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5.06.2026 • 18:59 Uhr
104. Händel-Festspiele beginnen mit Konzert auf dem Marktplatz - Weltweit die meisten Barockopern in Halle - 80 Veranstaltungen
Mit mehr als 80 Veranstaltungen laden die diesjährigen Händel-Festspiele bis zum 14. Juni in die Saalestadt Halle. Im Mittelpunkt stehen zahlreiche Operndarbietungen und Konzerte mit
Stücken des in Halle geborenen Barockkomponisten.
Die 104. Händel-Festspiele sind am Freitagnachmittag vor der Marktkirche Unser Lieben Frauen in Halle (Saale) feierlich eröffnet worden. Die Taufkirche des Barockkomponisten Georg Friedrich Händel (1685-1759) war auf dem festlich geschmückten Markt Kulisse für Musikdarbietungen des Stadtsingechores und des Akademischen Orchesters der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Danach konnten die Musikliebhaber einem Carillon-Konzert des größten europäischen Glockenspiels im Roten Turm auf dem Marktplatz lauschen.
Zehn Tage lang bietet das Festival mehr als 80 Veranstaltungen, die sich aus verschiedenen Perspektiven mit dem Motto «Mannsbilder: Helden, Herrscher, Herzensbrecher» auseinandersetzen, teilte die Stiftung Händel-Haus Halle mit.
«Nirgends auf der Welt gibt es in so kurzer Zeit so viele Barockopern zu erleben wie in Halle», hieß es. Im Zentrum des Programms mit sieben Opern und drei Marionetten-Opern stünden die
Neuproduktion von Händels Rinaldo sowie seine Klassiker Agrippina, Giustino und Ariodante. Zudem stünden drei Oratorien und zwölf Konzerte mit Stücken des seinerzeit europaweit erfolgreichen Komponisten auf dem Programm. epd

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5.06.2026 • 18:40 Uhr
Vom Egerland zum Meeresstrand: 7. Musikantenfest in Opperhausen - Jetzt Karten sichern - Besucher erwartet ein musikalischer Leckerbissen
Im zweijährigen Rhythmus findet das beliebte Musikantenfest der Original Gandetaler und des Shantychors der Marinekameradschaft „Admiral von Hipper“ (diesmal mit Unterstützung vom Männergesangverein Iber und vom Singkreis Kreiensen) statt. Die Musikantinnen und Musikanten beider Ensembles freuen sich gemeinsam mit den musikalischen Leitern Albert Bohnsack (Gandetaler) und Florian Unglenk (Shantychor) auf die Fortsetzung dieser Tradition. Am Freitag, 12. Juni um 19:00h startet das Gemeinschaftskonzert im Saal des Gasthauses Tappe in Opperhausen.
Das Motto des Konzerts verspricht einen abwechslungsreichen Musikabend. Für Herz und Gemüt bringen die Gandetaler und der Shantychor sowohl klassische als auch moderne Titel zu Gehör und nehmen ihr Publikum mit auf eine Reise vom Egerland zum Meeresstrand. Musikalische Stationen auf dieser Reise sind z.B. Böhmen, die Vogelwiese, der Golf von Biscaya und die Hamburger Reeperbahn. Der Höhepunkt wird das große Finale sein: Beide
Musikgruppen werden gemeinsam ihrer Liebe zur Musik Ausdruck verleihen.
Die Schirmherrschaft für das Musikantenfest hat erneut Landrätin Astrid Klinkert-Kittel übernommen. Eintrittskarten zum Preis von EUR 12 sind erhältlich bei der „Apotheke an der Post“ (Burgstraße 11) und der „Bildergalerie Bleimund“ (Alte Gasse 2) in Bad Gandersheim, bei Dieter Henze (05563-5425), Harald Schulz (05563-5570) sowie beim Gasthaus Tappe (Schulstraße 2) in Opperhausen und ggf. an der Abendkasse (Restkarten). Einlass ist um 18:00h. Das Team des Gasthauses Tappe bietet gepflegte Getränke und Schmankerl bzw. Häppchen für das leibliche Wohl an. Die Original Gandetaler und der Shantychor freuen sich auf ihr Publikum!

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5.06.2026 • 18:35 Uhr
Mit großem Herz und Fingerspitzengefühl: Erzieherin Britta Saatze kandidiert für „Die Unabhängigen“
Die Wählergemeinschaft „Die Unabhängigen“ schickt für die kommende Stadtratswahl eine engagierte und tief in der Region verwurzelte Kandidatin ins Rennen: Die 1983 in Bad Gandersheim geborene Britta Saatze möchte ihre ausgeprägte Sozialkompetenz und ihre berufliche Erfahrung künftig direkt in die Stadtpolitik einbringen. „Ich gehöre hier einfach hin“, sagt die zweifache Heimatkehrerin über ihre Geburtsstadt, die sie – bis auf eine kurze Unterbrechung – von klein auf ihr Zuhause nennt, heißt es in einer Medienmitteilung der Wählergemeinschaft "Die Unabhängigen".
In demStatement heißt es weiter: "Als Erzieherin und stellvertretende Kindergartenleitung im DRK-Kindergarten Bad Gandersheim kennt Britta Saatze die Bedürfnisse von Familien, Kindern und Jugendlichen aus nächster Nähe. Diese wertvolle Praxiserfahrung will sie nutzen, um die Stadt für junge Generationen nachhaltig attraktiv zu gestalten. Ein besonderes Augenmerk liegt für sie dabei auf einer verlässlichen und ausreichenden Betreuung in Krippen, Kindergärten und Grundschulen sowie auf ansprechenden Freizeitangeboten für Heranwachsende.
Die kommunalpolitische Arbeit ist für Saatze kein Neuland: Seit einigen Jahren ist sie bereits als beratendes Mitglied im Bürgerdiensteausschuss aktiv. „Dort habe ich einen sehr guten Einblick erhalten, was in dieser Stadt gut funktioniert – und wo es noch Luft nach oben gibt“, erklärt sie. Aus dieser Arbeit haben sich auch ihre klaren politischen Schwerpunkte gefestigt: Familie, Jugend und der Tierschutz.
Ihre Freizeit verbringt die Gandersheimerin am liebsten in der heimischen Natur. Nach einer anstrengenden Arbeitswoche tankt sie bei ausgiebigen Spaziergängen in der Region die Ruhe und Kraft, die sie nun in die politische Arbeit stecken möchte. Für Britta Saatze ist der Schritt zu den „Unabhängigen“ genau der richtige Weg für die Zukunft der Stadt:
„Mit meinem Fingerspitzengefühl und meinen Sozialkompetenzen möchte ich mich bei den Unabhängigen einbringen, um mit dieser neuen Gemeinschaft neue, frische Wege in der Stadtpolitik zu gehen. Für mich stehen die Menschen und sachorientierte Lösungen im Vordergrund.“
Mit ihrer Kandidatur stärken „Die Unabhängigen“ ihr Profil als bürgernahe Kraft, die auf Fachkompetenz direkt aus der Praxis setzt, so heißt es abschließend. red/ Foto: Satte Instagram

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5.06.2026 • 17:00 Uhr
Kirchen gegen Kriegslogik - Für Friedenspolitik statt Aufrüstung - Kriegstreiberei angegangen
In einem neuen Grundsatztext stellt sich die kirchliche Friedensbewegung an die Seite der Opfer von Kriegen und wendet sich gegen jede Form der Kriegstreiberei. Sie fordert mehr Diplomatie,
Abrüstung und eine deutliche Stärkung des Völkerrechts.
Die christliche Friedensbewegung hat ein radikales Umdenken in der Sicherheitspolitik gefordert: weg von militärischer Aufrüstung, hin zu mehr Diplomatie. In der am Freitag
online vorgestellten ökumenischen Friedensschrift «Wer Frieden will, muss mit dem Feind reden» plädieren sie auch mit Blick auf den Ukraine-Krieg für eine konsequent zivile «Friedenslogik» statt militärischer Eskalation, eine Stärkung des Völkerrechts und für die
Berücksichtigung der Interessen aller Konfliktparteien. Die Kirchen müssten ihrer besonderen Verantwortung gerecht werden, Kriegsdienstverweigerung zu unterstützen und sich klar gegen die Militarisierung der Gesellschaft zu stellen.
Es sei ein Mythos, dass Frieden «durch militärische Gewalt und Drohung zu erreichen» sei, hieß es weiter. Der Ansatz unterscheidet sich von der Friedens-Denkschrift des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) von 2025 und dem Friedenswort der Deutschen
Bischöfe von 2024. Die EKD-Denkschrift («Welt in Unordnung») betont zwar das Primat der Gewaltfreiheit, hält aber militärische Gegengewalt als «letztes Mittel» zum Schutz vor Gewalt ausdrücklich für möglich und teils notwendig. Das katholische Friedenswort
(«Friede diesem Haus») sagt ebenfalls, militärische Gewalt beziehungsweise Gegengewalt bleibe als Ultima Ratio gerechtfertigt, wenn Menschen massiv bedroht sind. epd

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5.06.2026 • 16:54 Uhr
Interessierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Wahlkreis besuchten René Kopka im Niedersächsischen Landtag
In der Mai-Plenarwoche konnte der SPD-Landtagsabgeordnete René Kopka wieder eine von seinem Wahlkreisbüro und der Landtagsverwaltung organisierte Besuchergruppe im Landtag empfangen.
Nach dem Eintreffen im Landtagsgebäude wurde die Gruppe von einer Mitarbeiterin des Besucherdienstes mit einem kurzen Filmvortrag die Funktion des Niedersächsischen Landtags und die Arbeit der Fraktionen sowie des Parlaments nähergebracht. Nach dieser Einstimmung ging es dann auf die Besuchertribüne des Plenarsaals, um die laufende Landtagsdebatte zu verfolgen. Die zwei miterlebten Tagesordnungspunkte gaben bereits einen Eindruck von der Themenvielfalt des Landesparlaments: So wurde über die Nahrungsmittelsicherheit im Land sowie über die Polizei debattiert. Und dies durchaus kontrovers und intensiv, sodass die Auffassungen der Parteien und der Landesregierung deutlich erkennbar wurden.
Bei der abschließenden Diskussionsrunde mit den Landtagsabgeordneten bestand dann die Möglichkeit, direkt in den Austausch mit René Kopka und weiteren Abgeordneten zu treten. Davon machte die Besuchergruppe regen Gebrauch: Neben Fragen zur Energiewende und Stromtrassen im Wahlkreisgebiet, ging es auch um die Zukunft der Demokratie, den Denkmalschutz und weitere lokale und regionale Themen.
„Der Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern ist für meine Arbeit von großer Bedeutung. Daher freue ich mich, wenn die Besucherinnen und Besucher in den Diskussionsrunden kritisch und konstruktiv Ihre Fragen und Anliegen äußern. Diese werde ich für meine Arbeit im Landtag und im Wahlkreis gerne mitnehmen“, zog René Kopka ein positives Fazit der Diskussion.
Im Anschluss ging es für die Besuchergruppe mit den gewonnenen Eindrücken zurück in den Wahlkreis nach Südniedersachsen.

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5.06.2026 • 16:45 Uhr
Radikalpolitische Schmierereien in Göttingen: 5.000 Euro für Hinweise auf die Täter|innen
Nach den rechtsradikal motivierten Schmierereien am Albaniplatz hat die Stadt Göttingen eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro ausgelobt für Hinweise, die zur Ergreifung der Verantwortlichen führen. Das Geld stammt aus nicht verbrauchten und zurückgezahlten Fraktions-Budgets der Göttinger Ratsfraktionen aus dem Jahr 2025.
Gemeinsames Statement von Stadtverwaltung und Rat der Stadt:
„Diese Taten erschüttern uns. Sie richten sich gegen Toleranz und Offenheit in unserer Stadt und sind eine Beleidigung gegenüber den Opfern des Nationalsozialismus. Taten wie diese sind nicht hinnehmbar.
Die Stadtverwaltung und der Rat der Stadt Göttingen wenden sich entschieden gegen jede Form von Rechtsextremismus, Menschenfeindlichkeit und Geschichtsvergessenheit. Hass und Einschüchterungsversuche dürfen in Göttingen keinen Platz haben.
Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für Zusammenhalt, Respekt und die Werte unserer freiheitlichen Demokratie. Wir stehen geschlossen an der Seite aller, die sich für Weltoffenheit, Vielfalt und ein buntes Göttingen einsetzen.“
Bei der Staatsschutzabteilung der Polizei in Göttingen heißt es dem Vernehmen nach, man ermittele in alle Richtungen.

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5.06.2026 • 11:45 Uhr
39 Menschen feierlich eingebürgert - Erster Kreisrat Jörg Richert überreicht Urkunden im Kreishaus
39 Menschen haben bei einer feierlichen Zeremonie im Sitzungssaal des Northeimer Kreishauses am Donnerstag, 4. Juni, die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Erster Kreisrat Jörg Richert überreichte die Einbürgerungsurkunden und gratulierte zu diesem bedeutenden Schritt.
Zentraler Bestandteil der Feierstunde war das offizielle Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung, bei dem die Neubürger*innen sich dazu verpflichteten, die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland zu achten. Erst mit der Übergabe der Urkunden wurde die Einbürgerung rechtlich wirksam.
Die neuen Staatsbürger*innen stammen aus Albanien, Amerika, Argentinien, Belarus, Bulgarien, Groß Britannien, Irak, Iran, Kamerun, Ruanda, Russland, Serbien, Syrien, der Türkei, der Ukraine, Ungarn und dem Sudan. Eine Person war staatenlos.
Zum Bild:
Erster Kreisrat Jörg Richert mit einem Teil der neuen Staatsbürger*innen nach der feierlichen Urkundenübergabe.
Foto: Landkreis Northeim

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5.06.2026 • 11:03 Uhr
Zeugenaufruf: Unbekannter verletzt Senior nach Streit schwer
Soeben berichtet die Polizei und wendet sich mit einem Hilfeersuchen an die Öffentlichkeit:_
Bereits am Samstag, den 2. Mai 2026, kam es gegen 08:25 Uhr im Bereich einer Baustellenampel an der Kreuzung Hauptstraße / Am Weißen Bach in Hehlen zu einem Vorfall im Straßenverkehr, bei dem ein Senior schwer verletzt wurde.
Nach einem zuvor stattgefundenen Verkehrsereignis wollte ein 78-jähriger Mann den späteren Beschuldigten während einer Rotlichtphase zur Rede stellen. Im Verlauf des anschließenden Streitgesprächs wurde der Senior von seinem Gegenüber zu Boden gestoßen. Der unbekannte Beschuldigte entfernte sich anschließend mit seinem PKW vom Tatort.
Durch den Sturz erlitt der 78-Jährige schwere Verletzungen.
Die bisherigen Ermittlungen führten noch nicht zur Identifizierung der gesuchten Person. Daher bittet die Polizeistation Bodenwerder nun um Hinweise aus der Bevölkerung:
- Wer hat den Vorfall beobachtet?
- Wer kann Angaben zum bislang unbekannten Beschuldigten oder dem
geführten PKW machen?
- Wer hat sonstige Beobachtungen gemacht, die zur Aufklärung des
Sachverhalts beitragen können?
Hinweise nimmt die Polizeistation Bodenwerder unter der Telefonnummer 05533/40831-0 entgegen.

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5.06.2026 • 10:55 Uhr
Philippi warnt vor Kostenverschiebung durch Pflegereform und fordert Nachbesserungen durch den Bund: „Einseitige Belastungen für Pflegebedürftige und Kommunen werden wir nicht akzeptieren“
Am gestrigen Donnerstag, 4. Juni, hat der Bund den Referentenentwurf zum Pflegeneuordnungsgesetz vorgelegt. Der niedersächsische Sozialminister Dr. Andreas Philippi erwartet im weiteren Gesetzgebungsverfahren deutliche Verbesserungen an dem Gesetz:
„Es ist gut, dass Ministerin Warken nun endlich den Entwurf zur Pflegereform vorgelegt hat, denn eines ist klar: Die Soziale Pflegeversicherung muss grundlegend reformiert werden, damit die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen auch in Zukunft Unterstützung und Entlastung in schwierigen Lebenssituationen erfahren. Der Gesetzentwurf sieht einige Verbesserungen für die pflegerische Versorgung vor, wie etwa die Bündelung der unterschiedlichen Beratungsangebote und Einführung einer individuellen Pflegebegleitung sowie die Refinanzierung von Akut-Kurzzeitpflegeplätzen und Stärkung der Rehabilitation. Auch dass ambulante Einzelleistungen in einem Sachleistungs- und Entlastungsbudget gebündelt werden und entlastende digitale Tools, Assistenzsysteme, IT-Infrastruktur, Qualifizierung und IT-Sicherheit stärker gefördert werden, begrüße ich.
Aber – und das werden wir mit den anderen Ländern gegenüber dem Bund deutlich machen: Mit Blick auf die Maßnahmen zur Finanzierung der Sozialen Pflegeversicherung bleibt der Gesetzentwurf weit hinter den Erwartungen zurück. Das von Bund, Ländern und Kommunen gemeinsam im Zukunftspakt Pflege gesteckte Ziel, die Kostenbelastung für die Pflegebedürftigen zu begrenzen, wird mit diesem Entwurf nicht erreicht. Die vorgeschlagenen Einsparmaßnahmen in Höhe von elf Milliarden Euro lösen die strukturellen Probleme der Pflegeversicherung nicht, sondern verschieben die finanzielle Last einseitig auf die Länder, die Kommunen und die Betroffenen. Besonders kritisch zu bewerten ist die geplante Kürzung bei den Leistungszuschlägen für Heimbewohnerinnen und -bewohner sowie der Wegfall des Entlastungsbetrags im Pflegegrad 1. Wenn Eigenanteile für die stationäre Pflege steigen und Hilfsangebote wegbrechen, werden unzählige Pflegebedürftige unter die Armutsgrenze gedrängt. Die Folge wird eine unweigerliche Kettenreaktion sein: Die Betroffenen müssen „Hilfe zur Pflege“ beantragen, was zu einer Kostenexplosion bei den Sozialhilfeträgern führen wird.
Ich fordere die Bundesregierung auf, den Entwurf grundlegend nachzubessern. Einseitige Belastungen für Pflegebedürftige sowie Kommunen und Länder werden wir nicht akzeptieren. Statt einer reinen Mangelverwaltung und Einsparungen auf dem Rücken der Schwächsten braucht es eine nachhaltige Finanzierung, die auch eine stärkere Beteiligung des Bundes an versicherungsfremden Leistungen beinhaltet. Niedersachsen und die anderen Länder werden sich im weiteren Gesetzgebungsverfahren konstruktiv einbringen, um eine echte, zukunftsfähige Pflegereform zu gestalten. Am Ende muss im Bundestag eine Reform beschlossen werden, die tatsächlich für eine Verbesserung der Situation in der Pflege und eine Stabilisierung der Pflegeversicherung sorgt.“ red/Foto: FisWMG

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5.06.2026 • 10:51 Uhr
10. Stolpersteinverlegung in Göttingen: Erstmals auch Steine für verfolgte Sinti
Am Donnerstag, 11. Juni 2026, werden zum zehnten Mal Stolpersteine in Göttingen verlegt. Sie erinnern an Mitbürgerinnen und Mitbürger, die in Göttingen gelebt haben und durch die Nationalsozialisten zwischen 1933 und 1945 verfolgt, verhaftet, gefoltert und in vielen Fällen deportiert und ermordet worden sind. Erstmal werden in diesem Jahr nicht nur Stolpersteine für jüdische Opfer, sondern auch für verfolgte Sinti verlegt.
„Die Verlegung der Stolpersteine erinnert uns an die Schicksale der Menschen, die durch das nationalsozialistische Unrecht verfolgt, entrechtet und ermordet wurden“, stellt Anja Krause, Dezernentin für Soziales und Kultur, klar. „Sie Steine machen Geschichte im öffentlichen Raum sichtbar und sie mahnen uns, auch heute Verantwortung für Demokratie, Menschenwürde und ein respektvolles Miteinander zu übernehmen. Ich freue mich, dass wir mittlerweile zum zehnten Mal Stolpersteine verlegen, und möchte mich ausdrücklich bei allen Beteiligten bedanken.“
Wie schon in den letzten Jahren, erfolgt die Verlegung der Stolpersteine in enger Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für christlich-jüdischen Zusammenarbeit Göttingen e.V. und dem Geschichtsverein für Göttingen und Umgebung e.V.
Gedenkstunde zur
Stolpersteinverlegung
Beginn der Veranstaltung ist am Donnerstag, 11. Juni 2026, um 11.30 Uhr im Max-Planck-Institut für Politik- und Sozialwissenschaft, Hermann-Föge-Weg 11. Anschließend findet gegen 12.00 Uhr die Verlegung der Stolpersteine für Esther Blum geb. Faibuschewitz und ihren Kinder Siegfried mit Ehefrau Liselotte, Max, Julius, Leopold und Gertrud im Hermann-Föge-Weg 8 statt. An der Stolpersteinverlegung werden auch die Nachfahren von Max und Leopold Blum teilnehmen. Gegen 12.45 Uhr werden die Stolpersteine für Anton Pohl, Gertrud Krause sowie den Kindern Gertrud, Ursula und Anneliese Hoff-Pohl, Gisella Krause-Pohl, Hans und Bernhard Pohl in der Berliner Straße 8 verlegt.
Alle interessierten Bürger*innen sowie Pressevertreter*innen sind herzlich eingeladen, an den Stolpersteinverlegungen teilzunehmen.
Hintergrund
Über Stolpersteine
Stolpersteine sind Gedenksteine aus Messing, die wie Pflastersteine vor Häusern verlegt werden, in denen ein ehemaliger jüdischer Bürger/eine ehemalige jüdische Bürgerin oder andere Verfolgte des Nationalsozialismus den letzten frei gewählten Wohnsitz hatten. Dabei werden Name, Geburtsdatum, Ort der Verschleppung und Todesdatum – falls bekannt – in die Messingoberfläche eingraviert. Jeder Stolperstein wird in Handarbeit von dem in Köln lebenden Künstler Gunter Demnig angefertigt und eigenhändig von ihm in das Pflaster eingelassen. Die Steinverlegung wird von einer Gedenkstunde eingerahmt. Alle Stolpersteine werden über Patenschaften privat finanziert.

