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31.10.2021 • 20:18 Uhr

Nach Randale und Polizeieinsätzen bei Abi-Fete: Corvinianum Schüler schieben Schuld auf Pöbler, Security und entschuldigen sich bei verletzter Polizistin

Am Rande einer Abi-Fete von Schülern/innen des Gymnasiums Corvinianum im "Jägerzelt" in Northeim ist es nach Eskalationen zu Polizeieinsätzen kommen und eine Beamtin verletzt worden (wir berichteten). Zu der Darstellung der Polizei in einer offiziellen Verlautbarung, die auf den reichweitenstarken News-Portale der Fis-Work Media Group für große Resonanz sorgte und Debatten auslöste, haben sich heute Schüler/innen des Corvianums zu Wort gemeldet. In einer von den jungen Leuten verbreiteten Stellungnahme weisen sie Schuldzuweisungen zurück, verweisen auf Fehlleistungen eines privaten Sicherheitsdienstes, nennen Verursacher von Streitigkeiten "Pöbler" von außerhalb des Gymnasiums und berichten darüber, dass man sich bei einer verletzten Polizistin entschuldigt habe.
Das gesamte Statement ist hier im Original dokumentiert. red/Quelle: Schüler/innen des Corvinianum














31.10.2021 • 20:01 Uhr

K 423 bei Schnedinghausen: Heute morgen um 6 Uhr mit Golf frontal gegen Baum - Zwei junge Menschen schwerverletzt gerettet

Ereignisort: Northeim, Kreisstraße 423 zwischen Schnedinghausen und Berwartshausen Ereigniszeitpunkt: Heute, Sonntag, 31. Oktober 2021, gegen 06 Uhr:

Ein 19-Jähriger Pkw-Fahrer aus Bilshausen befuhr mit seinem VW Golf die Kreisstraße 423 aus Richtung Schnedinghausen kommend in Fahrtrichtung Berwartshausen. In seinem Pkw befanden sich zwei weitere Mitfahrer. Aus ungeklärter Ursache kam der Pkw nach links von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einem Kilometerstein und prallte frontal gegen einen Straßenbaum. Der Pkw-Fahrer sowie ein 30-jähriger Mitfahrer aus Clausthal-Zellerfeld wurden durch den Verkehrsunfall schwer verletzt. Beide wurden durch zwei Rettungswagen in die Uni-Klinik nach Göttingen verbracht. Die dritte Person blieb unverletzt.

Der stark beschädigte Pkw musste abgeschleppt werden. Der Baum und der Kilometerstein wurden ebenfalls beschädigt. Es entstand ein Gesamtschaden von ca 2500 Euro. Se










31.10.2021 • 17:03 Uhr

Corona-Virus-Lage am Sonntag: Inzidenzmarke im Kreis Northeim überspringt 50ziger Wert - Die vierte Corona-Welle rollt

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Sonntag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim. Die Zeichen stehen auf weiter zunehmenden Infektionen.
Das Robert Koch Institut gibt für den Landkreis Northeim als tagesaktuellen Inzidenzwert 50,8 bekannt.
Die Experten vertreten die Auffassung, dass die vierte Corona-Welle mächtig anrollt. Die Anzahl der Nichtgeimpften verschafft dem Vernehmen nach die Risikolage.

red/ Grafiken: RKI /NDR / Gesundheitsministerium












31.10.2021 • 16:43 Uhr

Verkehrsunfall mit Verletzten: 54-Jährige übersieht Laster - 10.000 Euro Schaden

Am vergangenen Freitag, 29. März 2021, um 07:10 Uhr, kam es auf der Bundesstraße 3 auf Höhe der Stadt Einbeck zu einem Verkehrsunfall. Die 54-jährige Pkw-Fahrerin befuhr mit ihrem Pkw die B3 von Alfeld in Fahrtrichtung Northeim und beabsichtigte die B3 nach links in Richtung des Gewerbegebietes Einbeck zu verlassen. Sie übersah den ihr entgegenkommenden vorfahrtsberechtigten 56-jährigen Lkw-Fahrer bei ihrem Abbiegevorgang. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Beide Personen wurden leicht verletzt. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 10.000 Euro.sch










31.10.2021 • 16:38 Uhr

LaGa-Baustellenradar: Heute für das Landschaftsschutzgebiet "Auepark/Koppelwiese" - Stahlplatten und noch keine Stegteilelemente

Die Fortsetzung der Arbeiten im Landschaftsschutzgebiet "Auepark/Koppelwiese" im Rahmen der Projekte für die Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim hat es in der vergangenen Woche nach einer Ankündigung von der LaGa-Geschäftsführung nur bedingt gegeben. Zu beobachten waren vorbereiteten Arbeiten. Sie sind insbesondere aufgrund des sumpfigen Gelände erforderlich. In diesem schutzwürdigen Sektor ist die Auffahrt mit schweren Lastern und Kränen nicht nur gefährlich, sondern obliegt einer strengen Beachtung der schutzwürdigen Interessen in diesem Biotop.
Was sich genau ereignete skizziert unserer Experte, der neutrale Dipl.Ing. Wilhelm Kühne, im Rahmen einer Neuausgabe des Baustellenradars. Hier sein aktuelles Kompakt-Expose:

"Im Auepark sind noch keine vorgefertigte Stegelemente angeliefert. Dort wurde auf dem Weg der Oberbau teilweise hergestellt und dort wo die Stegbohrfundamente niedergebracht worden sind, auf die die Stege aufgesetzt werden sollen, sind Stahlplatten für die Anlieferung verlegt. Außer Vorarbeiten ist noch nichts von angekündigten hölzernen Stegelementen zu sehen.

Erstaunlich dagegen zu beobachten, wie sich der erste Spaziergänger im "Auepark/Koppelwiese" sichtlich schöne Momente bei einem Spaziergang auf dem neuen Wanderweg gönnte...
red
















31.10.2021 • 16:07 Uhr

Bad Gandersheimer Sportstadt-Dreifach-Hammer! "Tag der offenen Tür"! "Mädelstag"! "Cardioscan"!

Die Bad Gandersheimer "Sportstadt" in der Marienstraße macht mit seinem Team und was das Fitness-Studio/Gesundheitszentrum alles zu bieten von sich Reden. Tobias Reinecke kündigte im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media spannende Aktionen und Aktivitäten an:
Erstens einen "Tag der offenen Tür". Dabei werden frische Einblick in die "Sportstadt" gewährt. Außerdem bietet das Team ein unterhaltsames Rahmenprogramm an.

Zweitens gibt es erstmals einen "Mädeltag". Hierbei sind attraktive Besonderheiten für mögliche Kursteilnehmerinnen zu beachten.

Drittens ist die technische Ausstattung der "Sportstadt" optimiert worden. "Cardioscan" heißt das neue Zauberwort. red
















31.10.2021 • 15:30 Uhr

Baustellenradar - Heute: Wochenbericht zum unvollendeten Gabionenhang mit barrierefreien Rollstuhlrampen - Entwickelt sich da ein "Treppenwitz"?

"War da nicht heute Führung mit dem Staudenexperten?" Ein bisschen ironisch-satirisch hat unser Bauexperte und Dipl.Ing. Wilhelm Kühne seinen Wochenbericht zur Großbaustelle barrierefreie Rollstuhlrampen am Gabionenhang zwischen Parkplatz am Ex-Kurhaus (seit einem Jahrzehnt so gut wie ungenutzt!) und dem Skulpturenpfad überschrieben.

Hier nun zum Faktischen:
Freitag haben die fleißigen Handwerker das Pflaster wieder um die Geländerpfostenlöcher der oberen Rampe geschlossen. Unten an der Rampe wurden die Entwässerungsrinnen gesetzt und dabei viel produktiver Staub beim Zuschnitt erzeugt. Tage vorher wirbelte nicht produktiver Staub auf, als der unüberhör- und sehbare Mängelstreit an der Treppe mit nicht qualitätsgesichertem Baustellenbeton und den aufgesetzten Treppenblöcken gestenreiche Diskussionen auslöste. Ergebnis, die "Treppen-Baustelle"am Gabionenhang ruht weiterhin. Entwickelt sich hier ein Treppenwitz?

KOMMENTAR:
Genauso ein Witz und damit wenig glaubwürdig für die Landesgartenschau gGmbH ist, dass die angekündigte Fertigstellung des Gabionenbollwerks für heute - 31. Oktober 2021! - wiederholt angekündigt wurde. Das sind die Fakten: Es müssen noch zwei Rampen den frostsicheren Oberbau und das Pflaster erhalten. Beleuchtung mit verklemmten Kabeln und das Sicherheitsgeländer fehlen ebenfalls noch.
Frau Geschäftsführererin Ursula Stecker, ihr Handeln ist abermals gefordert!
red/Foto: WK
















31.10.2021 • 15:26 Uhr

Prima-Klima! Radeln über einen Goldenen Teppich auf Skulpturenpfad - Staunen über Schneewelten in Lappland

Heute ein beeindruckender Sonntag. Dazu drei Erlebnisse:

In Glasgow verhandeln und demonstrieren Akteure bei einer Neuauflage eines medial groß aufgemotzten Weltklima-Gipfels. Kommt dabei mehr heraus als aufgeblasene Absichtserklärungen?

In Bad Gandersheim radeln wir heute ab 11 Uhr für drei Stunden auf dem Skulpturenpfand von Bad Gandersheim nach Lamspringe. Es geht vorbei an aufgebrochenen und schon wieder bestellten Äckern. Dann ist da für uns ein Goldener Teppich ausgebreitet. Sanfte und klimafreundliche Mobilität, die verzückt.

Zwischendurch erreichen uns digitale Grüße aus dem fernen Lappland/Schweden. Ein guter Naturfreund des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media lässt uns optisch daran teilhaben, was wir uns hierzulande noch wünschen. Fantastische und heile Winterlandschaften. Wie aus einer Märchenwelt. In Lappland sind sie aktuell weiße Wirklichkeit!
red /Fotos: Fis WMG














31.10.2021 • 11:56 Uhr

Northeimer Roadrunner rennt auf Fis Work Media News-Portal von Rekord zu Rekord - Jetzt 281.465 Interaktionen - Kooperation mit Nachrichtenagentur epd bereichert Angebot

Sie ist derzeit die Story des Jahres was die Interaktionen im Internet für das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Groupbetrifft: Der geblitzte Roadrunner in der Northeimer Fußgängerzone. Der Clip schaffte es jetzt allein auf dem Facebook-Account, 281.465 Personen zu erreichen. Dazu kommen weitere zigtausend auf den anderen digitalen News-Portale via Instagram und auf www.fis-workmediagroup.de.
Damit bestätigt sich einmal mehr, dass sich das Redaktionsnetzwerk Fis Work Media zu einem reichweitenstarke digitalen News-Portal /Online-Zeitung gemausert hat, interpretiert ein Medienexperte die Quoten.

Auch inhaltlich hat das Redaktionsnetzwerk einen Quantensprung vollzogen. Durch eine Kooperation mit der Nachrichtenagentur epd ist das News-Angebot des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group für Nutzer und Nutzerinnen spürbar vielfältiger geworden.
red












31.10.2021 • 11:46 Uhr

Bad Gandersheim: Im Herbstgarten eine ansehnliche Pilz-Familie

Gestern erster Herbstputz im heimischen Gartenin Bad Gandersheim. Das Laub von Buche, Eiche und Eibe war seit Tagen auf den Rasen geregnet. Ein gigantischer Teppich aus Laub. Stundenlang wurden die welken Blätter zusammengeharkt, mit einer Schubkarre und in Körben auf den Komposthaufen geschleppt. Ein tierisch anstrengender Job. Auf der freigelegten Rasenfläche dann ein wunderschöne Entdeckung: eine ansehnliche Gruppe von Pilzen. Wie eine Familie aufgebaut. Die Großen mit ihren Minis. Schön anzuschauen auf dem sattgrünen Grund.
red/Foto: FisWMG










31.10.2021 • 11:41 Uhr

Ausgrenzung geht weiter! Designierte Kirchentags- Präsidentin Siegesmund gegen AfD-Teilnahme

Die designierte Präsidentin des Evangelischen Kirchentages 2025 in Hannover, Anja Siegesmund, besteht auf den weiteren Ausschluss der AfD von den bundesweiten Treffen der kirchlichen Basis. «Alles, was rassistisch ist, was ausgrenzt, was antisemitisch ist und Vielfalt untergräbt, was demokratische Entscheidungsprozesse anzweifelt - all das hat auf dem evangelischen Kirchentag nichts verloren», sagte die Thüringer Umweltministerin der Grünen im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd). «Und deswegen hat auch die AfD auf dem Kirchentag nichts verloren.»epd










31.10.2021 • 11:40 Uhr

Autofahrer aus Hessen von der Polizei von der Straße verbannt: Er war total betrunken am Steuer

Ereignisort: Northeim, Göttinger Straße 57, Ereigniszeitpunt: Samstag, 30. Oktober 2021, 21.35 Uhr:
Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle wurde bei einem 40-Jährigem Pkw-fahrer aus Hessen festgestellt, dass er vor Fahrtantritt alkoholische Getränke konsumiert hatte. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bei dem 40-Jährigem ergab einen Wert im Bereich der absoluten Fahruntüchtigkeit. Ihm wurde durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Es wurde eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr gefertigt. Se










31.10.2021 • 11:39 Uhr

Erinnerung an berühmten Spalter der großen Kirchen: Protestanten feiern Luther am heutigen Reformationstag

An zahlreichen Orten in Norddeutschland feiern evangelische Christen heute ( Sonntag) den Reformationstag. Er ist in Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein seit 2018 ein gesetzlicher Feiertag. Hunderte von Kirchengemeinden haben dafür Andachten, Gottesdienste und Kulturveranstaltungen vorbereitet. Am Reformationstag erinnern Protestanten in aller Welt an die Anfänge der evangelischen Kirche vor rund 500 Jahren.
Die vom damaligen Augustinermönch Martin Luther (1483-1546) um den
31. Oktober 1517 von Wittenberg aus verbreiteten 95 Thesen gegen Missstände in der katholischen Kirche wurden zum Ausgangspunkt einer christlichen Erneuerungsbewegung.

Er spaltete damit die Kirche in eine katholische und evangelische Ideologie. Das führte zu gigantischen Zerwürfnissen, Kriegen und unendliches Leid mit Millionen von Toten auf dem Altar der streitenden Religionen.

Diese Zeiten sind Gott sei Dank vorbei. Angesichts der Krise der großen Kirchen sind Protestanten und Katholiken um Ökumene bemüht.

Während der Gedenktag früher zur Abgrenzung der Protestanten gegenüber katholischen Christen genutzt wurde, wird er heute im Geist der Ökumene begangen. Auch in den ostdeutschen Bundesländern außer Berlin ist der Reformationstag ein gesetzlicher Feiertag.red










31.10.2021 • 11:38 Uhr

Katlenburg/Lindau: Absolut fahruntüchtigen Mann von der Polizei aus dem Verkehr gezogen - Der Hammer: er hatte keinen Führerschein!

Ereignisort: Katlenburg-Lindau, Osteroder Straße, Ereigniszeitpunkt: Gestern, Samstag, 30. Oktober 2021, 19.40 Uhr:
Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle wurde bei einem 56-jährigem Pkw-Fahrer aus Northeim festgestellt, dass er vor Fahrtantritt alkoholische Getränke konsumiert hatte. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bei dem Northeimer ergab einen Wert im Bereich der absoluten Fahruntüchtigkeit. Bei dem 56-Jährigem wurde durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Pkw-fahrer nicht im Besitz eines Führerscheins ist. Es wurde eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Fahren ohne Führerschein gefertigt.Se










30.10.2021 • 20:25 Uhr

Wo die Zeit in Bad Gandersheim stehen geblieben ist! Hier wird heute Nacht garantiert keine Uhr umgestellt!

In der Nacht vom heutigen Samstag auf den morgigen Sonntag werden alle Uhren wieder auf Normalzeit umgestellt. Das bedeutet: Am Sonntag ist eine Stunde länger ausschlafen angesagt. Die meisten Uhren werden automatisch vom Ende der Sommerzeit erlöst. Bei mechanischen Uhrwerken muss Hand angelegt werden.

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group hat in diesen Tagen zwei öffentlich sichtbare Uhren im Stadtgebiet der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt entdeckt, die ein echtes Kuriosum bieten. Denn diese zwei Uhren haben weder heute Nacht noch danach eine Chance, allen anzuzeigen, was die Stunde wirklich geschlagen hat. Das eine Zifferblatt mit den römischen Zahlen zeigt fortwährend elf Uhr an. Bei der anderen sind die Zeiger kurz von Sieben zum ultimativen Stillstand gekommen.

Zeitumstellung hin oder her. Diese Uhren werden damit in diesem Jahr nichts zu tun haben. Kleine Rätselfrage an Kenner/innen der Roswithastadt: wo genau in Bad Gandersheim ist die Zeit stehengeblieben ?
red/Fotos: fis WMG












30.10.2021 • 14:47 Uhr

Ampel-Schikane in Bad Gandersheim sorgt für Kopfschütteln, Staus und ist klimaschädlich!

Das von der Stadt beauftragte Bauunternehmen für die Sanierung von Rohrleitungen im Brackebuschweg mit Anschluß ans Leitungssystem auf der Straße Hohenhöfen hatte beste Arbeit abgeliefert. "Die sind gut und voll im Zeitplan", freute sich Astrid Schelle, Chefin der Gandersheimer Stadtwerke. Donnerstag und Freitag wurden die Baugruben wieder ordnungsgemäß verdichtet. Oben drauf dann ein ordentlicher Abschluss der Fahrbahndecke. Alles fix und fertig.

Die rotweißen Sicherungselemente der Baustelle und die Verkehrsreglung während der Bauphase über eine Ampel wäre somit überflüssig geworden. Aber statt eines Abbaus der Sicherungsmaßnahmen blieb alles stehen. Über das Wochenende wurde und wird der Autofahrer weiter mit Rot-Gelb-Grün-Phasen durch den künstlichen Engpass geschleust. Die Folge lästige Staus, Lärm, schädliche Emissionen durch Stopps und Wiederanfahren. Klimaschädlich und nervig!

Viele schütteln beim Vorbeifahren an den rotweißen Barrieren und der Ampel ihre Köpfe: "Was soll das denn? Hier wird doch gar nicht mehr gebaut! Hier ist doch alles perfekt erledigt!" Kann es sein, dass der Abbau der Ampel einfach verpennt wurde?

Am Montag ist die Stadtwerke-Chefin Astrid Schelle wieder an ihrem Arbeitsplatz. Dann wird sie erstens mit Sicherheit für Aufklärung und zweitens für die baldige Beseitigung der Ampel-Schikane sorgen. red /Foto: Fis WMG










30.10.2021 • 13:37 Uhr

Christlicher Event: "Männerkonferenz 2021" im Glaubenszentrum Bad Gandersheim unter dem Motto "krisenfest"

Im Glaubenszentrum der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim findet seit Donnerstag wieder eine "Männerkonferenz" statt. Sie steht unter dem Motto "krisenfest". Neben geistiger Erbauung in Talkrunden, Trainingseinheiten, Gebeten und im Plenum gibt es für die Männer ein Rahmenprogramm "Männer der Worte und Taten" mit reichlich Aktionen ( z.B. Axt werfen, Filmvorführung "The Chosen", Schraubendreher Zielwerfen, Nagel einschlagen).

Thematisch geht es in den Trainingseinheiten um Themen wie beispielsweise "Familie stärken trotz Krisenzeiten", "Gottes frohe Botschaft für alle Menschen ...überall" und "Wahrheitskompetenz in Zeiten von Fake-News & Digitaler Minimalismus". Im Festzelt gibt es eine Ausstellung.

Die Veranstaltung ist wegen der Corona-Krise für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Sie endet in der Mittagszeit. Die Teilnehmer kommen aus dem deutschsprachigen Raum. red










30.10.2021 • 13:02 Uhr

NHC spielt vor 750 Zuschauern in der Sparkassen-Arena Göttingen 21:27 gegen den HC Eintracht Hildesheim

Der Northeimer Handball Club verliert das Heimspiel in der Sparkassen-Arena in Göttingen gegen den HC Eintracht Hildesheim mit 21:27 (12:14). Vor vollen Rängen kam die Mannschaft um das Trainerteam Barnkothe/Hansen/Klein nach leichten Startschwierigkeiten gut in die Partie und konnte aus einer stabilen Abwehr heraus immer öfter mit gut herausgespielten Toren wie dem 6:4 durch Paul Hoppe nach 10 Spielminuten erfolgreich abschließen. Die vom Trainerteam geforderte Konzentration und Leidenschaft konnte das Team gut umsetzen und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Sowohl Heim- als auch Auswärtsfans trieben ihre Mannschaften voran. Sie sahen eine hochklassige erste Halbzeit, in der sich der Gast nun leicht vom NHC absetzen konnte, dieser jedoch durch gute Aktionen im Angriff als auch in der Abwehr den HC Eintracht nicht weit davonziehen ließ. Somit ging es mit 12:14 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel mehrten sich die Zeitstrafen auf beiden Seiten, wodurch der Spielfluss zum Teil abnahm. In dieser Phase konnte der HC aus Hildesheim seinen Vorsprung vor dem NHC auf zwischenzeitlich 14:19 vergrößern. Durch Paraden von Glenn-Louis Eggert und sehenswerten Einzelleistungen unter anderem von Jan-Niklas Falkenhain, welcher vermehrt Paul Hoppe am Kreis fand, konnte der NHC den Abstand zunächst verkürzen. In der Folge machte sich jedoch die Klasse des HC Eintracht bemerkbar, welcher seine Chancen konsequent nutzte und nach 56 Minuten auf 20:26 erhöhte. Zu diesem Zeitpunkt konnte der NHC leider nicht mehr mit einem Sieg rechnen, am Ende hieß es 21:27 aus Sicht des NHC. Nichtsdestotrotz kann die Mannschaft stolz auf den Auftritt in Göttingen sein, denn man konnte mit dem klaren Favoriten phasenweise sehr gut mithalten und auch wenn schlussendlich das Ergebnis ein wenig zu hoch ausgefallen ist, haben Einsatz und Engagement mit Sicherheit gestimmt. So sah es auch Trainer Barnkothe in der Pressekonferenz im Anschluss des Spiels.

An dieser Stelle heißt es noch, sich bei den gut 750 Zuschauern in der Sparkassen-Arena für ihre Unterstützung zu bedanken und ebenfalls bei den zahlreichen Helfern und Helferinnen, ohne die ein solches Event wie dieses gar nicht möglich gewesen wäre.

Das nächste Spiel bestreitet der NHC erst am 13. November beim SV 04 Plauen-Oberlosa und will dann wieder in die Erfolgsspur im Kampf um Platz 6 einbiegen.

Für den NHC spielten: Eggert, Wenderoth, Pätz; Pogadl, Meyer 2, Schuster 3, Lange 2/1, Seekamp 3, Neufing, Hoppe 5, Sültmann, Bode, Stancic, Buhinicek, Falkenhain 4, Stöpler, Wodarz 2.
red/ok/Foto: Spieker Fotografie.










30.10.2021 • 13:00 Uhr

Evangelischer Landesbischof: Aufarbeitung der sexuellen Missbrauchsfälle in seiner Kirche steht noch am Anfang

Der hannoversche evengelische Landesbischof Ralf Meister will die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle in der evangelischen Kirche weiter vorantreiben. «Wir sind dabei, den kritischen Blick konzentriert auf die eigenen Strukturen zu richten», sagte der evangelische Bischof der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung» (Samstag). Die erste und wichtigste Reaktion bei Missbrauchsfällen sei die Solidarität mit den Betroffenen sowie die Bereitschaft ihnen zuzuhören.

Für die Aufarbeitung brauche es die Unterstützung externer Fachleute, sagte der Landesbischof. «Aber da stehen wir noch am Anfang.» Zuletzt waren sexuelle Missbrauchsfälle durch einen angehenden evangelischen Diakon in Oesede bei Osnabrück in den 1970er Jahren
bekanntgeworden.

Meister äußerte sich in einem Interview zum Reformationstag am Sonntag (31. Oktober). Er betonte, dass es zwei große Zukunftsthemen gebe, «mit denen wir uns dringend auseinandersetzen müssen». Das sei zum einen der Klimawandel, zum anderen die weltweite Migration. «Das sind die entscheidenden Themen, denen wir und die kommenden Generationen uns stellen müssen.»

Die Kirchen verträten bereits seit vielen Jahren eine Ethik der Begrenzung, des Verzichts und des «Genug», sagte Meister. Die ökologische Plünderung sei dagegen von einem «Mehr» diktiert. Als Beispiel nannte der Landesbischof den Umgang mit Plastik: «Wie absurd ist es, dass wir komplexe Recyclingsysteme aufgebaut, aber nicht von Beginn an die Produktion von Plastik radikal reduziert haben?» red/epd










30.10.2021 • 10:43 Uhr

Landesgartenschau aktuell: Mit gutem Beispiel voran gehen! "Wir & Jetzt für Artenvielfalt" - Pflanzaktion beim E-Center - Redaktionsnetzwerk ordert Kiste Stauden - Aktion geht heute weiter!

So funktioniert Artenvielfalt. Und dabei mit gutem Beispiel voran gehen. Das haben zahlreiche Kunden und Kundinnen gestern bei einer vorbildlichen Pflanzaktion von Förderverein Landesgartenschau und dem E-Center Dirk Scheuner in Bad Gandersheim beherzigt. Sie spendeten kleine und größere Beträge. Dafür orderten sie Stauden. Diese werden in einer gemeinsamen Aktion von E-Center und LaGa auf einem Blütenwiese beim zweiten Osterbergsee gesetzt. Auch das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group unterstützte die nützliche Aktion. Nicht allein durch eine offensive Berichterstattung auf den reichweitenstarken News-Portalen. Auch praktisch! Gleich eine ganze Kiste mit Stauden wurde vom Chef des Redaktionsnetzwerkes geordert. "Einfach Klasse so eine Gemeinschaftsaktion!", fand Thomas Fischer. "Ich freue mich jetzt schon, nächstes Jahr blühende Stauden zu schauen!" Frohgelaunt beim gestrigen Auftritt die engagierten Protagonisten vom LaGa Förderverein mit Annegret Wrobel, Frau Gresing und Herr Kropp. Links auf dem Bild Herr Lange von der LaGa.

Heute gibt es noch einmal die Möglichkeit, sich an der Aktion "Wir & Jetzt für Artenvielfalt" zu beteiligen und damit ein weiteres Mosaikblümchen zu für das große LaGa-Gemälde einzupflegen.












30.10.2021 • 10:22 Uhr

Streit, Schläge, Strafanzeigen! Abi-Party in Northeim eskaliert - Randale im "Jägerzelt" sorgt für Polizei-Alarm

Tatort: Northeim, Am Schützenring 2, Tatzeitraum: Gestern, Freitag, zwischen 21.30 Uhr und ca 03.00 Uhr:

Während einer Abi - Jahrgangsfeier im sogenannten "Jägerzelt" kam es zu diversen polizeilichen Einsätzen, u.a. wegen Schlägereien und Streitigkeiten. Zunächst wurde die Polizei gerufen, weil es zu einer wechselseitigen Körperverletzung zwischen einem 20-Jährigen und einem 17-Jährigen, beide aus Northeim, kam. Beide Personen waren alkoholisiert und wurden jeweils leicht durch die Schläge des Anderen verletzt. Bei weiteren Einsätzen wurden gegen uneinsichtige Personen diverse Platzverweise ausgesprochen. Zwei alkoholisierte männliche Personen, ein 23-Jähriger aus Katlenburg-Lindau und ein 24-Jähriger aus Northeim, kamen den polizeilichen Aufforderungen nicht nach und mussten in Gewahrsam genommen werden. Beide leisteten dabei Widerstand. Durch die Widerstandshandlungen wurde eine Polizeibeamtin durch Schläge verletzt und musste sich zur ärztlichen Behandlung ins Krankenhaus in Northeim begeben. Durch unbekannte Personen wurde im Verlauf des Einsatzes ein Funkstreifenwagen beschädigt. Im Einsatz waren neben den Kollegen aus Northeim noch Polizeibeamte aus Einbeck, Osterode und Göttingen. Es mussten mehrere Strafanzeigen wegen Körperverletzung, Widerstand und Sachbeschädigung gefertigt werden.Se











30.10.2021 • 10:16 Uhr

Corona-Virus-Lage am Samstag: Inzidenzwert im Kreis Northeim bei 43,3 - Sektoral krasse Unterschiede

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Samstag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut berichtet in seiner tagesaktuellen Verlautbarung von steigenden Inzidenzwerten in ganz Deutschland. Sektoral gibt es krasse Unterschiede. Deswegen liegt der Durchschnittswert bundesweit über 130. Im Landkreis Northeim dagegen beträgt der Wert dagegen heute "nur" 43,3.
red/Grafiken: RKI/NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen










30.10.2021 • 08:48 Uhr

Unbekannter mit viereckigen Brillengläsern entblößt sich vor junger Frau und manipuliert an seinem Penis - Polizei bitte um Zeugenhinweise

Donnerstagbend, 28.10.2021, wurde eine 25-jährige Frau aus Hildesheim von einem Exhibitionisten belästigt. Vorliegenden Erkenntnissen zufolge ereignete sich der Vorfall gegen 21:45 Uhr im Einmündungsbereich Steinbergstraße / Am Propsteihof in Hildesheim. Die Frau wurde nach eigenen Angaben zunächst von einem Fahrradfahrer anzüglich angesprochen. Anschließend folgte ihr der Unbekannte, wobei ihn die Frau aufforderte sie in Ruhe zu lassen. Dabei bemerkte sie, dass der Mann sein Geschlechtsteil entblößt hatte und daran manipulierte. Nach kurzer Zeit entfernte er sich dann über die Steinbergstraße in Richtung stadteinwärts.

Zur Beschreibung der Person liegen folgende Informationen vor:

- ca. 30 Jahre alt
- Brillenträger, schwarzer Rahmen, viereckige Gläser
- dunkel gekleidet
- trug blauen Mund-Nase-Schutz
- hochdeutsche Mundart
-mitteleuropäisches Erscheinungsbild

Zeugen, die das Geschehen womöglich beobachtet haben oder Hinweise zu dem Mann geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.jpm











30.10.2021 • 08:36 Uhr

Tankstelle in Osterode von unbekannter Frau überfallen - Polizei nimmt nach Raubserie dringend Tatverdächtige 20-Jährige fest, U-Haftbefehl erlassen

Nach zwei Überfällen auf einen Paketshop und einen Juwelier am vergangenen Donnerstag ist am Dienstagabend (26. Oktober) gegen 20 Uhr eine Tankstelle in der Osteroder Bahnhofstraße überfallen worden. Erneut war die Täterin eine Frau. Die mutmaßliche Räuberin erbeutete Bargeld in unbekannter Höhe. Der von ihr mit einem Messer bedrohte Tankstellenmitarbeiter blieb unverletzt.

Zur Klärung der Raubserie leitete die Polizei Osterode früh intensive Ermittlungen ein. Am Mittwoch (28. Oktober) nahmen Beamte schließlich eine dringend Tatverdächtige fest. Die 20 Jahre alte Frau aus Osterode ist bereits polizeilich bekannt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen wurde die Heranwachsende noch am selben Tage dem zuständigen Haftrichter beim Amtsgericht Osterode vorgeführt. Es wurde U-Haftbefehl wegen Flucht- und Wiederholungsgefahr erlassen.

Die polizeilichen Ermittlungen gehen indes weiter. Insbesondere ist die Polizei Osterode aktuell auf der Suche nach Tatbekleidung der mutmaßlichen Räuberin. Ihre weinrote Jacke mit Fellapplikation an der Kapuze und einen Pullover mit "Camouflage"-Muster will die 20-Jährige nach dem Tankstellenüberfall bei ihrer Flucht von der Bahnhofstraße in Richtung Fußgängerzone irgendwo entsorgt haben. Trotz intensiver Absuche konnten die Sachen bislang aber nicht gefunden werden. Es wird deshalb nicht geschlossen, dass jemand die Kleidung mitgenommen haben könnte.

Sachdienliche Hinweise zum Verbleib der Jacke und des Pullovers nimmt die Polizei Osterode unter Telefon 05522/5080 entgegen.jk










30.10.2021 • 08:32 Uhr

Seesen: Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte - Haftbefehl wurde am Ende nicht vollstreckt

Am gestrigen Freitag, 29. Oktober 2021, gegen 19:50 Uhr leisteten zwei Polizeibeamte aus Seesen einem Gerichtsvollzieher des Amtsgerichtes Seesen/Bad Gandersheim Vollzugshilfe bei der Vollstreckung eines Haftbefehls gegen einen 49-Jährigen Mann aus Seesen. Da weder der haftbefreiende Betrag gezahlt wird noch eine in diesem Fall ebenso haftbefreiende eidesstattliche Versicherung abgegeben wurde, sollte als Ultima Ratio die Festnahme erfolgen. Im Zuge der Festnahme leistete der Festzunehmende mehrfach aktiv Widerstand. Da schlussendlich doch eine Versicherung an Eides statt geleistet wurde, konnte von der Festnahme abgesehen werden. Dennoch muss sich der 49-Jährige nun wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wurde seitens der eingesetzten Beamten eingeleitet.

Der einzutreibende Betrag wurde von der Polizei nicht erwähnt.
red










30.10.2021 • 08:25 Uhr

Arm der Göttinger Staatsanwaltschaft reicht bis Flughafen Paderborn - Bundespolizei vollstreckt Haftbefehl, nutzte aber nichts

Einen Haftbefehl hat die Bundespolizei in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (29. Oktober) am Flughafen Paderborn-Lippstadt vollstreckt.

Ein 49-jähriger Deutscher wurde in der Einreise eines Fluges aus Antalya kontrolliert. Dabei stellten die Bundespolizisten einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Göttingen fest. Das Amtsgericht Herzberg hatte gegen den Mann war eine viertägige Erzwingungshaft angeordnet, die er nicht angetreten hatte. Durch eine Zahlung von 80 Euro konnte er die Haft abwenden. In einer weiteren Fahndung der Staatsanwaltschaft Oldenburg galt es, bei dem in Varrel wohnenden Mann Vermögenswerte in Höhe von 301 Euro einzuziehen. Gegen ihn war aufgrund eines Strafbefehls wegen Betruges die Pfändung angeordnet worden. Da er weder ausreichend Bargeld noch Wertgegenstände mitführte, konnte eine Pfändung nicht durchgeführt werden.

Nach Abschluss der Maßnahmen wurde dem Gesuchten die Weiterreise gestattet. red










30.10.2021 • 08:18 Uhr

Ist der "Einbecker Ratsfrieden" schon vorbei? Gruppe "Liberal und klar" kritisiert Gutsherrenart der neuen Einbecker GoKo - Vorwurf: Kein Fair-Play von SPD und CDU

Der soeben von CDU und SPD in Einbeck ausgerufene "Einbecker Ratsfrieden" (Rostalski-Tappe) erfährt bereits vor der konstituierenden Ratssitzung am 3. November 2021 einen schweren Schlag. FDP und Unabhängige fühlen sich über den Tisch gezogen. Sie beklagen Intransparenz und ein unfaires Gebahren bereits vor Beginn der neuen Legislaturperiode. In einer nicht an Deutlichkeit ausmachenden Verlautbarung wird gegen SPD und CDU schweres Geschütz aufgefahren. In der vom unabhängigen Ratsherrn Alexander Kloss verbreiteten Pressemitteilung heißt es:

Die Gruppe LIBERAL UND KLAR (LUK) im neuen Einbecker Stadtrat ist überrascht über die Entscheidung der Gruppe SPD/CDU, den durch die Gruppenbildung zwischen der CDU-Fraktion und ihrer Gruppe zu verlosenden VA-Sitz abzutreten.

Die Abtretung eines Ausschussplatzes nach Gutsherrenart empfinden wir als überheblich. LUK als kleinere Gruppe ist über diesen Schritt nicht einmal informiert, geschweige denn beteiligt worden. Das hat wenig mit Fair-Play zu tun, sondern erinnert mehr an ein Feigenblatt gegen ein schlechtes Gewissen. Wir erwarten, dass die Gruppe aus SPD und CDU sich dann mit den „Kleinen“ absprechen wird und diese Zugeständnisse in schriftlichen Vereinbarungen festlegt. Das gehört dazu, wenn man den Eindruck erwecken will, dass man die Ratskolleginnen und -kollegen anderer Coleur ernst nimmt. Die Flosken wie „…Man nutze die mögliche Machtfülle nicht aus…“ oder „…Es sei gut gelungen, alle mitzunehmen…“ geben schon vor Beginn der Wahlperiode einen traurigen Einblick in die Denkweise der beiden Koalitionäre.

Mit der Veränderung des Kommunalwahlgesetzes durch die Koalition von SPD und CDU in Hannover und der Einführung des Zählverfahrens nach d’Hondt hat sich diese Sachlage schließlich erst ergeben. Die FDP hat mehrfach darauf hingewiesen und eine Resolution in der Juni-Ratssitzung zur Abstimmung eingebracht. Es war keine Überraschung, dass ausschließlich die zwei großen Parteien dagegen gestimmt haben; mit einigen diesbezüglich abweichenden Stimmen innerhalb der CDU. Letztendlich konnten aber offenbar diese Kritiker auch die jetzt ausgerufene „Große Gruppe“ in Einbeck nicht verhindern. Durch maximale Ausnutzung der Wahlordung über die Ausschussgrößen hat sich in der jetzigen Konstellation der faktischen GroKo, die ja angeblich keine sein will, die künftige Situation für die kleinen Gruppen dramatisch verschlechtert.

Der Zusammenschluss von SPD und CDU bedeutet nur eines: eine konsequente Aushebelung des Wählerwillens! Bisher war man abseits von Situationen der Unregierbarkeit immer sehr zurückhaltend mit solchen Bündnissen. Diese Situation ist in Einbeck nicht gegeben und in der Vergangenheit hat man auch mit wechselnden Mehrheiten agieren können. Wir haben nach z.T. intensiver Diskussion Einigungen gefunden, die für die Stadt Einbeck gut waren (z.B. beim Thema STRABS).

Wir haben gemeinsam - bisweilen nach langen, fairen Diskussionen - auch Vorhaben gekippt, die nicht konsensfähig waren (z.B. das Wissensquartier). Diese Entscheidungsfindungen waren anstrengend und aufwändig, aber demokratisch und zielführend. Nun ist diese Abwägung nicht mehr gefragt. Man möchte ohne Reibungsverluste durchregieren. Zufallsentscheidungen seien nicht mehr hinnehmbar, Korrekturen einer Entscheidung durch einen anderen Ausschuss dürfe es nicht geben, wird verlautbart. Damit wird vorsätzlich in Kauf genommen, dass Argumente Dritter nicht voll umfänglich in die Entscheidungsfindung eingehen.

Es klingt wie ein Hohn, wenn die „Einbecker GroKo“ äußert, dass man sich im Vorfeld in vielen Bereichen ohnehin einig gewesen sei, z.B. in der Schulpolitik. Das war dann aber sehr häufig für uns und den überwiegenden Teil der Bevölkerung nicht erkennbar; die gegenseitigen Angriffe konnte man teilweise nur als aggressiv bezeichnen. Alles nur Theater?

Unter demokratischen Gesichtspunkten ist der Zusammenschluss der beiden großen Parteien mehr als problematisch. Man darf sich nicht wundern, wenn bei einer solchen Haltung das Interesse der Bürgerinnen und Bürger an Wahlen vergeht. So können Zukunftsprobleme jedenfalls aus unserer Sicht nicht annähernd befriedigend gelöst werden. In vier bis fünf Jahren mal nachzufragen, wie es geklappt hat, entspricht nicht der Ernsthaftigkeit der Aufgabe. Die Gruppe LIBERAL UND KLAR wird jedenfalls laut und deutlich ihre gegebenenfalls abweichenden Ansichten zu Gehör bringen.
red










29.10.2021 • 18:03 Uhr

Personen und Persönlichkeiten! Rechtsanwalt Felix Arndt kämpft für Gerechtigkeit für seine Frau - LaGa Bad Gandersheim erstmals vor Arbeitsgericht Göttingen

Es ist vielleicht auf den ersten Blick ein Kampf David gegen Goliath. Rechtsanwalt Felix Arndt hat diesen ungleichen Fight trotzdem aufgenommen. Nicht weil er ihn wollte. Es geht ihm um Gerechtigkeit und die Ehre für seine Frau. Ihr ist unter merkwürdigen und bislang nicht geklärten Umständen die Funktion einer leitenden Marketing-Chefin beim steuerfinanzierten Millionenprojekt Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim abhanden gekommen.

Vielleicht weil die Dame eine angeblich zu lange Auszeit wegen einer gesundheitlichen Angelegenheit nehmen musste? Oder gar deswegen, weil sie in ihrem ihr zustehenden Urlaub als Bürgermeisterkandidatin im Auftrag von Bündnis90/Die Grünen gegen die Amtsinhaberin und LaGa-Aufsichtsratsvorsitzende am 12. September 2021 antrat?

Diese und andere Fragen sind nicht beantwortet. Sie stehen im Raum. Die politische Dimension des Falles hat Brisanz, wenn nicht Sprengkraft. Um die wirklichen soll heißen juristisch belastbaren Gründe dafür erstinstanzliche überprüfen zu lassen, hat der praktizierende Jurist und Rechtsanwalt die LaGa, eine gemeinnützige Gesellschaft öffentlichen Rechts, unter anderem verklagt. Vor dem zuständigen Arbeitsgericht in Göttingen. Dort findet demnächst der Prozeßauftrakt statt. So ist es offiziellerseits bestätigt. Die Verhandlungen vor einem Arbeitsgericht sind in der Regel öffentlich.

Ein Dilemma für die Landesgartenschau nimmt somit seinen Verlauf. Ausgang völlig offen. Es wäre der LaGa zu wünschen gewesen, sie hätte sich diese Unerfreulichkeit, wenn nicht gar Peinlichkeit erspart. Aber Gerechtigkeit erfordert gelegentlich Engagement der Betroffenen und die Weisheit eines Gerichtes.

Weitere Berichterstattung folgt!










29.10.2021 • 17:45 Uhr

Personen und Persönlichkeiten: Aktion Blühwiese - Dirk Scheuner, Annegret Wrobel und andere laden zur großen Pflanzaktion!

Heute und morgen die Stauden via Spende ordern, im Frühjahr 2020 sich über eine wunderschöne Blühwiese im Umfeld des zweiten Osterbergsees bei der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim freuen.
Heute und morgen werben für dieses Blühwiesen-Projekt Protagonisten des Fördervereins Landesgartenschau (u. a. Annegret Wrobel, Pastor Schultzi, Henning Lange, Tanja Gresing, Andreas Kropp und M. Heiselberg-Kelpe ) Bad Gandersheim in Kooperation mit der LaGa-Gesellschaft und dem E-Center Dirk Scheuner. „Wir möchten damit einen Beitrag für eine Blühwiese bei der LaGa leisten, die von Bürgerinnen und Bürgern, unseren Kundinnen und Kunden wachsen und lebendig werden wird!“, erklärt Dirk Scheuner. Die Spender/innen ordern mit ihrem Betrag eine oder mehrere Stauden, die allesamt auf der Blühwiese gesetzt werden. Auf einer Tafel sollen alle Unterstützer/innen dokumentiert werden, soweit sie damit einverstanden. Die Organisation der Pflanzerei wickelt Dirk Scheuner in Abstimmung mit der LaGa ab. Heute war Scheuner außerdem ein freundlicher Gastgeber. Er versorgte das Team des Fördervereins mit Heißgetränken, was die Stimmung belebte. Übrigens: wer Pflanzen per Spende ordert, erhielt heute ein Sixpack HopfenFrucht-Getränke als Geschenk.
Am Samstag geht die Aktion in die zweite Runde. Ein Besuch vor dem E-Center lohnt sich!
red/Fotos: FisWMG












29.10.2021 • 15:09 Uhr

Personen und Persönlichkeiten (VIII): Wer wird dritter Vize-Bürgermeister? Tischermeister Hohls oder Pastor Klein?

Das Rennen ist eröffnet. Vor der Wahl von drei stellvertretenden Bürgermeistern/innen zeichnet sich immer mehr ab, dass es für die drei Posten jeweils zwei Bewerberinnen und zwei Bewerber gibt. Das sind dem vernehmen und bestätigten Angaben aus den Fraktionen für die CDU die bisherigen stellvertretende Bürgermeisterin Karin Albig, von der SPD die bisherige Vertreterin Ingrid Lohmann, für Bündnis 90 /Die Grünen erstmals Heinrich Hohl und für die Gruppe der Unabhängigen Gerry Klein.

Es zeichnet sich bei der Wahl des dritten stellvertretenden Bürgermeisters/in mit Sicherheit eine Kampfabstimmung ab, es sei denn einer der Aspirantinnen /Aspiranten verzichtet überraschend auf eine Kandidatur. Kommt zu einer Kampfabstimmung ist nicht auszuschließen, dass zuvörderst Tischermeister Heinrich Hohls von den Grünen oder Pastor Gerry Klein von den Unabhängigen scheitert. Das hat damit zu tun, dass die Grünen auf gar keinen Fall Gerry Klein als ehemaligen Leiter vom Glaubenszentrum mitwählen wollen, weil sie das Glaubenszentrum auch nicht indirekt im Leitungsteam des Stadtrates und damit der Stadt repräsentiert sehen möchten. So hat es Ratsmitglied Oliver Brzink unmissverständlich hier öffentlich zum Ausdruck gebracht.

Kampfabstimmung zu
erwarten: Albig mit den
meisten Wähler-Stimmen,
Lohmann auf letzten Rang

Aber es könnte auch ganz anders kommen. Die automatische Wiederwahl der bisherigen Bürgermeister-Vertreterinnen Albig und Lohmann gilt überhaupt nicht gesetzt. Es gibt Bestrebungen und Auffassungen im Stadtrat, die sich an der Beliebtheit der Kandidatinnen und Kandidaten orientieren könnten. Und diese Popularität lässt sich an beeindruckenden Wählerstimmen ausmachen.

Zur Erinnerung: Im Ranking der besten Stimmenergebnisse der vier in Rede stehenden Kandidaten rangiert mit 704 Wählerstimmen Karin Albig unangefochten auf dem ersten Platz. Den zweiten Rang erzielt Ratsherr Gerry Klein mit immerhin 585 Stimmen auf seine Person. Auf dem dritten Platz landete Heinrich Hohl mit 295 Stimmen. Abgeschlagen auf dem vierten Rang landete Ingrid Lohmann, die ganze 139 Stimmen im gesamten Stadtgebiet und in den Dörfern erhielt. Teilt man ihre Anzahl durch die drei Stimmen, die jeder Wähler/in bei der Kommunalwahl hatte, hätte Frau Lohmann nur 46 Bürger/innen benötigt, um erstens in den Stadtrat zu gelangen und womöglich nun stellvertretende Bürgermeisterin zu werden. Dass diese Wahrnehmung ein ernsthaftes Nachdenken im Stadtrat ausgelöst hat ist nachvollziehbar.
red
















29.10.2021 • 14:36 Uhr

Personen und Persönlichkeiten ( VII): Detlev Krause wagt es noch einmal - Favorit als Ratsvorsitzender in Bad Gandersheim

Er war schon einmal. Vorsitzender des Stadtrates in der der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. Und wenige Tage vor der konstituierenden Sitzung des Stadtrates am 4. November 2021 gilt der SPD-Ratsherr Detlev ("Mollo") Krause aus Harriehausen erneut als einziger Favorit für den Posten eines Vorsitzenden des Gandersheimer Stadtrates. Krause hatte diese Funktion schon einmal ausgefüllt. Aus Gründen der Überlastung, die auch in einen Zusammenhang mit körperlichen Befindlichkeiten gebracht worden waren, gab der frühere stellvertretende Bürgermeister die Funktion seinerzeit auf und reihte sich in die Riege der Ratsmitglieder ohne besondere Aufgabenstellungen ein. Nun gehört diese Stressphase öffentlich der Vergangenheit an. Krause, nebenbei Ehrenpräsident des SV Schwarz-Weiß Harriehausen, wird aktuell als einziger Kandidat für den "Ratspräsidenten" gehandelt und so dann als Wahlkandidat. Er löst dann Ex-Ratsherr Jürgen Steinhoff ab. Der war am 12. September 2021 bei den Kommunalwahlen überraschend abgewählt worden. red










29.10.2021 • 14:25 Uhr

Personen und Persönlichkeiten (VI): Bad Gandersheim Vize-Bauamtsleiter Christoph Renziehausen erstmals öffentlich im Einsatz ... vor der "Motzwand"

Das war eine Premiere. Eine auffällige dazu. Erstmals ist der neue stellvertretende Bauamtsleiter der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim bei einem öffentlichen Auftritt in ErscheInung getreten. Die Rede ist von Christoph Renziehausen.

Der stattliche Mann vom Fach und Amt stellte sich bei einer Zukunftswerkstatt der Stadt- und Kreisjugendpflege im Forum der Oberschule Bad Gandersheim vor. Anlass war eine Präsentation von 14 jungen Leuten. Sie hatten mehrere Stunden lang in der Zukunftswerkstatt Ideen und Visionen für kind- und jugendgerechte Projekte in Bad Gandersheim diskutiert, erarbeitet und dann der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der Vize-Bauamtsleiter Bad Gandersheims hatte sich zudem von einer so genannten Motzwand platziert. Mit Interesse studierte er die von den Jugendlichen dort markierten negativen Auffälligkeiten in Bad Gandersheim. Bei der späteren Vorstellung von vier Projekten brachte sich Christoph Renziehausen verbal ein. Er war nach der Positionierung der Stadt zu einem möglichen Standortvorschlag für eine Skateranlage mit Pavillon gefragt worden. Renziehausen scheute sich nicht, darauf nachvollziehbar zu antworten.

Kommentar:
Der Auftritt des Vize-Bauamtsleiter erstaunte. Folglich regte der Reporter vom Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media an, "dann können Sie sich doch für die ausgeschriebene Leitungstelle im Gandersheimer Bauamt bewerben...!". Das müsse er sich sehr überlegen, reagierte Renziehausen spontan, diplomatisch und mit einem Augenzwinkern.

red/ Fotos: FisWMG












29.10.2021 • 14:05 Uhr

Personen und Persönlichkeiten (V): Grant Hendrik Tonne bleibt bei täglichen Tests und Masken in den Schulen nach Herbstferien

Der Schulbetrieb in Niedersachsen wird wie geplant mit einer Sicherheitswoche mit Selbsttests und Maskenpflicht starten. Das hat soeben Schulmeister Grant He3ndrik Tonne angesagt. Und erläuternd heißt es aus seinem Ministerium weiter:
Vom 1. November 2021 bis einschließlich 5. November 2021 müssen sich alle Schülerinnen und Schüler sowie das Schulpersonal zu Hause täglich per negativem Selbsttest freitesten, bevor am Präsenzunterricht in der Schule teilgenommen werden kann. Ausgenommen von der Testpflicht sind Personen, die vollständig geimpft oder genesen sind. In diesem Zeitraum besteht zudem die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Schulgebäude und am Sitzplatz im Unterricht. Befreit von der Maskenpflicht am Sitzplatz sind nur die Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 1 und 2. Auf den Außengeländen und im Sportunterricht müssen grundsätzlich keine Masken getragen werden.

Kultusminister Grant Hendrik Tonne erläutert:
„Mit der Kombination aus Präsenzunterricht plus Sicherheitsnetz sind wir nach den Sommerferien sehr gut gefahren. Damit sind wir auch nach den Herbstferien gut aufgestellt. Wir sind insbesondere wegen des Themas Reiserückkehr und sonstiger privater Aktivitäten und Kontakte gut beraten, so zu verfahren. Über die enge Test-Taktung können wir unentdeckte Infektionen detektieren, verhindern die Einschleppung in Schule und die Weiterverbreitung in den Familien.
Die Masken bieten erfahrungsgemäß ein hohes Maß an Sicherheit. Ich weiß, wie lästig und einschränkend die Masken sind, nach den Ferien werden wir aber vorerst auf dieses Instrument setzen - zum Schutz der Kinder, der Schulbeschäftigten und zum Schutz des Präsenzunterrichtes. Mit Blick auf die Inzidenzen anderer Bundesländer sehe ich mich in unserer Schritt-für-Schritt-Strategie bei Lockerungen bestätigt."

Mit Beginn der zweiten Schulwoche nach den Herbstferien am 8. November 2021 sind wie vor den Ferien erneut drei Selbsttests pro Woche - montags, mittwochs, freitags - vorgesehen. Zudem strebt das Niedersächsische Kultusministerium an, mit Geltung der neuen Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen zum 11. November 2021 die Befreiung von der Maskenpflicht im Unterricht am Platz auf die Schuljahrgänge 3 und 4 auszuweiten. Damit müsste ab diesem Zeitpunkt im Grundschul- bzw. Primarbereich keine Mund-Nase-Bedeckung im Unterricht am Platz mehr getragen werden.

„Die konkrete Lage und das dann aktuelle Infektionsgeschehen müssen diesen Schritt natürlich zulassen. Den steilen Anstieg bei den Neuinfektionen registriere ich dabei mit Sorge", betont Kultusminister Tonne. Und weiter: „Wir stimmen uns im Vorfeld entsprechend in gewohnt guter Zusammenarbeit mit unserem Expertengremium und dem Landesgesundheitsamt ab. Daher entscheiden wir in der nächsten Woche kurzfristig über das weitere Vorgehen. Wir wollen möglichst viel Normalität und möglichst viel Qualität in Schule. An dieser Prämisse richten wir unsere Arbeit aus. Gleichwohl dürfen wir dem Virus nicht in die Falle tappen und blind lockern. Wir wollen den Präsenzunterricht schützen. Daher wägen wir weiterhin die Argumente sehr differenziert ab und treffen möglichst verantwortbare Entscheidungen."











29.10.2021 • 12:43 Uhr

Personen und Persönlichkeiten (IV): Dirk Ebrecht erklärt die neue Harmonie der "GroKo" für Einbeck - Lokale Klimapolitik mit "Grünem Wasserstoff"

Für die Bierstadt Einbeck gibt es kommunalpolitisch betrachtet eine spannende Zeitenwende. Die Zeichen stehen auf Gemeinsamkeit, Harmonie und das konstruktive Bemühen der beiden großen Fraktionen von SPD und CDU, im Einbecker Stadtrat Zukunftsweisendes klimatisch im doppelten Sinne auf die Schienen zu setzen.

Zu den beiden Machern der neuen Großen Koalition (GroKo) im Einbecker Stadtrat gehören von der SPD Dirk Heitmüller aus Salzderhelden und von der CDU Dirk Ebrecht aus Stroit. Beide sind Pragmatiker mit strategischer Perspektive und authentischer Kommunikationsbefähigung. Das schafft Gemeinsamkeiten. Beider Vorteil: Heitmüller und Ebrecht sind zudem der Medienbranche professionell verhaftet und vielseitig vernetzt.

In einem Interview zur neuen großen Gruppe im Einbecker Stadtrat hat sich Dirk Ebrecht Fragen des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media gestellt. Hier seine vertiefenden Antworten, die von Heitmüller in den Kerninhalten geteilt werden. Das Eckpunktepapier von CDU und SPD dokumentieren das eindrucksvoll (wir berichteten).
red/ Fotos/Video: Fis WMG












29.10.2021 • 12:18 Uhr

Personen und Persönlichkeiten (III): Helge Strübing koordiniert den „Pavillon der Regionen“

Auf Helge Strübings Bildschirmen flimmern Fotos von Kreuzungen und Straßenschildern aus der Gandersheimer Umgebung, an der Wand hängt eine Karte der Straßen der Region. Mit ihnen ist der 49-jährige so vertraut wie nur wenige, denn bis vor Kurzem war er Disponent eines lokalen Taxidienstes. Für die Landesgartenschau Bad Gandersheim ermittelt er jetzt die geeigneten Standorte für die Beschilderung, erstellt ein Park- und Verkehrsleitsystem, das die Besucher:innen der LAGA am einfachsten zum Hauptparkplatz am Dehneweg führt.

Aufgewachsen ist Strübing in Langelsheim bei Goslar, ging ein Jahr in Stanfield, Oregon zur Schule und begann im Anschluss eine Ausbildung zum Hotelfachmann in St. Peter-Ording. Von dort zog es ihn zunächst in die Gastronomie nach Schleswig, bevor er nach Goslar zurückkehrte und in Seesen eine Ausbildung als Reiseverkehrskaufmann absolvierte. Ausgerechnet im Jahr 2001 entschloss sich Strübing, den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen. Im Bad Gandersheimer Steinweg eröffnete er ein Reisebüro. Die Terroranschläge von 9/11 und die darauffolgenden Schwierigkeiten im Tourismusgeschäft setzten dem Ganzen im Januar 2002 ein Ende.

Der Liebe wegen zog Strübing nach Stade und wechselte die Branche: Für mehrere Jahre züchtete er Große Schweizer Sennenhunde. Nach einem Zwischenstopp auf Mallorca kehrte er in seine Wahlheimat nach Bad Gandersheim zurück. In der Flüchtlingsunterkunft, dem zukünftigen Boarding Haus im Kurpark Quartier, arbeitete er bis zu dessen Schließung an der Rezeption.

Auch in seiner neuen Funktion bei der LAGA sitzt der Vater von fünf Kindern gewissermaßen am Empfang. Strübing koordiniert den „Pavillon der Regionen“. Auf der LAGA ist der Pavillon die Plattform für Präsentationen und Veranstaltungen unterschiedlichster Organisationen, Initiativen und Verbände aus der Region. „Das Interesse am Pavillon der Regionen ist groß“, kann Strübing berichten, „es gibt bereits jetzt eine ganze Reihe von festen Buchungen“. Die Landfrauen Bad Gandersheim Kreiensen und Kreisvolkshochschule Northeim sind ebenso dabei wie der Verbund der Weltkulturerbestätten, die Südniedersachsenstiftung und mehrere Tourismusverbände aus der Region. Auch eine frühere Landesgartenschau wird den Pavillon nutzen: der Wernigeroder Bürger- und Miniaturenpark war 2006 Teil des Landesgartenschaugeländes.

Für Strübing ist die „LAGA ein einzigartiges Projekt, bei dem ich unbedingt dabei sein wollte! Und für die Stadt ist es die Chance für einen Neustart, der auch überregional für große Aufmerksamkeit sorgen wird.“ Geschäftsführer Thomas Hellingrath ist froh, „immer wieder motivierte Mitarbeiter:innen aus der Region gewinnen zu können, die dafür brennen, Bad Gandersheim und seine Dörfer mit zu entwickeln“.

Wer Interesse am Pavillon der Regionen hat, der kann sich direkt an Strübing wenden per Telefon unter 05382 / 73-570 oder Email an h.struebing@bad-gandersheim.de.
Foto: Jens Burger










29.10.2021 • 12:01 Uhr

Personen und Persönlichkeiten (II): Bürgermeisterin Franziska Schwarz gleich voll im Geschäft

Noch nicht so ganz richtig aus dem verdienten Urlaub zurück war für Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz schon wieder volles Amtsgeschäft angesagt: Gestern Abend hatte sie die turnusgemäße Sitzung des Verwaltungsuaschusses zu leiten. Die Anwesenheit der Rathaus-Chef war insbesondere angesichts der zu behandelnden Personalien von Bedeutung. Bekanntlich stehen wichtige Personalentscheidungen auf der Agenda. So Beispielswiese die Neubesetzung der Stellen einer Chefsekretärin im Vorzimmer der Bürgermeisterin. Ebenso wichtig sind für Schwarz die ersten Reaktionen auf die Blitz-Ausschreibung für den Fachbereich Ordnung/Bauen. Bekanntlich hat sich der aktuelle Bauamtsleiter entschieden, seinen Leitungsjob bei der Stadtverwaltung vorzeitig zu beenden. Dem Vernehmen nach strebt er eine neue Aufgabenstellung in einem Landesministerium in Hannover an. Alles Vorgänge, die dass berufliche Interesse der Rathaus-Chefin interessieren, binden und ihr einiges abverlangen.red










29.10.2021 • 11:39 Uhr

Uslar: Crash beim Rangieren auf der Tankstelle - 2.000 Euro Schaden

Am gestrigen Donnerstag, gegen 21.55 Uhr, rangierte eine 18-jährige PKW-Fahrerin aus Bodenfelde vor dem Tankvorgang zwischen den Zapfsäulen einer Tankstelle in der Wiesenstraße in Uslar und stieß dabei mit dem Fahrzeug gegen einen Vorsprung am Gebäude. Die alarmierte Polizei Es entstand ein Sachschaden von ca. 2000 Euro. js











29.10.2021 • 11:29 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 13 Neuinfektionen, 9 Genesene, Inzidenz bei 47,8

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 3.267 (+13) Corona-Infektionen bekannt geworden. 3.120 (+9) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 47,8 (63 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 3,3, die Intensivbetten sind zu 4,6 Prozent belegt.

Aktuell sind im Landkreis Northeim 85 (+4) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 5 (+2),
Bodenfelde 1 (+1),
Dassel 7 (+2),
Einbeck 22 (+3),
Hardegsen 4 (-1),
Kalefeld 5 (0),
Katlenburg-Lindau 3 (-2),
Moringen 0 (0),
Nörten-Hardenberg 9 (0),
Northeim 23 (0) und
Uslar 6 (-1) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 62 (0) Personen verstorben.
Mit einer ersten Impfdosis wurden 96.378 Personen oder 73,2 % geimpft. Vollständig geimpft wurden bisher 92.396 Personen oder 70,2 %. (Stand 21.10.2021)
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus
lpd











29.10.2021 • 10:55 Uhr

Personen und Persönlichkeiten (I): Günter Ahrens hat die Ehre - Ältestes Ratsmitglied eröffnet konstituierende Ratssitzung in Bad Gandersheim

Mit Spannung darf die bevorstehende konstituierende Sitzung des Stadtrates in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim erwartet werden. Offiziellen Angaben zufolge ist sie für kommenden Donnerstag, 4. November 2021, 18.30 Uhr, im Forum der Oberschule in Bad Gandersheim angesetzt. Die Erwartungshaltungen an den Auftakt der neuen Legislaturperiode 2021 bis 2026 sind hoch. Sie haben mit zum Teil brisanten Inhalten im Verlauf der Sitzung zu tun. Ebenso interessant sind bedeutsame personelle Entscheidungen. Über beides wird das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media für Aufhellung und Transparenz sorgen.

Fest steht, so ist es offiziell bestätigt, dass die konstituierende Sitzung am kommenden Donnerstag von einer stadtbekannten Persönlichkeit eröffnet wird. Laut Regelwerk obliegt diese verantwortungsvolle Aufgabe solange dem ältesten Ratsmitglied, bis ein Ratsvorsitzender/eine Ratsvorsitzende gewählt ist. Im aktuellen Fall ist laut rechtsgültiger Geburtsurkunde das älteste Ratsmitglied Günter Ahrens. Dem ehemaligen Stadtrandmeister und Vorsitzenden des CDU-Stadtverbandes wird somit die ehrenvolle Aufgabe aufgetragen sein, die Sitzung würdig zu eröffnen. Ihm obliegt dann die Leitung der Wahl eines Vorsitzenden /einer Vorsitzenden des Stadtrates. Ist dieses Prozedere abgewickelt, wird Ahrens die weitere Sitzungsleitung dem/der Gewählten zu überlassen haben.

Wer Günter Ahrens gut kennt weiß, dass er seinen "Job" als "Alterspräsident" mit der erforderlichen Souveränität und Nettigkeit erledigen wird. red/Fotos: Fis WMG










29.10.2021 • 10:37 Uhr

"Roswitha-Park": Der alte Bad Gandersheimer Kurpark zwischen Hallenbad und Reha-Klinik vergittert

Nun ist einer der letzten Erholungsbereiche in der Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim auch noch von der Landesgartenschau gGmbH dicht gemacht. Spaziergängern ist damit ein weiterer Freiraum abhanden gekommen. Die LaGa hatte die Aufstellung der Bauzäune angekündigt (wir berichteten).

Hintergrund ist die komplette Umgestaltung des Areals zwischen Hallenbad und Paracelsus-Roswitha-Klinik in den neuen "Roswitha-Park", wie er nach Angaben von LaGa-Geschäftsführer Thomas Hellingrath heißen wird. In diesem Bereich sind nach Hellingraths Angaben Ausstellungspavillions u.a. für einen Weinhandel geplant. Es sind überdachte Cateringangebote vorgesehen. Die Landfrauen Bad Gandersheim haben bereits ein Kreativ-Feld angelegt (wir berichteten exklusiv und aktuell). Auf weitere Attraktionen darf man gespannt sein.
Selbstverständlich werden zuerst die asphaltierten Wege beseitigt. Sie werden im Design des neuen LaGa-Pflasters aufwendig umgestaltet.
red/Fotos: WK
















29.10.2021 • 10:11 Uhr

Brunnenhäuschen auf der LaGa-Baustelle im Kurpark: Neue Soleleitungen in Grün

Es geht voran bei der Sanierung der diversen Leitungen mit Sole und anderen Wassern im Umfeld des gefühlten denkmalgeschützen Brunnenhäuschen (weiland eine Spende der Alten Leipziger Versicherung) auf der komplizierten Landesgartenschau-Baustelle im Zentralkurpark. Das verschlammte Umfeld des Brunnenhäuschen ist ausgebaggert. Die Entwässerung vorangeschritten. Wie die Bad Gandersheimer Stadtwerke berichtet hatten, werden hier die diversen Leitungen saniert, zum Teil erneuert und dann wieder mit Packlagen abgedeckt (wir berichteten aktuell und exklusiv).

Unser Experte, Dipl.Ing. Wilhelm Kühne erklärt zur Aktualität der Baustelle ergänzend: In zwei Detailfotos erkennt man die Manschetten, die die alte Soleleitung am Fundament des Brunnenhäuschens und an der weiterführenden Leitung verbinden. Die Passstücke zur Nebenleitung (Überlauf) sind schon zusammengestellt und müssen noch verbunden werden.

Neben dem Hotel "Boardinghaus"
Ausstellungshalle für Grab- und
Begräbniskultur der Friedhofsgärtner

Wenn die Rohr- und Leitungssanierungen abgeschlossen sind soll auf dem Gelände im Umfeld des Brunnenhäuschens und auf dem ehemaligen Spielplatz/Minigolfplatz Platz für Ausstellungshallen für die Landesgartenschau gestaltet werden. Hier soll u.a. Beerdigung- und Begräbniskultur ab April 2022 präsentiert werden. Neben den Friedhofsgärtnern werden sich in diesem Ausstellungssektor direkt neben dem Boardinghaus (so etwas wie ein Hotel garni) im neuen "Kurpark-Quartier" neben den Grabkulturen die Kirchen mit ihren Präsentationen dem breiten Publikum vorzeigen.

red/ Fotos: WK


















29.10.2021 • 08:07 Uhr

Die Corona-Virus-Lage am Freitag: Steigende Inzidenzzahlen - Kreis Northeim 47,8 , Holzminden 84

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Freitag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim. Das Robert-Koch-Institut teilt soeben die tagesaktuellen Werte mit. Für den Landkreis Northeim wird der gestiegene Wert von 47,8 mitgeteilt. Im Nachbarkreis Holzminden ist er bereits auf 84 geklettert - überall in Südniedersachsen ist eine steigende Tendenz zu beobachten.

red/Grafiken: RKI / NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen












29.10.2021 • 07:55 Uhr

Abgelehnte Asylbewerber wehren sich mit Klagen und haben Erfolg - 10.176 Entscheidungen für rechtswidrig erklärt

Ein wachsende Zahl von Flüchtlingen hat Erfolg mit einer Klage gegen die Ablehnung ihres Asylantrags. Im ersten Halbjahr 2021 endeten 35,1 Prozent aller Klagen vor den Verwaltungsgerichten, über die inhaltlich entschieden wurde, zugunsten der Flüchtlinge, wie die «Neue Osnabrücker Zeitung» (Freitag) berichtet. Das sei ein höherer Anteil als im Vorjahr, als die Quote bei 31 Prozent lag, heißt es in den Bericht unter Berufung auf die Antwort des
Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion. In diesen Fällen sei den Klägern einen Schutzstatus zugesprochen worden, der ihnen zuvor vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge verwehrt worden war. Von 29.025 überprüften Bescheiden hätten die Gerichte in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres 10.176 für rechtswidrig erklärt.

Ein Grund für den Anstieg sind dem Bericht zufolge insbesondere die Entscheidungen zu Flüchtlingen aus Afghanistan. Dort sei die Fehlerquote des Bundesamtes besonders hoch. In entsprechenden Gerichtsurteilen hätten 75 Prozent der klagenden Afghanen recht bekommen, deutlich mehr als im Jahr 2020 mit 60 Prozent. Grund dafür ist nach Ansicht der Linksfraktion, dass die Gerichte die Sicherheitslage in Afghanistan weitaus kritischer eingeschätzt hätten
als das Bundesamt. Ebenfalls hoch waren die Fehlerquoten bei Klägern aus Somalia (44,9 Prozent) und dem Iran (38,4 Prozent).

Die Linksfraktion beklagte einen «unzulässigen politischen Druck» auf das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Die Linken-Innenpolitikerin Ulla Jelpke sagte, der Verweis des
Bundesamtes auf angeblich sichere Gebiete in Afghanistan habe politischen Vorgaben entsprochen, aber nicht den realen Gegebenheiten vor Ort. Das Bundesamt solle deshalb alle beklagten Afghanistan-Bescheide von sich aus noch einmal überprüfen und den gebotenen Schutz gewähren, auch um die Gerichte zu entlasten.epd











29.10.2021 • 07:48 Uhr

Heikle Umfrage: Mehrheit für ein Tempolimit - Steuerung über teurere Preise wird abgelehnt

Sechs von zehn Bundesbürgern sind einer aktuellen Umfrage zufolge für ein Tempolimit auf Autobahnen. Ein Tempolimit von 130 Kilometer pro Stunde auf Autobahnen bezeichnet ein Mehrheit von 60 Prozent als eine richtige Maßnahme, wie der Deutschlandtrend für das
ARD-«Morgenmagazin» am Freitagmorgen ergab. Im Juni waren es noch 57 Prozent gewesen. Nach den Vereinbarungen der Sondierungsgespräche von SPD, FDP und Grünen für eine neue Bundesregierung soll es kein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen geben. Eine solche Maßnahme hatten die Grünen vorgeschlagen, die FDP hatte dies abgelehnt.

Kritiker sind die Umfrageergebnisse zum Tempolimit angegangen und bezeichnen die Werte als umstritten.

Weiter steigende Preise als Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz halten demnach die Bürger vor dem Hintergrund der Preissteigerungen der letzten Monate zunehmend für ungeeignet. Einer Verteuerung der tierischen Lebensmittel stimmen 39 Prozent zu, im Juni waren es noch
48 Prozent gewesen. Eine starke Erhöhung des Benzinpreises werten nur 19 Prozent als sinnvoll (Juni: 22 Prozent). Höhere Energiepreise etwa für Strom oder Gas halten 14 Prozent für richtig.

Der «DeutschlandTrend» ist eine zufallsbasierte Telefon- und Onlinebefragung von Infratest dimap im Auftrag des ARD-«Morgenmagazins». Befragt wurden vom 26. bis 27. Oktober 1.239
Wahlberechtigte in Deutschland (810 Telefoninterviews und 429 Online-Interviews). red/epd










29.10.2021 • 07:39 Uhr

Sachbeschädigung durch Sprayer - Hauswand in Boffzen mit "Nazis raus" -Spruch beschmiert

Die Polizei in Holzminden berichtet soeben:
Bislang unbekannte Täter beschmierten in der Nacht vom 27. auf den 28. Oktober 2021, im Zeitraum von 23 bis 06.45 Uhr, die Hauswand eines Zweifamilienhauses in der Straße "Im kleinen Felde" in Boffzen (Landkreis Holzminden) großflächig mit grauer Sprühfarbe durch zwei Schriftzüge " NAZIS RAUS".

Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise auf verdächtige Personen "Im kleinen Felde" geben können, sich mit der Polizei in Holzminden unter der Telefonnummer 05531 / 9580 in Verbindung zu setzen. red/ Foto: Polizei










28.10.2021 • 20:54 Uhr

Auto schleudert gegen Treppe und Hauswand, weil der Fahrer betrunken war

Ein BMW ist innerhalb von Beverungen ins Schleudern geraten und hat beträchtlichen Sachschaden verursacht.

Der Unfall ereignete sich am Mittwoch, 27. Oktober, gegen 19.10 Uhr. Ein 32-Jähriger aus dem Kreis Holzminden wollte mit seinem weißen BMW X6 von der Langen Straße aus nach links in die Burgstraße einbiegen.

Nach erster Einschätzung beschleunigte er dabei aber so stark, dass er in der Burgstraße nach rechts von der Fahrbahn abkam und gegen eine Haustreppe prallte. Von dort schleuderte er quer über die Fahrbahn und prallte mit der Front gegen ein gegenüberliegendes Haus. Dort blieb er mit platten Reifen und zahlreichen Beschädigungen an der Hauswand stehen.

Personen kamen nicht zu Schaden, der Fahrer blieb unverletzt. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem Fahrer einen Wert von mehr als ein Promille. Darauf wurde eine Blutprobe angeordnet und der Führerschein sichergestellt. Der entstandene Sachschaden an Fahrzeug und Gebäuden wird auf rund 15.000 Euro geschätzt. /nig/Foto: Polizei










28.10.2021 • 20:48 Uhr

Delligsen: Voll betrunkener Rollerfahrer stürzt in einer Baustelle - Mann verletzt, Roller schrottreif

Ein 42-Jähriger Rollerfahrer aus Freden befuhr heute mit seinem Fahrzeug die Bundesstraße 3 zwischen Gerzen und Delligsen. Dort befindet sich derzeit eine Baustelle. Der Lenker des Kleinkraftrades warerbotswidrig in die gesperrte Fahrtrichtung Delligsen unterwegs. In der Baustelle kam es zu einem Sturz, durch den sich der Rollerfahrer leicht verletzt. Bei der Unfallaufnahme wurde von den Polizeibeamten aus Alfeld eine nicht unerhebliche Alkoholbeeinflussung von knapp über 2 Promille festgestellt. Der Roller war nach dem Unfall schrottreif. red/ni










28.10.2021 • 20:38 Uhr

Maskierter Junge überfällt Internet-Café in Göttingen - Tatverdächtiger festgenommen und danach Eltern übergeben

Ein maskierter jugendlicher Räuber hat am Mittwochnachmittag (27.10.21) gegen 14.30 Uhr in Göttingen ein Internet-Café an der Weender Straße überfallen. Ersten Ermittlungen zufolge, bedrohte der Täter einen Mitarbeiter mit einer Waffe und forderte Geld. Anschließend flüchtete er. Mithilfe von Zeugenhinweisen konnten Beamte den Gesuchten im Rahmen der eingeleiteten Fahndung wenig später auf dem nahegelegenen Stadtwall entdecken und festnehmen. Er hatte eine Schreckschusswaffe, bei der es sich um die Tatwaffe handeln könnte, bei sich. Die Pistole wurde sichergestellt.

Der Jugendliche aus dem Landkreis Göttingen musste zunächst für weitere polizeiliche Maßnahmen mit zur Polizeidienstelle. Anschließend wurde er nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Göttingen an seine Erziehungsberechtigten übergeben.jk










28.10.2021 • 20:28 Uhr

Nicht kleckern sondern klotzen! Hildesheimer Rotarier loben mit 10.000 Euro hoch dotierten Jazzpreis aus

Der Rotary Club Hildesheim will von 2022 an jährlich einen mit 10.000 Euro dotierten Jazz- und Bluespreis verleihen. Wie der amtierende Club-Präsident Michel Bloch am
Donnerstag mitteilte, soll die Auszeichnung in Zusammenarbeit mit dem Kulturverein «Cyclus 66» erstmals auf der «Jazztime 2022» verliehen werden, dem jährlichen Jazzfestival der Stadt. Der neue «Hi Five Jazz Music Award» ist mit einem Auftritt auf dem Festival verbunden und richtet sich an Profi- und Amateur-Bands aus den Sparten Jazz und Blues aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Einzelkünstler könnten sich nicht bewerben, hieß es.

Zu Jury gehört unter anderem der Saxofonist Fiete Felsch von der NDR-Bigband sowie der Musiker und TV-Entertainer Götz Alsmann. Das Gremium betrachte für seine Urteilsfindung die Leistung der Bewerber-Ensembles aus den zurückliegenden drei Jahren, erläuterte
Bloch. Bewerbungsunterlagen können mitsamt eines Videos und weiteren Referenzen bis zum 22. Dezember an die Adresse info@hi-five-rotary.de geschickt werden. Umfassende Informationen zum Jazz- und Bluespreis gibt es auf der Internetseite https://www.hi-five-rotary.de. epd










28.10.2021 • 20:19 Uhr

Abbau umweltschädlicher Subventionen soll Klimaschutz finanzieren - Landwirtschaft wäre hart betroffen

Mehr als 65 Milliarden Euro fließen laut einer aktuellen Studie in Deutschland Jahr für Jahr in umweltschädliche Subventionen. Mit dem Geld ließen sich aus Sicht des Umweltbundeamtes Klimaneutralität und mehr Umweltschutz gut finanzieren.

Das Umweltbundesamt fordert einen schnellen Abbau umweltschädlicher Subventionen in Deutschland. Die so frei werdenden Finanzmittel würden dringend zur Transformation von
Wirtschaft und Gesellschaft hin zu Klimaneutralität und mehr Umweltverträglichkeit benötigt, sagte Behördenpräsident Dirk Messner bei der Vorstellung einer UBA-Studie zu diesem Thema in Dessau-Roßlau. Vor dem Hintergrund der laufenden Koalitionsverhandlungen mit Aussagen zur Fortdauer der Schuldenbremse und den in Aussicht gestellten Investitionen in den Klima- und Umweltschutz komme dem Subventionsabbau eine besondere Bedeutung zu.
Greenpeace begrüßte die Forderung des Bundesamtes. Schwer betroffen von den Kürzungsvorschlägen wäre die deutsche Landwirtschaft, die milliardenschwer subventioniert wird.

Insgesamt ermittelte das UBA für 2018 umweltschädliche Subventionen in Höhe von 65,4 Milliarden Euro. Davon sei mit 30,8 Milliarden Euro der Verkehrsbereich mit 47 Prozent fast zur Hälfte begünstigt worden. Laut Studie brächte hier der Verzicht auf Steuervergünstigungen - etwa beim Pkw- und Agrardiesel für Landwirte oder der privaten Nutzung von Dienstwagen mit fossilen Antrieben - der öffentlichen Hand Mehreinnahmen im zweistelligen Milliardenbereich.

Die umweltschädlichen Subventionen haben nach Messners Angaben seit 2012 sogar um acht Milliarden Euro zugenommen. Zugleich stiegen laut UBA die Ausgaben des Bundes für den Klima- und Umweltschutz: Nach 24,6 Milliarden Euro 2019 sei mit 47,2 Milliarden Euro im
kommenden Jahr fast eine Verdoppelung geplant. «Es ist paradox, wenn der Staat mit vielen Milliarden den Klimaschutz fördert und gleichzeitig klimaschädliche Produktions- und Verhaltensweisen subventioniert», sagte Messner.

Der geschäftsführende Vorstand von Greenpeace, Martin Kaiser, erklärte, die Studie mache klar, «dass genug Geld da ist - wenn man es besser einsetzt». Statt mit mehr als 60 Milliarden Euro pro Jahr an Zuwendungen die Klimakrise zu befeuern, brauche die kommende
Bundesregierung dieses Geld, um es in eine sichere Zukunft und den Schutz des Klimas und der Natur zu investieren.

Greenpeace schätzt den jährlichen Bedarf für Klimaschutz und eine moderne Infrastruktur auf etwa 50 Milliarden Euro. Diese Summe wäre bei einem konsequenten Subventionsabbau «schnell gedeckt», sagte Kaiser. Neben dem Verkehrsbereich verwies er dabei insbesondere auf die Ernährungsweise der Deutschen. Dass der Konsum von klimaschädlichem Fleisch aus Massentierhaltung immer noch mit mehr als fünf Milliarden Euro jährlich subventioniert werde, sei unverantwortlich. "Die Ermäßigung der Mehrwertsteuer auf Fleisch und Milchprodukte gehört abgeschafft , forderte der Greenpeace-Vorstand. epd











28.10.2021 • 20:09 Uhr

Skurriles Urteil: Witwe erhält Schmerzensgeld für Seebestattung am falschen Ort - Sie wollte Asche in die Nordsee und nicht Ostsee

Wegen der Bestattung ihres verstorbenen Mannes an einem falschen Ort hat die Witwe Anspruch auf Schmerzensgeld. Weil die Asche ihres Mannes, anders als beim Bestatter in Auftrag gegeben, in der Ostsee statt in der Nordsee beigesetzt wurde, erhält die Frau nun nach einem am Donnerstag bekannt gewordenen Urteil des Landgerichts Bielefeld Schmerzensgeld in Höhe von 2.500 Euro. Das Gericht erkannte damit die psychischen Belastungen wie Schlafstörungen und Depressionen der Frau als Folge dieser falschen
Beisetzung an (Az.: 5 O 170/17).

Der Bestatter hatte nach Gerichtsangaben argumentiert, dass zwar eine Seebestattung vereinbart worden sei, nicht aber ein konkreter Ort. Eine schriftliche Vereinbarung zum Bestattungsort lag nicht vor. Das Gericht kam nach einer Zeugenbefragung dagegen zu der Auffassung, dass die Klägerin deutlich gemacht habe, dass der genaue Ort der Seebestattung im Sinne ihres verstorbenen Mannes wichtig sei. Der Zeugenaussage zufolge sei im Gespräch mit der Trauerfamilie geäußert geworden, dass der Verstorbene als Engländer eine Verbindung zur Nordsee gehabt habe.

Nach Angaben eines Gutachters sei es der Frau schwer erträglich, schuld daran zu sein, dass der letzte Wille ihres Mannes nicht habe erfüllt werden können, erklärte das Gericht. Die Frau gab an, dass sie durch die Nachricht des falschen Bestattungsortes ein Psychotrauma erlitten habe. Sie leide unter Schlafstörungen, Bluthochdruck und Depressionen. Sie habe sich daher in ärztliche Behandlung begeben müssen.

Das Gericht habe berücksichtigt, dass die Klägerin durch die Pflichtverletzung des Bestattungsunternehmens gesundheitliche Beeinträchtigungen erlitten habe, hieß es in der Begründung. Die Kammer hielt allerdings mit 2.500 Euro ein deutlich niedrigeres Schmerzensgeld für angemessen als die ursprünglich geforderten 10.000 Euro. epd











28.10.2021 • 20:01 Uhr

Leinepolder Kalender 2022: "Natur unserer Heimat" in schönen Bildern

Zusammen mit dem Fotoclub Göttingen haben die Naturscouts wieder einen hochwertigen Kalender erstellt. Über ein Jahr waren die Fotografen rund um den Leinepolder unterwegs und haben beeindruckende Motive gefunden. Der Bilderkalender ist im Querformat A 3 gedruckt. Pro Monat sind auf Vorder- und Rückseite hochwertige Naturbilder aus dem Vogelschutzgebiet sowie wunderschöne Landschaftsbilder des Leinetals enthalten.

Alle Akteure waren bei der Erstellung ehrenamtlich tätig. So konnte der Kaufpreis von 10 € weiterhin niedrig gehalten werden. Der Kalender ist bereits an vielen Verkaufsstellen erhältlich. Zum Beispiel in den Touristikbüros in Einbeck, Northeim und Bad Gandersheim, sowie mehreren Geschäften und Lokalen in Einbeck, und den Ortschaften Salzderhelden, Immensen, und Buensen. Auch bei Naturscoutveranstaltungen kann der Kalender erworben werden.
Eine vollständige Liste der Verkaufsstellen ist auf der Homepage der Naturscouts unter www.naturscouts-leinetal.de zu lesen. Mit dem Erwerb wird die ehrenamtliche Tätigkeit im Bereich des örtlichen Naturschutzes unterstützt. red












28.10.2021 • 19:44 Uhr

Schwurgericht in Hildesheim: 33-Jähriger soll Säugling totgeschüttelt haben

Vor der der Schwurgerichtskammer 1 beim Landgericht Hildesheim findet der Prozess gegen einen Mann statt, der einen Säugling zu Tode geschüttelt haben soll. Termin ist der 5. November 2021, 09.00 Uhr, im Saal 134. Der Verhandlungsgegenstand wird unter dem Aktenzeichen "Az.: 12 Ks 17 Js 12769/21" geführt.

Fortsetzungstermine: 12.11., 17.11., 18.11. (Saal 149), 19.11. und 24.11.2021, soweit nicht anders angegeben jeweils 9.00 Uhr in Saal 134. Dem Mann soll wegen Totschlag der Prozess gemacht werden.

Und das wirft ihm die Staatsanwaltschaft vor:
Dem 33-jährigen Angeklagten wird vorgeworfen, in Hildesheim am frühen Abend des 25.03.2021 seinem etwa zwölf Wochen alten Sohn durch heftiges Schütteln so starke Verletzungen zugefügt zu haben, dass der Säugling verstarb.

Der Angeklagte soll zum Zeitpunkt des Vorfalls mit dem Jungen alleine gewesen sein, da sich die Mutter außerhalb der gemeinsamen Wohnung aufgehalten habe. Nachdem das Kind schon im Laufe des Nachmittags viel geschrien habe, soll der Angeklagte seinen Sohn am frühen Abend so stark geschüttelt haben, dass der Säugling massive Hirnblutungen erlitt. Der Angeklagte soll tödliche Verletzungen durch das Schütteln zumindest billigend in Kauf genommen haben. Nach einer kurz darauf eingetretenen starken Verschlechterung des Zustandes des Jungen soll der Angeklagte den Notruf alarmiert haben. Trotz der intensivmedizinischen Behandlung verstarb das Kind jedoch wenige Tage später. Nach dem Anklagevorwurf soll ein Schütteltrauma, hervorgerufen durch den Angeklagten, die Todesursache gewesen sein. Der Angeklagte wurde am 01. April 2021 festgenommen und befindet sich in Untersuchungshaft .red










28.10.2021 • 15:58 Uhr

Rotbuche wird zum zweiten Mal Baum des Jahres

Die Rotbuche ist der Baum des Jahres 2022. Sie gewann als erste Baumart zum zweiten Mal den seit 1989 ausgelobten Titel, wie die «Baum des Jahres Stiftung» und die
Niedersächsischen Landesforsten am Donnerstag in Bremke bei Göttingen mitteilten. Die Rotbuche war bereits 1990 als Baum des Jahres ausgezeichnet worden. «Mit der Kür zum Baum des Jahres geht auch immer eine besondere Aufmerksamkeit einher, die der großen Bedeutung
der Buche gerecht wird, die sie gerade jetzt im Klimawandel erlangt», sagte der Präsident der Landesforsten, Klaus Merker.

Die Buche ist auf einem Viertel der Fläche der Niedersächsischen Landesforsten die Hauptbaumart. Ihr großer Anteil liege einerseits in ihrer Eigenschaft als «Mutter des Waldes» begründet, sagte Merker - alte Buchten sorgten mit ihren Eckern für reichlich Nachwuchs.
Zugleich sei die Buche auch die Baumart, an der für den Waldumbau kein Weg vorbeiführe.

Zuletzt war die Buche wegen der teilweise sehr starken Schädigung, die sie aufgrund der Dürre und Hitze der vergangenen vier Sommer erlitten hatte, in den Fokus der Forstleute und der Öffentlichkeit geraten. Ruhten bisher wegen ihres hohen Anpassungsvermögens große
Hoffnungen auf der Buche, lässt die aktuelle Schädigung Merker zufolge vermuten, dass die Geschwindigkeit der klimatischen Veränderung die Anpassungsfähigkeit der Buchen vielerorts
überschreitet: «Zwar haben uns die letzten Jahre die Grenzen der Buche aufgezeigt - wegen immer vielfältigeren Verwendungsmöglichkeiten des Buchenholzes und ihres ökologischen
Wertes kommt ihr dennoch weiterhin eine wichtige Bedeutung zu.» epd/ Foto: Fis WMG










28.10.2021 • 15:51 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der 44. Kalenderwoche 2021

November 2021 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis-Northeim zu rechnen:

Montag: Raum Bad Gandersheim/ Kalefeld
Dienstag: Raum Moringen/ Bad Gandersheim
Mittwoch: Raum Kalefeld/ Bad Gandersheim
Donnerstag: Raum Uslar/ Bad Gandersheim
Freitag: Raum Kalefeld/ Nörten-Hardenberg

Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag bis Mittwoch im Raum Bad Gandersheim und von Freitag bis voraussichtlich Dienstag der Folgewoche im Raum Kalefeld eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd / Fotos: Fis WMG














28.10.2021 • 15:47 Uhr

SC Göttingen 05 Hammer! Nach Misserfolgen stehen Martin und Winkelmann Verein plötzlich und erwartet nicht mehr zur Verfügung

Am gestrigen Mittwoch stellten Kevin Martin und Annabelle Winkelmann ihr Traineramt bei der 1. Herrenmannschaft des SC Göttingen vor dem Training zur Verfügung und haben sich von der Mannschaft verabschiedet.

Kevin Martin erläutert: „Die Entscheidung sei gestern zwar spontan gefallen, habe sich aber schon länger angedeutet. Bedanken möchten Annabelle und ich uns bei Thorsten Richter, Daniel Washausen und Jan Steiger, die uns das Vertrauen gegeben haben, sowie beim Mannschaftsrat, welcher uns vorbildlich unterstützt hat. Wir wünschen dem Verein und der Mannschaft alles Gute für die Zukunft.“

Die weiteren Trainingseinheiten in dieser Woche, sowie das Spiel in Isenbüttel am Sonntag coacht B1-Junioren-Trainer Jan Steiger in Zusammenarbeit mit Jürgen Bock. In der kommenden Woche übernimmt Nils Leunig interimsweise die Leitung der Landesliga-Mannschaft bis eine Nachfolgeregelung gefunden wurde.

Der I. SC Göttingen 05 e. V. bedankt sich bei Kevin Martin und Annabelle Winkelmann für den Einsatz für unseren Verein und wünscht beiden sportlich und privat das Beste für die Zukunft.


V










28.10.2021 • 14:50 Uhr

Beatrix Rostalski-Tappe bezeichnet Gruppenvereinbarung zwischen SPD und CDU als "Einbecker Ratsfrieden"

Während sich die Herren bei der heutigen Präsentation der ersten Vereinbarung für eine große Gruppenbildung im Einbecker Stadtrat mit Kommentaren für die neue rot-schwarze Liebe zurückhielten, war es die einzige Dame in dem Quartett der kommunalpolitischen Spitzen in Einbeck, die sich aus der Deckung. Auf die Frage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media, welches Leitmotiv für die neue Gruppe gelten könnte, antwortete die CDU-Stadtverbandsvorsitzende Beatrix Rostalski-Tappe: " Warum nicht Einbecker Ratsfrieden?!" Angelehnt ist das an Erfahrungen aus ihrer Zeit als Kommunalpolitikerin in der früheren Gemeinde Kreiensen. Damals herrschte im Kreiensener Gemeinderat stets heile Welt und große Gemeinsamkeit. Es war der so genannte "Kreiensener Ratsfrieden". Jahre nach der Eingemeindung Kreiensen in die Stadt Einbeck ist dieses Prinzip scheinbar jetzt im Einbecker Stadtrat angekommen.


"Bestes für die
Bürgerinnen und Bürger
der Stadt Einbeck"


Denn wie die Protagonisten heute in einer Pressekonferenz im Alten Rathaus gegenüber jeweils zwei Reporterinnen und zwei Reportern bekräftigten, ist die neue Einigkeit in einer Präambel der Gruppenvereinigung verankert und verbrieft: "Unser gemeinsames Ziel ist es, das Beste für die Bürgerinnen und Bürger, die gesellschaftlichen Kohäsionskräfte und damit für das Gemeinwohl in der Stadt Einbeck zu erreichen. Die Ratspolitik lebt dabei auch vom Miteinander, von gemeinsamen politischen Zielen undvom durch Vertrauen und Wertschätzung gegenüber anderen Fraktionen und Gruppen getragenen Ratsarbeit."

In ersten Erklärungen und Nachfragen des Redaktionsnetzwerkes bekräftigten diesen Verhaltenskodex in beinahe inhaltsgleichen Erklärungen für die SPD Dirk Heitmüller und Markus Seidel und für die CDU Beatrix Tappe-Rostalski und Dirk Ebrecht. Außerdem verwiesen sie auf inhaltliche Ziele und Absichten. Sie sind in dem zweiseitigen Eckpunkte-Papier festgehalten. Diese Leitlinien sollen angepasst und ergänzt werden, hieß es.

Die Bilder /Screens dokumentieren die Akteure und die vierfach unterschriebene Gruppenvereinbarung. Sie war gestern in einer gemeinsamen großen harmonischen Sitzung der beiden Fraktionen im Landgasthaus in Greene abgesegnet und klein gefeiert worden. Auf eine Unterzeichnung der Vereinbarung in Anwesenheit von Journalisten war bewußt verzichtet worden. Fotos: Fis WMG
















28.10.2021 • 14:27 Uhr

Sperrung des Kurparks ab Donnerstag - Ende offen

Ab Donnerstag, dem 28. Oktober 2021 wird der Kurpark zum Großteil gesperrt.

Grund für die Sperrung sind Bau- und Pflanzarbeiten im Rahmen der Landesgartenschau.
Der gesamte Teil des Kurparks südlich der Holzbrücke an der Wilhelmsquelle ist bis zum Schwimmbad nicht zugänglich. Das betrifft ebenso den Zugang von der Hildesheimer Straße, als auch die Zufahrt vom Solebad. Die Holzbrücke hinter der Klinik an der Wilhelmsquelle wird weiterhin begehbar sein.

Zur Zeitdauer der Sperrung hat sich LaGa-Pressesprecher Frank Terhorst in der Mitteilung nicht geäußert.










28.10.2021 • 14:22 Uhr

Einbeck vorbildlich! Große CDU/SPD-Gruppe im Einbecker Stadtrat einvernehmlich gebildet

Heute ist ein denkwürdiger Donnerstag, der 28. Oktober 2021, für die alte Hansestadt Einbeck:

Mit zufriedenen Gesichtern ist die Einbecker Stadtpolitik in eine neue Ära gestartet. Die Spitzen der großen Fraktionen und Parteien in Einbeck präsentieren zur Minute ( es ist 11.05 Uhr) auf einer Pressekonferenz im Alten Rathaus eine große Gruppenbildung für die kommenden fünf Jahre im Stadtrat. Dazu wurde eine Gruppenvereinbarung unterzeichnet. Vorgestellt wurde die neue große von SPD-Fraktionschef Dirk Heitmüller, CDU-Fraktionschef Dirk Ebrecht, SPD-Ortsvereinsvorsitzender Markus Seidel und CDU-Stadtverbandsvorsitzende Beatrix Tappe-Rostaski.
Fotos: Fis WMG










28.10.2021 • 14:16 Uhr

ZVSN kommt zum Uslarer Landmarkt: Tipps für preiswerte Mobilität, die das Klima schont

Alles wird teurer? Nicht im Bereich des Verkehrsverbundes Süd-Niedersachsen. Durch die Umsetzung der Tarifreform am 1. Januar 2021 mit weniger Preisstufen und besseren Angeboten ist Bus- und Bahnfahren in Süd-Niedersachsen seitdem günstiger. Die Fahrgäste profitieren von den neuen VSN-Tarifangeboten des Verkehrsverbundes Süd-Niedersachsen (VSN).

Ein Team des Zweckverbandes Verkehrsverbund Südniedersachsen (ZVSN) wird am Freitag, den 5. November 2021, von 8 bis 13 Uhr mit einem Info-Stand beim Uslarer Landmarkt (direkt am Brunnen in der Langen Straße) die neuen Tarifangebote wie Abo-Jahreskarte, SeniorenTicket, JugendFreizeitTicket, Tageskarte und weitere Neuerungen vorstellen.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zum Gespräch vor Ort eingeladen, um das passende Ticket zu entdecken für eine umweltbewusste und preiswerte Mobilität, die das Klima und den Geldbeutel schont.

Weitere Informationen zur VSN-Tarifreform gibt es auch auf https://vsn-tarifreform.de/ und auf www.vsninfo.de.
red / Symbolbild Fis Work Media Group










28.10.2021 • 09:52 Uhr

Barrierefreie Rollstuhlrampen am Gabionenhang in Bad Gandersheim mit Blütensamen bespritzt

Der erdige Farbton ist einem Hauch von zartem Grün gewichen. Es hat sich auf dem Gabionenhang, dem millionenschweren Projekt mit den barrierefreien Rollstuhlrampen vom Parkplatz des Ex-Kurhauses hinaus zum Skulpturenpfad in Bad Gandersheim, eine sichtbare Veränderung der Optik eingestellt. Das hat seine Ursache. Der für die Maßnahme oberverantwortliche Geschäftsführer der Landesgartenschau gGmbH, Thomas Hellingrath, wurde dazu vom Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media um eine Erklärung gebeten. "Ja, es hat sich etwas verändert", bestätigte der Geschäftsführer. "Wir haben den Gabionenhang mit Blütensamen bespritzen lassen." Die Samen werden bei diesem Verfahren zusammen mit einer Zellulose Mischung auf das Erdreich gespritzt. "Alles bleibt gut haften, wird nicht weggeweht oder weggeschwemmt und kann anwachsen", beschreibt Geschäftsführer Hellingrath kompakt und verständlich die Vorteile dieser Anspritzbegrünung. Im Frühjahr soll der Hang mit einem Blütenmeer und den 35.000 Osterglocken die Besucher und Besucherinnen der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim verzücken.

Hintergrund:

Die "Grünbau Aschaffenburg GmbH hat auf ihrer Homepage zu dieser Anspritzbegrünung eine Erläuterungen publiziert. Hier einige Auszüge aus dem informativen Dokument.

Nassansaat, Hydroseeding oder Anspritzbegrünung nach DIN 18918 ist ein maschinelles Begrünungsverfahren für extreme Standorte, die mit anderen Techniken nicht angesät werden können.
Sogenannte Rohböden, d. h. Böden ohne belebte oberste Bodenschicht (Oberboden) wie Geländeeinschnitte bei Baumaßnahmen oder Aufschüttungen aus biologisch inaktivem Erdmaterial (Schüttungen für Lärmschutzwälle, Auffüllungen, Abdeckungen von Deponien) können durch Zugabe von diversen Bodenerschließungs- und Bodenverbesserungs- mitteln biologisch aktiviert werden, so dass Pflanzenwachstum möglich wird. Die Böden werden dabei biologisch erschlossen, so dass die neue Gras- und Krautschicht dauerhaft leben, sich am jeweiligen Standort entsprechend den Umweltbedingungen weiterentwickeln und den Boden durchwurzeln kann. Dadurch wird ein langfristiger und bleibender Erosionsschutz erreicht. Ein wenige Stunden nach Ausführung der Anspritzbegrünung einsetzender primärer Erosionsschutz wird durch die Verwendung eines biologisch abbaubaren Bodenfestigers, Erosionsschutzfasern und Mulchmaterialien erreicht. Die eingesetzten Gras- und Gras-Kräuter-Mischungen sind auf die jeweiligen Verhältnisse abgestimmt. Sie sind von Natur aus auf extreme Bedingungen eingestellt, sie haben geringe Ansprüche an Nährstoffe und Wasser, tiefgehende Wurzeln, gute Regenerationsfähigkeit und bodenverbessende Wirkung durch das Zusammenwirken mit im Boden bzw. an Wurzeln lebenden Bakterien. In der Natur wachsen diese Gräser und Kräuter ebenfalls auf Extremstandorten wie Felshängen oder Sandböden. Da diese Gräser nur ca. 20–30 cm hoch werden, ist eine Pflege durch Mähen nicht erforderlich. Oftmals sind solche Extremstandorte gar nicht zugänglich, so dass eine Pflege ohnehin unterbleiben muss.
Das Saatgut und die Zuschlagsstoffe werden in einem HYDROSEEDER mit Wasser gemischt, in permanenter Mischung gehalten und auf die Bearbeitungsflächen in den erforderlichen Arbeitsgängen aufgespritzt.

red/Fotos: Fis WMG/LaGa














28.10.2021 • 09:26 Uhr

Verkehrswende-Initiative Einbeck: Freitag Fahrrad-Demonstration ab 16 Uhr - Alle sind eingeladen!

Die Verkehrswende-Initiative in Einbeck macht weiter öffentlichen Druck. Sie wirbt für mehr umweltfreundliche Mobilität. Deswegen hat sie für den morgigen Freitag zu einer weiteren Fahrraddemonstration aufgerufen. Sie startet ab 16 Uhr vom Parkplatz Köppenweg aus. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Familien und Senioren/innen sind laut Angaben der Veranstalter herzlich eingeladen, bei der Demo mitzureden. "Wir wollen gemeinsam dafür sorgen, dass noch mehr für eine gesunde und klimafreundliche Mobilität in unserer schönen Stadt getan wird!" red










28.10.2021 • 09:19 Uhr

Feuermelder schlägt in Moringen/Großenrode an: Küchenherd verursacht Brand in einer Waschküche - 20.000 Euro Schaden

Ereignisort: Moringen Ortsteil Großenrode, Mitteldorfstraße, Ereigniszeitpunkt: Mittwoch, 27. Oktober 2021, 17.02 Uhr:
Am Mittwochnachmittag kam es in einer Waschküche zu einem Brand ohne Personenschaden.

Aus bislang unbekannter Ursache geriet ein Herd in der Waschküche eines Einfamilienhauses in Brand. Personen haben sich zu diesem Zeitpunkt nicht im Haus befunden. Der 53-jährige Vermieter bemerkte den Feuermelder und lies durch seine Frau den Notruf absetzten.

Der Brand konnte durch die eingesetzte Feuerwehr gelöscht werden. Der Gesamtschaden wird auf 15.000 bis 20.000 Euro geschätzt. Wol










28.10.2021 • 09:10 Uhr

Was Jugendliche gut finden in Bad Gandersheim und was sie sich wünschen

Im Rahmen der ersten Zukunftswerkstatt der Stadtjugendpflege in Bad Gandersheim (wir berichteten) sind die teilnehmenden jungen Leute danach gefragt worden, was ihnen in Bad Gandersheim besonders gefällt. Dann waren sie aufgefordert, ihre Phantasien spielen zu lassen. Sie durften aufschreiben, was sie sich wünschen. Junge Leute im Alter von zehn bis 18 Jahren haben sich auf diese Teilhabephase in der Zukunftswerkstatt eingelassen. Die Ergebnisse dokumentierten sie auf einer "Motzwand" und einen "Ideenwand".

Zu den Wohlfühlen-Momenten in ihrer Stadt gehören bei den abgefragten Jugendlichen unter anderem das Zusammensein mit Freunden/innen, Aufenthalte im E-Center und beim Döner. Wünschen tun sich die Jugendlichen beispielsweise ein Fitness-Studio für unter 16-Jährige und eine legale Graffiti-Wand.

