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30.11.2021 • 20:38 Uhr

Weil will Impftemop erhöhen - Jetzt sollen Zahnärzte und Apotheker mitimpfen - 2G-Regel für Einzelhandel geplant - Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte

Zum heutigen Austausch zwischen Bund und Ländern und zum weiteren Vorgehen in der Pandemie

Die heutige Videokonferenz zwischen Bund und Ländern hat zwar keine konkreten Beschlüsse hervorgebracht, sie hat jedoch gezeigt, dass alle Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten und sowohl die amtierende wie auch die zukünftige Bundesregierung sich in wesentlichen Punkten im Grundsatz einig sind.

Dazu gehört insbesondere die gemeinsame Überzeugung, dass sich Deutschland in einer ernsten und in einigen Gebieten dramatischen Phase der Corona-Pandemie befindet.

Gemeinsam bekräftigt haben heute alle Beteiligen, dass jetzt sehr zeitnah nicht nur möglichst viele noch anstehende Erst- und Zweitimpfungen vorgenommen werden müssen, sondern dass bis zum Jahresende 30 Millionen Menschen in Deutschland eine Auffrischungsimpfung erhalten sollen. Niedersachsen hat bislang knapp eine Million Menschen mit einer Booster-Impfung versorgt.

Ministerpräsident Stephan Weil war sehr erfreut, auch in dieser Runde den festen Willen zu hören, dass der Kreis der zur Mitwirkung an den Impfungen Berechtigten deutlich erweitert werden soll: „Das Impftempo kann noch einmal erneut deutlich erhöht werden, wenn nach einer entsprechenden Änderung des Sozialgesetzbuches Zahnärztinnen und Zahnärzte, Apothekerinnen und Apotheker etc. mit in das Impfen einbezogen werden. Das ist eine große Chance. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass konstant genug Impfstoff geliefert wird."

Der Ministerpräsident weiter: „Wir haben uns auch über das in den nächsten Wochen auf Ebene des Bundes und der Länder erforderliche Regelwerk ausgetauscht. Es hat dabei eine sehr große gemeinsame Schnittmenge gegeben. Einig war man sich beispielsweise hinsichtlich der dringenden Notwendigkeit von strengen Kontaktbeschränkungen insbesondere für ungeimpfte Personen, aber auch hinsichtlich von 2G im Einzelhandel. Auch der feste Wille, die Besucherzahlen bei Fußballspielen stark einzugrenzen, wurde von allen Seiten geäußert. In diesem Punkt sind wir noch nicht ganz zu Ende gekommen mit der konkreten Planung. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass es dazu kurzfristig eine gemeinsame Ansage geben wird." epd











30.11.2021 • 20:31 Uhr

Diebe stehlen Kameraausrüstung - wer kann Hinweise geben?

Nur wenige Minuten brauchten Diebe gestern Abend, 29.11.2021, um eine hochwertige Kameraausrüstung aus einem Auto in der Gropiusstraße zu entwenden.

Vorliegenden Informationen zufolge war der Geschädigte gegen 20:40 Uhr gerade dabei, seine hochwertige Kameraausrüstung in einen VW Caddy zu verladen. Um weitere Gegenstände zu holen, ließ der Mann sein Fahrzeug, dessen Kofferraum geschlossen war, für wenige Minuten unbeaufsichtigt. Diesen kurzen Moment nutzten der oder die unbekannten Täter, um eine Drohne sowie eine Tasche mit zwei Spiegelreflexkameras und einigen Objektiven zu stehlen.

Der geschätzte Schaden liegt bei einem mittleren vierstelligen Betrag.

Zeugen, die Hinweise zu Tatgeschehen, den Tätern oder dem Verbleib des Diebesgutes geben können, werden gebeten, sich unter der Nr. 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden. jpm











30.11.2021 • 18:45 Uhr

Medienradar: Fetten Bartmann mit rosa Röckchen entdeckt - "Jüdische Rundschau" thematisiert Anzeige der Evangelischen Stiftskirchengemeinde Gandersheim

Mit einer werblichen Kuriosität hat die Evangelische Stiftskirchengemeinde in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt für mehr als nur "Aha" und "Wow"-Effekte gesorgt. Unser Medienradar ist in den Sozialen Netzwerken (Facebook) mal wieder fündig geworden. Dabei handelt es sich diesmal um den Account eines Medienunternehmens mit dem Titel "Jüdische Rundschau".

Diesem Medienunternehmen ist die spaßig anmutende Suche nach einer neuen Persönlichkeit als Pfarrer/Pfarrerin auf der Facebookseite der Evangelischen Stiftskirchengemeinde in Bad Gandersheim aufgefallen. Und sie wurde von der "Jüdischen Rundschau" umfassend dokumentiert. Was dann geschah spiegelt die ganze Meinungsvielfalt wider, die eine schrille Performance im Internet auszulösen vermag. Von schmunzelnder Wahrnehmung, kommentarloser Akzeptanz bis krasser Ablehnung, weil nur noch peinlich, sind zwischenzeitlich reichlich Kommentare aufgelaufen.

Wir Medienmacher meinen:
Auffallen um jeden Preis. Das ist den Verantwortlichen gelungen. Über Geschmack von Anzeigeninhalten lässt sich wahrlich streiten. Man darf auf die Reaktionen von Bewerber/innen gespannt sein. Schließlich wird mit "vollen" Kirchen in Bad Gandersheim gelockt. Wo gibt es die noch, wenn nicht hier!
red/Facebook-Screens: "Jüdische Rundschau" / Ev. Stiftskirchengemeinde












30.11.2021 • 16:58 Uhr

Bodenfelde: Mann (47) attackiert Nachbarin (65) - Opfer schwer verletzt ins Krankenhaus - Tat im "psychischen Ausnahmezustand"

Soeben berichtet die Northeimer Polizei. Bereits am vergangenen Sonntagvormittag um 10.50 Uhr wurde die Polizei Uslar zu Streitigkeiten zwischen Nachbar*innen in die Uslarer Straße in Bodenfelde gerufen.

Ohne dass das 65-jährige weibliche Opfer es bemerkte, betrat ihr 47-jähriger Nachbar ihre Wohnung. Als das Opfer den Mann wahrnahm, forderte sie ihn auf, die Wohnung zu verlassen. Daraufhin griff dieser das Opfer an und verletzte sie dabei schwer.

Noch vor Eintreffen der Polizei konnte der 47-Jährige von hinzugerufenen Zeugen überwältigt werden.

Das 65-jährige Opfer wurde vor Ort von Rettungskräften und einem Notarzt behandelt. Anschließend wurde sie zur weiteren Behandlung in ein Göttinger Krankenhaus gebracht.

Der 47-Jährige wurde aufgrund seines psychischen Ausnahmezustandes durch einen Beamten des Landkreises Northeim und einer hinzugezogenen Ärztin in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

Die Ermittlungen zu den Tatumständen werden aktuell mit Hochdruck geführt. Ob der psychische Ausnahmezustand des Mannes Grund für den Vorfall war, ist ebenfalls Bestand der Ermittlungen.Wol











30.11.2021 • 14:23 Uhr

Alt-Kanzlers vieldiskutierte Fensterspende für Marktkirche kann endlich eingebaut werden

Das von Altbundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) gestiftete «Reformationsfenster» für die Marktkirche in Hannover kann eingebaut werden. Vor dem Oberlandesgericht in Celle einigten sich der Architekten-Erbe Georg Bissen und die evangelische Marktkirchen-Gemeinde am Dienstag überraschend auf einen Vergleich. Danach verpflichtet sich die Marktkirche, neben dem von dem Künstler Markus Lüpertz entworfenen Fenster ein gut sichtbares Schild
anzubringen, das auf den Wiederaufbau der kriegszerstörten Kirche durch den Architekten Dieter Oesterlen (1911-1994) hinweist.

Bissen hatte gegen den geplanten Einbau des zwölf Meter hohen Buntglasfensters geklagt, weil es aus seiner Sicht den durch Oesterlen geschaffenen schlichten Raumeindruck entstellen würde. In erster Instanz hatte das Landgericht Hannover im Januar jedoch die Klage abgewiesen (AZ: 18 O 74/19). Auch Richter Matthias Wiese vom Oberlandesgericht Celle ließ bei der mündlichen Verhandlung durchblicken, dass das Selbstbestimmungsrecht der Kirche in diesem
Fall höher zu gewichten sei als das Urheberrecht des Nachkriegsarchitekten. Er schlug deshalb eine gütliche Einigung vor.

Vertreter der Marktkirche zeigten sich nach dem Vergleich erleichtert. Der Einbau solle voraussichtlich im kommenden Jahr vollzogen werden. Bissen sprach von einem «Trostpflaster». epd











30.11.2021 • 14:17 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 44 Neuinfektionen, 44 Genesene, zwei weitere Verstorbene

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 4.200 (+44) Corona-Infektionen bekannt geworden. 3.744 (+44) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 191,2 (252 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 7,6, die Intensivbetten sind zu 9,7 Prozent belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 390 (-2) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 46 (-1),
Bodenfelde 3 (0),
Dassel 14 (+2),
Einbeck 83 (-2),
Hardegsen 36 (-3),
Kalefeld 18 (-5),
Katlenburg-Lindau 24 (0),
Moringen 23 (+1),
Nörten-Hardenberg 33 (+6),
Northeim 71 (-1) und
Uslar 39 (+1) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 66 (+2) Personen verstorben.
Mit einer ersten Impfdosis wurden 97.480 Personen oder 74,0 % geimpft. Vollständig geimpft wurden bisher 94.467 Personen oder 71,7%. Mit der Auffrischungsimpfung wurden 7.052 Personen oder 5,4 % geimpft. (Stand 20.11.2021)
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus











30.11.2021 • 12:12 Uhr

Sportstadt-Corona-Testzentrum Bad Gandersheim öffnet pünktlich zur 2Gplus Regel am Mittwoch um 10 Uhr


Die Logistik steht. Die amtlichen Genehmigungen sind vorhanden. Das Team ist motiviert! Pünktlich zur neuen 2Gplus Regelung wird am morgigen Mittwoch das Sportstadt Corona-Testzentrum in der Marienstraße in Bad Gandersheim wie angekündigt eröffnet. Betreiber Tobias Reinecke teilte soeben mit, dass ab 10 Uhr nach telefonischer Anmeldung Testungen von dem geschulten Personal durchgeführt werden.

Hier die Corona-Testzentrum Telefonnummer: 05382- 5894409.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr, 17 bis 19 Uhr. Samstag von 14 bis 16 Uhr. Sonntag von 10 bis 12 Uhr.

Die begrenzten Bürgertestungen sind gratis. Private Testungen kosten 15 Euro. Es gibt digitale Zertifikate und bei Bedarf analoge. Gültig sind die Testate 24 Stunden.
Weitere Berichterstattung.
red










30.11.2021 • 10:20 Uhr

Baustellen-Radar! Materiallager Füllekuhle für barrierefreie Haltestelle an Hildesheimer Straße

Die südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim ist weiterhin mit einer Reihe von Baustellen bestückt. Unser Baustellen-Radar hat eine weitere ausgemacht:

An der Ecke Lohmühlenweg - Hildesheimer Straße entsteht nun auf der Südostseite eine weitere barrierefreie Haltestelle.
Derzeit ist dort der Verkehrsfluss etwas durch die 3-Richtungsregelung der Baustellenampel gebremst. Das führt auf der Hildesheimer zeitweise zu leichten Verkehrsbehinderungen.

Das Materiallager am Lohmühlenweg wird bei Temperaturen gerade über 0°C weggearbeitet. Die Belastungen hier und auch auf den LaGa Baustellen ist für die fleißigen Arbeiter eine besondere Belastung und führt jedes Jahr zu Krankheitsausfällen und zur nicht nur durch Corona. red/ Fotos: Fis WMG / WK















30.11.2021 • 10:10 Uhr

Salzderhelden: Naturscouts machen Geschiebesperre für Vögel und Besucher attraktiver

Der Beobachtungsturm am Rand der „Geschiebesperre“, die zum Naturschutzgebiet "Polder I im Hochwasserrückhaltebecken Salzderhelden" gehört und mit diesem über den sogenannten Leineschlauch verbunden ist, bietet zweifellos die besten Beobachtungsmöglichkeiten im gesamten EU Vogelschutzgebiet zwischen Salzderhelden und Northeim. Auf Wunsch steht man erhöht, bei Schlechtwetter trocken unterm Dach und die Übersicht über das gesamte Feuchtgebiet könnte besser nicht sein.

Das ganze Jahr über sind hier viele Rast- und auch Brutvogelarten zu beobachten. Die Wasserflächen bei Hollenstedt sowie zwischen Salzderhelden und Müllershausen sind auch wichtige Übernachtungsplätze der vielen Enten- und Gänsearten im südlichen Niedersachsen. Diese Wintergäste suchen diese Bereiche auf, weil sie sich hier störungsfrei ausruhen können. Um die Fläche für die Vögel attraktiv zu halten, müssen regelmäßig aufwachsende Gehölze entnommen werden. Insbesondere junge Weiden sind zu entfernen. Diese schweißtreibende Arbeit haben auch in diesem Jahr wieder die Naturscouts zusammen mit einigem Helfern und nach professioneller Vorarbeit durch Mitarbeiter des NLWKN übernommen. Natürlich war zunächst eine Genehmigung der Naturschutzbehörde einzuholen, da auch die Scouts nur ausnahmsweise die streng geschützten Flächen betreten dürfen. Bei dieser Gelegenheit wurden auch angeschwemmte Abfälle eingesammelt, die leider immer häufiger in der Natur zu finden sind.

Ein weiterer Einsatzort der Naturaktivisten waren die Beobachtungsstände am Weißen Budenweg. Die Wege dorthin und die Sichtflächen wurden freigeschnitten. Auch hier mussten leider wieder Abfälle aufgesammelt werden, die von Besuchern beim verbotswidrigen Betreten der Naturschutzflächen hinterlassen wurden.

Neben diesen Pflegearbeiten bieten die Naturscouts hauptsächlich Führungen und naturkundliche Veranstaltungen am Vogelschutzgebiet und in anderen Naturschutzgebieten des Leinetals an. Ihr Angebotsumfang ist auf der Internetseite www.naturscouts-leinetal.de zu lesen und zu hören. Informationen zum Vogelschutzgebiet gibt es unter www.naturerlebnis-leinepolder.de
red/Foto: Thomas Spieker










30.11.2021 • 10:04 Uhr

Bundesverfassungsgericht entscheidet wie erwartet: Bundesnotbremse war rechtens

Die Bundesnotbremse zur Eindämmung der Corona-Pandemie war nach einer Entscheidung des
Bundesverfassungsgerichts kein unzulässiger Eingriff in die Grundrechte. Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen hätten «in der Gesamtheit dem Lebens- und Gesundheitsschutz» sowie der Aufrechterhaltung des Gesundheitssystems gedient, erklärten die Karlsruher Richter am Dienstag. Die Entscheidung war erwartet worden. epd










30.11.2021 • 09:58 Uhr

Ab Mittwoch gilt im Landkreis Northeim Warnstufe 2! 2Gplus-Regel gilt in vielen Bereichen - Schulen fallen nicht unter Begriff "Veranstaltung"

Ab Mittwoch, 1. Dezember gilt im Landkreis Northeim die Corona-Warnstufe 2. Mit ihr gilt in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens die verschärfte 2Gplus-Regel. Dies gilt etwa in der Gastronomie, bei Veranstaltungen, beim Sport, beim Frisör oder bei der Beherbergung. Maskenpflicht und Abstandsgebote sind ausgeweitet. Drinnen gelten strengere Schutzmaßnahmen als draußen!

2Gplus bedeutet, dass zusätzlich zu einem Impf- oder Genesenennachweis ein aktueller negativer Testnachweis vorgelegt werden muss. Dies gilt in Warnstufe 2 für alle Veranstaltungen im Innenbereich (draußen 2G) und generell für Weihnachtsmärkte. Die 2Gplus Vorgabe erstreckt sich zudem auf die Innenbereiche von Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen Discotheken, Gastronomie, Beherbergung und auf alle Körpernahen Dienstleistungen. Draußen gilt in Warnstufe 2 die Beschränkung auf 2G.

In Warnstufe 2 wird zudem die Maskenpflicht verschärft auf FFP2-Masken in allen Innenbereichen! Für Kinder im Alter zwischen dem vollendeten 6. und 14. Lebensjahr reicht eine Alltagsmaske aus.

Generell gilt, dass in Warnstufe 2 nur noch bis zu 15 Personen ohne 2Gplus in Innenbereichen bzw. 2G unter freiem Himmel zusammenkommen dürfen.

Beim Besuch der Innengastronomie gilt die Maskenpflicht (FFP2) bis zum Sitzplatz. Beim Besuch von Weihnachtsmärkten sowie Clubs und Diskotheken ist eine FFP2-Maske auch im Sitzen zu tragen.


Wichtiger Nachtrag des Northeimer Kreisverwaltung:
Schulen fallen nicht unter den Begriff „Veranstaltungen“ der Corona-Verordnung.. Für den Schulbesuch bleibt es daher bei einer medizinischen Maske, für Schülerinnen und Schüler unter 14 Jahre reicht eine textile Barriere.
lpd












30.11.2021 • 09:52 Uhr

Neu! Gandeon Kino ab morgen nur mit 2Gplus-Regel - Schnelltest direkt im Kinogarten möglich!

Die neuen verschärften Corona-Regeln ab dem morgigen Mittwoch lassen dennoch einen Besuch im Bad Gandersheimer Gandeon Kino in der Marienstraße zu. Kino-Chefin Dr. Trude Poser erklärt dazu folgendes Prozedere:

„Liebe Kinofreunde, das neue Programm ist im Druck und wird ab Dienstag Nachmittag in der Farbe "eosin" im Kino ausliegen. Wir spieln 2 wunderbare Filme. "Ein Junge Namens Weihnacht" für Kinder und für Groß und Klein: "À la Carte! Freiheit geht durch den Magen". Muss man unbedingt gesehen haben! Ab 30. November gilt eine neue niedersächsische Corona-Verordnung: 2Gplus. Es bedeutet, dass ausschließlich Geimpfte und Genesene Personen Zutritt haben. Diese müssen dann zusätzlich auch noch ein negatives Corona-Testergebniss vorweisen. Entweder man bringt einen Testnachweis mit oder testet sich "unter Aufsicht" im Kinogarten. Dazu kann man ein eigenes Testkit mitbringen oder eines zum Selbstkostenpreis vor Ort vom Kino-Verein erwerben. Außerdem ist jetzt für Besucher ab 15 Jahren das Tragen einer FFP2-Maske verpflichtend (bis 14 Jahre nur textile oder medizinische Maske). Die Maske kann am Sutzplatz abgenommen werden. Abstände sind einzuhalten.“












30.11.2021 • 09:50 Uhr

Demonstrationen gegen Corona-Auflagen in Sachsen

In mehreren sächsischen Städten haben am Montagabend Menschen gegen die Auflagen der Corona-Schutzverordnung demonstriert. Teilweise versammelten sich laut Polizei mehrere Hundert Personen in den Innenstädten, obwohl die aktuellen Beschränkungen allenfalls zehn Teilnehmer zulassen.

Die Polizeidirektion Chemnitz sprach von größeren Anti-Corona-Protesten in Chemnitz, Zwönitz im Erzgebirge und Freiberg. In Freiberg versammelten sich trotz Kontrollen an den Zufahrtsstraßen und Polizeipräsenz in der Stadt in der Spitze bis zu 700 Menschen zu einem «Spaziergang» gegen die Corona-Beschränkungen. In Chemnitz zählte die Polizei rund 300 Teilnehmer. Linke Gegendemonstranten versuchten, den Aufzug zu stoppen, wie es hieß.
In Bautzen hatten sich zu einer angemeldeten Demonstration auf dem Kornmarkt bereits vor Beginn rund 350 Menschen eingefunden. Trotz Aufforderung zur Durchsetzung der Corona-Schutzverordnung an den Versammlungsleiter, habe dieser die Veranstaltung eröffnet.

In Neustadt/Sachsen demonstrierten laut Polizei 100 Menschen gegen die Corona-Maßnahmen. In Pirna, Sebnitz, Riesa und Großenhain fanden sich jeweils etwa 50 bis 70 Menschen auf den Marktplätzen ein. In der Landeshauptstadt Dresden stellten Polizeibeamte am Abend eine Gruppe von bis zu 80 Menschen vor dem Rathaus fest. Landesweit war die Polizei mit einer hohen dreistelligen Zahl von Beamten im Einsatz. epd










30.11.2021 • 09:48 Uhr

Ist die 4.Welle damit schon gebrochen? Inzidenzwert im Kreis Northeim sinkt auf 191,2

Ist das Wende bei der aktuellen Entwicklung der Corona-Infektionen?
Das sind die Fakten der Corona Virus Lage am heutigen Dienstag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim. Das Robert Koch Institut teilt soeben einen Inzidenzwert von 191,2 mit. Das bedeutet erstmals wieder ein leichtes Absinken der Neuinfektionen.

red/Grafiken: RKI/NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen












30.11.2021 • 09:45 Uhr

Bequeme Mobilität: Auto wird auch für kurze Arbeitswege genutzt

Berufspendler setzen auch für kurze Arbeitswege vor allem auf das Auto. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, gaben im vergangenen Jahr 40 Prozent der
Pendlerinnen und Pendler an, für Strecken unter fünf Kilometern normalerweise das Auto zu nutzen. Für Strecken von fünf bis unter zehn Kilometern lag der Anteil der Pkw-Fahrenden mit 69 Prozent noch deutlich höher.

Der öffentliche Personennahverkehr wird den Angaben zufolge für kurze Arbeitswege vergleichsweise selten genutzt: Mit Bus, Bahn oder Tram waren auf Strecken unter fünf Kilometern lediglich acht Prozent der Pendlerinnen und -pendler unterwegs. Auf Arbeitswegen von fünf bis unter zehn Kilometern waren es 18 Prozent.

Wenn das Fahrrad genutzt wird, dann am ehesten auf der Kurzstrecke. Allerdings ist dies deutlich seltener der Fall als beim Auto: Auf Arbeitswegen unter fünf Kilometern kam es bei 26 Prozent der Pendler zum Einsatz, auf Strecken zwischen fünf und zehn Kilometern noch bei elf Prozent.

Fast die Hälfte aller Berufspendlerinnen und -pendler (48 Prozent) hat nach eigenen Angaben weniger als zehn Kilometer zum Arbeitsplatz zurückzulegen. Für 27 Prozent ist der Arbeitsplatz sogar weniger als fünf Kilometer entfernt. red










30.11.2021 • 09:44 Uhr

Auepark: "Tag der geschlossen Baustelle" und gearbeitet wird trotzdem!

Auf der Stegbaustelle im zukünftigen Auepark im Rahmen der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim (wir berichteten), standen am gestrigen Montag scheinbar zeitweise alle Räder still. Rechts im Bild ist der Treppenaufgang und nach links weiterführend der Steg mit aufgesetzten Geländerpfosten auch von jenseits der Gande gut zu erkennen.
Links im Bildvordergrund neben der Baustraße soll einmal die barrierefreie Rampe entstehen. Doch z. Zt. bewegt sich nichts auf der Stegbaustelle. Oder ist nur Mittagspause und es geht bei fast Null Grad weiter? Das Zugangstor war zum Zeitpunkt der Reportage jedenfalls dicht. So können die Arbeiten ungestört weitergehen. Und das taten sie wenig später dann auch.
red/Fotos: Fis WMG/ WK













29.11.2021 • 20:29 Uhr

"Tschüss!", sagt der Weihnachtsmann. Göttinger Markt wird ab Mittwoch ersatzlos geschlossen! 2G plus -Regel gilt dann

Regelverstösse und die ab Mittwoch noch schärfere Hygienregel 2G Plus- haben die Stadt Göttingen bewegen, den Weihnachtsmarkt rund um das Alte Rathaus zu verbieten. Ursache sei die verschärfte Corona-Krise und die ab Mittwoch in Niedersachsen geltende 2 G plus. Sie bedeutet, dass auch Geimpfte sich zusätzlich negativ testen lassen müssen, um bei bestimmten Ansammlungen (z.B. Weihnachtsmärkten oder in Restaurants) dabei sein zu dürfen

Diese Mitteilung machte heute Göttingens Oberbürgermeisterin Petra Broistedt. Sie könne es nicht mehr verantworten, wenn 3000 Menschen täglich essend und trinkend zusammenstehen, und es somit dem Corona-Virus leicht machten sich zu verbreiten. Außerdem beklagte die Rathaus-Chefin immer wieder festgestellt Regelverstösse. red












29.11.2021 • 17:47 Uhr

Förderverein „Portal zur Geschichte: Heide Meyer löst Elfriede Knotte ab

Führungswechsel im „Förderverein Portal zur Geschichte“: Im Rahmen der Mitgliederversammlung 2021 wurde Heidi Meyer zur neuen Vereinsvorsitzenden gewählt. Sie löst Elfriede Knotte ab, die wegen Wohnortwechsels nicht mehr länger für die Führungsposition zur Verfügung stand. Als zweite Vorsitzende wurde Bürgermeisterin Franziska Schwarz bestätigt. Neue Kassenführerin des Vereins ist nunmehr Andra Ottmann, die auf Sixta Brethauer folgt. Schriftführerin bleibt auch in der neuen Amtszeit Ulla Feiste. Kooptierte Mitglieder im Vorstand sind künftig Dr. Günter Siegert und Stefan Winzinger. Die Neuwahlen wurde für eine dreijährige Amtszeit vorgenommen. Als Delegierter der Stadt fungiert Rudolf Hermes, Stellvertreter ist Dr. Ansgar Schanbacher. Die Delegation der Ev. Stiftskirchengemeinde übernehmen Mutani Mulo und stellvertretend Gudrun Zillmer. red / Fotos PzG












29.11.2021 • 17:43 Uhr

Göttinger Verfassungsrechtler Heinig schlägt Impflicht-Ultimatum vor

Der Staats- und Kirchenrechtler Hans Michael Heinig schlägt ein Ultimatum zur Einführung einer Impfpflicht vor. Wenn eine epidemiologisch erforderliche Impfquote bis zu einer festgelegten Frist nicht erreicht werde, sollte eine Pflicht greifen, sagte der
Professor für Öffentliches Recht an der Universität Göttingen dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Montag. Zugleich müsse die Politik einen Aktionsplan beschließen, mit dem die bisherigen Schwächen der Impfkampagne gezielt beseitigt würden.

Die Frist für eine solche «konditionierte Impfpflicht» könnte dem Vorschlag zufolge beispielsweise im März ablaufen. «Aus rechtsstaatlichen Gründen müsste ein Verfahren zur Bestimmung der Impfquote festgelegt werden, etwa ein Bundestagsbeschluss auf
Grundlage eines Berichts des Robert Koch-Instituts», sagte Heinig. Die zu erreichende Impfquote müsste nach wissenschaftlichen Erkenntnissen bei etwa 90 Prozent liegen.

Wenn sich trotz aller Anstrengungen des Staates und vieler zivilgesellschaftlicher Akteure eine hinreichende Impfquote nicht einstelle, weil sich eine Minderheit der Impfung aus irrationalen Gründen verweigere und dadurch dem Gemeinwohl in erheblichem Maße Schaden zufüge, seien weitergehende rechtliche Regelungen durchaus gerechtfertigt, betonte Heinig. «Der Staat darf dann eine
Normalitätserwartung auch gesetzlich normieren: Wer kann, muss sich impfen lassen.»

Während es bei der gleichfalls diskutierten Impfpflicht für das Pflegepersonal um den Schutz besonders vulnerabler Personengruppen gehe, sei Ziel einer allgemeinen Impfpflicht eine so erhebliche Abdämmung des Infektionsgeschehens, dass man mit deutlich weniger Hygienemaßnahmen auskomme. «Wer eine solche Pflicht verletzt, wird sanktioniert, man bekommt etwa ein Bußgeld auferlegt. Ausdrücklich nicht gewollt ist hingegen ein Impfzwang, den die Polizei zur Not mit Gewalt durchsetzt», erklärte Heinig.

Bislang sei es der Politik zu selten gelungen, sich «vor die Welle zu setzen». «Wir brauchen in der Corona-Politik weniger Kurzatmigkeit, weniger Situationen, in denen man nur in alarmistischer Erregung überhaupt handlungsfähig ist», betonte der Jurist. Deshalb sei es wichtig, jetzt nicht nur die laufende vierte Welle zu brechen, sondern auch an die Perspektiven für 2022 zu denken. Mehrere weitere Corona-Winter wie der jetzige führten zu gewaltigen gesellschaftlichen Schäden. «Nach heutigem Wissensstand kann eine hohe Impfquote - und nur diese - solche Schäden abwenden.»epd










29.11.2021 • 15:47 Uhr

Renitenter Patient verletzt Polizeibeamten und Notfallsanitäterin - Mit Beruhigungsspritze unter Kontrolle gebracht

Ein renitenter Patient einer Notaufnahme in einem Hildesheimer Krankenhaus löste in der vergangenen Nacht einen Polizeieinsatz aus, bei dem ein Beamter und eine Sanitäterin verletzt wurden.
Vorliegenden Erkenntnissen zufolge wurde die Polizei gegen 01:00 Uhr in die betreffende Notaufnahme gerufen, nachdem sich ein 30-jähriger Mann aus Hannover nicht beruhigen ließ.

Mehrere Streifenbesatzungen suchten daraufhin den Einsatzort auf. Alle Versuche, beruhigend auf den alkoholisierten Mann einzuwirken schlugen fehl. Er schrie fortlaufend herum und fuchtelte dabei mit den Armen herum. Letztendlich wurde der 30-jährige durch die Einsatzkräfte fixiert, wogegen er sich heftig wehrte. Ein Beamter und eine Sanitäterin wurden dabei jeweils an der Hand verletzt. Der Polizeibeamte war danach nicht mehr dienstfähig.

Eine weitere Beamtin wurde von ausgestoßenem Nasensekret des Mannes im Gesicht getroffen.

Letztendlich konnte der Mann nur durch die Verabreichung eines Beruhigungsmittels unter Kontrolle gebracht werden.

Die Polizei leitete u.a. ein Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ein. jpm










29.11.2021 • 15:44 Uhr

Internet-Kriminalität: Ausspähen von Daten, Schadenshöhe 1362,95 Euro - Anzeige bei der Polizei Seesen

Ein 38-jähriger Mann aus Seesen zeigte auf der beim Polizeikommissariat am heutigen Montag, 29. November 2021, an, dass ein bislang unbekannter Täter über das Internet Amazon-Konto des Geschädigten Waren im Wert in Höhe von 1362,95 Euro bestellt hatte. Bei Anlieferung verweigerte der Geschädigte die Annahme. Per Lastschrift wurde jedoch der oben genannte Betrag eingezogen.










29.11.2021 • 12:36 Uhr

Gastspiel in Luxemburg – mit prominentem Konzertbesucher

Jedes Jahr ergehen Einladungen des Vereins der Orgelfreude Luxemburgs an renommierte Konzertorganisten in aller Welt, eine Orgelmatinee in der Kathedrale der Hauptstadt zu gestalten. Die besonders geschätzten unter diesen Künstlern besuchen das Land regelmäßig einmal jährlich.

So auch Prof. Friedhelm Flamme, der in diesem Jahr nicht nur die Freude hatte, am vergangenen Samstag die Adventssaison in der Kathedrale zu eröffnen, sondern auch einen prominenten Gast unter seinen Zuhörern begrüßen durfte.

Festlich geschmückt, präsentierte sich die zu jeder Jahreszeit zauberhaft malerische Hauptstadt an diesem Wochenende noch schöner als sonst. Wie immer strömte das orgelbegeisterte Publikum zahlreich in die prachtvolle alte Kathedrale im Stadtzentrum, so dass der prominente Gast zunächst kaum auffiel.

Erst als Flamme sein schön auf den Anlass abgestimmtes Programm mit Werken von Praetorius, Bach und Bartmuss sowie den Variationen über „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ des Bachsohnes Johann Christoph Friedrich unter großem Beifall beendet hatte, wurde ihm sein bedeutender Besucher bekannt gemacht: es war kein geringerer als der Luxemburgische Ehrenstaatsminister und ehemalige Präsident der Europäischen Kommission Jacques Santer.

„Es war eine große Ehre, vor seiner Exzellenz spielen zu dürfen“, so Flamme. „Sehr sympathisch, wie bescheiden Monsieur Santer auftritt und wie wenig Aufhebens er von seiner Person macht.“ Gerade deswegen wird der Staatsmann von seinen Mitbürgern außerordentlich geschätzt, was nach dem Konzert unübersehbar war.

Bereits im kommenden März wird Friedhelm Flamme wieder in Luxemburg gastieren. Er freut sich darauf, nicht zuletzt, auch wegen des guten Essen und der herausragenden Weine. Augenzwinkernd verrät er, dass er inzwischen regelmäßig zum Abschluss seines Aufenthaltes eine Luxemburger Vinothek aufsucht, um einige gute Flaschen mit nach Deutschland zu bringen. red/Foto/Video: smb











29.11.2021 • 12:27 Uhr

Gemeinsame Herausforderungen: Landkreis und Polizei Hildesheim intensivieren Zusammenarbeit

Landrat Bernd Lynack und der Leiter der Polizeiinspektion Hildesheim - Leitender Polizeidirektor Michael Weiner - haben sich bei einem Treffen am Freitag, 26. November 2021, im Kreishaus auf eine intensivere Zusammenarbeit von Landkreis und Polizei verständigt. Im Zentrum der Erörterung standen u.a. Themen wie das gemeinsame Vorgehen bei der Bekämpfung der Pandemie, die nachhaltige Bekämpfung der Clankriminalität und die ganzheitliche Verkehrssicherheitsarbeit zur Verhinderung schwerster Unfälle. In einem nächsten Schritt vereinbarten die Behördenspitzen regelmäßige Besprechungen unter Beteiligung der Führungskräfte aus den jeweiligen Bereichen.

Landrat Bernd Lynack ist froh über diese neuartige Kooperation: "Wir sind - auch wegen der aktuellen Situation - mit einer großen Schnittmenge an Herausforderungen konfrontiert. Die Kreisverwaltung ist bei ihrer Arbeit auf die Polizei angewiesen - und umgekehrt. Deshalb freue ich mich sehr, dass wir künftig unsere Zusammenarbeit intensivieren."

"Wir haben mit dem Landkreis Hildesheim einen verlässlichen Partner in allen Sicherheitsfragen. Das Gespräch mit Herrn Landrat Bernd Lynack war sehr vertrauensvoll und fand in einer ausgezeichneten Atmosphäre statt. Wir werden gemeinsam die dringenden Themen weiter angehen, an erster Stelle steht die Bekämpfung der Pandemie", sagte Michael Weiner, Leiter der PI Hildesheim. (lpsI) / Foto: Polizei










29.11.2021 • 12:18 Uhr

Grünen-Politiker Janosch Rahmen für Verbot sportlicher Großveranstaltungen

Der Grünen-Bundestagsabgeordnete und Gesundheitsexperte Janosch Dahmen hat ein sofortiges Verbot sportlicher Großveranstaltungen gefordert. Große Veranstaltungen etwa
in Fußballstadien seien bei niedrigen Fallzahlen unter 2G-Bedingungen weitestgehend sicher, sagte er dem «RedaktionsNetzwerk Deutschland» (Sonntag). «Bei diesen hohen Infektionszahlen und vor dem Hintergrund neuer und besorgniserregender Mutationen sind sie jedoch insbesondere ohne Masken und ausreichend Abstand einfach zu gefährlich.»

«Wir dürfen die Gesundheit von vielen jetzt nicht bei sorglosen Großveranstaltungen verzocken», warnte der Grünen-Politiker, nachdem Szenen eines vollen Kölner Fußballstadions am Samstag für massive Kritik gesorgt hatten. Diese Bilder seien ihm unerklärlich. «Aber sie
bestätigen den Eindruck, den offensichtlich auch die Wissenschaftler der Leopoldina inzwischen von Teilen der Politik haben: Dass es weiter eine ganze Reihe von Menschen auch in Verantwortung gibt, die den Ernst der Lage und das jetzt Notwendige nicht erkannt haben und
die dementsprechend zögern und Offensichtliches nicht rechtzeitig und ausreichend tun.»

Zur Erläuterung:
Zum Bundesligaspiel Köln gegen Gladbach gab es offiziellen Angaben zufolge ein umfassendes Hygienekonzept, die Behörden hatten ihre Genehmigung erteilt, alle Stadionbesucher/innen waren geimpft oder negativ getestet oder genesen, so argumentieren der Veranstalter und die Behörden.











29.11.2021 • 12:12 Uhr

Corona-Krise eskaliert und in der Mehrzahl der Bundesländer kein 3G für Gottesdienste - Bundesweite Inzidenz heute bei 452,4

Keine Corona-Regelverschärfung für Kirchen!

Die Mehrheit der Bundesländer verzichtet bislang auf 2G- oder 3G-Vorschriften für Religionsgemeinschaften. Das ergab eine Umfrage des Evangelischen Pressedienst (epd) unter den 16 Bundesländern. Auch in Niedersachsen und Bremen gelten lediglich die
üblichen Hygieneregeln mit Abstand, Händewaschen, Maske und Lüften. Gemeinden können optional selbst strengere Regeln einführen.

Ausnahmen sind Rheinland-Pfalz, Sachsen, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern. Dort sind Religionsgemeinschaften verpflichtet, den Impfstatus ihrer Gottesdienstbesucher zu
überprüfen. Die 3G-Regel gilt grundsätzlich für alle Versammlungen und Veranstaltungen in Innenräumen. In Berlin ist die 3G-Regel keine Vorschrift, wird aber von der zuständigen Senatsverwaltung für Kultur empfohlen.

In Bayern und Baden-Württemberg sind Gottesdienste von den verschärften Maßnahmen ausgenommen. Es bleibe bei den bisherigen bekannten Regelungen, teilte ein Sprecher des bayerischen Gesundheitsministeriums dem epd mit. Für öffentlich zugängliche Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen gelte: Wenn sich die Kirchengemeinde für eine 3G-Regel entscheidet - dass also nur Geimpfte, Genesene und Getestete Zutritt haben -, braucht es keine
Personenobergrenze.

In Nordrhein-Westfalen heißt es in der Verordnung: «Die Kirchen und Religionsgemeinschaften stellen für Versammlungen zur Religionsausübung eigene Regelungen auf, die ein dieser Verordnung vergleichbares Schutzniveau sicherstellen.» Auch in Hessen macht man
keine bindenden Vorgaben für Gottesdienste.

Welche Regeln in den einzelnen Gemeinden gelten, kann aber auch regional abweichen. Die 20 evangelischen Landeskirchen etwa geben Empfehlungen für ihre Gemeinden aus. Wie sich die Gemeinde im geltenden rechtlichen Rahmen verhält, entscheiden aber meist die
Gemeindeleitungen vor Ort.

Die Inzidenz in Deutschland stieg am Montag auf einen Rekordwert. Sie beträgt jetzt im bundesweiten Durchschnitt 452,4. 100.956 Menschen sind mittlerweile an oder mit Covid-19 gestorben. epd










29.11.2021 • 12:00 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 47 Neuinfektionen, 71 Genesene - Inzidenz bei 215,1

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 4.156 (+47) Corona-Infektionen bekannt geworden. 3.700 (+71) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 215,5 (284 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.
Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 7,4, die Intensivbetten sind zu 9,4 Prozent belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 392 (-24) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 47 (-3),
Bodenfelde 3 (0),
Dassel 12 (-2),
Einbeck 85 (-6),
Hardegsen 39 (-4),
Kalefeld 23 (+4),
Katlenburg-Lindau 24 (-7),
Moringen 22 (-4),
Nörten-Hardenberg 27 (+2),
Northeim 72 (-8) und
Uslar 38 (+4) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 64 (0) Personen verstorben.
Mit einer ersten Impfdosis wurden 97.480 Personen oder 74,0 % geimpft. Vollständig geimpft wurden bisher 94.467 Personen oder 71,7%. Mit der Auffrischungsimpfung wurden 7.052 Personen oder 5,4 % geimpft. (Stand 20.11.2021)
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus













29.11.2021 • 11:54 Uhr

Bad Gandersheim: Klausurtagung zwischen Rat und Verwaltung soll eine Fortsetzung finden - Fraktionsvorsitzende äußern sich

Nach der erstmalig für Stadtratsmitglieder und Leitungskräfte der Stadtverwaltung in Bad Gandersheim durchgeführten Klausurtagung am vergangenen Samstag (wir berichteten topaktuell und exklusiv) soll dieses Format eine Fortsetzung finden. Das ist ein wichtiges Ergebnis des mehrstündigen Meetings im Probenzentrum der Domfestspiele.

Vor wenigen Minuten am heutigen Montag gab es zu der nichtöffentlichen Klausurtagung eine Pressekonferenz im Ratssaal des Bad Gandersheimer Rathaus. Zu ihr hatten Bürgermeisterin Franziska Schwarz und alle vier Fraktionsvorsitzenden bzw. Stellvertreter im Stadtrat eingeladen. Die Journalisten Ronja Heinemann (GK) und Thomas Fischer ( Redaktionsnetzwerk Fis Work Media Group) waren dazu gebeten worden. Die Fraktionen wurden durch ihre Vorsitzenden Niklas Kielhorn (SPD), Gerry Klein (Unabhängige), Vize Heinrich Hohls (Bündnis 90/Die Grünen ) und die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Karin Albig (CDU) repräsentiert.

Sie alle sowie die Verwaltungschefin zeigten sich in ihrem Fazit sehr zufrieden mit der von einem Fachmann vom Städte- und Gemeinde Niedersachsen moderierten Veranstaltung. Sie habe einem ersten Kennenlernen untereinander gedient. Die Ratsmitglieder seien mit dem Aufgabenspektrum der Verwaltung anschaulich und informativ vertraut gemacht. Insgesamt nahmen 20 Personen (16 Ratsmitglieder, vier Fachbereichsleiter/innen) an der Klausurtagung teil. Atmosphäre, Stimmung und Rahmenbedingungen wurden von den vier Ratsrepräsentanten gelobt. Einig waren sich alle, dass es einen Fortsetzung dieses gegenseitigen konstruktiven Austausches zwischen Rat und Verwaltung geben soll.

Ziel sei ein besseres und harmonischeres Miteinander Rat und Verwaltung zum Wohle Bad Gandersheims und seiner positiven Entwicklung. "Wir wollen das Beste für unsere Stadt", brachte es Pastor Gerry Klein auf den Punkt. "Es war ein guter Beginn", bekräftigte Niklas Kielhorn. "Es hat sich gelohnt. Ich sehe es als Auftakt, um vorhandene Konflikte auszuräumen", meinte Karin Albig. "Wir müssen mehr Respekt vor einander haben. Bei der Klausur haben wir uns besser kennengelernt. Es herrschte eine positive Stimmung - rundherum war die Veranstaltung ein Gewinn!", so das Resümee vom stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Heinrich Hohls.
red/ Fotos: Fis WMG/ Manfred Kielhorn
















29.11.2021 • 11:27 Uhr

Kreisfeuerwehr Northeim: Der Landkreis Northeim investiert weiter in den Katastrophenschutz

Bei der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Northeim wurde ein neuer LKW als Ersatz für ein 29 Jahre altes Vorgängerfahrzeug in Betrieb genommen. Das Fahrzeug wird für die täglichen Arbeiten der FTZ-Mitarbeiter ebenso verwendet wie im Einsatz- und Katastrophenfall.

Der LKW mit Fahrgestell der Firma Scania verfügt über eine Ladebordwand sowie über einen Abbiegeassistenten für mehr Sicherheit.

"Ich freue mich, dass wir den Fuhrpark der Kreisfeuerwehr mit diesem Fahrzeug modernisieren und weiter in die Zukunftsfähigkeit investieren konnten", betont Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. 130.000 Euro hat der Landkreis in die Neubeschaffung investiert. „Im Wege der Neubeschaffung konnten wir die Zuladungsmöglichkeit fast verdoppeln und damit auch das Einsatzspektrum erweitern", ergänzt Kreisbrandmeister Marko de Klein.

Die drei LKW der Kreisfeuerwehr, stationiert jeweils in Northeim, Einbeck und Bad Gandersheim, haben sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten mehrfach bewährt. „Bei Hochwassereinsätzen können wir damit schnell und unkompliziert unsere Sandsack-Füllmaschine als auch palettenweise Sandsäcke transportieren. Ebenso können wir bei Großeinsätzen Material, beispielsweise große Mengen Schläuche, Ersatzflaschen für Atemschutzgeräte und mehr nachliefern", erklärt der Kreisbrandmeister. Der neue LKW wird aber auch für die Kreisjugendfeuerwehr zum Materialtransport, etwa bei Kreiszeltlagern oder Spielfesten genutzt.

Für Landrätin Astrid Klinkert-Kittel sind flexible und schlagkräftige Transportkapazitäten unerlässlich. „In einem Flächenlandkreis wie dem Landkreis Northeim brauchen wir moderne Mobilitätslösungen nicht nur im Einsatzfall, sondern auch für die Aus- und Fortbildung“, verweist Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, auf das zu erwartende breite Einsatzspektrum des neuen Fahrzeuges.

Zum Bild:

von links nach rechts: Kreisbrandmeister Marko de Klein, Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Fachbereichsleiter für Brand- und Katastrophenschutz Holger Schulz)











29.11.2021 • 09:48 Uhr

Northeimer Handball Club: Klarer Heimsieg durch geschlossene Teamleistung!

Northeimer Handball Club Männliche B1 gegen Eintracht Hildesheim 31:20 (17:9): Im letzten Heimspiel des Jahres feierte der NHC einen klaren Start-Ziel-Sieg gegen das Team der Eintracht Hildesheim. Das Fehlen von Top-Shooter Bialas wurde mustergültig auf viele Schultern verteilt. Im Rückraum wurde schnell und konsequent kombiniert, so dass die recht defensive 6:0-Abwehr der Gäste von Beginn an ins Schwimmen geriet (7:2, 10. Min.) Dazu wurde immer wieder mit Druck über die Außenpositionen hervorragend abgeräumt, wobei sich insbesondere die linke Seite mit Jan Tydecks und Timm Ottleben hervortat.

Auch in der Abwehr wurde nicht viel zugelassen und die NHC-Jungen zwangen die Gäste oft zu überhasteten Aktionen oder ins Zeitspiel. So wurde der Vorsprung kontinuierlich bis zum 17:9-Pausenstand ausgebaut.
Auch in der zweiten Halbzeit präsentierte sich das Heimteam als funktionierende Einheit. Bis zur 35. Minute blieb der Vorsprung konstant, bevor sich der NHC mit einem Zwischenspurt erstmalig mit elf Toren absetzen konnte (28:17, 44.). Nach dem 31:18 kurz vor Schluss gelang der Eintracht noch etwas Ergebniskosmetik.

Von Beginn war augenscheinlich, dass die Mannschaft die Scharte aus Anderten auswetzen wollte. Und das ist den Jungs gelungen. Die Torausbeute verteilte sich auf viele Schützen und in puncto Laufbereitschaft in der Abwehr sieht man leichte Fortschritte.

Für den NHC spielten:
Mika Großkopf im Tor; Lion Thormeier (1), Niklas Stoschek, Theo Henning (2), Krister Brodmann (4), Serxho Ramazani (4), Willem Baumbach (8), Jan Tydecks (2), Yakup Bayer (1), Timm Ottleben (8), Adam Bohne (1).
red/ok/Foto: NHC











29.11.2021 • 09:45 Uhr

Northeimer Handball Club: Knapper Heimsieg nach mitreißenden Schlussminuten gegen Reserve des Bundesligisten Hannover

Northeimer Handball Club - TSV Burgdorf 2: Mitreißende Schlussminuten in der "Schuhwallhölle" in Northeim beim Aufeinandertreffen des des Northeimer Handball Clubs in der 3. Handballliga gegen die Reserve des Bundesligisten aus Hannover! Der NHC gewinnt mit 31:30 (16:16) und sichert sich somit zwei wichtige Punkte im Kampf um den 6. Tabellenplatz.

Im Vorfeld der Partie deutete bereits vieles darauf hin, dass hier zwei Mannschaften auf Augenhöhe um die Punkte kämpfen würden. Das Trainerteam des NHC verwies auf das Hinspiel, in dem sich dieser ebenfalls mit einem Treffer Differenz durchsetzen konnte.
Nach einer ausgeglichenen und temporeichen Anfangsphase konnte sich der NHC schnell auf 10:5 durch Jannes Meyer absetzen.

Schlüssel hierfür waren eine stabile Abwehrarbeit in Kombination mit dem überragenden Glenn-Louis Eggert im Tor, wodurch der NHC schnell umschalten und aus der ersten sowie der zweiten Welle erfolgreich abschließen konnte. Hier ist Joé Schuster hervorzuheben, welcher mit viel Überzeugung agierte. Diese Führung konnte im Anschluss jedoch nicht behauptet werden, und der TSV glich nach einem 5:0-Lauf auf 10:10 aus. Bis zur Halbzeitpause konnte sich nun keine Mannschaft mehr absetzen, sodass man beim Spielstand von 16:16 in die Kabine ging.

Der Gast aus Hannover kam aus dieser etwas stärker heraus und führte nach 40 gespielten Minuten mit 19:21. Im weiteren Verlauf entwickelte sich die Partie nun zu einem offenen Schlagabtausch. Immer wieder kam der NHC zu gut herausgespielten Abschlüssen wie dem 25:23 durch Christian Stöpler, und auch in der Abwehr um die zentral agierenden Paul Hoppe und Malte Wodarz, nachdem Joé Schuster verletzungsbedingt kurzfristig von der Platte musste, wurde engagiert gearbeitet. Einzig allein Matteo Ehlers konnte man nicht unter Kontrolle bringen, sodass dieser in den letzten Minuten per Manndeckung aus dem Spiel genommen wurde.

Mit noch über zwei Minuten auf der Uhr gelang Malte Wodarz das 31:30 für den NHC. Dieser Treffer sollte der letzte der Partie sein, denn von nun an agierten die beiden Defensiven höchstkonzentriert, und es war der Northeimer Abwehr sowie dem Rückhalt von Glenn-Louis Eggert zu verdanken, dass dieser knappe Vorsprung über die Schlusssirene gebracht werden konnte. Mit großem Jubel feierten Spieler und Fans unmittelbar nach dem Schlusspfiff den Sieg.
Trainer Barnkothe zeigte sich nach der Partie zufrieden mit der kämpferischen Leistung seines Teams und verwies auf die kommenden Aufgaben.

Für den NHC spielten: Eggert, Pätz; Pogadl, Meyer 4, Schuster 5, Lange 2, Seekamp 6/2, Neufing, Hoppe 4, Sültmann, Bode, Stancic, Buhinicek, Falkenhain 4, Stöpler3 (0/1), Wodarz 3.

Weiter geht es Samstag beim Tabelllenfünften in Bernburg. Das nächste Heimspiel findet am Samstag den 11.12. um 18:00 Uhr in der Stadtionsporthalle in Einbeck statt.

Foto: NHC.










29.11.2021 • 09:36 Uhr

Vorfreude auf Nikolausaktion der Kinder – und Jugendfeuerwehren der Stadt Bad Gandersheim - Flyer am Samstag wieder abgegeben - Hier alle Standorte

In der kommenden Woche ist es endlich wieder so weit: Der Nikolaustag steht vor der Tür. Überall in unserer Region werden an diesem Datum die Schuhe und Stiefel geputzt, in der großen Hoffnung, dass sich darin etwas lohnenswertes finden lässt. Da der Nikolaus in dieser Zeit ganz besonders beschäftigt ist, soll ihm ein Teil dieser Arbeit abgenommen werden.
Wie schon im Jahr 2020 wollen die Kinder – und Jugendfeuerwehren des Stadtgebiets Bad Gandersheim den Kindern und Jugendlichen aus allen Ortsteilen sowie der Kernstadt eine Kleinigkeit zum Nikolaustag vorbeibringen. Wie auch schon im letzten Jahr ist dafür eine Vor-Anmeldung notwendig.

Dafür liegt ab der Woche unter anderem in den Schulen und Kindergärten ein Flyer aus, auf dessen Rückseite die jeweilige Adresse für das Nikolausgeschenk vermerkt werden kann. Die ausgefüllten Flyer können am Samstag, den 04. Dezember 2021 zwischen 15 Uhr und 16 Uhr an folgenden Stellen abgegeben werden:

Harriehausen: Alte Tankstelle
Bad Gandersheim: Domänenhof
Altgandersheim: Vor dem Feuerwehrhaus

Auch für Kurzentschlossende liegen direkt an den Annahmestellen noch Flyer für die Anmeldung vor Ort bereit. In diesem Fall bitte an einen eigenen Stift denken. Die Nikolausgeschenke werden dann am Sonntag, den 05. Dezember 2021 ab 16:30 Uhr an die angemeldeten Adressen verteilt. Als Nikoläuse/innin fungieren dann die Betreuer der Kinder – und Jugendfeuerwehren der Stadt Bad Gandersheim, welche sich aus den Kinderfeuerwehren Heberbörde und Seboldshausen sowie den Jugendfeuerwehren Gremsheim, Bad Gandersheim und Seboldshausen-Dannhausen zusammensetzen. All denen, die sich auf ein kleines Nikolausgeschenk freuen, wird geraten am Sonntagabend die Augen offen zu halten.red











29.11.2021 • 09:27 Uhr

La Piazza/Ratskeller weiter innovativ: Raumluft-Reinigung by Dyson - Top-Raumluft via App gesteuert und kontrolliert

Zur Optimierung der Raumluft im gastronomischen Betrieb La Piazza / Ratskeller in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim setzt Betreiber Tobias Reinecke auf eine technische Innovation. Mit der neuen Dyson-Purifier Humidifi Power werden u.a. lästige Aerosole bekämpft. Bekanntlich können sie die Übertragung von Corona-Viren beeinflussen. Dank Hightech sorgt Dyson für eine optimierte Reinigung und Befeuchtung der Raumluft. Alles wird über eine dazugehörende App analysiert, kontrolliert und gesteuert. Verändert sich die Raumluft in einen negativen Sektor justiert das Dyson-Aggregat auf dem Tresen seinen Wirkungsgrad. Die App zeigt den Qualitätsgrad der Raumluft jederzeit auf dem Handydisplay an. "Das alles trägt ein weiteres Stück zur Sicherheit unserer Gäste und unseres Personals bei", erklärt Reinecke Sinnhaftigkeit des automatischen Raumluftreinigers. red/ Fotos: Fis WMG














28.11.2021 • 19:47 Uhr

Fußball-Fan-Szene: BvB'ler erleben in Wolfsburg Sieg und kontaktlose Bezahlen dank simply-X System

Riesenbegeisterung gestern bei den BvB-Fans in Südniedersachsen. Den absoluten Höhepunkt gab es für diejenigen, die Karten für das Auswärtsspiel ihrer "Dortmunder Jungs" in Wolfsburg ergattert hatten.

Im Stadion angekommen dann eine megamäßige Begeisterung über die drei Dortmunder Tore, ein spannendes Spiel und beste Rahmenbedingungen, soweit die Corona-Regelung das zuließen.

Dazu gehörte eine wichtige technische Innovation aus Bad Gandersheim. Beim Bezahlen von Getränken, Würstchen und anderem kam wiederum das erfolgreiche kontaktlose Bezahlsystem des Bad Gandersheimer IT-Spezialisten simply-X zum Einsatz. Besonders in Corona-Zeiten ein Bezahlen ohne Risiko, weil eben kontaktlos. Die EC-Kreditkarte reichte.
red














28.11.2021 • 19:23 Uhr

"Kein Verständnis für Virenschleudern wie Shisha-Bars und Diskotheken" - Kommunalverbände wollen schärfere Corona-Regeln - Auch Weihnachtsmärkte wieder schließen - Zu laxe Kontrollen

Kommunalverbänden in Niedersachsen gehen die aktuellen Corona-Regeln des Landes angesichts weiterhin steigender Infektionszahlen nicht weit genug. «Ich habe kein Verständnis dafür, dass Virenschleudern wie Shisha-Bars und Diskotheken weiterhin geöffnet bleiben dürfen», sagte der Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Landkreistages, Hubert Meyer, (NLT), der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Samstag). Er forderte die rot-schwarze
Landesregierung auf, zumindest eine konsequente Beschränkung der Besucherzahlen oder besser noch eine Schließung zu verfügen. Auch sei er «sehr skeptisch», ob Großveranstaltungen noch in die Zeit passten.

Skepsis überwiegt auch beim Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund mit Blick auf die Weihnachtsmärkte, die das Land zwar unter strengen Auflagen, aber nach wie vor generell erlaubt. «Es finden momentan schon sehr viel kleinere Veranstaltungen nicht mehr statt. Vermutlich müssen auch Weihnachtsmärkte eher generell abgesagt werden», sagte Verbandspräsident Marco Trips der «Neuen Osnabrücker Zeitung»: «Wir brauchen im Kampf gegen die vierte Corona-Welle noch deutlich striktere Vorgaben.»

Meyer verlangt vom Land zudem, zügig einen überarbeiteten Corona-Bußgeldkatalog vorzulegen. «Wer lässt sich in der Gastronomie denn momentan zum Impfzertifikat schon zusätzlich den Personalausweis zeigen?», sagte Meyer. «Wir müssen den Druck auf die Betreiber jetzt massiv erhöhen, die vorgegebenen Regeln auch strikt einzuhalten.»
Geschehe das nicht, müssten empfindliche Strafen bin hin zum Entzug der Konzession drohen.

Es ist Politikern seid längerem hinlänglich bekannt, dass es so gut wie keine qualifizierten und nachhaltigen Kontrollen bei den Coronaregeln gibt.
red/epd










28.11.2021 • 19:15 Uhr

Feuer-Tragödie am 1. Advent! Frauenleiche nach Wohnhaus-Brand gefunden

Am Sonntagmorgen, gegen 09:18 Uhr, meldete ein Anwohner eine starke Rauchentwicklung aus einem Einfamilienwohnhaus in Bad Driburg, Ortsteil Erpentrup (Landkreis Höxter). Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Im Rahmen der Löscharbeiten wurde eine weibliche Person leblos im Gebäude aufgefunden. Der Notarzt konnte nur noch ihren Tod feststellen. Die Ermittlungen vor Ort sind noch nicht abgeschlossen. Sie werden zurzeit durch die Kriminalpolizei durchgeführt. Mögliche Ursachen für den Brand sind noch unklar. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach erster Einschätzung auf rund 60.000 Euro. Ar.










28.11.2021 • 19:07 Uhr

Nun tritt auch Niersachsens Ministerpräsident Weil (SPD) für Corona-Impfpflicht ein

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat sich für die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht ausgesprochen. Mit der aus Südafrika eingeflogenen Omicron-Variante des Coronavirus gebe es eine neue Lage, sagte Weil der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung» (Online Sonntag, Print Montag). «Wir werden uns massiv anstrengen müssen, um den Impfschutz sehr rasch nach oben zu treiben.» Jetzt müsse man erst einmal «boostern, was das Zeug hält».

Die Forderung nach einer generellen Pflicht einer Corona-Schutzimpfung hatte vor einer Woche bereits der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Uwe Schwarz aus Bad Gandersheim erhoben.

Erste Untersuchungen zeigten laut Weil nun, dass vor allem Auffrisch-Impfungen
auch gegen diese Mutation eine gute Wirkung entfalten könnten. Deshalb sei spätestens jetzt eine allgemeine Impfpflicht unabdingbar. „Wir müssen den Impfdruck unbedingt erhöhen», sagte Weil. Aktuell sind laut Daten des RKI insgesamt 68,4 Prozent der Bevölkerung in
Deutschland vollständig gegen Covid-19 geimpft, 71,1 Prozent mindestens einmal. red/epd










28.11.2021 • 19:03 Uhr

Altgandersheim geschockt: Unbekannte attackieren Kirchenfassade mit Eierwürfen - Empörung nach Schändung!

Da fragt man sich „Wer macht so etwas?“ Martina Brinkmann, die Küsterin der evangelischen St. Johannis-Kirche in Altgandersheim war erschrocken, als sie heute an der Fassade des sakralen Gebäudes ein üble Beschmutzung feststellen musste. Vermutlich in der vergangenen Nacht muss ein Unbekannter möglicherweise seine Wut ausgelassen haben und zwei Eier gegen die Kirche geworfen haben. Die Beschmutzung des Gotteshauses hat Martina Brinkmann dokumentiert. Ob es sich möglicherweise um „faule Eier“ gehandelt hat ist nicht bekannt. Die Schändung des Gotteshauses hat auf alle Fälle bei Christen in Altgandersheim Empörung und Fragen nach dem „Warum“ ausgelöst.red












28.11.2021 • 16:29 Uhr

Waldschlösschen Bad Gandersheim: Gulasch, Glühwein, Glücksmomente! "Roswitha von Gandersheim" als Holzskulptur geschnitzt

Was für ein wunderbarer Event an diesem Wochenende im Hotel "Waldschlösschen" in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. Das "Waldschlösschen" veranstaltete open air eine stimmungsvolle adventliche Meile. Zwischen geschmückten Buden dann handwerkliche Kunst vom Feinsten. Bernd Winter mit seinem Team aus Thale führte vor, was man aus Holz so alles zaubern kann. Und zwar mit schwerem Gerät. Die Kettensägen wurden speziell eingesetzt. Kunstfertig entstanden fantastische Skulpturen. Ein absoluter Höhepunkt eine gelungene "Roswitha von Gandersheim" aus Holz. Mit ihr verbindet sich der viel Gandersheimer Image der historischen Art. Roswitha von Gandersheim gilt zudem als die erste deutsche Dichterin.

Das Team von "Kettensägenskulpturen" faszinierte und begeisterte somit alle, die in den vergangenen beiden Tagen beim "Waldschlösschen" zuschauen durften. Zur Beköstigung gab es heiße Gulaschsuppe und ebensolchen Glühwein. Das alles stimmte in wunderschöner Weise auf den ersten Advent ein. Gratulation an das Waldschlösschen-Team und Acki Kolbe für diesen besonderen Höhepunkt.
red/Fotos: Michael Jungesblut
















28.11.2021 • 13:16 Uhr

Corona-Virus-Lage am Sonntag: Inzidenzwer bei 215,5 im Landkreis Northeim

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim. Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt soeben einen Inzidenzwert von 215,5 für den Landkreis Northeim mit. Die Werte haben sich gegenüber dem Vortag nicht verändert.
red/ Grafiken: RKI/ARD/NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen










28.11.2021 • 13:07 Uhr

Clausthal-Zellerfeld: Verdacht der Verkehrsunfallflucht auf schneeglatter Straße

Am Freitag ,26. November 2021, gegen 22:40 Uhr, kam es auf der Kreisstraße 38 zwischen Clausthal-Zellerfeld und Altenau zu einem Verkehrsunfall. Die Verursacherin kam mit ihrem Fahrzeug aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf schneeglatter Straße von der Fahrbahn ab und kollidierte mehrfach mit einer Schutzplanke. Die Fahrzeugführerin blieb unverletzt, an ihrem Kfz entstand ein nicht unerheblicher Sachschaden. Die Dame entfernte sich im Anschluss unerlaubt von der Unfallstelle. Im Rahmen einer verdachtsunabhängigen Verkehrskontrolle konnte der Sachverhalt durch die kontrollierenden Polizeibeamten ermittelt werden. Ob es zu einem Schaden an der Schutzplanke kam, wird durch die zuständige Straßenmeisterei geprüft. Im Falle eines festgestellten Schadens hat die Fahrzeugführerin eine Strafanzeige wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht zu erwarten. red










28.11.2021 • 10:57 Uhr

Mitglieder des Ärzteparlaments fordern Impfpflicht gegen Corona

Mitglieder des Ärzteparlaments der Ärztekammer Niedersachsen fordern angesichts der dramatisch steigenden Corona-Zahlen eine Impfpflicht für alle Bürger, bei denen keine
medizinischen Gründe gegen eine Impfung vorliegen. Mit einer stagnierenden Covid-19-Impfquote von rund 70 Prozent gelinge es nicht, die extrem infektiöse Delta-Variante in Schach zu halten, heißt es in einer Erklärung der Mediziner vom Sonntag. Schon drohe wieder ein Lockdown mit immensen Belastungen für die Gesellschaft und für die vulnerablen Gruppen - allen voran die Kinder und Jugendlichen. Das Gesundheitssystem stehe vor der Überlastung, an
vielen Stellen sei es bereits überlastet.

Während der bisherigen Pandemie hätten viele Menschen große Solidarität bewiesen und zum Wohle der Gesellschaft diszipliniert in vielerlei Hinsicht zurückgesteckt, erklärten die Ärzte. Doch das allein könne die vierte Welle nicht brechen. Es sei wichtig, die Zahl der nicht geimpften Menschen zu reduzieren und vor allem den Schutz der Geimpften durch schnelle Booster-Impfungen und ausreichenden Impfstoff zu gewährleisten: «Bisher ungeimpfte Erwachsene und vor allem Personen, die im Gesundheitssystem oder in Kindergärten und
Schulen tätig sind, müssen sich jetzt impfen lassen.»

«Die Impfungen sind unser Weg aus der Pandemie», hieß es weiter. Eine andere, bessere Exit-Strategie sei nicht in Sicht. Die Zahl der Fälle mit Nebenwirkungen liege nach mehr als 100 Millionen in Deutschland verimpften Dosen auf einem äußerst niedrigen Niveau. Das
Ärzteparlament ist die parlamentarische Vertretung der rund 44.000 niedersächsischen Ärztinnen und Ärzte. Die Erklärung stammt von Mitgliedern, die am Wochenende an einer Informationsveranstaltung der Ärztekammer teilnahmen.epd










28.11.2021 • 10:50 Uhr

In Kalefeld erwischt: 58–Jährige Pkw schleppt Fahrzeug ab und macht sich dadurch doppelt strafbar

Tatort: Kalefeld, Eboldshäuser Straße, Tatzeitpunkt: 25. November 2021, 15:55 Uhr: Zur Tatzeit wurde durch die Polizei Bad Ganersheim ein auffälliges Fahrzeuggespann festgestellt und kontrolliert. Hierbei hatte eine 58-Jährige aus Kalefeld mit einem Pkw einen anderen Wagen auf einer Abschleppachse geschleppt. Da der gezogene Wagen nicht aufgrund eines Defektes liegengeblieben war, lag der sogenannte Nothilfegedanke nicht vor und es handelte sich dementsprechend nicht um ein legales Abschleppen. Hierdurch ergab sich wiederum, dass die 58-Jährige nicht die erforderliche Fahrerlaubnis besaß. Ferner war der geschleppte Pkw nicht angemeldet und versichert. Gegen die Frau wurden Strafverfahren wegen Fahrens ohne erforderliche Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet. (bas)










28.11.2021 • 10:49 Uhr

Kurz nach Mitternacht in Einbeck: Polizei holt 27-Jährigen von der Straße - Cannabis und Amphetamine im Körper und im Wagen

Am heutigen Sonntag, 28. November 2021, kontrollierte eine Polizeistreife kurz nach Mitternacht einen 27-jährigen Pkw-Fahrer aus Einbeck. Während der Kontrolle am Altendorfer Tor stellten die Beamten bei dem Fahrer körperliche Auffälligkeiten fest, die auf einen möglichen Drogenkonsum hindeuten. Ein anschließender Drogen-Schnelltest bestätigte den Verdacht. Der Fahrer stand unter dem Einfluss von Cannabis und Amphetamin. Die Polizei leitete daraufhin ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Mann ein. Weiterhin wurde ihm eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt mit Kraftfahrzeugen jeglicher Art für mindestens 24 Stunden untersagt. Bei einer anschließenden Durchsuchung seines Pkw wurden noch diverse Betäubungsmittel aufgefunden und beschlagnahmt.kr










28.11.2021 • 10:48 Uhr

Sozialmediziner Trabert kritisiert Ampel-Pläne für Bürgergeld, nennt geplante Anhebung um nur drei Euro skandalös!

Der Mainzer Sozialmediziner Gerhard Trabert hat der Ampel-Koalition aus SPD, FDP und Grünen vorgeworfen, mehrere Millionen armer Menschen auch künftig von gesellschaftlicher Teilhabe auszuschließen. Es sei gerade vor dem Hintergrund der Corona-Krise skandalös, dass sich die künftige Regierung nicht auf eine deutliche Anhebung des Hartz-IV-Regelsatzes geeinigt habe, sagte der Vorsitzende des Vereins «Armut und Gesundheit in Deutschland» in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Die geplante Anhebung um drei Euro zum Jahreswechsel gleiche bei weitem nicht Preissteigerungen und zusätzliche, pandemiebedingte Kosten für Hygieneartikel aus. Alle im Koalitionsvertrag angekündigten Verbesserungen, etwa bei Zuverdienstmöglichkeiten und der Anrechnung eigenen Vermögens, blieben vor diesem Hintergrund zweitrangig. «Für die Menschen kommt es darauf an, wie viel Geld sie zur Verfügung haben», sagte Trabert. Der Regelsatz hätte von derzeit 446 mindestens auf 600 Euro monatlich erhöht werden müssen.

In der Corona-Pandemie hätten Bezieher von Sozialleistungen schon heute ein um über 80 Prozent höheres Risiko, an Covid-19 zu erkranken als der Bevölkerungsdurchschnitt. Mit dem Hartz-IV-Regelsatz sei es unmöglich, sich gesund zu ernähren. Beengte Wohnverhältnisse verstärkten das Ansteckungsrisiko. Zum Teil fehle den Menschen sogar das Geld, um sich Masken zu kaufen: «Über 3,8 Millionen Menschen scheint man schon wieder zu vergessen», kritisierte der Arzt.epd










28.11.2021 • 10:47 Uhr

Jeep „Grand Cherokee“ vom Gelände eines Einbecker Autohauses entwendet - 45.000 Euro Schaden

Im Tatzeitraum von Freitag, 26. November 2021, 18 Uhr (Geschäftsschluss) bis zum Samstag, 27. November, 00:30 Uhr, entwendeten bislang noch unbekannte Täter einen Geländewagen der Marke Jeep -Grand Cherokee- im Wert von 45.000 Euro, vom Außengelände eines Autohauses in der Straße Altendorfer Tor. Durch die Aufzeichnung einer Dash-Cam eines dort zur Nachtzeit aufhältigen Campers, kann die Tatzeit genau eingegrenzt werden. Dieser schaltete die Kamera um 00:30 Uhr ein, als er auf das Gelände fuhr. Zu diesem Zeitpunkt fehlte bereits der Geländewagen.

Die Polizei in Einbeck hat die Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen und bittet Zeugen, die möglicherweise Beobachtungen gemacht haben, sich unter Telefon 05561-949780 zu melden.kr










28.11.2021 • 10:45 Uhr

Ohne Versicherung mit dem Auto unterwegs - Zulassungsplaketten von der Polizei abgekratzt

Am Freitag, 26.November, 18.50 Uhr, kontrollierte eine Polizeistreife eine 35-jährige Pkw-Fahrerin aus Einbeck in der Innenstadt. Während der Überprüfung ihrer Person und ihres Fahrzeugs stellte sich heraus, dass für den Pkw aktuell keine Versicherung mehr besteht. Daraufhin wurde der Frau die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz bekanntgegeben. Abschließend entfernten die Beamten die Zulassungsplaketten von den Kennzeichen und untersagten der Fahrerin die Weiterfahrt mit ihrem Fahrzeug.kr










28.11.2021 • 10:44 Uhr

Kurz nach Mitternacht in Einbeck: Polizei holt 27-Jährigen von der Straße - Cannabis und Amphetamine im Körper und im Wagen

Am heutigen Sonntag, 28. November 2021, kontrollierte eine Polizeistreife kurz nach Mitternacht einen 27-jährigen Pkw-Fahrer aus Einbeck. Während der Kontrolle am Altendorfer Tor stellten die Beamten bei dem Fahrer körperliche Auffälligkeiten fest, die auf einen möglichen Drogenkonsum hindeuten. Ein anschließender Drogen-Schnelltest bestätigte den Verdacht. Der Fahrer stand unter dem Einfluss von Cannabis und Amphetamin. Die Polizei leitete daraufhin ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Mann ein. Weiterhin wurde ihm eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt mit Kraftfahrzeugen jeglicher Art für mindestens 24 Stunden untersagt. Bei einer anschließenden Durchsuchung seines Pkw wurden noch diverse Betäubungsmittel aufgefunden und beschlagnahmt.kr










28.11.2021 • 10:44 Uhr

Plötzlich Straße in Dögerode zu eng: im Begegnungsverkehr die Außenspiegel demoliert

Ereignisort: Kalefeld-Dögerode, Kreisstraße 616, Höhe Rheinische Kunststoff Werke, Ereigniszeitpunt: Freitag, 26. November 2021, 11:16 Uhr:

Zur Unfallzeit ist ein 31-Jähriger aus Göttingen mit seinem Lkw laut Angsben der Bad Gandersheimer Polizei nicht weit genug rechts gefahren und hat hierdurch mit seinem linken Außenspiegel den linken Außenspiegel des entgegenkommenden Lkw eines 43-jährigen aus Osterode touchiert und beschädigt. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von jeweils ca. 500 Euro. (bas)










28.11.2021 • 10:43 Uhr

86-Jähriger beschädigt beim Ausparken Glaselement auf E-Center-Parkplatz

Ereignisort: Bad Gandersheim, Marienstraße 25, E-Center, Ereigniszeitpunkt: Freitag, 26. November 2021, 12:15 Uhr:
Zur Unfallzeit ist ein 86-jähriger aus einem Bad Gandersheimer Ortsteil mit seinem Pkw Opel beim Ausparken gegen eine Umzäunung im Außenbereich des E-Centers gefahren. Hierbei wurde nach Angaben der Bad Gandersheimer Polizei ein Glaselement der Umzäunung beschädigt. Der Schaden wird auf 200 Euro geschätzt. Am Pkw des Unfallverursachers entstand kein Schaden. (bas)










28.11.2021 • 10:42 Uhr

Erster Winterzauber im Harz: Weiße Tannen bei Clausthal-Zellerfeld

Einen ersten Hauch von Winter vermittelt seit gestern der Tannenwald bei Clausthal Zellerfeld. Minusgrade sorgten für Neuschnee. Er hüllte den Wald in ein schneeweißes Kleid. Ansehnlich schön und beruhigend. red/Foto: Max Fischer










28.11.2021 • 10:39 Uhr

Ex-Bischöfin Käßmann sieht Impfpflicht als einzigen Ausweg aus «Corona-Elend» - Die Uneinsichtigkeit der Corona-Impfgegner beklagt


Die frühere evangelische hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann sieht eine allgemeine Impfpflicht als «einzigen Ausweg aus dem Corona-Elend». Zwar argumentierten manche, dass eineImpfpflicht ein Vertrauensbruch des Staates sei, da dieser jene bislang ausgeschlossen habe, schrieb die frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in der «Bild am Sonntag». „Aber es ist auch ein Bruch von Vertrauen, wenn Menschen das Gemeinwohl ignorieren.»

Es gebe Pflichten in einem Land, die Zusammenleben erst ermöglichten, schrieb sie weiter. «Die Verbreitung von Corona zu unterbinden, gehört dazu.» Geimpfte litten darunter, dass Ungeimpfte die Pandemie nicht zum Stillstand brächten und die Neuinfektionen immer weiter hochtrieben.

Bei Forderungen nach einer Impfpflicht schrieen viele, dass diese die Freiheit bedrohe. «Aber was ist mit der Freiheit der Kinder, der Geimpften?» Die werde gerade «massiv von der Uneinsichtigkeit einer Minderheit von Impfgegnern eingeschränkt», schrieb Käßmann in der
"Bild am Sonntag. red










28.11.2021 • 10:38 Uhr

In Northeim passiert: Rotlichtverstoß und kein Führerschein vorhanden

Tatort: Northeim, Göttinger Straße, Tatzeitpunkt: Samstag, 27. November 2021, 16:25 Uhr:
Nachdem ein 40-Jähriger aus Lienen, Nordrhein-Westfalen, durch einen Rotlichtverstoß in Northeim der Polizei aufgefallen war stellten die Beamten bei der anschließenden Kontrolle fest, dass dieser gar nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Ihm wurde daher die Weiterfahrt untersagt und ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.sb










28.11.2021 • 10:37 Uhr

Corona-Kontrollen der Polizei auf dem Weihnachtsmarkt: 70 ohne Maske erwischt

Der Hildesheimer Weihnachtsmarkt findet in diesem Jahr unter Anwendung eines strengen Hygienekonzeptes statt. Dieses sieht vor, dass die Nutzung von gastronomischen Angeboten und Fahrgeschäften nur Personen erlaubt ist, die unter die sogenannte 2G-Regelung fallen, also vollständig geimpft oder genesen sind. Zudem gilt für alle Personen, die den Weihnachtsmarkt besuchen, eine Maskenpflicht. Nur zum Essen und Trinken darf die Maske kurz angehoben werden. Hiervon sind auch Geimpfte oder Genesene nicht ausgenommen.

Angesichts des aktuell dynamischen Pandemiegeschehens führt die Polizei eigene und gemeinsame Kontrollen mit dem Stadtordnungsdienst durch, um die Einhaltung der Vorgaben auf dem Weihnachtsmarkt zu überwachen. Bei einer zweistündigen Bestreifung am Samstagabend konnten bei den rund 600 Besuchern keine Verstöße in Bezug auf die 2G-Regelung festgestellt werden. Jedoch wurden in gut 70 Fällen Personen angetroffen, welche die Maskenpflicht nicht wie vorgeschrieben eingehalten haben. Eine Person musste sogar zweimal auf die Maskenpflicht hingewiesen werden. Es wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Grundsätzlich wurden die Maßnahmen bei den Besuchern positiv aufgenommen. Um den Gesundheitsschutz aller Besucher zu gewährleisten werden Polizei und Stadtordnungsdienst den Weihnachtsmarkt weiterhin in ihre Kontrollmaßnahmen mit einbeziehen.mau










27.11.2021 • 20:53 Uhr

Christen starten am Sonntag in die Adventszeit

Weltweit beginnt morgen (Sonntag) die Adventszeit für Christen. Mit dem 1. Advent beginnt die vierwöchige Adventszeit, die am vierten Advent - Heiligabend (24. Dezember) - endet. Traditionell eröffnen die kirchlichen Hilfswerke «Brot für die Welt» und «Adveniat» im Gottesdienst zum 1. Advent ihre Weihnachtspendenaktion, die dieses Jahr unter dem Motto «Eine Welt. Ein Klima. Eine Zukunft.» steht. epd










27.11.2021 • 20:44 Uhr

Wie es andere machen: Schweizer stimmen über Covid-Zertifikat ab - Gegner warnen vor "Corona-Diktatur"

Demokratie pur! Die Schweizerinnen und Schweizer stimmen morgen (Sonntag) über das geänderte Covid-19-Gesetz ab, das die Grundlage für ein 3G-Zertifikat bildet. Die Regierung in Bern wirbt für ein Ja zu dem Gesetz, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen und wirtschaftliche Schäden der Corona-Pandemie zu mindern. Das Zertifikat für Geimpfte, Genesene und Getestete ist Voraussetzung für den Zugang zu unter anderem öffentlichen Gebäuden, Restaurants und größeren Veranstaltungen.

Gegen die im März vom Parlament verabschiedete Gesetzesänderung formierte sich Widerstand, mehrere Gruppen erzwangen mit einer Unterschriftensammlung das Referendum. Die Gesetzesänderung führe zu einer Spaltung der Schweiz, zu einer massiven Überwachung und könne sogar den Weg in eine «Corona-Diktatur» ebnen, argumentieren die Gegner. Bei einem Nein zu der Gesetzesänderung könnte die Schweiz ab März 2022 keine Covid-Zertifikate für Geimpfte, Genese oder Getestete mehr ausstellen. epd










27.11.2021 • 20:38 Uhr

Aufschlussreiche Aktion zum Thema (unterlassene) Hilfeleistung nach Verkehrsunfällen - 28 Fahrzeuge fuhren an "Unfallstelle" einfach vorbei - Pleyer "Helfen statt gaffen" übergeben

Die Hilfeleistung von Verkehrsteilnehmenden nach Unfällen erfolgt leider nicht immer oder unzureichend. Abgesehen von möglichen strafrechtlichen Konsequenzen, steht hier auch eine moralische Verpflichtung im Raum. Jeder kann Opfer eines Unfalls werden und auf schnelle Hilfe Dritter angewiesen sein.

Das Präventionsteam der Polizei Hildesheim, unter Federführung von Polizeioberkommissar Christian Koplin (Verkehrssicherheitsberater), hat in Kooperation mit diversen anderen Institutionen und überwiegend ehrenamtlichen Akteuren das Phänomen der unterlassenen Hilfeleistung am heutigen Samstagmorgen, 27. November 2021, öffentlichkeitswirksam thematisiert.

Dazu wurde auf der Landesstraße 485, zwischen Alfeld und Sibbesse, ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Motorroller mit drei verletzten Personen inszeniert. Im Anschluss wurden die Reaktionen von Verkehrsteilnehmenden beobachtet, die auf die nachgestellte Unfallsituation zukamen. Im Zeitraum von 07:50 Uhr bis 09:20 Uhr passierten 45 Fahrzeuge die Unfallstelle.

Davon hielten 17 Fahrzeuge an, 28 fuhren vorbei. Mit allen Fahrerinnen und Fahrern wurden in einem nächsten Schritt Gespräche geführt, bei denen sie mit ihrem Handeln oder auch Unterlassen konfrontiert und zu dem Thema unterlassene Hilfeleistung sensibilisiert wurden. Zudem wurde ihnen ein Informationsflyer ("Helfen statt Gaffen") mit Verhaltenshinweisen nach einem Verkehrsunfall ausgehändigt. jpm/Fotos: Polizei












27.11.2021 • 20:29 Uhr

BMW außer Kontrolle - Brückengeländer durchbrochen und in den Bach gestürzt - Fahrer übersteht alles wie durch ein Wunder

Am heutigen Abend, es ist der 27. November 2021, kam es in Bad Oeynhausen zu einem spektakulären Alleinunfall. Ein 21-jähriger Bad Oeynhausener befuhr die Oberbecksener Straße, als er aus bislang ungeklärten Gründen auf einer Brücke die Kontrolle über seinen BMW verlor, das Brückengeländer durchbrach und mit der Front voraus im Bachlauf landete. Der Fahrer konnte sich selbstständig und unverletzt aus dem Fahrzeug befreien. Bis zur Bergung des Pkw mittels eines Bergekrans wurde das Fahrzeug durch die Feuerwehr gegen ein weiteres Abrutschen gesichert. Die Polizei schätzt die vorläufige Schadenshöhe auf 15.000 bis 20.000 Euro.












27.11.2021 • 17:24 Uhr

Jetzt in Bad Gandersheim: Walzers wildes November-Feuerwerk wieder Publikumsmagnet

Alle Jahre wieder Feuerzauber mit mächtig Knalleffekten beim RamschLönig Alex W. in der südniedersächsischen Kur- und Reastadt Bad Gandersheim. Diesmal fackelte er seinen Budenzauber bereits zur Minute am heutigen Samstag, 27. November 2021, ab. Erst gesehen und bestaunt. Danach vielleicht gekauft. Die Vorbereitungen für den 31. Dezember können bei den Feuerwerkbegeisterten anlaufen.
Wenn da nicht die grassierende Corona-Krise noch für den größten Knalleffekt sorgt...
red










27.11.2021 • 15:18 Uhr

Erstmalig kleine Klausur des neuen Stadtrates im Theater-Probenzentrum: Fast ein Fünftel Ratsmitglieder fehlt entschuldigt

Die südniedersächsische Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim erlebt zur Minute ein Novum. Erstmalig findet seit 14.30 Uhr eine "Klausurtagung" für den neugewählten Stadtrat zusammen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung im neuen Probenzentrum der Gandersheimer Domfestspiele statt. Das hat Bürgermeisterin Franziska Schwarz in der jüngsten öffentlichen Ratssitzung in einem Nebensatz angemerkt. Das Meeting soll dem besseren Klima und Verständnis zwischen Rat und Verwaltung dienen, so die grundsätzliche Ausrichtung.

Das tut Not. Bereits in der zweiten Sitzung des Stadtrates am vergangenen Donnerstag waren der Stadtführung wiederholt von Bündnis 90/Die Grünen (Dr. Trude Poser) und den Ratsherrn Hendrik Geske und CDU-Fraktionschef Timo Dröge nachhaltige Versäumnisse bei der Abarbeitung von Anträgen, Anfragen, Anregungen und Projekten vorgehalten worden. "Sie reagieren nicht einmal und bestätigen den Eingang einer Anfrage", so eine Kritik, die mehr die atmosphärischen Schwierigkeiten skizzierte.

Bürgermeisterin Franziska Schwarz wehrte sich vehement mit ihren gegenwärtigen Hauptargumenten wie Verweisen auf die Landesgartenschau, akutem Dauer-Personalmangel und die Corona-Krise. "Und deswegen lassen wir uns nicht von ihnen hier an den Pranger stellen!", so ihre scharfe Wortwahl. Ratsherr Geske widersprach der Bürgermeister cool aber entschieden: Wenn sie mehr Personal benötigen, dass müsse sie das beantragen. Wir haben zu keinem Zeitpunkt vermittelt, das wir so ein Anliegen abgelehnt hätten. Im Gegenteil.

Bei der heutige Klausurtagung von Rat und Verwaltung im Probenzentrum des Freilichttheaters, Gandersheimer Domfestspiel, in der Neuen Straße, fehlen dem Vernehmen nach gut ein Fünftel der Ratsmitglieder entschuldigt. Ähnlich verhält es sich mit der Leitungsebene der Stadtverwaltung, die nicht komplett beim kleinen Gandersheimer "Klimagipfel" vertreten ist. Selbstverständlich entschuldigt.

Hintergrund:
Im jüngsten Bürgermeister-Wahlkampf war es die Herausforderin und Kandidatin von Bündnis 90/Die Grünen Grit Arndt gewesen, die als erste die Idee von einer professionell moderierten Klausurtagung zwischen Rat und Verwaltung in die öffentliche Debatte über ein besseres Verhältnis zwischen Rat und Verwaltung eingepflegt hatte. Seinerzeit war sie dafür belächelt worden. red










27.11.2021 • 13:12 Uhr

Northeimer Kreistag aktuell: Uwe Schwarz und Beatrix Tappe Rostalski in Aufsichtsrat der LaGa gewählt - Neue Gesichter - Hier die neue Besetzung des Kreisausschuss

Der Bad Gandersheimer Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Uwe Schwarz, ist in der gestrigen konstituierenden Sitzung des neuen Kreistages in der Sporthalle der Berufsbildenden Schulen in Northeim einstimmig in den Aufsichtsrat der Landesgartenschau gGmbH Bad Gandersheim gewählt. Für die CDU-Fraktion wurde die Fraktionsvorsitzende Beatrix Tappe-Rostalski ebenso einmütig in das LaGa-Gremium geschickt. Dritte Vertreterin des Landkreises Northeim ist Baudezernentin Julia Gottlieb.

Ansonsten fielen im gestrigen Kreistag eine Reihe von neuen Gesichtern zumindest optisch auf. Dazu gehören aus Bad Gandersheim die beiden Kommunalpolitiker David Artschwager und Hendrik Geske.

Neben den beiden Bad Gandersheimer Kreistagsabgeordneten war gestern der neue unabhängige Ratsherr Alexander Kloss aus Einbeck platziert; er gehört zur Neuner-Fraktion von FDP und Unabhängigen. Sie bilden mit der CDU-Fraktion eine Gruppe. Gemeinsam sind sie mit 22 Abgeordneten die stärkste politische Fraktion. Das spiegelt sich in der Besetzung des Kreisausschusses wider. Trotz der Vermehrung um vier Sitze in diesem Gremium auf nunmehr zehn Ausschussmitglieder hat in diesem wichtigen Gremium die SPD keine Mehrheit mehr.

Der Kreisausschuss ist nun wie folgt mit zehn Abgeordneten besetzt:

Heiner Hegeler, Hans-Dieter Kreitz, Beatrix Tappe-Rostalski, Dr. Christian Eberl, Christian Grascha, (alle CDU/FDP/Unabhängige). Uwe Schwarz, Ludwig Binnewies, Nadine Seifert-Doods, Gudrun Borchers (alle SPD), Karen Pollok (Grüne-Linke) und mit Grundmandat Maik Schmitz (AfD).
red/Fotos: Fis WMG













27.11.2021 • 12:51 Uhr

Ampel-Koalition unter Beschuss: Sozialverband und Linke kritisieren Rentenvorhaben der Ampel-Parteie

Nach der evangelischen Kirche und dem Journalistenverband schießen sich weitere Lobbyverbände bereits jetzt auf das neue Regierungsbündnis ein:

Der Sozialverband Deutschland und die Linke im Bundestag haben einen Teil der rentenpolitischen Vorhaben im Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP scharf kritisiert.
Verbandspräsident Adolf Bauer forderte die Ampel-Parteien auf, die geplante Wiedereinführung des Nachholfaktors bei der Berechnung der gesetzlichen Rente zurückzunehmen. «Der Nachholfaktor sollte dauerhaft gestrichen werden», sagte Bauer den Zeitungen der Funke
Mediengruppe (Samstag).

Es sei insbesondere in der Pandemie «das völlig falsche Signal», den Faktor zu reaktivieren. Der Rentenexperte der Linken im Bundestag, Matthias Birkwald, kritisierte, es wäre besser gewesen, den Nachholfaktor wie von der Großen Koalition beschlossen «bis 2025 ausgesetzt zu lassen». Die Rentner bräuchten «jeden Cent», sagte Birkwald.

SPD, Grüne und FDP haben vereinbart, den 2018 ausgesetzten Nachholfaktor bei der Rentenberechnung zügig wieder einzuführen. Bereits die Rentenanpassung Mitte des kommenden Jahres soll wieder nach dem früheren Verfahren berechnet werden. In der Folge dürfte das zunächst erwartete kräftige Rentenplus für 2022 deutlich geringer ausfallen. Durch den Nachholfaktor werden ausbleibende Rentensenkungen durch geringere Rentenerhöhungen kompensiert. 2018 wurde er ausgesetzt.











27.11.2021 • 11:39 Uhr

LaGa-Baustellen-Radar aktuell: Parkplatzbau am Dehneweg für motorisierte Landesgartenschau-Besucher gestartet

Wir atmen auf, nachdem die erste Ausschreibung aufgehoben wurde, scheint nun ein Unternehmen gefunden worden zu sein, dass den wichtigen Parkplatz an der Zufahrt Dehenweg zum Haupteingang der geplanten Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim angefangen hat zu bauen. Doch zu welchem Preis nun im zweiten Anlauf? Noch ist es ein gut behütetes Geheimnis.

Kommt es hier zu den im Bad Gandersheimer Stadtrat am Donnerstag angekündigten Preiserhöhung?

Die blauen Rollen umfüllen die Geotextilien, die zwischen abgeschoben Erdplanum und der Parkplatzaufbau eingebaut werden. Der Parkplatz wird in wassergebundenem Oberbau hergestellt und nach der LaGa wieder zurückgebaut. Daher wird der Oberboden (Mutterboden) zwischengelagert und nach dem Rückbau wieder einplaniert, sodass die Ackerflächen wieder landwirtschaftlich nutzbar ist.

Dem Vernehmen nach wird die temporäre Nutzung des Geländes gut entschädigt. Bau- und Rückbau des Parkplatzes plus der Entschädigung für den Landwirt sollen angeblich die Gesamtkosten allein für dieses Detailvorhaben auf die stolze Summe von über einer Viertelmillion Euro hochgetrieben haben.

Wie hoch ist die
Kostenexplosion
bei der LaGa wirklich?

Zu der Kostenentwicklung war in vergangenen öffentlichen Sitzungen von dem Management der Landesgartenschau gGmbH immer offiziell verlautbar, die Steigerungen würden in der Baubranche aktuell bei rund 30 Prozent und mehr liegen. Konkrete Fakten zu der Kostenexplosion dürfte die Geschäftsführung spätestens am 7. Dezember 2021 offenlegen müssen, wenn Aufsichtsrat, Stadtrat und Northeimer Kreistag zu Krisensitzungen wegen der Situation bei der LaGa in Bad Gandersheim tagen müssen.
red /Fotos: Fis WMG / WK
















27.11.2021 • 11:25 Uhr

Vorbildlich und beispielhaft! "Coffee with a cop" - Kaffeepause mit der Polizei in der Höxteraner Innenstadt

"Wir geben einen aus!": Die Polizei im Kreis Höxter lädt am Mittwoch, 1. Dezember, zu einer entspannten "Kaffeepause" in die Innenstadt von Höxter ein. Zentral in der Marktstraße, zeitgleich zum monatlichen Kram- und Viehmarkt, steht die Polizei zwischen 9 und 14 Uhr mit einem Oldtimer-Café-Mobil in der Fußgängerzone zu Gesprächen bei einem Heißgetränk bereit.

Bürgerinnen und Bürger können sich auf Kaffee, Tee oder Kakao einladen lassen und in ungezwungener Atmosphäre mit Polizistinnen und Polizisten ins Gespräch kommen. Hierfür sind Beamte aus vielen Bereichen der Polizei vor Ort: Verkehr, Einsatz, Einstellungsberatung, Kriminalprävention- und Opferschutz, Verkehrssicherheitsberatung und die Pressestelle werden vertreten sein. In lockerer Runde können alle Anliegen thematisiert werden. Egal, ob Fragen, Hinweise, Sorgen oder gar Kritik - die Polizei in Höxter hat für alle Themen ein offenes Ohr.

"Kommen Sie vorbei und sprechen Sie uns einfach an", lädt Polizeidirektor Christian Brenski alle Interessierten ein.

Das Format des NRW-Innenministeriums "Coffee with a Cop" (Kaffee mit einem Polizisten) macht an insgesamt 30 Terminen an verschiedenen Orten in ganz NRW halt. Die Idee stammt ursprünglich aus den USA. Hier bietet die Polizei schon seit einigen Jahren Bürgerinnen und Bürgern auf der Straße einen Kaffee an, um mit ihnen über deren Anliegen zu sprechen.

Der Kaffee am Mittwoch wird von einem professionellen Dienstleister zubereitet, der extra für diese Aktion mit einem historischen Oldtimer nach Höxter reist. Die Heißgetränke werden ausschließlich in Porzellantassen oder Glasbechern serviert, auf Wegwerfartikel wie Papp- oder Plastikbecher wird bewusst verzichtet. Die Veranstaltung findet unter Berücksichtigung der aktuellen Corona-Regeln statt. Am Stand besteht Maskenpflicht, die Polizei weist darauf hin, dass vor Ort die 2G-Regel gilt und kontrolliert wird. /nig










27.11.2021 • 11:18 Uhr

Brummifahrer konnte durch Unfallflucht Alkohol am Steuer nicht kaschieren - 11.000 Euro Schaden bei Torkeltour angerichtet

Am gestrigen Freitag, gegen 18.40 Uhr, befuhr ein 49-jähriger Berufskraftfahrer aus Hildesheim mit seinem Sattelzug die Bundesstraße 243 aus Richtung Osterode in Richtung Seesen. Im Bereich der Star-Tankstelle kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, beschädigte ca. 60 Meter Leitplanke und verunreinigte durch aufgewirbeltes Erdreich erheblich die Fahrbahn. Anschließend setzte er seine Fahrt fort, ohne die Polizei zu informieren. Erst 90 Minuten später meldete sich der Fahrzeugführer über Notruf bei der Polizei, um den Unfall zu melden. Eine Überprüfung ergab, dass der Verursacher alkoholisiert war, woraufhin eine Blutentnahme angeordnet und der Führerschein beschlagnahmt wurde. Der entstandene Sachschaden wurde auf ca. 11.000 Euro beziffert.











27.11.2021 • 09:49 Uhr

Die Corona-Virus-Lage am Samstag: Inzidenzwert im Kreis Northeim bei 215,5 - Bei den Kids bei 391,1

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Samstag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt soeben einen Inzidenzwert von 215,5 für den Landkreis Northeim mit. Damit hat sich der Wert gegenüber dem Vortag leicht erhöht.

Der Ansteckungsgrad bei den Fünf- bis 14-Jährigen wird vom RKI mit 391,1 angegeben.

red/Grafiken: RKI/ARD/NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen












27.11.2021 • 09:22 Uhr

So geht Weihnachtsmarkt: Göttingen geht mit Bürgertest und Bändchen vorbildlich voran

Dass Weihnachtsmärkte nicht immer verboten sein müssen beweisen die beiden Vorzeigemärkte in Göttingen und in Einbeck. Tausende tummelten sich trotz verschärfter Conrona-Krise in den anheimelnden Buden. Und auch die für beide Märke ausgegebene 3G-Regel hält die Massen nicht davon ab, sich das Marktvergnügen mit heißem Glühwein und Bratwurst zu gönnen.
Und das mit der 3G-Regel funktioniert: Es wird eindringlich auf dieses Regelwerk aufmerksam gemacht. Es schreibt vor, dass an allen Ständen für Essen und Trinken ein Nachweis über den Impf- und Gesundheitsstatus vorgezeigt werden muss. Erleichtert wird das durch das rote Weihnachtsmarktbändchen. Sie werden an einer zentralen Stelle und an einigen ausgewählten Verzehrbuden gegen Vorzeigen des Impfnachweises oder Genesenstatutus oder tagesaktuellen Getestet-Negativteststatus in Verbindung mit dem Personalausweis umsonst ausgegeben.

Das Bändchen macht den Weg frei für unkompliziertes essen und trinken an den Buden und Ständen. Dabei können die Corona-Schutzmasken für Mund und Nase abgenommen werden. Ansonsten wird von sichtbaren Kontrolleuren (privater Sicherheitsdienst und Polizeistreifen) kontrolliert, dass auf dem Weihnachtsmarkt die generelle Maskenpflicht eingehalten wird. Und für alle, die noch einen Negativ-Test benötigen ist das Bürger-Testzentrum gleich am Eingang der Weihnachtsmarktes (im Karstadtgebäude) im Einsatz.


Die Mehrzahl der Besucher und Besucherinnen auf den beiden Weihnachtsmärkten in Göttingen und Einbeck hält sich an diese Spielregeln - die einzig der Gesundheit dienen und gleichzeitig das Gemeinschaftsgefühl und -erlebnis auf einem Weihnachtsmarkt ermöglichen sollen.
red

Die Fotos dokumentieren Eindrücke auf dem Weihnachtsmarkt in Göttingen am gestrigen Freitagabend mit Bändchen und einem Weihnachtsmann mit Maske. Fotos: Fis WMG
















27.11.2021 • 09:00 Uhr

Klimaforscher: Technischer Fortschritt ermöglicht billigen Grünstrom

Strom aus erneuerbaren Energien könnte laut einer Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung langfristig drei Viertel des Energiebedarfs decken. In Verbindung mit einem umfassenden CO2-Preis ließen sich damit die Treibhausgas-Emissionen
so weit drücken, dass die Pariser Klimaziele erreicht würden, erklärte das Institut soeben. Gleichzeitig würden umstrittene Technologien zur Kohlenstoffentnahme aus der Atmosphäre weniger wichtig, so die neue Studie.

«Heutzutage werden 80 Prozent des gesamten Energieverbrauchs für Industrie, Verkehr und Gebäudewärme durch die direkte Verbrennung fossiler Energie und nur 20 Prozent durch Strom gedeckt», erklärte der Autor der Studie, Gunnar Luderer. Dieses Verhältnis lasse sich infolge des rasanten technischen Fortschritts fast umkehren. So könne klimaneutral zu erzeugende elektrische Energie zur Hauptstütze der globalen Energienachfrage werden.

In der Vergangenheit seien fossile Brennstoffe billig und leicht zugänglich gewesen, während Strom der kostbarere und teurere Energieträger war. Erneuerbare Energien, insbesondere die
Photovoltaik, seien inzwischen aber «in atemberaubendem Tempo» billiger geworden, so Luderer. Dieses Tempo sei bislang von den meisten Computersimulationen unterschätzt worden.

Allein in den vergangenen zehn Jahren seien die Preise für Solarstrom um 85 Prozent gesunken. Dieser Trend werde sich weiter fortsetzen. «Diese Entwicklung hat das Potenzial, die Energiesysteme grundlegend zu revolutionieren.» epd/Foto: Fis WMG










27.11.2021 • 08:55 Uhr

Einbecker Polizei ermittelt - Warenbetrug im Internet

Die Einbecker Polizei berichtet soeben:

Am Montag, 15.November 2021, bestellte eine 42-jährige Frau aus Bartshausen, über ebay-Kleinanzeigen, bei einem Anbieter, eine Switch-Konsole im Wert von 155 Euro. Nachdem sie den geforderten Preis überwiesen hatte, hörte sie von dem bislang noch unbekannten Verkäufer nichts mehr. Die Konsole wurde nicht geliefert. Da sie aber so eine Konsole unbedingt haben wollte, ersteigerte sie dann am 21. November 2021, über das gleiche Portal, eine weitere für 190 Euro. Auch diese wurde bis zum heutigen Tag nicht geliefert. Die Polizei in Einbeck hat diesbezüglich zwei Ermittlungsverfahren gegen die noch unbekannten Verkäufer wegen Warenbetruges eingeleitet.Kr










27.11.2021 • 08:52 Uhr

Autobahngegner besetzen Waldstück

Klimaschützer und Autobahngegner haben ein Waldstück bei Westerstede besetzt, um gegen den geplanten Neubau der Autobahn A 20 zu protestieren. Der Garnholter Wald sei ein Moorwald auf der vorgesehenen Trasse, der als Kohlenstoffsenke für den Klimaschutz aber eine wichtige Rolle spiele, teilten die Aktivisten am Freitag mit. Mit Hängematten, Plattformen und
Seilverbindungen in den Bäumen wollten sie verhindern, dass schon bald erste Bäume für den ersten Abschnitt der Autobahn gefällt werden könnten.

Die Aktivisten kritisierten, im Koalitionsvertrag der Ampelparteien fehle eine klare Absage an Autobahnneubauten. Stattdessen seien 850 weitere Autobahnkilometer in Deutschland
vorgesehen. Die neue A 20 soll auf mehr als 200 Kilometern Westerstede in Niedersachsen mit Bad Segeberg in Schleswig-Holstein verbinden.

Ab dem 7. Dezember werde vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eine Klage des BUND gegen den ersten Bauabschnitt verhandelt, hieß es. Sollte das Gericht für den Bau entscheiden, sei mit ersten Rodungen Anfang kommenden Jahres zu rechnen. Die Aktivisten kündigten an, ihren Protest fortzusetzen.epd











27.11.2021 • 08:47 Uhr

Evangelisches Kirchenparlament meint: Corona-Impfung ist Ausdruck von Nächstenliebe

Die Folgen der Corona-Pandemie und der Schutz vor sexualisierter Gewalt haben am Freitag die Debatten und Beschlüsse im Parlament der evangelischen hannoverschen Landeskirche bestimmt. Zum Abschluss rief die Synode alle Menschen zum impfen auf. Zur hannoverschen Landeskirche gehören u.a. evangelische Kirchengmeinden in Kalfefeld, Northeim und Göttingen.

Die Synode der hannoverschen Landeskirche hat am Freitag zur Corona-Schutzimpfung aufgerufen und ihre Regeln zum Schutz vor sexualisierter Gewalt verschärft. Zum Abschluss ihrer digitalen Herbsttagung verabschiedeten die Mitglieder des evangelischen Kirchenparlaments einen eindringlichen Appell zum Impfen. Darin heißt es: «Die Covid-19-Schutzimpfung ist ein Ausdruck von Solidarität und christlicher Nächstenliebe.» In dem Aufruf
erinnert die Synode unter anderem an die große Belastung für die Menschen in Gesundheitsberufen.

