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1.07.2026 • 07:21 Uhr
Klosterwanderung führt durch Geschichte und Natur - Das Portal zur Geschichte lädt am Sonntag, 5. Juli 2026, um 14 Uhr
Zu einer geführten Klosterwanderung ein. Treffpunkt ist vor der Klosterkirche Brunshausen.
Die etwa zweistündige Wanderung beginnt auf dem Klosterhügel Brunshausen, der als Wiege der Ottonen gilt. Von hier aus führt der Rundweg durch die reizvolle Landschaft der Heberbörde in Richtung Clus. Auf der Anhöhe eröffnet sich ein beeindruckender Blick über die weite Ebene – und schon aus der Ferne weist der markante Turm der Cluser Klosterkirche den Weg zum Ziel.
In Clus erwartet die Teilnehmenden eine spannende Reise in die Vergangenheit. Das im 12. Jahrhundert an der bedeutenden Heer- und Handelsstraße zwischen Freden, der Leine und Winzenburg gegründete Kloster entwickelte sich unter Abt Johann Dederoth durch eine weitreichende Klosterreform zu neuer Blüte. Während der Führung werden die wechselvolle Geschichte des Klosters und des Gutshofes anschaulich erläutert. Auch die Besichtigung der Klosterkirche gehört zum Programm und bietet Gelegenheit, die besondere Atmosphäre dieses historischen Ortes zu erleben.
Der Rückweg verläuft entlang des Clusbergs. Ein kurzer Halt am Gedenkkreuz lädt dazu ein, die Landschaft auf sich wirken zu lassen und mehr über ihre geschichtliche Bedeutung zu erfahren. Nach der Rückkehr nach Brunshausen kann der Nachmittag in einem der beiden Cafés bei einer Tasse Kaffee und einem Stück hausgemachten Kuchen gemütlich ausklingen.
Der Rundweg ist etwa drei Kilometer lang, gut begehbar und weist keine nennenswerten Steigungen auf. Die Wanderung dauert rund zwei Stunden. Bei sehr hohen Temperaturen wird die Streckenführung den Wetterbedingungen angepasst, um die Tour für alle Teilnehmenden angenehm zu gestalten. Es wird empfohlen, festes Schuhwerk zu tragen sowie ausreichend Getränke für unterwegs mitzubringen.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Interessierte sind herzlich willkommen.
Kostenbeitrag 8,00€, ermäßigt 7,00€

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1.07.2026 • 07:18 Uhr
Pferd schwer verletzt im Stall gefunden: Polizei sucht Zeugen
Mit schweren Verletzungen an einem Hinterbein hat ein Pferdebesitzer in Marienmünster-Altenbergen (Kreis Höxter) ein Fohlen in einem Stall entdeckt. Die Kriminalpolizei ermittelt und sucht Zeugen.
Das verletzte Tier wurde von seinen Besitzern am Samstag, 27. Juni, vormittags in einem Stall in einer Pferdebox vorgefunden. Es wies eine tiefe Schnittwunde an einem Hinterbein auf. Das zwei Monate alte Fohlen wurde zur weiteren Versorgung in eine Tierklinik gebracht. Die Polizei hat Ermittlungen zu Straftaten nach dem Tierschutzgesetz aufgenommen, da dem jungen Pferd diese Verletzung womöglich durch eine unbekannte Person absichtlich zugefügt wurde.
Der mögliche Tatzeitraum liegt zwischen Freitag, 26. Juni, 17.30 Uhr und Samstag, 27. Juni, 4.50 Uhr. Derzeit werden Spuren und Hinweise ausgewertet. Zusätzlich bittet die Polizei um Hinweise von Zeugen, die womöglich in den vergangenen Tagen im Umfeld von Altenbergen verdächtige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen haben.
Geprüft wird derzeit ein Zusammenhang mit einem ähnlichen Fall in Marienmünster-Altenbergen, bei dem am 9. Juni auf einer Weide ein junges Pferd mit schweren Verletzungen an den Hinterbeinen aufgefunden wurde. Da auch diesem Pferd die Verletzungen möglicherweise absichtlich durch eine unbekannte Person zugefügt wurden, laufen hierzu bereits die polizeilichen Ermittlungen.
Hinweise bitte an die Polizei in Höxter unter 05271/962-0. /nig

