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28.10.2020 • 19:23 Uhr

Gaststätten, Restaurants, Schwimmbäder, Fitness-Studios und Theater ab Montag verboten - In Geschäften ein Kunde auf 10 Quadratmeter

Mit ungewöhnlich drastischen Verboten zur Eindämmung der Corona-Krise werden ab kommenden Montag die Bürgerinnen und und Bürger erneut belastet. Hier Beispielspiele, die unter anderem auch für Bad Gandersheim, Einbeck, Northeim, Göttingen und Seesen gelten werden. Sie müssen allerdings noch in Allgemeinverfügungen der betroffenen Landkreise gegossen werden. Nach den jetzt bekanntgeworden und bestätigten neuen Regelwerken sind Gaststätten, Restaurants, Schwimmbäder, Fitness-Studios, Bordelle und Theater zu schließen. Private Treffen und Feiern werden noch mehr als bisher eingeschränkt.

Auch der Einzelhandel wird schwer betroffen sein. Dem Vernehmen nach werden in den Geschäften /Märkten nur noch eine begrenzte Anzahl von Kunden und Kundinnen zugelassen. Für je zehn Quadratmeter darf ein Kunde in das Geschäft gelassen werden. Der Betrieb von Schulen und Kindergärten soll weiter möglich bleiben.

Der Landkreis Northeim wird seine Allgemeinverfügung sehr wahrscheinlich kommenden Freitag präzisiert haben und danach öffentlich bekanntmachen. red










28.10.2020 • 19:09 Uhr

Corona-Krise: "Müssen den Menschen weitere Einschränkungen zumuten", meint Ministerpräsident Weil

Ministerpräsident Stephan Weil erklärte vor der an diesem Mittwoch stattfindenden Telefonkonferenz zwischen der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder:

„Es gibt nichts drum herum zu reden, die Situation ist besorgniserregend. Die zwischenzeitlich ergriffenen Maßnahmen zeigen keinerlei Bremsspuren bei den Infektionen.

Und es hilft nichts, wir müssen das Ansteckungsrisiko noch weiter absenken und deshalb den Menschen wohl weitere Einschränkungen zumuten. Je einheitlicher die Anti-Corona-Maßgaben in Deutschland gehandhabt werden, umso höher ist die Akzeptanz.

Meine vordringlichsten Ziele für die nächsten Wochen sind: so lange wie irgend vertretbar Präsenzbetrieb in Krippe, Kita und Schule, Weiterarbeiten in möglichst vielen Wirtschaftsbereichen und das Verhindern von Engpässen in der Krankenhausversorgung.“

Ziel allen staatlichen Handelns in den kommenden Wochen wird daher sein, die Infektionsdynamik in Niedersachsen wieder unter Kontrolle zu bekommen.
Der Maßstab dafür ist, dass die Inzidenz in allen Regionen Niedersachsens unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in einer Woche liegt oder nach Ausbrüchen zügig wieder unter diese Schwelle gesenkt wird.red












28.10.2020 • 19:03 Uhr

Erleichterung! Vermisste Seniorin wohlbehalten aufgefunden

Die seit gestern Dienstag (27.10.20) aus einem Seniorenheim vermisst gewesene 78 Jahre alte Frau ( wir berichteten) ist am heutigen frühen Mittwochabend (28.10.20) von Einsatzkräften am Rande eines Feldes in der Nähe der Ortschaft Klein Lengden (Landkreis Göttingen) wohlbehalten aufgefunden worden. jk










28.10.2020 • 18:54 Uhr

Ex-Ministerin Frauke Heiligenstadt (Gillersheim) will für die SPD in den Deutschen Bundestag

Die Landtagsabgeordnete Frauke Heiligenstadt aus Gillersheim hat in der Sitzung des Unterbezirksvorstandes der SPD Northeim-Einbeck gestern Abend ihre Bewerbung um die Kandidatur für das Bundestagsmandat im Wahlkreis 52, Goslar-Northeim-Osterode, bekanntgegeben. Das geht aus einer aktuellen Verlautbarung der Politikerin hervor. Wird sie von ihrer Partei notiert - wovon auszugehen ist - müsste sie dem Bundestagsabgeordneten Dr. Roy Kühne von der CDU das Direktmandat abjagen oder bei einer Niederlage gegen Kühne so abgesichert sein, dass sie über die Landesliste in den Bundestag einziehen könne.

Die 54-jährige Sozialdemokratin hat ein klares Ziel: „Dieser Bundestagswahlkreis muss wieder eine starke Vertretung in Berlin haben! Ich möchte mich mit meiner politischen Erfahrung und meinem Engagement für unsere Region in Berlin stark machen. Wer mich kennt weiß, dass ich dieses Ziel mit großer Entschlossenheit und Freude verfolgen werde.“

Frauke Heiligenstadt ist seit 1982 Mitglied der SPD und seit 2003 Mitglied des niedersächsischen Landtags. Dort hat sie in verschiedenen Politikfeldern wie der Wirtschafts-, der Bildungs- und der Haushalts- und Finanzpolitik gearbeitet. Außerdem hat sie in der gesamten Legislaturperiode von 2013-2017 als Kultusministerin das Bildungsressort geleitet. Sie kennt den politischen Betrieb sowohl als Abgeordnete in der Opposition im Landtag wie auch in der Regierung. Nicht zuletzt als ehemalige Landesministerin kennt sie die Perspektive und Arbeit der Regierung.

„Ich bin dennoch immer unserer Region und meiner Heimat treu geblieben. Meine Kraft ziehe ich aus dem engen Kontakt mit den Menschen vor Ort und einer guten Portion Bodenhaftung. So bin ich Mitglied im Kreistag Northeim und behalte die kommunale Ebene stets im Blick. Denn dort entscheidet sich, wie unsere Gesellschaft vor Ort aussieht.“

Große Aufgaben werden auf die Abgeordneten der neuen Legislaturperiode für den Deutschen Bundestag zukommen. So werden die Auswirkungen der Coronakrise auf den Arbeitsmarkt und die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes genauso zu bearbeiten sein, wie der Klimawandel und die Digitalisierung. Frauke Heiligenstadt möchte sich insbesondere dafür einsetzen, dass Jugendliche gute Chancen erhalten und die duale Berufsausbildung wieder stärker in den Blick gerät. Hauptaufgabe bleibt aber für sie die Vertretung der Region in Berlin: „Ich möchte den Bundestagswahlkreis gut in Berlin vertreten und gleichzeitig eine positive Entwicklung vieler Projekte vor Ort zu unterstützen.“

Als ein weiteres wichtiges Ziel sieht sie den Einsatz für ein demokratisches Miteinander. Den beängstigenden Tendenzen des Rechtsextremismus und des Rechtspopulismus möchte sie entschieden entgegentreten. „Wir dürfen die Gesellschaft nicht spalten, sondern müssen das Miteinander und die Vielfalt in unserer Gesellschaft betonen. Nur mit Solidarität werden wir die sozialen Errungenschaften in unserem Land erhalten können. Nationale Egoismen und Rassismus haben keinen Platz in unserer Demokratie.“

Frauke Heiligenstadt wird sich nun in den nächsten Wochen auch den Mitgliedern in den SPD-Unterbezirken Goslar und Göttingen vorstellen und um Unterstützung für die Kandidatur werben. „Ich freue mich, dass der Unterbezirksvorstand Northeim-Einbeck meine Kandidatur bereits einstimmig unterstützt!“
red











28.10.2020 • 12:11 Uhr

Gerichtsklatsche für das Land Niedersachsen: 1,2 Millionen Euro für freigesprochenen Arzt im Göttinger Transplantationsprozess

Mit Urteil vom heutigen Tag hat der 11. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Braunschweig das Land Niedersachsen zur Zahlung von Entschädigungsleistungen in Höhe von rund 1,2 Mio. Euro verurteilt (Az. 11 U 149/19).

In dem Verfahren ging es um die Klage eines Arztes gegen das Land Niedersachsen auf Entschädigung. Der Arzt hatte im sogenannten Göttinger Transplantationsprozess circa 11 Monate in Untersuchungshaft verbracht, bevor der Haftbefehl gegen Zahlung einer Kaution in Höhe von 500.000,- Euro außer Vollzug gesetzt wurde. Am Ende war der Arzt freigesprochen und die Verpflichtung der Staatskasse zur Entschädigung festgestellt worden.

Das Landgericht Braunschweig hatte das Land Niedersachsen nach einer Beweisaufnahme zur Leistung von 1.167.899,19 EUR verurteilt (Urteil vom 13.09.2019, Az. 7 O 3677/18). Das hat der 11. Zivilsenat des Oberlandesgerichts nun im Wesentlichen bestätigt.

Der Arzt habe einen Anspruch in Höhe von 80.000 Euro wegen des Zinsschadens für ein Darlehen, das er benötigt habe, um die Kaution für die Außervollzugsetzung des Untersuchungshaftbefehls zu erbringen. Er könne vom Land Niedersachsen darüber hinaus auch entgangenen Gewinn verlangen, weil er wegen der Untersuchungshaft eine Stelle in einem Krankenhaus in Jordanien mit einem monatlichen Gehalt von 50.000 USD nicht habe antreten können. Dieser Posten machte mit circa 1,1 Mio. Euro den größten Teil der Klage aus.

Die Beweisaufnahme habe der Senat nicht wiederholen müssen, weil das Berufungsgericht, hier also das Oberlandesgericht, grundsätzlich an die Feststellungen des erstinstanzlichen Gerichts gebunden sei, wenn keine Fehler in der Beweisaufnahme oder –würdigung vorlägen. Dies sei hier der Fall.

Der Arzt müsse sich lediglich ersparte Aufwendungen für Unterkunft und Verpflegung während der Untersuchungshaft in Höhe von 3.400 Euro anrechnen lassen. Die Revision hat der Senat nicht zugelassen. red










28.10.2020 • 12:07 Uhr

Beim "Kraftzwerg": Tonnenschwerer Holztransporter umgestürzt

Am gestrigen Dienstag, gegen 18.50 Uhr, wurden die Freiwillige Feuerwehr und die Polizei zu einem Waldweg in der Nähe der Bundesstraße 242 (Clausthal-Zellerfeld - Bad Grund), oberhalb des "Kraftzwerges" gerufen. Hier war ein mit Stammholz beladener Holztransporter in einer Rechtskurve vom Weg abgekommen und umgekippt. Zugmaschine und Auflieger kippten auf die rechte Seite. Der 35-jährige Fahrer blieb unverletzt. Die Bergung des Lkw ist heute vorgesehen. Erst nach der Bergung können Schäden an Zugmaschine und Auflieger festgestellt werden. /Krz.










28.10.2020 • 12:01 Uhr

Bericht des Beauftragten der Bundesregierung für Religionsfreiheit:fbV begrüßt Veröffentlichung des ersten Berichts

Weltweit hunderte Millionen Menschen aufgrund ihres Glaubens verfolgt

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat gefordert, sich in der deutschen Außenpolitik stärker für das Menschenrecht auf Religionsfreiheit einzusetzen. Die Menschenrechtsorganisation begrüßte die Veröffentlichung des seit langem erwarteten ersten Berichts des Beauftragten der Bundesregierung für weltweite Religionsfreiheit, Markus Grübel. „Das Engagement für Religionsfreiheit darf kein Lippenbekenntnis bleiben, sondern muss konkrete Taten folgen lassen. Deutschland und die Europäische Union haben viele Möglichkeiten, sich in ihrer Außenpolitik für den Respekt der Religionsfreiheit einzusetzen. Bislang wird dieses Potential nicht ausgeschöpft“, erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen. Die Menschenrechtsorganisation für religiöse Minderheiten wies darauf hin, dass weltweit hunderte Millionen Menschen aufgrund ihres Glaubens verfolgt werden. Dazu zählten nicht nur Menschen christlichen Glaubens, sondern auch muslimischer, buddhistischer, yezidischer und vieler anderer Konfessionen.

Besonders im Nahen Osten und in Asien ist die Lage oft dramatisch, erklärte die GfbV. So litten alleine in Indien mehr als 200 Millionen Angehörige der muslimischen und christlichen Minderheit unter massiven Einschränkungen ihrer Glaubensfreiheit. Auch im Nachbarland Pakistan sei die Lage für christliche und schiitische Gläubige sowie Hindu dramatisch. Die willkürliche Anwendung von Blasphemie-Vorschriften und anderer diskriminierender gesetzlicher Bestimmungen mache ihr Leben oft zur Hölle.

„In der Türkei- und Nahost-Politik muss sich deutsche Außenpolitik aktiver für den Respekt der Religionsfreiheit und für religiöse Minderheiten einsetzen“, forderte Delius. Christliche, alevitische, yezidische und andere religiöse Minderheiten ringen dort um ihre Existenz. Doch Deutschland schweige zu den meisten Menschenrechtsverletzungen aus Rücksicht auf das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei. „Auch gegenüber dem politischen Islam zeigt die deutsche Außenpolitik keine klare Kante, obwohl er religiöse Minderheiten terrorisiert. Dabei brauchen christliche, yezidische und andere religiöse Minderheiten im Nahen Osten gerade heute Unterstützung, um ihr Überleben zu sichern“, so Delius. red










28.10.2020 • 09:57 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet- Mobile Messungen in der 45. Kalenderwoche 2020

In der Woche vom 02. bis 08. November 2020 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:

Montag, 02. Oktober: Raum Northeim
Dienstag, 03. Oktober: Raum Einbeck
Mittwoch, 04. Oktober: Raum Uslar
Donnerstag, 05. Oktober: Raum Kalefeld
Freitag, 06. Oktober: Raum Hardegsen

Die semistationäre Messanlage „Alice“ wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Kalefeld und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (KW 46) im Raum Einbeck eingesetzt.
Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd /Fotos: Fis WMG













28.10.2020 • 09:28 Uhr

Bürgermeister-Wahlkampf-Hammer in Einbeck: Die Kloss Empfehlung - Pro Weisensee und Michalek - keine Silbe über Heitmüller

Es war zu erwarten gewesen, dass sich der frühere stellvertretende Bürgermeister in Einbeck, der jetzt unabhängige Ratsherr Alexander Kloss, mit einer Empfehlung für die am Sonntag in Einbeck anstehende Bürgermeister/in-Wahl zur Wort melden wird. Motiviert von seinen vielen "Freunden". Aber auch selbst angetrieben nach seinem Scheitern als Bürgermeisterkandidat in der Eindecker SPD. Nach einem Vierteljahrhundert Mitgliedschaft hatte Kloss der Eindecker SPD den Rücken gekehrt. Die Partei ist seitdem in Teilen ihrer Anhängerschaft wie gelähmt. Alexander Kloss ist nicht unbeliebt in Einbeck.

Umso gespannter war seine Wahlempfehlung erwartet worden. Sie liegt nun vor. Kloss holt in seinem im Internet dokumentierten Statement weit aus. Zusammengefaßt hier das Fazit: In 14 Zeilen lobt Kloss Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek. In 18 Zeilen hebt er die Qualitäten von Dr. Claudius Weisensee hervor. Dirk Heitmüller wird in keiner einzigen Zeile erwähnt. Bei einer Analyse seiner Empfehlung lässt sich interpretieren und kommentieren: Kloss wünscht sich ein gutes Abschneiden seines offensichtlichen Lieblingskandidaten Weisensee.
red/Screeshot Ausschnitt Kloss-Statement auf seiner Homepage/Fotos: Spieker-Fotografie/Fis WMG














28.10.2020 • 09:01 Uhr

Razzia bei vier Drogenanbauern in der Provinz: Polizei entdeckt Cannabis-Plantage - Festnahmen

Bei der Durchsuchung eines Hauses im verschlafenen Sommersell bei Nieheim (Landkreis Höxter) haben Ermittler der Polizei Höxter eine beeindruckende Cannabis-Plantage entdeckt. Vier Personen wurden vorläufig festgenommen.

Das Dachgeschoss eines Wohnhauses war zu einer professionellen Plantage ausgebaut worden. Hier entdeckten die Beamten am gestrigen Dienstag, 27. Oktober, rund 180 im Wachstum befindliche Cannabis-Pflanzen, außerdem weitere rund 180 bereits getrocknete Pflanzen. Sie wurden aus dem Haus abtransportiert und sichergestellt.

Vier Personen wurden während der Durchsuchung, die gegen 8 Uhr begann und mehrere Stunden andauerte, vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache Höxter gebracht. Der Tatort wurde beschlagnahmt, ebenso ein Fahrzeug, das die Täter offenbar benutzten. Die weiteren Ermittlungen rund um den Fall dauern noch an, unter anderem wird in einem Gutachten der Wert der angebauten Cannabis-Pflanzen ermittelt. red/nig/ Fotos: Polizei












28.10.2020 • 08:51 Uhr

Kermit verspricht: „Nach Streik geht Bad Gandersheimer Sperrmüll-Show weiter...!“

Kermit der Frosch hat für alle im Landkreis Northeim eine gute Morgenbotschaft: von seinem Thron auf einem Sperrmüllberg in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim verkündet der Star aus der Muppet-Show: „Leute, gramt Euch nicht! Euer Sperrmüll wird noch abgeholt!“
Wegen eines Warnstreiks hatten die Müllwerker der Northeimer Abfallwirtschaft das Schrottzeug liegengelassen. Ein gefundes Fressen für Sperrmüllhyänen. Sie räumten heftig ab. Aber nicht alles. Kermit ließen sie sitzen. Er sollte ja noch verkünden, dass alles gut wird mit der Sperrmüllabfuhr.
Gut so. Vorsichtshalber haben wir beim Ordnungsamt der Gandersheimer Stadtverwaltung gegenrecherchiert. „Es stimmt. Der nicht vergessene Sperrmüll wird noch in dieser Woche abgeholt!“, so die klare Ansage von Ordnungsamtschef Frank Biener.
red/Foto: Fis WMG










28.10.2020 • 08:47 Uhr

Tempokontrollen auf der Raserpiste B241: Polizei spricht von "hoher Anzahl an Verstößen"

Am gestrigen Dienstag, 27. Oktober 2020, in der Zeit von 07 Uhr bis 13 Uhr, erfolgte durch mehrere Beamte der Polizeiinspektion Northeim eine Geschwindigkeitsmessung im Bereich der Bundesstraße 241 zwischen Volpriehausen und Hardegsen, in Höhe der Einmündung Goseplack.

Bei einer Durchfahrt von fast 700 Fahrzeugen in Fahrtrichtung Hardegsen konnten insgesamt 61 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt werden. Die höchste Geschwindigkeitsüberschreitung bei erlaubten 50 km/h betrug 99 km/h. Zwei Fahrzeugführer müssen neben einem Bußgeld von 160 Euro mit zwei Punkten und einem einmonatigen Fahrverbot rechnen. Die Verstöße wurden gebührenpflichtig geahndet und mit den betroffenen Fahrzeugführern ermahnende Gespräche geführt.

Geschwindigkeitsmessungen haben das wesentliche Ziel, die Anzahl von tödlichen und damit schwersten Verkehrsunfällen zu reduzieren bzw. ganz zu verhindern. "Da Geschwindigkeitsüberschreitungen auch weiterhin eine der Hauptunfallursachen darstellen, werden wir auch in Zukunft vermehrt Kontrollen im Landkreis Northeim durchführen", sagte Lukas Theinl, Pressesprecher der Polizeiinspektion Northeim. TH /Symbolbild











28.10.2020 • 08:41 Uhr

Wutanfall in Nörten-Hardenberg: Außenspiegel an parkenden Wagen abgetreten

Am Dienstagabend gegen 20:05 Uhr ist es in der Langen Straße in Nörten-Hardenberg zu einer Sachbeschädigung an einem geparkten Pkw gekommen.

Durch einen bislang unbekannten Täter wurde der Außenspiegel an dem Pkw eines 34-jähr. Mannes aus Nörten-Hardenberg abgeschlagen oder abgetreten. Anschließend flüchtete der Täter vermutlich zu Fuß in unbekannte Richtung. An dem Außenspiegel entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Euro.

Zeugen, die Hinweise geben können, wenden sich bitte an die Polizei Northeim unter der Tel.: 05551/7005-0. TH










28.10.2020 • 07:04 Uhr

Betrug mit Enkeltrick in Alfeld: - Betrüger erbeuten von Senioren über 10.000 Euro - Täter kam mit Tageszeitung

Am Montagvormittag erbeuteten unbekannte Täter mit dem sogenannten Enkeltrick Bargeld bei einem älteren Ehepaar aus Alfeld.

Den Ermittlungen zufolge erhielten die Senioren einen Anruf von ihrer vermeintlichen Enkeltochter. Diese schilderte, dass sie für den Erwerb einer Wohnung dringend Geld benötige. Im sicheren Glauben, tatsächlich mit ihrem Enkelkind zu sprechen, sagten die Herrschaften ihre Hilfe zu und stellten das Geld bereit.

Unter dem Vorwand, sich gerade bei einem Notar zu befinden und nicht selbst kommen zu können, wurde das Geld durch einen angekündigten Abholer in Empfang genommen.

Laut Polizeiangaben soll es ich um einen Mann gehandelt haben, der wie folgt von den Betrogenen beschrieben werden konnte:

-Ca. 30 - 40 Jahre alt
-Ca. 170 Zentimeter groß
-Mittlere Statur
-Bekleidet mit dunkler Jacke, dunkler Hose und dunklem Käppi
-Führte eine Tageszeitung mit sich
Zeugen, denen der Unbekannte eventuell im Bereich des Ortsteiles Limmer auffiel, werden gebeten, sich unter der Telefon 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden. jpm










27.10.2020 • 21:12 Uhr

Wieder strenges Besuchsverbot in der Helios Klinik Bad Gandersheim - Betreiber spricht von "Vorsorglicher" Maßnahme

Aufgrund des aktuellen Ausbruchsgeschehens im Landkreis Northeim hat sich die Klinikleitung der privaten Helios Klinik Bad Gandersheim entschieden, vorsorglich ein Besuchsverbot in der Klinik zu erlassen.

Bekanntlich war die Klinik zu Beginn der Corona-Krise ab März 2020 für mehrere Monate ein ausgewiesenes Krankenhaus nur für Corona-Pati neuen/innen. In dieser Zeit verstarben in der Klinik auch Patienten an/mit dem dem Corona-Virus.


Das Besuchsverbot gilt ab sofort und bis auf Weiteres. Ausgenommen von dem Verbot sind Angehörige von Palliativpatienten. Zudem gibt es Ausnahmen für Eltern/Erziehungsberechtigte, wenn die Patienten Kinder sind.

Für Patienteneigentum (Kleidung, Hilfsmittel, o.ä.), das dringend benötigt wird, wird ab morgen eine zentrale Annahmetätigkeit an der Rezeption im Eingangsbereich der Klinik eingerichtet. Angehörige sind gebeten, den Koffer/die Tasche zwischen 7:00 Uhr und 16:00 Uhr abzugeben.

„Uns ist bewusst, dass wir mit dem erneuten Besucherstopp den Patienten und ihren Angehörigen viel abverlangen. Denn wenn Familie und Freunde zu Besuch ins Krankenhaus kommen, fördert das die Genesung. Gleichzeitig erhöhen die sozialen Kontakte das Infektionsrisiko. Hier obliegt uns als Gesundheitsversorger eine besondere Verantwortung für unsere Patienten und unsere Mitarbeiter. Angesichts der Situation im Stadtgebiet Bad Gandersheim und im Landkreis Northeim haben wir uns deshalb entschieden, zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter, rein vorsorglich ein Besuchsverbot in der Helios Klinik Bad Gandersheim zu verhängen. Wir bitten alle Patienten und Angehörigen um Verständnis für diese notwendigen Maßnahmen“, sagt Klinikgeschäftsführer Johannes Richter.
red/Fotos: Helios/Fis WMG












27.10.2020 • 20:15 Uhr

AMAZON Ansiedlung in Northeim bleibt Sprengstoff für Stadtpolitik, Beschäftigte und den Einzelhandel

Brandbrief vom BUND an die Stadtratsfraktionen von SPD und CDU in Northeim

Seit Monaten laufen die Diskussionen um die Ansiedlung des umstrittenen Konzerns Amazon in Northeim. Ein Konzern, der die Beschäftigten wie Freiwild behandelt, mit seinen Geschäftspraktiken Einzelhandel und Kleingewerbe in den Ruin drängt und ökologisch durch zusätzlichen Verkehr und Ressourcenverschwendung immer wieder in negative Schlagzeilen gerät! „Der Firmenname ist zum Synonym für Disruption und schöpferische Zerstörung geworden, zur Metapher für grenzenloses Wachstum und die Wucht wirtschaftlicher Umbrüche “ schreibt Daniel Goffart in seinem Buch: „Das Ende der Mittelschicht“. Acht Jahre kämpfen Beschäftigte mit ihrer Gewerkschaft bei Amazon in Deutschland um die Anerkennung der Flächentarifverträge des Einzelhandels sowie den Abschluss eines Tarifvertrages für gute und gesunde Arbeit! Die Antwort von Chef Jeff Bezos sind die Bespitzelung der Beschäftigten und der Einsatz von Geheimdienstmethoden gegen Gewerkschafter, wie durch jüngste Enthüllungen ein weiteres Mal deutlich geworden ist. Damit auch jeder Euro in die Taschen des weltweit reichsten Mannes wandert, nutzt der Konzern alle Steuerschlupflöcher und bringt den Rathauskassen kaum Einnahmen. Dafür aber nutzt Amazon die öffentliche Infrastruktur, tausende Lkw rauben den Einwohnern den Schlaf und die geringen Löhne verschärfen die Wohnungsnot. Jörg Lembke, parteiloser Bürgermeister in Bad Oldesloe sagte dazu dem Branchenportal „Business Insider“: „Wenn man es vergleicht, ist das, was wir hier an Gewerbesteuer zu erwarten haben von Amazon, in etwa das, was sonst ein kleiner mittelständischer Handwerksbetrieb zahlt“. Seine Stadt werde am Ende mehr Kosten als Nutzen von der Amazon-Ansiedlung haben.
Verlierer sind auch die bisher Beschäftigten in tarifgebundenen Betrieben, die durch Betriebsaufgaben als Arbeitslose vielleicht bei Amazon einen neuen Job finden! Sie rutschen hier durch schlechte Bezahlung in ihrer sozialökonomischen Stellung weiter nach unten.
Insbesondere in Zeiten von Klimawandel, Wirtschaftskrise, Leerständen in den Städten, zunehmender Flächenversiegelungen ist die Ansiedlung eines Konzerns wie Amazon im höchsten Maße kontraproduktiv! Ein Ja zu Amazon ist weder sozial noch christlich, dass sollten sich die Parteien mit diesen Adjektiven im Namen bewusstmachen und aus ökologischen Gesichtspunkten sind Flächenverbrauch, Ressourcenverschwendung, ungebremster Konsum und Wirtschaftswachstum auch nicht zu akzeptieren. Sagen Sie NEIN und suchen Sie nach alternativ und nachhaltig agierenden Betrieben.Jürgen Beisiegel

Das Bild dokumentiert das Northeimer Industrie West, wo für AMAZONE Stadtland bereitgestellt werden soll, geht es nach SPD und Teilen der CDU. Das Projekt ist heftig umstritten, weil es Arbeitsplätze vernichtet statt welche zu schaffen. Foto: Fis WMG










27.10.2020 • 20:11 Uhr

Paracelsus Kliniken: Betreiber zieht erste Notbremse: Besucherstopp

Die Paracelsus-Kliniken haben für alle Klinikstandorte der bundesweit agierenden Klinikkette - damit auch in den drei Bad Gandersheimer Kliniken - erneut auf einen kompletten Besucherstopp abgestellt. „Wir tun alles, um eine weiter steigende Verbreitung des Virus zu verhindern. Wir sehen uns als Betreiber von Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken in einer besonderen Verantwortung gegenüber unseren Patienten und Mitarbeitern, der Besuchsstopp ist ein Baustein in einer ganzen Reihe von Sicherheitsmaßnahmen“, erklärt der medizinische Geschäftsführer Dr. Christian Utler.

Nachdem ab Mai ein vorher herrschendes striktes Besuchsverbot insbesondere an den Akutkrankenhäusern schrittweise gelockert wurde und pro Tag und Patient 1 Besucher unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt waren, sind seit 6 Wochen Besuche von Angehörigen und Freunden Schritt für Schritt und angepasst an die lokale Infektionslage eingeschränkt worden und nun seit einer Woche an allen Standorten nicht mehr erlaubt. In den Reha-Kliniken von Paracelsus war der Besuchsstopp nie aufgehoben worden, auch in der Paracelsus-Elena-Klinik, eine Fachklinik für Parkinson-Patienten, herrschte seit Beginn der Pandemie ein Besuchsverbot, da dort vor allen Dingen Hochrisikopatienten stationär behandelt werden.

Das Besuchsverbot ist also in allen Einrichtungen wieder eingeführt, unabhängig davon, ob der jeweilige Standort in einem Risikogebiet liegt oder nicht. Das Besuchsverbot gilt bis auf Weiteres.red/Foto: FisWMG










27.10.2020 • 20:09 Uhr

Feuerwehr in Echte: Heute Abend bei Flutlicht Fahrbahn abspritzen

Vor 30 Minuten heftiger Einsatz der Freiwilligen Ortsfeuerwehr in Echte im Umfeld der Grundschule und eines Bauamarktes. Unter schwerem Flutlicht waren die Kameraden mit dem Abspritzen und Fegen einer verschmutzen Fahrbahn beschäftigt. Ob es sich dabei um Fahrzeugflüssigkeiten oder andere Stoffe gehandelt handelt ist noch nicht exakt bekannt. Vorteilhaft auf alle Fälle: Der Einsatzort liegt keine 300 Meter vom Echter Feuerwehrhaus entfernt. red/Video: Fis WMG










27.10.2020 • 14:31 Uhr

Corona-Virus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Ein neuer Fall dazugekommen- Acht Erkrankte wieder genesen! Jetzt 156 Corona-Erkrankte im Kreis- Noch 131 davon in Bad Gandersheim!

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 359 Corona-Infektionen bekannt geworden. 196 Personen – acht mehr als am Vortag - gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Seit Montag ist somit ein neuer Corona-Fall hinzugekommen.

Das Land Niedersachsen hat auf seiner Seite http://www.niedersachsen.de/.../aktuelle_lage_in... eine 7-Tageinzidenz pro 100.000 Einwohner von 15,1 für den Landkreis Northeim veröffentlicht. Die Zahl wird täglich auf der Seite des Landes Niedersachsen veröffentlicht.
Bei den Neuerkrankungen von Montag handelt es sich um eine männliche Person mittleren Alters, sowie zwei männlichen Personen fortgeschrittenen Alters und vier weiblichen Personen mittleren Alters und einer weiblichen Person fortgeschrittenen Alters. Der Ansteckungsweg ist größtenteils auf Kontakte zu anderen Infizierten zurückzuführen, bei zwei Personen ist der Ansteckungsweg derzeit unbekannt. Die Infizierten befinden sich größtenteils in häuslicher Quarantäne, zwei Personen befinden sich in stationärer Behandlung. Die Infizierten klagen über Kopfschmerzen, Fieber, Husten, Schnupfen, Gliederschmerzen, Durchfall, trockener Nase und Übelkeit.

Bei der heutigen Neuerkrankung handelt es sich um eine männliche Person fortgeschrittenen Alters. Der Ansteckungsweg ist derzeit unbekannt. Der Infizierte befindet sich aus anderen Gründen in stationärer Behandlung.
Damit sind im Landkreis Northeim derzeit 156 akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim (131), Bodenfelde (0), Dassel (2), Einbeck (9), Hardegsen (3), Kalefeld (2), Katlenburg-Lindau (1), Moringen (1), Nörten-Hardenberg (0), Northeim (3), Uslar (4) stammen.
Die Anzahl der Verstorbenen liegt unverändert bei sieben Personen. lpd










27.10.2020 • 14:25 Uhr

Northeim: Alkoholfahrt eines 46-Jährigen von Polizei beendet

Ereignisort: Northeim, Carl-Loewe-Weg, Ereigniszeitpunkt: Gestern, Montag, 26. Oktober 2020, 22.35 Uhr: Gestern Abend kontrollierten Northeimer Polizeibeamte einen 46-jährigen Fahrzeugführer, der mit seinem Pkw Skoda unterwegs war, obwohl er vor Fahrtantritt Alkohol getrunken hatte. Eine freiwillig durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 0,58 Promille. Gegen den Northeimer wurde eine Verkehrsordnungwidrigkeitenanzeige eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt. köh










27.10.2020 • 11:50 Uhr

Elektrowerkzeuge aus Montagefahrzeug entwendet - 1000 Euro Schaden

Im dokumentierten Tatzeitraum kam es zu einem Einbruchdiebstahl in ein geparktes Fahrzeug am Scharnhorstplatz in Northeim. Unbekannte Täter brachen die Heckklappe des Renault Master auf und entwendeten diverse Elektrowerkzeuge im Gesamtwert von ca. 1000 Euro. Zeugenhinweise nimmt die Polizei Northeim unter 05551-70050 entgegen. köh











27.10.2020 • 11:39 Uhr

Wie sicher ist ein transparenter Mund-Nasen-Schutz?

Das Gesundheitsportal apotheken-umschau.de zeigt die Vor- und Nachteile von Visieren und transparenten Masken

Mimik ist sehr wichtig für die zwischenmenschliche Kommunikation: sich in andere hineinversetzen, die Gefühle des anderen empfinden können - das gelingt fast nur, wenn wir bestimmte Gesichtsausdrücke sehen. In Corona-Zeiten mit obligatorischer Mund-Nase-Bedeckung können wir jedoch oft nicht erkennen, ob unser Gegenüber lächelt, grimmig schaut oder traurig ist. Eine Mund-Nasen-Maske aus Plexiglas oder zumindest mit einem Sichtfenster kann Abhilfe schaffen. Doch wie sicher sind diese transparenten Masken? Das Gesundheitsportal apotheken-umschau.de erklärt Vor- und Nachteile.

Visiere bieten nur unzureichend Schutz

Seit Beginn der Pandemie sieht man immer wieder Menschen mit Visieren aus Plexiglas. Insbesondere Brillenträger schätzen derartige Masken. "Der entscheidende Nachteil aller Visiere ist jedoch, dass sie keinen vergleichbar sicheren Schutz wie Mund-Nasen-Schutz bieten - und zwar weder vor einer Ansteckung des Trägers, noch vor einer Übertragung auf den Gegenüber", sagt der Infektiologe Dr. Peter Walger, Sprecher des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene. Denn Visiere blockieren die virushaltigen Tröpfchenwolke allenfalls nach vorne. Die Ausbreitung nach oben oder unten und zu den Seiten wird nicht verhindert. Deshalb werden sie von medizinischem Personal auch nur als Ergänzung zusätzlich zu Masken eingesetzt.

Klarsichtfolie vorm Mund erschwert Atmung

Besser schützen da Mund-Nasen-Masken aus Stoff, die in Höhe des Mundes ein kleines Sichtfenster aus Klarsichtfolie oder Plexiglas haben. Doch auch diese Modelle verursachen Probleme: Durch das Sichtfenster kann man nicht atmen - das kann bei derartigen Masken die Atmung spürbar erschweren. Hinzu kommen mögliche Komplikationen beim Reinigen, etwa weil die Folien im Laufe von mehreren Waschgängen blind werden können. Eine andere Lösung besteht aus einer durchsichtigen Maske, in die Öffnungen mit Filtern eingelassen sind. Das Problem hier: Diese Masken sind recht teuer, zudem müssen - um einen wirksamen Schutz sicherzustellen - die Filter erst noch geprüft und zertifiziert werden.

Wie aber sähe eine ideale Lösung aus? Erfolgreich werden transparente Mund-Nasen-Bedeckungen nur, so das Gesundheitsportal apotheken-umschau.de, wenn sie zuverlässig schützen und sich dabei auch noch ohne großen Aufwand reinigen lassen. Ein derartiges Modell ist derzeit aber noch nicht in Sicht.ots/ Fotos: dpaPictureAlliance_LEAFMask_CoverImages/Fis WMG












27.10.2020 • 11:23 Uhr

Corona-Krise: Inzidenzampel für Landkreis Northeim weiter auf Gelb geschaltet - Infektionsgeschehen verlangsamt - Sechster Corona-Fall in Privatklinik bestätigt

Die neue Corona-Inzidenz-Ampel bleibt für den Landkreis Northeim weiter auf Gelb geschaltet. Das geht aus der neuesten Falldarstellung des Niedersächsischen Gesundheitsministeriums hervor. Danach hat sich das Infektionsgeschehen im Landkreis Northeim verlangsamt. Für heute wird ein Inzidenzwert von 15,1 Fällen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen angegeben. (siehe Grafik).

Weiter kritische Debatten um
Corona-Ausbruch in Paracelsus-Klinik
an der Gande in Bad Gandersheim

Sorgen bereitet weiter das mysteriöse Infektionsvorkommen des grässlichen Corona-Virus in der Bad Gandersheimer Paracelsus-Klinik an der Gande. Jetzt musste offiziellerseits eine sechste Infektion zugegeben werden. Die Umstände des Bekanntwerdens des Corona-Virus-Ausbruchs in der Klinik geben weiter Anlass für versteckte und offenen Debatten und kritische Kommentare. Offizielle Stellen in der Stadt Bad Gandersheim erfuhren erst aus den sozialen Netzwerken von dem Ausbruch. Speziell die Salamitaktik der selektiven Öffentlichkeit gerät immer mehr ins Kreuzfeuer der Kritik.

Der zuständige Verwaltungsdirektor Torsten Prieß hat in öffentlichen Erklärungen zu verdeutlichen versucht, die Klinik habe die Corona-Auffälligkeiten im Griff.










27.10.2020 • 11:03 Uhr

Olympische Spiele und Menschenrechte: Devoter IOC-Präsident Bach nimmt Menschenrechtsverletzungen stillschweigend hin

Gesellschaft für bedrohte Völker Göttingen findet: Boykott-Debatte auch in Deutschland überfällig

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen hat am Dienstag das anhaltende Schweigen des Internationalen Olympische Komitees (IOC) und seiner Präsidenten Thomas Bach gegenüber schwersten Menschenrechtsverletzungen in China kritisiert. Vor einigen Tagen hatte dieser gefordert, die Olympische Spiele dürften nicht zum „Marktplatz der Demonstrationen aller Art“ werden. „Bach spricht von politischer Neutralität. Damit meint er, dass wir schwerste Menschenrechtsverletzungen stillschweigend hinnehmen sollten“, erklärt Hanno Schedler, GfbV-Referent für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung. „Wenn er zu diesen Verbrechen schweigt, verhält er sich aber nicht neutral: Er unterstützt den laufenden Völkermord, indem er die Kommunistische Partei Chinas vor Kritik schützt.“ Bach wolle blütenreine Kamerabilder aus dem Reich der Mitte liefern, währen dort über eine Million Angehörige der uigurischen, kasachischen und kirgisischen Volksgruppen willkürlich interniert sind oder waren. Das schwere Schicksal der muslimischen Nationalitäten sowie der Verfolgten in Tibet und der inneren Mongolei solle diese regime-freundlichen Bilder offenbar nicht stören.

Vor fünf Jahren gab das IOC seine Entscheidung bekannt, die Olympischen Winterspiele 2022 an China zu vergeben. Daraufhin forderte die GfbV Bach in einem Schreiben auf, sich für verfolgte Medienschaffende und Rechtsbeistände in China einzusetzen, um einen erneuten Missbrauch der Spiele für die politische Propaganda der Kommunistischen Partei Chinas zu verhindern. Dabei bestand die Menschenrechtsorganisation auf eine umfassende Aufarbeitung der schweren Menschenrechtsverletzungen, die im Vorfeld und während der Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking verübt wurden. „Leider sind Herrn Bach verfolgte Menschen in China offenbar gleichgültig. Dass er aber jetzt, Jahre nach dem Bekanntwerden von chinesischen Umerziehungslager für muslimische Nationalitäten, das Wort ‚Uiguren‘ nicht einmal in den Mund nehmen mag, ist nicht hinnehmbar. Frauen werden Opfer von Zwangssterilisierungen, Kinder werden von ihren Familien getrennt, und Herr Bach tut so, als würden die Olympischen Spiele in einem politikfreien Raum stattfinden. Die chinesische Regierung freut es.“

Großbritanniens Außenminister Dominic Raab hatte angesichts der Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang / Ostturkestan einen Boykott der Olympischen Winterspiele 2022 ins Spiel gebracht. In Kanada, Australien und den USA wird ebenfalls über einen Boykott der Spiele debattiert. In Deutschland sei diese Debatte überfällig, findet Schedler: „Thomas Bach hat die Hoffnung geäußert, die Olympischen Spiele könnten ein ‚Tor zum Frieden aufmachen‘. Frieden werden die muslimischen Minderheiten in Xinjiang aber erst finden, wenn die Lager geschlossen sind und die Verfolgung durch die chinesische Regierung endet.“ red










27.10.2020 • 10:53 Uhr

Hilfeschrei aus Einbeck! Pflegestellen für Hunde und Katzen - Leider kein eigenes Tierheim

Einbecker Tierschutzverein kümmert sich um ausgesetzte, verletzte und kranke Tiere

Schnelle und unbürokratische Hilfe für Tiere in Not leisten die Mitglieder des Tierschutzvereins "Einbecker Spendenteam- eine Stimme für Tiere e. V.. Ein eigenes Tierheim betreibt der gemeinnützige Verein aus Einbeck dazu nicht, sondern versorgt die Tiere in privaten Haushalten, bzw. auf Pflegestellen. Der Verein ist daher ständig auf der Suche nach geeigneten Pflegestellen, um den Tieren ein Tierheim zu ersparen. Zwar steht für gemeinsame Treffen und als Sammelstelle für Futter-und Sachspenden der Vereinsgarten am Gänsekamp in Einbeck zur Verfügung, doch Tiere werden dort auf Dauer nicht untergebracht.

„Aber auch finanzielle Unterstützung wird bei hohen Tierarztkosten benötigt, da wir hauptsächlich kranke, verletzte oder ausgesetzte Tiere in unsere Obhut aufnehmen", erläutert die Vereinsvorsitzende Michaela Riekers bei einem Treffen mit Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.
Der Verein unterstützt mit ihrem „Mozartprojekt“ aus dem Erlös von kleinen Mozart-Handpuppen, auch bei Tierarztkosten, die von den Tierhaltern nicht alleine aufgebracht werden können. Diese Handpuppen werden liebevoll von den Senioren von der Initiative „Stricken mit Herz“ gehäkelt und gestrickt.

"Wir freuen uns auch über Futterspenden", macht Kassenwartin Christiane Oppermann deutlich.
Zur Unterstützung der wichtigen Vereinsarbeit soll der Landkreis offiziell Mitglied in dem gemeinnützigen Verein werden. "Ich werde dem Kreistag für die Sitzung einen entsprechenden Vorschlag vorlegen", so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. In dem Treffen mit den beiden Vorstandsmitgliedern konnte Dr. Katrin-Annette Göbel, als stellvertretende Leiterin des Fachbereichs Lebensmittelüberwachung und Veterinärwesen, eindrucksvoll von Fällen berichten, in denen die Zusammenarbeit mit dem Verein erfolgt ist. "Wir haben schon mehrfach verletzte und kranke Tiere auch aus unwegsamem Gelände bergen und versorgen können", so die Tierärztin.
Wer selbst unterstützen möchte, sei es mit Geld oder Futterspenden, oder sich vorstellen kann, ein hilfebedürftiges Tier aufzunehmen, kann sich per E-Mail an Einbecker-Spendenteam@web.de oder telefonisch unter 0178 5406306 an den Verein wenden. lpd


Auf dem Bild von links nach rechts: Erster Kreisrat Jörg Richert, Michaela Riekers, Christiane Oppermann, Dr. Katrin-Annette Göbel und Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Foto: lpd











27.10.2020 • 10:43 Uhr

Internationaler Männertag 2020 - Vortrag über die Rolle und Identität der Männer in der arabischen Welt

Der Fachbereich Migration und Integration und die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Northeim laden am 19. November 2020 zum Vortag „Rolle und Identität der Männer in der arabischen Welt“ ein. Durch den Abend begleiten wird Ethnologin Barbara Aboueldahab.
In den Medien werden arabische Männer häufig mit Frauenfeindlichkeit und Gewaltbereitschaft in Verbindung gebracht. Woher kommt das? Wie sehen die Männer sich selbst? Gibt es einen Wandel und wie gehen die Männer, aber auch die Gesellschaft damit um? Der Vortrag begibt sich auf Spurensuche nach Ursachen und Gründen, versucht Erklärungen zu finden und wagt einen Ausblick in die Zukunft. Am Ende stellt sich die Frage, welchen Einfluss geflüchtete Männer auf das männliche Rollenbild in ihren Ursprungsgesellschaften haben könnten.
Die Veranstaltung findet am 19. November 2020 von 17.30 Uhr bis 20.30 Uhr in der Aula der Oberschule Northeim, Arentsschildstraße 15a, 37154 Northeim statt. Die Veranstaltung ist kostenlos.
Anmeldungen sind bis zum 12. November 2020 möglich bei Ira Scheer, Tel. 05551 708319 oder per Mail an ischeer@landkreis-northeim.de.
lpd











27.10.2020 • 10:40 Uhr

Heißes TV-Duell im Lokal TV: Bürgermeisterkandidat Heitmüller bezeichnet seinen Konkurrenten Dr. Weisensee als "Weihnachtsmann"

Noch einmal etwas Aufregung im Bürgermeisterwahlkampf in der Bierstadt in Einbeck. Beim einzigen direkten Duell der zwei Kandidaten Dirk Heitmüller (SPD) und Dr. Claudius Weisensee (FDP/Grüne) gegen Amtsinhaberin Dr. Sabine Michalek (CDU) bei einem lokalen TV Liveastream "EinWahl" war für Heitmüller Attacke angesagt. Gelegentlich einige aufschlussreiche Scharmützel zwischen den so verschiedenartigen Protagonisten. Auf der einen Seite die beiden rhetorisch gewandten Akademiker, auf der anderen Seite der angriffslustige Medienberater und "Einbecker Junge", wie er sich gerne selbst tituliert. Dirk Heitmüller nahm sich speziell seinen Konkurrenten von der FDP vor. Weil der in der Corona-Krise eine "antizyklische" Kommunalpolitik für Einbeck anstrebt, soll heißen ordentlich Geld investieren möchte, kanzelte ihn Heitmüller als "Weihnachtsmann" ab.
Aber hören sie selbst rein, was Heitmüller zu sagen hatte...
red/Sreenshot/Videomitschnitt Youtube










27.10.2020 • 10:06 Uhr

Gandersheimer Domfestspiele trauern um Thomas Oppermann

Die Gandersheimer Domfestspiele sind vom plötzlichen Tod ihres früheren Schirmherrn Thomas Oppermann geschockt. Der 66-jährige Bundestagsvizepräsident aus Göttingen war ein langjähriger Begleiter und regelmäßiger Besucher des größten professionellen Freilichttheaters in Niedersachsen.

In einer soeben veröffentlichten Mittelung des Freilichttheaters heißt es weiter:
Er hat die Domfestspiele immer mit Leidenschaft und nach Kräften in seinen vielen unterschiedlichen Funktionen gefördert. Erst im vergangenen Jahr war Thomas Oppermann zusammen mit Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Andretta zu Besuch in Bad Gandersheim und sah die umjubelte Inszenierung des Musicals „Hair“ vor dem Domportal. „Wir verlieren einen Freund, und ich verliere darüber hinaus einen jahrelangen, politischen Weggefährten. Wir sind in Gedanken bei seiner Familie“, sagte Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Schwarz MdL.

„Thomas Oppermann hatte immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Gandersheimer Domfestspiele“, erinnern sich Geschäftsführer Thomas Groß und Intendant Achim Lenz. Erst im vergangenen Winter hatte er sich in Berlin erneut für die Verstetigung der Bundesmittel zur finanziellen Absicherung stark gemacht – mit Erfolg. Schon seit seiner Schulzeit in Einbeck kannte Thomas Oppermann die Domfestspiele. In seiner Zeit als Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur in den Jahren 1998 bis 2003 war er gleichzeitig Schirmherr der Gandersheimer Domfestspiele. Auch in seinen verschiedenen Positionen und Ämter auf Bundesebene hat sich Thomas Oppermann stets engagiert für den Erhalt und die Unterstützung des Gandersheimer Freilichttheaters eingesetzt.

„Der anhaltende Erfolg der Festspiele zeigt, dass selbst im neuen Medienzeitalter die unmittelbare sinnliche Konfrontation mit Kunst, wie sie das Theater bietet, nichts von ihrer Attraktion verloren hat. Im Gegenteil: Wo viele Menschen die Welt nur medial vermittelt erleben, scheint das Bedürfnis nach direkter Ansprache zu wachsen. Das Spiel unter freiem Himmel verschafft eine besondere Atmosphäre und hat somit seinen besonderen Reiz“, schrieb Thomas Oppermann in seinem Grußwort als Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur im Jahr 2002 für die 44. Gandersheimer Domfestspiele. Er wünschte den Festspielen in dem Jahr „einen strahlenden Sommererfolg“.

Thomas Oppermann wird uns sehr fehlen, als Kulturkenner, als Förderer, aber vor allem als liebenswerter und den Menschen zugewandter Freund.
red











27.10.2020 • 09:27 Uhr

Blitzer-Säule in Bad Driburg mit schwarzem Autolack besprüht - Immer noch Zeugen gesucht

Die Scheibe der Kamera der Geschwindigkeitsmessanlage auf der B 64 in Bad Driburg (Landkreis Höxter) wurde am Montag, 05.Oktober 2020, mit Autolack besprüht. Der Unbekannte beging die Straftat mutmaßlich in den frühen Morgenstunden. Die Polizei Höxter ermittelt und sucht immer noch mögliche Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen können, Telefon: 05271/9620. /ell










27.10.2020 • 09:21 Uhr

Kino Welttheater-Einbeck zeigt: “Greenland” in der zweiten Erfolgswoche

Das Welttheater-Einbeck zeigt jetzt in der zweiten Erfolgswoche den Film: “Greenland” . Und zwar täglich ausser Montag: 20 Uhr. Freigegeben ab 12 Jahren.

Hier der Inhalt kompakt:
Als ein Kometenhagel auf den Planeten zurast, geht es für die Menschen auf der Erde ums blanke Überleben. John Garrity (Gerard Butler) will gemeinsam mit seiner Frau Allison (Morena Baccarin) alles in seiner Macht stehende tun, um auch ihren Sohn Nathan (Roger Dale Floyd) in Sicherheit zu bringen. Die Familie gehört zu den wenigen, die für den Lufttransport zu einem streng geheimen sicheren Hafen ausgewählt wurden. Als die Familie sich gerade in Sicherheit wähnt, wird die sie wenige Minuten vor dem Start auseinandergerissen. John sucht verzweifelt nach Allison und Nathan. Doch parallel muss Allison auf eigene Faust nach ihrem Sohn suchen, der entführt wurde und dringend medizinische Hilfe benötigt ... Foto: Verleih Tobis










27.10.2020 • 09:14 Uhr

Gewalttat in Göttingen - Jugendlicher durch Attacke mit scharfem Gegenstand erheblich verletzt - Haftbefehle wg. versuchten Mordes erlassen

Weil sie nach derzeitigem Stand der Ermittlungen gemeinschaftlich versucht haben sollen, Samstagnacht (24.10.20) in Göttingen einen 15 Jahre alten Jugendlichen zu töten, hat der zuständige Haftrichter des Amtsgerichts Göttingen am Sonntagnachmittag (25.10.20) auf Antrag der Staatsanwaltschaft U-Haftbefehle gegen eine 15-Jährige und einen 16 Jahre alten Jugendlichen aus Göttingen wegen des Verdachts des versuchten Mordes erlassen. Opfer und mutmaßliche Täter sind miteinander bekannt.

Die beiden Tatverdächtigen wurden im Anschluss an ihre Vorführung in verschiedene Haftanstalten transportiert. Angaben zur Sache machten beide bislang nicht. Sie lassen sich von Anwälten vertreten.

Zur Klärung der Tat sowie der Gesamtumstände richtete der Zentrale Kriminaldienst der Polizeiinspektion Göttingen die vierzehnköpfige Mordkommission "Garte" ein.

Ersten Ermittlungen zufolge, wurde der 15-jährige Göttinger gegen 03.35 Uhr in der Straße "Am Gartetalbahnhof" vermutlich unvermittelt von den beiden dringend tatverdächtigen Jugendlichen attackiert und dabei mit einem unbekannten scharfen Gegenstand im Bereich des Kopfes und des Oberkörpers massiv verletzt. Der Angegriffene konnte flüchten und einen Notruf absetzen. Rettungskräfte lieferten ihn mit schweren, potentiell lebensgefährlichen Verletzungen in die Göttinger Universitätsmedizin ein.

Die beiden mutmaßlichen Täter flüchteten zunächst. Im Zuge der sofort aufgenommenen Ermittlungen konnten Beamte die Gesuchten aber bereits wenig später in einer Wohnung in der Nähe des Tatortes festnehmen.

Zeugen, die Samstagnacht gegen 03.30 Uhr im Umfeld der Straße "Am Gartetalbahnhof" eine körperliche Auseinandersetzung oder verdächtige Personen beobachtet bzw. etwas Ungewöhnliches (Hilferufe, Schreie) gehört haben oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Telefon 0551/491-2115 bei der Polizei Göttingen zu melden.jk










27.10.2020 • 09:13 Uhr

ALDI-Alarm in Bad Gandersheim: Vor gefährlichen Metallsplittern im Courmet-Käse gewarnt!

Darauf sollten sie in diesen Tagen vor dem Frühstück besonders achten: Ein spezieller französischer Gourmet-Käse sollte nicht auf den Frühstücksttisch kommen. ALDI-Bad Gandersheim warnt mit einem Plakat vor Käse. Er könnte Metallsplitter enthalten. Deswegen die Rückrufkampagne.
Gut, dass ALDI sich für Unannehmlichkeiten entschuldigt. Sie bleiben hoffentlich auf die Rückbringaktion beschränkt und nicht ernsthafte körperliche Gefährdungen, wenn jemand den dreckigen Käse essen sollte. red/Fotos: Fis WMG












27.10.2020 • 09:04 Uhr

AfD-Landesvorsitzender Kestner (Northeim): „Stoppt die Corona-Panik – Wir zeigen Gesicht!“


„Wir müssen als AfD in Niedersachsen wieder sichtbarer werden!“ Das war eine meiner zentralen Aussagen beim letzten Landes-Parteitag, der mich zum Vorsitzenden wählte.“ Das erklärte soeben Niedersachsens AfD-Landesvorsitzender Jens Kestner, Bundestagsabgeordneter und Kreistagsabgeordneter aus Northeim, in einer Pressemitteilung.
Damit niemand später behauptet, er habe davon nichts mitbekommen, dokumentieren wir den Originalwortlaut der Kestner-Verlautbarung, auch aus zeitgeschichtlichen Gründen. Darin heißt es weiter:
„Und im Sinne dieses Versprechens startete ich am Montag, 26. Oktober, mit meinen Parteifreunden eine erste Kampagne unter dem Motto: „Stoppt die Corona-Panik – Wir zeigen Gesicht!!“ Sie beginnt mit einer Pressekonferenz zum Eröffnungstag und endet mit dem „Aktionstag“ am 21. November 2020. Gemeinsam mit den Kreisverbänden und Mitgliedern wollen wir durch Flyer-Aktionen, Infoständen und den Einsatz von Plakatwagen gegen die Corona-Politik der Bundes- und Landesregierung protestieren. Ziel dieser AfD-Offensive: Einspruch gegen politisch motivierte Einschränkungen von Grundrechten unter dem Vorwand der Corona-Pandemie. Dabei hebe ich hervor: Wir sagen keineswegs, dass es Covid 19 nicht gibt! Nein, wir sind wahrlich keine „Corona-Leugner“! Aber wir werden als größte Oppositionspartei in Deutschland demonstrativ „Gesicht zeigen“ gegen eine Reihe von unverhältnismäßigen Regierungsmaßnahmen und Verordnungen, die über das Ziel einer wirksamen Bekämpfung der Pandemie deutlich hinausschießen.Doch nicht nur das! Hinzu kommen noch schwerwiegende „Kollateralschäden“ für unsere Wirtschaft, insbesondere im Mittelstand und bei Kleinunternehmern fast aller Branchen, sowie eine häufig völlig überzogene Verängstigung unserer Bevölkerung durch „Corona-Panik-Mache“ im Zusammenspiel von Politik der Altparteien und ihr hörigen Mainstream-Medien.“
red










27.10.2020 • 07:21 Uhr

Trotz verschärfter Corona-Krise: Kirchen sollen offenbleiben - Niedersächsische Bischöfe wollen in der Pandemie „Trosträume“ erhalten

Die niedersächsischen Kirchen haben angekündigt, ihre Kirchengebäude wegen der grassierenden Corona-Pandemie nicht mehr zu schließen, sondern in Zukunft als „Trosträume für alle“ zur Besinnung und zum Gebet offenzuhalten. „Wir sind beeindruckt und dankbar, mit welcher Sorgfalt die Verantwortlichen in unseren Gemeinden die notwendigen Regelungen zum Schutz aller umsetzen“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der acht römisch-katholischen und evangelischen Bischöfe in Niedersachsen, die am Montag, 26. Oktober, von Landesbischof Ralf Meister (Hannover) und Bischof Dr. Heiner Wilmer (Hildesheim) vorgestellt wurde.

Angesichts von coronabedingten Kirchenschließungen im Frühjahr hatte es teilweise Kritik an dem Vorgehen der Kirchen gegeben. „Wir wollen Gemeinschaft erfahrbar machen, Messen und Gottesdienste feiern“, heißt es nun, insbesondere mit Blick auf Advent und Weihnachten.

Außerdem bitten die Kirchen darum, trotz der geltenden Hygieneregeln die Kontaktmöglichkeiten in Pflegeheimen und Krankenhäusern für Angehörige, nahestehende Personen und Seelsorgende zu erhalten. Sie zollen den Pflegerinnen und Pflegern Respekt und loben die Hilfsbereitschaft von Menschen an vielen Orten: „Ohne die Mitsorge für den Nächsten können wir die Pandemie nicht bewältigen.“

Darüber hinaus müsse dafür gesorgt werden, dass Kinder und Jugendliche den Sozialkontakt zu Gleichaltrigen halten können: „Sie brauchen Möglichkeiten, sich eigenständig zu treffen und sich ehrenamtlich zu engagieren.“ red/Foto: Fis WMG










27.10.2020 • 07:13 Uhr

Kino-Welttheater-Einbeck zeigt: “Drachenreiter” in 3D

Das Kino Welttheater-Einbeck zeigt: “Drachenreiter” in 3D;
Spielzeiten für: „Drachenreiter“ in 3D (ab 0) Letzte Woche!:
Montag bis Freitag. 16 Uhr Samstag und. Sonntag um. 14 Uhr und 170 Uhr
FSK ab 0 freigegeben

Hier Inhalt kompakt: Drachen und andere Fabelwesen sind beinahe ausgestorben, nur an wenigen Orten auf der Erde finden die Kreaturen noch Zuflucht. Genau so ein Ort ist der Dschungel, in dem sich der junge Silberdrache Lung (gesprochen von Julien Bam) verstecken muss, weil ihn die ältere Generation nicht für einen richtigen Drachen hält. Als der Zufluchtsort in Gefahr gerät, macht sich Lung gemeinsam mit dem Koboldmädchen Schwefelfell (Dagi Bee) auf die Suche nach dem sagenumwobenen Saum des Himmels, wo angeblich die letzten überlebenden Drachen hausen sollen. Unterwegs treffen die beiden auf den Waisenjungen Ben (Mike Singer), der sich als Drachenreiter ausgibt. Lung und Ben verstehen sich auf Anhieb, was Schwefelfell gar nicht passt. Sie versucht, den Jungen loszuwerden. Als sie bemerken, dass ihnen das drachenfressende Monster Nesselbrand (Rick Kavanian) auf den Fersen ist, muss das außergewöhnliche Trio aber lernen, zusammen statt gegeneinander zu arbeiten...
„Drachenreiter“ basiert auf dem gleichnamigen Fantasy-Roman von Cornelia Funke, der unter dem Titel „Dragon Rider“ auch international zum Bestseller wurde. red/Foto: Verleih Constantin











27.10.2020 • 07:06 Uhr

GoslaR: Verkehrskontrolle der Polizei - Im Focus Tuning und Auto-Poser

Mit den Schwerpunkten Tuning und Auto-Posing, führte die Polizei am vergangenen Freitag im gesamten Bereich Goslar Verkehrskontrollen durch.

Die sechs Einsatzkräfte kontrollierten von 8 Uhr bis 20 Uhr, an verschiedenen Orten auffällige Fahrzeuge und deckten dabei eine breite Palette von Verstößen auf.

Bei vier Fahrzeugen war aufgrund der vorgenommen baulichen Veränderungen die Betriebserlaubnis erloschen, dreimal wurde die Weiterfahrt untersagt. Zwei Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz wurden festgestellt, ein Fahrzeugführer stand unter dem Einfluss berauschender Mittel. Hier wurden Strafverfahren eingeleitet.

In sieben Fällen wurde das Mobiltelefon verbotenerweise während der Fahrt benutzt, ein Rotlichtverstoß mit Fahrrad geahndet und insgesamt sechs Mängelberichte ausgestellt. Zudem wurden vier Verstöße gegen die Ladungssicherung bei Lkw festgestellt. Hinzu kamen fünf mündliche Verwarnungen bei weniger gravierenden Feststellungen.

Beim Auto-Posing geht es darum aufzufallen, sich zu präsentieren. Um dies zu erreichen lassen die Fahrer Motoren aufheulen und die Reifen durchdrehen. Das führt zu erhöhten und vermeidbaren Lärm- und Umweltbelastungen. Auch hier wird die Polizei Goslar ihre Kontrollen fortführen, so ihre Ankündigung. ots










27.10.2020 • 07:01 Uhr

Bad Gandersheim und Freizeitangebote: Jetzt werden mal nur die Kids gefragt - Theo Miaoulis wünscht sich aktive Beteiligung

Immer wieder hört man auf der Straße oder in den sozialen Medien, dass für Kinder und Jugendliche einfach nicht genügend Freizeitangebote in Bad Gandersheim und den zugehörigen Ortschaften vorhanden sind. Die Stadtjugendpflege um Gunnar Ude hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieses Thema intensiv anzugehen und hat hierzu einen Fragebogen für die Kinder und Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren erstellt. Diese wurden Anfang der Woche an den hiesigen Schulen verteilt und durch die Klassensprecher ausgeteilt und wieder eingesammelt.
Der Stadtjugendring Bad Gandersheim unterstützt diese Fragebogen-Aktion, zur Partizipation von Kindern und Jugendlichen in Bad Gandersheim, von der Stadtjugendpflege Bad Gandersheim.
„Hoffentlich beteiligen sich viele Jugendliche an der Fragebogen-Aktion und vielleicht haben auch einige Interesse im nächsten Jahr, aktiv an einem Beteiligungsworkshop mitzumachen, “ hofft Theo Miaoulis, der 1. Vorsitzende vom Stadtjugendring.
Der Fragebogen kann ausgedruckt, ausgefüllt und bei der Stadt zu Händen der Stadtjugendpflege eingesteckt werden. Natürlich kann man den Fragebogen auch per Mail an ude@bad-gandersheim.de schicken. red/Screenshot Fragebogen











26.10.2020 • 19:09 Uhr

Für mehr Sicherheit an Bord: Helios testet Kreuzfahrt-Passagiere

Im Rahmen einer Kooperation mit Ihrem Reiseanbieter bieten die Helios Kliniken (auch u.a. in Herzberg und Northeim) deutschlandweit einen kostenfreien Corona-Test vor Reisebeginn an.

In einer aktuellen Verlautbarung der Helios Klinik in Herzberg heißt es erläuternd:
"Damit wir Ihnen den bestmöglichen Service und kurze Wartezeiten ermöglichen können, bitten wir Sie die folgenden Hinweise zu beachten. Wir sind gezwungen, jeweils kurzfristig auf die aktuelle Corona-Lage vor Ort und andere Bedingungen einzugehen. Daher können sich unsere Test-Abläufe ändern. Kinder unter 6 Jahren werden nicht getestet. Ihre Reiseveranstalter bieten jeweils auch Optionen, nach denen Sie sich außerhalb von Helios testen lassen können. Bitte wenden Sie sich dafür an die Veranstalter.

So finden Sie unsere Test-Stelle:
Sie betreten unsere Klinik durch den Haupteingang und melden sich dann an der Rezeption. Von dort werden Sie zur Teststelle gewiesen. Bitte denken Sie beim Betreten der Klinik an den Mund-Nasenschutz und die hygienische Händedesinfektion.

Testprozedere – was brauchen wir von Ihnen?
Als Legitimation benötigen Sie den "Schiffspass" bzw. "Voucher" oder andere Unterlagen, die Ihr Reiseanbieter Ihnen zur Verfügung gestellt hat. Sie haben eine Datenschutzerklärung erhalten und können den Prozess während der Testung beschleunigen, wenn Sie diese für jeden Reisenden einzeln bereits unterzeichnet und ausgefüllt in die Klinik mitbringen. Sie finden die Datenschutzerklärung auch zum Download bei den Testzeiten Ihres jeweiligen Reiseanbieters.

Auskunft zu Testergebnissen / weitere Fragen:
Wenn Ihr Testergebnis negativ ausfällt, erhalten Sie als Passagier keine aktive Benachrichtigung. Nur im Falle eines positiven COVID-19-Testergebnisses werden Passagiere von unserem Helios Health Manager für Touristik oder/und dem zuständigen Gesundheitsamt kontaktiert.

Falls Sie noch Fragen zum Test-Prozedere in unserer Klinik haben, wenden Sie sich gerne an unsere Rezeption (Tel. (05521) 866-0). Wenn Sie gerne vorab einen Termin absprechen möchten, dann nutzen Sie unser Kontaktformular. Eine Auskunft zum Testergebnis ist leider nicht möglich. Es entspricht den Vereinbarungen mit Ihrem Reiseveranstalter und unserer Datenschutzvereinbarung, dass wir den Reiseveranstaltern dazu Auskunft erteilen. Für medizinische Rückfragen rund um den COVID-19-Test erreichen Sie die Service-Hotline wie folgt: (030) 5445-2888."
red










26.10.2020 • 18:49 Uhr

Northeimer Kreisverwaltung antwortet auf vier Fragen zu den Corona-Infektionen in der Paracelsus-Klinik an der Gande in Bad Gandersheim

"Alle Mitarbeiter und Kontaktpersonen der Infizierten wurden durch den Betriebsarzt abgestrichen" - Ergebnisse sind nicht bekannt

Zum den am Wochenende bekanntgewordenen und bestätigten Corona-Virus-Infektionen in der Paracelsus-Klinik an der Gande und dadurch ausgelösten Maßnahmen hat das Redaktionsnetzwerk - wie bereits berichtet - Fragen an die für die öffentliche Ordnung verantwortliche Landkreisverwaltung in Northeim gerichtet. Bekanntlich war die Bevölkerung am Freitag erst durch Berichterstattungen in Sozialen Netzwerken auf die Corona-Auffälligkeiten aufmerksam gemacht worden. Hier die Fragen, die von der Northeimer Kreisverwaltung heute beantwortet wurden:

1) Trifft es zu, dass eine Bad Gandersheimer Klinik von einem laborbestätigten Corona-Infektionsfall betroffen ist?

Kreisverwaltung Northeim: "Ja, es ist richtig, dass in der Reha-Klinik an der Gande fünf Patienten und 1 Therapeutin positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Alle befinden sich mittlerweile in häuslicher Quarantäne. Vier Personen, die nicht im Landkreis Northeim wohnen, sind in ihre Heimatorte außerhalb des Landkreis Northeim abgereist und werden von den dortigen Gesundheitsämtern betreut."

Anmerkung der Redaktion:
Zum nachgefragten Zeit, inwieweit die Corona-Auffälligkeiten bereits seit vergangenen Mittwoch, 21. Oktober 2020, der Kreisverwaltung in Northeim vom Klinikbetreiber angezeigt waren, äußerte sich die Kreisverwaltung heute nicht.

2) Was für Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung sind in den Kliniken und in ihrem Umfeldern seitens des Gesundheitsamtes veranlasst worden?

Kreisverwaltung Northeim: "Das Hygienekonzept der Einrichtung wird/wurde umgesetzt, insofern wurden Maßnahmen außerhalb der Einrichtung seitens der Gesundheitsdienste nicht veranlasst."

3) Ist eine sofortige Schließung/Abnehmen vom Netz der Kliniken von den Behörden dem Klinikbetreiber nahegelegt oder mit Fristsetzung vorgegeben worden?

Kreisverwaltung Northeim: "Seitens der Gesundheitsdienste wurde keine Schließung der Einrichtung verfügt. Welche Konsequenzen die Reha-Klinik zieht und bereits gezogen hat, wäre mit der Einrichtung zu klären."

Anmerkung der Redaktion:
Fast alle Patienten/innen haben Paracelsus-Klinik an der Gande auf Veranlassung der Paracelsus-Verantwortlichen vor Ort inzwischen vorzeitig verlassen (wir berichteten).

4) Ist eine Corona-Testung aller Reha-Patienten und Mitarbeiter/innen in den betroffenen Kliniken von der Gesundheitsbehörde veranlasst worden? Falls nein, wieso nicht?

Kreisverwaltung Northeim: "Alle Mitarbeiter der Einrichtung wurden von dem Betriebsarzt abgestrichen (getestet). Außerdem wurden auch die Kontaktpersonen der Infizierten durch die Klinik abgestrichen."

Anmerkung der Redaktion:
Die Ergebnisse der Testungen sind bislang nicht bekannt.
red/Foto: Fis WMG











26.10.2020 • 18:34 Uhr

Polizei Hildesheim beteiligt sich an europaweiten Kontrollen - 252 Fahrzeuge überprüft - Zahlreiche Verstösse

Im Zeitraum vom 12. Oktober 2020 bis zum 23.Oktober2020 fand der sogenannte Joint Action Day Mobile statt. Dieser wurde von der Europäischen Grenzschutzagentur Frontex ausgerichtet. Im Fokus der europaweiten Kontrollaktionen standen dabei die Bekämpfung der Kfz-Kriminalität, die Bekämpfung von Menschenhandel und Schleusung sowie die Aufdeckung von Dokumentenfälschungen.

Auch die Polizei Hildesheim beteiligte sich an der Aktion. In dem angegebenen Zeitraum führten Beamte der Autobahnpolizei und der Verfügungseinheit täglich ganzheitliche Kontrollen auf der A 7 durch. Zudem erfolgte am 21.10.2020 eine stationäre Kontrolle auf der Tank- und Rastanlage Hildesheimer Börde in Fahrtrichtung Hannover.

Die Beamten überprüften insgesamt 252 Fahrzeuge. Dabei wurden zahlreiche Verstöße festgestellt. Gegen einen Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts des unerlaubten Aufenthalts und fehlender Arbeitserlaubnis eingeleitet. An einem Fahrzeug befand sich eine gefälschte HU-Plakette. Ein Fahrzeugführer war unter Alkoholeinfluss unterwegs. Zwei weitere verfügten nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis. Bei acht Fahrern wurden Verstöße gegen das Fahrpersonalrecht festgestellt. Sechs Fahrzeugführer nutzen widerrechtlich ein Mobiltelefon während der Fahrt. In Fünf Fällen wurden Verstöße wegen mangelnder Ladungssicherung bzw. Überladung festgestellt. Drei Mal stellten die Beamten Verstöße gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz fest. Ferner wurden vierzehn sonstige Verkehrsordnungswidrigkeiten geahndet.

Die Einsatzleiterin, Polizeioberkommissarin Sarah Müller, von der Autobahnpolizei Hildesheim resümierte: "Auch wenn im Hinblick auf die im Fokus der Aktion stehenden Ziele keine entsprechenden Feststellungen getroffen werden konnten, belegen die festgestellten Verstöße die Wichtigkeit von Kontrollen entlang der A 7".jpm











26.10.2020 • 18:26 Uhr

Bürgermeister-Wahl in Einbeck: Rieseninteresse - Schon jetzt haben über 2000 Bürger/innen ihr Kreuz gemacht - Briefwahl boomt

In Corona-Krisenzeiten ist die Briefwahl von besonderem Vorteil: Es drohen keine Anstecklungsverfahren im Wahllokal

Bei der Direktwahl einer Bürgermeisterin/-meisters in der südniedersächsischen Bierstadt Einbeck zeichnet sich eine erfreuliche Wahlbeteiligung ab. As dem Rathaus ist heute auf Anfrage eine starke Beteiligung bereits vor dem Wahltag am kommenden Sonntag, 1. November, bestätigt worden. "Die Briefwahl boomt", wird die attraktive Wahl vor der Wahl auf den berühmten Punkt gebracht. Über 2000 Wahlberechtigte hätten bereits ihre Stimme abgegeben.

Und das geht in Einbeck ganz einfach: Personalausweis und ab ins Rathaus. Keine großen Formalitäten, sondern sofort den Briefwahlbogen im Rathaus ausfüllen, seine Kandidatin/Kandidaten ankreuzen und fertig ist die Wahl. Die andere Variante ist die Möglichkeit, die die Briefwahlunterlagen nach Beantragung und Überlassung zuhause gut studieren. Danach in aller Ruhe und vielleicht bei Kaffee und Kuchen sein Kreuz setzen. Danach alles in einen Briefumschlag verpacken. Den Wahlbrief dann zum Rathaus schicken.

Angesichts der Corona-Krise macht die Briefwahl besonderen Sinn. Sie erspart den Wählerinnen und Wählern den Aufenthalt in einem Wahllokal. In denen werden kommenden Sonntag besondere Hygieneregeln einzuhalten sein. Massenandrang dürfte von den Behörden nicht zugelassen werden. Vielmehr gilt es auf Abstand zu gehen und die Schutzmasken für Mund und Nase zu tragen.

Im Rathaus wird weiter mit vielen Briefwahl-Stimmen gerechnet. red /Screenshot Wahlbriefantrag auf der Homepage der Stadtverwaltung










26.10.2020 • 17:32 Uhr

„Mit Lebensmittelwertschätzung Schule machen!“ - Aufruf zu einem Ideenwettbewerb an den Schulen

Schülerinnen und Schüler in ganz Niedersachsen - auch in Bad Gandersheim, Seesen, Einbeck, Nordheim und Göttingen - sind ab sofort aufgerufen, sich mit dem Thema Lebensmittelwertschätzung und -verschwendung zu beschäftigen. Niedersachsens Ernährungsministerin Barbara Otte-Kinast gab als Schirmherrin am Montag in Hannover den Startschuss für den landesweiten Ideenwettbewerb unter dem Motto „Mit Lebensmittelwertschätzung Schule machen“. Durchgeführt wird der Wettbewerb vom Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen (ZEHN) in Oldenburg, unterstützt von der Vernetzungsstelle Schulverpflegung. Ein halbes Jahr lang können die Schulen jetzt ihre Ideen und Projekte zum Thema einreichen. Für die gelungensten Beiträge winken Geldpreise in Höhe von insgesamt 10 000 Euro.

In Deutschland landen jährlich ca. 12 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll, damit könnte man zweimal den Bodensee füllen. Gut die Hälfte davon geht auf das Konto der privaten Haushalte, also der Verbraucher. „Eine der wichtigsten Strategien zur Reduzierung des Lebensmittelabfalls ist es, die Wertschätzung dessen, was wir täglich essen, wieder zu erhöhen und sie nachhaltig zu stärken. Bildung spielt hier eine wichtige Rolle. Wir setzen deshalb auch bei den Schulen an“, sagte Ministerin Otte-Kinast zum Auftakt des Wettbewerbs. „Wir möchten mit dem Ideenwettbewerb Schülerinnen und Schüler in ganz Niedersachsen einladen, ihre eigenen Ideen zu entwickeln, wie Lebensmittel – vom Acker bis zum Teller – wieder mehr wertgeschätzt werden können.“

Im Mittelpunkt des Ideenwettbewerbs stehen Fragen wie: Was bedeutet Lebensmittelwertschätzung überhaupt? Wie kann man Gleichaltrige für das Thema begeistern? Wo kommen die Produkte eigentlich her? Was können wir tun, um die tägliche Verschwendung zu reduzieren – zuhause, in der Schule, in der Freizeit? Und was wurde in der eigenen Schulmensa vielleicht schon getan, um weniger Reste zu produzieren? In den vergangenen Wochen hat das ZEHN die Schulen in ganz Niedersachsen über den Wettbewerb informiert.

„Unsere Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen sind außerordentlich kreativ, und sie sind kritisch“, erklärte Kultusminister Grant Hendrik Tonne zum Start des Wettbewerbs und fügte an: „Nicht erst Fridays for Future hat gezeigt, dass sich junge Menschen für ihre Umwelt und gesellschaftlich relevante Themen interessieren. Daher hoffe ich, dass viele von ihnen die Gelegenheit nutzen und sich am Wettbewerb beteiligen. Ich bin mir sicher, dass er viele gute und zukunftsweisende Ideen hervorbringen wird.“

Wie das Thema umgesetzt wird, bleibt ganz allein den Schülern und den Schulen überlassen. „Es kann ein Poster oder eine Schülerzeitung sein, aber auch eine eigene Aktionsidee, ein Podcast, Videoclip, Blog oder ein Spiel“, sagte Rike Bullwinkel, Leiterin des vor einem Jahr gegründeten ZEHN. „Wir freuen uns natürlich, wenn die Lehrerinnen und Lehrer kräftig Unterstützung leisten und die Themen in den Unterricht integrieren. Wir wollen möglichst viele Ideen in unserer Arbeit im ZEHN aufgreifen“, so Bullwinkel.

Unterstützt wird der Ideenwettbewerb auch von der Vernetzungsstelle Schulverpflegung, die in Niedersachsen seit langem Schulen zu den Themen Ernährung und Nachhaltigkeit berät. „Viele Schulen beteiligen sich immer wieder an Aktionen der Vernetzungsstelle, etwa zum aktuellen Thema ‚Prima Klima in der Schulmensa‘. Lebensmittelwertschätzung gehört hier mit dazu und wir wissen, dass sich viele Schülerinnen und Schüler, aber auch Caterer und Küchenleitungen sehr für dieses Thema interessieren“, so Diana Reif von der Vernetzungsstelle in Lüneburg.

Finanziell gefördert wird der landesweite Wettbewerb von der Dieter Fuchs Stiftung. Die Dissener Stiftung geht auf den Gewürzfabrikanten Dieter Fuchs zurück und setzt sich auf den Gebieten Wissenschaft und Bildung insbesondere für Projekte der Lebensmittel- und Agrarwissenschaften ein.

Teilnehmen am Ideenwettbewerb können Klassen oder Schülergruppen von allgemein bildenden Schulen (ab der dritten Klasse) sowie von berufsbildenden Schulen. Anmeldungen sind möglich bis zum 31. Januar, die Beiträge können bis zum 26. April 2021 beim ZEHN eingesendet werden. Die Preisverleihung erfolgt durch die Schirmherrin, Ministerin Barbara Otte-Kinast.










26.10.2020 • 17:25 Uhr

Betrunkener randaliert in der Altstadt - Nach Fluchtversuch Endstation Ausnüchterungszelle der Polizei

In den frühen Morgenstunden des Sonntags randalierte ein stark alkoholisierter Mann in der Goslarer Altstadt, indem er mehrere Fensterscheiben einschlug und den Außenspiegel eines geparkten VW Golf beschädigte.

Zeugen hatten das Klirren der zerstörten Glasscheiben gehört und umgehend die Polizei informiert. Eine Streifenbesatzung traf den 27-jährigen Verursacher bei der Fahndung noch in Tatortnähe an und konnte ihn trotz eines Fluchtversuchs stellen.

Um weitere Straftaten zu verhindern, wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Strafverfahren wegen Sachbeschädigung wurden eingeleitet. ots










26.10.2020 • 17:19 Uhr

Corona-Auflagen:Evangelischer Theologe fordert sorgfältige Abwägung


In der Diskussion über die Einschränkung von Freiheitsrechten in der Corona-Krise bedeutet Verantwortung nach Auffassung des leitenden evangelischen Bremer Theologen Bernd Kuschnerus vor allem, unterschiedliche Argumente sorgfältig abzuwägen. Das müsse auf Augenhöhe geschehen, schreibt Kuschnerus in einem Beitrag für die Bremer Kirchenzeitung (Herbstausgabe). Gegeneinander abzuwägen seien der Schutz der Menschen in der Pandemie und die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Anti-Corona-Maßnahmen.

Mit Blick auf den diesjährigen Reformationstag am 31. Oktober schreibt Kuschnerus, Freiheit und Verantwortung seien ein großes reformatorisches Thema und in diesem von der Pandemie überschatteten Jahr hochaktuell. Er wünsche sich ein Leben, in dem der gesellschaftliche Wandel auf Augenhöhe miteinander ausgehandelt werde, "in dem nicht der Profit, sondern die Menschenwürde den Takt vorgibt".

Vor Gott könne der Mensch frei glauben, denken und leben. "Doch das heißt nicht, dass alle machen können, was sie wollen. Im Gegenzug sind wir verantwortlich für das, was wir tun und lassen", erklärt Kuschnerus in einem Grußwort zum Reformationstag. epd










26.10.2020 • 17:10 Uhr

Weisensee: „Einbeck braucht dringend wieder ein Tierheim oder Unterbringungsmöglichkeiten für notleidende Tiere“

Die erste Vorsitzende des gemeinnützigen Tierschutzvereins „Einbecker Spendenteam - eine Stimme für Tiere machte darauf aufmerksam, dass aufgrund der Vielzahl an Tiernot nicht ausreichend Unterbringungskapazitäten vorhanden seien. Riekers: "Unser Verein hat es sich bei der Vereinsgründung vor 5 Jahren zur Aufgabe gemacht, ausgesetzte, kranke und verletzte Tiere in Obhut zu nehmen, um die zum Teil sowieso überfüllten Tierheime zu entlasten. Die Tiere, ob Hunde, Katzen oder andere Kleintiere werden in eigenem Haushalt oder auf unseren privaten Pflegestellen versorgt. Die finanziellen Kosten trägt der Verein."

Weiterhin machte die Vorsitzende darauf aufmerksam, dass aufgrund der Vielzahl an nicht kastrierten Katzen eine ungewollte Katzenschwemme vorhanden sei und dadurch viele Katzenbabys zu versorgen sind. Riekers: „Eine eingeführte Katzenkastrationspflicht würde die ungewollte Katzenschwemme eindämmen und damit alle Tierschutzvereine und Tierheime entlasten."

Eine Unterstützung könnte auch ein stadteigenes Tierheim sein oder zumindest Räumlichkeiten in Einbeck, die dem Verein zur Verfügung gestellt werden, um Hunde und Katzen kurzfristig unterzubringen und zu versorgen, so Riekers.
Weisensee versprach, im Falle einer Wahl nach entsprechenden Räumlichkeiten Ausschau zu halten. Denn „Tierschutz ist eine hoheitliche Aufgabe und die Versorgung von Fundtieren Sache des Ordnungsamtes. Das muss dringend entlastet werden, um unter den Menschen für Sicherheit und Ordnung sorgen zu können. Die Aufgabe ist schon herausfordernd genug“, so Weisensee. Leerstände gebe es überdies genug. Aber auch für sogenannte „Streunertiere“ sollte es Möglichkeiten geben, sie artgerecht versorgen zu können. Er wolle zudem eine Katzenschutzverordnung vorschlagen, in der geregelt werden könne, für welche Tiere je nach Haltungsform eine Kastration in Betracht komme. Der 40-jährige Oberregierungsrat lobte ausdrücklich das ehrenamtliche Engagement des Einbecker Spendenteams. Weisensee: „Ohne Sie wären die Probleme vor Ort noch gravierender.“

Der Tierschutzverein leistet Hilfestellungen verschiedener Art. Gelder akquiriert der Verein über Spenden und zum Beispiel über die Initiative "Stricken mit Herz“, bei der kleine Hundepuppen, die nach einem geretteten Straßenhund mit Namen Mozart benannt sind, von Senioren gestrickt und verkauft werden. red

Das Bild zeigt Dr. Claudius Weisensee mit einer Mozartpuppe und die Vereinsvorsitzende Michaela Riekers.











26.10.2020 • 14:43 Uhr

Bürgermeister-Wahl in Einbeck: Hier zerlegt Eva Brunnemann Positionen der Bürgermeister/in Kandidaten nach dem "EinWahl-Livestream" in Einbeck

Der am Wochenende stattgefundene "EinWahl-Livestream" zur Bürgermeister*innen- Wahl 2020 am 1. November in der Bierstadt hat ein unterschiedliches Echo ausgelöst. Die kleine, aber feine lokale TV-Show aus einer Mehrzweckhalle hat für den drei Protagonisten Dr. Sabine Michalek (CDU), Dirk Heitmüller (SPD) und Dr. Clausius Weisensee (FDP/Grüne, GfE) fettes Lob und vernichtenden Tadel eingebracht. Aus einer Serie vor Reaktionen hier die von Eva Brunnemann. Die Kreisvorsitzende der Partei Die Linke darf nächsten Sonntag in Salzderhelden selbst wählen. Lesen Sie bitte selbst, was Eva Brunnemann vorher den zwei Kandidaten und der Kandidatin aus ihrer Sicht ins Stammbuch schreibt:

Frau Michalek hat „Lust auf Zukunft!“ Herr Weisensee „kann Zukunft“. Dass wir aber eine Zukunft haben werden, erscheint bei den Konzepten bzw. der Konzeptlosigkeit als eher chancenlos.
Wo ist der Beitrag für eine Verkehrswende, wo der Beitrag für erneuerbare Energien, der den Namen verdient? Wo sind die Maßnahmen, die tatsächlich einen Unterschied machen? Die gesamte Veranstaltung versprach ein „Weiter so“. Doch Einbeck ist keine Insel. Auch wir werden betroffen sein von der Klimakrise und der Wirtschaftskrise. Und wir müssen erkennen: Unsere Normalität ist das Problem. Es gibt kein weiter so. Es hilft uns nicht, wenn Politiker*innen die heile Welt versprechen und die schlechten Nachrichten verdrängen. Auch „Einer von uns“, Herr Heitmüller, muss den Tatsachen ins Auge sehen. Das ist schwer und scheint zunächst unpopulär.

Nichtsdestotrotz können wir loslegen:
Verkehrswende
Beginnen wir mit dem Radverkehr. Der Klimawandel wartet nicht. FridaysForFuture Einbeck fordert zu recht die Verbesserung der Infrastruktur. Jede/r muss einen gewichtigen Beitrag leisten. Das Fahrrad muss als Verkehrsmittel aufgewertet werden. Das Auto muss zurückstecken. Verkehrskonzepte sind keine individuelle Angelegenheit, die per Appell an die Bürger*innen erledigt werden kann. Wenn wir das Fahrrad als Verkehrsmittel ernst nehmen und dem Auto gleich stellen, brauchen wir dafür eine funktionierende Infrastruktur. Eine Strecke wie z.B. die von Salzderhelden nach Einbeck Innenstadt lässt sich problemlos mit dem Fahrrad bewältigen, nicht nur aus Freizeitgründen, sondern auch der Weg zur Arbeit, zum Einkauf und mehr alltägliche Verrichtungen. Was wir brauchen ist eine ausgebaute Fahrradstrecke, mindestens ab Araltankstelle. Dagegen Fahrrad und Fußgänger auf einen Weg zu schicken, ist verantwortungslos. Eine grundlegend neue Planung muss her mit klimafreundlicher Priorisierung. Es fehlt ein Radverkehrskonzept. Ändere die Struktur und der Wandel beginnt!

Den Aufbau rechter Strukturen aufhalten, rechte Strukturen zurückdrängen
Den Marktplatz und Hallenplan mit Kunst zu besetzen, um rechte Kundgebungen zu verhindern, ist gut und unterstützenswert, ist aber nur sinnvoll als Teil eines umfassenden Gesamtkonzeptes. Aus den Augen, aus dem Sinn funktioniert hier nicht. Rechte Strukturen und Netzwerke bilden sich überall. Auch hier benötigen wir ein umfassendes, kluges Konzept, das viele Aspekte berücksichtigt. Ein solches liegt nicht vor. Die Maßnahmen reichen nicht aus, um den Rechtsruck, den unsere Gesellschaft vollzogen hat, zu bearbeiten und auch nicht, um die rechte Gefahr in Einbeck zu bannen. Hier sind wir verantwortlich. Die antifaschistischen Gruppen leisten einen unverzichtbaren Beitrag. "Die Kontroversen des Extremismusmodells - ein Blick auf Politik, Verwaltung, Polizei und Zivilgesellschaft", initiiert durch die „Mobile Beratung Niedersachsen gegen Rechtsextremismus für Demokratie“ hätte ein maßgeblicher Auftakt sein können. Leider musste die Veranstaltung wegen Corona abgesagt werden. Schon im Titel wird deutlich, wohin die Reise gehen muss: Politik, Verwaltung, Polizei und Zivilgesellschaft. Niemand kann ausgenommen sein von einer kritischen Bewertung, wenn das wahr werden soll: „Rassismus & Antisemitismus haben bei uns Hausverbot!“

Schuldenbremse und Investitionen

Frau Michalek und Herr Heitmüller argumentieren aus der neoliberalen Logik heraus, die uns die Schuldenbremse auferlegt hat und die Austerität anpreist. Herr Weisensee spricht sich richtigerweise für die antizyklische Finanzpolitik aus, was bedeutet, dass in der Krise der Staat investieren muss. Die Schuldenbremse ist unsinnig und schädlich, sie ruiniert die Kommunen, manche mehr, manche weniger. Da wir hier keinen Ökonomievortrag halten können, sei nur so viel genannt, das Saldo aus Vermögensbeständen und Schuldenbeständen ist immer null. Die Vermögen der Einen sind die Schulden der Anderen. Ein Staatshaushalt ist etwas anderes als der Haushalt der schwäbischen Hausfrau. Eine falsche Steuerpolitik und die Unternehmenssteuerreform haben uns 400 Milliarden . Euro Verlust gebracht, eine Umverteilung von unten nach oben. Das neoliberale Paradigma spaltet und ruiniert die Volkswirtschaft. Wir machen in Einbeck keine Bundespolitik, wir können aber trotzdem im Rahmen des Möglichen in die richtige Richtung steuern, die entsprechenden Forderungen in die Landes- und Bundespolitik einbringen, uns mit anderen Städten und Kreisen zusammenschließen und Druck ausüben auf die Bundespolitik. Wir können aufklären und der Bevölkerung helfen, die richtige Wahl zu treffen. Wir müssen keinesfalls das Mantra der Schuldenbremse nachbeten, ebenso wenig das tina (there is no alternative) der Kanzlerin. Es gibt viele Alternativen (außer die AfD).
red/Fotos: Spieker Fotografie/ Fis WMG













26.10.2020 • 14:27 Uhr

Zum Tod des Bundestagsvizepräsidenten Thomas Oppermann (MdB) - Stadt Bad Gandersheim würdigt einen Freund der Roswithastadt

Der plötzliche Tod des langjährigen Bundestags- und Landtagsabgeordneten sowie aktuellen Bundestagsvizepräsidenten Thomas Oppermann (MdB) aus Göttingen hat auch bei der Stadt Bad Gandersheim Bestürzung und Trauer ausgelöst. Bürgermeisterin Franziska Schwarz würdigt den Verstorbenen als langjährigen Freund der Stadt und großen Förderer insbesondere der kulturellen Anliegen. Das Engagement Oppermanns für die Belange Bad Gandersheims war bereits während seiner Zeit als Niedersächsischer Minister für Kultur und Wissenschaft deutlich spürbar. Die Gandersheimer Domfestspiele, die Thomas Oppermann einst als Schüler des Einbecker Goethe-Gymnasiums erstmals besucht hatte, waren ihm ebenso ein besonderes Anliegen wie das Kulturzentrum Kloster Brunshausen. Den Domfestspielen ist Thomas Oppermann stets als Besucher treu geblieben – ebenso der Stadt und ihren Menschen. Gern nahm er die Gelegenheit wahr, hier Weggefährten und Begleiter zu treffen und einen Bummel durch die Altstadt zu genießen. Zuletzt wurde er offiziell am 29. Juni 2018 im Rathaus empfangen, wo er sich in seiner neuen Funktion als Bundestagsvizepräsident ins „Goldene Buch der Stadt“ eingetragen hat. sbg/Foto: Kielhorn











26.10.2020 • 12:29 Uhr

Northeim: Paddelquäler nehmen an virtueller Regatta teil: Stolze Leistung war online zu sehen!

Kürzlich haben die Paddelquäler aus dem Drachenbootverein Northeim e.V. an einer virtuellen Regatta, dem Monkey Jumble, auf dem Freizeitsee in Northeim teilgenommen. Die Jahre zuvor haben sich rund 50 Teams auf einer Strecke von elf Kilometern mitten durch die Landeshauptstadt Saarbrücken gemessen. Bei dem sogenannten Massenstart entsteht ein wahrhaftiger Kampf zwischen all den Drachenbooten auf dem Wasser. Aufgrund der Covid19 Umstände konnte es dieses Jahr nicht in so einem großen Rahmen stattfinden.

Stattdessen paddelten alle Teilnehmer auf dem Heimatgewässer ganze 45 Minuten lang und versuchten hierbei möglichst viele Kilometer zurückzulegen. Währenddessen wurde eine Onlinekonferenz angelegt, zu der sich Zuschauer und Teilnehmer zuschalten konnten. So konnte die Organisation das Rennen durch die in den Booten aufgestellten Kameras verfolgen und so eine sportliche Fairness gewährleisten.

An diesem Tag kochte das Wasser auf dem Northeimer Freizeitsee. Die Paddelquäler legten 8,56 Kilometer innerhalb von den 45 Minuten zurück. Das entspricht 2923 Paddelschlägen! Dies konnte im Livestream auf der Instagram Seite der Paddelquäler verfolgt werden. Dort ist nun auch ein Zusammenschnitt des ereignisreichen Rennens zu finden. Damit belegten sie den 18. Platz von den insgesamt 53 Teams. Eine stolze Leistung für unsere Sportler, die bis zuletzt nicht in gewohntem Maße trainieren konnten.
Von allen Teilnehmenden kam eine positive Resonanz, auch wenn alle hoffen, dass die beliebte Drachenboot-Regatta nächstes Jahr wieder im normalen Rahmen in Saarbrücken stattfinden kann. red










26.10.2020 • 12:11 Uhr

Staatsanwaltschaft: Mordermittlungen gegen Familienvater aus Bevern

Nach ersten Ermittlungen stuften Polizei und Staatsanwaltschaft einen Verkehrsunfall auf der Krackser Straße am vergangenen Freitag, 23.10.2020, als Tötungsdelikt ein. Der 36-jährige Fahrer aus Bevern im Kreis Holzminden und sein elfjähriger Sohn verstarben bei dem Alleinunfall.
Gegen 21:10 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Leitstelle der Polizei Bielefeld ein. Verkehrsteilnehmer informierten die Beamten über einen Verkehrsunfall auf der Krackser Straße in Höhe der dortigen Unterführung unter die A 2.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen fuhr der 36-Jährige mit seinem Skoda Fabia auf der Krackser Straße und kam dort nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug prallte gegen die Autobahnbrücke und kam auf dem Fahrstreifen der Gegenfahrbahn auf dem Dach liegend zum Stillstand.
Feuerwehrkräfte bargen den 36-jährigen Fahrer und seinen elfjährigen Sohn aus dem Fahrzeug. Beide Personen hatten bei dem Unfall schwere Verletzungen erlitten.

Der 36-jährige Fahrer wurde noch an der Unfallstelle reanimiert. Jedoch blieben die Maßnahmen ohne Erfolg, sodass ein Notarzt den Tod des Mannes erklärte.

Der elfjährige Junge wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Im Laufe des Abends erlag auch er seinen schweren Verletzungen. Bisherige Ermittlungen lassen darauf schließen, dass der Fahrer in suizidaler Absicht gehandelt hat. Da auch der elfjährige Sohn bei dem Unfall zu Tode kam, klassifizierten Polizei und Staatsanwaltschaft den Unfall als Tötungsdelikt.
Die Polizei Bielefeld richtete die Mordkommission "Krackser" unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Bernd Kauschke ein. Die Ermittlungen zum Hergang und den Hintergründen der Tat dauern weiter an.ots










26.10.2020 • 12:06 Uhr

Kulturprojekt bis 28.Dezember wöchentlich neuer Kultur-Film! Welttheater-Einbeck zeigt:“Brot”

Im Rahmen des Kulturprojektes vom 11.Oktober bis 28.Dezember gibt es wöchentlich einen neuen Kultur-Film! Das Kino-Welttheater-Einbeck zeigt aktuell :“Brot”

Einmalig Sonntag. 11 Uhr
FSK ab 0 freigegeben

Zum Inhalt: Obwohl Brot aus so einfach Zutaten besteht, ist aus dem einfachen aber guten Lebensmittel ein Produkt geworden, das vielfältiger kaum sein könnte. Neben den traditionellen Handwerksbäckern, die Wert auf lange Ruhezeiten und natürliche Aromen legen, gibt es noch die große Konzerne, die mittels modernster Techniken versuchen, ihren Industriebroten mit künstlichen Aromen und Geschmacksverstärken den letzten Schliff zu verpassen, den es aufgrund der geringen Ruhezeit verpasst hat. Der Filmemacher Harald Friedl führt Gespräche mit Bäckern aus kleinen Familienbetrieben, aber auch mit Vorständen großer Bäckereibetriebe. Wie sehen diese Menschen die Zukunft des Brotes? red/ Foto: Real Fiction











26.10.2020 • 11:03 Uhr

Wichtige Wartungsarbeiten an den Telefonanlagen der Polizei in Northeim und Uslar - Kurzfristige Störungen nicht ausgeschlossen

Aufgrund von Wartungsarbeiten an der Telefonanlage kann es am 27. Oktober 2020 am Standort Northeim zu einem kurzfristigen Ausfall des Amtsanschlusses (05551- 7005...) kommen.

In Uslar wird die Telefonanlage des Polizeikommissariats am 28.Oktober 2020 umgestellt. Auch dort kann es zu kurzfristigen Störungen der Amtsleitung (05571- 92600...) kommen.Die Polizeiinspektion Northeim bittet darum, in dringenden Fällen den polizeilichen Notruf 110 zu wählen.köh










26.10.2020 • 10:58 Uhr

Kostenpflichtige Abgabe - Gewerbebetriebe können Sonderfälle abgeben

Am Donnerstag, 5. November 2020, können Gewerbebetriebe von 10 bis 14 Uhr bei der Kreisabfallwirtschaft Sonderabfälle auf dem Kreisgaragenhof (Matthias-Grünewald-Str. 22 in Northeim) abgeben. Die Abgabe erfolgt gegen eine Gebühr und richtet sich an Gewerbebetriebe, deren Sonderabfall die Menge von jährlich insgesamt 2.000 Kilogramm nicht übersteigt.

Als Nachweis der ordnungsgemäßen Entsorgung wird ein herkömmlicher Übernahmeschein als Papierbeleg ausgestellt. Ein elektronisches Verfahren ist für Kleinanlieferer nicht vorgeschrieben. Zu Zeiten der Corona Krise gibt es zum bekannten Ablauf der letzten Jahre eine Änderung. So wird am 5. November 2020 keine Barzahlung möglich sein. Anliefernde erhalten eine Rechnung.

Folgende Sonderabfälle können abgegeben werden: Spraydosen mit schädlichen Restinhalten, ölhaltige Betriebsmittel, Lösemittel, flüssige Kleber, flüssige Lacke und Farben, Fette, Wachse, nicht ausgehärtete Harze, Fotochemikalien, Säuren, Laugen, Beizmittel, Ammoniak, flüssige Holzschutzmittel, Pflanzenschutzmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, PCB-haltige Kondensatoren, Laborchemikalien, Quecksilber, quecksilberhaltige Stoffe, Feinchemikalien (wie Putz- und Reinigungsmittel).

Weitere Sonderabfälle werden nur nach vorheriger Anmeldung bei der Kreisabfallwirtschaft angenommen, wenn hierfür Entsorgungsmöglichkeiten bestehen.
Gerätebatterien und Geräteakkumulatoren aus dem Kleingewerbe werden kostenlos angenommen. Vertreiber von Batterien müssen diese jedoch über eingerichtete Rücknahmesysteme selbst entsorgen.
Leuchtstoffröhren und Ölradiatoren werden als Elektroaltgeräte in haushaltsüblichen Mengen auf der Hausmülldeponie Blankenhagen kostenlos angenommen.
Weitere Informationen erteilt die Gewerbeabfallberatung der Kreisabfallwirtschaft unter der Telefonnummer 05551/708-160.lpd











26.10.2020 • 10:01 Uhr

Einbecks Bürgermeister-Wahlkampf in der Finalwoche: Weisensee im Bahnhofskiosk „Zur Molli“

Dr. Claudius Weisensee, Bürgermeisterkandidat von FDP, Bündnis 90/Die Grünen, GfE und Bürgerliste Kreiensen, lädt ein, ihm bei einer weiteren Bürgersprechstunde am kommenden Mittwoch, 28. Oktober 2020, von 7 bis 9 Uhr im Bahnhofskiosk „Zur Molli“ in Salzderhelden, wieder die Meinung zu sagen, über Kritik und Anregungen für die Stadt und ihre Ortschaften oder einfach über schöne Dinge zu sprechen. red/Foto: Fis WMG










26.10.2020 • 08:31 Uhr

Herbst 2020: Laublaufen in frischer Luft wunderbar!

Kein grauer Asphalt! Kein hartes Steinpflaster! Die Natur schafft sich ihre eigenen Bodenbedeckungen. Bestes Beispiel der Seekurpark in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim heute Morgen. Joggen über einen weichen und bunten Blätterteppich. Laublaufen in frischer Luft - einfach wunderbar!
red/Foto: Fis WMG










26.10.2020 • 08:21 Uhr

Schock und Trauer über den Tod von Vize-Präsident Thomas Oppermann - "Er war ein Freund Bad Gandersheims!"

Zahlreiche Menschen in der südniedersächsischen Kur- und Rehestadt haben heute Morgen die Nachricht vom Tod des Göttinger Bundestagsabgeordneten und Vize-Präsidenten des Deutschen Bundestages, Thomas Oppermann, geschockt und traurig zur Kenntnis nehmen müssen. Oppermann ist mit 66 Jahren verstorben. Er war tief in Südniedersachsen familiär und politisch verwurzelt. Unvergessen sind seine Besuche in Bad Gandersheim bei den Gandersheimer Domfestspielen und bei seiner Schwester, die hier ein Sportgeschäft betrieb. Oppermann galt seit Jahrzehnten als ein Unterstützer und begeisterter Fan der Gandersheimer Domfrestspiele und war somit ein Freund der Roswithastadt. Sein viel zu frühes Ableben schmerzt und das Mitgefühl ist bei seiner Familie.red/fis










26.10.2020 • 08:12 Uhr

3. Liga Nord-Ost: Northeimer HC - SV Anhalt Bernburg 30-30 (15-13)

Der Northeimer HC erzielte in seinem zweitem Heimspiel das zweite Unentschieden infolge. Gegen die Gäste vom SV Anhalt Bernburg führte der NHC um Torjäger Jannes Meyer lange Zeit, zwischenzeitlich sogar mit fünf Toren, und musste sich zum Schluss beim 30-30 mit einem Punkt zufrieden geben. Diesen sicherte der nervenstarke Sören Lange mit einem 7m in der Schlusssekunde.

Das Spiel begann ausgeglichen und blieb so bis zum 5-5. Durch einen Zwischenspurt führte der NHC kurz darauf mit 9-5. Die Abwehr agierte leidenschaftlich und so fielen leichte Tore. Glenn-Louis Eggert, unter der Woche noch erfolgreich beim Nationalmannschaftslehrgang der U21/20, war erneut gut aufgelegt. Danach ließ die Konzentration jedoch nach und Bernburg schloss auf. Beim 10-10 war der Ausgleich erzielt und beim 11-12 führten die Gäste. Bis zur Halbzeit fing sich das Team um Kapitän Christan Stöpler wieder und ging mit einer 15-13 Führung in die Pause.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs ging es hin und her und bis zum 18-18 bleib es ausgeglichen. Dann zog der NHC mit wuchtigen Abschlüssen aus dem Rückraum auf 22-18, 25-20 und 28-23 davon. Leider wurde in dieser guten Phase vergessen den Sack zu schließen. Es kam unnötig Hektik auf, der NHC schloss vorschnell ab und der SV holte Tor um Tor auf. In der Schlussphase gab die Heimsieben aber nicht auf und holte sich verdient einen Punkt. In den kommenden Spielen muss die Leistung nicht nur über 50 Minuten gebracht werden sondern über die volle Spielzeit und speziell auch in der Schlussphase. Mit 4-4 Punkten belegen die Northeimer aktuell den 8. Tabellenplatz.

NHC: Eggert, Wenderoth; Rydz, Meyer 9, Lange 6/3, Neufing, Mönnecke, Aloukaibe, Springer, Hope (1 - Foto), Wilken, Gerstmann 3, Bode, Buhinicek, Stöpler 4, Wodarz 7.

Am nächsten Samstag steht die weiteste Auswärtsfahrt für den NHC an. Zum Spiel nach Stralsund startet das Team bereits um 9.45 Uhr. Der Anpfiff im Norden von Mecklenburg-Vorpommern erfolgt um 19.30 Uhr. Es bleibt abzuwarten wie das Team die 500 Kilometer weite Anreise verkraftet. Foto: Spieker Fotografie.











25.10.2020 • 19:21 Uhr

Neue Corona-Infektionsfälle in der Groner Landstraße in Göttingen offiziell bestätigt

Im Wohnkomplex an der Groner Landstraße gibt es neue Infektionen mit dem Corona-Virus. Das vermeldet soeben die Pressestelle der Göttinger Stadtverwaltung. Weiter heißt es in einer ausführlichen Information für die Öffentlichkeit: Bislang konnten zwei positive Personen festgestellt werden, beide sind unabhängig voneinander getestet worden. Sie und Kontaktpersonen der Kategorie 1 befinden sich in häuslicher Quarantäne. Die Einhaltung der Quarantäne und der gesundheitliche Zustand der Infizierten wird regelmäßig überwacht.