Zuvor hatte der Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen, Hans-Joachim Lenke, die Politik aufgefordert, die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht zu prüfen. «Wir haben die Sorge, dass wir ohne eine Impfpflicht nicht aus den Fängen der Pandemie herauskommen», sagte er in einem Bericht vor der Synode. In Einrichtungen der Altenhilfe habe die individuelle Impfentscheidung schon viele Konflikte verursacht, etwa weil ungeimpfte Mitarbeiter nicht eingesetzt werden konnten. epd /Foto: Fis WMG











27.11.2021 • 08:35 Uhr

Versuchte schwere Brandstiftung in der BBS 1 Northeim - 400 Schüler/innen evakuiert

Am Freitagvormittag (10.40 Uhr) kam es zu einer versuchten schweren Brandstiftung im Schulgebäude der BBS1 Northeim. Eine bisher unbekannte Person hat mehrere Toilettenpapierrollen auf einer Toilette in Brand gesetzt.

Andere Schüler*innen wurden durch den starken Rauch auf den Brand aufmerksam und begannen das brennende Toilettenpapier zu löschen. Durch das schnelle Handeln konnte Schlimmeres verhindert werden und es traten keine Gebäudeschäden auf.

Beim Ablöschen wurden zwei Schüler*innen durch Rauchgasintoxikation leicht verletzt.

Nach dem Brand mussten die ca. 400 Schüler*innen und die Lehrkräfte evakuiert werden, um weitere Rauchgasintoxikationen auszuschließen.

Nachdem die Räumlichkeiten gelüftet wurden, konnte das Schulgebäude durch die Feuerwehr wieder freigegeben werden.

Die Tatortgruppe der Polizeiinspektion Northeim nahm den Sachverhalt auf und das Fachkommissariat 1 hat die Ermittlungen übernommen. Wol











26.11.2021 • 20:58 Uhr

Landfrauen Bad Gandersheim-Kreiensen aktiv: Jubifenster in Gandersheimer Moritz- Straße adventlich dekoriert

Die Zeitenwende bei den Landfrauen Bad Gandersheim- Kreiensen ist derzeit wunderbar in ihrem Jubiläumsschaufenster in der Moritzstraße anzuschauen. Wie war es früher? Was ist heute „in“? In den Auslagen bei Funkes ist alles zu sehen. Schön dazu die passende adventliche Dekoration. Eine angenehme Visitenkarte in der Moritzstraße.red/Fotos: Brunhilde Kühle












26.11.2021 • 20:55 Uhr

Northeimer Kreistag aktuell: Drei Vize- Landräte gewählt - Es sind die Gudrun Borchers (SPD), Dr. Christian Eberl (FDP) und Heiner Hegeler (CDU)

Heute ist Freitag, 26. November 2021, kurz nach 15 Uhr:
Vor wenigen Minuten hat in der heutigen konstituierenden Sitzung des Northeimer Kreistages in der Northeimer BBS Sporthalle das Gremium drei Stellvertreter/in der Landrätin gewählt. Es sind dies die Abgeordnete Gudrun Borchers von der SPD, Dr. Christian Eberl von der FDP und Heiner Hegeler von der CDU. Bei der Wahl von Borchers enthielten sich die beiden AfD-Abgeordneten. Sie unterstützten dagegen die einstimmigen Wahlen von Eberl und Hegeler.red










26.11.2021 • 20:51 Uhr

Gesundheitsministerin Behrens stinksauer auf Bundesregierung - Scharfe Kritik an Impfstoff-Knappheit

Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) hat die Bundesregierung für offenkundige Lieferengpässe bei Impfstoffen gegen das Coronavirus scharf kritisiert. Ihr Ministerium habe von Impfteams und Arztpraxen aus ganz Niedersachsen erfahren, dass nicht alle zugesagten Impfstoffmengen für die kommende Woche lieferbar seien, sagte Behrens am Freitag in Hannover. Die Knappheit gehe weit über die vom Bund angekündigte Kontingentierung des Biontech-Impfstoffs hinaus und betreffe auch das Moderna-Vakzin. «Das
ist ein schwerer Schlag für die Impfkampagne», sagte Behrens.

Wie sich die Knappheit auswirke, sei völlig unklar, weil sich der Bund intransparent verhalte. Das gefährde auch den für Montag geplanten Start von 180 Impfpraxen in Niedersachsen massiv, warnte Behrens. Sie forderte das Bundesgesundheitsministerium auf, alle Hebel für die rechtzeitige Lieferung in Bewegung zu setzen. Darüber hinaus verlangte sie vollständige Transparenz über die Impfstoff-Verfügbarkeit und die Lieferkapazitäten des Bundes. Das «Gebaren» des Bundesgesundheitsministeriums entmutige Beschäftigte in Arztpraxen und Impfteams. Sie bekämen den verständlichen Frust eigentlich impfwilliger Menschen ab, seien aber am wenigsten dafür verantwortlich.epd










26.11.2021 • 20:39 Uhr

Northeimer Kreistag aktuell und megaschnell: 57 Tagesordnungspunkt in 81 Minuten durchgepeitscht- Das große Schweigen

Für eine konstituierende Sitzung war das rekordverdächtig: Heute tagte Nachmittag der Northeimer Kreistag erstmals in neuer Besetzung nach der Wahl am 12. September 2021. Und die Abgeordneten legten unter der bestätigten Vorsitzenden Frauke Heiligenstadt, MdB, auch unter dem Druck der bösartigen Corona-Krise, ein gigantisches Tempo an den Tag.

Heiligenstadt wickelte in souveräner Manier mal eben 57 Tagesordnungspunkte ab. Nach 81 Minuten war das Abstimmungsmarathon vorbei. Die einzige die wirklich redete war Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Ihr Bericht über wichtige Angelegenheiten ist es wert, vertieft zu werden.

In ihrem Report ging es nach Corona um die aktuelle Krise der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim. Der Kreis ist hier involviert. Wegen der trudelnden LaGa wird der Kreistag am 7. Dezember 2021 zu einer Krisensitzung in Bad Gandersheim zusammenkommen müssen, berichtete die Landrätin.

Dass die erste Kreistagssitzung so schnell und geschmeidig über die Bühne ging war den Abgeordneten zu verdanken. Keine von ihnen hielte eine Rede. Niemand fragte etwas nach. Es war zum Auftakt der neuen Legislaturperiode das ganz große Schweigen. Eine menschliche Abstimmungsmaschine. Es beschlich den Beobachter das Gefühl, als absolvierten die 49 von 51 anwesenden Abgeordneten in der Sporthalle der BBS in Nordheim eine Art Probesitzen...Nachsitzen war nicht angesagt.red /Fotos: Fis WMG












26.11.2021 • 20:18 Uhr

Auf dem Göttinger Weihnachtsmarkt: Maske nicht getragen, Beamte beleidigt, Verfahren gegen Mann aus Witzenhausen eingeleitet

Weil er am Donnerstagnachmittag (25.11.21) auf dem Göttinger Weihnachtsmarkt keine Maske getragen und später auch Polizeibeamte beleidigt haben soll, hat die Polizei Göttingen Ermittlungen gegen einen Mann aus Witzenhausen (Hessen) eingeleitet.

Der 32-Jährige, der sich zusammen mit seiner Familie auf dem Weihnachtsmarkt befand, war einem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes im Bereich Kinderkarussell bzw. Hochrad innerhalb von kurzer Zeit gleich zweimal aufgefallen, weil er den vorgeschriebenen Mund-Nase-Schutz nicht trug. Als der Sicherheitsdienstmitarbeiter den Nordhessen auf sein Fehlverhalten ansprach, reagierte der verbal aggressiv und unkooperativ, so dass zur Klärung die Polizei hinzugezogen werden musste.

Gegenüber den Beamten verweigerte der 32-Jährige die Angaben seiner Personalien. Erst die Durchsuchung seiner Umhängetasche führte zum Auffinden persönlicher Papiere. Während der Maßnahme gaben sowohl der Familienvater als auch seine gleichaltrige Frau lautstarke Unmutsäußerungen von sich, der Mann tätigte zudem beleidigende Ausrufe in Richtung der Einsatzkräfte.

Nach Erfassung seiner Personalien wurde der Witzenhäuser vor Ort entlassen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.jk/Foto: Fis WMG










26.11.2021 • 12:46 Uhr

Corona: Land rechnet fest mit weiteren Verschärfungen der Lage - ab Mittwoch Warnstufe 2 sehr wahrscheinlich - Holzminden bildet Ausnahme - Plötzlich viele Erstimpfungen

Die niedersächsische Landesregierung rechnet fest damit, dass sich die Corona-Lage im Land weiter deutlich zuspitzt. So werde intern bereits angestrengt über die konkrete Ausgestaltung der Warnstufe drei diskutiert, sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen am Freitag in Hannover. Noch befindet sich Niedersachsen in der Warnstufe eins seines Corona Stufenplanes. «Allerdings rechnen wir fest damit, das ab Mittwoch ( 1. Dezember) die zweite Warnstufe nahezu flächendeckend gilt», kündigte Pörksen an.

Warnstufe zwei tritt in Kraft, wenn an fünf aufeinander folgenden Werktagen die Hospitalisierungsrate den Wert von sechs überschreitet. Diese Frist wäre am Mittwoch erreicht. Dazu kommen die Sieben-Tage-Inzidenz und die prozentuale Belegung der Intensivbetten
mit Corona-Patienten, die beide schon für die meisten Teilen Niedersachsens im Bereich der Warnstufe 2 liegen. Nur in den Kreisen Heidekreis, Holzminden und Nienburg sowie in der Stadt Osnabrück hat die Inzidenz noch nicht an fünf Tagen in Folge den Schwellenwert von 100 überschritten.

Sie habe den Eindruck, dass sich das sich viele Teile der Gesellschaft schon intensiv auf die zweite Warnstufe vorbereiteten, sagte Pörksen weiter. So sei ein extrem gesteigertes Testaufkommen in vielen Bereichen zu beobachten. Zudem verzeichne das Land einen starken Zuwachs bei den Erstimpfungen gegen Corona, ergänzte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. So ließen sich aktuell täglich rund 10.000 Menschen erstmals impfen, vor wenigen Tagen habe die Zahl noch bei rund 2.000 gelegen.

Aktuell lagen in Niedersachsen am Freitag nach Angaben des Gesundheitsministeriums 487 Corona-Patienten in Kliniken auf Normalstationen. Dazu kamen 196 Intensivpatienten von denen 142 künstlich beatmet werden mussten.epd










26.11.2021 • 12:41 Uhr

Heute um 17 Uhr: Informationsveranstaltung zum Qualifizierungskurs zur Kindertagespflegeperson

Zu Beginn des nächsten Jahres startet ein neuer Qualifizierungslehrgang zur Kindertagespflegeperson. Eine Informationsveranstaltung dazu findet am Freitag, 26. November 2021, ab 17 Uhr , in der Kreisvolkshochschule (An der Schule 2, Einbeck OT Drüber) statt.

„Die Nachfrage nach Kindertagespflegepersonen ist hoch“, berichtet Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. „Wir bieten daher zum Jahresstart 2022 einen neuen Qualifizierungskurs an, der 160 Unterrichtseinheiten umfasst.“ Bei der kommenden Infoveranstaltung werden die zukünftige Kursleiterin, die Kreisvolkshochschule und die Fachberatung Kindertagespflege für Fragen zur Verfügung stehen.

Bereits in diesem Jahr, konnten nach einer längeren Corona-Pause am 24.09.2021 neun engagierte Frauen den Kurs zur Qualifizierung zur Kindertagespflegeperson erfolgreich abschließen. Im Rahmen der feierlichen Zertifikatsübergabe durch die Kreisvolkshochschule Northeim in der letzten Woche wurde noch einmal deutlich, mit welch unterschiedlichen Erwartungen und Vorkenntnissen die Teilnehmerinnen gestartet sind und das eine berufliche Umorientierung hin zur Kindertagespflege keine Altersgrenze kennt. Der Fachbereich „Kinder und Familie“ des Landkreises Northeim überreichte ein Buchgeschenk zur erfolgreich abgeschlossenen Prüfung und wünschte den neuen Kindertagespflegepersonen viel Freude und Erfolg bei der Betreuung der Kinder.

Die meisten von ihnen werden zukünftig hauptsächlich Kleinstkinder unter drei Jahren auf ihrem Lebensweg begleiten und fördern. Kindertagespflege ist eine familiennahe und flexible Betreuungsform, zumeist in den Räumen der Tagespflegeperson. In diesem familiären und geschützten Rahmen werden bis zu fünf Kleinstkinder gleichzeitig betreut. In einer solchen Kleingruppe kann ganz individuell auf die Kinder und ihre Bedürfnisse eingegangen werden.

Wer sich vor der Veranstaltung am kommenden Freitag noch näher informieren möchte oder im Nachgang noch Fragen hat, kann sich direkt an die Fachberaterinnen für Kindertagespflege beim Landkreis Northeim Frau Raschowski und Frau Katowiec unter den Telefonnummer 05551/ 708-702 oder -703. wenden.lpd

Zum Bild:
Einige der Teilnehmerinnen des Qualifizierungskurses: Vorne (v.l.n.r.): Jennifer Seitz, Selma Kilic, Elvira Gerl, Eleana Yauner Rojas, Jessica Krause (KVHS) und Jule Gold (Kursleitung) Hinten (v.l.n.r.): Denise Herre, Silke Walter












26.11.2021 • 12:36 Uhr

Großer Zapfenstreich für Merkel in der nächsten Woche - Sie möchte Lied "Für mich soll's rote Rosen regnen"

Angela Merkel (CDU) wird schon vor ihrem offiziellen Ausscheiden als derzeit noch geschäftsführende Bundeskanzlerin mit dem traditionellen Großen Zapfenstreich von der Bundeswehr verabschiedet. Wie Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag
mitteilte, wird das feierliche militärische Zeremoniell am nächsten Donnerstag im Verteidigungsministerium stattfinden, wegen der angespannten Corona-Lage allerdings ohne den sonst üblichen Empfang. Als Musik wünscht sie sich nach einem Bericht des «Spiegel» Stücke von Hildegarf Knef und Nina Hagen sowie ein Kirchenlied.

Demnach sollen die Musiker der Bundeswehr den Knef-Klassiker «Für mich soll's rote Rosen regnen», den DDR-Hit «Du hast den Farbfilm vergessen» und «Großer Gott, wir loben dich» spielen. Die mit dem Zapfenstreich Geehrten können selbst bestimmen, welche Stücke
anlässlich ihres Abschieds gespielt werden. Seibert wollte sich zu den Musikwünschen der Kanzlerin nicht äußern.

Merkel trat bei der vergangenen Bundestagswahl nicht mehr an. Seit der Konstituierung des Bundestags ist sie wie der Rest der alten Bundesregierung noch geschäftsführend im Amt, bis eine neue Regierung vereidigt ist. Nach dem bisherigen Zeitplan der wahrscheinlichen
künftigen Regierungskoalition von SPD, Grünen und FDP soll in der Woche ab dem 6. Dezember Olaf Scholz (SPD) im Bundestag zum Kanzler gewählt werden. epd










26.11.2021 • 12:30 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim : 40 Neuinfektionen, zehn Genesene, Inzidenz bei 207,2

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 4.109 (+40) Corona-Infektionen bekannt geworden. 3.629 (+10) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 207,2 (273 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 6,7, die Intensivbetten sind zu 8,5 Prozent belegt.

Aktuell sind im Landkreis Northeim 416 (+30) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 50 (+2),
Bodenfelde 3 (0),
Dassel 14 (0),
Einbeck 91 (+10),
Hardegsen 43 (+1),
Kalefeld 19 (+1),
Katlenburg-Lindau 31 (+4),
Moringen 26 (0),
Nörten-Hardenberg 25 (+2),
Northeim 80 (+3) und
Uslar 34 (+7) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 64 (0) Personen verstorben.

Mit einer ersten Impfdosis wurden 97.480 Personen oder 74,0 % geimpft. Vollständig geimpft wurden bisher 94.467 Personen oder 71,7%. Mit der Auffrischungsimpfung wurden 7.052 Personen oder 5,4 % geimpft. (Stand 20.11.2021)
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus












26.11.2021 • 12:27 Uhr

Bad Gandersheimer Stadtrat topaktuell: Vize-Bürgermeister und Pastor Gerry Klein lädt zum "Gebetsfrühstück" ein, sagt aber leider nicht wann und wo

Mit einem fulminanten Auftritt hat sich in der gestrigen öffentlichen Ratssitzung im Forum der Oberschule in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim der neue Ratsherr, Vize-Bürgermeister und Pastor Gerry Klein (Foto) von der dreiköpfigen Fraktion der Unabhängigen in Szene gesetzt.

In seinem gestenreichen wie mutigen Auftritt (sitzend) bedankte sich Klein zunächst u.a. für die bessere Akustik im Tagungssaal mit einem ersten Mikrophon am Rednerpult und für das Geschenk einer Trinkflasche durch die Stadtführung. Klein und sein Kollege Porde hatten sie auf ihren Tischen stehen nuckelten gelegentlich aus der schwarzen Alu-Flasche made by Leicht & Appel.

Dann Kleins Höhepunkt. Seinen eindringen Appell für eine gemeinsame Ratsarbeit und weniger Rivalisieren mündete in der Einladung für ein gemeinsames "Gebtesfrühstück". Leider vergaß der hochmotivierte Ratsherr (sein Motto: "Das Beste für die Stadt") eine Ansage über Ort und Zeitpunkt für das gemeinsame beten und frühstücken. Vielleicht ergibt sich ja schon am Wochenenden eine passende Gelegenheit bei der von Bürgermeisterin Schwarz angekündigten erstmaligen Klausurtagung für Rat und Verwaltung. red /Foto: Fis WMG











26.11.2021 • 12:05 Uhr

Virusangriff 2.X

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

An den Aktienmärkten ging es in der abgelaufenen Woche südwärts. War bislang das Corona-Geschehen der vierten Welle hauptsächlich auf Europa und hier nochmal ganz besonders auf Deutschland, die Niederlande und Österreich konzentriert, so sorgen Meldungen über eine neue hochansteckende Virusvariante aus Südafrika zum Wochenschluss für eine breite Besorgnis. Erste Länder setzten ihre Flugverbindungen nach Südafrika aus. Die Ungewissheit über die Wirksamkeit der bestehenden Impfstoffe bei der neuen Variante ließ die Risikosensoren an den Finanzmärkten anspringen. Für die Anleihemärkte bedeutete dies eher eine Entlastung. Erneute Konjunktureintrübungen durch die Gesundheitskrise würden die Pläne der Notenbanken, ihre Geldpolitik langsam zu straffen, über den Haufen werfen.

Im Fokus: Inflation
und Löhne

Auch die kommende Woche wird im Bann der neuen Virusvariante stehen. Käme es wieder zu weltweiten flächendeckenden Lockdowns, so wären zumindest vorübergehend deutliche Korrekturen an den weltweiten Aktienmärkten die Folge. Auch die Datenveröffentlichungen der nächsten Woche haben es in sich, denn mit der europäischen Inflationsrate für November wird wahrscheinlich ein weiterer Negativ-Rekord gemeldet werden. Die Inflation dürfte im November im Euroraum nochmals stark steigen und zwar auf 4,6 Prozent. In den USA folgt am Freitag der Arbeitsmarktbericht, bei dem mehr und mehr die anziehende Lohnentwicklung im Zentrum des Interesses steht.










26.11.2021 • 11:51 Uhr

Corona extrem und Folgen: Bad Gandersheimer Verwaltungsgebäude ab sofort geschlossen - Kein Einlass für Umgeimpfte!

In der Bad Gandersheimer Stadtverwaltung gilt seit Donnerstag die 3G-Regel. Das heißt, dass Bürgerinnen und Bürger nur noch dann Zutritt erhalten, wenn sie geimpft oder genesen sind beziehungsweise einen aktuellen negativen Corona-Test vorlegen.

Von der Regelung ausgenommen sind Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres. Personen mit medizinischer Kontraindikation und Personen in klinischen Studien, die sich nicht impfen lassen dürfen, müssten ebenfalls den Nachweis eines negativen Tests erbringen.

Der Zutritt zu den Verwaltungsgebäuden ist nur mit Termin möglich, bis auf Weiteres bleiben die Dienstgebäude geschlossen. Dieses betrifft auch die Touristinformation.











26.11.2021 • 11:47 Uhr

Diakonie erhöht Löhne und zahlt eine Corona-Prämie - auch u.a. In Bad Gandersheim

Bei der Diakonie Deutschland steigen zum 1. Januar die Löhne und Gehälter um 2,2 Prozent, mindestens jedoch um 50 Euro. Auch in diakonischen Betrieben u.a. in Südniedersachsen und Bad Gandersheim. Dies gelte auch für die Auszubildenden und Anerkennungspraktikanten, teilte der evangelische Wohlfahrtsverband am Freitag in Berlin mit. Die Zulage für Wechselschichten werde nach einem Beschluss der zuständigen Arbeitsrechtlichen Kommission in zwei Schritten auf 130 Euro erhöht und der Samstagszuschlag auf 15 Prozent des Stundenentgeltes angehoben.

Im ersten Quartal 2022 erfolge eine Corona-Sonderzahlung, um die besonderen Belastungen der Mitarbeitenden während der andauernden Pandemie anzuerkennen. Die Zahlung betrage je nach Entgeltgruppe 600 beziehungsweise 800 Euro. Auszubildende, Anerkennungspraktikanten
sowie Mitarbeitende in Eingliederungsmaßnahmen erhielten eine Corona-Sonderzahlung von 225 Euro.

Die Arbeitsrechtliche Kommission der Diakonie beschließt über die Arbeitsvertragsrichtlinien der Diakonie Deutschland. Sie regeln nach den Angaben die Arbeitsbedingungen für insgesamt rund 180.000 Beschäftigte.epd











26.11.2021 • 11:40 Uhr

Corona-Virus-Lage am Freitag: Inzidenzwert im Kreis Northeim bei 207,2 - Bei den Kids bei 363,8 - Noch Warnstufe 1

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Freitag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim.
Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt in seiner offiziellen Meldung einen tagesaktuellen Inzidenzwert von 207,2 für den Landkreis Northeim mit. Damit hat er sich gegenüber dem Vortag minimal verändert. Der Inzidenzwert bei den Fünf- bis 14-Jährigen liegt heute bei 363,8.

Laut amtlichen Angaben gilt im Landkreis Northeim noch die 1. Warnstufe!

red/Grafiken: RKI/ARD/NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen












26.11.2021 • 11:26 Uhr

Schweinswal ist Tier des Jahres 2022

Die Deutsche Wildtier Stiftung hat den Schweinswal zum Tier des Jahres 2022 gekürt. «Mit der Wahl machen wir auf die Probleme des heimischen Meeressäugers aufmerksam», sagte Klaus Hackländer, Vorstandsvorsitzender der Wildtier Stiftung, am Freitag. «Insbesondere in der Ostsee ist die Art stark bedroht.» Auf der Roten Liste wird «Phocoena phocoena» als «stark gefährdet» geführt. Die Wildtier Stiftung fordert unter anderem einen walfreundlichen
Lärmschutz bei Bauarbeiten im Meer und Schutzmaßnahmen gegen Fischereinetze.

Der Gewöhnliche Schweinswal lebt überwiegend in flachen, küstennahen Meeren und Flussmündungen und ist als einzige Walart ganzjährig in Nord- und Ostsee zu finden. Vor ein paar Jahrzehnten hätten die Badegäste vor der Sylter Küste noch regelmäßig Walmütter
mit ihren Kälbern beobachten können, so die Stiftung. Selbst in der Kieler Förde seien häufig Schweinswale gesichtet worden. Heute sei der bis zu zwei Meter lange Meeressäuger extrem selten geworden.

Schweinswale würden immer wieder als Beifang in den engmaschigen Stellnetzen der Fischer verenden, beklagte die Stiftung. Verfangen sie sich unter Wasser in den Netzen, ersticken sie. Zudem lasse der Rückgang von Schwarmfischen wie Hering, Sprotte und Makrele den Wal
hungern. «Schweinswale müssen täglich rund zehn Prozent ihres Körpergewichtes in Form von Fischen, Weichtieren und Krebsen aufnehmen», so Hackländer. Auch die schleichende Vergiftung durch Pestizide, die oft über die Flüsse in Nord- und Ostsee gelangen, schade den Tieren.epd










26.11.2021 • 11:23 Uhr

Corona extrem und die Folgen: Hildesheimer Polizei bittet um Nutzung der Online-Wache

Die Corona-Inzidenz steigt täglich an. Der Wert im Kreis Hildesheim liegt am heutigen 26.11.2021 bei 210,6.

Um unnötige Kontakte zu vermeiden, bittet die Polizeiinspektion Hildesheim bei Anzeigenerstattungen erneut um die Nutzung der Online-Wache. Bei vielen Sachverhalten ist ein persönliches Erscheinen bei der Polizei nicht zwingend erforderlich.

Die Online-Wache ist im Internet unter folgendem Link abrufbar:

https://www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de/

Auf der Seite befinden sich Hinweise zur Nutzung der Online-Wache, aus denen u.a. hervorgeht, welche Fälle nicht für eine Online-Anzeigenerstattung geeignet sind.

In Notfällen ist immer der Notruf 110 zu wählen.jpm










26.11.2021 • 10:19 Uhr

Die LaGa-Krise - Ein Kommentar von Dipl.Ing. Wilhelm Kühne

Es kam, wie es kommen musste, die LaGa Krise war für interessierte Beobachter absehbar. Am Anfang stand die Fehleinschätzung der Stadt 2017, als beschlossen werden sollte, die LaGa nach Bad Gandersheim zu holen. Der Personalkörper in der Verwaltung war durch den Zukunftsvertrag stark ausgedünnt. So ein 13 Millionenprojekt nebenbei in den Verwaltungsbereichen mit abzuwickeln, war ein Managementfehler. Die Wirklichkeit sah und sieht ganz anders aus. Hier hätte für Projektkoordination in die Verwaltung hinein, temporär qualifiziertes Personal eingekauft werden müssen.

Wie von BER und ElFi schon bekannt, sind Aufsichtsräte aus Politik und Funktionsträgern besetzt nicht immer fachlich geeignet. Hhier wäre die unabhängige Projektkoordination beratend und zur Übersetzung der fachlichen Schwierigkeiten wichtig gewesen.
Eine übergeordnete Projektsteuerung und Bauoberleitung bei der LaGa Gesellschaft über alle tätigen Firmen mit jeweils eigenen Zeitplänen bei verschiedenen Gewerken wären unabdingbar gewesen. Zeitliche Verschiebungen müssen nachgesteuert werden, hierbei sind Meilensteine zu setzen.

Wenn die Geschäftsführung der LaGa viel Ressourcen mit Führungen als Besucherdienst verbringt, fehlt die hoch bezahlte Expertise schlichtweg im Management des Teams. Einen Pressesprecher als Schlüsselverwalter auf Rundgängen mit Besuchern einzusetzen, statt Führungen leiten zu lassen, das spricht Bände. Wer ein Geschäft führen will, muss sich frei machen von Dingen, die einem vielleicht mehr Spaß machen. Hier besteht dann ein falsches Verständnis für die Aufgabe Geschäftsführung.

Zu lange wurde leichtfertig behauptet, alles ist im Zeitplan und alle wollten es besonders in Wahlkampfzeiten glauben. Verbandsvertreter unterstützten diese Thesen, indem die Leistungsfähigkeit der Fachfirmen pauschal gelobt wurde. Doch wie sieht die Wirklichkeit aus? Hangrutschungen, Planung nacharbeiten, aufwändigere Bauweisen sind das eine. Firmen haben viele Ausfälle durch jahreszeitlich bedingte Krankheiten. Natürlich durch die Corona-Pandemie. Wer bei Regen und Tagestemperaturen deutlich unter 10 °C acht Stunden arbeiten lassen muss und nun alles auf Corona und Quarantäne schiebt, ist ein weiteres Mal nicht ganz ehrlich. Am Beginn des Projektes wurde mit Geschäftsführerwechsel wertvolle Zeit verbraucht und dadurch mit dem Bau zu spät begonnen. Wer zu spät anfängt, den bestraft die Wirklichkeit.

Sicherlich wäre es eine Perspektive, einen erfahrenen Sanierer mit fachlicher Kompetenz und Erfahrung in Projektsteuerung einzukaufen, der sich kurzfristig einen Überblick verschaffen kann. Eine Verschiebung der LaGa nach 2023, wie immer mal wieder in sozialen Netzwerken diskutiert wurde, ist nicht zielführend, da dann im benachbarten Weserbergland in Höxer eine LaGa stattfindet, die im weiteren Umkreis jetzt schon die Menschen umfassend informiert, gedanklich abholt, mitnimmt und große Vorfreude auslöst. Auch hierbei wurde in Bad Gandersheim zu sparsam vorgegangen, was nun nicht mehr aufgeholt werden kann, auch wenn 7000 Dauerkartenkäufer ihre Verbundenheit und Vertrauensvorschuss zum Ausdruck gebracht haben.












26.11.2021 • 10:03 Uhr

Am helllichten Tag auf der Bundesstraße 241: Mit 2,45 Promille Alkohol im Blut Auto gefahren

Am Donnerstagmittag ( es war 13.45 Uhr) wurde durch die Polizei Hardegsen ein Pkw VW festgestellt, welcher mit Warnblinklicht abgestellt war. Die Kolleg*innen fragten den 53-jähriger Adelebsener ob er Hilfe benötigen würde. Bei dem Gespräch fiel Atemalkoholgeruch bei dem 53-Jährigen auf.

Der Mann bestätigte, dass er den Pkw gefahren sei. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,45 Promille.

Anschließend wurde eine Blutprobe durchgeführt, der Führerschein sichergestellt und ein Strafverfahren eingeleitet.Wol










26.11.2021 • 09:55 Uhr

Polizei in Alarmstimmung: Schockanrufe im Landkreis Northeim - Senior/in reagierten taff

Im Landkreis Northeim kam es am Donnerstag zu zwei Schockanrufen, die jeweils von den Geschädigten durchschaut wurden und somit kein Schaden entstanden ist.

In Hardegsen wurde eine 96-jährige Dame angerufen. Bei dem Gespräch wurde ihr von ihrem vermeintlichen Sohn erzählt, dass dieser an Corona erkrankt sei und deshalb Geld benötigen würde.

In Nörten-Hardenberg wurde ein 96-jähriger Mann angerufen. Dort rief ein Unbekannter an der mitteilte, dass der Sohn des 96-Jährigen einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht gehabt hätte und deshalb Geld benötigte um nicht in das Gefängnis zu kommen.

Beide Personen beendeten das Gespräch, ohne Daten mitzuteilen. Dies wird von der Polizei auch empfohlen.

Da es gestern auch im Bereich Göttingen zu Schockanrufen kam, bittet die Polizei Northeim, die Verwandten darüber zu informieren und bei Anrufen die Polizei zu informieren.Wol










26.11.2021 • 09:49 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der 48. Kalenderwoche 2021

In der Woche vom 29.11.2021 bis 05.12.2021 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis-Northeim zu rechnen.

Montag Raum: Moringen/Northeim
Dienstag Raum: Kalefeld/Gad Gandersheim
Mittwoch Raum: Einbeck/Dassel
Donnerstag Raum: Uslar/Bodenfelde
Freitag Raum: Northeim/Katlenburg-Lindau

Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Moringen und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche im Raum Einbeck eingesetzt.
Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.













26.11.2021 • 09:40 Uhr

Job-Börse aktuell! simply-X Bad Gandersheim "Wir wachsen - wachsen Sie mit." - IT-Consulter/in gesucht

Das Bad Gandersheimer Unternehmen für Systemlösungen simply-X bleibt weiter seiner Strategie treu, wirtschaftlich zu wachsen. Dafür benötigt es gutes Personal. Aktuell wird für das simply-X Team in Bad Gandersheim eine weitere Fachkraft gesucht. ""Wir wachsen - wachsen Sie mit!", formuliert ein Sprecher des Unternehmens die neue Offerte. Gesucht wird ein "IT-Consulter'in. Sein Job wird es u.a. sein, Bestands- und Neukunden zu betreuen.

Kontakt: julia.bode@simply-X.com oder Telefon 05382-917-918-11.










26.11.2021 • 09:11 Uhr

Bad Gandersheim: Stadt zieht Notbremse beim Ex-Kurhaus-Deal - Per Grundsatzbeschluss sich dem 500.000-Euro-Deal versagt - Details bleiben geheim

Der Bad Gandersheimer Stadtrat hat sich in einem Grundsatzbeschluss einer "Sanierungsrechtlichen Genehmigung" für das frühere Kurhaus im Herzen des Bad Gandersheimer versagt. Die Entscheidung fiel am gestrigen Abend in öffentlichen Sitzung einstimmig. Begründungen und Details wurden aus rechtlichen Gründen nicht öffentlich mitgeteilt. Die Stadt versucht mit diesem juristischen Schachzug eine Nutzung der Immobilie zu verhindern, die ihren Interessen zuwiderläuft. Zuvor war das Objekt vor mehr als drei Monaten in einer privaten Versteigerung in einem Auktionshaus in Köln von einem türkischen Investor mit einer Firmenadresse in Berlin für 500.000 Euro ersteigert worden. Was er mit dem Objekt tatsächlich vorhat ist seit Monaten nebulös.red/Foto: Fis WMG










26.11.2021 • 08:58 Uhr

Bad Gandersheim: Die neue Bauamtsleiterin heißt Franziska Vogt

Jetzt ist es entschieden: die neue Leiterin der städtischen Bauamtes in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim soll die bisherige Ordnungsamtsleiterin Franziska Vogt werden. Das hat am Donnerstagabend der Verwaltungsausschuss des Gandersheimer Stadtrates entschieden. Frau Vogt war die einzige Bewerberin. Sie soll Stefan Mittwoch beehren. Er wechselt demnächst ins Wirtschaftsministerium nach Hannover. Mit Franziska Vogt verstärkt sich die Riege von Frauen in Leitungsfunktionen in der Gandersheimer Stadtverwaltung. red/Foto: Fis WMG










26.11.2021 • 08:38 Uhr

Nach europäischer Aktion gegen Planenschlitzer-Bande: Kriminelles Netzwerk zerschlagen - Große Mengen mutmaßliches Diebesgut sichergestellt

Am vergangenen Dienstag (23.11.21) durchsuchten mehrere Hundert Einsatzkräfte im Kampf gegen die organisierte Eigentumskriminalität in Rumänien und Deutschland zahlreiche Objekte. Dabei konnte auch eine große Zahl an Verdächtigen vorläufig festgenommen und umfangreiches Beweismaterial sichergestellt werden. Heute (26.11.21) zogen die Sicherheitsbehörden Bilanz zu dieser konzertierten europäischen Gemeinschaftsaktion von Polizei und Justiz. Insgesamt durchsuchten die Beamten 57 Häuser, Wohnungen, Hallen, Keller und Fahrzeuge. Elf davon befanden sich im Großraum Gütersloh und 46 in der rumänischen Region Dambovita.

Von den Verdächtigen befinden sich nach richterlicher Vorführung bereits 15 Männer im Alter von 22 bis 39 Jahren in Untersuchungshaft - 13 in Rumänien und zwei in Deutschland. Bei den Durchsuchungen stellte die Polizei große Mengen an mutmaßlichem Diebesgut sowie Bargeld in Höhe von mehr als 20.000 Euro sicher. In Rumänien entdeckten die Beamten beispielsweise über 100 Kartons mit neuwertigen Laptops, 100 Kartons mit original verpacktem Parfüm und Kosmetikartikel. Noch dazu konnten zwei LKW ausgemacht werden, die voll mit hochwertigen Schuhen und Bekleidung beladen waren. Auch zahlreiche TV-Geräte und Kartons mit teuren Wein- und Cognacflaschen wurden beschlagnahmt.

Bei den Durchsuchungen in Deutschland stellten die Ermittler in einem Kellerraum rund 50 Paar neuwertige Sportschuhe sowie mehr als 60 Kartons mit neuen Messern fest. Der Beuteschaden liegt mittlerweile bei über zwei Millionen Euro. Auch die entstandenen Schäden für die Transportwirtschaft waren immens. Kurzum: Die heute vorgestellte Bilanz zeigt eindrucksvoll den Erfolg dieser europäischen Gemeinschaftsaktion von Polizei und Justiz.
Auch Nicola Simon, Leiterin der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim, freute sich über den großen Erfolg ihrer Kolleginnen und Kollegen. Simon: "Der lokale Kriminalitätshotspot auf dem Autohof Holsterfeld wurde durch hervorragende Arbeit unserer Ermittler in Zusammenarbeit mit den europäischen Partnern beseitigt. Dadurch konnten wir ein Zeichen setzen und deutlich machen, dass Kriminalitätsbekämpfung nicht an Grenzen haltmacht."

Der rund 30 Personen starken Tätergruppierung konnten bis jetzt 112 Taten in Deutschland zugeordnet werden - weitere Ermittlungen dauern an. Die Strafverfolgungsbehörden aller beteiligten Länder waren bei der Aktion zeitgleich im Einsatz. Unterstützt wurde die seit eineinhalb Jahren im Einsatz befindliche Ermittlungsgruppe der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Osnabrück, von rumänischen und französischen Sicherheitsbehörden und durch die EU-Institutionen Eurojust und Europol mit Sitz in den Haag. Auch das LKA Baden-Württemberg wie auch die Polizei in Nordrhein-Westfalen trugen zum Erfolg bei. Nur durch die gute und enge Zusammenarbeit aller Beteiligten war dieser Erfolg erst möglich geworden.

Die betroffenen Rastplätze in Deutschland lagen überwiegend in den Bundesländern Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. In Niedersachsen werteten die Ermittler insgesamt sechs Brennpunkte, unter anderem in Hannover, Braunschweig und Göttingen, aus. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim können etwa 92 Prozent der Taten dem Autohof Holsterfeld in Salzbergen zugeordnet werden.

Die Masche der Bande: Im Schutz der Nacht schlugen sie zu und schlitzten die Planen von LKW auf, während die Trucker in der Fahrerkabine schlief. Im Anschluss luden sie die Beute auf ein mitgeführtes Fahrzeug. Danach versuchten sie das Diebesgut überwiegend im Ausland zu verkaufen. Bei ihren Taten gingen die Täter ganz gezielt, professionell und arbeitsteilig vor.red/ Foto: Polizei










25.11.2021 • 21:54 Uhr

Landesgartenschau in ernster Krise: Kartenvorverkauf überraschend gestoppt - Krisensitzungen für Aufsichtsrat, Stadtrat und Kreistag

Eine kritische Lage ist nach Darstellung des Managements der Landesgartenschau gGmbH in der heutigen Ratssitzung die Ursache dafür, dass der für den 1.Dezember 2021 festgesetzte Beginn des Ticketsverkauf für die Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim ausgesetzt wird. Bürgermeisterin Franziska Schwarz kündigte außerdem Krisensitzungen der zuständigen Gremien wie LaGa-Aufsichtsrat, Stadtrat und Northeimer Kreistag für den 7. Dezember 2021 an. Sie werden in Bad Gandersheim tagen. Die kritische Lage wurde u.a. mit Kostensteigerungen, Engpässen bei der Materialbeschaffung und den Beschäftigten (Corona-Pandemie/Quarantäne) der am Bau beteiligten Firmen erklärt.

Wie auf die LaG -Krise reagiert werden kann soll das Management in verschiedenen Szenarien erarbeiten und den Gremien bis zum 7. Dezember 2021 zur Entscheidung vorlegen. Die negativen Nachrichten zu der schwierigen LaGa-Lage wirkten auf die Ratsmitglieder und rund 30 Besucher/innen im Forum der Oberschule wie ein Schock. red/Fotos: Fis WMG












25.11.2021 • 16:45 Uhr

Innenminister Pistorius händigt Bewilligungsbescheide aus: Northeim-Hohnstedt und Königslutter am Elm erhalten Bedarfszuweisungen für Stärkung des Brandschutzes

In diesem Jahr erhalten 31 besonders finanzschwache Kommunen in Niedersachsen sogenannte Bedarfszuweisungen des Landes für die Erfüllung besonderer Aufgaben. Zu diesen „besonderen Aufgaben" gehört zum Beispiel auch der Brandschutz. Das Innenministerium bewilligt aktuell in den kommenden Wochen Mittel in Höhe von rund 18,5 Millionen Euro für Kommunen in ganz Niedersachsen. Gefördert werden im aktuellen Verfahren wichtige Investitionen für den Brandschutz und Hilfeleistungen. Dazu gehören neben Baumaßnahmen an Feuerwehrgebäuden auch die Beschaffungen von Feuerwehrfahrzeugen sowie Brandschutzmaßnahmen in öffentlichen Einrichtungen.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius: „Die niedersächsische Feuerwehr rettet Leben - jeden Tag, rund um die Uhr. Sie muss daher bestmöglich ausgestattet und untergebracht sein. Das herausragende Engagement der ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männer ist für unsere Gesellschaft unersetzlich. Darum tragen wir als Land dazu bei, die regionale Feuerwehrinfrastruktur in Niedersachsen zu erhalten und zu modernisieren. Termine wie der heutige sind mir auch deswegen eine echte Herzensangelegenheit!"

Innenminister Pistorius hat heute (25.11.2021) zwei Bedarfszuweisungen für kommunale Projekte im Bereich Feuerwehr überreicht: 880 000 Euro gingen dabei an die Stadt Northeim für den Neubau eines Feuerwehrhauses im Ortsteil Hohnstedt.

Mehr als 1.265.000 Euro erhielt die Stadt Königslutter am Elm ebenfalls für den Neubau eines Feuerwehrhauses, im Ortsteil Scheppau. red











25.11.2021 • 16:42 Uhr

Wichtiger Zeugenaufruf nach wilder Verfolgungsfahrt mit der Polizei

Am gestrigen Mittwoch stellte eine Streife des Polizeikommissariat Seesen gegen 14:30 Uhr im Stadtgebiet Seesen einen weißen Mercedes AMG aus Alfeld fest, welcher eine Anliegerstraße durchfuhr. Es sollte sich eine Verkehrskontrolle anschließen, welche durch entsprechende Anhaltesignale angekündigt wurde. Der Fahrzeugführer entzog sich nunmehr durch überhöhte Geschwindigkeit, rücksichtslose und gefährliche Fahrmanöver der Kontrolle.

Unter anderem überholte er trotz Überholverbot und Gegenverkehr. Es wurde die B248 ab der Einmündung "Jahnstraße" in Seesen in Richtung der B82 durch Neuekrug und Hahausen befahren. Im Bereich Hahausen verloren die Beamten den PKW aus den Augen.

Funkstreifenwagen aus Salzgitter Langelsheim und Goslar beteiligten sich an anschließend eingeleiteten der Fahndung nach dem PKW. Als die Maßnahmen gegen 15:00 Uhr erfolglos eigestellt und die unterstützen Polizeikräfte entlassen wurden, konnte das Fahrzeug in Neuekrug durch die nach Seesen zurückkehrenden Beamten erblickt, angehalten und kontrolliert werden.

Am Steuer des PKW saß ein 48-Jähriger Mann aus Freden, welcher sich zu den Tatvorwürfen im Zusammenhang mit der Entziehung der Verkehrskontrolle durch Flucht so weit einließ, dass er nicht der verantwortliche Fahrzeugführer gewesen sei. Bei der Überprüfung seiner Fahrtauglichkeit konnten die Beamten Anhaltspunkte gewinnen, die für die Beeinflussung der Fahrtauglichkeit durch den Konsum von Betäubungsmitteln sprachen. Eine Blutprobe wurde entnommen. Der Fahrzeugführer muss sich nun gleich zwei Mal wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.

Die Polizei Seesen bitte Verkehrsteilnehme, die Zeugen der Flucht geworden sind oder sogar selbst durch den Flüchtenden gefährdet wurden, sich unter 05381/944-0 zu melden.










25.11.2021 • 16:38 Uhr

Aufmerksamer Anwohner verhindert Einbruch in Einfamilienhaus in Dorste - Polizei nimmt drei Tatverdächtige nach Verfolgung in Wulften fest

Ein aufmerksamer Anwohner hat am Mittwochnachmittag (24.11.21) in Dorste (Landkreis Göttingen) vermutlich einen Einbruch verhindert. Gegen 14 Uhr beobachtete der Zeuge drei verdächtige Männer, die versuchten, gewaltsam in ein freistehendes Einfamilienhaus in der Straße "In der Silberkuhle" in Droste einzudringen. Der Mann alarmierte die Polizei. Als die mutmaßlichen Einbrecher die herannahenden Streifenwagen bemerkten, brachen sie ihr Vorhaben ab und flüchteten über ein angrenzendes Feld. Hier bestiegen sie ein bereitgestelltes Fluchtfahrzeug und fuhren in Richtung Wulften davon.

Funkstreifen aus Osterode, Herzberg, Bad Lauterberg, Duderstadt, Gieboldehausen und auch aus Northeim nahmen die Verfolgung auf. Hierbei kam es in Wulften zu einer Berührung mit einem der Einsatzfahrzeuge. Verletzt wurde niemand. Die drei 18, 19 und 21 Jahre alten, mutmaßlichen Einbrecher konnten festgenommen werden. Zwei von ihnen sind bereits einschlägig im Zusammenhang mit Eigentumsdelikten und Einbrüchen polizeilich in Erscheinung getreten.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen wird das Trio am Donnerstagnachmittag dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. jk











25.11.2021 • 16:33 Uhr

Neuer Termin: „Südniedersachsen auf dem Weg zu Wasserstoffregion! Grascha-Webtalk mit der Südniedersachsen Stiftung!

„Grüner Wasserstoff für Südniedersachsen?“ ist das Thema im nächsten Webtalk des FDP-Landtagsabgeordneten Christian Grascha. Der Webtalk findet am Mittwoch, den 01.12.2021, von 20.00 bis 21.00 Uhr per Zoom statt. Gesprächspartner sind Dr. Jochen Kuhl, Vorstandsvorsitzender der Südniedersachsenstiftung und Dr. Benjamin W. Schulz, Projektleiter ViridisH2 Südniedersachsen. Wirtschaft und Gesellschaft stehen vor Veränderungen in der Energie- und Verkehrspolitik.

Neben anderen regenerativen Energien werden grüner Wasserstoff und Brennstoffzellen dabei eine Schlüsselfunktion übernehmen. Das Projekt der Südniedersachsenstiftung stellt sich unter anderem die Frage, wie kann eine dezentrale grüne Wasserstoffwirtschaft in der Region etabliert werden. Warum ist eine Transformation zur Wasserstoffregion Südniedersachsen sinnvoll und welche Handlungsfelder gibt es.
„Ich freue mich, dass Dr. Jochen Kuhl und Dr. Benjamin W.Schulze von der Südniedersachsenstiftung als Gesprächspartner zur Verfügung stehen. Um die Herausforderung der Zukunft für uns und künftige Generationen zu meistern, brauchen wir Innovation und Forschung, auch hier vor Ort in Südniedersachsen“, so Grascha. Bürger und Bürgerinnen sind herzlich eingeladen, sich zu informieren oder auch Fragen zu stellen.

Den Zugangslink für die Videokonferenz finden Sie auf der Homepage von Christian Grascha unter www.christian-grascha.de oder melden Sie sich bei mail@christian-grascha.de an. Weitere Informationen erhalten Sie auch über das Wahlkreisbüro von Christian Grascha in Einbeck unter 05561/7939966.

Informationen zu Zoom: Die Einwahl funktioniert über einen externen Link. Sie müssen Zoom nicht installieren. Voraussetzung sind lediglich ein Endgerät mit Mikrofon und Kamera mit Internetanschluss. Kamera und Bild können aber, auf Wunsch, während der Unterhaltung deaktiviert werden.














25.11.2021 • 16:20 Uhr

Bauern geschockt! 33 Prozent bei Erlösen eingebüßt!

Die Folgen der Corona-Pandemie und der Exportstopps aufgrund der Afrikanischen Schweinepest sowie steigende Kosten haben in Niedersachsen für erhebliche wirtschaftliche Einbußen bei den Landwirten gesorgt. Die Unternehmensergebnisse seien im vergangenem
Jahr im Durchschnitt um rund 33 Prozent zurückgegangen, sagte der Präsident der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Gerhard Schwetje, am Donnerstag in Oldenburg. Eine Besserung der Lage sei vorerst nicht in Sicht.

Zahlreiche bäuerliche Unternehmen hätten Eigenkapital eingebüßt und seien mit Krediten hoch belastet. «Der finanzielle Druck ist in vielen Betrieben entsprechend hoch», warnte der Kammerpräsident. Zugleich würden aus Politik und Gesellschaft heraus stetig wachsende
Anforderungen zum Schutz des Klimas und der Umwelt sowie von Arten, Gewässern und Tieren formuliert. Die zusätzlichen Kosten für diese neuen Aufgaben zu erwirtschaften, sei momentan kaum möglich.

Etliche Familien überlegten, ganz oder teilweise aus der Landwirtschaft auszusteigen, um alternative Einkommensquellen zu erschließen und weitere Vermögensverluste zu verhindern, sagte Schwetje. Vor allem bei den Fleischproduzenten übersteigen nach seinen Angaben derzeit die Kosten für die Produktion deutlich die Erlöse. Auch für Energie, Düngemittel und Saatgut müssten die Betriebe immer mehr zahlen.

Lediglich der Ackerbau profitiere derzeit von wachsender Nachfrage und steigenden Preisen bei Getreide und Raps. Außerdem hofften die Milchbauern angesichts steigender Weltmarktpreise etwa bei Milchpulver und Butter auf ein besseres Jahr 2022.

Die Landwirtschaftskammer hat ihrem Sprecher Wolfgang Ehrecke zufolge die Zahlen von 850 landwirtschaftliche Betrieben ausgewertet, die in einem Testbetriebsnetz registriert sind. In ganz Niedersachsen gibt es noch rund 37.000 Bauernhöfe.epd / Foto: Landvolkverband











25.11.2021 • 15:48 Uhr

Krankenhäuser protestieren gegen tägliche Testpflicht von Geimpften - Empörung in den Kliniken

Die Krankenhäuser fordern, die tägliche Corona-Testpflicht für Geimpfte sofort auszusetzen. Sie sei praktisch nicht umsetzbar, erklärte die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) am Donnerstag in Berlin. Für Geimpfte und Genesene seien zwei Testungen pro Woche ausreichend. Es müssten praktikable Lösungen gesucht werden, forderte der DKG-Vorstandsvorsitzende Gerald Gaß. Die tägliche Testung von Ungeimpften sei dagegen selbstverständlich.

Nach dem novellierten Infektionsschutzgesetz müssen alle Personen, die Krankenhäuser oder Arztpraxen betreten, getestet sein. Die erweiterte Testpflicht habe in den Kliniken für Verwirrung und Empörung gesorgt, erklärte die Krankenhausgesellschaft. Sie führe zu einer untragbaren zusätzlichen Belastung für das Personal.

Unterstützung erhielten die Kliniken von den Gesundheitsministern der Bundesländer. Sie forderten den Bund nach einer Videokonferenz auf, die täglichen Testpflichten für Immunisierte in Kliniken und Arztpraxen zu reduzieren. Die zusätzlichen Anforderungen aus dem novellierten Infektionsschutzgesetz der Ampel-Koalition seien völlig überzogen, erklärte der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz und bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) in München. Zwei Selbsttests pro Woche reichten für Geimpfte und Genesene aus.epd











25.11.2021 • 15:40 Uhr

„Modellorte der Demokratie": Minister Tonne zeichnet Hainberg-Gymnasium in Göttingen aus

Als erste von 15 „Ausgezeichneten Demokratieschulen in Niedersachsen" hat Kultusminister Grant Hendrik Tonne am heutigen Donnerstag das Hainberg-Gymnasium in Göttingen ausgezeichnet.
„Ich freue mich ganz außerordentlich, heute das Hainberg-Gymnasium als ´Ausgezeichnete Demokratieschule in Niedersachsen´ würdigen zu dürfen. Das HG ist für das Kultusministerium schon seit geraumer Zeit ein wichtiger Partner im Bildungsprozess für eine nachhaltige Entwicklung (BNE) und Demokratiebildung. Demokratie ist nicht selbstverständlich gegeben, das erleben wir auch vermehrt in der jüngeren Vergangenheit. Sie muss als Lebens-, Gesellschafts- und Herrschaftsform immer wieder aufs Neue gelernt und gelebt werden", so der Minister.
Erklärtes Ziel des Landes, seiner Schulen und Bildungsstätten sei es, junge Menschen darauf vorzubereiten, sich als mündige Bürgerinnen und Bürger aktiv, kritisch und selbstreflektiert in demokratische Prozesse einbringen zu können. Als engagierte UNESCO-Projektschule mit einer Unterrichts- und Schulkultur, die sich in besonderem Maße an Vielfalt als Wert unserer pluralistischen demokratischen Gesellschaft orientiert, biete das HG seinen Schülerinnen und Schülern dafür viele Erfahrungsräume. red












25.11.2021 • 15:33 Uhr

Fast 4.000 Besucher bei Göttinger Ausstellung über Tora-Wimpel

Eine Ausstellung über jüdische Tora-Wimpel ist nach Angaben des Städtischen Museums Göttingen erfolgreich verlaufen. «Wir konnten vor Ort und online bisher insgesamt 3.880 Besucherinnen und Besucher begrüßen», sagte Museumsleiterin Andrea Rechenberg am Donnerstag dem Evangelischen Pressedienst (epd). «Bei diesem speziellen Thema und in der kurzen und ungünstigen Ausstellungszeit, die auch in den Sommerferien lag, ist das sehr zufriedenstellend.»

Der Besuch im Museum habe wegen der Corona-Pandemie stark beschränkt werden müssen, sagte Rechenberg. So hätten sich gleichzeitig höchstens acht Personen in den Ausstellungsräumen aufhalten dürfen. Die Museumschefin erinnerte daran, dass der
Niedersächsische Landesbeauftragte gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens, Franz Rainer Enste, die Ausstellung als «Leuchtturmprojekt gegen Antisemitismus in Niedersachsen» bezeichnet habe. Die Schau mit dem Titel «Gestickte Pracht und gemalte Welt» lief von Mitte Juli bis Mitte Oktober. Im Internet ist sie weiterhin zu sehen.

18 solcher bestickten und bunt bemalten Tora-Wimpel waren bei der Ausstellung im Göttinger Museum zu sehen. Sie stammten aus der Insgesamt 28 Wimpel umfassenden Sammlung des Hauses. Die meisten Wimpel wurden erstmals öffentlich ausgestellt - zuvor konnte nur Ende
des 19. Jahrhunderts eine kleine Auswahl besichtigt werden. Vor ihrer Präsentation in Göttingen wurden alle Tora-Wimpel der Sammlung zwei Jahre lang in Hamburg aufwendig restauriert.

Nahezu alle der in Göttingen gezeigten Wimpel konnte das Museum konkreten Personen und Familien zuordnen, die meisten von ihnen lebten im südlichen Niedersachsen. Bis auf einen späteren Zukauf kam der vorgestellte Bestand vor 1917 in das Museum, versicherte
Rechenberg. Das befreie diese Tora-Wimpel von dem Verdacht, sie könnten den jüdischen Gemeinden durch das Nazi-Regime entrissen worden sein.EPD










25.11.2021 • 15:28 Uhr

Der Kreis Goslar kooperiert mit bundesweiter Initiative "Trau dich!" zur Prävention des sexuellen Kindesmissbrauchs

Kinderrechte, körperliche Selbstbestimmung und sexueller Kindesmissbrauch sind die Themen des Theaterstücks "Trau dich!", das die Kompanie Kopfstand in Seesen vor insgesamt rund 200 Kindern aufführt. Das Stück ist ein zentrales Element der bundesweiten Initiative "Trau dich!" zur Prävention des sexuellen Kindesmissbrauchs, die die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im November 2012 gestartet hat. Ziel ist, Mädchen und Jungen zwischen acht und zwölf Jahren über ihre Rechte aufzuklären, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und sie zu informieren, wo sie im Falle eines Übergriffs Hilfe finden.

Zentrales Element der Initiative ist die interaktive Theateraufführung "Trau dich! - Ein starkes Stück über Gefühle, Grenzen und Vertrauen" für Kinder zum Thema Kinderrechte und Missbrauch. Das Stück informiert Schülerinnen und Schüler und motiviert sie, sich im Falle eines Missbrauchs an eine Person ihres Vertrauens zu wenden. Um auch die Eltern und pädagogischen Fachkräfte anzusprechen, werden für Lehrkräfte der beteiligten Schulen Fortbildungsveranstaltungen angeboten sowie Informationsabende für Eltern durchgeführt.

Das Online-Portal www.trau-dich.de spricht Kinder mit altersgerechten Informationen direkt an. In einer Online-Datenbank finden sie Beratungsstellen und Hilfsangebote in ihrer Nähe. Broschüren mit dem Titel "Du bist stark!" für Mädchen und Jungen motivieren die Kinder, den eigenen Gefühlen zu vertrauen und sich an eine Vertrauensperson zu wenden. red










25.11.2021 • 15:22 Uhr

Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen: Fahnen gehisst! Es braucht mehr als Worte – Nein zu Gewalt

Anlässlich des heutigen Int. Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am heutigen 25. November, wurde jetzt vor dem Kreishaus in Northeim die Flagge „Nein zu Gewalt“ gehisst.

Dabei sind neben der Landrätin Astrid Klinkert-Kittel auch Vicky Berkhan und Alina Sincheck von der Polizeidirektion Northeim, Heike Oppermann von der BISS Beratungsstelle, Kerstin Lüpkes von der Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft Landkreis Northeim sowie die stellv. Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Northeim Anja Duske anwesend. Die Anwesenden bringen klar zum Ausdruck, dass es mehr als Worte braucht, es braucht ein Anerkenntnis von der Politik, dass Gewalt gegen Frauen ein gesamtgesellschaftliches Problem ist. Nach der Unterzeichnung der Istanbul-Konvention werden finanzielle Mittel von Bund und Ländern benötigt, um flächendeckend Beratungsstellen und Schutzeinrichtungen für von Gewalt betroffene und bedrohte Frauen zu errichten. Nur so könne die Gewalt gegen Frauen und deren Folgen gezielt verringert werden.

In dem Zeitraum, um den 25. November finden in den Landkreisen und Kommunen viele Aktionen rund um das Thema häusliche Gewalt statt, um die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und Hilfsangebote bekannt zu machen.

Das Netzwerk Runder Tisch gegen häusliche Gewalt, zu dem die Beratungs- und Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt Landkreis Northeim (BISS), die Polizeidirektion Northeim sowie weitere Beratungsstellen aus der Region gehören, und die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Northeim hatten am 17. November gemeinsam zum Theaterstück „Die Wortlose“ mit anschließender Podiumsdiskussion eingeladen. Das Stück ging unter die Haut und berührte die Anwesenden sehr. Darunter auch die Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, die die Anwesenden begrüßte. Die Podiumsdiskussion im Anschluss an das Theaterstück machte deutlich, dass die bestehende Interventionskette im Fall von häuslicher Gewalt gut funktioniert, jedoch ausbaufähig ist. Es fehlen teilweise verlässliche, dauerhafte finanzielle Zusagen z.B. seitens des Landes. Daneben wurde die Verbindung von finanzieller Abhängigkeit und Partnerschaftsgewalt festgestellt. Auch ein Verantwortungsgefühl der gesamten Gesellschaft ist wichtig, um häusliche Gewalt zu bekämpfen. Es braucht nicht nur Kurse, um Mädchen zu stärken, sondern auch, um Jungs zu sensibilisieren, wo Diskriminierung gegen Frauen und Sexismus beginnen. Grenzen müssen für Männer und Frauen klar sein und eingehalten werden.

Im Landkreis Northeim wird im Jahr 2022 das Frauenhaus mit acht Belegplätzen an den Start gehen. Träger ist die Werk-statt-Schule e.V., die langjährige Erfahrung in der Beratung von Frauen mitbringt. „Die Errichtung eines Frauenhauses in unserem Landkreis ist mir ein persönliches Anliegen.“ erklärt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, „Ich bin sehr froh, dass dieser Wunsch nun 2022 endlich in die Tat umgesetzt wird, damit können wir eine dringend benötigte Versorgungslücke schließen.“

Die kriminalstatistische Auswertung von Partnerschaftsgewalt des Bundeskriminalamtes (BKA) zeigt seit 2015 eine kontinuierliche Erhöhung der Fälle von häuslicher Gewalt. Über 140.000 Personen werden jährlich Opfer häuslicher Gewalt. Über 81 Prozent der Betroffenen sind Frauen. Auch im Landkreis Northeim steigen die Fälle von Partnerschaftsgewalt. Zusätzlich werden die Fälle komplexer – die Beratungsdauer steigt.

Sind Sie von Gewalt betroffen? Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" ist ein bundesweites Beratungsangebot für Frauen, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben. Unter der Nummer 08000 116 016 und via Online-Beratung werden Betroffene aller Nationalitäten, mit und ohne Behinderung – 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr unterstützt. Auch Angehörige, Freundinnen und Freunde sowie Fachkräfte anonym und kostenfrei beraten.

Zum Bild:
Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (4.v.l.) hisst gemeinsam mit (v.l.n.r.) Anja Duske (stellv. Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Northeim),Kerstin Lüpkes (Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft Landkreis Northeim), Heike Oppermann (BISS Beratungsstelle, Alina Sincheck (Polizei Northeim) und Vicky Berkhan (stellv. Dienstellenleiterin Polizeidirektion Northeim) die Flagge „Nein zu Gewalt“.











25.11.2021 • 13:14 Uhr

Bewilligungsbescheide DigitalPakt Schule für Göttingen: 31 Schulen werden mit 3,2 Millionen Euro gefördert

31 Schulen aus der Stadt Göttingen werden zukünftig besser für das Lernen mit digitalen Medien ausgestattet. Entsprechende Bewilligungsbescheide aus dem DigitalPakt Schule im Umfang von über 3,2 Millionen Euro hat Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne heute an Oberbürgermeisterin Petra Broistedt und Schuldezernentin Maria Schmidt übergeben. Gefördert wird der Ausbau der digitalen Infrastruktur durch die Installation von 2 Datendoppeldosen je Unterrichtsraum sowie Stromversorgung für Präsentationstechnik, Vorbereitung für flächendeckendes WLAN in allen unterrichtsrelevanten Bereichen und die Vernetzung innerhalb der Schulen.

Kultusminister Tonne erklärt: „Das Lernen mit digitalen Medien und über digitale Medien ist Chance und Herausforderung zugleich. Das war bereits vor Corona der Fall, aber die Dringlichkeit, bei technischer Ausstattung, Pädagogik und Didaktik mehr Tempo aufnehmen zu müssen, ist durch die Pandemie gnadenlos offengelegt worden. Insofern freue ich mich, dass Göttingen gemeinsam mit den Schulen in der Stadt richtig auf die Tube drückt und den Wandel aktiv gestaltet. Eine gute, abgestimmte Zusammenarbeit zwischen Schulträgern und Schulen wie hier in Göttingen ist immer die Basis für eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Schullandschaft. Auch für die Zukunft wünsche ich der Stadt und den Schulen ein erfolgreiches Zusammenwirken im Sinne der Schülerinnen und Schüler."

Oberbürgermeisterin Petra Broistedt: „Schulen als Lernorte erster Güte müssen mit der technischen Entwicklung mithalten können. Das erwarten die Schülerinnen und Schüler, aber auch die Lehrkräfte und nicht zuletzt die Eltern völlig zu Recht." Die Pandemie habe wie ein Brennglas gezeigt, wo es in Sachen Digitalisierung an Schulen noch hapere. Sie betont: „Gutes Lernen funktioniert nur mit einer guten technischen Ausstattung. Jetzt gilt es, anzupacken und den Nachholbedarf abzubauen."

Göttingens Schuldezernentin Maria Schmidt ergänzt, dass sie sich nach langer Planung und Vorbereitung über die nunmehr stattfindende Umsetzung sehr freue. „Die Mittel des Landes sind deshalb sehr willkommen." red














25.11.2021 • 10:59 Uhr

Bad Gandersheim: Corona-Testzentrum kommt - im Gesundheitszentrum Sportstadt - Klare Verabredung zwischen Bürgermeisterin Schwarz und Unternehmer Reinecke

Angesichts der grassierenden Corona-Krise mit hohen Infektionenzahlen in der südniederäschsschen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim gilt es als abgemacht, dass unverzüglich ein Corona-Testzentrum in der Stadt vorgehalten wird. Diese Verabredung ist jetzt auf Initiative von Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz in trockenen Tüchern, so die aktuelle Recherche des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group. Nach einer Anfrage bei der Bürgermeisterin hieß es zunächst, die Bürgermeisterin sei wegen einer neuen Testmöglichkeit mit der hiesigen Helios-Klinik im Gespräch.

Dann die Wende. In einem gemeinsam Gespräch mit dem Betreiber des Bad Gandersheimer Sportstadt, dem Unternehmer Tobias Reinecke, ist entschieden: "Das Corona-Testzentrum wird im Gesundheitszentrum in der Sportstadt in der Marienstraße eingerichtet!". Reinecke bestätigte das ausdrücklich im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk. Der Unternehmer erklärte weiter, dass genehmigungsrechtliche Voraussetzungen von Behörden vorliegen. Es erfolge noch eine Abstimmung mit der Kassenärztlichen Vereinigung und logistische Vorbereitungen. "Dann legen wir los!" Voraussichtlich und unter günstigen Umständen könnte das schon in der kommenden Woche sein.

Reinecke hat Erfahrung mit Corona-Testungen. Bekanntlich wurde von ihm bereits in der "Ratsschänke" im Gandersheimer Rathaus zeitweilig ein Testzentrum mit Erfolg vorgehalten. red /Fotos: Fis WMG












25.11.2021 • 10:12 Uhr

Heute tagt der Bad Gandersheimer Stadtrat ab 18.30 Uhr öffentlich: Appell zum Schutz vor Corona - Maske tragen und 3G-Regel

Aufgrund der aktuellen gesetzlichen Lage kann die heutige öffentliche Ratssitzung in Bad Gandersheim am 25. November 2021, 18.30 Uhr, Forum der Oberschule, trotz der gestiegenen Corona-Zahlen leider nicht online tagen, heißt es in einer offiziellen Verlautbarung der Stadt.

Daher appellieren Bürgermeisterin Franziska Schwarz und Ratsvorsitzender Detlev Krause eindringlich an alle Teilnehmenden, während der gesamten Sitzung einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und die weiteren Hygieneregeln (Abstand, Hände-Desinfektion) einzuhalten.

Es wird ferner daran appelliert, zur Ratssitzung einen Nachweis über eine Impfung, Genesung oder einen aktuellen Negativ-Test auf das Corona-Virus mitzubringen (das ist die 3G-Regel).

„Bitte schützen Sie sich und andere in dieser sehr brisanten Zeit!“ so Bürgermeisterin Franziska Schwarz. red










25.11.2021 • 10:00 Uhr

Goslar: Nach Vorfahrtmissachtung Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen

Am gestrigen Mittwoch, 24.11.2021, um 08.39 Uhr befuhr ein aus dem Landkreis Hildesheim stammender 23-jähriger Mann mit seinem schwarzen Nissan Navara die Bundesstraße 6 aus Salzgitter kommend in Richtung Goslar. An der Kreuzung B6/L500 (Posthofkreuzung) wollte er nach links in Richtung Liebenburg abbiegen.

Dabei übersah er eine entgegenkommende und bevorrechtigte 67-jährige Frau, welche die B 6 mit ihrem roten Citroen C1 aus Goslar kommend in Richtung Salzgitter befuhr. Es kam zum Zusammenstoß, bei welchem die aus Goslar stammende Frau schwer und der Hildesheimer leicht verletzt worden sind. Sie wurden anschließend zur weiteren medizinischen Versorgung ins Krankenhaus verbracht.

Beide Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die aus den Fahrzeugen ausgetretenen Flüssigkeiten wurden von der Feuerwehr mit Bindemittel abgestreut. Der Gesamtschaden wird auf 16.000 Euro geschätzt. red/Foto: Polizei











25.11.2021 • 09:53 Uhr

Keine Privatsache: Polizeidirektion Göttingen legt Schwerpunkt auf Bekämpfung häuslicher Gewalt

Die Zahl der Straftaten im Bereich der häuslichen Gewalt steigt im Bereich der Polizeidirektion Göttingen seit Jahren kontinuierlich an und hat im Jahr 2020 mit mehr als 3300 Fällen den höchsten Wert im Zehn-Jahres-Vergleich erreicht. Die Bekämpfung der Gewalt im sozialen Nahraum hat deshalb einen hohen Stellenwert in der Polizei und bildet einen besonderen Schwerpunkt in der polizeilichen Arbeit, sagt Gwendolin von der Osten (Foto), Präsidentin der Polizeidirektion Göttingen, anlässlich des heutigen (25. November) Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen.

26 Todesopfer 2020 in Niedersachsen

Häusliche Gewalt hat viele Formen: Sie passiert zwischen Menschen, die in einer Ehe, einer Lebenspartnerschaft oder in einer intimen Beziehung zueinanderstehen. Sie umfasst alle Formen physischer, sexueller und psychischer Gewalt und kommt in allen Bildungs- und Einkommensschichten, in allen Altersgruppen, Nationalitäten und Kulturen vor. Gewalt im sozialen Nahraum betrifft dabei nicht nur die direkt Betroffenen - auch beispielsweise Kinder lernen Gewalt als Muster zur Konfliktlösung kennen und werden später nicht selten selbst Opfer. Oder sogar Täter. Häusliche Gewalt kann ein Leben gänzlich zerstören: 2020 wurden allein in Niedersachsen 26 Menschen Opfer tödlicher Partnerschaftsgewalt.

Vor diesem Hintergrund macht Gwendolin von der Osten ganz deutlich: "Häusliche Gewalt ist keine Privatsache, die Eskalationsspiralen sind keine Ehedramen und kein 'Frauenthema'. Häusliche Gewalt ist eine schwere Kriminalitätsform, die es mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu bekämpfen gilt." Neben der konsequenten Strafverfolgung sind das auch die Abwehr von Gefahren sowie der Schutz von Opfern. Auch Netzwerke mit zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren sowie verschiedenen Behörden sind von besonderer Bedeutung, um Opfern schnelle Hilfe und effektiven Schutz bieten zu können.

Online-Wache als wichtiges
Mittel der Anzeigeerstattung

Ein weiteres wichtiges Angebot, das zudem die Bedeutung digitaler Angebote der Polizei zeigt, ist die Online-Wache. Sie wurde im Zuge der Corona-Pandemie intensiv genutzt: Waren es im Jahr 2019 lediglich 24 Anzeigen im Kontext der häuslichen Gewalt, stieg die Zahl im Corona-Jahr 2020 auf mehr als 100.

"Straftaten im familiären Umfeld werden von uns sehr ernst genommen - damit wollen wir auch das Vertrauen in die Polizei stärken und Opfer motivieren, sich an uns zu wenden. Wir haben die Entwicklung genau im Blick und werden auch künftig einen Schwerpunkt unserer polizeilichen Arbeit auf diesen Bereich legen. Jeder Mensch hat ein Recht auf Respekt, Würde und Unversehrtheit. Es gibt keine Rechtfertigung für Gewalt", sagt Gwendolin von der Osten.

"Sign for help" - Stummer Hilferuf

Anlässlich des heutigen Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen wurde auf den Social Media-Kanälen der Polizeidirektion Göttingen ein Video veröffentlicht, in dem sich die Präsidentin zum Thema äußert und auch das "Sign for help" erläutert, das Opfern eine Möglichkeit bietet, unauffällig Hilfe zu holen. Das Video ist unter folgendem Link zu finden: https://www.facebook.com/polizeidirektion.goettingen










25.11.2021 • 09:07 Uhr

Hardegsen: E-Scooter ohne Versicherungsschutz unterwegs und erwischt

Ein 33-jähriger Mann befuhr am Mittwoch mit einem E-Scooter die Straße "Vor dem Tore" in Hardegsen. Den beiden Polizeibeamten fiel auf, dass am E-Scooter kein Versicherungskennzeichen angebracht war, obwohl dies vorgeschrieben ist.

Doch nicht nur das Kennzeichen fehlte, sondern es bestand auch kein Versicherungsschutz für den E-Scooter. Der Mann gab an, dass er nicht gewusst habe, dass er für einen E-Scooter eine Versicherung benötige. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.Wol










25.11.2021 • 08:58 Uhr

Neuer Überraschungscoup beim Bad Gandersheimer Naturbad-Neubau: Neues Funktionsgebäude ausgesetzt

Auf der Großbaustelle des 2-Millionen-Euro-Projektes neues Naturbad für die südniedersächsische Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim wird derzeit weiter emsig geschuftet. Der Wasserspielplatz ist technisch ausgerüstet. Die filigranen Pflasterarbeiten schreiten voran. In den Schwimmbereichen sind die Beckeninnenwände neu verputzt worden. Während beim Springerbecken noch der Beckenrand durch eine neue Betoneinfassung erhöht wird sind im Schwimmerbecken die ersten grünen Plastikbahnen verlegt.

Aber nicht alles läuft nach Plan. Mit einem Überraschungscoup brachte sich jetzt einmal das Planungsbüro polyplan (Bremen) ein. Es vermittelte gegenüber Verantwortlichen der Stadt, dass plötzlich das heftig diskutierte und von Kommunalpolitikern im Rat geforderte Multifunktionsgebäude nicht wie versprochen realisiert werden kann. Das Gebäude war zuletzt vehement nach Absprachen mit der Bad-Genossenschaft unter anderem von SPD-Ratsfrau Anja Görlach gefordert worden. In einer Einwohnerversammlung im August war es von polyplan-Chef Bruns noch hoch und heilig zugesagt worden. Das Multifunktionsgebäude sollte unter anderem den Schwimmmeistern und Aufsichtspersonal im Freibad zur Verfügung stehen.

Die Gründe für das Aussetzen des Detailprojektes sind nebulös. Fakt ist, dass die Kommunalpolitiker mit der Hiobsbotschaft in der vergangenen Sitzung des Verwaltungsausschusses konfrontiert wurden und in Schnappatmung gerieten. Ein ähnlichen Überrumpelungsvorgang hatte es bereits mit dem Sprungturm gegeben. Erst hatte es geheißen, der Sprungturm wird saniert und bleibt erhalten. Dann gab es über Nacht neue Erkenntnisse. Die Turmanlage wurde abgerissen.
red

Die Bilder dokumentieren Eindrücke von der Großbaustelle Naturbad in Bad Gandersheim. Es soll zum Start der Landesgartenschau im April 2022 zunächst nur für die Besucher der Landesgartenschau geöffnet werden. Fotos: Fis WMG
















25.11.2021 • 08:27 Uhr

Corona-Virus-Lage am Donnerstag: Inzidenzwert im Landkreis Northeim bei 211,7 - Bei Kids 472,9

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Donnerstag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Nordheim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat als tagesaktuellen Ansteckungswert soeben für den Landkreis Northeim eine Inzidenz von 211,7 offiziell mitgeteilt. Das ist eine geringfügige Verringerung gegenüber der Zahl von gestern.

Das gilt ebenso für den Inzidenzwert nach Altersgruppen im Landkreis Northeim. Danach hat sich der Wert bei den Fünf- bis 14-Jährigen auf eine Inzidenz von 472,9 eingestellt. Er ist damit gegenüber dem Vortag leicht gesunken.

red/Grafiken: RKI/ ARD/NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen












25.11.2021 • 08:18 Uhr

Mehr als 100.000 Corona-Tote in Deutschland

In Deutschland sind seit Beginn der Pandemie mehr als 100.000 Menschen im Zusammenhang mit und an dem Coronavirus gestorben. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Donnerstagmorgen für die zurückliegenden 24 Stunden 351 weitere Todesfälle. Die Gesamtzahl der Corona-Toten in Deutschland seit März 2020 stieg damit auf 100.119.

Seit Pandemiebeginn vor mehr als 20 Monaten wurden laut der Meldung des RKI vom frühen Donnerstagmorgen in Deutschland mehr als 5,5 Millionen Corona-Infektionen nachgewiesen. Für die zurückliegenden 24 Stunden hätten die Gesundheitsämter 75.961 neue Fälle gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz, welche die Zahl der Neuinfektionen binnen eines Tages bezogen auf 100.000 Einwohner angibt, liegt im bundesweiten Schnitt bei 419,7. epd/ Foto: Fis WMG










25.11.2021 • 08:13 Uhr

Caritas lobt Pläne der Ampel für Sozial- und Flüchtlingspolitik - "Richtig, dass Deutschland die Tür aufmacht"

Die neue Caritas-Präsidentin Eva Maria Welskop-Deffaa hat die sozial- und migrationspolitischen Ankündigungen im Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP begrüßt. «Im Koalitionsvertrag gibt es viel Erfreuliches», sagte sie der «Augsburger Allgemeinen» (Donnerstag). Besonders erfreulich sei aus Caritas-Sicht das Bekenntnis zu Resettlement-Programmen, also zur Aufnahme von besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen. «Es ist
richtig, dass Deutschland im Rahmen solcher humanitärer Aufnahmeprogramme die Tür aufmacht für die, die ganz besonders Schutz brauchen», sagte Welskop-Deffaa.

Viele der im sozialpolitischen Teil des Koalitionsvertrags enthaltenen Maßnahmen stärkten den Sozialstaat, lobt die Caritas-Präsidentin. Sie zeugten von einem Bewusstsein für die
Probleme vieler Menschen, darunter etwa Pflegebedürftige, Kinder aus benachteiligten Familien und Menschen ohne gültigen Papiere. Welskop-Deffaa steht seit der vergangenen Woche an der Spitze des Sozialverbandes der Katholischen Kirche in Deutschland.

SPD, FDP und Grünen hatten am Mittwoch nach etwa einmonatigen Verhandlungen ihren Koalitionsvertrag der Öffentlichkeit präsentiert. Das 177-seitige Papier trägt den Titel «Mehr Fortschritt wagen. Bündnis für Freiheit, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit».epd











25.11.2021 • 08:08 Uhr

Unfall mit gestohlenem LKW auf der A 7 bei Hann. Münden - 23 Jahre alter Fahrer hatte über 2 Promille Alkohol im Blut

Mit einem mutmaßlich am Nachmittag in Baden-Württemberg gestohlenen LKW hat ein 23 Jahre alter Mann am Dienstagabend (23.11.21) gegen 21.15 Uhr auf der A 7 bei Hann. Münden (Landkreis Göttingen) einen Unfall verursacht und ist anschließend geflüchtet. Verletzt wurde niemand. Ersten Erkenntnissen zufolge, touchierte der Mann mit dem 3,5-Tonner beim Überholen in einer Baustelle einen rechts neben ihm fahrenden Volvo. An dessen Fahrerseite entstand hierbei ein geschätzter Schaden in Höhe von etwa 3.000 Euro.

Der 30 Jahre alte PKW-Fahrer informierte die Polizei und folgte dem LKW bis auf den Parkplatz Schwalenberg-Ost zwischen den Anschlussstellen Echte und Seesen. Hier wurde der Fahrer von einer Funkstreife der Autobahnpolizei unter die Lupe genommen. Bei Überprüfung des 23-Jährigen schlug den Beamten ein intensiver Alkoholgeruch entgegen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille. Die Staatsanwaltschaft Göttingen ordnete die Entnahme zweier Blutproben und die Zahlung einer Sicherheitsleistung an.jk










25.11.2021 • 08:05 Uhr

Achtsamkeit schützt vor bösem Erwachen: Warnung der Northeimer Polizei vor Taschendieben im Bereich Nordhäuser Weg

In den letzten Wochen kam es vermehrt zu Taschendiebstählen in Einkaufsmärkten im Bereich Nordhäuser Weg in Northeim.

Hier wurden Kunden ausschließlich Geldbörsen entwendet, die offen in Außentaschen der Bekleidung getragen wurden oder sich in mitgeführten Taschen befanden, die in den Einkaufswagen abgelegt waren. Die Geschädigten bemerkten die Diebstähle erst, als sie ihren Einkauf an der Kasse bezahlen wollten.

Zuvor wurden die Betroffenen angesprochen und vermutlich dadurch abgelenkt.
In einigen Fällen wurden mittels der entwendeten Scheckkarten unmittelbar nach den Diebstählen Einkäufe in anderen Geschäften getätigt oder Geld an Bankautomaten abgehoben.
Bei den Ermittlungen der Polizei Northeim konnte festgestellt werden, dass es sich bei den Tatverdächtigen um einen Mann und Frau handeln könnte, beide ca. 30 Jahre alt, südosteuropäisches Aussehen. Die Personen sprachen gebrochen deutsch.
Dazu merkt die Polizei nun in einem Statement an: Einkaufskunden wird geraten, Geldbörsen möglichst in den Innentaschen zur tragen bzw. ihre Einkaufstaschen nicht unbeaufsichtigt zu lassen. Besondere Aufmerksamkeit sollte beim Ansprechen mit nichtigem Anlass durch unbekannte Personen walten.
Schützen sie ihr Eigentum und vermeiden sie so unnötigen finanziellen Schaden, rät die Northeimer Polizei.
red










24.11.2021 • 20:19 Uhr

Andere sagen ab, Einbeck macht ihn: den kontrollierten Weihnachtsmarkt - Erst testen, dann Bratwurst und Glühwein genießen

Es ist ganz entspannt zu auf dem heute eröffneten Weihnachtsmarkt in Einbeck zu. Auch unter den seit heute geltenden verschärften Corona-Regeln. Alle Menschen sind im Prinzip in der kleinen Budenstadt bei der wuchtigen Marktkirche und dem Alten Rathaus zugelassen. Es gibt keine eingezäunten Zonen. Auch Einlasskontrollen oder gar Einlassbändchen waren mehr ein Gerücht als das sie heute wirklich stattgefunden hätten. Alles geht ganz easy ab. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem ein Besucher beispielsweise eine Bratwurst essen möchte oder einen Glühwein bestellt. Dann wird man nach dem Dokument gefragt, das einem grünes Licht für Wurst oder Heißgetränk gewährt. Die meisten zeigte heute ihr Handy mit dem digitalen Impfnachweis vor. Andere hatten analoge Dokumente für den Nachweis dabei, dass sie gesund sind und /oder negativ getestet. Und wer das dritte "g" noch vor Ort benötigte, der konnte es sich fix beschaffen. Gleich hinter der Marktkirche ein Corona-Test-Container aufgebaut. Nicht mal eine Viertelstunde benötigt das Einsatzteam, um einen ordentlichen Coronatest abzuwickeln. Ist das Ergebnis negativ wird das bescheinigt. Und dann heißt ab ins Vergnügen auf den gemütlichen Einbecker Weihnachtsmarkt - ganz ohne Zaun und Einlaßbändchen. red/Fotos/ Video: Fis WMG














24.11.2021 • 19:49 Uhr

Gibt es eine kleine Sensation? Eine Frau hat gute Chancen neue Bauamtsleiterin in Bad Gandersheim zu werden - Beeindruckende Vorstellung

Das Management der Stadtverwaltung in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt steht möglicherweise vor einer kleinen personalpolitischen Sensation. Gestern Abend dürfte der Personalausschuss des Bad Gandersheimer Stadtrates dafür ein gutes Fundament geschaffen haben. Einmütig entschied sich das Gremien dafür, die einzige Bewerberin für die Nachfolge von Bauamtsleiter Stefan Mittwoch in Vorschlag zu bringen. Zuvor war eine der beiden übriggebliebenen Bewerberinnen (von insgesamt fünf Damen und Herren) um den Job ausgeschieden. Sie hatte dem Vernehmen nach ihre Bewerbung kurz vor dem Vorstellungstermin im Ratssaal zurückgezogen.

So präsentierte sich die einzige verbliebene Dame, und zwar eine aus der eigenen Verwaltung. Und das soll sie nach übereinstimmenden Information eines halben Dutzend der anwesenden Ausschussmitglieder in einer glänzenden Form absolviert haben: Sie ist kompetent mit professionellem Background, eloquent, sympathisch, dynamisch, jung, geradewegs überzeugend und einfach ausgezeichnet für eine Leitungsfunktion.

"So eine Vorstellung habe ich hier noch nicht erlebt!", freute sich ein Ausschussmitglied und bekräftigte damit den positiven Gesamteindruck aller Ausschussmitglieder am gestrigen Abend. Die Bewerberin hat an der Fachhochschule in Hildesheim-Holzminden studiert. Es steht zu erwarten, dass sie nach einer Mutter-Phase im Januar 2022 wieder ihre Arbeit in der Bad Gandersheimer Stadtverwaltung aufnimmt. Sie könnte dann die Leitung eines Fachbereichs übertragen bekommen, der das Bauamt mit abdeckt. Endgültig grünes Licht in der für Bad Gandersheim bedeutsamen Personalentscheidung wird der Verwaltungsausschuss in seiner morgigen Sitzung haben.

Hintergrund:
Die Leitung des Bauamtes war ausgeschrieben worden, nachdem innerhalb kürzester Zeit drei Bauamstleiter der Stadtverwaltung abhanden gekommen waren.
red










24.11.2021 • 19:10 Uhr

ver.di mobilisiert: Beeindruckende Demo mit 2000 Landesbediensteten in Hannover

Mit einer klaren Ansage an die am Samstag stattfindende dritte Runde der Tarifverhandlungen für Landesbedienstete zwischen öffentlichem Arbeitgeber (die Länder) und der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di sind rund 2.000 Beschäftigte für ihre Interessen auf die Straße gegangenen. In Hannover fand eine Demonstration auf dem Platz vor der Oper statt. Dabei wurden die Forderungen nach mehr Gehalt, mehr Wertschätzung und mehr Anerkennung für die Beschäftigten bei Polizei, in Schulen, Unis, in Pflege- und Klinikeinrichtungen sowie in des Landesämtern deutlich, lautstark und gut sichtbar bekräftigt. Zum Warnstreik und den Demos hatten neben ver.di die Gewerkschaft Erziehungs- und Wissenschaft und die Gewerkschaft der Polizei aufgerufen. Aus Südniedersachsen und auch Bad Gandersheim waren Beschäftigte zur Demo nach Hannover gefahren. Von dort berichtet für das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group Dipl.Ing. Wilhelm Kühne.
red/Fotos/ Video: Fis WMG/ WG










24.11.2021 • 15:36 Uhr

Gandeon aktuell! "Schule der magischen Tiere" am Sonntag zu sehen

Die aktuellen Filmtitel im Bad Gandersheimer Gandeon-Kino in der Marienstraße sind soeben von der Kino-Chefin Dr. Trude Poser in Grafik und Inhaltsangaben publik gemacht worden. Einzelheiten sind auf der Grafik dokumentiert.
Das Gandeon-Team ist vorbereitet. Es freut sich auf Stammgäste und neue Besucher und Besucherinnen!

Inhalte:

Contra

Der neue Film von Sönke Wortmann: In seiner Jura-Vorlesung hat Professor Richard Pohl (Christoph Maria Herbst) seine Studentin Naima (Nilam Farooq) rassistisch diskriminiert. Um seinen Fehler wieder aus- zubügeln, wird er vom Disziplinarausschuss dazu verdonnert, ihr bei einem wichtigen Debattierwettstreit als Mentor zur Seite stehen. Der Dozent und die Studentin könnten unterschiedlicher nicht sein, dennoch wachsen sie zu einem starken Team zusammen. -Mit Remakes französischer Erfolgsfilme hat Sönke Wortmann Erfahrung. Nach "Der Vorna- me" ist "Contra" nun also abermals ein auf deutsche Verhältnisse zugeschnittenes Kinoformat aus Frankreich.

Die Schule der magischen Tiere

Ida ist neu in der Schule und wird nicht gerade mit offenen Armen empfangen. Doch zwei Jungs sind ihr gleich aufgefallen, der tollpatschige Benni und der coole Jo. Richtig aufregend wird es für Ida und Benni, als in ihrer Klasse der verschrobene Mr. Morrison auftaucht und ihnen ihr magisches Tier präsentiert. Ida bekommt Fuchs Rabatt, Benni Schildkröte Henrietta. Daneben sorgt auch noch eine Serie von Diebstählen und Sachbeschädigungen für Wirbel an der Schule. - Schulabenteuer nach der erfolgreichen Kinderbuchreihe.

Schachnovelle

7 Deutsche Filmpreisnominierungen, u.a. als Bester Film! Nach DER MEDICUS und NORDWAND hat sich Regisseur Philipp Stölzl jetzt der Neuverfilmung des berühmten Romans von STEFAN ZWEIG zuge- wandt. Als Wien 1938 von den Nationalsozialisten besetzt wird, versucht der Anwalt Josef Bartok (Oliver Masucci) noch zusammen mit seiner Frau Anna (Birgit Minichmayr) in die USA zu fliehen, doch die Mühe war umsonst – er wird von der Gestapo verhaftet und ins Hotel Metropol gebracht. Da Bartok das Vermögen des Adels verwaltet, soll er im Haupt- sitz der Geheimen Staatspolizei dem Leiter der Behörde Franz-Josef Böhm (Albrecht Schuch) Zugang zu einigen Konten der Aristokraten ermöglichen. Der Jurist ist jedoch standhaft und weigert sich, egal in welcher Form auch immer, mit der Gestapo zu kooperieren. Die an- schließende Isolationshaft zermürbt Bartok zunehmend. Als er zufällig in Besitz eines Schachbuches gerät, beginnt sich das Blatt zu wenden...
www.gandeon.de www.facebook.com/Gandeon












24.11.2021 • 15:28 Uhr

177 Seiten Koalitionsvertrag von SPD, FDP und Grünen steht - Scholz soll Kanzler werden - Habeck sein Vize

Nach rund einmonatigen Verhandlungen haben SPD, FDP und Grüne ihren Koalitionsvertrag vorgelegt. Die Ampel-Parteien präsentierten das 177-seitige Dokument mit dem Titel «Mehr
Fortschritt wagen. Bündnis für Freiheit, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit» am Mittwoch in Berlin der Öffentlichkeit.

Damit ist eine wichtige Hürde auf dem Weg zu einer Regierung unter Führung des bisherigen Vizekanzlers Olaf Scholz (SPD) genommen. Es wäre das erste Mal, dass auf Bundesebene eine sogenannte Ampel-Koalition regiert. Scholz betonte: «Die Ampel steht.» Nun werde der Vertrag den Parteien zur Abstimmung vorgelegt.

Die Koalitionsverhandlungen hatten Ende Oktober begonnen, nachdem die Sondierungsgespräche zuvor erfolgreich verlaufen waren. Beraten haben neben einer 21-köpfigen Hauptverhandlungsgruppe auch 22 Arbeitsgruppen aus fast 300 Fachpolitikerinnen und Fachpolitikern der drei Parteien.

In der Nikolauswoche ab dem 6. Dezember soll nach bisherigen Plänen der 63-jährige Scholz zum Bundeskanzler gewählt werden. Als sein Vertreter ist Robert Hobeck von den Grünen vorgesehen.











24.11.2021 • 15:13 Uhr

Beim SPD-Unterbezirksparteitag 2021 in Dassel: Nach 20 Jahren Schatzmeister Rolf Hojnatzki würdig verabschiedet

Frauke Heiligenstadt MdB ist weiterhin Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Northeim-Einbeck. Mit 98,77 Prozent Zustimmung wählten die Delegierten aus den Gliederungen der Kreis-SPD die 55-Jährige Bundestagsabgeordnete mit einem herausragenden Ergebnis erneut zu ihrer Vorsitzenden (wir berichteten topaktuell/exklusiv).

Ergänzend heute eine offizielle Verlautbarung des SPD-Presseverantwortlichen Peter Traupe im Originalwortlaut:

Der SPD-Unterbezirksparteitag fand am vergangenen Samstag, den 20. November 2021, unter den geltenden Abstands- und Hygieneregelungen im Rahmen der Corona-Pandemie in Dassel statt. Unter anderem wurde auch erstmals komplett digital gewählt, um die Wahl- und Auszählungszeiten möglichst kurz zu halten und auch damit Kontakte innerhalb der Veranstaltung zu weit wie möglich zu reduzieren.

Die Delegierten wählten außerdem Katrin Fröchtenicht aus Echte, Sonja Gierke aus Volpriehausen und Simon Hartmann aus Northeim erneut zu ihren stellvertretenden Unterbezirksvorsitzenden. Neu in dieses Amt wählten die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten den Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion Niedersachsen, René Kopka aus Einbeck. Die weiteren Mitglieder des geschäftsführenden Unterbezirksvorstands sind der erstmals zum Schatzmeister gewählte Sven Borchert aus Schönhagen und der neu gewählte Bildungsbeauftragte Martin Grund aus Rittierode. Zum Schriftführer wiedergewählt wurde Christian Krug aus Wolbrechtshausen und ebenfalls wiedergewählt wurde der Pressebeauftragte Sebastian Penno aus Northeim.

Den Gesamtvorstand komplettieren insgesamt 14 Beisitzerinnen und Beisitzer. Dies sind im Einzelnen Herbert Bredthauer (Altes Amt), Godehard Brodhun (Katlenburg-Lindau), Stefan Fiege (Bodenfelde), Julia Hellemann (Uslar), Adrian Kühn (Moringen), Runa Lichtel-Kohl, Hedi Mohammed (beide Northeim), Rita Moos (Einbeck), Annett Naumann (Hardegsen), Bettina Nowaczyk (Northeim), Nina Siavwapa, Astrid Steinhoff (beide Bad Gandersheim), Sylvia Vann (Katlenburg-Lindau) und Marek Wischnewski (Northeim).

Für über 20jährige Tätigkeit verabschiedet wurde der langjährige Schatzmeister Rolf Hojnatzki aus Einbeck. Er erhielt ein Präsent für seine kompetente Arbeit für die die Finanzangelegenheiten der Kreispartei.

Neben den Vorstands- und Delegiertenwahlen wurden u.a. auch zwei Anträge zur finanziellen Unterstützung von gemeinnützigen Vereinen, gerade in der Corona-Pandemie, und zur Förderung von Solarenergie im öffentlichen Sektor verabschiedet.
Darüber hinaus berichtete SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzender Uwe Schwarz MdL zur Kreispolitik, während Frauke Heiligenstadt als SPD-Bundestagsabgeordnete über die bundespolitischen Entwicklungen der vergangenen und kommenden Wochen berichtete.


„Mit diesem neuen Kreisvorstand können wir die vor uns liegenden Aufgaben wie die Landtagswahl 2022 und die weitere Mitgliedergewinnung erfolgreich angehen. Die SPD im Landkreis Northeim ist die stärkste politische Kraft und unterlegt dies auch mit einem starken Kreisvorstand aus erfahrenen und neuen Mitgliedern,“ so die wiedergewählte Unterbezirksvorsitzende Frauke Heiligenstadt, MdB. red/ Fotos: Fis WMG


Zu den Bildern:
Vorstand von links:
Sonja Gierke (Uslar), Christian Krug (Nörten-Hardenberg), Stefan Fiege (Bodenfelde), René Kopka (Einbeck), Sebastian Penno, Rita (Tiny) Moos (Einbeck), Simon Hartmann (Northeim), Godehard Brodhun (Katlenburg-Lindau), Astrid Steinhoff (Bad Gandersheim), Sven Borchers (Uslar), Frauke Heiligenstadt (Katlenburg-Lindau), Runa Lichtel-Kohl (Northeim), Martin Grund (Einbeck), Annett Naumann (Hardegsen), Sylvia Vann (Katlenburg-Lindau).

Bildunterschrift Verabschiedung Rolf Hojnatzki von links:
Rolf Hojnatzki (Einbeck), Frauke Heiligenstadt (Katlenburg-Lindau).













24.11.2021 • 14:44 Uhr

Ein Krankenhaus handelt grob fehlerhaft, wenn eine Mutter kurz nach der Geburt während des „Bondings" keine Klingel in Reichweite hat

Oberlandesgericht Celle bestätigt Ersatzanspruch eines Kindes mit schwerem Gehirnschaden

Nach einer im Wesentlichen komplikationsfreien Geburt gab eine Hebamme der Mutter Gelegenheit, im Kreissaal mit ihrem Baby zu „bonden", und ließ beide allein. Kurze Zeit später erschien der Mutter - nach ihrer Schilderung - das Baby „zu ruhig". Nachdem sie anfangs noch gedacht habe, dass es vielleicht schlafe, habe sie sich doch gewundert, dass es sich gar nicht rege. Sie habe klingeln wollen, damit jemand nachschaue. An ihrem Bett gab es aber keine Klingel. Infolge der Geburt habe sie zunächst nicht aufstehen können. Der Hebamme fiel der Zustand des Babys deshalb erst rund 15 Minuten später auf. Das Kind litt zu diesem Zeitpunkt unter einer Atemdepression („Fast-Kindstod"). Trotz unverzüglicher Behandlung und Reanimation führte dies zu einer schweren Hirnschädigung.

Das heute 8 Jahre alte Kind verlangt - vertreten durch seine Eltern - von dem Krankenhaus und der Hebamme aufgrund der verbleibenden Gesundheitsschäden ein Schmerzensgeld in Höhe von 300.000 € sowie den Ersatz materieller Schäden. Das Landgericht Hannover hat der Klage dem Grunde nach stattgegeben.

Die hiergegen eingelegte Berufung hat der für Streitigkeiten aus dem Arzthaftungsrecht zuständige 1. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Celle mit Urteil vom 20. September 2021 zurückgewiesen, nachdem er den bereits vom Landgericht vernommenen medizinischen Sachverständigen erneut angehört hatte (Az.: 1 U 32/20). Eine Mutter müsse in dieser Phase der zweiten Lebensstunde des Babys die Möglichkeit haben, eine Hebamme beispielsweise mit einer Klingel zu alarmieren, ohne aus ihrem Bett aufzustehen. Sie sei in dieser Phase nicht stets in der Lage, selbstständig das Bett zu verlassen, um Hilfe zu holen.

Dass eine solche Alarmierungsmöglichkeit hier fehlte, sei ein grober Behandlungsfehler gewesen, der einem Arzt bzw. einer Hebamme schlechterdings nicht unterlaufen dürfe. Das Krankenhaus und die Hebamme hafteten deshalb, auch wenn nicht mit letzter Sicherheit festgestellt werden könne, dass eine frühere Alarmierung die Hirnschädigung tatsächlich verhindert hätte oder diese geringer ausgefallen wäre.

Der Senat hat eine Revision zum Bundesgerichtshof nicht zugelassen, weil der Fall insbesondere keine Rechtsfragen von grundsätzlicher Bedeutung aufwerfe. Hiergegen haben sich die Beklagten mit einer Beschwerde an den Bundesgerichtshof gewandt, über die dort noch nicht entschieden ist. Sofern das Urteil rechtskräftig wird, steht abschließend fest, dass dem Kind Ersatzansprüche zustehen. Deren Höhe wäre allerdings gegebenenfalls noch durch das Landgericht Hannover zu klären. red











24.11.2021 • 14:40 Uhr

Deutschland gibt rund 95 Millionen Corona-Astrazeneca-Impfdosen an Covax-Initiative ab

Deutschland hat nach Angaben der Bundesregierung der globalen Initiative Covax inzwischen rund 95 Millionen Dosen Corona-Impfstoff vertraglich zugesichert. Wie ein Sprecher des
Gesundheitsministeriums am Mittwoch in Berlin sagte, geht es dabei um 26,5 Millionen Dosen des Vakzins von Astrazeneca, um 10,3 Millionen Dosen von Biontech, um 26,6 Millionen Dosen von Johnson & Johnson sowie um 32 Millionen Dosen des Herstellers Moderna. Darüber hinaus seien mehr als sieben Millionen zusätzliche Dosen von Astrazeneca direkt über bilaterale Verträge an ärmere Länder abgegeben worden.

Über Covax werden Impfdosen an Schwellen- und Entwicklungsländer abgegeben. Die Bundesregierung hat das erklärte Ziel, in diesem Jahr mindestens 100 Millionen und im kommenden 75 Millionen Impfstoffdosen an ärmere Länder abzugeben. epd/Symbolbild











24.11.2021 • 13:56 Uhr

Northeimer Kreisverwaltung: 2G-Regel gilt in vielen Bereichen - Mit neuer Corona-Verordnung gilt Warnstufe 1

Seit dem heutigen Mittwoch, 24. November, gilt die neue Corona-Verordnung des Landes. Mit ihr werden die Schutzmaßnahmen deutlich ausgeweitet und intensiviert.
In vielen Bereichen des öffentlichen Lebens greifen verschärfte 2G-Regeln und später in Warnstufe 2 dann auch 2Gplus-Regeln. Dies gilt etwa in der Gastronomie, bei Veranstaltungen, beim Sport, beim Frisör oder bei der Beherbergung. Maskenpflicht und Abstandsgebote sind ausgeweitet. Drinnen gelten strengere Schutzmaßnahmen als draußen!
Außerdem treten die Warnstufen früher in Kraft, Warnstufe 1 bereits ab einer 7-Tages-Hospitalisierungsinzidenz von drei (vorher sechs), Warnstufe 2 bei einer Hospitalisierungsinzidenz von sechs und Warnstufe 3 dann bei neun. Auch vor der Warnstufe 1 treten erste Verschärfungen bereits ab einer 7-Tages-Neuinfektionsinzidenz von 35 ein, statt zuvor erst bei 50.

Im Landkreis Northeim gilt
daher ab sofort die Warnstufe 1.

Die Änderungen in der Corona-Verordnung im Einzelnen:
In Warnstufe 1 gilt für größere Veranstaltungen in Innenräumen die Beschränkung auf geimpfte und genesene Personen (2G). Diese Beschränkung gilt im Innenbereich auch für alle Veranstaltungen, für Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie Discotheken, Gastronomie, Beherbergung und Körpernahe Dienstleistungen.
Bei den Weihnachtsmärkten gilt in Warnstufe 1 2G drinnen und draußen (bei der Entgegennahme von Leistungen). Neu ist eine durchgängige Maskenpflicht – drinnen wie draußen und unabhängig von der Warnstufe. Die Maske darf nur kurz abgenommen oder angehoben werden, wenn gegessen oder getrunken wird.

Ansonsten gilt in Warnstufe 1 unter freiem Himmel 3G.

In Warnstufe 2 ist neu 2Gplus eingeführt. 2Gplus bedeutet, dass zusätzlich zu einem Impf- oder Genesenennachweis ein aktueller negativer Testnachweis vorgelegt werden muss. Dies gilt in Warnstufe 2 für alle Veranstaltungen im Innenbereich (draußen 2G) und generell für Weihnachtsmärkte. Die 2Gplus Vorgabe erstreckt sich zudem auf die Innenbereiche von Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen Discotheken, Gastronomie, Beherbergung und auf alle Körpernahen Dienstleistungen. Draußen gilt in Warnstufe 2 die Beschränkung auf 2G.
In Warnstufe 2 wird zudem die Maskenpflicht verschärft auf FFP2 in allen Innenbereichen!
Generell gilt, dass in Warnstufe 2 nur noch bis zu 15 Personen ohne 2Gplus in Innenbereichen bzw. 2G unter freiem Himmel zusammenkommen dürfen.

In Warnstufe 3 dürfen es dann nur noch bis zu 10 Personen sein. Für Veranstaltungen sollen dann deutlich höhere Auflagen gelten. Die genaue Ausgestaltung von Warnstufe 3 will das Land in Kürze bekannt geben.

Unabhängig von der jeweiligen Warnstufe sind Jugendliche beim Zutritt zu Discotheken nicht mehr privilegiert. Alle über 12-Jährigen müssen bei 2G im Innenbereich einen Impf- oder Genesenennachweis vorzeigen, bei 2Gplus zusätzlich einen Nachweis über einen negativen Test. Alle weiteren noch bestehenden Privilegierungen sollen zum 1. Januar 2022 fallen – auch Jugendliche sollten sich also dringend impfen lassen, wenn sie auch im nächsten Jahr am öffentlichen Leben teilnehmen wollen.