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1.07.2026 • 07:16 Uhr
Gandersheimer Stadtpolitik: Politisches Tauziehen auf Kosten der Jugendarbeit?
Am 30.06. 2026 konnte man in einer Stellungnahme der „Unabhängigen“ in Bad Gandersheim lesen, dass die SPD zwei unterschiedliche Vorgänge vermische.
Ratsfra Petra Dröge, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD im Gandersheimer Stadtrat, hat in einem Medieninfo eine Klarstellung bekräftigt:
Ratsfrau Petra Dröge:
Zum Hintergrund sei gesagt, dass am 05.06. ein konstruktives Gespräch zwischen SPD Mitgliedern und Mitgliedern der Unabhängigen stattfand. Hierbei ging es darum, Lösungen für Graffitigestaltungen zu finden aber auch darum – und für die SPD viel wichtiger – den Prozess der Jugendbeteiligung in unserer Stadt voranzutreiben. In dem Gespräch gab es viele gemeinsame Nenner und es endete mit der Zielsetzung, zeitnah auch die beiden anderen Fraktionen des derzeitigen Stadtrates in einem interfraktionellen Gespräch mit an den Tisch zu holen, um eventuell eine Auftaktveranstaltung zu planen.
Was zwischenzeitig in der Gruppe der Unabhängigen geschah , lässt sich nur vermuten. Fakt ist, dass nach einer Einladung zu diesem Gespräch die vorgeschlagenen Termine von den Unabhängigen nicht bestätigt wurden. Gab es Kontroversen zwischen den Gesprächsmitgliedern und dem Vorsitzenden? Die Absage, von der wir als SPD sprachen, bezog sich also nicht auf einen Termin zur Jugendraumbesichtigung sondern auf ebendiese Terminvorschläge für ein interfraktionelles Gespräch.
Die Frage ist nun, wer hier etwas vermischt hat.
Das Beispiel zeigt erneut, dass Gespräche im Wahlkampf leider nicht zu Taten führen. In diesem Fall schade für die Kinder- und Jugendlichen in der Stadt und auf den Dörfern! Die Gesprächsbereitschaft der SPD ist weiterhin vorhanden.

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1.07.2026 • 07:11 Uhr
Bürgergeld ist ab heute die Grundsicherung
Das Bürgergeld heißt von heute, Mittwoch, an Grundsicherung. Außer der Umbenennung hat die Bundesregierung einige inhaltliche Änderungen beschlossen. Vor allem sollen Sanktionen
schneller verhängt werden können, beispielsweise wenn Menschen keine Bewerbungen schreiben, eine Fördermaßnahme abbrechen, ein finanziell auskömmliches Jobangebot ablehnen oder nicht zu Terminen im Jobcenter erscheinen.
# Begrenzung
der Wohnkosten
Künftig wird bei Wohnkosten höchstens das Anderthalbfache der sogenannten Angemessenheitsgrenze gezahlt. Diese Grenze legt die jeweilige Kommune fest, in der Regel eine bestimmte Summe pro Haushaltsmitglied.
Die Höhe des Schonvermögens hängt nun vom Alter ab. Antragsteller, die jünger als 30 Jahre sind, müssen ihr Vermögen bis auf 5.000 Euro aufbrauchen, ehe sie Grundsicherung bekommen. Von 30 bis 39 Jahren sind es 10.000 Euro, von 40 bis 49 Jahren sind es 12.500 und ab 50 dann 20.000 Euro.
# Vermittlung
hat Vorrang
Die Vermittlung in Arbeit hat wieder - wie im alten Hartz-IV-System - Vorrang vor einer Ausbildung oder Qualifizierung von Arbeitslosen. Eltern kleiner Kinder werden künftig vom Jobcenter betreut, sobald ihr Kind 14 Monate alt ist. Bislang galt eine Grenze von drei Jahren. epd