Die weiteren Anregungen der negativen und positiven Art vermitteln die erarbeiteten Informationswände im Verlauf der Zukunftswerkstatt. red/Fotos: Fis WMG
















28.10.2021 • 08:45 Uhr

Umfrage: Mehrheit der Ungeimpften verhält sich trotzig und will ungeimpft bleiben

Die Debatte über impfen und nicht impfen geht weiter! Und die Corona-Infektionen vermehren sich und steigen wieder heftig an.

Eine große Mehrheit unter den Ungeimpften wird sich laut einer Umfrage in den kommenden Wochen voraussichtlich nicht mehr von einer Immunisierung gegen das Coronavirus überzeugen lassen. Bei der bisher größten Befragung von Ungeimpften durch das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums hätten zwei Drittel (65 Prozent) der rund 3.000 Teilnehmenden angeben, sich «auf keinen Fall» in den
nächsten zwei Monaten impfen zu lassen, berichtet das «RedaktionsNetzwerk Deutschland» (Donnerstag).

23 Prozent tendierten demnach zu «eher nein». Lediglich zwei Prozent der Befragten wollten sich «auf jeden Fall» impfen lassen. Die restlichen zehn Prozent hätten sich eher unentschlossen geäußert oder hielten eine spätere Impfung «eher» für möglich. Die Umfrage
wolle das Ministerium am Donnerstag veröffentlichen, sie liege dem «RedaktionsNetzwerk Deutschland» bereits vor.

Laut der Befragung, die zwischen Ende September und Mitte Oktober vorgenommen worden sei, könnten die Ungeimpften kaum noch umgestimmt werden. 89 Prozent der Befragten hätten beispielsweise angegeben, es habe keinerlei Einfluss auf die eigene Impfbereitschaft, wenn die
Intensivstationen erneut an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Eine mögliche Festlegung der Politik, wonach ab einer bestimmten Impfquote alle Corona-Beschränkungen aufgehoben werden, sähen 86 Prozent ohne Einfluss auf ihre Entscheidung.

Laut der Umfrage hätten die Befragten vielfältige Gründe, warum sie die Schutzimpfung gegen das Coronavirus bisher nicht wahrgenommen haben. Besonders zentral seien dabei Zweifel an der Sicherheit der bisher verfügbaren Impfstoffe. Eine große Mehrheit halte diese nach
wie vor für zu wenig erprobt (74 Prozent) und befürchte Impfschäden und Langzeitfolgen (62 Prozent). Hinzu komme Skepsis gegenüber der Wirksamkeit der Impfstoffe. Insbesondere betone eine große Mehrheit (63 Prozent) der Befragten, dass auch Geimpfte sich mit Corona
infizieren und andere anstecken können.epd










27.10.2021 • 20:38 Uhr

Erlebnis-Fußballschule Schmitz: 36 Nachwuchs-Kicker mit Begeisterung im Gandersheimer Stadion dabei

Stephan Schmitz ist ein Profi im Umgang mit jungen Fußballspielern. Aktuelle ist er mit seiner Erlebnis-Fußballschule im Wahn-von Seelen-Stadion in Bad Gandersheim im Einsatz. Vier Tage lang üben und lernen die Nachwuchskicker/innen alles, was Fußball so prägt: Ein wunderbares Spiel mit dem Ball. In Technik, Körperbeherrschung, Gemeinschaft, Fitness, Spaß am Spiel und vieles mehr. 35 Jungen und Mädchen machen bei Schmitz Fußballschule im Gandersheimer Stadion auf dem Hartplatz mit - und es ist für die jungen Leute eine fantastisches Erlebnis in den Herbstferien. Wer so in den Fußball eingeführt wird, der macht garantiert weiter. Ob bei Grün-Weiß Gandersheim, Schwarz-Weiß Hariehausen, PSV Kreiensen oder einem anderen der tollen Fußballvereine in unserer Heimat! Danke an alle, die dieses Erlebnis möglich gemacht haben!
red/ Fotos: WG














27.10.2021 • 20:13 Uhr

B64 Bad Gandersheim/Weiteres Millionen-Projekt: Der Anfang mit der Rampenanfüllung ist gemacht, aber es geht mehr!

Der Anfang mit der Rampenanfüllung ist gemacht. Aber das ist noch steigerungsfähig. Da geht noch was, wenn bis Weihnachten 2021 die Anbindung Bad Ganderheim Ost, der Hauptzufahrt zur Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim fertig werden soll. Der Geschäftsbereichsleiter, Udo Otmer, war sicher von dem mehrwöchigen Baustopp selbst überrascht, aber zeigte sich weiter zuversichtlich, dass der Vertrag mit dem bauausführenden Unternehmen Strabag eingehalten wird.

Skeptiker vom Fach meinen, Papier ist geduldig und die Hoffnung auf fristgerechte Fertigstellung stirbt zuletzt. Der heutige Neuanfang bei dem Millionenprojekt war jedenfalls noch nicht so richtig beeindruckend. red /Foto: WK











27.10.2021 • 19:15 Uhr

Erst geschützt, nun wollen sie den Wolf wieder jagen! Landvolk: Aufnahme des Wolfes ins Jagdgesetz ist sachgerecht und notwendig

In der (heutigen) Anhörung im Landwirtschaftsausschuss des Landtages zur Novelle des Niedersächsischen Jagdgesetzes betont Landvolk-Vizepräsident Jörn Ehlers, wie wichtig dem Landesbauernverband die Aufnahme des Wolfes ins Jagdgesetz ist. „Wir begrüßen den Änderungsantrag der Fraktionen von SPD und CDU sehr. Wir erkennen dies als einen weiteren wichtigen Schritt hin zu einem zukünftigen aktiven Wolfsmanagement an“, erklärt Ehlers.

„Die vorgeschlagenen Regelungen berücksichtigen den aktuell geltenden Rahmen des strengen Artenschutzes aus dem Bundesnaturschutzgesetz und der FFH-Richtlinie und geben gleichzeitig den Revierinhabern und Jagdausübungsberechtigten zusätzliche Rechtssicherheit und -klarheit. Im Zusammenspiel mit der bereits geltenden Niedersächsischen Wolfsverordnung ist zu hoffen, dass Abschüsse bei vorliegenden artenschutzrechtlichen Ausnahmen zukünftig zügig und zielgerichtet gelingen können“, führt der Landvolk-Vizepräsident aus.

Angesichts der Dynamik einer stetig wachsenden Wolfspopulation und der nicht mehr hinnehmbaren Konflikte mit der Weidewirtschaft setzt sich das Landvolk zusammen mit anderen Tierhalter- und Zuchtverbänden und anderen Vereinigungen aus dem ländlichen Raum im „Aktionsbündnis aktives Wolfsmanagement“ aber weiterhin für einen Rechtsrahmen ein, der eine echte Bestandsregulierung mit jagdlichen Mitteln ermöglicht. „Die Landespolitik in Niedersachsen hat in den zurück liegenden Jahren im Großen und Ganzen in Sachen Wolf ihre Hausaufgaben gemacht. Es ist nun dringend Zeit, dass in Berlin und in Brüssel die Situation rund um den Wolf neu bewertet wird“, fordert Ehlers. „Wir brauchen eine ganz andere Unterstützung betroffener Tierhalter bei Prävention und nach Übergriffen – und endlich die Möglichkeit, die Bestände durch Bejagung zu regulieren. Hier sehen wir einen klaren Auftrag für eine zukünftige Bundesregierung, andere Wege als bisher einzuschlagen.“

In Niedersachsen streifen nachgewiesen aktuell 39 Rudel mit schätzungsweise 400 Wölfen durch Wald und Felder. Bundesweit sind für 2020 128 Rudel, 38 Paaren und neun Einzeltieren dokumentiert, was einer Gesamtpopulation von etwa 1.500 Wölfen entspricht.










27.10.2021 • 18:46 Uhr

"Tag des Einbruchschutzes" am kommenden Sonntag - Telefonische Beratung mit Präventioner Marko Otte von 10 bis 15 Uhr

Ein Blick aus dem Fenster verrät, die dunkle Jahreszeit beginnt. Zeit, um über effektiven Einbruchschutz nachzudenken. Alljährlich findet am Sonntag des letzten Wochenendes im Oktober (31.10.2021), pünktlich zur Zeitumstellung, der "Tag des Einbruchschutzes" statt. Frei nach dem Motto: "Eine Stunde mehr Zeit für mehr Sicherheit!"

In der Vergangenheit hatten Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, sich in der Weender Polizeidienststelle im Rahmen einer Ausstellung umfassend über das Thema Einbruchschutz zu informieren. Auf Grund der derzeitigen Lage ist eine Ausstellungsveranstaltung in diesem Jahr leider nicht möglich.

Um interessierten Bürgerinnen und Bürgern dennoch mit Rat zur Seite zu stehen, findet in der Zeit von 10.00-15.00 Uhr eine telefonische Beratung statt. Hier werden unter der Telefonnummer (0551) 491-2007 wertvolle Tipps zu den Bereichen der Einbruchprävention, wie Mechanik und Elektronik, aber auch der Verhaltensprävention gegeben. Denn die beste Technik nützt nichts, wenn der Mensch die Schwachstelle ist. Auch die Gestaltung des Eingangsbereiches, Bewuchs und Beleuchtung können eine große Rolle spielen.

Gerade für angehende Bauherren ist eine Beratung empfehlenswert. Da sich einbruchhemmende Maßnahmen in der Planungsphase meist kostengünstiger umsetzen lassen als nach der Fertigstellung des Eigenheims.

Selbstverständlich besteht nicht nur am "Tag des Einbruchschutzes" die Möglichkeit, Fragen an das Präventionsteam zu stellen. Hierfür steht Marko Otte, Beauftragter für Kriminalprävention der Polizeiinspektion Göttingen, unter der Telefonnummer 0551/491-2007 oder per Email marko.otte@polizei.niedersachsen.de, zur Verfügung.

Weitere wertvolle Informationen rund um das Thema Einbruchschutz finden Sie im Internet unter www.k-einbruch.de oder in den Broschüren, die Sie über Ihre Polizeidienststelle beziehen können. mo/Foto: Polizei










27.10.2021 • 18:23 Uhr

LaGa- Großbaustelle barrierefreie Rollstuhlrampen am "Gabionenhang": Nach Baustopp heute Mängel-Diskussion an der Mega-Treppe

Heute zwei besondere Ereignisse auf der beeindruckenden Großbaustelle "Gabionenhang" beim Parkplatz Ex-Kurhaus und dem Skulpturenpfad in Bad Gandersheim, der für über eine Millionen Euro zu einem einzigartigen Prestigeobjekt für die Landesgartenschau 2002 Bad Gandersheim und für eine Nachnutzung aufwendig gestaltet wird:

Erstes Ereignis:
Es ist die Auf- und Abgangtreppe zu den barrierefreien Rollstuhlrampen, die heute im Fokus von Menschen und Machern stand. Diese Mega-Treppe entsteht an der Hildesheimer Straße; gleich daneben gibt es einen gepflasterten Weg für Rollstuhlfahrer.

Dieser angefangene Treppenbau (wir berichteten kritisch konstruktiv) war vor knapp zehn Tagen plötzlich angehalten worden. Heute waren die unvollendeten Stufen aufgrund offensichtlicher Mängel in der Ausführung Gegenstand auffälliger Debatten. Daran zeitweise gesten- und wortreich beteiligt sieben Persönlichkeiten vom Fach, soll heißen vom Bau, vom Planungsbüro, vom städtischen Bauamt, von der bauausführenden Firma, von der LaGa (nicht Herr Schwarze!) und dem bezahlten LaGa-Berater, Bad Gandersheims Ex-Bauamtsleiter Jürgen Schnute.

In der zeitweise lebhaften Unterhaltung fiel ein protokollierter bezeichnender Satz eines Experten, der da im O-Ton lautete: "Bitte erwarten Sie nicht, ihre Ausschreibung zu bewerten...". Daraus lässt sich eine knallharte Schlussfolgerung interpretieren: "Daraus kann man schließen, dass es Streitigkeiten zwischen ausführender Firma, Planer und Ausschreibung gibt", so Dipl.Ing. Wilhelm Kühne. Fast eine Stunde lang wurde verhandelt. Erst an der unvollendeten Treppe. Später beim Materiallager, dort wo die edlen Steinblöcke für die Treppe direkt neben der Schrottimmobilie Kurhaus liegen.

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media befragte zu der von mindestens einem Dutzend Menschen mit Spannung beobachteten Diskussionsprozess LaGa-Geschäftsführer Thomas Hellingrath. Der erklärt, dass es sich möglicherweise um ein Gespräch über einen Mangel bei der Bauausführung gehandelt haben könnte. "Ich weiß davon aber noch nichts. Aber ich werde es spätestens am Donnerstag mit Sicherheit erfahren."

Zweites Ereignis:
Darüber erfolgt eine Extra-Berichterstattung!
















27.10.2021 • 17:52 Uhr

Pistorius zu erfolgreicher Zerschlagung des Darknet-Marktplatzes „DarkMarket"

Pistorius: „Kriminelle vernetzen sich immer mehr auf digitalen Plattformen und agieren immer digitaler - diese Herausforderungen müssen wir mit mehr Europa und einem starken Europol annehmen"

Koordiniert von Europol haben Polizeikräfte weltweit in Zusammenhang mit der Zerschlagung eines Darknet-Marktplatzes jetzt in einem konzertierten Schlag insgesamt 150 mutmaßliche Verdächtige in zahlreichen Ländern festgenommen. Diese Personen waren am Kauf oder Verkauf illegaler Waren auf der Plattform „DarkMarket" maßgeblich beteiligt. Neben Drogen und Schusswaffen konnten bisher über 26 Millionen Euro beschlagnahmt werden. An der von Europols Cybercrime-Einheit koordinierten Aktion „Dark HunTOR" waren unter anderem das LKA Niedersachsen und die Zentrale Kriminalinspektion (ZKI) Oldenburg beteiligt.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, der zugleich auch Mitglied der Europol-Kontrollgruppe ist, sagte: „Mein ausdrücklicher Dank gilt allen Beteiligten. Für Niedersachsen muss man hier insbesondere die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ZKI Oldenburg und des Niedersächsischen LKA hervorheben, die einen großartigen Job gemacht haben. Wir lassen nicht zu, wenn Kriminelle die dunkelsten Ecken des Darknet nutzen wollen, um dort ihre illegalen Geschäfte abzuwickeln. Rechtsfreie Räume nehmen wir nicht hin, auch nicht in der digitalen Welt." red










27.10.2021 • 12:55 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 18 Neuinfektionen , 7 Genesene, 46, 3 Inzidsenzwert

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 3.246 (+18) Corona-Infektionen bekannt geworden. 3.097 (+7) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das Robert Koch Institut hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 46,3 (61 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.
Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 2,7, die Intensivbetten sind zu 4,2 Prozent belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 87 (+11) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 4 (+2),
Bodenfelde 0 (0),
Dassel 6 (+1),
Einbeck 20 (+5),
Hardegsen 5 (+1),
Kalefeld 3 (0),
Katlenburg-Lindau 5 (-2),
Moringen 2 (0),
Nörten-Hardenberg 10 (+2),
Northeim 26 (+2) und
Uslar 6 (0) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 62 (0) Personen verstorben.
Mit einer ersten Impfdosis wurden 96.378 Personen oder 73,2 % geimpft. Vollständig geimpft wurden bisher 92.396 Personen oder 70,2 %. (Stand 21.10.2021)
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus











27.10.2021 • 11:48 Uhr

Handball Power in der 3. Liga in der Sparkassen-Arena in Göttingen!


Der Northeimer Handball Club hat am vergangenen Samstag beim HC Burgenland mit 33:29 (16:12) gewonnen und sich damit optimal für das NHC-Spiel der Saison eingestimmt. Am kommenden Freitag den 29.10. um 20:00 Uhr folgt das TOP Spiel der Saison in der Sparkassen-Arena in Göttingen, Schützenplatz 1. Als Gegner zum DERBY stellt sich kein Geringerer als der Aufstiegsfavorit vom HC Eintracht Hildesheim vor. Hildesheim hat alle seine sechs Spiele gewonnen und ist daher mit 12:0 Punkten noch ungeschlagen.

Der Kader wurde vor der Saison ausnahmslos mit Spielern aus der 2. Bundesliga verstärkt. Das untermauert eindeutig die Aufstiegsambitionen des HC. Der NHC kann daher befreit aufspielen, will den Favoriten aber gern ärgern und für eine Überraschung sorgen. Freuen können sich alle NHC-Fans auf den Hildesheimer Kapitän Lothar von Hermanni, der ein kurzes Gastspiel in 2019 beim NHC gab und der noch viel Wertschätzung in und um Northeim genießt.

Es gibt aufgrund der 2G-Regel (für minderjährige Schüler gilt 3G - aufgrund der Ferien bitten wir um eine Testbescheinigung) keine Zuschauerbegrenzungen und daher würde sich der NHC über viele Zuschauer aus Südniedersachsen und Hildesheim freuen. Die Hallentore öffnen am Spieltag bereits um 18:30 Uhr. Der NHC rechnet mit einem großen Andrang, bisher wurden bereits mehr als 500 Tickets verkauft, und empfiehlt daher die frühzeitige Anreise.
Tageskarten für das Spiel können beim NHC-Partner handballticket.de online über die Vereinshomepage www.northeimerhc.de oder an der Abendkasse (+2 Euro) erworben werden. Lassen Sie sich dieses Event nicht entgehen! red/ok/ Spieker Fotografie











27.10.2021 • 11:42 Uhr

Treibstoffpreise steigen – ÖPNV-Tickets im VSN teilweise deutlich günstiger - Nie war es so richtig, jetzt auf Busse und Bahn umzusteigen!

Steigende Treibstoffpreise führen derzeit zu intensiven öffentlichen Diskussionen. Dabei bietet der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) mit verdichteten Takten im Linienbusverkehr und der VSN-Tarifreform eine gute Alternative zum eigenen Pkw. Erst vor wenigen Wochen wurde beispielsweise das Angebot von Rosdorf und Bovenden in die Göttinger City deutlich verbessert.

Bei der VSN-Tarifreform wurden durch die Abschaffung der Preisstufen 6 – 9 die Preise für weite Wege enorm reduziert. Mit dem Abschluss eines VSN-Jahres-Abos haben Fahrgäste die Möglichkeit vorausschauend die Fahrtkosten zu Ihrem Arbeitsplatz zu planen, denn auch im nächsten Jahr bleiben die Preise für die Fahrkarten stabil.

Die VSN-Abo-Jahreskarte Basis berechtigt zu beliebig vielen Fahrten auf der eingetragenen Strecke, zudem ist sie übertragbar und es gilt die Mitnahmeregelung. Das bedeutet, dass mit der Abo-Jahreskarte montags bis freitags ab 19 Uhr, an Samstagen ab 14 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen rund um die Uhr zusätzlich ein Erwachsener und bis zu drei Kinder (bis 14 Jahre) mitgenommen werden können. Für klimafreundliche Mobilität im gesamten VSN-Netz beträgt der Preis monatlich 105 Euro. Die verschiedenen Verbindungen innerhalb der Landkreise Göttingen, Northeim und Holzminden kosten den Fahrgästen mit dem VSN- Jahres-Abo je nach Verbindung monatlich zwischen 50 Euro in Preisstufe 1 und bis 92,40 Euro in Preisstufe 5.

Ein starkes Signal für den Umweltschutz können Unternehmen mit dem VSN-Firmen-Abo setzen. Denn damit fahren die Mitarbeitenden noch preiswerter als mit dem regulären VSN-Jahres-Abo. Es gilt nicht nur an den Arbeitstagen, sondern auch an Sonn- und Feiertagen, nach Feierabend oder während des Urlaubs.

Auch für Gelegenheitsfahrer bietet der VSN-Tarif passende Fahrkarten.

Alle Informationen zu den Preisen, Preisstufen und Fahrkarten gibt es auf www.vsninfo.de. Hier gibt es auch Informationen zum neuen SeniorenTicket, JugendFreizeitTicket, dem Sozialticket VSN-CardE und weiteren Angeboten. Foto: Fis WMG











27.10.2021 • 11:38 Uhr

Zweifache Verkehrsunfallflucht durch bisher unbekannten Fahrzeugführer - Polizei bittet um Zeugenhinweise

Am Dienstagmorgen kam es auf der Kreisstraße 409 zu zwei Verkehrsunfallfluchten durch einen noch unbekannten Fahrzeugführer.

Ein derzeit noch unbekannter Fahrzeugführer verursachte an den beiden oben genannten Zeitpunkten zwei Verkehrsunfälle zwischen Mandelbeck und Elvershausen und flüchtete danach jeweils.

Der erste Unfall ereignete sich auf der Kreisstraße 409 auf Höhe des Ortsteils Mandelbeck. Hier kam der unbekannte Fahrzeugführer in einer Rechtskurve aus Lagershausen in Richtung Elvershausen fahrend, auf den Gegenfahrstreifen und kollidierte seitlich mit einem 26-jährigen Mann, welcher mit seinem Pkw Skoda in Richtung Lagershausen fuhr. Der Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt vom Unfallort und fuhr weiter in Richtung Elvershausen.

An dem Skoda entstand ein Sachschaden von ca. 10.000 Euro.

Der zweite Unfall ereignete sich ebenfalls auf der Kreisstraße 409, kurz vor der Ortschaft Elvershausen. Hier fuhr der unbekannte Fahrzeugführer auf einen vorausfahrenden Pkw Audi, einer 36-jährigen Frau, auf und entfernte sich erneut unerlaubt vom Unfallort.

Bei dem Pkw Audi entstand ein Sachschaden von ca. 1.500 Euro.

Mögliche weitere Geschädigte und Zeugen, die Hinweise geben können werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim unter Telefon 05551-70050 zu melden. Sol










27.10.2021 • 11:34 Uhr

Katholisches Bistum Osnabrück muss sparen: Sie bekommen Kirchensteuern und erwirtschaften Defizit von knapp 90 Millionen

Das katholische Bistum Osnabrück muss in den kommenden zehn Jahre seinen Haushalt konsolidieren. Finanzdirektorin Astrid Kreil-Sauer bezifferte das im am Mittwoch vorgestellten
Jahresabschluss 2020 festgestellte Defizit auf insgesamt 89 Millionen Euro. Hauptgrund seien Deckungslücken bei Pensionsrückstellungen, zu denen das Bistum gesetzlich verpflichtet sei. Der Großteil der Einnahmen der Kirche sprudelt aus Kirchenasteuermiteln, die der Staat eintreibt.

«Aber auch Einnahmeausfälle durch die Corona-Pandemie, die allgemein schwierige Entwicklung am Kapitalmarkt und der weiter zu erwartende Rückgang der Kirchenmitgliederzahlen bei gleichzeitig steigenden Kosten für Personal und Gebäudeunterhalt sind wichtige Faktoren, die unsere Finanzlage beeinflussen», betonte Kreil-Sauer. Gleichwohl sei die Liquidität des Bistums gesichert.

«Wir müssen heute die Finanzen konsolidieren, um morgen Spielräume zu haben», sagte Generalvikar Ulrich Beckwermert. Er versicherte gleichzeitig, dass sich das Bistum weiterhin umfassend seelsorglich, gesellschaftlich und diakonisch engagieren wolle.

Im Finanzbericht sind die Jahresabschlüsse der drei öffentlich-rechtlichen Körperschaften «Bistum Osnabrück», «Bischöflicher Stuhl» und «Domkapitel» für das Jahr 2020
zusammengestellt. Dabei beläuft sich die Jahresbilanz des Bistums Osnabrück zu Ende 2020 auf insgesamt 334,6 Millionen Euro. Darin enthalten sind beispielsweise die Werte für Immobilien des Bistums (97,6 Millionen Euro) und die Finanzanlagen (211,8 Millionen Euro).
Die Gewinn- und Verlustrechnung weist Erträge von insgesamt 187,3 Millionen Euro und Aufwendungen in Höhe von 183,2 Millionen Euro aus. Die Überschüsse von 4,1 Millionen Euro seien den Rücklagen des Bistums zugeführt worden. red/epd











27.10.2021 • 11:32 Uhr

Katholisches Bistum Osnabrück muss sparen: Sie bekommen Kirchensteuern und erwirtschaften Defizit beträgt knapp 90 Millionen

Bistum Osnabrück muss sparen: Defizit beträgt knapp 90 Millionen -
(Tippfehlerkorrektur/Sendewiederholung) - (Korrektur: Erster Satz:
«seinen Haushalt» - Singular statt Plural.) =

Osnabrück (epd). Das katholische Bistum Osnabrück muss in den
kommenden zehn Jahre seinen Haushalt konsolidieren. Finanzdirektorin
Astrid Kreil-Sauer bezifferte das im am Mittwoch vorgestellten
Jahresabschluss 2020 festgestellte Defizit auf insgesamt 89 Millionen
Euro. Hauptgrund seien Deckungslücken bei Pensionsrückstellungen, zu
denen das Bistum gesetzlich verpflichtet sei.

«Aber auch Einnahmeausfälle durch die Corona-Pandemie, die
allgemein schwierige Entwicklung am Kapitalmarkt und der weiter zu
erwartende Rückgang der Kirchenmitgliederzahlen bei gleichzeitig
steigenden Kosten für Personal und Gebäudeunterhalt sind wichtige
Faktoren, die unsere Finanzlage beeinflussen», betonte Kreil-Sauer.
Gleichwohl sei die Liquidität des Bistums gesichert.

«Wir müssen heute die Finanzen konsolidieren, um morgen Spielräume
zu haben», sagte Generalvikar Ulrich Beckwermert. Er versicherte
gleichzeitig, dass sich das Bistum weiterhin umfassend seelsorglich,
gesellschaftlich und diakonisch engagieren wolle.

Im Finanzbericht sind die Jahresabschlüsse der drei
öffentlich-rechtlichen Körperschaften «Bistum Osnabrück»,
«Bischöflicher Stuhl» und «Domkapitel» für das Jahr 2020
zusammengestellt. Dabei beläuft sich die Jahresbilanz des Bistums
Osnabrück zu Ende 2020 auf insgesamt 334,6 Millionen Euro. Darin
enthalten sind beispielsweise die Werte für Immobilien des Bistums
(97,6 Millionen Euro) und die Finanzanlagen (211,8 Millionen Euro).
Die Gewinn- und Verlustrechnung weist Erträge von insgesamt 187,3
Millionen Euro und Aufwendungen in Höhe von 183,2 Millionen Euro aus.
Die Überschüsse von 4,1 Millionen Euro seien den Rücklagen des
Bistums zugeführt worden.











27.10.2021 • 10:12 Uhr

Millionenprojekt neues Naturbad Bad Gandersheim: Arbeiten schreiten voran - Stahlbewährung und Baustoff Beton

Die Baufortschchritte bei der Gestaltung des ehemaligen Gandersheimer Freibades in ein Naturbad schreiten in diesen Tagen sichtbar voran. Noch sind es die vorbereitenden Maßnahmen. Der Boden eines Teils vom zukünftigen Schwimmbereich ist mit einer Stahlbewährung ausgelegt. In dem S-förmig angelegten Einstiegsektor in die Wasserfläche soll eine Art Strandbereich mit schneeweißem Sand angelegt. Das ergibt ein Nordsee-Feeling, so hat es LaGa-Geschäftsführerin Ursula Stecker versprochen, so muss man es sich jetzt schon vorstellen Frau Steckers Ansage.

Am heutigen Mittwoch ist auf die Stahlmatten eine Betonlage mit einem gigantischen Pumpaggregat aufgebracht worden. Im Bereich des zukünftigen Wasserspielplatzes sind erste gestalterische Elemente erkennbar. So beispielsweise der Wasserspiel-Hügel aus Beton und eine urige Felsbrockenwand.

Die Herstellung des Bad Gandersheimer Naturbades ist offiziellen Angaben zufolge mit rund 2,5 Millionen Euro veranschlagt. Es soll zur Eröffnung der LaGa im April fertiggestellt sein. red
















27.10.2021 • 08:48 Uhr

Kulturrats-Chef kritisiert Künstler-Kollegen: Impfpflicht keine ungebührliche Einschränkung

Corona-Impfskeptiker und Impfverweigerer vornehmlich in intellektuellen Künstler- und Fußballerkreisen (z.B. Bayern-Starspieler Kimmich) bekommen immer mehr öffentlichen Druck.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats, Olaf Zimmermann, kritisiert die Aussagen einzelner Künstler zur Corona-Pandemie. «Wir brauchen Künstlerinnen und Künstler jetzt wohl
mehr, als je zuvor. Aber deswegen ist es auch wichtig, dass sie ihren Job machen - und nicht den der Virologen oder anderer Gesundheitsexperten», sagte Zimmermann der «Augsburger Allgemeinen» (Mittwoch).

Er selbst «hätte eine Impfpflicht nicht für eine ungebührliche Einschränkung gehalten». «Wenn Schauspieler auftreten und finden, es ist das Ende der Freiheit, wenn jemand auch nur zu einer Impfung angefragt wird, dann bin ich dezidiert anderer Meinung», sagte Zimmermann.

Jede Künstlerin und jeder Künstler dürfe natürlich frei seine Ansichten äußern. «Ich glaube aber, dass sie dabei eine ganz besondere Verantwortung tragen müssen, weil sie eine große
öffentliche Wirkung haben», fügte der Kulturrats-Geschäftsführer hinzu. red/epd











27.10.2021 • 08:43 Uhr

NHC Spieler Joé Schuster erhält Einladung der Luxemburgischen Nationalmannschaft!

NHC Spieler Joé Schuster erhält Einladung der Luxemburgischen Nationalmannschaft!

Nach dem kommenden Heimspiel des Northeimer Handball Clubs am kommenden Freitag, 29. Oktober2021, um 20 Uhr in der S-Arena Göttingen gegen den HC Eintracht Hildesheim ist das Team ein Wochenende spielfrei. Nicht jedoch NHC-Spieler Joé Schuster. Er erhielt kürzlich eine Einladung der Luxemburgischen Nationalmannschaft zum Lehrgang vom 01. bis 06. November. Neben einigen Trainingseinheiten stehen auch zwei Spiele gegen Portugal und die USA an. Empfohlen hat sich Joé durch gute Leistungen im Innenblock der Abwehr und mit seinem Zug zum Tor in der 2. und 3. Welle der Northeimer. Der NHC wünscht seinem Spieler Joé einen guten und erfolgreichen Lehrgang und viel Spaß! red/ok/ Foto: Spieker Fotografie!











27.10.2021 • 08:40 Uhr

Beim Viadukt nach Dankelsheim: Schwere Kollision um 6.15 Uhr mit Totalschaden

Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich heute Morgen im Sektor des Viadukts nach Dankelsheim ereignet. Im Kurvenbereich krachten zwei Fahrzeuge zusammen. Gott sei Dank ist ersten Angaben zufolge kein Personenschaden zu beklagen. Polizei, Rettungswagen und die Freiwillige Feuerwehr aus Altgandersheim waren blitzschnell vor Ort. Die Strecke in Richtung Lamspringe wurde an der Abzweigung nach Ackenhausen bis vor wenigen Minuten gesperrt. Die Feuerwehrleute hatten zudem eine Ölspur zu beseitigen. Eines der Unfallfahrzeuge dürfte Totalschaden haben. Die Unfallursache wird von der Polizei noch untersucht.
red/Fotos: Kai Uwe Roßtock/ Fis WMG
















26.10.2021 • 23:41 Uhr

Nachts sind alle Kirchen dunkel

Die Dresdener Kreuzkirche ist für heute für den Publikumsverkehr geschlossen. Der Kirchenraum ist dunkel, es ist 22 Uhr.

Erleuchtet ist nur die Orgelempore, an der der Solist des morgigen Abends Platz genommen hat, um sein Programm zu üben und sich mit der Orgel vertraut zu machen.
Es ist Friedhelm Flamme.

Er ist mit seinem Spiel Teil des diesjährigen Dresdner Orgelzyklus an der beruehmten Jehmlich Orgel.

Anders als so gut wie alle anderen Berufsmusiker führt ein Organist naturgemäß sein Instrument nicht mit sich auf Reisen, sondern muss sich immer wieder neu auf alle Gegebenheiten, die die jeweilige Orgel bietet, einlassen. Das reicht von der Anzahl der Manuale über die Register bis zur Anordnung der Pedale und vieles mehr.

Und weil das Üben ungestört erfolgen muss, bleibt je nach touristischer Popularität des Ortes und der Kirche nur die Nacht, um in Ruhe zu arbeiten.

So manche große Kirche der Welt hat sich Friedhelm Flamme daurch von Seiten gezeigt, die normalen Besuchern verschlossen bleibt. Vom Coca Cola Automaten in den Katakomben der St Patrick's Kathedrale in New York, dem in geheimnisvollem Dunkel liegenden Grab Lord Nelsons in St. Paul's in London und der Polizeiwache im Keller der Washington National Cathedral weiß er zu erzählen, von wo aus er einmal um 2 Uhr morgens im Polizeiwagen wieder sicher in die Stadt eskortiert wurde.

Nun also ist es Dresden, das wunderschöne Elbflorenz mit seiner reichen und wechselhaften Geschichte. Johann Adam Reincken erklingt, einer der großen des Barock. Er steht am Anfang des Programms. Die Nacht wird noch lang..
red/Video und Fotos (dmb)














26.10.2021 • 18:47 Uhr

Einbeck vor einer kommunalpolitischen Sensation: CDU und SPD haben sich auf eine große Koalition im Stadtrat eingestimmt

Nach intensiven und konstruktiven Verhandlungen abseits störender Begleitumstände scheint sich in der südniedersächsischen Stadt Einbeck eine kommunalpolitische Sensation anzubahnen. Die beiden großen Fraktionen im Einbecker Stadtrat haben sich in ihren Gesprächen so gut wie sicher darauf verständigt, bereits in der bevorstehenden konstituierenden Sitzung des Einbecker Stadtrates und für den weiteren Verlauf der neuen Legislaturperiode ein großes Bündnis pro Einbeck einzugehen.

Es würde das Ende eines jahrelangen Verhältnisses des Misstrauens und der kommunalpolitischen Polarisierung zwischen SPD und CDU bedeuten. Die neue und zukunftsweisende Harmonie der großen Fraktionen steht nach Recherchen des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group unter anderem in einem Zusammenhang mit neuen Persönlichkeiten in den Fraktionen. Hier haben sich sowohl bei den Sozialdemokraten als auch bei der CDU neue Sphären einer einvernehmlichen Kooperation herausgestellt. Aber mehr noch haben die beiden dominierenden Fraktionen im Einbecker Stadtrat über gemeinsame Schnittstellen bei der Lösung von zukünftigen Herausforderungen für Einbeck zueinander gefunden. Der soeben ausgearbeitete Entwurf für ein Zukunftsprogramm durch die Unterhändler den neuen Gruppe CDU/SPD könnte für ein Einbeck eine beispielhafte neue Ära der Gemeinsamkeiten zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger in Einbeck mit seinen vielen Ortsteilen einläuten.

Statt parteipolitisches Gezänk und Gezerre mehr konstruktive Zusammenarbeit. Einbeck könnte damit auf einem weiteren Aktionsfeld Vorbild für andere Kommunen im Landkreis Northeim werden.red










26.10.2021 • 18:14 Uhr

Persönliche Beratung am Telefon: Tag des Einbruchschutzes bei der Polizei Höxter

Ein Einbruch in die eigenen vier Wände stellt für die Opfer eine hohe Belastung dar. Die Investition in technische Sicherungen kann sich daher lohnen. Viele Einbrüche enden dann bereits beim Versuch. Gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit nutzen Einbrecher Gelegenheiten, in denen offenbar niemand zu Hause ist. Gestohlen werden neben materiellen Werten auch Erinnerungsstücke und das persönliche Sicherheitsgefühl. Der Verlust der Geborgenheit der eigenen vier Wände, der Eingriff in Ihre Privatsphäre ist für viele Betroffene ein großer Schock. Dieses kann bei den Opfern zu schwerwiegenden psychische Erkrankungen führen.

Um die Gefahr eines Einbruchs zu reduzieren, rät die Polizei Höxter zu technischen Sicherungen und bietet kostenlose und neutrale Beratungen an. Am Sonntag, 31. Oktober, ist der bundesweite "Tag des Einbruchschutzes", an dem sich auch die Polizei Höxter beteiligt und auf empfehlenswerte Sicherheitsmaßnahmen aufmerksam macht. Kriminaloberkommissar Albert Ecke steht an diesem Sonntag für telefonische Rückfragen rund um den Einbruchschutz zur Verfügung. Interessierte Bürger erreichen den Sicherheitsberater von 10 Uhr bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 05271/962-1351.

Neben der Beratung am Telefon sind auch Terminvereinbarungen für persönliche Gespräche möglich. Vor Ort kann individuell entsprechend der Gegebenheiten überprüft werden, welche technischen Sicherungsmöglichkeiten bestehen. Auch über den 31. Oktober hinaus bietet Albert Ecke zur Vorbeugung von Wohnungseinbrüchen gerne wieder telefonische und persönliche Beratungen an.

Albert Ecke empfiehlt dann zuverlässige Handwerksbetriebe der Region, die sich in dem Netzwerk "Zuhause Sicher" zusammengeschlossen haben und strenge Kriterien des Innenministeriums erfüllen. Neben dem Austausch von Fenstern und Türen und weiteren zahlreichen Maßnahmen, sind gelegentlich auch preisgünstige Alternativen möglich. So genügt vielleicht schon ein einfacher Querbalken hinter der Kellertür, dass einem Einbrecher der Zutritt möglichst lange verwehrt bleibt. /nig / Foto: Polizei










26.10.2021 • 18:03 Uhr

Bad Harzburg: Streit endet mit Anzeige wegen Körperverletzung

Am Montag, 25. Oktober 2021, 14 Uhr, wurde die Polizei alarmiert, weil zwei Männer auf dem Abbenröder Stieg in einen heftigen Streit geraten waren. Im Verlauf der Auseinandersetzung sei es zu Beleidigungen gekommen, die dazu führten, dass der 45-jährige Beteiligte seinem Kontrahenten ins Gesicht geschlagen und ihn geschubst habe, so dass der 56-jährige zu Boden ging. Bei der Sachverhaltsaufnahme vor Ort wurde ein ermahnendes Gespräch geführt. Anschließend folgte die Einleitung eines Strafverfahrens wegen Körperverletzung und eine Anzeige wegen Beleidigung. red










26.10.2021 • 17:59 Uhr

Auf dem Göttinger Wilhelmsplatz: Vollkommen coronafreie "O-Phasen"-Party der Medizinstudenten/innen

Ausgelassen mit coolen Getränken und geiler Mucke haben angehende Mediziner/innen in der Universitätsstadt Göttingen ihren Einstieg in die "O-Phase" ihres Medizinstudiums gefeiert. Stimmungsvoll, viele in weiße Gewänder mit goldenen Schleifen verkleidet, zogen die Studentinnen und Studenten durch die Innenstadt. Ihr Ziel der Wilhelmsplatz, seit Urzeiten kultige Herzkammer der Unistadt. Hier ging die O-Phasen-Party voll ab.

Und Corona? Für die Mediziner/innen in spe an diesem wilden Nachmittag ganz weit weg! red /Foto: Fis WMG










26.10.2021 • 17:15 Uhr

Zukunftswerkstatt Bad Gandersheim: Jugendliche präsentieren vier Projektideen und ein Jugendparlament

Die heute von der Stadtjugendpflege Bad Gandersheim in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Partizipation und der Kreisjugendpflege Northeim veranstaltete Zukunftswerkstatt ist vor wenigen Minuten mit der Präsentation von fünf Projekten im Forum der Oberschule Bad Gandersheim erfolgreich zu Ende gegangen. 14 Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren hatten unter Anleitung des Teams Tanja & Jenz von "Planen mit Phantasie" seit 9 Uhr Möglichkeiten erarbeitet, was in Bad Gandersheim Neues für Kinder und Jugendliche gestaltet werden kann. Nach einem spannenden Findungsprozess über Lob und Kritik an vorhandenen Möglichkeiten ließen die jungen Leute ihre Fantasie und Wünsche spielen. Daraus kristallisierten sich dann die fünf Präsentationsgruppen. Sie stellten am Ende des Tages die Projekte für ein "Jugendcafé", eine Skateranlage mit Pavillon", einen "GameStop", ein "Fittnessstudio ab 13 Jahren" und ein "Jugendparlament" vor.

In einem Resümee lobten die Teamer Tanja und Jenz die erstaunlichen Ergebnisse und die fantastische Präsentation durch die Jugendlichen. Beeindruckt zeigte sich Ratsfrau und Oberschulrektorin Petra Dröge sowie der neue stellvertretende Leiter des Bauamtes Renziehausen. Stadtjugendpfleger Gunnar Ude versprach, den erfolgreichen Dialog- und Beteiligungsprozess mit den Jugendlichen innerhalb der nächsten vier Wochen fortzusetzen. "Wir wollen dann darüber reden, was möglicherweise konkret von den Idee und Vorschlägen der jungen Leute Chancen hat, umgesetzt zu werden." Der Stadtrat hat dafür 20.000 Euro in seinem städtischen Haushalt bereitgestellt, erwähnte Ratsfrau Petra Dröge. red

Die Bilder skizzieren die Vorstellung der Arbeitsergebnisse, das Plenum in der Oberschule und die beiden Teamverantwortlichen Tanja und Jenz von "Planen mit Phantasie". Fotos: Fis WMG






















26.10.2021 • 14:49 Uhr

Bad Gandersheimer LaGa Baustelle "Füllekuhle": Gestaltung der Gande-Prommenade vor Vollendung und hoffentlich Freigabe für die Bürger/innen

Es ist eine Landesgartenschau-Baustelle, die wohl kurz vor ihrer Vollendung steht: Die neue Gestaltung der Promenade am Ufer der Gande im Sektor Füllekuhle in Bad Gandersheim.

Dipl.Ing Wilhelm Kühne hat sie aktuell beobachtet und merkt fachlich an:
Hier ist der vordere Bereich bis zur Mitte bepflanzt und gepflastert. In der Mitte, gegenüber vom Tennisplatz ist ein Schachbrett entstanden. Hier wird fleißig am Lückenschluss des Pflasterweges gearbeitet, wie auch am Ende vor der Lohmühlenbrücke. Der Bauabschnitt war Montagmorgen mit fünf Personen und reger Bautätigkeit auf einem guten Weg im wahren Wortsinn. Wunderbar, hoffentlich wird dieser Teilabschnitt zügig fertiggestellt, dann Bürgern und Gästen auch wieder freigegeben.
red/Foto: WK
















26.10.2021 • 13:15 Uhr

Trauriges Ende: Katholische Kirche in St. Andreasberg wird von Bischof Wilmer entweiht - Gebäude wird verkauft und dann Freizeittempel

Zur Begründung heißt es: Kirche sei für die geringe Anzahl aktiver Katholiken zu groß gewesen

Das katholische Bistum Hildesheim gibt seine höchstgelegene Kirche auf. Die 610 Meter hoch gelegene Kirche St. Andreas in St. Andreasberg wird an diesem Donnerstag (28. Oktober)
profaniert, also entweiht, wie das Bistum mitteilte. Sie verliert damit ihre Funktion als Gottesdienstort. Unmittelbar vor der Profanierung, um 18.30 Uhr, feiert Bischof Heiner Wilmer in der Kirche die letzte Heilige Messe. Nach der Profanierung soll das Gebäude an die Stadt Braunlage, zu der St. Andreasberg gehört, verkauft und zu einer Freizeitanlage umgebaut werden.

Schon seit Jahren sei das Kirchengebäude für die geringe Anzahl aktiver Katholiken in dem Ort zu groß gewesen, sagte ein Sprecher des Bistums. Der letzte Gottesdienst habe dort im Oktober 2019 stattgefunden. Seit dem 1. September 2010 gehört die Kirche zur Pfarrgemeinde St. Benno mit Sitz in Bad Lauterberg im Dekanat Nörten-Osterode. Bad Lauterberg sei von St. Andreasberg aus auch der nächstgelegene Ort mit eine katholischen Kirche, sagte der Sprecher.

St. Andreas wurde am 22. Oktober 1967 eingeweiht - als Nachfolgebau für die zu klein gewordene St. Bernward-Kapelle aus dem Jahr 1927. Die an der steilsten innerstädtischen Straße Europas, der Herrenstraße, gelegene Kapelle wurde später unter Denkmalschutz
gestellt und von der Kirche verkauft. 1985 wurde sie in «Kleine Kapelle» umbenannt, seitdem beherbergt sie ein Restaurant. epd











26.10.2021 • 13:05 Uhr

„Traut Euch Frauen! Nur gemeinsam werden wir es wirklich schaffen.“- Das Interview mit Heike Müller-Otte, Bürgermeisterin der Stadt Moringen

Die Interview - Reihe der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten, welche im Rahmen des Bündnis „Politik braucht Frauen“ bei Frauen im Kreis Northeim nachgefragt haben, wird heute fortgesetzt mit Moringens Bürgermeisterin Heike Müller-Otte fortgesetzt.

Vita
Mein Name ist Heike Müller-Otte und ich bin seit 2014 Bürgermeisterin der Stadt Moringen. Ich bin 53 Jahre alt, verheiratet und Mutter dreier erwachsener Kinder, sowie seit 18 Monaten Großmutter. Bevor ich zur Bürgermeisterin der Stadt Moringen gewählt wurde, habe ich 15 Jahre lang als Verwaltungsbeamtin des gehobenen Dienstes bei der Wirtschaftsförderung des Landkreises Göttingen gearbeitet und Firmen hinsichtlich möglicher Fördermaßnahmen beraten und begleitet. Auch die Gründungsberatung gehörte zu meinen Aufgaben. Beim Landkreis Göttingen habe ich auch den praktischen Teil meine Ausbildung zur Verwaltungswirtin absolviert. Neben dem Job habe ich mich zur Verwaltungsbetriebswirtin (VWA) weitergebildet.

Wie sind Ihre Erfahrungen im politischen Geschäft?

Bürgermeisterin Müller-Otte: Bereits beim Landkreis Göttingen hatte ich häufig Kontakt zu den politischen kommunalen Gremien. Gleichwohl war es nicht die Politik, die mich zu meiner Kandidatur als Bürgermeisterin bewogen hat, sondern mehr die Herausforderung eine gute bürgernahe, familienfreundliche, bedarfsorientierte Infrastruktur auszubauen und eine Kommunalverwaltung zu leiten.
Dabei habe ich jedoch die Möglichkeiten der eigenen Einflussnahme überschätzt und ganz sicher die Netzwerke der männlich dominierten Politik unterschätzt. Das war aber am Ende des Tages glücklich so, denn wäre ich selbst bereits in politischen Gremien aktiv gewesen, hätte ich vielleicht den Schritt nicht gewagt, sondern mich schon vorher zurückgezogen. Ich mag meine Aufgabe sehr und möchte die letzten Jahre nicht missen! Trotzdem wünsche ich mir mehr Frauen in der Politik.

Wie unterscheiden sich weiblicher und männlicher Politikstil?

Bürgermeisterin Müller-Otte: Frauen gehen anders an Aufgaben heran. Sie sind häufig eher lösungsorientiert, kompromissbereit und weniger machtorientiert unterwegs. Die Frauen, denen ich in der Politik begegnet bin, sind parteiübergreifend rücksichtsvoll, wertschätzend und freundlich miteinander umgegangen. Politisches Ränke schmieden lag ihnen eher weniger. Trotzdem wurde an der Sache orientiert gestritten, diskutiert und gearbeitet. Ich war immer der Auffassung, dass ein gut begründeter und subjektiv sinnvoller Entscheidungsvorschlag eine Mehrheit finden kann und sollte. Das ist jedoch nicht immer und vor allem nicht zwangsläufig der Fall. Als ein Kollege einmal seine vordringliche Aufgabe darin beschrieb, Mehrheiten zu finden, war ich sehr irritiert. Doch genau darin liegt die Kunst, denn viele gute Entscheidungen scheitern an Prinzipien und Koalitionszwängen, obwohl sie eigentlich gut durchdacht, gut vorbereitet und begründet sind.
Es braucht also doch ein wenig Gekungel im positivsten Sinne…

Was muss sich verändern, damit sich mehr Frauen in Parlamenten engagieren und was würde sich verändern, wenn die Parlamente paritätisch besetzt werden?

Bürgermeisterin Müller-Otte: Es ist sinnvoll, verlässliche Partnerinnen und Partner zu haben und ein Unterstützungsnetzwerk aufzubauen. Im Prinzip sollte es egal sein, ob dies Netzwerk aus Frauen oder Männern besteht. Idealerweise ist es paritätisch besetzt, mit unterschiedlichen Talenten bestückt und gut vernetzt, denn dann werden alle Facetten beleuchtet und alle Interessen kommen zu Wort.

Bisher ist das leider in keiner der politischen Welten der Fall. Es findet noch zu viel Politik am Biertisch, am Rande von Fußballplätzen und in Männerrunden statt. Im Gegenzug geht es in Frauen-runden viel zu selten um die Vertretung gemeinsamer Interessen und die Frage, wie setze ich diese um.

Da nicht ausgesprochene Wünsche auch nicht gehört und schon gar nicht umgesetzt werden können, ist es zwingend, dass Frauen politisch aktiv werden, Gremienarbeit familienfreundlicher wird und bunter.

Damit mehr Frauen in die politischen Gremien gehen, braucht es im Vorfeld dort mehr Beteiligungsmöglichkeiten. Wenn beispielsweise in den Kindergartenelternräten mehr über Öffnungszeiten, Kindergartenfinanzierung, Konzepte etc. diskutiert werden würde mit dem Hinweis darauf, dass das in Räten, Kreistag und natürlich am Ende in Landtagen entschieden wird, dann wären vielleicht auch mehr Frauen bereit, für die Finanzierung einer guten Kindertagesstättenbetreuung im Landtag zu streiten. Leider werden die durchaus guten Ideen auf Landesebene mit so wenig Mitteln ausgestattet, dass über die Finanzierung des Regelanspruches hinaus auf kommunaler Ebene nicht viel mehr möglich ist.

Was sollten interessierte Frauen noch wissen, was ist für Sie noch wichtig?

Bürgermeisterin Müller-Otte: Da Politik immer einen langen Atem braucht, sind Frauen eigentlich prädestiniert für diese Aufgabe, denn das beweisen die allermeisten jeden Tag.
Also: Traut Euch Frauen! Nur gemeinsam werden wir es wirklich schaffen!











26.10.2021 • 12:58 Uhr

Margarete von Schwarzkopf: „Das doppelte Grab“ - Krimi-Lesung am Dienstag, 9. November, im Rosencafé

Als gern gesehener Gast besucht die bekannte Journalistin, Redakteurin, Moderatorin und Autorin Margarete von Schwarzkopf am Dienstag, 9. November, erneut den Klosterhügel Brunshausen für eine Lesung aus eigenen Werken. Bibliophile Gäste dürfen sich auf einen launigen Vortrag der langjährigen Literaturfachfrau des NDR-Hörfunks freuen, die auch Mitglied der renommierten Jury für die alljährliche Vergabe des Roswitha-Literaturpreises ist. Im „Rosencafé“ der Klosteranlage Brunshausen wird Margarete von Schwarzkopf aus ihrem neuesten Buch „Das doppelte Grab“ über die Verwicklungen der bereits bekannten hobbyermittelnden Kunsthistorikerin Anna Bentorp erzählen. Bestimmt erhält das Publikum dabei auch noch einen Rückblick auf den im letzten Jahr in der Reihe erschienenen Roman „Der Meister und der Mörder“. Die Lesung beginnt um 19 Uhr. Karten sind in der Tourist-Information und bei der Buchhandlung Pieper erhältlich, der Eintritt kostet acht Euro, ermäßigt sechs Euro. Die Veranstaltung findet unter der 3G-Coronaregelung statt, Zutritt kann danach leider nur geimpften, genesenen oder negativ getesteten Personen bei Vorlage der entsprechenden Nachweise gewährt werden. Außerdem werden die Kontaktdaten aufgenommen. sbg /Foto: Britta Schmitz










26.10.2021 • 12:57 Uhr

Kleiner Brand wird durch schnelles Handeln eines Passanten gelöscht

Montagvormittag (10.51 Uhr) kam es zu einem kleinen Brand ohne Personenschaden.
Durch einen 68-jährigen Mann aus Kalefeld wurde am Montag ein kleiner Brand an der Außenfassade eines Mehrfamilienhauses im Schaupenstiel in Northeim entdeckt und vor Eintreffen der Feuerwehr mittels Feuerlöschers gelöscht.
Aus noch unbekannter Ursache entbrannten Blätter und ein Verteilerkasten an der Hauswand. Durch das Feuer wurden unter anderem das Regenrohr und die Außenfassade beschädigt. Personen wurden nicht verletzt.
Eine Schadenshöhe ist aktuell nicht bekannt. Das Fachkommissariat 1 der Polizeiinspektion Northeim hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.Wol










26.10.2021 • 12:56 Uhr

Vermieter:innen gesucht Landkreis Northeim sucht Wohnraum für geflüchtete Menschen - es werden wieder mehr Flüchtlinge zugewiesen

Nach eineinhalb Jahren Corona-Pandemie werden dem Landkreis Northeim aktuell vermehrt geflüchtete Menschen durch die Landesaufnahmebehörde Niedersachsen zugewiesen. Zusätzlich ist in den kommenden Monaten mit höheren Zugangszahlen an schutzbedürftigen Menschen im Rahmen humanitärer Aufnahmeprogramme und der Aufnahme evakuierter afghanischer Staatsangehöriger zu rechnen.
Der Landkreis Northeim sucht daher zur Unterbringung geflüchteter Menschen aktuell verstärkt nach Wohnraum in unterschiedlicher Größe. Wer über entsprechenden Wohnraum verfügt und diesen vermieten möchte, kann Sie sich an den Landkreis Northeim, Fachbereich Facility-Management, wenden.
Die Anmietung erfolgt unmittelbar vom Landkreis Northeim, so dass auch Miete und Nebenkosten direkt vom Landkreis gezahlt werden. Die Orte, in denen sich die anzumietenden Wohnungen oder Häuser befinden, sollten entweder gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden sein oder über eine Lebensmitteleinkaufsmöglichkeit sowie eine ärztliche Versorgung verfügen.
Wer sein Interesse bekunden möchte oder weitere Infos zur Vermietung benötigt, kann sich beim Fachbereich Facility-Management an Melanie Oberdieck telefonisch unter 05551/708-512 oder per E-Mail unter moberdieck@landkreis-northeim.de wenden.
lpd










26.10.2021 • 10:31 Uhr

Bad Gandersheim: Fraktionschef Timo Dröge will Wahleinspruch vor neutrale Instanz bringen

Nach der erwarteten negativen Bewertung des Wahleinspruchs gegen die Wahl von Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD) in Bad Gandersheim durch Wahlleiterin Claudia Bastian, die auch Amtsvertreterin von Franziska Schwarz ist, plant der Einspruchführer CDU-Ratsfraktionsvorsitzender Timo Dröge den nächsten Schritt. "Ich halte es für richtig und notwendig, den Wahleinspruch von einer neutralen Instanz überprüfen zu lassen", erklärte er heute auf Nachfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media zu seiner weiteren möglichen Strategie.

Zuvor hatte die Wahlleiterin Claudia Bastian Dröges Einspruch wie erwartet negativ bewertet. Das hat Bastian aus Kreisen des Stadtrates bereits den Vorwurf einer"Gefäligkeitsinterpretation" eingehandelt. Wenn der Stadtrat in der kommenden Woche der Bastian-Expertise folgt und den Wahleinspruch ablehnen sollte, steht Dröge als nächste Überprüfungsinstanz das Verwaltungsgericht offen. Gleiches gilt übrigens umgekehrt für Bastian, sollte sie für ihre Empfehlung im Stadtrat keine Mehrheit bekommen.

Inwieweit der Stadtrat tatsächlich mit Mehrheit der Empfehlung Bastians folgt und Dröges Einspruch abbügelt gilt noch nicht als gesichert. Die dezimierte SPD-Fraktion verfügt allein genommen nicht mehr über eine Mehrheit. Sie ist entweder auf die Stimmen aus anderen Fraktionen angewiesen oder darauf, dass sich CDU, Unabhängige und Grüne aus dem Streit heraushalten und Stimmenthaltung üben. red










26.10.2021 • 10:14 Uhr

Einbeck: Verkehrsunfall auf Parkplatz vor "Action"

Am Montagabend zeigte eine 22-jährige Göttingerin in der Polizeidienststelle in Einbeck einen Verkehrsunfall an. Die Fahrzeugführerin war gegen 17 Uhr auf dem Parkplatz vor dem "Action" Einkaufsmarkt in Einbeck, Saalfeldstraße 1, beim Ausparken mit ihrem weißen Hyundai mit einem dort geparkten grau/silberfarbenen 3er BMW zusammengestoßen. Nach einer Wartezeit vor Ort verließ sie den Unfallort, kam dann zurück und stellte fest, dass sich der BMW zwischenzeitlich vom Unfallort entfernt hatte. Bei der anschließenden Anzeigenaufnahme bei der Polizei konnte das amtliche Kennzeichen des BMW nicht mehr ermittelt werden.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang geben können, sowie der Halter des BMW werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Einbeck zu melden.rod










26.10.2021 • 10:10 Uhr

Verkehrsunfallflucht in Nörten-Hardenberg am Montag - 2.500 Euro Schaden hinterlassen

Am gestrigen Montag Vormittag, 25.Oktiober 2021 in der Zeit von 07:30 Uhr bis 14 Uhr kam es in Nörten-Hardenberg, in der Hardenbergstraße, zu einer Verkehrsunfallflucht.

Ein noch unbekannter Fahrzeugführer beschädigte einen am Straßenrand ordnungsgemäß geparkten Pkw. nach dem Unfall entfernte er sich unerlaubt von der Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern. An dem beschädigten Fahrzeug war weißer Lackabrieb zu erkennen. An dem geparkten Pkw entstand ein Sachschaden von ca. 2.500 Euro.

Hinweise zu dem Verursacher liegen zurzeit noch nicht vor.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Nörten-Hardenberg, 05503 - 91523-0 oder in Northeim zu melden (Telefon: 05551/7005-0) hoj










26.10.2021 • 10:06 Uhr

Führerscheine müssen umgetauscht werden! Karten- und Papierführerscheine betroffen

Innerhalb der EU sollen die Führerscheine vereinheitlicht werden. Deshalb müssen auch deutsche Bürgerinnen und Bürger ihre Karten- und Papierführerscheine eintauschen. Betroffen sind alle Führerscheine, die vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt wurden. Der Umtausch erfolgt schrittweise.

Bis zum nächsten Stichtag am 19. Januar 2022 müssen alle zwischen 1953 und 1958 Geborene, ihre rosa oder grauen Papierführerscheine umtauschen. Denn für Führerscheine, die vor dem 31. Dezember 1998 erstellt wurden, ist für den Umtausch das Geburtsdatum des Inhabers/der Inhaberin entscheidend.

Für Karten-Führerscheine, die ab dem 1. Januar 1999 ausgestellt wurden, entscheidet das Ausstellungsjahr über den Stichtag zum Umtausch.

Bis 2033 sollen die neuen einheitlichen fälschungssicheren Führerscheindokumente eingeführt sein. Um Missbrauch zu verhindern, werden sie außerdem in einer Datenbank hinterlegt. Nach Angaben des ADAC sind deutschlandweit etwa 43 Millionen Fahrerlaubnisse betroffen.

Welche Fristen gelten und wie der Umtausch erfolgt, erfahren Sie auch unter www.landkreis-northeim.de/fuehrerscheinumtausch. lpd/Symboldbilder














26.10.2021 • 09:11 Uhr

Kreisvolkshochschule Northeim: Neue KVHS-Kurse in Uslar

Die Kreisvolkshochschule Northeim (KVHS) hat jetzt auf mehrere Kurse in Uslar hingewiesen. Darin geht es um Literatur, Musik sowie um Malen und Zeichnen.

„Szenen aus Le Petit Prince von Antoine de Saint-Exupéry - Eine Lesung mit Musik“ ist eine Veranstaltung am 5. November von 18.30 bis 20.45 Uhr in der KVHS in Uslar, Gerhart-Hauptmann-Straße 10, überschrieben. Die Französisch-Lehrerin Franca Wöbbeking wird aus dem "Kleinen Prinzen" von Antoine de Saint-Exupéry in der Originalsprache vorlesen. Den Vortrag wird der Musik- und Gitarrenpädagoge Karl Brandenstein mit Eigenkompositionen auf der klassischen Gitarre umrahmen.

Ukulele lernen können Einsteigende und Fortgeschrittene ab dem 1. November (19 bis 20.30 Uhr) ebenfalls in der KVHS in Uslar. Der Kurs mit Hans-Georg Gloger umfasst acht Termine. Er wendet sich an alle, die das Spielen mit der Ukulele von Grund auf erlernen wollen. Gegen eine geringe Gebühr sind auch Leihinstrumente verfügbar.

Der Kurs „Malen und Zeichnen“ mit sechs Terminen beginnt am 8. November, von 10 bis 12 Uhr, an gleicher Stelle. Er eignet sich gleichermaßen für Anfängerinnen, Anfänger und Fortgeschrittene. Kursleiterin ist Erika Peschke.

Ein Workshop zum Mitsingen findet am 13. November von 15 bis 18 Uhr im KVHS-Haus in Uslar statt. Inhaltlich geht es um die Generation der US-Singer und Songwriter der 60er und 70er Jahre. Der Workshop mit Karl Brandenstein richtet sich an Interessierte, die gerne in lockerer Atmosphäre singen und sich auf eine musikalische Reise in jene Zeit begeben möchten.

Ausführliche Kursbeschreibungen gibt es online unter kvhs-northeim.de. Anmeldungen dort oder schriftlich an die KVHS. Infos auch unter Telefon 05551/708-8210. lpd











26.10.2021 • 08:58 Uhr

Integrationsgruppe „Jürgenohl Aktiv“ im Beratungsbüro Lebens Raum - So geht Integration in Goslar!

Shagi Shahandehpour (Foto) kommt aus dem Iran und will die Integrationsgruppe „Jürgenohl Aktiv“ im Beratungsbüro Lebens Raum wiederbeleben. Dieses Projekt wurde erfolgreich in den Jahren 2018 und 2019 durchgeführt, musste aber aufgrund der Corona Pandemie pausiert werden.

Shagi Shahandehpour wohnt mit ihrer Familie in Jürgenohl und ist in dem Stadtteil sehr gut vernetzt. Sie kennt die Wünsche und Bedürfnisse der Migrantinnen und Migranten vor Ort. „Die Menschen wollen sich treffen, Sprachkenntnisse verbessern, neue Kontakte knüpfen und die neue Lebensumgebung erkunden“, so Shahandehpour. Am Stadtteilfest in Jürgenohl am 9. Oktober bot sie eine Mitmachaktion am Stand vom Lebens Raum an. Sie lud die internationale Bevölkerung Jürgenohls ein, die Flagge des eigenen Herkunftslandes zu malen. Am Ende entstand eine ganze Sammlung an selbstgemalten Flaggen: Türkei, Iran, Syrien, Belarus, China, Palästina. So geht Integration in Jürgenohl!

Die Integrationsbeauftragte der Stadt Goslar Galina Gerhart und der Quartiersmanager vom Lebens Raum, Pavel Simchanka stehen der neuen Gruppenleiterin beratend zur Seite.

Die Gruppe trifft sich seit dem 14. Oktober jede Woche donnerstags von 16 bis 18 Uhr im Beratungsbüro Lebens Raum in der Danziger Straße 53. Die Gruppenleiterin hat viele Ideen, was sie den Teilnehmer*innen anbieten kann: Sprachkenntnisse im Gespräch und spielerisch verbessern, Ausflüge unternehmen, Veranstaltungen und Museen besuchen, neue Kulturen kennenlernen. Sogar Tanzen und Yoga stehen auf der Überlegungsliste.

Auch die Teilnehmer*innen sind eingeladen, sich bei der Planung und Durchführung der Treffen mit einzubringen. Alle Jürgenohler mit und ohne Migrationshintergrund sind in der Gruppe willkommen. Das Angebot ist für die Teilnehmer*innen kostenfrei. Die finanzielle Unterstützung dieses Integrationsprojektes leistet die Stadt Goslar. Eine Anmeldung über Whats
App bei der Gruppenleiterin ist erforderlich, da die Anzahl der Plätze
begrenzt ist. Telefon: 0176 43204111

„Jürgenohl Aktiv“ ist ein gemeinsames Projekt vom Beratungsbüro Lebens
Raum und der Integrationsstelle der Stadt Goslar.
red










26.10.2021 • 08:50 Uhr

Endspurt-Arbeit: Am Millionenprojekt barrierefreie Rollstuhlrampen am Gabionenhang wird emsig gearbeitet

Was geschieht auf den großen Baustellen für die Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim. Unser Baustellenradar bemüht sich, das aktuell darzustellen. Hier eine weitere Expertise von Dipl.Ing. Wilhelm Kühne. Sein Report skizzierte Beobachtungen am Millionenprojekt barrierefreie Rollstuhlrampen am Gabionenhang am gestrigen Montag. Dort gehen laut offiziellen Angaben die Arbeiten in dieser Woche ins Finale. Sie sollen zum Monatsende (gemeint ist Oktober 2021) abgeschlossen sein.

Kühne berichtet:
Zahlreiche Mitarbeiter sind dort aktiv. Auf der unteren Ebene wird zum Treppenaufgang der Weg gepflastert. Die Treppen ausstellen ruht seit einiger Zeit. Auf der unteren und mittleren Rampe hat man die Bauweise für die Geländer kostengünstiger gestaltet. Zwar wurde dort vor der Gabionenwand auch erst aufgefüllt, um dann wieder Pfostenlöcher, teilweise mit Bohrhammer wieder freizustellen, nun wurde in die Löcher Baustellenbeton teilgefüllt und aus Stabstahl ein Fixierrahmen gesetzt. Dort sollen, wie oben auch, PVC- Rohre für die Geländerrohre ausgestellt werden. Diese wurden gerade verteilt. Wenn die dann ausgerichtet und einbetoniert sind, kann der Oberbau und das Rampenpflaster auf den beiden unteren Rampen verlegt werden. Bei der Veröffentlichung des Fertigstellungsdatums scheint jedoch das Monatsdatum falsch zu sein. Statt 10 müsste hier wohl 11 richtig sein. Bei dem was noch alles am Gabionenbollwerk zu machen ist, reicht diese Woche sicher nicht bis zur Fertigstellung aus. Wir beobachten weiter und bleiben dran. red/Fotos: WK















26.10.2021 • 08:39 Uhr

Gandeon aktuell! "Die Schule der magischen Tiere"

Auf dunkelblauem Papier gedruckt, digital hier präsentiert! Das neue Filmprogramm für das Gandeon-Kino in der Marienstraße in Bad Gandersheim. In dieser Woche am Start ein Streifen über spaßige Schulerlebnisse. So richtig passend für die derzeitige Schulferienzeit. Kinochefin Dr. Trude Poser hat auf weitere unterhaltsame Angebote aufmerksam gemacht. Sämtliche weiteren Fakten sind auf der Grafik und in kurzen Inhaltsangaben zu den Filmen dokumentiert. Im Kino selbst gilt die Corona-Hygieneregel "G2". Das bedeutet u.a. keine Maskenpflicht.
Das nette Gandeon-Team freit sich auf Stammgäste und neue Fans!


Inhalte zu den Filmen kompakt:
Die Schule der magischen Tiere


Ida ist neu in der Schule und wird nicht gerade mit offenen Armen empfangen. Doch zwei Jungs sind ihr gleich aufgefallen, der tollpatschige Benni und der coole Jo. Richtig aufregend wird es für Ida und Benni, als in ihrer Klasse der verschrobene Mr. Morrison auftaucht und ihnen ihr magisches Tier präsentiert. Ida bekommt Fuchs Rabatt, Benni Schildkröte Henrietta. Daneben sorgt auch noch eine Serie von Diebstählen und Sachbeschädigungen für Wirbel an der Schule. - Sympathisches Schulabenteuer nach der erfolgreichen Kinderbuchreihe von Margit Auer. Der fröhlich bunte Film ist toll besetzt, mit Emilia Maier als frisches Gesicht, und Profis wie Milan Peschel, Nadja Uhl und Justus von Dohnanyi, die über die Stränge schlagen dürfen. Auch die titelgebenden animierten Tiere können sich sehen lassen.

Beckenrand Sheriff

Der neue Film von Marcus H. Rosenmüller - Zu alt, zu teuer und nicht mehr tragbar! Das Freibad muss geschlossen werden, findet die Bürgermeisterin (Gisela Schneeberger). Die Chance für Bauherr Albert Dengler: Die freie Fläche bietet jede Menge Platz für Wohnungen. Dafür würde er das alte Bad sogar kostenlos abreißen. Doch die beiden haben die Rechnung ohne Karl (Milan Peschel) gemacht. Er ist hier nicht nur der Bademeister, er ist der Schwimm- meister, der Beckenrandsheriff! Seit über 30 Jahren. Daran soll sich gefälligst nichts ändern! Um das Freibad zu retten, müsste ein Bürgerbegehren her.

Ich bin dein Mensch

Hinreißende romantische Komödie, die mit Fortlauf der Handlung immer tieferen Fragen nachgeht. - Um die Finanzierung für ihre Forschungsarbeiten am Berliner Pergamonmuseum zu sichern, erklärt sich Wissenschaftlerin Alma bereit, drei Wochen lang mit einem humanoiden Roboter zu leben, um zu evaluieren, ob es empfehlenswert ist, einen solchen als mögliche Lebenspartner für Menschen zuzulassen. Tom spricht mit einem leicht britischen Akzent, ist über die Maßen charmant und liest ihr jeden Wunsch von den Augen ab. Ein Gräuel für die eigenständige Alma, die ihn als Roboter abtut, aber ganz allmählich seine Qualitäten zu schätzen weiß. Goldener Bär für Hauptdarstellerin Maren Eggert.

Parkplatz Gandeon:
Gandeon verfügt über eigene Besucherparkplätze: Einfach am Kino vorbei fahren und nach ca. 50 m links auf den Parkplatz „Besucher Gandeon“ einbiegen
www.gandeon.de www.facebook.com/Gandeon












25.10.2021 • 20:40 Uhr

Verkehrsunfall mit schwer verletzten Personen - Abenteuerlicher Missbrauch der Rettungsgasse

Soeben berichtet die Göttinger Polizei:
Am Freitag in den frühen Abendstunden kam es auf der Bundesautobahn 38, Fahrtrichtung Göttingen, zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen schwer verletzt wurden.

Nach ersten Erkenntnissen verlor der 29jährige Fahrer eines PS-starken BMW infolge Aquaplaning die Kontrolle über sein Fahrzeug und touchierte die linke Betongleitwand. In der weiteren Folge schleuderte das Fahrzeug über beide Fahrspuren und kollidierte mit der rechten Betongleitwand. Die Insassen wurden vom Rettungsdienst und der Feuerwehr versorgt und später ins Krankenhaus eingeliefert.

Infolge des Verkehrsunfalles kam es zu einer Vollsperrung in Fahrtrichtung Göttingen, mit nicht unerheblichen Rückstau. Ein ungedultiger 25jähriger Fahrer eines VW - Kleintransporters wendete in diesem Rückstau und fuhr als Geisterfahrer in der Rettungsgasse entgegen der Fahrtrichtung. Als ihm weitere Hilfskräfte entgegenkamen, wendete er und ordnete sich erneut in der Reihe der Wartenden ein. Durch aufmerksame Verkehrsteilnehmer konnten die Fahrzeugdaten an die Polizei übermittelt werden, so dass diese dem Fahrer kurze Zeit später habhaft wurden. Den rücksichtslosen Fahrer erwartet jetzt ein Bußgeld mit Punkten und Fahrverbot.red











25.10.2021 • 20:37 Uhr

Aufregung im Hauptzollamt: Irrer Unbekannter mit Lockenkopf narrt Behörde mit verdächtigem "silbernen Gegenstand mit Drähte" - Vorsorgliche Evakuierung veranlasst

Ein verdächtiger Gegenstand im Göttinger Hauptzollamt hat am Montagnachmittag (25.10.21) im Hagenweg einen Polizeieinsatz ausgelöst. Der Fund entpuppte sich schließlich als ungefährlich. Im Zusammenhang mit dem Vorfall wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der "Störung der öffentlichen Sicherheit durch Androhung von Straftaten" gegen Unbekannt eingeleitet.

Gegen 15.25 Uhr hatte ein ca. 20 Jahre alter Mann das Gebäude betreten und in aggressivem Ton und fluchend einen kleinen, silbernen Gegenstand, aus dem Drähte hervorschauten, auf einen Tisch geworfen. Anschließend entfernte sich der Unbekannte mit einem blau-grauen Seat Toledo mit Peiner Kennzeichen. Eine nach dem Fahrzeug eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos. Der Unbekannte wird als ca. 180 bis 185 Zentimeter groß beschrieben. Er soll dunkles, lockiges Haar gehabt haben und mit einem braunen Trenchcoat und grauen Jeans bekleidet gewesen sein.

Das Zollamt sowie angrenzende Gebäude wurden umgehend vorsorglich von der Polizei geräumt, der Hagenweg für Personen- und Fahrzeugverkehr gesperrt.

Nach etwa einer Stunde konnten Delaborierer des Landeskriminalamtes Hannover Entwarnung geben. Eine Gefahr ging von dem silbernen Gegenstand nicht aus. Er wurde sichergestellt, die Sperrungen aufgehoben. jk











25.10.2021 • 20:31 Uhr

Braunlage auf der B 27: Zwei Tiguan kommen sich zu nahe - Auffahrunfall mit drei Fahrzeugen, Verletzten und 40.000 Euro Schaden

Die Politei in Braunlage berichtet soeben:
Am gestrigen Sonntag, 24. Oktober 2021, es ist 12 Uhr, befährt eine 56-jährige aus Cuxhaven mit ihrem PKW VW Passat die Bundesstraße 27 aus Richtung Oderhaus kommend, in Richtung Braunlage. In Höhe der Einmündung "an der Waldmühle" / Ponyhof muss sie verkehrsbedingt anhalten, da ein vor ihr fahrender PKW in die Waldmühle einbiegen will. Hinter der Passatfahrerin hält ein 34-Jähriger aus Nörten-Hardenberg mit seinem PKW VW Tiguan. Der hinter dem Tiguan fahrende 77-Jährige aus Sonnenstein/Thüringen erkennt diese Situation zu spät und fährt mit seinem PKW Tiguan auf den Tiguan aus Nörten-Hardenberg auf und schiebt diesen zusätzlich auf den PKW Passat. Hierbei werden in den verschiedenen Fahrzeugen insgesamt vier Personen leicht verletzt, können nach der Behandlung im Rettungswagen aber noch vor Ort entlassen werden.

Der Gesamtschaden an den drei beteiligten Fahrzeugen wird durch die Polizei auf ca. 40 000 Euro geschätzt. Die Bundesstraße 27 ist für den Zeitraum der Rettungs und Bergungs Arbeiten für ca. eine Stunde voll gesperrt. Aufgrund des hohen Ausflugsaufkommens entsteht in beiden Fahrtrichtungen ein erheblicher Rückstau, welcher sich nach Aufhebung der Sperrung nur langsam auflöst. red










25.10.2021 • 20:21 Uhr

Personen und Persönlichkeiten: Jan & Wolfgang - die vorletzten Originale einer Stadt

Sie sind liebenswürdig. Sie sind kommunikativ. Sie sind unterwegs. Sie sind aus dem Stadtbild Bad Gandersheims einfach nicht wegzudenken: Die Rede ist von Jan & Wolfgang. Die beiden sympathischen Bad Gandersheimer haben stets etwas zu erzählen. Mal Interessantes, aber auch Originelles und manchmal Neues und Kritisches. Sie kommen rund bei ihren Spaziergängen in der Stadt. Sehen und werden gesehen.

Bei heutigen Plausch mit einem Busfahrer schauten sie interessiert einem Vermesser auf dem Domänenhof bei seiner Arbeit zu. Mit einem GPS-System war der Spezialist mit der Vermessung der örtlichen Gegebenheiten beschäftigt. Für Parkplatzplanungen, wie der junge Mann mit der Warnweste verriet. Jan & Wolfgang wußten Bescheid. Dann ein Gruß von beiden an den Reporter. Und Bad Gandersheims vorletzte Originale gingen weiter ihres Weges - in einen goldenen Oktobertag hinein. red/Foto: Fis WMG










25.10.2021 • 18:03 Uhr

LaGa Berater Jürgen Schnute (Ex-Bauamtsleiter) auf der LaGa Großbaustelle Gandersheim

Ein symbolträchtiges Fotodokument am heutigen Auftakttag bei der Bauoffensive auf dem barrierefreien Eberhard Gieseler Weg von der Hildesheimer Straße entlang der Gande zum Plangarten-Spielplatz.

Hier schreiten die Arbeiten einer Firma aus Freden prächtig voran. So geschehen am heutigen Montag. Und mittendrin bei einem Aufsichtsrundgang neben den Bauexperten der frühere Leiter des städtischen Bauamtes der Stadt Bad Gandersheim Jürgen Schnute. Seit geraumer Zeit schon wirkt Schnute laut Angaben von LaGa-Geschäftsführer Thomas Hellingrath in beratender Funktion und für ein finanzielles Salär bei der Landesgartenbau-Gesellschaft mit.
Bei der heutigen Baustellenbesichtigung ging es wohl auch unter anderem um die Qualität des aufgebrachten Pflasters auf EG-Weg. Wer genauer das Bild betrachtet erkennt: Ein Pflasterer ist knieend mit dieser Handrbeit beschäftigt, die anderen Herren stehen, schauen und erörtern sehr wahrscheinlich, was fertig und noch nicht erledigt ist. Ob sie Druck machen, damit alles rechtzeitig fertig wird ist nicht erkennbar. Für alle wird eines deutlich: Hier wird sich gekümmert! red










25.10.2021 • 14:12 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 19 Neuinfektionen, Neun Genesene, Inzidenz 37,2 Die Lage wird wieder ernster!

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 3.224 (+19) Corona-Infektionen bekannt geworden. 3.076 (+9) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 37,2 (49 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.
Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/.../niedersachsen-und-corona... veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 2,4, die Intensivbetten sind zu 4,0 Prozent belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 86 (+10) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 3 (0),
Bodenfelde 0 (0),
Dassel 6 (+1),
Einbeck 17 (+2),
Hardegsen 4 (0),
Kalefeld 3 (+1),
Katlenburg-Lindau 7 (+2),
Moringen 2 (+1),
Nörten-Hardenberg 8 (0),
Northeim 30 (+3) und
Uslar 6 (0) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 62 (0) Personen verstorben.
Mit einer ersten Impfdosis wurden 96.378 Personen oder 73,2 % geimpft. Vollständig geimpft wurden bisher 92.396 Personen oder 70,2 %. (Stand 21.10.2021)
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus












25.10.2021 • 14:09 Uhr

Northeim: Unbekannter beschädigt mehrere Autos

Tatort: Northeim, Spitzwegstraße/Eichstätte, Tatzeitraum: Samstag, 23.Oktober 2021, 18 Uhr bis Sonntag, 24. Oktober 2021, 21.05 Uhr:

Im dokumentierten Zeitraum kam es zu Sachbeschädigungen an mehreren Personenwagen. Ein bislang unbekannter Täter beschädigte mehrere Pkw, die im Bereich von Parkplätzen in der Spitzwegstraße und Eichstätte ordnungsgemäß geparkt waren. Bei den Beschädigungen handelte es sich um Lackkratzer. Bislang konnten an drei Fahrzeugen Beschädigungen festgestellt werden. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass möglicherweise noch weitere Pkw angegangen wurden. Der Schaden liegt bislang im mittleren vierstelligen Bereich.

Das 2. Fachkommissariat der Polizei Northeim hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen und mögliche Geschädigte, sich bei der Polizei Northeim unter Telefon 05551-70050 zu melden. Mü










25.10.2021 • 11:26 Uhr

Beispielhaftes Kindergarten-Schnuppertraining beim Northeimer Handball Club mit den Stadtwerken Northeim!

In der Woche vom 18 Oktober 2021 bis zum 22. Oktober 2021 hat der Northeimer Handball Club erneut das beliebte und beispielhafte Kindergarten-Schnuppertraining durchgeführt. Dazu wurden Kindergärten aus Northeim und Umgebung zu uns in die Schuhwallhalle eingeladen, damit handballinteressierte Kinder in einer Stunde Spiel, Spaß und Action ihre Freude am Handball zeigen konnten.

Noch etwas zurückhaltend und schüchtern wurde das Schnuppertraining mit kleinen Aufwärmspielen begonnen. So verging die Schüchternheit der Kind schnell und richtig warm wurde auch jede*r.
Im Folgenden konnten die Kinder an drei verschiedenen Stationen ihr Talent am Ball zeigen, wobei es vor allen Dingen um das Ballgefühl, die Geschwindigkeit mit dem Ball und das Durchqueren eines Parcours mit Torwurf ging. Besonders die zuletzt genannte Station fand großen Anklang bei den Kinder, doch auch bei den anderen Stationen konnte man Vielen den Spaß und die Bemühungen ansehen.
Die Stationen wurden in Gruppen durchlaufen, nach einer gewissen Zeit wurde dann die Station gewechselt, sodass am Ende jedes Kind auch an jeder Station war.
Zum Ende wurde dann noch ein oder mehre Abschlussspiele gespielt, damit die Kinder sich noch einmal richtig auspowern konnten. Dabei hatten die Kinder teilweise auch selbst tolle Ideen für kleine Spiele, die wir als Trainerteam dann auch direkt mit in das Schnuppertraining einbauen konnten.

Wir hoffen, dass wir in dieser Woche ein paar der Kinder für den Handball begeistern konnten und wer weiß, vielleicht dürfen wir ja beim nächsten Training der Minis und Maxis am Samstag den 06.11. von 10-12 Uhr einige neue Gesichter begrüßen - Teilnahme nur mit Voranmeldung!

Ein Dank gilt besonders auch den Helferinnen aus der weiblichen B-Jugend, die – trotz der frühen Uhrzeit – maßgeblich für eine reibungslose Durchführung beigetragen und auch beim Auf- und Abbau tatkräftig unterstützt haben.

Ein gelungene Woche, die auch bereits durch die Erzieher*innen der Kindergärten gelobt wurde und ein reges Interesse für das nächste Jahr erwarten lässt.

Der NHC bedankt sich bei ihrem FSJler Marc Stubenazi für die tolle Organisation und Durchführung und bei Lars von Minden und den Stadtwerken Northeim für Ihre erneute Unterstützung. Die Kinder- und Jugendarbeit des NHC liegt den Stadtwerken besonders am Herzen.

















25.10.2021 • 11:17 Uhr

Urteil: Krankenkasse muss nach Brust-OP auch Folge-Eingriff tragen

Die Gesetzliche Krankenversicherung muss nach einem Gerichtsurteil nach der Bewilligung einer Brustoperation auch für eine notwendige Folge-OP aufkommen. Das Landessozialgericht
Niedersachsen-Bremen gab mit dieser Entscheidung der Klage einer Frau aus Friesland statt. Der Beschluss wurde am Montag bekannt (Az. L 4 KR 417/20).

Die heute 33-Jährige litt unter einer einseitigen Fehlbildung der Brust. Zur Korrektur der Asymmetrie wurde 2017 eine Transplantation von Eigenfett vorgenommen und von der Kasse bezahlt. Ein halbes Jahr später zeigte sich bei einer Verlaufskontrolle, dass der Seitenunterschied noch nicht vollständig beseitigt war.

Die Krankenkasse lehnte eine Folge-OP ab, da sie ursprünglich nur einer Korrektur mittels Implantat zugestimmt habe. Da die verbleibende Asymmetrie auch nur relativ geringfügig sei und keine Entstellung mehr darstelle, sei eine Nachoperation nicht medizinisch notwendig. Eine Kompensation durch einen Push-Up-BH sei zumutbar und
ausreichend.

Die Frau argumentierte dagegen, dass die Ärzte ihr wegen ihres jungen Alters zu einer weiteren Eigenfetttransplantation geraten hätten. Das Landessozialgericht bestätigte die Rechtsauffassung der Patientin. Die einseitige Fehlbildung der Brust sei im medizinischen
Sinne eine behandlungsbedürftige Krankheit. Hierfür bestehe eine Leistungspflicht der Gesetzlichen Krankenversicherung, die sich auch auf eine notwendige Folge-OP erstrecke. Ob eine Nachkorrektur erforderlich sei, falle vornehmlich in den Entscheidungsbereich der
behandelnden Ärzte. epd










25.10.2021 • 11:13 Uhr

Zitat des Tages! Kretschmann sorgt sich um den Schlaf des Papstes

«Wenn der Papst wüsste, was seine Katholiken so alles glauben, könnte
er wahrscheinlich nicht mehr schlafen.»

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Bündnis90/Die Grünen) in einem Interview der «Herder-Korrespondenz» (Novemberausgabe) über das Phänomen der «Bastelreligion», bei der sich Menschen aus mehrerenTraditionen das für sie Passende heraussuchen. epd











25.10.2021 • 11:01 Uhr

Perfide Nummer in Einbeck: Bei der Besichtigung zu einer Haushaltsauflösung Schmuck mitgehen lassen

Eine Einwohnerin (62) aus Einbeck hat im Internet eine Verkaufsanzeige aufgrund zweier Haushaltsauflösungen geschaltet. Es hat sich ein Mann gemeldet, der für das Inventar oder mindestens für Teile davon, Interesse zeigte. Nachdem er die erste Wohnung in der Schützenstraße inspizierte, fuhr man getrennt voneinander in die nächste Wohnung im Brahmsweg, wo Familienangehörige wohnen. Auch hier zeigte der Mann offen Interesse für diverse Gegenstände. Unter dem Vorwand, ein Telefonat führen zu müssen, hat der Käufer die Wohnung verlassen. Hier wurde festgestellt, dass Schmuckstücke fehlten. Als der Mann zur Rede gestellt werden sollte, war er bereits mit seinem Pkw in unbekannte Richtung verschwunden. Im Nachhinein bemerkte die Geschädigte, dass auch aus der Wohnung in der Schützenstraße eine Kette von dem Unbekannten entwendet wurde. Der Gesamtschaden beläuft sich nach Angaben der Geschädigten auf einen unteren vierstelligen Betrag.

Der Mann war ca. Mitte vierzig, ca. 170 Zentimeter groß, schlank, südländisches Erscheinungsbild, schwarze Haare, schwarz/grauer Bart, auffällig zwei fehlende Schneidezähne im Unterkiefer. Er war unterwegs mit einem älteren, dunkelblauen Pkw Skoda mit HOL-Kennzeichen für Holzminden. Zeugen, die hinweise zu dem Mann oder dem Pkw geben können, melden sich bitte bei der Polizei Einbeck. pap










25.10.2021 • 10:23 Uhr

Bad Gandersheim im Herbst 2021: Hochwasserschutz vs.Gewässerunterhaltung

Das herrliche Herbstwetter lud Spaziergänger ein, im zugänglichen Bad Gandersheimer Kurpark beim Brunnenhäuschen und entlang des Philosophenweges an der Gande sich zu erholen. Dipl.Ing. Wilhelm Kühne war für das Redaktionsnetzwerk unterwegs. Im Focus seiner fachlichen Wahrnehmungen und konstruktiven Anregungen und Fragen eines seiner Spezialgebiete: Hochwasserschutz vs. Gewässerschutz. Hier seine aktueller Report:

Das wäre auch städtischen Bediensteten und Ratsmitgliedern, die den Hochwasserschutz ernst nehmen, zu empfehlen. Allein in diesem kurzen, zugänglichen Abschnitt sind zahlreiche Beispiele zu besichtigen, die Totholz zeigen, dass schon vor der Brücke bereitliegt und oberhalb solches, dass bei Hochwasser geeignet ist dorthin gespült zu werden, um sich dort zu verkeilen und zu einem Abflusshindernis anzusammeln. So eine Verstopfung gab es schon einmal bei einem Hochwasserereignis etwas unterhalb, an der zur Zeit gesperrten Brücke beim Hallenbad in der Gande. Dort hatten sich Bäume, Äste und Laub aufgetürmt. Seinerzeit führte das dazu, dass der Hochwasserabfluss sich einen freien Weg durch das Freibadgelände, aber auch vor dem Hallenbad einen Aufstau verursachte. Die Folgen sind bekannt, es kam zu erheblichen Schäden dort im Technikbereich, als Abwehrmaßnahme wurden an den Zugängen Schutzelemente angebracht, oder die Öffnungen wurden sogar zugemauert. Bei notwendiger Gewässerunterhaltung an und in der Gande und seinen Zuflüssen in diesem sensiblen Bereich wären diese Schäden vermeidbar gewesen. So entstehen immer wieder vermeidbare Hochwasserschadensbeseitigungskosten, anstatt präventiv in Gewässerunterhaltung zu investieren und dafür eine regelmäßige Unterhaltungsplanung aufzustellen und umzusetzen. Der Leineverband ist beratend für die Stadt im Hochwasserausschuss dabei, fordert dort stehts und zu Recht Gewässerunterhaltung ein. Dann soll der Unterhaltungsverband von Gande und Eterna selbst in diesen Bereichen mit gutem Beispiel zeigen, dass er es ernst damit meint und nicht nur darüber redet. Außerdem sind noch an vielen Gewässern im Stadtgebiet die Eigentums- und Unterhaltungsverpflichtungen zu klären, was über viele Jahre von Ratsmitgliedern eingefordert worden ist und nicht von der Stadt umgesetzt wurde. Holen sie sich Studierende, die im Rahmen einer Semesterübung so eine Auswertung zusammensuchen.
red/ Fotos: WK















25.10.2021 • 09:05 Uhr

Medienradar: Herzlich willkommen, Mirjana Ketteler!

Unser Medienradar hat im Wochenblatt der Katholischen Kirche im Pastoralraum der Pfarrgemeinden Bad Gandersheim, Seesen und Wohlenberg eine spannende Personalie aufgespürt. Sie verdient insofern besondere Beachtung, weil mit der neuen Pfarrsekretärin eine neue Persönlichkeit als Nachfolgerin für Frau Krone gefunden wurde, schreibt Pfarrer Stefan Lampe in seinem Wochenblatt. "Wir freuen uns, sie gefunden zu haben. Herzlich willkommen in unserem Team!", so wird sie von Pfarrer Lampe und allen in der katholischen Gemeinde begrüßt.
red/Screen Wochenblatt










25.10.2021 • 08:45 Uhr

Wissen von der KVHS: Tipps für die Digitalkamera und Russisch

Wer Tipps für den Umgang mit der Digitalkamera haben oder Russisch lernen möchte, hat bald bei der Kreisvolkshochschule Northeim Gelegenheit dazu.

Ein Kurs Russisch für Anfangende kompakt beginnt am 5. November (17.30 bis 19 Uhr) in der KVHS in Northeim, Wallstraße 40. Geplant sind sechs Termine. Wer noch nie Russisch gelernt hat, kann sich in diesem Kurs die ersten Grundkompetenzen aneignen.

„Bessere Fotos mit der digitalen Kamera I“, heißt ein Kurs, der am 16. November (18.30 bis 21.30 Uhr) an gleicher Stelle beginnt. Der Kurs umfasst vier Termine. Themen sind unter anderem Einstellungen an der Kamera, verschiedene Übungen und Möglichkeiten zur Bildgestaltung.

Ein Wochenendkurs „Meine Digitalkamera“ findet am 21. November von 10 bis 17 Uhr in der KVHS Einbeck, Hullerser Straße 19, statt. Darin geht es um die Bedienung der Kamera, verschiedene Motive, Blitzen und Zubehör.

Ausführliche Kursbeschreibungen gibt es online unter kvhs-northeim.de. Anmeldungen dort oder schriftlich an die KVHS. Infos auch unter Telefon 05551/708-8210.
lpd











24.10.2021 • 19:40 Uhr

Kreativität und Handwerk: Roman Schwitalla präsentiert seine Weihnachts-Kollektion im Brunshäuser Rosencafé

Es ist vielseitig. Er ist kreativ. Es ist leidenschaftlich mit seinen Talenten unterwegs. Dazu gehört seine handwerkliche Kunst im Umgang mit Holz. Die Rede ist von Roman Schwitalla aus Kreiensen. Sehenswert aktuell seine Produktion adventlicher und vorweihnachtlicher Designerstücke. Alles von Hand gefertigt, bekräftigt Roman Schwitalla. Präsentiert wird seine Weihnachts-Kollektion am Samstag, 13.November 2021, ab 14 Uhr, und Sonntag, 14. November 2021 , ab 10 Uhr, im gemütlichen Rosencafé von Bettina Plock-Girmann im Kloster Brunshausen-Bad Gandersheim. "Ich freue mich, wenn das alles Interesse auslöst. Alle Interessierten sind in meiner Ausstellung herzlich willkommen!", so die freundliche Einladung des Kunstschaffenden.red
















24.10.2021 • 18:05 Uhr

"Gleiche Brust für Alle " – Göttinger Bündnis gründet sich nach Vorfall im Badeparadies - Eine neue Initiative sorgt für Diskussionen über Diskriminierungen

Ein Vorfall im Badeparadies Eiswiese in Göttingen zeitigt Folgen. Aus den Weiterungen hat sich eine Initiative gegründet. Sie sorgt für neue Diskussionen über Diskriminierungen in unserer sich verändernden Gesellschaft. In einem Statement haben Betroffene zu dem Vorfall und ersten Konsequenzen Stellung bezogen. In der Verlautbarung, die das Redaktionsnetzwerk Fis Work Media Group aus dokumentarischen Gründen im Original publiziert, wird ausgeführt:

„Wir fordern für uns ein, was für die Hälfte der Menschheit vollkommen normal ist: Sich mit freiem Oberkörper in der Öffentlichkeit bewegen zu dürfen. Männlich gelesene Personen machen das ganz selbstverständlich. Weiblich gelesene Menschen riskieren für diese Selbstverständlichkeit nicht nur irritierte oder verurteilende Blicke, sondern eine Anzeige oder ein Hausverbot! Das wollen wir nicht länger hinnehmen", so eine Aktivistin der Initiative Gleiche Brust für Alle.

Die Göttinger Ortsgruppe gründet sich am Rande des CSD neu und erfährt bei ihrer ersten Aktion viel Zuspruch. Die freien Oberkörper dienen als Trägerinnen von Botschaften wie „Gleiche Brust für Alle", „Stop sexualizing my Body", „My Body, My Choice", "Keine Brust ist illegal" oder "Patriarchat abnippeln". Passant*innen bestärken die Aktivist*innen: Alle Menschen sollten das gleiche Recht haben, sich zu zeigen und diese Ungleichbehandlung sei
erschreckend. Besonders freut es die Aktivist*innen, drei neue Mitstreiter*innen für weitere Aktionen gewonnen zu haben.

Eine andere Aktivist*in: „Der Besuch des Schwimmbads ist für nonbinäre Menschen Horror: Sie werden gezwungen, sich so zu kleiden, wie sie von Außenstehenden gelesen werden. Wer weiblich gelesen wird, muss seinen Oberkörper bedecken, andernfalls droht der Rausschmiss." So geschehen vor einigen Wochen im Badeparadies Eiswiese: Eine Person wird des Bades verwiesen und mit einem Hausverbot belegt, weil sie sich wie die Hälfte der anwesenden Badegäste auch oben ohne ins Solebecken legt. Sogar die Polizei wird gerufen.

Die Betroffene meldet sich zu Wort: „Ich wollte einfach einen entspannten Nachmittag im Badeparadies verbringen. Stattdessen erlebte ich zwei Bademeister, die mich unter Androhung der Polizei dazu zwingen wollten, mir ein Oberteil anzuziehen - nur weil ich Brüste habe. Während ich an diesem Tag hunderte (Männer-)Nippel sehen musste, wurden meine eigenen als Sexualmerkmal markiert und als nicht in Ordnung dargestellt. Wegen dieser
Einkategorisierung als weiblich wurde mir abgesprochen, dass ich selbst darüber entscheiden darf, welche Badekleidung ich gern tragen möchte. Wie können ein paar Gramm Fettgewebe mehr oder weniger darüber bestimmen, wie viele Freiheiten ein Mensch haben darf?"
Die Initiative sieht in der Begründung, Kinder müssten vor dem Anblick eines Oberkörpers mit Brüsten beschützt werden, eine perfide Täter-Opfer-Umkehr auf dem Rücken der Jüngsten. Warum sollte ein "weiblicher" Oberkörper auf sie verstörender wirken als ein "männlicher"? Die AGB der Eiswiese schreiben Badebekleidung vor. Welcher Mensch dabei welche Art der Badebekleidung zu tragen hat, ist in den AGB nicht näher geregelt, sondern Auslegungssache.

„Es muss immer wieder mutige Menschen geben, die aufstehen und das Nötige tun, um der Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten, so wie es jetzt im Bad geschehen ist. Damit Gleichberechtigung nicht mehr nur eine teilweise leere Worthülle bleibt, sondern wirklich ALLE Menschen frei von Diskriminierung und Gewalt leben können. Wir brauchen keinen Zwang zum Oberteil für die Hälfte der Menschen, sondern gleiche Rechte für Alle." Die Gruppe fordert damit die geschlechtsneutrale Auslegung der AGB in den Bädern der GöSF oder die Präzisierung, dass Oberteile freiwillig getragen werden dürfen und kündigt weitere Aktionen an.

Hintergrund:
2021 gründeten sich in Berlin und Kiel lokale Initiativen Gleiche Brust für Alle mit dem Ziel, das Recht auf einen freien Oberkörper für alle Geschlechter zu ermöglichen. Auslöser war der Polizeieinsatz gegen Gabrielle Lebreton, die wegen freiem Oberkörper aus der Plantsche in Berlin geworfen wurde. In anschließenden Demonstrationen zeigten sich als Frauen gelesene Menschen ohne Oberbekleidung und Cis-Männer im Bikinioberteil, um auf die Absurdität der aktuellen Regelung aufmerksam zu machen.
red

Das Bild dokumentiert eine Demonstration zu dem Anliegen betroffener wie engagierter Frauen in Göttingen.










24.10.2021 • 17:40 Uhr

Die gute Nachricht! Bauzaun am LaGa Gabionenhang in Bad Gandersheim steht wieder

Nachdem der Bauzaun beim ersten Herbststurm auch auf Grund der nicht ausreichenden Standfestigkeit am Skulpturenpfad in Höhe der LaGa-Baustelle "Gabionenhang" in Bad Gandersheim umgeweht war (wir berichteten), wurde dieser wieder aufgestellt und teilweise mit besseren, ausgewechselten Standfüßen sogar mit Ankern oder Verstärkungen gesichert.
Dafür gibt es Dank und Lob vom Experten!

Anzumerken ist allerdings:
warum wurde diese erhöhte Sicherung der Sockel nicht durchgehend am Bauzaun verbessert? Am nördlichen Teilstück sind weiter die alten, teils schon gebrochenen Standfüße wiederverwendet worden. Muss erst der nächste Herbststurm dort den Bauzaun einreißen und die LaGa Verantwortlichen bzw. die verantwortliche Baufirma in die Pflicht nehmen, hier die Standsicherheit zu erhöhen?

Es bleibt zu hoffen, dass bei erneuten Friktionen alles wieder ohne Verletzungen abgeht. red/Foto: WK















24.10.2021 • 17:30 Uhr

Goslar: Kunstdiebstahl im Wald - Gemälde von Bäumen abgeräumt - 7.500 Euro Schaden

Im Rahmen einer Kunstaustellung wurden ca. 20 Kunstobjekte zweier Künstlerinnen entlang der Straße Nonnenberg bis zum "Steinberg-Spielplatz" bei Goslar an Bäumen aufgehängt. In der Nacht vom 23. Oktober auf den 24. Oktober wurden sieben dieser expressionistischen Gemälde durch unbekannte Täter entwendet. Den Gesamtwert der gestohlenen Kunstwerke bezifferte eine der ausstellenden Künstlerinnen auf ca. 7500 Euro. Die alarmierte Polizei in Goslar hat in der Diebstahlsache die Ermittlungen aufgenommen.










24.10.2021 • 17:23 Uhr

Bad Gandersheimer goldener Oktoberspaziergang in eine LaGa Sackgasse

Heute bei blauem Himmel waren und sind viele Einheimische, Gäste auf Spaziergängen in und um die Kurstadt unterwegs. Doch wer den beliebten Gehweg am Südrand des Regenbogen-Campingplatzes nutzen wollte, erlebte eine Überraschung. Am LaGa Gelände des 3. Osterbergsees ist alles dicht. Warum am Beginn des Campingplatz-Weges keine Absperrung und Hinweisbeschilderung steht, können nur die LaGa Verantwortlichen erklären. Wir erkundigen uns.
Möglicherweise war sogar ein Absperrbock mit entsprechendem Hinweis aufgestellt, der aber nicht entsprechend der Zweckbestimmung eingerichtet ist. Die weitere Frage muss erlaubt sein: Wer überprüft eigentlich die Absperr-Einrichtungen der LaGa?

Wenn man nun schon vom Regenbogen-Campingplatz oder dem hier beschrieben Gehweg am westlichen Ende angekommen ist, stellt man sich diese guten Fragen:
1. Wird dort wieder die Gehweglücke an den fertiggestellten Rundweg im LaGa Gelände hergestellt?
2. Wer unterhält eigentlich den Weg außerhalb entlang der südlichen Campingplatzgrenze und schneidet den regelmäßig frei?
3. Wird nach der LaGa darüber nachgedacht hier auch Radfahrer zuzulassen?

Merke und kommentiert:
Radfahrer ist absolut im Trend, bei Jung und Alt. Ein Kur- und Tourismusstandort sollte sich des Themas eines Radwegenetzes auch im grünen Kurpark unbedingt und strukturiert annehmen. red/ Fotos: WK

















24.10.2021 • 15:33 Uhr

Hildesheim: Katholischer Bischof Wilmer richtig revolutionär: «Echte Umkehr statt Reförmchen» - "Die Kirche auf den Kopf stellen"

Mit einem Gottesdienst im Hildesheimer Dom hat der katholische Bischof Heiner Wilmer am Samstagabend die von Papst Franziskus ins Leben gerufene Weltsynode im Bistum Hildesheim
eröffnet. In seiner Predigt forderte Wilmer «echte Umkehr statt Reförmchen».

«Wir brauchen ein neues Denken, echte Partizipation. Wir brauchen einen neuen Blick auf die Sexualität und ein neues Nachdenken über das Dienstamt des Priesters», betonte der Bischof in seiner Predigt. Auch ein neuer Blick auf die «geschlechtergerechte Teilhabe aller in der Kirche, Männer wie Frauen», sei für einen Wandel der katholischen Kirche unverzichtbar. Der Papst wolle «die Kirche auf den Kopf» stellen, die Machtverteilung müsse sich ändern, das «Oben und Unten in der gewohnten klerikalen Manier» müsse ein Ende finden.

Den Synodalen Weg, mit dem die katholische Kirche Fragen zu Missbrauch, Geschlechtergerechtigkeit und Teilhabe von Laien bearbeiten will, bezeichnete Wilmer als ein «spirituelles Abenteuer, eine Entsicherung». Bei echter Begegnung «muss jeder und jede auch
etwas loslassen, auch seine eigenen Überzeugungen», um zu hören, «was der Geist uns sagen will.» Jede Pfarrgemeinden und jede katholische Einrichtung müsse sich auf den Weg machen und kritisch hinterfragen, ob «wir wirklich auf dem radikalen Weg der Begegnung, des Zuhörens
und des Unterscheidens sind.» epd










24.10.2021 • 15:23 Uhr

LaGa-Hammer! Hier erstmals zu sehen: Niedersachsens größte Gießkanne für Bad Gandersheim!