In sämtlichen Warnstufen gilt jetzt auch das Abstandsgebot und die Maskenpflicht. Die bisherigen Privilegierungen bei 2G (kein Abstand, keine Maske) wurden aufgehoben.

3G-Regel am Arbeitsplatz und im öffentlichen Nah- und Fernverkehr

Mit der vom Bundestag beschlossenen Änderung des Infektionsschutzgesetzes gilt am Arbeitsplatz und im öffentlichen Nah- und Fernverkehr ab sofort die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet). Beschäftigte sollen außerdem, wenn möglich, von zu Hause aus arbeiten (Homeoffice). Um sogenannte vulnerable Gruppen besser zu schützen, also insbesondere ältere Menschen, ist in Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen eine Testpflicht für Arbeitgeber, Beschäftigte und Besucher vorgesehen.lpd












24.11.2021 • 12:46 Uhr

Tarifstreit im öffentlichen Dienst: Heute Warnstreiks und eindrucksvolle Demo von Mitarbeitern aus Landesbehörden in Hannover

Mit Warnstreiks und einer Demonstration haben Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des öffentlichen Dienstes vornehmlich aus Landesbehörden soeben in Hannover demonstriert. Es handelt sich dabei um flankierende Aktionen zu den laufenden Tarifverhandlungen der öffentlichen Arbeitgeber mit der Gewerkschaft Ver.di. Aus Hannover berichtet in ersten Sequenzen unser Reporter vor Ort Dipl.Ing. Wilhelm Kühne. Auch Behördenmitarbeiter/innen aus Südniedersachsen und Bad Gandersheim sind in Hannover auf die Straße. Sie kämpfen für mehr Wertschätzung, mehr Anerkennung und mehr Gehalt.
red/Fotos:Wk/FisWMG














24.11.2021 • 10:53 Uhr

Heute Morgen Razzia gegen mutmaßliche Impfpass-Fälscher auch im Kreis Northeim - 24 Objekte durchsucht - 300 Polizisten im Einsatz

Aktion war ein voller Erfolg! Ermittlungskomplex wegen Herstellens und Handelns mit gefälschten Impfpässen

Die Polizei Hildesheim führt unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Hildesheim seit Oktober 2021 ein umfangreiches Verfahren wegen Urkundenfälschung. Die Ermittlungen richten sich gegen fünf Haupt-Beschuldigte im Alter zwischen 21 und 29 Jahren, die im Verdacht stehen, falsche Impfpässe hergestellt und veräußert zu haben.

Der Einstieg in das Verfahren beruht auf Erkenntnissen der seit dem 01.Oktober 2021 neu gegründeten Ständigen Ermittlungsgruppe Komplexe kriminelle Strukturen (SEG KKS) der Polizeiinspektion Hildesheim.

Demnach stehen die beschuldigten Männer aus dem Raum Hildesheim im dringenden Tatverdacht, sich bandenmäßig auf die Fälschung von Impfzertifikaten spezialisiert zu haben. Dazu sollen sie Blanko-Impfpässe dahingehend bearbeitet haben, dass diese von echten Impfbescheinigungen kaum zu unterscheiden waren. Der Verkauf der Impfpassfälschungen soll durch die Beschuldigten vornehmlich über Soziale Medien erfolgt sein.

Mit dem Ziel des Auffindens von Beweismitteln erließ das Amtsgericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hildesheim Durchsuchungsbeschlüsse, die heute Morgen in einer konzentrierten Aktion an 24 Wohn- und Gewerbeobjekten im Raum Hildesheim, im Bereich Göttingen, im Raum Hannover, im Landkreis Northeim, im Landkreis Gifhorn sowie im Bereich Hessen umgesetzt wurden. An den Maßnahmen unter Leitung von Hildesheims Kripo-Chef Thomas Breyer waren etwa 300 Polizeikräfte beteiligt, 70 davon aus der Polizeiinspektion Hildesheim.

"Die Durchsuchungen waren ein voller Erfolg", resümiert Thomas Breyer. Es konnten diverse Beweismittel gefunden und beschlagnahmt werden. Darunter zahlreiche Impfausweise, Chargen-Aufkleber, Stempel, Drucker, Mobiltelefone und weitere Datenträger. Zudem kamen Blanko Impfpässe, mutmaßlich bestellte und gefälschte Impfpässe sowie mehrere zehntausend Euro Bargeld in amtliche Verwahrung. Darüber hinaus konnten Waffen, Drogen und hochwertige Markenuhren als Zufallsfunde beschlagnahmt werden.

Die Auswertung der beschlagnahmten Gegenstände sowie die weiteren Ermittlungen dauern an.

Delikte solcher Art werden durch die Staatsanwaltschaft und die Polizei konsequent verfolgt.

Die Leiterin der Staatsanwaltschaft Hildesheim, Leitende Oberstaatsanwältin Petra Herzog, führt dazu aus: "Gerade jetzt ist es besonders wichtig, bei dieser Art von Kriminalität schnell und konsequent vorzugehen, um die Bevölkerung vor denjenigen zu schützen, die auf diese Art gegen das Gesetz verstoßen und die Gesundheit anderer dadurch gefährden". jpm










24.11.2021 • 10:45 Uhr

Unmut über verschmutzte Straßen und Wege in Bad Gandersheim: „Das ist auch gefährlich“

Über die aktuellen Schmutzzustände auf wichtigen Straßen und Wegen in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim ist Unmut laut geworden. Spaziergänger, Rad- und Autofahrer beklagten sich in den vergangenen Tagen über Matschrückstände von Lastern auf Fahrbahnen. Die Nässe nach leichtem Regen beförderte eine Art Dreckfilm auf den Verkehrswegen. Im Fokus insbesondere schmutzige Zustände u.a. in der Hildesheimer Straße und in der Braunschweiger Straße. Ursache der ärgerlichen Zustände ist der verstärkte Baustellenverkehr mit schweren LKW in der Stadt. Bislang waren keinerlei Straßenreinigungsaktivitäten der Verursacher zu beobachten. Bei Fahrradfahrern waren auf den schmierigen Verkehrsverhältnissen gefährliche Rutschpartien auffällig. Hier stellt sich die Frage nach der Verkehrssicherungspflicht. Wer kontrolliert sie eigentlich?

Auffällig eine weitere Folge:
In den Autowaschanlagen in Bad Gandersheim herrschte in den vergangenen Tagen Hochbetrieb. red

Die Bilder dokumentieren das Problem auf Verkehrswegen und an Fahrzeugen.
















24.11.2021 • 10:40 Uhr

Braunschweig: Virologin Brinkmann hält Corona-Impfpflicht für nötig - "Wer ins Restaurant geht sollte geimpft sein!" -

Die Braunschweiger Virologin Melanie Brinkmann hat sich für eine Impfpflicht zur Bewältigung der Corona-Pandemie ausgesprochen. «Ich glaube nicht, dass wir da anders rauskommen»,
sagte sie am Dienstagabend bei einer Online-Veranstaltung der Evangelischen Akademie Abt Jerusalem in Braunschweig. Sie habe nie gedacht, dass sie dies einmal vertreten würde. «Ich würde es mir anders wünschen.»

Nötig seien noch mehr niedrigschwellige Informationen und Werbung für die Impfung, sagte Brinkmann. Zugleich sei Druck erforderlich. «Wer ins Restaurant gehen möchte, muss eben geimpft sein.» In Deutschland sei versäumt worden, nicht nur Impfangebote zu machen, sondern früh auch aktiv für die Impfungen zu werben und etwa Menschen gezielt anzuschreiben. Mittlerweile sei die Impfquote in Portugal sehr hoch und auch in Spanien und Italien. «Und Deutschland dümpelt hinterher.» Um die aggressivere Delta-Variante in den Griff zu bekommen, müssten mehr als 90 Prozent der Bevölkerung immunisiert sein, sagte die Virologin.

Brinkmann erneuerte ihre Kritik, die Politik in Deutschland handle zu zögerlich und auch nach Verabredungen in der Ministerpräsidentenkonferenz nicht einheitlich. «Das zermürbt alle.»
In der vierten Welle mit rasant steigenden Infektionszahlen müsse eingegriffen werden, forderte die Virologin, die zum Beraterstab der Bundesregierung gehört. Aktuell gebe es eine «furchterregende Dynamik». «Die Inzidenzen werden noch weiter steigen.»

Brinkmann verwies auf Modellrechnungen, nach denen in Regionen mit hohen Inzidenzen wie in Sachsen und Bayern die Kontakte um 65 Prozent reduziert werden müssten, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu vermeiden. Auch in den weniger betroffenen nördlichen Bundesländern sei eine Kontaktreduzierung um 25 Prozent nötig. «Es wäre vernünftig, früh und hart zu bremsen», sagte sie. epd











24.11.2021 • 10:34 Uhr

Sexueller Missbrauch in der Kirche: Betroffene kritisieren katholische Bischöfe für Festhalten an Anerkennungssystem

Der Betroffenenbeirat der katholischen Deutschen Bischofskonferenz hat die Bischöfe für ihr Festhalten am bisherigen Entschädigungssystem bei sexualisierter Gewalt kritisiert. «Statt eine spürbare Nachbesserung auf den Weg zu bringen, bleibt es bei einem problembehafteten und intransparenten System», heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Stellungnahme.

Der Beschluss der Bischöfe sei «eine Verhöhnung derjenigen, die sich für die Betroffenen, aber auch für eine sachgerechte Beratung der Bischöfe im Betroffenenbeirat einsetzen», hieß es.

Der Ständige Rat der Bischofskonferenz, in dem die 27 deutschen Diözesanbischöfe vertreten sind, hatte auf seiner Tagung Anfang der Woche beschlossen, an dem System zur Anerkennung erlittenen Leids festzuhalten. Das Verfahren soll aber optimiert werden. So soll es in Zukunft eine einmalige Widerspruchsmöglichkeit für Betroffene geben, um sich etwa über die Höhe der Anerkennungsleistung zu beschweren. Um den Antragsstau zu beheben, wurde die für die Anerkennungen zuständige Unabhängige Kommission personell erweitert, die dazugehörige Geschäftsstelle erhält mehr Mitarbeiter.epd










24.11.2021 • 10:31 Uhr

Das gute Beispiel: Weihnachtliche Vesper in der Frauenkirche erneut ohne Publikum

Sie wollen kein Risiko eingehen. Sie machen es richtig. Das ist in dieser kritischen CoronaL-Krise vorbildlich und nachahmenswert:

Die traditionelle Weihnachtliche Vesper in Dresden wird zum zweiten Mal nicht als Open-Air-Gottesdienst vor der Frauenkirche stattfinden. Die Veranstaltung am 23. Dezember werde
wegen der hohen Corona-Zahlen in die Frauenkirche verlegt und ohne Publikum aufgezeichnet, wie die Fördergesellschaft der Frauenkirche am Mittwoch in Dresden mitteilte. Sie wird am 23. Dezember live im MDR-Fernsehen übertragen. red











24.11.2021 • 10:19 Uhr

Tourismus im September 2021: Schwache Zuwächse im Vergleich zum Vorjahresmonat

Im September 2021 zeigten sich weiter ansteigende Gäste- und Übernachtungszahlen. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) auf der Basis vorläufiger Werte mitteilt, machten im September 2021 insgesamt nahezu 1,4 Millionen Gäste in niedersächsischen Quartieren Station. Im Vergleich zum September 2020 entspricht dies einer Zunahme um 12,6%. In Relation zum September des Jahres 2019 kamen aber immer noch 10,2% weniger Gäste nach Niedersachsen.

Die Zahl der Übernachtungen stieg im September 2021 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 12,0% auf über 4,6 Millionen. Bei den Übernachtungen konnte das Niveau des Jahres 2019 noch nicht wieder ganz erreicht werden, auch wenn der Rückstand sehr gering war. Im September 2021 wurden im Vergleich zum September 2019 nur 0,8% weniger Übernachtungen gebucht.

Das Reisegebiet mit der höchsten Zahl an Übernachtungen war im September 2021 die Nordseeküste mit nahezu 987.000 (+5,2% gegenüber dem Vorjahresmonat). Auch die Lüneburger Heide war im September ein beliebtes Reiseziel. Hier lag die Zahl der Übernachtungen bei knapp 707.000 (+9,2%).

In den ersten drei Quartalen des Jahres 2021 kamen mehr als 6,4 Millionen Gäste nach Niedersachsen, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Minus von 12,2%. In den ersten neun Monaten des Jahres 2021 wurden insgesamt knapp 24,1 Millionen Übernachtungen gebucht, dies war ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 3,0%. Darunter waren rund 1,2 Millionen gebuchte Übernachtungen ausländischer Gäste (-25,1%). red










24.11.2021 • 09:36 Uhr

Absagen von Weihnachtsmärkten in der kritischen Diskussion

Mehrere Städte auch in Südniedersachsen (u. a. Goslar, Duderstadt oder Nörten) haben Weihnachtsmärkte abgesagt. Auch durch die ab Mittwoch gültige 2G Regelung ist für die Betreiber der Stände mit Umsatzeinbußen zu rechnen. Diese Meinung vertritt der Fraktionsvorsitzende im Northeimer Stadtrat Maik Schmitz von der AfD. In einer soeben veröffentlichten Presseverlautbarung führt Schmitz aus: Führende Aerosol-Experten kritisieren das als unsinnig:
Bei Schlangen vor Impfzentren gebe es auch keine Bedenken. Und nächtliche Ausgangssperren für Ungeimpfte seien „absolut kontraproduktiv“ – sie suggerierten etwas Falsches.
„Aus aerosolphysikalischer Sicht macht ein Verbot von Weihnachtsmärkten absolut keinen Sinn. Im Freien finden nur sehr wenige Ansteckungen statt“, sagte Gerhard Scheuch, früherer Präsident der Internationalen Gesellschaft für Aerosolmedizin: „Bei langen Schlangen vor den Impfzentren, Sportstätten oder Einzelhändlern hat man auch keinerlei Bedenken.“ so Schmitz.
Das Risiko einer Infektion sei in Innenbereichen 20- bis 100-mal höher als sie draußen ist.

Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article235231976/Corona-Aerosol- Forscher-kritisieren-Absage-von-Weihnachtsmaerkten.html
red










24.11.2021 • 09:29 Uhr

SPD, FDP und Grüne stellen Koalitionsvertrag vor - Es war noch nie so geheimnisvoll..., raunt ein Hannoveraner Journalist

Am Mittwochnachmittag wird der Koalitionsvertrag von SPD, FDP und Grünen der Öffentlichkeit präsentiert. Das teilten die Parteien in Berlin mit. Zuvor kommt demnach noch die Hauptverhandlungsrunde der drei Ampel-Parteien zu ihrer abschließenden Sitzung zusammen. Daraufhin stellen um 15 Uhr die Parteivorsitzenden sowie Kanzlerkandidat Olaf Scholz (SPD) den Koalitionsvertrag vor. Die Beratungen hatten Ende Oktober begonnen. In der Nikolauswoche ab dem 6. Dezember soll der bisherige Vizekanzler Scholz zum
Bundeskanzler gewählt werden.

Dass bislang keine wichtigen Inhalte des Entwurfs von findigen Journalisten herausgefunden und vorab publiziert wurden hat ein gewissen Erstaunen und Verwunderung ausgelöst. "Es war noch nie so geheimnisvoll wie bei diesen Koalitionsverhandlungen", kommentierte eine Journalist in Hannover die merkwürdige Zurückhaltung bei Recherchebemühungen von einigen Medien, "die sonst immer viel früher von politischen Entwicklungen hinter verschossen Türen wissen und für Öffentlichkeit sorgen". Bei der angepeilten Ampelkoalition habe es mit einem "spannenden politischen Journalismus" bislang nicht so richtig funktioniert, kommentierte der politische Redakteur. red










24.11.2021 • 09:15 Uhr

Luzerner Manifest zur Volksrepublik China veröffentlicht: „Business as usual ist keine Option”

Das erschreckende Ausmaß der Menschenrechtsverletzungen, die massive Unterdrückung aller Oppositionsbewegungen und die zunehmend aggressive Durchsetzung politischer, wirtschaftlicher und territorialer Interessen durch die Volksrepublik China drohen das internationale Menschenrechtssystem zu untergraben. „Chinas Verschwindenlassen der Tennisspielerin Peng Shuai ist ein weiteres Beispiel für den Umgang Pekings mit Kritik. Demokratisch verfasste Staaten, aber auch Institutionen wie die Vereinten Nationen oder das Internationale Olympische Komitee müssen auf eine Untersuchung der Verbrechen der chinesischen Regierung drängen“, sagte Hanno Schedler, Referent für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen. „Wenn Menschenrechte so systematisch missachtet und in ihrem Kern umgedeutet werden, wie es beispielsweise im Falle der Uiguren geschieht, darf das in keiner Debatte mehr ausgeklammert werden“, ergänzt Gheyyur Kuerban vom World Uyghur Congress.

Um diese Forderung zu untermauern, hat eine breite Koalition von zivilgesellschaftlichen Organisationen heute das „Luzerner Manifest zur Volksrepublik China“ veröffentlicht. Es zeigt Ausmaß, Tragweite und Nichtwiedergutmachbarkeit der Menschenrechtsverletzungen auf, welche die Regierung der Volksrepublik China begeht, und fordert ein entschlossenes Auftreten seitens der internationalen Gemeinschaft und damit auch Deutschlands. Unterschrieben haben das Manifest die Organisationen European Federation of Taiwanese Associations, Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft, Hongkonger in Deutschland e.V., Taiwan Association for Human Rights, Tibeter Gemeinschaft in der Schweiz & Liechtenstein, Tibetische Frauen-Organisation in der Schweiz, der Verein Tibeter Jugend in Europa, der World Uyghur Congress und Uigurischer Verein Schweiz sowie die Gesellschaft für bedrohte Völker Schweiz und Deutschland.

„Das Manifest ist ein Weckruf, dass ‚Business as usual‘ keine Option ist. Wir fordern Politik und Wirtschaft auf, sich dem Thema endlich konsequent zu widmen und gemeinsam Stellung für die Menschenrechte zu beziehen“, sagt Tashi Shitsetsang vom Verein Tibeter Jugend in Europa.

Anlass für die Veröffentlichung des Manifests gibt das heute eröffnete Annual Meeting des Europa Forum Lucerne mit dem Jahresthema „Schweiz und Europa im Banne Chinas“, bei dem Menschenrechte kaum thematisiert werden. Im Programm und auf der Website des Forums wird zwar von „Werten“ gesprochen, Menschenrechte werden aber nicht erwähnt. Trotz der Brisanz des Themas erhalten keine zivilgesellschaftlichen Menschenrechtsakteure eine Plattform. Auf Nachfrage der Gesellschaft für bedrohte Völker gaben die Veranstalter als Grund an, Menschenrechte seien kein Fokus der Veranstaltung. red











24.11.2021 • 09:13 Uhr

Northeim: Vorfahrt missachtet und leicht verletzt - 9.000 Euro Schaden

Am Dienstagnachmittag befuhr eine 65-jährige Northeimerin mit ihrem Pkw Kia die Wallstraße in Richtung Innenstadt. An der Kreuzung Wallstraße/Friedrichstraße wollte sie geradeaus auf der Wallstraße weiterfahren und befuhr den Kreuzungsbereich ohne auf den von links kommenden, bevorrechtigten Pkw Nissan des 56-jährigen Northeimers zu achten. Der Zusammenstoß konnte nicht mehr verhindert werden.
Bei dem Unfall wurde die Northeimerin leicht verletzt und musste nach der Erstversorgung vor Ort in ein Northeimer Krankenhaus verbracht werden.
An den beiden Pkw entstand ein Gesamtschaden von ca. 9.000 Euro. Der Pkw Kia war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.Wol










24.11.2021 • 09:11 Uhr

Öffentlichkeitsfahndung nach gefilmten Einbruch in Bahnhofskiosk

Die Polizei bittet um Mithilfe!
Am 16. August 2021, gegen 01.00 Uhr, hatten zwei unbekannte männliche Täter versucht, mit einem Gullideckel die Eingangstür des Cobe-Shops im Bahnhof Celle einzuschlagen. Außerdem traten sie mehrfach gegen die Tür. Auch wenn ihnen das Eindringen nicht gelang, verursachten sie dennoch einen Sachschaden in vierstelliger Höhe. Bei der Tatausübung wurden die beiden jungen Männer durch eine Videoüberwachung gefilmt.

Beschreibung des ersten Täters:

Schlanke Statur, 18 bis 25 Jahre alt, schwarzes kurzes Haar, dunkle Sweatjacke, weiße Streifen entlang der Ärmel, schwarze Hose mit Seitentaschen, weiße Turnschuhe, schwarzes NIKE Zeichen, schwarze Umhängetasche (von der linken Schulter zur rechten Hüfte).

Beschreibung des zweiten Täters:

Kräftige Statur, 18 bis 25 Jahre alt, weißes Cappy, dunkle Sweatjacke, weiße Applikation entlang der Ärmel ggf. schwarze Weste darüber, schwarze Hose, X-Beine, Turnschuhe mit schwarzer Sohle, dunkle Schnürung, melierter Oberstoff

Hinweise zur Aufklärung der Tat und zur Ermittlung der beiden Täter nimmt die Polizeiinspektion Celle entgegen unter 05141/277-215 oder -492. red/Fotos:Polizei














24.11.2021 • 09:04 Uhr

K 543: Plötzlich mit dem Seat gegen Baum geprallt - 30-Jähriger gerettet und schwerverletzt in Göttinger Klinik verbracht

Am gestrigen Dienstagabend befuhr ein 30-jähriger Mann aus Adelebsen mit seinem Pkw Seat die Kreisstraße 453 von Angerstein in Richtung Bovenden und kam aus unbekannten Gründen von der Fahrbahn ab. Neben der Fahrbahn stieß er mit einem Baum zusammen. Der Pkw wurde anschließend auf die Fahrbahn zurückgeschleudert und kam mittig auf der Fahrbahn zum Stehen.

Der Mann aus Adelebsen war im Pkw eingeklemmt und wurde durch die Feuerwehren Nörten-Hardenberg und Bovenden aus dem Pkw befreit. Der 30-Jährige wurde schwer verletzt in ein Göttinger Krankenhaus verbracht.

Der Pkw wies einen Totalschaden auf und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt.

Die Kreisstraße 453 zwischen Angerstein und Bovenden war für ca. anderthalb Stunden voll gesperrt. Wol










24.11.2021 • 08:59 Uhr

Corona-Virus-Lage a Mittwoch: Inzidenzwert im Kreis Northeim 211,7 - Bei Kids 554,8

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Mittwoch in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt soeben eines tagesaktuellen Ansteckungswert von 211,7 für den Landkreis Northeim mit. Das bedeutet gegenüber dem Vortag ein geringfügiger Rückgang.

Bei den Alterzuordnungen der Infektionen bleibt der Anteil bei den Fünf- bis 14-Jährigen deutlich. Im Kreis Northeim wird er heute mit 554,8 angegeben. Auch hier ein leichter Rückgang gegenüber dem Vortag.

red/Grafiken: RKI/ARD/NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen












24.11.2021 • 08:51 Uhr

Northeim: Vorfahrt missachtet und leicht verletzt - 9.000 Euro Schaden

Am Dienstagnachmittag befuhr eine 65-jährige Northeimerin mit ihrem Pkw Kia die Wallstraße in Richtung Innenstadt. An der Kreuzung Wallstraße/Friedrichstraße wollte sie geradeaus auf der Wallstraße weiterfahren und befuhr den Kreuzungsbereich ohne auf den von links kommenden, bevorrechtigten Pkw Nissan des 56-jährigen Northeimers zu achten. Der Zusammenstoß konnte nicht mehr verhindert werden.

Bei dem Unfall wurde die Northeimerin leicht verletzt und musste nach der Erstversorgung vor Ort in ein Northeimer Krankenhaus verbracht werden.

An den beiden Pkw entstand ein Gesamtschaden von ca. 9.000 Euro. Der Pkw Kia war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.Wol










24.11.2021 • 08:48 Uhr

Junger Frau im Rosdorfer Weg die Handtasche geraubt - Polizei fahndet nach unbekanntem Mann mit dunklem Vollbart

Die Polizei Göttingen berichtet soeben:
Ein unbekannter Mann hat einer jungen Frau bereits am frühen Morgen des 14. 11. (Sonntag) im Rosdorfer Weg die Handtasche geraubt. Der Überfall ereignete sich gegen 04.30 Uhr in Höhe der Bushaltestelle an der Ecke zur Bürgerstraße. Die Göttingerin blieb unverletzt.

Ersten Ermittlungen zufolge sprach der Unbekannte die 21-Jährige zunächst in gebrochenem Deutsch an und entriss ihr sodann einen in der Hand getragenen Jutebeutel, in dem sich u. a. die Handtasche befand. Mit der Beute flüchtete der Räuber in Richtung Berliner Straße/Groner Tor. Eine nach ihm eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos.

Täterbeschreibung: ca. 176 cm groß, zierliche Figur, dunkler Vollbart, bekleidet mit Jeans, schwarzer Jacke und weißen Turnschuhen. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei Göttingen, Telefon 0551/491-2115. jk










23.11.2021 • 19:55 Uhr

Corona-Alarm in Verwaltungen und Northeimer Firmen: Knallharte Ansage an Umgeimpfte bei Conti - Kein Vergütungsanspruch

Die grassierende Corona-Virus-Welle (derzeit die vierte!) zeitigt im Landkreis Northeim erste handfeste Folgen:

Soeben hat die Gemeindeverwaltung in Kalefeld die Schließung sämtlicher Büros für den öffentlichen Publikumsverkehr mitgeteilt. Darüber berichtete zuerst die HNA. Bürgeranliegen sollten telefonisch oder per e-mail vorgebracht werden. Nur in dringenden Fällen könnten Termine abgesprochen werden. Das Betreten der Verwaltung sei dann nur unter Einhaltung der neuen strengen Corona-Regeln möglich.

In der öffentlichen Ortsratssitzung in Edesheim kündigte Northeim Bürgermeister Simon Hartmann ein ähnliches Vorgehen für seine Stadtverwaltung an.

Erste Arbeitgeber im Landkreis Northeim haben ihre Mitarbeiter/innen eindringlich darauf hingewiesen, sie sollten sich unbedingt einer Schutzimpfung unterziehen. Bei einem großen Gummiverarbeiter Conti in Northeim sollen Beschäftigte nun der Arbeit fernbleiben, soweit sie sich nicht impfen lassen würden.

Der Zugang zum Arbeitsplatz ist mit einer knallharten Dienstanweisung vorgegeben. Juristisch sei es dem Vernehmen nach korrekt, bei nicht geimpften Arbeitnehmern/innen, wenn sie denn nicht arbeiten dürften, den Vergütungsanspruch zu versagen. red/ Screen Conto Dienstanweisung










23.11.2021 • 19:36 Uhr

Kurioses! Corona-Schutz- Impfaktion im Paderborner Dom geplant

Am 11. Dezember soll im katholischen Paderborner Dom eine große öffentliche Impfaktion stattfinden. Das Metropolitankapitel lade zusammen mit dem Kreis Paderborn alle Menschen zur Erst-, Zweit- oder Auffrischungsimpfung ein, erklärte das Erzbistum Paderborn am Dienstag. «Jeder ist willkommen, keiner braucht einen Termin», unterstrich Dompropst Monsignore Joachim Göbel. Der Paderborner Erzbischof Hans-Josef Becker rief erneut zum Impfen auf: «Wer Leben
und Freiheit will, lässt sich impfen.» Das sei ein «Gebot der Stunde zum Schutz für sich und andere, zur gelebten Nächstenliebe». epd











23.11.2021 • 19:23 Uhr

Niedersachsen feiert"Sterne des Sports": Großer „Stern des Sports“ in Silber 2021 für den TTC Förste e. V. mit seinem Projekt „Nicht in meinem Namen. Wir gegen Rassismus“.

Tolle Auszeichnung für einen vorbildlichen Sportverein in der Region Südniedersachsen! TTC Förste aus dem Landkreis Göttingen hat mit seiner Anti-Rassismus-Kampagne "Nicht in meinem Namen" gestern den Großen Stern des Sports in Silber in Hannover gewonnen und wurde somit als wichtigstes gesellschaftsrelevantes Vereinsprojekt Niedersachsens des Jahres ausgezeichnet. Die Sterne des Sports sind der Oskar des Breitensports. "Wir haben uns nun für das Bundesfinale in Berlin qualifiziert, wo Bundespräsident Steinmeier im Januar den Bundessieger küren wird", freut sich Thorsten Bosse, zweiter Vorsitzender und Initiator der Aktion.

Und so berichtet der Niedersächsischen Landessportbund über das Ereignis:

Staatssekretär Stephan Manke, Volker Böckmann, Vorstand Volksbank eG Hildesheim-Lehrte-Pattensen, für die Volksbanken Raiffeisenbanken in Niedersachsen, und Michael S. Langer, Präsidiumsmitglied Landessportbund Niedersachsen, zeichnen den TTC Förste e. V. mit dem 1. Platz aus. Platz 2 und ein Kleiner „Stern des Sports“ in Silber sowie 1.500 Euro Preisgeld für den Hansa Sportverein Stöckte sowie Platz 3 und ebenfalls ein Kleiner „Stern des Sports“ in Silber und 1.000 Euro Preisgeld geht an den Garbsener SC. Förderpreise und je 500 Euro Preisgeld für die drei Vereine Eintracht Hildesheim von 1861, RC Tempo Ritterhude und HV Dauelsen.

In jeder Form „Nein“ zu Gewalt und Diskriminierung – das hat sich der TTC Förste e. V. auf die Fahnen geschrieben. Und mit seiner Kampagne „Nicht in meinem Namen. Wir zusammen gegen Rassismus" setzt er ein deutliches Zeichen. Am Montag erhielt die vom 2. Vorsitzenden und Initiator der Aktion angeführte Delegation des Vereins für diese Kampagne in Hannover aus den Händen von Staatssekretär Stephan Manke den mit 2.500 Euro dotierten Großen „Stern des Sports“ in Silber 2021. Den Preis übergab er zusammen mit Volker Böckmann, Vorstand Volksbank eG Hildesheim-Lehrte-Pattensen als Vertreter der Volksbanken Raiffeisenbanken in Niedersachsen, und Michael S. Langer, Präsidiumsmitglied Landessportbund Niedersachsen.

1. Platz: TTC Förste e. V.

Aufgeschreckt von Berichten über rechtsradikale Vorfälle wollte der Verein gemeinsam mit anderen „Nein" zu jeder Form von Gewalt und Diskriminierung sagen. Deshalb verzichtet er in der laufenden Saison auf einen Trikot-Sponsor. Trikots, Hosen und Trainingsanzüge sind mit einem speziellen Anti-Rassismus-Logo und den Namen der Unterstützer*innen bedruckt. Finanzieren konnte er das Ganze über eine Crowdfunding-Aktion, für die er bei Facebook und auf seiner neuen Internetseite geworben hatte. Das bescherte dem TTC Förste eine enorme Resonanz. Über 100 Sponsor*innen beteiligten sich, darunter auch bekannte Musiker wie „Die Schröders" oder „Der Schulz". Wer die Aktion aufgreifen möchte, ist herzlich dazu eingeladen. Der Verein stellt das Anti-Rassismus-Logo gerne kostenlos zur Verfügung. Die Bewerbung wurde eingereicht bei der Volksbank im Harz eG.
red/ Foto: Landessportbund Niedersachsen











23.11.2021 • 19:07 Uhr

Schafhalter liefern mit Film „echte“ Fakten über Wölfe - Schmücker: „Koexistenz ist nur mit Regulierung möglich!“

„Dieser Film wird bei Menschen aller Altersstufen garantiert für rege Diskussionen sorgen“, ist sich der Vorsitzende des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung, Wendelin Schmücker, sicher. Pünktlich zur Umweltministerkonferenz, die vom 24. bis 26. November in Rostock stattfindet, präsentiert der Förderverein seinen Film „Echte Fakten über Wölfe“, der sich die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland – von Teilen der Gesellschaft und der Politik begrüßt – annimmt, die Weidetierhalter und Landbevölkerung aber vor immer größere Probleme stellt. „Mit der Dokumentation „Echte Fakten über Wölfe“ will der Förderverein der Deutschen Schafhaltung für Aufklärung sorgen: Der Verklärung setzen wir „erlebte“ Fakten entgegen – und die Einschätzung von Wolfsexperten. Die Debatte über ein echtes und effektives Wolfsmanagement in Deutschland ist längst überfällig“, betont Wendelin Schmücker seinen Beweggrund gegenüber dem Landvolk-Pressedienst.

Eine Koexistenz zwischen Wolf und Weidetierhaltung könne in der Kulturlandschaft in Deutschland nur funktionieren, wenn die Bestände der Wölfe reguliert und seiner unbeschränkten Ausbreitung in Deutschland Grenzen gesetzt werden, fordert Schmücker gemeinsam mit dem Vize-Präsidenten des Landvolk Jörn Ehlers für alle betroffenen Weidetierhalter. „Anderenfalls ist die Weidehaltung von Schafen, Ziegen, Pferden und Rindern auf der Weide in Frage gestellt“, betont Jörn Ehlers als Sprecher des „Aktionsbündnis aktives Wolfsmanagement“.

„Wölfe überwinden problemlos wirksame Schutzbarrieren. In Deutschland glaubt man, dieser Problematik durch höhere Zäune, Herdenschutzhunde oder durch Flatterbändchen begegnen zu können. Wolfsgehege hingegen werden mit mehr als drei Meter hohen Zäunen und Überhang gesichert“, beschreibt Schäfer Schmücker. Während Frankreich das konventionelle „Wolfsmanagement“, den passiven Herdenschutz, für gescheitert erklärt habe, verlange Deutschland von den Tierhaltern ein hoffnungsloses Wettrüsten gegen Wölfe, sagt Schmücker. Wenn Politiker und Naturschützer sich bei ihren Vorschlägen auf „Problemtiere“ und Entschädigungen konzentrieren, gehe das laut Schmücker an der Realität vorbei und werde der Dimension nicht im Mindesten gerecht. „In Wirklichkeit ist es so, dass allein in den Bundesländern Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen schon jetzt in jedem Bundesland mehr Wölfe leben als in Schweden, wo längst eine Untergrenze eingeführt wurde“, zeigt der Schäfer aus Winsen-Luhe die Dimension auf.

Ehlers dankte Schmücker für den Film, der den betroffenen Tierhaltern eine Stimme verleiht und aus seiner Sicht zwei Aspekte besonders herausarbeitet: „Zum einen wird deutlich, dass alle Investitionen in Herdenschutz, sei es durch Zäune oder durch Hunde, Wolfsangriffe nur verzögern, aber nicht verhindern können. Zum anderen offenbart der Film einen Zielkonflikt innerhalb des Naturschutzes, denn unter dem Rückgang der Beweidung leidet die Artenvielfalt des Grünlandes enorm.“ Zudem sei der mit mehr als 15.000 Exemplaren allein in der Europäischen Union schon lange nicht mehr vom Aussterben bedrohte Wolf zum PR-Maskottchen einer gut vernetzten Lobby aus Verbandsfunktionären geworden, die von seiner Ausbreitung profitieren und sich bisher jeder vernünftigen Diskussion verweigern, erklärt Ehlers.

Bezüglich der Anzahl der Wölfe wollen sich die Tierhalter an dem in Schweden angewandten Prinzip einer absoluten Untergrenze orientieren, bei deren Überschreitung Abschussrechte vergeben werden. „Auf das etwas kleinere und dichter besiedelte Deutschland bezogen wären das etwa 250 Wölfe, die in Naturparks sowie auf Tagebaukippen und Truppenübungsplätzen ihr Zuhause finden könnten“, argumentieren Schmücker und Ehlers. Sie sprechen sich für ausgedehnte wolfsfreie Zonen aus: „Wo Menschen und Weidetiere sind, verbreiten die Wölfe Angst und Schrecken und Tod – da hat er nichts zu suchen.“ Der Film steht exklusiv bei YouTube bereit: https://youtu.be/2EpK9gxNSFg
LPD/ Foto: LPD










23.11.2021 • 16:51 Uhr

Gut gegessen, nicht bezahlt - Unbekanntes Pärchen prellt Zeche in Hildesheimer Gaststätte - Humpelnder Mann mit Dreitagebart gesucht

Ein Mann und eine Frau haben gestern Abend, 22.11.2021, in einem Lokal in der Almsstraße Speisen und Getränke verzehrt, diese allerdings im Anschluss nicht bezahlt.
Vorliegenden Informationen zufolge nahm das Paar Essen und Getränke für einen hohen zweistelligen Betrag zu sich. Unter dem Vorwand rauchen gehen zu wollen, verließen sie die Räume des Restaurants und kehrten nicht mehr zurück.

Zur Beschreibung der unbekannten Personen liegt folgende Beschreibung vor:

Mann

-ca. 30 Jahre alt
-ca. 180 Zentimeter groß
-südländisches Erscheinungsbild
-3-Tage-Bart
-schlank mit athletischer Figur
-zurückgegeltes Deckhaar, an den Seiten kurzrasiert
-sprach mit Akzent
-bekleidet mit karierter dunkelgrüner Jacke und dunkler Hose
-führte eine dunkelblaue Umhängetasche mit sich
Es hatte gestern Abend den Anschein, als ob der Mann ein Bein nachzieht bzw. humpelt. Dieser Umstand ist jedoch nicht gesichert und kann darüber hinaus auch von vorübergehender Natur sein.

Frau

-ca. 160 Zentimeter groß
-europäisches Erscheinungsbild
-schlanke Statur
-bekleidet mit einer braunen, mittellangen Jacke/Mantel
-führte eine rote Filzhandtasche mit sich

Zeugen, die Hinweise zu den Personen geben können, werden gebeten, sich unter der Nr. 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden. jpm











23.11.2021 • 16:42 Uhr

Bad Gandersheim: Fünf Bewerber/in, zwei Vorstellungen - Heute fällt Vorentscheidung über neuen Bauamtsleiter , der auch eine Frau sein kann!

Jetzt soll es richtig schnell gehen: Soeben hat der Noch-Bad Gandersheims Bauamtsleiter Stefan Mittwoch in Bad Gandersheim seine Abwanderungsabsicht Richtung Hannover ausgesprochen, da wird intensiv nach einem Nachfolger/in gesucht.

Heute, in zwanzig Minuten, treffen sich die neuen Mitglieder des Personalausschusses des Bad Gandersheimer Stadtrates, um darüber zu befinden. In dem Ausschreibungsverfahren haben sich dem Vernehmen nach fünf Damen und Herren um die Stelle beworben. In einer Vorauswahl sind drei von den Kandidaten/innen ausgsortiert worden. Das bedeutet: In die heutige nichtöffentlich Sitzung sind zwei Persönlichkeiten zur Vorstellung eingeladen worden. Besonders interessant dabei, dass eine Dame aus der Bad Gandersheimer Stadtverwaltung kommt. Gleichwohl ist das Rennen um den heißen Stuhl des Bauamtsleiters vollkommen offen und somit spannend.
Wir erinnern und fragen: Wer wird nach Jürgen Schnute, Andre Schumann und Stefan Mittwoch folgen? Und: Für wie lange?

Die finale Entscheidung über die vierten Baumamtsleiter in kürzester Zeit soll bereits am kommenden Donnerstag in der Sitzung der Verwaltungsausschusses und anschließenden Ratssitzung fallen. red










23.11.2021 • 13:57 Uhr

Medienradar aktuell: Print mal wieder out! Protest gegen Einstellung des Fachmagazins «Medienkorrespondenz

Mit einem Protestbrief gegen die Einstellung des gedruckten Fachmagazins «Medienkorrespondenz» hat sich die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste an die katholische Kirche gewandt. «In aller Form meldet die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste ihren Protest gegen die geplante Einstellung der 'Medienkorrespondenz' an», teilte die Organisation am Dienstag in Bensheim mit. Weit über die Akademie hinaus «würde die Einstellung eines so wichtigen und professionell gemachten Organs auf Unverständnis und Widerstand stoßen», heißt es in dem Brief, der dem Evangelischen Pressedienst
(epd) vorliegt.

Anfang November war bekannt geworden, dass die Fachzeitschrift «Medienkorrespondenz» im kommenden Jahr nicht mehr erscheinen wird. Die Berichterstattung über Rundfunk- und Medienpolitik soll zum Jahreswechsel der neue digitale Themen-Service «KNA Mediendienst» der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) übernehmen, wie das Katholische Medienhaus in Bonn dem epd bestätigte. Die Bereiche Netzpolitik, Medienethik und Medienkompetenz sollen laut einem Schreiben an die Abonnenten in dem Themendienst stärker behandelt werden als bislang in der «Medienkorrespondenz».

In dem Protestbrief heißt es weiter, der Plan, künftig ein digitales Medienservice-Angebot in Form eines Newsletters der KNA zu schaffen, dürfte die entstehende Lücke keineswegs schließen. Während sich die Tagespresse immer ausschließlicher auf die Ankündigung
einzelner Programmangebote beschränke, sei die «Medienkorrespondenz» «ein viel beachtetes und außerordentlich kompetentes Forum einer nacharbeitenden und an allgemeinen Wertvorstellungen orientierten Analyse. Für den zunehmend unter Anpassungsdruck geratenden öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist diese kontinuierliche, neutrale und unabhängige Kontrolle absolut unentbehrlich», schreiben die Absender.

Die «Medienkorrespondenz» erscheint seit 1953. Seit 2011 wird sie
von der Dreipunktdrei Mediengesellschaft herausgegeben, die Teil des
Katholischen Medienhauses in Bonn ist. epd ema











23.11.2021 • 13:49 Uhr

Es war zu dunkel bei Odagsen: 82-Jährige fährt mit Auto geradeaus gegen Leitplanke, landet im Graben

Am gestrigen Montag, 22. November 2021, befuhr eine 82-jährige Einbeckerin gegen 17:55 Uhr mit ihrem PKW Skoda den landwirtschaftlichen Verbindungsweg aus Richtung Odagsen kommend in Richtung Kreisstraße 523.

In der Dunkelheit übersah sie den Einmündungsbereich zur K 523 und fuhr weiter geradeaus über die begrenzende Leitplanke. Hier wurde ihr Fahrzeug gestoppt und kippte vorne über in den Straßengraben. Die Fahrzeugführerin blieb unverletzt, an ihrem Fahrzeug entstand ein Schaden von ca. 4.000 Euro und der PKW musste abgeschleppt werden.rod










23.11.2021 • 13:26 Uhr

Junge Union im Bezirk Hildesheim: Stimmungsbild pro Friedrich Merz als CDU-Bundesvorsitzender

. Am vergangenen Wochenende fand der Bezirkstag der Jungen Union Südniedersachsen im KSB-Hildesheim unter den aktuell gültigen 3G-Regeln statt. Auf dem Parteitag wurden ausgeschiedene Vorstandmitglieder nachgewählt. Bestes Ergebnis erhielt Anna-Katharina Fischer mit 100 Prozent der Stimmen.

Angesichts der vor kurzem abgeschlossenen Nominierungsphase für den CDU-Bundesvorsitz erfolgte zum Ende eine angeregte und umfangreiche Diskussion unter den Teilnehmenden über das aktuelle Bewerberfeld. Um ein erstes Stimmungsbild unter den Delegierten abzufragen, wurde eine geheime Wahl abgehalten. Es stimmten 16 Personen für Merz, 13 für Röttgen, 2 waren unentschlossen und niemand stimmte für Helge Braun. „Dieses erste Stimmenbild zeigt, dass die kommenden Wochen spannende werden können. Es ist noch nichts klar entschieden und ich freue mich auf die beginnende Vorstellungsphase der Kandidaten“, so die Bezirksvorsitzende Annelene Bornmann.

Als Gäste nahmen der ehemalige Innenminister Uwe Schünemann, der Landesvorsitzende der JU Christian Fühner, die Europaabgeordnete Lena Düpont und die Hildesheimer Landtagsabgeordnete Laura Hopmann teil. red










23.11.2021 • 12:10 Uhr

Großer Schlag gegen Organsierte Kriminalität - Einer der Brennpunkte Göttingen - Durchsuchungen und Festnahmen in mehreren Ländern

Großer Schlag gegen Organsierte Kriminalität - Dursuchungen und Festnahmen in mehreren Ländern Sogenannte "Planenschlitzer" schlagen im Schutz der Nacht zu und schlitzen die Planen von LKW auf, während die Trucker in der Fahrerkabine schlafen und entwenden häufig hochwertige Ladung. Mit dem Diebstahl von Transportgütern beschäftigen sich seit geraumer Zeit Polizeibehörden in ganz Deutschland und darüber hinaus. Die Schäden für die Transportwirtschaft sind immens. Jetzt gelang es einer Ermittlungsgruppe der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim, in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Osnabrück, eine international agierende Tätergruppierung zu ermitteln. Daran beteiligt waren auch rumänische und französische Behörden, das LKA Baden-Württemberg sowie Europol und Eurojust. Bei den Maßnahmen unterstützte ebenfalls die Polizei Nordrhein-Westfalen.

Heute Morgen (23.11.21) durchsuchten im Rahmen einer länderübergreifenden Durchsuchungsaktion zahlreiche Beamte neun Wohnungen von Verdächtigen und mutmaßlichen Abnehmern von Diebesgut im Großraum Gütersloh. Mehr als 40 weitere Durchsuchungen fanden in Rumänien statt. In Deutschland konnten bislang vier Täter festgenommen werden und in Rumänien gab es nach aktuellem Stand 19 Festnahmen. Bei den Durchsuchungen konnten nach ersten Erkenntnissen u.a. Bargeld, diverse elektronische Artikel, wie Fernseher, Drucker und über 100 Laptops sichergestellt werden. Die genauen Ergebnisse und Hintergründe zur Aktion werden am kommenden Freitag - nach Auswertung aller Informationen und Erkenntnissen aus den beteiligten Ländern - vorgestellt.

Michael Maßmann, Präsident der federführenden Polizeidirektion Osnabrück, äußerte sich zu diesem großen Schlag wie folgt: "Internationale Transportketten werden durch Ladungsdiebstähle seit Jahren empfindlich gestört und haben enorme wirtschaftliche Schäden zur Folge. Durch diesen Schlag ist unseren Ermittlern ein großer Coup gegen die organisierte Eigentumskriminalität gelungen. Mein Dank gilt allen Beteiligten - national wie international. Die hervorragende länderübergreifende Arbeit legte den Grundstein für diesen Erfolg."

Auch Nicola Simon, Leiterin der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim und Heinz Defayay, Leiter des Zentralen Kriminaldienstes freuten sich über den großen Erfolg ihrer Kolleginnen und Kollegen. Simon: "Der lokale Kriminalitätshotspot auf dem Parkplatz Holsterfeld wurde durch hervorragende Arbeit unserer Ermittler*innen in Zusammenarbeit mit den europäischen Partnern beseitigt. Täter konnten identifiziert und festgenommen werden. Durchsuchungen und Sicherstellungen, nicht nur in Deutschland, sondern auch im Herkunftsland der Täter wurden erfolgreich durchgeführt. Dadurch konnten wir ein Zeichen setzen und deutlich machen, dass Kriminalitätsbekämpfung nicht an Grenzen haltmacht." Der Tätergruppierung konnten bis zum jetzigen Zeitpunkt bereits 112 Taten in Deutschland zugeordnet werden. Der Schaden der Beute beläuft sich auf rund zwei Millionen Euro. Die betroffenen Rastplätze in Deutschland lagen überwiegend in den Bundesländern Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.

In Niedersachsen werteten die Ermittler insgesamt sechs Brennpunkte, unter anderem in Hannover, Braunschweig und Göttingen, aus. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim können etwa 92 Prozent der Taten dem Rasthof Holsterfeld in Salzbergen zugeordnet werden. Die Täter hatten es bei Ihrem Beutezug überwiegend auf Diebesgut, wie u.a. Elektronikartikel, hochwertigem Alkohol und Bekleidung abgesehen. Die Ermittlungen dauern an.red/Fotos: Polizei














23.11.2021 • 12:03 Uhr

Bad Gandersheim: "Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum...!"

Heute das Ritual: Der traditionelle Tannenbaum ist auf dem niedlichen Bad Gandersheimer Marktplatz vor heimelnder Fachwerkkulisse und dem weißen Rathaus aufgestellt. Männer der städtischen Bauhofes setzten von der Bühne eines Treckers aus geschickt und vorsichtig die elektrischen Kerzen auf die grünen Zweige. Wenn alles hinhaut, und die Illumination scharf geschaltet ist, wird der Baum heute Abend schon in seiner ganzen Pracht im Lichterglanz erstrahlen. red / Foto: Fis WMG










23.11.2021 • 11:52 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 75 Neuinfektionen - Inzidenzwert bei 212,5

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 3.949 (+75) Corona-Infektionen bekannt geworden. 3.561 (+89) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 212,5 (280 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.
Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 5,7, die Intensivbetten sind zu 7,8 Prozent belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 324 (-14) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 51 (+5),
Bodenfelde 1 (0),
Dassel 11 (-3),
Einbeck 68 (-3),
Hardegsen 33 (0),
Kalefeld 16 (+3),
Katlenburg-Lindau 19 (-2),
Moringen 22 (-7),
Nörten-Hardenberg 24 (-3),
Northeim 60 (0) und
Uslar 19 (-4) stammen.
Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 64 (0) Personen verstorben.

Mit einer ersten Impfdosis wurden 97.139 Personen oder 73,8 % geimpft. Vollständig geimpft wurden bisher 93.927 Personen oder 71,3%. Mit der Auffrischungsimpfung wurden 5.780 Personen oder 4,4% geimpft. (Stand 11.11.2021)
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus











23.11.2021 • 11:44 Uhr

Ab Mittwoch verschärfte Regeln in Schulen und Kindergärten -Kultusminister Grant Hendrik Tonne: „Präsenz sichern, Gesundheit schützen"

In Niedersachsen gelten ab morgen (Mittwoch, 24.11.2021) weitere Maßnahmen zum Schutz des Schul- und Kitabetriebes vor dem Coronavirus SARS-CoV-2. Unter anderem werden die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) auch im Unterricht am Platz auf die Schuljahrgänge 1 und 2 ausgedehnt, mehrtägige Schulfahrten bis Ende des Schulhalbjahres am 31. Januar 2022 untersagt und die 3G-Regeln für Schulbeschäftigte eingeführt, wie Kultusminister Grant Hendrik Tonne erklärte.

Kultusminister Tonne: „Die Pandemie entwickelt sich äußerst dynamisch und geht zwangsläufig auch an den Kindern und Jugendlichen nicht spurlos vorbei. Hier haben wir auch aufgrund der bisher fehlenden Impfmöglichkeiten für die unter 12-Jährigen hohe Inzidenzen. Präsenz sichern, Gesundheit schützen - das ist die aktuelle Aufgabe angesichts des derzeitigen Pandemiegeschehens. Mit dem heute vorgelegten Maßnahmenkatalog setzen wir wirksame Maßnahmen um, damit dies weiterhin gelingt. Landesweite Schul- und Kitaschließungen soll es weiterhin nicht geben."

Folgende Schutzmaßnahmen gelten neu zusätzlich ab Mittwoch, 24.11.2021:

I. Mund-Nasen-Bedeckung auch für Klassen 1 und 2:

Auch für Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 1 und 2 gilt die Maskenpflicht in den Unterrichtsräumen, wenn sich die Schülerinnen und Schüler am Sitzplatz befinden. Weiterhin gilt, dass in den Schulgebäuden die Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist, aber während der Pausen im Freien auf den Außengeländen, in den Mensen beim Essen und Trinken sowie beim Sportunterricht die Maske abgelegt werden kann. Auf die regelmäßigen „Maskenpausen" zirka alle 20 Minuten ist zu achten. Je jünger die Kinder, desto mehr Pausen sind vorzunehmen.

Es gelten grundsätzlich weiterhin die allgemeinen Hygieneregeln und regelmäßiges Lüften.

II. Testungen plus „ABIT" - weniger Quarantäne notwendig:

Das Testkonzept - dreimal in der Schulwoche zu Hause - wird um den Baustein des „anlassbezogenen Intensivtestens" (ABIT) ergänzt. Bei einem Infektionsverdacht testen sich alle in der Lerngruppe - auch vollständig Geimpfte und Genesene - fünf Schultage hintereinander. Diese Folge kann abgebrochen werden, wenn sich der Verdachtsfall durch einen negativen PCR-Test nicht bestätigt. Damit wird „Testen statt Quarantäne" zum Regelvorgehen. Schulische Kontaktpersonen der Infizierten müssen fortan nicht mehr ermittelt und in Quarantäne geschickt werden - Anschärfungen durch die Gesundheitsämter sind nach wie vor im Einzelfall möglich. Dieses Vorgehen ist mit dem Landesgesundheitsamt abgestimmt.

III. 3G am Arbeitsplatz:

Für alle Beschäftigten gilt ab morgen am Arbeitsplatz 3G - das gesamte Schulpersonal muss nachweislich geimpft oder genesen oder getestet sein. Dieser Nachweis muss dokumentiert werden, die Nachweispflicht ist im neuen Infektionsschutzgesetz des Bundes festgelegt.

Nicht geimpftes oder genesenes Personal muss sich täglich testen. Zwei Tests stellt der Arbeitgeber für Testungen in der Schule unter Aufsicht. Drei Tests pro Woche müssen vom Personal eigenverantwortlich beigebracht werden, beispielsweise über Nachweise aus einem Testzentrum oder einer Apotheke.
Die Schulleitungen können für die Kontrolle zuständige Personen benennen. Geimpfte und Getestete können sich freiwillig anlassbezogen testen, soweit die Kapazitäten in der Schule es zulassen.

Auch bei den Kindertageseinrichtungen gilt 3G. Bei Abfragen und Kontrollen sind hier die Träger als Arbeitgeber in der Verantwortung.

IV. Klassenfahrten und Ausflüge:

Mehrtägige Schulfahrten im Sinne des Schulfahrtenerlasses ins In- und Ausland werden bis einschließlich 31. Januar 2022 untersagt. Bei eintägigen Fahrten und auch bei mehrtägigen Fahrten ist eine kurzfristige Stornierungsfrist (1 Woche) vorzusehen. Vor der Durchführung der Veranstaltung sollen die Schulen mit Blick auf das jeweils aktuelle Infektionsgeschehen prüfen, ob das pädagogische Interesse an der Veranstaltung das infektiologische Risiko überwiegt.

V. Schulveranstaltungen:

Veranstaltungen wie Adventsfeiern oder Weihnachtskonzerte sind in der Klassen- und Schulgemeinschaft möglich. Auf externe Besucherinnen und Besucher muss allerdings verzichtet werden. Das gilt auch für die Teilnahme Erziehungsberechtigter.

Elternabende und Elternsprechtage sollten vorrangig digital abgehalten werden. Sollten sie als Präsenzveranstaltungen ausgerichtet werden, gilt die 2G-Plus-Regel bei zusätzlicher durchgehender Maskenpflicht sowie Einhaltung der Abstandsregeln.red











23.11.2021 • 11:35 Uhr

Ernste Lage auch in Niedersachsen - erneute Verschärfung der Corona-Regelungen - Generelle Maskenpflicht auf Weihnachtsmärkten ab Mittwoch

Bei einer immer bedrohlicheren Pandemielage werden mit Wirkung vom morgigen Mittwoch (24. November 2021) die Schutzmaßnahmen in der niedersächsischen Corona-Verordnung noch einmal deutlich ausgeweitet und intensiviert. Das Zusammentreffen vieler Menschen in Innenräumen wird nur noch geimpften und genesenen Menschen gestattet. Bei einer stärkeren Belastung des Gesundheitssystems werden diese zusätzlich einen negativen Test benötigen. Dazu teilt die Staatskanzlei der Landesregierung soeben weiter mit:

In vielen Bereichen des öffentlichen Lebens greifen von morgen an verschärfte 2G-Regeln und später in Warnstufe 2 dann auch 2Gplus-Regeln. Dies gilt etwa in der Gastronomie, bei Veranstaltungen, beim Sport, beim Frisör oder bei der Beherbergung. Maskenpflicht und Abstandsgebote werden ausgeweitet. Drinnen gelten strengere Schutzmaßnahmen als draußen!

Das niedersächsische Warnstufenkonzept wird erneut verschärft: Die Warnstufen treten früher in Kraft, Warnstufe 1 bereits ab einer 7-Tages-Hospitalisierungsinzidenz von drei (vorher sechs), Warnstufe 2 bei einer Hospitalisierungsinzidenz von sechs und Warnstufe 3 dann bei neun. Damit wird der Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom 18. November 2021 eins zu eins umgesetzt. Auch vor der Warnstufe 1 treten erste Verschärfungen bereits ab einer 7-Tages-Neuinfektionsinzidenz von 35 ein, statt zuvor erst
Schon vor der Warnstufe 1, also vor einem Überschreiten des Hospitalisierungswertes 3 dürfen an Veranstaltungen mit mehr als 25 Personen in Innenräumen nur noch geimpfte, getestete oder genesene Menschen teilnehmen (3G) sobald die 7-Tage-Neuinfektionsinzidenz bei mehr als 35 liegt. Das gilt dann im Innenbereich auch für alle Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen, für Weihnachtsmärkte (dort auch draußen), Discotheken, Gastronomie, Beherbergung und für Körpernahe Dienstleistungen. Bei Veranstaltungen in Innenräumen mit mehr als 1.000 Personen greift bereits in dieser frühen Stufe die Beschränkung auf geimpfte und genesene Personen (2G).

In Warnstufe 1 galt schon bislang für größere Veranstaltungen in Innenräumen die Beschränkung auf geimpfte und genesene Personen (2G). Diese Beschränkung wird jetzt im Innenbereich ausgeweitet auf alle Veranstaltungen, auf Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen, auf Discotheken, Gastronomie, Beherbergung und Körpernahe Dienstleistungen

Bei den Weihnachtsmärkten gilt in Warnstufe 1 2G drinnen und draußen. Neu ist von morgen an eine durchgängige Maskenpflicht - drinnen wie draußen und unabhängig von der Warnstufe. Die Maske darf nur kurz abgenommen oder angehoben werden, wenn gegessen oder getrunken wird.

Messen bleiben bei 3G, hier sind also weiterhin Menschen zugelassen, die geimpft, genesen oder getestet sind. Am ersten Messetag muss jedoch ein negativer PCR-Test vorgelegt werden - an jedem weiteren Tag ein POC-Test. Damit wird Niedersachsen seiner Bedeutung als internationaler Messestandort gerecht.

Ansonsten gilt in Warnstufe 1 - wie bisher - unter freiem Himmel 3G.

In Warnstufe 2 wird neu die Beschränkung auf 2Gplus eingeführt. 2Gplus bedeutet, dass zusätzlich zu einem Impf- oder Genesenennachweis ein aktueller negativer Testnachweis vorgelegt werden muss. Dies gilt in Warnstufe 2 für alle Veranstaltungen im Innenbereich (draußen 2G) und generell für Weihnachtsmärkte. Die 2Gplus Vorgabe erstreckt sich zudem auf die Innenbereiche von Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen Discotheken, Gastronomie, Beherbergung und auf alle Körpernahen Dienstleistungen. Draußen gilt in Warnstufe 2 die Beschränkung auf 2G. Messen bleiben bei 3G - notwendig ist jetzt aber ein PCR-Test. red










23.11.2021 • 10:19 Uhr

Northeim zwei Stunden nach Mitternacht: Drogeneinfluss und ohne Führerschein gefahren

Am heutigen Dienstag um 01.50 Uhr fiel der Polizei Northeim ein Pkw Renault in der Medenheimer Straße in Northeim auf und entschloss eine Verkehrskontrolle durchzuführen.

Der 35-jährige Mann aus Hann. Münden konnte der Polizei keinen Führerschein vorzeigen, da er keine Fahrerlaubnis besitzt. Zudem fielen der Polizei körperliche Anzeichen auf, welche auf Drogenkonsum hindeuten können. Der 35-Jährige bestätigte anschließend, dass er vor ein paar Tagen Drogen konsumiert habe. Bei dem 35-Jährigen wurde anschließend eine Blutentnahme zur Beweissicherung durchgeführt und die Weiterfahrt untersagt. Zudem wurden mehrere Verfahren gegen ihn eingeleitet.Wol











23.11.2021 • 10:04 Uhr

Was für eine Ansage: Unions-Fraktionsvize Frei fordert Verzicht auf Weihnachtsfeiern

Der stellvertretende Vorsitzende der Unions-Bundestagsfraktion, Thorsten Frei (CDU), hat Bevölkerung und Betriebe dazu aufgerufen, wegen der Zuspitzung der Corona-Lage keine
Weihnachtsfeiern zu veranstalten. Derzeit sollte im Grunde jeder auf alle nicht notwendigen Kontakten verzichten, sagte Frei am Dienstag in der RTL/ntv-Sendung «Frühstart». Nicht überall sei das möglich, «aber gerade bei Weihnachtsfeiern sollte man sich sehr gut überlegen,
ob das sein muss oder ob man im Sinne der Sache nicht besser darauf verzichten kann», mahnte der CDU-Politiker. Die Feiern lebten davon, dass man relativ eng zusammenkomme.

Am Dienstagmorgen meldete das Robert Koch-Instituts 45.326 bestätigte Neuinfektionen. Die Zahl der neuen Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen stieg auf einen neuen Rekordwert von 399,8. Die Zahl der bisherigen Corona-Toten liegt bei 99.433. Die
Hospitalisierungsrate beträgt bundesweit derzeit 5,3.epd










23.11.2021 • 09:54 Uhr

CDU und FDP/Die Unabhängigen vereinen sich im neuen Kreistag sind damit überraschend stärkste Gruppe mit 22 Abgeordneten

Die beiden Kreistagsfraktionen von CDU und FDP/Die Unabhängigen bilden im neuen Kreistag eine Gruppe. „Wir wollen ein Fortschrittsbündnis sein, das Initiativen in den neuen Kreistag einbringt und für eine neue Diskussions- und Beteiligungskultur im Kreistag steht. Dabei laden wir ausdrücklich die SPD und Bündnis 90/Die Grünen ein, mit uns gemeinsam den Landkreis nach vorne zu bringen“, so die beiden Gruppensprecher Beatrix Tappe-Rostalski (CDU) und Christian Grascha (FDP). Nach den Sondierungsgesprächen haben sich die Vertragspartner dazu entschlossen, diesen gemeinsamen Weg nun zu gehen. Aber auch die Gespräche mit den anderen demokratischen Parteien seien positiv verlaufen und geben Grund zur Hoffnung, gemeinsame Schnittmengen gefunden zu haben.

Neues Kräfteverhältnis
zeigte erste Auswirkungen

Von politischer Bedeutung ist die Vereinigung, weil die Gruppe jetzt mit 22 Abgeordneten dominierend ist. Die erste Folge war das Platzen eines ersten interfraktionellen Gespräches in der vorigen Woche. Die gestrige Wiederholung dieses Treffens spiegelte vor allem bei personellen Besetzungen von Gremien das neue Kräfteverhältnis wider. Von der Gruppenbildung war vor allem die SPD überrascht worden, wie ihr Fraktionsvorsitzender Uwe Schwarz bekannt. Er hatte zuvor auf Nachfrage des Redaktionsnetzwerkes eine große Koalition nach dem "Einbecker Modell" für den Northeimer Kreistag ausgeschlossen.


Nach der Pressekonferenz von Grascha und Tappe-Rostalski heißt es in einer Mitteilung der neuen Gruppe weiter:
Die neue Gruppe wolle insbesondere im Bereich der Wirtschaftsförderung und des Fördermittelmanagements neue Akzente setzen. „Wir wollen die Chancen, die sich für unseren Landkreis bieten, besser nutzen und die Weichen dafür stellen, dass wir langfristig zu den erfolgreichen Regionen in Deutschland aufschließen“, sagt Christian Grascha. CDU und FDP/Die Unabhängigen haben sich außerdem vorgenommen, die vielfältige Schullandschaft zu erhalten, inkl. der Förderschulen, sowie die Ausstattung, vor allem die digitale, für alle Schulen verbessern. „Es geht um die Bildungschancen für unsere Kinder, dafür ist es wichtig, dass alle Schulen eine optimale Ausstattung erhalten“, so Beatrix Tappe-Rostalski. Weitere Themen sind der verbesserte Umwelt- und Klimaschutz vor Ort mit der Schaffung einer Stiftung für Natur- und Klimaschutz, eine sparsame Haushaltspolitik mit einer Aufgabenkritik, eine stärkere interkommunale Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden auch im Bereich Tourismus, ein zügiger Breitband- und Mobilfunkausbau mit dem Ziel „Glasfaser in jedem Haus“ und „Mobilfunk überall“ sowie eine zukunftsfähige individuelle Mobilität mit der Stärkung des Öffentlichen Personennahverkehrs.
red











23.11.2021 • 09:41 Uhr

Warnstreik und Kundgebung am Mittwoch in Hannover - Behördenmitarbeiter aus Bad Gandersheim und Goslar demonstrieren mit

Nachdem auch die zweite Verhandlungsrunde für die Beschäftigten der Länder keine Fortschritte brachte, rufen Gewerkschaften nun zum Warnstreik auf. So wird der Druck auf die 3. Verhandlungsrunde am 27/28.11.2021 auf die Arbeitgeber erhöht und Mut gemacht, endlich ein faires Angebot zu unterbreiten. Am 24. November 2021, um 11 Uhr, findet eine Kundgebung mit Ansprachen der, dbb Bundesvorsitzende Uli Silberbach und ver.di-Vorsitzende Frank Silberbach, auf dem Opernplatz statt. Das so prominente Redner zugesagt haben, unterstreicht, dass es den Gewerkschaftlern Ernst ist. Natürlich gibt es in diesen Corona-Zeiten ein strenges Hygienekonzept.

An den Warnstreiks nehmen auch zahlreiche Angehörige der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr aus Bad Gandersheim und Goslar teil, ebenso aus den systemrelevanten Straßenmeistereien aus Südniedersachsen und der Harzregion. Treffen ist auf dem Parkplatz am Schützenplatz in Hannover, ab 9 Uhr muss man sich dort in vorgeschriebene Listen, wegen Coronaauflagen, eintragen.

Für Notdienste wurde eine Vereinbarung zwischen Landesbehörde und Gewerkschaften abgeschlossen, die Bereitschaft haben, bekommen einen Ausweis mit dem ihnen der Zugang ermöglicht wird.

Als Notdienste gelten alle Maßnahmen in Notfällen, die die Sicherheit des Verkehrs erheblich gefährden. So muss Personal garantiert werden für: Unfall- und Notfalldienste (nach Verfügungslage), Brückenüberwachung von vier namentlich genannten Bauwerken, Tunnelrufbereitschaft/Tunnelüberwachung für Wesertunnel im Norden, Tunnel Bovenden, Butterbertunnel Osterode u. Hasselkopftunnel in Braunlage bei uns in der Region und natürlich auch für Winterdienst flächendeckend. Das sind viele Aufgaben, die für Verkehrsteilnehmer selbstverständlich sind, aber rund um die Uhr von Beschäftigten der Landesbehörde sichergestellt werden.

Alle Menschen im Land erleben steigende Inflationszahlen und merken beim Einkauf, dass gerade Lebensmittel zum täglichen Leben, aber auch an der Tankstelle für die Fahrt zur Arbeit die Preise einerseits davonlaufen. Andererseits zeigen Steuerschätzungen, dass auf staatlichen Ebenen überraschend hohe Steuern, trotz Corona-Krise, eingenommen werden. Daran angemessen teilzuhaben ist immer gelungen und so bleibt zu hoffen, dass es auch dieses Mal gelingen wird. Fis-WMG wird morgen in Hannover mit einem Reporter dabei sein und die Streikenden aus der Region beobachten und berichten. red











23.11.2021 • 09:35 Uhr

Landkreis Northeim: Kreiseigene Sporthallen mit Defibrillatoren ausgestattet

Der Landkreis hat seine Sporthallen jetzt alle mit Defibrillatoren ausgestattet. Die rucksackgroßen automatisierten Defibrillatoren sind für Laien, Sanitäter*innen und Mediziner*innen problemlos anzuwenden und können bei Herzinfarkten oder Herzkammerflimmern durch einen Stromstoß Leben retten. Die Geräte begleiten die Ersthelfer*innen dabei von dem Moment an, wo der Defibrillator angeschaltet wird, mit genauen Anweisungen, die durch die Reanimation leiten.

„Jedes einzelne Gerät kann Leben retten“, zeigt sich Landrätin Astrid Klinkert-Kittel überzeugt, dass die Investition in die Geräte wichtig und richtig war. Die Anschaffungskosten der insgesamt 20 Defibrillatoren lagen bei rund 20.000 Euro. lpd

Zum Bild:
Die Hausmeister*innen der kreiseigenen Schulsporthallen bei der Wartungsschulung mit Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Leiter für den Fachbereich Facility-Management Sven Ballay in der Mitte). Foto: lpd










23.11.2021 • 09:25 Uhr

„Entscheidungen sollten nicht nur auf der Grundlage von Sitzungsvorlagen getroffen werden.“ - Interview mit Antje Sylter (Vardeilsen)

Vita
Ich bin 48 Jahre und lebe mit meinen erwachsenen Kindern in Vardeilsen (gehört zu Einbeck). Beruflich bin ich in der Betriebsmedizin tätig.

Wann und wie begann ihr politisches Engagement? Gab es einen Schlüsselmoment?

Antje Sölter: Ich bin mit Elternarbeit an der Grundschule Naensen in die Kommunalpolitik eingestiegen, als die Dorfschulen nach und nach geschlossen wurden. Der Klassiker als Frau also!

Damals wurden diese Entscheidungen aus meiner Sicht von Männern „im fortgeschrittenen Alter“ getroffen, die meist nur wenig Bezug zu dem Thema hatten. Mir wurde klar, dass ich als junge Mutter selbst mitgestalten und mitbestimmen wollte. Auch vorher war ich schon gemeinsam mit anderen Eltern im Kindergartenbereich im Stadtgebiet Dassel aktiv – gegen die Schließung des Spielkreises Amelsen.

Wie sind Ihre Erfahrungen im politischen Geschäft?

Antje Sölter: Wenn man in der Politik etwas gemeinsam auf den Weg bringt und die Anliegen mit Sachargumenten untermauert, ist es möglich etwas zu erreichen.

Für Eltern zum Beispiel zählen aber oft nicht nur die bloßen Fakten, sondern auch die persönlichen Empfindungen spielen eine große Rolle. Oft fehlt ihnen die Gelegenheit, diese überhaupt vorzubringen. Allerdings wurde die Frage der Berücksichtigung dieser weichen Faktoren in den letzten Jahren etwas aufgeweicht. Es ist in der Politik wichtig, zu verdeutlichen: „Die Stadt“ sind nicht nur Politik und Verwaltung, sondern alle Einwohner und Einwohnerinnen. Jeder kann seine Belange einbringen, darf dabei aber nicht vergessen, dass es sich hierbei nicht nur um eine Hol-, sondern eben auch um eine Bringschuld handelt. Es ist daher wichtig, miteinander zu reden und dabei die Interessen aller Seiten wahrzunehmen. Entscheidungen sollten nicht nur auf der Grundlage von Sitzungsvorlagen getroffen werden. Dabei ist ein Gespür für das Ungesagte und die Zwischentöne sehr entscheidend. Politik und Bürger sollten sich auf Augenhöhe begegnen. Die Menschen hier in der Region sind bodenständig und möchten so verstanden werden, wie sie sind.

Wie unterscheiden sich weiblicher und männlicher Politikstil?

Antje Sölter: Aufgrund der familiären Situation hören Frauen oft eher die Zwischentöne. Sie sind es gewohnt, immer alle wieder zusammenzubringen. Während Männer oft eher auf das Ergebnis sehen, ist für Frauen oft auch der Weg das Ziel. Frauen verzichten für ein gutes Ergebnis oft auch auf persönliche Profilierungen.

Was muss sich verändern, damit sich mehr Frauen in Parlamenten engagieren?

Antje Sölter: Es braucht Frauen, die weniger an sich zweifeln, die etwas bewegen wollen und Männer, die ihnen dabei den Rücken stärken. Frauen sollten lernen, dass sie oft stärker sind als sie glauben, ohne dabei ihre eigenen Bedürfnisse zu vergessen. Sie müssen die Chancen nutzen, sich zu entwickeln, als erstes jedoch müssen sie sich trauen….Ein gutes Beispiel: Angela Merkel, nicht von allen geliebt, aber unumstritten ist sie eine der angesehensten Frauen der Welt und ein gutes Beispiel für den Umgang mit Männern in Machtpositionen.

Was würde sich verändern, wenn die Parlamente paritätisch besetzt werden?
Ich bin keine Freundin der Frauenquote. Ich bin davon überzeugt, dass man sich für die jeweils geeignetste Person entscheiden sollte, unabhängig vom Geschlecht.

Sollte es jedoch zu einer paritätischen Besetzung kommen, würden Frauen sicherlich mehr netzwerken und gemeinsam in der Gruppe arbeiten. Dabei würden Frauen lernen, dass sie nicht automatisch nur für das soziale zuständig sind. Manchen überwiegend männlich besetzten Bereichen würde es guttun, wenn dort die Meinung der Frauen mehr Gewicht bekäme.

Was sollten interessierte Frauen noch wissen, was ist für Sie noch wichtig?

Antje Sölter: Frauen sollten wissen, dass Kommunalpolitik und das sich einbringen für die Region Spaß machen kann. Durch die gebildeten Netzwerke erweitert sich der eigene Horizont, man erhält Einblick in Bereiche, die einem sonst so nicht offenstehen würden. Durch das überparteiliche Engagement lernt man sich über die Parteigrenzen hinweg schätzen.

Gerade junge Frauen dürfen gerne mutiger werden und ihre moderneren Sichtweisen einbringen, um die älteren Politiker aufzurütteln. Zum Glück sind auch die Männer der heutigen Generation offener und berücksichtigen auch Sichtweisen, die ihnen fremder sind. Für eine gute Politik brauchen wir gerade auch junge Menschen in der Politik, unabhängig vom Geschlecht. Es ist oft schwer, junge Menschen für Politik zu begeistern und gerade deshalb bedaure ich es, dass die Wähler sich im Moment noch etwas schwer damit tun, diese jungen Kandidaten auch anzunehmen.

Wir leben in einer Region, die voller Möglichkeiten ist. Dank der fortschreitenden Digitalisierung ist es einfacher, im Homeoffice zu arbeiten, aber auch die Infrastruktur mit zwei Bahnhöfen hat Potential. Es gibt viele kulturelle Möglichkeiten, die sich in einem breiten Spektrum zwischen Jazz und Admiral Hipper bewegen. Diese Region braucht aber auch jüngere Menschen, die die Welt kennenlernen und wieder zurückkommen und ihre Erfahrungen und ihr Wissen in die Region bringen, damit diese nicht abgehängt wird und Vorhandenes bewahrt werden kann.

Gerade ältere Männer in der Politik haben oft Probleme damit, dass Frauen in politischen Ämtern anders agieren als sie dies tun würden und sprechen ihnen deshalb gerne die Kompetenz ab. Tatsächlich kann man ein Amt auf unterschiedliche Weise ausüben. Frauen können die Themen anders angehen und sie machen ihren Job gut.

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Das Interview wurde geführt von den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten, welche im Rahmen des Bündnis „Politik braucht Frauen“ nachgefragt haben. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group bedankt sich für die Überlassung dieser Dokumentionsreihe!











23.11.2021 • 09:10 Uhr

Corona-Virus-Lage am Dienstag: Neue Dimensionen mit 212,5 Inzidenzwert im Kreis Northeim - Bei Kindern explodiert der Wert auf über 600

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Dienstag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet tagesaktuell neue dramatisch anmutende Werte für den Landkreis Northeim:

Danach hat der Ansteckungsgrad die Marke 200 überschritten und wird heute mit 212,5 angegeben. Der Inzidenzwert ist bei den Altersgruppen noch dramatischer. Bei den Fünf- bis 14-Jährigen im Landkreis Northeim beträgt der Inzidenzwert heute 600.

Erklärungsversuche:
Zum einen wird die weiterhin nicht optimale Impfquote in Verbindung mit den neuen gestiegenen Infektionen gebracht. Weiterhin seien die laxen Corona-Kontrollen (in Selbstverantwortung und durch die Behörden) bei Menschentreffen eine weitere Ursache. Außerdem gäbe es auffällige Hotspots in speziellen Bereichen; hier fällt Bad Gandersheim (Heckenbeck) und Einbeck auf, wo Ausbrüche u.a. in Schulen und Kindergärten signifikant sind, so ist es dem Vernehmen nach von Behörden zu hören.
red/Grafiken: RKI / ARD/NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen














23.11.2021 • 08:55 Uhr

Kretschmer: Virus hat Kraft gewonnen, Bevölkerung hat Kraft verloren

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) weist den Vorwurf einer zu späten Reaktion der Politik auf steigende Corona-Infektionszahlen zurück. Die Schuld an der aktuellen Lage trage «das Virus, eine Pandemie, und ein Verhalten, eine Leichtfertigkeit, die eben von so einer Naturkatastrophe nicht verziehen wird», sagte Kretschmer am Montagabend den ARD-«Tagesthemen». «Dieser Virus hat deutlich an Kraft gewonnen. Und wir alle, in der Bevölkerung, wir sind genervt, wir haben die Kraft verloren», sagte der CDU-Politiker.

Am heutigen Dienstagmorgen hat das Robert Koch-Institut 45.326 bestätigte Neuinfektionen gemeldet. Die Zahl der neuen Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen stieg auf einen neuen Rekordwert von 399,8. Die Zahl der bisherigen Corona-Toten in Deutschland liegt bei 99.433.

Die Hospitalisierungsrate beträgt bundesweit derzeit 5,3. Der Wert gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche mit Covid-19 in ein Krankenhaus eingewiesen wurden. Die Hospitalisierungsrate ist entscheidend für die Maßnahmen zur
Pandemiebekämpfung in den jeweiligen Bundesländern.

Aktuell sind laut RKI insgesamt 68 Prozent der Bevölkerung in Deutschland vollständig gegen Covid-19 geimpft, 70,5 Prozent mindestens einmal. Die geringe Impfquote gilt als ein Grund für das Ausmaß der vierten Welle der Pandemie.epd










23.11.2021 • 08:54 Uhr

SPD-Kreistagsfraktion wählt Fraktionsvorstand und bekräftigt: Sind stärkste politische Kraft im Kreis

Die SPD-Fraktion im Kreistag des Landkreises Northeim hat in ihrer jüngsten Zusammenkunft ihre Fraktionsleitung vervollständigt. Zu Stellvertretern des Fraktionsvorsitzenden Uwe Schwarz MdL wurden Nadine Seifert-Doods aus Einbeck-Kreiensen sowie Stefan Fiege aus Bodenfelde gewählt. Schriftführer ist der Wollbrechtshäuser Christian Krug. Die Geschäftsführung obliegt Peter Traupe aus Einbeck, er wird von Sebastian Penno aus Northeim vertreten. Beratend gehören dem Fraktionsvorstand gemäß den Statuten der SPD Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, die stellvertretende Landrätin Gudrun Borchers sowie die SPD-Unterbezirksvorsitzende Frauke Heiligenstadt MdB an.

Bei der Kommunalwahl im vergangenen September hat die SPD im Landkreis Northeim einen großen Vertrauensbeweis durch die Wählerinnen und Wähler erfahren und wurde mit 20 Sitzen erneut zur stärksten Kraft im Kreistag gewählt. Im großen Abstand folgt dahinter mit 13 Sitzen die CDU.

Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Northeimer Kreistag stellen ihre Arbeit in den nächsten fünf Jahren unter das Motto „Gemeinsam stark.“ Es geht ihnen um einen sozialen Landkreis in dem sich die Familien wohl fühlen sowie um eine gute wirtschaftliche Entwicklung, in der auch die Mobilität für den ländlichen Raum noch stärker im Blickpunkt steht. Und es geht ihnen um ein gutes Miteinander, bei dem die ehrenamtlichen Strukturen weiter erhalten bleiben und gestärkt werden, wie Fraktionsvorsitzender Uwe Schwarz auf einem Parteitag in Dassel skizzierte. red










23.11.2021 • 08:52 Uhr

Stimmungsvoll leuchtende Sterne und Lichterketten in der Stadt installiert

Alle Jahre wieder: Axel Jungesblut ist mit seinem Team in den Straßen der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim unterwegs, um für stimmungsvolles Licht in der anbrechenden Adventszeit zu sorgen. Tagsüber installiert. Abends bereits eingeschaltet. Strahlende Sterne. Blinkende LED Lichterketten. Der Steinweg ist in ein vorweihnachtliches Ambiente verzaubert. Auch das auffällige blaue Lichtermeer an einer der Hausfassaden ist wieder da. Der erste Advent kann kommen.red/Fotos: Fis WMG














22.11.2021 • 21:19 Uhr

Das fällt auf vor „Osteria“! Gewächshaus auf dem Domänenhof schützt Olivenbaum vor Frost

Das fällt auf. Es sieht aus wie ein Iglu. Ist es aber nicht. Andere vermuteten ein Zelt für Glühweingenießer oder eine originelle outdoor Location für Raucher. Ist es auch nicht. Was da vor der Osteria in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt seit heute auffällt und Gesprächsstoff liefert, ist ein „Gewächshaus“. Wir haben in der Osteria nachgefragt. Und dort wurde bestätigt: „Ja, richtig!“, so Osteria-Chef Anton. Das empfindliche Olivenbäumchen im Zentrum der Außenterrasse soll diesmal besser vor frostigen Temperaturen geschützt werden - und einen strengen Winter überstehen lassen. Ergo ein weißes Zelt über das Bäumchen. Der Clou: bei Frost wird automatisch ein Gebläseaggregat für wohlige Temperaturen aktiviert, die den Olivenbaum im Winter überleben lässt.
Baumschutz, der in die Stadt der Landesgartenschau passt. red/Foto: Fis WMG










22.11.2021 • 21:12 Uhr

Vor der Ratssitzung am Donnerstag: Diskussion im umgeimpfte Ratsmitglieder in Bad Gandersheim


Spätestens seit den Debatten um den bekennenden ungeimpften Bayern-Fußballspieler JosHua Kimmich ist es ein heißdiskutiertes Thema. Wie halten wir es mit den Ungeimpften in unserer Gesellschaft? Jetzt hat dieses Pro- und Contra-Diskussion Bad Gandersheim erreicht. Hierbei ist immerhin der Bad Gandersheimer Stadtrat betroffen. Hochgekocht nach der jüngsten Sitzung des Verwaltungsausschusses. Im Vorfeld der öffentlichen zweiten Sitzung des Stadtrates am kommenden Donnerstag ist das nun bekanntgeworden und nach Recherchen bestätigt, dass sich unter den Ratsmitgliedern Persönlichkeiten befinden, die sich bislang nicht gegen das Corona-Virus haben schutzimpfen lassen.

Pro:
Für das Verhalten der Nichtgeimpften wird die persönliche Freiheit der einzelnen Persönlichkeit angeführt. Solange es keine Impfpflicht staatlicherseits gibt, müsse diese persönliche Freiheit möglich sein und geachtet werden, sich nicht impfen zu lassen. Einer der betroffenen Ratsherrn wehrte Kritik an seinem Status als geouteter Nichtgeimpfter mit dem Hinweis ab, er würde sich auf jeden Fall "rechtskonform" verhalten. Das könnte bedeuten, dass er entweder genesen ist oder sich vor jedem Menschentreffen auf das Corona-Virus hat testen lassen.

Contra:
Einige bekanntgewordene Kritiker im Bad Gandersheimer Stadtrat wenden ein, dass durch das Verhalten eines nicht geimpften Ratsmitgliedes ein Risiko gegenüber anderen geimpften Kolleginnen und Kollegen bestehen würde. Man könne sich mit dem Virus durch die Leichtfertigkeit eines anderen eher anstecken. Außerdem wurde eine moralisch-politische Kategorie bemüht: Es heißt, ungeimpfte Ratsmitglieder würden sich gegegenüber ihren Mitmenschen nicht unbedingt vorbildlich vorhalten.

Das Reglement für die Gandersheimer Ratssitzung sieht wohl Hygieneregeln vor. Es sind die bekannten mit Hände desinfizieren, Maskenpflicht und Abstand wahren. 2G oder 2Gplus ( geimpft und genesen und getestet) gibt es noch nicht. Eher 3G. Das bedeutet genesen oder geimpft oder getestet.

Die SPD im Unterbezirk Northeim-Einbeck war da bei ihrem jüngsten Parteitag in Dassel schon fortschrittlicher.red












22.11.2021 • 20:48 Uhr

Pflegerat Niedersachsen fordert wie MdL Uwe Schwarz Impfpflicht für alle

Die Vorsitzende des niedersächsischen Pflegerates, Manuela Krüger, hat sich gegen eine Corona-Impfpflicht nur für Pflegekräfte ausgesprochen. Sie halte eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen für nicht zielführend und schon gar nicht für die Pflege, die in der Pandemie ohnehin unter extremer Belastung stehe, sagte Krüger am Montag dem Evangelischen Pressedienst (epd). Sie wehre sich dagegen, ausgerechnet die Pflege für Corona-Ausbrüche verantwortlich zu machen. Die Impfquote bei den Pflegenden in den Altenheimen und Krankenhäusern sei nach ihrer Erfahrung bereits sehr hoch. «Wenn Impfpflicht, dann sollte sie generell für alle Bürger gelten.» Das hatte bereits in der vorigen Woche der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion in Hannover, der Abgeordnete Uwe Schwarz aus Bad Gandersheim gefordert.

Häufiger als die Pflegekräfte seien Menschen aus anderen Berufsgruppen nicht geimpft, die in den Heimen arbeiteten, sagte die Pflegedienstleiterin im Rotkreuz-Altenheim Clementinenhaus in Hannover. Das könne Reinigungs- oder Küchenpersonal, aber auch der Hausmeister sein. Zudem könne auch die Friseurin, die regelmäßig ins Heim komme, nicht geimpft seien. «Wo sollen wir da anfangen und aufhören?» Zudem gebe es bislang überhaupt keine Erhebungen, wieviele Menschen in den Einrichtungen tatsächlich geimpft oder nicht geimpft seien.

Krüger befürchtet, dass viele ungeimpfte Pflegekräfte ihren Beruf aufgeben, wenn sie zur Impfung verpflichtet würden. Die Arbeitsbedingungen seien aufgrund des Fachkräftemangels ohnehin schon sehr belastend für alle. «Wenn jetzt noch der Druck erhöht wird und wir als Arbeitgeber gezwungen werden, Ungeimpfte nicht mehr in der Patientenversorgung einzusetzen, dann werden noch mehr Fachkräfte gehen. Das macht die Misere noch größer.»

Im niedersächsischen Pflegerat arbeiten Krüger zufolge unterschiedliche Berufsverbände der Pflege zusammen. Dazu zählten unter anderem der Berufsverband Kinderkrankenpflege, der Bundesverband Pflegemanagement und der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe. Ihre Vertreter arbeiteten ehrenamtlich. Krüger kritisierte in diesem Zusammenhang noch einmal die Abschaffung der Pflegekammer in Niedersachsen, die die Arbeit des Pflegerates hätte professionalisieren können. Die Kammer hätte beispielsweise jetzt schnell Daten über den Impfstatus der Pflegekräfte erheben können.red










22.11.2021 • 20:43 Uhr

Höxter/Holzminden: Drei Verletzte und hoher Sachschaden nach Unfall

Bei einem Unfall an der K 46 zwischen Höxter und Holzminden wurden drei Personen leicht verletzt, an beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.

Am Sonntag, 21. November, war gegen 17.45 Uhr ein BMW auf der K46 in Richtung Holzminden unterwegs. In Höhe der Einmündung der K45 bog ein grauer VW Golf vom Gewerbegebiet Lüre kommend auf die Straße ein, ohne auf den vorfahrtberechtigten BMW zu achten. Es kam zum Zusammenstoß, wodurch der VW in den gegenüberliegenden Graben geschleudert wurde und einige Verkehrsschilder beschädigte.

Beide Fahrer sowie eine Mitfahrerin in dem VW wurden leicht verletzt und zur ambulanten Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden, der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 15.000 Euro geschätzt. Die Strecke war für die Dauer der Bergung und Unfallaufnahme bis etwa 20 Uhr für den Verkehr gesperrt. /nig/Foto: Polizei










22.11.2021 • 20:39 Uhr

Um Mitternacht in Braunlage: Trunkenheitsfahrt einer 41-Jährigen führt zu Führerscheinverlust

Am gestrigen Sonntag nahmen die Beamten der Polizeistation Braunlage gegen Mitternacht im Stadtgebiet, im Rahmen einer Verkehrskontrolle, bei einer Autofahrerin erheblichen Alkoholgeruch wahr. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei der 41-jährigen Braunlägerin einen Wert von 1,38 Promille, sodass die Autofahrt für sie hier beendet war. Die Folge war neben der Entnahme einer Blutprobe auch das Einleiten einer Strafanzeige sowie der vorläufige Entzug der Fahrerlaubnis. red










22.11.2021 • 14:16 Uhr

Trotz schwerer Corona-Krise: Wiedaer Krippenweihnacht mit lebensgroßen Krippen findet statt

Trotz der hohen Corona-Zahlen sind auch in diesem Jahr im kleinen Harzdorf Wieda (Landkreis Göttingen gen) zahlreiche Krippen mit lebensgroßen Figuren zu bestaunen. Die 23 Stationen mit den Krippen können auf einem zweieinhalb Kilometer langen Rundweg durch das Dorf besichtigt werden, teilte der örtliche Tourismusverein mit. Die Krippen stehen vom 26. November bis 30. Dezember auf Höfen, in Vorgärten, an Garageneinfahrten und an den Straßen des Dorfes. «Jeder Krippenbauer hat seine Fantasie genutzt und die Szenen der Heiligen Familie unterschiedlich dargestellt», heißt es in der Ankündigung.

Zu dem Event werden Tausende von Menschen erwartet, heißt dem Vernehmen nach aus Wieda.

Am ersten Adventswochenende soll zudem eine «Lebendige Krippe» mit echten Tieren wie Ochse und Esel Besucher in den Ort locken. In mehreren Fenstern sind auch wieder Schwibbögen zu sehen. Solche Lichterbögen markierten früher in den Bergwerken die Eingänge zu den Stollen. Der Harz war früher eine Bergbauregion.

Eingerahmt wird die Wiedaer Krippenweihnacht von mehreren Konzerten und einem Auftritt der «Harzer Meisterjodler». Die traditionelle Krippenausstellung im Rathaus von Wieda kann
coronabedingt in diesem Jahr nicht stattfinden.











22.11.2021 • 14:07 Uhr

Heute um 9.20 Uhr: Unfalllfucht nach Parkmanöver auf dem E-Center-Parkplatz - 2.000 Euro Schaden - Polizei bittet um Zeugenhinweise

Tatort: Bad Gandersheim, Marienstraße, Parkplatz des E-Centers, Tatzeitpunkt : 22.11.2021, 09:20 Uhr:
Zur genannten Unfallzeit ist eine ältere weibliche Unfallverursacherin mit einem silbernen Pkw auf dem Parkplatz des E-Centers beim Einparken gegen einen VW Golf einer 60-jährigen aus Bad Gandersheim gefahren. Die Unfallverursacherin hat im Anschluss die Unfallstelle verlassen, ohne schadensregulierende Maßnahmen einzuleiten. Gegen die Verursacherin wurde ein Strafverfahren wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet. Der Schaden am VW Golf der Geschädigten beträgt ca. 2.000 Euro.

Zeugen des Unfalls melden sich bitte bei der Polizei Bad Gandersheim unter der Tel.Nr. 05382-919200 (bas)










22.11.2021 • 14:01 Uhr

Mehrheit älterer Menschen nimmt Kontakt-Einschränkung negativ wahr

Die Reduzierung der sozialen Kontakte ist einer Studie zufolge das größte Thema für ältere Menschen in der Pandemie gewesen. 54,3 Prozent der über 80-Jährigen haben die Veränderung der privaten Kontakte als negativ wahrgenommen, wie aus der am Montag vom
Bundesfamilienministerium veröffentlichten Studie «Hohes Alter in Deutschland» hervorgeht. 43,7 Prozent der Befragten empfanden die Veränderung «ausgeglichen», der Rest positiv.

Für rund 36 Prozent der Hochaltrigen haben sich der Studie zufolge private Kontakte «stark» oder «sehr stark verändert». Nur rund ein Fünftel (21,5) nahm keine Veränderung in dem Bereich wahr, der Rest «ein wenig» oder «mäßige» Veränderung.

Für die vom Familienministerium geförderte Studie des Cologne Center für Ethics, Rights, Economics and Social Sciences of Health wurden den Angaben zufolge mehr als 10.000 Menschen, die 80 Jahre oder älter sind, befragt. 5,9 Millionen Menschen in diesem hohen Alter leben in Deutschland.

Laut Ministerium nehmen sie die Veränderungen durch die Pandemie durchaus unterschiedlich wahr. Neben eher negativen Eindrücken durch die Einschränkung von Kontakten oder eigene Corona-Erkrankung gebe es auch positive Erfahrungen wie vermehrte Hilfe aus der Nachbarschaft.











22.11.2021 • 13:56 Uhr

Bad Harzburg: 87-Jährige auf Gehweg übel angerempelt und schwer verletzt - Polizei bitte dringend um Zeugenhinweise

Die Polizei in Goslar berichtet soeben:
Bereits am Montag, 08. November 2021, gegen 10:15 Uhr kam es zu einem Vorfall, wo zwei ältere Harzburgerinnen die Schmiedestraße in Bad Harzburg auf dem Gehweg in Richtung der Lutherstraße entlanggingen. Hierbei wurde die 87-jährige Frau, welche die linke Gehwegseite benutzte, von einer bislang unbekannten männlichen Person im Vorbeigehen angerempelt und ist dabei auf den Gehweg gestürzt. Die männliche Person sei direkt in Richtung Stadtmitte weitergegangen und habe sich nicht um die Verletzte gekümmert.

Wie erst heute bekannt wurde, hat sich das Opfer hierbei eine komplizierte Verletzung zugezogen.

Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall bzw. zu der männlichen Person machen können, werden gebeten sich mit der Polizei Bad Harzburg (Telefon: 05322/911110) in Verbindung zu setzen. red










22.11.2021 • 13:43 Uhr

Betrunkene Fahrerin(62) mit 1,04 Promille im Graben gelandet

Am gestrigen Sonntag gegen 12.10 Uhr, wurde durch die Polizei Goslar in der Wiesenstraße in Langelsheim (Landkreis Goslar) ein PKW Seat Exeo von einer alarmierten Polizeistreife überprüft, der von der Fahrbahn abgekommen und im Graben zum Stehen gekommen war.

Die vor Ort angetroffene 62-jährige Fahrerin stand unter Alkoholeinfluss. Da selbiger der Grund für das Abkommen von der Fahrbahn gewesen sein dürfte, wurde neben einer Blutentnahme auch die Beschlagnahme des Führerscheins bei der Langelsheimerin durchgeführt.red










22.11.2021 • 13:38 Uhr

Einsatz am Göttinger Markt - 31-Jähriger verletzt Polizisten bei tätlichem Angriff am Auge, Einsatz mit Bodycam aufgezeichnet, Ermittlungen dauern an

Während einer Personenüberprüfung ist nach derzeitigen Erkenntnissen Sonntagnacht (21.11.21) gegen 03.10 Uhr auf dem Markt in Göttingen ein Polizeibeamter von einem Göttinger attackiert worden. Der unter Alkoholeinfluss stehende Mann sollte im Zusammenhang mit einer zuvor gemeldeten Körperverletzung kontrolliert werden.

Auf Ansprechen reagierte der 31-Jährige sofort aggressiv und widersetzte sich den erteilten Anweisungen. Stattdessen schrie er die Beamtin und ihren Kollegen an und beleidigte beide. Schließlich nahm der zu Kontrollierende eine drohende Körperhaltung ein und ging immer weiter auf die Polizistin zu, bis diese nicht mehr zurückweichen konnte, so vorliegende Informationen. Ihr Kollege brachte den 31-Jährigen daraufhin zu Boden. In der Folge leistete der Göttinger massiven Widerstand. Er griff dem Polizisten ins Gesicht und verletzte ihn dabei am Auge. Weitere Funkstreifen eilten zur Unterstützung zum Markt. Aufgrund der Gesamtumstände wurde der Einsatz von einem der Beamten mit der getragenen Bodycam aufgezeichnet. Die Auswertung des Videomaterials steht noch aus. Weil der 31-Jährige angab, Schmerzen zu verspüren, wurde für ihn ein Rettungswagen angefordert.

Es wurden Ermittlungen u. a. wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung gegen den 31-Jährigen eingeleitet.

Die weiteren Ermittlungen dauern an. jk










22.11.2021 • 11:59 Uhr

Northeim: 81-jähriger Mercedesfahrer unaufmerksam - Auffahrunfall mit verletzter Person und 11.000 Euro Schaden

Am Sonntagnachmittag befuhr ein 81-jähriger Kalefelder mit seinem Pkw Mercedes die Bundesstraße 3 aus Northeim in Richtung Edesheim. Dabei übersah er den vor ihm verkehrsbedingt stehenden Pkw Nissan eines 44-jährigen Rosdorfers und fuhr auf diesen auf.

Der 44-jährige Northeimer wurde bei dem Unfall leicht verletzt, benötigte jedoch keine medizinische Behandlung. An den beiden Pkw entstand ein Gesamtschaden von ca. 11.000 Euro.Wol










22.11.2021 • 11:55 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim 37 Neuinfektionen - Inzidenz 154,8

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 3.874 (+37) Corona-Infektionen bekannt geworden. 3.472 (+58) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 154,8 (204 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.
Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 5,6, die Intensivbetten sind zu 7,7 Prozent belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 338 (-21) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 46 (-7),
Bodenfelde 1 (0),
Dassel 14 (0),
Einbeck 71 (+13),
Hardegsen 33 (-9),
Kalefeld 13 (+1),
Katlenburg-Lindau 21 (-4),
Moringen 29 (-5),
Nörten-Hardenberg 27 (-7),
Northeim 60 (-5) und
Uslar 23 (+2) stammen.
Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 64 (0) Personen verstorben.
Mit einer ersten Impfdosis wurden 97.139 Personen oder 73,8 % geimpft. Vollständig geimpft wurden bisher 93.927 Personen oder 71,3%. Mit der Auffrischungsimpfung wurden 5.780 Personen oder 4,4% geimpft. (Stand 11.11.2021)
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus











22.11.2021 • 11:49 Uhr

Bad Gandersheimer Spielplatz Plangarten mit Neumöblierung! Erste Aufbauten aus Holz

Auf dem Baugelände des Spielplatzes Am Plangarten in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt sind nach einer Entrümpelung der abgängigen Spielgeräte (wir berichteten) die Erd- und Bodenarbeiten so gut wie abgeschlossen. Jetzt gut zu erkennen: Neben Beeten sind Kantensteinew und vielen Formsteine in Bögen fachgerecht gesetzt. Deutlich erkennbar die ersten Aufbauten aus Holz werden montiert. Hier geht es voran. red/Fotos: Fis WMG













22.11.2021 • 11:34 Uhr

Diskussion um Impfpflicht für Personal in Schulen und Kitas - Impfverweigerer in Schulen in der Kritik - Lauterbach für neue Maskenpflicht in Schulen

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BDKJ) in Deutschland hält die Arbeit von Personal in Schulen und Kitas ohne Corona-Impfung nicht mehr für angebracht. «Wir brauchen
eine 2G-Regel für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Kindertagesstätten und Schulen», sagte Verbandssprecher Jakob Maske der in Düsseldorf erscheinenden «Rheinischen Post» (Montag). Es dürfe auf keinen Fall erneut zu Schulschließungen kommen. Das reine Testen von Lehrkräften sei zu wenig: «Wir haben noch keine Impfung für unter Zwölfjährige. Um sie zu schützen, müssen wir also nach Möglichkeit alle Personen impfen, die mit ihnen zu tun haben.»

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sprach sich dafür aus, die Maskenpflicht in den Schulen wieder einzuführen. In Altenheimen sei die Impfpflicht richtig, weil sie besonders gefährdete Menschen schütze, sagte Lauterbach der Zeitung. «Aber an Schulen wäre sie
nicht unbedingt notwendig, weil die Kinder und Jugendlichen durch eine Covid-19-Infektion eher nicht so stark getroffen werden.» Sinnvoller sei eine Maskenpflicht.

Für Bundesschülerkonferenz kritisierte, dass einige Lehrerinnen und Lehrer sich nicht gegen Corona impfen lassen. «Lehrkräfte haben genauso eine Verantwortung gegenüber ihrem Umfeld und besonders gegenüber den Schülerinnen und Schülern, denen sie in der Klasse
begegnen», sagte Generalsekretärin Katharina Swinka den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag). Zugleich begrüßte die Schülervertreterin die Aussicht auf eine EU-weite Zulassung des Biontech-Vakzins für Kinder ab fünf Jahren. Impfungen würden allen mehr Sicherheit geben. Es gehe darum, einen geregelten Schulalltag zu haben «und nicht wieder zurückkehren zu müssen zum Homeschooling». epd










22.11.2021 • 11:28 Uhr

Umfrage-Schock: Junge Generation sorgt sich um Wohlstand - Verzicht noch kein Thema!

. Die größten Sorgen junger Menschen in Deutschland sind einer Umfrage zufolge neben dem Klimawandel eine unsichere wirtschaftliche Zukunft und die schwindende Aussicht auf eine
funktionierende Alterssicherung. Die Lösung dieser Probleme erwarteten sie von der Politik, heißt es in der am Montag in Berlin vorgestellten Studie «Jugend in Deutschland».

Die Untersuchung basiert auf einer repräsentativen Online-Befragung von 1.014 Menschen im Alter von 14 bis 29 Jahren von Ende Oktober. Autoren sind der Kemptener Jugendforscher Simon Schnetzer und der Berliner Bildungsforscher Klaus Hurrelmann.

Die Studie zeichne das Bild einer grundsätzlich politisch wachen und aktiven jungen Generation, erklärte Schnetzer. «Die Pandemie hat sie allerdings in einer äußerst sensiblen Lebensphase getroffen», und nur allmählich erhole sie sich von den Auswirkungen.

Hurrelmann betonte, nur eine Minderheit bringe die Kraft auf, sich der Herausforderung zu stellen und den eigenen Lebensstil aktiv zu verändern: «Die große Mehrheit ist noch nicht bereit, die liebgewordenen Gewohnheiten in den Bereichen Konsum, Mobilität, Ernährung aufzugeben und wartet erst einmal auf Entscheidungshilfen durch die Politik», sagte Hurrelmann. epd










22.11.2021 • 11:20 Uhr

Neue Filme im "Welttheater" in Einbeck: "Ghostbusters: Legacy” - Filmkunst & Kinderwagenkino zeigt "The father"

Neue Filme in Kinos in unserer Region:

Im Welttheater-Einbeck wird “Ghostbusters: Legacy” gezeigt. Spielzeiten für: „Ghostbusters: Legacy“ (ab 12) In der 2. WOCHE!