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5.06.2026 • 10:47 Uhr
67. Gandersheimer Domfestspiele: Attraktive Rahmenbedingungen neu geschaffen - Extrazeit für Speisen - Hygiene in neuen Containern
Es wird sich einiges an den Rahmenbedingungen bei den 67. Gandersheimer Domfestspielen neu darstellen. Das hatte der kaufmännische Geschäftsführer der Festspiel GmbH, Markus Kuhlmann, bereits vor einiger Zeit in einem Exklusivgespräch mit dem RedaktionsNetzwerkSüdniedersachsen angekündigt (wir berichteten).
Neuerungen bereits
professionell umgesetzt!
Nun hat er es bei seinen jüngsten Auftritten in einer Pressekonferenz und beim Förderverein der Domfestspiele im Probenzentrum noch einmal bekräftigt. Wir haben soeben nachgeschaut und dokumentieren hier als erstes Medium die Umsetzung der Neuerungen auf der Festspielmeile rund um den Brunnen.
Erstmals Extrazelt
für Angebot an Speisen!
Da ist zuerst eine richtige Veränderung der Festspiel-Gastronomie zu vermelden. Das Team (vom Restaurant IMQUARTIER /Boardinghouse organisiert) wird im bekannten Zelt direkt am Festspielbrunnen die Getränke anbieten; in einem zweiten Zelt (direkt neben der Eisdiele) werden Speisen zu bekommen sein. Rund um beide Gastrozelte sind Tische und Stühle und Stehpulte für die Gäste aufgebaut.
Reichlich perfekte
Toilettencontainer!
Komplett neu sind die modernen Hygieneeinrichtungen aufgebaut. Hier werden für alle Besucher und Besucherinnen ausreichend Toiletten angeboten. Selbstverständlich stehen Toiletten in behindertengerechter Ausführung zur Verfügung.

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5.06.2026 • 09:47 Uhr
Tatverdächtiger flieht mit Bargeld - Zeugenaufruf der Polizei
Ein bislang unbekannter, maskierter Täter betrat am 04.06.2026, gegen 19:50 Uhr, die Esso-Tankstelle in der Steuerwalder Straße in Hildesheim und begab sich unmittelbar in den Kassenbereich.
Unter Vorhalt eines gefährlichen Gegenstandes forderte er die Kassiererin zur Herausgabe von Bargeld auf. Nach der Herausgabe des Geldes flüchtete er anschließend zu Fuß in südliche Richtung.
Die sofort eingeleitete Fahndung unter Einsatz mehrerer Funkstreifenwagen verlief negativ. Dabei kam auch eine Polizeidrohne zum Einsatz. Der Täter wird als männlich, ca. 165 Zentimeter groß, ca. 20 Jahre alt, schlank und dunkel gekleidet beschrieben.
Zeugen, die zu der Tat oder dem Täter Angaben machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei Hildesheim unter der Rufnummer 05121/939-115 in Verbindung zu setzen. kri

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5.06.2026 • 09:45 Uhr
Warkens umstrittener Entwurf für Pflegereform weiter schwer unter Beschuss
Der Deutsche Pflegerat sieht in den Plänen ein reines Sparprogramm. Die vorgesehene Kürzung der staatlichen Rentenversicherungsbeiträge für pflegende Angehörige stößt auch in der CSU auf Widerstand.
Der Deutsche Pflegerat hat den Reformentwurf von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) für die Pflegeversicherung als reines Sparprogramm kritisiert. «Im Mittelpunkt steht nicht die Sicherung der pflegerischen Versorgung, sondern die kurzfristige Konsolidierung der Pflegeversicherung», sagte die Präsidentin des Pflegerats, Christine Vogler, dem
«RedaktionsNetzwerk Deutschland» (Freitag).
Die Einsparungen sollten vor allem auf Pflegebedürftige, Angehörige und die professionell Pflegenden verlagert werden. «Leistungen werden eingeschränkt, Zuschüsse später wirksam, Zugänge neu gesteuert und Ansprüche reduziert», sagte Vogler. Der Pflegebedarf verschwinde damit aber nicht: «Er wird lediglich aus der Pflegeversicherung heraus und in die Familien, Kommunen und andere Bereiche des Gesundheitswesens verschoben.»
# «Schlag
ins Gesicht»
Als besonders problematisch kritisierte der Pflegerat die geplante Absenkung der Rentenversicherungsbeiträge für pflegende Angehörige. «Seit Jahren wird die unverzichtbare Leistung von Millionen pflegender Angehöriger politisch beschworen», sagte die Präsidentin.
«Nun sollen ausgerechnet diejenigen schlechter gestellt werden, die bereits heute den größten Teil der Versorgung in Deutschland tragen.»
Kritik an diesem Punkt kommt auch aus der CSU. Der CSU-Fraktionsvorsitzende im bayerischen Landtag, Klaus Holetschek, sagte der «Augsburger Allgemeinen» (Freitag): «Wer pflegende Angehörige stärken will, darf nicht gleichzeitig Kürzungen ihrer Renten in Kauf nehmen. Das ist ein Schlag ins Gesicht der Menschen, die unser Pflegesystem Tag für Tag am Laufen halten.» Es gebe auch gute Ansätze in den Plänen von Ministerin Warken. Aber das Gesamtpaket «überzeugt mich noch nicht», sagte Holetschek. epd

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5.06.2026 • 09:40 Uhr
Fachtagung im Sprachheilkindergarten der Lebenshilfe mit sehr guter Resonanz
Wertvolle Informationen für Kita-Fachkräfte der Region über Sprachbildung bei Kindern und vieles mehr
Der Sprachheilkindergarten der Lebenshilfe Bad Gandersheim-Seesen unter Leitung von Stefanie Kretzschmar öffnet alljährlich im Frühjahr seine Türen und lädt die Kindergärten und weitere Interessierte aus dem Bereich Bad Gandersheim, Seesen und Umgebung zu einem fachlichen Austausch ein.
40 Fachkräfte aus 15 Kindertageseinrichtungen der Region nahmen das Angebot des Sprachheilkindergartens in diesem Jahr wahr. Neben den Pädagogen durfte auch die Logopädin Sabrina Petz aus der „Lernwelt“ in Groß Elbe begrüßt werden.
Mit drei praxisorientierten Themen rund um den Kindergartenalltag startete die Fachtagung in die diesjährige Runde. Bereits im Vorfeld der Tagung konnte sich jeder Teilnehmer einen der angebotenen Workshops aussuchen, um sich bedarfsgerecht fortzubilden.
Neu in diesem Jahr wurde erstmals ein Workshop angeboten, der sich um das stimmliche Wohl der Kita-Fachkräfte selbst kümmert. Unter dem Titel „Die Stimme, unser wertvollstes Werkzeug“ wurden theoretisches Wissen zum Stimmapparat erarbeitet und einfache aber wertvolle Tipps zur Stimmpflege und Erhaltung gegeben. Praktische Übungen dazu konnten vor Ort unter der Anleitung der Logopädin des Sprachheilkindergartens gleich ausprobiert werden.
Weiteres Thema: „Mehrsprachigkeit im Kindergartenalltag“, das die pädagogischen Fachkräfte in der Praxis immer wieder und vermehrt vor große Herausforderungen stellt. Neben theoretischen Grundlagen wurde hier großes Augenmerk auf den persönlichen Austausch unter den Teilnehmern gelegt und erarbeitet, wie Hürden in der Kommunikation genommen werden können und welche Rolle unter Umständen kulturelle Unterschiede im Miteinander spielen.
Als drittes Themenfeld beschäftigte sich ein Workshop mit dem Thema: „Wie werd´ ich bloß den Schnupfen los… Gesund durch das Kindergartenjahr“. Ein Aspekt, mit dem jeder Mitarbeiter eines Kindergartens regelmäßig konfrontiert wird. Nach einem Einstieg ins Thema wurden Ideen zur Umsetzung für den Kindergartenalltag gegeben. Hierbei gab es nützliche Tipps zur Immunstärkung sowohl für Kinder als auch für Mitarbeiter und verschiedene Angebote wurden aktiv ausprobiert. Zu guter Letzt durften die Teilnehmer einen gesunden Quark, angereichert mit von den Kindern selbst angebauten Kräutern aus dem Garten des Sprachheilkindergartens genießen.
In der gemeinsamen Abschlussrunde lag der Fokus noch einmal auf dem fachübergreifenden Austausch, den alle Beteiligte rege nutzten. Die Gelegenheiten, sich mit Kollegen aus dem eigenen Fachbereich in ungezwungener Runde auszutauschen sind rar, so wurde diese Chance ausgiebig genutzt. Darüber hinaus gab es allerhand Interessantes über den Sprachheilkindergarten zu erfahren, individuelle Beratung zu verschiedenen fachspezifischen Inhalten sowie auch Informationsmaterial über die Angebote der Lebenshilfe Bad Gandersheim-Seesen e.V.
Die gutgelaunten Gäste verließen den Sprachheilkindergarten nach zwei Stunden in Richtung wohlverdientem Feierabend. Das Team der Lebenshilfe freut sich über die gute Resonanz und wird sicher auch zukünftig weitere Informationsangebote zum Thema Sprache machen.
Sollten sich Fragen zum Thema Sprachentwicklung von Kindern ergeben, steht das Team des Sprachheilkindergartens der Lebenshilfe Bad Gandersheim-Seesen den Kita-Fachkräften und natürlich auch Eltern gerne zum Austausch und Beratung zur Verfügung. Viele Verzögerungen bei der Sprachentwicklung bei Kindern können durch frühzeitige fachliche Begleitung des Teams des Sprachheilkindergartens, bestehend u.a. aus Logopäden, Heilpädagogen und weiteren Fachkräften frühestmöglich aufgefangen werden, damit die Kinder dann eine gute sprachliche Grundlage für die Schule und ihren weiteren Lebensweg erhalten. red/Fotos: Lebenshilfe

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5.06.2026 • 08:43 Uhr
Sozial- und Sportstiftung des Landkreises Northeim fördert Projekte - Zwölf Projekte genehmigt - 41.500 Euro ausgeschüttet!
Der Vorstand der Sozial- und Sportstiftung des Landkreises Northeim hat in seiner Sitzung am 3. Juni 2026 insgesamt 12 Förderanträge mit einem Volumen von rund 41.500 Euro bewilligt.
Gefördert werden folgende Projekte:
- Der Handball-Förderverein Solling erhält für das Projekt „Mobile Teilhabe – Vereinsbus für Kinder und Jugendliche im ländlichen Raum“ einen Betrag von 5.000,00 Euro,
- Die Stadt Uslar erhält für die „Uslarer Messe für Senioren“ einen Betrag in Höhe von 1.600,00 Euro,
- Das Regionale Landesamt für Schule und Bildung Braunschweig erhält für die Unterstützung außerschulischer Sportveranstaltungen für die Grundschulen und weiterführenden Schulen im Landkreis Northeim einen Betrag in Höhe von 9.500,00 Euro,
- Der Turngemeinde von 1848 Northeim e.V. erhält für den Erwerb eines Wettkampf-Trampolins einen Betrag in Höhe von 2.500,00 Euro,
- Der Bürgerschützengesellschaft Nörten-Hardenberg e.V. erhält für das Projekt „Etablierung einer Dart-Sparte“ einen Betrag in Höhe von 424,62 Euro,
- Der Uslarer TC erhält für das überregionale Tennisturnier „Bikeleasing.de- Open“ einen Betrag in Höhe von 5.000,00 Euro,
- Der SVG GW Bad Gandersheim e.V. erhält für die Sanitärsanierung des Sportheims einen Betrag in Höhe von 3.750,00 Euro,
- Der Schützenverein Mackensen von 1970 e.V. erhält für den Bau eines neuen Schießstandes einen Förderbetrag von 5.000,00 Euro,
- Der Göttinger AIDS-Hilfe e.V. erhält für das Projekt „Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung von HIV-Infektionen und Aids-Erkrankungen durch Prävention, Beratung und Betreuung“ einen Betrag von 4.000,00 Euro,
- Der Ländliche Reit- und Fahrverein Moringen und Umgebung e.V. erhält für die Dachsanierung der Reithalle einen Betrag von 2.498,00 Euro,
- Der Hardegser Sportverein von 1872 e.V. erhält für das Projekt „Sanierung des Stabparketts“ einen Betrag von 1.449,07 Euro,
- Der TSV Germania Gladebeck von 1912 e.V. erhält zum Zwecke der Erneuerung des Ballfangzauns einen Betrag in Höhe von 730,00 Euro.
Die nächste Sitzung der Sozial- und Sportstiftung findet am 28. Oktober 2026 statt. Förderanträge müssen spätestens am 28. September 2026 bei der Geschäftsführung vorliegen. Informationen gibt es unter www.sozial- sport.stiftungen-northeim.de.
Die telefonische Beratung durch die Geschäftsstelle der Stiftung kann im Vorfeld der Antragstellung gerne in Anspruch genommen werden. Ansprechpartner bei der Stiftung sind Marina Herbst, Telefon 05551/708 81404 und Marvin Schulze, Telefon 05551/708 81385, Email: sozial- undsportstiftung@landkreis-northeim.de.

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5.06.2026 • 08:19 Uhr
Portal zur Geschichte veranstaltete ein Wochenende zu Theophanu
Theophanu, Gemahlin von Kaiser Otto II, Mitkaiserin, geliebt, bewundert, aber auch mit Misstrauen betrachtet…
Seit einiger Zeit steht ihre Reiterstatue im Plangarten und sie ist der Anlass zu einem Vortrag am Samstag, 13.6. um 15:30 Uhr im Sommerschloss Brunshausen und zu einer Führung am Sonntag, 14.6. ebenfalls um 15:30 Uhr, Treffpunkt ist der Südeingang der Stiftskirche.
Theophanu war eine byzantinische Prinzessin, die 972 mit Otto II in Rom vermählt und zur Mitkaiserin gekrönt wurde. Sie war noch sehr jung, hoch gebildet, reich ausgestattet, aber völlig fremd in dem rauen Sachsen, das von den Byzantinern als „kulturlos“ empfunden wurde. Sie musste die verschiedenen Sprachen des Gebiets lernen, sich ihren Platz in der Hierarchie erkämpfen und gleichzeitig für einen Erben sorgen.
Theophanu war regelmäßig in Gandersheim, hat mindestens eine Tochter hier geboren, ihre Tochter Sophia wurde im Stift erzogen und wurde schließlich hier selbst Äbtissin. Theophanu schenkte dem Stift im Namen des Thronfolgers Otto III das Markt- und Münzrecht und ließ ihre prunkvolle Heiratsurkunde in der Stiftskirche aufbewahren.
Wer noch mehr über diese großartige Frau erfahren möchte, hat am 13. und 14.6. dazu Gelegenheit.
Kostenbeitrag: 8 €, mit Kurkarte 7 €

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5.06.2026 • 08:14 Uhr
Beliebte Geräuschkulisse bei den 67.Gandersheimer Domfestspiele: Erster Applaus für sprudelnden Festspielbrunnen!
Zu den vielsagenden Metaphern auf der Festspielmeile Stiftsfreiheit in Bad Gandersheim im Zusammenhang mit den bevorstehenden Gandersheimer Domfestspielen gehört ohne Zweifel der Festspielbrunnen. Als jetzt bei der jüngsten Mitgliederversammlung des Fördervereins der Festspiele ihr kaufmännischer Geschäftsführer Markus Kuhlmann berichtete, dass in dieser Theatersaison der Festspielbrunnen sprudeln wird, da brandete im Probenzentrum spontan der erste Theaterbeifall auf.
Wir erinnern uns: im vorigen Jahren hatten Einheimische und Gäste die romantische Akustik des Wasserspiels leider vermissen müssen. In diesem Jahr darf man sich auf die beliebte Geräuschkulisse vor und nach den Aufführungen, bei einem guten Tropfen Wein und leckerem Imbiss, auf dem Theaterplatz wieder freuen. Ein Lob für die Techniker bei den Gandersheimer Stadtwerken! red/Foto/Video: FisWMG

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5.06.2026 • 07:52 Uhr
43-Jährige von der Polizei erwischt: Krad ohne Führerschein gefahren - Jetzt ist auch der Halter dran
Die Polizeisprecherin berichtet soeben: Eine 43-jährige Frau wurde am Donnerstagabend in der Straße Sülbendweg in Northeim von einer Streife der Polizei Northeim kontrolliert. Während der Kontrolle stellte sich heraus, dass die 43-jährige Fahrerin zwar mit dem Krad im öffentlichen Verkehrsraum unterwegs war, hierfür jedoch die erforderliche Führerscheinklasse nicht besaß.
Nicht nur die 43-jährige Frau muss sich nun wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis verantworten - der 45-jährige Halter des Krads ebenfalls, da er die Fahrt duldete. mil