Sie gilt als das Erkennungszeichen der geplanten Landesgartenschau 2022 in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim: Eine Gießkanne. Die wahrscheinlich größte ihrer Art soll jetzt als neues Wahrzeichen in Bad Gandersheim installiert werden. Ihre Maße: Drei Meter Höhe, drei mal drei Meter Breite, 250 Kilogramm schwer. Die Gestaltung im Design und Farben der offiziellen LaGa-Gießkanne.

Das alles geht aus einer initiative des Fördervereins der Landesgartenschau hervor. Vom Vorstand des Vereins bestätigte Eckhard Froböse im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media die beabsichtigte Installation der riesigen Gießkanne in der Moritzstraße in Bad Gandersheim. Ein erster Termin am Donnerstag vor einer Woche war geplatzt. Nun soll die ganze Einweihungsaktion vorläufigen Plänen zufolge am 12. November 2021 stattfinden. Das gigantische Gebilde aus Aluminium und Stahl ist eine Spende einer Firma aus Holzminden (Miteigentümer Eckhard Froböse) und Kreiensen. Darüber wird weiter zu berichten sein. red










24.10.2021 • 15:09 Uhr

Corona-Virus-Lage am Sonntag: Inzidezwert im Kreis Northeim bei 37,2

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Sonntag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:
Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt als tagesaktuellen Inzidenwert den Faktor 37,2 bekannt. Der Ansteckungsgrad bleibt damit auf relativ niedrigem Niveau im Vergleich zum Vortag; erliegt weit unter dem Bundesdurchschnitt, der sich bei rund 100 steht.
Warnstufen gibt es keine. red/Grafiken: RKI/ NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen













24.10.2021 • 12:22 Uhr

Eskalation auf Fete in Clausthal-Zellerfeld: 20-Jähriger prügelt Gleichartigen krankenhausreif

Tatort: Clausthal-Zellerfeld: Bei einer privaten Feier, in der Nacht von Sonnabend zu Sonntag, kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei 20-jährigen Männern. Nach anfänglichen Streitigkeiten schlägt der der eine dem anderen mehrfach ins in das Gesicht. Das Opfer erleidet daraufhin massive Verletzungen im Gesicht. Er wird mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus verbracht. Beide Kontrahenten stehen deutlich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke. Die alarmierte Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren. red










24.10.2021 • 12:18 Uhr

Altgandersheim: Ausländischer Brummifahrer von der Straße geholt - Polizei: Er war angetrunken

Ereignisort: Bad Gandersheim, Ortsteil Altgandersheim, Lehmkuhle. Ereigniszeit: 23.Oktober 2021, gegen 20 Uhr: Bei einer Verkehrsbehinderung wurde von Beamten vom Polizeikommissariats Bad Gandersheim die Ortschaft Altgandersheim aufgesucht und dabei ein LKW-Führer aus dem Ausland kontrolliert. Die Beamten stellten bei der Sachverhaltsaufnahme Alkoholbeeinflussung des nun Beschuldigten 60-jährigen ausländischen Staatsangehörigen. Es wurden Blutprobenentnahmen angeordnet und durchgeführt. Auch die Weiterfahrt wurde vorübergehend untersagt und ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Me










24.10.2021 • 12:11 Uhr

Erkämpfter Auswärtserfolg für den Northeimer Handball Club beim HC Burgenland

33:29 (16:12) hieß es nach Schlusspfiff aus Sicht des NHC, und man nahm zwei wichtige Punkte gegen den Abstieg mit aus dem Burgenland.
Die Vorzeichen der Partie wiesen darauf hin, dass das Team gewinnen würde, welches konzentrierter agierte und Fehler vermied, da sich hier zwei Mannschaften auf Augenhöhe
begegneten.
In einer starken Anfangsphase des NHC, in welcher der Gegner schnell auf Abstand gebracht werden konnte, zwang man den HCB vor allem durch eine starke Abwehrleistung und
schnelles Umschalten zu zwei rasch aufeinanderfolgenden Auszeiten. 5:12 hieß es nach 16 Minuten aus Sicht des Gastgebers. In der Folge entwickelte sich das Spiel ausgeglichener,
der HCB konnte den Vorsprung des NHC zur Pause auf 12:16 verkürzen. Ohne eine vor allem in dieser Phase starke Torwartleistung von Glenn-Louis Eggert hätte dieser Vorsprung
auch geringer ausfallen können.

So gut der erste Durchgang auch gestaltet wurde, so schwach begann das Team des Trainerteams Barnkothe/Hansen in den ersten zehn Minuten von Halbzeit Zwei. Fehlender Zugriff
in der Abwehr in Kombination mit unkonzentriertem Angriffsspiel auf Seiten des NHC führten dazu, dass der Gegner sogar mit 23:21 in Führung gehen konnte. Jetzt bewies das
Team jedoch große Moral, allen voran Joe Schuster, der aus der zweiten Welle doppelt erfolgreich abschließen konnte. Nach 45 Minuten hieß es 23:23. In der Folge konnte man
das konzentrierte Spiel der ersten Halbzeit wieder aufnehmen, eine extrem stabile Abwehr und schnelles Umschalten vor allem von Sören Lange brachten den NHC mit 26:32 in Front.
Die letzten Minuten des Spiels hieß es Verwalten, was auch gelang.

Trainer Barnkothe zeigte sich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, in einem Spiel voller Höhen und Tiefen bewies man Moral und blickt nun voller Vorfreude auf das kommende Heimspiel gegen den HC Eintracht Hildesheim in der S-Arena in Göttingen. Der NHC bedankt sich bei den mitgereisten Fans.

Für den NHC spielten: Eggert, Wenderoth; Pogadl 1, Meyer 5, Schuster 3, Lange 7, Seekamp 1, Neufing, Hoppe 4, Sültmann, Bode, Stancic, Buhinicek, Falkenhain 6, Stölpler 4/2, Wodarz 2.

Kommenden Freitag
Derby gegen Eintracht
Hildesheim Göttinger S-Arena

Nach diesem Sieg folgt nun das Highlight Spiel des NHC. Am kommenden Freitag den 29. Oktober um 20 Uhr öffnet die Göttinger S-Arena einmal wieder ihre Tore. Als Gegner kommt
dann zum Derby kein Geringerer als der Aufstiegsfavorit und ehemalige Bundesligist vom HC Eintracht Hildesheim. Hildesheim ist weiterhin ungeschlagen und will unbedingt aufsteigen.
Hierfür steht dem Team um dem ehemaligen NHC-Spieler Lothar von Hermanni ein straker Kader mit vielen ehemaligen 2. Liga Spielern zur Verfügung. Neben von Hermanni dürften den
hiesigen Fans noch Trainer Jürgen Bätjer aus seiner Rosdorfer Zeit als Kreisläufer und Spielmacher Sören Kress, Sohn von 05-Urgestein Dieter Kress, bekannt sein. Das NHC-Team will vor hoffentlich großer Kulisse, mehr als 800 Zuschauer wären schon Klasse, gern für eine Überraschung sorgen und den hohen Favoriten schlagen.

Der Kartenvorverkauf über die
Vereinshomepage www.northeimerhc.de ist mit bereits über 400 verkauften Tickets gut angelaufen. Noch gibt es gute Sitzplätze. Die Hallentore öffnen am Spieltag um 18:30 Uhr
und die Karten an der Abendkasse kosten zwei Euro. red/ok/ Foto: NHC.










24.10.2021 • 09:41 Uhr

Mahnwache in Northeim: Gemeinsam getrauert und doch alleingelassen - Abwesenheit von Kommunalpolitikern sorgt für Diskussionen

Über 100 Menschen haben sich am gestrigen Samstag in der Northeimer Fußgängerzone an einer friedlichen Mahnwache beteiligt. Die Menschen haben getrauert, waren still wütend und haben weiße Rosen und brennende Grabkerzen abgelegt. Diese Gemeinschaft erinnerte an die in Northeim umgekommene Elisabeth T.. Der Fall ist mit der Schlagzeile "Mord im Maisfeld" in aller Munde. Betroffenheit und wieder viele Fragen bei den Menschen, die sich an der Mahnwache beteiligten. Nicht wenige von ihnen zeigten sich verstört darüber, dass sich keine Kommunalpolitiker, Geistlichen und andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus Northeim mit den Mahnwachenden öffentlich solidarisierten. "Wir hätten uns das gewünscht. Es hätte uns ein bisschen geholfen, mit dem Drama besser umzugehen", meinte eine Dame mittleren Alters. Auf den Plakaten bei der Mahnwache waren Fragen zum Fall formuliert, die Anlass für einen Dialog zwischen Bürgern und Politikern boten.

Was zu beobachten war, dass das Northeimer Ordnungsamt auf die Einhaltung von Regeln für Versammlungen und die Corona-Hygiene achtete. Aus der Entfernung war nach 45 Minuten ein Streifenwagen der Polizei in der Breiten Straße zu sehen. red












24.10.2021 • 09:25 Uhr

Stress auf der Tanke in Bad Harzburg: Ehefrau konnte Faustschlag ins Gesicht im letzten Moment abwenden

Am gestrigen Samstagvormittag, 23. Oktober 2021, gegen 08:40 Uhr gerieten der spätere Beschuldigte sowie ein Angestellter einer Tankstelle in der Herzog-Julius-Straße in Bad Harzburg, aufgrund einer zu begleichenden Tankrechnung in Streit. Im Verlaufe der zunächst verbalen Auseinandersetzung versuchte der 37-jährige Beschuldigte das Opfer mit der Faust in das Gesicht zu schlagen. Da der Beschuldigte durch dessen Ehefrau zurückgehalten wurde, verfehlte der Schlag sein Ziel. Die Tankrechnung wurde im Anschluss trotz alledem beglichen. Die alarmierte Polizei in Harzburg musste gleichwohl Ermittlungen wegen versuchter Körperverletzung gegen den aggressiven Mann einleiten. red










24.10.2021 • 09:19 Uhr

15-Jähriger Gandersheim fragt: "Wer sind denn eigentlich die Schröders?" - Die aus einer anderen Zeit... Wir klären auf!

Im Zuge der Berichterstattung über das geplante Konzert der Combo "Die Schröders" am 25. Juni 2022 auf dem Sportplatz in Harriehausen hat ein 15-Jähriger die Frage aufgeworfen, wer denn eigentlich "Die Schröders" sind. "Nie davon gehört...", so der ahnungslose Schüler aus Bad Gandersheim.

Nun, dass Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media möchte einen Beitrag zur Wissenvermittlung über die kultigste Band Bad Gandersheims leisten. Dabei haben wir uns natürlich nicht allein auf die persönliche Bekanntschaft mit den sympathischen Musikern verlassen. Hilfreich ist ein kompaktes Statement von den "Schröders" selbst. Dokumentiert auf ihrer Homepage im Internet. Diese Infoseiten sind allen künftigen neuen Fans wärmstens empfohlen. Hier ein kleiner Ausschnitt.

Außerdem weitere Infos zum Open Air Event:

Zum Konzert im kommenden Juni. 2022. Auf dem Sportplatz in Harriehausen treten die "Schröder" nicht allein auf. Acts kommen von den drei Bands 4Rock, Dustpipe und The Heavy Bourbon Blues Band.
Tickets gibt es in drei Preiskategorien: Frühbucher für 22,50 Euro ab 1. November, Vorverkauf 25,50 Euro und an der Abendkasse 29 Euro. Karten gibts ab 1. November im Onlineshop und über die Homepage von Schwarz Weiß Harriehausen - www.svharriehausen.de

Das Bild dokumentierte Jens und Hämpi von den "Schröders" mit dem Ankündigungscover für das Konzert am 25. Juni 2022.












24.10.2021 • 09:00 Uhr

Nachhaltigkeit beginnt vor der Haustür: Einbeck natürlich! startete nächste Pflanzaktion

Mit den ersten Sonnenstrahlen starteten am vergangenen Samstag Mitglieder und Freunde von Einbeck natürlich! ihre nächste größere Pflanzaktion.

Zunächst wurden in Dörrigsen 15 Obstbäume alter Sorten gepflanzt - der noch junge Verein hatte am Ortsrand auf dem Grundstück von Matthias Pankalla vor einem Jahr mit der Anlage seiner ersten Streuobstwiese begonnen. Diese wurde nun vervollständigt.

Direkt im Anschluss ging es für die mit Spaten, Schaufeln und Gießkannen ausgerüsteten Helfer:innen zum Gemeindeverbindungsweg zwischen Edemissen und Dörrigsen. Auch hier war der Verein schon 2020 tätig und begann seinerzeit, die durch Windbruch entstandenen Leerstellen am Straßenrand mit neuen Obstbäumen wieder aufzuforsten. Weitere fünf Bäume konnten nun an diesem stark frequentierten Weg neu gesetzt werden.

Letzte Station war dann am Mittag Dassensen, wo an einer bereits vorhandenen Streuobstwiese ebenfalls noch einige Lücken geschlossen werden mussten. Neun Hochstämme und zahlreiche Haselsträucher wanderten hier in die Erde. Für den kommenden Samstag plant der Verein dort am Pfingstanger noch eine weitere Pflanzaktion, bei der eine Hecke mit 80 Sträuchern gesetzt wird.

Einbeck natürlich! ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein, der sich ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert. Sämtliche Einnahmen wandern zu 100 Prozent in Pflanzungen. Wer mehr über den Verein und seine Aktivitäten erfahren möchte, findet auf der Internetseite www.facebook.com/einbecknatuerlich ausführliche Informationen. red











24.10.2021 • 08:56 Uhr

Serie von Wildunfällen - Polizei gibt Tipp für Verhaltenshinweise für die Verkehrsteilnehmer

Im gesamten Bereich der Polizeiinspektion Northeim kam es am Wochenende zu vermehrten Wildunfällen und verendeten Tieren auf der Fahrbahn.

Die Polizei Northeim gibt noch einmal den Hinweis, dass es aufgrund der dunklen Jahreszeit zu vermehrten Wildwechseln in den frühen Morgen- und Abendstunden kommt.

Wichtig für alle Verkehrsteilnehmer ist, wenn auch kein Schaden am Fahrzeug entstanden ist, die zuständige Polizeidienststelle zu informieren und vor Ort zu verbleiben.

Es geht darum ein unnötiges Leiden des Tieres zu vermeiden, den zuständigen Jagdpächter zu informieren und weitere Unfälle zu vermeiden, falls das Tier noch auf der Fahrbahn liegt. ho










23.10.2021 • 20:46 Uhr

Heute um 16.45 Uhr auf der B 64 in Seboldshausen: Transporter und Kleinbus kollidieren - Feuerwehr Seboldshausen sorgt für Sicherheit und Sauberkeit!

Bad Gandersheims Stadtbrandmeister Kai-Uwe Roßtock berichtet:
Freiwillige Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim - Ortsfeuerwehr Seboldshausen. Die Ortsfeuerwehr Seboldshausen wurde am 23. Oktober 2021 um 16:54 Uhr zur Absicherung einer Unfallstelle im Ort auf der B64 gerufen. Hier waren ein Transporter und ein mit sieben Personen besetzter Kleinbus einer Familie kollidiert. Trotz erheblichen Sachschaden an beiden Fahrzeugen gab es zum Glück keinen Personenschaden. Die Ortsfeuerwehr Seboldshausen sicherte die Unfallstelle ab und reinigte die Fahrbahn. Nach gut einer Stunde konnte die Einsatzkräfte wieder abrü. Fotos: Kai-Uwe Roßtock














23.10.2021 • 20:35 Uhr

Stress mit Versammlungen im Hildesheimer Stadtgebiet - Konsequentes Einschreiten der Polizei verhindert körperliche Übergriffe - Polizei: 90mal einfache Körpergewalt, um Schlimmeres zu verhindern

Am heutigen Samstag, 23. Oktober 2021, fanden im Hildesheimer Stadtgebiet drei Versammlungen unter den Leitthemen "Schutz und Rechte unserer Kinder", "Hildesheim bleibt bunt" sowie "Solidarisch gegen linke Hetze" statt. Die Polizei war mit hohem Kräfteansatz im Einsatz, um die Rechte auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit den jeweiligen Versammlungsteilnehmenden zu gewährleisten. Und die Beamten/innen hatte richtig zu tun.

Es waren insgesamt 97 Polizeikräfte der Bereitschaftspolizei Niedersachsen und der Polizeiinspektion Hildesheim eingesetzt. Die Beamten mussten in 90 Fällen einfache körperliche Gewalt zur Verhinderung beziehungsweise zur Verfolgung von Straftaten einsetzen, leiteten neun Strafverfahren ein.

An zwei Versammlungsorten, Bahnhofausgang Süd und Rasenfläche Zingel Ecke Hindenburgplatz, trafen sich die Teilnehmenden der Versammlung "Solidarisch gegen linke Hetze". Um kurz nach 12 Uhr startete die erste Versammlung am Bahnhofsausgang mit ca. 20 Teilnehmenden.

Zuvor wurde ein Pressevertreter beleidigt und körperlich bedrängt. Nach Ansprache des Geschädigten durch Polizeikräfte lehnte dieser eine Anzeigenaufnahme vorerst ab und wollte sich dafür an die Bundespolizei wenden. Dies ist dort bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht erfolgt, sodass von Amtswegen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde.

Fast zeitgleich mit der Versammlung am Bahnhofsausgang wurden die ersten Redebeiträge der Versammlung "Hildesheim bleibt bunt" auf dem Parkplatz Altes Dorf vor rund 100 Teilnehmenden gehalten. Nach der Auftaktkundgebung gingen nunmehr ca. 130 Teilnehmende in Richtung Hindenburgplatz. Die Anzahl der Personen stieg während des Aufzuges auf etwa 220 an. Im Bereich der Bahnunterführung Hannoversche Straße wurde aus dem Aufzug heraus Pyrotechnik gezündet.

Währenddessen beendete der Versammlungsleiter "Solidarisch gegen linke Hetze" die erste Versammlung am Bahnhof. Die Teilnehmenden zogen im weiteren Verlauf zu ihrem zweiten Versammlungsort.

Gegen 13:20 Uhr begann die Kundgebung der Versammlung "Hildesheim bleibt bunt" sowie die zweite Versammlung "Solidarisch gegen linke Hetze". Beide Versammlungen waren räumlich und durch Polizeikräfte getrennt.

Auch bei der Kundgebung am Hindenburgplatz kam es zur Zündung von Pyrotechnik. Außerdem gab es Auseinandersetzungen der Teilnehmenden beider Versammlungen, die ein polizeiliches Einschreiten erforderlich machten. Polizeikräfte mussten unmittelbaren Zwang gegen insgesamt 21 Personen anwenden, um gegenseitige körperliche Übergriffe zu vermeiden.

Beide Versammlungen wurden fast zeitgleich gegen 13:40 Uhr für beendet erklärt. Die ehemaligen Versammlungsteilnehmenden gingen meist in kleineren Gruppen in Richtung Innenstadt.

Die Auftaktkundgebung "Schutz und Rechte unserer Kinder" startete gegen 14:00 Uhr auf dem Bahnhofsplatz. Zu diesem Zeitpunkt hat sich bereits eine Gruppe von ca. 50 Personen im Bereich des Hauptbahnhofes versammelt, was eine weitere versammlungsrechtliche Lagebewertung erforderlich machte. Die Aufzugsstrecke von "Schutz und Rechte unserer Kinder" musste angepasst werden. Die ca. 30 Versammlungsteilnehmenden gingen gegen 14:45 Uhr in Richtung Jan-Pallach-Straße. Die Personengruppe, die Versammlungscharakter hatte, lief währenddessen parallel zur der Versammlung. Auf dem Rückweg zum Hauptbahnhof flog ein Regenschirm in Richtung der Versammlungsteilnehmenden "Schutz und Rechte unserer Kinder". Außerdem versuchten einzelne Personen den Aufzug zu stören, dieses wurde durch Polizeibeamte verhindert. Kurz nach 15 Uhr erklärte die Versammlungsleiterin die Versammlung "Schutz und Rechte unserer Kinder" für beendet.

Im Bereich des Bahnhofes kam es unterdessen zu einem Aufeinandertreffen von ehemaligen Versammlungsteilnehmenden "Solidarisch gegen linke Hetze" und Personen der Spontanversammlung. Auch hier mussten Polizeibeamte körperlichen Zwang gegen Personen der Spontanversammlung anwenden. Hierbei wurden die Kräfte beleidigt. Während der polizeilichen Maßnahmen versuchte ein Tatverdächtiger einer Beleidigung zu flüchten, konnte jedoch gestellt werden. Er wurde mit einfacher körperlichen Gewalt zu Boden gebracht, wobei er sich leicht am Knie verletzte. Zudem klagte er über Kreislaufprobleme, was die Anforderung eines Rettungsdienstes erforderlich machte. Er wurde zur Behandlung in ein Hildesheimer Krankenhaus verbracht.

"Übergriffe auf Pressevertreter werden nicht toleriert. Die Presse- und Versammlungsfreiheit sind verfassungsrechtlich herausragende Grundrechte, die es zu schützen gilt," so Pressesprecherin Kristin Möller. kri










23.10.2021 • 20:24 Uhr

3. Bach-Tage St. Jacobi Göttingen

Vom 29. bis 31. Oktober finden in der Göttinger St. Jacobi-Kirche die 3. Bach-Tage statt.
Aus Anlass der Ausstellung "Mitten im Leben - der Tod", die derzeit in St. Jacobi zu sehen ist, stehen alle Kantaten unter dem Kontext "Tod und ewiges Leben".

Die Abendmusik am Freitag, 29. Okober ., 18 Uhr, steht unter dem Titel "Machs nur mit meinem Ende gut".
Es erklingen die Kantaten "Christus, der ist mein Leben", "Liebster Gott, wenn werd ich sterben" und "Wer weiß, wie nahe mir mein Ende" von Johann Sebastian Bach.

Die Abendmusik zum Reformationstag am Sonntag, 31. Oktober wird aufgrund der Platzbeschränkungen zweimal (mit identischem Programm) aufgeführt: um 18 Uhr und um 20.15 Uhr. Zu hören sind zwei der bedeutendsten Kantaten von Johann Sebastian Bach: die "Trauerode" auf den Tod der Fürstin Christiane Eberhardine, deren Musik Bach später in die leider verschollene Markuspassion übernommen hat, sowie der "Actus tragicus" - den Bach mit 22 Jahren komponiert hat.

Die Solisten sind Anna Nesyba, Sopran, Nicole Pieper, Alt, Manuel König, Tenor und Thomas Laske, Bass. Es singt der Kammerchor St. Jacobi, es spielt das Göttinger Barockorchester unter der Leitung von Kantor Stefan Kordes.

Die Liturgie übernimmt am 29. Oktober Jacobipastor Áron Bence, am 31. Oktober die stellvertretende Superintendentin Wiebke Vielhauer.

Aufgrund der Pandemie ist der Einlass beschränkt. Kostenlose Eintrittskarten kann man sich vorab ausdrucken unter jesaja.org/org/goettingen/jacobikirche.
red/ Foto: St. Jacobi











23.10.2021 • 20:06 Uhr

Auftakt des Göttinger Literaturherbstes mit Bad Gandersheims Roswitha-Preis-Trägerin Ràvik Strubel

Der 30. Göttinger Literaturherbst ist eröffnet. Zum Auftakt des Festivals kamen am Samstag die mit dem deutsch-polnischen Samuel-Bogumi -Linde-Literaturpreis ausgezeichnete Autorin Dorota Masowska und die frisch gekürte Trägerin des Deutschen Buchpreises,
Antje Rávik Strubel, in die Universitätsstadt. Mas owska las am Abend aus ihrem neuen Buch «Andere Leute». Rávik Strubel stellte ihr als bester Roman des Jahres ausgezeichnetes Werk «Blaue Frau» vor.
Bekanntlich hat Rávik Strubel in Bad Gandersheim bereits im Jahre 2003 den Roswitha-Literaturpreis erhalten.

Bis zum 7. November sind im Rahmen des Literaturherbstes in Göttingen und Umgebung 57 Lesungen geplant. Zu den eingeladenen Autorinnen und Autoren zählen Maja Göpel, Jenny Erpenbeck, Frank Schätzing, Robert Seethaler und Heinz Strunk. Auch der NDR Sachbuchpreis 2021 wird bei dem Festival vergeben. Der Sender zeichnet in diesem Jahr zum 13. Mal das beste Sachbuch des Jahres aus.

Am 21. November - nach dem Abschluss des Hauptprogramms - kommt BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken nach Göttingen. Er stellt sein Buch über Bob Dylan vor und interpretiert Songs seines musikalischen Vorbildes. Der Literaturherbst ist das größte Lesefestival in
Niedersachsen.

Für die diesjährige Ausgabe wurden bis zum Wochenende bereits mehr als 10.000 Tickets verkauft. Auch in diesem Jahr können sich Literatur-Interessierte mit dem digitalen Zusatzformat «Literaturherbst on Air» den Literaturherbst für 22 Euro in die
eigenen vier Wände holen und die Lesungen als Streams bis Ende November online erleben. epd










23.10.2021 • 16:35 Uhr

Open Air Hammer! Konzert der Kultband "Die Schröders" am 25. Juni 2022 in Harriehausen

Wie bereits vermutet und auf diesen News-Portalen vorab berichtet gibt es den erwarteten Open Air-Hammer mit einem Konzert der Bad Gandersheimer Kultband "Die Schröders" im LaGa-Jahr 2022. Am 25. Juni 2022 ist ihr Auftritt auf dem Harriehäuser Sportplatz geplant. Das hat für den Veranstalter der SV Schwarz Weiß Harriehausen und die simply local GmbH bestätigt. Der Kartenvorverkauf startet am 1. November 2021. Natürlich via simply local. Das bedeutet alles auf einer Karte. red

Weitere Berichterstattung folgt!










23.10.2021 • 15:59 Uhr

Wolperode: Rübenverlader rammt Verkehrsschild "Vorfahrt achten!"

Zeit: Samstag, 23. Oktober 2021, gegen 03:30 Uhr. Ein 58-Jähriger Landmaschinenfahrer befuhr mit seiner Rübenverlademaschine (Größe wie ein Kran)die Ortsdurchfahrt von Wolperode und in Höhe der dortigen Bushaltestelle stieß er beim Rangieren gegen das dortige Verkehrszeichen 205 (Vorfahrt Achten). Am Rübenfahrzeug entstand kein Schaden und das Verkehrszeichen wurde umgebogen. Me











23.10.2021 • 15:01 Uhr

Goslar/Vienenburg: Erschleichen von Leistungen und Körperverletzung zum Nachteil einer Zugbegleiterin

Am Freitag, 22. Oktober 2021, gegen 15:55 Uhr, kam es in einem erixx-Zug zwischen Goslar und Vienenburg zu einer Kontrolle zweier Fahrgäste durch eine Zugbegleiterin. Bei der Fahrkartenkontrolle konnten weder der 42-jährige Goslarer, noch die 35-jährige Goslarerin gültige Fahrkarten vorlegen. Bei der Dokumentation der Personalien wurde die Zugbegleiterin im Folgenden durch den Beschuldigten geschubst, wodurch sie sich leicht verletzte. Im Stadtgebiet Vienenburg konnten die beiden Beschuldigten durch alarmierte Polizeikräfte festgestellt werden. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet. red











23.10.2021 • 14:57 Uhr

Goslar: Flüchtiger Ladendieb in der Kaiserpassage

Am gestrigen Freitag, 22. Oktober 2021, gegen 16:35 Uhr, entnahm ein unbekannter, männlicher Täter, in der Fischemäkerstraße in Goslar eine Jacke und ein Herren-Langarmhemd aus den Auslagen des Bekleidungsgeschäftes Engbers. Anschließend flüchtete die männliche Person mit dem Diebesgut in die Kaiserpassage. Eine sofortige Fahndung nach dem Täter führte leider nicht zur Ergreifung dessen.

Der Täter wird wie folgt beschrieben: Ca. 180 cm groß, dunkle Haare, dunkle Kleidung in mehreren Lagen getragen, ein Oberteil mit Kapuze, welche zeitweise auf dem Kopf getragen worden sei. Bei dem Diebesgut handelt es sich um eine dunkelblaue Stoffjacke mit abgesetztem Kragen und rotem Innenfutter sowie ein blau-türkisfarbenes, kariertes Langarmhemd, beides Marke Engbers. red










23.10.2021 • 14:53 Uhr

Klima-Hammer! Expertin behauptet, Bäume pflanzen zur CO2-Kompensation bringt nichts

Das Pflanzen von Bäumen zur CO2-Kompensation ist nach Angaben der Entwicklungsexpertin Jutta Kill eine «Scheinlösung». Der Kompensationsweg schade immer dem Klima, sagte die Biologin und Beraterin dem Evangelischen Pressedienst (epd) vor dem Start des 26.
UN-Klimagipfels in einer Woche . Ein Großteil der Konzerne strebe diesen Weg an, um den eigenen CO2-Ausstoß nicht reduzieren zu müssen. «Alle Berechnungen dazu sind bedeutungslose Zahlen auf Papier: Die Konzerne können sagen, sie seien klimaneutral und die Emissionen steigen weiter.» Sie betonte: «Klimapolitisch ist das eine Katastrophe.»

Kill wies darauf hin, dass die Kohlenstoffspeicherung kleiner Bäume, die neu gepflanzt sind, minimal sei. Und bei kommerziellen Plantagen würden die Bäume nach kurzer Zeit wieder abgeholzt. Oftmals werde überdies auf schnell wachsende Bäume wie Eukalyptus, Kiefer
oder Akazie gesetzt. «Das wirkt sich wiederum ökologisch sehr stark aus: Eukalyptus zum Beispiel ist sehr durstig, was den Wasserspiegel von Bächen und Quellen oft deutlich absenkt.»

Bei Großprojekten sei es sehr unwahrscheinlich, dass Kleinbauern und lokale Gemeinschaften die Nutznießer von Aufforstungen oder Renaturierungsprojekten seien, fügte sie hinzu. «Da auch völlig unklar ist, woher die Flächen zur Aufforstung kommen sollen, ist großflächiger Landraub vorprogrammiert.» epd /Symbolbild










23.10.2021 • 14:46 Uhr

Kreiensen: Polizei stoppt 15-Jährigen: Fahren ohne Fahrerlaubnis

Ereignisort: Kreiensen, Bahnhofstraße, Ereigniszeitpunkt: Freitag, 22.Oktober 2021, gegen 21:45 Uhr.
Die Beamten vom Polizeikommissariat Bad Gandersheim kontrollierten einen 15-jährigen Kreiensener mit seinem Leichtkraftrad im öffentlichen Verkehrsraum. Dabei wurde festgestellt, dass der 15-Jährige und nun Beschuldigte nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis war. Ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis wurde eingeleitet. Me










23.10.2021 • 14:26 Uhr

Lütgenrode /Behrensen: Kleiner Fehler verursacht Totalschaden

Ereignisort: Nöten-Hardenberg, Kreisstraße 424 zwischen Lütgenrode und Behrensen: Am gestrigen Freitag , 22. Oktober 2021, gegen 17:54 Uhr, kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Trecker mit Anhänger. Eine 64-jährige Fahrzeugführerin wollte einen Trecker mit Anhänger überholen und übersah hierbei, dass der 23-jährige Treckerfahrer bereits in einem Abbiegevorgang befand. Der Pkw fuhr dem Trecker in die Seite und es entstand wirtschaftlicher Totalschaden am Pkw. Die Kreisstraße 424 wurde zur Unfallaufnahme und zur Bergung des Pkw voll gesperrt. Es entstand laut Polizei ein geschätzter Schaden von ca. 6000 Euro. ho










23.10.2021 • 14:20 Uhr

Oktober in Bestform: Goldene Sonne in Bad Gandersheim und Schweden

Nach dem ersten Herbststurm heute ein Oktobertag in wärmster Bestform: Goldene Sonne beim morgendlichen Jogging auf dem Bad Gandersheimer Skulpturenpfad. Dazu sonnige Begegnungen. Dann ein WhatApp-Gruß eines Freundes aus Schweden. Auch dort wird mit einer Essenz des goldenen Oktobers gegrüßt. Auf eine Entfernung von über 2.500 Kilometern. Sonne verbindet, schafft Nähe, tut gut!












23.10.2021 • 12:36 Uhr

Northeimer Bahnhof: Sturzbetrunkener Mann (42) schlägt Fahrgast, haut auf Polizeiwache Scheibe kaputt, bespuckt Polizisten

Am gestrigen Freitag 22.Oktober 2021, gegen 11:50 kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung und einer Bedrohung im Bereich des Bahnhofes Northeim. Der 42-jährige alkoholisierte Beschuldigte (2,21 Promille) schlug einem Fahrgast ins Gesicht und bedrohte die Zugbegleiterin.

Die hinzugerufene Polizei nahm den Beschuldigten aufgrund seiner Alkoholisierung mit zur Dienststelle. Auf der Dienststelle fing der Beschuldigte plötzlich an zu randalieren und schlug eine Glasscheibe ein.

Weiterhin versuchte er einen Polizeibeamten anzuspucken, bedrohte die Beamten massiv und leistete Widerstand.
Durch das Einschlagen der Glasscheibe erlitt der Beschuldigte Schnittverletzungen an den Händen, die in einem nahegelegenen Krankenhaus behandelt wurden.

Gegen den Beschuldigten wurden diverse Strafverfahren (u.a. Körperverletzung, Widerstand, Beleidigung, Bedrohung) eingeleitet. red/ho











23.10.2021 • 12:31 Uhr

100 Menschen jetzt bei Mahnwache für getötete Elisabeth T. in Northeim

Heute ist Samstag, 23. Oktober 2021, 11.20 Uhr in der Northeimer Fußgängerzone:
Mit Plakteschildern, brennenden Kerzen und abgelegten weißen Blumen erinnern zur Minute rund 100 Menschen in der Northeimer Fußgängerzone in stillem Gedenken bei einer Mahnwache an die in einem Maisfeld in Northeim getötete Elisabeth T.. Der mutmaßliche Täter soll ein Freigänger im Maßregelvollzug in Rosdorf gewesen sein. Die Polizei hatte ihn schnell ermittelt. Er sitzt wieder in der geschlossenen Psychatrieklinik ein. Die Mahnwächter /innen von Northeim forderten heute auf ihren Plakaten u.a. die Aufklärung des Geschehens und fragten, wer den Freigang des mutmaßlichen Täters genehmigt habe. red/ Fotos: Fis WMG
















23.10.2021 • 09:21 Uhr

Landesgartenschau aktuell: Planungsbüro "polyplan" musste nachsitzen - Aufklärung zum Blitz-Abbruch des Sprungturms im Gandersheimer Freibad

Für das im Bau befindliche neue Naturbad in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt in Bad Gandersheim hat das verantwortliche Planungsbüro "polyplan" aus Bremen jetzt in einem kommunalen Gremium nachsitzen müssen. Auf Veranlassung der Kommunalpolitiker folgte "polyplan" der Aufforderung, im Verwaltungsausschuss des Stadtrates die Gründe und Umstände des überraschenden Abrisses der Sprungturmanlage im ehemaligen Freibad zu erläutern. Ein Beauftragter des Büros tat das jetzt in nichtöffentlicher Sitzung des Verwaltungsausschusses.

Der Planer erklärte u.a., dass der marode und unansehnliche Zustand der Sprungturmanlage in einer ersten groben Inaugenscheinnahme nicht erkennbar gewesen sei. Bei einer speziellen "Kernuntersuchung" sei der tatsächliche Zustand dann erkennbar gewesen. Eine Sanierung wäre sehr aufwendig geworden. Zu der Tatsache, dass in einer großen Einwohnerwohnerversammlung nichts vom bevorstehenden Abriss vom poly-Plan Chef Bruns gesagte wurde habe damit zu tun gehabt, dass sich die Abrissnotwendigkeit erst kurz nach der Einwohnerversammlung konkretisiert habe.

Irritationen waren innerhalb der Kommunalpolitik und in der Bürgerschaft aufgekommen, weil im vorausgegangenen Planungs- und Informationsstadium zu keinem Zeitpunkt angedeutet worden war, dass der Sprungturm zur Disposition steht. Im Gegenteil. Es war stets der Eindruck suggeriert worden, der Turm bleibt nach einer Sanierung für das Springerbecken erhalten.

Nun ist er beseitigt und polyplan hat es nachträglich wenig überzeugend und dazu beinahe heimlich zu erklären versucht. Unterdessen schreiten die Beton- und Erdarbeiten für das Naturbad weiter. Es ist für einen Kostenrahmen von 2,1 Millionen Euro veranschlagt. Das Badewasser wird chlorfrei sein!
red/Foto: Fis WMG










23.10.2021 • 08:23 Uhr

Corona: Städtetag wirbt für 2G-Regelung in «sensiblen Bereichen» - Druck auf Ungeimpfte verstärkt sich

Mit Blick auf den Winter fordert Städtetagspräsident Burkhard Jung (SPD) zur Bekämpfung der Corona-Pandemie «jetzt schnell» eine 2G-Regelung in «sensiblen Bereichen» wie etwa
Krankenhäusern, Pflegeheimen, Schulen und Kitas. «Das sollte gelten für Beschäftigte, Besucherinnen und Besucher und alle, die dort geimpft werden können», sagte der Leipziger Oberbürgermeister den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag). «Sinnvoll ist es genauso, wenn nur Geimpfte und Genesene Clubs, Theater, Kinos und Fitnessstudios besuchen können.»

Für solche Regeln brauche es weiterhin einen bundeseinheitlichen Rahmen. «Die epidemische Lage von nationaler Tragweite muss entweder beibehalten werden oder es muss eine Übergangsfrist geben», sagte Jung. «Auf den letzten Kilometern der Pandemie können wir keinen Flickenteppich gebrauchen.» epd











23.10.2021 • 08:19 Uhr

Kreiensen: "Dein Jobnetzwerk nutzen!" Bei der Einbecker Ausbildungsmesse online

Das geht vor allem junge Leute an. Weil es ihre berufliche Karriere betreffen könnte. Und weil es Chancen eröffnet. Die Rede ist von der bevorstehenden Eindecker Ausbildungsmesse online. Sie findet vom 8. bis 12. November 2021 statt. In Kreiensen wird für die Messe mit einem riesigen Plakat am ehemaligen Rathaus eindrucksvoll geworben. Unübersehbar!
red /Foto: Fis WMG










23.10.2021 • 08:12 Uhr

Seesen: Drogendeal im Parkhaus - Polizei erhielt entscheidenden Tipp und hat Erfolg

Soeben berichtet die Polizei in Seesen:
Beeits am Mittwoch, gegen 22 Uhr, erhielt das Polizeikommissariat Seesen den Hinweis auf einen möglichen Drogenhandel im Parkhaus in der Bahnhofstraße. Durch die eingesetzte Funkstreifenbesatzung wurde kurz darauf ein 20-jähriger Seesener mit seinem Pkw angehalten und kontrolliert. Bei der Überprüfung wurde festgestellt, dass der Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Die Weiterfahrt wurde untersagt, eine Blutentnahme angeordnet und ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Ebenso ein Strafverfahren aufgrund des illegalen Besitzes von Marihuana. Aufgrund einer Zeugenaussage wurde der 19-jährige Mitfahrer ebenfalls kontrolliert. Hierbei wurde bei der Person eine größere Menge an Bargeld, in sogenannter szenetypischer Stückelung, sowie verschreibungspflichtige Schmerzmittel auf Betäubungsmittelbasis, aufgefunden. Gegen die Person, welche bereits in der Vergangenheit polizeilich wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz auffällig war, wurde nun ein Strafverfahren wegen unerlaubten Handelns mit Betäubungsmitteln eingeleitet. Das Bargeld, die Schmerzmittel, sowie das mitgeführte Handy wurde sichergestellt. red










22.10.2021 • 20:22 Uhr

Razzia mit SEK in Eschershausen: 23-Jähriger protzte im Internet mit Waffen und Munition - Heute die Festnahme

Am 22.10.2021 erfolgte gegen 11:50 Uhr im Bereich Eschershausen ein Zugriff des Spezialeinsatzkommandos Niedersachsens aufgrund eines Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts des unerlaubten Waffenbesitzes. Gegen einen 23-jährigen Mann aus dem Kreis Holzminden besteht der dringende Verdacht, dass er unerlaubt im Besitz mindestens einer Schusswaffe ist. Durch Beiträge des Mannes in den Sozialen Medien, welche ihn mit Munition und Waffen zeigten, wurde dieser Verdacht untermauert. Zudem wurde ermittelt, dass der Tatverdächtige über keine waffenrechtliche Erlaubnis verfügt. Aus diesem Grund wurde durch die Staatsanwaltschaft Hildesheim ein Durchsuchungsbeschluss beim Amtsgericht Hildesheim gegen den Tatverdächtigen erwirkt.

Da bei gezielten Durchsuchungsmaßnahmen nach Schusswaffen grundsätzlich ein höheres Gefährdungspotenzial nicht auszuschließen ist, wurde die planmäßige Umsetzung des Durchsuchungsbeschlusses mit Unterstützung des Spezialeinsatzkommandos Niedersachsen am heutigen Tag vollstreckt. Nach dem Zugriff der Spezialkräfte konnte der 23-Jährige widerstandslos vorläufig festgenommen und zur Vernehmung zum Polizeikommissariat Holzminden verbracht werden. Die Durchsuchungsmaßnahmen dauern bislang noch an. Die Planung und Durchführung der weiteren Maßnahmen erfolgt in Abhängigkeit von den Ergebnissen der Durchsuchung, der Vernehmung und der Auswertung von gegebenenfalls aufgefundenen Beweismitteln, heißt es in einer gemeinsamen Verlautbarung von Polizei und Staatsanwaltschaft Hildesheim. red










22.10.2021 • 19:19 Uhr

L 487: Vollsperrung ab 27. Oktober! Erneuerung der Fahrbahndecke von der Ortsdurchfahrt Ippensen bis zur Kreuzung bei der Leinebrücke


Auf der Landesstraße 487 ist ab dem 27. Oktober von der Ortsdurchfahrt Ippensen (Landkreis Northeim) bis zur Kreuzung bei der Leinebrücke eine Vollsperrung eingerichtet. Grund sind Straßenbauarbeiten. Dies teilt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim mit.

Nach Mitteilung der Behörde werden in der Ortschaft Ippensen (Ortsteil von Einbeck) die Fahrbahn und Teile der Gehwege saniert. Hierzu wird die Straße voll gesperrt.

Der Durchgangs- und Schwerverkehr wird über die Bundesstraßen 3 und 64 umgeleitet.

Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis zum 17. Dezember andauern. Witterungsbedingte Verzögerungen sind möglich. Aufgrund der zu erwartenden Verkehrsbehinderungen bittet die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis. red










22.10.2021 • 16:34 Uhr

Wolfshagen: 85-Jähriger übersieht parkenden VW Golf - Rums und 25.000 Euro Schaden

Am gestrigen Donnerstag, 21. Oktober 2021, 16.35 Uhr, befuhr ein 85-jähriger Goslarer mit seinem Pkw Nissan die Lautenthaler Straße in Wolfshagen, in Richtung Ortsmitte. Vermutlich aus Unachtsamkeit, so die Polizei, fuhr er auf einen dort geparkten VW Golf auf. Diese wurde durch den Aufprall über den Gehweg gegen ein Brückengeländer geschoben. Der Nissan drehte sich durch den Aufprall und beschädigte einen weiteren Pkw VW Polo, welcher auf der gegenüberliegenden Straßenseite geparkt stand.

Der Nissan und der Golf mussten abgeschleppt werden, insgesamt entstand Sachschaden in Höhe von ca 25 000 Euro. red/Fotos: Polizei












22.10.2021 • 16:26 Uhr

Hann.Münden: Trickdieb stiehlt Senior in eigener Wohnung Ersparnisse und Schmuck

Im Hann. Mündener Ortsteil Hedemünden ist ein Senior am vergangenen Mittwochnachmittag (20.10.21) in seinem Haus von einem unbekannten Trickdieb bestohlen worden.

Zunächst hatte der Unbekannte gegen 14.30 Uhr an der Tür geklingelt und sich unter dem Vorwand, Bilder oder auch Möbelstücke kaufen zu wollen, Zutritt verschafft. Als der Hausbesitzer dringend auf die Toilette musste, nahm der Unbekannte in einem unbeobachteten Moment Ersparnisse und auch Schmuck an sich. Kurz danach verließ er das Haus.

Der Dieb soll ca. 40 Jahre alt und ca. 170 Zentimeter groß gewesen sein und eine normale Figur sowie dunkles, kurzes Haar gehabt haben. Die getragene Kleidung wird als "sportlich" beschrieben. Weiteres ist nicht bekannt.

Zeugen wollen gegen 13.30 Uhr in der Straße "An der Mühle" einen älteren weißen Volvo V 70 mit polnischen Kennzeichen gesehen haben, der langsam herumgefahren sei. Am Steuer habe ein Mann mit gräulichem Haar gesessen. Ob es einen Zusammenhang mit dem Trickdiebstahl gibt, ist unbekannt.

Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Hann. Münden unter Telefon 05541/9510 entgegen.jk










22.10.2021 • 15:24 Uhr

Landesgartenschau aktuell: Ursula Stecker kündigt nach wochenlanger Pause Aufbauarbeiten des hölzernen Stegs im Landschaftsschutzgebiet "Koppelwiese"/"Auepark" an - Stählerne Fundamentstäbe metertief in Erde gebohrt

Nach einer nunmehr sechswöchigen Pause werden im Landschaftsschutzgebiet "Koppelwiese", dem zukünftigen "Auepark" im Rahmen der Landesgartenschau 20022 Bad Gandersheim wieder Arbeiten aufgenommen. Auf bereits metertief eingebrachte stählerne Fundamentstäbe soll ein Laufsteg aus Holz installiert werden.

Auf Anfrage berichtete LaGa-Geschäftsführerin Ursula Stecker, dass die Wiederaufnahme der Arbeiten im "Auepark" in der kommenden Woche beginnen werden. In der Zwischenzeit hatte sich die mit der Realisierung des Steg-Projektes beauftragte Firma Schmees & Lühn aus Fresenburg (Emsland) zu einer anderen Vorgehensweise entschlossen. Laut Geschäftsführer Thomas Hellingrath hat die Firma entschieden so viel wie möglich werksseitig vorzubereiten und dann die fertigen Teilelemente zu montieren. "Die Endmontage im Auepark beginnt kommende Woche", so die Auskunft des Managers.

Die Bilder dokumentieren die stählernen Stegfundamentstäbe, die maschinelle Einbaumethode und zum Teil im Erdreich versenkte Fundamentstäbe. Auf sie werden die Teilelemente des Holzstegs montiert. Fotos: Frank Terhorst




















22.10.2021 • 15:01 Uhr

Sudheim: Auffahrunfall aufgrund von Straßennässe - 15.000 Euro Schaden

Donnerstagmittag kam es zu einem Auffahrunfall mit 15.000 Euro Sachschaden. Ein 33-jähriger Mann aus Niemetal befuhr mit seinem Pkw Honda die Bundesstraße 3 aus Göttingen kommend in Richtung Northeim. An der Einmündung zur Kreisstraße 421, kurz vor der Ortschaft Sudheim, musste er aufgrund der Rot anzeigenden Ampelanlage bremsen. Durch die regennasse Fahrbahn und den zu geringen Abstand zum vorausfahrenden 36-jährigen Mann aus Polen, kam es zum Zusammenstoß.

Der Kastenwagen Renault des polnischen Mannes und der Pkw Honda wurden beide so stark beschädigt, dass ein Gesamtschaden von ca. 15.000 Euro entstand. Wol










22.10.2021 • 14:58 Uhr

Holzminden: BUND kündigt Aktionstag an Weser und Werra gegen Salzeinleitungen an

Mit einem Aktionstag an Weser und Werra will der Umweltverband BUND gegen die anhaltende Belastung der beiden Flüsse mit Salz demonstrieren. Unter dem Motto «Schluss mit der Pökelei» sind am 31. Oktober in Niedersachsen, Hessen und Thüringen Aktionen geplant, wie der BUND mitteilte. Auch an der Weserbrücke in Holzminden wollen Aktivisten mit Weserschwimmern, Fischerboote, Bannern und Transparenten protestieren.

Gleichzeitig appellierte der BUND an die Umweltminister der Weseranrainerländer, eine vom Düngemittelhersteller K + S geplante «Aufweichung» der Grenzwerte bei der Einleitung von Salz zu verhindern. Das Unternehmen habe in den vergangenen Monaten eine Abschwächung der Grenzwerte und eine Streckung des Zeitplans bei der Reduktion der Salzeinleitungen beantragt. Weser und Werra sind seit Jahrzehnten wegen dieser Einleitungen stark belastet. epd











22.10.2021 • 14:53 Uhr

Ehrenamtliche pflanzen im Nationalpark Harz 5.000 Buchen

40 Freiwillige aus ganz Deutschland wollen in den nächsten Wochen im Nationalpark Harz 5.000 Buchen pflanzen und damit abgestorbene Fichten ersetzen. Ihr Einsatz solle die
Ehrenamtlichen auch für die Auswirkungen des Klimawandels und für eine nachhaltige Lebensweise im Alltag sensibilisieren, sagte Nationalpark-Sprecher Friedhart Knolle am Freitag. Die Pflanzaktion findet vom 25. Oktober bis 6. November statt, die Freiwilligen arbeiten jeweils eine Woche mit.

Die Ehrenamtlichen kommen im Rahmen des Bergwaldprojekts in den Harz. Der Verein mit Sitz in Würzburg organisiert deutschlandweit Freiwilligen-Einsätze mit jährlich rund 3.000 Teilnehmenden an mehr als 70 Einsatzorten in Deutschland. Schwerpunkte der Arbeiten sind
neben Waldumbau und -pflege auch Biotop- und Artenschutz sowie Moorwiedervernässungen.











22.10.2021 • 10:27 Uhr

#IchbinHanna: Befristungsunwesen an Hochschulen (auch in Göttingen!) stoppen

Wer ein mediales Eigentor schießen möchte, sollte sich vorher unbedingt beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) erkundigen. 2018 veröffentlichte das Haus ein Video über das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (Wiss- ZeitVG), in dem am Beispiel der fiktiven Biologin Hanna gerechtfertigt wurde, warum Befristungen des wissenschaftli- chen Personals an Hochschulen sinnvoll sind. Tenor: Das System Wissenschaft „verstopft“ nicht, womit seine Innovationskraft gefördert wird. Hört, hört.

Unfreiwillig hat das Forschungsministerium damit eine notwendige Debatte befeuert. Seit dem Clip prangern unzählige wissenschaftliche Mitarbeiter*innen (WiMis) unter dem #Ich- binHanna ihre prekären Arbeitsbedingungen an. Für Niedersachsen gibt es das Resultat nun schwarz auf weiß: Laut DGB-Hochschulreport waren 2019 an den Universitäten fast neun von zehn Beschäftigten im akademischen Mittelbau befristet beschäftigt! Mit 18 Prozent lag der Anteil bei den Mitarbeiter*innen in Technik und Verwaltung (MTV) zwar deutlich niedriger. Er fiel aber immer noch mehr als doppelt so hoch wie in der Gesamtwirtschaft aus (siehe Grafik). Befristungen sind an Hochschulen ein Massenphänomen.

Die Auswirkungen dieser Praxis sind höchst problematisch. Zum einen machen sich rund zwei Drittel der Betroffenen – wenig überraschend – Sorgen um ihre berufliche Zukunft. Der damit verbundene Stress ist für neue wissenschaftliche Impulse alles andere als förderlich. Zweitens leidet unter befristeten Arbeitsverträgen auch das Privatleben. Mit ihnen fällt es schwerer, eine Wohnung zu mieten, einen Hauskredit zu bekommen oder eine Familie zu gründen.
Als Zugabe zu den Befristungen gesellt sich an den niedersächsischen Universitäten dann noch die extrem weit verbreitet Teilzeitarbeit hinzu. Zuletzt lag die Quote sowohl im Bereich der Wissenschaft als auch in Technik und Verwaltung bei über 40 Prozent – häufig unfreiwillig. Das mindert nicht nur Einkommen und zukünftige Rentenansprüche. Wegen der hohen Arbeitsmenge muss das Personal sehr oft unbezahlte Mehrarbeit in Kauf nehmen.

Die offenkundigen Missstände an den Hochschulen wirken sich aber nicht nur negativ auf die Beschäftigten aus. Dauerhaft schlechte Arbeitsbedingungen sorgen dafür, dass hoch- qualifizierte Fachkräfte, die in Niedersachsen ausgebildet wurden, dem Land den Rücken kehren und ihr Know-How woanders einsetzen (müssen). Dem Wissenschafts- und Wirt- schaftsstandort droht damit ein erheblicher Schaden.

Deshalb muss jetzt die Reißleine gezogen und insbesondere das Befristungsunwesen an den niedersächsischen Hochschulen gestoppt werden. Hanna ist überall! Es braucht einen Zukunftsvertrag Studium und Lehre, der den Namen auch verdient. Dauerstellen für Daueraufgaben waren vom Bund als Ziel vorgesehen, in der Verpflichtungserklärung von Nie- dersachsen findet sich davon aber kein Wort. Die Landesregierung muss sich endlich für mehr gute Arbeit mit langfristigen Perspektiven einsetzen. Dazu gehört auch eine ausreichende und verlässliche Hochschulfinanzierung. red/ Foto/Grafik: DGB Schlaglichter










22.10.2021 • 10:14 Uhr

Renditen vor dem Durchbruch

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Es war eine Seitwärtswoche am deutschen Aktienmarkt. Den Unternehmen bläst der Wind ins Gesicht, seitdem Lieferengpässe die Weltwirtschaft zunehmend behindern. Nicht nur die damit verbundenen Herausforderungen für die Produktion, sondern auch der damit einhergehende Preisdruck werden zunehmend zum Problem für die Unternehmen und damit für deren Aktienkursentwicklung. Denn mit den hohen Inflationsraten steigen die Erwartungen, dass Notenbanken ihre Geldpolitik straffen müssen. In der zurückliegenden Woche war dies am weiteren Anstieg der Kapitalmarktrenditen abzulesen. Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe etwa stieg weiter an und ist nur noch wenig von der Nulllinie entfernt, nachdem sie seit Mai 2019 im negativen Bereich verharrte. Ob die Unternehmen diese Herausforderungen weiterhin so gut meistern können wie bisher, wird die gegenwärtig laufende Berichtssaison für das dritte Quartal zeigen.

Geldpolitik
im Fokus

In der neuen Woche werden mit den Meldungen zum Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal für die Vereinigten Staaten wie auch für Deutschland wichtige Konjunkturindikatoren veröffentlicht. In den USA dürfte sich die Dynamik vor dem Hintergrund der weltweiten Mangelwirtschaft abgeschwächt haben. In Deutschland war der Konjunkturschub noch etwas größer, aber die Aussichten für den Rest des Jahres bleiben mau. Das dürfte auch den europäischen Zentralbankrat interessieren, der in dieser Woche tagt. Der Finanzmarkt dürfte bei der Pressekonferenz ganz genau hinhören, ob die Europäische Zentralbank ihren geldpolitischen Ton ändert.











22.10.2021 • 10:11 Uhr

Nach Mord im Maisfeld: Mahnwachen für die getötete Elisabeth T. weiten sich aus

Am morgigen Samstag findet für die unter weiterhin undurchsichtigen Umständen getötete Elisabeth T. aus Northeim eine weitere Mahnwache statt. Zeitgleich zu der für 11 Uhr angesetzten Erinnerung an die Northeimerin in der Innenstadt ist eine Mahnwache im Umfeld des Maßregelvollzugs in Rosdorf (Landkreis Göttingen) geplant. So ist es dem Vernehmen nach aus dem Umfeld von Rüdiger Brandt und Hajo Oschmann zu hören. Nach Angaben der Göttinger Staatsanwaltschaft sitzt im geschlossenen Maßregelvollzog der mutmßliche Täter ein. Es handelt sich um einen 57-jährigen psychisch kranken Mann. Er sitzt seit Jahren wegen eine schweren Gewalttat mit einem Messer dort ein. Bei einem Freigang soll er den "Mord im Maisfeld" in Northeim begangen haben. Bei der Mahnwache am Samstag um 11 Uhr in Northeim haben sich Teilnehmer/innen aus der Region Bad Gandersheim angesagt.red










22.10.2021 • 09:55 Uhr

Sturmschaden in Uslar: Umgestürztes Kleinkraftrad übersehen und übers Pflaster geschoben

Eine 35-jährige Pkw-Fahrerin aus Beverungen übersah am gestrigen stürmischen Donnerstag 2 um 14 Uhr beim Ausparken auf einem Parkplatz in der Auschnippe in Uslar ein neben ihrem Pkw liegendes Kleinkraftrad, welches vom Wind umgeworfen wurde. Das Kleinkraftrad wurde durch den Zusammenstoß über das Pflaster geschoben. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt 1.100 Euro. zi










22.10.2021 • 09:46 Uhr

Existenzbedrohte Schweinehalter starten Aktion "5xD" - Förderung regionaler Produkte gefordert

Aktion in den sozialen Medien fordert deutsche Herkunft von Geburt bis Gebrauch

„Die Krise am Schweinemarkt ist eine Katastrophe und die Lage vieler unserer Schweinehalter ist existenzbedrohend“, fasst Landvolk-Vizepräsident und Schweinhalter Jörn Ehlers zusammen. Schnelle Lösungen sind seitens der Politik nicht in Sicht. Zwar haben der Deutsche Bauernverband (DBV) und die Landesbauernverbände in der vergangenen Woche einen Appell sowohl an Politik wie auch die Marktpartner gerichtet. Doch um die aktuellen Verwerfungen am Markt in den Griff zu bekommen, muss vor allem endlich die langjährige Forderung des DBV und des Landvolks nach einer verpflichtenden Haltungs- und Herkunftskennzeichnung im Sinne von „5xD“ aufgegriffen werden. „Das sehen nicht nur wir Schweinehalter so, sondern auch viele Verbraucherinnen und Verbraucher. Immer mehr Tierhalter beteiligen sich an der Aktion, die Handel und Verbraucher auffordert, regionale Produkte zu fördern“, verweist Ehlers auf die Aktion 5xD, die in den vergangenen Wochen im Internet seitdem viele Reaktionen auslöst, teilt der Landvolk-Pressedienst mit.

Über 55.000 User aus vielen Regionen Deutschlands haben bislang die Aktion #5D im Internet unterstützt. 5D bedeutet geboren, aufgezogen, gemästet, geschlachtet und verarbeitet in Deutschland. Dazu haben Schweinehalter ein Foto von sich im Stall oder auf dem Acker und eine gespreizte Hand gepostet, deren fünf Finger dabei für die fünf Stufen der Produktion 5D stehen und die zudem die Antwort „Die Lösung liegt auf der Hand!“ beinhaltet. Sie rufen ihre Kollegen zum Mitmachen und Teilen der 5D-Foto-Aktion in den sozialen Medien auf, damit noch mehr Verbraucher auf die aktuellen Probleme im Schweinebereich aufmerksam werden, ihr Handeln beim täglichen Einkauf überprüfen und bestenfalls im Sinne der niedersächsischen/deutschen Bauern anpassen: Einkaufen aus der Region!

Viele schweinehaltende Betriebe sehen die Zukunft ihres Familienbetriebs durch den andauernden Tiefpreis für die Erzeuger von Schweinefleisch gefährdet. „Wir halten 220 Zuchtsauen und produzieren im geschlossenen System Ferkel, die wir bis zur Schlachtreife nach hohen deutschen Tierschutz- und Umweltstandards füttern. Aber so geht es nicht weiter. Wir bekommen kein Gehör beim Lebensmitteeinzelhandel“, erläutert Jürgen Langhorst aus Diepholz. Aktuell werden 1,20 Euro pro Kilo Fleisch gezahlt. „Das ist so wenig, dass wir Verlust machen. Wir legen pro Schwein 60 Euro drauf und zahlen Geld dafür, dass wir unsere Arbeit machen können. Wo sonst in der Arbeitswelt gibt es das?“, fragt Langhorst.

Die niedrigen Schweinefleischpreise werden vom Handel diktiert und haben ihre Gründe im fehlenden Absatz der Fleischprodukte. „Auch werden die Gewinne von den Handels- und Schlachtkonzernen nicht fair verteilt und die Bauern haben das Nachsehen, weil wir das schwächste Glied in der Kette sind“, erklärt Langhorst das Dilemma. „Unsere Lösung liegt auf der Hand und heißt fünfmal D. Das heißt, der Handel muss zuerst Fleisch von Tieren anbieten, die in Deutschland geboren, aufgezogen, gemästet, geschlachtet und verarbeitet worden sind. Dies muss zu fairen Preisen für die Erzeuger und klar gekennzeichnet verkauft werden“, fordert der Schweinebauer und mit ihm viele seiner Berufskollegen. „Wenn wir das Fleisch nicht produzieren, dann machen es andere im Ausland“, ist Langhorst überzeugt. „Aber zu welchen Kosten für Tierwohl, Klima und Umwelt? Das haben wir dann nicht mehr in der Hand“, mahnt der Landwirt abschließend. LPD /Foto: LPD










22.10.2021 • 09:36 Uhr

Tag des Einbruchschutzes - "Eine Stunde mehr für Sicherheit"

In der Nacht von Samstag, 30. Oktober 2021 auf Sonntag den 31.Oktober 2021 werden nicht nur die Uhren zurückgestellt, sondern am Sonntag ist auch der jährlich bundesweite Tag des Einbruchschutzes. Unter dem Motto "Eine Stunde mehr für Sicherheit" soll diese zusätzliche Stunde sinnvoll für den Schutz vor Einbrechern eingesetzt werden. Wie kann ich mein Zuhause gegen Einbrecher absichern? Welche einfachen Maßnahmen kann ich treffen, um die Sicherheit meines Zuhauses zu erhöhen? Antworten auf diese Fragen gibt es am Samstag den 30. Oktober 2021, am Info-Stand der Polizei Holzminden auf dem Wochenmarkt in der Innenstadt von Holzminden (Mittlere Straße). Außerdem lassen sich weitere nützliche Informationen zum Thema Einbruchschutz auf der Internetseite der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes www.k-einbruch.de finden.red










21.10.2021 • 20:25 Uhr

Finanzminister beschließen weitere Unterstützung für Brauereien - Einbecker Brauerei und Becker's Bester probieren Neues

Initiative der Länder Hamburg, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Saarland erfolgreich

Die Brauereibranche musste aufgrund der Corona-Pandemie besonders starke finanzielle Einbußen hinnehmen. Das haben auch die Brauereien in unserer Region zu spüren bekommen. Beispielsweise in Einbeck, Uslar , Allersheim und Altenau.

Niedersachsen hat im Verbund mit anderen Bundesländern reagiert. Um den wirtschaftlichen Folgen bei kleinen und mittelständischen Brauereien entgegenzutreten, wurden bereits die Steuersätze der Biersteuermengenstaffel befristet für die Jahre 2021 und 2022 auf den Stand zum 31.12.2003 abgesenkt. Zur nachhaltigen Unterstützung der gesamten Brauereibranche setzen sich die Länder auf Initiative der Länder Hamburg, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Saarland dafür ein, bei der Besteuerung von Biermischgetränken die nach Abschluss der Gärung hinzugefügten Zutaten während einer Übergangszeit bis einschließlich 31.12.2030 nicht zu berücksichtigen. Dies ist im Rahmen der Umsetzung einer entsprechenden EU-Richtlinie möglich.

Dazu erklärte der Niedersächsische Finanzminister Reinhold Hilbers: „Unsere Brauereien brauchen beim Übergang zu der EU-weiten Anpassung der Besteuerung von Biermischgetränken eine längere Übergangszeit, damit sie sich im Wettbewerb darauf ausrichten können. Denn bei identischem Alkoholgehalt des fertigen Getränks wird unter Verwendung einer süßstoffgesüßten Limonade ein hergestelltes Biermischgetränk niedriger besteuert als ein mit einer zuckergesüßten Limonade hergestelltes. Ich setze mich gerne dafür ein, um unsere vielen, lokalen Brauereien zu erhalten. Bereits 2009 hat Niedersachsen sich für eine dauerhafte Absenkung der Steuersätze der Biersteuermengenstaffel stark gemacht.“

Das Bild dokumentiert, wie die Eindecker Brauerei selbst mit kreativen Ideen und Kooperationen bemüht ist, neue Märkte undZielgruppen zu erschließen und Umsätze zu generieren. Dabei machen Partner mit. So die Volksbank. In der Filiale in Bad Gandersheim wird für das neue Getränk Hopfenfrucht unübersehbar geworben. Eindecker Brauerei und Beckers Bester haben eine neue Geschäftsidee in die Flasche gebracht. Foto: Fis WMG










21.10.2021 • 20:03 Uhr

Einbecker haben Mitgefühl mit einer Einbeckerin! Ex-Bachelor-Kandidatin Dany Michalski wieder in den Schlagzeilen

Sie ist schön. Sie ist populär. Sie ist erkrankt. Mit einer prominenten Einbeckerin haben viele Menschen in der Stadt und ihre Fans sowieso. BILD hob das schöne Gesicht mit einem atemberaubenden Fummel jetzt wieder in die Schlagzeilen. Die Rede ist von der schönen Dany Michalski. Sie gehört zu Einbeck wie das berühmte Bier zu der Stadt. Das Boulevardblatt titelte aktuell "Krebs bei Ex-Bachelor-Kandidatin wieder da". Das berührt. Das provoziert Anteilnahme. Das ruft Erinnerungen an Begegnungen mit Dany hervor. So bei dem Journalisten Hartmut Kölling aus Northeim: "Eine sehr liebenswerte Frau!" Eine besondere Begegnung mit Dany und ihren Freundinnen gab es für den Fotoreporter 2018. Bei einer heißen Show nur für Frauen. Die wurde weiland in der Northeimer Stadthalle zelebriert. Konstantin Mennecke, seinerzeit noch Lokalreporter schrieb damals voller Begeisterung für seine Gazette: "Jede Menge Prominenz, eine Modenschau und Stripper, eine Nacht nur für Frauen in der Stadthalle..." . Mittendrin Hartmut Kölling. Ihm gelang ein starkes Motiv mit Dany Michalski (auf dem Foto in der Mitte) mit ihren Freundinnen. Lebensfreude pur. Der Krebs schien damals besiegt. Heute wünschen ihr Hartmut und alle Fans aus tiefstem Herzen unendlich viel Kraft, um die Krankheit noch einmal zu besiegen.
red/Foto: Hartmut Kölling/Screenshot BILD












21.10.2021 • 16:59 Uhr

SevenOne Media: Mediennutzung erreicht neuen Höchststand

Die Menschen in Deutschland verbringen zunehmend Zeit mit Medien. Die Mediennutzung in diesem Jahr habe zum zweiten Mal in Folge einen Höchststand erreicht, heißt es im am Donnerstag in Unterföhring veröffentlichten Media Activity Guide 2021 von SevenOne
Media, dem Vermarkter von ProSiebenSat.1. Demnach verbringen die 14- bis 69-Jährigen in Deutschland im Schnitt 13 Stunden am Tag mit Massen- und Individualkommunikation.

Zur medialen Individualkommunikation zählt die Studie zum Beispiel Telefongespräche, E-Mails und Messenger-Nachrichten, zur Massenkommunikation die Rezeption von Inhalten, die über Medien wie Radio oder Fernsehen verbreitet werden. Beide Nutzungsarten stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum den Angaben zufolge jeweils um rund 20 Minuten. Bei dem Anstieg der Individualkommunikation seien nach wie vor die Auswirkungen der Corona-Pandemie sichtbar, hieß es. Pandemiebedingt hätten die Menschen auch 2021 deutlich mehr telefoniert, gechattet, gemailt oder an Video-Calls teilgenommen.

In diesem Jahr nutzten die Befragten der Untersuchung zufolge 637 Minuten und somit rund 10,5 Stunden täglich Massenmedien. Dabei dominierte das Fernsehen (238 Minuten) vor dem Internet (149 Minuten) und dem Radio (100 Minuten). Zudem habe sich die «Second Screen
Nutzung» weiter etabliert und sei fester Bestandteil des Medienkonsums. Jeder Dritte nutze TV und Internet häufig parallel.

Für den Media Activity Guide 2021, eine Weiterentwicklung der seit 1999 erscheinenden Studienreihe Mediennutzung, wurden im März dieses Jahres 3.021 Personen ab 14 Jahren telefonisch vom Marktforschungsinstitut Forsa interviewt. red










21.10.2021 • 16:45 Uhr

Freude in Markolendendorf: Staatssekretär Manke übergibt Förderbescheid 400.000 Euro für Sporthallen-Sanierung

Manke: „Niedersachsen unterstützt Kommunen weiter dabei, um den Investitionsstau bei den kommunalen Sportstätten konsequent abzubauen"

Das Land Niedersachsen hat für die Jahre 2019 bis 2022 ein insgesamt 100 Millionen Euro umfassendes Sportstättensanierungsprogramm aufgelegt, um die Sportstätteninfrastruktur in Niedersachsen aufrecht zu erhalten. Der Niedersächsische Staatssekretär für Inneres und Sport, Stephan Manke, hat in den vergangenen Wochen vor Ort einige dieser Förderbescheide im Rahmen des Sportstättensanierungsprogramms übergeben. Eine Übergabe erfolgt heute (21.10.2021) in Dassel. Fakten: An- und Umbau der Sporthalle Markoldendorf - Gesamtkosten: 1.109.080 Euro, Landeszuwendung: 400.000 Euro.

Staatssekretär Manke: „Ich freue mich sehr, erneut in die Kommunen fahren zu dürfen und die Förderbescheide persönlich zu übergeben. Gerade in der durch die Corona-Pandemie geprägten Zeit sind solche Termine enorm wichtig, um den Sport zu fördern und zu zeigen, dass wir an unserer Sportstätteninfrastruktur in Niedersachsen nicht nur festhalten, sondern nachhaltig stärken und so zum Abbau des Investitionsstaus beitragen."

Die Resonanz auf das Programm war und ist enorm. Im aktuellen Förderjahr 2021 sind mehr als 110 Anträge auf Gewährung einer Zuwendung für die Förderung der Sanierung von Sportstätten im Innen- und Sportministerium mit einer beantragten Fördersumme von mehr als 40 Millionen Euro eingegangen. Die Zuwendung des Landes wird in Höhe von 40 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt, bei finanzschwachen Kommunen kann der Anteil sogar bis zu 80 Prozent betragen. Die Mindestförderung liegt bei 50.000 Euro. Bei Sporthallen werden maximal 400.000 Euro und bei Hallenschwimmbädern maximal eine Million Euro als Zuwendung gewährt.

Entsprechend der in der Förderrichtlinie festgelegten Förderkriterien werden im Jahr 2021 erneut hauptsächlich Anträge auf Gewährung einer Zuwendung für die Sanierung und Modernisierung von Sporthallen und Hallenschwimmbädern gefördert. Erstmalig sind auch Sportplätze und Laufbahnen unter den zu fördernden Maßnahmen. Unter Berücksichtigung aller Kriterien können insgesamt 55 der knapp über 110 Förderanträge positiv beschieden werden. red













21.10.2021 • 16:35 Uhr

Sturmtief "Ignatz" hält Einsatzkräfte vor allem im Harz auf Trab - In Bad Gandersheim wird LaGa-Bauzaun umgefegt

Mit "langem Atem" hat "Ignatz" bei seiner Harzüberquerung am 21. Oktober 2021 Feuerwehr, Landesforsten, Straßenmeistereien und Polizei viel Arbeit beschert. Und in der Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim fegte "Ignatz" einen Bauzaun auf dem windigen Dach des "Gabionenhanges" der Landesgartenschau um (Foto).

Die Polizei Goslar zieht einer erste "Ignatz"-Bilanz:

Während die vergangene Nacht noch vergleichsweise ruhig verlief, nahm die Stärke des Sturmtiefs gegen 06.30 Uhr merklich zu. Gegen 07 Uhr wurden die ersten umgestürzten Bäume im Harz gemeldet.

Dies führte in der Folge zu Sperrungen der B 242 zwischen Clausthal-Zellerfeld und Dammhaus, sowie der B 498 zwischen Dammhaus und Altenau.

Auf der letztgenannten Strecke fielen derart viele Bäume auf die Fahrbahn, dass auf eine längerfristige Sperrung entscheiden wurde, die evtl. sogar bis zum 26.10.21 dauern wird.

Auf der B 242 konnte der Verkehr dank schneller Hilfe der Feuerwehr nach rund einer Stunde wieder rollen.

Nach kurzer gefühlter Beruhigung legte "Ignatz" gegen Mittag nochmals zu. Es mussten infolge umgestürzter Bäume temporär die B 27, zwischen Braunlage und Elend, die L 601 zwischen Braunlage und Wieda, die L519 zwischen Sonnenberg und St. Andreasberg, sowie die Kreisstraße 68, zwischen Abfahrt Braunlage Nord (B 4) und Ortseingang Braunlage gesperrt werden.

Auf letztgenannter Straße ereignete sich gegen 12 Uhr ein spektakulärer, zum Glück aber glimpflich verlaufender Verkehrsunfall.

Dort stürzte ein Baum auf einen mit drei Personen besetzten PKW. Vermutlich saß noch ein Schutzengel mit im Fahrzeug, denn keiner der Insassen wurde verletzt. Der nicht mehr fahrbereite PKW musste nach Entfernern des Baumes abgeschleppt werden. Dort wird, wie an der B27 auch, erst nach dem Ende des Sturms mit den Aufräumarbeiten begonnen werden können.

Im Bereich des nördlichen Landkreisgebietes blieb es bei den gemeldeten Gefahrenstellen lediglich bei Behinderungen durch Astbruch, umgestürzten Verkehrsschildern und Baustellenabsicherungen.

Meldungen über sturmbedingte Schäden, zum Beispiel an Häusern, liegen aktuell nicht vor.

Insgesamt gingen bis zum Berichtszeitpunkt rund 30 Einsätze bzgl. Gefahrenstellen bei der Polizei "auf das Konto von Ignatz".

red/ Foto: CU










21.10.2021 • 15:24 Uhr

Holle in Sorge: 58-jährige May-Britt H. vermisst - Polizei bittet um Mithilfe

Soeben berichtet die Polizei Hildesheim:
Bereits seit Montag, 18. Oktober 2021, wird die 58-jährige May-Britt H. aus der Gemeinde Holle vermisst. Die Vermisste befindet sich aufgrund von Orientierungslosigkeit wahrscheinlich in einer hilflosen Lage.

Frau H. hat am Montagvormittag ihre Wohnanschrift mit ihrem roten Fiat Alfa Mito mit Hildesheimer Kennzeichen verlassen und wollte sich um 13:15 Uhr an der Autobahnabfahrt Braunschweig/Rüningen an der A39 mit einer Freundin treffen. Dort ist sie jedoch nie angekommen. Die Vermisste ist ca. 170 cm groß, hat eine normale Statur, ist bekleidet mit einer dunkelblauen Regenjacke und trägt eine Kopfbedeckung (Mütze oder Tuch).

Durch die Veröffentlichung eines Lichtbildes erhofft sich die Polizei Hinweise zum Aufenthaltsort der Vermissten.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Bad Salzdetfurth unter der Telefonnummer 05063 / 9010 entgegen. kri










21.10.2021 • 15:18 Uhr

Goslar: Ladendieb reißt sich los, schubst Mitarbeiter und sucht das Weite

In einem Lebensmitteldiscounter in der Liebigstraße in Gsoar . steckte eine bislang unbekannte männliche Person gestern, gegen 14.30 Uhr, im Kassenbereich zwei Gegenstände aus dem Verkaufssortiment in die Tasche, während er andere Gegenstände bezahlte.

Als er nach Passieren der Kasse durch einen Mitarbeiter auf den Diebstahl angesprochen und festgehalten wurde, riss er sich los, schubste den Mitarbeiter und flüchtete. Eine Sofortfahndung im Nahbereich verlief ergebnislos.

Mögliche Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei Goslar unter 05321/3390 zu melden. red










21.10.2021 • 15:12 Uhr

Änderung der Entschädigungsansprüche: Künftig kein Entschädigungsanspruch für Ungeimpfte

Auch Niedersachsen hat sich dem Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz angeschlossen. Die Folge sind weitreichende Änderungen in Bezug auf die Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz. So können Arbeitnehmer*innen und Selbstständige eine Entschädigung erhalten, wenn Sie einen Verdienstausfall aufgrund einer behördlich angeordneten Quarantäne oder eines Tätigkeitsverbotes hatten.

Dies gilt ab dem 11. Oktober 2021 nicht mehr für Ungeimpfte, die als Kontaktpersonen oder als Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet in Quarantäne müssen. Begründet hat das Land die Einschränkung damit, dass alle Personen im erwerbsfähigen Alter die Möglichkeit hatten sich impfen zu lassen, um so das Tätigkeitsverbot bzw. die Absonderung zu vermeiden.

Die Entschädigungsleistung nach § 56 IfSG wird weiterhin Personen gewährt, für die in einem Zeitraum von bis zu acht Wochen vor der Absonderungsanordnung oder des Tätigkeitsverbots keine öffentliche Empfehlung für eine Impfung gegen COVID-19 vorlag. Im Falle von Schwangeren und Stillenden bedeutet dies, dass diese bis zum 7.11.2021 weiterhin Anspruch haben. Personen mit medizinischen Kontraindikationen haben nach Vorlage eines entsprechenden Attestes im Falle einer Absonderung bzw. eines Tätigkeitsverbotes weiterhin Anspruch auf Entschädigung.

Für Arbeitgeber gilt nach der Rechtsprechung, dass alle positiv Getesteten bei denen eine nachgewiesene Infektion unabhängig vom Impfstatus vorliegt, als arbeitsunfähig gelten. Das hat zur Folge, dass bei einer nachgewiesenen Covid-19-Infektion ein Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall besteht. Dies gilt unabhängig davon, ob Symptome vorhanden sind oder die Infektion ohne bzw. nur mit leichten Symptomen verläuft.

Alle Hinweise zur Antragsstellung auf eine Entschädigung und weitere Infos können auf der Website des Landkreises unter www.landkreis-northeim.de/entschaedigungifsg eingesehen werden. lpd











21.10.2021 • 15:08 Uhr

Umfrage: Lebensmittelversorger machten bei Corona den besten Job - Kirche erhalten schlechteste Schulnote mit 4,0 (ausreichend)

Die Lebensmittelversorger haben während der Corona-Pandemie aus Sicht der Berufstätigen in Niedersachsen den besten Job gemacht. Sie bewerteten die Versorger im Durchschnitt mit
der Note 2,0 wie die Marketing-Agentur Hermes Medien am Donnerstag mitteilte. Bundesweit lag die Bewertung bei 2,1. Bei einer Umfrage hatten 4.000 Erwerbstätige in ganz Deutschland wesentliche Akteure in der Corona-Krise Schulnoten vergeben.

Deutlich besser als im Bundesschnitt schneiden der Umfrage zufolge in Niedersachsen das Robert Koch-Institut sowie Wissenschaftler und Virologen allgemein ab. Sie erhalten in dem Bundesland die Note 2,6, bundesweit ist es eine 2,8. Das Robert Koch-Institut liegt bei 2,7
gegenüber 3,0 im Bundesschnitt.

Auch die Schulen kommen in Niedersachsen besser weg. Sie wurden mit 3,6 bewertet, im Bundesschnitt mit 3,8. Zwar sehen die Niedersachsen auch die Kirchen und religiösen Einrichtungen geringfügig besser an als der Bundesschnitt (4,0 statt 4,1 deutschlandweit). Gleichwohl sei das auch in Niedersachsen die schlechteste Bewertung der abgefragten Akteure, hieß es.epd











21.10.2021 • 15:00 Uhr

LaGa macht eilig Rückzieher und macht Skulpturenpfad wieder komplett barrierefrei

Die vollkommen misslungene Sperrung des Skulpturenpfades im Baustellensektor des Großprojektes Gabionenhang am gestrigen Mittwoch (wir berichteten) ist beseitigt. Außerdem ist klarzustellen, dass die Absperrungen selbstständig von der auf der Baustelle beschäftigten Firma vorgenommen wurde. Darauf legen die Gandersheimer Stadtwerke besonderen Wert. Durch ein Missverständnis war zunächst der Bauhof in die Schusslinie der Kritik geraten. Verantwortlich ist letztendlich jedoch die Landesgartenschau gGmH. Sie hielt sich zu dem Vorfall zunächst bedeckt. Nach der Berichterstattung hier reagierte das Management flexibel. Heute war der Skulpturenpfad komplett barrierefrei. red/Fotos: Fis WMG












21.10.2021 • 11:57 Uhr

Bad Gandersheim: LaGa-Pflanz-Offensive dauert an - Pflasterungen der Wege auch

Und die grüne Welle geht weiter beim Millionenprojekt "Landesgartenschau 2022" in Bad Gandersheim.Zigtausende von Stauden, Zwiebeln und anderen Arten werden in rekordverdächtigen Zeiten gesetzt.

Viele Pflanzinseln am ersten und zweiten Osterbergsee sind schon bepflanzt worden. Die durch Randeinfassungen der Pflasterflächen abgegrenzten Pflanzbeete waren zum Wochenende bereits bepflanzt. Vom Wanderweg jenseits der Eterna öffnet sich das eine oder andere Sichtfenster durch das goldene Herbstlaub noch auf den Bäumen und Sträuchern. Von dort konnten die teils bunten Pflanzflächen schon in Augenschein genommen werden. Teilweise erkennt man dort schon gepflasterte Wege, aber es sind auch noch große Wegeflächen bis hin zur zentralen Seebühne zu erkennen, auf denen weder Pflaster, noch der darunter erforderliche frostsichere Oberbau fehlt. In kurzer Zeit, wenn das Laub gefallen ist, offenbart sich der Durchblick von dem Wanderweg nördlich der Eterna, was alles noch von der LaGa und den beauftragten Firmen herzustellen ist. red/Foto: WK




















21.10.2021 • 11:45 Uhr

Sturmtief "Ignatz": Wilde Böen, heftige Schauer - Erste Zugausfälle - Bislang keine größeren Baumschäden

Sturmtief "Ignatz" sorgt derzeit für wilde Böen und bringt zum Teil heftige Schneeschauer. Im Norden werden erste Zugausfälle gemeldet. Die Einstellung des Bahnverkehrs in Nordrhein-Westfalen wird Auswirkungen haben. Die reichen bis nach Südniedersachsen. Hier betroffen Zugverbindungen über den Bahnhof in Kreiensen in Richtung Westen. Der Sturm hat dem Vernehmen nach bislang in Südniedersachsen zu keinen nennenswerten Schäden beispielsweise durch umstürzende Bäume geführt. Dennoch gilt: Ganz große Vorsicht ist bei Regenwanderungen im Harz und im Solling angesagt. Besser ist, gar nicht erst die Wälder zu betreten. red










21.10.2021 • 11:37 Uhr

Harzer E-Bike aus Seesen bietet Fahrradservice auf der LAGA an

Der Harzer E-Bike Verleih aus Seesen wird auf der Landesgartenschau Bad Gandersheim einen umfassenden Fahrradservice anbieten. Auf dem Parkplatz am Gabionenhang können Radtouristen ihre Räder reparieren lassen, und Besucher E-Bikes testen und ausleihen.

Der Harzer E-Bike Verleih wird seinen Service in zwei Containern am Fuß des Gabionenhangs (mit barrierefreien Rollstuhlrampen) anbieten, der zugleich als repräsentativer Showroom mit verglaster Front sowie als Werkstatt dient. Hier können Radfahrer:innen Hilfe für die gängigsten Reparaturen bekommen: „Wir wechseln Schläuche und auch Reifen, stellen Bremen neu ein und ziehen auch die Acht aus der Felge“, so Harzer E-Bike Geschäftsführer Martin Silberborth und Oliver Göcke, Geschäftsführer Werkstatt fügt hinzu „Und das natürlich nicht nur bei E-Bikes!“ Für die wiederum gibt es noch mehr Service. Die Werkstatt ist offizieller Bosch Service Center, so dass es ebenfalls möglich ist, den Motor auszulesen und bei Bedarf ein Update aufzuspielen.

Wer bislang noch keine Gelegenheit hatte, ein Rad „mit eingebautem Rückenwind“ zu testen, kann das vor Ort nachholen. Die Mitarbeiter vom Harzer E-Bike beraten umfassend und organisieren gerne Probefahrten. Dass der ein oder andere so viel Gefallen am E-Bike findet und sich zum Kauf entschließt, ist ein gern gesehener Nebeneffekt. „Auch in diesem Fall können wir als einer der größten E-Bike-Händler der Region helfen.“, schmunzelt Silberborth.

Für LAGA-Besucher, die die Umgebung Bad Gandersheim mit dem Rad erkunden möchten, steht ein Kontingent Leih-E-Bikes bereit. Eine Reservierung am Vortag ist notwendig. Sollte es zu erhöhter Nachfrage kommen, könne man kurzfristig weitere Räder bereitstellen, so Silberborth. Der Harzer E-Bike Verleih wird seinen Service an allen 179 LAGA-Tagen in der Zeit von 10 bis 16 Uhr anbieten.

Zum Bild:

Geschäftsführer Martin Silberborth mit neuen Bikes, wie es sie auch der LAGA geben wird.










21.10.2021 • 11:31 Uhr

Moringer sammeln eine Tonne Obst für «Brot für die Welt»

Eine Tonne Äpfel und Birnen für einen guten Zweck haben «Mini-Konfirmanden» und andere Einwohner aus Moringen bei Northeim in Gärten und auf umliegenden Streuobstwiesen
gesammelt. Daraus wurden etwa 500 Liter Saft gepresst, die teils beim Moringer Adventsmarkt in einen Punsch gemischt und teils in einem örtlichen Lebensmittelmarkt verkauft werden sollen. Der Erlös gehe an das Hilfswerk «Brot für die Welt», sagte Pastor Jan-Christoph Höffker
von der evangelischen Kirchengemeinde Leine-Weper. Sie hatte zu der Aktion aufgerufen.

«Brot für die Welt» unterstützt Hilfsprojekte in vielen Entwicklungsländern. Um die Lebensbedingungen vor Ort nachhaltig zu verbessern, schafft das evangelische Hilfswerk dort auch Möglichkeiten zur Selbstversorgung. «So teilen wir etwas vom Überfluss, in dem wir leben dürfen», erklärten die Moringer Bürger Michael Dörnte und Jaspar Deilke, die das Obstsammeln mit einem Trecker samt Anhänger unterstützt hatten: «Das machen wir im nächsten
Jahr auf jeden Fall nochmal.»epd










21.10.2021 • 11:29 Uhr

Medienradar: Unterirdische Berichterstattung „Identitätspolitik»: «Goldene Kartoffel» für bürgerliche Medien wie FAZ, Welt und taz

Der Negativpreis der Neuen deutschen Medienmacher, die „Goldene Kartoffel» 2021, geht in diesem Jahr an die Debatte über die umstrittene „Identitätspolitik“ in bürgerlichen Medien, die »rechtsradikale Thesen normalisiert und salonfähig gemacht hat«, wie die Journalistenorganisation am Donnerstag in Berlin erklärte.
Identitätspolitik sei - anders als Klima, Steuern oder Rente - kein Thema, das mit dem Alltag zu tun habe und das niemand so richtig verstehe. »Trotzdem wurde es im Jahr 2021 in den meisten Medien rauf
und runter diskutiert, mit Stichworten wie ‚Cancel Culture', ‚bedrohte Meinungsfreiheit' und 'Rassismus gegen Weiße', hieß es in der Begründung.
Die «Wahnvorstellung», dass Ausländer die Diskurshoheit übernähmen, autoritäre Minderheiten Sprechverbote erteilten und linke Aktivisten an den Schaltstellen der Macht sitzen, könne man getrost als «neurechtes Geschwafel abtun. Nicht so das deutsche Feuilleton», erklärten die Neuen deutschen Medienmacher.
«Die Debatte über 'Identitätspolitik' in deutschen Medien 2021 war überzogen, unsachlich, polarisierend und hat rechtsradikale Erzählungen salonfähig gemacht», hieß es. «Damit, herzlichen
Glückwunsch, so gut wie allen Medien des bürgerlichen Spektrums, von der 'taz', bis zur 'FAZ', von ARD bis ntv, von Deutschlandfunk bis Radio Energy. Das war wirklich ein Gemeinschaftswerk», hieß es weiter.
Die Neuen deutschen Medienmacher setzen sich nach eigenen Angaben
für mehr Vielfalt in den Medien ein. Den Negativpreis «Goldene Kartoffel» verleihen sie seit 2018 für «besonders unterirdische Berichterstattung».epd










21.10.2021 • 11:17 Uhr

Einbeck: Als die Polizei kam fluchtartig vom Schulhof abgehauen - 23-jähriger außer Atem konnte gestellt werden

Im Rahmen der Streifenfahrt wurden am Mittwoch, 20.10.2021, gegen 23.20 Uhr 4-5 Personen auf dem Schulhof der Teichenwegschule festgestellt, die beim Erblicken des Funkstreifenwagens sofort die Flucht ergriffen. Da eine fußläufige Flucht nicht möglich war, wurde zur Nahbereichsfahndung Unterstützung angefordert. Bei der Inaugenscheinnahme des Aufenthaltsortes konnten neben einem Schulplaner auch Gegenstände aufgefunden wurden, die eindeutig darauf hinwiesen, dass dort Drogen konsumiert wurden. In der Stiftstraße konnte im Rahmen der Absuche eine jüngere, männliche Person festgestellt werden, die offensichtlich außer Atem war.

Bei der anschließenden Personenkontrolle versicherte der 23 jährige Einbecker, dass er nichts zu verbergen habe, gab dann aber kurze Zeit später an, eine Konsumeinheit Amphetamine im Portemonnaie zu haben. Diese wurde auch aufgefunden und sichergestellt. Gegen den Mann wird wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Aufgrund der aufgefundenen Gegenstände auf dem Schulhof wurde ein weiteres Verfahren eingeleitet. Die Ermittlungen laufen, Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Einbeck in Verbindung zu setzen.pap










21.10.2021 • 11:12 Uhr

Vierblättrige Einbeere ist Blume des Jahres 2022

Die Vierblättrige Einbeere (Paris quadrifolia) ist von der Loki Schmidt Stiftung zur Blume des Jahres 2022 gekürt worden. Sie sei eine sehr eigentümliche Pflanze, sagte
Stiftungsgeschäftsführer Axel Jahn am Donnerstag bei der Bekanntgabe in Hamburg. Ihre Schönheit erschließe sich manchen erst auf den zweiten Blick. Zwar komme sie in Deutschland noch häufig vor, aber ihre Bestände gingen vielerorts zurück. In sechs Bundesländern stehe
sie bereits auf der Roten Liste. Zugleich rief die Stiftung zum Schutz der Einbeere und ihres artenreichen Lebensraumes auf.

Die Einbeere bildet pro Pflanzentrieb nur eine einzige Beere, sodass ihre Ausbreitung mittels Samen begrenzt ist. Sie breitet sich vor allem unterirdisch über Erdsprosse (Rhizome) aus. Ähnlich wie Buschwindröschen und Leberblümchen braucht die Einbeere für ihre Ausbreitung viel Zeit, um neue Waldstandorte zu besiedeln.

Alte, naturnahe Wälder gehören nach Angaben der Stiftung zu den artenreichsten Lebensräumen: In den Höhlen und Löchern alter Bäume wohnen Specht, Eule und Käfer. In den Baumkronen brüten Rotmilan und Schwarzstorch. Die über Jahrhunderte aufgebauten Humusschichten sind Lebensgrundlage für viele Mikroorganismen, Insekten, Spinnen und
Pilze. epd










21.10.2021 • 11:08 Uhr

„Südniedersachsen auf dem Weg zu Wasserstoffregion! Grascha-Webtalk mit der Südniedersachsen Stiftung!

„Grüner Wasserstoff für Südniedersachsen?“ ist das Thema im nächsten Webtalk des FDP-Landtagsabgeordneten Christian Grascha. Der Webtalk findet am Mittwoch, den 27.10.2021, von 20 bis 21 Uhr per Zoom statt. Gesprächspartner sind Dr. Jochen Kuhl, Vorstandsvorsitzender der Südniedersachsenstiftung und Dr. Benjamin W. Schulz, Projektleiter ViridisH2 Südniedersachsen. Wirtschaft und Gesellschaft stehen vor Veränderungen in der Energie- und Verkehrspolitik. Neben anderen regenerativen Energien werden grüner Wasserstoff und Brennstoffzellen dabei eine Schlüsselfunktion übernehmen.

Das Projekt der Südniedersachsenstiftung stellt sich unter anderem die Frage, wie kann eine dezentrale grüne Wasserstoffwirtschaft in der Region etabliert werden. Warum ist eine Transformation zur Wasserstoffregion Südniedersachsen sinnvoll und welche Handlungsfelder gibt es.

„Ich freue mich, dass Dr. Jochen Kuhl und Dr. Benjamin W.Schulze von der Südniedersachsenstiftung als Gesprächspartner zur Verfügung stehen. Um die Herausforderung der Zukunft für uns und künftige Generationen zu meistern, brauchen wir Innovation und Forschung, auch hier vor Ort in Südniedersachsen“, so Grascha. Bürger und Bürgerinnen sind herzlich eingeladen, sich zu informieren oder auch Fragen zu stellen.
Den Zugangslink für die Videokonferenz finden Sie auf der Homepage von Christian Grascha unter www.christian-grascha.de oder melden Sie sich bei mail@christian-grascha.de an. Weitere Informationen erhalten Sie auch über das Wahlkreisbüro von Christian Grascha in Einbeck unter 05561/7939966.

Informationen zu Zoom: Die Einwahl funktioniert über einen externen Link. Sie müssen Zoom nicht installieren. Voraussetzung sind lediglich ein Endgerät mit Mikrofon und Kamera mit Internetanschluss. Kamera und Bild können aber, auf Wunsch, während der Unterhaltung deaktiviert werden.
red














21.10.2021 • 10:57 Uhr

CDU-Landeschef und Minister Bernd Althusmann backt Marzipantorte zu Niedersachsens 75. Geburtstag

Niedersachsens CDU-Landesvorsitzender und Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) gratuliert seinem Bundesland mit einer selbst gebackenen Marzipantorte zum 75. Geburtstag. Er werde den Kuchen am 28. Oktober gemeinsam mit einem Bäckerei-Team aus Kirchlinteln bei Verden backen, teilte sein Ministerium am Donnerstag in Hannover mit. Die Torte soll 75 mal 50 Zentimeter messen, in den Landesfarben gestaltet und vom Niedersachsens-Ross gekrönt sein.

Im Anschluss wird die Torte zur Verdener Tafel gebracht. Dort werden die Stücke am 29. Oktober an Bedürftige verteilt. Das Bundesland Niedersachsen wurde am 1. November 1946 gegründet.epd











21.10.2021 • 09:09 Uhr

Nichtgeimpfte umgehen "G2"-Regel - Niedersachsen verzeichnet starken Anstieg an gefälschten Impfpässen

Das Landeskriminalamt Niedersachsen (LKA) verzeichnet eine deutliche Zunahme an gefälschten Impfpässen. Zwischen Januar und September dieses Jahres sei eine «niedrige dreistellige Zahn an gefälschten Blanko-Impfpässen und Totalfälschungen» sichergestellt
worden, dabei sei die Anzahl der festgestellten Fälle «kontinuierlich und zuletzt sprunghaft angestiegen», teilte eine Sprecherin des Landeskriminalamtes auf Anfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) mit.

Präzise Aussagen zum tatsächlichen Ausmaß der Fälschungen ließen sich allerdings nicht treffen, da angesichts leichter Fälschbarkeit von Impfdokumenten von einer hohen Dunkelziffer auszugehen sei. Zudem weise die Polizeiliche Kriminalstatistik noch keine belastbaren
Zahlen zu entsprechenden Delikten aus. Es sei davon auszugehen, dass hinter den Fälschungen oftmals organisierter Betrug stehe. Urkundenfälscher nutzten die aktuellen Einschränkungen wie 3-G- oder 2-G-Regel aus, um sich zu bereichern.

Zudem wies die LKA-Sprecherin darauf hin, dass nicht nur die Erstellung und der Vertrieb gefälschter Impfpässe, sondern auch deren Nutzung strafbar ist. Ermittlungsverfahren, etwa wegen Urkundenfälschung und Betrug, würden in jedem Fall eingeleitet. Um Fälschern das Handwerk zu erschweren rät das LKA, keine Fotos echter Impfausweise in den Sozialen Netzwerken zu veröffentlichen. Diese dienten oftmals als Vorlagen für Fälschungen. epd











21.10.2021 • 09:04 Uhr

Einbeck: Frau von Hund blutig gebissen - Hundehalter mit langem Bart und dunkler Brille wegen Körperverletzung angezeigt

Eine Einbeckerin erstattete bei der Polizei Anzeige weil sie von einem Hund gebissen wurde. Die 21-jährige ist am Dienstag, 19.10.2021, gegen 18.30 Uhr mit ihrem Hund von der Damschkestraße in Einbeck kommend in Richtung Friedrich-Ebert-Straße gegangen. Sie hat schon von weitem einen Mann gesehen, der aus der Friedrich-Ebert-Straße mit einem Hund auf sie zukam. Der Hund hatte zwar eine Leine, die schleifte er allerdings hinter sich her. Nach Aussage des Opfers, wechselte der Mann mit dem Hund die Straßenseite. Sein Hund wurde allerdings auf den Hund der jungen Frau aufmerksam und rannte zu ihm hin. Die Hunde haben sich dann gebissen, wobei das Opfer versuchte, sie zu trennen. Hierbei wurde sie von dem Hund des Mannes ins Bein gebissen und zog sich eine blutenden Wunde zu. Nach einiger Zeit kam der Hundehalter hinzu und hat sich um seinen Hund gekümmert. Nach einem kurzen Gespräch, in dem der Mann noch gefragt hat, ob was passiert sei und ob sie etwas brauche, ist er in Richtung Schillanger weggegangen.

Der Mann konnte wie folgt beschrieben werden: Mitte fünfzig, dunkle Haare mit einem Graustich, langer Bart, der bis zur Brust ging, dunkel gekleidet, dunkle Brille. Bei dem Hund soll es sich um ein größeres Tier handeln, ähnlich eines Labradors. Zeugen setzen sich bitte mit der Polizei Einbeck in Verbindung Es wurde ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.pap










21.10.2021 • 08:58 Uhr

Corona-Lage am Donnerstag: Inzidenzwert im Kreis Northeim sackt auf 35,7 - Impfmodus im Stillstandmodus

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:
Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet tagesaktuell für den 20. Oktober 2021 einen sinkenden Wert für den Kreis Northeim. Die Inzidenz beträgt heute 35,7. Damit setzt sich die abnehmende Quote der registrierten Coronainfektionen fort. Die Impffrequenz befindet sich dagegen im Stillstandmodus.
red/Grafiken: RKI /NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen












21.10.2021 • 08:49 Uhr

Kreiensen: Fußball peinlich und respektlos! Einbecker Fußballspieler beleidigt Zuschauerin mit obszöner Geste - Strafanzeige folgt

Tatort: Kreiensen, Am Thie, Sportplatz PSV Kreiensen, Tazeit: Sonntag, 17.Oktober, 15:15 Uhr bis 15:30 Uhr. Während eines Fußballspiels gerieten mehrere Zuschauer und Spieler in verbale Streitigkeiten. Eine Einbeckerin wurde während des Fußballspiels zwischen den Herrenmannschaften PSV Kreiensen und der SVG Einbeck 05 von einem Fußballspieler erheblich in ihrer Ehre gekränkt, berichtet die Poliei. Der Fußballspieler beleidigte die Anzeigeerstatterin auf sexueller Basis und tätigte obzöne Handbewegungen, auch auf sexueller Art. Vom Polizeikommissariat Bad Gandersheim wurde Strafanzeige wegen Beleidigung aufgenommen und die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei merkt in ihrem Report weiter an:
Emotionen und Anfeuern der eigenen Mannschaften gehören zum Fußballsport. Beleidigungen, die unter der sogenannten Gürtellinie gehen, hören mit Sicherheit nicht dazu und wie auf Sportplätzen üblich, wo Kinder und Jugendliche anwesend sind, kann von einer Vorbildfunktion der Erwachsenen keine Rede sein!
Me










21.10.2021 • 08:45 Uhr

Hilfeschreie in Elze: Und dann Katze aus angekipptem Fenster gerettet - Danke Feuerwehr!

Einfach herzzerreißend für jede Katzenfreundin und Katzenfreund!
Am Mittwochnachmittag versuchte eine Katze aus dem angekippten Fenster eines Mehrfamilienhauses zu klettern. Ein aufmerksamer Anwohner hörte die Hilfeschreie der nun im Fenster im 1. Obergeschoss festgeklemmten Katze und wählte den Notruf. Die Kameraden der Feuerwehr Elze konnten die Katze aus ihrer Lage befreien. Anschließend wurde sie von den eingesetzten Beamten der Polizei einem Tierarzt vorgestellt. Zum Glück verletzte sich die Katze nur leicht. Die Besitzerin konnte ausfindig gemacht und die Katze an diese übergeben werden. An alle Haustierbesitzer: Bitte achten Sie beim Verlassen des Hauses darauf, dass Fenster und Türen geschlossen sind.koe/Foto: Polizei










21.10.2021 • 08:36 Uhr

Morgens unter Drogeneinfluss Auto gefahren und von der Polizei gestoppt

Ein junger Pkw Fahrer aus einem Einbecker Ortsteil wurde am gestrigen Mittwoch, 20.10.2021, gegen 08.40 Uhr auf der Landesstraße 572 zwischen Sülbeck und Einbeck angehalten und kontrolliert. Hierbei zeigte der 25 -jährige Auffälligkeiten in seinem Verhalten, die darauf schließen ließen, dass der unter Drogeneinfluss steht. Ein durchgeführter Test verlief dann auch positiv auf den Konsum von Kokain. Dem Betroffenen, der nicht zum ersten Mal unter Drogeneinfluss fahrend angetroffen wurde, musste eine Blutprobe entnommen werden. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt.pap











20.10.2021 • 20:42 Uhr

Bad Gandersheimer Skulpturenpfad: Sperrungen unüberlegt und so richtig bürgerunfreundlich

Mit einer unüberlegten Sperrung des Skulpturenpfades im Bereich des Parkplatzes Habichtsfang und dem Übergang von dort zum diakonischen Seniorendomizil Haus Hoffnungsgrund hat nicht der Bauhof der Stadt Bad Gandersheim sondern eine von der Landesgartenschau Gesellschaft beauftragte Firma, die am Gabionenhang arbeitet, heute Kopfschütteln und Unverständnis ausgelöst.
Wieso ist der Übergang vom Parkplatz zum Haus Hoffnungsgrund mit roten Markierungsband versperrt? Wieso blockiert eine vollkommen verkehrt aufgestellte Barriere den Zugang auf den Skulpturenpfad in Richtung Brunshausen? Auf diesem Streckenabschnitt ist weder eine LaGa-Baustelle noch werden dort Bäume gefällt? Korrekter und sinnvoller (weil nachvollziehbarer) wären die Sperrmaßnahmen auf der gegenüberliegenden Seite des Übergangs gewesen. An einer Stelle übrigens, wo vor einiger schon einmal der Streckenabschnitt im Bereich der Baustelle "Gabionenhang" für den öffentlichen Fußgänger- und Radfahrerverkehr kurzzeitig geblockt worden war. Aber das scheint man bei der LaGa/bzw. Baufirma boymann, offenbar nicht auf dem Schirm zu haben.