Täglich 17:00 Uhr
Täglich 20:00 Uhr ausser Mo. Abend.
Inhaltsangabe
FSK ab 12 freigegeben

Inhalt: Da sie mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hat, zieht die alleinerziehende Mutter Callie (Carrie Coon) mit ihren Kindern Trevor (Finn Wolfhard) und Phoebe (Mckenna Grace) auf das heruntergekommene Anwesen ihres verstorbenen Vaters in ein kleines Provinznest in Oklahoma. Der anfangs total genervte Trevor versucht schnellstmöglich Kontakt zu den Teenagern auf den Land zu finden, während die 12-jährige Phoebe in den alten Hinterlassenschaften ihres Großvaters wühlt und die spannende Entdeckung einiger merkwürdiger Utensilien macht - Waffen und Gerätschaften, die wie ihr Lehrer Mr. Grooberson (Paul Rudd) meint darauf deuten, dass ihr Opa einst Mitglied der legendären, aber weitgehend vergessenen „Ghostbusters“ war. Während Trevor und Phoebe damit nach und nach gemeinsam beginnen, die Technik mit einigen neuen Klassenkameraden auszuprobieren, braut sich eine mystische Bedrohung unterhalb der verschlafenen Kleinstadt zusammen. Sony



Filmkunst & Kinderwagenkino
Welttheater-Einbeck zeigt: “THE FATHER”
Spielzeiten für: „THE FATHER“ (ab 6)
FILMKUNST/ANSPRUCHSVOLL!:
Montag 10:30 Uhr (Kinderwagenkino) + 20:00 Uhr!

Inhaltsangabe
FSK ab 6 freigegeben
Der unabhängige Anthony (Anthony Hopkins) lehnt auch im Alter und zunehmend von Demenz geplagt jegliche Hilfe von seiner Tochter Anne (Olivia Colman) ab. Diese Hilfe wird aber unabdingbar, als Anne beschließt, mit ihrem Mann Paul (Rufus Sewell) nach Paris zu ziehen, und Anthony somit allein in der Wohnung zurückbleiben müsste, in der Anne und Paul mit ihm leben. Dass das nicht funktionieren wird, wird schon daran deutlich, dass Anthony immer wieder sehr durcheinanderkommt. Er wundert sich etwa über den unbekannten Mann (Mark Gatiss), der auf einmal im Wohnzimmer sitzt und behauptet, sein Schwiegersohn Paul zu sein. Und selbst die Frau (Olivia Williams), die kurz darauf nach Hause kommt und behauptet seine Tochter Anne zu sein, erkennt er nicht. Die Pflegerin Laura (Imogen Poots) soll Anthony helfen, doch auch wenn er sich anfangs charmant gibt: Er hat bereits zuvor andere Pflegerinnen mit seinen Stimmungsschwankungen vergrault... Tobis














22.11.2021 • 11:11 Uhr

Studie: Notengebung steuert Urteil über Unterrichtsqualität

Schülerinnen und Schüler mit guten Noten beurteilen den Unterricht und die Lehrkraft des jeweiligen Fachs einer Studie zufolge deutlich besser. Gleichzeitig werde der Unterricht anderer
Lehrer schlechter bewertet, teilte die Universität Tübingen am Montag mit.

Wie Schüler die Unterrichtsqualität in einem Fach bewerten, wird demnach auch von den Noten beeinflusst, die sie in einem anderen Fach erhalten. «Dieses Phänomen sollte besonders berücksichtigt werden, wenn Schülerbewertungen für die Beurteilung von Lehrkräften im Rahmen der Unterrichtsevaluation herangezogen werden», sagte Ann-Kathrin Jaekel vom Hector-Institut für Emprirische Bildungsforschung.

Wissenschaftler des Hector-Instituts hatten für die Untersuchung die Noten von rund 6.500 Schülern unter die Lupe genommen. Die Studie liefere wichtige Hinweise zur Verwendung von Schülerurteilen in der Praxis, hieß es. Sie wurde in der Fachzeitschrift «Journal of Educational Psychology» veröffentlicht.epd










22.11.2021 • 11:06 Uhr

Landjugend macht im Winter ordentlich Programm - Agrarthemen auf den Punkt gebracht: Fachwissen in die Breite streuen

Der Agrarausschuss der Niedersächsischen Landjugend (NLJ) hat für den Winter 2021/22 ein umfangreiches Programm auf den Weg gebracht und lädt zu den diversen Veranstaltungen online und in Präsenz unter den aktuellen Corona-Maßgaben alle Interessierten ein. „Agrarthemen auf den Punkt gebracht“ lautet die Reihe, die die aktuelle Situation der jungen und junggebliebenen Landwirte beleuchtet, teilt der Landvolk-Pressedienst mit.

„Mit unserem Winterprogramm bieten wir verstärkt in den Regionen vor Ort interessante Vortragsveranstaltungen, Diskussionsrunden und Betriebsbesichtigungen für unsere Junglandwirtinnen und Junglandwirte in der Landjugend an“, erklärt der Sprecher des Agrarausschusses, Lars Ruschmeyer. „Auf diese Weise können wir auf spezielle Wünsche und Vorstellungen sowie auf aktuelle regionsbezogene Themen eingehen. Wir möchten damit den fachlichen Austausch und die Vernetzung unter den Junglandwirten fördern“, führt Ruschmeyer aus. Auch das Interesse an der fachlichen Meinungs- und Weiterbildung soll mit diesen aktuellen Themen geweckt werden.

Seit Mitte November finden nun die Vortragsveranstaltungen in regionalen Landvolkhäusern, in Gaststätten oder auch bei Firmen statt. Die Auswahl regionaler Themen reicht von Unterstützung bei Krankheit und Arbeitsausfall, über Antibiotikareduzierung in der Nutztierhaltung, Agroforstwirtschaft, Streit auf dem Hof und in der Familie, bis hin zu digitalem Ackerbau oder „Verhandeln wie ein Profi“. „Auch Betriebsbesichtigungen, wie vor kurzem das Hauptwerk der Emsland-Stärke, gehören zu unserem Winterprogramm-Mix, der bei unseren Teilnehmern gut ankommt“, freut sich Ruschmeyer mit seinen Agrarausschussmitgliedern über die gute Beteiligung bei den Veranstaltungen vor Ort.

Der Junglandwirt hofft, dass nicht alle geplanten Aktionen Corona zum Opfer fallen werden – auch wenn einige Veranstaltungen von vornherein als digitale Variante vorgesehen waren/sind, wie das kürzlich stattgefundene „Gespräch mit dem Banker – was muss ich wissen?“. Bis einschließlich März läuft das Winterprogramm des Agrarausschusses der NLJ. Es ist unter https://nlj.de/files/projektordner/img/pdf/Agrar/Flyer_Winterprogramm_2022.pdf

LPD/ Foto: LPD










22.11.2021 • 08:43 Uhr

Bürgermeisterin-Dank an ausscheidende Avacon-Mitarbeiter für langjährige Unterstützung

Für Harald Schiestedt jetzt Timo Abert neuer Kommunalreferent für Bad Gandersheim zuständig – Pressesprecher Ralph Montag ab Januar 2022 im Vorruhestand

Ansprechpartner-Wechsel im Beziehungsgeflecht zwischen der Stadt Bad Gandersheim und dem Energieversorger Avacon: Der langjährige Kommunalreferent des Unternehmens, Harald Schliestedt aus Alfeld, tritt mit dem Jahresende in den Ruhestand. Seine Funktion übernimmt dann Timo Abert aus Schladen-Werla. Bürgermeisterin Franziska Schwarz bedankte sich herzlich bei Harald Schliestedt für die stets harmonische und fruchtbare Zusammenarbeit auf vielen Feldern sowie auch für das mit dem Kommunalreferenten vereinbarte Sponsoring für wesentliche Themen der Stadt – beispielsweise für die Domfestspiele oder den Roswitha-Preis. Harald Schliestedt zeigte sich auch verantwortlich für die erste Pkw-Energiesäule vor Ort und für Verschönerungen im Stadtbild durch die künstlerische Gestaltung der Trafo-Stationen in der Heckenbecker Straße, im Kleinen Feld oder an der Dr.-Heinrich-Jasper-Straße. Die Bürgermeisterin sprach die Hoffnung aus, dass dieses positive Zusammenwirken auch in Person des Nachfolgers Timo Abert seine Fortsetzung finden kann. Darüber hinaus erfährt eine weitere eng mit den Anliegen der Stadt Bad Gandersheim betraute Position des Energieversorgers zum Jahresende eine personelle Veränderung: Der für den Bereich der Stadt zuständige Pressesprecher Ralph Montag wird in die Passivphase der Altersteilzeit eintreten, seine Nachfolge wird unternehmensintern geregelt. Auch Ralph Montag stand den Belangen der Stadt Bad Gandersheim im Rahmen seiner Öffentlichkeitsarbeit stets aufgeschlossen gegenüber und war als Besucher der Roswitha-Preisverleihung sowie der Domfestspiele stets ein gern gesehener Gast in Bad Gandersheim – und wird dies, wie auch Harald Schliestedt versicherte, zukünftig gern bleiben. Auf dem Bild von links Harald Schliestedt, Bürgermeisterin Franziska Schwarz, Ralph Montag und Timo Abert. sbg / Foto: Kielhorn











22.11.2021 • 08:32 Uhr

RKI-Chef Wieler sieht Impfpflicht als «letztes Mittel»

Der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, hat eindringlich zur Impfung gegen das Coronavirus aufgerufen. «Wir müssen dafür Sorge tragen, dass wir so viele Menschen wie möglich zum Impfen bewegen und diejenigen, die eine vollständige Grundimmunisierung haben, boostern», sagte Wieler am Sonntagabend im ZDF-«heute journal».

Auf die Frage nach einer Impfpflicht äußerte sich Wieler zurückhaltend: «Das letzte Mittel, was ja inzwischen auch immer wieder diskutiert wird, ist die sogenannte Impfpflicht. Und da bin ich ganz bei der WHO, dass wir das alle nicht wollen.» Die WHO ist die Weltgesundheitsorganisation. «Es gibt wirklich niemanden, der gern eine Impfpflicht haben möchte», sagte der RKI-Chef. «Aber wenn man alles andere versucht hat, dann sagt auch die WHO, dass man über eine Impfpflicht nachdenken muss.»

Man sei nun sehr viel weiter als im vergangenen Jahr, sagte Wieler. Wichtig sei nun, dass dieses Wissen auch umgesetzt werde. «Wir wissen ja genau, welche Mittel helfen. Wir wissen, dass Kontaktreduktion der entscheidende Punkt ist», betonte der RKI-Präsident.

Am Montag meldete das RKI 30.643 bestätigte Neuinfektionen. Die Zahl der bisherigen Corona-Toten liegt bei 99.124. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen stieg auf einen neuen Rekordwert von 386,5. epd










22.11.2021 • 07:49 Uhr

Corona-Virus-Lage am Montag: Inzidenzwert im Landkreis Northeim bei 154,8

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Montag in Niedersachsen, Südniedersachsen und Landkreis Northeim. Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt soeben einen offiziellen Inzidenzwert von 154,8 für den Kreis Northeim mit. Damit hat sich bei dem Ansteckungswertt gegenüber dem Vorstand keine Veränderung eingestellt.

red/ Grafiken: RKI /ARD/NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen










22.11.2021 • 07:41 Uhr

Fahrzeugführer prallt bei Bültum gegen Baum und flüchtet von der Unfallstelle - Fahrer nicht ausfindig gemacht - Zeugenaufruf

Am Samstag, 20.11.2021, gegen 19:40 Uhr, ist es auf der Kreisstraße 314 kurz vor der Ortschaft Bültum in Bockenem (Landkreis Hildesheim) zu einem Verkehrsunfall gekommen. Der Pkw-Führer befuhr mit seinem Mitsubishi die K314 aus Richtung B243 kommend. Aus bislang ungeklärter Ursache kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einem Baum und kam letztlich im Graben zum Stehen.

Mehrere Augenzeugen berichteten, dass der Fahrzeugführer noch versucht habe den Pkw eigenständig aus dem Graben zu fahren, was aber misslang. Anschließend sei er über einen Acker in unbekannte Richtung von der Unfallstelle geflüchtet. Trotz der Absuche durch mehrere Streifenwagen sowie dem Einsatz eines Diensthundes konnte die Person nicht gefunden werden. Auch eine durch die Feuerwehr eingesetzte Drohne mit Wärmebildkamera brachte keinen Erfolg. Die Strecke wurde während der Unfallaufnahme für rund zwei Stunden gesperrt. Der Pkw wurde durch ein Abschleppunternehmen aus dem Graben geborgen.

Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich beim Polizeikommissariat Bad Salzdetfurth unter der Telefonnummer 05063/9010 zu melden. ste










22.11.2021 • 07:30 Uhr

Kroatische Polizei nimmt «Tagesspiegel»-Reporter fest - 500 Euro Geldstrafe wegen illegalen Grenzübertritts

Wirbel um den «Tagesspiegel»-Reporter Sebastian Leber. Er ist am Wochenende von der kroatischen Grenzpolizei wegen des Vorwurfs des illegalen Grenzübertritts und des Menschenschmuggels festgenommen worden. Wie die Berliner Zeitung am Sonntagabend mitteilte, wurde Leber nach 24 Stunden wieder entlassen und wird am Montag nach Berlin zurückreisen. Die «Tagesspiegel»-Chefredaktion wies «den Versuch, unabhängige journalistische Berichterstattung zu kriminalisieren und somit die Pressefreiheit einzuschränken, auf das Schärfste zurück».

Der Reporter war nach Angaben der Zeitung im Auftrag der Redaktion an die Grenze gereist, um über die Situation der Flüchtlinge im Grenzgebiet und ihre umstrittene Rückführung durch die kroatische Polizei zu berichten. Nach seiner Festnahme habe die kroatische
Staatsanwaltschaft keine Anhaltspunkte für den Straftatbestand des Menschenschmuggels gesehen und sich geweigert, eine Anklage zu erheben.

In einem anschließenden Ordnungswidrigkeitsverfahren, das die kroatische Polizei angestrengt hatte, habe das Gericht in einem Schnellverfahren den Reporter ebenfalls vom Vorwurf des
Menschenschmuggels freigesprochen. Lediglich wegen des Grenzübertritts habe das Gericht eine Geldstrafe von umgerechnet 500 Euro verhängt. epd










22.11.2021 • 07:26 Uhr

Northeimer Handball Club: Derby der weiblichen A-Jugend in der Schuhwallhalle endet mit Sieg!

Vor heimischer Kulisse in der sehr gut besuchten Schuhwallhalle begrüßte das Weibliche A-Team des Northeimer Handball Clubs am Samstagnachmittag die HSG Plesse-Hardenberg zum Derby.

Mit viel Motivation starteten beide Mannschaften in das Spiel. Bereits in den ersten Minuten verletzte sich leider Elisa, eine unserer Rückraumspielerinnen. Nach kurzem Schock ging es weiter und die erste Halbzeit erwies sich als sehr ausgeglichen, beide Mannschaften zeigten starken Willen den Sieg einzufahren. Zeitweise konnten wir uns aber mit bis zu 3 Toren absetzen. Doch kurz vor der Halbzeit schlichen sich einige Abwehrfehler ein und die Gäste konnten zu einem Halbzeitstand von 12:12 ausgleichen.

In der Halbzeitpause pushten uns unsere Trainerinnen und wir starteten mit vollem Kampfgeist in die zweite Halbzeit. Schon nach der 35. Spielminute konnten wir uns immer wieder absetzen.
Mit einer konzentrierten zweiten Halbzeit haben wir an den Sieg gegen den TV Oyten angeknüpft, denn mit Kampfgeist und guter Zusammenarbeit als Mannschaft haben wir uns die Punkte und den Derbysieg mit einem 32:25 gesichert.
Rückblickend war es trotz der aufgeheizten Stimmung durch das Derby ein faires Spiel beider Mannschaften.

Müller(1),Sommer(2),Nückel(11),Binnewies,Wehrmarker(9),Starre(7),Bierba um,Lorenz(2),Lüer,Post.
red/ok










22.11.2021 • 07:22 Uhr

Mehr Krampf als Glanz: weibliche B-Jugend 1 des Northeimer Handball Clubs müht sich gegen Zweidorf/Bortfeld ab ... und sieht auswärts

Am letzten Samstag stand das Auswärtsspiel in der Oberliga beim Tabellenschlusslicht, der SG Zweidorf/Bortfeld, an. Man nahm sich vieles vor, doch konnte nur wenig an die zuletzt sehr positiven gezeigten Leistungen anknüpfen. So ging es bereits schlecht los, da wir 6 Minuten benötigten, um das erste Tor zu erzielen. Dass die SG Zweidorf/Bortfeld zu diesem Zeitpunkt noch keine größere Führung hatte, lag einzig und allein an dem wieder einmal sicheren Rückhalt. Die gesamte Partie über hielten Neele und Merle das, was sie konnten, und waren mit Abstand die besten Akteurinnen im Dress des NHCs. Im Verlauf des Spiels unterstützte unsere Abwehr auch immer mehr die beiden. Zunächst so löchrig wie ein Schweizer Käse, wurde sie zusehends stabiler. Einzig die herausragende gegnerische Spielerin Karla Mudrow bekamen wir nicht unter Kontrolle. Größtes Manko heute war der Angriff: Mit wenig Druck auf die Nahtstellen der Abwehr, fahrigen und unpräzisen Abschlüssen, etlichen Passungenauigkeiten, technischen Fehlern und sonstigen Ballverlusten sowie diversen falschen Entscheidungen konnte man sich nie wirklich absetzen. So entwickelte sich ein enges Spiel, bei dem die Führung öfters wechselte, als uns lieb war. Die Hausherrinnen merkten, dass hier richtig was gehen kann und das Spiel wurde zu einem Kampfspiel. Mit 9:10 ging es in die Halbzeit. In der zweiten Hälfte ging es ähnlich weiter wie zuvor. Erst eine Einzelmanndeckung gegen die besagte Top-Spielerin der Drachen nahm den Hausherrinnen den Schwung im Angriff und sorgte dafür, dass man sich auf 15:20 (40. Minute) absetzen konnte. Mithilfe dieses Vorsprungs rettete man die Führung dann über die Zeit und somit gewann man am Ende mit 24:26.

Spielerisch war es mit Sicherheit eine unserer schlechtesten Leistungen. Doch so ist das im Handball: Auch, wenn mal wenig gelingt, darf man sich nicht aufgeben, muss den Kampf annehmen und über eben diesen sowie über Entschlossenheit und Wille kommen. Das taten die Mädels und darauf können sie stolz sein. Neben den schon genannten Torhüterinnen zeichneten sich Jette mit einem aufopferungsvollen 1 gegen 1, Aliyah mit einem tollen Kreisspielerspiel sowie Emi als persönlicher Wachhund in der Abwehr aus.

Für den NHC spielten: Otto, Pajung (beide Tor) – Betke, Knoke (7), König (1), Schütze (4), Sommer (1), Pormetter (3), Kobbe, Kirch (2), Bodenstab (5), Heiduck (2), Penner (1).
red/ok










21.11.2021 • 20:31 Uhr

Investoren Leicht & Schleder lüften Geheimnis: Ihr neues Bad Gandersheimer Café & Restaurant heißt "ImQuartier" - Start im April 2022!

Jetzt ist es raus: Das derzeit in der Herzkammer des Kurbetriebs von Bad Gandersheim im Bau befindliche Hotel- und Wohnprojekt "Kurpark Quartier" der Investoren Holger Leicht und Michael Schleder wird bekanntlich u.a. mit drei wesentlichen Dienstleistungsangeboten bestückt: Mit dem Boardinghaus. Einem Café und einem Restaurant.

Für den gastronomischen Betrieb ist jetzt der Name gelüftet worden. Café & Restaurant werden ganz schlicht und schön und prächtig gut zu merken "ImQuartier" heißen. Und die Investoren, die den Gastrobetrieb eigenen Angaben zufolge selbst betreiben werden, haben ein Versprechen öffentlich manifestiert und im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group hoch und heilig bekräftigt:

"Café und Restaurant! Ab April 2022. Genießen Sie den Tag und Ihren Feierabend. Direkt im Quartier oder auf unserer Terrasse."

Herr Leicht und Herr Schleder, darauf freuen wir uns riesig und sicherlich Bad Gandersheim insgesamt. Es sind ja nur noch rund 120 Tage bis es soweit ist!
red/ Fotos: Fis WMG














21.11.2021 • 20:06 Uhr

Auf dem Kühler in Bad Gandersheim hat sich etwas getan: Neue Flugzeughalle steht prächtig - Antrag des Flugplatz-Vereins am Donnerstag Thema im Stadtrat

Gleich zweimal sorgt der Flugplatz auf dem "Kühler" in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt aktuell für eine besondere Aufmerksamkeit:

Erstens ist es mit Augen gut zu erfassen, dass sich beim Thema "Neubau einer Flugzeughalle" die Situation prächtig entwickelt hat. Das Investoren- und Betreiberteam "Brethauer/Ude" haben selbst mächtig Hand angelegt und anlegen lassen, um ihrem Projekt eine erste ansehnliche Performance zu geben. Soll heißen die Halle steht. Das Richtfest ist gefeiert. Die weiteren Arbeiten an dem Vorhaben schreiten voran. Bevor der Winter auf dem Berg Einzug hält dürfte die Halle winterfest sein.

Zweitens hat sich der Bad Gandersheimer Stadtrat des Themas "Verkehrslandeplatz" bemächtigt. Das ist auf eine Initiative des Vereins Flugplatz Bad Gandersheim zurückzuführen. Die Stellungnahme der Stadt zu einem Antrag des Vereins wird kommenden Donnerstag, 25. November 2021, auf der Tagesordnung des öffentlichen Stadtrates beim Punkt 10 verhandelt. Die Sitzung beginnt um 18.30 Uhr im Forum der Oberschule in Bad Gandersheim, Stettiner Straße 2.
red/Fotos: Fis WMG












21.11.2021 • 19:04 Uhr

B 445: Neues zur Vollsperrung bei Echte, Abbruch des 2. Teilbauwerkes "BW 2067"

Zwischenzeitlich sind weitere Einzelheiten bekannt geworden. Vom Donnerstag, 25. November 2021, ab 10 Uhr, bis 29. November .2021, 8 Uhr, wird die Bundesstraße 445 im Bereich der A7 Anschlussstelle Echte voll gesperrt.

In einem umfangreichen Auflagenkatalog werden in solchen Verkehrsbehördlichen Anordnungen (§ 45 StVO) von der Unteren Verkehrsbehörde des Landkreis Northeim dem Antragstellen, in diesem Fall der Arge CJV A7, darin die Einzelheiten aufgegeben und mit zahlreichen Beschilderungsplänen mit allen Einzelschildern an deren Standorten dargestellt, erklärt unserer Reporter und Experte Dipl.Ing. Wilhelm Kühne.

Und weiter: Die Vollsperrung betrifft den Kfz- u. Radfahr- Verkehr, hat aber auch Auswirkungen für Schulbusverkehr den Busunternehmer, Linienbusverkehr, Müllabfuhr, Entsorger Gelbe Säcke, aber auch an möglichen Winterdienst und verkehrssichere Ertüchtigung für die Radwegumleitung ist gedacht. Daraus wird erkennbar, welch komplexer Vorgang jede Anordnung bedeutet, Polizei, Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr und Gemeinde sind in diesen Prozess mit eingebunden.

Radfahrverkehr und Fußgänger zwischen Echte und Kalefeld über Straßen „Pfingstanger“, BW 2065 A7, “Alte Bahnhofstraße“. Eine Umleitung über die Straße „Zur Schnede“ ist nicht möglich, wegen der Sperrung BW 2063.

Fernziele für Kfz aus Kalefeld, Richtung A7 Hannover, werden über die B 445 nach Bad Gandersheim und dort weiter über die B 64 zur A7 ausgeschildert. Von Echte gelangt man über die B 248, an Ildehausen westlich vorbei zum Kreisverkehrsplatz am Dannhäuser Berg zur A7.
Lokaler Verkehr zwischen den Gemeindeteilen benutzt die nachgeordneten Straßennetze der K616 u. K602.

Die Bevölkerung ist rechtzeitig in geeigneter Form über die Beeinträchtigungen (Pressemitteilungen) zu informieren.

Die Bilder dokumentieren die für den Abbruch vorgesehene Teilbrücke über der B445 und Dipl.Ing. Wilhelm Kühne, Reporter und Experte der Fis Work Media Group im Einsatz. Fotos: Fis WMG













21.11.2021 • 18:19 Uhr

Sea-Watch 4» bittet mit 368 Flüchtlingen auf Zuweisung eines Hafens

Während die «Geo Barents» am Wochenende 186 aus Seenot gerettete Männer, Frauen und Kinder - alles Flüchtlingen - in Sizilien an Land bringen konnte, wartet die «Sea-Watch 4» im Mittelmeer auf grünes Licht für fast 370 geflüchtete Menschen.

In zwei weiteren Rettungsaktionen hat die «Sea-Watch 4» am Sonntag 175 Flüchtlinge an Bord genommen. Mit insgesamt 368 Geretteten wartete die Besatzung auf die Zuweisung eines Hafens in Europa.

Am Sonntagmorgen rettete die Crew 102 Flüchtlinge aus einem überfüllten Schlauchboot, wie die Organisation Sea-Watch auf Twitter mitteilte. Am Nachmittag wurden 73 weitere Flüchtlinge und Migranten aus dem Mittelmeer geholt. Bereits am Donnerstag waren 120 Männer, Frauen und Kinder aus Seenot gerettet worden, am Samstag 73 weitere.

Unterdessen konnte das von «Ärzte ohne Grenzen» betriebene Rettungsschiff «Geo Barents» am Wochenende in Sizilien anlegen. Die 186 Männer, Frauen und Kinder seien in Messina von Bord gegangen, twitterte die Hilfsorganisation am Samstag.











21.11.2021 • 17:30 Uhr

SPD: Emotionale Verabschiedung von Katja Oltmanns nach 20 Jahren als Büroleiterin des Unterbezirks Northeim-Einbeck

Was manche Privatunternehmen nach 35-jähriger Betriebszugehörigkeit von Mitarbeitern nicht zustande bekommen hat der SPD-Unterbezirk Northeim jetzt eindrucksvoll und vorbildlich vorgemacht. Nach 20 Jahren als Leiterin des Büros beim SPD-Unterbezirk Northeim - Einbeck wurde Katja Ortmanns würdig verabschiedet. Es war ein emotionaler Abschied und Ende einer Ära. Vollzogen hat er sich am gestrigen Samstag vor großer Kulisse. Noch einmal hatte Oltmanns mit ihrem Kollegen Thies einen perfekten Unterbezirksparteitag vorbereitet und abgewickelt. Alles funktionierte einwandfrei (wir berichteten). Nun sagte sie Tschüss!

Unterbezirksvorsitzende Frauke Heiligenstadt, MdB, nahm sich reichlich Redezeit, um das Wirken organisatorischer und politischer Natur der scheidenden Büroleiterin zu skizzieren und zu würdigen. Später bekräftigt diesen Dank und seine persönliche Wertschätzung Ehrenvorsitzender Uwe Schwarz, MdL. Er hatte als langjähriger Unterbezirksvorsitzender beinahe neunzig Prozent der vergangenen zwei Jahrzehnte mit Katja Oltsmann seinen Worten nach wunderbar zusammengearbeitet. Wie sehr sich die Parteimitglieder mit der engagierten Managerin mit Herz verbunden fühlen zeigte die Delegierten, als sie ihre Katja stehend mit sehr langem Applaus bedachten.

Katja Oltmanns selbst erinnerte in einer Replik an Anekdoten beziehungsweise deutete sie süffisant an. Insider wußten sofort Bescheid. Ihren Dank für die gute Zusammenarbeit mit Parteiführungen und Mitgliedern fokussierte sie dann auf ihren Kollegen Thies, mit dem sie eine Art Dreamteam bildete. Er bekam von Katja Oltmanns ein spaßige Geschenk überreicht. Thies und mit ihm der Parteitag waren für Momente hingewissen von dieser überraschenden Geste.

Katja Oltmanns bleibt der Partei selbstverständlich erhalten. Sie wechselt ins Büro des fünftgrößten SPD-Bezirks in Deutschland, und zwar nach Hannover. Dort wird sie schwerpunktmäßig für Finanzen professionell arbeiten. Bezirksgeschäftsführer Christoph Matterne, selbst gestern beim UB-Parteitag anwesend, drückte seine Freunde darüber aus, schon sehr bald eine kompetente und beliebte Mitarbeiterin in seinem Team zu haben. red

Die Bilder dokumentieren den Dank und die Gesten der UB-Vorsitzenden Frauke Heiligenstadt für die scheidende BürLeiterin Katja Oltmanns. Dann applaudierte der Parteitag stehend. Oltmanns selbst überraschte mit einem Schaukelkrad für ihren Kollegen Thies. Fotos: Fis WMG


















21.11.2021 • 16:56 Uhr

Goslar: Parkscheinautomat blitzte und sprühte Funken - Attacke verursacht Schaden von 7.500 Euro

In der Nacht von Samstag auf Sonntag hört eine Anwohnerin in der Frankenberger Straße in Goslar gegen 00:30 Uhr lautes "Geknister" auf der Straße gehört, weshalb sie aus dem Fenster schaute. Nun habe sie Blitze und Funkenflug aus einem Parkscheinautomaten gesehen. Die polizeiliche Überprüfung ergab, dass vermutlich Feuerwerkskörper in den Parkscheinausgabeschacht gesteckt und angezündet worden sind.

Die Schadenshöhe wird zunächst mit 7500 Euro beziffert. red











21.11.2021 • 16:46 Uhr

Autobahn-Hammer! A7 Ausbau a la ÖPP-Projekt erlebt Kostenexplosion und wird zum Millionengrab - 65 Millionen Euro teurer!

Am Standort der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr und der AdB Außenstelle in Bad Gandersheim (Niedersachsen) erfahren wir lokal sehr wenig über die unglaublichen Kostenexplosionen bei Autobahnausbau der A7 bei uns vor der Haustür. Als die vorläufige Wirtschaftlichkeitsuntersuchung seinerzeit erstellt wurde, machten mutige Staatsbürger über bundesweite Medien diesen Prozess öffentlich. Damals wurde noch lokal berichtet. Das war einmal. Deswegen hier zum Thema eine aktuelle Expertise. Skizziert von unserem Reporter und Experte Dipl.Ing. Wilhelm Kühne.

Erinnerung:
Als erfahrene Fachleute 2011 und in folgenden Jahren und der Bundesrechnungshof damals warnten, war politisch längs abgemacht, dass der A7 Ausbau in Südniedersachsen ein ÖPP-Projekt werden muss. Das erste Opfer war die Autobahnmeisterei Seesen der Landesbehörde. Sie wurde am 30. April 2017 dicht gemacht. Doch nun sickern Kostenexplosionen über 65 Millionen Euro durch und so entwickelt sich das A7 Projekt lange bevor es fertig wird, zu einem Millionengrab.

1,065 Milliarden Euro weist der Bundeshaushalt nun aus, wie die Kollegen aufdeckten, damals musste dem Vernehmen nach der Auftrag aus politischen Gründen unter der Schallmauer der Milliarde bleiben, nun sind Fledermäuse und Archäologische Funde der Grund für Kostensteigerungen und Bauzeitverlängerungen, natürlich nicht die Pannenbrücke bei Echte, ein Schelm wer Böses dabei denkt.

Im Frühjahr verkaufte der VIA Pressesprecher einer hiesigen Lokalzeitung noch, dass durch den zweimaligen Neubau des Teilbauwerkes dem Steuerzahler keine Kosten entstehen, bei einem konventionellen Bau hingegen schon. Das war natürlich absoluter Blödsinn, in 44 Jahren Tätigkeit hat unser Reporter, Dipl.-Ing. Wilhelm Kühne, derartiges nicht erlebt und wenn, dann wäre die Baufirma mit ihrem Statiker hierbei in die Pflicht genommen worden.


Befassen wir uns nun etwas mit Fledermäusen und Archäologischen Funden. So etwas ist nichts Ungewöhnliches beim Erd- und Straßenbau in unserer Region und in ganz Deutschland. War dieses Risiko kalkulierbar und hätte es Vertragsbestandteil werden müssen?

Ein Autorenteam hat bundesweite Medienauswertung gemacht und ein Buch mit dem Titel „Mit Tempo in die Privatisierung“ bereits 2017 veröffentlicht. Darin wird auch detailliert die A7 in unserer Region mit dem ÖPP Projekt behandelt. Auf den Seiten 23/24 werden dort auch Risikokosten verglichen. Für die konventionelle Beschaffung würden teils absurde „Risiken“ einkalkuliert, zum anderen konnte man so ÖPP wirtschaftlicher erscheinen lassen, beschreiben die Autoren unter „Achtens. Weiter führen die Buchautoren aus, dass barwertig für konventionelle Risiken über 130 Mill Euro Risikokosten angesetzt, hingen für ÖPP nur 30 Millionen Euro veranschlagt werden. Selbst wenn die Privaten den verbleibenden Teil der Risiken tragen würden, erschien den Autoren die Differenz von über 90 Millionen Euro doch (zu) beträchtlich!
Gerade berichtet die Goslarsche Zeitung am 16. November 2021 von sage und schreibe 65 Millionen Euro Mehrkosten.

Nun, beurteilen sie als Leserinnen und Leser bitte selbst und machen sich als mündige Bürgerinnen und Bürger ihre Gedanken. red

Fotos: Fis WMG/Artikel-Screens Goslarsche Zeitung

















21.11.2021 • 10:47 Uhr

SPD: Blitzschnelle Beisitzerwahl in Dassel - Astrid Steinhoff, Nina Siavwaga und Herbert Bredthauer in UB-Vorstand gewählt

Dank der erstmalig eingesetzten elektronischen Abstimmungsmaschinerei mit Tabletts sind die ansonsten langwierigen Wahlen auf dem gestrigen Parteitag des SPD-Unterbezirks Northeim Einbeck in Dassel in einem atemberaubenden Tempo über die Bühne gegangen. Bekanntlich sind Wahlparteitage aufgrund der analogen Methode mit Stimmzetteln und Auszählungen langwierig und zeitweise langweilig gewesen. Diesmal funktionierte es dank den reibungslosen elektronischen Wahlen bei den Sozialdemokraten in rasanter Schnelligkeit.

So bei den Vorstandswahlen. Vorsitzende wurde wieder Frauke Heiligenstadt (wir berichteten). Zu gleichberechtigten Stellvertretern/innen wurden gewählt Katrin Fröchtenicht, Sonja Gröhe, Simon Hartmann und René Kopka.

Bei den Beisitzerwahlen konnten sich Astrid Steinhoff und Nina Siavwaga (beide Bad Gandersheim) und Herbert Bredthauer (Kalefeld) behaupten. Die Grafik auf dem Großbildschirm in der Tagungshalle dokumentiert die Stimmergebnisse bei der Beisitzerwahl.
red/Fotos: Fis WMG












21.11.2021 • 10:31 Uhr

Coronavirus - Lage am Sonntag: Inzidenzwert im Kreis Northeim sinkt leicht auf 154,8 - Weiter extrem hoher Infektionswert bei Kindern

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Sonntag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim. Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt in einer offiziellen Verlautbarung für den heutigen Sonntag eine. Inzidenzwert von 154,8 im Landkreis Northeim mit. Damit hat sich der Corona-Ansteckungswert gegenüber dem Vortag leicht nach unten bewegt.

Der Inzidenzwert nach Altersgruppen weist für die Fünf- bis 14-Jährigen weiteren einen extrem hohen Wert aus. Das ist nach Angaben der Behörden auf die Infektionshäufigkeit in Kindergärten und Schulen zurückzuführen.

red/Grafiken: RKI /ARD/NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen












21.11.2021 • 10:19 Uhr

Opperhausen: Wildunfall - Citroën kollidiert mit einem Reh - Tier tot, Autoschaden 1.000 Euro

Ereignisort:Landesstraße 592 (Billerbeck -Opperhausen),Gemarkung Opperhausen, Ereigniszeitpunkt: Freitag, 19. November 19:35 Uhr:

Ein 37- Jähriger PKW Fahrer aus Osterode befuhr die L 592 in Richtung Opperhausen und er erfaßte mit seinem Citröen ein die Fahrbahn überquerendes Reh. Das Reh verendete am Unfallort. Es wurde waidgerecht entsorgt. Am Fahrzeug entstand Frontsachschaden in Höhe von 1000 Euro. Me










21.11.2021 • 10:18 Uhr

Heute ist Totensonntag: Sport-, Musik- und Tanzen- Veranstaltungen sowie Weihnachtsmärkte verboten!

Protestanten in ganz Deutschland gedenken am heutigen Sonntag der Verstorbenen des zurückliegenden Jahres. Der Ewigkeits- oder Totensonntag steht auch in diesem Jahr ganz im Zeichen der Corona-Pandemie.

Der Totensonntag ist ein stiller Feiertag. Öffentliche Sport-, Tanz- und Musikveranstaltungen sowie Märkte sind verboten. Auch Weihnachtsmärkte bleiben geschlossen. Der Totensonntag ist der letzte Sonntag des Kirchenjahrs. Mit dem Advent beginnt als Vorbereitung auf Weihnachten ein neuer Zyklus. epd/ Foto:Fis WMG










21.11.2021 • 10:16 Uhr

SPD: Vorstand der neuen Northeimer Kreistagsfraktion auf einen Blick

Mit einem neuen Vorstand startet die SPD-Kreistagsfraktion in die Arbeit der Northeimer Kreistages für die Legislaturperiode 2021 bis 2026. Hier seine aktuelle Besetzung:
Vorsitzender Uwe Schwarz MdL, Stellvertretende Vorsitzende Nadine Seifert-Doods und Stefan Fiege, Schriftführer Christian Krug, Geschäftsführer Peter Traupe, stellvertretender Geschäftsführer Sebastian Penno. Beratende Mitglieder: stellvertretende Landrätin Gudrun Borchers und Unterbezirksvorsitzende Frauke Heiligenstadt, MdB.

Der Kreistag startet in die neue Legislaturperiode am kommenden Freitag mit einer öffentlichen Sitzung in der Sporthalle der BBS in Northeim. red/Foto: Fis WMG










21.11.2021 • 10:14 Uhr

Northeim:Diebstahl von Geldbörsen im Supermarkt

Tatorte: Northeim, Rückingsallee / Nordhäuser Weg, Tatzeitraum: Samstag, 20.11.2021, jeweils ca. 19:45 Uhr:

Zu zwei Geldbörsendiebstählen kam es am Samstagabend in Northeimer Supermärkten. Jeweils gegen 19:45 Uhr bemerkten die Geschädigten, eine 72-jährige Northeimerin und ein 61-jähriger Moringer, als sie an der Kasse ihren Einkauf bezahlen wollten, dass ihnen vermutlich im jeweiligen Supermarkt zuvor die Geldbörse entwendet worden ist. Es entstand ein Schaden von 150 und 160 Euro. Beide Geschädigte gaben an, dass ihnen im Supermarkt andere Personen auffällig nahegekommen waren.

Mögliche Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim (05551-70050) zu melden.Gro










21.11.2021 • 10:10 Uhr

Bad Gandersheim: Empörung über Vandalismus und Sachbeschädigung - 40 Euro Schaden! Polizei startet Zeugenaufruf

Tatort: Bad Gandersheim, Burgstraße 13- 15. Tatzeitraum: Sonntag, 21.November , 01 Uhr bis 07 Uhr (Meldezeit).

Bisher unbekannte Täter machten sich an den Pflanzkübeln der Burgstraße zu schaffen und rissen die dort befindliche und eingepflanzten Blumen und Tannzweige aus den den Kübeln. Erde, Zweige und Blumen wurden auf die Fahrbahn der Burgstraße geworfen. Der angerichtete Sachschaden wurde auf 40 Euro geschätzt.

Das Polizeikommissariat Bad Gandersheim, Telefon 05382 919200, bittet um Zeugenhinweise. Wer also am Sonntag in dem genannten Tatzeitraum verdächtige Personen in der Burgstraße/ Am Plan wahrgenommen hat, möge sich bei der Polizei Bad Gandersheim melden.Me










21.11.2021 • 10:06 Uhr

Nichtgeimpfte sind auf den Weihnachtsmärkten in Göttingen und Einbeck unerwünscht! Es gilt „2G“!

Da ist sie. Die Spaltung der Bevölkerung. Sie findet in der grassierenden Corona-Krise jetzt zum Beispiel auf noch genehmigten Weihnachtsmärkten statt. Einbeck veranstaltet seine vorweihnachtliche Budenstadt wie geplant. So ist es offiziell bestätigt. Allerdings sind die Zugangsbeschränkungen heftig. Nur gegen das Corona-Virus doppelt Geimpfte dürfen sich am idyllischen Ambiente mit heißem Glühwein und Würstchen erfreuen. Sie müssen das mit Dokumenten nachweisen. Es gilt die 2G-Regel. Sie bedeutet: Geimpft oder genesen. Ihre Einhaltung soll in der abgesperrten Weihnachtsmarkt-Sonderzone scharf kontrolliert werden, ist dem Vernehmen nach zu hören. Ähnlich ist das Verfahren in Göttingen.
In Goslar ist der Weihnachtsmarkt dagegen abgesagt.red /

Das Bild dokumentierten den eingezäunten Weihnachtsmarkt in Göttingen. Foto: Fis WMG










21.11.2021 • 10:05 Uhr

Northeim: „Support"-Anruf verursacht 2.500 Euro Schaden - Polizei alarmiert

Tatort: Northeim, Lortzingstraße, Tatzeitraum: Samstag, 20.November 2021, 08 bis 14:30 Uhr:
Am Samstag, gegen 15 Uhr, teilte eine 45-jährige Northeimerin der Polizei in Northeim mit, dass sie von einem vermeintlichen Microsoft-Mitarbeiter kontaktiert wurde, da es angeblich zu Hackerangriffen auf ihrem Computer gekommen sei. Infolgedessen gewährte sie dem Anrufer Zugriff auf ihren PC. Später stellte die Geschädigte fest, dass 2.500 Euro unberechtigt von ihrem Bankkonto abgebucht worden sind. Gro










21.11.2021 • 10:04 Uhr

Vandalismus am " Siedlerhaus" - Freizeitgelände Brunkelskamp: Toiletten unter Wasser gesetzt und verstopft!

Tatort: Northeim, Brunkelskamp, Tstzeitraum: Freitag, 19.11.2021, 17 Uhr bis Samstag, 20.11.2021, 8 Uhr:
Durch noch unbekannte Personen wurde die Zugangstür zu den Toiletten des "Siedlerhauses" aufgebrochen. Toilette und Waschbecken wurden verstopft und die Toilettenanlage unter Wasser gesetzt. Des Weiteren wurde versucht, die Tür zum Werkzeugraum aufzuhebeln. Der Versuch misslang. Es entstand Sachschaden von ca. 800 Euro. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
Mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim (Telefon 05551-70050) zu melden. Gro










20.11.2021 • 20:12 Uhr

Bald geh'n wir über'n See...

Am ersten Osterbergsee entsteht wird derzeit im Rahmen der Projekte für die Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim ein Steg mit Stahlfundamenten in und am See installiert. Über die umweltschonende Fundamentgestaltung haben wir am Beispiel des Aueparks bereits berichtet. Das Materiallager für Stahfundamente und Holzbohlen ist prall gefüllt. Das Bohrgerät auf dem Ponton kann also weiter in See stechen. Etwas im Hintergrund das im Wasser gestellte Rechteck mit Fundamenten war zuerst aufgebaut. Es wird das Ziel des Steges in der wunderschönen Umgebung sein. red/ Fotos: WK














20.11.2021 • 18:38 Uhr

Hildesheim im Einsatz: Dreimal Mini-Blockade mit acht Personen, dann Demonstration mit 50 Teilnehmern

Am heutigen Samstag, 20. November 2021, fanden in der Hildesheimer Innenstadt zwei versammlungsrechtliche Aktionen mit polizeilicher Begleitung statt.

Zunächst begann um 12:00 Uhr eine auf den Klimaschutz und gegen die Verkehrspolitik gerichtete "Swarming-Aktion" im Bereich der Kaiserstraße / Fußgängerüberweg Almstor, an der sich insgesamt 8 Personen beteiligten. Hierbei wurde insgesamt drei Mal eine Blockade auf der Fahrbahn der Kaiserstraße in Fahrtrichtung Osten für jeweils einige Minuten durchgeführt. Die "Swarming-Aktion" wurde um 13:30 Uhr beendet.

Um 14:00 Uhr fand unter dem Motto "Schutz und Rechte unserer Kinder" eine weitere Versammlung statt, die zunächst mit einer Auftaktkundgebung am Bahnhofsplatz begann. Im Anschluss daran folgte ein Aufzug mit insgesamt 50 Teilnehmern über die Bahnhofsallee, Ostertor, Osterstraße und Bernwardstraße zurück zum Bahnhofsplatz, wo die Versammlung beendet wurde. Beide Versammlungen verliefen störungsfrei. red










20.11.2021 • 18:29 Uhr

Im neuen Bad Gandersheimer "Auepark" (Koppelwiese)": Bullige Bohlen-Bänke an der Gande installiert

Urige Sitzgelegenheiten im Kantholzformat bereichern die Steinplatten-Terrassen am Ufer der Gande im "Auepark" im Landschaftsschutzgebiet "Koppelwiese" in Bad Gandersheim. Facharbeiter der Firma Kluge installierten die bulligen Bänke am vergangenen Freitag. Unterdessen wurden die Arbeit am Holzsteg im "Auepark" fortgesetzt. Alles sind Möblierungen im Rahmen von Projekten für die die Landesgartenschau 2022. Sie beginnt am 14. April 2022 in Bad Gandersheim.
red/ Fotos: Fis WMG












20.11.2021 • 15:46 Uhr

Bodenfelde: Mofa gefahren unter dem Einfluss von Drogen - Polizei ermittelt

Am gestrigen Freitag, 19. November 2021, gegen 16:45 Uhr, wurde ein 46-jähriger Mofafahrer aus Uslar in der Uslarer Straße in Bodenfelde kontrolliert. Ein Drogenvortest verläuft positiv. Aus diesem Grund wird dem Fahrer eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. Zudem wurde eine Strafanzeige gefertigt, da der Verdacht besteht, dass der Beschuldigte die Drogen zuvor illegal erworben und besessen hat.urb










20.11.2021 • 15:40 Uhr

Erstmals kontrolliert Polizei Clubs und Bars im Stadtgebiet Hildesheim - Unglaublich! 199 hatten sich nicht registriert! Keine Hygienekonzepte!

Die Nichtbeachtung der Regelungen der aktuell gültigen Nds. Corona-Verordnung, unter anderem in verschiedenen Clubs und Bars, ist auch eine Ursache für das derzeitig starke Ansteigen der Infektionszahlen. Die Polizei Hildesheim kontrollierte daher mit Unterstützung der Zentralen Polizeidirektion Hannover acht Gastronomiebetriebe. In den kontrollierten Betrieben konnten keine Hygienekonzepte vorgelegt werden; Systeme zur Kontaktnachverfolgung existierten nicht oder wurden nicht genutzt. Insgesamt wurden 277 Gäste in den Bars angetroffen, von denen sich 190 nicht zur Kontaktnachverfolgung registriert hatten.

Ebenso mangelte es in allen Betrieben auch an Desinfektionsmitteln. In einigen Fällen wurde durch das Personal kein Mund-Nasen-Schutz getragen. In sämtlichen Shisha Bars wurden an den Wasserpfeifen Mehrweg- und nicht die vorgeschriebenen Einwegschläuche verwendet. Es wurden Verfahren nach der Nds. Corona Verordnung gegen sämtliche Betreiber und einzelne Gäste eingeleitet. In einer Shisha Bar wurde eine 16-Jährige angetroffen; in einem anderen Fall wurde der Gastraum ohne Kennzeichnung videoüberwacht.

Insgesamt wurden 25,7 Kilogramm Shisha-Tabak sichergestellt und Verfahren nach der Abgabenordnung (AO) eingeleitet. Zwei Betreiber schlossen ihre Bars, da ein rechtskonformer Zustand nicht hergestellt werden konnte. Drei weitere Betreiber konnten nach Modifikationen und teilweise kurzfristiger Schließung den ordnungsgemäßen Betrieb wiederaufnehmen. Die Polizei Hildesheim wird auch zukünftig gleichgelagerte Kontrollen durchführen. red










20.11.2021 • 15:32 Uhr

Diakonie-Aufsichtsratschef Hofer plädiert für allgemeine Impfpflicht

Der Aufsichtsratsvorsitzende des Diakonischen Werkes evangelischer Kirchen in Niedersachsen (DWiN), Thomas Hofer, hat sich für eine Impfpflicht für alle ausgesprochen. «Lassen Sie sich impfen und übernehmen Sie damit Verantwortung für sich selbst und unsere Gesellschaft», sagte der Leiter der theologischen Abteilung im Landeskirchenamt der Landeskirche Braunschweig am Samstag vor der Landessynode.

Der Oberlandeskirchenrat betonte die Verantwortung aller Bürgerinnen und Bürger für die Überwindung der Corona-Pandemie. Er könne sich zwar auch eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen, etwa in der Pflege, vorstellen. Aber das reiche nicht. Corona sei eine soziale Herausforderung und nicht nur eine Frage der individuellen Gesundheit, unterstrich Hofer. epd











20.11.2021 • 15:07 Uhr

Northeimer Handball Club: Die heutige Spielabsage wegen Corona - Spielverlegung 3. Liga Northeimer HC für den 20. November 2021

Das für heute um 18 Uhr geplante 3. Liga Heimspiel in Einbeck zwischen dem Northeimer Handball Club und dem HSV Hannover muss verlegt werden. Die Hannoveraner haben einen Corona Verdachtsfall und baten daher den NHC um Spielverlegung. Diesem Wunsch kam der NHC nach. Das Spiel soll unter der Woche in Northeim nachgeholt werden. Der genaue Termin wird noch mitgeteilt. Der NHC wünscht dem betroffenen Spieler und seiner Familie gute Besserung, heißt es in einer Mitteilung des Handball Clubs.
red/ok/ Foto: Spieker Fotografie.










20.11.2021 • 15:04 Uhr

B 445 Vollsperrung an der A7 bei Echte vom 25. bis 29. November - Weiterer Brückenneubau!

Sobald die aktuelle Verkehrsumlegung auf der A7 über die Echter Pannenbrücke (wir berichteten) in Fahrtrichtung Nord von ViA7 am Wochenende durchgezogen ist, soll mit dem Neubau der Autobahnbrücke, über die noch bis gestern Abend der Verkehr lief, beginnen. Durch den zweimaligen Neubau des Teilbauwerkes ist ein halbes Jahr Zeit vergangen. In dieser Zeit wurden weiter nördlich im Zuge der A7 vom ÖPP-Konzessionär zum Beispiel die B64 Brücke an der Schlackemühle in beiden Fahrtrichtungen der BAB fertig. Deutlicher und eindrucksvoller kann der Unterschied nicht dokumentiert werden. In der Sperrzeit ab kommenden Donnerstag der Bundesstraße 445 bei Echte soll die alte Brückehälfte und die Widerlager der A7 abgebrochen werden.red/Fotos: WK














20.11.2021 • 15:01 Uhr

CDU und FDP überraschen mit Gruppenbildung im Northeimer Kreistag - Grascha betont Annäherung an die Grünen bei Inhalten

Nach den Sondierungsgesprächen haben die Liberalen mit den Unabhängigen entschieden, mit der CDU-Kreisverband Northeim eine Gruppe im neuen Kreistag zu bilden. „Wir wollen ein Fortschrittsbündnis sein, dass Initiativen ergreift und für eine neue Diskussions- und Entscheidungskultur im Landkreis steht. Wir laden Bündnis 90/Die Grünen Kreisverband Northeim-Einbeck und auch SPD-Kreistagsfraktion Northeim dazu ein, gemeinsam unseren Landkreis nach vorne zu bringen“, erklärte soeben FDP-Fraktionschef Christian Grascha. Und der liberale Politiker bekräftigte: " Unsere Gruppenbildung ist zugleich eine Einladung an alle demokratischen Kräfte im Kreistag, gemeinsam mit uns die zentralen Herausforderungen anzugehen. Insbesondere mit den Grünen gab es in dem Sondierungsgespräch viele spannende Ansatzpunkte."

Gestern hatten CDU/FDP/Die Unabhängigen" einen Gruppenvertrag geschlossen.



Die SPD zeigte sich von der Gruppenbildung überrascht.
red

Das Foto dokumentiert Cristian Grascha und Beatrix Tappe - Rostalski mit der Gruppenvereinbarung.red










20.11.2021 • 14:59 Uhr

Dassel: SPD-Unterbezirk bestätigt Frauke Heiligenstadt mit beeindruckenden 98,77 Prozent als Vorsitzende

Mit einem überzeugenden Vertrauensbeweis haben soeben die 81 stimmberechtigten Delegierten beim heute in Dassel stattfindenden Unterbezirksparteitag die bisherige Vorsitzende Frauke Heilgenstadt in ihrem Amt bestätigt. Die Bundestagsabgeordnete erhielt bei der elektronischen Wahl 98,77 Prozent Zustimmung. Heiligenstadt zeigte sich dankbar und beeindruckt: „Mit so einer deutlichen Zustimmung habe ich gar nicht gerechnet. Vielen Dank für diese tolle Unterstützung!“, sagte sie. Katja Oltmanns beglückwünschte die Gewählte mit einem Blumenstrauß. Der Parteitag applaudierte heftig.red/Fotos: FisWMG












20.11.2021 • 14:54 Uhr

Erstmals elektronische Wahlen beim heutigen SPD-Unterbezirksparteitag in Sollingstadt Dassel

Heute ist Sonnabend, 20. November 2021, 10.10 Uhr:

Unter strengen Corona-Hygieneregeln (2G plus) hat soeben ein ordentlicher Parteitag im Unterbezirk Northeim-Einbeck in der Mensa der Harz-Weser-Werke in der Sollingstadt Dassel begonnen. Der Parteitag war wegen der Corona-Krise zweimal verschoben worden. Zu einem der Höhepunkte des Parteitages am heutigen Samstag gehört die Neuwahl des UB-Vorstandes. Sie werden erstmals elektronisch durchgeführt.

Zur Minute gibt UB-Vorsitzende Frauke Heiligenstadt, MdB, ihren ersten Rechenschaftsbericht.
Die Bilder dokumentieren erste Szenen des Parteitages. Fotos:FisWMG










20.11.2021 • 14:49 Uhr

Verdacht auf gefälschten Impfnachweis: Werder-Trainer tritt zurück

Angesichts von Ermittlungen um einen womöglich gefälschten Impfnachweis ist der Cheftrainer des Fußball-Zweitligisten SV Werder Bremen, Markus Anfang, mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurückgetreten. Grund für die Entscheidung seien staatsanwaltschaftliche Ermittlungen und «aufkommende Unruhe in und um den Verein herum», teilte der SV Werder Bremen am Samstag mit. Auch gegen Anfangs Co-Trainer Florian Junge werde ermittelt, er sei
ebenfalls mit sofortiger Wirkung zurückgetreten.

Wie der Bremer «Weser-Kurier» (Samstag) berichtete, hatte die Staatsanwaltschaft am Freitag offiziell bestätigt, ein Ermittlungsverfahren gegen Anfang eingeleitet zu haben. Grund sei der Verdacht, der Trainer habe einen gefälschten Impfnachweis verwendet. Nach einer Corona-Infektion des Werder-Abwehrspielers Marco Friedl in der vergangenen Woche seien im Zuge der Kontaktnachverfolgung Unstimmigkeiten bei Anfangs Nachweis aufgefallen, die nun von der
Staatsanwaltschaft überprüft würden. Anfang selbst habe seine Unschuld beteuert und betont, vollständig geimpft zu sein.epd











20.11.2021 • 08:58 Uhr

Unerlaubte Ablagerung von Altreifen in Hunnesrück

Die Polizei ist alarmiert! Im Bereich des Kuckucksbergs im Dasseler Ortsteil Hunnesrück wurden am 19. November 2021 von Unbekannten dort abgelegte Altreifen festgestellt. Das war illegal und wird von den Behörden verfolgt.

Zeugen, die Hinweise auf den oder die Verursacher geben können, werden gebeten sich mit der Polizeistation Dassel unter der Telefonnummer: 05564 999100 oder mit dem Polizeikommissariat Einbeck unter der Telefonnummer: 05561 949780 in Verbindung zu setzen. (at)










20.11.2021 • 08:53 Uhr

Bericht: Arztpraxen sollen sich stärker an Corona-Schutzimpfungen beteiligen

Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) hat die rund 14 .000 niedergelassenen Haus- und Fachärzte in Niedersachsen aufgefordert, sich stärker als bisher an den
Corona-Impfungen zu beteiligen. «Wir wollen mehr Impfdynamik», sagteKVN-Sprecher Detlef Haffke der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung»(HAZ, Samstag). Deshalb habe man alle Haus- und Fachärzteangeschrieben und aufgefordert, sich an den Impfungen zu beteiligen.

Bislang haben sich knapp 4.500 Praxen an der Corona-Schutzimpfkampagne beteiligt.

«Jetzt müsste allen klar sein, dass man alle Kapazitäten in Anspruch nehmen muss», sagte Haffke mit Blick auf die steigenden Infektionszahlen. Bis Ende Februar seien in Niedersachsen rund 3,5 Millionen Booster-Impfungen notwendig. Man habe alle in der KVN organisierten Praxen dazu aufgefordert, bis kommenden Dienstag ihren Impfstoffbedarf anzumelden.

Auch Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) fordert dem Bericht zufolge mehr Tempo bei den Impfungen und sieht dabei die Ärzteschaft in der Pflicht. «Angesichts der schwierigen Pandemielage hoffe ich sehr, dass sich kurzfristig auch noch deutlich mehr Praxen der Impfkampagne anschließen, als dies bisher der Fall ist», sagte die Ministerin der HAZ. Bislang beteiligten sich im Schnitt nur etwa 4500 Praxen an der Impfkampagne. red/epd










20.11.2021 • 08:50 Uhr

Endlich! Treppenbau am Gabionenhang mit barrierefreien Rollstuhl- Rampen wieder aufgenommen

Mit großer Aufmerksamkeit sind weitere Aktivitäten auf den Baustellen des Millionenvorhabens „Landesgartenschau 2022“ in der Kur- und Reha- Stadt Bad Gandersheim aufgefallen. So wurde mit Erleichterung wahrgenommen, dass die wochenlang wegen eines Mangels gestoppten Arbeiten eines Treppenaufganges am Gabionenhang mit seinen barrierefreien Rollstuhlrampen fortgesetzt werden. Stufe für Stufe werden die edlen Steinblöcke aus Spezialbeton sorgfältig in Handarbeit von zwei Facharbeitern gesetzt. Daneben wird der Weg für die Rollstuhlfahrer zuende gepflastert.
red/Foto: Fis WMG










20.11.2021 • 08:44 Uhr

Homosexuelle Paare können jetzt bald in Bad Gandersheim kirchlich getraut werden - Evangelische Landessynode beschließt «Trauung für alle"

Die braunschweigische Landeskirche hat am Freitagabend bei der Herbsttagung ihrer Landessynode den Weg zur kirchlichen Trauung unabhängig von der Geschlechtsidentität und sexuellen Orientierung freigemacht. «Damit ist eine jahrzehntelange Diskriminierung beendet», sagte Synodenpräsident Peter Abramowski. 34 von 37 anwesenden Synodalen stimmten dafür, das Traugesetz entsprechend zu ändern. Zwei Synodale stimmten dagegen. Es gab eine
Enthaltung. Das Traugesetz tritt zum 1. Januar 2022 in Kraft.

Das bedeutet beispielsweise, homosexuelle Paare können in der evangelischen Stiftskirche zu Bad Gandersheim kirchlich getraut werden.

In der Präambel des Gesetzes über die kirchliche Trauung war bisher von der Ehe zwischen «Mann und Frau» die Rede. Diese Formulierung wird durch die Worte «zwei Menschen» ersetzt. Vollständig heißt der erste Satz der Gesetzes-Einleitung nun: «Die Ehe ist eine Gabe Gottes und hat die Bestimmung, das gemeinsame Leben zweier Menschen auf Lebenszeit in gegenseitiger Achtung zu gestalten.»

Vorausgegangen war der Abstimmung eine emotionale Debatte. Einige Synodale argumentierten, sie könnten ihre Entscheidung erst fällen, wenn ein Gutachten der Theologischen Kammer vorliege. Sie plädierten dafür, die Entscheidung über die Änderung des Traugesetzes deshalb erst während der im Mai 2022 tagenden Frühjahrssynode zu treffen. Ein
entsprechender Antrag wurde mit 19 Stimmen abgelehnt.

Bisher war in der Landeskirche Braunschweig nur eine Segnung von gleichgeschlechtlichen oder diversen Paaren als ein «Akt der Seelsorge» möglich, der den bisherigen Regeln zufolge «nicht mit einer Trauung verwechselbar» sein durfte. Bei der Mehrzahl der evangelischen Kirchen in Deutschland sind gleichgeschlechtliche und diverse Paare heterosexuellen Paaren inzwischen gleichgestellt. 14 der 20 Landeskirchen in Deutschland bieten allen Menschen über die Segnung hinaus einen Traugottesdienst als Amtshandlung an.

Die Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig zählt mit rund 320.000 Mitgliedern in 304 Kirchengemeinden zu den kleineren der insgesamt 20 evangelischen Landeskirchen in Deutschland. Ihr Gebiet erstreckt sich von Wolfsburg bis an den Südrand des Harzes. epd










19.11.2021 • 21:38 Uhr

Bad Hersfelder Festspiele eröffnen mit Klassiker von Victor Hugo

Die 71. Bad Hersfelder Festspiele eröffnen am 1. Juli kommenden Jahres mit einem Klassiker von Victor Hugo (1802-1885). Er werde gemeinsam mit dem Dramaturgen Tilman Raabke
eine eigene Fassung des weltberühmten Romans «Der Glöckner von Notre-Dame» unter dem Titel «Notre Dame» auf die Bühne der Stiftsruine bringen, kündigte Intendant Joern Hinkel am Freitag an.

Weiterhin im Programm der bis zum 28. August dauernden Festspiele sind die Familienfassung des Hugo-Stücks für alle ab zehn Jahre, «Der kleine Glöckner», sowie die Komödie «Volpone» von Ben Jonson (1572-1637). Wieder aufgenommen werden die beiden Inszenierungen des
Vorjahres «Der Club der toten Dichter» nach dem gleichnamigen Kinofilm (Regie: Joern Hinkel) sowie das Musical «Goethe!» (Buch und Regie: Gil Mehmert).

Victor Hugos Roman erschien 1831 unter dem Titel «Notre-Dame de Paris. 1482» und wurde sofort ein Bestseller. 1956 wurde er mit Gina Lollobrigida als Esmeralda und Anthony Quinn als Quasimodo verfilmt. In Bad Hersfeld werde die Liebesgeschichte der beiden nur ein Teil
der Inszenierung sein, sagte Hinkel. Er werde mit seinem Team auch die manchmal grotesken Szenen sowie die historischen und philosophischen Betrachtungen des Romans einbeziehen.

Zum ersten Mal werde eine Technik zum Einsatz kommen, die mit computeranimierten Projektionen arbeitet, fügte der Festspielintendant hinzu. Das «Mapping» mache es zum Beispiel möglich, «dass sich die historischen Sandsteinwände zu bewegen scheinen, dass plötzlich Steine aus dem Mauerwerk fallen oder das ganze Kirchenschiff in Brand steht». Die Projektionen werde von dem Frankfurter Komponisten, Videokünstler und Sounddesigner Parviz
Mir-Ali entwickelt. epd










19.11.2021 • 21:27 Uhr

CDU Einbeck stellt sich neu auf - Heidrun Hoffmann-Taufall Vorsitzende

Die Mitgliederversammlung des CDU Stadtverbandes Einbeck am 16.11.2021 war geprägt von Rückblicken Analysen, Appellen und personellen Veränderungen. Man ist zufrieden, einen großen gastronomischen Raum gefunden zu haben, damit in gesundem Abstand Eh- rungen vorgenommen werden konnten, Grußworte ausgesprochen wurden, Kandidaten- vorstellungen sowie anstehende Wahlen durchgeführt wurden.

Die Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek blickte in ihren Grußworten auf den Wahlkampf mit dem erfreulichen Ergebnis zurück. Sie freue sich, für Einbeck weiterhin als Bürgermeisterin tätig sein zu können. In der pandemischen Lage war Wahlkampf nur eingeschränkt möglich, in diese Zeit fiel für die Ratsarbeit auch die Entscheidung, Sitzungen digital durchzuführen. Das war rechtssicher möglich, weil zuvor eine pandemische Lage ausgerufen wurde. Sabine Michalek gestand, dass ihre Solidarität mittlerweile an Grenzen stoße, wo Impfverweigerer die Freiheit von Allen einschränkten. Die Versammlung bedauerte mit Dr. Roy Kühne, dass er mit seinem deutlichen Engagement für die Menschen in der Region nicht in den Bundestag einziehen konnte. „Ich werde mich weiterhin einsetzen und im Gespräch mit der Bevölke- rung bleiben“, so Kühne. Er rief dazu auf, den konstruktiven Streit zu suchen, um der CDU wieder ein deutliches inhaltliches Profil zu geben.

Der CDU Fraktionsvorsitzende im Stadtrat Dirk Ebrecht erläuterte den Zusammenschluss mit der SPD zu einer Gruppe. Bei der Konstellation der Ratszusammensetzung wäre das eine gute Lösung für Einbeck. „Schließlich liegen große Herausforderungen vor uns. Die wollen wir – bei aller Unterschiedlichkeit – möglichst mit breiter Mehrheit lösen.“

Mit David Artschwager (Gandersheim) und Tristan Marienhagen (Northeim) stellten sich zwei junge Kandidaten für den CDU Kreisvorsitz vor.

Ehrungen für 60 Jahre Mitgliedschaft konnte Horst Kamm entgegennehmen, für 50 Jahre Wilhelm Wille und Friedrich Heise. Für 40 Jahre konnte Johannes Hennecke geehrt werden und auf 25 Jahre in der CDU kann Dirk Ebrecht zurückblicken.

Beatrix Tappe-Rostalski ließ als Vorsitzende die letzten Jahre Revue passieren, die durchzogen waren von Wahlen und Veranstaltungen mit Landes- und Bundespolitkern, zu nennen sei der Besuch der niedersächsischen Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast und des Fraktionsvorsitzenden der CDU im Bundestag Ralph Brinkhaus. Für die Kommunalwahl mit guten KandidatInnenlisten fühlte man sich optimal aufgestellt, um so enttäuschender war das Ergebnis, das auch einer Verkleinerung des Rates geschuldet ist.
Die Wahl zur Fraktionsvorsitzenden im Kreistag ließ bei Beatrix Tappe-Rostalski die Entscheidung reifen, nicht mehr als Vorsitzende des Stadtverbandes zu kandidieren.

Heidrun Hoffmann-Taufall, bislang Stellvertreterin, übernahm den Staffelstab, sie freue sich auf die Arbeit im neu gewählten Vorstand, der sich in der Zusammensetzung deutlich erneuert habe. Die engagierte Arbeit werde sie fortsetzen und Themen mit dem Vorstandsteam einbringen, so Hoffmann-Taufall. Stellvertreter sind Helmar Breuker (links im Bild) und Björn Liebig (rechts) Schatzmeister Ulrich Vollmer (2. Von links), die Vorsitzende Heidrun Hoffmann-Taufall (Mitte), Schriftführer Frederic Otto (2. von rechts). Es fehlen auf dem Foto der Pressesprecher Stephan Weber und der Mitgliederbeauftragte Joachim Dörge. Als Beisitzer fungieren Karsten Armbrecht, Christian Dörries, Manfred Friedrich, Melissa Heikens, Michael Heraeus, Sebastian Lange, Carsten Pape, Maren Root und Wilfried Wollenweber.










19.11.2021 • 20:52 Uhr

Weniger Mitglieder, weniger Einnahmen, mehr Gottvergessenheit: Evangelische Landeskirche Braunschweig ringt in der Stadthalle um die Zukunft

Das Parlament der braunschweigischen Landeskirche hat am Freitag das Strategiepapier «Lebendige Kirche 2030» in der Braunschweiger Stadthalle beschlossen. Nach intensiver Debatte stimmte die Mehrheit der Synodalen dafür, den Wandel kirchlichen Lebens und Arbeitens aktiv voranzutreiben. Landesbischof Christoph Meyns, der aufgrund einer Quarantäne in die Stadthalle Braunschweig zugeschaltet war, zeigte sich erfreut über das Votum. «Ich bin überzeugt, es wird auch in den nächsten zehn Jahren lebendiges kirchliches Leben im Braunschweiger Land geben.»

Im Mittelpunkt des im November 2020 gestarteten Zukunftsprozesses stehen die vier Themen geistliches Leben und Theologie, Seelsorge in Kirche und Diakonie, Erprobungsräume sowie netzwerkorientierte Zusammenarbeit. Viele Synodale machten deutlich, dass die Seelsorge als Kernkompetenz von Kirche gestärkt werden müsse. Ebenso wichtig seien angesichts zu weniger und überlasteter Pastorinnen und Pastoren
multiprofessionelle Teams, die auf Augenhöhe zusammenarbeiten. «Das ist nicht nur aus der Not geboren, sondern eine Chance», sagte Frank Ahlgrimm, Pfarrer im Landkreis Wolfenbüttel.

Während es unter den Synodalen Einigkeit darüber gab, dass sich die Kirche angesichts abnehmender Mitgliederzahlen, sinkender Einnahmen, Traditionsabbrüchen, Demographie und Fachkräftemangel wandeln müsse, gab es kontroverse Diskussionen über den Weg dorthin. So fragte die Synodale Maria Schule aus Braunschweig, inwieweit wissenschaftliche Erkenntnisse in die Ausarbeitung eingeflossen seien und mahnte: «Wir sollten uns nicht nur auf unsere subjektiven Empfindungen verlassen.»

Der Braunschweiger Synodale Kai Florysiak kritisierte die vorgelegten Vorschläge als zu vage. Außerdem seien zu wenige Ehrenamtliche in die Ausarbeitung des Zukunftspapiers involviert. «Das waren bisher Innercircle-Diskussionen», so Florysiak. Auch der Synodale Sebastian Ebel sagte, es werde zu viel über Prozesse gesprochen, satt «einfach mal anzufangen».

Landesbischof Meyns betonte, dass die beschlossenen Schwerpunkte nicht das Ende, sondern der Anfang einer Diskussion über den Wandel der Kirche bis 2030 seien. Wichtig sei, die Projekte zu konkretisieren und zu priorisieren. Er sagte zu, mehr Ehrenamtliche
in den Zukunftsprozess einzubeziehen.

Die Krise der Kirche ist nach Ansicht des Landesbischofs trotz sinkender Kirchensteuereinnahmen nicht in erster Linie eine finanzielle, sondern eine theologische. «Wir leben in einer Zeit der Gottvergessenheit», sagt er. Gerade angesichts wachsender
Herausforderungen gelte es, «Gott neu zu suchen und zu finden.»

Die Landeskirche rechnet im Zeitraum zwischen 2017 bis 2030 mit einem Rückgang der Mitglieder und einem Absinken der Kirchensteuern um jeweils 25 Prozent- und bis 2060 um weitere 30 Prozent. Seit 1990 sei die Zahl der Gottesdienstbesucher um 55 Prozent zurückgegangen, und die Zahl der Trauungen und Taufen habe sich etwa halbiert, hieß es.

Die Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig zählt mit rund 320.000 Mitgliedern in 304 Gemeinden zu den kleineren der insgesamt 20 evangelischen Landeskirchen in Deutschland. Ihr Gebiet erstreckt sich von Wolfsburg bis an den Südrand des Harzes.epd










19.11.2021 • 20:33 Uhr

Im Landtag gesehen: Uwe Schwarz rät Meta Janssen-Kucz: "Lesen Sie vorsichtshalber keine Zeitung..."

Er ist dafür bekannt, rhetorisch ein scharfes Schwert zu führen. Diese Qualität stellte der Bad Gandersheimer Landtagsabgeordnete Uwe Schwarz am Donnerstag in seiner Rede im Niedersächsischen Landtag einmal mehr unter Beweis. Thema war das umstrittene Coronaimpfmittel "Astrazeneka". Dazu hatte Bündnis 90/Die Grünen um Unterrichtung durch die Landesregierung verlangt.

Gesundheitsministerin Carola Behrens folgte diesem Anliegen. Danach sah sich die Abgeordnete der Grünen, Meta Janssen-Kucz, zu einer Beschwerde genötigt. Sie kritisierte, dass Inhalte der Unterrichtung bereits am Morgen vor der Plenarsitzung mit Unterrichtung in der Zeitung nachzulesen waren. Diese Mäkelei griff Uwe Schwarz in seiner Replik genüsslich auf. Er wies die Schelte der Grünen scharf zurück. Es gebe zwei Möglichkeiten, so sein ironischer Ratschlag an die Grüne Politikerin: Entweder Sie lesen vorsichtshalber keine Zeitung oder beantragen keine Unterrichtung...

Riesenbeifall bei SPD und CDU im Saal. Aufgeregte Gesten beim der abgelatschten Abgeordneten und ihrem Kollegen, Ex-Minister Christian Meyer, in der ersten Reihe.
Und danach lederte Schwarz weiter. Gnadenlos u.a. gegen die Pharmaindustrie und ihre Unterstützer von der Privatisierungspartei FDP.

Die ganze Schwarz-Rede ist auf der Facebook-Seite des Abgeordneten dokumentiert. Es lohnt sich, sie sich anzuhören und anzuschauen!

red/ Screens/ Fotos/Video: Uwe Schwarz Facebook / Bündnis90/Die Grünen














19.11.2021 • 19:56 Uhr

Landesgartenschau Bad Gandersheim pflanzt Blumenzwiebeln in neun Städten des Landkreises Northeim

Es wird bunt im Landkreis Northeim! In den vergangenen Wochen sind überall im Landkreis Blumenzwiebeln gepflanzt worden. Um die Landesgartenschau auch in die Fläche zu tragen, hat die LAGA den Gemeinden jeweils eine halbe Palette Blumenzwiebeln spendiert. Das reicht für eine Fläche von etwa 100-150 Quadratmetern, je nach Art der Pflanzung. Gemeinden, die Interesse hatten, konnten weitere Zwiebeln zu schmalem Kurs hinzubestellen.

Diese Gelegenheit nutzte auch die Stadt Einbeck. An gleich sechs Stellen sind gestern LAGA-Blühstreifen entstanden. Theo de Vries und sein Team von der niederländischen Firma Lubbe Lisse brachten die Zwiebeln gestern maschinell in Windeseile in den Boden. Dirk Löwe, Bauhofleiter der Stadt Einbeck und LAGA-Pressesprecher Frank Terhorst begleiteten das Team in Kreiensen. Keine Viertelstunde, dann war der Streifen in Kreiensen an der B64 fertig.

Ebenso fix waren die Männer in Einbeck am Altendorfer Tor, am Arternplatz, im Stukenbrokpark, in Greene zwischen Steinweg und B64 sowie in Salzderhelden an der B3 Ecke Vogelbecker Straße LAGA-Beete gibt es nicht nur in Einbeck sondern auch in Bodenfelde, Dassel, Hardegsen, Kalefeld, Katlenburg-Lindau, Moringen, Nörten-Hardenberg, Northeim und Uslar. An all diesen Orten werden im nächsten Frühjahr Allium, Narzissen, Prärielilien und Tulpen farbenfroh aus dem Boden sprießen!










19.11.2021 • 19:32 Uhr

Viele wollen schnell die Dritt-Impfung! Ärzteverband registriert extrem viele Anfragen zu Booster-Terminen

In der Hoffnung auf eine schnelle Booster-Impfung werden die Hausarztpraxen in Niedersachsen laut einem Zeitungsbericht regelrecht überrannt. Die Anmeldungen hätten sich teilweise versechsfacht, sagte der Vize-Vorsitzender des Hausärzteverbandes Niedersachsen, Jens Wagenknecht, der Oldenburger Nordwest-Zeitung (Freitag) Es würden bereits Termine im neuen Jahr vergeben. Wagenknecht riet den Betroffenen zu einer «größeren Gelassenheit».
Vorrang habe für ihn die Erstimpfung.

Ausdrücklich sprach sich Wagenknecht gegen die Wiederöffnung der Impfzentren aus. Dort hätten sich die Mitarbeitenden zuletzt die Füße in den Bauch gestanden. Der Einsatz dezentraler, mobiler Impfteams sei «deutlich sinnvoller». Er lobte zudem den Einsatz von
Landesgesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD). Diese habe auf Bundesebene erfolgreich durchgesetzt, dass die Lieferzeit für den Corona-Impfstoff auf eine Woche gesenkt wurde.











19.11.2021 • 19:22 Uhr

Bei Göttingen von einem Zeugen beobachtet: Schleusung von Afghanen in Nordthüringen - Polizei greift ein

Nachdem Autobahn- und Bundespolizei bereits vor wenigen Tagen zu einer Schleusung eines marokkanischen Staatsangehörigen zu einem Rasthof im Eichsfeld hinzugezogen worden sind, fand eine sogenannte Behältnisschleusung am gestrigen Tag erneut ein jähes Ende in Nordthüringen.

Auf dem Parkplatz Leinetal an der Bundesautobahn A38, in Fahrtrichtung Göttingen, wurde durch einen Zeugen am gestrigen Tag beobachtet, wie Personen die Ladefläche eines LKW verlassen haben, die augenscheinlich als blinde Passagiere unterwegs waren.

Die hinzugezogene Autobahn- und Bundespolizei aus Nordhausen konnte durch ein zeitnahes Eintreffen am Ereignisort -5- Personen ausländischer Herkunft feststellen. Auch der Fahrer des bulgarischen LKW mit Sattelauflieger wurde vor Ort angetroffen. In einer ersten Sachverhaltsaufklärung kristallisierte sich heraus, dass der Lastkraftwagenfahrer von seinen Passagieren nichts wusste und diese unbemerkt, vermutlich beim Beladungsvorgang in Bulgarien, den Anhänger bestiegen haben. Dieses Phänomen ist insoweit nicht neu und passt in die Schemata bisher festgestellter Schleusungen im mitteldeutschen Raum.

Bei den -5- Personen handelte es sich um männliche, afghanische Jugendliche im Alter von 16, 17 und 18 Jahren. Diese wurden vor den polizeilichen Maßnahmen von den eingesetzten Kräften zunächst versorgt, da sie auf Grund der tiefen Temperaturen und der mehr als eintägigen Route unterkühlt und hungrig waren.

Ersten Ermittlungen zufolge haben die bisher unbekannten Schleuser einen vierstelligen Betrag verlangt um den Personen auf die beschwerliche und lebensgefährliche Überfahrt nach Zentraleuropa zu verhelfen.

Die Jungen stellten jeweils Asylanträge. Im Nachgang an die polizeiliche Arbeit wurden diese in eine Jugendeinrichtung verbracht, bevor sie im weiteren Verlauf an die Erstaufnahme des Landes Thüringen übergeben werden.

Für die Bundespolizei bringt dieser Sachverhalt erneut Erkenntnisse zu Schleusungsrouten, gezahlten Beträgen und den involvierten Schleppern zu Tage. Diese gilt es nun im Verbund mit ausländischen Behörden zu nutzen um kriminellen Netzwerken entgegen zu treten.

Die Bundespolizeiinspektion Erfurt weist daraufhin, dass Zeugen solcher Straftaten sich an den polizeilichen Notruf 110 oder jede beliebige Polizeidienststelle wenden können. (KT)











19.11.2021 • 18:35 Uhr

Seesen: Streit um Parklücke - "Schlage Delle in ihr Auto!" - Polizei ermittelt wegen Nötigung

Am gestrigen Donnerstag, 18.November 2021, gegen 11 Uhr, sei der Anzeigeerstatter nach eigenen Angaben durch eine derzeit unbekannte männliche Person genötigt worden. Demnach sei ihm die Einfahrt in eine Parklücke im Bereich der Marktstraße in Seesen durch die männliche Person verwehrt worden, indem sich die Person in die Parklücke gestellt und hierbei angedroht hätte, dass er eine Delle in das Fahrzeug des Anzeigeerstatters schlagen würde.

Wer Hinweise zu der Tat geben kann, wird gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Seesen, Telefon 05381-944-0, in Verbindung zu setzen.












19.11.2021 • 18:23 Uhr

Lokale Polizei soll Nichtgeimpfte in ihren Fokus nehmen! Pistorius kündigt Amtshilfe bei Kontrollen von 2G- und 3G-Regelungen

Jetzt wird es hammerhart! Polizisten sollen die Einhaltung der aktuellen 2G- und 3G-Regelungen in Niedersachsen mit überwachen. «Die geltendenRegelungen müssen kontrolliert werden, dabei wird die Polizei die kommunalen Behörden verlässlich unterstützen», sagte InnenministerBoris Pistorius (SPD) am Freitag in Hannover. Die geltenden 2G- und3G-Regeln seien elementare Bausteine zur Eindämmung der Pandemie.

Das bedeutet im Klartext: Nichtgeimpfte sollen ausfindig gemacht werden. Bedauerlich ist leider, dass bereits bestehende Kontrollregeln so gut wie nicht eingehalten wurden. Wenn doch dann wenig effizient, unprofessionell und oberflächlich.

Die Polizei werde den Gesundheitsämter Amtshilfe leisten ,erläuterte Pistorius. Die Behörden könnten sich unmittelbar an die örtlich Polizeidienststellen wenden und Absprachen zu Art und
Schwerpunkten der notwendigen Kontrollen treffen.

In zahlreichen niedersächsischen Städten, unter anderem in Braunschweig, Hannover und Osnabrück, liefen die gemeinsamen Kontrollen bereits an. «Wir stehen an einem besonders schwierigen Punkte der Pandemie. Die Einhaltung der geltenden Regeln, gerade im
Restaurant, den Kinos und Theatern oder auf den Weihnachtsmärkten ist jetzt elementar dafür, dass es uns gemeinsam gelingen kann, die vierte Welle zu brechen», betonte Pistorius.

Der Minister appellierte an die Menschen, sich an die Regeln zu halten. Die Regeln sollten weder gängeln noch einschränken, sondern Ansteckungen mit einem im schlimmsten Fall tödlichen Virus verhindern und schwerste Folgen verhindern helfen. «Das gilt insbesondere mit
Blick auf die Weihnachtsfeiertage in wenigen Wochen», betonte Pistorius.










19.11.2021 • 18:08 Uhr

Bad Gandersheim: Stiftungsvorstand zieht erste Zwischenbilanz

Kürzlich fand im Probenzentrum der Gandersheimer Domfestspiele die erste ordentliche Stifterversammlung der noch jungen Bürgerstiftung Bad Gandersheim statt. Unter Einhaltung der 3G-Regel sind der Einladung des Stiftungsratsvorsitzenden Dr. Hartmut Heuer ca. 25 Stifterinnen und Stifter gefolgt. Aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklung wurde die Versammlung bewusst etwas kleiner ausgerichtet.

Neben den satzungsentsprechenden Tagesordnungspunkten wurde unter anderem dem erst kürzlich verstorbenen Stiftungsvorstandsvorsitzenden Achim Lidsba gedacht. Dieser war maßgeblich an der Gründung der Stiftung beteiligt.

Im Bericht des Vorstandes konnte André Hüsken auf eine durch Corona geprägte erste Zeit zurückblicken. „Unsere Bürgerstiftung ist weiterhin in der Etablierungsphase im Stadtgebiet Bad Gandersheim. Der Aufbau und die Weiterentwicklung der Stiftung sind weiterhin auf einem guten Weg.“ So konnte André Hüsken über weitere Zustiftungen seit der Gründung im Dezember 2018 berichten. Darüber hinaus wird Ende November 2021 die Dr. Heinz Gehrhardt-Stiftung liquidiert und das Stiftungsvermögen an die Bürgerstiftung übertragen. „So kann durch Bündelung der Kräfte in Zukunft die Bürgerstiftung weitere Projekte unterstützen“, so Hüsken. Seit Gründung der Stiftung konnten durch diese bereits 15 Projekte erfolgreich im Stadtgebiet gefördert werden. Das Großprojekt Wiederaufbau Clusturm ist weiterhin in der Konzeptionierung durch die Stadtverwaltung.

Als weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt standen die satzungsgemäßen Wahlen des Stiftungsrates und des Stiftungsvorstandes an. In den Stiftungsrat wurden Bettina Plock-Girmann, Dr. Klaus-Dieter Berling, Dr. Hartmut Heuer, Thorsten Prieß und Dr. Gisbert Vogt gewählt. Es handelt sich dabei um eine Wiederwahl der genannten Personen.
Neu in den Stiftungsrat wurden Meike Peemöller und Dr. Marc-Oliver Ruf gewählt. Den bisherigen Stiftungsratsmitgliedern Dirk Scheuner und Uwe Schütze sprachen Simone Paul und André Hüsken, Vorstandsmitglieder der Bürgerstiftung, für die bisherige Zusammenarbeit herzlichen Dank aus. Paul und Hüsken wurden als Stiftungsvorstand bei der Wahl bestätigt. Komplettiert wird der Vorstand der Bürgerstiftung Bad Gandersheim durch Lennart Jörns, der als weiteres Vorstandsmitglied gewählt wurde. Durch die personellen Besetzungen ist die Bürgerstiftung weiterhin für die zukünftige Entwicklung gut gerüstet.red

Das Bild dokumentiert den Stiftungsvorstand.










19.11.2021 • 14:58 Uhr

Hildesheim: Polizei und Stadtordnungsdienst intensivieren Kooperation

Die Stadt Hildesheim und die Polizeiinspektion Hildesheim haben einen Kooperationsvertrag geschlossen, um die Zusammenarbeit des Stadtordnungsdienstes mit dem Einsatz- und Streifendienst (ESD) weiter zu intensivieren. Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer und Leitender Polizeidirektor Michael Weiner (Polizeiinspektion Hildesheim) haben heute einen entsprechenden Kooperationsvertrag im Rathaus unterzeichnet. "Ziel der Vereinbarung ist gemäß unserer Stadtstrategie insbesondere die Stärkung des Sicherheitsgefühls der Hildesheimer Bevölkerung", so der Oberbürgermeister. "Zukünftig soll die ohnehin schon gute Zusammenarbeit zum Beispiel über gemeinsame Streifen und Fortbildungen weiter ausgedehnt werden."

"Wir setzen mit dieser Kooperation ein sehr starkes Signal für ein sicheres Zusammenleben der Menschen in Hildesheim. Zugleich erhöhen wir unsere Handlungsfähigkeit und Präsenz durch ein gemeinsames und vor allen Dingen abgestimmtes Vorgehen", ergänzt Leitender Polizeidirektor Michael Weiner.

Ein wesentlicher Bestandteil der Vereinbarung sind gemeinsame Streifen von Stadtordnungsdienst und ESD zunächst tagsüber im Bereich der Innenstadt. Die gemeinsamen Streifengänge sollen einerseits der Stärkung der Akzeptanz der Stadtstreife, andererseits aber auch der Koordination bei der Bewertung von Sachverhalten und möglicher Folgemaßnahmen dienen und mindestens dreimal pro Woche stattfinden.

Ab dem 1. Januar 2022 (Starttermin abhängig von der Pandemielage) hospitieren die Mitarbeitenden der Stadtstreife im ESD der Polizeiinspektion Hildesheim. Geplant ist hier die Anbindung an eine Dienstabteilung über die Dauer von einer Woche. Hierbei werden Früh-, Spät- und Nachtdienste auch an Wochenenden versehen. Ziel dieser Maßnahme ist zum einen, der Stadtstreife einen Überblick über die Brennpunkte im Bereich des Stadtgebietes zu geben und in den dortigen Szenen eine Akzeptanzverstärkung zu erreichen. Auf der anderen Seite dient die Maßnahme auch dem gegenseitigen persönlichen Kennenlernen und dazu, Einblicke in die polizeitaktischen Vorgehensweisen beim Einschreiten in unterschiedlichen Einsatzsituationen zu erlangen.

Weitere Verbesserungen soll es beim Informationsfluss über die mittelfristige Ausstattung der Stadtstreife mit Digitalfunkgeräten geben, über die eine direkte Anbindung an den Polizeifunk sichergestellt wird. Derzeit ist es nicht möglich, dass die kommunalen Ordnungsdienste am sogenannten "BOS-Funk" teilnehmen können. Für die gewünschte und notwendige Funkanbindung wäre der Aufbau eines eigenen Betreibernetzes notwendig. Dies ist nicht nur mit Kosten verbunden, sondern auch in der Vorbereitung sehr zeitintensiv und somit nicht auf die Schnelle umzusetzen.

Hintergrund

Die Polizeiinspektion Hildesheim mit ihrem Einsatz- und Streifendienst (ESD) sowie die Stadt Hildesheim haben die gemeinsame Aufgabe, in ihrem Zuständigkeitsbereich Ordnungswidrigkeiten zu verfolgen sowie alle erforderlichen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr durchzuführen. Vor diesem Hintergrund ist bereits im Mai 2017 das Handlungsfeld und operative Ziel "Wir stärken das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung" bei der Erarbeitung der strategischen Ausrichtung der Stadt aufgenommen worden. Dieses beinhaltete unter anderem auch die verstärkte Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden.










19.11.2021 • 14:53 Uhr

Befragung ergibt: Keine Überlastung von Intensivstationen durch Silvesterfeuerwerk

Im Dezember des Jahres 2020 führte die Annahme der Politik, Unfälle mit Feuerwerkskörpern könnten die Intensivstationen so sehr belasten, dass eine Behandlung von COVID19 Patienten unmöglich wird, zu einem landesweiten Abgabeverbot von Silvesterfeuerwerk.

Die von den Maßnahmen schwer getroffene pyrotechnische Industrie liefert nun belegbare Zahlen, die aufzeigen, dass das Gesundheitssystem nicht zusätzlich und ungebührlich durch den Gebrauch von Feuerwerkskörpern belastet wird.

PYROLAND, ein führender, von der Bothmer Pyrotechnik GmbH betriebener Onlineshop für Silvesterfeuerwerk, hat über seine Social Media Kanäle mehr als 12.000 Menschen aller Altersklassen gebeten, Angaben zur Thematik "Verletzungen mit Pyrotechnik" zu machen.

Insgesamt konnten 12.075 Abstimmungen gezählt werden, mit dem Ergebnis, dass in den vergangenen 10 Jahren weniger als 4 % der Befragten negative Erfahrungen mit Feuerwerkskörpern machen mussten. Keine(r) der Teilnehmer:innen musste auf einer Intensivstation behandelt werden. In den meisten Fällen handelte es sich um leichte Brandverletzungen an der Hand, welche durch Eigenverschulden hervorgerufen wurden und selbst behandelt werden konnten.

Der als schwerwiegend zu betrachtende Anteil an Verletzungen, die eine Behandlung in einem Krankenhaus rechtfertigten oder erforderten, lag bei nur 0,47%. Zwar gaben 7 Personen an, dass Ihnen beim Umgang mit Feuerwerkskörpern Gliedmaßen abgetrennt wurden, allerdings können in Deutschland zugelassene pyrotechnische Gegenstände derartige Verletzungen gar nicht hervorrufen.

Es ist also davon auszugehen, dass selbst gebastelte oder illegale Böller aus dem Ausland als Verursacher wahrscheinlich sind.

Auf Rückfrage in der kleinen Gruppe der Geschädigten gaben 44 Menschen zu, mit eigengebauten oder illegalen Krachern zum Teil unsachgemäß hantiert zu haben. Nur 11 Verletzungen konnten auf legales Feuerwerk zurückgeführt werden, allerdings wurde auch in diesen Fällen die Gebrauchsanweisung missachtet, oder wie in einem Fall angegeben, die Zündschnur nicht auf Unversehrtheit geprüft.

Die von PYROLAND erhobenen Zahlen decken sich nahezu mit den in einer Umfrage der Röder Feuerwerk GmbH & Co.KG, gewonnen Ergebnissen. Hier wurden 1800 Kunden des Unternehmens ab 18 Jahren befragt. Für lediglich für 3,3% von ihnen war in den vergangenen 10 Jahren zu Silvester der Weg ins Krankenhaus unvermeidlich. Auch hier standen Verletzungen an der Hand an erster Stelle, Intensivbetten wurden ebenfalls nicht benötigt.

FAZIT: In Deutschland zugelassene und verkaufte Feuerwerkskörper sind CE-geprüft und aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht geeignet Menschen derart zu verletzen, dass ein Aufenthalt auf einer Intensivstation notwendig wird. Die bei unsachgemäßer Verwendung von legalem Feuerwerk auftretenden Schäden wie leichte Brandverletzungen können in der Regel selbst oder durch die Hilfe anderer im Haushalt lebender Personen behandelt werden. In den seltensten Fällen wird der Besuch einer Fachklinik notwendig, meistens dann, wenn es sich um Augenverletzungen handelt. Extreme körperliche Schädigungen entstehen meist nur durch die oft unsachgemäße Verwendung illegaler Pyrotechnik aus dem Ausland. Kriminelles Verhalten wird aber durch ein Verbot von legalem Feuerwerk nicht eingedämmt, sondern beflügelt.

Das Verbot einer beliebten und bewährten Tradition, eine Kollektivstrafe für Verbraucher und pyrotechnische Industrie, welche auf Befürchtungen beruht, sollte von einer faktenorientierten Bevölkerung nicht toleriert werden. red/ Quelle: Bothmer Pyrotechnik GmbH










19.11.2021 • 14:44 Uhr

A7, VIA7 Pannenbrücke Echte, war da was?

An diesem Wochenende, ab heute 19, beginnt der Autobahn -Bauherr und Betreiber VIA7 unmittelbar südlich vor der Echter Pannenbrücke in nördlicher Fahrtrichtung die Verkehrsführung umzulegen.

Zur Erinnerung:
Im Frühjahr musste der Teilüberbau der neuen Brücke allerdings wieder abgerissen und noch einmal neu gebaut werden. Nun ist von der B445 aus nichts mehr davon zu sehen. Das Bauwerk einschließlich Lärmschutzwand ist nun fertig. Auf dem Bauwerk sind die Lärmschutz Elemente farblich abgesetzt, sodass man auf den Bildern die Lage von der anderen Seite betrachtet gut verorten kann. Jetzt ist das Kapitel zumindest baulich abgeschlossen, aber wer trägt die Kosten? Betriebsgeheimnis, das Erfolgsprinzip von ÖPP, so kann man bei Politikern weiter makellos für sich werben.

Diese geplante Änderung der Verkehrsführung am Wochenende bis Montag 5, wir berichteten, ist ein komplexer Vorgang, kann nun endlich hier erfolgen und tagsüber konnte man die Gelbmarkierung, als Baustellen Markierung, sowie Schutzelemente am Gegenverkehr bereits erkennen.

Dipl.Ing. Wilhelm Kühne erklärt weiter: Die Schutzelemente müssen allerdings noch verbunden und befestigt werden. Die 4+0 Verkehrsführung besteht z. Zt. noch rechts im Bild auf der ertüchtigten, heißt provisorisch verbreiterten alten A7, Fahrtrichtung Süd. Hier bestehen allerdings beengte Verhältnisse in den Spurbreiten, was nun nach der Umlegung auf die linke Fahrbahn in Fahrtrichtung Nord für etwas Entspannung bei den Verkehrsteilnehmern führt. Die dort im Zuge der A7 neu gebauten drei Richtungsfahrspuren plus Standstreifen sind breiter und bieten jetzt für den Baustellenverkehr 4+0 mehr Breite und erhöhen die Verkehrssicherheit. red /Fotos: Fis WMG/ WK















19.11.2021 • 14:30 Uhr

Rastplatz Stauffenberg A7: Gewehr hinter dem Sitz, Drogen darunter

Acht Waffen und über 300 Gramm Rauschgift fand der Zoll bei einer Fahrzeugkontrolle an der Autobahn 7 zwischen Göttingen und Kassel.

Dabei schien die Überprüfung eines osteuropäischen Kleintransporters in der Nacht auf den 17. Novembers 2021 auf dem Rastplatz Staufenberg an der Autobahn 7 eigentlich eine Routineaufgabe zu sein. Nachdem der Fahrer angegeben hatte, weder verbotene, noch hochsteuerbare (verbrauchsteuerpflichtige) Waren geladen zu haben, wurde das Fahrzeug kontrolliert. Dabei fiel sofort ein Gewehr hinter dem Fahrersitz auf. Tatsächlich waren rund um den Fahrersitz noch weitere Waffen, darunter eine Axt und ein Totschläger, griffbereit deponiert.

Hintergrund für den bewaffneten Transport könnten die Betäubungsmittel gewesen sein, die unter dem Sitz lagen: Insgesamt rund 370 Gramm Marihuana.

"Bei allem Verständnis für das harte Leben der Fernfahrer, fehlt mir doch für diesen Fahrer jegliches Verständnis. Nachts auf der Autobahn mit Schusswaffen: da hätte die Situation schnell eskalieren können", kommentiert Pressesprecher Andreas Löhde vom Hauptzollamt Braunschweig den Fall und lobt seine Kollegen: "Die eingesetzten Kollegen haben durch ihr ruhiges und besonnenes Handeln entscheidend zur Deseskalation beigetragen und die Situation hervorragend geklärt".

Der Fahrer wurde vorläufig festgenommen und der Fall unter anderem wegen der waffenrechtlichen Beurteilung für weitere Ermittlungen an das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main abgeben. red











19.11.2021 • 12:02 Uhr

Sind Impfverweigerer jetzt Sünder? "Wer sich nicht impfen lässt, schadet den Schwächsten der Gesellschaft!", sagt Bischof Bode

Der Osnabrücker katholische Bischof Franz-Josef Bode sieht in der Impfung gegen das Coronavirus eine moralische Verpflichtung. Er rief alle Menschen dazu auf, bei denen nicht
gesundheitliche Gründe gegen die Impfung sprechen. «Wir tragen nicht nur Verantwortung für uns selbst, sondern auch dem Nächsten gegenüber», sagte Bode am Freitag.

«Wer sich nicht impfen lässt, sollte bedenken, dass er damit den Schwächsten der Gesellschaft schadet», betonte der Bischof. Unter den Folgen litten nicht zuletzt Menschen in den Altenheimen und Schulkinder. «Das Gebot der Nächstenliebe fordert uns zu beherztem
Handeln auf.» Das Bistum Osnabrück stellt den Angaben zufolge für öffentliche Impfaktionen Räume zur Verfügung. epd










19.11.2021 • 11:52 Uhr

Nikolaus-Jazz 2021: Absage des Konzertes „ Bonita & The Blues Shacks“ am 26. November in Brunshausen - Musiker stehen unter Quarantäne!

Die Jazz- Freunde Bad Gandersheim e.V müssen das für den 26.11.21 angesetzte Konzert, unter der Kosterhof-Remise in Brunshausen leider absagen.

Die BB & The Blues Shacks sind von einer Konzert Tour zurückgekehrt und stehen seit dem coronabedingt unter Quarantäne.
Einen Ersatztermin vor Weihnachten konnte nicht mehr gefunden werden, sodass das Konzert leider komplett ausfallen muss. Für 2022 ist eine Ersatzveranstaltung geplant.


Die erworbenen Karten behalten Ihre Gültigkeit für die Ersatzveranstaltung in 2022 zu der es rechtzeitig eine Information geben wird. Alternativ können die Karten gegen Rückerstattung des Kaufpreises zurückgegeben werden. Zur Abwicklung der Rückerstattung steht die Telefonnummer 05382/981515 sowie die E- Mail Anschrift Info@nikolaus-jazz.de zur Verfügung.

Die beiden Konzerte am 06. Dezember mit Thorsten Zwingenberger & the Berlin21-Streetworkers und am 10. Dezember mit Dieter Kropp & Band, finden unter Einhaltung der 2 G Regeln und mit reduzierter Zuhörerzahl, vorbehaltlich sich weiterer ergebenen Coronaentwicklungen statt. red










19.11.2021 • 11:50 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim : 43 Neuinfektionen - Inzidenz steigt auf 179,9

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 3.837 (+43) Corona-Infektionen bekannt geworden. 3.414 (+40) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 179,9 (237 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.
Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 4,8, die Intensivbetten sind zu 6,9 Prozent belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 359 (+3) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 53 (-4),
Bodenfelde 1 (0),
Dassel 14 (+3),
Einbeck 58 (+9),
Hardegsen 42 (-6),
Kalefeld 12 (-1),
Katlenburg-Lindau 25 (+2),
Moringen 34 (0),
Nörten-Hardenberg 34 (-8),
Northeim 65 (+7) und
Uslar 21 (+1) stammen.
Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 64 (0) Personen verstorben.
Mit einer ersten Impfdosis wurden 97.139 Personen oder 73,8 % geimpft. Vollständig geimpft wurden bisher 93.927 Personen oder 71,3%. Mit der Auffrischungsimpfung wurden 5.780 Personen oder 4,4% geimpft. (Stand 11.11.2021)
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus











19.11.2021 • 11:38 Uhr

Baustellenführung über das Gelände der Landesgartenschau in Bad Gandersheim

Am gestrigen Donnerstag, 18. November 2021, ab 14 Uhr, nahm sich Herr Kai Schönberger – Prokurist und Marketingleiter der Landesgartenschau in der Kur- und Reha Stadt Bad Gandersheim – für fast drei Stunden Zeit, um interessierten Bürgerinnen und Bürgern aus dem Glaubenszentrum einen Blick hinter die Kulissen der zahlreichen Baustellen im Zuge der Vorbereitungen für die Landesgartenschau 2022 zu gewähren. Angefangen am Dreh- und Angelpunkt der beiden Ausstellungsflächen, die sich von dort in Richtung Norden und in Richtung Südosten ausbreiten, führte der Laga-Marketingleiter die Gruppe von 25 Personen zuerst an den drei Osterbergseen entlang zum Haupteingang der Landesgartenschau. Vorbei an zahlreichen Neupflanzungen am Seeufer windet sich der bereits fast fertig gepflasterte Weg zur Seebühne und dem Haupteingang in der Nähe der 600 Parkplätze, die zur Entlastung der Innenstadt eigens im Rahmen des Laga-Verkehrsleitsystems geschaffen werden. Auch an ein Shuttlebussystem und Barrierefreie Zugänge ist gedacht. Sichtlich beeindruckt zeigte sich die Gruppe sowohl von dem Spiel- und Sportpark als auch dem selbstreinigenden Bio-Außenbereichen des neu gestalteten Freibads. Auch zahlreich Angebote wie weiterer Veranstaltungsbühnen, und Präsentationflächen – auch der Christen in Bad Gandersheim –, Kräutergärten der Landfrauen zum Naschen für Jung und Alt, bereichern das großzügige Angebot. Zuletzt bot sich der Blick in den Auepark mit dem dort entstehenden Holzbau-Steg und auf den Gabionenhang, der den überregionale Radwanderweg, der sich mitten durch Bad Gandersheim schlängelt, barrierefrei mit der Innenstadt verbindet. Die Gruppe zeigte sich begeistert über den so geringen finanziellen Eigenanteil der Stadt und die vielen Millionen Fördergelder, die hier in die Stadt fließen. Alle Teilnehmer drückten dem Laga-Team und der Stadt Bad Gandersheim ihren großen Dank für diese so vielfältige und herausragende Leistung zum Wohle der Stadt aus. Durch die vielen neuen Spiel, Sport, Erlebnis und Naturangebote erhöht sich die Attraktivität für Familien in Bad Gandersheim erheblich. red











19.11.2021 • 11:26 Uhr

Bad Gandersheimer "Kaufrausch": Am Samstag und Sonntag Sonderaktion "Black Weekend" mit attraktiven Angeboten

Mit der Einzelhandel-Sonderaktion "Black Weekend" macht der Gandersheimer "Kaufrausch" in der Hildesheimer Straße an diesem Wochenende auf sich aufmerksam und freut sich auf Zuspruch von Kundinnen und Kunden. Kaufrausch-Betreiberin Karin Bargstädt dazu: "Wir laden alle Bad Gandersheimer und Kurgäste zu einer besonderen Präsentation unserer adventlichen und vorweihnachtlichen Dekoartikel ein!" Im Stil edel und schön anzuschauen sind die vielfältigen Dekorationsstücke für ein gemütliches und stimmungsvolle Zuhause an diesen beiden Tagen mit einem 30-Prozent-Rabatt außerordentlich günstig zu erwerben. Alle feinen und modischen Textilien / Accessoires ( Kleider und Gürtel) für die Frau sind zu 50 Prozent rabattiert.

