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1.05.2026 • 10:13 Uhr
Neue Gandersheim Hymne beim „Tanz in den Mai“ vor dem Kaisersaal abgespielt!
Das klang wie ein richtiger Ohrwurm. Zum gestrigen ersten Bad Gandersheimer „Tanz in den Mai“ erklang eine neue Partyhymne mit starken Bezügen zur Roswithastadt. Von der Simply local Bühne beim Kaisersaal brachte sie der DJ an die Ohren der vielen Besucher und Besucherinnen.
Das Beste: rhythmisch perfekt gemacht, eingängige Klänge und textlich passend zur Partyzone Bad Gandersheim gemacht. KI lässt grüßen, die leider klingende Gläser und Plastikbecher noch nicht unterscheiden kann. Dennoch: der Song hat richtig Spaß auf MEHR gemacht! Danke an die Macher/innen der fetzigen Mai-Party Open Air!
red/Video/Fotos: FisWMG

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1.05.2026 • 10:10 Uhr
Nach Rohrbruch: Soeben meldet Maximilian Goslar: „Wasser fließt bald wieder!“
Die unterbrochene Wasserversorgung in der Dr. Brunotte Straße in Bad Gandersheim ist nach der Reparatur eines Rohrbruchs wiederhergestellt! Alle Bewohner können in Kürze wieder Wasser haben, vermeldet Maximilian Goslar von den Stadtwerken. Vor Ort wurde ein Längsriss der Hauptleitung festgestellt, der einen aufwändigen Rohrtausch nötig machte. Die Baugrube wird für kleine Restarbeiten noch bis nächste Woche bestehen bleiben. Red/Fotos: FisWMG

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1.05.2026 • 09:59 Uhr
Der Provokateur - Künstler Georg Baselitz mit 88 Jahren gestorben
«Anderssein ist existenziell». Diesen von ihm geprägten Satz hat Baselitz ernst genommen. Als Künstler war er provokant, radikal und unangepasst. Er malte in der Hocke oder auch mal im Liegen.
Er war ein Künstler mit Markenzeichen: Seine Motive hat er gern auf den Kopf gestellt. Er wolle das Bild aus der fatalen Abhängigkeit von der Wirklichkeit befreien, erklärte Georg Baselitz einmal. Nun ist der Maler und Bildhauer mit 88 Jahren gestorben, wie unter anderem «Welt» und «Spiegel» am Donnerstag berichteten.
Der gebürtige Sachse zählte zu den bedeutendsten deutschen Künstlern der Gegenwart. Sein Werk war provokant, radikal und unangepasst. Regel- und Tabubrüche gehören dazu. «Künstler müssen widersprechen - wer, wenn nicht wir?», sagte Baselitz vor einigen Jahren bei einem Besuch in Dresden.
Schon Jahre zuvor hatte er behauptet: Für einen Künstler sei Talent gar nicht nötig, nur «das Anderssein ist existenziell». Seine Werke vermitteln den Eindruck von Zerrissenheit und Disharmonien. Er selbst fühlte sich aber nach eigenen Aussagen nicht besonders
aggressiv oder zerrissen. Er wolle vor allem «Bilder malen, die bisher nicht da waren». epd

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1.05.2026 • 09:57 Uhr
So feurig hat Ackenhausen gestern die bösen Geister vertrieben: Hexenverbrennung!
Vielerorts wurde gestern Abend in gemütlichen Runden Walpurgis gefeiert. So auch in Ackenhausen. Hier traf sich die Dorfgemeinschaft zum Ausklang eines wunderbaren Sonnentages auf dem Sportplatz. Bei Einbruch der Dunkelheit folgte dann ein feuriges Spektakel. Symbolisch wurde eine aufgestellte Figur angezündet. Symbolik für das seit ewigen Zeiten gepflegte Ritual, mit dem Feuer die bösen Geister zu vertreiben. Dieser abenteuerliche Brauch hat nichts an seiner Faszination eingebüßt. Die Walpurisfeiern am gestrigen Abend, viele mit einem Tanz in den Mai verknüpft, waren einmal mehr der Beweis für eine positive Gemeinschaftpflege. So auch in Ackenhausen. Die bösen Geister sind seit gestern Abend aus dem Dorf verbannt! red

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1.05.2026 • 09:52 Uhr
Mut der „Tanz-in-den-Mai“- Gastronomen Köhler & Kolbe belohnt - volle Bude vor Kaisersaal
Die Premiere des „Tanz in den Mai“ am heutigen Donnerstag auf dem Platz vor dem Roswithabrunnen und Kaisersaal in Bad Gandersheim darf als gelungen eingestuft werden. Mehrere Hundert Menschen nahmen das Unterhaltungsangebot der beiden Gastronomen Karsten Köhler und Acki Kolbe gern an. Gemeinschaftspflege bei gutem Essen und Trinken standen hoch im Kurs. Die musikalische Unterhaltung aus der Konserve mit einem DJ gefiel; der große Tanzabend fand zumindest bis 20 Uhr auf dem Pflaster des Platzes nicht statt. Die Fete gefiel trotzdem. Es herrschte auch angesichts des sonnigen Wetters zum Anfang der Openair Party eine schöne Stimmung im Schatten der Stiftskirche. red/Fotos: FisWMG