Für eine Quarantäneanordnung über den gesamten Gebäudekomplex besteht kein Anlass. Wer also nicht infiziert oder Kontaktperson der Kategorie 1 ist, kann den Wohnkomplex verlassen und betreten. Für Schülerinnen und Schüler gilt allerdings, dass sie erst nach Vorlage eines negativen Tests wieder zur Schule gehen dürfen.

Hierbei handelt es sich um eine rein vorsorgliche Schutzmaßnahme, um eine etwaige Ausbreitung über die Schulen von vornherein auszuschließen. Für sie sowie für Menschen über 60 Jahre wird am Montag, 26. Oktober 2020, eine kleine Teststation im Innenhof des Komplexes aufgebaut. Darüber wurden die Bewohnerinnen und Bewohner noch am Sonntag, 25. Oktober 2020, auf mehreren Kanälen in Deutsch und Rumänisch hingewiesen.

„Wichtig ist, dass Infizierte und deren enge Kontaktpersonen die Quarantäne einhalten“, unterstreicht Petra Broistedt, Leiterin des Stabs für besondere Ereignisse der Stadt Göttingen. „Um Hürden in der Verständigung zu vermeiden, werden alle notwendigen Informationen von Dolmetscher*innen bzw. in Textform zweisprachig vermittelt. Außerdem helfen wir den Menschen, indem wir sie beispielsweise kostenlos mit Lebensmitteln und anderen Dingen des täglichen Bedarfs versorgen.“ Den infizierten Personen und ihren Familien wurde angeboten, die Quarantäne in größeren, von der Stadt bereitgestellten Quarantänewohnungen mit Vollverpflegung abzuleisten. Dies wurde von beiden bislang abgelehnt.

Nach dem im Juni 2020 in dem Komplex ein Ausbruchsgeschehen festgestellt worden war, hatte die Stadt mit einem Maßnahmebündel eine weitere Ausbreitung des Virus in die Stadtgesellschaft erfolgreich verhindert. Mit weiteren Maßnahmen soll außerdem die Lebenssituation der Menschen im Gebäudekomplex verbessert werden.

Zu den Maßnahmen zählen unter anderem:
Von der Hausverwaltung wurden Nachweise gefordert, dass die im Rahmen der Brandschutzbegehung des Gebäudekomplexes Groner Landstraße 9, 9a und b festgestellten Mängel von den Eigentümer*innen behoben werden.

Ein regelmäßiger Runder Tisch mit den Hausverwaltungen der Hochhauskomplexe wurde initiiert (Themen: Prävention von weiteren Corona-Ausbrüchen, Verbesserung der Wohnsituation und des Wohnumfeldes, Maßnahmen gegen Überbelegung, Sanierung)
Es wurden Hygienekonzepte von den Hausverwaltungen eingefordert, die wiederholt und ohne vorherige Ankündigung vom Stadtordnungsdienst kontrolliert werden.

Zu den Hygienekonzepten zählt insbesondere die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz in den Fluren und Treppenhäusern sowie Aufzügen zu tragen. Außerdem müssen gemeinschaftlich genutzte Fläche wie Flure und Aufzüge regelmäßig gereinigt und gelüftet werden.
Für Kinder aus den beiden Hochhauskomplexen, die von Corona betroffen waren, wurde ein Sommer- und Herbstferienprogramm mit Spiel- und Bewegung angeboten. Außerdem gab es Unterrichtseinheiten, um verpasste Schulstunden aufzuarbeiten.

Am Ende der Sommerferien gab es einen Infopoint vor dem Komplex der Groner Landstraße 9, 9a und b mit Infos zu Corona, zu Testungen für Reiserückkehrende, der Möglichkeit einer Online-Anmeldung zu Tests im Testzentrum sowie eine kostenlose Verteilung von waschbaren Mund-Nasen-Schutzmasken.
Es wurde die Überprüfung von Mietwucher in Einzelfällen durch die Staatsanwaltschaft veranlasst.

Mit dem Haupteigentümer der Appartements der Groner Landstraße 9, 9a und b, der inzwischen mehr als 70 Prozent der Wohnungen hält, wurden Gespräche über Maßnahmen zur Verbesserung der Wohnsituation und des Wohnumfeldes geführt, unter anderem zu diesen Themen:
Zusammenlegung von 1- und 2-Zimmer-Wohnungen zu größeren Appartements, um den Wohnraum stärker als bisher unterschiedlichen Mietinteressent*innen zur Verfügung stellen zu können.
Einrichtung eines Pförtnerdienstes zur Zugangssteuerung

Schaffung einer Containerlösung im Innenhof als Anlauf- und Beratungsstelle mit der Möglichkeit, dort Erstberatung zu Themen wie frühe Hilfen, Kitabesuch, Erziehungshilfen, Hausaufgabenhilfe, Alkohol- und Drogenproblemen, Wohnungslosigkeit, Schulden anzubieten sowie niedrigschwellige Sprachkurse sowie Projekte wie „Früher Kita-Einstieg“ zu verorten.
red/Quelle: Göttinger










25.10.2020 • 19:12 Uhr

Uslar hat gewählt: Torsten Bauern (CDU) klar vorn, Torsten Fuchs zwingt ihn in die Stichwahl - Schwere Schlappe für SPD-Mann Borchert

Heute um 18.40 Uhr zeichnete sich bei der Direktwahl eines Bürgermeisters in der Sollingsstadt nachfolgend dokumentiertes Ergebnis ab:
Amtsinhaber Torsten Bauer (CDU) liegt klar mit 45 Prozent der Stimmen vorn. Ob er noch über 50 Prozent kommt ist noch fraglich.
Auf Platz zwei reagiert derzeit Einzelbewerber Volker Fuchs mit fast 25 Prozent. Riesenenttäuschung bei den Sozialdemokraten. Ihr Kandidat Borchert bringt es auf 14,63 Prozent; das entspricht dem SPD-Bundestrend bei den Umfrageergebnissen. Ex-Ehrenamts-Bürgermeister Kaiser liegt bei 23 von 24 ausgezählten Ergebnissen mit 4,25 Prozent auf Platz fünf.
red/Sreenshot










25.10.2020 • 18:26 Uhr

Corona-Virus-Krise im Landkreis Northeim: Raus aus dem roten Risikogebiet, aber weiter im riskanten Bereich - Fragen an die Kreisverwaltung zu neuen Corona-Fällen in Privatkliniken

Das niedersächsische n Gesundheitsministerium hat heute erstmals eine "Inzidenz-Karte (Fallzahlkarte) mit Corona-Fallzahlen aus den vergangenen sieben Tagen veröffentlicht. Danach wird der Landkreis Northeim nicht mehr als rotes Risikogebiet ausgewiesen (siehe Karte).

Die Lage bleibt trügerisch. Denn es gibt weiter riskante Werte. So werden für Bad Gandersheim 134 Corona-Erkrankte offiziell angegeben.

Die am Freitag bekanntgewordenen Corona-Infektionen in Bad Gandersheimer Privatklinken sind in den vom Landkreis Northeim offiziell herausgegeben Fallzahlen nicht enthalten. Deswegen kann hier über ihre exakte Anzahl keine Angabe gemacht werden. Beim Landkreis Northeim hat das Redaktionsnetzwerk einen Fragenkatalog offiziell eingereicht. Die Pressestelle der Northeimer Kreisverwaltung hat sich dazu noch nicht geäußert. red










25.10.2020 • 14:29 Uhr

Neue LTE-Station für Alfeld: Mobiles Internet für weitere 5.000 Einwohner und Gäste im Landkreis Hildesheim

Ziel: Funklöcher schließen und Netzkapazität steigern

Vodafone versorgt in seinem Mobilfunknetz weitere 5.000 Einwohner und Gäste im Landkreis Hildesheim mit der mobilen Breitbandtechnologie LTE. Dazu hat Vodafone eine LTE-Station in Alfeld (Leine) in Betrieb genommen – und damit gleichzeitig das weitere LTE-Ausbauprogramm für den Landkreis gestartet. LTE ermöglicht Handygespräche in kristallklarer Qualität und Breitbandinternet für unterwegs.

Dank LTE können die Nutzer zum Beispiel HD-Filme blitzschnell downloaden, Musikvideos in Top-Qualität genießen und Live-Übertragungen von großen Kultur- und Sportereignissen auch unterwegs auf dem Smartphone oder Tablet in HD-Qualität anschauen. LTE ist zudem für viele Haushalte in der Region jetzt eine echte Festnetz-Alternative zu kupferbasierten DSL-Leitungen. Auch für die Hotels, Gaststätten und mittelständischen Betriebe im Landkreis Hildesheim bringt die neue LTE-Versorgung eine signifikante Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, denn eine starke Netzinfrastruktur ist im digitalen Zeitalter der entscheidende Rohstoff für Wachstum, Arbeitsplätze und Wohlstand der Region. Vodafone hat die Investitionskosten für die neue LTE-Mobilfunkanlage komplett aus eigenen Mitteln getragen, um die Infrastruktur des Ortes weiter zu verbessern.

Bereits heute bietet Vodafone im Landkreis Hildesheim eine umfassende Mobilfunkversorgung mit Sprachdiensten an: In den besiedelten Gebieten liefern die 60 vorhandenen Mobilfunkstandorte eine Outdoor-Versorgung von nahezu 100 Prozent der Bevölkerung. Auch bei der mobilen Breitbandversorgung mit der neuesten Mobilfunktechnologie LTE weist Vodafone schon jetzt eine Versorgung von rund 100 Prozent der Haushalte im Landkreis auf. Mehr noch: Um den Landkreis in die digitale Zukunft zu führen, hat Vodafone ganz aktuell an nahezu allen LTE-Stationen die Technologie LTE 800 aktiviert – und damit ein Maschinennetz („Narrowband IoT“) für smarte Städte und Industriehallen geschaffen. Unabhängige Tests von Fachmagazinen wie CHIP, Computerbild und Connect haben ganz aktuell die insgesamt gute bis sehr gute Qualität des Vodafone-Netzes bestätigt. All das ist aber kein Anlass, sich auszuruhen. Auch im Landkreis Hildesheim gibt es noch einiges zu tun: Weiße Flecken gibt es insbesondere beim Mobilfunkempfang innerhalb von Gebäuden und bei der LTE-Versorgung.

Daher startet Vodafone mit der Inbetriebnahme der neuen LTE-Station in Alfeld (Leine) seine nächste Mobilfunk-Ausbaustufe: Bis Mitte nächsten Jahres sind im Landkreis Hildesheim sechs weitere LTE-Bauvorhaben geplant. Dabei wird Vodafone komplett neue Mobilfunk-Stationen bauen, erstmals LTE-Technik an bestehenden Mobilfunk-Standorten installieren und zusätzliche Antennen an vorhandenen LTE-Standorten anbringen. Die geplanten Baumaßnahmen dienen dazu, LTE-Funklöcher zu schließen sowie mehr Kapazität und höhere Surf-Geschwindigkeiten in das Vodafone-Netz zu bringen. Im nächsten Schritt werden die genauen Standorte (Gemeinden und Adressen) vor Ort noch ermittelt und dann die konkreten Bauvorhaben realisiert. Ziel ist es, auch beim mobilen Datennetz LTE eine möglichst flächendeckende Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen.
red










25.10.2020 • 14:23 Uhr

Neuer AfD-Vorsitzender Jens Kestner (Northeim) wirft Ex-Fraktionschefin Guth "Trotzreaktion" vor

Kestner in der Osnabrücker Zeitung: Verhalten ist unverantwortlich - "Werden unsere Ziele vermehrt auf die Straße tragen"

Der neue Landeschef der AfD in Niedersachsen, Jens Kestner, geht seine Vorgängerin Dana Guth hart an und wirft der 50-Jährigen eine "Trotzreaktion" vor. "Es ist unverantwortlich, dass sich Frau Guth aufgrund ihrer Niederlage bei der Wahl zum Landesvorsitz und aus Sorge, nun auch nicht wieder an die Fraktionsspitze gewählt zu werden, so verhalten hat", sagte der 48-Jährige im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). Wenn man eine Fraktion zerreiße, die jetzt kein Geld mehr habe, und politisch nicht mehr wirken könne, sei das ein parteischädigendes Verhalten. Er unterstütze daher die Forderung, Guth aus der Partei auszuschließen, betonte Kestner, der dem offiziell aufgelösten, völkisch-nationalistischen "Flügel" seiner Partei zugerechnet wird.

Der Bundestagsabgeordnete aus dem südniedersächsischen Northeim hatte sich kürzlich beim Landesparteitag der AfD in einer Kampfabstimmung knapp gegen seine Vorgängerin Guth durchgesetzt und den Landesvorsitz übernommen. Die als gemäßigt geltende Guth, bisher Vorsitzende ihrer Fraktion im Landtag, hatte am Dienstag mit zwei weiteren Abgeordneten ihren Fraktionsaustritt erklärt. Die Fraktion steht damit vor ihrer Auflösung.

Kestner gibt sich trotz des Richtungsstreits und der politischen Querelen in seiner Partei kämpferisch: "Es wird nach der lauen Brise auf jeden Fall ein frischer Wind wehen. Wir müssen präsenter und hörbarer werden. Wir werden unsere Ziele vermehrt bei Kundgebungen und Demonstrationen auf die Straße tragen", erklärte der Bestattungsunternehmer und fügte hinzu: "Mein Ziel ist es, 2022 bei der Landtagswahl in Niedersachsen ein zweistelliges Ergebnis zu erzielen, und da bin ich guter Dinge." ots/Quelle: Osnabrücker Zeitung/Foto: Fis WMG










25.10.2020 • 13:48 Uhr

Bürgermeister-Wahlkampf in Einbeck: Jetzt redet Dirk Heitmüller Tacheles - "Wechselstimmung in Kreiensen" - "Bürger fühlen sich vernachlässigt!" - "Herr Weisensee darf nicht mal in Einbeck seine eigene Stimme abgeben" - "Ich werde es mit der SPD besser machen!"

Sieben Tage vor der spannenden Bürgermeister-Direktwahl in Einbeck wird endlich Tacheles geredet. In einem am Samstag geführten Exklusiv-Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk nahm sich Dirk Heitmüller, SPD-Spitzenmann und erster Herausforderer von Amtsinhaberin Dr. Sabine Michalek, besonders den plötzlich aufgetauchten dritten Bewerber Dr. Claudius Weisensee von der FDP und den Grünen vor. "Der verspricht alles und hat überhaupt kein Konzept!" Heitmüller bezeichnete zum Beispiel Weißensees abenteuerliche Ankündigungen, die Feuerwehren im Einbecker Stadtgebiet zu zentralisieren, als vollkommenen Blödsinn weil überhaupt nicht erforderlich. "Wie sich Herr Weisensee das genau vorstellt sagt er nicht. Bei den Ortsfeuerwehren ist das ganz übel angekommen."

Ein anderes Beispiel seiner Attacken betrifft die Bürgermeisterin selbst und ihren Umgang mit der ehemaligen Gemeinde Kreiensen. Sie wurde bekanntlich auf Betreiben vom damaligen Bürgermeister Ronny Rode (SPD) von Einbeck einverleibt. "Den Bürgern und Bürgern im Bereich Kreiensen wurde in den letzten Jahren viel versprochen und nur wenig davon gehalten und umgesetzt." Bei seinen Wahlkampftour in Kreiensen, Greene und anderen Dörfern habe er sich ständig anhören müssen: "Wir fühlen uns von der Kernstadt vernachlässigt!" Heitmüller resümiert und interpretiert: "In der ehemaligen Gemeinde Kreiensen gibt es eine Wechselstimmung. Die wollen die Michalek nicht mehr!" Er habe gemeinsam mit der SPD das bessere Konzept. "Ich werde es mit der SPD anders und besser machen!"

Und dann noch einmal ein Punch in Richtung seines liberalen Konkurrenten Weisensee, wenn Heitmüller mit einem entspannten Lächeln hinter knallroter Corona-Maske feststellt: "Ich kann und werde mich wenigstens nächsten Sonntag selbst wählen können. Bei Herrn Weisensee geht das nicht. Der ist ja nicht mal in Einbeck gemeldet. Der hat ja seinen ersten Wohnsitz immer noch in Karlsruhe...".

So geht Wahlkampf in Einbeck. Das Duell in der Finalwoche ist eröffnet. Am 1. November 2020 haben die Einbecker und Einbeckerinnen die Entscheidung. Dirk Heitmüller ist zuversichtlich. "Wir können es schaffen!"

Und wir berichten täglich über den Wettstreit weiter!
red /Fotos: Fis WMG












25.10.2020 • 12:05 Uhr

30 Menschen sterben bei Selbstmordanschlag - Kein Frieden in Afghanistan ohne Schutz für Minderheiten

Nach dem gewaltsamen Tod von 30 Menschen bei einem Terroranschlag gegen eine von Schiiten besuchte Privatschule in Afghanistan hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen einen besseren Schutz der schiitischen Minderheit gefordert. Der ständige Terror gegen religiöse Minderheiten in Afghanistan zeige, dass bei den Friedensgesprächen mit den Taliban Garantien für den Schutz religiöser und ethnischer Minderheiten vereinbart werden müssten, erklärte die Menschenrechtsorganisation. Bislang würden Menschenrechte von Minderheiten bei den Verhandlungen ignoriert. "Der barbarische Terroranschlag gegen Jugendliche, die für die Entwicklung und Zukunft Afghanistans stehen, muss ein Weckruf sein, MInderheiten wirksamer zu schützen", erklärte der GfbV-Direktor Ulrich Delius am Sonntag in Göttingen.

Bei einem Selbstmordanschlag gegen die Kowsar-e-Danish Privatschule in einem schiitischen Stadtviertel Kabuls sind am Samstag 30 Menschen getötet und 70 Personen verletzt worden. Die meisten Opfer waren zwischen 16 und 25 Jahren alt und warteten vor dem Eingang auf den Einlaß in die Schule. Als Sicherheitspersonal Verdacht schöpfte, sprengte sich der Attentäter vorzeitig in die Luft, bevor er in das Gebäude eindringen konnte. Die Behörden hatten zunächst von nur 18 Toten gesprochen, doch inzwischen erhöhte sich die Zahl der Opfer.

Dutzende schiitische Jugendliche mussten dieses Jahr bereits bei Terroranschlägen auf ihre Schulen in Kabul sterben. "Es ist ein Skandal, daß diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit nicht systematisch bekämpft und die Verantwortlichen für die Gewalt zur Rechenschaft gezogen werden. Wieviele Schulen werden in Afghanistan noch in die Luft gesprengt, bis die internationale Staatengemeinschaft versteht, dass es ohne einen besseren Schutz für religiöse Minderheiten keinen Frieden in Afghanistan gibt", erklärte Delius.

Die Terrororganisation Islamischer Staat übernahm die Verantwortung für den Anschlag. Mit gezielten Terrorakten gegenüber der schiitischen Minderheit versucht sie seit Jahren Konflikte zwischen Sunniten und Schiiten zu schüren. red











25.10.2020 • 12:02 Uhr

Alarm in Höckelheim: Gullideckel aus der Fahrbahn gehoben - Kontrollierte Jugendliche streiten Vorwürfe ab

In der Nacht von Samstag auf Sonntag, um 01.55 Uhr wurde durch einen Anwohner eine Gruppe Jugendlicher bei der Polizei telefonisch angezeigt, die in der Angerstraße, im Northeimer Ortsteil Höckelheim Gullideckel aus der Fahrbahn herausheben würden. Vor Ort konnten die eingesetzten Polizeikräfte tatsächlich einen herausgenommenen Gullideckel feststellen. Am Einsatzort befand sich eine Personengruppe mit drei männlichen und einer weiblichen Heranwachsenden im Alter von jeweils 18 und. 19 Jahren. Bei der anschließenden Personalienfeststellung stritten alle ab, etwas damit zu tun zu haben. Der Gullideckel konnte mit eigenen Mitteln wieder eingesetzt werden. Zu konkreten Gefährdungssituationen oder Verkehrsunfällen mit vorbeifahrenden Kraftfahrzeugen kam es glücklicherweise nicht. Gegen die Heranwachsenden wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des versuchten gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet. red/hei










25.10.2020 • 11:53 Uhr

Bürgermeister-Wahlkampf: Einbeck bunt, heiter und so weiter...

Immer wieder erzählen schöne Bilder mehr als tausend Worte. Die nachfolgend gestern auf dem Wochenmarkt in Einbeck eingefangenen Motive von Persönlichkeiten in einem engagierten Bürgermeisterwahlkampf zeigen eindrucksvoll, wie bunt und heiter es in der Bierstadt zugehen kann. Am 1. November ist Wahltag.

Zu sehen Dirk, der alles auf seiner Maske ausdrückt und nichts sagt!

Adriana und Eunice berauschen mit ihrem brasilianischem Lächeln!

Alex, kultige Kaffeeröster reicht das schwarze Getränk, Else mit Daumen rauf.

red/Fotos: Fis WMG














25.10.2020 • 11:14 Uhr

Corona-Virus attackieren: Vibalogics hat den Kampf aufgenommen

"Weltweit wird derzeit intensiv an Impfstoffen gegen das lästige Corona-Virus geforscht. Mit Vibalogics aus Cuxhaven ist auch ein niedersächsisches Unternehmen an der Entwicklung beteiligt. Hier werden die ersten Impfstoffe für die klinischen Tests hergestellt. Das ist Pionierarbeit und ich hoffe sehr, dass davon einmal viele Menschen profitieren können", sagte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil als er dem Laboratorium soeben mit einem Regenschirm einen Besuch abstattete.red










25.10.2020 • 11:02 Uhr

Seesen: Sufftour über Blumenbeet und Halteschild - 3,03 Promille Alkohol ins Röhrchen der Polizei gepustet

Am vergangenen Freitag gegen 22:45 Uhr, befuhr ein 36jähriger Seesener mit seinem Pkw die Gartenstraße in Seesen in Richtung Frankfurter Straße. In Höhe der Gartenstraße 39 kam er plötzlich nach links von der Fahrbahn ab, durchfuhr ein dortiges Blumenbeet und überfuhr ein dort aufgestelltes VZ 286 (Haltverbot) bevor er zum Stehen kam. Während der Verkehrsunfallaufnahme wurde durch die alarmierten Polizeibeamten Atemalkoholgeruch festgestellt. Ein ausgeführter Atemalkoholtest des Unfallverursachers ergab einen Wert von 3,03 Promille Atemalkohol. Daraufhin wurde eine Blutentnahme angeordnet. Geschätzter Sachschaden ca. 3500 Euro. Eine Strafanzeige wurde gefertigt, der Führerschein beschlagnahmt und die Weiterfahrt untersagt.ots










25.10.2020 • 10:27 Uhr

Heute Bürgermeister-Wahl in Sollingstadt Uslar: Kann sich Bürgermeister Torsten Bauer im Amt halten?

Spannung bei der heutigen Direktwahl eines Bürgermeisters in der Sollingstadt Uslar. Gleich fünf Kandidaten treten an. Amtsinhaber Torsten Bauer muss sich vier Bewerbern erwehren. Das sind von SPD Sven Borchert. Als Unabhängige treten Volker Fuchs und Sebastian Pfeiffer. Fünfter im Rennen ist Stephan Kaiser, der schon einmal ehrenamtlicher Bürgermeister in Uslar war. Die Auszählung dürfte fix gehen und das amtliche Endergebnis gegen 20 Uhr im Rathaus der Stadt feststehen.




















25.10.2020 • 10:19 Uhr

Northeim: Polizeialarm nach Schlägerei in Matthias-Grünewaldstraße

Am vergangenen Freitagabend um 21.20 Uhr wurde vor einem Hauseingang in der Matthias-Grünewald-Straße eine Schlägerei zwischen zwei Männern bei der Northeimer Polizei angezeigt. . Vor Ort stellten die eingesetzten Beamten fest, dass sich die beiden 19- und 25-jährigen Personen bereits getrennt hatten. Beide wiesen leichte Gesichtsverletzungen auf, die sie nicht behandeln lassen wollten. Zum Grund der Schlägerei machten sie keine Angaben. Gegen beide wurde ein Ermittlungsverfahren wegen wechselseitiger Körperverletzung eingeleitet. hei










25.10.2020 • 10:16 Uhr

Nach Protest gegen Polizeikontrolle: Anzeige wegen Beleidigung

Bei einer Verkehrskontrolle gestern in der Walter-Poser-Straße in Einbeck wurden die eingesetzten Polizeibeamten von dem 25-jährigen Fahrzeugführer beleidigt. Der Fahrzeugführer war augenscheinlich mit der Kontrolle nicht einverstanden und äußerte seinen Unmut in Form von Beleidigungen. Daraufhin wurde von den Polizisten ein Strafverfahren eingeleitet. ho











24.10.2020 • 18:26 Uhr

In Kitas nehmen Stress und Frust zu

Der Personalmangel in den Kindertageseinrichtungen hat sich durch die Corona-Pandemie deutlich verschärft. "Im Schnitt sind es zehn Prozent der Mitarbeitenden, die einer Risikogruppe angehören und nicht arbeiten können", sagt Frank Jansen, Bundesgeschäftsführer des Kita-Fachverbandes der katholischen Caritas. Die Bildungsexpertin Elke Alsago nennt die Lage "desolat". Es sei in vielen Kitas "keine Zeit mehr, die Kinder individuell zu begleiten. Die Fachkräfte sind oft froh, wenn sie den Tag überstehen, ohne dass den Kindern etwas passiert." Auch hätten die Konflikte mit den Eltern zugenommen.

Nicht kindgerecht

Schon vor Corona litten Kitas und Krippen unter Personalnot. Nach einer im August erschienenen Untersuchung der Bertelsmann Stiftung waren die Personalschlüssel, also das Zahlenverhältnis zwischen Fachkräften und zu betreuenden Kindern, im Jahr 2019 nicht kindgerecht. Der Studie zufolge kommen auf eine vollzeitbeschäftigte Fachkraft rechnerisch 4,2 ganztags betreute Krippenkinder unter drei Jahren oder 8,8 ältere Kindergartenkinder. Nach wissenschaftlichen Empfehlungen sollte eine Erzieherin aber für höchstens drei Kleinkinder oder 7,5 Kinder über drei Jahren zuständig sein.

Kita-Teams fühlen sich mit den großen Gruppen überfordert und sind frustriert. Die unbefriedigenden Arbeitsbedingungen führen nach einer Studie des Deutschen Jugendinstituts (DJI) dazu, dass etwa ein Viertel der Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger den Arbeitsplatz Kita bereits in den ersten vier Berufsjahren wieder verlässt. Viele versuchen laut Alsago dem Stress zu entgehen, indem sie auf Teilzeit wechseln. Manche gingen aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in Rente, sagt die Fachreferentin des Bundesvorstandes der Gewerkschaft ver.di.

Pädagogischer Rückschritt

Aufgrund des Personalmangels und der speziellen Umstände durch Corona sehen Experten den pädagogischen Anspruch in Gefahr. "Wir hatten vor der Pandemie in den meisten Kindertageseinrichtungen eine offene und gruppenübergreifende Arbeit", erklärt Caritasexperte Jansen. Die damit verbundene Bewegungs- und Gestaltungsfreiheit sei für die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder vorteilhaft: "In der offenen Kita-Arbeit organisieren sich Kinder selber, treffen Entscheidungen darüber, womit sie sich am Tag beschäftigen wollen, welche Projekte für sie relevant sind."

Durch die Vorgabe aber, aus Gründen des Gesundheitsschutzes gruppenbezogen arbeiten zu müssen, sei die offene Arbeit "hinten runter gefallen", bedauert Jansen. Auch Alsago beobachtet, dass es zu "einem Rückschritt in eine reine Gruppenpädagogik kommt, bei der alle Kinder das gleiche machen müssen und die eher autoritär geprägt ist. Das kennen wir aus den 50er und 60er Jahren", warnt die Bildungsexpertin.

Wirkung des Gute-Kita-Gesetzes offen

Der durch die Corona-Pandemie erhöhte Stress sei den Erzieherinnen und Erziehern "auf Dauer nicht zuzumuten", sagt Jansen. "Es muss uns mittelfristig gelingen, die Attraktivität des Berufs zu steigern."

Das im Januar 2019 in Kraft getretene sogenannte Gute-Kita-Gesetz der Bundesregierung soll zwar zu Verbesserungen in den Kitas führen. Ludovica Gambaro vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) weist aber auf die Grenzen des Gesetzes hin. So hänge sein Erfolg stark davon ab, was die Bundesländer daraus machen. "Wenn das vom Bund bereitgestellte Geld von den Ländern hauptsächlich für die Abschaffung der Gebühren ausgegeben wird, um Kitas für alle Familien beitragsfrei zu machen, können wir nicht erwarten, dass sich die Arbeitsbedingungen und die Qualität der Arbeit verbessern", erklärt die Sozialwissenschaftlerin.

Einige Bundesländer hätten jedoch beschlossen, hauptsächlich in die Belegschaft zu investieren - entweder in ihre Fortbildung oder in die Verbesserung des Fachkraft-Kind-Schlüssels oder in die Unterstützung der Kita-Leitungen. "Hier können wir etwas hoffnungsvoller sein", sagt Gambaro. Von Markus Jantzer (epd)










24.10.2020 • 18:20 Uhr

Helios aktuell: Eine Sanduhr für die große Herzvene - Hilfe bei Sauerstoffmangel und chronischen Brustschmerzen

Schmerzen in der Brust und schon nach wenigen Gehminuten aus der Puste: Die sogenannte Angina Pectoris schränkt die Lebensqualität Betroffener oft massiv ein. Ein Metallgeflecht in Form einer Sanduhr, das die große Herzvene verengt, kann Abhilfe leisten. Obwohl als Behandlungsoption von der europäischen Gesellschaft für Kardiologie empfohlen, wird die Implantation dieses kleinen Helfers bundesweit erst an wenigen Kliniken angeboten. In Südniedersachsen ist die Helios Albert-Schweitzer-Klinik Northeim Vorreiter für diesen innovativen Eingriff.

Wörtlich bedeutet Angina Pectoris so viel wie „Brustenge“. Und so fühlen sich Betroffene auch. Wiederkehrende Brustschmerzen, Luftnot, schlechte Belastbarkeit und Mattigkeit sind die wichtigsten Symptome bei chronischen Verläufen. Patienten mit solchen Beschwerden werden regelmäßig in den Notfall-Ambulanzen vorstellig.

Sofern der Sauerstoffmangel im Herzen unzweifelhaft diagnostiziert ist, kann ein Verenger (engl. Reducer) in der großen Herzvene (Fachbegriff: Coronarsinus) die Beschwerden lindern. Der Coronarsinus Reducer ist ein zwei Zentimeter großes, grobmaschiges Metallgeflecht in Form einer Sanduhr, das den Blutdurchfluss verringert.

Mehr Sauerstoff im Herzen

„Der Herzmuskel benötigt bereits in Ruhe viel Sauerstoff und unter Belastung noch deutlich mehr. Das gesunde Herz regelt das durch Gefäßerweiterung und Erhöhung der Blutzufuhr. Wenn es beim Kranken mit verengten Herzkranzgefäßen nicht möglich ist, durch Medikamente, Bypässe oder Stents die Blutzufuhr zu erhöhen, ist es eine gute Idee, den Abfluss des Blutes aus dem Herzen zu verlangsamen. So kann das Herz den Sauerstoff im Blut besser ausschöpfen. Genau das macht der Reducer“, erklärt Prof. Wolfgang Schillinger, Chefarzt der Kardiologie an der Northeimer Klinik.

Eingesetzt wird der Reducer mit einem Ballonkatheter, der während eines schmerzfreien Dämmerschlafs über die Halsvene eingeführt wird. „Diese Technik gehört zum grundlegenden kardiologischen Handwerkszeug und ist vielen Laien aus Stent-Implantationen bekannt“, so Schillinger. Für ihn ist der Reducer eine sinnvolle Ergänzung zur konventionellen Behandlung. „Aus Studien und den weltweit bislang 1.500 Implantationen wissen wir, dass sich die Beschwerden bei 75 Prozent der Patienten stark verringern und die Medikation reduziert werden kann. In der Regel spüren die Patienten bereits kurz nach dem Eingriff eine Verbesserung“, berichtet der Chefarzt.

Reducer-Therapie in den Europäischen Leitlinien

Bereits im September 2019 wurde die Therapie in die Leitlinien der europäischen Gesellschaft für Kardiologie aufgenommen und soll demnach in Betracht gezogen werden, wenn andere Behandlungsoptionen nicht zum Ziel führen. „In Studien hat sich durch den Reducer die Zahl der Notfall-Vorstellungen um erstaunliche 89,6 Prozent verringert“, sagt Schillinger. Dennoch gibt es für Angina-Pectoris-Patienten in Deutschland bislang nur wenige Anlaufstellen für die Reducer-Implantation. Eine der wenigen und die bislang erste in Südniedersachsen ist nun die Helios Albert-Schweitzer-Klinik in Northeim. „Uns war es wichtig, dieses neue Verfahren auch unseren Patienten anzubieten – da durch den wenig belastenden Eingriff ein deutliches Plus an Lebensqualität erzielt werden kann.“, so Schillinger. red/Quelle Helios Northeim












24.10.2020 • 17:33 Uhr

Auf der L489 bei Altgandersheim: Greifvogel im Tiefflug von BMW erfasst und getötet

Ein 65-Jähriger BMW-Fahrer aus Seesen befuhr am heutigen Samstag die Landesstraße 489 in Richtung Gehrenrode und er erfaßte einen im Tiefflug befindlichen und die Fahrbahn querenden Greifvogel. Der Greif verendete am Unfallort Am BMW entstand leichter Sachschaden am vorderen Kennzeichen von circa 100 Euro. Me










24.10.2020 • 15:38 Uhr

Sozialausschuss: Dezernent Harald Rode stellt klar: Festakt am 3. Oktober 2020 im Gandersheimer Glaubenszentrum nicht Corona-Infektionsherd!

Es war eine der wohl interessantesten Informationen, die sich aus der öffentlichen Sitzung des jüngsten Kreis-Sozialausschusses, der öffentlichen in der BBS in Einbeck tagte, berichten lassen. Kreistagsabgeordneter Uwe Schwarz hat mit seiner Anfrage zum derzeit wichtigsten Thema, das ist die Corona-Krise, bis ur vor Beendigung der öffentlichen Sitzung warten müssen.
Gibt es einen nachgewiesen Zusammenhang zwischen dem Massenausbruch von Corona-Fällen am 12. Oktober 2020 im Gandersheimer Glaubenszentrum und dem Festakt am 3. Oktober 2020 aus Anlass des 30. Jahrestages der Wiedervereinigung in der Medienhalle des Zentrums? Schwarz, seine Frau, LaGa Geschäftsführer Hellingrath, Festspielintendant Lenz und zwei Journalisten hatten als besondere Gäste gemeinsam mit rund 200 Schülern/Schülerinnen und Mitgliedern des Lehrkörpers sowie Leitung des Zentrums an der festlichen Veranstaltung teilgenommen. Dabei war auch die Nationalhymne stehend gesungen worden.

Für die Kreisverwaltung antwortete ihr Dezernent Harald Rode (Foto) auf die Frage des Abgeordneten Schwarz unmissverständlich deutlich: Alle von Amtswegen durchgeführten Recherchen hätten keinen Zusammenhang zwischen dem Ereignis Festakt und den nach dem 12. September 2020 loborgesteteten und festgestellten Coroninfektionen im Glaubenszentrum ergeben. Das bedeutet: Die Infektionen müsse zu einem späteren Zeitpunkt stattgefunden haben. Ihre Quelle ist bis heute nicht nachgewiesen.

Bei den am Festakt beteiligten besonderen Gästen sind nach Ablauf der Inkubationszeit (das ist die Zeit zwischen Infektion und dem Auftreten erster Symptome) bis heute keine Symptome auf Corona aufgetreten. Dem Vernehmen nach sind folglich keine Testungen erforderlich gewesen.

Der Kreistagsabgeordnete Schwarz zeigte sich nach der Klarstellung durch den Dezernenten der Kreisverwaltung zufrieden. Zwischenzeitlich kolportierten Spekulationen und Unterstellungen von Außenstehenden ist mit dieser Auskunft der Nährboden entzogen worden.red/ Foto: Fis WMG










24.10.2020 • 14:38 Uhr

Millionenprojekt Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim: Baustelle "Auepark" vergittert

Seit Mitte dieser Woche haben nun die ersten Bauarbeiten der Gartenbaufirma Kluge aus Delligsen beim Millionenprojekt Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim angefangen. Sie betreffen Gestaltungsarbeiten im Landschaftsschutzgebiet "Koppelwiese". Es wird bei der Landesgartenschau-Gesellschaft unter dem Titel "Auepark" geführt.

Am Eingang der Baustelle wurde von dem Unternehmen Kluge ein Gitterzaun installiert. Dahinter verrichteten am Donnerstag und Freitag Menschen und Maschinen ihre Arbeiten. Es waren Erdbewegungen für die Durchquerung des Aueparks zu sehen. Außerdem werden in dem Bereich u.a. neue Wege angelegt, Sichtachsen zur Gande hergestellt und eine Ausschichtsplattform installiert.

Für Wanderer und Spaziergänger, die jetzt die Koppelwiese nicht mehr direkt in Richtung Kloster Brunshausen durchgehen können, hat die LaGa-Geschaft einen Skizze an der Baustellenbarriere angebracht. Darauf ist eine Umwegskizze dargestellt.
red/Foto: Fis WMG










24.10.2020 • 14:21 Uhr

Sozialausschuss: Bad Gandersheims Ärzteversorgungsgrad bei 152 Prozent - Aber die Zukunft sieht düster aus

Es war eine gute und eine schlechte Nachricht, die Dipl.Volkswirt Harald Jeschonnek den Kreistagspolitikerinnen und -politikern in der jüngsten Sitzung des Kreissozialausschusses zu berichten hatte. In seinem Vortrag hatte der Geschäftsführer der Kasssenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KV) Bezirksstelle Göttingen unter anderem über den Versorgungsgrad mit Hausärzten in seinem Zuständigkeitsbereich zu berichten. Für Bad Gandersheim gab der Geschäftsführer einen exzellenten Vorsgungsgrad mit 152 Prozent an. In Zahlen ausgedrückt nannte Jeschonnek zehn Ärzte für eine von ihm dargestellte Bevölkerungszahl von 9.623 Personen.

Unerfreulicher nimmt sich dagegen die Prognose der Versorgung mit Hausärzten für die Zukunft aus. Hier hat die KV für Niedersachsen bis zum Jahr 2035 einen Rückgang von über 20 Prozent ausgerechnet. Die Grafik verdeutlich das mit den rötlich eingefärbten Bereichen. "Die Lage wird sich verschlechtern", kommentierte der Geschäftsführer.

Ausschusschussmitglied und SPD-Fraktionsvorsitzender im Northeimer Kreistag Uwe Schwarz, Mdl, mahnte Aktivitäten der Kassenärztlichen Vereinigung an, damit dieses Absinken des Versorgungsgrades gestoppt und ins Gegenteil verkehrt wird. "Ansonsten müssen wir der KV den Sicherstellungsauftrag entziehen." Kreistagsabgeordnete Nadine Seifert-Doods kritisierte die KV mit ihrem Kommentar: "Ich vermisse innovative Lösungsansätze". Die CDU-Politikerin Christel Eppenstein ging noch einen Schritt weiter, als sie sich für die Abschaffung der Kassenärztlichen Vereinigung aussprach: "Wir könnten gut auf sie verzichten. Die kostet nur Geld."
red/Fotos: FIS WMK










24.10.2020 • 13:40 Uhr

Bürgermeister-Wahlkampf: Bunter Aufgalopp der Kandidaten in die letzten sieben Tage

Heute waren sie alle vertreten beim Bürgermeister-Wahlkampf auf dem belebten Marktplatz der südniedersächsischen Bierstadt Einbeck. In etwas mehr als einer Woche, am 1. November, stellt sich Amtsinhaberin Dr. Sabine Michalek erneut dem Votum der Wählerinnen und Wähler in Einbeck. Zwei Männer wollen sie aus dem Amt verdrängen: Für die SPD versucht dies Dirk Heitmüller. Der zweite Konkurrent ist Dr. Claudius Weisensee, der von FDP, Grünen, GfE und Bürgerliste gestützt wird.

Heute Vormittag waren alle drei Bewerber auf dem Einbecker Marktplatz aktiv. Michalek verschenkte Kugelschreiber und Seifenblasen. Heitmüller verteilte seinen Broschüren und zeigte Dirk Erbrecht von der CDU in einem lockeren Talk mit klarem Fingerzeig die aufsteigende Stimmungskurve für sich und seine Partei in Einbeck an. Derweil präsentierte sich Weisensee ganz charmant und reichte einer Staatssekretärin a.D. und Bundestagsabgeordneten der FDP eine gelbe Rose.
red/Fotos: Fis WMG














24.10.2020 • 13:24 Uhr

Evangelischer Pastor wird Beauftragter für "queere" Seelsorge

Pastor Axel Kawalla wird der erste Beauftragte für "queere" Seelsorge in der evangelischen Landeskirche Hannover, die u.a. auch Gemeinden in Northeim und Kalefeld betreut. Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt bereichere die Kirche, sagte Kawalla, der derzeit landeskirchlicher Beauftragter für HIV- und Aids-Seelsorge in Hannover ist. "Unsere Kirchenleitung geht an dieser Stelle gute Schritte in die richtige Richtung; damit tun sich manche Gemeindeglieder und beruflich Tätige in der Kirche vielleicht noch schwerer."

Das Amt am Zentrum für Seelsorge und Beratung trete der Pastor Anfang nächsten Jahres mit einer halben Stelle an, hieß es. In seiner neuen Aufgabe will Kawalla auch die Verletzungen, die auch die hannoversche Landeskirche homosexuellen Menschen in der Vergangenheit zufügte und die in Berufsverboten gipfelten ansprechen und sich dafür öffentlich entschuldigen. Künftig wolle er auch thematisieren, was sich die queeren Gemeinschaften von der Kirche wünschten, sagte er.

Auch wolle er in Kirchenkreisen- und gemeinden die Idee eines "gay-friendly-Siegels" an der Kirchentür diskutieren, um die Einladung an Menschen der Gemeinschaften zu verstärken. Mit einer weiteren halben Stelle ist Kawalla als Pastor im Kirchenkreis Burgdorf tätig. Queer wird als Sammelbegriff für alle Personen gewertet, die nicht der heterosexuell sind, beispielsweise Lesben, Schwule, bi- und transsexuelle Menschen.

Zu Kawallas bisheriger Tätigkeit zählte die Seelsorge an Menschen, die selbst oder in ihrem Umfeld von HIV und Aids betroffen sind. Dabei betrieb er Aufklärungs- und Präventionsarbeit, widmete sich dem theologischen Diskurs und brachte das Thema in kirchliche Entwicklungsarbeit ein. Die Zahlen seien in Deutschland eher aus dem Blick geraten, mit weltweit 38 Millionen HIV-Infizierten aber immer noch erschreckend, sagt der Theologe. Er selbst habe einen sinkenden Bedarf an Seelsorge festgestellt, da die Menschen in den Beratungsstellen emotional gut aufgehoben seien. epd










24.10.2020 • 13:12 Uhr

Bad Harzburg:"Unbemannter" PKW macht sich selbstständig

Am gestrigen Freitag in der Mittagszeit parkte ein bislang unbekannter Fahrzeugführer seinen PKW Opel in der Schmiedestraße in Bad Harzburg und hatte es offensichtlich vergessen, seinen Wagen auf der leicht abschüssigen Schmiedestraße gegen Wegrollen zu sichern. In der Folge rollte der unbemannte PKW rückwärts über einen Gehweg und kam erst an einem Stützpfeiler einer dortigen Apotheke zum Stehen. Hierbei entstand Sachschaden am PKW und dem Pfeiler in Höhe von insgesamt ca. 1.000 Euro. Zum Glück befand sich zum Unfallzeitpunkt kein Passant auf dem Gehweg, sodass es zu keinem Personenschaden kam. ots










24.10.2020 • 13:07 Uhr

1. Bach-Tage St. Jacobi Göttingen - Einweihung der neuen Truhenorgel

Vom 30.Oktober bis 1.November finden in der Göttinger Jacobi-Kirche die 1. Bach-Tage statt.
Anlass ist die Einweihung der Truhenorgel, die die Jacobi-Kirchengemeinde noch vor Beginn der Pandemie in Auftrag gegeben hat (siehe Foto im Anhang). Die Orgel hat fünf Register und wurde von der renommierten Orgelbaufirma Klop (Niederlande) für St. Jacobi hergestellt. Die Truhenorgel dient hauptsächlich als Begleitinstrument für Kantaten und Oratorien, wird aber auch solistisch in Orgelmusiken sowie zur Begleitung in Gottesdiensten eingesetzt.

In vier Veranstaltungen erklingen sechs Kantaten von Johann Sebastian Bach, in denen die Orgel auch als Soloinstrument eingesetzt wird. Jeder der vier Solisten tritt außerdem in mindestens einer großen Solo- oder Duo-Kantate auf.

Die Bach-Tage haben die folgenden vier Aufführungen:
Freitag, 30.Oktober., 18 Uhr: Abendmusik mit Kantaten für Alt solo: "Gott soll allein mein Herze haben", "Vergnügte Ruh" und "Widerstehe doch der Sünde"
Samstag, 31.Oktober, 18 Uhr: Abendmusik zum Reformationstag mit der Kantate "Wir müssen durch viel Trübsal gehen" und der Tenor-Solokantate "Ich armer Mensch"
Samstag, 31.Oktober, 20.15 Uhr: identisches Programm wie 18 Uhr
Sonntag, 1.November, 11 Uhr: Gottesdienst mit der Kantate "Ich geh und suche mit Verlangen" für Sopran und Bass-Solo.

Es singen die Solisten Anna Nesyba (Sopran), Nicole Pieper (Alt), Andreas Fischer (Tenor) und Marian Müller (Bass) sowie Mitglieder der Kantorei St. Jacobi, es spielt das Göttinger Barockorchester, an der neuen Truhenorgel geleitet von Kantor Stefan Kordes. Die Ansprache am 31.10. hält Pastor Harald Storz, am 1.November Prädikant Dr. Hendrik Munsonius

Für die Veranstaltungen gibt es noch wenige kostenlose Restkarten. Diese sind ausschließlich erhältlich im Kirchenbüro der Jacobi-Kirche, Jacobikirchhof 2, zu den Öffnungszeiten Mo, Mi und Fr, 10-12 Uhr sowie Di, Do, 17-19 Uhr.
Aufgrund der Pandemie ist der Einlass auf 97 Personen beschränkt. Weitere Ansagen: Bitte tragen Sie einen Mund-Nasenschutz und bringen Sie möglichst eine Karte mit Ihren Kontaktdaten mit. Den tagesaktuellen Stand finden Sie unter jacobikantorei.de.











24.10.2020 • 09:31 Uhr

Corona-Krise: Verwaltungsdirektor Prieß bestätigt Schließung der Paracelsus Klinik an der Gande - Gibt es einen weiteren Sperrbezirk?

Nach dem unter merkwürdigen Umständen gestern Abend bekanntgewordenen Corona-Virus-Auffälligkeiten in der Paracelsus Klinik an der Gande in der südniedersächsischen Kur- und Rehstadt hat Verwaltungsdirektor Torsten Prieß die Vorfälle bestätigt und angekündigt, die Klinik "vorsorglich" vom Netz zu nehmen. Das geht aus aktuellen Medienberichten in einem lokalen Internportal hervor. Danach soll der Umgang mit den Corona-Auffälligkeiten mit dem Gesundheitsamt in Northeim bereits seit Mitte dieser Woche abgestimmt sein.

Inwieweit das Amt Druck auf den Klinibetreiber bezüglich einer zweiwöchigen Schließung ausgeübt hat ist derzeit nicht bekannt, aber anzunehmen, mutmaßt ein Gesundheitsexperte von der Universität in Göttingen. In der ersten Hochphase der Corona-Krise war die Klinik an der Gande wie die Paracelsus Roswitha Klinik schon einmal vom Netz genommen worden. Fraglich ist auch, inwieweit jetzt eine weitere Sicherheitsmaßnahme zum Schutz der Gandersheimer Bevölkerung erfolgt, und der Sektor der Klinik an der Gande von den Behörden zum Sperrbezirk erklärt wird. Im Fall des Glaubenszentrum, wo es ebenfalls einen "C"- Virus-Ausbruch gegeben hat war das verfügt worden.
red/Fotos: Fis WMG












23.10.2020 • 21:40 Uhr

Corona Alarm in Bad Gandersheimer Klinik: Polizei und Stadt sind bislang nicht informiert

Über die heute Abend öffentlich gewordenen Corona-Auffälligkeiten in der Paracelsus-Klinik an der Gande in Bad Gandersheim ( wir berichteten) scheinen bislang offiziell Stellen nicht in Kenntnis gesetzt worden zu sein. Auf Nachfragen am heutigen Abend hieß es bei der Polizeiinspektion in Northeim, man habe von möglichen Corona-Vorkommnissen und eventuellen Infektionsfällen in der Bad Gandersheimer Klinik bisher keine Kenntnis. Noch gestern seien nach Aussagen der Bad Gandersheimer Leiterin des Gandersheimer Polizeikommissirats gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Streifenfahrten der Polizei im Umfeld des abgesperrten Glaubenszentrums, das sich keine 500 Meter von der Paracelsus-Klinik an der Gande entfernt befindet, durchgeführt worden. Im Glaubenszentrum war bei 125 Personen eine laborbestätigte Infektion mit dem Coronavirus amtlich festgestellt worden.

Auch der SPD-Landtagsabgeordnete Uwe Schwarz aus Gandersheim zeigte sich am heutigen Abend über die Meldungen von den Corona-Auffälligkeiten in der Klinik überrascht. In Telefonkonferenzen - auch unter Beteiligung Verantwortlicher des Landkreises Northeim - am heutigen Tage sei davon nichts bekannt gewesen, folglich nicht thematisiert gewesen. "Ich höre davon zum ersten Mal", sagte Schwarz in dem abendlichen Recherchetelefonat. Gleiches könne er auch für seine Frau sagen. "Wenn sie heute davon Kenntnis gehabt hätte, hätte sie mir das mit Sicherheit gesagt." Die Bürgermeisterin hatte am Abend eine Terminverpflichtung. Deswegen konnte sie nicht direkt befragt werden. red










23.10.2020 • 21:11 Uhr

CDU-Sprecher Lucas Mennecke: "Kreisparteitag der entfällt aufgrund der Corona-Pandmie"

Aufgrund der derzeitig steigenden Fallzahlen des Covid-19 Virus im Landkreis Northeim hat sich der Kreisvorstand des CDU Kreisverbandes Northeim dazu entschieden, den diesjährigen Kreisparteitag als Präsenzveranstaltung abzusagen. Das teilt vor wenigen Minuten Vorstandssprecher Lucas Mennecke in einer offiziellen Verlautbarung mit. Und weiter: Auf die Handlungsfähigkeit und Legitimation des CDU-Kreisvorstandes hat diese Entscheidung keine Auswirkungen, da man erst 2019 neugewählt hat. Für die weitere Parteiarbeit wird der Kreisverband digital, und sobald es die Corona-Pandemie zulässt, wieder mit Präsenzveranstaltungen vor Ort aktiv zu sein. Es gilt für den Kreisverband in dieser Zeit vor allem der Wunsch auf Einhaltung der hygieneregeln, ein Durchhalten in dieser schweren Zeit und Gesundheit für unsere Region." red











23.10.2020 • 19:00 Uhr

Kreistag: Maik Schmitz (AfD) startet Initiative zur verschärften Vorsorge und Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest im Kreis Northeim

Maik Schmidt aus Northeim, Vorsitzender der AfD-Fraktion im Northeimer Kreistag, hat namens seiner Fraktion einen Antrag zur Vorbeugung und Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest der Landrätin vorgelegt. Die Initiative soll seinem Antrag entsprechend im Kreisausschuss des Northeimer Kreistages behandelt werden.

Wir dokumentieren den Antrag im Originalwortlaut: „Die Landrätin wird beauftragt, unverzüglich „mögliche Maßnahmen zur Prävention“ in ein Maßnahmenpaket zur Bekämpfung der ASP zu erstellen.“ Die Afrikanische Schweinepest (ASP) hat sich seit mehr als fünf Jahren zunächst in Osteuropa, dann punktuell in Belgien und nun auch in Deutschland in Form infizierter und verendeter Wildschweine gezeigt. In Rotten lebende Wildschweine infizieren sich gegenseitig und verenden an beliebigen Stellen in ihrem Lebensraum. Wildschweine können, als Aasfresser, sich auch an den Kadavern infizierter Tiere anstecken, der Aktionsradius der Tiere liegt pro Nacht zwischen 10-30 Kilometer. Die Einschleppung der ASP nach Niedersachen muss aus land- und forstwirtschaftlicher Sicht verhindert werden, um Milliardenschäden für niedersächsische Betriebe und somit wirtschaftliche Existenzen zu schützen."

Abgeordneter Maik Schmitz: "Wir fordern daher: ie bisherigen Maßnahmen zur Bekämpfung der ASP für den LK Northeim zu einem Paket zusammen zufassen und um folgende Handlungsfelder zu erweitern.
• Umgehende Verschärfung der Desinfektions- und Betretungsauflagen von Schweinezuchtbetrieben, Viehtransporten und Schlachtbetrieben.
• Finanzielle Unterstützung bei der Vorbereitung von Seuchenschutzzonen um Schweinezuchtbetriebe.
• Unter Strafe Stellung von Behinderungen und Sabotage von Schutzmaßnahmen
• Einschränkung des Viehhandels aus Landkreisen/Regionen wo die ASP bereits aufgetreten ist, indem nur nachweislich desinfizierte Fahrzeuge amtlich überprüfte Tiere transportieren dürfen. Das gleiche muss auch für Futtermittel und land- und forstwirtschaftliche Geräte aus den Regionen gelten.
• Vorbereitung der raschen Entsorgung der gefundenen Kadaver sowie die Desinfektion der Fundorte müssen personell logistisch vorbereitet werden.
• Sofortige Genehmigung von Nachtsichtgeräten für Jäger, sofern diese beantragt werfen, um die Wildschweinbestände auch bei ungünstiger Sicht zu reduzieren und so die Verbreitungsgefahr einzudämmen."red










23.10.2020 • 18:49 Uhr

Northeim bei Nacht: Werkzeuge aus Montagefahrzeugen entwendet - 3.000 Euro Schaden

Zu zwei Einbruchsdiebstählen in Montagefahrzeuge kam es in der vergangenen Nacht im Northeimer Stadtgebiet. Unbekannte Täter entwendeten aus einem Renault mit Northeimer Kennzeichen im Ottilienweg sowie aus einem Citroen aus dem Landkreis Osterode, der Am Mönchsgraben parkte, diverse Elektrowerkzeuge im Gesamtwert von ca. 3000 Euro. An dem Renault wurde die Heckklappe aufgebrochen. Der Schaden beläuft sich auf ca. 300 Euro. An dem Citroen konnten keine Aufbruchspuren am Fahrzeug festgestellt werden. Sachdienliche Hinweise nimmt die Northeimer Polizei unter 05551-70050 entgegen. köh











23.10.2020 • 18:45 Uhr

Kontroll-Alarm! Einbecker Polizei ist nächste Woche schwer aktiv - Hauptunfallursachen sollen bekämpft werden

In der kommenden Woche von Montag, 26. Oktober 2020 bis Sonntag, 01. November 2020 führt das Polizeikommissariat (PK) Einbeck eine Verkehrssicherheitswoche durch. Unter der Einsatzleitung von Polizeikommissar Marc Beulshausen werden in diesem Zeitraum an verschiedenen Orten im Bereich des PK Einbeck, mit Unterstützung der Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Northeim, zu unterschiedlichen Zeiten Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit durchgeführt. Zur Bekämpfung der Hauptunfallursachen Geschwindigkeit, Ablenkung (z.B. unerlaubte Nutzung von Mobiltelefonen) und Beeinflussung von Alkohol und Betäubungsmittel werden stationäre und mobile Kontrollstellen eingerichtet. Weitere Schwerpunkte werden die Überprüfung von Beleuchtungseinrichtungen, die Schulwegüberwachung, die Nutzung von Sicherheitssystemen (Gurt, Rückhaltesysteme für Kinder, etc.) und die Überwachung des Fahrradverkehrs sein. Die Durchführung dieser zusätzlichen Kontrollen werden repressiven und präventiven Charakter entwickeln. Die PK-Leitung wird die Verkehrssicherheitswoche medial begleiten und über die Ergebnisse berichten. kel










23.10.2020 • 18:41 Uhr

Naensen: Tonnenschwere Rüttelplatte von offener Baustelle geklaut - 15.000 Euro Schaden

Bislang unbekannte Täter haben in der Baustelle in der Greener Straße in der Einbecker Ortschaft Naensen eine neue Rüttelplatte "Wacker Neuson DPU 6555 H" entwendet. Zur Tatausführung in der Nacht zum Mittwoch, 21 Oktober 2020, müssen die Täter einen Transporter benutzt haben. Aufgrund des hohen Eigengewichtes der Rüttelplatte muss sie mithilfe eines daneben stehenden Baggers auf den Tranporter geladen worden sein. Der Schaden wird auf rund 15.000 Euro beziffert. Zeugen, die Hinweise zu diesem Diebstahl geben können, setzen sich bitte mit der Polizei Einbeck in Verbindung.pap










23.10.2020 • 18:38 Uhr

Sudheim: Unbekannte sprengen abgelegenen Geldautomaten - 100.000 Euro Schaden - Polizei sucht Zeugen

In den frühen Morgenstunden des heutigen Freitags führten unbekannte Täter eine Sprengung eines Geldautomaten herbei. Eine derzeit noch zu ermittelnde Bargeldsumme wurde entwendet.

Der Geldautomat des geschädigten Bankinstitutes befindet sich in einem in Leichtbauweise errichteten Betriebsraum auf einem Parkplatz in Sudheim.Der entstandene Sachschaden, der durch die Sprengung herbeigeführt wurde, liegt bei ca. 80.000 bis 100.000 Euro.

Die Spurensicherung des Zentralen Kriminaldienstes sowie das zuständige Fachkommissariat 2 haben die Ermittlungen bereits aufgenommen. Zeugenhinweise nimmt die Polizei Northeim unter 05551-70050 entgegen. köh










23.10.2020 • 18:34 Uhr

In Einbeck: Dach von Cabrio aufgeschlitzt

Soeben berichtet die Einbecker Polizei: Bereits am vergangenen Sonntag, 18.Oktober 2020, wurde das Stoffdach eines Pkw Cabrios auf dem Bahnhofsparkplatz im Köppenweg aufgeschlitzt. Der 53 Jahre alte Geschädigte hat seinen Pkw Rover Cabrio am Sonntag gegen 18.00 Uhr auf dem Parkplatz abgestellt. Als er ca 2 Stunden später zu dem Wagen zurückkam, entdeckte er, dass jemand zwei Schlitze mit einem unbekannten Gegenstand in das Stoffdach des Cabrios gemacht hat. Der Schaden beläuft sich auf rund 1800 Euro. Zeugen, die Hinweise zu dieser Sachbeschädigung geben können, melden sich bitte bei der Polizei Einbeck. pap










23.10.2020 • 15:22 Uhr

"Tippen tötet" - Kampagne der Landesverkehrswacht in Hameln

Die Kampagne "Tippen tötet" der Landesverkehrswacht Niedersachsen macht seit 2014 auf die wachsende Gefahr durch Ablenkung im Straßenverkehr aufmerksam. Derzeit wird die Kampagne aktualisiert und modernisiert.

Ab sofort stehen auch die jungen Fahrerinnen und Fahrer verstärkt im Blickfeld der Aktion. So waren im Jahr 2019 allein 43 Personen von den 120 bei den bei Baumunfällen verstorbenen Menschen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren gewesen. Bei der Analyse der dazugehörigen Unfälle fällt vor allem eine Konstellation besonders ins Auge: Landstraße, allein mit dem Pkw unterwegs, nicht angepasste Geschwindigkeit und plötzliches Abkommen von der Fahrbahn, mitunter auf gerader Strecke und dann mit Anprall an einen Straßenbaum.

Gerade in diesen Fällen dürften entweder Müdigkeit oder Ablenkung, neben der Geschwindigkeit, eine maßgebliche Rolle für den Unfallhergang gespielt haben.

Aus diesem Grund ist auch die Verkehrswacht Hameln aktiv und setzt die Tippen-tötet-Kampagne vor Ort um.

Landrat Dirk Adomat, Bürgermeister Gerhard Paschwitz und Inspektionsleiter Matthias Kinzel präsentierten heute die Motive der Kampagne und waren mit Rucksäcken in Hameln unterwegs. An der Kreuzung Kastanienwall / Emmernstraße stellten sie sich auf die Fahrbahn und machten mit Werbemotiven überwiegend die Autofahrenden auf das Thema aufmerksam.

"Auch zu Zeiten einer Corona-Pandemie ist es notwendig die Verkehrssicherheitsarbeit nicht aus den Augen zu verlieren" sagt Matthias Kinzel, Leiter der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont / Holzminden. "Gerade in den letzten Tagen und Wochen mussten wir eine Häufung von Unfällen mit schwerverletzten - bzw. getöteten Personen feststellen. Neben den Hauptunfallursachen Geschwindigkeit und Einschränkung der Verkehrstüchtigkeit (z.B. durch Alkohol oder Drogen) steht das Thema Ablenkung bei mehr als der Hälfte der Verkehrsunfälle im Fokus. Deshalb werden wir das Thema Ablenkung nicht nur in der polizeilichen Präventionsarbeit, sondern auch bei zielgerichteten Verkehrskontrollen, weiterhin im Blick behalten!"

Der Landrat Dirk Adomat führt aus: "Schützen Sie sich selbst und andere. Machen Sie eine kurze Fahrpause, bevor Sie das Handy benutzen. Kein Telefonat und keine Nachricht ist so wichtig, um das eigene Leben und das Leben anderer zu gefährden."

Simone Kalmbach von der Verkehrswacht Hameln zur Aktion:" Es wird im Straßenverkehr immer noch viel zu oft auf dem Handy getippt und dabei das Risiko schwerer Unfälle leichtfertig in Kauf genommen. Keine Nachricht ist so wichtig, dass man dafür das Leben oder die Gesundheit von sich und anderen in Gefahr bringen sollte.

Man kann die eingeschränkte Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit beim Tippen von Nachrichten mit einer Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit von 1,0 Promille vergleichen. Auch sollte jedem bewusst sein, dass ein Viersekundenblick schon bei 30km/h einen Blindflug von 33 Metern bedeutet. Bei Tempo 100 legt man in dieser Zeit sogar 111 m ohne Blick auf den Straßenverkehr zurück. "Lieber nicht erreichbar als nicht zu retten.-"










23.10.2020 • 15:18 Uhr

Aktienmärkte mit Nehmerqualität

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Die Kapitalmärkte blieben auch in dieser Woche angesichts der immer neuen Maßnahmen zur Eindämmung der steigenden Infektionszahlen sehr verhalten. Allerdings beweisen die Aktienmärkte erhebliche Nehmerqualitäten. Trotz der neuerlichen Rückschläge bei der Erholung der Wirtschaft setzen sie auf eine Besserung im kommenden Jahr. Die erfreulicher als erwarteten Bilanzzahlen für das dritte Quartal zeigen, dass die Unternehmen zu Beginn der zweiten Jahreshälfte zumindest wieder einmal durchatmen konnten. Die gegenwärtigen neuen Beschränkungen treffen insbesondere die bereits bislang am meisten geschädigten Dienstleistungsbranchen, wo es bei immer mehr Unternehmen um die Existenz geht. Damit bleiben Aktien mittelfristig aussichtsreiche Anlagen, selbst oder gerade wenn die bis zum Jahresende auch noch einmal nachlassen könnten.

Sowohl aus den USA als auch aus Deutschland sollten in der kommenden Woche sehr starke Wachstumszahlen gemeldet werden. Leider betreffen sie das dritte Quartal und greifen damit die zweite Corona-Welle, insbesondere in Europa, noch nicht ab. In den USA jedoch läuft, genauso wie in China, die Erholung auch im vierten Quartal weiter. Dies ist etwa für die Nachfrage nach deutschen Exportgütern vorteilhaft. Trotzdem wird die Europäische Zentralbank bei der turnusgemäßen Ratssitzung einen vorsichtig-besorgten Ton zu den Auswirkungen der neuerlichen Beschränkungen anschlagen. Mit neuen Maßnahmen rechnet der Markt indes erst im Dezember.











23.10.2020 • 14:30 Uhr

Initiative "Roswithasteine Bad Gandersheim" sorgt für lichte Momente in düsterer Corona-Krise

Es gibt nicht wenige Menschen, die erfreuen sich in in diesen düsten Corona-Erschütterungstagen an kleinen, aber feinen lichten und farbigen Momenten in der südniedersächsischen Coron-Hotspot-Stadt Bad Gandersheim. Eine höchst aktive Community befeuert diese kleinen Wohlfühlaugenblicke mit so genannten Roswithasteinen. Wer genau hinschaut bei einem Spaziergang durch eine graue, regenfeuchte und fast menschenleere Stadt, der oder die kann sie entdecken. So beispielsweise die kleine gelbe Steinperle vor dem geschlossenen Eiscafé Mucilli in der Hildesheimer Straße in Bad Gandersheim. Was diese rührige Initiative "Roswitha-Steine" Bad Gandersheim mit ihrer liebenswürdigen Symbolik leistet ist vorbildlich und beispielhaft. Danke!
red/Foto: Fis WMG










23.10.2020 • 14:14 Uhr

Heute Vormittag 96plus-Spendentour: Hannover 96 spendet 960 Masken an soziale Einrichtungen

Am heutigen Freitagvormittag hat sich 96plus, die soziale Initiative von Hannover 96, auf eine Spendentour durch Hannover und die Region begeben. Mit im Gepäck: 960 schwarz-weiß-grüne Mund-Nasen- Masken, die an neun verschiedene soziale Organisationen verteilt worden sind.
Seit dieser Woche gilt in Niedersachsen aufgrund der gestiegenen Corona-Infektionszahlen eine erweiterte Maskenpflicht. Diesen Umstand hat das Team von 96plus zum Anlass genommen, eine Spendentour zu starten. Juri Sladkov, der das soziale Engagement bei Hannover 96 verantwortet, steuerte mit seinen Kolleginnen und Kollegen am Freitag gleich neun Stationen an, um Mund-Nasen- Schutze im schwarz-weiß-grünen Design des Klubs zu übergeben.
„Wir haben unter der Woche schon an alle Fans einen Aufruf zur Einhaltung der Maskenpflicht gestartet – weil es einfach ein wichtiger Beitrag ist, den jede und jeder Einzelne leisten sollte“, erklärt 96plus-Mann Sladkov. „Wir stehen im Austausch mit verschiedenen sozialen Organisationen aus unserer Region. Dort gibt es viele Menschen, die in Not sind und denen es nicht gut geht, aber die sich sehr freuen, wenn sie eine solche 96-Maske erhalten, an die sie sonst nicht so ohne Weiteres herankommen.“
Teil der Tour waren das Kinderkrankenhaus auf der Bult, die 96- Kids-Arena in der Medizinischen Hochschule Hannover, die Caritas,
die Wohnungslosenhilfeprojekte Asphalt und Kompass des Diakonischen Werks, das Flüchtlingswohnheim Mecklenheidestraße der Johanniter-Unfall-Hilfe, die Lebenshilfe Langenhagen, die Arbeitsgemeinschaft für Wohngruppen und sozialpädagogische Hilfen Hannover e.V. und eine Anlaufstelle der Stadt Laatzen, bei der sich Ehrenamtliche um geflüchtete Menschen kümmern. Die Arbeit von 96plus wird unterstützt und ermöglicht von seinem Hauptpartner Clarios. red











23.10.2020 • 14:10 Uhr

Südkoreaner in Göttingen: Vize-Generalkonsul informiert sich bei Polizeipräsident über Lebenssituation von Studierenden

In der Stadt Göttingen leben und studieren viele junge Südkoreaner und Südkoreanerinnen. Wie sehen ihre Lebensverhältnisse aus? Wie gestalten sie ihren Alltag? Und vor allem: Wie sicher leben sie in der Universitätsstadt im Allgemeinen und im Besonderen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie? Diesen und weiteren Fragen ist Byong-Ho Lee, Vize-Generalkonsul des Generalkonsulats der Republik Korea in Hamburg, am Freitag (23. Oktober) bei einem Besuch in der Polizeidirektion Göttingen nachgegangen. Im Gespräch berichtete Polizeipräsident Uwe Lührig über die Direktion, deren Aufgaben und Arbeit, über die Universität Göttingen, die Bewältigung der Corona-Pandemie in Göttingen sowie über das allgemeine Kriminalitätsgeschehen in der Region. Anlass für den Besuch des Vize-Generalkonsuls war dessen jüngster Amtsantritt.

Uwe Lührig informierte, dass Göttingen in den vergangenen 40 Jahren immer wieder Anlaufpunkt für südkoreanische Studierende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gewesen ist. Daraus sind gemeinsame Aktivitäten und Programme in verschiedenen Fakultäten entstanden, unter anderem internationale Workshops, Austausche und Forschungskooperationen. Die Universität Göttingen hat darüber hinaus eine Auslandspräsenz, die an der Hee-Kyung Fellowship Research Stiftung angesiedelt ist und als Kontaktstelle für südkoreanische Universitäten sowie außeruniversitäre Forschungs- und Bildungseinrichtungen dient.

Koreaner leben unauffällig in Göttingen

Derzeit leben 77 reguläre Studierende sowie sechs Austausch-Studierende in Göttingen, im gesamten Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion lebten von 2010 bis 2020 97 Menschen mit der koreanischen Staatsbürgerschaft. In Göttingen sind sie polizeilich kaum in Erscheinung getreten. "Im Ergebnis kann man sagen, dass Südkoreaner als überaus gesetzestreu angesehen werden können", resümierte Uwe Lührig.

Der Präsident ging weiter auf die Corona-Pandemie ein und berichtete vom Corona-Ausbruch im Wohnhaus-Komplex in der Groner Landstraße, wo es im Juni zu Ausschreitungen wegen der verhängten Quarantäne-Maßnahmen gekommen war. Elf Polizeibeamtinnen und -beamte wurden dabei verletzt, 21 Ermittlungsverfahren eingeleitet - eine Bilanz, die einen allgemeinen Trend bestätigt: Polizei und Rettungskräfte sehen sich zunehmend Gewalt ausgesetzt, die Zahl der Straftaten in diesem Bereich steigt kontinuierlich. Darüber hinaus informierte Uwe Lührig über gemeinsame Kontrolle zur Einhaltung der Corona-Regeln mit Ordnungs- und Gesundheitsamt sowie über Kontrollen im ÖPNV. "Ein Großteil der Bevölkerung hält sich an die Vorgaben. Es herrschen überwiegend Verständnis und Akzeptanz", so Uwe Lührig.

Cybercrime: Gefahren durch verstärkte Homeoffice-Nutzung

Neben Wohnungseinbruchsdiebstahl und Straftaten zum Nachteil älterer Menschen gab Uwe Lührig dem Vize-Generalkonsul noch einen Überblick über Straftaten im Internet. Allein im Jahr 2019 wurden im Bereich der Polizeidirektion Göttingen fast 4.500 Delikte in unterschiedlichen Erscheinungsformen bekannt - das Dunkelfeld dürfte jedoch noch höher sein. 57 Spezialistinnen und Spezialisten, davon acht IT-Fachleute, gehen in der Polizeidirektion Göttingen gegen diese Straftaten vor. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Verlagerung der Arbeit ins Homeoffice warnte der Polizeipräsident vor vermehrten Cyber-Angriffen: "Wir verzeichnen in diesem Bereich ebenfalls einen Anstieg", so Uwe Lührig abschließend.

An dem Gespräch nahmen neben dem Vize-Generalkonsul und dem Polizeipräsidenten weitere Vertreter der Polizeidirektion sowie des Generalkonsulats aus Hamburg teil. Aufgrund seines jüngsten Amtsantritts bereist Byong-Ho Lee die Behörden in seinem Zuständigkeitsbereich, der sich über die Bundesländer Hamburg, Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein erstreckt. red/Foto: Polizei











23.10.2020 • 14:06 Uhr

Polizei und Ordnungsamt in Uslar: Heute positives Ergebnis der Corona-Kontrollen

Am heutigen Freitag zwischen 10 bis 12.30 Uhr führte die Polizei Uslar gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Stadt Uslar Kontrollen bezüglich der Einhaltung des Infektionsschutzgesetzes durch. In der Bevölkerung besteht eine hohe Akzeptanz für die Regelungen des Gesundheitsschutzes, im Rahmen dieser Kontrollen, insbesondere im Bereich des Uslaraner Wochenmarktes, konnten keine Verstöße festgestellt werden. ots










23.10.2020 • 12:38 Uhr

Goslar: unbelehrbarer Fahrer eines Seat Leon Autoschlüssel abgenommen

Einer Polizeistreife fiel am Donnerstagvormittag bei einer Kontrolltour in Goslar auf, dass an einem Seat Leon diverse Bauartveränderungen vorgenommen worden waren. Der Fahrer und sein Fahrzeug wurden am Domplatz in Goslar kontrolliert, wo sich bestätigte, dass aufgrund der vorgenommenen Veränderungen die Betriebserlaubnis erloschen war. Weiterhin wies der Seat erhebliche technische Mängel auf, wodurch die Verkehrssicherheit wesentlich beeinträchtigt war. Dem Fahrer wurde daraufhin die Weiterfahrt untersagt und ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Das schien den 22-jährigen Mann jedoch nicht sonderlich zu beeindrucken, denn gegen 11.30 Uhr, wurde er mit seinem weiterhin verkehrsunsicheren Seat erneut fahrend angetroffen. Diesmal wurden die Fahrzeugschlüssel sichergestellt und neben dem bereits eingeleiteten Bußgeldverfahren kommen auf den Unbelehrbaren nun weitere Unannehmlichkeiten zu. ots










23.10.2020 • 12:06 Uhr

Erleichterung in Kalefeld: Bürgermeister Jens Meyer: "Bin negativ auf den Corona-Virus getestet!"

Vor wenigen Sekunden hat Kalefelds Bürgermeister Jens Meyer die für ihn sehr erleichternde Nachricht mitgeteilt, dass der bei ihm vor zwei Tagen durchgeführte Test auf den Corona-Virus mit einem negativen Ergebnis geendet hat. "Ich habe soeben das Resultat erfahren. Ich bin negativ getestet", so der Bürgermeister hörbar erleichtert. "Ich gehe jetzt wieder an meine Arbeit!" Ein Mitarbeiter hatte ihn von einer Infektion informiert. Darauf hatte sich Meyer freiwillig testen lassen und war zuhause geblieben. Der Mitarbeiter zeigt bislang keine Krankheitssymptome. Seine Quarantäne läuft geht nächst Woche zu Ende.
red/Foto: Fis WMG










23.10.2020 • 11:51 Uhr

Lobbyverband BDEW begrüßt neue EU-Trinkwasserrichtlinie

Der Europäischen Umweltministerrat hat am heutigen Freitag die neue EU-Trinkwasserrichtlinie beschlossen. Die geltende EU-Trinkwasserrichtline von 1998 wurde nach über 20 Jahren und drei offiziellen „Anläufen“ der EU-Kommission überarbeitet und nun verabschiedet. Hierzu erklärt Martin Weyand, Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser beim Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.:

„Die neue EU-Trinkwasserrichtlinie ist ein großer Meilenstein im europäischen Wasserrecht. Nach über fünfjährigen Verhandlungen ist damit ein neuer EU-weiter Standard geschaffen worden, der wesentlich zum Schutz der Gesundheit von Verbrauchern und zu besseren Informationen rund ums Trinkwasser bei-tragen wird. Hervorzuheben sind an dieser Stelle die erzielten Einigungen bei den Kernelemente der Richtlinie: Zugang zu Trinkwasser für alle EU-Bürger, EU-weit harmonisierte Regelungen zu Materialien und Werkstoffen, die in Kontakt mit Wasser für den menschlichen Gebrauch kommen, eine Risikobewertung der Wasserversorgung und auch verschärfte Abweichungsregelungen. Wichtig für die Verbraucher ist auch, dass sie mit der Richtlinie deutlich mehr Transparenz über qualitative und wirtschaftliche Fakten zum Wasser erhalten. Durch die Verknüpfung mit der EU-Wasserrahmenrichtlinie soll die Wasserversorgung EU-weit besser gesichert werden. Angesichts der Nitrat- und Pestizidbelastungen in vielen Einzugsgebieten ist dies ein seit langem überfälliger Schritt.

Positiv ist auch die Entscheidung der Umweltminister, den Zugang zu Trinkwasser weiter zu verbessern und weitere Möglichkeiten zum Trinkwassergebrauch zu eröffnen, wie kostenlos oder gegen kleines Entgelt in Kantinen, Restaurants oder an öffentlichen Stellen mit Trinkbrunnen. Ein wichtiges Bekenntnis zum Lebensmittel Nr. 1.

Der BDEW hatte sich bei der Überarbeitung erfolgreich dafür eingesetzt, dass das Subsidiaritätsprinzip, die Organisationshoheit, sowie gesundheitliche Ziele der Richtlinie, das Vorsorgeprinzip und der Umwelt-Rechtsrahmen abgesichert werden. Nach der jetzt anstehenden formalen Bestätigung der EU-Trinkwasserrichtlinie durch das Europäische Parlament muss die Bundesregierung zügig die Um-setzung in nationales Recht vorantreiben.“red











23.10.2020 • 11:44 Uhr

Die gut Nachricht des Tages: Roy Kühne erinnert an die Verlängerung der Corona-Überbückungshilfe von 15.000 bis 50.000 Euro für Soloselbstständige und kleine Unternehmen

Ab sofort für Zeitraum September bis Dezember 2020 Antrag stellen, möglichst mit Steuerberaten

Ab sofort können kleine und mittlere Unternehmen sowie Soloselbstständige und Freiberufler, mit Hilfe eines Steuerberaters oder Wirtschaftsprüfers, auch Überbrückungshilfe für den Zeitraum September bis Dezember 2020 beantragen. Darauf weist der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne hin.

Kühne: "In meinen zahlreichen Gesprächen mit Unternehmern aus meinem Wahlkreis wurde deutlich, dass aufgrund der Bedingungen für die Überbrückungshilfen viele betroffene Unternehmen keine Hilfen erhalten haben. Daher bin ich froh, dass sich mein Einsatz und der der CDU/CSU-Bundestagsfraktion nun in den neuen Förderbedingungen widerspiegelt und neben der Verlängerung der Überbrückungshilfe auch die Förderbedingungen erleichtert und die Zuschüsse erhöht wurden."

Gefördert werden grundsätzlich Unternehmen aus allen Branchen, die von der Corona-Krise besonders betroffen sind, mit nicht-rückzahlbaren Zuschüssen zu den betrieblichen Fixkosten. Unternehmen können nun bereits ab einem Umsatzrückgang von 30 Prozent Überbrückungshilfe II bekommen.
Gestrichen wurde die Begrenzung der Förderung für Unternehmen bis zehn Beschäftigte auf maximal 15.000 Euro. Auch kleine Betriebe können nun bis zu 50.000 Euro im Monat erhalten.
Ebenso wurde die Personalkostenpauschale von zehn auf 20 Prozent erhöht.

Von den erhöhten Fördersätzen können unter anderem die Veranstalter und Schausteller profitieren, die auch weiterhin keinen normalen Geschäftsbetrieb erwarten können.

Darüber hinaus werden angesichts steigender Infektionszahlen auch Maßnahmen gefördert, die zur temporären Verlagerung des Geschäftsbetriebs in Außenbereiche dienen. Dazu zählen etwa die Anschaffung von Außenzelten oder Wärmestrahlern. Dies ergänzt die bereits zuvor mögliche Förderung von Hygienemaßnahmen, wie der Erwerb von Desinfektionsmitteln und Luftfilteranlagen. Weitere Informationen einschließlich FAQs findet man auf der Online-Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.
red










23.10.2020 • 10:48 Uhr

Einbecks Bürgermeisterwahlkampf: Weisensees finale Wahlkampfwoche

Der gemeinsame Bürgermeisterkandidat von FDP, Bündnis 90 / Die Grünen, GfE und Bürgerliste Kreiensen hat in der Woche vom 24. Oktober 2020 bis zum 29. Oktober 2020 hat soeben folgende öffentliche Wahlkampftermine für seine finale Wahlkampfwoche veröffentlicht:

Am Sonnabend, den 24. Oktober, findet ab 10 Uhr der klassische Wahlkampfstand auf dem Einbecker Marktplatz statt. Diesmal mit dabei: Die beiden FDP-Bundestagsabgeordneten Konstantin Kuhle und Ulla Ihnen, Umwelt-Staatssekretärin a.D.

Am Montag, den 26 Oktober, besucht Weisensee ab 10 Uhr die Murer-Feuerschutz GmbH in der Neuen Reihe 15 in Greene. Ebenfalls am Montag, den 26. Oktober, besichtigt er die Oppermann Bandweberei in der Hullerser Landstraße 12. Beginn der Betriebsbesichtigung ist um 14 Uhr. Um 16:30 Uhr ist Weisensee bei der Firma Tannen Everlien am Holzanger 7 in Wenzen zu Gast.

Am Dienstag, den 27 Oktober, geht es um 9 Uhr zur Ortsbesichtigung in Kreiensen. Treffpunkt ist am Bahnhof Kreiensen an der nicht vorhandenen Toilettenanlage. Um 14 Uhr ist Dr. Weisensee auf Visite im Einbecker BürgerSpital.

Am Mittwoch, den 28. Oktober, bietet Dr. Weisensee von 7 Uhr bis 9 Uhr eine Bürgersprechstunde im Bahnhofskiosk in Salzderhelden an. Ab 10 Uhr verteilt er auf dem Einbecker Marktplatz Flyer, Kugelschreiber und Flaschenöffner.

Am Donnerstag, den 29. Oktober, besucht Claudius Weisensee Vogelbeck. Beginn der Ortsbegehung ist um 14 Uhr. Der Treffpunkt wird noch auf www.claudius-weisensee.de bekannt gegeben. red /Fotos: Fis WMG












23.10.2020 • 10:39 Uhr

Abkommen zwischen Vatikan und China verlängert: GfbV kritisiert Verneigung des Heiligen Stuhls vor der Kommunistischen Partei

Gesellschaft für bedrohte Völker : Verletzungen der Religionsfreiheit in China nehmen weiter zu

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen kritisiert die Verneigung des Heiligen Stuhls vor der Kommunistischen Partei Chinas. Der Vatikan hat in aller Stille sein „vorläufigen Abkommens“ mit der Volksrepublik verlängert, das die GfbV als menschenrechtlich fragwürdig und wenig zielführend betrachtet: „In den ersten beiden Jahren hat dieses Abkommen die Lage der katholischen Gläubigen im Reich der Mitte nicht verbessert“, resümiert GfbV-Direktor Ulrich Delius. „Chinas Verletzungen der Religionsfreiheit haben nicht ab-, sondern deutlich zugenommen, Kritik am Vorgehen Pekings kommt aus Rom hingegen kaum noch.“

In einer äußerst knappen Mitteilung über die Verlängerung hatte der Vatikan das Konkordat gestern als Erfolg bezeichnet. „Erfolgreich war es aber eigentlich nur für Chinas Machthaber. Sie haben den staatlich anerkannten Teil der Kirche im Land fest unter Kontrolle und können ohne Furcht vor öffentlicher Kritik gegen alle Gläubigen vorgehen, die sich dieser Kontrolle nicht unterwerfen wollen“, so Delius. „Gerade in Hongkong, wo die christliche Gemeinde für ihre Unterstützung der Demokratiebewegung unter Druck steht, ist dieser selbstauferlegte Maulkorb fatal. Die Katholische Kirche gibt ihre Position als moralische Instanz in China auf – und schwächt damit ihre Position als moralische Instanz auf der ganzen Welt.“

Das „vorläufige Abkommen“ wurde im September 2018 unterzeichnet. Es sollte unter anderem den jahrzehntelangen Konflikt zwischen Chinas Staatsführung und dem Vatikan über die Ernennung neuer Bischöfe beenden. Der genaue Inhalt des Abkommens ist nach wie vor nicht in Gänze bekannt. „Diese Intransparenz schafft wenig Vertrauen. Denn wenn der Vatikan substanzielle Zugeständnisse für seine Gemeinde erreicht hätte, würde er ihr das sicher mitteilen wollen“, meint Delius. Doch nach wie vor müssten selbst Mitglieder der anerkannten Kirchen ihre Religiosität in der Öffentlichkeit verstecken. Weiterhin würden Kreuze von Kirchen entfernt und Kirchengebäude zerstört und die Menschen für diesen Glauben zerstört. Mit einer Verlängerung des unveränderten Abkommens wird sich daran wohl auch in den nächsten beiden Jahren nichts ändern. red










23.10.2020 • 10:29 Uhr

Die gute Nachricht des Tages: Hardy Ehrhardt: "Wir öffnen am am morgigen Samstag wieder das Sole- Waldschwimmbad!" in Bad Gandersheim

Aufgrund der seit gestern bekannt gegebenen Aufhebung der Corona-Allgemeinverfügung Nr. 12 des Landkreises Northeim (wir berichteten) darf das Sole-Waldschwimmbad Bad Gandersheim in Absprache mit dem Gesundheitsamt Northeim bereits ab morgen, Samstag, 24.Oktober 2020, wieder öffnen. Das hat soeben Hardy Ehrhardt für die Betriebgenossenschaft Sole-Waldschwimmbad Bad Gandersheim e.V. in einer offiziellen Mitteilung bekannt gemacht.
Ergänzend fügte Ehrhardt hinzu: Die Öffnungszeiten für das Wochenende lauten wie folgt:
Samstag und Sonntag von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr
Frühschwimmen ist an beiden Tagen von 6 bis 9:00 Uhr wieder möglich. Es gelten weiterhin die Corona-bedingte Regeln, die auch vorher schon gegolten haben:
- Maskenpflicht im Gebäude (Weg vom Eingang zu den Umkleiden und zurück)
- Abstand auch im Wasser 1,5m
- Hand-Hygiene, Niess-Etikette, etc.
- In den Duschen Einbahnstrasse, max. 2 Personen pro Duschraum erlaubt
- Föne müssen selber mitgebracht werden
- Es sind max. 30 Personen im Bad gleichzeitig zugelassen
- Kinder ab 10 Jahren dürfen auch alleine kommen (mit Nachweis, dass sie schwimmen können)
- Kinder unter 10 Jahren nur in Begleitung Erwachsener
Die Regeln liegen im Detail auch im Bad aus.
Und abschließend seine freundliche Ansage an alle Schwimmbad-Fans hier und von außerhalb: " Wir wünschen allen Besuchern einen guten Aufenthalt im Sole-Waldschwimmbad und freuen uns sehr, dass es wieder weiter geht!"
red/Fotos: Fis WMG












23.10.2020 • 10:10 Uhr

Mann oh Mann...Barriere blockt Beiratschefin für Menschen mit Behinderungen Monika Nölting

Ein schlagenderes Beispiel für Barriere-Un-Freiheit hätte es nicht bedurft, was sich da gestern vor der öffentlichen Sitzung des Kreisausschusses für Wirtschaft, Kultur, Tourismus und Verkehr beim Kreisfeuerwehr-Schulungszentrum in Northeim abspielte. Da begehrte auch Ausschussmitglied Barbara Nölting Einlass in das Tagungslokal. Allerdings hat die Vorsitzende des Beirats für Menschen mit Behinderungen beim Landkreis Northeim ein Handicap. Sie ist auf ihren elektrisch angetriebenen Rollstuhl angewiesen.

An zwei steinernen Stufen war für Nölting gestern erst einmal Endstation. Die anderen Zugänge ins Gebäude sind zu schmal, behauptete ein Hausmeister. "Da kommen wir nicht durch!" Schnell eine Rampe mit Brettern zu improvisieren erwies sich als nicht machbar. Also Frau Nölting samt ihrem Rollstuhl einfach mit geballter Manneskraft über die zwei lästigen Stufen herunter hieven. Leicht gesagt, schwer getan. Das könnte gefährlich werden. Nölting selbst warnte vor dem ungeheuren Gewicht ihres Gefährts. "Die Batterien sind megaschwer", erklärte sie später dem Reporter. Minutenlang Ratlosigkeit.

Und dennoch gab es am Ende eine Lösung...

red/Foto/Video: Fis WMG










23.10.2020 • 09:44 Uhr

Initiativgruppe STOLPERSTEINE und Portal zur Geschichte laden nochmal ein

Letzte Möglichkeit zum Besuch der Ausstellung „…und sie waren Nachbarn“ in der Klosterkirche Brunshausen


Die Sonderausstellung „…und sie waren Nachbarn. Die jüdischen Familien Bendix und Rosenbaum in Bad Gandersheim.“ im Museum Portal zur Geschichte im Kloster Brunshausen ist nur noch bis zum 31.Oktober 2020 zu sehen. Darauf hat jetzt noch einmal Oliver Draber für das PZG in einer Verlautbarung besonders aufmerksam gemacht.

Mit den STOLPERSTEINEN, die am 9. Dezember 2019 in der Moritzstraße verlegt wurden, wird der jüdischen Menschen, die in Gandersheim gelebt und gearbeitet haben, gedacht. Die nationalsozialistische Ideologie führte dazu, dass sie verfolgt wurden. Deshalb mussten sie ihre Heimatstadt verlassen. Ihre Schicksale spiegeln das Leben vieler Menschen jüdischen Glaubens in Deutschland wider.

Die Sonderausstellung "...und sie waren Nachbarn. Die jüdischen Familien Bendix und Rosenbaum in Bad Gandersheim" auf der Empore der Klosterkirche Brunshausen informiert über das Leben der beiden Familien. Sie versucht eine Antwort zu geben, auf die Frage, was von 1933 bis 1945 mit den jüdischen Frauen und Männern aus Bad Gandersheim geschehen ist.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen die Ausstellung zu diesem Kapitel Gandersheimer Geschichte noch bis zum 31. Oktober zu besuchen. Das Portal zur Geschichte ist dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet.
Ausstellungsführungen können Corona-bedingt leider nicht mehr angeboten werden. red/Fotos: PZG












23.10.2020 • 08:57 Uhr

Einbecker Bürgerinitiative Tiedexer Straße und Tiedexer Tor unterstützt Bürgermeisterkandidat Weisensee

Die Bürgerinitiative Tiedexer Straße und Tiedexer Tor zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge in Einbeck unterstützt den parteiübergreifenden Bürgermeisterkandidaten Dr. Claudius Weisensee. Vertreter der BI zeigten sich erfreut, dass Claudius Weisensee der einzige Kandidat sei, der sich klar und deutlich für die Abschaffung einsetze.

Seit vielen Jahren ist die Sanierung und Neugestaltung der Tiedexer Straße eine existenzbedrohende Sorge für die Anwohner. „Durch die Corona-Krise stehen viele Bürgerinnen und Bürger eh vor wirtschaftlich unsicheren Zeiten. Da sind die Beiträge für viele Eigentümer eine riesige Belastung. Instandhaltungs- und Sanierungskosten der denkmalgeschützten Häuser sind kaum zu leisten und stellen oft ein Fass ohne Boden dar. Auch sind ältere Mitbürger besonders betroffen. Vor allem für sie entstehen häufig soziale Härten, weil sie auch keine Kredite mehr erhalten“, begründete Weisensee seine Position. Außerdem möchte niemand die Schulden für die Strabs an seine Kinder vererben. Für viele sei die eigene Immobilie ein wesentlicher Baustein der privaten Altersvorsorge. Eine Rechtspflicht zur Erhebung der Beiträge bestehe für die Stadt nicht. Umliegende Städte, wie Northeim, Uslar haben schon lange die Beiträge abgeschafft. Dies aus gutem Grund: Die Infrastruktur wird von allen genutzt. Das müsse auch im Bereich Einbeck möglich sein. Die Straßenausbaubeiträge dürfen nicht zum Wettbewerbsnachteil bei der Gewinnung von neuen Mitbürgern, jungen Familien und Rückkehrern werden.

„Wir mussten erleben, dass ein touristisches Großprojekt einzelne Bürger an die Grenzen ihrer Belastbarkeit bringen sollte und somit das Sozialstaatsprinzip der demokratischen Parteien auf den Kopf stellt. Desweitern konnte die Stadt keine Transparenz der finalen Kosten, die ständig nach oben korrigiert wurden, liefern“, berichtet Anja Linneweber, Sprecherin der BI TDX und TDT. Hier hat die Stadt viel Vertrauen verspielt. Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger erwarteten zurecht, dass sie verbindliche Auskünfte über die Kostenbeteiligung erhalten. Perspektivisch Schauen wir in die Zukunft: Straßenausbaubeiträge können in Einbeck jeden treffen.“

Weisensee, der von FDP, Bündnis 90/Die Grünen, Gemeinsam für Einbeck und der Bürgerliste Kreiensen unterstützt wird, sieht in der Abschaffung auch den Anreiz für die Stadt, stärker in die Straßenunterhaltung zu investieren. Somit könne langfristig eine Abschaffung nicht nur die Bürgerinnen und Bürger entlasten, sondern auch nachhaltiges Wirtschaften der öffentlichen Hand befördern. Darüber hinaus unterstützt Weisensee gemeinsam mit der BI Bestrebungen der Freien Demokraten im Landtag, die Beitrage landesweit abzuschaffen und die Mittel den Kommunen zu erstatten.

Das Bild zeigt Claudius Weisensee und Anja Linneweber auf dem roten Sofa im Gespräch über die lästigen Straßenausbaubeiträge. Foto: Fis WMG











23.10.2020 • 08:52 Uhr

Corona-Polizei zieht positives Zwischenfazit für diese Woche - "Corona-Virus-Schutzregelungen werden umfassend beachtet"

Im Verlauf der 43. Kalenderwoche führten mehr als 30 Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Northeim Schwerpunktkontrollen zur Einhaltung der Corona-Bestimmungen durch. Die Kontrollen fanden im gesamten Landkreis Northeim, insbesondere aber im Bereich der Corona-Hotsport-Stadt Bad Gandersheim statt. Unterstützt wurden die Beamten durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landkreises Northeim sowie der örtlichen Ordnungsämter. Das geht aus einem soeben veröffentlichten Statement der Polizeiispektion Northeim hervor. In dem Dokument heißt es weiter wörtlich:
"Erfreulicherweise konnte innerhalb der Bevölkerung weiterhin eine hohe Akzeptanz der Regelungen zum Gesundheitsschutz festgestellt werden", sagte Lukas Theinl, Pressesprecher der Polizeiinspektion Northeim.
Auch im Bereich des Glaubenszentrums in Bad Gandersheim konnten trotz intensivierter täglicher Kontrollen von Polizei und Ordnungsamt keinerlei Verstöße festgestellt werden. Lediglich in einem Fall mussten die Beamten in dieser Woche eingreifen, als sich zwei Personen bei einem Besuch eines Restaurants in Northeim geweigert hatten, ihre persönlichen Daten zu notieren. Nach einem klärenden Gespräch waren die Personen bereit, ihre Personalien einzutragen. Nur so konnten sie im Restaurant verweilen.
Trotz der gesunkenen Neuinfektionen im Landkreis wird die Polizeiinspektion Northeim weiterhin die Einhaltung der Corona-Bestimmungen überprüfen, um einen erneuten Anstieg der Fallzahlen nachhaltig zu verhindern.TH










23.10.2020 • 08:23 Uhr

Die gute Nachricht des Tages! Die neue Sportstadt in der Marienstraße Gandersheim: Erstaunliche Innenansichten

Das kann sich sehen lassen: Hier exklusiv die ersten Innenansichten der neuen "Sportstadt Gesundheitszentrum & Fitness Bad Gandersheim" in der Marienstraße. Zu sehen der so gut wie fertiggestellte Eingangsbereich mit Info-Theke. Das andere Motiv gibt einen Einblick in einen der Umkleidesektoren. Trotz Corona-Krise geht das Vorhaben unaufhaltsam und zielstrebig seiner Vollendung entgegen. "Dank der Top-Arbeit aller am Projekt Beteiligten geht es fristgerecht voran", freut sich Investor und Betreiber Tobias Reinecke über die sehenswerten Fortschritte. Auch im Außenbereich ist die energetische Bearbeitung (u.a.Dämmung) der Außenfassaden so gut wie abgeschlossen. Zum Jahreswechsel ist der Start für Gesundheit, Reha und Fitness in der neuen Sportstadt fest im Blick. Und dieses Ziel ist für Reinecke, sein Team und alle Kunden und Kundinnen zum greifen nahe. red/Fotos: fis WMG












22.10.2020 • 22:51 Uhr

Zu schnell auf der B64 unterwegs: Endstation Leitplanke - Fahrerin nicht verletzt

Am heutigen Donnerstag, 22. Oktober, 09.10 Uhr befuhr eine 52-jährige Einbeckerin mit ihrem Pkw, VW Passat, die B 64 aus Richtung Gandersheim kommend in Richtung Kreiensen. Zwischen Orxhausen und Kreiensen geriet die Einbeckerin vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte dort mit einer Leitplanke. Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich der Pkw um die eigene Achse und kam einige Meter weiter am Fahrbahnrand zum Stehen. Am Pkw und an der Leitplanke entstanden Schäden in Höhe von ca. 4000 Euro. Die Einbeckerin blieb unverletzt. Es wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. schw










22.10.2020 • 22:44 Uhr

Endlich wird es spannend! (I) Zwei Kandidaten fordern Einbecks Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek heraus - Und sie bekennt: Ich freu' mich auf den Dreikampf!

Erstmals treffen die beiden Bewerber und eine Bewerberin im Rennen um den Chefsessel im Einbecker Rathaus im direkten Vergleich aufeinander: live und ohne Berater im Hintergrund. Die Evangelische Jugend in Einbeck hat dafür die Plattform eingerichtet und dazu Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek (CDU) und ihre Gegenkandidaten Dirk Heitmüller von der SPD und Dr. Claudius Weisensee von FDP/Die Grünen/GfE eingeladen. Am kommenden Samstag um 20 Uhr soll der Schaukampf in einer Mehrzweckhalle In Einbeck stattfinden. Einzigartig bislang: Das Kandidaten-Trio tritt gemeinsam auf einem Podium in Erscheinung. Dokumentiert wird alles von Kameras. Die wiederum sorgen für eine Liveübertragung ins Netz. So können sich interessierte Beobachter und Beobachterinnen die Präsentation der drei Kandidaten "virenfrei" anschauen und einen ganz persönlichen Eindruck vom Inhalt der Antworten/Statements und Körpersprache von Michalek, Heitmüller und Weisensee verschaffen. Eine gut vorbereitete Moderation wird das Podium dirigieren. Interessierte können im Vorfeld Fragen zu den Bewerbern/in einreichen.
"Ich freu' mich drauf!", hat Bürgermeisterin Sabine Michalek heute ihre Werbung für die Wahlshow in der Mehrzweckhalle interpretiert. Sie liebt den direkten Dialog. Man wird gespannt sein, wie die beiden Männer gegen die Powerfrau antreten werden. Als Amtsinhaberin ist sie klar im Vorteil. Sie ist mit dem Bürgermeister-Job und den zentralen Themen bestens vertraut. "Rhetorisch hat die Frau spezielle Qualitäten. Hart, präzise und kompetent in der Sache, fair im Umgang und ihr Lächeln entspannt manche kritische Situation", so hat ein Wegbegleiter wohlmeinend Eigenschaften der Bürgermeisterin skizziert.
Mehr zu allen drei Persönlichkeiten gibt es auf diesen News-Portalen. Es ist noch reichlich Zeit bis zum Showdown am 1. November - und 14 Tage später bis zur Stichwahl.red












22.10.2020 • 17:59 Uhr

Wenn Corona-Fälle steigen mehr Maskenpflicht, Sperrzeiten in Kneipen, weniger Leute bei privaten Feiern und Treffen unter freiem Himmel

Magische Inzidenzwerte 35 und 50 - Neue Verordnung zur Umsetzung der MPK-Beschlüsse - gültig ab Freitag, 23. Oktober 2020 -

In der letzten Woche haben sich die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder auf verschärfte Anti-Corona-Maßnahmen geeinigt, die in denjenigen Regionen gelten sollen, in denen die Inzidenz von 35 beziehungsweise 50 pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten wird. Diese Maßnahmen hat das Land Niedersachsen in der beigefügten Verordnung umgesetzt.

Die neuen Regelungen betreffen zum einen die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch im öffentlichen Raum, die Zahl der zugelassenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Veranstaltungen, Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum, die Einführung einer Sperrstunde sowie Begrenzungen der Teilnehmerzahlen für Zusammenkünfte und Feiern. Die im Folgenden in der Reihenfolge der veränderten Paragraphen erläuterten wesentlichen neuen Regelungen treten am morgigen Freitag (23.10.2020) in Kraft.

Maskenpflicht

Die niedersächsische Verordnung sieht jetzt in § 3 Absatz 2 eine Pflicht vor, auch in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, wenn Menschen sich dort entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend, sondern längerfristig aufhalten. Kurz gesagt gilt die Maskenpflicht im öffentlichen Raum überall dort, wo Menschen dichter und/oder länger zusammen kommen. Diese Maskenpflicht im öffentlichen Raum ist bei einer Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 pro sieben Tage als eine Empfehlung (Soll-Vorschrift) ausgestaltet. Liegt die Inzidenz bei 50 pro 100.000 in sieben Tagen, dann muss auch in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Die Landkreise und kreisfreien Städte legen durch öffentlich bekanntzugebende Allgemeinverfügungen die Örtlichkeiten fest, an denen unter freiem Himmel diese Maskenpflicht gilt.

Private Zusammenkünfte und Feiern

§ 6 der Verordnung enthält Regelungen für private Zusammenkünfte und Feiern. An privaten Zusammenkünften und Feiern in der eigenen Wohnung oder in eigenen geschlossenen Räumlichkeiten dürfen bei einer Inzidenz unter 35 pro 100.000 in sieben Tagen nach wie vor 25 Personen teilnehmen. Steigt die Inzidenz jedoch auf über 35 sind nach der Neuregelung in § 6 Absatz 3 Satz 1 nur noch 15 Personen zulässig. Dies gilt auch auf den eigenen (oder privat zur Verfügung gestellten) Flächen unter freiem Himmel, also beispielsweise im eigenen Garten oder auf dem eigenen Hof.

Welche Inzidenz in dem eigenen Wohnort gilt, können die Bürgerinnen und Bürger Niedersachsens auf der Internetseite https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/Inzidenz-Ampel/ einsehen. Die Vorgaben der Verordnung gelten jeweils ab dem Zeitpunkt der Bekanntgabe im Internet.

Wenn die Inzidenz in einem Landkreis oder in einer kreisfreien Stadt auf 50 oder mehr Fälle je 100.000 Einwohner kumulativ in den letzten sieben Tagen ansteigt, dürfen Zusammenkünfte und Feiern in privaten Räumlichkeiten nur noch mit bis zu zehn Personen stattfinden. Diese bis zu zehn Personen dürfen nur aus zwei Haushalten kommen, es sei denn, es handelt sich um Angehörige im Sinne von Paragraph 11 Abs. 1 des Strafgesetzbuches. Danach ist ein Angehöriger, wer zu den folgenden Personen gehört: Verwandte und Verschwägerte in gerader Linie, Ehegatten, Lebenspartner, Verlobte, Geschwister, Ehegatten oder Lebenspartner der Geschwister, Geschwister der Ehegatten oder Lebenspartner und zwar auch dann, wenn die Ehe oder die Lebenspartnerschaft nicht mehr besteht oder wenn die Verwandtschaft oder Schwägerschaft erloschen ist sowie Pflegeeltern und Pflegekinder.

An privaten Zusammenkünften und Feiern, die an öffentlich zugänglichen Örtlichkeiten und insbesondere in gastronomischen Betrieben stattfinden, durften schon bislang in Niedersachsen bei einer Inzidenz von 35 pro 100.000 in sieben Tagen nicht mehr als 25 Personen teilnehmen. Neu ist, dass an solchen Zusammenkünften und Feiern an öffentlich zugänglichen Orten und in der Gastronomie bei einer Inzidenz von 50 pro 100.000 in sieben Tagen nun nur noch zehn Personen teilnehmen dürfen. Diese zehn Personen dürfen aus nicht mehr als zwei Haushalten stammen, es sei denn es handelt sich um Angehörige im Sinne der obigen Definition.

Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum

Zukünftig gelten auch in Niedersachsen wieder Kontaktbeschränkungen im Öffentlichen Raum unter freiem Himmel. Hier dürfen bei einer Inzidenz von über 50 pro 100.000 in sieben Tagen nur noch maximal zehn Personen (mit Mindestabstand) zusammenkommen. Dies ergibt sich aus § 6 Absatz 7 in Verbindung mit Absatz 5. Die zehn Personen dürfen nur aus zwei Haushalten kommen, es sei denn, es handelt sich um Angehörige im Sinne der obigen Definition. Bei Angehörigen gilt dann auch der Mindestabstand von 1,5 m nicht.

Bei einer Inzidenz von 35 pro 100.000 in sieben Tagen dürfen im öffentlichen Raum unter freiem Himmel bis zu 25 Personen zusammenkommen. Sie müssen dabei aber den Mindestabstand einhalten, es sei denn, es handelt sich um Angehörige in Sinne der obigen Definition.

Veranstaltungen

§ 7 der Verordnung regelt Veranstaltungen mit sitzendem Publikum. In § 7 Abs. 1 Sätze 4 und 5 ist neu geregelt worden, dass überall dort, wo die Infektionszahlen auf 50 pro 100.000 pro sieben Tagen ansteigen, die Zahl der zulässigen Veranstaltungsbesucherinnen und -besucher auf 100 Personen beschränkt ist. Ausnahmen sind nur dann zulässig, wenn die Veranstalterin oder der Veranstalter mit dem zuständigen Gesundheitsamt ein Hygienekonzept vereinbart hat, das hinreichende Sicherheit bietet. Bei einer Inzidenz von 35 je 100.000 in sieben Tagen handelt es sich bei der Begrenzung der Personenzahl um eine Soll-Vorschrift. Hier ist es Sache der zuständigen örtlichen Behörden, auf der Basis des jeweiligen Hygienekonzeptes zu entscheiden, mit wie vielen Personen (bis zu 500) eine Veranstaltung zulässig sein soll.

Vergleichbares gilt auch für Veranstaltungen mit mindestens zeitweise stehendem Publikum. Dies ergibt sich aus dem Verweis in § 8 Absatz 1 Satz 4.