Der "Kaufrausch", mitten im Kurbetrieb im "Haus des Gastes" (Vitalpark) in der HildesheimerStraße ideal zugänglich, ist an diesem Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Es gelten die bekannten Hygieneregeln. red

Die Bilder vermitteln einen Eindruck der präsentierten Artikel im "Kaufrausch".
















19.11.2021 • 10:29 Uhr

Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher zu Ehrenbeamten ernannt -

In sieben von 15 Dörfern neue Amtsinhaber/innen – in drei Ortsteilen auch künftig offizielle Stellvertreter im Einsatz

Mit der neuen kommunalpolitischen Legislaturperiode ab dem 1. November werden sich in den 15 Dörfern des Stadtgebietes für die Amtszeit bis zum Herbst 2026 wieder Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher im Auftrag der Stadt Bad Gandersheim um Belange der Mitbürgerinnen und Mitbürger kümmern. Bürgermeisterin Franziska Schwarz ernannte die von den Parteien mit den meisten Wählerstimmen in den jeweiligen Dörfern vorgeschlagenen Persönlichkeiten zu Ehrenbeamten und gab allen einen Überblick über das vorgesehene Aufgabenspektrum. In sieben der 15 Dörfer gibt es nunmehr neue Ortsvorsteherinnen bzw. Ortsvorsteher. Drei Ortsteile machen inzwischen Gebrauch von der innerhalb der letzten Wahlperiode eingeführten Möglichkeit, auch einen Stellvertreter nominieren zu können. Zuvor war dies nur in einem Dorf praktiziert worden. Folgende Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher leisteten den Amtseid: Michael Goslar (Ackenhausen, neu), Jonas Schnute (Altgandersheim, neu), Andreas Hanke (Clus), Harald Hausmann (Dannhausen), Nadja Baumert (Ellierode, neu), Ingrid Lohmann (Gehrenrode), Dr. Trude Poser (Stellvertreterin Gehrenrode, neu), Helga Mackensen (Gremsheim), Gabi von Goerne (Stellvertreterin Gremsheim, neu), Andreas Kropp (Hachenhausen), Niklas Kielhorn (Heckenbeck), Ricarda Polzin (Stellvertreterin Heckenbeck, neu), Martin Rademacher (Helmscherode, neu), Rolf Sander (Seboldshausen, neu) und René Osbahr (Wrescherode). Nachgeholt werden soll die Verpflichtung von Thomas Meyer (Harriehausen) und Anja Roßtock (Wolperode, neu) sowie von Iwen Klaus (Dankelsheim), der ab 1. Januar 2022 die zuvor verwaiste Ortsvorsteher-Position übernehmen wird. sbg / Foto: Kielhorn











19.11.2021 • 10:25 Uhr

Corona trübt die Konjunktur wieder ein

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Vor dem Hintergrund der sich wieder zuspitzenden Corona-Lage nehmen insbesondere im Dienstleistungssektor die Konjunkturrisiken wieder zu. Nach bereits zahlreichen Reduktionen der Wachstumserwartungen im Euroraum dürften gegen Ende des Jahres weitere Abwärtsrevisionen folgen. Allerdings bedeutet dies auch, dass der Druck auf die Preise eher etwas nachlassen könnte. Damit wäre die Europäische Zentralbank entlastet, die zuletzt wegen der hohen Inflationsraten stark unter Druck gekommen war, die Geldpolitik zu verschärfen. An den Finanzmärkten wurden in der abgelaufenen Woche die Erwartungen für Zinssteigerungen im Euroraum weiter zurückgenommen. Das unterstützte die Aktienmärkte, die sich trotz der coronabedingten Eintrübungen nicht nur stabil zeigten, sondern weitere Höchststände erreichten.

US-Notenbank
besorgt über Inflation


Die Inflation drängt sich in der kommenden Woche noch weiter in den Vordergrund der Marktdiskussion. In den USA wird mit dem Deflator des Privaten Verbrauchs das wichtigste Inflationsmaß für die Geldpolitik der Fed veröffentlicht. Hier dürfte mit etwa 5 Prozent ein weiterer Negativrekord gemeldet werden, bevor im Dezember zum ersten Mal wieder eine leichte Entspannung einsetzen könnte. Wie die US-Geldpolitik auf diese Preiswelle reagieren wird, sollte sich aus dem Protokoll der letzten Notenbanksitzung ergeben, das einen Tag später veröffentlicht wird. Es dürfte zeigen, dass eine Reihe von Entscheidungsträger der US-Geldpolitik über die Inflationsentwicklung besorgt sind.











19.11.2021 • 10:08 Uhr

Corona-Virus-Lage am Freitag: Inzidenzwert im Kreis Northeim klettert auf neuen Höchstwert von 179,9

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Freitag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim. Dazu berichtet das Robert-Koch-Institut in seiner tagesaktuellen Mitteilung einen neuen Höchstwert für den Landkreis Northeim. Der Inzidenzwert ist auf 179,9 angestiegen.

Die Impfquote ist quasi zum Stillstand gekommen. Über 30 Prozent sollen dem vernehmen nach gar nicht bzw. nicht einmal schutzgeimpft sein. Angesichts der steigenden Infektionswerte verschärfen die Experten ihre Forderungen nach härten Maßnahmen gegen Nichtgeimpften.

red / Grafiken: RKI / ARD/NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen












19.11.2021 • 09:49 Uhr

Ausbau der BAB7:Vollsperrung der BAB7 von heute , 19 Uhr, bis 22. November 2021 zwischen den Anschlussstellen Northeim Nord und Seesen - Navi ausschalten und den Schildern folgen

Via Niedersachsen mit den Gesellschaftern VINCI Concessions Deutschland GmbH (50%) und Meridiam Investments SAS (50%) ist verantwortlich für die Planung, den Ausbau, die Modernisierung, den Betrieb und die Erhaltung der BAB A7 zwischen Bockenem und Göttingen im Rahmen einer Öffentlich-Privaten- Partnerschaft (ÖPP) teilt soeben in einer offiziellen Verlautbarung eine wichtige Information mit:

Im Zuge des sechsstreifigen Ausbaus der Bundesautobahn 7 erfolgt die Verkehrsumlegung in mehreren Bauabschnitten. Hierzu ist eine Vollsperrung beider Richtungsfahrbahnen der BAB7
zwischen den Anschlussstellen Northeim Nord und Seesen von Freitag, 19. November 2021, 19:00 Uhr, bis Montag, 22. November 2021, 5 Uhr, erforderlich.

Umleitungsempfehlungen:

A7 in Richtung Hannover via U13 und U15 A7 in Richtung Kassel via U64a.

Weitere Informationen

Die Anschlussstelle Northeim Nord auf der Richtungsfahrbahn Hannover geht mit der geplanten Verkehrsumlegung am Wochenende in Betrieb. "Zur Stauvermeidung bitten wir alle Verkehrsteilnehmer/innen, nicht den Anweisungen ihres Navigationssystems zu folgen, sondern der beschilderten Umleitungsstrecke.", heißt es. red










19.11.2021 • 09:41 Uhr

Via Niedersachsen, der Autobahnbauer, überreicht Sachspende über 5.000 EUR an Freiwillige Feuerwehr Seesen

Via Niedersachsen mit den Gesellschaftern VINCI Concessions Deutschland GmbH (50%) und Meridiam Investments SAS (50%) ist verantwortlich für die Planung, den Ausbau, die Modernisierung, den Betrieb und die Erhaltung der A 7 zwischen Bockenem und Göttingen im Rahmen einer Öffentlich-Privaten- Partnerschaft (ÖPP), präsentiert sich spendabel. In einer Pressemitteilung des Unternehmens heißt es weiter:

Zusammenhalt und Solidarität in schwieriger Zeit – überall in unserem Land gibt es in diesen Tagen vielfältige Aktionen und Ideen, um gemeinsam den Herausforderungen der Corona-Pandemie zu begegnen. Via Niedersachsen als privater Autobahnbetreiber setzt ebenfalls ein Zeichen mit einer Spende an die Freiwillige Feuerwehr Seesen.

Via Niedersachsen-Geschäftsführer Philippe Rossignol überreichte am 16.11.2021 einen vollständig ausgestatteten Rollcontainer zum Transport von Absicherungsmaterial im Wert von ca. 5.000 € an Ortsbrandmeister Thomas Bettner von der FFW Seesen. Das Unternehmen will mit dieser Sachspende nicht nur das ehrenamtliche Engagement der Kameradinnen und Kameraden des Vereins unterstützen, sondern auch die eigene regionale Verankerung stärken.
„Wir möchten uns auch in diesem Jahr wieder in der Region engagieren und das Gemeinwohl unterstützen“, so Rossignol. „In Abstimmung mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fiel unsere Wahl auf die Ortsfeuerwehr Seesen, bei der auch einer unserer Straßenwärter ehrenamtlich im Einsatz ist.“

Ortsbrandmeister Bettner dazu: „Wir sind Via Niedersachsen sehr dankbar für die großzügige Unter- stützung, die es uns ermöglicht, vor dem Hintergrund ständig wachsender Anforderungen unsere tech- nische Ausrüstung zu modernisieren. Die Übergabe dieser bisher größten Einzelspende ist ein beson- deres Ereignis für unsere Ortsfeuerwehr.“ red











19.11.2021 • 09:36 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der 46. Kalenderwoche 2021

In der Woche vom 22. November 2021 bis 28. November 2021 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis-Northeim zu rechnen:

Montag Raum: Nörten Hardenberg/Hardegsen
Dienstag Raum: Bad Gandersheim/Einbeck
Mittwoch Raum: Einbeck/Northeim
Donnerstag Raum: Northeim/Katlenburg-Lindau
Freitag Raum: Uslar/Einbeck
Samstag Raum: Kalefeld/Bad Gandersheim

Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Northeim und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche im Raum Einbeck eingesetzt.
Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd












19.11.2021 • 09:27 Uhr

Bücherherbst der Kreisvolkshochschule: Viele interessante Neuerscheinungen vorgestellt

Zahlreiche neu erschienene Bücher wurden jetzt wieder beim Bücherherbst der Kreisvolkshochschule Northeim (KVHS) vorgestellt. 50 Zuhörerinnen und Zuhörer waren dafür unter der 3G-Regel in die Pausenhalle der Goetheschule in Einbeck gekommen.

Annemarie Stoltenberg, Literaturexpertin von NDR Kultur, erzählte in gewohnt ansprechender Art und Weise von ihren Leseerlebnissen in diesem Herbst. Sie fesselte dabei ihr Publikum in übertragenem Sinne und ermunterte dazu, das eine oder andere Buch selbst zu entdecken.

Auf ihrem Empfehlungszettel standen unter anderem „Der Zauberer“ von Colm Tóibín (erschienen im Hanser Verlag), „Dilemma“ von Edward St. Aubyn (Piper) und „Kairos.“ von Jenny Erpenbeck (Penguin).

Die vollständige Liste mit den Buchempfehlungen der Literaturexpertin gibt es im Internet auf kvhs-northeim.de.
lpd/Foto: Ludwig











19.11.2021 • 09:25 Uhr

Aufstockung der mobilen Impfteams: Landkreis Northeim plant Etablierung von stationären Impfangeboten in Wollbrechtshausen und in Einbeck

In Abstimmung mit der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) wurden die zusätzlichen vom Land bewilligten Mittel dazu verwendet, die beiden mobilen Impfteams personell aufzustocken. Die neu geschaffenen Kapazitäten sollen dazu genutzt werden, um stationäre Impfangebote im Landkreis Northeim zu etablieren.

Derzeit laufen deshalb die Planungen zur Errichtung einer Impfstation in Einbeck betrieben durch die JUH, sowie eine Impfstation in Wolbrechtshausen betrieben durch den ASB. Bei den aktuell ins Auge gefassten Standorten handelt es sich um die BBS Einbeck und das Dorfgemeinschaftshaus Wolbrechtshausen. Mit den beiden geplanten Einrichtungen können sowohl der Norden als auch der Süden des Kreisgebietes mit einem stationären Impfangebot abgedeckt werden.

„Mit diesen zusätzlichen Impfangeboten schaffen wir eine gute Basis um die Ärztinnen und Ärzte beim Impfen zu unterstützen und so gemeinsam der vierten Welle zu begegnen.“ erklärt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. „Ein großer Dank geht vor allem an die JUH und den ASB, welche durch Ihr Engagement schon jetzt zahlreiche Impfwillige erreicht haben.“

Die konkrete Detailplanung und weiteren Vorbereitungen zur Umsetzung der Impfangebote laufen bereits. Der Start der Aktion ist derzeit für Anfang Dezember geplant. Über die Details zur Umsetzung und den genauen Starttermin wird zeitnah informiert. lpd










19.11.2021 • 09:21 Uhr

Veranstaltung der Kreisvolkshochschule im Livestream: Was bedeutet es heute, jüdisch zu sein?

„Was bedeutet es heute, jüdisch zu sein?“ – diese Frage steht im Mittelpunkt einer Veranstaltung des Deutschen Volkshochschul-Verbandes am Mittwoch, 24. November, von 19 bis 20.15 Uhr. Sie wird live im Internet übertragen. Die Teilnahme ist kostenlos. Darauf hat die KVHS Northeim hingewiesen.

Die jüdische Gemeinschaft begeht 2021 ein besonderes Jubiläum: In diesem Jahr leben Jüdinnen und Juden nachweislich seit 1.700 Jahren auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Im Rahmen des Festjahres wurde das lebendige, vielfältige jüdische Leben in Deutschland gefeiert und sein Beitrag zur Kultur präsentiert.

Was bedeutet es heute, jüdisch zu sein? Wieso bleibt die Lebenswirklichkeit von Jüdinnen und Juden in Deutschland abseits von Holocaustgedenken im öffentlichen Diskurs oftmals auf der Strecke? Welche Möglichkeiten gibt es, dem wachsenden Antisemitismus zu begegnen? Hat das Festjahr dazu beigetragen, jüdisches Leben in Deutschland dauerhaft sichtbarer zu machen? Diese Fragen sollen in der Veranstaltung erörtert werden.

Teilnehmende werden die Autorin Lena Gorelik, der Regisseur Arkadij Khaet und der Leitende Geschäftsführer des Vereins 321:1700 jüdisches Leben in Deutschland, Andrei Kovacz, sein. Die Moderation hat die Journalistin Shelly Kupferberg.

Anmeldungen sind über kvhs-northeim.de möglich (Kursnummer D1000X3X). Anmeldeschluss ist der 23. November.
lpd











19.11.2021 • 09:20 Uhr

Landkreistag fordert flächendeckend 2G

Der Deutsche Landkreistag begrüßt es, dass sich die Bundesländer und die Bundeskanzlerin auf eine Impfpflicht für Pflegekräfte sowie für Angestellte in Pflegeheimen und weiteren
Einrichtungen verständigt haben. «Das ist ein richtiger und notwendiger Schritt, der schnellstmöglich bundesrechtlich umgesetzt werden muss», sagte der Präsident des kommunalen Spitzenverbandes, Reinhard Sager, dem «RedaktionsNetzwerk Deutschland» (Freitag).

«In Anbetracht von sich füllenden Intensivstationen, noch immer 15 Millionen ungeimpften Menschen und einer steigenden Inzidenz brauchen wir insgesamt viel Tatkraft», unterstrich Sager. Er forderte zudem noch weitergehende Maßnahmen: «Dazu gehört nach unserer Überzeugung auch die flächendeckende Einführung der 2G-Regelung, und zwar nicht
erst ab einer bestimmten Hospitalisierungsrate», sagte der CDU-Politiker und Landrat des Landkreises Ostholstein.epd










19.11.2021 • 09:18 Uhr

Bad Gandersheimer Oberschul-Projekt: Bürgermeisterin dankt für die Erstellung eines Französisch-Kurzführers

Bürgermeisterin Franziska Schwarz hat sich jetzt persönlich bei Schülerinnen und Schülern der örtlichen Oberschule bedankt, die am Ende des vergangenen Schuljahres 2020 / 2021 in Projektarbeit einen Französisch-Kurzführer für Gäste in Bad Gandersheim entwickelt hatten. Die als Projektergebnis entstandene Druckvorlage wird nunmehr als Flyer in der Touristinfo genutzt. Das Printprodukt wird bei Bedarf an interessierte Gäste ausgegeben und dürfte auch im Rahmen eines künftigen internationalen Schüleraustauschs eine sinnvolle Verwendung finden. Unter Leitung der Fachlehrerin Andrea Kontny haben neun Schülerinnen und Schüler der vorsommerlichen Jahrgangsstufe 8 an dem kleinen Stadtführer in französischer Sprache mitgewirkt. Die Bürgermeisterin wertete die engagierte Arbeit im Rahmen des Oberschul-Projekts in Bezug auf den Französisch-Kurzführer als willkommenen Beitrag zur Melange der städtischen Informationsträger im Touristikbereich. sbg / Foto: Kielhorn










19.11.2021 • 09:16 Uhr

Sozialverband fordert Bonus auch für häusliche Pflege

Der Sozialverband VdK fordert den neuen Corona-Pflegebonus auch für die häusliche Pflege. «Es braucht nicht nur einen Bonus für Pflegekräfte in Einrichtungen, wir fordern diesen
für all jene, die Zuhause ihre Angehörigen pflegen», sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitag).

Die daheim Pflegenden seien schon in den vorangegangenen Corona-Wellen immer vergessen worden und würden es gerade wieder, kritisierte Bentele. Auch sei die erhöhte Pflegehilfsmittelpauschale nicht verlängert worden, dabei gebe es auch in der häuslichen Pflege Mehrkosten durch Schutzkleidung, Mundschutz oder Desinfektionsmittel. „Außerdem drohen Entlastungsangebote wie Tagespflegeplätze gerade wieder wegzubrechen», sagte die VdK-Präsidentin. Bund und Länder hatten sich bei ihrem Treffen am Donnerstag darauf geeinigt, erneut einen Pflegebonus zu zahlen. Damit soll der Einsatz in der aktuellen Pandemie gewürdigt werden.










19.11.2021 • 09:15 Uhr

Bad Gandersheim: Dank an ausgeschiedene Ortsvorsteher und Ortsvorsteherinnen

Die Stadt Bad Gandersheim hat jetzt die mit der Kommunalwahl zum 31. Oktober ausgeschiedenen Ortsvorsteher und Ortsvorsteherinnen aus ihrem Ehrenbeamtenverhältnis entlassen. Bürgermeisterin Franziska Schwarz (rechts) dankte den Damen und Herren aus den Ortsteilen für ihren jahrlangen engagierten Einsatz zum Wohle der Einwohnerschaft. Persönlich wurden Hartmut Brinckmann (Ackenhausen, Zweiter von rechts) Heidrun Blenke (Altgandersheim, Dritte von rechts), Hiltrud Miehe (Helmscherode, Zweite von links), Cornelia Terschüren (Seboldshausen, Dritte von links) und Heinz Schrader (Wolperode. links) verabschiedet. Nachgeholt werden soll der Dank an Herbert Münnig (Stellvertreter Altgandersheim) und Heidi Beitz (Ellierode), die an der Zusammenkunft nicht teilnehmen konnten. sbg / Foto: Kielhorn










19.11.2021 • 09:13 Uhr

LaGa-Baustellen-Radar aktuell: Trübe Aussichten bei Wetter und Parkplatzbau für die LaGa am Dehneweg in Bad Gandersheim

Die düstere Wolkenstimmung über dem Acker, wo der LaGa Parkplatz an der Hauptzufahrt zur Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim entstehen soll, sind hoffentlich kein schlechtes Ohmen.

Seit geraumer Zeit wird in gewöhnlich gut informierten Kreisen kolportiert und ist inzwischen bestätigt, dass die Ausschreibung für den LaGa-Parkplatz aufgehoben wurde. Wir haben nachgefragt und der LaGa-Geschäftsführer, Thomas Hellingrath, bestätigte, dass die veröffentlichte Ausschreibung tatsächlich im ersten Step aufgehoben worden ist und es erneut ausgeschrieben wird. Man erhofft sich mehr Firmenangebote mit realistischen Preisen, obwohl Branchenkenner wissen, dass die Auftragsbücher in den Firmen prall gefüllt sind.

Insofern wird die öffentliche Bad Gandersheimer Ratssitzung am 25. November 2021 unter dem TOP 7, Berichterstattung der LaGa gGmbH , über den aktuellen Sachstand, sicher spannend. Bei der letzten, konstituierenden Sitzung ist jedoch der TOP mit LaGa Berichterstattung ausgefallen. Die Expertise wurde schriftlich verabreicht.

Zur weiteren Erläuterung des temporären Projektes erklärt Dipl.In. Wilhelm Kühne: Es soll im Übrigen neben dem Dehneweg nicht nur ein Parkplatz in wassergebundener Decke und hoffentlich Regenrückhaltung gebaut werden, sondern auch eine temporäre Zufahrt zur Verkehrsentflechtung, damit die Verkehrsströme aus östlicher und westlicher Richtung am Dehneweg die Leistungsfähigkeit des Knotenpunktes nicht überfordern. Diese temporäre Anbindung von der B64 Abfahrtrampe und ein Teil des Parkplatzes ist auf dem Plan zu erkennen. red/Fotos: WK















18.11.2021 • 21:08 Uhr

Corona: Mehrheit der Niedersachsen befürwortet Impfpflicht

Mit Blick auf die Corona-Pandemie halten einer repräsentativen Umfrage zufolge zwei Drittel der Niedersachsen eine Impfpflicht für notwendig. Demnach sprechen sich 65 Prozent der Befragten für diese eine allgemeine Impfpflicht aus, 32 Prozent lehnen sie ab, wie der NDR Niedersachsen am Donnerstag mitteilte. Selbst unter FDP-Anhängerinnen und Anhängern halten 56 Prozent eine Impfpflicht für den richtigen Weg im Kampf gegen Corona.

Die FDP-Führung lehnt dies ab. Der SPD-Gesundheitspolitiker Uwe Schwarz aus Bad Gandersheim kann sich eine allgemeine Corona-Schutzimpfpflicht vorstellen, hält sie für richtig.
Der NDR hatte Infratest dimap mit der Erhebung beauftragt.

Noch einen größeren Rückhalt als die allgemeine Impfpflicht findet den Angaben zufolge eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen, etwa im Gesundheits- und Pflegebereich. Acht von zehn Befragten in Niedersachsen (78 Prozent) würden diesen Schritt begrüßen. Anders als
in Italien, Frankreich oder Griechenland gilt in Deutschland für diese Berufsgruppen bislang keine Corona-Impfpflicht.

Insgesamt ist das Vertrauen in die niedersächsische Landesregierung bei der Corona-Bekämpfung gesunken. Während im Oktober 2021 noch 69 Prozent der Befragten mit dem
Corona-Krisenmanagement zufrieden waren, sind es jetzt nur noch 42 Prozent. Noch unzufriedener sind die Niedersachsen mit der momentanen Krisenpolitik des Bundes. Dreiviertel der Befragten (75 Prozent) stellen der Bundesregierung dafür ein negatives Zeugnis aus. red/epd











18.11.2021 • 20:48 Uhr

Heimat ist … Kaufkraft in der Region halten: Zusammenstehen und vernetzen - Bonusprogramm simplyLOCAL startet in Alfeld, Bad Gandersheim und Einbeck

Die Pandemie hat es gezeigt: Wer online nicht zu finden ist, hat es deutlich schwerer. Viele Menschen haben während der Lockdown-Phasen ihre Geschäfte überwiegend online erledigt. Dabei ist unsere Region so vielfältig und bietet oft sogar das gleiche Angebot wie die großen Online-Dienste. Der Satz „Wenn die Region wüsste, was die Region kann“ steht sinnbildlich für derzeitige Situation. Aus diesem Grund hat die Volksbank eG, Seesen im März 2021 gemeinsam mit dem in Bad Gandersheim ansässigen Unternehmen simply-X GmbH die simplyLOCAL GmbH gegründet. Das Ziel der simplyLOCAL GmbH ist, mit ihrem Bonusprogramm die Region zu stärken und zu vernetzen. „Wir möchten, dass die Menschen wieder vor Ort in die Geschäfte kommen“, sagt Matthias Bode, Geschäftsführer der simplyLOCAL GmbH beim heutigen Opening der Simply local Lounge im Steinweg in Bad Gandersheim.

In Anwesenheit von rund 30 Repräsentanten aus heimischer Wirtschaft und Kommunalpolitik aus Bad Gandersheim, Seesen und Einbeck - dabei Seesens Bürgermeister Erik Homann und später Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz - präsentierten Repräsentanten der Volksbank, zuerst Vorstand Wobst und Simply local Geschäftsführer Jan Hausmann und von Simply X Geschäftsführer Bode das neue Online-Bonusprogramm mit seiner Palette von interessanten weiteren Nutzungsvarianten.

„Wir sehen ja bereits jetzt, dass viele Geschäfte schließen müssen und wollen mit simplyLOCAL dagegenhalten. Aber auch Dienstleister und Handwerker aus allen Branchen können mitmachen“, ergänzt Jan Hausmann, ebenfalls Geschäftsführer der simplyLOCAL GmbH. Das neue Bonusprogramm soll nicht nur die Region vernetzen, sondern auch die Kundenbindung stärken und die Kaufkraft in der Region halten. „Die Region soll sichtbar und interessant werden für die Menschen, die hier leben.“ Selbst die beiden Geschäftsführer der simplyLOCAL GmbH sind immer wieder überrascht, wie vielfältig das Angebot vor Ort ist.

„Man kennt ja gar nicht das komplette Angebot und auch wir hatten schon den ein oder anderen Aha-Moment, als wir die Unternehmen und Händler auf ihre Teilnahme bei simplyLOCAL angesprochen haben“, sind sich Bode und Hausmann einig. Beide glauben, dass es auch vielen anderen Menschen aus der Region so geht und mit simplyLOCAL wird das Angebot sicht- und erlebbar. Letztlich profitieren alle von einer starken Region. Der Meinung sind auch die zahlreichen Unterstützer, die bereits für simplyLOCAL gewonnen werden konnten. Unterstützt wird das regionale Projekt u.a. von der Stadtsparkasse Einbeck und den Stadtwerken Einbeck. Mit vielen weiteren Unternehmen aus der Region werden aktuell Gespräche geführt.

Dieter Brinkmann, Vorstandsmitglied der Volksbank eG, Seesen ist von simplyLOCAL überzeugt: „Wir alle haben einen großen gemeinsamen Nenner: Wir leben in der gleichen schönen Region, sind mit ihr verbunden und wollen sie attraktiv gestalten. Und das funktioniert am besten, wenn alle am gleichen Strang ziehen – wenn wir uns vernetzen, gegenseitig empfehlen und auf dem Laufenden halten.“ So liefert simplyLOCAL maßgeschneiderte lokale Angebote und Rabatt-Aktionen, die zum Beispiel in der App oder auf der Homepage im Kundenbereich zu sehen sind.

Mittlerweile sind bereits über 80 Händler, Restaurants und Unternehmen bei simplyLOCAL dabei und die Verantwortlichen hoffen natürlich, dass weitere hinzukommen. „Natürlich wollen wir simplyLOCAL auch in den anderen Regionen wie Bockenem, Langelsheim, Leinebergland, Seesen und Eschershausen-Stadtoldendorf ausweiten. Alfeld, Bad Gandersheim und Einbeck sind die Pilotregionen, in denen simplyLOCAL startet. Auch in der Region Seesen konnten bereits erste Teilnehmer gewonnen werden“, erklärt Jan Hausmann. Und Matthias Bode, der unter anderem auch für die technische Seite von simplyLOCAL zuständig ist, ergänzt: „Wir sind absolut der Meinung, dass wir mit simplyLOCAL ein Instrument geschaffen haben, von dem die Kunden als auch die Gewerbetreibenden profitieren und dass unsere Heimat ein Stück zukunftsfähiger macht.

Am 18. November 2021 soll das neue Bonusprogramm simplyLOCAL endlich starten. Im ersten Schritt geht es ums Punktesammeln und -einlösen beim Einkaufen. Mit der simplyLOCAL-App, die bereits im App-Store von Apple und im Google-PlayStore kostenlos zum Download verfügbar ist, lassen sich alle teilnehmenden Händler, Restaurants und Unternehmen mit ihrem Angebot schnell finden. Mit der App kann der Nutzer auch Punkte sammeln und einlösen sowie seine persönlichen Angebote finden. Über die App werden im nächsten Schritt auch Aktionen, bei denen man Sonderpunkte bekommt, erscheinen, so dass man immer up-to-date ist. Alternativ gibt es auch die simplyLOCAL-Karte, mit der man ebenfalls Punkte sammeln und einlösen kann. Wer kein Smartphone hat, der kann auf der Homepage www.simply-local.net einfach seine Punkte verwalten.

Das erste große Projekt der neuen simplyLOCAL GmbH stellt für die beiden Geschäftsführer Matthias Bode und Jan Hausmann die Landesgartenschau dar. In der neugestalteten simplyLOCAL-Lounge im Steinweg in Bad Gandersheim können die Tickets bereits mit simplyLOCAL erworben und damit Punkte gesammelt werden.

Als besonderen Gimmick haben die Verantwortlichen für die simplyLOCAL-Nutzer etwas einfallen lassen. „Bei simplyLOCAL kann man sich vom simplySTARTER über den simplySTAR bis zum simplySUPEHERO ‚hocharbeiten‘“, schmunzelt Hausmann. Mit den gesammelten Punkten lassen sich im Jahr viele Euro sparen, ist sich auch Matthias Bode sicher. red

Die Bilder vermitteln Szenen vom heutigen Abend in der neuen Simply local Laune im Steinweg in Bad Gandersheim. Fotos: Fis WMG





















18.11.2021 • 17:43 Uhr

Lies nach der "Weser-Konferenz": „Bin froh über konsequente Entscheidung"

Der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies kommentiert die Ergebnisse der heutigen Weserkonferenz in Kassel ( https://umwelt.hessen.de/Presse/Managementplaene-fuer-die-Flussgebietseinheit-Weser-beschlossen ) wie folgt:
„Ich bin sehr froh über eine am Ende konsequente Entscheidung. Zunächst war ja nur eine Festlegung von 1580 mg/l Chlorid bis zum Ende der Bewirtschaftungsperiode vorgesehen. Das ging mir aber nicht weit genug. Schließlich haben wir gerade erst feststellen müssen, dass die für die Jahre 2022 und 2023 vorgesehene Absenkung von 2.310 auf 1.580 mg/l Chlorid eben nicht gelungen ist.

Das hat vielfältige Gründe, die sicherlich auch nicht nur beim Unternehmen liegen. Aber: Das Szenario darf sich im Übergang zur Bewirtschaftung ab 2028 nicht wiederholen. Darum war es mir wichtig, dass die jetzt vorgenommene Anpassung nach oben in den Jahren 2026 und 2027 wieder ausgeglichen wird. Das ist gut für die Wasserqualität der Weser - und noch entscheidender: Wir haben nicht wieder einen großen Sprung von 2027 nach 2028, der dann möglicherweise wieder nicht umgesetzt werden kann.

Jetzt schaffen wir Verlässlichkeit und das Unternehmen muss ambitioniert weiter die Einleitmengen reduzieren. Die Umsetzung dieser Zielwerte erfolgt automatisch, wenn das Unternehmen nicht wirklich unabwendbare Gründe nennen kann. Das nimmt K+S in ganz neuer Form in die Pflicht. So viel haben wir noch nie erreicht und damit auch endlich die realistische Perspektive die Ziele der Wasserrahmenrichtlinie zu erreichen. Darum gilt mein Dank den Kolleginnen und Kollegen der anderen Länder: Das ist ein gemeinsamer und guter Erfolg."










18.11.2021 • 17:39 Uhr

Billerbeck: Vekehrsunfallflucht

Tatort: Billerbeck, Hauptstraße, Tatzeitraum: 17. November 2021, 22Uhr bis 18. November 2021, 07:50 Uhr:

Zur dokumentierten Unfallzeit touchierte ein bislang unbekannter Fahrzeugführer einen ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand geparkten PKW im Bereich der Hauptstraße im Einbecker Ortsteil Billerbeck. Anschließend entfernt er sich unerlaubt vom Unfallort. Das Fahrzeug der Geschädigten wurde hierbei auf der linken Fahrzeugseite beschädigt. Der Sachschaden wird auf 850 Euro geschätzt.

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich telefonisch bei der Polizei Bad Gandersheim (05382-919200) zu melden. (ape)











18.11.2021 • 17:35 Uhr

Seesen: Erneuter Automatenaufbruch an der Autobahn 7

Bereits zum zweiten Mal innerhalb von drei Tagen wurde an der Tank- und Rastanlage Harz, Höhe Seesen, ein Geldautomat gewaltsam beschädigt.

Dieses Mal wurde am Donnerstag, 18.November 2021, gegen 03.50 Uhr, durch bislang unbekannte Täter die an der Richtungsfahrbahn Hannover gelegene Rastanlage "Harz Ost" aufgesucht.

Der dort ebenfalls im Eingangsbereich befindliche Geldautomat wurde in gleicher Art und Weise, d.h. mit brachialer Gewalt und unter Benutzung eines PKW als Hilfsmittel, geöffnet.

Innerhalb weniger Minuten wurde aus dem Automaten Bargeld in noch nicht bekannter Höhe entnommen. Die Täter flüchteten erneut mit einem schwarzen Audi A4 Kombi, diesmal in Rtg. Hannover. An diesem befanden sich, wie bei der Tat am 16.11.21 auch, die gestohlenen Kennzeichen, NOM - KX 330.

Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos.

Die Kripo Goslar bittet Personen, die zum Tathergang, bzw. zu dem beschriebenen Fahrzeug oder in Bezug auf das angegebene Kennzeichen, sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der 05321 / 3390 zu melden. red










18.11.2021 • 17:25 Uhr

KSI: Klimaschutzmanagement zur Umsetzung des Masterplans 100 Prozent Klimaschutz für die Stadt Goslar

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Frauke Heiligenstadt freut sich über eine geplante Förderung aus dem Programm Klimaschutzprojekte im kommunalen Umfeld (Kommunalrichtlinie) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) in Ihrem Wahlkreis.
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) fördert das Bundesumweltministerium Klimaschutzprojekte in ganz Deutschland, um gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Akteuren aus Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft innovative Ansätze und Konzepte zu entwickeln und aktiv umzusetzen. Seit der Initiierung im Jahr 2008 wurden bis Ende 2020 mehr als 35.500 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 1,23 Milliarden Euro durchgeführt.


In Goslar unterstützt die Stadt die Umsetzung des "Masterplans 100 Prozent Klimaschutz für den Großraum Braunschweig" und die darin formulierten Klimaschutzziele bis zum Jahr 2050 (95 % Senkung der THG-Emissionen, Senkung des Endenergieverbrauchs um 50 Prozent). Perspektivisch sollen 100 Prozent der benötigten Energie aus erneuerbaren Quellen bereitgestellt werden. Zur Vorbereitung des Antrags wurde das Tätigkeitsfeld des KSM in Abstimmung mit Politik und Verwaltung festgelegt. Demnach stehen in Goslar Maßnahmen zur klimafreundlichen Mobilität, das Energiemanagement und Sanierungen der eigenen Liegenschaften sowie Wärmekonzepte und Klimaschutz in der Verwaltung und die Einbindung der Zivilgesellschaft im Fokus.

In einem Bewilligungszeitraum vom 01. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2024 werden die Vorhaben vom BMU mit einer Zuwendung 227.490 Euro gefördert. red










18.11.2021 • 17:00 Uhr

Heute am Ehrenmal in Bad Gandersheim: Das einsame und stille Gedenken des Bundeswehr-Reservisten Torsten S. für gefallene Soldaten im Ausland

Das Zeremoniell war spontan. Heute um 11.15 Uhr. Es war ein einsames und stilles Gedenken am Kriegerdenkmal an der Tummelburg in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim. Und es war ein Novum. Noch nie hat ein Bürger der Roswithastadt aus eigenem Antrieb einen so großen Kranz mit beschrifteten Schleifen in den Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold an diesem Ehrenmal abgelegt. Diese Einmaligkeit fiel auf.

Vier Tage nach der offiziellen Gedenkfeier der Stadt aus Anlass des Volkstrauertages (wir berichteten) trauerte Torsten Schneider, der Bundeswehr-Resrvist und Oberstabsfeldwebel der Reserve, noch einmal. Diesmal ganz allein. Es war seine besondere Mission. "Ich habe vermisst, dass bei der offiziellen Gedenkfeier am vorigen Sonntag kein Wort zu den gefallen Bundeswehrsoldaten bei den Auslandseinsätzen von den Vize-Bürgermeistern gesagt worden ist."

Schneider nahm seinen großen Kranz. Trug ihn würdevoll die Stufen zum Ehrenmal hinauf. Dort legte er ihn neben zwei weiteren Kränzen ab. Richtete die beschrifteten Schleifen. Dann verharrte er im Gedenken und in seiner ganz persönlichen Trauer und Wertschätzung der Schicksale. Umgekommene Menschen für einen fragwürigen Einsatz..

Zur Erklärung seiner individuellen Aktion übergab er dem Reporter zwei Seiten einer Erklärung. Es ist seine persönliche Begründung. Eine Mahnung.

red/Fotos/Video: Fis WMG
















18.11.2021 • 16:12 Uhr

Bad Gandersheimer Baustellen-Radar (III): Rampen von der B64 für LaGa Zufahrt zum Parkplatz

Scheinbar hoch hinaus geht es für die Baumaschinen auf der Auffahrtrampe zur B64 an dem Ostkreuz von Bad Gandersheim. Der schon seit über 20 Jahren vorgesehene ergänzende Knotenpunktausbau wurde nun mit der LaGa 2022 begründet endlich baulich angefangen. Wenn man allerdings von oben, von der B64 die Auffahrtrampe betrachtet, dann täuscht perspektivisch der Eindruck, man sei schon angekommen. Hier passt noch mancher Kubikmeter Rampenfüllmaterial hinein Es ist zu hoffen und zu wünschen, dass das knappe Dammfüllmaterial noch im ausreichenden Umfang zur Verfügung steht. Zeitweise fehlender Baustoff war der Grund für über drei Wochen Stillstand auf dieser wichtigen Terminbaustelle. red/ Fotos: WK













18.11.2021 • 15:57 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Kreis Northeim: 53 Neuinfektionen, Inzidenzwert bei 168,5

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 3.794 (+53) Corona-Infektionen bekannt geworden. 3.374 (+49) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 168,5 (222 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/.../niedersachsen-und-corona... veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 4,7, die Intensivbetten sind zu 6,6 Prozent belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 356 (+4) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 57 (-12),
Bodenfelde 1 (0),
Dassel 11 (+1),
Einbeck 49 (+4),
Hardegsen 48 (-10),
Kalefeld 13 (+2),
Katlenburg-Lindau 23 (+6),
Moringen 34 (+13),
Nörten-Hardenberg 42 (-6),
Northeim 58 (+5) und
Uslar 20 (+1) stammen.
Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 64 (0) Personen verstorben.
Mit einer ersten Impfdosis wurden 97.139 Personen oder 73,8 % geimpft. Vollständig geimpft wurden bisher 93.927 Personen oder 71,3%. Mit der Auffrischungsimpfung wurden 5.780 Personen oder 4,4% geimpft. (Stand 11.11.2021)
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus










18.11.2021 • 15:53 Uhr

Arbeitsgericht Göttingen: Güteverhandlung endet mit einer zarten Pflanze für eine mögliche Einigung

Knapp eine halbe Stunde hat Richterin Hackmann in der heutigen Güteverhandlung beim Arbeitsgericht in Göttingen versucht, in den widerstreiten Interessen der Landesgartenschau gGmbH und einer von ihrer Leitungsfunktion entbundenen Marketingleiterin eine für beide Seiten befriedigende Lösung in dem Streit zu erreichen. Die ehemalige Marketingleiterin wehrt sich gegen die Aberkennung ihrer Leitungsfunktion unter umstrittenen Umständen.
Die Kontrahenten einigten sich nun auf Anregung der optimistischen Richterin auf ein gemeinsames außergerichtliches Gespräch.

Kommt es dabei zu keinem Einvernehmen und Rehabilitierung der ehemaligen Marktingleiterin, die bekanntlich als grüne Kandidatin gegen Bürgermeisterin und LaGa-Aufsichtsratsvorsitzende Franziska Schwarz kandidiert hatte, wird das Verfahren vor dem Arbeitsgericht fortgesetzt. Für eine außergerichtliche Einigung ist den streitenden Parteien ein Frist bis März 2022 von der Richterin vorgegeben.

Nach Ende der heutigen Güteverhandlung, die starkes öffentliches Interesse auslöste, gingen beide Parteien zunächst ihrer Wege. Eine Termin für ein „Friedensgespräch“ wurde spontan nicht vereinbart.

Vor Gericht erschienen waren für die Landesgartenschau gGmbH Geschäftsführerin Ursula Stecker und Geschäftsführer Thomas Hellingrath mit dem Anwalt Sebastin Voitzsch sowie die Klägerin Ex-Marketingleiterin Grit Arndt mit Rechtsanwalt Felix Arndt-Lauterbach. Unter den Beobachtern im Gerichtssaal Ratsherr Oliver Brzink, Thomas Poggemann, zwei Bürger aus Gehrenrode und zwei Reporter. red / Fotos: FWM












18.11.2021 • 11:05 Uhr

Aktionswoche gegen Kindesmissbrauch gestartet

Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, hat eine Aktionswoche zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Missbrauch gestartet. Das Motto «Vertrauen - aber sicher! Gemeinsam gegen Missbrauch» solle darauf hinweisen, dass gerade im engsten Vertrauenskreis, in Familien und im sozialen Nahfeld, Missbrauch am häufigsten stattfinde, teilte der Beauftragte am Donnerstag in Berlin mit. Anlass für die Aktionswoche ist der 7. Europäische Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexueller Gewalt.

Sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen passiere zu Hause, in der Schule, bei außerschulischen Aktivitäten, am Smartphone oder im Internet. Das sei unerträglich und müsse sich ändern, sagte Rörig. «Kinder und Jugendliche müssen vertrauen können.» Er berief sich auf Zahlen des Europarats. Demnach sei der Täter in den meisten Fällen sexualisierter Gewalt eine Person, die das Kind kenne und der es vertraue. 90 Prozent der Fälle würden jedoch nicht bei der Polizei angezeigt.

Es habe nichts mit Denunziation zu tun, wenn man sich bei Anzeichen von sexuellen Übergriffen oder Gewalt im Freundeskreis, in der Verwandtschaft, im Verein oder in der Schule an eine Beratungsstelle wende, betonte Rörig. Kinder müssten überall darauf vertrauen können, dass Erwachsene sie schützen.

Die Woche wird von Aktionen auf den Social-Media-Kanälen des Unabhängigen Beauftragten begleitet. Der Europäische Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Gewalt findet sei 2015 jedes Jahr am 18. November statt. epd










18.11.2021 • 10:58 Uhr

Medien-Radar: Via "Brückenschlag 2. Ausgabe"- Mit winkenden Grüßen und Report vom "Arbeiten in einem Museum"

Der "Brückenschlag" ist ein neues Printprodukt der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV). Soeben frisch erschienen für Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Freunde der Behörde, als Hauszeitung im 1. Jahrgang, 2. Ausgabe, November 2021.

In dieser zweiten Ausgabe wird unter anderem der regionale Geschäftsbereich Gandersheim in Bad Gandersheim informativ und mit dem winkenden Team vorgestellt. Ein Anlaa für Fis WMG diesen Auszug mit Blicken in die Abtei, im historischen Zentrum der Kurstadt Bad Gandersheim vorzustellen.

Der Wunsch des Präsidenten, Eric Oehlmann, war: „er schafft etwas Verbindendes zwischen uns allen, lässt uns unsere Behörde als Einheit begreifen und nicht als Vielfalt von unterschiedlichen Bereichen.“ Mit diesen Worten wendet sich der Präsident an die „Lieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,“. Herausgeber ist die NLStBV Hannover, Redaktion, die dortige Pressestelle. Wie das Redaktionsteam findet, ein positives Beispiel für Corporate Identity einer Behörde auf dem Weg in die Zukunft.

red/ Green "Brückenschlag 2.Ausgabe", Quelle: Landesbehörde für Straßenbau













18.11.2021 • 10:47 Uhr

Rekord: Neue Höchstmenge an Verpackungsmüll - Folge des boomenden Online-Handels

Jeder Deutsche hat 2019 statistisch gesehen einen Rekordwert von 227,55 Kilogramm Verpackungsmüll verursacht. Damit liege Deutschland 50 Kilogramm über dem europäischen Mittelwert beim Pro-Kopf-Verbrauch von 177,38 Kilogramm, erklärte die Deutsche Umwelthilfe (DUH) am Donnerstag in Berlin unter Berufung auf Zahlen des Umweltbundesamtes. Die Gesamtmenge an Verpackungsmüll von 18,91 Millionen Tonnen in 2019 stelle einen europäischen Spitzenplatz dar. Gegenüber dem Jahr zuvor nahm die Menge laut Umwelthilfe um nochmals 47.000 Tonnen Abfall zu.

Befeuert werde der Trend zu immer mehr Verpackungen durch Einweg-to-go-Produkte, den wachsenden Onlinehandel und immer kleinere Verpackungsgrößen, erklärte die Umwelthilfe. Sie forderte die Ampel-Parteien auf, schnellstmöglich gegenzusteuern. Hierfür seien die Einführung eines Abfallvermeidungsziels, die Umsetzung der Mehrwegquote für Getränkeverpackungen von 70 Prozent und die Umlage der Plastiksteuer auf die verantwortlichen Unternehmen notwendig.

An einem gesetzlich festgeschriebenen Vermeidungsziel führe kein Weg mehr vorbei, hieß es. «Wenn Unternehmen nicht zur Vermeidung von Abfällen verpflichtet werden, dann tun sie es auch nicht», sagte die stellvertretende DUH-Bundesgeschäftsführerin Barbara Metz.epd










18.11.2021 • 10:43 Uhr

Albershausen: In scharfer Linkskurve von der nassen Fahrbahn abgekommen - 2.000 Euro Schaden

Ein 20-jähriger Pkw-Fahrer aus Arenborn kam am gestrigen Mi17.11.21, gegen 20:30 Uhr, auf der Kreisstraße 443 von Arenborn in Richtung Ahlbershausen in einer scharfen Linkskurve auf nasser Fahrbahn nach rechts von der Straße ab. Er fuhr gegen die Leitplanke und einen Leitpfosten. Das Fahrzeug kam im Graben zum Stehen. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 2.000 Euro. zi










18.11.2021 • 08:49 Uhr

LaGa Baustellen-Radar: Es geht voran im Roswitha-Park

Was passiert eigentlich im zuletzt gesperrten Zentralkurpark im Rahmen der Projekte für die Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim? Hier ein aktueller Report:


Es finden weitere Wegeaufbauten statt. Abgängige asphaltierte Wege am Gandeufer wurden aufgenommen. Hier entstehen zwischen den versetzten Kantensteine nun Pflasterwege. Im Umfeld der Brunnenhäuschens sind schwierige Bodenverhältnisse. Dort erfolgte zwischenzeitlich ein Bodenaustausch mit Drainagewirkung. Dort wurden am Bauzaun ebenfalls informative Hinweise für Fußgänger angebracht. Sie vermitteln hilfreiche Aufklärung - und werben für Verständnis angesichts der Beeinträchtigungen durch die vielen Bauarbeiten.

An anderen Stellen werden bereits weiter Blumenzwiebeln im Erdreich versteckt. Sie sollen zum LaGa-Start im April 2022 blühen und die Friktionen der aktuellen Bauarbeiten vergessen machen. red/ Fotos: Fis WMG














18.11.2021 • 08:32 Uhr

Suterode: 26-Jähriger mit Drogen in seinem Benz unterwegs und erwischt

Am Mittwoch (12 Uhr) befuhr ein 26-jähriger Mann aus Baunatal mit einem Pkw Mercedes-Benz die Kreisstraße 414 aus Katlenburg in Richtung Sudheim. In Suterode unterzog die Polizei Northeim ihn einer Verkehrskontrolle. Dabei bemerkte die Polizei, dass der Mann körperliche Auffälligkeiten aufwies, welche auf Drogenkonsum hindeuteten. Die Staatsanwaltschaft Göttingen ordnete eine Blutprobe an, welche anschließend durchgeführt wurde.

Welche Art von Drogen der Mann genommen hatte teilte die Polizei nicht mit. red/Wol










18.11.2021 • 08:25 Uhr

Die Reserven sind aufgebraucht - Schaustellerfamilien hoffen auf die Weihnachtsmarktsaison - Viele stehen auf der Kippe

Die Corona-Zeit ist für Schaustellerfamilien hart, dennoch haben
viele wirtschaftlich durchgehalten. Nun bangen sie um die
Weihnachtsmarktsaison.

Ein bisschen skeptisch ist Patricia Kaplan noch. «Im vergangenen Jahr kam zwei Tage vor dem Aufbau der Stopp», sagt sie. Die Wormserin hofft, dass ihre Familie in diesem Jahr wieder ihren Crêpes-Wagen und ihren Schwenkgrill auf Weihnachtsmärkten aufstellen kann. Wie viele Marktkaufleute und Schaustellerfamilien ist sie dringend auf Umsatz angewiesen. Ihre
Reserven sind aufgebraucht.

In vielen Städten und Gemeinden stehen die Weihnachtsmärkte angesichts dramatisch steigender Infektionszahlen auf der Kippe oder sind bereits abgesagt. So gerade in Goslar passiert. Der Deutsche Schaustellerbund warnt eindringlich vor einem drohenden finanziellen Ruin der Schausteller. Viele Familienbetriebe hätten keinerlei Rücklagen mehr.

Immerhin: Eine Insolvenz- oder Pleitewelle habe bisher in der Branche vermieden werden können, sagt Patrick Arens, Vizepräsident des Bundesverbands Deutscher Schausteller und Marktkaufleute mit Sitz in Bonn. «Unsere Mitglieder haben beispielsweise Stände in Städte oder vor Supermärkte gestellt», schildert er, «oder sie haben sich für die Zwischenzeit andere Jobs gesucht.»

Die Kaplans konnten keine der Strategien nutzen, die Arens beschreibt. Sie hatten nämlich ihren Crêpes-Wagen abgemeldet, um Steuern und Versicherung zu sparen. Die hätten sie mit einem Stand auf einem Supermarkt-Parkplatz erst wieder erwirtschaften müssen. «Und dann hätten wir ja noch kein Brot auf dem Tisch gehabt», sagt Kaplan.

Das Bilder dokumentiert den Weihnachtsmarkt-Aufbau in der Unistadt Göttingen. Hier glaubt und hofft man noch, den Markt stattfinden lassen zu können - unter verschärften Corona-Regeln! Foto: Fis WMG












18.11.2021 • 08:16 Uhr

Spahn will 20 bis 25 Millionen Auffrisch-Impfungen bis Jahresende

Das Gesundheitsministerium strebt an, dass bis Jahresende in Deutschland 20 bis 25 Millionen Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus verabreicht werden. In einem Bericht an den Bundestag und die am Donnerstag zur Pandemielage tagende Ministerpräsidentenkonferenz heißt es, dies sollte das «gemeinsame Dezember wären das drei bis vier Millionen Impfungen pro Woche.

In dem Bericht heißt es weiter, Studien hätten gezeigt, dass eine Drittimpfung nicht nur den individuellen Schutz vor einem schweren Covid-19-Verlauf erhöhe, sondern auch einen hohen Nutzen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens habe, da sie zu einer niedrigeren Virenlast und damit geringeren Weiterverbreitung des Virus führe. «Gerade in der gegenwärtigen Phase ist das ein entscheidender Faktor», heißt es aus dem Bericht des Hauses vom geschäftsführenden Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).
Bund und Länder beraten am Donnerstag über die angespannte Corona-Lage. Ein Thema sollen Auffrischungsimpfungen sein.










18.11.2021 • 08:11 Uhr

LaGa-Baustellen-Radar aktuell: Am Bauzaun wird nachgerüstet

Nachdem das Redaktionsnetzwerk konstruktive Hinweise zu fehlender Beschilderungen auf LaGa-Baustellen in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim gegeben hatte, wurde nun am Bauzaun nachgerüstet. Spaziergänger und Spaziergängerinnen aus Einrichtungen im Kurgebiet konnten bei, für Baustellenverkehr geöffneten Toren, aus bestimmten Richtungen nicht erkennen, dass man dort nicht hinein laufen sollte. Unser Reporter war life dabei, als erste eingeschweißte Hinweise (u.a.Verbotsschilder) mit Kabelverbindern befestigt wurden.

Wie von LaGa Mitarbeitern am vergangenen Freitag eingeräumt wurde, sei bekannt, dass besonders an Wochenenden viele Interessierte im Baugelände unterwegs sind. Das liegt nach Meinung unseres Reporters vor Ort aber an zahlreich vorhandenen Lücken. Eine diente dabei sofort dafür, um das verschlossene Aueparkgelände verlassen zu können. Beim Wochenendtourismus im LaGa Gelände wurden sogar Kreistagsabgeordnete, ehemalige Ratsherren, ehemalige kooptierte Fachausschussmitglieder mit Parteibuch und Fördervereinsmitglieder gesehen. Ob es dafür Sonderregelungen mit Duldung gibt, konnte allerdings nicht ermittelt werden. Auch am Bauzaun gab es zwischenzeitlich Lückenschließungen, neben zahlreichen Ergänzungen der Beschilderung. red/ Fotos: Fis WMG












18.11.2021 • 07:59 Uhr

Immer mehr für eine Corona-Schutzimpfung als Pflicht - Gesundheitspolitiker Uwe Schwarz sogar für eine generelle Impfpflicht

Immer lauter und eindringlicher werden vor dem Hintergrund einer erneuten Verschärfung der Corona-Krise nach Einführung einer Pflicht für eine Corona-Schutz-Impfung. "Ich bin nicht nur für eine Impfpflicht in Gesundheits- und Pflegeberufen. Ich kann mir auch vorstellen, dass angesichts der schwierigen Lage eine generelle Impfpflicht gegen das Virus sinnvoll erscheint", bekannte am Mittwoch der niedersächsischen Gesundheitspolitiker Uwe Schwarz (SPD) gegenüber dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group. Schwarz, gesundheitspolitischer Sprecher seiner Fraktion, hatte sich für die Impfpflicht jüngst in einer Rede im Niedersächsischen Landtag ausgesprochen. Nur so sei die Verbreitung des Virus einzudämmen.

Unterstützung kommt von vielen Seiten. Der Deutsche Pflegerat dringt auf eine Corona-Impfpflicht für alle Beschäftigten in Pflegeheimen und Krankenhäusern. Die Präsidentin des Pflegerates, Christine Vogler, sagte der Düsseldorfer «Wirtschaftswoche»: «Wenn wir über
Impfpflichten sprechen, müssen wir grundsätzlich über alle sprechen, die in den Einrichtungen arbeiten.» Auch der Deutsche Landkreistag sprach sich für eine Impfpflicht in bestimmten Branchen aus.

Der Präsident des Landkreistages, Reinhard Sager (CDU), sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag), es sei «höchste Zeit für eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen und eine konsequente Booster-Kampagne». «Das duldet keinen weiteren Aufschub. In eine sektorale Impfpflicht einbeziehen sollte man dann unbedingt auch die
übrigen Angestellten beispielsweise von Pflegeheimen, denn auch Köche oder Reinigungskräfte spielen eine Rolle im Infektionsgeschehen», sagte Sager.

Pflegeratspräsidentin Vogler forderte schnell die rechtlichen Voraussetzungen, damit die Länder entsprechende Verordnungen erlassen und die Impfpflicht kontrollieren können. «Wir haben keine Zeit mehr vor dem Winter», sagte sie. Vogler verwies darauf, dass es bereits
Impfvorgaben gibt, die schnell als Vorbild dienen könnten. So müsse Personal in Krankenhäusern einen Hepatitisschutz nachweisen. Gegen Masern müssten Kinder und Beschäftigte in Kindertagesstätten immunisiert sein. red










17.11.2021 • 23:44 Uhr

Goslar: Aus Vorsicht vor dem extremen Corona-Virus-Risiko Weihnachtsmarkt soeben abgesagt

Angesichts des hohen Ansteckungsrisikos bei der augenblicklichen extremen Corona-Virus-Lage ist heute Abend der Weihnachtsmarkt in Goslar offiziell abgesagt worden. Zuerst berichtete darüber die Zeitung in Goslar.

Unterdessen stehen weitere Weihnachtsmärkte auf der Kippe. Es könnte auch passieren, dass die Behörden den Massenveranstaltung einen Riegel vorschieben. Experten warnen angesichts der gravierenden Pandemie vor Großveranstaltung. Trotz der verschärften Corona-Regeln seien die Kontrollen kaum möglich.red










17.11.2021 • 20:32 Uhr

Kreis-FDP: Villmar-Doebeling: Unterrichtsversorgung im Landkreis Northeim reicht weiterhin nicht aus - Corona-Lerndefizite können so nicht behoben werden

Die prognostizierte Unterrichtsversorgung in unserem Landkreis ist weiterhin unzureichend und hat sich im Vergleich zum Vorjahrsogar noch einmal verschlechtert, kritisiert die stellvertretende Kreisvorsitzende und FDP-Sprecherin für Schulpolitik, Dr. Marion Villmar-Doebeling. Für das Schuljahr 2021/2022 liege die Unterrichtsversorgung im Landkreis Northeim nur bei 98,6 Prozent. Prozent, wie eine Berechnung der FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag zeigt. Dabei sei eine Unterrichtsversorgung von deutlich über 100 Prozent notwendig, um zum Beispiel Krankheitsfälle und Abwesenheit wegen Fortbildungen u.a. auszugleichen. "Weder für die Schülerinnen und Schüler, noch für die Lehrkräfte und Eltern ist es deshalb hinnehmbar, wenn weiterhin regelmäßig Unterrichtsstunden ausfallen. Minister Tonne muss dieses Problem in den Griff bekommen", erklärt Villmar-Doebeling. "Die niedrigste Unterrichtsverssprgung einer Grundschule im Landkreis liegt bei lediglich 71,11 Prozent und ein Gymnasium weist eine Unterrichtsversorgung von nur 94,22 Prozent auf. Das muss sich ändern."

Auch die Situation der Lehrkräfte im Land müsse sich endlich verbessern, damit die Arbeit an Niedersachsens Schulen attraktiver werde. "Das Land hätte längst eine Lehrkräfteoffensive auf den Weg bringen müssen. Wir benötigen neue Studienkapazitäten und Ideen, um den Bedarf an Lehrkräften beispielsweise für kleinere Klassen oder auch multiprofessionelle Teams zu erfassen. Der Schlüssel zur Lösung des Problems ist, junge Menschen für diesen Beruf zu begeistern und ihnen die nötigen Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen. Nur so kann Bildungspolitik gelingen“, so Villmar-Doebeling abschließend.










17.11.2021 • 18:29 Uhr

Donnerstag Gerichtsverfahren in Göttingen: Wie gütlich positioniert sich die Landesgartenschau gGmbH?

Mit Spannung wird das erste Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim erwartet. Vor dem Arbeitsgericht in Göttingen findet nach Angaben des Gerichts am morgigen Donnerstag, 18. November 2021, um 13 Uhr, eine Güteverhandlung in der Arbeitsgerichtssache "Aktenzeichen 1Ca241/21" - "Arndt Lauterbach/LaGa gGmbH" statt. In der Güteverhandlung versucht das Gericht eine einvernehmliche Streitschlichtung vor einer Verfahrensaufnahme zu erreichen.

Hierbei wird in der Öffentlichkeit besonders darauf geachtet, wie gütig und barmherzig sich die Landesgartenschau Gesellschaft im Verhandlungsauftakt positioniert.

In der Sache geht es um eine umstrittene Änderung einer Leitungsfunktion einer Mitarbeiterin der Landesgartenschau nach einer Ausfallzeit. Ein Beschluss des LaGa-Aufsichtsrates vom November 2020 war diesbezüglich von der seinerzeitig verantwortlichen Geschäftsführung nicht sofort umgesetzt worden. Deswegen war dieser Beschluss vor einigen Wochen vom LaGa Aufsichtsrat bekräftigt worden, ist in öffentlicher Ratssitzung erklärt worden. Daraufhin war der betroffenen Persönlichkeit an ihrem Arbeitsplatz von einer neuen Geschäftsführung eröffnet worden, dass sie keine Leitungsfunktion mehr innehabe.

Dagegen liegt Klage mit zwei Anträgen vor:
1. Es wird festgestellt, dass die Anordnung der Beklagten die Klägerin habe nicht mehr die Aufgabe Leitung Marketing rechtswidrig ist.

2. Der Beklagte hat bei Vermeidung eines für jeden Fall der Zuwiderhandlung festzusetzenden Ordnungsgeldes bis zu 10.000 Euro die Klägerin in ihrer bisherigen Funktion und Position als Leitung Marketing über den 13.10.2021 hinaus zu beschäftigen.

Neben seiner personalrechtlichen Dimension genießt der Fall eine weitere besondere Aufmerksamkeit. Die betroffene Persönlichkeit hatte bei den vergangenen Kommunalwahlen nach Nominierung durch Bündnis 90/Die Grünen gegen die amtierende Bürgermeisterin in Bad Gandersheim kandidiert; die amtierende Bürgermeisterin ist gleichzeitig Vorsitzende des Aufsichtsrates der Landesgartenschau Gesellschaft. Die Gegenkandidatur einer Beschäftigten aus den Reihen der LaGa hatte nicht nur Begeisterung im LaGa-Management und in Teilen kommunalpolitischer Kreise ausgelöst.

Laut Angaben des Arbeitsgerichts sind die Verfahren grundsätzlich öffentlich.
red












17.11.2021 • 18:00 Uhr

30-jährige Frau von eigenem Auto überrollt - Rettungshubschrauber im Einsatz

In einem Ortsteil von Marienmünster im Landkreis Höxter ist am heutigen Mittwoch, 17. November, eine Frau von ihrem eigenen Auto überrollt worden. Sie wurde dabei erheblich verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.

Die 30-Jährige hatte gegen 8 Uhr ihren VW in einer abschüssigen Garagenzufahrt abgestellt, um im Motorraum eine Flüssigkeit nachzufüllen.

Aus noch ungeklärten Gründen setzte sich der stehende Wagen plötzlich in Bewegung. Dabei wurde die Frau von dem Fahrzeug erfasst und überrollt. Der Wagen kam auf der gegenüberliegenden Straßenseite an einem Bordstein zum Stehen.

Ein Angehöriger eilte zur Hilfe, zog die Verletzte unter dem Wagen hervor und verständigte die Rettungskräfte. Ein Notarzt versorgte die schwerstverletzte Frau an der Unfallstelle, anschließend wurde sie mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern noch an. /nig










17.11.2021 • 17:51 Uhr

Tödlicher Baum-Unfall eines 72-Jährigen auf Kreisstraße bei Söhre

Auf der K 302, zwischen Söhre (Kreis Hildesheim) und der Bundesstraße 243, kam es heute Vormittag (17.11.2021) zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Ein 72-jähriger Autofahrer kollidierte mit einem Baum und verstarb an der Unfallstelle.

Nach gegenwärtigem Ermittlungsstand befuhr der Hildesheimer mit seinem Pkw, gegen 10:30 Uhr, die Kreisstraße in Richtung B 243. Kurz hinter Söhre kam das Auto aus bisher unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit der linken Frontseite gegen einen Baum. Der Fahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr mussten den Mann mit schwerem Gerät aus dem Fahrzeug befreien.

Die Straße war für die Dauer der Unfallaufnahme bis ca. 15 Uhr voll gesperrt.

Außer der Polizei waren die ehrenamtlichen Retter der Freiwilligen Feuerwehren Söhre, Diekholzen und Egenstedt, ein Fahrzeug der Feuerwehrtechnischen Zentrale, zwei Rettungswagen und ein Notarzt an der Unfallstelle eingesetzt. jpm










17.11.2021 • 17:43 Uhr

Schwarz: Stationäre Kurzzeitpflege sichern, unverzichtbare Arbeit der Migrationsberatung erhalten und Versorgung im ländlichen Raum durch Regionale Gesundheitszentren stärken

Am Dienstag haben die Regierungsfraktionen von SPD und CDU ihre politische Liste für den Doppelhaushalt 2022 und 2023 vorgestellt. Das umfangreiche Maßnahmenbündel umfasst insgesamt rund 100 Millionen Euro für beide Haushaltsjahre.

Als wichtigen Erfolg sieht der sozialpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Uwe Schwarz die Sicherung der stationären Kurzzeitpflege im ländlichen Bereich: „Zur Vermeidung von Dauerpflege – oder einfach um pflegenden Familienangehörigen mal einen Urlaub zu ermöglichen – gibt es das Instrument der Kurzzeitpflege. Das bedeutet für Pflegeeinrichtungen, dass sie entsprechende Pflegeplätze und Personal ständig vorhalten müssen, um bei Bedarf helfen zu können. Gerade im ländlichen Raum sind in den letzten Jahren diese Plätze aus wirtschaftlichen Gründen immer mehr zurückgefahren worden.“

Mit insgesamt 7,3 Millionen Euro pro Jahr unterstützt das Land ab dem nächsten Jahr wieder die Bereitstellung entsprechender „eingestreuter Kurzzeitpflegeplätze“ in Niedersachen mit einem Bett auf 10.000 Einwohner. Ein entsprechendes Gesetz befindet sich aktuell in den Beratungen des Landtages. Laut Uwe Schwarz soll das Gesetz spätestens zum 1. April 2022 in Kraft treten. „Um die reibungslose Umsetzung zu garantieren, sichern wir fünf Millionen Euro in der politischen Liste ab. Damit erfüllen wir einen wichtigen Punkt aus der sogenannten ‚Konzertierten Aktion Pflege Niedersachsen‘. Dort haben sich die Kostenträger, Leistungsanbieter und das Land auf wichtige Schritte zur Verbesserung der Pflege verständigt.“

„Menschen, die pflegebedürftig werden, entscheiden sich zunehmen für alternative Wohnformen, zum Beispiel Betreutes Wohnen oder Wohngemeinschaften. Die Vielzahl der vorliegenden Anträge unterstreicht diese Entwicklung“, nennt Schwarz einen zweiten Pflegeschwerpunkt der politischen Liste. „Es ist daher notwendig und folgerichtig, dass wir jetzt mit unserer Entscheidung für entsprechende Wohnplätze wieder zwei Millionen Euro bereitstellen können.“

Ein weiterer zentraler Punkt aus den Haushaltsberatungen ist die vollständige Finanzierung der vom Bund wegfallenden Migrationsmittel in Höhe von 7,2 Millionen Euro. Hierzu stellt der SPD-Sozialexperte fest: „Die Migrationsberatungsstellen leisten im ganzen Land unverzichtbare Arbeit für die Integration. Seit 2017 pendelt die Zahl der Beratungsgespräche zwischen 120.000 bis 130.000 Beratungen pro Jahr. Dabei geht es um Fragen wie Arbeit, Ausbildung, Wohnen und Familiennachzug. Angesicht der aktuellen Lage in Afghanistan, Belarus oder anderen Krisenregionen ist ein Rückgang der Arbeitsanforderungen an die Beratungsstellen nicht zu erwarten. Wir hoffen sehr, dass die zukünftige Bundesregierung die Integrationsarbeit wieder als Gemeinschaftsaufgabe ansieht und nicht nur auf die Länder schiebt. Wir wollen mit unserer politischen Haushaltsentscheidung bewusst ein starkes Signal setzen, um die Beratungsangebote aufrecht zu erhalten und Migrantinnen und Migranten flächendeckend Orientierung zu bieten und zu integrieren.“

Als dritten Förderschwerpunkt mit insgesamt vier Millionen Euro nennt der SPD-Gesundheitsexperte Uwe Schwarz die Finanzierung von zwei Pilotprojekten zur medizinischen Versorgung: „Mit der Schaffung Regionaler Gesundheitszentren wollen wir insbesondere im ländlichen Raum Gesundheitsangebote an einem Ort bündeln und eine ambulante Rund-um-die-Uhr-Versorgung sichern. Das gilt vor allem für Bereiche, wo alte Krankenhausstrukturen nicht mehr aufrechterhalten werden können. Wir setzen damit eine zentrale Forderung der Landtagsenquete zur Sicherung der medizinischen Versorgung in Niedersachsen sehr zeitnah um.“

Schwarz begrüßt darüber hinaus die eingeplanten und zusätzlichen Mittel von über 1,45 Millionen Euro, mit denen die Koalitionsfraktionen ein sechstes Kinderschutzzentrum und weitere Frauenhausplätze in Niedersachsen schaffen wollen: „Häusliche Gewalt und Misshandlungen sind leider gesellschaftliche Realität. Die Anlauf- und Beratungsstellen erfüllen eine sehr wichtige Funktion, nicht selten sind sie für die betroffenen Frauen und Mädchen der letzte Rettungsanker. Gerade die Corona-Pandemie hat den Bedarf an zusätzlichen Plätzen deutlich gemacht.“











17.11.2021 • 17:36 Uhr

19. November ist "Welt-Toilettentag"! Behindertenbeauftragte wollen mehr «Toiletten für alle

Die Behindertenbeauftragten der Stadt und der Region Hannover werben für die Kampagne «Toiletten für alle». Für Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen fehlten in der Regel geschützte Orte zum Wechsel der Inkontinenzeinlagen oder eines Katheters, heißt es in einer Erklärung zum Welttoilettentag (19. November). Bei den «Toiletten für alle» handele es sich um große Pflegetoiletten, die unter anderem mit einer Pflegeliege und einem Personenlifter für den Transfer aus dem Rollstuhl auf die Liege ausgestattet sind.

Eine ähnliche Initiative ist auch für Südniedersachsen denkbar und vor allem wünschenswert, meint ein Rollstuhlfahrer aus Northeim..

Fehle solch eine «Toilette für alle», müsse die Pflege auf dem Fußboden eines Behinderten-WCs oder im Park auf der Wiese improvisiert werden, sagten die Beauftragten für Menschen mit
Behinderungen der Region, Sylvia Thiel, und der Landeshauptstadt, Andrea Hammann: «Das ist nicht nur unhygienisch, sondern auch menschenunwürdig.» «Toiletten für alle» seien ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit schwerer und
mehrfacher Behinderung und ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft.

Auch der Verein Intensivkinder Niedersachsen setzt sich dafür ein, dass in ganz Niedersachsen «Toiletten für alle» an zentralen öffentlichen Orten gebaut werden, «damit gesellschaftliche Teilhabe für mehrfach beeinträchtigte Menschen nicht an einer vollen Windel scheitert». Zur Inklusion gehöre eine angemessene Toilettenversorgung für alle Menschen - gerade in Freizeiteinrichtungen, Veranstaltungsorten, Bahnhöfen, Flughäfen oder Einkaufszentren.

In der Stadt Hannover wurden den Angaben zufolge inzwischen sechs «Toiletten für alle» eingerichtet. Zur besseren Übersicht gibt es jetzt eine Postkarte mit den Standorten dieser Sanitäreinrichtungen. Sie befinden sich im Freizeitheim Vahrenwald, in der Ernst-August-Galerie, im Niedersächsischen Landtag, im Gebäude der VGH, beim Verein Mittendrin und im Zoo. red/ epd











17.11.2021 • 16:09 Uhr

Beladener Rübenlaster kippt plötzlich in Linkskurve um - Fahrer verletzt - 80.000 Euro Schaden

Am heutigen Mittwoch., 17. November 2021, gegen 06 Uhr, befuhr ein 67-jähriger Fahrer eines Rüben-Sattelzuges einen Feldweg in der Gemarkung Liebenburg. Als er aus Richtung Heißum kam und in Richtung Othfresen fuhr, kam er im Verlauf einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und kippte auf die Seite. Der Fahrer wurde durch den Unfall leicht verletzt, es entstand zudem Sachschaden in Höhe von ca 80 000 Euro. Zur Bergung musste u.a. ein Kran hinzugezogen werden, die Arbeiten zogen sich bis 11.30 Uhr hin. Die Rüben mussten u.a. umgeladen werden. red/Foto: Polizei












17.11.2021 • 16:00 Uhr

Heute um 11.19 Uhr Unfall auf regennasser K414 Sudheim-Suterode: Ersthelfer und 14 Einsatzkräfte retten Unfallopfer

Wieder einmal wurde der Rettungsdienst mit Notarzt und die Freiwillige Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall auf die Kreisstraße 414 Sudheim-Suterode alarmiert. Ein 58-jähriger aus dem Raum Northeim, der mit seinem Opel Kombi aus Richtung Suterode kam, ist heute um 11.19 Uhr aus noch ungeklärter Ursache auf gerader, nasser Strecke nach links von der Fahrbahn abgekommen und überschlug sich. Danach kam er im Graben zum Stehen.

Ersthelfer kümmerten sich um den allein im Fahrzeug befindlichen Fahrer und verständigten über Notruf Polizei und Feuerwehr. Der Rettungswagen und der Notarzt vom Deutschen-Roten-Kreuz Northeim und die Feuerwehr Katlenburg wurden von der Leitstelle in Northeim alarmiert. Beim Eintreffen der Rettungskräfte war der Fahrer schon aus dem Fahrzeug. Nach der Untersuchung durch den Notarzt, wurde der verletzte mit dem Rettungswagen in die Northeimer Helios Albert-Schweitzer-Klinik gebracht.

Die Feuerwehrleute kontrollierten ob Betriebsstoffe ausgeflossen waren, klemmten die Fahrzeugbatterie ab und stellten den Brandschutz sicher. Der Verkehr wurde während des Einsatzes von Polizei und Feuerwehr halbseitig an der Unfallstelle vorbeigeführt. Der Sachschaden am Fahrzeug kann noch nicht genau ermittelt werden. Im Einsatz waren 14 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.hl/Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim















17.11.2021 • 15:13 Uhr

Diebstahl von Kfz-Ersatzteilen aus Lkw auf Autohof an der Autobahn - 120.000 Euro Schaden

Tatort: Northeim, Westerlange / Parkplatz Autohof Nähe AS Northeim - Nord, Tatzeitraum: Dienstag, 16. November 2021, 21 Uhr bis Mittwoch, 17. November 2021, 07.30 Uhr.

Auf einem Lkw-Anlieger waren über 60 Paletten mit Kfz-Ersatzteilen gelagert. Der Fahrzeugführer befand sich über Nacht in seinem Führerhaus - und schlief wahrscheinlich.

Am Morgen fiel dem Fahrzeugführer auf, dass unbekannte Täter ca. 20 Paletten aus dem Lkw-Anlieger unbemerkt entwendet hatten. Diese hatten einen Wert von ca. 120.000 Euro. Die Tatortgruppe der Polizei Northeim hat den Sachverhalt aufgenommen.

In der Nacht kam es in örtlicher Nähe zu weiteren gleich gelagerten Delikten. Ein Tatzusammenhang kann nicht ausgeschlossen werden.

Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim unter Telefon 05551-70050 zu melden. red/Wol










17.11.2021 • 14:50 Uhr

Expertin erklärt vor Landfrauen: Jede dritte Frau von Gewalt betroffen

Bundesweit ist jede dritte Frau oder Mädchen Experten zufolge von Gewalt betroffen. Allein für den Nordwesten Niedersachsens seien dies statistisch betrachtet rund 420.000 Frauen und Mädchen, sagte Lisa Schmitz vom Koordinierungszentrum der niedersächsischen Frauen- und
Mädchenberatungsstellen gegen Gewalt im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd). Die Projektleiterin sprach am Mittwoch in der Cloppenburger Stadthalle vor den Landfrauen in der Region.

Die Situation sei in ländlichen Regionen noch schwieriger als in den Städten, sagte Schmitz. Die wenigen Fachberatungsstellen in Niedersachsen seien in den Städten. In der Wese-Ems-Region gebe es gerade mal eine Handvoll Beratungsstellen mit einem geschulten Blick für sexualisierte Gewalt. Um sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, seien oftmals stundenlange Anfahrten nötig. «Dazu kommt, dass diese Frauen unter strenger Kontrolle ihrer Partner stehen. Mal eben für fünf, sechs Stunden zu verschwinden um sich Hilfe zu holen - ohne das der gewaltbereite Partner dies mitbekommt - ist nahezu unmöglich.» Auch die Unterbringung von Kindern sei dann ein Problem.

Noch dramatischer sehe es für geflüchtete Frauen mit Sprachproblemen aus. «Viele geflüchtete Frauen sind traumatisiert, aber die Therapieplätze sind rar», sagte Schmitz. Hinzu komme, dass viele Frauen überhaupt nicht wüssten, dass es Hilfen für sie gibt. «Das trifft leider auch auf Frauen zu, die hier aufgewachsen sind.»epd










17.11.2021 • 14:44 Uhr

Göttinger Menschenrechtler fordern Aufnahme von Flüchtlingen aus Polen

Mit einer Mahnwache vor dem Bundeskanzleramt hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen auf die Lage der an der polnisch-belarussischen Grenze gestrandeten Flüchtlinge aufmerksam gemacht. Diese müssten umgehend von EU-Ländern aufgenommen und humanitär versorgt werden, forderte die Menschenrechtsorganisation am
Mittwoch in Berlin. Viele der Geflüchteten seien Angehörige ethnischer und religiöser Minderheiten wie Kurden und Jesiden aus dem Irak und aus Syrien oder Hasara aus Afghanistan. Sie flüchteten vor Verfolgung, Krieg und Gewalt in ihren Heimatländern.

Die Geflüchteten würden benutzt, um geopolitische Interessen durchzusetzen, beklagte der Nahost-Referent der GfbV, Kamal Sido. Dass sie als politisches Druckmittel missbraucht würden, sei nicht ihr Fehler. Der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko ahme die Erpressungstaktik des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan nach.

«Dieses Handeln ist verbrecherisch», betonte der aus Syrien stammende Nahost-Experte. Die Menschen, die bei Minusgraden in den Wäldern an der Grenze ausharrten, dürften dafür nicht verantwortlich gemacht werden.

Auch die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW rief unter Verweis auf die sich zuspitzende Lage an der Grenze und die Brutalität der Sicherheitskräfte gegenüber den Geflüchteten zu einer sofortigen Aufnahme der Menschen auf. Diesen müsse rasch umfangreiche humanitäre
Hilfe geleistet werden, forderte die Organisation in Berlin. Mindestens neun Menschen seien im Grenzgebiet bereits ums Leben gekommen, darunter auch Minderjährige. epd










17.11.2021 • 14:40 Uhr

Weihnachtsmarkt: Diakonie im Braunschweiger Land unterstützt «Brot für die »Welt"

Die Diakonie im Braunschweiger Land beteiligt sich erneut mit einem Stand zugunsten des evangelischen Hilfswerks «Brot für die Welt» am Braunschweiger Weihnachtsmarkt, der am Mittwoch (24. November) eröffnet wird. Auf dem Domplatz können Besucherinnen und Besucher neben Glühwein fair gehandelte Waren wie Kaffee, Schokolade und Imkereikerzen erwerben, teilte die Diakonie am Mittwoch mit. Alle Einnahmen würden dem Hilfswerk zur Verfügung gestellt, sagte Geschäftsführer Norbert Velten. «Wir wollen auch in schwierigen Zeiten ein Zeichen der Solidarität und des Mitgefühls für notleidende Menschen weltweit setzen.»

Damit der Stand während der gesamten Zeit des Weihnachtsmarktes geöffnet sein kann, sucht die Diakonie noch Ehrenamtliche für die Standbesetzung. Alle Personen müssen geimpft oder genesen sein und während des Dienstes einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Außerdem wird
vor dem Dienst zusätzlich ein Test empfohlen.epd











17.11.2021 • 14:33 Uhr

B3 Einbeck Hansestraße: Nach Sehfehler Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen - 10.000 Euro Schaden

Am Mittwochmorgen (es war 5.30 Uhr) kam es auf der Bundesstraße 3 in Höhe der Abfahrt in die Hansestraße zu einem Verkehrsunfall, als ein 46-jähriger Fahrzeugführer mit seinem PKW Ford aus Richtung Alfeld kommend nach links in die Hansestraße abbog und dabei den aus Richtung Northeim auf der B 3 entgegenkommenden PKW Fiat eines 56-Jährigen übersieh und es zum Zusammenstoß kommt.

Beide Fahrer müssen leicht verletzt ins Krankenhaus Northeim gebracht werden. Die beiden PKW sind nicht mehr fahrbereit und es entsteht ein Gesamtschaden von geschätzt ca. 10.000 Euro.red











17.11.2021 • 14:20 Uhr

Fantastischer Urlaub am Atlantik – Tolle Jugendfreizeit in Frankreich 2022 mit S.C. »Hellas« Einbeck

Mit dem S.C. »Hellas« Einbeck geht es 2022 nach zwei Jahren Zwangspause wieder an die französische Atlantikküste. Viele freuen sich darauf, vom 5. bis 21. August bei einer Jugendzeltfreizeit in La Tranche sur Mer ein besonderes Lebens- und Urlaubsgefühl zu erleben. Außergewöhnliche Ferien können nicht nur 13- bis 18-jährige Jugendliche in Frankreich erleben, auch junge Familien sind gern willkommen. Der ausrichtende Verein, der SC »Hellas« Einbeck, ist ein anerkannter Partner im Bereich der sportlichen und außersportlichen Jugendarbeit. Mehrfach wurde das Zeltlager schon für sein besonderes Konzept ausgezeichnet. Die Teilnehmer gestalten ihren Tag in gewissen Grenzen selber. Die Verpfegung geschieht in Kleingruppen und wird von den Betreuern unterstützend begleitet. Im Vordergrund stehen Sommer, Sonne, Meer und Spaß am Strand; ob tagsüber beim Schwimmen im Atlantik und bei Beachvolleyball oder abends beim Lagerfeuer mit Party. Sehr beliebt ist die Freizeit: Teilnehmer kommen nicht nur aus Einbeck, sondern aus ganz Südniedersachsen. Die französische Gemeinde Longeville sur Meer, Departement Vendee, mit dem Urlaubsort Les Conches ist beliebt, aber nicht überlaufen.

Auf dem Programm stehen zudem viele Strandspiele, Karaoke sowie diverse sportliche Aktivitäten wie Joggen, Volleyball und Fußball. Täglich wird in einem großen französischen Supermarkt eingekauft. Marktbesuche führen ins benachbarte La Tranche sur Mer. Die Teilnehmer können auch die Hafenstadt La Rochelle erkunden, und sie unternehmen Boots- oder Radtouren. Neu im Programm sind ein Besuch eines großen Aqua-Parks mit Rutschen sowie vielfältige Wassersportaktivitäten wie Surfen, Wellenreiten und Wakeboarden. Die Ferientage werden durch das Betreuerteam strukturiert, das den Rahmen vorgibt, die Jugendlichen gestalten ihren Tag aber selber, kochen und gehen einkaufen. Mit einer Mischung aus Anleitung und Offenheit wird den Teilnehmern eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung ermöglicht.

Ab 2022 gibt der S.C »Hellas« auch jungen Familien mit kleineren Kindern die Möglichkeit, diesen wunderschönen Urlaub zu erleben. Viele freuen sich jedes Jahr darauf, gemeinsam ihren Sommerurlaub bei der Zeltfreizeit an der französischen Atlantikküste zu verbringen. Die Projektgruppe vom SC »Hellas« Einbeck und der Veranstalter stellen auf den Homepages www.sc-hellas- einbeck.de unter der Rubrik »Jugendzeltfreizeit«) und unter www.zeltlager-latranche.de sowie auf Sozialen Medien Informationen, Fotos und viele weitere Aspekte zur Freizeit bereit, ein Besuch lohnt sich.

Auskünfte erteilen gern Projektleiter Sören Berlin, Telefon 05561/9241821, WhatsApp 0176/80723208, E-Mail berlin_s@web.de, oder Marc Rudloff, Telefon 0163/6635032. Anmeldungen kann man formlos an Sören Berlin richten. Foto: SC Hellas












17.11.2021 • 14:14 Uhr

Keine Kontoführungsentgelte für Bausparverträge - Oberlandesgericht Celle stärkt Stellung der Bausparkunden

Bausparkassen dürfen für die Kontoführung auch in der Ansparphase kein Entgelt verlangen. Das hat der u.a. für Streitigkeiten aus dem Bankrecht zuständige 3. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Celle mit Urteil vom 17. November 2021 entschieden (Az.: 3 U 39/21).

Eine Bausparkasse hat in ihren Allgemeinen Bedingungen für Bausparverträge (Bausparbedingungen) eine Entgeltklausel vorgegeben, nach der für jedes Konto ein „Jahresentgelt" von 12 EUR zu zahlen ist. Hiergegen wandte sich ein Verbraucherschutzverein und verlangte, diese Entgeltklausel nicht mehr zu verwenden.

Nachdem bereits das Landgericht Hannover dem klagenden Verein insoweit Recht gegeben hatte, hat jetzt der 3. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Celle die von der Bausparkasse hiergegen eingelegte Berufung zurückgewiesen. Es widerspreche dem gesetzlichen Leitbild eines Bausparvertrages, ein Entgelt für die Kontoführung in der Ansparphase zu verlangen. In dieser Phase sei der Bausparkunde der Darlehensgeber, der nach der gesetzlichen Regelung kein Entgelt für die Hingabe des Darlehens schulde. Zudem verwalte die Bausparkasse die Bausparkonten im eigenen Interesse, weil sie die Einzahlungen sämtlicher Bausparer geordnet entgegennehmen und erfassen müsse. Der Bausparkunde erhalte durch diese Leistungen der Bausparkasse schließlich ebenso wenig wie die Gesamtheit aller Bausparer einen besonderen Vorteil, sondern nur das, was nach den vertraglichen Vereinbarungen und gesetzlichen Bestimmungen ohnehin erwartet werden dürfe.

Der Senat hat die Revision gegen diese Entscheidung wegen ihrer grundsätzlichen Bedeutung zugelassen. Dass Kontoführungsgebühren in der Darlehensphase nicht wirksam durch Bausparbedingungen festgesetzt werden können, hatte der Bundesgerichtshof bereits früher entschieden. Eine höchstrichterliche Klärung betreffend die Ansparphase steht bislang noch aus.










17.11.2021 • 14:09 Uhr

Verkehrssicherheitswoche (VSW) Northeim - "Sicher in die dunkle Jahreszeit - auch mit dem Zweirad" - 452 Tempoverstöße, Alkohol am Steuer bis 2,65 Promille

Die Polizeiinspektion Northeim berichtet soeben:
In der letzten Woche, Montag, den 08. November 2021 bis Sonntag, den 14. November 2021 fand in Northeim die Verkehrssicherheitswoche statt. Hierbei kamen Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen der Polizeiinspektion (PI) Northeim, dem Landkreis Northeim und dem Bundesamt für Güterverkehr zum Einsatz.

Ein Hauptaugenmerk lag dieses Jahr auf der Sichtbarkeit der Zweiradfahrzeuge. Am Dienstag, den 09.11.2021 wurden in den Abendstunden durch das Präventionsteam der PI Northeim die Kontrollen diesbezüglich bei den Fahrrädern verstärkt. Dabei wurden 30 Fahrradfahrer kontrolliert, belehrt und verwarnt.

Am selben Tag informierte das Präventionsteam im Rahmen der Aktion "RUMMSS" auf verschiedenen Supermarktparkplätzen die Verkehrsteilnehmer*innen zum Thema Verkehrsunfallfluchten.

Am Folgetag, Mittwoch, den 10.11.2021 wurden im Rahmen der Schulwegüberwachung durch die Verfügungseinheit der PI Northeim Kleinkrafträder kontrolliert. Hierbei kam auch ein Rollenprüfstand zum Einsatz. Auch hier waren nur erzieherische Gespräche notwendig.

Im Rahmen der restlichen Woche wurde der Zweiradfahrer weiterhin vermehrt kontrolliert.

Am Donnerstag, den 11.11.2021 wurde unter Mithilfe des Bundesamtes für Güterverkehr der gewerbliche Güterverkehr kontrolliert. Bei 19 Kontrollen wurden 21 Verstöße sanktioniert. Zudem musste sechs Fahrzeugführer*innen die Weiterfahrt untersagt werden.

Außerdem wurde durch die Kolleg*innen ein Strafverfahren wegen illegaler Beschäftigung eingeleitet. Zudem wurde eine Führerscheinstelle mit der Überprüfung der Fahruntauglichkeit eines Verkehrsteilnehmers beauftragt.

Ein weiteres Augenmerk lag auf erhöhte Geschwindigkeiten, da dies weiterhin eine Hauptunfallursache darstellt.

Während der VSW wurden täglich Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Hierbei wurde die Polizei tatkräftig vom Landkreis Northeim unterstützt. Insgesamt kam es bei den Kontrollen zu 452 Verstößen, wobei 339 im Verwarngeld-, 105 im Bußgeld- und acht im Fahrverbotsbereich lagen.

Während der VSW konnten zudem sechs Verkehrsteilnehmer festgestellt werden, die unter dem Einfluss von Alkohol oder Betäubungsmitteln standen. Ein Verkehrsteilnehmer wies eine Atemalkoholkonzentration von 2,65 Promille auf. Zudem wurden zwei Verkehrsteilnehmer*innen mit Atemalkoholeinfluss bei präventiven Kontrollen vor Fahrtantritt festgestellt.

Neben fehlender Sicherheitsausrüstung fielen vor allem Verstöße auf bei denen entweder die Rückhaltesysteme durch die Verkehrsteilnehmer*innen nicht genutzt (Anzahl: 46) oder elektronische Geräte genutzt wurden (Anzahl: 24). Ein Verkehrsteilnehmer zeigte sein Unverständnis für die Kontrolle bzgl. der Nutzung eines elektronischen Gerätes indem er die eingesetzten Beamt*innen beleidigte. Folge ist ein von Amtswegen eingeleitetes Strafverfahren wegen Beleidigung gegen den Verkehrsteilnehmer.

Mit der Verkehrssicherheistwoche (VSW) zeigte sich die Leiterin Polizeikommissarin Milius zufrieden: "Bei der Durchführung der VSW lag der Schwerpunkt der Polizei nicht nur auf der Feststellung und Ahndung von Verstößen, sondern auf einer nachhaltigen Verhaltensänderung aller Verkehrsteilnehmer*innen. Ich hoffe, dass die fast ausnahmslos positiven Bürgergespräche eine nachhaltige Wirkung für die Verkehrssicherheit erzielen."










17.11.2021 • 13:15 Uhr

Löschwassersituation Hachenhausen: Die Nachbetrachtung

Nach dem jüngsten Schadensfeuer in Hachenhausen (wir berichteten) hier eine fachliche und kommentierende "Nachbetrachtung" zur Löschwassersituation, aufgeschrieben von unserem Redaktionsmitglied Dipl.Ing. Wilhelm Kühne:

Das unsere freiwilligen Feuerwehren nicht nur in Bad Gandersheim ständig bereit, hochmotiviert, rund um die Uhr tolle Arbeit leisten, wird und will niemand infrage stellen. Doch betrachten wir nach dem aktuellen Brandeinsatz, wir berichteten, auch mal ihre Arbeitsbedingungen. Es gibt am Eternawehr in Hachenhausen eine Löschwasser Entnahmestelle.

Seit dem großen Vollbrand am 25. Juni 2020 sind Hachenhäuser Bürger besonders sensibilisiert. Damals berichteten die Medien auch die schwierige Löschwassersituation, auch das die Löschwasserstelle Eterna verschlammt war, was aber Sache der Stadt und nicht der Feuerwehr ist. Für die Feuerwehr wird dieser Umstand zum Problem, wenn die Förderung des Löschwassers nicht stabil ist und wenn die Männer und Frauen auf der rutschgefährdeten Wehranlage verunfallen können. Da vorne im Bild die Entnahmestelle verschlammt und mit totem Laub voll war, mussten die Kameraden:innen weiter hinten die Tragkraftpumpe und den Saugkorb zu Wasser bringen. Die Pfeile in der Tagaufnahme markieren die Standorte der Personen und Pumpe in der Nachtaufnahme. Bitte Stadt und Stadtrat im Fachausschuss, macht euch Gedanken solche Zustände abzustellen. Bei Brandeinsätzen werden ständig Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr erforderlich, oder man müsste sich Gedanken machen, die Löschwasserentnahmestellen zu ertüchtigen.

Bei der Füllaktion nach dem Brandeinsatz für den am Ortsrand befindlichen Löschteich hätte ich, so auch die Feuerwehrkameraden nur schätzen können, wie viel Löschwasser dort hineinpasst. Für eine bessere Planung könnte man das genau berechnen, da es sich um einen Kegelstumpf handelt. Meine 65 Azubis und hunderte Prüflinge wurden bei der Prüfung mit Bauformeln von mir als Ausbilder und Prüfungsausschussvorsitzender 33 Jahre damit gequält. Heute kann man im Internet sogar Berechnungen für diese Aufgaben finden. Würde man im Löschteich eine Messlatte anbringen, könnte man für unterschiedliche Füllstände die Wassermenge kennen. Am Zaun eine Tabelle mit den Zuordnungen der Skala und berechneten Wassermengen anbringen, würde helfen. Heute war übrigens zu beobachten, dass der Füllpegel fällt, am Rand ist der Überlauf zu sehen und auf der Folie hebt sich ab, dass die Vollfüllung erreicht wurde und jetzt sinkt. Ob da eine Undichtigkeit besteht, wird weiter beobachtet. red / Fotos: WK















17.11.2021 • 13:06 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim 67 Neuinfektionen - Inzidenz bei 157,1 - Bad Gandersheim mit 69 Infektionsfälle an der Spitze im Landkreis

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 3.741 (+67) Corona-Infektionen bekannt geworden. 3.325 (+29) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 157,1 (207 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 4,6, die Intensivbetten sind zu 6,6 Prozent belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 352 (+38) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 69 (+12),
Bodenfelde 1 (0),
Dassel 10 (+1),
Einbeck 45 (+7),
Hardegsen 58 (+8),
Kalefeld 11 (+3),
Katlenburg-Lindau 17 (+2),
Moringen 21 (-1),
Nörten-Hardenberg 48 (-7),
Northeim 53 (+8) und
Uslar 19 (+5) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 64 (0) Personen verstorben.
Mit einer ersten Impfdosis wurden 97.139 Personen oder 73,8 % geimpft. Vollständig geimpft wurden bisher 93.927 Personen oder 71,3%. Mit der Auffrischungsimpfung wurden 5.780 Personen oder 4,4% geimpft. (Stand 11.11.2021)
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus












17.11.2021 • 12:58 Uhr

Keine guten Vorbilder! Große Mehrheit der Kirchenoberhäupter hat klimaschädliche Dienstwagen - Peinliche Expertise der Umwelthilfe

Sind das gute Vorbilder?

Nur drei von 47 Kirchenoberhäuptern in Deutschland sind laut der Deutschen Umwelthilfe nicht klimaschädlich unterwegs. Das hat der achte Dienstwagen-Check der Umwelthilfe unter den Leitenden Geistlichen von evangelischer und katholischer Kirche ergeben. Durchschnittlich stießen deren Dienstwagen im Realbetrieb 190 Gramm CO2 pro Kilometer aus und damit genau das Doppelte des EU-weit vorgeschriebenen Flottengrenzwerts von 95 Gramm, kritisierte die
Umwelthilfe am Mittwoch in Berlin.

Die Fahrzeugparks in den örtlichen Kirchengemeinden sind zum größten Teil alles andere als klimafreundlich auf den Straßen, heißt es allgemein. Genaue Erhebungen darüber existieren noch nicht.

Ein wesentlicher Grund für das schlechte Ergebnis seien die sogenannten Plug-In-Hybride. Rund ein Drittel der Befragten fahre ein solches Auto, das im realen Fahrbetrieb deutlich mehr CO2 ausstoße als vom Hersteller angegeben.

Von den 47 Kirchenoberhäuptern erhielten 44 eine Rote und drei eine Grüne Karte für die Wahl ihres Dienstwagens. Die Spitzenposition hält Kirchenpräsidentin Dorothee Wüst von der Evangelischen Kirche der Pfalz mit einem VW ID3 und einem realen CO2-Ausstoß von 56 Gramm pro Kilometer. Auf Platz zwei und drei folgen Nordkirchen-Bischöfin Cristina Kühnbaum-Schmidt (90 Gramm) und Bischof Ralf Meister von der Landeskirche Hannovers (92 Gramm). Beide fahren einen Audi e-tron. Schlusslicht ist der katholische Bischof Georg Bätzing vom Bistum Limburg. Er fährt einen Audi A8 mit einem realen CO2-Ausstoß von 258 Gramm.

Befragt wurden Erzbischöfe, Bischöfinnen und Bischöfe sowie die geistlichen Würdenträgerinnen und Würdenträger der obersten Leitungsebene. Davon sind 27 römisch-katholisch und 20 protestantisch. Keine Angaben kamen von den Bistümern Görlitz und Regensburg. Darauf reagierte die Umwelthilfe mit einer Roten Karte. red/epd










17.11.2021 • 10:18 Uhr

Kriminologe Pfeiffer: «Squid Game» gefährdet Entwicklung von Kindern

Der Kriminologe Christian Pfeiffer hält die südkoreanische Netflix-Serie «Squid Game» für schädlich für Kinder. Es sei richtig, dass Erzieher und Lehrerinnen in Kitas und Grundschulen Alarm schlügen, wenn sie erlebten, dass Kinder brutale Szenen nachstellten, sagte Pfeiffer in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd). In der Serie werden regelmäßig
erwachsene Verlierer scheinbar harmloser Spiele erschossen. Studien belegten seit Jahren, dass gerade Kinder die emotionale Wucht von Bildern viel stärker erreiche als wenn sie etwa ein Buch läsen oder ein Hörspiel hörten. Ähnlich wie Computerspiele fasziniere die Serie
die Kinder und binde sie an den Bildschirm.

Der Dauerkonsum solcher die Kinder gefährdenden Inhalte beeinflusse nicht nur ihr Spielverhalten, sondern verändere auch ihre Persönlichkeit, betonte der frühere Direktor des Kriminologischen Instituts Niedersachsen. «Jetzt müssen die Medien darüber intensiv berichten, damit die Eltern wachgerüttelt werden.» Denn offenkundig dürfe eine große Anzahl selbst kleiner Kinder diese Serie anschauen, obwohl selbst die Produzenten sie erst ab 16 Jahren empfohlen hätten.

Pfeiffer wies jedoch auch darauf hin, dass das Problem allein durch Verbote nicht zu bewältigen sei. «Die Eltern allein sind da auf verlorenem Posten. Wenn Max es verboten bekommt, geht er zu seinem Freund Moritz, bei dem die Eltern nicht so rigoros sind.» Die Eltern
bräuchten die Unterstützung durch die Schulen. «Sie müssen nicht nur erstklassige Bildung vermitteln, sondern vor allem die Lust auf Leben wecken.»

Lehrkräfte sollten nach den Worten des Kriminologen dazu in die Lage versetzt werden, ihre eigene Persönlichkeit und ihre Hobbys mehr in die Schule einzubringen. Damit könnten sie die Leidenschaft der Kinder für das echte Leben wecken. «Ich erlebe viele Ganztagsschulen
hier in Deutschland als Kinderbewahranstalten mit Suppenküchen.» Pfeiffer nannte Neuseeland als Vorbild, wo Lehrkräfte sechs Stunden pro Woche freigestellt seien, um den Schülern ihre Hobbys nahezubringen. Sein eigener Sohn habe in einem Austauschjahr auf diese Weise seine Begeisterung für das Gitarre- und Volleyballspielen entdeckt.epd










17.11.2021 • 10:10 Uhr

Reform der Landtagwahlkreise: Im Kreis Northeim sind die Würfel gefallen - Weiter zwei Wahlkreise - Bad Gandersheim wählt mit Seesen zusammen

Das Gerangel um den Wahlkreiszuschnitt für die Landtagswahl am 9. Oktober 2022 im Landkreis Northeim scheint zu einem Ergebnis gekommen zu sein. Aus Kreisen der SPD und CDU wird in übereinstimmenden Aussagen von einer Einigung berichtet. Danach wird es mit dem Wahlkreis 18 und Wahlkreis 19 weiterhin zwei Wahlkreise im Landkreis Northeim geben.

Zum Wahlkreis 18 gehören demnach: Hardegsen, Kalefeld, , Katlenburg-Lindau, Moringen Stadt, Hörten-Hardenberg, Northeim Stadt und Adelebsen. Die Abweichung von den Wahlberechtigten beträgt hier die Quote von minus 17,7 Prozent.

Zum Wahlkreis 19 gehören Bad Gandersheim Stadt, Dassel Stadt, Uslar Stadt, Einbeck Stadt, Bodenfelde und Seesen. Hier beträgt die Abweichung bei den Wahlberechtigten minus 1,3 Prozent. Mit der Aufnahme von Seesen in den Landtagswahlkreis können sich erstmals Bürgerinnen und Bürger aus den Landkreisen Goslar und Northeim gemeinsam an der Wahl eines Kandidaten/in aus ihrem neuen Wahlkreis beteiligen.

Mit diesem Vorschlag wird sich dem Vernehmen nach demnächst der Koalitionsausschuss der Landesregierung in Hannover im Rahmen des Gesamtkonzeptes einer Reform der Landtagswahlkreise zu beschäftigen haben. Der Neuzuschnitt der Wahlkreise muss von der Regierung und dem Niedersächsischen Landtag noch im Dezember 2021 beschlossen werden. In Kreisen der SPD und CDU im Landkreis Northeim herrscht Zufriedenheit über die Einigung. red












17.11.2021 • 09:53 Uhr

Weihnachtsmarkt: Göttingen rüstet auf - Wie wird das Corona-Regelwerk kontrolliert?

Ungeachtet der ohne Inzidenzwerte in Südniedersachsen und Absagen erster Weihnachtsmärkte laufen die Vorbereitungen für die stimmungsvolle Budenstadt in der Universitätsstadt Göttingen auf Hochtouren weiter. Rund um das Alte Rathaus wird derzeit ein riesiger Weihnachtsmarkt mit dem traditionellen Riesenrad aufgebaut. Der Organisatoren des Marktes sind allerdings stramme Regeln auferlegt: Viele Buden sind abgesperrt. Zugang ist nur unter den Bedingungen der G3 Regel möglich.

Das große Rätselraten ist allerdings: Wer und wie wird die Einhaltung der Corona-Regelung tatsächlich kontrolliert? Schon jetzt finden Kontrollen beispielsweise in gastronomischen Betrieben so gut wie gar nicht statt. Die meisten verlassen sich auf die "Selbstverantwort" der Gäste heißt. "Die müssen ja wissen ob sie geimpft, genesen oder getestet sind", meint ein Göttinger Gastronom.red/Foto: Fis WMG










17.11.2021 • 09:41 Uhr

Coronavirus - Lage am Mittwoch: Inzidenzwert im Kreis Northeim bei 157,1 - Hohe Inzidenz bei Fünf- bis 14-Jährigen

Das sind die Fakten des Corona-Inzidenz-Geschehens am heutigen Mittwoch in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:
Das Robert-Koch-Institur berichtet soeben von einem tagesaktuellen Inzidenzwert von 157,1 im Landkreis Northeim. Das bedeutet ein leichtes Absinken der Zahl gegenüber dem Vortag.