Die heute fabrizierte rotweiße Blockade mit Barriere und Markierungsband an falscher Stelle ist unüberlegt und obendrein bürgerunfreundlich! red /Fotos: Fis WMG
















20.10.2021 • 20:16 Uhr

Kinder und Jugendliche stärken - Land haut 25 Millionen Euro raus, für umfassendes Zukunftsprogramm

Sozialministerin Daniela Behrens: „Die vergangenen zwei Jahre waren hart für junge Menschen. Ziel unseres Programms ist es, Kindern und Jugendlichen wieder Spaß, Freude und Begegnung zu ermöglichen"

Startklar in die Zukunft ist der Titel eines 25 Millionen Euro umfassenden Programms, mit dem das Land in den Jahren 2021 und 2022 Aktivitäten der Kinder- und Jugendarbeit unterstützen wird. Die sozialen Einschränkungen der Pandemie haben Kinder und Jugendliche besonders stark belastet. Betroffen waren und sind vor allem diejenigen, die bereits vor der Pandemie unter schwierigen Bedingungen aufgewachsen sind. Darüber hinaus haben sie einen enormen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Pande­mie geleistet. Sie haben nicht nur in den verschiedensten Bereichen ihres Lebens Einschrän­kungen und Verzicht erfahren, sondern gezeigt, was für ein verantwortungsbewusster und solidarischer Teil der Gesellschaft sie sind. Ab heute (20. Oktober 2021) können Kommunen als auch freie Träger der Kin­der- und Jugendhilfe Fördermittel beantragen. Weitere Informationen gibt es im Internet auf www.soziales.niedersachsen.de/startklar-in-die-Zukunft/

Sozialministerin Daniela Behrens: „Dass die vergangenen zwei Jahre besonders für junge Menschen hart waren, ist uns allen bewusst. Eingeschränkte soziale Kontakte und fehlende Freizeit- und Bildungsangebote wirken deutlich stärker auf junge Men­schen. Umso wichtiger ist, dass wir ihnen in den kommenden Jahren Freizeiter­leben in Gemeinschaft ermöglichen. Ich freue mich sehr darüber, dass es gelungen ist, für das Sonderprogramm „Startklar in die Zukunft" 25 Millionen Euro bereitzustellen, die den Kindern und Jugendlichen in Niedersachsen direkt zugutekommen."

Parallel zum Bundesprogramm, in dem es darum geht, Schulstoff wieder aufzuholen und Freizeit aktiv zu gestalten, nimmt das Programm der Landesregierung die sozialen Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen und Familien in den Fokus.

Es gelte, so die Ministerin, den Entbehrungen und Einschränkungen der vergangenen Monate zu­künftig Angebote für Kinder und Jugendliche entgegenzusetzen, die Ausdruck von Lebens­freude sind. „Jetzt ist es an der Zeit, Kindern und Jugendlichen Spaß, Freude und Begegnung zu ermögli­chen. Das ist auch wichtig für die persönliche Entwicklung junger Menschen", so Daniela Behrens.

Mit verschiedenen Bausteinen unterstützt das Zukunftsprogramm Kinder und Jugendliche, schafft neue Freizeit- und Aktivitätsräume, bringt die Peer-Group wieder zusammen, unterstützt sportliche Aktivitäten, Feste und Jugendplätze. Darüber hinaus sollen Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit weiter digitalisiert, internationale Jugendbegegnungen gefördert und zu Kunst, Kultur und Kreativität angeregt werden.

Folgende Bausteine - Details sind als Anlage beigefügt - umfasst „Startklar in die Zukunft":

· Kinder- und Jugendfeste

· Schaffung von Jugendplätzen

· Sprachcamps

· Schwimmkurse, Spaß im Wasser, Sport- und Bewegungscamps

· Kunst, Kultur und Kreativität

· Digitalisierung der Kinder- und Jugendarbeit












20.10.2021 • 20:04 Uhr

Audi A5 Sportback und Audi SQ5 gestohlen

Im Duderstädter Ortsteil Gerblingerode haben Unbekannte in der Nacht zu Dienstag (19.10.2021) einen weißen Audi A5 Sportback mit Duderstädter (DUD) Zulassung gestohlen. Der Pkw war in der Straße "Erdfall" unter einem Carport am Wohnhaus der Eigentümer abgestellt.

In der gleichen Nacht wurde in der Straße "Am Mühlenberg" in Nesselröden ein schwarzer Audi SQ5 gestohlen. Beide Fahrzeuge sind mit einem sogenannten "Keyless-Go-System" ausgestattet.

Zeugen, die zum Tatzeitpunkt oder auch in den Tagen zuvor verdächtige Personen oder fremde Fahrzeuge in den betroffenen Straßen beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Telefon 0551/491-2115 bei der Polizei in Göttingen zu melden.

Die Polizei rät zu Vorsicht bei schlüssellosem Zugangssystem "Keyless-Go"! mb










20.10.2021 • 19:58 Uhr

Im Bürgersaal (am Münster) in Northeim:Theaterstück "Die Wortlose" mit anschließender Podiumsdiskussion zum Aktionstag „Nein zu Gewalt an Frauen“ - Nichtgeimpfte haben keinen Zugang

Das Netzwerk „Runder Tisch gegen häusliche Gewalt“ und der Arbeitskreis der Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Northeim laden zum Theaterstück "Die Wortlose" mit anschließender Podiumsdiskussion ein. Das Theaterstück findet, am Mittwoch, 17. November von 18:30 bis 20:30 Uhr im Bürgersaal (am Münster) in Northeim statt. Der Eintritt ist kostenfrei, um Voranmeldung wird gebeten.

„Die Wortlose“ mit der Schauspielerin Susann Kloss wurde von Autor Wilfried Happel geschrieben. Ein Theaterstück, das unter die Haut geht.

Im Anschluss an die Vorführung diskutieren Heike Oppermann von der BISS – Beratungs- und Interventionsstelle häusliche Gewalt Landkreis Northeim, Carmen Zipser und Sibylle Nehring vom Opferhilfebüro Göttingen, Sara Koch vom Frauenhaus Göttingen e.V. und Polizeirätin Isabel Fischer von der Polizeiinspektion Northeim gemeinsam in einer Podiumsdiskussion zum Aktionstag „Nein zu Gewalt an Frauen“.

Für die Teilnahme an der Veranstaltung gilt die 2G-Regel. Anmeldungen sind telefonisch möglich unter 05551/708-319 oder per Mail an gleichstellungsstelle@landkreis-northeim.de.
lpd











20.10.2021 • 19:54 Uhr

Im "molli" in Salzderhelden: Gleiskonzert mit "Ton, Steine, Jammen" - Ab 13 Uhr Apfelmosten!

Am 24. Oktober 2021, spielen "Ton, Steine, Jammen" aus Hildesheim und Salzderhelden um 14.30 Uhr ein Gleiskonzert in der Szene-Gaststätte "molli" in Salzderhelden-Einbeck.
„Ton, Steine, Jammen“, das ist der Arbeitstitel, der dem Duo in der letzten Kreativ-Session auf die Schnelle eingefallen ist. Konkret heißt das: „Wir spielen, worauf wir Lust haben!“ Der Fokus liegt auf Spaß an der Musik. Schön klingen werden die Hits von Stevie Wonder oder Billie Eillish aber dennoch.

Apfelmosten wird bereits ab 13h in der "molli angeboten.

Gäste wie stets herzlich willkommen!
red











20.10.2021 • 19:48 Uhr

Fall Ofarim: Keine Konsequenzen für Hotel-Mitarbeiter nach Ermittlung - Ofarim Vorwürfe haltlos? Was sagt die Staatsanwaltschaft?

Nach dem angeblichen antisemitischen Vorfall um den Sänger Gil Ofarim im Leipziger Westin Hotel hat der beschuldigte Mitarbeiter nicht mit Konsequenzen seitens des Hotels zu rechnen.
Eine vom Hotelbetreiber beauftragte Anwaltskanzlei kommt in einem 118 Seiten starken Gutachten zu dem Schluss, dass es keine objektiven Anhaltspunkte für strafrechtliche und arbeitsrechtliche Maßnahmen gegen den Mitarbeiter gebe, wie der Betreiber am Mittwoch in einer Mitteilung schrieb.

Sind Ofarims Vorwürfe haltlos?

Die Rechtsanwälte hätten das Geschehen in der Lobby des Hotels am 4. Oktober rekonstruiert und alle verfügbaren Beweismittel berücksichtigt. In die Untersuchung sind demnach Interviews mit dem Beschuldigten, anwesenden Mitarbeitern, Gästen und weiteren Zeugen eingeflossen sowie von der Staatsanwaltschaft übermittelte Informationen. Videoaufzeichnungen seien zudem von einem auf Bild- und Videoforensik spezialisierten Sachverständigen ausgewertet
worden. Weiteres Datenmaterial stamme beispielsweise aus dem Check-In-System des Hotels.

Wie der Betreiber weiter ausführte, wird der betroffene Mitarbeiter aufgrund von weiterhin «massiven Anfeindungen» seinen Aufgaben jedoch vorerst nicht wieder in vollem Umfang nachgehen. Weitere Informationen will das Unternehmen bis zum Abschluss der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft nicht kommunizieren.

Der Sänger Gil Ofarim, Sohn der israelischen Musiklegende Abi Ofarim (1937-2018), war nach eigener Aussage Anfang Oktober im Leipziger Westin Hotel antisemitisch beleidigt worden. epd











20.10.2021 • 15:02 Uhr

Bad Gandersheim Roswitha-Preisträgerin Cornelia Funke (62) bekennt sich schuldig: "Ich schäme mich für meine Generation"

Die Kinder- und Jugendbuchautorin Cornelia Funke - die in Bad Gandersheim weiland mit dem Roswitha-Literaturpreis ausgezeichnet wurde - fühlt sich gegenüber der jungen Generation schuldig wegen des Klimawandels. «Als ich 17 war, habe ich gedacht, ich mache diese Welt etwas besser - und jetzt schäme ich mich zu Tode für die Welt, die ich euch überlasse», sagte die aus Westfalen stammende 62-Jährige der Hamburger Wochenzeitung «Die Zeit». Daher unterstütze sie die junge Generation in der Forderung, schnell etwas zu tun, um den Klimawandel zu verlangsamen.

Ihre Generation sei selbstsüchtig und verantwortungslos gewesen, bekennt Funke: «Ich finde, wir müssen uns alle entschuldigen!» Wenn Sie magische Kräfte hätte, wie man sie in ihren Romanen findet, dann würde sie die Zeit um 200 Jahre zurückdrehen und den Schaden wiedergutmachen. Aber der Mensch sollte auch ohne Zauberei in der Lage sein, sein Verhalten zu ändern: «Wenn wir nicht bald lernen, mit diesem Planeten anders umzugehen, dann werden wir als fehlgeschlagenes Experiment verschwinden.»

Funke gilt als erfolgreichste deutsche Kinderbuchautorin der Gegenwart. Sie hat mehr als 60 Bücher veröffentlicht, die in mehr als 50 Sprachen übersetzt wurden. Viele ihrer Bücher wurden verfilmt. Für ihr Werk wurde Funke mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter erhielt sie den Annette-von-Droste-Hülshoff-Literaturpreis 2015, den Jacob-Grimm-Preis 2009 und den Bad Gandersheimer .Roswithas-Preis.

Die Autorin, die 1958 in Dorsten geboren wurde, lebte lange in Kalifornien und siedelte vor kurzem nach Italien um.epd










20.10.2021 • 14:53 Uhr

Der begleitete Eltern-Kind-Treff startet am 04. November 2021 im Mütterzentrum Café Kinderwagen jetzt auch in Moringen

Mit dem ersten Eltern-Kind-Treffen am Donnerstag, 4. November in Moringen, öffnet das fünfte Café Kinderwagen im Landkreis Northeim. Das Angebot findet jede Woche, immer donnerstags von 10:00 bis 11:30 Uhr im Mütterzentrum Moringen, Lange Str. 33, statt.

Das Café Kinderwagen ist ein offenes kostenloses Angebot. Interessierte Eltern können den Treff zu gemeinsamen, lockeren Treffen nutzen, dort aber auch eine Expertin für Säuglingsernährung, Pflege und Gesundheit finden.

„Die Erfolge der Cafés zeigen uns, dass solche Angebote nötig und wichtig sind“, so Michaela Unger, Koordinatorin Frühe Hilfen im Landkreis Northeim. „Es gab durch Corona eine lange Zeit für die Eltern ohne Kontakte. Es ist sehr schön, den Kindern die so wichtigen sozialen Kontakte wieder zu ermöglichen und den Eltern Raum zum Austausch zu geben“, sagt Michaela Unger weiter.

Die ersten Jahre mit einem Kind sind eine aufregende Zeit. Für junge Eltern eröffnet sich besonders mit dem ersten Kind eine ganz neue Welt. Da hilft es, wenn man weiß, wo viele der auftretenden Fragen beantwortet werden können.

Mütter und Väter können ab dem 04. November, immer donnerstags, zum Café Kinderwagen ins Mütterzentrum kommen. Das Besondere an diesem Café ist, dass es von einer Familienkinderkrankenpflegerin begleitet wird. Deike Maas, selbst Mutter von zwei Kindern, kann wertvolle Tipps rund um Gesundheit, Entwicklung und Ernährung der Kleinen geben.

„Ich bin begeistert, den Eltern einen solchen Treff anbieten zu können. Zu mir können Mütter und Väter mit ihren Babys in den ersten Lebensjahren kommen. Ich freue mich auf diese Aufgabe und hoffe auf viele kleine Besucher und Besucherinnen“, so die Familienkinderkrankenschwester. „Der Kontakt zu anderen Eltern, von deren Erfahrungen zu lernen oder einfach Mamas und Papas in der gleichen Situation kennenzulernen, das macht solche Eltern-Kind-Gruppen doch aus“, erklärt sie weiter.

Das Mütterzentrum in Moringen stellt seine Räumlichkeiten für das Café gern zur Verfügung. Cordula Walter, Vorstandsvorsitzende des Mütterzentrums, freut sich. „Mit dem Café Kinderwagen haben wir nun auch bei uns in der Region ein begleitetes Angebot für Eltern mit ihren Kindern. Sie finden bei uns einen Ort, an dem sie mit anderen Eltern ihre neuen Erfahrungen teilen können.“

Initiiert wird der Eltern-Kind-Treff in Moringen vom Landkreis Northeim. Eltern oder auch Großeltern sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Informationen erhält man bei Deike Maas unter der Tel. 0151 / 204 73 466 oder direkt im Mütterzentrum unter der Telefonnummer 0 55 54 / 16 66.

Corona - Regeln
Für die Teilnahme am Café Kinderwagen gilt die 3G Regel.
Eltern, die sich testen müssen, können dies auch im Mütterzentrum unter dem vier Augen Prinzip machen. Vor Ort werden auch Tests zur Verfügung gestellt.
lpd

Zum Bild:
Deike Maas (Kinderkrankenpflegerin) ist die Begleitung des neuen Café Kinderwagen in Moringen. Foto: lpd












20.10.2021 • 14:47 Uhr

Goslar: Drei Raubüberfälle - Täter bedrohte Opfer mit Messer - Polizei setzt Ermittlungsgruppe ein

Im Verlauf des Abends am gestrigen Dienstag kam es im Stadtgebiet Goslar und überwiegend im Stadtteil Georgenberg zu insgesamt drei Raubüberfällen, sowie drei weiteren versuchten Einbrüchen.

Zunächst betrat gegen 19.55 Uhr eine männliche Person in der Innenstadt eine Spielhalle in der Bäckerstr. Er forderte unter Vorhalt eines Messers von der Bediensteten die Aushändigung von Bargeld. Als die 38-jährige Mitarbeiterin dies verweigerte, verließ der Mann die Spielhalle wieder.

Gegen 21.55 Uhr, verschaffte sich ein unbekannter Täter gewaltsam Zugang zu einem Hotelzimmer in der Straße Krugwiese. Nachdem der dort anwesende 22-jährige Hotelgast aus Dänemark vergeblich versuchte, den Mann aufzuhalten und dann aus dem Zimmer flüchtete, wurde durch den Täter das Zimmer durchwühlt und einen Wertgegenstand entwendet. Nach Opferangaben habe der Mann ein Messer bei sich gehabt.

In unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang wurde der Mann nochmals durch einen Zeugen auf einem Balkon im 1. OG des Hotels gesehen. Auf diesen war er mit vorgefundenen Hilfsmitteln gestiegen. Als der Täter sich entdeckt fühlte, verließ er den Balkon wieder.

Gegen 22.45 Uhr gelangte ein bislang unbekannter Täter nach Überklettern eines rückwärtigen Wintergartenbereiches auf den Balkon einer Doppelhaushälfte in der Straße Grummetwiese. Dort versuchte er vergeblich, die Balkontür aufzuhebeln, und verließ das Grundstück wieder, währenddessen sich das Eigentümerehepaar im Erdgeschoss des Hauses aufhielt.

Gegen 23.45 Uhr versuchte ein unbekannter Täter, sich Zugang zu einem Einfamilienhaus in der Straße Am Jürgenfeld zu verschaffen. Er klopfte an der Balkontür, worauf diese durch das Opfer geöffnet wurde. Der Mann zeigte ein Messer vor und forderte Bargeld. Es gelang dem 71-jährigen Hausbewohner jedoch, den Mann wieder auszusperren, worauf dieser anschließend flüchtete.


Am heutigen 20. Oktober 2021, gegen 00:30 Uhr wurde durch einen 49-jährigen Goslarer gemeldet, dass versucht worden sei, das Tor seiner Garage in der Straße Am Jürgenfeld aufzubrechen.

Der zeitliche und örtliche Zusammenhang, die Vorgehensweise sowie die ähnlich lautende Beschreibung des Tatverdächtigen deuten nach derzeitigem Ermittlungsstand daraufhin, dass es sich bei sämtlichen Taten um den gleichen Täter handeln dürfte. Die jeweils eingeleiteten Fahndungen im Nahbereich führten nicht zum Ergreifen des Tatverdächtigen. Im Rahmen der weiterführenden kriminalpolizeilichen Ermittlungen wurde bereits eine Ermittlungsgruppe eingesetzt, die die Aufklärung der Taten priorisiert vorantreiben soll.

Aufgrund des beschriebenen auffälligen Verhaltens besteht durchaus die Wahrscheinlichkeit, dass der Tatverdächtige auch anderen nicht tatbeteiligten Personen im Verlauf des Abends aufgefallen ist.

Das für die Bearbeitung zuständige 2. Fachkommissariat des Zentralen Kriminaldienstes bittet daher Personen, die gestern in den Abendstunden im Stadtteil Georgenberg, bzw. in der Bäckerstraße verdächtig wirkende Beobachtungen gemacht haben oder sonst möglicherweise Hinweise auf die beschriebene Person geben können, sich unter der 05321 / 3390 zu melden.

Polizei gibt Ratschlag:
Nicht leichtfertig in
dunkler Jahreszeit Tür öffnen

Unabhängig von einem der hier beschriebenen Fälle bittet die Polizei vor dem Hintergrund der "dunklen Jahreszeit" darum, Hauseingangstüren nicht leichtfertig zu öffnen, und sich möglichst vorher zu vergewissern, wer vor der Tür steht und was der Grund des Besuchs ist.










20.10.2021 • 14:40 Uhr

B445 Sperrung unter der A7 Pannenbrücke bei Echte - Und schon wieder ein Maleur

Diese Woche erfolgt ein weiteres Mal eine Vollsperrung der Bundesstraße 445 unter der A7 an der als Pannenbrücke Echte bekannt gewordenen, mit dem vom Konzessionär VIA7 zweimal gebauten Überbau der Richtungsfahrbahn Nord von Kassel nach Hannover.

Allerdings ist der Grund für die Vollsperrung der Bundesstraße diesesmal nicht so spektakulär und peinlich. Es werden Entwässerungsleitungen an dem neuen und nun tragfähigen Überbau angebracht. In beiden Fahrtrichtungen sind Handwerker auf der B445 mit Hubsteigern tätig, um das Leitungssystem fertigzustellen.

Ein weiteres noch zu belebendes Maleur ist eine freigelegte, undichte Druckleitung, die vermutlich auf der Autobahnbaustelle von dem privaten Bauträger zu reparieren ist. Auf dem Bild ist eine provisorische Abdichtung zu erkennen, an der auf beiden Seiten Blasenbildung auf die Undichtigkeit hindeutet.

Hat die Friktion vielleicht mit der der hyperaktiven Wasserader in diesem Autobahnsektor zu tun?

red/ Fotos: WK















20.10.2021 • 14:20 Uhr

Kreiensen: Waren es Hungerdiebe? Lebensmittel im Wert von 170 Euro aus LKW entwendet

Am gestrigen Dienstag, 19.1 Oktober 2021, in der Zeit von 03.15 Uhr - 05.25 Uhr verschaffte sich ein bislang unbekannter Täter gewaltsam Zugang zu einem Lkw Anhänger, der auf dem Parkplatz eines Am Plan in Kreiensen ansässigen Einzelhandelsgeschäftes abgestellten war. Aus dem Anhänger wurden diverse Lebensmittel im Gesamtwert von ca. 170,- EUR entwendet und der Anhänger unerkannt wieder verlassen. Zeugen, die zu der besagten Tatzeit, im Bereich Am Plan verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Bad Gandersheim in Verbindung zu setzen.schw










20.10.2021 • 14:13 Uhr

Tatort A7 Baustelle bei Harzhorn: Bohrkopf gestohlen - 5.000 Euro Schaden

In dem Tatzeitraum, Mittwoch, 13. Oktober 2021 bis Montag, 18.Oktober 2021, entwendeten bislang unbekannte Täter von einem in der Baustelle der BAB 7, Höhe Harzhorn abgestellten Minibagger einen Bohrkopf. Der Minibagger wurde am Mittwoch, 13. Oktober 2021, 10.30 Uhr, nach Arbeitsende im Bereich der A7 Fahrrichtung Nord, Höhe Harzhorn abgestellt. Zu dieser Zeit war der Bohrkopf am Minibagger noch vorhanden. Als die Arbeiten am Montag, 18.10.21, 13.00 Uhr wieder aufgenommen werden sollten, wurde das Fehlen des Bohrkopfes festgestellt. Hierdurch entstand ein Schaden in Höhe von ca. 5000 Euro Zeugen, die in dem oben genannten Tatzeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Echte in Verbindung zu setzen.schw










20.10.2021 • 13:19 Uhr

Wetter: Tief "Ignatz" bringt ersten wilden Herbststurm

In Südniedersachsen bis zum Harz baut sich derzeit ein jahreszeitlicher üblicher Herbststurm auf. Ursache ist nach Angaben von Meteorologen das Wettertief "Ignatz". Am Donnerstag dürfen die Böen über dem Harz und an den Nordseeinseln an Fahrt aufnehmen.
Vorsicht bei Spaziergängen in Wäldern ist auf alle Fälle angesagt.










20.10.2021 • 13:11 Uhr

Seesen: Männer-Streit um Parkplatz endet in Prügelei - Polizei hat nun die Ermittlungsarbeit

Und wieder liegen die Nerven blank!
Am Dienstagnachmittag eskalierte in Seesen ein zunächst verbaler Nachbarschaftsstreit derartig, dass sich die Kontrahenten, zwei Seesener, 34 und 41 Jahre alt, bei einer körperlichen Auseinandersetzung gegenseitig verletzten. Hintergrund hierfür waren Uneinigkeiten bezüglich der Parksituationen im Bereich der Wohnorte. Beide Beteiligte stellten ausdrücklich Strafantrag gegen den jeweils anderen wegen Körperverletzung. Und die Polizei hat die Ermittlungsarbeit. red











20.10.2021 • 13:06 Uhr

Bei Rückkehr zur Freundin plötzlich Vollstreckung eines Haftbefehls in Einbeck! Außerdem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz


Ein 24 Jahre alter Ex-Einbecker wurde am Dienstag, 19.Oktober 2021, gegen 21.15 Uhr im Stiftspark in Einbeck angetroffen. Da bekannt war, dass gegen den Mann ein Haftbefehl vorlag, wurde er zwecks Vollstreckung mit zur Dienststelle genommen. In seiner Begleitung befand sich seine 21-jährige Freundin, die sich auch zur Polizeidienststelle begab, da sie bei ihrem Freund sein wollte. Um auszuschließen, dass sie scharfkantige oder spitze Gegenstände bei sich hat, wurde sie aufgefordert, ihre Taschen zu leeren. Dies verweigerte sie, mit dem Hinweis, dass da Betäubungsmittel (Cannabis) für den Eigenbedarf drin wären. Einer erneuten Aufforderung kam sie dann nach, allerdings kam kein Rauschgift zum Vorschein. Nachdem sie erklärte, dass sie dass dann wohl schon geraucht haben müsse, wurden bei einer Nachschau in der Jackentasche zwei Konsumeinheiten Cannabis gefunden. Der jungen Frau wurde eröffnet, dass gegen sie nun ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet wird. Ihr Freund wurde in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert.pap










20.10.2021 • 13:03 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Neun Neuinfektionen, zehn Genesene, Inzidenz sinkt auf 39,5

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 3.186 (+9) Corona-Infektionen bekannt geworden. 3.045 (+10) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 39,5 (52 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/.../niedersachsen-und-corona... veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 2,3, die Intensivbetten sind zu 3,8 Prozent belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 79 (-1) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 5 (-1),
Bodenfelde 1 (0),
Dassel 6 (+1),
Einbeck 14 (0),
Hardegsen 4 (0),
Kalefeld 0 (0),
Katlenburg-Lindau 4 (-1),
Moringen 1 (0),
Nörten-Hardenberg 7 (+1),
Northeim 33 (-2) und
Uslar 4 (+1) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 62 (0) Personen verstorben.
Mit einer ersten Impfdosis wurden 96.158 Personen oder 73,0 % geimpft. Vollständig geimpft wurden bisher 91.937 Personen oder 69,8 %. (Stand 14.10.2021)
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus










20.10.2021 • 12:59 Uhr

Dreimal Verdacht des Fahrens unter Betäubungsmitteleinfluss

Ein der Polizei nicht unbekannter 45 Jahre alter Mann aus Dassel wurde am Dienstag, 19. Oktober 2021, gegen 15.15 Uhr auf einem E-Scooter fahrend angetroffen. Bei einer Kontrolle in der Hullerser Landstraße kam dann der Verdacht auf, dass der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmittel stehen könnte. Ein durchgeführter Test verlief positiv. Dem Betroffenen wurde eine Blutprobe entnommen. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Circa eine Stunde später wurde wiederum in der Hullerser Landstraße ein 31-jähriger Einbecker mit seinem Pkw angehalten. Auch er zeigte Auffälligkeiten, die auf Drogenkonsum hindeuteten. Die Folge war eine Blutprobenentnahme und ebenfalls die Untersagung der Weiterfahrt. Das gleiche widerfuhr einem 30 Jahre alten Autofahrer aus einem Einbecker Ortsteil, der gegen 19.15 Uhr in der Rittieroder Straße in Salzderhelden angehalten und kontrolliert wurde.pap










20.10.2021 • 12:54 Uhr

Darum kümmert sich Kirche: Evangelische Landeskirche Braunschweig veranstaltet Studientag zum Atommülllager Asse

Einen Studientag zum Atommülllager Asse veranstaltet die Kammer für Umweltfragen der Evengelische Landeskirche Braunschweig am 30. Oktober. Schwerpunkt der Beratungen ist laut
Programm die geplante Rückholung der radioaktiven Abfälle aus dem maroden Bergwerk. In die Asse wurden zwischen 1967 und 1978 knapp 126.000 Fässer mit Atom- und Chemiemüll eingelagert. Weil die Grube instabil ist und voll Wasser zu laufen droht, sollen die Behälter
nach Möglichkeit geborgen und zunächst in ein oberirdisches Zwischenlager gebracht werden.

Bei dem Studientag will ein Vertreter der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), die das Bergwerk betreibt, am Vormittag die Pläne für die Rückholung vorstellen. Die Bergung der Fässer soll 2033 beginnen. Der Geochemiker Ralf Krupp werde die Rückholungspläne
anschließend kritisch bewerten, hieß es.

In Arbeitsgruppen geht es am Nachmittag vor allem um die Frage, wo das Zwischenlager und eine Umverpackungsanlage für den Atommüll gebaut werden sollen. Die BGE favorisiert einen Asse-nahen Standort, um zusätzliche Transporte zu vermeiden. Anwohner und
Bürgerinitiativen verlangen dagegen, dass auch Asse-ferne Standorte geprüft werden. Ein am Montag veröffentlichtes Gutachten kommt hier zu keinem eindeutigen Ergebnis.

In der Abschlussdiskussion des Studientages wird danach gefragt, wie Organe, Gremien und Rechtsträger der Kirchen mit Blick auf die Asse zu sachgerechten und ethisch verantwortbaren Lösungen der Atommüll-Problematik beitragen können. Die Schlussandacht hält
Landesbischof Christoph Meyns.










20.10.2021 • 09:03 Uhr

Bei Bauarbeiten von Autobahnbrücke gestürzt: 32-Jähriger tödlich verletzt

Während Arbeiten an der Autobahnbrücke der A7 zwischen Nörten-Hardenberg und Lütgenrode, welche über die Bundestraße 446 führt, stürzte ein 32-Jähriger Mann mehrere Meter in die Tiefe. Der Mann aus dem Landkreis Uelzen wurde bei dem Sturz schwerstverletzt und reanimationspflichtig. Mit einem Rettungshubschrauber wurde er in ein Göttinger Krankenhaus transportiert. Er verstarb kurz darauf an den Folgen seiner Verletzungen.
Die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Sturzes dauern an. Eine mögliche fehlerhafte Sicherung der Baustelle kann nicht ausgeschlossen werden. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt liegen allerdings keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor. Zur weiteren Prüfung der Umstände wurde das Gewerbeaufsichtsamt und die Berufsgenossenschaft beteiligt.Mü










20.10.2021 • 09:00 Uhr

Waldarbeit auf dem Heber: Der richtige Umgang mit der Fällung von Schadholz - Professionelles Sicherheitstraining für Waldbesitzer

Arbeitsschutz und Arbeitstechniken bei der Waldarbeit standen am gestrigen Dienstag im Mittelpunkt eines spannenden Sicherheitstrainings durch ein professionelles Team der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) in einem Waldstück von Herbert Probst (Ackenhausen) auf dem Heber. Gut zwei Dutzend Waldbesitzer waren der Einladung der lokalen Forstinteressantschaft gefolgt. Bei dem mehrstündigen Training ging es vor allem um die zu beachtende Arbeitssicherheit und die Anwendung verschiedener Techniken beim Fällen von Schadholz. Beeindruckend das Fällen von Totholzbäumen mit der Seilwinde, einem ferngesteuerten Schlaghammerkeil und dem Harvester von Markus Neumann aus Gehrenrode. Den Abschluss dieser beeindruckenden Lehrstunde in professioneller Waldarbeit bildete dann eine freundliche Einladung von Herbert Probst in sein "Museum" in Ackenhausen. Hier wurde zünftig bei fantastischer Bratwurst und Glühwein Gemeinschaft gepflegt. Albert Bohnsack bereicherte diesen Event der Waldbesitzer mit vier stimmungsvollen Liedern auf seinem Kornett. Auch hier intonierte Bohnsack die LaGa-Fanfare. red /

Die Bilder dokumentieren Szenen der Sicherheitstrainings im Wald auf dem Heber und vom geselligen Abschluss im "Museum" von Herbert Probst in Ackenhausen. Fotos/Video: Fis
















20.10.2021 • 08:35 Uhr

Northeim: Mahnwache für eine Unschuldige, die sterben musste - Denkanstösse

Es ist äußerlich ruhig geworden um den so genannten Mord am Maisfeld in Northeim (wir berichteten). Die Ruhe trügt. Beunruhigt sind weiterhin nicht wenige Menschen in Northeim und über die Stadtgrenzen hinaus über die Tragik des Schicksals der getöteten Elisabeth T. Jetzt soll erstmals öffentlich an ihr Leid erinnert werden. Mitfühlende Menschen haben sich dazu entschlossen. Sie haben für kommenden Samstag in Nordheim eine Mahnwache angekündigt. Sie findet am Samstag, 23. Oktober, ab 11 Uhr in der Northeimer Innenstadt an der Ecke Breite Straße/Markt statt. Es sollen Plakate gezeigt werden. Darauf soll auf das traurige Geschehen aufmerksam gemacht werden. Außerdem sollen Denkanstösse vermittelt werden. Damit sich solch eine Tat nicht wiederholt. In öffentlichen Aufrufen wird erklärt, dass Sympathisanten bei der Mahnwache "gern gesehen" sind. red










20.10.2021 • 08:25 Uhr

Verband fordert Impfpflicht für Bewohner von Seniorenheimen und droht mit Hausverbot

Der Bundesverband der kommunalen Senioren- und Behinderteneinrichtungen fordert eine Corona-Impfpflicht für Menschen in Senioren- und Pflegeheimen. Der Vorsitzende Alexander Schraml sprach sich in einem Interview mit dem «RedaktionsNetzwerk Deutschland» (Mittwoch) für eine bundesweit einheitliche Rechtsgrundlage aus, wonach «Bewohnerinnen und Bewohner nur bei Impfschutz aufgenommen und Besuchende nur bei Impfschutz zugelassen werden dürfen». Ausnahmen sollte es nur für Menschen geben, bei denen es medizinische Bedenken für eine Impfung gibt.

Bei wiederholtem Verstoß gegen coronabedingte Regelungen müsse auch «ein Hausverbot für Besucherinnen und Besucher zulässig sein», sagte der Verbandsvorsitzende. In dem Verband haben sich nach eigenen Angaben 57 kommunale Einrichtungsträger mit rund 300 Pflegeeinrichtungen zusammengeschlossen.epd











19.10.2021 • 20:45 Uhr

Personen und Persönlichkeiten: Umstrittene LaGa-Personalie löst juristische und politische Reaktionen aus

Die Umstände einer personellen Veränderung einer Leitungsfunktion innerhalb des Managements der Landesgartenschau gGmbH Bad Gandersheim zeitigt wie erwartet juristische und politische Konsequenzen. Nach einer Entscheidung des Aufsichtsrates war der bisherigen Marketingleiterin die Leitungsfunktion entzogen worden. Die Umstände werden unterschiedlich von den Beteiligten interpretiert und kommentiert. Das hat einen juristischen Streit ausgelöst. Die umfangreiche eingebrachte Klage wird in erster Instanz in öffentlicher Sitzung vor dem Arbeitsgericht in Göttingen ausgetragen. Ein der betroffenen Persönlichkeit sehr nahestehender Rechtsanwalt hat in dem Streitfall unmissverständliche Positionen deklariert.

Eine erstes Statement dazu liegt dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group vor.

Die politische Dimension der Personalie ergibt sich aus der Tatsache, dass die betroffene Persönlichkeit bei der vergangenen Kommunalwahl am 12. September 2021 als Bürgermeisterkandidatin für Bündnis90/Die Grünen gegen die amtierende Bad Gandersheimer Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende der Landesgartenschau gGmbH antrat. In Kreisen der Grünen und in der CDU auf Stadtverbandsebene und Kreisebene ist der Umgang mit der betroffenen Persönlichkeit kritisiert worden. Diese Kritik nimmt ausdrücklich Kommunalpolitiker im LaGa Aufsichtsrat in den Fokus.red










19.10.2021 • 20:05 Uhr

Bad Gandersheimer Stadtpolitik: Erste Personalien stehen so gut wie fest - Erstmals drei Vize-Bürgermeister - Favoriten Albig, Klein und Lohmann

In knapp drei Wochen, exakt am 4. November 2021, soll sich der neue Stadtrat in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim konstituieren. In dieser ersten Sitzung ist mit Personalentscheidungen zu rechnen. Dabei geht es um die stellvertretenden Bürgermeister. In interfraktionenellen Gesprächen soll darüber eine prinzipielle Einigkeit erzielt worden sein. Man wolle einen dritten Vize-Bürgermeister einführen. Diese Harmonie bezieht sich jedoch nur auf die Absicht, für die nächsten fünf Jahre wieder mit drei stellvertretenden Bürgermeister/innen das repräsentative Geschäft abzuwickeln.

Bei den gegenwärtig mit Sicherheit gehandelten Kandidatinnen und Kandidaten besteht jedoch keine Einheitlichkeit in den Fraktionen. SPD und CDU favorisieren jeweils ihre bekannten Persönlichkeiten mit Karin Albig und Ingrid Lohmann. Sie waren bereits in der vergangenen Legislaturperiode Vertreterinnen von Bürgermeisterin Franziska Schwarz. Bei dem dritten zu besetzenden Posten kommt erstmals ein Mann im neuen Triumvirat der Vertreter ins Spiel.

SPD und CDU sollen sich auf den neuen Ratsherrn Pastor Gerry Klein verabredet haben. Gemeinsam mit der Gruppe der drei Unabhängigen im Rat, die Klein vorschlagen wollen, dürfte seine Wahl als neuer dritter Vize-Bürgermeister sicher sein.

Bündnis 90/Die Grünen im Stadtrat sind wohl mit Albig und Lohmann einverstanden, nicht aber mit Klein. "Einen Vertreter des Glaubenszentrum in der offiziellen Vertretung der Stadt als Vize-Bürgermeister lehnen wir ab", bezog Ratsherr Oliver Brzink klar Stellung. Und er deutete an, bei der Wahl eines dritten Vertreters möglicherweise Ratsherr Heinrich Hohls als Alternative anzubieten. Brzink sprach sich weiterhin dagegen aus, im Glaubenszentrum Ratssitzungen abzuhalten. Dieses Angebot war vom neuen Ratsherr Pastor Klein, der Jahrzehnte die Bibelschule im Glaubenszentrum leitete, in Vorschlag gebracht worden.
red/Fotos: Fis WMG














19.10.2021 • 19:48 Uhr

„Das Aufgabengebiet ist wirklich sehr vielfältig, immer wieder neu und spannend.“ - Interview mit Anneli Rodemann-Sommer

Das nachfolgend dokumentierte Interview wurde geführt von den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Northeim, welche im Rahmen des Bündnis „Politik braucht Frauen“ nachgefragt haben. Heute bei Anneli Rodemann-Sommer, Radio-Fernsehtechnikermeisterin.

Vita
Ich bin 1955 geboren, 9 Jahre in Hannover aufgewachsen, dann zogen meine Eltern nach Nörten-Hardenberg und ich besuchte das Mädchen-Gymnasium in Göttingen. Das Gymnasium verließ ich mit dem Sec. II-Abschluss nach der 10. Klasse, weil mein Interesse an lateinischen Übersetzungen von Julius Caesar und Interpretationen von Schiller und Goethe recht gering war. Mein Interesse lag im mathematisch-technischen Bereich. Nachmittags zog es mich immer in die Radio- und Fernsehwerkstatt im elterlichen Fernsehgeschäft, wo mich Technik und Mechanik begeisterte. Mein Vater besorgte mir auf meinen Wunsch hin eine Ausbildungsstelle zum Radio- und Fernsehtechniker in Göttingens größter Werkstatt. Ich denke, ohne die Beziehung meines Vaters hätte ich wahrscheinlich Anfang der 70-er Jahre keine Ausbildungsstelle in einem Männerberuf bekommen. Als erstes Mädel zwischen 20 männlichen Kollegen in der Ausbildungswerkstatt und auch in der gewerblichen Berufsschule war ich damals vermutlich auch Vorreiterin zu dem, was heute „Frauen in MINT-Berufen“ sind. Nach der Lehre wechselte ich in den elterlichen Betrieb. 1977 besuchte ich die einjährige Meisterschule in Hildesheim, wieder nur unter männlichen Kollegen und kam 1978 als einzige Radio-Fernsehtechnikermeisterin in Niedersachsen als Werkstattleiterin in den Familienbetrieb zurück. Zusätzlich leitete ich unser Göttinger Geschäft.

Wann und wie begann ihr politisches Engagement?
Gab es einen Schlüsselmoment?

Anneli Rodemann-Sommer:
Mein Vater war viele Jahre Ratsherr und Kreistagsmitglied. Man könnte sagen, wir waren schon immer ein politischer Haushalt. Es gab einen Schlüsselmoment, der mir rückblickend sehr in Erinnerung geblieben ist. Ich hatte da-mals 2 Jungs in meiner Klasse, die sehr intelligent waren und eigentlich auch aufs Gymnasium gehörten. Deren Familien konnten sich aber weder die Fahrkarten noch die Schulbücher leisten, so blieben diese Jungs in Nörten-Hardenberg auf der Schule. Ich empfand das damals als sehr ungerecht. Dass man hier ansetzen muss, um Chancengleichheit für alle sicherzustellen und dass Bildung nicht an finanziellen Grenzen scheitern darf, war mir also sehr früh bewusst geworden. Außerdem herrschte bei uns zu Haus der Grundsatz, dass alle Menschen gleich sind, ob arm oder reich, weiß oder schwarz. Ich bin gegen jede Form der Ungleichbehandlung und wollte etwas tun.
Mit 17 Jahren bin ich dann in die Junge Union eingetreten. Unsere Gruppe war damals auch auf Kreisebene sehr aktiv. Als ich mit 21 Jahren nach Hildesheim zur Meisterschule ging und danach wieder voll in den Familienbetrieb einstieg, endete erst einmal mein politisches Engagement.
Zurück in die Politik ging der Weg dann mit 35 Jahren über den Ortsrat. Mit 36 Jahren kam unser Sohn und mit 41 dann noch unsere Tochter zur Welt. Diverse Ämter in Elternvertretung, Vorsitzende des Schulfördervereins und des Schulelternrates kamen dann hinzu. In Summe bin ich jetzt die letzten 30 Jahre kommunalpolitisch aktiv.

Wie sind Ihre Erfahrungen im politischen Geschäft?

Anneli Rodemann-Sommer:
Der Diskurs ist wichtig. Es gibt immer verschiedene Blickwinkel und Standpunkte zu einer Fragestellung und es ist wichtig, einander zuzuhören und gegenteilige Meinungen auszuhalten und auszutauschen. Nur so lässt sich ein guter Kompromiss finden, der am Ende auch das beste Ergebnis für die Bürger der gesamten Gemeinde ist. Umfassende Informationen und Sachkenntnis sind aber immer die Voraussetzung für Entscheidungen.

Anneli Rodemann-Sommer:
Wie unterscheiden sich weiblicher und männlicher Politikstil?
Meiner Erfahrung nach gibt es keine wesentlichen Unterschiede. Dass Frauen nach Sitzungen eher auf direktem Wege nach Hause zur Familie gehen, während Männer vielleicht noch auf ein „Feierabend-Getränk“ zusammensitzen, finde ich eher unwesentlich. Dass dabei auch mal politische Debatten fortgeführt werden, kann passieren, auch wenn das zumindest meiner Meinung und Erfahrung nach eher nicht mehr die Regel ist.

Was muss sich verändern, damit sich mehr Frauen in Parlamenten engagieren?

Anneli Rodemann-Sommer:
Ich persönlich glaube, wir müssen einfach mehr Interesse wecken, dass Kommunalpolitik ein wunder-barer Ansatzpunkt ist, die Gemeinschaft und den Ort zum Positiven zu verändern. Vielleicht sollten wir mehr darüber sprechen, welche Erfolge das kommunalpolitische Engagement bringt und wie Fragestellungen im Sinne der Gemeinschaft gelöst werden.
Außerdem ist es einfach eine Zeitfrage für Frauen - Beruf, Familie, politische Sitzungen. Die Vor-/ Nachbereitung dauert einfach seine Zeit, wenn man seine Aufgabe ernst nimmt, da nach wie vor Kinder, Familie und Haushalt immer noch vorrangig die Themen der Frauen sind. Das alles unter einen Hut zu bringen, ist sicherlich ein Faktor, an dem angesetzt werden müsste, um allen Aufgaben gerecht werden zu können.

Was würde sich verändern, wenn die Parlamente paritätisch besetzt werden?

Anneli Rodemann-Sommer:
Auf jeden Fall würden sich neue Sichtweisen ergeben, die am Ende des Tages jede*r aufgrund eigener Erfahrungen oder Überlegungen so mit sich bringt. Damit entsteht eine Meinungsvielfalt, die im Diskurs zu guten Lösungen für die Gemeinschaft führt.

Was sollten interessierte Frauen noch wissen, was ist für Sie noch wichtig?

Anneli Rodemann-Sommer:
Ich möchte gerne jede Frau ermuntern, sich bei Rats- oder Ausschusssitzungen einfach mal dazuzusetzen oder in eine Parteiveranstaltung zu gehen. Natürlich ist es schwierig, beim ersten Mal sofort Anschluss zu finden, aber wenn man dabei ist, ist der erste Schritt getan. Wir haben alle so viele Möglichkeiten unseren Lebensraum um uns herum mitzugestalten – angefangen von „Wo kommt das nächste Baugebiet hin?“ über „Wie können wir Betreuungsplätze für Kinder sicherstellen“ über „Welche Industrie möchten wir hier bei uns haben, auch um Arbeitsplätze zu schaffen?“ hin zu „Welche personellen/finanziellen Entscheidungen treffen wir zur Entwicklung unserer Kommune und warum?“. Das Aufgabengebiet ist wirklich sehr vielfältig, immer wieder neu und spannend.
Für mich ist das die ideale Möglichkeit für die Gemeinschaft Dinge mit zu entwickeln und zu verbessern. So gestalten wir auch die Welt von morgen für unsere Kinder mit.













19.10.2021 • 18:43 Uhr

Feueralarm in der Uslarer Altstadt

Eine Rauchentwicklung sorgte am Montagabend für den Einsatz der Uslarer Feuerwehr in der historischen Altstadt. Anwohner meldeten gegen 18:29 Uhr massiven Brandgeruch sowie eine Rauchentwicklung aus einem leerstehenden Haus in der Pastorenstraßen.
Beim Eintreffen konnte die gemeldete Lage bestätigt werden, daraufhin verschafften sich die Einsatzkräfte Zugang zum Gebäude und konnten bei weiterer Erkundung einen Schwelbrand als Auslöser der Rauchentwicklung lokalisieren. Der umliegende Bereich wurde mittels Wärmebildkamera kontrolliert und das Brandgut nach draußen verbracht.
Die rund 20 Kräfte von Feuerwehr und Polizei konnten ihren Einsatz nach rund zwei Stunden beenden.ja/Foto: Joel Fröchtenicht










19.10.2021 • 18:39 Uhr

Bad Gandersheim: Fließt das Heilmittel Sole wieder?

Während Anfang letzter Woche das Heilmittel Sole aus dem Brunnenhäuschen in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim noch über Schlauchleitungen in einen Schacht und von dort in die Gande gepumpt wurde (wir berichteten), gibt es hier Fortschritte zu vermelden. Die Umleitung in die Gande wurde nun unter der Holzbrücke weiter verlängert und dann gegenüber dem Brunnenhäuschen über einen provisorischen Anschluss wieder in das Leitungsnetz gepumpt. Warum nicht auf kurzem Weg mittels Schlauchbrücke der Kurparkweg gekreuzt wird, lässt sich damit erklären, dass sich in der Nähe Seniorenheime und Kliniken befinden und hier keine Stolperfallen aufgebaut werden sollten. Wie auf dem Foto zu erkennen ist, wird der Weg gerne auch von Menschen mit Gehhilfen genutzt. Danke an die Stadtwerke für so viel umsichtiges Handeln und hoffentlich ebenso bei der Solezuführung zum Hallenbad. Natürlich ist es nur ein Provisorium und Sole gefriert vielleicht nicht so schnell, aber mit Temperaturen gegen 0 ° C und darunter ist weiter in dieser Jahreszeit zu rechnen. red/ Foto: WK

















19.10.2021 • 17:44 Uhr

Benjamin Brzink, Ex-Wahlkampfassistent von grüner Bürgermeisterkandidatin, wird beim LaGa-Fotowettbewerb Zweiter

Motiv "Candyland" gewinnt bei "Kleines ganz groß - Natur als Makroaufnahme

Die Begeisterung für den 6. Fotowettbewerb war riesig: Über 180 Fotos erreichten die Landesgartenschau Bad Gandersheim – so viele noch nie! Eine schwere Entscheidung also für Jury (Benno Löning, Gastronom, Frank Terhorst, LaGa-Pressesprecher, Kalteen Klein/Oberschule Bad Gandersheim).

Gewonnen hat den Wettbewerb Cornelia Koppe aus Höxter. Ihr gelang das Bild einer pollenbeladenen Biene in einer Bonbon-rosaroten Blüte, dem die Jury spontan den Titel „Candyland“ verlieh. Platz zwei teilen sich Benjamin Brzink aus Bad Gandersheim mit „Libelle“ und Dirk Dassler aus Einbeck mit „Trompetenflechten“. Den vierten Platz belegt Rita Speh aus Bad Salzdetfurth mit „Kleine Schnecke“.

Spannender Hintergrund:
Benjamin Brzink war der engagierteste Wahlkampfassistent im vergangenen Bürgermeister-Wahlkampf in Bad Gandersheim von Grit Arndt, Ex-Bürgermeisterkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, die außerdem Marketingchefin bei der LaGa war.


Wichtig:
Der neue Fotowettbewerb der LAGA läuft bereits. Noch bis zum 12. Dezember können Fotofreunde ihre Bilder zum Thema „Waldbaden – So bunt kann grün sein“ einschicken.
Alle Infos auf der Homepage der Landesgartenschau unter:
https://laga-bad-gandersheim.de/fotowettbewerbe/















19.10.2021 • 17:16 Uhr

Betäubungsmittelhändler bei Drogenfahrt festgestellt

Ein 18-jähriger Hildesheimer Autofahrer wurde am Montagnachmittag, 18. Oktober 2021, gegen 15:15 Uhr, durch Beamte der Schützenwiese im Bereich des Hohnsens einer Verkehrskontrolle unterzogen.

Hierbei ergaben sich Hinweise auf eine Beeinflussung durch Betäubungsmittel, wobei der Konsum von Marihuana eingeräumt wurde. Dies ist nicht der erste Verstoß des Mannes, war er in der Vergangenheit bereits wegen einer gleichen Tat polizeilich bekannt geworden.

Weiterhin wurden bei ihm und im Fahrzeug diverse Utensilien festgestellt, die auf einen Handel mit Betäubungsmitteln hinwiesen.

Im Rahmen einer im Anschluss durchgeführten Durchsuchung seiner Person, des Fahrzeugs, sowie seiner Wohnung fanden sich, neben einer Feinwaage, eine dreistellige Anzahl szenetypischer Klemmleistenbeutel, Scheingeld in entsprechender Stückelung, sowie weitere Rauschmittel.

Diesbezüglich erwarten den jungen Mann wegen der Drogenfahrt nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren, wobei das Bußgeld wegen der Wiederholungstat im vierstelligen Bereich liegen dürfte, sowie ein Strafverfahren wegen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln.hoh











19.10.2021 • 17:12 Uhr

Kreisvolkshochschule Northeim: Sportlich bewegt durch den Herbst

Die Kreisvolkshochschule Northeim (KVHS) bringt Schwung in den Herbst. Auch diesmal stehen wieder attraktive Bewegungsangebote auf dem Programm.

Der Kurs „Fitness-Tanz“ mit sechs Terminen beginnt am 2. November von 9.30 bis 11 Uhr in der KVHS, An der Schule 2, in Drüber. Er ist ein lebendiges, lebensfrohes Workout für das Herz-Kreislauf-System. Die Intensität der Bewegungen bestimmen die Teilnehmenden selbst. Der Kurs ist deshalb für jede Altersgruppe geeignet.

Ein Aufbauseminar zum Thema Qigong und traditionelle chinesische Medizin findet am 6. November von 10 bis 16 Uhr an gleicher Stelle statt. Angeboten werden Vertiefung und Verfeinerung der Energiearbeit im Qigong. Ausgehend von der Einheit von Körper, Seele und Geist soll die eigene körperliche und energetische Sensibilität und die Wahrnehmung des Qi-Fluss in Qigong-Übungen weiterentwickelt werden.

Einen Schnupperkurs „Yoga am Nachmittag“ mit sechs Terminen bietet die KVHS ab dem 18. November von 13 bis 14 Uhr an. Er findet in der KVHS in Northeim, Wallstraße 40, statt. Der Kurs ist für die gedacht, die nicht viel Zeit haben, Yoga gerne ausprobieren oder auffrischen wollen.

Ein Online-Kurs „Tabata“ beginnt am 29. November von 17 bis 17.45 Uhr im Internet. Tabata ist ein hochintensives Intervalltraining (HIIT). Seine Grundlage ist die Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining Diese Trainingsmethode eignet sich für alle, die Körperfett verringern und ihre allgemeine Ausdauer verbessern möchten.

Ausführliche Kursbeschreibungen gibt es online unter kvhs-northeim.de. Anmeldungen dort oder schriftlich an die KVHS. Infos auch unter Telefon 05551/708-8210.










19.10.2021 • 17:06 Uhr

Schlechte Nachricht für Schüler: Maskenpflicht in Schulen ab dritten Klassen bleibt zunächst bestehen

Gesundheitsministerin Behrens weiß: Infektionsgeschehen wird nach Ferien ansteigen

Derzeit melden die Behörden für Niedersachsen eine entspannte Corona-Lage. Dennoch sei Vorsicht geboten: Nach den Herbstferien könnte die Zahl der Infizierten wieder steigen.

Die Gesundheitsbehörden in Niedersachsen rechnen für die Zeit nach den Herbstferien wieder mit mehr Ansteckungen durch das Coronavirus. Doch aufgrund der hohen Impfquote sei die Situation eine ganz andere als noch vor einem Jahr, sagte der Präsident des Landesgesundheitsamtes, Fabian Feil, am Dienstag in Hannover. Es sei mit erheblich weniger schweren Verläufen und weniger Krankenhausaufenthalten zu rechnen. Gleichwohl erneuerte er seinen Appell an Ungeimpfte: «Lassen Sie sich impfen, Sie schützen sich und andere.»

Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) zufolge haben derzeit 80,3 Prozent der über Zwölfjährigen in Niedersachsen eine Erstimpfung erhalten. 76,2 Prozent dieser Menschen seien vollständig geimpft. In den Krankenhäusern und auf den Intensivstationen sei die Lage
entspannt. Allerdings seien rund 95 Prozent der Covid-Patienten ungeimpft. Insgesamt sei die Lage «sehr stabil und gut kontrollierbar». Bis auf die Landkreise Cloppenburg und Gifhorn liege
die Inzidenz in allen Kreisen unter 100. In keinem Landkreis sei eine Warnstufe ausgegeben worden.

Mit Blick auf die Ende November auslaufenden Ausnahmeregelungen zur epidemischen Lage sagte Behrens, es sei zunächst Aufgabe des Bundestages, diese Regelungen zu verlängern oder zu verändern. Sie könne sich jedoch nicht vorstellen, dass es bei 1,5 Millionen ungeimpften Menschen in Deutschland keine Regeln geben werde. Sollte es keine Entscheidung des Bundesparlaments geben, könne das Land Niedersachsen aufgrund föderaler Strukturen eigenständig handeln.epd











19.10.2021 • 12:44 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Zwei Neuinfektionen, 10 Genesene, Inzidenz bei 41,0

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 3.177 (+2) Corona-Infektionen bekannt geworden. 3.035 (+10) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 41,0 (54 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 2,3, die Intensivbetten sind zu 3,6 Prozent belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 80 (-10) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 6 (0),
Bodenfelde 1 (0),
Dassel 5 (0),
Einbeck 14 (0),
Hardegsen 4 (0),
Kalefeld 0 (0),
Katlenburg-Lindau 5 (-2),
Moringen 1 (-2),
Nörten-Hardenberg 6 (+1),
Northeim 35 (-8) und

Uslar 3 (+1) stammen.
Aufgrund eines technischen Fehlers wurde am Vortag in Northeim und in Uslar jeweils eine Person zu viel erfasst. Der Erfassungsfehler wurde mit der heutigen Meldung berichtigt.
Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 62 (0) Personen verstorben.
Mit einer ersten Impfdosis wurden 96.158 Personen oder 73,0 % geimpft. Vollständig geimpft wurden bisher 91.937 Personen oder 69,8 %. (Stand 14.10.2021)
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus











19.10.2021 • 12:19 Uhr

Göttinger Wissenschaftler fordern Reform des Abstammungsrechts

Familienrechtler der Universität Göttingen haben die künftige Bundesregierung und den Bundestag aufgefordert, das Abstammungsrecht zu modernisieren. Das Abstammungsrecht sei stark reformbedürftig, heißt es in dem am Dienstag verbreiteten Aufruf. Es werde den Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin sowie den sehr unterschiedlichen Familienformen und Eltern-Kind-Konstellationen nicht gerecht.

Zudem enthalte das gegenwärtige Abstammungsrecht inhaltliche Systembrüche und Ungleichheiten im Falle einer Samenspende, hieß es weiter. Es sei lückenhaft, inkohärent sowie in manchen Teilen sogar verfassungswidrig. Trotz grundlegender wissenschaftlicher
Forschungsarbeiten und trotz bestehender umfangreicher Vorarbeitensei der Gesetzgeber untätig geblieben.

Nach Ansicht der Wissenschaftler stellt das geltende Recht keine angemessenen Regelungen für die rechtliche Eltern-Kind-Zuordnung zur Verfügung. «Die gegenwärtige Rechtslage wirkt sich für betroffene Familien und insbesondere für die Kinder oft gravierend aus», sagte der Initiator des Aufrufs, Philipp Reuß. Das Abstammungsrecht habe elementare Bedeutung, da es das rechtliche Eltern-Kind-Verhältnis begründe und unmittelbare Bedeutung für viele weitere wichtige Rechtsfragen im Leben von Eltern und Kind habe, zum Beispiel für die elterliche Sorge, den Unterhalt, die Staatsangehörigkeit sowie das Erbrecht.epd










19.10.2021 • 12:12 Uhr

CDU-Kreistagsfraktion verabschiedet ihre ausscheidenden Mitglieder auf Rittergut Friedrichshausen

Auf ihrer letzten Sitzung würdigte die noch bis zum 31. Oktober amtierende CDU-Fraktion im Northeimer Kreistag ihre in der Wahlperiode 2021/2026 ausscheidenden Mitglieder. Auf Einladung des nicht wieder angetretenen stv. Landrates Dr. Bernd von Garmissen fand die Verabschiedung auf dem seit 812 n. Chr. im Familienbesitz derer von Garmissens befindlichen Rittergut Friedrichshausen statt.

Das Rittergut Friedrichshausen wurde urkundlich das erste Mal im Jahre 812 erwähnt und ist seit dem Stammsitz der Familie von Garmissen. Umso würdiger erschien dieses Gut als angemessener Tagungsort zur Ehrung der aus der CDU-Fraktion ausscheidenden Mitglieder, zu denen unter anderem Dr. von Garmissens selbst gehört. Er war lange Zeit für das Wohl des Landkreises im Kreistag engagiert und zuletzt in die Position des stv. Landrates des Landkreises Northeim gewählt worden. Dr. von Garmissen wechselt auf das Amt des Direktors der Landwirtschaftskammer Niedersachsen mit Sitz in Oldenburg und verzichtete deshalb auf eine erneute Kreistagskandidatur.

Ebenso trat der frühere Gemeindedirektor Katlenburg-Lindaus nicht wieder zur Wahl an; Karl-Heinz Hagerodt. Seine Themenschwerpunkte waren die Feuerwehren im Landkreis sowie das ehrenamtliche Engagement und dessen Förderung sowie der Ausbau des Radverkehrs im Landkreis als Bestandteil einer klimafreundlichen Verkehrswende.

Auch Christel Eppenstein, die seit über 20 Jahren im Wirtschaftsausschuss des Landkreises Northeim tätig war, zuletzt als Vorsitzende, sowie den Landkreis in vielen Stiftungen vertrat gehört zum Kreis der nicht wieder angetretenen. Sie war in der letzten Wahlperiode stv. Kreistagsvorsitzende.

Und auch eine weitere Frau verlässt die Fraktion. Elisabeth Behrens aus Hardegsen, ihres Zeichens Mitglied im Sozialausschuss des Landkreises und Sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion.

Zum Abschluss wurden zwei Bad Gandersheimer Kreistagsabgeordnete feierlich verabschiedet. Mit Timo Dröge verlässt der langjährige Finanzpolitische Sprecher der Fraktion den Northeimer Kreistag. Auch der Bad Gandersheimer Kreistagsabgeordnete Rudolf Hermes der seit 49 Jahre Mitglied des Kreistages sowie des Gandersheimer Stadtrates, Mitglied des Landtages und in vielen Ausschüssen und Stiftungen tätig war geht in den Wohlverdienten Ruhestand. Mit 49 Jahren Kreistagstätigkeit dürfte er einer der am längsten amtierenden Kommunalpolitiker Niedersachsens sein.

„Wir bedanken uns für ihr Engagement und ihren Einsatz für unseren Landkreis. Mit ihrem Ausscheiden verliert nicht nur unsere Fraktion, sondern der gesamte Kreistag verdiente und erfahrene Mitglieder.“ so Heiner Hegeler noch amtierender Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion. red/ Foto: David Artschwager











19.10.2021 • 10:59 Uhr

Über- und Einblicke bei der Naturbad-Baustelle als LaGa-Großprojekt in Bad Gandersheim

Ja, es geht voran. Hier ein aktueller Situationsbericht bei den Bauhaben des Millionen-Projektes Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim. Dipl.Ing. Wilhelm Kühne reportiert, interpretiert und kommentiert:

Vor dem Eingang des Solebades an der Hildesheimer Straße ist ein Baustellenschild mit beteiligten Firmen aufgestellt. Darauf befindet sich auch ein Lageplan, der erkennen lässt, wo das integrierte Nichtschwimmerbecken mit 315 Quadratmeter und benachbart das tiefere Schwimmerbecken mit 440 Quadratmeter aus Fertigteilelementen entsteht. Dazwischen ist auf den aufgestellten Wänden ein Holzdeck mit 60 Quadratmeter geplant. Auch das Sprungbecken mit 172 Quadratmeter zeichnet sich deutlich ab. Auf dem veröffentlichten Planausschnitt der Infotafel sind noch die zwischenzeitlich abgebrochenen Sprungtürme und auch die einst geplante und heiß diskutierte Hangrutsche zu erkennen. Vor den beschriebenen Becken, dort wo der Bagger steht, entsteht nach Plan ein ca. 350 Quadratmeter Pflanzenfilter und an den Beckenrändern im Bildvordergrund, L-förmig, ein Bohlensteg. Ein über Jahrzehnte eifriger Nutzer des alten Soleschwimmbades vertraute mir an, dass er kürzlich einen Blick auf die Baustelle haben konnte und ihm Bauleute sagten, es wird ganz schön eng mit der Fertigstellung. Hier wird auch von außen hörbar länger und oft samstags noch gearbeitet.

So hatte es LaGa-Geschäftsführerin Ursula Stecker gegenüber dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group ausdrücklich bekräftigt und damit frühere Aussagen des LaGa Managements bestätigt.

Wenn man den Wanderweg hinter der Eterna, außerhalb der LaGa-Baustellen, die Treppen hoch wandert und durch das wunderschöne Herbstlaub blickt, eröffnen sich dem interessierten Betrachter diese Einblicke. Demnächst dann auch ohne Laub auf den Bäumen, offenbart sich, dass noch sehr, sehr viel zu tun ist und hoffentlich keine winterliche Unterbrechung den Baufortschritt stoppt. red/ Fotos: WK















19.10.2021 • 10:41 Uhr

Kreiensen: Lecker Kaffee trinken und Kuchen genießen ohne Maske und Abstand - Vorteil der "G2"-Corona-Regel

Endlich wieder ein leckeres Frühstück oder heißen Kaffee mit einem Stück Torte in einem Café genießen. Ganz ohne die lästigen Beschränkungen wie beispielsweise mit Maske und Abstand halten. Die neue Corona-Regel "G2" macht es möglich. Ihre Anwendung ist auf dem Vormarsch. So beispielsweise in Kinos, Restaurants oder wie jetzt entdeckt im "Röschencafé" in Kreiensen (gehört zu Einbeck). Was genau für den Gast jetzt gilt dokumentiert ein Hinweisschild für die "lieben Gäste".

"G2" bedeutet, dass Ungeimpfte von dem Vorteil eines barrierefreien längeren Aufenthaltes in Kinos, Restaurants und Cafés nicht profitieren dürfen. Darüber wird weiter heftig diskutiert - auch in Kreiensen. red












19.10.2021 • 10:21 Uhr

Autofahrer mit Laserpointer geblendet - Polizei alarmiert und sie ermittelt

Im Bereich der Weserufers in Beverungen haben offenbar Jugendliche vorbeifahrende Fahrzeuge mit einem Laserpointer geblendet. Die Polizei Höxter hat Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen.

Der Vorfall ereignete sich bereits am Donnerstag, 14. Oktober. Gegen 19 Uhr verständigte ein Autofahrer die Polizei: Er sei mit seinem Pkw vom Wesercenter über die Weserstraße gefahren. In Höhe des Weserufers sei er dann durch seinen Rückspiegel von einem grünen Laserpointer geblendet worden. Er habe dann auf einer Parkbank am Weserufer eine Gruppe mit mehreren Jugendlichen gesehen, die mit einem Laserpointer auf Pkw geleuchtet hätten.

Im Zuge der umgehend eingeleiteten Fahndung konnten allerdings keine Personen mehr angetroffen werden. Daher bittet die Polizei nun um Hinweise von möglichen Zeugen unter der Telefonnummer 05271/962-0. /nig










19.10.2021 • 10:14 Uhr

Medienradar: «Spiegel» veröffentlicht Teile der Ippen-Recherche zu Springer-Verlag - Springer-Boss Döpfner verteidigt Ex-Bildchef Reichelt - " Letzte mutige Journalist"

Der «Spiegel» hat Teile der zuvor zurückgehaltenen Recherche des Ippen-Investigativteams zu vermeintlichem Machtmissbrauch im Medienhaus Axel Springer veröffentlicht. Der Fokus des am Montagabend online veröffentlichten Artikels liegt auf dem Umgang des ehemaligen «Bild»-Chefredakteurs Julian Reichelt mit ihm unterstellten Frauen. Reichelt war am Montag von seinen Aufgaben entbunden worden. Grund war die Erkenntnis des Springer-Vorstands,
dass Reichelt Privates und Berufliches auch nach dem im März abgeschlossenen Compliance-Verfahren gegen ihn nicht klar getrennt hat.

Vor der Bekanntgabe der Entscheidung des Axel-Springer-Vorstandes war öffentlich geworden, dass die Spitze der Verlagsgruppe Ippen eine für Sonntag geplante Berichterstattung zu vermeintlichen Missständen in der Verlagsgruppe Axel Springer gestoppt hatte. Das Ippen-Investigativteam protestierte dagegen. Ein Verlagssprecher erklärte dazu, das Unternehmen müsse als Mediengruppe im direkten Wettbewerb mit der «Bild» «sehr genau darauf achten, dass nicht der Eindruck entsteht, wir wollten einem Wettbewerber wirtschaftlich schaden». Eine Beeinflussung durch Springer habe es nicht gegeben.

In der nun vom «Spiegel» veröffentlichten Recherche heißt es, Reichelt habe sich «häufig nach demselben Muster» jungen Frauen in seiner Redaktion angenähert. So habe er sie für ihre Arbeit gelobt, ihnen verantwortungsvolle Aufgaben anvertraut oder in Positionen eingesetzt, für die sie nicht geeignet waren. Diese Bevorteilung sei allerdings oft mit einem sexuellen Verhältnis zu den Frauen verbunden gewesen. Eine der Frauen litt der Recherche nach so unter dem Druck einer ihr übertragenen Position und den Kommentaren im Kollegium, sie habe den Job nur wegen ihrer Beziehung zum Chef bekommen, dass sie sich in psychiatrische Behandlung begab.

Zudem zitierte der «Spiegel» eine Nachricht des Vorstandsvorsitzenden Mathias Döpfner an den Schriftsteller Benjamin von Stuckrad-Barre. An dem Tag der Nachricht habe Reichelt einen
Kommentar verfasst, in dem er die Corona-Maßnahmen als Beleg für einen willkürlichen Staat bezeichnete. Döpfner habe daraufhin geschrieben, Reichelt sei «halt wirklich der letzte und einzige Journalist in Deutschland, der noch mutig gegen den neuen DDR Obrigkeits-Staat aufbegehrt». Die meisten anderen Journalisten seien zu Propaganda-Assistenten geworden. Stuckrad-Barre soll die Freundschaft zu Döpfner wegen des Umgangs mit dem Fall Reichelt
beendet haben. epd










19.10.2021 • 10:06 Uhr

Einbeck: Die Polizei nach Strich und Faden belogen - Fahren ohne Fahrerlaubnis, Vortäuschen einer Straftat, Urkundenfälschung, Missbrauch von Ausweispapieren

Die Polizei in Einbeck berichtet soeben:
Beeits am vergangenen Freitag,15. Oktober 2021, erlaubte sich ein Pkw Führer aus Einbeck gleich mehrere Gesetzesübertritte. Der junge Mann (22) wurde gegen 22.30 am Freitag im Sülbecksweg einer Fahrzeugkontrolle unterzogen. Hierbei stellten die kontrollierenden Beamten fest, dass die Rad-/Reifenkombination des Pkw in Verbindung mit dem nachgerüsteten Fahrwerk nicht im Fahrzeugschein eingetragen war, was zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führt. Der Mann, der sich u.a. mit einem Führerschein auswies, unterschrieb die vor Ort gefertigte Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeige mit dem Namen, der auf dem Führerschein stand.

Im Zuge weiterer Ermittlungen kam heraus, dass der 22 Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist und er den Führerschein seines 27 Jahre alten Bruders vorgelegt hatte. Den Beamten fiel weiterhin bei dem Beschuldigten auf, dass er ein geschwollen es Auge hatte. Auf die Verletzung angesprochen, gab er an, dass das bei einem Möbeltransport passiert sei. Gegen 04.15 am Samstag morgen erschien er dann mit Bekannten auf der Wache und zeigte eine Körperverletzung zu seinem Nachteil an. Hier erklärte er dem aufnehmenden Beamten, dass das geschwollene Auge durch einen Schlag eines bislang unbekannten Mannes resultierte, mit dem er in Göttingen eine Auseinandersetzung hatte. Gegen den jungen Mann wurden neben der Verkehrsordnungswidrigkeit Strafverfahren wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung, Missbrauch von Ausweispapieren sowie des Vortäuschens einer Straftat eingeleitet. Gegen den Bruder wird auch wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt, da er als Halter des Pkws die Fahrt zugelassen hat. Außerdem wurde auch gegen ihn eine Anzeige wegen des Missbrauchs von Ausweispapieren gefertigt.pap










19.10.2021 • 09:59 Uhr

Kreisvolkshochschule Northeim aktuell: Von den Ursprüngen des Lebens bis zu Selbstverteidigung

Die Kreisvolkshochschule Northeim (KVHS) bietet auch im grauen November eine bunte Themenvielfalt. Die Angebote reichen vom Verhalten im Internet, über die Ursprünge des Lebens, Psychologie und Gewaltschutz bis hin zu Kindererziehung. Überall sind noch Plätze frei.

In dem Vortrag „Etwas mehr Privatsphäre bitte!“ lernen Interessierte einfache und dennoch wirksame Tricks und Einstellungen kennen, um die persönliche Datenmenge im Internet zu verringern. Er findet am 3. November von 18.30 bis 20.45 Uhr in der KVHS, Wallstraße 40, in Northeim statt.

Woher wir kommen, wohin wir gehen, das ist ein Teil des Titels eines Vortrages über die Ursprünge des Lebens bis zu den Lebewesen der heutigen Zeit. Er findet am 10. November von 19.00 bis 21.15 Uhr an gleicher Stelle statt.

Wie Menschen die eigenen Stärken erkennen und nutzen können, darum geht es in einem Workshop am 20. November von 10.00 bis 14.30 Uhr in der KVHS, An der Schule 2, in Drüber. Eine Expertin für Positive Psychologie und Achtsamkeitstrainerin vermittelt wissenschaftlich fundierte Techniken, die die Teilnehmenden direkt anwenden können.

Infos über Gewaltschutz und Selbstverteidigung für Frauen und Mädchen bietet die KVHS am 20. und 21. November jeweils von 9.45 bis 12.00 Uhr in der KVHS, Wallstraße 40, in Northeim an. In diesem Seminar vermittelt ein lizensierter Gewaltschutztrainer verschiedene Möglichkeiten der Gewaltprävention.

„Kinder sind wunderbar! - Unterstützen statt erziehen (Vortrag mit Gespräch)“ ist eine Veranstaltung am 29. November von 19.30 bis 21.45 Uhr an gleicher Stelle überschrieben. Durch die Perspektive "Unterstützen statt Erziehen" sollen die Teilnehmenden neuen Schwung in die Beziehung zu ihren Kindern bekommen.

Ausführliche Kursbeschreibungen gibt es online unter kvhs-northeim.de. Anmeldungen dort oder schriftlich an die KVHS. Infos auch unter Telefon 05551/708-8210.lpd











19.10.2021 • 08:48 Uhr

Corona-Virus-Lage am Dienstag: Inzidenzwert sinkt im Kreis Northeim auf 41,1

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Nordheim:
Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt soeben als tagesaktuellen Wert die Inzidenz von 41,1 mit. Damit ist der Wert gegenüber dem Vortag leicht gesunken.

red/Grafiken: RKI/NDR/ Gesundheitsministerium










19.10.2021 • 08:36 Uhr

Nörten-Hardenberg: Sachbeschädigungen an Autos - 8.000 Euro Schaden - Polizei bittet um Zeugenhinweise

Zu mehreren Sachbeschädigungen durch großflächiges Verkratzen des Lackes an zwei Fahrzeugen kam es in der letzten Woche am Wochenende in Nörten-Hardenberg, in der Ostlandstraße. Bewohner der Burgstraße stellten ihre Fahrzeuge am Donnerstag in den frühen Abendstunden ordnungsgemäß in der Ostlandstraße zum Parken ab. Am Samstagmorgen wurden dann die erheblichen Schäden an ihren Fahrzeugen bemerkt. Bislang unbekannte Täter zerkratzten an zwei Fahrzeugen die Motorhaube, die Beifahrerseite und den Heckbereich der Fahrzeuge. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt ca. 8.000 Euro.

Wer Hinweise zu den Tätern oder Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich an die Polizei in Nörten-Hardenberg, Tel. 05503 - 91523-0 oder jede andere Dienststelle zu wenden.hoj










19.10.2021 • 08:30 Uhr

Asse-Atom-Abfälle: Streit um Zwischenlager-Standort noch nicht beendet

Der Streit um den Standort eines Zwischenlagers für die radioaktiven Abfälle, die aus dem maroden Bergwerk Asse II bei Salzgitter herausgeholt werden sollen, geht weiter. Ein am Montag an das
Bundesumweltministerium übermittelter Expertenbericht beantworte noch nicht abschließend, ob die Entscheidung des Asse-Betreibers für einen Standort nahe am Bergwerk noch einmal revidiert werden solle, sagte Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth. Der knapp 100-seitige Bericht enthalte «keine schnellen Antworten»: «Das Thema standortnah oder
standortfern muss weiter diskutiert werden», sagte Flasbarth.

Die Bundesgesellschaft für Endlagerung, die das Atomlager betreibt, hatte 2020 einen Asse-nahen Standort für die radioaktiven Abfälle ausgewählt. Die Entscheidung stieß in der Region auf massive Kritik. Im Februar dieses Jahres verständigten sich die Umweltministerien von Bund und Land Niedersachsen, die Bundesgesellschaft sowie die regionale Asse-2-Begleitgruppe darauf, die Standortentscheidung von externen Fachleuten rechtlich und fachlich überprüfen zu lassen. Erstes Ergebnis dieses sogenannten Beleuchtungsprozesses ist das am Montag vorgestellt Papier.

Nach den Worten von Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) wollen die beteiligten Ministerien und Organisationen den Bericht zügig auswerten. Am 8. November soll es ein internes, am 22. November ein öffentliches Gespräch dazu geben. «Wir müssen sicherstellen, dass die schnelle und sichere Rückholung der Abfälle gewährleistet bleibt», betonte Lies.

In das frühere Salzbergwerk Asse II waren zwischen 1967 und 1978 rund 126.000 Fässer mit schwach und mittelradioaktivem Atommüll sowie chemischen Abfällen eingelagert worden. Nach Einschätzung der Bundesgesellschaft für Endlagerung sind mehrere Behälter inzwischen zerstört und die Abfälle daraus ausgetreten. Weil die Grube einzustürzen und voll Wasser zu laufen droht, sollen die Fässer nach Möglichkeit geborgen werden. Die Nachbarschächte Asse 1 und Asse 3 waren schon früher vollgelaufen und aufgegeben worden. epd










19.10.2021 • 08:23 Uhr

Erstmals zu sehen! Die LaGa Baustelle am Eberhard-Gieseler-Weg an der Gande in Bad Gandersheim

Seit einiger Zeit ist dieser beliebte Fuß- und Radweg, aber für Erholung suchende Wanderer entlang der Gande, am Cahn von Seelen Stadion vorbei führt, durch die Landesgartenschau-Baustelle gesperrt. Das muss sicher sein, aber wie lange noch ist angemessen und verhältnismäßig? Wie lange noch müssen Nutzer auf diese Abkürzung im Grünen verzichten, und stattdessen über das kurvenreiche Straßennetz ohne Radwege und nicht immer barrierefrei in die Altstadt gelangen?

Wie eigentlich auf allen anderen LaGa Baustellen im Kurgebiet dauert hier die Pflasterung noch an, ist erst in Teilbereichen verlegt und noch nicht abgenommen. Bitte liebe LaGa-Verantwortliche, macht Bereiche, die für die Bürgerinnen und Bürger und Gäste nicht nur Erholungswert, sondern auch Verkehrswert haben, zügig fertig und gebt diese wieder an die Nutzer zurück.

Dazu gehört der außerhalb des 2022 abgesperrten LaGa-Kernbereiches gelegene kleine Park der Füllekuhle am Lohmühlenweg. Wenn diese Bereiche vorrangig fertig würden, entstünde das gute Gefühl für Erholungssuchende, vielleicht sogar etwas Illusion und Hoffnung, dass alles noch fertig wird in den verbleibenden 113 Arbeitstagen + 23 Samstagen bis zur Eröffnung am 14. April 2021. Wir wünschen es uns!

Spaziergänger nutzen bei schönstem Herbstwetter und goldenem Herbstlaub die Parkbänke auch am Bauzaun. Nur was sie dort sehen ist wenig anschaulich. Es sind einerseits Container auf Paletten mit Pflanzgut gestapelt, andererseits wird noch gepflastert und es sind noch im zentralen Bereich Lücken mit Kantensteinen zu schließen.

Die Bilder zeigen den Blick von der Albert-Rohloff-Straße mit LaGa-Bauzaun in den Eberhard-Gieseler-Weg und mit Teleobjektiv durch den Bauzaun auf die Pflasterbaustelle des beliebten Weges an der Gande hinter der Altstadt, jenseits der Absperrung. red/Fotos: WK
















19.10.2021 • 08:02 Uhr

Polizei alarmiert! Holzregal mit Klebeband befestigt - Kühlschrank mit Hundeleine gesichert - Fahrerin uneinsichtig

Am vorigen Samstag , 16. Oktober 2021, erhielt die Polizei einen Hinweis, dass ein Pkw auf der BAB 7 in Richtung Kassel unterwegs sei, auf dem ein Regal mit einem Klebeband festgemacht sei.

Auf Höhe der Anschlussstelle Hildesheim wurde das Fahrzeug durch Beamte der Autobahnpolizei Hildesheim festgestellt und an der Hildesheimer Börde angehalten und kontrolliert. Auf dem Mercedes befand sich ein Holzregal, welches nur mit einem Teppichklebeband gesichert war. Im Kofferraum bemerkten die Polizeibeamten einen ausschließlich mit einer Hundeleine gesicherten Kühlschrank, der über das Fahrzeugheck bei offener Klappe herausragte. Sie teilten der Fahrzeugführerin mit, dass sie eine Ordnungswidrigkeit begangen hat und sie so nicht weiterfahren darf. Die Frau zeigte sich vorerst sehr unkooperativ, stellte jedoch Schrank und Kühlschrank auf der Rastanlage ab, nachdem ihr bewusst wurde, dass eine Weiterfahrt in dieser Form nicht erfolgen konnte.kri/Foto: Polizei










19.10.2021 • 07:56 Uhr

Brüskiert, betroffen und entsetzt über die Diskriminierung der Ungeimpften im Gandeon- Kino in Bad Gandersheim

Sonja Jacob hat sich in einem Statement zu der „G2“ Regelung im Bad Gandersheimer Gandeon Kino zu Wort gemeldet. Sie schreibt:
„Liebe Trude, liebe MitarbeiterINNEN des Gandeon, mit großer Betroffenheit habe ich gelesen, dass ihr gesunden ungeimpften Menschen den Zutritt verweigern wollt. Ich kann es nicht glauben, es ist mir so unvorstellbar. Ich war immer im Glauben, dass du Trude und selbstverständlich auch die anderen MitarbeiterINNEN soziale und gerechte Menschen wären, denen Begriffe wie Nächstenliebe, Menschenwürde, Empathie und Gerechtigkeit keine Fremdwörter sind.
Schaut man sich die aktuellen „Informationen zum Coronavirus – Portal Niedersachsen“ an, möchte man seinen Augen nicht trauen. Unter https://www.niedersachsen.de/Coronavirus (Stand 10.09.21) sind auf der Startseite drei bunte Männchen zu sehen und ein Graues, auf dessen Körper das Verkehrsschild „Verbot der Einfahrt“ prangt. Ganz perfide sind die Grafiken am Ende der Seite https://www.niedersachsen.de/.../vorschriften-der... in DIN A3 zum Downloaden. Diese sollen als Hinweise für Veranstaltungsorte und jegliche Eingangbereiche dienen. Man kann beispielsweise zwischen Plakat-Vorlagen wie „Zutritt mit 3G“, „Zutritt nur mit 3G“ oder „Geöffnet mit 3G“ wählen. Und ihr übertrefft alles noch mit einer freiwilligen 2G Regel?!
Da mittlerweile bekannt ist, dass auch Geimpfte das Virus weitergeben können, plädiert u.a. der Epidemiologe Dirk Brockmann dafür, auch Geimpfte weiterhin zu testen (1). Nachdem sich auf einer 2G Party in Münster lt. WDR 83 Personen infizierten (2), schreibt der Merkur "Experten raten daher auch Genesenen und Geimpften sich vor großen Zusammenkünften testen zu lassen." (3) Und ihr wollt weitere Ansteckungen durch ungetestete Geimpfte in Kauf nehmen und gesunde Getestete nicht mal mehr reinlassen??? Sollte euch dies alles etwa nicht bewusst sein?
Mit den Botschaften der Landesregierung, welche möglichst an jeder Eingangstür anzubringen sind, werden gesunde Menschen von nahezu allem ausgeschlossen. All jene, die zu Recht skeptisch sind und sich vorerst nicht mit einem kaum geprüften, neuartigen, gen-basierten mRNA-„Impfstoff“ behandeln lassen wollen, werden dargestellt wie Aussätzige, wenn man sich die Grafiken anschaut. Es assoziiert Gedanken an „Hunde müssen draußen bleiben“, erinnert an vergangene schlimme Zeiten in Deutschland oder auf anderen Kontinenten, wo bestimmten Teilen der Bevölkerung der Zutritt in Einrichtungen verwehrt wurde. Ihr dürft doch bei der Ausgrenzung von gesunden Menschen nicht mitmachen!
Die Ausgrenzung, der nicht gegen Covid geimpften Menschen, ist auch aus den nachstehenden Gründen unverständlich. Auf der Webseite des Niedersächsischen Landesamtes für Soziales, Familie und Jugend ist u.a. folgendes zu finden:

1. Leistungen, deren Ziel es ist, „Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben und eine gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen.
Teilhabe meint die Möglichkeit jeder und jedes Einzelnen zur Mitwirkung und Gestaltung nach den eigenen Vorstellungen in folgenden Bereichen:
persönliche Lebensführung, z.B. Alltagsgestaltung;
Politik, z.B. Vertretung eigener Interessen, Äußerungen zur Tagespolitik;
Bildung, z.B. Besuch einer geeigneten Schule, Studium, Berufsausbildung;
Wirtschaft, z.B. Wahl des Arbeitsplatzes;
Kultur, z.B. Besuch von Theater, Kino oder Bibliothek;
Gemeinschaft, z.B. Mitwirkung im Sportverein, Teilnahme an Veranstaltungen.
2. „Mit der Richtlinie Teilhabe und Zusammenhalt gewährt das Land Niedersachsen Zuwendungen, die der Förderung der gleichberechtigten Teilhabe von zugewanderten Menschen und ihrem Engagement in der Gesellschaft dienen sollen. Es werden auch Projekte für den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefördert." (4)
3. Desweiteren gibt es Gleichstellungsbeauftragte, „um den Interessen von Frauen in ihrem unmittelbaren Lebensbereich Geltung zu verschaffen und dem Auftrag unserer Verfassung, tatsächliche Gleichberechtigung herzustellen, gerecht zu werden." (5)
Daraus könnte man schlussfolgern, dass wirklich jedem Menschen in Deutschland eine soziale Teilhabe zusteht, diese auch vom Bundesland Niedersachsen gefördert wird. Nur Menschen, die sich nicht gegen Corona impfen lassen möchten, will die Landesregierung ihr Recht auf Teilhabe wegnehmen.

Das Recht auf Teilhabe am Leben in der Gesellschaft muss für alle Menschen, unabhängig von Geschlecht, Behinderung, Migrationshintergrund oder Impfstatus bedingungslos gelten.
Es ist verwunderlich, wie die Landesregierung nach einer so kurzen Zeitspanne der Impfstoffanwendung dieses Statement veröffentlicht: „Ja, alle in Deutschland zugelassenen Impfstoffe sind ausreichend erforscht, getestet und sicher.“ (6)
Diese, der Öffentlichkeit gegenüber gebrachte Aussage lässt starke Zweifel und Bedenken aufkommen. Denn diese neuartigen Impfstoffe wurden in einer deutlich verkürzten Entwicklungs- und Testphase mit einer Notzulassung, aufgrund einer pandemischen Lage, zur Anwendung gebracht. Zudem sind die Hersteller von jeglicher Haftung befreit. .
Ich kann nur hoffen, dass ihr euch bald besinnen werdet und sich weitere Menschen mit den Auszugrenzenden solidarisieren, bei dieser Diskriminierung nicht mitmachen und dieser Unmenschlichkeit mit ein Ende setzen mögen. BESINNliche Grüße Sonja Jakob, Sozialpädagogin Bad Gandersheim










19.10.2021 • 07:52 Uhr

Einbecker Stadtrat: Bündnis90/Die Grünen und Die Linke vereinbaren eine Gruppenbildung

Nach Gesprächen in konstruktiver Atmosphäre haben sich die Vertreter*innen der Parteien Bündnis 90/Die Grünen und DIE LINKE. aufgrund großer inhaltlicher Übereinstimmungen entschlossen, eine Gruppe im Rat der Stadt Einbeck zu bilden.
Am 14. Oktober 2021 wurde im Bahnhofskiosk Molli in Salzderhelden eine entsprechende Vereinbarung für die Ratsperiode vom 1. November 2021 bis 31.Oktober 2026 unterzeichnet mit den drei Mandatsträgern von Bündnis 90/Die Grünen Dietmar Bartels, Manfred Helmke und Maurice Christ und die neu gewählte Ratsfrau Yasmin Herfort für Die Linke.
Gruppenvorsitzender ist Dietmar Bartels, Stellvertreter sind Yasmin Herfort und Manfred Helmke. Hans-Joachim Nehring (Bündnis 90/Die Grünen) und Eva Brunnemann (Die Linke.) nahmen als Ortsvorsitzende teil. red











18.10.2021 • 23:28 Uhr

SPD-Ratsfraktion verabschiedet ausgeschiedene Ratsmitglieder - Dank an Rolf Hojnatzi für engagierte Arbeit -

Zu ihrer letzten Fraktionssitzung in der ablaufenden Wahlperiode trafen sich die Mitglieder der SPD-Stadtratsfraktion Einbeck im Dorfgemeinschaftshaus in Garlebsen. Nach der Auswertung der letzten Ausschusssitzungen zog der scheidende Fraktionsvorsitzende Rolf Hojnatzki eine Bilanz der Arbeit in den zurückliegenden fünf Jahren. SPD-Ortsvereinsvorsitzender Marcus Seidel und der künftige Fraktionsvorsitzende Dirk Heitmüller bedankten sich bei Hojnatzki für die engagierte Leitung der SPD-Vertretung im Einbecker Stadtrat. Er erhielt ebenso wie alle anderen ausgeschiedenen Ratsmitglieder als Anerkennung ein Geschenk. Im Anschluss verblieben die Fraktionsmitglieder noch zu einem von Hans-Jörg Kelpe ausgerichteten Spanferkel-Essen gemütlich beisammen.

Zum Bild:

Die ausgeschiedenen SPD-Ratsmitglieder (von links) Gitta Kunzi, Martin Grund, Hans-Jörg Kelpe, Rolf Hojnatzki, Wolfgang Thies und Rene Kopka zusammen mit dem Einbecker SPD-Vorsitzenden Marcus Seidel (ganz links) und dem neuen Fraktionsvorsitzenden Dirk Heitmüller (2. von rechts). Foto: SPD-Ortsverein Einbeck/Peter Traupe










18.10.2021 • 21:11 Uhr

"Nimm Dir Zeit"-Bank der Landfrauen jetzt beim "Röschen-Café" in Kreiensen aufgestellt

Er ist ideal. Der Platz für die lustige Wanderbank der Landfrauen Bad Gandersheim-Kreiensen. Sie ist jetzt in Kreiensen angekommen. Am niedlichen "Röschen-Café" in der Wilhelmstraße in Kreiensen. Hier lässt sich angenehm ausruhen, hinsetzen, Spannendes und Schönes beobachten. Besonders die Damen und Herren der nahen Seniorenresidenz schätzen dieses Plätzchen mittendrin. Mal raus und reden. Natürlich auf der "Nimm-Dir-Zeit-Bank".
red/Fis WMG










18.10.2021 • 21:01 Uhr

"Sparschwein»-Aktion soll auf Armut aufmerksam mache

Mit einer «Sparschwein»-Aktion hat die Landesarmutskonferenz (LAK) Niedersachsen am Weltarmutstag am Sonntag auf die zunehmende Armut in der Gesellschaft aufmerksam gemacht. Mitglieder der Konferenz hätten dazu in Hannover bunte Sparschweine mit je drei Euro Inhalt unter anderem vor Jobcentern, der niedersächsischen Börse, der Deutschen Bank und dem Landtag aufgestellt, sagte LAK-Geschäftsführer Klaus-Dieter Gleitze am Sonntag dem Evangelischen Pressedienst (epd). Der Betrag von drei Euro entspricht der Summe, um die der Hartz-IV-Regelsatz zum 1. Januar erhöht werden soll.

«Diese Erhöhung deckt noch nicht einmal die Inflation ab», sagte Gleitze. Er nannte die niedrigen Hartz-IV-Regelsätze «ohnehin verfassungswidrig». Mit den Sparschweinen sei diese «Schweinerei» an symbolträchtigen Orten ins Bild gesetzt worden. Der Regelsatz für Alleinstehende liegt derzeit bei 446 Euro im Monat.

Die geplante Drei-Euro-Erhöhung, also zehn Cent pro Tag, dränge die Hartz-IV-Beziehenden immer weiter in die Armut ab, erläuterte Gleitze. Allein die Lebensmittelpreise seien während der
Corona-Pandemie um etwa zehn Prozent gestiegen. Hartz-IV-Beziehern stünden für Nahrungsmittel nur fünf Euro am Tag zur Verfügung. Das reiche nicht für eine gesunde Ernährung. epd










18.10.2021 • 20:10 Uhr

CDA Kreisverband Northeim: Großes Vertrauen für Vorstands-Trio Helmar Breuker, Elisabeth Behrens und Jens Wolkenhauer - Kritik am desolaten Zustand der CDU

Der CDA Kreisverband Northeim bestätigte auf seiner letzten Mitgliederversammlung den Vorstand im Amt. Vorsitzender bleibt Helmar Breuker (Einbeck), stellvertretende Vorsitzende Elisabeth Behrens (Hardegsen) und neu im Amt Schatzmeister Jens Wolkenhauer (Moringen).

Die Versammlung befasste sich ausführlich mit den zurückliegenden Wahlen und der Situation im CDU-Kreisvorstand. Die Kommunalwahl war in erster Linie eine Personenwahl und damit war man auch erfolgreich. Die Christdemokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ist weiterhin in vier Kommunalparlamenten, darunter dem Kreistag, vertreten. Darüber möchte man in Form eines Netzwerkes wirken und neue Mitglieder finden. Sobald die Räte konstituiert sind, will sich der Vorstand mit CDU-Mitgliedern in den entsprechenden Fachausschüssen in Verbindung setzen.

Abgang der Ex-Kreisvorsitzenden
als inakzeptabel bezeichnet

In einer Verlautbarung des CDA-Kreisvorsitzenden heißt es weiter:
Insbesondere der Verlust von drei Kreistagsmandaten vornehmlich zugunsten der FDP schmerzt, ist zum einen der Landratskandidatur Christian Graschas und zum anderen aber auch dem desolaten Zustand des CDU-Kreisverbandes geschuldet. Insbesondere der Abtritt und die Arbeit der bisherigen Vorsitzenden war inakzeptabel und hat ihren Teil zu den Verlusten auf Kreisebene und letztlich auch Bundesebene beigetragen. Der Verlust des Bundestagsmandats von Dr. Roy Kühne sei äußerst bedauerlich und in der Tragweite noch nicht absehbar. Weder im Bundes- noch Landesparlament sei ein CDU-Vertreter aus dem Landkreis Northeim vertreten.

Und die Wahlkreispaten aus Holzminden, Goslar und Göttingen haben beim anstehenden Neuzuschnitt der Landtagswahlkreise zunächst an sich gedacht. Es bleibt zu hoffen, dass sowohl Einbeck als auch Northeim Landtagskandidaten/innen nach Hannover entsenden können. Zu diesem Zweck wurden bereits parteiübergreifende Gespräche geführt.

CDA macht sich für
eine Urwahl bei
Spitzenkandidatur stark

Für die notwendige Neuaufstellung auf Bundes- und Landesebene wünscht sich der CDA-Kreisverband eine Stärke Einbindung von den Mitgliedern. Die Nominierung und Wahl Armin Laschets zum Vorsitzenden und Kanzlerkandidaten war in dieser Form das letzte Mal und Relikt aus dem letzten Jahrhundert. Herr Althusmann muss jetzt daraus lernen, wenn er oder jemand anderes die Landtagswahlen für die CDU in Niedersachsen gewinnen will. Für die CDA heißt das, dass eine Urwahl auch auf Landesebene über die Spitzenkandidatur entscheiden muss.
red

Auf dem Foto von links Elisabeth Behrens, Helmar Breuker und Jens Wolkenhauer.











18.10.2021 • 18:59 Uhr

Man glaubt es kaum...Bohrmeißelhammer im Einsatz - Erste Mountainbiker auf Rollstuhlrampen gesichtet

Man glaubt es kaum, warum heute plötzlich auf der transparenten Großbaustelle des Millionenprojektes barrierefreie Rollstuhlrampen am Bollwerk Gabionenhang zwischen Parkplatz Ex-Kurhaus und dem Skulpturenweg auffälliger weise ein Stromaggregat und Bohrmeiselhammer an der unteren Rampe von den Baupezialisten wurde.

Hier die Interpretation und Kommentierung unseres Experten und Dipl.Ing. WK: Man mache ein Fundament breit genug für die Gabionenwand, setzte Gabionenkörbe darauf, fülle davor den Arbeitsraum auf, um diesen dann wieder für Geländerpfosten zu öffnen. Dumm nur, wenn dann die Fundamente im Weg sind und abgestemmt werden müssen!

Geländer auf der Bergseite und nicht an der Talseite der Rampe, ist wohl eher ein Handlauf. Mal abwarten, was an der Talseite noch präsentieren wird, damit zu schnell fahrende Nutzer - wie heute erstmals gesichtet und dokumentiert! - nicht in die Blumenrabatten gelangen oder gefährlich stürzen und sich verletzten.
red

Die Bilder dokumentieren die neuen Löcher für Geländerpfosten und die ersten Mountainbiker auf den barrierefreien Rollstuhlrampen.













18.10.2021 • 18:36 Uhr

Nach neuerlichen Vorwürfen feuert Axel Springer umstrittenen «Bild»-Chef Reichelt aus seiner Job-Verantwortung

Der Verlag Axel Springer hat «Bild»-Chefredakteur Julian Reichelt mit sofortiger Wirkung von dessen Aufgaben entbunden. Als Folge von Medienrecherchen habe das Unternehmen in den vergangenen Tagen neue Erkenntnisse über das aktuelle Verhalten Reichelts gewonnen. «Diesen Informationen ist das Unternehmen nachgegangen. Dabei hat der Vorstand erfahren, dass Julian Reichelt auch nach Abschluss des Compliance-Verfahrens im Frühjahr 2021
Privates und Berufliches nicht klar getrennt und dem Vorstand darüber die Unwahrheit gesagt hat», teilte der Verlag am Montag in Berlin mit.

Vorwürfe des Machtmissbrauchs gegen «Bild»-Chefredakteur Reichelt standen seit Anfang März im Raum. Damals hatte der «Spiegel» berichtet, dass rund ein halbes Dutzend Mitarbeiterinnen dem Medienhaus Vorfälle aus den vergangenen Jahren angezeigt hätten. Nach
der Veröffentlichung der Anschuldigungen wurde Reichelt auf eigenen Wunsch freigestellt, das Unternehmen leitete eine Compliance-Untersuchung zur Prüfung der Vorwürfe ein.

Zur Erinnerung! Noch Ende März kehrte Reichelt an seinen Arbeitsplatz zurück. Zur Begründung hieß es, der Vorstand des Medienkonzerns sehe es trotz festgestellter Fehler in der Amts- und Personalführung als nicht gerechtfertigt an, Reichelt von seinem Posten abzuberufen. red/epd











18.10.2021 • 18:29 Uhr

Gandeon aktuell! "Kaiserschmarrndrama" und "Beckenrand Sheriff"

Die neue Programm-Version für das kultíge Gandeo-Kino in der Bad Gandersheimer Marienstraße ist publik - zuerst digital. Morgen auf kanarenrotem Papier (was eigentlich eine kleine Umweltsünde ist!). Soeben hat Kino-Chefin Dr. Trude Pose die neuesten Streifen im klimatisierten und Frischluft durchfluteten Gandeon bekannt gemacht. Hier alles auf einer Grafik kompakt und dazu die Inhalte zu reinlesen. Kopfkino. Das macht Lust auf mehr. Kino pur mit Popkorn und CocaCola. Und total vierenfrei. Im Ganten ist die Coronaregel "2G" angesagt.

Hier die Inhalte:

Kaiserschmarrndrama

Franz Eberhofer ist zurück! Deftig bayrisch, urkomisch und schlitzohrig char- mant - eine riesengroße Gaudi! Erneut begibt sich der bayerische Dorfpolizist, zusammen mit seinem physisch lädierten Kollegen Rudi, auf die Jagd nach einem Verbrecher, der Niederkaltenkirchen in Angst und Schrecken versetzt. Und privat hängt der (Neubau)-Haussegen mal wieder mehr als schief. Auch in seinem siebten Ausflug haben Franz Eberhofer und Co. nichts von ihrem rau- en, anarchischen Spaß eingebüßt. Mit viel Dialogwitz, großartigen Darstel- ler*innen und jeder Menge Situationskomik ist der Film auch für Nicht-Bayern ein großer Spaß.

Beckenrand Sheriff

Der neue Film von Marcus H. Rosenmüller - Zu alt, zu teuer und nicht mehr tragbar! Das Freibad muss geschlossen werden, findet die Bürgermeisterin (Gisela Schneeberger). Die Chance für Bauherr Albert Dengler: Die freie Flä- che bietet jede Menge Platz für Wohnungen. Dafür würde er das alte Bad so- gar kostenlos abreißen. Doch die beiden haben die Rechnung ohne Karl (Milan Peschel) gemacht. Er ist hier nicht nur der Bademeister, er ist der Schwimm- meister, der Beckenrandsheriff! Seit über 30 Jahren. Daran soll sich gefälligst nichts ändern! Um das Freibad zu retten, müsste ein Bürgerbegehren her

Paw Patrol: Der Kinofilm

Auf die Pfoten. Fertig. Los. Die beliebte PAW-Patrol-Gang ist zurück in Action! Als ihr größter Rivale, Bürgermeister Besserwisser, das Amt des Bürgermeis- ters in der nahe gelegenen Abenteuerstadt übernimmt und anfängt, ordentlich Chaos zu stiften, schalten der junge Ryder und seine vierpfotigen Fellfreunde einen Gang höher. Kein Einsatz ist zu groß, keine Pfote zu klein! Während sich einer der jungen Super-Hunde in der Abenteuerstadt seiner Vergangenheit stellen muss, findet das Team Hilfe bei einer neuen Verbündeten, dem smar- ten Dackelmädchen Liberty. Gemeinsam - und bestens ausgestattet mit aufre- genden neuen Gadgets und einer mega Ausrüstung - scheut das PAW-Patrol- Team keine Herausforderung, um die Bürger der Abenteuerstadt zu retten!

Ich bin dein Mensch

Hinreißende romantische Komödie, die mit Fortlauf der Handlung immer tiefe- ren Fragen nachgeht. - Um die Finanzierung für ihre Forschungsarbeiten am Berliner Pergamonmuseum zu sichern, erklärt sich Wissenschaftlerin Alma bereit, drei Wochen lang mit einem humanoiden Roboter zu leben, um zu eva- luieren, ob es empfehlenswert ist, einen solchen als mögliche Lebenspartner für Menschen zuzulassen. Tom spricht mit einem leicht britischen Akzent, ist über die Maßen charmant und liest ihr jeden Wunsch von den Augen ab. Ein Gräuel für die eigenständige Alma, die ihn als Roboter abtut, aber ganz all- mählich seine Qualitäten zu schätzen weiß. Goldener Bär für Hauptdarstellerin Maren Eggert












18.10.2021 • 18:15 Uhr

Goslar: Beim Überholen Sprinter übersehen - Schwerer Verkehrsunfall mit vier Verletzten - Glück im Unglück für ein Säugling - Hoher Schaden


Am heutigen Montag, 18.Oktober 2021, gegen 10.15 Uhr, kam es in der Bornhardtstraße, Im Gewerbegebiet Baßgeige , in Goslar zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 37-jährige Frau aus Goslar, befuhr mit ihrem PKW VW Golf die Bornhardtstraße aus Richtung Alte Heer Straße kommend, in Richtung Danziger Straße.