Sperrzeiten

Paragraph 10 Absatz 2 der Verordnung enthält die Regelung einer Sperrzeit von 23.00 Uhr abends bis 6.00 Uhr morgens. Diese Sperrzeit gilt bei einer Inzidenz von 50 Neuinfizierten pro 100.000 in sieben Tagen verpflichtend und ohne jede Ausnahme. Hier ist es den Betreiberinnen und Betreibern von Gastronomiebetrieben auch jenseits der Sperrzeit untersagt, alkoholische Getränke im Außer-Haus-Verkauf abzugeben.

Auch ab einer Inzidenz von 35 pro 100.000 in sieben Tagen gilt eine Sperrzeit von 23.00 Uhr bis 6.00 Uhr. Hier kann die zuständige örtliche Behörde jedoch in begründeten Ausnahmefällen abweichende Regelungen treffen.

Grund für all diese teilweise drastischen Einschränkungen ist, dass leider gerade Feierlichkeiten im Familien- oder Freundeskreis zu einer Weiterverbreitung des Corona-Virus geführt haben. Alle Bürgerinnen und Bürger werden deshalb gebeten, die beschriebenen neuen Regelungen konsequent einzuhalten oder - noch besser - in jedem Einzelfall sehr kritisch abzuwägen, ob und wie und in welchem Umfang private Feierlichkeiten überhaupt notwendig sind. red











22.10.2020 • 17:48 Uhr

Autorin berichtet bei der Kreisvolkshochschule über Brustkrebs Diagnose: Die Krankheit mit K.

Zu einer Lesung mit einer Autorin zum Thema Krebs lädt die Kreisvolkshochschule Northeim für Donnerstag, 12. November, ein. In ihrem Buch „Diagnose: die Krankheit mit K.“ gibt Marion Bergmann Einblicke in ihre persönliche Erfahrung mit Brustkrebs.
Die Veranstaltung findet von 19.15 bis 21.30 Uhr in der Kreisvolkshochschule in Northeim, Wallstraße 40, statt. Die Teilnahme kostet acht Euro (ermäßigt vier Euro). Anmeldungen sind online unter kvhs-northeim.de oder schriftlich an die Kreisvolkshochschule möglich. Anmeldeschluss ist der 30. Oktober.

Die Autorin wird auch auf zwei Fachberichte zu den Themen Psychoonkologie und krebsspezifische Ernährung eingehen, die ihre eigene Geschichte ergänzen. Ihr Buch spricht alle Menschen an, die mit einer Krebserkrankung leben müssen. Außerdem alle Angehörigen und die, die die Krankheit besser verstehen möchten.

In einer Vorankündigung heißt es: „Jede und jeder erlebt die eigene Geschichte, ganz individuell. Manchmal ähneln sich die Wege und man findet sich plötzlich in der Geschichte einer anderen Person wieder. Schon fühlen wir uns nicht mehr allein, da gibt es Menschen, die Ähnliches erlebt haben. Und es kann helfen, die Sprachlosigkeit loszulassen und Worte für das zu finden, was geschieht. Man fühlt sich verstanden und mitgenommen und der Blickwinkel auf die gefürchtete Krankheit verändert sich. lpd










22.10.2020 • 17:45 Uhr

Corona-Virus Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: sechs neue Fälle - 157 Personen damit aktuell mit C-Virus angesteckt

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 350 Corona-Infektionen bekannt geworden. 186 Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Seit Mittwoch sind somit sechs neue Corona-Fälle hinzugekommen. Die 7-Tage-Inzidenz - die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen - liegt aktuell bei 12,9. Der Landkreis Northeim ist damit kein Risikogebiet mehr, da der Wert von 50 wieder deutlich unterschritten wird.

Bei den Neuerkrankungen handelt es sich um zwei weibliche Personen mittleren Alters und vier männliche Personen jüngeren und mittleren Alters. Der Ansteckungsweg ist bei einer Person unbekannt, bei den anderen auf Kontakte zu Infizierten zurückzuführen. Alle Personen befinden sich in Quarantäne, wobei sich eine Person aus anderen Gründen stationär im Krankenhaus aufhält. Die Infizierten klagen über Husten, Hals- und Kopfschmerzen, Fieber und Übelkeit.

Damit sind im Landkreis Northeim derzeit 157 akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Northeim (5), Uslar (4), Einbeck (6), Katlenburg-Lindau (1), Hardegsen (3), Moringen (1), Bad Gandersheim (134) und Kalefeld (3) stammen.
Die Anzahl der Verstorbenen liegt unverändert bei sieben Personen.lpd










22.10.2020 • 17:43 Uhr

Corona-Risikogebiet wird aufgehoben! 7-Tagesinzidenz auf 12,9 gesunken - Landkreis Northeim hebt Verfügungen vom 14. Oktober 2020 auf

Die am 14. Oktober 2020 erlassene Allgemeinverfügungen Nr. 11 zur Eindämmung des Corona-Virus im Landkreis Northeim wird aufgehoben. Damit gelten im gesamten Kreisgebiet die landesweiten Regelungen der niedersächsischen Corona-Verordnung. Der 7-Tagesinzidenzwert liegt derzeit bei 12,9. Damit beträgt die Zahl der Neuinfizierten der letzten sieben Tage im Verhältnis zur Bevölkerung weniger als 50 Personen auf 100.000 Einwohner. Der Landkreis Northeim ist damit nicht mehr als Risikogebiet einzustufen. Das hat soeben die Pressestelle der Northeimer Kreisverwaltung offiziell mitgeteilt.

Weiter heißt es: Die Allgemeinverfügung Nr. 12, die verschärfte Regelungen für den Bereich Bad Gandersheim vorsieht, tritt am Samstag, 24. Oktober außer Kraft. Bereits ab Freitag werden Verstöße der Regelungen durch Ordnungsämter und Polizei aber nicht mehr geahndet.
Maßgeblich für die Berechnung des Inzidenzwertes sind die Zahlen des Landkreises. Auf Grund zeitverzögerter Übermittlungen der Zahlen weisen das RKI und das NLGA möglicherweise vorübergehend noch andere Werte aus.

Das Land Niedersachsen hat angekündigt, seine Corona-Verordnung hinsichtlich der steigenden Infektionszahlen anzupassen. Derzeit gelten die Regelungen der Verordnung vom 9. Oktober.lpd










22.10.2020 • 14:48 Uhr

Mit 4,6 Promille auf die Autobahn: 35-jähriger Autofahrer aus Göttingen dank Zeugen aus dem Verkehr gezogen

Dank der schnellen Mitteilung eines aufmerksamen Verkehrsteilnehmers zog eine Streife des Polizeireviers Mitte am gestrigen Mittwochabend einen stark betrunkenen 35-jährigen Autofahrer mit 4,6 Promille aus dem Verkehr. Der Mann aus dem Landkreis Göttingen muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten. Zudem beschlagnahmten die Polizisten seinen Führerschein.

Die Mitteilung des Zeugen war gegen 22:30 Uhr über den Notruf 110 bei der Leitstelle des Polizeipräsidiums Nordhessen eingegangen. Dem Autofahrer war der Schlangenlinien fahrende BMW auf der Dresdener Straße in Kassel aufgefallen. Er vermutete sofort, dass der Fahrer des Wagens betrunken sein könnte und gab der Polizei das Kennzeichen durch. Die sofort eingeleitete Fahndung nach dem Pkw, der auf die Autobahn abgebogen war, führte bereits wenige Minuten später zum Erfolg. Die Streife des Kasseler Innenstadtreviers stoppte die gefährliche Fahrt des BMW auf der A 7 in Fahrtrichtung Nord, bevor Schlimmeres passierte. Der bei dem 35-jährigen Fahrer durchgeführte Atemalkoholtest förderte schließlich den hohen Promillewert zutage, weshalb er zur Blutentnahme auf das Polizeirevier gebracht wurde. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an. ots










22.10.2020 • 14:41 Uhr

Corona-Hammer (III): Hotspot Bad Gandersheim verursacht Einkaufsverweigerung - Geschäftsleute spüren Umsatzrückgänge - Vorwurf der "Schikane"

Marktleiter berichtet: "Statt hier einzukaufen fahren die Leute aus Harriehausen nach Seesen"

Die Verschärfung der Corona-Krise zu einem plötzlichen Corona-Hotspot mit über 130 Infektionsfällen allein in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim hat seit Bekanntwerden des Ausbruchs zu einem weiteren Rückgang der Geschäftstätigkeit in diversen Dienstleistungsbranchen geführt. Von schweren Umsatzeinbußen berichten Verantwortliche in Verbrauchermärkten. "Es ist spürbar, dass Kunden und Kundinnen besonders in den vergangenen Tagen weggeblieben sind", so ein Marktchef. "Die Leute haben Befürchtungen, sich in Bad Gandersheim anzustecken. Dabei wird bei uns voll auf Hygiene und die Einhaltung aller Corona-Regeln peinlichst geachtet!", schildert der Marktleiter die einwandfreien Umgangsbedingungen in seinem Markt weiter. Ihm ist von mehreren Kunden inzwischen bekannt, dass beispielsweise viele Harriehäuser ihre Einkaufstour nach Bad Gandersheim momentan meiden. "Stattdessen fahren die zum Einkaufen nach Seesen!"

"Bei uns hat ein Damenkränzchen ihre Kaffee - und Kuchenrunde von heute auf Morgen abgesagt", ist in einem Café in der Innenstadt zu hören. "Die Damen haben Angst". Insgesamt ist das öffentliche Leben durch die allgemeine Sorge einer Ansteckungsgefahr weiter heruntergefahren. Wo sonst noch ein Rest von Leben im Herzen der Stadt hpulsierte ist jetzt gähnende Leere, Tristesse und Totenstille. Und das zur besten Vormittagszeit.

Rambazamba-Walzer
klagt über zu scharfe Kontrolle

Mächtig geklagt hat dieser Tage Alex Walzer, Chef vom Rambazamba-Markt in der Nortrheimer Straße. Aber weniger über Umsatzrückgänge als über die Kontrollen durch Polizei und städtisches Ordnungsamt. Die sollen so unverhältnismäßig und rigide gewesen sein, dass es bei der Kontrolle in der vorigen Woche zu heftigen Wortgefechten gekommen sein. Walzer wählte in seiner Kritik die harte Formulierung "Schikane", der sich sein Team ausgesetzt fühlte.

Nun, aus Kreisen der Ordnungsbehörden wurde diese Interpretation zurückgewiesen. Bei den Überprüfungen seien Regelverstösse gegen die Hygieneverordnung festgestellt worden. Mitarbeiter hätten keine Corona-Masken getragen. An den Kassen seien keine abgetrennte Schleusen vorhanden gewesen. Es habe Beschwerden von Kunden und Kundinnen gegeben. Angesichts festgestellter Verstösse werde nach Anzeigen ermittlungstechnisch den mutmaßlichen und aktenkundig gewordenen Verfehlungen nachgegangen. red










22.10.2020 • 14:17 Uhr

chulstart in Niedersachsen nach den Herbstferien - Hier die neuen Regelungen

Start im eingeschränkten Regelbetrieb, Empfehlung der Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht an weiterführenden Schulen, erhöhter Schutz vulnerabler Angehöriger, Lüften nach 20-5-20

Die Schulen in Niedersachsen setzen den eingeschränkten Regelbetrieb mit Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler nach den Herbstferien fort. Am kommenden Montag werde „landesweit im Szenario A gestartet", teilte Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne am heutigen Donnerstag in Hannover mit.

Eine Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium (MS) und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) in dieser Woche habe ergeben, dass auch die verschärfte Infektionslage dies zulasse.

Tonne: „Das ist ein wichtiges Signal an die Schülerinnen und Schüler, die Eltern und die Lehrkräfte. Der Lockdown im Frühjahr hat gezeigt, dass dem Bildungssystem eine gesamtgesellschaftlich herausragende Bedeutung zukommt. Neben der Erfüllung des Bildungsauftrages als zentraler Aufgabe von Kita und Schule sind die Qualität und die Verlässlichkeit der Betreuung für die Familien von höchster Bedeutung. Zudem haben Kita und Schule einmal mehr ihre wichtige soziale Funktion für die Kinder und Jugendlichen gezeigt. Sie sind als Lern- und Lebensorte in der Pandemie besonders schutzwürdige Güter", erklärte der Minister.

Um den Präsenzbetrieb in den Schulen zu gewährleisten und gleichzeitig den Gesundheitsschutz für Schülerinnen und Schüler sowie alle an Schule Beschäftigte zu erhöhen, sind in der aktuellen Lage mit steigenden Infektionen mit SARS-CoV-2 Anpassungen notwendig.
Daher stehen nach den Herbstferien folgende Neuerungen an:
I. Empfehlung MNB im Unterricht an weiterführenden Schulen:

Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt mit einer 7-Tage-Inzidenz ab 50 sollen ab Montag auch im Unterricht eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Schülerinnen und Schüler des Primarbereiches bleiben von dieser Empfehlung unberührt.

In dem gewohnten und bewährten Zwei-Wochen-Rhythmus wird analysiert und ausgewertet, wie sich die Lage entwickelt. Erfahrungen der Schulen und die Rückmeldungen der Schul- und Lehrerverbände werden ausgewertet und auf Nachsteuerungsbedarf überprüft. Entsprechende verpflichtende Hinweise zum Tragen von MNB im Unterricht werden für die Neufassung der Corona-Verordnung vorbereitet.

I. Erhöhung des Schutzstatus von Risikogruppen in Familien:

Ab Montag wird erleichtert, dass Schülerinnen und Schüler, die selbst nicht zur Risikogruppe gehören, aber vulnerable Angehörige im Hausstand haben, leichter vom Präsenzunterricht befreit werden können. Es gilt dann, dass sich bei Vorlage eines Attestes alle Schülerinnen und Schüler vom Präsenzunterricht befreien lassen können, sobald am Standort der Schule oder am Wohnort eine Inzidenz von 35 erreicht wurde.

Zudem können Grundschülerinnen und Grundschüler mit vulnerablen Angehörigen sowie Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung, körperlich und motorische Entwicklung oder Hören und Sehen mit vulnerablen Angehörigen ohne weitere Voraussetzungen als dem Attest befreit werden.

Nach wie vor wird die Befreiung vom Präsenzunterricht für alle anderen Schülerinnen und Schüler mit Angehörigen aus Risikogruppen gelten, sobald vom Gesundheitsamt eine Infektionsschutzmaßnahme an der Schule verhängt wurde.

II. Lüften nach 20-5-20

Sachgerechtes Lüften ist der entscheidende Baustein beim Gesundheits- und Infektionsschutz. Eine regelmäßige und hohe Frischluftzufuhr bewirkt, dass potentiell virushaltige Luftpartikel konsequent abtransportiert werden. Das hat unter anderem auch ein Expertengespräch der Kultusministerkonferenz bestätigt.

Das bedeutet, die Faustregel 20-5-20 beachten, also rund zur Hälfte einer Unterrichtsstunde für zirka fünf Minuten Stoß- oder Querlüftung.

Zudem muss vor Unterrichtsbeginn und in den Pausen gelüftet werden. Jahreszeitangepasste Kleidung ist wichtig, gleichzeitig wird niemand in der Schule dauerhaft im Kalten sitzen und frieren müssen.

Das Niedersächsische Kultusministerium hat ein Informationspaket zum sachgerechten Lüften auf den Weg zu den Schulen gebracht: 50.000 Plakate und weitere 50.000 Fensterhänger mit den wichtigsten Regeln werden die Schulen in den nächsten Tagen erreichen. In der Überarbeitung des Rahmenhygieneplans, der heute an die Schulen geht, werden zudem entsprechende Hinweise zum infektionsgerechten Lüften gegeben.

Kultusminister Tonne fasste zusammen: „Es bleibt dabei, dass wir die Lage immer ausbalancieren müssen zwischen dem maximalen Recht auf Bildung in der Schule und dem aktuellen Infektionsgeschehen.

Zwar haben unsere Erfahrungen in Niedersachsen gezeigt, dass die Schulen keine Hotspots sind. Das ist auch die aktuelle Einschätzung des RKI und vorliegender Studien. Die Berichte aus den anderen Bundeländern stützen diese Befunde ebenfalls.

Aber: Schulen sind nicht immun gegen das Virus. Mit der deutlichen Verschärfung der Corona-Lage in der gesamten Gesellschaft erhöht sich potenziell auch die Anfälligkeit für das System Schule, weil mehr von außen eingetragen werden kann. Daher justieren wir heute sorgfältig nach und werden das auch weiterhin tun, ausgerichtet an der aktuellen Lage.

Es ist wichtig, dass Kinder weiterhin ohne Angst in die Schule gehen können - und dass die Eltern sie ohne Angst gehen lassen können.

Hieran und gleichsam an dem Gesundheitsschutz aller in Schule Beschäftigter richten wir unsere Arbeit weiterhin aus."
red












22.10.2020 • 14:15 Uhr

Kalefeld: Spülen der Hydranten durch Feuerwehr

Am kommenden Samstag, den 24. Oktober, spült die Freiwillige Feuerwehr Kalefeld, zwischen 10 und 14 Uhr, die im Ortsgebiet befindlichen Hydranten und macht diese winterfest.
Hierbei kann es zu temporären Druckschwankungen kommen, dies bittet die Feuerwehr zu entschuldigen.
red/Foto: Tim Brand










22.10.2020 • 14:13 Uhr

Heute: Erneute Landung von 104 Migranten/innen aus Griechenland in Hannover

Auf dem Flughafen Hannover sind heute (22.Oktober ) erneut behandlungsbedürftige Flüchtlingskinder mit ihren Eltern und Geschwistern - insgesamt 77 Personen - gemeinsam mit weiteren 27 unbegleiteten Minderjährigen aus den griechischen Flüchtlingslagern gelandet. „Ich freue mich, dass wir erneut besonders schutzbedürftige Personen nach Deutschland holen, damit sie bei uns ihr Asylverfahren durchlaufen können. Die Bedingungen in den griechischen Flüchtlingslagern sind nach wie vor katastrophal, der Herbst und nahende Winter samt Kälte und Nässe tragen zusätzlich zu den unwürdigen Lebensumständen bei", sagt der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius (SPD).
Wie bereits bei den vorangegangenen Flügen praktiziert, werden die ankommenden Personen direkt auf verschiedene Bundesländer verteilt. Niedersachsen wird von den heute angekommenen Personen fünf unbegleitete Minderjährige aufnehmen.red










22.10.2020 • 12:11 Uhr

Corona-Hammer (II): Ministerpräsident Weil telefoniert mit MdL Uwe Schwarz zum Thema "Lanz" und "Glaubenszentrum"

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat sich ein weiteres Mal mit dem Corona-Hotspot Bad Gandersheim beschäftigt. Am gestrigen Nachmittag gab es ein Telefonat des Regierungschefs mit dem Bad Gandersheimer Landtagsabgeordneten Uwe Schwarz aus Bad Gandersheim. "Der MP hat mich gerade angerufen", bestätigte Uwe Schwarz am Rande der gestrigen Sitzung des Sozialausschusses des Northeimer Kreistages in der BBS in Einbeck im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis WMG.

Gut eine Stunde zuvor hatte die Staatskanzlei in Hannover die Bitte um Beantwortung der Frage an den Ministerpräsidenten erreicht, ob er bei seinem TV-Talk bei Lanz und seiner Sing-Schelte für das Glaubenszentrum gewußt habe, dass Schwarz und seine Frau besondere Gäste beim Wiedervereinigungs-Festakt am 3. Oktober 2020 im Glaubenszentrum waren.

Um diesen Sachverhalt und eventuell politischen Interpretationen (Sprachregelungen) dürfte es in dem Telefongespräch zwischen dem Ministerpräsidenten und dem Landtagsabgeordneten gegangen sein.

Hintergrund: Am 12. Oktober 2020 hatte es im Glaubenszentrum einen Corona-Massentest für 253 Schüler, Schülerinnen, Lehrer und Mitarbeiter in der Bildungseinrichtung gegeben. Danach waren 125 Personen positiv auf Corona getestet worden. Die Behörden haben die gesamte Einrichtung unter Quarantäne gestellt. Über die Ansteckungsursache gibt es inzwischen einen heftigen Streit um eine Lehrer-Praktikantin des Roswitha-Gymnasiums mit gegenseitigen sich widersprechenden Schuldvorwürfen. Außerdem hat sich die Staatsanwaltschaft in Braunschweig in den Fall des Gandersheimer Corona-Hotspots eingeschaltet.
red/Fotos: Fis WMG











22.10.2020 • 11:24 Uhr

Corona-Hammer (I): Gemeindeverwaltung Kalefeld nach Infektionsfall geschlossen - Bürgermeister Jens Meyer und Vertreter in Quarantäne

Die Gemeindeverwaltung in der Gemeinde Kalefeld ist von einem Infektionsfall mit dem Corona-Virus betroffen. Das hat zur "sofortigen Schließung" der Gemeindeverwaltung geführt. Sichtbares Zeichen dieser Abschottung ist ein Hinweisschild, wie es heute gegen 10 Uhr an der verschlossen Eingangstür der Gemeindeverwaltung in Kalefeld dokumentiert wurde.

Hintergrund der Schließung ist eine laborbestätigte Coronainfektion einer jungen Frau. Aus ihrem Familienverband sei ein männliches Mitglied in der Gemeindeverwaltung beschäftigt. Es ist bestätigt, dass die Person in Kenntnis der Infektion der Frau noch zur Arbeit in die Verwaltung gekommen sei. Als das dann bekanntwunde zogen die Verantwortlichen (dazu gehört an der Spitze Bürgermeister Jens Meyer) die Reißleine. Der Mitarbeiter wurde nach Haus geschickt. Inwieweit er sich inzwischen einem Coronaabstrich unterzogen hat ist nicht bekannt. Fakt ist, dass sich Bürgermeister Jens Meyer und sein Vertreter in Quarantäne befinden.

Die für die Laufkundschaft geschlossene ist gleichwohl telefonisch erreichbar. Bei wichtigen Angelegenheit könnten Termine vereinbar werden. Dokumente werden an der Eingangstür von einer Verwaltungskraft entgegengenommen.

Laut amtlicher Fallstatistik sind derzeit drei Corona-Erkrankte in der Gemeinde Kalefeld erfasst. red/Fotos: Fis WMG












22.10.2020 • 11:11 Uhr

Einbecks Bürgermeisterkandidat Dr. Claudius Weisensee besucht Traditionsunternehmen Hariefeld in Avendshausen

„Das Baugewerbe ist wichtig für die Region und die heimischen Bauunternehmen sind in der Stadt Einbeck nicht wegzudenken“, berichtet Dr. Claudius Weisensee überzeugt. Der gemeinsame Kandidat von FDP, Bündnis 90/Die Grünen, GfE und Bürgerliste Kreiensen zur Bürgermeisterwahl am 1. November hat jetzt das Familienunternehmen Hariefeld im Einbecker Ortsteil Avendshausen besucht. Der Betrieb nimmt für sich in Anspruch mit Idealismus und Realismus an der Lösung der individuellen Kundenwünsche zu arbeiten, betont Maurermeister und Geschäftsführer Michael Hariefeld. Er und sein Sohn René Hariefeld standen Weisensee und seinen Begleiterinnen und Begleitern für ein Gespräch und eine Betriebsbesichtigung zur Verfügung. Erfreulich: Das Rundumpaket der Firma Hariefeld mit Entwurf, Planung und Bauausführung komme bei den Kunden gut an. Auch untypische Arbeiten wie das Entrümpeln würden bei Bedarf mit ausgeführt. Seit 1978 ist das familiengeführte Hochbauunternehmen vor Ort in Avendshausen ansässig. Drei Generationen wohnen unter einem Dach. Weisensee bedankte sich für den Einblick und merkte an, funktionierende Handwerksbetriebe vor Ort seien wichtig - auch um städtische Baumaßnahmen zu realisieren. Begleitet wurde Dr. Weisensee von Mitgliedern des FDP Ortsverbandes Einbeck.

Auf dem Bild zu sehen sind von links René Hariefeld, Michael Hariefeld, Claudius Weisensee, Marlies Grascha, Silke Albrecht und Hilmar Kahle.











22.10.2020 • 11:06 Uhr

Bundestagswahlwahlkreis 46 Hameln-Holzminden-Northeim: Landtagsabgeordnete Mareike Lotte Wulf nach überzeugenden Auftritt als Bundestagskandidatin vorgeschlagen

Die CDU-Spitzen im Wahlkreis 46 empfehlen ihren Mitgliedern mit deutlicher Mehrheit Mareike Lotte Wulf MdL als Kandidatin für den Deutschen Bundestag. In einer verbandsübergreifenden Vorstandssitzung der CDU Kreisverbände Hameln-Pyrmont, Holzminden und Northeim bekräftigen die Christdemokraten entschlossen, ihren Mitgliedern in der Aufstellungsversammlung am 6. November 2020 eine gemeinsame Empfehlung auszusprechen.

Die Vorsitzenden Hans-Ulrich Siegmund, Tanya Warnecke und Kerstin Lorenzen(Northeim) betonen in einer soeben veröffentlichten gemeinsam Mitteilung: „Für die Entwicklung in unseren Landkreisen ist es von enormer Bedeutung, zukünftig wieder einen kompetenten Ansprechpartner im Deutschen Bundestag zu präsentieren. Eine enge Zusammenarbeit mit unseren Kommunen stärkt unseren ländlichen Raum in allen Bereichen!“ Zwei Bewerberinnen haben im Vorfeld der Nominierung ihren Hut in den Ring geworfen. In der gemeinsamen Sitzung präsentierten die Steuerberaterin Irmgard A. Lohmann und die Landtagsabgeordnete Mareike Lotte Wulf ihre Person und ihre Ziele für den Wahlkreis. Mareike Lotte Wulf überzeugte die Anwesenden mit großer Mehrheit. Eine abschließende Entscheidung treffen die CDU Mitglieder der Verbände in ihrer Versammlung Anfang November. red

Auf dem Bild von rech nach links: Mareike Lotte Wulf MdL, Christian Ilsemann (Bodenfelde), Tanya Warnecke (Holzminden), H.-U. Siegmann (Hameln Pyromont).











22.10.2020 • 10:04 Uhr

Verwaltungsgericht gibt Eilantrag eines Journalisten statt - Polizei muss Staatsangehörigkeit eines Beschuldigten der Presse mitteilen

Bei dem Antragsteller handelt es sich um einen Vertreter der Presse. Mit seinem Eilantrag macht er einen presserechtlichen Auskunftsanspruch gegenüber der Polizeidirektion Hannover geltend. Nachdem sich am 20.09.2020 am Aegidientorplatz in Hannover nach einem Autorennen ein Unfall ereignet hatte, hatte der Journalist sich nach der Staatsangehörigkeit einer der Unfallbeteiligten erkundigt. Diese Auskunft hat die Antragsgegnerin mit dem Argument verweigert, dass es sich bei der Staatsangehörigkeit um ein personenbezogenes Datum handele. Die Auskunft könne deswegen nach § 4 Abs. 2 Nr. 3 des Niedersächsischen Pressegesetzes (NPresseG) verweigert werden.

Der Antragsteller ist der Auffassung, die Information sei von Relevanz. Ihm sei als Gerichtsreporter in der Vergangenheit aufgefallen, dass an illegalen Straßenrennen oftmals junge Männer teilnähmen, die häufig einen Migrationshintergrund hätten. Diesbezüglich verwies der Antragsteller auf mehrere (Fremd-)Berichterstattungen in ähnlich gelagerten Fällen.

Die 6. Kammer des Verwaltungsgerichts Hannover hat dem Eilantrag mit Beschluss vom 20. Oktober 2020 stattgegeben. Der Auskunftsanspruch ergebe sich aus § 4 Abs. 1 NPresseG. Hiernach seien die Behörden verpflichtet, den Vertretern der Presse die der Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgabe dienenden Auskünfte zu erteilen. Eine öffentliche Aufgabe erfülle die Presse, wenn sie in Angelegenheiten von öffentlichem Interesse Nachrichten beschaffe und verbreite, Stellung nehme, Kritik übe oder auf andere Weise an der Meinungsbildung mitwirke. Die vorliegend begehrte Auskunft hinsichtlich der Staatsangehörigkeit(en) des in Rede stehenden Unfallbeteiligten diene der Erfüllung einer solchen „öffentlichen Aufgabe“, welche konkret darin bestehe, sich in Angelegenheiten von öffentlichem Interesse publizistisch zu betätigen. Ein öffentliches Informationsinteresse sei hinsichtlich der Teilnahme an verbotenen Kraftfahrzeugrennen zu bejahen. Dies habe sich in der Vergangenheit beispielsweise an dem Berliner „Ku’damm-Raser-Fall“ gezeigt. Neben dem generellen öffentlichen Interesse an besagter medialer Berichterstattung besteht nach Ansicht der Kammer darüber hinaus auch ein konkretes Informationsinteresse in Bezug auf die Staatsangehörigkeit(en) der in Rede stehenden Beschuldigten. Diesbezüglich habe der Antragsteller durch die Vorlage verschiedener Berichterstattungsauszüge glaubhaft gemacht, dass der soziokulturelle Hintergrund im Hinblick auf die Feststellung etwaiger Häufungen in Rede stehender Verhaltensweisen bei bestimmten Tätergruppen von Bedeutung sein könne. Das private Interesse des Beschuldigten daran, dass seine Staatsangehörigkeit nicht offengelegt werde, überwiege nicht gegenüber dem Informationsinteresse der Öffentlichkeit.red











22.10.2020 • 09:57 Uhr

Corona-Hotspot: Delmenhorster Kirchen verzichten auf Gottesdienste

Die christlichen Kirchen in Delmenhorst wollen im Kampf gegen die Corona-Pandemie in der Stadt weiterhin mit gutem Beispiel vorangehen und auch am kommenden Sonntag keine Präsenz-Gottesdienste feiern. Das habe die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) verabredet, sagte der evangelische Kreispfarrer Bertram Althausen am Montag dem Evangelischen Pressedienst (epd). Damit solle auch ein Zeichen gesetzt werden. Oberbürgermeister Axel Jahnz (SPD) hatte Bürgerinnen und Bürger in einem eindringlichen Appell gebeten, Kontakte mit anderen Haushalten zu vermeiden.

Ob dem Beispiel im Corona-Hotspot Bad Gandersheim gefolgt wird ist gegenwärtig nicht bekannt.

Aktuell liegt der Wert der neuen Fälle in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner nach Angaben des niedersächsischen Sozialministeriums bei 223,1 und damit deutlich über dem Warnwert von 50. Delmenhorst meldete auf seiner Internetseite mit einer Inzidenz von 201,2 eine andere Zahl. So oder so: Nach dem Berchtesgadener Land (252,1) muss Delmenhorst mit der momentan zweithöchsten Infektionsrate einer Kommune in ganz Deutschland umgehen.

Schon am Wochenende hatte Althausen gesagt, das Risiko einer Infektion im Gottesdienst sei nicht sehr hoch, da alle Abstands- und Hygieneregeln eingehalten würden. "Aber wir haben in Delmenhorst exponentielle Infektionszahlen, das schreckt uns sehr. Wir wollen vermeiden, dass Menschen schwere Krankheitsverläufe erleben müssen."

Kritik übte Kreispfarrer Althausen an der Formulierung der Stadt, Gottesdienste blieben bis auf weiteres untersagt. "Uns hat niemand etwas verboten - wir sind selber aktiv", sagte der Theologe. In diesem Zusammenhang erwähnte er eine weitere Krisensitzung der Kirchen, die noch für den Montag verabredet war.

Für die jüdische Gemeinde sagte ihr Vorsitzender Pedro Benjamin Becerra dem epd, auch die Synagoge bleibe aufgrund der gestiegenen Infektionszahlen geschlossen: "Wir haben nur einen Notdienst."

Nach einer fast zweimonatigen Zwangspause wegen der Corona-Pandemie waren in Niedersachsen und Bremen im Mai öffentliche Gottesdienste wieder möglich geworden. Dazu haben die Kirchen und Religionsgemeinschaften mit den Ländern Abstands- und Hygieneregeln vereinbart, um einen besseren Infektionsschutz zu gewähren. epd










22.10.2020 • 09:10 Uhr

Nächtliche Vollsperrungen - der Richtungsfahrbahn Hannover zwischen Nörten Hardenberg und Northeim Nord am 21./22.10.2020

und der Richtungsfahrbahn Kassel zwischen Northeim Nord und Nörten-Hardenberg am 22./23.10.2020

Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Hannover zwischen Nörten-Hardenberg und Northeim Nord ist in der Nacht von Mittwoch, 21.10., 21:00 Uhr, und Donnerstag, 22.10.2020, 6:00 Uhr und der Richtungsfahrbahn Kassel zwischen den Anschlussstellen Northeim Nord und Nörten-Hardenberg und in der Nacht von Donnerstag, 22.10., 21:00 Uhr, und Freitag, 23.10.2020, 6:00 Uhr, erforderlich.

Umleitungsempfehlung in Fahrtrichtung Hannover:

Der Verkehr in Fahrtrichtung Hannover wird an der Anschlussstelle Nörten-Hardenberg abgeleitet und über die beschilderten Umleitungsstrecken U9 und U11 zur Anschlussstelle Northeim Nord geleitet.
Die Anschlussstelle Northeim West und die Park- und WC Anlage Schlochau sind ebenfalls gesperrt.

Umleitungsempfehlung in Fahrtrichtung Kassel:

Der Verkehr in Fahrtrichtung Kassel wird an der Anschlussstelle Northeim Nord über die beschilderten Umleitungsstrecken U66 und U68 zur Anschlussstelle Nörten-Hardenberg geführt.
Verkehrsteilnehmer/innen werden zur Stauvermeidung ausdrücklich gebeten, den beschilderten Umleitungsstrecken zu folgen und nicht etwaigen, anderslautenden Anweisungen von Navigationssystemen.

Das Einrichten der Sperrung kann 15-30 Minuten vor oder nach der in der Pressemitteilung genannten Sperrzeit stattfinden. Das Aufheben der Sperrungen kann sich aufgrund des Baufortschritts verzögern. Aufgrund der Maßnahme kommt es zu Behinderungen, für die wir um Verständnis bitten.red










22.10.2020 • 09:04 Uhr

Verfassungsreferendum in Chile: GfbV befürwortet Neustart mit echter Beteiligung für Indigene

Bisherige Verfassung führt verheerende Traditionen aus der Militärdiktatur fort

Am kommenden Sonntag, den 25. Oktober, können mehr als 14 Millionen Wahlberechtigte über die Frage entscheiden, ob Chile eine neue Verfassung bekommen soll. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) befürwortet eine Abkehr von der bisherigen Verfassung, die teils verheerende Traditionen aus der Militärdiktatur fortführt. „Eine neue Verfassung bietet Chile die Gelegenheit, alte Wunden endlich zu heilen und die vielen Indigenen des Landes effektiv politisch einzubeziehen“, erklärt Yvonne Bangert, GfbV-Referentin für indigene Völker mit Hauptsitz in Göttingen. „Dafür müssen sie schon bei der Formulierung des neuen Textes einen festen Platz am Tisch bekommen, sodass sie die Regeln, die sie betreffen, auch aktiv mitgestalten können.“ Auch die Konvention 169 der Internationalen Arbeitsorganisation, die Chile ratifiziert hat, fordere diese Beteiligung.

Die aktuelle Verfassung des Landes benachteilige die indigene Bevölkerung. „Das Anti-Terror-Gesetz aus der Zeit der Diktatur wird praktisch nur noch eingesetzt, um Anführer der Mapuche-Landrechtsbewegung zu kriminalisieren. Durch eine Vielzahl unfairer Regeln bleiben sie oft jahrelang ohne Anklage in Haft. Wenn es Gerichtsprozesse gibt, laden anonyme Zeugenaussagen zu Missbrauch ein, Dolmetscher in die Mapuche-Sprache werden nicht gestellt“, berichtet Bangert. „Mapuche-Frauen berichten über entwürdigende Behandlung nach ihrer Verhaftung, Razzien in Dörfern laufen oft gewaltvoll ab, Todesfälle werden bisweilen als Suizid deklariert und nicht untersucht oder aufgeklärt.“ In einer neuen Verfassung ließen sich diese Relikte aus der Pinochet-Zeit beseitigen und Rechtsstaatlichkeit schaffen, die auch Indigene fair behandelt. Verfassungsmäßig garantierte Rechte ließen sich überdies einklagen.

Ein weiteres Manko der derzeitigen Verfassung Chiles ist die weitgehende Privatisierung wichtigster Grundlagen des täglichen Lebens. „Seit der Diktatur sind selbst das Bildungswesen und die Wasserversorgung in privaten Händen“, so Bangert. „Arme Bevölkerungsgruppen wie die Indigenen können sich dadurch kaum Bildung leisten, selbst Trinkwasser ist oft unerschwinglich. Stattdessen müssen sie zusehen, wie ihre Gewässer durch Staudämme oder Fischzuchtbetriebe für sie unbenutzbar werden.“ Eine Landreform, die die Enteignungen der Pinochet-Zeit wirksam aufhebt, sei mehr als notwendig. Diese Enteignungen seien der Ausgangspunkt für die heutigen Landrechtskonflikte.
red










22.10.2020 • 09:01 Uhr

In Hilwartshausen um 21 Uhr: Weil vollstramm geparkte Auto nicht gesehen - Crash mit 3,6 Promille und 13.000 Euro Schaden

Am gestrigen Mittwoch, 21.10.2020, wurde eine Streife des Polizeikommissariats Einbeck gegen 21.00 Uhr in die Dasseler Ortschaft Hilwartshausen gerufen, da dort ein geparktes Auto durch einen anderen Pkw beschädigt wurde. Die eingesetzten Beamten konnten am Unfallort in der Hauptstraße mehrere Personen antreffen. Eine männliche Person gab sich als Unfallverursacher zu erkennen. Beim Gespräch mit ihm konnte Alkoholgeruch in der Atemluft des 43 Jahre alten Mannes aus Moringen wahrgenommen werden. Darauf angesprochen, stritt er ab, vor Fahrtantritt Alkohol getrunken zu haben. Ein anschließend durchgeführter Alkoholtest ergab jedoch einen wert von 3,6 Promille. Der Moringer ist mit seinem Pkw aus Richtung Relliehausen gekommen und ist dann, vermutlich aufgrund seines Alkoholisierungsgrades, gegen den ordnungsgemäß geparkten Pkw in der Durchgangsstraße gestoßen. Dem Fahrer wurden zwei Blutproben entnommen, um Alkoholkonsum nach dem Unfall auszuschließen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Der Sachschaden beläuft sich insgesamt rund 13.000 Euro.pap










22.10.2020 • 08:56 Uhr

Moldauer im VW Passat aus Holzminden - Bundespolizei schnappt Schwarzarbeiter

Vor wenigen Tagen stoppte die Bundespolizei auf dem Autobahnrastplatz Wiesaer Forst auf der A7 bei Görlitz einen VW Passat aus dem Landkreis Holzminden. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei dem Fahrer als auch dem Beifahrer um Männer aus der Republik Moldau. Auf die Frage nach dem Reiseziel erklärten beide, dass sie sich auf dem Rückweg in die Heimat befinden. Dazu ergänzten sie völlig ungeniert, dass sie den VW als auch eine gewisse Summe Bargeld als Geschenke für die Renovierung eines Hauses in Deutschland erhalten hätten. Später gaben sie dazu zu Protokoll, dass sie bei der Sanierung von zwei Häusern geholfen haben und sich damit Schwarzgeld verdient hatten. Den Pkw hatte ihnen ein Bekannter für die Rückfahrt vorübergehend überlassen. Hinsichtlich der nicht genehmigten Bauarbeiten hat sich das Duo nun ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthaltes eingehandelt. In diesem Zusammenhang sind bei den 23-Jährigen 2.400,00 Euro, bei dem 24-Jährigen 2.500,00 Euro illegal erlangter Arbeitslohn beschlagnahmt worden. Das letzte Wort zum Aufenthalt hat nun die zuständige Ausländerbehörde. ots










22.10.2020 • 08:07 Uhr

Ehefrau auf Autobahnparkplatz zurückgelassen - Polizei konnte helfen

Einen "Schreck in der Morgenstunde" erlebt gestern eine Norwegerin, die mit Ehemann und Sohn aus Spanien kommend in Richtung Norwegen unterwegs war. Bei der Rast auf dem Parkplatz Hedemünden musste sie nach einem kurzen Toilettenbesuch feststellen, dass "ihre Männer" sich ohne sie auf den weiteren Weg gemacht hatten.

Ein zufällig anwesender Zoll-Beamter konnte die Sitzengelassene an die Polizei vermitteln und damit eine Suchaktion starten. Die Beschreibung des flüchtigen Fahrzeugs machte die "Fahndung" leicht - ein Pickup mit vielen Koffern auf der Ladefläche und skandinavischem Kennzeichen konnte kurze Zeit später vor dem Parkplatz Bierberg (gute 50 Kilometer nördlich) bei Echte festgestellt und angehalten werden.

Die beiden Missetäter wunderten sich zunächst ob der polizeilichen Kontrolle und beantworteten die polizeiliche Frage nach dem Verbleib der Ehefrau ganz selbst verständlich mit: "Die schläft auf der Rückbank". Erst auf zweite Nachfrage sahen sich die Insassen um und zeigten sich sodann doch sehr verdutzt.

Die Familienzusammenführung fand kurze Zeit später in Mengershausen statt. Die Familie nahm es insgesamt mit Humor und bedankte sich bei "the nice and friendly german police", die den Norwegern schmunzelnd eine gute und vor allem bis ans Ziel gemeinsame Weiterfahrt wünschte.mr











22.10.2020 • 08:03 Uhr

Gandersheimer Polizei holt um 0.20 Uhr alkoholisierte Autofahrerin aus Einbeck von der B64

In der Nacht zum heutigen Donnerstag, es war gegen 0.20 Uhr , kontrollierten Beamten der Polizei Bad Gandersheim auf der Bundesstraße 64 den Pkw einer 31-jährigen Einbeckerin. Im Rahmen der Kontrolle stellten die Beamten eine Beeinflussung durch Alkohol bei der Einbeckerin fest. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,3 Promille. Der Einbeckerin wurde die Weiterfahrt untersagt und es wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Die 31-jährige muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten. schw










22.10.2020 • 07:53 Uhr

Ahlshausen: Kalefelder von einem Daimler-Fahrer gefährlich bedrängt und abgehauen

Am gestrigen Mittwoch, 21. Oktober 2020, 13.50 Uhr befuhr ein 22-jähriger Kalefelder mit seinem Pkw VW Golf die Straße Ahlhäuser Burg in Ahlshausen, als ihm plötzlich ein Daimler-Benz auf seiner Fahrspur entgegenkam. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, wich der Kalefelder mit seinem Pkw nach rechts aus und touchierte hierbei den rechtsseitigen Bordstein. Dadurch beschädigte er eine Felge seines Pkw. Der Fahrer des Daimler-Benz setzte seine Fahrt ungehindert fort, ohne schadensregulierende Maßnahmen einzuleiten. An dem Pkw des Kalefelders entstand ein Schaden in Höhe von 100, Euro. Die Polizei Bad Gandersheim hat die Ermittlungen hierzu aufgenommen. schw











22.10.2020 • 07:45 Uhr

Corona-Krise: Freitag könnte Landkreis Northeim keine Risikogebiet mehr sein!

In öffentlichen Erklärungen haben der Sprecher des Landkreises Northeim Niemeyer und die Bad Gandersheimer Ratsfrau Feg die Hoffnung genährt, der Landkreis Northeim könnte bereits ab dem morgigen Freitag schon keine "Corona-Risikogebiet" mehr sein. In öffentlichen und unabhängig voneinander dokumentierten Erklärungen heißt es unter anderem: "Der aktuelle Inzidenzwert liegt im Landkreis noch über 60, damit ist der Landkreis Northeim nach wie vor Risikogebiet. Es ist davon auszugehen, dass die Grenze am Donnerstag unterschritten wird. Allerdings hebt erst eine neue Allgemeinverfügung die Definition als Risikogebiet auf. Die neue Allgemeinverfügung könnte dann voraussichtlich am Freitag in Kraft treten".

Der Landkreissprecher zum Hintergrund: Es gibt eine neue Berechnungsmethode. Danach wird der Corona-Hotspot Bad Gandersheim mit 134 Fällen - speziell die im Glaubenszentrum festgestellten Fälle von 125 - aus den allgemeinen Corona-Fallzahlen des Landkreises herausgerechnet. Dadurch ergibt sich ein Inzidenzwert von unter 50. Damit wäre der Gesamtkreis kein Risikogebiet - Bad Gandersheim bleibt ein Hotspot.

Diese Berechnungsmethode trägt zu einer gewissen Fairness in Gebieten wie beispielsweise Northeim und Einbeck bei, die aufgrund ihrer geringen Fallzahlen nicht darunter "leiden" sollten, plötzlich als Risikogebiet definiert zu werden, weil in einem einzigen Ort des Landkreises ein Corona-Hotspot ausgebrochen ist.
red










22.10.2020 • 07:19 Uhr

Neuer Antrags-Hammer vom unabhängigen Ratsherrn Alexander Kloss: Kampf dem "Stangenspargel" - Überflüssige Schilderpfosten in Einbeck reduzieren

Einbecks neuer unabhängiger Ratsherr Alexander Kloss macht sich mit einer weiteren Initiative für ein besseres Stadtbild in seiner Stadt Einbeck stark. Das geht aus seinem neuesten Antrags-Hammer hervor. Sein Ziel ist es, dass überflüssige und unansehnliche Metallposten aus dem Stadtbild verschwinden. Seinen Antrag an die Bürgermeisterin Dr. Sabine Michael hat der fleißige Ratsherr mit einer Serie von 59 Bilddokumenten unterfüttert.

Hier nun das Schreiben an die Bürgermeisterin im Original plus seiner Begründung: "Sehr geehrte Frau Dr. Michalek, hiermit stelle ich für die Ratssitzung am 02. Dezember 2020 den nachfolgend beschriebenen Antrag und bitte um anschließende Überweisung zwecks weiterer Beratung an den aus Sicht der Verwaltung geeigneten Fach- bzw. Betriebsausschuss.

Antrag:

Auf die Laternenmasten, fertig, los! Die Verwaltung wird beauftragt, mit der Stadtwerke Einbeck GmbH über die grundsätzliche Anbringung von Verkehrs-, Straßen- und Hinweisschildern sowie touristischen Wegweisern an Laternenmasten, wo dieses möglich und zulässig ist, zu sprechen. Das Ziel soll dabei eine deutliche Reduzierung der dünnen Schilderpfosten aus Metall (Durchmesser 60 mm) im direkten Umfeld der Straßenlaternen und damit verbunden eine optische Verbesserung des Stadtbildes, eine bessere Sichtbarkeit der Schilder insbesondere im Dunkeln, eine leichtere Pflege und Reinigung der Bodenflächen und eine deutliche Kostenersparnis beim Material für die Schilderpfosten sein.
Idealerweise montiert die Stadt Einbeck künftig grundsätzlich, d.h. wann immer es möglich, sinnvoll und zulässig ist, Verkehrszeichen sowie Straßenschilder und sonstige Hinweisschilder an den Masten der Straßenbeleuchtung. Dazu ist eine rechtssichere Vereinbarung mit der Stadtwerke Einbeck GmbH zu treffen. Parallel dazu sollten sukzessive die vorhandenen Solitärmasten für Straßenschilder, Verkehrszeichen und sonstige Hinweisschilder zurückgebaut und die Schilder an nahegelegene Laternenmasten umgehängt werden. Zulässige Windlasten und gesetzliche Abstandsvorgaben bei Verkehrszeichen sind sowohl bei Neumontagen als auch beim Umsetzen bisheriger Schilder selbstverständlich zu beachten.

Begründung:

Allein in der Einbecker Kernstadt stehen hunderte von Metallpfosten, an denen Straßen- und Verkehrsschilder sowie sonstige Hinweisschilder montiert sind. Nicht immer sind diese Pfosten erforderlich, da in unmittelbarer Nähe Laternenmasten stehen. Werden die Schilder - wie teilweise schon passiert - an diese Laternenmasten montiert, können die dünnen Schilderpfosten abgebaut werden.
Was banal klingt, hätte bei konsequenter Umsetzung enorme Kosteneinsparungen bei gleichzeitig erhöhter Sicherheit und besserer Erkennbarkeit der Schilder sowie eine deutliche Aufwertung des Stadtbildes zur Folge. Mit diesem innovativen Ansatz könnte die Stadt Einbeck einmal mehr auch überörtlich positiv auf sich aufmerksam machen.
Die Vorteile im Überblick: ein aufgeräumtes Stadtbild, weniger Kosten durch Kauf, Montage und Wartung der dünnen Stahlpfosten, eine bessere Grünpflege und vereinfachte Reinigungsfähigkeit der Flächen rund um die bisherigen dünnen Masten durch Maschinen, ein geringeres Unfallrisiko für Fußgänger und Verkehrsteilnehmer, da viele Masten sehr nah an der Straße bzw. mitten auf dem Gehweg stehen und weniger Sichtbehinderungen für alle Verkehrsteilnehmer. Dazu kommt eine deutlich verbesserte Erkennbarkeit der Schilder bei Dunkelheit, da sie dann direkt von der darüber befindlichen Straßenlaterne angeleuchtet werden.
Sicherlich gibt es gerade für Verkehrszeichen bestimmte Vorschriften, was Abstände und Standorte betrifft. Der Antragsteller hat jedoch im Kernstadtbereich einige Beispiele gesammelt, bei denen die Schilder bequem umgehängt und die nicht mehr benötigten Schilderpfosten abmontiert werden können. Außerdem sind einige Laternen-Standorte dokumentiert, an denen bereits jetzt normale und sogar große Verkehrs- bzw. Hinweisschilder montiert wurden und es offenbar keinerlei Probleme mit Windlasten etc. gibt. Diese Best-Practice-Beispiele sind, ebenso wie mögliche Beispiele für eine künftige Umsetzung des Antrages, diesem Schreiben als Anlage beigefügt.
Für eventuelle Rückfragen zu dem Antrag stehe ich gerne zur Verfügung und freue mich auf die weitere Diskussion zu dem Thema in den politischen Gremien. Bitte halten Sie mich verwaltungsseitig über die weiteren Bearbeitungsschritte informiert. Herzlichen Dank."
red/Screenshot aus der Bilderserie











22.10.2020 • 06:59 Uhr

L 487 bei Ippensen: 28-jähriger knallt plötzlich mit Auto gegen Baum - Polizei stellt Drogenbeeinflussung fest

In den frühen Morgenstunden, des gestrigen Mittwochs, 21.10.20, gegen 06.35 Uhr befuhr ein 28-jähriger Einbecker mit seinem Pkw VW Passat die L 487 aus Richtung Greene kommend in Richtung Ippensen. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der 28-jährige, der sich alleine im Pkw befand, nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem am Fahrbahnrand befindlichen Straßenbaum. In der Folge überschlug sich der Pkw des Einbeckers und kam auf der angrenzenden Wiese zum Stehen. Durch den Unfall zog sich der Einbecker nur leichte Verletzungen zu. Im Rahmen der Erstversorgung und der Verkehrsunfallaufnahme erhärtete sich der Verdacht auf eine Beeinflussung durch Betäubungsmittel bei dem Kraftfahrzeugführer. Es wurde eine Blutprobe angeordnet. Da der Pkw aufgrund der starken Beschädigungen nicht mehr fahrbereit war, musste dieser abgeschleppt werden. Es entstand ein Schaden in Höhe von ca. 5000,- EUR Der 28-jährige wurde mittels RTW dem Krankenhaus Northeim zugeführt. Die Polizei Bad Gandersheim hat die Ermittlungen hierzu aufgenommen.schw











21.10.2020 • 21:40 Uhr

Glaubenszentrum Bad Gandersheim setzt sich gegen eine Fehlinformation zur Wehr: "Praktikantin übernachtete nicht im Glaubenszentrum" - Das ganze Dementi im Wortlaut

Das zum Teil mit einer Fülle Unterstellungen und boshaften Kommentaren schwer unter Beschuss genommene Glaubenszentrum in Bad Gandersheim - wo am 12. Oktober 2020 ein Corona-Massentest bei 253 Schülern und Mitarbeitern vom Landkreis Northeim veranlasst wurde (wir berichteten) und 125 Personen positiv auf den C-Virus getestet wurden - setzt sich soeben in einer angekündigten Fehlinformation in einem lokalen Printmedium zur Wehr. Das Statement der Geschäftsführung/Leitung der Bildungseinrichtung, die zum Sperrgebier erklärt wurde (Foto), dokumentieren wir im Originalwortlaut:
"Inzwischen sind seit dem CoViD19 Test im Glaubenszentrum fast 10 Tage vergangen. Trotz dieses Ausnahmezustandes können wir mit Dankbarkeit auf den Verlauf des Geschehens zurückblicken. Es geht allen Betroffenen gut, die meisten hatten keine oder nur sehr milde Symptome. Es ist zu keinem ernsten Verlauf gekommen. Die Gesundheitsbehörden haben sich in regelmäßigen Anrufen bei den Betroffenen gemeldet und immer ihre Hilfe angeboten. Dafür sind wir sehr dankbar.
Wir möchten erneut unser tiefes Bedauern über die Folgen für die Stadt Bad Gandersheim, ihre Bürger und den Landkreis ausdrücken. Wir wollen uns auf diesem Wege für die entstandenen Nachteile entschuldigen. Sie dürfen uns glauben, dass wir die jeweiligen Bestimmungen eingehalten haben und uns das Ergebnis der Testung genauso schockiert hat und unsererseits viele Fragen über die Effektivität der empfohlenen Schutzmaßnahmen ausgelöst hat. Die Zusammenarbeit mit allen Behörden funktioniert reibungslos. Von Anfang an hat das Glaubenszentrum auf volle Kooperation mit den Gesundheitsbehörden, der Stadt Bad Gandersheim, den Einsatzkräften und der Staatsanwaltschaft gesetzt, weil wir das für selbstverständlich halten.
Inzwischen ist eine Pressemeldung aufgetaucht, die wie folgt lautet:
„Dem Gandersheimer Kreisblatt liegen Informationen vor, wonach sich die Praktikantin des Roswitha-Gymnasiums im Glaubenszentrum ansteckte. Sie übernachtete dort und hatte während ihres Aufenthalts natürlich auch Kontakt zu anderen Personen.“
Hierbei handelt es sich um eine Fehlinformation, die Praktikantin des Roswitha-Gymnasiums hat nicht im Glaubenszentrum übernachtet.
Wir möchten der Bürgermeisterin und den Behörden in Bad Gandersheim für ihre besonnene Reaktion danken. Auch die vielen Hilfsangebote aus der Stadt haben uns gefreut und uns Mut gemacht. Wir wünschen allen Bad Gandersheimern Gottes Segen und bleiben Sie gesund."
red/Foto: Fis WMG










21.10.2020 • 21:37 Uhr

Im E-Center Liebenburg: Erst unflätige Bekleidung, dann Kassiererin mit Flasche attackiert

Auf äußerst unflätige Weise wurde eine Kassiererin des Edeka-Marktes in Liebenburg durch einen Kunden beschimpft und beleidigt. Zudem bewarf die weibliche Begleitung des Tatverdächtigen die Mitarbeiterin mit einer PET-Flasche.

Das Pärchen beabsichtigte am Dienstagvormittag, gegen 10.50 Uhr, in dem Supermarkt Tabak zu kaufen, hatte allerdings nicht genug Geld dabei. Die Frau wollte deshalb für eine PET-Flasche an der Kasse Pfand einlösen. Nachdem die Kassiererin dazu auf den Pfandautomaten verwiesen hatte, wurde sie von dem Mann beleidigt, während die Frau sie mit der PET-Flasche bewarf. Anschließend verließen beide den Markt.

Der etwa 20-jährige Mann wird mit einer Größe von 180 cm und schlanker Statur beschrieben. Auffallend seien seine lockigen braunen Haare. Bekleidet war er mit einem schwarzen Unterhemd und Jeans. Die Frau wird auf Mitte 30 geschätzt, etwa 160 bis 165 cm groß und schlank. Sie trug kurze braune Haare mit Zopf.

Wer Hinweise zur Identität der beiden Tatverdächtigen geben kann, wird gebeten, die Polizei in Liebenburg unter der Telefonnummer (05346) 94680-0 zu kontaktieren. ots










21.10.2020 • 21:16 Uhr

Regierungssprecherin Anke Pörksen antwortet auf Anfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group zu Weil-Äußerungen bei Markus Lanz

Zur Kritik von Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil am Singen aus voller Kehle im Gandersheimer Glaubenszentrum in der gestrigen Talksendung von Markus Lanz im Zweiten deutschen Fernsehn hat das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group heute eine Anfrage an die Staatskanzelei gerichtet. Wußte der Regierungschef bei seiner kritischen Äußerung, dass beim Festakt am 3. Oktober 2020 zum 30. Geburtstag der Wiedervereinigung im Glaubenszentrum prominente Gäste wie zum Beispiel Bürgermeisterin Franziska Schwarz und ihr Mann, Landtagsabgeordneter und gesundheitspolitischer Specher in Hannover, die ganze Zeit anwesend waren und damit auch beim Gesang der 200 Festteilnehmer?

In ihrem Statement antwortete Anke Pörksen, Regierungssprecherin von Ministerpräsident Stephan Weil wie folgt:
"Soweit wir informiert sind handelt es sich bei auf dem Video zu sehenden Feier um eine Einheitsfeier des Zentrums, die am 3. Oktober 2020 stattgefunden hat. Der fragliche Corona-Ausbruch wird jedoch vom Landkreis auf eine ganz andere Veranstaltung am den 8./9. Oktober terminiert. An der Feier am 3. Oktober hat das Ehepaar Schwarz in der Tat teilgenommen. Dort hatte man begonnen, die Nationalhymne zu singen. Daraufhin soll, so wurde uns berichtet, Frau Bürgermeisterin Schwarz zu den Veranstaltern gegangen sein mit der Bitte den Gesang einzustellen und den Raum durchzulüften.
Das soll dann so auch passiert sein."
red/Fotos/Screen: Fis WMG/ZDF














21.10.2020 • 13:54 Uhr

Wachwechsel in der Leitung der Polizeiinspektion Göttingen: Rainer Nolte folgt auf Thomas Rath

Nach 17 Jahren hat die Polizeiinspektion Göttingen einen neuen Leiter: Polizeidirektor Rainer Nolte wurde am Mittwoch (21. Oktober) feierlich in sein neues Amt eingeführt. Er folgt auf den Leitenden Polizeidirektor Thomas Rath, der nach 43 Jahren in der Polizei Niedersachsen und 17 Jahren als Leiter der Polizeiinspektion Göttingen in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Rainer Nolte gehört der Polizei seit 38 Jahren an. Allein 20 Jahre davon war er an der damaligen Polizeischule, Fachhochschule und heutigen Polizeiakademie als Dozent tätig und hat sein umfangreiches Wissen an den Polizeinachwuchs weitergegeben. Vielfältige Erfahrungen in allen Bereichen der polizeilichen Arbeit sammelte er zudem auf unterschiedlichen Dienstposten. Seit 2016 war er Leiter Einsatz bei der Polizeiinspektion Göttingen. Er wird künftig zusammen mit mehr als 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Sicherheit von 330.000 Menschen im Landkreis Göttingen verantwortlich sein.

"Ich begegne der Rolle als Leiter einer der größten Polizeiinspektionen im Land Niedersachsen mit Respekt und bin mir dieser Verantwortung genauso bewusst wie den Erwartungen, die an eine moderne, weltoffene, unvoreingenommene und verlässliche Polizei gestellt werden. Für das mir mit der Übertragung dieses Dienstpostens entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich ausdrücklich. Die aktuellen und künftigen Herausforderungen werden wir gemeinsam als starkes, verlässliches Team zum Wohl für die Menschen in Stadt und Landkreis Göttingen bewältigen", sagt Rainer Nolte zu seiner neuen Aufgabe.

Thomas Rath verabschiedet sich nach 43 Jahren bei der Polizei in den Ruhestand. Auf seine Zeit als Leiter der Polizeiinspektion blickt er positiv zurück: "Mehr als 17 Jahre lang durfte ich eine Polizeiinspektion leiten, die aufgrund ihrer besonderen Struktur nicht nur täglich von meinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen alles abverlangt hat, sondern die mir auch zur echten Heimat geworden ist. Ich bin sehr stolz auf das, was wir gemeinsam mit vielen Partnern und Freunden in dieser Zeit für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Göttingen erreichen konnten. Voller Dankbarkeit blicke ich zurück auf eine herausragende Zeit mit vielen emotionalen Momenten und wünsche meinem Nachfolger Rainer Nolte die gleiche Unterstützung und Anerkennung innerhalb der großen Polizei-Familie, die ich erfahren durfte."

"Ich freue mich, dass Rainer Nolte trotz seiner langjährigen, dienstlichen Verwendungen in der Polizeiakademie Niedersachsen immer wieder den Weg zurück zu uns in die Polizeidirektion Göttingen gefunden und nun die Leitung der Polizeiinspektion Göttingen übernommen hat. Für seine neue Aufgabe wünsche ich ihm alles Gute, viel Erfolg und ein glückliches Händchen bei allen Entscheidungen", sagte Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen, anlässlich der Amtseinführung. Bei seinem langjährigen Weggefährten Thomas Rath bedankte sich Uwe Lührig für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschte ihm für seine Zukunft alles Gute und vor allem viel Gesundheit. ots/Fotos: Polizei












21.10.2020 • 13:45 Uhr

Corona-Hotspot Bad Gandersheim: Wußte Ministerpräsident Weil die ganze Wahrheit? Attacke bei Lanz gegen Glaubenszentrum

Da haben Millionen Zuschauer und Zuschauerinnen gestern beim Lanz-Talk im ZWEITE ZDF- TV richtig gut zugesehen und noch interessierter zugehört. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) wurde im Beisein von Tim Mälzer zum Thema Corona-Krise vernommen. Und er plauderte los. Beispielsweise über das Glaubenszentrum in Bad Gandersheim. Einem amtlich deklarierten und letzten Freitag abgeriegelten Corona-Hotspot. Der Ministerpräsident ließ kein gutes Haar an der Einrichtung, als er christliches Singen aus vollem Herzen und offenen Kehlen ansprach. Wenn Weil den Wiederereinigungs- Festakt am 3.Oktober 2020 im Glaubenszentrum gemeint haben sollte, wovon auszugehen ist, dann hätte man ihn vorher besser beraten sollen. Wenn Weil gewußt hätte, dass zwei prominente Vertreter der Stadt, Bürgermeisterin Franziska Schwarz und ihr Mann, Landtagsabgeordneter und gesundheitspolitische Sprecher seiner Regierungsfraktion, bei dem Festakt direkt (mit Coronamasken) vor dem Chor standen, hätte er vielleicht nicht so anklagend bei Lanz geplaudert. red/Sreenshoot TV Ausschnitt DAS ZWEITE Lanz vom 20.10.2020










21.10.2020 • 13:40 Uhr

Verkehrsunfall mit leicht verletztem Mofafahrer

Mittwochmorgen (6.20 Uhr) ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der B 3 zwischen Northeim und Sudheim.
Ein 19-jähriger Northeimer befuhr mit seinem Mofa den parallel zur B 3 verlaufenden Geh-/Radweg in Richtung Sudheim und verlor witterungsbedingt die Kontrolle über sein Fahrzeug. Dabei befuhr er zunächst den linken Seitenstreifen und stürzte schließlich. Sein Mofa kam auf der angrenzenden Fahrbahn zum Liegen. Der Mofafahrer selbst kam glücklicherweise noch auf dem Grünstreifen zu Fall und verletzte sich dabei leicht am Fuß.

Eine 48-jährige Northeimerin, die mit ihrem Pkw Suzuki auf der B 3 in Richtung Sudheim fuhr, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und kollidierte mit dem auf der Fahrbahn liegenden Mofa. An beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von ca. 2300 Euro. Der 19-jährige wurde dem hiesigen Krankenhaus gebracht. köh











21.10.2020 • 13:37 Uhr

B 3 (Alfeld): Fahrbahnerneuerung zwischen Gerzen und Limmer für 1,4 Mio. Euro - Verkehrsbehinderungen vom 26. Oktober bis voraussichtlich 23. Dezember

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hannover, beabsichtigt, in der Zeit vom 26. Oktober bis voraussichtlich 23. Dezember die Fahrbahnerneuerung der B 3 zwischen der Kreuzung Am Humberg / Grünenplaner Straße in Alfeld-Gerzen und der Kreuzung B 3 / L 485 in Alfeld-Limmer (Landkreis Hildesheim) durchzuführen.
Während der Bauphase wird die vorhandene Deckschicht auf ganzer Länge gefräst, in der Ortsdurchfahrt Gerzen zusätzlich die Binder- und Tragschicht gefräst und neu asphaltiert. Des Weiteren werden Bankett- und Markierungsarbeiten getätigt und die Gosse reguliert. Für die Erneuerung der Deckschicht wird die B 3 halbseitig gesperrt werden.

Die Umleitungsstrecke für den Verkehr aus Hannover Richtung Delligsen und Northeim wird über Godenau, Brunkensen, Warzen und Gerzen geführt. Die Umleitungsstrecke wird durch eine entsprechende Beschilderung ausgezeichnet.

Der Verkehr aus dem Süden Richtung Hannover wird durch die Baustelle geleitet.

Die Baulänge beträgt insgesamt rund 3,4 km. Kostenträger dieser Maßnahme ist die Bundesrepublik Deutschland. Die Baukosten belaufen sich auf etwa 1,6 Millionen Euro.
Mit Verkehrsbehinderung ist zu rechnen. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hannover bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis. red











21.10.2020 • 10:57 Uhr

Freiwillige Feuerwehr Lüthorst erhält neues Fahrzeug - Landrätin Astrid Klinkert-Kittel übergibt Löschgruppenfahrzeug für den Katastrophenschutz

Am vergangenen Mittwoch hat Landrätin Astrid Klinkert-Kittel der Freiwilligen Feuerwehr Lüthorst ein Löschgruppenfahrzeug für den Katastrophenschutz im Gesamtwert von 223.000 Euro übergeben.
Bereits im Februar hatte das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport dem Bereich der Polizeidirektion Göttingen fünf Löschgruppenfahrzeuge für den Katastrophenschutz zugewiesen. Auch der Landkreis Northeim wurde in der Auswahl berücksichtigt. Aus einsatztaktischen Gründen fiel die Entscheidung auf die Stadt Dassel und somit auf die Freiwillige Feuerwehr Lüthorst. Denn neben der erforderlichen Personalstärke der Ortswehr musste auch ein ausreichender Stellplatz für das Fahrzeug vorhanden sein. Als weiterer Punkt wurde die geografische Nähe zum Solling, im Hinblick auf eine mögliche Waldbrandgefahr, bei der Auswahlentscheidung berücksichtigt.
In den letzten zwei Jahrzehnten wurden bereits sechs Fahrzeuge des Katastrophenschutzes aufgrund Alters und technischer Mängel abgeschrieben. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel zeigt sich erfreut, dass der Landkreis Northeim erneut berücksichtigt wurde: „Dieses Fahrzeug stellt einen weiteren wichtigen Schritt für eine zukunftsträchtige Brand – und Katastrophenhilfe unserer Feuerwehren dar.“ lpd/ Foto: lpd











21.10.2020 • 10:34 Uhr

Polizei in Lauenburg im Einsatz: 29-Jährige berauscht von der Straße geholt

Eine 29 Jahre alte Einbeckerin wurde am gestrigen Dienstag, 20.10.2020, gegen 16.45 Uhr in der Dasseler Ortschaft Lauenberg im Benderweg mit ihrem Pkw angehalten und kontrolliert. Hierbei kam bei den eingesetzten Beamten der Verdacht auf, dass die junge Frau unter dem Einfluss von Drogen mit dem Auto unterwegs ist. Ein durchgeführter (Urin-) Test hat den Verdacht erhärtet, sodass sie sich einer Blutentnahme unterziehen musste. Es wurde ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Weiterfahrt wurde untersagt.red/pap











21.10.2020 • 10:10 Uhr

Millionenprojekt Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim: Siegerfoto aus dem schönen Solling

Unter dem Motto ‚Mein Lieblingsort‘ suchte die Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim im Rahmen eines Fotowettbewerbs die schönsten und persönlichsten Orte – nun sind die Gewinnerfotos online auf der Website der Landesgartenschau Bad Gandersheim zu sehen.
„Besonders erfreut waren wir über die Beteiligung aus der ganzen Region. Nicht nur aus dem Landkreis Northeim, sondern auch aus der Region Göttingen und aus dem Weserbergland haben uns Beiträge erreicht“, so Geschäftsführer Thomas Hellingrath.

Foto-Wettbewerb Lieblingsort:
1.Platz: ‚Felder im Solling‘ von Jens Dreier. Der atmosphärische Blick auf eine Allee im Solling reflektiert alles, was die Region Südniedersachsen auszeichnet: weite Felder, Hügel, Landwirtschaft.
2.Platz: ‚Kiefhölzerteich 1‘ von Judith Schmidt. Wasser, ein zentrales Thema der LAGA, wird aus einem ungewöhnliche Blickwinkel ins Zentrum der Wahrnehmung gestellt.
3.Platz: ‚Auewäldchen an der Rhume‘ von Wibke Himme. Auf dem Foto wird durch die Dynamik des Wasserlaufs und die Ruhe des stehenden Gewässers die spezielle Stimmung dieses Lieblingsortes eingefangen.

Der erste Platz wird dotiert mit einer Dauerkarte, der zweite und dritte Platz mit Tageskarten für die Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim. red










21.10.2020 • 09:56 Uhr

Blitzer-Alarm heute in einer Woche in Bad Gandersheim! Vor Tempofahrten gewarnt

In der Woche vom 26. Oktober bis 01. November 2020 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:
Montag, 26. Oktober: Raum Einbeck
Dienstag, 27. Oktober: Raum Northeim
Mittwoch, 28. Oktober: Raum Bad Gandersheim
Donnerstag, 29. Oktober: Raum Kalefeld
Freitag, 30. Oktober: Raum Katlenburg-Lindau
Die semistationäre Messanlage „Alice“ wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Northeim und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (KW 45) im Raum Katlenburg-Lindau eingesetzt.
Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd/Fotos: Fis WMG












21.10.2020 • 08:42 Uhr

Anklageerhebung wegen Sprengstoffanschlags mit "Polenböller" in Einbeck - Keine kriminelle Vereinigung - Verfahren gegen dritten Beschuldigten eingestellt

Die Zentralstelle Terrorismusbekämpfung der Generalstaatsanwaltschaft Celle hat unter dem 25.September 2020 vor dem Schöffengericht des Amtsgerichts Einbeck Anklage gegen den 26-jährigen deutschen Staatsangehörigen Pascal Z. und den den 23-jährigen deutschen Staatsangehörigen Jonas A. erhoben. Das teilt soeben die Generalstaatsanwaltschaft Celle mit.

In der offiziellen Verlautbarung heißt es weiter: In der nunmehr zugestellten Anklageschrift wird den beiden Angeschuldigten im Wesentlichen folgendes zur Last gelegt: Die beiden Angeschuldigten begaben sich in den frühen Morgenstunden des 10.Juni 2020 zu der Wohnung einer 41-jährigen Frau in Einbeck, die sich zuvor gegen rechtsradikale Aktivitäten im Raum Einbeck und im Rahmen der Flüchtlingshilfe für die Organisation „Seebrücke“ engagiert hatte. Dort zündeten sie einen nicht zugelassenen pyrotechnischen Gegenstand („Polenböller“) und warfen diesen in den in der hölzernen Haustür befindlichen Briefkasten der Geschädigten. Der Sprengsatz explodierte und zerstörte den Briefkasten. Der Angeschuldigte Pascal Z. erlitt hierbei Verletzungen an beiden Händen.

Die beiden Angeschuldigten als bekennende Anhänger rechten Gedankenguts wollten durch die Tat ihre Missachtung für die Geschädigte und deren Tätigkeit für die Organisation „Seebrücke“ zum Ausdruck bringen, ihr einen „Denkzettel“ verpassen und sie einschüchtern. Zur Erreichung dieses Ziels beabsichtigten sie, einen größtmöglichen Schaden im Gebäudeinneren durch die Explosion und einen dadurch entstehenden Brand hervorzurufen.
Die beiden Angeschuldigten sind deshalb wegen Sachbeschädigung (§ 303 StGB), versuchter schwerer Brandstiftung (§§ 306a, 22 StGB) und versuchter Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion (§§ 308, 22 StGB) angeklagt. Sie befinden sich seit dem 18. Juni 2020 aufgrund eines Haftbefehls des Amtsgerichts Celle in Untersuchungshaft .

Die Ermittlungen haben hingegen keine hinreichenden tatsächlichen Anhaltspunkte für die Bildung oder Mitgliedschaft in einer aus mindestens drei Personen bestehenden, auf Dauer angelegten kriminellen Vereinigung zur Begehung von Straftaten (§ 129 StGB) aufgezeigt. Die Ermittlungen gegen einen dritten 21-jährigen Beschuldigten sind mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt worden; ein Tatnachweis gegen ihn kann nicht geführt werden. red










21.10.2020 • 08:32 Uhr

Bürgermeister-Wahlkampf: Zwei MdBs und Weisensee beim Bürger-Dialog auf dem Einbecker Marktplatz

Konstantin Kuhle und Ulla Ihnen besuchen am kommenden Sonnabend, den 24. Oktober, Einbeck. Ab 10 Uhr wollen sie auf dem Einbecker Marktplatz gemeinsam mit dem Bürgermeisterkandidaten von FDP, Bündnis 90/Die Grünen, GfE und Bürgerliste Kreiensen, Dr. Claudius Weisensee, mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch kommen. Kuhle und Ihnen sind Mitglieder des Bundestages. Ihnen ist ehemalige niedersächsische Umwelt-Staatssekretärin. red











21.10.2020 • 08:28 Uhr

Northeimer Handball Club: Vier NHClerinnen bei der HVN-Sichtung in Emmerthal

Kürzlich fand die Handball Verband Niedersachsen (HVN) -Talentsichtung der männlichen und weiblichen Regionsauswahlmannschaften statt. Mit dabei waren in der weiblichen Auswahlmannschaft der Handballregion die vier Handballerinnen des Northeimer Handball Clubs Mia Schomburg, Annika Kulze, Aliya Brandt und Lea Heiduck. Mira Berke fehlte leider aus privaten Gründen. Die Mädels des Jahrgangs 2007 präsentierten sich mit guten Leistungen und waren durchaus erfolgreich im Leistungsvergleich mit den anderen drei Regionsauswahlteams aus Südostniedersachsen, WSL und Hannover. Auch wenn das Ergebnis und damit der zweite Platz im Turnier absolut nebensächlich ist, spricht das doch für ein gutes Zusammenspiel im Team. Auch wenn nicht alle durchweg zufrieden mit ihren Leistungen waren, wurde ihr Potential deutlich und sie konnten sich gut präsentieren. Spannend bleibt nun abzuwarten, wer von den HVN-Trainern einen Anruf erhält und in die HVN-Auswahl berufen wird. Für alle Mädels sind die Daumen ganz fest gedrückt. Foto: NHC.











20.10.2020 • 20:14 Uhr

Friseure Schwenn in Bad Gandersheim: Erstmals spektakuläres Fotoshooting

Das hat es in der südniedersächsischen Kur-und Rehastadt Bad Gandersheim noch nicht so gegeben. Seit den frühen Morgenstunddn findet im Friseursalon Schwenn Friseure ein spektakuläres Fotoshooting statt. Mehr als ein Dutzend Damen lässt sich von dem Starfotografen Mike Rietendidt in wunderbare kreative Bilder setzen. „Mir gefällt es, wenn die Modelle und ich glücklich sind“, so die positive Stimmungslage von Mike bei dem zur Stunde noch stattfindenden Meeting im Schwenn-Salon. Selbstverständlich findet alles unter Einhaltung der strengen Corona-Hygieneregeln statt.
red/Fotos:Fis WMG














20.10.2020 • 19:48 Uhr

Wie arbeitet die Polizei? Studien soll Alltagsrassismus bei der Polizei erforschen

Pistorius begrüßt Einigung der Bundesregierung für eine Polizei-Studie

Vor dem Hintergrund der Einigung innerhalb der Bundesregierung für eine Studie zur Arbeit in der Polizei in Deutschland, hier ein Statement des Niedersächsischen Ministers für Inneres und Sport und Sprechers der SPD-geführten Innenressorts, Boris Pistorius (SPD):
„Die Einigung der Bundesregierung, eine Studie zur Arbeit der Polizei in Auftrag zu geben, begrüße ich ausdrücklich. Ich habe mich seit längerem für Untersuchungen insbesondere zu den Gründen für Racial Profiling und zur täglichen Polizeiarbeit ausgesprochen. Insofern freue ich mich, dass mit dieser Entscheidung Vorschläge aus Niedersachsen aufgegriffen worden sind und wir jetzt bundeseinheitlich vorgehen können. Das ist ein wichtiger Schritt, der insbesondere unserer Polizei zugutekommt und das Vertrauen, das zurecht in sie besteht, stärkt. Wir müssen die Polizei als Organisation genauso wie alle ihre Angehörigen eng begleiten, um herauszufinden, an welchen Stellschrauben in Ausbildung, Fortbildung oder im alltäglichen Einsatz wir drehen können, um möglichen negativen Entwicklungen entgegenzuwirken.
Die weit überwiegende Mehrzahl unserer Polizistinnen und Polizisten steht fest auf dem Boden des Grundgesetzes. Die Studie, die jetzt auch der Bund vorantreiben will, ist nach meinem Eindruck ein geeignetes Instrument, um die deutsche Polizei im föderalen Konzert besser und Demokratie-resilienter zu machen.
Auch die Entscheidung für eine Untersuchung des Alltagsrassismus in Deutschland begrüße ich ausdrücklich. Wir brauchen in Zeiten der dynamischen Verbreitung von Verschwörungstheorien und eines in den vergangenen Jahren erstarkten Rechtspopulismus in den Parlamenten regelmäßig einen aktuellen Sachstand darüber, wie und wo fremdenfeindliche und rassistische Haltungen sich innerhalb der Gesellschaft entwickeln und wie sie sich verbreiten."
red/Foto: Fis WMG














20.10.2020 • 14:58 Uhr

Bad Gandersheim An der Meine: Futtergitter aus Kuhstall gestohlen - 7.500 Euro Schaden

In dem Zeitraum von Donnerstag, 15.Oktober, 14 Uhr bis Montag, 19.10.20, 11 Uhr machten sich bislang unbekannte Täter in einem, an der Meine gelegenen Kuhställe eines Landwirtschaftsbetriebes zu schaffen. Der oder die Täter entwendeten aus dem Kuhstall die Futtergitter, der in dem Kuhstall untergebrachten Kühe. Erste Ermittlungen deuten auf den Abtransport mit einem Kraftfahrzeug hin. Durch den Diebstahl entstand dem Landwirt ein Schaden in Höhe von ca. 7500 Euro. Die Polizei Bad Gandersheim hat die Ermittlungen aufgenommen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 05382/91920-0 entgegen.schw










20.10.2020 • 14:54 Uhr

Northeim: Diebstahl von mehreren Lkw-Steuergeräten - 40.000 Euro Schaden

Tatort: Northeim, Über dem Hellewege / Lange Lage; Tatzeitraum: Freitag, 16.Oktober 2020, 18 Uhr bis Montag, 19 Oktober 2020, 09 Uhr:

In der Zeit von Freitagabend bis Montagmorgen ist es im Stadtgebiet Northeim zu Diebstählen von mehreren Steuergeräten aus geparkten Lkw gekommen. Bislang unbekannte Täter entwendeten vom Grundstück einer Spedition in der Langen Lage von insgesamt fünf Lkw die Getriebesteuergeräte sowie von zwei Lkw die AdBlue-Steuergeräte. Zudem wurde an einem Lkw einer Fahrschule in der Straße "Über dem Hellewege" das Getriebesteuergerät ebenfalls entwendet. Hierdurch entstand ein Gesamtschaden von fast 40 000 Euro.

Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, wenden sich bitte an die Polizei Northeim unter der Tel.: 05551/7005-0. Th










20.10.2020 • 14:49 Uhr

Katholischer missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener beim interreligiösen Weltfriedensgebet in Rom mit Papst Franziskus

„Meine Gedanken gehen in Rom besonders nach Nigeria und zu den Opfern des Terrors von Boko Haram“ – Weltmissionssonntag am 26. Oktober

„Niemand rettet sich allein – für Frieden und Geschwisterlichkeit“ lautet das Motto des interreligiösen Weltfriedensgebetes der Gemeinschaft Sant‘Egidio mit Papst Franziskus am heutigen Dienstag in Rom. Mit dabei ist auch das katholische Hilfswerk missio Aachen. „Das Leitwort spricht mir aus dem Herzen. Es wird ja deutlich, dass wir einen langen Atem brauchen, um die Corona-Pandemie zu überwinden und die vielfältigen weltweiten Konflikte zu befrieden. Da ermutigt ein solches Zeichen der Hoffnung durch die Religionen“, sagt missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener, der in Rom an dem Treffen teilnimmt.

„Wir werden im gemeinsamen Gebet innehalten und die Trauer all derer mittragen, die einen Menschen durch die Corona-Pandemie oder die andauernden Konflikte verloren haben.“ So will Pfarrer Bingener die Anliegen der missio-Partnerinnen und Partner in Afrika, Asien und Ozeanien beim Weltfriedenstreffen einbringen. „Meine Gedanken gehen in Rom besonders nach Nigeria und zu den Opfern des Terrors von Boko Haram, aber auch nach Syrien und in die vielen Länder der Erde, in denen unsere Partner täglich für den Frieden einstehen und den interreligiösen Dialog im Alltag leben“, so Bingener weiter.

Weltmissionssonntag setzt Botschaft des Weltfriedensgebetes um

Das Weltfriedensgebet findet kurz vor dem Weltmissionssonntag am 25. Oktober statt, den missio in Deutschland unter dem Leitwort „Selig, die Frieden stiften – Solidarisch für Frieden und Zusammenhalt“ feiert. Dann sammeln Katholikinnen und Katholiken eine Kollekte für die Arbeit der Kirche in den ärmsten Regionen der Welt. In diesem Jahr steht die Arbeit der Kirche in Westafrika unter den Bedingungen der Corona-Pandemie für den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Blickpunkt. „Wir fühlen uns durch das Weltgebetstreffen in dieser Botschaft gestärkt. Der Weltmissionssonntag setzt das konkret um, wofür wir heute in Rom mit Vertretern anderer Religionen beten“, so Pfarrer Bingener.

Das Weltfriedensgebet wird von der Gemeinschaft Sant’Egidio organisiert. Daran nehmen neben Papst Franziskus auch hochrangige Vertreter anderer Religionen und der Politik wie der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella teil. Wegen der Corona-Pandemie können in diesem Jahr nur wenige Gäste persönlich teilnehmen. Das Ereignis wird per Livestream übertragen. red











20.10.2020 • 14:44 Uhr

Corona-Krise: Eltern sollen ihre Kinder selbst zur Schule fahren - Fahrkosten für Elterntaxis werden weiterhin erstattet

Angesichts der Corona-Pandemie hat sich der Landkreis Northeim mit der Wiedereröffnung der Schulen dazu entschieden, Fahrtkosten für sogenannte Elterntaxis zu erstatten. Diese Regelung wird zunächst bis zum Jahresende verlängert.
Wer sein Kind selber zur Schule fährt, erhält nach der aktuell geltenden Schülerbeförderungssatzung pro Schultag 0,20 Euro je Kilometer für eine Hin- und Rückfahrt. Das gilt für alle Eltern von Kindern, die bereits jetzt den Anspruch auf eine Sammelschülerzeitkarte haben.
Das Antragsformular ist online unter www.landkreis-northeim.de/schuelerbefoerderung abrufbar.
Zur Vermeidung von Verkehrsproblemen werden die Eltern aufgerufen, nur kurz für das Aussteigen zu stoppen und auf langwierige Abschiedsrituale zu verzichten.
Ansprechpartner bei Fragen der Erziehungsberechtigten sind Kathrin Ben Saad (05551 708364) oder Michael Klindt (05551 708362). Auf Grund der hohen Nachfrage bittet die Kreisverwaltung darum, möglichst per Mail an schuelerbefoerderung@landkreis-northeim.de Kontakt aufzunehmen. lpd












20.10.2020 • 14:31 Uhr

Wie berichtet, jetzt offiziell! Am 12. September werden Stadträte und Bürgermeister/innen gewählt

Und sie tickt und tickt und tickt die Wahluhr! Heute in 327 Tagen ist es soweit. Wir hatten es vor Wochen berichtet, heute ist es offizielle Gewissheit: Die Niedersächsische Landesregierung hat am (heutigen) Dienstag den Termin für die Kommunalwahlen im kommenden Jahr 2021 festgelegt. Am Sonntag, 12. September 2021, finden in Niedersachsen in der Zeit von 8 bis 18 Uhr die allgemeinen Neuwahlen der Stadt-, Gemeinde- und Samtgemeinderäte sowie der Kreistage und der Regionsversammlung statt. Gleichzeitig werden auch die Stadtbezirksräte und die Ortsräte neu gewählt.

„Der 12. September ist für uns alle ein wichtiger Tag im Kalender 2021. Bei den Kommunalwahlen haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, direkt darüber abzustimmen, wie die politischen Verhältnisse unmittelbar vor Ort aussehen. Jede und jeder hat die Möglichkeit, direkt auf demokratische Prozesse Einfluss zu nehmen - ich wünsche mir, dass möglichst viele diese Chance wahrnehmen. Allen Kandidatinnen und Kandidaten, die sich ehrenamtlich für ihre Stadt, Gemeinde, ihren Kreis oder ihre Region stark machen, danke ich ganz herzlich für ihr Engagement. Das ist keine Selbstverständlichkeit und sollte durch eine hohe Wahlbeteiligung honoriert werden", sagt der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius.

Ebenfalls für den 12. September 2021 sind auch die allgemeinen Direktwahlen in den Kommunen terminiert, in denen die Amtszeit der Hauptverwaltungsbeamtinnen und Hauptverwaltungsbeamten (HVB), also beispielsweise der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, im Oktober 2021 endet. Die HVB werden für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt. Dieser Zeitraum entspricht auch der Wahlperiode der Gewählten in den kommunalen Vertretungen. red/Video: Fis WMG










20.10.2020 • 11:12 Uhr

Polizei erfolgreich im Einsatz: Mofa-Fahrer (32) mit Messer erwischt und ins Gefängnis gesteckt

Am gestrigen Montag, gegen 23.30 Uhr, befuhr ein 32-jähriger Mofa-Fahrer aus Bovenden mit seinem Fahrzeug in Uslar öffentliche Straßen, obwohl er unter dem Einfluss berauschender Mittel stand und nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet, die Weiterfahrt untersagt und eine Anzeige gefertigt. Außerdem führte er ein verbotenes Messer mit sich, so dass ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet wurde. Im Rahmen der Recherche wurde bekannt, dass gegen den Beschuldigten ein Haftbefehl bestand. Aus diesem Grund wurde er festgenommen und dem Gefängnis in Rosdorf zugeführt. Die Ermittlungen dauern an. js











20.10.2020 • 11:07 Uhr

Gesundheitspolitiker Uwe Schwarz: Forderungen nach Aufhebung von Corona-Beschränkungen gefährden Menschenleben

SPD-Abgeordneter meint: "Ziel der Herdenimmunität völlig verantwortungslos"

Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Uwe Schwarz (Bad Gandersheim), hat sich in die aktuelle Pro- und Contra-Debatte der umstrittenen Corona-Beschränkungen eingeschaltet. Er kann dem Schreiben der Gesellschaft für Virologie (GfV) ausdrücklich beipflichten, so sein eben veröffentlichtes Statement. Schwarz. „Wir erleben aus kleineren Teilen der Bevölkerung, aber offensichtlich auch von vereinzelten internationalen Virologen, wie den Unterzeichnern der sogenannten Great-Barrington-Erklärung, den Wunsch bestehende Corona-Maßnahmen zu lockern und das Ziel einer Herdenimmunität zu verfolgen. Aufs Schärfste kann ich nur vor dieser Position warnen!“, sagt Schwarz in Hannover. Sein Heimatort Bad Gandersheim ist seit einer Woche mit 135 Infektionsfällen plötzlich ein Corona-Hotspot in Niedersachsen.

Deutschland sei in der Vergangenheit gut beraten gewesen, das Infektionsgeschehen kleinstmöglich zu halten und somit eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. „Ein Strategiewechsel mit dem Ziel schnellstmöglich die Gesellschaft zu durchseuchen ist nicht nur fahrlässig, sie ist grob gefährlich und tödlich!“, so der SPD-Gesundheitsexperte. Dem Infektionsgeschehen unkontrolliert zuzusehen, führe zu einem massiven Anstieg der Intensivbehandlungen und letztlich auch der Todesfälle. „Ein Blick in das europäische Ausland oder auch über den Atlantik zeigt, dass wir vergleichsweise solide durch die bisherige Pandemie gekommen sind. Dies fußt maßgeblich auf unserem guten Gesundheits- und Krankenversorgungssystem! Doch steigende Infektionszahlen stellen unsere medizinische Infrastruktur in Deutschland erneut vor eine große Belastungsprobe. Ich möchte mir nicht ausmalen, wie beim Mangel an Intensivpflegekräften die Situation bei 20.000 Neuinfektionen pro Tag aussieht. Zumal eine reguläre medizinische Versorgung abseits von COVID-19-Patienten weiter gewährleistet werden muss!“

Wer Abstandsregeln und die Maskenpflicht in Frage stellt, so der SPD-Politiker, schätze den Wert des menschlichen Lebens gering. „Es steht doch außer Frage: Wir alle wünschen uns einen Alltag ohne jene Einschränkungen zurück. Bleiben wir vernünftig, um uns selbst, unsere Mitmenschen und allen voran Risikogruppen zu schützen. Glücklicherweise ist sich die deutsche Virologenszene einig, dass wir eine vollständige humanitäre und wirtschaftliche Katastrophe verhindern können, wenn wir mit Verstand, Abstand und Hygienekonzepten durch die Krise gehen!“, erklärt Schwarz weiter. Die Geschichte lehre, so der SPD-Politiker abschließend, dass keine Pandemie durch eine Herdenimmunität gestoppt worden sei.red/

SPD-Landtagsabgeordneter Uwe Schwarz aus Bad Gandersheim bei seinem Grußwort aus Anlass des 30.Jahrestages der deutschen Wiedervereinigung, der mit einem Festakt in der Bildungseinrichtung "Glaubenszentrum" in Bad Gandersheim begangen wurde. Foto: Fis WMG










20.10.2020 • 10:17 Uhr

Corona-VIrus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Zwei neue Infektionsfälle, zwei Personen mehr sind genesen - Aktuell als0 149 akut infizierte Personen

Aktuell sind 341 bestätigte Infektionen im Landkreis Northeim bekannt. Seit Montag sind damit 2 neue Corona-Fälle hinzugekommen. Die Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen (7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner) liegt derzeit bei 102,4.
Bei den Neuerkrankungen handelt es sich um zwei weibliche Personen mittleren und höheren Alters. Der Ansteckungsweg ist bei der einen Person auf Kontakte zu anderen Infizierten zurückzuführen, bei der anderen Person ist der Ansteckungsweg derzeit unbekannt. Eine Person befindet sich in häuslicher Quarantäne, die andere Person befindet sich in stationärer Behandlung. Die Infizierten klagen über Durchfall, Kopfschmerzen, Ohrenschmerzen und Halsschmerzen.
185 Personen – zwei mehr als am Montag - gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Damit sind im Landkreis Northeim derzeit 149 akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Northeim (4), Uslar (1), Einbeck (3), Katlenburg-Lindau (1), Hardegsen (4), Moringen (1) und Bad Gandersheim (134), Kalefeld (1) stammen.
Die Anzahl der Verstorbenen liegt unverändert bei sieben Personen.
lpd










20.10.2020 • 10:02 Uhr

Rückzieher (II): Bürgerstiftung Bad Gandersheim stoppt Förderung für Clusturm-Projektidee

Die Idee war nett. Die Reaktion freundlich. Aus beidem ist nichts geworden. Von der ehrenwerten Idee von einer Sanierung des Clusturmes, einem einstigen touristischen Wanderziel im südniedersächsischen Kur- und Rehaort Bad Gandersheim, waren Unterstützer angetan. So beispielsweise Verantwortliche in der Bürgerstiftung Bad Gandersheim. Sie entschied sogar, das Projekt finanziell zu fördern. Wie jetzt bekannt und bestätigt wurde, ist diese Förderzusage zurückgezogen worden. Einer der Gründe war, dass aus der Idee - von einem alternativen Ratsherrn in Bad Gandersheim besonders in den Focus genommen - bislang kein konkreter Projektplan geworden ist.
So steht der Clusturm weiter so heruntergekommen und schäbig im Cluswald herum wie seit Jahrzehnten schon. Ein optisches Ärgernis! Andere Zeitgenossen erfreuen sich derweil an gelegentlich auftauchenden nostalgischen Ansichten aus Zeiten einer angeblich heileren Welt in Bad Gandersheim. Romantische Träumereien. red










20.10.2020 • 09:44 Uhr

Rückzieher (I): Ausschreibung für Reinigung der LaGa-Ausstellungswege und -plätze zurückgezogen

Das war eindeutig zu teuer! Erstmals hat die Landesgartenbaugesellschaft 2022 Bad Gandersheim einen bereits ausgeschriebenen Großauftrag für das Millionenprojekt gestoppt und zurückgezogen. Das berichtete jetzt LaGa - Geschäftsführer Thomas Hellingrath in der jüngsten öffentlichen Sitzung des Bad Gandersheimer Stadtrates. Bei dem Auftrag handelte es sich um die Dienstleitung Reinigung der Wege und Plätze auf dem Ausstellungsgelände während der halbjährigen Schau, präzisierte es Hellingrath auf Nachfragen.
Und warum jetzt diese Notbremse?
Nun, laut Angaben des Geschäftsführers habe das Angebot des Unternehmens ein dermaßen hohes Kostenvolumen ausgemacht, das man die Ausschreibung zurückgenommen habe. Über die weitere Vorgehensweise werde man noch einmal intern beraten und entscheiden. Wahrscheinlich ist, dass die Beschreibung des Auftrages, vor allem sein Umfang, noch einmal neu definiert werden werden muss. red /Foto: Fis WMG










20.10.2020 • 09:25 Uhr

Yezidische Region Sinjar im Irak: Bagdad und Arbil streiten um Status der Region - Bundesregierung soll sich für Sonderstatus einsetzen

Die Menschenrechts-Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen fordert die deutsche Bundesregierung auf, die Bemühungen um eine Einigung über den politischen und administrativen Status von Sinjar (Shingal) im äußersten Nordwesten des Iraks zu unterstützen. Die yezidische Bevölkerung, die Regionalregierung Kurdistan und die irakischen Zentralregierung in Bagdad streben eine entsprechende Einigung an.

Anfang Oktober wurde bekannt, dass sich Bagdad und Kurdistan im Grundsatz über den Status von Sinjar geeinigt haben, aber über dessen Umsetzung streiten. „Wegen der Streitereien zwischen Bagdad und Kurdistan über das yezidische Kerngebiet Sinjar können hunderttausende von Yezidinnen und Yeziden, die im August 2014 durch den sogenannten Islamischen Staat vertrieben wurden, nicht aus den Flüchtlingslagern in ihre Heimat zurückkehren“, erklärte Dr. Kamal Sido, Nahostexperte der GfbV, heute in Göttingen.

Nachdem der IS 2015 aus Sinjar vertrieben wurde, sind dort verschiedene Verwaltungen entstanden, die unter der Kontrolle dieser oder jener Miliz oder politischen Partei stehen. „Dieser Umstand führt dazu, dass sich jeder und niemand für den Wiederaufbau und die Sicherheit von Sinjar zuständig fühlt“, so Sido. „Die vielen Verwaltungen und konkurrierenden Milizen haben Chaos in einer Region verursacht, die schon vor dem Völkermord an der yezidischen Bevölkerung benachteiligt war.“

Die GfbV fordert bereits seit dem Sturz des Regimes von Saddam Hussein 2003 immer wieder einen Sonderstatus für das yezidische Sinjar. „Die Menschen vor Ort müssen selbst entscheiden dürfen, wie sie leben möchten. Artikel 140 der irakischen Verfassung sieht diese Möglichkeit vor“, berichtet Sido. „Die yezidsiche Bevölkerung befürchtet, andernfalls weiter von Muslimen majorisiert zu werden. Die Mehrheit der yezidischen Bevölkerung will an allen Entscheidungen über die Zukunft des Sinjar beteiligt werden.“ Nur so lasse sich vermeiden, dass Yezidinnen und Yeziden erneut ihrem Schicksal überlassen und von Radikalislamisten massakriert werden. Die Opfer des Völkermordes bräuchten endlich Schutz, Sicherheit, Freiheit und Gerechtigkeit.

Am 3. August 2014 wurden die 400.000 Yezidinnen und Yeziden des Sinjar von IS-Terrormilizen angegriffen. Tausende wurden getötet oder entführt. Die gefangenen Frauen wurden vergewaltigt, zwangsverheiratet oder auf Sklavenmärkten verkauft. red










20.10.2020 • 09:23 Uhr

Parkplatz Brucknerweg in Einbeck: Nachts vier Autoreifen aufgeschlitzt

In der Nacht zum vorigen Samstag hat ein bislang unbekannter Täter auf einem Parkplatz im Brucknerweg alle vier Reifen von einem dort abgestellten Pkw zerstochen. Der 39 Jahre alte Geschädigte aus Hildesheim gab an, dass er den Wagen am Freitag gegen 17 Uhr dort geparkt hat. Am frühen Samstag morgen hat er dann die kaputten Reifen festgestellt. Der Schaden beträgt rund 350 Euro. Zeugen, die hierzu Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Polizei Einbeck. pap











20.10.2020 • 09:23 Uhr

Parkplatz Brucknerweg in Einbeck: Nachts vier Autoreifen aufgeschlitzt

In der Nacht zum vorigen Samstag hat ein bislang unbekannter Täter auf einem Parkplatz im Brucknerweg alle vier Reifen von einem dort abgestellten Pkw zerstochen. Der 39 Jahre alte Geschädigte aus Hildesheim gab an, dass er den Wagen am Freitag gegen 17 Uhr dort geparkt hat. Am frühen Samstag morgen hat er dann die kaputten Reifen festgestellt. Der Schaden beträgt rund 350 Euro. Zeugen, die hierzu Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Polizei Einbeck. pap











20.10.2020 • 08:48 Uhr

Südniedersachsens verrücktestes Halloween Horror House steht im Klosterpark in Göttingen Weende

Das wohl mit Abstand verrücktestes Halloween Horror-House haben die Reporter des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group gestern in Göttingen - Weende entdeckt. Ein frisches Wohnhaus im neuen Edelwohnquartier "Klosterpark" in Weende ist komplett auf den Halloween-Spuk ausgerichtet und bis ins letzte Detail dekoriert. Speziell bei Einbruch der Dunkelheit erwachen die die gruseligen Gestalten und geistern umher. Das schaurige Schauspiel lockt, fasziniert und treibt manchem Schauer über den Rücken...
red/Fotos: Fis WMG
















20.10.2020 • 08:35 Uhr

Dassensen: Schlepper aufgebrochen und teure Monitore entwendet - 10.000 Euro Schaden

Am gestrigen Montagstellten Mitarbeiter eines Agrartechnikunternehmens in der Einbecker Ortschaft Dassensen in der Straße Am Anger fest, dass von dreien auf dem Gelände abgestellten Schleppern jeweils die Türen aufgebrochen wurden. Aus dem Führerhaus wurden dann die Monitore der Zentralsteuerung ausgebaut und entwendet. Der Schaden beläuft sich auf ca. 10.000 Euro. Der Tatzeitraum erstreckt sich von Freitag, 16. Oktober 2020, 16.30 Uhr bis Montag, 19. Oktober 20.20, 16 Uhr.
Zeugen, die Hinweise zu dieser Tat geben können, setzen sich bitte mit der Polizei Einbeck in Verbindung. pap










20.10.2020 • 08:24 Uhr

Wozu Statistik? - Heute ist "Weltstatistiktag" - Was sich hinter 8 Millionen Einwohner alles verbirgt...

In den statistischen Ämtern in Deutschland, in der EU, aber auch weltweit werden eine Vielzahl von amtlichen Statistiken durchgeführt, um gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Prozesse zu begleiten und zu bewerten. So führt das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) über 260 Statistiken für Niedersachsen durch. Diese Statistiken betreffen die Wirtschaft, die Bevölkerung, das Gesundheitswesen, den Verkehr, die Landwirtschaft, die Ausgaben und Einnahmen der Gemeinden und des Landes sowie viele andere Bereiche.

In zahlreichen Statistiken wird heutzutage versucht, die Belastung der Auskunftgebenden, dazu zählen Bürgerinnen und Bürger, aber auch Unternehmen, Selbstständige und andere Verwaltungen, zu reduzieren. Nahezu alle Statistiken sind deshalb auf eine digitale Erhebung umgestellt worden. Dies entlastet beim Ausfüllen der Erhebungsunterlagen, da bei einer Online-Befragung gleich die Vollständigkeit der Angaben geprüft werden kann und der Versand einfacher und kostenfrei ist.

Warum brauchen wir eigentlich Statistiken? Statistiken leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Willensbildung und Entscheidungsfindung in unserer demokratischen Gesellschaft. Wir alle möchten einen funktionsfähigen Staat haben und wir vertrauen unter anderem darauf, dass die für unsere Gesellschaft notwendigen Infrastrukturen vorhanden sind bzw. geschaffen werden - zum Beispiel von der Kita bis zur Pflege im Alter. Das geht aber nur auf der Grundlage qualitativ hochwertiger Daten.

Ende 2019 ergaben sich aus der Gesamtbevölkerung in Niedersachsen mit fast 8 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern folgende Anforderungen:

224.293 Kinder im Alter von unter 3 Jahren
→ die Zielgruppe für die Betreuung in einer Kita!
73.853 Kinder dieser Altersgruppe wurden im März 2020 in einer Kindertageseinrichtung oder in einer öffentlich geförderten Tagespflege betreut.

224.695 Kinder im Alter von 3 bis unter 6 Jahren
→ auch eine Zielgruppe für eine Kindertagesbetreuung!
Im März 2020 besuchten 207.063 Kinder eine Kindertageseinrichtung oder waren in öffentlich geförderter Tagespflege.

883.054 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis unter 18 Jahren
→ die Schulpflicht ruft!
Rund 818.000 Kinder besuchten im Schuljahr 2019/2020 eine Schule in Niedersachsen (ohne Schulkindergarten, Abendgymnasium und Kolleg).

631.788 Jugendliche im Alter von 18 bis unter 25 Jahren
→ Bundeswehr, soziales Jahr, Berufsausbildung oder lieber Studium?
2019 besuchten über 258.000 Schülerinnen und Schüler eine Berufsbildende Schule in Niedersachsen.
Im Wintersemester 2019/2020 gab es in Niedersachsen über 210.000 Studierende an Universitäten, Kunsthochschulen, Fachhochschulen und Verwaltungsfachhochschulen - sie kamen aus Niedersachsen, aus anderen Ländern Deutschlands und aus dem Ausland.

4.452.140 Erwachsene im Alter von 25 bis unter 67 Jahren
→ Beruf, Arbeitslosigkeit, Umschulung, Weiterbildung... - aber auch Familiengründung, Kinder und der Wunsch nach einem eigenen Heim.
Den überwiegenden Lebensunterhalt bestritten 3,6 Millionen Personen in Niedersachsen durch Berufstätigkeit und 286.000 erhielten Arbeitslosengeld.
So zählten fast 2,5 Millionen Erwerbstätige zu den Angestellten, 228.000 zu den Beamtinnen und Beamten und 338.000 zu den Selbstständigen.

1.577.638 Personen im Alter von über 67 Jahren, das heißt im offiziellen Rentenalter
→ die Menschen werden heutzutage älter, aber sie haben auch andere Ansprüche ans Wohnen, Reisen und das Gesundheitssystem, die Zahl der Pflegebedürftigen nimmt mit dem Alter zu.
Bei der letzten Erhebung (2017) bezogen in Niedersachsen über 165.300 ältere Menschen ab 70 Jahren Pflegegeld (Pflegegrad 1 - 5). Davon waren fast 4.100 Personen im Pflegegrad 5.
red











20.10.2020 • 08:18 Uhr

Kino Welttheater-Einbeck zeigt: “Edison - Ein Leben voller Licht”

Im Rahmen des Kulturprojektes vom 11.Oktober bis 28. Dezember 2020 gibt es in Einbeck wöchentlich einen neuen Film! Ab sofort im Welttheater-Einbeck :“Edison - Ein Leben voller Licht” .

Aus dem Inhalt: 1880 - Thomas Edison (Benedict Cumberbatch) hat die Tests tausender Designs hinter sich, als er endlich weiß, wie er eine marktfähige Glühbirne herstellen kann. Während Edison die finanzielle Unterstützung durch J.P. Morgan (Matthew Macfadyen) sichert, um fünf Blocks in Manhattan mit elektrischem Licht zu versorgen, erkennt George Westinghouse (Michael Shannon) die Grenzen der neuen Technologie. Der Geschäftsmann aus Pittsburgh arbeitet mit Wechsel- statt mit Gleichspannung und übernimmt einige von Edisons Entdeckungen. Ein Wettkampf spitzt sich zu: Auf der einen Seite der bescheidene, öffentlichkeitsscheue Westinghouse, der seiner Frau Marguerite Westinghouse (Katherine Waterston) treu ergeben ist – auf der anderen Seite Edison, der sich für ein Genie hält, die Anerkennung für seine Arbeit nicht teilen will und seine Frau Mary Edison (Tuppence Middleton) nebst den Kindern vernachlässigt...red/Foto: Verleih DCM











19.10.2020 • 21:43 Uhr

Gandersheimer Stadtverwaltung nicht zuständig! Rathaus-Ratschlag: Corona-Anfragen beim Landkreis Northeim vornehmen- Aber dort ist schwierig durchzukommen

Die Gandersheimer Stadtverwaltung hat aufgrund einer starken Anzahl von telefonischen Nachfragen zum aktuellen Corona-Hotspot öffentlich erklärt, dass sie für die Beantwortung nicht zuständig ist. In einer offiziellen Verlautbarung von heute heißt es:

Die gesetzliche Zuständigkeit für Auswirkungen des Corona-Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim und auch Bad Gandersheim liegt bei der Kreisverwaltung in Northeim. Ergo:
Aktuelle Infos zu den Auswirkungen des Corona-Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim und für den Bereich der Stadt Bad Gandersheim sind ausschließlich über den Landkreis Northeim, www.landkreis-northeim.de, erhältlich. Das Bürgertelefon des Landkreises Northeim ist unter der Telefonnummer 05551-7088080 erreichbar.