Aufschlussreich weiterhin der hohe Ansteckungsrad bei den Fünf- bis 14-Jährigen. Diese Altersgruppe beunruhigt derzeit die Experten. Ursache sind Ansteckungsherde in Kindergärten und Schulen. Dort seien längst nicht alle Arbeitskräfte geimpft, heißt es. red/ Grafiken: RKI/ARD/NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen












17.11.2021 • 09:33 Uhr

So wird ausgebildet! Herzlich Willkommen auf dem Instagram-Profil des Oberlandesgerichts Celle!

Das Oberlandesgericht Celle startet am Mittwoch als eines der ersten Oberlandesgerichte einen Instagram-Kanal. Unter „olg.celle.karriere" informieren zukünftig junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die vielfältige Arbeit und die Ausbildungsmöglichkeiten am Oberlandesgericht Celle und den Gerichten in seinem Bezirk.

Die Präsidentin des Oberlandesgerichts Stefanie Otte hob den Wert dieses Auftritts hervor: „Im Bezirk des Oberlandesgerichts Celle sind mehr als 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Gerade für die jüngeren unter ihnen ist Instagram eine viel genutzte Plattform. Ich freue mich auf die Geschichten, die das Innenleben der Gerichte künftig lebendig machen."

Auf dem Instragram-Kanal finden sich zukünftig Beiträge rund um die Ausbildung und Arbeit in der Niedersächsischen Justiz. Interessierten Nachwuchskräften werden die verschiedenen Berufsmöglichkeiten nähergebracht. Ein Redaktionsteam mit mehreren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus jedem Landgerichtsbezirk und dem Oberlandesgericht wird die Beiträge koordinieren und einen bunten und breitestmöglichen Überblick geben.red /Foto: OLG











17.11.2021 • 09:25 Uhr

Das Stichwort: Heute ist Buß- und Bettag - "Tag der Umkehr"

Protestantische Christen begehen heute (Mittwoch) den Buß- und Bettag. Es ist ein Tag der Umkehr und Neuorientierung. Der evangelische Feiertag dient auch dem Nachdenken
über gesellschaftliche Fehlentwicklungen. 1995 wurde der Buß- und Bettag als gesetzlicher Feiertag zur Finanzierung der Pflegeversicherung in allen Bundesländern außer in Sachsen
abgeschafft. Die evangelische Kirche bezeichnet die Abschaffung bis heute als Fehlentscheidung.

In Bayern haben Kinder schulfrei, sodass viele Eltern einen Urlaubstag nehmen müssen. Viele Gemeinden laden meist am frühen Abend zu Andachten ein, um Berufstätigen die Teilnahme zu ermöglichen. In Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen, Sachsen-Anhalt sowie im Saarland
gilt ein Tanzverbot.
epd/Foto: Fis WMG













16.11.2021 • 23:33 Uhr

Tödlicher Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 523 - Kollision mit Trecker - 65-Jähriger Autofahrer verstirbt am Unfallort - 24-Jährige schwer verletzt

Am Dienstagnachmittag kam es auf der Kreisstraße 523 zwischen der Einbecker Ortschaft Rotenkirchen und dem Einmündungsbereich zur Kreisstraße 510 zu einem Verkehrsunfall mit einer tödlich verletzten Person.

Ein 65-jähriger Pkw-Fahrer aus Einbeck befuhr die K523 aus Rotenkirchen kommend in Richtung des Einmündungsbereichs zur K510. Auf gerader Strecke geriet er aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem Pkw zu weit auf die Gegenfahrbahn und touchierte dabei den Vorderreifen eines entgegenkommenden Treckers. Durch die Wucht der Berührung geriet der Pkw des 65-Jährigen außer Kontrolle und kollidierte mit einem ebenfalls entgegenkommenden Pkw einer 24-jährigen Einbeckerin, die sich hinter dem Trecker befand. Durch den Zusammenstoß wurde der 65-jährige Pkw-Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt und so schwer verletzt, dass er noch am Unfallort verstarb. Die 24-Jährige wurde bei dem Aufprall schwer verletzt und in das Universitätsklinikum nach Göttingen verbracht. Der 30-jährige Treckerfahrer erlitt einen Schock.

Die K523 wurde für die Rettungs- und Aufräumarbeiten für circa drei Stunden voll gesperrt.cho / Fotos: Konstantin Mennecke Kreisfeuerwehr Nordheim












16.11.2021 • 21:10 Uhr

Das System stottert! Gesundheitsdienste fordern zur eigenverantwortlichen Absonderung (Quarantäne) auf - Umfassende Kontaktnachverfolgung nicht mehr möglich

Die derzeit massiv steigenden Corona-Fallzahlen betreffen auch den Landkreis Northeim. Allein in der letzten Woche kam es zu über 200 Neuinfektionen. Der Gesundheitsdienst hat deshalb reagiert: Bei der Kontaktnachverfolgung konzentriert sich das Team nun auf vulnerabler Gruppen. Darüber haben die Gesundheitsdienste jetzt auch das Niedersächsische Landesgesundheitsamt informiert, um auf die besorgniserregende Entwicklung aufmerksam zu machen.

Die Zahlen der vergangenen zwei Wochen sind eindeutig: Im Landkreis Northeim stieg die 7-Tage-Inzidenz von 48,6 (2. November) auf 177,6 (16. November). Der Landkreis liegt damit zwar unter dem Bundesdurchschnitt, die Entwicklung der vergangenen Wochen lässt allerdings vermuten, dass die Zahlen auch im Landkreis noch weiter steigen werden.

Die täglich bis zu 60 neuen Fälle erschweren die zeitnahe Bearbeitung und Kontaktaufnahme. Hinzu kommt, dass die Betroffenen durch die Lockerungen der Corona-Schutzvorkehrungen in vielen Fällen zahlreiche Kontaktpersonen hatten. Dies macht derzeit eine umfassende Kontaktnachverfolgung nicht mehr möglich. Hinzu kommt, dass ein größerer Teil der ermittelten Kontaktpersonen bereits geimpft und somit ohne Symptome aktuell auch nicht von einer Quarantäne betroffen sind.

Das Gesundheitsamt hat jetzt deshalb Konsequenzen aus der Entwicklung gezogen: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden sich bei der Kontaktnachverfolgung auf die unterstützende und beratende Tätigkeit vulnerabler Gruppen fokussieren. Davon umfasst sind u.a. betreute Personen und Mitarbeitende von Alten- und Pflegeheimen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, Tagespflegeeinrichtungen, ambulante Pflegedienste, Personen über 70 Jahre und solche mit einem gestörten Immunsystem. Zudem werden erkrankte Menschen weiterhin kontaktiert und über die Absonderungspflicht informiert.

Aufruf zur eigenverantwortlichen Absonderung

Bereits seit Ende September gelten in Niedersachsen mit der Absonderungsverordnung landesweit einheitliche Regeln für Infizierte und Kontaktpersonen. Betroffene sind demnach verpflichtet, sich eigenverantwortlich und nicht erst auf Anordnung der Gesundheitsdienste, abzusondern. Angesichts der täglich weiter steigenden Infektionszahlen appelliert Landrätin Astrid Klinkert-Kittel an die Bewohner*innen des Landkreises: „Jede*r Einzelne kann dazu beitragen, die Verbreitung des Virus einzudämmen. Bitte zeigen Sie Eigenverantwortung, in der Umsetzung der geltenden Regelungen zur Absonderung und tragen Sie damit dazu bei die Gesundheitsdienste in der Kontaktnachverfolgung zu entlasten“.

Die Absonderungsverordnung besagt:

Alle Personen, die Kenntnis über einen positiven PCR-Test haben, sind verpflichtet sich unverzüglich abzusondern. Das Ende der Absonderungspflicht hängt davon ab, ob die infizierte Person symptomatisch oder asymptomatisch ist. Bei Personen die typische Symptome aufweisen, endet die Absonderungspflicht 14 Tage nach der Durchführung des PCR-Tests, sofern sie zu diesem Zeitpunkt seit mindestens 48 Stunden keine Symptome mehr haben. Wenn keine Symptome vorliegen, endet die Pflicht zur Absonderung grundsätzlich 14 Tage nach dem PCR-Test.

Auch bei Personen, bei denen Verdacht besteht, dass sie mit dem Corona-Virus infiziert sein könnten, besteht die Pflicht zur Absonderung. Das ist unter anderem bei Personen der Fall, die einen positiven PoC-Antigen-Test oder Selbsttest haben oder die die typischen Symptome einer Infektion mit dem Corona-Virus aufweisen und sich einer PCR-Testung unterzogen haben. Die Absonderungspflicht endet hier mit dem Vorliegen eines negativen PCR-Tests. Bei einem positiven PCR-Test sind die oben genannten Regelungen zur Beendigung der Absonderungspflicht einschlägig.

Der Verdacht einer Infektion besteht außerdem bei Kontaktpersonen. Demnach sind Personen, die mit einem Infizierten in einem gemeinsamen Hausstand zusammenleben oder Personen die als enge Kontaktperson eingestuft werden, zur Absonderung verpflichtet. In beiden Fällen endet die Absonderungspflicht zehn Tage nach dem letzten Kontakt zu der positiv getesteten Person. Bei engen Kontaktpersonen ist eine Verkürzung nach fünf Tagen mit einem negativen PCR-Test oder nach sieben Tagen mit einem negativen PoC-Antigen-Test möglich. Kinder unter sechs Jahren und Schülerinnen und Schüler können eine Quarantäne bereits nach fünf Tagen mit einem negativen Antigenschnelltest beenden, sofern dieser unter professioneller Aufsicht durchgeführt und bescheinigt wurde und die Schülerinnen und Schüler an einer seriellen Testung teilgenommen haben. Personen, die vollständig geimpft oder genesen sind und Kontakt zu einem Infizierten hatten, müssen sich nicht in Absonderung begeben.

Was bedeutet „absondern“

Absonderung bzw. Quarantäne bedeutet, dass Betroffene sich für die jeweils geltende Dauer der Absonderungspflicht ohne persönliche Kontakte zu anderen Menschen zuhause isolieren müssen. Das heißt, in dieser Zeit darf man weder das Haus oder die Wohnung verlassen, noch Besuch von anderen empfangen.

Dabei gelten Ausnahmen im Falle von medizinischen Notfällen oder notwendigen Arztbesuchen sowie bei der Versorgung von Tieren. Das Haus darf natürlich auch verlassen werden, um einen PCR- oder Antigenschnelltest vornehmen zu lassen, um die Absonderungszeit zu verkürzen. Im Einzelfall kann das Gesundheitsamt die Absonderung zudem per Anordnung unterbrechen.lpd











16.11.2021 • 20:50 Uhr

Krankenhausleistungen künftig auskömmlich finanzieren - Kabinett bringt Bundesratsinitiative auf den Weg - Neue Grundsicherung statt Fallpauschalen!

Eine neue finanzielle Grundsicherung soll die bislang bundesweit geltenden Fallpauschalen zur Abrechnung von Krankenhausleistungen ablösen. So sollen künftig die Kosten der Kliniken für die Vorhaltung von ärztlichen und pflegerischen Leistungen auskömmlich finanziert werden. Eine entsprechende Bundesratsinitiative hat das niedersächsische Kabinett am (heutigen) Dienstag beschlossen.

Seit dem Jahr 2004 werden akutstationäre somatische Behandlungen im Krankenhaus weit überwiegend über einheitliche Fallpauschalen, so genannte Diagnosis-Related-Groups - kurz DRGs, vergütet. Aktuell existieren zur Abrechnung von Krankenhausleistungen insgesamt 1.292 Fallpauschalen.

Sozialministerin Daniela Behrens: „Die Fallpauschalen vergüten die Leistungen der Grund- und Regelversorgung bislang nur unzureichend. So sind viele Krankenhäuser gezwungen, möglichst viele Leistungen zu erbringen, um sich refinanzieren zu können. Wenn die Vorhaltekosten angemessen vergütet werden, stabilisiert das die Situation der Krankenhäuser maßgeblich. Mit einer Grundsicherung und einer sachgerechten Finanzierung als sicheres Fundament können sich die Krankenhäuser noch stärker auf die bestmögliche Behandlung der Patientinnen und Patienten fokussieren."

Ein weiteres zentrales Element der Initiative ist die Vereinfachung des Abrechnungsverfahrens und eine deutliche Reduzierung des Dokumentationsaufwandes in den Kliniken. So soll sichergestellt werden, dass die Zeit für die Betreuung und Pflege der Patientinnen und Patienten erhöht und die Attraktivität der Tätigkeit in der ärztlichen und pflegerischen Versorgung in den Krankenhäusern gesteigert wird.red










16.11.2021 • 20:41 Uhr

Protestanten begehen Buß- und Bettag - Evangelische Kirche weiter sauer, dass der Feiertag abgeschafft wurde!

Protestantische Christen begehen morgen (Mittwoch) den Buß- und Bettag. Es ist ein Tag der Umkehr und Neuorientierung. Der evangelische Feiertag dient auch dem Nachdenken
über gesellschaftliche Fehlentwicklungen. 1995 wurde der Buß- und Bettag als gesetzlicher Feiertag zur Finanzierung der Pflegeversicherung in allen Bundesländern außer in Sachsen
abgeschafft. Die evangelische Kirche bezeichnet die Abschaffung bis heute als Fehlentscheidung. In Bayern haben Kinder schulfrei, sodass viele Eltern einen Urlaubstag nehmen müssen. Viele Gemeinden laden meist am frühen Abend zu Andachten ein, um Berufstätigen die Teilnahme zu ermöglichen. In Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen, Sachsen-Anhalt sowie im Saarland gilt ein Tanzverbot.epd










16.11.2021 • 20:30 Uhr

Landespreis für digitale Projekte in der Feuerwehr: Gratulation! Erster Preis für Kreisfeuerwehr und Kreisjugendfeuerwehr Northeim

Videoreihe "Status2" erzielt beachtlichen Erfolg mit starken Inhalten und sensationeller Reichweite

Die Corona-Pandemie stellt auch die Feuerwehren vor besondere Herausforderungen. Wie können Mitglieder aller Altersgruppen beteiligt und motiviert werden? Für Antworten auf diese Fragen hatte der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen im Sommer einen Preis ausgelobt. Kreisfeuerwehr und Kreisjugendfeuerwehr Northeim haben sich in ihrer Kategorie gegen zahlreiche Bewerber durchgesetzt und mit ihrem Projekt „Status2“ den ersten Platz belegt.

Insgesamt 60 Einsendungen für vier Kategorien, darunter Einsatzabteilungen, Kinder- und Jugendfeuerwehren, Musikzüge sowie Kreisfeuerwehr- und Kreisjugendfeuerwehren, hatte der Landesfeuerwehrverband auszuwerten. Die vier Sieger, darunter die Kreisfeuerwehr und Kreisjugendfeuerwehr Northeim, wurden jetzt bei einer pandemiebedingt kleinen Feierstunde in Celle ausgezeichnet.

„Mit unserer Videoreihe Status2 haben wir mittlerweile über eine Million Videoaufrufe erzielt. Das spricht für den großen Erfolg der Reihe“, resümiert Konstantin Mennecke, bei der Kreisfeuerwehr und Kreisjugendfeuerwehr zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit. In der Reihe Status2 erklären Kreisfeuerwehr und Kreisjugendfeuerwehr die Funktionsweise von modernen Einsatzfahrzeugen, bringen Feuerwehrthemen wie Notruf, Notfallseelsorge oder die Notwendigkeit von Rauchmeldern einfach erklärt den Zuschauern näher und greifen auch Themen aus der allgemeinen Jugendarbeit wie Kochen, Backen, verschiedene Spiele oder Mitmach-Aktionen auf.

Beim Live-Dienst 2020 hatten die Ehrenamtlichen zudem rund 700 Zuschauer. In ihrer Experimente-Reihe lassen sie es zudem regelmäßig wortwörtlich krachen.
„Beim Start der Corona-Pandemie wurde uns schnell bewusst, dass wir nicht auf unbegrenzte Zeit in der Versenkung verschwinden können. Unsere Feuerwehren generieren ihre Mitglieder aus den Kinder- und Jugendfeuerwehren und zunehmend durch Quereinsteiger, die bei öffentlichen Veranstaltungen auf die Feuerwehr aufmerksam werden“, erklärt Kreisbrandmeister Marko de Klein. Gemeinsam hat man daraufhin diverse Formate entwickelt, die Wissen vermitteln, Gemeinschaft leben und Feuerwehr im öffentlichen Fokus halten sollen.

Die Auszeichnung durch den Landesfeuerwehrverband ist für die Akteure eine besondere Würdigung ihrer Arbeit. „Wir bekommen zu unseren Videos aus vielen unterschiedlichen Teilen Deutschlands Rückmeldungen, zuletzt von einer Kinderfeuerwehr nahe Ulm, die unsere Experimentier-Videos in ihre Ausbildungsdienste einbinden“, so der Kreisbrandmeister.

Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie halten Kreisfeuerwehr und Kreisjugendfeuerwehr auch über 2021 hinaus an ihrer Digitalstrategie fest. „Wir haben die Sommermonate genutzt, um zahlreiche weitere Formate zu produzieren, die wir jetzt, wo sich die Situation wieder anspannt, nach und nach senden zu können“, betont Konstantin Mennecke. Unter anderem werden in der Vorweihnachtszeit fünf Folgen Status2 mit Feuerwehr-Oldtimern aus dem PS-Depot LKW und Bus aus Einbeck gesendet, zusätzlich gibt es neue Folgen des gleichnamigen Audio-Podcasts.

Möglich wird dieses umfangreiche digitale Engagement durch zahlreiche Fördermittel, unter anderem vom Landkreis Northeim, Landesjugendring Niedersachsen, der Heinrich-Dammann-Stiftung, dem Kreisjugendring und verschiedenen regionalen Spendern wie Murer Feuerschutz. „Feuerwehrleute von Morgen kann man nicht kaufen. Ich schlafe mit einem besseren Bauchgefühl ein, wenn ich weiß, dass ich irgendwo wieder Klinken putzen und Geld eintreiben muss, gleichzeitig aber für viele Kinder ein besonderes Erlebnis schaffen und Freude bereiten konnte“, betont der stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwart. „Unser Job ist es, unsere Feuerwehren von Morgen leistungsfähig zu halten. Und das können wir nur, wenn wir für die Kinder und Jugendlichen da sind, wenn sie uns brauchen. Und das ist jetzt."

Zum Bild: Landesfeuerwehrverbandspräsident Olaf Kapke (links) und Landesgeschäftsführer Michael Sander (rechts) haben Konstantin Mennecke, Joel Fröchtenicht, Florian Peters und Maik Thebes ausgezeichnet. Foto: Olaf Rebmann/Landesfeuerwehrverband










16.11.2021 • 20:14 Uhr

Kreiensen: Gelungener Start der neuen Gestaltung der Personenunterführung im DB Bahnhof Kreiensen

Auf Einladung des Bahnhofsmanagement Braunschweig/Göttingen hatten die Schüler /innen der R 10 der Haupt- und Realschule Kreiensen/Greene als erste Gruppe die Möglichkeit zur Gestaltung der Personenunterführung auf dem Bahnhof in Kreiensen. An den weißen (kahlen) Wandflächen entstand ein beeindruckendes erstes Kunstwerk!

Und damit soll es nach Wunsch und Wille der Initiatoren dieses Kunstprojektes weiter gehen, heißt es in einer Mitteilung.

Ab jetzt stehen die gekennzeichneten Flächen (Wände rechts und links unterhalb der Beleuchtung) zur legalen Kunst, unter Berücksichtigung bestimmter ausgehängter Regeln, kleinen und großen Künstlern/Künstlerinnen zur freien Verfügung!

DB Station&Service AG hofft auf ein stetig wachsendes und sich veränderndes Kunstwerk…
…denn nichts ist so beständig, wie die Veränderung!

In einem DB Statement zur Aktion heißt es weiter: "Großen Dank an Herrn Deichfuß-Reichelt für die Begleitung dieses Projekts und seinen Schüler/innen, die sich hier als Künstler beweisen konnten. Die Deutsche Bahn AG wünscht alles Gute für die Zukunft!"
red














16.11.2021 • 15:31 Uhr

Nordrhein-Westfalen will 2G-Regel im Freizeitbereich einführen - Umgeimpfte müssen draußen bleiben

Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) will in Nordrhein-Westfalen im Freizeitbereich flächendeckend die 2G-Regel einführen. Damit werden etwa zu Weihnachtsmärkten und
Fußballveranstaltungen nur noch geimpfte und genesene Menschen zugelassen, wie Wüst am Dienstag in Düsseldorf angesichts der stark steigenden Corona-Infektionszahlen ankündigte.

In «Situationen mit besonders hohem Infektionsrisiko» soll Wüst zufolge die 2G-plus-Regel gelten. Dazu zählen den Angaben zufolge etwa Diskotheken, aber auch Karnevalsfeiern. Die Regel sieht für Geimpfte und Genesene zusätzlich eine Testpflicht vor. Am Arbeitsplatz solle in Nordrhein-Westfalen künftig die 3G-Regel gelten, sagte Wüst und kündigte an, sich bei den Beratungen von Bund und Ländern zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie am
Donnerstag für ein bundesweit einheitliches Vorgehen einsetzen zu wollen.epd










16.11.2021 • 15:27 Uhr

Göttinger Forscher entwickeln nachhaltige Dämmplatten aus Popcorn

Forscher der Universität Göttingen haben ein Verfahren entwickelt, mit dem sich Dämmplatten aus Popcorngranulat herstellen lassen. Das neuartige Produkt besitze nicht nur hervorragende Wärmedämmeigenschaften und guten Brandschutz, teilte die Hochschule am Dienstag mit. Es handele sich auch um eine biobasierte, umweltschonende und nachhaltige Alternative zu den
bisher in der Industrie verwendeten Produkten auf Erdölbasis.

Mit diesem neuen an die Kunststoffindustrie angelehnten Verfahren ließen sich nunmehr kosteneffizient Dämmplatten im Industriemaßstab herstellen, sagte der Leiter der Forschungsgruppe, Alireza Kharazipour. Besonders für den Bereich der Gebäudedämmung lasse sich so gewährleisten, dass Naturdämmstoffe nicht mehr nur Nischenprodukte
seien. Darüber hinaus besäßen die neuen Popcorn-Produkte wasserabweisende Eigenschaften, was ihre Einsatzmöglichkeiten und Lebensdauer noch vergrößere.

Gebäudedämmung sei in den vergangenen Jahren ein immer wichtigeres Thema geworden, hieß es. Eine gute Außendämmung reduziere die Heizkosten und dadurch auch den CO2-Ausstoß. Mit einem Anteil von etwa 90 Prozent dominieren nach wie vor die konventionellen
Dämmstoffe aus Kunststoffen oder Mineralwolle den Markt. Für die Außendämmung werden insbesondere erdölbasierte Kunststoffe verwendet.

Eine Arbeitsgruppe der Uni Göttingen forscht seit langem an Herstellungsverfahren für Produkte aus Popcorn, die nachhaltig und leistungsfähig sind. Über die kommerzielle Nutzung des neuartigen Verfahrens und der Produkte für den Bereich Gebäudedämmung hat die Hochschule nun einen Lizenzvertrag mit der Unternehmensgruppe Bachl abgeschlossen. Die Firma stellt Dämmstoffe, Kunststoffe, Baustoffe und Bauelemente her und bietet Baudienstleistungen an.epd











16.11.2021 • 15:16 Uhr

Schweinehalter machen mit Video-Aktionswoche auf ihre Existenzbedrohung aufmerksam

„Die Lage unserer Schweinemäster und Ferkelerzeuger ist weiterhin existenzbedrohend. Wir dürfen nicht aufhören, auf diese schlimme Situation auf Niedersachsens schweinehaltenden Höfen aufmerksam zu machen und appellieren deshalb nun auch mit Videos betroffener Landwirte an Politik, Lebensmittelhandel und Verbraucher, sich für das in Deutschland geborene, aufgezogene, gemästete, geschlachtete und verarbeitete Schwein – also 5xD – zu bekennen“, verweist auch Landvolkpräsident Dr. Holger Hennies mit einem eigenen Video auf diese bundesweite Aktionswoche. Vom Beginn des heutigen Montags an zeigen Schweinehalter im Internet mit ihren Videobotschaften, dass ohne das Festschreiben einer verpflichtenden Herkunftskennzeichnung und weiterer Rahmenbedingungen seitens der Politik und ohne dem Bekenntnis der Verbraucher zu den deutschen, qualitativ hochwertigen Produkten in vielen Schweineställen Niedersachsens in naher Zukunft für immer das Licht ausgehen wird.

„Seit Monaten verschlechtert sich die Situation unserer schweinehaltenden Betriebe zusehends. Niedrige Erzeugerpreise bedingt u.a. durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie und der ASP sowie eine Politik, welche die Schweinehalter buchstäblich im Regen stehen lässt, bedrohen die Existenz der Veredelungsbranche und damit die vieler Bauernfamilien“, führt Hennies aus. Bereits vor einigen Wochen hatten Niedersachsens Schweinehalter in einer spontanen 5D-Foto-Aktion in den sozialen Netzwerken auf diese Misere hingewiesen. Bei dieser bundesweiten digitalen Aktion soll nun mit Videos betroffener Landwirte in den sozialen Netzwerken auf die besorgniserregende Situation der Schweinehalter verstärkt aufmerksam gemacht werden. LPD










16.11.2021 • 15:10 Uhr

Nach intensiven Ermittlungen: Verloren gegangene Dienstwaffe ist wieder aufgetaucht - Mann erwartet wegen Fundunterschlagung Strafanzeigen

Die in der Nacht zu Samstag, 13. November, bei einer Verfolgung in Hevensen verloren gegangene Dienstwaffe (wir berichteten) ist wieder da. Sie ist am Dienstag, 16. November, in einem landwirtschaftlichen Gebäude in der Nähe des Verlustortes aufgetaucht.

Ein Polizeibeamter hatte die Waffe Samstagnacht verloren, als er einen Verdächtigen verfolgte, der zuvor mutmaßlich einen Einbruch in einen landwirtschaftlichen Betrieb begehen wollte. Eine intensive Suche noch in der gleichen Nacht und an den darauffolgenden Tagen blieb ergebnislos.

Die weiteren Ermittlungen ergaben jedoch einen Verdacht gegen eine Person, die sich in besagter Nacht in zeitlicher und örtlicher Nähe des Polizeibeamten aufhielt, der die Dienstwaffe verloren hat. Auf dieser Grundlage wurde ein Durchsuchungsbeschluss erwirkt, der am Dienstag vollstreckt werden sollte. Dazu kam es nicht mehr: Der Verdächtige händigte den Einsatzkräften, die unter anderem mit zwei Sprengstoffspürhunden angerückt waren, die Dienstwaffe aus. Er hatte sie in der Tatnacht an sich genommen und in einer Scheune in einem ausgeklügelten Versteck verwahrt.

Dem Mann droht nun eine Strafanzeige wegen Fundunterschlagung und Verstoßes gegen das Waffengesetz.

"Wir sind sehr froh, dass die Waffe gefunden wurde und nun wieder sicher verwahrt wird. Der schnelle Erfolg ist den Ermittlerinnen und Ermittlern zu verdanken, die intensiv an dem Sachverhalt gearbeitet haben", sagt Vicky Berkhan, Leiterin Einsatz der Polizeiinspektion Northeim. red











16.11.2021 • 15:05 Uhr

Bad Harzburg/Goslar: 84-Jährige aus Langelsheim lässt Handtasche mit 8.500 Euro im Bus liegen - Toller Busfahrer übergibt sie der Polizei

Soeben berichtet die Polizei in Goslar über eine schöne Geschichte:

Bereits am Donnerstag, 04. November 2021, wurde durch einen aufmerksamen Busfahrer nach Abschluss einer Linienfahrt von Bad Harzburg nach Goslar eine Handtasche mit über 8.500 Euro Bargeld, mehreren Ausweisdokumenten sowie Scheckkarten aufgefunden. Der 47-jährige Goslarer verständigte daraufhin umgehend die Polizei, um die Fundsache zu übergeben. Da die Verliererin, eine 84-jährige Frau aus Langelsheim, an ihrer Wohnanschrift nicht angetroffen werden konnte, wurde die Handtasche zunächst an das Fundbüro der Stadt Goslar übergeben.

Mittlerweile konnte die Frau, welche den Verlust ihrer Handtasche bereits bei der Polizeistation in Langelsheim anzeigte, kontaktiert werden. Im weiteren Verlauf konnten sämtliche Gegenstände im zentralen Fundbüro der Stadt Goslar an die sichtlich erleichterte Frau ausgehändigt werden. red











16.11.2021 • 14:40 Uhr

Beim Einkaufen angerempelt - Unbekannte bestehlen Seniorin in Friedländer Supermarkt, Geldbörse weg

In einem Supermarkt an der Heimkehrerstraße in Friedland (Landkreis Göttingen) ist nach ersten Ermittlungen am Montagmittag (15.11.21) gegen 11.30 Uhr eine Seniorin von Unbekannten bestohlen worden.

Wie die Frau gegenüber der Polizei angab, rempelten sie zwei Männer an, während sie eine Flasche Wein aus einem Regal nahm. Es wird angenommen, dass die Unbekannten hierbei der Seniorin die Geldbörse aus ihrer Jackentasche stahlen. An der Kasse stellte die Frau das Verschwinden ihres Portmonees fest. Von den Tätern fehlt jede Spur. Die Schadenshöhe beträgt etwa 250 Euro.

Die Polizei Friedland ermittelt und sucht Zeugen. Wer zur fraglichen Zeit Kunde/Kundin in dem Supermarkt war und zwei verdächtige Männer gesehen hat, wird gebeten, sich unter Telefon 05504/937900 zu melden. Die Gesuchten sollen schlank und größer als 170 cm gewesen sein. Mehr ist zurzeit nicht bekannt.

Die Polizei informiert:

Die Tricks der Taschendiebe

Zumeist gehen Taschendiebe in Teams von mehreren Tätern arbeitsteilig vor. Dabei nutzen sie Tricks oder schlagen nach einem selbst verursachten Gedränge zu. Opfer von Taschendiebstahl werden vor allem Frauen. Das Repertoire der Taschendiebe ist äußerst umfangreich, fast täglich werden neue Tricks bekannt:

Der Blumen-Trick

Sie begrüßen das Opfer freundschaftlich, umarmen es oder stecken ihm eine Blume an. Während das Opfer verdutzt ist, verschwindet die Brieftasche.

Der Falsche-Touristen-Trick

Falsche Touristen fragen ihre Opfer nach dem Weg und halten ihnen einen Stadtplan vor. Während das Opfer versucht zu helfen und die Karte in beide Hände nimmt, stibitzen die falschen Touristen etwas aus der Handtasche.

Der Stauerzeuger-Trick

Sie blockieren die Rolltreppe und lassen das Opfer und andere auflaufen. Während alle nach vorne blicken, bücken sich die Stauerzeuger, und ihre Komplizen greifen von hinten in die Tasche des Opfers.

Der Scheibenklopfer-Trick

Die Scheibenklopfer klopfen von außen an die Scheibe von Zügen oder Bussen. Komplizen im Waggon entwenden dem abgelenkten Opfer seine Wertgegenstände.

Der Rempel-Trick

Sie rempeln ihre Opfer im Gedränge an oder nehmen sie mit Komplizen "in die Zange". Während das Opfer abgelenkt ist, greifen sie oder ihre Komplizen in die Tasche.










16.11.2021 • 14:39 Uhr

Polizisten in Niedersachsen sollen rasch Booster-Impfungen erhalten

Die rund 26.000 Polizeibeschäftigten in Niedersachsen sollen so schnell wie möglich ihre Booster-Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Derzeit würden bereits Impfstraßen und
Impfstationen in Braunschweig, Hannover, Hann. Münden, Lüneburg, Oldenburg und Osnabrück logistisch eingerichtet sowie die Impfbereitschaft des Personals abgefragt, teilte das Innenministerium am Dienstag in Hannover mit.

Polizistinnen und Polizisten hätten jeden Tag viele und oft unvorhersehbare persönliche Kontakte. Darum seien sie besonders gefährdet, sich mit Covid-19 anzustecken. Die Beschäftigten der Landespolizei hatten deshalb bereits im Frühjahr und Sommer priorisierte Impfangebote erhalten.

Er habe sich schon bei der Innenministerkonferenz in Berlin vor knapp einem Jahr erfolgreich dafür eingesetzt, Polizeibeamtinnen und -beamten wegen ihrer besonderen Gefährdungslage priorisiert ein Impfangebot zu machen, sagte Niedersachsens Innenminister Boris
Pistorius (SPD). Angesichts der aktuellen, dramatischen Entwicklungen sei es dringend notwendig, den Angehörigen der Polizei eine Auffrischung des Impfschutzes zu ermöglichen - «und zwar schnellstmöglich».epd











16.11.2021 • 14:32 Uhr

Gandeon aktuell! Wie sich aus Rassismus ein starkes Team entwickelt - "Contra" führt es vor!

Frische Filme hat soeben Dr. Trude Poser, die Chefin des e.V.Kinos Gandeon in Bad Gandersheim offeriert: "Contra" ist einer der spannenden und sehenswerten Titel. Die Fakten zum weiteren Programm sind auf der Grafik dokumentiert. Ebenso gibt es kompakte Hinweise zu den Inhalten der neuen Filme.

Wichtig ist den Verantwortlichen des Gandeons, dass beim Besuch die Corona-Hygieneregeln zu beachten sind. Für den Kinobesuch ist die "G2" -Regeln angesagt.

Auf diese und weiteren Service ist das Gandeon-Team vorbereitet. Die Damen und Herren freuen sich über Stammgäste und neue Freunde des Kinotempels mit vollkommen neuer Luftzirkulation.red














16.11.2021 • 14:22 Uhr

LaGa-Baustellenradar aktuell: Gehweg gesperrt - Treppenbau weiter im Stillstandmodus

Im Zuge der Bauarbeiten an den barrierefreien Rollstuhlrampen am Bad Gandersheimer Gabionenhang ist vor dem Viadukt in der Hildesheimer Straße auf der südlichen Seite der Gehweg gesperrt ( wir berichteten). Hier wird nun vor der gestoppten Treppenanlage gearbeitet. Bei Treppenaufbau war etwas mit der Farbabstimmung der Steinblöcke nicht in Ordnung, so hieß seitens der Verantwortlichen.
red/ Fotos: Fis WMG/WK













16.11.2021 • 12:30 Uhr

Treffpunkt Hollenstedt: Vogelzugführung im Leinepolder beobachten und erklärt bekommen

Warum bekommen Enten keine kalten Füße und stimmt es, dass Rotkehlchen einen Magnetkompass haben? Diese und andere Fragen beantworten Ihnen die Naturscouts Leinetal bei der nächsten öffentlichen Führung.

Der Vogelzug ist wohl eins der faszinierendsten Wanderbewegungen von Tieren. Jedes Jahr begeben sich unzählige Tiere auf eine Reise. Gänse, Kraniche, Störche und Stare fliegen in großen Verbänden, Singvögel dagegen zumeist allein. Dabei legen sie zum Teil für uns Menschen unglaubliche Entfernungen zurück.

Die Naturscouts zeigen und erklären am kommenden Sonntag, 21. November 2021, viele Vogelarten, die im bedeutendsten Schutzgebiet der Region rasten oder sogar überwintern. Sicher können auch dieses Mal hunderte von Gänsen, Enten oder vielleicht auch Silberreiher beobachtet werden. Mit etwas Glück, Geduld und guten Augen zeigt sich sogar der farbenprächtige Eisvogel.

Die Führung beginnt um 14.30 Uhr und dauert etwa zwei Stunden. Vorhandene Ferngläser sollten mitgebracht werden. Die Teilnehmerzahl ist wegen der aktuellen Coronasituation begrenzt damit auch an der frischen Luft die Abstandsregelungen eingehalten werden können. Daher ist eine Anmeldung über die Kontaktseite der Naturscouts oder direkt per E-Mail unter info@naturscouts-leinetal.de erforderlich.

Treffpunkt: Einfahrt ins Vogelschutzgebiet gegenüber dem Sportplatz Hollenstedt, Info-Tafel am Rad/Fußweg. Weitere Details sind auf der Homepage www.naturscouts-leinetal.de zu finden

red/Foto: Podgorski










16.11.2021 • 12:24 Uhr

Auch Caritas für Impfpflicht in sozialen Berufen - Damit die 4. Corona-Welle brechen!

Nach der evangelischen Diakonie in Niedersachsen spricht sich nun die Caritas für Pflichtimpfungen in sozialen Berufen aus, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Die Impfquote in den Einrichtungen sei zwar gut, aber es gebe vereinzelt Probleme mit Corona-Fällen, teilte der Caritas-Verband für die katholische Diözese Hildesheim am Dienstag mit. Um die Corona-Zahlen im Winter zu senken und besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen wie alte Menschen und Kinder zu schützen, müsse die Ansteckung von Personal durch Betreute und
umgekehrt dringend unterbunden werden.

Bereits in der vergangenen Woche hatte der Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen, Hans-Joachim Lenke, eine Impfpflicht für soziale Berufe gefordert und sie mit einer berufsethischen Verantwortung begründet. Allerdings gab es an dem Vorstoß auch Kritik. So mahnten die Dachstiftung Diakonie in Hannover und die Gewerkschaft ver.di zur Zurückhaltung. Sie warnten davor, dass ungeimpfte Pflegekräfte kündigen könnten und sich der Pflegenotstand so verschlimmern könnte.

Der Hildesheimer Caritas-Direktor Achim Eng betonte hingegen, alle Menschen in sozialen Berufen seien in der Pflicht, ihre Mitmenschen zu schützen und sich gegen Corona impfen zu lassen, um die vierte Welle zu brechen. «Wenn keine medizinischen Gründe dagegen sprechen,
sehe ich nicht, warum man sich der Impfung verweigert, wenn man täglich nah mit Menschen arbeitet, für die eine Corona-Infektion ein großes Risiko ist.»

Allerdings erkannte Eng auch die Kritik an. «Wir müssen uns die Einzelfälle sehr genau ansehen.» In der Pflegebranche und in den Kindertagesstätten fehle es schon jetzt an Mitarbeitenden. Es dürfe nicht so enden, dass die Geimpften auch noch die Arbeit für die
Ungeimpften mitmachen müssten. Auch der Deutsche Ethikrat hatte sich in der vergangenen Woche für eine rasche Prüfung einer berufsbezogenen Impfpflicht ausgesprochen.epd










16.11.2021 • 12:17 Uhr

„Epochaler Beschluss mit Signalwirkung"

Vortragsreihe des Oberlandesgerichts Celle beleuchtet die Bedeutung des sog. Klimabeschlusses des Bundesverfassungsgerichts

Nach coronabedingter Unterbrechung nahm die Präsidentin des Oberlandesgerichts Celle Stefanie Otte die über 75-jährige Tradition der Vortragsreihe am Oberlandesgericht wieder auf und begrüßte am Freitagabend in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Juristentag e.V. ein breites Fachpublikum und die Öffentlichkeit zu einer hochaktuellen Diskussion. Zwar standen vor Ort aus Gründen des Infektionsschutzes nur eine eingeschränkte Platzzahl zur Verfügung; die Veranstaltung wurde aber auf dem YouTube-Kanal des Gerichtes an ein großes Publikum übertragen.

Das Bundesverfassungsgericht hatte im März 2021 entschieden, dass Regelungen des Klimaschutzgesetzes mit dem Grundgesetz unvereinbar waren, weil hinreichende Maßgaben für die Reduktion von Emission ab dem Jahr 2031 fehlten. Die aus der Schweiz zugeschaltete ehemalige Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte Frau Prof. Dr. Dr. h.c. Helen Keller und der Direktor des Max-Planck-Instituts für Sozialrecht und Sozialpolitik in München Herr Prof. Dr. Ulrich Becker betrachteten die Bedeutung und die Folgen dieses sog. Klimabeschlusses für andere Rechts- und Politikgebiete. Die tiefgehende Diskussion wurde von der früheren Vizepräsidentin des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte Frau Prof. Dr. Dr. h.c. Angelika Nußberger moderiert.

Übereinstimmend bewerteten sie den Beschluss als mutige und epochale Entscheidung, von der eine Signalwirkung sowohl für die nationale Politik als auch für die Rechtsprechung in anderen Staaten ausgehe. Zugleich bezweifelten sie allerdings, dass die Rechtsprechung den Gedanken der Generationengerechtigkeit auf andere Sachgebiete übertragen und die Politik auch dort stärker vorantreiben werde. Keller betonte, dass die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts maßgeblich auf Art. 20a des Grundgesetzes (GG) gestützt ist, der - anders als andere Bestimmungen der Verfassung - ausdrücklich die Verantwortung für künftige Generationen in den Blick nimmt. Becker hob hervor, dass sich das Bundesverfassungsgericht keine eigene „Politik-Kompetenz" angemaßt, sondern lediglich die Entscheidungen des Gesetzgebers konsequent fortgeschrieben habe. Für die Frage der Zukunft des Sozialstaates dürfte dieser Beschluss eher wenig hergeben. „Die Verfassung kann uns vor der politischen Notwendigkeit des Ringens um die richtige Lösung nicht bewahren."

Nach einer angeregten Diskussion mit dem Publikum schlossen die Vortragenden mit der Einschätzung, das Bundesverfassungsgericht alleine könne den Klimawandel nicht stoppen; der wohl abgewogene und sorgfältig formulierte Beschluss gehe aber in die richtige Richtung und setze wichtige Signale für die Politik und andere nationale und internationale Gerichte.

Die Vortragsveranstaltung schloss für die in Präsenz Teilnehmenden - wie üblich - mit „Paragrafenbrezeln" und einer Fortsetzung der Diskussion im historischen Plenarsaal des Oberlandesgerichts. red/Foto: OLG Celle











16.11.2021 • 12:14 Uhr

Das richtige Beispiel: Bundespresseball wegen hoher Corona-Zahlen auf April verschoben

Der für den kommenden Januar geplante Bundespresseball wird wegen stark steigender Corona-Infektionszahlen auf den 29. April 2022 verschoben. Der Vorstand der Bundespressekonferenz und das Team des Bundespresseballs teilten am Dienstag in Berlin mit, dass die Ausrichtung «trotz eines sorgfältig ausgearbeiteten 2G-Hygienekonzeptes» nicht mehr vertretbar zu sein scheine. Mit einer Verschiebung in das Frühjahr werde auf eine Entspannung der Lage gesetzt und zugleich Verantwortung als Veranstalter übernommen. 2G bedeutet, dass nur Geimpfte und Genesene Zutritt haben.

Die traditionelle Ballnacht der Parlamentspresse wurde den Angaben nach erstmals 1951 veranstaltet. Damals wurde das erste «Presse- und Funkfest» in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn gefeiert. Seitdem lädt die Bundespressekonferenz einmal im Jahr zu einem Ball, um mit all jenen zu feiern, die tagtäglich im Fokus der Berichterstattung stehen. Seit dem Regierungsumzug 1999 wird in Berlin getanzt. 2020 fiel der Bundespresseball wegen der Corona-Pandemie komplett aus.epd











16.11.2021 • 12:10 Uhr

SPD: Frauke Heiligenstadt, MdB, kandidiert erneut für Vorsitz des Unterbezirks Northeim-Einbeck

Der SPD-Unterbezirk Northeim-Einbeck wird unter den geltenden Corona-Regelungen am
Samstag, den 20. November 2021, ab 10:00 Uhr in der Mensa der Harz-Weser-Werke,
Maschweg 17, Dassel , seinen alle zwei Jahre stattfindenden ordentlichen Unterbezirksparteitag abhalten. Die Delegierten aus den Ortsvereinen und den Arbeitsgemeinschaften des SPD-Unterbezirks Northeim-Einbeck sind aufgerufen, turnusgemäß einen neuen Vorstand zu wählen.

Als Unterbezirksvorsitzende kandidiert erneut die vom Unterbezirksvorstand und den Ortsvereinen vorgeschlagene Bundestagsabgeordnete Frauke Heiligenstadt aus Gillersheim. Die Delegierten werden außerdem über Anträge abstimmen, die zuvor in den Ortsvereinen und Arbeitsgemeinschaften der SPD erarbeitet wurden. red










16.11.2021 • 11:59 Uhr

Uslar: Ladendiebstahl

Zwei bisher unbekannte weibliche Personen versuchten am 15. November 2021, gegen 16 Uhr, unbezahlte Ware aus einem Einkaufsmarkt in der Wiesenstraße in Uslar umzutauschen. Sie gaben an der Kasse an, die Quittung vergessen zu haben. Als die Rückgabe misslang, verließen die beiden Personen den Markt mit der Ware, ohne diese zu bezahlen. Beide Personen hatten lange schwarze Haare und hatten schwarze Jacken an. Eine Person trug einen sandfarbenen Turnbeutel mit auffälligem Leopardenmuster.

Zeugenhinweise erbittet das Polizeikommissariat Uslar unter der Telefonnummer 05571/92600-0.zi










16.11.2021 • 11:56 Uhr

#letstalkaboutmoney - Ein Vortag über Geld mit Equal-Pay-Beraterin Marleen Knust

Die Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft Landkreis Northeim, die Gleichstellungsstelle und Armutsprävention des Landkreises Northeim sowie das Projekts TAfF – Teilhabe und Arbeit für Familien laden zum Kurzvortrag "#letstalkaboutmoney" mit Equal-Pay-Beraterin Marleen Knust ein. Der Vortrag findet, am Dienstag, 7. Dezember von 18 bis 19:30 Uhr online statt.

Unter dem #letstalkaboutmoney gibt Marleen Knust, in dem Vortrag Einblicke in die verzwickte Situation vieler teilzeitbeschäftigter Frauen, die mit ihrem Verdienst nur wenig in ihr eigenes Rentenkonto einzahlen oder sich in einem Minijob sogar von der eigenen Zuzahlungspflicht befreien lassen, ohne zu wissen, welche Auswirkungen das früher oder später haben kann.

Anmeldungen sind telefonisch möglich unter 05551/978817 oder per Mail an koordienierungsstelle@werk-statt-schule.de
lpd










16.11.2021 • 11:53 Uhr

Missbrauch: Weitere Anklage gegen katholischen Priester U. in Köln

Die Staatsanwaltschaft Köln wirft dem bereits angeklagten katholischen Priester U. zwei weitere Fälle des sexuellen Missbrauchs an einer Minderjährigen vor. Wie das Landgericht Köln am Dienstag erklärte, hat die Staatsanwaltschaft eine weitere Anklage wegen sexuellen Missbrauchs an einem elfjährigen Mädchens erhoben, darunter ein schwerer Fall (AZ: 261 Js 261/21). Die beiden Taten sollen im Januar 2011 stattgefunden haben.

Am 23. November wird vor dem Landgericht die Hauptverhandlung gegen den 70-jährigen U. eröffnet (AZ: 102 KLs 17/20). Ihm wird vorgeworfen, von Sommer 1993 bis Ende 1999 in insgesamt 31 Fällen sexuelle Übergriffe an seinen drei Nichten begangen zu haben. In dem Zeitraum sei U. Seelsorger in Gummersbach gewesen. Die 2. Große Strafkammer prüft laut Landgericht nun, ob die neue Anklage mit dem bereits anhängigen Verfahren gemeinsamen verhandelt werden kann.

Die Nichten des Beschuldigten waren den Angaben zufolge zur Zeit der mutmaßlichen Übergriffe zwischen 7 und 13 Jahre alt. Unter den 31 angeklagten Fällen des sexuellen Missbrauchs an den Kindern sind auch drei schwere Fälle. U. soll laut Anklage «Beischlaf oder
beischlafähnliche Handlungen» an seinen Nichten begangen haben. Die häufigsten Anklagevorwürfe gegen U. beziehen sich auf Berührungen und Manipulationen der Mädchen an Brust, Po und im Genitalbereich. U. war bis 2019 im Erzbistum Köln tätig.

Im Zusammenhang mit dem innerkirchlichen Umgang mit dem Fall U. steht auch der jetzige Hamburger Erzbischof Stefan Heße in der Kritik. Der katholische Theologe war von 2006 bis 2012 Hauptabteilungsleiter im Bereich Personal Seelsorge im Erzbistum Köln und danach bis 2014 Generalvikar unter dem damaligen Kölner Erzbischof und Kardinal Joachim Meisner. Heße hatte dem Papst wegen Verfehlungen im Umgang mit Missbrauchsfällen im Erzbistum Köln seinen Rücktritt angeboten. Franziskus lehnte das Gesuch Heßes im September allerdings ab.epd










16.11.2021 • 11:48 Uhr

Schockierend! Rund 17 Prozent der Niedersachsen von Armut bedroht

Rund 1,3 Millionen Menschen in Niedersachsen waren laut Statistik im Jahr 2020 von Armut bedroht. Das entspricht einer Armutsgefährdungsquote von 17 Prozent, wie das Landesamt für
Statistik am Montag in Hannover mitteilte. Als armutsgefährdet gilt, wer weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen monatlichen Haushaltsnettoeinkommens zur Verfügung hat. Diese Schwelle lag 2020 in Niedersachsen für einen Einpersonenhaushalt bei 1.109 Euro und für
einen Haushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren bei 2.230 Euro. Bei Haushalten von Alleinerziehenden mit einem Kind unter 14 Jahren waren es 1.442 Euro.

Dem Statistikamt zufolge wiesen Frauen mit 18,1 Prozent eine höhere Armutsgefährdungsquote auf als Männer (15,9 Prozent) - insbesondere im Alter von 18 bis unter 25 Jahren und im Rentenalter ab 65 Jahren. Von den Kindern und minderjährigen Jugendlichen war 2020 mehr als ein Fünftel (22,2 Prozent) armutsgefährdet.

Generell seien Familienhaushalte mit mehr als zwei Kindern deutlich öfter armutsgefährdet als Haushalte mit weniger Kindern oder ohne Kinder, hieß es weiter. So war 2020 etwa jeder dritte Haushalt mit zwei Erwachsenen und drei Kindern betroffen. Von den Haushalten mit zwei Erwachsenen ohne Kinder war nur etwa jeder elfte Haushalt armutsgefährdet. Ähnlich war die Situation auch in Haushalten mit zwei Erwachsenen und einem Kind. Haushalte von Alleinerziehenden wiesen dagegen eine Armutsgefährdungsquote von durchschnittlich 45,7
Prozent auf.

Vor vier Jahren - im Jahr 2017 - waren noch rund 1,24 Millionen Menschen in Niedersachsen und damit 15,8 Prozent von Armut bedroht. Nach Angaben der Statistiker lassen sich die Zahlen für 2020 aber nur eingeschränkt mit den Ergebnissen der Vorjahre vergleichen. Gründe seien ein methodisch neu gestalteter Mikrozensus und ein neues IT-System. Zudem habe die Corona-Pandemie die zuvor überwiegend persönlichen Befragungen unmöglich gemacht und so die Datenqualität beeinflusst. Auch die Auswirkungen der Pandemie auf die Höhe der
Armutsgefährdung lasse sich kaum gesondert beziffern.epd











16.11.2021 • 11:45 Uhr

Dassel/Eilensen: Brand eines Scheunenunterstandes - 20.000 Euro Schaden

Am Montagmorgen geriet gegen 05:00 Uhr in Eilensen (gehört zu Dassel) ein Holzverschlag auf einem Landwirtschaftshof in Brand. Nach ersten Erkenntnissen kam es durch einen technischen Defekt an einem Elektrogerät im Verschlag zu der Brandentwicklung, wobei das Feuer dann kurzzeitig auch auf den angrenzenden Scheunenkomplex übergriff. Die weiteren Ermittlungen der Polizei dazu dauern an. Durch den Brand entstand ein geschätzter Schaden von 20.000 Euro.

Neben Polizeieinsatzkräften aus Einbeck und Northeim waren mehrere Ortsfeuerwehren in die Löschmaßnahmen eingebunden.rod










16.11.2021 • 11:41 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 48 Neuinfektionen - Weitere Person an/mit Virus verstorben

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 3.674 (+48) Corona-Infektionen bekannt geworden. 3.296 (+34) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 177,6 (234 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 4,7, die Intensivbetten sind zu 6,1 Prozent belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 314 (+13) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 57 (+7),
Bodenfelde 1 (0),
Dassel 9 (+3),
Einbeck 38 (-1),
Hardegsen 50 (+1),
Kalefeld 8 (-1),
Katlenburg-Lindau 15 (+3),
Moringen 22 (+2),
Nörten-Hardenberg 55 (-2),
Northeim 45 (+5) und
Uslar 14 (-4) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 64 (+1) Personen verstorben.
Mit einer ersten Impfdosis wurden 97.139 Personen oder 73,8 % geimpft. Vollständig geimpft wurden bisher 93.927 Personen oder 71,3%. Mit der Auffrischungsimpfung wurden 5.780 Personen oder 4,4% geimpft. (Stand 11.11.2021)

Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus











16.11.2021 • 09:54 Uhr

Ärztekammer-Präsidentin besorgt über Corona-Hotspots Weihnachtsmärkte - Patienten sterben und nebenan wird gefeiert

Die Ärztekammer Niedersachsen hält ein Verbot von Weihnachtsmärkten für unausweichlich, falls sich die Corona-Lage in den nächsten Tagen und Wochen weiter zuspitzen sollte. «Je nach regionaler Inzidenzlage sollten im Extremfall auch Schließungen nicht ausgeschlossen werden», sagte Ärztekammer-Präsidentin Martina Wenker der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Dienstag): «Wir können doch nicht zusehen und feiern, während nebenan in den Krankenhäusern geplante Eingriffe wieder und wieder verschoben werden müssen, Corona-Patienten sterben und das Personal in Praxis und Klinik am Limit ist.»

Auch Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) machte die Öffnung von Weihnachtsmärkten von einer moderaten Infektionslage abhängig. «Gelangen aber auch wir in höhere Eskalationsstufen, müssen wir überlegen, ob Weihnachtsmärkte dann noch vertretbar sind», sagte er der Zeitung.











16.11.2021 • 09:45 Uhr

Leerstehende Kurhaus-Immobilie plötzlich auf der Tagesordnung der nächsten Bad Gandersheimer Ratssitzung

Es kommt wieder Bewegung in das Thema der seit einem Jahrzehnt so gut wie ungenutzten Kurhaus-Immobilie in Bad Gandersheim. Am 25. November 2021 geht es in öffentlicher Sitzung des neuen Stadtrates mit eine "Sanierungsrechtliche Genehmigung" für das Objekt. Es war bei einer Versteigerung für rund eine halbe Million Euro an einen neuen Eigentümer mit Firmensitz in Berlin gegangen (wir berichteten). Danach hatte sich die Stadt ihr mögliches Vorkaufsrecht über eine längere Frist gesichert. Sie war lange nicht darüber informiert, was der neue mögliche Eigentümer für ein Nutzungskonzept für das Gebäude plant.

Die Nutzung der Immobilie in dem Kurviertel ist planungsrechtlich starken Beschränkungen unterworfen. Ob die Eigentumsübertragung inzwischen rechtswirksam geworden ist haben die Beteiligten noch nicht bestätigen wollen.red












16.11.2021 • 09:29 Uhr

Einbeck: Wichtige Personalien und Persönlichkeiten bewegen heute die CDU - Nach Beatrix Tappe-Rostakski folgt Heidrun Hoffmann Taufall

Personalien und Persönlichkeiten werden die heutige Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes in Einbeck prägen. In der Versammlung in der Lokalität "Klapperturm" stehen unter anderem Vorstandswahlen auf der Tagesordnung. Dem Vernehmen nach gibt es einen Wechsel an der Spitze des Verbandes. Die bisherige Vorsitzende Beatrix Tappe-Rostalski (Opperhausen) wird die Funktion abgeben. Aussichtsreichste Kandidatin für de Nachfolge ist die Einbecker Ratfsrau Heindrun Hoffmann Taufall.

Mit Spannung wird das wahrscheinliche Schaulaufen der der beiden Anwärter auf den CDU-Kreisvorsitz erwartet. David Artschwager aus Bad Gandersheim und Tristan Marienhagen aus Northeim werden sich erstmals öffentlich und gemeinsam vorstellen und ihre politischen Perspektiven für den führungslosen CDU-Kreisverband Northeim aufzeigen.

Abschiedsstimmung ist bei einer weiteren Persönlichkeit angesagt. Es ist angekündigt, dass der aus dem Bundestags ausgeschiedene CDU-Abgeordnete Dr. Roy Kühne heute bei den Einbecker Christdemokraten anwesend sein wird. red /Fotos: Fis WMG /CDU














16.11.2021 • 09:13 Uhr

Bericht: Senioren über 75 fahren Rad fast nur noch mit Elektrohilfe

Trotz hoher Unfallzahlen raten die Unfallforscher der Versicherer (UDV) einem Zeitungsbericht zufolge nicht generell davon ab, im hohen Alter noch Pedelec zu fahren. Nach einer neuen UDV-Studie sind über 75-Jährige auf dem Zweirad fast nur noch mit Elektro-Unterstützung unterwegs. «Die hohen Unfallzahlen entstehen also nicht durch das Pedelec an sich, sondern durch die Tatsache, dass diese Senioren sonst gar nicht mehr Fahrrad gefahren wären»,
sagte UDV-Leiter Siegfried Brockmann dem Bremer «Weser-Kurier» (Dienstag).

«Man muss gegenrechnen, was diese neue Mobilität für ältere Menschen bedeutet: soziale Teilhabe, Bewegung an der frischen Luft und damit wieder gesundheitliche Vorteile», erläuterte der Experte. Helm- und Kurspflichten lehnte er aus juristischen Gründen ab: «Was ich nicht beim Fahrrad vorschreibe, kann ich auch nicht beim Pedelec vorschreiben.»

Zu denken sei aber an technische Lösungen, die das Tempo der Gefährte automatisch an die tatsächliche Tretkraft ihrer Fahrerkoppelten, sagte Brockmann: «Wenn jemand auf dem normalen Fahrrad nur Tempo 15 schafft, sollte ich ihm auf dem Pedelec keine 25 ermöglichen.»

2020 stieg die Zahl der Pedelec-Unfälle mit Personenschäden in Deutschland auf 15.415 an - innerhalb von fünf Jahren hat sie sich damit fast vervierfacht. Laut UDV sind rund vier Fünftel der Käufer von Pedelecs über 65 Jahre alt. Die Unfallforschung der Versicherer ist Teil des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft.epd










16.11.2021 • 09:08 Uhr

„Keine Angst vor einem politischen Ehrenamt haben.“ - Interview mit Susanne Glombitza, Bürgermeisterin Flecken Nörten-Hardenberg

Vita
1966 bin ich im Landkreis Northeim geboren. Mit meinem Mann Michael bin ich seit 1997 verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder. Nach meiner Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte und dem Studium (FH) der Verwaltungswirtschaft war ich 26 Jahre bei der Stadt Northeim in verschiedenen leitenden Funktionen beschäftigt. Seit 2012 arbeite ich beim Flecken Nörten-Hardenberg. Hier war ich zuerst Allgemeine Vertreterin der Bürgermeisterin. 2016 wurde ich selbst zur Bürgermeisterin gewählt.

Wann und wie begann ihr politisches Engagement? Gab es einen Schlüsselmoment?

Bürgermeisterin Susanne Glombitza: Ja, tatsächlich gab es einen Schlüsselmoment. Mit dem Entschluss meiner damaligen Chefin 2016 als Landrätin zu kandidieren, habe ich mich erstmals mit einer Funktion im politischen Engagement beschäftigt.

Wie sind Ihre Erfahrungen im politischen Geschäft?

Bürgermeisterin Susanne Glombitza: Ich habe gute Erfahrungen im politischen Geschäft gemacht. Meine Rolle hierbei ist neben der Verwaltungsleitung auch der Ideengeber, Moderator und Motor zu sein, um in meiner Gemeinde etwas umzusetzen. Entscheidungen und Veränderungen werden demokratisch nach vorheriger intensiver politischer Diskussion getroffen, das gefällt mir.

Wie unterscheiden sich weiblicher und männlicher Politikstil?

Bürgermeisterin Susanne Glombitza: Ich kann nur über mich selbst sprechen. Letztendlich bringe ich das mit, was mir mit in die Wiege gelegt wurde und was ich gelernt habe. Ein Vergleich mit anderen liegt mir nicht.

Was muss sich verändern, damit sich mehr Frauen in Parlamenten engagieren?
Im Gemeinderat von Nörten-Hardenberg haben wir zurzeit bei 23 Sitzen insgesamt 7 Plätze mit Frauen besetzt. 2006 waren es nur 3 Frauen. Man kann die Frauen nur ermutigen, sich die Zeit zu nehmen und für ihre Gemeinde zu engagieren. Wir unterstützen Frauen in den Parlamenten mit Informationen und Fachwissen und auch mit einem Aufwendungsersatz für die Kinderbetreuung bei Sitzungen.

Was würde sich verändern, wenn die Parlamente paritätisch besetzt werden?

Bürgermeisterin Susanne Glombitza: Frauen gehen meines Erachtens auf einem anderen Weg an die Problemlösung heran. Sie haben andere Schwerpunkte, die sie in die Abwägung mit einbeziehen. Es wäre bestimmt die ein oder andere überraschende Entscheidung mit dabei.

Was sollten interessierte Frauen noch wissen, was ist für Sie noch wichtig?

Bürgermeisterin Susanne Glombitza: Ich kann nur raten, keine Angst vor einem politischen Ehrenamt zu haben. Man muss sich bewusst sein, dass man hier Entscheidungen trifft, bei denen man immer das Gesamtwohl der Gemeinde im Blick haben muss genauso wie die Auswirkung der Entscheidungen. Dabei ist es auch interessant, Hintergründe zu kennen, bevor man urteilt oder entscheidet. Es handelt sich um eine sehr abwechslungsreiche und interessante Aufgabe, da man Einblick in die vielschichtigen Themen erhält.

Anmerkung:
Das Interview wurde geführt von den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis , welche im Rahmen des Bündnis „Politik braucht Frauen“ nachgefragt haben. Wir danken den Gleichstellungsbeauftragten für die Dokumentation dieses Interviews auf den News-Portale des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group!












16.11.2021 • 09:02 Uhr

Bad Gandersheim: Zuerst Einkaufswagen bei Netto genommen, um damit Getränkeflaschen beim Eiscafé zu entwenden

Tatort: Bad Gandersheim, Marienstraße und Hildesheimer Straße, 13. November 2021 von 18:30 Uhr bis 14.November, 09:30 Uhr: Im genannten Tatzeitraum haben bislang unbekannte Täter zunächst einen Einkaufswagen beim Netto-Markt in der Marienstraße entwendet. Mit diesem haben die unbekannten Täter dann versucht, diverse Getränkeflaschen abzutransportieren, die zuvor aus einem Eiscafe in der Hildesheimer Straße entwendet wurden. Der Einkaufswagen wurde letztlich aus unbekannten Gründen am Eiscafe zurückgelassen und die Getränkeflaschen wurden anderweitig abtransportiert. Der Schaden wird auf gut 100 Euro geschätzt.
Zeugen, die in der Tatnacht Personen mit einem Einkaufswagen im Stadtgebiet gesehen oder anderweitige Beobachtungen gemacht haben, melden sich bitte bei der Polizei Bad Gandersheim unter der Telefonnummer 05382-919200 (bas).










16.11.2021 • 09:01 Uhr

Nach Einbruch in Bad Gandersheimer Ex-Kurklinik: Ein Einbrecher von Polizei gefasst

Tatort: Bad Gandersheim, Habichtsfang, Tatzeit: 14.November 2021, 14.45 Uhr. Zur Tatzeit sind zwei männliche Personen in die ehemalige Kurklinik am Habichtsfang eingebrochen. Hierbei wurden sie von einer Zeugin beobachtet. Sie alarmierte die Polizei. Beim Eintreffen der Polizei flüchtete einer der Täter vom Tatort. Der zweite Täter konnte durch die Polizei vor Ort gefasst werden. Hierbei handelt es sich um einen 29-jährigen Ortsfremden. Bei dem Täter konnte Diebesgut in Form von Bekleidung sichergestellt werden.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum noch unbekannten zweiten Täter geben können, melden sich bitte bei der Polizei unter der Telefonnummer 05382-919200 (bas)










16.11.2021 • 08:58 Uhr

Corona-Virus-Lage am Dienstag im Kreis Northeim: Inzidenz steigt auf 177,6

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage in n, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim: Das Robert Koch Institut meldet soeben einen neuen Höchstwert von über 177 mit. Die Zunahme der Neuinfektionen setzt sich somit fort.


Bürgermeisterin bemüht
sich um Corona-Testungen
in der Helios-Klinik


Unterdessen bemüht sich Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz seit Montag darum, dass wieder kostenlose Corona-Testungen in der örtlichen Helios-Klinik für Bürger möglich werden. Noch hat sich Helios zu der Bitte nicht geäußert, teilt Stadt-Pressesprecher Manfred Kielhorn auf Anfrage mit.
red/Grafiken: RKI/NDR










15.11.2021 • 19:55 Uhr

Hachenhausen am Abend: Feuerwehr verlegt schon wieder Schläuche und pumpt Löschwasserteich voll

Schon wieder sind die Bürgerinnen und Bürger im Bad Gandersheimer Ortsteil Hachenhausen neugierig und fragen sich: Was hat das zu bedeuten? Unser Reporter Wilhelm Kühne ist vor Ort. Er spürt und erlebt: Die Hachenhäuser/innen sind sensibilisiert, berichtet er. Mit großer Aufmerksamkeit werden die Aktivitäten der Feuerwehrkameraden beäugt. Die Nachbarn telefonieren sich an. "Wisst Ihr was die da machen?" Autofahrer stoppen. "Brennt es bei Euch schon wieder?" , fragt ein Fahrer. Es werden Schlauchleitungen verlegt. Der Löschteich wird unter Flutlicht voll Wasser gepumpt. Über die Straße ist eine Schlachbrücke gelegt. Alles sieht nach einer Übung aus. Ist es auch! Man will vorbereitet sein. Hachenhausen wird seit geraumer Zeit von einem unheimlichen Brandstifter genervt und verängstigt.

Gestern waren offiziellen Angaben zufolge über 500 Strohballen von einem unbekannten Brandstifter abgefackelt worden. Stadtbrandmeister Kai-Uwe Roßtock, selbst vor Ort, erklärte gegenüber Dipl.Ing. Wilhelm Kühne, dass zur Brandbekämpfung bis zu 150 Einsatzkräfte mobilisiert waren. Es gab noch weitere Fakten von obersten Feuerwehrmann der Stadt (wir berichteten). Die Flammen loderten bis viele Stunden immer wieder auf. Die Restballen wurden dann kontrolliert abgebrannt.

red/ Fotos: WK















15.11.2021 • 16:22 Uhr

Verunfallte Frau jetzt glücklich und voller Dank für ihre Rettung durch die Feuerwehr

Große Freude herrschte am Donnerstagabend, 28. Oktober 2021, bei der Freiwilligen Feuerwehr Kalefeld.

Frau Yvonne Antal, die am 24. Juni 2021, nach einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 445 von der Freiwilligen Feuerwehr und dem Rettungsdienst versorgt worden ist, besuchte die Feuerwehr in Kalefeld um sich für die Rettung und die Hilfe bei dem Verkehrsunfall zu bedanken.

Am Morgen des 24. Juni 2021 ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei PKW sowie einem LKW auf der B445 im Bereich der Netto-Kreuzung (wir berichteten). Aufgrund eines Ausweichmanövers kollidierten zwei PKW Frontal miteinander. Eine Person wurde dabei schwer und eine weitere mittelschwer Verletzt. Noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes, übernahm die Feuerwehr die Erstversorgung der schwerverletzen Unfallopfer.

Im Kreise der anwesenden Kameraden berichtete Frau Antal von Ihren Erinnerungen zu dem Unfall und ihrem Gesundheitszustand. Sie hat zwar nicht mehr allzu viele Erinnerungen, erinnert sich aber an die Hilfe der Ersthelfer und auch der Feuerwehr. Als Dankeschön spendete Frau Yvonne Antal Getränke und Snacks für den Dienstabend der Feuerwehr. tb/Foto: Tim Brand - Feuerwehr Kalefeld













15.11.2021 • 15:47 Uhr

Ampel-Parteien verschärfen ihr geplantes Corona-Gesetz - Wer neue Regeln kontrollieren soll weiß niemand

Die Ampel-Parteien, die demnächst Regierung machen wollen aber noch nicht sind, schärfen ihr Corona-Gesetz nach: Sie wollen 3G im Verkehr und am Arbeitsplatz, im Restaurant und bei Veranstaltungen 2G, am besten mit zusätzlichem Test. Für die Grünen ist zudem eine begrenzte Impfpflicht noch nicht vom Tisch.

Berlin (epd). Angesichts steigender Infektionszahlen schärfen SPD, Grüne und FDP ihr geplantes Corona-Gesetz nach. Wie Vertreter der drei Fraktionen am Montag mitteilten, wollen sie auch künftig Kontaktbeschränkungen insbesondere für Ungeimpfte ermöglichen und
eine 3G-Regelung im Fern- und öffentlichen Nahverkehr einführen: Passagiere müssen also nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder negativ getestet sind.

Wer das alles kontrollieren soll wird von SPD, Grünen und FDP bislang nicht gesagt.

Auch am Arbeitsplatz soll künftig 3G gelten, für Veranstaltungen oder Restaurantbesuche möglichst nur noch 2G oder sogar «2G plus», wodurch Geimpfte und Genesene zusätzlich einen negativen Test vorlegen müssen, während Ungeimpfte dann gar keinen Zutritt mehr haben. Zudem wollen die Ampelparteien eine Rückkehr zur Homeoffice-Pflicht und eine Testpflicht in Alten- und Pflegeheimen. Auch die Diskussion über eine berufsbezogene Impfpflicht dauert an.

Die geplanten Verschärfungen sollen in die Regelung zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes eingearbeitet werden, über das der Bundestag am Donnerstag abstimmen will. Das Maßnahmenpaket der Ampel soll sicherstellen, dass auch nach dem geplanten Auslaufen der epidemischen Lage nationaler Tragweite am 25. November Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus aufrechterhalten werden. Ihre Regelung formuliert eine Palette an Möglichkeiten, die die Länder dann umsetzen können.epd










15.11.2021 • 15:38 Uhr

CDU-Stadtverband Bad Gandersheim: Mitgliederversammlung wegen Corona extrem abgesagt

Aufgrund der sich so rasch, negativ entwickelnden Corona-Zahlen, hat sich der CDU Stadtverband Bad Gandersheim entschlossen, die für kommenden Samstag, 20. November 2021, geplante Mitgliederversammlung zu verschieben. Das teilt soeben Stadtverbandsvorsitzender Günter Ahrens mit. Und weiter heißt es bei ihm: Wenn sich die Infektionszahlen wieder in einem unbedenklichen Rahmen bewegen, wird der neue Termin auf diesem Weg bekanntgegeben. Die CDU bittet um Verständnis und wünscht Allen eine gesunde und ruhige Vorweihnachtszeit, so der Stadtverbandsvorsitzende.
red













15.11.2021 • 15:27 Uhr

Studie beweist: Leute lügen - Konventionelle Umfragen überschätzen Anteil Geimpfter - Es gibt viel mehr Umgeimpfte!

Bei Umfragen zur Corona-Impfung machen offenbar viele Menschen falsche Angaben. Wie eine noch unveröffentlichte Studie der Universitäten Konstanz und Mainz sowie der Technischen Universität Chemnitz zeigt, folgen Befragte bei ihren Antworten der «sozialen Erwünschtheit». Die Hochschulen teilten am Montag mit, dass mit Hilfe unterschiedlicher Fragetechniken eine
erhebliche Abweichung der Angaben zur Corona-Impfung nachgewiesen werden konnte.

Derzeit nähmen in Deutschland die meisten erwachsenen Menschen eine Impfung gegen Covid-19 als normativ erwünscht wahr - gleichgültig, ob sie die Norm persönlich für richtig oder falsch halten, hieß es weiter. «Dann entsteht ein Anreiz für Ungeimpfte, mit ihren Angaben von der Wahrheit abzuweichen, um eine Missbilligung durch wen auch immer zu vermeiden», sagte Felix Wolter, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Konstanz.

Die Forscher fragten aus einem Pool von insgesamt 7.530 Personen eine repräsentative Gruppe direkt nach ihrem Impfstatus und kamen auf eine Quote von 85 Prozent. Bei einer zweiten Gruppe wurde der Impfstatus durch indirekte Fragen ermittelt. Hier lag die Quote mit
rund 75 Prozent zehn Prozentpunkte niedriger. «Damit unterstreicht unsere Untersuchung, dass konventionelle, direkte Befragungen nach dem Impfstatus gegen Covid-19 den tatsächlichen Anteil der geimpften Bevölkerung überschätzen», sagte Jochen Mayerl von der TU Chemnitz. epd










15.11.2021 • 15:17 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 53 Neuinfektionen steigern Inzidenzwert auf 165,4 - Bad Gandersheim erreicht jetzt Anzahl von 50 Fällen

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 3.626 (+53) Corona-Infektionen bekannt geworden. 3.262 (+27) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 165,4 (218 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/.../niedersachsen-und-corona... veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 4,5, die Intensivbetten sind zu 6,1 Prozent belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 301 (+26) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 50 (+10),
Bodenfelde 1 (-1),
Dassel 6 (+1),
Einbeck 39 (0),
Hardegsen 49 (+4),
Kalefeld 9 (+3),
Katlenburg-Lindau 12 (+5),
Moringen 20 (+4),
Nörten-Hardenberg 57 (0),
Northeim 40 (-5) und
Uslar 18 (+5) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 63 (0) Personen verstorben.
Mit einer ersten Impfdosis wurden 97.139 Personen oder 73,8 % geimpft. Vollständig geimpft wurden bisher 93.927 Personen oder 71,3%. Mit der Auffrischungsimpfung wurden 5.780 Personen oder 4,4% geimpft. (Stand 11.11.2021)
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus










15.11.2021 • 15:08 Uhr

Haarsträubender Unfall! Nach Disput mit Radfahrer (50) überrollt Audi-Fahrer (57) einfach das liegende Fahrrad

Zu einem etwas kuriosen Unfall kam es gestern Nachmittag, 14.11.2021, gegen 16:00 Uhr, in der Schuhstraße. Dabei fuhr ein Autofahrer über ein auf der Fahrbahn liegendes Fahrrad.

Bisherigen Ermittlungen zufolge habe sich ein 50-jähriger Radfahrer gefährdet gefühlt, als aus seiner Sicht ein Audi in der Dammstraße mit einem zu geringen Seitenabstand an ihm vorbeigefahren sei. Kurz danach habe der Fahrradfahrer den Pkw in der Schuhstraße wiedererkannt, wo das Fahrzeug verkehrsbedingt habe warten müssen. Der 50-jährige habe sein Fahrrad zunächst auf die Fahrbahn vor den Audi gelegt und sei anschließend an den 57-jährigen Fahrzeugführer herangetreten. Nach einem kurzen Wortwechsel habe der Audifahrer seine Fahrt fortsetzen wollen. Dabei sei der 57-Jährige über das auf der Straße liegende Fahrrad gefahren. Pkw und Fahrrad wurden beschädigt. Der Gesamtschaden wurde vorerst auf ca. 1.500 Euro geschätzt. Die Polizei ermittelt weiter. jpm










15.11.2021 • 15:02 Uhr

Polizeipräsident Michael Pientka führt Polizeidirektorin Petra Krischker in das Amt als Leiterin der Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt ein


Im Rahmen einer Feierstunde mit geladenen Gästen aus der Stadt Wolfsburg und dem Landkreis Helmstedt sowie langjährigen Netzwerkpartnern der Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt führte Polizeipräsident Michael Pientka Polizeidirektorin Petra Krischker in ihr Amt als Dienststellenleiterin in Wolfsburg ein.

Die neue Aufgabe nimmt sie bereits seit dem 1. Oktober 2021 wahr. Am heutigen Tag fand nunmehr der offizielle Akt in den Räumlichkeiten der Polizeiinspektion in Wolfsburg statt.

Die 59-jährige Polizeidirektorin hatte in einem landesweiten Ausschreibungsverfahren für diesen Dienstposten den Zuschlag bekommen. Damit tritt Petra Krischker nach mehr als einem Jahr Vakanz die Nachfolge des bisherigen Inspektionsleiters Olaf Gösmann (63) an, der bereits Ende August 2020 in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Während der Amtseinführung würdigte der Behördenleiter nochmals die Arbeit ihres Vorgängers, Polizeidirektor a.D. Olaf Gösmann. Zugleich bedankte er sich bei der Leiterin des Zentralen Kriminaldienstes, Kriminaldirektorin Heike Heil (58), die seit mehr als einem Jahr die kommissarische Leitung der Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt verantwortet hatte.

Die neue Inspektionsleiterin Petra Krischker lebt im Landkreis Peine. Im Rahmen ihrer langjährigen Tätigkeit bei der Niedersächsischen Polizei war Polizeidirektorin Krischker in verschiedenen Behörden des Landes in Führungsverantwortung, auch in der Polizeidirektion Braunschweig. Zuletzt leitete sie die Polizeiinspektion Goslar.

Polizeipräsident Michael Pientka sagt über die neue Inspektionsleiterin:

"Mit Petra Krischker übernimmt eine Führungspersönlichkeit, die vor vierzig Jahren als eine der ersten Frauen bei der Schutzpolizei ihren Dienst antrat und die es mit viel Energie, hoher Kompetenz und großem Engagement geschafft hat, ihren eigenen Weg bis in die höchste Führungsebene der Polizei Niedersachsen zu finden. Sie war in jeder Dienststelle, für die sie bisher Verantwortung getragen hat, ein "kreativer Motor", um Weiterentwicklungen und Veränderungen voran zu treiben. Kolleginnen und Kollegen beschreiben Polizeidirektorin Krischker, als eine Führungspersönlichkeit mit Power, Durchsetzungsvermögen und großem Herz. Der neuen Inspektionsleiterin wünsche ich für alle künftigen Herausforderungen und Aufgaben weiterhin viel Kraft und Motivation, die ihre außergewöhnliche Karriere bisher auszeichnete." red/Foto: Polizei










15.11.2021 • 15:00 Uhr

Heute um 7.45 Uhr auf der B82: Schwerer Unfall mit vier verletzten Personen - Sechs Rettungsfahrzeuge im Einsatz!

Am heutigen Montag, 15. November 2021, 07.45 Uhr, befuhr ein 25-jähriger Seesener mit seinem Pkw Skoda die Bundesstraße 82, Seesen in Richtung Goslar. In Höhe der Anschlussstelle Astfeld musste er am Stauende verkehrsbedingt abbremsen. Ein nachfolgender Pkw-Fahrer wich nach rechts in den Gegenverkehr aus, er blieb bislang unbekannt. Ihm folgte ein 55-jähriger Saab-Fahrer aus Braunschweig, welcher stark abbremsen musste. Eine nachfolgende 18-jährige Fahrerin eines Pkw Mini aus Langelsheim konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und schob den Saab auf den Skoda. Danach fuhr noch eine 30-jährige Frau aus Langelsheim mit ihrem Pkw Suzuki auf den Mini auf. Bis auf den 25-jährigen Seesener wurden alle FZ-Führer verletzt.

Im Suzuki befand sich noch ein 90-jähriger Beifahrer, auch dieser wurde verletzt. Die Personen wurden in die Kliniken von Goslar und Salzgitter-Bad gebracht. Die Schadenshöhe liegt bei ca. 14 000 Euro. Im Einsatz waren sechs Rettungsfahrzeuge sowie die Feuerwehr Langelsheim. Es mussten austretende Flüssigkeiten/Gefahrstoffe aufgenommen werden. 2 Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Die Straßenmeisterei und eine Spezialreinigungsfirma reinigten im Anschluss die Unfallstelle. Die Richtungsfahrbahn Goslar war bis 09.30 Uhr voll gesperrt, eine Ableitung des Verkehrs erfolgte ab der Anschlusstelle Wolfshagen, es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in dieser Zeit.red/ Fotos: Polizei










15.11.2021 • 14:59 Uhr

Krankenhausärzte kritisieren große Zahl an Ungeimpften


Zum Auftakt des Deutschen Krankenhaustages in Düsseldorf hat der Verband der Leitenden Krankenhausärzte Deutschlands die nach wie vor große Zahl an Ungeimpften in Deutschland kritisiert. Angesichts der hohen Inzidenzzahlen zweifelte der Präsident des Verbandes, Michael A. Weber, an, «dass es jetzt die richtige Zeit ist, Karnevalsveranstaltungen zu machen». Der Deutsche Krankenhaustag findet bis Mittwoch (17. November) in Düsseldorf statt.
Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, erklärte indessen, aktuell sehe man in den Kliniken, dass erneut Engpässe durch die zusätzlichen Covid-Patienten auftreten, die das Personal der Krankenhäuser sehr stark belasteten. Laut Gaß ist die Lage in den Kliniken «dramatisch». Bald dürfte die Zahl von 4.000 Corona-Patienten auf Intensivstationen in deutschen Krankenhäusern erreicht sein.

Die Zahl der betreibbaren für Covid-19-Patienten geeigneten Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit konnte nach Angaben der Krankenhausgesellschaft zwar auf über 28.000 gesteigert werden. Zusätzlich steht eine Reserve bereit, die innerhalb einer Woche aktiviert werden kann. Allerdings ist die Zahl der verfügbaren Betten vor allem von Personalkapazitäten abhängig.epd










15.11.2021 • 12:27 Uhr

Welttheater-Einbeck zeigt:“Eternals” und “Fabian oder Der Gang vor die Hunde”

Das sind zwei neue Filme im Welttheater-Einbeck. Gezeigt wird:“Eternals”.
Spielzeiten für: „Eternals“ (ab 12)
3. LETZTE WOCHE!

Täglich 15:30 Uhr (2D)
Täglich 19:00 Uhr (3D) ausser Mo. Abend.
Inhaltsangabe
FSK ab 12 freigegeben
Seit Tausenden von Jahren leben die ursprünglich außerirdischen Eternals auf der Erde. Ajak (Salma Hayek) ist die Anführerin der zehnköpfigen Eternals-Gruppe. Mit ihrer stoischen Art und ihren Fähigkeiten zur Selbstheilung ist sie wie eine Mutter für die anderen und bildet die Brücke zwischen den Eternals und ihren Erschaffern, den Celestials. Zur Gruppe gehören auch die Kriegerin Thena (Angelina Jolie), die Waffen per Zauberkraft erschaffen kann, und der mächtige Ikaris (Richard Madden), der seit 7.000 Jahren eine Beziehung mit seiner Eternals-Kollegin Sersi (Gemma Chan) führt. Die übermächtig begabten Wesen haben den Auftrag, die Menschen vor den bösen Deviants zu beschützen, was sie lange mit Erfolg getan haben. Doch dann tauchen in der Gegenwart auf einmal wieder Deviants auf der Erde auf und dieses Mal scheint alles anders zu sein. Die Eternals müssen wieder aktiv werden und die Menschheit beschützen... Walt Disney Germany


Filmkunst Neue Filmreihe
Welttheater-Einbeck zeigt: “Fabian oder Der Gang vor die Hunde”
Spielzeiten für: „Fabian oder Der Gang vor die Hunde“ (ab 12)
FILMKUNST/ANSPRUCHSVOLL!:
Montag 20:00 Uhr!

Inhaltsangabe
FSK ab 12 freigegeben
Im Berlin des Jahres 1931 lässt sich der Germanist und Werbetexter Jakob Fabian (Tom Schilling) durch das Leben treiben. Während er tagsüber für die Werbung einer Zigarettenfirma zuständig ist, ist er nachts oft mit seinem Studienkollegen Labude (Albrecht Schuch) unterwegs und macht die Unterweltkneipen, Bordelle und Künstlerateliers unsicher. Das sorglose Leben der beiden jungen Männer wird durch eine durch Kommunisten und Nationalsozialisten geteilte Gesellschaft zunehmend bedroht und auch Labude träumt davon, dass die Klassen gegen die Obrigkeit revolutionieren. Fabian kann mit dem politischen Umbruch nicht viel anfangen und kommentiert die Geschehnisse ironisch. Eines Tages trifft er in einem Atelier auf Cornelia (Saskia Rosendahl) und verliebt sich auf den ersten Blick in sie. Fabians naives Leben nimmt eine dramatische Wendung, als er einer Entlassungswelle zum Opfer fällt, Cornelias Karriere als Schauspielerin jedoch an Fahrt aufnimmt...

Basiert auf Erich Kästners Roman „Der Gang vor die Hunde“, der eine Rekonstruktion von der Urfassung des Romans „Fabian“ ist. Dcm













15.11.2021 • 12:19 Uhr

Salzderhelden: Bahnhofskiosk "molli" schließt auf unbestimmte Zeit wegen Corona extrem

Aufgrund der pandemischen Lage schließt das molli Team den Bahnhofskiosk in Salzderhelden. "Die Zahlen sind alarmierend, die Betten auf den Intensivstationen in Niedersachsen zu fast 90 Prozent ausgelastet. Auch wenn es bisher keine Coronaansteckung in der molli gegeben hat, wird es im Winter in dem kleinen Innenraum kaum möglich sein das weiterhin zu gewährleisten", sagt Dennis Baltz vom molli Team. "Wir sehen uns in der Verantwortung, unsere Gäste und uns zu schützen." Die Toiletten werden probeweise offen gehalten und auch die Bahnhofshalle vom molli Team weiterhin gepflegt. "Wir freuen uns schon sehr, wenn die molli wieder eröffnen kann, sobald sich die Lage entspannt hat", sagt die Mitinitiatorin Lotte Herzberg. Somit können vorläufig keine sonntäglichen Gleiskonzerte stattfinden, auch die Brötchenabholung entfällt.
red











15.11.2021 • 12:10 Uhr

"Barbis" ist weg - Unbekannte stehlen Ortsschild in Bad Lauterberger Ortsteil

Am Ortsausgang des Bad Lauterberger Ortsteils Barbis (Landkreis Göttingen) ist mutmaßlich in der Nacht zum 3. Oktober ein Ortsschild gestohlen worden. Die Tat ereignete sich in der Oderfelder Straße gegenüber eines Firmengeländes. Unbekannte Diebe rissen den Rohrrahmen, an dem das Schild befestigt war, mitsamt Pfosten aus der Verankerung legten ihn in der Nähe ab. "Barbis" nahmen sie mit.

Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Bad Lauterberg unter Telefon 05524/9630 entgegen.jk










15.11.2021 • 09:45 Uhr

Corona-Virus-Lage am Montag: Inzidenzim Kreis Northeim bei 165,4 - Hohe Neuinfektionsrate bei Kindern

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Montag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert Koch Institut berichtet soeben in einer offiziellen Verlautbarung von einem tagesaktuellen Inzidenzwert von 165,4 im Landkreis Northeim. Das hohe Ansteckungsniveau mit dem Corona-Virus ist damit von Dauer.

Auffällig die weiter extrem hohen Inzidenzwerte bei jungen Leuten Vier- bis 15-Jährige).

red/ Grafiken: RKI/ARD/NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen













15.11.2021 • 09:35 Uhr

Bad Gandersheimer Stadtrat: Hendrik Geske startet als erster Ratsherr mit Initiative in die neue Ratsperiode - Online-Sitzungen der Gremien beantragt

Ratsherr Hendrik Geske aus Ackenhausen ist der erste Ratsherr, der soeben mit einer kommunalpolitischen Initiative in die neue Legislaturperiode des Bad Gandersheimer Stadtrat gestartet ist. In einem Schreiben an Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz beantragt der CDU-Kommunalpolitiker die Aktivierung einer bereits von ihm vorgebrachten Anregung. Er hält es für richtig, die Online-Übertragungen von Gremien der Stadt Bad Gandersheim aufrechterhalten. Vor dem Hintergrund der abenteuerlichen Corona-Ansteckungswerte in Bad Gandersheim und im Landkreis Northeim hat die Geske-Initiative hochaktuelle Relevanz.

Ratsherr Geske schreibt an die Bürgermeisterin: "Sehr geehrte Frau Schwarz, ich komme zurück auf meine Anregung in der Ratssitzung vom 01. Juli 2021 bezüglich der Beibehaltung von Online-Übertragungen der Rats- und Fachausschusssitzungen. Zu diesem Zeitpunkt schien die Corona-Pandemie rückläufig zu sein und bis dato durchgeführte Hybrid-Sitzungen unserer Gremien wurden eingestellt.Dennoch hielt ich es für ratsam die Übertragung im Internet beizubehalten, insbesondere wegen des großen Zuspruchs von Zuhörerinnen und Zuhörern, die nur online an Sitzungen teilnahmen. Die Verwaltung teilte dazu mit, dass dafür grundsätzlich die Änderung der Geschäftsordnung des Rates erforderlich ist und, dass sich der neue Rat mit dem Thema befassen sollte. Den neuen Rat gibt es ja nun und die aktuell stark ansteigenden Coronazahlen bringen uns leider jetzt in Zugzwang. Somit möchte ich darum bitten, dass wir uns sehr zeitnah mit diesem Thema beschäftigen. ch beantrage daher die Aktualisierung der Geschäftsordnung des Rates, um sowohl wegen Corona aber auch für eine transparente Ratsarbeit mit mehr Zuhörerinnen und Zuhörern zukünftig und dauerhaft einen rechtlichen Rahmen für Online-Sitzungen unserer Ratsgremien zu ermöglichen."
red /Screen Protokollauszug/Foto: Fis WMG














15.11.2021 • 09:17 Uhr

Arbeitgeberpräsident: Ohne Impfung oder Test kein Lohnanspruch - Absage an Homeoffice-Pflicht

Arbeitgeber müssten die Möglichkeit bekommen, den Impfstatus der Mitarbeiter abzufragen, fordert ihr Verband. Der Mittelstand kritisiert Pläne einer Homeoffice-Pflicht.

Wirtschaftsvertreter haben Pläne von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) kritisiert, in der Pandemie die Homeoffice-Pflicht wieder einzuführen. Das sei Ausdruck der Planlosigkeit der Corona-Politik, sagte der Geschäftsführer des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, Markus Jerger, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag). Der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA), Rainer Dulger forderte indessen die Möglichkeit für Arbeitgeber, den Impfstatus der Mitarbeiter abzufragen.

«Wir brauchen einen Anspruch auf Auskunft und Speicherung über den Impfstatus der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das ist eine notwendige Voraussetzung, um im Betriebsablauf für zielgenauen, effektiven Infektionsschutz sorgen zu können», sagte Dulger im Interview mit der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» («FAZ», Montag). Sei der Zugang zum Betrieb nur noch mit Genesenen- oder Impfnachweis oder negativem Corona-Test möglich, reduziere das natürlich das Infektionsrisiko.

Die Konsequenz wäre im Grunde schon nach heutiger Rechtslage klar, ergänzte Dulger: «Wer aus Gründen, die er selbst zu vertreten hat, nicht zur Arbeit erscheint, kann für die ausgefallene Arbeit keinen Lohn beanspruchen.» Andernfalls drohte erst recht eine Schieflage, wenn Menschen, die sich Tests und Impfung verweigern, mit bezahlter Freistellung belohnt würden.

Der Geschäftsführer des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, Jerger, erklärte zu den Homeoffice-Plänen, dass die Mehrzahl der Mittelständler längst individuelle betriebliche Lösungen gefunden habe für die Präsenzarbeit während der Corona-Pandemie. «Für ganze Branchen, etwa im Einzelhandel oder in Handwerksbetrieben war und ist Homeoffice ohnehin nicht praktikabel», sagte Jerger: «Deshalb sagen wir Nein zu einer Wiederauflage der Homeoffice-Pflicht.»epd











15.11.2021 • 09:12 Uhr

Diebstahl eines Elektrorades an der Paracelsus Roswithaklinik

In der Zeit von Freitag, 12. November 2021 , 17 Uhr, bis Sonntag, 14.November 2021, 17:50 Uhr, entwendete ein bislang unbekannter Täter das Elektrorad eines Patienten der Paracelsus Roswithaklinik in der Dr.- Heinrich-Jasper-Straße 2a. Das Elektrorad war mittels Kettenschloss am Vorderreifen angeschlossen. Der Täter löste den Vorderreifen vom restlichen Teil des Fahrrades ab und konnte es so entwendeten. Dem Geschädigten entstand dadurch ein Schaden von ca. 1300 Euro. Das Elektrorad ist von der Marke Triumph und in der Farbe graugrün.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise auf den Täter oder den Verbleib des Elektrorades geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Bad Gandersheim (05382-919200) zu melden. (Gei)










15.11.2021 • 09:09 Uhr

Brand in stark vermüllter Wohnung eines 56-Jährigen in der Hildesheimer Nordstadt - 19 Menschen evakuiert

Am gestrigen Sonntag gegen 20:14 Uhr erhielt die Berufsfeuerwehr Hildesheim über Notruf die Information, dass es in einem Mehrfamilienhaus in der Bugenhagenstraße / Hildesheim zu einem Brand gekommen war. Auf Grund dieser Erkenntnis wurde die Berufsfeuerwehr Hildesheim, sowie die Ortswehren Bavenstedt und Drispenstedt zum Einsatzort entsandt. Außerdem begaben sich drei Funkstreifenwagen zum Geschehensort.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde bekannt, dass es in der Wohnung eines 56-jährigen Mieters zu einem Feuer im Küchenbereich gekommen war. Der dort alleinlebende Mieter bewohnte eine stark vermüllten Wohnung und versuchte vorerst das Feuer mit eigenen Mitteln zu löschen. Da dies jedoch misslang, rief er einen Nachbarn um Hilfen, welcher schließlich die Rettungsmittel informierte. Die eingesetzten Feuerwehrkameraden mussten die im Wohnhaus aufhältigen 19 Menschen evakuieren und konnten das Feuer zügig bekämpfen.

Durch das Feuer entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 10000 Euro, zudem wurde die Wohnung durch die toxischen Gase vorerst unbewohnbar. Der geschädigte Mieter konnte für die kommende Nacht in einer städtischen Wohneinrichtung untergebracht werden. Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt.

Die Brandursache ist bislang nicht bekannt. Der Brandort wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an und werden am morgigen Tage durch das zuständige Fachkommissariat 1 des zentralen Kriminaldienstes übernommen.jul










15.11.2021 • 09:04 Uhr

Ablesen der Wasseruhren startet in Bad Gandersheim - Stadtwerke: "Bitte Kunden-online-Portal nutzen"

Die Stadtwerke Bad Gandersheim versenden ab sofort wieder die Briefe zur alljährlichen Wasserzählerablesung durch die Kunden und Kundinnen. Wie im letzten Jahr wird es alternativ zum Kartenrückversand ein Internetportal zur Zählerstandseingabe geben. Das Onlineportal öffnet ab Freitag, 19.11.2021 bis zum 10. Dezember 2021. Über die Homepage der Stadt www.bad-gandersheim.de führt ein Wasseruhr-Foto zur Eingabe-Startseite. Dort können alle Kunden passwortgeschützt ihre Zählerstände eingeben. Das gilt auch für die Kunden der Wasserverbände im Gemeindegebiet, den Wasserverband Hachenhausen-Seboldshausen sowie Harriehausen, denn dort erheben die Stadtwerke Abwassergebühren.

Alternativ zur elektronischen Abgabe kann auch eine ausgefüllte Ablesekarte zurückgeschickt werden. „Bitte nutzen Sie lieber die digitale Variante“, so die Betriebsleiterin Astrid Schelle. Dies spart zusätzlichen Personalaufwand in der Datenerfassung, was auch zur Gebührenstabilität beiträgt. Die Stadtwerke hatten das Projekt „Internetportal“ im Jahr 2020 vorangetrieben, was sodann 54 Prozent der Kunden und Kundinnen erstmalig erfolgreich genutzt haben. sbg/Foto: Fis WMG











14.11.2021 • 19:29 Uhr

Vitalpark Bad Gandersheim: Renovierungsarbeiten im Hallen- und Bewegungsbad

Aufgrund von erforderlichen und inzwischen angefangenen Renovierungsarbeiten ist derzeit das Hallen- und Bewegungsbad im Gesundheitszentrum Vitalpark in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim leider schon seit einiger Zeit nicht zu benutzen. Darauf hat im Gespräch Vitalpark-Geschäftsführer Nuri Celik gemeinsam mit Karin Bargstädt im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group hingewiesen. Der Betrieb im gesamten Fitnessebereich läuft derzeit weiter. Dabei sind die Corona-Hygieneregeln zu beachten.

Die Geschäftsführung verwahrte sich in diesem Zusammenhang gegen öffentlich in einer Podiumsdiskussion aufgestellte Behauptungen, er würde von der Stadt ein Entgelt von 50.000 Euro für die Bereitstellung des Bewegungsbades verlangen. "Das ist vollkommen falsch und stimmt nicht!", stellte Geschäftsführer Celik klar.

In der Podiumsdiskussion im Glaubenszentrum hatte Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz dem MTV-Vorsitzenden versprochen, mit Geschäftsführer Celik die Nichtbenutzbarkeit des Bewegungsbades zu besprechen. Dieser Dialog hat nach Celiks Angaben inzwischen stattgefunden. Dabei seien die Gründe für die unabweisbare Schließung des Bades Franziska Schwarz und Frau Claudia Bastian unmissverständlich vermittelt worden.

Sobald die Renovierungsarbeiten im Bewegungsbad und an der Badtechnik erledigt seien würde nach der behördlichen Überprüfung der Wasserqualität das Bad wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das könnte Ende Januar 2022 der Fall sein, versicherte Celik.

Geschäftsführer Celik bat die bisherigen Dauerbadegäste und Kunden/innen um Verständnis für die dringend erforderlichen Renovierungsarbeiten. red /Fotos: Fis WMG












14.11.2021 • 18:31 Uhr

CDU-Kreisverband Northeim: Kreisparteitag im November abgesagt und auf Dezember 2021 verschoben -

Die Führungsspitze beim CDU-Kreisverband Northeim bleibt weiter vakant. Der für November 2021 von den stellvertretenden Vorsitzenden Artschwager (Bad Gandersheim) und Bauer (Uslar) für einen November-Termin angekündigte Kreisparteitag ist definitiv abgesagt worden. Als Gründe sind Schwierigkeiten bei der Suche nach einem geeigneten Versammlungsraum laut geworden. Zuvor hatten private Betreiber von Versammlungsräumen in Hotels klipp und klar erklärt, dass bei ihnen nur Treffen unter der "G2" Regel stattfinden können. Das hätte bedeutet, dass umgeimpfte Parteimitglieder in der Räumlichkeit nicht zugelassen gewesen wären. Dasaber verstößt gegen gesetzliche Bestimmungen.

Jetzt ist die Kreispartei, die einen neuen Führungskopf zu wählen hat, auf die Idee gekommen, einen kommunalen Versammlungsraum zu ordern. Infrage käme beispielsweise die Northeimer Stadthalle oder die neue Multifunktionshalle in Einbeck. Abmachungen zu einer dieser oder anderer Lokalen sind noch nicht getroffen. Ebenso gibt es keinen neuen Termin für den CDU-Kreisparteitag.

Bestand hat dagegen die Bewerbung von zwei Kandidaten für den Vorsitzendenjob. Es sind dies die Herren Artschwager (Bad Gandersheim) und Marienhagen (Northeim). red










14.11.2021 • 18:13 Uhr

Wenn das man stimmig ist angesichts der Corona-Verschärfung: Mehrere Tausend Menschen zu "Stadionsingen" vor Weihnachten erwartet

Mit einem großen „Stadionsingen“ in der HDI-Arena wollen Initiatoren aus Hannover das Weihnachtsfest einläuten. Dazu werden am 22. Dezember um 18 Uhr im Fußballstadion von Hannover 96 nach Angaben der Veranstalter mehrere Tausend Teilnehmende erwartet. „Kirche, Religion und Fußballstadion - das passt zusammen“, sagte der Geschäftsführer des Fußballclubs, Martin Kind, am Donnerstag in Hannover. Zu den Initiatoren gehören neben Hannover 96 die christlichen Kirchen, der Sender „Radio 21“, das Straßenmagazin „Asphalt“ und weitere Partner.

„Mit diesem Projekt entwickeln wir gemeinsam ein neues Format für Hannover, das es in dieser Stadt so noch nicht gegeben hat“, unterstrich Kind. Es solle sich zur Tradition entwickeln. Der Erlös der Charity-Aktion aus Eintrittskarten soll komplett in ein Hilfsprojekt für wohnungslose Menschen fließen. „Mitten in unserem Land leben Menschen auf der Straße, ohne sichere Unterkunft“, sagte die evangelische Theologin Margot Käßmann. „Es ist eine Frage der Solidarität, christlich gesprochen der Nächstenliebe, sie bestmöglich zu unterstützen.“

Die frühere hannoversche Landesbischöfin Käßmann wird im Stadion die Weihnachtsgeschichte aus der Bibel vorlesen. „Ich wünsche mir, dass die Menschen hier auch Trost finden in einer für sie schwierigen Zeit“, sagte sie Insgesamt sollen bei der Aktion 18 Weihnachtslieder gesungen werden - von „Stille Nacht“ bis zu „In der Weihnachtsbäckerei“.

Bläser, ein Keyboarder, ein Kinderchor sowie Gesangssolisten sollen die Lieder anstimmen, erläuterte der evangelische Stadtsuperintendent Rainer Müller-Brandes: „Ich freue mich auf ein wunderbares Fest und ein Kerzenmeer.“ Auch der Wohnungslosenchor aus Hannover wird zu hören sein. Für alle Besucher gilt eine strikte 2G-Regel.

Vorbild für das Singen im Fußballstadion sind weihnachtliche Aktionen in anderen Städten wie Berlin oder Köln.

Der Erlös soll der Ökumenischen Essensausgabe für bedürftige Menschen in Hannover zugutekommen. „Wir sehen, dass der Bedarf sehr groß ist“, sagte der katholische Propst Christian Wirtz. Inzwischen würden im Winter jeden Tag bis zu 200 Portionen ausgegeben - nicht nur an Wohnungslose. epd










14.11.2021 • 17:11 Uhr

Novum beim Volkstrauertag in Bad Gandersheim: Vize-Bürgermeister Hohls und Klein halten erstmals Ansprache gemeinsam - Für ein friedliches Miteinander

Was für eine Zeichen des Friedens und der Versöhnung heute beim Volkstrauertag-Zeremoniell in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. Erstmals wurde das offizielle Gedenken mit Ansprachen und Kranzniederlegung nicht von einem Bürgermeister-Vertreter, sondern von zweien zelebriert. Für Franziska Schwarz traten erstmals in der Öffentlichkeit Vize-Bürgermeister Heinrich Hohls und Vize-Bürgermeister Pastor Gerry Klein gemeinsam am Ehrenmal in der Tummelburg auf.

Zuvor hatte Pastor Gerry Klein noch allein am Gottesdienst in der Evangelischen Stiftskirche teilgenommen. Danach gab es den Volkstrauer-Akt am Ehrenmal. Hier überließ Heinrich Hohls den zweiten Teil seiner Rede an Pastor Gerry Klein. Beide Kommunalpolitiker würdigten die Opfer der Krieg und appellierten, das Leid nicht zu vergessen. Man müsse alles tun, damit sich so etwas Schreckliches nie wiederholt. Dann legten Hohls und Klein gemeinsam den Kranz der Stadt Bad Gandersheim am Ehrenmal nieder. Das alles war eine Ansage an den Frieden im Kleinen wie im Großen.