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1.07.2026 • 07:08 Uhr
ies ruft nach tödlichen Schüssen zum Zusammenhalt auf - Trauerandacht mit Ministerpräsident und Landesbischof
Nach der fürchterlichen Gewalttat mit sechs Toten in Stade (wir berichteten) steht die Stadt unter Schock. Während einer Andacht mit Ministerpräsident Lies und Landesbischof Meister hatten Menschen am Dienstagabend Gelegenheit, ihrer Trauer Raum zu geben.
Nach den tödlichen Schüssen in einer Stader Jugendhilfeeinrichtung hat Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) der Opfer gedacht und zum Zusammenhalt aufgerufen. «Wir sind im ganzen Land vereint in der Trauer und auch in der Wut darüber, dass so etwas passieren kann», sagte Lies am Dienstagabend bei einer Trauerandacht in der nahezu überfüllten St. Wilhadi-Kirche in Stade. Es sei unerträglich, dass sechs Menschen aus dem Leben gerissen
worden seien, die anderen geholfen und sich für ein gutes Miteinander eingesetzt hätten.
«Wie reagieren wir auf einen Menschen, der unsagbares Leid über seine Mitmenschen bringt?», fragte der Ministerpräsident vor Hunderten Besucherinnen und Besuchern des Gottesdienstes. Lies betonte, das Böse dürfe niemals siegen, auch wenn es sich augenblicklich für viele Menschen so anfühle.
Am Montag waren nach Polizeiangaben in einer Stader Jugendhilfeeinrichtung sechs Menschen getötet worden. Ein 45-jähriger Tatverdächtiger wurde festgenommen. Er hat mutmaßlich bei einem sogenannten Hilfeplangespräch geschossen, bei dem es um das Sorgerecht seiner drei Monate alten Tochter ging. Bei den Getöteten handelte es sich der Polizei zufolge um vier Frauen und zwei Männer. Drei von ihnen sollen beim Jugendamt der Region Hannover gearbeitet
haben. epd

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1.07.2026 • 07:04 Uhr
Verkehrsunfall mit drei Verletzten auf B243
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B243 sind am Dienstagnachmittag drei Menschen verletzt worden. Der Zusammenstoß ereignete sich gegen 14 Uhr an der Einmündung zur B243a, dem Zubringer zur Autobahn 7. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war ein 28-jähriger Fahrer mit seinem SUV auf der B243 in Richtung Süden unterwegs. An der Einmündung zur B243a wollte er nach links auf den Zubringer zur A7 abbiegen. Dabei kam es im
Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden SUV eines
84-jährigen Mannes aus dem Landkreis Hildesheim, der aus Richtung Bornum kommend
auf der B243 in Richtung Norden fuhr. Durch die Wucht des Aufpralls erlitten
beide Fahrzeugführer schwere Verletzungen. Die 74-jährige Beifahrerin im Fahrzeug des 84-Jährigen wurde leicht verletzt. Alle drei Beteiligten wurden nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die SUVs waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Gesamtschaden auf rund 37.000 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Während der Unfallaufnahme musste die B243 im Bereich der Einmündung teilweise gesperrt werden, wodurch es zu Verkehrsbehinderungen kam. Kuchen/Foto: Polizei