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4.06.2026 • 19:41 Uhr
Kreispolitik: Die SPD ist die erste Partei, die ihr Kreiswahlprogramm 2026-2031 offensiv und inhaltlich präsentiert - Gesundheit, Bildung, Kinder und Jugend im Fokus der Sozialdemokraten
Als erste demokratische Partei im Landkreis Northeim haben die Sozialdemokraten
drei Monate vor der Kreistagswahl am 13. September 2026 den Bürgerinnen und Bürgern offensiv und inhaltlich vermittelt, für welche Ziele sie für die nächste Wahlperiode von 2026 bis 2051 stehen. Auf dem jüngsten Kreisparteitag in Dassel (wir berichteten) war es der Fraktionsvorsitzende der SPD im Northeimer Kreistag, Uwe Schwarz (Bad Gandersheim), der das Programm mit viel Leidenschaft und Engagement in seiner beachteten Rede vor den Delegierten und der Öffentlichlichkeit darstellte. Die Delegierten zollten ihm dafür impulsiven Applaus. Ein Beweis, wie geschlossen die SPD im Landkreis Northeim derzeit auftritt.
Das RedaktionsNetzwerkSüdniedersachsen (RNS) dokumentiert hier das Programm, wie es Uwe Schwarz in Dassel (auch in der Rangfolge der Themen) vorstellte:
Gesundheit
Schwarz: "Der wichtigste Pfeiler für ein gutes Leben ist die Gesundheit. Die vergangenen Jahrzehnte haben uns eines schmerzhaft gelehrt:
Die Privatisierung im Gesundheitswesen war der absolut falsche Weg!
Gesundheit ist keine Ware! Sie gehört zum Kernbereich der Daseinsvorsorge und darf nicht dem Markt der Profitinteressen überlassen werden!
Die unangekündigte Schließung des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes am Einbecker Bürgerspital durch die KVN war ein weiterer unverantwortlicher Schlag ins Gesicht der Menschen.
Für uns steht fest: Wir kämpfen dafür, dass ärztliche Hilfe dort ist, wo die Menschen sie brauchen und nicht wo das Kapital sie gerne hätte!
Wenn privates Engagement fehlt oder Hausärzte ausscheiden, dann muss der Landkreis im Zweifel bereit sein, die Versorgung selbst in die Hand zu nehmen – z.B. durch den Betrieb eigener kommunaler medizinischer oder regionaler Versorgungszentren (MVZ/RVZ)! Wir werden es nicht zulassen, dass ganze Landstriche medizinisch abgehängt werden!
Wir stehen ohne Wenn und Aber zu unseren Krankenhausstandorten in Northeim und Einbeck und treiben das bundesweit beachtete Modellprojekt des Regionalen Gesundheitszentrums in Bad Gandersheim aktiv voran!
Wir fordern die vom früheren Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zerstörte Zusammenführung der Bereitschaftsnummer 116117 und der Notrufnummer 112 über unsere Rettungsleitstelle schnellsten wiederherzustellen!
Wir werden unseren Rettungsdienst neu organisieren, sodass die gesetzliche Eintreffzeit innerhalb von 15 Minuten flächendeckend erreicht werden kann. Mit den vorhandenen Rettungswachen, Notärzten, Notfallsanitätern und ergänzender Telemedizin und auch Gemeindenotfallsanitätern kann das gewährleistet werden.
Bildung,
Kinder Jugend
Genauso unverhandelbar wie die Gesundheit ist für uns das Recht auf gute Bildung.
Für die SPD ist nach wie vor unumstößlich: Der Bildungserfolg eines Kindes darf im Landkreis Northeim niemals vom Geldbeutel oder der sozialen Herkunft der Eltern abhängen!
Bildung ist für uns eine lebenslange Aufgabe, und zwar von der Kita über die Schule bis zur Erwachsenenbildung.
Deshalb investieren wir weiter massiv in unsere Schulen und setzen das millionenschwere Bau- und Sanierungsprogramm für unsere Schulen in der kommenden Wahlperiode konsequent um.
Fortschreitende Digitalisierung in den Schulen ist für uns kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug für zeitgemäßes Lernen.
Kompetenz im Umgang mit Medien und Künstlicher Intelligenz gehören zur Grundbildung. Wir werden dafür sorgen, dass kein Kind aufgrund privater finanzieller Hürden bei der Ausstattung mit digitalen Endgeräten den Anschluss verliert!
Wir fördern den Ausbau von Ganztagsangeboten. Dabei bleibt die soziale Arbeit an Schulen für uns ein unverzichtbarer Bestandteil, und deshalb bauen wir die Schulsozialarbeit weiter aus.
Seit Jahren gibt es aufgrund unserer Initiative einen Kindergesundheitsbericht im Landkreis als zusätzliches Präventionsangebot und um ggf. rechtzeitig frühe Hilfen anbieten zu können. Der diesjährige Bericht hat deutliche Defizite bei der Sprachkompetenz und der Zahngesundheit unserer Jüngsten aufgezeigt, und zwar vorrangig nicht bei Kindern mit Migrationshintergrund.
Wir werden die freiwilligen Vorsorgeuntersuchungen deshalb in den Kindergärten ausweiten und eine gezielte Sprach- und Entwicklungsförderung vorantreiben.
Und: Unsere Demokratie ist kein Supermarkt, die man sich einfach aus dem Regal kaufen kann. Demokratie muss gelernt, gelebt und geübt werden. Deshalb stärken wir die Demokratiebildung in den Schulen und wollen ein echtes, kommunales Jugendparlament des Landkreises etablieren.
Migration
Zusammenhalt beweist sich auch darin, wie wir mit den Menschen umgehen, die Schutz bei uns suchen. Unsere Haltung im Bereich Migration ist unmissverständlich: Wir stehen fest zu einer gelebten Willkommenskultur und zu unserer humanitären Verantwortung!
Wir stellen die Ressourcen für eine menschenwürdige Daseinsvorsorge– beim Wohnen, bei der Bildung und in der medizinischen Versorgung allen Menschen bereit, selbstverständlich auch Flüchtlingen und Migranten.
Das Erlernen der deutschen Sprache ist zwingende Voraussetzung für eine gelingende Integration und die Eingliederung in den hiesigen Arbeitsmarkt. Die durch eine SPD-Initiative bereitgestellten Kreismittel für die Sprachförderung werden auch in Zukunft gesichert.
Arbeitsmarktintegration
/Bleiberecht
Wir fordern ein praxisnahes Bleiberecht für gut integrierte Geflüchtete, die sich bereits in Arbeit oder Ausbildung befinden. Das schafft echte Planungssicherheit für die betroffenen Menschen und für unsere regionalen Handwerks- und Wirtschaftsbetriebe, die händeringend nach Arbeitskräften suchen.
Inklusion
Jeder Mensch ist einzigartig und hat ein Recht auf gleichberechtigte Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen.
Menschen mit Behinderungen sollen aktiv und entscheidend in gesellschaftliche Entscheidungsprozesse eingebunden werden.
Die weltweit geltende UN-Behindertenrechtskonvention ist kein gnädiges Almosen für Menschen mit Handicaps, sondern ein verpflichtendes Menschenrecht. Das muss endlich in den Köpfen ankommen.
Die gute Zusammenarbeit mit unserem kreisweiten Beirat für Menschen mit Behinderung ist für uns keine Pflichtübung, sondern sehr bereichernd.
Der „Aktions- und Stufenplan für Inklusion“ wird regelmäßig fortgeschrieben.
Wir fordern die lückenlose Überprüfung aller kreiseigenen Gebäude und des ÖPNV auf Barrierefreiheit, und wir fordern den konsequenten Einsatz mobiler Teams.
Wir geben erneut ein klares Bekenntnis zur inklusiven Schule.
Die Teilhabe an allen Regelschulen soll durch den Einsatz von Schulassistenzen und barrierefreie Infrastruktur zur Normalität werden.
Pflege
Die Stärke eines sozialen Landkreises zeigt sich darin, wie er mit den Schwächsten umgeht.
Pflegebedürftigkeit ist z.B. eine Lebensphase, die unsere volle Solidarität erfordert. Die Menschen wollen so lange wie möglich selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben.
Dafür stärken wir unsere Pflegestützpunkte und fördern den Aufbau von Tagespflegeplätzen und die Unterstützung von Nachbarschaftshilfen.
Insbesondere wollen wir ein Angebot für eine solitäre Kurzzeitpflegeeinrichtung im Landkreis schaffen! In ganz Südniedersachsen gibt es kein einziges Angebot mehr! Das ist ein unhaltbarer Zustand für pflegende Angehörige oder bei vor -und nachstationären Aufenthalten. Wir als SPD im Landkreis sind die Einzigen, die das jetzt anpacken und verändern!
Für uns ist klar: Gute Pflege braucht gute Arbeitsbedingungen und eine tarifliche Entlohnung der Pflegekräfte überall und auch vor Ort!
Ehrenamt
Es sind die Menschen im Ehrenamt, in den Sportvereinen, den Wohlfahrtsverbänden und bei den Freiwilligen Feuerwehren, die unseren Landkreis mit Leben füllen und den sozialen Zusammenhalt sichern! Dieses Engagement verdient unsere Hochachtung und unsere Unterstützung.
Wir werden unsere Vereine bei der energetischen Modernisierung ihrer Sportstätten unterstützen, verlässliche Ansprechpartner in der Verwaltung schaffen und die Ehrenamtskarte massiv ausweiten!
Rettungsdienst,
Katastrophenschutz
Der Schutz der Bevölkerung ist eine Kernaufgabe des Landkreises. Eine Aufgabe die fast ausschließlich von ehrenamtlichen Feuerwehrkräften und Rettungsdiensten getragen wird.
Unsere Feuerwehren sind herausragend gut aufgestellt, einschließlich der Nachwuchsarbeit in Jugend- und Kinderfeuerwehren.
Für uns steht fest: Wer seine Freizeit für unser aller Sicherheit riskiert, verdient die bestmögliche Ausstattung und politische Unterstützung.
Der Neubau bzw. die Fertigstellung des modernen Katastrophenschutz-Zentrums, wird nach der jetzt erfolgten Richtungsentscheidung mit Nachdruck vorangetrieben.
Wir wollen eine gemeinsame Einsatzleitstelle für den Rettungsdienst und Katastrophenschutz in Südniedersachsen. Notfälle machen ja auch nicht an Kreisgrenzen halt.
Eine gemeinsame Leitstelle ermöglicht die vorhandenen Ressourcen zielgenauer einzusetzen und gleichzeitig die Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu stärken.
Darüber hinaus soll die Förderung der Kinder- und Jugendfeuerwehren soll intensiviert werden, um den Nachwuchs für den aktiven Dienst langfristig zu sichern. red

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4.06.2026 • 19:14 Uhr
Wow! Alle Achtung! Stadtjugendpflege startet mit 70 Veranstaltungen in die Sommerferien
Mit großer Vorfreude hat die Stadtjugendpflege Bad Gandersheim den Sommerferienpass für die Sommerferien 2026 vorgestellt. Kinder und Jugendliche können sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit rund 70 Veranstaltungen freuen. Von kreativen Angeboten über sportliche Aktivitäten bis hin zu spannenden Ausflügen ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Das umfangreiche Angebot bietet jungen Menschen die Möglichkeit, ihre Ferien aktiv zu gestalten, neue Erfahrungen zu sammeln und gemeinsam mit anderen eine schöne Zeit zu verbringen.
Um möglichst viele Familien auf das Ferienprogramm aufmerksam zu machen, wurden rund 900 Flyer an Vorschulkinder sowie Schülerinnen und Schüler der ersten bis sechsten Klassen verteilt. Darüber hinaus wurden etwa 30 Plakate im gesamten Stadtgebiet aufgehängt.
Bürgermeister Niklas Kielhorn zeigte sich erfreut über das vielfältige Programm und dankte allen Beteiligten, die den Sommerferienpass ermöglichen:
„Der Sommerferienpass ist seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil der Kinder- und Jugendarbeit in unserer Stadt. Er bietet jungen Menschen die Möglichkeit, Neues auszuprobieren, Gemeinschaft zu erleben und die Ferien aktiv zu gestalten. Mein herzlicher Dank gilt allen, die mit ihrem Engagement dazu beitragen.“
Auch Stadtjugendpfleger Andreas Hafner blickt mit großer Freude auf das diesjährige Ferienprogramm:
„Als Stadtjugendpfleger werde ich wieder die meisten Veranstaltungen begleiten. Dadurch entstehen nicht nur wertvolle Kontakte zu unseren Kooperationspartnern, sondern auch viele gemeinsame Erlebnisse und Begegnungen mit Eltern, Kindern und Jugendlichen.“
Dier Stadtjugendpflege freut sich zudem darüber, dass künftig die ehrenamtliche Unterstützung (z.B. Begleitung von Ausflügen) mit einer Ehrenamtspauschale honoriert werden kann.
Ein besonderer Dank gilt Sara Schipplick und Jasmin Jordan, die mit viel Einsatz, Kreativität und hervorragender Teamarbeit maßgeblich an der Gestaltung und Organisation des Flyers, des Plakats sowie des gesamten Sommerferienpasses beteiligt waren.
Dankbar zeigt sich Andreas Hafner zudem gegenüber den Sponsoren und der Jugendstiftung Northeim. Ihre Unterstützung trägt dazu bei, Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten die Teilnahme an zahlreichen Veranstaltungen zu ermöglichen.
Die Stadtjugendpflege freut sich nun auf viele begeisterte Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie auf einen Sommer voller Spaß, Abenteuer, Gemeinschaft und schöner Erinnerungen. Der Sommerferienpass zeigt einmal mehr, wie viel durch gemeinsames Engagement für junge Menschen vor Ort erreicht werden kann.
Die Veranstaltungen können ab Sonntag, 7. Juni 2026, um 9 Uhr online über die Internetseite der Stadt Bad Gandersheim gebucht werden.
red/Foto: FisWMG

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4.06.2026 • 19:09 Uhr
PKW fängt währen der Fahrt Feuer und brennt vollständig aus
Am heutigen Tag, gegen 15:15 Uhr, kam es in der Ortsdurchfahrt Feldbergen zum Brand eines Pkw. Das Fahrzeug brannte vollständig aus.
Der Fahrzeugführer (63 Jahre aus dem LK Peine) gab an, dass er wenige Minuten zuvor seinen Pkw an einer Tankstelle in Schellerten betankt hatte. Nachdem er seine Fahrt fortgesetzt hatte, bemerkte dieser, dass sein Pkw über keine Bremswirkung mehr verfügte. Unter Nutzung der Handbremse gelang es dem Fahrzeugführer den Pkw am Fahrbahnrand - in der Ortsdurchfahrt Feldbergen - zum Stillstand zu bringen. Nach dem Aussteigen stellte er fest, dass der Pkw bereits im Unterbodenbereich Feuer gefangen hatte.
Trotz der schnell eintreffenden Kräfte der Feuerwehren aus Feldbergen und Hoheneggelsen brannte der Pkw Renault vollständig aus.
Während der Löscharbeiten musste die Ortsdurchfahrt Feldbergen für den Verkehr vollständig gesperrt werden. Neben den rund 20 ehrenamtlichen Helfern der Feuerwehr waren auch ein Streifenwagen der Polizei Bad Salzdetfurth, ein Streifenwagen der Autobahnpolizei Hildesheim und ein Abschleppfahrzeug vor Ort.
Die Schadenssumme am Pkw kann derzeit nicht beziffert werden. Zudem wurde durch
den Brand die Fahrbahnoberfläche der B1 beschädigt. web/Foto: Polizei

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4.06.2026 • 09:54 Uhr
Stadt Northeim errichtet neue öffentliche Toilette am Adolf-Hueg-Wall
Die Northeimer Innenstadt bekommt nun die erste von zwei neuen öffentlichen Toiletten. Am Adolf- Hueg-Wall wird die alte und derzeit gesperrte Toilette in der ersten Juniwoche abgerissen und durch eine moderne Anlage ersetzt. Die Maßnahme wird vom städtischen Denkmalschutz begleitet. Es kann zu Verkehrsbehinderungen entlang der Wallstraße und am Zwinger kommen.
Zunächst wird das bisherige Bauwerk direkt an der historischen Stadtmauer in der Woche vom 1. Juni bis 5. Juni abgerissen. Dafür wird ein Teil des Adolf-Hueg-Walls in dieser Zeit gesperrt. In der Woche vom 8. Juni bis 14. Juni finden die Gründungsarbeiten für die neue WC-Anlage statt. Diese werden etwa vier Wochen dauern.
Die neue, moderne Unisex-WC-Anlage wird anschließend an gleicher Stelle per Kran aufgebaut. Sie ist selbstreinigend, vandalismussicher und barrierefrei. Der Zugang wird durch den Euro-Schlüssel und eine integrierte Münzautomatik mit bargeldlosem Bezahlsystem ermöglicht.
Für den Abbruch der alten sowie die Herstellung der neuen WC Anlage am Adolf Hueg Wall, fallen vorrausichtlich Kosten in Höhe von rund 230.000 Euro an. Es handelt sich um eine Maßnahme der Städtebauförderung. Während der Aufbauarbeiten wird es erneut zu Einschränkungen entlang der Wallstraße und am Zwinger kommen.

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4.06.2026 • 09:52 Uhr
Northeimer Samstagsführung am 13. Juni 2026, 11 Uhr „Herzog Otto und Kaiserin Richenza – Zwei aus Northeim beim Game of Thrones“
Am Samstag, 13. Juni 2026, begibt sich Stadtführer Dr. Heinz-Jörg Elliehausen um 11 Uhr auf einen Stadtrundgang zum Thema „Herzog Otto und Kaiserin Richenza – Zwei aus Northeim beim Game of Thrones“.
Hintergrund: Unser Graf Otto war potentieller Kandidat für den Königsthron. Seine Enkeltochter Richenza hat es bis zur Kaiserin gebracht. Beide haben beim Poker um die Macht im Reich des Mittelalters tüchtig mitgemischt und mitgelitten. Damals wurde in Northeim Hof gehalten. Bei Ritterturnieren ‚brachen die Lanzen‘ und beim Minnegesang wurde ‚Süßholz geraspelt‘. Während der Führung soll diese Zeit lebendig werden. Es wird gezeigt, wie sich der edle Ritter Otto seine Sporen verdiente und wie das Burgfräulein Richenza ihrem Verehrer `einen Korb‘ gab.
Diese anderthalbstündige Tour startet direkt an der Tourist- Information im Reddersen-Haus, Am Münster 6 und bietet eine wunderbare Gelegenheit, die faszinierende Geschichte eines außergewöhnlichen Mannes zu entdecken und Northeim aus einer besonderen Perspektive zu erleben.
Die Teilnahme kostet 5 Euro pro Person; Kinder im Grundschulalter sind mit 2 Euro dabei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.
Das komplette Programm der Gästeführungen gibt es als gedruckten Flyer in der Tourist-Information. Darin enthalten sind in kompakter Form alle wichtigen Infos zu öffentlichen Führungsterminen.

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4.06.2026 • 09:49 Uhr
Jazzklänge bei „Musik im Park“ am 7. Juni auf der Parkbühne in Bad Gandersheim - Eintritt frei
Die von der Stadtmarketing Bad Gandersheim GmbH organisierte Konzertreihe „Musik im Park“ lädt am Sonntag, 7. Juni 2026, um 17 Uhr auf die Parkbühne im Roswitha-Park an der Hildesheimer Straße zu einem sommerlichen Open-Air-Konzert mit der Jazzband „Take Four“ ein. Die aus dem Gandersheimer Jazz Quintett hervorgegangene Formation präsentiert Jazzstandards aus dem „Great American Songbook“ sowie mitreißende Bebop-Klassiker. Der Eintritt ist frei.
„Take Four“ besteht aus Jürgen Rech (Saxophon), Andreas Jaeger (Jazzgitarre), Andre Helms (Bass) und Peter Gansen (Schlagzeug). Die vier Musiker verbinden eingängige Melodien mit virtuosen Improvisationen und sorgen für einen stimmungsvollen Nachmittag in entspannter Parkatmosphäre.
Die Parkbühne im Roswitha-Park bietet den passenden Rahmen für einen abwechslungsreichen Nachmittag mit Live-Musik unter freiem Himmel. Für Sitzgelegenheiten vor Ort ist gesorgt.

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4.06.2026 • 09:47 Uhr
„Festspielbande“ junger theaterinteressierter Menschen trifft sich bei den Gandersheimer Domfestspielen
Wer zwischen 14 und 20 Jahre alt ist, in Bad Gandersheim und Umgebung wohnt, zur Schule geht oder in der Ausbildung ist und Theater sehen möchte, kann sich der „Festspielbande“ der Gandersheimer Domfestspiele anschließen. Die „Festspielbande“ ist eine Gruppe junger theaterinteressierter Menschen, die sich alle Theaterstücke der diesjährigen Spielzeit anschauen können und über das Gesehene sprechen, streiten, schreiben und nachdenken.
Das erste Treffen der „Festspielbande“ findet am 1. Juli um 16 Uhr statt. Dort lernen sich die Teilnehmenden untereinander und die Domfestspiele kennen. Die Vorstellungsbesuche finden an wechselnden Wochentagen über die gesamte Spielzeit statt. Es ist möglich teilzunehmen, auch wenn man nicht an allen Terminen dabei sein kann. Alle Termine der „Festspielbande“ 2026 erfahren die Teilnehmenden nach der Anmeldung.
Die „Festspielbande“ sieht sich sechs Produktionen der diesjährigen Spielzeit an: das Musical „Hello, Dolly“, die Krimikomödie „Die Acht Frauen“, die Musik-Show „Come together – die große Beatles-Show“, das Familienstück „Pinocchio“ sowie die Studioproduktionen „Das Bildnis des Dorian Gray“ und „Love Letters“. Und das alles zum Gesamtpreis von 30 Euro.
Wer mitmachen möchte, meldet sich schnell an mit Namen, Geburtsdatum und Kontaktdaten (Telefon, E-Mail) beim Theaterpädagogen Lukas Keller - FOTO - (theaterpaedagogik@gandersheimer-domfestspiele.de) oder Telefon 05382 / 955 33 27 oder per WhatsApp/Signal unter 0155 6710 1347. Schnell sein lohnt sich, denn es gibt nur 20 Anmeldeplätze.
Unter dem Motto „Was wäre wenn“ zeigen die Gandersheimer Domfestspiele in ihrer 67. Spielzeit vom 14. Juni bis 16. August vor den Türmen der Stiftskirche vier Produktionen: die Kriminalkomödie „Die acht Frauen“, die hitverdächtige Musikgeschichte „Come together – die große Beatles-Show“, der Broadway-Musical-Klassiker „Hello, Dolly!“ und als Kinder- und Familienstück die mutigste Holzpuppe der Welt: „Pinocchio“. Hinzu kommen drei Produktionen auf der Studiobühne im Probenzentrum: „Das Bildnis des Dorian Gray“ mit Dominik Müller, „Pure Piaf - Edith, ihr Leben, ihre Chansons“ mit Roswitha-Ring-Preisträgerin Sylvia Heckendorn sowie „Love Letters“ unter der Regie von Lukas Keller mit Kristin Mössinger und Lothar Germer vom „Theater aus der Zwischenzeit“.
Eintrittskarten gibt es über die Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele, Stiftsfreiheit 12, telefonisch 05382 955 3311 oder per E-Mail: kartenzentrale@gandersheimer-domfestspiele.de bzw. online unter www.gandersheimer-domfestspiele.de.
red/Foto: FisWMG