Besorgte Bürger und Bürgerinnen wollen das nicht mehr hören und haben gleichwohl vorgeschlagen, dass die Stadt schleunigst eine "Notruf Corona Hotspot Bad Gandersheim" vor Ort einrichtet. Die schlimme Lage erfordere eine bürgerfreundlichere Kommunikation als auf hinderliche Zuständigkeiten aufmerksam zu machen. Viele Bürger beklagen sich, bei der Kreisverwaltung in Northeim telefonisch nicht "durchzukommen". red












19.10.2020 • 21:18 Uhr

Bürgermeisterkandidat Claudius Weisensee bei der Eindecker Land

Einen Einblick in einen modernen landwirtschaftlichen Betrieb hat Bürgermeisterkandidat Dr. Claudius Weisensee jetzt bei seinem Besuch bei der Einbecker Land GmbH & Co. KG erhalten. Bei einem Rundgang über den Hof der Domäne in Rotenkirchen erläuterte Geschäftsführer Stefan Cramm die Unternehmensphilosophie und die Arbeitsweise des Betriebes. Die Einbecker Land bewirtschaftet im Jahr 2020 eine Fläche von 1.257 Hektar. Angebaut werden Gerste, Weizen, Raps, Zuckerrüben und Energiemais. Bei erstklassiger Bewirtung durch Famile Cramm diskutierten die Teilnehmenden die agrarpolitische Lage vor Ort, in Deutschland, Europa und der Welt. Der parteiübergreifend von den Freien Demokraten, Bündnis 90 / Die Grünen, Gemeinsam für Einbeck und Bürgerliste Kreiensen unterstützte Kandidat sagte der Einbecker Land die Unterstützung der Stadt bei baulichen Erweiterungen und sonstigen Anliegen zu. Zum Beispiel müsse der Betrieb dringend via Glasfaserkabel ans Internet angeschlossen werden. Wie bei seinem Besuch in Dassensen äußerte sich Weisensee skeptisch über das Windenergie-Vorranggebiet zwischen Dassensen und Rotenkirchen, zumal ihn Stefan Cramm über die gute Bodenqualität im Bereich der Windenergiestandorte aufklärte. Weisensee: „Es wäre schade, wenn die Flächen für die Lebensmittelproduktion verloren gingen.“ red


Das Foto zeigt v.l.: Hilmar Kahle, Silke Albrecht, Dr. Adriana Rodrigues-Weisensee, Dr. Claudius Weisensee, Stefan Cramm, Andreas und Ingeborg Cramm.











19.10.2020 • 21:12 Uhr

Regierungschef Weil und Funktionäre von Städten und Gemeinden meinen, Auto-Corona-Maßnahmen in Risikogebieten verschärfen zu müssen

Heute Vormittag haben sich Ministerpräsident Stephan Weil, einige Mitglieder der Landesregierung und die Verantwortlichen der Kommunalen Spitzenverbände in einer Videokonferenz über das weitere Vorgehen in der Bekämpfung der Corona Pandemie ausgetauscht. Zu den Ergebnissen des Gesprächs hier ein gemeinsames Statement der Kommunalen Spitzenverbände und der Landesregierung:

„Die Landesregierung und die Kommunalen Spitzenverbände betrachten die in einigen Regionen des Landes Niedersachsens deutlich steigenden Infektionszahlen mit Sorge. Gemeinsam wird man auch in den kommenden Wochen und Monaten alles dafür tun, die Ausbreitung des Virus einzudämmen und die Menschen in Niedersachsen vor einer Infektion zu schützen, namentlich diejenigen, die mit gravierenden gesundheitlichen Folgen rechnen müssten.

Die in der letzten Woche zwischen den Ländern und der Bundesregierung vereinbarten weiteren Verschärfungen der Anti-Corona-Maßnahmen sollen in Niedersachsen überall dort, wo es höhere Inzidenzen gibt, zeitnah umgesetzt werden. Dazu soll die niedersächsische Verordnung über Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona Virus möglichst noch in dieser Woche geändert werden, um nicht in jeder Kommune Allgemeinverfügungen erlassen zu müssen. Die Arbeiten an der Verordnung haben bereits begonnen. Ziel ist es, für die Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen je nach 7-Tagesinzidenz einheitliche und gut nachvollziehbare Regeln aufzustellen.

Ausgetauscht hat man sich auch über die notwendige personelle Unterstützung des öffentlichen Gesundheitsdienstes insbesondere in denjenigen Regionen, in denen schon jetzt oder in absehbarer Zeit die Inzidenz von 35 beziehungsweise 50 pro 100.000 in 7 Tagen überschritten wird. Die Vertreter der kommunalen Spitzenverbände sehen es zur weiteren Sicherstellung der Kontaktnachverfolgung als unerlässlich an, dass ausreichend Personal zur Verfügung steht. Bei den Gesundheitsämtern wird man versuchen, vornehmlich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der gesamten Landesverwaltung für eine Unterstützung der Gesundheitsämter zu gewinnen.

In den Gesundheitsämtern soll zudem die Anwendung von Erfassungssystemen (z.B. SORMAS) verbessert werden. Hier soll das Land eine stärkere Rolle bei der Koordinierung einnehmen.

Die Landesregierung und die kommunalen Spitzenverbände sind sich einig, dass auch nach den Herbstferien Kitas und Schulen wenn irgend möglich offen bleiben und Präsenzbetrieb anbieten sollen. Schließungen von Schulen oder Kindertagesstätten sind absolute Ultima Ratio, also das letzte denkbare Mittel. Die bisherigen Schutzvorkehrungen in den Kitas und Schulen haben sich im Grundsatz bewährt. Insbesondere die Maxime des regelmäßigen Lüftens soll unbedingt umgesetzt werden. Während der Schülerbeförderung sind die notwendigen Mindestabstände oft nicht realisierbar, deshalb müssen hier unbedingt auch weiterhin Alltagsmasken getragen werden."red










19.10.2020 • 14:19 Uhr

Ladung, Fahrzeiten, technische Mängel: Polizei kontrolliert Schwerlastverkehr an Autobahn und Bundesstraße

Die Polizeidirektion Göttingen hat im Rahmen einer Schwerpunktkontrolle am Donnerstag (15. Oktober) den Schwerlastverkehr in den Fokus genommen. Mehr als 30 Beamte sowie Vertreter mehrerer Behörden waren an der Kontrolle auf dem Parkplatz Leineholz an der Autobahn 7 und im Bereich der Bundesstraße 6 bei Nienburg beteiligt.

Das internationale Transportaufkommen steigt und damit auch der Wettbewerbsdruck im Güter- und Personenverkehr. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, nimmt die Logistikbranche mitunter Sicherheitsrisiken in Kauf, die dazu führen, dass sich die Beanstandungsqoute bei Kontrollen oftmals auf einem hohen Niveau bewegt - nicht selten bei 70 Prozent. Die Verstöße sind dabei häufig die gleichen: Lenk- und Ruhezeiten werden nicht eingehalten, die Ladung ist nur mangelhaft gesichert, die Transportfahrzeuge sind überladen oder weisen erhebliche technische Mängel auf. Die Folge sind nicht selten schwere Verkehrsunfälle: Allein bis August 2020 kam es auf dem Abschnitt der Autobahn 7, der im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Göttingen liegt, zu 618 Verkehrsunfällen mit Lkw-Beteiligung, vier davon endeten tödlich.

Die jüngste Schwerpunktkontrolle am Parkplatz Leineholz an der Autobahn 7 bestätigt diesen Trend. Die Einsatzkräfte kontrollierten an diesem Tag 100 Fahrzeuge des Güter- und Personenverkehrs, 73 davon wurden beanstandet, was einer Quote von 73 Prozent entspricht. Insgesamt wurden 128 Ermittlungsverfahren eingeleitet, 34 Fahrzeugen wurde die Weiterfahrt untersagt. Vertreter der an der Kontrolle beteiligten Behörden kontrollierten darüber hinaus zwölf Schwertransporte, von denen acht beanstandet wurden.

Den gravierendsten Verstoß beging der Fahrer eines Fahrzeugs, der ätzende und umweltgefährdende Stoffe transportierte, obwohl die Verpackung stark beschädigt war. Der Fahrer musste unter Polizeibegleitung zum Absender im Bereich Göttingen zurückkehren und die Stoffe in geeignete Behältnisse umpacken. Es wurden insgesamt fünf Verfahren eingeleitet.

Im Bereich Nienburg waren vier mobile Kontrollteams unterwegs. Sie stellten ebenfalls die gängigen Verstöße fest: Überladung, Verstöße gegen die Sozialvorschriften, fehlende Kontrollgeräte sowie mangelhafte Bereifung.

"Das Ergebnis der Kontrolle zeigt, dass auch weiterhin Großkontrollen dieser Art erforderlich sind, um deutliche Zeichen gegen Verkehrsverstöße zu setzen - mit dem Ziel, die Zahl der Verkehrsunfalltoten und -verletzten zu reduzieren", sagt Maren Jäschke, Leiterin des Dezernats für Einsatz und Verkehr der Polizeidirektion Göttingen, im Nachgang der Schwerpunktkontrolle. "Die Kooperation mit unseren Partnern, wie Zoll, BAG, Landkreis und Umweltministerium, ist dabei ein wichtiger Baustein, um dieses Ziel zu erreichen", so Maren Jäschke abschließend.

Im Einsatz waren am Donnerstag 29 Kräfte der Polizeidirektion Göttingen, vier Vertreter des Veterinäramtes sowie von der Lebensmittelkontrolle des Landkreises Göttingen, drei Vertreter des Göttinger Gewerbeaufsichsamtes, zwei Kräfte der zentralen Unterstützungsstelle Abfall, Gefahrgut, Gefahrstoffe, die Berufsfeuerwehr Göttingen sowie das Niedersächsische Umweltministerium. Die Schwerpunktkontrollen waren Teil der europaweiten Aktion "Truck & Bus III", koordiniert vom europäischen Netzwerk "Ro".
ots/Foto: Polizei










19.10.2020 • 14:06 Uhr

"Die muss man haben!" Erfrischend bunt für Groß und Klein.Das LaGa-Maskotchen als Videoclip

Mit einen neuen Marketingvariante hat soeben Claudia Rische für das Millionenprojekt "Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim überrascht. In dem Filmchen ist ein "Making of Video" zur LaGa-Gießkanne in bewegte Farbbilder gesetzt.
Dazu Claudia Rische merkt dazu in einer soeben veröffentlichen Notiz: "Wasim", so heißt die Gießkanne, die aus einem Wettbewerb hervorgegangen ist. Alle Kinder, Jugendliche und erwachsenen Bürgerinnen und Bürger Bad Gandersheims waren aufgerufen, ihre Ideen einzureichen. Die Gießkanne als Symbol für Wasser und Natur setzte sich schlussendlich durch und ist schon jetzt unser Lieblings-Maskottchen. red/ Videoscreen LaGa











19.10.2020 • 13:46 Uhr

Umbaumaßnahmen im Jugendcafe Bad Gandersheim unter verschärften Coronabedingungen gut begonnen! Ein gelungener Auftakt!

Die Absage des Herbstprogramms hatte den Stadtjugendring sehr getroffen. Man hatte ein tolles Programm auf die Beine gestellt und bereits reichlich Zuspruch der Jugendlichen erhalten.
Doch nach kurzer Melancholie gibt sich Stadtjugendpfleger Gunnar Ude wieder kämpferisch: „ Natürlich ist die Situation nicht befriedigend, aber wir dürfen jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken. Das sind wir den jungen Menschen schuldig!“
Ude weist darauf hin, dass die aktuelle Situation zwar einiges schwerer gemacht hat, aber nicht aussichtslos, daher müsse man eben entsprechende Vorkehrungen treffen und dann wieder die Ärmel hochkrempeln.
Dieses geschah am vergangenen Samstag, als eine kleine Gruppe Freiwilliger unter strenger Einhaltung der aktuellen Hygienebestimmungen, im Jugendcafe in der Marienstraße Hand anlegte (wir berichteten).
Schon länger ist geplant, die Räumlichkeiten zu verändern und zu verschönern, jetzt wo die Nutzung ohnehin drastisch eingeschränkt ist, könne man den Umbau realisieren.
Mit Vorschlaghammer und Muskelkraft wurde eine Wand entfernt, um einen Raum zu vergrößern und die Nutzungsmöglichkeiten zu erweitern. Bereits nach kurzer Zeit war der Oberputz abgeschlagen und die Mauersteine freigelegt. Von da an musste Steinreihe für Steinreihe weichen. Dank beherztem Einsatz der freiwilligen Helfer, war auch der Bauschutt schnell auf der Ladefläche des Städtischen Fahrzeuges verstaut.
Gunnar Ude, der natürlich auch selbst fleißig mit anpackte, freute sich über die tatkräftige Unterstützung. Ein besonderer Dank gilt Dirk Thormann, der kurzerhand zur Gruppe stieß und ebenfalls beim Abriss der Mauer half.
Eine schöne kleine Geschichte ereignete sich nach Mitteilung von Stadtjugendring-Vorstand Michael Schreiber, als man den Bauschutt zur Deponie brachte. Eine Katze hatte sich in einem der Bauschuttcontainer verirrt und kam nicht mehr heraus. Glücklicherweise musste ein altes Regal entsorgt werden, welches der Katze als Leiter in die Freiheit diente.
Kurzum ein gelungenes Wochenende.red/ Fotos: Fis WMG
















19.10.2020 • 13:42 Uhr

Plötzlich noch mehr Kontrollen von Polizei und Ordnungsämtern hinsichtlich der Einhaltung der Corona-Verordnung

Auch in dieser Woche wird es im Landkreis Northeim verstärkte Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Bestimmungen geben. Das hat die Polizeiinspektion soeben in einer offiziellen Verlautbarung angekündigt. In dem Statement heißt es weiter:

Hierzu werden Beamte der Polizeiinspektion Northeim zusammen mit Mitarbeitern des Landkreises Northeim und den örtlichen Ordnungsämtern die Einhaltung der Bestimmungen des Infektionsschutzgesetztes und der Corona-Verordnung in allen Städten und Kommunen des Landkreises Northeim überprüfen.

Bereits in der letzten Woche wurden durch mehr als 20 Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Northeim Schwerpunktkontrollen, insbesondere im Bereich der Stadt Bad Gandersheim, als auch im gesamten Landkreis durchgeführt. Hierbei konnten nur vereinzelt Verstöße hinsichtlich der Verpflichtung des Tragens des Mund-Nasen-Schutzes festgestellt und geahndet werden. Im Umfeld des Glaubenszentrums zeigten die aktualisierten Regelungen des Landkreises Northeim eine deutliche Wirkung. Trotz des verstärkten Personalansatzes wurden genau in diesem Bereich keinerlei Verstöße festgestellt.

Aufgrund der weiterhin steigenden Corona-Fallzahlen im Bundesgebiet sowie mit Blick auf die aktuelle Situation im Landkreis Northeim weist die Polizei darauf hin, dass ab sofort Verstöße im Rahmen von Ordnungswidrigkeitenverfahren verfolgt werden. Die Polizei bittet die Bevölkerung des Landkreises Northeim im Hinblick auf die Gesundheit eines jeden Einzelnen zur Einhaltung der Corona-Bestimmungen und der speziellen Regelungen des Gesundheitsschutzes.

"Im engen Schulterschluss zwischen Polizei, Landkreis Northeim, den Ordnungsämtern der Kommunen und den Bürgerinnen und Bürgern wollen wir auch zukünftig die Rahmenbedingungen für ein gesundes Miteinander positiv gestalten", sagte Lukas Theinl, Pressesprecher der PI Northeim. Th











19.10.2020 • 13:35 Uhr

Brummifahrer aus Litauen unterschätzt Brückenhöhe: LKW-Dach zerfetzt und 10.000 Euro Schaden

Am Sonntagmittag gegen 12:10 Uhr ist es auf der Kreisstraße 424 zwischen den Ortschaften Berwartshausen und Großenrode (Landkreis Northeim) zu einem Verkehrsunfall mit einem Sachschaden von mehr als 10000 Euro gekommen.

Ein 24-jähriher Litauer befuhr mit einem Lkw samt Auflieger die K 424 in Richtung Großenrode. Hierbei übersah er bei einer Bahnunterführung die Höhenbeschränkung und kollidierte mit dem Dach seines Lkw an einer Brücke. Hierdurch entstand an dem Lkw ein erheblicher Sachschaden von 10.000 Euro. Der Fahrzeugführer blieb unverletzt. TH










19.10.2020 • 13:20 Uhr

Gemeinsame Attacke gegen Internet-Kriminalität

Die Polizeidirektion Göttingen und das German Competence Centre against Cyber Crime schließen Kooperationsvereinbarung


Die Polizeidirektion Göttingen wird künftig mit dem gemeinnützigen Verein German Competence Centre against Cyber Crime (G4C) kooperieren. Am Freitag (16.10.2020) wurde in den Räumlichkeiten der Direktion unter Einhaltung der pandemiebedingten Hygienevorschriften eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung ist es, den Schutz vor Straftaten im Internet oder unter Nutzung informationstechnischer Systeme zu fördern sowie IT-gestützte Ermittlungsmethoden zu entwickeln und anzuwenden. Darüber hinaus stehen Netzprävention, Forschung und Entwicklung von Maßnahmen zum präventiven Schutz sowie die Aus- und Fortbildung im Mittelpunkt der Zusammenarbeit.

Der Verein G4C wurde im Jahr 2013 von Vertretern aus dem Bank- und Versicherungswesen gegründet und arbeitet mit dem Bundeskriminalamt (BKA) sowie dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zusammen. Ziel des Vereins ist es, präventiv, ermittelnd und reaktiv gegen Angriffe im Cyberraum auf Wirtschaftsunternehmen aller Größen vorzugehen. G4C fungiert dabei als Know-how-Träger, Frühwarnsystem und Initiator eines regelmäßigen Austauschs.

Auf Grundlage der jetzt vertraglich festgeschriebenen Kooperation mit der Polizeidirektion Göttingen soll es künftig einen gegenseitigen Informationsaustausch und Wissenstransfer insbesondere zu aktuellen Entwicklungen im jeweiligen Kompetenzfeld und zur Prävention gegen Cyberkriminalität geben. Weiterhin sollen neue Forschungsfelder erschlossen sowie die Fach- und Methodenkenntnisse für Angehörige der Kooperationspartner erweitert werden.

"Die Kooperation mit der Polizeidirektion Göttingen ist ein wertvolles Pilotprojekt für den notwendigen, weiteren Schulterschluss zwischen Behörden und Wirtschaft. Dadurch können wir den engen Austausch zu Angriffen im Cyberraum, den wir bereits mit dem Bundeskriminalamt führen, auch auf regionaler Ebene umsetzen. Davon profitieren vor allem kleine und mittelständische Unternehmen aus der Umgebung", erklärt Peter-Michael Kessow, Geschäftsführer des German Competence Centre against Cybercrime e. V. und kündigt an "Um auch in der Region nahe an den betreffenden Unternehmen zu sein, wird G4C in wenigen Tagen sein erstes Regionalbüro in Niedersachsen einrichten. Ziel ist, diese Art der Kooperation mit Polizeidirektionen künftig auch in weiteren Regionen einzugehen".

Mit der Kooperation reagiert die Polizeidirektion Göttingen u.a. auf die steigenden Fallzahlen im Bereich der Internetkriminalität: Im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Göttingen sind Straftaten unter Nutzung des Internets im Jahr 2019 um 7,4 Prozent (+310 Taten) auf 4.481 Delikte angestiegen. "Die Statistiken haben im Bereich Cybercrime nur eine begrenzte Aussagekraft", betont Uwe Lührig, Präsindet der PD Göttingen. "Wir gehen von einem hohen Dunkelfeld aus. Ein Großteil der Straftaten im Internet wird nicht angezeigt. Zum Teil bemerken Betroffene nicht einmal, dass sie Opfer von Cyberkriminellen geworden sind oder scheuen sich bewusst Angriffe auf ihre Netzwerke zu melden. Gerade bei Unternehmen kommt es hierbei zu Schäden in Milliardenhöhe. Sowohl in der Strafverfolgung aber insbesondere auch in der Prävention sind wir deswegen auf professionelle und vertrauensvolle Partner und Netzwerke angewiesen und setzen zukünftig auch auf die Zusammenarbeit mit dem Verein G4C", so Uwe Lührig abschließend.

Die Präventionsbereiche der Polizeidirektion Göttingen und der Polizeiinspektionen und die Zentrale Anlaufstelle Cybercrime (ZAC) des LKA Niedersachsen stehen unabhängig von der jetzt getroffenen Kooperation auch weiterhin für die Unternehmen als Ansprechpartner zur Verfügung.
ots/Fotos: Polizei












19.10.2020 • 09:31 Uhr

Jetzt hat Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz das Wort zum Corona-Hotspot: "Vernunft, Geduld und Hilfsbereitschaft sind gefragt"

Bürgermeisterin Franziska Schwarz hat sich soeben mit einer offiziellen Verlautbarung nach dem Corona-Ausbruch exakt vor einer Woche in Bad Gandersheim an die Öffentlichkeit gewandt. Das Redaktionsnetzwerk dokumentiert ihr Statement im Originalwortlaut:

Franziska Schwarz: "Lange gab es im Landkreis Northeim kaum neue Infektionen mit dem Corona-Virus – wir waren ein „weißer Fleck“. Über Nacht wurde der Landkreis zum Risikogebiet und Bad Gandersheim zum Hotspot, nachdem bei einer Massentestung im Glaubenszentrum am 12.10.2020 insgesamt 125 positive Infektionsfälle bekannt wurden. Hier ist es dem Landkreis Northeim und den beteiligten Einsatzkräften zu verdanken, dass nach den ersten beiden Verdachtsfällen keine weitere Zeit verloren, sondern umgehend getestet wurde. Alle Angehörigen des Glaubenszentrums wurden sofort unter Quarantäne gestellt. Insgesamt sind zurzeit 133 Neuinfektionen in der Stadt Bad Gandersheim bekannt. Es laufen weitere Kontaktnachverfolgungen zu Menschen, die mit Infizierten Begegnungen hatten. Zum Schutz der Bevölkerung wurden auf Anordnung des Landkreises Einschränkungen für den Sport und Zusammenkünfte erlassen, die zunächst bis zum 10. November 2020 gelten. Zahlreiche Veranstaltungen wurden inzwischen abgesagt, einzelne Einrichtungen vorläufig geschlossen.
Diese Ereignisse lösen bei uns allen große Betroffenheit und Besorgnis aus. Niemand von uns kann vorhersagen, wie sehr sich die Pandemie bei uns noch auswirken wird, zumal weltweit die Infektionszahlen in die Höhe schnellen. Es hilft nicht, auf vermeintlich Schuldige zu zeigen. Das Virus kann uns alle jederzeit und überall erwischen. Keine Frage: Der Corona-Ausbruch im Glaubenszentrum und seine Folgen sind schlimm. Dennoch sollten wir uns mit Vorverurteilungen zurückhalten. Weder unseren humanistischen Grundlagen noch der christlichen Botschaft entspricht es, mit Steinen zu werfen, wo Menschen erkrankt sind.
Unser aller Ziel muss es sein, Gesundheit und Leben insbesondere der Menschen mit gesundheitlichen Risiken zu schützen und die Funktionsfähigkeit des Gesundheitssystems zu erhalten. Dazu kann jeder und jede von uns beitragen. Halten wir die Abstands- und Hygieneregeln ein! Nutzen wir den Mund-Nasen-Schutz! Und begrenzen wir vorerst unsere direkten Kontakte auf das absolut nötige Minimum!
Lassen wir uns nicht von Angst und Frust beherrschen, sondern haben Geduld und helfen einander, so gut es geht. Das hat bisher in unserer Stadt und unseren Dörfern wirklich gut funktioniert, und dieser Zusammenhalt wird uns weiterhin helfen.
Wir brauchen Vernunft, Geduld und Hilfsbereitschaft, um diese Krise gemeinsam durchzustehen!
Ich danke allen Einsatzkräften im Landkreis, den Ordnungs- und Rettungskräften, die uns in Bad Gandersheim hervorragend helfen. Ich wünsche den Erkrankten schnelle Genesung und uns allen, dass wir gesund bleiben."
red/

Das Bild dokumentiert die Bürgermeisterin bei einem offiziellen Grußwort der Stadt Bad Gandersheim am Wiedervereinigungs-Jubiläumstag bei einem Festakt in der Medienhalle der Bildungseinrichtung "Glaubenszentrum" in Bad Gandersheim. Seinerzeit verwies sie auf Hygieneregelung und forderte die Durchlüftung des Saales. Foto: Fis WMG










19.10.2020 • 08:05 Uhr

Bedeutungsverlust für Behördenstandort Bad Gandersheim: Finanzamt fusioniert mit Goslar

"Die Finanzämter Goslar und Bad Gandersheim werden zum 1. Dezember 2020 zum Finanzamt Goslar-Bad Gandersheim zusammengelegt." Das ist jetzt offiziell allen Steuerzahlern und Steuerzahlerinnen in Bad Gandersheim in einem schriftlichen Dokument mitgeteilt worden. Nach Recherchen des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group sind in den letzten Monaten ganze Abteilungen mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiten von Bad Gandersheims aus in die Kaiserstadt verlegt worden. "Die Zusammenlegung dient dem Erhalt der Standorte und der Qualitätssicherung", wird lapidar zur Begründung angeführt.

Tatsächlich ist die politisch von den Regierenden in Hannover vor längerer Zeit schon abgesegnete Fusion für Bad Gandersheim ein weiterer definitiver Bedeutungsverlust für den Behördenstandort Bad Gandersheim. Die Fusion hat ebenso Einflüsse auf die Wirtschaftskraft. Erstens sind bereits Arbeitsplätze abgezogen worden. Ein anderes zweites Negativbeispiel ist der Hinweis des Finanzamtes auf seine zukünftigen Bankverbindungen . Das werden als neue Bankverbindungen ab dem 1. Dezember 2020 allein die Deutsche Bank Hannover und die Sparkasse Hildesheim-Goslar-Peine offiziell angegeben. Das ist ein Schlag gegen die hiesigen Banken und Sparkassen, die dann das Finanzamt Bad Gandersheim als äußerst umsatzträchtigen Konto-Kunden verlieren werden, ist aus Kreisen der Landesparkasse Seesen-Bad Gandersheim mit kritischem Unterton angemerkt worden red/Foto: Fis WMG










19.10.2020 • 07:33 Uhr

Lies: „Anschlussfinanzierung für ältere Windanlagen dringend nötig“ - Strompreis muss weiter sinken

Niedersachsens Energieminister Olaf Lies begrüßt die Absenkung der EEG-Umlage beim Strompreis im nächsten Jahr um 0,25 Cent und um 0,5 Cent im Jahr 2022. Damit sinkt die EEG-Umlage 2021 konkret von 6,5 Cent/kWh gegenüber 6,756 Cent/kWh in diesem Jahr. „Dabei kann es sich aber nur um einen ersten Schritt handeln. Wir brauchen eine spürbare und verlässliche Entlastung der Strompreise: Die EEG-Umlage sollte gesetzlich auf einem Niveau von maximal 2 Cent eingefroren und die Stromsteuer gesenkt werden. Die Steuer- und Abgabenlast auf Strom ist mit über 50 Prozent einfach zu hoch. Und der hohe Strompreis blockiert notwendige Klimaschutzprojekte“, betont Lies.

Der Umweltminister setzt sich zugleich für die weitere Förderung von Windkraftanlagen an Land ein, die zum Jahresende aus der EEG-Umlage fallen. „Wir brauchen dringender denn je eine Anschluss-Lösung, sonst werden viele Altanlagen einfach abgeschaltet – mit katastrophalen Folgen für die Versorgung Deutschlands mit Erneuerbarer Energie. Gehen demnächst Windanlagen in hoher Zahl vom Netz, werden wir die gesetzten Klimaschutzziele niemals erreichen“, warnt Energieminister Lies, der sich in einer Round-Table-Veranstaltung bei Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier für eine weitere Förderung stark gemacht hat. „Altmaier hat eine Lösung bis Weihnachten versprochen. Ich werde darauf achten, dass er sein Wort hält – und wir in Zukunft eine verlässliche Finanzierung auch älterer Windenergieanlagen bekommen“, betont Lies: „Das wäre nicht nur ein Beitrag zur Planungssicherheit für die Industrie, sondern auch ein entscheidender Beitrag für den Schutz des Klimas“. red/Foto: Fis WMG











18.10.2020 • 19:40 Uhr

Oliver Draber, Geschäftsführer der praeteritum gGmbH, die mit dem Portal zur Geschichte, Römerschlahctfeld Harzhorn und Tonkuhle Willershausen drei touristische Perlen der Stadt Bad Gandersheim und Gemeinde Kalefeld unter ihrem Dach vereint, wird zum Ende des Jahres 2020 seine Aufgabe beenden. "Ja, es ist richtig dass ich mich entschieden habe, zum 31. Dezember 2020 hier aufzuhören", bestätigte Geschäftsführer Draber das Ende "meiner schönen Dienstzeit hier in Bad Gandersheim", im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwetwerk der Fis Work Media Group. In den vergangenen zwei Jahren seiner Geschäftfsführertätigkeit hat der versierte wie kompetente Manager beste Aufbauarbeit für das gesteigerte Marketing der drei Tourstikmarken geleistet. Besonders gelang es Draber, seit Anfang des Jahres die die drei touristischen Angebote kompetent und mit konsequent auf die schwierigen Rahmenbedingungen in der Corona-Krise logistisch einzustellen. Ihm ist das gemeinsam mit einem engagierten Team bis zum heutigen Zeitpunkt ausgezeichnet gelungen. Zur Frage nach den Gründen seines Abschieds aus dem spannenden Job in seinem Hauptquartier im Kloaster Brunshausen eröffnete er seine Motive in einem vertraulichen Hintergrundgespräch. Sie sind in einem sehr persönlichen und emotionalen Bereich angesiedelt und absolut nachvollziehbar. Deswegen wird darauf an dieser Stelle nicht vertieft eingegangen. Fakt ist, dass es Draber in Richtung Halle ziehen wird. red /Fotos: Fis WMG












18.10.2020 • 19:14 Uhr

Die Landespatientenschutzbeauftragte: Bei Ärger in der Klinik Ihre Vertrauensperson

Auf dieser Homepage erhalten Sie Einblick in das Tätigkeitsfeld der Niedersächsischen Landespatientenschutzbeauftragten Dr. Nicole Sambruno Spannhoff sowie den Aufgaben der Patientenfürsprecher*innen in den niedersächsischen Krankenhäusern.

Wir alle wissen: Im Krankheitsfall ist es sehr wichtig, Vertraute an seiner Seite zu wissen. Menschen, die zuhören, hinschauen und bei Missständen aktiv werden. Mit den Patientenfürsprecher*innen in den Krankenhäusern und der Landespatientenschutzbeauftragten hat die Niedersächsische Landesregierung solche Vertrauenspersonen gefunden. Die Landespatientenschutzbeauftragte vermittelt als Vertrauensperson mit ihrem Team unabhängig und steht den Ratsuchenden dabei parteiisch zur Seite.

Patient*innen sind mit ihren Beeinträchtigungen und Bedürfnissen der Mittelpunkt der medizinischen Versorgung. Auch wenn dies im Alltag nicht unbedingt aus Patientensicht spürbar ist, so möchte das Büro der Landespatientenschutzbeauftragten doch gerne einen Beitrag dazu leisten, diesen Interessen Gehör zu verschaffen. red











18.10.2020 • 17:28 Uhr

Bürgermeister-Wahlkampf in Einbeck: Auf einem Bildschirm vereint und doch getrennt

In Corona-Zeiten ist digitale und damit virenfreie Kommunikation voll im Trend. Telkos (Telefonkonferenzen) mit und ohne Sichtbarmachen der beteiligten Leute, gemeinschaftliche Kommunikation via Skype oder ein lokaler Live-Stream als "Podiumsdiskussion" ohne Podium über das Internet.

Letzteres hat jüngst der freie Journalist Frank Bertram in Einbeck auf technische Beine gestellt. Dazu hatte er drei Persönlichkeiten eingeladen. Das Interessante an ihnen, alle bewerben sich im den lukrativen Job des hauptberuflichen Bürgermeisters in der südniedersächsischen Bierstadt Einbeck. Die erste Wahlrunde ist am 1. November. Eine Stichwahl 14 Tage später nicht ausgeschlossen.

Auf dem digitalen Internet-Podium:
Allen voran Amtsinhaberin Dr. Sabine Michalek. Für die SPD bemüht sich Dirk Heitmüller. Ähnliches unternimmt für FDP und Grüne Dr. Julius Weisensee. Dank der Technik saßen alle drei bei sich zuhause gut präpariert vorm eigenen PC. Selbstverständlich mit aktivierter Kamera in ihren PC's. Auf dem Bildschirm bei Frank Bertram und den 156 Zuschauern/innen, die sich in die Liveübertragung eingeklinkt hatten, waren alle zwei Kandidaten und die Kandidatin dann zusammengeschaltet als Einheit auf den Schirmen zu beobachten. Bertram stellte die Fragen. Jeder durfte antworten. Am Ende war jedem Bewerber ein Schlusswort von 60 Sekunden eingeräumt.

Kompakt-Fazit:
Dr. Michalek, Dirk Heitmüller und Dr. Weißensee bemühten sich redlich das neue Format vorteilhaft zu bedienen. Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek merkte man ihre Souveränität und absolute Kompetenz als Amtsinhaberin an. Dirk Heitmüller präsentierte sich als echter Kumpel der Bürger und erwähnte viele Male die ihn tragende SPD - minus Alexander Kloss. Dr. Claudius Weisensee kündigte allgemein viel Neues für Einbeck an und brillierte mit seinem frei gesprochenen Schlussstatement.
red/Foto: Fis WMG










18.10.2020 • 16:32 Uhr

Im Bad Gandersheim Jugendraum Marienstraße: Richtig rangeklotzt

Aufmerksamen Beobachtern ist es nicht entgangen. Am Wochenende waren reichlich Aktivitäten im Bereich des Bad Gandersheimer Jugendraumes / Jugendcafé in der Marienstraße bestens zu beobachten. Aktivisten des Stadtjugendringes waren hier unter strenger Einhaltung der Corona-Hygieneregeln im Einsatz. Bekanntlich haben es sich die Jugendlichen zur Aufgabe gemacht, bei der Umgestaltung ihres öffentlichen Freizeitdomizils im wahrsten Sinne des Wortes selbst Hand anzulegen. Stark mit Vorschlaghammer und Schippe im beispielhaften Fronteinsatz dabei Bad Gandersheims Jugendpfleger Gunnar Ude. Sein Vorbild fand beim Start der Umbauaktivitäten begeisterte Nachahmer /innen. Man darf auf die Veränderungen in der Freizeiteinrichtung für alle Jugendlichen Bad Gandersheims gespannt sein. red/Fotos: Fis WMG












18.10.2020 • 13:40 Uhr

Kandidatenkür bei der CDU: David Artschwager für Norbert Röttgen: „Er ist ein Mann der Mitte!“

Wie steht eigentlich die junge Riege innerhalb der CDU-Mitgliederschaft zu den drei Kandidaten, die sich um Angel Merkels Nachfolge als Bundesvorsitzender der Partei und möglicher Kanzlerkandidat bewerben? Ein Schlaglicht der Stimmung zeigte sich soeben, als Kandidat Norbert Röttgen auf seiner politischen „Röttgen Rallye“ einen Boxenstopp in einem Goslarer Autohaus hinlegte. Wir fragten Bad Gandersheims bekannten CDU-Newcomer David Artschwager. Er war in Goslar dabei. Hörte Röttgen zu und sprach mit ihm. „Ich bin für Röttgen, weil er ein Mann der Mitte ist. Sein Konzept für mehr Bildung ist für die Zukunft Deutschlands perfekt. Röttgen setzt massiv auf den Nutzen der Digitalisierung. Das bringt Deutschland vorwärts!“
Was übrigens den hiesigen Bundestagsabgeordneten Dr. Roy Kühne (Northeim) und Röttgen verbindet ist die Außenpolitik: Röttgen ist Vorsitzender des Außenpolitischen Ausschusses des Bundestages, Dr. Kühne stellvertretendes Ausschussmitglied. red/Fotos: Fis WMG












18.10.2020 • 13:38 Uhr

Autofahrerin baut betrunken Unfall und zwingt andere Fahrerin zu gefährlichem Ausweichmanöver

Am gestrigen Samstag ereignete sich um 11:50 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Landesstraße 500, zwischen Liebenburg und Neuenkirchen (Landkreis Goslar). Die 41jährige Autofahrerin kam in einer Rechtskurve, in Fahrtrichtung Neuenkrichen, nach links von der Fahrbahn auf den Grünstreifen ab, stößt mit ihrem Fahrzeug gegen mehrere Büsche/Sträucher und gelangt schließlich wieder auf die Fahrbahn. Eine entgegenkommende 44jährige Verkehrsteilnehmerin musste daraufhin mit ihrem Pkw nach rechts auf den Grünstreifen ausweichen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. An dem Fahrzeug der Unfallverursacherin entstand ein Sachschaden in geschätzter Höhe von 3000 Euro. Während der Unfallaufnahme wurde bei der Unfallverursacherin festgestellt, dass sie unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,80 Promille. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. ots











18.10.2020 • 13:35 Uhr

Bad Gandersheim: Gottesdienste trotz Risikogebiets - Evangelische Stiftskirche Bad Gandersheim empfängt Besucherinnen und Besucher

Angesichts des Corona-Ausbruchs im „Glaubenszentrum Bad Gandersheim“ am 13. Oktober hat Stiftskirchenpfarrer Thomas Ehgart gegenüber der Lokalzeitung am Ort darauf hingewiesen, dass die Gottesdienste in der Stiftskirche weiter stattfinden. Allerdings seien strengere Regeln zu beachten, da Bad Gandersheim zum Risikogebiet geworden sei.
So müssten die Gottesdienstbesucher während des gesamten Gottesdienstes ihren Mund-Nasenschutz tragen. Außerdem sei Singen verboten. Wie Ehgart der Zeitung sagte, biete die Stiftskirche derzeit Platz für 80 Besucherinnen und Besucher.

Der Pfarrer erklärte, dass das „Glaubenszentrum“ keine Einrichtung der Landeskirche Braunschweig oder der Propstei Gandersheim-Seesen sei. Vielmehr handele es sich um ein Tagungszentrum der Charismatischen Bewegung, die dem evangelikalen und freikirchlichen Spektrum zugehöre. Der Stiftskirchengemeinde sei es bisher gelungen, ohne Infektionsfall durch die vergangenen Monate zu kommen. Und das, obwohl man große Kirchenfeste wie die Konfirmation gefeiert habe.
Allerdings habe die aktuelle Entwicklung zur Folge, dass das geplante Programm der Gandersheimer Dommusiken mindestens bis zum 10. November ausgesetzt werde. Für ausfallende Veranstaltungen müssten neue Termine gesucht werden.

Wie der Evangelische Pressedienst (epd) meldet, seien 252 Personen im Zusammenhang mit dem Corona-Ausbruch im Glaubenszentrum getestet worden; 125 hätten sich infiziert.

Über den Ursprung des Ausbruchs habe der Landkreis Northeim noch keine validen Erkenntnisse, so der epd. Es gebe lediglich die Vermutung, dass das Virus beim gemeinsamen Singen übertragen wurde. Bei den Infizierten handele es sich um Mitarbeiter, Gäste und "Personen, die auf dem Gelände agieren".

Bislang gebe es keine Krankenhauseinweisung, sondern zunächst Verläufe mit den üblichen Krankheitssymptomen. Alle Infizierten befänden sich in Quarantäne. Das Gesundheitsamt arbeite "mit Hochdruck" an der Nachverfolgung der Kontaktpersonen. epd/ Foto: Fis WMG










18.10.2020 • 13:23 Uhr

Schadstoffmessungen: "Keine Gefahr durch Dioxine und Furane in Oker und Harlingerode", sagt das Umweltministerium

Die seit Sommer 2019 durchgeführten Immissionsmessungen (Schadstoffmessungen) auf Dioxine und Furane an den Grundschulen von Oker und Harlingerode haben keine erhöhten Belastungen aufgezeigt. Dies gilt sowohl für die einatembare Luft, die so genannte „inhalative Phase“, als auch für den Staubniederschlag (Depositionen).

Im Jahresmittel lag die Konzentration von Dioxin in der Luft bei etwa einem Zehntel des zum Vergleich heranzuziehenden Beurteilungswerts und damit sehr niedrig. Beim Staubniederschlag wurde weniger als ein Drittel des einschlägigen Beurteilungswerts erreicht.

Mit den nun vorliegenden Ergebnissen hat sich auch der im Juni 2019 von Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies ins Leben gerufene Expertenkreis Oker-Harlingerode beschäftigt. Die Expertenrunde, die sich aus Verbänden, Bürgern, Unternehmen, Arbeitnehmern und Behörden zusammensetzt, nimmt über einen Zeitraum von zwei Jahren mögliche Umweltbelastungen in der Region Oker und Harlingerode unter die Lupe. Ihr Fazit zu den Ergebnissen fällt positiv aus. Die Dioxinemissionen von Unternehmen hatten überhaupt erst zur Gründung des Arbeitskreises geführt. Diese Thematik kann ob des geringen Belastungsniveaus nun abgeschlossen werden.

Umweltminister Olaf Lies sowie Goslars Landrat Thomas Brych sind erfreut über die positive Nachricht. „Die Bürgerinnen und Bürger aus Oker und Harlingerode haben ganz zu Recht Aufklärung und Transparenz gefordert. Die nun vorliegenden Ergebnisse zeigen deutlich, dass die Belastung mit Dioxin und Furanen kein Problem darstellt. Das ist für alle eine richtig gute Botschaft“, sagt Niedersachsens Umweltminister Lies.

Landrat Thomas Brych ergänzt, dass auch schon die vom Landkreis Anfang 2019 genommenen Bodenproben keine Auffälligkeiten zeigten, und mit den nun abgeschlossenen Immissionsmessungen ein vollständiges Bild gezeichnet werden kann: „Nun haben wir Klarheit und wissen sicher, dass Dioxine und Furane nicht in nennenswerter respektive gefährdender Konzentration vorkommen. Ich freue mich, dass wir dieses Thema damit abschließen können.“ red










18.10.2020 • 11:13 Uhr

Northeimer Handball Club: Auswärts ein Punkt geholt! HC Burgenland - NHC 25-25 (12-14)

Der Northeimer Handball Club war am Samstagabend ohne Tim Gerstmann in Sachsen-Anhalt beim Aufsteiger aus der Mitteldeutschen Oberliga dem HC Burgenland zu Gast. Nach einem abwechslungsreichen Spiel nahm der NHC beim 25-25 (12-14) einen Punkt mit auf die Heimreise nach Niedersachsen.

Es eröffnete sich von Beginn an ein offener Schlagabtausch, wobei sich kein Team wirklich absetzten konnte. Viele Tore des NHC wurden hierbei über die Rückraumachse Meyer- Rydz- Wodarz erzielt. Die stämmige Burgenlander Mannschaft fand kein gutes Mittel, so konnte man zur Pause dann eine 12:14 Führung herausspielen.

In der zweiten Halbzeit konnte dieser Spielstil weitergeführt werden, so lag der Northeimer HC bis Minuten vor Schluss vorne. Dann schlichen sich einige Flüchtigkeitsfehler ein, vielleicht auch dem kraftraubenden Spiel und weniger Wechseln geschuldet. Einige zwei Minuten Strafen brachten den NHC nun ins Hintertreffen und so lag man kurz vor Schluss mit 25:23 hinten. Der ehemalige Dessauer Zweitliga Rückraum, erlangte mit ihrer Dynamik hier in den letzten Minuten noch einen Vorteil. Trotzdem konnte man durch schnelles Spiel auch mit dem sechsten Mann in Unterzahl noch ein Tor erzielen. Letztendlich fing Sören Lange noch einen Pass ab, den Malte Wodarz zum 25:25 entstand verwandeln konnte. Am Ende ein glücklicher Punkt aber es wäre wie im ersten Spiel in Schwerin einfach mehr möglich gewesen. Der Punkt motiviert aber auch zusätzlich für die kommenden Aufgaben.

NHC: Eggert, Wenderoth; Rydz 3, Meyer 8 (Foto), Lange 3/2, Neufing, Aloukaibe, Springer, Hoppe 1, Wilken 1, Bode, Buhinicek, Stöpler 1, Wodarz 8.

Am kommenden Sonntag, 25. Oktober 2020 heißt es wieder Heimspielzeit in Northeim. Anpfiff ist um 17 Uhr in der Schuhwallhalle. Als Gegner begrüßen wir dann den langjährigen Drittligisten vom SV Anhalt Bernburg. Bernburg reist mit der Empfehlung von 4-2 Punkten und zwei Siegen infolge an. Insbesondere der 16-13 Heimsieg gegen Oranienburg von Samstag lässt aufhorchen. Der NHC muss sich auf eine robuste und körperlich starke Mannschaft einstellen. Für das Spiel gibt es noch wenige Einzeltickets die unter tickets@northeimerhc.de gebucht werden können.red/ok/ Foto:Spieker Fotografie.











18.10.2020 • 11:10 Uhr

Autofahrerin baut betrunken Unfall und zwingt andere Fahrerin zu gefährlichem Ausweichmanöver

Am gestrigen Samstag ereignete sich um 11:50 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Landesstraße 500, zwischen Liebenburg und Neuenkirchen (Landkreis Goslar). Die 41jährige Autofahrerin kam in einer Rechtskurve, in Fahrtrichtung Neuenkrichen, nach links von der Fahrbahn auf den Grünstreifen ab, stößt mit ihrem Fahrzeug gegen mehrere Büsche/Sträucher und gelangt schließlich wieder auf die Fahrbahn. Eine entgegenkommende 44jährige Verkehrsteilnehmerin musste daraufhin mit ihrem Pkw nach rechts auf den Grünstreifen ausweichen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. An dem Fahrzeug der Unfallverursacherin entstand ein Sachschaden in geschätzter Höhe von 3000 Euro. Während der Unfallaufnahme wurde bei der Unfallverursacherin festgestellt, dass sie unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,80 Promille. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. ots










17.10.2020 • 19:09 Uhr

Baumschutz vor Baggerei

Für das Millionenprojekt Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim: Erste Eingriffe ins Landschaftsschutzgebiet "Koppelwiese "

Die für Anfang der Woche angekündigten ersten Bauarbeiten zur Umgestaltung von Bereichen des Landschaftsschutzgebietes "Koppelwiese" für das Millionenprojekt Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim im Sektor "Auepark" sind nicht so wie geplant angelaufen. Diese Beobachtung hat Landesgartenschau-Geschäftsführer Thomas Hellinroth auf Nachfrage bestätigt. Er brachte die Verzögerung in einen möglichen Zusammenhang mit der feuchten Witterungslage. "Da ist es schwierig mit Großgerät in dem Bereich zu arbeiten". Er wolle aber zunächst Rücksprache mit verantwortlichen der beauftragten Firma Kluge in Delligsen halten. "Dann weiß ich mehr."

Was das Unternehmen bereits erledigt hat sind Schutzmaßnahmen für Bäume. Sie sollen damit gegen mögliche Beschädigungen durch die großen Baumaschinen geschützt werden. Außerdem sind die nun die erkennbaren Verbreiterungen für die so genannten Sichtschneisen vorgenommen worden. Hierbei musste "behutsam" Fläche der geschützten Sektoren des Landschaftsschutzgebietes angekratzt werden. Offiziellen Angaben zufolge ist das mit der zuständigen Aufsichts- und Unteren Naturschutzbehörde abgesprochen und genehmigt worden.










17.10.2020 • 15:44 Uhr

Altgandersheim: Hobrecker expandiert und löst ein Problem

Mit gewaltigen Erdbewegungen ist die Drahtwarenfabrik Hobrecker in Altgandersheim jetzt eine spezielle Herausforderung angegangen. Was beim jüngsten Dofrundgang von Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz noch angekündigt war, vollbringen derzeit schwere Maschinen. Nördlich des Firmengeländes ist eine Ackerfläche bearbeitet worden. Dort wurde das Fundament für den Bau eines großen Park- und Wendeplatzes gelegt. Die freigeschobenen Erdmassen wurden mit Treckern mit Hängern über eine provisorische Baustraße aus Stahlplatten abtransportiert. Mit der Erweiterung des Produktionsstandortes verschafft sich das Unternehmen dringend erforderlichen Parplatzraum. Außerdem können die An- und Ablieferungen von großen Lastwagen jetzt auf dem Firmengelände vorgenommen werden und nicht im Bereich der öffentlichen Straße vor dem Haupteingang des Unternehmens. Hier waren die Verkehrsverhältnisse immer wieder Gegenstand kritischer Auffälligkeiten gewesen.
red/Fotos: Fis WMG
















17.10.2020 • 15:31 Uhr

Ab Montag wieder beim Arzt anrufen und krankschreiben lassen - Ministerin Reimann findet das gut

Ab kommenden Montag sind telefonische Krankenschreibungen wieder erlaubt. Niedersachsens Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann hat das ausdrücklich begrüßt. Sie erklärte soeben:

„Ich begrüße ausdrücklich, dass telefonische Krankschreibungen nach der heutigen Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses ab dem 19. Oktober wieder bundesweit möglich sein werden. Damit werden unnötig volle Wartezimmer verhindert und das Infektionsrisiko sowohl für die Patientinnen und Patienten als auch für die Ärztinnen und Ärzte gesenkt. Gerade vor dem Hintergrund der dieser Tage wieder stark ansteigenden Corona-Infektionszahlen ist dieses Vorgehen der richtige Weg.“ red










17.10.2020 • 15:24 Uhr

Wegen aktueller Vollsperrung der BaB 7 zwischen Nörten-Hardenberg und Northeim; aktuelle Umleitungsempfehlung der Polizei

Aufgrund sehr hohen Verkehrsaufkommens in Nordrichtung kommt es zur Zeit zu Verzögerungen im Streckenverlauf von etwa 90 Minuten. Die Polizei Göttingen empfiehlt daher, ab Göttingen-Nord über die B 27 in Rtg. Herzberg und von dort über die B 243 in Rtg. Seesen zu fahren. Mit dieser Umfahrung können die Zeitverluste auf etwa 30 Minuten reduziert werden. Die Polizei Göttingen geht davon aus, dass sich ab etwa 18.00 Uhr das Verkehrsaufkommen abschwächt und das Nutzen der weiträumigen Umfahrung nicht mehr notwendig sein wird. ba











17.10.2020 • 15:21 Uhr

Bei Trauerfeiern und Bestattungen: Nur in Bad Gandersheim die Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung

Der drastische Anstieg der Corona-Fallzahlen im Stadtgebiet von Bad Gandersheim veranlasst die städtische Friedhofsverwaltung auf eine Veränderung der Verhaltensregeln bei der Teilnahme an Trauerfeiern und Bestattungen auf den Friedhöfen im gesamten Stadtgebiet hinzuweisen: Ab sofort ist bei der Teilnahme an Trauerfeiern und Bestattungen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die grundlegenden Abstandsregelungen gelten dabei unverändert weiter. red












17.10.2020 • 13:44 Uhr

Brenzlige Situation durch Polizeibeamte professionell entschärft - BMF-Fahrer versprühte Haarspray -Keine Waffe gefunden

Interessanter Polizeieinsatz in Braunschweig, Wallstraße, am Freitag um 0.28 Uhr. Die Polizei teilt dazu soeben mit:

Durch ihr besonnenes Handeln verhinderten Einsatzkräfte in der Nacht die Eskalation einer Fahrzeugkontrolle in der Braunschweiger Innenstadt. Der amtsbekannte Gewalttäter drohte der Streifenwagenbesatzung bereits bei der ersten Kontaktaufnahme mit dem Einsatz seiner Schusswaffe.
In der Nacht auf Freitag fiel einer zivilen Funkstreifenbesatzung ein BMW auf, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit den Bohlweg befuhr. Die Beamten verloren das Fahrzeug jedoch aus den Augen. Kurze Zeit später fiel das Fahrzeug einer Funkstreife des Polizeikommissariats Mitte auf. Zu diesem Zeitpunkt befuhr der BMW mit hoher Geschwindigkeit die Friedrich-Wilhelm-Straße.

Auf der Wallstraße gelang es den Beamten das Fahrzeug anzuhalten. Als sie den Fahrer durch das leicht geöffnete Fahrerfenster ansprachen, eskalierte die Situation.
Der Mann gab an, dass er eine Schusswaffe bei sich hätte und diese auch einsetzen wird.
Sofort zogen die Beamten ihre Dienstwaffen und nahmen eine etwas geschütztere Position ein, forderten den Fahrer mehrfach auf, das Fahrzeug zu verlassen und drohten den Gebrauch ihrer Dienstwaffen an.

Der Fahrer sprühte daraufhin mit einer Flüssigkeit in Richtung eines Polizeibeamten, der sofort Schmerzen in den Augen verspürte. Als der Fahrer zum Handschuhfach griff und einen Gegenstand in die Hand nahm, mussten die Polizisten davon ausgehen, dass es sich um eine Schusswaffe handelte.

Sie mussten in Bruchteilen einer Sekunde entscheiden, ob sie ihre Dienstwaffen einsetzen oder nicht und entschieden sich dagegen, da zeitgleich die angeforderte Verstärkung eintraf. Diesen Moment nutzte der BMW-Fahrer, sprang aus seinem Fahrzeug und rannte Richtung Kofferraum. Jetzt gelang es den Polizisten, die sich mit Schlägen und Tritten massiv wehrende Person zu überwältigen.

Bei dem Täter handelte sich um einen 41-jährigen Gifhorner, der insbesondere in den letzten Tagen vermehrt durch Gewaltdelikte in Erscheinung getreten war.

Im Fahrzeug konnte keine Schusswaffe aufgefunden werden. Bei der Flüssigkeit, die der Mann versprüht hatte, handelte es sich um Haarspray.
Die intensive Vorbereitung durch Aus- und Fortbildungsinhalte von Einsatzkräften insbesondere zu Themen wie das Heraussprechen aus Fahrzeugen, Wahrnehmung / Erkennung und das Thema Schießen / nicht Schießen hat sich in dieser Nacht offenbar bewährt. Die Beamten haben in dieser Situation sehr besonnen reagiert und nicht geschossen.ots

Den Gifhorner erwarten nun Strafanzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung, gefährlicher Körperverletzung und verbotenen Kraftfahrzeugrennen.










17.10.2020 • 13:24 Uhr

Bürgermeister-Wahlkampf in Einbeck: Rosenregen, Regionalprodukte und die Grünen backen kleine Puffer

Heute in schöner Eintracht auf dem Marktplatz in Aktion: Zwei Kandidaten und eine Kandidatin für die Bürgermeisterwahl am 1. November.
SPD-Mann Dirk Heitmüller, unterstützt von Peter Traupe und Rolf Hojnatzki, verteilt tiefrote Backerarosen.

Auch bei Amtsinhaberin Dr. Sabine Michalek lässt von ihrem Unterstützer Dr. Roy Kühne, MdB, bartrosafarbene Rosen regnen. Die Kandidatin selbst verschenkt ein heimisches Kultprodukt. Für jede von ihr ausgegebene Flasche Einbecker alkoholfrei setzt Michalek eine Spende frei.

FDP-Kandidat Dr. Weisensee verteilt seine bunte Imagebroschür. Hört zu. Seine Unterstützer, das sind heute Aktivisten von Bündnis 90/Die Grünen, backen derweil kleine heiße Puffer - auch die gibt's gratis auf dem belebten Einbecker Marktplatz.
red/Fotos: Fis WMG
















17.10.2020 • 12:51 Uhr

Zwei Verkehrsunfälle aufgrund regennasser Fahrbahn - 85-Jährige gerät mit ihrem Auto ins Schleudern

Am gestrigen Freitagreigneten sich gleich zwei Verkehrsunfälle zwischen Goslar und Clausthal-Zellerfeld aufgrund regennasser Fahrbahn.

Gegen 12:32 Uhr befuhr eine 85jährige Goslarerin die B241 in Richtung Clausthal-Zellerfeld. In der Glockenbergkurve geriet sie mit ihrem Pkw aufgrund regennasser Fahrbahn ins Schleudern und stieß gegen die Schutzplanke. Dabei wurde die Fahrerin, sowie ihr 86jähriger Mitfahrer leicht verletzt und durch eine hinzugerufene Rettungswagenbesatzung vor Ort medizinisch versorgt. Da der Pkw nicht mehr fahrbereit war und den Fahrstreifen in Richtung Clausthal-Zellerfeld blockierte, wurde der Verkehr an der Unfallstelle, bis zum Eintreffen des Abschleppwagens, durch die Polizeibeamten geregelt. Die Schadenshöhe wurde auf 7.000 Euro geschätzt.

Gegen 16:30 Uhr kam es in der Bärentalkurve, zu einem weiteren, ähnlich gelagerten Unfall. Ein 30jähriger Fahrzeugführer aus Bayern fuhr mit seinem Pkw in Richtung Clausthal-Zellerfeld und kam in der Bärentalkurve aufgrund der regennassen Fahrbahn ins Schleudern. Dabei stieß er zunächst mit der Front und im weiteren Verlauf mit dem Heck gegen die in Fahrtrichtung rechtsseitige Schutzplanke. Hier kam es glücklicherweise nicht zu Personenschäden, so dass es bei dem stark beschädigten englischen Sportwagen mit einer geschätzten Schadenshöhe von 15.000 Euro blieb. ots










17.10.2020 • 10:22 Uhr

E-Center Baumpflanzaktion für ein besseres Klima und einen sich wandelnden Wald auf dem Heber in Ackenhausen gelungen!

Vor einiger Zeit rief die Firma E-Center Bad Gandersheim eine Baumspendenaktion ins Leben. Dirk Scheuner vom E-Center Bad Gandersheim nutze diese, um für den Raum Bad Gandersheim eine Baumpflanzaktion zu organisieren (wir berichteten). Bäume wurden bestellt. Viele Gandersheimer beteiligten sich an der Aktion und spendeten Bäume. Nun mussten die vielen Bäume, gut 800 Stück an der Zahl, auch gepflanzt werden. Die Wahl fiel nach einigen Gesprächen und Anfragen auf ein 1600 Quadratmeter großes Waldstück der Gemarkung Ackenhausen. Hier hatten der Sturm Friederike sowie Borkenkäfer ihre Spuren hinterlassen und ein großes Loch in den Wald gerissen.

Zusammen mit dem Waldbesitzer Lars Probst und dem ersten Vorsitzenden der Forstgenossenschaft Ackenhausen Herbert Probst plante Herr Scheuner die Pflanzaktion, in der die Gandersheimer sowie andere Freiwillige beim Pflanzen der Bäume helfen sollten. Gemeinsam wollte man aktiv sein, um so etwas für ein besseres Klima zu unternehmen und einen Teil unserer leidenden Wälder aufzuforsten. Leider konnte die Gemeinschaftsaktion wegen der Corona-Krise nicht in dem Rahmen stattfinden, wie sie für vorigen Freitag geplant war (wir berichteten). Kurzfristig wurde umdisponiert. Die Aktion wurde offiziell abgesagt und die Familie von Lars Probst wurde aktiv, um den drei Organisatoren zu helfen, die Bäume zu pflanzen.
Gestartet wurde um 10 Uhr am Freitagmorgen. Um 15:30 Uhr sah man das Ergebnis – 800 Bäume waren erfolgreich in den Waldboden gepflanzt worden. Auch Herr und Frau Scheuner kamen, um Löcher zu graben und die Pflanzen darin einzusetzen. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt. Des Weiteren wurden die Abstandregeln und Vorschriften entsprechend der aktuellen Allgemeinverfügung des Landkreises Northeim eingehalten.

Dank gilt Dirk Scheuner und seiner Frau Tanja für diese tolle und weitblickende Aktion. Er gilt auch allen Spendern, die diese Aktion unterstützten und Bäume gespendet haben. Das war wirklich ein effektiver und zukunftsorientierter „Friday“. Vielleicht ist es ja sogar der Anfang für weitere Aktionen dieser Art, gemeinsam für einen lebensfähigen Wald und somit für ein besseres Klima einzustehen und aktiv zu sein, die Wunsch und Hoffnung der engagierten Aktivisten und Aktivistinnen.

Wer Lust hat, kann gern seinen morgigen Sonntagsspaziergang in den Ackenhäuser Wald verlegen und sich die verschiedenen Baumpflanzen, wie zum Beispiel Magnolien, blaue Glockenbäume, diverse Eichenarten, Rotbuchen, Hainbuchen, Lärchen und Amber, anschauen. Das aufgeforstete Waldstück liegt direkt am Weg und ist von dort gut einsehbar. Der Waldbesitzer wird nun die Bäumchen hegen und pflegen, damit die ehemals kahle Fläche schon bald wieder ein dichter Wald wird. red/Fotos: Fis WMG














16.10.2020 • 20:42 Uhr

Verschärfte Überwachung der neuen Corona-Verordnung: Polizei will diesmal nicht nur ermahnen!

Vor einigen Tagen ist die neue Corona-Verordnung in Kraft getreten, hierüber wurde die Öffentlichkeit durch die Medien ausführlich informiert. In ganz Deutschland kommt es derzeit zu einem Anstieg der bestätigten Corona-Infektionen. Ein weiterer Anstieg ist zu erwarten. Das Einhalten der erlassenen Vorschriften und Beschränkungen soll helfen, die Infektionszahlen einzudämmen.

Die Polizeiinspektion (PI) Göttingen wird in nächster Zeit gemeinsam mit dem Ordnungsamt Schwerpunktkontrollen zur Einhaltung der Regeln durchführen. Die Kontrollen werden sowohl im Stadtgebiet als auch im Landkreis stattfinden. Hierbei werden es die Behörden jedoch nicht nur bei Ermahnungen belassen, sondern festgestellte Verstöße auch verfolgen. Wann und wo genau kontrolliert wird, teilt die Polizei nicht mit.mb










16.10.2020 • 20:38 Uhr

Einbecker bucht seine Rechnungen vom Konto einer fremden Frau aus Kreiensen ab - Polizei hat ihn am Haken

Bei der Kontrolle ihrer Kontoauszüge hat eine 27 jährige Kreienserin Abbuchungen von ihrem Konto festgestellt, die sie sich nicht erklären konnte. Nachforschungen haben ergeben, dass die Abbuchungen von einer Telekommunikationsfirma für eine Kundennumer vorgenommen wurden, die aber nicht die Nummer der Geschädigten ist. Die Frau konnte über die Firma in Erfahrung bringen, dass ein 45 jahre alter Mann aus Einbeck die Buchungen vornehmen lassen hat, um damit offensichtlich seine Rechnungen zu begleichen. Die Frau hat Anzeige wegen Betruges gestellt. Ihr ist ein Schaden von rund 360 Euro entstanden. pap











16.10.2020 • 20:28 Uhr

Heute in Northeim um 14.40 Uhr: Polizei holt 42-Jährigen mit 2,47 Promille aus dem Auto

Am Freitag, um 14:40 Uhr wurde durch Polizeibeamte der Polizeiinspektion Northeim ein 42-jähriger Pkw-Fahrer aus Northeim angehalten und einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Im Rahmen dieser Kontrolle nahmen die Polizeibeamten Alkoholgeruch im Innenraum Pkw des alleinigen Insassen wahr. Ein daraufhin freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,47 Promille.

Der 42-jährige Northeimer wurde der Polizeiinspektion Northeim zugeführt und eine Blutprobe entnommen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr wurde eingeleitet. Der Führerschein des Beschuldigten wurde beschlagnahmt. pe











16.10.2020 • 18:10 Uhr

Corona-Hotspot Gandersheim: Rosencafé geschlossen! Bettina Plock-Girmann: "Ich ziehe mit!"

Nach der vorübergehenden Schließung der "Osteria D'antonio" -Gastronomie in Bad Gandersheim hat sich ein weiterer Betrieb dieser Vorsichts- und Vorsorgemaßnahme angeschlossen. Die Chefin des "Rosencafés", Bettina Plock-Girmann, hat soeben die Aussetzung ihres gastronomischen Betriebes im Kloster Bad Gandersheim-Brunshausen mitgeteilt. "Ich zieh mit!", zeigte sie sich solidarisch mit ihrem Kollegen am Domänenhof in der Kurstadt. Und weiter ließ die Gastronomin verlauten: "Sicherheit geht vor! Aus aktuellem Anlas möchten wir verantwortungsvoll auf die Situation reagieren, um das Wohl unserer Gäste zu sichern. Daher schließen wir das Cafe. Ihr Rosencafé Team".
Hintergrund ist die Einstufung Bad Gandersheim als ein Corona-Hotspot und damit Risikogebiet nach der Bestätigung eines Massenausbruchs von Corona-Infektionen in einer Anzahl von derzeit 125 laborbestätigten Fällen.red/ Foto: Fis WMG










16.10.2020 • 17:47 Uhr

Besorgte Bürger intervenieren beim Landkreis Northeim und der reagiert siebeneinhalb Stunden später mit Verbotsverschärfung für das Glaubenszentrum

In der südniedersächsischen Corona-Hotspot-Stadt Bad Gandersheim sind die Menschen um ihre Gesundheit besorgt und verschaffen ihrem Unmut über ihrer Auffassung nach offensichtliche Versäumnisse und Fehleinschätzungen von verantwortlichen Institutionen Luft. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group erreicht seit Tagen eine Flut von Reaktionen. Explemparisch dokumentieren wir hier eine davon. Ergänzt haben wir sie mit einer aktuellen Reaktion des Büros von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Die Eingabe an den Landkreis Northeim und die Staatsanwaltschaft und die Stadt Bad Gandersheim ist namentlich gekennzeichnet und somit dem Redaktionsnetzwerk bekannt. Aus Datenschutzgründen belassen wir es bei der Dokumentation der Eingabe in einer anonymisierten Version.

Hier die Eingabe im Originalwortlaut: von heutigen Tage, 16. Oktober 2020, 7.53 Uhr:

"Liebes Gesundheitsamt, liebes Bürgerbüro, und die Staatsanwaltschaft Braunschweig, für die religiöse Vereinigungen die uns in Bad Gandersheim gerade so massive Corona-Probleme bereitet scheint es eine Reihe von Ausnahmen zu geben die der Bevölkerung nicht kommuniziert werden. So dürfen sich deren Mitglieder weiterhin in der Öffentlichkeit bewegen um von ihren Gästehäusern zu den Gemeinschaftseinrichtungen zu gelangen. Auch in den örtlichen Supermärkten wurden sie schon gesichtet. Mit solchen Maßnahmen machen Sie alle die dies genehmigt haben oder nicht dagegen vorgehen sich schlimmstenfalls des Todes oder der Infizierung vieler Gandersheimer mitverantwortlich. Warum ist es nicht möglich diese Personen wie auch in ähnlichen Fällen in anderen Landkreisen in strenger Quarantäne zu halten? Wie viele Infizierte müssen wir noch erreichen, bis endlich durchgegriffen wird? Die aktuelle Situation ist unverantwortlich und macht mich absolut fassungslos. Ich erwarte eine klare Kommunikation in der Stadt und dem Landkreis und eine eingehende Untersuchen der Staatsanwaltschaft - die ja offenbar bereits aktiv wird - um die Verantwortlichen im Glaubenszentrum zur Rechenschaft zu ziehen. Warum darf dort ganz offensichtlich weiterhin Gesungen und gemeinsam gebetet werden? Warum sind religiöse Zusammenkünfte in Gandersheim weiterhin erlaubt, wenn gerade diese zu dieser Katastrophe geführt haben. @Stadt Bad Gandersheim: Keine Veröffentlichung in den WarnApps, keine Anlass bezogene Vorschaltseite auf der Homepage mit Infos für die besorgte Bevölkerung - das schafft kein Vertrauen. Leider sind wir als Bürger offenbar machtlos gegen finanzstarke Religionsgemeinschaften. Traurig. Bleiben wir alle gesund."

Hier die Antwort vom heutigen Freitag aus dem Büro der Landrätin in Northeim, per Mail bei der Familie eingegangen um 15.34 Uhr:

Im Original heißt es:

"Sehr geehrtes Ehepaar ... zunächst hatte der Landkreis Northeim den Bewohner*innen des Glaubenszentrums, die eine Unterkunft in der Stadt hatten, erlaubt, mit einer Mund-Nasenbedeckung auf einem Nebenweg zum Glaubenszentrum zu gehen, um dort Mahlzeiten einzunehmen. Am heutigen Tag wurde entschieden, dass die Ausnahmeregelung zurückgenommen wird. Die betroffenen Personen werden im Laufe des Tages informiert, dass sie für den Rest der Quarantänezeit in ihren Wohnungen verbleiben müssen. Im Bereich der Stadt Bad Gandersheim sind aktuell Außenteams des Fachbereichs Ordnung gemeinsam mit der Polizei verstärkt unterwegs, um das Geschehen vor Ort zu kontrollieren und Aufklärungsarbeit zu leisten. Das Singen war bislang gesetzlich nicht verboten. Die Ausübung der Religionsfreiheit ist grundgesetzlich verankert. Mit freundlichen Grüßen - Landkreis Northeim | Die Landrätin- Im Auftrag."
red













16.10.2020 • 17:26 Uhr

Vorsicht an den Finanzmärkten

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater Chefvolkswirt der DekaBank

An den Aktienmärkten war es eine Woche der Zurückhaltung. Die Dynamik der zweiten Corona-Welle überrascht auch die Börsianer. Zwar scheint das Infektionsgeschehen in Europa am stärksten zu sein, aber auch in den USA steigen die Zahlen weiter. Damit wird es wieder wirtschaftliche Rückschläge im letzten Quartal des Jahres geben. Ein Einbruch wie im Frühjahr ist zwar nicht zu befürchten, denn die Wirtschaft ist flexibler geworden. Aber erneute Rückgänge in der gesamtwirtschaftlichen Aktivität sind möglich. Für die Kapitalmärkte ändert sich dadurch die grundlegende Perspektive nicht, nach der die Gesundheitskrise sich im kommenden Jahr langsam entspannt. Aber die Risiken nehmen zu, und in einer solchen Lage werden die Marktteilnehmer vorsichtiger. Die US-Wahl hat dagegen noch keine Marktauswirkungen, denn durch den Vorsprung von Joe Biden in den Umfragen erscheint ein unentschiedener Wahlausgang gegenwärtig weniger wahrscheinlich als noch vor einigen Wochen.

Lichtblick China

Ein Lichtblick für den deutschen Export ist China, das auch in der kommenden Woche gute Zahlen vorlegen sollte. Die Industrieproduktion hält ihr solides Wachstumstempo, während der private Verbrauch langsam an Dynamik gewinnt. Das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal dürfte um 3,6 Prozent gegenüber dem Vorquartal gewachsen sein. China dürfte eines der wenigen Länder der Weltwirtschaft sein, welches das Jahr mit einem Wachstum abschließen kann. Das zweite und letzte TV-Duell zur US-Wahl vor dem Wahltermin am 3. November findet in der kommenden Woche statt. Nach der hitzigen ersten TV-Debatte konnte Biden seinen Vorsprung in den Umfragen weiter ausbauen. Das zweite TV-Duell dürfte kaum etwas daran ändern, der Wahlausgang ist allerdings noch längst nicht sicher.










16.10.2020 • 17:18 Uhr

Infektionsgeschehen im im Landkreis Northeim: Aktuelle Fallzahlen von heute: seit Erfassung 333 bestätigte Fälle - davon sind 182 Personen genesen und sieben verstorben - Jetzt 144 Corona-Infizierte

Aktuell sind 333 bestätigte Infektionen im Landkreis Northeim seit ihrer Erfassung ab März 2020 bis heute bekannt. Seit Mittwoch sind damit 71 neue Corona-Fälle hinzugekommen. Die Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen (7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner) liegt derzeit bei 103,9.

Bei den Neuerkrankungen handelt es sich um mehrere männliche Personen jüngeren, mittleren und fortgeschrittenen Alters und mehreren weiblichen Personen jüngeren, mittleren und fortgeschrittenen Alters. Die Ansteckungswege sind größtenteils auf Kontakte zu Infizierten zurückzuführen. Die Infizierten befinden sich in häuslicher Quarantäne. Die Infizierten klagen über diverse Symptome, wie Husten, Schnupfen, Durchfall, Fieber, Geschmacksverlust, Kopfschmerzen und Ohrenschmerzen.
182 Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Damit sind im Landkreis Northeim derzeit 144 akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Northeim (5), Uslar (2), Nörten-Hardenberg (1), Einbeck (2), Moringen (1) und Bad Gandersheim (133) stammen.
Die Anzahl der Verstorbenen liegt unverändert bei sieben Personen.
Die hohe Anzahl der infizierten Personen in der Stadt Bad Gandersheim ist auf das Infektionsgeschehen im Glaubenszentrum Bad Gandersheim zurückzuführen. Dort sind 252 Personen getestet worden, bei insgesamt 125 Personen verlief das Testergebnis positiv. Alle Personen wurden in Quarantäne gestellt. Zunächst hatte der Landkreis Northeim den Bewohner*innen des Glaubenszentrums, die eine Unterkunft in der Stadt hatten, erlaubt, mit einer Mund-Nasenbedeckung auf einem Nebenweg zum Glaubenszentrum zu gehen, um dort Mahlzeiten einzunehmen. Am heutigen Tag wurde entschieden, dass die Ausnahmeregelung zurückgenommen wird. Die betroffenen Personen werden im Laufe des Tages informiert, dass sie für den Rest der Quarantänezeit in ihren Wohnungen verbleiben müssen.

Die Kontaktverfolgung durch den Fachbereich Gesundheitsdienste ist derzeit noch nicht gänzlich abgeschlossen. Vor diesem Hintergrund kann daher nicht davon ausgegangen werden, dass sich das Infektionsgeschehen nur auf das Glaubenszentrum beschränkt.
Im Bereich der Stadt Bad Gandersheim sind aktuell Außenteams des Fachbereichs Ordnung gemeinsam mit der Polizei verstärkt unterwegs, um das Geschehen vor Ort zu kontrollieren und Aufklärungsarbeit zu leisten.

Seit heute (16. Oktober, 8.00 Uhr) ist der Landkreis Northeim auf der Seite des Landes Niedersachsen aufgrund der 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner als Risikogebiet deklariert. Auf der Seite des Robert-Koch-Instituts (RKI) ist das noch nicht erfolgt. Grund hierfür ist, dass die Übermittlung der Zahlen des Landes ans RKI zeitverzögert erfolgt. Das RKI aktualisiert die Zahlen nur einmal am Tag, i.d.R. nachts.
Das Bürgertelefon des Landkreises Northeim ist zusätzlich an diesem Wochenende von jeweils 10.00 bis 16.00 Uhr unter der Telefonnummer 05551-7088080 erreichbar.
lpd










16.10.2020 • 17:15 Uhr

Gemeinsam gegen sexuellen Missbrauch - neuer Handlungsleitfaden für Fachkräfte

Sozialministerin Carola Reimann: „Für einen starken Kinderschutz braucht es starke und gut qualifizierte Fachkräfte

Pädagogische Fachkräfte in Schule und Kita sind neben den Eltern für viele Kinder die ersten Ansprechpersonen. Ist ein Kind von sexuellem Missbrauch betroffen, bedarf es besonderer Sensibilität und Professionalität. Die Landesstelle Jugendschutz hat jetzt einen Leitfaden veröffentlicht, der als Basisinformation strukturierte Handlungsoptionen aufzeigt. Für Sozialministerin Carola Reimann ist die Publikation eine wichtige Ergänzung des Angebotes für Fachkräfte: „Für einen starken Kinderschutz braucht es starke und gut qualifizierte Fachkräfte. Wir setzen in Niedersachsen auf praxisgerechte Fort- und Qualifizierungsangebote und den kontinuierlichen Austausch untereinander. Mit dem Handlungsleitfaden gibt es jetzt ein fundiertes Nachschlagewerk für die Praxis."

Erarbeitet wurde die Broschüre im Rahmen des landesweiten Präventionsprojektes „Gemeinsam gegen sexuellen Missbrauch", das vom Niedersächsischen Sozialministerium gefördert wird.

Der Leitfaden erklärt, bei welchen Anhaltspunkten pädagogische Fachkräfte aufmerksam werden sollten, wie ein Gespräch mit einem betroffenen Kind verlaufen kann und welche Interventionsschritte anschließend sinnvoll sind. Christine Eichholz, Projektkoordinatorin und Autorin der Broschüre: „Weil Kinder selten von sich aus über einen Missbrauch berichten, sollten Fachkräfte aufmerksam für Persönlichkeits- oder Verhaltensveränderungen sein. Sozialer Rückzug, Ängste oder Aggressivität können Anzeichen sein. Manche Kinder testen mit vorsichtigen Andeutungen, wie Erzieherinnen und Lehrkräfte reagieren und sprechen erst nach langem Zögern über einen Übergriff."

Ein zweiter Schwerpunkt der Broschüre betrifft die Prävention. Damit Schulen, Kitas, Jugendzentren sichere Orte für Kinder sind, sollten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich auch grundsätzlich mit dem Thema „Missbrauch" befassen. In der Broschüre sind Anregungen für die Präventionsarbeit mit Kindern zusammengeführt. Projekte, Bücher, Spiele zu Themen wie „Gefühle", „Berührungen", „Geheimnisse" und Sexualität sind dabei sinnvolle Ansätze. Mit Hinweisen für die praktische Umsetzung im Alltag sowie weiterführenden Literatur- und Materialtipps bietet die Broschüre eine gute Basis für eine vertiefte Auseinandersetzung mit den Facetten des Themas. Andrea Buskotte, Projektleiterin und Referentin für den Arbeitsschwerpunkt Gewaltprävention: „Wir wollen mit der Broschüre Fachkräfte informieren und sie ermutigen, das Thema in den Arbeitsalltag zu integrieren. Viele Einrichtungen arbeiten aktuell an eigenen Schutzkonzepten gegen Missbrauch, diese Prozesse wollen wir mit der Broschüre und mit unserem Projekt unterstützen."

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Projektes unter: https://www.jugendschutz-niedersachsen.de/gemeinsam-gegen-sexuellen-missbrauch/

red










16.10.2020 • 16:44 Uhr

Wasserrohrbruch-Alarm in Bad Gandersheim: Nach vier Stunden defektes Rohr noch nicht gefunden

In einer Sofortaktion ist das Bad Gandersheimer Wasserwerk den heute festgestellten Wasserleitungsbruch im Sektor Am Brink/Braunschweiger Straße angegangen. Eine örtliche Baufirma ist seit vier Stunden mit einem Bagger intensivst bemüht, die Rohrbruchstelle freizulegen. Bislang missglückte ein erstes Suchloch. Jetzt wird an einem weiteren Loch gebaggert. Es verspricht nach Aussage einer Expertin vor Ort Aussicht auf Erfolg. Die Arbeiten würden sich aber noch etwas hinziehen.

Unterdessen ist die zeitweise in der Braunschweiger Straße gestoppt Trinkwasserversorgung wieder ans Netz gegangen. Die Leiterin des Wasserwerks, Schnelle, überzeugte sich persönlich vor Ort über die Reparaturarbeiten.red/Fotos: Fis WMG










16.10.2020 • 11:54 Uhr

Kleinste Bühne Northeims: Spendensammlung mit Maxim Seehagen

Wie entsteht ein Comic? Das konnten rund 100 Zuschauer am Mittwochabend bei der dritten digitalen Ausgabe von „Northeims kleinster Bühne“ live auf ihren PC's zuhause miterleben. Maxim Seehagen war bei der von Bundestagsabgeordnetem Dr. Roy Kühne initiierten Veranstaltungsreihe zu Gast.

Der 20-jährige Kreienser, der im Internet unter dem Namen „Herrmann Comix“ Cartoons veröffentlicht, hat vor digitalem Publikum live einen Comic zur Wertschätzung von Pflegekräften in unserer Gesellschaft gezeichnet. Themenvorschläge konnten die Zuschauer im Vorfeld der Veranstaltung per E-Mail einreichen. „Das Thema war vielen Menschen in unserer Gesellschaft zu Beginn der Corona-Pandemie präsent und wird es jetzt aktuell aufgrund der wieder steigenden Fallzahlen wieder. Deshalb freue ich mich, dass mit diesem Comic auf genau dieses Problem noch einmal deutlich hingewiesen wird“, betont Roy Kühne.

Den fertigen Comic können alle Interessierten jetzt zum Preis von fünf Euro als DinA3-Ausdruck erwerben. Den Erlös spendet Maxim Seehagen, wie üblich bei „Die kleinste Bühne Northeims“, für einen guten Zweck. In diesem Fall ist das Geld für das Northeimer Theater der Nacht bestimmt. Zum Comic-Kauf bitte eine E-Mail mit Kontaktdaten an roy.kuehne.ma05@bundestag.de schicken. „Außerdem werde ich eine gerahmte Version dieses Werkes an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn übergeben. So können wir erneut auf die Situation der Menschen in Pflegeberufen aufmerksam machen“, sagt der Bundestagsabgeordnete.

Die Entstehung des Comics und das Gespräch mit Maxim Seehagen über seinen Werdegang, die Ideenfindung und die Herausforderungen des Zeichnens können alle Interessierten jetzt im Internet nachschauen. Das Video ist auf www.roy-kuehne.de zum immer wieder Anschauen verlinkt. Die nächste „Kleinste Bühne Northeims“ ist für Mitte November geplant. Interessierte Künstler können sich für die Veranstaltungsreihe, die aufgrund ihres Erfolges auch 2021 weiter fortgesetzt wird, per E-Mail an Roy Kühne wenden.

Zum Bild: Nach einer Stunde war das Werk fertig: Maxim Seehagen (rechts) zusammen mit Bundestagsabgeordnetem Dr. Roy Kühne. Foto: Mennecke










16.10.2020 • 11:35 Uhr

Wasserrohrbruch-Alarm in Bad Gandersheim: Die Suche nach dem Leck

Im Wohnquartier Braunschweiger Stra0e/Am Brink in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Sadt Bad Gandersheim gibt es zur Minute einen Rohrbruch-Alarm. Ein Zwei-Mann-Team des städtischen Wasserwerks ist mit einem elektronischen Sportgerät dabei, die lecke Stelle im unterirdischen Leitungssystem aufzuspüren. Dabei wird der fahrende Verkehr im Kreuzungsbereich Braunschweiger Straße / Am Brink durch ein Warnschild "Wasserrohrbruch" auf den Vorfall und die Aktivitäten der Wasserwerker aufmerksam gemacht. Die Spüraktion ist nicht ganz unkompliziert.
Die Wasserversorgung in dem zu versorgenden Stadtbereich ist durch das defekte Rohr gegenwärtignicht gefährdet, heißt es. Man arbeite mit Hochdruck dara, die undichte Leitung wieder instandsetzen.
red/Fotos/Video: Fis WMG














16.10.2020 • 09:39 Uhr

Bad Gandersheimer Oktober-Veranstaltungen von der Behörde verboten - Fitnessstudios geschlossen - Physiotherapie geht

Die seit Mittwoch verfügten massiven Einschränkungen des sozialen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens in der Corona-Hotspot-Stadt Bad Gandersheim lassen sich an allen Ecken und Enden der Kleinstadt ausmachen.

Zum Wochenanfang postierte der evanglische Pastor Thomas Ehgart noch einen Plakatständer vor dem Eingangsportal der Evangelischen Stiftskirche. Auf dem Plakat wird ein mit viel Engagement zusammengestelltes Programm mit Oktober-Veranstaltungen im Dom präsentiert. Die seit Mittwoch verschärften Versammlungsverbote des Landkreises Northeim dürften das alles zunichte machen. So ist es bereits mit dem musikalischen Theaterstück "Der Hasenroman" passiert. Er sollte am morgigen Samstag in der Stiftskirche zur Aufführung kommen. Die Veranstaltung ist abgesagt. Angesichts der angekündigten strengen Überwachung des neuen Regelwerkes in der speziellen Allgemeinverfügung für Bad Gandersheim dürfte weiteren Kulturaktivitäten in der Kirche ein ähnliches Verbotsschicksal ereilen.

Einzeltherapie ja,
Gruppentherapie nein!

Ähnlich geht es den Fitness-Studios in Bad Gandersheim. Sie haben nach eigenen Angaben ihren Betrieb einstellen müssen. Allerdings machte Geschäftsführerin Karin Barkstädt vom Vitalpark in der Hildesheimer ausdrücklich darauf aufmerksam, dass physiktherapeutische Anwendungen aufgrund medizinischer Indikationen weiter gegeben werden. Das bedeutet, ein Therapeut/in darf an einem Patienten/in arbeiten. Therapiemaßnahmen mit einer Gruppe sind dagegen untersagt.

Für kritische Fragen sorgt immer wieder der Umstand, dass der Besuch der beiden Fitnessstudios in Bad Gandersheim einerseits verboten ist, andererseits sind die Ausweichmöglichkeiten ins benachbarte Seesen oder nach Northeim zulässig. Bad Gandersheimer haben davon in den letzten Tagen sofort Gebrauch gemacht.
red/Fotos: Fis WMG










16.10.2020 • 08:58 Uhr

Warum keine Corona-Testung bei ersten Auffälligkeiten im Roswitha-Gymnasium? "Die Lage zum Glaubenszentrum unterscheidet sich", antwortet die Kreisverwaltung

Das Redaktionsnetzwerk hat sich namens besorgter Menschen mit weiteren Fragen im Zusammenhang des festgestellten Corona-Hotspots in Bad Gandersheim an die Northeimer Kreisverwaltung gewandt. Dazu gehörte folgender Sachverhalt mit einer Frage:

Bekanntlich ist eine Praktikantin im Lehrerkollegium am 8. und 9. Oktober 2020 offiziell von den Gesundheitsdiensten des Landkreises Northeim als Corona-infizierte Kontaktperson identifiziert gewesen. Ebenso ein Schüler. Daraufhin veranlasste bekanntlich das Gesundheitsamt, dass zwei Klassen und ein Geschichtsleistungskurs sofort in Quarantäne geschickt wurden. Die anderen Schülerinnen und Schüler, die sich vor der Maßnahme in der Schule und auf dem Schulhof im Kontaktbereich der auffälligen Personen aufgehalten haben sollen, wurden ohne Auflagen in die Herbstferien geschickt. Wieso wurden nicht sämtliche Personen des Roswitha-Gymnasiums unverzüglich einer umfassenden vorsorglichen Testung zugeführt?

Zu diesem Komplex liegt dem Redaktionsnetzwerk seit Donnerstag folgende schriftliche Antwort der Northeimer Kreisverwaltung vor:

"Die Lage beim Roswitha-Gymnasium unterscheidet sich zu der Lage im Glaubenszentrum.
Im Roswitha-Gymnasium sind keine symptomatischen Schülerinnen und Schüler oder Lehrer zum Zeitpunkt der Allgemeinverfügung bekannt gewesen. Während in der Ermittlung der Kontakte innerhalb des Glaubenszentrums mehrere Personen über Symptome in der Vergangenheit berichtet haben. Die Auflagen für die Schülerinnen und Schüler des Roswitha-Gymnasiums Bad Gandersheim für die Quarantäne haben sich aus der Allgemeinverfügung vom 08. Oktober 2020 ergeben."
red












16.10.2020 • 08:29 Uhr

Trügerische Herbst-Idylle: Bad Gandersheim im Schockzustand

"Es ist nicht zu fassen!". Diesen Kurzkommentar gab es am gestrigen Donnerstag häufiger in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim zu hören. Zuvor hatte die Kleinstadt bundesweit unrühmliche Schlagzeilenberühmtheit erhalten. Plötzlich war die 7000-Seelen-Stadt (dazu kommen noch 4000 in einigen Dörfern) zu einem spektakulären Corona-Hotspot geworden. 125 Corona-Infizierte auf einen Schlag lösten einen kollektiven Schock aus.

Sprachlosigkeit. Körperprachliche Ängstlichkeit. Gesteigerte Distanziertheit. Verstörte Menschen beim Discounter und in der einzigen Tankstelle in der Stadt. Auffällig das Schweigen der Gandersheimer. Die seit Mittwoch geltenden massiven Beschränkungen des sozialen Lebens in der Stadt, verfügt von der Ordnungsbehörde Kreisverwaltung in Northeim, haben viele Bad Gandersheimer regelrecht eingeschüchtert, verunsichert, beinahe komplett sprachlos gemacht.

Aber in den Köpfen arbeitet und brodelt es heftig. Viele Fragen nach den Ursachen für den Hotspot aus heiterem Himmel und zu seiner wirklichen Dimension bauen sich da auf. Sie werden bald laut und nicht nur in den sozialen Netzwerken gestellt werden müssen. Und sie müssen beantwortet werden. In allen Offenheit und Öffentlichkeit. Die angekündigten Aktivitäten der Staatsanwaltschaft Braunschweig könnten dabei einen wichtigen Beitrag leisten.

Die beim ehemaligen "Abendfrieden" in der Hildesheimer Straße in Bad Gandersheim so wunderbar versteckten Ruhebänke muten in diesen Corona-Hotspottagen wie eine friedliche Kuschecke zum Verstecken an, sind aber leider nur eine trügerische Herbstidylle. Was passiert ist stimmt sehr nachdenklich.
red/Foto: Fis WMG










16.10.2020 • 07:50 Uhr

25 Minuten nach Mitternacht: Im kurvigen Sektor geradeaus gegen Baum geknallt - Vor und danach Alkoholisches getrunken

Am gestrigen Donnerstag, gegen 00.25 Uhr, kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Rudolf-Huch-Straße in Bad Harzburg, wobei ein 31-jähriger Mann aus Staßfurt mit seinem Skoda Superb statt dem kurvigen Verlauf der Fahrbahn zu folgen geradeaus fuhr und gegen einen Straßenbaum prallte. Wie die Beamten bei der Unfallaufnahme feststellten, hatte der Mann deutlichen Atemalkoholgeruch an sich. Der Fahrer räumte auf Befragung ein, sowohl vor als auch nach der Fahrt Alkohol getrunken zu haben. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,04 Promille. Daraufhin wurde die Blutprobenentnahme durch die Beamten angeordnet. Der Pkw wurde frontal beschädigt und war im Anschluss an den Unfall nicht mehr fahrbereit, sodass er abgeschleppt werden musste. Der entstandene Sachschaden am Fahrzeug und am Baum hat eine Höhe von insgesamt ca. 8100 Euro. Der 31-jährige blieb unverletzt.ots










15.10.2020 • 22:26 Uhr

Corona-Hotspot Bad Gandersheim: Staatsanwaltschaft wird aktiv

Mögliche Straftatbestände nach dem amtlich festgestellten Corona-Hotspot mit 125 Infektionen in der christlichen Bildungseinrichtung "Glaubenszentrum" im südniedersächsischen Bad Gandersheim sind in den Focus der Staatsanwaltschaft in Braunschweig geraten. Aus der Behörde wird bestätigt, dass ein Anfangsverdacht wegen möglicher Körperverletzung durch Unterlassung wegen nicht eingehaltener Coronaregeln geprüft wird. Ob sich die staatsanwaltlichen Aktivitäten bereits mit konkreten Personen ( geschädigten und verursachenden) und betroffenen Institutionen beschäftigen ist noch nicht bekannt. Dass die Staatsanwaltschaft überhaupt nach dem massenhaft aufgetretenen Corninfektionen aktiv wird ist in der Bevölkerung mit großer Aufmerksamkeit registriert worden. red










15.10.2020 • 18:59 Uhr

Stadtbrandmeister Kai-Uwe Rostock: Sein Appell zur Teilnahme am Blutspendetermin am Freitag

"Gerade auch in der schwierigen Situation der Pandemie vor Ort ist der unten aufgeführten Mitteilung des Blutspendedienstes zu entnehmen, dass der Vorrat von Blutkonserven für unter anderem lebensnotwendige Operationen für einige Blutgruppen für wenige Tage begrenzt ist und aus diesem Grund wollen wir als Freiwillige Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim Verantwortung übernehmen und mit unserem Blutspendetermin am Freitag den 16.Oktober 2020 von 16 bis 19:30 Uhr im Feuerwehrhaus Altgandersheim dazu beitragen, die Situation im Land zu verbessern." Das hat Stadtbrandmeister Kai-Uwe Rostock, wieder komplett nach OP und Reha genesen, soeben in einem leidenschaftlichen Appell festgestellt.

In seinem Motivationsaufruf stellt er weiter fest: Natürlich erfolgt die Abgabe der Blutspende unter den vom Blutspendedienst vorgeschriebenen Sicherheits- und Hygienekonzept.
Der Landkreis Northeim hat auf Anfrage schriftlich mitgeteilt, dass der Termin zur Abgabe der Blutspende nicht unter die vom Landkreis Northeim fallende Verordnung fällt und uns ermutigt, diese wichtigen Aufgabe durchzuführen."

Rostocks Ansprache an seine Kameradinnen und Kameraden: "Also informiert und mobilisiert nochmals möglichst viele Spenderinnen und Spender in der Hoffnung, dass wir getreu der Notrufnummer der Feuerwehr 112 Spenderinnen und Spender begrüßen können."
red











15.10.2020 • 18:52 Uhr

Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr: Fachwerkhaus in Warburg nach Brand nicht mehr bewohnbar

Nach einem Brand in Warburg (Kreis Höxter) ist ein Mehrfamilienhaus nicht mehr bewohnbar. Eine Bewohnerin wurde aufgrund des Verdachtes einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Das Feuer in dem Haus an der Bernhardistraße ist am heutigen Donnerstag, 15. Oktober 2020, gegen 09:15 Uhr, ausgebrochen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung erschienen der Löschzug der Feuerwehr Warburg und Löschgruppen der Feuerwehren Calenberg, Ossendorf und Wormeln vor Ort.

Die zehn Hausbewohner konnten trotz des Brandes das Haus eigenständig verlassen. Bei einer 51-jährigen Bewohnerin bestand der Verdacht einer Rauchgasvergiftung. Ein Rettungswagen brachte sie in ein Krankenhaus. Der Verdacht bestätigte sich nicht. Mehrere Bewohner eines Nachbarhauses mussten ihr Haus vorsichtshalber verlassen. Nach einer Stunde konnten sie wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Zur Unterstützung der Polizei, der Feuerwehren und der Rettungsdienste kamen Mitarbeiter des THW und des DRK zum Einsatzort.

Die Bewohner des brennenden Hauses wurden zunächst in einer nahe gelegenen Schule untergebracht. Das Fachwerkhaus ist nicht mehr bewohnbar. Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Warburg kümmern sich nun um eine Unterkunft für die Bewohner.

Durch das große Aufgebot an Einsatzfahrzeugen wurde ein Teilabschnitt der Bernhardistraße für der Verkehr gesperrt. Der Verkehr wurde an der Kasseler Straße und der Schwerte abgeleitet. Die Sperrung der Bernhardistraße konnte nach rund drei Stunden aufgehoben werden. Die Höhe des Schadens an dem Fachwerkhaus ist noch nicht bekannt. Die weiteren Ermittlungen der Brandexperten der Kriminalpolizei zur Brandursache dauern noch an. /ell/Foto: Polizei











15.10.2020 • 18:43 Uhr

Bürgermeisterkandidat Claudius Weisensee zeigt seine Liebe namens Adriana

Mit einer plakativen Liebeserklärung hat Einbecks Bürgermeisterkandidat Dr. Claudius Wiesensee am heutigen Tag für für einen überraschenden und emotionalen Höhepunkt in seiner Kampagne gesorgt: Er verkündigte wie aus heiterem siebenten Himmel die Vermählung mit seiner schönen Braut Adriana Rodrigues-Weisensee. Aus diesem freudigen Anlass setzte Weisensee am heutigen Donnerstag alle politischen Wahlkampftaktivitäten aus. Wie er den Freudentag für das glückliche Paar gestaltete überdecken wir hier selbstverständlich mit einem respektvollen Mantel des Schweigens. Gewahlkampft wurde jedenfalls nicht!

Selbstverständlich schließen wir uns den vielen Gratulanten an, die dem Paar heute viel Glück, reichlich Gesundheit und munteren Nachwuchs wünschten! Alles andere ergibt sich vielleicht am 1. November. Da tritt Dr. Weisensee mit der vollen Unterstützungspower seiner Adriana bei der Direktwahl eines neuen Bürgermeisters in der Bierstadt an.
red/Screen: Weisensee










15.10.2020 • 18:25 Uhr

Während der Gartenarbeit: Dieb schleicht sich ins Haus, raubt wertvollen Schmuck

Am Dienstag kam es in der Zeit zwischen 13 Uhr und 15:30 Uhr in der Mühlenstraße in Holle / Grasdorf (Landkreis Hildesheim) zu einem Diebstahl aus einem Einfamilienhaus. Ein unbekannter Täter betrat durch eine offen stehende Hintertür das Haus der Geschädigten, während diese im Garten arbeitete. Im Haus entwendete er aus einer Schmuckschatulle im Schlafzimmer Goldschmuck. Anschließend verließ er unbemerkt das Haus der Geschädigten. Der Gesamtwert des entwendeten Schmuckes liegt im vierstelligen Bereich.

Die Polizei Bad Salzdetfurth bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise bezüglich verdächtiger Personen oder Fahrzeuge geben können, sich unter der Telefonnummer 05063/901-0 zu melden.kwa










15.10.2020 • 18:18 Uhr

Portal zur Geschichte Bad Gandersheim stellt erneut den Führungsbetrieb ein - Museumsvisiten sind erlaubt!

Die Entwicklungen der Corona-Zahlen im Stadtgebiet Bad Gandersheim machen diesen Schritt nötig - Stadtführungen weiterhin möglich

Das Portal zur Geschichte stellt vorerst bis einschließlich 10. November den gerade erst in der vergangenen Woche wieder aufgenommenen Führungsbetrieb ein. Die Ausstellungen im Kloster Brunshausen und im Sommerschloss bleiben aber geöffnet, von November bis Februar gelten dann allerdings die Winteröffnungszeiten: dienstags bis sonntags, 12 bis 16 Uhr.

Besucherinnen und Besucher können die Ausstellungen dort mit einem Audioguide erleben, der für Erwachsene und Kinder sowohl in Deutsch als auch in Englisch erhältlich und im Eintrittspreis inbegriffen ist. Der Audioguide wird aus hygienischen Gründen aktuell ohne Kopfhörer ausgegeben, kann aber über einen integrierten Lautsprecher auch ohne genutzt werden. Die Nutzung von selbst mitgebrachten Kopfhörern ist möglich. Aufgrund der räumlichen Enge wird das Stadtmuseum vorerst geschlossen und auch der Ausstellungsbereich des Portals zur Geschichte in der Stiftskirche bleibt weiterhin zu.

Die öffentlichen Stadtführungen unter dem Titel „Stift – Stadt – Schloss“ finden weiterhin am Samstag um 10 Uhr statt (Treffpunkt vor der Touristinformation). Allerdings wird entsprechend der Allgemeinverfügung des Landkreises Northeim die maximale Teilnehmergrenze auf fünf Personen (plus Gästeführer*in) herabgesetzt. Stadtführungen können auch individuell bei der Touristinformation gebucht werden.red/Fotos: Fis WMG










15.10.2020 • 18:11 Uhr

Gerichtsklatsche für Landesregierung: Lüneburger OVG-Richter setzen Beherbergungsverbot außer Kraft

In einer kurzen offiziellen Verlautbarung teilt das Gesundheitsministerium in Niedersachsen soeben mit:
Die Niedersächsische Landesregierung nimmt zur Kenntnis, dass das Oberverwaltungsgericht Lüneburg das Beherbergungsverbot im einstweiligen Rechtschutzverfahren außer Vollzug gesetzt hat. Damit wird die entsprechende Verordnung in Niedersachsen bis auf weiteres nicht mehr angewandt. Den Landkreisen und kreisfreien Städten steht es frei, bei entsprechenden Gefahrenlagen ihrerseits ggfs. konkreter gefasste, gezieltere Maßnahmen zu ergreifen. Im Übrigen werden die Argumente des Oberverwaltungsgerichts genau analysiert und bei etwaigen weiteren Maßnahmen der Landesregierung berücksichtigt werden.

Ungeachtet der heutigen Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg werden alle Bürgerinnen und Bürger aus Hotspots innerhalb und außerhalb Niedersachsens herzlich gebeten, freiwillig auf touristische Reisen zu verzichten, um eine weitere Ausbreitung des Virus so weit wie möglich zu verhindern. red











15.10.2020 • 15:46 Uhr

Warnstreik im Öffentlichen Dienst - Papier und Sperrmüll wurde nicht abgeholt

Durch den Warnstreik im öffentlichen Dienst kam es bei der Kreisabfallwirtschaft am Donnerstag zu Beeinträchtigungen bei einigen Abfuhren. Für einen Teilbereich Bodenfelde, in einigen Ortschaften im Uslarer Raum sowie im Bereich Moringen wurden die Papiertonnen nicht geleert. Die Sammlung erfolgt am Freitag, 16.Oktober 2020.

Der liegen gebliebene Sperrmüll im Bereich Kaltlenburg, Lindau, Berka, Gillersheim, Wachenhausen und Suterode wird Anfang der nächsten Woche ( 43. KW) abgeholt. lpd











15.10.2020 • 15:31 Uhr

Eilmeldung!!! 125 Corona-Infektionen in Bad Gandersheim

Das Ausmaß der Corona-Infektionen nach dem Massentest in der christlichen Bildungseinrichtung "Glaubenszentrum" in Bad Gandersheim hat eine neue Dimension. Soeben wird aus zuverlässiger Quelle vorab bestätigt, dass aktuell nach der großen Testaktion am vergangenen Montag von über 250 Menschen nunmehr 125 coronainfektiös laborgetestet wurden. Diese Angabe bestätigte auf Nachfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group Northeims Kreissprecherin Hiller. red












15.10.2020 • 15:12 Uhr

Trumps Grenzmauer in Arizona: Protestaktion der Tohono O’odham gewaltsam aufgelöst

Eine Grenzmauer zwischen den USA und Mexiko zu errichten war vor fünf Jahren eines der zentralen Wahl-Versprechen des US-Präsidenten Donald Trump und immer wieder ein Mittel, um Hass gegen Einwandernde zu schüren. An ihrem geplanten Verlauf im Süden der USA leben diverse indigene Gemeinschaften, deren historischer Landbesitz heute durch die Staatsgrenze zerschnitten wird. Auf ihren Territorien überqueren sie die Grenze regelmäßig, etwa um Anbauflächen, Friedhöfe oder Verwandte zu besuchen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen hat wiederholt kritisiert, dass eine Mauer diese freie Bewegung sehr erschweren oder unmöglich machen würde. Durch die Bauarbeiten wurden bereits indigene Landrechte verletzt und Heiligtümer zerstört.

Seit Jahren gibt es erbitterte indigene Proteste gegen die Mauer, vor allem seitens den Tohono O’odham in Arizona. Am 12. Oktober, dem Tag des indigenen Widerstands, beteten etwa 30 O’odham am frühen Morgen an einem Grenzübergang auf ihrem Land für die heiligen Stätten und Friedhöfe, die durch den Mauerbau und die Militarisierung der Grenze zerstört würden. „Diese heiligen Stätten sind eigentlich durch das Gesetz zur Religionsfreiheit geschützt“, erklärt Yvonne Bangert, GfbV-Referentin für indigene Völker. „Das hat die Grenztruppen des Bundes sowie Sicherheitsbeamte des Staates Arizona aber nicht davon abgehalten, die friedliche Andacht gewaltsam aufzulösen.“ Dabei seien Gummi-Geschosse und Tränengas verwendet worden. Mindestens acht Indigene wurden verhaftet und Journalisten in ihrer Arbeit behindert.

Wenige Tage zuvor hatte ein Bundesberufungsgericht den Bau der Mauer in Arizona, Texas, New Mexico und Kalifornien unterbunden. Zivilgesellschaftliche Gruppen und einige Bundesstaaten hatten geklagt, weil die Trump-Regierung dafür 3,6 Milliarden US-Dollar aus dem Verteidigungshaushalt abzweigen wollten. Das verstoße gegen die Verfassung. Der Staat Arizona spielt in diesem Jahr zudem im Wahlkampf eine besondere Rolle: Erstmals seit 72 Jahren besteht die Möglichkeit, dass in Arizona mehrheitlich die Demokratische Partei gewählt wird. Auf ihrem Wahlkampfbesuch in der Landeshauptstadt Phoenix zeigten sich Joe Biden und Kamala Harris demonstrativ mit fünf indigenen Oberhäuptern, um Probleme zu besprechen und für Stimmen zu werben. Neben Oberhäuptern der Navajo Nation, der Gila River Indian Community, des San Carlos Apache Tribe sowie des Hopi Tribe war auch Tohono O’odham Nation Chairman Ned Norris Jr. zugegen.