In Höhe Haus Nr. 15, wollte sie nach links auf einen Parkplatz abbiegen, wobei sie einer 49-jährigen Frau aus Oker, die mit ihrem Mercedes-Benz, Typ Sprinter, aus der Gegenrichtung kam, den Vorrang gewähren musste. Eine mit ihrem VW Golf hinter dem Golf fahrende 24-jährige Bad Harzburgerin beabsichtigte nach derzeitigem Ermittlungsstand in diesem Moment, das Fahrzeug der 37-Jährigen zu überholen und übersah hierbei den entgegenkommenden Sprinter.

Die 24-Jährige fuhr auf den VW Golf der 37-Jährigen auf, wobei sie durch die Wucht des Aufpralls in den Gegenverkehr geschleudert wurde und dort mit dem entgegenkommenden Sprinter zusammenstieß. Die drei Fahrzeugführerinnen wurden bei dem Unfall leicht verletzt.

Im Fahrzeug der 37-Jährigen befand sich ferner ein Säugling, der zum Glück ebenfalls keine ernsthaften Verletzungen davongetragen haben dürfte. Er wurde zusammen mit der Mutter in die Kinderklinik nach Wernigerode verbracht. Die Fahrerin des Sprinters wurde ins Klinikum nach Wolfenbüttel geflogen. Die Unfallverursacherin wurde ins Krankenhaus nach Goslar transportiert.

Zur Landung des Rettungshubschraubers, Unfallaufnahme und Bergung der drei nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge musste die Bornhardtstr. bis ca. 13.40 Uhr für den Fahrzeugverkehr aus Rtg. Danziger Str. / Heinrich-Pieper-Str./Grauhöfer Landwehr voll gesperrt werden. Der Verkehr aus der Gegenrichtung wurde an der Kreuzung Bornhardtstr./ Alte Heerstr. abgeleitet.

Durch den Bauhof der Stadt Goslar wurden neben Absperrung der Fahrbahn auch Unterstützung bei den Aufräumarbeiten geleistet. Der Sachschaden dürfte im hohen fünfstelligen Bereich liegen. red











18.10.2021 • 16:57 Uhr

Klassik im Kaisersaal – „von Mozart bis Puccini“ - Konzertabend am Freitag, 5. November um 19 Uhr

Eine musikalische Konzertreise durch ein unterhaltsames Programm mit Arien und Instrumentalmusik von Mozart bis Puccini wird am Freitag, 5. November um 19 Uhr im historischen Kaisersaal geboten. Es singt der gebürtige Mexikaner Pedro Velazquez Diaz (Tenor) im Wechsel mit der Sopranistin Eilika Wünsch wunderschöne Arien bekannter Opern, es erklingt z.B. die Arie des "Tamino" aus "Die Zauberflöte", sowie die Arie "L'amero" für Sopran und obligate Violine (Mozart), "Casta Diva" von Bellini u.a. Der vom Publikum sehr geschätzte Violinist Raúl Teo Arias (Primus Bamberger Symphoniker) konnte ebenfalls für den Konzertabend im Kaisersaal gewonnen werden, er spielt u.a. das ergreifende "Adgio" für Violine von Mozart. Zum Abschluss des Konzerts erklingt das hochromantische, schwärmerische Duett "Tosca - Cavaradossi" aus dem 1. Akt der Oper "Tosca" von G. Puccini. Am Flügel Bernhard Wünsch, Dirigent und Pianist, der charmant durch das Programm führt.

Pedro Velazquez Diaz absolvierte zunächst eine Ausbildung als Pianist, bevor seine Tenorstimme mit dem herrlichen italienischen Timbre entdeckt wurde und er Gesang am Mozarteum Salzburg studierte. Pedro Velazquez Diaz war Ensemblemitglied unter anderem an der Staatsoper Hannover und gastierte an Opernhäusern wie z.B. Köln, Weimar, Erfurt und am Nationaltheater Mannheim mit den großen Partien des italienischen Fachs. Als Konzertsänger trat er in der Philharmonie in Berlin, und am Theater Chemnitz mit Verdis Requiem, bei der Brooklin Academy of Music in New York, u.a. auf. Regelmäßig singt er Recitals und Konzerte im Oberösterreichischen Raum.

Eilika Wünsch erhielt als Sopranistin eine professionellen Gesangsausbildung, die sie in San Diego (USA) begann und ab 2002 in Detmold und München fortsetzte und mit Meisterstudien vor allem bei Prof. Haruhito Kobayashi und KS Prof. Roland Schubert, sowie bei Prof. D. Fischer-Dieskau, Roman Trekel, Prof. Uwe Heilmann, und Prof. Kurt Widmer (Meisterkurse) vervollständigte. Auf europäischen Bühnen sowie in Japan sang die Sopranistin sehr erfolgreich Oper, Oratorium, Konzert- und Liederabende in den großen Hallen des Landes mit 1500 Besuchern und mehr pro Konzert, Opernauftritte in Italien wurden vom italienischen Fernsehen dokumentiert. Seit 2012 entstanden Aufnahmen mit dem Radiosymphonieorchester Minsk mit Werken von Mozart, Puccini, Szymanowski und Wolf. Ihr Repertoire reicht von leichter bis dramatischer Koloratur und umfasst auch die lyrischen Partien. 2014 sang sie erstmals die „Königin der Nacht“ („Die Zauberflöte“ von W.A. Mozart) in einer Produktion der Mozart-Gesellschaft, Tokyo. Zuletzt präsentierte Eilika Wünsch auf einer 2016 vorgelegten CD mit dem Filmorchester Babelsberg ihr Können als Mozart-Sängerin mit den großen Opernarien Mozarts für Sopran - natürlich auch die weltberühmten Arien der „Königin der Nacht“ („Die Zauberflöte“).

Raúl Teo Arias, geboren in Mexiko-Stadt, wurde zunächst von seinem Vater unterrichtet, dem Komponisten und Dirigenten Emmanuel Arias y Luna. Er studierte an der Hochschule für Musik in München, absolvierte das Konzertdiplom im Jahr 1989 mit Auszeichnung und setzte anschließend sein Studium in der Klasse von Prof. Kurt Guntner fort, das er mit dem Meisterklassendiplom ebenfalls mit Auszeichnung 1991 abschloss. Es folgten mehr als 150 Konzerte mit dem legendären Sergiu Celibidache bei den Münchner Philharmoniker und dem Schleswig-Holstein Festival Orchester. Als Solist spielte er mit den Münchner und den Bamberger Symphonikern sowie mit allen Symphonieorchestern Mexikos unter anderem die Violinkonzerte von Sibelius, Dvořák, Mendelssohn, Saint-Saëns, Wieniawski, Arias y Luna, Beethoven Tripelkonzert, Brahms Doppelkonzert, Bruch-Doppelkonzert und Mozart Sinfonia Concertante mit Máté Szücs (Solo-Bratscher der Berliner Philharmoniker). Seit 1993 ist er bei den Bamberger Symphonikern als Stimmführer tätig. 2017 debütierte er in Bangkok als Solist beim Thailand Philharmonic Orchestra. sbg/Foto: Kurverwaltung Gandersheim











18.10.2021 • 16:51 Uhr

Northeimer Kreistag: Jamaika-Koalition schon gescheitert - Kommt das Bundes-Ampel-Modell? Vieles hängt von Uwe Schwarz ab

Hinter den Kulissen des Northeimer Kreistages ist seit dem 12. September fieberhaft zwischen den Fraktionen ausgelotet worden, ob eine Koalition von CDU/FDP/Unabhängigen und den Grünen die ewige Dominanz der SPD erstmals beschädigen könnte. Jetzt zeichnet sich angesichts von zwei Lagern innerhalb von Bündnis90/Die Grünen ab, dass Jamaika so gut wie gescheitert ist. Mit insgesamt 25 (13 CDU-Abgeordnete, 9 FDP/Unabhängige/vier Grüne) von 50 Kreistagsabgeordneten hätte Jamaika außerdem gerademal eine 50-prozentige Mehrheit.

So gilt die Betrachtungsweise einer Konstellation, die derzeit auf Bundesebene von SPD, Grünen und FDP favorisiert und angestrebt wird. Eine Ampel-Koalition. Sie würde im Northeimer Kreistag auf die komfortable Mehrheit von 33 Stimmen kommen, also mit 20 SPD-Abgeordneten, neun FDP-Unabhängigen Abgeordneten und vier Grünen Abgeordneten kommen. Das reicht dicke.

In der Vergangenheit hat der in Fragen der Kooperationen höchst erfahrene Stratege Uwe Schwarz, MdL, es immer geschafft, Bündnisse mit diesen Partnern irgendwie zu schmieden. Als es mit den Grünen nicht mehr funktionierte ließen sich die Liberalen umgarnen und gewinnen. Die politischen Sterne stehen für die SPD derzeit am günstigsten, ihrer Landrätin eine solide Haushaltsmehrheit und sich selbst den strategischen Vorteil einer sach- und personalpolitischen Mehrheitsoption zu sichern.

Inwieweit der aufziehende Landtagswahlkampf in die noch etwas unübersichtliche Gemengelage von möglicher Kooperationen im Northeimer Kreistag einwirkt hat wohl auch damit etwas zu tun, ob der SPD-Dauer-Landtagsabgeordnete Uwe Schwarz aus Bad Gandersheim seine unglaubliche Serie ununterbrochener Direktwahlerfolge in einem Jahr mit einem erneuten Einzug in den Landtag krönen will. Die CDU macht derzeit den merkwürdigen Anschein, ihm dieses Ansinnen zu erleichtern. Und Christian Grascha, der als Kandidat seiner FDP schon jetzt als gesetzt gilt, kann ihm bei allem Engagement und Leidenschaft des Liberalen nicht gefährlich werden.
Die Frage bleibt: Was will, kann und macht Uwe Schwarz?










18.10.2021 • 15:37 Uhr

Einzigartiges in Heckenbeck: Wunderbare Klang-Impressionen mit dem Titel "Berührung"

Vorfreude ist angesagt und berechtigt!
Am 6. November 2021 findet um 20 Uhr ein einzigartiger Musikevent in Heckenbeck statt. Es ist ein Klangkonzert mit dem Klangimpressionisten Hans Walter Putze in der Kirche in Heckenbeck-Bad Gandersheim. In diesem wunderbaren Rahmen entführt er die Zuhörenden in nicht alltägliche Klangwelten und gibt den Zuhörern und Zuhörerinnen die Möglichkeit, eine besondere, spürbare "Auszeit" vom Stress des Alltags klangvoll zu erleben: Kristallsphäre, Obertontrommel, Gongs, Klangschalen, Hang, Monochord und andere ausgefallene Instrumente paaren sich zu einem Sound zusammen, der mal mystisch schwebend, mal rhythmisch pulsierend, mal melodisch umhüllend den Raum und sie erfüllt. Das Programm „Berührung“ geht über ca. 90 Minuten und wird mit eigenen Texten verwebt.

Es gelten die aktuellen Corona-Regeln. Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten. red

Die Bilder dokumentieren den Klangimpressionisten Walter Putze.















18.10.2021 • 15:17 Uhr

Berauscht in Northeim: Mehrere Verkehrsdelikte unter Alkoholeinfluss und ohne Führerschein am Wochenende

Gleich mehrere Verkehrsdelikte in Verbindung mit Alkoholbeeinflussung und fehlender Fahrerlaubnisse beschäftigten die Northeimer Polizei am vergangenen Wochenende. So kontrollierten zunächst Beamte am Freitagabend gegen 19:30 Uhr einen 77-jährigen Northeimer PKW-Fahrer in Hammenstedt. Aufgrund einer erheblichen Alkoholbeeinflussung - ein Atemtest zeigte 1,4 Promille- musste sein Führerschein beschlagnahmt werden. Wenige Stunden später kontrollierte eine weitere Streife gegen 00:35 Uhr einen Kleinkraftradfahrer im Friedrich-Ebert-Wall. Der 31-jährige Northeimer hatte für das Kleinkraftrad keine Fahrerlaubnis und musste sein Gefährt nach Hause schieben. Am Samstag wurde der Polizei dann gegen 17.00 Uhr ein augenscheinlich alkoholisierter Mofa-Fahrer im Bereich Vogts Teich gemeldet. Bei Eintreffen der Polizei war der 59-jährige Northeimer bereits gestürzt und hatte sich leicht verletzt. Auch er stand erheblich unter Alkoholeinfluss, der Test ergab 1,65 Promille. Da er nach seiner Blutprobe und der Behandlung in der Notaufnahme das dortige Personal provozierte, wurde er zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Abschließend wurde am Sonntag gegen 19.35 Uhr der PKW eines 32-jährigen Northeimer in der Graf-Otto-Straße kontrolliert. Auch dieser Fahrzeugführer war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und durfte die Fahrt daher nicht fortsetzen. Gegen alle Fahrzeugführer wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet und die Weiterfahrten untersagt. da










18.10.2021 • 15:10 Uhr

Northeim: Matratze neben Mülltonnen in Brand gesteckt - Feuerwehr musste ausrücken

Ein bislang Unbekannter hat am gestrigen Mittag gegen 13:57 Uhr in der Matthias-Grünewald-Straße in Nordheim eine im Bereich mehrerer Mülltonnen abgelegte Matratze in Brand gesteckt. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr Northeim konnte verhindert werden, dass das Feuer auf nahestehende Garagen übergriff. Am Sichtschutzzaun der Mülltonnen entstand ein Brandschaden in Höhe von ca. 500 Euro.

Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Northeim unter Telefon 05551-70050 in Verbindung zu setzen. da










18.10.2021 • 15:06 Uhr

Nächtliche Geschwindigkeitsmessungen im Bereich der Bundesstraße 3 - 51 Tempoverstösse - Drei Fahrverbote und fette Bußgelder

Bei einer nächtlichen Geschwindigkeitsüberwachung am Freitagabend waren im Bereich der Bundestraße 3 in Höhe Hohnstedt 14 Fahrzeuge zu schnell unterwegs. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 139km/h, erlaubt sind hier 100km/h. Eine ähnliche Messung wurde am Samstagabend ebenfalls auf der B3 im Bereich Angerstein durchgeführt. Auch hier sind 100km/h erlaubt, die drei "Tagessieger" erreichten 147, 154 und 169km/h und dürfen sich nunmehr auf Fahrverbote und erhebliche Bußgelder einstellen. Insgesamt waren am Samstagabend 37 Überschreitungen zu verzeichnen. Insgesamt an beiden Tagen also 51 Tempoüberschreitungen. red/da











18.10.2021 • 15:00 Uhr

Medienradar: Ippen-Investigativteam wehrt sich gegen Eingriff aus Verlagsspitze - Wie war das mit Machtmissbrauch im Springer-Verlag?

Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus... oder was ist da los?

Die Geschäftsführung der Ippen-Gruppe soll nach Aussagen von Mitarbeitern die Veröffentlichung einer Recherche zu vermeintlichem Machtmissbrauch im Verlagshaus Axel Springer verhindert haben. Die Entscheidung sei den Redaktionsleiterinnen und -leitern im Unternehmen vom Chefredakteur der Ippen-Digital-Zentralredaktion, Markus Knall, mitgeteilt worden, heißt es in einem Protestbrief des Teams von Ippen Investigativ, das die Recherche vorgenommen hatte. Die Berichterstattung zum Umgang mit Mitarbeiterinnen insbesondere durch den «Bild»-Chefredakteur Julian Reichelt und weiteren Missständen bei Axel Springer sei eigentlich für den vergangenen Sonntag geplant gewesen.

Das Rechercheteam sei «schockiert von dieser Entscheidung», heißt es in dem Brief. Die Recherche sei redaktionell und juristisch über Monate abgestimmt worden. Die Journalistinnen und Journalisten hätten «nach allen Standards der investigativen Recherche gearbeitet und wasserdichte, zur Veröffentlichung geeignete, neue und exklusive
Informationen recherchiert». Die Entscheidung der Geschäftsführung und des Verlegers Dirk Ippen widerspreche «allen Regeln der unabhängigen Berichterstattung» und sei «eine absolute Verletzung des Grundsatzes der Trennung von Redaktion und Verlag». Das Portal
«Übermedien» und die «New York Times» hatten zuerst über den Vorgang berichtet.

Kritik an dem Vorgehen im Verlag kam auch vom Deutschen Journalisten-Verband (DJV). «Sollten die Vorwürfe des Ippen-Investigativteams zutreffen, dass Herr Ippen persönlich die Berichterstattung verhindert hat, dann wäre das ein massiver Eingriff in die redaktionelle Unabhängigkeit und die innere Pressefreiheit der Redaktion bei der Ippen-Gruppe», sagte der DJV-Bundesvorsitzende Frank Überall: «Ein solcher Eingriff nach Gutsherrenart wäre völlig
inakzeptabel.» Verleger dürften sich grundsätzlich nicht in redaktionelle Entscheidungen einmischen.

Die Vorwürfe des Machtmissbrauchs gegen den «Bild»-Chefredakteur Reichelt stehen bereits seit Anfang März im Raum. Damals berichtete der «Spiegel», dass rund ein halbes Dutzend Mitarbeiterinnen dem Medienhaus Vorfälle aus den vergangenen Jahren angezeigt hätten. Nach
der Veröffentlichung der Anschuldigungen wurde Reichelt auf eigenen Wunsch freigestellt, das Unternehmen leitete eine Compliance-Untersuchung zur Prüfung der Vorwürfe ein. Ende März kehrte Reichelt an seinen Arbeitsplatz zurück. Zur Begründung hieß es, der Vorstand des Medienkonzerns sehe es trotz bei der Untersuchung festgestellter Fehler in der Amts- und Personalführung als nicht gerechtfertigt an, Reichelt von seinem Posten abzuberufen.epd











18.10.2021 • 14:54 Uhr

Die gute Nachricht des Tages! Grüne Welle bei der Landesgartenschau: Jetzt an der Füllekuhle erste Stauden gesetzt!

Zur Minute am heutigen goldenen Oktobermontag werden die verschiedenen Sorten von Pflanzen am neu gestalteten Gandeufer in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt nach Pflanzschema verteilt und dann in den vorbereiteten Boden verpflanzt. Der bereits letztes festgestellte Schwung der spürbaren Bauaktivitäten und Pflanzungen für die Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim hält an. Das darf die Macher und Macherinnen stolz sein lassen. Ihre grüne Welle schwillt an!red/Foto: WK










18.10.2021 • 14:51 Uhr

Wieviel Bock hat Bad Gandersheims Jugend wirklich an einer Mitsprache? Zukunftswerkstatt mit guter Arbeitsathmoshäre angesagt - Bislang wenig Anmeldungen

Stadt- und Kreisjugendpflege bietet Beteiliungsprojekt am 26. und 27. Oktober an - Mittags gibt es Pizza!

Noch hält sich die Anmeldelust für die von Stadt- und Kreisjugendhilfe angebotene Zukunftswerkstatt für die Jugend in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim in Grenzen. "Es könnten und sollten mehr sein!", so wünscht es sich Stadtjugendpfleger Gunnar Ude.

Nicht meckern
sondern mitreden
und mitentscheiden!

Erstmals können Mädchen und Jungen im Alter von 10 bis 14 (erster Workshop) und von 15 bis 21 Jahren im zweiten Workshop) in Bad Gandersheim selbst sagen, wie sie sich eine jugendfreundlichere Stadt vorstellen. "Alle Vorschläge und Ideen sind angesagt. Wir wollen sie hören und darüber reden, was wir gemeinsam mit der Stadt (Rat/Verwaltung) davon verwirklichen können", erklärt Gunnar Ude.

Angenehmer Rahmen
mit Süßigkeiten und Pizza

Um die Arbeitsatmosphäre in den Workshops noch angenehmer zu gestalten, brauchen sich die Jungendlichen am 26. und 27. Oktober für ihr leibliches Wohl so gut wie nicht zu kümmern. "Es gibt Getränke, Süßigkeiten und mittags Pizza", kündigt Gunnar Ude an. Die ganze Aktion soll den Mädchen und Jungen Spaß machen. Die Workshops werden von einem Team organisiert, die das nicht zum ersten Mal machen. So betrachtet braucht niemand der interessierten Jugendlichen Angst haben, überstrapaziert zu werden.

Anmeldungen und Kontaktlosen: Stadtjugendpflege@bad-gandersheim.de










18.10.2021 • 14:33 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 26 Neuinfektionen, 19 Genesene, Inzidenz bei 42,5

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 3.177 (+26) Corona-Infektionen bekannt geworden. 3.025 (+19) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 42,5 (56 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.
Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 2,2, die Intensivbetten sind zu 3,3 Prozent belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 90 (+7) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 6 (0),
Bodenfelde 1 (0),
Dassel 5 (+1),
Einbeck 14 (+1),
Hardegsen 4 (+3),
Kalefeld 0 (-1),
Katlenburg-Lindau 7 (+3),
Moringen 3 (-1),
Nörten-Hardenberg 5 (+4),
Northeim 43 (-2) und
Uslar 2 (-1) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 62 (0) Personen verstorben.
Mit einer ersten Impfdosis wurden 96.158 Personen oder 73,0 % geimpft. Vollständig geimpft wurden bisher 91.937 Personen oder 69,8 %. (Stand 14.10.2021)
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus










18.10.2021 • 11:51 Uhr

Bodenfelde: Kleinbus aufgebrochen und teures Werkzeug gestohlen - 4.600 Euro Schaden

Zwischen dem 15. Oktober 2021, 14 Uhr, und dem 17. Oktober 2021, 12.45 Uhr, wurde ein Kleinbus, der in der Stettiner Straße in Bodenfelde gesichert abgestellt war, durch bisher unbekannte Täter gewaltsam aufgebrochen. Aus dem Fahrzeug wurden verschiedene Werkzeuge entwendet. Es entstand ein Sachschaden von ca. 4.600 Euro. Bei den Werkzeugen handelt es sich um einen Bohrschrauber, einen Bohrhammer sowie eine Bohrmaschine, alle drei Geräte von der Firma Makita. Außerdem wurde ein Trennschleifer der Marke BTI und ein Messkoffer für Abgas der Firma Testo sowie eine Presse entwendet. Hinweise bitte an die Polizei in Uslar, Telefon: 05571/926000.js










18.10.2021 • 11:32 Uhr

B64 Rampen/ Ostkreuz Bad Gandersheim/LaGa Hauptzufahrt: Bauverzögerung wegen Lieferengpass - Geisterfahrer und weitere Auffälligkeiten

Hier der aktuelle Baustellen-Report unseres Experten und Dipl.Ing.Wilhelm Kühne:

Es ist Montag, 18.Oktober 2021, 8:30 Uhr, blauer Himmel, 3 ° C, also beste Witterungsbedingungen für Erd- und Straßenbau. Auf der Gemeinschaftsmaßnahme "B64 Rampen/Ostkreuz Gandersheim mit Hauptzufahrt über Dehneweg zur Landesgartenschau 2022" , in Realisation und Verantwortung der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr und Stadt Bad Gandersheim bewegt sich weiterhin nichts. Die Baumaschinen stehen dort, aber weit und breit keine Maschinenführer und kein angeliefertes Rampen-Schüttmaterial zu sehen, dass die Planierraupe verteilen könnte.

Auf heutige Nachfrage der FIS WMG beim Ltd. Baudirektor, Udo Othmer, von der Landesbehörde, gab der Behördenleiter Lieferprobleme von Dammbaumaterial durch die beauftragten Firma Strabag an. Wann es weitergeht, besser endlich losgeht, konnte nicht angegeben werden. "Das ist Sache der Firma", so Othmer. Ob der Fertigstellungstermin des Gesamtprojektes bis 23. Dezember 2021 weiter gehalten werden kann, daran glaubt der Behördenchef weiterhin.

Warum seit der 39 Kalenderwoche (KW) bis zur 42 KW nichts Nennenswerte auf der Rampenbaustelle passiert, ist für die Bürgerinnen und Bürger egal, die nun präsentierte Ausrede ist neu für Kenner der Szene. Gerne wird bei größeren Bodenbewegungen ausgeschrieben, dass das Bodenmaterial in Eigentum des Auftragnehmers übergeht, dann muss der Auftraggeber sich nicht mehr kümmern. Wenn die Firma eine Bodendeponie hat und dort das geeignete Dammbaumaterial zwischenlagert, kann das dann gewinnbringend als Rampenmaterial, z. B. an der B 64 eingebaut werden. Weniger attraktiv ist für die Firma, stattdessen Material ankaufen und einbauen zu müssen. Wann es also wieder „geeignetes“ Dammbaumaterial gibt, bleibt abzuwarten.

Geisterfahrer und andere
gefährliche Verkehrslagen

Durch die eingerichtete Verkehrsführung und Umleitungen entstehen Einschränkungen, Behinderungen und Belastungen an anderen Straßen. Weiter werden Geisterfahrer beobachtet, die die Abfahrtrampe der B 64 von Seboldshausen verkehrswidrig als Auffahrt nutzen. Neu hinzu kommt durch die Absperrbarke an der Kreuzung Braunschweigerstraße/Am Brink/Breslauer Straße eines verkehrsgefährdenden Verhaltens von Bussfahrzeugführern. Aus Richtung Am Brink wurde beobachtet, dass ein Bus auf der falschen Seite der Überquerungshilfe in die Braunschweiger Straße Richtung Buswendeschleife am Dehneweg fuhr. Dass das kein Einzelfall ist, dokumentieren Reifenspuren auf dem Asphaltbeton.

Durch die aufgestellte Barke am Rand der stadtauswärts führenden Spur schaffen es die Busse nicht mehr in diese Fahrspur zu einzubiegen! Ein aus Richtung Abfahrtrampe der B 64 stadteinwärts fahrender Pkw musste abstoppen, um den Falschfahrer passieren zu lassen.
Die Beeinträchtigungen hinzunehmen wäre eher zu ertragen, wenn die Verkehrsteilnehmer wenigstens sehen könnten, dass gebaut wird und nicht nur geredet. Am Freitag fand im Baucontainer an der Liegnitzer Straße eine Baubesprechung statt, doch die Hoffnung, dass es ab heute dort wieder losgehen würde, wurde heute am Montagmorgen zerstört.red /Fotos: WK


















18.10.2021 • 11:22 Uhr

Gruppe „FDP/Die Unabhängigen“ hat sich für den Kreistag gebildet -Liberale Fraktion integriert fast alle Einzelkandidaten auf

Die FDP-Kreistagsfraktion und die Kreistagsabgeordneten Uwe Jahns von Northeim21, Frank-Dieter Pfefferkorn von der BLGfE und der Einbecker Alexander Kloss haben sich zu einer Gruppe im neuen Kreistag zusammengeschlossen. Damit ist die Gruppe insgesamt neun Mitglieder stark. Vorsitzender der Gruppe ist der Fraktionsvorsitzende der FDP, Christian Grascha. Stellvertreter ist Dr. Christian Eberl.

„Ich freue mich sehr, dass dieser Zusammenschluss gelungen ist. Wir wollen viele Ideen in die Arbeit des Kreistages einbringen, um unseren Landkreis besser zu machen. Es gibt viel zu tun“, sagte Grascha. Die Gruppe strebe eine partnerschaftliche Zusammenarbeit an, bei der jeder Partner auch eigenes Profil entwickeln könne. Uwe Jahns ergänzt: „Als Ortsbürgermeister von Markoldendorf und Ratsmitglied in Dassel ist es mir wichtig auf der Ebene des Landkreises die Sicht der ländlichen Gebiete einzubringen und den sozialen Zusammenhalt in unserem Landkreis zu stärken.“ Die BLGfE hat in der zurückliegenden Wahlperiode schon erfolgreich mit der FDP im Kreistag zusammengearbeitet.

„Diese erfolgreiche Arbeit möchte ich gerne zum Wohle unseres Landkreises fortsetzen. Durch die personelle Verzahnung mit dem Ortsrat Flecken Greene und dem Stadtrat Einbeck ergeben sich für mich vielfältige Möglichkeiten unsere Region insgesamt voranzubringen“, so Frank-Dieter Pfefferkorn. Alexander Kloss betont: „Mir ist es besonders wichtig als parteiloser Kreistagsabgeordneter einerseits vertrauensvoll mit anderen zusammenzuarbeiten, aber auch die Eigenständigkeit nicht aufzugeben. Diese Möglichkeit sehe ich in der neuen Gruppe gegeben.“

Die Gruppe „FDP/Die Unabhängigen“ hat sich in der Vereinbarung unter anderem darauf festgelegt, sich für eine stärkere Wirtschaftsförderung und ein umfassendes Fördermittelmanagement, gegen eine Erhöhung der Kreisumlage, für eine vielfältige Schullandschaft, für eine stärkere Zusammenarbeit für den Tourismus im Landkreis, für einen Jugendkreistag, für Entwicklungsmöglichkeiten von Ortschaften und Dörfern, für mehr Natur- und Klimaschutz mit den Menschen und vor Ort durch eine eigenständige Stiftung, für eine Stärkung des Ehrenamtes u.a. durch eine Ehrenamtskarte, eine Intensivierung des Katastrophenschutzes sowie für den Erhalt der Förderschulen einzusetzen. red










18.10.2021 • 10:13 Uhr

Northeimer Handball Club Männlich B, Oberliga: HSG Rhumetal - NHC1 21:30 (9:16) - Klare Sache im Derby!

Als Favorit reiste die Northeimer Handball Club B Jugend nach Katlenburg und wurde dieser Rolle auch sofort gerecht. Das Derby war eigentlich bereits nach 12 Minuten beim Stand von 2:12 gelaufen. Zu griffig und entschlossen präsentierte sich die NHC Starting Seven in Abwehr und Angriff. Mustergültig wurde die 5:1 Deckung der Gastgeber ein ums andere Mal geknackt und insbesondere die Außen Cedric Loch und Krister Brodmann schlossen eiskalt ab. Rhumetal Trainer Julian Scheidemann sah sich früh zur Auszeit und zum Torwartwechsel gezwungen. In der Abwehr stellten allenfalls Falk Tschernich und Niklas Heiligenstadt mit schönen Einzelleistungen die Northeimer Defensive vor Aufgaben.

Aber auch in diesem Spiel zeigte Mika Großkopf eine gute Leistung und entschied das Duell der 06-HVN Keeper klar für sich. Das Northeimer Trainergespann Wode/Ottleben begann bereits in der 15. Minute mit dem Experimentieren und wechselte munter durch. Dadurch kam es zu einem Bruch im Spiel, der aber unter dem Aspekt der Ausbildung in Kauf genommen wurde.

In der zweiten Hälfte war der NHC weiter drückend überlegen und nur Keeper F. Heise war es zu verdanken, dass der NHC die HSG Rhumetal nicht komplett überrollte.

So ein Derby kann unter mehreren Gesichtspunkten gespielt werden: Klar wollte das Team seine Vormachtstellung in Südniedersachsen unter Beweis stellen. Andererseits will das Trainerteam solche Spiele nutzen, um weitere Optionen zu erproben. Wir müssen nur die Zielsetzung und den Game Plan etwas präziser kommunizieren. Was bleibt ist ein klarer Sieg im ersten Derby.

Für den NHC spielten:
Mika Großkopf und Finn Bode im Tor; Lion Thormeier, Niklas Stoschek, Theo Henning (6), Krister Brodmann (3), Timm Ottleben (2), Serxho Ramazani (1), Willem Baumbach (5), Jan Tydecks, Yakup Bayer (1), Cedric Loch (2), Basti Bialas (10). Foto: NHC.










18.10.2021 • 10:08 Uhr

Alkoholisierter Autofahrer ohne Führerschein gerät auf Bundesstraße 442 in Gegenverkehr - Kollision mit zwei entgegenkommenden Fahrzeugen

Die Polizeiinspektion Hameln/Holzminden berichtet soeben:
Ein offenbar alkoholisierter Autofahrer geriet am Samstag (16.10.2021) auf der Bundesstraße 442 bei Nettelrede auf die Gegenfahrbahn. Durch die anschließende Kollision wurde eine Person schwer und eine weitere Person leicht verletzt.

Ein 34-jähriger Mann befuhr kurz nach 14 Uhr mit einem Opel Astra die Bundesstraße 442 von Lauenau in Richtung Bad Münder. Kurz vor Nettelrede geriet der Wagen auf die Gegenfahrbahn und stieß mit einem entgegenkommenden Nissan Qashqai zusammen, der von einem 61-jährigen Mann aus der Region Hannover gefahren wurde. Im weiteren Verlauf prallte der Opel auf dem Gegenfahrstreifen noch gegen einen in Richtung Lauenau fahrenden Ford S-Max, dessen 35-jährige Fahrerin aus Duingen (Landkreis Hildesheim) durch ein Ausweichmanöver eine folgenschwere Kollision verhindern konnte.

Der 34-jährige, in Bad Münder lebende Mann, wurde schwer verletzt; die 53-jährige Beifahrerin im Nissan wurde leicht verletzt. Der Verkehr wurde wechselseitig an der Unfallstelle vorbeigeführt.

Beim Opel-Fahrer besteht der Verdacht einer Alkoholbeeinflussung. Der Astra mit Dortmunder Kennzeichen (DO) war bereits vor der Kollision durch sogenannte "Schlangenlinienfahrt" aufgefallen. Ein Alcotest war nicht möglich, so dass die Blutprobenanalyse durch ein rechtsmedizinisches Labor abgewartet werden muss. Ein Führerschein des Mannes konnte nicht einbehalten werden, da ihm die Fahrerlaubnis bereits im Sommer dieses Jahres aufgrund eines Trunkenheitsdeliktes im Straßenverkehr entzogen wurde.

Gegen den 34-Jährigen sind Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung, fahrlässiger Körperverletzung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und wegen des Verdachtes des unbefugten Gebrauchs eines Fahrzeuges, da die Fahrt nach ersten Aussagen ohne Einverständnis des Fahrzeughalters durchgeführt wurde.










18.10.2021 • 10:03 Uhr

Wildschweine verursachen Unfall auf der A 7 bei Göttingen - Autobahn in Richtung Kassel noch voll gesperrt

Eine Wildschweinrotte hat am frühen Montagmorgen (18.10.21) auf der A 7 bei Göttingen einen Verkehrsunfall ausgelöst. Ein Autofahrer wurde leicht verletzt. Die A 7 ist zwischen den AS Göttingen-Nord und Göttingen aktuell noch voll gesperrt. Der Rückstau beträgt mehrere Kilometer. In der Gegenrichtung läuft der Verkehr auf zwei Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbei.
Nach ersten Ermittlungen musste ein in Richtung Süden fahrender LKW-Fahrer einem auf der Fahrbahn stehenden Tier nach links ausweichen und touchierte dabei einen vorausfahrenden PKW. Das Auto kam in der Folge nach rechts von der Fahrbahn ab, der Laster prallte in die Mittelleitplanke. Der Sattelzugfahrer kam mit dem Schrecken davon. Der Autofahrer erlitt leichte Verletzungen.jk










18.10.2021 • 10:02 Uhr

Wildschwein rennt über BAB 38 - zwei Pkw überfahren Wildtier

Mit Blechschäden endete ein Wildunfall in der Nacht zu Montag auf der A 38. Gegen 23:40 Uhr war zwischen den Anschlussstellen Heilbad Heiligenstadt und Ahrenshausen ein Wildschwein über die Autobahn gerannt. Auf der Richtungsfahrbahn Göttingen konnten zwei Fahrer in jeweils ihren Pkw VW dem Tier nicht mehr ausweichen und es kam zum Zusammenstoß. Das Tier verendete dabei an der Unfallstelle. Die beiden Autofahrer waren unverletzt geblieben. Der Schaden belief sich auf insgesamt 8.000 Euro.










18.10.2021 • 09:54 Uhr

Dassel/Bad Gandersheim: Wo sind die Sammler von Apfel, Eichel und Kastanie?

Bück-Generation stirbt aus: Mostereien fehlt das Obst, Tierparks und Wildgehege Bergkurpark nutzen sie als Futter

Früher diente vielen Schülerinnen und Schülern das Sammeln von Äpfeln, Kastanien, Eicheln oder Bucheckern dem Aufbessern des Taschengeldes. Pro Sack oder nach Kilogramm wurden sie von den Mostereien oder Förstern und Jägern vor Ort entlohnt. Eine echte win-win-Situation: Kinder und Jugendliche freuten sich über das Geld, die Forstleute über das Futter für die Wildtierfütterung in den starken Wintern. Seit Jahren registriert Andreas Creydt von der Mosterei Creydt aus Dassel, dass weniger Obst von Privatleuten aufgesammelt und angeliefert wird. „Die Bück-Generation stirbt aus“, zieht er für den Obstbereich trotz aller Bekenntnisse der Gesellschaft zu mehr Regionalität sein Fazit, teilt der Landvolk-Pressedienst mit. Auch beim Wildgehege im Bergkurpark in Bad Gandersheim freuen sich die Hörnertiere über frische Kastanien.

Früher wurden die Apfelbäume in Gärten und auf Obstwiesen geschüttelt und gerüttelt, um möglichst schnell die Kartoffelsäcke, Körbe oder Kiepen voll zu bekommen. Das Wochenende über wurden Äpfel gesammelt und montags zur Mosterei gebracht. Sehnsüchtig warteten die Sammler zudem darauf, dass die Obstbäume entlang der Straßen von den Gemeinden zum Sammeln und Pflücken freigegeben wurden. „Heutzutage wird das Interesse dafür immer weniger – solange der Joystick es nicht schafft, die Äpfel in den Silo zu bekommen“, zeigt Andreas Creydt auf. Gerade die Vielfalt der verschiedenen Apfelsorten sei für den Saft wichtig, sie gibt ihm Struktur und Geschmack. Projekte zur Förderung von Streuobstwiesen oder das „Gelbe Band“ des Zentrums für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen (ZEHN), sind wichtige Aktionen, um das Bewusstsein der Gesellschaft für Lebensmittelvielfalt und gegen Lebensmittelverschwendung zu schärfen. Mit dem gelben Band kennzeichnen Besitzer und Kommunen Obstbäume, um zu signalisieren, dass dieser Baum kostenlos und ohne Rücksprache für den Eigenbedarf geerntet werden darf. 2020 haben 49 Teilnehmer bei dieser Aktion gut 1.800 Bänder markiert, 2021 haben 75 Teilnehmer mitgemacht, teilt das ZEHN mit.

Kastanien, Eicheln und Bucheckern stehen früher wie heute beim Wild hoch im Kurs, doch Niedersachsens Forstämter füttern die Tiere nicht mehr und haben daher keinen Bedarf an den mühsam gesammelten Kastanien. „Die Winter sind nicht mehr so hart wie früher, sodass das Wild nicht an das natürliche Futter kommen kann, und das Landesjagdgesetz verbietet Rehe oder Wildschweine außerhalb von Notzeiten zu füttern“, erklärt dazu Michael Rudolph, Pressesprecher der Niedersächsischen Landesforsten.

Tierparks hingegen sind aber weiterhin für ihre Tiere auf der Suche nach den schmackhaften Früchten. In Hannover können Kinder an drei Standorten Kastanien und Eicheln für die Winterfütterung im Tiergarten abgeben – in dem rund 110 Hektar großen Erholungswald leben unter anderem Rehe und Wildschweine in freier Natur. LPD /Foto: LPD Pixapay










18.10.2021 • 08:47 Uhr

Die gute Nachricht: Grün-Phase an neuer alter Fußgängerampel Kloster Brunshausen für Wanderer auf dem "Philosophenweg" entlang der Gande

Das ist wieder eine gute Nachricht: Die ausgetauschte Fußgängerampel beim teilweise fertig gepflasterten Übergang von der "Koppelwiese/Auepark" zum Kloster Brunshausen ist scharf geschaltet. Symbolisch die vom Reporter geschaltete Grün-Phase. Die Neuinstallation der Ampel war im Zuge der bereits großzügig vollzogenen Feinpflasterung auf der Zugangsseite zum ehemaligen sakralen Gebäude (Portal zur Geschichte) durchgeführt worden.

Zwar ist das Landschaftsschutzgebiet "Koppelwiese/Auepark" derzeit noch für Menschen zu Fuß, mit Rad und Rollator wegen anstehender weiterer Bauarbeiten im Zuge der Landesgartenschau 2022 komplett gesperrt, aber es gibt eine wunderschön angebotene Umwegstrecke. Es ist der Philosophenweg. Urwüchsig, ursprünglich, abenteuerlich und einzigartig in seiner Streckenführung und seines natürlichen grünen Umfeldes. Von der Seniorenresidenz Hubertus bis eben zur Fußgängerampel Brunshausen eine fantastischer alternativer Wanderweg. Direkt an der plätschernden Gande gelegen. Ein Erlebnisweg mit Wasser und Wildnis und Wildnis, der seinen Namen verdient!

Die Bilder dokumentieren Ampeltechnik und Naturspektakel des Philosophenweges in Bad Gandersheim. Erlebniswelt pur! Fotos: Fis WMG
















17.10.2021 • 18:27 Uhr

Hiobsbotschaft für heimische Wirtschaft: Plötzlich zehn Arbeitsplätze in Bad Gandersheim verschwunden - Nach Einbeck verlagert

Gerade hat die Nachricht vom Abzug des Baumüller-Unternehmens Bad Gandersheim geschockt, da gibt es die nächste Hiobsbotschaft für die heimische Wirtschaft. Ein florierendes und zukunftsorientiertes Unternehmen hat die Roswithastadt bereits verlassen. Es ist das Gandersheimer Rechenzentrum (GRZ), das hier seinen Standort aufgegeben hat. Und damit ist der Verlust von zehn Arbeitsplätzen in Bad Gandersheim verbunden. An dem bisherigen Sitz der Firma im Schwarzen Weg herrscht seitdem gähnende Leere. Auf einem großen Firmenschild sind die Hinweise auf das GRZ abgekratzt. An der verschlossenen Eingangstür ist schlicht der Grund der aktuellen Situation zu lesen: "Wir sind umgezogen". Stimmt. Nach Recherchen des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group hat das Unternehmen seinen Sitz nach Einbeck -Kreiensen verlagert. Von besseren Standortvorteilen und Expansionsmöglichkeiten dort ist dem Vernehmen nach die Rede.

Stadt Einbeck mit cleveren
Stadtmarketing und
Wirtschaftsförderung

Die Stadt Einbeck ist laut Hinweisen aus der lokalen Politik und Stadtverwaltung seit Jahren darum bemüht, mit einem innovative und kreativen Stadtmarketing in Verbindung mit einer intelligenten Wirtschaftsförderung ein attraktives Umfeld für Neuansiedlungen und Umsiedlungen zu schaffen. Am Beispiel des GRZ scheint das gelungen. Weiteres positives Beispiel ist die Rosenthal-Company, die sich ebenfalls in Einbeck bestens aufgehoben und betreut führt, so ist zu hören.

In die Immobilie am Schwarzen Weg wird die Öffentliche Versicherung einziehen. Sie verlässt ihren Standort in der Hennebergstraße in Bad Gandersheim. Dort zieht dann eine Zahnarzt-Praxis ein. Die wiederum verlässt ihren derzeitigen Standort in einem Geschäftshaus in der Moritzstraße, das in der Erdgeschossetage bereits leersteht.
red /Fotos: Fis WMG












17.10.2021 • 18:06 Uhr

Die Basis bekräftigt: Marktkirchen-Gemeinde hält am umstrittenen Reformationsfenster fest

Der evangelische Kirchenvorstand der hannoverschen Marktkirche will weiterhin das von Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) gestiftete Reformationsfenster einbauen lassen. Auf der jährlichen Gemeindeversammlung habe sich am Sonntag eine Mehrheit für den Einbau des umstrittenen Fensters ausgesprochen, sagte die Moderatorin der Versammlung, Thela Wernstedt, im Anschluss. «Die Versammlung war von dem Wunsch getragen, dass wir miteinander auf dem Weg bleiben», ergänzte Marktkirchenpastor Marc Blessing.

Bei der Versammlung seien Befürworter und Gegner zu Wort gekommen. Einen formellen Beschluss habe die Versammlung jedoch nicht gefasst, weil dafür nicht genug Gemeindemitglieder anwesend waren. Auch die Gegner hätten das Fenster des Künstlers Markus Lüpertz «nicht auf Biegen und Brechen verhindern» wollen, sagte Blessing. An der
Veranstaltung durften nur Gemeindemitglieder teilnehmen. Der Vorsitzende des Kirchenvorstands, Martin Germeroth, betonte, die Gemeinde werde noch die Entscheidung des Gerichts abwarten. epd










17.10.2021 • 15:11 Uhr

Landesgartenschau aktuell: Stockenten haben ihr Eldorado zurück - Zweiter Osterbergsee in Bad Gandersheim von Grünbewuchs befreit und geflutet

Es ist eine gute Nachricht! Der zweite Osterbergsee ist am Wochenende wieder geflutet worden. Zuvor hatten fleißige Mitglieder des Angelsportvereins Bad Gandersheim-Kreiensen den grünen Bewuchs in einem Kraftakt abgeräumt. Die Jungs mussten dabei abschnittsweise in ihren Gummihosen bis zu den Oberschenkeln im Schlamm arbeiten. Sie machten ihren Job vortrefflich. Anschließend wurde der Zufluss von Eternawassers wieder in den Osterbergsee geöffnet. Stunden später präsentierte sich das noch nicht vollständig geflutete Gewässer beinahe in seinem bekannten Ambiente. Zuerst nahmen die Stockenten ihr Eldorado wieder in Beschlag. Der Anglerverein wird für die Rückkehr weiterer Fische sorgen.

Beim Angelerverein gibt es in Mitgliederkreisen eine Debatte darüber, wieso man im nächsten Jahr Eintrittsgelder für die LaGa bezahlen muss, um das Anglerparadies wie gewohnt benutzen zu dürfen. Angesichts eines Mitgliederbeitrages von 120 Euro im Jahr für den Anglerverein, der die Angelmöglichkeit auch am Gewässer Osterbergsee mit einschließt, empfindet man eine zusätzliche LaGa-Eintrittgebühr als unfair und nicht gerecht. Die Debatte darüber ist noch nicht beendet.
red










17.10.2021 • 14:45 Uhr

Alexander Kloss stärkt seine Mandate im Einbecker Stadtrat und Northeimer Kreistag - und damit die FDP

Der unabhängige Kommunalpolitiker Alexander Kloss, ehemaliger Vize-Bürgermeister in der Bierstadt, ist nach seinen spektakulären Erfolgen bei den Kommunalwahlen am 12. Oktober 2021 in eine neue Phase der Optimierung und Qualifizierung seiner Mandate eingetreten. "Ja, ich werde mich den FDP-Fraktionen im Stadtrat und im Kreistag anschließen und eine Gruppe bilden", sagte der Kommunalpolitiker. Kloss war mit einem sensationellen persönlichen Ergebnis in den Einbecker Stadtrat gewählt worden. Sein persönlicher Stimmenanteil reicht für zwei Mandate!

Die Entscheidung für die Liberalen begründete Kloss unter anderem mit seiner inhaltlichen Ausrichtung und seinem Anliegen, als Ratsherr und Kreistagsabgeordneter alle Rechte eines Abgeordneten wahrnehmen zu können. Als Einzelkämpfer wäre ihm das verwehrt geblieben. Als Mitglied einer Gruppe darf er nicht nur mitreden, sondern mit abstimmen. Für die Liberalen hat die Gruppenbildung mit Kloss den Vorteil, dass sie ihre bei den Wahlen errungene Stärke weiter ausbauen können. Kloss bekräftigte sein Markenzeichen der Unabhängigkeit, wird nicht Parteimitglied.

Die FDP ist mit dem Kloss-Zuwachs bei den neuen möglichen Mehrheitskonstellationen sowohl im Einbecker Stadtrat als auch im Northeimer Kreistag höchst interessant und begehrenswert für die "Verlierer"-Parteien geworden. Speziell könnte es für eine angepeilte Jamaika-Koalition im Einbecker Stadtrat interessant werden, wenn denn die noch etwas sperrigen Ratsmitglieder von Bündnis90/Die Grünen beim bunten Farbenspiel beherzter mitmischen würden.
red










17.10.2021 • 14:10 Uhr

Ausspähen von Daten nach Cyberattacke auf Versicherungsunternehmen - 74-Jähriger aus Seesen betroffen

Die Polizei in Goslar berichtet soeben:

Das Polizeipräsidium Südhessen führt ein Sammelverfahren, bei dem es nach einer Cyberattacke am 11.Juli 2021 zum Nachteil eines Versicherungsunternehmens zum Ausspähen von unter anderem Kontodaten der Kunden gekommen ist. Zu einem finanziellen Schaden eines 74-Jährigen Betroffenen aus Seesen ist es bislang nicht gekommen. Er ist Kunde des geschädigten Unternehmens und wurde schriftlich am 11. Oktober 2021 seitens der Versicherung über den Vorfall informiert.

Weitere Betroffene, die möglicherweise ähnlich lautende Mitteilung erhalten, sollen persönlich Kontakt mit ihrer örtlichen Dienststelle aufnehmen, dort können die Angaben verifiziert werden. Die Polizei gibt zusätzlich den wichtigen Ratschlag: "Geben Sie niemals persönliche Daten wie beispielweise Kontoverbindungen oder gar Passwörter am Telefon preis!"










17.10.2021 • 13:40 Uhr

Körperverletzung im Metronom - Gesichts-Schläger entkommt

Die Einbecker Polizei berichtet soeben: Ein 19-jähriger Bewohner der Einbecker Kernstadt zeigte am späten Freitagabend, 15.Oktober 2021, bei der Polizei Einbeck an, dass er Opfer einer Körperverletzung geworden war. Der Einbecker war im Metronom von Elze nach Salzderderhelden unterwegs, als es im Zugabteil zu einem verbalem Streit mit einem Fahrgast kam. Der andere Fahrgast habe ihn daraufhin mit den flachen Händen in das Gesicht geschlagen. Im weiteren Verlauf konnte der Täter an den nachfolgenden Bahnhöfen nicht mehr ermittelt werden.tm










17.10.2021 • 12:51 Uhr

Personen und Persönlichkeiten: Gratulation zum heutigen Freudentag, Herr Altbürgermeister Heinz Gerhard Ehmen

Mit zahlreichen Glückwünschen und Gesten wird am heutigen Sonntag mit Sicherheit Bad Gandersheims ehemaliger Bürgermeister und Stadtdirektor Heinz-Gerhard Ehmen eingedeckt. Kollegen und Kolleginnen aus der Bad Gandersheimer Stadtverwaltung, Freunde und Wegbegleiter haben dieses Datum nicht vergessen. Dieser 17. Oktober 2021 ist gleichwohl ein besonderer Tag. Denn Heinz-Gerhard Ehmen, der anlässlich seiner Amtszeiten als Stadtdirektor und Bürgermeister in der Roswithastadt unvergessliche Spuren hinterlassen hat, feiert heute mit seinem 65. einen ganz speziellen Jubiläumstag. Nach wie vor verfolgt er von seinem Wohnsitz Göttingen aus die Geschehnisse an seiner einstigen Wirkungsstätte. Mit Spannung erwartet er das Großereignis Landesgartenschau im nächsten Jahr, weiland von ihm in Bad Gandersheim zuerst angestoßen. Bis zum April 2022 ist es noch etwas hin. Heute ist angesagt. Und da darf der Jubilar mit Freunde an seinem Ehrentag feiern. Mit Familie und Freunden! Wir gratulieren herzlich und wünschen allseits gute Zeit! red










17.10.2021 • 12:36 Uhr

Corona-Virus-Lage am Sonntag: Inzidenzwert für Landkreis Northeim pegelt bei 42,5

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Sonntag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Nordheim:
Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt für den Landkreis Northeim soeben den tagesaktuellen Inzidenzwert von 42,5 bekannt. Das ist auf der Wertskala ein leichter Rückgang gegenüber dem Vortag.

red/Grafiken: RKI/NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen












17.10.2021 • 12:17 Uhr

Flaschenwurf auf Streifenwagen der Polizei

Am gestrigen 16. Oktober 2021, gegen 01.00 Uhr, befanden sich die Beamten der Polizeiwache Warburg (Landkreis Höxter) aufgrund eines Einsatzes mit ihrem Streifenwagen in Warburg in der Bernhardistraße. Während der Fahrt wurde das Fahrzeug mit einem großen Ast und zwei Glasflaschen beworfen. Nach einer ersten Inaugenscheinnahme entstand dabei lediglich geringer Sachschaden. Teile der Flaschen wurden sichergestellt. Die sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung nach den Werfern verlief negativ. Eine Anzeige hinsichtlich eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr wurde gefertigt.
Hinweise bitte an die Polizei Höxter unter 05271/9620. /Wo.











17.10.2021 • 12:05 Uhr

Landesgartenschau aktuell: Kunststoff Hülsen für Fundamente des Geländers am Bad Gandersheimer "Gabionenhang" - Lob vom Dipl.Ing.

Zu den aktuellen Bauaktiväten für einen Handlauf an den barrierefreien Rollstuhlrampen am Millionenprojekt Gabionenhang vom Parkplatz Ex-Kurhaus und dem Skulpturenpfad in Bad Gandersheim äußert Dipl.Ing. Wilhelm Kühne Lob für die von Geschäftsführer Thomas Hellingrath angekündigte neue Bautechnik für Handlauf-Halterungsfundamente, die jetzt umgesetzt wird: "Diese günstigere Lösung wäre anfangs klug gewesen, als noch der Arbeitsraum für die Gabionenkörbe frei war. Nach der Herstellung der Gabionenwand die Leerrohre ausrichten und darum herum mit Brechkornmaterial auffüllen. Dann pflastern, so wurde das Pflaster erst fertiggestellt, dann an den Fundamentstellen wieder aufgenommen, mühsam in Handarbeit ausgeschachtet und nun erst die Leerrohre einsetzen."

Dipl.Ing. Kühne kommentiert: "An der oberen Rampe wurde die teuerste Lösung ausprobiert, an der zweiten Rampe soll die zweitbeste Lösung kommen. Dort muss zwar auch der Füllungen vor den Gabionen wieder ausgeschachtet, aber das Pflaster muss nicht wieder aufgenommen werden. Das Pflaster an der oberen verschiebt sich auch zwischen den Löchern und nach dem Geländereinbau müssen auch die Passsteine neu zugeschnitten werden. Die vorhandenen, seitlich gelagerten Pflastersteine sind nur zum Teil wiederverwendbar. Auch hier entstehen Zusatzkosten, neben der umfangreichen Handarbeit. Die günstigste Lösung, wie oben beschrieben, wurde leider nicht gewählt." red












17.10.2021 • 11:13 Uhr

Bad Harzburg: Randalierender aus Rosdorf verbringt die Nacht im Gewahrsam - Aufenthalt in einer Ausnüchterungszelle muss er bezahlen

Am Samstagabend, 17. Oktober 2021, gegen 22.10 Uhr, benötigte ein 62-jähriger Mann aus Rosdorf im Bad Harzburger Stadtgebiet die Hilfe von der alarmierte Polizei und dem Rettungsdienst. Zuvor war er unter Alkoholeinfluss gestürzt. Während der ambulanten Behandlung randalierte die Person im Goslarer Krankenhaus, so dass durch die erneut hinzugerufene Polizei eine Gewahrsamnahme angeordnet wurde. Der Transport und der nächtliche Aufenthalt in der Zelle wird dem 62jährigen kostenpflichtig in Rechnung gestellt.red










17.10.2021 • 11:08 Uhr

Landesgartenschau aktuell! Erneute Sperrung auf dem Bad Gandersheimer Skulpturenpfad ab Dienstag, 7 Uhr, für eine Woche wegen Erdarbeiten

Schon wieder müssen sich Jogger, Radfahrer und Spaziergänger auf eine Beschränkung auf dem beliebten Skulpturenpfad in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim einstellen. Für die Landesgartenschau gGmbH teilt soeben ihr Pressesprecher Frank Herhorst in einer Verlautbarung mit:

"Ab Dienstag , 19. Oktober 2021, 07 Uhr, wird der Skulpturenpfad auf einem Teilstück in Höhe der angrenzenden Baustelle am Gabionenhang für eine Woche voll gesperrt. Grund für Sperrung sind Erdarbeiten im oberen Bereich des Hangs. Die Sperrung erfolgt im Norden ab dem Parkplatz hinter dem Vitalpark am Habichtsfang. Im Süden wird der Zugang zum Skulpturenpfad nur bis zum Abzweig zum Seniorenheim „Residenz am Osterbergsee“ möglich sein."

Umwegvarianten werden in der Verlautbarung weder angezeigt und angeboten noch für gewisse Unannehmlichkeiten für die Behinderung bei den spazierenden und radelnden Bürgerinnen und Bürger um Verständnis gebeten. red/Grafik: LaGa











17.10.2021 • 10:59 Uhr

Bitteres Ende für den Northeimer Handball Club - Knappe Heimniederlage gegen Hannover-Burgwedel

Obwohl das Team am Samstag Abend in der Stadionsporthalle dem Gegner aus Hannover über weite Strecken der Partie überlegen war, konnte dieser schlussendlich das Spiel drehen und die Punkte mit nach Hause nehmen. 27:28 (14:12) hieß es nach Abpfiff aus Sicht des NHC.

Das Heimspiel gegen den Handball Hannover-Burgwedel wurde von Beginn an als Vier-Punkte-Spiel angegangen. Der NHC kam gut in die Partie und konnte sich nach einem ausgeglichenen Start recht schnell absetzen. Paul Hoppe traf zum 8:4 für den NHC. Neben dem Abwehrspiel funktionierte in dieser frühen Phase des Spiels vor allem die erste Welle um Sören Lange und Christian Stöpler. Wie vor Beginn der Partie von Trainer Barnkothe angesprochen, wurde mit hohem Tempo agiert, was sich auch auszahlte. In der Folge hielt die Mannschaft diesen Vier-Tore-Vorsprung bis zur vor der Halbzeit, bevor der HHB mit zwei Toren am Stück auf zwei Tore zum 14:12 Halbzeitstand verkürzen konnte.

Auch nach dem Seitenwechsel konnte der NHC seine Führung behaupten, immer wieder wurden Ballgewinne verzeichnet und diese für schnelle Tore genutzt. Auch im Positionsspiel kam der NHC immer wieder zu guten Abschlüssen. Leider ließ diese Konsequenz ab der Mitte des zweiten Durchgangs nach, sodass sich der Gegner immer näher herankämpfen konnte. Nachdem der HHB zum ersten Mal in der Partie ausglich, verwandelte Jan-Niklas Falkenhain einen Siebenmeter zum zwischenzeitlichen 22-21.

Eine Zeitstrafe in Person von Sören Lange für den NHC nutzte der HHB dazu, sich in Überzahl eine Zwei-Tore-Führung zu erspielen und konnte fünf Minuten vor Schluss sogar auf 24:27 aus Sicht des NHC davonziehen. Angetrieben von der Unterstützung der ca. 300 Fans und trotz des Rückstandes konnte der NHC noch einmal alle Kräfte mobilisieren, und so traf Paul-Marten Seekamp zehn Sekunden vor Schluss zum 27:27. Der HHB führte sofort eine schnelle Mitte aus und Julius Hinz auf der Linksaußenposition verwandelte zum 27:28. Enttäuschung pur direkt nach dem Abpfiff auf Seiten des NHC. Nichtsdestotrotz stimmte die Unterstützung von den Rängen, für die sich der NHC herzlich bedanken möchte.

Für den NHC spielten: Eggert, Wenderoth; Pogadl, Meyer 3, Schuster 4, Lange 4 (1/3 7m), Seekamp 2, Neufing, Hoppe 1, Sültmann 1, Bode, Stancic, Buhinicek 1, Falkenhain 1 (1/2 7m), Stöpler 4 (0/1 7m), Wodarz 6.

Nun muss das Team diese unnötige Niederlage schnell verarbeiten und sich auf das kommende Auswärtsspiel beim HC Burgenland am Samstag um 19:30 Uhr konzentrieren.

Für das nächste Heimspiel am Freitag den 29. Oktober um 20 Uhr gegen die HC Eintracht Hildesheim in der S-Arena Göttingen beginnt der Online Kartenvorverkauf bereits am Montag den 18.Oktober um 19 Uhr. Der NHC rechnet mit einer großen Nachfrage und empfiehlt daher jedem Interessierten Handballer aus Südniedersachsen sich frühzeitig mit Karten einzudecken. Nähere Informationen auf www-northeimerhc.de.

red/ok/Foto: NHC.











17.10.2021 • 10:56 Uhr

Deutschland am beliebtesten! Bericht: Über 100.000 Asyl- Erstanträge bis Ende September

Deutschland ist einem Medienbericht zufolge im laufenden Jahr der bisher wichtigste Zielstaat für Flüchtlinge und Migranten in der Europäischen Union . Bis Ende September haben 100.278
Menschen beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge einen Asyl-Erstantrag gestellt, wie die «Welt am Sonntag» unter Berufung auf Zahlen der EU-Asylbehörde EASO berichtete. Demnach wurden in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres in keinem anderen EU-Land so viele Asylanträge gestellt wie in Deutschland. Das zweitwichtigste Land für Schutzsuchende ist dem Bericht zufolge Frankreich (54.105 Anträge), gefolgt von Spanien (41.799 Anträge) und Italien (37.492 Anträge).

Dem Bericht zufolge überschreitet die Zahl der Asyl-Erstanträge in Deutschland im neunten Jahr in Folge die 100.000er-Marke. Während der Corona-Pandemie waren deutlich weniger Flüchtlinge und Migranten in die Bundesrepublik gekommen. Im vergangenen Jahr haben etwa 102.500 Menschen einen Erstantrag gestellt, darunter waren 26.500 Anträge von Kindern, die bereits in Deutschland geboren wurden.epd










16.10.2021 • 20:54 Uhr

Herbstprogramm der Stadtjugendpflege: Baustellen-Exkursion am Montag, Dienstag Superfly, Mittwoch Brocken erobern!

Mit sechs interessanten Aktionen präsentiert sich die Bad Gandersheimer Stadtjugendpflege gemeinsam mit dem Stadtjugendring den jungen Leuten aus Bad Gandersheim und den Dörfern in den laufenden Herbstferien. "Mitmachen ist angesagt! Wer Zeit und Lust hat ist herzlich eingeladen!", so die Offerte von Stadtjugendpfleger Gunnar Ude. Er hat sich ein kleines, aber feines Programm ausgedacht. Alles ist auf den dokumentierten Flyern aufgeschrieben.
Wichtig sind Ude die Hinweise zum Anmeldeprozedere. Auch die sind hier dokumentiert. red












16.10.2021 • 20:36 Uhr

Roswitha-Preisträgerin Herta Müller soeben mit Jacob-Grimm-Preis geehrt

Herta Müller, eine der renommiertesten Schriftstellerinnen der Gegenwart und Roswitha-Preisträgerin der Stadt Bad Gandersheim, hat am Samstag in Kassel den «Jacob Grimm Preis Deutsche Sprache» erhalten. Die Auszeichnung ist mit 30.000 Euro dotiert. Die Literaturnobelpreisträgerin habe der deutschen Sprache «einen großen Reichtum an Gedanken, Erinnerungen und Bildern geschenkt», sagte Christoph Stölzl in seiner Laudatio.

In ihren Texten werde zugleich die Liebe und das Misstrauen gegenüber Wörtern deutlich, sagte der Präsident der Weimarer Musikhochschule weiter. Das entspringe den Erfahrungen der 68-Jähirgen in ihrer Jugend in Rumänien. Der Alltag in der kommunistischen Diktatur sei Müllers wichtigster Stoff geblieben, sagte Stölzl. Gleichwohl setze sich die Schriftstellerin in ihren
Büchern mit universellen Phänomenen auseinander.

Aufgewachsen auf dem Dorf als Mitglied einer drangsalierten Minderheit, habe sie Fundstücke aus der «Sprachschatzkammer des Banater Dialekts, des Deutschen und des Rumänischen» zusammengetragen. Aus ihrem Beruf als Übersetzerin gedrängt, habe sie das Schreiben als «Akt der Notwehr» empfunden, sagte Stölzl. Schon ihre erste Veröffentlichung, der Bericht über ihre Kindheit von 1982, sei ein Erfolg gewesen. Auch die nachfolgenden Veröffentlichungen wie
das Hauptwerk «Atemschaukel» von 2009 seien geprägt von «einer visionären Sprache, voller Worterfindungen».

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group Südniedersachsen-Bad Gandersheim gratuliert der Schriftstellerin zu dieser erneuten herausragenden Preisverleihung!










16.10.2021 • 20:28 Uhr

Im Party-Palast "Rheinischer" in Einbeck: Fetziger Schlagerabend mit Livemusik am 13. November - Jetzt anmelden

Es geht wieder los mit den kleinen und größeren Event der Partyszene. Endlich! Ziegner Entertainment Bad Gandersheim präsentiert am 13. November im Party-Palast "Rheinischer Hof in Einbeck Mucke & mehr bis zum Abwinken. Wann? Am 13. November 2021 ab 18.30 Uhr. Die Vorglühphase steigt bereits mit dem Einlass ab 18.30 Uhr. Richtig eingeheizt wird der Saal dann am 20 Uhr von einem prächtigen DJ und poppiger Live Musik. Nicole Ziegner verspricht einen unterhaltsamen Abend. Motto: Mal so richtig entspannen und den Alltag vergessen. Mit geiler Mucke und einer ausgelassenen Partystimmung.

Wer Spaß und Zeit und Lust hat jetzt bitte anmelden . Die Kontaktdaten, Rahmenbedingungen und bekannten Hygiene-Regeln sind auf der Grafik klar umschrieben. red/Grafik: Ziegner-Entertainment











16.10.2021 • 20:14 Uhr

Goslar: Notorischer Ruhestörer leistet Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, verletzt sich dabei

Am Samstagnachmittag wurde durch Bewohner der Virchowstraße in Goslar erneut eine Ruhestörung gemeldet. Verursacher war wieder einmal ein 42-jähriger amtsbekannter Anwohner. Auf Ermahnung durch die eingesetzten Beamten erhob der Mann drohend seine Fäuste, sodass er zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen werden musste. Dabei leistete er gegen die Polizeibeamten Widerstand. Der Goslarer erlitt dabei leichte Verletzungen, die Polizeibeamten blieben unverletzt. red











16.10.2021 • 20:11 Uhr

Alarm bei der Polizei! Wiedelah/Bad Harzburg: Bei Familienstreit Einrichtung demoliert

Am gestrigen Freitag, 15. Oktober 2021,gegen 21.45 Uhr, wurde das Polizeikommissariat Bad Harzburg zu Familienstreitigkeiten in der Ortslage Wiedelah alarmiert. Bruder und Schwester im Alter von 31 Jahren und 41 Jahren waren dort derart in Streit geraten, dass in der Wohnung einige Einrichtungsgegenstände beschädigt wurden. Mit dem Eintreffen der Polizei wurde die Ruhe wieder hergestellt und die Situation beruhigt. red










16.10.2021 • 20:06 Uhr

Schwarzgelbe Glückseeligkeit: BVB Tabellenführer und Tina Schönfelder ergattert Haarland-Trikot im Stadion - „Voll geil und mega!“

Die BVB-Fans heute im Freudentaumel. Mit seinem heutigen Krachersieg im Heimspiel gegen Mainz erobert der BVB die Tabellenspitze in der Fußball Bundesliga. Mittendrin im Signal Iduna Park die Schwarzgelben „Kiste“, Tina mit ihrem Ole aus Helmscherode-Bad Gandersheim. Und dann der absolut geile Kracher. Nach dem Sieg bekommt Tina vom Zweifachtorschützen Erling Haarland sein Unterzieh-T-Shirt zugeworfen. Tina hatte ein großes Schild gen Haarland gehalten. Auf Tinas Bitte reagierte der Mega-Star und warf ihr das begehrte T-Shirt in die Arme. Was für eine unglaubliche Geste! „Voll geil und mega! Hat sich das Plakate schreiben voll gelohnt“, jubelte „Kiste“ und Ole war genauso glücklich wie seine Ma.
Alles ein Mega-Erlebnis an diesem denkwürdig Tag für die Topfans - der BVB macht’s möglich. Und im Stadion waren die fast 70.000 ebenso außer Rand und Band nach dem 3:1 Sieg ihrer schwarzgelben Jungs.
red
















16.10.2021 • 16:02 Uhr

Corona-Virus-Lage am Samstag: Inzidenzwert im Kreis Northeim bei 43,3

Das sind die Fakten der Corona-Viris-Lage am heutigen Samstag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:
Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt als tagesaktuellen Wert eine Ansteckungsinzidenz von 43,3 Fälle auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen für den Landkreis Nordheim bekannt. Damit hat sich der Grad der erfassten Conrad-Neuinfektionen unwesentlich verändert. Die Impfquote ist zum Dauerstillstand gekommen.

red/ Grafiken: RKI /NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen












16.10.2021 • 15:29 Uhr

Stadtratsfraktionen in Bad Gandersheim: Dröge und Kielhorn weiter Vorsitzende

In dieser Woche haben sich die großen Fraktionen im Stadtrat der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim konstituiert. Anlass war die am 12. September 2022 stattgefunden Neuwahlen zum Stadtrat. Die brachte bei CDU und SPD personelle Veränderungen. In der Führung der Fraktionen setzten die neuen und alten Mitglieder auf Kontinuität.

Die CDU bestätigte einstimmig ihren bisherigen Vorsitzenden Timo Dröge. Zu seinen beiden gleichberechtigten Stellvertretern/in wurden Ratsfrau Karin Albig und Henrik Geske gewählt.
Bei der SPD bleibt Niklas Kielhorn Vorsitzender. Ihm zur Seite stehen als Vertreter zwei neue Persönlichkeiten. Es sind dies Ratsherr und Ortsvorsteher René Osbar und Michael Krauel.
















16.10.2021 • 15:12 Uhr

Was ist los bei der Baustelle "Brunnenhäuschen" über der Solequelle auf dem Gelände der Bad Gandersheimer Landesgartenschau?

Zu den größeren Baustellen der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim gehört derzeit ein Herzstück des Bad Gandersheimer Kurviertels. Davon betroffen das von der Alten Leipziger weiland gestiftete Brunnenhäuschen über einer sprudelnden Sole-Quelle. Aktuell finden dort umfangreiche Erd- und Gestaltungsarbeiten statt. Auftraggeber sind zum einen die Stadt Bad Gandersheim, zum anderen die Landesgartenbau gGmbH. Für die derzeit gesperrte Trinkhalle sind die Bad Gandersheimer Stadtwerke verantwortlich. Deswegen erkundigte sich das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group über den aktuellen Sachstand der Baumaßnahmen. Für die Stadtwerke sorgte Ingenieur Tobias Nolte für eine aufschlußreiche Aufhellung von Maßnahmen, Zuständigkeiten und erledigten Reparaturen:

Nolte: Im Zuge der LaGa-Arbeiten im Umfeld des Brunnenhäuschens wurden seitens Firma Boymann (beauftragt durch die LaGa) Schäden an diversen Leitungen festgestellt. Konkret war ein vorhandener Notüberlauf des Brunnens beschädigt. Da bei der nötigen Reparatur festgestellt wurde, dass die vorhanden Leitungen nicht mehr den aktuellen Stand der Technik entsprechen, wurde der komplette Leitungsstrang bis zum Brunnen erneuert.

Nolte weiter: Da Arbeiten innerhalb des Brunnenhäuschens nicht in den Bereich der LaGa fallen, wurde im Zuge des Rahmenzeitvertrages die Fachfirma GFI (Seesen) mit der Reparatur beauftragt. Zwischenzeitlich wurden die nötigen Baumaßnahmen innerhalb des Brunnenhäuschens erledigt, sodass Firma Boymann die Umgestaltung des Außenbereichs fortsetzen kann.
Von der LaGa liegen zum Baufortschritt und zur Fertigstellung dieser Maßnahme keine konkreten Angaben vor. Bekannt ist, dass in dem Areal u.a. eine Ausstellungshalle für Bestattung- und Gräberkultur installiert werden soll.

Nolte: Ferner befindet sich im Bereich des Brunnenhäuschen ein artesischer Brunnen, welcher mit einen Schachtbauwerk und einen Überlauf in die städtische Kanalisation versehen wurde.
Ein artesischer Brunnen ist ein Punkt im Gelände, an welchen Grundwasser, zumindest zeitweise, selbständig (frei) austritt. Da der Überlauf in die Kanalisation auch erneuert wird, reguliert eine Pumpe mit Schwimmerschalter den Wasserstand innerhalb des artesischen Brunnens. So soll ein Überlauf des Grundwassers ins Baufeld vermieden werden.

red /
Das Bild dokumentiert die Bauwüste Brunnenhäuschen am heutigen Samstag. Foto: FisWMG










16.10.2021 • 13:40 Uhr

Landesschülerrat lehnt Corona-Pooltestungen in Schulen ab - Ende der Maskenpflicht gefordert

Der Niedersächsische Landesschülerrat sieht die von der CDU-nahen Schüler Union geforderten Pooltestungen an den Schulen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus kritisch. Der Mehraufwand stehe in keinem Verhältnis zu den zu erwartenden Ergebnissen, sagte der Vorsitzende des Landesschülerrates, Justus Scheper aus Hannover, am Sonnabend dem Evangelischen Pressedienst (epd). Viel wichtiger seien ausreichend viele Luftfilter in den
Schulen, damit «Schüler nicht erneut frierend im Klassenzimmer sitzen werden».

Die Schüler Union hatte in der vergangenen Woche Pooltests gefordert, damit nicht länger einzeln daheim, sondern gemeinsam in der Schule getestet werde. Unter Aufsicht einer Lehrkraft sollten die Schüler zweimal pro Woche einen altersgerechten Lolli-Test machen, der anschließend klassenweise in einem Pool gesammelt und in Form eines anonymisierten PCR-Tests auf Infektionen kontrolliert werde. Sei der Sammelpool negativ, könne der Unterricht in den Folgetagen im Normalbetrieb stattfinden, auch ohne Maske.

Scheper betonte, dass auch der Landeschülerrat ein Ende der Maskenpflicht fordere - allerdings in einem Stufenmodell. Die Pflicht solle zunächst in den Abschluss-Jahrgängen fallen. Anschließend könnte die Maskenpflicht von oben nach unten erlassen werden.red










16.10.2021 • 13:33 Uhr

Hachenhausen: Brand eines leerstehenden Wohnhauses - 70 Kräfte im Einsatz - Polizei: 100.000 Euro Schaden

Zum Brand in Hachenhausen berichtet soeben die Poliei Bad Gandersheim ergänzend:
Über die Leitstelle der Feuerwehr wird gegen 02:50 Uhr ein Vollbrand in Hachenhausen gemeldet (wir berichteten). Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stellt sich heraus, dass ein derzeit leerstehendes Wohnhaus/ Mehrfamilienhaus in Brand geraten ist. Das Gebäude ist im mittleren Bereich stark brandgeschädigt. Durch die Feuerwehrkräfte kann ein Übergreifen auf andere Gebäudeteile verhindert werden. Personenschaden ist nicht entstanden. Die Brandursache ist bislang ungeklärt. Die Ermittlungen dauern an. Der Brandort wurde beschlagnahmt. Nach erster Einschätzung ist ein Sachschaden in Höhe von ca. 100.000 Euro entstanden.

Die Freiwilligen Feuerwehren Bad Gandersheim, Altgandersheim, Dankelsheim, Ackenhausen, Gremsheim, Wolperode, Clus und Harzbörde waren mit insgesamt ca. 70 Kameraden/ Kameradinnen vor Ort.mt /

Die Bilder dokumentieren den Einsatz heute Morgen und die Situation am heutigen Samstagvormittag. Fotos: Fis WMG











16.10.2021 • 13:32 Uhr


















16.10.2021 • 12:59 Uhr

Endlich wieder eine Großveranstaltung in Brunshausen: 80 kamen und ihnen gefiel schöne Soiree im Stil des Einbecker Malers Franz Cestnik

Mit über 80 Besucherinnen und Besuchern hat die gestrige Soiree des Kunstkreises Brunshausen im Rosencafé Brunshausen-Bad Gandersheim einen schönen Erfolg in mehrfacher Hinsicht gehabt. Der Event zu Ehren des Einbecker Malers Franz Cestnik erlebte eine erstaunliche Resonaz für den Veranstalter. Das Rosencafé war dankbar über die erste Großveranstaltung für den gastronomischen Betrieb nach langer Zwangspause. Die Gäste freuten sich intensiv über die dargebotene Musik im Stil Cestniks und eine ausgezeichnete Rezension eines versierten Cestnik-Interpreten D. Wenzel. Die drei Musiker von „Pfeffer & Likör“ waren tief dankbar, endlich wieder das Schönste an diesem Abend für sich aufnehmen zu dürfen, den lange wegen Corona vermissten Beifall eines begeisterten Publikums. Den gelungenen Abend moderierte Kunstkreis-Vorsitzender Dr. Hesse.red

Die Bilder sind Szenen aus der gestrigen Soiree und zeigen Werke von Cestnik. Sie heute und Sonntag in den Räumen des Kunstkreises im Kloster Brunshausen in einer Ausstellung zu bewundern. Ein Besuch lohnt! Foto: Fis WMG

















16.10.2021 • 08:26 Uhr

Glaubenszentrum: Die dramatische Lebensgeschichte der Buchautorin Karin Bulland - Von einer Kommunistin zur Christin - Die Einheitsfeier

Soeben berichtet das Glaubenszentrum in Bad Gandersheim über eine nichtöffentliche Aktivität in einer offiziellen Velautbarung:

Bereits am 03. Oktober 2021 fand, wie jedes Jahr im GlaubensZentrum, die Feier zum Tag der deutschen Einheit statt – Aufgrund der aktuellen Vorsichtsmaßnahmen (in Absprache mit dem Gesundheitsamt) nach Beginn des neuen Schuljahres in der überkonfessionellen Bibelschule, in diesem Jahr unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Als Gastrednerin kam die Buchautorin Karin Bulland ins GlaubensZentrum und fesselte die Studenten und Mitarbeiter mit ihrer dramatischen Lebensgeschichte. Als Überlebende einer versuchten Abtreibung wurde sie – als damals überzeugte Kommunistin – Opfer des Sozialistischen Regimes der DDR, weil sie sich für Soziale Gerechtigkeit einsetzte. Durch massive, systematische Folter war ihr Leben zerstört, und sie saß mit nur noch einer funktionierenden Hand im Rollstuhl. Dennoch gehört sie zu den wenigen, die den systematischen politischen Missbrauch der Psychiatrie in der DDR überlebt haben.

Durch eine Begegnung mit einer Person, die ihr bis zu dem Zeitpunkt vollkommen fremd war, wurde sie übernatürlich über Nacht vollständig wiederhergestellt. Sie war Jesus begegnet, ohne vorher je von ihm gehört zu haben. Heute bezeugt sie in ihren Vorträgen, welche Hoffnung sie in der Bibel gefunden hat und über die Kraft der Vergebung – auch zwischen Tätern und Opfern.
Der Gottesdienst wurde umrahmt von einer Zeit des Gesangs, Filmen zum Mauerbau- und Mauerfall, einem Beitrag des frisch gewählten Ratsherrn Pastor Gerry Klein und einem Theaterstück. red

Die Archivbilder zeigen Szenen der Einheitsfeier vor einem Jahr im Glaubenszentrum. Fotos: FisWMG














16.10.2021 • 04:59 Uhr

Hachenhausen: Schon wieder Feuerarlarm - Zimmerbrand in Wohnhaus - Feuerwehr setzt Drohne ein

Riesenaufregung derzeit in Hachenhausen. Dort gab es um 2.50 Uhr Feueralarm. Aus Haus 13 , in der Nähe des Feuerwehrhauses in dem Dorf, wurde ein Zimmerbrand gemeldet. Die Freiwillige Feuerwehr des Ortes war blitzschnell vor Ort und löschte.
Über mögliche Verletzte und Ursache des Brandes liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Zur Sicherung der Löschwasserversorgung wurde eine Schlauchleitung zur Eterna verlegt. Die Feuerwehr hat alles im Griff, leistet besten Einsatz. Dabei wurden unter anderem die Drehleiter und zur besseren Übersicht des Gesamtobjektes eine Drohne eingesetzt. Nach Angaben der Feuerwehr vor Ort wurde unter anderem ein Brandherd im Keller des seit längerer Zeit leerstehenden Gebäudes ausgemacht.
red/Fotos: Fis WMG


















15.10.2021 • 20:21 Uhr

Verwaltungsausschuss: Bauamtsleiter Stefan Mittwoch will Bad Gandersheimer Stadtverwaltung verlassen

Der erst seit relativ kurzer Zeit als Fachbereichsleiter u.a. für Bauangelegenheiten Verantwortliche in der Stadtverwaltung Bad Gandersheimstätige Beamte Stefan Mittwoch (Foto) wird seine Karriere in der Roswithastadt beenden und andernorts fortsetzen. Diese Mitteilung gab es dem Vernehmen nach in der gestrigen Sitzung des Verwaltungsausschusses des Bad Gandersheimer Stadtrates. Sie ist aus vier seriösen Quellen aus Verwaltung und Kommunalpolitik bestätigt. Bürgermeisterin Franziska Schwarz konnte zu der Personalie nicht befragt werden. Sie befindet sich bis Ende des Monats im Urlaub, hieß es.

Mit Stefan Mittwoch würde die Stadtverwaltung in kurzer Zeit ihren dritten Chef der kommunalen Bauverwaltung verlieren. Mittwoch, ein ausgewiesener Kulturfachmann, war nach seinem mehrjährigen Engagement als kaufmännischer Geschäftsführer bei der Domfestspiel GmbH in die Stadtverwaltung zurückgekehrt. 2020 war Bauamtldeiter Jürgen Schnute in Pension gegangenen. Ihm folgte als Bauamtsleiter André Schumann. Als der plötzlich ausschied folgte ihm Mittwoch.

Wann konkret er seinen neuen Job antritt wird dem Vernehmen nach zwischen seinem neuen Arbeitgeber und der Stadt Bad Gandersheim noch zu verhandeln. Seine jetzige Demission ist deshalb kritisch, weil sie in der Phase von anhaltenden Bauaktivitäten für die Landesgartenschau fällt. Wie alle Ebenen der Bad Gandersheimer Stadtverwaltung ist besonders die Bauverwaltung von der Aufgabenerledigung und handfesten Arbeiten für die Landesgartenschau schwer belastet. Das hat Bürgermeisterin Franziska Schwarz jüngst in einem Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group noch einmal ausdrücklich bekräftigt. Sie bat dabei die Öffentlichkeit um Verständnis, wenn derzeit andere Aufgaben und Projekte zurückgestellt und dem großen Gelingen des LaGa-Vorhabens untergeordnet werden müssten.
red /

Das Bild dokumentiert Bauamtsleiter Stefan Mittwoch und Bürgermeisterin Franziska Schwarz in der jüngsten öffentlichen Sitzung des Gandersheimer Stadtrates im Forum der Oberschule. Foto: Fis WMG










15.10.2021 • 19:49 Uhr

Polizei stoppt betrunkene Fahrerin (44) eines 3,5-Tonners mit halb gefüllter Sektflasche im Getränkehalter

Eine alkoholisierte Frau aus dem Landkreis Kassel war in Warburg (Landkreis Höxter) mit einem Klein-Lkw zu schnell unterwegs. Die Polizei stellte den Führerschein sicher.

Auf der L 837 bei Warburg-Welda führte die Polizei am Donnerstag, 14. Oktober, gegen 11:30 Uhr eine Geschwindigkeitskontrolle durch, bei der eine 44-jährige Frau mit einem 3,5-Tonner auffiel. Es kam der Verdacht auf, dass die Fahrerin nicht nur zu schnell unterwegs war, sondern auch Alkohol getrunken hatte. Eine geöffnete, halb gefüllte Sektflasche steckte bei der Kontrolle in einem Getränkehalter. Da ein vor Ort durchgeführter Test positiv verlief, wurde der Frau in einem Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Die Beamten fertigten eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr und stellten den Führerschein sicher. /ell











15.10.2021 • 19:44 Uhr

Schwerer Verkehrsunfall auf L 563 - Frau aus Berlin verstirbt an der Unfallstelle

Die Polizei in Göttingen vermeldet:
Auf der Landesstraße 563 zwischen den Ortschaften Kleinalmerode und Nieste (Hessen) ist am Donnerstag (14.10.21) eine Autofahrerin aus Berlin bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben gekommen.

Ersten Informationen zufolge, kam die 55-Jährige mit ihrem Opel Cabrio aus noch ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und stürzte einen ca. zehn Meter tiefen Hang hinunter. Hierbei überschlug sich das Fahrzeug. Die Fahrerin wurde so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Neben ihrem erheblich beschädigten Fahrzeug wurde ein verendetes Wildschwein aufgefunden. Es wird deshalb vermutet, dass die 55-Jährige mit ihrem Fahrzeug dem Tier ausweichen wollte und es dann zu dem schweren Unfall kam. jk










15.10.2021 • 16:00 Uhr

Landesgartenschau 2022: Schafft Niedersachsens größte Bibelschule Aufnahme in Festivalprogramm? Geschäftsführerin Ursula Stecker visitiert Glaubenszentrum in Bad Gandersheim

Auf Einladung des neuen Bad Gandersheimer Ratsherrn und früheren Leiter von Niedersachsens größter Bibelschule, Pastor Gerry Klein, hat die neue Geschäftsführerin der Landesgartenschau gGmbH Bad Gandersheim, Ursula Stecker, das Unternehmen Glaubenszentrum kürzlich besucht. Das bestätigte die Managerin selbst auf Nachfrage sowie der Organisator der Visite, Ratsherr Gerry Klein. Frau Stecker bekam das Glaubenszentrum sowohl in seinen baulichen, funktionellen wie inhaltlichen Gegebenheiten ausführlich präsentiert, hieß es auf Nachfrage. Interessant ist die Einbettung des riesigen historischen Gebäudekomplexes (früher Zollschule, davor Reichsmotorschule) in grüne Sektoren. Dazu gehört in Randbereichen bewaldetes Gebiet. Innerhalb des Komplexes bieten sich ideale Gestaltungsräume für eine Landesgartenschau.

Geschäftsführerin Stecker zeigte sich von den ihr vermittelten Gegebenheiten beeindruckt. Mit ihrem Besuch wurde eine frühere Offerte von Verantwortlichen des Glaubenszentrum belebt, die sich für Details bei der Programmgestaltung der LaGa angeboten hatten. Da lange Zeit keine Reaktion aus dem Management erfolgt war wurde nun die neue Geschäftsführerin noch einmal mit dem Angebot einer Zusammenarbeit zum Wohle und einem optimierten Gelingen der LaGa vertraut gemacht. "Wir können eine Menge dazu beitragen", ist Pastor Gerry Klein überzeugt.

Ratsherr Klein zeigte sich dankbar für das aufgeweckte Interesse der Managerin, die bekanntlich nicht einmal zwei Monate in ihrer Funktion für die LaGa in Bad Gandersheim aktiv ist. Zu ihrem weiteren Vorgehen befragt kündigte sie Besprechungen mit ihrem Team über die Möglichkeiten einer Einbeziehung des Glaubenszentrum in das LaGa-Programm an.
red / Fotos: Fis WMG














15.10.2021 • 15:34 Uhr

SPD, Grüne und FDP: Mindestlohn und Modernisierung des Sozialen - Mindestlohn soll von 450 auf 520 Euro steigen

Wenn es zu einer Ampel-Koalition kommt, will die nächste Bundesregierung den gesetzlichen Mindestlohn auf zwölf Euro in der Stunde anheben und ein Bürgergeld anstelle der Harz-IV-Leistungen einführen. Das haben SPD, Grüne und FDP bei ihren Sondierungsgesprächen vereinbart, die am Freitag in Berlin abgeschlossen wurden. Die Spitzen der drei Parteien traten danach vor die Presse. Sie hatten sich zuvor verständigt, in Koalitionsverhandlungen eintreten zu wollen. Darüber sollen ihre Parteien bis Anfang kommender Woche entscheiden.

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz und die Parteivorsitzenden der Grünen, Annalena Baerbock und Robert Habeck, sowie der FDP-Vorsitzende Christian Lindner zeigten sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Man habe sich einerseits um «klare Richtungsentscheidungen bemüht», sagte Lindner, zeige andererseits aber auch, dass sich sehr unterschiedliche Parteien verständigen könnten. Scholz sprach vom «größten industriellen Modernisierungsprojekt in Deutschland seit 100 Jahren», Habeck davon, dass die mögliche Koalition «eine echte Schubkraft» entwickeln könne.

Aus dem gemeinsamen Papier über die Ergebnisse der Sondierung geht hervor, dass der Mindestlohn von derzeit 9,60 Euro auf zwölf Euro erhöht wird und danach die Mindestlohnkommission für künftige Anpassungen zuständig bleibt. Die Verdienstgrenze für Minijobs soll von 450 auf 520 Euro pro Monat angehoben werden. Zugrundegelegt wird
dafür einen Wochenarbeitszeit von zehn Stunden. Die Grenze für Minijobs steigt auf 1.600 Euro (derzeit 1.200 Euro).

Die möglichen Koalitionäre vereinbarten weiter, dass die bisherige Grundsicherung (Hartz IV) durch ein Bürgergeld ersetzt und vereinfacht werden soll. Ob die Erleichterungen beim Schonvermögen und der Überprüfung der Wohnkosten während der Corona-Pandemie
beibehalten werden, ist offen. Das soll geprüft werden.

Um mehr Kinder aus der Armut zu holen, sollen alle finanziellen Leistungen für Kinder in einer Kindergrundsicherung zusammengeführt werden. Gegenwärtig erhalten arme Kinder Hartz-IV-Leistungen und diverse Teilbeträge für Bildung, Sport oder Schulessen. Die Rechte von Kindern sollen im Grundgesetz verankert werden. Die Debatte darüber war schon in der vergangenen Legislaturperiode geführt worden, ein Beschluss aber an der Union gescheitert.

Einen Schritt Richtung Bürgerversicherung, wie ihn Grüne und SPD wollten, wird es nicht geben. «Die gesetzliche und die private Kranken- und Pflegeversicherung bleiben erhalten», heißt es in dem Papier.epd










15.10.2021 • 15:03 Uhr

Kurioses: Dresdner Stollen reift für sechs Wochen in Frauenkirche

Nach einer Tomatenernte in einer evangelischen Kirche (wir berichteten) nun eine weitere Nutzungsvariante eines sakralen Gebäudes:

In der Dresdner Frauenkirche werden erstmals Christstollen gelagert und zur Reife gebracht. 300 Kisten mit dem beliebten Weihnachtskuchen sind am Freitag in eine der Glockenstuben gebracht worden, wie die Stiftung Frauenkirche Dresden mitteile. In den nächsten sechs Wochen würden sie in 29 Metern Höhe reifen.

Ende November gehe dann die erste Frauenkirchen-Edition eines Christstollens in den Verkauf, heiß es. Die Initiative kommt von der Dresdner Mühlenbäckerei. Eine mehrwöchige Reifephase ist ein wichtiger Teil des Herstellungsprozesses. Sie entscheidet über den Geschmack der Stollen. epd











15.10.2021 • 14:59 Uhr

Nörten-Hardenberg: Fahrzeug beschädigt und weggefahren - Zeugen helfen Polizei bei Aufklärung

Ein zunächst Unbekannter hat am gestrigen Donnerstag Vormittag gegen 09:10 Uhr auf dem Gelände einer Tankstelle in der Lauenförder Straße beim Wegfahren von einer Zapfsäule zunächst ein anderes Fahrzeug beschädigt und entfernte sich anschließend vom Unfallort. Der sachschaden beläuft sich auf ca. 1.3000EUR. Anhand von Zeugenangaben und der vorhandenen Video-Anlage konnte der Fahrzeugführer kurze Zeit später ermittelt werden. Da sich während der Sachverhaltsaufnahme zudem Anzeichen für eine mögliche Drogenbeeinflussung ergaben, wurde dem 21-jährigen Mann aus Nörten-Hardenberg eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt. da










15.10.2021 • 14:56 Uhr

Stromrechnungen nicht bezahlt - Als der Strom abgestellt wurde Mitarbeiter der Stadtwerke verletzt

Wegen Nötigung und Körperverletzung ermittelt die Northeimer Polizei seit gestern gegen einen 34-jährigen Northeimer. Ein Mitarbeiter der Stadtwerke hatte gegen 12 Uhr bei dem Mann in der Göttinger Straße den Stromzähler gesperrt, da der Mann zurückliegende Rechnungen nicht beglichen hatte. Der Täter ergriff den Stadtwerker anschließend am Arm und wollte ihn vergeblich dazu zwingen, den Stromzähler wieder anzuschließen. Hierbei verletzte er den Mann leicht am Arm. Bereits um 14.00 Uhr hatte der Verursacher seinen Strom bereits schon wieder - zwischenzeitlich hatte er nämlich seine Außenstände bei den Stadtwerken beglichen.da










15.10.2021 • 14:47 Uhr

Göttingen im Finale für Nachhaltigkeitspreis

Mit Göttingen, Geestland und Steyerberg sind drei niedersächsische Kommunen unter den zehn Finalisten im Wettbewerb um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2021.
Das Finalistenfeld besteht in diesem Jahr aus drei Großstädten, drei mittelgroßen Städten und vier Kleinstädten oder Gemeinden, wie die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis im Internet mitteilte. Die Sieger in den drei Kategorien werden am 3. Dezember benannt und
erhalten ein Preisgeld von je 20.000 Euro.

Die Stadt Göttingen nehme ihre Bürger «mit auf den Weg der Transformation hin zu einer nachhaltigen Stadtgesellschaft», erklärte die Stiftung. Beteiligung und Teilhabe aller Menschen in der Stadt seien hier eine wichtige Stellschraube. Dabei vernetze das Referat für Nachhaltige Stadtentwicklung Verwaltung, Politik und Stadtgesellschaft und entwickele die notwendigen Strategien für diesen Prozess. Für Göttingens Weg in die Klimaneutralität habe die Stadt den «Klimaplan Göttingen 2030» mit mehr als 200 Maßnahmen erarbeitet. Der «Klimaplan Verkehrsentwicklung» konkretisiere die Strategien für eine nachhaltige Mobilität.

Ein ganzheitliches Nachhaltigkeitsverständnis bescheinigt die Stiftung der Stadt Geestland im Kreis Cuxhaven. Eine Klimaschutzmanagerin sorge für die Umsetzung eines Klimaschutzkonzeptes. 2021 seien 35.000 Bäume gepflanzt worden, bereits seit mehreren Jahren würden 100.000 Quadratmeter Blühstreifen angelegt. Seit 2017 erfolge die Spülwasseraufbereitung in der Moor-Therme. Ein erfolgreiches Energiemanagement und die Nutzung regenerativer Energien hätten dazu beigetragen, dass Geestland 2020 als Energieeffizienz-Kommune rezertifiziert worden sei.

Der Flecken Steyerberg im Kreis Nienburg hat der Stiftung zufolge mit dem größten Fernwärmenetz im ländlichen Raum Niedersachsens und einem eigenen Windrad eine «Vorbildfunktion» in der Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien und industrieller Abwärme. Die Kommune sei 2016 als kleinste Gemeinde in das bundesweite Netzwerk der
Masterplankommunen für 100 Prozent Klimaschutz aufgenommen worden und verfüge seitdem über ein vorbildliches Klimaschutzmanagement. Die Nutzung von drei Windparks, Wasserkraft, Geothermie und Photovoltaik ermögliche dem Flecken eine nahezu komplette Eigenversorgung mit erneuerbaren Energien. Daneben verfolge die Gemeinde seit 2015 eine konsequente Null-Flächenverbrauchs-Politik.epd










15.10.2021 • 14:42 Uhr

Clausthal-Zellerfeld: Polizei und Gutachter sind sich sicher: Auto wurde absichtlich von Unbekannt abgefackelt

Die technischen Untersuchungen zu dem am frühen Morgen des 07.1Oktober 2021 im Arnikaweg in Clausthal-Zellerfeld ausgebrannten VW "T-Roc", sind abgeschlossen.

Brandermittler des 1. Fachkommissariats des Zentralen Kriminaldienstes aus Goslar haben am 12.Oktober 2021 gemeinsam mit einem durch die Staatsanwaltschaft beauftragten Gutachter das sichergestellte Fahrzeug in Augenschein genommen.

Nach dem Ergebnis der Untersuchung kann ein technischer Defekt an dem PKW ausgeschlossen werden. Dementsprechend muss zum jetzigen Zeitpunkt von einer vorsätzlichen Inbrandsetzung ausgegangen werden. Die Ermittlungen werden fortgesetzt.

Mögliche Zeugen, die am 07. Oktober, gegen 04.00 Uhr, Beobachtungen im Nahbereich des Arnikaweges in Clausthal-Zellerfeld gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Goslar unter 05321 / 3390 zu melden. red/Foto: Polizei










15.10.2021 • 12:14 Uhr

Willkommen bei der Polizei Holzminden: Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begrüßt

Das Kommissariat freut sich über insgesamt sieben neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bereits seit dem 1. Oktober ihren Dienst auf den Dienststellen im Landkreis Holzminden aufgenommen haben. Zusammen mit den Führungskräften des Kommissariats wünschte POR Oliver Busche, der ebenfalls zum 1. Oktober die Amtsgeschäfte der Dienststelle neu übernommen hat, den neuen Kolleginnen und Kollegen einen guten Start in den Dienststellen des Landkreises. In der Vorstellungsrunde verwies er dabei auf ein tolles Team, dass den fünf stets mit Rat und Tat zur Seite stehen wird. Die sieben "Neuen" kommen größtenteils frisch von der Polizeiakademie. Darüber hinaus begleitet die Polizei Holzminden insgesamt vier Bachelor im Rahmen ihres Studiums. Innerhalb der nächsten Monate werden die vier erste Erfahrungen im Einsatz- und Streifendienst machen, eng begleitet durch ihre eigenen Anleiter. POR Oliver Busche gab Ihnen im Rahmen der Begrüßung einige wichtige Dinge mit auf den Weg, "stets aufmerksam und wissbegierig zu sein und durch zunehmendes eigenständiges Handeln das richtige Handwerkszeugs für den Polizeiberuf zu lernen". red/ Foto: Polizei










15.10.2021 • 11:46 Uhr

Markterholung trotz schlechter Nachrichten

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

An den weltweiten Aktienmärkten hielten auch in der zurückliegenden Woche die hohen Schwankungen an. Die Begleitmusik bildete ein Potpourri aus schlechten Wirtschaftsnachrichten. So waren die aus den USA gemeldeten Inflationsdaten von 5,3 Prozent noch schlechter als ohnehin erwartet, die Energiepreise stiegen weiter an, und die Meldungen über immer neue Lieferprobleme in weiten Teilen der Welt wollten nicht abreißen. Umso erstaunlicher war es, dass in der zweiten Wochenhälfte eine starke Markterholung einsetzte, die den DAX wieder deutlich über die Marke von 15.000 Punkte hievte. Dahinter steckten sowohl gute Quartalsberichte der Unternehmen als auch Erwartungen, dass der Höhepunkt von Lieferengpässen und Inflationssorgen bald erreicht, wenn nicht sogar schon überschritten sein könnte. Während in einem oder zwei Jahren wohl das Thema der Lieferschwierigkeiten kaum mehr relevant sein dürfte, stellt die Inflation jedoch ein Risiko dar, das die Märkte noch länger begleiten könnte.

Konjunktureintrübung

Den Finanzmärkten steht eine Woche gefüllt mit Konjunkturmeldungen ins Haus. Den Beginn macht am Montag die chinesische Wachstumszahl für das dritte Quartal. Noch werden wahrscheinlich die Spuren der Immobilienkrise nicht in vollem Umfang beim Bruttoinlandsprodukt durchschlagen. Eine Wachstumsverlangsamung in China gilt aber als ausgemacht und damit auch ein Abbremsen der Weltwirtschaft. In Europa werden die Einkaufsmanagerindizes für den Monat Oktober gemeldet. Sie werden vermutlich ganz unter dem negativen Eindruck der gegenwärtigen Flaschenhals-Probleme der weltweiten Produktionsketten stehen.











15.10.2021 • 11:40 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 7 Neuinfektionen, 9 Genesene, Inzidenzwert bei 37,2

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 3.151 (+7) Corona-Infektionen bekannt geworden. 3.006 (+9) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 37,2 (49 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 2,1, die Intensivbetten sind zu 3,5 Prozent belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 83 (-2) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 6 (-2),
Bodenfelde 1 (0),
Dassel 4 (+1),
Einbeck 13 (-1),
Hardegsen 1 (0),
Kalefeld 1 (0),
Katlenburg-Lindau 4 (+1),
Moringen 4 (0),
Nörten-Hardenberg 1 (0),
Northeim 45 (0) und
Uslar 3 (-1) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 62 (0) Personen verstorben.
Mit einer ersten Impfdosis wurden 95.750 Personen oder 72,7 % geimpft. Vollständig geimpft wurden bisher 91.081 Personen oder 69,1 %. (Stand 7.10.2021)
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus










15.10.2021 • 11:14 Uhr

Bad Gandersheimer LaGa-Hammer! Nach Beschluss im Aufsichtsrat: Ex-Bürgermeisterkandidatin Grit Arndt nicht mehr Marketingchefin

Die bisherige Marketingchefin der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim, Grit Arndt, ist es nicht mehr. Das bestätigte auf Nachfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group LaGa-Geschäftsführerin Ursula Stecker. Diese Entscheidung geht auf einen Beschluss des Aufsichtsrates der Landesgartenschau gGmbH zurück. Der hatte am vergangenen Montag im Musikraum des Roswitha-Gymnasiums getagt (wir berichteten).

Die Personalie verdient deshalb besondere Beobachtung, weil es sich bei Grit Arndt um eine der drei Kandidaten handelt, die am 12. September 2021 für das Bürgermeisteramt kandidiert. Sie war damit ein Herausforderin der amtierenden Gandersheimer Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD), die auch Vorsitzende des Aufsichtsrates der Landesgartenschau Gesellschaft ist. Arndt, Kandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, unterlag am 12. September 2022 und kehrte nach einer urlaubsbedingten Abwesenheit vom Job an ihren Arbeitsplatz zurück.

Der Aufsichtsrat ließ in seiner Sitzung am vergangenen Montag einen alten Beschluss aus dem November 2020 aufleben, heißt es offiziell. Seinerzeit war aufgrund einer gesundheitlichen Befindlichkeit von Grit Arndt ersatzweise Kai Schöneberger mit der Leitung des Marketings beauftragt worden. Dieser Beschluss sei nun bekräftigt worden. Warum diese Rücknahme der Leitungsverantwortung abermals erforderlich geworden ist wurde aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes von der Geschäftsführerin nicht beantwortet.

Stecker bestätigte ausdrücklich, dass Grit Arndt weiter bei der LaGa arbeitet und das unter anderem für das Marketing. Marketingchef ist jetzt Kai Schöneberger, der in der Vertretung für Grit Arndt einen guten Job gemacht habe, so die Geschäftsführerin.
red/Fotos: Fis WMG

Weitere Berichterstattung folgt!














15.10.2021 • 10:44 Uhr

Evangelische Diakonie in Deutschland will in 15 Jahren klimaneutral sein

Die Konferenz Evangelische Diakonie und Entwicklung hat am Donnerstag sogenannte Nachhaltigkeitsleitlinien für die Diakonie verabschiedet. Wichtige darin benannte Handlungsfelder sind Immobilien, Liegenschaften und Wohnen, Mobilität, Land und Forstwirtschaft, nachhaltige Kapitalanlagen sowie eine Beschaffung, die Menschen- und Arbeitsrechte achtet und Ressourcen schont, wie die Diakonie mitteilte. Sie verpflichtet sich zusätzlich, bis spätestens 2035 selbst klimaneutral zu sein.