Durch den gemeinsamen Auftritt des Grünen-Politikers mit dem Unabhängigen, dem ehemaligen Leiter der Bibelschule des Glaubenszentrums in Bad Gandersheim, wurde ein sichtbares Zeichen für friedliches Miteinander gesetzt. Im Vorfeld der Wahl von Pastor Gerry Klein zum stellvertretenden Bürgermeister waren von den Grünen gewisse Vorbehalte vorgebracht worden.

red / Fotos: Fis WMG












14.11.2021 • 15:49 Uhr

Unverbesserlich oder doppelt wirkt besser: Betrunkener Fahrer zweimal krass auffällig

Der Fahrer eines blauen BMW wurde der Polizei durch Zeugen gemeldet, da er mit unsicherer Fahrweise am Samstag gegen 23.20 Uhr im Stadtgebiet Warburg (Landkreis Höxter) aufgefallen war. Das Fahrzeug konnte von der alarmierten Polizei angehalten werden. Der 32 jährige Fahrer zeigte eindeutige Anzeichen von Alkoholkonsum. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt. Ein Strafverfahren wurde ebenfalls eingeleitet.

Im weiteren Verlauf der Nacht wurde der blaue BMW am frühen Samstagmorgen gegen 02:55 Uhr im Bereich Daseburg nochmals fahrender Weise angetroffen. Wieder saß der 32 jährige Warburger am Steuer. Diesmal zeigte der Alkoholtest einen noch höheren Wert als am späten Freitagabend. Dem Fahrer wurde erneut eine Blutprobe entnommen und ihm droht ein weiteres Strafverfahren. red










14.11.2021 • 13:46 Uhr

LaGa-Baustellenradar aktuell: Wegebau im LaGa Auepark kommt voran

Anlässlich einer aktuellen Baustellenbegehung, wir berichteten, konnte mit Freude festgestellt werden, das Kluges Wegebau beim LaGa-Projekt Gestaltung des Auepark (Koppelwiese) gut vorankommt.

Jetzt ist dort nur noch wenig zu machen, denn dann geht’s wegen der Stegbaustelle erst einmal nicht weiter mit der wassergebundenen Decke in Richtung Dr.-Heinrich-Jasper-Straße. Wie lange hier dann der weitere Wegeausbau erst einmal angehalten wird, konnte am vergangenen Freitag nicht in Erfahrung gebracht werden. Es ist bei der LaGa Geschäftsleitung nachgefragt.


Da der Berichterstatter noch den alten Wegeaufbau kannte, weil er dort mit der Mutter am Rollator und später im Rollstuhl versuchte durchzukommen und abbrach, musste natürlich die Frage nach der Barrierefreiheit des Wegeaufbaues geklärt werden. Die noch anwesenden Mitarbeiter der Firma Kluge konnten kompetent Auskunft geben. Das Material kommt aus der Region, aus Parensen von der Firma Dispo plus aus dem erweiterten Produktkatalog.

Wassergebundene Wege sind kornabgestufte Brechsand-Splitt-Gemische, die hier als Wegeaufbau im Auepark zum Einbau kommen. Dieser ungebundene Wegebau ist hier ökologisch sinnvoll und kostengünstig im Vergleich zu versiegelnden Bauweisen. Natürlich muss der locke Aufbau entsprechend unterhalten werden, damit er auch auf Dauer barrierefrei genutzt werden kann. Auf dem Erdplanung wurde zunächst eine erste Schicht Frostschutzmaterial mit der Korngröße 0-32 Millimeter also B2 Material, das Qualitäts- und Gütegeschützt ist, aufgebracht. Darauf dann, abgestuft eine 2. Schicht der Korngrößen 0-16 mm und als Feindecke oben abschließend Feinmaterial der Körnung 0-5 mm. Diese Produkte der Firma haben sich auch bereits auf Wegen im Tiergarten in Berlin bewährt, wo tausende von Radfahrern radeln. Mit dem Hinweis auf gute Arbeit, vom Beobachter Dipl.-Ing. Wilhelm Kühne konnten die Fachkräfte zufrieden ins Wochenende reisen.

Auf einem der Bilder sind auch neu aufgestellte, sehr robuste Sitzgelegenheit, die nicht so leicht Vandalismus zum Opfer fallen, zu erkennen. Diese sogenannte Möblierung war bisher Mangelware in diesem naturnahen Erholungsbereich. Darauf können sich Besucher der LaGa und natürlich auch danach schon freuen. Sonst sieht man an den Einzelbäumen eine schützende Ummantelung mit Abstandshaltern und Verbretterung. Da hier auch Baumaschinen zum Einsatz kommen, ist so für Schutz, Sicherheit und Erhalt gesorgt, wie sich das für eine Landschaftsbaufirma auch gehört.

Zum Stegbau und Arbeitsschutz ist ein ein separater Report publiziert.

red/Fotos: WK













14.11.2021 • 13:25 Uhr

Hachenhausen: Behörden genehmigen kontrollierten Abbrand der Strohballen

Stadtbrandmeister Kai-Uwe Rostock war vor wenigen Minuten mit Fis-WMG Reporter vor Ort am Brandort Hachenhausen. Dort wurde klargestellt: bis zu 150 Einsatzkräftewaren bei dem Schadenfeuer von bis zu 600 Strohballen im Löscheinsatz. Es wurden zwei B-Schlauchleitungen verlegt und ein Tanklöschfahrzeug aus Harriehausen war im Einsatz. Der Feuerlöschteich bei der Stallanlage war leer und wurde von der einer Leitung gefüllt.

Von dort ging die aktuelle Visite dann weiter zur Brandstelle und jetzt noch zur Brandwache. Die andere Leitung wurde direkt zur Brandstelle verlegt. Direkt daneben ist ein Reifenlager zur Abdeckung der Silos, daher war eine zusätzliche Gefahrenlage gegeben.

Wichtiger Hinweis des Stadtbrandmeisters:
Bei Strohbrand entsteht besonders viel Rauch, die kleinen Lüfter schaffen das nicht, daher wurde der Einsatz des leistungsstarken Lüfters der Conti-Wehr aus Northeim angefordert.
Mit dem Landkreis Northeim, Wasser- und Umweltbehörde ist der kontrollierte Abbrand abgestimmt. red/Fotos: WK/Kai-Uwe Roßtock















14.11.2021 • 11:27 Uhr

Hachenhausen: Brand von 500 bis 600 Strohballen - 110 Einsatzkräfte aktiv - 15.000 Euro Schaden -

Tatort: Bad Gandersheim, Hachenhausen, Tatzeitr: 14.11.2021, 01:50 Uhr:

Zur angegebenen Zeit ist durch eine Funkstreifenwagenbesatzung ein Feuerschein im Bereich der Ortschaft Hachenhausen bemerkt worden. Auf der weiteren Anfahrt wurde dann festgestellt, dass es auf einem Feld östlich der Ortschaft Hachenhausen aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Brand von Strohballen gekommen ist. Hierbei sind sämtliche Ballen, ca. 500 bis 600 Stück, abgebrannt.

Ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes landwirtschaftliches Gebäude kann durch die Freiwillige Feuerwehr verhindert werden. Die Schadenshöhe beträgt ca. 15.000 Euro. Zur Brandbekämpfung ist die FFW mit insgesamt 110 Einsatzkräften vor Ort. Zudem wurde, damit die FFW die einzelnen Glutnester ablöschen kann, das THW (10 Einsatzkräfte) angefordert, um die abgebrannten Strohballen auseinanderzuziehen.

Zeugen, die in der Nacht Beobachtungen gemacht haben, melden sich bitte bei der Polizei unter der Telefon 05382-919200 (bas) /Foto: Kai-Uwe Roßtock










14.11.2021 • 11:22 Uhr

Goslar: Gefährliche Körperverletzung - Auf Niedergeschlagenen eingetreten und Handy zerstört

Am heutigen Sonntag, gegen 02:15 Uhr, kam es zu einer gefährlichen Körperverletzung in der Goslarer Innenstadt. Ein 41jähriger Goslarer befand sich fußläufig auf dem Gehweg der Straße Vogelsang, als er aus einer Personengruppe heraus von einer Person angegriffen wurde. Ihm wurde mehrfach ins Gesicht geschlagen. Durch die Schläge fiel er zu Boden. Am Boden liegend wurde durch den unbekannten Täter auf ihn eingetreten und anschließend sein Mobiltelefon zerstört.

Zeugen des Vorfalls werden gebeten sich bei der Polizei Goslar unter 05321/3390 zu melden.











14.11.2021 • 11:19 Uhr

Bericht: Bundeswehr will wegen Corona Tausende Soldaten mobilisieren

Angesichts der verschärften Corona-Lage will die Bundeswehr laut «Spiegel» 12.000 Soldaten für Hilfsmissionen in Bereitschaft versetzen. Sie sollen überlastete Kliniken und Gesundheitsämter unterstützen.

Die Bundeswehr bereitet sich angesichts stark steigender Infektionszahlen einem Bericht zufolge auf eine bundesweite Corona-Notlage vor. Der zuständige Generalleutnant Martin Schelleis wolle dazu möglichst schnell bis zu 12.000 Soldaten und Soldatinnen zur Unterstützung überlasteter Kliniken und Gesundheitsämter mobilisieren, berichtete «Der Spiegel» (Samstag online). Zudem sollten uniformierte Helfer bei Booster-Impfungen und
der Ausweitung von Schnelltests vor Pflegeheimen und Krankenhäusern bereitstehen. Das Verteidigungsministerium bestätigte den Bericht zunächst nicht.

Laut «Spiegel» sollen bis Ende November bereits 6.000 Soldatinnen und Soldaten Helfer bereitstehen, bis zur Weihnachtszeit dann gut 12.000. Mehr als 10.000 Soldaten habe die Truppe nur während der kritischen Phasen der Pandemie im Winter 2020 und Frühjahr 2021 im
Einsatz gehabt, hieß es. Derzeit halte sie für die Unterstützung von zivilen Einrichtungen gut 3.000 Soldaten vor.

Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte dem Evangelischen Pressedienst (epd), die Bundeswehr registriere aktuell eine steigende Zahl sogenannter Amtshilfeanträge, mit denen die Kommunen Nothilfe der Bundeswehr anfordern. Bisher seien mehr als 8.500 solcher Anträge
eingegangen, erklärte der Sprecher am Samstagabend.epd










14.11.2021 • 11:06 Uhr

Getötetes Tier auf Spielplatz - Polizei: Marder mit Mistkabel erstochen

Am gestrigen Samstag, gegen 10 Uhr, entdeckte eine Spaziergängerin einen toten Marder auf dem Spielplatz Oppelner Weg in Goslar. Das Tier wurde offensichtlich durch eine Mistgabel erstochen, welche sich noch in dem getöteten Tier befand.

Hinweise auf den/die Täter(in) werden unter 05321/3390 erbeten.










14.11.2021 • 10:59 Uhr

Northeimer Handball Club: Gegen Tabellenletzten Oberlosa Plauen enttäuschendes Remis

Enttäuschung für den NHC. Nachdem man den Tabellenletzten aus Plauen über weite Teile der Partie kontrollierte, fehlte hintenraus die letzte Konsequenz und man trennte sich 24:24 (11:13).

Vor Beginn der Partie standen die Vorzeichen deutlich auf Seiten des NHC: trotz der Niederlage gegen die Eintracht aus Hildesheim zwei Wochen zuvor fuhr man als klarer Favorit nach Plauen. Vom bisher punktlosen SV wollte man unbedingt zwei Punkte mit nach Hause nehmen.

Nach einer ausgeglichen Anfangsphase traf Sören Lange per Tempogegenstoß zum 7:8, der ersten Führung für den NHC. In der Folge konnte man sich Schritt für Schritt absetzen und aus einer stabilen Abwehr heraus mit viel Tempospiel den Gegner auf Abstand halten. Christian Stöpler und Paul Hoppe konnte in der Offensive erfolgreich abschließen. Der Abwehrverbund um Joé Schuster agierte mit viel Engagement. Einzig und allein die ausbaufähige Chancenverwertung des NHC verhinderte eine höhere als die 11:13-Führung zur Pause.

In den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel erwischte der NHC einen guten Start und konnte sich schnell auf 12:17 absetzen. Aus einer weiterhin engagierten Abwehr heraus wurden sich unter anderem einfache Tore über die erste Welle erspielt, nach gut 40 Minuten hieß es somit 14:20 für den NHC. Mit dieser klaren Führung im Rücken schien der Sieg sicher. Unglückliche Zeitstrafen für den NHC sorgten in den letzten 15 Minuten der Partie jedoch dafür, dass der NHC vermehrt in Unterzahl agieren musste. Die Chancenverwertung in dieser Phase des Spiels ließ ebenfalls zu wünschen übrig, sodass der Gegner den Abstand kontinuierlich verringern konnte.

Zehn Minuten vor Schluss hieß es so 20:20. Nachdem Joé Schuster in der 48. Minute nach seiner dritten Zeitstrafe das Feld verlassen musste, ereilte Paul-Marten Seekamp in der 55. Minute dasselbe Schicksal. Der gebeutelte NHC konnte nichtsdestotrotz ein Davonziehen des Gegners bis zuletzt verhindern. Nach einer Auszeit des SV mit noch 30 Sekunden auf der Uhr schien kurzzeitig sogar ein Punktgewinn für den NHC nochmals in Gefahr, doch der in der Schlussphase eingewechselte Yannis Pätz im Tor des NHC parierte den Kempa-Versuch des SV und hielt so dem NHC zumindest einen Auswärtspunkt fest.

Trainer Barnkothe zeigte sich nach der Partie vor allem mit der mangelhaften Chancenausbeute seines Teams unzufrieden. Für das Team heißt es jetzt Kopf hoch und Konzentration auf das kommende Spiel gegen den HSV Hannover.

Für den NHC spielten: Eggert, Pätz; Pogadl, Meyer, Schuster, Lange 3 (0/1), Seekamp 4, Neufing, Falkenhain 6/1, Hoppe 2. Sültmann 2, Bode 2, Stancic, Buhinicek, Stöpler 4/1 (1/2), Wodarz 2.

Am kommenden Samstag den 20. November um 18 Uhr heißt es wieder Heimspielzeit in der Stadionsporthalle in Einbeck. Als Gast begrüßt der NHC dann den HSV Hannover. Mit einem Heimsieg will der NHC wieder erfolgreich sein und den Kampf um den wichtigen Platz SECHS angehen.Die Northeimer hoffen viele Zuschauer. Einlass ab 18 Jahren ist wie gehabt nach der 2-G-Regelung.

SAVE THE DATE!!!

Das übernächste Heimspiel findet bereits am Sonntag, 28. November um 17 Uhr, in der Northeimer Schuhwallhalle statt. Spieltagssponsor ist dann der EDEKA Markt Treffpunkt Schnabel. In einer Verlosung können neben 3 große Präsentkörben und noch 12 Einkaufsgutscheine von 15 Euro bis 50 Euro gewonnen werden. Das Los kostet 2 Euro und der Erlös kommt der Nachwuchsarbeit des NHC zugute.

red/ok/Foto: Spieker Fotografie.











14.11.2021 • 10:53 Uhr

Am 3. Dezember um 19 Uhr erzählt Andreas Pröve im PS.SPEICHER über China - von Shanghai nach Tibet

China ist einzigartig, voller Widersprüche und Überraschungen. Andreas Pröve setzt sich ein hohes Ziel: 6000 Kilometer im Rollstuhl von Shanghai zu den Quellen des Jangtsekiang in Tibet. Mit Bildern, die den Atem rauben, mit Herzblut, unerschöpflichem Humor und Leidenschaft fesselt er sein Publikum. Es leidet, lacht, kämpft mit ihm, und erlebt sein großes Glück als er sein Ziel erreicht.

Der Weg dorthin ist gepflastert mit bewegenden Momenten großer Hilfsbereitschaft. Unüberwindliche Widerstände bedrohen seinen Traum und zwingen ihn zu immer neuen Umwegen. Er durchquert Wüsten und Megastädte, Welten aus riesigen Felssäulen, aus Terrassenfeldern, und Gebirgen, die in allen Regenbogenfarben leuchten. Doch am Ende sind es aufwühlende Begegnungen mit den Menschen, die anrühren und hinreißen. Ihre Lebensgeschichten und Portraits, ihr Glaube und unerschütterlicher Optimismus, verleihen seiner spannenden Reise die Faszination.

Andreas Pröve, geboren 1957, bekannter Fotoreporter und Buchautor, verunglückte als 23jähriger mit seinem Motorrad und ist seitdem querschnittsgelähmt. Schon drei Jahre nach dem Unfall brach er im Rollstuhl zur ersten Indienreise auf und tourt bis heute, getrieben von der Lust am Entdecken und unstillbarer Neugier, durch die Welt. Dabei schreckt er auch nicht vor extremen Herausforderungen zurück.

Ebenso offensiv und hautnah wie er reist, ist seine Bühnenpräsenz. Authentisch und emotional fesselt er das Publikum. Ansteckender Witz, Humor und die Offenheit dessen, der das Leben liebt, prägt auch seine Bücher, die die "SPIEGEL" Bestsellerlisten erreicht haben.
Der Eintritt kostet 10 Euro; FörderFreunde haben freien Zugang. Tickets gibt es im Vorverkauf im PS.SPEICHER oder an der Abendkasse.

Die Durchführung der Veranstaltung erfolgt unter der derzeitig geltenden COVID19- Verordnung, bitte informieren Sie sich tagesaktuell, welche Richtlinien gelten. Interessierte werden gebeten, sich vorab per E-Mail bei ursula.raschke@ps- speicher.de bzw. Tel. 05561 92320 270 zu registrieren. red/ Fotos: Pröve












14.11.2021 • 10:47 Uhr

Hachenhausen:Mysteriöse Brandserie geht weiter - Wieder um 2 Uhr Alarm - Strohballen abgefackelt - Feuerteufel aktiv?

Die mysteriöse Serie von Bränden in dem Bad Gandersheimer Ortsteil Hachenhausen setzt sich fort. Heute um kurz nach 2 Uhr heulten in Hachenhausen wieder die Sirenen. Die Feuerwehr musste diesmal zu einem Flächenbrand (u.a. Strohballen) ausrücken. Sie hatte die Flammen Gott sei Dank schnell im Griff. An der Brandstelle zeigten sich später immer noch kleinere Flammen und Qualm. Ursache des Feuers ist wahrscheinlich Brandstiftung. Menschen wurden dem Vernehmen nach nicht in Mitleidenschaft gezogen. Es wird von der Polizei ermittelt. Das Schadensausmaß ist noch nicht bekannt. In dem Dorf sind die Menschen in Sorge. Treibt hier ein Feuerteufel sein Unwesen?
red










14.11.2021 • 10:43 Uhr

Grüne-Chef Habeck knallhart: Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte vorgeschlagen

Angesichts der zugespitzten Corona-Lage in Deutschland hat Grünen-Chef Robert Habeck Einschränkungen für Ungeimpfte ins Gespräch gebracht. «Kontaktbeschränkungen sind schmerzliche Einschnitte, das wissen wir alle noch zu gut. Aber angesichts der dramatischen Lage können sie für Ungeimpfte regional nötig werden», sagte Habeck den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Online Sonntag, Print Montag). «Entsprechendes sollte in das Infektionsschutzgesetz aufgenommen werden.» Eine Differenzierung nach Impfstatus und
Ausnahmen für Kinder seien nach geltender Rechtslage möglich.

Habeck rief die Bevölkerung eindringlich zum Impfen auf und sprach sich für eine teilweise Impfpflicht aus. «Bei allem Respekt vor individuellen Entscheidungen, appelliere ich dringend an jeden und jede, diese Entscheidung noch mal zu überprüfen und die Abwägung neu
zu treffen», sagte er. «Ich halte zudem eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen für sinnvoll.»

In Altenheimen und Pflegeeinrichtungen brauche es zusätzlich «überall eine Testpflicht für Bewohner, Pflegekräfte und Besucher, auch wenn diese bereits geimpft oder genesen sind», forderte Habeck. «Auch das ist jetzt schon machbar und muss dringlichst da umgesetzt
werden, wo es noch nicht der Fall ist.»

Der Grünen-Chef verteidigte die Entscheidung der Ampel-Koalition, die epidemische Notlage auslaufen zu lassen. «Wir wollen eine rechtssichere Anschlusslösung, bei der das Parlament als demokratischer Souverän die wesentlichen Entscheidungen trifft», sagte er. «Aber es ist falsch, sich hinter dieser Debatte zu verstecken oder auf das Infektionsschutzgesetz zu warten. Wir müssen den Pandemieschutz umgehend hochfahren, damit wir die vierte Welle brechen können. Jeder Tag zählt. Und das allermeiste ist ja jetzt schon möglich, machbar und notwendig.»epd











14.11.2021 • 10:35 Uhr

LaGa-Baustellenradar Auepark: Sichtbare Fortschritte beim Stegbau im Landschaftsschutzgebiet

Am Freitagnachmittag informierte sich der Experte von FIS WMG im Beisein von Helge Strübing von der LaGa gGmbH über den Baufortschritt des Stegbauwerkes auf der LaGa-Baustelle im Auepark, Gandersheim als Koppelwiese besser bekannt.

Die Serie unserer aktuellen Reportagen wird auf Grund positiver Resonanzen aus der Leserschaft auf die bisherigen Beiträge nachhaltig fortgesetzt.

Dipl.Ing. Wilhelm Kühne war vor Ort und berichtet:

Die in der Fabrikation vorgefertigten Teile des Baukastensystems werden auf der Baustelle aufgestellt, ausgerichtet, mit z. B. Treppenwangen verschraubt. Die Abspannung mit Spanngurten und Hilfs Lattung ist provisorisch, da sonst wie ein Dominospiel aufgestellt, umfallen könnte. Die geschlitzten Anschlüsse der Stützen auf den Metallfüßen verhindert lediglich seitliches Versetzen und reicht noch nicht aus, das System in Längsrichtung statisch zu stabilisieren. Der Teil mit verschraubten Holz- und verzinkten Stahl-Wangen ist auch in Längsrichtung schon statisch Stabil. In der Treppenansicht sind die Auflagen für die Stufen schon gut erkennbar. Zu sehen ist die nördliche Seite des Stegbauwerkes, das an zwei Stellen bis auf die Wasserfläche führt und sonst ungefähr in Nord-Süd-Richtung weitergebaut wird. Ein Foto mit Stegelementen im Hintergrund zeigt ungefähr den Anschlusspunkt im Süden an den Weg mit wassergebundener Decke, wie gestern berichtet. Von diesem Anschlusspunkt soll nun doch, entgegen bisherigen Informationen, ein barrierefreier Zugang entstehen. Dieser hat somit maximal 6% Steigung, sodass bei dem in ca. 3 Meter Höhe befindlichem Laufweg die Längenentwicklung ca. 50 Meter betragen müsste. Nach Strahlensatz 6 m auf 100 m (=6%), macht auf 3 m Höhe eben 50 m Länge aus. Am südlichen Anfang muss noch ein Betonfundament gebaut werden, das geeignet ist Längskräfte aufzunehmen.

Das markante Stegbauwerk passt sich insgesamt harmonisch in das Landschaftsschutzgebiet Auepark (Koppelwiese) und dem abwechslungsreichen Bewuchs an. Die verbauten Douglasien stammen aus europäischem Einschlag, ob es sich um geerntetes Plantagenholz handelt, konnte der Begleiter nicht sagen. Ebenso konnte er keine Angaben zur geplanten Bauzeit der Steganlage machen. Erst danach kann der gestern beschriebene, ebenfalls barrierefreie Weg durch den Auepark zu Ende gebaut werden.
So ein interessantes Objekt ist auch immer ein guter Anlass zum Richtefest schöne Bilder mit Politikern, Firmenchefs und als Beiwerk den Handwerkern zu machen. Bitte auf dem Steg für die, die nicht gedient haben, ohne Tritt marsch und nicht im Gleichschritt marsch. Auf Brücken galt schon immer für Soldaten in Marschordnung dieser Grundsatz, da Brücken im Gleichschritt in Schwingungen geraten können.

Leider muss ich als Dipl.-Ing und Wissender zum Arbeitsschutz, wir berichteten am 05.11.2021 zu dem Thema, noch eine dringende Bitte öffentlich machen. Wenn Menschen beim Aufstellen der abgebildeten zusammengebauten Teilelemente arbeiten und wenn dabei unter schwebenden Lasten am vorh. mobilen Kran gearbeitet werden muss, besteht neben Sicherheitsschuhen und Signalbekleidung mit ausreichender Reflexionsfläche (Warnwesten haben keine ausreichende Reflexionsfläche) eine Helmpflicht. Ich beobachte regelmäßig von Außerhalb eines Parkplatzes, dass auch bei Dämmerung dort noch gearbeitet wurde, zum Teil ohne Reflexionsbekleidung und nie mit Helm. Das habe ich fotografisch dokumentiert, spätestens wenn mal etwas passiert, was keiner möchte, dann kann solches Wissen gegenüber den ermittelnden Stellen nicht zurückgehalten werden.

Fis-WMG beobachtet regelmäßig den Fortschritt auf der Baustelle, sieht sich aber nicht in der Pflicht immer wieder auf Arbeitsschutz hinzuweisen. Wir haben das auch am Gabionenhang beobachtet, pflichtgemäß in einem Beitrag berichtet, als mit dem Radlader oben über den Köpfen der Arbeiter an den Gabionen hinweg Material-Nachschub abgekippt wurde und natürlich fotografiert, so dokumentiert aber nicht veröffentlicht. Ich habe anlässlich der Begehung am Freitag auch den Begleiter gebeten diese Arbeitsschutzhinweise weiterzugeben. Man kann mich gerne belehren, dass im Landschaftsbau wieder alles anders ist als im Straßenbau, die Regeln der Technik und Arbeitsschutz gelten m. E. überall. DIN-Normen u. U. sogar EU weit, wenn sie dort eingeführt wurden. Beispiel DIN 1045-2 und DIN EU 206-1, dazu aber später mehr, wenn wir zu Betongüteklassen et. berichten.
red /Foto: WK



















14.11.2021 • 10:28 Uhr

Einbeck: Mit großer Show Multifunktionshalle gestern eingeweiht

Nach über einem Jshrzehnt der Planung und Realisation ist gestern die neue Multifunktionshalle der Stadt Einbeck offiziell eingeweiht worden. Dafür wurde eine bunte Show von engagierten jungen Leuten zelebriert. „Ganz großes Kino“, jubelte Klare-Kante-Ratsherr Kloss. Er reagierte euphorisch: „Ein Traum ist in Erfüllung gegangen!“

Flash!
Als jüngst Alexander Kloss in der gleichen Halle in einer ersten Ratssitzung Vize-Bürgermeister werden wollte dürfe er andere Gefühlswelten durchgemacht haben. So etwas wie ein Alptraum vielleicht. Diese neue Multifunktionshalle bietet somit wirklich eine Plattform für ganz „großes und auch kleines Kino“!red










14.11.2021 • 10:26 Uhr

Corona-Virus-Lage am Sonntag: Inzidenz steigt 165,4 im Landkreis Northeim - Bei 5- bis 14-Jährigen explodiert Wert auf 454,7

Das sind die Fakten der Corona-Virus Lage in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim am heutigen Sonntag:

Das Robert-Koch-Institut teilt einen Tagesinzidenzwert für den Kreis Northeim von 165,4 mit.
Krass sind die Fakten bei den Infektionen nach Altersgruppen. Bei den Fünf- bis 14-Jährigen ist der Ansteckungswert auf 454,7 geradezu explodiert.

Das hat mit neuen Ansteckungsfällen in Kindergärten und Schulen zu tun; unter anderem in einem Bad Gandersheimer Ortsteil. Dort hat die Gesundheitsbehörde des Landeskreises Northeim offiziellen Angaben zufolge einen Corona-Hotspot ausgemacht.

red/Grafiken: RKI/ ARD/NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen












14.11.2021 • 08:29 Uhr

Hachenhausen: Mysteriöse Brandserie geht weiter - wieder Feueralarm heute um 2 Uhr

Die mysteriöse Serie von Bränden in dem Bad Gandersheimer Ortsteil Hachenhausen setzt sich fort. Heute um kurz nach 2 Uhr heulten in Hachenhausen wieder die Sirenen. Die Feuerwehr musste diesmal zu einem Flächenbrand ausrücken. Sie hatte die Flammen Gott sei Dank schnell im Griff. Ursache wahrscheinlich Brandstiftung Nach gut einer Stunde war der Spuk vorbei. Menschen wurden dem Vernehmen nach nicht in Mitleidenschaft gezogen. Es wird ermittelt. Das Schadensausmaß ist noch nicht bekannt. In dem Dorf sind die Menschen in Sorge. Treibt hier ein Feuerteufel sein Unwesen?
red










13.11.2021 • 20:31 Uhr

Medienradar aktuell: Sälzer, Schadzek und Hellingrath mit SAT Eins regional auf der Großbaustelle Landesgartenschau

Schöne Bilder und flotte Informationen zum Kräutergarten von Gunda Sälzer von den Landfrauen Bad Gandersheim-Kreiensen, zum Auepark von Franziska Schadzek von nsp und Thomas Hellingrath, Geschäftsführer der LaGA, zur Verwendung von Steuergeldern für das Millionenprojekt. Ihnen allen gemeinsam die derzeitige Großbaustelle Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim.

Alle drei Protagonisten vor Mikro und Kamera des regionalen privaten TV-Senders SAT Eins regional Nord. Kurz, kompakt, knackig die Statements. Szenen von der Großbaustelle. Den filmischen Leckerbissen zum Schluss: Bunte Blütenpracht wie weiland in Bad Iburg. So soll Bad Gandersheim "wachgeküsst" werden, wie ein Artikel im Uelzener Lokalblatt spaßig-ironisch überschrieben war. Befindet sich Bad Gandersheim denn wirklich in einem Dornröschen-Schlaf...?
red/ Videonclip/Screens: SAT EINS Regional
















13.11.2021 • 19:44 Uhr

Baustellenradar aktuell: B 64 Rampenanfüllung 13 Tage nach Wiederaufnahme der Bautätigkeit

Seit dem 27. Oktober 2021 wurden die Bauarbeiten von Firma Strabag am t Bad Gandersheimer Millionenprojekt Ostkreuz der B 64 Rampen wieder fortgesetzt, nachdem zuvor ca. drei Wochen Stillstand wegen Baustoffmangel herrschte ( wir berichteten exklusiv) Heute, 13 Arbeitstage später sind an den Rampen Fortschritte zu erkennen. "Aber da fehlt noch Vieles,", analysiert Dipl.Ing Wilhelm Kühne in einer Neuausgabe des Bausdtellenradars.

Prophezeit ist: in 29. Arbeitstagen, am 23. Depetmber 2021, soll nach fester Überzeugung vom regionalen Geschäftsbereichsleiter, Udo Othmer, alles fertig sein. "Aber, liebe Leserinnen und Leser machen sie sich selber ein Bild anhand der Fotodokumente zum Baufortschritt", meint Dipl.Ing. Kühne.


Die Knotenpunkterweiterung in Bad Gandersheim ist im Zusammenhang mit der LaGa und der Eröffnung am 14. April 2022, hier wird erst noch die Hauptzufahrt an der B 64 gebaut. Wenn man die B 64 Rampe und weiter in die Stadt führende Braunschweiger Straße so betrachtet, diese ist durch Baustellenverkehr von der Rampenbaustelle stark verschmutzt, entsteht der Eindruck, dass ein Teil des wertvollen, knappen Dammfüllmaterials hier abgeladen wird. Das von Baustellen gelegentlich Straßenverschmutzungen ausgehen ist nichts Neues und Unvorhersehbares.

Landesbehörde und Strabag sind eigentlich Profis in Verkehrssicherheitsanforderungen, wenn nicht ihr, wer dann! Der feine Boden bei der Nässe bildet einen Schmierfilm auf den Straßen bis runter zur LZA-Kreuzung am Gymnasium und den Verbrauchermärkten, bitte lasst regelmäßig die verschmutzte Fahrbahn reinigen, zumal hier Schulbusverkehr stattfindet, Eltern die ihre Kinder hier absetzen und abholen und eine Klinikzufahrt betroffen ist. red / Fotos: WK

















13.11.2021 • 19:31 Uhr

Bericht: Bundeswehr bereitet sich auf bundesweite Corona-Notlage vor

Die Bundeswehr bereitet sich angesichts stark steigender Infektionszahlen einem Bericht zufolge auf eine bundesweite Corona-Notlage vor. Der zuständige Generalleutnant Martin
Schelleis wolle dazu möglichst schnell bis zu 12.000 Soldaten und Soldatinnen zur Unterstützung überlasteter Kliniken und Gesundheitsämter mobilisieren, berichtete «Der Spiegel» (Samstag online). Zudem sollten uniformierte Helfer bei Booster-Impfungen und
der Ausweitung von Schnelltests vor Pflegeheimen und Krankenhäusern bereitstehen.

Laut «Spiegel» sollen bis Ende November bereits 6.000 Soldatinnen und Soldaten Helfer bereitstehen, bis zur Weihnachtszeit dann gut 12.000. Mehr als 10.000 Soldaten habe die Truppe nur während der kritischen Phasen der Pandemie im Winter 2020 und Frühjahr 2021 im
Einsatz gehabt, hieß es. Derzeit halte sie für die Unterstützung von zivilen Einrichtungen gut 3.000 Soldaten vor, im Einsatz seien laut einem aktuellen Lagebild knapp 630 von ihnen.

Allerdings registrierte der Krisenstab dem Bericht zufolge in den vergangenen Tagen eine steigende Zahl sogenannter Amtshilfeanträge, mit denen die Kommunen Nothilfe der Bundeswehr anfordern. Die meisten Hilferufe kämen derzeit aus Thüringen, Sachsen und Bayern, da dort die Corona-Inzidenzen stark steigen.

Die Covid-Infektionszahlen erreichen in diesen Tagen die höchsten Werte seit Beginn der Pandemie. Das Robert Koch-Institut meldete am Samstag 45.081 Neuansteckungen mit dem Virus. Die Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche (Sieben-Tage-Inzidenz) lag bei 277,4, nach 263,7 am Freitag und 183,7 eine Woche zuvor. epd










13.11.2021 • 19:24 Uhr

LaGa-Auepark: Wildschwein-Jagd in der "Koppelwiese"!

Sie ist sumpfig. Sie liegt am Wasser der Gande. Sie ist ein ideales Versteck. Die Rede ist von der "Koppelwiese"! "Ein Paradies für Wildschweine", so beschrieb heute eine Jägerin die urige Naturidylle an der Gande in Bad Gandersheim vor den Toren des Klosters Brunshausen.

Die Koppelwiese in Bad Gandersheim, ein ausgewiesene Landschaftsschutzgebiet, wird bekanntlich derzeit durch Wegebau und Installation eines Holzstegs (wir berichteten) zum Auepark für die Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim hergerichtet. Da ist es angeraten, auf den Besatz von Wildschweinen in diesem Refugium zu achten, in in Schach zu halten.

Aus diesem Anlass sind die Borstentiere aktuell von lokalen Jägern und Jägerinnen bejagt worden. Gut so, dann dürfen die Wege- und Stegbauer weniger befürchten müssen, in ihrer Schaffensphase von einem Kailer angegangen zu werden. Inwieweit den Jägern heute Jagdglück zuteil wurde ist bis zum Abend nicht bekannt gemacht worden.red












13.11.2021 • 19:03 Uhr

DC No Limits e.V in Kreiensen: " Wir sagen Danke ! " Tolle Förderung von der Braunschweigischen Sparkassenstiftung

Der Dart Club No Limits e.V erhielt jetzt eine Förderung durch die Braunschweigische Sparkassenstiftung und darf sich über 1.000 Euro aus der Lotterie „Sparen + Gewinnen“ freuen. Der Scheck wurde wurde von Oliver A. Fuchs, Mitglied des Regionalbeirats der Braunschweigischen Sparkassenstiftung und Tina Schönfelder, Leiterin der Filialen Bad Gandersheim und Kreiensen, überreicht.

Die Förderung wurde für die Anschaffung von Tablets genutzt. Sie dienen der Digitalisierung der Boardanlage, zur Vernetzung der Ergebnisdienste und Vereinfachung des Turnierbetriebs.

Mike Timpe-Thofern ( 1. Vorsitzender) und Roman Schwitalla ( 2. Vorsitzender) bedankten sich im Namen des DC No Limits e.V bei der Braunschweigischen Sparkassenstiftung für diese Förderung. "Damit wird es für uns um einiges einfacher und den Teilnehmern wird ein einfacher Turnierablauf gewährleistet. Unter anderem ist es auch für unseren Trainingsablauf sinnvoll, da wir darüber Statistiken über unsere Trainingserfolge erzielen können. Mit dieser Förderung und den Tablets haben wir uns auf den neusten Stand der Technik gebracht und sind eins der Vereine aus dem Bereich Darts, der diese Digitalisierung für sich nutzen kann", so erklärten voller Freude und Dankbarkeit die beiden DC Verantwortlichen.

Wer sich das ganze mal Live ansehen mag, ist jeden Montag und Donnerstag ab 18 Uhr herzlichst zum Training eingeladen. Auch die, die den Dartsport für sich neu entdeckt haben sind zum Training willkommen.

Adresse: DC No Limits e.V
Bahnhofstr. 18
37574 Einbeck/ Kreiensen











13.11.2021 • 18:55 Uhr

Parkleitsystem für LaGa 2022 in Bad Gandersheim: Rückwirkungen des Ausbaus der Autobahn A7 - Umleitungschaos absehbar

Von einem privaten Betreiber, VIA7, wird die A7 in der Region als ÖPP (öffentliche private Partnerschaft) Projekt ausgebaut und darüber hinaus im Betriebsdienst unterhalten, sowie Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt. Derzeit wird die Anschlussstelle Echte teilausgebaut. Wir berichteten am 01. November 2021, was bedeutet, dass nicht alle Verkehrsbeziehungen der Auf- und Abfahrt verfügbar sind. Wir sahen hier natürlich Auswirkungen und Zusammenhänge zum Verkehrsleitsystem der LaGa 2022 in Bad Gandersheim und Behinderungen bei Vollsperrungen gerade an Wochenenden mit Umleitungschaos auch auf der B 64 um Bad Gandersheim.

Bei der LaGa gGmbH kümmert sich Helge Strübing um die Verkehrsleitplanung. Er berichtete auf Nachfrage, dass nächstes Jahr während der LaGa die Anschlussstelle bei Echte voll gesperrt sein wird. Zu temporären Umleitungsbehinderungen könnte er nichts Konkretes in Erfahrung bringen, da das natürlich vom Baufortschritt des A7 Ausbaues abhängt. VIA7 wird eigene wirtschaftliche Gründe und Termindruck immer vor LaGa Interessen der Region stellen, meint der mit ÖPP vertraute Dipl.-Ing. Wilhelm Kühne.

Ob die "Pannenbrücke Echte" unmittelbar im Anschlussstellenbereich mit Abbruch des neuen Teilbauwerkes der Fahrtrichtung Nord und zweimaligem Brückenneubau im Zusammenhang steht, kann nur vermutet werden, da VIA7 ja behauptet, dass der Zeitplan eingehalten wird. Fakt ist, dass es mehr als ein halbes Jahr gedauert hat, dies Panne auszugleichen. Normalerweise sollte der Ausbau insgesamt 2021 fertig werden, aber man bekam ein Jahr Verlängerung, weil archäologische Funde und weitere fremdbestimmte Ursachen den Ausbau behinderten.

Kommentar unseres Experten:

Merkwürdig stimm, dass nie eigene, betriebsinterne Gründe bei schlechten Nachrichten eingeräumt werden. Die Geheimhaltung und mangelnde Transparenz ermöglichen es, dass als Mythos ÖPP als Erfolgsmodell angesehen wird. Aber das Märchen von der Unfehlbarkeit wurde u. a. mit der Pannenbrücke Echte entzaubert. red/ Foto: WK










13.11.2021 • 16:31 Uhr

Hevensen: Versuchter Einbruchdiebstahl mit umfangreichen Suchmaßnahmen - Polizist zog Dienstwaffe und verliert sie später - Einbrecher entkam

In der Nacht zu Samstag, 13. November, ist es im Hardegser Ortsteil Hevensen zu einem mutmaßlichen Einbruchsversuch in einen landwirtschaftlichen Betrieb gekommen. Die eingesetzten Beamten konnten vor Ort einen Tatverdächtigen feststellen, der jedoch floh. Bei der Verfolgung ging eine Dienstwaffe verloren, die bisher auch nach umfangreichen Suchmaßnahmen nicht aufgefunden werden konnte. Anwohnerinnen und Anwohner werden geben, die Dienstwaffe bei Auffinden am Ort zu belassen und umgehend die Polizei zu informieren.

Kurz vor Mitternacht informierten Anwohner der Lindenstraße in Hevensen die Polizei über einen Mann, der sich im Bereich einer naheliegenden Scheune aufhält, um dort möglicherweise Gegenstände zu entwenden. Als der Bewegungsmelder einsetzte, floh dieser vom Grundstück, wurde dann aber von den eingesetzten Polizeibeamten in einem angrenzenden Kleingartenbereich festgestellt. Einer der Polizeibeamten sprach den Mann daraufhin an und zog seine Dienstwaffe.

Der Verdächtige flüchtete, so dass der Polizist die Verfolgung aufnahm. Der Mann konnte jedoch in unbekannte Richtung fliehen. Bei der Verfolgung ging schließlich die Dienstwaffe verloren, die trotz umfangreichen Suchmaßnahmen mehrerer Funkstreifenwagenbesatzungen sowie Fremdkräfte bisher nicht gefunden werden konnte.

Sollten Anwohnerinnen und Anwohner die Dienstwaffe finden, wird darum gebeten, sich umgehend unter Telefon 05551/7005-0 zu melden.mt










13.11.2021 • 16:27 Uhr

Wegebauarbeiten: Immer mehr Gehweg- und Holzbrückensperrungen im Bad Gandersheimer Kurgebiet - Außerdem: Bürgersteig gesperrt wegen neuer Beleuchtung

Holzbrücke über die Gande hinter der Bad Gandersheimer Paracelsus-Roswithaklinik und weitere Gehwege aktuell nicht nutzbar

Ab Montag, 15. November, muss für Wegebauarbeiten auch die Holzbrücke hinter der Roswithaklinik, sowie der anschließende Weg entlang des Brunnenhäuschens gesperrt werden. Richtung Wald/Glaubenszentrum muss man dann den Gehweg entlang der Dr.-Heinrich-Jasper-Straße nutzen.

Zudem wird auf Höhe Gabionenhang in der Hildesheimer Straße der Bürgersteig gesperrt. Hier muss die Beleuchtung an das entsprechende Netz angeschlossen werden. "Fußgänger müssen daher die andere Gehwegseite am Vitalpark nutzen", heißt es wortwörtlich in Mitteilung der Geschäftsführung der Landesgartenschau gGmbH. red










13.11.2021 • 14:38 Uhr

Bad Salzdetfurth: Exhibitionist zeigt sich am Haltepunkt Solebad unter einem Mantel nackt

Am heutigen Morgen, gegen 07:25 Uhr, kam es an der Haltestelle der Nord-West-Bahn am Solebad zu einer exhibitionistischen Handlung.

Zum genannten Zeitpunkt stieg eine 31-jährige Bad Salzdetfurtherin aus der Nord-West-Bahn in Bad Salzdetfurth (Landkreis Hildesheim) aus, als sie eine männliche Person bemerkte, die ihr aus Richtung Parkplatz Solebad entgegen kam. Der Bad Salzdetfurtherin kam die Person sofort merkwürdig vor, so dass sie ihren Gang bereits beschleunigte.

Als sie sich noch einmal zur Person umdrehte hatte diese ihren Mantel bereits vollständig geöffnet und ihr seinen unbekleideten Intimbereich entgegen gestreckt. Das Opfer flüchtete daraufhin in die Salinenstraße.

Der Täter folgte ihr nicht. Derzeit ist davon auszugehen, dass dieser mit einem abgestellten Pkw vom Parkplatz Solebad flüchtete. Fahndungsmaßnahmen blieben zunächst erfolglos.

Der Täter konnte von der Geschädigten nachfolgend beschrieben werden:

- männliche Person
- ca. 50-60 Jahre alt
- bekleidet mit einem grauen Mantel (bis zu den Knien)
Mögliche Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Bad Salzdetfurth (Telefon: 05063-9010) in Verbindung zu setzen. web










13.11.2021 • 14:32 Uhr

Unbekannte sprengen Geldautomaten in Friedland - Täter flüchten mit dunklem PKW

In Friedland (Landkreis Göttingen) haben Unbekannte Samstagnacht (13.11.21) einen Geldautomaten gesprengt. Die Tat ereignete sich gegen 02.30 Uhr im Erdgeschoss einer Filiale in der Schulstraße.

Durch die Wucht der Explosion wurde der Automat komplett zerstört. Inwieweit Schäden am Gebäude entstanden sind, ist zurzeit noch unklar. Zeugen wollen beobachtetet haben, dass die Täter anschließend in einem dunklen PKW mutmaßlich in Richtung A 38 flüchteten. Zum Tatzeitpunkt hielten sich in einer Mietwohnung im 1. Obergeschoss zwei Personen auf. Sie kamen zunächst bei Bekannten unter. Eine nach den flüchtigen Tätern eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei Göttingen, Telefon 0551/491-2115. jk/Fotos: Polizei












13.11.2021 • 12:24 Uhr

Moringen: Mahnwache für getötete 64-Jährige aus Northeim

Vor dem Hauptgebäude des Maßregelvollzugs (früher Landeskrankenhaus) in Moringen im Landkreis Northeim hat heute seit 11 Uhr die angekündigte zweite Mahnwache für die getötete 64-jährige Frau Elisabeth K. in Northeim angefangen. Laut Staatsanwaltschaft Göttingen wurde die Frau vor einigen Wochen in einem Maisfeld in Nordheim von einem verurteilten Mann, der in Moringen seit Jahren einsitzt, brutal getötet. Der Fall hat unter dem Titel "Mord im Maifseld" umrühmliche Schlagzeilen gemacht. Der mutmaßliche Täter soll die Tat auf einem "Freigang" verübt haben. Die Ermittlungen der Polizei in dem Fall dauern an.

Die Bürgerinitiative, die zu der erneuten Mahnwache aufgerufen hat, fordert u.a. eine "lückenlose Aufklärung des Falles. Außerdem ist gefragt worden, wer den Freigang des mutmaßlichen hen Täters veranlasst habe. Gefordert werden von den Mahnwachenden "Konsequenzen in allen Bereichen".

Die Mahnwache verläuft bislang friedlich und ruhig. Sie ist den Angaben der Initiatoren zur Folge bis 15 Uhr geplant. Derzeit strömen weitere Freunde und Betroffene der umgebrachten Frau nach Moringen. Sie verbindet tiefe Trauer mit dem Leid um die Northeimerin. red/ Fotos: Hartmut Kölling












13.11.2021 • 10:41 Uhr

30 Millionen Euro für mobile Luftfilter in Schulen und Kitas - Weitere Förderrichtlinie veröffentlicht - MdB Heiligenstadt erfreut

Ab sofort stehen weitere 30 Millionen Euro zur Beschaffung von mobilen Luftreinigern in allgemeinbildenden Schulen und Kindertageseinrichtungen bereit, wie die SPD-Bundestagsabgeordnete Frauke Heiligenstadt mitteilt. Die entsprechende Richtlinie, über die Schul- und Kitaträger 80 Prozent der Anschaffungskosten mobiler Luftreinigungsgeräte für eingeschränkt belüftbare Räume erstattet bekommen, ist in dieser Woche veröffentlicht worden. Aus Bundesmitteln werden rund 19 Millionen, aus Landesmitteln 11 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.
Zusätzlich hat das Land einen Fördertopf für technische Lüftungsunterstützung in Klassen- und Unterrichtsräumen in Höhe von 20 Millionen Euro aufgelegt, aus dem CO2-Ampeln, Lüftungsgeräte sowie Fensterventilatoren finanziert werden können.

Außerdem gibt es für Schulträger die Möglichkeit, über die „Bundesförderung Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von stationären raumluft-technischen (RLT-) Anlagen" fest verbaute raumlufttechnische Anlagen zu finanzieren. Über die „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Investitionen in Tageseinrichtungen für Kinder im Alter von drei Jahren bis zur Einschulung (Richtlinie IKiGa)" können Träger von Kindertageseinrichtungen unter anderem Luftreinigungsgeräte für ihre Kitas beschaffen. Bereits im Herbst 2020 hatte das Land ein Schutzpaket Corona aufgelegt, aus dem auch Luftfilteranlagen finanziert werden konnten.

Northeimer Bundestagsabgeordnete Frauke Heiligenstadt freut sich, dass Schul- und Kitaträgern unterschiedlichste Fördermöglichkeiten zur Verfügung stehen, um einen weiteren Baustein zum Infektionsschutz umzusetzen. Mit den unterschiedlichen Förderkulissen ist man im Bereich Lüftung, Lüftungsanlagen und mobile Luftreiniger an Schulen breit aufgestellt. Es bleibt aber dabei: Ein Luftfilter ersetzt nicht das Lüften. Und auch keine anderen Schutzmaßnahmen. Die Luftreinigungstechnik ist immer eine Ergänzung, aber niemals ein Ersatz für Masken, Testen, Lüften und Hygiene. Der Schutz des Präsenzunterrichtes und der Gesundheitsschutz der Kinder und der Schulbeschäftigten ruht auf mehreren Säulen - beides hat für die SPD-Bundestagsabgeordnete allerhöchste Priorität. red











13.11.2021 • 09:04 Uhr

Gegenverkehr muss ausweichen - Zeugen nach gefährlichem Überholvorgang eines schwarzen Audis gesucht

Die Polizei in Holzminden berichtet soeben:
Am vergangenen Donnerstag (04.11.2021), kam es auf der Bundesstraße 83 zwischen Bodenwerder und Hehlen (Landkreis Holzminden) zu einer Nötigung im Straßenverkehr. Auch das Vorliegen einer Straßenverkehrsgefährdung wird geprüft.

Gegen 16.30 Uhr überholte der Fahrer eines schwarzen Audi gleich mehrere Fahrzeuge, die von Bodenwerder in Richtung Hehlen fuhren. Durch das rücksichtslose Fahrverhalten des Audi-Fahrers wurde ein/e im Gegenverkehr befindliche/r Fahrzeugführer/in, gefährdet. Die bisher unbekannte Person habe mit dem Pkw auf den Seitenstreifen ausweichen müssen, so ein Zeuge.

Bei dem Zeugen handelt es sich um einen 18 Jahre alten Mann aus dem Bereich Emmerthal, der zuvor ebenfalls von dem Audi-Fahrer überholt wurde.

Beim Durchfahren der Ortschaft Hehlen stellte der 18-Jährige den Audi im Bereich einer Tankstelle fest. Der Fahrer saß noch im Fahrzeug. Der Emmerthaler hielt an und stellte den Audi-Fahrer, einen 27 Jahre alten Mann aus dem Bereich Bodenwerder, zur Rede. Da das Gespräch in ein Streitgespräch ausuferte, in dessen Verlauf es zu wechselseitigen Beleidigungen kam, rief der junge Mann die Polizei.

Die Polizei ermittelt und sucht weitere Zeugen, die Angaben zu den Vorfällen machen können. Insbesondere der/die Fahrzeugeführer/in des ausweichenden Pkw wird gebeten, sich mit der Polizei Bodenwerder, Telefon: 05533/97495-0, in Verbindung zu setzen. red











13.11.2021 • 08:53 Uhr

Die Corona-Virus-Lage am Samstag: Inzidenzwert um Kreis Northeim bei 149,5 - Nach amtlicher Bestätigung eines Hotspots in Heckenbeck neue Details

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage heute in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim. Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt in seiner aktuellen Mitteilung für den Landkreis Northeim für den heutigen Samstag einen Inzidenzwert von 149,5 mit. Der Wert verharrt damit weiter auf einem hohen Niveau, ist aber gegenüber dem Vortrag leicht gesunken.

Der von der Gesundheitsbehörde beim Landkreis Northeim bestätigte Corona-Hotspot im Bad Gandersheimer Ortsteil Heckenbeck (wir berichteten) sorgt unterdessen für neue Diskussionen über die möglichen Ursachen der verstärkt aufgetretenen Corona-Aufälligkeiten. Ein Insider aus der alternativen Szene des Dorfes ließ dazu bemerkenswerte Detailangaben über Aktivitäten von Betroffenen in Einrichtungen an die Öffentlichkeit dringen, die bereits prinzipiell von der Northeimer Kreisverwaltung offiziell bestätigt sind. Die Kreisverwaltung hatte von Corona-Fällen in der Freien Schule und im Freien Kindergarten berichtet. Dabei seien Quarantänemaßnahmen veranlasst worden. Der Insider brachte in diesem Zusammenhang einen speziellen Versammlungraum in dem Ort ins Gespräch.


Behörden appellieren: Regeln
unbedingt einhalten und
Coorna -Schutzimpfung vornehmen!

Das Redaktionsnetzwerk hat seine Rechercheintensität zu diesen neuen ergänzenden Hinweisen erhöht. Ebenso haben die Behörden einen speziellen Fokus auf den Heckenbecker Hotspot gerichtet, heißt es. Sie appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger, die Corona-Hygiene-Regeln unbedingt einzuhalten und sich vor allem gegen den Corona-Virus schutzimpfen zu lassen.

red /Grafiken: RKI/ ARD/NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen














13.11.2021 • 08:28 Uhr

Zweiter Fall in Göttingen: Seniorin erneut von "falscher Pflegekraft" bestohlen

Die Polizei in Göttingen berichtet soeben:

Im Stadtgebiet von Göttingen ist bereits am Donnerstag (11.11.21) erneut eine Seniorin von einer "falschen Pflegekraft" bestohlen worden. Erst am vergangenen Sonntag hatte es eine ähnliche Tat in der Merkelstraße gegeben

Die aktuelle Tat ereignete sich in einer Wohnung am Ingeborg-Nahnsen-Platz. Von der unbekannten Diebin fehlt jede Spur. Sie entkam mit dem Geld und dem Schmuck der Frau.

Nach bisherigen Ermittlungen klingelte die ca. 20 Jahre alte Betrügerin gegen 13.30 Uhr an der Tür und gab vor, Mitarbeiterin eines benachbarten Seniorenzentrums zu sein. In der Wohnung verwickelte sie die Frau in ein Gespräch. Vermutlich in dieser Zeit konnte ein Komplize oder eine Komplizin der Unbekannten unbemerkt in die Räume eindringen und das spätere Diebesgut an sich nehmen. Nach etwa zehn Minuten verabschiedete sich die "falsche Pflegekraft" und ging. Im Nachhinein stellte die Seniorin dann den Diebstahl ihrer Wertsachen fest.

Die gesuchte Betrügerin wird wie folgt beschrieben: ca. 20 Jahre alt, klein und zierlich, dunkles, schulterlanges Haar, bekleidet mit schwarzem, langen, dünnen Mantel, sprach hochdeutsch. Weiteres ist nicht bekannt.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 entgegen.jk










13.11.2021 • 08:26 Uhr

Aktienmärkte weiter robust

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Weitere Negativ-Rekorde bei den Inflationsdaten belasteten in der abgelaufenen Woche die Finanzmärkte: In den USA stieg die Inflation auf den höchsten Stand seit mehr als 40 Jahren. Ein Ende dieser Dauerbeschallung von der Preisfront ist jedoch absehbar. Die Dezember-Zahlen könnten noch einmal höher ausfallen, bevor es Anfang 2022 zu einer Entspannung kommen sollte, die das kommende Jahr über anhalten könnte. Viele Markteilnehmer sehen das ähnlich, weswegen sich die Reaktionen auf die jüngsten Zahlen in Grenzen hielten. Auf der Anleiheseite stiegen die Renditen nur leicht, an den Aktienmärkten verzeichnete der Dax neue historische Höchststände. Hier spielt auch hinein, dass Aktien selbst mit einer moderaten Inflation umgehen können. Die stärkste Reaktion war beim Goldpreis zu verzeichnen. Die Inflations-entwicklung setzte hier endlich einmal einen spürbaren Impuls nach oben.

Chinesischer
Wachstumsmotor stottert

Den Kapitalmärkten steht eine ruhige Datenwoche bevor. Aus Europa werden keine marktbewegenden Konjunkturdaten erwartet. Zwar wird die Inflationsrate im Euroraum noch einmal die Öffentlichkeit beschäftigen. Diese Daten stellen jedoch nur die finale Bestätigung der Vorabmeldungen aus den Vorwochen dar. In den USA werden Zahlen zur Industrieproduktion und zum Einzelhandelsumsatz veröffentlicht. Sie werden die grundsätzlich gute Konjunkturlage in der US-Wirtschaft belegen. Das gilt leider für die chinesische Wirtschaft derzeit nicht unbedingt. Sollten die Probleme im Immobiliensektor auf die Gesamtwirtschaft ausstrahlen, ist dies an den Zahlen zur Industrieproduktion ablesbar.










12.11.2021 • 21:39 Uhr

DRK-Bereitschaft Northeim ruft zu Spendenaktion auf: Fünfköpfige Familie aus Sudheim verliert bei Feuer Hab und Gut

Familie Fürsten aus Sudheim hat alles Hab und Gut bei einem Brand verloren. Haus und Mobiliar sind durch ein Feuer am Montagabend zerstört worden (wir berichteten). Vom Carport aus breitete sich das Feuer über das Haus aus. Die Ursache des Feuers ist unbekannt, es wird bislang von einem technischen Defekt ausgegangen. Alexandra und Andreas Fürsten sind mit ihren drei Kindern im Alter von vier, acht und elf Jahren vorerst bei Verwandten untergekommen, es ist ungewiss, wann sie je wieder in ihrem eigenen Haus wohnen können.

Die Northeimer Bereitschaft des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hilft als mobile Einsatzgruppe des DRK der fünfköpfigen Familie und hat bereits ein Spendenkonto eingerichtet. Vor allem Geldspenden helfen den Fürstens in der größten Not, um sich Stück für Stück alles wieder neu aufbauen zu können. Hilfsbereite Nachbarn und das Umfeld von Familie Fürsten hat bereits für Kleiderspenden gesorgt, so dass der Bedarf vorerst gedeckt ist. Für Sachspenden in Form von Möbeln oder Hausrat hat die Familie ohne das neu aufgebaute Haus bis auf Weiteres ohnehin keine Verwendung.

„Als DRK helfen wir überall auf der Welt, natürlich auch bei uns in der Region. Daher ist es eine humanitäre Verpflichtung für uns, der Familie mit allen erdenklichen Mitteln in dieser schweren Krise beizustehen“, erklärt Frank Beckmann, der beim DRK-Kreisverband Göttingen-Northeim e.V. die Kreisbereitschaft leitet. Beckmann ruft alle Menschen, die helfen wollen, zum Spenden auf. Beckmann garantiert dafür, dass das gespendete Geld zu 100 Prozent der betroffenen Familie zugutekommt.

SPENDENKONTO:
KREISSPARKASSE NORTHEIM
IBAN: DE67 2625 0001 0172 3063 83
Empfänger: Frank Beckmann DRK
Verwendungszweck: HILFE FÜR FAMILIE FÜRSTEN










12.11.2021 • 21:37 Uhr

Berichterstatter nicht ausgesperrt, sondern eingesperrt

Das kann schon mal passieren...

Anlässlich einer aktuellen vor Ort Recherche im Landschaftsschutzgebiet Auepark (Koppelwiese) in Bad Gandersheim heute Nachmittag waren Helge Strübing von der LaGa mit Schlüsselgewalt und unser Experte für Baufragen, Dipl.Ing. Wilhelm Kühne, nach dem verdienten Feierabend der Bauarbeiter noch dort unterwegs. Am Ausgang der Dr.-Heinrich-Jasper-Straße war der Bauzaun beidseitig in Ketten gelegt und verschlossen (Foto). Die eine Seite konnte zwar aufgeschlossen werden, der Bauzaun war aber im Sockel so eingespannt, daß alle Öffnungsversuche erfolglos blieben.

Pikant, aber mit einem Augenzwinkern, konnte unser Experte einen Ausweg zeigen. Allerdings ohne sportliche Höchstleistungen. Niemand musste diesmal von Stein zu Stein über die Gande hüpfen. Genau diese unkonventionelle Art des Zugangs war ein Aufreger diese Woche gewesen.
red/Foto: WK












12.11.2021 • 21:24 Uhr

Hildesheim: Mann zeigt bei Versammlung Hitlergruß und verletzt Beamtin

Ein 34-jähriger Mann zeigte gestern Abend, 11. November 2021, bei einer Versammlung am Bahnhofsplatz in Hildesheim den Hitlergruß. Beim Einschreiten der Polizei verletzte er eine Beamtin. Gegen weitere Einsatzkräfte stieß er Beleidigungen aus.

Vorliegenden Erkenntnissen zufolge hatte sich der alkoholisierte 34-jährige Hildesheimer unter die Versammlungsteilnehmer gemischt und habe dabei den Hitlergruß gezeigt. Als die Polizei umgehend einschritt, um den Mann zu separieren, schlug dieser um sich. Eine Beamtin wurde dabei leicht verletzt. Im Rahmen der weiteren Maßnahmen beleidigte er weitere Beamtinnen und Beamte.
Die Polizei leitete mehrere Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ein.jpm










12.11.2021 • 21:18 Uhr

Schockanruf erfolgreich - Mehrere tausend Euro betrügerisch erlangt - Geldübergabe in Göttinger Innenstadt

Im Zuge der bereits gestern veröffentlichen Warnungen der Polizei im Zusammenhang mit betrügerischen Anrufen im Werra-Meißner-Kreis muss heute leider nachgemeldet werden, dass einer dieser Anrufe zu einer Vermögensverfügung von mehreren tausend Euro führte. Zunächst erhielt ein 78-Jähriger aus Eschwege gestern Mittag einen Anruf einer Frau, die sich als Tochter ausgab. In diesem Gespräch gab sie in weinerlichem Ton an, einen tödlichen Unfall mit mehreren Beteiligten verursacht zu haben. Dabei wären auch drei Kinder zu Tode gekommen.

Danach wurde das Gespräch an eine weitere Frau weitergereicht, die sich als Polizistin ausgab. In der Folge wurde der Anruf an einem angeblichen Staatsanwalt weiter verbunden, der nunmehr eine Kaution forderte. Dabei wurde der Betrag von 40.000 Euro genannt. Zudem wurde noch nach Wertgegenstände gefragt. Durch die mehrfachen Anrufe unter Druck gesetzt, ließ sich der Geschädigte zunächst darauf ein Wertsachen in Form von Schmuckstücken an eine ihm unbekannte männliche Person zu übergeben. Diese Übergabe erfolgte auf dem Parkplatz des Klinikums Werra-Meißner (nahe des Hubschrauberlandeplatzes). Der Abholer hatte angegrautes lockiges Haar und einen Bart.

Nachdem der 78-Jährige wieder daheim war, erfolgten weitere Anrufe des angeblichen Staatsanwaltes, der sich als ein Herr Krüger ausgab. Dieser gab nunmehr an, dass die Wertsachen nicht ausreichen würden für die Kaution und fragte diesmal über das Bargeldvermögen nach, da sonst die Tochter in Haft gehen müsse.

Daraufhin besorgte der 78-Jährige noch eine Bargeldsumme im unteren fünfstelligen Bereich bei einer Bank in Göttingen. In diesem Zusammenhang wurde er immer wieder angewiesen, dass Mobiltelefon nicht auszuschalten und den Anweisungen - insbesondere mit niemanden darüber zu sprechen - zu folgen. Diesmal erfolgte die Übergabe des Geldes in der Göttinger Innenstadt. Um Hinweise bittet in diesem Zusammenhang die Eschweger Kripo unter 05651/9250. Insbesondere um auffällige Beobachtungen auf dem Parkplatz der Klinikums Werra-Meißner, wo es zwischen 15:00 Uhr und 15:30 Uhr zur ersten Übergabe kam. red










12.11.2021 • 21:11 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 41 Neuinfektionen, Inzidenz jetzt bei 163,2

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 3.573 (+41) Corona-Infektionen bekannt geworden. 3.235 (+10) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 163,2 (215 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/.../niedersachsen-und-corona... veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 4,2, die Intensivbetten sind zu 6,0 Prozent belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 275 (+31) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 40 (0),
Bodenfelde 2 (0),
Dassel 5 (-1),
Einbeck 39 (+2),
Hardegsen 45 (+4),
Kalefeld 6 (-2),
Katlenburg-Lindau 7 (+3),
Moringen 16 (+3),
Nörten-Hardenberg 57 (+13),
Northeim 45 (+8) und
Uslar 13 (+1) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 63 (0) Personen verstorben.
Mit einer ersten Impfdosis wurden 96.865 Personen oder 73,6 % geimpft. Vollständig geimpft wurden bisher 93.399 Personen oder 70,9 %. (Stand 4.11.2021)
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus
lpd










12.11.2021 • 21:09 Uhr

Niedersachen steigt schrittweise auf 2G um - Verschärfung der niedersächsischen Corona- Verordnung greifen auch im Landkreis Northeim!

Seit Donnerstag, 11. November gelten auch im Landkreis Northeim die Regelungen für eine Inzidenz über 50, nachdem die 7-Tage-Inzidenz den Schwellenwert bereits seit mehreren Tagen überschritten hatte. Damit treten die Verschärfungen der Corona-Verordnung, die das Land vorgenommen hat, ab sofort auch im Landkreis Northeim in Kraft.
Aufgrund der auch in Niedersachsen ansteigenden Infektionszahlen hat das Land Niedersachsen erste deutliche Verschärfungen der Corona-Schutzmaßnahmen vorgenommen: Niedersachsen steigt schrittweise auf 2G um.
In einigen Bereichen wird der Zugang auf vollständig geimpfte und genesene Personen bereits in der Warnstufe 1 begrenzt und Testvorgaben werden verschärft.
Folgenden Neuregelungen sind damit seit Donnerstag, 11. November in Kraft:
• Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit über 1.000 Teilnehmenden, sowie bei Großveranstaltungen mit über 5.000 Teilnehmenden erfolgt die Zugangsbegrenzung für vollständig geimpfte und genesene Personen (2G-Regel)
• 3G-Regelung für alle Personen die im Außenbereich Sport getrieben haben, wenn im Anschluss im Innenbereich die Duschen und die Umkleide genutzt wird
• Auf Weihnachtsmärkten muss die Einhaltung der 3G-Regel für die Bewirtung sowohl bei der Bestellung als auch bei der Entgegenahme der Bewirtungsleistung sichergestellt werden. Nicht nur die Person die das Essen bestellt muss geimpft, genesen oder getestet sein, sondern alle Personen die das Essen und die Getränke gemeinsam verzehren.
• Tägliche Testungen für ungeimpftes Personal in Heimen und Einrichtungen für ältere und pflegebedürftige Menschen sowie für Menschen mit Behinderung
• Verschärfte Testpflicht (alle zwei Tage) für ungeimpftes Personal in Schlacht- und Zerlegebetrieben.
Das Land Niedersachsen hat außerdem angekündigt, dass zeitnah weitere Verschärfungen im Rahmen weiterer Änderung der Corona-Verordnung zu erwarten sind.










12.11.2021 • 21:01 Uhr

Millionenprojekt barrierefreie Rollstuhlrampen am Gabionehang: Ein gute Nachricht! Eine perfekte Absturzsicherung kommt

Direkt neben dem viel benutzten Skulpturenweg entsteht seit Monaten ein barrierefreier Zugang über gepflasterte Rampen, die in den Hang gebaut werden. Dazu wird ein System von Gabionenwänden gebaut und es entstehen steile Böschungen zwischen den Viadukten an der Gande und der Hildesheimer Straße. Fis WMG berichtet regelmäßig über dieses Millionenprojekt, macht konstruktive Vorschläge, aber erstellt auch fachliche Kritiken.

Einer dieser im August 2021 gegebenen Anregungen, Absicherung zwischen den Geländern der Viadukte am Steilhang und den bis ca. 1,90 Meter hohen Gabionenwänden durch ein Geländer und dichter Bepflanzung, wird demnächst baulich umgesetzt. Da viele Spaziergänger mit Vierbeinern dortunterwegs sind , muss die Absturzsicherung so dicht sein, dass die frei laufenden Lieblinge nicht zu Schaden kommen. Entweder ein dichter Zaun, oder eine Zaun mit naturnaher, dichter, aber niedriger Bepflanzung wurde in Gesprächen mit Fis WMG von Nutzern gefordert. Wir kümmerten uns!

Heute nun nach Recherchen und Bestätigungen von den LaGa-Machern die gute Nachricht: Ja so etwas wird auf ganzer Länge zwischen den Viadukten kommen. Die genaue Kombination aus niedrigem Zaun und bodendeckender, dichter Bepflanzung ist in finaler Abstimmung. Heute gibt es dafür ein Button "Danke LaGa Macher und Firma Kluge"! red/ Fotos: WK













12.11.2021 • 10:11 Uhr

Fachverbände aus Gesundheit und Pflege glasklar für berufsbezogene Impfpflicht

Die Einführung einer berufsbezogenen Corona-Impfpflicht findet in den betroffenen Branchen immer mehr Befürworter. Wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe am Freitag (online) berichteten, spricht sich inzwischen ein breites Bündnis von Ärzten, Kliniken und Vertretern der Pflegekräfte für eine berufsspezifische Impfpflicht aus. Verwiesen wird auf eine gemeinsame Erklärung von Bundesärztekammer, Deutscher Krankenhausgesellschaft, Deutschem Pflegerat und dem Verband medizinischer Fachberufe.

Darin begrüßen die Verbände dem Bericht zufolge die aktuelle Empfehlung des Ethikrats, der am Donnerstag die Prüfung einer Impfpflicht gefordert hatte für Personal, das Kontakt zu besonders gefährdeten Gruppen hat. Sollte die Politik auf Basis dieser Stellungnahme des Ethikrates eine Impfpflicht für bestimmte Einrichtungen und Berufsgruppen einführen, «werden wir dies unterstützen und uns an der Umsetzung beteiligen», heißt es in der Stellungnahme laut Bericht. Auch andere Verbände, darunter Diakonie und Caritas, hatten zuvor eine berufsbezogene Impfpflicht nicht mehr strikt abgelehnt. epd










12.11.2021 • 10:06 Uhr

Uslar: Nicht genau hingesehen - Gegen haltenden PKW gefahren - 6.000 Euro Schaden

Ein 60-jähriger Pkw-Fahrer aus Bielefeld wollte am 11. November 2021, gegen 10:35 Uhr, rückwärts von einem Grundstück auf die Bella Clava in Uslar fahren und stieß dort mit dem Heck gegen die linke Scheibe eines an der Lichtzeichenanlage haltenden Pkw. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von ca. 6.000 Euro. zi










12.11.2021 • 09:55 Uhr

Rindfleisch wird ein knappes Gut - Somit dürfen Erzeuger mit mehr Erträgen rechnen!

Gute Aussichten für die Erzeuger von Rindfleisch prognostiziert Marktexperte Albert Hortmann-Scholten von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. „Rindfleisch ist EU-weit ein knappes Gut. Das wird sich bei den Erlösen auch im nächsten Jahr bemerkbar machen, und der positive Trend wird sich fortsetzen“, erläuterte der Unternehmensbereichsleiter vor dem Rindfleischausschuss des Landvolks Niedersachsen. Der Ausschussvorsitzende Martin Lüking bewertet die Lage allerdings mit Skepsis: „Ein Teil der Preissteigerungen bleibt bei uns Erzeugern hängen, einen Teil werden wir aber wieder an die Verarbeiter und den Handel durchreichen müssen“, ist sich der Bullenmäster aus dem Raum Nienburg sicher.

Grund für den gedämpften Optimismus ist die „besorgniserregende Kostenexplosion“, so Hortmann-Scholten, im Bereich der Rohstoffe. Diesel, Heizöl, Dünger und vor allem Futter erreichen Rekordpreise. Tangiert wird das Marktgeschehen auch durch fehlendes Zerlegepersonal, vor allem bedingt durch die immer noch spürbaren Folgen der Corona-Pandemie.

Aber bei nur noch 11,2 Millionen Rindern in Deutschland wird das weiter sehr gefragte Fleisch immer knapper, und die Preise korrelieren mit denen für Futtermittel und anderen Rohstoffen. „Wir beobachten, dass nach den Preisen für Getreide auch die für das Fleisch steigen“, erklärt Hortmann-Scholten. Die Relation zu den Kosten fällt bei den Rindfleischerzeugern günstiger aus als bei den Sauenhaltern, denn das feuchte Jahr 2021 habe ausreichende Mengenerträge bei Mais- und Grassilage sowie für Heu und Stroh gebracht.

Auch global ist das Angebot trotz leichter Produktionsausdehnung knapp. Die USA erzeugen weniger Rindfleisch, Australien etwas mehr. In Brasilien gibt es immer wieder BSE-Ausbrüche. Diese verhindern den Marktzugang zu China, wo es einen sehr großen Bedarf gibt, und inzwischen schon ein Drittel des Rindfleischs importiert wird. In Argentinien ist die Rindfleischerzeugung zwar stabil, die Ausfuhren sind aber aufgrund von Zöllen um rund 20 Prozent gefallen. LPD/ Foto: LPD










12.11.2021 • 09:46 Uhr

Bürgermeisterin Franziska Schwarz besuchte die Bad Gandersheimer „Sportstadt“

Auf Einladung des Betreibers Tobias Reinecke hat Bürgermeisterin Franziska Schwarz den erst vor geraumer Zeit in Betrieb genommenen Neubau der „Sportstadt“ besichtigt.

Die früher in der Alten Gasse ansässige Fitness- und Gesundheitseinrichtung hat inzwischen ihr weiterhin zentrumsnahes, neues Domizil in der Marienstraße 2 auf dem Gelände des früheren V-Markts gefunden.

Die Bürgermeisterin konnte sich vom top-modernen Standard und besonderen Ambiente der „Sportstadt“ überzeugen und war sich mit dem Betreiber-Ehepaar Reinecke einig, dass die Angebote aus den Bereichen „Fitness“, „Prävention“ und „Gesundheit“ sich nicht nur vortrefflich mit den Anliegen des Gesundheitsstandortes Bad Gandersheim im Einklang befinden, sondern auch für viele Bereiche der touristischen Ausrichtung des Ortes ergänzend bzw. kombinierbar sind.

Besonders beeindruckt war die Bürgermeisterin von den großzügigen Raumangeboten und der neuesten Digitaltechnik der Einrichtung, die mit den Spezifikationen „Reha-Sport“ und „Physiotherapie“ eine Stärkung des Gesundheitsstandortes bewirken. red/Quelle: Stadtverwaltung










12.11.2021 • 09:41 Uhr

Öffentlichkeitsfahndung mit Phantombild nach sexuellem Übergriff - Sextäter mit eckigem dicken Brillengestell gesucht

Polizei und Staatsanwaltschaft Hildesheim wenden sich soeben an die Bevölkerung:

Zur Erinnerung: In der Nacht zum 13.Juni 2021 wurde eine junge Frau in der Moltkestraße in Hildesheim Opfer eines sexuellen Übergriffs. Ein bisher unbekannter Mann näherte sich der Frau von hinten, berührte sie unsittlich und stöhnte ihr dabei ins Ohr.

Trotz intensiver Ermittlungen konnte der Täter bisher nicht identifiziert werden. Zwischenzeitlich wurde ein Phantombild des Unbekannten erstellt. Das Amtsgericht Hildesheim erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Beschluss, das Bild zu veröffentlichen, um so mögliche Hinweise auf die Identität des Tatverdächtigen zu erlangen.

Zur Beschreibung des Mannes liegen folgende Informationen vor:

- ca. 40 -45 Jahre alt
- sportlich schlanke Statur
- ca. 175 cm groß
- grau-weiße, kurze Haare
- schwarze Brille mit eckigem, dicken Gestell
- schwarze Laufbekleidung; Tank-Top mit auffällig kurzer Hose
Zeugen, die Hinweise zu der männlichen Person geben können, werden gebeten, sich unter der Nr. 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden. jpm/ Phantomzeichnung Polizei










12.11.2021 • 08:51 Uhr

Gewerkschaften: Wachsende Aggressivität in Arztpraxen und Pflege

Angesichts der sich weiter verschlechternden Corona-Lage haben Gewerkschaften vor einer wachsenden Aggressivität gegenüber Ärzten und Pflegekräften gewarnt. «Ärztinnen und Ärzte
berichten in der Pandemie immer öfter von Anfeindungen und Drohungen», sagte die Vorsitzende der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, Susanne Johna, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitag).

«Besonders diejenigen, die in der Öffentlichkeit für das Impfen werben, auch impfende niedergelassene Kolleginnen und Kollegen, erleben oft direkte Bedrohungen», sagte Johna weiter. Vor allem die verbale Gewalt habe an Häufigkeit und Schärfe zugenommen. «Ich selbst habe bereits viele Drohmails bekommen. Ich bin gezwungen, praktisch täglich auf meinen Accounts bei Twitter und Facebook Personen zu sperren.»

Verdi-Gewerkschafterin Grit Genster erklärte mit Blick auf das Pflegepersonal: «Wir beobachten, dass Patientinnen und Patienten aggressiver und ungehaltener reagieren als wir das bisher kannten. Das ist besonders bei der Durchsetzung von coronabedingten Hygiene-Maßnahmen wie Isolation, Kontaktbeschränkungen, Maskenpflicht oder bei PCR-Tests der Fall», sagte sie den Funke-Zeitungen: «Mein Eindruck ist, dass die Aggressivität mit der Dauer der Pandemie weiter zunehmen wird und es in den nächsten Monaten weiter extrem angespannt bleibt.»

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen hat am Freitag den fünften Tag in Folge einen Höchstwert erreicht. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 263,7 nach 249,1 am Donnerstag. 191 weitere Menschen starben in Zusammenhang mit dem Virus. epd











12.11.2021 • 08:46 Uhr

Das ist die Corona-Virus-Lage am Freitag: Erschreckende Steigerung der Inzidenz im Kreis Northeim auf 163,2 - Es gilt "G3" Regel, aber sie wird kaum kontrolliert!

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Freitag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut teilt soeben den tagesaktuellen Inzidenzwert für den Landkreis Northeim mit. Danach ist der Ansteckungswert auf einen neuen Rekordwert von 163,2 gestiegen. Er steht nach Angaben der Behörden u.a. im Zusammenhang mit einem Corona-Hotsport im Bad Gandersheimer Ortsteil Heckenbeck.

Seit Donnerstag gilt kreisweit die neue "G3" Regel bei Kontaktvorgängen iu.a. n Restaurant, Cafés, Läden und überall dort, wo Nachweis- und Dokumentationspflichten bei Anwesenheit gelten. Dort müssen Dokumente für Impfung, Testung oder Genesung nicht nur vorgezeigt, sondern auch kontrolliert werden. Selbstverständlich in Verbindung mit dem Personalaussweis.


Bei einer Serie von Stichproben mit Selbstversuchen in Bad Gandersheim, Einbeck, Seesen und Northeim sind dabei abenteuerliche Erkenntnisse herausgekommen. Bei zehn vorgenommen Besuchen in kontaktintensiven Bereichen, wo die "G3"-Regel gilt, fanden in acht Fällen Nachfragen und Kontrollen oberflächlich oder gar nicht statt. Darauf aufmerksam gemacht hieß es bei Beschäftigten hinter der Theke oder in der Gaststätte: Man habe für diese Kontrollen keine Zeit. Das sei alles viel zu aufwendig. Im übrigen setzte man auf die Verantwortung der Kunden und Gästen. "Schließlich müssen die sich selbst schützen!"

red/Grafiken: RKI/ARD/NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen












12.11.2021 • 08:29 Uhr

Claus König entsetzt: Tierquälerei durch unbekannte Wilderer beim Markusteich

Claus König, Vorsitzender der lokalen Jagdgenossenschaft, mitsamt seinen Jagdkollegen/innen ist entsetzt und wütend. König teilt soeben in einer Verlautbarung mit:

Hier ein sehr trauriger Beitrag über Tierquälerei durch Wilderer. In der Zeit zwischen dem 05. November 2021 und dem 11.November 2021 wurden im Bereich des Markusteichs (Abzweig Altgandersheim Richtung Dankelsheim) zwei Rehe von Unbekannten angeschossen. Das eine Tier konnte durch unsere Jagdpächter von seinem Leiden erlöst werden wärend das andere Tier qualvoll verendet ist. Diese Taten wurden inzwischen zur Anzeige gebracht. Sollte jemand Hinweise zu den Taten haben, bitte an das Polizeikommissariat in Bad Gandersheim wenden. Zum Hintergrund der Taten gehört, dass die Tiere mit einer Kleinkaliberwaffe angeschossen und schwer verletzt wurden. Daraus lässt sich erklären, dass Wilderer am häßlichen Werk gewesen sein müssen. red












12.11.2021 • 08:27 Uhr

Studie: Beschäftigte vermissen Plan ihrer Firmen für neue Arbeitswelt

Nach anderthalb Jahren Pandemie vermisst laut einerUmfrage die Hälfte der Beschäftigten in ihren Unternehmen weiterhin einen Plan für die künftige Gestaltung der Arbeitsprozesse. Gegenüber Dezember 2020 habe sich dieser Wert nur um zwei Prozentpunkte auf 52 Prozent verbessert, teilte die Bertelsmann Stiftung bei der Veröffentlichung der Befragung am Freitag in Gütersloh mit. Der Optimismus der Arbeitnehmer hinsichtlich der Zukunft ihrer Firmen stieg mit 58 Prozent gegenüber 55 Prozent Ende letzten Jahres geringfügig an.

Die Zufriedenheit mit der Tätigkeit im Homeoffice sei insgesamt von 80 auf 88 Prozent gestiegen, hieß es weiter. Die Beziehungen zu Kolleginnen und Kollegen sowie Führungskräften seit Ausbruch der Corona-Krise beurteilten um die 70 Prozent der Befragten als unverändert.
Im Homeoffice Beschäftigte berichteten den Angaben zufolge jedoch häufiger als ihre Kolleginnen und Kollegen im Büro, dass es ihnen schwerer falle, soziale Beziehungen bei der Arbeit zu pflegen und den Kontakt zu anderen Teams aufrechtzuerhalten. Zugleich empfanden die zu Hause Arbeitenden ihre Situation in den Bereichen Work-Life-Balance, Wohlbefinden, Motivation, Arbeitsbelastung und Produktivität etwas positiver als die anderen. Frauen gaben jedoch etwas häufiger als Männer an, dass sich Arbeitsbelastung, Wohlbefinden und Produktivität verschlechtert hätten.epd










12.11.2021 • 08:26 Uhr

Ministerpräsident Kretschmer: Weihnachtsmärkte in der Pandemie nur schwer vorstellbar

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) fordert wegen rasant steigender Corona-Zahlen die Absage von Weihnachtsmärkten. «Man kann sich doch nicht vorstellen, dass man auf dem Weihnachtsmarkt steht, Glühwein trinkt und in den Krankenhäusern ist alles am Ende», sagte Kretschmer am Donnerstag bei RTL/n-tv. Erste Märkte wurden bereits abgesagt.
Kretschmer warf der möglichen künftigen Ampel-Koalition vor, auf die vierte Corona-Welle nicht schnell genug zu reagieren. Er forderte sofortige Entscheidungen von Bund und Ländern.
Sollte sich die Infektionsdynamik so fortsetzen wie in den vergangenen zwei Wochen, wäre das eine «furchtbare» Entwicklung. «Das Kind ist bereits in den Brunnen gefallen. Jetzt geht es darum, es rauszuholen», sagte Kretschmer. Er kritisierte erneut, dass die mögliche künftige Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP die epidemische Notlage auslaufen lassen will.
Sachsens Ministerpräsident sprach sich zudem dafür aus, den Krankenhäusern wieder eine Leerbettenpauschale zu zahlen, wenn sie Betten für Corona-Patienten freihalten. Außerdem befürwortet er eine Auskunftspflicht gegenüber dem Arbeitgeber, ob ein Mitarbeiter geimpft oder genesen ist, und appellierte an die Impfbereitschaft. epd










12.11.2021 • 08:23 Uhr

Northeimer Handball Club on Tour - Auf Achse mit der Landesauswahl

Ein Interview mit Sebastian Bialas und Serxho Ramazani aus der B-Jugendoberliga Mannschaft über Erfahrungen, Tipps und Ziele.

Sebastian Bialas und Serxho Ramazani aus der B-Jugendoberliga Mannschaft des Northeimer Handball Clubs über Erfahrungen, Tipps und Ziele.

Basti und Serxho, Ihr habt gerade mit der Landesauswahl am HVN Pokal, einen Vergleichsturnier der Landesverbände, teilgenommen (Basti mit der Auswahl des Geburtsjahrgang 2005, Serxho mit den 06ern, Anm. d. R.).
Was bedeutet eine solche Nominierung für euch?

Serxho: Es bedeutet mir sehr viel und es zeigt mir, dass ich auf einem guten Weg bin.
Basti: Viel, es ist natürlich immer schön, für eine Auswahlmannschaft zu spielen und auch in gewisser Weise eine Ehrung.

Wie zufrieden seid ihr mit eurer persönlichen Leistung auf dem Turnier?

Basti: Sehr zufrieden, die Zahlen sprechen auch teilweise für sich (Basti war Top-Scorer in seinem Team, Anm. d. R).

Serxho: Eigentlich bin ich zufrieden aber ich weiß, dass ich noch mehr kann und mich auch auf anderen Spielpositionen noch verbessern muss.

Serxho, Du hast dich wirklich gut entwickelt und bildest zusammen mit Basti ein starkes Spielmachergespann in der B-Oberliga. Was sind deine weiteren Ziele und wie willst du sie erreichen?
Serxho: Ich habe handballerisch zwei Ziele: Das erste ist, dass ich mit dem NHC in der B-Jugendoberliga ganz vorn mitspielen möchte und wir uns dann hoffentlich für die A-Jugend Bundesliga qualifizieren. Mein zweites Ziel ist, dass ich in einem Jahr für die HVN-Auswahl beim Deutschland-Cup antreten darf. Für beide Ziele muss ich hart trainieren um mich weiter zu entwickeln.

Basti, neben deiner Führungsposition in der B-Oberliga Mannschaft bist du auch fester Bestandteil unseres A-Oberliga Teams. Welchen Tipp hast du für unsere Talente in der D- und C-Jugend, damit sie ähnlich erfolgreich werden?

Basti: In jedem Training immer 100% geben und jedes Mal die Herausforderung suchen.

Was steht als Nächstes für Euch an?

Basti: Zuerst ein paar Ligaspiele und falls ich nominiert werde im Dezember ein HVN-Lehrgang und direkt im Anschluss der Deutschland-Cup.
Serxho: Als nächstes steht erstmal an, Tabellenführer zu werden (lacht).

Danke für das Interview und viel Erfolg für die nächsten Aufgaben.











11.11.2021 • 20:38 Uhr

Schlafende Seniorin durch Einbrecher geweckt - da suchten sie fluchtartig das Weite

Zwei unbekannte Täter stiegen in der letzten Nacht in eine Wohnung im Bernhard-Letterhaus-Grund in Hildesheim ein. Nachdem die betagte Bewohnerin davon wach wurde, ergriffen die Einbrecher die Flucht.

Den Ermittlungen zufolge kletterten die Täter zunächst auf den Balkon der betroffenen Wohnung. Hier öffneten sie gewaltsam die Tür und durchsuchten anschließend die Räume nach Diebesgut. Durch die eintretende Kälte erwachte die schlafende Mieterin und bemerkte die Fremden in ihrer Wohnung. Nach einem kurzen Wortwechsel ergriffen die Täter auf dem gleichen Weg die Flucht, auf dem sie zuvor gekommen waren. Ob sie dabei etwas mitgenommen haben, ist derzeit nicht bekannt.

Eine nähere Beschreibung der Eindringlinge liegt nicht vor. Ebenso kann die genaue Tatzeit nicht näher eingegrenzt werden.

Zeugen, die in Zusammenhang mit der Tat eventuell Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.jpm










11.11.2021 • 20:35 Uhr

Schellerten: Sechs Katzen auf offener Straße ausgesetzt!

Am Abend des 9. November 2021 fanden zwei aufmerksame Anwohner auf der Berliner Straße Ecke Dorfstraße in Schillerten (Landkreis Hildesheim) zwischen circa 18 Uhr und 18:30 Uhr sechs Katzen. Diese waren offensichtlich kurz zuvor von unbekannten Personen ausgesetzt worden. Die Finder sammelten alle Katzen vorsichtig in einem großen Pappkarton ein und übergaben diesen an die Polizei. Die Katzen könnten womöglich aus einer unerlaubten Zucht stammen und waren in einem sehr schlechten gesundheitlichen Allgemeinzustand. Die Tiere wiesen entzündete, teils blinde und verklebte Augen auf. Es scheint offensichtlich, dass die Katzen in Dunkelheit gehalten worden sind. Sie wurden durch die Polizei zur Tierklinik Sarstedt zwecks weiterer Behandlung verbracht.

Die Polizei bittet um die Mithilfe bei der Ermittlung nach den Personen, durch die die Katzen ausgesetzt wurden, da diese Handlung nach dem Tierschutzgesetz strafbar ist. Bei Hinweisen zu diesem Ereignis oder möglichen Tätern melden Sie sich bitte bei dem Polizeikommissariat Bad Salzdetfurth unter der Telefonnummer 05063/901-0. red/Foto: Polizei










11.11.2021 • 20:29 Uhr

Bad Harzburg: Tatverdächtiger zu Brand in der Nordmannstraße in Untersuchungshaft

Am 28. Oktober 2021, kam es gegen 23.45 Uhr zu einem Brand einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Nordmannstraße in Bad Harzburg. Im Zuge der Ermittlungen fanden sich Anhaltspunkte dafür, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde. Da dieses Gebäude von mehreren Menschen bewohnt wurde, ergab sich daraus der Verdacht der besonders schweren Brandstiftung, einem Verbrechenstatbestand mit hoher Haftandrohung.

Die beim 1. Fachkommissariat des Zentralen Kriminaldienstes eingerichtete Ermittlungsgruppe "Tütz" trug zeitnah Beweise zusammen, die letztlich dazu führten, dass die Staatsanwaltschaft Braunschweig einen Untersuchungshaftbefehl gegen einen 25-jährigen Mann beantragte, dem vorgeworfen wird, für den Brand verantwortlich zu sein. Er war seit dem Brand zunächst unbekannten Aufenthalts, konnte jedoch am 8. November 2021 durch Fahndungskräfte der Polizei Goslar in Hannover festgenommen werden. Die zuständige Richterin nahm den 25-Jährigen am 09. November in Haft, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft.










11.11.2021 • 20:25 Uhr

Corona-Hammer!Niedersachsen will 2G-Hygiene-Regel flächendeckend einführen - Nichtgeimpfte im Nachteil! Zu Weihnachten kommen Kontaktbeschränkungen!

Die Landesregierung in Niedersachsen willangesichts der vierten Corona-Welle künftig flächendeckend nur noch geimpften und genesenen Menschen Zutritt zu bestimmten Einrichtungen gewähren. «Ich gehe fest davon aus, dass wir das 2G-Modell in Niedersachsen weiter ausweiten werden», sagte Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Donnerstag, online). Denkbar sei etwa, dass in der Gastronomie, bei Veranstaltungen und Zusammentreffen größerer Personengruppen 2G gelte - voraussichtlich sogar ohne Schwellenwerte und Warnstufen.

«Dann kann man eben nur noch dabei sein, wenn man entweder genesen oder geimpft ist. Wir können dieser vierten Corona-Welle aus meiner Sicht nur mit einem klaren 2G-Regime begegnen», fügte die SPD-Politikerin hinzu. Menschen, die sich noch nicht haben impfen lassen, würden es schwer haben, durch den Herbst und den Winter zu kommen, «während diejenigen, die sich haben impfen lassen, es gut schaffen werden».

Mit Blick auf das Weihnachtsfest geht die Chefin des Gesundheitsressorts nicht von neuen Kontaktbeschränkungen aus. Die harten Kontaktbeschränkungen aus der zweiten und dritten Welle der Pandemie werde es so zumindest für Geimpfte und Genesene nicht wieder geben. «Für das Weihnachtsfest empfehle ich auch den Genesenen und Geimpften, vorher noch einen Test zu machen, damit man vor allem mit älteren Menschen sicher und beruhigt Weihnachten feiern kann», erklärte Behrens. epd










11.11.2021 • 19:59 Uhr

PKW erfasst 71-Jährigen auf Kreisstraße 31

Bei einem Unfall auf der Kreisstraße 31 ist am heutigen Donnerstagmorgen (11.11.21) gegen 07 Uhr auf der Kreisstraße 31 zwischen Volkerode und Lemshausen (Landkreis Göttingen) ein ausgestiegener LKW-Fahrer schwer verletzt worden. Der 71-Jährige aus der Gemeinde Gleichen wurde in eine Klinik eingeliefert. Nach ersten Ermittlungen der Polizei Friedland trat der Mann vermutlich unvermittelt und ohne auf den fließenden Verkehr zu achten zwischen zwei am Fahrbahnrand stehenden LKW auf die Straße und wurde in diesem Moment von einem zeitgleich herannahenden Skoda Octavia erfasst. Dessen 63 Jahre alter Fahrer blieb unverletzt. Die Kreisstraße war für die Dauer der Unfallaufnahme etwa vier Stunden voll gesperrt. jk










11.11.2021 • 19:47 Uhr

Neue Geschäftigkeit in Bad Gandersheim: "G&B Hören" in der Moritzstraße, "Anett Vorlop's Fischspezialitäten" im Subecksweg

Das sind doch beste Nachrichten! Zweimal neue Dienstleistungen bereichern in diesen Tagen den Einzelhandel in der Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim:

Erstens:
Der Meisterfachbetrieb "G & B Hören" hat sich nach seinen Standorten in Seesen, Bockenem und Langelsheim nun in Bad Gandersheim mit einer Filiale in der Moritzstraße etabliert. Damit wird die dort bereits bekannte und zwischenzeitlich ausgezogene Dienstleistung des Unternehmens Kind nun in dem Laden von einem neuen Unternehmen fortgesetzt. Kind hat sich inzwischen im Ärztehaus Am Plan eingerichtet (wir berichteten). Mit der neuen Filiale von "G & B Hören" in der Moritzstraße hat sich der kurzzeitige Leerstand des Ladengeschäftes erledigt. Und der Meisterfachbetrieb "G & B Hören" verspricht eine Marktlücke noch besser auszufüllen. Das ist eine gute Nachricht für die Moritzstraße.

Zweitens:
Aufmerksamen Bad Gandersheimern ist ein weiteres Dienstleistungsangebot in der Stadt aufgefallen. Es ist dies das kulinarische Angebot einer bekannten Geschäftsfrau. "Anett Vorlop's Fischspezialitäten" sind eingefleischten Besuchern und Besucherinnen des Bauernmarktes und Altstadtfestes bestens bekannt. Ihre Fischbrötchen sind "allererste Sahne", schwärmt Axel Weinrich. Er freut sich, wenn er demnächst seinen Bismarck-Hering auf einem frischen Brötchen am Stand im Subecksweg abholt und genießen kann.

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group wünscht beiden Dienstleistern einen guten Start mit vielen Kunden/innen und ordentlichen Umsätzen!
red /Fotos: Fis WMG














11.11.2021 • 19:21 Uhr

Trotz Auslaufen der “Epidemischen Lage“ – Konsequente Maßnahmen gegen Corona bleiben weiter wichtig!

Aktuell steigen die Corona-Fälle in Deutschland sprunghaft, in einigen Landkreisen ist die Inzidenz bereits über 1.000. Heute, am Donnerstag, den 11.11.2021 berät der neu gewählte Bundestag über das Auslaufen der „Epidemischen Lage von nationaler Tragweite“. Auf Basis der “Epidemischen Lage” konnte das Gesundheitsministerium ohne die Zustimmung des Bundestags und des Bundesrats Verordnungen zur Bekämpfung der Pandemie erlassen. Die Ampel-Koalition plant die Aufnahme eines Maßnahmenkatalogs ins Infektionsschutzgesetzes, der den Landesregierungen und Landkreisen einen eindeutigen Handlungsrahmen gibt. Dieser macht Testpflichten am Arbeitsplatz und verbindliche 3G/2G-Regeln möglich und rechtssicher.

Karoline Otte, neu gewählte GRÜNE Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis Northeim/Goslar/Osterode sagt dazu: „Schon jetzt spüren die Intensivstationen den Anstieg der Fälle und müssen vor allem ungeimpfte COVID-Patient*innen versorgen. Das ist nicht nur blanker Hohn für die seit fast zwei Jahre weit über ihre Grenzen hinaus belasteten Pfleger*innen und Ärzt*innen auf den Intensivstationen. Es ist überdies auch gefährlich, denn unsere Krankenhauslandschaft hat ein Limit. Was passiert, wenn wir dieses überschreiten, haben wir zu Beginn der Pandemie in Italien gesehen und im letzten Winter in Deutschland zu spüren bekommen. Impfungen sind wirksam, um Erkrankungen mit schweren Krankheitsverläufen vorzubeugen. Deshalb müssen wir niedrigschwellige Impfangebote aufrechterhalten und fördern. Außerdem brauchen wir wieder kostenlose und mehr Testangebote, um Infektionen auch bei geimpften Menschen festzustellen und vor allem diejenigen Menschen zu schützen, die sich nicht impfen können.”

Otte hierzu weiter: „Die Änderung des Infektionsschutzgesetzes sieht genau das vor. Sie macht deutlich, dass wir die aktuelle Corona-Entwicklung ernst nehmen. Wir lassen die ‘epidemische Lage von nationaler Tragweite‘ auslaufen, da dies als Instrument zur kurzfristigen Krisenbewältigung keine Dauerlösung darstellt und auf unbestimmte Zeit entscheidende Grundrechte einschränken würde, was rechtlich nicht haltbar sein dürfte. Sie kann daher nicht unbegrenzt verlängert werden, wenn stattdessen auch gute und nachhaltige gesetzliche Lösungen möglich sind. Der geplante Maßnahmenkatalog mit Testpflichten und Abstandsregeln ermöglicht eine aktive Mitsprache der Parlamente.“ red











11.11.2021 • 19:14 Uhr

Hannover-96-Geschäftsführer Martin Kind für Corona-Schutz-Impfpflicht - "Laßt Euch impfen!"

Der Geschäftsführer des Fußballclubs Hannover 96, Martin Kind, hat sich für eine Impfpflicht zum Schutz vor Corona ausgesprochen. «In kritischen Situationen ist auch mal Mut gefordert», sagte Kind am Donnerstag in Hannover vor Journalisten. Die Corona-Pandemie sei eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, und die Belastung für die Kinder, die Erwachsenen und die Wirtschaft sei dramatisch. «Wir müssen jetzt einfach konsequente Antworten finden, es muss etwas passieren.»

Der Verein selbst verfolge mit Blick auf die Fans eine klare Linie, unterstrich Kind: «Wir sagen deutlich: Lasst Euch impfen.» Im Stadion des Clubs gelte zurzeit eine strikte 2G-Regel. Dies habe der Verein im Zweitliga-Spiel gegen Schalke 04 mit 40.000 Zuschauern Mitte Oktober erstmals praktiziert, und es sei für die Organisatoren gut zu handhaben: «Es ging stressfrei.»











11.11.2021 • 19:11 Uhr

Kreisvolkshochschule Northeim: 3G-Regel für Zutritt zu Veranstaltungsstätten

Mit der seit dem heutigen Donnerstag für den Landkreis Northeim geltenden Allgemeinverfügung gilt für den Zutritt zu den Veranstaltungsstätten der Kreisvolkshochschule die 3G-Regel. Wer ein Angebot wahrnehmen möchte, muss entweder geimpft, genesen oder getestet sein.

Unabhängig davon läuft der Betrieb der Kreisvolkshochschule (KVHS) in weiten Teilen weiter wie bisher.

Die KVHS verfügt über ein Hygienekonzept. Sie erhebt Daten und dokumentiert diese. Generell zu beachten sind das Mindestabstandsgebot und die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske in geschlossenen Räumen. An Veranstaltungen, an denen die Teilnehmenden sitzend teilnehmen, kann die Maske am Platz abgenommen werden. lpd












11.11.2021 • 13:19 Uhr

„Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sich lohnt, an den Themen dranzubleiben, die uns wichtig sind.“

Ein Interview mit Dr. Marion Villmar-Doebeling (FDP), Lehrerin für Deutsch, Englisch und Französisch, Stellvertretende Kreisvorsitzende Stadt Einbeck

Das Interview wurde geführt von den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Nordheim, welche im Rahmen des Bündnis „Politik braucht Frauen“ nachgefragt haben. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group bedankt sich für diesen Beitrag.


Vita
Geboren und aufgewachsen bin ich in Einbeck. Ich fand meine Heimatstadt immer sehr schön und idyllisch und hatte hier eine sehr glückliche Kindheit. Dennoch habe ich sie für ca. 20 Jahre verlassen; war zunächst zwecks Studium in Göttingen und dann für 15 Jahre in den USA, wo ich nach meiner Promotion als Assistenzprofessorin für deutsche Sprache und Literatur gearbeitet habe. Mit einem Schlenker über die Schweiz bin ich 2002 wieder in Einbeck gelandet. Ich bin verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder. Ich arbeite seit 2002 in Teilzeit und unterrichte die Fächer Deutsch, Englisch und Französisch. Seit 2016 habe ich für die FDP ein Mandat im Rat der Stadt Einbeck.

Wann und wie begann ihr politisches Engagement? Gab es einen Schlüsselmoment?

Dr. Marion Villmar-Doebeling: Mein politisches Engagement begann 2012/13, als ich Schulelternratsvorsitzende war. In der Elternschaft, insbesondere bei den Frauen, wurde damals immer stärker Kritik am G 8 der niedersächsischen Gymnasien, also dem Abitur nach nur acht Jahren an den weiterführenden Schulen, geäußert. Für die BBSen und die Gesamtschulen wurde dies landesweit 2013 wieder geändert, aber zunächst nicht für die Gymnasien. Wir waren jedoch davon überzeugt, dass dies zu Lasten der Inhalte gehe und saßen somit alle im selben Boot, weil wir unseren Kindern einfach mehr Zeit zum Lernen gewünscht hätten. In dieser Zeit haben wir uns in den Schulen sehr gut miteinander vernetzt. Im Herbst 2013 organisierten wir in Göttingen eine große Demo und haben uns immer wieder getroffen, um zu überlegen, wie wir weiter vorgehen sollten. Es war uns wichtig, an dem Thema dranzubleiben und immer wieder unsere Meinung zu äußern. Wir haben gesehen, dass unsere Anschreiben an die Politiker Wirkung zeigten und diese gesprächsbereiter wurden. Ich hätte es vorher nicht für möglich gehalten, dass diese uns zuhören könnten. Die Partei, die nach meinem Empfinden am genauesten zugehört hat, war die FDP. Aus diesem Grunde bin ich dann später auch in die FDP eingetreten. In dieser Zeit, in der wir Frauen gemeinsam an diesem Thema gearbeitet haben, habe ich gelernt, Meinungen und Argumente zu sammeln, aufzuschreiben, abzustimmen und in den politischen Diskurs einzubringen.

Wie sind Ihre Erfahrungen im politischen Geschäft?