Zusätzlich veröffentliche das demokratische Kandidaten-Gespann ein 15-seitiges Konzeptpapier über ihre geplante Indigenen-Politik. „Dessen wichtigster Bestandteil ist die Wiedereinführung der jährlichen Tribal Nations Conference im Weißen Haus. Diese Zusammenkunft der Führungen der offiziell anerkannten Native Nations mit Vertretenden der US-Regierung war von Barack Obama eingerichtet worden“, berichtet Bangert. „Weiter befasst sich das Papier mit Gewalt an indigenen Frauen in den USA, erneuerbaren Energien und einer Task-Force zur Sicherung des Wahlrechts von Indigenen.“ Die demokratische Partei sei sich der Probleme der Indigenen im Land offenbar bewusst und sie scheine gewillt, daran zu arbeiten.red











15.10.2020 • 15:08 Uhr

Elektronische Geräte entwendet - GPS- Empfänger aus KWS-Traktoren in Wetze ausgebaut - 22.000 Euro Schaden

Tatort: Northeim, Orteil: Wetze, Mittwoch, 14.Oktober 2020, 20 Uhr bis Donnerstag, 15. Oktober 2020, 06.30 Uhr:

In der Nacht zu Donnerstag wurden aus Traktoren eines landwirtschaftlichen Betriebes (KWS) diverse elektronische Geräte entwendet. Unbekannte Täter bauten aus insgesamt fünf Traktoren des Herstellers John Deere die jeweiligen GPS- Empfänger aus. Weiterhin wurde ein Display und ein Radio entwendet. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 22.000 Euro geschätzt. Das Fachkommissariat 2 des Zentralen Ermittlungsdienstes der Polizeiinspektion Northeim hat die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugenhinweise nimmt die Polizei Northeim unter 05551-70050 gern entgegen.köh










15.10.2020 • 13:55 Uhr

Glaubenszentrum Bad Gandersheim meldet sich ein weiteres Mal zu Wort: Schulbetrieb läuft weiter- "Haben das Hygienekonzept genauestens eingehalten"

Die christliche Bildungseinrichtung "Glaubenszentrum" in Bad Gandersheim hat sich vor wenigen Minuten mit einem weiteren Statement an die Öffentlichkeit gewandt. Darin wird bekräftigt, dass ein bestehendes Hygienekonzept
genauestens eingehalten worden sei. Außerdem wird mitgeteilt, dass der Schulbetrieb weiter läuft.
Hier die Stellungnahme im O-Ton:
"Nachdem vom Gesundheitsamt nun ein Teil der Ergebnisse der Großtestung vom Montag ausgewertet wurde und nach bisherigem Stand etwa ein Drittel der Schüler und Mitarbeiter positiv getestet wurden, ist es uns ein Anliegen, uns erneut an die Öffentlichkeit zu wenden.
Von Beginn des durch die Behörden genehmigten Schulregelbetriebs am 19.09.2020 an wurde das strenge Hygienekonzept im Glaubenszentrum genauestens eingehalten. Dies entsprach – abgesehen von schulpflichtigen Kindern – einer selbst auferlegten Gesamt-Quarantäne auf dem Campus mit der bekannten Maskenpflicht, Abstandregelungen und „Kohortenbildung“, wie es im Amtsdeutsch heißt. Maßgeblich war hierbei der Leitfaden für Schulen in Niedersachsen „Schule in Coronazeiten“ vom Niedersächsischen Kultusministerium. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten waren die voneinander zu trennenden Einheiten noch erheblich kleiner (Richtwert 10 Personen), als es an allgemeinbildenden Schulen möglich ist. In dem Wissen, welch große Verantwortung jede Bildungseinrichtung hier für das Gemeinwohl trägt, ist auf die Einhaltung des Hygienekonzepts sehr genau geachtet worden. Trotz dieses selbst auferlegten, sehr strengen Vorgehens mit erheblichen Einschränkungen ist es jetzt zu diesen Fallzahlen gekommen, die – wie man den Medien entnehmen kann – der aktuellen Situation in weiten Teilen der Bundesrepublik entspricht. Die Auswirkungen bedauern wir sehr, besonders auch für den Landkreis und die Stadt Bad Gandersheim, die vielen Mitarbeiter in den Ämtern, die jetzt zu der ohnehin schon drückenden Arbeitslast in dieser Zeit erhebliche Mehrarbeit leisten müssen. Wir bedanken uns erneut ausdrücklich für die freundliche und effiziente Zusammenarbeit mit den Gesundheitsbehörden.

Uns erreichten viele Anfragen von ortsansässigen Firmen, Vereinen und Bürgern der Stadt Bad Gandersheim und darüber hinaus, wie man uns bei der Versorgung mit dem Nötigsten in der jetzigen Lockdown-Situation helfen kann, wo keiner die Räumlichkeiten verlassen darf. Diese große Anteilnahme hat uns tief bewegt, und wir wollen uns dafür ganz herzlich bedanken. Die Versorgung aller im Glaubenszentrum ist über die Anlieferungszone mit entsprechender Hygieneschleuse gewährleistet. Inzwischen ist der Unterrichtsbetrieb in getrennten Gruppen nach den behördlichen Vorgaben mit entsprechender räumlicher Trennung wieder aufgenommen worden." red/Foto: Fis WMG










15.10.2020 • 13:52 Uhr

Beide gut in Fahrt: Northeimer Handball Club und Weihrauch Uhlendorff GmbH kooperieren positiv

Auch in der neuen Saison 2020/21 freuen sich die Northeimer Handballer über die verlängerte Partnerschaft mit dem Busunternehmen Weihrauch Uhlendorff GmbH. Horst Weihrauch und sein Team bringen vornehmlich das 3. Liga Team des NHC zu seinen Zielen in nicht weniger als sieben Bundesländer. Es geht nach Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Die kürzeste Fahrt führt uns nach Hildesheim und die weiteste 500 Kilometer nach Stralsund. Teilweise muss mit zwei Busfahrern agiert werden oder ein zweiter Fahrer steigt auf der Strecke hinzu. Das alles meistert das Unternehmen Weihrauch Uhlendorff gewohnt zuverlässig und kompetent. Der NHC bedankt sich hierfür ganz herzlich bei Horst Weihrauch und seinem gesamten Team. Fotos: NHC.










15.10.2020 • 13:25 Uhr

Kreisverwaltung mit Fragen bombardiert - "Warum kein Massentest schon bei Corona-Auffälligkeiten im Bad Gandersheimer Gymnasium?

Der seit gestern offiziell bestätigte sprunghafte Anstieg von verdächtigen Infizierten mit dem Corona-Virus in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim hat zu einem Bombardement von Fragen nach Fakten, Ursachen, (Über-)Reaktionen und Missverständnissen geführt. Sie laufen derzeit beim Krisenmanagement der Northeimer Kreisverwaltung auf. Zielgerichtet werden dieses Rechercheanfragen vornehmlich von Journalisten zunächst an die Medienabteilung der Kreisverwaltung gerichtet. Ihre Fachbereiche (insbesondere Gesundheitsamt) zeichnen als Ordnungsbehörde für die Beherrschung der Corona-Krisenlage verantwortlich. Das geschieht in dem von einer Allgemeinverfügung vorgegeben Rechts- und Verordnungsrahmen. Zum operativen Geschäft gehört die Delegation von Kontroll- und eventuellen Sanktionsmaßnahmen.

Nach dem spektakulären Massen-Coronatest am Dienstagabend in der Bildungseinrichtung "Glaubenszentrum" Bad Gandersheim ist die Frage an die Verantwortlichen der Kreisverwaltung gerichtet worden, wieso nicht beim ersten Bekanntwerden von Corona-Infizierten am Gandersheimer Roswitha-Gymnasium am Donnerstag, 8. Oktober 2020, bereits eine unverzügliche Testung aller Personen in der Schule angesetzt worden ist. Die offiziell bestätigte infizierte Praktikantin im Lehrerkollegium habe sich eben nicht nur Kontakt zu Schülern/innen zweier Klassen und einem Leistungskurs gehabt, sondern deutlich mehr Personen. So sei in den Lehrerzimmern ein- und ausgegangen, wird von Eltern berichtet.

Der Landkreis Northeim zeigte dann am Freitag, 9. Oktober 2020, gegen 10.20 Uhr, eine Reaktion auf den Corona-Fall in der Schule als in der Öffentlichkeit eine eingeschränkte Maßnahme bestätig wurde.
Zitat: " Weil sie Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Praktikantin hatten, müssen zwei Klassen, ein Kurs der Oberstufe und drei Lehrkräfte des Roswitha-Gymnasium Bad Gandersheim ab heute in häusliche Quarantäne. Betroffen von der Anordnung der Gesundheitsdienste sind insgesamt 66 Schülerinnen und Schüler.
Die Anordnung der häuslichen Quarantäne gilt zunächst bis zum 16.Oktober 2020. Den Betroffenen ist es damit per Verfügung untersagt, die Wohnung ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsdienstes zu verlassen, oder Besuch von Personen zu empfangen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören."

Reichte diese Selektion? Warum wurde keine Testung seitens der Kreisverwaltung in Northeim für alle Personen aus Gründen der Gesundheitsfürsorge veranlasst? Antworten hierzu liegen von der Behörde noch nicht vor, sind aber zugesagt.

Ebenso unbeantwortet ist die Frage nach Konsequenzen bei eventuell auszumachenden Verstößen der in der Allgemeinverordnung festgelegten Corona-Hygieneregeln. Auf die Frage, inwieweit bußgeldbewährte Verfahren bereits eingeleitet sind, gab es erste Hinweise auf ein Tätigwerden. Die zuständige Mitarbeiterin würde sich mit der Problematik beschäftigen. Entscheidungen seien aber noch nicht getroffen.
red














15.10.2020 • 09:11 Uhr

Bürgermeisterkandidat Dr. Claudius Weisensee besucht KWS, Einbecks größten Arbeitgeber

Bürgermeisterkandidat Dr. Claudius Weisensee geht in den Austausch mit lokalen Unternehmen. Beim Besuch der KWS SAAT SE & Co. KGaA stehen gemeinsame Interessen und das Engagement in der Kernstadt sowie Bedürfnisse und Aktivitäten der KWS am Standort Einbeck im Vordergrund.

Dr. Weisensee erkundigt sich direkt bei den lokalen Unternehmen in Einbeck nach deren Interessen und Bedürfnissen, dazu war er in dieser Woche unter anderem zu Besuch bei der KWS. Der von FDP, Bündnis 90/Die Grünen, GfE und Bürgerliste unterstützte Kandidat zur Bürgermeisterwahl in Einbeck nahm im Rahmen einer begleiteten Tour die umfangreichen Investitionen des Unternehmens der vergangenen zehn Jahre in Augenschein. Teil des Rundgangs waren unter anderem das neue Forschungsgebäude Biotechnikum 2 (kurz: BIT 2) und das neue Maschinenhaus, die beide erst in diesem Jahr in Betrieb genommen wurden. Das neue Maschinenhaus verfügt über eine neue, hochmoderne Anlage für die Beizung und die Abpackung von Zuckerrübensaatgut. „Es ist beachtlich, mit welchem Nachdruck KWS den Ausbau des Standorts Einbeck betrieben hat. Die Vielzahl hochqualifizierter Arbeitsplätze in der Forschung, Produktion und Verwaltung sind nicht nur hoch relevant für die strategische Ausrichtung und den Aufbau des Unternehmens, ich sehe sie auch als einen Segen für die Stadt“, so Dr. Claudius Weisensee. Seitens KWS wird betont, dass auch die Mitarbeiter großen Einfluss an der Umsetzung hatten: Dort, wo es keine Marktlösungen gibt, entwickeln unsere Mitarbeiter eigene Lösungen. Grund warum KWS mit Nachdruck in Einbeck investiert, seien vor allem auch die Mitarbeiter.

Nun gelte es für ihn, die Mitarbeiter der KWS auch an den Standort zu binden. Gerade für junge Familien biete Einbeck mit einem vollständigen Schulsystem sowie einem reichhaltigen Sport- und Kulturangebot sehr gute Voraussetzungen.

Mit Stephan Krings, Head of Global Marketing and Communications der KWS Gruppe, tauschte sich Dr. Weisensee zum Engagement der KWS u.a. für Aktivitäten des innerstädtischen Lebens aus. Hierzu zählen beispielsweise die Unterstützung verschiedener kultureller Einrichtungen, die Unterhaltung der KWS Art Lounge und die Förderung des PS.Speicher, aber auch die umfangreiche Unterstützung der Einbeck Marketing GmbH. „Ich möchte im engen Austausch mit Unternehmen bleiben und so dazu beitragen, gute Ideen für die Entwicklung unserer Stadt umzusetzen oder zu beschleunigen“, erklärte Dr. Claudius Weisensee. red

Auf dem Bild zu sehen ist neben Claudius Weisensee – KWS-Manager Stephan Krings.











15.10.2020 • 09:02 Uhr

Millionenprojekt Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim: Marian Wradzidlo (Bad Harzburg) als Veranstaltungsmanger eingestellt - "Er gibt der Region eine Bühne!"

Das hauptberufliche Team für die Organisation der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim wird langsam etwas größer. Soeben wird eine Neueinstellung offiziell bekanntgegeben.

In der Verlautbarung heißt es: "Der gut in der Region vernetzte Profi für Veranstaltungsplanung und -organisation, Marian Wradzidlo, ist seit 1. Oktober im Team der Landesgartenschau aktiv.

„Mit Herrn Wradzidlo konnten wir den Bereich Veranstaltungen in erfahrene Hände legen. Mit seinem Erfahrungsschatz und den bisherigen Aktivitäten in der Region ergänzt er das Team bestens“, zeigt sich Geschäftsführer Thomas Hellingrath äußerst zufrieden.

Herr Wrazidlo ist seit über 25 Jahren im Veranstaltungsgeschäft tätig und seit drei Jahren mit einer eigenen Veranstaltungsagentur im Raum Südniedersachsen und Harz aktiv. So hat er viele Jahre das Programm und die Eventlogistik des Bad Harzburger Salz- und Lichterfestes koordiniert und mitgestaltet. Ein weiteres Tätigkeitfeld war die Organisation von Konzerten, sowie die Konzeption und Realisierung von Gala- und Tagungsveranstaltungen für große und mittelständische Unternehmen. Herr Wrazidlo ist ein Harzkind und fühlt sich in Bad Harzburg mit seiner Frau und seinen beiden Kindern zu Hause.

„Ich freue mich Teil des Teams der Landesgartenschau Bad Gandersheim sein dürfen, um mich in meiner Heimatregion auch zukünftig für die regionale Kulturlandschaft engagieren zu können.“ so Marian Wradzidlo. red











15.10.2020 • 08:53 Uhr

Einbeck/Kreiensen: "Straßenausbaubeiträge müssen weg!", fordert Dr. Claudius Weisensee

Seit vielen Jahren sind die Straßenausbaubeiträge in Einbeck ein Streitthema. Der parteiübergreifende Bürgermeisterkandidat, Dr. Claudius Weisensee, strebt an, die Straßenausbaubeiträge abzuschaffen. „Für viele Eigentümer sind die Beiträge eine riesige Belastung. Vor allem, wenn ältere Mitbürger plötzlich mit fünfstelligen Beträgen zu Kasse gebeten werden, entstehen häufig soziale Härten“, sagte Weisensee. Für viele sei die eigene Immobilie ein wesentlicher Baustein der privaten Altersvorsorge. Eine Rechtspflicht zur Erhebung der Beiträge bestehe für die Stadt nicht. Umliegende Städte, wie Northeim, hätten schon lange die Beiträge abgeschafft. Das müsse auch in Einbeck möglich sein. Die Straßenausbaubeiträge dürften nicht zum Wettbewerbsnachteil bei der Gewinnung von neuen Mitbürgern, jungen Familien und Rückkehrern werden.

Die Diskussion um den Ausbau der Tiedexer Straße habe gezeigt, dass es der Stadt auch nicht gelungen sei, Transparenz über die möglichen Kosten und damit Vertrauen bei den Bürgerinnen und Bürgern zu schaffen. „Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger erwarten zurecht, dass sie mitgenommen werden und sie verbindliche Auskünfte über die Kostenbeteiligung erhalten“, sagte der Bürgermeisterkandidat, der von den Freien Demokraten, Bündnis 90/Die Grünen, Gemeinsam für Einbeck und der Bürgerliste Kreiensen unterstützt wird. Wichtig sei es Weisensee, dass die Stadt den Bürgern auf Augenhöhe begegne.

Weisensee sieht in der Abschaffung auch den Anreiz für die Stadt, stärker in die Straßenunterhaltung zu investieren. Somit könne langfristig eine Abschaffung nicht nur die Bürgerinnen und Bürger entlasten, sondern auch nachhaltiges Wirtschaften der öffentlichen Hand befördern. Darüber hinaus unterstützt Weisensee Bestrebungen der Freien Demokraten im Landtag, die Beiträge landesweit abzuschaffen und die Mittel den Kommunen zu erstatten. red/Foto: Fis WMG











15.10.2020 • 08:36 Uhr

Einbeck: Falscher Dachdecker ergaunert sich von 83-jähriger Dame über 1000 Euro

Am Mittwoch, 14. Oktober 2020, hat eine bislang unbekannte männliche Person in der Mittagszeit an der Haustür einer 83 Jahre alten Einbeckerin geklingelt. Der Mann erklärte, er sei Dachdecker und hätte gesehen, dass auf dem Dach des Hauses etwas undicht sei, das er sich genauer anschauen müsste. Die alte Dame ging mit ihm dann auf den Dachboden, wo sich der Unbekannte das Dachfenster angeschaut hat. Anschließend teilte er der Geschädigten mit, dass es ihm möglich ist, die Undichtigkeit zu reparieren, benötige aber einen Vorschuss, um die notwendigen Materialien zu besorgen. Die Frau übergab dem falschen Dachdecker dann einen vierstelligen Geldbetrag, woraufhin dieser sich in unbekannte Richtung entfernte. Erst als der Mann nicht zurückkehrte, wurde in den Abendstunden die Polizei eingeschaltet. pap










15.10.2020 • 07:43 Uhr

Die gute Nachricht des Tages! StadtLesenTour 2021: Bad Gandersheim erhält den Zuschlag und das löst Freude aus

Das ist eine gute Nachricht für die Stadt des Literaturpreises und ersten deutschen Dichterin Roswitha von Gandersheim: Das Projekt "StadtLesen" wird im kommenden Jahr Station in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim machen. Das hat soeben die Organisation des Projektes auf Nachfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group exklusiv bestätigt. Ebenso das Rathaus.

Vorausgegangen war der Entscheidung für Bad Gandersheim ein Wettbewerb diverser Austragungsstädte mit einer Ausrichtung auf Kompetenz und einer Abstimmung von Bürgern und Bürgerinnen im Internet. Der Förderverein Landesgartenschau, die Landesgartenschau gGmbH und die Stadt Bad Gandersheim hatten sich in mehreren Aufrufen für viele Klicks pro "StadtLesen" in Bad Gandersheim stark gemacht. Umso größer nun die Freude, dass das Votum vieler Menschen zum Erfolg der Nominierung und den Zuschlag auf Ausrichtung der Aktion beigetragen hat. Im nächsten Jahr wird über einen längeren Zeitraum ein rund 80 Quadratmeter großes Wohn- und Lesezimmer an exponierter Stelle in Bad Gandersheim aufgebaut. Dort werden dann gratis verschiedene Aktionsformen rund um Bücher und Lesen angeboten.
Motto: Lesegenuss unter freiem Himmel bei freiem Eintritt in der Stadt der ersten deutschen Dichterin! red

Die Archivfotos dokumentieren, wie erstmals das Projekt von Verantwortlichen der Stadt , der Landesgartenschau Gesellschaft und des Fördervereins Landesgartenschau in der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Fotos: StadtLesen/Fis WMG












15.10.2020 • 07:22 Uhr

In der Corona-Krise: Land macht 10 Millionen Euro für Kultureinrichtungen und Solo-Künstler locker

Minister Thümler: Viele Kultureinrichtungen auch in Südniedersachsen können profitieren -

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) unterstützt Kultureinrichtungen sowie Künstlerinnen und Künstler, die Mittel aus den Sofortprogrammen des Bundes zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise beantragen. Insgesamt 10 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt stehen für die Kofinanzierung der Bundesprogramme bereit. Auch in Kultureinrichtungen in Südniedersachsen könnten davon profitieren.

„Unser Ziel ist, dass insbesondere kleine und mittelgroße Kultureinrichtungen sowie Künstlerinnen und Künstler den Weg zurück ins kulturelle Leben finden“, so Niedersachsens Kulturminister Björn Thümler.“ Die Kultur muss eine langfristige Perspektive haben. Deshalb stellen wir Finanzmittel zur Verfügung, mit denen beispielsweise Investitionen in Umbau- und Schutzmaßnahmen sowie die Installation moderner Lüftungsanlagen gefördert werden.“
Hilfe gibt es für Projekte, für die die Bundesregierung Förderprogramme im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie auf den Weg gebracht hat. Hierzu zählt insbesondere das umfangreiche Programm NEUSTART KULTUR, aber auch das für Mitte Oktober angekündigte Förderprogramm des Bundeswirtschaftsministeriums für Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von Lüftungsanlagen. „Ich möchte unsere niedersächsischen Kulturakteurinnen und -akteure mit Nachdruck ermutigen, sich auf die Förderprogramme zu bewerben. Vom Staatstheater bis zum Museum – zahlreiche Sparten können profitieren“, so Thümler.

Kultureinrichtungen und Künstlerinnen und Künstler, denen eine Förderung vom Bund bewilligt worden ist, können beim MWK eine Kofinanzierung beantragen. Voraussetzung ist, dass sie ihren Sitz in Niedersachsen haben, sie zum Zuständigkeitsbereich des MWK gehören und der überwiegende Teil der geplanten Projekte in Niedersachsen durchgeführt wird.
Neben der Kofinanzierung der Bundesprogramme hat das MWK zwei weitere Corona-Sonderprogramme für die Kultur auf den Weg gebracht, für die weiterhin Förderanträge gestellt werden können. Mit dem Corona-Sonderprogramm für gemeinnützige Kultureinrichtungen und Kulturvereine werden Einrichtungen unterstützt, die im Zuge der Pandemie in Liquiditätsengpässe geraten sind. Kulturveranstalter und soloselbstständige Künstlerinnen und Künstler können Hilfen aus dem „Corona-Sonderprogramm für Soloselbstständige und Kultureinrichtungen“ beantragen. red










15.10.2020 • 07:06 Uhr

Kerstin Andreae: Bei energetischer Gebäudesanierung an Tempo zulegen

Mit Blick auf die Energieeffizienz im Gebäudesektor hat die EU-Kommission gestern eine Initiative für eine „Renovierungswelle“ vorgestellt. Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW):

„Für das Erreichen der Klimaziele ist eine Modernisierungsoffensive im Wärmemarkt dringend notwendig. Aktuell sind die Sanierungsraten insgesamt viel zu niedrig. Dadurch werden erhebliche Potenziale zur CO2-Einsparung verschenkt. Gerade in Hinblick auf die geplante Anhebung des EU-Treibhausgasreduktionsziels 2030 müssen wir im Wärmemarkt an Tempo zulegen.

Schnelle CO2-Einsparerfolge lassen sich durch den Austausch alter Heizkessel durch neue CO2-arme Technologien erreichen. Auch hier braucht es weitere Anstrengungen. So müssen jetzt die richtigen Weichen in den Gesetzen und Förderrichtlinien für einen „Fuel switch“ und effiziente Anlagen im Heizungskeller gestellt werden. So hat beispielsweise die Umstellung von Öl-Heizungen auf Gas-Brennwertheizungen und Wärmepumpen ein Treibhausgas-Minderungspotenzial von rund 40 Prozent. Biomethan und grüner Wasserstoff müssen zudem technologieoffen anerkannt und gefördert werden. Die Potenziale der vorhandenen Gas- und Wärmenetzinfrastruktur können mit klimaneutralen Gasen weiter gehoben werden. Erhebliche Mengen an CO2 können so gerade in urbanen Ballungsräumen eingespart werden.“ red/Fotos: Fis WMG












15.10.2020 • 06:59 Uhr

Kalefeld/Bad Gandersheim: Polizei kann Fahrerflucht eines Brummifahrers aus Lettland aufklären

Über einen Ermittlungserfolg nach einer Fahrerflucht berichtet soeben die Leitung des Polizeikommissariats in der südniedersächsischen Kurstadt Bad Gandersheim:
Bereits am vergangenen Montag, 12.Oktober 2020, gegen 06.50 Uhr befuhr ein 51-jähriger Lkw-Fahrer aus Lettland mit seinem Sattelauflieger Daimler-Benz die Echter Straße in Kalefeld und streifte mit dem Dach seines Sattelaufliegers das Dach einer Garage auf einem angrenzenden Grundstück. hierbei verursachte er einen Schaden in Höhe von ca. 1000 Euro Nach dem Vorfall setzte der Lkw-Fahrer seine Fahrt fort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Anschließende Ermittlungen führten zu dem verursachenden Kraftfahrzeug und dem oben benannten Lkw-Fahrer. An dem Sattelauflieger entstanden Schäden in bislang unbekannter Höhe. Da der Fahrer des LKW keinen festen Wohnsitz im Inland besitzt, wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Göttingen eine Sicherheitsleistung erhoben. schw










15.10.2020 • 06:34 Uhr

"Schweren Herzens" - Bad Gandersheimer Stadtjugendring sagt Herbstprogramm 2020 ab

Schweren Herzens muss auch der Stadtjugendring sein Herbstprogramm 2020 absagen.
Stadtjugendpfleger Gunnar Ude vermeldet aktuell, dass sämtliche Veranstaltungen auf Eis gelegt sind. 

Auslöser ist die Verschärfung der Corona-Virus-Krise in Bad Gandersheim mit neuen Vorsichtsmaßnahmen und Verboten, verfügt auch den Landkreis Northeim.
Theodoros Miaoulis (erster Vorsitzender des Stadtjugendrings) ist ebenfalls sehr betrübt: „ Wir hatten ein wirklich tolles Programm auf die Beine gestellt, dass sehr gut angenommen wurde, darum ist es jetzt besonders schade dieses jetzt abzusagen!“ 
Die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen steht an erster Stelle, da wolle man absolut kein Risiko eingehen.
Doch aufgeschoben sei nicht aufgehoben, lassen der Stadtjugendring und die Stadtjugendpflege einvernehmlich verlauten. Wenn es die Gegebenheiten wieder zulassen, wird es wieder ein adäquates Programm für die Jugendlichen geben, heißt es in einer Mitteilung von Michael Schreiber vom Vorstand des Stadtjugendringes. red










14.10.2020 • 20:32 Uhr

Corona-Lockdown in Light-Version für Bad Gandersheim: Hasen-Theater in der Stiftskirche abgesagt - Hallenbad wieder dicht

Die Vorsichtsmaßnahmen zur Eindämmung neuer Infektionen durch den Corona-Virus sind in der südniedersächsischen Stadt Bad Gandersheim nach dem laborbestätigten Neuinfektionen von heute erst einmal 53 neuen Infektionsfällen im Landkreis Northeim und speziell in Bad Gandersheim verschärft worden. Der lokale Lockdown in einer Art Light-Version sieht eine Reihe von Beschränkungen u.a. im Versammlungsbereich und bei sportlichen Gemeinschaftsbetätigungen vor.

So ist nach Mitteilung von Bürgermeisterin Franziska Schwarz das Hallenbad am Abend geschlossen worden. Zuvor hatte die Northeimer Kreisverwaltung in einer neuen Allgemeinverfügung die die Aktivierung bekannter Verbote manifestiert. Deswegen ist beispielsweise die für Samstag angesetzte Theaterveranstaltung "Der Hasenroman" der Gandersheimer Domfestspiele in der Evangelischen Stiftskirche abgesagt. Festspiel-Sprecher Frank Bertram hat das vor dem Hintergrund der eskalierten Corona-Krise in Bad Bad Gandersheim auf Anfrage bestätigt.

Bürgermeisterin Franziska Schwarz appelliert in einem Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group ein weiteres Mal an die Bevölkerung, unbedingt das Corona-Regelwerk aus Eigenverantwortung heraus und Verantwortung gegenüber anderen Mitmenschen, "zum Schutz unserer Gesundheit", unbedingt einzuhalten. Dann würde es gelingen, dieses kritische Phase zu überstehen. Sie dauert nach Festsetzung der verschärften Regeln in der Allgenmeinverfügung zunächst einmal bis zum 10. November 2020. Dann wird von den Behörden eine Neubewertung der Situation vorgenommen und eventuell Lockerungen entschieden.
red/Fotos: Fis WMG










14.10.2020 • 16:23 Uhr

Hundenasen im Corona-Test - Gesundheitsministerin besucht Modellprojekt

Dr. Carola Reimann: „Wenn die wissenschaftlichen Erkenntnisse den Einsatz von Hunden ermöglichen, können Verdachtsfälle früh identifiziert und Testkapazitäten entlastet werden"

Forschende der Klinik für Kleintiere der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover untersuchen, wie zuverlässig Hunde riechen können, ob Menschen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert sind. Gesundheitsministerin Carola Reimann informierte sich heute (Mittwoch) über das Pilotprojekt. „Der Corona-Virus ist unter anderem so tückisch, weil infizierte Personen bereits Tage vor den ersten Symptomen andere anstecken können. Wenn wissenschaftliche Belege einen Einsatz der Hunde beispielsweise an Flughäfen ermöglichen, können mögliche Verdachtsfälle früh identifiziert und gezielt getestet werden. Das würde Testkapazitäten entlasten und Infektionsketten früh unterbrechen", so Dr. Carola Reimann.

Während Polizei und Zoll das Potential der sensiblen Spürnasen seit langem nutzen, ist der Einsatz von Hunden in der Medizin noch nicht sehr weit verbreitet. In einer Pilotstudie hatten Hunde bereits gezeigt, dass sie zwischen Proben SARS-CoV-2-infizierter Menschen und Kontrollproben mit einer hohen Trefferquote unterscheiden können. „Damals hatten wir die Hunde lediglich mit Proben von positiv und von negativ getesteten Menschen trainiert", erklärt Professor Holger Volk, PhD, Leiter der Klinik für Kleintiere, „in der Realität gibt es aber viele Differenzierungen. Deshalb trainieren wir die Hunde jetzt mit weiteren Proben und untersuchen, wie gut sie sie unterscheiden können."

Dafür sucht das Forscherteam noch Studienteilnehmerinnen und Studienteilnehmer, die Proben zur Verfügung stellen möchten:

Von SARS-CoV-2 infizierten Personen mit (auch leichten) Symptomen, sowie von SARS-CoV-2 infizierten Personen ohne Symptome und von Personen mit anderen Atemwegserkrankungen wie beispielsweise Grippe, Bronchitis etc.

Die Klinik für Kleintiere führt das Projekt in Zusammenarbeit mit der Bundeswehr, der Medizinischen Hochschule Hannover und dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf durch. Dr. Gerhard Greif, Präsident der TiHo, sagt: „Es ist sehr beeindruckend, was die Hunde leisten und wie schnell das Training Erfolg zeigt."

Wer die Studie unterstützen möchte, wird gebeten, sich hier zu melden: vae.kleintierklinik@tiho-hannover.de

Die Ergebnisse der Pilotstudie hat das Forscherteam im Fachmagazin BMC Infectious Diseases veröffentlicht. Die Hunde wurden damals an der Schule für Diensthundewesen der Bundeswehr in Ulmen trainiert. Die damals veröffentlichte Pressemitteilung finden Sie hier: www.tiho-hannover.de/aktuelles-presse/pressemitteilungen/pressemitteilungen-2020/pressemitteilungen-2020/article/schnueffelnd-zur-coronadiagnose-1
red










14.10.2020 • 16:00 Uhr

Nach Massentest im Glaubenszentrum in Bad Gandersheim positive Ergebnisse von Corona-Infektionen im zweistelligen Bereich von Behörden bestätigt

Beim gestrigen spektakulären Corona-Massentest in der Bildungseinrichtung "Glaubenszentrum" im südniedersächsischen Bad Gandersheim (wir berichteten) sind Personen in einer Anzahl im zweistelligen Bereich positiv auf den Corona-Virus getestet worden. Das ist soeben auf Anfrage offiziellerseits von zwei Stellen bestätigt worden. Die Anzahl bewegt sich "etwas unter 50", so eine weitere Aussage. Es wurde um Verständnis gebeten, dass angesichts des Erlasses einer Allgemeinverfügung und Präzisierung der offiziellen Verlautbarung zu der neuen Corona-Fallzahl im Landkreis Northeim noch etwas Zeit benötigt wird, um die genaue Anzahl in der Öffentlichkeit darzustellen. Die Auffälligkeit von fast 50 positiv getesteten Personen sei faktisch korrekt.
red/Foto/Video: Fis WMG










14.10.2020 • 15:15 Uhr

Heute in Bad Gandersheim: Überwachung der neuen Corona-Verordnung - Einschreiten in einem Geschäft

Am heutigen Mittwoch, in der Zeit von 09.45 Uhr bis 12.30 Uhr führte das Polizeikommissariat Bad Gandersheim in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt der Stadt Bad Gandersheim eine gemeinsame Streife zur Überwachung der am 09. Oktober 2020 neu in Kraft getretenen "Corona-Verordnung" durch. Insgesamt konnte festgestellt werden, dass die Hygienevorschriften im öffentlichen Raum eingehalten und Hygienemaßnahmen in den Einzelhandelsgeschäften weitreichend umgesetzt wurden. Lediglich in einem Fall musste der Eigentümer eines Einzelhandelsgeschäftes auf die Einhaltung der Hygienevorschriften hingewiesen werden. In diesem Fall wird sich der zuständige Landkreis Northeim mit der Ahndung der Verstöße auseinandersetzten. schw










14.10.2020 • 15:09 Uhr

Nach Kundgebung und Demo in Einbeck: Demo-Organisatoren melden sich zu Wort - Kritik an der Darstellung der Polizeiinspektion Northeim

Zu einer Presseverlautbarung der Polizeiinspektion Northeim sowie diverser Zeitungsartikel haben sich soeben die Organisatoren der Demonstration am vergangenen Samstag in Einbeck (wir berichteten) mit einer eigenen Darstellung, Interpretation und Kommentierung zu Wort gemeldet. Wir dokumentieren den Wortlaut der Stellungnahme im Original:

"Am 10. Oktober 2020 fand eine gemeinsame Demonstration von OATE, Seebrücke Einbeck und 161 Einbeck statt, bei der dank solidarischer Unterstützung vieler anderer Gruppen aus Kassel, Göttingen, Hildesheim, Goslar, Osterode und Hannover und weiteren Städten ein deutliches Zeichen gegen Neonazigewalt in Einbeck gesetzt wurde. 

Der Pressebericht der Polizei Einbeck stellt die Demonstration jedoch als gewalttätig und chaotisch, sowie die Veranstaltungsteilnehmer*innen als unkooperativ dar. Seitens der Polizei erfolgten nach Zündung von Nebeltöpfen mehrere Festnahmen. Doch was ist wirklich geschehen? Wir möchten hiermit auch unsere Sicht der Geschehnisse darlegen:

Nachdem alle Gruppen mit öffentlichen Verkehrsmitteln angereist waren, konnte der Demonstrationszug gleich zu Beginn nicht starten. In der Presse steht, dass die Versammlungsleiterin mehrfach auf Beschränkungen hingewiesen werden musste, denen sie nur zögerlich nachkam. Richtig ist, dass natürlich das Ausfüllen der Teilnehmer*innenlisten erfolgt ist, und auch nicht zur Diskussion stand, aber dass die Behörden zusätzlich eine Liste mit Namen und Adressen der Ordner verlangten. Dieses Begehren ist jedoch am Vortag gerichtlich per Eilverfahren zugunsten der Versammlungsleiterin entschieden worden, so dass diese Informationen nicht herausgegeben werden mussten. Somit wurde gleich zu Beginn bewusst versucht, Druck auszuüben und sich über gerichtliche Anordnungen hinweg zu setzen. Es zeichnete sich also schon an diesem Punkt deutlich ab, wie „kooperativ“ die Polizei der Demonstration gegenüberstand.

Als der Demozug aus der Bismarckstraße in die Benser Straße abbog, begann die Polizei bereits ihre Helme aufzusetzen, was häufig ein ungutes Gefühl bei den Demonstrierenden verursacht. Der Demozug bog daraufhin in die Hägerstraße ein und musste feststellen, dass die Zusage der Stadt, bis zu einer bestimmten Hausnummer gehen zu dürfen, wiederum nicht eingehalten wurde und eine Polizeisperre bereits etliche Meter davor aufgebaut worden war. Das sogenannte versuchte „Durchbrechen“ der Polizeiabsperrung war in Wirklichkeit ein unvermitteltes aggressives Vorgehen der Polizeikette in Richtung der Demonstrationsspitze. Die Demonstrierenden hatten keine Chance sofort zu stoppen, kamen aber trotzdem nach wenigen Sekunden zum Stehen. Im Nachgang sprach die Polizei hier von einem Fehler der Markierung der Zwischenkundgebung in ihren Unterlagen, im Gegensatz dazu fand dieses Vorkommnis und die damit verbundene Konfrontation von Polizei gegenüber Demonstrierenden jedoch in der polizeilichen Pressemitteilung keinerlei Erwähnung. 
Außerdem wurde zeitgleich zu unserer Demonstration eine Spontankundgebung seitens der Neonazis in der Hägerstraße genehmigt. Es ist also davon auszugehen, dass die Polizei aufgrund dieser Genehmigung, die uns zugesagten Plätze nicht einhalten konnte. 
Ist das Demonstrationsrecht der Neonazis also mehr wert als unseres oder wie müssen wir das verstehen?

Parallel dazu fingen Polizisten der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) seitlich des Zuges an, willkürlich Regenschirme von Demonstrationsteilnehmer*innen zu greifen und mutwillig zu zerstören. Wir hatten das Gefühl, dass hier bewusst provoziert wurde, weil eine Eskalation gewollt und geplant war. Ein Mensch hat sich gegen das Wegnehmen seines Schirmes gewehrt, woraufhin es zu einer kurzen Schubserei zwischen Demonstrierenden und Polizei kam. Noch einmal deutlich: Zu keiner Zeit wurde versucht die Barriere der Polizei zu durchbrechen. Das Zünden der Nebeltöpfe hat stattgefunden, obwohl im Vorfeld der Demonstration durchgesagt wurde, dass sich alle Teilnehmer*innen an die Auflagen zu halten haben. Das Nutzen von Pyrotechnik war für diese Demonstration untersagt. Die Nebeltöpfe sind jedoch keine pyrotechnischen Gegenstände und kein*e Passant*in der Demonstration ist dadurch verletzt worden. Insofern ist eine Ermittlung wegen gefährlicher Körperverletzung genauso an den Haaren herbeigezogen wie der Vorwurf des Gerangels, jedoch nahm die Polizei beides zum Anlass, um in Anschluss an die Demonstration brutal und unverhältnismäßig gegen die Teilnehmenden vorzugehen. 

Wir möchten hier noch einmal in aller Deutlichkeit betonen, dass wir die im Anschluss auf die um 17:30 Uhr endende Demonstration folgende Eskalation der Polizei auf das Schärfste verurteilen und nicht nachvollziehen können.
Direkt nach der offiziellen Auflösung der Demonstration durch die Anmelderin fanden sich die Demonstrierenden, die mit den Zügen wieder abreisen wollten, am Bahnhof ein, nur um nach kürzester Zeit von der Polizei gekesselt zu werden. Das, was in der Pressemitteilung der Polizei, als „einfache körperliche Gewalt“ beschrieben wird, wurde nicht ohne Grund abseits der Innenstadt, weit nach den Vorkommnissen der Hägerstraße durchgeführt. Schnell, zielsicher und brutal ging die Polizei in die Menge der ehemaligen Teilnehmer*innen der Demonstration und zog einzelne angeblich Verdächtige aus der Menge. 
Fakt ist, dass bei diesem Vorgehen der Polizei Menschen zu Boden geworfen wurden, und selbst nachdem sich eine 60-jährige Genossin schützend vor einen am Boden liegenden Demoteilnehmer stellte und deeskalierend auf den Polizisten einwirken wollte, wurde sie von ihm körperlich höchst aggressiv angegangen. Sie forderte ihn auf, sofort von ihr und dem am Boden Liegenden zu lassen, doch die einzige Antwort des Polizisten war ein weiterer Schlag gegen die ehemalige Teilnehmerin. Danach entzog dieser sich jeglichem Sichtkontakt. Ein leider gängiges Problem, gerade mit Einheiten der BFE, die sich seit Jahren weigern eine eindeutige Kennzeichnungspflicht in ihren Einheiten durchzusetzen, so dass viele BFEler*innen in der absoluten Anonymität und dem starken Korpsgeist aggressives Verhalten zeigen können, ohne rechtliche Konsequenzen fürchten zu müssen. Insofern ist der fehlende Kooperationswillen hier ebenfalls nicht auf unserer Seite festzustellen. Selbst der Konfliktmanager der Polizei war bestürzt und peinlich berührt über die Vorkommnisse am Bahnhof, hatte er doch selbst nach eigener Aussage die Demo als friedlich eingeschätzt! Leider sagte er auch, dass er kaum Einfluss darauf haben wird, was dann im Nachgang in der polizeilichen Pressemitteilung stehen wird. So verbleibt auch hier ein weiterer Vorfall von Polizeigewalt vermutlich ungelöst.

Weiterhin versuchten ein ehemaliger Ordner und auch die Anmelderin, mit dem Einsatzleiter zu sprechen, um die Situation zu deeskalieren. Da aber die Veranstaltung beendet worden war, weigerte sich dieser, Gespräche aufzunehmen. Interne Kommunikation als Nachbearbeitung, bevor Fake-News rausgehauen werden? Das wäre mal eine Idee, oder?

Wenn also bei dieser Demonstration von Chaoten und rechtsfreiem Raum geredet wird, dann können wir dem uneingeschränkt zustimmen, nur ist es de facto so, dass nicht wir damit gemeint sein können. Wir haben den Eindruck, dass diese Veranstaltung bewusst genutzt wurde, um zu provozieren, so dass es dann im Nachgang leichter werden könnte, alle weiteren Aktionen unserer Gruppierungen zu verbieten. Aber wir lassen uns weder provozieren, noch schikanieren! Das Zünden von Nebeltöpfen mag vielleicht nicht richtig gewesen sein, aber die bewusste Eskalationsstrategie der Polizei steht weiterhin in absolut keinem Verhältnis! Auch die Ordnungs- und Sicherheitsbehörden haben sich an geltendes Recht zu halten. Wir fordern eine umfangreiche Aufklärung und Nachbearbeitung!

Ein Nachsatz noch zu den Einbecker Geschäftsleuten. Die Betreiber*innen und Kund*innen einiger Geschäfte in der Fußgängerzone haben uns applaudiert und sich über unsere Anwesenheit gefreut. Das dies überwiegend Menschen mit Migrationshintergrund waren, die positiv reagierten, lässt auch einige Schlüsse auf die kritische Situation in Einbeck zu. Insofern kann man hier keinesfalls von „allen Geschäftsleuten“ sprechen, sondern, wenn überhaupt, dann nur zu einem Teil. Wir haben unsere Zeit für die Demonstration ganz bewusst auf 14:30 Uhr gelegt, damit der Wochenmarkt unbeeinträchtigt bleibt. Dass um 11:00 Uhr eine weitere Veranstaltung in der Innenstadt stattfand, liegt in der Verantwortung der Behörden.

Zur Pressemitteilung des FDP-Bürgerkandidaten auf Facebook: Herr Weißensee,
da Sie überhaupt nicht vor Ort waren, sondern wahrscheinlich nur den einseitig darstellenden Pressebericht der Polizei gelesen haben, sollten Sie sich eine derartige Reaktion besser verkneifen, ehe Sie nicht alle Aspekte der Situation kennen. Auf fake News reinzufallen, geht schneller als gedacht, aber das ist natürlich ein für Sie passendes Thema. Die FDP war schon immer unsolidarisch und anti-antifaschistisch. Die Oberschicht stärken und den Sozialstaat abbauen - so sieht ihre Zukunft aus, in der eine Arm-Reich-Schere als Werkzeug der ersten Wahl gilt. Klasse… Der Gipfel ist allerdings, dass Sie meinen Wahlversprechen machen zu können, mit denen man Demonstrationen aus der Stadt verbannen werde. Als Jurist müssten Sie wissen, dass Demonstrationen ein GRUNDRECHT sind. Insofern nutzen Sie die Situation nur für Wahlkampfzwecke und machen Versprechen, die Sie in keinster Weise halten können. Versuchen Sie es ruhig - Wir haben die letzten drei Klagen gewonnen und haben keine Angst davor weitere einzureichen! 

Wir danken allen Gruppen und Demonstrationsteilnehmer*innen für ihre Solidarität und Unterstützung. Wir werden weiter für ein nazifreies Einbeck kämpfen!

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red










14.10.2020 • 14:28 Uhr

Corona-Krise: Polizei kündigt eine Verschärfung unangekündigter Kontrollen mit den Ordnungsämtern im Kreis Northeim an

Zur Begründung heißt es: "Gestiegene Infektionszahlen im Bundesgebiet und im Landkreis Northeim"

In dieser Woche finden im Bereich des Landkreises Northeim Schwerpunktkontrollen zur Einhaltung der Corona-Regeln statt.

Hierzu wird die Polizeiinspektion Northeim zusammen mit den Ordnungsämtern der Städte und Gemeinden unangekündigt die Einhaltungen der Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes und der Corona-Verordnung überprüfen. Hintergrund sind die gestiegenen Covid-19 Infektionszahlen in den vergangenen Tagen sowohl im Bundesgebiet als auch im Landkreis Northeim.

Wie konkret das im Kreisgebiet Northeim ist geht aktuell aus der Mitteilung der Polizeiinspektion nicht hervor.

Die Kontrollen finden nicht nur in Northeim am Sitz der Polizeiinspektion statt, sondern auch im Bereich der Polizeikommissariate Einbeck, Uslar und Bad Gandersheim. In diesem Zusammenhang weist die Polizei auf die bestehende Corona-Verordnung hin, die seit dem 9. Oktober 2020 gültig ist und bittet die Bevölkerung um Einhaltung der entsprechenden Vorschriften. red/köh










14.10.2020 • 13:25 Uhr

Eilmeldung! Am Donnerstag Unterbrechung der Bad Gandersheimer Wasserversorgung von 11 Uhr bis 15 Uhr

Stadtwerke Bad Gandersheim: Notzapfstelle wird in der Liegnitzer Straße eingerichtet

In einer schlichten Mitteilung auf einem weißen DINA 4 Blatt, sorgfältig an die Hauseingangstür geklebt, haben die Stadtwerke der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt 24 Stunden vor Erweiterungs- und Wartungsarbeiten am öffentlichen Rohrnetz die Unterberechnung der Wasserversorgung angekündigt.

Wie die vor wenigen Minuten an der Hauseingangstür angebrachten Mitteilung vorgibt, muss die Wasserversorgung am Donnerstag, 15. Oktober 2020, von 11 bis 15 Uhr abgestellt werden. Die Bürger und Bürgerinnen werden in dem Schreiben (nicht namentlich von einer Verantwortlichen unterschrieben) aufgefordert, sich mit Wasser zu bevorraten. Außerdem wird in der Liegnitzer Straße 6 eine Notzapfstelle installiert.

Da auf der Mitteilung nicht angeben ist, welche Wohnquartiere/Stadtteile in Bad Gandersheim von der Unterbrechung betroffen sind, fragte das Redaktionsnetzwerk nach. Ein Sprecher erklärte dazu, dass die Arbeiten im Bereich der Breslauer Straße (Schulzentrum) passieren werden und somit Umgebungsquartiere (u.a. die Braunschweiger Straße) von der Maßnahme betroffen sein werden.
red/Video/Fotos: Fis WMG














14.10.2020 • 10:42 Uhr

Verkehrssicherheitsinitiative der Polizei Goslar fortgesetzt - Lkw-Kontrolle an der B 243 - 13 Verfahren eingeleitet

Sieben Einsatzkräfte der Polizei Goslar führten am gestrigen Dienstag eine weitere Lkw-Kontrolle durch, diesmal in Höhe Parkplatz Ziegenberg an der Bundesstraße 243.

Zwischen 8 und 14 Uhr, wurden insgesamt neun Lkw oder Sattelzugmaschinen überprüft, wobei erneut eine nicht unerhebliche Zahl an Mängeln beanstandet werden musste.

Der 45-jährige Fahrer einer Klein-Lkw-Kombination, beladen mit fünf Pkw-Kasten-Anhängern, überschritt die erlaubte Gesamtfahrzeuglänge von 18,5 Meter um zwei Meter. Ein Ladungsteil ragte in die Deichsel, wodurch die Verkehrssicherheit wesentlich beeinträchtigt war. Auf der Ladefläche befanden sich zudem Metallteile ohne jede Sicherung. Hier wurde die Weiterfahrt untersagt.

Weitere Feststellungen waren u.a. sechs Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten, zweimal Arbeitsschutzgesetz, mangelhafte Bereifung oder das Nichtmitführen erforderlicher Dokumente. Die Polizei leitete insgesamt 13 Verfahren ein und wird die Verkehrssicherheitskontrollen im Landkreis Goslar fortsetzen. ots/Fotos: Polizei













14.10.2020 • 10:07 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet Northeim: Mobile Messungen in der 43. Kalenderwoche 2020

In der Woche vom 19. bis 25. Oktober 2020 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:

Montag, 19. Oktober: Raum Uslar
Dienstag, 20. Oktober: Raum Bad Gandersheim
Mittwoch, 21. Oktober: Raum Einbeck
Donnerstag, 22. Oktober: Raum Dassel
Freitag, 23. Oktober: Raum Nörten-Hardenberg

Die semistationäre Messanlage „Alice“ wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Nörten-Hardenberg und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (KW 44) im Raum Einbeck eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd/Fotos: Fis WMG













14.10.2020 • 09:00 Uhr

Sudheim: Von der Terrasse silbernes Mountainbike gestohlen

In der Zeit von vergangenen Montag, 12.Oktober 2020, 19:00 Uhr, bis zum gestrigen Dienstag, 13.Oktober 2020, 11 Uhr, ist es in der Northeimer Ortschaft Sudheim zu einem Diebstahl eines Fahrrades gekommen. Ein bislang unbekannter Täter entwendete ein orange/silbernes Mountainbike der Marke Winora von der Terasse der 36-jährigen Geschädigten. Hierdurch entstand ihr ein Sachschaden von ca. 100 Euro.

Personen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim unter der Telefon 05551/7005-0 zu melden. TH










14.10.2020 • 08:55 Uhr

Aus dem Rucksack einer 76-Jährigen Geldbörse gestohlen - Erneut dreister Diebstahl im City-Center in Northeim

Am Dienstagnachmittag ist es in der Zeit von 15:50 Uhr bis 16:30 Uhr zu einem erneuten Diebstahl einer Geldbörse im City-Center Northeim gekommen. Die 76-jährige Geschädigte hatte ihre Geldbörse während des Einkaufes in einen mitgeführten Rucksack gesteckt. Als sie an der Kasse bezahlen wollte, bemerkte sie den geöffneten Reißverschluss des Rucksacks und das Fehlen ihrer Geldbörse. Der Frau aus Northeim entstand ein Sachschaden 250 Euro.

Zeugen, die Hinweise geben können, wenden sich bitte an die Polizei Northeim unter der Telefon 05551/7005-0.TH










14.10.2020 • 08:42 Uhr

Schweinehalter Südniedersachsens in Not - Dramatischer Preissturz

„Deutschlands und somit auch Niedersachsens Schweinehalter sind in echter Not. Deshalb haben wir als Landesbauernverband gemeinsam mit dem Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband (WLV) und mit dem Rheinischen Landwirtschaftsverband (RLV) anlässlich des von den Ministerinnen Klöckner, Otte-Kinast und Heinen-Esser initiierten zweiten Branchengesprächs eine Resolution übergeben. Der Ausbruch der ASP im Wildschweinebestand hat einen dramatischen Preissturz bei Mastschweinen und Ferkeln ausgelöst. Zudem sind wichtige Zukunftsfragen der Branche, wie die Umsetzung der Änderungen der Tierschutznutztierhaltungs-Verordnung und der Abbau der Schlachtüberhänge aus der Corona-Krise, nach wie vor unbeantwortet. Wir brauchen endlich von der Politik schnelle, wirksame und unbürokratische Unterstützung für die Schweinehaltung in NRW und Niedersachsen. Andernfalls werden in kurzer Zeit immer mehr Schweinehalter aufgeben“, erklärt dazu Landvolk-Vizepräsident Jörn Ehlers.LPD










14.10.2020 • 06:41 Uhr

Northeimer Handball Club 3. Liga Nord-Ost:: Alles auf einen Blick!

Am vergangenen Samstag fand das diesjährige Fotoshooting des Drittliga Teams beim Northeimer Handball Club statt. NHC Fotograf Florian Spieker machte neben Portraitfotos, Kleingruppenfotos auch das hier dokumentierte Teamfoto. Es zeigt alle Akteure und in der Unterleiste die Unterstützer des Vereins und des gesamten Teams. Foto: Speicher Fotografie










13.10.2020 • 21:38 Uhr

Corona-Virus Entwicklung: Landkreis Northeim mit 199 Fällen unterdurchschnittlich auffällig

Die heute vom Niedersächsischen Gesundheitsministerium in Hannover dokumentierte Corona-Lage im Landkreis Northeim mit 199 laborbestätigten Gesamtfällen bis zum 13. Oktober 2020 nimmt sich im Vergleich zu den dunkel gezeichneten Gebieten auf der Corona-Niedersachsenkarte deutlich unterdurchschnittlich auffällig aus. Verantwortliche in Behörden führen das einerseits auf die ländliche Struktur des Kreisgebietes und seiner dezentral besiedelten Struktur zurück; anderseits würden hier die u.a. Hygieneregeln wie Distanzen, Maskenpflicht und Desinfektion disziplinierterter eingehalten als das in Ballungsgebieten zu beobachten sei.

Die "Corona-Fieberkurve" dokumentiert den ansteigenden Wert der Corona-Virus-Auffälligkeiten in den letzten Wochen und Tagen; dies wird auch u.a. mit einer Zunahme von Testungen interpretiert. red/Sreens Grafiken Gesundheitsministerium Hannover












13.10.2020 • 20:11 Uhr

Unternehmen zuhause in Südniedersachsen: Brakebusch Website Challenge - Drei glückliche Gewinner

Die vor drei Wochen ausgeschriebene Website Challenge der Firma Brakebusch KG ( wir berichteten) hat nun drei glückliche Gewinner. Der Geschäftsführer, Versicherungsmakler Steffen Brakebusch, ließ es sich nicht nehmen, alle drei persönlich zu informieren und die Gewinne zu überreichen.

Jens Wedekind aus Scharzfeld freut sich über den Hauptgewinn, einen Einkaufsgutschein bei Mediamarkt über 50 Euro. Einen Einkaufsgutschein bei Ikea im Wert von 25 Euro gewinnt Annika Friedrich aus Förste, und 25 Euro Guthaben bei Thalia als Gewinn hat ab sofort Dr. Andre Hanelt aus Gleichen zur Verfügung.

Steffen Brakebusch freut sich über die engagierte Teilnahme. „Es war unsere erste Aktion dieser Art“, sagte er, „wir machen so etwas bestimmt bald wieder, vielleicht als Weihnachtsrätsel, damit alle, die diesmal nicht gewonnen haben, bald wieder eine Chance bekommen."

Lächelnd setzt er hinzu: „Passend versichert zu sein, ist ja immer ein Gewinn!“ In diesem Sinne sind alle Interessierten eingeladen, sich auch weiterhin auf der neuen Brakebusch-Website www.brakebusch-kg.de über individuelle, dem eigenen Bedarf angepasste Versicherungsmöglichkeiten zu infornieren.
Die Brakebusch KG wurde 2011 von Versicherungsmakler Steffen Brakebusch gegründet, der zuvor mehrere Jahre in der Sozietät seines Vaters tätig gewesen war. Schwerpunkte der Brakebusch KG sind Lebens- und Altersvorsorge, Gesundheitsvorsorge, private Sachversicherung und Gewerbeversicherung. red/Foto: Fis WMG











13.10.2020 • 19:48 Uhr

Corona-Testzentrum beim Glaubenszentrum: "Müssen jetzt auf die Ergebnisse warten" - Bürgermeisterin Schwarz lobt schnelle Reaktion des Landkreises - "Hygieneregeln einhalten!

Die generalstabsmäßig organisierte erste und größte Mammut-Testung von mutmaßlichen Corona-Virus-Verdächtigen im Landkreis Northeim, die gestern in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim für Aufsehen sorgte, ist von der Bürgermeisterin der Stadt gelobt worden. "Das ging alles sehr zügig und hat auf Anhieb geklappt. Ich bin darüber sehr zufrieden, dass das so schnell funktioniert hat", sagte Franziska Schwarz soeben auf eine Nachfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group. Die Feuerwerhbereitschaft 4 des Landkreises Northeim hatte die Massentestung vorgenommen (wir berichteten).

Die Bürgermeisterin bestätigte weiterhin, von Anbeginn der Massenuntersuchung vom Landkreis Northeim, hier in Person des Ersten Kreisrates, über die Maßnahme in der Roswithastadt auf dem Laufenden gehalten worden zu sein. Auch am heutigen Dienstag sei dieser Informationsausstausch über die wichtigsten Fakten fortgesetzt worden. "Jetzt müssen wir abwarten, wie die Ergebnisse sind!" Sie bekräftigte einmal mehr ihre Überzeugung, dass in der Corona-Krise zur Eindämmung der Pandemie unbedingt die ausgegeben Hygieneregeln mit Mund- und Nasenbedeckungen, Abstandswahrung und Desinfektion der Hände eingehalten werden sollten.

Bei ihrem Grußwort aus Anlass eines Festaktes zum 30. Jahrestag Deutsche Wiedervereinigung hatte sich die Bürgermeisterin demonstrativ vor rund 200 Teilnehmern/innen der Veranstaltung dafür stark gemacht, den Versammlungraum mit frischer Luft zu durchfluten - auch eine richtige Hygieneattacke gegen den Corona-Virus. Fischluft kann er nicht ab...
red/Video: Fis WMG










13.10.2020 • 19:02 Uhr

In Wildemann aufgetaucht: Polizei warnt vor Einmietbetrüger in "Camouflage"

Bereits seit mehreren Monaten bereist ein 55-jähriger die Harzregion, mietet sich in Hotels und Pensionen ein und verlässt nach einem Aufenthalt von einer und mehreren Wochen die Häuser, ohne die entstandenen Kosten beglichen zu haben. Letztmalig ist die Person, die nach der Vorlage einer Lichtbildmappe zweifelsfrei identifiziert werden konnte, Anfang Oktober in der Ortschaft Wildemann aufgetreten und hat eine Rechnung von mehr als 400 Euro hinterlassen. Die männliche Person ist ca. 180 cm groß, hat lichtes Haar und trägt überwiegend Tarnkleidung (Camouflage). Die Person führt einen großen Hund mit sich und ist mit einem Pkw Hyundai Getz (Farbe nicht bekannt)unterwegs. Am Fahrzeug soll derzeit ein Kennzeichen aus Braunschweig (BS) montiert sein. ots










13.10.2020 • 14:55 Uhr

Nach dem Corna-Massentest im Gandersheimer Glaubenszentrum: Elf Fragen an den Landkreis Norteim - Testergebnisse Mittwochnachmittag!

Zum gestrigen Corna-Massentest im Bad Gandersheimer Glaubenszentrum hat das Redaktionsnetzwerk Inn einer ersten Staffel die Kreisverwaltung um die Beantwortung von elf Fragen gebeten. Nach unglaublicher kurzer Zeit sind soeben die ersten Antworten aufgelaufen:

1. Auf wessen Veranlassung erfolgte die Testung?
Antwort der Kreisverwaltung: "Die Gesundheitsdienste des Landkreises Northeim".

2. Was für ein Testverfahren wurde angewandt?
Antwort: "Abstrichentnahme. Die Testung ist das PCR-Verfahren."

4. Wieviele Kräfte wurde bei der Aktion beim Glaubenszentrum eingesetzt?
DRK 41 Einsatzkräfte, Johanniter 25 Einsatzkräfte, Feuerwehrbereitschaft IV 27 Einsatzkräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Landkreis Northeim 6.

5. Wieso wurde im Eingangsbereich des Glaubenszentrum „open air“ in zwei roten Zelten getestet und nicht wie von der Bildungseinrichtung angeboten, auf einem im Innenbereich des Gebäudeensembles aufgestellten -festinstallierten- Zeltbau?

Antwort der Gesundheitsdienste: wegen der Warteschlange; bessere Desinfektionsmöglichkeit der ausgewechselten Personen; Lichtverhältnisse für die Testung durch die aufgebauten Lichtmasten in Kombination mit den Zeltbahnen war optimal.

6. Wann ist mit Ergebnissen der Testung zu rechnen?
Antwort: am Mittwochnachmittag.

7. Falls Personen aus der Bildungseinrichtung positiv auf Corona getestet sein sollten Führt das zu welchen Folgen?
a) für die Bevölkerung der Stadt?
b) die Schüler/innen der Bildungseinrichtung?
c) das Lehrpersonal?
d) die Bewohner/innen der Schule?

Antwort der Gesundheitsdienste: "Bewohner und Mitarbeiter des Glaubenszentrums sind in Quarantäne gestellt worden. Bei der Bevölkerung hängt das von der 7-Tage- Inzidenz ab.

8. Wie lange werden eventuelle Quarantänezeiträume sein?
Antwort der Gesundheitsdienste: "24 Tage für Kontaktpersonen und bis auf weiteres bei Labortechniker nachgewiesenen Infektionen".

9. Muss der Betrieb der Schule eingestellt werden?
Antwort der Kreisverwaltung: "Es dürfen keine Neuaufnahmen/Anreisen erfolgen."

10.Müssen Gottesdienste/Gebetsveranstaltung ausgesetzt werden?
Antwort der Kreisverwaltung: "Zurzeit nicht. Das hängt von dem Ergebnis der Testung ab."

Besteht für die Zeit der Quarantäne ein Besuchsverbot der
Einrichtung?
Antwort der Northeimer Kreisverwaltung: "Es dürfen keine Personen, die in Quarantäne stehenden Personen besuchen."
red/Fotos: Fis WMG














13.10.2020 • 14:18 Uhr

Glaubenszentrum in Bad Gandersheim reagiert auf den Massentest CoViD19 in der Bildungseinrichtung- "Im Gebet an Gott die Krise gemeinsam überstehen!"

Mit einem Statement hat soeben das Glaubenszentrum in Bad Gandersheim auf den gestrigen Massentest auf den Corona-Virus ( wir berichteten aktuell) reagiert. In der offiziellen Verlautbarung heißt es im Originalton:

" Schon sehr frühzeitig und zuletzt vor dem Hintergrund zweier Verdachtsfälle am Gymnasium in Bad Gandersheim in der jüngeren Vergangenheit ist die überkonfessionelle Bibelschule Glaubenszentrum e.V. frühzeitig auf das für den Landkreis Northeim zuständige Gesundheitsamt zugegangen, um entsprechende Vorsichtsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Gandersheim und den Fachleuten in den Ämtern zu erarbeiten. So begann mit der genehmigten Eröffnung des Schulbetriebes am 19.September 2020 eine mehrwöchige Quarantäne, um zu verhindern, dass Teilnehmer, die aus dem gesamten Bundesgebiet anreisen, das Virus einschleppen.
Auch jedes noch so gute Schutzkonzept wird leider keine vollständige Sicherheit bieten. Am vergangenen Wochenende ist bekannt geworden, dass im Umfeld der Bibelschule durch einen Außenkontakt eine positive PCR-Testung aufgetreten ist. Die betroffene Person lebt allerdings nicht, wie in vorherigen Berichten erwähnt, auf dem Gelände der Bibelschule. Dennoch ist das Gesundheitsamt umgehend informiert worden und es ist eine gemeinsame Großtestung vereinbart worden. Mit großzügiger Unterstützung der Feuerwehr und Polizei hat das Gesundheitsamt eine Testung von rund 275 Personen inkl. Kindern noch am späten Abend des 12. Oktober 2020 bis in die Nacht hinein erfolgreich durchgeführt. Wir danken ausdrücklich dem Gesundheitsamt Northeim, den Einsatzkräften der Feuerwehr und der Polizei für die hervorragende Zusammenarbeit. Manchmal stehen wir wie machtlos vor Situationen, in denen wir alle unser Bestes geben und sich dennoch nicht alles so entwickelt, wie wir es uns wünschen. Hier gibt uns das Gebet Kraft, Halt und Zuversicht. Wenn wir im aufrichtigen Glauben und Gebet an Gott zusammenstehen, werden wir gemeinsam diese Krise in Deutschland, Europa und auf der ganzen Welt überwinden."
red/Foto: Fis WMG










13.10.2020 • 14:08 Uhr

Corona-Krise: Kein Anspruch auf „Homeschooling - Gericht entscheidet gegen Risiko-Eltern und Geschwister

Antrag auf Befreiung von der Anwesenheit in der Schule abgelehnt -

Schüler, deren Eltern zur Corona-Risikogruppe gehören, haben derzeit nicht schon deswegen einen Rechtsanspruch auf Befreiung vom Präsenzunterricht. Die Schule darf die Befreiung ablehnen, wenn dort noch keine Infektionsschutz-Maßnahme angeordnet werden musste. Dies hat die 6. Kammer des Verwaltungsgerichts am 8. Oktober 2020 in einem Eilverfahren entschieden (Aktenzeichen 6 B 187/20)

Bei den Antragstellern handelt es sich um Geschwister, die die 12. und die 9. Klasse eines Braunschweiger Gymnasiums besuchen. Ihre Eltern hatten der Schule ärztliche Atteste vorgelegt, nach denen sie zur Coronavirus-Risikogruppe gehören. Den Antrag auf Befreiung vom Präsenzunterricht hatte die Schule unter Berufung auf eine Verwaltungsvorschrift des Kultusministeriums abgelehnt. Danach können Schüler, deren Eltern der Risikogruppe angehören, nur dann vom Unterricht befreit werden, wenn schon eine Infektionsschutz-Maßnahme an der Schule ergriffen werden musste, z.B. wegen der Infektion eines anderen Schülers. Dies sei an der Schule aber noch nicht der Fall gewesen.

Das Verwaltungsgericht hat den gegen die Entscheidung der Schule gerichteten Eilantrag abgelehnt.

Derzeit sei die Vorschrift des Kultusministeriums rechtlich nicht zu beanstanden. Die sich aus Artikel 2 Absatz 2 Satz 2 des Grundgesetzes ergebende staatliche Pflicht zum Schutz von Leben und körperlicher Unversehrtheit sei nicht verletzt. Das Grundgesetz gebiete keinen vollkommenen staatlichen Schutz vor jeglichen Gesundheitsgefahren. Bei den Schutzmaßnahmen habe der Staat auch anderen grundrechtlich geschützten Freiheiten Rechnung zu tragen. Die Schutzpflicht sei nur dann verletzt, wenn Schutzvorkehrungen entweder überhaupt nicht getroffen sind, wenn die getroffenen Regelungen und Maßnahmen offensichtlich ungeeignet oder völlig unzulänglich sind oder wenn sie erheblich hinter dem Schutzziel zurückbleiben. Dies sei derzeit an dem Gymnasium nicht der Fall.

Aufgrund der Corona-Verordnung und des Niedersächsischen Hygieneplans für Schulen habe die Schule schon eine Reihe von Schutzmaßnahmen getroffen. Dazu gehörten unter anderem die Anordnung, grundsätzlich einen Mund-Nase-Schutz auf dem gesamten Schulgelände außerhalb des Unterrichts zu tragen, und das „Prinzip der offenen Türen", um das mit dem Berühren von Türen oder Türklinken verbundene Risiko zu verringern. Diese Maßnahmen seien angesichts der im Entscheidungszeitpunkt im Vergleich zu anderen Regionen noch moderaten Infektionszahlen für die Stadt Braunschweig auch nicht völlig unzulänglich. Bei den Schutzmaßnahmen müssten die Schulen auch den Bildungsauftrag des Staates und den Bildungsanspruch der Schüler berücksichtigen. Die Schulbesuchspflicht sei in diesem Zusammenhang besonders wichtig. Nur sie gewährleiste ausreichende Bildungsgerechtigkeit und eine umfassende Abdeckung der Lehrpläne über die reine Wissensvermittlung hinaus. Im Hinblick darauf differenzierten die Schulen derzeit in zulässiger Weise zwischen einer bloß abstrakten, allgemeinen Gefährdungslage sowie der konkreten Gefahr einer Infektion mit dem Coronavirus im Falle einer bereits nachgewiesenen Neuinfektion. Das sich laufend verändernde Infektionsgeschehen verlange allerdings, die Risikobeurteilung immer wieder zu überprüfen.

Die Schule verstoße derzeit auch nicht gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung nach Artikel 3 Absatz 1 des Grundgesetzes, indem sie Schülern, die selbst zur Risikogruppe gehören, „Homeschooling" genehmige. Die unterschiedliche Behandlung sei gerechtfertigt, weil es wissenschaftlich basierte, deutliche Hinweise darauf gebe, dass vulnerable Schüler im Vergleich zu vulnerablen Angehörigen im Zusammenhang mit dem Schulbesuch einem höheren Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind.

Gegen die Entscheidung der Kammer steht den Beteiligten das Rechtsmittel der Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht in Lüneburg zu.
red













13.10.2020 • 14:02 Uhr

Wahlen in Bolivien: Kein indigener Kandidat bei den Wahlen am 18. Oktober - Zunehmende anti-indigene Tendenzen im Land

Am kommenden Sonntag, den 18. Oktober, wird in Bolivien gewählt. „Evo Morales, der erste indigene Präsident Südamerikas, hat das Land bezüglich der Repräsentation Indigener in Politik und Gesellschaft, der Anerkennung indigener Rechte und ihrer politischen Partizipation deutlich vorangebracht“, erinnert Juliana Miyazaki, Referentin für indigene Völker bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen. „Doch sein Verhalten gegen Ende seiner Amtszeit hat dem Ansehen der bolivianischen Demokratie geschadet. Dass die Wahl dieses Mal sauber abläuft und eine reibungslose Machtübergabe gelingt, ist auch im Interesse der indigenen Bevölkerung im Land.“ Die vorherigen Wahlen wurden vor fast genau einem Jahr abgehalten. Nach Unregelmäßigkeiten und Protesten musste Morales das Land verlassen, wirkliche politische Stabilität ist seitdem nicht eingekehrt.

Obwohl große Teile der Bevölkerung indigene Wurzeln hat – mehr als 60 Prozent der Menschen in Bolivien bezeichnen sich als indigen – stellen sich in diesem Jahr keine weiteren Indigenen für eine der aussichtsreichen Parteien zur Wahl. Die besten Chancen scheinen derzeit Luis Arce und Carlos Mesa zu haben. Arce war Finanzminister unter Evo Morales und tritt für dessen sozialistische Partei MAS an. Mesa kandidiert für die bürgerliche Comunidad Ciudadana. Der christlich-fundamentalistische Kandidat Fernando Camacho von der Partei Creemos („Wir glauben“) ist im Wahlkampf durch anti-indigene Rhetorik aufgefallen. „Wir sind besorgt, dass anti-indigene Tendenzen in der Bevölkerung, die seit den Wahlen 2019 wieder stärker zum Vorschein kommen, auch politisch an Einfluss gewinnen und die positiven Entwicklungen zurückgedreht werden“, warnt Miyazaki.

Auch Bolivien war in den letzten Monaten stark von der Coronavirus-Pandemie betroffen. Unter den elf Millionen Einwohnern des Landes wurden bisher knapp 140.000 Infektionen nachgewiesen, etwa 8.400 Menschen starben bisher in Bolivien an Covid-19. Wie sich das Infektionsgeschehen und die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen auf die indigene Wahlbeteiligung auswirken werden, ist schwer vorherzusagen. red










13.10.2020 • 13:56 Uhr

Vor den Augen des Fahrlehrers: Tragischer Unfall mit schwerverletzter Motorradfahrerin

Die 42-jährige Fahrzeugführerin aus Höxter befuhr am gestrigen Montag um 16.40 Uhr die Fürstenberg Straße in Holzminden als Fahrschülerin mit ihrem Motorrad vor dem dazugehörigen Pkw des Fahrlehrers die L 550 aus Richtung Boffzen kommend in Richtung Innenstadt. Dabei verlor sie, vermutlich aufgrund von Unachtsamkeit, kurzfristig die Kontrolle über ihr Motorrad und geriet dadurch in den Gegenverkehr und touchierte hierbei die Fahrertür des entgegenkommenden 72-jährigen PKW - Führers aus Fürstenberg.

Die Motorradfahrerin stürzte in Folge des Zusammenstoßes und wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus verbracht. Der PKW - Führer blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt. Der geschätzte Sachschaden beträgt 22.500 Euro. Weitere Ermittlungen zur Verkehrsunfallursache dauern an. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei Holzminden zu melden.Fi










13.10.2020 • 13:45 Uhr

Goslar: Polizei setzt Kontrollen des Schwerlastverkehrs fort

Fünf Geschwindigkeitsüberschreitungen, sechs Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten sowie weitere Missachtungen anderer Rechtsvorschriften waren das Ergebnis der Schwerlastkontrolle am Montag.

Von 8 bis 13 Uhr, hatten die sieben Einsatzkräfte der Polizei Goslar an der B 4, Ortseingang Bad Harzburg, erneut eine Kontrollstelle eingerichtet, um den vom sogenannten Torfhausberg kommenden Schwerlastverkehr zu überprüfen.

Mit 82 Km/h überschritt der Fahrer eines Lkw die erlaubten 20 Km/h deutlich und muss nun neben einem Bußgeld auch mit einem Fahrverbot rechnen. Zudem wurde aufgrund technischer Mängel am Fahrzeug die Weiterfahrt untersagt.

Überhöhte Geschwindigkeit gehört zu den Hauptunfallursachen. Die Feststellungen der letzten Kontrollen zeigen die Notwendigkeit solcher Überprüfungen auf. ots










13.10.2020 • 13:24 Uhr

CDU-Ratsherr Hendrik Geske fragt nach: Wie ist es mit dem Breitbandausbau in Bad Gandersheim wirklich bestellt?

Ratsherr Hendrik Geske (CDU-Fraktion) hat in der jüngsten öffentlichen Sitzung des Gandersheimer Stadtrates eine Anfrage an die Stadtverwaltung zum Sachstand des Breitbandausbaus in Bad Gandersheim mit seinem Ortsteilen gerichtet.

Seine Nachfrage begründete der Ratsherr und rief in Erinnerung, dass das Thema bereits 2017/2018 vielfach thematisiert wurde, in letzter Zeit ist es aber still darum geworden. Mittlerweile sind zwar an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet auch Baumaßnahmen an Glasfaserleitungen durchgeführt worden. Wie hoch aber mittlerweile die tatsächliche Netzabdeckung in Bad Gandersheims Stadtgebiet ist, und wo es noch Lücken gibt, sei länger nicht mehr thematisiert worden. Hier sollte sich die Stadt einmal beim Landkreis als Betreiber des Ausbaus erkundigen und den Rat über den aktuellen Sachstand sowie etwaige noch bestehende Lücken in der Versorgung informieren, so Geskes Forderung.

Geske verwies auf die Finanzierung des Landes, durch die möglichst flächendeckend mind. 50 Mbit/s vorhanden sein sollen. Dass dies aktuell überall im Stadtgebiet schon erreicht ist, scheint nach seiner Einschätzung noch nicht der Fall zu sein. Die Verwaltung sagte in der öffentlichen Sitzung eine Prüfung zu. red/Fotos: Fis WMG












13.10.2020 • 12:52 Uhr

KVHS und Stadtbibliothek erinnern an Bücherverbrennungen - Die besten Werke landeten im Feuer

Unter dem Titel „Die verbrannten Bücher – die verfolgten Autoren“ hatten die Kreisvolkshochschule Northeim und die Stadtbücherei Einbeck am Tag der deutschen Einheit in die Aula der Goetheschule zu einer Veranstaltung mit der NDR-Literaturexpertin Annemarie Stoltenberg eingeladen. Stoltenberg beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema Bücherverbrennungen in der Zeit des Nationalsozialismus und betonte, wie wichtig es sei, an die Vorkommnisse zu erinnern.

„Verbrennt mich!“ so lautete der verzweifelte Aufschrei des Dichters Oskar Maria Graf, als Joseph Goebbels 1933 auf dem Bebelplatz, dem ehemaligen Opernplatz in Berlin, feierlich die Werke von Brecht, Kästner, Tucholsky und Döblin in die Flammen warf.
Nach dem Ende der NS-Gewaltherrschaft stellte der Lyriker und Essayist Werner Riegel fest, dass die Zensoren damals eine hervorragende Auswahl getroffen hatten. Es waren die besten Werke dieser Generation, die der Bücherverbrennungen zum Opfer fielen. Viele der „verbrannten Dichter“ fanden tragischerweise nach der Verfolgung keinen Weg mehr zurück in die Literaturszene in Deutschland. Das sei bis heute ein schwerer Verlust für die deutsche Literatur.

Stoltenberg wies während der Veranstaltung in Einbeck auf die heutigen Diffamierungen gerade von Autorinnen im Internet hin. Sie schilderte die unterschiedlichen Schicksale der Autorinnen Irmgard Keun, Mascha Kaleko und Anna Seghers. Jede, die nicht in das Konzept der Nationalsozialisten passte, wurde diffamiert, finanziell zerstört und eingesperrt, wenn es nicht einen Weg ins Exil gab.

„In einer Zeit, in der dumpfe Parolen von rechts und Ressentiments wieder Anhänger in diesem Land finden, wird es umso wichtiger, an die Gräuel der Nazidiktatur und die verbrannten Bücher von damals zu erinnern“, betonte die Literaturexpertin. Die Kreisvolkshochschule dankte der Referentin für ihre Mitwirkung an der Veranstaltung. Finanziell ermöglicht hat sie „Demokratie leben“. lpd/Video: Fis WMG










13.10.2020 • 10:05 Uhr

KINO-Welttheater-Einbeck zeigt: “Gott, du kannst ein Arsch sein!”

Das Kino-Welttheater-Einbeck zeigt: “Gott, du kannst ein Arsch sein!” jetzt in der dritten und letzten Woche. Und das täglich ab 20 Uhr. Der Film ist für Kinder ab sechs Jahren freigegeben.

Und hier lesen Sie einen kompakten Inhalt:
Gerade 16 geworden, erfährt Steffi (Sinje Irslinger), dass sie Krebs hat. Die Heilungschancen stehen nicht gut, sie hat nicht mal mehr ein Jahr zu leben. Damit fällt auch die Klassenfahrt mit ihren Freunden nach Paris flach. Das mag für ein Mädchen mit dieser Diagnose zwar das kleinste Übel sein, doch hatte sie sich fest vorgenommen, auf der Reise das erste Mal mit ihrem Freund Fabi (Jonas Holdenrieder) zu schlafen. Ihre Eltern Eva (Heike Makatsch) und Frank (Til Schweiger) hoffen hingegen immer noch auf ein Wunder und wollen ihre Tochter zu einer Chemotherapie bewegen. Doch Steffi denkt gar nicht daran. Sie reißt aus und lernt dabei den Zirkusjungen Steve (Max Hubacher) kennen, der vor seinem strengen Vater (Jürgen Vogel) flüchtet und sie in einem geklauten Auto mit auf die abenteuerliche Reise nach Frankreich nimmt ... Basiert auf Frank Papes gleichnamigen Roman von 2015. Leonine
red












13.10.2020 • 09:59 Uhr

Nicht reden, sondern tun! Freiwillige Feuerwehren rufen zur Blutspende in Altgandersheim auf!

"Jeden Tag eine gute Tat! "
Für den kommenden Freitag haben die Freiwilligen Feuerwehren in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim eine beste Idee für dieses konstruktive Lebensmotto vorgeschlagen: "Blutspenden!".

Ja, Blut freiwillig abgeben rettet Leben! Und was Blutkonserven Gutes bewirken, das wissen Unfallopfer und Operierte sehr anschaulich zu berichten. Kommenden Freitag haben die Freiwilligen Feuerwehren Bad Gandersheim zu einem aktuellen Blutspendetermin ins Feuerwehrhaus nach Altgandersheim eingeladen. Dort ist alles vortrefflich organisiert. Die Verantwortlichen versprechen den Rahmen einer intensiven Corona-Hygiene. Von 16 bis 19.30 Uhr sind alle Spenderinnen und Spender herzlich zu einer "guten Tat" eingeladen. Das FF-Team freut sich auf eine rege Beteiligung! red










13.10.2020 • 09:31 Uhr

Professorinrät: Corona-Regeln erklären

Die Medienexpertin Monika Taddicken sieht in der jetzigen Phase der Corona-Pandemie eine kommunikative Herausforderung. "Corona ist zu einem ständigen Begleiter geworden und fühlt sich dadurch nicht mehr so bedrohlich an", sagte Taddicken dem Evangelischen Pressedienst (epd). Das erkläre, warum immer mehr Menschen die Corona-Regeln nur noch nachlässig einhielten. Taddicken ist Professorin für Kommunikations- und Medienwissenschaften an der Technischen Universität Braunschweig.

Wichtig sei es, die notwendigen Abstands- und Hygieneregeln immer wieder zu thematisieren und ins Bewusstsein zu rücken, ohne dass die Menschen der Maßnahmen überdrüssig werden, sagte sie: "Wir dürfen nicht den gleichen Fehler wie beim Klimawandel machen. Vor ein paar Jahren gab es eine Zeit, da haben alle nur noch an den traurigen Eisbären auf seiner schmelzenden Scholle gedacht und dann abgeschaltet, weil sie überfordert waren und keine Lust mehr auf das Thema hatten."

Interesse und Aufmerksamkeit könnten erhalten werden, indem verschiedene Sichtweisen und Perspektiven kommuniziert und auch widersprüchliche Aussagen nicht verschwiegen würden. Die Kommunikationsexpertin plädiert dafür, neben Virologen und Epidemiologen auch andere Wissenschaftler sowie weitere gesellschaftliche Akteure wie Pflegekräfte oder Lehrer zu Wort kommen zu lassen. "Diese Multiperspektivität ist wesentlich."

Um die neuen Regeln des Zusammenlebens wie Maske tragen, Abstand halten, häufiges Lüften und das Meiden von Menschenmengen über einen längeren Zeitraum zu etablieren, sei das Verständnis für die Maßnahmen von zentraler Bedeutung. "Die Menschen wünschen sich Fakten, Erklärungen, Begründungen." Es reiche nicht zu sagen, wie die Regeln aussehen, sondern es müsse genau erklärt werden, wie sie zustande gekommen sind und wie die wissenschaftlichen Methoden aussehen, auf denen sie basieren. Dieses gelte insbesondere, weil es immer neue Erkenntnisse rund um das Virus und seine Verbreitung gebe.

Motivierend wirke es darüber hinaus, auch positive Aspekte von Corona sichtbar zu machen. "Es ist doch zum Beispiel großartig, dass wir ein Wissenschaftssystem haben, dass in der Lage ist, mit einer Pandemie in dieser Form umzugehen", sagte die Professorin. Im Gegensatz zur Klimakrise, die in ihrer Komplexität für viele unüberschaubar sei, biete Corona den Vorteil, dass jeder Einzelne durch sein Verhalten aktiv und konkret etwas gegen die Gefährdung tun könne. "Auch das motiviert." epd










13.10.2020 • 07:12 Uhr

Über 1000 Bäume für besseres Klima und mehr gewandelten Wald- E-Center Pflanzaktion mit Anfahrtroute

Kommenden Freitag findet die große Baumpfanzaktion des E-Centers statt. Zwischen ASckenhausen und Bilderlahe soll eine Fläche mit über 1000 gespendeten Baumsetzlingen aufgeforstet werden, so die Idee der umweltfreundlichen Aktion. Sie ist ein kleiner Beitrag für ein besseres Klima und für mehr gewandelten Wald. Die Aufforstung unserer Wälder mit Laubbäumen ist das Gebot der Stunde.

Für die Organisation der Baumpflanzaktion hat Dirk Scheuner soeben die Anfahrtskizze zu der Aufforstungsfläche veröffentlicht. Die Anfahrtroute soll zusätzlich ausgeschildert werden. Ab 15 Uhr sollen die ganz jungen Bäume gesetzt werden. Für diejenigen, die sich selbst bei der Pflanzaktion einbringen möchten, empfiehlt es sich festes Schuhwerk anzuziehen und einen Spaten mitzubringen. Zur Stärkung der Aktivisten wird vor Ort Kaffee und Kuchen angeboten.

Rund 50 Personen aus Organisation und Unterstützern und Unterstützerinnen - unter anderem Mitglieder des DRK Bad Gandersheim, der CDU Bad Gandersheim, des Kur- und Verkehrsverein Bad Gandersheim, des Fördervereins Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim und weitere Privatpersonen - haben sich angesagt. Als Politiker wird der Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne selbst mit Hand anlegen.
red










13.10.2020 • 06:53 Uhr

Festnahme nach Drogenfund (Kokain) bei Wohnungsdurchsuchung - Verdacht der Erpressung - Dealer wegen fehlender Haftgründe entlassen

Soeben berichten Polizei und Staatsanwaltschaft Hildesheim in einer gemeinsamen offiziellen Verlautbarung:
Nach Verdacht der versuchten Erpressung mit einer Schusswaffe und des bewaffneten Drogenhandels hat die Polizei Hildesheim am Mittwoch, 07 Oktober 2020, einen mutmaßlichen Täter gefasst. Bei dem 52 Jahre alten Mann, der in Sarstedt (Landkreis Hildesheim) lebt, hat die Polizei unter anderem eine Luftdruckwaffe und Drogen - vermutlich Kokain - gefunden.

Aufgrund polizeilicher Ermittlungen und eines Beschlusses des Amtsgerichts Hildesheim durchsuchte die Polizei die Wohnung des 52-Jährigen in Sarstedt. Er steht im Verdacht, einen 47 Jahre alten Mann aus Sehnde erpresst und mit einer Waffe bedroht zu haben.

Die Beamten stellten diverse Beweismittel, unter anderem eine Luftdruckwaffe und ein Messer, sicher und beschlagnahmten circa 100 Gramm einer weißlichen Substanz - vermutlich Kokain - im Straßenverkaufswert von circa 4.000 Euro. Auch stellten die Polizisten 320 Euro mutmaßliches Dealgeld sicher. Der 52-Jährige wurde vor Ort vorläufig festgenommen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Beschuldigte mit Anordnung der Staatsanwaltschaft Hildesheim aufgrund fehlender Haftgründe entlassen. /nash, ram











13.10.2020 • 06:46 Uhr

Welttheater-Einbeck zeigt weiter den Kino-Hammer in der 3. Woche: “Jim Knopf und die Wilde 13”

Im Kino-Welttheater-Einbeck geht der Megafilm “Jim Knopf und die Wilde 13” in die dritte und damit letzte Woche! Montag bis Freitag 16 Uhr Samstag und Sonntag 14 Uhr und 17 Uhr.
FSK ab 0 freigegeben

Hier noch einmal der Inhalt kompakt zur Einstimmung in einen sehenswerten Film:

Ein neues Abenteuer für Jim Knopf (Solomon Gordon) und Lokführer Lukas (Henning Baum). Ein Jahr nach den Ereignissen geht das Leben in Lummerland wieder seinen gewohnten Gang. Doch es ziehen dunkle Wolken über der beschaulichen Insel auf: Die Piratenbande „Die Wilde 13“ hat erfahren, dass Frau Malzahn besiegt wurde, und will dafür nun Rache nehmen. Die Einwohner von Lummerland ahnen noch nichts von der drohenden Gefahr. Währenddessen ist Prinzessin Li Si (Leighanne Esperenzante) bei Jim Knopf zu Besuch. Ihr kann Jim sein größtes Geheimnis anvertrauen: Er möchte endlich die Wahrheit über seine Herkunft erfahren. Um das Geheimnis zu lüften und Lummerland vor einer weiteren Bedrohung zu beschützen, machen sich die Helden gemeinsam mit den Dampflokomotiven Emma und Molly auf den Weg in ein gefährliches Abenteuer. es ist die Fortsetzung zum 2018 erschienenen Kinofilm „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer”, der auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Michael Ende basiert.
red/Foto: VerleiherWarner Bros. GmbH












13.10.2020 • 06:40 Uhr

Vorbereitungen für Corona- Massentest gehen jetzt in ihre Endphase - Erster Kreisrat Jörg Richert vor Ort eingetroffen

Es ist Montag. 12. Oktober 2020. Es ist gegen 19.51 Uhr:
Die ersten Abstriche beim großen Corona-Test von 265 Personen im Glaubenszentrum in Bad Gandersheim verzögern sich weiter. Zunächst sollten die ersten Tests von Fachleuten in den weißen Schutzanzügen unter Leitung des Northeimer Amtsarztes vom Kreisgesundheitsamtes um 19 Uhr genommen werden. Die Familien mit Kindern verharren derweil im Eingangsbereich des Glaubenszentrums, warten auf ein Startzeichen des verantwortlichen Arztes vom Kreisgesundheitsamt.
Vor wenigen Minuten ist Erster Kreisrat Jörg Richert in dem Testzentrum eingetroffen. Er lässt sich die Aufbauten von Kreisbrandmeister Marco de Klein und weiteren Verantwortlichen des Einsatzes zeigen.
red/Fotos:FisWMG










13.10.2020 • 06:35 Uhr

Corona-Alarm: Feuerwehr- Bereitschaft 4 nach Bad Gandersheim zum Corona- Massentest im Glaubenszentrum beordert - Jetzt Zelte-Aufbau Panne bei Alarmierung - Feuerwehr Gandersheim vergessen

Montag, 12. Oktober 2020. Es ist kurz nach 18 Uhr. Blaulichter auf den Straßen. Viel Gebrüll von Martinshörnern. Riesenauflauf von Rettungseinheiten von Freiwilliger Feuerwehr, DRK und Johannitern zur Minute auf dem Parkplatz des ehemaligen Kurhauses in Bad Gandersheim. Dort laufen die Vorbereitungen für einen im Glaubenszentrum noch heute angesetzten Corona-Virus Massentest von 265 Schülern und Lehrern und Bewohnern des Glaubenszentrums.

Die Feuerwehrbereitschsft 4 ist von der Leitung der Northeimer Kreisverwaltung in die Roswithastadt beordert worden. Zuvor waren zwei Corona-Kontakte in Verbindung mit dem Glaubenszentrum amtlich von der Kreisverwaltung durch eine Pressemitteilung bestätigt worden (wir berichteten).

Vor dem Haupteingang der christlichen Bildungseinrichtung werden jetzt die Spezialfahrzeuge und zwei rote Zelte für den Massentest aufgebaut.

Offiziell bestätigt ist inzwischen, dass bei der Alarmierung der Feuerwehrbereitschaft 4 die FrewilligevFeuerwehr Bad Gandersheim wie auch das lokale Polizeikommissariat nicht zeitgleich von dem Großeinsatz in Kenntnis gesetzt wurde. Das bestätigten zudem direkte Nachfragen bei Feuerwehr und Polizei.
red/Fotos:Fis WMG














13.10.2020 • 06:31 Uhr

Die gute Nachricht des Tages! Junge Landfrauen zum Workshop bei Arne Dörries! Herbstzauber-Stimmung in Bad Gandersheim

Bei tollem Ambiente und super Stimmung banden soeben die Jungen Landfrauen aus der Region Bad Gandersheim unter Anleitung von Floristin Caroline in Dörries Gärtnerei stilvolle Herbstkränze.
Zum Abschluss war die einstimmige Meinung: wir kommen gerne wieder! Ein bisschen schöner Herbstzauber, der gut tut! red/Foto: Fis WMG










12.10.2020 • 17:55 Uhr

Corona-Alarm im Glaubenszentrum Bad Gandersheim: Heute noch Corona-Massentest für 265 Personen

Im Glaubenszentrum in Bad Gandersheim sind zwei Angehörige mit dem Coronavirus infiziert. Nun sollen noch heute 265 Bewohnerinnen und Bewohner und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Glaubenszentrum getestet werden, bis dahin befinden sie sich unter häuslicher Quarantäne.

In Bad Gandersheim gab es im Vorfeld bereits einen Corona-bedingten Vorfall am Roswitha Gymnasium. Im Unterschied dazu, gibt es im Glaubenszentrum bereits einige Personen die Symptome aufzeigen. Des Weiteren ist die Anzahl der möglichen Kontaktpersonen im Glaubenszentrum im Unterschied zum Roswitha Gymnasium eher hoch. Die Kontakte beschränken sich hier meist auf Bewohner und Mitarbeiter.

Die Gesundheitsdienste sind unter der Telefonnummer 05551/708570 zu erreichen. Die Allgemeinverfügung, mit weiteren Hinweisen auch zur Quarantäne, ist im Amtsblatt Nr. 47/2020 des Landkreises Northeim veröffentlicht. Das Amtsblatt ist auf der Homepage des Landkreises unter www.landkreis-northeim.de/unser-landkreis/der-landkreis/amtsblatt aufrufbar.











12.10.2020 • 16:10 Uhr

Inklusives Wendo-Seminar vom 30. Oktober bis 1. November im "Funkenhaus" in Greene mit Carina Tränkner

Neues zum Thema "WENDO" von Carina Tränkner: In einer Mittelung von ihr heißt es:
"Liebe Menschen, ich möchte euch herzlich zu meinem nächsten Wendo-Seminar einladen, was ich gemeinsam mit meiner tollen Kolleg*in Melina Beßel anleiten werde (Flyer im Anhang) Datum: 30. Oktober 2020 bis 1. November 2020, Beginn ist am Freitag um 17 Uhr, Ende am Sonntag um 17 Uhr. Für wen: Das Seminar richtet sich an Frauen*, Trans*personen und Inter*personen mit und ohne Lernschwierigkeiten und mit und ohne körperliche Einschränkungen. Ort: Funkenhaus, Leinestraße 8, in Greene (Einbeck).
Die Teilnahme am Seminar, die Unterkunft in Mehrbett-Zimmern und vegane Verpflegung sind kostenlos. Über Spenden freuen wir uns. Der Seminar-Haus ist teilweise barrierefrei.
Wenn du Fragen hast, schreibe mir gerne eine Mail an: carina-wendo@riseup.net
Kontakt und Anmeldung: Ebenfalls per Mail an: carina-wendo@riseup.net
Bitte schreibe uns auch, was du brauchst, um am Seminar teilnehmen zu können und um dich wohl zu fühlen (zum Beispiel Barrierefreiheit, leichte Sprache, ein Einzelzimmer, Corona-Schutzmaßnahmen, dass wir auf Lebensmittelallergien achten und so weiter)! Danke!

Wichtiger Hinweis:
Wir werden uns an die aktuell geltenden COVID19-Bestimmungen halten und möchten zusätzlich auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmerinnen Rücksicht nehmen, sodass eine Teilnahme für alle möglich ist. Weitere Infos zu den Seminarinhalten gibt es auf meiner Homepage: carinawendo.blackblogs.org














12.10.2020 • 15:36 Uhr

Polizei reagiert mit klarer Kante auf Verstöße bei Demonstration in Einbeck: Zwei Festnahmen, 82mal körperlicher Zwang zur Feststellung von Identitäten

Mehrere Versammlungslagen in Einbeck- Prüfung weiterer rechtlicher Schritte nach Beiträgen in sozialen Medien

In der Stadt Einbeck war es am vergangenen Wochenende zu mehreren Versammlungslagen gekommen (wir berichteten).
Im Rahmen von offenen Internetrecherchen der Polizei wurden im Nachgang zu den Versammlungen in den sozialen Medien weitere Beiträge bekannt, die nunmehr in der Folge einer vertiefenden strafrechtlichen Prüfung unterzogen werden.

Dazu heißt es in einer soeben dokumentierten Positionierung der Polizeiinspektion in Northeim weiter:

"Die Polizei Northeim nimmt derartige Hinweise sehr ernst. Wir sind gesetzlich verpflichtet, Straftaten zu verfolgen. Das ist alternativlos und gilt gleichermaßen im Kontext zu den Ereignissen in Einbeck sowohl für rechts- als auch für linksmotivierte Tathandlungen. Mit Blick auf die Strafbarkeit der Beiträge in den sozialen Medien habe ich das Staatsschutzkommissariat unserer Inspektion angewiesen, weitere rechtliche Ermittlungsmaßnahmen einzuleiten.", sagte Michael Weiner, Leiter der Polizeiinspektion Northeim.

Zunächst war es im Vorfeld der Versammlungslagen in der Nacht zum 10.10.2020 in Einbeck, Hägerstraße zu einer Sachbeschädigung durch Farbschmierereien an Häuserfassaden gekommen. Das Staatsschutzkommissariat des Zentralen Kriminaldienstes der PI Northeim führt hier die Ermittlungen. Im Verlauf des Aufzuges wurden aus der Anonymität heraus mehrere Nebeltöpfe gezündet. Die Versammlungsteilnehmenden waren überwiegend vermummt, schwarz gekleidet und aus Göttingen, Kassel, Hannover und Hildesheim angereist. Die Polizei leitete in diesen Fällen Verfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz bzw. gegen die Sprengverordnung ein.

Nach Beendigung des Aufzuges konnten die beiden Beschuldigten durch die eingesetzten Kräfte der Bereitschaftspolizei in der Menschenmenge lokalisiert werden. Ihre Personalien wurden am Bahnhof der Stadt Einbeck festgestellt. Unmittelbar danach wurden die beiden 22 Jahre und 28 Jahre alten Männer aus Göttingen wieder entlassen. Vor Ort kam es wie berichtet zu Solidaritätshandlungen von ehemals am Aufzug Teilnehmenden. Die Einsatzkräfte mussten in insgesamt 82 Fällen unmittelbaren körperlichen Zwang anwenden und konnten erst so die polizeiliche Maßnahme der Identitätsfeststellung durchsetzen.

Am Rande des Aufzuges hat die Polizei ein weiteres Strafverfahren wegen des mehrfachen Zeigens des sogenannten "Hitlergrusses" eingeleitet. Beschuldigt wird ein 43-jähriger Mann aus Einbeck. Er steht in keinem Zusammenhang mit der Teilnahme an den vorherigen Versammlungen. In den vorgenannten Tatkomplexen führt ebenfalls das Staatsschutzkommissariat die Ermittlungen."
red/köh










12.10.2020 • 15:21 Uhr

Stadtrat: Dafür möchte die Bürgermeisterin städtische Euros ausgeben - Die Haushaltsrede mit positiven Ansagen

88.000 Euro für Straßen - 50.000 Euro für Grabenräumungen - 232.000 Euro für Brücken - 50.000 Euro für Einnahmeersatz für Solebad

Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD) hat in der jüngsten öffentlichen Ratssitzung (vor drei Zuhörern, der Behindertenbeauftragten, zwei Reportern und zwei Funktionären der LaGa-Organisation) zum zweiten Etatnachtrag des städtischen Haushaltes 2020/21 eine Rede gehalten. Wir dokumentieren die Ausführungen der Bürgermeisterin im Originalwortlaut:
"Sehr geehrte Ratsmitglieder, meine Damen und Herren,
die wichtigste und besonders erfreuliche Nachricht vorweg: Mit dem 2. Nachtrag kann die Stadt Bad Gandersheim wieder einen ausgeglichenen Ergebnishaushalt vorlegen.
Dies ist nicht selbstverständlich. Wir hatten im vergangenen Jahr noch mit einem Minus von 75.000 Euro rechnen müssen, obwohl wir laut Zukunftsvertrag unsere Haushalte auszugleichen haben. Die Genehmigung der Kommunalaufsicht haben wir unter dem Vorbehalt bekommen, dass wir diesen Ausgleich unterjährig schaffen. Dann kam die Corona-Pandemie und mit ihr die zu befürchtenden Einbrüche bei der Gewerbesteuer und anderen Einnahmequellen. Entsprechend haben wir im 1. Nachtragshaushalt mit Mindererträgen gerechnet, so dass der Ergebnishaushalt ein Defizit von rd. 1,3 Mio. Euro auswies. Viele Kommunen müssen auch tatsächlich Einnahmeausfälle in erheblicher Größenordnung verkraften.

In Bad Gandersheim haben wir jedoch das große, unerwartete Glück, deutlich mehr Gewerbesteuer als erwartet verzeichnen zu können. Diese resultieren aus Betriebsprüfungen der Vorjahre und Veranlagungen. Insgesamt können wir für dieses Jahr Mehrerträge in Höhe von 2 Mio. Euro für den Haushalt berücksichtigen.
So können wir das Ziel eines ausgeglichenen Haushaltes trotz der Corona-Pandemie doch noch erreichen.

Wir sind damit nicht nur weiterhin vertragstreu gegenüber dem Land, sondern auch handlungsfähig für die Erfüllung unserer Aufgaben und Vorhaben.
Darüber hinaus können wir Mittel für einige zusätzliche Maßnahmen einsetzen. Dazu gehören (ich nenne nur Beispiele):

- 88.000 Euro zusätzlich für die Unterhaltung von Straßen, Wegen, Plätzen und einer Brücke
- 50.000 Euro zusätzlich für Grabenräumungen (wichtig i. Z. mit Hochwassergefahr)
- 232.000 Euro für die bauliche Sanierung von fünf Brücken im LaGa-Gelände
- 50.000 Euro Zuschuss für den Betrieb des Solebades, das unter den Corona- bedingten Einnahmeausfällen besonders gelitten hat.
-Nicht zuletzt schlage ich einen Betrag von 5000 Euro vor, um den spartenübergreifenden Sportvereinen jeweils einen Anerkennungsbeitrag zukommen zu lassen. Dies wäre eine sog. freiwillige Leistung. Aber: Die Sportvereine leisten viel für unser Gemeinschaftsleben in allen Generationen. Und sie haben in diesem Fall ebenfalls besondere Einbußen erlitten, da sie keine Einnahmen durch Veranstaltungen erzielen konnten. Hier bitte ich um Zustimmung, wenigstens zu helfen, diese Einnahmeverluste zu kompensieren.

40.000 Euro für ein Scater- und Scooterplatz...

Im Finanzhaushalt sind Mehreinnahmen durch den Verkauf von Grundstücken und Gebäuden zu verzeichnen. Hierzu möchte ich Ihnen den Vorschlag unterbreiten, die Mittel in Höhe von 40.000 Euro einzusetzen, um ein Projekt für Kinder und Jugendliche zu realisieren. Dies kann zum Beispiel ein Skater- und Scooter-Platz sein, den sich Jugendliche wünschen. Dieser Wunsch ist im Laufe dieses Sommers an mich herangetragen worden. Es solle ein Platz im Zentrum der Stadt sein, wo man auch gesehen werden und seine Kunststücke zeigen kann. Zunächst habe ich keine finanzielle Möglichkeit gesehen, diesen Wunsch zu erfüllen. Nun können wir die zusätzlichen Mittel dafür einsetzen. Zuvor jedoch sollen alle Kinder und Jugendlichen ab zehn Jahren befragt werden, was sie sich wünschen. Zusätzlich soll es einen Beteiligungs-Workshop geben. Diese Schritte sind bereits mit der Jugendpflege und dem Stadtjugendring besprochen worden. Wir wollen auch für Kinder und Jugendliche eine attraktive Stadt sein, auch und gerade in Corona-Zeiten!

Meine Damen und Herren, neben diesen Veränderungen bleiben die großen Aufgaben in unserer Stadt weiterhin bestehen:
- die Vorbereitung der Landesgartenschau 2022
- Investitionen in die Stadtsanierung, die Dörfer, den Hochwasserschutz, die Feuerwehr, Grundschule und Kitas, Straßenbau und das Sole- Waldschwimmbad.
Alle diese Aufgaben sind nicht nur mit einem großen Finanzvolumen verbunden, sondern vor allem mit viel Einsatz, Arbeitskraft und Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt. Ohne sie wäre das alles nicht leistbar. Ihnen danke ich daher an dieser Stelle ganz ausdrücklich.
Sie, verehrte Ratskolleginnen und Ratskollegen, bitte ich um Zustimmung zu diesem Nachtragshaushalt. Zugleich bedanke ich mich auch bei Ihnen für Ihre Anregungen und Unterstützung zum Wohle Bad Gandersheims."

Mit 14 Ja-Stimmen bei vier Gegenstimmen und einer Enthaltung bekam die Bürgermeisterin ihre Bitte auf Zustimmung erfüllt.
red/Fotos: Fis WMG












12.10.2020 • 14:56 Uhr

Uslar/Northeim aktuell! Corona-Virus Kontakt bei Fußballspiel: Alle Fußballspieler sofort unter Quarantäne

. Bei einem Fußballspiel am vergangenen Wochenende kam es zu einem Vorfall. Ein Spieler wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Nun befindet sich die gesamte Mannschaft in häuslicher Absonderung. Dabei sind die Spieler angehalten bis zur Feststellung der Testergebnisse die Wohnungen nicht zu verlassen.

Bei einem positiven Testergebnis gilt die Anordnung der häuslichen Quarantäne zunächst bis zum 23. Oktober 2020. Den Betroffenen ist es damit per Verfügung untersagt, die Wohnung ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsamtes zu verlassen, oder Besuch von Personen zu empfangen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören.
Das Gesundheitsamt weist nochmal ausdrücklich darauf hin, dass Urlauber die aus einem Risikogebiet kommen, bis zur Feststellung der Testergebnisse sämtliche Kontakte zu vermeiden und sich in der häuslichen Wohnung aufzuhalten haben. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass im Anschluss an Sportveranstaltungen die gemeinschaftlichen Duschanlagen nicht genutzt werden sollen, sondern auf die häuslichen Räume zurückgegriffen wird. Des Weiteren gilt zu beachten, dass Zusammenkünfte nach Veranstaltungen vermieden werden, um das Infektionsrisiko zu verringern.

Die Gesundheitsdienste sind unter der Telefonnummer 05551/708570 zu erreichen. Die Allgemeinverfügung, mit weiteren Hinweisen auch zur Quarantäne, ist im Amtsblatt Nr. 47/2020 des Landkreises Northeim veröffentlicht. Das Amtsblatt ist auf der Homepage des Landkreises unter www.landkreis-northeim.de/unser-landkreis/der-landkreis/amtsblatt aufrufbar.lpd











12.10.2020 • 13:40 Uhr

Dunkle Jahreszeit - 42 Fahrräder am Schulzentrum Goldene Aue kontrolliert

Sehen und gesehen werden ist das A und O im Straßenverkehr. Gerade die Herbst- und Wintermonate mit Regen und Nebel erschweren die Sicht. Daher ist es für Fahrradfahrende jetzt mit Beginn der dunklen Jahreszeit besonders wichtig, die Beleuchtung zu checken und auf gute Erkennbarkeit zu achten.

Am vergangenen Freitagmorgen starteten einige Lehrkräfte des Christian-von-Dohm-Gymnasiums in Goslar und die Polizei Goslar eine gemeinsame Kontrolle von radfahrenden Schülerinnen und Schüler. Aber auch Lehrkräfte gehörten zu den Kontrollierten.

17 der 42 dabei überprüften Fahrräder wiesen Mängel auf, oftmals war die Beleuchtung defekt oder wurde gar nicht mitgeführt. Aber auch Bremsen und die Klingel wurden unter die Lupe genommen. In vielen Gesprächen mit den Jugendlichen wiesen Polizei und Lehrkräfte auf die Gefahren des Radfahrens in der dunklen Jahreszeit hin.

Für Zweiradfahrende ist es jetzt besonders wichtig, ihre Fahrräder fit für die dunkle Jahreszeit zu machen. Neben dem funktionierenden Licht und den Bremsen sorgt auch richtige Kleidung für mehr Sicherheit. Regenfeste und atmungsaktive Kleidung sollte in der dunklen Jahreszeit auch gut sichtbar sein. Daher werden helle, farbige Jacken, die zusätzlich mit Reflektoren ausgestattet sind, empfohlen. Gleiches gilt auch für Fahrradhelme.