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1.07.2026 • 07:01 Uhr
Kirchlicher Protest gegen weiteres Kürzen bei Entwicklungshilfe
Die Bundesregierung wird aus katholischer und evangelischer Kirche eindringlich gewarnt, ihr Engagement für den Globalen Süden zurückzufahren.
Aus den Kirchen wird Protest gegen weitere Kürzungen bei der deutschen Entwicklungshilfe laut. Deutschland dürfe sich nicht aus der Verantwortung stehlen. «Wir appellieren an die
Bundesregierung und den Bundestag: Stoppen Sie die Kürzungen», heißt es in einem Aufruf, der von der Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland, Anna-Nicole Heinrich, und der Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Irme Stetter-Karp,
unterzeichnet ist und dem «RedaktionsNetzwerk Deutschland» (Mittwoch) vorliegt.
Nach Angaben des Entwicklungsministeriums soll der Etat für das Haus laut Eckwertebeschluss der Bundesregierung im kommenden Jahr um knapp 600 Millionen Euro auf etwa 9,5 Milliarden Euro sinken. Damit würde er das fünfte Jahr in Folge schrumpfen und seit 2022 um knapp ein Drittel zurückgehen. Für nächste Woche wird der konkrete Haushaltsentwurf für 2027 erwartet. epd

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1.07.2026 • 06:57 Uhr
MIT Northeim: Deutschland bewegt sich - Infrastruktur-Zukunftsgesetz bietet Chancen für den Mittelstand
Joachim Stünkel: Bundestag verabschiedet Infrastruktur-Zukunftsgesetz
In diesen Tagen hat der Deutsche Bundestag das Infrastruktur-Zukunftsgesetz im verabschiedet. Damit wird das Planungs- und Genehmigungsrecht grundsätzlich reformiert: Verfahren werden digitalisiert, überholte Vorschriften entrümpelt, Doppelstrukturen abgeschafft, zentrale Vorhaben priorisiert. Dafür hatte sich die Mittelstands- und Wirtschaftsunion auf Bundesebene lange eingesetzt.rastisch
Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Kreisverband Northeim freut sich: „Das ist auch ein Befreiungsschlag für den Mittelstand. Berlin hat die Bremsen gelöst. Jetzt können die Bagger rollen.Langwierige Planung-und Genehmigungsverfahren werden drastisch verkürzt. Davon profitieren besonders unsere mittelständische Bauwirtschaft, Logistikunternehmen und Handwerksbetriebe.“
Zukünftig werden Projekte wie Schienenausbau, Brückenerneuerungen oder Autobahnausbauten als Vorhaben im überragenden öffentlichen Interesse eingestuft. Das verhindert jahrelangen Baustillstand. Und damit auch Staus, in denen LKW und Pendler stecken bleiben. Feste Stichtage bei Planfeststellungsverfahren und die sogenannte Zustimmungsfiktion verhindern, dass Ämter Projekte monatelang stoppen können. Genehmigungsverfahren können zukünftig vollständig online abgewickelt werden.
Der Kreisvorsitzende Joachim Stünkel von der MIT Northeim: „Gerade für unseren Mittelstand sind schnelle und verlässliche Verkehrs- und Versorgungswege eine Grundvoraussetzung. Notwendige Investitionen scheiterten in der Regel nicht am fehlenden Geld, sondern an überlangen Verfahren. Nun können die Mittel aus dem Sondervermögen auch zügig in unsere Infrastruktur fließen. Jeder Monat, den ein Infrastrukturprojekt früher beginnen oder abgeschlossen werden kann, bedeutet zusätzliche Aufträge und mehr Planungssicherheit. Dafür sind nun die Weichen gestellt.“
Wer Wachstum will, muss Investitionen ermöglichen. Wer Wettbewerbsfähigkeit stärken will, muss Genehmigungen beschleunigen.
Der Kreisvorsitzende Joachim Stünkel von der MIT Northeim: „Unsere Betriebe brauchen einen Staat, der nicht verzögert, sondern ermöglicht. Das Infrastruktur-Zukunftsgesetz ist dafür ein gutes Beispiel. Nun müssen die Behörden von diesem neuen Spielraum auch Gebrauch machen. Das beste Gesetz bringt nämlich nichts, wenn es nicht genutzt wird. Nur gemeinsam wird der Weg frei gemacht.

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