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4.06.2026 • 09:42 Uhr
Göttinger Soziologe Vogel zur WM: «Fußball verbindet, weil er polarisiert»
Die Fußball-WM startet am 11. Juni. Die Begeisterung hierzulande hält sich in Grenzen. Kein Wunder, meint der Soziologe Berthold Vogel und kritisiert Bundestrainer Julian Nagelsmann. Aber auch die Weltlage stehe einem neuen Sommermärchen entgegen.
Der Göttinger Soziologieprofessor Berthold Vogel sieht im Fußball noch immer die globale Sportart schlechthin. Sie habe sich trotz korrupter Sponsoren und fragwürdiger
Geschäftspraktiken auch der FIFA als resilient erwiesen, sagte Vogel dem Evangelischen Pressedienst (epd). Der Geschäftsführende Direktor des Soziologischen Forschungsinstituts Göttingen begrüßte deshalb auch die erweiterte Zahl teilnehmender Länder. Zugleich kritisierte
Vogel den deutschen Bundestrainer und hält eine Neuauflage des Sommermärchens von 2006 für unwahrscheinlich.
epd: Die jüngsten Fußball-Großereignisse waren aus deutscher Sicht nicht sehr erfolgreich. Auch schien der Funke der Begeisterung, sofern er denn in den Stadien spürbar war, nicht so recht auf die Bevölkerung in Deutschland überzuspringen. Woran könnte das aus Ihrer Sicht liegen?
Berthold Vogel: Die vergangenen zwei Weltmeisterschaften blieben deutlich hinter den Erwartungen zurück, während die Heim-EM im vorletzten Jahr durchaus gut lief. Dort wurden Erwartungen geweckt, auch vom aktuellen Bundestrainer Julian Nagelsmann, die nicht erfüllt
werden konnten. Mit Verlaub: Der Bundestrainer erinnert an den aktuellen Bundeskanzler Friedrich Merz - viele Versprechungen, teils auch große Töne, aber bislang wenig Ertrag. Das Misstrauen in die Nationalmannschaft ist ähnlich hoch wie das Misstrauen in die Regierung.
Und dann werden noch die eigenen Leute wie im Falle des Torwarts Oliver Baumann oder des sehr beliebten Stürmers Deniz Undav vor laufenden Kameras brüskiert. Kurzum, dass der Funke nicht überspringt, liegt auch an der Führung der Nationalmannschaft. Aber wir wissen ja, das kann sich schnell ändern.
# Begeisterung
für tolle Tore
epd: Woran liegt es, dass Fußballspiele und -stadien trotz der zunehmenden Kommerzialisierung noch immer eine solche Anziehungskraft auf die unterschiedlichsten Menschen in unserer Gesellschaft auslösen?
Vogel: Fußball ist die globale Sportart schlechthin. Das Interessante ist: Fußball integriert und schafft Zusammenhalt, weil er polarisiert. Trotz nationaler oder clubbezogener Vorlieben gibt es doch eine gemeinsame Leidenschaft für das Spiel, Begeisterung für tolle Tore, für elegante Spieler und für Drama auf dem Platz. Und jedes Spiel, jede Schiedsrichterentscheidung, jede Aufstellung bietet Gesprächsstoff. Der Fußball ist ja als Spiel auch recht einfach nachzuvollziehen und überall spielbar. Er ist nicht totzukriegen, nicht durch die FIFA, nicht durch korrupte Sponsoren, nicht durch fragwürdige Geschäftspraktiken. Fußball ist resilient, um ein Modewort dieser Tage zu bemühen. epd

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4.06.2026 • 09:34 Uhr
Museumsfreunde feiern 100 Jahre Stadtmuseum Bad Gandersheim
Im Jahre 1926 wurde erstmals im Rahmen der damaligen Roswitha-Feier ein musealer Raum in Bad Gandersheim eröffnet und zwar im Bracken der heutigen Braunschweigischen Staatsbank, das Heimatmuseum der Stadt Bad Gandersheim. Das war der Anfang und ist der Anlass der diesjährigen 100 -Jahrfeier des Museums.
In den ersten Jahrzehnten betreuten kundige Gandersheimer Bürger die Sammlungen wie die Herren Ludwig Sinramm, Johannes Nissen und Kurt Beckmann, die zum Teil mehrere Jahrzehnte tätig waren. Aber erst 1952 erhielt die Ausstellung anlässlich des 1100- jährigen Jubiläums des Gandersheimer Stiftsgründung seinen festen Standort im Dachgeschoss des Renaissance-Rathauses. Durch das große Engagement der verschiedenen Museumsleiter wurde die Sammlung im Laufe der Jahre und Jahrzehnte ständig erweitert.
1988 konnte das Museum der Stadt Bad Gandersheim nach einer einjährigen Umgestaltungsphase mit Unterstützung des Museumsverbandes Südniedersachsen und in Anwesenheit des damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker neu eröffnet werden. So ist es bis zum heutigen Tage. Doch mit Beginn des Jahres 2000 kam es zu finanziellen Engpässen der Stadt, die ja Träger des Museums ist, die dazu führten, dass das Land Niedersachsen verfügte, alle nicht zur Pflicht der Stadt gehörenden Einrichtungen zu schließen, um Kosten zu sparen. Die damaligen Mitarbeiter wurden entlassen und das Museum zum 31.12.2004 geschlossen. Doch es regte sich Widerstand in der Bevölkerung. Das Haus war den Bürgern ans Herz gewachsen und man wollte diese Schließung nicht hinnehmen.
Eine Bürgerversammlung unterstrich diesen Wunsch eindrucksvoll. Unter Leitung des damaligen Vorsitzenden des Kur- und Verkehrsvereins Hermann Vogel stellten sich im Januar 2005 mehrere Dutzend Bürger zur Verfügung, das Museum ehrenamtlich zu betreuen. Und so geschah es dann auch. Schnell wurde ein Leitungskreis gebildet, Zuständigkeiten geklärt und die notwendige Organisation ausgearbeitet. Man entschloss sich sogar den Besuch des Museums umsonst zu gestalten. Das zunächst kritisch gesehene Experiment ging auf. Die Einnahmen waren höher als gedacht, die Besucher zahlreicher denn zuvor. Auch die Öffnungszeiten des Hauses waren und sind komfortabel, hat doch das Museum an sechs Tagen in der Woche geöffnet, eine Ausnahme unter den vergleichbaren Häusern in der Umgebung. Die Arbeit der Museumsfreunde war und ist vielfältig in jeder Hinsicht.
Nach einem ersten Überblick ging man daran, viele Exponate zu restaurieren und instand zu setzten. Viele Ehrenamtliche haben sich in den zurückliegenden 21 Jahren in besonderer Weise eingebracht. Die Waffensammlung von Fritz Träger wird in regelmäßigen Abständen von Fachkundigen präsentiert und zieht Interessierte aus Nah und Fern. Die Museumsfreunde schauten aber auch über den Tellerrand und so waren und sind es die Museumsfreunde, die die St. Georgskirche für Gäste öffneten, wichtig für Bad Gandersheim sind auch die regelmäßigen Nachtwächterführungen.
Weit über 150 Vorträge konnten in den letzten 20 Jahren abgehalten werden, erst im Museum, jetzt im Kaisersaal und führten zu etwa 10000 Zuhörern. So wirken die Museumsfreunde auf vielen Gebieten zum Wohle der Stadt. Mit den Spenden / Einnahmen im Museum konnten neue Beleuchtungen und manches Ausstellungsstück angeschafft werden, so dass das Haus stets auf den neuesten Stand gehalten wird. Insgesamt gesehen lässt sich die Arbeit der Museumsfreunde ausgezeichnet an. Alle ehrenamtlich Tätigen können stolz auf ihre Arbeit sein. In jüngster Vergangenheit beeinträchtigen Denkmalschutz und Brandschutz die vollumfängliche Präsentation unter anderen der Film und Fotoausstellung. Die Schützengesellschaft von 1444 präsentiert im Wächterstübchen wertvolle Zeugnisse eines der bedeutenden historischen Vereine der Stadt. Eine neugeschaffene Sonderausstellungsfläche ermöglicht temporäre Ausstellungen.
Aus Anlass des 100-jährigen Bestehens des städtischen Museums wird unter dem Titel “ ZeitSpuren – 100 Jahre städtisches Museum – von der Roswitha-Gedenkfeier 1926 bis in die Gegenwart“ am 13. Juni 2026 um 11 Uhr die neue Ausstellung eröffnet. Das 100-jährige Bestehen darf man als Erfolgsgeschichte betrachten.
Zum Bild:
1926: Im Rahmen der Roswitha-Gedenkfeier dokumentiert das Bild die offizielle Eröffnung des Heimatmuseums im Bracken.

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4.06.2026 • 09:26 Uhr
Dr. Peter Ruhnau (Kreiensen) jetzt kommissarischer Vorsitzender beim Förderverein Gandersheimer Domfestspiele
Für die vakante Position des Vorsitzenden beim Förderverein Gandersheimer Domfestspiele ist am Mittwochabend Dr. Peter Ruhnau aus Kreiensen als kommissarisch eingesetzter Vorsitzender von einer Mitgliederversammlung bestätigt worden. Das entschieden die Mitglieder auf Vorschlag des Vorstandes mit einem überwältigenden Votum per Handzeichen. Dr. Ruhnau tritt das Amt für ein Jahr an. 2027 erfolgen tournusgemäß Vorstandsneuwahlen. Für den vierten Beisitzerposten wählte die Versammlung Martin Görlach. red
Das Foto zeigt die Vizevorsitzende Ilka Brodmann, die den neuen Vereinsvorsitzenden mit Blumen gratulierte. Fotos: FisWMG

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4.06.2026 • 09:20 Uhr
Der Biber bleibt ein Politikum: Unabhängige und CDU bringen gemeinsamen Änderungsantrag zur Initiative der Grünen ein
Sachlicher Umgang mit Biber-Thematik bei "rundem Tisch, statt vorschnellem Flächenkauf", wie es die Grünen angeregt haben
Die CDU-Fraktion und die Ratsgruppe Die Unabhängigen bringen gemeinsam einen Änderungsantrag zum Antrag der Grünen zum Thema „Flächenkauf und Habitatoptimierung für ein langfristiges Biberrevier“ ein. So verlautete es in einer gemeinsamen Medienmitteilung. In dem Statement Heißtb es weiter:
Die Initiative von den Unabhängigen und der CDU sieht unter anderen vor, dass der Antrag der Grünen zunächst zurückgestellt werden soll und vor einer Entscheidung über einen möglichen Flächenkauf durch die Stadt mit den Betroffenen und der Stadtverwaltung ein „Runder Tisch Biber“ einberufen werden soll. Beteiligt werden sollen an diesem unter anderem betroffene Grundstückseigentümer, Bewirtschafter und Vertreter der Landwirtschaft, der Leineverband, der Biberbeauftragte des Landkreises Northeim, die Untere Naturschutzbehörde, Infrastrukturbetreiber sowie Vertreter des Stadtrates.
Janin Schatz-Anders, Ratskandidatin der Unabhängigen und Mitinitiatorin des Änderungsantrags, betont: „Eine tragfähige Lösung muss alle drei Dimensionen nachhaltiger Entwicklung berücksichtigen: Ökologie, Ökonomie und soziale Akzeptanz. Der Schutz des Bibers ist wichtig. Aber eine Lösung ist erst dann wirklich nachhaltig, wenn sie auch für Eigentümer, Landwirtschaft, Infrastruktur und die Menschen vor Ort tragbar ist."
Am Runden Tisch sollen deshalb Alternativen und Vorstufen zu einem Flächenkauf geprüft werden. Dazu zählen freiwillige Nutzungsvereinbarungen oder Pachtmodelle für Uferrandstreifen, faire Ausgleichsmodelle für landwirtschaftliche Nutzungseinschränkungen, technische Sicherungen an sensiblen Infrastrukturpunkten sowie eine schrittweise Habitatoptimierung ohne vollständigen Flächenerwerb.
David Artschwager, Vorsitzender der CDU-Fraktion, verweist auf die praktischen Auswirkungen vor Ort: „Der Biber ist eine geschützte Art und sein Vorkommen stellt die Stadt vor konkrete Herausforderungen. Betroffen sind Landwirtschaft, Gewässerunterhaltung, Infrastruktur und möglicherweise auch Hochwasserschutz. Diese Fragen müssen fachlich sauber und vor allem gemeinsam mit den Beteiligten geklärt werden."
Torge Gipp, Ratsmitglied der Unabhängigen, unterstreicht den Grundsatz der Freiwilligkeit: „Wir stellen den Schutz des Bibers ausdrücklich nicht infrage. Aber private Eigentümer dürfen nicht erst am Ende eines Verfahrens vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Wer über Flächen, Nutzungen und mögliche Einschränkungen spricht, muss zuerst mit den Eigentümern und Bewirtschaftern sprechen — nicht über sie."
Nach Abschluss des Beteiligungsverfahrens soll die Verwaltung dem Stadtentwicklungsausschuss berichten und einen Vorschlag für das weitere Vorgehen vorlegen. Erst auf dieser Grundlage soll über einen möglichen Flächenkauf abschließend beraten und entschieden werden, jedoch weder Zielvorgabe noch einzige Möglichkeit sein: „Unser gemeinsamer Antrag hält den Flächenkauf als Option offen, macht ihn aber nicht zum Automatismus", erklären die Antragsteller abschließend. „Die richtige Reihenfolge lautet: erst Beteiligung, Prüfung und Abwägung — dann Entscheidung auf einer sachlichen Grundlage."

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4.06.2026 • 09:11 Uhr
Angelsportverein fischt Karpfen und Goldfische aus den Northeimer Wallteichen ab
Der Angelsportverein Hollenstedt wird am kommenden Sonntag, 7. Juni, in den Morgenstunden
Karpfen und Goldfische aus den Wallteichen abfischen.
Die Maßnahme wurde zuvor mit der Stadtverwaltung abgestimmt und genehmigt. Ziel ist es, die
Regulierung des Fischbestandes in den Wallteichen vorzubereiten und den Fischbestand untersuchen zu können.
Während der Arbeiten kann es im Bereich der Wallteiche zeitweise zu sichtbaren Aktivitäten kommen. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, die Arbeiten nicht zu behindern. Die Stadtverwaltung dankt den Mitgliedern des Angelsportvereins für ihr Engagement und die Unterstützung.

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3.06.2026 • 18:55 Uhr
Rarität in der Marktkirche Clausthal: Festival Vox Organi präsentiert Orgel zu vier Händen
Mit einer echten Rarität in Sachen Orgelmusik gastiert das internationale Orgelfestival Vox Organi am Freitag, 5. Juni 2026, um 19:30 Uhr in der Marktkirche Clausthal: aus München reisen zwei renommierte Solisten an, um an der Goll-Orgel ein Konzert zu vier Händen zu präsentieren. Das Ehepaar Gerhard und Beatrice-Maria Weinberger ist gemeinsam und als Einzelsolisten seit vielen Jahren der Orgelmusik verbunden.
Gerhard Weinberger studierte an der Hochschule für Musik München Orgel (bei Prof. Franz Lehrndorfer), Kirchen – und Schulmusik. 1971 war er zweiter Preisträger im Fach Orgel im internationalen Musikwettbewerb der deutschen Rundfunkanstalten (ARD). Nach einer dreijährigen Tätigkeit als Chordirektor an der Basilika St. Lorenz in Kempten wurde er 1974 als Dozent für Orgel und Kirchenmusik an die Hochschule für Musik in München berufen. 1977 erhielt er dort eine Professur für Orgel. Von 1983 – 2011 hatte er die Professur für künstlerisches Orgelspiel an der Hochschule für Musik in Detmold inne und leitete die Abteilung Kirchenmusik, außerdem das Vokalsolisten-Ensemble der Barockakademie. Er brachte als Lehrer viele hochkarätige international anerkannte Konzertorganisten hervor, darunter auch den künstlerischen Leiter von Vox Organi, Prof. Dr. Friedhelm Flamme. Gerhard Weinberger ist Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste und des Direktoriums der Neuen Bachgesellschaft Leipzig. 2017 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.
Beatrice-Maria Weinberger studierte nach dem Abitur an der Hochschule für Musik München in den Fächern Orgel (bei Domorganist Prof. Franz Lehrndorfer), Kath. Kirchenmusik und Schulmusik. 1988 erhielt sie den Förderpreis ihrer Heimatstadt Coburg. Nach dem A-Examen in Kirchenmusik erfolgte 1990 die künstlerische Diplomprüfung im Konzertfach Orgel; anschließend studierte sie in der Meisterklasse von Prof. Lehrndorfer, die sie mit dem Meisterklassendiplom abschloss. 1993 legte sie das Staatsexamen in Schulmusik ab. Seit 1988 ist sie Organistin und Chorleiterin in der Stadtpfarrei St. Philippus in München. Auch sie übt eine rege internationale Konzerttätigkeit aus. Zusammen mit ihrem Mann spielte sie das gesamte Orgelwerk des bekanntesten Bachschülers Johann Ludwig Krebs auf bedeutenden Barockorgeln Süddeutschlands ein.
Für ihr Konzert in Clausthal haben Gerhard und Beatrice-Maria Weinberger ein Programm mit Werken von Händel, Hesse, Hakim und anderen zusammengestellt.
Der Eintritt ist frei. Zum Erhalt des mittlerweile größten Orgelfestivals Deutschlands wird um eine Spende am Ausgang gebeten.

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3.06.2026 • 18:02 Uhr
Peinliche Niederlage für Außenminister Wadephul und Präsidentin Baerbock: Deutschland scheitert mit Bewerbung um Sitz im UN-Sicherheitsrat
Im Rennen um einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat geht Deutschland leer aus. Die beiden europäischen Konkurrenten Österreich und Portugal setzen sich durch.
Die Bewerbung Deutschlands um einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat ist gescheitert. Die Bundesrepublik verfehlte in der UN-Vollversammlung am Mittwoch in New York die nötige Mehrheit unter den Mitgliedsländern.
Portugal und Österreich gewannen die notwendigen Stimmen und nehmen 2027 und 2028 im UN-Sicherheitsrat Platz. Portugal erzielte 134 von 190 Stimmen. Für Österreich votierten 131 Mitgliedsländer von 190, für Deutschland entschieden sich lediglich 104 Staaten. Nötig war eine Zwei-Drittel-Mehrheit von 127 Stimmen, um gewählt zu werden.
# Wadephul für
Wahl in New York
Deutschland ist damit zum ersten Mal bei einer Wahl in der Vollversammlung für einen nichtständigen Sitz durchgefallen. Bislang war Deutschland sechsmal in den Rat eingezogen. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) war bei der Abstimmung in der Vollversammlung
zugegen und legte den Wahlumschlag für Deutschland ein. Die Präsidentin der UN Vollversammlung, die frühere deutsche Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne), leitete die Sitzung. epd

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3.06.2026 • 17:57 Uhr
Kreisjugendfeuerwehr Northeim: Bad Gandersheim gewinnt Kreiswettbewerbe der Jugendfeuerwehren - Herzlichen Glückwunsch!
Bad Gandersheim und Gillersheim punktgleich – Entscheidung fällt über den besseren A-Teil / Sieben Gruppen qualifizieren sich für den Bezirksentscheid
Bei bestem Sommerwetter haben die Jugendfeuerwehren des Landkreises Northeim am vergangenen Samstag ihre Kreiswettbewerbe auf der Sportanlage der KGS Moringen ausgetragen. Erstmals wurden die Wettbewerbe als Gemeinschaftsprojekt von den Jugendfeuerwehren aus dem Brandabschnitt Ost des Landkreises Northeim ausgerichtet. Nach mehreren Tagen intensiver Vorbereitung fanden die teilnehmenden Gruppen hervorragende Bedingungen vor.
An der Spitze entwickelte sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen: Die Jugendfeuerwehr Bad Gandersheim setzte sich punktgleich mit der Jugendfeuerwehr Gillersheim durch und sicherte sich den ersten Platz. Damit endete zugleich die jahrelange Siegesserie der Gillersheimer, die sich diesmal mit Platz zwei zufriedengeben mussten.
Bei Punktgleichheit sieht der bundeseinheitliche Wettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr vor, zunächst die bessere Leistung im Löschangriff, dem sogenannten A-Teil, zu bewerten. Hier lag Bad Gandersheim mit sieben Punkten vor Gillersheim und konnte sich damit den begehrten Platz ganz oben auf dem Siegertreppchen sichern.
Den dritten Platz belegte die Gruppe Asche/Hettensen. Es folgten Opperhausen, Wachenhausen/Katlenburg, Hardegsen sowie Seboldshausen/Dannhausen. Diese Gruppen haben sich gemeinsam mit Bad Gandersheim und Gillersheim für den Bezirksentscheid qualifiziert.
Den Pokal für die jüngste Gruppe sicherte sich die Gruppe 2 der Jugendfeuerwehr Bad Gandersheim (Durchschnittsalter 11,33 Jahre) vor Düderode 1 (12,33) und Hohnstedt (12,33).
Der Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr verbindet feuerwehrtechnisches Können, sportliche Leistung und Teamgeist. Im A-Teil müssen die Jugendlichen als neunköpfige Löschgruppe einen dreiteiligen Löschangriff aufbauen. Dabei werden typische Abläufe aus dem Feuerwehreinsatz, etwa bei einem Scheunenbrand, nachgestellt. Zusätzlich gilt es, Hindernisse wie eine Leiterwand, eine Hürde und einen Kriechtunnel zu überwinden.
Im B-Teil steht die sportliche Leistung im Mittelpunkt. Auf der 400-Meter-Laufbahn müssen die Jugendlichen verschiedene Aufgaben bewältigen: Schläuche rollen, Feuerwehrbekleidung anlegen, gemeinsam kuppeln, Knoten binden und einen Leinenbeutel zielgenau werfen. Beim Überqueren eines schmalen Laufbretts sind Tempo, Konzentration und Präzision gleichermaßen gefragt.
Bei allen Aufgaben steht der Teamgedanke im Vordergrund. Die Jugendlichen kämpfen gemeinsam um Sekunden, Punkte und Platzierungen und zeigen dabei, wie wichtig Verlässlichkeit, Übung und Zusammenhalt in der Jugendfeuerwehr sind.
Die Platzierungen wurden am Ende von Jana Rosenberg, Fachbereichsleiterin Wettbewerbe der Kreisjugendfeuerwehr Northeim, verkündet. Kreisjugendfeuerwehrwart Florian Peters und Kreisbrandmeister Bernard Krzepina lobten die engagierte Arbeit der Jugendlichen sowie ihrer Betreuerinnen und Betreuer, die die Gruppen über viele Wochen auf die Kreiswettbewerbe vorbereitet hatten.
Die Pokale für die Siegergruppen hat der Versicherungsservice Philipp Nicolai aus Hardegsen gespendet, die Süßigkeiten für die Sieger Björns Schwimmschule. Ein besonderer Dank galt zudem allen Helferinnen und Helfern aus dem Brandabschnitt Ost, die mit ihrem Einsatz für einen reibungslosen Ablauf der Wettbewerbe sorgten. red/ Fotos: Konstantin Mennecke - Kreisjugendfeuerwehr Northeim