Nach den Herbstferien werden weitere Kontrollen auf den Schulwegen im Kreis Goslar folgen. red/Foto: Polizei










12.10.2020 • 12:37 Uhr

Northeim: Einbruch in Rohbau und Baustellencontainer - Elektrowerkzeuge gestohlen

Unbekannte Täter brachen am Wochenende (Freitag, ab 14 Uhr, bis Montag, 6.40 Uhr) in einen Rohbau und Baustellencontainer Im Schliepas/ Einmündung Wallstraße in Nordheim ein. Die Täter gelangten durch Gewalteinwirkung auf die Zugangstüren in den Rohbau sowie in die Container und entwendeten dort diverse Elektrowerkzeuge von bislang unbekanntem Wert. Der Schaden an den insgesamt fünf tatbetroffenen Türen wird auf ca. 2000 Euro geschätzt.

Das 2. Fachkommissariat der PI Northeim hat die Ermittlungen aufgenommen. Sachdienliche Hinweise, die zur Aufklärung der Tat beitragen können, werden unter der Telefonnummer 05551-70050 entgegengenommen. köh










12.10.2020 • 12:30 Uhr

Mit einer weiteren Marketingaktion macht das Millionenprojekt "Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim" in einer aktuellen Verlautbarung von LaGa -Geschäftsführer Thomas Hellingrath und Claudia Rische (Marketing) auf sich aufmerksam. In dem Dokument heißt es unter anderem :

Die besten Geschichten Südniedersachsens erzählt in den schönsten Bildern, dafür stehen die Fotowettbewerbe der Landesgartenschau Bad Gandersheim. Vom 14. Oktober bis 12. Dezember 2020 werden für den dritten Wettbewerb Tischlein deck dich Fotos erbeten, die kulinarische Highlights, die schönsten Tafeln und die leckersten Gerichte der Region in Szene setzen. Die besten davon werden prämiert.

Für die bisherigen Wettbewerbe Lieblingsort und Gartenträume gab es wunderbare Einreichungen, deren Gewinnerfotos in Kürze auf der Website der LaGa 2022 zu sehen sein werden. Ebenfalls in Kürze werden die nächsten Fotowettbewerbe bekannt gegeben, denn auch im neuen Jahr warten weitere Schmankerl darauf fotografisch festgehalten zu werden.

Wer mitmachen will, geht auf die Website www.laga-bad-gandersheim.de. Dort gibt es ausführliche Informationen, und kann sich jeder, der mitmachen möchte, anmelden, seine Bilder hochladen und kommt so vielleicht in den Genuss schöner Preise. Es winken Dauer- und Tageskarten zur Landesgartenschau. Viel wichtiger aber, viele der Bilder werden ihren Weg über die Website an die Öffentlichkeit finden und die prämierten Fotomotive werden in einer Ausstellung zur Landesgartenschau zusammengeführt. red











12.10.2020 • 12:28 Uhr

"Tischlein deck dich" - 3. Fotowettbewerb der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim startet am 14. Oktober

Mit einer weiteren Marketingaktion macht das Millionenprojekt "Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim" in einer aktuellen Verlautbarung auf sich aufmerksam. In dem Dokument heißt es unter anderem :

Die besten Geschichten Südniedersachsens erzählt in den schönsten Bildern, dafür stehen die Fotowettbewerbe der Landesgartenschau Bad Gandersheim. Vom 14. Oktober bis 12. Dezember 2020 werden für den dritten Wettbewerb Tischlein deck dich Fotos erbeten, die kulinarische Highlights, die schönsten Tafeln und die leckersten Gerichte der Region in Szene setzen. Die besten davon werden prämiert.

Für die bisherigen Wettbewerbe Lieblingsort und Gartenträume gab es wunderbare Einreichungen, deren Gewinnerfotos in Kürze auf der Website der LAGA 2022 zu sehen sein werden. Ebenfalls in Kürze werden die nächsten Fotowettbewerbe bekannt gegeben, denn auch im neuen Jahr warten weitere Schmankerl darauf fotografisch festgehalten zu werden.

Wer mitmachen will, geht auf die Website www.laga-bad-gandersheim.de. Dort gibt es ausführliche Informationen, und kann sich jeder, der mitmachen möchte, anmelden, seine Bilder hochladen und kommt so vielleicht in den Genuss schöner Preise. Es winken Dauer- und Tageskarten zur Landesgartenschau. Viel wichtiger aber, viele der Bilder werden ihren Weg über die Website an die Öffentlichkeit finden und die prämierten Fotomotive werden in einer Ausstellung zur Landesgartenschau zusammengeführt. red











12.10.2020 • 12:19 Uhr

Deutlicher Anstieg bei der Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim - Alle Erkrankungsfälle sind im Detail hier dokumentiert!

Aktuell sind 199 bestätigte Infektionen im Landkreis Northeim bekannt. Seit Freitag sind damit acht neue Corona-Fälle hinzugekommen. Die Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen (7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner) liegt derzeit bei 10,5.

Bei den Neuerkrankungen handelt es sich um zwei männliche Personen jüngeren Alters und eine männliche Person mittleren Alters, sowie um fünf weibliche Personen jüngeren, mittleren und höheren Alters. Die Ansteckungswege sind fünf Mal auf Kontakte zu Infizierten zurückzuführen, in zwei Fällen sind sie nicht bekannt, bei einem Fall handelt es sich um einen Reiserückkehrer. Die Infizierten befinden sich in häuslicher Quarantäne und klagen Kopfschmerzen, Husten, Schnupfen, Ohrenschmerzen, Halsschmerzen, Schwindel sowie Geschmacksverlust. Zwei Personen befinden sich in stationärer Behandlung.

Unverändert 179 Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Die Anzahl der Verstorbenen liegt unverändert bei sieben Personen.
Damit sind im Landkreis Northeim derzeit 13 akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Northeim (4), Uslar (2), Katlenburg-Lindau (1), Nörten-Hardenberg (1), Einbeck (2), Moringen (2) und Bad Gandersheim (2) stammen.
lpd










12.10.2020 • 09:48 Uhr

Die gute Nachricht des Tages! Herausragende Nachbarschaftshilfe bei der Suche nach einem vermissten Kind

Am gestrigen Sonntag 11.Oktober 2020, gegen 19:20 Uhr erreicht die Polizei eine Meldung zu einem vermissten 11-jährigen Mädchen aus Ahrbergen (Landkreis Hildesheim). Das Mädchen sei geistig behindert und orientierungslos. Über eine am Wohnhaus installierte Überwachungskamera sei festgestellt worden, dass sie sich ca. eine halbe Stunde zuvor in Richtung der Ahrberger Seen vom Wohnhaus entfernt habe. Die Polizei zieht unmittelbar die Freiwilligen Feuerwehren aus Giesen, Ahrbergen und Emmerke zur Unterstützung für die Suchmaßnahmen hinzu. Parallel hat sich die besorgniserregende Meldung unter den gut vernetzten Anwohnern bereits herumgesprochen. Eine Vielzahl an Nachbarn hatte sich bereits zu Fuß, auf dem Fahrrad oder mit dem Auto eigeninitiativ auf die Suche gemacht. Gerade als sich der alarmierte Polizei-Hubschrauber aus Hannover startbereit macht und die Polizeibeamten vor Ort mit den rund 35 Feuerwehrkräften die Suchmaßnahmen vorbereiten, erreicht die Polizei gegen 20 Uhr die Meldung, dass ein freiwilliger Helfer das Mädchen im Innenstadtbereich von Sarstedt aufgefunden hat. Den umfangreichen Suchmaßnahmen der Nachbarn ist es zu verdanken, dass das Mädchen zeitnah wieder seinen Eltern übergeben werden konnte.al










12.10.2020 • 09:42 Uhr

Maskiert und bewaffnet - Unbekannte überfallen Supermarkt in Barbis, Mitarbeiterinnen erleiden Schock

Zwei maskierte Täter haben am Samstagabend (10.10.20) einen Supermarkt im Bad Lauterberger Ortsteil Barbis (Landkreis Göttingen) überfallen und dabei Bargeld in bislang unbekannter Höhe erbeutet. Menschen wurden nicht verletzt. Nach der Tat flüchteten die Unbekannten vermutlich mit einem weißen PKW vom Tatort. Weiteres ist zurzeit nicht bekannt.

Die Polizei fahndete bis in die Nacht mit mehreren Streifenwagen und einem aus Hannover angeforderten Polizeihubschrauber nach ihnen. Rund 35 Beamte aus Göttingen, Bad Lauterberg, Osterode, Duderstadt, Herzberg und Northeim waren am Boden im Einsatz.

Ersten vorliegenden Informationen zufolge, fingen die beiden mutmaßlichen Räuber kurz nach Geschäftsschluss zwei Angestellte am Hintereingang ab, bedrohten sie mit Schusswaffen und drängten sie zurück in den Markt. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich noch vier weitere Mitarbeiterinnen im Aufenthaltsraum auf. Alle Frauen erlitten einen Schock, blieben aber darüber hinaus unverletzt. Sie wurden von einem Seelsorger betreut und konnten nach einer ersten Befragung nach Hause gehen.

Die weiteren Ermittlungen in dem Fall laufen derzeit auf Hochtouren. Das 2. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Göttingen wurde eingeschaltet.

Sachdienliche Hinweise werden rund um die Uhr unter Telefon 05524/9630 (Polizei Bad Lauterberg) oder 0551/491-2115 (Polizei Göttingen) entgegengenommen.jk










12.10.2020 • 09:38 Uhr

L 572: Vollsperrung von Salzderhelden bis Drüber - Ab dem 13.10.2020 werden dort die Fahrbahn und der Radweg erneuert

Auf der Landesstraße 572 wird ab dem 13.Oktober 2020 zwischen den Ortschaften Salzderhelden und Drüber (Landkreis Northeim) eine Vollsperrung eingerichtet. Dies teilt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim mit.
Nach Mitteilung der Behörde werden auf der Landesstraße zwischen den beiden Ortschaften die Fahrbahn- und der Radweg erneuert.

Während der Vollsperrung ist eine Verkehrsumleitungen eingerichtet. Der Verkehr wird in beiden Richtungen über die Bundesstraße 3 umgeleitet. Anlieger -und Busverkehr werden über die K 503, K 506 und K 507 umgeleitet. Während der Bauarbeiten werden die Radfahrer von der Landesbehörde gebeten, den Weg (Leinepolder) parallel zur L 572 zu nutzen.

Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis zum 30. Oktober 2020 andauern.
Witterungsbedingte Verzögerungen sind möglich. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Gandersheim, bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis. red











12.10.2020 • 09:33 Uhr

Ist das gerecht? Abschlussprüfung trotz Unterrichtsausfall wegen Corona rechtmäßig - Verwaltungsgericht lehnt Eilantrag einer Schülerin gegen Realschule ab

Mit Beschluss vom 7. Oktober 2020 hat die 6. Kammer des Verwaltungsgerichts den Eilantrag einer im Landkreis Peine wohnenden Schülerin gegen ihr Realschul-Abschlusszeugnis abgelehnt (Aktenzeichen 6 B 160/20). Die Schülerin hatte geltend gemacht, der Unterricht sei wegen der Corona-Pandemie unzureichend gewesen, deshalb sei sie nicht ausreichend auf die Abschlussprüfungen vorbereitet gewesen. Außerdem hätte die Schule bei der Vergabe der Abschlussnoten wegen der besonderen Umstände ihrer Ansicht nach eine pädagogische Bewertung vornehmen müssen. Daher sei es nicht in Ordnung, dass die Schule ihr nur den Realschulabschluss und nicht den Erweiterten Sekundarabschluss zuerkannt habe. Für diesen Abschluss hätte sie in den Pflichtfächern Deutsch, Englisch und Mathematik eine Durchschnittsnote von mindestens 3,0 erreichen müssen, erhalten hatte sie aber nur in Mathematik eine 3, in den anderen Fächern dagegen eine 4.

Nach dem Beschluss des Gerichts ist die Entscheidung der Schule nach der in einem Eilverfahren nur möglichen summarischen Prüfung rechtlich nicht zu beanstanden. Die Antragstellerin habe die aus ihrer Sicht bestehenden Mängel in der Prüfungsvorbereitung schon nicht rechtzeitig gerügt und könne sich deswegen nicht mehr darauf berufen. Um die Chancengleichheit aller Prüflinge zu wahren, müssten angebliche Mängel in der Prüfungsvorbereitung vor Beginn der Prüfungen gerügt werden. Die Antragstellerin hatte die Rüge aber erst erhoben, nachdem sie das Zeugnis erhalten hatte.

Unabhängig davon, so das Gericht weiter, habe die Schule bei der Prüfungsvorbereitung aber auch keine Rechtsfehler begangen. Schülerinnen und Schüler müssten die sich aus der Pandemie ergebenden Beeinträchtigungen der Prüfungsvorbereitung grundsätzlich hinnehmen. Beeinträchtigungen in der Vorbereitungszeit führten nur dann zur Rechtswidrigkeit der Prüfungsentscheidung, wenn eine angemessene, dem Gebot der Chancengleichheit entsprechende Vorbereitung auf die Prüfungen schlechterdings nicht möglich war. Dies sei an der betroffenen Schule aber nicht der Fall gewesen. Die Schule habe vor und nach den Schulschließungen im März und April Präsenzunterricht durchgeführt; während der Schließungen habe Online-Unterricht stattgefunden, die Schülerinnen und Schüler hätten umfangreich Kontakt mit den Lehrkräften aufnehmen können.

Von den Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen habe die Schule darüber hinaus während der pandemiebedingten Schulschließungen ein gesteigertes Maß an Selbstdisziplin und Eigeninitiative bei der Erarbeitung des Lernstoffes fordern dürfen. Dies sei auch deswegen gerechtfertigt, weil das Kultusministerium und die Schulen den Schülerinnen und Schülern trotz der schwierigen Umstände der Corona-Krise eine reguläre Prüfung ermöglichen wollten. Die Schülerinnen und Schüler sollten nicht durch eine Verschiebung der Prüfungen oder die Erteilung von Not-Abschlüssen langfristig in ihrer Bildungsbiographie und bei Bewerbungen benachteiligt werden.

Für die Abschlussnoten habe die Schule zutreffend allein die von den Schülerinnen und Schülern erbrachten Leistungen berücksichtigt. Die Schulen dürften diese Noten nicht aus pädagogischen Gründen anheben. Von diesen Pflichten würden die Schulen auch nicht durch die Erschwernisse entbunden, die bei der Prüfungsvorbereitung aufgrund der COVID-19-Pandemie entstehen.

Gegen die Entscheidung der Kammer ist das Rechtsmittel der Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht in Lüneburg gegeben.red











12.10.2020 • 09:28 Uhr

Wahlen zum" Parlament der Wirtschaft": Vollversammlungwahl 2020 der IHK Braunschweig

Seit dem 2. Oktober bis 28. Oktober 2020 sind 40.000 Unternehmen im Sektor der Industrie- und Handelskammer Braunschweig zur Wahl der IHK-Versammlung aufgerufen. "Wir appellieren an Sie, liebe Unternehmerinnen und Unternehmer, sich an den Wahlen zur Vollversammlung zu beteiligen.", so der Aufruf von Kammerpräsident Helmut Streiff und Adalbert Wandt, Vorsitzender des Wahlausschusses. Für die vakanten 80 Sitze stellen sich 143 Unternehmerinnen und Unternehmer sowie leitende Angestellte zur Wahl. Zu ihnen gehört auch Elisabeth Schurbin. Mit einem bezaubernden Lächeln erklärt die Inhaberin eines Schlüsseldienstes in Salzgitter, warum sie für die IHK Vollversammlung kandidiert.
red/Screenshot Ausschnitt IHK Kandidatenprospekt












12.10.2020 • 07:48 Uhr

Opperhausen: Waschbär überlebte Zusammenstoß mit BMW

Ereignisort: Einbeck, Ortsteil Opperhausen, Höhe Straße Am Berghof, Ereigniszeit: Samstag, 11.Oktober 2020, gegen 02.40 Uhr:
In einer Mitteilung des Polizeikommissariats Bad Gandersheim heißt es weiter:
Ein 26-jähriger PKW -Führer aus Northeim befuhr die Landesstraße 592, von Billerbeck kommend in Richtung Opperhausen, und er erfaßte am oben genannten Ort ein die Fahrbahn querenden Waschbär. Nach dem Anstoß trottete und lief der Waschbär in Richtung Ortsmitte von Opperhausen davon. Am benutzten PKW BMW entstand leichter Sachschaden an der Frontschürze - 100 Euro. Me











12.10.2020 • 07:42 Uhr

Am Skulpturenweg entdeckt: Gefährliche Schönheit

Herbstausflüge in heimatlichen Gefilden sind ein Erlebnis. Gestern eine Radtour auf dem wunderbaren Skulpturenpfad von Bad Gandersheim nach Lamspringe. Vorbei radeln an fleißigen Bauern, die ihre abgeernteten Äcker mit schweren Maschinen frisch bearbeiten. Auch am Sonntag. Immer wieder sehenswert die Allee der "Bäume des Jahres", kunstvolle Skulpturen aus Eisen, Stein und Holz. Die Vegetation gezeichnet von einer unglaublichen Farbenvielfalt des Herbstzaubers. Unter Tannen etwas versteckt, aber wegen ihrer Signalfarbe unübersehbar, urplötzlich eine winzige Kolonie roter Fliegenpilze.
Ein Motiv von gefährlicher Schönheit. red/Foto: Fis WMG










12.10.2020 • 07:25 Uhr

Hardegsen 21/Die Linke recherchierten – der chinesische Granit war nicht zertifiziert! Lob für schnelle Reaktion der Verwaltung

Kurz wurde in der Ratssitzung in Hardegsen (Landkreis Nordheim) vom 29. September und in der HNA vom 01. Oktober 2020 erwähnt, dass statt eines chinesischen ein spanischer Granit im Lindenplatz verbaut wird. Was war da los? Die Ratsgruppe Hardegsen 21/Die Linke hatte die Wahl eines chinesischen Granits kritisiert (das GT, die HNA, Fis Work Media Group berichteten).

In einer soeben verbreiteten neuen Pressemitteilung von der Ratsgruppe Hardegsen 21/Die Linke heißt es laut Sprecher Frank Wiese dazu weiter: Wir fragten die Stadt, ob in der Ausschreibung die gesetzlich vorgeschriebenen sozialen Standards (§12 NTVergG, NKernVO) gefordert wurden. Bürgermeister Kaiser antwortete, dass der Ausschreibungstext den Passus enthielt: „Mit Angebotsabgabe sind durch den Bieter Prüfungszeugnisse zum Nachweis der Umsetzung von Sozial- und Umweltkriterien vorzulegen. Der Nachweis ist gesteinsbezogen durch das Vorweisen des Nachhaltigkeitslabels FairStone der WIN=WIN GmbH oder gleichwertig zu erbringen.“ Laut Planungsbüro lag dieser Nachweis vor.

Keine gesteinsbezogene Zertifizierung!

Recherchen von Hardegsen 21/Die Linke zeigten, dass durch den Importeur wegen geringer Materialmenge jedoch keine gesteinsbezogene Zertifizierung erfolgte. Stattdessen wurde auf ein SA8000-Zertifikat des chinesischen Exporteurs Noah Stone verwiesen. Dieses zertifiziert Arbeitsprozesse innerhalb Noah Stone, jedoch keine Materialien. Obwohl das Zertifikat auch die Einhaltung von Sozialstandards bei Zulieferern und assoziierten Firmen fordert, bricht die Zertifizierungskette spätestens mit dem Zulieferer der Steine an Noah Stone. Es existiert somit keine Zertifizierung für den Granit, und es fehlt der Nachweis zur Einhaltung sozialer Standards im Steinbruchbetrieb. Daher darf der Granit nicht verbaut werden, weil möglicherweise gegen geltendes Recht verstoßen würde.

Schnelle Reaktion von Stadt und Rat!

Am 27. August 2020 informierten wir Bürgermeister Kaiser über unsere Recherche. Wir loben die Verwaltung der Stadt Hardegsen hier ausdrücklich, denn es wurde zügig reagiert: In zwei Sitzungen des Verwaltungsausschuss wurde anstatt des ungeeigneten chinesischen ein spanischer Granit ausgewählt. red










12.10.2020 • 07:16 Uhr

3. Liga Nord-Ost: Northeimer Handball Club gegen HSG Eider Harde 36-35 (18-15)

Am gestrigen Sonntag war es nach sieben Monaten endlich einmal wieder soweit. Heimspiel Zeit in der Northeimer Schuhwallhalle. Und der NHC machte dort weiter wo er im März aufgehört hatte. Nämlich mit einem Heimsieg gegen die Gäste von der HSG Eider Harde. Das es zum Ende noch einmal eng wurde hatte sich der NHC selbst zuzuschreiben, denn er führte bereits mit 36-31 und ließ die Zügel dann etwas zu früh schleifen und ermöglichte den nie aufgebenden Gästen aus Schleswig-Holstein so noch vier Tore.

Von Anfang an entwickelte sich ein schnelles und abwechslungsreiches Spiel für die 160 Zuschauer. Die HSG drückte aufs Tempo und deckte unorthodox. Die Northeimer legten angetrieben von Spielmacher Tim Gerstmann vor und die Gäste zogen nach. Nach 17 Minuten führte das Heimteam beim 10-5 erstmalig mit fünf Toren. Vorne trafen neben Gerstmann auch Jannes Meyer und Sören Lange und hinten präsentierte sich Glenn-Louis Eggert als guter Rückhalt im Tor. Über 12-7, 14-9 ging es mit 18-15 in die Halbzeitpause. Hier hätte der NHC durchaus schon höher führen können, leider gab es einige technische Fehler zu viel.

Das erste Tore nach der Pause gelang dem agilen Jannis Wilken, dann übernahm allerdings die HSG und machte drei Tore in Folge. Immer wieder wurde mit dem 7. Feldspieler agiert und geduldig auf die Chance, meist über die treffsicheren Außen, gewartet. Es blieb nun eng, der NHC führte allerdings stets knapp. Beim 24-21, 28-25 und 30-27 führten die Northeimer immer mit drei Toren. Dann erhöhte der NHC auf 34-29 und beim 36-31 in der 56. Spielminute war das Spiel eigentlich durch. Die HSG gab jedoch nicht auf und verkürzte nach Fehlern des Heimteams noch. Am Ende bleiben die ersten zwei Punkte in Northeim und das ist das Wichtigste. Bleibt zu hoffen das die Fußverletzung von Tim Gerstmann keinen langfristigen Ausfall mit sich bringt.

NHC: Eggert, Wenderoth; Rydz 1, Meyer 7, Lange 8/1, Neufing, Mönnecke, Aloukaibe, Springer, Hoppe, Wilken 2, Gerstmann 9 (Foto), Bode 4, Buhinicek, Stöpler 1/1, Wodarz 4.

Am kommenden Samstag fährt der NHC zum HC Burgenland nach Sachsen-Anhalt. Der Aufsteiger aus der Mitteldeutschen Oberliga hat bisher daheim gewonnen und auswärts verloren. Das Team hat sich vor der Saison mit Spielern vom 2. Liga Aufsteiger aus Dessau verstärkt. Das wird eine Harte Nuss für die Northeimer Männer. red/ok/Foto: Spieker Fotografie.










11.10.2020 • 23:23 Uhr

Bei Opperhausen: Polizei stoppt Drogenfahrt eines 20-Jährigen

Ereignisort: Einbeck; Gemarkung Opperhausen, Landesstraße 592. Ereigniszeitpunkt: Heute Sonntag, 11.Okt. 2020, gegen 16.40 Uhr,.

Ein 20-Jähriger aus Sachsen-Anhalt, Gemeinde Kalbe/Milde, befuhr mit seinem Seat die Landesstraße 592 inRichtung Opperhausen. Er wurde von Beamten des Polizeikommissariats Bad Gandersheim in Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle überprüft. Ein durchgeführter "Protzek-Test" verlief positiv und es wurde eine Beeinflussung von THC festgestellt. Bei dem nun Betroffenen wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet und die Weiterfahrt vorübergehend untersagt. Ermittlungen wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz dauern an und ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren wurde eingeleitet.Me










11.10.2020 • 23:17 Uhr

Bad Gandersheim: Am Schwarzen Weg ein Mutterschaft von der Weide entführt

Tatort: Bad Gandersheim, Neue Straße/Schwarzer Weg, dortige Weide/Grünfläche. Tatzeitraum: Zeitraum: Freitag, 9.Oktober 2020, 18 Uhr bis heute, Sonntag, 11.Oktober 2020, 16 Uhr.

Ein zur Zeit noch unbekannter Täter suchte die Weide am Schwarzen Weg in Bad Gandersheim auf. Dort entwendete er aus der dort grasenden Schafherde ein Mutterschaf. Dem Schäfer/Tierhalter entstand ein Schaden von 170 Euro.

Zeugen (auch Hundehalter, die dort ihre Hunde zum "Gassigehen" ausführen) werden von der Polizei gebeten gebeten, Hinweise auf verdächtige Personen und Fahrzeugen an das Polizeikommissariat Bad Gandersheim - Telefon 05382 919200- zu melden.Me










11.10.2020 • 21:25 Uhr

Bentierode: Skoda-Fahrer fährt Waschbären tot - Schaden am Auto 150 Euro

Ereignisort: Einbeck, Gemarkung Bentierode, Kreisstraße 627, Ereigniszeitpunkt: Zeit: Samstag, 10.Oktober 2020, gegen 21 Uhr:

Ein 37-Jähriger PKW-Führer aus Bad Gandersheim befuhr die Kreisstraße 627 (Billerbeck in Richtung Bentierode) und er erfaßte mit seinem PKW-Skoda ein die Fahrbahn überquerenden Waschbär. Das Tier verendete am Unfallort und wurde waidgerecht entsorgt Am Skoda entstand leichter Sachschaden in Höhe von 150 Euro. Me










11.10.2020 • 21:09 Uhr

Stadtrat: Bad Gandersheim schwimmt plötzlich im Geld - 2,5 Millionen Euro liquide Mittel auf dem Konto

Nachtragsetat von der rotgrünen Mehrheit im Stadtrat durchgesetzt - CDU-Fraktion scheitert mit ihren Initiativen

Weiter gute Nachrichten aus dem Rathaus der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. Was Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz bereits auf den digitalen Nachrichtenkanälen der Fis Work Media Group exklusiv mitgeteilt hatte, bestätigte sich am vergangenen Donnerstag in öffentlicher Ratssitzung: Es ist um die Stzadtfinanzen derzeit besser gestellt. An flüssigen Geldmitteln liegen derzeit rund 2,5 Millionen Euro auf den Konten der Stadt. Das hat Kämmereileiterin Bestian in der öffentlichen Sitzung im Rahmen der Etatdebatte über den zweiten Nachtrag bestätigt.

Außerdem: der zweite Nachtrag des Etatwerkes 2020/21 ist nicht nur ausgeglichen, sondern weist einen Überschuss aus. Das steht im Zusammenhang mit zusätzlichen Einnahmen aus Gewerbesteuer, die die Betriebe aufgrund von höheren Veranlagungen abzuführen haben. Allerdings wird die Stadt mit großer Wahrscheinlichkeit diese überhöhten Zahlungen nächstes Jahr zurück übererweisen müssen, weil sich die Unternehmensergebnisse in diesem Jahr aufgrund der Corona-Krise alles andere als erfreulich entwicklen.

Im Stadtrat gab es gleich mehrere Initiative, Geld für neue Ausgaben in die Hand zu nehmen und zu investieren. Dazu gehörte ein Vorschlagkatalog der Bürgermeisterin von kleineren Projekten u.a. für Kinder und Jugendliche sowie Sportvereine. Außerdem wurde die Senkung der Tourismusabgabe um 50 Prozent beschlossen. Die CDU scheiterte mit ihrem Antrag, auf die Tourismusabgabe ein Jahr lang vollkommen zu verzichten, "um damit ein Signal in der Corona-Krise für die leidende Dienstleistungswirtschaft in der Gastronomiebranche zu setzen", wie es CDU-Fraktionschef Timo Dröge vorschlug. Auch der CDU-Antrag, rund 236.000 Euro an Überschuss im Nachtragsetat als Corona-Hilfe Gandersheimer Wirtschaftsbetrieben (die leiden und Kurzarbeit machen und Mitarbeiter entlassen müssen) zugute kommen zu lassen, lehnten SPD und Grüne ab.

SPD-Fraktionsführer Niklas Kielhorn bat nach dem Dröge Antrag zwar um eine zehnminütige Auszeit der Beratungen, um danach jedoch bei der ausgegeben Linie seiner Fraktion zu bleiben. Er verwies auf den Zukunftsvertrag. Der verbietet das Schuldenmacher für freiwillige Ausgaben. So wurde der Nachtragsetat bei zwölf Ja-Stimmen von SPD und Grünen bei zwei Enthaltungen und fünf Nein-Stimmen durchgesetzt. Die Ratsherren Hermes und Sprenger fehlten in der Sitzung. red/Foto: Fis WMG












11.10.2020 • 18:23 Uhr

Mäc Geiz endgültig geschlossen - Leerstandsgespenst geistert in Bad Gandersheim

Der Billigdiscounter Mäc Geiz hat seine Filiale in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim vergangenen Samstagmittag endgültig geschlossen. Stunden zuvor waren noch einmal die letzten Kundinnen und Kunden auf Schnäppchenjagd. Zwischen reichlich leergeräumten Regalen wurden die letzten nützlichen Billig-Artikel ergattert oder auch nicht.

Besonders passend weil symbolträchtig zum finalen Ende eines weiteren Geschäftes in der Roswithastadt Spaß- wie Satireartikel zu Halloween. In einem Korb Knall-Erbsen. In einem anderen der Totenkopf-Aschenbecher für ein Euro das Exemplar neben dem Gespensterdesign.

Die Verantwortlichen in der Stadtverwaltung und dem Lobbyverband für den Einzelhandel haben es längst aufgegeben, das weiland von Wirtschaftsförderer Wolfgang Steinhoff anvisierte Leerstandsregister zu dokumentieren zu aktualisieren. In den letzten zwei Jahrzehnten haben die schwarzen (leeren) Schaufester der toten Geschäfte und Dienstleistungsläden längst die halbe Hundertschaft in ihrer Anzahl weit überschritten. Und der Wandel im Einkaufsverhalten der Kunden und Kundinnen in digitalen Corona-Zeiten verheißt keine Besserung. red/Fotos: Fis WMG


















11.10.2020 • 16:58 Uhr

Radler pusteten um 1.20 Uhr zusammen 4,28 Promille Alkohol ins Röhrchen der Polizei

Gemeinschaftliche Trunkenheit der ganz besonderen Art.
Am heutigen Sonntag gegen 01:20 Uhr, wurden zwei Fahrradfahrer auf der Landesstraße 500 in Höhe Heimerode (im Landkreis Goslar) von der Polizei kontrolliert. Dabei wurde festgestellt, dass beide unter dem Einfluß alkoholischer Getränke standen. Ein 31-Jähriger pustete 1,79 Promille und ein 28-Jähriger pustete 2,49 Promille. Gegen beide Männer wurde von den Polizisten noch in der Nacht ein Strafverfahren eingeleitet.ots










11.10.2020 • 13:29 Uhr

Corona-Krise: Althusmann fordert hartes Durchgreifen

„Die rasant steigenden Infektionszahlen in vielen deutschen Großstädten sind höchst alarmierend. Die zunehmende Sorglosigkeit in Teilen der Bevölkerung bei der Einhaltung der geltenden Corona-Verordnungen und die wachsenden Schwierigkeiten gerade in den Großstädten, entsprechende Verstöße auch konsequent zu ahnden, bereiten mir große Sorge“, so der CDU-Landesvorsitzende Bernd Althusmann. Schließlich mache das Virus nicht an Ländergrenzen halt.

Bernd Althusmann zeigt sich insbesondere über das Infektionsgeschehen in den angrenzenden Stadtstaaten Hamburg und Bremen besorgt. „In Hamburg haben die Corona-Infektionen erstmals seit April wieder den Inzidenzwert von 35 überschritten, in Bremen liegt der Wert sogar deutlich über 50. Angesichts dieser alarmierenden Zahlen müssen die Verantwortlichen im Bremer und Hamburger Senat ihre Corona-Strategie anpassen“, so das CDU-Präsidiumsmitglied. „Viele Niedersachsen pendeln arbeitsbedingt täglich nach Hamburg oder Bremen. Sollten die Städte weiterhin nicht in der Lage sein, das Infektionsgeschehen zu kontrollieren, wird sich das Virus auch in Niedersachsen noch stärker ausbreiten.“ red










11.10.2020 • 13:24 Uhr

Bibel-Hammer: Dramaturg erzählt das "Buch der Bücher" mit bunten Playmobil-Plastikfiguren


Der Literaturwissenschaftler Michael Sommer will binnen eines Jahres die Geschichten der Bibel auf Youtube nacherzählen. Die Darsteller sind dabei Playmobilfiguren. 66 Videos sollen entstehen, teilte das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) soeben in Frankfurt am Main mit. Sommer ist für seinen Youtube-Kanal "Sommers Weltliteratur to go" bekannt, auf dem er Klassiker der Literatur mit Playmobilfiguren aus Plastik als Kurzversion nachspielt. Beliebt sind die Videos vor allem bei Schülern. Der Dramaturg erhielt 2018 für seinen Kanal den Grimme Online Award.

Das evangelische Contentnetzwerk "yeet" hat Sommer nun als neuen Sinnfluencer gewonnen. Das erste Video wurde binnen zwei Tagen bereits fast 7.000 Mal abgerufen. Es erzählt das 1. Buch der Bibel, das 1. Buch Mose, angefangen bei der Schöpfungsgeschichte, Adam und Eva, Abraham und Jakob bis hin zu Josef in Ägypten. Kuratiert werden die Videos durch die Redaktion des Internetportals "evangelisch.de", das zum GEP gehört. Die Videos sollen montags auf dem Youtube-Kanal "Sommers Weltliteratur to go" online gehen.

Das GEP mit Sitz in Frankfurt am Main ist das zentrale Medienunternehmen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), ihrer Gliedkirchen, Werke und Einrichtungen. Neben "evangelisch.de" und "yeet" trägt es unter anderem die Zentralredaktion des Evangelischen Pressedienstes (epd) sowie die Redaktion des evangelischen Magazins "chrismon" und organisiert die Rundfunkarbeit der EKD.epd










11.10.2020 • 12:47 Uhr

Pech für netten Kumpel! Nach Streitigkeiten in Spielhölle kontrolliert Polizei seine Fahrtüchtigkeit und kassiert Führerschein - er hatte 1,26 Promille intus

Tatort: Northeim, Westerlange 5. Tatzeitpunkt: Gestern, Samstag, 10.Oktober, 22:30 Uhr:

Ein alkoholisierter 41-jähriger Verursacher aus Einbeck wurde nach Streitigkeiten aus einer Spielothek verwiesen. Anschließend rief er einen Kumpel an, mit der Bitte, ihn abzuholen und nach Hause zu fahren. Eine eingesetzte Streifenwagenbesatzung traf nach Eintreffen auf den Verursacher und dessen Kumpel. Es wurde festgestellt, dass der Kumpel, ein 39-jähriger Mann aus Eschershausen/ Landkreis Holzminden, ebenfalls unter Alkoholeinfluss stand. Da Zeugen ihn fahrend gesehen hatten, wurde ein freiwilliger Alco-Test durchgeführt. Dieser ergab eine Atem-Alkohol-Konzentration von 1,26 Promille. Dem 39-jährigen Fahrzeugführer wurde daraufhin auf der Wache der Polizeiinspektion Northeim eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt und ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.pe










11.10.2020 • 12:44 Uhr

Nach Kundgebung und Demonstration in der Bierstadt Einbeck - Dr. Claudius Weisensee: Chaoten und Faschisten in Einbeck nicht willkommen! Sein Vorschlag: Extreme Aktivisten aus der Innenstadt zukünftig fernhalten

Der Kandidat zur Bürgermeisterwahl am 1. November 2020, Dr. Claudius Weisensee, verurteilt die Eskalationen, die von einzelnen Teilnehmenden des Demonstrationszuges ausgingen, der sich am vergangenen Samstag unter dem Motto "Solidarisch kämpfen! Neonazi-Gewalt stoppen in Einbeck und anderswo!" durch die Einbecker Innenstadt bewegt hat (wir berichteten). In einer soeben publizierten Stellungnahme kommentiert Dr. Claudius Weisensee:

"Nach Angaben der Polizei mussten Strafverfahren wegen des Verbots gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet werden. Außerdem sei es zu Versuchen gekommen, Polizeiabsperrungen zu überwinden und sich einer Identitätsfeststellung zu entziehen. Die Polizei habe einfache körperliche Gewalt anwenden müssen. "Jeder hat nach dem Grundgesetz das Recht, sich friedlich und ohne Waffen zu versammeln. Natürlich kann und muss gegen rechtsextremes Gedankengut auf die Straße gegangen werden. Gewalttätiges Verhalten und Straftaten sind aber nicht von der Versammlungsfreiheit gedeckt. Straftäter und gewalttätige Chaoten sind in Einbeck ebenso wenig willkommen wie die Faschisten mit ihrem menschenverachtenden Gedankengut", so Weisensee. Der von den Freien Demokraten, Bündnis 90/Die Grünen, Gemeinsam für Einbeck und der Bürgerliste Kreiensen unterstützte Kandidat macht darauf aufmerksam, dass neben Einzelhändlern in der Innenstadt und den Beschickern des Wochenmarktes auch die Einbecker Bevölkerung unter den andauernden Demonstrationen von Rechts- und Linksextremen leide. Es scheine so, als schaukelten sich Extremisten auf beiden Seiten gegenseitig hoch. "Solange sich keine Seite aus dem öffentlichen Raum in Einbeck zurückzieht, werden das Demonstrationsgeschehen und die Belastungen für die Stadt und ihre Menschen weitergehen", prognostiziert Weisensee. Er mache sich Gedanken und habe auch schon Ideen, wie Neonazi-Kundgebungen und gewalttätige Antifa-Demos zukünftig aus der Innenstadt ferngehalten werden können. Der hauptberuflich als Oberregierungsrat in der Justizverwaltung des Bundesverfassungsgericht tätige Weisensee kündigte an, im Falle seiner Wahl dazu das Gespräch mit den politischen Parteien der demokratischen Mitte sowie den zivilgesellschaftlichen Kräften in Einbeck führen zu wollen." red Fotos: Fis WMG














10.10.2020 • 20:47 Uhr

Bürgermeister-Wahlwettbewerb in Einbeck: Können diese Männer Frau Michalek gefährlich werden und sie aus dem Bürgermeisteramt weglächeln?

Es ist mal wieder ein Kampf der Geschlechter. Etwas ungleich. Denn zwei Männer sind in Einbeck angetreten, um eine Frau bei der Direktwahl am 1. November aus dem Bürgermeisteramt zu lächeln. Für die SPD ist das Dirk Heitmüller. Für die FPD, Bündnis 90/Die Grünen, GfE und Bürgerliche Liste ist es Dr. Claudius Weisensee. Beide Männer präsentieren sich dieser Tage mit bunten Plakaten an Laternen und Fahnenmasten. Was sie so ähnlich macht in ihrer Körpersprache ist so etwas wie ihre heitere Siegesgewissheit. Aber reicht diese Selbstzufriedenheit, um die amtierende Chefin im Rathaus, Frau Dr. Sabine Michalek, aus dem Amt zu lächeln?
red/Fotos: Fis WMG














10.10.2020 • 18:32 Uhr

Antifa Demo in Einbeck mit Pyros : Plötzlich werden in der Hägerstraße Bengalos gezündet - Vierfach-Blockaderiegel der Polizei verhindert Aufeinanderprallen

Zu einer brenzligen Lage ist es am heutigen Samstagnachmittag beim Demonstrationszug von Antifaschisten und Gegnern der Partei Die Rechte in der Hägerstraße in Einbeck gekommen. Vor dem Wohnhaus eines Parteimitgliedes hatten sich Mitglieder der Partei Die Rechte mit ihren Fahnen aufgebaut. Auf der genehmigten Demostrecke der Antifaschisten lag die Hägerstraße.

Das Konzept der Polizei sah vor, hier die beiden Gruppen in Sichtweite und Hörweite aufeinander treffen zu lassen. Allerdings hatten die Sicherheitskräfte hier einen vierfachen Blockade Riegel als Metallgittern und Polizeiketten aufgebaut. Bis an diese Barriere durfte der Demozug auflaufen. Als er stoppen musste wurden aus der Menge der schwarz maskierten und schwarz angezogenen Demonstranten zwei bis drei Bengalos gezündet. Der rötliche Qualm verzog sich allerdings rast. Bei einem Einsatz von Feuerwerksrechnik hatte die Polizei den verantwortlichen Organisatoren des Aufzuges den sofortigen Abbruch der Demo angedroht. Dazu kam es in der heiklen Situation in der Hägerstraße heute nicht.

Die aufgebauten Polizisten und Polizistinnen, mit Helm und Hartplastik an den Beinen geschützt, verharrten gelassen aber entschlossen im Sicherungsmodus. Dabei mussten sie sich zeitweise auch vereinzelte Sprechchöre anhören, Polizisten würden Faschisten schützen. red

Das Video dokumentiert die Sekunden nach dem Zünden eines Bengalos und zeigt die Qualentwicklung.










10.10.2020 • 18:05 Uhr

Uslar: Transporter macht sich selbstständig und rollt rückwärts gegen geparktes Auto

Am heutigen Samstag, 10. Oktober 2020, gegen 14.45 Uhr ereignete sich in der Gustav-Fischer-Straße in Uslar ein Verkehrsunfall mit einem Gesamtschaden von ca. 2000 Euro. Der 31-Jährige aus Uslar stammende Fahrer eines Transporters verließ diesen, ohne ihn gegen ein Wegrollen zu sichern. Der Transporter rollte herrenlos über die Fahrbahn und prallte mit dem Heck gegen die linke Seite eines am Straßenrand abgestellten Fahrzeuges. Beide Fahrzeuge wurden beschädigt.eng











10.10.2020 • 18:05 Uhr

Uslar: Transporter macht sich selbstständig und rollt rückwärts gegen geparktes Auto

Am heutigen Samstag, 10. Oktober 2020, gegen 14.45 Uhr ereignete sich in der Gustav-Fischer-Straße in Uslar ein Verkehrsunfall mit einem Gesamtschaden von ca. 2000 Euro. Der 31-Jährige aus Uslar stammende Fahrer eines Transporters verließ diesen, ohne ihn gegen ein Wegrollen zu sichern. Der Transporter rollte herrenlos über die Fahrbahn und prallte mit dem Heck gegen die linke Seite eines am Straßenrand abgestellten Fahrzeuges. Beide Fahrzeuge wurden beschädigt.eng











10.10.2020 • 13:54 Uhr

Ende der Kundgebung: Abgang mit Polizeieskorte - Keine besonderen Vorkommnisse - Polizei-Führungen zufrieden

Um 12.30 Uhr ist die Kundgebung der Partei Die Rechte am Hallenplan in Einbeck beendet worden. Soeben zogen die 24 Teilnehmer, eskortiert von Polizisten, fast geräuschlos und mit rot-weißen Fahnen wieder ab. Die Einsatzleitung (POR Fuchs) der Polizei zeigte sich mit dem Verlauf in einer ersten Bilanz sichtlich zufrieden. Es gab keinerlei Störungen und besondere Vorkommnisse. Der erste Teil des Konzeptes der Polizei ist damit aufgegangen.
Die Partei Die Rechte kündigte im Verlauf der Kundgebung weitere Aktionen in Einbeck an.red










10.10.2020 • 13:52 Uhr

Polizei bestätigt: Braune Farben an Einbecker Hausfassaden sind sehr wahrscheinlich politisch motiviert

Durch das Staatsschutzkommissariat des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Northeim wurden die Ermittlungen aufgenommen. Nach dem derzeitigen Ermittlungsergebnis stehen die Sachbeschädigungen (braune Farbe an Hausfassaden) in der Hägerstraße in Einbeck (wir berichteten) im unmittelbaren Zusammenhang mit dem heutigen Demonstrationsgeschehen. Soll heißen, sie sind politisch motiviert.
Die Polizei Northeim setzt am heutigen Tage in der Speicherstadt auf Deeskalation und Kooperation. Die Begehung von Straftaten ist inakzeptabel und wird nicht toleriert.köh
Die Bilder dokumentieren das aktuelle Kundgebungsgeschen am Hallenplan. Die Antifaschisten und Gegendemonstrantennformierenbsichbderzeit. Der angemeldete Demoaufzug ist ab 14.30 Uhr. red










10.10.2020 • 13:48 Uhr

Partei „Die Rechte“ unter Polizeischutz in Einbeck am Hallenplan „aufmarschiert“- 400 Polizisten passen auf!

Punkt 11 Uhr sind am heutigen Samstag rund 24 Mitglieder und Sympathisanten der Partei Die Rechte am Hallenplan in Einbeck aufgelaufen. Alles begleitet von starken Polizeikräften. Die Sprecherin der Polizeinspektion Northeim-Einbeck bestätigte vor Ort Anfrage, dass heute bei der Kundgebung und Gegendemo der Antifaschisten 400 Polizisten im Einsatz sind, um für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Bislang ist das der Fall.
red/Fotos/Video:Fis WMG
















10.10.2020 • 09:25 Uhr

Zwei Einbrüche in Pflegeheime in Wollbrandshausen - Ermittler prüfen Zusammenhang mit weiteren Taten

In der Hauptstraße in Wollbrandshausen (Landkreis Göttingen) sind Unbekannte in der Nacht zu Freitag (09.10.20) in die Verwaltungsräume zweier benachbarter Pflegeheime eingedrungen und haben u. a. Bargeld in noch unbekannter Höhe gestohlen. Aus dem einen Gebäude ließen die Eindringlinge einen an einer Wand befestigten Wertschrank mitgehen. Von den Tätern fehlt zurzeit jede Spur. Sachdienliche Hinweise erbittet die Polizei Duderstadt unter Telefon 05527/98010.

Die beiden Taten reihen sich ein in eine Serie weiterer Einbrüche in andere Pflegeheime im Bereich der Polizeiinspektion Göttingen. Zuletzt hatten Unbekannte in der Nacht des 27.09. versucht, gewaltsam in ein entsprechendes Gebäude in Bilshausen zu gelangen. Die dabei ausgelöste Alarmanlage schlug die Täter aber in die Flucht. Bei zwei weiteren Taten in der Nacht des 23.09. in Gieboldehausen und Pöhlde ließen Einbrecher ebenfalls Bargeld mitgehen. Ob es einen Zusammenhang zwischen allen Taten gibt, ist noch unklar jk










10.10.2020 • 09:16 Uhr

Fahrzeug kollidiert nachts auf B 241 mit Leitplanke und fährt danach weiter

Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer befuhr mit seinem Kraftfahrzeug die Bundesstraße 241 zwischen Schönhagen und Amelith bei Uslar heute Nacht um 0.20 Uhr aus unbekannter Richtung, kam von der Fahrbahn ab und beschädigt dabei ca. zehn Meter der vor Ort aufgestellten Leitplanke. Der Fahrzeugführer entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle.
Die Polizei in Uslar erbittet Hinweise zum Unfall, dem verursachenden Fahrzeug oder Fahrzeugführer unter der Telefonnummer 05571-926000. st










10.10.2020 • 09:15 Uhr

Heute früh morgens: Farbattacke in Braun in Einbecker Hägerstreet- Galt das Rechtsaktivisten?

Bislang unbekannte Täter beschmutzten die Häuser Häger Straße 23 und 25 gezielt mit brauner Farbe. Beim Beschmutzen geriet auch Farbe auf die Fassade des Hauses Häger Straße 27. Die Taten ereigneten sich am Sonnabend in den frühen Morgenstunden zwischen 01.30 bis 03.30 Uhr. Der Schaden wird auf mehrere hundert Euro geschätzt.
Ob die Farbattacken mit dem heutigen Kundgebungs- und Demogeschehen extremen Rechten und Linken stehen ist spekulativ, aber nicht unwahrscheinlich.
Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei in Einbeck zu melden.bit










9.10.2020 • 23:41 Uhr

Bundestagswahl 2021: CDU Helmstedt-Wolfsburg nominiert Andreas Weber für den Wahlkreis 51

Ein Jahr vor der nächsten Bundestagswahl 2021 sind bei der Kandidatenkür der CDU für den Wahlkreis 51 Helmstedt-Wolfsburg die Würfel gefallen. Heute Abend wurde im "Brunnentheater" in Helmstedt der CDU-Politiker und frühere Vorsitzende des JU Landesverbandes Braunschweig, Andreas Weber mit 127 Stimmen gegen 105 Stimmen zum CDU-Wahlkreiskandidaten gewählt. Mit in Helmstedt dabei der Bad Gandersheimer CDU-Politiker David Artschwager. Das sehr disziplinierte Nominierungsverfahren Verfahren fand unter perfekter Einhaltung sämtlicher Corona-Hygieneregeln statt.red/Fotos: Fis WMG










9.10.2020 • 19:50 Uhr

Einbecks Bürgermeisterin Sabine Michalek: Heute die Plakat-Offensive - Aber Absage an Materialschlacht

Einbecks amtierende Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek, die 1. November 2020 erneut als Direktkandidatin sich dem Votum der Eindecker Bürgerinnen und Bürger stellt, hat heute ihre nächste Wahlkampfrakete gezündet. Im Stadtgebiet und auf ersten Dörfern legte sie selbst und und ihre Unterstützer Hand an, um großformatige Plakate mit dem Konterfei und dem Slogan ""Ich hab' Lust auf Zukunft" aufzustellen. Die Bilder von heute dokumentieren die Bürgermeisterin an einem der Plakate in Edemissen. Das zweite Motiv zeigt den CDU-Ratsfraktionsvorsitzenden Dirk Ebrecht aus Stroit beim gewagten Arbeitseinsatz mit den Kabelbinder; alles geht gut auch ohne Fußbank und Leiter...

Die Wahlwettbewerb-Strategen bekräftigten, dass man diesmal nur die Großplakate einsetzen wird. "Wir verzichten auf eine Materialschlacht!", so die Devise. Plakate mit dem Porträt der Bürgermeisterin an Laternen und Zäunen wird es nicht geben. Man wolle weiter den Wahlwettbewerb der Gespräche und Kontakte mit den Menschen fortsetzen, soweit das die Corona-Krise zulässt.

Spekulation: Was haben Merkel und Michalek gemeinsam?

Dem Vernehmen nach sei jedoch eine "besondere Aktion mit Sabine Michalek" in den verbleibenden Tagen bis zum 1. November nicht auszuschließen, so eine Andeutung heute. Näheres würde rechtzeitig mitgeteilt. In einem spekulativen Zusammenhang fiel der Name von Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Wir erinnern uns: Als CDU-Bundesvorsitzende war Angela Merkel schon einmal mit Sabine Michalek zusammengetroffen. Dabei entstand ein legendäres Gruppenbild mit beiden Politikerfrauen. Danach wurde Sabine Michalek in Einbeck als erste Frau zur Bürgermeisterin gewählt.
red/Fotos: Fis WMG












9.10.2020 • 18:56 Uhr

Paracelsus setzt 1.000 grüne Zeichen-Schleifen am Internationalen Tag der Seelischen Gesundheit

Mit 1.000 Grünen Schleifen erinnern die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Paracelsus-Kliniken am 10. Oktober, dem „Internationalen Tag der Seelischen Gesundheit“ daran, wie wichtig Therapieangebote für psychische und psychosomatische Erkrankungen im Zeichen der Corona-Krise sind.
Ängste, Unsicherheiten, Depressionen – nie waren Therapieangebote für psychische und psychosomatische Erkrankungen so wichtig wie jetzt im Zeichen der Corona-Krise. Daran wollen die Paracelsus-Kliniken am 10. Oktober, dem internationalen Tag der Seelischen Gesundheit, erinnern und setzen in diesem Jahr mit 1.000 Grünen Schleifen in ihren Kliniken ein Zeichen, um seelische Krankheiten mehr in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit zu stellen. „Viele unserer Beschäftigten werden an diesem Tag die grüne Schleife, das Symbol der ‚Woche der Seelischen Gesundheit‘ am Revers tragen, um gemeinsam und ganz persönlich ein Zeichen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen mit seelischen Erkrankungen zu setzen und gleichzeitig an die Bedeutung der Rehabilitation zur Behandlung seelischer Erkrankungen zu erinnern“, so Tobias Brockmann, Geschäftsbereichsleiter Rehabilitation bei Paracelsus.

Zahl Betroffener steigt ständig

Nach Zahlen des Aktionsbündnis Seelische Gesundheit, das die Initiative „Grüne Schleife“ ins Leben gerufen hat, leidet jeder Vierte einmal im Jahr an einer psychischen Erkrankung. Nach aktuellen Zahlen des Psychoreports 2019 der DAK-Gesundheit fehlte im vergangenen Jahr jeder 18. Arbeitnehmer in Deutschland wegen einer psychischen Erkrankung im Job – hochgerechnet 2,2 Millionen Menschen. Seit 1997 hat sich die Anzahl der Fehltage, die von Depressionen oder Anpassungsstörungen verursacht werden, mehr als verdreifacht. Am häufigsten fehlen Arbeitnehmer mit der Diagnose Depression.

Eine Woche lang bundesweit Aktionen

Die „Woche der Seelischen Gesundheit“ findet jedes Jahr rund um den internationalen Tag der Seelischen Gesundheit am 10. Oktober statt. Eine Woche lang sind Bürger und Bürgerinnen bundesweit eingeladen, die vielfältigen ambulanten und stationären Angebote der psychiatrischen und psychosozialen Einrichtungen in ihrer Umgebung kennen zu lernen. Ziel aller Veranstaltungen ist es, über psychische Krankheiten aufzuklären, Hilfs- und Therapieangebote aufzuzeigen und die Diskussion anzuregen. Unter dem Motto „Mit Kraft durch die Krise. Gesund bleiben – auch psychisch“ widmet sich die diesjährige Aktionswoche der Seelischen Gesundheit den psychischen Auswirkungen der Pandemie und stellt praktische Hilfsangebote für jedermann vor. Psychosoziale Einrichtungen, Selbsthilfeorganisationen und Initiativen in ganz Deutschland gestalten das Programm mit. Veranstaltungen werden in diesem Jahr sowohl live vor Ort als auch digital im Netz durchgeführt.

Experten für ganzheitliche Rehabilitation

Als eines der größten deutschen Gesundheitsunternehmen bieten die Paracelsus-Kliniken in bundesweit zehn Einrichtungen qualitativ hochwertige Rehabilitationsmöglichkeiten für eine breite Palette von Erkrankungen an, darunter auch psychische und psychosomatische Leiden. Ein großes Spektrum an spezialisierten Fachkräften von Ärzten über Therapeuten bis zu Pflegefachkräften in den Schwerpunktfachbereichen Onkologie, Orthopädie, Psychosomatik und Sucht aber auch in der Kardiologie und Pneumologie sind in Reha-Kliniken von Paracelsus vertreten. Alle Paracelsus -Kliniken zeichnen sich darüber hinaus durch einen ganzheitlichen Behandlungsansatz aus, der nicht nur den medizinischen Gründen einer Erkrankung nachgeht, sondern auch seelische und soziale Aspekte gleichermaßen berücksichtigt. Mit 20 Auszeichnungen über alle Reha-Standorte haben die Paracelsus-Kliniken in diesem Jahr eines ihrer bisher besten Ergebnisse bei der Platzierung der TOP-Reha-Kliniken im FOCUS Gesundheit 2021 erreicht, der im September erschienen ist.



Beispiel Psychosomatik und Sucht in Bad Essen

Individuelle Behandlung für besondere Patientengruppen in Bad Essen

Die Paracelsus-Wittekindklinik in Bad Essen ist eine Rehabilitationsklinik zur Behandlung von psychischen und psychosomatischen Erkrankungen. Ihr therapeutischer Schwerpunkt liegt in der tiefenpsychologisch/psychoanalytischen Gruppenpsychotherapie, begleitet von Sport- und Bewegungstherapie, einem Kunst- und Ergotherapie-Programm sowie speziellen vertieften Behandlungsbausteinen für besondere Patientengruppen. So bietet das Haus ein spezifisches Behandlungssetting an, das gezielt Hilfe bei einer bestehenden Glücksspiel- bzw. Medienabhängigkeit bietet. Auch essgestörten Patienten mit Bulimie, Anorexie, Esssucht oder Essanfällen kann hier mit einem besonderen Therapiekonzept geholfen werden. Es findet die individuellen Ursachen der Essstörung heraus und hilft dabei, innere Konflikte zu bewältigen. Um eine leichte Rückkehr von Menschen mit psychischen Erkrankungen an den Arbeitsplatz möglich zu machen, gibt es darüber hinaus die Medizinisch-beruflich-orientierte Rehabilitation (MBOR). Sie unterstützt Patienten mit psychosomatischen Erkrankungen, deren Ursache Probleme und Konflikte am Arbeitsplatz sind. Und last but not least bietet die Paracelsus-Wittekindklinik in Bad Essen eine gesonderte Rehabilitation für Polizisten und Einsatzkräfte, die starken psychischen Belastungen durch Verbrechen, Gewalt, Unfällen, Tod und Suizid ausgesetzt waren.

Beispiel Psychoonkologische Reha in Bad Elster und Scheidegg

Den seelischen Folgen des Krebs begegnen

In zwei Kliniken von Paracelsus, der Paracelsus-Klinik am Schillergarten in Bad Elster und der Paracelsus-Klinik Scheidegg arbeitet man seit über 20 Jahren in einem sehr speziellen Fachgebiet: der Psychoonkologie. Hier werden nicht nur die körperlichen Beschwerden nach und durch die Krebserkrankung rehabilitativ behandelt, sondern auch deren Auswirkungen auf die seelische Gesundheit. Die Spezialisierte Psychoonkologische Rehabilitation (SPOR) umfasst die verhaltensmedizinische und therapeutische Behandlung psychischer Symptome bei Tumorerkrankungen im Rahmen eines interdisziplinären Behandlungskonzepts. Während der dreiwöchigen Rehabilitationsmaßnahme im Anschluss an eine Krebserkrankung werden Patienten ganz besonders betreut und behandelt. Ärzte und Therapeuten helfen dabei, mit den Veränderungen durch die Krebserkrankung umgehen zu können, bieten Möglichkeit zu Gesprächen sowie ergo- und bewegungstherapeutische Angebote. Sogar Angehörige, die durch die Erkrankung eines Familienmitglieds stark belastet sind, werden in die Therapie eingebunden. So finden Krebspatienten schneller und besser wieder den Weg zurück in ihren Lebensalltag.

Beispiel Verhaltensmedizinisch Orientierte Reha (Orthopädie), VMO in Bad Gandersheim

Wenn körperlicher Schmerz im Kopf entsteht

In der Paracelsus-Klinik an der Gande in Bad Gandersheim arbeitet eine eigene Abteilung daran, orthopädischen Schmerzzuständen und ihren psychischen Ursachen auf den Grund zu gehen. Die Verhaltensmedizinisch-Orthopädische Rehabilitation (VMO/VOR) verbindet dabei die Fachgebiete Orthopädie und Psychosomatik. Sie hilft Patienten, die an länger andauernden Schmerzzuständen und gleichzeitig psychischen Störungen wie Somatisierung, Depression und Angst leiden. Dazu ist ein ganzheitlich-orientiertes, individuelles Verständnis aller Beschwerden erforderlich, das in eine multimodale Schmerztherapie mündet. Dabei arbeiten Experten aus verschiedenen Fachrichtungen wie Schmerzmedizin, Sport- und Physiotherapie, Ergotherapie und Psychotherapie in einem interdisziplinären Reha-Team zusammen und vermitteln den Betroffenen Strategien, um mit chronischen Schmerzen und psychischen Belastungen umzugehen.
red/Foto/Quelle: Paracelsus Kliniken Gruppe












9.10.2020 • 18:19 Uhr

Finanzmärkte weiter standhaft

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Corona hat wieder die Herrschaft über die Schlagzeilen übernommen: Die zweite Infektionswelle führt zwar nicht zu einem vergleichbaren Einbruch der Wirtschaft wie im Frühjahr. Aber die Erholung wird doch empfindlich beeinträchtigt. Nach den stürmischen Zuwachsraten in vielen Bereichen nach dem Wiederanlaufen der Wirtschaft sind jetzt die ersten Rückgänge zu verzeichnen. Das spüren etwa die Automobilproduktion und auch die Industrie generell. Solange es bei diesen erwarteten Belastungen bleibt, werden die Aktienmärkte ihre Seitwärtsbewegung wie in dieser Woche fortsetzen. Erst zusätzliche Unsicherheiten wie zum Beispiel stärkere Insolvenzzahlen als prognostiziert, können Abwärtsdruck auf die Finanzmärkte ausüben.

Schwache Verbraucherpreise

Die Wirtschaftszahlen der kommenden Wochen werden sich eintrüben. Das beginnt in der kommenden Woche mit den US-Daten zur Industrieproduktion und zum Einzelhandel. Allerdings übertreffen die Umsätze bereits das Vorkrisenniveau. Dabei verfügen die Haushalte über genügend finanzielle Mittel, um die Konsumaktivität auszuweiten, sobald die Gesundheitskrise wieder zurückgedrängt sein wird. Ein Hingucker sind auch die Inflationszahlen. In Deutschland sind die Preise im September voraussichtlich im Durchschnitt über alle Waren und alle Haushalte gesunken. Dies ist eine unmittelbare Reaktion auf die Corona-Wirtschaftsschwäche.











9.10.2020 • 18:17 Uhr

Corona-Virus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Vier Corona-Erkrankte in Northeim - einer in Uslar

Aktuell sind 191 bestätigte Infektionen im Landkreis Northeim bekannt. Seit Montag sind damit sechs neue Corona-Fälle hinzugekommen. Die Zahl der Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen (7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner) liegt derzeit bei 4,5.

Bei den Neuerkrankungen handelt es sich um männliche Personen jüngeren, mittleren und höheren Alters. Die Ansteckungswege sind zwei Mal auf Kontakte zu Infizierten zurückzuführen, in den anderen Fällen sind sie nicht bekannt. Die Infizierten befinden sich in häuslicher Quarantäne und klagen über Fieber, Husten, Hals- und Gliederschmerzen sowie Geschmacksverlust.

179 Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Die Anzahl der Verstorbenen liegt unverändert bei sieben Personen.
Damit sind im Landkreis Northeim derzeit fünf akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Northeim (4) und Uslar (1) stammen. lpd












9.10.2020 • 18:02 Uhr

Erstmalig: Beherbergungsverbot im Kreis Northeim - Urlaubsreisende aus deutschen Corona-Risikogebieten wie Bremen, Berlin und weitere Orte ab Samstag unerwünscht

Die Verordnung tritt am Samstag in Kraft - Pensionen und Hotels Strafen bis zu 25.000 Euro angedroht

Wie gestern bereits von Ministerpräsident Stephan Weil angekündigt, erlässt das Land Niedersachsen heute durch Sozialministerin Carola Reimann ein Beherbergungsverbot zur Eindämmung des Corona-Virus. Die dafür notwendige Niedersächsische Corona-Beherbergungs-Verordnung wird am heutigen 9. Oktober 2020 im Gesetz und Verordnungsblatt des Landes veröffentlicht (siehe Anlage). Das Beherbergungsverbot tritt morgen (Samstag, 10. Oktober 2020) in Kraft. Urlauber aus Risikogebieten sind dann im Landkreis Nordheim unerwünscht. So etwas hat es im Landkreis Northeim noch nie gegeben.

Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann erklärt dazu: „Die Landesregierung hat sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht, aber die bundesweit stark steigenden Infektionszahlen erfordern ein entschlossenes Handeln. Das Beherbergungsverbot ist dabei im Vergleich zu Quarantäneverpflichtungen für Reisende aus Gebieten mit hohen Infektionszahlen das deutlich mildere Mittel und entspricht der Verabredung der Länder zu einem möglichst einheitlichen Vorgehen."

Nach der neuen Verordnung sind von morgen an Übernachtungen zu touristischen Zwecken in Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und ähnlichen Beherbergungsbetrieben, aber auch in Ferienwohnungen, Ferienhäusern und auf Campingplätzen leider all denjenigen verboten, die aus Gebieten oder Einrichtungen mit besonders hohen Infektionszahlen kommen.

Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann betont: „Für die niedersächsische Tourismuswirtschaft ist das ein herber Rückschlag in der gerade begonnenen Erholungsphase. Wir werden die Betriebe mit den Folgen nicht alleinlassen. Wir planen kurzfristige Hilfsmaßnahmen im Umfang von bis zu 10 Millionen Euro. Damit wollen wir Einnahmeausfälle aufgrund des jetzt beschlossenen Beherbergungsverbots ausgleichen."

Entscheidend für das Aussprechen des Beherbergungsverbotes ist, ob in dem Gebiet in den letzten sieben Tagen mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.00 Einwohnerinnen und Einwohnern aufgetreten sind. Maßgeblich für diese Einschätzung sind hier die vom Robert-Koch-Institut täglich auf Kreisebene veröffentlichten Werte. Wenn in einem Kreis oder in einer kreisfreien Stadt diese sogenannte 7-Tages-Inzidenz höher liegt als 50, wird vom Gesundheitsministerium geprüft, ob es Hinweise dafür gibt, dass es sich um ein eng eingrenzbares Infektionsgeschehen handelt.

Alle Gebiete, deren Bürgerinnen und Bürger vom Beherbergungsverbot in Niedersachsen betroffen sind, werden vom Gesundheitsministerium auf der Internetseite der Landesregierung unter www.niedersachsen.de/coronavirus veröffentlicht.

Menschen, die aus einem Gebiet mit entsprechend hohen Infektionszahlen kommen, können sich jedoch einem freiwilligen Corona-Test unterziehen. Wenn sie dann über ein ärztliches Zeugnis in Papierform oder in digitaler Form verfügen, das bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Corona-Virus vorhanden sind, dürfen sie in Niedersachsen Ferien machen. Das ärztliche Zeugnis muss jedoch auf einer molekularbiologischen Testung basieren, die höchstens 48 Stunden vor der Anreise vorgenommen worden ist. Maßgeblich für diese Frist ist dabei das Vorliegen des Testergebnisses.

Das Unterbringungsverbot gilt nicht für Übernachtungsgäste die zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch veranlasst anreisen. Ausgenommen von dem Beherbergungsverbot sind auch Menschen, die aus privaten Gründen nach Niedersachsen kommen, etwa um enge Angehörige oder Lebenspartner zu besuchen oder um Sorge- oder Umgangsrechte wahrzunehmen oder um schutzbedürftigen Personen Beistand und Pflege zu leisten. Das für den Beherbergungsbetrieb zuständige Gesundheitsamt kann in begründeten Einzelfällen auf Antrag weitere Ausnahmen zulassen.

Das Beherbergungsverbot gilt nicht für Personen, die bereits vor der Veröffentlichung dieser Verordnung nach Niedersachsen eingereist sind. Wer also schon hier im Land ist und hier bereits Urlaub macht, darf bleiben. Für Menschen die aus einem Gebiet mit hohen Infektionsgeschehen in Niedersachsen kommen, gilt der Zeitpunkt des Beginns der Beherbergung. Verstöße gegen das Beherbergungsverbot stellen Ordnungswidrigkeiten dar und werden mit Geldbußen bis zu 25.000 Euro geahndet. lpd











9.10.2020 • 17:55 Uhr

Gandersheimer Domfestspiele: Theater mit Musik zum Thema „Der Hasenroman“ am 17. Oktober in der Stiftskirche Bad Gandersheim

Die Gandersheimer Domfestspiele und die Evangelische Stiftskirchengemeinde Bad Gandersheim zeigen „Der Hasenroman“ (Clairieres dans le ciel) von Francis Jammes und Lili Boulanger am Sonnabend, 17. Oktober, um 20 Uhr in der Stiftskirche Bad Gandersheim. Mit dabei bei diesem Theater mit Musik sind Andrej Naumovich am Klavier und Sophia Körber (Gesang), außerdem die bekannten Schauspieler der Gandersheimer Domfestspiele, Denise Kiesow, Rebecca Stahlhut und Jan Kämmerer. „Ich freue mich über die künstlerische Zusammenarbeit unseres Intendanten Achim Lenz mit dem Kantor unseres langjährigen Partners Stiftskirchengemeinde“, sagt Geschäftsführer Thomas Groß über den Auftakt zu einem Herbst-Winter-Programm der Domfestspiele. Der Eintritt ist frei, Einlass ist 30 Minuten vor Beginn. Es gibt keine Tickets im Vorverkauf.

Liebevoll und poetisch beschreibt der französische Naturmystiker Francis Jammes (1868-1938) in seinem „Hasenroman“ von 1903 die für die Pyrenäen typischen Landschaften mit ihren Wildrosenhecken, Lorbeerbüschen und Wäldern, die Vielfalt der Wildblumen, das unter der Sommerhitze fahl flirrende Licht vor dem Ausbruch eines Gewitters.
Im „Hasenroman“ schickt Gott den Schutzheiligen der Tiere, Franziskus, auf die Erde. Die Tiere werden treue Begleiter des heiligen Franziskus, von dem sie sich auch dann nicht trennen wollen, als eine Hungersnot übers Land zieht. Ausgerechnet dem erdverbundenen, ängstlichen Zweifler, dem Hasen, kommt dann die Aufgabe zu, seine verhungerten Freunde ins Paradies zu führen. Aber der Hase wird im Himmel der Tiere nicht glücklich. So sehr sehnt er sich nach seinem irdischen Leben, dass er noch einmal auf die Erde zurückkehren darf, bevor sich sein Schicksal erfüllt.

Alles wird in Jammes’ Sprachkino vor den Augen des Lesers sichtbar: die Nachlese der Tiere auf abgeernteten Mais- und Kornfeldern, das Fest der Traubensammler, die Pappeln, die sich wiegen im Wind. „Man schmeckt die herbe Minze und bitter den wilden Thymian“, beschreibt Intendant Achim Lenz. „Der Tau auf Gräserspitzen, die sich unter der Berührung des flüchtenden Hasen neigen, die Bewegung des Möhrenkrauts, das den Besuch der Gefährtin des Hasen ankündigt, werden durch die Worte des Dichters zu Bildern von poetischer Kraft.“ Fransics Jammes wurde von Hermann Hesse ebenso bewundert wie von Rainer Maria Rilke, und seine Naturlyrik wird gerade wieder in der heutigen Zeit wichtig, wo Verlust und Schutz von Natur ins Zentrum gerückt sind.

Lili Boulanger (1893-1918) komponierte den Zyklus „Clairieres dans le ciel“ über die Gedichte von Francis Jammes in den Jahren 1913/14. Sie schreibt dazu: „All diese Melodien sollen mit dem Gefühl gesungen werden, eine Vergangenheit hervorzurufen, die voller Frische geblieben ist.“ Boulanger, die aus einer berühmten Musikerfamilie stammte, kämpfte sich als Frau an die Spitze der Komponistinnen in einer von Männern dominierten Kunstwelt.
red/Foto: Fis WMG











9.10.2020 • 17:53 Uhr

Das Roswitha-Gymnasium Bad Gandersheim wird grüner! Ein neuer Schulgarten ist in Planung

Rosmarin, Zitronenmelisse und Minze – an Kräutern hat der aktuelle Schulgarten des Roswitha-Gymnasiums schon einiges zu bieten. Ansonsten weist er aber deutliche Mängel auf. Die Fläche ist nicht ausreichend, um einen Nutzgarten anzulegen, und der Boden ist zu trocken, sodass außer den Kräutern kaum etwas auf dem schmalen Streifen gedeiht. Zudem ist die Lage des Gartens wenig optimal. Schülern fällt es teilweise schwer, die Grenze zwischen den Rasenflächen und den Beeten zu erkennen und auch beim Mähen des Rasens ist schon das ein oder andere Malheur passiert.

Die Lösung bietet eine Fläche direkt neben dem Gebäude 6, die früher unter anderem eine Weitsprunganlage für den Sportunterricht geboten hat und auf der während der zahlreichen Bauarbeiten im vergangenen Jahr der Aushub gelagert worden ist. Hier soll nun der neue Schulgarten entstehen. Mithilfe der Bio-AG, die von Beate Bartosch und Monika Giersemehl geleitet wird, soll neben dem oberen Schulhof ein kleines Paradies entstehen. Ein Nutzgarten und eine Streuobstwiese mit insgesamt über 1000 Quadratmeter sollen die Schüler in den Pausen von ihren Handys ablenken und während des Unterrichts eine Alternative zum Klassenzimmer bieten. Dabei darf natürlich auch geerntet und probiert werden.

Momentan erinnert der asphaltierte Platz noch wenig an einen Garten, aber in der Planung der Bio-AG wird bereits das erkennbar, was sich Kilian Müller schon lange für die Schule gewünscht hat. „Ein Schulgarten bietet so viele Vorteile! Er ermöglicht ein lebendiges Lernen am Objekt, leistet einen Beitrag zur bewussten Ernährung und verbessert das Schulklima allgemein“, schwärmt der Schulleiter mit Blick auf das Projekt, zu dessen Umsetzung bereits 500 Euro zur von der Nord-LB bereitgestellt worden sind. Weitere Gelder sollen beantragt werden, sodass die Schüler sich bald auf Pausen unter schattigen Apfelbäumen freuen dürfen und auch das Insektenhotel, das die Bio-AG mit einer Spende der ersten Gandersheimer Ladys Night finanziert hat, einen würdigen Platz findet. red/Fotos: Roswitha Gymnasium












9.10.2020 • 17:46 Uhr

Die gute Nachricht des Tages: Zwei aufgeklärte Verkehrsunfallfluchten dank Zeugenhinweisen an Polizei

Am gestrigen Donnerstag konnten durch Zeugen zwei Verkehrsunfallfluchten im Bereich Nörten-Hardenberg sowie Katlenburg-Lindau aufgeklärt werden.

In der Langen Straße in Nörten-Hardenberg hatte ein Pkw einen am Fahrbahnrand geparkten Pkw gestreift und dadurch den linken Außenspiegel beschädigt. Hierdurch entstand dem 54-jährigen Geschädigten aus der Gemeinde Bovenden ein geringer Sachschaden 500 Euro. Anschließend entfernte sich der Unfallverursacher unerlaubt von der Unfallstelle. Durch einen Zeugen konnte der Fahrer des unfallverursachenden Pkw ermittelt werden.

In Katlenburg-Lindau hatte ein 24-jährigen Northeimer beim Rangieren mit seinem Transporter einen Pfosten an der Einfahrt des 50-jährigen Geschädigten beschädigt und sich anschließend ebenfalls unerlaubt von der Unfallörtlichkeit entfernt. An dem betroffenen Pfosten entstand ein leichter Sachschaden . 100 Euro. Auch in diesem Falle konnte durch den Hinweis eines Zeugen der Unfallverursacher ermittelt werden.

Gegen beide Unfallverursacher wurde eine Strafanzeige bezüglich des Unerlaubten Entfernens vom Unfallort gefertigt. In diesem Zusammenhang weist die Polizei Northeim darauf hin, bei einem Verkehrsunfall die Polizei zwecks Verkehrsunfallaufnahme zu informieren und sich nicht unerlaubt von der Unfallstelle zu entfernen.TH











9.10.2020 • 17:36 Uhr

Lies: „Stromspeicher nehmen im Energiesystem Schlüsselrolle ein“

Bundesrat verabschiedet einstimmig Bundesratsinitiative aus Niedersachsen

Der Bundesrat hat am (heutigen) Freitag einstimmig einer Bundesratsinitiative des Landes Niedersachsen zugestimmt. Demnach soll der Einsatz von Stromspeichern stärker gefördert werden. In seinem Beschluss fordert der Bundesrat die Bundesregierung auf, die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Nutzung von Speichern zu verbessern und auf diese Weise sowohl den Bau neuer Speicher als auch die Weiterentwicklung bestehender Anlagen zu fördern. „Die große Zustimmung aus den anderen Bundesländern freut mich sehr“, so Niedersachsens Umwelt- und Energieminister Olaf Lies. „Stromspeicher werden in unserem künftigen Energiesystem eine Schlüsselrolle einnehmen, da sie Schwankungen von Erzeugung und Verbrauch flexibel ausgleichen können und somit ideale Voraussetzungen für immer größere Anteile von Erneuerbaren Energien schaffen.“

Gleichzeitig ist das einstimmige Ergebnis im Bundesrat aus Sicht des Ministers auch ein starkes Signal, das Thema Stromspeicher endlich stärker in den Mittelpunkt zu rücken. „Schon seit Jahren wird beispielsweise darüber diskutiert, eine eigenständige energierechtliche Definition von Speichern zu schaffen und das zwischenzeitliche Speichern von Strom somit dauerhaft von Abgaben und Umlagen zu befreien – passiert ist hier bislang jedoch viel zu wenig“, so Lies. Das Gleiche gelte für die Frage, wie die Vereinbarkeit von verschiedenen Nutzungsformen gefördert und neue Geschäftsmodelle für Speicherbetreiber ermöglicht werden können. „Zentrales Ziel des heute gefassten Beschlusses ist, dass die Potenziale von Speichern künftig vielseitiger eingesetzt werden und somit auch zur gezielten Entlastung der Stromnetze sowie zur Stabilisierung des Gesamtsystems herangezogen werden“, so der Minister. „Dies kann jedoch nur gelingen, wenn die Speicherbetreiber dafür einen klaren wirtschaftlichen Anreiz erhalten.“

Der Minister fordert die Bundesregierung und den Bundestag daher auf, die gesetzlichen Vorgaben für die Nutzung von Speichern so schnell wie möglich zu überarbeiten und dafür insbesondere auch bereits laufende oder in Kürze beginnende Gesetzgebungsverfahren zu nutzen, beispielsweise die anstehende Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). „Das Thema darf nicht länger aufgeschoben werden“, so der Energie- und Umweltminister. „Speicher sind eine unserer wichtigsten Zukunftstechnologien. Wir stellen heute die Weichen dafür, wie ihre Zukunft aussieht.“ red











9.10.2020 • 17:32 Uhr

Landkreise Goslar und Northeim arbeiten am Aufbau des größten Projektes zur Telenotfallmedizin in Deutschland

Nicht in Südniedersachsen, sondern im Norden das Klinikum Oldenburg als Kooperationspartner gewonnen

Die niedersächsischen Landkreise Goslar und Northeim arbeiten gegenwärtig zusammen mit ihrem Kooperationspartner, dem Klinikum Oldenburg, am Aufbau des bislang größten telenotfallmedizinischen Projektes in Deutschland. In Goslar soll die Telenotfallmedizin im Rettungsdienst bereits zum 1. Januar 2021 eingeführt werden. Northeim nimmt den Betrieb zum 1. April kommenden Jahres auf.

Mit dem Klinikum Oldenburg wurde jüngst eine Dienstleistungsvereinbarung geschlossen. Das Klinikum, das die Telenotfallmedizin bereits seit einigen Jahren im Bereich von Offshore-Windkraftanlagen und auf den Nordseeinseln erfolgreich praktiziert, liefert nicht nur technisches Know-How, sondern die angeschlossene Universität wird auch die wissenschaftliche Begleitung des Projektes übernehmen.
Die Einführung der Telenotfallmedizin in Goslar und Northeim soll dem Land Niedersachsen als Blaupause für eine mögliche landesweite Ausweitung dienen. Aus diesem Grund haben sich die Projektpartner auch gegenüber den Kostenträgern verpflichtet, die Ergebnisse genauestens zu evaluieren und zu dokumentieren.

Dr. Tobias Steffen, Ärztlicher Leiter des Goslarer Rettungsdienstes und treibende Kraft hinter dem Projekt, ist optimistisch, dass die Einführung der Telenotfallmedizin zu einer deutlichen Qualitätsverbesserung und Steigerung der Leistungsfähigkeit im Rettungsdienst beitragen wird. „Die Topographie im Landkreis Goslar ist für unseren Rettungsdienst immer wieder eine enorme Herausforderung. Durch den Einsatz eines Telenotfallmediziners können wir im Handumdrehen einen Notarzt virtuell in den Einsatz schicken. Das stellt nicht nur eine Unterstützung für unsere ausgebildeten Notfallsanitäter und –sanitäterinnen dar, sondern es wird auch dazu beitragen, dass Einsätze schneller und ausgesprochen effektiv erledigt werden können“, sagt Dr. Steffen.

Goslars Landrat Thomas Brych bezeichnet das Pilotprojekt als logischen Schritt in der Entwicklung des Rettungsdienstes: „In den zurückliegenden Jahren hat der Landkreis im Zusammenspiel mit den Kreiswirtschaftsbetrieben (KWB) als Eigenbetrieb meiner Verwaltung den Rettungsdienst kontinuierlich gestärkt und ausgebaut. Neben der Aufstockung des Personals, haben wir umfassend in die Leistungsfähigkeit unserer Einsatzleitstelle investiert und nicht zuletzt mit der Gründung eines eigenen Notfallmedizinischen Ausbildungszentrums wichtige Weichen gestellt. Die Einführung der innovativen Telenotfallmedizin ist daher der nächste logische Schritt. Wir sind zukunftsfähig und werden das auch bleiben. Der Landkreis Northeim und das Klinikum Oldenburg sind für den weiteren Weg die richtigen Partner.“

Dr. Daniel Overheu, Ärztlicher Leiter des Zentrums für Telemedizin am Klinikum Oldenburg AöR, blickt ebenfalls durchweg positiv auf die Zusammenarbeit: „Wir freuen uns sehr mit dem innovativen Zusammenschluss der Landkreise Goslar und Northeim und dem Klinikum Oldenburg AöR einen Sprung nach vorne in der Notfallversorgung von Patienten zu machen. Telemediziner vor Ort und klinische Experten aus der Universitätsklinik in Oldenburg bilden ein exzellentes Team um mit digitaler Technik die Versorgung der Patienten vor Ort zu optimieren. Spezielles Notfall-Know-How wird in den ländlichen Gegenden der beiden Landkreise verfügbar und ärztliche Entscheidungen werden mittels digitaler Technik signifikant schneller zu erreichen sein. Das wir dazu auch noch Deutschlands größtes telenotfallmedizinisches Projekt etablieren freut uns natürlich zusätzlich.“ Am telenotfallmedizinischen Standort Goslar sind nach Zuschaltung des Landkreis Northeim insgesamt über 30 Rettungsmittel angebunden, die von 21 Telenotfallmedizinern unterstützt werden.

In Northeim blicken die Verantwortlichen der Einführung der Telenotfallmedizin gespannt entgegen, dazu Landrätin Astrid Klinkert-Kittel: „Ich bin froh, dass wir gemeinsam neue Wege gehen und die vorhandenen Kompetenzen bündeln können. Die Patientinnen und Patienten sowohl im Landkreis Northeim als auch im Landkreis Goslar werden davon nachhaltig profitieren.“
red/Fotos LK Nordheim und KWB Goslar













9.10.2020 • 11:00 Uhr

Wechselseitige Körperverletzung in Psycho-Anstalt

In den frühen Morgenstunden (5.05 Uhr) des heutigen Freitag, 9.Oktober, kam es zunächst zwischen zwei Patienten der psychiatrischen Einrichtung in Dassel zu einem Handgemenge. Hierbei schlug zunächst ein 48-jähriger Mann auf einen 37-jährigen Mitpatienten ein. Dieser setzte sich zur Wehr und verletzte dabei aber noch eine 28-jährige Frau, die bei der Auseinandersetzung dazwischenging. Gegen beide Männer wurde seitens der Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Da sich einer der beiden Männer im Anschluss noch selbst an der Hand verletzte, musste dieser im Krankenhaus Einbeck ambulant behandelt werden.kr










9.10.2020 • 10:55 Uhr

Claudia Rische unterstützt Marketingteam der Landesgartenschau - Bekannt durch den Gandersheimer „Oasengarten“

Seit dem 1. Oktober ergänzt Frau Rische das Team der Landesgartenschau (wir berichteten exklusiv) und vertritt bis Ende des Jahres Frau Arndt. In einer soeben verbreiteten LaGa-Mitteilung heißt es weiter: Eine anschließende weitere Zusammenarbeit wird angestrebt.
„Wir freuen uns, dass wir mit Frau Rische eine erfahrene Expertin so kurzfristig einbinden konnten und damit den Bereich Marketing produktiv zu stützen“, so Geschäftsführer Thomas Hellingrath.

Frau Rische bringt langjährige Erfahrung im Marketing und in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Events und Kultur sowie im Veranstaltungsmanagement mit. Als Agenturinhaberin ist sie für Institutionen wie die Internationalen Filmfestspiele Berlin, die Akademie der Künste, für die Premieren vieler Filme sowohl mit Stars als auch von Newcomern, für die Betreuung von Galaevents in Abu Dhabi, für Festivals, Großevents, Stiftungen, Verbände und Architekturbüros tätig gewesen. Seit einigen Jahren pendelt Frau Rische zwischen Berlin und Bad Gandersheim und fühlt sich der Region sehr verbunden.

„Es ist mir ein Anliegen, mein Engagement in meiner neuen Wahlheimat einbringen zu können, um gemeinsam die Region zu stärken“, freut sich Claudia Rische.

Bekanntgeworden ist die neue LaGa Mitarbeiterin durch den in Bad Gandersheim ins Leben gerufenen Alternativen „Oasengarten“ und ein entsprechendes Aktionsprojekt.
red










9.10.2020 • 10:54 Uhr

Neue Corona-Landesverordnung ab heute, Freitag, 9.Oktober: Regelungen für Feiern in privaten Räumlichkeiten getroffen - Zuhause noch 25 Personen-Fete! Mehr in Gaststätten erlaubt!

Das Land Niedersachsen hat eine neue Verordnung zu den Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus veröffentlicht. Die neuen Corona-Regeln gelten ab Freitag, 9. Oktober 2020 und laufen zunächst bis zum 15. November 2020.
Auch mit der neuen Verordnung bleibt es bei dem Grundsatz, dass jede Person soweit möglich einen Abstand von mindestens 1,5 Metern (Abstandsgebot) zu jeder anderen Person einzuhalten hat. Kann der Abstand nicht eingehalten werden, so sind Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen. Das Abstandsgebot gilt nicht gegenüber Angehörigen sowie gegenüber solchen Personen, die dem Hausstand oder einem weiteren Hausstand oder einer Gruppe von nicht mehr als 10 Personen angehören.

Aufgrund der steigenden Corona-Fallzahlen in Niedersachsen werden mit der neuen Verordnung nun auch Zusammenkünfte und Feiern in privaten Räumlichkeiten begrenzt. Demnach dürfen unter Einhaltung des allgemeinen Abstandsgebotes nicht mehr als 25 Personen in der eigenen Wohnung oder anderen eigenen geschlossenen Räumlichkeiten zusammenkommen. Auf eigenen Höfen, Gärten oder weiteren privaten Flächen unter freiem Himmel sind maximal 50 Personen zulässig. Darüber hinaus muss bei solchen Zusammenkünften Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden, wenn die Gruppe aus mehr als zehn Personen oder den Mitgliedern des eigenen und einer weiteren Familie oder eines weiteren Hausstandes besteht. Ist also Ihre Wohnung eher klein, dürfen Sie sich gegebenenfalls auch nur weniger als 25 Personen treffen.

Erhöht hat sich die Anzahl der Personen, die sich in Gastronomiebetrieben oder anderen außerhalb der eigenen Wohnung zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten, wie Dorfgemeinschaftsanlagen, zu Zusammenkünften und Feiern begegnen dürfen. Hier gilt jetzt eine Obergrenze von bis zu 100 Personen.

Die Obergrenzen gelten aber nur so lange, wie die Zahl der Neuinfizierten moderat bleibt. Sollte die Zahl der Neuinfizierten im Kreisgebiet stark steigen folgen je nach Höhe der Infektionszahlen Abstufungen der zulässigen Personenzahlen. Bei 35 oder mehr Neuinfizierten auf 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage (7-Tage-Inzidenz) sind auf privaten Flächen unter freiem Himmel lediglich Treffen von bis zu 25 Personen zulässig. Zudem verringert sich die Zahl in gastronomischen Betrieben auf bis zu 50 Personen. Ab 50 oder mehr Neuinfizierten auf 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage verringert sich die zulässige Personenzahl auf 10 Personen in eigenen Wohnungen oder auf privatem Gelände und 25 Personen bei Zusammenkünften und Feiern in gastronomischen Betrieben oder ähnlichen zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten.
Die diskutierte Öffnung von Clubs, Discotheken und vergleichbare Einrichtungen unter bestimmten Auflagen wurde aufgrund der zuletzt stark steigenden Infektionszahlen nicht umgesetzt.

Theater, Kinos und Opern können weiterhin geöffnet bleiben und bis zu 500 Besucherinnen und Besucher empfangen, insofern sie das Abstandsgebot einhalten oder alternativ den Abstand von einem Meter einhalten und Interaktionen und Kommunikationen bestmöglich vermeiden. Darüber hinaus müssen die geschlossenen Räume durch eine Klimaanlage mit Frischluftzufuhr belüftet werden.

Ministerpräsident Weil hat außerdem angekündigt, dass Menschen, die aus Gebieten mit besonders vielen Corona-Infizierten kommen (mehr als 50/100.000 in 7 Tagen), vorerst nicht mehr zu touristischen Zwecken in Niedersachsen übernachten dürfen.lpd










9.10.2020 • 06:53 Uhr

Corona-Krise: Zwei Schulklassen im Roswitha-Gymnasium wegen Corona in Quarantäne geschickt

Die Corona-Krise hat in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim eine neue Dimension. Erstmals wurden wegen des Corona-Virus zwei komplette Schulklassen vom Gesundheitsamt des Landkreises Northeim nach Hause geschickt. Seit dem heutigen Freitag sollen die Schüler und Schülerinnen aus der Oberstufe des Bad Gandersheimer Roswitha-Gymnasiums dem Unterricht in den Schulgebäuden fernbleiben. Nach Mitteilung des Amtes soll mit der Maßnahme eine mögliche Übertragung des Virus eingedämmt werden. red










9.10.2020 • 06:43 Uhr

Bevölkerung wird weiter weniger: Im September sechs Einwohner/innen weniger im Bad Gandersheimer Stadtgebiet

Zum Monatsende des September lag die im Bürgerbüro ermittelte Anzahl an Einwohner/innen im Stadtgebiet bei 10.604 Personen – was gegenüber dem Vormonat August ein Minus von sechs Mitbürgerinnen bzw. Mitbürgern darstellt. Die neueste Gesamteinwohner / innen-Statistik (in Klammern jeweils die Zahlen des Vormonats August):

Bad Gandersheim-Kernstadt 6.311 (6.305), Harriehausen 675 (675), Wrescherode 585 (586), Heckenbeck 489 (493),Altgandersheim 417 (420),Dankelsheim 303 (304),Dannhausen 261 (260),Ackenhausen 260 (262),Seboldshausen 237 (237), Gehrenrode 200 (198), Gremsheim 163 (166), Wolperode 164 (165),Hachenhausen 154 (154), Ellierode 143 (146), Helmscherode 143 (140) und Clus-Brunshausen 99 (99). red










8.10.2020 • 17:42 Uhr

Absage Martini-Empfang 2020 und Jahreshauptversammlung des Wirtschaftsforums e.V in Bad Gandersheim

Karsten Dielzer, Vorsitzender des Wirtschaftsforum e. V. Bad Gandersheim, hat soeben offiziell zwei Veranstaltungen des Vereins abgesagt. In seinem Statement heißt es wörtlich:
"An jedem ersten Dienstag im November findet traditionell der Martiniempfang des Bad Gandersheimer Wirtschaftsforum e.V. statt. Hauptaugenmerk ist wie bei allen unseren Veranstaltungen dabei die Gesundheit der Teilnehmer. Aufgrund der Corona-Krise und den damit verbundenen Risiken ist die Durchführung der Veranstaltung für uns zur Zeit nicht möglich. Ebenso lassen die Bestimmungen den Martiniempfang mit über 100 Teilnehmern nicht zu. Aus diesen Gründen hat sich das Bad Gandersheimer Wirtschaftsforum e.V. dazu entschlossen, den diesjährigen Martiniempfang abzusagen. Um keine unnötigen Risiken einzugehen, findet auch unsere Jahreshauptversammlung dieses Jahr nicht statt. Wir hoffen, im Jahr 2021 alle unsere Veranstaltungen wieder durchführen zu können. Bleiben Sie gesund."
red










8.10.2020 • 17:33 Uhr

Impfen gegen Grippe 2020: Ministerpräsident Stephan Weil gibt ein Vorbild

Warum Grippeschutzimpfung jetzt?
Ministerpräsent Stephan Weil antwortet: „Jedes Jahr lasse ich mich gegen Grippe impfen. Aber in diesem Jahr ist es besonders wichtig – das sagen alle Experten. Es muss möglichst vermieden werden, dass wir es zusätzlich zur Corona-Pandemie noch mit einer großen Influenzawelle zu tun bekommen. Wenn beides zusammenkommt kann es wirklich problematisch werden. Deshalb meine herzliche Bitte an die Bürgerinnen und Bürger: lassen Sie sich gegen Grippe impfen! Vor allem Menschen, die dem Personenkreis angehören, für die die Ständige Impfkommission eine Impfung dringend empfiehlt sollten an der Influenzaschutzimpfung teilnehmen: vorerkrankte und ältere Menschen und Personen mit vielen Kontakten. Wer sich impfen lässt schützt nicht nur sich und andere, sondern trägt auch dazu bei, dass unser Gesundheitswesen und die dort Beschäftigten nicht durch eine große Grippewelle zusätzlich belastet werden.“ red










8.10.2020 • 17:07 Uhr

Göttinger Superintendent Friedrich Selter wird neuer evangelischer Regionalbischof - Ökumene, Flüchtlinge, Radfahren und Musik liegen ihm am Herzen

In einem Fragebogen hat Friedrich Selter einmal geschrieben, er ärgere sich über "Pingelsköppe". Das Wort meint soviel wie "kleinlicher Querulant" und wirft ein Licht auf die Herkunft des neuen Osnabrücker Regionalbischofs: Der 58-Jährige stammt aus Moers am Niederrhein. Nach der Schule pendelte Selter quasi zwischen Wuppertal nahe der alten Heimat und Göttingen, also zwischen der westfälischen und der hannoverschen Landeskirche: Studium in beiden Städten, Vikariat in Göttingen, 17 Jahre Pfarrer in Wuppertal-Elberfeld, zuletzt elf Jahre Superintendent in Göttingen. Und nun also ab März nächsten Jahres Osnabrück. "Es waren gesegnete Jahre in beiden Städten. Ich hoffe, dass es mir auch gut gelingt, wenn ich jetzt mal vom Pfad abweiche", sagt Selter und lacht.

Dabei kennt der designierte Regionalbischof seine neue Heimatstadt noch gar nicht. Kürzlich war er erstmals mit seiner Frau, der Kulturpädagogin Stefanie Selter, zu einem Kurzbesuch dort. "Natürlich haben wir die evangelische Marienkirche und den katholischen Dom angesehen." Ein gutes ökumenisches Miteinander kenne er aus Göttingen und das werde er auch in Osnabrück pflegen, sagt Selter. "Mir ist wichtig, dass wir eine lebendige und offene Kirche sind, die nahe bei den Menschen ist." Er will ein Vertrauensverhältnis zum katholischen Bischof Franz-Josef Bode aufbauen und ökumenische Gottesdienste feiern. "Aber auch über die möglicherweise noch kontroversen Themen möchte ich diskutieren."

Aus Göttingen nimmt er nicht nur die Ökumene, sondern auch das Flüchtlingsthema mit an seine neue Wirkungsstätte. Im Grenzdurchgangslager Friedland war er Vorstandsvorsitzender des dortigen Vereins "Innere Mission und Evangelisches Hilfswerk". In den vergangenen Monaten hat er den Lagerpastor vertreten. Auch die Menschen im Ankunftszentrum Bramsche-Hesepe wird er in seine Arbeit einbeziehen: "Ich will den Menschen zeigen: Hier seid ihr willkommen, könnt zur Ruhe kommen und Perspektiven entwickeln."

Am Herzen liegt ihm auch die soziale Frage. Das ließ Selter etwa in einer Andacht zum 1. Mai dieses Jahres erkennen. Die Wachstumsideologie produziere Gewinner und Verlierer, kritisierte der Vater von drei erwachsenen Töchtern. Nötig sei aber ein Ausgleich zwischen Reichen und Armen. "Kein Auskommen mit dem Einkommen passt nicht zu dieser biblischen Sicht auf die Gesellschaft. Eine Gesellschaft ohne Verlierer ist zugleich die Grundlage für Frieden."

Auch in der Corona-Krise komme es mehr denn je darauf an, "dass einer den anderen trägt", sagte er Ende April in einem Gottesdienst im Autokino in Göttingen. Das sei "das, was man heute Solidarität nennt". Dazu gehört für den Theologen auch das Miteinander von Kirchengemeinden und Diakonie. In Göttingen habe er mit anderen ein großes "Forum Diakonie und Kirche" mitten in der Innenstadt verwirklicht. Dort werde Ende Oktober Richtfest gefeiert. "Dieses und viele weitere Projekte werde ich mit einem weinenden Auge verlassen."

Für den Neustart ist Selter dennoch optimistisch. Dass der mitten in die Corona-Krise fällt, ficht ihn nicht an. Es sei auch eine Chance, in vielen kleinen Begegnungen die Menschen in seinem neuen Sprengel kennenzulernen, findet er. Der umfasst im wesentlichen Stadt und Landkreis Osnabrück sowie den Landkreis Diepholz mit 112 Kirchengemeinden und 300.000 Gläubigen.

In seiner Freizeit hört der künftige Regionalbischof gerne Musik - von Klassik über Jazz bis Rock. Er spielt selbst E-Bass und in einer Swing-Band auch Kontrabass. Selter verzichtet seit 30 Jahren aufs Fernsehen und fährt leidenschaftlich gerne Fahrrad - mal gemütlich, mal sportlich per Mountainbike oder Rennrad. "Ich freue mich schon, mit dem Rad das Osnabrücker Land zu erkunden." epd










8.10.2020 • 17:00 Uhr

Corona-Krise: Ministerin Reimann findet Schließung eines Schlachtbetriebs in Sögel richtig

Niedersachsens Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann hat sich soeben zur Schließung eines Schlachtbetriebs in Sögel (Landkreis Emsland) zu Wort gemeldet. Dort waren vermehrte Corona-Virus-Infektionen festgestellt worden.
Ministerin Reimann: „Die Schließung des Schlachtbetriebs der Tönnies-Gruppe in Sögel halte ich für eine richtige und notwendige Entscheidung des Landrates zur Eindämmung des Infektionsgeschehens vor Ort. Auch wenn die Folgen für die Schweinehalterinnen und -halter sehr ernst sind, hat in dieser schwierigen Situation der Gesundheitsschutz der Beschäftigten im Betrieb und aller Bürgerinnen und Bürger des Emslandes Priorität. Vor diesem Hintergrund finde ich es empörend, dass der Konzern gerichtlich gegen diese Entscheidung vorgeht und damit demonstriert, dass er wirtschaftliche Interessen über den Gesundheitsschutz seiner eigenen Beschäftigten und der Bevölkerung des Landkreises stellt." red











8.10.2020 • 16:51 Uhr

Gastroszene aktuell: "Jedermann"-Balkon-Terrasse mit einem Kran für "Köhlers Brasseri" perfekt und präzise einschweben lassen

In einer gelungenen Präzisionsarbeit von Kranführer und Monteuren ist soeben die neue Balkon-Terrasse für das neue Bad Gandersheimer Szenelokal "Köhlers Brasseri Jedermann" an seinem Standort auf dem Domänenhof in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim installiert worden.

Wie von Karsten Köhler für die neue "Brasserie Jedermann" in einer Pressekonferenz angekündigt (wir berichteten exklusiv), gestalten sich die Umbau- und Gestaltungsarbeiten für den gastronomischen Betrieb mit dem heutigen Teilprojekt exakt in der geplanten Logistik was Termine und Umsetzung betrifft.

Die neue Balkon-Terrasse ist ein Herzstück des neuen Konzeptes für den Gastrobetrieb im Herzen der Stadt und ganz nah bei der großen Bühne der Gandersheimer Domfestspiele. Genußfreunde einer Zigarette werden zukünftig auf dem Balkon rauchen können ohne andere Brasserie-Gäste mitrauchen lassen zu müssen. Außerdem bietet ein Balkon auch ein gewisses Aufenthalts- und Aussichtsvergnügen - besonders im Sommer.

Mit den heute von den Handwerkern ordentlich und fast geräuschlos abgelieferten Arbeiten zeigten sich Karsten Köhler und der Eigentümer der Lokalität sehr zufrieden. Beachtlich die großräumig veranlassten Sicherheitszonen beim Einsatz des Kranes auf dem Domänenhof.
red/Fotos: Fis WMG










8.10.2020 • 16:36 Uhr

Sexueller Missbrauch: Freiheitsstrafe und Bewährungsstrafe im Verfahren um Gifhorner Wohngruppe

In dem Strafverfahren gegen ein Ehepaar, dass über 20 Jahre eine familienanaloge Wohngruppe in Gifhorn geleitet hat, ist in der seit Januar andauernden Hauptverhandlung am heutigen 8. Oktober 2020 durch die Strafkammer 3 des Landgerichts Hildesheim das Urteil verkündet worden.

Die Kammer hat den 57-jährigen Angeklagten wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern in zwei Fällen sowie wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen in einem Fall zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 3 Jahren und 2 Monaten verurteilt. Im Übrigen wurde er freigesprochen. Die Angeklagte wurde wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen in einem Fall zu einer Freiheitsstrafe von 1 Jahr und 3 Monaten verurteilt, wobei die Strafe hinsichtlich der Frau zur Bewährung ausgesetzt wurde.

Grundlage der Verurteilung wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern war, dass der Angeklagte ein Mädchen mit zu sich in die Badewanne bzw. ein Bereitschaftszimmer nahm, wo es ihn unter anderem an seinem Geschlechtsteil anfassen musste. Die heutige Nebenklägerin war zur Tatzeit zwischen 5 und 8 Jahren bzw. 11 Jahre alt. Hinsichtlich des ausgeurteilten Missbrauchs von Schutzbefohlenen sind die ursprünglich in mehreren Fällen angeklagten Taten zu einer Tat zusammengefasst worden, da es sich um einen - über einen längeren Zeitraum erstreckten - Gesamtkomplex handelte. Hier hat die Kammer festgestellt, dass der Angeklagte einem zum Tatzeitpunkt zwischen 12 und 16 Jahre alten Mädchen, die im Verfahren ebenfalls als Nebenklägerin auftrat, Windelpakete (mehrere Windeln übereinandergelegt und verklebt) anlegte und sie auch in einem kleinen Käfig im Haus einsperrte. Das Tragen der Windeln ist nach den Ausführungen der Kammer zu keinem Zeitpunkt indiziert gewesen. Ein Hintergrund sei ein beim Angeklagten vorliegender Windelfetischismus.

Der Freispruch des Angeklagten im Übrigen erfolgte hinsichtlich weiterer vorgeworfener Taten zum Nachteil von zwei weiteren Nebenklägerinnen. Hier sprach nach der Auffassung der Kammer und der Beweisaufnahme einiges dafür, dass es auch zu ihrem Nachteil geschilderten Vorfälle gab. Allerdings war - so auch das Ergebnis der Glaubwürdigkeitsgutachterin - nicht belegbar, dass die Schilderungen tatsächlich vollständig erlebnisbasiert sind. Eine der Frauen hatte berichtete, dass sie etwaige Taten in Träumen erneut durchlebt hat und dies in einer therapeutischen Aufarbeitung thematisiert, die andere Frau zeigte sich nach der Auffassung der Kammer in ihrem Aussageverhalten zu inkonstant. Hier war nach der Urteilsbegründung in Übereinstimmung mit dem Sachverständigengutachten nicht konkret greifbar, was erlebnisbasiert und somit mit der für einer Verurteilung erforderlichen Sicherheit feststellbar ist.

Die Mitangeklagte und Ehefrau des 57-jährigen, die ebenfalls mit der Leitung der Wohngruppe betraut war, hat nach den Feststellungen das Handeln des Angeklagten in Bezug auf die Windelpakete und das Einsperren im Käfig gebilligt und ist nicht eingeschritten, obwohl sie dazu verpflichtet war und auch die Möglichkeit hatte. Auch habe die Angeklagte selbst der betroffenen Nebenklägerin ein Windelpaket angelegt.

Bei der Strafe hat die Kammer zugunsten der Angeklagten berücksichtigt, dass die Taten lange zurückliegen (Tatzeitraum 1998 - 2003) und sie nicht vorbestraft sind. Zudem fand auch Berücksichtigung, dass die Angeklagten mit ihrer Aufgabe überfordert gewesen sind. Gegen sie sprachen dabei unter anderem der lange Tatzeitraum, der Vertrauensbruch und die hohe Intensität der Eingriffe.

Die Staatsanwaltschaft hatte für den Angeklagten die ausgeurteilte Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren und zwei Monaten beantragt. Für die Angeklagte hatte die Staatsanwaltschaft 1 Jahr und 6 Monate beantragt, ebenfalls ausgesetzt zur Bewährung.
red










8.10.2020 • 16:32 Uhr

Medien-Reichweite: Redaktionsnetzwerk Fis Work Media Group überhüpft 120.000 Frequenz-Marke

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group bleibt auf Wachstumskurs. Soeben hat der frische digitale Nachrichtendienst für Südniedersachsen & Bad Gandersheim seine bisherige Rekordmarke von 120.000 Wahrnehmungsfrequenzen überschritten.

Dem strategischen Ziel einer Verbreiterung der Frequenzdichte und einem flächendeckenden Newsangebot ist das innovative Fis WMG Team damit einen weiteren Schritt näher gekommen. Die Konzentration auf eine Top-Aktualität und Exklusivität der Nachrichten und Stories bleibt oberste Leitline von Macherinnen und Macher der Gruppe.