Mit den Nachhaltigkeitsleitlinien geben das Evangelische Werk für Diakonie und Entwicklung und die Diakonie Deutschland die Empfehlung an ihre Mitglieder, ihr Handeln an den UN-Nachhaltigkeitszielen zu orientieren und selbst einen Beitrag zu deren Umsetzung zu leisten. «Wir sind aus Überzeugung gerne ein Teil der Lösung und wollen aktiv mitwirken an einem pandemiefesten Sozialstaat, der alle Menschen mitnimmt und keine neuen sozialen Verliererinnen und Verlierer schafft», sagte Diakoniepräsident Ulrich Lilie.

Jetzt müsse die Chance ergriffen werden, um das Gesundheitssystem und das Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell auch im Zuge der Digitalisierung sozial und umweltfreundlich zu gestalten, sagte Lilie weiter. Als kirchliche Akteurinnen und Akteure wollten die diakonischen Einrichtungen «engagiert und professionell zu einem echten Weltzukunftsvertrag beitragen, so dass unsere Erde für alle Menschen dieser und künftiger Generationen lebenswert ist und
bleibt».epd










15.10.2021 • 10:40 Uhr

Geldübergabe nach Schockanruf im letzten Moment verhindert

Am 13. Oktober 2021 erhielt eine 85-Jährige Bad Gandersheimerin einen Anruf einer weiblichen Person, die angibt, dass die Tochter einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. Um eine Gefängnisstrafe abzuwenden, müsse nun eine Kaution bereitgestellt werden. Als die Angerufene das Geld bei der Bank abhebt, erkennt der zufällig vor Ort anwesende Sohn die Situation und informiert die Polizei. Eine Übergabe des Geldes kann so verhindert werden. Es handelt sich hierbei um eine bekannte Betrugsmasche von sogenannten "Schockanrufen" und falschen Polizeibeamten, heißt es in einem Statement der Gandersheimer Polizei

Die Bad Gandersheimer
Polizei rät hierzu:

-Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen preis!

-Deponieren Sie niemals Wertgegenstände oder Geld auf Anweisung außerhalb Ihrer Wohnung oder übergeben diese nie an fremde Personen!

-Wenn Sie vermuten, dass Betrüger am Telefon sind, legen Sie auf und informieren Sie die Polizei und / oder Ihnen nahestehenden Personen!
BU










15.10.2021 • 10:08 Uhr

Radler geschockt! Bad Gandersheimer Fahrrad-Verleihhäuschen im Kurviertel abgeräumt

Das kultige Fahrradverleihhäuschen auf dem ehemaligen städtischen Spielspielplatz im Kurviertel zwischen "Kurparkquartier" und "Roswitha-Klinik" ist in diesen Tagen von einem Bagger niedergemacht worden. In der Hütte gab es Bad Gandersheims einzigen Fahrradverleih. Organisiert wurde er von Manfred Gründel. Im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group bestätigte er, dass er derzeit keinen Fahrradverleih in Bad Gandersheim anbieten kann. Seine Räder waren besonders gern von Kur- und Rehagästen angenommen worden. Sie konnten damit die schöne Umgebung Bad Gandersheims erkunden. So beispielsweise bei Touren auf dem Skulpturenpfad.

Damit ist es vorerst vor. Auf dem Gelände des ehemaligen Spielplatzes mit dem Fahrradverleih von Manfred Gründel sind Bauarbeiten für die Landesgartenschau im Gange. Das Areal ist nach Angaben der LaGa u.a. für eine Ausstellungshalle für Beerdigungs- und Gräberkultur vorgesehen.

Auf die Frage, ob Gründel seinen Fahrradverleih wieder aktiviert, antwortete er mit Planungen für das nächste Jahr. "Ich habe mit den Paracelsus-Kliniken verabredet, dass ich auf einem Sektor des Parkplatzes der Roswitha-Klinik eine Abteilung für meinen Fahrradverleih bekommen kann. Ich bin dankbar für dieses Unterstützung von Paracelsus."

Ansonsten waren wenig schmeichelhafte Kommentare zu anderen möglichen Unterstützern zu hören. Diese Kritiken betreffen unter anderen die Bad Gandersheimer Stadtverwaltung.red

Das Bild dokumentiert den Standort, wo der Gründel- Fahrradverleih einst war und nun sein Verleihhäuschen abgerissen wurde. Foto: Fis WMG










15.10.2021 • 09:44 Uhr

Polizeidirektion Göttingen kontrolliert 169 gewerblichen Güter- und Personenverkehr - 100 Verstösse festgestellt

Immer wieder kommt es zu Verkehrsunfällen unter Beteiligung von Lastkraftwagen, die häufig mit schweren oder gar tödlichen Verletzungen enden. Aus diesem Grund hat die Polizeidirektion Göttingen am Donnerstag (14. Oktober) unter dem Titel "Truck III" erneut eine groß angelegte Kontrolle des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs im Rahmen des sogenannten RoadPol-Netzwerks vorgenommen. Die Kontrolle wurde durch die Regionale Kontrollgruppe der Polizeidirektion Göttingen initiiert, die unter anderem auch auf Schwerlastkontrollen spezialisiert ist. Der Schwerpunkt lag auf dem gewerblichen Güter- und Personenverkehr - dem Bereich, für den die Polizeidirektion Göttingen die Themenpatenschaft im Rahmen der Fachstrategie Verkehr 2027 des Landes Niedersachsen übernommen hat.

Mehr als 169 Fahrzeuge
kontrolliert

Auf dem Rastplatz Leineholz an der A7 wurden in beiden Fahrtrichtungen in der Zeit von 10 bis 15 Uhr hauptsächlich Lkw und Busse kontrolliert. Insgesamt waren 55 Polizeibeamtinnen und -beamte der Polizeidirektion Göttingen und der Polizei Thüringen im Einsatz, die zusammen mit dem Zoll, dem Landkreis Göttingen, dem Gewerbeaufsichtsamt aus Göttingen und Hildesheim sowie einem Mitarbeiter einer Prüforganisation Fahrzeuge kontrollierten. Insgesamt wurden 169 Fahrzeuge kontrolliert, dabei konnten mehr als 100 Verstöße festgestellt werden. Die Verstoßquote lag bei rund 60 %. In 45 Fällen musste Fahrzeugführenden die Weiterfahrt untersagt werden.

45 Todesopfer im Jahr 2020

Im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Göttingen, unter anderem auf den Autobahnen 7 und 38 sowie auf Bundes- und Landestraßen, kommt es immer wieder zu Verkehrsunfällen, bei denen häufig Todesopfer zu beklagen sind. Allein im Jahr 2020 verloren 45 Menschen ihr Leben bei einem Verkehrsunfall, in neun Fällen davon waren Lkw beteiligt. "Im Zusammenhang mit dem gewerblichen Güter- und Personenverkehr, aber auch generell im Bereich der Verkehrssicherheitsarbeit, ist es deshalb von großer Wichtigkeit, schweren Unfällen durch präventive Kontrolltätigkeit vorzubeugen. Sowohl durch die Verdeutlichung der Risiken, die mit den Hauptunfallursachen, wie beispielsweise Ablenkung, Geschwindigkeit oder auch Alkohol- und Drogenkonsum, einhergehen, aber auch durch konsequente Ahndung von Verkehrsverstößen, kann die Zahl der schweren und tödlichen Verkehrsunfälle reduziert werden" sagt Gwendolin von der Osten, Präsidentin der Polizeidirektion Göttingen, anlässlich des Kontrolltages. Sowohl durch Prävention als auch durch umfangreiche Kontrollen sollen die Unfallzahlen und auch die Zahl der Opfer nachhaltig gesenkt werden. "Mit den Kolleginnen und Kollegen der Regionalen Kontrollgruppe verfügt die Polizeidirektion Göttingen über hervorragend ausgebildetes Fachpersonal, das einen umfangreichen Erfahrungs- und Wissensschatz vor allem im Bereich des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs vorzuweisen hat und damit einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit auf unseren Straßen leistet. Außerdem danke ich an dieser Stelle auch der Polizei Thüringen und allen anderen Behörden für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Rahmen dieser Kontrolle", sagt Gwendolin von der Osten abschließend.

ROADPOL - Ein Netzwerk für
mehr Sicherheit auf
Europas Straßen

Bei ROADPOL handelt es ich um ein europaweites Polizei-Netzwerk, dessen Ziel es ist, die Straßen Europas sicherer zu machen und die Zahl der schwerverletzten und getöteten Verkehrsteilnehmenden nachhaltig zu senken. Weiterhin sollen Straßenverkehrsbehörden und Polizeien in den beteiligten europäischen Staaten zusammengebracht werden, um eine Zusammenarbeit zu fördern und Erfahrungen auszutauschen. Gemeinsame europaweite Einsätze und Kampagnen stehen ebenfalls im Portfolio. red/Foto: Polizei












15.10.2021 • 08:50 Uhr

Bockenem: Thomas Ryll unterstützt Landwirte mit seinen Maistrucks bei der optimaler Maisernte

Noch sind die Häcksler auf den Feldern. Die Maisernte in der Region Südniedersachsen dauert nach Angaben von Landwirten noch rund zwei Wochen. In diesen Tagen haben die Maisbauern Stress pur. Da ist Unterstützung angesagt. Dazu gehört eine funktionierende fahrtechnische Apparatur. Thomas Ryll aus Naensen an der B3 liefert aktuell sein neuestes Equipment. In Bockenem kam jetzt einer seinen beiden neuen Maistrucks zum Einsatz. Diese Dienstleistung erspart den Landwirtwirten die Anschaffung eigener kostspieliger Transporter. Das Prinzip "Landwirtschaft geht Hand in Hand mit Dienstleistern in der Region" funktioniert mit der Nutzfahrzeug GmbH "VTR" an der B3.

Hintergrund:
Deutschland gehört nicht zu den großen Maisproduzenten in der Europäischen Union. Die deutsche Maisernte schwankt je nach Witterung zwischen knapp 3,0 und gut 5,0 Mio. t. Zur Deckung des heimischen Bedarfs müssen zusätzlich 3,0 Mio. t Mais importiert werden. Knapp 80 Prozent des deutschen Maisverbrauchs fließen in den Futtertrog.












14.10.2021 • 19:42 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 11 Neuinfektionen, 15 Genesene, Inzidenzwert bei 39,5

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 3.144 (+11) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.997 (+15) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 39,5 (52 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 2,0, die Intensivbetten sind zu 3,6 Prozent belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 85 (-4) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 8 (0),
Bodenfelde 1 (0),
Dassel 3 (0),
Einbeck 14 (-8),
Hardegsen 1 (0),
Kalefeld 1 (0),
Katlenburg-Lindau 3 (0),
Moringen 4 (-1),
Nörten-Hardenberg 1 (0),
Northeim 45 (+3) und
Uslar 4 (+2) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 62 (0) Personen verstorben.
Mit einer ersten Impfdosis wurden 95.750 Personen oder 72,7 % geimpft. Vollständig geimpft wurden bisher 91.081 Personen oder 69,1 %. (Stand 7.10.2021)
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus
lpd












14.10.2021 • 19:36 Uhr

Die große Angstmache! Jagdverband warnt: Künftig häufiger Begegnungen mit Wölfen in Großstädten

Müssen wir jetzt Angst haben?
Der Deutsche Jagdverband geht davon aus, dass es künftig regelmäßig zu Wolfssichtungen in Großstädten kommen wird. Angesichts des «exponentiellen Wachstums» der Wolfspopulation
hierzulande werde es entsprechende Begegnungen auch in urbanen Zentren geben, sagte der Vizepräsident und Wolfsbeauftragte Helmut Dammann-Tamke der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Donnerstag): «Es ist nicht so wie in den Grimm schen Märchen, dass Wölfe nur durch
finstere Wälder streifen. Die gibt es in unserer Kulturlandschaft ohnehin kaum noch.»

Das Umweltministerium in Niedersachsen hatte kürzlich eine mögliche Sichtung von Wölfen in einem Stadtpark in Hannover gemeldet, die mittlerweile aber als «sehr unwahrscheinlich» angesehen wird. In Berlin ist den Angaben zufolge die Ansiedlung eines Wolfsrudels gut 30 Kilometer von der Stadtmitte in der Döberitzer Heide bestätigt. Im Mai soll ein Wolf in Köln gesichtet worden sein.

Dammann-Tamke verglich die Situation mit der der Wildschweine, diese seien ähnlich intelligent wie Wölfe. Wildschweine seien in Berlin mittlerweile selbst am helllichten Tag zu sehen, weil sie gelernt hätten, dass von Menschen keine Gefahr ausgehe. «Warum sollte dieser Lerneffekt nicht auch beim Wolf eintreten?», fragte Dammann-Tamke. «Der Wolf ist jetzt nicht mehr nur Thema auf dem Land. Die urbane Bevölkerung wird sich die Frage stellen müssen, ob sie dem Raubtier weiterhin mit größtmöglicher Toleranz begegnen will und kann.» epd










14.10.2021 • 19:32 Uhr

Spiritueller Herbst und besinnliche Stunden am Portal zur Geschichte

Vom 24. bis 31. Oktober lädt das Portal zur Geschichte zum Spirituellen Herbst ein, um mit besinnlichen Formaten gemeinsam die gemütliche Jahreszeit zu begrüßen. Neben Andachten und Lesungen erwartet Sie ein sonntäglicher Reformationsspaziergang und viel Kerzenschein.
Den Auftakt bildet am Sonntag, 24. Oktober, Achim Lenz, Intendant der Gandersheimer Domfestspiele, der aus Klaus Bartels‘ „Sokrates im Supermarkt“ liest.

Nach der nachdenklichen und unterhaltsamen Reise in die Welt antiker Philosophen vor der beschaulichen Kulisse der Klosterkirchenempore gibt es im Anschluss die Möglichkeit, das Gehörte bei einem gemeinsamen Kaffee im angrenzenden Klostercafé zu besprechen.

Am Donnerstag, 28. Oktober, lädt die Kunsthistorikerin und Kirchenpädagogin Ulla Feiste zu einer Begegnung mit der berühmtesten Gandersheimer Kanonisse Roswitha. Der spirituelle Rundgang mit Zuhören, aktiven Abschnitten und gemeinsamer Andacht lässt Gehörtes und Gesehenes mit Bekanntem verknüpfen.

Am Freitag, 29. Oktober, steht wiederum Roswitha im Mittelpunkt. Dr. Birgit Bödeker lädt Sie ein zu einer atmosphärischen Führung über den Klosterhügel auf den Spuren der berühmten Dichterin, stimmungsvoll beleuchtet von Kerzenschein.

Der Höhepunkt des Spirituellen Herbstes am 31. Oktober fällt zusammen mit dem Tag der Reformation. An den historischen Stätten Gandersheims, von der Stiftskirche über den Marktplatz, das Beginenhaus bis zur St. Georgskirche begibt sich Andrea Pohl mit Interessierten auf eine Spurensuche nach einem der bedeutendsten Umbrüche der Geschichte.

Der Spirituelle Herbst ist eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Harzer Klostersommers, organisiert und veranstaltet von den Harzer Klöstern.

Klaus Bartels' „Sokrates im Supermarkt“, Lesung mit Achim Lenz: 24. Oktober, 11 Uhr, Klosterkirche Brunshausen. Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.


Roswithaandacht – spiritueller Rundgang auf den Spuren der Literatin Roswitha von Gandersheim: 28. Oktober, 17-18:30 Uhr, Klosterkirche Brunshausen. Eintritt: 4€, Teilnehmerzahl: max. 15. Die Veranstaltung findet je nach Witterung teilweise im Freien statt.


Roswitha bei Kerzenschein (Führung): 29. Oktober, 18:30 Uhr, Klosterkirche Brunshausen, Eintritt: 5€. Teilnehmerzahl: max. 20
Reformationsspaziergang: 31. Oktober, 16 Uhr, Treffpunkt: Hauptportal Stiftskirche Gandersheim, Eintritt: 5€, Teilnehmerzahl: max. 20
Eine Voranmeldung für alle Veranstaltungen unter pzg@gmx.de ist erforderlich (für die Lesung bis 20.10., für die übrigen Formate bis 25.10.). Es gelten die tagesaktuellen Coronaregeln.

Zum Bild:
Roswitha begegnet uns auch beim Spirituellen Herbst: Roswitha-Fenster in der Gandersheimer Stiftskirche. Foto: PZG











14.10.2021 • 19:28 Uhr

6.100 Flüchtlinge aus Afghanistan nach Deutschland gebracht

Die Bundesregierung bringt weiter schutzbedürftige Menschen aus Afghanistan nach Deutschland. Wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe (online) meldeten, startete am Donnerstag in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad eine Chartermaschine mit 219
Menschen an Bord nach Leipzig. Die Landung war dem Bericht zufolge gegen 21 Uhr geplant.

Es handele sich um sogenannte Ortskräfte der Bundeswehr und anderer Institutionen sowie um Menschen, die aus humanitären Gründen eine Aufnahmezusage erhalten haben, hieß es unter Berufung auf Regierungskreise. 21 der Geretteten sollen demnach in andere EU-Staaten weiterreisen.

Am Montag hatte das Bundesinnenministerium die Gesamtzahl der Menschen, die nach der Machtübernahme der Taliban nach Deutschland gebracht wurden, mit rund 6.100 beziffert. Seit dem Ende der militärischen Evakuierungsoperation im August bemüht sich die Bundesregierung, Schutzbedürftige über Pakistan nach Deutschland zu bringen.epd











14.10.2021 • 19:20 Uhr

Die gute Nachricht des Tages! Trotz Nieselregen Aktivitäten auf allen LaGa-Baustellen auffällig - Ist es der neue "Stecker-Effekt"?

Zahlreiche Beobachter und Beobachterinnen der LaGa wundern sich über auffällig hohe Bautätigkeiten in dieser Woche und rätseln über die Ursachen. Sind es die nur noch 115 Arbeitstage und 24 Samstage (Reservetage) bis zur Eröffnung der LaGa im April 2022? ,Ist es der frische Wind von Geschäftsführerin Ursula (US Wirtschaftsberatung GmbH)? Ist es der "Stecker-Effekt"?, wie er in Gaststätten, Tankstelle und Verbrauchermärkten kolportiert wird. Andere meinen die Ursache in der aufgeheizten LaGa-Aufsichtsratssitzung vom letzten Montag zu erkennen. Es kann den Verantwortlichen nicht entgangen sein, dass die Zeit unaufhaltsam läuft und noch viel zu tun ist.

Im Stadtrat und Aufsichtsrat waren die Baufortschritte (neben Personalien) brennende Themen!

Neu ist, am Gabionenhang werden die Treppenstufen in Estrich gesetzt, über die Betonqualität darunter wurde bereits fachlich interpretiert. Ein Kluge-Mitarbeiter erkundigte sich anlässlich der heutigen Treppenbauvisite, ob alles richtig sei. Dafür gibt es heute vom Beobachter glasklar nun den Daumen hoch. Nebenan werden am Bollwerk Gabionenhang mit seinen barrierefreien Rollstuhlrampen weiter Narzissen gepflanzt.

LaGa-Pressesprecher Frank Terhorst (auf dem Foto rechts) präzisierte und korrigierte am Donnerstag seine gestern geäußerte Vermutung einer zweiten Pflanzensorte (Krokusse) in einer Mitteilung. Es sind doch nur Narzissenzwiebeln (wie berichtet) , so die Bestätigung durch den LaGa Pressesprecher.

Für LaGa-Freunde, die sich ebenfalls an den hier gepflanzten Narzissen Sorten im eigenen Garten erfreuen wollen, haben wir als Service die genaue Sortenbezeichnung angegeben. Es sind dies die Sorten Bravoure, Salome, Dutch Master und Golden Harvest.
red














14.10.2021 • 19:01 Uhr

B248 Oldenrode/Kalefeld: Polizei ertappt Raser - 72mal drohen Bußgelder

Während einer mehrstündigen Geschwindigkeitsmessung am Mittwoch im Bereich der Bundesstraße 248 waren im Bereich Oldenrode am gestrigen Nachmittag und in den Abendstunden insgesamt 72 Fahrzeugführer zu schnell und müssen mit einem Bußgeld rechnen. Das berichtet soeben die Polizei Northeim. Ergänzend wird erwähnt: Im Fahrverbotsbereich befand sich keines der gemessenen Fahrzeuge, erlaubt sind in dem Bereich 50km/h. da











14.10.2021 • 18:55 Uhr

Polizei Duderstadt fahndet nach Trickdieben - Zwei Taten in der Innenstadt am Mittwochvormittag

Die Polizei Duderstadt fahndet nach - und warnt zugleich insbesondere ältere Bürger*innen vor - einer unbekannten Trickdiebin und ihrem männlichen Komplizen. Das Duo ist nach derzeitigem Stand dringend verdächtig, am Mittwochvormittag (13.10.21) gegen 10.45 Uhr einem 74 Jahre alten Autofahrer auf dem Parkplatz Feilenfabrik im Duderstädter Sachsenring die Geldbörse gestohlen zu haben, während er gerade seine Einkäufe einlud.

Nur kurze Zeit später bediente sich das Pärchen dann in der Hinterstraße an der Ecke zur Löwengasse des sog. "Geldwechseltricks", um einem 78-Jährigen in einem unbeobachteten Moment mehrere hundert Euro aus dem Portmonee zu stehlen. Der Senior bemerkte die Tat jedoch wenig später und konnte sein Geld lautstark von der Frau zurückfordern. Die beiden mutmaßlichen Trickdiebe verschwanden anschließend in unbekannte Richtung. Von ihnen fehlt bislang jede Spur.

Beschreibung:

Frau: ca. 40 bis 50 Jahre alt, ca. 150 cm groß, schwarzes Haare, bekleidet mit schwarzer Jacke und schwarzer Hose; Mann: ca. 40 bis 50 Jahre alt, ca. 180 cm groß, schwarzes Haar, bekleidet mit brauner Jacke und schwarzer Hose.

Wer die beiden Gesuchten gesehen hat oder sonst sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter Telefon 05527/98010 bei der Polizei Duderstadt zu melden. jk










14.10.2021 • 18:23 Uhr

CDU Kreisverband Northeim: Noch ist es ein Duell - Bad Gandersheimer David Artschwager (21) und Northeimer Tristan Marienhagen (22) im Rennen

In vier Wochen sollen bei den Christdemokraten im Landkreis Nordheim die Würfel fallen. Für den 12. November 2021 ist offiziell die Neuwahl eines Kreisvorsitzenden angesetzt. Nach dem überraschenden Abgang der bisherigen Vorsitzenden Kerstin Lorentsen ist der Post vakant. Es geht diesmal aber nicht allein um die Besetzung eines Postens. Vielmehr ringt die abgewirtschaftete Union auf Ebenen von oben bis ganz unten um einen Erneuerungsprozess. Die inhaltliche Neuausrichtung hat entscheiden mit der personellen Neuformierung zu tun. Zuwenig haben die Altvorderen im vergangenen Jahrzehnt das Potential des Nachwuchses unterschätzt, wenn nicht strategisch verhindert. Nach den herben Wahlniederlagen der einstigen Regierungspartei, insbesondere bei den jüngsten Wahlen, reift die Vernunft jetzt einen personellen Neuanfang anzuschieben. Die Bundes CDU macht es vor. Auf der Ebene des Northeimer Kreisverbandes ist mit dem 12. November 2021 ein richtiger Erneuerungstermin fixiert.

Auf diesen besonderen Tag für die CDU auf Kreisebene bereiten sich derzeit zwei aufstrebende Polittalente vor. Sie sind jung, ehrgeizig, intelligent und angetrieben, für eine Frischzellenkur in in der überalterten Partei zu sorgen. Die Persönlichkeiten, um die es geht sind David Artschwager, einem 21-jährigen Studenten aus Bad Gandersheim. Gerade ist er als jüngster Abgeordneter in den Northeimer Kreistag gewählt worden.
Der zweite Aspirant um den CDU-Kreisvorsitz ist Tristan Marienhagen, nur ein Jahr älter als Artschwager, ebenso Studierender und wohnt in Northeim.

Beide haben sich beim Kreisvorstand ihren Hut in den Ring geworfen und mit inhaltlichen Statements für das Ehrenamt in der Partei beworben. Artschwager ist vielleicht der politischere Typ; Marienhagen fällt in seiner Bewerbung durch einen emotionalen Faktor auf. Er will ein Kreisvorsitzender sein, der Spaß an der Politik vermitteln möchte. Das Duell ist eröffnet.

red/ Fotos: CDU/ Screenshots Bewerbungsschreiben Artschwager / Marienhagen






















14.10.2021 • 17:37 Uhr

Landesgartenschau aktuell: Aktivposten Bad Gandersheimer Landfrauen - Chefreporter bastelt grünes Dekoteil

Zu den derzeit wohl aktivsten und kreativsten Unterstützerinnen der für den kommenden April 2022 angesetzten Landesgartenschau in Bad Gandersheim gehören die engagierten Landfrauen und Jung-Landfrauen. Erst legten sie ein Kreativfeld im Zukünften "Roswitha-Park" zwischen Klinik und Hallenbad an. Heute nun setzten die Damen ein Ausrufungszeichen auf dem Domänenhof in der Roswithastadt. Mit einer Bastelaktion, einem Waffelbacken und netter Kommunikation über Gott und die Welt , sich selbst und eben die LaGa. Es gibt da eine gewisse Artverwandtschaft. Die Landfrauen zelebrierten das heute eindrucksvoll. Mit viel Grünzeug, Planzen und Anregungen, was damit alles anzufangen ist.

Da ließ sich - wie andere auch - der Chefreporter des digitalen Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media nicht zweimal bitten, selbst Hand anzulegen. Unter der sympathischen wie fachkundigen Anleitung gelang dem Reporter ein selbst geflochtenes Dekoteil, geschmückt mit einem Strauß mit heimischen Gewächsen.

Insgesamt war dieser urwüchsige und lebensdichte Werbeblock für die LaGa ein gutes Beispiel dafür, was im nächsten Jahr wirklich passiert. Marketingoberchefin Ursula Stecker hätte ihr Vergnügen hat. Auch deshalb, weil der Reporter heute Steckers Philosophie in einem kleinen Zeitfenster erlebt hat, man müsse die Landesgartenschau 2022 heute schon emotional empfinden. Nicht als Vision, sondern authentisch, tatsächlich, heute und jetzt. red

Die Bilder von heute bilden Szenen, wie es ab April 2022 vielleicht werden könnte. Eine LaGa für und mit Menschen aus Stadt und Dörfern. Fotos: Fis WMG/Brunhilde Kühle/ Ulrike Probst


















14.10.2021 • 13:36 Uhr

Umfrage: Geringes Vertrauen in Staat und Politik - Angst vor Spaltung - Stattdessen Rückzug ins private Schneckenhaus

Eine große Mehrheit der Deutschen blickt einer Untersuchung zufolge ängstlich auf die gesellschaftliche Zukunft. Mangelndes Vertrauen in Staat und Institutionen sowie die Angst vor
gesellschaftlicher Spaltung forcierten den Rückzug in private Nischen, teilten das Marktforschungsinstitut Rheingold in Köln und die gemeinnützige Stiftung Identity Foundation in Hofheim am Donnerstag mit. Nach Angaben der kooperierenden Institute wurden für
die Studie neben einer repräsentativen quantitativen Befragung von über 1.000 Menschen auch 64 Menschen in jeweils zweistündigen psychologischen Tiefeninterviews befragt.

Die Ergebnisse zeigten, dass die Leistungsfähigkeit des Staates und die Zukunftschancen Deutschlands skeptisch beurteilt würden, hieß es. Das Vertrauen, dass Staat, Politik, Institutionen und Parteien die Krisen lösen können, sei erodiert. Nur 26 Prozent der Befragten
stimme das Wirken von Politik und Parteien optimistisch für die Zukunft. Die Wahrnehmung der gesellschaftlichen Mehrheit spiegele sich in Aussagen wie «Deutschland steht vor einem Niedergang» (61 Prozent) und «durch Krisen wie Corona und den Klimawandel stehen uns
drastische Veränderungen bevor» (88 Prozent) wider.

Viele Bürgerinnen und Bürger befänden sich in einem akuten Machbarkeits-Dilemma. Sie würden die großen Zukunftsprobleme erkennen, hätten aber keine Idee, wie sich diese
Jahrhundert-Herausforderungen bewältigen lassen. Daher zögen sie sich zunehmend in ihr «privates Schneckenhaus» zurück. «Die Menschen verschanzen sich in kleinen Wirkungskreisen mit Gleichgesinnten und versuchen in ihren persönlichen Umfeldern zu retten, was noch zu retten ist», erklärte Stephan Grünewald, Psychologe und Gründer des Rheingold Instituts.

Der Glaube an den vereinenden Staat hingegen schwinde. Die größte Zukunftsangst betreffe den Wandel des sozialen Klimas mit einem Auseinanderdriften der Gesellschaft. Auch das Regierungshandeln während der Corona- und Klimakrise sei von vielen Menschen als
unzulänglich erlebt worden, was zu einem verunsicherten und teils resignierten Verhältnis zur Politik beitrage. epd










14.10.2021 • 13:21 Uhr

"Demokratie durch Landtags Beschluss in Gefahr!" - Eilige Gesetzesänderung erzürnt Grüne, FDP und AfD

Durch den Beschluss des Niedersächsischen Landtags mit den Stimmen der Regierungskoalition von SPD und CDU wurde gestern ein Entwurf zur umstrittenen Gesetzesänderung des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) und anderer kommunalrechtlicher Vorschriften verabschiedet. Die Vertreter der AfD, der FDP und Grünen stimmten gegen diese Gesetzänderung.

Der Schwerpunkt liegt dabei in der Änderung des NKomVG: So wird mit Wirkung zum 1. November 2021 für das Sitzzuteilungsverfahren in den kommunalen Ausschüssen usw. wieder das Verfahren nach d’Hondt eingeführt, aber um eine im früher geltenden Recht nicht enthaltene Mehrheitssicherungsklausel, die im geltenden Recht beim Verfahren Hare/Niemeyer in § 71 Abs. 3 Satz 1 und Satz 2 NKomVG enthalten ist, ergänzt.

Unter anderem wurden auch Entscheidungen im Bereich der Krankenhausplanung und des Rettungsdienstes in den Negativkatalog für Bürgerbegehren und Bürgerentscheid in dem Gesetzentwurf aufgenommen, darüber dürfen künftig keine Bürgerentscheide mehr stattfinden.

AfD-Kreisvorsitzender Maik Schmitz: "Dies alles sehen wir als AfD als eine große Gefahr für unsere Demokratie in Niedersachsen. Hier wird durch die Regierungsparteien eine Machtposition verfestigt. Mit diesem undemokratischen Vorgehen haben SPD und CDU mal wieder gezeigt, dass es hier nicht mehr um die Interessenvertretung des Bürgers geht, sondern ausschließlich um den Machterhalt. Durch die NKomVG Änderung wird das Mitentscheiden der kleineren Fraktionen in Ausschüssen auf das massivste beschnitten."

Als verfassungswidrig gar stuft FDP-Landesvorsitzender Stefan Birkner die angestrebte Gesetzesänderung ein. Scharfe Kritik kommt am Verfahren. Die Änderung soll noch vor Beginn der neuen Legislaturperiode der Kommunalparlamente ab 1. November 2021 durchgepeitscht werden, damit kleine Parteien und Gruppierungen in ihren Rechten eingeschränkt werden können. Auch von den Grünen kommt eine heftige Missbilligung der Vorgehensweise und am Inhalt der Gesetzesänderungen. red












14.10.2021 • 13:02 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Elf Neuinfektionen, 15 Genesene, Inzidenz 39,5

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 3.144 (+11) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.997 (+15) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 39,5 (52 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.
Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/.../niedersachsen-und-corona... veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 2,0, die Intensivbetten sind zu 3,6 Prozent belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 85 (-4) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 8 (0),
Bodenfelde 1 (0),
Dassel 3 (0),
Einbeck 14 (-8),
Hardegsen 1 (0),
Kalefeld 1 (0),
Katlenburg-Lindau 3 (0),
Moringen 4 (-1),
Nörten-Hardenberg 1 (0),
Northeim 45 (+3) und
Uslar 4 (+2) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 62 (0) Personen verstorben.
Mit einer ersten Impfdosis wurden 95.750 Personen oder 72,7 % geimpft. Vollständig geimpft wurden bisher 91.081 Personen oder 69,1 %. (Stand 7.10.2021)
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus
lod










14.10.2021 • 12:58 Uhr

Wie einst Schwerter zu Pflugscharen heute Plastikwaffen zu Friedenssäulen - Eine Idee mit Modellcharakter

In Berlin sammelt eine Initiative Spielzeugwaffen, um daraus eine Friedensskulptur zu schaffen. Die gesammelten Plastikwaffen würden im Dezember in einer Kunstaktion unter anderem
auf einem Abenteuerspielplatz zu einer großen Skulptur geformt und ausgestellt, teilte das Bezirksamt Pankow am Donnerstag in Berlin mit.

Anschließend gehe die Friedenssäule auf die Reise nach Nürnberg, wo sie mit anderen Säulen aus der ganzen Welt einen «Tempel der Entwaffnung» bilden soll. Entstanden sei die Idee im Rahmen der ersten Internationalen «Gipfelkonferenz der Kinder & Jugend» im
September 2018 in Nürnberg.

Mit dem Friedenssäule-Projekt Pankow soll Kindern und Jugendlichen die Themen Abrüstung und Frieden mit künstlerischen Mitteln nähergebracht werden, hieß es weiter: «Denn Frieden fängt schon im Kleinen an, also bereits im Kinderzimmer. Wenn Kinder sich weltweit abrüsten, ist das ein starkes Bild - ein Mahnmal für die Weltpolitik», so die Initiatoren.

Die Idee könnte positiv abwerben und Modellcharakter bekommen - ein Land voller Friedenssäulen! red/epd










14.10.2021 • 11:18 Uhr

Bodenfelde/Uslar: 50-jähriger Autofahrer flippt aus - Fahrradfahrer (65) gegen Leitpfosten und in Graben geschubst

Unglaubliche Aggression am helllichten Tag auf einer Straße:
Am gestrigen Mittwoch, 13. Oktober 2021, gegen 15.05 Uhr, überholte nach Angaben der Polizei ein 50-jähriger PKW-Fahrer aus einem Uslarer Ortsteil mit seinem Fahrzeug auf der Kreisstraße 449 in der Gemarkung Bodenfelde in Richtung Wiensen einen Fahrradfahrer, bremste anschließend sein Fahrzeug, stieg aus und schubste den Radfahrer, als dieser an dem stehenden PKW vorbeifuhr. Der 63-jährige Fahrradfahrer aus Uslar stürzte gegen einen Leitpfosten und kam im Graben zum Liegen. Dadurch wurde er leicht verletzt. Am Fahrrad und am Leitpfosten entstand Sachschaden. Gegen den PKW-Fahrer wurde von der alarmierten Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung gefertigt.js










14.10.2021 • 11:11 Uhr

LaGa Baustellen-Radar: Auffälligkeiten an der Uferböschung der Gande - Unterspülungen nicht ausgeschlossen

Neue Auffälligkeiten bei dem von Steuergeldern finanzierten Großprojekt der Neugestaltung des Gandeufers im Sektor Lohmühlenweg. Dipl.Ingenieur Wilhelm Kühne interpretiert und kommentiert den aktuellen Sachverhalt konstruktiv vorsorglich, der später Folgekosten auslösen könnte:

Der Dipl. Ing. meint: Es ist nicht ausgeschlossen, dass beim nächsten Hochwasser die jetzt vorgenommene (und hier dokumentierte) Uferprofilierung an der Gande weggespült wird! Die Uferauffüllung hinter der höher gelegenen Randeinfassung wurde mit Brechkornmaterial 0-32 hergestellt. Darauf wurde nun loser Oberboden geringer Dicke angefüllt. Das Brechkorn darunter ist bereichsweise erkennbar.

Fakt ist: Uferbefestigung wird fachlich sonst eher mit Wasserbausteinen gesichert. Hier wird empfohlen, sich mit dem Leineverband abzustimmen. Bei Ausspülungen kann sonst auch der Pflasterweg und die Betonelemente unterspült werden.

Kommentar:
Pikant ist außerdem, dass Bürgermeisterin Franziska Schwarz(SPD) im Fachausschuss am 27 Mai 2021 Schadenbeseitigungskosten bei Hochwasserereignissen in Millionenhöhe angegeben hat. Für die Uferschäden an der Gande durch nicht fachgerechte Uferbefestigung der LaGa-Firmen kann sie zukünftig den Etat aufstocken.
red













14.10.2021 • 10:17 Uhr

Internationaler Männertag 2021! Vortrag von Barbara Aboueldahab zur Rolle und Identität der Männer in der arabischen Welt

Der Fachbereich Migration und Integration und die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Northeim, laden am Montag, 22. November zum Vortrag „Rolle und Identität der Männer in der arabischen Welt“ mit anschließender Diskussionsrunde ein. Der Vortag, geführt von Ethnologin Barbara Aboueldahab, findet von 18 bis 20 Uhr in der Aula der Oberschule Northeim, Arentsschildtstraße 15a statt.

In den Medien werden arabische Männer häufig mit Begriffen wie Frauenfeindlichkeit und Gewaltbereitschaft in Verbindung gebracht. Woher kommt das? Sind es nur Klischees? Gibt es einen Wandel und wie gehen die Männer damit um? Der Vortrag begibt sich auf Spurensuche nach Ursachen und Gründen, versucht Erklärungen zu finden und wagt einen Ausblick in die Zukunft.
Am Ende stellt sich die Frage, welchen Einfluss geflüchtete Männer auf das männliche Rollenbild in ihren Ursprungsgesellschaften haben könnten.

Für die Veranstaltung gilt die 3G-Regel. Anmeldungen erfolgen telefonisch unter 05551 708-319 oder per Mail an gleichstellungsstelle@landkreis-northeim.de. lpd











14.10.2021 • 10:11 Uhr

Bad Gandersheim verschönt: Ansehnliches Blütenbett neben Ruhebänken

Die Umgestaltung einer kleinen Erholungsoase im Sektor An der Münze und Petristraße in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim ist nun vollkommen abgeschlossen. Die vom fleißigen Team des städtischen Gartenbaubetriebes gesetzten Pflanzen stehen voller Blüte. Und das Mitte Oktober. Mittendrin zwei Ruhebänke. Das Blütenbett macht sie fast unsichtbar. Alles ein Kleinod mit Erholcharakter. red










14.10.2021 • 09:58 Uhr

DGB dringt auf bessere Absicherung für Minijobber

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert eine Reform der Minijobs. Grund ist das Urteil des Bundesarbeitsgerichts, wonach Arbeitgeber geringfügig Beschäftigte nicht entschädigen
müssen, wenn sie ihr Unternehmen aufgrund einer Corona-Verordnung zur Eindämmung der Pandemie schließen müssen. «Minijobs müssen endlich zu Beschäftigung mit sozialer Absicherung entwickelt werden», forderte DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel in den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag).

Das Bundesarbeitsgericht hatte am Mittwoch entschieden, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei einer behördlich vollzogenen Betriebsschließung wegen Corona keinen Anspruch auf Fortzahlung ihrer regulären Vergütung haben. Für Vollzeit-Arbeitnehmer ist das Urteil nicht so gravierend, weil sie bei einer Betriebsschließung zumindest Kurzarbeitergeld erhalten können. Dass die Klägerin als geringfügig Beschäftigte kein Kurzarbeitergeld beziehen könne, sei eine Lücke im «sozialversicherungsrechtlichen Regelungssystem», befand das Gericht. (AZ: 5 AZR 211/21).epd










14.10.2021 • 09:51 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der 42. Kalenderwoche 2021 - Montag in Bad Gandersheim

In der Woche vom 18. Oktober 2021 bis 24. Oktober 2021 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis-Northeim zu rechnen:

Montag: Raum Bad Gandersheim/Northeim
Dienstag: Raum Kalefeld/Einbeck
Mittwoch: Raum Einbeck/Kalefeld
Donnerstag: Raum Moringen/Hardegsen
Freitag: Raum Nörten-Hardenberg/Katlenburg-Lindau
Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Northeim und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche im Raum Einbeck eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.lpd











14.10.2021 • 06:35 Uhr

Hallenbad Bad Gandersheim: Mehr Schwimmen möglich - ganz ohne eine "G2 und G3"-Regel

Die Lockerungen bei den Corona-Hygieneregeln in öffentlichen Hallenbädern wirken sich im Sole-Hallenbad in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim aus. Hier sind die öffentlichen Schwimmzeiten behutsam ausgeweitet worden. Sie betreffen jetzt die Öffnungszeiten am Wochenende. Und die Schwimmbad-Verantwortlichen kündigen weitere neue Öffnungszeiten an. red










13.10.2021 • 20:31 Uhr

Streifenwagen der Polizei fährt auf - Vier Fahrzeuge in Auffahrunfall verwickelt - Vier Verletzte - 40.000 Euro Schaden

Auf der B 64 zwischen Höxter und Höxter-Godelheim (Landkreis Höxter) hat sich am heutigen Mittwoch, 13. Oktober, ein Auffahrunfall mit insgesamt vier Fahrzeugen, darunter ein Streifenwagen, ereignet. Vier Personen wurden dabei verletzt.

Gegen 12 Uhr war ein Honda in Richtung Godelheim unterwegs und wollte in Höhe der Freizeitanlage nach links abbiegen. Die Fahrerin musste verkehrsbedingt warten, zwei nachfolgende Autos bremsten daher ab. Ein sich dahinter befindender Streifenwagen fuhr auf den vor ihm fahrenden Mercedes auf, welcher dann auf einen VW Golf geschoben wurde, woraufhin der Golf mit dem Honda zusammen stieß.

Die beiden Insassen des Streifenwagens (23 und 24), der Golf-Fahrer (38) und die Beifahrerin (66) aus dem Mercedes verletzen sich bei dem Unfall. Mehrere Rettungswagen brachten die Verletzten in ein Krankenhaus. Die Honda-Fahrerin (60) und der Mercedes-Fahrer (70) blieben unverletzt.

Der Mercedes, der VW Golf und auch der Mercedes Vito der Polizei waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Höhe der Unfallschäden an den Fahrzeugen wird von der Polizei auf insgesamt rund 40.000 Euro geschätzt.

Aufgrund des Unfalls leitete die Polizei den Verkehr auf der B 64 in Richtung Godelheim in Höxter an der Kreuzung Godelheimer Straße / Lütmarser Straße ab. Der Verkehr in Richtung Höxter wurde über die Freizeitanlage Godelheimer See umgeleitet.

Die Feuerwehr musste ausgelaufene Betriebsstoffe abstreuen und aufnehmen. Für die Rettungsmaßnahmen, die Bergung der Fahrzeuge und die Unfallaufnahme war B 64 für insgesamt drei Stunden in beide Fahrtrichtungen gesperrt. /ell










13.10.2021 • 20:22 Uhr

Brunshausen: Schöne Rosen in neuem hellen Licht - "Danke, Herr Bauamtsleiter Mittwoch!"

Es war eine ungewöhnliche Begegnung und sie war gut: Außerhalb seines Bauamtes wurde Stefan Mittwoch auf eine unzureichende Beleuchtung in einem örtlichen Café angesprochen. Es gehört der Stadt. Seit längerer Zeit waren dort Beleuchtungsköper an der Decke ausgefallen. Und der angemahnte Ersatz dauerte und dauerte. Bis der neue Bauamtsleiter davon erfuhr. Freundlich angesprochen wurde und spontan reagierte. Er sorgte fix für die Optimierung der Lichtquellen. Und seitdem ist es weniger schummrig und das herrliche Ambiente noch intensiver erlebbar. Besonders die wunderschönen Rosen. Sie leuchten nicht nur, sie strahlen. Und geben dem Café wahrlich den passenden Namen.
Wir, Stammgäste, sagen mit diesen zwei Rosen "Danke! Herr Bauamtsleiter Stefan Mittwoch! Gut gemacht!" red /Foto: Fis WMG










13.10.2021 • 20:09 Uhr

Nächtlicher "Blitz-Einbruch" in den Telekom-Shop in der Innenstadt von Holzminden - Täter entkommen mit Beute

In der Nacht zu heute meldeten Anwohner gegen 03.35 Uhr der Polizeiwache Holzminden, dass gerade in den Shop der Telekom in der Oberen Straße in der Fußgängerzone eingebrochen wurde. Optischer und akustischer Alarm war ausgelöst, mehrere Täter hatten die Eingangstür gewaltsam geöffnet und im Shop offenbar diverse Gegenstände entwendet. Die direkte Tatausführung dauerte nur wenige Minuten, die Täter flüchteten zu Fuß. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit Unterstützung der Polizei Höxter durch insgesamt vier Streifenwagenbesatzungen verlief erfolglos, die zwei bis drei Täter konnten unerkannt entkommen.

Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest. Der Kriminalermittlungsdienst hat die Ermittlungen wegen schweren Einbruchdiebstahls aufgenommen und bittet Zeugen, die in diesem Zusammenhang Beobachtungen gemacht haben, sich unter 05531-958-0 zu melden.










13.10.2021 • 19:27 Uhr

Traurige Erkenntnis: Armut bleibt eine Herausforderung - Neue Studie zur Lebenssituation von Familien mit geringem Einkommen

Und das in einem der reichsten Länder der Erde: Die Armut von Familien bleibt eine sozialpolitische Herausforderung. Das zeigt eine neue Studie der Diakonie im Braunschweiger Land und der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, die am 12. Oktober in Braunschweig vorgestellt wurde. Sie vergleicht die Lebenssituation von 50 Familien mit der vor neun Jahren.

Lediglich für 42 Prozent von ihnen habe sich die Lage sowohl subjektiv wie objektiv verbessert, erklärte Professor Dr. Holger Ziegler von der Fakultät für Erziehungswissenschaften an der Universität Bielefeld. Das sei ein geringerer Prozentsatz als angesichts der positiven Wirtschaftsentwicklung insgesamt erwartbar gewesen wäre. Ziegler ist zusammen mit Andreas Kämper von der Gesellschaft für Organisation und Entscheidung (Bielefeld) Autor der Studie.

Sie unterstreiche die sozialpolitische Forderung, das Einkommen von armen Familien zu erhöhen, zum Beispiel durch die Anhebung des Mindestlohns, um diese aus der Armutsfalle zu führen, so Kämper. Es sei falsch zu behaupten. Arme seien arm, weil sie im Arbeitsleben versagen. Vielmehr sei der Grund ihres Versagens die Armut und die daraus resultierenden mangelnden Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe. Kämper warnte davor, Armut nur als materielle Entbehrung zu verstehen. Sie sei auch mit einem Mangel an Lebensqualität verbunden. Es sei bedrückend, dass für viele Familien Armut eine dauerhafte Belastung sei.

Professor Ziegler betonte, die institutionelle Unterstützung von Familien mit geringem Einkommen sei die „wesentliche Scharnierstelle“ für Verbesserungen. Zwar gebe es im Braunschweiger Land wirksame Unterstützungsangebote, allerdings seien sowohl deren Akzeptanz als auch deren Kenntnis verbesserungswürdig. Viele Menschen hätten bei einem Gang zum Sozialamt Angst vor Stigmatisierung oder vor einer Einmischung der Behörden in ihre privaten Angelegenheiten.

Auch bei den Verwaltungsstrukturen, so Andreas Kämper, seien Veränderungen wünschenswert. Hier müsse es um eine stärkere Integration der unterschiedlichen Zuständigkeitsbereiche gehen. Darüber hinaus seien weitergehende Maßnahmen bei der Gesundheitsförderung von armen Familien nötig.

Für Roland Velten, Vorstand der Diakonie-Stiftung im Braunschweiger Land, ist die neue Studie Motivation und Ansporn, die Lebenssituation von armen Familien in Politik und Gesellschaft stärker bewusst zu machen. Denn bei aller Verbesserung der Wahrnehmung müsse man konstatieren, „dass es nicht gelungen ist, die Schere zwischen Wohlstand und prekären Verhältnissen signifikant zu schließen“. red /Symbolbild Armut










13.10.2021 • 18:48 Uhr

Mieterbund und Verbraucherschützer warnen vor hohen Energie-Nebenkosten - Geringverdiener leiden

Der Deutsche Mieterbund und Verbraucherschützer warnen vor einer Erhöhung der Miet-Nebenkosten durch die steigenden Energiepreise. Mieterinnen und Mieter in Deutschland litten unter den höchsten Strompreisen in Europa, den steigenden Preisen für Öl und Gas und der einseitigen Belastung durch den CO2-Zuschlag, erklärten der Mieterbund und der Verbraucherzentrale Bundesverband am Mittwoch in Berlin.

Haushalte mit niedrigen Einkommen müssten entlastet werden, forderten die Verbände. Bereits in diesem Jahr würden die Heizkosten um 13 Prozent oder durchschnittlich 90 Euro steigen. Viele Gas- und Ölheizungen seien veraltet und ineffizient, der Anteil erneuerbarer Energien im Wärmesektor sei mit 15 Prozent zu niedrig. Die Verbände fordern die künftige Regierung auf, Geringverdiener vor Strom- und Gassperren zu schützen. Die CO2-Kosten dürften nicht länger zu 100 Prozent auf die Mieter abgewälzt werden. Zudem müsse das Wohngeld für Geringverdiener erhöht werden. epd











13.10.2021 • 18:33 Uhr

Brustkrebs rechtzeitig erkennen - Früherkennung und Tumorbiologie entscheiden über Prognose

Paracelsus Kliniken bieten umfangreiche Behandlung und spezialisierte Reha - Oktober ist Brustkrebs-Monat

Ein Knötchen in der Brust, bei der Selbstuntersuchung oder beim Frauenarzt ertastet, ist oft der erste Hinweis auf eine Brustkrebserkrankung. In Deutschland wird etwa jede neunte Frau im Laufe ihres Lebens mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert.

Anlässlich des Brustkrebsmonats Oktober macht Dr. Annett Feist, gynäkologische Chefärztin der Paracelsus Klinik Reichenbach deutlich: „Frühe Erkennung und spezielle individuelle Tumoreigenschaften entscheiden beim Brustkrebs über die weitere Prognose. Denn nicht der Tumor in der Brust ist lebensbedrohlich, sondern seine Metastasen. Die gute Nachricht: Brustkrebs ist heilbar, wenn er frühzeitig erkannt und spezifisch behandelt wird. Das kann manchmal ein sehr langer, anstrengender Weg sein, z. B. durch Chemo- und Immuntherapie, aber die kurzfristigste und nebenwirkungsärmste Therapie ist nicht die, die das Leben der Patientin für die weiteren Jahre und Jahrzehnte sichert “, erklärt Dr. Annett Feist.

Früherkennung auch durch
hochsensiblen Tastsinn nutzen

Im Bereich der Diagnostik und Behandlung von Brustkrebs hat sich vieles getan, eine vollständige Entfernung der Brust ist in vielen Fällen nicht mehr nötig. Oft können ausgedehnte Befunde durch Chemotherapie vor der Operation entscheidend verkleinert werden. Die Mammografie und die Mammasonografie sind die entscheidenden Säulen der Diagnostik. Jedoch sollten alle Möglichkeiten einer Früherkennung ausgenutzt werden.

An der Paracelsus Klinik Reichenabch beispielsweise ergänzt die so genannte Taktilographie die Früherkennung. Durchgeführt wird dieses spezielle Abtasten der Brust durch eine blinde Tastspezialistin, die durch ihren besonders gut ausgeprägten Tastsinn Knötchen von wenigen Millimetern Durchmesser auch in den tiefen Schichten der weiblichen Brust aufspüren kann. Wenn sich ein Tastbefund ergibt, folgen weitere Untersuchungen mittels Ultraschall durch die gynäkologische Fachärztin. Das Verfahren ist anerkannt, die Kosten dafür werden bereits von allen privaten und vielen gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Brusterhaltend
operieren

Die gynäkologischen Fachärzte bei Paracelsus arbeiten bei der Behandlung des Mammakarzinoms fachübergreifend mit verschiedenen Spezialisten der Tumortherapie zusammen, um ein bestmögliches Behandlungsergebnis zu erzielen. Sollte eine operative Tumorentfernung notwendig sein, ist die brusterhaltende Operation als Standardverfahren etabliert. Eine eventuell ergänzende Behandlung mittels Strahlen- oder Chemotherapie wird zwischen den onkologischen Spezialisten besprochen und für die Patientin organisiert.

Rehabilitation für
nachhaltigen Behandlungserfolg

Mit Rehabilitationskliniken in Scheidegg, Bad Elster und Bad Gandersheim bietet die Paracelsus Klinikgruppe umfassende Rehabilitationsprogramme nach einer Brustkrebsbehandlung an. Denn die Folgen einer Brustkrebserkrankung können sowohl auf körperlicher als auch auf seelischer Ebene gravierend sein. Um einen langfristigen Behandlungserfolg zu erzielen, stehen spezialisierte Behandlungskonzepte zur Verfügung. Ernährungsberatung, Bewegungstherapie, Ergo- und Kunsttherapie, Psychoonkologie, Beratung zu sozialmedizinischen Fragen, Lymphödem-Behandlungen oder komplementärmedizinische Verfahren unterstützen betroffene Frauen auf ihrem Weg zurück in ein gesundes Leben.

An der Paracelsus Klinik Scheidegg wird das bundesweit einmalige Konzept „Mama hat Krebs“ angeboten, dass sich speziell an Mütter (und Väter) wendet, die ein chronisch krankes Kind zu versorgen haben und deshalb häufig auf eine stationäre Reha-Behandlung verzichten. Das spezialisierte Programm ermöglicht die gleichzeitige Behandlung des Kindes in einer benachbarten Kinderfachklinik, während die Mutter in der Paracelsus Klinik behandelt wird. Ein Teil der Therapieeinheiten findet gemeinsam statt.

Zum Bild:
Paracelsus mahnt zur Brustkrebsvorsorge - denn rechtzeitig erkannt, ist Brustkrebs erfolgreich behandelbar. Foto: Paracelsus Kliniken











13.10.2021 • 18:08 Uhr

Gandeon aktuell: "Keine Zeit zu sterben - James Bond 007" - mit neuer Frischluft und nur mit "2G" zu sehen

Es ist aktuell der Hit in allen Kinos. Auch in Bad Gandersheimer Kinopalast Gandeon in der Marienstraße in Bad Gandersheim. Kino-Chefin Dr. Trude Poser hat es gerade auf zinnoberrotem Papier und digital öffentlich gemacht. Das alles reicherte sie mit den neuen Spielregeln an. Wichtig: Das Kino ist mit neuer Heizung ausgestattet. Der permanente Frischluftaustausch ist garantiert, verspricht Dr. Poser.

Inhaltsangabe zum Bond-Film:

James Bond wird in seinem Ruhestand in Jamaika von seinem CIA- Kollegen Felix Leiter gestört. Der braucht vertrauenswürdige Hilfe, um einen bedeutenden Wissenschaftler, der entführt wurde, zu finden. Im Laufe der Mission wird Bond mit alten Bekannten konfrontiert und einem Bösewicht, dessen brandgefährliche neuartige Technologie eine welt- weite Bedrohung darstellt, die dem Eliteagenten keine Zeit zu zögern lässt.
Darauf haben alle gewartet: Der neue Bond geht an den Start als größ- ter Titel der laufenden Pandemie. Die Trademarks, originell- spektakuläre Actionsequenzen und exquisite Locations, Ausstattung und Besetzung machen schon im Trailer einen hervorragenden Eindruck. Regie führte der hochgelobte Cary Fukunaga nach einem Drehbuch des bewährten Autorenduos Neal Purvis und Robert Wade und unter Mitwir- kung von Fukunaga und Phoebe Waller-Bridge, die dem Stoff eine be- sondere Note verpasst.

Wichtige Informationen:

21 Corona bleibt draußen neue „nur-Frischluft-Lüftung/Heizung“ und 2G-Regel
Einlass nach 2G-Regel der Nds. Corona-Verordnung:
1) Alle Menschen ab 18 Jahren mit Impf- oder Genesungsnachweis
2) Kinder/ Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre ohne Impf- oder Ge-
nesungsnachweis
Eine Masken- und Abstandspflicht oder ein negatives Testergebnis ist für keine dieser beiden Besuchergruppen erforderlich.
3) Menschen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden
können. Sie müssen neben dem ärztlichen Attest einen negativen
PoC-Test vorlegen, der nicht älter als 24 Stunden sein darf.
Neben den erforderlichen Nachweisen / Zertifikaten ist die Identität durch einen Personalausweis oder vergleichbaren Bild-Ausweis zu belegen












13.10.2021 • 17:53 Uhr

Unbekannte stehlen goldene Suzuki in Barbis - 23.000 Euro Schaden

Vom Hinterhof eines Mehrfamilienhauses an der Barbiser Straße in Barbis (Landkreis Göttingen) haben Unbekannte in der Nacht zum 4. Oktober ein Motorrad gestohlen. Die goldfarbene Suzuki GSF 600 S war nach Angaben des Eigentümers unter einem Carport abgestellt. Der Zeitwert der Maschine soll etwa 23.000 Euro betragen. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Bad Lauterberg unter Telefon 05524/9630 entgegen. jk










13.10.2021 • 17:49 Uhr

Göttinger Historiker Wolfgang Seller erhält hohe Österreichische Auszeichnung

Der emeritierte Göttinger Rechtshistoriker Wolfgang Sellert ist mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse ausgezeichnet worden. Er erhielt die zweithöchste Auszeichnung Österreichs auf diesem Gebiet für das von ihm geleitete
Forschungsprojekt «Erschließung der Akten des Kaiserlichen Reichshofrats», wie die Göttinger Akademie der Wissenschaften am Mittwoch mitteilte. Es handelt sich dabei um Forschungen zur
Höchstgerichtsbarkeit des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation.

Mit dem bei der Göttinger Akademie angesiedelten Vorhaben werde «eine gewaltige Lücke in der Rechtsgeschichte geschlossen», hieß es. Von den beiden höchsten Gerichten im Heiligen Römischen Reich, dem Reichskammergericht und dem Reichshofrat, sei bis 1999 weitgehend nur die Rechtsprechungspraxis des ersteren bekannt gewesen. «So gut wie unbekannt hingegen war die Arbeit des Reichshofrats.»

Das Reichshofrats-Projekt könnte Sellert zufolge zu einem Kurswechsel in der Rechtshistorie des Alten Reichs führen. «Die Judikatur des Reichshofrats, der einst als von durchtriebenen
Jesuitenköpfen inspiriertes willfähriges Organ des Kaisers abqualifiziert wurde, war von zentraler Bedeutung für Recht, Verfassung und Politik des heute 18 europäische Staaten umfassenden Heiligen Römischen Reichs», sagte der Wissenschaftler. Sie stehe der
Rechtsprechung des als Symbol der Freiheit und Einheit gelobten und bisher in der Forschung favorisierten Reichskammergerichts nicht nach.epd










13.10.2021 • 17:38 Uhr

LaGa Bad Gandersheim aktuell: 10.000 Narzissen-und Krokusse-Zwiebel am Bollwerk Gabionenhang versteckt

10.000 blühende Narzissen, so soll es nach LaGa Geschäftsführer Thomas Hellingrath kommen im April 2022. Während an der oberen Rollstuhlrampe am Bollwerk Gabionenhang die in mühsamer Handarbeit nach der Pflasterung wieder geöffneten Löcher weiter auf den Beton der Fundamente für einen Handlauf warten müssen, wurde heute am barrierefreien Zugang mit der Bepflanzung begonnen. LaGa-Pressesprecher Frank Terhorst (Foto) meinte gerade über den Zaun, dass wohl auch Krokusse dabei wären, aber er war nicht sicher. So lassen wir uns überraschen welche Blumenpracht aufgeht und uns erfreuen wird. Wann die Fundamente betoniert werden, konnte er ebenfalls nicht sagen.

Zu technischen Fragen bot er freundlich an direkt mit dem anwesenden Herrn Kluge der gleichnamigen Firma zu sprechen. Dann gab es noch einmal den Hinweis, dass dort wo frische Holzpfosten gesetzt wurden, zehn edle Einzelbäume gepflanzt werden.

Die Pflanzkolonne setzt nun fleißig die Narzissenzwiebeln in die vorbereitete Pflanzerde am Gabionenhang. Die grüne-bunte Welle bei der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim baut sich immer weiter auf. Ist das schon der beabsichtigte "Stecker-Effekt", wie nach einer aufregenden LaGa-Aufsichtsratssitzung kolportiert wird. red
















13.10.2021 • 15:37 Uhr

Preisverleihung der Goslarer Zivilcourage Kampagne - Drei "Alltagshelden" für couragiertes Auftreten geehrt

Im elften Jahr des Bestehens der "Goslarer Zivilcourage Kampagne" (GZK) gab es am 12.10.21 in der Aula der Polizeiinspektion Goslar wieder Grund zur Würdigung von gleich drei besonderen Menschen, die in einem wechselseitigen Zusammenspiel am 16.12.2020 das Leben mindestens eines anderen Menschen gerettet hatten. Die zeitliche Verzögerung der Ehrung war dem Strafverfahren, welches erst beendet sein musste, sowie den Corona bedingten Einschränkungen geschuldet. Der zu würdigende Sachverhalt hatte in der Adventszeit 2020 große Bestürzung und Erleichterung zugleich in der Bevölkerung ausgelöst und auch überregional für große Beachtung gesorgt.

Eine 29-jährige Goslarerin war mit ihrem Säugling auf einem Spaziergang auf dem Verbindungsweg zwischen der Straße Im Schleeke und Ginsterbusch durch einen 24-jährigen aus Oker stammenden Mann hinterrücks angegriffen worden.
Dieser zückte hierbei ein Messer und fügte der jungen Frau, die ihren Säugling vor dem Bauch trug, lebensgefährliche Schnittverletzungen am Hals zu.

Der sich zufällig mit dem Rad nähernde 33-jährige Pascal Brennecke aus Liebenburg erkannte die gefährliche Situation blitzschnell und reagierte spontan und ohne jegliches Zögern.

Er sprang vom Rad und stürzte sich auf den Angreifer, der gerade im Begriff war, weiter auf die Frau und ihr kleines Kind einzustechen. Bedingt durch seine Kampfsporterfahrungen gelang es ihm hierbei schnell, dass der Okeraner das Messer fallen ließ, sich ergab und durch Brennecke bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden konnte.

Währenddessen schleppte sich die schwer verletzte junge Frau zurück zur Straße Im Schleeke. Hierbei gelang es ihr zunächst noch selbst, den "Notruf 110" zu wählen und mitzuteilen, dass sie überfallen worden sei.

In Höhe der Bushaltestelle "Ginsterbusch", sah die vorbeifahrende 20-jährige Katharina-Sophie Weber das schwer verletzte Opfer, hielt sofort an und kümmerte sich um die junge Frau. Parallel übernahm sie auch das Telefonat mit der Einsatzleitstelle.

Nahezu zeitgleich fuhr der 54-jährige Arzt, Mathias Kohn, in seiner Freizeit mit seinem PKW an der Bushaltestelle vorbei. Auch er erkannte die lebensbedrohliche Situation, hielt an und übernahm sofort die ärztliche Versorgung der stark blutenden Frau. Die 29-Jährige kam anschließend mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus und war dank des schnellen Eingreifens der drei Alltagshelden nach einer Operation schnell außer Lebensgefahr.

Der Täter wurde im Frühjahr 2021 durch das Landgericht Braunschweig wegen versuchten Mordes, begangen im Zustand der krankheitsbedingten Schuldunfähigkeit, zu einer unbefristeten Sicherungsverwahrung verurteilt.

Der Vorsitzende der "GZK" und Leiter des Weißen Rings, -Außenstelle Goslar-, Günter Koschig, moderierte wie gewohnt die von ihm organisierte Feierlichkeit, die wegen der immer noch vorhandenen Einschränkungen vor einem kleineren Publikum in der Aula der Polizeiinspektion Goslar stattfand. Bereits vor längerer Zeit hatte die Jury der "GZK" sich für diese drei Alltagshelden als verdiente Preisträger des Jahres 2020 entschieden.

Der neue Leiter der Polizeiinspektion Goslar, Polizeidirektor Rodger Kerst, würdigte das couragierte Auftreten und umsichtige Handeln jedes Einzelnen der drei Helfer als herausragend und lobenswert. Natürlich sollte ein körperliches Einmischen in eine gefährliche Situation wohl bedacht und nicht um jeden Preis erfolgen. Keiner müsse sich selbst in Lebensgefahr begeben.

Andererseits, so stellte Kerst in seiner Laudatio sinngemäß fest, hätte Herr Brennecke in dieser Situation keine 30 Sekunden später kommen dürfen.

Mit seiner Fitness sei er in dieser Situation der richtige Schutzengel am richtigen Ort gewesen. Dieser Sachverhalt zeige auch, so Kerst weiter, dass es manchmal Situationen lebensnotwendig sein kann, mehr als ein Schutzengel zu haben. Dieses "Schutzengel-Trio" hätten die junge Frau und ihr Säugling an diesem Dezembernachmittag gebraucht und zum Glück auch bekommen.

Pascal Brennecke erhielt anschließend den Zivilcourage Pokal aus den Händen des Inspektionsleiters. Statt einer wie sonst durchgeführten persönlichen Übergabe der Preise war für jeden der drei Helfer in diesem Jahr ein Tisch mit mehreren Sachpreisen sowie einer Urkunde hergerichtet worden.














13.10.2021 • 15:31 Uhr

Landfrauen Gandersheim LaGa-aktiv: Donnerstag ab 14 Uhr "Bastelstraße" , heiße Waffeln und mehr vorm "Jedermann"

Brunhilde Kühle von den Landfrauen Bad Gandersheim hat für den morgigen Donnerstag zu namens der Vereinigung (plus jungen Landfrauen) auf einen Imageevent für das Großereignis eingeladen.

Die 7. Countdown-Aktion steht an - dieses Mal gestalten die LandFrauen den Termin am Donnerstag (14. Oktober). Gemeinsam mit Interessierten wollen die LandFrauen und die Jungen Landfrauen vor Köhler's "Brasserie Jedermann" auf dem Domänenhof in Bad Gandersheim von 14 Uhr bis 16 Uhr schöne Dekorationen aus Herbstblumen und Kräutern binden, Windlichter gestalten und für die Kinder lädt eine „Bastelstraße“ zum Mitmachen ein. Wer die Aktionen der LandFrauen kennt, der weiß, dass auch für das leibliche Wohl gesorgt wird ... und so ist es am Donnerstag, es werden Waffeln gebacken und angeboten. Außerdem haben sich die LandFrauen laut Kühle Kleinigkeiten überlegt, die verschenkt werden. Die aktiven Landfrauen freuen sich über einen regen Zuspruch am Donnerstag ab 14 Uhr ! "Alle sind eingeladen und herzlich willkommen!", so Kühle.
red










13.10.2021 • 15:15 Uhr

In der Nacht zu Sonntag: Sachbeschädigungen an drei Autos in Bad Lauterberg, Außenspiegel abgebrochen, Lack zerkratzt

In Bad Lauterberg (Landkreis Göttingen) sind in der Nacht zum Sonntag (10.10.21) drei geparkte Autos beschädigt worden. Hinweise auf die Täter gibt es noch nicht. Die Polizei ermittelt.

In der Scharzfelder Straße brachen Sachbeschädiger den rechten Außenspiegel eines Daihatsu ab und warfen ihn im nahegelegenen Steinweg auf ein Grundstück.

Auf einem Hotel-Parkplatz in der Erikastraße zerkratzen Unbekannte in derselben Nacht mutmaßlich mit einen spitzen Gegenstand die Fahrerseiten eines schwarzen VW Golf und eines Hyundai.

Die Höhe der jeweils verursachten Schäden ist noch offen. Sachdienliche Hinweise zu allen Sachbeschädigungen bitte an das Polizeikommissariat Bad Lauterberg, Telefon 05524/9630.jk










13.10.2021 • 15:11 Uhr

Als die Senioren das Wasser einließen wurden sie bestohlen - Polizei: "Osteuropäischer Typus" als falscher Wasserwerker beschrieben

Bereits am Montagabend verschaffte sich ein vermeintlicher Wasserwerker unberechtigt Zutritt zu einem Wohnhaus. Angeblich wegen eines Wasserschadens in der Nachbarschaft wollte er überprüfen, ob es auch in diesem Haus zu möglichen Schäden gekommen sei. Die anwesenden Senioren sollten im Badezimmer das Wasser aufdrehen und auf eine Eintrübung des Wassers warten. Diese Zeit nutzte der Täter, um im Haus eine hohe dreistellige Summe an Bargeld zu entwenden und den Tatort zu verlassen.

Zu dem Täter liegt nur eine vage Beschreibung vor: Männlich, ca. 40-45 Jahre 180-185 Zentimeter groß, schlanke Statur Bekleidet mit Arbeitsbekleidung, Gesicht mit Maske bedeckt Möglicherweise osteuropäischer Typus, sprach mit leichtem Akzent

Hinweise zu dem Täter bitte an die Polizei Northeim, Telefon: 05551-70050.

Die Polizei warnt, bei allen Haustürgeschäften grundsätzlich misstrauisch zu sein. Zögern Sie nicht und lassen sich ggf. einen Ausweis zeigen. Bei Zweifeln rufen sie unter der selbst recherchierten Rufnummer die Wasserwerke (oder andere Institutionen) an und hinterfragen sie dort die Richtigkeit eines solchen "Einsatzes". Zögern Sie außerhalb der Geschäftszeiten auch nicht, Nachfragen bei ihrer örtlichen Polizei zu stellen, in der Regel schreckt dies Täter sofort ab! "Echte" Handwerker werden gegen einen solchen Anruf nichts einwenden und ggf. das Erscheinen einer Streife abwarten. Lassen Sie Unbekannte nicht ins Haus, bevor Sie sich ihrer Sache sicher sind und lassen Sie diese niemals alleine in ihren Räumlichkeiten. da










13.10.2021 • 15:08 Uhr

LKW-Fahrer übersieht Fahrrad - Leicht verletzt

Bei einem Abbiegevorgang in der Breslauer Straße hat am gestrigen Morgen gegen 07:05 Uhr ein 27-jähriger LKW-Fahrer aus Northeim einen 18-jährigen Radfahrer übersehen und verletzte den Northeimer dabei glücklicherweise nur leicht am Fuß. Der LKW-Fahrer wollte von der Breslauer Straße nach links in die Fliederstraße einbiegen, während der von rechts kommende, vorfahrtsberechtigte Radfahrer seinerseits nach links in die Breslauer Straße abbiegen wollte. Da die lichttechnischen Einrichtungen am Fahrrad nicht den Vorschriften entsprachen, wurden gegen beide Beteiligte entsprechende Verfahren eingeleitet. Der Gesamtschaden belief sich auf ca. 300 Euro. da











13.10.2021 • 15:01 Uhr

Das Arbeitsgericht Göttingen verabschiedet mit hoher Wertschätzung und Dank Richterin Diana Lutterodt - Wechsel nach Hannover

Diana Lutterodt wurde im Jahr 1978 in Leinefelde geboren, absolvierte ihr Studium der Rechtswissenschaft an der Georg-August-Universität in Göttingen und legte die zweite juristische Staatsprüfung 2005 in Nordrhein-Westfahlen ab. Nach kurzer Tätigkeit bei der Agentur für Arbeit in Detmold trat sie im August 2006 in die Arbeitsgerichtsbarkeit des Landes Niedersachsen ein. Seitdem wurde sie überwiegend am Arbeitsgericht Göttingen, aber auch an den Arbeitsgerichten Hannover und Braunschweig eingesetzt. Von April 2015 bis Mai 2017 war Diana sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Bundesarbeitsgericht in Erfurt tätig.

Diana Lutterodt wurde Anfang Oktober 2021 zur Vorsitzenden Richterin am Landesarbeitsgericht Niedersachsen in Hannover befördert. Das Arbeitsgericht Göttingen verliert dadurch eine bei den Mitarbeitern, Prozessbevollmächtigen und Parteien äußerst geschätzte und erfahrene Richterin. Mit Diana Lutterodt und Tobias Walkling sind nunmehr zwei ehemalige Göttinger Richter beim Landesarbeitsgericht in Hannover tätig. red











13.10.2021 • 14:32 Uhr

Grüner Wasserstoff als saubere Energiequelle im Focus - Landkreis tritt Wasserstoff-Allianz Südniedersachsen bei

Der Kreistag hat in seiner vergangenen Sitzung am 8. Oktober 2021 den Beitritt zur Wasserstoff-Allianz Südniedersachsen beschlossen (wir berichteten aktuell und exklusiv).

Der Landkreis Northeim ließ ergänzend heute eine Verlautbarung verbreiten. Darin heißt es: Die Wasserstoff-Allianz ist eine Initiative der SüdniedersachsenStiftung bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung. Sie soll die Rahmenbedingungen für einen konkreten Einstieg in die zukünftige Wasserstoffwirtschaft liefern, um die Region in eine vorbildhafte und innovative Wasserstoffregion zu entwickeln.

Südniedersachsen möchte Wasserstoffregion werden, um die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der Unternehmen aus der Region zu stärken. Um dies zu erreichen, möchte die SüdniedersachsenStiftung das Thema projekt- und fördermittelunabhängig vorantreiben.

Ziel der Allianz ist es nachhaltig dazu beizutragen, sich mit den Potentialen und Chancen sowie den Herausforderungen der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie auseinanderzusetzen, diese zu identifizieren, zu quantifizieren und eine breite Wissensbasis für möglichst unterschiedliche Projektideen, Standorte und Akteure zu schaffen. Als Brücke zwischen den einzelnen regionalen Wasserstoff-Aktivitäten soll es so gelingen, dem Ausbau der erneuerbaren Energien weitere wichtige Impulse zu geben.

Die Wasserstoff-Allianz Südniedersachsen umfasst als Einzugsgebiet die Landkreise Northeim, Göttingen, Goslar, Holzminden und Eichsfeld sowie die Stadt Göttingen. Der finanzielle Beitrag durch den Landkreis Northeim beträgt für die ersten zwei
Jahre 3.600 Euro pro Kalenderjahr. lpd











13.10.2021 • 14:23 Uhr

Senioren- und Pflegestützpunkt im Landkreis Northeim – Lara Birresborn neue Ansprechperson für Bad Gandersheim

Senioren- und Pflegestützpunkt im Landkreis Northeim – neue Ansprechperson für Bad Gandersheim

Der Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) im Landkreis Northeim hat eine neue Ansprechperson für die Region Bad Gandersheim, Kalefeld und Kreiensen. Lara Birresborn unterstützt den SPN bereits seit Oktober 2020. Ab sofort übernimmt sie auch die persönlichen Beratungen in der Außenstelle Bad Gandersheim.

Die Beratungen finden nach telefonischer Terminvereinbarung dienstags von 8:30 bis 12:30 Uhr im Jobcenter, Alte Gasse 26 in Zimmer 5 statt. Barrierefreiheit ist gegeben. Frau Birresborn ist beim Landkreis Northeim unter der Telefonnummer 05551/708-420 oder unter der Email-Anschrift LBirresborn@landkreis-northeim.de zu erreichen.

Ratsuchende erhalten im Senioren- und Pflegestützpunkt kostenlos neutrale Beratung zu allen Fragen rund um das Thema Pflege und der Lebens- und Alltagsbewältigung von Seniorinnen und Senioren. Hierbei kann es sich um die Leistungsansprüche aus der Pflege- und Krankenversicherung handeln, aber auch um den Anspruch auf Sozialleistungen. Die Arbeit des Senioren- und Pflegestützpunktes beschränkt sich dabei nicht nur auf die individuelle und umfängliche Beratung, sondern unterstützt auch ganz praktisch beim Ausfüllen der Anträge. Ein weiterer Bereich sind die Dienstleistungsangebote für Senioren, wie z.B. Wohnberatung, Hausnotruf, Essen auf Rädern. Diese Dienstleistungen ermöglichen oftmals einen Verbleib in der eigenen Häuslichkeit, trotz Krankheit oder Beeinträchtigung. Nicht zuletzt können sich die Ratsuchenden auch über Themen, wie Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, oder rechtliche Betreuung informieren.

Die Mitarbeiterinnen des SPN sind außerdem in Northeim, Einbeck und Uslar vertreten. Termine vor Ort werden ausschließlich nach vorheriger Vereinbarung angeboten.
Frau Birresborn - Bad Gandersheim, Kalefeld, Kreiensen (05551/708-420)
Frau Klose - Northeim, Katlenburg-Lindau (05551/708-124)
Frau Kutschmann - Nörten-Hardenberg, Einbeck, Dassel (05551/708-124)
Frau Wehrmaker - Bodenfelde, Hardegsen, Moringen, Uslar (05551/708-379)

Zum Bild:
Lara Birresborn, die neue Ansprechperson für die Region Bad Gandersheim, Kalefeld und Kreiensen.











13.10.2021 • 14:16 Uhr

Steinweg in Bad Gandersheim: "Simply local Lounge" erhält stylisches Gesicht - Start am 1. November 2021

Ja, es tut sich etwas im Steinweg in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. So heute von 10 bis 13 Uhr. Im alten Aldi, schon seit geraumer Zeit ein wichtiger Werkstatt-Stützpunkt des Bad Gandersheim IT-Unternehmens simply-X, nimmt die neue "simply local-Lounge" äußerliche Gestalt an. Die Fassade erhielt heute ein prägendes Design.

Das Einbecker Grass-Team Markus Verwohlt und Kellner installierten mit professionellem Geschick die neuen Schriftzüge und Logos quasi als das Aushängeschild der neuer Firma "simply local gemeinsam stark". Hier wird nach Aussagen von simply-X Marketingchef Jens Burger ab dem 1. November 2021 die "Simply local Lounge" eröffnet. Ab diesem Zeitpunkt startet simply-X das Ticketsystem für die Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim. Das bedeutet, dass die bereits georderten rund 8000 LaGa-Dauerkarten in der "Simply-Lounge" von einem Serviceteam personalisiert und ausgegeben (analog oder digital ) werden. Außerdem können dort Einlasskarten für das Großereignis gekauft werden.

Bei diesem Service wird es nicht bleiben. Hinter der Geschäftsidee "simply local" verbirgt sich Innovatives, Spannendes und die Absicht, etwas gemeinsam für die Region auf einen Zukunftsweg zu bringen. Dafür bürgen die Beteiligten. Das sind simply-X und die Volksbank.
red/Fotos: Fis WMG

















13.10.2021 • 13:49 Uhr

Beobachtungen am Gandeufer: Wo die Pflanzenerde fehlt...

Wo die Pflanzenerde fehl kann auch noch nicht gepflanzt werden. Die gerade angelieferten Stauden warten auf Palleten darauf, in die Erde gepflanzt zu werden zu können. Das mutet etwas merkwürdig an, als ob der zweite Schritt vor dem ersten Arbeitsgang erfolgt. Aktuelle Beobachtungen auf der Baustelle am Ufer der Gande im Bereich des Lohmühlenweges. Platten, Blöcke und Pflaster sind beinahe komplett verlegt. Mutterboden muss her. Dann die Stauden eingesetzt. red












13.10.2021 • 11:21 Uhr

Evangelischer Bischof: Bestattung eines Neonazis ist Versagen der Kirche

Nach der Bestattung eines Neonazis und Holocaust-Leugners auf dem evangelischen Südwestkirchhof in Stahnsdorf bei Berlin spricht der evangelische Berliner Bischof Christian Stäblein von einem Versagen der Evangelischen Landeskirche. «Man muss das ganz deutlich
sagen, dass war ein Fehler, ein Versagen unserer Kirche», sagte Stäblein am Dienstagabend dem RBB-Sender Radioeins. Stäblein versprach zudem, «was wir rückgängig machen können, machen wir rückgängig».

Der im August gestorbene Rechtsextremist Henry Hafenmayer war am Freitag in der Grabstelle des Musikwissenschaftlers Max Friedlaender (1852-1934) beigesetzt worden. An der vom brandenburgischen Staatsschutz beobachteten Trauerfeier mit etwa 50 Personen nahmen zahlreiche bekannte Neonazi-Größen und Rechtsextremisten teil, darunter der Neonazi Horst Mahler, der wegen Volksverhetzung lange Jahre inhaftiert war. Bekannt gemacht hatten den Vorfall zuerst die Informationsdienste «Friedensdemo-Watch» und «blick nach rechts». epd










13.10.2021 • 11:16 Uhr

B 241 bei Schönhagen: Von regennasser Straße abgekommen - 5.000 Euro Schaden

Am gestrigen Dienstag, 12. Oktober 2021, gegen 10.20 Uhr, befuhr ein 39-jähriger PKW-Fahrer aus Beverungen mit seinem Fahrzeug die B 241 aus Richtung Schönhagen kommend in Richtung Uslar. Auf regennasser Fahrbahn geriet der PKW ins Schleudern und dann nach rechts von der Fahrbahn ab. Es entstand ein Sachschaden von ca. 5.000 Euro. js












13.10.2021 • 09:48 Uhr

Vier Schwerverletzte nach Unfall, weil 20-Jährige betrunken Auto fuhr

Am Sonntagmorgen, 10. Oktober, ereignete sich auf der Ostwestfalenstraße zwischen Steinheim und Nieheim (Landkreis Höxter) ein Unfall, bei dem sich vier Personen schwer verletzt haben. Die Polizei beschlagnahmte den Führerschein der jungen Fahrerin.

Auf der B 252 war gegen 09:30 Uhr ein Toyota mit vier Insassen im Alter von 16 bis 20 Jahren in Richtung Nieheim unterwegs. Die 20-jährige Fahrerin kam auf gerade Strecke mit dem Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet in den Graben. Im weiteren Verlauf prallte der Wagen gegen eine Feldzufahrt, wurde auf den Grünstreifen neben der Fahrbahn katapultiert und kam dort zum Stillstand. Die vier schwer verletzten Insassen wurden von Rettungswagen in verschiedene Krankenhäuser gebracht.

Da die Fahrerin vor der Fahrt Alkohol getrunken hatte und der Verdacht bestand, dass sie auch unter dem Einfluss von Drogen stand, wurde ihr eine Blutprobe entnommen. Der Führerschein der 20-Jährigen wurde von der Polizei beschlagnahmt.

An dem Toyota entstand nach Einschätzung der Polizei ein wirtschaftlicher Totalschaden, der mit rund 4.000 Euro beziffert wird. Ein Abschleppunternehmen transportierte den Wagen ab. /ell /Foto: Polizei










13.10.2021 • 09:40 Uhr

Hardegsen: Freiwillige Feuerwehr zieht Bilanz - Ein Jahr mit besonderen Herausforderungen

Ein Jahr mit besonderen Herausforderungen liegt hinter uns!“ Ortsbrandmeister Florian Ramswig begrüßte die Einsatzkräfte der Freiwilligen Ortsfeuerwehr Hardegsen zur Jahreshauptversammlung, die soeben unter 2G Regelungen in der Fahrzeughalle des Feuerwehrhauses stattfand.

Bei seinem Rückblick auf die vergangenen Monate verwies Ortsbrandmeister Ramswig auf die Herausforderungen, die der Aufgrund der Pandemie notwendig gewordene, reduzierte Dienstbetrieb mit sich brachte. So musste die Aus- und Weiterbildung in Kleinstgruppen stattfinden, um möglichen Krankheits- oder Quarantäneausfällen begegnen zu können. Komplette Ausbildungsinhalte wurden kurzfristig mit digitalen Medien als Onlineunterricht abgehalten. Hier zeigten sich zwar die Vorteile der Digitalisierung, dennoch mussten sich die Ausbilder und Einsatzkräfte auf das neue Medium einstellen. Auch die umfangreiche Fahrzeugeinweisung und Ausbildung an dem im Dezember 2020 in Dienst gestellten Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF20 war unter Covid 19 Beschränkungen eine Aufgabe, die es zu stemmen galt.

Alles in allem ist die Ortsfeuerwehr Hardegsen gut durch die Pandemie gekommen. Dank der Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln gab es keinen Krankheitsausbruch in den Reihen der Ortsfeuerwehr. Die Einsatzbereitschaft war auch während der Hochphase der Pandemie immer sichergestellt, so Ramswig. Zusätzlich zum Einsatz- und Dienstbetrieb unterstützten Einsatzkräfte die Impfteams in Hardegsen beim Verteilen von Informationsmaterial und bei der Anmeldung und Abwicklung während der Impftage auf der Burg Hardeg.

In seinem Ausblick auf die kommende Zeit informierte Ortsbrandmeister Ramswig auf den Ausbildungsstau auf Kreis- und Landesebene. So haben in den vergangenen Monaten kaum weiterführende Lehrgänge stattgefunden. Diese müsse nun nachgeholt werden. Auch dieses wird die Ausbilder vor weitere Aufgaben stellen, zumal geplant sei, den Führungslehrgang des Truppführers von der NLBK Celle in den Landkreis Northeim zu holen.
Von Seiten der Verwaltung konnte Ortsbrandmeister Ramswig die positive Nachricht übermitteln, dass für die geplante Beschaffung des Gerätewagen Logistik GW-L2 nun die Angebote aus der Ausschreibung eingetroffen seien und eine Auftragsvergabe kurz bevorstehe.

Dieses bestätigte auch der Bürgermeister Kaiser, der in seiner Rede den Kräften der Feuerwehr dankte. Stets war die Feuerwehr ein verlässlicher Partner, der auch der Herausforderungen der Pandemie gewachsen war.
Im Bericht der Kinderfeuerwehr konnte der scheidende stellv. Kinderfeuerwehrwart Kevin Körner von einer positiven Bilanz sprechen. So war die Kinderfeuerwehr Hardegsen die erste Kinderfeuerwehr im Landkreis, die den Dienstbetrieb wieder aufnahm und einen deutlichen Zulauf an interessierten Kindern verzeichnen konnte.
Bei den anschließenden Wahlen wurde Jonas Klanke einstimmig zum neuen stellvertretenden Jugendwart gewählt. Bei der Kinderfeuerwehr übernahm Alexander Schonlau das Amt des Stellvertreters von Kevin Körner.
Während Melissa Horst und Louis Vole zu Feuerwehranwärtern ernannt werden konnten, wurden Janina Teuber, Lena Jesse zu Feuerwehrfrauen ernannt, Tim Vielhauer und Linus Albrecht zu Feuerwehrmännern. jf/Foto: Joel Fröchtenicht

Zu Oberfeuerwehrmännern beförderte Ramswig Alexander Adomeit, Norman Füllgrabe, Peter Gippert, Phillip Horst Marc Triebel, Alexander Ginzel, Michael Martin Schlemme, Markus Körner und Till Plessmann.
Alexander Schliep und Alexander Schonlau wurden zu Hauptfeuerwehrmännern, Kevin Körner zum Oberlöschmeister befördert.
Mirco Teuteberg kann zukünftig den Dienstgrad des Hauptlöschmeisters tragen.
Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung dankte Ortsbrandmeister Ramswig den Einsatzkräften für die hohe Impfbereitschaft. Durch eine fast vollstände Impfquote kann der Ausbildungsdienst nach und nach wieder in den regulären Betrieb wechseln und ein bisschen Normalität einkehren.











13.10.2021 • 09:34 Uhr

Zukunft-Werkstatt Bad Gandersheim: Jetzt haben die Jugendlichen das Wort und die Tat - Zwei Workshops im Oktober

Es geht um eine zentrale Frage: "Du möchtest Bad Gandersheim kinder- und jugendrecht gestalten?" Junge Leute in Stadt und Dörfern haben dazu jetzt die ganz konkrete Möglichkeit. Das Zauberwort heißt "Partizipation", auf Deutsch Teilhabe. Teilhaben sollen die jungen Leute von 10 bis 21 Jahren. In einem Prozess, der ihnen ganz direkt Mitsprache und Beteiligung zusagt.

Gestern haben die konkreten Schritte für Aktivitäten in dieser Zukunfts-Werkstatt drei Persönlichkeiten im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt. Petra Dröge, SPD-Ratsfrau im Gandersheimer Stadtrat und Oberschulrektorin, erinnerte an den Ursprung der Initiative. Sie geht auf einen Antrag der SPD aus 2017 im Stadtrat und die Aktivitäten in einem Arbeitskreis "Partizipation" zurück. Bedeutsam für Petra Dröge das erstens finanzielle Mittel bereitgestellt sind. Zweitens ist durch das Engagement des Teams "Planen mit Phantasie" sichergestellt, dass für die jungen Leute eine professionelle Anleitung für die Realisierung des Teilhabe-Prozesses erfolgt. Durch die Corona-Krise wurde leider der Anschub verzögert. "Jetzt bin ich froh, dass es losgeht!" Das erläuterten dann Bad Gandersheims Stadtjugendpfleger Gunnar Ude und Aenne Wardelmann (Kalefeld). Auch der Kreisjugendring Northeim ist im Boot der Förderer.

Vorgesehen und terminiert sind zwei Workshops. Sie finden am 26. und 27. Oktober 2021 im Forum der Oberschule in Bad Gandersheim statt. Die Aufteilung erfolgt in einen Workshop für zehn- bis 14-Jährige; der zweite spricht Jugendliche im Alter von 15 bis 21 Jahre an, wie Aenne Wardelmann erläuterte. Sie erklärte weiter die einzelnen Beteiligungsphasen in den Workshops.

Einladungen für diese Zukunft-Werkstatt sind in den vergangenen Tagen nach Udes Angaben in allen Schulen in Bad Gandersheim und in Heckenbeck verteilt worden. Dröge, Ude und Wardelmann haben an die jungen Leute den Appell gerichtet, jetzt die gebotene Chance der tatsächlichen Teilhabe praktisch zu nutzen. red /Fotos: Fis WMG












12.10.2021 • 20:28 Uhr

Events in Bad Gandersheim: "Schönen Gruß Blues!"

Mut zur Lücke haben die Jazz-Freunde Bad Gandersheim bewiesen: Sie legten soeben eine Neuauflage des kultigen Nikolaus-Jazz auf. Etwas abgespeckt.
Nach einer Zwangspause (wegen der Corona-Krise) soll der Jazz-Fetz am 26. November ganz heiß mit Glühwein und Open Air starten. Am Nikolaustag sind dann die Barden Axel & Torsten Zwingenberger live und "Schönen Gruß vom Blues" spielen am 10. Dezember 2021 Dieter Klopp & Band mit Spezialgast Jimmy Reiter.
red/Foto: Fis WMG










12.10.2021 • 19:36 Uhr

Unternehmen: Baumüller in Bad Gandersheim vor dem Aus - Angebot an Mitarbeiter zur Übernahmen - Bad Gandersheim verliert Arbeitsplätze

Was vor einem halben Jahr noch als Gerücht abgetan wurde entwickelt sich zur Gewissheit. Die Monate des Kleinmotorenherstellers Baumüller im Flugplatzweg in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim scheinen gezählt. In einem halben Jahr soll der hiesige Produktionsstandort aufgelöst und in der Baumüller-Gruppe Nürnberg integriert sein. Das bedeutet die Aufgaben des Betriebes in Bad Gandersheim. Ursache sind unter anderem Umstrukturierungen im Gruppenverbund, heißt es in Nürnberg. Dem Vernehmen nach sollen Effizienzsteigerungen der gesamten Produktionsketten vorgenommen werden. Das bedeutet eine Verdichtung von Standortorten im süddeutschen Raum. Bekanntlich gibt es eine Kooperation außerhalb von Deutschland; beispielsweise in Kroatien. Die Auflösung von Baumüller in Bad Gandersheim soll sozial abgefedert werden, verlautet aus der Mitarbeiterschaft. Das bedeutet, den Mitarbeitern /innen wird eine Übernahme in einer anderen Produktionsstätte (u.a. bei Nürnberg) angeboten werden. Baumüller Bad Gandersheim war in der Vergangenheit bereits durch Kurzarbeiterphasen aufgefallen.

Fakt bleibt, dass Bad Gandersheim beim Abgang von Baumüller einen herben Verlust von Arbeitsplätzen hinnehmen muss. Und schon zeichnet sich neue Ungemach ab. Über einem anderen Wirtschaftsbetrieb Bad Gandersheims kreise bereits der "chinesische Drachen", ist in gut informierten Unternehmerkreisen zu hören.
red//Foto: Fis WMG










12.10.2021 • 18:41 Uhr

Haben Sie das gewußt? Bund zahlte gut fünf Milliarden Euro für Corona-Tests

Der Bund hat bislang mehr als fünf Milliarden Euro für Leistungen im Zusammenhang mit Corona-Tests ausgegeben. Bis zum 15. September seien 5,26 Milliarden Euro für Leistungen im Zuge der Coronavirus-Testverordnung aus dem Gesundheitsfonds ausgezahlt worden, bestätigte das Bundesgesundheitsministerium dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Dienstag. Zuerst hatte die «Rheinische Post» darüber berichtet.

In der Summe seien neben den Ausgaben für die bis vor kurzem kostenlosen Bürgertests auch andere Posten wie Kontingenttestungen in Einrichtungen und Abstriche bei PCR-Testungen enthalten, erläuterte das Ministerium. Dem Bundesamt für Soziale Sicherung zufolge hat der
Bund bis zum 15. September für Leistungen der Labordiagnostik 1,12 Milliarden Euro gezahlt. Die Sachkosten für die Antigen-Schnelltests (PoC-Verfahren) lagen demnach bei 1,4 Milliarden Euro, weitere Leistungen wie Abstriche kosteten 2,4 Milliarden Euro. Zusätzlich habe der Bund bis Mitte September rund 92 Millionen Euro für Tests in Einrichtungen der Eingliederungshilfe und in Obdachlosenunterkünften gezahlt.

Die Zahlen der kostenlosen Bürgertests werden laut Ministerium erst seit Juli 2021 separat erfasst. Laut der Kassenärztlichen Bundesvereinigung wurden seitdem mehr als 534 Millionen Euro abgerufen.

Seit Montag sind die Schnell-Tests nicht mehr für alle Bürgerinnen und Bürger kostenfrei. Ausnahmen gelten unter anderem für alle Gruppen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen und dies nachweisen können, oder für die noch kein Impfstoff zur Verfügung steht.
red/ Foto: Fis WMG











12.10.2021 • 18:33 Uhr

Carina Tränkners neue Präsenz- und Online-WENDO-Kurse - Es sind noch Plätze frei!"

Carina Tränkner hat soeben in einem Statement auf die nächsten Wendo-Kurse aufmerksam machen, in denen es noch freie Plätze gibt! Weiter und erläuternd heißt es: "Vielleicht magst du ja an einem der Kurse teilnehmen oder die Termine an andere Menschen weiterleiten... Falls du keine weiteren Mails von mir zum Thema Wendo bekommen möchtest, schreib mir das bitte einfach in einer ganz kurzen Mail. Danke! "

Kurs für Mädchen*:
18. bis 20. Oktober 2021 (Montag bis Mittwoch, in den HERBSTFERIEN)

für Mädchen* und junge FLINTA* ab 12 Jahren in Göttingen

→ Anmeldung bei Kore e.V. unter: mail@kore-goettingen.de
→ Teilnahme-Beitrag: 20 €

Präsenz- oder Online-Kurse:

für Frauen, Lesben, Trans*personen, Inter*personen, nicht-binäre Menschen
und agender Personen
mit und ohne Lernschwierigkeiten und körperliche Einschränkungen:

13. und 14. November 2021 (wahrscheinlich in Präsenz in Göttingen)
und
11. und 12. Dezember 2021 (eventuell Online)

jeweils am Samstag von 10:00-15:00 Uhr und Sonntag von 11:00-15:00 Uhr
(beide Termine sind einzelne Kurse und unabhängig voneinander)

→ Anmeldung bei Kore e.V. unter: mail@kore-goettingen.de
→ Teilnahme-Beitrag: 30 €, ermäßigt 20 € nach Selbsteinschätzung

Wendo-Aufbau-Kurs:

für Frauen, Lesben, Trans*personen, Inter*personen, nicht-binäre Menschen und agender Personen,
die schon mal an einem Wendo-Kurs teilgenommen haben:

30. und 31. Oktober 2021 in Göttingen

→ Teilnahme-Beitrag: 30 €, ermäßigt 20 € nach Selbsteinschätzung


Für alle Kurse gilt:
→ Anmeldung bei Kore e.V. unter: mail@kore-goettingen.de

→ Wenn du den Teilnahme-Betrag nicht zahlen kannst, sag gern bei der Anmeldung Bescheid. Deine Teilnahme soll nicht am Geld scheitern!

Weitere Infos wie immer auf meiner Homepage: carinawendo.blackblogs.org

Fragen und Anregungen gern an mich: carina-wendo@riseup.net :-)
Und falls du einen Kurs in einem anderen Format oder mit einem bestimmten Schwerpunkt organisieren möchtest, freue ich mich, wenn du dich mit deinen Ideen bei mir meldest.
red










12.10.2021 • 18:26 Uhr

LaGa-Aufsichtsrat und Management hüllt sich in Schweigen: Wer war für die Einlass-Panne verantwortlich?

Nach dem Bekanntwerden der peinlichen Einlass-Panne bei der gestrigen Dringlichkeitssitzung des Aufsichtsrates der Landesgartenschau gGmbH Bad Gandersheim - wir berichteten - haben sich Verantwortliche heute in Schweigen gehüllt. Wie berichtet war das Aufsichtsratsmitglied, Kreistagsabgeordneter und Fraktionsvorsitzender im Gandersheimer Stadtrat, Timo Dröge (Foto), zunächst ausgesperrt gewesen. Nach einer Intervention von außerhalb hatte man den Kommunalpolitiker Zugang in das Schulgebäude, in dem der Aufsichtsrat tagte, Einlass verschafft. Auf Nachfragen bei der Geschäftsführung ließ LaGa-Pressesprecher Frank Terhorst (Foto) sinngemäß verlauten: Die Sitzung sei nicht öffentlich gewesen. Für die technische Organisation der Sitzung sei wohl die LaGa verantwortlich gewesen.

Und Geschäftsführerin Ursula Stecker ( US Wirtschaftsberatung GmbH) - Foto - antwortete auf die Frage nach Neuigkeiten aus der gestrigen Sitzung einsilbig: " Die AR Sitzung ist geheim und bleibt es auch!"

Von der Aufsichtsratsvorsitzenden Franziska Schwarz war keine Erklärung zu bekommen. "Die Bürgermeisterin befindet sich zwei Wochen in Urlaub", ließ das Bad Gandersheimer Rathaus offiziell verlauten.

Zettel mit Telefonnummer
an abgesperrter Tür hätte
das Problem einfach gelöst

Ein Experte in Sachen kommunaler Aufsichtsratssitzungen regte für die Zukunft wohlmeinend an, dass das Management für die Organisation von Aufsichtsratssitzungen bei einem Absperren des Tagungslokals einfach einen Zettel mit einer Telefonnummer einer Kontaktperson am Eingang anbringen lassen sollte, bei der Nachzügler kurz und bündig ihr Einlassbegehren vorbringen könnten. red /Fotos: Fis WMG
















12.10.2021 • 18:06 Uhr

Überfall vor Mehrparteienhaus in Bad Lauterberg - Unbekannter reißt Seniorin Kette vom Hals und flüchtet, Frau unverletzt

Die Polizei in Göttingen berichtet soeben:

Vor einem Mehrparteienhaus in der Wissmannstraße in Bad Lauterberg (Landkreis Göttingen) ist bereits am Samstagmittag (09.10.21) gegen 12.30 Uhr eine Seniorin überfallen worden. Die auf einen Rollator angewiesene Frau blieb unverletzt. Nach ersten Ermittlungen sprach sie der unbekannte Mann in dem Moment an, als sie gerade die Haustür aufschließen wollte. Sofort danach riss er der Seniorin die Kette vom Hals und flüchtete in Richtung Schanzenstraße.

Der gesuchte Täter wird wie folgt beschrieben: ca. 40 Jahre alt, ca. 170 Zentimeter groß, kräftige, muskulöse Statur, dunkles Haar, bekleidet mit einer blauen Weste, einem Cappy und einer dunkelblauen Hose.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei Bad Lauterberg, Telefon 05524/9630. jk










12.10.2021 • 17:57 Uhr

Frist für Kandidatenbenennung läuft bis zum 31. Oktober 2021 - Jugendhilfeausschuss wird neu besetzt - Jetzt Kandidaten/innen melden!

Nach den Kommunalwahlen wird der Jugendhilfeausschuss des Landkreises Northeim neu besetzt. Im Ausschuss sollen neben Mitgliedern des neuen Kreistages weitere sechs Mitglieder aus dem Bereich der freien Jugendhilfe stimmberechtigt sein. Der Landkreis Northeim ruft daher die anerkannten Träger der freien Jugendhilfe auf, Personen für diese Aufgabe vorzuschlagen.

Die Vorschläge müssen bis zum 31.10.2021 schriftlich beim Landkreis Northeim (Medenheimer Str. 6/8 in 37154 Northeim) eingereicht werden. Dabei sind Name, Vorname, Beruf, Alter und Anschrift der vorgeschlagenen Personen anzugeben. Personen, die vorgeschlagen werden, müssen ihre Hauptwohnung im Landkreis Northeim haben und volljährig sein.

Weitere Informationen sind bei J. Althaus, Leiter des Fachbereiches Kinder, Jugend und Familien der Northeimer Kreisverwaltung, unter Telefon 05551/708-279, zu erfragen. jpg










12.10.2021 • 17:53 Uhr

Solequelle am Brunnenhäuschen im Kurpark - Schlammarbeiten und Sole in Gande abgeleitet

Wie sieht es aus auf den Großbaustellen in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim, die ab 14. April 2022 über 360.000 Besucher und Besucherinnen auf der halbjährigen Landesgartenschau erwartet.
Heute ein aktueller Report vom Brunnenhäuschen im aufgewühlten Kurpark:

Gestern, Dienstag, 11. Oktober 2021, waren dort städtische Handwerker und eine nicht von der LaGa beauftragte Firma tätig, wie der Pressesprecher der LaGa, Frank Terhorst, bestätigte. Das kann keine Aufgabe für LaGa Firmen sein, wenn das Leitungssystem undicht ist. Um das beliebte Brunnenhäuschen wurden Baggerarbeiten ausgeführt. Nun steht dort einiges unter Wasser und die Anlage ist außer Betrieb genommen.

Hier arbeiten die Firma GFI mit den Bad Gandersheimer Stadtwerken an der Fehlersuche. Derzeit wird Sole aus der Quelle über einen Schlauch in einen Schacht geleitet und von dort mit einer Tauchpumpe über einen anderen Schlauch in die Gande geleitet. Was weiter geschieht, war am späten Nachmittag nicht zu erfahren. Durch diese Zusatzbaustelle können hier die LaGa Gestaltungen derzeit nicht fortgeführt werden. Aber es gibt ja an anderen Stellen noch reichlich zu tun.