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3.06.2026 • 17:51 Uhr
Kandidatinnen-Kracher! Meilin Fromm (im Rollstuhl!) kandidiert für den Stadtrat auf der Liste der Wählergemeinschaft Die Unabhängigen
Die Inklusion und Barrierefreiheit in Bad Gandersheim ein großes Stück nach vorne bringen – das ist das erklärte Ziel von Meilin Fromm, die bei den kommenden Wahlen für [Name eurer Partei/Liste ergänzen] kandidiert. Die gebürtige Bad Gandersheimerin bringt dabei nicht nur eine tiefe persönliche Verbundenheit mit ihrer Heimatstadt mit, sondern auch eine Lebensgeschichte, die von Entschlossenheit und Tatkraft geprägt ist.
Meilin Fromm sitzt seit ihrer Geburt im Rollstuhl. Aus eigener Erfahrung weiß sie genau, wo im Alltag die Hürden liegen – und wie es sich anfühlt, ausgeschlossen zu sein. „In meiner Jugend gab es oft Situationen, in denen meine Freunde Party machen konnten und ich nicht, weil selbst die damalige Kultdisco in Ahlshausen nicht barrierefrei war“, erinnert sie sich. Solche Erfahrungen haben ihren Blick geschärft und ihren Kampfgeist geweckt.
Dass vermeintliche Grenzen vor allem dazu da sind, um überwunden zu werden, beweist Fromm jeden Tag in ihrem Beruf: Seit elf Jahren arbeitet sie erfolgreich als Pflegefachkraft in der stationären Pflege. Ein Berufsfeld, das viele einem Menschen im Rollstuhl zunächst nicht zugetraut hätten. „Ich habe dadurch gezeigt, dass im Leben vieles möglich ist, was zunächst unmöglich erscheint“, so Fromm.
Diese Energie möchte sie nun in die Kommunalpolitik einbringen. Ihr Ziel ist ein Bad Gandersheim, in dem niemand aufgrund einer Einschränkung zurückbleiben muss. Dabei geht es ihr um das gesamte gesellschaftliche Leben, aber vor allem auch um die ganz pragmatischen Dinge des Alltags.
„Ich möchte, dass es den Menschen in Bad Gandersheim möglich ist, trotz Behinderung uneingeschränkt an allem teilzunehmen, worauf sie Lust haben. Ebenso liegt es mir am Herzen, Alltagssituationen wie Arztbesuche, das Einkaufen oder Behördengänge komplett barrierefrei zu gestalten“, erklärt die Kandidatin.
Mit ihrer Kandidatur setzt Meilin Fromm ein starkes Zeichen für echte Teilhabe und eine Stadt, die für alle Bürgerinnen und Bürger offensteht, heißt es in einer soeben verbreiteten Medienmitteilung von Pressesprecher der Unabhängigen, Torge Gipp. red

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3.06.2026 • 17:45 Uhr
Investitionshilfen begrüßt – aber kein Ersatz für strukturelle Lösung, meint die FDP
Torge Gipp und Dr. Villmar-Doebeling: Kommunen brauchen verlässliche Finanzen, weniger Bürokratie und eine echte Wachstumsagenda
Der FDP-Kreisverband Northeim begrüßt die angekündigten Investitionsmittel aus dem Bundesinfrastrukturvermögen. Gleichzeitig warnen Kreisvorsitzender Torge Gipp und seine Stellvertreterin Dr. Marion Villmar-Doebeling vor voreiligem Jubel: Einmalige kreditfinanzierte Hilfen lösen kein strukturelles Problem.
„Jeder Euro, der vor Ort in Schulen, Straßen, Feuerwehr oder Sportstätten investiert werden kann, ist zunächst eine gute Nachricht. Aber man darf den Menschen nicht vormachen, damit sei das Problem der Kommunalfinanzen gelöst. Die Hilfe kommt auf Pump, sie ist zeitlich begrenzt – und sie repariert nicht das System", so Gipp.
Die Freien Demokraten verweisen auf die Resolution der kommunalen Spitzenverbände: Städte, Gemeinden und Landkreise leiden nicht nur unter einem Investitionsstau, sondern dauerhaft unter Aufgaben, Standards und Kostensteigerungen, die Bund und Land beschließen – und die vor Ort bezahlt werden müssen.
Dr. Marion Villmar-Doebeling erklärt heute in einer Medienmitteilung der FDP: „Kommunen brauchen kein nächstes Sonderprogramm mit schönen Überschriften, sondern eine verlässliche finanzielle Grundlage. Wer Aufgaben bestellt, muss sie auch bezahlen. Das gilt für Pflichtaufgaben genauso wie für Kinderbetreuung, Ganztagsangebote, Integration und steigende Bürokratiekosten. Ohne echte Konnexität bleibt den Räten am Ende nur die Verwaltung des Mangels."
Gleichzeitig betont die FDP: Solide Kommunalfinanzen sind ohne wirtschaftliche Stärke nicht zu haben. Viele Betriebe in der Region stehen unter erheblichem Druck – durch hohe Energiepreise, Fachkräftemangel, ausufernde Bürokratie und schwache Konjunktur. Ohne florierende Unternehmen fehlen sichere Arbeitsplätze, stabile Steuereinnahmen und private Investitionen in die Zukunft der Region.
„Wer über Kommunalfinanzen spricht, muss auch über Wirtschaftswachstum sprechen. Wir brauchen schnellere Genehmigungen, wettbewerbsfähige Energiepreise und eine Verwaltung, die Entwicklung ermöglicht statt ausbremst. Das gilt für Mittelstand, Handwerk, Handel und Industrie gleichermaßen", so Villmar-Doebeling.
Torge Gipp ergänzt: „Ein Staat funktioniert nicht besser, weil er immer neue Sonderprogramme auflegt. Er funktioniert besser, wenn Verantwortung, Freiheit und Finanzierung zusammenpassen. Kommunen brauchen keine Dauerabhängigkeit von Fördertöpfen, sondern klare Zuständigkeiten, mehr Entscheidungsspielraum und eine finanzielle Ausstattung, die den übertragenen Aufgaben entspricht."
Der FDP-Kreisverband Northeim fordert deshalb, die Investitionshilfen nicht als Erfolgsmeldung abzuhaken, sondern als Anlass für eine grundsätzliche Neuordnung der Kommunalfinanzen zu nutzen. Dazu gehören aus Sicht der Freien Demokraten eine echte Konnexität, realistische Standards, weniger Förderbürokratie, mehr Pauschalmittel, eine konsequente Aufgabenkritik bei Bund und Land und vor allem eine klare Wachstumsagenda für den gesamten Mittelstand.
„Die Kommunen wissen selbst am besten, wo der Schuh drückt. Sie brauchen keine Symbolpolitik, sondern Vertrauen, Verantwortung und verlässliche Mittel. Und unsere Unternehmen brauchen endlich wieder Rahmenbedingungen, unter denen Investitionen, Innovation und Wachstum möglich sind", so Gipp und Villmar-Doebeling abschließend.

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3.06.2026 • 17:38 Uhr
Domtheater eine Jobmaschine! Wer möchte Theaterluft schnuppern? Im Technik-Team! In der Festspiel-Gastronomie!
Das könnte jeden und jede, die sich jetzt spontan für spannende Jobs im Rahmen der 67. Gandersheimer Domfestspiele interessieren, besonders ansprechen. Hier zwei aktuelle Offerten:
1. Interesse an Elektrik?
Wer hat Lust auf ein interessantes, abwechslungsreiches Aufgabengebiet in einem hochmotivierten, familiären Team bei Niedersachsens größtem Freilichttheater? Das Technik-Team der Gandersheimer Domfestspiele sucht noch Menschen mit handwerklichem Geschick, gerne im Bereich Elektrik. Abgeschlossene Berufsausbildungen sind nicht zwingend notwendig, aber auch kein Hindernis. Vielleicht möchten Schulabgänger im Festspieltechnik-Team in diesem Sommer erste Praxis-Wochen absolvieren? Das Engagement wäre für die komplette Spielzeit (Juni bis August), aber auf Wunsch auch kürzer möglich. Gefragt sind Leute, die hinter den Kulissen des Theaters anpacken wollen. Interessierte wenden sich an die Verwaltung der Gandersheimer Domfestspiele, Catrin Reich, unter Telefon 05382/9553322 oder reich@gandersheimer-domfestspiele.de
2. We want you!
"Wir suchen für unsere Festspiel-Gastronomie Servicemitarbeiter/innen für die Zubereitung und den Verkauf verschiedener Speisen und Getränke", lässt der Caterer "IMQUARTIER - Cafe+Restuarant" verlauten. Und ergänzend heißt es: "Ihr solltet älter al 18 Jahre sein und bestenfalls Erfahrungen in diesem Bereich haben. Bei Interesse bitte über PN melden!!" Kontakt: 05382955326.

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3.06.2026 • 17:09 Uhr
Theaterfest in Bad Gandersheim: Erster Auftritt der Beatles war die Krönung des Events
Das war ein Theaterfest in Bad Gandersheim am vergangenen Sonntag. Nach reichlich Regengüssen dennoch ein krönender Abschluss. Es war der erste Auftritt der Beatles. und plötzlich hellte sich der Himmel auf. Die Show der Pilzköpfe mit ihrer legendären Musik verspricht eine spektakuläre Unterhaltung vor der 1000-jährigen Kulisse der Stiftsdkirchenfassade.
Hören sie mal bitte rein!
red/Foto/Video: FisWMG

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3.06.2026 • 17:01 Uhr
Ahlshausen/Sievershausen: Nach Erfolg kommt jetzt der 2. Dorf Flohmarkt am Samstag, 6. Juni 2026 - Wildspezialitäten auf Bretschneider Hof
Von 10 bis 17 Uhr wird es am kommenden Samstag, 6. Juni 2026, eine Neuauflage des beliebten Dorf Flohmarktes in Ahlshausen/Sievershausen geben. Im vorigen Jahre war der Premiere ein gottvoller Erfolg gegönnt. Diesmal sind die Verkaufsstände mit buhten Luftballons gekennzeichnet. Dann ist Stober! Entdecken! Geniessen! angesagt. Die Macher und Macherinnen freuen sic h auf viele fröhliche Gäste. Denen wird etwas Schönes und Vielfältiges in dem gemütlichen Dorf geboten. Dazu gehören auch die Wildspezialitäten auf dem Bretschneider Hof.

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3.06.2026 • 16:49 Uhr
Online-Veranstaltung für Frauen: „Mach dich finanziell unabhängig: Investieren ist der Anfang“
Am Mittwoch, 10. Juni 2026, veranstaltet die Koordinierungsstelle „Frauen & Wirtschaft“ in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten der Stadt und des Landkreises Göttingen das Online-Seminar „Mach dich finanziell unabhängig: Investieren ist der Anfang“. Die Veranstaltung findet von 10.00 bis 11.30 Uhr im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wie funktioniert das Berufsleben 4.0“ via Zoom statt.
In dieser Reihe geben erfahrene Impulsgeberinnen und Expertinnen einmal im Monat Tipps zu Bewerbungen, zur Optimierung der Jobsuche auf zahlreichen Stellenportalen oder zum Umgang mit Finanzen.
Das Thema Frauen und Finanzen ist heute aktueller denn je geworden. Frauen verdienen weniger, sparen weniger – und investieren auch weniger. Schaut man auf die Gründe, wird schnell klar: Viele davon sind strukturell bedingt und lassen sich nicht von heute auf morgen ändern. Aber: Was Frauen heute tun können, ist, ihre Geldanlage selbst in die Hand zu nehmen und eigenständige Finanzentscheidungen zu treffen – um finanzielle Lücken Schritt für Schritt zu schließen.
Anmeldung
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist bis Montag, 8. Juni 2026, per E-Mail an kostelle@goettingen.de erforderlich. Anschließend wird der Zugangs-Link für die Teilnahme via Zoom versendet.

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3.06.2026 • 16:44 Uhr
Ortsrat Groß Ellershausen / Hetjershausen / Knutbühren trifft sich am 11. Juni
Am Donnerstag, 11. Juni 2026, trifft sich der Ortsrat Groß Ellershausen / Hetjershausen / Knutbühren ab 20.00 Uhr im evangelischen Gemeindehaus, St. Martini-Straße 27, in Göttingen.
Auf der Tagesordnung stehen unter anderem folgende Themen:
Stellungnahme der Verwaltung
Sicherheit an der Engstelle Brunnenbreite – Prüfantrag der CDU-Ortsratsfraktion vom 16. November 2023
Änderung des Flächennutzungsplans 2017 der Stadt Göttingen Feuerwehrhaus Hetjershausen / Groß Ellershausen – Entwurfsbeschluss
Bebauungsplan Göttingen - Hetjershausen Nr. 14 Feuerwehrhaus Hetjershausen / Groß Ellershausen – Entwurfsbeschluss
Vorschläge, Anregungen und Bedenken
Engstelle Brunnenbreite – Interfraktioneller Antrag
LKW-Durchfahrtsverbot Albert-Müller-Straße – Antrag der Gruppe der SPD-Ortsratsfraktion und Frau Stefani Frövel (Wahlvorschlag Bündnis 90/Die Grünen)
Anwesende Einwohnerinnen und Einwohner haben die Gelegenheit, Fragen an den Ortsrat und die Verwaltung zu Beratungsgegenständen der Sitzung und zu anderen Angelegenheiten der Stadt und des Ortsteils zu stellen.

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3.06.2026 • 16:43 Uhr
Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der 24. Kalenderwoche 2026
In der Woche vom 08.06.2026 bis 14.06.2026 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:
Montag 08.06.2026, Raum: Hardegsen / Nörten-Hardenberg
Dienstag 09.062.06.2026, Raum: Uslar / Moringen
Mittwoch 10.06.2026, Raum: Dassel / Einbeck
Donnerstag 11.06.2026, Raum: Kalefeld / Bad Gandersheim
Freitag 12.06.2026, Raum: Northeim / Katlenburg-Lindau
Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag (08.06.2026) bis Montag (15.06.2026) im Raum Nörten-Hardenberg eingesetzt.
Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd/Fotos: FisWMG

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3.06.2026 • 16:41 Uhr
Am kommenden Sonntag, 7. Juni um 17 Uhr Konzert mit Ehemaligen der Capella Vocale Gandersheim
Unter dem Titel: „Vertrauen – Trost – Zuversicht im Spiegel der Musik des 16. – 21. Jahrhunderts“ singen Ehemalige der Capella Vocale Gandersheim ein anspruchsvolles Programm – in Memoriam Burkhard Heinrich – in der Bad Gandersheimer Stiftskirche/ Dom. Der Chor trifft sich zu seinem jährlichen Ehemaligentreffen in Mariaspring, um Werke von Johann Sebastian Bach, Sven David Sandström/ H. Purcell, Heinrich Schütz, Andreas Hammerschmidt, Ludwig van Beethoven, Pëteris Vasks, Heinrich Poos, Stephan Paulus und Cy Coleman vorzubereiten und zum Abschluss des Workshops in der Stiftskirche zu präsentieren. Begleitet wird der Chor von Hans-Dieter Meyer Moortgat am Steinway-Flügel und an der Orgel. Die Leitung hat Concerto-Intendant Martin Heubach. Besonders interessant dürften dabei zwei Beethoven-Vertonungen sein, die für Chor und Klavier arrangiert wurden: Das Bußlied op. 48 Nr. 6 und der erste Satz der Mondschein-Sonate.
Karten für 16 Euro erhalten an der Abendkasse ab einer Stunde vor Konzertbeginn.

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3.06.2026 • 16:38 Uhr
Gemeinsame Kontrolle auf der BAB 38 - Polizei und Zoll stellen hochwertige Fahrräder und mutmaßliches Diebesgut sicher!
Ereignisort: Göttingen, Gemarkung Friedland/Arenshausen, Bundesautobahn A 38, Ereigniszeit: Nacht von Sonntag auf Montag (31.05./01.06.2026).
Bei einer gemeinsamen Kontrolle des Einsatz- und Streifendienstes Bundesautobahn der Polizeiinspektion Göttingen und des Hauptzollamtes Braunschweig, Kontrolleinheit Verkehrswege Göttingen, sind in der Nacht von Sonntag auf Montag (31.05./01.06.2026) auf der BAB 38 mehrere mutmaßlich aus Straftaten stammende Gegenstände sichergestellt worden.
Die Kontrolle des Export- und Transitverkehrs fand auf der BAB 38 in Fahrtrichtung Osten im Bereich der Anschlussstelle Arenshausen (Landkreis Eichsfeld, Thüringen) statt. Ziel der Maßnahme war insbesondere das Auffinden von Diebesgut und Betäubungsmitteln auf den überregionalen Verkehrsachsen.
Bei der Kontrolle eines Transporters entdeckten die Einsatzkräfte mehrere hochwertige Fahrräder, Fahrradrahmen und Zubehörteile, darunter auch neuwertige Fahrradhelme. Zudem fanden sie originalverpacktes Werkzeug- und Baumaterial sowie mehrere Kanister Hydrauliköl. Da die Herkunft der Gegenstände vor Ort nicht plausibel geklärt werden konnte, wurden die Sachen sichergestellt.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Göttingen leitete die Polizei gegen die drei Insassen des Transporters - einen 34 Jahre alten Fahrer, einen 42 Jahre alten Beifahrer sowie eine 22 Jahre alte Beifahrerin - ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Bandenhehlerei ein. Die sichergestellten Fahrräder und weiteren Gegenstände werden nun mit dem Ziel der Eigentümerermittlung überprüft. Die Ermittlungen dauern an.
Insgesamt kontrollierten die eingesetzten Kräfte in der Nacht 32 Fahrzeuge. Neben dem Verdacht der Bandenhehlerei wurden unter anderem ein Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, ein Fall des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie
mehrere Verkehrsordnungswidrigkeiten festgestellt.
Die Polizeiinspektion Göttingen setzt mit solchen Maßnahmen ihren Kontrolldruck auch auf den überregionalen Verkehrswegen fort. Die Maßnahme steht zugleich im Zusammenhang mit den fortlaufenden polizeilichen Aktivitäten zur Bekämpfung des Fahrraddiebstahls in Göttingen und der Region. Neben Prävention, Auswertung und Ermittlungen spielen dabei auch gezielte Kontrollen möglicher Abtransportwege eine wichtige Rolle. ab

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3.06.2026 • 16:37 Uhr
Unbekannte übermalen in Göttingen Regenbogentreppe mit schwarz-rot-gold Farbe
Die Polizei Göttingen berichtet soeben: In Göttingen häufen sich rechtsextreme Straftaten und Übergriffe. Jetzt wurden eine Treppe in Regenbogenfarben und eine Gedenktafel an die Bücherverbrennungen übermalt und beschmiert.
Mit scharfer Kritik haben die Stadt Göttingen und die Grünen auf Schmierereien im Bereich der Stadthalle reagiert. In der Nacht zum Mittwoch sei eine in Regenbogenfarben gestaltete Treppe mit den Farben der Deutschlandflagge übersprüht worden, teilte die Stadtverwaltung mit. Daneben wurden den Angaben zufolge die Gedenktafel zur Erinnerung an die Bücherverbrennungen der Nationalsozialisten beschmiert und rechtsradikale Parolen aufgesprüht.
«Diese Taten sind ein ekelhafter Angriff auf die Werte unserer offenen und demokratischen Gesellschaft», sagte Oberbürgermeisterin Broistedt (SPD). Göttingen stehe für Vielfalt, Menschenwürde, Toleranz und eine lebendige Erinnerungskultur. Die Göttinger Grünen bezeichneten das Übersprühen der Treppe als «gezielten Angriff auf diese Werte, der sich in eine ganze Reihe von Angriffen im Innenstadtgebiet in den letzten Monaten nahtlos einfügt». Dazu zählten etwa ein queerfeindlicher Angriff im Zuge des letztjährigen Christopher Street Day, körperliche Übergriffe auf Parteimitglieder, Beschädigungen von Stolpersteinen sowie rechtsextreme Schmierereien an einer Kneipe. ab

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3.06.2026 • 16:31 Uhr
Umstellung der Telefon-Software beim Landkreis Northeim: Teilweise Erreichbarkeitsprobleme möglich
Beim Landkreis Northeim wird derzeit die Telefonsoftware an den Verwaltungsarbeitsplätzen der Kreisverwaltung umgestellt. Im Zuge dieser Arbeiten kann es vereinzelt dazu kommen, dass einzelne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter telefonisch vorübergehend nicht erreichbar sind.
Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, in diesem Fall die Zentrale der Kreisverwaltung unter 05551 708-0 anzurufen oder es zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu versuchen.
Der Landkreis Northeim bittet um Verständnis für mögliche Einschränkungen. lpd

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3.06.2026 • 08:49 Uhr
Stiftskirche mit Fokus auf Elisabeth Ernestine! Am Freitag, 05. Juni, um 16 Uhr!
Im Rahmen der monatlichen Stiftskirchenführungen mit großen Persönlichkeiten, die dem Stift nahestanden, geht es am 5.6. um 16 Uhr um Elisabeth Ernestine Antonie von Sachsen-Meiningen. Sie war in der Barockzeit Äbtissin im Gandersheimer Stift und hat vielfältige Spuren hinterlassen, z.B. den Erweiterungsbau der Abtei mit dem Kaisersaal, die Wandmalereien im Sommerschloss Brunshausen und das Abendmahlsgeschirr in der Stiftskirche. Dort steht auch ihr prächtiger Marmorsarg, über den es einiges zu erzählen gibt.
Wer mehr über diese faszinierende Persönlichkeit erfahren möchte, ist am kommenden Freitag, 5.6. um 16 Uhr in der Stiftskirche genau richtig. Natürlich kommt auch die Stiftskirche nicht zu kurz.
Die Führung im Juli hat Roswitha, die erste deutsche Dichterin, im Blick, im August geht es um die Ottonen.
Der Kostenbetrag ist 8 €, für Kurgäste 7 €, die Führung dauert 1 Stunde.