Wir bedanken uns für konstruktive Unterstützung, wertschätzende Kommentare und aufbauende Treue. Ab heute legen wir noch einen digitalen Zahn zu. Denn wir lernen und entwickeln uns somit dynamisch naturverbunden - digital vorwärts. red/Screen










8.10.2020 • 16:04 Uhr

Warnung vor der Afrikanische Schweinepest! Lebensmittel nicht achtlos in die freie Natur werfen

Am 10. September .2020 wurde im brandenburgischen Landkreis Spree-Neiße erstmals die gefährliche Afrikanische Schweinepest (ASP) in Deutschland festgestellt. Die Behörden in Brandenburg arbeiten seitdem unter Einbeziehung der örtlichen Jäger und externer Fachleute intensiv daran, das Seuchengeschehen einzudämmen und auf ein möglichst kleines Gebiet zu begrenzen. Trotzdem wurde mittlerweile mindestens ein Fall 60 km nördlich des Hauptgeschehens gemeldet.

Die ASP kann sowohl durch direkten Kontakt von Wildschwein zu Wildschwein wie auch indirekt über kontaminierte Gegenstände übertragen werden. Das Virus ist sehr widerstandsfähig und kann in rohen oder nicht vollständig erhitzten Schweineprodukten wie Schinken oder Salami über einen langen Zeitraum ansteckend bleiben. Auch wenn die ASP für den Menschen ungefährlich und der Verzehr kontaminierter Lebensmittel unbedenklich ist, ist die Gefahr der Verbreitung durch Lebensmittel, die Schweine- oder Wildschweinefleisch enthalten, besonders tückisch. Über unachtsam entsorgte Lebensmittel kann die ASP schnell weiter verbreitet werden. Insbesondere an Park- und Rastplätzen werden Lebensmittelreste häufig achtlos weg geworfen. Ein Wurstbrötchen reicht aber bereits aus, um die Tierseuche weiterzuverbreiten!
Auf vielen Rastplätzen gibt es schon jetzt Hinweisschilder, die auf das Problem aufmerksam machen. Weitere Plakate werden von den Straßenmeistereien angebracht. Leider wird die Situation von vielen noch nicht ernst genommen.

Wie verhalte ich mich richtig?

Lebensmittelreste sollten nur in verschlossenen Müllbehältern entsorgt werden. Dass Lebensmittelreste nicht achtlos in den Wald oder die freie Natur geworfen werden, sollte eigentlich selbstverständlich sein. Die Entsorgung sollte unbedingt ausschließlich in ordnungsgemäßen Abfallbehältern erfolgen. Anders gesagt, wenn keine geeigneten Behälter zur Verfügung stehen, sollten Lebensmittelreste keinesfalls achtlos im Wald oder anderweitig in der freien Natur entsorgt werden.lpd











8.10.2020 • 15:35 Uhr

Einbeck/Kreiensen: Bürgermeister-Kandidat Dr. Claudius Weisensee erhöht seine Wahlkampf-Präsenz und Aktionen

Dr. Claudius Weisensee, Vielparteien-Bürgermeisterkandidat (FDP; GRÜNE, GfE, Bürgerliste) für Einbeck, Kreiensen, Greene, Salzderhelden und weitere 30 Ortschaften, verschärft seine Wahlkampfaktivitäten und öffentliche Dialogangebote für interessierte Bürgerinnen und Bürger. Das geht aus einer soeben bekanntgemachten Mitteilung des Orgateams hervor.
Wir dokumentieren alle demnächst anstehenden Aktivitäten

Samstag (10. Oktober 2020, 10 Uhr): Wahlkampfstand auf dem Einbecker Marktplatz.

Sonntag (11.Oktiober 2020, 14:30 Uhr): Besuch des Bezirksliga-Fußballspieles FC Sülbeck-Immensen gegen SG Denkershausen/Lagershausen (Treffpunkt: Sportplatz Sülbeck), zusammen mit Ortsbürgermeister Rolf Metje, anschließend Eisessen in Drüber.

Telefonsprechstunde 20.15 Uhr (Einzelheiten folgen).

Freitag (16.Oktober 2020, 10 Uhr): Besuch der Einbecker Land GmbH & Co. KG, Am Küchengarten 1, 37574 Einbeck-Rotenkirchen (Treffpunkt auf dem Hof).

Freitag (16.Oktober 2020, 15 Uhr): Ortsbegehung Rengershausen (Treffpunkt: Hof des Ortsvorstehers Jens Fricke, Rengershäuser Str. 14, 37574 Einbeck-Rengershausen).

Am Dienstag, den 13. Oktober 2020, findet um 20 Uhr eine Online-Podiumsdiskussion mit Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek (CDU), Dirk Heitmüller (SPD) und von Dr.Claudius Weisensee statt. Die Veranstaltung können Interessierte unter dem Link https://zoom.us/j/98177596428 besuchen.
red/ Fotos: Fis WMG













8.10.2020 • 15:26 Uhr

Lies: „Der Bund muss beim konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien endlich einen großen Schritt vorankommen“

Umwelt- und Energieminister fordert den Bund erneut zum Handeln auf

Niedersachsens Umwelt- und Energieminister Olaf Lies hat in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder darauf hingewiesen, dass der Bund beim Thema Windenergieausbau endlich aufs Tempo drücken und die richtigen Weichen für den künftigen Ausbaupfad für eine erfolgreiche Energiewende stellen muss. Diese Forderung hat Lies am (heutigen) Donnerstag im Niedersächsischen Landtag erneuert: „Beim Thema Klimaschutz warten immer noch große Herausforderungen auf uns“, so Lies, „Wir müssen beim konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energien endlich einen großen Schritt vorankommen – vor allem beim Wind an Land.“
Der Umwelt- und Energieminister erinnerte dabei an den „Auricher Appell für die Windenergie“, den ein breiter Kreis wichtiger gesellschaftlicher Multiplikatoren bereits vor zwei Wochen Richtung Berlin geschickt hatte. „Dieser Appell ist etwas ganz Besonderes, weil er unterzeichnet wurde von der Politik, den Verbänden und gemeinsam von den Sozialpartnern, also den Unternehmen und Gewerkschaften“, so Lies. „Dieses Signal brauchten wir aus dem Nordwesten: Dass wir gemeinsam beim Thema Ausbau der Erneuerbaren voranschreiten.“ red










8.10.2020 • 15:24 Uhr

Hardegsen: Nach Crash auf der B3 weiterer Unfall: Kleintransporter knallt gegen Personenwagen

Nach dem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 3 Hardegsen ereignete sichgestern Abend auf der Umgehungsstrecke in Hardegsen zur Auffahrt zur Bundesstraße ein weiterer Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen und zwei leicht verletzten Personen. Im Kreuzungsbereich stießen ein Personenwagen BMW und ein Kleintransporter aus noch ungeklärter Ursache zusammen. Die zwei Insassen des BMW, sowie der Fahrer des Kleintransporters konnten sich selbst leicht verletzt aus ihren Fahrzeugen befreien. Bei dem Zusammenprall schleuderte der BMW über einen Grünstreifen unter einem Verkehrsschild und an einer Hecke und kam dort zum Stehen. Der Kleintransporter blieb im Kreuzungsbereich stehen. Da aus dem Kleintransporter Betriebsstoffe ausgeflossen waren mussten die Feuerwehrkräfte aus Hardegsen diese beseitigen. Der Verkehr wurde einseitig an der Unfallstelle vorbeigeführt. Der angerichtete Sachschaden konnte noch nicht genau ermittelt werden. Da beide Fahrzeuge die nicht mehr fahrbereit waren, wurden durch ein Abschleppunternehmen abgeschleppt.hl/Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim














8.10.2020 • 15:22 Uhr

„Trostfrauen“-Statue in Berlin-Mitte: Entfernung wäre ein Schlag ins Gesicht der Opfer

Gesellschaft für bedrohte Völker: Gedenken wiegt schwerer als nationalistische Befindlichkeiten

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen kritisiert die Entscheidung des Bezirksamts Berlin-Mitte, die erst Ende September 2020 errichtete Statue zum Gedenken an das Schicksal der sogenannten „Trostfrauen“ entfernen zu lassen. Mit diesem Euphemismus wurden Frauen bezeichnet, die die japanische Armee während ihrer Besatzung mehrerer asiatischer Staaten zwischen 1937 und 1945 verschleppt und zur Prostitution gezwungen hatte. „Die Begründung des Bezirksamtes, die Statue sei ‚auf und gegen Japan fixiert‘ und bedeute eine ‚gezielte Kommentierung japanischer Politik von koreanischer Seite‘, nimmt den Opfern ein weiteres Mal die Würde“, sagte Hanno Schedler, GfbV-Referent für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung am heutigen Donnerstag in Berlin. „Eigentlich sollte in Deutschland das Gedenken an die Opfer sexualisierter Kriegsgewalt schwerer wiegen, als die nationalistischen Befindlichkeiten Japans.“ In einem Schreiben vom Mittwoch forderte das Bezirksamt die Nichtregierungsorganisation Korea Verband e.V. auf, die Statue bis zum 14. Oktober 2020 zu entfernen – eine Frist von einer Woche.

„Bundesaußenminister Maas hat erst am 29. September in seiner Rede vor der 75. Generalversammlung der Vereinten Nationen gesagt, Gerechtigkeit sei eine Voraussetzung für dauerhaften Frieden. Bis heute äußerst sich Japan nur ungern und widerstrebend über das Schicksal der damals rund 200.000 verschleppten Koreanerinnen, Chinesinnen und Frauen aus anderen von Japan besetzten Ländern, die japanischen Soldaten als Sexsklavinnen dienen mussten. Ein Abbau der Statue in Berlin, die dem Schicksal dieser Frauen gedenkt, wäre ein Schlag ins Gesicht der wenigen noch lebenden Opfer“, so Schedler.

Erst 46 Jahre nach Ende des Krieges, im August 1991 trat mit Kim Hak-soon die erste Betroffene an die Öffentlichkeit. Sie berichtete im südkoreanischen Fernsehen, wie sie im Alter von 17 Jahren gemeinsam mit einer Freundin im japanisch besetzten China gezwungen wurde, in einem Bordell als Sexsklavin zu arbeiten. „Die Statue ist nicht anti-japanisch, sondern erinnert an das Schicksal von hunderttausenden Frauen, die Opfer von sexueller Gewalt wurden. Die überlebenden Frauen waren für ihr ganzes Leben davon gezeichnet. Die Erinnerung an diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit darf nicht entfernt werden. Statt Druck auf seine Verbündeten auszuüben, um die Aufstellung solcher Statuen zu verhindern, sollte die japanische Regierung die Aufklärung der damals verübten Verbrechen vorantreiben und einen Kranz an der Statue niederlegen“, findet Schedler. red











8.10.2020 • 15:20 Uhr

Die Partei "Die Rechte" und Antifaschisten in Einbeck erneut aktiv: Polizei verspricht: Wir sind mit starken Kräften vor Ort - Mit vielen Polizisten, Hunden und der Reiterstaffel!

Für kommenden Samstag sind in der Zeit von 11 bis 18 Uhr zwei versammlungsrechtliche Veranstaltungen bei der Stadt Einbeck angezeigt worden. Zunächst wird am Hallenplan von der Partei "Die Rechte" eine stationäre Kundgebung von 11 Uhr bis 13 Uhr abgehalten.
Die Polizeiinsektion in Northeim berichtet soeben zu der zu erwartenden Lage weiter:
Als weitere versammlungsrechtliche Aktion - u.a. von Antifaschisten - findet ab 14:30 Uhr ein Demonstrationszug statt, folgende Strecke wurde angemeldet:
Bahnhof Einbeck-Mitte - Köppenweg - Teichenweg - Ball-Ricco-Straße- Thiaisplatz- Beverstraße- Grimsehlstraße - Rosental - Altendorfer Straße - Altendorfer Tor - Bismarckstraße - Benser Straße - Hägerstraße - Am Brauhaus - Papenstraße - Benser Straße - Marktstraße - Marktplatz - Lange Brücke - Möncheplatz - Dr.-Friedrich-Uhde-Straße - Thiaisplatz - Bahnhofsvorplatz.
Im Stadtgebiet Einbeck kann es daher bis ca. 18 Uhr zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.

Die Polizeiinspektion Northeim hat sich auf die beiden Versammlungslagen mit einer Planungsgruppe unter der Leitung von Polizeioberrat Fuchs intensiv vorbereitet. Die Gesamteinsatzleitung liegt in der Verantwortung von Polizeidirektor Michael Weiner. Ein Führungsstab der PI Northeim wird dazu die Koordinierung federführend und unterstützend gestalten. Polizeioberrat Niklas Fuchs wird in diesem Kontext in der Speicherstadt vor Ort sein.

Neben den beiden Bereitschaftspolizeihundertschaften der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen aus Hannover und Göttingen werden weitere Kräfte der Reiterstaffel der Polizeidirektion Hannover, der Diensthundeführerstaffel der Polizeidirektion Göttingen sowie eine weitere Einzeldiensthundertschaft aus den Polizeiinspektionen Hildesheim, Göttingen und Hameln eingesetzt. Die Polizeiinspektion Northeim hat bis zu 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Speicherstadt. Hinzu kommen Konfliktmanager der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen.

Gesamteinsatzleiter Michael Weiner betont vorab: "Wir haben in den letzten Monaten eine Vielzahl versammlungsrechtlicher Aktionen in Einbeck polizeilich begleitet und mit einem hohen Maß an Kooperation und Deeskalation zu einem friedlichen Verlauf beigetragen. Natürlich sind wir auch am Samstag wieder mit unseren Kommunikationsteams vor Ort. Für uns steht der Dialog und die Kooperation im Vordergrund. Inakzeptabel ist für mich jedoch das Durchbrechen von polizeilichen Absperrungen und die Nichtbefolgung polizeilicher Weisungen, wie dies Ende Juni der Fall war. Bereits im Verlauf des Kooperationsgesprächs zur aktuellen Versammlung haben wir gegenüber der Versammlungsleiterin als Polizei deutlich gemacht, dass die in der Vergangenheit festgestellten Verhaltensweisen nicht toleriert werden. Die jeweiligen Leitungen der stationären Kundgebung bzw. des Aufzuges haben eine große Verantwortung für den friedlichen Verlauf und die Beachtung der Beschränkungen".

In einem besonderen Fokus der Polizei stehen neben der Beachtung der versammlungsrechtlichen Bestimmungen die Regelungen zum Gesundheitsschutz wie die Einhaltung der Abstände von 1,50 Meter und das Tragen der Mund-Nase-Bedeckung.
red/köh/Fotos:
Die Archivbilder dokumentieren Eindrücke ähnlicher Aktionen in den letzten Wochen und Monaten.Fotos: Fis WMG












8.10.2020 • 15:16 Uhr

Kreisvolkshochschule und Stadtbibliothek Einbeck: Unterhaltsame Bildung beim „Bücherherbst“

Die Kreisvolkshochschule Northeim und die Stadtbibliothek Einbeck haben jetzt zufrieden auf ihre erfolgreiche Veranstaltung „Bücherherbst“ zurückgeblickt. NDR-Kulturexpertin Annemarie Stoltenberg stellte dort wieder lebendig, unterhaltsam und informativ lesenswerte Neuerscheinungen vor.

Die Informationsmöglichkeit in der Aula der Goetheschule nutzten fast 50 interessierte Lesebegeisterte. Nachdem der „Bücherfrühling“ wegen Corona abgesagt werden musste und der Lesesaal der Stadtbibliothek zu klein ist, gab es jetzt in der Aula genug Platz, um sich mit Abstand unterhaltsam zu bilden.

Stoltenberg suchte in diesem Herbst nach Büchern, die verschlungen werden oder auch solche, die Ruhe mit Genuss und Gewinn bereiten. Sie warb für Bücher zum Staunen, Gruseln, Trösten, Reisen oder Abenteuer erleben. Im Anschluss wurde auch die Gelegenheit für gute Gespräche genutzt.

Zum Bild: Neuerscheinungen beim „Bücherherbst“. Foto: Kreisvolkshochschule











8.10.2020 • 11:46 Uhr

Darum ist es in Deutschland so schön!Gandersheimer grüßt aus Stralsund mit Hafen-Dämmerung

Corona-Krise gekonnt gekontert!
Auf dem Segelboot die Saison mit einem fantastischen Törn in der Ostsee abschließen. Vorbei an den malerischen Kreidefelsen bei Rügen. Die Weiten. des Meeres auf sich positiv wirken lassen. Am Ende des Tages die Einfahrt in den malerischen Hafen von Stralsund. Die untergehende Sonne zaubert eine irre schöne Beleuchtung hinter der Silhouette der schon schlafenden Schiffe.
Mit diesem beeindruckenden Motiv grüßt ein bekannter Bad Gandersheimer Skipper von der Ostsee in die Heimat. red










8.10.2020 • 11:35 Uhr

Jetzt fahndet die Polizei nach übler Trickbetrügerin mit Phantombild

Das Amtsgericht Braunschweig hat soeben in einem üblen Trickbetrugsfall die Veröffentlichung des Phantombilds angeordnet.

Hintergrund: Im Herbst 2019 gelang es zwei Frauen, eine damals 66-Jährige in Braunschweig derart zu täuschen, dass sie ihnen eine fünfstellige Summe in Bargeld aushändigte. Am Telefon hatte ihr eine der Frauen erzählt, sie sei die Freundin ihres Sohnes. Für ein besonderes Überraschungsgeschenk benötige sie aber finanzielle Unterstützung und bat die ihre vermeintliche Schwiegermutter in spé, ihr Geld zu leihen.

Die Frau wurde in dem Telefonat stetig gedrängt, dann geschmeichelt und wieder unter Zeitdruck gesetzt, bis sie schließlich eine große Menge an Bargeld bei der Bankfiliale abhob. Das Geld wurde von einer angeblichen Bekannten der Anruferin noch am gleichen Tag abgeholt. Als am Folgetag ein weiterer Anruf mit einer der Bitte um Geld erfolgte, ließ sich die Frau ein zweites Mal dazu drängen, Bargeld bei der Bank abzuheben.

Eine Bankmitarbeiterin hinterfragte jedoch den Grund, wofür die Dame den großen Geldbetrag verwenden wolle, und machte sie auf den Trickbetrug aufmerksam. Anschließend verständigten sie die Polizei, die ein Strafverfahren wegen Trickbetrugs einleitete.

Nachdem die bisher erfolgten polizeilichen Maßnahmen nicht zur Ermittlung der Tatverdächtigen führten, hat das Amtsgericht Braunschweig einen Beschluss zur Veröffentlichung eines Phantombilds erlassen. Dieses wurde kurz nach der Tat erstellt und zeigt die Abholerin des Geldes.

Diese Tatverdächtige wird beschrieben als

- Etwa 60 Jahre alt - Ca. 1,60 Meter groß - Korpulente, gedrungene
Statur - Rundes Gesicht mit Pausbacken - Dunkler Teint -
Kraus-gewellte dunkle Haare - Dunkle Augen und kräftige Augenbraune -
Wulstige Lippen - Eher ungepflegtes Erscheinungsbild
Da die andere Tatverdächtige, die die Telefonate führte, nicht gesehen wurde, liegt hier keine Beschreibung vor. Der Stimme zu urteilen, soll diese jedoch deutlich junger als die Abholerin sein.

Personen, die Hinweise zur Identität oder zum Aufenthaltsort der beschriebenen Frau geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Braunschweig unter 0531/476-2516 zu melden. ots/ Bild: Polizei










8.10.2020 • 11:15 Uhr

Gunnars dringende Bitte und Aufruf: Kinder jetzt für Fahrt in Heide Park Soltau anmelden!

Im Rahmen seiner Angebote plant der Stadtjugendring Inn Bad Gandersheim am 20. Oktober 2020 eine Tour und Spaßaufenthalt im Heide Park Soltau (wir berichteten exklusiv!). Nun hat für den Stadtjugendring Geschäftsführer und Stadtjugendpfleger Gunnar Ude die herzliche Bitte an Interessierte Jugendliche und Eltern der Kinder gerichtet, sich jetzt sofort für die Fahrt bei der Stadtjugendpflege anzumelden. "Dies ist aus organisatorischen Gründen ganz wichtig!", erklärt Gunnar Ude. Wegen der Corona-Regeln müssten bestimmte Formalien, vor allem die Anzahl der Mitfahrer und -fahrinnen rechtzeitig beim Heide Park angezeigt werden. "Es ist sehr nett, wenn sich die Kinder möglichst heute und morgen bei uns melden!", so Ude. Auf die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Ferienspaßes wartet im Heide Park ein abenteuerliches Erlebnis.
red /Fotos/ Heidepark/Fis WMG














8.10.2020 • 10:57 Uhr

Höckelheim: Nach Unfall Böschung runter gekracht und auf Bahngleisen gelandet - Hamburger verletzt - 30.000 Euro Schaden

In der heutigen Nacht ist es gegen 00:55 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einer leichtverletzten Person und einem erheblichen Sachschaden gekommen. Ein 60-jähriger Mann aus Hamburg befuhr mit einem Transporter die Kreisstraße 421 aus Hillerse kommend in Fahrtrichtung Höckelheim. Aus bislang unbekannter Ursache übersah der Fahrzeugführer eine scharfe Linkskurve, fuhr eine Böschung hinab und kam auf den Bahngleisen zum Stehen. Durch einen automatischen Notruf des Pkw wurden die Rettungskräfte informiert, die den Fahrer mit Schmerzen im Oberkörperbereich mit einem Rettungswagen dem Uniklinikum Göttingen zuführten. Der verunfallte Pkw war nicht mehr fahrbereit und musste mittels einer Seilwinde von den Bahngleisen geborgen werden. Deshalb war der Bahnverkehr zwischen Hardegsen und Northeim bis in die Morgenstunden, ca. 09:00 Uhr, gesperrt. Der Gesamtschaden wird auf ca. 30.000 Euro geschätzt. TH










8.10.2020 • 10:51 Uhr

Corona-Krise ermöglicht plötzlich "ökumenischen" Religionsunterricht in Schulen - Land und Kirchen vereinbaren Ausnahmeregelung zur Sicherstellung des Religionsunterrichtes

Gemeinsame Erklärung zur Bedeutung religiöser und ethischer Bildung in Zeiten der Corona-Pandemie verabschiedet

Auch in der aktuellen Corona-Krisenlage und unter erschwerten organisatorischen Bedingungen soll in niedersächsischen Schulen der Religionsunterricht aufrechterhalten werden. Dabei kann der Religionsunterricht auch konfessionell-kooperativ als gemeinsamer Unterricht insbesondere für evangelische und katholische Schülerinnen und Schüler erteilt werden, der zugleich offen ist für Schülerinnen und Schüler anderer Religionen und Weltanschauungen. Ein in Einzelfällen sonst übliches Einvernehmen mit den Kirchen muss dafür nicht hergestellt werden. Auf diese besondere Ausnahmeregelung haben sich Kultusminister Grant Hendrik Tonne, die Konföderation Evangelischer Kirchen in Niedersachsen und das Katholische Büro Niedersachsen verständigt.

Die besondere Ausnahmeregelung für einen konfessionell-kooperativen Religionsunterricht bietet vielen Schulen die Möglichkeit, den evangelischen und den katholischen Religionsunterricht ohne die ansonsten erforderliche Genehmigung konfessionell-kooperativ einzurichten oder auszuweiten. Das gilt insbesondere auch dann, wenn eine Mischung der Lerngruppen zu vermeiden ist, um das Ansteckungsrisiko möglichst gering zu halten. Dabei unterstützen die zuständigen Lehrkräfte die tatsächlich unterrichtenden Lehrkräfte einer Lerngruppe ggf. durch die Bereitstellung geeigneter Materialien.

„Der Religionsunterricht steht unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes und hat Verfassungsrang. Mir ist wichtig, dass das Recht auf religiöse Bildung in der Schule auch unter den derzeitigen Herausforderungen gewahrt bleibt. Daher freue ich mich über das klare Signal zur erleichterten Durchführung konfessionell-kooperativer Religionsunterrichte", sagt Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne.

Die Bevollmächtigte der Konföderation evangelischer Kirchen, Kerstin Gäfgen-Track, betont: „In der Corona-Pandemie zeigt sich, wie zentral Bildung, gerade auch religiöse, zum Umgang mit der Krise und zur Bewältigung dieser ist. Menschen sind gegenwärtig verunsichert und blicken sorgenvoll in die Zukunft, hier können gerade Religionslehrkräfte in besonderer Weise mit ihren Schülerinnen und Schülern gemeinsam nach Wegen durch die Krise suchen, die christliche Zuversicht und Hoffnung zur Sprache bringen.

In der gemeinsamen Erklärung „Die Bedeutung religiöser und ethischer Bildung in Zeiten der Corona-Pandemie" wird darauf hingewiesen, dass Kinder und Jugendliche in den vergangenen Monaten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie besondere Erfahrungen gemacht hätten. Damit seien sie kognitiv, emotional und sozial vor große Herausforderungen gestellt. Im Religionsunterricht könnten Schülerinnen und Schüler ihre außergewöhnlichen Erfahrungen mit und durch die Corona-Pandemie diskutieren und verarbeiten. Religionslehrkräfte hätten im Umgang mit existentiell bedeutsamen Themen wie Gesundheit und Krankheit, Leben und Sterben hohe Kompetenzen und viel Erfahrung. Zugleich seien sie immer auch unterstützend und seelsorgerlich an den Schulen präsent.

Vor diesem Hintergrund leiste Religionsunterricht einen besonderen Beitrag, indem dieser, anders als jedes andere Fach, religiöse und ethische Grundfragen bearbeite und Schülerinnen und Schüler dabei unterstütze, existentielle Fragen zu thematisieren, heißt es in der Erklärung weiter. red











8.10.2020 • 10:35 Uhr

Gute Nachricht des Tages! Erweiterung des Bad Gandersheimer Feuerwehrhauses zu 100 Prozent fertig! Grundschule-Erweiterung zu 95 Prozent!

Stadtsprecher Manfred Kielhorn: Termine für Inbetriebnahme und Einweihung stehen noch nicht fest

Das sind gute Nachrichten! Bad Gandersheims derzeit spannendste öffentliche Projekte - soll heißen mit Steuergeldern der Bürgerinnen und Bürger finanziert - stehen vor ihrer finalen Fertigstellung.
Das Erweiterungsvorhaben des Feuerwehrhauses der Freiwilligen Schwerpunktsfeuerwehr Bad Gandersheim in der Heckenbecker Straße ist nach Abschluss der Außenanlagen und Zufahrt zu einhundert Prozent fertiggestellt.

Das Projekt Anbau für die Grundschule in der Roswithastraße befindet sich in den letzten Zügen der Realisierung. Die Möblierung der neuen Räume ist bereits abgeschlossen. Offiziellen Angaben zufolge sind noch Elektroarbeiten zu vervollständigen.

Auf Nachfrage bestätigte Bad Gandersheims Stadtsprecher Manfred Kielhorn den erfrerulichen Baufortschritt. Zur Frage der Inbetriebnahme und offiziellen Einweihung hielt er sich noch etwas vornehm zurück. "Es stehen noch keine Termine fest. Für das Feuerwehrhaus bedarf es einer terminlichen Absprache mit der Leitung der Schwerpunktfeuerwehr. Bei der Grundschule muss der Abschluss der Elektroarbeiten abgewartet werden. Auch hier gibt es noch keinen Termin."

Nachvollziehbar ist, dass eventuelle Einweihungsfeiern selbstverständlich unter dem "Corona-Krisen-Vorbehalt" stehen!
red/Fotos: Fis WMG
















8.10.2020 • 10:12 Uhr

Wasser ist "wie unserer tägliches Brot", soll heißen "systemrelevant": Vorrang der öffentlichen Wasserversorgung bei Nutzungskonkurrenzen

Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) fordert: Wasserver– und Abwasserentsorgung sichern

Klimawandel, demografische Entwicklungen, wachsende Nutzungskonkurrenzen um das kühle Nass, Infrastrukturentwicklung, IT-Sicherheit, Spurenstoffe: Die Wasserwirtschaft in Deutschland steht vor zahlreichen Herausforderungen. Das Bundesumweltministerium hat deshalb einen nationalen Wasserdialog ins Leben gerufen. Die Ergebnisse dieses Dialogs sollen auch ein Baustein der vom Bundesumweltministerium geplanten „Nationalen Wasserstrategie“ sein. Im Rahmen des nationalen Wasserdialogs findet heute das zweite nationale Wasserforum in Berlin statt.

Hierzu erklären die Verbände der Wasserwirtschaft, dazu gehört u.a. der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), die sich intensiv am Nationalen Wasserdialog beteiligt und den Prozess konstruktiv begleitet haben:

„Wir begrüßen es sehr, dass das Bundesumweltministerium mit dem Nationalen Wasserdialog die Herausforderungen für eine nachhaltige und zukunftsfeste Wasserwirtschaft in den Fokus rückt und ihr einen hohen politischen Stellenwert beimisst. Der Prozess hat noch einmal gezeigt, wie wichtig es ist, sich diesen Herausforderungen in einem gemeinsamen Dialog zu stellen.

Für die Wasserwirtschaft steht dabei im Vordergrund, dass Wasserver- und Abwasserentsorgung auch 2050 weiterhin als Kernleistungen der Daseinsvorsorge zur kommunalen Selbstverwaltung gehören. In der jetzt anstehenden Entwicklung einer Wasserstrategie müssen gemeinsame Lösungen insbesondere zu folgenden Herausforderungen gefunden werden:

Die heute schon sichtbaren Folgen des Klimawandels mit Trocken- und Hitzeperioden sowie Starkregenereignissen erfordern Investitionen in wasserwirtschaftliche Infrastrukturen und ein intelligentes Management der Wasserressourcen. Die hohe Versorgungssicherheit und -qualität muss bezahlbar bleiben. Auch dort, wo immer weniger Menschen leben.
Mit Blick auf die zunehmenden klimatischen Veränderungen brauchen wir ein Umdenken hin zu einer wassersensiblen Stadtentwicklung
Schon heute nehmen vielerorts Nutzungskonkurrenzen um die regionalen Wasserressourcen zu. Umso wichtiger ist es, den Vorrang für die öffentliche Wasserversorgung sicherzustellen. Wasser ist systemrelevant.
Für ein ganzheitliches Gewässerschutzkonzept muss das Vorsorge- und Verursacherprinzip gestärkt werden. Für alle Beteiligten müssen Anreize geschaffen werden, den Gewässerschutz zu verbessern und Einträge von Spurenstoffen, Mikroplastik und Co. möglichst an der Quelle zu vermeiden.
Erreichte Hygienemaßstäbe dürfen nicht abgesenkt werden, wenn Gesundheits- und Ressourcenschutz gewahrt und verbessert werden sollen.
Die laufende Digitalisierung in der Wasserwirtschaft wird die Leistungsfähigkeit der Wasserwirtschaft weiter verbessern. Dabei kommt der IT-Sicherheit der Anlagen eine hohe Bedeutung zu.
Die Wasserwirtschaft leistet bereits heute einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Die Energierückgewinnung aus Klärschlamm und Abwasserwärme sind klimapolitisch sinnvoll und gewollt. Dieser Beitrag zur Erreichung der Klimaneutralität muss durch deutliche Entlastungen im Energiewirtschafts- und –steuerrecht auch unterstützt werden.

Die Verbände der Wasserwirtschaft werden sich entlang dieser zentralen Aspekte auch weiterhin konstruktiv in den Nationalen Wasserdialog des Bundesumweltministeriums einbringen.“ red/ Foto: Fis WMG











8.10.2020 • 09:38 Uhr

Kreiensen: Müllabladeplatz Kindergarten - Polizei ermittelt

Am gestrigen Mittwoch, 07.Oktober 2020, 09 Uhr, wurde der Polizei Bad Gandersheim eine illegale Müllentsorgung vor dem Kindergarten in Kreiensen, in der Straße Am Plan, mitgeteilt. Vor Ort konnten die Beamten zwei blaue Müllsäcke vorfinden, die mit Schaumstoff und Spielzeug befüllt waren. Die Säcke wurden von einer bislang unbekannten Person vor dem Kindergarten abgelagert. Zeugen, die Hinweise auf einen Entsorger diese Müllsäcke geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Kreiensen in Verbindung zu setzen.schw











8.10.2020 • 09:32 Uhr

Sechs "Falsche Dachdecker" - alle mit Bart - treiben ihr unlauteres Wesen im Landkreis Goslar - Polizei warnt vor Haustürgeschäften

Der Polizei in Goslar wurde erst jetzt bekannt, dass bereits am Montag, 28.September 2020, ein 68-jähriger Liebenburger um sein Geld gebracht wurde, als er sich von angeblichen Handwerkern überreden ließ, Reparaturen an der Dachrinne seines Hauses ausführen zu lassen.

Zunächst waren 30 Euro als Lohn vereinbart, kurze Zeit später jedoch forderten die Gauner den Wucherpreis von 18.000 Euro. Letztendlich einigte man sich auf die Summe von 6.500 Euro, die den Tätern auch ausgehändigt wurde, bevor sie mit einbrechender Dunkelheit verschwanden.

Bei den Tätern handelte es sich um insgesamt sechs Männer zwischen 30 und 40 Jahre. Alle trugen Bart und dunkle Arbeitskleidung. Angereist waren sie in zwei Sprintern mit vermutlich ausländischen Kennzeichen, einer weiß-grau lackiert, der andere silberfarben.

Personen, die Beobachtungen zu den beschriebenen Tätern oder ihren Fahrzeugen machen können, werden gebeten, sich mit der Polizeistation in Liebenburg unter der Rufnummer 05346 / 94680-0 in Verbindung zu setzen.

Die Polizei warnt eindringlich davor, sich auf derartige Haustürgeschäfte einzulassen. Ziehen Sie in solchen Situationen Personen ihres Vertrauens hinzu, wie Familienmitglieder oder Nachbarn. Die Täter neigen in den meisten Fällen dazu, ihr Opfer zu bedrängen und zu verunsichern. Treten Sie bestimmt auf und verständigen Sie in jedem Fall die Polizei unter der Rufnummer 110. ots










8.10.2020 • 07:54 Uhr

Sebexen: Werkzeuge im Wert von 1.300 Euro aus Firmenfahrzeug entwendet - Polizei bittet um Zeugenhinweise

In dem Tatzeitraum von Dienstag, 06. Oktober, 17 Uhr. bis Mittwoch, 07. Oktober, 11.45 Uhr,entwendeten bislang unbekannte Täter aus einem, zunächst in der Schulstraße, im Anschluss in der Kurzen Straße in Sebexen, abgestellten Firmenfahrzeug mehrere Elektrowerkzeuge. Bei den Werkzeugen handelt es sich um unterschiedliche Elektrosägen der Marke BOSCH, sowie eine Bohrmaschine von BOSCH. Durch die Tat ist ein Schaden in Höhe von ca. 1300 Euro entstanden.

Zeugen, die zur dokumentierten Tatzeit in den benannten Bereichen verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Bad Gandersheim in Verbindung zu setzen. schw











8.10.2020 • 07:50 Uhr

Polizeikontrolle im Steinweg in Kreiensen: Urintest bestätigt Drogen im Blut einer 28-jährigen Autofahrerin

Am gestrigen Mittwoch, 07.Oktober 2020, 15 Uhr, kontrollierten Beamte der Polizei Bad Gandersheim im Rahmen der Verkehrssicherheitswoche eine 28-jährige Einbeckerin mit ihrem Pkw VW Beetle in Kreiensen, im Steinweg. Im Verlauf dieser Kontrolle stellten die Beamten bei der Einbeckerin drogentypische Auffälligkeiten fest. Vor Ort räumte die 28-jährige den Konsum von illegalen Betäubungsmitteln ein, was auch ein durchgeführter Drogenurintest bestätigte. Es wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet und die Weiterfahrt untersagt. Sie muss sich nun wegen Führen eines Kraftfahrzeuges unter dem Einfluss berauschender Mittel verantworten. schw











8.10.2020 • 07:44 Uhr

Polizei-Kontrollen in Bad Gandersheim: 45mal zu schnell gefahren, 14mal nicht angeschnallt, viermal Handy am Lenker

Die Bilanz einer Verkehrssicherheitswoche des Polizeikommissariats Bad Gandersheim

Ereignisorte: Bad Gandersheim, Stadtgebiet und Ortsteile; Ereigniszeitraum: Montag, 5.Oktober, 7 Uhr bis Mittwoch, 7.Oktober, 15 Uhr:

Die Steigerung der Verkehrssicherheit ist ein erklärtes Ziel der polizeilichen Arbeit. Die Reduzierung von Verkehrsunfällen mit tödlich oder schwerverletzten Personen steht dabei in einem besonderen Fokus. Risikobehaftetes Verhalten, wie Geschwindigkeitsüberschreitung, Ablenkung durch Nutzung von Mobiltelefonen, aber auch personenbezogene Eignungsmängel, wie die Beeinflussung durch Alkohol oder Drogen, erhöht die Wahrscheinlichkeit von Verkehrsunfällen mit schweren Folgen. Aus diesem Grund führt das Polizeikommissariat Bad Gandersheim in der 41. Kalenderwoche eine Verkehrssicherheitswoche im Hinblick auf die Hauptunfallursachen durch. In der Zeit von Montag, 05. Oktober, 07 Uhr bis Mittwoch, 07 Oktober, 14 Uhr stellten die Beamten der Polizei Bad Gandersheim mit Unterstützung der Zentralen Polizeidirektion Göttingen und der Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Northeim 45 Geschwindigkeitsverstöße fest, viermal wurde verbotswidrig das Mobiltelefon während der Fahrt benutzt und 14 Verstöße gegen die Anschnallpflicht wurden geahndet. Zudem wurden drei Kraftfahrzeugführer festgestellt, die unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und Alkohol ein Kraftfahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr führten. Gegen diese drei Verkehrsteilnehmer wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet schw /Archivfotos: Fis WMG












8.10.2020 • 07:34 Uhr

Streit zwischen Nachbarn in Markoldendorf wegen einer Waschmaschine eskaliert: Stromkabel durchgeschnitten

Am gestrigen Mittwoch, 18.08 Uhr, erstattete ein 36-jähriger Markoldendorfer Strafanzeige bei der Polizei, wegen Sachbeschädigung zu seinem Nachteil. Er hatte festgestellt, dass sein 35-jähriger Nachbar ein ihm gehörendes Stromkabel im Gemeinschaftswaschraum des Mehrfamilienhauses durchtrennt hatte, nachdem es zwischen beiden Personen zu Streitigkeiten um die Nutzung der Waschmaschine gekommen war. Hierbei ist ein Schaden von ca. 100 Euro entstanden. Die Polizei hat diesbezüglich die Ermittlungen aufgenommen.kr










8.10.2020 • 07:30 Uhr

Neue Geschäftsstelle der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim am Osterbergsee Nr. 4 bezogen - Werbung am Balkon

Beste Aussicht vom Balkon im obersten Stock des Gebäudes haben jetzt die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der neuen Geschäftsstelle der Landesgartenbaugesellschaft in Bad Gandersheim am Osterbergsee Nummer 4. Bekanntlich residiert das Management unter Leitung von Geschäftsführer Thomas Hellingrath jetzt in dem neuen Domizil (wir berichteten) . Damit befinden sich die professionellen Organisatoren des Millionenprojektes, das ab dem Frühjahr 2022 mindestens 350.000 bis 450.000 Menschen in die Roswithastadt locken soll, quasi im Herzen des zukünftigen Ausstellungsgeländes. Von hier aus geschieht die gesamte logistische und operative Steuerung der LaGa. Als ein erstes sichtbares Kennzeichen für die Anwesenheit der LaGa in den angemieteten Räumlichkeiten wurde das erste Werbecover ("Wachsende Vorfreude...") an einem Balkon aufgehängt.red/Foto: Fis WMG










8.10.2020 • 07:17 Uhr

Stress in der Einbecker Postfiliale: "Fi.. Dich!" - Polizei ermittelt wegen Beleidigung "auf sexueller Grundlage"

Am gestrigen Mittwochmittag, 7.Oktober 2020, wollte ein 50-jähriger Einbecker in der Postfiliale in Einbeck ein Paket abholen. Nachdem es zuvor zu Unstimmigkeiten bei der Aushändigung des Paketes zwischen Mitarbeiter der Filiale und dem Kunden kam, beleidigte der Mitarbeiter den Kunden mit Worten auf sexueller Grundlage. Es soll der Spruch "Fick Dich...", gefallen sein. Der Kunde ließ sich das nicht gefallen und erstattete sofort Strafanzeige gegen den Mitarbeiter bei der Polizei. Diese hat eigenen Angaben zufolge ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet. red/kr











7.10.2020 • 20:24 Uhr

Historischer Tag für die Stadt Bad Gandersheim! Die Bauarbeiten für die große Landesgartenschau sind ab heute in der "Koppelwiese" ganz real!

Das war heute ein ganz wichtiger und damit bedeutsamer Tag für südniedersächsische Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. Die 7.000-Seelen-Stadt mit weiteren rund 4000 Menschen in den 15 Ortsteilen erlebte am heutigen 7. Oktober 2020 morgens um 8 Uhr den regulären Start der Bauarbeiten für das Millionenprojekt Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim. Im Landschaftsschutzgebiet "Koppelwiese" legten die Fachleute und Landschaftsgärtner der Firma Kluge aus Delligsen los. Mit einem Bagger wurden weitere Gestaltungsflächen für begehbare Sichtachsen und Wegebefestigungen bearbeitet. Alles in den mit markierten Pfosten abgesteckten Bereichen. Angesichts der Regenfälle an diesem Tag war es ein feuchter Beginn des großen LaGa-Projektes. red/Fotos/Video












7.10.2020 • 19:58 Uhr

Sozialministerium Niedersachsen: 189 Corona-Fälle im Landkreis Northeim - Jetzt fünf Corona-Erkrankte amtlich erfasst

In der heutigen statistischen Erfassung der der Corona-Fälle im Landkreis Nordheim hat das Niedersächsische Sozial- und Gesundheitsministerium die neuesten Fallzahlen für alle Landkreis in Niedersachsen dargestellt. Daraus ergibt sich für den Landkreis Northeim eine Abweichung zu den Zahlenangaben der Landkreis-Verwaltung. Laut Sozialministerium sind am gestrigen Dienstag 189 Corona-Infektionen seit Zählung amtlich für den Landkreis Nordheim erfasst. 177 Erkrankte gelten inzwischen als genesen. Sieben Personen sind mit/an dem Corona-Virus verstorben. Damit gibt es derzeit fünf Corona-Erkrankte im Kreisgebiet. red/Quelle: Niedersächsisches Sozialministerium.










7.10.2020 • 15:20 Uhr

Videoüberwachung: Gerichtsklatsche für die Polizeidirektion in Hannover

Polizeiliche Videobeobachtung öffentlich zugänglicher Orte in Hannover aktuell insbesondere wegen ungenügender Kenntlichmachung rechtswidrig, urteilt das OVG

Der 11. Senat des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts in Lüneburg hat mit Urteil vom 6. Oktober 2020 entschieden, dass die von der Polizeidirektion Hannover an den fünf im Berufungsverfahren noch streitgegenständlichen Standorten betriebene Videobeobachtung aktuell rechtswidrig ist sowie an zwei weiteren Standorten, an denen die Kamers im März 2020 demontiert wurden, rechtswidrig war (Az.: 11 LC 149/16). Unter anderem begründete das Gericht seine Entscheidung mit der unzulänglichen Kenntlichmachung der Videokameras und ihrer Funktion an den Säulen, an denen die Kameras installiert sind.red












7.10.2020 • 14:13 Uhr

„Aus Hannover – für Hannover“: Das ist das 96-eSports-Team für die Saison 2020/21

Nicht nur auf dem Rasen, sondern auch an der Konsole gibt es bei Hannover 96 zur neuen Saison Veränderungen: So begrüßen wir in unserem eSports-Team, das sich komplett neu ausrichtet, zwei Neuzugänge. Dabei setzen die Verantwortlichen bewusst auf Lokalkolorit: Zwei der drei Spieler sind Ur-Hannoveraner und langjährige 96-Fans. Kontinuität gibt es bei den Sponsoren: Hauptpartner KLH verlängert sein Engagement.
Neue Abteilung im Bereich Marketing
Das eSports-Team von Hannover 96 richtet sich zur kommenden Saison komplett neu aus. Nachdem die Zusammenarbeit mit der Agentur eSports-Reputation bereits vor einigen Wochen ausgelaufen war, agiert der Klub ab sofort komplett eigenständig mit einer neuen Abteilung im Bereich Marketing. Hauptverantwortlich für den Bereich eSports ist Paul Wetenkamp. Der Posten des Head Coaches wird neu definiert.
"Uns war es von Beginn an wichtig, den Bereich eSports bei Hannover 96 nachhaltig aufzubauen. Wir sehen großes Potenzial in diesem Bereich bei uns in der Region und wollen das fördern. Dementsprechend ist unser Team frei nach dem Motto ‚Aus Hannover – für Hannover‘ zusammengestellt", erklärt Josip Grbavac, Bereichsleiter Marketing, die neue Ausrichtung.

Marcel "H96_DonChap" Deutscher bleibt als Spielertrainer

Die Konsolen-Mannschaft setzt sich in der Saison 2020/21 aus einem bekannten und zwei neuen Gesichtern zusammen. Während beide Neuzugänge junge Top-Talente aus der Region sind, war es den Verantwortlichen wichtig, mit Marcel „H96_DonChap“ Deutscher einen erfahrenen, führungsstarken Akteur aus der Vorsaison unbedingt im Team zu halten. Der 28- Jährige wird weiterhin für die Roten an der Xbox antreten. Überdies wird er – als eine Art Spielertrainer – das Coaching übernehmen.
"Ich fühle mich persönlich sehr wohl bei 96, das menschliche Miteinander passt, und ich möchte einen Beitrag dazu leisten, das Projekt im Klub weiterzuentwickeln. Die neue Position im Team gibt mir die Möglichkeit, mich nun auch noch auf einer anderen Ebene einzubringen", sagt Deutscher zu seiner Vertragsverlängerung. "Wir haben ein Super-Team diese Saison und wenn wir unsere Leistung abrufen, sehe ich gute Chancen oben mit anzugreifen."

Hannoveraner Neuzugang aus Wolfsburg

Vom VfL Wolfsburg kommt der 19-Jährige Riad "H96_Riad" Fazlija zu den Roten. Der gebürtige Hannoveraner wurde in den vergangenen zwei Jahren in der Akademie der Wölfe ausgebildet und tritt nun an der PlayStation für seinen Heimatverein an. "Ich komme aus der Stadt, bin mit Hannover 96 aufgewachsen und kann mich somit voll und ganz mit dem Verein identifizieren. Es ist für mich eine Ehre, 96 an der Konsole zu vertreten. Ich werde in jedem Wettbewerb 100 Prozent geben, das Bestmögliche geben und um eine Top- Platzierung in der VBL CC spielen."

16-jähriger Nachwuchsspieler komplettiert das Team

Als Nachwuchsspieler wird der 16-Jährige Max "H96_Max" Nottka an der PlayStation das Team ergänzen. "Ich musste keine Sekunde überlegen, als sich Hannover 96 bei mir gemeldet hat. Für mich geht ein Traum in Erfüllung", freut sich Nottka. "Seit ich denken kann, bin ich ein Riesenfan von Hannover 96, gehe regelmäßig ins Stadion und kenne somit den Klub und die Stadt sehr gut. Ich möchte gemeinsam mit dem Team Erfolge erzielen und Erfahrungen sammeln. Ich nutze die Zeit, um mich weiterhin zu verbessern und freue mich riesig auf den Start der Saison."
Mit dem neu zusammengestellten Team will Hannover 96 nicht nur in der Virtuellen Bundesliga Club Championship ab dem Saisonstart in November wieder oben angreifen, sondern auch die regionale Ausrichtung des eSports-Teams weiter ausbauen.
"Sind überzeugt, ein Top-Team gefunden zu haben"
"Die Wettbewerbspause war gefühlt sehr lang, doch wir konnten die Zeit sehr gut nutzen, um die Leistungen und Herausforderungen der vergangenen Spielzeit aufzubereiten und zu analysieren", erklärt Paul Wetenkamp, Leiter eSports bei Hannover 96. "Umso mehr freuen wir uns, nun das gesamte Team präsentieren zu können. Wir haben viele intensive und wirklich gute Gespräch geführt und sind überzeugt, mit Marcel, Riad und Max ein Top-Team für die anstehende FIFA-Saison gefunden zu haben. Schon bei den ersten Treffen hat sich gezeigt, dass die Jungs gut harmonieren und alle bis in die letzte Haarspitze motiviert sind."

KLH bleibt Hauptpartner

Auch dank seiner starken Partner ist 96-eSports gut gerüstet für die FIFA21-Saison. Hier ist allen voran Hauptpartner KLH Kabel- und Leitungsbau GmbH Hannover zu nennen, dessen Logo auch in der Saison 2020/21 die Vorderseite der Trikots zieren wird.
KLH trägt mit seinem Engagement einen wesentlichen Beitrag zum Projekt bei. Alexander Wendt, Prokurist der KLH, zeigt sich ebenfalls zuversichtlich für die neue Saison: "Wir freuen uns sehr, weiterhin den eSports von Hannover 96 auf mehreren Ebenen zu fördern: zum einen indirekt mit dem Bau schneller Internet-Leitungen, zum anderen direkt mit der Unterstützung der FIFA-Talente auf ihrem Erfolgskurs. Das wird eine spannende Saison!"

RADIO21 neu dabei, Sparkasse Hannover verstärkt Engagement

Zudem steigt RADIO 21 als neuer Sponsor ein und wird dem 96- eSports-Team als Medienpartner zur Seite stehen. Darüber hinaus wird sich die Sparkasse Hannover im eSports-Bereich bei Hannover 96 stärker engagieren. Sie ergänzt damit ihre Förderung der Nachwuchsfußballer in der 96-Akademie.

Bereits im letzten Jahr war HDI als Partner von 96-eSports präsent. Der Stadion-Namensgeber wird zukünftig sein Engagement im eSports noch ausbauen und einer der Turnierpartner beim 96-Talentcup 2021 werden. Den 96- Talentcup 2021 unterstützen zudem auch die Sparkasse Hannover und KLH. Schon beim 96-Talentcup 2020 hat Hannover 96 gemeinsam mit seinen Partnern die besten FIFA-Talente der Region gesucht.
"Wir freuen uns sehr, dass wir nun den nächsten Meilenstein setzen können und bedanken uns vor allem auch bei unseren Partnern, die uns fantastisch unterstützen und diesen Schritt möglich machen“, freut sich Josip Grbavac über das stetig steigende Interesse am 96-eSports-Engagement. „Wir haben ein wirklich tolles Team am Start – sowohl an als auch neben der Konsole. Darauf sind wir sehr stolz und hoffen auf eine tolle, spannende und erfolgreiche Saison." red













7.10.2020 • 14:08 Uhr

Kreiensen: Schlüssel und 600 Euro Bargeld entwendet

Am Deinstag, 20 Uhr, wurde der Polizei Bad Gandersheim ein Diebstahl aus einem Geschäftshaus in Kreiensen, in der Leinestraße, gemeldet. Der oder die Täter verschafften sich in dem Zeitraum Mittwoch, 30 September, 16 Uhr bis Freitag, 2.Oktober 2020, 8 Uhr Zugang zu den Geschäftsräumen eines in der Leinestraße ansässigen Handwerksbetriebes und entwendeten dort Schlüssel und Bargeld in Höhe von ca. 600 Euro.

Zeugen, die in dem besagten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Bad Gandersheim in Verbindung zu setzen. schw










7.10.2020 • 14:05 Uhr

Northeim: Sechs Autos in der Fliederstraße beschädigt - Gibt es weitere Geschädigte?

In der Zeit von Montagnachmittag, 16 Uhr, bis Dienstagmorgen, 09:30 Uhr, ist es in der Fliederstraße in Northiem zu mehreren Sachbeschädigungen an verschiedenen Pkw gekommen. Der Polizei Northeim sind bislang sechs Pkw bekannt, die durch einen bislang unbekannten Täter zerkratzt worden sind. Dadurch entstand ein Sachschaden i. H. v. mehreren tausend Euro.

Weitere Geschädigte und Zeugen, die Hinweise geben können, wenden sich bitte an die Polizei Northeim unter der Telefon 05551/7005-0.TH










7.10.2020 • 14:01 Uhr

In Bad Gandersheim in der Hildesheimer Straße: Drogenurintest sofort bestätigt Drogen am Steuer eines Lamspringers

Am vorigen Montag, 17.10 Uhr kontrollierten Beamte der Polizei Bad Gandersheim einen 29-jährigen Kraftfahrzeugführer aus Lamspringe mit seinem Pkw VW Golf in Bad Gandersheim, in der Hildesheimer Straße. Im Rahmen der Kontrolle stellten die Beamten bei dem 29-Jährigen drogentypische Auffallerscheinungen fest. Ein durchgeführter Drogenurintest bestätigte die Feststellungen der Beamten. Es wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet und es wurde ihm die Weiterfahrt untersagt. Der Lamspringer muss sich nun wegen Führen eines Kraftfahrzeuges unter dem Einfluss berauschender Mittel verantworten.schw










7.10.2020 • 13:56 Uhr

Heute erneut in Hannover gelandet: 91 Flüchtlinge, Migranten und Begleitpersonen aus Griechenland an Bord

Heute sind weitere behandlungsbedürftige Flüchtlingskinder mit ihren Eltern und Geschwistern aus den griechischen Flüchtlingscamps am Flughafen Hannover gelandet. An Bord der Maschine aus Athen waren insgesamt 91 Personen. Das berichtet soeben das Niedersächsische Innenministerium.
„Ich freue mich, dass wir besonders schutzbedürftige Kinder und ihre Familienangehörigen nach Deutschland holen, damit sie bei uns ihr Asylverfahren durchlaufen können", so der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius (SPD).

Beim heutigen Transfer wird Niedersachsen zehn Personen - zwei Familien mit behandlungsbedürftigen Kindern aus dem Irak und Syrien - aufnehmen. Damit beläuft sich die Zahl der in Niedersachsen aufgenommenen Personen insgesamt auf 85.

Seit diesem Frühjahr hat Deutschland in enger Absprache mit den Bundesländern sowie den internationalen und europäischen Institutionen (IOM, UNHCR, EASO) begonnen, zunächst unbegleitete Minderjährige, dann behandlungsbedürftige Kinder mit ihren Familienangehörigen aus griechischen Flüchtlingslagern nach Deutschland auszufliegen. Ausgangspunkt hierfür ist ein Besuch des griechischen Flüchtlingslagers auf Lesbos von Minister Pistorius im Herbst 2019, der sich seitdem für die Aufnahme besonders schutzbedürftiger Kinder einsetzt. Die Bundesregierung hatte dann im März 2020 beschlossen, sich im Rahmen einer europäischen Initiative bei der Aufnahme von Flüchtlingskindern von den griechischen Inseln zu engagieren. red












7.10.2020 • 13:52 Uhr

Hardegsen: Nachts Aufbruch von zwei Transportern - Werkzeug-Klauer aktiv

In der Nacht vom gestrigen Dienstag, auf Mittwoch, 07.10.2020, ist es in der Ortschaft Gladebeck (gehört zu Hardegsen) zu einem Aufbruch von zwei Transportern gekommen. Bislang unbekannte Täter begaben sich im Tatzeitraum auf das Gelände einer Baufirma. Hier brachen sie die Ladeflächen von zwei Transportern auf und entwendeten diverse Werkzeuge. Hierdurch entstand ein Sachschaden 2000 Euro. Die Polizei Northeim bittet Personen, die Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefon: 05551/7005-0 zu melden.










7.10.2020 • 12:16 Uhr

Unfallautos überschlagen sich - Fahrer schwerverletzt in Krankenhäuser - 27.000 Euro Schaden

Bei einem Unfall auf der L890 zwischen Brakel und Höxter-Ovenhausen wurden am Montag, 5. Oktober, die Fahrer der beiden beteiligten Autos jeweils schwer verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Um 17.35 Uhr war eine 23-Jährige mit ihrem schwarzen Smart auf der L890 aus Brakel kommend in Richtung Ovenhausen unterwegs. In einer Rechtskurve verlor sie aus bislang ungeklärten Gründen die Kontrolle über ihr Fahrzeug, geriet in den Gegenverkehr und kollidierte mit einem entgegenkommenden weißen VW-Transporter, der von einem 24-Jährigen gesteuert wurde.

Der Smart überschlug sich und blieb auf der Seite liegen, der VW-Transporter überschlug sich ebenfalls und landete wieder auf den Rädern. Beide Fahrzeugführer wurden schwer verletzt in verschiedene Krankenhäuser gebracht, die Fahrzeuge erlitten wirtschaftlichen Totalschaden und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf insgesamt 27.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme und Bergung musste die L890 vollständig für den Verkehr gesperrt werden. /nig/Foto: Polizei










7.10.2020 • 12:07 Uhr

NGOs appellieren an Brasilien: Illegale Abholzung des Amazonas stoppen - Pro Stunde eine Fläche von über 120 Fußballfeldern abgeholzt

Noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen wurde so viel brasilianischer Amazonas-Regenwald zerstört wie im ersten Halbjahr 2020. Nun appelliert die brasilianische Indigenen-Dachorganisation APIB (Articulação dos Povos Indígenas do Brasil) gemeinsam mit der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen sowie weiteren Organisationen an die brasilianische Regierung, langfristige Maßnahmen zum Schutz des Amazonas und der Rechte der Indigenen zu ergreife0n.

„Die brasilianische Regierung soll wissen: Die Welt schaut hin – die Zerstörung des Amazonas ist uns nicht gleichgültig“, sagt Julia Büsser, Kampagnenleiterin bei der GfbV Schweiz. Um dies sichtbar zu machen, hat die GfbV heute Morgen der brasilianischen Botschaft einen Appell und ein großes Foto des Regenwaldes überreicht. Das Bild besteht aus unzähligen Fotos jener Personen, die in den letzten Wochen an der Social Media-Aktion #HandsOffTheAmazon teilgenommen und ihr Foto mit einem Baum gepostet haben.

„Noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen wurde so viel brasilianischer Amazonas-Regenwald zerstört wie im ersten Halbjahr 2020“, sagt Julia Büsser. Alleine diesen Sommer wurde pro Stunde eine Fläche von über 120 Fußballfeldern abgeholzt. Die Brände wie auch die Abholzung gingen diesen Sommer auch ungehindert weiter, nachdem der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro im Juli ein Dekret erlassen hatte, um die Brände während vier Monaten zu stoppen. In ihrem Appell richten die APIB, GfbV und weitere Organisationen folgende Forderungen an die brasilianische Regierung:

Die brasilianische Regierung muss konkrete Meilensteine festlegen zur langfristigen Bekämpfung der illegalen Abholzung des Amazonas und zum Schutz der Rechte indigener Gemeinschaften.
Die Territorien der Indigenen müssen mittels Demarkierung geschützt werden, wie in der brasilianischen Verfassung vorgeschrieben.
Die brasilianischen Umweltbehörden müssen gestärkt werden.
Die Herkunft von Produkten wie Rindfleisch, Soja, Holz und Mineralien muss rückverfolgt werden können, um sicherzustellen, dass sie nicht aus illegal abgeholzten Gebieten stammen.
Unter Präsident Bolsonaro nahm die Zerstörung des Regenwaldes wegen Bränden und Abholzung dramatisch zu: So stieg die Abholzung zwischen August 2018 und Juli 2019 im Vergleich zu derselben Periode ein Jahr zuvor um 34,4 Prozent. Und von August 2019 bis Juli 2020 wurden nochmals 34,6 Prozent mehr abgeholzt als während den gleichen Monaten im Vorjahr. Durch die Brände kommt nicht nur der Amazonas-Regenwald unter Druck: Auch das Sumpfgebiet Pantanal brennt wie noch nie.

Besonders betroffen von der Zerstörung sind die indigenen Gemeinschaften im Amazonas: Ihr Lebensraum verschwindet. Das Holz wird illegal gerodet und das Gebiet danach für Viehzucht, Getreidefelder oder Bergbau abgebrannt. Die weltweite Nachfrage nach Palmöl, Fleisch, Gold und Futtermittel unterstützt diese Entwicklung. Darum fordern die GfbV und ihre Partner die internationale Gemeinschaft dazu auf, politischen und wirtschaftlichen Druck auf Brasilien ausüben, um die massive Umweltzerstörung und die Verletzungen der Rechte Indigener zu stoppen. Ein Freihandelsabkommen mit Brasilien ist nur dann tragbar, wenn Indigenenrechte und der Schutz der Umwelt konkret und mit strengen Bedingungen im Nachhaltigkeitskapitel verankert sind. red










7.10.2020 • 12:04 Uhr

Mercedes überschlägt sich und landet im Gebüsch - Fahrer überlebt Mega-Crash wie durch Wunder


Bei einem Unfall am frühen Montagmorgen auf der B 241 bei Beverungen wurde ein 20-jähriger Mercedes-Fahrer verletzt. Am Montag, 5. Oktober, gegen 5.50 Uhr war der Fahrer aus dem Landkreis Holzminden mit seinem silbernen Mercedes auf der Bundesstraße aus Richtung Beverungen kommend in Richtung Dalhausen unterwegs. Aus noch unklaren Gründen kam er nach rechts von der Straße ab, fuhr über eine Länge von rund 100 Meter über den Grünstreifen und durch den Graben, überschlug sich, prallte schließlich gegen einen Baum und blieb seitlich in einem dicht bewachsenen Waldstück auf dem Dach liegen. Der Fahrer wurde zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht, wo er stationär verblieb. An dem Mercedes entstand wirtschaftlicher Totalschaden, der Wagen musste abgeschleppt werden. Da Betriebsstoffe ausgelaufen waren, wurde die Untere Wasserbehörde informiert. /nig










7.10.2020 • 11:52 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der 42. Kalenderwoche 2020

In der Woche vom 12. bis 18. Oktober 2020 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:

Montag, 12. Oktober: Raum Katlenburg Lindau
Dienstag, 13. Oktober: Raum Einbeck
Mittwoch, 14. Oktober: Raum Moringen
Donnerstag, 15. Oktober: Raum Kalefeld
Freitag, 16. Oktober: Raum Uslar

Die semistationäre Messanlage „Alice“ wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Northeim und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (KW 43) im Raum Uslar eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd/Fotos: Fis WMG













7.10.2020 • 11:44 Uhr

Bürgermeister-Wahlkampf in Uslar immer irrer: Jetzt auch noch der Kaiser mit Song gegen Bauer!

Es sind nicht die Spuren des Kultsängers Roland Kaiser, auf denen der neue Herr Kaiser von Uslar derzeit wandelt: Was die beiden dennoch vereint ist erstens der kaiserliche Name und zweitens ihre Zuneigung zu deutschem Liedgut. Stephan Kaiser macht derzeit in dem Sollingort mit seinem Song "Von "Vom Bollert bis zur Ahle" Furore. Damit möchte sich Stephan Kaiser direkt auf den Chefsessel ins Rathaus trällern. Bekanntlich finden am 25. Oktober in Uslar Direktwahlen zum Bürgermeisteramt statt. Kaiser ist nunmehr der fünfte Personalvorschlag in der bunten Kandidatenriege.

Kaiser musikalische Liebeserklärung mit der magischen Zahl 19 auf die Sollingstadt Uslar mit eben diesen 19 Ortsteilen beglückt aber nicht nur ihn selbst und einige seiner Fans. Für Misstöne dürfte das Kaiser-Lied bei Uslars amtierenden Bürgermeister Torsten Bauer gesorgt haben. Denn beide Herren sind Mitglied der Christlich Demokratischen Partei Deutschlands.

Wir erinnern uns:
Kaiser hatte es im Kreisverband Northeim immerhin bis an die Spitze der Kreipartei gebracht. Das ist zwar schon zwei Jahrzehnte her. Aber die legendäre Wahlschlacht um den Kreisvorsitz von Berka mit ihren tumultartigen Vorgängen, ist unvergesslich. Am Ende obsiegte Kaiser.

Der Ex-Kreisvorsitzende ist natürlich nach der Bekanntgabe seiner überraschenden Bürgermeister-Kandidatur sofort aus der CDU geflogen. Denn per Satzung ist es verboten, dass ein CDU-Mitglied gegen ein anderes (in diesem Fall der Amtsinhaber) mal soeben als Konkurrent antritt.

Kaiser hat das überhaupt nichts ausgemacht. Es könnte ihm vielleicht nutzen. Der eigenwillige Kandidat setzt auf seine Unabhängigkeit, seine Verwurzelung in religiösen Milieu und glaubt an seine Mission: "Stephan Kaiser Für Uslar", so einer seiner Slogans. Vielleicht hilft ihm auch die "Glückszahl 19".

Und wir erinnern uns ein weiteres Mal:
Vor mehr als zwei Jahrzehnten gelang es dem studierten Kaiser schon einmal, ganz überraschend übrigens, als ehrenamtlicher Bürgermeister in Uslar gewählt zu werden. Altgenossen denken noch heute mit Grausen an diese nicht für möglich gehaltene Wahlschlappe. Uslar galt damals als "Hochburg der Roten" im Landkreis Northeim.
red/Screens: Fis WMG/Homepage Kaiser












7.10.2020 • 08:12 Uhr

Die gute Nachricht des Tages: Über 1000mal Waldnachwuchs bereits abgesetzt - Starkes Echo auf E-Center Baumpflanzaktion für den Klimaschutz

Die für den 16. Oktober 2020 angesetzte Baumpflanzaktion des E-Center Bad Gandersheim für den regionalen Klimaschutz und gegen das Waldsterben ist auf eine sehr positive Resonanz gestoßen. Innerhalb kurzer Zeit, so bestätigt Marktchef Dirk Scheuner, sind über 1000 der frischen Baumsetzlinge abgesetzt worden. "Einige sind noch zu erwerben." Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Region haben die grünen Setzlinge geordert. Die einen für das eigene Grundstücke. Die Mehrzahl für eine große Gemeinschaftsaktion. Dabei geht es um die Bepflanzung eines Areals zwischen Ackenhausen und Bilderlahe. Die Aufforstung soll nachmittags stattfinden. Vereine, Institutionen, Privatpersonen und Politiker haben ihre Beteiligung zugesagt. So u.a. auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne. red/Foto: Fis WMG

Weitere Berichterstattung folgt!










7.10.2020 • 07:47 Uhr

Nach Vorschlag für Atommüll-Endlager im Landkreis Northeim bekräftigt Umweltminister Lies klar: "„Ohne breite Bürgerbeteiligung keine breite Akzeptanz"

Bei der bundesweiten Suche nach einem Standort für ein Atommüll-Endlager - u.a. war auch eine geologisch günstige Formation im Bereich Oldenrode - Düderode - Harriehausen (Landkreis Northeim) erstmals öffentlich vorgestellt worden - pocht Umweltminister Victor Lies (SPD) auf einer breiten Bürgerbeteiligung. "Die Menschen im Land müssen das Verfahren mitsteuern können", so Lies in seiner aktuellen Regierungserklärung im Niedersächsischen Landtag. Nach der Veröffentlichung der Teilgebiete durch den Bund Anfang vergangener Woche, dass der lang umstrittene und umkämpfte Standort Gorleben nicht mehr als Standort in Frage kommt. Aber, so Minister Lies, "schwere Fehler, die in der Vergangenehit bei Gorleben und der Asse passiert sind, dürfen sich auf keinen Fall wiederholen." Darum sei im weiteren Suchverfahren jetzt vor allem wichtig, die Menschen in Niedersachsen zu beteiligen und Stellungnahmen der Bevölkerung tatsächlich zu berücksichtigen. Die zuständige Bundesgesllschaft für Endlagersuche (BGE) dürfe diese Stellungnahmen "nicht nur einfach pro forma abarbeiten". Der Minister erneuerte seine Forderung nach einem transparenten und fairen Verfahren. Lies: "Ohne breite Beteiligung wird es am Ende keine breite Akzeptanz geben für einen Standort, der für die Lagerung hoch radioaktiver Abfälle die bestmögliche Sicherheit gewährleisten soll." red/Foto: Fis WMG










7.10.2020 • 07:36 Uhr

Einbeck: Versuchter Betrug im Internet aufgeflogen

Am vorigen Freitag, 2. Oktober, 10 Uhr, erhielt eine 73-jährige Einbeckerin per Postzustellung ein Mahnschreiben eines Inkassobüros. Die dort aufgeführten Leistungen hatte die Dame jedoch nicht in Anspruch genommen. Nach einer Google-Recherche handelt es sich um ein sogenanntes Fake-Inkassobüro. Die angeschriebene Frau zahlte den geforderten Betrag nicht und verständigte die Polizei. Diese leitete umgehend ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Betruges ein. kr










7.10.2020 • 07:34 Uhr

Wie ist eigentlich Herbstzauber 2020? Wunderbar farbenprächtig!

Wir haben die ultimativen Farben des Herbstes 2020 gesucht. Und wir haben sie auf einem herrlichen Spaziergang in der Umgebungsnatur der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim gefunden. Schauen und in sich aufnehmen und positiv wirken lassen! In diesem Sinn Ihnen /Euch einen lebenswerten und farbenprächtigen Mittwoch. Die Nachrichtenlage ist bunt. Bleiben Sie im Netz!
red/Foto: Fis WMG










7.10.2020 • 07:30 Uhr

Einbeck: Clevere Dame (85( bemerkte den Schwindel am Telefon und alarmierte die Polizei

Am gestrigen Dienstag, 14 Uhr, erhielt eine 85-jährige Einbeckerin einen Telefonanruf von einer weiblichen Person, die vorgab, eine alte Bekannte der Dame zu sein. Unter Behauptung falscher Tatsachen, dass sie noch Geld für den Kauf einer Wohnung benötige, versuchte sie, dieses von der Einbeckerin zu erhalten. Die bemerkte jedoch den Schwindel, ging nicht auf die Geldforderung ein und verständigte die Polizei. Von dort wurde umgehend ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Betruges eingeleitet. kr











7.10.2020 • 07:20 Uhr

Geldbörse einer jungen Frau unterschlagen - Polizei ermittelt

Soeben berichtet die Einbecker Polizei:
Bereits am vergangenen Freitagnachmittag, 2. Oktober, 17 Uhr, besuchte eine 21-jährige Frau einen Einkaufsmarkt in der Walter-Poser-Straße in Einbeck. Hier holte sie sich aus einem Unterstand einen Einkaufswagen und legte ihre mitgeführte Geldbörse kurzzeitig auf dem nächsten, folgenden Wagen der Reihe ab und vergaß diese dort. Wenige Minuten später kehrte sie zur Nachsuche zurück und musste feststellen, dass die Geldbörse verschwunden war. Eine anschließende Nachfrage im Markt verlief ebenfalls negativ. Demzufolge muss nach Darstellung der Betroffenen und Polizei eine bislang noch unbekannte Person die Geldbörse mit rund 200 Euro Bargeld und diversen Ausweisdokumenten gefunden und an sich genommen haben. Die Polizei Einbeck leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Unterschlagung ein. kr










7.10.2020 • 07:15 Uhr

Aggressiver Rumäne schlägt Frau auf Parkplatz eines Einbecker Einkaufsmarktes - Couragierte Zeugen alarmieren Polizei

Am gestrigen späten Dienstagvormittag (11.25 Uhr), es ist der 6. Oktober 2020, meldeten sich gleich mehrere couragierte Zeugen bei der Polizei in Einbeck und gaben an, gesehen zu haben, wie auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Grimsehlstraße in Einbeck, ein Mann eine Frau schlug. Die kurz darauf eingetroffenen Polizeibeamten konnten das Paar sowie die Zeugen vor Ort feststellen und befragen. Obwohl das rechte Auge der 33jährigen Frau leicht gerötet war, gab sie an, zwar mit ihrem ebenfalls 33jährigen Partner ein Streitgespräch gehabt zu haben, jedoch nicht von ihm geschlagen worden zu sein. Aufgrund der unabhängig voneinander getätigten Aussagen der Zeugen sowie der leichten Rötung am Auge der Frau leiteten die Polizeibeamten ein Ermittlungsverfahren, gegen den aus Rumänien stammenden Mann, wegen Körperverletzung ein. kr










6.10.2020 • 21:41 Uhr

Die gute Nachricht des Tages: "Hotel am See" und "Seeterrassen" können mit "kleiner Lösung" zur LaGa 2022 Bad Gandersheim ans Netz gehen

Entscheidende Frage: Welche Auflagen erachtet Landkreis Northeim als zwingend für neuen Betriebsstart?

Ein Herzstück im Ausstellungsgelände des geplanten Millionenprojektes "Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim", das seit Jahren leerstehende "Hotel am See" mit dem Restaurant "Seeterrassen" soll mit einer "kleinen Lösung" wieder ans Netzt gebracht werden. Und zwar noch rechtzeitig zur Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim, zu der bekanntlich 350.000 bis 500.000 Gäste erwartet werden. Die neue Variante einer reduzierten Wiederinbetriebnahme des Hotel- und Gastronomiebetriebes sehen jetzt bekanntgewordene Vorstellungen des Eigentümers der ideal im Kurviertel gelegenen Immobilie vor.

"Wir arbeiten jetzt an einer kleiner Lösung. Wir möchte das Restaurant und zwei bis drei Etagen des Hotels in Betrieb nehmen", bestätigte für die nepalesische Eigentümerschaft Vor-Ort-Manager Milan Panta. Er hat dieses bewußt zurückgenommene Version einer Inbetriebnahme bereits mit seinem Architekten durchgearbeitet. "Es gibt Chancen einer Realisation", sind Panta und Architekt überzeugt. Die Nagelprobe für eine Umsetzung der heruntergefahrenen Pläne kommt, wenn sich der Landkreis Nordheim als verantwortliche Baugenehmigungbehörde mit einer belastbaren Stellungnahme zu einer Zentralfrage geäußert hat. "Welche Auflagen für eine Wiederinbetriebnahme des Restaurants und von drei Etagen des Hotels sind wirklich zwingend?"

Nach Angaben von Panta und seines Architekten sei dieses Begehren der Northeimer Kreisverwaltung vorgetragen worden. Auf der Grundlage einer baldigen Antwort würden dann die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen kalkuliert und auf ihre zeitlich vertretbare Realisierung geprüft. "Wir streben an, dass diese kleine Lösung auf alle Fälle bis zur Landesgartenschau 2022 umgesetzt ist." Nachvollziehbar ist der Wunsch nach einer gebotenen Unterstützung durch wirkliche Förderer dieser Neuausrichtung für das für die Zukunft der Stadt so wichtige Hotelprojekt.

Die Pläne für eine Umstrukturierung des Gebäudeensembles zu einem Mehr-Sterne-Hotel, für die bekanntlich eine Förderzusage des Landes Niedersachsen immer noch vorliegt, sind mit der neuen "kleinen Lösung" erst einmal ad acta gelegt. red










6.10.2020 • 18:47 Uhr

Einbeck kommt nicht zur Ruhe: Kommenden Samstag erneut eine Demo - Motto "Nazigewalt stoppen!"

Einbeck bleibt definitiv Südniedersachsens lebendigste Demoszene wenn es speziell um das Anliegen geht, gegen "Neonazi-Gewalt" in jedweder Ausprägung auf die Straße zu gehen. In diesem Jahr kam dieses Manifestation eines bunten Spektrums von Antifaschisten bis hin zu christlichen AAktivisten und ganz "normalen" Bürgern/Bürgerinnen einem Ritual gleich. Im steten Bemühen, rechtsextreme Keime sich erst gar nicht entfalten zu lassen, sind Aktionsgruppen, Initiative, Parteien, Kirchen und andere bunte Bündnisse auf der Hut. So auch kommenden Samstag. Wieder ist für 14.30 Uhr eine Demonstration angekündigt.

Und wieder bereiten sich erkennbare Polizisten und weniger sichtbare Sicherheitsleute auf das Ereignis vor. Vordringliche Aufgabe der Polizei ist es in der Vergangenheit bei ähnlichen Aktionen gewesen, die schutzwürdigen Interessen von Bürgern und Bürgerinnen zu sichern und gleichzeitig die Demonstrations- und Meinungsfreiheit von friedlich protestierenden Menschen zu gewährleisten. Der hierfür zu leistende personelle Aufwand der Polizei ist in der Vergangenheit in der Stadt des Eindecker Bieres nicht unbeträchtlich gewesen.

Von den Ordnungsbehörden (Polizei, Ordnungsamt Stadt Einbeck) war heute noch nicht offiziell zu erfahren, inwieweit die Samstag-Demonstration angemeldet und genehmigt ist. Es gilt in diesen Tagen besonders die Corona-Hygieneregeln zu beachten. Die Seuche breitet sich wieder aus. Da sind Menschenansammlungen gefährlich. red












6.10.2020 • 18:18 Uhr

Brand in Göttingen: 72 Personen evakuiert, 45 Feuerwehrleute im Einsatz, eine Person durch Rauchgas verletzt

Im Keller eines Mehrfamilienhauses in der Hannoverschen Straße in Göttingen ist am heutigen Dienstagmorgen (06. Oktober 2020) gegen 01.00 Uhr ein Feuer ausgebrochen.
Ersten Erkenntnissen zufolge geriet in dem Haus Unrat in Brand. Eine Person wurde leicht durch Rauchgas verletzt, musste jedoch nicht im Krankenhaus behandelt werden. Durch die Einsatzkräfte wurden etwa 72 Personen evakuiert, diese durften nach der Brandlöschung und Belüftung des Hauses wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
Der Brandort wurde von der Polizei beschlagnahmt. Warum das Feuer ausbrach, ist noch unklar. Die Höhe des entstandenen Schadens wird nach ersten Schätzungen auf ca. 500 Euro beziffert. Das 1. Fachkommissariat hat die Ermittlungen übernommen. An der Brandstelle waren etwa 45 Feuerwehrkameraden im Einsatz.jb










6.10.2020 • 17:17 Uhr

Goslar: Radler im Visier der Polizei - 29mal Ordnungswidrigkeiten festgestellt und geahndet

Im Rahmen des landesweiten Verkehrssicherheitskonzeptes führten Beamte der Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Goslar am gestrigen Montag, 5. Oktober 2020, in der Zeit zwischen 08.15 und 12.15 Uhr, eine erneute Kontrolle mit dem Schwerpunkt "Fahrradfahrende im Straßenverkehr" im Innenstadtbereich und der dortigen Fußgängerzone durch.

Für die Verkehrssicherheitsarbeit in der Polizeidirektion Braunschweig wird dieses Themenfeld für das Jahr 2020 u.a. als Schwerpunkt in den Fokus genommen.

In den Kontrollbereichen herrscht bekanntlich reger Personen- und Fahrzeugverkehr, der in der Vergangenheit zu vermehrten Hinweisen und Beschwerden auf rücksichtslose Fahrweisen von Fahrradfahrern, Nutzern von Elektrokleinstfahrzeugen und Kraftfahrzeugführern führte.

Die Kontrolle selbst wurde von Passanten und Geschäftsinhabern durchweg positiv aufgenommen und in vielen Bürgergesprächen erörtert.

Dabei wurde auch der präventive Aspekt nicht vernachlässigt und aufklärende Gespräche mit Radfahrern geführt, wie unsicher insbesondere Senioren auf "slalomfahrende" Radfahrer in der Fußgängerzone reagieren.

Es wurden insgesamt 29 Verkehrsordnungswidrigkeiten, darunter 3 mal Befahren der Fußgängerzone mit dem Fahrrad, 13 mal Befahren der Fußgängerzone mit dem Pkw (Verbot der Durchfahrt missachtet), davon 7 mal Parken in der Fußgängerzone, 3 mal Verstoß gegen die Gurtsicherungspflicht und 3 mal sonstige Verstöße, durch die Beamten festgestellt und geahndet. ots











6.10.2020 • 17:01 Uhr

Polizei warnt vor gefährlichem Straftäter - Fahndung nach dem entwichenen Maßregelvollzugspatienten

Die Northeimer Polizei berichtet soeben in einem öffentlichen Fahndungsaufruf über einem seit vier Wochen abgängigen Straftäter. In der heute mit einem Fahnungsfoto dokumentierten offiziellen Mitteilung wird vor dem Glatzenmann gewarnt. Weiter heißt es:

Die Polizei Northeim fahndet seit dem 08.09.2020 nach dem 43-jährigen Franco H. Dieser ist im Maßregelvollzug Moringen untergebracht und wohnte zuletzt in Lehre. Er hat unerlaubt seine Residenzverpflichtung unterbrochen und ist aktuell unbekannten Aufenthaltes.

Herr H. wird wie folgt beschrieben: ca. 182 Zentimeter groß, schlanke, kräftige Gestalt, Glatzenträger. Er könnte sich zuletzt in Goslar bzw. im Bereich Wernigerode aufgehalten haben. Die Polizei bittet darum, nicht an die Person heranzutreten! Bei Antreffen/ Erkennen der Person ist unmittelbar die Polizei Northeim Tel.: 05551-7005-0 oder jede nächstgelegene Polizeidienststelle unter der Notrufnummer 110 zu verständigen. köh/Foto: Polizei










6.10.2020 • 12:13 Uhr

Gladebeck: Bei gewagtem Wendemanöver Crash mit 13.000 Euro Schaden

Die Polizei in Northeim berichtet soeben:

Zu einem Verkehrsunfall mit einem hohen Sachschaden ist es bereits am Sonntagmittag auf der Landesstraße 556 zwischen den Ortschaften Gladebeck und Hevensen gekommen. Ein 18-jähriger Moringer wollte auf der Fahrbahn wenden und kollidierte hierbei mit dem Fahrzeug eines 63-jährigen Mannes aus Gladebeck. Durch den Zusammenstoß entstand ein Sachschaden von 13. 000 Euro. Beide Beteiligte blieben zum Glück unverletzt. TH










6.10.2020 • 12:07 Uhr

Gladebeck: Bei gewagtem Wendemanöver Crash mit 13.000 Euro Schaden -

Die Polizei in Northeim berichtet soeben:

Zu einem Verkehrsunfall mit einem hohen Sachschaden ist es bereits am Sonntagmittag auf der Landesstraße 556 zwischen den Ortschaften Gladebeck und Hevensen gekommen. Ein 18-jähriger Moringer wollte auf der Fahrbahn wenden und kollidierte hierbei mit dem Fahrzeug eines 63-jährigen Mannes aus Gladebeck. Durch den Zusammenstoß entstand ein Sachschaden von 13. 000 Euro. Beide Beteiligte blieben zum Glück unverletzt. TH










6.10.2020 • 11:02 Uhr

Aus ungeklärter Ursache rollte der Bus plötzlich ohne Fahrer los - Busunfall fordert sechs Leichtverletzte

Am gestrigen Montag gegen 11:20 Uhr kam es an einer Grundschule in der Klingenbergstraße in Hildesheim zu einem Verkehrsunfall mit einem Schulbus. Dabei wurden sechs Personen leicht verletzt.

Nach gegenwärtigem Ermittlungsstand beabsichtigten 19 Kinder einer dritten Klasse und zwei Lehrerinnen mit dem Bus zum Schwimmunterricht zu fahren. Dabei soll es technische Probleme mit den Fahrzeugtüren gegeben haben, worauf der Busfahrer aus dem Fahrzeug stieg, um eine Überprüfung durchzuführen. Aus bisher ungeklärter Ursache rollte der Bus plötzlich auf der abschüssigen Fahrbahn der Klingenbergstraße los. In der Folge beschädigte das Fahrzeug einen Baum und eine Straßenlaterne. Nach etwa 100 Metern durchbrach der Bus eine Hecke und kam auf einem Privatgrundstück zum Stehen, wobei das Fahrzeug letztlich noch zwei Gasgrills beschädigte.

Vier Schulkinder, eine 37-jährige Lehrerin sowie der 55-jährige Busfahrer wurden leicht verletzt. Zwei der Kinder sind durch den Rettungsdienst vorsorglich in ein Hildesheimer Krankenhaus verbracht worden.

Der Bus wurde durch die Polizei zwecks weiterer Untersuchungen sichergestellt. Das Fahrzeug musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Der Gesamtschaden wurde vorerst auf mindestens 10.000 Euro geschätzt. jpm










6.10.2020 • 10:45 Uhr

CDU-Ratsherr Hendrik Geske startet Energiespar-Initiatve: LED-Sparbeleuchtungen für alle öffentlichen Lampen Bad Gandersheim

Bad Gandersheims Ratsherr Hendrik Geske (Ackenhausen) hat sich mit einer interessanten weil vernünftigen Initiative zur weiteren Energieeinsparung in öffentlichen Einrichtungen stark gemacht. Er richtete einen entsprechenden Antrag an Bad Gandersheims Bürgermeisterin mit der Bitte, seine Anregungen ins kommunalpolitische Beratungs- und Beschlussverfahren einzuführen.

Ratsherr Geske: "Die Stadt Bad Gandersheim wird schnellstmöglich sämtliche Beleuchtungen in regelmäßig genutzten, öffentlichen Gebäuden sowie auch Außen- und Straßenbeleuchtungen, die noch nicht energiesparend sind, gegen Energiesparbeleuchtung mit LED austauschen.
Ein Austausch von intakten und nur selten genutzten Beleuchtungen (bspw. Friedhofskapellen, Dachböden und Kellerräumen) wird im Einzelfall geprüft und entschieden."

Seinen Vorstoss begründet der Ratsherr so: "Die heute angeboten LED-Beleuchtungen verbrauchen bei gleicher Helligkeit nur einen Bruchteil einer althergebrachten Beleuchtung. Bisher ist noch kein flächendeckender Austausch von alten Beleuchtungen gegen energiesparende LED-Technik vorgenommen worden. Aufgrund von steigenden Energiekosten und der Vorbildfunktion einer Kommune, sollte grundsätzlich in unserer Stadt energiesparende Beleuchtung eingesetzt werden. Man kann hierbei davon ausgehen, dass sich diese Maßnahme, insbesondere bei Lampen mit regelmäßiger und längerer Nutzung, innerhalb weniger Jahre bezahlt macht. Das ist gut für die Umwelt und die städtischen Finanzen."
red











6.10.2020 • 10:24 Uhr

CDU-Bundestagsabgeordneter Roy Kühne: "Auf einmal war das Mädchen aus unserer Klasse verschwunden!"

Seine ganz persönlichen schlimmen Erfahrungen in dem Unrechts- und Stasi-Staat DDR hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr.Roy Kühne in seinem Grußwort beim Festakt "30 Jahre Wunder der Freiheit und Einheit - Gott sei Dank" " im Glaubenszentrum im südniedersächsischen Bad Gandersheim ohne Umschweife und mit klaren Aussagen zum Ausdruck gebracht. Die gigantische Bespitzelung des eigenen Volkes durch den allgegenwärtigen Staatssicherheitsdienst hatte mit einen gehörigen Anteil daran, dass viele Menschen in der ehemaligen DDR sich erst innerlich, dann offen von ihrem Staat verabschiedeten. Kühne schilderte sein schockierendes Erlebnis, als plötzlich eine Kameradin aus seiner Klasse verschwunden war.

Roy Kühne, selbst ein Kind der DDR und nach der Wende im Westen politisch und unternehmerisch äußerst erfolgreich, zeigte sich in seinem Statement im Glaubenszentrum grundsätzlich dankbar für das Gelingen der Wiedervereinigung vor 30 Jahren. Der CDU-Bundestagsabgeordnete gestand aber auch ein, dass die deutsche Einheit längst nicht vollständig vollzogen sei. Die nach wie vor existierenden Ungleichheiten zwischen West und Ost, beispielsweise bei Gehältern und Löhnen, gehörten beseitigt, so seine politische Forderung.
red/Foto/Video: Fis WMG

Weitere Berichterstattung.












6.10.2020 • 09:24 Uhr

Mobile Schadstoffsammlung ist unterwegs! Schadstoffhaltige Abfälle und Elektrogeräte abgeben

Privathaushalte haben in diesem Jahr erneut die Möglichkeit, Schadstoffe am mobilen Sammelfahrzeug kostenlos abzugeben. Das Fahrzeug wird in der Zeit vom 5. Oktober bis 5. November 2020 zentrale Orte im Landkreis Northeim anfahren. Angesichts der Corona-Pandemie werden alle Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, die Abstandsregeln von mind. 1,5 Metern untereinander einzuhalten. Den Anweisungen des Annahmepersonals ist zu folgen.

Die Schadstoffsammlung soll dazu beitragen, dass weniger schadstoffhaltige Abfälle den Hausmüll belasten. Auf keinen Fall dürfen schadstoffhaltige Abfälle in den Abfluss oder die Toilette gelangen. Die Schadstoffe können große Schäden für Mensch und Umwelt anrichten. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten deshalb bereits beim Einkauf darauf achten, dass sie schadstoffarme oder schadstofffreie Produkte kaufen, die den gleichen Zweck erfüllen.

An folgenden Orten macht das Schadstoffmobil Station:
Montag, 5. Oktober in Bad Gandersheim
14.30 - 18.00 Uhr Stiftsfreiheit, vor der Polizei
Dienstag, 6. Oktober in Einbeck:
13.00 - 15.30 Uhr Parkplatz Neues Rathaus, Teichenweg/Köppenweg
16.00 -18.00 Uhr vor dem Festplatz, Kohnser Weg
Mittwoch, 7. Oktober in Bodenfelde
14.30 – 18.00 Uhr Platz in den Sauren Wiesen
Donnerstag, 8. Oktober in Katlenburg
14.30 – 18.00 Uhr REWE, Albrechthäuser Weg 1-3
Montag, 26. Oktober in Moringen
14.30 – 18.00 Uhr Bauhof, Domänenhof, Amtsfreiheit
Dienstag, 27. Oktober in Uslar
14.30 – 18.00 Uhr Parkplatz Graftplatz
Mittwoch, 28. Oktober in Hardegsen
14.30 – 18.00 Uhr Platz Bauhof/Feuerwehrgerätehaus, Am Gladeberg
Donnerstag, 29. Oktober in Kalefeld
14.30 bis 18 Uhr Festplatz, Eboldshäuser Str. 29
Montag, 2. November in Nörten-Hardenberg
14.30 – 18.00 Uhr Parkplatz Gemeindeverwaltung, Burgstraße
Dienstag, 3. November in Dassel
14.30 – 18.00 Uhr Parkplatz Stadion an der Lehmbreite, Lessingstraße
Mittwoch, 4. November in Kreiensen
14.30 bis 18 Uhr Parkplatz Bürgerhaus Am Plan
Donnerstag, 5. November in Northeim
13.00 - 15.30 Uhr Parkplatz Am Mühlenanger,
16.00 – 18.00 Uhr PENNY, Ecke Göttinger Straße/Eichstätte.

Was wird am Sammelfahrzeug angenommen?

Batterien und Akkus aus Geräten und Elektrowerkzeugen, außerdem PCB-haltige Kondensatoren (bis zu einem Kilogramm pro Stück). Holzschutzmittel, Pflanzenschutz- und Pflanzenbehandlungsmittel, Kleberreste, Säuren, Laugen und Beizmittel. Ebenso Ammoniak, Labor- und Fotochemikalien, Fette und Wachse (flüssig oder als Paste), ölhaltige Betriebsmittel (zum Beispiel Öllappen, Ölfilter), Putz- und Reinigungsmittel (flüssig und fest) und Spraydosen mit Restinhalten.

Aus privaten Haushalten werden weiterhin auch Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen am Schadstoffmobil angenommen. Als haushaltsübliche Menge gelten maximal fünf Stück pro Anlieferung. Um Missbräuche auszuschließen, kann das Sammelpersonal die Herkunft der Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen erfragen. Flüssige Restmengen von schadstoffhaltigen Farben und Lacken gehören ebenfalls zur Schadstoffsammlung.
Separates Fahrzeug von der Kreisabfallwirtschaft für defekte Elektro-Kleingeräte
Damit alte, defekte Elektrokleingeräte aus Privathaushalten, wie zum Beispiel Rasierer, Fön, Mikrowelle, Toaster, Radio, Mixer, Kaffeemaschine, und ähnliches nicht mehr über den Hausmüll entsorgt werden, bietet die Kreisabfallwirtschaft an, derartige Geräte in haushaltsüblichen Mengen kostenlos zur gleichen Zeit und am gleichen Standplatz an einem Fahrzeug der KAW abzugeben.

Abgabe am Schadstoffmobil

Sämtliche Schadstoffe und Elektrogeräte müssen dem Personal am Sammelfahrzeug persönlich übergeben werden. Auf keinen Fall dürfen Behälter oder Altgeräte nur abgestellt werden, weil sie so in unbefugte Hände (zum Beispiel Kinder) gelangen und große Schäden und Unfälle verursachen können. Die Schadstoffe sollten möglichst in den Originalverpackungen belassen werden und so transportiert werden, dass sie sich nicht vermischen können. Am Fahrzeug wird nichts umgefüllt. Die Behälter für flüssige, krümelige und pulvrige Stoffe müssen verschlossen sein.
Weil die mobile Schadstoffsammlung nur für private Haushalte stattfindet, werden auch nur haushaltsübliche Mengen angenommen. Die Gebinde dürfen nicht schwerer als 20 Kilogramm sein, ein Behälter nicht mehr als 20 Liter fassen. Auch für die Annahme von Elektroaltgeräten gelten haushaltsübliche Mengen.

Was wird am Schadstoffmobil nicht angenommen?

Nicht angenommen werden Autobatterien. Beim Neukauf einer Autobatterie ohne gleichzeitige Rückgabe einer alten Batterie wird ein Pfand von 7,50 Euro erhoben. Die Kreisabfallwirtschaft empfiehlt die Quittung aufzuheben, damit bei der Rückgabe der gebrauchten Batterie (ohne Neukauf) das Pfand zurück verlangt werden kann.
Der Handel ist auch zur Rücknahme von Altöl verpflichtet. Deshalb wird Altöl bei der mobilen Schadstoffsammlung nicht angenommen. Die Kreisabfallwirtschaft rät beim Ölkauf den Kassenbeleg aufzuheben oder den Ölwechsel gleich von einer Fachwerkstatt durchführen zu lassen. Altmedikamente werden auch nicht angenommen. Diese gehören in die Restabfalltonne. Dabei sollte Missbrauch, zum Beispiel durch Kinder, ausgeschlossen sein. Manche Apotheken sammeln unangebrochene Packungen für Hilfstransporte in Krisengebieten und nehmen auch Reste zurück. Fragen Sie in Ihrer Apotheke nach!

Binder- oder Wandfarbe, auch Dispersionsfarben genannt, werden nicht am Fahrzeug angenommen. Dispersionsfarben umfassen eine sehr große Gruppe von verschiedenen Farben. Es gibt sie farbig und farblos, als Lacke und Lasuren, für innen und außen, für fast alle Untergründe. Die Bindemittel sind nicht wasserlöslich und bilden, wenn das Wasser verdunstet, eine kunststoffartige Oberfläche. Grundsätzlich handelt es sich also um wasserverdünnbare Farben, was gegenüber Farben auf Lösemittelbasis ein Vorteil ist. Weil sie keine Lösemittel enthalten, gehören Farbreste von Binderfarben nicht zur Schadstoffsammlung. Eingetrocknet, mit Gips oder Sand gebunden und dann zum Beispiel in Zeitungspapier gewickelt, können sie über die Hausmülltonne entsorgt werden. Die leeren Farbeimer gehören in den gelben Sack.

Ausgehärtete Farben und Lacke sind ebenfalls über die Restabfalltonne zu entsorgen. Diese Abfälle brauchen nicht zum Schadstoffmobil gebracht zu werden.

Im Landkreis Northeim gibt es auch einige Geschäfte, die während der Öffnungszeiten verschiedene Schadstoffe annehmen. Eine Übersicht darüber, welches Geschäft welche Schadstoffe annimmt, ist im Abfallkalender auf Seite 10 und im Internet unter www.landkreis-northeim.de/schadstoffsammlung zu finden. Sich im Voraus zu informieren, in welchem Geschäft welche Schadstoffe angenommen werden, spart Zeit und unnötige Wege. Jedes Geschäft, das Gerätebatterien oder Akkus ständig oder zeitweise in seinem Sortiment führt, muss diese auch zurücknehmen. Ganz unabhängig davon, wo sie gekauft worden sind.

Weitere Informationen über die Schadstoff- und Elektroaltgerätesammlung und Möglichkeiten zur Abfallvermeidung gibt die Abfallberaterin Petra Schmalle, Telefon 05551/708-162.
lpd










6.10.2020 • 09:07 Uhr

Asklepios-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen mächtig Druck: Ver.di verschärft mit Demo die Gangart

Im aktuellen Tarifkonflikt lassen sich die in der Gewerkschaft ver.di organisierten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Seesener Asklepios-Klinik überhaupt nicht von Einschüchterungsversuchen und Falschbehauptungen des Arbeitgebers beeindrucken. Gan das Gegenteil ist der Fall. Machtvoll die jüngste Demonstration der Entschlossenheit und Kampfbereitschaft. Ganz stark die breite Solidarisierung in Seesen. Das dokumentieren die aktuellen Bilder von den aktuellen Protestaktionen. Die Beschäftigten sind pottsauer über provozierende Aussagen des verantwortlichen Asklepios-Managers von Haar (wir berichteten). Mit seiner umstrittenen Umgangsart stachelt er die Kampfbereitschaft der mutigen Gewerkschafterinnen regelrecht an. Und so streiken und demonstrieren sie weiter für ihr Anliegen eines angemessenen Tarifvertrages. Motto: "Wir sind hier! Wir sind laut! Weil Asklepios uns die Zukunft klaut!" Und das war noch längst nicht der Höhepunkt...verspricht eine engagierte ver.di Frau aus Bad Gandersheim.
red/Fotos: Fis WMG
















6.10.2020 • 08:39 Uhr

Kultur kontert Corona: Komödiantische Abstecher in die Region mit dem Jungen Theater Göttingen - Verlockendes Gastspiel in Northeim

Schon der Titel dürfte demnächst das Publikum in der Northeimer Stadthalle begeistern. „Danke für das Geräusch“. Mit Versen, Gedichten und vielen schönen Kalauern aus der Feder des Erzkomödianten Heinz Erhardt warb das Junge Theater zunächst in Göttingen für einen unterhaltsamen Saisonauftakt, um damit jetzt auch in Northeim die Zuschauer komödiantisch aufzumuntern. In der Stadthalle stehen unter Corona-Bedingungen immerhin 265 Plätze zur Verfügung. Dagegen können die Göttinger Theatermacher, die ihren Saal mit einer attraktiven Longue auf Corona-Verhältnisse abgestimmt haben, können dort nur 40 Besucher zur Vorstellung begrüßen.

Auf der Suche nach alternativen Spielstätten traf JT-Intendant Nico Dietrich in Northeim nicht nur auf offene Türen. Er verständigte sich mit Bürgermeister Simon Hartmann und Stadthallenmanagerin Marieluise Radleff auch auf ein kreatives Bündnis. Die Stadt Northeim, so Dietrich, sei quasi der kulturelle Brückenkopf um den Landkreis weiter zu unterstützen. Mit der neuen musikalischen Produktion hat er bereits einen Abstecher nach Einbeck auf seinem mobilen Spielplan und vor allem in den Schulen der Region wird das Junge Theater demnächst mit der dramatischen Fantasie „Der goldne Topf“ nach Motiven einer Erzählung von E.T.A Hoffmann gastieren.

Unter dem Motto „Danke für das Geräusch“ setzt das Junge Theater am 7. und 11. November in der Northeimer Stadthalle komödiantisch auch ein Zeichen für für die kulturelle Aufbruchstimmung in der Stadt und der region nachdem in den vergangenen Pandemie-Monaten fast alle musikalischen und theatralischen Geräusche abgesagt werden mussten. Schon seit Jahren sei die Vernetzung der Kulturangebote ein großes Thema, erklärt Northeims Bürgermeister Simon Hartmann. Für ihn versteht sich die Kooperation mit den Göttinger Theatermachern auch als Startsignal, weitere Künstlerinnen und Künstlern aus den benachbarten Landkreisen für den Treffpunkt Stadthalle zu gewinnen und sich mit den benachbarten Städten und Gemeinden auf das Kulturangebot in der Region abzustimmen.

An den komödiantischen Abstecher des Jungen Theaters schließt sich am 18. Dezember ein „Wiener Liederabend“ mit dem musikalisch-szenischen Begrüßungsgeschenk von Michael Johannes Meyer an, der seit dieser Spielzeit das JT-Ensemble verstärkt. Auch in der Northeimer Stadthalle portraitiert der gebürtige Wiener Schauspieler begleitet von Steffen Ramswig am Klavier seine Heimatstadt mit viel Charme und schwarzem Humor, der sich in den Liedern ebenso widerspiegelt wie in den Geschichten über berühmte Schauplätze, Begegnungen beim Heurigen und die Wiener Kaffeehauskultur.

Auf einladende Wirkung, sei es bei den hintersinnigen Versen von Heinz Erhardt oder einer launigen Anekdote zu den Klängen eines Wiener Walzers, wurde auch das Sicherheits- und Hygienekonzept in der Northeimer Stadthalle abgestimmt. Dort gibt es keine abgesperrten Sitzreihen. Stattdessen wurden die möglichen Plätze im Saal verteilt. In sicherer Entfernung bilden die Stühle kleine Arrangements für Gruppen und einzelne Besucher. Nach den vielen Absagen von Tourneeveranstaltern und Konzertagenturen, die nur mit dem ursprünglichen Platzangebot kalkulieren können, setzt Stadthallenmanagerin Marieluise Radleff auch auf einen kleineren Publikumskreis, den diese Atmosphäre anspricht und der sich darin sicher fühlt. Wie Radleff berichtet, hat sich der Northeimer Konzertring mit seinem Programm für jedes Konzert auf auf zwei Aufführungen verständigt, so dass zum Auftakt auch das Göttinger Symphonie Orchester am vergangenen Wochenende zwei Mal in Northeim gastierte. Auch der Förderverein der Northeimer Stadthalle geht demnächst mit seinem neuen Veranstaltungsprogramm an den Start und kann sich von dem Motto der Göttinger Theatermacher bei ihrer Gastspielpremiere humorvoll bestärken lassen: „Danke für das Geräusch“. Tina Fibiger

Zu den Bildern: Von links nach rechts auf dem etwas spaßigen Motiv JT Intendant Nico Dietrich, Northeims Stadthallenmanagerin Marieluise Radleff, Bürgermeister Simon Hartmann... im Hintergrund Pianist Steffen Ramswig und Schauspieler Michael Johannes Mayer. Und das das Ganze noch einmal ohne "Faxen" und ein Probenständchen in der Northeimer Stadthalle. Fotos: Tina Fibiger















6.10.2020 • 08:22 Uhr

73-Jährige um Spende geprellt - Polizei ermittelt gegen unbekannten "Südländer" wegen Unterschlagung von Bargeld

Am Montagnachmittag (17.15 Uhr) sammelte eine bislang unbekannte, männliche Person, mittels Klemmbrett, Unterschriften und Spendengelder für eine Taubstummen-Organisation auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes am Hubeweg in der Bierstadt Einbeck. Eine 73-jährige Einbeckerin händigte der Person einen 50-Euro-Schein aus und bat um Wechselgeld in Höhe von 40 Euro, da sie 10 Euro spenden wollte. Der Mann mit südländischem Aussehen entfernte sich unter dem Vorwand vom Parkplatz, dass er Wecheselgeld besorgen wollte und kehrte nicht wieder zurück.
Die Polizei Einbeck hat wegen des Straftatbestandes Unterschlagung von Bargeld die Ermittlungen aufgenommen. kr











6.10.2020 • 08:14 Uhr

Einbeck: Räuberische Erpressung - Mutige Frau versetzt Messer-Mann Kniestoß in den Unterleib

In den frühen Morgenstunden (5 Uhr) am gestrigen Montag befand sich eine 47-jährige Einbeckerin fußläufig auf dem Bäckerwall, auf dem Weg zu ihrer Arbeitsstelle in Einbeck. In Höhe des Spielplatzes zur Tiedexer Straße erschien auf einmal eine schwarz gekleidete, männliche Person vor ihr und forderte sie unter Vorhalt eines Taschenmessers auf, ihre Geldbörse herauszugeben. Als die Frau dies verneinte, versuchte der Täter an ihren Rucksack zu gelangen und verletzte die Frau dabei mit dem Messer an der Hand. Durch einen Kniestoß in die Leistengegend gelang es der Frau, dass der Täter von seinem Vorhaben abließ und sich entfernte. Anschließend begab sich die Frau zu ihrer Arbeitsstelle. Erst am Abend setzte sie die Polizei in Kenntnis, die daraufhin ein Ermittlungsverfahren einleitete. Personen, die möglicherweise Zeugen des Vorfalls sind, werden gebeten, sich unter Tel. 05561-949780 mit der Polizei Einbeck in Verbindung zu setzen. kr










6.10.2020 • 07:55 Uhr

Bad Gandersheimer Bahnhofsverlegung ist vom Tisch - Umbaumaßnahmen frühestens 2025 - Weiter behindertenfeindliche Bahnsteige erste Klasse

Landtagsabgeordneter Uwe Schwarz: Deutsche Bahn teilt Pläne zum Umbau des Bahnhofs Bad Gandersheim mit

Angesichts der seit Jahren andauernden Hängepartie um den Umbau des Bahnhofs Bad Gandersheim hat sich Uwe Schwarz vor wenigen Wochen erneut an den Niedersächsischen Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung gewandt.
Im Mittelpunkt standen dabei die Fragen nach dem aktuellen Sachstand der seit langem angekündigten barrierefreien Neugestaltung des Bahnhofs in der Kurstadt und vor allem der Nutzung im Rahmen der Landesgartenschau im Jahr 2022.

Zum Hintergrund: Bereits im August 2015 wurde mitgeteilt, dass der Bad Gandersheimer Bahnhof in das Programm „Niedersachsen ist am Zug III“ (NiaZ3) aufgenommen worden sei. Mit ersten Baumaßnahmen der Deutschen Bahn AG sollte laut damaliger Aussage von Verantwortlichen ab 2018 zu rechnen sein. Erkennbare Aktivitäten folgten diesbezüglich offenkundig nicht. Im Mai 2019 haben sich dann auf Initiative des örtlichen Landtagsabgeordneten alle Beteiligten zu einem vor Ort Termin in Bad Gandersheim getroffen. Für die Zeit der Landesgartenschau wurde seitens der Bahn eine Zwischenlösung für den barrierefreien Übergang zwischen den beiden Gleisen in Aussicht gestellt. Umfangreiche Umbaumaßnahmen im Rahmen des NiaZ3-Programms sollten erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Nach dem damaligem Stand der Planung kam dabei auch eine Verlegung des Bahnhofs in Richtung Überführung Northeimer Straße in Frage.