Ein Foto zeigt um das Brunnenhäuschen ausgebaggerte Flächen, die vermutlich umgestaltet werden sollten und nun geflutet sind. Ein weiteres Bild dokumentiert die Technik des Brunnens und die abgenommene Edelstahlhülle, an der das beliebte solehaltige Wasser gerne getrunken wird, während die Handwerker dort noch mit der Suche beschäftigt waren. Die anderen beiden Bilder vermitteln die provisorische Umleitung vom Brunnen mit einem Schlauch in einen Schacht, aus dem dann das Solewasser in die Gande gepumpt wird. red

















12.10.2021 • 17:36 Uhr

Totensonntag: Verband will Gedenkfeiern für religionslose Menschen

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Trauerfeier dringt darauf, am jährlichen Totensonntag auch für Menschen ohne Religion und Konfession Feiern anzubieten. Der Totensonntag sei inzwischen ein allgemeiner Tag der Erinnerung an die Verstorbenen und kein rein kirchlicher Gedenktag mehr, erklärte der Berufsverband am Dienstag im sächsischen Plauen. Schließlich gehöre weniger als ein Viertel der deutschen Bevölkerung einer evangelischen Kirche an. Zusammen mit den Mitgliedern der katholischen Kirche seien es rund 50 Prozent.

Der Berufsverband professioneller Trauerrednerinnen und Trauerredner verwies auf Angehörige, die ein Bedürfnis nach weltlichen Gedenkfeiern beschrieben. Allerdings führe dieser Wunsch bei den Gedenkveranstaltungen am Totensonntag bisher zu wenig Veränderungen. Der Verband ist Ansprechpartner bei allen Fragen der weltlichen Bestattungs- und Trauerkultur.

Zur Erklärung: bei weltlichen Trauerreden wird beispielsweise auf einen Gottesbezug verzichtet.










12.10.2021 • 17:31 Uhr

Das Stichwort: Erntekrone

Die Erntekrone gehört zum festen Brauchtum rund um das Erntedankfest und ist vor allem in Deutschland und Österreich bekannt. Sie besteht aus einem Kranz mit zumeist vier aufwärts zur Mitte gebundenen Getreideähren. Diese werden mit Blumen und breiten Bändern geschmückt. Brauchtumsforschern zufolge stehen die vier Senkrechten für die vier Jahreszeiten und die wichtigen Dinge im Leben: Freude, Sorge, Hoffnung und Dank. Der Kranz als Kreis ohne Anfang und ohne Ende sei ein Zeichen für die Ewigkeit. Darum blieben die Erntekronen in der Regel bis zum Ewigkeitssonntag in den Kirchen.

In früheren Zeiten wurde die Krone auf einem Wagen mit dem letzten Schnitt der Kornernte dem Gutsherrn oder Bauern überbracht. Erste Nachweise dieser Tradition stammen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Zur Übergabe gehörten eine kirchliche Segnung und ein
Erntelied. Im Anschluss wurde der Ernteabschluss mit einem Fest gefeiert.

Heute wird die Erntekrone meist von Landfrauen- und Landjugendverbänden geflochten und gehört neben dem festlich mit Feldfrüchten geschmückten Altar zum Erntedank-Schmuck vieler Kirchen. Termin für das Erntedankfest ist seit 1985 der erste Sonntag im Oktober. epd

Die Erntekrone entstammt der katholischen Sankt Mariä-Himmelfahrt Kirche in Bad Gandersheim. Foto: Fis WMG










12.10.2021 • 17:24 Uhr

Kreisvolkshochschule Northeim: Neuer Job - die Qualifizierung zur Tagesmutter oder zum Tagesvater

Die Kreisvolkshochschule Northeim (KVHS) bietet wieder einen Qualifizierungskurs zur Tagesmutter oder zum Tagesvater an. Sie arbeitet dabei mit dem Fachbereich Kinder und Familie des Landkreises Northeim zusammen. Ein Infotermin dazu findet am Freitag, 26. November, von 17 bis 18 Uhr in der KVHS, Wallstraße 40, in Northeim statt. Der Kurs soll im Januar 2022 beginnen.

Die Kindertagespflege im Landkreis Northeim hat sich neben den institutionellen Betreuungsangeboten wie Krippen und Kindergärten längst etabliert. Mit der wachsenden Nachfrage der Eltern nach Betreuungsplätzen steigt auch der Bedarf an qualifizierten Tagespflegepersonen.

Vor kurzem haben neun Kindertagespflegepersonen einen Qualifizierungslehrgang zur Kindertagespflegeperson erfolgreich abgeschlossen.

Der nach dem Curriculum des Deutschen Jugendinstituts entwickelte Lehrgang umfasst zurzeit 160 Stunden und geht über etwa acht Monate. Als Lehrgangstage sind Dienstag und Freitag (16.30 bis 20.30 Uhr, alle 2 Wochen) geplant. Die Kursgebühr beträgt 210 Euro zuzüglich 20 Euro für die Ausstellung des Zertifikats. Tagespflegepersonen, die nach dem erfolgreichen Besuch des Qualifizierungskurses als Tagespflegeperson im Landkreis Northeim beginnen, bekommen die Kursgebühr erstattet.

Die erfolgreiche Kursteilnahme und ein Nachweis über einen Erste-Hilfe-Kurs am Kleinkind sind Voraussetzung für die Erlangung des Zertifikates "Qualifizierte Tagespflegeperson" des Bundesverbandes für Kindertagespflege.

Wer als Tagespflegeperson arbeiten möchte, braucht eine Pflegeerlaubnis durch den Fachbereich Kinder und Familie des Landkreises. Die Erlaubnis ist an Anforderungen und Auflagen geknüpft. Dabei stehen Qualifikation und Eignung der Tagespflegepersonen im Vordergrund. Das Angebot richtet sich an alle, die gerne Kinder im Kleinkindalter betreuen möchten. Darüber hinaus ist auch die Betreuung älterer Kinder bis 14 Jahre möglich – allerdings dann als Ergänzung zu Kindergarten und Schule.

Allgemeine Fragen zur Tagespflege und Erlaubnis zur Kindertagespflege nach § 43 SGB VIII können direkt an die Fachberatung des Landkreises unter der Telefonnummer 05551/708-702 oder -703 gestellt werden. Anmeldungen bei der KVHS sind bereits jetzt schriftlich oder online über die Homepage kvhs-northeim.de möglich. Die Kursnummer lautet D1060Z1K.
lpd











12.10.2021 • 14:04 Uhr

Zwei Auffahrunfälle mit Verletzten und 12.000 Euro Schaden

Zu zwei Auffahrunfällen mit drei Leichtverletzten und insgesamt 12.500 Euro Schaden kam es am gestrigen Tag in Northeim um 07:17 Uhr in Imbshausen und später gegen 15:20 Uhr in der Göttinger Straße.

In Imbshausen wollte eine 33-jährige Northeimerin von der Hauptstraße nach links in den Dankelshäuser Weg abbiegen. Dies bemerkte ein hinter ihr fahrender 18-jähriger aus dem Bereich Baden-Württemberg zu spät und fuhr mit seinem Kia Sorento nahezu ungebremst auf. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, die Insassen kamen mit leichten Verletzungen in umliegende Krankenhäuser. Der Schaden an beiden Fahrzeugen wird auf 10.000 Euro geschätzt.

Vermutlich ebenfalls infolge von Unachtsamkeit ist am gestrigen Nachmittag eine 17-Jährige mit ihrem Leichtkraftrad in der Göttinger Straße auf einen vor ihr fahrenden PKW aufgefahren und wurde dabei selbst leicht verletzt. Die junge Frau aus Katlenburg-Lindau konnte in Höhe des Autohauses Peters nicht mehr rechtzeitig abbremsen, als eine vor ihr fahrende 41-jährige Northeimerin verkehrsbedingt anhalten mussten. Durch den Aufprall entstand Totalschaden an ihrem Leichtkraftrad, der PKW wurde leicht beschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 2.500 Euro . da











12.10.2021 • 13:02 Uhr

LaGa aktuell! SPD-Abgeordnete Seifert-Doods appelliert an Städte und Gemeinden: "Folgen Sie bitte dem guten Beispiel!"

Landkreis übernimmt Kosten für Schulfahrten zum „Grünen Klassenzimmer“ der Landesgartenschau 2022

Der Kreistag hat in seiner vergangenen Sitzung den Vorschlag von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel zugestimmt, ein Budget für Schulfahrten der kreiseigenen Schulen zum „Grünen Klassenzimmer“ im Rahmen der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim zur Verfügung zu stellen (wir berichteten aktuell und exklusiv).

Im Rahmen der Landesgartenschau wird das „Grüne Klassenzimmer“ als außerschulischer Lernort angeboten. Das Grüne Klassenzimmer stellt dabei ein breites Spektrum an buchbaren Kursen, Workshops und Aktionen auf dem gesamten Eventgelände der Landesgartenschau Bad Gandersheim zur Verfügung.

Das Budget in Höhe von rund 99.000 soll rd. 9.600 Schüler*innen der Schulen in der Trägerschaft des Landkreises Northeim einen Besuch der Landesgartenschau inkl. der Beförderungskosten nach Bad Gandersheim ermöglichen.

Zum Thema hatte die SPD-Politikerin Nadine Seifert-Doods gesprochen und die Initiative des Landkreises Norheim ausdrücklich begrüßt. Ebenso wichtig war ein Appell. Er richtete sich an die Städte und Gemeinden. Auch sie sind für Schulen verantwortlich. Sie sollten es dem Landkreis nachtun. "Folgen Sie dem guten Beispiel des Landkreises und ermöglichen somit weiteren Schülerinnen und Schülern den Besuch der Landesgartenschau und des grünen Klassenzimmers."
red










12.10.2021 • 10:33 Uhr

Dieseldiebe in Alfeld - 300 Liter aus Laster abgezapft

Bislang unbekannte Täter entwenden in der Zeit vom 08. Oktober 2021, 17 Uhr und 11. Oktober 2021, 05:45 Uhr, Diesel aus dem Kraftstofftank eines Lkw. Das Fahrzeug ist in diesem Zeitraum auf dem Hackelmaschparkplatz abgestellt. Die Diebe stehlen ungefähr 300 Liter Kraftstoff. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 450 Euro.

Hinweise nimmt die Polizei in Alfeld unter der Telefonnummer 05181-9116115 entgegen.ni










12.10.2021 • 10:29 Uhr

Serie von Sachbeschädigungen an geparkten Autos in Geismar - Bislang fünfzehn Taten angezeigt, Zeugen gesucht

Im Göttinger Stadtteil Geismar haben Unbekannte am vergangenen Samstag (09.10.21) in den Straßen Am Kirschberge, Auf dem Lohberge, Himmelsruh und angrenzenden Straßenzügen den Lack von insgesamt fünfzehn geparkten Autos zerkratzt. Die Höhe des verursachten Gesamtschadens ist offen, dürfte aber nicht unerheblich sein. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurden die Sachbeschädigungen am frühen Abend in der Zeit zwischen 18.15 und 20 Uhr begangen. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 entgegen.jk











12.10.2021 • 10:24 Uhr

Zensus 2022: Ab Mitte Oktober startet Vorbefragung zur Gebäude- und Wohnungszählung in Bad Gandersheim

Mit dem Start der Vorbefragung zur Gebäude- und Wohnungszählung (GWZ) wird ein wichtiger Meilenstein in der Vorbereitung des Zensus 2022 erreicht. Die Vorbefragung startet in Niedersachsen (somit auch u.a. in Bad Gandersheim) ab Mitte Oktober 2021. Dabei wird durch das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) ein Teil aller Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohnungen beziehungsweise von Gebäuden mit Wohnraum befragt. Mithilfe der Vorbefragung wird unter anderem ermittelt, ob die vorliegenden Daten zu Eigentumsverhältnissen und Gebäuden aktuell und von guter Qualität sind. So trägt die Vorbefragung mit ihren Ergebnissen zu einem reibungslosen Ablauf der GWZ im Rahmen des Zensus 2022 bei.

Die Daten zu den Gebäuden und Eigentumsverhältnissen, die als Basis für die Vorbefragung und die GWZ dienen, stammen aus verschiedenen Quellen, zum Beispiel den Grundsteuerstellen. Diese Daten weisen teilweise sehr unterschiedliche Strukturen auf, die vereinheitlicht werden müssen. Außerdem bilden diese Daten jeweils nur den Stand zu einem bestimmten Zeitpunkt ab. Aktuelle Änderungen, wie beispielsweise Wechsel von Eigentümerinnen oder Eigentümern oder auch deren Wohnortwechsel, sind möglicherweise in diesen Daten noch nicht enthalten und sollen mithilfe der Vorbefragung ermittelt werden.

Die Fragen der Vorbefragung können schnell und einfach über einen kurzen Online-Fragebogen beantwortet werden. Es handelt sich um maximal 11 Fragen, die in der Regel innerhalb von 5-10 Minuten beantwortet werden können. Die Zugangsdaten für den Online-Fragebogen erhalten die auskunftspflichtigen Personen per Brief. Einen Einblick in den Online-Fragebogen können Sie hier erhalten.

Bei der Vorbefragung werden nicht alle Auskunftspflichtigen befragt, sondern nur ein Teil. Bei der eigentlichen GWZ, die im Mai 2022 stattfinden wird, werden hingegen alle Auskunftspflichtigen befragt. Die Entscheidung, wer an der Vorbefragung teilnimmt, hängt von Struktur und Qualität der vorliegenden Daten ab. In Niedersachsen werden im Rahmen der Vorbefragung rund 350.000 Eigentümerinnen und Eigentümer kontaktiert. Auch für die Vorbefragung gilt eine Auskunftspflicht: Jede zur Auskunft ausgewählte Person ist verpflichtet, aktuelle Daten zu melden. red











12.10.2021 • 10:15 Uhr

Nie vergessen! 30. Todestag: Polizei gedenkt ermordeter Kollegen

Am 12. Oktober 1991 wurden zwei Holzmindener Polizisten auf einem Waldparkplatz im Solling ermordet. Das Motiv: Tiefer Hass gegen die Polizei. Anlässlich des 30. Todestages der beiden Beamten fand jetzt eine Kranzniederlegung am Gedenkstein statt.

Es ist der frühe Morgen des 12. Oktober 1991, 02.29 Uhr, als die Polizei die Meldung über einen vermeintlichen Wildunfall auf dem Waldparkplatz Rottmündetal in der Nähe von Boffzen im Solling erhält. Der Hinweis kommt von einer Notrufsäule im Zuständigkeitsbereich der Polizei Holzminden. Statt eines Streifenwagens von der Polizeiwache Holzminden übernimmt "Hilde 10-35" den Einsatz. In dem Zivilfahrzeug sitzen POM Jörg Lorkowski und POM Andreas Wilkending, die gerade von einem anderen Einsatz zurückkehren und anbieten, den Wildunfall zu übernehmen. Nach der Übernahme des Einsatzes bricht der Kontakt mit "Hilde 10-35" jedoch ab.

Ein Streifenwagen wird darauf hin zum vermeintlichen Unfallort entsendet, um nach "Hilde 10-35" zu suchen. Die Kollegen finden auf dem Parkplatz jedoch nur Patronenhülsen und Blutspuren - von Lorkowski und Wilkending fehlt jede Spur. Was sich dann anschließt, sind eine große Suchaktion und Ermittlungen nach dem unbekannten Anrufer. Am Ende können drei Brüder identifiziert und die Leichname der beiden Polizisten gefunden werden. POM Jörg Lorkowski wurde nur 30 Jahre alt und hinterließ eine Ehefrau. POM Andreas Wilkending starb mit 34 Jahren und hinterließ neben seiner Frau auch zwei Kinder. Der Haupttäter wurde zu lebenslanger Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt. Dort befindet er sich noch immer.

Anlässlich des 30. Todestages erklärt Landespolizeidirektor Ralf Leopold: "Dieser tragische Einsatz verdeutlicht uns nach wie vor die Gefahren, denen sich unsere Kolleginnen und Kollegen im täglichen Einsatz für die Gesellschaft aussetzen. Unsere Aufgabe ist es, den Menschen jederzeit zu helfen. Wir tun dies in vielen Situationen unter größtmöglichem persönlichen Einsatz. Wir wissen auch, dass unsere Einsätze vor Ort oft anders aussehen, als zunächst über Funk beschrieben. Mit einer solch heimtückischen Tat konnte jedoch niemand rechnen. Sie zeigt, auf wieviel Hass wir treffen können. Ich kann nur hoffen, dass sich so eine Tat nie wiederholen wird. Mein Dank geht an alle, die sich jeden Tag unermüdlich für unsere Gesellschaft einsetzen."

Der Vorsitzende des Polizeihauptpersonalrats, Martin Hellweg, zeigt sich solidarisch: "Entscheidend ist, dass wir als Polizei unsere im Dienst getöteten Kolleginnen und Kollegen nicht vergessen. Jörg Lorkowski und Andreas Wilkending hatten ihr ganzes Leben noch vor sich. Ihre Frauen haben die Ehemänner verloren und die Kinder den Vater. An diesem Tag denken wir auch an die Hinterbliebenen der Ermordeten, an ihre Freunde und an ihre Kolleginnen und Kollegen. Wir können nur erahnen, wieviel Kraft die schmerzhafte Erinnerung an diese schreckliche Tat von ihnen fordert. Wir sind mit unseren Gedanken an ihrer Seite." Hellweg ergänzte, gegen solch heimtückischen Taten werde es auch weiterhin nur wenig, wenn gar keinen Schutz geben. Der Dienstherr werde sich aber daran messen lassen müssen, seinen Beschäftigten den größtmöglichen Schutz zukommen zu lassen. Hier habe man die Schutzausstattungen wie persönliche Westen, aber auch Kommunikationsmittel zu bedenken.

Dem Wunsch der Hinterbliebenen entsprechend, wurde in einem kleinen Rahmen am Gedenkstein am Waldparkplatz Rottmündetal im Beisein von Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten, Polizeidirektor Matthias Kinzel, Polizeioberrat Oliver Busche sowie Vertreterinnen und Vertretern des Personalrates und der Gewerkschaften ein Kranz im Gedenken an Jörg Lorkowski und Andreas Wilkending niedergelegt.

Gwendolin von der Osten schlägt den Bogen in die heutige Zeit: "Unsere Einsatzkräfte sehen sich heute zunehmend Angriffen ausgesetzt - verbal, digital im Netz, aber auch in Form von körperlichen Auseinandersetzungen und Gewalt. Nicht selten werden sie bei Ihrer Pflichterfüllung teils schwer verletzt. Diesen Zustand können, wollen und werden wir nicht akzeptieren und setzen deswegen alles daran, um unsere Beamtinnen und Beamten insbesondere im Einsatz- und Streifendienst einerseits zu schützen, die Täterinnen und Täter andererseits aber auch konsequent strafrechtlich zu verfolgen. Gleichzeitig ist die Gesellschaft gefordert: Gewalt gegen Einsatzkräfte, nicht nur gegen Polizei, sondern auch gegen Rettungsdienste und Feuerwehren, muss öffentlich ganz deutlich geächtet werden."

Als "eine Tat, die tiefe Spuren hinterlassen und das Leben vieler Menschen geprägt und verändert hat" beschreibt Oliver Busche die Geschehnisse vom 12. Oktober 1991. "Diese Tat ist Mahnung für das, was Hass und Gewalt auslösen können. Andreas Wilkending und Jörg Lorkowski waren geschätzte Kollegen, persönlich ausgeglichen und mit vorbildlicher Einstellung. Sie waren gekommen, um zu helfen", so der Leiter des Polizeikommissariats Holzminden.

Sie waren gekommen, um zu helfen - so lautet deshalb auch die Inschrift auf dem Gedenkstein am Waldparkplatz Rottmündetal. Sie kamen nie zurück. red











12.10.2021 • 08:33 Uhr

„Frauen sollten nie versuchen, den Stil von Männern kopieren zu wollen.“

Interview mit Astrid Steinhoff (SPD), Mitglied des Kreistags

Dieses Interview wurde geführt von den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Nordheim, welche im Rahmen des Bündnis „Politik braucht Frauen“ nachgefragt haben. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group dokumentiert das Gespräch im Originalwortlaut.


Vita
Ich bin 1960 in Negenborn/Kreis Holzminden geboren. Meine Kindheit habe ich in Kreiensen verbracht und bin dort auch zur Grundschule gegangen. Nach meinem Abitur, das ich 1978 am Roswitha-Gymnasium in Bad Gandersheim abgelegt habe, habe ich in Braunschweig Sozial-pädagogik studiert. Seit 1987 leite ich eine Kindertagesstätte. Ich bin verheiratet und habe einen Sohn. Seit 1982 wohne ich in Bad Gandersheim.

Wann und wie begann ihr politisches Engagement? Gab es einen Schlüsselmoment?

Kreistagsabgeordnete Astrid Steinhoff: Bereits während meiner Schulzeit am Gymnasium war ich in der Juso-AG Bad Gandersheim. De Kontakt ergab sich durch Freund*innen und ich fand mich auch in der dortigen politischen Arbeit schnell wieder. Nachdem ich dann 1982 von Braunschweig nach Bad Gandersheim gezogen bin, trat ich in die SPD ein, um politisch noch mehr mitgestalten zu können. Zunächst war ich in unterschiedlichen Parteigremien tätig. Als ich dann kommunalpolitisch intensiver arbeiten wollte, gehörte ich von 2001 bis 2006 nach einer erfolgreichen Kandidatur das erste Mal dem Kreistag an. Nach einer Unterbrechung aus privaten Gründen entschied ich mich 2016 wieder zu kandieren und wurde erneut Mitglied des Kreistags.

Wie sind Ihre Erfahrungen im politischen Geschäft?

Kreistagsabgeordnete Astrid Steinhoff: Gerade zu Beginn meiner politischen Tätigkeit war es schwierig, gehört und ernst genommen zu werden, da ich sowohl jung als auch weiblich war. Die damaligen Funktionäre vor Ort hatten noch ein anderes Rollenverständnis und es gab auch kaum Frauen, die verantwortlich aktiv waren. Mittlerweile sieht es ganz anders aus und gerade in der SPD ist der Anteil der Frauen, die Funktionen übernehmen, stark gewachsen. Ohne uns würde vieles gar nicht mehr geleistet werden können. Es gab aber in meinem Umfeld immer noch gerade bei Frauen Unverständnis darüber, dass ich mich trotz Kind, Familie und Beruf auch noch politisch engagiert habe. Manchmal fehlte auch auf der anderen Seite das Verständnis, wenn ich meinen Einsatz aus familiären Gründen reduzieren musste.

Wie unterscheiden sich weiblicher und männlicher Politikstil?

Kreistagsabgeordnete Astrid Steinhoff: Im Vergleich zu meinen Anfängen in der Politik würde ich sagen, dass der Unterschied mittlerweile nicht mehr so gravierend ist. Frauen versuchen häufiger, sich in den Dienst der Sache zu stellen. Bei Männern entsteht ab und zu der Eindruck, dass sie eher etwas sagen oder tun, um im Vordergrund zu stehen bzw. wahrgenommen zu werden.

Was muss sich verändern, damit sich mehr Frauen in Parlamenten engagieren?

Kreistagsabgeordnete Astrid Steinhoff: Frauen sollten ermutigt werden, aktiv etwas für ihre Lebenswelt zu tun. Dies ist eben neben Engagement in sozialen Institutionen gerade in politischen Gremien am besten möglich. Das sollte allen Frauen immer wieder bewusst gemacht werden. Sie brauchen dann natürlich auch Unterstützung, um Familie, Beruf und politisches Engagement zu vereinbaren. Es braucht auch Akzeptanz, wenn sie anders mitarbeiten als Männer, die häufig immer noch freier in ihrer Zeiteinteilung sind.

Was würde sich verändern, wenn die Parlamente paritätisch besetzt werden?

Kreistagsabgeordnete Astrid Steinhoff: Es gäbe noch einmal eine andere Sichtweise auf alle gesellschaftlichen und politischen Themen. Der Erfahrungsaustausch wäre auf einer breiteren Basis und die gesellschaftlichen Strukturen wären umfangreicher vertreten.

Was sollten interessierte Frauen noch wissen, was ist für Sie noch wichtig?

Kreistagsabgeordnete Astrid Steinhoff: Frauen sollten nie versuchen, den Stil von Männern kopieren zu wollen. Es ist wichtig sich bewusst zu sein, dass jeder seine Stärken und Schwächen hat. Eben diese Vielfalt bereichert unsere Gesellschaft. Es ist immer hilfreich, sich Unterstützer*innen und Verbündete zu suchen.










12.10.2021 • 08:24 Uhr

Millionenprojekt B 64 Ostrampen Bad Gandersheim zum LaGa Haupteingang Dehneweg

Nachdem letzte Woche so gut wie nichts beim Millionenprojekt neue Rampen an der Bundesstraße 64 Ostkreuz Bad Gandersheim passiert ist und Bauarbeiter scheinbar ratlos die Zeit bis zum Feierabend überbrückten, waren am 11. Oktober 2021 wieder etwas getan. An der B 64 Abfahrtrampe wurden vermutlich Suchschlitze gegraben. Dabei ist man offensichtlich fündig geworden, wie man anhand der Fragmente der Schutzrohre von Leitungen erahnen kann. Hoffentlich wurde keine Leitung beschädigt.
Dann wurde schweres Gerät angeliefert, das für Planierarbeiten des anzuliefernden Dammbaumaterials geeignet ist. Sollten jetzt etwa in der sechsten Woche die Rampenauffüllungen begonnen werden und das Projekt Mitte Oktober 2021 endlich Fahrt aufnehmen? red















12.10.2021 • 07:35 Uhr

Northeimer Handball Club: Weibliche B2 Mannschaft mit zwei Auswärtssiegen zum Auftakt

Northeimer Handball Club aktuell: Die Mannschaft Weiblich B2 konnte am 10. Oktober 2021 mit zwei Auswärtssiegen aufwarten!

JMSG Langelsheim/Seesen - Northeimer HC II 15:17 (7:12)

Das erste Spiel der neuen Saison führte uns nach Langelsheim, die zusammen mit Seesen in einer JMSG antreten. Für das erste Spiel hatten wir uns natürlich viel vorgenommen, wussten aber auch, dass wir uns nach der langen Pause erstmal finden müssen. Die Mädels legten auch direkt los wie die Feuerwehr. Leonie führte auf der Mitte gut Regie und konnte sich mehrfach im 1gg1 durchtanken, Marie und Paula wurden auf Außen mustergültig bedient, sodass es nach 18 Minuten beim 3:8 die erste Auszeit der Gastgeberinnen setzte. Diese wirkte aber nur zum Teil, die Mädels standen in der Abwehr weiter sicher und konnten den 5-Tore Vorsprung dann auch über Gegenstöße von Hind und Leyla bis zur Halbzeit verteidigen.


Der erste Treffer der zweiten Hälfte gehörte noch den NHC-Mädels, doch danach lief am Angriff nicht mehr viel zusammen. Es fehlte der Zug zum Tor und die Kräfte schwanden beim sehr knapp besetzten Rückraum. So entwickelte sich das Spiel letztendlich zur Zitterpartie, denn die Gastgeberinnen kämpfen sich Tor um Tor unter lautstarker Unterstützung der Zuschauer heran, das Spiel drohte zu kippen. Doch die kämpferische Leistung stimmte und das Bollwerk hinten hielt dann doch stand. Dahinter erwies sich auch Annika als sicherer Rückhalt, sodass die Führung am Ende über die Zeit gebracht werden konnte.

DJK BW Hildesheim - Northeimer HC II 17:24 (8:11)

Im zweiten Auswärtsspiel konnte Annika aus der C-Jugend leider nicht aushelfen, sodass sich unsere beiden Kreisläuferinnen Hind und Nela die Zeit im Tor teilten und über die ganze Partie auch eine starke Leistung abriefen. Die Vorgabe für das Spiel war klar: Aus der sicheren Deckung wie im vergangen Spiel nun mehr Kapital schlagen und zu einfachen Toren im Gegenstoß kommen. Auch in diesem Spiel legten die Mädels stark los.

Die Gastgeberinnen starteten anders als Langelsheim in einer defensiven, kompakten 6:0. Ein klarer Fall für unsere Steineschmeißerin Josi, die direkt mal zwei Bälle aus der zweiten Reihe ins Tor schweißte. Neuzugang Marie König erwischte einen guten Einstand und konnte mit zwei Gegenstoßtoren beim Stand von 1:5 die erste Auszeit der Gastgeberinnen erzwingen, die ihre Deckung fortan mit einer 5:1 deutlich offensiver ausrichteten, um unseren wurfgewaltigen Rückraum in Schach zu halten. Das zeigte zunächst auch Wirkung, unser Angriff kam stark ins stocken und Coach Heiler musste beim 8:9 ebenfalls zur Auszeit greifen. Der Lauf der Hildesheimerinnen konnte gestoppt werden und es ging mit 8:11 in die Pause.

In der zweiten Halbzeit zeigten die Mädels dann ein wahnsinnig gutes Spiel. Die Deckung stand nun noch sicherer und konnte viele Ballgewinne in Gegenstoßtore ummünzen. Streichelfee Lena wandelt sich langsam Richtung Terrier und sorgte mit aggressivem Abwehrspiel für viele Ballerverluste des Gegners. Schien doch mal etwas durch die Abwehr zu kommen, wurde es dann meist von Hind abgeräumt. Beim 14:20 und einer weiteren Auszeit schien das Spiel entschieden, direkt im ersten Angriff konnte Jette im Gegenstoß mit dem 21. Treffer dann alles klar machen.

Besonders hervorzuheben ist bei diesen Spielen, dass man gar keine einzelne Spielerin hervorheben kann. Die Tore, guten Aktionen und Spielzeiten verteilen sich ziemlich gleichmäßig auf die gesamte Mannschaft, die nun richtig Lust auf mehr hat! red/ok/Foto: NHC











12.10.2021 • 07:28 Uhr

Northeimer Handball Club: Weibliches B1 Team verliert in Buxtehude

Northeimer Handball Club aktuell:
Am 10. Oktober 2021 reisten zehn Mädels zum vorhergesehenen schweren Auswärtsspiel nach Buxtehude. Dort empfing sie einer der drei Titelfavoriten auf die Meisterschaft in der Oberliga, der Bundesliganachwuchs des Buxtehuder SV. Nicht nur das Harz bereitete uns gewaltige Probleme und sorgte im Verlauf des Spiels für zig einfache und schnelle Tore der Mädels aus Buxtehude. Auch die Tatsache, dass die Gastgeberinnen vier Mal pro Woche Mannschaftstraining plus zwei Extraeinheiten im gut ausgestatteten Kraftraum hatten, führte dazu, dass sie uns in allen Belangen – ob athletisch, handballerisch oder auch was die Handlungsschnelligkeit anging – überlegen waren.

So kam es dann auch zum erwarteten Spielverlauf, denn aus einer sicheren Abwehr heraus konnten sich die Gastgeberinnen schnell absetzen. Gegen die Abwehr fanden wir auch aufgrund eines ruckeligen und behäbigen Zusammenspiels und damit dem fehlenden Druckaufbau keine Mittel. Die Unsicherheiten mit dem klebrigen Ball taten dann ihr übriges, weshalb Buxtehude in diesem Spiel v.a. ihren Tempospielangriff schulen konnte.

Doch auch, wenn das Ergebnis mit 43:19 sehr deutlich ist und eine klare Sprache spricht, bleiben einige positive Aspekte in Erinnerung. Da wäre zu nennen, dass sich das Angriffsspiel mit der Zeit verbesserte und die Mädels nie zu keinem Zeitpunkt den Kopf hängen ließen. Aufopferungsvoll arbeiteten sie nach hinten und verziehen sich jede misslungene Aktion. Trotz der hohen Anzahl an technischen Fehlern im Angriffsspiel und einigen guten Einwurfmöglichkeiten, die gegen die starken Torhüterinnen liegen gelassen wurden, kann man mit 19 erzielten Treffern gegen die gute kooperierende, antizipative und kompakte Defensive der Hausherrinnen zufrieden sein.

Jede Feldspielerin konnte dabei mindestens einmal treffen, die beiden Torhüterinnen zeigten auch einige gute Paraden. Trotz der hohen Niederlage sind das doch wichtige positive Aspekte, die man aus dem Spiel mitnehmen kann. In den nächsten drei Spielen gegen Ehmen, Warberg und Zweidorf soll nun aber auch wieder Zählbares her. Weiter geht es am 31. Oktober 2021 in der Schuhwallhalle in Nordheim gegen den HSC Ehmen, den man aus der Vergangenheit gut kennt. red/ok










11.10.2021 • 20:15 Uhr

Hilke zum Jägermeister wiedergewählt - Jägerschaft Uslar leistet Beitrag für den Erhalt der Tier- und Pflanzenwelt

Die Uslarer Jägerschaft – die aktuell 276 Mitglieder hat – kam erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wieder zu einer Jahreshauptversammlung zusammen. „Wir waren auch in der Pandemie trotzdem bestrebt, das Leben der Jägerschaft Uslar aufrecht zu erhalten. So konnten wir beispielsweise unseren Jungjägerkurs erfolgreich beenden – wenn auch viele Inhalte digital vermittelt wurden. Endlich konnten wir aber auch wieder unsere Jahreshauptversammlung in Eschershausen abhalten“, blickt Dinah Stollwerck-Bauer, erste Vorsitzende der Jägerschaft Uslar, zurück.

Auf der Agenda der Versammlung stand zudem auch die Wahl des Jägermeisters. „Ich freue mich, dass unser langjähriger Jägermeister Jürgen Hilke als Jägermeister wiedergewählt wurde“, so Stollwerck-Bauer. Der Jägermeister wird für die Dauer einer Kommunalwahlperiode (Fünf Jahre) durch die Jägerschaft gewählt. Wahlberechtigt sind Jagdscheininhaber, die ihren Wohnsitz oder ein Jagdausübungsrecht in der Region haben. Der Jägermeister berät unter anderem lokale Behörden und ist im Kontext mit jagdlichen Themen von der örtlichen Verwaltungsbehörde anzuhören. Hilke muss nun vom neuen Kreistag ernannt werden.

Zudem bildete die Ehrung der langjährigen Mitglieder den Mittelpunkt der Zusammenkunft der Uslarer Jägerschaft. Geehrt wurden Heiko Albrecht (Uslar, 40 Jahre Mitgliedschaft), Henriette Gamsin (Uslar 30 Jahre), Thomas Friedrich (Uslar, 40 Jahre), Ernst Büttner (Uslar, 60 Jahre), Erwin König (Bodenfelde, 60 Jahre), Arno Jürges (Bodenfelde, 40 Jahre), Hermann Menden (Uslar, 50 Jahre), Albert Müller-Ellermeier (Uslar, 60 Jahre) und Ralph Plessmann (Duderstadt, 50Jahre).

„Unsere Jäger engagieren sich im Umwelt- und Naturschutz und nutzen das jagdliche Wissen, um sich für den Erhalt und die Pflege der in unserer Region vorhandenen Tier- und Pflanzenwelt einzusetzen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt. Daher danke ich den Jubliaren ganz besonders für ihre lange Mitgliedschaft und das Engagement in unserer Jägerschaft“, zieht Dinah Stollwerck-Bauer Fazit.

Zum Bild:
v.l.n.r.: Dinah Stollwerck-Bauer, verdeckt Heiko Albrecht, Henriette Gamsin, Thomas Friedrich, Ernst Büttner, Erwin König, Arno Jürges, Hermann Menden, Albert Müller-Ellermeier, Ralph Plessmann.













11.10.2021 • 18:18 Uhr

Landesgartenschau gGmbH: Aufsichtsratsratsmitglied Timo Dröge fühlt sich bei heutige Dringlichkeits- Sitzung kurzzeitig "ausgesperrt" - Alle Türen verschlossen - Erst nach Intervention Einlass für Dröge gegen 18.15 Uhr von Eckhard Froböse ermöglicht!

Für 17 Uhr am heutigen Montag war eine Dringlichkeitssitzung des Aufsichtsrates der Landesgartenschau gGmbH in Bad Gandersheim angesetzt. Sie dürfte nicht allein wegen ihres personalpolitischen Sprengsatzes sehr wahrscheinlich von besonderer Bedeutung werden. Soeben meldete sich das stellvertretende Aufsichtsratsmitglieder Timo Dröge mit einem öffentlichen Statement zu einem abenteuerlich anmutenden Vorgang zu Wort. "Ich bin ausgesperrt worden! Ein unglaublicher Vorgang!", so seine erste Empörung. Dröge hatte den Auftrag für das verhinderte Aufsichtsratsmitglied Joachim Stünkel einzuspringen, Dröge berichtet.

Aufgrund beruflicher Umstände (Mandantengespräch) sei er knapp acht bis zehn Minuten zu spät beim Tagungslokal, dem Musikraum in der Zweigstelle des Roswitha-Gymnasiums (ehemalige Realschule) in Bad Gandersheim eingetroffen. Zu seiner Verblüffung habe er trotz mehrfacher Absuche jedoch keinen Zugang in das Schulgebäude gefunden. "Alles war verschlossen!". Die telefonische Kontaktaufnahme mit der LaGa-Geschäftsstelle endete für Dröge auf einem Telefonanrufbeantworter. "Es ist unglaublich. Diese Vorgehensweise kann ich so nicht akzeptieren. Das hat ein Nachspiel. So kann man mit einem Aufsichtsratsmitglied nicht umgehen!", empörte sich der Kreistagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende im Bad Gandersheimer Stadtrat.

Die Wende kurz nach 18 Uhr:
Froböse lässt Dröge in
das Schulgebäude hinein!

Kurz nach 18 Uhr dann die Wende in dem kuriosen "Aussperrungs-Fall". Zufällig traf ein Reporter des Redaktionsnetzwerkes am Schulgebäude Eckhard Froböse vom Förderverein der LaGa. "Wo ist denn Herr Dröge?", erkundigte sich Froböse. Via eines spontanen Kontakts mit dem Handy des Roporters wurde eine sofortige Verbindung zwischen Dröge und Froböse hergestellt. Der überzeugte den Politiker in knapper Ansage, bitte noch zur Sitzung zu kommen. Er werde auf ihn vor dem Schulgebäude warten und ihn dann einlassen. So geschah es. Dröge hatte noch die Anfahrt von Harriehausen nach Bad Gandersheim zu bewerkstelligen. In der Sitzung waren bis zum Zeitpunkt seines Eintreffens dem Vernehmen nach keine Beschlüsse zu "heißen" Personalien gefallen.
red










11.10.2021 • 16:45 Uhr

Goslar/Harlingerode: Schneller Polizei gelingt Festnahme flüchtiger Einbrecher

Am heutigen Montag, 11. Oktober 2021, gegen 01.12 Uhr, hatten zwei Einbrecher das umzäunte Gelände einer Firma an der Landstraße in Harlingerode betreten. Hier sind sie in das Werkstattgebäude eingebrochen und haben eine Alarmanlage ausgelöst. Die Polizei wurde durch den Betreiber über die Alarmauslösung informiert. Bei Eintreffen der Polizei am Tatort hatten die Täter das Gelände bereits verlassen. Sie konnten jedoch auf ihrer Flucht im Rahmen der Fahndung durch Einsatzkräfte festgenommen werden. Das Fahrzeug der Täter wurde im Nahbereich ebenfalls aufgefunden. Darin befand sich ein Teil des Diebesgutes. red










11.10.2021 • 16:34 Uhr

Streit im Lokal eskaliert auf Straße - Personen mit Schlagstock und Messer verletzt - Festgenommenen wieder entlassen - Hintergründe unklar

In der Nacht zu Sonntag, 10.Oktober 2021, eskalierte in der Wallstraße ein Streit zwischen mehreren Personen, wobei zumindest drei Männer verletzt wurden. Ein 32-jähriger aus dem Landkreis Hildesheim wurde noch in der Nacht vorläufig festgenommen.

Nach jetzigem Ermittlungsstand sei es, gegen 00:40 Uhr, in einem Lokal in der Wallstraße zwischen zwei 41 und 44 Jahre alten Männern aus Hildesheim zu einem Streit gekommen, der sich anschließend auf die Straße verlagert haben soll. Hier soll der Bruder des 41-jährigen mit einem Pkw hinzugekommen sein. Der 32-jährige Familienangehörige soll in die Straße eingefahren sein, wobei es im weiteren Verlauf zu einer Kollision zwischen dem Auto und dem 44-jährigen gekommen sei.

Anschließend sei der Fahrer ausgestiegen und habe einen weiteren Mann (35 Jahre aus Hildesheim), der dem 44-jährigen zu Hilfe gekommen sei, mit einem Schlagstock am Kopf verletzt. Bei einem folgenden Handgemenge, in das noch weitere Personen verwickelt gewesen sein sollen, trug der 32-jährige Autofahrer eine Stichwunde im Bereich der Schulter davon. Danach sei er wieder in sein Auto gestiegen und davongefahren.
Mittlerweile alarmierte Polizeikräfte konnten den Mann im Rahmen einer Fahndung stellen und vorläufig festnehmen.

Lebensgefährliche Verletzungen trug keiner der Beteiligten davon. Die drei Männer wurden ambulant in Krankenhäusern behandelt.

Der 32-jährige wurde anschließend der Dienststelle in der Schützenwiese zugeführt. Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachts des versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung gegen den Mann ein. Darüber hinaus wurde ein Strafverfahren gegen Unbekannt wegen gefährlicher Körperverletzung zum Nachteil des 32-jährigen Autofahrers eingeleitet.

Nach Würdigung des Sachverhalts durch die Staatsanwaltschaft Hildesheim wurde der 32-jährige Tatverdächtige am heutigen Tag entlassen, da nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen kein dringender Tatverdacht begründet werden kann, dass der Mann zielgerichtet und mit Tötungsvorsatz auf den 44-jährigen zugefahren ist. Zudem bestehen keine Haftgründe, die für die Beantragung einer Untersuchungshaft zwingend erforderlich sind.
Die Ermittlungen in diesem Fall dauern an. red










11.10.2021 • 16:26 Uhr

Sexueller Missbrauch in der evangelischen Kirche: Betroffene macht schweren Fall öffentlich - Frau spricht von Vergewaltigung - Vorwürfe der Verschleppung

In der Evangelischen Landeskirche Hannover hat eine Betroffene öffentlich gemacht, wie ein angehender Diakon sie in den 1970er Jahren missbraucht hat. Sie wirft der Kirche Versäumnisse vor. Auch Kirchenvertreter sehen Nachholbedarf im Umgang mit Missbrauch.

Eine Betroffene hat am Montag einen schweren sexuellen Missbrauch in der evangelischen Landeskirche Hannovers in den 1970er Jahren öffentlich gemacht. Der damalige
Gemeindediakon in Ausbildung Siegfried G. habe sie 1973 zunächst im Jugendkeller der Kirchengemeinde Oesede gegen ihren Willen geküsst und im Intimbereich berührt, sagte die unter dem Pseudonym Lisa Meyer auftretende Frau bei einer Pressekonferenz in Oesede bei Osnabrück. Bei einer Freizeit 1974 habe er sie dann schwer missbraucht: «Nach heutigem Straftatbestand ist das, was er gemacht hat, als Vergewaltigung anzusehen.»

Meyer hatte gemeinsam mit der hannoverschen Landeskirche zu der Pressekonferenz eingeladen, um einen Aufarbeitungsprozess zu starten. Ihr Statement wurde dabei in einem anonymisierten Video eingespielt und sie war für Fragen zugeschaltet. Sie warf der Kirche Versäumnisse im Umgang mit Missbrauch und den Betroffenen sowie eine «Salamitaktik» in ihrem Fall vor. Dies gelte bis heute, eine Aufarbeitung finde allein auf ihre Initiative hin statt.

Lisa Meyer wird in der Aufarbeitung von der Kirchengemeinde Oesede und dem Kirchenkreis Melle-Georgsmarienhütte unterstützt, die den Fall durch unabhängige Experten aufarbeiten lassen wollen. Für die Landeskirche räumte der Leiter der Rechtsabteilung im Landeskirchenamt, Rainer Mainusch, Fehler ein. «Die Ereignisse, um die es heute geht, zeigen die ganze Widersprüchlichkeit im Umgang unserer Kirche mit sexualisierter Gewalt», sagte er. Zwar habe sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten viel verbessert, doch gebe es
weiterhin viel zu tun.

Mainusch war bereits 2010 in den Fall involviert, als Meyer den damaligen Osnabrücker Landessuperintendenten darüber informierte, was ihr angetan wurde. Lisa Meyer kritisiert, dass seinerzeit weder die Kirchengemeinde noch die damalige Superintendentin informiert wurden, obwohl der Täter zu diesem Zeitpunkt noch lebte. «Demzufolge wurden auch keine öffentlichen Aufrufe an mögliche weitere Opfer in der Gemeinde oder wie auch immer geartete Nachforschungen veranlasst.»

Mainusch sagte dazu: «Der Beschuldigte konnte arbeitsrechtlich nicht mehr belangt werden, weil er 1977 entlassen worden war.» Strafrechtlich sei der Fall verjährt gewesen, darum habe aus damaliger Sicht kein Handlungsbedarf bestanden. «Gemessen an unseren heutigen Grundsätzen war das ein Fehler.» epd










11.10.2021 • 16:11 Uhr

Stadt Bad Gandersheim: Glaubenszentrum mit Bibelschule sorgt für Einwohnerzuwachs

Kernstadt und 15 Dörfer: Anstieg von 10.528 auf 10.579 Personen

Mit Datum vom 30. September lag die im Bürgerbüro ermittelte Anzahl an Einwohner / innen im Stadtgebiet bei 10.579 gemeldeten Personen – was gegenüber dem Vormonatsende August einen deutlichen Anstieg von 51 Personen darstellt. Das überproportionale Plus begründet sich weitgehend im Semesterbeginn der Bibelschule des Glaubenszentrums. Dort kommt es im Frühsommer eines jeden Jahres zum entsprechenden Fortzug, aber im nachfolgenden Herbst – wie jetzt zu sehen – jeweils wieder zum äquivalenten Zuzug.

Die neueste Gesamteinwohner / innen-Statistik (in Klammern jeweils die Zahlen zum 31. August): Bad Gandersheim-Kernstadt 6.346 (6.307), Harriehausen 665 (665), Wrescherode 573 (570), Heckenbeck 464 (461), Altgandersheim 410 (411), Dankelsheim 293 (298), Dannhausen 257 (257), Ackenhausen 251 (251), Seboldshausen 239 (238), Gehrenrode 210 (200), Gremsheim 168 (167), Wolperode 162 (162), Hachenhausen 162 (162), Ellierode 143 (143), Helmscherode 142 (142) und Clus-Brunshausen 94 (94). sbg











11.10.2021 • 16:06 Uhr

A7 Vollsperrung führt zu Stau in Seesen und Stress bei der Polizei

Am vergangenen Wochenende kam es aufgrund der Sperrung der A7 zwischen den Anschlussstellen Seesen und Northeim zu einem stark erhöhten Verkehrsaufkommen (wir berichteten).

Die Polizei hat das zum Anlass nachfolgender Verlautbarung genommen:
Es wird in einem solchen Fall darum gebeten, Navigationsgeräte zu ignorieren und sich auf die örtliche Beschilderung zu verlassen. So verhindern sie Missverständnisse und Irrfahrten und leisten ihren Beitrag zur Erhöhung des Verkehrsflusses. Die Leitungen der Polizei werden durch zahlreiche hilfesuchende Verkehrsteilnehmer unnötig blockiert, so dass wirkliche Notfälle unter Umständen nicht mehr entgegengenommen werden können. red











11.10.2021 • 16:04 Uhr

Paracelsus erzielt Tarifabschluss mit ver.di - Gestaffelte Erhöhungen von Entgelten und weitere spürbare Verbesserungen

In dritter Verhandlungsrunde einigten sich Ende September die Paracelsus Kliniken Deutschland mit der Gewerkschaft ver.di auf einen Tarifabschluss.

Zum 1. Oktober 2021 werden die Entgelte sowie die Funktions- und Leitungszulagen für alle Beschäftigten um 1,5 Prozent, zum 1. März 2022 um weitere 1,5 Prozent und zum 1. September 2022 um weitere 1,75 Prozent erhöht. Gleichzeitig steigen die Funktionszulagen für Pflegekräfte in Akutkliniken und auf Intensivstationen zum 1. Januar 2022 um 50 Euro (Funktionszulage 1.1) und 25 Euro (Funktionszulage 1.😎 im Monat. Zudem wurde mit ver.di vereinbart, dass jeder Beschäftigte eine einmalige Erholungsbeihilfe in Höhe von 156 Euro Brutto je Vollzeitbeschäftigtem (Teilzeitbeschäftigte anteilig) im Juni 2022 erhält.
Die Vergütungen der Auszubildenden steigen rückwirkend zum 1. Juli 2021 und zum 1. Januar 2022 um jeweilig 50 Euro.

Angleichung der
Arbeitszeit des
Tarifgebietes Ost

Zudem wurde mit ver.di eine schrittweise Angleichung der Arbeitszeiten des Tarifgebietes Ost mit derzeit 40 Stunden pro Woche auf das Niveau des Tarifgebietes West mit 38,5 Stunden pro Woche bis 2024 vereinbart. So reduziert sich die wöchentliche Arbeitszeit jeweils um eine halbe Stunde pro Woche zum 1. Juli 2022 und zum 1. Juli 2023. Am 1. Januar 2024 beträgt die wöchentliche Arbeitszeit für das Tarifgebiet Ost dann 38,5 Stunden pro Woche. Daneben beträgt der Urlaubsanspruch ab dem Kalenderjahr 2022 30 Tage für jeden Beschäftigten bei einer Verteilung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 5 Tage in der Kalenderwoche. Zum 1. Januar 2023 wird der Nachtzuschlag auf 20 Prozent, zum 1. Juli 2023 auf 25 Prozent angehoben.

Ferner wurde in einer Sonderregelung festgelegt, dass einmalig für das Jahr 2021 eine Sonderzahlung in Höhe von 15 Prozent der durchschnittlichen Monatsvergütung an alle Beschäftigten ausgezahlt wird, um das überdurchschnittliche Engagement auch im Zuge der Corona-Pandemie ausdrücklich zu honorieren.

„Wir freuen uns, in den wirtschaftlich schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie gemeinsam mit ver.di einen Tarifabschluss erzielt zu haben, der den berechtigten Interessen beider Tarifpartner Rechnung tragen konnte. Uns war es wichtig, dass alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeitnah von einem Tarifabschluss profitieren. Daher haben wir nach Lockerung der Kontaktbeschränkungen die Verhandlungen umgehend wieder aufgenommen. Die gesonderte Zulagensteigerung bei unseren Beschäftigten des Pflegedienstes im Akutbereich und auf den Intensivstationen für ihre hervorragenden Leistungen halten wir für richtig und absolut angemessen. Darüber hinaus möchten wir uns in diesem Zuge bei allen Beschäftigten für ihren Einsatz, ihre Flexibilität und ihre Besonnenheit während der letzten Wochen ausdrücklich bedanken.“, erklärt Michael Schlickum, CFO der Paracelsus Kliniken.
red/Foto: Paracelsus Kliniken










11.10.2021 • 15:53 Uhr

Amtseinführung beim Polizeikommissariat Holzminden: Oliver Busche übernimmt die Leitung

Das Polizeikommissariat Holzminden hat einen neuen Leiter: Am heutigen Tag (11. Oktober 2021) wurde Polizeioberrat (POR) Oliver Busche feierlich in sein neues Amt eingeführt. Die Amtsgeschäfte hat er bereits zum 1. Oktober 2021 übernommen.

Die Veranstaltung fand in einem kleinen Rahmen unter Einhaltung der geltenden Hygienebestimmungen in den Räumlichkeiten der Pionierkaserne am Solling in Holzminden statt. Neben der Präsidentin der Polizeidirektion Göttingen, Gwendolin von der Osten, nahm auch Polizeidirektor Matthias Kinzel, Leiter der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden, und Michael Schünemann, Landrat des Landkreises Holzminden, an der Veranstaltung teil.

"Ich übernehme eine sehr gut aufgestellte Dienststelle, in der sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagiert für unsere Aufgaben, für die Gesellschaft und die Region einsetzen. Dafür danke ich meinem Vorgänger Burkhard Schramm ausdrücklich. Mit dem gebotenen Respekt vor den absehbaren und neuen Herausforderungen freue ich mich sehr, die polizeiliche Verantwortung für den Kreis Holzminden tragen zu dürfen. Dabei setze ich auch weiterhin auf ein gutes Miteinander zwischen den Bürgerinnen und Bürgern, die hier leben, den Institutionen und Netzwerkpartnerinnen und -partnern im Weserbergland und uns als Ihre Polizei vor Ort", sagte Oliver Busche anlässlich seiner Amtseinführung.

Oliver Busche ist im Jahr 2000 in die Polizei eingetreten. Nach dem Studium für den ehemals gehobenen Dienst war er zunächst als Einsatzbeamter in der Bereitschaftspolizei Hannover eingesetzt, bevor in den Einsatz- und Streifendienst des Polizeikommissariats Weyhe in der Polizeiinspektion Diepholz wechselte. Zwischenzeitlich war er außerdem als Lehrbeauftragter an der Niedersächsischen Fachhochschule in Hann. Münden tätig. Nachdem er im Jahr 2010 im Einsatz- und Streifendienst der Polizeiinspektion Hameln und damit erstmals in der Polizeidirektion Göttingen Verwendung fand, sammelte er in der Folgezeit erste Führungserfahrungen, unter anderem als Dienstabteilungsleiter im Polizeikommissariat Bad Pyrmont und in der Polizeiinspektion Göttingen. Zwischenzeitlich war er außerdem im Behördenstab der Polizeidirektion Göttingen tätig.

In der Zeit zwischen 2017 und 2019 absolvierte Oliver Busche schließlich das Masterstudium für den ehemals höheren Dienst. In seiner ersten Verwendung nach dem Studium leitete er das Dezernat zur Nachwuchsgewinnung an der Polizeiakademie Niedersachsen, bevor er zum 1. Oktober den Posten des Leiters des Polizeikommissariats Holzminden übernahm.

"Oliver Busche hat in seinen bisherigen Funktionen bewiesen, dass er genau der Richtige für die Leitung des Polizeikommissariats Holzminden ist. Durch seine faire und verständnisvolle Art genießt er bei seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein hohes Maß an Vertrauen. Ich bin mir sicher, dass er das Kommissariat erfolgreich leiten und sich mit seiner Erfahrung hochmotiviert für die Sicherheit der Bevölkerung im Landkreis Holzminden einbringen wird", sagte Gwendolin von der Osten anlässlich der Amtseinführung.
red/Foto: Polizei










11.10.2021 • 13:14 Uhr

Landesgartenschau top aktuell: Über 10.000 Taglilien und andere grüne Stauden soeben eingetroffen

Nach Beton und Steinen endlich die erste grüne Welle bei der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim. Soeben sind gigantische Mengen von Pflanzen auf Paletten von Verantwortlichen der Landesgartenbaugesellschaft auf dem Parkplatz beim "Hotel am See/Seeterrassen" in Empfang genommen worden.

Der dabei anwesende Konzeptplaner aus Nordrhein Westfalen (von dort kommen auch die Pflanzen) und LaGa-Geschäftsführer Thomas Hellingrath berichteten dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group, dass in einer ersten Lieferungen über 10.000 Stauden der verschiedensten Arten abgeliefert wurden. Noch stehen die gut einjährigen Pflanzen in Töpfen auf Paletten. "Die Einpflanzung auf den Flächen am Ufer der Osterbergseen und zwischen den neuen befestigen Wegen beginnt ab sofort. Dafür ist eigens eine Sondertruppe der Firma boymann im Einsatz", so Hellingrath. Die Stauden sind winterfest und pflegeleicht, berichtet der Planer. Sie bräuchten nur einmal jährlich beschnitten werden. Damit sie richtig anwachsen werden die Stauden eingemulcht (zum Beispiel Rindenmulch und mit Splitt). red/Fotos: Fis WMG














11.10.2021 • 13:03 Uhr

Erst Schlangenlinien gefahren, dann Alkohol-Schnelltest: Mit 1,73 Promille vom Fahrrad geholt - 65-Jährigen droht Strafverfahren

Mit einem Strafverfahren muss nun ein 65-jähriger Northeimer rechnen, weil er am gestrigen Abend gegen 18.45 Uhr alkoholisiert mit dem Fahrrad in der Sophienstraße in Nordheim unterwegs war. Der Schlangenlinien fahrende Mann fiel einer Polizeistreife auf, die ihn daraufhin kontrollierte. Ein durchgeführter Schnelltest ergab 1,73 Promille. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt bis zur Ausnüchterung untersagt. da










11.10.2021 • 12:53 Uhr

Sonntags von 12 bis 13 Uhr: Zehn Verstöße gegen das Durchfahrtsverbot der Dauer-Harztorbaustelle in Northeim

In einer gut einstündigen Kontrollaktion stellten Northeimer Polizeibeamte am gestrigen Sonntagmittag (12 bis 13 Uhr) zehn Verstöße gegen das Durchfahrtsverbot der Dauer-Harztorbaustelle fest. Die Fahrzeugführer durften umkehren und müssen nun mit einem Verwarngeld rechnen.red/da











11.10.2021 • 10:30 Uhr

Die gute Nachricht: Bus- und Bahnfahren im Verkehrsverbund Südniedersachsen bleibt günstig!

Die von der Deutschen Bahn AG angekündigte Preiserhöhung ab 12. Dezember 2021 gilt nicht für den Bereich des Verkehrsverbundes Südniedersachsen (VSN).

In den Landkreisen Göttingen, Northeim und Holzminden trat zum 01.01.2021 die VSN-Tarifreform in Kraft: Durch den Wegfall der Preisstufen 6–9, der Einführung des Seniorentickets, des SchülerFreizeitTickets und des SozialTickets gibt es für zahlreiche Fahrgäste im Nahverkehr neue Tarifangebote. Mit weniger Preisstufen und besseren Angeboten bleibt Bus- und Bahnfahren in Süd-Niedersachsen weiterhin günstig.

Alle Informationen zur VSN-Tarifreform gibt es auf www.vsn-tarifreform.de.

red/Foto: Fis WMG











11.10.2021 • 10:01 Uhr

Nicht Trübsal blasen, sondern Herbstfest feiern! Mit dem Becker-Tiemann Motorrad Team in Einbeck

Es hilft alles nichts. Der Sommer ist vorbei. Aber wir wollen deswegen nicht Trübsal blasen sondern feiern: Am Samstag, 16. Oktober, gibt es deswegen ein tolles Herbstfest des Becker-Tiemann Motorrad Teams! In einem Statement heißt es dazu u.a.: "In Einbeck, Lage und Paderborn lassen wir gemütlich die Saison ausklingen und packen noch mal ein paar Sonderaktionen aus: Einen kostenlosen Wintercheck (in Paderborn), einen HU/AU Aktionstag (in Lage) und für die kalten Wintertage schon mal einen Sonderpreis für unser BMW Batterieladegerät Plus (an allen Standorten). Alle aktuellen BMW Vorführer lassen sich testen und fürs leibliches Wohl ist gesorgt."
red












11.10.2021 • 09:50 Uhr

Mysteriöse Rauchentwicklung in einem Hotel in der Kreisstadt Northeim - Hotel vorsorglich geräumt

Riesenaufreger und Großeinsatz am Sonntagabend in einem Northeimer Hotel: aufgrund einer unklaren Rauchentwicklung waren ab 18.36 Uhr Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in der Kreisstadt im Einsatz.

Die Betreiber des Hotels meldeten der Einsatzleitstelle eine unklare Rauchentwicklung im Bereich des Restaurants. Aufgrund der Lage wurde beim Eintreffen der ersten Kräfte „Einsatz groß“ ausgelöst. Ebenso wurde aufgrund der unklaren Lage der Organisatorische Leiter Rettungsdienst zur Einsatzstelle alarmiert.

Vor Ort wurde das Hotel vorsorglich komplett geräumt. Die Ursache für die Rauchentwicklung blieb zunächst unklar. Der Betroffene Bereich wurde belüftet und mittels Wärmebildkamera überprüft. Auch hier gab es keine Feststellung.

So konnten die rund 70 Kräfte ihren Einsatz nach kurzer Zeit wieder beenden. Verletzt wurde durch die Rauchentwicklung niemand. red/ Fotos: Joel Fröchtenicht












11.10.2021 • 09:35 Uhr

Woche der Seelischen Gesundheit - Die Pandemie hat vielen Menschen die seelische Gesundheit genommen

Ärztinnen und Ärzte der psychosomatischen Fachkliniken von Paracelsus rechnen mit wachsendem Therapie-Bedarf

„Wir sehen erst die Spitze des Eisbergs“, ist sich Dr. med. Friederike Bleeker, leitende Oberärztin der Paracelsus Roswithaklinik in Bad Gandersheim, sicher. „Die psychischen Folgen der Pandemie beeinträchtigen unsere Gesellschaft viel mehr als angenommen und werden zunehmend spürbar.“ Seit Monaten wird an der Fachklinik für Psychotherapie, Psychosomatik und Verhaltensmedizin eine wachsende Zahl von Patienten mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen behandelt, die indirekt auf die Covid-19 Pandemie zurückgehen. Das bestätigt auch die Paracelsus Reha-Kliniken in Bad Essen mit psychosomatischem und suchtmedizinischem Schwerpunkt.

Dabei sind es nicht Post-Covid-Patienten, also ehemals Infizierte, die unter vielfältigen Auswirkungen der Pandemie auf die Seele leiden, sondern Menschen, die durch den Stress von Lockdown, Home-Schooling, Home-Office oder Kurzarbeit aus der Bahn geworfen wurden oder die als Angehöriger eines Corona-Erkrankten schwer belastet waren und sind. „Wir sehen viele Patienten, die unabhängig von Corona bereits ein herausforderndes Leben hatten oder schon einmal an einer psychischen Erkrankung gelitten haben. Bei vielen dieser Menschen hat die Pandemiesituation dazu geführt, dass ihre seelische Gesundheit so gefährdet ist, dass eine stationäre Behandlung erforderlich ist“, erklärt Friederike Beeker.


Welle psychischer
Erkrankungen befürchtet

Anlässlich der diesjährigen Woche der Seelischen Gesundheit, die vom 8. bis 18. Oktober 2021 bundesweit stattfindet, weisen die Paracelsus Kliniken deshalb auf die Tragweite der psychischen Erkrankungen durch die Pandemie hin. Die Befürchtung ist, dass die psychosozialen Belastungen durch fehlende Alltagsstruktur im Lockdown, Vereinsamung, familiäre Probleme oder Existenzängste in den kommenden Monaten und Jahren zu einer Welle von psychischen Erkrankungen führen könnten.

Dabei drohen die ohnehin begrenzten Kapazitäten in den Beratungsstellen der psychosozialen Dienste, in Kliniken und bei niedergelassenen Psychotherapeuten, aber auch bei Selbsthilfegruppen zu einem Flaschenhals zu werden. „Wir dürfen schließlich nicht vergessen, dass es natürlich schon vor der Pandemie viele Menschen gab, die mit seelischen Leiden und Süchten zu kämpfen hatten und dass wir seit Jahren einen Mangel an Therapieplätzen im ambulanten und stationären Bereich beklagen müssen“, erklärt Dr. Peter Subkowski, Ärztlicher Direktor der Berghof- und Wittekindklinik in Bad Essen. Und weist gleich auf eine weitere Gefahr hin: „Viele Menschen sind erst durch die Pandemie in die Abhängigkeit von Alkohol, Medikamenten, Drogen oder Online-Spielen geraten.“

Mit grünen Schleifen
für Aufmerksamkeit sorgen

Die Paracelsus Kliniken bereiten sich derzeit bereits auf den wachsenden Behandlungsbedarf vor, wollen anlässlich der Woche der Seelischen Gesundheit aber auch die Öffentlichkeit informieren. Mit dem übergreifenden Motto „Gemeinsam über den Berg – Seelische Gesundheit in der Familie“ bietet die Aktionswoche bis zum 18. Oktober mit mehr als 600 Infoveranstaltungen im Live- und Digital-Format dazu den thematisch passenden Rahmen. Psychosoziale Einrichtungen, Selbsthilfeorganisationen und Initiativen in ganz Deutschland gestalten das Programm mit und weisen auf die psychischen Folgen der Pandemie hin. In den Kliniken von Paracelsus wollen sowohl Mitarbeitende als auch Patienten ein sichtbares Zeichen setzen.

Hier werden „Grüne Schleifen“ als Symbol für die Akzeptanz seelischer Erkrankungen verteilt und sichtbar im Alltag getragen. Darüber hinaus hält Oberarzt Helmut Platte von der Paracelsus Roswithaklinik in Bad Gandersheim mehrere Vorträge an der Kreisvolkshochschule Northeim zu Hilfe und Behandlung bei Depressionen. Als Mitglied des Bündnisses gegen Depression Südniedersachsen engagieren sich die Reha-Kliniken in Bad Gandersheim rund ums Jahr für eine bessere Aufklärung und Entstigmatisierung seelischer Erkrankungen. red












11.10.2021 • 09:23 Uhr

Northeimer Kreistag: In Abschiedsrede wehrt sich CDU-Politikerin Christel Eppenstein (Echte) gegen Greta-Vorwurf: "Wir sind keine Klima-Schurken!"

Es war ihr letzter Auftritt im Northeimer Kreistag. Und er war heftig weil deutlich. Die CDU-Politikerin Christel Eppenstein aus Echte hat sich nach ihrer 20-jährigen Mitgliedschaft im Kreistag vergangenen Freitag mit einer flammenden Rede unvergesslich verabschiedet. Dazu benutzte sie eine neue klimapolitische Initiative der Kreistages. Es ging um den Beitritt des Landkreises Northeim zur "Wasserstoff-Allianz Südniedersachsen". Grüner Wasserstoff gilt als weitere Alternative, um auf fossile Brennstoffe in Zukunft ganz verzichten zu können.

Eppenstein begrüßte den Beitritt. Er wurde später einstimmig beschlossen.

"Wir müssen alle etwas für ein besseres Klima tun", begründete die Unionspolitikern weiteren Handlungsbedarf. Dann wehrte sich die stets selbstbewußt und fein angezogen auftretende Christdemokratin gegen Vorhaltungen der Untätigkeit. "Wir waren nicht tatenlos!" Insbesondere verwahrte sich Christel Eppenstein gegen Vorwürfe der Klimaaktivistin Greta Thunberg. "Wir sind keine Klima Schurken!", stellte die Abgeordnete klar.

Zur Begründung verwies sie auf eine Serie von klimapolitischen Maßnahmen der Kreistages. Sie erwähnte u.a. die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs und von drei E-Bikes im Fuhrpark der Northeimer Kreisverwaltung, die Einrichtung der Bahnstrecke von Salzderhelden nach Einbeck, die Testphase mit ECO-Bussen und den nachhaltigen Ausbau des Radwegenetzes im Kreis Nordheim. "Alle diese kleinen Bausteine sind richtige Beiträge für den Klimaschutz", fand Eppenstein und sie ist sich sicher, "der Landkreis Northeim ist beim Klimaschutz auf einem guten Weg! Ich bin stolz darauf!" Sagte es und erhielt langen Applaus von den 43 anwesenden Abgeordneten. red /Foto: Fis WMG










11.10.2021 • 09:03 Uhr

Hanfverband fordert Cannabis-Legalisierung im Regierungsprogramm - Bauern wittern neue Einnahmequelle

Der Deutsche Hanfverband mit Sitz in Berlin hat die Unterhändler der Ampel-Koalition aufgefordert, die Legalisierung von Cannabis ins Regierungsprogramm aufzunehmen. «Die Chancen auf eine Legalisierung waren noch nie so groß wie jetzt», sagte Geschäftsführer Georg Wurth der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Wurth verwies darauf, dass sich Grüne und FDP schon länger für einen legalen, regulierten Handel mit Cannabis aussprechen.
«Zusammen haben die beiden mehr Stimmen bekommen als die SPD, die im Punkt Cannabis etwas zurückhaltender ist.»

Wurth sprach sich für eine kontrollierte Abgabe von Cannabis-Produkten in lizenzierten Geschäften an Kunden ab 18 Jahren aus. Zudem solle in Deutschland ähnlich wie in den Niederlanden das Betreiben sogenannter Coffeeshops möglich gemacht werden, in denen
Joints in Gemeinschaft geraucht werden.

Begeisterung auch bei den Bauern: Eine mögliche neue Einnahmequelle für Landwirte und Gärtner sieht der Bauernverband. Generalsekretär Bernhard Krüsken sagte der «Neuen Osnabrücker Zeitung»: «Wenn die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbestimmungen stimmen, könnte das durchaus eine zusätzliche Marktnische für die Landwirte sein.» red










11.10.2021 • 07:50 Uhr

CDU vor einem Neuanfang: Wieder zu echter Geschlossenheit zurückfinden, fordert Althusmann und ist selbst umstritten

„Für die Entscheidung von Armin Laschet, für einen personellen Neuanfang der Partei auf einem Sonderparteitag sein Amt als Vorsitzender der CDU Deutschlands zur Verfügung zu stellen, habe ich größten Respekt – politisch und menschlich“, kommentierte CDU-Landesvorsitzender Dr. Bernd Althusmann die Entscheidung Armin Laschets.

Althusmann hatte seinen "meinen Freund Armin" gegen Widerstände innerhalb des Landesverbandes als Kanzlerkandidat vor kurzem noch in einer Video-Konferenz des Northeimer CDU-Kreisvorstandes favorisiert. Althusmanns umstrittene Position ist im Vorfeld der kommenden Landtagswahlen in 2022 nicht unbedingt stabil innerhalb der CDU-Niedersachsen. "Der Armin muss sich warm anziehen", prognostizierte ein Northeimer CDU-Kreisvorständler.

Althusmann erklärt nun in einem Statement zum Rückzug von Laschet: In einer sehr schwierigen Situation habe die Hauptlast dieses Bundestagwahlkampfes bei Laschet gelegen. Es wäre jedoch falsch, ihn allein für das schlechte Ergebnis verantwortlich zu machen. Althusmann weiter: „Wir müssen wieder zu echter Geschlossenheit zurückfinden, uns thematisch neu sortieren und dabei die breite Mitte unserer Gesellschaft fest im Blick haben. Wir werden dabei, wie von Armin Laschet angekündigt, neue Wege gehen.“ red/ Foto: CDU










11.10.2021 • 07:40 Uhr

Kurioses: Tomatenernte in der Evangelischen Kirche

Können Pflanzen in der Kirche wachsen? Die Studierendeninitiative Enactus der TU Braunschweig hat dazu in der Evangelischen St. Katharinen-Kirche in Braunschweig einen Versuch gestartet. Studierende des Projektes Pflanzen auf Achse beschäftigen sich mit dem System der Hydroponik: Ziel ist es, knappe Ressourcen wie Wasser, Erde und auch Platz einzusparen und gleichzeitig zu zeigen, dass Pflanzen auch an ungewöhnlichen Orten wachsen können. Wie es zu dieser besonderen Verbindung zwischen Kirche und Universität kam, erklärt das Video auf dem YouTube-Kanal des landeskirchlichen Magazins „Evangelische Perspektiven“ der Evangelischen Landeskirche Braunschweig.
red










11.10.2021 • 07:36 Uhr

Corona-Virus-Lage am Montag: Inzidenzwert im Kreis Northeim steigt auf 58,4

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Montag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt in seiner offiziellen Tagesmeldung mit, dass der Ansteckungswert mit dem gefährlichen Corona-Virus (Inzidenzwert) im Landkreis Northeim weiter steigt und heute 58,4 Fälle auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen beträgt.

Niedersachsenweit ist die anhaltende Zunahme an Neuinfektionen signifikant. Die Impfquote bewegt sich kaum noch.

red/Grafiken/RKI/NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen












11.10.2021 • 07:29 Uhr

Unbekannter BMW-5er-Fahrer liefert sich mit Polizei gefährliche Verfolgungsjagd und entkommt

Die Polizei Goslar berichtet soeben:
Am Samstag, 09. Oktober 2021, gegen 00:35 Uhr, befuhr eine zivile Funkstreifenwagenbesatzung des Polizeikommissariats Bad Harzburg die der Dr.-Heinrich-Jasper-Straße in Bad Harzburg. Hierbei fiel dieser ein dunkler PKW BMW 5er mit bislang unbekannten Kennzeichen auf, der einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen werden sollte. Der verantwortliche Fahrzeugführer entzog sich jedoch durch Flucht der Kontrolle und missachtete die Anhaltesignale der Funkstreifenwagenbesatzung.

Durch die Beamten konnte der PKW zunächst über die Bundesstraße 4 bis zur Abfahrt "Gut Ohlhof" auf der B6 verfolgt werden. Hierbei fuhr der BMW bereits innerorts mit stark überhöhter Geschwindigkeit, auf der Bundesstraße beschleunigt er auf über 200 km/h. Im Anschluss entfernte sich der zu überprüfende PKW in unbekannte Richtung und entkam so der Polizei. Auch durch Unterstützungskräfte der Polizeiinspektion Goslar konnte der PKW nicht mehr angetroffen werden. Gegen den bislang unbekannten Fahrzeugführer wurde ein Strafverfahren wegen "Verbotenem Kraftfahrzeugrennen" eingeleitet.

Wer Hinweise auf das Täterfahrzeug bzw. dessen Fahrer geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei in Bad Harzburg. red










11.10.2021 • 07:20 Uhr

Schon wieder in Harsum: Nun zerstochene Reifen an drei geparkten Pkw - Polizei bittet um Zeugenhinweise

Tatort : Harsum, Mahnhof, Schwarzer Kamp, im Landkreis Hildesheim: Vermutlich in der Zeit von Donnerstag, 07. Oktober 2021, 16 Uhr, bis Freitag, 08.Oktober 2021, 08:30 Uhr , hat ein unbekannter Täter Reifen an drei geparkten Pkw in den o.g. Straßen zerstochen. Das benutzte Tatwerkzeug kann von der Polizei noch nicht näher eingegrenzt werden. Eventuell besteht ein Tatzusammenhang mit den zerstochenen Reifen diverser Fahrräder am Bahnhof in Harsum, von denen die Polizei kürzlich berichtet hat. Es ist durchaus möglich, dass der Täter wahrscheinlich einen regelmäßigen Fußweg vom Bahnhof Harsum durch erwähnte Straßen nimmt.

Wer Hinweise auf eine verdächtige Person zu den genannten Taten geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in Sarstedt unter 05066-9850 zu melden.al










11.10.2021 • 07:14 Uhr

Altenau: Zahlreiche Sachbeschädigungen durch Graffiti

Unbekannte beschmierten mittels Sprühlackfarben mehrere private Gebäude und öffentliche Anlagen in Altenau (Landkreis Goslar). Unter anderem wurden Garagen- und Carportwände, Sitzbänke, Schaukästen und Stromverteilerstationen, sowie zahlreiche Verkehrszeichen, Laternenmasten, Hydranten und Brückengeländer in unterschiedlichsten Farben großflächig besprüht. Die Graffitischmierereien zogen sich entlang der Straßenzüge Breite Straße, Große Oker, Schatzkammerstraße, bis zur Einmündung Glockenbergweg/Auf der Rose. Der Tatzeitraum liegt zwischen Mittwochabend und Donnerstagfrüh. Nach ersten Schätzungen beträgt der entstandene Schaden für private Hauseigentümer, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen mehrere tausend Euro.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, wenden sich bitte persönlich oder telefonisch an die Polizeistation Altenau (Telefon: 05328/981920) oder das Polizeikommissariat Oberharz (Telefon: 05323/941100). red/Foto: Polizei










11.10.2021 • 07:03 Uhr

Northeimer Handball Club Männliche B-Jugend - 39-31 (16:14) Heimsieg durch disziplinierte Teamleistung!

Einen am Ende sicheren Heimsieg erspielten die Northeimer Handball Club B-Jungen gegen die SG Misburg, die sich, wie vom Trainergespann Wode / Ottleben erwartet, nicht als Laufkundschaft präsentierte. Die Heimsieben trat ohne den vom HVN für den Westfalen Cup nominierten Basti Bialas an. „Wir freuen uns, dass Basti die Farben Niedersachsens vertreten darf. Das hat er sich verdient!“ zeigt sich der NHC hocherfreut.

Zu Beginn hatte der NHC Schwierigkeiten mit der recht defensiv ausgerichteten 6:0-Abwehr der Gäste. Hinzu kam etwas Wurfpech und ein (leider teils immer noch) individuell technisch schwaches 1gg1-Abwehrverhalten auf den vorgezogenen Positionen. Zum Glück war Mika Großkopf im NHC Gehäuse gut aufgelegt und entschärfte eine Vielzahl gegnerischer Großchancen. Seine Leistungskurve zeigt erkennbar nach oben und ein erster Lohn dafür ist die Nominierung für den nächsten HVN Lehrgang, den auch Jan Tydecks und Serxho Ramazani besuchen dürfen. „Dass aus dem Team mit Großkopf, Ramazani, Tydecks und Yakup Bayer vier Jungs des Jahrgangs 2006 auf der Liste der Landestrainerin Christine Witte stehen, ist unfassbar cool und zeigt, dass die Handballregion Süd-Niedersachsen durchaus etwas zu bieten hat!“, so NHC Coach Ollo Wode.

Auch wenn sich die SG nicht abschütteln ließ, beeindruckten die Hausherren durch Ruhe und Disziplin, ließen sich auch durch mehrere Unterzahlsituationen nicht aus dem Konzept bringen und gingen mit 16:14 in die Pause.

Nach einer zweifachen Unterzahl, verbunden mit dem kurzzeitigen Ausgleich zu Beginn der zweiten Hälfte (17:17, 28.), nahm der NHC-Express nun richtig Fahrt auf. Timm Ottleben (7 Tore) und Willem Baumbach (12) auf den Halbpositionen nutzten konsequent die Freiräume, die ihnen die Nebenleute schafften. Serxho Ramazani führte abgebrüht Regie und verdiente sich mit Lion Thormeier ein Sonderlob für sehr gute Abwehrarbeit. „Wir hoffen, dass Lions und Serxhos Beinarbeit von allen Spielern übernommen wird, sie sind da schon einen Schritt weiter!“ so das Fazit von der Bank. Über 22:17 (33.) setzten sich die NHC-Jungen kontinuierlich ab und brachten einen sicheren 38:31-Sieg nach Hause. Jan Tydecks und Yakup Bayer hatten gute Szenen, ein leichter Trainingsrückstand ist aber, insbesondere im gebundenen Spiel in Abwehr und Angriff, noch erkennbar. Adam Bohne stand verletzungsbedingt leider nicht zur Verfügung. Cedric Loch spielte einen guten Part auf Linksaußen.

Für den NHC spielten:
Mika Großkopf und Finn Bode im Tor; Lion Thormeier, Niklas Stoschek, Adam Bohne, Theo Henning (3), Krister Brodmann (4), Timm Ottleben (7), Serxho Ramazani (7), Willem Baumbach (12), Jan Tydecks (2), Yakup Bayer (4)

red/ok/Foto: NHC.










11.10.2021 • 06:56 Uhr

Städte und Landkreise begrüßen Kostenpflicht für Corona-Schnelltests - Ab heute sind Tests kostenpflichtig - Schluss mit Solidarität mit Nichtgeimpften

Dass Menschen für einen Corona-Schnelltest ab sofort die Kosten tragen, finden der Städte- und Gemeindebund und der Landkreistag richtig. Sie verweisen auf Impfangebote für jeden und einen gerechten Einsatz von Steuermitteln.

Die Kommunen begrüßen das Ende der kostenlosen Corona-Schnelltests. Mit Blick auf den sparsamen Einsatz von Steuermitteln sei der Schritt nachvollziehbar, da inzwischen alle
Menschen ein Impfangebot erhalten hätten, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg. Auch der Präsident des Deutschen Landkreistages, Reinhard Sager (CDU), nannte es angesichts einer Impfquote von 80 Prozent bei Erwachsenen richtig, dass der Staat die Kosten für Schnelltests nicht länger übernimmt.

Die Tests sind seit dem heutigen Montag nicht mehr kostenfrei. Ausnahmen gelten
unter anderem für alle Gruppen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen und dies nachweisen können oder für die noch kein Impfstoff zur Verfügung steht.

Landkreistagspräsident Sager sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag), wer von einem Impfangebot keinen Gebrauch mache, «hat in einer liberalen Gesellschaft natürlich jedes Recht dazu. Solidarität vom Rest der Gesellschaft kann man dann aber nicht dauerhaft einfordern.» epd













10.10.2021 • 20:06 Uhr

Northeimer Kreistag: 98.915 Euro für Schulbusfahrten zur Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim genehmigt

In seiner letzten Sitzung dieser Legislaturperiode hat sich der Northeimer Kreistag noch einmal spendabel gezeigt. Am Freitag ging es in der Northeimer Stadthalle um die Kostenübernahme für Busfahrten von Schülern/innen aus kreiseigenen Schulen, wenn Unterricht im "Grünen Klassenzimmer" auf der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim angesagt ist. Für die von der Kreisverwaltung präsentierte Vorlage, 98.915 Euro Reisekosten zu übernehmen, machte sich für die SPD-Fraktion die Abgeordnete Nadine Seifert-Doods stark. Sie ist auch Aufsichtsratsmitglied in der Landesgartenschau gGmbH.

Für die SPD-Politikerin ist das "gut investiertes Geld". Damit würden den Schülern und Schülern die Vorteile des "Grünen Klassenzimmers" auf der Landesgartenschau eröffnet. "Das ermöglicht soziales Erleben!" Grundsätzlich sei die Landesgartenschau ein "Gewinn für die ganze Region Südniedersachsen". Sie würde für die Menschen einen Beitrag zur Steigerung ihrer Lebensqualität bringen, ist die SPD-Kreistagsabgeordnete überzeugt.

Die Landesgartenschau wird im April 2022 eröffnet. In einem halben Jahr werden bei der LaGa rund 460.000 Besuche erwartet; das könnten geschätzte 360.000 Besucher und Besucherinnen sein, von den jetzt 7.000 Dauerkarten geordert haben und somit Mehrfachbesucher sein werden.

Der CDU-Abgeordnete Kreitz begrüßte ebenfalls die Unterstützung der Schulbusfahrten. Er richtete die Bitte an die Landrätin, das Konzept des "Grünen Klassenzimmers" auf der LaGa im Schulausschuss des Kreistages vorzustellen und diskutieren zu lassen. Der Beschluss über die außerplanmäßige Ausgabe der 98.915,00, die im Haushaltsjahr 2021 zur Verfügung gestellt werden soll, erfolgte erwartungsgemäß einstimmig.
red /Foto: Fis WMG










10.10.2021 • 17:25 Uhr

Umgestürzter LKW im Nationalpark Harz: Navi lenkt Brummi-Fahrer in verbotene Zone - Havarie die bittere Folge

Am Freitag, gegen 15 Uhr, wollte ein 21-jähriger LKW-Fahrer aus Nordrhein-Westfalen mit seinem LKW, beladen mit Pappe, eine Papierfabrik im Bad Harzburger Ortsteil Eckertal beliefern. Dazu war er, den Anweisungen seines Navigationsgerätes folgend, im Bereich des Taternbruchs verbotswidrig in den Nationalpark Harz eingefahren, passierte das Molkenhaus, die Rabenklippe und fuhr schließlich auf einen immer schlechter werdenden Waldweg in Richtung der Kreisstraße 46. In einer abschüssigen Rechtskurve rutschte der Anhänger die Böschung herunter und stürzte um.

Das Zugfahrzeug blieb quergestellt auf dem Fahrweg stehen und drohte ebenfalls die Böschung herunterzustürzen. Der Fahrer blieb dabei unverletzt. Durch ein Abschleppunternehmen und ein Forstbetrieb mit Spezialmaschinen wurde das Gespann aufwändig geborgen. Zunächst wurde die Zugmaschine vom Anhänger getrennt und entfernt. Anschließend wurde der Anhänger entladen und mittels Seilwinden wieder aufgerichtet. Die Bergeaktion wurde zunächst gegen 20.30 Uhr wegen Dunkelheit abgebrochen und am Folgetag (gestrigen Samstag) ab 09 Uhr weitergeführt. Sie dauerte bis 16 Uhr.

Die Polizei stellt fest:
In zurückliegender Zeit war es mehrfach zu ähnlichen Vorfällen gekommen. Immer wieder fahren LKW trotz ausreichender Beschilderung verbotswidrig in den gesperrten Bereich ein und gefährden dadurch sich, andere und die Umwelt im Nationalpark. In diesem Fall wird gegen den LKW-Fahrer ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. red/ Foto: Polizei










10.10.2021 • 17:12 Uhr

Baustellenradar - Heute: Aufgedeckt und danach zugedeckt...

An der Rampe zum Bollwerk Gabionenhang, dem über eine Million Euro teuren barrierefreien Zugang vom Ex-Kurhaus zum Skulpturenweg in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim, wurde talseitig eine deutlich kostengünstigere Randeinfassung mit Kantensteinen und Rückenstütze gebaut, die allerdings nicht immer fachgerecht hergestellt worden ist, wie in einer früheren Ausgabe unseres Baustellenradars bei Fis WMG aufgedeckt wurde.

Aber aufgepasst: Nachdem wir berichteten, wurde nach Wahrnehmung unseres Bauexperten Dipl. Ing. Wilhelm Kühne nicht nachgearbeitet, sondern einfach mit Oberboden der Mangel zugedeckt. Ist das möglicherweise ein neues LaGa-Motto? "Das macht doch nichts, das merkt doch niemand?"

Festzuhalten bleibt:
Im Bad Gandersheimer Kurgebiet erfolgt derzeit die gigantische Investition in Höhe von circa 13 Millionen Euro. Da können die Bürgerinnen und Bürger für ihre Steuergelder eine nachhaltige und fachgerechte Herstellung sämtlicher Bauwerke erwarten. Mehrfach kam von der LaGa Geschäftsführung der Einwand, viele Projekte seien ja noch nicht abgenommen sei. Gut so. Dann macht es gerade Sinn, dass unserer Baustellenradar mögliche Mängel am Bau weiter neutral beobachtet und rechtzeitig dokumentiert. red


Ein Bilddokument zeigt die mangelhaft hergestellte Betonrückenstütze, das andere Bild die Abdeckung mit Oberboden, ohne den Mangel zuvor behoben zu haben.













10.10.2021 • 16:36 Uhr

Northeimer Kreistag: Joachim Stünkel würdigt 450.000 Euro Stiftungsförderung für Veranstaltungsprogramm der LaGa 2022 Bad Gandersheim

Vor der einstimmigen Kenntnisnahme des Jahresabschlusses 2022 für die Kultur- und Denkmalstiftung des Landkreises Nordheim am Freitag im Northeimer Kreistag meldete sich ihr Vorsitzender und Kreistagsabgeordneter Joachim Stünkel (CDU) zu Wort. Die Stiftung habe im vorigen Jahr 20 Projekte finanziell gefördert. 17 Förderanträge seien nicht bedient worden. Zu den bedeutsamsten Fördermaßnahmen gehört eine Zuwendung von 450.000 Euro an die Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim. 350.000 Euro sind laut Stünkel für ein Veranstaltungsprogramm u.a. mit lokalen Musik- und Tanzgruppen bestimmt. Die weiteren 150.000 Euro werden als Ausfallbürgschaft bereitgestellt. Das sei gut angelegtes Geld: "Ein besseres Konjunkturprogramm für unsere Kulturschaffenden kann es nicht geben!", ist Stünkel überzeugt. Er dankte ausdrücklich der Geschäftsführung der Stiftung mit Herrn Rode und Frau Schilling. Stängels Bilanz durchweg positiv: "Die Stiftung hat viel Gutes geleistet!"

Ähnlich äußerte sich der scheidende Kreistagsabgeordnete Bernd vn Garmissen. Er hob die Unabhängigkeit der Stiftung hervor. Einwirkungen von außen seien nicht möglich. Von Garmissen warb dafür, die Förderung des Denkmalschutzes ebenso in den Fokus zu nehmen wie die Kultur.red /Foto: Fis WMG










10.10.2021 • 16:13 Uhr

Schlag gegen international agierende Online-Anlagebetrüger - Internationaler Einsatz zur Bekämpfung von Cyberkriminalität im Finanzwesen

Die Göttinger Polizeidirektion berichtet soeben über einen Erfolg der Ermittlungsbehörden!
Am 6. Oktober 2021 haben Ermittler des FK Cybercrime der ZKI Braunschweig und des FK Wirtschaftskriminalität/Cybercrime der KPI Rostock gemeinsam mit verschiedenen ausländischen Spezialkräften im Auftrag der Staatsanwaltschaften Göttingen und Rostock - jeweils Zentralstellen Internet und Computerkriminalität (Cybercrime) - in Zusammenarbeit mit Eurojust und Europol mehrere Objekte in vier Ländern (Bulgarien, Niederlande, Ukraine und Zypern) wegen des Verdachtes des gewerbs- und bandenmäßigen Betruges durchsucht sowie diverse Zeugen vernommen. Zudem wurde ein Tatverdächtiger festgenommen.

An den Einsatzmaßnahmen am vergangenen Mittwoch waren insgesamt über 100 Einsatzkräfte aus den betroffenen Ländern beteiligt. Bei den Durchsuchungen konnten zahlreiche Computer, Laptops, Handys und weitere Speichermedien, Daten und Unterlagen beschlagnahmt werden. Ferner wurden zahlreiche Konten der Beschuldigten eingefroren. Zudem ist es gelungen, zeitgleich mehrere vermeintliche Handelsplattformen im Internet zu sperren und einige hundert Server zu beschlagnahmen, um damit weitere Schäden bei den gutgläubigen Opfern in ganz Europa zu verhindern.

Die Staatsanwaltschaften Göttingen und Rostock führen seit fast zwei Jahren gemeinsam mit den Ermittlern der ZKI Braunschweig und der KPI Rostock zwei Ermittlungsverfahren gegen mehrere Beschuldigte. Den Beschuldigten wird zur Last gelegt, über verschiedene Internetplattformen vermeintliche Geschäfte mit Finanztransaktionen im Bereich sogenannter Differenzkontrakte (CFD = Contract for Difference) angeboten zu haben. Dabei konnte allein in Deutschland - zum jetzigen Zeitpunkt - ein Vermögensschaden von etwa 15 Millionen Euro nachgewiesen werden. Nach ersten Schätzungen dürfte sich der durch die Tätergruppierung verursachte Gesamtschaden jedoch auf mindestens 500 Millionen Euro belaufen. red










10.10.2021 • 16:08 Uhr

Bad Gandersheimer Herbstmeilen-Zauber an Gande erntet Lob - Dank für Sandra Steins Dekoration

Die mit Liebe und Kreativität gestaltete erste „Herbstmeile“ in der südniedersächsische Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim hat gestern und heute reichlich Lob geerntet. Vornehmlich sind die herbstlichen Dekorationen beim Keglerheim Jungesblut an der Gande Sandra Steins zu verdanken. Sie hat dieses Ambiente zwischen Tennisclubheim und dem Cafegarten am Gandeverlauf mit ihrem Einfallsreichtum und Detailverliebtheit einladend, ja gemütlich gestaltet. Die vielen Gäste beim gestrigen 60jährigen Jubiläum von Bad Gandersheims beliebtesten und kultigsten Gastrobetrieb dankten es Sandra und dem gesamten Jungesblut-Team mit einem intensivem Besuch und dem Genießen der herzhaften Speisen und guten Getränken. Toll, wie engagiert das gesamte Team Gebhard und Ute Jungesblut gestern engagiert und stets mit einem Lächeln unterstützten. Ein perfekter Service. Insgesamt eine gelungene Herbstmeile, die nach Wiederholung und weiter so schreit. Weil sie so schön ist.

Und: Es müsse nicht immer ein Oktoberfest sein. Die Corona-Krise macht erfinderisch!

red/ Fotos: Fis WMG












10.10.2021 • 16:03 Uhr

Gebetsruf des Muezzin: Kölner OB verteidigt umstrittenes Pilotprojekt

Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) hat das Kölner Pilotprojekt verteidigt, Gebetsrufe von Moscheen unter Auflagen zuzulassen. Sie reagierte damit am Samstag
auf die kontroverse Diskussion in den sozialen Netzwerken über die Entscheidung der Stadt. «Köln ist die Stadt der (religiösen) Freiheit & Vielfalt. Wer am Hauptbahnhof ankommt, wird vom Dom begrüßt und von Kirchengeläut begleitet», schrieb sie auf Twitter. Viele Kölnerinnen
und Kölner seien Muslime, erklärte die Kommunalpolitikerin und sprach von einem «Zeichen des Respekts».

Die Stadt Köln startet nach ersten Gesprächen mit ortsansässigen Moscheegemeinden und rechtlicher Prüfung ein zunächst auf zwei Jahre befristetes Modellprojekt. Auf Antrag und unter Auflagen können die Moscheegemeinden, die dies wünschen, ihre Gläubigen zum mittäglichen
Freitagsgebet rufen, wie die Stadt in der vergangenen Woche mitteilte.epd










10.10.2021 • 15:59 Uhr

Einbeck: Frau erschrak durch Knall - Scheibe mit Stein beschädigt

Am 09. Oktober 2021 beschädigte um 22:30 Uhr ein unbekannter Täter den Glaseinsatz einer Hauseingangstür im Tiedexer Tor in Einbeck. Der in diesem Haus wohnende 57-jährige Mieter vernahm einen lauten Knall und musste dann feststellen, dass mit einem Stein eine kleine Scheibe der Hauseingangstür beschädigt wurde. Die Schadenshöhe wird auf ca. 100 Euro geschätzt. Wer Hinweise zu dieser Straftat geben kann, wird gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat in Einbeck unter der Rufnummer 05561/94978-0 in Verbindung zu setzen.kal










10.10.2021 • 15:55 Uhr

Einbeck: Fensterscheibe einer Schule am Hubeweg demoliert

In der Zeit vom 09. Oktober 2021, 14 Uhr bis zum 10. Oktober 2021, 09 Uhr, beschädigten unbekannte Täter, eventuell mit einer Glasflasche, den Glaseinsatz einer Fensterscheibe einer Schule am Hubeweg in Einbeck. Die Höhe des Sachschadens wird auf ca. 500 Euro geschätzt.

Wer sachdienliche Hinweise zu den Verursachern geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizei in Einbeck unter der Rufnummer 05561/94978-0 in Verbindung zu setzen.











10.10.2021 • 13:44 Uhr

Erkämpfter Sieg für den Northeimer Handball Club gegen die Reserve des Bundesligisten aus Leipzig!

Nach einer umkämpften und ausgeglichenen Partie hieß es in der Stadionsporthalle in Einbeck schlussendlich verdient 33:31 (19:15) für den NHC gegen SC DHfK Leipzig II. Über die gesamte Partie war die Mannschaft des Trainerteams Barnkothe / Hansen / Klein dem Gegner überlegen, gegen Ende machte man es nichtsdestotrotz noch einmal spannend, konnte den Sieg jedoch noch nach Hause bringen.

Vor der Partie machte Trainer Barnkothe deutlich, worauf es in dem Spiel ankommen wird: Disziplin, Engagement und Selbstbewusstsein. Dies konnte die Mannschaft in den ersten Minuten umsetzten, sodass der NHC schnell mit 5:1 führte. Im Anschluss gestaltete sich die Partie ausgeglichener, auf beiden Seiten wurde konzentriert agiert, der NHC hielt dabei immer einen Vier-Tore-Vorsprung zum SC DHfK. Sehenswert waren unter Anderem einige Kreisanspiele durch Malte Wodarz oder Jan-Niklas Falkenhain (Foto) auf Paul Hoppe, der nach einer Erkältung in der Vorwoche wieder voll einsatzfähig war. Über ein 13:9 ging es mit einem 19:15 in die Pause.

Kurz nach der Pause agierte der NHC unkonzentrierter und es schlichen sich einige technische Fehler in das Angriffsspiel, die der Gegner konsequent nutze und auf 23:21 herankam. Hier zeigte das Team wiederum Moral und konnte immer wieder erfolgreich abschließen. Das 28:26 erzielte Malte Wodarz. Die Schlussphase des Spiels gestaltete sich hitzig, hervorgerufen durch einige fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns, diese allerdings auf beiden Seiten. Vier Minuten vor Schluss hieß es 30:29 für den NHC. Jetzt konnte der NHC auf seinen Torhüter Yannis Pätz zählen, welcher den soliden Glenn-Louis Eggert in der Schlussphase ersetzte. Pätz konnte mit mehreren Paraden glänzen.

Als der Gegner in den letzten zwei Minuten auf eine offene Deckung umstellte, kam der NHC zu einfachen Toren, den Schlusspunkt setzte der starke Falkenhain zum 33:30. Der Gegner konnte noch verkürzen, dies änderte jedoch nichts am Ausgang des Spiels. Nach der Partie zeigte sich Barnkothe zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, man habe die geforderten Punkte umsetzen können und gegen einen starken Gegner die Oberhand behalten. Der NHC bedankt sich bei den zahlreichen Zuschauern in Einbeck und blickt gespannt auf das nächste Heimspiel am 16.10. an gleicher Stelle gegen den Handball Hannover-Burgwedel.

Für den NHC spielten: Eggert, Pätz; Pogadl, Meyer, Schuster 1, Lange 5 (2/3 7m), Seekamp 3, Neufing, Hoppe 5, Sültmann, Bode, Stancic, Buhinicek, Falkenhain 4, Stöpler 6 (0/1 7m), Wodarz 9.

Weiter geht es wie gesagt bereits am nächsten Samstag den 16. Oktober um 18 Uhr in der Stadionsporthalle in Einbeck. Gast ist dann der Handball Hannover-Burgwedel. Der Gegner ist aktuell zwar Letzter aber deutlich besser als sein Tabellenplatz. Wir freuen uns auf viele Zuschauer.

Save the Date!
Heimspiel in der
Göttinger S-Arena

Am Freitag den 29. Oktober um 20 Uhr spielt der NHC sein übernächstes Heimspiel in der S-Arena in Göttingen. Gegner ist dann der Aufstiegsfavorit vom HC Eintracht Hildesheim. Der NHC möchte hochklassigen Handball allen Handballbegeisterten in Südniedersachsen anbieten und hofft auf 1.000 Zuschauer in einer tollen Arena. Der Kartenvoverkauf beginnt kurzfristig über das Onlineportal auf der Vereinshomepage www.northeimerhc.de.

red/ok/Foto: Spieker Fotografie.










10.10.2021 • 09:38 Uhr

Corona-Virus-Lage am Sonntag: Inzidenzwert steigt auf 58,4 - Holzminden bereits über 100

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Sonntag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert Koch Institut berichtet offiziell von einem Inzidenzwert im Landkreis Northeim von 58,4.
Im Nachbarkreis Holzminden explodieren die Ansteckungen und haben den Inzidenzwert auf über 100 hochschnellen lassen.

red/ Grafiken: KI /NDR / Gesundheitsministerium Niedersachsen










10.10.2021 • 09:29 Uhr

Diebstahl von Autobatterien vom Gelände eines Autohauses in Northeim

Bislang unbekannte Täter begaben sich am Samstagabend auf das umzäunte Gelände eines Autohauses in der Hirschberger Straße in Nordheim. Hier wurden fünf alte Autobatterien im Wert von ca. 50,- Euro aus einem Container entwendet. Der bzw. die Täter flüchteten zunächst unerkannt.

In unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang wurde um 18.40 Uhr von einem aufmerksamen Zeugen gemeldet, dass sich drei bis vier verdächtige Personen an einem Autohaus in der Robert-Bosch-Straße aufhalten und Gegenstände in einen weißen Transporter einladen.

Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den verdächtigen Personen sowie dem Fahrzeug verlief negativ. Bei einer anschießenden Überprüfung konnten hier vor Ort keinerlei fehlende Gegenstände oder Beschädigungen festgestellt werden. Die Ermittlungen dauern an.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim zu melden (Telefon 05551/7005-0).hei










10.10.2021 • 09:19 Uhr

Herzberg: Schwierige Bergung eines abgestürzten Holzlasters geglückt

Bei einem Unglück in einem Waldstück bei Herzberg ist Mitte der Woche ein Holzlaster von einem Weg abgekommen und mehrere Meter abgestürzt. Zum Einsatz kam anschließend das Bergungsunternehmen von Thomas Ryll aus Einbeck bei Naensen an der Bundesstraße 3. Den Spezialisten gelang es trotz der schwierigen Geländesituation den havarierten Laster erfolgreich zu bergen. Bei dem Unfall war ein Mann ums Leben gekommen. Die Umstände sind Gegenstand von Untersuchungen der Polizei.red
















10.10.2021 • 08:35 Uhr

Marburger Ärztebund befürchtet Anstieg der Corona-Infektionen

Der Marburger Bund befürchtet nach dem Ende der kostenlosen Corona-Tests einen Anstieg der Infektionszahlen. «Kostenpflichtige Corona-Tests führen dazu, dass sich künftig weniger Menschen mit Symptomen testen lassen werden», sagte die Vorsitzende Susanne Johna dem «RedaktionsNetzwerk Deutschland» (Sonntag). «Das ist ein Einfallstor für eine weitere Übertragung des Virus.»

Corona-Tests sind ab Montag nicht mehr kostenfrei. Ausnahmen gelten unter anderem für alle Gruppen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen und dies nachweisen können oder für die noch kein Impfstoff zur Verfügung steht.

Erschwerend zur Abschaffung der kostenfreien Tests kommt Johna zufolge die Unklarheit über die Impfquote der Bevölkerung hinzu. Das Robert-Koch-Institut hatte am Donnerstag gemeldet, dass anhand von Umfragen zur Impfbereitschaft und Meldedaten doch von einer Impfquote
von 80 Prozent doppelt geimpfter Erwachsenen ausgegangen werden könne und von bis zu 84 Prozent mindestens einmal Geimpften. Das wären fünf Prozentpunkte mehr als im Digitalen Impfquoten-Monitoring (DIM) erfasst.epd










10.10.2021 • 08:26 Uhr

Gestern Abend in Northeim: Nach Wutanfall eines ausgeflippten Radfahrers Verfolgungsjagd und Fahndung

Am gestrigen Samstagabend, es war 21.50 Uhr, kam es an der Einmündung Seesener Landstraße/Galgenbergsweg in Nordheim zu verbalen Streitigkeiten zwischen einem 22-jährigen Pkw-Fahrer aus Northeim und einem bislang unbekannten männlichen Radfahrer. Der Radfahrer hatte zuvor den Weg des Pkw-Fahrers gequert, ohne dass es zu einem Unfall gekommen war. Im Zuge des anschließenden Streitgesprächs zwischen den beiden Verkehrsteilnehmern nahm der Radfahrer sein Fahrrad in beide Hände und warf es gegen die Beifahrertür des Pkw. Anschließend hob er sein Rad wieder auf und flüchtete in Richtung Innenstadt. Der 22-jährige nahm mit seinem beschädigten Pkw zunächst die Verfolgung auf, verlor den flüchtigen Radfahrer nach kurzer Zeit jedoch aus den Augen. Eine sofort nach Alarmierung der Polizei eingeleitete Nahbereichsfahndung verlief ohne Erfolg. Am Pkw entstand ein Schaden von ca. 500 Euro. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung wurde eingeleitet. hei










10.10.2021 • 08:21 Uhr

Altgandersheim/Dankelsheim: Nach Vollbremsung Kollision mit mit hohem Schaden

Ereignisort: Bad Gandersheim, Gemarkung Altgandersheim, Einmündung der Landesstraßen L 486 (Dankelsheim- Altgandersheim) /L 489 (Bad Gandersheim- Altgandersheim). Ereigniszeitpunkt: Freitag, 08. Oktober 2021, 17:05 Uhr.
Eine 38-jährige SKODA-Fahrerin aus Freden befuhr die Landesstraße 486 in Richtung genannter Einmündung und sie wollte nach links auf die L 489 in Richtung Altgandersheim abbiegen. Beim Abbiegen beachtete sie jedoch nicht die Vorfahrt eines von links kommenden 56-jährigen VW-Fahrer aus Bad Gandersheim. Dieser leitete eine Vollbremsung ein, um einen Zusammenstoß mit der SKODA-Fahrerin zu vermeiden. Dem Bad Gandersheimer folgte eine 23-jährige Golf-Fahrerin und diese konnte der Vollbremsung nicht mehr ausweichen und sie fuhr mit ihrem PKW auf den vor ihr haltenden PKW auf. An den Fahrzeugen entstand Gesamtsachschaden in Höhe von 8000 Euro. Me










9.10.2021 • 20:37 Uhr

Bunte Geburtstagsgesten bei Jungesblut-Jubiläum - Kliesch überrascht mit farbiger LaGa - Steele

Heute , Samstag, es ist 17 Uhr, große Geburtstagsparty bei Kaiserwetter im Keglerheim Jungesblut in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. 60 Jahre Gastro-Kult in der Roswithastadt werden gemütlich und mit einer Top-Stimmung gefeiert. Zahlreiche Gratulanten - unheimlich viele Stammgäste - überraschten mit liebevollen Blumengrüßen und anderen originellen Geschenken. So beispielsweise ein Kegelverein der Frauen, Peter Kliesch, Ex-MTV-Boss oder Guido Eichbaum, Top-Aussteller und Jungesblut-Partner auf der Festspielmeile.