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3.06.2026 • 08:43 Uhr
Gandersheimer Domfestspiele: Beatles-Show, Krimikomödie „Die acht Frauen“, Musical-Klassiker „Hello, Dolly“ und „Pinocchio“
Unter dem Motto „Was wäre wenn“ zeigen die Gandersheimer Domfestspiele in ihrer 67. Spielzeit vom 14. Juni bis 16. August vor den Türmen der Stiftskirche vier Produktionen: die Kriminalkomödie „Die acht Frauen“, die hitverdächtige Musikgeschichte „Come together – die
große Beatles-Show“, der Broadway-Musical-Klassiker „Hello, Dolly!“ und als Kinder- und Familienstück die mutigste Holzpuppe der Welt: „Pinocchio“. Hinzu kommen drei Produktionen auf der Studiobühne im Probenzentrum: „Das Bildnis des Dorian Gray“ mit Dominik Müller, „Pure Piaf - Edith, ihr Leben, ihre Chansons“ mit Roswitha-Ring-Preisträgerin Sylvia Heckendorn sowie „Love Letters“ unter der Regie von Lukas Keller mit Kristin Mössinger-Germer und Lothar Germer vom „Theater aus der Zwischenzeit“.
Schirmherr Ministerpräsident
Lies eröffnet die
67. Gandersheimer Festspiele
Zur Eröffnung der 67. Gandersheimer Domfestspiele am 19. Juni hat sich der Schirmherr von Niedersachsens größtem professionellem Freilichttheater angekündigt: Ministerpräsident Olaf Lies. „Was wäre, wenn wir das Unausgesprochene aussprechen, das Unmögliche zulassen, das Vertraute neu betrachten?“, fragt Intendant Achim Lenz. „Genau hier beginnt Theater als Ort, an dem wir uns erlauben, Wirklichkeiten zu verschieben. Wir spielen Möglichkeiten durch – nicht, weil wir die Welt vergessen wollen, sondern weil wir sie besser verstehen möchten.“ Das diesmalige Motto lädt ein, neugierig zu bleiben, mutig zu träumen und sich auf Geschichten einzulassen.
Was wäre, wenn… eine Marionette wie Pinocchio den Mut fände, ihrem Herzen zu folgen? Was wäre, wenn… die Musik in ‚Come together – die große Beatles-Show‘ uns für einen Augenblick in eine andere Zeit trägt, in der alles möglich scheint? Was wäre, wenn… die acht Frauen ein Haus voller Geheimnisse in ein Spiel voller Intrigen verwandeln? Und was, wenn ein glanzvolles Musical wie ‚Hello, Dolly!‘ uns daran erinnert, dass das Leben immer auch ein Fest sein kann?
„Der Spielplan kommt beim Publikum sehr gut an, der Kartenverkauf läuft noch besser als im erfolgreichen Vorjahr“, freut sich Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Schwarz über die Resonanz der Zuschauerinnen und Zuschauer.
Mehr als 37.400 Tickets sind bereits verkauft (Stand: 02.06.2026). Er dankt allen Förderern und Sponsoren für die Unterstützung der Gandersheimer Domfestspiele. Dem schließt sich der kaufmännische Geschäftsführer Markus Kuhlmann an. „Ich danke außerdem den
vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, ohne die ein solches Kulturhighlight in Südniedersachsen nicht möglich wäre.“
Investitionen dank
Kulturstiftung des
Landkreises Northeim
Die Gandersheimer Domfestspiele haben in diesem Jahr u.a. in die Tribünenumrandung, in ein neues Regiehaus und in eine Podesterie im Probenzentrum investiert. Die Finanzierung dieser Investitionen erfolgte zum großen Teil durch Fördermittel der Kultur- und Denkmalstiftung des Landkreises Northeim und des Fördervereins der Gandersheimer Domfestspiele. Daneben wurde ein Fördermittelantrag bei der Kreis-Sparkasse Northeim gestellt.
Die Verweildauer bei einem Festspielbesuch soll sich erhöhen, dafür wurde das Catering optimiert und der Außenbereich vor der Tribüne verändert, auch weitere WC-Anlagen stehen jetzt zur Verfügung. Das Sicherheitskonzept wurde aktualisiert. In den Abendstunden soll es zusätzliche Illuminationen geben. Hinzu kommen erste Produkte des Merchandising. „Mehr geht immer, aber wir wollen auch hier und da mal das ein oder andere ausprobieren“, sagt Geschäftsführer Markus Kuhlmann.

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3.06.2026 • 08:41 Uhr
67. Spielzeit vom 14. Juni bis 16. August 2026 - Tolle Stücke! Schönes Rahmenprogramm
Unter dem Motto „Was wäre wenn“ zeigen die Gandersheimer Domfestspiele in ihrer 67. Spielzeit vom 14. Juni bis 16. August 2026 vor der Stiftskirche vier Produktionen: die Kriminalkomödie „Die acht Frauen“, die hitverdächtige Musikgeschichte „Come together – die große Beatles-Show“, der Broadway-Musical-Klassiker „Hello, Dolly!“ und als Kinder- und Familienstück die mutigste Holzpuppe der Welt: „Pinocchio“. Hinzu kommen drei Stücke auf der Studiobühne im Probenzentrum: „Das Bildnis des Dorian Gray“ mit Dominik Müller, „Pure Piaf - Edith, ihr Leben, ihre Chansons“ mit Roswitha-Ring-Preisträgerin Sylvia Heckendorn sowie „Love Letters“ unter der Regie von Lukas Keller mit Kristin Mössinger-Germer und Lothar Germer vom „Theater aus der Zwischenzeit“.
Das Programm wurde soeben in einer Pressekonferenz im Probenzentrum von Intendant Achim Lenz mitgeteilt. Neben ihn Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Schwarz und Kaufmännische Geschäftsführer Thomas Kuhlmann.
Eintrittskarten gibt es über die Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele, Stiftsfreiheit 12, telefonisch 05382 955 3311 oder per E-Mail: kartenzentrale@gandersheimer-domfestspiele.de bzw.
online unter www.gandersheimer-domfestspiele.de.
EXTRAS-
Rahmenprogramm:
Neben den Produktionen gibt es wieder ein umfangreiches Begleitprogramm. Dreimal heißt es
„Freitags im Zelt“ (17. Juli, 24. Juli und 31. Juli, jeweils 22.30 Uhr) im Irmgart-Benesch-Kulturhof. Der
Eintritt ist frei.
Ein Senioren-Nachmittag mit einem warmherzigen Programm des Ensembles und Liedern aus
verschiedenen Epochen, die Erinnerungen wecken und zum Mitsingen einladen, findet am Dienstag,
21. Juli, um 15 Uhr im Gasthaus Tappe in Opperhausen statt.
Aus der Reihe „Lenz liest“ findet die Matinee im Klosterhof Brunshausen am Sonntag, 2. August, um
11 Uhr statt: Intendant Achim Lenz liest Songtexte der Beatles auf Deutsch. Kann man mal machen.
Mit der Domspitzen-Benefizgala am Freitag, 14. August, um 22 Uhr und mit der Verleihung des
Roswitha-Rings für die von den Zuschauern gewählte, beliebteste Darstellerin der Saison am
Sonntag, 16. August, ab 11 Uhr enden die Gandersheimer Domfestspiele 2026.
red/Fotos: FisWMG

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3.06.2026 • 08:40 Uhr
Göttinger Soziologin: Soziale Sicherheit fördert Zusammenhalt
Seit 2020 erforscht die Soziologin Natalie Grimm, wie Menschen aus unterschiedlichen sozialen Milieus den gesellschaftlichen Zusammenhalt erleben. Die Studie zeigt viel Verunsicherung, verrät aber auch, welche Erfahrungen Solidarität stärken.
Das Gefühl vieler Menschen, von der Politik nicht hinreichend gehört zu werden, stellt nach Ansicht der Göttinger Soziologin Natalie Grimm eine Gefahr für das gesellschaftliche Miteinander dar. «Zusammenhalt wächst nicht durch moralische Appelle, sondern durch Erfahrungen von sozialer Sicherheit und Begegnungen unterschiedlicher Milieus», sagte die Forscherin des bundesweit an elf Standorten tätigen Forschungsinstituts Gesellschaftlicher
Zusammenhalt (FGZ) dem Evangelischen Pressedienst (epd).
Fördern lasse sich gesellschaftliche Solidarität durch Vereinsleben, Ehrenamt, Kirche und milieuübergreifende Kontakte, betonte Grimm. Um das zu ermöglichen, brauche es nichtkommerzielle Begegnungsorte wie Bibliotheken, Stadtteilzentren oder Jugendhäuser
sowie Investitionen in Mobilität, etwa durch günstige Nahverkehrstickets.
# Menschen erwarten
handlungsfähigen Staat
Die Menschen bräuchten zudem das Gefühl, dass politische Institutionen gerecht und handlungsfähig seien: «Wenn immer signalisiert wird, dass nicht genug für alle da ist, dann ist sich irgendwann jeder selbst der Nächste.»
Grimm leitet seit Beginn der Corona-Pandemie 2020 eine qualitative
Langzeitstudie mit 90 Menschen unterschiedlicher Herkünfte, Milieus und Berufsgruppen. Das Forschungsteam besucht die Teilnehmenden regelmäßig zu Hause und führt ausführliche Interviews. Dabei habe sich gezeigt, dass die Verunsicherung durch Pandemie, Kriege, Inflation und politische Polarisierung gewachsen sei - allerdings je nach Milieu verschieden stark.
# Krisenstimmung und
Armut führen zu
existenzieller Bedrohung
So sorgten sich Angehörige der Mittelschicht zwar um die Zukunft und verzichteten auf größere Ausgaben oder Urlaube, führte Grimm aus. Wer jedoch ohnehin prekär lebe, empfinde die gegenwärtigen Krisen als existenziell. «Da geht es um echten Verzicht und etwa um die Frage: Wie halte ich meine Wohnung?», sagte Grimm.
Zugleich nehme die Leistungsideologie zu. «Ich habe mich angestrengt für das, was ich habe, also sollen die anderen sich auch anstrengen müssen», sei eine gängige Aussage, erklärte Grimm.
Auffällig sei, dass Menschen, die Krisen mithilfe von Familie, Gemeinschaft oder Sozialstaat bewältigt hätten, oft hilfsbereiter seien als Menschen, die sich im Stich gelassen fühlen. Solidarität sei allerdings kein Selbstläufer, betonte Grimm. Wenn Erfahrungen seltener würden, im Notfall Unterstützung zu erhalten, könne auch die Bereitschaft schwinden, mit Mitmenschen solidarisch zu sein. epd

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3.06.2026 • 08:38 Uhr
Coffee with a Cop": Bürgerformat der Polizei am Samstag erneut auf dem Marktplatz!
Tatort: Einbeck, Marktplatz, Tatzeit: Samstag, 06.06.2026; 10:30 Uhr bis 13:30 Uhr:
Das im vergangenen Jahr und bereits im April diesen Jahres sehr beliebte Dialogformat "Coffee with a Cop" kehrt erneut zurück auf den Marktplatz. Nachdem im vergangenen Jahr, mit über 650 Bürgergesprächen, alle Erwartungen übertroffen wurden, setzt die Polizei Einbeck auch 2026 wieder auf den persönlichen Austausch in entspannter Atmosphäre. PHK Krüger und PK Lochocki zurück auf dem Marktplatz.
Statt an einem Schreibtisch im Kommissariat, begegnen sich hier Polizeibeamtinnen -und beamte mit Bürgerinnen und Bürgern auf Augenhöhe - und zwar ganz zwanglos bei einer kostenlosen Tasse Kaffee. Das Ziel ist klar: Barrieren abbauen. Im Vordergrund steht dabei immer der persönliche Austausch, fernab von Bürokratie, einer Strafanzeige oder der Aufnahme von Ordnungswidrigkeiten. Hier darf gefragt, diskutiert und auch einfach mal nur "geschnackt" werden. Coffee with a Cop ist dabei aber viel mehr als nur Smalltalk oder eine nette Geste. Der Fokus liegt ganz klar auf den Sorgen, Nöten und Ängsten innerhalb der Bevölkerung; auf diese einzugehen und durch gezielte Folgemaßnahmen den Vorträgen der Mitteilenden Nachdruck zu verleihen und ein Gefühl von Sicherheit herzustellen. Die Polizei nutzt die Gespräche gezielt als Barometer für die Stimmung und die Sorgen in der Stadt. Die Bürgerinnen und Bürger können dabei direkt ansprechen, wo "der Schuh drückt".
Daraus resultierende Erkenntnisse fließen im Nachgang direkt in die polizeiliche Arbeit und neue Einsatzkonzepte ein. So auch eine aktuell durchgeführte Zweiradkontrollwoche in der Innenstadt zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger. Im Bereich Prävention können u.a. Fragen zu Einbruchschutz, Verkehrssicherheit, Betrugsfälle zum Nachteil älterer Menschen oder aber auch der Cyberkriminalität direkt vor Ort geklärt werden. Ein einfacher Smalltalk bei einer Tasse Kaffee ist aber ebenso ein wichtiger Bestandteil dieses Formates.
Aktueller Termin Wer das Gespräch suchen möchte, sollte sich den kommenden Samstag, den 06.06. 2026, freihalten. Ab 10:30 Uhr sind die Initiatoren Polizeihauptkommissar Mathias Krüger und Polizeikommissar Jeremy Lochocki, zwischen Altem Rathaus und Till-Eulenspiegel-Brunnen zu erreichen und bei einem frischen Kaffee zu Einzel- aber auch Gruppengesprächen bereit. "Wir freuen uns auf den Dialog". Der Austausch beim letzten Termin hat erneut gezeigt, wie wichtig dieser ungezwungene Kontakt für das gegenseitige Vertrauen ist", so PHK Krüger, im Vorfeld des bevorstehenden Termins. Weitere Termine auf dem Marktplatz sind für den, August und Ende September 2026 geplant. kr

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3.06.2026 • 08:37 Uhr
Winterreifen auf Felge von Grundstück entwendet - Zeugen von Polizei gesucht
Tatort: Einbeck, Ortsteil Wenzen Tatzeitraum: 01.06.2026, 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr. Das berichtet die Polizei soeben:
Am Montagabend, 01.06.2026, gegen 18:30 Uhr, reinigte ein 57-jähriger Anwohner der Straße -Über dem Hofe- in Wenzen seine abmontierten Winterreifen auf Alufelgen. Anschließend legte er diese zum Trocknen vor seine Garage auf seiner Hofeinfahrt. Als er gegen 20 Uhr zum Ablageort zurückkehrte, stellte er fest, dass ein bislang unbekannter Täter einen unbeobachteten Augenblick genutzt und die Reifen entwendet hatte. Dem Wenzener ist dabei ein Schaden von 1.200 Euro entstanden.
Die Polizei Einbeck hat ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahl eingeleitet und bittet Zeugen, die Hinweise zu Tat und Täter machen können oder sonst sachdienliche Beobachtungen im Ort gemacht haben, sich unter Telefon 05561-31310 zu melden. kr

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3.06.2026 • 08:36 Uhr
Freiwillig und ehrenamtlich den Kinderspielplatz auf Ex- Landesgartenschaugelände wieder aufgehübscht!
Sie sind immer wieder fleißig und freiwillig und ehrenamtlich im Einsatz! Rudi Westphal, Ulrike und Günter waren diesmal erneut auf der Bad Gandersheimer LaGa-Plaza beim zweiten Osterbergsee ins Sachen Unkrautbeseitigung unterwegs. Wie hier dokumentiert hatte die "Sandkiste" nicht mehr schön ausgesehen. Das engagierte Trio entfernte Unkraut und Beikräuter. Mit der Gartenfräse von Günter Ahrens wurde der festgetretene Sand wieder aufgelockert.
Mal wieder ein "privat ehrenamtlicher Einsatz" in Absprache mit der Stadtverwaltung. „Es ist immer wieder schön, wenn Spaziergänger unseren Einsatz mit Worten des Dankes loben“, freuten sich die drei einsatzfreudigen Bürger/in über wertschätzende Kommentare.
Wir schließen uns diesem Dank an! red

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3.06.2026 • 08:31 Uhr
Gesundheitsreform: Bürger fürchten schlechtere Versorgung durch Ärzte
Viele Menschen in Deutschland rechnen bei der Reform der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland mit negativen Folgen bei der hausärztlichen Versorgung. Vor allem in den ostdeutschen Bundesländern ist die Sorge groß, wie eine Umfrage zeigt.
Gut drei von vier Deutschen (77 Prozent) befürchten laut einer Umfrage, dass sich die geplanten Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen negativ auf die hausärztliche Versorgung auswirken. Das geht aus einer repräsentativen Civey-Erhebung im Auftrag des Hausärztinnen- und Hausärzteverbands hervor. Rund 13 Prozent der Befragten erwarten demnach keine negativen Folgen, knapp 10 Prozent waren unentschieden. Über die Umfrage hatte zuerst die «Rheinische Post» (Mittwoch) berichtet.
Für die Erhebung wurden Ende Mai 5.000 Menschen online befragt. Befragte in den neuen Bundesländern äußerten dabei im Schnitt größere Sorgen als in den alten Ländern. So fürchteten in Thüringen 87,8 Prozent eine schlechtere Versorgung, auch in Sachsen (85,9 Prozent) und Sachsen-Anhalt (84 Prozent) zeigten sich überdurchschnittlich viele Menschen besorgt. In den westdeutschen Ländern lagen die Werte um knapp zehn Prozentpunkte niedriger. In NRW betrugen sie 75,6 Prozent, in Bayern 72,6 Prozent.
# Weniger Zeit
für Patienten
Zu den häufigsten Befürchtungen gehört, dass Ärzte weniger Zeit je Patient aufbringen oder längere Wartezeiten in den Praxen drohen. Damit rechneten jeweils knapp 60 Prozent der Befragten. Einen schwierigeren Zugang zu Hausarztpraxen und eine schlechtere Behandlung befürchteten rund 48 Prozent. epd