Dr. Marion Villmar-Doebeling: Parteiintern wird sehr kleinteilig und mit viel Hingabe zum Detail gearbeitet. Darin sind Frauen richtig gut, weil sie auch im Alltag häufig sehr kleinteilig denken, organisieren und handeln müssen. Sie sind oft darauf eingestellt, auf die kleinen Elemente zu achten. Dabei ist es mir aber wichtig, auch noch ausreichend Zeit für die inhaltliche Arbeit zu haben. Dies ist immer auch ein Lernprozess, in dem es auch in Führungspositionen gilt, sich inhaltlich und arbeitstechnisch abzugrenzen. Gleichzeitig ist es im politischen Alltag als Mandatsträgerin einer kleineren Partei immer auch eine Herausforderung, sich im Zusammenspiel mit den großen Parteien zu positionieren, da sich Themen und Inhalte auch während einer Sitzung weiterentwickeln. Das war für mich immer sehr spannend. Hilfreich sind dabei immer auch Mut und Selbstbewusstsein. Ausschuss- und Ratssitzungen erinnern mich oft an das Drama als Gattung in der literarischen Tradition des Westens. Jeder spielt darin eine Rolle, weiß aber nicht im Detail, wie die anderen Mitagierenden in dieser Situation sprachlich handeln werden und wie sich das Thema deshalb innerhalb der jeweiligen Sitzung entwickeln wird. Ich empfinde es als sehr positiv, an diesem demokratischen Willensbildungsprozess teilnehmen zu können.

In diesem Zusammenhang gefällt mir eine Aussage von Käthe Strobel (Anm. deutsche Bundesministerin 1907-1996) besonders, die gesagt hat: „Politik ist eine zu ernste Sache, als dass man sie allein den Männern überlassen könnte.“

Wie unterscheiden sich weiblicher und männlicher Politikstil?

Dr. Marion Villmar-Doebeling: Das ist eine schwierige Frage. Man kann ja nicht alle Frauen oder Männer über einen Kamm scheren. Historisch gesehen sind Männer in der politischen Verantwortung gewesen und prägen noch immer den parlamentarischen Stil. Diese „Aufgabenteilung“ ist Teil unserer Kulturgeschichte. Sicherlich hat das jahrelange politische Engagement auch die Bildung von männlichen Seilschaften begünstigt.

Frauen fehlt aus Gründen dieser traditionellen Aufgabenteilung die eher formalistische parlamentarische Erfahrung. Vielleicht sind sie deshalb oft etwas authentischer in Bezug auf die eigene Lebenswirklichkeit. Insofern haben Frauen meiner Ansicht nach einen anderen Blickwinkel auf die Politik; auch weil wir Frauen in den Parlamenten noch immer in der Minderheit sind. Allerdings ist es schwierig, den Politikstil vom Parteistil zu trennen, da Politik ja auch immer mit internen Netzwerken zu tun hat. Ich bin aber sehr froh darüber, dass es mittlerweile auch parteiintern immer mehr Ansätze gibt, Frauen dabei unterstützen, ihre Themen in der Partei umzusetzen. Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung, die hilft, das Profil der Frauen zu schärfen.

Was muss sich verändern, damit sich mehr Frauen in Parlamenten engagieren?

Dr. Marion Villmar-Doebeling: Zum einen bräuchten wir im Moment ein Ende der Pandemie, um vielen Frauen erst einmal die Möglichkeit zu geben, in die Öffentlichkeit zurückzukehren. Durch die Pandemie wurden viele Frauen wieder in Zusammenhänge zurückgeworfen, die sie schon längst hinter sich gelassen zu haben glaubten. Durch die Schließung vieler öffentlicher Einrichtungen wie Kitas, Schulen und Tagespflegeeinrichtungen, mussten auch strukturell wieder viele Dinge bewältigt werden, die ihnen sonst von Institutionen abgenommen werden. Insbesondere Frauen im Alter von 45-60 Jahren waren zur Zeit des Lockdowns davon betroffen, dass sich ein Großteil ihres Familienlebens und der Arbeit in und an der Familie wieder zu Hause abgespielt hat und somit mehr als sonst organisiert werden musste.

Zum anderen braucht es ein Bewusstsein dafür, dass Demokratie kein Selbstläufer ist, sondern unser höchstes Gut. Dies vor allem vor dem Hintergrund der zwei Weltkriege des vergangenen Jahrhunderts. Demokratie muss aber jeden Tag neu erkämpft werden. Dabei erfährt unsere Realität durch Politik immer wieder Änderungen, Anpassungen und Neuausrichtungen. Es geht uns hierzulande vergleichsweise gut, aber nur solange demokratische Werte nicht unter „ferner liefen“ rangieren und die Demokratie zu Gunsten totalitärer Strukturen gekippt wird. Meine Oma hat dies als Flüchtling aus Schlesien hautnah miterlebt. Sie konnte erfreulicherweise den zweiten Teil ihres Lebens in Einbeck in Ruhe und Frieden erleben. Das war für sie absolut keine Selbstverständlichkeit. Dieses Bewusstsein für den Wert von Demokratie und Frieden hat sie auch mir vermittelt.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sich lohnt, an den Themen dranzubleiben, die uns wichtig sind. Auch habe ich gelernt, mit Meinungen zu leben, die ich nicht teile und meine Ziele nicht aufzugeben. Diese Erfahrungen haben mich persönlich weitergebracht, genauso wie das Gefühl, Teil der Demokratie und ihrer Werte zu sein. Auch das „Aufgehobensein“ in einer Partei hilft dabei, sich zu positionieren und den eigenen Weg zu finden.

Was würde sich verändern, wenn die Parlamente paritätisch besetzt werden?

Dr. Marion Villmar-Doebeling: Ich bin nicht davon überzeugt, dass Parität so wünschenswert ist. Hier sollte durchaus eine Offenheit in Bezug auf Repräsentation bestehen bleiben. Diese kommt bekanntlich durch verschiedenste innerparteiliche Prozesse zustande. Vielleicht entwickeln sich die Dinge für bestimmte Zeiträume zukünftig einmal so, dass Frauen mehrheitlich in den Parlamenten vertreten sein werden. Wenn das so wäre, dann würde der Fokus vermutlich zunächst mehr auf Bildungsthemen, Schulen, Kitas und der Pflege liegen. Für diese Bereiche würde es dann auch öffentlich eine höhere Form der Wertschätzung geben. Darüber würde ich mich sehr freuen.











11.11.2021 • 13:13 Uhr

Zensus 2022: Interviewerinnen und Interviewer für den Zensus 2022 gesucht - Bis zu 700 Euro Entlohnung

Im Jahr 2022 findet ab Mai bundesweit eine Zählung der Bevölkerung, Gebäuden und Wohnungen statt. Zur Vorbereitung des Zensus 2022 werden seit Juli bei der Kreisverwaltung in der Zensus-Erhebungsstelle die technischen und organisatorischen Voraussetzungen geschaffen, um im nächsten Jahr etwa 16.800 Personen zu befragen.

So werden kreisweit auch etwa 200 Erhebungsbeauftragte gesucht. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich als Interviewerinnen oder Interviewer vormerken lassen. Die Erhebungsbeauftragten führen die stichprobenartigen Hausbefragungen und die Befragungen in Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften durch. Dazu wird ein möglichst „wohnortnaher“ Erhebungsbezirk im Landkreis Northeim zugeteilt.

Bürgerinnen und Bürger, die sich als ehrenamtliche Erhebungsbeauftragte zur Verfügung stellen, erhalten eine steuerfreie Aufwandsentschädigung von bis zu 700 Euro. Die Befragungen erfolgen in freier Zeiteinteilung und sollen zwischen dem 15. Mai und Ende Juli 2022 stattfinden.

Mit dem Zensus soll ermittelt werden, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und wo sie arbeiten. Diese Daten bilden eine verlässliche Grundlage für Planungen zum Beispiel von Kindergärten, Schulen und Seniorenwohnheimen, sowie Entscheidungen, wie den Kommunalen Finanzausgleich, Länderfinanzausgleich und die Wahlkreiseinteilung in den kommenden Jahren. Die Angaben, die die Bürgerinnen und Bürger im Rahmen des Zensus machen müssen, dürfen nur für die amtliche Statistik verwendet werden.

Weitere Informationen gibt es unter www.landkreis-northeim.de/zensus2022. Telefonisch ist die Erhebungsstelle unter 05551 / 708-8291 zu erreichen.
lpd











11.11.2021 • 11:44 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 46 Neuinfektionen - Inzidenz bei 122,2 - Gandersheim mit 40 Fällen kreisweit mit an der Spitze

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 3.532 (+46) Corona-Infektionen bekannt geworden. 3.225 (+12) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 122,2 (161 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 4,0, die Intensivbetten sind zu 5,9 Prozent belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 244 (+34) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 40 (+6),
Bodenfelde 2 (0),
Dassel 6 (+2),
Einbeck 37 (+3),
Hardegsen 41 (+10),
Kalefeld 8 (+1),
Katlenburg-Lindau 4 (0),
Moringen 13 (+5),
Nörten-Hardenberg 44 (+6),
Northeim 37 (-1) und
Uslar 12 (+2) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 63 (0) Personen verstorben.
Mit einer ersten Impfdosis wurden 96.865 Personen oder 73,6 % geimpft. Vollständig geimpft wurden bisher 93.399 Personen oder 70,9 %. (Stand 4.11.2021)
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus
lpd











11.11.2021 • 11:38 Uhr

Polizei und Banken gemeinsam gegen betrügerische "Schockanrufe" in Holzminden - Hier beste Tipps!

"Die Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft älterer Bürger auszunutzen ist verachtenswert! Deshalb freuen wir uns sehr, dass die Geldinstitute uns als wichtiger Partner in der Prävention bei diesem Phänomen unterstützen.", so der Leiter des Polizeikommissariats Holzminden, Polizeioberrat Oliver Busche.

Immer wieder werden vornehmlich ältere Menschen Ziel sogenannter "Schockanrufe" durch Betrüger. Dabei handelt es sich um geschickt agierende und organisierte kriminelle Banden, meist mit Sitz im osteuropäischen Ausland, die ihre Opfer mitleidlos um ihr mühsam Erspartes bringen wollen. Die Anrufer geben vor, nahe Verwandte oder Bekannte zu sein. Sie berichten von einer Notlage oder einem schlimmen Verkehrsunfall den sie verursacht hätten. Um selbst nicht ins Gefängnis zu kommen, sei die sofortige Zahlung einer Kaution erforderlich. Das Telefongespräch wird dann von einem angeblichen Polizisten oder Staatsanwalt fortgeführt, um so der Forderung Nachdruck zu verleihen. Bei den Anrufern handelt es sich um Straftäter, die auf diese Weise Ihre Opfer zur Abhebung und Übergabe hoher Bargeldsummen veranlassen wollen.

Dass es zu keinem bedeutendem Vermögensschaden kommt, ist auch dem professionellen und engagierten Handeln sowie der hohen Aufmerksamkeit der örtlichen Geldinstitute zu verdanken, wie es zurückliegende Fälle bereits gezeigt haben. Banken sind das letzte Bollwerk zwischen Opfern und Tätern, wenn Kunden hohe Bargeldbeträge abheben wollen. Ist das Geld erstmal an die Betrüger übergeben, gibt es kein Zurück mehr!

Für die Zusammenarbeit mit den Geldinstituten hat die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden sogenannte "Kuverts gegen Betrug" als Präventionsprojekt entworfen.

"Schützen Sie sich und Ihr Geld vor Betrügern!", so steht es auf dem Kuvert gegen Betrug, auf dem sich wichtige Fragen anschließen:

Haben Sie den Geldbetrag abgehoben, weil Sie angerufen worden?

Sollen Sie das Geld noch heute übergeben?

Hat der Anrufer Ihnen verboten über den wahren Zweck der Abhebung zu sprechen?

Hat sich der Anrufer als Familienangehöriger, Polizist, Arzt, Notar, Richter etc. ausgegeben?

Sollen Sie das Geld an eine unbekannte Person übergeben?

Sollen Sie etwas überweisen oder eine Geldkarte kaufen?

Weiter heißt es "Wenn Sie zwei oder mehr Fragen mit -Ja- beantwortet haben: Vorsicht! Betrugsgefahr! Wählen Sie sofort die 110 oder sprechen Sie in der Bank mit Ihrem Kundenservice."

Diese Kuverts wurden jetzt auch durch Polizeihauptkommissar Christian Rusniok, Sachbearbeiter Prävention der Polizei Holzminden, an die örtlichen Geldinstitute ausgegeben und sollen beim Übergeben von Geldbeträgen an die Kundinnen und Kunden genutzt werden. Die aufgedruckten Fragen sollen auf einen möglichen Betrug hinweisen und dazu zu bewegen, sich bei Bedarf vertrauensvoll an einen Mitarbeiter des Kundenservice oder direkt an die Polizei zu wenden.

"Wir möchten, dass Sie bei derartigen Anrufen skeptisch werden, nicht auf diese hinterlistigen Tricks der Betrüger reinfallen, sondern immer auch uns als Polizei informieren", so Polizeihauptkommissar Rusniok.

Abschließend betont Polizeioberrat Busche: "Wir wünschen uns, dass über das Thema im Kreis der Familie, aber auch im Freundes- und Bekanntenkreis mit der älteren Generation gesprochen wird. Denn das schafft die nötige Wachsamkeit für den Fall, dass ein solcher Anruf erfolgt."

So schützen Sie sich gegen Telefonbetrüger:

Seien Sie misstrauisch, wenn Sie ein Unbekannter anruft oder sich als Verwandter oder Bekannter ausgibt. Raten Sie den Namen nicht, fordern Sie den Anrufer auf, den Namen selbst zu nennen.

Legen Sie sofort auf, wenn Ihnen etwas merkwürdig vorkommt.

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Vor allem nicht emotional.

Nicht in ein Gespräch verwickeln lassen und keine persönlichen Fragen beantworten.

Gehen Sie auf keine Geldforderungen ein. Übergeben Sie weder Geld oder Wertsachen an Fremde.

Ändern Sie Ihren Telefonbucheintrag. Wenn Sie einen alt klingenden Vornamen haben, kürzen Sie diesen mit dem Anfangsbuchstaben ab.

Besprechen Sie sich in der Familie und im Bekanntenkreis bei möglichen Forderungen an Sie. Reden Sie über das Thema Betrug am Telefon, vor allem mit der älteren Generation.

Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, informieren Sie unverzüglich die Polizei. Sind Sie Opfer eines Betruges geworden, zeigen Sie die Tat unverzüglich bei der Polizei an.
red/Foto: Polizei










11.11.2021 • 11:33 Uhr

Niedersachsens Landfrauen rufen mit landesweiter Kampagne auf, sich zu engagieren

„Wir brauchen dringend Frauen, die in der Politik mitmischen und vor allem mitbestimmen, denn Politik ist viel zu wichtig, um sie allein den Männern zu überlassen“, ruft die Präsidentin des Niedersächsischen Landfrauenverbands Hannover, Elisabeth Brunkhorst, Frauen jeden Alters dazu auf, sich nicht nur an der Anfang November gestarteten Kampagne zu beteiligen, sondern sich aktiv einzubringen. „Wir brauchen mehr Frauen in Gremien und Parlamenten – aus dieser Überzeugung heraus haben wir Anfang November im Internet in unserem Projekt „Demokratie meint dich! – Frauen fair-treten im ländlichen Raum?“ die Kampagne „Frauen in die Politik“ gestartet“, erklärt Brunkhorst gegenüber dem Landvolk-Pressedienst.

Seit dem 10. November sind Frauen eingeladen, mittwochs um 18 Uhr mit politisch aktiven Frauen online zu diskutieren. Auf dem Programm stehen drei Online-Veranstaltungen dazu, wie „Das kleine ABC für den Gemeinderat“, „Der kleine Unterschied: Frauen und Männer in der Politik“ und „Ich will mich politisch engagieren, aber wie gehe ich vor?“. „Seit dem 1. November haben wir zudem im Rahmen der Kampagne damit begonnen, auf den Social-Media-Kanälen des NLV (Facebook und Instagram) regelmäßig Frauen mit Fotos und Statements zu zeigen, die politisch aktiv sind, mit Ziel Frauen zu motivieren, sich ebenfalls politisch zu engagieren“, hofft Brunkhorst so die Frauen wachzurütteln und deren Hemmschwelle zu verkleinern. Brunkhorst selbst ist nicht politisch aktiv, dazu fehle ihr aufgrund ihres anspruchsvollen Ehrenamtes als Landfrauenvorsitzende und den damit verbundenen vielen Terminen die Zeit. „Doch letzten Endes machen wir hier permanent Frauenpolitik“, zeigt sich die 50-jährige Landfrauenvorsitzende kämpferisch.

Immer noch herrschten in den Köpfen alte Frauenbilder, meint Brunkhorst. Tagtäglich zeigen die Nachrichten, wie mit Frauen in Polen, Belarus und Russland umgegangen werde. Gerade jüngere Frauen sollten sich trauen, in die Politik zu gehen. „Frauen haben an sich selbst einen höheren Anspruch und stehen sich somit selbst im Wege. Sie haben Angst, fachlich nicht gut genug zu sein. Männer hingegen scheinen über solche Selbstzweifel erhaben zu sein“, sieht Brunkhorst den Hauptgrund. Besonders auf dem Land bestehe Nachholbedarf. „In Großstädten sind Frauen mit bis zu 40 Prozent politisch aktiver als auf dem Land, wo nur 27 Prozent der Frauen in der Politik ihren Mann stehen. Und während 2013 noch 17 Prozent der Frauen Oberbürgermeisterin waren, sind es 2019 nur noch 8 Prozent“, berichtet die Landfrauen-Präsidentin. LPD










11.11.2021 • 11:27 Uhr

Hintergrund: Das steht im Corona-Gesetz der Ampel-Parteien

Die möglichen Ampel-Koalitionäre, SPD, Grüne und FDP, wollen die epidemische Notlage am 25. November auslaufen lassen und die Rechtsgrundlage für Corona-Maßnahmen ändern. Dazu hat der Bundestag am Donnerstag Änderungen im Infektionsschutzgesetz (IfSG) beraten, die in der kommenden Woche verabschiedet werden sollen. Anschließend muss auch der Bundesrat zustimmen, voraussichtlich in einer Sondersitzung am 19. November.

Bisher können die Bundesländer auch dann, wenn der Bundestag die Corona-Notlage nicht verlängert, sämtliche Maßnahmen einer Notlage anwenden, wenn eine solche in ihrem Land durch Parlamentsbeschluss festgestellt wird. Dazu zählen weitreichende Eingriffe in die
Grundrechte und Schließungen wie während der Lockdowns. Das wollen SPD, Grüne und FDP beenden und einen bundesweit einheitlichen und bis zum 19. März befristeten Maßnahmen-Katalog im Infektionsschutzgesetz verankern. Die Länder können danach unter anderem die Maskenpflicht, Abstandsgebote und Zugangsregelungen vorschreiben.

Am Arbeitsplatz soll künftig bundesweit die 3G-Regel gelten. Beschäftigte die nicht gegen Covid-19 geimpft oder von einer Infektion genesen sind, müssen dann täglich einen negativen Test vorlegen. Die Einzelheiten erarbeitet gegenwärtig das Bundesarbeitsministerium. Bundesweit soll es Testpflichten für Alten- und Pflegeheime oder Einrichtungen für behinderte Menschen geben. Offen ist, ob bundesweit einheitlich geregelt wird, für wen die Testpflichten gelten und wie oft getestet werden muss. Einige Länder lassen derzeit ungeimpftes Pflegepersonal täglich testen.

SPD, Grüne und FDP wollen die kostenlosen Bürgertests wieder einführen, wie es auch der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) befürwortet. Sein
Ministerium hat die Testverordnung angepasst. Sie soll kommende Woche in Kraft treten. Die Corona-Hilfen werden verlängert, teils um drei Monate wie die Arbeitsschutzverordnung, teils bis Ende dieses Jahres, wie der erleichterte Zugang zu Hartz-IV-Leistungen und teils bis in
das kommende Jahr hinein wie die Verdopplung des Kinderkrankengelds auf 20 Tage. Der Gesetzentwurf sieht außerdem schärfere Strafen für die Fälschung und Verwendung von Impfnachweisen vor. epd










11.11.2021 • 11:21 Uhr

COP 26 in Glasgow kurz vor Abschluss - Indigene Delegierte unzufrieden, klagt die Gesellschaft für bedrohte Völker Göttingen

Indigene Delegierte sind mit den bisherigen Ergebnissen der diesjährigen Klimakonferenz in Glasgow unzufrieden. Auch die Gesellschaft für bedrohte Völker kritisiert, dass den Herausforderungen im Kampf gegen den Klimawandel mit halbherzigen Versprechungen nicht entgegengetreten werden könne. Die Menschenrechtsorganisation fordert die Anerkennung der indigenen Völker als wichtigste Umweltschützer.

Für indigene Delegierte bleibt die diesjährige Klimakonferenz in Glasgow bislang hinter ihren Erwartungen zurück. Es habe medienwirksame Ankündigungen gegeben – aber bislang keine festen Zusagen, kritisierte Regina Sonk, Referentin für indigene Völker bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), am Donnerstag in Göttingen: „Viele der großen Versprechen sind freiwillig und das Kleingedruckte enthält große Schlupflöcher. Wenn sich in der kurzen Zeit bis zur Abschlusserklärung nicht noch einige Lücken schließen, kann diese COP den Herausforderungen im Kampf gegen Klimawandel nicht wirksam entgegentreten.“

Besonders die in Artikel 6 des Pariser Abkommens festgeschriebene Kompensation von CO2-Emissionen durch Baumpflanzungen stehen in der Kritik, da die finanziellen Ressourcen dafür an nationale Regierungen gehen. Doch die Regierungen seien in vielen Ländern eher Teil des Problems als Teil der Lösung: „Es gibt viele finanzielle Ressourcen, um Entwaldung zu stoppen, um die Wälder zu schützen, aber das alles bleibt bei den Regierungen. Wir, die indigenen Völker, die traditionellen Gemeinschaften, die tagtäglich den Wald und das Klima schützten, wir werden ausgeschlossen. Wir fordern mehr Teilhabe bei diesen Vereinbarungen. Und dass wir dabei aktiv mitwirken können. Ohne unsere Beteiligung werden die Gelder bei den Regierungen versanden. Uns bleiben nur die Schäden”, erklärte Kretã Kaingang von der APIB, dem Dachverband der Indigenen Brasiliens.red










11.11.2021 • 11:08 Uhr

Streitigkeiten mündeten in Messerangriff - Gestern Haftbefehl gegen Tatverdächtigen erlassen

Polizei und Staatsanwaltschaft berichten soeben:

Am 06. November 2021, kurz nach 18 Uhr, kam es in Langelsheim (Landkreis Goslar), an der Einmündung Lange Straße / Konsumstraße, zu Streitigkeiten unter zwei Heranwachsenden und einem 24-jährigen Mann.

Zur Vorfallzeit hielten sich zwei 20- und 24-jährige Männer sowie eine 17-jährige Frau an der dortigen Bushaltestelle auf, als ein PKW Nissan anhielt, aus dem hinten ein 20-jähriger Langelsheimer ausstieg.

Nach einer kurzen Auseinandersetzung zwischen den drei jungen Männern, dessen Hintergrund noch Gegenstand aktueller Ermittlungen ist, verletzte der Langelsheimer die beiden ebenfalls ortsansässigen Personen mit einem Messer und flüchtete anschließend.

Während die Verletzungen des 24-Jährigen zum Glück noch relativ leicht waren, bestand bei dem 20-Jährigen nach Angaben der behandelnden Ärzte zeitweise Lebensgefahr. Er konnte im Krankenhaus stabilisiert werden und befindet sich ebenfalls auf dem Wege der Besserung.

Der Tatverdächtige war den Ermittlungsbehörden bekannt, jedoch zunächst noch unbekannten Aufenthalts.

Durch das Amtsgericht Braunschweig wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft am 09. November 2021 ein Untersuchungshaftbefehl gegen den Beschuldigten wegen versuchten Totschlags erlassen.

Im Rahmen der Fahndung konnte ermittelt werden, dass der Tatverdächtige sich zur Zeit in einem Göttinger Krankenhaus befindet, sodass der Haftbefehl am 10.November 2021 dort vollstreckt und der Beschuldigte in die JVA Braunschweig gebracht werden konnte.
Die Ermittlungen dauern an. red










11.11.2021 • 10:40 Uhr

Dassel: Taschendiebstahl bei einem 85-Jährigen in Einkaufsmarkt

Am gestrigen Mittwoch, 10. November 2021, wurde einem 80-jährigen Einwohner aus Dassel gegen 12:45 Uhr die Geldbörse in einem Einkaufsmarkt in der Ilmestraße in Dassel entwendet. Dabei entstand ein Schaden von ca. 65 Euro.

Wer Hinweise zu der Tat geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeistation Dassel,05564 99910-0, oder beim Polizeikommissariat Einbeck, 05561 94978-0, zu melden.rod










11.11.2021 • 10:36 Uhr

«Grüner wird's nicht»: Gandersheimer Domfestspiele bekennen Farbe

Die Gandersheimer Domfestspiele wollen bunter und grüner werden. «Die neue Spielzeit will Stellung nehmen zu den Aufgaben unserer Gesellschaft, diesen Planeten unseren Nachkommen
sauber und lebenswert zu hinterlassen», sagte Festival-Intendant Achim Lenz am Donnerstag. «Beispielsweise: Was ist uns heilig und wichtig? Was bedeutet Mut und was wagen wir? Wir legen noch eine Schippe drauf, werden wilder, leidenschaftlicher, bunter, körperlicher, lauter und voller Überraschungen sein.»

Unter dem Motto «Grüner wird s nicht» finden die nächsten Domfestspiele vom 19. Juni bis 21. August 2022 statt. Auf der Bühne vor der «Dom» genannten Gandersheimer Stiftskirche kommen das Familienstück «Die Schatzinsel», der Krimi «Der Name der Rose», das
Musical «Der kleine Horrorladen» und das satirische Musikstück «Monty Pythons s Spamalot - Die Ritter der Kokosnuss» zur Aufführung. Als Studiostück wird zudem «Frühstück bei Tiffany» im Probenzentrum gespielt.

In Bad Gandersheim findet 2022 die Landesgartenschau statt. «Wir werden im Sommer das abendliche Kulturprogramm sein», sagte Lenz. Auch darauf beziehe sich das Motto der 63. Spielzeit «Grüner wird s nicht».

Die Gandersheimer Domfestspiele sind Niedersachsens größtes professionelles Freilichttheater und zählen auch bundesweit zu den bedeutendsten Theaterfestivals unter freiem Himmel. In den meisten Jahren kommen mehr als 50.000 Zuschauer zu den Aufführungen. Der Vorverkauf für die Domfestspiele 2022 beginnt am 15. November. epd

Zum Foto: Von links nach rechts Festspiel-Verantworrtliche Thomas Groß (Geschäftsführer, Uwe Schwarz, MdL, (Aufsichtsratsvorsitzender) und Achim Lenz (Intendant) bei der Vorstellung des Programms für die Spielzeit 2022. Foto: Fis WMG











11.11.2021 • 09:01 Uhr

Corona-Virus-Lage am Donnerstag: Inzidenzwert im Landkreis Northeim bei 122,2

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim.
Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt soeben den tagesaktuellen Wert der Infektionslage im Landkreis Northeim mit. Danach steht der Corona-Inzidenzwert bei 122,2.
Deutschlandweit nehmen die Werte ein neues beängstigendes Ausmaß an.

Die Debatte über eine Impfpflicht wird heftiger.

red/Grafiken: RKI/ARD/NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen












11.11.2021 • 08:43 Uhr

Neue Chefin der Protestanten Kurschus: Corona-Schutz-Impfen für mich eine Pflicht

Die neue Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Annette Kurschus, sieht eine Schutz-Impfung gegen das Coronavirus als Pflicht an. Sie halte es für wichtig und auch für eine Aufgabe vom christlichen Auftrag her, dass sich Menschen, die die Möglichkeit haben und bei denen nicht eine Krankheit oder ganz besondere körperliche Situation vorliegt, impfen lassen, sagte Kurschus am Mittwochabend in den ARD-Tagesthemen». «Das halte ich nicht für eine individuelle Entscheidung, bei der ich 'so oder so' sagen kann», ergänzte Kurschus auf die Frage, wie sie zu der aktuell diskutierten Impfpflicht steht.
Sie halte es für eine Pflicht, «wenn ich weiß, ich bin für andere Menschen eine potenzielle Gefährdung», sagte die westfälische Präses Kurschus, die am Mittwoch zur obersten Repräsentantin der deutschen Protestanten gewählt worden war. Auf die Frage, ob man angesichts der steigenden Zahl von Corona-Infektionen und Erkrankten in jedem Fall
Weihnachtsgottesdienste abhalten wird, sagte Kurschus, jedem werde ein Angebot gemacht werden, «in welcher Form auch immer». Für diese Entscheidung müsse das pandemische Geschehen abgewartet werden. epd










11.11.2021 • 08:41 Uhr

„Mord im Maisfeld“: Neue Mahnwache diesmal am Samstag in Moringen

Die weiterhin vieldiskutierte Tötung einer Frau in Northeim in einem Maisfeld (wir berichteten) lässt betroffene Menschen in Northeim und in der Region nicht zur Ruhe kommen. Jetzt sind Aufrufe zu einer zweiten Mahnwache in Erinnerung an die bislang nicht geklärten Umstände der Gewalttat bekanntgeworden. Ein mutmaßlicher Täter sitzt in einer geschlossenen klinischen Einrichtung in Moringen ein, versichert die Staatsanwaltschaft in Göttingen. In dem Umfeld der Einrichtung ist am kommenden Samstag die Mahnwache geplant.
Bei einer ersten Mahnwache vor knapp drei Wochen in der Northeimer Innenstadt hatten Hunderte Menschen ihr Mitgefühl und ihre Trauer mit dem Leid um die Getötete zum Ausdruck gebracht. So soll es jetzt wieder geschehen. Die Northeimer wünschen sich mehr Aufklärung über die Hintergründe der Gewalttat und fordern Konsequenzen. red










11.11.2021 • 08:37 Uhr

Vorstand der Jugendstiftung des Landkreises Northeim vergibt Fördermittel: 12 Projekte werden mit 105.000 Euro unterstützt

Mit genau 105.388,03 Euro fördert die Jugendstiftung des Landkreises Northeim Projekte im Landkreis Northeim. Der Vorstand hatte dies in seiner letzten Sitzung auf Basis der vorliegenden Förderanträge entschieden.
Im Einzelnen wurden die Fördermittel wie folgt vergeben:

• 20.842,91 Euro an die Werk-statt-Schule für die Fortführung des Projektes "Radikalisierungsprävention und Demokratiebildung -Beratung der weiterführenden Schulen, Stadt und Landkreis Northeim“
• 5.000 Euro an den Verein m.u.t.i.g. e. V. für das Projekt "Kulturell Alternatives Zentrum Einbeck (KAZE)“
• 8.000 Euro an das Institut für allgemeine und angewandte Ökologie e. V. für das Projekt "Draußen-Lab - Außerschulische Module für einen enkeltauglichen Umgang mit der Natur"
• 949,01 Euro an den Förderkreis der Rehbachschule Volpriehausen e.V. für das Projekt "Sozial-emotionales Lernen mit !Respect: Mit Spiel, Spaß und Bewegung zu einem respektvollen Miteinander in der Rehbachschule Volpriehausen"
• 2.000 Euro an den Kopf voller Ideen e. V. für das Projekt "Songwriter Workshop für Kinder in Northeim im Dezember 2021“
• 4.000 Euro an den Verein Ferienfreizeit Schwangau e.V. für die „Vierte Ferienfreizeit in Schwangau 2022 (Zeltlager im Ostallgäu)“
• 2.226 Euro an den Fördervereins der Löwenzahnschule Moringen e. V. für das Projekt "Kinder machen Zirkus"
• 2.270,11 Euro an die Jugendfeuerwehr Drüber für das Projekt "JF Drüber 4.0 - Digitalisierung des Dienstbetriebes"
• 3.450 Euro an den Kultur im Esel e. V. auf Förderung der "Bildungsfahrt in die Gedenkstätte Oswiecim/Auschwitz vom 26.02. bis 2.03.2022"
• 49.000 Euro an den Kinderschutzbund KV Northeim zur Förderung der „Beratungsstelle gegen Gewalt an Kindern und Jugendlichen in 2022“
• 3.250 Euro an den Verein für Medienkultur Südniedersachsen für das Projekt „Das Drachenhaus Hörspiel"
• 4.400 Euro an die Sing-Akademie Hardegsen e. V. für das "Lichtersingen 2021"
Die nächste Sitzung der Jugendstiftung findet voraussichtlich im Frühjahr 2022 statt. Der genaue Termin wird rechtzeitig auf der Homepage der Jugendstiftung veröffentlicht.
Informationen zur Jugendstiftung des Landkreises Northeim gibt es im Internet unter www.jugend.stiftungen-northeim.de. Dort stehen auch Antragsvordrucke zum Download bereit.
Ansprechpartner für die Jugendstiftung sind Dirk Niemeyer, ' 05551/708374 und Marina Herbst, ' 05551/708404, E-Mail: jugendstiftung@landkreis-northeim.d

lpd










11.11.2021 • 08:33 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der 46. Kalenderwoche 2021

In der Woche vom 15.11.2021 bis 21.11.2021 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis-Northeim zu rechnen:

Montag: Raum Nörten-Hardenberg/ Northeim
Dienstag: Raum Uslar/ Bodenfelde
Mittwoch: Raum Katlenburg-Lindau/ Northeim
Donnerstag: Raum Moringen/ Hardegsen
Freitag: Raum Kalefeld/ Bad Gandersheim
Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Nörten-Hardenberg und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche im Raum Katlenburg-Lindau eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd/Fotos: Fis WMG












10.11.2021 • 20:19 Uhr

Studie: Auch Frauen üben sexualisierte Gewalt aus

Eine Studie der Hamburger Uniklinik Eppendorf (UKE) zeigt, dass Kinder und Jugendliche auch von Frauen sexuell missbraucht werden. Die Täterinnen würden vor allem aus dem Familienkreis stammen, sagte Johanna Schröder vom UKE-Institut für Sexualforschung, Sexualmedizin und Forensische Psychiatrie am Mittwoch. «In den häufigsten Fällen wurde von sexualisierter Gewalt
durch die eigene Mutter berichtet.» Frauen als Täterinnen bei sexualisierter Gewalt an Minderjährigen sei ein «gesellschaftliches Tabuthema», erklärte das UKE. Bei sexuellem Missbrauch werde in der Regel an männliche Täter gedacht.

Im Durchschnitt erlebten die Befragten im Alter von sechs Jahren zum ersten Mal sexualisierte Gewalt durch eine Frau. Das Alter der Täterin wurde von den Betroffenen im Mittel auf 32 Jahre geschätzt. Dabei schloss die sexualisierte Gewalt oft auch körperliche und psychische Gewalt ein. Es liege nahe, dass viele Betroffene unter posttraumatischen Belastungssymptomen leiden, hieß es.

Die Mehrheit der befragten Frauen mit sexuellem Interesse an Minderjährigen gab an, dass sie sich sexuell gleichermaßen zu männlichen und weiblichen Personen hingezogen fühlen. Mehr als die Hälfte zeigt Hinweise auf eine pädophile Störung. Neben der sadistischen Täterin gebe es Frauen, die in den betroffenen Kindern einen Ersatz für erwachsene Sexualpartner sehen.

Die Forscherinnen und Forscher gehen davon aus, dass mehr als die Hälfte der befragten Frauen Abbildungen von sexuellem Missbrauch konsumiert. Wer durch Kinder sexuell erregbar sei, sagte die UKE-Wissenschaftlerin Safiye Tozdan, müsse nicht auch zwangsläufig
sexualisierte Gewalt gegen sie ausüben. Untersuchungen bei Männern hätten allerdings gezeigt, dass sexuelles Interesse an Kindern ein Risikofaktor für Missbrauch sei.epd










10.11.2021 • 19:56 Uhr

Apotheken sollten separate Cannabis-Stores einrichten - Zur Debatte um Cannabis-Legalisierung über Apotheken

Melanie Dolfen, Gründerin und Inhaberin der BezirksApotheke spricht sich für eine Legalisierung von Cannabis über Apotheken aus:

"Ich bin unbedingt dafür, die Cannabis-Legalisierung über Apotheken laufen zu lassen. Wir haben das Know-how und das seriöse Umfeld für Prüfung, Produkte und Beratung.

Aber: Die Legalisierung darf nicht auf Kosten der Patientinnen und Patienten gehen, die Medizinal Cannabis brauchen.

Darum bin ich für eine räumliche Trennung. Wir haben mit den Corona-Testcentern gezeigt, wie schnell Apotheken auf eine neue Situation reagieren können. Mit einer angemessenen Vorlaufphase wären Apotheken in Deutschland in der Lage, die Strukturen für eine kontrollierte Cannabis-Legalisierung aufzubauen. Allerdings sollten Apotheken, die an dieser Legalisierung teilhaben wollen, verbindlich eigene Cannabis-Stores einrichten müssen."

Hintergrund:

Pop und Apotheke passen nicht

Der Unterschied zwischen Medizinal Cannabis und Freizeitkonsum, an dem so viel hängt, muss erhalten bleiben. Was wir an Wissen und Aufklärung über medizinisches Cannabis erreicht haben, darf dabei nicht unter die Räder kommen. Pop und Apotheke passen nicht. Hier berät eine Apothekerin einen Tumorpatienten, daneben besprechen Partypeople die Reize von Bakerstreet? Und kurz nach Mitternacht steht eine Schlange halb-stoned am Bereitschaftsschalter?

Medizinisches Cannabis ist Arznei, die Kranken hilft

Medizinisches Cannabis ist Arznei, die Kranken hilft. Die Droge für den Freizeitkonsum ist etwas völlig anderes. Der Lifestyle, der sich drumherum entwickelt, ist eine eigene Welt. Nach und nach wächst das Verständnis für Medizinal Cannabis. Ärztinnen und Ärzte trennen sich von den Kiffer-Klischees. Immer mehr geben ihr Misstrauen auf und interessieren sich für die heilsamen Wirkungen. Idealerweise gemeinsam mit Apotheken, die von der pharmazeutischen Seite die nötige Kompetenz aufbauen.

Vorurteile und Misstrauen

Aber die Bilder von Popkultur und Missbrauch sind mächtig. In Behörden wie im wirklichen Leben. Allein die Tatsache, dass die Krankenkassen in Deutschland jedes Cannabis-Rezept genehmigen müssen! Wie viel Vorurteile und Misstrauen gegen Patienten und Ärzte stecken in dieser Vorschrift.

Widerstand in der Apothekerschaft

Das ist das Umfeld für Apotheken, die mit Cannabis arbeiten. Zögernde Ärzte, die sich um ihren seriösen Ruf sorgen. Skeptische Apotheker, die mit dem Thema nichts zu tun haben wollen. Der mögliche Missbrauch ist das Argument für den Widerstand innerhalb der Apothekerschaft. Absichtlich werden Medizinal Cannabis und Freizeitkonsum nicht klar getrennt. Wer Cannabis verdächtig macht, muss sich damit auch nicht auseinandersetzen. Muss seine Routinen nicht infrage stellen. Aber Cannabis ist ein Systemsprenger. Prüfung, Rezepturen, Extrakte, individuelle Rezepte. Das ist intensive Apotheken Arbeit. Polemisch gesagt: Das läuft oft quer zu den eingespielten Abläufen im "Outlet für Big Pharma".

Über die BezirksApotheke

Die BezirksApotheke ist mehr als Apotheke - vielmehr verstehen sie sich als Gesundheitsberater:innen eines Gesundheitsunternehmens. Mit mehr als 50 Mitarbeitenden an den Standorten Friedrichshain und Mitte unterstützt die BezirksApotheke Menschen zu den Schwerpunkten Medizinal Cannabis, HIV/Hepatitis, Transidentität, Prävention und junge Familie.

Weitere Informationen unter: www.bezirksapotheke.de

Über Melanie Dolfen

Melanie Dolfen ist eine gefragte Expertin für medizinisches Cannabis. Regelmäßig spricht sie auf Kongressen und Branchenevents über gesundheitspolitische Themen. Sie engagiert sich für eine patientenindividuelle Pharmazie und die Stärkung der Apotheken im Verhältnis zu Ärzt:innen und Big Pharma.










10.11.2021 • 19:12 Uhr

Tausende protestieren gegen Einsparungen bei Theatern und Orchestern - Göttinger Theater betroffen

Wegen ausbleibender Mittel für Tariferhöhungen im Landeshaushalt fürchten Beschäftigte der Theater in Niedersachsen um ihre Jobs. Mit einer Demo protestierten sie dagegen. Zwei Landesminister bestreiten, dass es Kürzungen gebe.

Zahlreiche Beschäftigte von Theatern und Orchestern in Niedersachsen haben gegen geplante Mittelkürzungen der rot-schwarzen Landesregierung demonstriert. In einem Protestzug zogen sie am Mittwoch in Hannover von der Oper durch die Innenstadt bis zum
Landtag. Die Veranstalter sprachen von rund 3.000 Teilnehmenden, die Polizei von 1.100.

Der Haushaltsentwurf des Landes für 2022/23 sehe Streichungen in Millionenhöhe vor, kritisierte das Aktionsbündnis «#RetteDeinTheater» bei der Demonstration. Die Landesregierung nehme damit «irreparable Schäden» in Kauf und bringe die durch die Corona-Pandemie schwer belasteten Kulturinstitutionen in eine finanzielle Schieflage.
Kulturminister Björn Thümler und Finanzminister Reinhold Hilbers (beide CDU) wiesen die Kritik zurück.

Die Teilnehmenden protestierten auf Plakaten und Spruchbändern mit Slogans wie «Ohne Knete kein Goethe», «Ohne Groschen keine Dreigroschenoper» oder «Von Applaus kann man nicht leben». Viele trugen Masken, Perücken oder Kostüme aus dem Theaterfundus. Die
Demonstranten waren aus vielen niedersächsischen Städten angereist, einige auch aus Dortmund oder Essen.

Das Bündnis bemängelte vor allem, dass die anstehenden Tariferhöhungen des öffentlichen Dienstes vom Land nicht übernommen werden sollten. Zudem solle die seit 2021 bestehende
Spielstättenförderung für die freien Theater nicht verstetigt werden. «Das bringt uns ganz schnell in finanzielle Schwierigkeiten», sagte Versammlungsleiter Thomas Huppertz vom Staatsorchester in Hannover dem Evangelischen Pressedienst (epd). Die fehlenden Beträge lägen in Millionenhöhe. «Das bedeutet Einsparungen, und die gehen nur durch
Personalabbau.» 85 Prozent der Kosten an Theatern seien Personalkosten.

Kulturminister Thümler bestritt, dass es Kürzungen gebe: «Keiner muss Angst um seine Stelle haben.» Das Staatstheater in Hannover etwa habe für den Haushalt 2022/23 eine verlässlich zugesagte Finanzierung. Seit 2017 seien die Mittel sogar deutlich erhöht
worden. Auch Finanzminister Hilbers betonte: «Wir haben keine großen Aufwüchse bei den Theatern, aber wir nehmen ihnen auch nichts weg.»

Nach Angaben des Aktionsbündnisses «#RetteDeinTheater» betreffen die ausbleibenden Tarifsteigerungen neben dem Staatstheater in Hannover die Theater und Orchester in kommunaler Trägerschaft in Celle, Göttingen, Hildesheim, Lüneburg, Osnabrück und Wilhelmshaven sowie die freien Theater und Spielstätten. Zu dem Bündnis hatten sich
die Gewerkschaft ver.di, die Deutsche Orchestervereinigung, die Gewerkschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger und die Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer zusammengeschlossen.epd










10.11.2021 • 18:59 Uhr

Corona-Hotspot Heckenbeck: Gesundheitsbehörde der Northeimer Kreisverwaltung bestätigt "vermehrte Coronafälle" und Quarantäne-Anordnungen - "Infektionsketten nicht nachvollziehbar"

Die Gesundheitsbehörde beim Landkreis Northeim hat ein vermehrtes Aufkommen von Coronafällen in dem Bad Gandersheim Ortsteil Heckenbeck offiziell bestätigt. Das geht aus einer seit heute dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group vorliegenden Antwort der Northeimer Kreisverwaltung hervor. "Ja. Es gibt vermehrt Coronafälle" in Heckenbeck, so die Bestätigung. Auf die Frage , was die Gesundheitsbehörde angesichts dieser Lage unternehmen würden, heißt es: "Die Gesundheitsdienste informieren die Betroffenen und sprechen Quarantänemaßnahmen aus."

Inwieweit die Cornaauffälligkeiten in Heckenbeck auf Menschenansammlungen zurückzuführen seien beantwortet die Norrtheimer Kreisverwaltung unter anderem mit bekannten Erkenntnissen und bestätigt somit: "Es bestehen zahlreiche Kontakte, auch im Zusammenhang mit Kindergarten und die Freie Schule. Durch die Vielzahl an Kontakten unter den Bürgerinnen und Bürgern untereinander ist es nicht möglich, alle Infektionsketten nachzuvollziehen."

Zu einem etwaigen Zusammenhang von Nichtgeimpften bzw. den positiv auf den Corona - Virus getesteten Personen äußert sich die Northeimer Kreisverwaltung zurückhaltend, gleichwohl motivierend: "Darüber liegen hier keine Kenntnisse vor. Die Gesundheitsdienste weisen allerdings immer wieder darauf hin, dass man sich nur mit einer Impfung wirklich vor der Ansteckung oder schweren Verläufen schützen kann."












10.11.2021 • 17:47 Uhr

Nach Moritzstraße, Markplatz nun in der Füllekuhle: „Wasim“, die LaGa-Gießkanne, ist aufgestellt

„Wasim“, Südniedersachsens größte Gießkanne und Erkennungszeichen für die Landesgartenschau 2022 (wir berichteten aktuell), hat nach zwei Standortvorschlägen heute den vorläufig endgültigen Platz auf einem Rasenstück in der Füllekuhle in Bad Gandersheim gefunden. Das schwergewichtige 3,5 Meter hohe Metallschild wird zur Minute im Beisein von Bürgermeisterin und LaGa-Aufsichtsratsvorsitzende Franziska Schwarz offiziell von Verantwortlichen des LaGa- Fördervereins eingeweiht. Rund 100 Menschen haben sich dazu eingefunden. Es wird heißer Glühwein ausgeschenkt und das LaGa-Maskottchen in Holz zum Verkauf angeboten. Ursprünglich sollte „Wasim“ im XXXL-Format in der Moritzstraße und dann auf dem Marktplatz aufgestellt werden. Letzterer Standort scheiterte nach Intervention der Verkehrsbehörde beim Kreis Northeim.red/Fotos: FisWMG
















10.11.2021 • 17:43 Uhr

30 Millionen Euro für mobile Luftfilter in Schulen und Kitas - Weitere Förderrichtlinie veröffentlicht

Ab sofort stehen weitere 30 Millionen Euro zur Beschaffung von mobilen Luftreinigern in allgemein bildenden Schulen und Kindertageseinrichtungen bereit. Die entsprechende Richtline, über die Schul- und Kitaträger 80 Prozent der Anschaffungskosten mobiler Luftreinigungsgeräte für eingeschränkt belüftbare Räume erstattet bekommen, ist heute hier und im Ministerialblatt veröffentlicht worden. Aus Bundesmitteln werden rund 19 Millionen, aus Landesmitteln 11 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Zusätzlich hat das Land einen Fördertopf für technische Lüftungsunterstützung in Klassen- und Unterrichtsräumen in Höhe von 20 Millionen Euro aufgelegt, aus dem CO2-Ampeln, Lüftungsgeräte sowie Fensterventilatoren finanziert werden können.

Außerdem gibt es für Schulträger die Möglichkeit, über die „Bundesförderung Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von stationären raumluft-technischen (RLT-)Anlagen" fest verbaute raumlufttechnische Anlagen zu finanzieren. Über die „Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Investitionen in Tageseinrichtungen für Kinder im Alter von drei Jahren bis zur Einschulung (Richtlinie IKiGa)" können Träger von Kindertageseinrichtungen unter anderem Luftreinigungsgeräte für ihre Kitas beschaffen. Bereits im Herbst 2020 hatte das Land ein Schutzpaket Corona aufgelegt, aus dem auch Luftfilteranlagen finanziert werden konnten.

Minister Tonne kommentiert: „Ich freue mich, dass Schul- und Kitaträgern unterschiedlichste Fördermöglichkeiten zu Verfügung stehen, um einen weiteren Baustein zum Infektionsschutz umzusetzen. Mit den unterschiedlichen Förderkulissen sind wir im Bereich Lüftung, Lüftungsanlagen und mobile Luftreiniger an Schulen breit aufgestellt. Es bleibt aber dabei: Ein Luftfilter ersetzt nicht das Lüften. Und auch keine anderen Schutzmaßnahmen. Die Luftreinigungstechnik ist immer eine Ergänzung, aber niemals ein Ersatz für Masken, Testen, Lüften und Hygiene. Der Schutz des Präsenzunterrichtes und der Gesundheitsschutz der Kinder und der Schulbeschäftigten ruht auf mehreren Säulen - beides hat für uns allerhöchste Priorität." red










10.11.2021 • 14:44 Uhr

Goslar: Erneute Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten

Am 10. November .2021, gegen 10.55 Uhr, wurde der Polizei Goslar durch das hiesige Amtsgericht gemeldet, dass auch dort ein Schreiben mit potentiell bedrohlichem Inhalt eingegangen war. Das Schreiben sei bereits am 09.11.2021 in der Geschäftsstelle eingegangen, aber erst heute bewertet worden.

Eine Überprüfung durch die eingesetzten Beamten vor Ort ergab, dass es sich um ein Schreiben identischen Inhalts handelt, welches am 09.11.21 bei der Stadtverwaltung Goslar eingegangen war. Aus diesem Grund wurde auf eine Evakuierung des Amtsgerichts und die Alarmierung weiterer Rettungskräfte verzichtet.

Eine Gefährdungsanalyse solcher Schreiben geschieht durch speziell geschulte Beamtinnen und Beamte der für den hiesigen Bereich zuständigen Polizeidirektion Braunschweig. Der abschließenden Bewertung kommt bei solchen Anlässen stets eine große Bedeutung für den weiteren Einsatzablauf zu.

In diesen beiden Fällen ergab die Analyse des Inhalts, dass hinsichtlich einer möglichen Umsetzung des Angedrohten kein Anlass zur Sorge bestand, und somit keine weiteren gefahrenabwehrenden Maßnahmen erforderlich waren.

Die Ermittlungen ergaben ferner, dass bereits am 12.10.21 beim Amtsgericht Gifhorn ein Schreiben eingegangen war, aus dem sich inhaltliche Parallelen zu diesen beiden Schreiben ergeben. red










10.11.2021 • 14:40 Uhr

Exklusiv! Wir waren dabei! Erster neuer Baum auf den barrierefreien Rollstuhlrampen am Gabionenhang gesetzt!

ToP-Aktuelles vom Millionenprojekt Gabionenhang in Bad Gandersheim:Wird gerade gepflanzt und fachgerecht gesichert. Während dessen machen die Pflasterungen, besonders an der unteren Rampe Fortschritte. Nachdem Osterglockenzwiebeln gepflanzt wurden und die Blühpflanzen auf den Hang gesprüht worden sind, werden jetzt Einzelbaume gepflanzt. Es geht also kontinuierlich weiter, die Diskussion über den barrierefreien Zugang und unterschiedliche Auffassungen zu Detailausführungen auch. red/Fotos:Fis WMG/WK










10.11.2021 • 14:38 Uhr

Lüthorst: Einbruch in ein Wohnhaus - Computer und Bargeld gestohlen

Die Polizei Dassel teilt soeben mit: Bereits am Montag, den 8. November 2021, kam es zwischen 07:30 Uhr bis 09:30 Uhr zu einem Einbruch in ein Wohnhaus im Wilhelm-Busch-Weg in Lüthorst. Ein bislang unbekannter Täter verschaffte sich Zugang ins Haus und entwendete Computer und Bargeld. Dabei entstand ein Gesamtschaden von über ca. 2.500 Euro.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Einbruch geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Dassel,05564 99910-0, oder beim Polizeikommissariat Einbeck, 05561 94978-0, zu melden.rod











10.11.2021 • 14:36 Uhr

Bad Gandersheim: Anstiftung zum Ladendiebstahl in einem Markt in der Marienstraße

Am Dienstag, 09. November 2021, gegen 15 Uhr wurde die Polizei Bad Gandersheim über einen Ladendiebstahl in einem, in der Marienstraße gelegenen Lebensmittelgeschäft informiert. Vor Ort konnten die Beamten einen 24-jährigen antreffen, der sich derzeit in Bad Gandersheim aufhält. Nach Aussage des Ladendetektivs konnte beobachtet werden, wie der junge Mann einen gefüllten Einkaufswagen durch den Eingangsbereich schob und das Geschäft verlassen wollte, ohne die Waren zu bezahlen. Der Mann konnte daran gehindert werden. Laut seiner Aussage wurde der 24-jährige von einer 22-jährigen Einbeckerin zu der Tat angestiftet. Der Inhalt des Einkaufswagens, der aus unterschiedlichen Non-Food-Artikeln bestand hatte einen Wert von ca. 970 Euro. Die Polizei Bad Gandersheim hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen. Es wurde eine Anzeige wegen Ladendiebstahl gegen den Tatverdächtigen und die Mittäterin eingeleitet.schw










10.11.2021 • 14:30 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 34 Neuinfektionen innerhalb eines Tages

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 3.486 (+60) Corona-Infektionen bekannt geworden. 3.213 (+10) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 135,8 (179 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 4,1, die Intensivbetten sind zu 5,7 Prozent belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 210 (+50) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 34 (+15),
Bodenfelde 2 (0),
Dassel 4 (0),
Einbeck 34 (+2),
Hardegsen 31 (+14),
Kalefeld 7 (0),
Katlenburg-Lindau 4 (+2),
Moringen 8 (+4),
Nörten-Hardenberg 38 (+3),
Northeim 38 (+10) und
Uslar 10 (0) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 63 (0) Personen verstorben.
Mit einer ersten Impfdosis wurden 96.865 Personen oder 73,6 % geimpft. Vollständig geimpft wurden bisher 93.399 Personen oder 70,9 %. (Stand 4.11.2021)
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus
lpd











10.11.2021 • 14:27 Uhr

Ohne Führerschein: Motorradfahrer flüchtet in Herzberg vor der Polizei, 31-Jähriger bei Sturz leicht verletzt

Mutmaßlich um sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen, ist am gestrigen Dienstagabend (09.11.21) in Herzberg (Landkreis Göttingen) ein 31 Jahre alter Motorradfahrer vor einer Funkstreife der Polizei geflüchtet. Ursprünglich wollten die Beamten den Mann anhalten, weil das Kennzeichen seiner Maschine abgeknickt und demzufolge schwer ablesbar war.

Als die Beamten das Anhaltesignal gaben, beschleunigte der 31-Jährige und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit auf der Kreisstraße 427 in Richtung Osterode. Die Herzberger Polizisten nahmen die Verfolgung auf. Auf der Geißkleestraße in Höhe der Einmündung Am Eichholz verlor der Biker aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über seine Maschine und stürzte. Er wurde leicht verletzt.

Die anschließende Überprüfung ergab, dass der Mann keine Fahrerlaubnis besaß und das Motorrad nicht zugelassen war. Das angebrachte Kennzeichen war entstempelt und darüber hinaus nicht für diese Maschine ausgegeben.

Es besteht weiterhin der Verdacht, dass der 31-Jährige unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln am Lenker gesessen haben könnte. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.jk











10.11.2021 • 14:25 Uhr

Leichtkraftradfahrer übersieht PKW - Bei Kollision ein Verletzter

Ein 17-Jähriger wollte am gestrigen Nachmittag mit seinem Leichtkraftrad von der Landesstraße 572 geradeaus über die Einbecker Landstraße in die Tschaikowskistraße in Nordheim fahren und übersah hierbei einen von rechts kommenden, bevorrechtigten PKW. Glücklicherweise wurde der Einbecker bei der Kollision nur leicht verletzt, an den beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von. Ca. 7.500 Euro. Der 30-jährige PKW-Fahrer, ebenfalls aus Einbeck, blieb unverletzt. Da Betriebsstoffe aus dem Krad ausliefen, musste die Fahrbahn durch eine Spezialfirma gereinigt werden.da










10.11.2021 • 14:22 Uhr

B 241 Moringen: In einer Stunde fünf Tempoverstöße - ein Bußgeldverfahren

Während einer einstündigen Geschwindigkeitsmessung auf der Bundesstraße 241 bei Moringen am gestrigen Dienstag ahndeten Beamte der Polizeiinspektion Northeim am gestrigen Vormittag insgesamt fünf Verstöße vor Ort. Vier Fahrer befanden sich im Verwarngeldbereich, gegen einen Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Dieser war mit 97km/h unterwegs, erlaubt sind in diesem Abschnitt 70km/h. da











10.11.2021 • 14:17 Uhr

Nörten-Hardenberg: Trickdiebstahl beim Geldwechsel - 77-Jährige über 100 Euro entwendet

Eine 77-jährige Frau wurde am gestrigen Mittag gegen 13:10 Uhr Opfer eines Trickdiebes in der Göttinger Straße in Nöten-Hardenberg. Der Mann sprach sein Opfer auf dem Parkplatz der Rossmann-Filiale an und bat darum, Münzen für einen Einkaufswagen zu tauschen. Er verwickelte das Opfer kurz in ein Gespräch und lenkte es ab. Kurze Zeit später bemerkte die Frau aus Nörten-Hardenberg, dass ihr eine dreistellige Summe aus dem Portemonnaie entwendet worden war.

Der Täter wurde wie folgt beschrieben:

ca. 30-40 Jahre alt und von kleiner Gestalt dunkle wellige kurze Haare bekleidet mit blauer Jeansjacke und blauer Jeanshose, blaue Turnschuhe mit weißem Rand (auffällig neuwertige Schuhe), südländisches Aussehen, sprach gebrochen deutsch.

Zeugen zu dem Vorfall werden gebeten, sich unter Telefon 05503-915230 bei der Polizeistation Nörten-Hardenberg zu melden. da










10.11.2021 • 14:12 Uhr

Salzderhelden: Gleisklavierkonzert mit Luis Diehl aus Berlin am 14. November 2021 um 14.30 Uhr in der "molli"

Am 14. November 2021 spielt Luis Diehl aus Berlin um 14.30 Uhr ein Gleisklavierkonzert in dem Bahnhofsmitmachkiosk "zur molli" in Salzderhelden.

Seine einzigartige Stilistik schafft Sound! Verträumte Klangflächen und verspielte Melodien, die im Ohr bleiben. Neben melancholisch gefühlvollen Stücken kreiert er Tracks, die einem DJ-Set nahekommen und sein Publikum zum Mitwippen einladen. In der kälteren Jahreszeit gibt es Wärmflaschen und einen heißen alkoholfreien Punsch zum Warmbleiben für die Besucher*innen der molli Gleiskonzerte, damit niemand frieren muss. Wie immer: Alles auf Spendenbasis und vegan. red










10.11.2021 • 11:20 Uhr

Vorbildlich und besipeilshaft! Verwurzelt im Kreis Höxter - Die Polizei pflanzt Bäume

Unter dem Motto "Verwurzelt im Kreis Höxter - Die Polizei pflanzt Bäume" haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreispolizeibehörde Höxter in Brakel drei Eichen in der Mitte des Kreises Höxter gepflanzt.

Die drei Bäume stehen symbolisch für die drei Standorte der Kreispolizeibehörde Höxter in den Städten Bad Driburg, Höxter und Warburg.

Sie wurden im Beisein von Behördenleiter Landrat Michael Stickeln, dem Bürgermeister der Stadt Brakel Hermann Temme und dem städtischen Förster Harald Gläser gepflanzt.

Zusammen mit Polizeidirektor Christian Brenski (Abteilungsleiter Polizei) pflanzten stellvertretend für alle Angehörigen der Kreispolizeibehörde Höxter Juliana Laubichler (Kriminalpolizei in Höxter), Nicole Hennemann (Verkehrsdienst in Bad Driburg) und Fabian Bier (Kommissaranwärter in Warburg) die klimaresilienten Bäume ein.

Die Beteiligten freuen sich, auf diesem Wege einen Betrag zum Klimaschutz zu leisten.

Zum Bild: (v. li.): Landrat Michael Stickeln, Polizeidirektor Christian Brenski, Förster Harald Gläser, Juliana Laubichler, Bürgermeister Hermann Temme, Nicole Hennemann, Fabian Bier. Foto: Polizei










10.11.2021 • 11:17 Uhr

Bundespolizei verhaftet vier gesuchte Straftäter - Ein Straftäter ging der Polizei auf dem Bahnhof Göttingen ins Netz

Die Bundespolizei in Hannover hat in den letzten zwei Tagen vier verurteilte Straftäter verhaftet. Bereits Montagmittag ging den Beamten im Bahnhof Göttingen ein 24-jähriger Ivorer ins Netz. Dieser fuhr ohne Fahrschein mit dem Zug und wurde daraufhin kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass er mit zwei Haftbefehlen gesucht wurde. Grund dafür war Erschleichen von Leistungen. Der wohnsitzlose Mann sitzt nun seine Strafe von 50 Tagen im Gefängnis ab. Am Abend wurde eine 34-jährige Deutsche in Salzgitter verhaftet. Gegen sie lagen sogar drei Haftbefehle der Justiz vor. Sie wurde bereits zwei Mal rechtskräftig wegen Erschleichens von Leistungen verurteilt und trat die Restfreiheitsstrafe von 24 Tagen nicht an. Zudem lag gegen die Frau aus Salzgitter ein Untersuchungshaftbefehl wegen des gleichen Delikts vor. Die Frau sitzt nun ebenfalls hinter Gitter. Gestern, zwischen 17:30 Uhr und 18:00 Uhr, wurden durch die Bundespolizei zwei Männer innerhalb von 20 Minuten verhaftet. Ein 33-jähriger Gabuner aus Salzgitter wurde im April wegen mehrfachen Betrugs verurteilt und trat die Freiheitsstrafe von 55 Tagen nicht an. Nun erwischten ihn die Beamten in Salzgitter-Lebenstedt und brachten ihn ins Gefängnis. Ein Deutscher (41) wurde in Hauptbahnhof Hannover durch die Bundespolizei angetroffen und kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass der Mann aus Langenhagen wegen Diebstahls zu 60 Tagen Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Auch er wurde durch die Beamten verhaftet und sitzt die Strafe nun hinter Gittern ab. red











10.11.2021 • 09:50 Uhr

Farbabweichungen Grund für Stillstand beim Treppenbau am Millionenprojekt barrierefreie Rollstuhlrampen am Gabionenhang in Bad Gandersheim

Wenn es nach der Stadt Bad Gandersheim ginge, wäre der Bauzaun rund um das Landesgartenschau-Millionenprojekt barrierefreie Rollstuhlrampen am Gabionehang in Bad Gandersheim dicht und nicht durchlässig, doch sickern immer mal wieder spannende und wichtige Nachrichten durch. Dabei sind Transparenz und das Informationsbedürfnis in einer Demokratie wichtige Eckpfeiler und sollten selbstverständlich sein. Zu glauben, zwei versierte Beobachter und Reporter mit zusammen über 90 Berufsjahren Erfahrung außen vor halten zu können, setzt kreative Kräfte frei, für die interessierte Leserschaft auf diesen Nachrichtenkanälen nachhaltig zu berichten.

Natürlich wünschen sich die Interessierten bei der LaGa 2022 in Bad Gandersheim mit auf den Weg dorthin mitgenommen zu werden, das wird ständig in Kommentaren deutlich. So wie aus der alten Heimat im Landkreis Holzminden immer wieder über die LaGa 2023 in Höxter für diese Menschen jetzt schon intensiv berichtet wird, wünschen sich von dort Anrufer und Schreiber auch über die LaGa 2022 in Bad Gandersheim mitgenommen zu werden.. Wir fühlen uns zur LaGa 2023 in Höxter abgeholt, mitgenommen und freuen uns schon sehr darauf.

Für interessierte hier nun von Dipl.Ing. Wilhelm Kühne nach professioneller Recherche, eine Aufklärung zu einem pikanten Detail, wir berichteten über den Stillstand beim Treppenbau am Gabionenhang vom Kurhausparkplatz zum Skulpturenweg in Bad Gandersheim. Es gibt Farbabweichungen bei den Kunststeinen, die so nicht zu den bereits eingebauten Treppenstufen passen und hingenommen wurden. Die unterschiedlichen Auffassungen gingen soweit, dass ein Gutachter in einem Ortstermin, wir berichteten exklusiv, alle Parteien vor Ort zusammenbrachte.

Derzeit ist die ausführende Firma Kluge handwerklich engagiert und sorgfältig, sogar Samstag ( wir berichteten), dabei das Pflaster auf der unteren Rampe und seit gestern auch auf der mittleren Rampe fertigzustellen. Bis beide Rampen fertiggestellt sind, wird es wohl Ende November 2021 werden, vorausgesetzt das Wetter spielt mit. Die Mitarbeiter sind jedenfalls hoch motiviert und freuen sich an so einem großen Projekt mitwirken zu können und saubere handwerkliche Arbeit abzuliefern.

So eine vielfältige Maßnahme, wie das Ingenieurbauwerk Gabionenhang wird man vermutlich nur einmal in seinem Berufsleben mitgestalten und man ist auch stolz darauf, sind sich alle von Kluges Arbeitern einig. Wenn diese LaGa von der handwerklichen Herausforderung die Bundesliga wäre und eine BuGa dann vielleicht eine Weltmeisterschaft, dann dürfen wir hier in der Champions Klasse mitwirken, so Kluges Team.

Auch das Geländer und die Beleuchtung wird noch in diesem Jahr kommen und eingebaut. Trotz der mit 6% geneigten, barrierefreien Rampen wird die Beleuchtung senkrecht die Gabionenwand illuminieren. Wann die farblich stimmigen Treppensteine kommen und verbaut werden, wird weiter von fis-WMG beobachtet und von unserem Experten kommentiert. red/Foto: WK












10.11.2021 • 09:17 Uhr

Schokolade für die Nerven - Die Wahlen zum EKD-Rat werden zum spannenden Langstreckenlauf - Göttingerin Julia Schönbeck ist dabei

Die Göttinger Theologiestudentin Julia Schönbeck ist die jüngste Kandidierende auf der Wahlliste zum Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland. Und sie muss lange zittern, das Wahlprocedere dauert viele Stunden.

Kurz vor ihrem 24. Geburtstag im Juli kommt der Anruf. «Ich komme mal direkt zum Punkt», sagt die Stimme am anderen Ende der Leitung. Was sie über den Rat der Evangelischen
Kirche in Deutschland (EKD) wisse, und ob sie für das Leitungsgremium kandidieren wolle. Die Göttinger Theologiestudentin Julia Schönbeck hat sich dafür entschieden und ist damit die jüngste Kandidierende bei den Wahlen, die am Dienstag die digital tagende Synode der EKD vom Morgen an über viele Stunden in Atem hält

Im Rat mitzuarbeiten, das heißt auch, die große Bühne zu betreten. Denn das Gremium ist der mit Abstand sichtbarste Leitungskreis der EKD, der über aktuelle Herausforderungen für Kirche und Gesellschaft berät und sich öffentlich zu Wort meldet. «Ich stehe nicht gerne auf Bühnen», sagt Schönbeck am Sonntag bei ihrer Vorstellung im Bremer Tagungshotel. «Ich bin zu leise, zu schüchtern.» Aber für die Sache wolle sie es tun, als leiser Mensch. «Aber ich muss auch nicht laut sein, um gehört zu werden.»

Ein Sitz für die nächsten sechs Jahre ist bereits der im Mai gewählten Präses der Synode, Anna-Nicole Heinrich, vorbehalten. Für die 14 verbliebenen Plätze stehen zehn Frauen und zwölf Männer zur Wahl, die in ihren Vorstellungen vielfach von großen Veränderungen sprechen, die auf die Kirche zukommt. Schönbeck ist ein Teil davon, schon, weil sie zu den jüngeren Kandidierenden gehört. Und ihre Themen sind Zukunftsthemen: In den sozialen Medien schreibt sie insbesondere über Inklusion und inklusive Kirche, das Eintreten gegen
Diskriminierungen ist ihr ein zentrales Anliegen.

Für sie und für alle anderen Kandidierenden ist die Wahl diesmal anders und durchaus herausfordernd. Die Synode berät bis Mittwoch digital, weil ein Teilnehmer einer vorbereitenden Gremiensitzung positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Face to face können sich die Delegierten nicht treffen, «Kungelrunden» zwischen den
Wahlgängen zur Abstimmung von Mehrheiten laufen in virtuellen Räumen. Anna-Nicole Heinrich schaut in einen weitgehend leeren und halb abgedunkelten Saal im Bremer Congress Centrum auf einen Bildschirm mit Zoom-Kacheln.

Über den Plätzen, auf denen eigentlich die Mitglieder der Synode und der Kirchenkonferenz sitzen sollten, hat die EKD in Windeseile Technik eingerichtet, um die Beratungen digital übertragen zu können. Und schon die über Monate laufende Vorbereitung der Wahl hat Einsatz erfordert. Denn hinter dem Tableau der Kandidierenden steht ein sorgfältig austariertes Verhältnis etwa zwischen Lutheranern und Reformierten, unterschiedlichen Frömmigkeitsstilen, beruflichen Prägungen und kirchlichen Funktionen. Und nicht zuletzt will die Kirche moderner, digitaler und jünger werden. Eigentlich eine Steilvorlage für Julia Schönbeck.

Doch die Studentin muss zittern und bleibt aufgeregt, die Situation strapaziert zunehmend das Nervenkostüm. Immerhin: «Wir werden hier gut mit Schokolade versorgt», sagt sie mit einem Lächeln. Auch nachmittags im sechsten Wahlgang - die Abstimmungen haben sich
wie in zurückliegenden Synodensitzungen längst zum Marathon entwickelt - schafft sie nicht die Zwei-Drittel-Mehrheit, die jeder Kandidierende für den Einzug in den Rat braucht. Würde es nicht klappen, wäre sie enttäuscht, sagt sie zwischendurch, ergänzt aber auch: «Ich freue mich so sehr für viele andere, die schon reingekommen sind.»

Sie brennt darauf, ihr Wissen und ihre Praxis um neue Formen der Kirche einzubringen, die sie in den zurückliegenden Jahren kennengelernt und ausprobiert hat. «Mitglied im Rat zu sein, bedeutet für mich: Zuhören und ansprechbar sein. Ich möchte viel im Austausch mit Menschen innerhalb und außerhalb unserer Kirche sein, ihre Themen aufnehmen und in die Arbeit einbringen.»

Aber schon die Kandidatur sei für sie «voll die Ehre», betont Schönbeck, die aus der Ferne digital besonders von ihrer Familie und ihrer Dreier-Wohngemeinschaft in Göttingen unterstützt wird. «Alle sind aufgeregt», sagt sie. Und wenn es nicht klappt? «In der WG», verrät Schönbeck, «stoßen wir morgen so oder so an.» Dieter Sell (epd)











10.11.2021 • 09:08 Uhr

Der verzweifelte Kampf um die Ungeimpften - Vierte Welle: Niedersächsischer Landtag wirbt für Impfungen

Im Kampf gegen die vierte Welle der Corona-Pandemie werben niedersächsische Landtagspolitikerinnen und -politiker weiter für Impfungen. Mehr als 80 Prozent der Menschen, die mit Covid-19 in den Krankenhäusern des Landes liegen, seien Ungeimpfte, sagte Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) am Dienstag im Landtag. Von Impfdurchbrüchen seien vor allem die Älteren betroffen.

Doch der Ruf nach einer Impfpflicht wird immer lauten!

«Wir müssen die Ungeimpften zur Impfung überzeugen und die Impfung unserer älteren Bürgerinnen und Bürger auffrischen», betonte die Ministerin in einer aktuellen Stunde. Während sie das Land dabei gut aufgestellt sieht, bemängelte die Opposition ein Stocken der
Impfkampagne. Behrens sagte: «Unsere mobilen Impfteams, die wir an die kommunalen Gesundheitsämter angedockt haben, kommen gut voran» Gleiches gelte für die Praxen. «Insgesamt über 250.000 Auffrischungsimpfungen sind bereits in Niedersachsen zu verzeichnen.»

Rund 83 Prozent der Erwachsenen seien vollständig geimpft, sagte Behrens. Da dies noch zu wenige seien, blieben aber weitere Schutzmaßnahmen nötig. Dabei werde Niedersachsen künftig verstärkt auf 2G setzen.

Susanne Victoria Schütz von der FDP bemängelte, die Impfkampagne der Landesregierung reiche offenbar nicht aus. Die Forderung von Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) nach einer Impfpflicht für Pflegekräfte führe nur zu Irritationen und sei eine Alibidiskussion.
«Zwang ist nicht unbedingt eine zielführende Idee.» Schütz warb für die Wiedereinführung von kostenlosen Bürgertests. Auch geimpfte Mitarbeiter in sensiblen Bereichen müssten sich regelmäßig testen.

Meta Janssen-Kucz von den Grünen betonte ebenfalls: «Wirksame Sicherheit gibt es nur durch Tests bei allen, ob geimpft, ungeimpft oder genesen.» Bei den Auffrischungsimpfungen der Älteren liege Niedersachsen erst bei 2,68 Prozent.

Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Jörg Hillmer forderte eine Konferenz der Ministerpräsidentinnen und -präsidenten. Die Ampelmehrheit im Bundestag müsse ihre Handlungsfähigkeit unter Beweis stellen, sagte er. «Statt Freedom-Day oder kostenlosen Tests brauchen wir entschlossenes Handeln.» epd










10.11.2021 • 09:02 Uhr

Northeimer Handball Club Oberliga weibliche A-Jugend mit erstem Heimsieg!

Weibliche A-Jugend des Northeimer Handball Clubs gegen TV Oyten 32:19 (15:11)!

Am vergangenen Sonntag traf unsere A-Jugend auf die Mädels aus Oyten, die auch ohne Punkt auf dem Konto anreisten. Nach dem eher ernüchternden Saisonverlauf bisher, hatten wir uns vorgenommen unsere Saison für uns am Sonntag nochmal neu zu starten. Hochmotiviert starteten wir in das Spiel, gewillt die ersten beiden Punkte zu holen. Wir begonnen konzentriert mit einer kompakten Abwehr, über die wir rückblickend das Spiel gewonnen haben. Das 2:2 in der 3. Minute sollte somit der letzte Ausgleich für diese Partie sein. In der ersten Halbzeit gelang es uns jedoch gelang es uns jedoch auf Grund von Fehlwürfen und ärgerlichen Fehlern in der Bewegung nach vorne nicht uns weiter abzusetzen, trotz dass wir das Spiel dominierten. So stand zur Halbzeit ein 15:11 auf der Anzeigetafel. In der zweiten Halbzeit schafften wir es weiter unsere individuellen Stärken im Angriff auszuspielen, unsere Abwehr kompakt zu halten und somit den Vorsprung immer weiter auszubauen. Besonders hervorzuheben ist die Leistung unserer Torhüterin, Emma Post, die gerade in der zweiten Halbzeit mit grandiosen Paraden den Deckel endgültig drauf machte. Es gelang uns souverän den Vorsprung bis zu einem Endstand von 32:19 auszubauen. Nach dem Abpfiff war die Freude und die Erleichterung riesig. Nun sind wir bereit am Samstag die nächsten zwei Punkte aus Burgdorf zu entführen.

red/Foto: Anna Schaper.










10.11.2021 • 08:59 Uhr

Telefonbetrüger erleichtern Senior (80) um 500 Euro - Polizei warnt vor übler Betrugsmasche!

Die Polizei im Kreis Höxter berichtet soeben:
In Steinheim ist bereits am vorigen Samstag (06. November) ein 80-jähriger Mann Opfer von Telefonbetrügern geworden. Dem Senior wurde am Telefon ein Lottogewinn von rund 30.000 Euro versprochen. Durch diesen Telefonbetrug ist dem Mann jedoch ein Schaden von 500 Euro entstanden.

Ein Betrüger gab telefonisch an, dass der Lottogewinn mit einem Geldtransporter gebracht werde. Zur Öffnung des Geldkoffers wurde dem Mann auch ein Zifferncode mitgeteilt, mit dem er den Koffer öffnen könne. Eine weitere Anruferin gratulierte dem Gewinner am gleichen Tag und erklärte, dass er Apple Play Karten im Wert von 500 Euro kaufen möge, um das gewonnene Geld zu erhalten. Der Senior suchte einen Supermarkt auf, erwarb die Guthabenkarten und benannte in einem weiteren Anruf die Codes der Karten. Anschließend meldete sich die dreiste Betrügerin erneut, beschuldigte den 80-Jährigen, dass er ihr absichtlich falsche Codes genannte habe und beide glichen die Codes der gekauften Karten ab. Als die Anruferin dann zufrieden war, gratulierte sie erneut zu dem Gewinn, der am folgenden Montag ausgehändigt würde.

Am Montag (08. November) verlangte die Betrügerin in einem weiteren Anruf Codes von Guthabenkarten im Wert von 3.000 Euro. Bei dem Angerufenen kamen Zweifel auf, er beendete das Telefonat, aber die Betrügerin gab nicht auf. Den nächsten Anruf der Täterin nahm der Sohn des Seniors entgegen, der im Gespräch die Betrugsmasche aufdeckte.

Da die raffinierten Telefonbetrüger weiterhin erfolgreich sind, warnt die Polizei abermals vor dieser Betrugsmasche. Eine telefonische Beratung ist bei der Polizei Höxter unter der Rufnummer 05271/962-0 möglich. /ell










10.11.2021 • 08:49 Uhr

Corona-Virus-Lage am Mittwoch: Inzidenzmarke im Kreis Northeim klettert auf 135,8 - Hotspot zeigt negative Auswirkungen

Das ist die Corona-Virus-Lage am heutigen Mittwoch in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt in der tagesaktuellen offiziellen Verlautbarung eine weitere deutliche Steigerung der Infektionszahlen mit. Für den Landkreis Northeim wir für heute ein Wert von 138,8 angegebenen.

Er steht im Zusammenhang u.a. eines Corona-Hotspots im Bad Gandersheimer Ortsteil Heckenbeck. Hier sind erste Veranlassungen betroffen. Sie haben mit der Quarantäne von positiv Getesteten zu tun. Betroffen davon seien auch Mädchen und Jungen im Freien Kindergarten.

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group hat zu dem Vorfall offizielle Rechercheanfragen an die zuständigen Behörden gerichtet. Inzwischen verschärft das Land Niedersachsen angesichts der sich dramatisch entwickelnden Inzidenzlage modifizierte Corona-Hygieneregeln. Dabei ist die "G2" Regel im Fokus. Ungeimpften wird bei der G2-Regel der Zugang zu bestimmten Bereichen verwehrt.

red/Grafiken: RKI/ARD/NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen












10.11.2021 • 08:19 Uhr

Ermittlungen gegen katholischen Priester wg. Verdacht der Kinderpornografie: Staatsanwälte untersuchen Datenträger

Im Zuge von Ermittlungen gegen einen suspendierten katholischen Priester aus Osnabrück wegen des Verdachts auf Kinderpornografie wertet die Staatsanwaltschaft Hannover
inzwischen Datenträger aus. In der vergangenen Woche sei ein entsprechender Zeugenhinweis eingegangen, sagte Staatsanwältin Kathrin Söfker jetzt dem Evangelischen Pressedienst (epd). Eine Person habe bei der Osnabrücker Polizei aufgrund von Beobachtungen den Verdacht geäußert, dass der Beschuldigte in Besitz von derartigem Material sein könnte.

Noch am selben Tag sei ein Durchsuchungsbeschluss erwirkt worden. Dabei habe die Polizei die Datenträger sichergestellt. «Wir müssen jetzt schauen, ob sich dieser Vorwurf erhärten lässt», sagte Söfker. Das könne erfahrungsgemäß einige Wochen dauern. Auch Zeugen sollen
vernommen werden.

Die Staatsanwaltschaft Hannover übernimmt in Niedersachsen alle Ermittlungen zu möglichen Straftaten in Zusammenhang mit Kinderpornografie. Dort befindet sich eine Zentralstelle zur
Bekämpfung gewaltdarstellender, pornografischer oder sonstiger jugendgefährdender Schriften. Im vorliegenden Fall gehe es zunächst um einen Verdacht, betonte Söfker. Es gelte die Unschuldsvermutung.

Der Priester war vom Osnabrücker katholischen Bischof Franz-Josef Bode umgehend und mit sofortiger Wirkung vom Dienst entpflichtet worden. Er hatte den Bischof selbst über die staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen ihn informiert, wie das Bistum Osnabrück mitteilte. Bis zum Abschluss des Verfahrens bleibe der Priester von allen kirchlichen Aufgaben entbunden. Zum Bistum Osnabrück gehören rund 546.000 Katholikinnen und Katholiken und rund 320 Priester im westlichen Niedersachsen und Teilen Bremens.epd










10.11.2021 • 08:12 Uhr

Evangelische Kirche will beim Umgang mit sexuellem Missbrauch besser werden

Das löbliche Versprechen!
Der Umgang der evangelischen Kirche mit Missbrauch in ihren Reihen sorgt bei Betroffenen für scharfe Kritik. Zu wenig Respekt und ein für Opfer blindes Disziplinarrecht beklagen sie. Die Kirch verspricht jetzt Änderungen.

Die evangelische Kirche will bei der Aufarbeitung von Missbrauch künftig stärker auf Betroffene hören und das kirchliche Disziplinarrecht verschärfen. Das kündigten am Montag Verantwortliche aus Kirchenleitungen und -parlament bei der digital tagenden Synode
der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) an. Sie reagierten damit auf Kritik Betroffener, die unter anderem mangelnden Respekt ihnen gegenüber beklagten. Betroffenenbeteiligung dürfe kein Feigenblatt sein, sagte der Betroffene Detlev Zander am Montag vor den 128 Delegierten.

Das Problem derzeit sei, dass die Kirche die Deutungshoheit bei dem Thema für sich in Anspruch nehme, sagte Henning Stein, dessen Sohn Opfer von Missbrauch wurde. Augenhöhe bedeute aber, dass Betroffene in den sie betreffenden Angelegenheiten für eine Kontrolle
der Kirche sorgen, erklärten mehrere Betroffene in einer vor der Synode vorgetragenen gemeinsamen Stellungnahme.

Die Schilderungen kamen von früheren Mitgliedern des Betroffenenbeirats der EKD, der die Aufarbeitungsbemühungen kritisch begleiten sollte, im Frühjahr aber ausgesetzt worden war. Die EKD nennt dafür Auseinandersetzungen im Gremium als Grund. Die Betroffenen empfinden den Schritt indes als «einseitige Machtausübung».

Dass es mit der Betroffenenbeteiligung weitergeht, wurde von Kirchenverantwortlichen am Montag erneut versprochen. Wie sie konkret aussehen soll, blieb aber offen. Der Sprecher des Beauftragtenrats der EKD zum Schutz vor sexualisierter Gewalt, Christoph Meyns, will erst eine extern beauftragte Untersuchung abwarten. Die Synode, das Kirchenparlament der EKD, will derweil eine eigene Betroffenenbeteiligung schaffen. Präses Anna-Nicole Heinrich sprach sich dafür aus, das Thema künftig bei jeder Jahrestagung zu behandeln und sich dafür selbst mit Betroffenen zu vernetzen. Dafür soll eine synodale Kommission eingerichtet werden.epd










10.11.2021 • 08:07 Uhr

Polizei Northeim: Warnung vor angeblichen Inkasso-Forderungen der Firma "PRO COLLECT AG"

In den vergangenen Tagen sind bei den Dienststellen der Polizeiinspektion Northeim vermehrt Hinweise zu postalischen Forderungen eines vermeintlichen Inkassobüros eingegangen. In den persönlich adressierten Schreiben der Firma "PRO COLLECT AG" werden die Empfänger aufgefordert, ausstehende Forderungen in Höhe von 272,46EUR zu einem angeblichen "Dienstleistungsvertrag EURO ONLINE / ERUOJACKPOT-6-49" mittels Erteilung einer SEPA-Lastschrift zu bezahlen. Als "Service" wird im gleichen Schreiben auch ein "Kündigungsservice" angeboten. Diese Schreiben werden seit einigen Wochen offenbar bundesweit verschickt.

Die Polizei warnt:

Übermitteln Sie keine persönlichen Daten an unbekannte Empfänger und überweisen sie keinesfalls Gelder für nicht nachvollziehbare Forderungen!

Auch die Verbraucherzentrale rät in diesem Zusammenhang, nicht auf diese falschen Inkassoschreiben zu reagieren. Mehr Informationen rund um dieses Thema finden sich auf den Seiten der Verbraucherzentrale unter https://www.verbraucherzentrale.de/aktuelle-meldungen/vertraege-reklamation/inkassobriefe-von-pro-collect-aus-koeln-nicht-reagieren-66705











10.11.2021 • 08:04 Uhr

Kanzlerin Merkel auf der Libyen-Konferenz (12.11.): Merkel muss Abzug sämtlicher ausländischer Truppen und Söldner fordern Bevölkerung leidet unter Stellvertreterkrieg zwischen Russland und der Türkei

Zum Auftakt der Libyen-Konferenz in Paris am kommenden Freitag, 12. November, fordert die Gesellschaft für bedroht Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen von der amtierenden Bundeskanzlerin Angela Merkel, sich energisch für eine Befriedung des Landes einzusetzen. Das erfordere den sofortigen und vollständigen Auszug aller ausländischen Truppen und Söldner, insbesondere radikal-islamistischer Milizen, die von der türkischen Regierung und sunnitisch-islamistischen Organisationen unterstützt werden. „Das NATO-Mitglied Türkei schickt syrische und andere islamistische Söldner nach Libyen, um dort für einen Scharia-Staat zu kämpfen. Russland und Ägypten schicken Söldner, die in den Reihen der selbsternannten Libyschen Nationalarmee des ostlibyschen Generals Chalifa Haftar kämpfen. Unter diesem Stellvertreter-Krieg leidet die libysche Bevölkerung,“ berichtet GfbV-Nahostexperte Dr. Kamal Sido.

Die von der Türkei unterstützten Milizen und Söldner verbreiten unter den traditionell konservativen sunnitischen Muslimen des nordafrikanischen Landes einen radikalen Islam, der eine Demokratisierung des Landes unmöglich macht. „Nur ein demokratisches System kann eine rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung der Frauen im Land ermöglichen und Glaubensfreiheit für die wenigen religiösen Minderheiten wie katholische, koptische sowie griechisch-orthodoxe Christen garantieren“, so Sido. „Die Radikalislamisten unterdrücken auch ethnische und sprachliche Minderheiten wie Berber, Tuareg und Tubu, die Tawergha-Minderheit und andere schwarzafrikanische Volksgruppen.“

Die scheidende Bundeskanzlerin reist auf Einladung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron nach Paris. Sie wird dort den Ko-Vorsitz der Libyen-Konferenz übernehmen, gemeinsam mit Frankreich, Italien, den Vereinten Nationen und Libyen. Im Mittelpunkt des Zusammentreffens steht die Unterstützung Libyens auf seinem Weg zu langfristiger Stabilität, auch im Hinblick auf die anstehenden Präsidentschafts- und Parlamentswahlen sowie den Abzug ausländischer militärischer Kräfte. red










10.11.2021 • 07:58 Uhr

Schock zum Martinstag! Deutlich weniger Martins- und Weihnachtsgänse

Vor dem Hintergrund des St. Martinfestes in dieser Woche steht ein erster Absatzhöhepunkt am Gänsemarkt bevor. Die Nachfrage nach frischen und gefrorenen Gänsen nimmt laut der Agrar Markt Information Gesellschaft (AMI) zu. Doch dieses Jahr sind deutlich weniger Gänse in der Vermarktung – vor allem im Frischwarenbereich. „Wer eine frische Gans zum Fest haben möchte, der sollte sich frühzeitig darum kümmern“, empfiehlt Dieter Oltmann von der Niedersächsischen Geflügelwirtschaft (NGW). Das knappe Angebot sei der Geflügelpest im Frühjahr geschuldet. Davon betroffen waren u.a. auch Zuchtgänsebestände in Niedersachsen, in denen das Geflügelpestvirus nachgewiesen wurde, so dass die Tiere getötet werden mussten, um einer Verbreitung entgegenzuwirken, teilt der Landvolk-Pressedienst mit.

Im Januar 2021 hatte die Vogelgrippe Oldenburg und Cloppenburg erreicht, die hochansteckende AI-Variante (Aviäre Influenza) wurde bei den Wildvögeln vom Friedrich-Löffler-Institut (FLI) bestätigt. Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen mussten umgesetzt werden, und zum Schutz des Hausgeflügels vor der Geflügelpest ist in zahlreichen Landkreisen Niedersachsens die Aufstallungspflicht des Nutzgeflügels angeordnet worden. Trotzdem konnte mancherorts ein Eintrag der für den Menschen ungefährlichen, aber für Geflügel tödlich endenden Seuche in die Geflügelbestände nicht vermieden werden.

„Hauptsächlich Puten-, aber auch Gänse mussten gekeult werden. Die Erzeugerseite ist daher frühzeitig ausverkauft, um vor allem größere Abnehmer, wie z.B. die Gastronomie, zu bedienen“, erklärt Oltmann. Direktvermarkter werden aber bestimmt noch einige Gänse für den einzelnen Verbraucher vorhalten, ist sich Oltmann sicher. Er schätzt, dass 25 bis 35 Prozent weniger Ware auf dem Markt ist. „Es wurde früh geschlachtet und eingefroren, um das Weihnachtsgeschäft bedienen zu können. Es fehlen die späten Gänse und somit das frische Geflügel“, resümiert Oltmann. Dass der Preis für Gänse dieses Jahr um bis zu 20 Prozent höher sein werde, sei aber eher den gestiegenen Futterkosten als der Knappheit geschuldet, erklärt der Fachmann für Geflügel und zeigt sich besorgt, aufgrund der vermehrten Funde infizierter Wildvögel in den Nachbarländern. „Das Virus war in den Sommermonaten nie komplett weg, daher ist die Situation sehr sensibel“, sagt Oltmann.

Weniger Elterntiere bei den Gänsen bedeutet weniger Bruteier, was wiederum weniger Mastgänse zur Folge hat. Den bitteren Zusammenbruch dieses Kreislaufes hat Iris Tapphorn auf ihrem gleichnamigen Gänsehof in Lohne schmerzlich erfahren. Sie musste auf Anordnung der Behörden ihre 2.500 Gänse töten und mehrfach den Stall desinfizieren. „Je eher die Gänse im Tiefkühllager waren, desto sicherer habe ich Gänse für Weihnachten im Angebot und kann diese als Tiefkühlware an die Stammkunden verkaufen“, erklärt Iris Tapphorn. Die Keulung ihres Bestandes hat den Hof, der das Konzept „from nose to tail“, also das ganze Tier verarbeitet, unverschuldet finanziell unter Druck gebracht. Der Online-Shop ist vorübergehend geschlossen, weil kurzzeitig keine Ware mehr vorhanden ist. Zudem ist Iris Tapphorn eine von zwölf Elterntierhaltern in Deutschland, besitzt also wertvollere Tiere. Trotzdem bekommt die Gänsehalterin nur 50 Euro pro Gans von der Tierseuchenkasse als Höchstsatz ersetzt. „Obwohl ich die Allgemeinheit schütze, lässt der Staat mich auf einem hohen sechsstelligen Betrag sitzen“, zeigt Tapphorn auf.LPD/Foto: LPD











10.11.2021 • 07:54 Uhr

Carport gerät in Brand - 50.000 Euro Schaden - Technischer Defekt wahrscheinlich Ursache

Bei einem Brand im Bishäuser Weg in Sudheim brannte am gestrigen Montagabend gegen 19:30 Uhr ein Carport aus (wir berichteten). Die Flammen griffen dabei auch auf die Außenseite des direkt angrenzenden Wohngebäudes über. Durch die eingesetzten Feuerwehren aus Northeim, Sudheim, Bühle und Hillerse konnte durch den sofortigen Löschangriff ein Ausbreiten des Feuers auf weitere Gebäudeteile verhindert werden. Eine 44-jährige Bewohnerin des Gebäudes erlitt eine Rauchgasintoxikation und wurde vorsorglich einem Krankenhaus zugeführt. Das Haus ist aktuell nicht bewohnbar, der Sachschaden beläuft sich geschätzt auf mind. 50.000 Euro. Die Anwohner kamen zunächst bei Verwandten unter. Die Brandursache steht noch nicht abschließend fest, ersten Ermittlungen zufolge scheint ein technischer Defekt im Bereich der Elektroanlagen im Carport . da /Fotos: Horst Lange /Kreisfeuerwehr Northeim














10.11.2021 • 07:40 Uhr

Niedersachsen steigt schrittweise um auf ‚2G'! Erste deutliche Verschärfungen in der niedersächsischen Corona-Verordnung

Aufgrund der auch in Niedersachsen ansteigenden Infektionszahlen und des immer höheren Anteils von Corona-Patienten an den Krankenhaus- und Intensivstationsbelegungen nimmt das Land Niedersachsen erste deutliche Verschärfungen der Corona-Schutzmaßnahmen vor: Niedersachsen steigt schrittweise um auf ‚2G'.

„Wir liegen heute bei einer Inzidenz von 103, einer Hospitalisierungsrate von 4,0 und einem Anteil von 6 Prozent mit Corona-Erkrankten belegten Intensivbetten an der Gesamtkapazität der Intensivstationen", so Ministerpräsident Stephan Weil. „Damit ist die Situation in Niedersachsen noch vergleichsweise gut. Aber wir müssen jetzt vorbeugenden Brandschutz betreiben! Es geht uns darum, die kommenden kalten und nassen Monate so gut wie irgend möglich durchzustehen, eine Überforderung unseres Gesundheitssystems zu verhindern, und möglichst viele Menschen vor schweren Erkrankungen und Tod zu retten. Es darf in keinem Fall zu einer Situation kommen, in der wir durch Engpässe auf unseren Intensivstationen doch wieder zu einem Lockdown gezwungen werden!"

Die Geltungsdauer der niedersächsischen Corona-Verordnung wird um vier Wochen verlängert, in einigen Bereichen werden strenge Begrenzungen des Zugangs nur auf vollständig geimpfte und genesene Personen vorgezogen auf die Warnstufe 1, Testvorgaben werden verschärft. Zeitnah sind weitere Verschärfungen wahrscheinlich - unter Berücksichtigung der Pandemieentwicklung in den nächsten Tagen und Wochen und der anstehenden Veränderungen im Infektionsschutzgesetz und im Arbeitsschutzrecht.

Die beigefügte, morgen (10. November 2021) formal in Kraft tretende Verordnung zur Änderung der Niedersächsischen Corona-Verordnung behält das bisherige System von sich, in drei Warnstufen steigernden Schutzmaßnahmen bei, sieht aber im Detail die folgenden, übermorgen (also am 11. November 2021) in Kraft tretenden Neuregelungen vor:

Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit 1.000 bis 5.000 Teilnehmenden erfolgt zukünftig die Zugangsbegrenzung auf vollständig geimpfte und genesene Personen bereits in Warnstufe 1, statt wie bislang in Warnstufe 3 (siehe § 10 Absatz 6).
Das gleiche gilt ab morgen bei den eigentlichen Großveranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 5.000 Teilnehmenden (§ 11 Absatz 8): ‚2G' statt ‚3G mit PoC-Test' schon bei Warnstufe 1 (und nicht mehr wie bisher erst bei Warnstufe 3). Veranstaltungen haben sich in jüngster Zeit unter der Delta-Variante als besondere Verbreitungsorte erwiesen. Die in § 11 b zu findenden Regelungen für die Ende November beginnenden Weihnachtsmärkte sollen klarer beziehungsweise vor Ort jeweils individuell besser handhabbar werden: Klargestellt wird beispielsweise, dass die Vorgabe ‚3G' auch bei der „Entgegennahme" von Bewirtungsleistungen gilt und nicht nur bei der „Erbringung" derselben. Es muss also sichergestellt sein, dass nicht nur der- oder diejenige Person, die für alle Essen oder Getränke besorgt, geimpft, genesen oder aktuell negativ getestet ist, sondern alle Personen, die dann gemeinsam essen und trinken. Sobald aber infolge einer, entweder unabhängig von den Warnstufen freiwillig festgelegten oder ab Warnstufe 3 obligatorischen, 2G-Regelung Bewirtungsleistungen und die Nutzung von Fahrgeschäften lediglich geimpften und genesenen Personen vorbehalten bleiben, sind diese von der Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske und von den Abstandspflichten befreit. Auch hier gilt also: mehr Freiheiten bei mehr Sicherheit in ‚2G'.
In § 8 Absatz 1 Satz 4, wird klargestellt, dass in Warnstufe 1 auch Personen, die nur im Außenbereich Sport getrieben haben, geimpft, genesen oder getestet sein müssen, wenn sie sich anschließend im Innenbereich einer Sportanlage duschen und umkleiden möchten.
Die ursprünglich in § 12 ins Auge gefassten Erleichterungen für Diskotheken und Shisha-Bars (wie beispielsweise ein Wegfall zwingender Kapazitätsbegrenzungen) werden NICHT vorgenommen. Ausdrücklich wird allen, diese Einrichtungen Betreibenden empfohlen, sich für das vielerorts bereits geplante fakultative ‚2G' schon vor und in Warnstufe 1 zu entscheiden.
Vor dem Hintergrund einiger Corona-Ausbrüche in Schlacht- und Zerlegebetrieben müssen sich dort beschäftigte, ungeimpfte Personen zwingend alle zwei Tage testen lassen (§ 13).
Eine tägliche Testpflicht gilt von morgen an für ungeimpfte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Alten- und Pflegeheimen (§ 17).











10.11.2021 • 07:39 Uhr

Farbschmierereien auf Schulgelände in Bad Lauterberg - Polizei ermittelt

Auf dem Gelände einer Schule in der Zechenstraße in Bad Lauterberg (Landkreis Göttingen) haben Unbekannte mutmaßlich zwischen dem 8. und 12. Oktober das Sportgerätehaus und den Neubaukomplex mit Farbe beschmiert. Die Sachbeschädiger sprühten unterschiedliche Worte und Kürzel in verschiedenen Farben u. a. auf Wände, Fenster und ein Garagentor. Die Höhe des verursachten Sachschadens steht noch nicht fest.
Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Bad Lauterberg unter Telefon 05524/9630 entgegen.jk










10.11.2021 • 07:36 Uhr

Unbekannter fährt Autospiegel kaputt und haut ab - Polizei ermittelt wegen Fahrerflucht

Tatort: Bad Gandersheim, Landwehr 30-32. Tatzeitraum: Dienstag., 09.11.2021, 16.20 Uhr. Bisher unbekannter Fahrzeugführer beschädigte beim Vorbeifahren einen ordnungsgemäß am Fahrbahnrand geparkten PKW, Honda, schwarz. Bei dem Honda wurde der linke Außenspiegel beschädigt und der Unfallverursacher traf keinerlei schadensregulierende Maßnahmen. Er entfernte sich unerlaubt und vom Polizeikommissariat Bad Gandersheim wurden die Ermittlungen wegen Verkehrsunfallflucht aufgenommen.

Unfallzeit kann auf 16.20 Uhr eingegrenzt werden und Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise an das Polizeikommissariat Bad Gandersheim, Telefon 05382 919200, zu melden. Aber auch an den Unfallverursacher ergeht hiermit der Hinweis, sich bei der Polizeidienststelle in Bad Gandersheim zu melden.Me










10.11.2021 • 07:34 Uhr

Neues Phänomen für die Polizei: Jetzt werden plötzlich Stoßstangen gestohlen - Zwei Taten am Wochenende

Das Phänomen ist für die Ermittler des Polizeikommissariats Hann. Münden neu. Diebe hatten es am vergangenen Wochenende (06. bis 08.11.21) offenbar gezielt auf Stoßstangen abgesehen. Hinweise auf die Täter gibt es nicht. Es werden Zeugen gesucht.

In der Nacht zu Sonntag (07.11.21) montierten Unbekannte in der Heedestraße von einem unter einem Carport abgestellten, silberfarbenen Mercedes SUV die vordere Stoßstange ab und bauten auch die Frontschweinwerfer aus und nahmen sie mit. Der Schaden: ca. 2.000 Euro.
Beim zweiten bekanntgewordenen Fall ist die genaue Tatzeit unklar. Sicher ist nur, dass die Diebe ebenfalls am Wochenende zuschlugen. In der Hallenbadstraße im Ortsteil Gimte machten sie sich an einem schwarzen Mitsubishi zu schaffen. Auch hier bauten sie die vordere Stoßstange ab. Der Schaden beträgt mehrere tausend Euro.

In beiden Fällen gingen die Diebe ohne Gewaltanwendung vor. Beide Stoßstangen wurden professionell abgebaut, die jeweiligen Kennzeichen am Tatort zurückgelassen.
Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Hann. Münden unter Telefon 05541/9510 entgegen.jk










10.11.2021 • 07:32 Uhr

Northeim: Fassade beschädigt - 1.000EUR Schaden

Die Polizei in Nordheim berichtet soeben:
Unbekannte haben vermutlich am vergangenen Wochenende die Fassade des Corvinianum Gymnasiums in der Wieterstraße beschädigt. Durch das Herausreißen mehrerer Fassadenplatten entstand ein Schaden in Höhe von ca. 1.000EUR. Zeugen zu dem Vorfall werden gebeten, sich unter Telefon 05551-7005-0 mit der Polizei Northeim in Verbindung zu setzen.da











10.11.2021 • 07:30 Uhr

Bürgermeisterin Dr. Michalek bestätigt Exklusiv-Nachricht: Möglicher Corona- Verdachtsfall in konstituierender Ratssitzung

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group berichtete gestern aktuell und exklusiv über einen Ratsherrn in Einbeck, der an der ersten Sitzung des neuen Stadtrates teilgenommen hatte und danach der Bürgermeisterin eine positive Corona-Testung anzeigte. Heute meldet sich dazu Einbecks Bürgermeisterin Dr. Sabine Michaelk mit nachfolgend dokumentierten Presseverlautbarung zu Wort. Darin wird der zunächst unter Verschluss gehaltende Vorfall offizell bestätigt.

Weiter heißt es in der Mitteilung:

Die Stadt Einbeck informiert darüber, dass ein Ratsmitglied, das an der konstituierenden Ratssitzung am Mittwoch, 3.11.2021, teilgenommen hat, am vergangenen Samstag (6.11.2021) erfahren hat, dass es Covid-19 positiv ist. Das Ratsmitglied hat sich daraufhin sofort in Absonderung begeben, umgehend mit dem Gesundheitsamt Kontakt aufgenommen und u.a. auch die Personen informiert, die sich in der Ratssitzung in dessen unmittelbarer Umgebung aufgehalten haben und mit der das Ratsmitglied im engeren Gespräch war. Da diese Personen geimpft sind, muss sich unmittelbar niemand in Absonderung/Quarantäne begeben.
Weiterhin hat das Ratsmitglied die Stadtverwaltung am Sonntag über seinen positiven Covid-19 Test informiert. Daraufhin hat die Bürgermeisterin ebenfalls am Sonntag alle Ratsmitglieder, die Verwaltungsmitarbeiter:innen und die Pressevertreter, die an der Sitzung teilgenommen haben, informiert.
„Ich bin dem Ratsmitglied sehr dankbar, dass es so schnell und so umsichtig gehandelt hat,“ sagt die Bürgermeisterin, Dr. Sabine Michalek. „Es ist nicht nachweisbar, ob das Ratsmitglied in der Ratssitzung überhaupt schon ansteckend war. Und aufgrund der Einhaltung der in der Halle geltenden Hygienemaßnahmen (Wahrung von Abstand, Tragen einer Maske bis zum Sitzplatz) vor, während und