Ebenso erwähnenswert: LaGa-Geschäftsführer Thomas Hellingrath hatte seine freundliche Aufwartung bereits am Freitag gemacht. Festspiel-Intendant Achim Lenz gratulierte via online Depesche direkt von seiner Liebesinsel.

red/Fotos: Fis WMG














9.10.2021 • 20:33 Uhr

K653 Ahlshausen: Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Person - Schleichweg-Unfall?

Eine 48-Jährige Fahrzeugführerin aus einem Einbecker Ortsteil befuhr am heutigen Samstsg um 12.39 Uhr die K652 mit ihrem PKW aus Richtung Opperhausen kommend in Fahrtrichtung Ahlshausen und überholte den PKW eines 25-Jährigen Braunschweigers. Nach Abschluss des Überholvorgangs scherte die 48-Jährige Fahrzeugführerin wieder auf den rechten Fahrstreifen ein und geriet nach rechts auf den Grünstreifen. Infolgedessen verlor die 48-Jährige Fahrzeugführerin die Kontrolle über ihren PKW, kam nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Straßenbaum.

Die 48-Jährige Fahrzeugführerin musste schwer verletzt durch Rettungskräfte der Feuerwehr aus dem Fahrzeug geborgen werden und wurde mit einem Rettungshubschrauber dem Uniklinikum Göttingen zugeführt. Durch den Unfall entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 8000 Euro. Der verunfallte PKW wurde durch einen örtlichen Abschleppdienst geborgen.

Die Freiwilligen Feuerwehren Opperhausen, Ahlshausen, Sievershausen, Salzderhelden, Einbeck, ein Rettungswagen der DRK Rettungswache Bad Gandersheim, ein NEF der DRK Rettungswache Northeim sowie ein Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung waren mit insgesamt 56 Rettungskräften im Einsatz.

Während des Überholvorgangs soll laut Zeugenaussagen ein silberner Audi in Fahrtrichtung Opperhausen unterwegs gewesen sein. Der Fahrzeugführer des silbernen Audis wird gebeten, sich umgehend bei der Polizei zu melden, da zu vermuten steht, dass dieser sachdienliche Angaben zum Verkehrsunfallhergang geben kann. ros/Fotods: Mennecke












9.10.2021 • 17:35 Uhr

Autobahn-Hammer : A7 seit Freitag ab 19 Uhr!Echter Pannenbrücke eine unendliche Geschichte


Ab heute, Freitag, 19 Uhr, wird die A7 in beiden Fahrtrichtungen von VIA7 wieder einmal voll gesperrt, weil die Verkehrsführung zwischen Northeim und Seesen in Teilabschnitten der Autobahn geändert wird. Der Verkehr wird teils weiträumig über Bundesstraßen umgeleitet und drei Norddeutsche Bundesländer haben schon Herbstferien. Wer Vorort nun hofft, dass auch der Bereich ab der Echter Pannenbrücke in nördlicher Fahrtrichtung bei der Änderung dabei ist, der muss noch warten. Im April 2021 deckte Fis WMG exklusiv auf, dass der neu gebaute Überbau des Teilbauwerkes bei Echte abgerissen und noch einmal neu gebaut werden musste. Während lokale Printmedien sich vom Pressesprecher Schütz in Berlin, der das Problem herunterzuspielen versuchte, beeinflussen ließen, berichtete auch das Fernsehen über die peinliche Panne der VIA7. Nach dem Zersägen der Spannbetonbrücke samt Schalung, wurde der Neubau zeitweise rund um die Uhr vorangebracht. Ab Ende Juli sollte nicht nur der 3-Schichtbetrieb aufgehoben, sondern verlorene Zeit wieder gut gemacht sein. Erwartet wurde, dass dann der zweite Neubau fertig ist. Am 07.10.2021 war zwar die neue Brücke bei Echte in Fahrtrichtung Nord ausgeschalt und der Baukran wurde zurückgebaut. Zwei LKW mit Fahrern warteten, neben dem mobilen Kran mit Kranführer, der den Gitterturm in Segmenten abnehmen sollte, darauf, dass der Baustellenturmdrehkran weiter zerlegt und verladen werden kann. Der Kranausleger wurde schon demontiert und seitlich abgelegt.

Ein anderes Gewerk, die Stahlstützen für die Lärmschutzwände sind auch erst nur teilweise auf der Betonbrücke verankert, die Schallschutzelemente konnten noch nicht verbaut werden. Ebenso fehlt noch südlich die Bauwerks-Hinterfüllung und der Oberbau der A7-Piste. Bis hier mal die Verkehrsführung umgelegt werden kann, dass wird noch dauern, solange quälen sich LKW-Schlangen und PKW weiter vor der Brücke auf die andere Seite. Das in Fahrtrichtung Nord hinter der Anschlussstelle Echte bereits seit längerem ausgebaute Teilstück der A7 bleibt solange ohne Verkehrswert.
Staatssekretär Ferlemann verbreitete gerne den Mythos, dass ÖPP schneller, besser und günstiger sei. Wenn nun in Berlin seit dem 07. Oktober 2021 eine Ampel-Koalition ernsthaft verhandelt wird, kann diese unwahre ÖPP-Geschichte mit abgeheftet werden und es gibt wieder freie Fahrt für wahrhaftige Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen. Dipl.Ing.Wilhelm Kühne/ Fotos:WK
















9.10.2021 • 14:32 Uhr

Goslar: Kaiserring-Verleihung nicht öffentlich und ohne die Ausgezeichneten

Der deutsche Konzeptkünstler Hans Haacke und die US-amerikanische Konzeptkünstlerin Adrian Piper sind am Samstag mit dem Kaiserring der Stadt Goslar ausgezeichnet worden. Haacke bekam den Ring für das Jahr 2020, Piper ist die Preisträgerin des Jahres 2021. Wegen der Corona-Pandemie gab es eine Doppelverleihung, da der Festakt im vergangenen Jahr verschoben werden musste.

Der Festakt in der Goslarer Kaiserpfalz war aufgrund der Corona-Hygienebestimmungen nicht öffentlich, wurde aber live im Internet übertragen. Erstmals in der Geschichte des Kunstpreises
konnten die Ausgezeichneten nicht persönlich am Festakt teilnehmen. Haacke (85) bekam den Ring per Post, er selbst sandte eine Videobotschaft. Piper (73) lebt in Berlin, wo ihr die Auszeichnung bereits am 14. September übergeben wurde.

Oberbürgermeister Oliver Junk (CDU) zitierte die Kaiserringjury: «Hans Haacke legt in seinem Werk von Beginn an die Mechanismen von Machtstrukturen und Abhängigkeitsverhältnissen in der Gesellschaft und somit auch in der Kunst offen.» Zu Adrian Piper schreibe die Jury
in ihrer Begründung: «Konsequent wie frei in Zeichnung, Malerei, Skulptur, Film und Performances entblößt Adrian Piper die harschen Strukturen des Normativen und führt nonchalant den Betrachtenden vor Augen, dass es immer auch auf uns selbst, unser Denken und unser Handeln ankommt.» epd










9.10.2021 • 13:43 Uhr

Corona-Virus-Lage am Samstag: Inzidenzwert fällt leicht auf 49,3

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Samstag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert Koch Institut teilt dazu einen aktuellen Inzidenzwert für den Kreis Nordheim von 49,3 mit; der Wert sinkt geringsfügung gegenüber dem Vortag.

red/Grafiken: RKI/NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen












9.10.2021 • 13:37 Uhr

Hahausen auf der B248: Unfall zwischen Motorrad und Fahrrad

Am gestrigen Freitag, 8. Oktober 2021, gegen 15:10 Uhr, befuhr ein 63-jähriger Motorradfahrer aus Bad Salzdetfurth die Bundesstraße 248 aus Richtung Hahausen kommend, in Richtung Seesen. Im Bereich der Ampelanlage Wilhelmsplatz übersah er beim Abbiegevorgang auf die B242 ein auf dem durchgehenden Fahrradweg fahrendes Kind. Das Kind hatte zum Unfallzeitpunkt zwar grün, befuhr den Radweg jedoch in entgegengesetzter Fahrtrichtung. Dies stellt eine der Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit Radfahrern dar. Beim folgenden Zusammenstoß wurde das Kind leicht verletzt und aufgrund dessen dem örtlichen Krankenhaus zugeführt.










9.10.2021 • 12:18 Uhr

Vollsperrung auf der A7: Viel Ärger und Wut wegen massiver Verkehrsbeeinträchtigungen durch Lärm, Gestank und Gefahren

Aufgrund von Bauarbeiten wird die A7 zwischen den Anschlussstellen Northeim Nord und Seesen von Freitag 8. Oktober 2021, 19 Uhr bis Montag, 05 Uhr in beiden Fahrtrichtungen vollständig gesperrt. Die Vollsperrung führte am Samstag Vormittag bereits zu massiven Verkehrsbeeinträchtigungen auf allen Ausweichstrecken im Bereich Northeim, Bad Gandersheim, Kalefeld/Echte und angrenzenden Gebieten. Das war gestern bereits zu beobachten und wurde soeben in einem Statement der Polizeiinspektion in Nordheim bestätigt.

LKW auf Schleichwegen in
den Dörfern angehalten und
Verstöße von Polizei geahndet

Für sämtliche Verkehrsteilnehmer und insbesondere für den LKW-Verkehr wird nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, die ausgeschilderten Umleitungsstrecken der Bundesstraßen zu nutzen und nicht auf kleine Nebenstrecken auszuweichen, für die ein entsprechendes Durchfahrtverbot besteht. Es wurden in den genannten Bereichen bereits mehrere polizeiliche Kontrollen durchgeführt und in verschiedenen Ortschaften entsprechende Verstöße geahndet. Allen Verkehrsteilnehmern wird nochmals dringend empfohlen, an diesem Wochenende -soweit möglich- die erwähnten Bereiche weiträumig zu umfahren oder auf andere Verkehrsmittel auszuweichen.hei










9.10.2021 • 12:08 Uhr

Mutiges Lamspringe! Geiles Oktoberfest dank der fantastischen "Bayernstürmer"!

Was für eine geile blauweiße Party. Gestern Abend in Lamspringe. Die Jungs von den
Gandersheimer Bayernstürmern in Hochform. Sie heizten die vollgestandene Hütte mächtig ein. Die Stimmung war grandios und alle guter Laune. Einlasskontrolle und Security waren gut organisiert. Besucher und Besucherinnen nur nach 2G-Regel zugelassen. Abgeschlossen wurde gegen 3:30 Uhr.
Impfhasser mussten draußen bleiben.

Und auch das gehört zu der positiven Bilanz dieses gelungenen Oktoberfestes: Festwirt Hans-Joachim Kolbe mit seinem Team hat die Mega-Party hervorragend gemeistert. Selbstverständlich mit klassischem Oktoberfestbier Löwenbräu. Und der lokale Gandersheimer Gastronom
Schulze-Klingemann aus Dankelsheim besorgte ein deftiges Catering – natürlich mit knusprigen Hähnchenschenkel, Bierbeisser, Brezeln, Haxengeschnetzeltes und Leberkäse im Brötchen. Und die Oktoberfestler jubelten: "Endlich wieder eine Mega-Party vom Feinsten!"
red/ Fotos: Fis WMG













9.10.2021 • 11:47 Uhr

Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim aktuell: Bauschild vor Hallenbad aufgestellt - Baustellen-Grillen am Loop

Das sind positive Nachrichten von den Großbaustellen der Millionenprojektes Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim. Der Reihe nach:

Erstens wurde in der vergangenen Woche das hier bereits vor einiger Zeit dokumentierte Bauschild "Umbau Freibad Bad Gandersheim" prominent von Mitarbeiterin des städtischen Bauhofes aufgestellt. Das geschah direkt an der Hildesheimer Straße vor dem Sole-Hallenbad. So sind Bauherr und am Projekt beteiligten Firmen für jedermann erkennbar und nachzulesen. Die Anregung an die unter anderem für Marketing neue Verantwortliche Chefin der von der LaGa Gesellschaft verpflichteten Dienstleistungsfirma "US Wirtschaftsberatung GmbH" mit Geschäftsführern Ursula Stecker, die bunte Plangrafik des Vorhabens von der alten Sprungturmzeichnung zu befreien, hat leider nicht gefruchtet; bekanntlich ist der Fünf-Meter-Sprungturm aus Beton komplett beseitigt worden. Die Grafik vermittelt so ein falsches Motiv.

Zweitens wurde von Ursula Stecker eine schöne Aktion zur besseren Pflege der Kommunikation, des Kennenlernens und der Wertschätzung gegenüber den am Bau beteiligten Menschen bestätigt. "Ich komme gerade vom Grillen auf der Baustelle", berichtete Frau Stecker letzten Mittwoch frohgelaunt. Im Baustellensektor am dritten Osterbergsee, dort wo der rote Loop fast fertiggestellt ist und ein Bauzelt steht, habe man ein kleines Baustellenfest begangen. Das sei so üblich, hieß es. Inwieweit hat es Ähnlichkeiten mit einem "Richtfest" wie bei einem Hausbau? fragte der Reporter nach. Eigentlich nicht so richtig, hieß es. "Aber es gehört zur Kontaktpflege und ist eine Art Dankeschön an die fleißigen Leute auf den Baustellen", ergänzte LaGa-Geschäftsführer Thomas Hellingrath im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group dieses "Ritual".

Fakt ist, dass die die Beschäftigten auf den diversen Baustellen der LaGa reichlich zu tun haben. Vor allem mit Handarbeiten - am Bollwerk Gabionenhang und den kilometerlangen Wegen mit tausenden von kleinen und größeren neuen Pflastersteinen. Wie massiv Überstunden geklotzt wurden war bei den wochenlangen Abbrucharbeiten von abgängigen Betonbauteilen im einstigen "blauen" Freibad zu beobachten.

Das Foto dokumentiert Ursula Stecker (rechts) mit Bürgermeisterin Franziska Schwarz. Foto: Fis WMG












9.10.2021 • 11:19 Uhr

Nörten-Hardenberg: Betrugsversuch durch "Schockanruf" bei 80-Jähriger

Am gestrigen Freitagnachmittag (15.30 Uhr) meldete sich eine bislang unbekannte weibliche Person bei einer 80-jährigen Dame und behauptete, ihre Tochter zu sein. Im Verlauf des Gesprächs gab die Täterin an, in einen Verkehrsunfall mit einer tödlich verletzten Person verwickelt zu sein. Noch bevor die unbekannte Person eine Geldforderung stellen konnte, erkannte die 80-Jährige anhand der Stimme, dass es sich nicht um ihre Tochter, sondern um einen Betrugsversuch handelt und beendete umgehend das Gespräch.
Es wird polizeilicherseits nochmals darauf hingewiesen, sich am Telefon auf keinerlei Forderungen oder Aufforderungen einzulassen, entsprechende Anrufe sofort zu beenden und die Polizei zu verständigen. hei










9.10.2021 • 11:14 Uhr

Millionenprojekt B64 Ostkreuz Gandersheim /LaGa- Rampenanbindung - Anschein eines Baustopps

Seit gut einer Woche beobachten Interessierte, dass es auf der Rampenbaustelle an der B64 /Ostkreuz Bad Gandersheim zur Verkehrssicherung Anbindung an die Zufahrt zum Landesgartenschau-Haupteingang Dehneweg so gut wie gar nicht mehr weitergeht. Die Projektverantwortliche Ingenieurin und ein Strabag Fahrzeug drehte jeweils mit dem Dienstwagen, bzw. Baustellenfahrzeug im Wochenverlauf u. a. auch eine Runde auf der benachbarten Buswendeschleife um gleich wieder ab zur Dienststelle, oder ins Baubüro abzufahren. Auch zu diesem Zeitpunkt war keine intensive Bautätigkeit zu beobachten, wie es notwendig wäre, wenn die Verkehrsanbindung zum LaGa Haupteingang bis Ende des Jahres 2021 noch fertigwerden soll. Am 07. Oktober 2021 war vor 12 und nach 13 Uhr niemand auf der Baustelle, die Baumaschinen standen still und neben den bereits vor einer Woche fertiggestellten beiden Durchlässen der neuen Rampen war nicht mehr viel passiert.

Die Zufahrten über die das Dammbaumaterial angefahren werden soll, wurden mit Brechkornmaterial einplaniert und sonst standen zeitweise 3 Bauarbeiter an ihrem Pritschenwagen, um die Planken der Ladefläche zu stützen. Ob die auch ratlos waren, wie und wann es weitergehen soll, konnte nicht geklärt werden. Ein lokaler Berichterstatter, der gestern dort ebenfalls unterwegs war, meinte bis Ende 2021 wird alles fertig, so zumindest hatte der Geschäftsbereichsleiter der Landesbehörde, die bauen lässt, es verkündet. Weder Stadt Bad Gandersheim noch Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr haben sich zum Baustopp bisher geäußert. Seit dem verkündeten verspäteten Baubeginn ab 30.August 2021 bis zum 08.Oktober 2021 sind schon fünf Wochen rum, beurteilen sie als Leser selbst, ob da schon viel passiert ist.

Die Bilder dokumentieren sowohl die Abfahrt- als auch Auffahrtrampe, auf denen keine Bautätigkeit seit der letzten Berichterstattung der Fis WMG stattfand und die lediglich bisher zwei eingebauten Durchlässe, mit neu aus dieser Woche, der Baustellenzufahrten für das Dammbaumaterial. WK/Fotos: Wilhelm Kühne
















9.10.2021 • 11:03 Uhr

Vollbrand einer Scheune in Kalefeld-Oldershausen mit einem Sachschaden von ca. 50.000 Euro - 130 Feuerwehrkräfte vereiteln Schlimmeres!

Über die Leitstelle der Northeimer Feuerwehr wurde heute gegen 03:30 Uhr ein Vollbrand einer Scheune in Oldershausen (Gemeine Kalefeld), Oldwardstraße, gemeldet. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Scheune bereits in Vollbrand. In der Scheune soll sich unter anderem eine große Menge Holz und ein Kraftfahrzeug befunden haben. Durch schnell einschreitende Feuerwehrkräfte konnte ein Übergreifen des Feuers auf andere Gebäude verhindert werden. Die Scheune wurde vollständig zerstört. Personenschäden sind nicht entstanden.
Die Brandursache ist bislang ungeklärt. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Eine Brandortbeschlagnahme wurde ausgesprochen.

Durch den Vollbrand der Scheune ist nach erster Einschätzung ein Sachschaden von mindestens 50.000 Euro entstanden.

Die Freiwilligen Feuerwehren Oldershausen, Kalefeld, Dögerode, Echte, Willershausen, Westerhof, Eboldshausen, Wiershausen, Sebexen, Oldenrode, Düderode, Bad Gandersheim, TEL Nord Ost, sowie das DRK Altes Amt waren mit insgesamt 130 Einsatzkräften vor Ort.ros/Fotos: Mennecke /Kreisfeuerwehr Nordheim














8.10.2021 • 14:07 Uhr

Landesgartenschau aktuell: Schnelle Krisensitzung des Aufsichtsrates schon am Montag - Interfraktionelles Gespräch geplatzt

Die eilige Einberufung einer Aufsichtsratssitzung bei der Landesgartenschau gGmbH für den kommenden Montag, 17 Uhr, ist auf Nachfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group bestätigt worden. "Ja, der Aufsichtsrat ist zu einer Dringlichkeitssitzung einberufen", bestätigte LaGa-Geschäftsführer Thomas Hellingrath heute in einem Recherchedialog. Zwar bat er um Verständnis, zu den Inhalten der Sitzung und der Dringlichkeit nicht präzise Auskunft geben zu können. Hellingrath widersprach aber nicht Recherchen des Redaktionsnetzwerkes, wonach Personalien ein Thema sein könnten.

Ob die Dringlichkeit wirklich mit einem Vorgang in Verbindung steht, der bereits den Aufsichtsrat im November 2020 beschäftigte, wird von Beteiligten insofern in Zweifel gezogen. Damals war beschlossen worden, eine erkrankte Kraft für die Zeit ihrer Gesundungsphase zu ersetzen. Der seinerzeitige Einstellungsvertrag einer Mitarbeiterin als Marketingchefin soll von der Ersatzpersonalie nicht betroffen gewesen sein.

Inwieweit die Dringlichkeit der Montag-Sitzung damit zutun hat, dass ab November 2021 eine Neubesetzung des LaGa-Aufsichtsrates aufgrund der jüngsten Stadtrats- und Kreistagswahlergebnisse stattfinden wird, ist nicht spekulativ sondern nur allzu verständlich angesichts der augenblicklichen Zusammensetzung. Nachfragen aus Kreisen des Aufsichtsrates zu belastbaren Dringlichkeitgründen sind von der Aufsichtsratsvorsitzenden Franziska Schwarz (SPD) bislang unbeantwortet geblieben. Ihr war die "Dringlichkeit" so bedeutsam, dass sie ein für Montagnachmittag angesetztes interfraktionelles Gespräch der im Bad Gandersheimer Rat vertretenen neuen Fraktionen platzen ließ.

Weitere Berichterstattung folgt.










8.10.2021 • 13:45 Uhr

Angeschlagener Aktienmarkt

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Eine Berg- und Talfahrt vollführte der DAX in der vergangenen Woche. Nachdem der deutsche Leitindex schon in der Vorwoche geschwächelt hatte, gab es zur Wochenmitte einen neuerlichen Kursrutsch von etwa 2 Prozent, der allerdings in der zweiten Wochenhälfte wieder aufgeholt wurde. Grund für den Kursrutsch waren die dramatischen Meldungen von Preissteigerungen insbesondere aus dem Energiesektor, welche die ohnehin aufgeheizte Inflationsdebatte weiter befeuerten. An hohe Inflationsraten in der zweiten Jahreshälfte haben sich die Finanzmärkte zwar bereits gewöhnt. Noch mehr negative Überraschungen an dieser Front wecken allerdings zunehmend Befürchtungen, dass die Notenbanken mit einer Straffung der Geldpolitik gegenhalten müssen. Zudem bergen plötzliche Abwärtsbewegungen an Aktienmärkten immer die Gefahr einer Verselbstständigung, vor allem dann, wenn technische Kursmarken gerissen werden, oder Anleger aus Risikoüberlegungen heraus weitere Papiere abstoßen müssen. Die Aktienmärkte bleiben vorübergehend angeschlagen.

Ruhiges
Datenumfeld

An den Finanzmärkten steht eine ruhige Datenwoche bevor. Mit dem Konjunkturindex des Mannheimer Zentrums für europäische Wirtschaftsforschung gibt es eine weitere Momentaufnahme der Unternehmensstimmung in Deutschland, die richtungsweisend für die Veröffentlichung des danach anstehenden Ifo-Geschäftsklimas sein wird. Weiterhin werden wieder zahlreiche Preisdaten für den Euroraum veröffentlicht. Diese sind aber durch die Vorabmeldungen der statistischen Ämter bereits zum großen Teil bekannt und sollten deswegen nicht nochmals zu ähnlichen Irritationen an den Finanzmärkten führen wie in der vergangenen Woche.











8.10.2021 • 13:40 Uhr

Friedensnobelpreis für Journalisten aus den Philippinen und Russland

Ganz anders als in Spekulationen vorhergesagt der Friedensnobelpreis 2021 vergeben worden. Er geht in diesem Jahr an zwei Journalisten. Das norwegische Nobelkomitee betont damit die Wichtigkeit der Medien für Demokratie und Frieden.

Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an zwei Journalisten für ihren mutigen Kampf für die Meinungsfreiheit. Geehrt werden die Philippinin Maria Ressa und der Russe Dmitri Muratow. Ressa verteidige die Meinungsfreiheit in einem zunehmend autoritärer werdenden Land, sagte die Vorsitzende des Nobelkomitees, Berit Reiss-Andersen. Muratow setzte sich seit vier Jahrzehnten für freie Meinungsäußerung in Russland ein. Die beiden würden auch in Vertretung aller Medienschaffenden ausgezeichnet, die für dieses Ideal einstehen in einer Welt, in der Demokratie und Pressefreiheit mit zunehmenden widrigen Bedingungen konfrontiert seien. red










8.10.2021 • 13:36 Uhr

Umfrage: Jeder zweite Impfgegner will keine Immunisierung

Nach einer Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung haben bisher 81 Prozent der Bevölkerung in Deutschland mindestens eine Corona-Schutzimpfung erhalten, rund ein Fünftel (19 Prozent) ist noch nicht geimpft. Von den Ungeimpften will sich die Hälfte (52 Prozent) auch in Zukunft auf keinen Fall oder eher nicht impfen lassen, wie die Behörde am Freitag in Köln mitteilte. Jeder vierte Befragte (27 Prozent) bekundete die Absicht, sich auf jeden Fall oder eher impfen zu lassen, 21 Prozent zeigten sich noch unentschlossen.

Als Hauptgründe gegen eine Impfung nannten die Impfunwilligen den Angaben zufolge, dass die Impfstoffe zu wenig erforscht und getestet seien sowie mögliche Nebenwirkungen. Für eine Impfung spricht nach Einschätzung der Impfwilligen und bisher Unentschlossenen der
persönliche Schutz vor einer Ansteckung und der Wunsch, zu einem normalen Leben zurückzukehren.

Insgesamt fühlt sich ein Großteil der Bevölkerung gut oder sogar sehr gut über die Corona-Schutzimpfung informiert. Dabei gibt es jedoch Unterschiede zwischen Geimpften und nicht Geimpften. Bei den Befragten, die bereits mindestens eine Immunisierung erhalten haben,
gaben 86 Prozent an, sie fühlten sich gut oder sehr gut informiert. Bei den bisher nicht Geimpften stimmten nur 53 Prozent dieser Aussage zu. epd










8.10.2021 • 12:54 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim : zehn Neuinfektionen - Inzidenz bei 53,1

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 3.100 (+10) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.926 (+12) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 53,1 (70 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.
Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 2,4, die Intensivbetten sind zu 3,8 Prozent belegt.
Aktuell sind im Landkreis Northeim 113 (-2) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 11 (-1),
Bodenfelde 1 (0),
Dassel 1 (0),
Einbeck 33 (-2),
Hardegsen 2 (0),
Kalefeld 3 (0),
Katlenburg-Lindau 5 (0),
Moringen 5 (0),
Nörten-Hardenberg 1 (-2),
Northeim 48 (+3) und
Uslar 3 (0) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 61 (0) Personen verstorben.
Mit einer ersten Impfdosis wurden 95.639 Personen oder 72,6 % geimpft. Vollständig geimpft wurden bisher 90.904 Personen oder 69,0 %. (Stand 6.10.2021)
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus











8.10.2021 • 12:52 Uhr

Rennstrecke B3 Kuventhal: Polizei erfasst 53mal Tempoverstösse

Ereignisort: Einbeck, Kuventhal, Bundesstraße 3, Ereigniszeitraum: Donnerstag, 07. Oktober 2021:
Bei einer mehrstündigen Geschwindigkeitsmessung im Bereich der Bundesstraße 3 in Höhe Kuventhal waren am gestrigen Tage erfreulicherweise nur knapp drei Prozent der Fahrzeuge zu schnell unterwegs. 53 Fahrzeugführer müssen sich auf Verwarngelder einstellen, die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 100km/h; erlaubt sind in diesem Bereich 70km/h. da










8.10.2021 • 12:49 Uhr

Diebstahl einer Geldbörse aus Einkaufswagen - Zeugenaufruf

Tatort: Northeim, Nordhäuser Weg, Tatzeitpunkt: Donnerstag, 07.10.2021, 17:25 Uhr

Eine bislang unbekannte Frau hat am gestrigen Abend gegen 17:25 Uhr einer 78-jährigen Seniorin die Geldbörse aus einer Tasche im Einkaufswagen entwendet. Die Tat wurde durch eine Zeugin beobachtet, die Täterin konnte jedoch flüchten.

Sie wurde wie folgt beschrieben:

- 20-35 Jahre alt
- Ca. 165 Zentimeter groß, schlanke Statur
- Dunkel-braunes Haar zum Dutt gebunden
- Bekleidet mit schwarzer Steppjacke
- Westeuropäischer Teint
Hinweise zu der Täterin bitte an die Polizei Northeim, Telefon 05551-70050.
da










8.10.2021 • 12:44 Uhr

Northeim: Zwei Mädchen beim Ladendiebstahl erwischt - Hausverbot und Strafverfahren

Zwei 16-Jährige werden sich in Bälde wegen eines Ladendiebstahls zu verantworten haben. Die beiden aus Northeim stammenden Mädchen hatten am Donnerstag gegen 17.20 Uhr in einem Geschäft im Grafenhof von mehreren Bekleidungsstücken die Sicherungen entfernt und wollten sich anschließend mit der Ware aus dem Geschäft entfernen. Hierbei wurden sie durch einen Zeugen beobachtet. Gegen beide wurde ein Strafverfahren eingeleitet und seitens der Marktleitung ein Hausverbot ausgesprochen.da










8.10.2021 • 12:36 Uhr

Betrifft angedrohter "Amoklauf" im Roswitha-Gymnasium Bad Gandersheim: Regierungsbüro gibt eindeutige Entwarnung

Die Sprecherin für Schulangelegenheiten beim Regierungsbüro in Braunschweig, Trogisch, hat auf Anfrage des Redaktionsnetzwerkes im Fall eines angedrohten "Amoklaufes" im Roswitha-Gymnasium in Bad Gandersheim (wir berichteten) unmissverständlich Entwarnung gegeben. " Die Angelegenheit der gestrigen Vorgänge beim Gandersheimer Gymnasium sind geklärt. Es besteht keine Gefahr. Polizei und Schulleitung hätten die Angelegenheit unter Kontrolle!"

Trogisch bestätigte die Vorkommnisse am gestrigen Donnerstag im Gymnasium. Danach hatten vorsorgliche Sicherungsmaßnahmen, die heute von der Polizei fortgesetzt wurden, für Unruhe und Irritationen, aber auch für ein gefühltes Sicherheitsempfinden gesorgt. Durch einen gut gemeinten Elternbrief der Schulleitung der Oberschule Bad Gandersheim hätten sich einige Gerüchte leider "verselbständigt", meinte Trogisch. Entscheiden ihre Feststellung: "Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern können sich sicher fühlen!" red/Screen Elternbrief Petra Dröge/ Oberschulrektorin










8.10.2021 • 09:12 Uhr

Göttingen atmet auf: Blindgänger kurz nach Mitternacht erfolgreich entschärft

Der im Bereich Weender Tor in Göttingen ausgemachte Blindgänger (wir berichteten) ist in der vergangenen Nacht ohne Zwischenfälle entschärft worden. Die Fliegerbombe wurde von den Spezialisten des Kampfmtitelbeseitungszuges um 0.30 Uhr für unschädlich erklärt worden. Alle Sicherungsmaßnahmen wurden danach aufgehoben. Göttingen atmet auf! red










8.10.2021 • 09:04 Uhr

Heute Morgen in Bad Gandersheim: Polizei sorgt für Sicherheit und beobachtet Oberschule und Gymnasium - Reaktionen auf angedrohten Amoklauf

Eine Polizeistreife mit zwei Beamten und einer Beamtin sorgt am heutigen Freitagmorgen im Umfeld der Oberschule Bad Gandersheim für Sicherheit. Ebenfalls im Fokus von Vorsichtsmaßnahmen das Gymnasium und die Grundschule. Hintergrund sind Vorkommnisse, die mit einem angedrohten Amoklauf einer Schülerin zutun haben sollen. Bei ihr soll eine Liste mit Namen gefunden worden sein, denen sie Böses antun wollte.

In sozialen Netzwerken erfuhren diese Auffälligkeiten zusätzliche Bestätigung durch dokumentierte Statements beispielsweise von Petra Dröge, Leiterin der Oberschule.

Hier Zitate:
Information von Frau Dröge: In der letzten Woche gab es am Gymnasium einen Vorfall, mit dem die heutigen Gerüchte wahrscheinlich im Zusammenhang stehen. Morgen früh werden trotzdem ab etwa 7:00 Uhr mehrere zivile Fahrzeuge der Polizei Streife fahren und auf dem Schulgelände sein. Alle Lehrer bekommen eine direkte Telefonnummer, um Auffälligkeiten sofort an den zuständigen Einsatzleiter melden zu können. Eure Eltern / Erziehungsberechtigte entscheiden aber letztendlich, ob sie euch zur Schule schicken. Ich kann wirklich verstehen, dass ihr euch Sorgen macht und auch, dass morgen nicht alle zur Schule kommen werden. Das ist natürlich ok.

Und ein anderes Statement: Liebe Kolleginnen und Kollegen, der „ angekündigte Amoklauf“ , von dem die Schüler*innen heute berichtet haben, steht vermutlich im Zusammenhang mit einem ähnlichen Vorfall am Gymnasium in der letzten Woche. Scheinbar waren die Buschtrommeln langsam und die Geschichte ist erst heute bei unseren Schüler* innen angekommen.

Eltern berichten dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group, dass sie ihre Kinder heute aus Sicherheitsgründen nicht zur Schule geschickt haben. red















8.10.2021 • 07:56 Uhr

Personen und Persönlichkeiten im Porträt: David Artschwager (Bad Gandersheim) jüngster Kreistagsabgeordneter

Bei der am 12. September abgehaltenen Kommunalwahl wurden für den Northeimer Kreistag aus Bad Gandersheim (Kreistagswahlbereich I-Einbeck/ Gandersheim) 3 Kreistagsabgeordnete gewählt: Uwe Schwarz von der SPD sowie Hendrik Geske und David Artschwager für die CDU.

Neben den beiden erfahrenen (Kommunal-) Politikern Schwarz und Geske kann man den erst 21-jährigen David Artschwager als Newcomer bezeichnen. Trotz seines jungen Alters ist Artschwager schon verhältnismäßig lange und intensiv politisch engagiert. So trat er mit 16 Jahren in die CDU ein und arbeitete seit dem im CDU-Stadtverband Bad Gandersheim und dem CDU-Kreisverband Northeim mit. Auch im Northeimer Kreisverband der Jungen Union ist Artschwager Mitglied.

Zwar durfte er bei den 2016 stattfindenden Kommunalwahlen (altersbedingt) noch nicht antreten, blieb aber trotzdem nach der Wahl am Ball. Er wurde nach der Kommunalwahl zum Geschäftsführer der CDU-Stadtratsfraktion Bad Gandersheim gewählt und kooptiertes Mitglied im Finanzausschuss der Stadt Bad Gandersheim. 2021 rückte Artschwager als kooptiertes Mitglied im Feuerwehr und Friedhofsausschuss für Günter Ahrens nach (Fis work media berichtete).

Im Jahr 2019 wurde Artschwager zum stellvertretenden Vorsitzenden des CDU-Kreisverbandes Northeim gewählt und 2020 in die Kreistagsfraktion kooptiert.

Für die diesjährig am 12. September stattgefundenen Stadtratswahlen in Bad Gandersheim trat David Artschwager als jüngster Kandidat für die CDU auf Platz 4 an und erhielt für seine erste Stadtratswahl 307 Stimmen. Für den Kreistag trat Artschwager als (mit Abstand) jüngster Kandidat der CDU für den Wahlbereich I Einbeck-Gandersheim auf dem 3. Listenplatz und somit als erster Bad Gandersheimer CDU-Kreistagskandidat an, erhielt 827 Stimmen und zog (als jüngster Abgeordneter) in den Kreistag ein. Auf der konstituierenden Sitzung der CDU-Kreistagsfraktion wurde Artschwager als Pressesprecher in den Fraktionsvorstand gewählt. red










8.10.2021 • 07:48 Uhr

Harsum: Reifenstecher am Fahrradunterstand vom Bahnhof Harsum unterwegs

Tatort: Harsum, Morgenstern, Bahnhof Harsum (Kreis Hildesheim). Am gestrigen Donnerstag , 07. Oktober 2021, gegen 23.10 Uhr, alarmierte eine 27-Jährige die Polizei und teilte ihr mit, dass sie soeben feststellen musste, dass ein Unbekannter die Reifen vom Fahrrad ihrer Mutter zerstochen hatte. Die aufnehmenden Polizeibeamten stellten fest, dass noch mindestens 8 weitere Fahrräder betroffen waren. Außerdem stellten sie eine ca. zwei Zentimeter lange Einstichstelle an einem Fahrrad fest. Der Tatzeitraum kann im Fall der 27-Jährigen auf den 07. Oktober 2021, zwischen ca. 11.40 Uhr und 23.10 Uhr festgelegt werden.

Die Eigentümer der anderen Fahrräder sind zur Zeit noch nicht bekannt. Geschädigte und Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Sarstedt, unter Telefon 05066/9850 zu melden. lü










7.10.2021 • 21:12 Uhr

Herbst- und Weihnachtsmärkte mit Hürden möglich - Umzäunung, Nachweispflicht, Bändchen und nur Geimpfte Zugang

Die Blätter fallen, es wird langsam kühler und regnerischer – der Herbst ist da und auch Weihnachten lässt nicht mehr lange auf sich warten. Zu dieser jetzt anbrechenden dunkleren Jahreszeit gehört für viele auch der Besuch von Herbst- und Weihnachtsmärkten. Diese Märkte sollen trotz der noch andauernden Pandemie mit bestimmten Maßgaben ermöglicht werden.

Wer auf einem Weihnachtsmarkt Speisen oder Getränke (auch Glühwein ist möglich) zu sich nehmen oder ein Fahrgeschäft nutzen möchte, muss zuvor die vollständige Impfung, die Genesung oder eine aktuelle negative Testung nachweisen. Dies gilt nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren oder für Menschen, die sich aufgrund medizinischer Kontraindikation oder der Teilnahme an einer klinischen Studie nicht impfen lassen dürfen. Wer auf einem Weihnachtsmarkt nur bummeln und/oder etwas einkaufen möchte, benötigt – ebenso wie im Einzelhandel – keinen Nachweis.

In dem neu eingefügten und am morgigen 8. Oktober 2021 in Kraft tretenden § 11 b (Herbstmärkte, Weihnachtsmärkte) wird in Absatz 4 geregelt, dass die Betreiberin oder der Betreiber des jeweiligen Marktes ein Hygienekonzept zu erstellen hat, in dem zu regeln ist, wie die für Verzehr und Fahrgeschäfte geltende 3G-Vorgabe sichergestellt werden soll.

Dies kann beispielsweise
wie folgt geschehen:

a. durch Umschließen des Geländes des Herbst- oder Weihnachtsmarkts mit Zugangskontrollen an zentralen Zugängen, also durch eine Umzäunung mit mehreren Ein- und Ausgängen oder

b. durch unverwechselbare und nicht übertragbare Kennzeichnungen der berechtigten Personen vor der Entgegennahme jeglicher Bewirtungsleistung oder Leistung eines Fahrgeschäfts auf dem Herbst- oder Weihnachtsmarkt. Hierbei handelt es sich um die bereits diskutierte Bändchenregelung, möglich ist aber auch das Nutzen anderer Kennzeichen (Stempel etc.). Diese Kennzeichen können entweder an mehreren Stellen zentral ausgeben werden oder dezentral an den einzelnen Bewirtungsständen oder Fahrgeschäften.

Möglich sind
aber auch

c. dezentrale Überprüfungen der jeweiligen Nachweise durch die Standbetreiberinnen und Standbetreiber vor Erbringen der Bewirtungsleistungen oder der Leistungen eines Fahrgeschäfts. Bei dieser Variante ist es dann allerdings leider nicht möglich, dass eine Person für eine ganze Gruppe Getränke oder Speisen kauft. Hier muss dann jede und jeder Einzelne die eigene Berechtigung nachweisen.










7.10.2021 • 20:45 Uhr

Holzminden: Scheiben-Zertrümmerer richtet mit Zimmermanshammer 60.000 Euro Schaden an - Fahndung, gefasst, Geständnis , entlassen!

Seit dem vergangenen Wochenende bis heute Morgen ist es im Stadtgebiet von Holzminden an vier verschiedenen Objekten zum schadensträchtigen Zerstören von zum Teil großflächigen Fensterflächen gekommen. Tatbetroffen waren das Jobcenter Holzminden, eine AOK-Niederlassung, ein Lebensmitteldiscounter und eine Bankfiliale. Nach jetziger Einschätzung ist von einem Gesamtschaden von mindestens 60.000 Euro auszugehen. Im Rahmen der Fahndung nach der letzten Tat konnte heute Vormittag eine Streifenwagenbesatzung einen 24-jährigen Holzmindener feststellen und der Polizeidienststelle Holzminden zuführen. In seinem Rucksack konnte das Tatwerkzeug, ein Zimmermannshammer, aufgefunden und sichergestellt werden. Der Täter ist der Polizei bereits hinlänglich bekannt und als psychisch auffällig wiederholt in Erscheinung getreten. Zu den Straftaten legte der Beschuldigte ein Geständnis ab, er wurde am frühen Nachmittag nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. red/Foto: Polizei










7.10.2021 • 20:40 Uhr

"JobDatingDays digital 2021" - die Polizei Hildesheim ist live dabei

Nach der Teilnahme an der Berufsmesse im Januar und März dieses Jahres wird die Polizeiinspektion Hildesheim auch am Mittwoch, 13. Oktober 2021, wieder mit einem digitalen Stand vertreten sein.

In der Zeit von 08 Uhr bis 13 Uhr besteht für Schulen bzw. deren Schülerinnen und Schüler sowie zwischen 17 Uhr und 19 Uhr für Eltern mit ihren Kindern die Möglichkeit, sich rund um das Studium bei der Polizei Niedersachsen zu informieren. Darüber hinaus sind Chats oder Videocalls mit Polizistinnen und Polizisten möglich, in denen über den Berufsalltag, die Herausforderungen sowie Studieninhalte und -voraussetzungen gesprochen werden kann.

Weitere Informationen zu der Berufsmesse können unter dem Link https://digital.jobdatingdays.de/ abgerufen werden.










7.10.2021 • 20:37 Uhr

Bad Harzburg: Strafanzeige wegen unerlaubten Handel mit Betäubungsmitteln

Im Rahmen eines Einsatzes mit einer Personenkontrolle am gestrigen Mittwoch, 06. Oktober 2021, in Bad Harzburg wurde ein 26-jähriger Mann aus Immenrode überprüft. Bei der Durchsuchung seines Rucksacks wurden ein Gefrierbeutel und ein Klemmleistenbeutel mit Drogen vorgefunden. Außerdem hatte er ein Tütchen mit zwei Arzneimitteltabletten bei sich. Da der 26-jährige Mann zum wiederholten Mal mit Drogen angetroffen wurde und wegen Drogenbesitzes angezeigt wurde, wurde diesmal ein Verfahren wegen unerlaubten Handel mit Betäubungsmitteln und ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz eingeleitet. red










7.10.2021 • 20:34 Uhr

Blindgänger: Bombenfund am Weender Tor in Göttingen, Bürgertelefon eingerichtet

Bei Bauarbeiten am Weender Tor in Göttingen wurde am frühen Vormittag des heutigen Donnerstag, 7. Oktober 2021, ein Bombenblindgänger aus dem 2. Weltkrieg gefunden. Die 5-Zentner-Bombe wurde inzwischen vom Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) untersucht. Zur Sicherheit der Bevölkerung ist ein 1.000-Meter-Radius um die Fundstelle gezogen worden, in welchem Menschen evakuiert wurden. Die Bevölkerung wurde gebeten, diesen Bereich umgehend zu verlassen.
Informationen gibt es im Bürgertelefon unter 0551/7075100 sowie im Live-Blog unter goe.de/bombenverdacht. dk










7.10.2021 • 20:13 Uhr

München/Bad Gandersheim: Int.börsennotiertes Unternehmen CTS EVENTIM übernimmt Mehrheit an Digitalisierungs-Experten simply-X

• COO Alexander Ruoff: „Mit simply-X verlängern wir unsere Wertschöpfungskette ein weiteres Mal“

CTS EVENTIM, einer der führenden internationalen Ticketing- und Live Entertainment-Anbieter, hat die Mehrheit an dem Soft- und Hardwareentwickler simply-X übernommen. Das geht aus einer soeben verbreiteten Pressemitteilung von CTS EVENTIM hervor. Damit stärkt das Unternehmen seine Position bei innovativen Lösungen zur Einlasskontrolle und erweitert das Angebotsspektrum um leistungsstarke digitale Gesamtsysteme, heißt es weiter.

Mit über 20 Jahren Erfahrung zählt simply-X zu den führenden deutschen Anbietern von Produkten rund um das Veranstaltungsmanagement. Die Palette umfasst neben Kontroll-, Bezahl-, Bestell- und Kundenbindungslösungen auch Hardware wie Scan- Säulen und Drehkreuze. Mit simply-X erweitert CTS EVENTIM sein bisheriges Angebot zur Einlasskontrolle, EVENTIM.Access. Die Lösungen sind bei zahlreichen renommierten Kunden im Einsatz, wie etwa dem Berliner Olympiastadion, dem Frankfurter Deutsche Bank Park oder dem Hockenheimring.

Alexander Ruoff, Chief Operating Officer von CTS EVENTIM, kommentiert: „Wir freuen uns sehr, unseren Kunden jetzt noch umfassender als bisher aus einer Hand Leistungen rund um die Veranstaltungsorganisation liefern zu können. Damit verlängern wir ein weiteres Mal unsere Wertschöpfungskette.“
Matthias Bode, CEO von simply-X, fügte hinzu: „Wir sind stolz darauf, nun gemeinsam mit CTS EVENTIM weiter wachsen zu können. Unsere Lösungen arbeiten mit denen von CTS EVENTIM schon bei sehr vielen Kunden erfolgreich zusammen und werden
künftig noch einfacher miteinander kombinierbar sein. Zugleich wird simply-X seine Eigenständigkeit beibehalten, um auch anderen Partnern weiterhin bei der Digitalisierung helfen zu können.“


Hintergrund:
Über CTS EVENTIM
CTS EVENTIM ist einer der international führenden Anbieter in den Bereichen Ticketing und Live Entertainment. Vor Ausbruch der Corona-Pandemie wurden pro Jahr rund 250 Millionen Tickets über die Systeme des Unternehmens vermarktet – stationär, online und mobil. Zu den Onlineportalen zählen Marken wie eventim.de, oeticket.com, ticketcorner.ch, ticketone.it und entradas.com. Zur EVENTIM-Gruppe gehören außerdem zahlreiche Veranstalter von Konzerten, Tourneen und Festivals wie „Rock am Ring“, „Rock im Park“, „Hurricane“, „Southside“ oder „Lucca Summer“. Darüber hinaus betreibt CTS EVENTIM einige der renommiertesten Veranstaltungsstätten Europas, etwa die Kölner LANXESS arena, die K.B. Hallen in Kopenhagen, die Berliner Waldbühne und das EVENTIM Apollo in London.

Die CTS Eventim AG & Co. KGaA (ISIN DE 0005470306) ist seit 2000 börsennotiert und gegenwärtig Mitglied des MDAX. Vor dem Hintergrund weitreichender Verbote und Einschränkungen von Veranstaltungen durch die Corona-Pandemie musste der Konzern 2020 in 21 Ländern einen massiven Umsatzeinbruch hinnehmen, kam noch auf von 256,8 Millionen Euro, nach mehr als 1,4 Milliarden Euro im Jahr zuvor.
red











7.10.2021 • 19:56 Uhr

Jugendstudie: Klimafreundliche Ernährung liegt im Trend

Gesunde, klimafreundliche Lebensmittel, die Reduzierung des Fleischkonsums und Tierethik sind für viele junge Menschen wichtige Themen. Das ist das Ergebnis des «Jugendreports zur
Zukunft nachhaltiger Ernährung» der Georg-August-Universität in Göttingen. Befragt wurden im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung Ende 2020 rund 1.500 Menschen im Alter zwischen 15 und 29 Jahren.

Der Studie zufolge stehen 88 Prozent der Befragten Ernährungsthemen grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber. Nur fünf Prozent sagen, dass es ihnen egal ist, wie Lebensmittel hergestellt werden. 69 Prozent geben an, dass ihnen gesundes Essen wichtig ist und ebenso viele fordern, dass der Staat klimafreundliche Ernährung unterstützen soll, indem zum Beispiel Obst und Gemüse subventioniert werden.

Demnach finden 83 Prozent der Befragten, dass Tiere artgerechter gehalten werden sollten, auch wenn Fleisch dadurch teurer wird. Fast 40 Prozent der jungen Menschen hinterfragen ihren eigenen Fleischkonsum kritisch, 12 Prozent haben ihn ganz eingestellt - unter den befragten Frauen sind es sogar 17 Prozent. Vegetarier und Veganer sind der Studie zufolge keine gesellschaftlichen Randgruppen mehr, sondern beeinflussen mit ihrer kritischen Haltung zur Fleischindustrie und Tierhaltung zunehmend den gesellschaftlichen Diskurs.epd










7.10.2021 • 19:50 Uhr

Northeimer Kreistagspolitik: Da bahnt sich etwas an - "Jamaika plus" Koalition nicht auszuschließen - Dominanz der SPD brechen - Köder für Kloss

Die neue personelle Zusammensetzung des Northeimer Kreistages durch die Wahl am 26. September 2021 hat Konsequenzen. Gravierende weil möglicherweise richtungsweisende. Im gegenwärtigen Zeitpunkt der Beobachtungen von Akteuren, Stimmungen und Hintergrundgesprächen scheint sich eine Verschiebung der Kräfteverhältnisse im Kreistag anzubahnen. Die neuen Konstellationen wollen die bekannten Muster von gesetzten Verbündeten nicht mehr so einfach bedienen. Die neue Buntheit der Fraktionen und der Adlerlaß an Sitzen insbesondere bei den beiden großen Fraktionen von CDU und SPD lassen derzeit bunte Koalitionsträume reifen.

Besonders bei der Christdemokraten ist die Lust zu verspüren, den Sozialdemokraten dem Automatismus der ewigen Dominanz im Kreistag und damit in der Kreisverwaltung endlich mal einen Prellbock in den Weg zu stellen. Allerdings kann dieses Unterfangen den Strategen in der CDU nur gelingen, wenn ihr das in diesen Tagen in internen und durchgesteckten Gesprächen angedachte Bündnis mit FDP und Grünen gelingen sollte. Das Projekt wird derzeit unter dem Arbeitstitel "Jamaika plus" wichtigen Protagonisten schmackhaft gemacht, von einigen bereits favorisiert. Der Plusfaktor ist dabei der unabhängige Kreistagsabgeordnete Alexander Kloss aus Einbeck. Er hat einen Rochus auf die SPD und möchte wieder Vize-Bürgermeister in Einbeck werden. Wer er sich taktisch klug erhält, ist er bei Jamaika im Kreis dabei und vielleicht Vize-Bürgermeister in Einbeck von CDU/FDP/Grünen Gnaden.

Die Variante, dass die FDP im Kreistag so weiter macht mit der SPD wie bisher erscheint insbesondere vor dem Hintergrund skurril, weil sie nicht erst mit Christian Grascha ("Neustart in der Kreispolitik") an der Spitze gegen die Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und ihre SPD einen fulminanten Wahlkampf führt, um anschließend mit der AKK-SPD zu paktieren. Unglaubwürdiger könnte sich die FDP nicht aufführen. Gleichwohl ist Uwe Schwarz als gewiefter Stratege im Schmieden von Zweckbündnissen im Kreistag nicht zu unterschätzen. Er hat es bereits mit den Grünen geschafft. Als die überfällig waren gelang der Deal mit der Grascha-FDP. Schaun'n wir mal, welchen Sprengsatz er im Köcher hat, um "Jamaika plus" zu zerschießen. Das Zeug dazu hat er. red










7.10.2021 • 13:03 Uhr

Corona-Virus Teststelle in der Helios Klinik Bad Gandersheim schließt plötzlich den Betrieb

Die Corona-Teststelle in der Helios Klinik Bad Gandersheim stellt ihren Betrieb zum Ende dieser Woche ein. Grund für die Schließung ist der rückläufige Bedarf an kostenlosen Antigen-Schnelltests in der Bevölkerung. Das berichtet soeben Bad Gandersheims Stadtsprecher Manfred Kielhorn.

Seit Mai konnten asymptomatische Bürgerinnen und Bürger sich in der Teststelle der Klinik kostenlos per Antigen-Schnelltest auf eine akute Infektion mit dem SARS-Cov-2-Virus testen lassen. Am Freitag, 8. Oktober 2021, öffnet die Teststelle nun von 9bis 11:00 Uhr und 13 bis 16 Uhr letztmalig ihre Türen.

„Der Bedarf an Antigen-Schnelltests ist in den vergangenen Wochen stark zurückgegangen. Nur noch wenige Bürgerinnen und Bürger haben unser Angebot genutzt. Mein Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Dienste in der Teststelle übernommen haben“, sagt Klinikgeschäftsführer Johannes Richter.

Für Patienten-Besuche in der Klinik müssen Besucherinnen und Besucher weiterhin nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind. „Da wir ab der nächsten Woche keine Bürger-Testungen mehr in der Klinik durchführen, empfehlen wir Besucherinnen und Besuchern, die sich gegen eine Impfung entschieden haben oder keine Genesung vorweisen können, das Angebot von anderen öffentlichen Teststellen und Apotheken in der Umgebung zu nutzen", so Geschäftsführer Richter weiter, so Manfred Kielhorn in seiner offiziellen Verlautbarung.

Ergänzung:
Neben Apotheken, wo das Testen kostenpflichtig ist, werden Selbsttest-Sets weiter zu einem Spotpreis von 2,95 Euro in privaten Verlaufsstellen (u.a.Tankstellen) angeboten.










7.10.2021 • 12:52 Uhr

Gestern bei Moringen: Nicht angepasste Geschwindigkeit - PKW überschlagen Glück im Unglück!

Ereignisort: Moringen, L547 zwischen Fredelsloh und Moringen. Ereigniszeitpunt: Mittwoch, 06. Oktober 2021, 14 Uhr.

Glück im Unglück hatte eine 20-Jährige am gestrigen Nachmittag gegen 14 Uhr zwischen Fredelsloh und Moringen, als sie sich mit ihrem Fahrzeug nach einem Schleudervorgang überschlug aber glücklicherweise nur leicht verletzt wurde.

Vermutlich infolge nicht angepasster Geschwindigkeit geriet die Northeimerin zunächst ins Schleudern, kollidierte mit der rechtsseitigen Schutzplanke und wurde abgewiesen. Anschließend schleuderte sie über beide Fahrspuren in einen linksseitigen Graben. Dort überschlug sich ihr Fahrzeug und kam auf dem Dach zum Liegen. Am Fahrzeug entstand Totalschaden, der geschätzte Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 3.000 Euro. da










7.10.2021 • 12:51 Uhr

Bad Gandersheimer Brunnenhäuschen: Schläuche, Schlamm- Schlamassel…

Das Ausmaß der bei Bauarbeiten im Umfeld des Brunnenhäuschens /Sole-Trinkhalle demolierten Soleleitung im Bad Gandersheimer Kurpark wird immer gravierender. Aktuell ist das vollkommen verschlammte und durchnässte Unmfeld des Brunnenhäuschens mit heftigem Aufwand (Handschaufelarbeit) freigelegt worden. Das Wasser der Solequelle wird über mehrere ausgelegte Schläuche abgeleitet. Abschnittsweise ist das Trinkhäuschen mit einem Wassergraben umgeben. Die Reparaturarbeiten sind hier nur von Spezialisten (und schon gar nicht von Garten- und Landschaftsgestaltern) vorzunehmen, ist auf der Baustelle zu zu hören. Es heißt weiter, die Verlegung einer neuen Soleleitung sei technisch anspruchsvoll und zeitaufwendig.

Auf dem ehemaligen Spielplatzgelände vor dem neuen „Kurparkquartier/Boardinghouse“ soll zur Landesgartenschau 2022 u. a. eine Ausstellungshalle für Beerdigungskultur aufgebaut werden.red

Die Bilder dokumentieren die teilweise verschlammte Baustelle rund um das abgesperrte Brunnenhäuschen im Bad Gandersheimer Kurpark. Fotos: Fis WMG












7.10.2021 • 12:50 Uhr

Vortragsreihe der Kreisvolkshochschule Northeim: Hilfe und Behandlung bei Depressionen

Auch in diesem Herbst engagiert sich die Kreisvolkshochschule Northeim (KVHS) wieder gegen Depressionen. Zu dem Thema stehen drei öffentliche und kostenlose Vorträge auf dem Programm. Einzelheiten dazu gibt es im Internet unter kvhs-northeim.de. Anmeldungen sind erforderlich.

„Depression ist behandelbar“ heißt ein Vortrag, der am Montag, 11. Oktober, von 19 bis 21.15 Uhr in der KVHS in Northeim, Wallstraße 40, stattfindet. Helmut Platte, Oberarzt in der Paracelsus-Roswitha-Klinik in Bad Gandersheim, informiert dort unter anderem über Zusammenhänge von Depressionen und Ängsten und was Betroffene selber dagegen tun können.
Wie kann Selbsthilfe gelingen?

„Depression und Selbsthilfe“ ist der Titel eines Vortrages am Dienstag, 26. Oktober, zur gleichen Zeit an gleicher Stelle. Helmut Platte wird onlinebasierte Angebote zur Behandlung von Depressionen vorstellen. Außerdem wird er die Behandlungsmöglichkeiten am Computer mit den Teilnehmenden kritisch diskutieren.

Wie kann der Sozialpsychiatrische Dienst helfen?

Im dritten Vortrag am Montag, 8. November, zur gleichen Zeit an gleicher Stelle geht es um „Depression und psychische Krisen – Beratung und Unterstützung durch den Sozialpsychiatrischen Dienst des Landkreises Northeim“. Helmut Platte wird unter anderem über Verlaufsformen, Ursachen und Risikofaktoren von Depressionen sprechen. Christine Kießling; Leiterin des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Landkreises, wird über die vielfältigen Beratungs- und Hilfsangebote ihrer Dienststelle für Betroffene und ihre Angehörigen informieren.
Die Veranstaltungen finden in Zusammenarbeit mit dem Bündnis gegen Depressionen in Südniedersachsen statt. Auskünfte bei der KVHS unter der Telefonnummer 05551/708-8210.










7.10.2021 • 12:46 Uhr

Tempokontrolle der Polizei auf B3 bei Hohnstedt: Einer fuhr 41 km/h

Während einer mehrstündigen Geschwindigkeitsmessung im Bereich der Bundesstraße 3 zwischen Hohnstedt und Edesheim waren am gestrigen Nachmittag insgesamt 31 Fahrzeuge zu schnell unterwegs. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 141km/h, erlaubt sind im Bereich der Messstelle 100km/h.da










7.10.2021 • 12:45 Uhr

Opel-Fahrerin (19) baut Unfall beim Abbiegen - Zwei Leichtverletzte und 10.000 Euro Schaden

Eine 19-Jährige hat am gestrigen Morgen gegen 07.30 Uhr in der Friedrichstraße in Northeim einen Verkehrsunfall mit zwei Leichtverletzten und ca. 10.000 Euro Gesamtschaden verursacht.
Die Northeimerin wollte mit ihrem Opel Corsa von der Friedrichstraße nach links in die Teichstraße einbiegen und übersah hierbei aus ungeklärter Ursache einen ihr entgegenkommenden PKW Ford. Durch die Kollision wurden die Northeimerin und der ihr entgegenkommende 49-jährige Kalefelder leicht verletzt und mussten anschließend ambulant behandelt werden. Der Gesamtschaden an den nicht mehr fahrbereiten Fahrzeugen beläuft sich geschätzt auf ca. 10.000 Euro. da










7.10.2021 • 12:38 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 11 Neuinfektionen, Inzidenz springt auf 47,8 - Jetzt 61 mit/an Corona Verstorbene

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 3.090 (+11) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.914(+7) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 47,8 (63 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Die Einstufung des Landkreises auf Basis der Indikatoren wird täglich auf https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/niedersachsen-und-corona-aktuelle-leitindikatoren-203487.html veröffentlicht. Für die Aufnahme in den Krankenhäusern gilt heute ein Wert von 2,3, die Intensivbetten sind zu 3,8 Prozent belegt.

Aktuell sind im Landkreis Northeim 115 (+3) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 12 (0),
Bodenfelde 1 (+1),
Dassel 1 (0),
Einbeck 35 (+2),
Hardegsen 2 (0),
Kalefeld 3 (0),
Katlenburg-Lindau 5 (+2),
Moringen 5 (+1),
Nörten-Hardenberg 3 (0),
Northeim 45 (-3) und
Uslar 3 (0) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 61 (+1) Personen verstorben.
Mit einer ersten Impfdosis wurden 95.568 Personen oder 72,6 % geimpft. Vollständig geimpft wurden bisher 90.765 Personen oder 68,9 %. (Stand 5.10.2021)
Weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus











7.10.2021 • 10:01 Uhr

Zwei Jahre nach der türkischen Invasion in Nordsyrien: Weitere Angriffe und Vertreibungen zu befürchten

Gesellschaft für bedrohte Völker Göttingen: Über 1.000 nicht-muslimische Familien vertrieben - Kritik an Erdogan

Nahezu alle Angehörigen ethnischer und religiöser Minderheiten haben die nordsyrische Stadt Serekaniye (arabisch: Ras al Ain) und die umliegenden Dörfer verlassen. Nach Angaben der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen hat die Türkei dieses Ziel zwei Jahre nach ihrem völkerrechtswidrigen Angriff auf die Region am 9. Oktober 2019 inzwischen erreicht. Sämtliche yezidischen und christlich-orthodoxen Familien mussten vor der Gewalt der türkischen Armee und ihrer islamistischen Verbündeten fliehen, Frauen ohne Kopftuch sind im öffentlichen Leben nicht mehr sichtbar.

„Der türkische Präsident Erdogan hat in Nordsyrien Fakten geschaffen, die mit jedem weiteren Tag der Besatzung schwerer umzukehren sind“, berichtet GfbV-Nahostexperte Dr. Kamal Sido. „Die ethnische und religiöse Vielfalt der Region ist bis auf Weiteres zerstört. Es ist fraglich, ob sie jemals zurückkehren wird.“ Daten der GfbV zufolge lebten bis zur Invasion vor zwei Jahren 1.000 yezidische, 60 syrisch-orthodoxe, 20 armenisch-katholische und fünf armenisch-orthodoxe Familien in Serekaniye und den umliegenden Dörfern.

Weil die Türkei für ihre zynisch benannte „Operation Friedensquell“ fast keinen internationalen Gegenwind gespürt habe, fühle sie sich in ihrem aggressiven Gebaren bestärkt. Erdogan habe während dieser Operation gelernt, dass er sich international alles erlauben kann. „Die Hoffnung, dass der neue US-Präsident Biden auf die Weltbühne zurückkehren und ihren Nato-Verbündeten zur Ordnung rufen wird, hat sich nicht erfüllt“, erklärt Sido. „Die neue Führung in Washington hat andere außenpolitische Prioritäten. Auch aus Europa muss Erdogan keine Kritik fürchten, solange er die EU mit syrischen Geflüchteten erpressen kann.“ red










7.10.2021 • 09:56 Uhr

Greenpeace-Studie: Schutzgebiete schützen nicht vor Holzeinschlag - Endlich weniger Bäume fällen!

Die Umweltorganisation Greenpeace hat gefordert, deutlich mehr Wälder in Deutschland verbindlich vor Holzeinschlag zu schützen. Um die EU-Ziele zum Schutz der Ökosysteme zu erreichen, müsse die Bundesregierung 15 Prozent der Wälder dauerhaft rechtlich
vor Holzeinschlag absichern, teilte Greenpeace am Donnerstag in Hamburg mit. Derzeit dürften jedoch nur in etwa drei Prozent der Wälder keine Bäume gefällt werden - obwohl 67 Prozent der Wälder in ausgewiesenen Schutzgebieten lägen und damit offiziell als geschützt gälten. Das zeige eine neue Greenpeace-Studie, die anlässlich des Auftakts der 15. UN-Biodiversitätskonferenz am 11. Oktober in Kunming (China) veröffentlicht wurde.

Die EU wolle auf der Konferenz in Kunming einen Rahmen dafür schaffen, dass bis 2050 alle Ökosysteme der Welt angemessen geschützt sind, erklärte Greenpeace. Die EU-Biodiversitätsstrategie sehe vor, zehn Prozent der Landflächen und Meeresgebiete streng zu schützen. Deutschland habe bisher keinen Plan, wie es dieses Ziel erreichen will, kritisierte die Umweltorganisation.

In jedem Schutzgebiet sei klar geregelt, ob Besucherinnen und Besucher die Wege verlassen oder Blumen pflücken dürfen, sagte Greenpeace-Waldexpertin Sandra Hieke. Doch im Großteil aller Schutzgebiete sei es erlaubt, Bäume zu fällen. «Das ist völlig absurd und hilft nicht, das Artensterben und die Klimakrise aufzuhalten.» Die neue Bundesregierung müsse den Wald als lebenswichtiges Ökosystem bewerten und nicht als Holzproduzenten. epd











7.10.2021 • 09:51 Uhr

"Lernkurve gleich Null" - Stadt Göttingen ignoriert Diskussionstand

Fast ein halbes Jahr ist vergangen, seit der Göttinger Stadtrat zuletzt über die Zukunft des Dragonerangers debattiert hat. Nun steht am heutigen Donnerstag, 07. Oktober 2021, das Reizthema auf der Tagesordnung des Bauausschusses. Die aktuelle Beschlussvorlage der Verwaltung sieht nun vor, dass die Fläche nicht in den Landschaftsschutz zurückgeführt wird und die Verwaltung die mögliche Realisierung großflächiger Agro-Photovoltaik-Anlagen recherchiert.

Die Göttinger Bürgerinitiative (BI) Dragoneranger, die sich seit über einem Jahr erfolgreich für den Erhalt des Dragonerangers als Naturfläche einsetzt, kommentiert die Vorlage und deren Begründung wie folgt:

„Die Beschlussvorlage der Verwaltung ist eine Farce. Bisherige Kernforderungen und Ideen wurden weitestgehend ignoriert. Für ein breites Beteiligungsformat, bisher Konsens, stünden nun seitens der Verwaltung keine Ressourcen zur Verfügung. Hier wird der Stand der politischen Debatte komplett ausgeblendet. Dabei ist es ja der neuen Oberbürgermeisterin Petra Broistedt (SPD) nach eigenen Worten ein wichtiges Anliegen, die Zukunft des Dragonerangers in einer breiten Bürgerbeteiligung zu erörtern“, stellt BI-Mitbegründerin Dorothea Meldau irritiert fest.

„Die Zukunftsformel für den Dragoneranger ist eigentlich ganz simpel. Drei Dinge müssen passieren: Aufhebung des aktuellen Bebauungsplans, Rückführung in den Landschaftsschutz und ein breites Beteiligungsformat. Wer die bisherige Diskussion tatsächlich ernst nimmt, der kann nur zu diesem Schluss kommen und die Vorlage ablehnen,“ so Dirk-Claas Ulrich, Co-Sprecher der Initiative. „Dass das Thema erst nach den Kommunalwahlen und vor der Neukonstituierung des Rates wieder auf der Tagesordnung steht, das lassen wir unkommentiert. Aber der klima- und stadtentwicklungspolitische Auftrag für Weende und Göttingen sollte mit Blick auf die Ergebnisse für den jetzigen Rat und vor allem die zukünftige Oberbürgermeisterin klar sein. Sie müssen im Sinne der Bürger*innen liefern,“ unterstreicht Ulrich.

Hintergründe und Details sowie Einschätzungen zur Beschlussvorlage bzw. -begründung:
Zur Diskussion und Abstimmung steht eine Beschlussvorlage der Verwaltung, die die zukünftige Nutzung der ca. 15 ha großen Ackerfläche im Göttinger Norden klären soll. Dem vorausgegangen waren ein Antrag der Grünen, der in die Stadtratssitzung am 16.04.2021 eingebracht wurde, als auch ein Änderungsantrag der SPD-Fraktion. Während die Grüne Stadtratsfraktion konsequent eine Rückführung des Areals in den Landschaftsschutz plus eine Aufwertung auf Basis eines Bürgerdialoges fordert, möchte die SPD ebenfalls einen solchen Dialog anstoßen, den jetzigen Nutzungsstatus „Gewerbe- und Industriegebiet“ dabei jedoch beibehalten, um keine Nutzungsform von vornherein auszuklammern.

Die Begründung der Verwaltung, dass wegen mangelnder Schutzwürdigkeit die Fläche nicht wieder ins Landschaftsschutzgebiet (LSG) aufgenommen werden könne, entbehrt jedweder Logik. Seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, unterliegt die Fläche der fortwährend gleichen intensiven ackerbaulichen Nutzung. Daran hat die Neuaufstellung des Flächennutzungsplans 2017 nichts geändert. Im Gegenteil: Durch die gegenwärtige Renaturierung der Leine auf Höhe des Dragonerangers wird der Naherholungswert des Gebietes massiv gesteigert; Tausende zusätzliche neue Bürger*innen auf dem Holtenser Berg und in Weende West werden zukünftig die Aue zur Erholung aufsuchen. Daher kann auch eine – bisher von niemanden geforderte – „großflächige“ Agro-Photovoltaik-Anlage (APV-Anlage) nicht die Lösung sein, zumal diese Art der regenerativen Stromerzeugung bisher nur kleinflächig wirtschaftlich darstellbar ist, wie die Verwaltung in ihrer Begründung an anderer Stelle selbst schreibt.

Zudem kann aus der Verwaltungsvorlage geschlossen werden, dass der Dragoneranger, um die Ziele des Klimaplans 2030 zu erreichen, für die Errichtung herkömmlicher Photovoltaik (PV) im großen Stil (Solarpark) genutzt werden könnte. Die Installation konventioneller PV lehnt die BI Dragoneranger kategorisch ab. Diese Idee ist nicht auf Höhe der derzeitigen Fachdiskussionen, da sie die Flächenkonkurrenz nicht entschärft, sondern eklatant verschärft und so die Kernforderung, den besonders fruchtbaren Boden zu schützen, konterkariert. Vielmehr muss die Stadt Göttingen bereits versiegelte oder qualitativ minderwertigere Flächen für PV nutzen.

Im Rahmen eines wohlaustarierten Gesamtkonzeptes ist die Errichtung einer APV-Anlage auf einer kleinen Teilfläche des Dragonerangers als Forschungsprojekt gegebenenfalls vorstellbar. Dem stünde auch das Siegel „Landschaftsschutzgebiet“ nicht im Weg. Denn richtig ist, dass hierzu die Landschaftsschutzverordnung Leinetal durch die untere Naturschutzbehörde nach Maßgabe des § 53 Abs. NNatG Befreiung angepasst werden müsste. Dies ist lokal also möglich und zeigt: „Wo ein Wille, da ist auch ein Weg“.
red










7.10.2021 • 09:45 Uhr

Ärzte für Aufhebung der Maskenpflicht in Schulen

Immer lauten werden die Forderungen von Experten, die lästige Maskenpflicht für Kinder in den Schulen abzuschaffen.
In der Debatte um Corona-Schutzmaßnahmen in Schulen hat sich Kassenärztechef Andreas Gassen für eine Aufhebung der Maskenpflicht ausgesprochen. «Aus meiner Sicht ist es vertretbar, in Schulen auf Masken zu verzichten», sagte der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) dem «RedaktionsNetzwerk Deutschland» (RND/Donnerstag). Gassen verwies zur Begründung auf die regelmäßigen Corona-Tests in den Schulen und auf unerwünschte gesundheitliche Folgen der Schutzmaßnahmen.

Auch der Vorsitzende des Deutschen Hausärzteverbands, Ulrich Weigeldt, sprach sich für eine Aufhebung der Maskenpflicht zumindest für die jüngeren Jahrgänge von Schülerinnen und Schülern aus. Zugleich forderte er verpflichtende Impfungen für das Lehrpersonal. «Viele Kinder leiden unter den ständigen Restriktionen. Erfahrungen zeigen, dass immer wieder Lehrende beziehungsweise Erwachsene die Infektionsquellen sind», sagte Weigeldt der «Passauer Neuen Presse» (Donnerstag).epd











7.10.2021 • 09:40 Uhr

"Aktion Aktiv – Fit in den Sommer" - Lohn für sportlichen Einsatz - Die Preisverteilung

Der KreisSportBund Northeim-Einbeck hatte im Juli mit seinen Kooperationspartnern AOK und der Kreis-Sparkasse Northeim alle Menschen im gesamten Landkreis Northeim zu einem Aktionswochenende aufgerufen. Ziel war es, am 17. und 18. Juli möglichst viele Menschen zum Sporttreiben in der Natur zu bewegen. Coronabedingt war in den letzten Monaten bei vielen der Sport zu kurz gekommen – dem sollte durch eine gemeinsame sportliche Aktion entgegengewirkt werden.

117 Teilnehmende waren dann an dem Wochenende mindestens 30 Minuten in folgenden Sportarten aktiv: Wandern, Radfahren, Walking, Laufen, Triathlon, Reiten, Hobby Horsing, Schwimmen, Seilspringen, Paddeln, Handball oder einfach Spazierengehen. Jede und jeder fand für sich die richtige Sportart. Ein Foto, das anschließend mit der Startnummer auf die Webseite des KSB hochgeladen wurde, berechtigte zur Teilnahme an der Verlosung.

Am 21. September war es dann so weit: Nachdem die Freiwilligendienstleistenden des KSB Northeim-Einbeck als „Glücksfeen“ im Vorfeld die Preisträger gezogen hatten, überreichten Gernot Bollerhei von der Kreis-Sparkasse Northeim und Helmut Schröder von der AOK gemeinsam mit dem Vorsitzenden des KSB Northeim-Einbeck, Heinz-Willi Elter, und dem stellvertretenden Vorsitzenden, Gerhard Haupt, folgende Preise:

Sachpreise der AOK:
Annegret Ehling, Dominic Hagerodt, Ida Hoffmann, Matthias Ostkamp, Sonja Ahrens, Ralf Korb, Melanie Schwaiger, Claudia Seeger, Christina Müller, Peter Hustedt, Michael Ahrens, Elias Franz, Kai Keine, Reiner Schrader, Friedel Krebs

Northeimer Stadtgutscheine:
Babette Schwarz, Frederik Heise, Britta Lehmann, Ulrich Heise, Hendrik Heise, Jakob Bierwirth, Stefan Zöll, Silke Matheis, Birgit Scheidemann, Sonja Kopp, Petra Richter, Silke Hoffinger, Hans-Hermann Ehling, Vincent Brandt, Gabriele Biermann, Andreas Thöne, Kurt Hackbarth, Benjamin Milow, Nicole Heinrich

Zum Bild:
Vorstand des Kreissportbunds Northeim-Einbeck und die Preisträger der „Aktion Aktiv“ nach der Ehrung am 21. September.











7.10.2021 • 09:31 Uhr

Heute ab 19 Uhr in der Bad Gandersheimer Stiftskirche: Konzert "Mit Musik helfen"

Musiker des Polizeiorchechsters Niedersachsen konzertieren am heutigen Abend ab 19 Uhr in der Evangelischen Stiftskirche zu Bad Gandersheim. Das Konzert mit "Eintritt-frei-Modus" soll neben dem Untergaltungseffekt einer guten Sache dienen. "Mit Musik helfen ist gemeint, dass die Besucherinnen und Besucher freiwillig Spenden können. Der Erlös ist laut Ankündigung für die "Kirchenmusik" bestimmt.

Es gelten die bekannte Corona-Hygieneregeln im sakralen Raum. Die weiteren Fakten sind auf dem Plakat vermerkt. Musiker/in und Organisation freuen sich, wenn viele Bürgerinnen und Bürger von dem Angebot Gebrauch machen und einen schönen Abend erleben möchten.
red










7.10.2021 • 08:04 Uhr

Mehr Barrierefreiheit im Gesundheitswesen (z.B. in Arztpraxen) gefordert

Niedersächsischer Inklusionsrat von Menschen mit Behinderungen und Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen fordern mehr Barrierefreiheit im Gesundheitswesen und eine bedarfsgerechte Versorgung der Menschen, die an Long-Covid erkrankt sind.

Der Niedersächsische Inklusionsrat von Menschen mit Behinderungen tagt ein gestern digital in Braunschweig. Die kommunalen Behindertenbeiräte und Behindertenbeauftragten der Landkreise, Gemeinden, Samtgemeinden und Städte sowie der Region Hannover diskutieren zum Thema „Gesundheit in Niedersachsen und Auswirkungen der Pandemie“.

„Mir ist wichtig, dass Menschen mit Long-Covid frühzeitig Unterstützung erhalten – von einem Team, das aus Fachärztinnen und Fachärzten, Hausärztinnen und Hausärzten, Therapeutinnen und Therapeuten verschiedenster Disziplinen sowie Psychologinnen und Psychologen besteht“, erläutert Petra Wontorra, die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen. „Alle Einrichtungen im Gesundheitswesen müssen für Menschen mit Behinderungen grundsätzlich barrierefrei sein. Das heißt, Arztpraxen und alle Krankenhäuser müssen für alle Menschen mit Behinderungen auffindbar, zugänglich und nutzbar sein. Barrierefreiheit umfasst aber auch vielmehr als die bauliche Barrierefreiheit. Ergänzend zu nennen sind die digitale Barrierefreiheit sowie eine barrierefreie Kommunikation, zum Beispiel. Leichte Sprache.“ red











6.10.2021 • 18:05 Uhr

Neue Karriere: Hendrik Geske in Geschäftsleitung der Lebenshilfe Bad Gandersheim-Seesen e.V.

Aufgrund eines geplanten Führungswechsels in der Lebenshilfe Bad Gandersheim-Seesen ist das bisherige ehrenamtliche Verwaltungsratsmitglied Hendrik Geske in die Geschäftsleitung eingetreten. Das hat die Lebenshilfe auf Nachfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group heute offiziell bestätigt.

Herr Geske ist dort zunächst als Besonderer Vertreter des Vereins tätig und wird planmäßig zum 01. März 2022 zum Vorstand berufen. Derzeitiger Vorstand ist Katrin Meyer, sie wird zum 1. Juli 2022 die Tätigkeit bei der Lebenshilfe beenden und freut sich sehr, dass somit eine intensive Einarbeitung von Hendrik Geske als Nachfolger in das Amt des Vorstands gewährleistet wird.
Die Lebenshilfe Bad Gandersheim-Seesen e.V. ist eine gemeinnützige Organisation, die in 12 Fachabteilungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten die Bereiche Betreuung, Beratung und Therapie für Menschen mit und ohne Behinderung anbietet.
In der Region Bad Gandersheim–Seesen werden aktuell ca. 800 Menschen von ca. 150 Fachkräften der Lebenshilfe betreut.

Hintergrund: Hendrik Geske aus Ackenhausen ist in Bad Gansersheim im Stadtrat Mitglied der CDU Fraktion. red










6.10.2021 • 17:59 Uhr

Orientierungslos weil betrunken mit Auto in den Wald gerauscht

Bei Beverungen-Wehrden ( Kreis Höxter) hat sich am gestrigen Dienstag, 5. Oktober, an der Einmündung der Kreisstraße 56 auf die Bundesstraße 83 ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem ein Autofahrer schwer verletzt wurde und das verunglückte Fahrzeug aufwändig aus einem Waldstück geborgen werden musste.

Der 53-jährige Fahrer eines blauen Mazda war gegen 9.45 Uhr auf der K 56 aus Richtung Amelunxen kommend auf den Kreuzungsbereich zur B 83 zugefahren. Dort bog er allerdings nicht ab, sondern fuhr geradeaus weiter über die Fahrbahn hinweg in ein gegenüberliegendes Waldstück. Hierbei fuhr er durch mehrere Büsche und Sträucher, bis er einige Meter weiter gegen einen Baum prallte. Durch den Aufprall wurde der Wagen an Front und Heck zwischen zwei Bäumen eingeklemmt.

Als der erste durch Zeugen alarmierte Streifenwagen der Polizei eintraf, saß der Unfallfahrer noch auf dem Fahrersitz und versuchte, seinen verkeilten Wagen durch Anfahren zu bewegen. Er wirkte äußerlich zunächst unverletzt, vorsorglich wurde dennoch ein Rettungswagen hinzugerufen, der den Fahrer in ein Krankenhaus brachte, wo er medizinisch versorgt und stationär aufgenommen wurde.

Sein Verhalten am Unfallort hatte darauf hingedeutet, dass der Fahrer erheblich unter dem Einfluss berauschendes Mittel stand. Ein erster Alkoholtest vor Ort bestätigte den Verdacht und zeigte einen Wert von deutlich über zwei Promille an. Eine Blutprobe wurde veranlasst, der Führerschein sichergestellt.

An dem Mazda entstand Totalschaden in Höhe von rund 10.000 Euro. Die Bergung abseits der Bundessstraße erwies sich als aufwändig, da durch die Feuerwehr zunächst drei Bäume beseitigt werden mussten, um den Wagen wieder aus dem Waldstück ziehen und abschleppen zu können. /nig /Foto: Polizei











6.10.2021 • 17:56 Uhr

Farbschmiererei in der Moritzstraße - Gandersheimer Polizei bittet um Zeugenhinweise

Soeben berichtet die Gandersheimer Polizei: In der Zeit vom 02. Oktober 2021 bis 3. Oktober 2021 in der Zeit von 18.45 Uhr bis 10.30 Uhr beschädigte ein bislang unbekannter Täter die Fassade eines Fotogeschäftes in der Moritzstraße in Bad Gandersheim, indem er einen Schriftzug mit einer Hassparole aufsprühte.

Zeugen die hierzu Hinweise geben können, werden gebeten sich mit der Polizei Bad Gandersheim in Kontakt zu setzen. red/we










6.10.2021 • 17:51 Uhr

Langelsheim: Unfall durch blendende Sonne

Am gestrigen Mittwoch, 06.10.2021, 09 Uhr, befuhr eine 52-jährige Frau aus Langelsheim mit ihrem Pkw Hyundai die Bahnhofstraße, i.R. Wolfshagener Straße. In Höhe der Einmündung zum Königsberger Platz fuhr sie auf einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Mercedes Sprinter auf. Die Fahrerin gab an, von der Sonne geblendet worden zu sein. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca 6000 Euro, der Pkw war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. red/Foto: Polizei










6.10.2021 • 17:43 Uhr

Polizeidirektion Göttingen begrüßt 179 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einem Brief der Präsidentin

Am 1. Oktober 2021 sind 179 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Polizeidirektion Göttingen begrüßt worden. Darunter sind 148 Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte, die größtenteils ihren Dienst zum 1. Oktober 2021 angetreten haben, sowie 31 Tarifbeschäftigte und Verwaltungsbeamtinnen und -beamte, die seit Oktober 2020 zu unterschiedlichen Zeitpunkten eingestellt wurden. Ein Großteil der neuen Polizeibeamtinnen und -beamten kommt frisch von der Polizeiakademie Niedersachsen, einige kommen aus anderen Behörden in die Dienststellen der Direktion und werden künftig in unterschiedlichen Funktionen im gesamten Zuständigkeitsbereich tätig sein.

Aufgrund der nach wie vor andauernden Corona-Pandemie ist es auch in diesem Jahr nicht möglich, die traditionell stattfindende zentrale Begrüßungsveranstaltung auszurichten. Aus diesem Grund wandte sich die Präsidentin der Polizeidirektion Göttingen in einem Schreiben an alle neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: "Wir sind uns sicher, dass Sie für sich die richtige Entscheidung getroffen haben, Ihren Dienst zukünftig in der Polizeidirektion Göttingen versehen zu wollen. Mit der Polizeidirektion Göttingen haben Sie sich für eine Behörde entschieden, die nicht zuletzt aufgrund ihrer ausgedehnten Fläche eine große Vielfalt an Dienststellen und Aufgaben bietet", so die Präsidentin. Außerdem legte sie den neuen Kolleginnen und Kollegen nahe, in Ihren neuen Tätigkeiten wichtige Erfahrungen zu sammeln, von denen sie auf ihrem künftigen Weg profitieren könnten.

"Sie stehen - als Polizistinnen und Polizisten - im Fokus der Öffentlichkeit und unterliegen immer der Bewertung der Bevölkerung in diesem digitalisierten Zeitalter. Sie repräsentieren durch Ihren täglichen Einsatz die Polizei", so Gwendolin von der Osten weiter. In diesem Zuge wies sie auch auf die hohe Verantwortung für das eigene dienstliche Handeln und die Außenwirkung der gesamten Organisation hin.

Da die Nachwuchskräfte im digitalen Zeitalter aufgewachsen seien und die notwendige Kreativität und Motivation zur Bewältigung der kommenden Herausforderungen mitbrächten, sieht Gwendolin von der Osten die Polizei gut gerüstet. Außerdem ermutigte die Präsidentin die neuen Kolleginnen und Kollegen, sich und Ihre Ideen in die Organisation einzubringen, um damit zur Weiterentwicklung der Polizei beizutragen. Zum Schluss wünschte Gwendolin von der Osten allen neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen guten Start in der Polizeidirektion Göttingen und viele interessante Jahre im Beruf. Auch dieses Jahr erhielten alle Neuzugänge symbolisch einen kleinen Schutzengel, der sie von nun an im täglichen Einsatz beschützen soll. red










6.10.2021 • 17:38 Uhr

Carolin Kebekus hält nichts von Selbstgeißelung - "Champagner direkt auf! Schokolade sofort essen!"

Die Komikerin und Schauspielerin Carolin Kebekus sieht keinen Sinn im Tod. «Wenn ich sehe, wie schnell alles vorbeigeht, wie Freunde an Krankheiten sterben, dann denke ich: Krass, ich mach den Champagner echt direkt auf», sagte die 41-Jährige in einem Interview der «Zeit»-Beilage «Christ & Welt». Sie lebe im Hier und Jetzt, Verzicht und Selbstgeißelung seien nichts für sie: «Wenn ich tolle Schokolade geschenkt bekomme, denke ich: Auf, sofort essen!»

Vor dem Sterben habe sie schon lange keine Angst mehr, sagte Kebekus. «Mir wäre auch egal, ob ich verbrannt, verscharrt oder verloren wäre. Ich wäre ja tot.» Wenn nach dem Tod das Jüngste Gericht käme, fände sie das anstrengend, erklärte die katholisch in Ruhe lassen? Wird dann echt abgerechnet und ins Klassenbuch geguckt? Mein Gott. Da würde ich direkt sagen: Ich will einen Anwalt.»

Aus ihrer christlichen Erziehung habe sie ein Urvertrauen in die Liebe und die Zuversicht mitgenommen, dass das Gute siegen werde, sagte sie. Von der katholischen Kirche habe sie sich aber entfremdet. «Ich fand es schon immer komisch, aufgrund meines Geschlechts per se
abgewertet zu werden», sagte Kebekus, die aus der Kirche ausgetreten ist. «Warum dürfen Frauen keine Pfarrerinnen werden?» Wenn die katholische Kirche nicht aufpasse, würden nur erzkonservative Menschen zurückbleiben: «Dann wird sie zu einer kleinen Sekte schrumpfen.» epd










6.10.2021 • 17:29 Uhr

Tonne will Ende der Corona-Maskenpflicht in Klassen drei und vier

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) hat das Ziel bekräftigt, die Maskenpflicht im Unterricht für die dritten und vierten Schuljahrgänge nach den Herbstferien zu lockern. Hierfür schlug Tonne auf der Herbsttagung des Schulleitungsverbandes am Mittwoch in Celle einen Zeitplan vor, wie das Ministerium
mitteilte.

Der Plan sieht eine sogenannte Sicherheitswoche mit täglichen Tests nach den Herbstferien vor. In der Woche darauf, ab dem 11. November, sollen Dritt- und Viertklässler ohne Maske am Unterricht teilnehmen können. «In Stein gemeißelt ist das noch nicht, das nach den Ferien dann aktuelle Infektionsniveau muss diesen Schritt auch zulassen», erklärte der Minister.epd










6.10.2021 • 16:07 Uhr

Klare.Kante.Kloss!Kontrovers! - "Hauptsache dagegen! Kloss Anträge in den Fachausschüssen pulverisiert" - Ratsherr kündigt Gruppenanschluss an

Das Scheitern von drei aktuellen Anträgen des unabhängigen und mit starkem Stimmenergebnis wiedergewählten Einbecker Ratsherrn und ehemaligen Vize-Bürgermeister Alexander Kloss hat beim ihm Betroffenheit, Ärger und Konsequenzen ausgelöst. Die Anträge waren in dieser Woche in einem Fachausschuss allesamt abgelehnt worden. Kloss: " Auch dieses Mal stimmten diejenigen Ratsmitglieder dagegen, die auch bisher schon nahezu alle meine Anträge torpedierten - leider dieses Mal ebenfalls erfolgreich, da auf der „Gegenseite“ nicht alle Ausschussmitglieder anwesend waren. Sehr, sehr schade…! Mit Sachpolitik hatte das auch hier nicht mehr ansatzweise etwas zu tun", so ein Vorwurf insbesondere in Richtung seiner ehemaligen Ratskollegen in der SPD.

Scharfe Kritik an "Tritten
unter die Gürtellinie"

Zu seiner neuen Gangart merkt Kloss in einem authentischen Statement an: "Nun stehen endlich die Sondierungsgespräche mit einigen Fraktionen an. Ich hatte Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, bereits vor der Wahl versprochen, dass ich mir Verbündete suche, um eine Gruppe zu bilden. Und dieses Versprechen löse ich in Kürze auch ein. Allein schon nach dieser Sitzungswoche habe ich keine Lust mehr, mich weiterhin mit einem Grundmandat an den Rand zu setzen und nahezu tatenlos zusehen und -hören zu müssen, wie meine intensive Vorarbeit von Menschen zerredet wird, die selbst nichts „auf die Kette bringen“…! Von den Lächerlichkeiten, permanenten Stänkereien und versuchten Tritten unter die Gürtellinie, die ich in den letzten zwölf Monaten im Rat erleben durfte, ganz zu schweigen!"

Zum Hintergrund gehört: Alexander Kloss hatte bei den Kommunalwahlen am 26. September 2021 ein dermaßen spektakuläres persönliche Wahlergebnis erzielt, dass es für zwei Ratsmandate ausgereicht hätte. So etwas ist in Einbeck einmalig.red










6.10.2021 • 13:14 Uhr

Corona-Virus-Lage am Mittwoch: Inzidenzwert im Kreis Northeim fällt zaghaft auf 48,6

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Mittwoch in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Kreis Nordheim:
Das Robert-Koch-Institut (RKI) berichtet in seiner offiziellen Tagesmeldung von einem Inzidenzwert von 48,6. Das ist ein leichter Rückgang gegenüber dem Vortag.

red/Grafiken: RKI / NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen












6.10.2021 • 13:03 Uhr

Echte: 200 Liter Diesel nachts aus Laster abgezapft - Polizei bittet um Zeugenhinweise

Tatort: Kalefeld - Ortsteil Echte ,Zur Schnede, Tatzeitraum: Dienstag, 05. Oktober 2021, 20:15 Uhr bis Mittwoch 06. Oktober 2021, 07 Uhr:
Im genannten Zeitraum betraten bisher unbekannte Personen den Abstellplatz eines Kalefelder Unternehmers. Dort wurde gewaltsam der Tankdeckel von einem Lkw abgedreht und anschließend ca. 200 l Dieselkraftstoff abgepumpt und entwendet.

Zeugen, die Personen oder Kfz im genannten Zeitraum in Tatortnähe gesehen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Bad Gandersheim unter 05382-919200 zu melden. hs










6.10.2021 • 12:56 Uhr

Bad Gandersheim: Streitigkeiten um Anschnallpflicht endeten in handfester Auseinandersetzung

Soeben berichtet die Leitung des Polizeikommissariats in Bad Gandersheim: Bereits am Montag kam es gegen 14.45 Uhr im Bereich des Parkplatzes eines, in der Northeimer Straße gelegenen Einzelhandelsgeschäftes zu Streitigkeiten bezüglich der Anschnallpflicht von Kindern. Nachdem ein 32-jähriger Salzgitteraner, der sich zur Vorfallszeit am Imbiss vor dem Geschäft aufhielt die Insassen eines Ford Mondeo auf die Anschnallpflicht von in dem Pkw sitzenden Kindern hingewiesen habe, wurde dieser durch die Insassen des Pkw beleidigt.

Im weiteren Verlauf wurde eine 49-jährige Bad Gandersheimerin, die sich ebenfalls in dem Pkw mit den Kindern befand handgreiflich gegenüber des 32-jährigen und schlug diesem auf den Oberkörper. Im Gegenzug dazu hielt der 32-jährige die 49-jährige fest und drückte diese auf die Motorhaube. Nur durch striktes Trennen der beteiligten Parteien durch die alarmierte Polizei konnte Schlimmeres verhindert werden. Es wurden Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Körperverletzung eingeleitet.red/schw











6.10.2021 • 10:52 Uhr

Rollerfahrer (77) stürzt in Alfeld schwer, weil Autofahrer nicht aufpasste

Am gestrigen Dienstag, gegen 09:20 Uhr, befuhr ein 63-jähriger Alfelder die Straße "Neue Wiese" mit seinem Pkw in Richtung Hannoversche Straße. Auf dieser ist ein 77-jähriger Rollerfahrer in Richtung Bundesstraße 3 unterwegs. Der Pkw-Fahrer beabsichtigt auf die Hannoversche Straße abzubiegen und übersieht dabei den Alfelder auf seinem Roller. Dieser kommt beim Ausweichen auf der regennassen Fahrbahn zu Fall und verletzt sich dabei schwer, aber nicht lebensbedrohlich. Zu einem Zusammenstoß der Fahrzeuge kommt es nicht. ni










6.10.2021 • 10:43 Uhr

Einbeck: Glasfaserausbau „Auf dem Berge“ als Zukunftschance unbedingt nutzen

Nachdem die Dörfer im Süden Einbecks voran gegangen sind und mittlerweile über einen leistungsfähigen und zukunftsfesten Internetzugang per Glasfaser bis in jedes Haus verfügen, sollen nun die Ortschaften „Auf dem Berge“ nachziehen.

Das ausbauende Unternehmen goetel mit Sitz in Göttingen benötigt dazu im Vorfeld eine Planungs- und Investitionssicherheit, um mit dem Glasfaserausbau überhaupt starten zu können. Dazu läuft derzeit eine entsprechende Vermarktung, um die Anschlussabsicht der Bürger zu erkunden. Wenn pro Ortschaft sich mindestens 60 Prozent der Haushalte für einen der verschiedenen Anschlusstarife entscheiden, findet der Glasfaserausbau durch goetel definitiv statt. Der jeweilige Hausanschluss ist innerhalb des Projekts sehr günstig beziehungsweise in bestimmten Tarifen auch kostenfrei mit enthalten.

Wer sich allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt dazu entscheidet, hätte dann mit nachträglichen Hausanschlusskosten von mehreren tausend Euro zu rechnen, dabei vorausgesetzt, dass der jeweilige Ort überhaupt mit Glasfaserleitungen ausgestattet worden ist.
„Seit Jahren drängen wir politisch auf einen schnellen Internetanschluss. Die Chance dazu ist jetzt endlich da. Wir müssen diese auch ergreifen und goetel entsprechende Investitionssicherheit geben“, erklären Karsten Armbrecht, Dirk Ebrecht und Carsten Pape im Rahmen eines Informationsaustausches mit goetel-Repräsentantin Lilith Burghardt.

Dabei machen die drei Vertreter aus Stadtrat und Ortsrat deutlich, dass ein Glasfaseranschluss heute und in Zukunft infrastrukturell ebenso wichtig ist, wie etwa die Versorgung mit Strom und Wasser. „Wir dürfen „Auf dem Berge“ nicht dabei zusehen, wie dieser Zug vor unserer Nase ohne uns davon fährt. Wir rufen dringend dazu auf, diese wichtige Chance und Möglichkeit für einen Glasfaseranschluss bis in jedes Haus jetzt unbedingt zu nutzen. Gerne stehen wir zu persönlichen Gesprächen bereit“, so der gemeinsame Appell. red










6.10.2021 • 10:39 Uhr

Einzigartig und vorbildlich in Einbeck: Erstes Kinderwagenkino

Das ist neu und einzigartig in der Region – jetzt im Welttheater Einbeck das erste "Kinderwagenkino" in Südniedersachsen. Bei verminderter Lautstärke und gedimmtem Licht haben junge Eltern nun die Möglichkeit, aktuelle Filme in familienfreundlicher Atmosphäre zu genießen. Die Kinderwagen können im Kino geparkt werden. Die Kleinsten machen es sich dann auf mitgebrachten Decken gemütlich. Ein Wickeltisch steht selbstverständlich zur Verfügung, heißt es in einer Mitteilung der Kino-Organisation.

Als Pilot bekommen Interessierte den Film „Nebenan“ am 18. Oktober 201 um 10:30 Uhr zu sehen:
https://einbecker-kinos.de/programm/film/nebenan

red/Foto: Fis WMG












6.10.2021 • 10:22 Uhr

Schöne LaGa-Beobachtungen in Bad Gandersheim

Wenn man kleine Teilbereiche bei dem schönen Herbstwetter in den Blick nimmt, kann man sich schon vorstellen wie es mal aussehen wird. Nicht nur die Menschen, sondern auch die Tiere sehnen sich nach dem Ende bei Bautätigkeit bei der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim und wünschen sich die Natur zurück. Während einige Schwimmvorführungen in der Gande spielerisch stattfinden, sitzen andere gefiederte Zuschauer auf der neuen LaGa-Terrasse schon mal Probe. Da kehren die natürlichen Naturraumbewohner, die uns Menschen erfreuen, solchen Kleinigkeiten, wie noch fehlende Pflaster-Passstücke, den Rücken zu. Es wird schon noch werden… red/Fotos: Wilhelm Kühne













6.10.2021 • 10:14 Uhr

Hirnforscher Spitzer: Einsamkeit kann tödlich sein - Junge Frauen am häufigsten betroffen!

Einsamkeit kann nach Aussage des Hirnforschers Manfred Spitzer tödlich enden. Einsamkeit sei etwas anderes als soziale Isolation, sagte der Leiter der Psychiatrischen Universitätsklinik
Ulm dem Evangelischen Pressedienst (epd) zum Internationalen Tag der seelischen Gesundheit (10. Oktober). Man könne sich mitten in einer Menschenmenge einsam fühlen. Wenn dieses Gefühl der Einsamkeit als «dauerhafter Stress» erlebt werde, entwickle sich die Einsamkeit zu
einer Gefahr für die Gesundheit. Chronischer Stress wiederum sei Ursache zahlreicher körperlicher wie seelischer Krankheiten.

Ein Herzinfarkt, ein Schlaganfall oder eine Depression könnten ihre Ursache in Einsamkeit haben, erklärte der Buchautor. Eine Studie aus dem Jahr 2009 habe sogar nachgewiesen, dass Einsamkeit ansteckend sei. Wer einen Freund habe, der einsam sei, laufe Gefahr, selbst zu
vereinsamen. Räumliche Nähe begünstige diesen Prozess.

Mit zunehmender Vereinzelung in der Gesellschaft nehme auch die Einsamkeit zu, fügte Spitzer hinzu. Immer mehr Menschen seien davon betroffen, gleich welchen Alters oder Geschlechts. Am häufigsten seien jedoch junge Frauen betroffen. Auch Kinder könnten unter
Einsamkeit leiden, ebenso Ehepartner. epd










6.10.2021 • 10:10 Uhr

Natur und Tierwelt richtig erleben: Führung zu den Zugvögeln im Leinepolder

Jedes Jahr aufs Neue findet die größte Tierwanderung der Erde statt: der Vogelzug. Weltweit sind etwa 50 Milliarden Vögel unterwegs. Man rechnet, dass über Deutschland im Herbst etwa eine halbe Milliarde Vögel ziehen, um in weiter südlich gelegenen Regionen zu überwintern und dort ihre Nahrung zu finden. Zwischen den einzelnen Vogelarten gibt es große Unterschiede im Zugverhalten. Etwa 90 Prozent aller in Deutschland vorkommenden Vogelarten verändern in irgendeiner Form und Ausprägung in dieser Zeit ihren Standort. Einige ziehen nur sehr kurze Strecken, andere legen mehrere tausend Kilometer zurück.

Im EU-Vogelschutzgebiet zwischen Einbeck und Northeim treffen in diesen Tagen wieder viele Vögel aus nordischen Ländern ein, die bei uns überwintern oder auf ihrem langen Zug eine Rast einlegen. Die Naturscouts Leinetal führen interessierte Besucher am Sonntag, 17. Oktober 2021, um 10 Uhr zu den gefiederten Gästen. Dabei werden die Fragen beantwortet, wie die Vögel ihren Weg finden und was sie zu der unglaublichen Kraftanstrengung veranlasst.

Die Teilnehmer treffen sich am Beobachtungsturm „Geschiebesperre“ in der Nähe der Northeimer Ortschaft Hollenstedt. Die Veranstaltung dauert ca. zwei Stunden. Vorhandene Ferngläser sollten mitgebracht werden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Daher ist eine Anmeldung über die Kontaktseite der Naturscouts oder direkt per E-Mail unter info@naturscouts-leinetal.de erforderlich. Treffpunkt: Einfahrt ins Vogelschutzgebiet gegenüber dem Sportplatz Hollenstedt, Info-Tafel am Rad/Fußweg.

Weitere öffentliche Führungen finden am 13. November und 21.November 2021 statt. Am 7. November geben an gleicher Stelle die Naturscouts einen literarischen Einblick in die Sagen und Anekdoten rund um Martins Gans. Darüber hinaus können Gruppen individuelle Führungen buchen. Weitere Details zu den Veranstaltungen sind auf der Homepage www.naturscouts-leinetal.de zu finden. red/ Foto: Peter Reus











6.10.2021 • 09:59 Uhr

Start der Notruf-App „nora“ im Landkreis Northeim - Barrierefreier Zugang zu schneller Hilfe für Menschen mit Hör- und Sprachbehinderungen

Am 25. September ist die neue Notruf-App „nora“ in der Einsatzleitstelle Northeim in Betrieb gegangen. Die Einführung der Notruf-App bietet erstmals die Möglichkeit, Notrufe an die Leitstellen von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei auch über eine weitgehend barrierefreie App abzusetzen.

Beso