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3.06.2026 • 06:28 Uhr
Vox Organi stark im Leineberglsnd
Mit ihren malerischen alten Kirchen und historischen Orgeln gehören Wetteborn und Wrisbergholzen im Leinebergland bereits seit einigen Jahren zu den regelmäßigen Festspielstätten des größten Orgelfestivals Deutschlands, Vox Organi. Am kommenden Wochenende werden sich in beiden Orten wieder international renommierte Orgelsolisten einfinden, um großartige Musik zu Gehör zu bringen. Den Anfang macht Wetteborn.
Am Samstag, 6. Juni 2026, reist Thorsten Pech aus Weimar an, um in St. Peter und Paul an der historischen Müller/Furtwängler-Orgel Werke von Bach, Hesse, Rinck und anderen zu Gehör zu bringen. Das Konzert beginnt um 18:00 Uhr.
Der in Wuppertal-Elberfeld geborene Thorsten Pech ist als Konzertorganist, Dirigent, Chorleiter und Kantor tätig. Nach seinem Kantorenexamen und einem Orgel-Konzertfachstudium absolvierte er eine Dirigentenausbildung in Wien. Er war als hauptamtlicher Kantor und Organist in Kaiserswerth und Wuppertal tätig, leitete den Bachverein Düsseldorf und von 2003 - 2025 als Chordirektor und Dirigent auch den Konzertchor Wuppertal. An seinem neuen Lebensmittelpunkt Weimar widmet er sich nunmehr ganz dem konzertanten Orgelspiel und Dirigieren. Aufgrund seiner langjährigen überregionalen Tätigkeit wurde Thorsten Pech 1998 vom Fachverband Deutscher Berufschorleiter zum Musikdirektor ernannt, 2016 war er Preisträger der Enno und Christa Springmann Stiftung.
Am folgenden Sonntag, 7. Juni 2026, gastiert Vox Organi mit einem italienischen Gast in der Kirche St. Martin in Wrisbergholzen:
An der Johann-Georg-Müller-Orgel nimmt Zeno Bianchini Platz. Für die klangschöne Orgel hat er ein Programm mit Werken von Böhm, Krebs, Luchesi und anderen zusammengestellt. Das Konzert beginnt um 17:00 Uhr.
Zeno Bianchini stammt aus Verona. Als Organist, Cembalist und Dirigent widmet er sich mit Leidenschaft der Barockmusik. Er studierte an der Akademie für Alte Musik in Pistoia und an der Musikhochschule Freiburg. Er tritt bei renommierten Festivals auf und musiziert mit Solisten und Ensembles auf historischen Instrumenten. Derzeit lebt er in Stockach am Bodensee. Dort ist er Kantor an der Stadtpfarrkirche St. Oswald und Organist der Loreto-Kapelle. Darüber hinaus ist er künstlerischer Leiter der Stockacher internationalen Orgelkonzertreihe und als Ausbilder nebenberuflicher Kirchenmusiker für die Erzdiözese Freiburg tätig.
Wie alle Konzerte des internationalen Orgelfestivals Vox Organi finden auch diese bei freiem Eintritt statt. Spenden, um die jeweils am Ausgang gebeten werden, dienen ausschließlich dem Erhalt dieses inzwischen überregional renommierten und auch medial beachteten Kulturprojekts.
Wer Lust auf ein ganzes Wochenende mit außergewöhnlichen musikalischen Leistungen hat, dem sei am vorausgehenden Freitag, 5. Juni 2026, ein Besuch in der Marktkirche Clausthal ans Herz gelegt. Um 19:30 Uhr gibt es dort im Rahmen von Vox Organi die Rarität eines Orgelkonzertes zu vier Händen mit den Solisten Beatrice-Maria und Gerhard Weinberger aus München.

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2.06.2026 • 09:07 Uhr
Dassel: Diebstahl von Radmuttern an Pkw - Zeugen gesucht
Tatort: Dassel, Poststraße, Tatzeit: 29.05.2026, 15:30 bis 22:30 Uhr. Die Polizei berichtet: Unbekannte Täter entwendeten am 29.05.2026 von 15:30 bis 22:30 Uhr Radmuttern von einem abgestellten Pkw. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden die Radmuttern von dem blauen VW Golf abmontiert und entwendet. Die Polizei Dassel hat die Ermittlungen wegen Diebstahls aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die zur Tataufklärung beitragen können, sich bei der Polizei zu melden. pfa

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2.06.2026 • 09:05 Uhr
Der als zeitweise als Müllplatz zweckentfremdete Containerplatz beim Cahn-von-Seelen-Stadion in Bad Gandersheim gehört der Vergangenheit an. Die Container sind abgezogen worden. Damit ist ein optisches Ärgernis in dem Quartier beseitigt. red

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2.06.2026 • 07:55 Uhr
18-Jährige berauscht sich, steigt ins Auto und baut prompt einen Verkehrsunfall!
Die Polizei berichtet soeben: Am Montagnachmittag, 01.06.2026, 15.20 Uhr, befuhr eine 18-jährige Fahranfängerin aus Dassel, mit ihrem Pkw, den Thiaisplatz in Richtung Beverstraße. In Höhe des ZOB wollte sie zunächst nach links auf den dortigen Parkplatz abbiegen und ordnete sich in der Linksabbiegespur ein. Anschließend entschied sie sich jedoch geradeaus weiterzufahren und wechselte, ohne auf den Verkehr zu achten, auf die Geradeausspur. Hierbei übersah sie den neben ihr befindlichen Pkw eines ebenfalls noch 18-jährigen Fahrers aus Einbeck. Es kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge mit kleinem Sachschaden und leichten Verletzungen des Unfallbeteiligten jungen Mannes, die ambulant behandelt wurden.
Während der Unfallaufnahme stellten dann die eingesetzten Beamten bei der Verursacherin körperliche Auffälligkeiten fest, die auf einen möglichen Konsum von Betäubungsmitteln hindeuten. Ein vor Ort durchgeführter Drogen-Schnelltest bestätigte den Konsum von Cannabis und Amphetaminen. Die Polizei leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren gegen die junge Frau ein. Zudem wurde ihr eine Blutprobe entnommen, der Führerschein beschlagnahmt und ihr die Weiterfahrt mit führerscheinpflichtigen Kraftfahrzeugen bis auf Weiteres untersagt. kr

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2.06.2026 • 07:52 Uhr
Paritätischer: Höchste Zahl von Armutsbetroffenen seit 2020 in einem reichen Land
Seit Jahren verändert sich die Armutsquote in Deutschland kaum. Zuletzt ging der Trend laut dem Paritätischen Gesamtverband nach oben.
In Deutschland leben laut dem Paritätischen Gesamtverband so viele Menschen in Armut wie noch nie seit 2020. Im vergangenen Jahr seien 13,34 Millionen Menschen arm gewesen, erklärte der Verband am Dienstag unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Damit waren demnach 16,1 Prozent der Bevölkerung betroffen. Seit einem Tiefstand im Jahr 2023 sei die Zahl der Armen um gut 1,2 Millionen gestiegen.
«Das soziodemografische Profil von Armut hat sich gegenüber den Vorjahren kaum verändert», heißt es im neuen Armutsbericht des Paritätischen. «Nach wie vor sind Alleinerziehende sowie alleinlebende Personen die am stärksten von Armut betroffenen
Haushaltsgruppen.» Überdurchschnittlich hoch sei die Armut auch in den Altersgruppen zwischen 18 und 25 sowie ab 65 Jahren.
# Kritik an
Kürzungsdebatten
2020 waren dem Bericht zufolge etwa 13,2 Millionen Menschen in Deutschland arm. Die Zahl sank dann bis 2023 auf rund 12,1 Millionen. Danach ging sie wieder nach oben. Wegen veränderter Erhebungsmethoden sind Daten aus der Zeit vor 2020 mit den späteren Berechnungen nur eingeschränkt vergleichbar, wie der Paritätische erläuterte.
Der Verband forderte als Konsequenz aus der Entwicklung eine Ausweitung sozialpolitischer Leistungen. Die Regierung müsse eine Politik machen, «die Armut bekämpft statt verwaltet», erklärte Hauptgeschäftsführer Joachim Rock. Ständig neue Kürzungen zu diskutieren, schüre hingegen Angst und Unsicherheit und spiele „Populisten und Extremisten in die Hände».
Als arm gelten laut EU-Definition Menschen, die in einem Haushalt leben, der weniger als 60 Prozent des mittleren Nettoeinkommens aller Haushalte in Deutschland zur Verfügung hat. Im Jahr 2025 lag die Grenze bei 1.445 Euro im Monat für einen alleinlebenden Menschen. Zum Einkommen gehören dabei unter anderem Löhne, Wohngeld, Kindergeld und andere Sozialleistungen. epd

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2.06.2026 • 07:50 Uhr
10.000 Euro in bar an falschen Polizeibeamten übergeben - 90-Jährigen übel ausgetrickst!
Die Polizei berichtet soeben: Am Samstagvormittag, 30.05.2026, gab sich ein männlicher Anrufer bei einem 90-jährigen Einbecker als Polizeibeamter aus und veranlasste diesen unter Vortäuschung einer drohenden Einbruchgefahr zu einer Geldübergabe von 10.000 Euro in bar. Das Geld wurde im Anschluss vom Angerufenen an der Wohnungstür an den mutmaßlich falschen Polizeibeamten übergeben. In diesem Zusammenhang entwendete der bislang unbekannte Täter auch noch den von außen befestigten Hauseingangsschlüssel. Im Nachgang fiel dem Geschädigten auf, dass er einem Betrüger auf den "Leim" gegangen war und meldete den Vorfall der Polizei. Diese leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Betruges ein.
Personen, die zu Tat und Täter Angaben machen können, bzw. in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter Telefon 05561-31310 zu melden. Diesbezüglich weist die Polizei noch einmal darauf hin, dass es im Augenblick vermehrt zu Betrügereien von älteren Menschen am Telefon kommt. Bei derartigen Anrufen sollte man vor einer möglichen Geldübergabe nochmals Rücksprache mit Bekannten halten oder direkt bei der örtlichen Polizei nachfragen, ob ein solch vorgetragener Sachverhalt tatsächlich von der Polizei stammt. kr

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2.06.2026 • 07:49 Uhr
Heiligenstadt und ihr angekündigter Geldsegen für Bad Gandersheim: Artschwager reagiert ungehalten und stellt kritische Fragen
Der bCDU-Fraktionsvorsitzende im Gandersheimer Stadtrat hat einen Brief an Bad Gandersheims Bürgermeister Niklas Kielhorn (SPD)) geschrieben. Darin zeigt er sich verwundert über einen Post der SPD-Bundestagsabgeordneten Frauke Heiligenstadt und stellt dazu eine Serie von Fragen an den Chef der Bad Gandersheimer tadtverwaltung.
Anfragen gem. § 56 S.2 NKomVG zum Antrag der CDU-Fraktion zu den
Mitteln des Infrastruktur Sondervermögens für Bad Gandersheim:
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
mit einiger Verwunderung hat meine Fraktion am Wochenende einen Facebook-Post (vom 29. Mai 2026) der Bundestagsabgeordneten, Ihrer SPD-Genossin Frauke Heiligenstad zur Kenntnis nehmen müssen, in welchem sie den Anteil der Stadt Bad Gandersheim an den Mitteln des Infrastruktur-Sondervermögens i.H.v. 3.861.551€, sowie 42,3 Mio. € für den Landkreis Northeim verkündete.
Dahingehend ergeben sich für meine Fraktion und mich die im Folgenden aufgelisteten Fragen. Den Post habe ich ebenfalls als Screenshot angehängt.
Zuvor erlaube ich mir jedoch, Ihnen gegenüber einmal den Hintergrund dieser Fragen zu erläutern: Uns ist als CDU selbstverständlich bekannt, dass das Thema Unterstützung der Kommu-
nen im Rahmen eines Infrastruktur-Sondervermögens im Rahmen der Koalitionsabsprachen auf den Weg gebracht werden sollte. Dass wir als ehrenamtliche Ratsmitglieder die Information über deren Höhe nun aber über den Facebook-Account der SPD-Bundestagsabgeordneten er-
fahren müssen und nicht über die offiziellen Kanäle der Verwaltung erhalten, noch dazu im
Kommunalwahljahr, stimmt uns ausgesprochen skeptisch und auch ungehalten. Dies hat aus unserer Sicht wenig mit respektvoller und kollegialer Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen kommunalen Entscheidungsträgern, sondern ausschließlich mit parteipolitischen Wahlkampferwä-
gungen zu tun.
Mehrfach wurden wir (auch ich persönlich, der keinen Facebook-Account hat) über das vergangene Wochenende auf diese Mittel angesprochen und gefragt, wie diese nun eingesetzt würden. Jedes Mal mussten wir dahingehend auf unsere Unkenntnis des Sachverhal-
tes verweisen, da wir von Ihnen, Herr Bürgermeister (vielleicht aufgrund Ihrer eigenen Unkenntnis dieser Situation) im Vorfeld keinerlei Information dahingehend erhalten haben- weder über den konkreten Zeitpunkt der Förderung, noch über deren Höhe, geschweige denn deren Verwendungsmöglichkeiten für uns als Stadt.
Vor diesem Hintergrund bitten wir Sie um eine diesmal wirklich zeitnahe Beantwortung unserer folgenden Fragen, die wir wie stets auch veröffentlichen werden:
1. 2. 3. 4. 5. Wann wurden Sie Herr Bürgermeister auf dem offiziellen Wege über den Anteil des Infrastruktur-Sondervermögens, der auf die Stadt Bad Gandersheim entfällt, informiert?
Wurden Sie bereits vor dieser offiziellen Information „inoffiziell“ über interne SPD-Parteikanäle Informiert?
Diese Frage richtet sich an die Kollegin und Kollegen Fraktionsvorsitzende im Rat; War Ihnen die genaue Höhe der Förderung und deren Verwendungsmöglichkeiten bereits vor
dem 29. Mai 2026 bekannt?
Welche konkreten Infrastrukturprojekte können mit dieser Summe gefördert werden (Hildesheimer Str., Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED, Turnhallen/ Schulgebäudesanierungen, Hallenbadsanierungen etc.)?
Welche Berichtspflichten zieht die in Anspruchnahme der rund 3,8 Mio. € Infrastruktur Sondervermögen nach sich und welche Nebenstimmungen, Ausführungsvorschriftennsind durch die Verwaltung zu erfüllen?
6. 7. Liegen in Ihrer Verwaltung bereits Verwendungsvorschläge für diese Mittel vor?, falls ja welche sind dies konkret und wann wollten Sie uns diese offiziell mitteilen? Sind Entscheidungen des Rates über die Verwendung der 3,8 Millionen Euro betragenden Mittel erforderlich, falls ja, für wann planen sie diese? red

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2.06.2026 • 07:46 Uhr
Handeln statt zuschauen!“ Norbert Braun aus Dannhausen kandidiert für den Stadtrat am 13. September 2026
Aus Dannhausen tritt der frühere Ratsherr Norbert Braun wieder zur Kommunalwahl an. Der gebürtige Saarländer lebt schon über 30 Jahre gemeinsam mit seiner Familie in Dannhausen. Sein Steckenpferd „rund um den Wein“ hat Norbert Braun mit seinem Beruf als Geologe zu seiner Marke „Wein und Stein“ verbunden.
Ehrenamtlich hat sich Norbert Braun u.a. für die Städtepartnerschaft mit Rotselaar und Skegnes, für den Roswitha-Kunstpreis in Zusammenarbeit mit den Bad Gandersheimer Schulen, für die beliebte Veranstaltung „Literatur und Wein“ und für die Integration geflüchteter Familien engagiert. Inzwischen ist Norbert Braun zwar im Ruhestand, aber nach wie vor sozial engagiert: „In dieser Stadt ist in den letzten Jahren so viel Positives passiert, wir hatten eine tolle Landesgartenschau, und wir haben weiterhin die großartigen Gandersheimer Domfestspiele. Ich setze mich dafür ein, dass auch im nächsten Rat gute Entscheidungen für eine lebenswerte Stadt und Dörfer getroffen werden. Dazu gehört insbesondere, dafür zu sorgen, dass der ländliche Charakter auch in den Dörfern nicht durch zu viel Landschaftsverbrauch wie weitere Windräder oder Freiflächen für Photovoltaik zerstört wird“, erklärt Norbert Braun. „Also: Handeln statt Zuschauen!“
Fraktionsvorsitzender Jonas Schnute erklärt dazu: „Es ist gut, dass Norbert Braun erneut für den Stadtrat kandidiert. Mit seiner Erfahrung, seinem langjährigen ehrenamtlichen Engagement und seinem klaren Blick für die Anliegen unserer Dörfer vervollständigt er unsere Liste hervorragend. Menschen wie er übernehmen Verantwortung und stehen für ein lebensnahes, verlässliches kommunalpolitisches Handeln.“

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1.06.2026 • 20:28 Uhr
Frauke Heiligenstadt: Bundesförderung für das Stadtarchiv Einbeck - In zwei Jahren 49.000 Euro
Die Erhaltung der historisch wertvollen Quellen zur Stadt- und Baugeschichte der alten Hansestadt wird fortgesetzt. Das Bundesprogramm „Schriftliches Kulturgut erhalten“ unterstützt das Archiv bei der Umsetzung des dringend notwendigen 2. Sanierungsabschnitts, davon berichtet die Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis 52 (Goslar-Northeim-Göttingen II/Osterode), Frauke Heiligenstadt.
Mit einer Gesamtsumme von 49.000 Euro werden der langfristige Erhalt dieser einmaligen Originaldokumente gesichert. Die Bundesmittel teilen sich dabei auf zwei Jahre auf:
Für das Jahr 2026 sind 14.945 Euro bewilligt, für das Jahr 2027 folgen weitere 34.055 Euro.
Die historischen Dokumente zur Stadt- und Baugeschichte bilden das Fundament der Identität Einbecks. Sie dokumentieren die Entwicklung der Hansestadt über Jahrhunderte hinweg. Doch Alterungserscheinungen und Umwelteinflüsse bedrohen die Originale. Durch die Bundesförderung kann nun der nächste entscheidende Schritt zur Rettung dieses Kulturgutes realisiert werden. Im Fokus des 2. Sanierungsabschnitts stehen fachgerechte Konservierungs- und Schutzmaßnahmen. Dadurch wird sichergestellt, dass die Bau- und Stadtgeschichte Einbecks nicht nur digital, sondern als authentisches Original für die Forschung, die Bürgerinnen und Bürger sowie für zukünftige Generationen dauerhaft nutzbar bleibt.
„Die Dokumente zur Stadt- und Baugeschichte sind das schriftliche Gedächtnis dieser schönen und geschichtsträchtigen Hansestadt. Sie im Original zu bewahren, ist eine Generationenaufgabe. Ich freue mich außerordentlich über die beachtliche Unterstützung des Bundes. Diese Zusage über 49.000 Euro für den zweiten Sanierungsabschnitt zeigt die nationale Bedeutung der Bestände und schafft Planungssicherheit.“
Hintergrund:
Das Bundesprogramm „Schriftliches Kulturgut erhalten“ führt seit 2026 das frühere BKM-Sonderprogramm (Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien) und die KEK-Modellprojektförderung (Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts) zusammen. Es greift Kultureinrichtungen gezielt dabei unter die Arme, akut gefährdete Bestände von nationalem Rang zu sichern.

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1.06.2026 • 20:19 Uhr
„Mensch ärgere dich nicht!“
Offene Gruppe für soziale Kontakte, Gesellschaftsspiele und Freizeitaktivitäten lädt Interessierte ins Caritas-Centrum Northeim ein
Menschen, die sich gerne mit anderen treffen möchten, um zum Beispiel zu plaudern, neue und alte Brett- und Kartenspiele auszuprobieren oder für weitere Freizeitaktivitäten zu verabreden, sind in der „Spielegruppe Northeim“ willkommen. Am Donnerstag, 11. Juni, um 17 Uhr lädt die Gruppe „zum Schnuppern“ in das Caritas-Centrum am Nordring 9 ein.
„Neue Teilnehmende bringen auch weitere Spielideen mit. Oft entsteht dadurch eine neue Dynamik,“ sagt Anna Holland, Mitarbeiterin in der Selbsthilfekontaktstelle der Caritas für den Landkreis Northeim. Die Gruppe trifft sich regelmäßig donnerstags. „Doch nicht nur Spiele am Tisch sind Inhalt. Gemeinsame Aktivitäten in der Natur, Spaziergänge im Naherholungsgebiet oder auch einzelne Verabredungen zu Kinoabenden oder Kulturveranstaltungen, finden ihren Raum“, sagt die Sozialpädagogin und fügt an: „Neue Teilnehmende und neue Ideen sind herzlich willkommen!“
Bei Fragen und zur Anmeldung kann Evelin Preiß, Telefon: 0 55 51 / 5 42 81 00, kontaktiert werden oder eine E-Mail: selbsthilfe-northeim@caritas-suedniedersachsen.de geschrieben werden. Seit 2004 unterstützt die Zentrale Informationsstelle Selbsthilfe Selbsthilfekontaktstelle (ZISS) für den Landkreis Northeim Interessierte dabei, passende Selbsthilfegruppen zu gesundheitlichen oder sozialen Themen zu finden oder aufzubauen. Weitere Informationen zur ZISS bietet www.caritas-northeim.de im Internet. red/Foto: Caritas

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1.06.2026 • 20:16 Uhr
Pro Leinetal lebt Demokratie
Die Bürgerinitiative Pro Leinetal hat sich überregional vernetzt und ist nun Mitglied im Bundesbündnis Bodenschutz. Deren Slogan „Gemeinsam Boden bewahren“ passt perfekt zu uns, so die BI, die sich gegen die Versiegelung von 135 Hektar wertvollstem Ackerland für ein Gewerbegebiet zwischen A7 und Moringen einsetzt. Mit unserem Engagement sehen wir uns als Teil gelebter Demokratie im kommunalen Umfeld.
Demokratie gründet auf dem Verständnis, dass die Einzelnen die Ziele und den Kurs der Gesellschaft mitgestalten können und wollen. Wie das in Northeim bei dem Ausloten von Alternativen zu dem geplanten Gewerbegebiet gehen kann, möchten wir mit interessierten Bürgern auf der „Meile der Demokratie“ am Samstag, den 6. Juni, von 10 bis 12 Uhr in der Breiten Straße diskutieren.
Infos zu weiteren Aktionen unter www.proleinetal.de .