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1.05.2026 • 09:49 Uhr
Göttinger Soziologe Vogel: Demokratie braucht funktionierenden Sozialstaat
Wie die Bundesregierung sieht auch der Soziologe Berthold Vogel Reformbedarf am Sozialstaat. Eingriffe dürften aber nicht einseitig auf Kosten der Bürgerinnen und Bürger geschehen. Sonst wachse die Verunsicherung - und damit der Einfluss der AfD.
Angesichts der von der Bundesregierung geplanten Sozialreformen kann der Göttinger Soziologe Berthold Vogel die Verunsicherung vieler Menschen nachvollziehen. Zwar sei der Sozialstaat insbesondere aufgrund des demografischen Wandels reformbedürftig, doch es fehle eine Perspektive, wie der Sozialstaat
in 20 oder 30 Jahren aussehen solle, sagte der Leiter des Soziologischen Forschungsinstituts an der Universität Göttingen im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd). Eine «positive Reformerzählung» sei notwendig, um das Vertrauen der Menschen nicht zu verlieren.
Der Politik fehle der Mut, Zukunftsaussichten zu entwickeln und die damit verbundenen Fragen zu beantworten - etwa was sich die Gesellschaft leisten kann und will, von wem die finanziellen Belastungen zu tragen seien und welche Gruppen besondere Aufmerksamkeit benötigten. Die Aussage von Bundeskanzler Friedrich
Merz (CDU), dass die Rente künftig nur noch eine Art Grundsicherung
sei, wirke in diesem Zusammenhang «desaströs», kritisierte der Soziologie-Professor. «Sie klingt nach einem Bruch mit dem Grundversprechen des Sozialstaats: der sozialen Sicherheit.»
# Reformen mit
Besonnenheit und
Augenmaß angehen
«Man gewinnt den Eindruck, dass die Politik eine Baustelle nach der anderen eröffnet, aber keine zu Ende bringe», sagte Vogel. Statt einer «kopf- und atemlosen Politik» seien Ruhe und Besonnenheit nötig. «Wir sind ein so wohlhabendes Land, dass wir gesellschaftliche Reformen mit Augenmaß angehen können.» Denn eines sei klar: «Ohne einen zukunftsfähigen Sozialstaat verlieren wir die Demokratie.»
Von zentraler Bedeutung sei dabei die Frage der sozialen Gerechtigkeit. Auch wenn man der Politik nicht pauschal vorwerfen könne, sich nur für die Eliten einzusetzen, so sei Wohlstand in Deutschland doch extrem ungleich verteilt. «Es ist eine Provokation, wie hoch die Belastung derjenigen ist, die Einkommen beziehen - und wie gering dagegen die Belastung der Vermögenden», betonte Vogel.
# Sozialdarwinismus ist
ein Einfallstor für
autoritäre Versprechen
Dadurch, dass die Politik keinen positiven Reformweg aufzeige, entstünde bei den Menschen das Gefühl, dass jeder sehen muss, wo er bleibt. «Vereinzelung und Sozialdarwinismus sorgen aber für soziale Kälte und sind ein Einfallstor für autoritäre politische Versprechen», sagte Vogel.
Den Parteien der Mitte wirft der Soziologe vor, mit ihrer Politik Kräften wie der AfD in die Hände zu spielen. «Unsere Forschungen zeigen, dass diese Parteien dort besonders erfolgreich sind, wo öffentliche Daseinsvorsorge schwindet, wo sich der Staat zurückzieht und wo Kommunen nicht mal mehr ihre Pflichtaufgaben erfüllen können.» epd

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1.05.2026 • 09:46 Uhr
Nachts um 2.20 Uhr: Vandalismus auf Baustellen - Polizei fahndet mit Hubschrauber - Zeugenaufruf!
Am 01.05.2026 gegen 02:20 Uhr kam es im Bereich der Giesener Straße und der Glückaufstraße in Sarstedt zum Vandalismus. Ein unbekannter Täter warf mehrere Warnbaken dortiger Baustelle um und entfernte zudem mehrere Gullideckel. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten die Gefahrenstellen zügig beseitigen, sodass niemand zu Schaden kam. Zudem wurde eine Bakenwarnleuchte entwendet. Unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls wurde eine Fahndung nach dem flüchtigen Täter eingeleitet. Trotz des Einsatzes eines Polizeihubschraubers konnte die Person nicht festgestellt werden.
Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Täter geben können, sich mit der Polizei in Sarstedt unter der Telefonnummer 05066/9850 in Verbindung zu setzen. kb

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