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1.06.2026 • 20:14 Uhr
Anträge ab sofort möglich: Klimafonds der Stadt Göttingen unterstützt mit sechs Fördermodulen aktiven Klimaschutz und Klimaanpassung
Ab heute, 1. Juni 2026, startet die nächste Runde der städtischen Förderung durch den KlimaFonds. Mit sechs verschiedenen Fördermodulen bietet die Stadt den Bürger*innen finanzielle Unterstützung, um aktiv und nachhaltig Klimaschutz und Klimaanpassung zu betreiben. Insgesamt stehen 478.000 Euro zur Verfügung.
Mit dem ersten Fördermodul zu Bildung und Klimaschutzaktionen greift die Stadt Schulen, Vereinen, Verbänden und Initiativen finanziell unter die Arme, damit diese Veranstaltungen durchführen können. Je nach Format und Aufwand stehen bis zu 1.500 Euro zur Verfügung. Das zweite Fördermodul hat die Installation von Solaranlagen und Batteriespeicher zum Ziel. Mit der Förderung können Göttinger Bürger*innen durch private Photovoltaik-Anlagen Strom direkt auf ihren Dächern erzeugen, vor Ort verbrauchen und auch speichern.
Das dritte Fördermodul widmet sich nachhaltigem Sanieren und Heizen. Es unterstützt Maßnahmen zur Dämmung der Gebäudehülle und Modernisierung des Heizungssystems. Unter anderem werden Wärmepumpen und der Anschluss ans Fernwärmenetz in Göttingen gefördert. Neu aufgenommen wurde in dieser Förderrunde die finanzielle Unterstützung für Eigentumswohnungen in Mehrparteienhäusern mit mehreren Eigentümer*innen. Im vierten Fördermodul geht es um das Thema Energiesparen. Es fördert energieeffiziente Haushaltsgeräte. Mit diesem Modul stärkt die Stadt insbesondere die Teilhabe einkommensschwacher Haushalte an der Energiewende.
Die Fördermodule fünf und sechs können Grundstückseigentümer*innen für Klimaanpassungsmaßnahmen nutzen. Wer bei starken Regenfällen der Gefahr von Überflutungen ausgesetzt ist, kann zum Beispiel eine Förderung für bauliche Maßnahmen oder auch Entsiegelungen erhalten. Zudem kann in diesem Modul Geld für den Hitzeschutz beantragt werden.
Die Antragsformulare sind ab sofort online unter goe.de/klimafonds abrufbar. Hier finden sich auch alle weiteren Informationen zu den Förderungen durch den Klimafonds.

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1.06.2026 • 10:22 Uhr
Brücke zwischen Groß Ellershauen und Dransfeld nur noch einspurig befahrbar
Aufgrund von Schäden am Bauwerk der Gewölbebrücke im Verlauf der B3 zwischen Groß Ellershauen und Dransfeld ist diese ab Dienstag, 2. Juni 2026, nur noch einspurig befahrbar. Die Verkehrsführung wird über eine Ampel geregelt.
Die Verkehrsführung ist zeitlich unbefristet und hängt vom weiteren Zustand der Brücke ab.

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1.06.2026 • 10:21 Uhr
Angeblich betrunken mit einem Quad gefahren - Mann bestreitet das, muss trotzdem zur Blutprobe
Am gestrigen Sonntagabend, gegen 21:00 Uhr, erhielt die Polizei Bad Salzdetfurth von Zeugen den Hinweis auf einen möglicherweise alkoholisierten Quadfahrer, welcher in Wehrstedt unterwegs sein sollte. Der Fahrzeugführer sollte demnach ohne Helm fahren und als Mitfahrer ein Kind auf dem KFZ sitzen haben. Das Quad konnte zunächst nicht mehr fahrend,
jedoch abgestellt angetroffen werden. Aufgrund der Zeugenangaben konnte der mutmaßliche Fahrzeugführer im Nahbereich angetroffen und zum Sachverhalt befragt werden. Der Mann aus dem südlichen LK Hildesheim bestritt das vorherige Führen des Quads.
Im weiteren Verlauf der Sachverhaltsaufnahme konnte bei dem mutmaßlichen Fahrzeugführer Atemalkoholgeruch festgestellt werden. Ein entsprechender Test ergab einen Wert von über 2 Promille. Im Rahmen der weiteren strafprozessualen Maßnahmen wurde dem Beschuldigten von einer Ärztin eine Blutprobe entnommen und der Führerschein von den eingesetzten Beamten zum Zwecke der Einziehung beschlagnahmt. Die Ermittlungen zu diesem Vorfall dauern an. web

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1.06.2026 • 10:16 Uhr
„Festival aufm Platz“ kommt wieder nach Uslar
Am Samstag, den 20.06.2026, um 18.00 Uhr, ist das „Festival aufm Platz“ auf dem Platz vor dem Rathaus in Uslar zu Gast, ganz ohne Anmeldung und bei freiem Eintritt. Das musikalisch-literarische Programm „Zum Südpol“ mit Schauspieler Wanja Mues sowie dem Duo Lea Brückner und Gábor Ladányi bringt eine Lesung aus dem Roman „Zugvögel“ zusammen mit Geigen- und Gitarrenklängen auf die mobile Festivalbühne.
Voller faszinierender Naturbeschreibungen, spannungsreich und melancholisch zugleich, beschreibt Charlotte McConaghy in ihrem Roman „Zugvögel“ die abenteuerliche Reise der Ornithologin Franny Stone in die Antarktis, auf der Spur der letzten Küstenschwalben.
Akustisch erlebbar macht dies Sprecher Wanja Mues, einem großen Kino- und Fernsehpublikum bekannt durch seine Rollen in „Der Pianist“ oder „Die Bourne Verschwörung“, etlichen Tatort-Folgen und der Erfolgsserie „Ein Fall für zwei“. Artenschutz und Nachhaltigkeit sind Mues ein Anliegen. Gleiches gilt für das Duo Lea Brückner, Gründerin der Initiative „Music for our Planet“, und Gábor Ladányi, die mit Violine und Gitarre klassische Virtuosität, zeitgenössische Jazzfreiheit und Improvisationskraft miteinander vereinen.
Festival aufm Platz ist ein Gemeinschaftsprojekt der VGH Stiftung und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung.
Die Veranstaltung findet im Freien statt, dauert ca. eine Stunde und ist bestuhlt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die HNA sowie Hallo Northeim sind Medienpartner der Veranstaltung in Uslar.
Termin: Samstag, 20.06.26, 18 Uhr, Platz vor dem Rathaus, Uslar
Veranstalter: Niedersächsische Sparkassenstiftung und VGH Stiftung

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1.06.2026 • 10:09 Uhr
Update zur Sturm/Dauerregenlage im Kreis Northeim
Sturm Zoltan sorgt im Landkreis Northeim auch weiterhin für Sturmböen und Dauerregen. Rund 30 Einsatzstellen haben die Feuerwehren bislang abarbeiten müssen, es kommt weiter zu Straßensperrungen.
Erste Bäume waren am Donnerstagnachmittag kurz nach 16.30 Uhr im Stadtgebiet Bad Gandersheim umgestürzt. Unter anderem in Hachenhausen versperrte ein Baum die Straße. Im Einsatz waren die Feuerwehren später unter anderem auch auf den Straßen zwischen Willershausen und Oldershausen, in Westerhof und in der Nacht zwischen Moringen und Iber. Vereinzelt drohten auch Dachziegel von Gebäuden zu stürzen. Auch hier hat die Feuerwehr die Situation kontrolliert und, wenn möglich, entschärft. In Northeim wurde eine Unterführung auf der Westumgehung unter Wasser gesetzt. Die Feuerwehr war ebenfalls im Einsatz.
Aufgrund der Sturmböen mit teilweise über 100 Kilometer pro Stunde wurden die Landesstraßen 548 Dassel Richtung Uslar sowie 549 Dassel Richtung Neuhaus für den Verkehr gesperrt. Ebenfalls wegen umgestürzter Bäume gesperrt ist die Verbindungsstraße von der B64 zur Hebersiedlung bei Bad Gandersheim.
Weiterhin warnen wir vor hohen Pegelständen, unter anderem in Hardegsen in der Kernstadt und entlang der Rhume. Halten Sie hier Abstand zum Ufer und überschwemmten Bereichen.
Die Warnung vor Sturmböen bis 85 km/h gilt vorerst bis 11 Uhr, teilt der Deutsche Wetterdienst mit. Die Warnung vor ergiebigem Dauerregen hingegen gilt bis in das Weihnachtswochenende hinein.
Aufgrund der vielen in kurzer Zeit aufgelaufenen Einsätze und der angespannten Entwicklung bei Sturm und Dauerregen hatte die Kreisfeuerwehr als Teil des Fachbereichs 22 Brand- und Katastrophenschutz der Kreisverwaltung am Donnerstagabend ihren Stab Flächenlagen zusammengerufen. Hier wurden die gesamte Nacht über die Pegelstände und Wetterentwicklungen überwacht, um im Notfall eingreifen zu können. Ebenso seit dem Abend bereit stehen mehrere Tausend Sandsäcke samt Sandsack-Füllmaschinen. red/Foto: Konstantin Mennecke

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1.06.2026 • 08:57 Uhr
Theaterfest der Domfestspiele: Regen kann der prächtigen Stimmung nichts anhaben!
Natürlich hat das regnerische Wetter am gestrigen Sonntag das Theaterfest der Gandersheimer Domfestzspiele etwas getrübt. Vor allem einige Programmpunkte mussten gestrichen werden. Gleichwohl ließen sich gekommenen Gäste und Akteure in ihrer Stimmung überhaupt nicht beeinträchtigen. Es herrschte viel Lockerheit und Spaß. Auch die Schauspielerinnen und Schauspieler, angeführt von ihrem agile Intendanten Achim Lenz (mal mit und ohne Söhnchen!) gaben ihr Bestes.
Der hier dokumentierte Bilderbogen vermittelt Einblicke in einen guten-Laune-Nachmittag, der bei den Teilnehmenden trotz des wilden Wetters Spaß auf mehr davon machte. Fotos/Video: FisWMG

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1.06.2026 • 08:43 Uhr
Dorf-Flohmarkt in Altgandersheim lädt zum Stöbern, Genießen und Begegnen ein
Die Dorfgemeinschaft Altgandersheim lädt am Sonntag, 7. Juni 2026, herzlich zum großen Dorf-Flohmarkt nach Altgandersheim ein. Von 11.00 bis 17.00 Uhr verwandelt sich das Dorf in einen lebendigen Treffpunkt für Familien, Flohmarktfreunde und Musikbegeisterte.
Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf eine bunte Vielfalt an über 25 privaten Flohmarktständen freuen. Der Dorf-Flohmarkt bietet die ideale Gelegenheit zum Stöbern, Feilschen und gemütlichen Beisammensein, teilt Ortsvorsteher Jonah Schnute in einer Medienverlautbarung mit.
Gleichzeitig öffnet die Turner-Musik-Akademie im Rahmen eines Tags der offenen Tür ihre Pforten und gewährt spannende Einblicke. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens gesorgt.
Ein besonderes Highlight des Tages ist die Livemusik an der Turner-Musik-Akademie.
Die Dorfgemeinschaft freut sich darauf, zahlreiche Gäste aus der gesamten Region willkommen zu heißen und gemeinsam einen abwechslungsreichen und geselligen Tag zu verbringen.

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1.06.2026 • 08:36 Uhr
Männliche E-Jugend des Northeimer Handball Club – „Kempa meets Nowitzki“
Was für ein Abschluss einer tollen Saison! Unter dem Motto „Kempa meets Nowitzki“ erlebte die männliche E-Jugend des Northeimer HC einen ganz besonderen Saisonabschluss, der für viele sicherlich lange in Erinnerung bleiben wird.
Die Jungs wussten im Vorfeld nicht, was sie erwartet – die Überraschung war also perfekt. Treffpunkt war das Basketballzentrum in Göttingen, die Heimstätte der BG Göttingen. Dort stand ein gemeinsamer Trainingsvormittag mit den U12-Basketballern des ASC Göttingen auf dem Programm. Insgesamt 45 sportbegeisterte Jungs durften sich auf einen abwechslungsreichen und intensiven Vormittag freuen.
Unter der Anleitung von Basketballprofis der BG Göttingen sowie unseren Spielern der 1. Herren - Yannis, Carl, Björn und Marc (danke für euren tollen Einsatz)– konnten die Kinder ihr Können in beiden Sportarten unter Beweis stellen und gleichzeitig neue Erfahrungen sammeln. Handball trifft Basketball – eine Kombination, die nicht nur spannend ist, sondern auch viele Gemeinsamkeiten sichtbar macht: Schnelligkeit, Koordination, Spielübersicht und Teamwork standen immer im Mittelpunkt.
Neben den sportlichen Einheiten gab es auch besondere Einblicke hinter die Kulissen des Profisports. Die Jungs durften die Kabine der Profis besichtigen und im Videoanalysieraum einen Ausschnitt ihres eigenen Spiels ansehen – ein echtes Highlight und für viele eine völlig neue Erfahrung.
Für die nötige Stärkung zwischendurch sorgten unsere Eltern, die ein fantastisches Buffet vorbereitet hatten – an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön! Ebenso bedanken wir uns bei der BG Göttingen für die Bereitstellung der Getränke und die tolle Unterstützung vor Ort.
Zum krönenden Abschluss wurden gemischte Teams gebildet und es wurde sowohl Handball als auch Basketball gespielt – mit viel Spaß, Ehrgeiz und echtem Teamgeist über Vereins- und Sportartgrenzen hinweg.
Mit diesem besonderen Event verabschieden wir außerdem unsere 2015er gemeinsam mit Coach Timo in die D-Jugend. Hinter allen Jungs liegt eine tolle Saison, in der sich alle Spieler sportlich und persönlich hervorragend weiterentwickelt haben.
Als Trainerteam blicken wir mit Stolz auf die Entwicklung und den großartigen Teamgeist. Die Jungs haben uns in jeder Trainingseinheit und bei jedem Spiel viel Freude bereitet – dafür sagen wir Danke! red/ok/Fotos>: NHC

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1.06.2026 • 08:34 Uhr
Gemeinsam für Bad Gandersheimer Kinder und Jugendliche! Erklärung der SPD Fraktion im Stadtrat von Bad Gandersheim!
In den letzten Wochen wurde in den politischen Ausschüssen der Stadt Bad Gandersheim sowie auch in den Medien immer wieder das Thema der Gestaltung von Graffitiflächen in der Roswitha-Stadt behandelt – von einigen leider eher spaltend als konstruktiv. Dabei wollen alle nur dasselbe: Gestaltungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche! Jedes Engagement in diese Richtung ist positiv zu sehen. Einzelprojekte können dabei schnelle Lösungen finden, besonders wenn Erwachsene sie in die Wege
leiten. „Wir wissen aber, dass das Einbeziehen der Kinder und Jugendlichen dabei sehr wichtig ist,“ sagt Petra Dröge als stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Mitglied des Ausschusses für
Bürgerdienste, Schule und Jugend. „Um Jugendpartizipation vollumfänglich zu erreichen, ist ein Prozess nötig, den wir als SPD Fraktion schon in der Vergangenheit initiiert haben. Daraus ist das Projekt in der Füllekuhle entstanden und das Bereitstellen finanzieller Mittel, über die Kinder und Jugendliche verfügen können. Nun muss es weitergehen, ein Jugendbeirat sollte gebildet werden.“ In dem Bereich der Jugendarbeit wurde im Rat bisher konstruktiv , einvernehmlich und
fraktionsübergreifend gearbeitet. So sollte es auch bleiben. Deshalb sind Austausch, Beschlussfassung im Rat und das Einbeziehen der Verwaltung nötig. Vor allem aber sollten das Engagement und die Wünsche der jungen Menschen selbst die Grundlage für Aktivitäten zugunsten der Jugendlichen sein. Deshalb setzt die SPD Fraktion auf Kooperation, Zusammenarbeit und Transparenz. „ ‚Gemeinsam für ein kinder - und jugendfreundliches Bad Gandersheim‘ darf keine Worthülse sein“, so Petra Dröge abschließend. red/Foto: FisWMG

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1.06.2026 • 08:28 Uhr
Bürgermeisterkandidat René Kopka startet Bürgerdialog auf zwei Rädern
Erste Tour am 6. Juni führt von Einbeck über Hullersen und Holtensen nach Vardeilsen und Kohnsen!
In einer aktuellen Medienmitteilung heißt es: „Der Bürgermeisterkandidat René Kopka setzt seinen Bürgerdialog in Einbeck und den Ortschaften in den kommenden Wochen mit einem neuen Format fort: Regelmäßige Fahrradtouren sollen die Möglichkeit bieten, miteinander ins Gespräch zu kommen, Anliegen auszutauschen und gemeinsam die Ortsteile zu erkunden. Der Auftakt findet am Samstag, 6. Juni 2026, statt. Treffpunkt für die gemeinsame Fahrradtour ist um 10.30 Uhr am Neuen Rathaus in Einbeck. Von dort aus führt die Strecke zunächst über den Radweg R 1 durch Hullersen nach Holtensen.
Ab 11.00 Uhr steht René Kopka am Haus der Vereine in Holtensen für Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. Gegen 13.00 Uhr wird die Gruppe am Spielplatz in Vardeilsen erwartet. Ein weiterer Halt ist ab 14.00 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus in Kohnsen vorgesehen. Das Ende der Tour ist für etwa 15.00 Uhr geplant.
„Ich freue mich, wenn viele Bürgerinnen und Bürger das Angebot nutzen, um mit mir ins Gespräch zu kommen oder die Fahrradtour ein Stück zu begleiten. Dabei wollen wird auch Anregungen aufgreifen, um Einbeck und unsere Ortschaften noch fahrradfreundlicher zu gestalten. Natürlich ist es jederzeit möglich, später dazuzustoßen oder die Tour früher zu verlassen. In unseren Ortschaften gibt es viel zu entdecken, und ich würde mich freuen, wenn dieses Angebot auf großes Interesse stößt“, so Bürgermeisterkandidat René Kopka.
Anmeldungen sind unter rene.kopka@spd-einbeck.de erwünscht, aber keine Bedingung für eine spontane Teilnahme an der Fahrradtour. Weitere Termine und Stationen der Bürgerdialog-Touren werden regelmäßig bekannt gegeben.“

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1.06.2026 • 08:25 Uhr
In Deutschland gibt es weniger Müll
Weniger Müll: 2024 sind in Deutschland 362,7 Millionen Tonnen Abfälle entstanden. Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, sank das Müllaufkommen damit um 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein niedrigeres Gesamtabfallaufkommen gab es zuletzt 2009 mit 359,4 Millionen Tonnen. Bislang am höchsten war es 2018 mit 417,2 Millionen Tonnen.
Wie bereits im Vorjahr sank das Aufkommen an Bau- und Abbruchfällen 2024 mit 8,1 Prozent oder 16 Millionen Tonnen am stärksten unter allen Abfallarten. Übrige Abfälle insbesondere aus
Produktion und Gewerbe nahmen um 4,1 Prozent ab (1,9 Millionen Tonnen weniger), gefolgt von den bereits in einer Abfallbehandlungsanlage behandelten Sekundärabfällen mit 2 Prozent (1,1 Millionen Tonnen weniger).
# 50 Prozent
entfallen auf
Bauschutt
Das Aufkommen an Abfällen aus der Gewinnung und Behandlung von Bodenschätzen wuchs dagegen um 4,5 Prozent (1,3 Millionen Tonnen mehr). Die Menge an Siedlungsabfällen, das sind insbesondere Abfälle aus privaten Haushalten, stieg leicht um 0,8 Prozent (0,4 Millionen Tonnen mehr). epd

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