Aus der aktuellen Antwort des Niedersächsischen Verkehrsministers geht hervor, dass die Verlegung offenbar vom Tisch ist. So teilt die zuständige DB Station&Service AG dem Verkehrsminister mit, dass die Baumaßnahmen im Rahmen des NiaZ3-Programms Anfang 2025 beginnen und im dritten Quartal 2025 abgeschlossen sein sollen. Wesentliche Maßnahmen sollen dabei die Erneuerung des Haus- und Zwischenbahnsteigs mit 140 m Nutzlänge sein, die Erhöhung der Bahnsteige auf 55 cm, der Neubau der Beleuchtungsanlage, die Erneuerung diverser Ausstattungselemente (u.a. Wetterschutz) sowie der Rückbau nicht mehr benötigter Bahnsteiganlagen. Letzteres umfasse auch den Rückbau der vorhandenen Personenunterführung mit Treppenzugängen. Der barrierefreie Zugang zum Zwischengleis soll dann durch den Neubau eines technisch gesicherten Reisendenüberwegs im vorderen Bereich der Bahnsteige gewährleistet sein.

„Ich begrüße es ausdrücklich, dass man nun offenbar von einer Verlegung des Bahnhofs Abstand nimmt und Maßnahmen verfolgt, die vor allem aus ökologischer und ökonomischer Sicht weitaus sinnvoller erscheinen. Dass die Variante des jetzt geplanten Umbaus vor Ort bevorzugt wird, haben wir bereits seit Jahren und auch bei unserem Treffen im vergangenen Jahr deutlich gemacht“, kommentiert Uwe Schwarz die Pläne der Deutschen Bahn.

Zur Frage des Landtagsabgeordneten aus Bad Gandersheim, wie sich der aktuelle Sachstand zur Sicherstellung des barrierefreien Gleisübergangs für die Landesgartenschau 2022 darstellt, heißt es seitens der Deutschen Bahn AG gegenüber dem Minister, dass zeitnah ein erneuter Termin zur näheren Abstimmung einer geeigneten Zwischenlösung mit der Stadt Bad Gandersheim erfolgen soll.

Uwe Schwarz erklärt abschließend: „Die Stadt Bad Gandersheim setzt sich nunmehr seit Jahren intensiv für eine zeitgemäße Neugestaltung des Bahnhofs ein. Die Bahnanbindung ist nicht nur mit Blick auf die bevorstehende Landesgartenschau 2022 von enormer Bedeutung für die Kurstadt. Vielmehr muss auch für den täglichen Personennah- und Pendlerverkehr sowie für eine nicht unerhebliche Zahl von Patientinnen und Patienten der hiesigen Reha-Kliniken endlich eine funktionierende und barrierefreie Infrastruktur gewährleistet sein. Als zuständiger Landtagsabgeordneter und auch als Bürger unserer Stadt erwarte ich von der Deutschen Bahn AG, dass sich das Unternehmen diesmal an die getroffenen Aussagen und vor allem die Zeitplanung hält – sowohl was eine gut funktionierende Zwischenlösung bis zum Jahr 2022, als auch was den umfangreichen Umbau der Bahnhaltestelle im Jahr 2025 angeht.“ red/

Die Bilder dokumentieren den aktuellen Zustand der Bahnhaltestelle mit "behindertenfeindlichen Zuständen erster Klasse", so die Kommentierung eines Bad Gandersheimers in diesen Tagen. Fotos: Fis WMG















6.10.2020 • 07:48 Uhr

Dassel-Relliehausen: Computer in einer Firma entwendet

Die Polizei in Einbeck berichtet soeben:
Bereits im Tatzeitraum von Freitag, den 25.September 2020 bis Dienstag, 29.September 2020 entwendeten bislang unbekannte Täter einen PC im Wert von ca. 1000 Euro aus den Räumlichkeiten einer in Relliehausen (gehört zu Dassel) ansässigen Firma. Die Polizei Einbeck hat diesbezüglich ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahl eingeleitet. Personen, die Angaben zu Tat/Täter und möglichem verbleib des Computers machen können, werden gebeten, sich unter Telefon 05561-949780 zu melden. kr











6.10.2020 • 07:45 Uhr

Kriminelle Anzeigen mit Bild und Namen eines anderen für Liebestreffen im Internet geschaltet - Polizei ermittelt

Soeben berichtet die Eindecker Polizei von einem erneuten Fall von Internet-Kriminalität:
Am September 2020 stellte ein 27jähriger Einbecker um Mitternacht fest, dass sich eine bislang unbekannte Person im Internet, auf dem online-Marktplatz "markt.de", mit seinem Namen und Foto angemeldet hat. Dort schaltete diese dann zwei Anzeigen in der Partnerbörse für freizügige Treffen. Da der aus Salzderhelden stammende Mann diese Anzeigen nicht aufgegeben hat, informierte er die örtlich zuständige Polizeidienststelle in Einbeck über den Sachverhalt. Die Beamten haben im Anschluss ein Ermittlungsverfahren wegen Fälschung beweiserheblicher Daten eingeleitet. kr










5.10.2020 • 19:47 Uhr

Welttheater-Einbeck zeigt: “Jim Knopf und die Wilde 13” - Jetzt in der zweiten Woche

Das Kino Welttheater-Einbeck zeigt: “Jim Knopf und die Wilde 13” jetzt in der zweiten Spielzeitwoche. Täglich 17:00 Uhr + 20:00 Uhr, Samstag und Sonntagauch 14:00 Uhr.

Hier der Inhalt kompakt:
Ein neues Abenteuer für Jim Knopf (Solomon Gordon) und Lokführer Lukas (Henning Baum). Ein Jahr nach den Ereignissen geht das Leben in Lummerland wieder seinen gewohnten Gang. Doch es ziehen dunkle Wolken über der beschaulichen Insel auf: Die Piratenbande „Die Wilde 13“ hat erfahren, dass Frau Malzahn besiegt wurde, und will dafür nun Rache nehmen. Die Einwohner von Lummerland ahnen noch nichts von der drohenden Gefahr. Währenddessen ist Prinzessin Li Si (Leighanne Esperenzante) bei Jim Knopf zu Besuch. Ihr kann Jim sein größtes Geheimnis anvertrauen: Er möchte endlich die Wahrheit über seine Herkunft erfahren. Um das Geheimnis zu lüften und Lummerland vor einer weiteren Bedrohung zu beschützen, machen sich die Helden gemeinsam mit den Dampflokomotiven Emma und Molly auf den Weg in ein gefährliches Abenteuer.
Alles ist die Fortsetzung zum 2018 erschienenen Kinofilm „Jim Knopf und Lukas der Fotos: Warner Bros. GmbH












5.10.2020 • 19:40 Uhr

"Kirche dient keinem System"

Drei Fragen an den Evangelischen Landesbischof Ralf Meister zur Unwort-Debatte

Das Wort "Systemrelevanz" wäre für den evangelischen hannoverschen Landesbischof Ralf Meister geeignet, zum Unwort des Jahres gekürt zu werden. Der evangelische Theologe hatte bei einer Tagung der Internationalen Martin-Luther-Stiftung am Mittwoch in Berlin diesen Gedanken geäußert. Gegenüber dem Evangelischen Pressedienst (epd) erläutert Meister seinen Vorschlag.

epd: "Systemrelevant" als Unwort. Herr Bischof, Sie sagen, die Kirche dürfe nicht zuerst "systemrelevant" sein wollen, sonst laufe geistlich etwas schief. Sollte die Kirche diesen Anspruch nicht haben in einer Zeit, in der gesellschaftlich und wirtschaftlich vieles ins Wanken gerät?

Ralf Meister: Ich kritisiere die fahrlässige Verwendung des Begriffs. "Systemrelevanz" zielt darauf, welche Institutionen und welche Aufgaben für eine friedliche, solidarische und sichere Gesellschaft notwendig sind. Wir reden dann über die Gesellschaftsordnung. Diese aber kann in einer Demokratie niemals verordnet, sondern muss gemeinsam erarbeitet werden. In einem gesellschaftlichen Prozess müssen alle miteinander klären, was in einer so extremen Situation, wie wir sie während der Corona-Pandemie erleben, wirklich wichtig ist.

epd: Viele Kirchengemeinden haben sich während der Hochphase der Corona-Krise intensiv bemüht, für die Menschen da zu sein. Hat Kirche vor Ort damit nicht sehr viel Systemrelevanz bewiesen?

Ralf Meister: Die Kirche dient dem Wohl der Menschen. Sie lebt aus der Gnade Gottes und handelt aus der Freiheit in Christus. Aber sie dient keinem System. Deshalb verstehe ich den Vorwurf nicht, die Kirchen hätten sich stärker darum bemühen müssen, offiziell als "systemrelevant" eingestuft zu werden. Dass eine leibhaftige Begleitung beispielsweise in Krankenhäusern und Pflegeheimen so schwierig wurde, schmerzt uns bis heute. Gewiss müssen wir aus den vergangenen Monaten lernen und besonders sensibel sein für die Kranken, die Sterbenden, für alte Menschen und Menschen mit Behinderungen, Menschen, die unter der physikalischen Distanz leiden, aber ebenso für Kinder und Jugendliche.

epd: Was wäre Ihr persönliches Wort des Jahres?

Ralf Meister: Vergebung. Eine Gesellschaft erlebt eine kaum geahnte Ungewissheit, wird auf die eigene Endlichkeit geworfen und verliert gewohnte Gesten der Nähe, des Trostes und der Vertrautheit. Nur in der Gemeinschaft, nur in der Solidarität, die auch immer das Wohl des Nächsten im Blick hat, versuchen wir diese Situation zu bewältigen. Dabei machen wir Fehler, wir bleiben hinter den Ansprüchen zurück, wir übersehen Andere und vergessen, was nötig ist. Wir werden diese Situation überstehen und werden aus der Vergebung leben, die wir uns einander zusagen und die uns Gott gewährt. epd-Gespräch: Urs Mundt










5.10.2020 • 17:50 Uhr

Bundestagsabgeordneter Roy Kühne bietet Telefonsprechstunde an

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne bietet eine Telefonsprechstunde für Bürgerinnen und Bürger an. Sie findet statt am Donnerstag, 08. Oktober 2020,zwischen 16 bis 17 Uhr. In dieser Zeit können Bürgerinnen und Bürger ihre Anliegen telefonisch mit Roy Kühne besprechen. Um Wartezeiten zu vermeiden, wird vorab um Anmeldung unter roy.kuehne@bundestag.de oder per Telefon 030/22779187 gebeten. red











5.10.2020 • 17:45 Uhr

Alfeld: An drei Autos auf Waldparkplatz sämtliche Reifen aufgeschlitzt

Am vorigen Samstag, den 03.10.2020, in der Zeit zwischen 12 bis 17:30 Uhr, parkten drei auswärtige Fahrzeughalter (Braunschweig, Celle und Wolfenbüttel) ihre Fahrzeuge auf dem Waldparkplatz, nahe dem Alfelder Ortsteil Gerzen ab, um einer gemeinsamen Sportaktivität "BollAnts" nachzugehen. Der besagte Parkplatz befindet sich am Waldrand des Steinbergs.

Durch bislang unbekannte Täter wurden im genannten Tatzeitzeitraum von allen drei Fahrzeugen sämtliche Reifen zerstochen. Besonders ärgerlich für die Geschädigten, welche sich nun überlegen mussten, wie sie wieder nach Hause kommen. Der geschätzte Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 1.800 Euro.

Zeugen, die Angaben zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen zur o.a. Tatzeit machen können, werden gebeten sich mit dem Polizeikommissariat Alfeld unter der Telefonnummer 05181/9116-0 in Verbindung zu setzen. ots










5.10.2020 • 17:39 Uhr

Moscheen verstärkt unter Polizeischutz

rhöhte Präsenz der Polizei an muslimischen und weiteren Einrichtungen in Niedersachsen

Vor dem Hintergrund der Ereignisse in Hanau intensivieren die niedersächsischen Polizeibehörden die ohnehin bereits laufenden Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit muslimischer Einrichtungen im gesamten Land Niedersachsen, wie zum Beispiel Moscheen wie die in Göttingen. Das bedeutet, dass im Umfeld dieser Orte die Präsenz der Polizei - insbesondere durch Streifen - angepasst wird. Dazu gehören auch Gespräche mit den Verantwortlichen vor Ort. Außerdem sollen auch andere Orte, an denen sich Menschen mit Migrationshintergrund vermehrt aufhalten, verstärkt und sichtbarer von der Polizei "bestreift" werden.

Darüber hinaus wird auf Basis einer individuellen Bewertung der Gefährdungslage fortlaufend geprüft, inwieweit weitergehende Maßnahmen zu ergreifen und ggf. zu intensivieren sind.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: „Wir müssen uns als Gesellschaft schützend vor Menschen aller Religionen und Kulturen, egal welcher Herkunft, stellen. Deshalb ist es wichtig, dass wir mit diesen erhöhten Schutzmaßnahmen ein deutliches Signal senden: Wir dulden keine Gewalt gegen Muslime. Und generell gilt: Wenn Menschen wieder aufgrund ihrer Religion oder Herkunft Angst haben müssen, bricht in diesem Land etwas zusammen. Das können und dürfen wir nicht zulassen."

Darüber hinaus wird sich der Niedersächsische Innenminister Boris Pistorius am kommenden Montag mit Vertretern der muslimischen Gemeinden in Niedersachsen treffen, um sich mit ihnen auszutauschen, auch im Hinblick auf die Sicherheitslage. Das Gespräch war bereits vor den Ereignissen von Hanau anberaumt worden. red











5.10.2020 • 16:02 Uhr

Vorsorgliches Handlungskonzept zur Bekämpfung bei einem weiter ansteigenden Infektionsgeschehens in der COVID-19 Pandemie - Diese fünf neuen Warnstufen sind jetzt besonders wichtig!

Die Zahl der mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infizierten Menschen in Niedersachsen ist nach wie vor moderat, sie steigt aber stetig an. Auch die Belegungszahlen in den Krankenhäusern hier im Land sind derzeit nicht besorgniserregend. Bislang konnten auch alle örtlichen Corona-Ausbrüche, sogenannte Hotspots mit stärker steigenden Infektionszahlen, nach kurzer Zeit eingedämmt und das Infektionsgeschehen zurückgeführt werden.
„Dies ist unserer klaren Strategie im Kampf gegen das Corona-Virus zu verdanken, die auf konsequente Kontaktnachverfolgung und massives Containment vor Ort setzt. Allen daran Beteiligten, insbesondere den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Gesundheitsämtern danken wir dafür herzlich", so Gesundheitsministerin Carola Reimann.
„Auch, wenn es aufgrund dieser Strategie und der aktiven Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen bislang gelungen ist, einen erneuten, sehr starken Anstieg der Infektionen wie im Frühjahr zu vermeiden, müssen wir uns für die nasse und kalte Jahreszeit wappnen. Sie begünstigt eine Ansteckung mit dem Corona-Virus genauso wie mit anderen Infektionskrankheiten," sagte Reinmann.
Das Sozial- und das Innenministerium haben deshalb auf Bitten der Staatskanzlei ein vorsorgliches Handlungskonzept zur Bekämpfung eines gegebenenfalls weiter ansteigenden Infektionsgeschehens in der COVID-19 Pandemie entwickelt. „Die Kommunen haben bislang bereits sehr angemessen und wirkungsvoll auf ein vor Ort erhöhtes Infektionsgeschehen reagiert," so Innenminister Boris Pistorius.
Pistorius weiter: „Das Handlungskonzept bietet nun allen örtlichen Behörden einen differenzierten Orientierungsrahmen für mögliche weitere Eskalationsstufen.
Im Mittelpunkt des Handlungskonzepts steht das Ziel, einen erneuten landesweiten Shutdown mit seinen erheblichen ökonomischen und sozialen Folgen möglichst zu vermeiden."
Ausgehend von vier denkbaren Szenarien - sei reichen vom Zustand geringer örtlicher Ausbrüche (grünes Szenario), über ein begrenztes, aber stetiges Wachstum (gelbes Szenario) und schwereren Hotspots (orangenes Szenario) bis hin zu einem massiven und landesweit eskalierenden Infektionsgeschehen (rotes Szenario) - werden fünf Warnstufen definiert (1: Normal; 2: Erhöht; 3: Stark; 4: Sehr stark; 5: Eskalierend). Sie empfehlen den Gesundheitsbehörden vor Ort anhand von Schwellenwerten bestimmte Handlungsansätze. Diese Stufen sind als Orientierungswerte gedacht und stimmen mit den zwischen Bund und Ländern vereinbarten Maßnahmen überein. Die verbindliche Grundlage der Infektionsschutzmaßnahmen bildet dabei weiterhin die Corona-Verordnung des Landes in ihrer jeweils geltenden Fassung.
Auch in Niedersachsen bildet dabei die Zahl der in den letzten sieben Tagen laborbestätigt infizierten Personen je 100 Tausend Einwohner einen wichtigen Maßstab. Mit der sog. Kumulativen Inzidenz korrespondieren im Konzept bestimmte Maßnahmen, die die örtlichen Behörden in Ansehung der jeweiligen Lage und unter Berücksichtigung anderer Informationen ergreifen können. Aktuell befindet sich Niedersachsen landesweit noch im Szenario ‚Grün' und in der Warnstufe 1.
In dieser ersten Stufe bis zu einer Inzidenz von 20 stehen vorbereitende Maßnahmen im Vordergrund. Ab einer Inzidenz von 20 empfiehlt sich auf den Stufen 2 und 3 - über die in der Corona-Verordnung vorgeschriebenen Maßnahmen hinaus - die Prüfung weiterer Kontaktbeschränkungen und Restriktionen für private wie öffentliche Veranstaltungen. Bei einem sehr starken oder sogar eskalierenden Infektionsgeschehen der Stufen 4 und 5 (ab 50 Infizierten je 100 Tausened Einwohnern in sieben Tagen) könnten dann gegebenenfalls zusätzlich örtliche, regionale oder im Extremfall landesweite Einschränkungen ergriffen werden.
red












5.10.2020 • 15:59 Uhr

" Deckelung des Eigenanteils in der Pflege" : Niedersachsens Sozialministerin Reimann erteilt Bundesgesundheitsminister Spahn eine Absage - "Eigenanteil einfrieren!"

Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann hat sich zum Thema " Deckelung des Eigenanteils in der Pflege" mit einem kritischen Statement zu Wort gemeldet und Gesundheitsminister Jens Spahn eine Abfuhr erteilt: „Die Vorschläge des Bundesgesundheitsministers sind ohne einen positiven Effekt für Niedersachsen - Eigenanteil muss eingefroren werden."
Der Bundesgesundheitsminister hat am Wochenende vorgeschlagen, den Eigenanteil für die Pflegekosten in stationären Einrichtungen auf maximal 700 Euro pro Monat zu begrenzen. In Niedersachsen zahlen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen nach Angaben des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) im Durchschnitt 602 Euro für die Pflege in einer stationären Einrichtung. Inklusive der Kosten für Unterkunft, Verpflegung und weitere Posten sind es durchschnittlich sogar 1.704 Euro.

Dazu erklärt Niedersachsens Sozialministerin Dr. Carola Reimann:

„Damit liegt der vorgeschlagene Deckel noch deutlich über den Beträgen, die Pflegebedürftige und ihre Angehörigen in Niedersachsen derzeit zahlen müssen. Er hätte für die Menschen in Niedersachsen also praktisch keinen positiven Effekt. Das Ziel einer Entlastung der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen würde damit in Niedersachsen verfehlt.

Aus meiner Sicht ist es deshalb dringend geboten, den Eigenanteil in der Pflege einzufrieren, um weitere finanzielle Belastungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen zu vermeiden. Wir brauchen zudem endlich einen Steuerzuschuss für die Pflegeversicherung, um dort massive Beitragserhöhungen zu verhindern. Das derzeitige System der Teilkaskoversicherung ist nicht mehr zeitgemäß und sorgt dafür, dass die berechtigten Interessen der Pflegekräfte für bessere Arbeitsbedingungen und bessere Bezahlung gegen die Interessen der Pflegebedürftigen ausgespielt werden. Gute Pflege muss für jede und jeden bezahlbar sein und sollte deshalb zumindest teilweise aus Steuermitteln finanziert werden." red











5.10.2020 • 15:32 Uhr

Jetzt hat Mittelstädt Recycling das Wort: "Wir prüfen alle Beschwerden!" Konstruktiver Hinweis auf "www.muelltrennung-wirkt.de".

Das vom "Dualen System Deutschland" (DSD) beauftragte Entsorgungsunternehmen Mittelstädt hat in einer Stellungnahme gegenüber dem Redaktionsnetzwerk zu kritischen Anmerkungen und Beobachtungen rund um die Thematik Wertstoffsammlung (Gelbe Säcke) Position bezogen. In der Position bekräftigt die Firma die Prüfung von Beschwerden, gibt einen konstruktiven Ratschlag zur Verbesserung der Mülltrennung und merkt unter anderem an:

"Wir prüfen alle Beschwerden unmittelbar und tun unser Möglichstes, die Bürger über die korrekte Befüllung der Wertstoffsäcke aufzuklären. Wenn gelbe Säcke liegenbleiben und es ist mindestens 1 Sack mit einem roten Aufkleber versehen, so kann davon ausgegangen werden, dass alle Säcke einen falschen Inhalt haben. Im Fall der jetzt noch an anderer Stelle liegenden Säcke war unser Qualitätsmanagement am Freitagmorgen vor Ort. Leider waren keine gelben Säcke mehr da, die hätten geprüft werden können, diese wurden offensichtlich von den einsichtigen Anwohnern wieder hereingenommen. Die noch vorhandenen drei Säcke ein Haus weiter waren zum Teil mit Hausmüll befüllt, wie "ehrliche" Fotos der Säcke erkennen lassen. Im übrigen kann der geneigte Mitmensch auf folgender Seite Informationen über den korrekten Inhalt der gelben Säcke erhalten: "www.muelltrennung-wirkt.de".
red










5.10.2020 • 14:10 Uhr

Kulturprojekt vom 11.Oktober bis 28. Dezember 2020: wöchentlich ein neuer Film! Welttheater-Einbeck zeigt:“Corpus Christi”

Kino Welttheater in Einbeck aktuell!
Spielzeiten für: „Corpus Christi“ (ab 16) FilmKunst!: Einmalig am Sonntag, 11. Oktober 2020 um 11 Uhr. Ab 16 Jahren freigegeben.

Hier der Inhalt des sehenswerten Films:
Der erst zwanzigjährige Daniel (Bartosz Bielenia) hat eine bewegte Vergangenheit. Trotz seines jungen Alters hat er bereits so einiges auf dem Kerbholz, weshalb er wieder einmal in einer Jugendstrafanstalt sitzt. Doch diesmal macht er eine einschneidende Erfahrung. Während seiner Haft hat er eine spirituelle Erleuchtung, woraufhin er sein Leben fortan anders angehen möchte. Er entschließt sich für den Pfad der Tugend und will Priester werden. Auf Grund seiner Vorstrafen bleibt ihm dieses Vorhaben jedoch verwehrt. Dann bietet sich ihm aber eine Chance auf Umwegen, als er nach seiner Entlassung für die Arbeit in eine Kleinstadt geschickt wird. Unerkannt und verkleidet als Geistlicher präsentiert sich Daniel als neues Oberhaupt der Gemeinde, die infolgedessen nicht etwa aus der Bahn gerät. Tatsächlich sorgt der junge Mann für vielversprechende Entwicklungen und beginnt, den kleinen Ort zum Positiven zu verändern... red/Fotos: Arsenal Filmverleih












5.10.2020 • 13:59 Uhr

Heute Vormittag bei Höckelheim: Freiwillige Feuerwehr schnell im Einsatz nach Fahrzeugbrand

Eine 25-jährige Fahrzeugführerin aus dem Kreis Northeim, befuhr am heutigen Montagmorgen, gegen 09:40 Uhr, mit ihrem Peugeot die Bundesstraße 241 von Höckelheim kommend in Richtung Northeim. Kurz hinter der Leinebrücke wurde ihr Fahrzeug aus ungeklärter Ursache langsamer. Nachdem sie das Fahrzeug auf einen Grünstreifen zum Stehen gebracht hatte, kam eine Qualmwolke aus dem Motorraum. Sofort verständigte sie und die Autofahrer die angehalten hatten über den Notruf die Leitstelle der Feuerwehr und der Polizei.

Die Stützpunktfeuerwehr Höckelheim, rückte nachdem sie von der Leitstelle Northeim alarmiert wurden, mit neun Feuerwehrleuten und zwei Einsatzfahrzeugen aus. Kurze Zeit später stellten sie fest, dass das Fahrzeug nicht brennt. Durch einen technischen Defekt am Fahrzeug verlor der Peugeot Motoröl, das über den Motor spritzte und somit die Qualmwolke erzeugte. Die Feuerwehr kontrollierte mit einer Wärmekamera den Motorraum und streute die Ölspur auf der Fahrbahn mit Bindemittel ab. Wegen der Ölspur wurde das Umweltschutzamt des Landkreises verständigt, die einen Mitarbeiter dort hinschickte. Für die Zeit des Einsatzes wurde der Verkehr einspurig durch die Polizei an der Einsatzstelle vorbeigeführt. Bei dem Einsatz wurde keine Person verletzt. Das Fahrzeug, das nicht mehr fahrbereit war, wurde von einem Abschleppunternehmen abgeschleppt. hl/Fotos: Hose Lange












5.10.2020 • 13:54 Uhr

Zielgerichteter Einbruch in Verwaltungsbüro eines Pflegeheimes - Über 10.000 Euro erbeutet

Tatort: Northeim, Sultmer Berg, Tatzeitpunkt: Sonntag, 04.Oktober 2020, 16 Uhr bis Montag, 05.Oktober 2020, 07.30 Uhr: Im Tatzeitraum kam es zu einem Einbruch in den Verwaltungsbereich eines Kur- und Pflegeheimes am Sultmer Berg. Unbekannte Täter verschafften sich zielgerichtet durch Aufhebeln eines Fensters Zugang zu dem Verwaltungsbüro des Pflegeheimes. Dort wurden diverse Behältnisse geöffnet und ein fünfstelliger Bargeldbetrag entwendet. Zeugenhinweise nimmt die Polizei Northeim, unter 05551-70050, entgegen. köh










5.10.2020 • 13:07 Uhr

Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann lobt nitiative für flächendeckende Grippeimpfungen in Pflegeheimen:

Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann hat sich soeben positiv zur Initiative für flächendeckende Grippeimpfungen in Pflegeheimen zu Wort gemeldet:

„Niedersachsen hält zusammen! Das gilt auch im Kampf gegen die Grippe. Ich bin dankbar und stolz, dass es uns gelungen ist, ein großes Bündnis mit den Organisationen der Konzertierten Aktion Pflege in Niedersachsen (KAP.Ni) sowie weiteren Verbänden zu bilden, um die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Beschäftigten in Alten- und Pflegeheimen flächendeckend gegen die Grippe zu impfen.

Gerade weil die Grippe und die Covid-Erkrankung sehr ähnliche Symptome aufweisen, ist die Grippeimpfung in diesem Jahr so wichtig wie noch nie zuvor, insbesondere für die Risikogruppen. Ich appelliere deshalb an alle, die zu den besonders gefährdeten Gruppen gehören, die Möglichkeit der kostenfreien Grippeimpfung wahrzunehmen und einen weiteren wichtigen Beitrag zum Schutz vor dieser gefährlichen Infektionskrankheit zu leisten."red












5.10.2020 • 12:38 Uhr

Attraktiver Job! 75 Prozent mehr Menschen lassen sich zum Lokführer weiterbilden

Der Lokführermangelmangel ist seit Jahren groß, doch nun zeichnet sich ein positiver Trend beim Engagement für mehr Lokführerinnen und Lokführer in Niedersachsen ab. Begannen 2018 noch 195 Personen eine Weiterbildung zur „Fachkraft Triebfahrzeugführerin/-führer Eisenbahn“, waren es 2019 schon 342 – also 75 Prozent mehr. Die Initiative „Zug um Zug zum Lokführer“ wertete dies als vielversprechendes Signal. In der vor einem Jahr gegründeten Initiative unterstützen das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung und die Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit (RD NSB) die hiesigen Eisenbahn- und Verkehrsunternehmen bei der Fachkräftesicherung. Auch in der Eisenbahner-Region Kreiensen-Einbeck genießt der Lokführer-Job besondere Attraktivität!

Eine entscheidende Weichenstellung war die Einführung des Qualifizierungschancengesetzes, das die Fördermöglichkeiten für Beschäftigte in Betrieben erweitert hat. Seit Januar 2019 ist es für Eisenbahnunternehmen möglich, Interessenten einzustellen, zum Lokführer weiterzubilden und danach direkt einsetzen zu können. Die Kosten werden zum Teil von Arbeitsagentur bzw. Jobcenter übernommen.

Wirtschaftsminister Althusmann: „Die Züge in Niedersachen müssen rollen und dafür brauchen wir gut ausgebildete Lokführerinnen und Lokführer. Ich bin sehr froh, dass wir mit der Initiative erfolgsversprechende Schritte in die richtige Richtung machen konnten.“

Johannes Pfeiffer, Chef der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit: „Dank intensiver Netzwerkarbeit ist es gelungen, dass fast alle in Niedersachsen aktiven Eisenbahnunternehmen von den neuen Möglichkeiten des Qualifizierungschancengesetzes profitieren. Und für Menschen, die sich beruflich neu orientieren wollen, bietet der Beruf der Lokführerin oder des Lokführers attraktive Perspektiven. Für sie ist auch schon ein weiteres Angebot geplant. Interessenten können künftig in einer dreimonatigen Maßnahme herausfinden, ob sie für den Beruf geeignet sind und ob er ihnen gefällt. In den Praxiszeiten beim Eisenbahnunternehmen lernen sie den Arbeitsplatz kennen und tauschen sich mit Kollegen aus. Wer sich dann für den Beruf entscheidet, hat beste Chancen auf eine langfristige Anstellung.“

Hintergrundinformationen:

Fachkräftemangel: In Niedersachsen standen 2020 im ersten Halbjahr 72 freien Lokführer-Stellen nur 37 arbeitslose Lokführer gegenüber. Im Jahr 2019 waren es sogar 97 Stellen und nur 26 Arbeitslose.
Corona-Folgen: Der Lockdown hat die Weiterbildungen einige Wochen unterbrochen, dann konnten sie aber fortgesetzt werden. Bis März hatten 57 Personen mit ihrer Weiterbildung begonnen.
red/ Fotos: Fis WMG










5.10.2020 • 12:29 Uhr

Hardegsen: Einbruch in Bäckerei - Würfeltresor aus Wand gerissen - Vierstelliger Eurobetrag futsch

In der Nacht zu Montag kam es zu einem Einbruchsdiebstahl in einer Bäckereifiliale in der Stolberger Straße in Hardegsen.

Unbekannte Täter drangen über eine rückwärtige Zugangstür in die Filiale ein, rissen in einem Nebenraum einen Würfeltresor aus der Wandbefestigung und entwendeten diesen. In dem Tresor befand sich ein Bargeldbetrag in vierstelliger Höhe.

Der entstandene Gesamtschaden wird auf ca. 7000 Euro geschätzt. Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, teilen diese bitte der Polizei Northeim unter Telefon 05551-70050 mit.köh










5.10.2020 • 10:56 Uhr

Österreich trifft Frankreich" - Konzert mit Georg Oberauer am 9.10., 18 Uhr bei den 26. Internationalen Orgeltagen St. Jacobi Göttingen

Der österreichische Organist Georg Oberauer zählt zu den profiliertesten Organisten der jungen Generation. Der Preisträger zahlreicher Internationaler Wettbewerbe war Organist am Hildesheimer Dom und ist mittlerweile Dozent für Orgel und Improvisation an der Musikhochschule Stuttgart.
Im Zentrum seines Konzertes am kommenden Freitag, 9.Oktober, 18 Uhr, steht das "Tryptique" - das letzte Orgelwerk des Notre-Dame-Organisten Louis Vierne, der vor 150 Jahren geboren wurde. Außerdem sind Werke aus Österreich von Mozart und Heiller sowie von Dupré, Bach und Frescobaldi zu hören.
Georg Oberauer spielt auf der historischen italienischen Orgel von 1844 sowie auf der viermanualigen Ott-Schmid-Orgel von 1966/2007, die mit 68 Registern und 4806 Pfeifen zu den größten Instrumenten Norddeutschlands zählt.
Die Orgelkonzerte der Internationalen Orgeltage dauert jeweils etwa eine Stunde. Karten gibt es ausschließlich an der Abendkasse. Aufgrund der Pandemie ist der Einlass auf ca. 80-100 Personen beschränkt, bitte tragen Sie einen Mund-Nasenschutz.

In diesem Jahr werden zu den Internationalen Orgeltagen Gäste aus Dänemark, Deutschland, Frankreich, Österreich und den Niederlanden erwartet.
Die aktuellen Termine finden Sie immer unter jacobikantorei.de.
red











5.10.2020 • 10:54 Uhr

Uslar-Schoningen: Einbruch in Gaststätte und mit SC-Mobil in die Feldmark kutschiert

Zwischen dem 3. Oktober 2020, 22.30 Uhr, und dem 4. Oktober 2020, 10.00 Uhr, gelangten bisher unbekannte Täter gewaltsam in die Gaststätte des SC Schoningen und entwendeten dort den Schlüssel des Vereinsfahrzeuges. Anschließend entfernten sie sich mit dem PKW Opel Vivaro. Dieser wurde am Vormittag des 5. Oktober 2020 in der Feldmark Ahlbershausen wieder aufgefunden. Die Ermittlungen dauern an. Hinweise bitte an die Polizei in Uslar, Telefon: 05571/926000. js











5.10.2020 • 10:47 Uhr

Geldbörsendiebstahl in Einkaufsmarkt in der Nordhäuser Straße in Northeim - 500 Euro Schaden

Am vergangenen Freitagmittag ist es in der Zeit von 13:30 Uhr bis 14:30 Uhr zu einem frechen Diebstahl einer Geldbörse gekommen. Die 62-jährige Geschädigte hatte ihre Handtasche während des Einkaufs an den Einkaufswagen gehängt. Als sie an der Kasse bezahlen wollte, bemerkte sie das Fehlen ihrer Geldbörse aus der Handtasche. Der 62-jährige Frau aus Moringen entstand ein Sachschadenca. 500 Euro. Zeugen, die Hinweise geben können, wenden sich bitte an die Polizei Northeim unter der Telefon 05551/7005-0. Die Polizei Northeim weist in diesem Zusammenhang darauf hin, seine Wertsachen während des Einkaufens nicht unbeaufsichtigt zu lassen.TH










5.10.2020 • 10:44 Uhr

Bad Gandersheim: Rechts-Vor-Links von Auswärtsfahrerin missachtet - Rums, Ärger und 8000 Euro Schaden

Soeben berichtet die Leitung des Bad Gandersheimer Polizeikommissariats:
Bereits am vergangenen Freitag, 14.25 Uhr, befuhr eine 26-jährige Frau aus Dörpen mit ihrem Pkw Mercedes in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim die Breslauer Straße aus Richtung Oberschule und wollte auf die Braunschweiger Straße einbiegen. Im Kreuzungsbereich Breslauer Straße / Braunschweiger Straße übersah die 26-Jährige den von rechts aus Richtung Bundesstraße 64 herannahenden 37-jährigen mit seinem PkwVW Touran und kollidierte mit diesem. Insgesamt entstanden an den beteiligten Kraftfahrzeugen Schäden in Höhe von ca. 8000 Euro. schw.










5.10.2020 • 10:38 Uhr

Krieg in Bergkarabach:Armenische Bevölkerung fühlt sich von der Türkei existenziell bedroht

Bundesregierung muss ihre EU-Ratspräsidentschaft nutzen und Mäßigung fordern - Berichte über üble Söldner

Aufgrund der eskalierenden Kämpfe um Bergkarabach fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen (Südniedersachsen) die deutsche Bundesregierung auf, ihre EU-Ratspräsidentschaft im zu nutzen, um eine sofortige Waffenruhe zu erwirken. Insbesondere gegenüber ihrem NATO-Partner Türkei müsse die Bundesregierung eine klare Kante zeigen. Denn die Türkei schickt offensichtlich Waffen, Militärberater und Söldner in die umkämpfte Region.

„Es gibt Berichte über Söldner vor allem aus Syrien, die im südkaukasischen Kriegsgebiet von Dorf zu Dorf gehen und die Einhaltung des islamischen Scharia-Rechts verlangen“, berichtet GfbV-Nahostexperte Dr. Kamal Sido. „Die armenische Bevölkerung ist dadurch verunsichert und wir nehmen ihre Sorgen sehr ernst. Denn diese Islamisten haben dasselbe Verhalten bereits in kurdischen Dörfern in Nordsyrien gezeigt.“

„Nach Verfolgung und Genozid im Osmanischen Reich im 19. und 20. Jahrhundert geht es für die armenische Bevölkerung bei Konflikten, in die die Türkei involviert ist, nicht nur um Territorien: Sie sind existenziell bedroht“, erinnert Sido. „Die Erfahrungen der ethnischen und religiösen Minderheiten in der Türkei, in Syrien und im Irak zeigen, wozu die Türkei unter der islamistischen AKP fähig ist.“

Die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in Großbritannien berichtet bereits von ersten Toten unter den syrischen Söldnern, die die Türkei aus Afrin und anderen Gebieten Nordsyriens nach Aserbaidschan geschickt hat. Es gibt Hinweise, dass Erdogans Regierung auch unter den notleidenden syrischen Geflüchteten in der Türkei Kämpfer für den „Bruderstaat Aserbaidschan“ rekrutiert.

„In Nordsyrien, das von Türkei seit Jahren mit Krieg überzogen wird, hat die deutsche Bundesregierung stets Verständnis für vermeintliche Sicherheitsinteressen der Türkei gezeigt. Die deutsche Bundesregierung muss jetzt dringend vermitteln, um Erdogans Kriege zu beenden – anstatt sie verständnisvoll zu dulden“, fordert Sido.
red










5.10.2020 • 10:35 Uhr

Nach Mitternacht in Kalefeld: Betrunkener 19-Jähriger verliert Kontrolle über seinen Wagen, nietet gegen Stromkasten

Am vorigen Samstag, Einheitsfeiertag, 0.55 Uhr, befuhr ein 19-jähriger Kalefelder mit seinem Pkw VW Golf und drei weiteren Insassen die Grabenstraße in Kalefeld. Als der 19-Jährige an der Auetalstraße auf diese abbiegen wollte, kam er mit seinem Pkw von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen, am Fahrbahnrand stehenden Kabelverteilerschrank. Im Zuge der Unfallaufnahme durch die Polizei Bad Gandersheim konnte bei dem 19-jährigen Atemalkoholgeruch festgestellt werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,7 Promille. Es wurde eine Blutprobe angeordnet und der Führerschein wurde sichergestellt. Der 19-jährige muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten. Bei dem Unfall wurde der Kraftfahrzeugführer leicht verletzt. Am Pkw und an dem Verteilerkasten entstanden insgesamt Schäden in Höhe von ca. 7000 Euro. schw










5.10.2020 • 10:28 Uhr

Weisensee beim Kaffee die Meinung sagen, Fragen Stellen oder über Schönes reden

Dr. Claudius Weisensee, Bürgermeisterkandidat von FDP, Bündnis 90/Die Grünen, GfE und Bürgerliste Kreiensen, lädt ein, ihm bei einer Bürgersprechstunde am kommenden Mittwoch, den 7. Oktober 2020, von 12 bis 13 Uhr in der Einbecker Kaffeerösterei (Marktplatz 25) in Einbeck, die Meinung zu sagen, über Kritik und Anregungen für die Stadt und ihre Ortschaften oder einfach über schöne Dinge zu sprechen. red











5.10.2020 • 08:24 Uhr

Heimische Produkte: Natürlich! Artgerecht!Regional! Heute " Rindfleisch Winterpakete" aus Harriehausen

Fleischprodukte aus unserer Heimat und Region sind total "in". Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group ist auf der Suchen nach erwähnenswerten Beispielen wieder fündig geworden. Bei jüngsten Besuch in Harriehausens Kultgaststätte Kulp (wir berichteten), gab es reichlich über das Dorf, seine fleißigen Menschen, Landwirte und interessanten Produktionsstätten und Produkte zu erfahren.

Heute ein weiteres positives Beispiel. Da wurde von leckeren "Rindfleisch-Winterpaketen" vom "Harriehäuser Limousinrind " berichtet. Aus dem sauberen Fleisch der gesunden Tiere werden von der Familie Schulze-Handke fleischige Winterpakete mit leckeren Inhalten angeboten: Sie enthalten ab 15 Kilogramm Gulasch, Braten, Suppenfleisch/Knochen, Mett, Rouladen, Filet/Roastbeef. Alles für den Kilopreis von 9,50 Euro, so die Offerte. Zusätzlich bieten die heimischen Produzenten auch Burger Parties an. Die Bilder dokumentieren die Angebote. Und es gilt die Formel: "Probieren geht über studieren!" Heimat ist so reichhaltig und lecker!
red /Fotos/Screens: Fis WMG












5.10.2020 • 07:44 Uhr

Gesundheitsminister fordern Abbau von Diskriminierung in der Blutspende für Homosexuelle

Nach der aktuellen Rechtslage dürfen homosexuelle Männer ebenso wie transgeschlechtliche Menschen erst zwölf Monate nach dem letzten Sexualverkehr Blut spenden. Die Ministerinnen und Ministerin Senatorinnen und Senatoren für Gesundheit der Länder haben im Rahmen ihrer virtuellen Konferenz heute einen von Niedersachsen eingebrachten Beschluss gefasst, um diese bestehende Diskriminierung künftig abzubauen.

Hierzu sagt Niedersachsens Gesundheits-Staatssekretär Heiger Scholz: „Homosexualität ist keine Krankheit und die derzeitige Regelung, ist diskriminierend und nicht hinnehmbar. Viele andere europäische Länder halten, ebenso wie wir, vier Monate für ausreichend.“

Auf den Vorschlag Niedersachsens bitten die Konferenzteilnehmerinnen und –teilnehmer das Bundesministerium für Gesundheit und die Bundesärztekammer unter Berücksichtigung der Erfahrung in anderen EU-Mitgliedstaaten, die Regelungen der Richtlinie nochmals zu überprüfen, inwieweit diese diskriminierungsfrei im Hinblick auf das Risikoverhalten der potentiellen Spenderinnen und Spender weiter zu differenzieren sind. Im Fokus stehe dabei die zeitliche Rückstellung von zwölf Monaten für MSM und andere Personengruppen. red










5.10.2020 • 07:42 Uhr

Lärmmusik in Markoldendorf: Trotz Polizeieinsatz 42-Jähriger unbelehrbar

Am vergangenen Samstagabend (22.30 Uhr bis 23.50 Uhr) wurde die Polizei zu einer Ruhestörung nach Markoldendorf (gehört zu Dassel) gerufen. Hier hatte ein 42-jähriger Mann, ohne Rücksicht auf seine Nachbarn, zu laut Musik gehört. Durch die eingesetzten Polizeibeamten wurde dieser im Anschluss zur Ruhe ermahnt. Völlig beratungsresistend zeigte sich dieser dann aber im weiteren Verlauf der Nacht und beschallte eine Stunde später erneut das gesamte Wohnviertel. Die Polizei leitete daraufhin gegen den Mann ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. kr










5.10.2020 • 07:41 Uhr

Lärmmusik in Markoldendorf: Trotz Polizeieinsatz 42-Jähriger unbelehrbar

Am vergangenen Samstagabend (22.30 Uhr bis 23.50 Uhr) wurde die Polizei zu einer Ruhestörung nach Markoldendorf (gehört zu Dassel) gerufen. Hier hatte ein 42-jähriger Mann, ohne Rücksicht auf seine Nachbarn, zu laut Musik gehört. Durch die eingesetzten Polizeibeamten wurde dieser im Anschluss zur Ruhe ermahnt. Völlig beratungsresistend zeigte sich dieser dann aber im weiteren Verlauf der Nacht und beschallte eine Stunde später erneut das gesamte Wohnviertel. Die Polizei leitete daraufhin gegen den Mann ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. kr











5.10.2020 • 07:34 Uhr

Vogelbeck: Sofa in einer leerstehenden Wohnung plötzlich abgefackelt - 10.000 Euro Schaden

Am späten Freitagabend (es war 23.11 Uhr) setzte ein bislang noch unekannter Täter, in einer leerstehenden Dachgeschosswohnung im Einbecker Vogelbeck, ein zurückgelassenes Sofa in Brand. Das Mehrfamilienhaus ist nicht verschlossen und für jedermann frei zugänglich. Im weiteren Verlauf griff das Feuer dann auf ein weiteres Möbelstück und ein Holzfenster über, erlosch dann aber von allein, beziehungsweise wurde von Unbekannt gelöscht, seit es in. einer amtlichen Verlautbarung der Polizei. Sie beschlagnahmte den Brandort und leitet ein Ermittlungsverfahren ein. Insgesamt ist ein Schaden von ca. 10.000 Euro entstanden.kr










5.10.2020 • 07:19 Uhr

Drei Frauen wollen nach ganz oben: Petra Broistedt Göttingens neue Oberbürgermeisterin?

Am 1. Oktober hat sich Petra Broistedt bei der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen im Unterbezirk Göttingen als Oberbürgermeisterkandidatin der SPD vorgestellt. Mit von der Partie waren Karin Weber-Klatt als Bürgermeisterkandidatin für Hannoversch Münden und Amina Yousaf, die in den Bundestag möchte. Nach dem Meeting allgemeine Zufriedenheit: "Spannende Diskussion mit 30 engagierten Sozialdemokratinnen vor allem über Gleichstellungsfragen, aber auch über Kultur, Arbeit und Bildung in unserer Stadt. Habe viel Unterstützung erfahren. Danke dafür", interpretierte Frau Schlapeck. red










5.10.2020 • 07:07 Uhr

Morgens um 4 Uhr: Nach Streit Schlägerei in der Marktstraße in Einbeck

Am frühen Sonntagmorgen, 04. Oktober 2020, gerieten zunächst zwei männliche Personen in der Marktstraße in Seesen in Streit. Im weiteren Verlauf schlug dann der 25-jährige Einbecker auf seinen 17-jährigen Kontrahenten ein. Hierbei traf er den ebenfalls aus Einbeck stammenden jungen Mann mit der Faust im Gesicht. Dieser erlitt durch den Schlag eine Platzwunde an der linken Augenbraue und klagte im weiteren Verlauf über Sehstörungen und Kopfschmerzen. Die Polizei Einbeck hat gegen den Schläger ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Der junge Mann begab sich umgehend in ärztliche Behandlung. kr











4.10.2020 • 22:42 Uhr

Bad Gandersheimer Stadtjugendring bietet tolles Herbstangebot für Jugendliche

Kurz vor den Herbstferien hat der Stadtjugendring, mit Hilfe der Stadtjugendpflege, wieder ein spannendes Herbstprogramm für unsere Jugendlichen zwischen 14 und 21 Jahren herausgebracht.
Für alle Veranstaltungen muss man sich online unter stadtjugendpflege@bad-gandersheim.de anmelden, erst nach der Bestätigung ist die Anmeldung verbindlich. Zu jeder Veranstaltung muss ein Mund- und Nasenschutz mitgebracht werden. Außerdem weist der Stadtjugendring darauf hin, dass Verpflegung für die einzelnen Veranstaltungen selbst mitgebracht werden muss. Infos gibt es unter der bekannten Nummer der Stadtjugendpflege: 05382-73230.
Folgende Daten werden für die Anmeldung benötigt:
Name, Vorname, Geburtsdatum, Straße, Wohnort, Telefonnummer, Emailadresse.

In einer soeben veröffentlichten Mitteilung präzisiert Vorstandsmitglied Michael Schreiber Details des Programms:
Bereits am Mittwoch, 14.Oktober, ist eine Radtour in die Niedersächsische Landeshauptstadt Hannover geplant. Zurück geht es dann mit der Bahn, um die müden Beine zu schonen. Kostenpunkt für die Tour sind 10 Euro und Treffpunkt ist um 8 Uhr am Roswitha Gymnasium Bad Gandersheim.
Am Donnerstag, 15.Oktober, geht es auf den Tenniscourt des Bad Gandersheimer Tennisclubs. Dieser bietet den interessierten Jugendlichen mit einem Schnuppertraining einen Einblick in die Vielfalt des „Weißen Sports“.
Treffpunkt ist um 9 Uhr auf der Tennisanlage in Bad Gandersheim. Die Teilnahme ist kostenlos.
Am Freitag, 16.Oktober, lockt die Volkswagenstadt Wolfsburg. Hierhin ist ein Tagesausflug geplant, mit den Möglichkeiten zum Besuch der Autostadt, des Outlet Centers, oder eines Abstechers ins Phaeno mit seinen Experimentierstationen. Auch der Allerpark bietet einige Attraktionen.
Wer mitfahren möchte, sollte nicht später als 8:45 Uhr am Bahnhof Bad Gandersheim sein. Sonst ist der Zug nämlich weg. Kostenpunkt für diesen schönen Tagesausflug sind lediglich 10 Euro
Am Samstag, 17. Oktober, ist eine Brockenwanderung geplant. Um den höchsten Berg Norddeutschlands zu erklimmen, ist der Treffpunkt bereits um 8:45 Uhr am Bahnhof Bad Gandersheim. Von dort geht es mit dem Zug nach Bad Harzburg – Torfhaus. Auch hier belaufen sich die Kosten lediglich auf 10,00€ Also nicht weghören wenn der Berg ruft!
Am Montag, 19. Oktober, gibt es „Wen Do“ für junge Frauen. Kenner haben sicher bereits erkannt, dass es sich hier um eine Kunst der Selbstverteidigung und Selbstbehauptung für Frauen und Mädchen handelt. Wer die Begeisterung für Wen Do mit vielen Frauen und Mädchen teilen möchte, sollte um 10 Uhr auf dem Bad Gandersheimer Grundschulhof sein. Kostenpunkt hierfür sind gut angelegte 10 Euro.
Am Dienstag, 20. Oktober, geht es in den Heide Park Soltau. Für Adrenalin – Junkies mit „Desert Race“ von 0 auf 100 in 2,4 Sekunden, der Holzachterbahn „Colossos“, oder „Krake“ Deutschlands erstem Dive Coaster, oder für Entdecker mit der Monorail das Gelände erkunden. Das und vieles mehr gibt es im Heidepark Soltau. Der frühe Vogel fängt den Wurm, daher bitte bis zum 12. Oktober, anmelden.
Start ist um 7 Uhr in der Früh mit dem Bus und die Kosten belaufen sich auf 30 Euro
Während der Fahrt ist unbedingt auf Mund-und Nasenschutz zu achten. Aber wer Colossos bezwingen will, für den ist das doch ein Klacks.
Am Donnerstag , 22. Oktober, fliegen die Fäuste. Aber selbstverständlich kontrolliert am Boxsack.
Beim Boxtraining wird gezeigt, wie man am Sandsack seinen Stress abbauen kann, aber auch wie man sich im Fall der Fälle verteidigen kann.
Treffpunkt ist um 17 Uhr am Jugendraum / Jugendcafe in der Marienstraße 8
Ein kleiner Unkostenbeitrag von sportlich fairen 2 Euro wird fällig.
Letzter Termin ist am Freitag, 23.Oktober, ein Kletterausflug nach Göttingen. Hier kann man im Roxx hoch hinaus. Für Anfänger und Fortgeschrittene ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Abfahrt ist um 9 Uhr am Bad Gandersheimer Bahnhof mit dem Zug. Für nur 10 Euro, ist man dabei.
Bei veränderter Infektionslage oder zu geringer Teilnehmerzahl müssen die entsprechenden Veranstaltungen abgesagt werden.
„Deshalb freut sich der Stadtjugendring über eine Vielzahl an Anmeldungen“, so Michael Schreiber namens des gesamten Stadtjugendring-Teams.red/Fotos/Screen Fis WMG












4.10.2020 • 20:55 Uhr

3. Liga Nord-Ost - Mecklenburger Stiere Schwerin gegen Northeimer Handballclub C 29-23 (13-14)

Nach fünf Stunden Anreise erwartete der Northeimer HC einen unbekannten Gegner mit vielen Neuzugängen. Nach den ersten Minuten zeichnete sich ab, dass heute ein Sieg durchaus möglich gewesen wäre. Aus einer guten Abwehr heraus funktionierte die erste Welle sehr gut, allerdings wurden hier in der zweiten Halbzeit einige Chancen zu viel liegen gelassen. Im Angriff wurden die geplanten Konzepte umgesetzt und die Achse Mateusz Rydz, Marc Bode und Malte Wodarz (Foto) konnte über die erste Halbzeit eine beständige Führung herausspielen. Glenn-Louis Eggert hatte im Tor ebenso großen Anteil daran. Kurz vor der Pause vergab der NHC in Unterzahl einen freien Wurf zur möglichen 15-12 Führung und ging nach einem Kontertor der Stiere nur mit einer 14-13 Führung in die Pause.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit konnte wie in der ersten Halbzeit stets eine knappe Führung behauptet werden. Ab der 38. Spielminute kam ein Bruch ins NHC Spiel und man lag plötzlich zurück. Durch diverse Wechsel im Tor und Feld konnte der zeitweise Anschluss wieder hergestellt werden. In der 54. Spielminute stand es nur 24-23 für Schwerin. Letztlich führten jedoch zu viele unnötige Fehler in den letzten Minuten zu Gegenstößen der Heimmannschaft, die das Endergebnis eindeutig zu hoch ausfallen ließen. Tim Gerstmann wurde aufgrund seines Trainingsrückstandes heute noch weites gehend geschont und die harte Regelauslegung der Schiedsrichter bekam besonders der NHC zu spüren. Aus dieser Niederlage kann das gesamte Team selbstbewusst hervorgehen und beim nächsten Heimspiel erfolgreicher sein.

NHC: Eggert, Wenderoth; Meyer, Lange 8/4, Rydz 1, Springer, Neufing, Hoppe 2, Wilken, Gerstmann, Bode 2, Buhinicek, Stöpler 3/2, Wodarz 7.

Am kommenden Sonntag den 11.10. um 17 Uhr findet das erste Heimspiel in der Schuhwallhalle statt. Gegner ist dann der Aufsteiger von der HSG Eider Harde aus Schleswig-Holstein. Die HSG verlor ihr erstes Heimspiel daheim gegen den Oranienburger HC mit 19-29. Für das Heimspiel sind gem. Hygienekonzept 160 Zuschauer zugelassen (nähere Infos auf www.northeimerhc.de). Bis Dienstag können sich Dauerkarteninhaber und Sponsoren verbindlich anmelden, im Anschluss gegen noch verfügbare Karten in den freien Verkauf.

Der Northeimer Handball Club gibt hier noch bekannt, dass der Vertrag mit dem serbischen Spieler Nikola Becejac einvernehmlich aufgelöst wurde und der NHC nun wieder intensiv auf der Suche nach einem Linkshänder für den Rückraum ist. red/ok/ Foto: Spieker Fotografie.











4.10.2020 • 19:50 Uhr

Helios Klinik Bad Gandersheim: Neue Videos mit Dr. Kolbeck zum Thema Knie- und Hüftgelenkersatz

Was tun, wenn Knie oder Hüfte Probleme bereiten und alle konservativen Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind? In zwei kurzen Videos vermittelt Dr. Stefan Kolbeck, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie an der Helios Klinik Bad Gandersheim, Informationen rund um den künstlichen Knie- und Hüftgelenkersatz. Dazu wird einer offiziellen Verlautbarung der Helios Klinik Bad Gandersheim nachfolgend ausgeführt:

Wenn konservative Maßnahmen wie Physiotherapie oder auch Medikamente nicht mehr ausreichen, kann ein künstliches Gelenk Patienten mit Hüft- oder Kniebeschwerden wieder ein schmerzfreies Leben und Beweglichkeit bieten. Mehr als 400.000 künstliche Gelenke werden in Deutschland pro Jahr in Hüfte und Knie eingesetzt. Je nach Gesundheitszustand des Patienten gibt es dabei unterschiedliche Prothesen und OP-Methoden, die genutzt werden können.

„Wenn bei Kniegelenken nicht das gesamte Gelenk durch die Erkrankung beeinträchtigt ist, besteht die Möglichkeit, nur den erkrankten Teil durch eine sogenannte Schlittenprothese zu ersetzen. Die gesunden Bereiche des Gelenks und wichtige Bandstrukturen wie die Kreuzbänder bleiben so erhalten“, sagt Dr. Kolbeck. „Bei der Implantation von Hüft- und Kniegelenken besteht zudem die Möglichkeit einer computergestützten Navigation. So können wir das künstliche Gelenk präzise einsetzen. Zudem profitiert der Patient von kleinen Schnitten durch einen minimal-invasiven Eingriff.“ Über die verschiedenen Behandlungsmethoden informiert Dr. Kolbeck in den beiden Videos. red











4.10.2020 • 19:33 Uhr

Tarifauseinandersetzung Klinik Asklepios Seesen immer härter: Gewerkschaft ver.di attackiert Manager von der Haar wegen "dreister Unwahrheiten"

Die laufende Tarifauseinandersetzung mit dem Management der Asklepios Klinik in Seesen wird weiter mit harten Bandagen geführt. Die Gewerkschaft ver.di erhebt in einer aktuellen Verlautbarung massive Vorwürfe gegen den umstrittenen Manager von der Haar. In der ver.di Position heißt es u.a.:

Die ver.di-Teamdelegierten reagieren mit einer Stellungnahme auf die aktuelle Pressemitteilung des Asklepioskonzerns, in welcher der Konzerngeschäftsführer von der Haar dreiste Unwahrheiten verbreitet. Wahrheitswidrig erklärte der Asklepios Geschäftsführer
1.) die gewerkschaftlich organisierten Beschäftigten wollten mit dem Streik „die Behandlung hilfsbedürftiger Menschen unterbinden“;
2.) der Konzern hätte gegenüber dem Betriebsrat auch für den Reha-Bereich eine „Verbesserung gegenüber der bisherigen Vergütungssituation“ angeboten; sowie
3.) dass der angekündigte Streik die Arbeitsplatzsicherheit im Reha-Bereich riskiere.
Die ver.di-Teamdelegierten erklären dazu: „Nichts von den Behauptungen ist wahr. Es ist genau umgekehrt: Es sind die engagierten und hochqualifizierten Beschäftigten der Schildautalkliniken, die nicht länger zugucken können, wie der Asklepioskonzern die Schildautalkliniken zerstört.

Wir Beschäftigte kämpfen mit Herzblut für die Zukunft unserer Klinik, für eine qualitativ hochwertige und wohnortnahe Patientenversorgung, welche durch das unverantwortliche Handeln des Konzernmanagements tagtäglich gefährdet wird.

Es ist nicht der Streik, der die Patientenversorgung gefährdet, es ist der von Profitmaximierung bestimmte Alltag im Asklepioskonzern.
Die Klinik in Schildautal wurde inzwischen in 10 Gesellschaften am Standort Seesen zerschlagen. Und die verschiedenen Sparprogramme führen zu einer Personalnot, welche die Patientenversorgung akut bedroht. Der einstige Leuchtturm wurde so zum Sorgenkind.

Und alle verstehen es, nur nicht das Konzernmanagement: Gutes Personal kann nur mit guten Arbeitsbedingungen gehalten und wiedergewonnen werden. Wie im Übrigen auch Jens Spahn gestern in Berlin am Rand der Bundesgesundheitsministerkonferenz mit Blick auf Asklepios Seesen erklärte.

Wenn es Herrn von der Haar tatsächlich um die Behandlung von hilfsbedürftigen Menschen ginge, und nicht um Profitmaximierung, würde er sich endlich mit uns an einen Tisch setzen und eine wertschätzende Lösung erarbeiten.

Stattdessen bedroht und beschimpft er uns. Wir aber laden ihn trotzdem weiter zu Verhandlungen ein. Nur sollte Herr von der Haar nicht weiter Unwahrheiten behaupten!
Und es ist schlicht falsch, dass der Konzern dem Betriebsrat auch für den Rehabereich eine „Verbesserung gegenüber der bisherigen Vergütungssituation“ vorgeschlagen hätte.

Das Gegenteil ist wahr: Das „Angebot“ beinhaltet eine Verschlechterung im Vergleich zum Status Quo. Und wir bleiben dabei: Der Asklepioskonzern muss endlich den Wunsch der übergroßen Mehrheit seiner Beschäftigten am Standort Seesen respektieren und sich zu konstruktiven Tarifverhandlungen bereiterklären. Wie zehntausende anderer Unternehmen auch. Und nicht Stationen schließen, Fachpersonal kündigen und mit Standortschließungen drohen, während er gleichzeitig den Ausbau der Reha in Höxter ankündigt.“ red










4.10.2020 • 18:43 Uhr

Bürgermeister-Kandidat Claudius Weisensee am Montag in der Stadt und auf dem Dorf unterwegs

Bürgermeisterkandidat Dr. Claudius Weisensee (FDP/Grüne/GfE/Bürgerliste Kreiensen) ist am morgigen Montag, den 5. Oktober, um 16 Uhr in Hullersen unterwegs, um vor Ort unter anderem über die dörfliche Entwicklung, Hochwasserschutz, Natur- und Landschaftsschutz mit Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen. Ebenfalls am Montag, 5. Oktober, trifft sich Weisensee mit Anwohnern und Anwohnerinnen der Berliner Straße in Einbeck. Das Treffen findet um 19 Uhr dort statt. Thema ist die örtliche Verkehrssituation.
Interessierte Bürgerinnen und Bürgerinnen sind eingeladen, bei den öffentlichen Termin dabei zu sein. red











4.10.2020 • 18:38 Uhr

Neue Werkausgabe von Günter Grass erscheint im Oktober

Fünfeinhalb Jahre nach dem Tod von Günter Grass veröffentlicht der Göttinger Steidl Verlag eine neue Werkausgabe des Literatur-Nobelpreisträgers. Die "Neue Göttinger Ausgabe" erscheint am 16. Oktober, wie Verlagssprecherin Claudia Glenewinkel am Mittwoch dem Evangelischen Pressedienst (epd) sagte. Die Edition umfasst 24 Bände mit insgesamt fast 11.000 Seiten und enthält sämtliche von Grass autorisierten Werke von den Anfängen bis zum posthum erschienen Buch "Vonne Endlichkeit". Die Auflage beträgt zunächst 1000 Exemplare.










4.10.2020 • 18:30 Uhr

"Ich habe mich selbst gar nicht mehr wiedererkannt" - Frauen verhüten seltener mit der Anti-Baby-Pille

Vor sechs Jahren dachte Jennifer Wiemann, sie könne nie mehr von Herzen lachen. Sie empfand vieles als negativ, aß kaum noch etwas und schaffte es nicht mehr zur Arbeit. "Ich bin eigentlich ein lebensfroher Mensch, aber da habe ich mich selbst nicht mehr wiedererkannt", sagte die 28-Jährige dem Evangelischen Pressedienst (epd). Nicht die etlichen Therapiestunden und Antidepressiva halfen Wiemann, sondern der Griff zum Beipackzettel der Anti-Baby-Pille.

Wiemann nahm die Pille wie selbstverständlich täglich sieben Jahre lang ein. So war es nicht das Verhütungsmittel, das sie zuerst kritisch beäugte. Stattdessen suchte sie Hilfe bei einer Psychologin. Die Scheidung der Eltern, eine gescheiterte Beziehung - aus ärztlicher Sicht hätte all dies ihre depressive Verstimmung auslösen können. Wiemann zweifelte daran: "Natürlich passiert im Laufe des Lebens immer etwas, das einen auch wirklich herunterziehen kann, aber ich hatte das alles als nicht so dramatisch empfunden."

Nutzung rückläufig

Die Wermelskirchenerin traute keinem Arzt mehr, sie prüfte alle Medikamente, die sie regelmäßig einnahm, selbst: "Ich dachte, ich muss jetzt selbst herausfinden, was mir fehlt." Mit der Anti-Baby-Pille verhütete Wiemann zwar schon seit Jahren, fragte sich aber: "Ging es mir in der ganzen Zeit, in der ich die Pille genommen habe, eigentlich mal so richtig gut?" Nein, lautete ihre Antwort - sie setzte die Tabletten ab. Schon drei Monate später sei es ihr bessergegangen, sagt sie.

Als die erste Verhütungspille im August 1960 auf den US-Markt kam - ein Jahr vor der Einführung auf den deutschen Markt -, galt sie als ein Befreiungsschlag der Frau: Sie war das erste Verhütungsmittel, das als Tablette eingenommen werden konnte. Rund 60 Jahre später hat die Pille offenbar an Beliebtheit eingebüßt: Laut einer Repräsentativbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) von 2018 verhüteten 47 Prozent der Befragten zwar mit der Anti-Baby-Pille, ihr Anteil nahm im Vergleich zu 2011 aber um sechs Prozentpunkte ab. Die rückläufige Pillennutzung zeigt sich am deutlichsten bei den 18- bis 29-Jährigen: Dort betrug der Rückgang sogar 16 Prozentpunkte.

"Hartes Medikament"

Gibt es also einen Trend weg von der Verhütung mit der Pille? "Ja, das ist mein Eindruck", sagt Gesundheitswissenschaftler Gerd Glaeske von der Universität Bremen und Autor des "Pillenreports 2015" dem epd. Frauen und Mädchen seien heutzutage gut über die Pille und ihre jeweiligen Nebenwirkungen wie Risiken für Thrombosen, Embolien, Libidoverlust und Depressionen informiert. Sie begegneten Verhütungsmethoden, die in den Hormonhaushalt eingreifen, insgesamt zurückhaltender und skeptischer. "Es beginnt mehr und mehr ein Nachdenken darüber, ob wegen der wenigen fruchtbaren Tage, in denen Frauen schwanger werden können, dauerhaft Hormone eingenommen werden müssen."

Die Kielerin Laura Immink entschied sich genau aus diesem Grund dafür, die Anti-Baby-Pille abzusetzen - auch wenn sie keine auffälligen Nebenwirkungen hatte. "Ich habe mich nicht mehr wohl damit gefühlt, jeden Morgen quasi ein hartes Medikament einzunehmen, obwohl ich gar nicht krank bin", sagte sie dem epd. Seit 2019 betreibt Immink den Instagram-Kanal "laura_frauengesundheit", um Frauen über hormonfreie Verhütungsmethoden aufzuklären. Ihr folgen inzwischen rund 6.300 Menschen - und es meldeten sich immer mehr Frauen, die Alternativen zur Verhütung mit der Pille suchen, sagt sie. Die Frauen klagten über Nebenwirkungen oder wollten wie Immink selbst "natürlich verhüten".

Wiemann verhütet heute mit Kondom. "Ich will die Pille trotzdem nicht grundsätzlich verteufeln", sagt sie. Sie sei ein sehr unkompliziertes Verhütungsmittel und sicherlich für viele Frauen gut geeignet. Eine Sache rät sie - wie auch Experte Glaeske - anderen Mädchen und Frauen: genau zu schauen, wie sich Körper und Psyche langfristig mit der Pilleneinnahme verändern. Von Patricia Averesch (epd)










4.10.2020 • 18:23 Uhr

Wildschwein auf Abwegen - Polizisten als "Schweinetreiber" erfolgreich!

Am gestrigen Samstag, gegen 15 Uhr wird der Polizei ein durch Giesen im Landkreis Hildesheim ein streunendes Wildschwein gemeldet, welches bereits wiederholt die Hauptstraße gequert habe. Die eingesetzten Beamten können mit zwei Streifenwagen schließlich das Jungtier von geschätzten 50 kg Körpergewicht zunächst in einem Garten eines Anwohners im Kattenbleeksweg festsetzen. Anschließend sperrt die Polizei kurzzeitig die Emmerker Straße, treibt das Tier aus der Siedlung und begleitet es ein Stück weit über die Feldmark Richtung Kaliwerk. Ohne dass Mensch oder Tier zu Schaden gekommen sind, gelangt das Wildschwein wieder in seinen natürlichen Lebensbereich.al










4.10.2020 • 18:17 Uhr

Trampolin vom herbstlichen Starkwind in Fahrbahnnähe geweht

Ereignisort: Seesen, Bundesstraßen 248/243, Autobahnzubringer aus Richtung Autobahnanschluss A7 in Richtung Seesen, Höhe der Firma Blyss. Ereigniszeitpunkt: Heute.
Vermutlich durch Starkwind wurde ein Trampolin, mit einem Durchmesser von ca. 3 m, von einem Privatgrundstück in den unmittelbaren Nahbereich der Bundesstraße geweht. Zur Gefahrenabwehr wurde das Trampolin durch einen Mitarbeiter der Straßenmeisterei Seesen abgebaut und vorerst bei der Polizei Seesen abgelagert. Die Ermittlungen hinsichtlich des Eigentümers dauern an.(hei)











4.10.2020 • 18:12 Uhr

Claudius Weisensee und Christian Grascha informieren sich in der Einbecker Löns-Realschule

Zwei ehemalige Schüler haben vor kurzem die Löns-Realschule besucht: Der parteiübergreifende Bürgermeisterkandidat Dr. Claudius Weisensee und Landtagsabgeordneter Christian Grascha. Bei Schulleiter Jörn Kretzschmar informierten sich die beiden über die aktuellen Baumaßnahmen sowie die Entwicklung der Schule.

"Die positive Entwicklung der Schülerzahlen zeigt, dass die Arbeit von Schülern und Eltern honoriert wird", so Grascha. Die Realschule trage zu einem vielfältigen Schulangebot bei. Der Bestand und die Entwicklungschancen der Schule würden auch durch den vom Landkreis geplanten Neubau eines Erweiterungsgebäudes gesichert.

Weisensee bezeichnete die Schulvielfalt als "enormen Standortvorteil" für die Stadt Einbeck. "In meiner eigenen Schulbiografie habe ich selbst davon profitiert, dass alle Schulformen vor Ort vertreten sind", so Weisensee. Er werde unabhängig von der Trägerschaft "alles tun, damit das so bleibt". Weisensee kandidiert am 1. November bei der Bürgermeisterwahl und wird von FDP, Bündnis 90/Die Grünen, Gemeinsam für Einbeck und Bürgerliste Kreiensen unterstützt.

Grascha, der auch Kreistagsabgeordneter ist, kündigte eine Anfrage beim Kreis an. Er wolle Klarheit darüber haben, wann der Neubau beginne und voraussichtlich fertig gestellte sei. Außerdem sei das Raumkonzept bis zur Fertigstellung zu klären. Aufgrund der wachsenden Realschule gebe es in dieser Zeit zusätzlichen Raumbedarf. "Am Schulzentrum müssten beiden Schulen, Realschule und IGS, Entwicklungsmöglichkeiten haben. In einer Bauphase werden beide Schulen Abstriche machen müssen. Wichtig ist mir, dass sich beide Schulen auf Augenhöhe begegnen und fair vom Schulträger behandelt werden", sagte der FDP-Politiker.
red/Foto: Fis WMG










4.10.2020 • 15:32 Uhr

Ab auf die Sonnenbank am Bad Gandersheimer See und Herbstwinde beim Seekurpark genießen! Gratis!Gesund!Genial!

Heute draußen in der coronafreien Natur: zum Beispiel auf einer Sonnenbank am Osterbergsee in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. Über einem rauschen die Bäume am See und fliegen weiße Wolken am stahlblauen Himmel über der Heberbörde bei zunehmenden Herbstwinden. Diesen Mehrwert gibt es gratis, er fördert die Gesundheit und bietet somit eines geniales Lebensgefühl - zuhause.
Also, warum in die Ferne schweifen wenn das Schöne ist so nah...!
red/Fotos:FisWMG












4.10.2020 • 12:53 Uhr

Der Irrsinn mit den Gelben Säcken geht weiter: Was nach der Berichterstattung passierte - Haufen plus Rote-Karte-Sack abgeräumt , aber...

Was ist nur los mit der Wertstofffsammlung durch die vom Dualen System Deutschland beauftragte Entsorgungsfirma Mittelstädt?

Nach der Berichterstattung auf den digitalen News-Kanälen des des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group über ein Dutzend liegengebliebener "Gelber Säcke" (ein einziger mit einer roten Karte weil angeblich falsch gefüllt, in der Braunschweiger Straße in Bad Gandersheim, passierte einiegs:

Erstens gab und gibt es einen gewaltigen Shitstorm über nachhaltige Pannen und Friktionen in den sozialen Netzwerken und

Zweitens Wundersames und doch Irrwitzigeres:

Denn still und heimlich verschwanden plötzlich sämtliche liegengeblieben Säcke plus dem Plastikbeutel mit einer angehefteten Roten Karte einige Stunden später nach der digitalen Berichterstattung- wohl vom Entsorgungsunternehmen beiseite geschafft.

Die Absurdität des Irrsinns mit den Gelben Säcken offenbarte sich dann ein weiteres Mal:

Die 18 Meter entfernt von diesem nunmehr abgeräumten Standort in der Braunschweiger Straße (auf gleicher Straßenseite) ebenfalls bei der Einsammelaktion am vergangenen Donnerstag liegengelassen weiteren Wertstoffsäcke wurden bei der Nacht-und-Nebel-Aktion entweder von den Sackeinsammlern übersehen oder absichtlich dort belassen (Foto). Sie liegen an dieser Stelle auch heute noch.

Die Recherchen bei Mittelstädt selbst ergaben den lakonische Hinweis: Wir prüfen alle Beschwerden. Haben Sie bitte etwas Geduld...
Und der Shitstorm im Netz geht weiter.
red/Foto: Fis WMG










4.10.2020 • 12:15 Uhr

Nach der Frage "Was guckst du?" brutaler Faustschlag ins Gesicht - Sarstedter (21) schlägt Senior im Metronom-Zug

Unglaublich Aggressionsszene in einem Zug. Die Hildesheimer Polizei berichtet soeben:

Ein Ehepaar aus dem Kreis Hildesheim war gestern Morgen mit dem Metronom-Zug Richtung Hannover unterwegs. Der Mann schaute sich im Abteil um. Das passte offenbar einem jungen Mann (21) aus Sarstedt nicht. "Was guckst du?" war seine infantile Frage. Dann ging er auf den 60-Jährigen zu und schlug ihn unvermittelt mit der Faust ins Gesicht.

Der Senior stand auf und es entwickelte sich eine Rangelei. In der Folge stürzten beide die Treppe hinunter und verloren dabei ihre Handys. Bei der Einfahrt in den Bahnhof Sarstedt kamen zwei junge Männer dem 60-Jährigen zu Hilfe. Der Angreifer floh aus dem Zug. Die Helfer übergaben dem Geschädigten das verlorene Handy des Angreifers.

Der 60-Jährige erstattete in Hannover Anzeige bei der Bundespolizei und übergab des Handy. Ein Rettungswagen brachte den Mann aufgrund seiner Verletzungen ins Krankenhaus.
Zwischenzeitlich griffen Bundespolizisten den verletzten 21-Jährigen in Sarstedt am Bahnhofsvorplatz auf. Der Mann behauptete, im Zug angegriffen und beraubt worden zu sein.

Die beiden hilfsbereiten Männer werden gebeten, sich mit der Bundespolizei in Verbindung zu setzen: 0511 30365 0. ots










4.10.2020 • 12:09 Uhr

Randalierer in Bredelem

Der Polizei Goslar wurden am gestrigen Samstag, gegen 22 Uhr, randalierende Jugendliche gemeldet, welche durch die Ortschaft Bredelem "ziehen" sollten. Mit Eintreffen der Polizei vor Ort wurden keine Personen mehr angetroffen. Allerdings konnte deren Hinterlassenschaften wahrgenommen werden. Dabei handelte es sich um herausgezogene Leitpfosten, die wieder ordnungsgemäß eingesetzt wurden. Die Polizei Goslar und die Polizei Langelsheim bitte Zeugen des Vorfalls sich telefonisch unter 05321-339-0 oder 05326/ 97878-0 zu melden. ots











4.10.2020 • 11:59 Uhr

Evangelische Kirchengemeinden und ihre Akzeptanzkrise: Hilft "professionelle Teamarbeit"?

Das Sozialwissenschaftliche Institut der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat sich für mehr "multiprofessionelle Teamarbeit" in den evangelischen Kirchengemeinden - im Focus auch sind auch Kirchengemeinden in Südniedersachsen u.a. mit Bad Gandersheim, Einbeck, Seesen, Göttingen und Northeim - ausgesprochen. In Kindertagesstätten, Schulen und Familienzentren habe die Teamarbeit von Fachkräften aus mehreren Berufen schon seit langem Einzug gehalten, heißt es in einem am Mittwoch in Hannover veröffentlichten Beitrag von Instituts-Referent Gunther Schendel. Gleiches gelte auch für den medizinischen Bereich. Entsprechende Modelle seien auch zukunftsweisend für die Kirche: "Teamentwicklung ist zugleich Kirchenentwicklung."

"Multiprofessionelle Teams gelten als geeignete Möglichkeit, um gerade mit komplexen Themen und Situationen adäquat umgehen zu können", fügte Pastor Schendel unter Bezug auf aktuelle Forschungsergebnisse hinzu. Solche innovativen Methoden der Zusammenarbeit sollten auch für die Kirche wegweisend sein, die sich nach eigener Wahrnehmung in einer Akzeptanzkrise befinde und auf der Suche nach neuer Relevanz sei. Beispiel dafür sei etwa die Einbettung des Pfarrberufs in "multiprofessionelle Teams" von Kantorinnen, Diakonen, Religionspädagoginnen, Jugendreferenten und als Prädikantinnen und Lektoren tätigen Ehrenamtlichen. red










4.10.2020 • 11:53 Uhr

Zweimal in Northeim: Nachts Autos aufgebrochen - Geldbörse gestohlen - Polizei bittet um Zeugenhinweise

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden zwei Pkw im Northeimer Stadtgebiet aufgebrochen. Es wurde jeweils die Seitenscheibe der parkenden Pkw angegangen.

In der Straße "Am Schlinganger" blieb es bei einem Audi A 6 Avant beim Versuch, es wurde nichts entwendet. Aus einem in der Arentsschildstraße auf einem Parkplatz abgestellten Audi A 5 wurde eine Geldbörse entwendet. An beiden Pkw entstand Sachschaden von jeweils ca. 1.000 Euro.
Mögliche Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 05551-70050 bei der Polizei zu melden. Gro











4.10.2020 • 11:49 Uhr

Monat der Weltmission: Größte globale katholische Solidaritätsaktion eröffnet

Bischof Kohlgraf und missio-Präsident Bingener: „Neue Enzyklika von Papst Franziskus macht Mut“ – Appell zu weltweiter Solidarität in Corona-Zeiten

Mit einem Appell zu globaler Solidarität als Auftrag für alle Christinnen und Christen - auch u.a. in Südniedersachsen mit Bad Gandersheim, Göttingen, Seesen, Einbeck, Northeim und Kalefeld - ist am Sonntag im Bistum Mainz bundesweit der Monat der Weltmission 2020 des internationalen katholischen Hilfswerkes missio offiziell eröffnet worden. „Die biblische Botschaft ist zutiefst politisch: Gerechtigkeit, Frieden, Solidarität, Nächstenliebe sind Begriffe, die für den glaubenden Menschen ihr Fundament in ihrem Gottesglauben haben“, sagte Bischof Peter Kohlgraf beim Eröffnungsgottesdienst der größten globalen katholischen Solidaritätsaktion. In diesem Jahr steht die Arbeit der Kirche in Westafrika während der Corona-Pandemie im Mittelpunkt.

Leitwort „Selig, die Frieden stiften – Solidarisch für Frieden und Zusammenhalt“

Das Leitwort der Aktion heißt „Selig, die Frieden stiften – Solidarisch für Frieden und Zusammenhalt“. Pfarrer Dirk Bingener, Präsident von missio Aachen, würdigte die Arbeit der Kirche in Westafrika. Sie helfe den Menschen, die in dieser Region unter der Corona-Pandemie, politischer Instabilität und Terrorgefahr leide. In dieser Gemengelage setzten sich westafrikanische missio-Partnerinnen und Partner unermüdlich für sozialen Frieden und gesellschaftlichen Zusammenhalt ein. „Wir sind alle dazu berufen, Friedensstifterinnen und Friedenstifter zu sein“, sagte Pfarrer Bingener.

Bischof Kohlgraf und Pfarrer Bingener begrüßen neue Enzyklika von Papst Franziskus

Bischof Kohlgraf und Pfarrer Bingener begrüßten beide die neue Enzyklika von Papst Franziskus „Fratelli tutti“ („Wir sind alle Geschwister“), die am Tag der Eröffnung des Monats der Weltmission in Assisi veröffentlicht wird. Die Corona-Pandemie, die Flüchtlingsfrage, die Bekämpfung des Hungers, die Suche nach Frieden und die ökologische Krise seien nur in weltweiter Zusammenarbeit in den Griff zu bekommen, so Bischof Kohlgraf. „Nicht nur nationale Egoismen verhindern wirksame Lösungen, sondern auch die Isolierung dieser Fragen, als hätten sie nichts miteinander zu tun. Auf diese Wirklichkeit weist Papst Franziskus hin“, sagte der Mainzer Bischof.

„Durch das Ausbleiben der Kollekte bei unseren Partnern im globalen Süden aufgrund der Corona-Pandemie muss man wohl von einer doppelten Katastrophe sprechen. Die Not verschärft sich und die Mittel, diese Not zu bekämpfen, schwinden. Gleichzeitig aber kann auf große Not unsere Antwort unsere besondere Großzügigkeit sein. Das meint für mich Zusammenhalten“, sagte Pfarrer Bingener. „Der Monat der Weltmission setzt also konkret um, was Papst Franziskus in seiner neuen Enzyklika der Kirche ans Herz legt“, so Bingener.

Der Monat der Weltmission endet in über 100 Ländern am 18. Oktober, in Deutschland am 25. Oktober mit dem Weltmissionssonntag. Dann sammeln rund eine Milliarde Katholikinnen und Katholiken in ihren Gottesdiensten eine Kollekte für die Arbeit der Kirche in den ärmsten Regionen der Welt. Dabei werden jährlich weltweit zwischen 80 und 90 Millionen Euro erlöst. Der Weltmissionssonntag wird von rund 120 missio-Werken weltweit organisiert. In Deutschland sind das missio Aachen und missio München, das den Abschluss der Aktion am 25. Oktober in Passau feiert. missio Aachen konnte 2019 für diese Solidaritätsaktion rund 3,54 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Damit ist diese Aktion die größte globale katholische Solidaritätsaktion. red










4.10.2020 • 10:16 Uhr

Einbeck: Ratsherr Kloss hat Schmiereiein in der Bierstadt den Kampf angesagt - Neue Initiative für mehr Sauberkeit

Der Verschandelung von öffentlichen Gebäuden in Einbeck durch peinliche wie unansehnliche Schmiereien hat Einbecks ehemaliger Vize-Bürgermeister und unabhängige Ratsherr Alexander Kloss den Kampf angesagt. Folgerichtig hat er eine entsprechende Initiative im Stadtrat gestartet. In seinem detaillierten Antrag mit Schriftsatz an Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek heißt es u. a.:

„Sehr geehrte Frau Dr. Michalek, hiermit stelle ich für die Ratssitzung am 02.Dezember 2020 den nachfolgend beschriebenen Antrag und bitte um anschließende Überweisung zwecks weiterer Beratung an den aus Sicht der Verwaltung geeigneten Fachausschuss.
„Die Stadt Einbeck wird beauftragt, durch den Kommunalen Bauhof
1. einmalig sämtliche städtischen Bauwerke (Dienststellen, Schulen, Turnhallen, Kindergärten, Kultureinrichtungen, Friedhofskapellen, Feuerwehrgerätehäuser, Dorfgemeinschaftshäuser, Stadtmauer inkl. Türme, Brunnen, Denkmäler, Brücken, Toilettenanlagen etc.), sowie auch jene der städtischen Eigenbetriebe (Trafohäuser der Stadtwerke, Wasserspeicher etc.) auf deutlich sichtbare und das Erscheinungsbild negativ beeinflussende Verschmutzungen (Farbschmierereien, Aufkleber o.ä.) zu überprüfen und diese mit geeigneten Reinigungsmitteln rückstandslos zu entfernen und außerdem
2. in der Folge für sämtliche vorgenannten Objekte künftig regelmäßig (z.B. halbjährlich) eine erneute Sichtkontrolle und ggfs. umgehende Reinigung durchführen zu lassen. Finanzielle Mittel für die einmalige Maßnahme sind entweder aus dem laufenden Budget für die Bauunterhaltung heranzuziehen oder – im Falle fehlender Deckung bei diesem Produktkonto – im Rahmen der Haushaltsberatungen für das Jahr 2021 im Bereich Gebäudemanagement zusätzlich einzustellen. Die erforderlichen Mittel für die künftigen regelmäßigen Kontrollen sind in den Haushaltsplanungen für die Folgejahre entsprechend zu berücksichtigen.“
Ratsherr Kloss begründet seinen Vorstoß wie folgt: Wo es schmuddelig und unansehnlich ist, da kommt meist schnell noch mehr Schmutz dazu. In der gleichen Weise, wie die Stadtverwaltung von den Einwohnerinnen und Einwohnern erwartet, dass sie ihre Häuser und Grundstücke sauber und gepflegt halten, sollte auch die Kommune selbst mit gutem Beispiel vorangehen. Die öffentlichen Park- und Grünanlagen wurden in den letzten Jahren durch den hervorragenden Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einbecker Stadtgärtnerei bereits beispielhaft herausgeputzt und tragen heute deutlich zum positiven Image unserer Stadt bei Einheimischen und Gästen bei.
Allerdings gibt es zahlreiche städtische Gebäude bzw. von den Eigenbetrieben und kommunalen Beteiligungen genutzte Objekte, bei denen „wilde Kunstwerke“ das Gesamtbild der Immobilie negativ beeinträchtigen. Bereits mehrfach hat der Antragsteller in den Fachausschüssen auf dieses Problem hingewiesen und dabei Negativbeispiele wie die Pestalozzi-Grundschule oder die Stadionsporthalle angeführt, bei denen seit Jahren wilde Graffitis nicht entfernt werden, was dazu führt, dass mit der Zeit immer mehr dieser unschönen Schmierereien dazukommen. Dabei sollen doch gerade die städtischen Gebäude Vorbildcharakter beweisen und sowohl von den Einwohnerinnen und Einwohnern als auch von Einbecks Gästen stets als gepflegt und sauber wahrgenommen und in positiver Erinnerung behalten werden. Der Antragsteller hält eine einmalige umfangreiche Bestandsaufnahme für zwingend erforderlich, um sich einerseits verwaltungsseitig ein seriöses Bild vom Umfang der Verschmutzungen zu verschaffen und gleichzeitig dem Kommunalen Bauhof für die anstehenden Reinigungs- und späteren regelmäßigen Kontrollarbeiten verbindliche Vorgaben machen zu können. red










4.10.2020 • 10:11 Uhr

Die gute Nachricht des Tages! Christliches Jugendzentrum „Phoenix“ im Ex-Palaver in Wrescherode wieder da! Und gleich mit Corona-Clou!

Das christliche Jugendzentrum „Phoenix“ im Bad Gandersheimer Ortsteil Wrescherode ist wieder für junge Leute geöffnet. Von Freitag bis Sonntag ist Pforte zum „Phoenix“ von 17 bis 20 Uhr „Open“.
Der Clou zum Neustart passend zur Corona-Krise: es gibt Corona-Masken ganz chic im Phoenix-Design...
Eintritt frei.red










4.10.2020 • 10:09 Uhr

Bad Gandersheims MdL Uwe Schwarz erinnert an Flüchtlingsschicksal: „Immer in Angst, dass die Russen kommen...“

Auf der gestrigen Einheitsfeier aus Anlass des 30.Jahrestages der Deutschen Wiedervereinigung im Glaubenszentrum der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim gehörten die Auftritte von Zeitzeugen zur beeindruckenden Inszenierung des unvergesslichen Festaktes. So auch die Vorstellung des 63-jährigen Bad Gandersheimer SPD-Abgeordneten und früheren Bürgermeisters Uwe Schwarz. Er gewährte den gut 200 Teilnehmern der Feierstunden beeindruckende Einblicke in sein persönliches Empfinden zum Thema Angst vor Vertreibung und Flucht. Auch sein Bekenntnis zum guten Verhältnis zum Glaubenszentrum verdient Beachtung und wurde von der Festgesellschaft mit Applaus bedankt. Nachfolgender Clip dokumentiert einen Ausschnitt des Grußwortes des Landtagsabgeordneten.
red/Video/Fotos:Fis WMG

Weitere Berichterstattung folgt










4.10.2020 • 10:06 Uhr

Die gute Nachricht des Tages! Stadt Bad Gandersheim fördert weiter Sanierung der historischen Ratsschänke

Das historisch bedeutende Rathaus in der süsniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim wird weiterhin außen wie innen einer Generalüberholung unterzogen. Jetzt hat der Verwaltungsausschuss des Rates einer weiteren dringend erforderlichen Sanierungsmaßnahme seinen Segen gegeben. Auf Nachfrage bestätigte Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz gegenüber dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group, dass der Verwaltungsausschuss für die weitere Sanierung unter anderem von maroden weil feuchten Mauerwerkteilen im Sektor der „Ratsschänke“ einen finanziellen Zuschuss von 16.000 Euro bereitgestellt hat. Der Verwaltungsausschuss „heilte“ damit eine missverständliche Entscheidung im Finanzausschuss des Rates einige Tage zuvor. Die dort aufgetreten Irritationen waren nach konstruktiven Erläuterungen des Betreibers von Ratskeller/La Piazza/Ratsschänke in einem einvernehmlichen Konsens ausgeräumt worden. Jetzt sind alle Beteiligten gespannt, wie der neue „Ratskeller“ nach absehbarer Fertigstellung ausschauen wird. Tobias Reinecke hat für die Betreibergesellschaft eine positive Prognose ausgegeben. „Wir sind dankbar für die gute Entscheidung der Kommunalpolitiker. Die Arbeiten gehen weiter voran. Alles wird gut!“red/Foto: Fis WMG










3.10.2020 • 21:01 Uhr

Bürgermeister-Wahlkampf in Einbeck: "Auf nen Kaffee mit Sabine“...

"Auf nen Kaffee mit Sabine“:
Einbecks Bürgermeisterin Sabine Michalek schreibt in einem aktuellen Post: "Gestern habe ich mich mit Rebecca Siemoneit-Barum auf einen Kaffee in der Einbecker Kaffeerösterei in der Kernstadt getroffen. Das war sehr spannend! Rebecca ist in Einbeck aufgewachsen und hat lange hier gelebt. Vor fünf Jahren ist sie nach Süddeutschland gezogen – und ist im Mai nach Einbeck zurück gekommen. Auslöser dafür war die Corona-Pandemie. Sie wollte bei ihren Eltern sein. Nun hat sie sich entschlossen, dauerhaft hier zu bleiben. Sie sagt, dass sich Einbeck in den vergangenen Jahren so gut entwickelt hat. Auch für sie als Künstlerin sei die Stadt ein perfekter Standort. Darüber freue ich mich sehr. Danke, Rebecca, und herzlich willkommen zurück!"
red










3.10.2020 • 20:48 Uhr

Corona-Satire: Bad Gandersheimer Ideenschmiede veräppelt Corona

Es gibt seit einem halben Jahr die unterschiedlichsten Spielarten, sich künstlerisch kreativ mit der Corona-Krise auseinanderzusetzen. Eine Bad Gandersheimer Ideenschmiede hat ihre ganz spezielle Kunstform entwickelt. Einige Exemplare dieser satirischen Herangehensweise an den lästigen Virus sind dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group in einem altertümlichen Schaufenster eines ehemaligen Modegeschäfte in der Moritzstraße der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt ins Auge gestochen.
red /Fotos: Fis WMG














3.10.2020 • 20:17 Uhr

Northeimer Handball Club: Prächtig fit mit Xenofit 2020

Der Northeimer Handball Club hat nun die Verlängerung der Kooperation mit der Firma Xenofit GmbH aus Tutzing am Starnberger See (www. xenofit.de) mit seiner Sporternährungslinie bekannt gegeben. Die Produktpalette von Xenofit reicht von Mineralstoffen über Vitamine bis hin zu Kohlenhydraten für Hobby-, Breiten- und Leistungssportler. Ausgestattet werden die Teams ab der C-Jugend, je nach Bedarf. "Nach dem guten Auftakt in der vergangenen Saison freuen wir uns über die Verlängerung der erfolgreichen Zusammenarbeit", so Marketingleiter Oliver Kirch.

Auf dem Bild von links nach rechts: Glenn-Louis Eggert, Mateusz Tydz und Paul Hoppe - Spieler 3. Liga Team).











3.10.2020 • 20:01 Uhr

Festakt zum 30. Jubiläum der Deutschen Einheit im Bad Gandersheimer Glaubenszentrum

Mit dem Einlauf der Träger und Trägerinnen mit der deutschen Nationalflagge und den Fahnen aller deutschen Bundesländer sowie dem Singen der deutschen Einheitshymne (3.Strophe) hat vor wenigen Minuten die große Einheitsfeier im Glaubenszentrum der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim aus Anlaß des 30. jährigen Jubiläums der deutschen Wiedervereinigung beginnen.Motto: „Wunder der Freiheit -Dank sei Gott“.
Sprechen werden in den nächsten zwei Stunden unter anderen Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz, ihr Mann und MdL Uwe Schwarz, Bundestagsabgeordneter Dr. Roy Kühne und der Medienunternehmer und Journalist Helmut Matthies.
red/Video:Fis WMG










3.10.2020 • 19:50 Uhr

Festakt "Wunder der Einheit" im Glaubenszentrum in Bad Gandersheim: Erstmals gemeinsamer Auftritt von Franziska und Uwe Schwarz - "Freundschaft bekräftigt"

Die Beutungsträchtigkeit des heutigen Festaktes aus Anlass des 30. Jahrestages der deutschen Wiedervereinigung im Glaubenszentrum der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim war in mehrfacher Hinsicht mit Händen zu greifen und in den Köpfen erlebbar. Alle Sprecherinnen und Sprecher in diesem 120minütigen Festakt nahmen in ihren jeweiligen individuellen Interpretationen Bezug auf dieses epochale Ereignis. Es ist dieses Phänomen einer friedlichen Revolution. Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz bezeichnete es als ein "Wunder und Glück", als diese Wiedervereinigung vor 30 Jahren ohne einen einzigen Schuss möglich wurde. Dazu gehörte ihrer Sichtweise nach auch die günstigen politischen Rahmenbedingungen zwischen Ost und West. "Diese historische Zeitfenster wurde genutzt, um den kalten Krieg zu beenden."
Alle Rednern und Rednerinnen an diesem heutigen Jubiläumstag war denn auch die große Dankbarkeit für dieses Geschenk der Wiedervereinigung gemeinsam. Die Bürgermeisterin überraschte zum Schluß ihres Grußwortes mit einer unterfamiliären Geste, als sie vorzeitig endete und ihrem Mann, dem Landtagsabgeordneten Uwe Schwarz die Gelegenheit gab, sich ebenfalls vor den rund 200 Teilnehmern und Teilnehmerinnen des Festaktes zu äußern. Der Politiker hob dabei natürlich auf die aussagende Bedeutung des Jubiläumstages ab und bekräftigte, dass die durch die Wiedervereinigung erlangte Freiheit keine Selbstverständlichkeit sei. Beeindruckend dann sein Bekenntnis zu seiner freundlichschaftlichen Beziehung zum Glaubenszentrum und speziell zu Pastor Gerry Klein. Diese mutige Wertschätzung, heute in breiter Öffentlichkeit formuliert, ist vor dem Hintergrund der sich leider immer noch hartnäckig haltenden Vorurteile gegen das christliche Glaubenszentrum in Teilen der Stadtgesellschaft und staatlichen Relionsgemeinschaften, vorbildlich wenn nicht beispielhaft und wurde von den Zuhörenden mit stiller wie sichtbarer Begeisterung aufgenommen.

Im Nachhinein betrachtet passte dazu eine schöne Aussage der Bürgermeisterin, die in ihrem Statement auf eine zentrale Botschaft und Leitmotiv christlichen Handeln verwiesen hatte, nämlich das Postulat der Nächstenliebe. Leider waren alle diejenigen, denen es für ein konstruktives Miteinander von Christen wirklich helfen könnte, wenn sie es denn verstehen und danach leben, beim heutigen Festakt abwesend. red

Bilder und Video vermitteln Eindrücken vom heutigen Festakt im Glaubenszentrum. Fotos/Video: Fis Work Media Group - auch auf anderen sozialen Netzwerken.

Weitere Berichterstattung folgt.


















3.10.2020 • 19:08 Uhr

Meldepflichtiges Ereignis im Zwischenlager für schwachradioaktive Altabfälle

Wie bereits berichtet werden aktuell schwachradioaktive Altabfälle aus dem Zwischenlager Leese im Landkreis Nienburg ausgelagert. Während der vorbereitenden Maßnahmen für die zweite Auslagerungskampagne kam es zum Absturz eines 200-Liter-Fasses. Es wurde äußerlich beschädigt und als Schutzmaßnahme in ein Überfass eingestellt, radioaktive Stoffe wurden allerdings nicht freigesetzt. Dies wurde von der Eckert & Ziegler Nuclitec GmbH durch so genannte Wischtests kontrolliert und festgestellt.

Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz als strahlenschutzrechtliche Aufsichtsbehörde hat bis zur Klärung der Absturzursache veranlasst, dass keine weiteren Fässer von dem Fassstapel heruntergehoben werden.

Der Absturz eines Fasses ist ein sicherheitstechnisch bedeutsames Ereignis im Zusammenhang mit der Konditionierung, Handhabung, Transport und Lagerung radioaktiver Abfälle und damit grundsätzlich meldepflichtig. Es wurde dem Ministerium als Aufsichtsbehörde gemäß der Atomrechtlichen Sicherheitsbeauftragten- und Meldeverordnung fristgerecht als Ereignis der Kategorie N (Normal) gemeldet. red










3.10.2020 • 18:04 Uhr

Nörten-Hardenberg: Edelfische im Wert von 5.000 Euro abgefischt

In einem krassen Fall von Fischdiebstahl hat die Polizei in Nörten die Ermittlungen aufgenommen. Gerade wird von der Polizei mitgeteilt, dass im Zeitraum von Donnerstag, 01. Oktober 2020, 17.30 Uhr, bis Samstag, 3. Oktober 2020, 11.30 Uhr, in der Feldmark Bishausen bei Nörten-Hardenberg dieser Diebstahl passiert. Unbekannte Täter entwendeten aus einem Fischteich mehrere hochwertige Fische im Wert von 5000 Euro. Se










3.10.2020 • 17:58 Uhr

In der "Esel"-Stadt Hardegsen: Kunststoff-Skulptur vorm Rathaus demoliert - 3000 Euro Schaden

Unbekannte Täter beschädigten in der Zeit vom gestrigen Freitag, 02 Oktober 2020, 20 Uhr, bis zum heutigen Samstag, 03. Oktober 2020, 10.30 Uhr, eine vor dem Hardegser Rathaus aufgestellte Eselsfigur. Die Kunststofffigur musste entfernt werden. Es entstand ein Schaden von ca 3000 Euro. Die Stadt Hardegsen wirb mit einer Vielzahl von aufgestellten Kunstwerken mit dem Hauptmotiv Esel.
Die Polizei in Hardegsen hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung gegen Unbekannt aufgenommen. Zeugen können sich bei der Polizei mit Hinweisen auf den/die Täter melden.
red/Foto: Archiv Fünfeckspuren











3.10.2020 • 13:39 Uhr

Um 1.15 Uhr betrunken mit Auto gegen Baum geknallt, verletzt und 10.000 Schaden angerichtet

Tatort: Northeim, Kreisstraße 421 zwischen den Orteil Hillerse und Sudheim. Tatzeitpunkt: Gestern, Freitag, 1.15 Uhr:

Ein 24-Jähriger aus Northeim befuhr mit einem Pkw die Kreisstraße 421 aus Sudheim kommend in Fahrtrichtung Hillerse. Aus unbekannter Ursache verlor der 24-Jährige die Kontrolle über den Pkw und kam von der Fahrbahn ab. Der Pkw beschädigte zwei Leitpfosten und kollidierte anschließend mit einem Baum. Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten fest, dass der der Pkw-Fahrer unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken stand. Der Northeimer wurde verletzt in die Uni-Klinik Göttingen verbracht. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Der Pkw wurde total zerstört und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Der Schaden wird auf mindestens 10.000 Euro geschätzt. Se










3.10.2020 • 13:31 Uhr

Nicht angeleinter Kampfhund dreht durch und verletzt wehrlosen Mischlingshund

Tatort: Northeim, Teichstraße / Stegerwaldstraße. Tatzeitpunkt: Freitag, den 02. Oktober 2020, gegen 13.50 Uhr:
Ein nicht angeleinter Kampfhund attackierte den Mischlingshund einer 40-jährigen Northeimerin ohne ersichtlichen Grund und verletzte das Tier durch Bisse. Die unbekannte Besitzerin des Kampfhundes (kniehoch, braunes Fell) konnte ihr Tier zunächst nicht bändigen und entfernte sich dann unerkannt vom Tatort. Der Mischlingshund musste tierärztlich versorgt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Se










2.10.2020 • 20:10 Uhr

Willkommen neue Sicherheit! 27 Polizeibeamtinnen und -beamte verstärken Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont-Holzmiden

Inspektionsleiter Matthias Kinzel begrüßte am 1. Oktober 2020 27 neue Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte, welche ab sofort die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden verstärken werden. Damit werden nicht nur die vorherigen Pensionierungen, sowie die internen Wechsel innerhalb der Polizei kompensiert, sondern es findet eine echte Verstärkung von neun Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten statt.

In einer kurzen Ansprache, die aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie nicht wie gewohnt im Sitzungssaal der Inspektion, sondern unter freiem Himmel stattfand, begrüßte der PI-Leiter die neuen Kolleginnen und Kollegen und wünschte ihnen als Teil des Teams der Polizei im Weserbergland einen erfolgreichen Start. Kinzel betonte, dass der Beruf des Polizeibeamten nicht nur aktuell, sondern schon immer im Focus der Öffentlichkeit stand und forderte von seinen neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gute Botschafter der Polizei zu sein und dennoch engagiert und couragiert zu handeln.

Bei den neuen Kolleginnen und Kollegen handelt es sich überwiegend um Absolventinnen und Absolventen der Polizeiakademie, die folgendermaßen auf die Dienststellen verteilt wurden: Hameln erhält dreizehn, Bad Pyrmont zwei, Bad Münder sieben sowie Holzminden fünf neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sowohl die Kommissariate direkt, aber auch die dazugehörigen Stationen verstärken werden. Für einige von ihnen ging es nach der Begrüßungsveranstaltung sofort weiter zu den entsprechenden Dienstorten, wo sie zum Teil direkt ihren Dienst aufnahmen.

Aber nicht nur die Basis hat neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten, auch in der Leitung hat es einen Personalwechsel gegeben. Als neue Leiterin Einsatz trat Marina Vieth ebenfalls am 1. Oktober ihren Dienst in der Inspektion an. Die Polizeirätin ist 34 Jahre alt und kommt direkt von der Deutschen Hochschule der Polizei in Hiltrup. Sie löst damit Polizeirätin Dilek Baydak-Stadelmann ab, die den Posten der Leiterin Einsatz ein Jahr lang innehatte und nun in Hildesheim eine neue Verwendung erhalten hat. ots










2.10.2020 • 20:06 Uhr

Goslar: Angestellte von einem Dickem abgelenkt, Komplize klaut derweil Geld aus Kasse

Am Donnerstagnachmittag, zwischen 15.30 und 16.00 Uhr, betrat eine männliche Person, die mit ca. 30 Jahre alt, ca. 180 Zentimeter groß, dicke Gestalt, vermutlich südosteuropäischer Herkunft, bekleidet mit Jeans und blauer Steppjacke, sprach gebrochen Deutsch, ein Bekleidungsfachgeschäft im oberen Bereich der Breiten Strasse in Goslar, begab sich anschließend offenbar zielgerichtet in den hinteren Geschäftsbereich und verwickelte die allein anwesende Angestellte in ein Verkaufsgespräch. Diese Gelegenheit nutzte offenbar eine andere unbekannte Person aus, entwendete in der Zwischenzeit einen Bargeldbetrag aus der Kasse und verließ anschließend ungesehen die Geschäftsräume. Die Tat, bei der ein Schaden in derzeit nicht bekannter Höhe entstand, wurde erst bemerkt, nachdem die männliche Person das Objekt wieder verlassen hatte. Die Polizei Goslar hat dazu die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, denen eine solch beschriebene Person aufgefallen ist, und sogar Angaben zu dessen Identität geben bzw. während des angegebenen Zeitraums entsprechende Beobachtungen gemacht oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05321/339-0 zu melden. ots










2.10.2020 • 18:19 Uhr

Lebensart im Biergarten an der Gande: Paulaner-Anstich und Haxe-lecker unter blau-weißen Baldachinen

Begünstigt durch ein wunderbares Spätsommerwetter hat es soeben in Bad Gandersheimer ersten "Biergarten an der Gande" den von Festwirt Gebhard Jungesblut angekündigten Paulaner-Anstich gegeben.

Alles ist heute beim Keglerheim Jungesblut in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt auf blauweißes Ambiente ausgerichtet. Ein bisschen Oktoberfest-Flair in der Roswithastadt. Passend dazu der deftige Schmaus. Je nach Geschmack die heiße Haxe oder warmer Leberkäs mit Spiegelei, Kartoffelsalat und das wahnsinnig leckere Sauerkraut.

Die Krönung aber das gold-gelbe Paulaner im Halblitermaßkrug. Frisch gezapft. Cool getrunken. Blauweiße Lebensart in Bad Gandersheim - klein, aber fein!
Und am morgigen Einheit-Feiertag geht die Gaudi im "Biergarten an der Gande" ins Finale! Mann und Frau müssen es erlebt haben!
red/Fotos/Video: Fis WMG














2.10.2020 • 16:50 Uhr

Sie waren vermummt und schwarz angezogen und es geschah am helllichten Tag in Clausthal-Zellerfeld: 90-jährige Dame mit Messer bedroht und beraubt

Eine besonders verabscheuungswürdige Tat ereignete sich Mitte dieser Woche in der Berg- und Universitätsstadt Clausthal-Zellerfeld.
Eine 90-jährige Clausthalerin, die auf einen Rollator angewiesen ist, war am vergangenen Mittwoch, 30.September 2020, nach dem Besuch des AWO-Zentrums im Zellbach gegen 17.15 Uhr zum Lidl-Markt in der Bauhofstrasse gegangen, um ihre Einkäufe zu tätigen. Nach Verlassen des Lebensmittelmarktes führte ihr Weg vom Parkplatz über die Bauhofstrasse nach links bis zur dortigen Ampel. Gegenüber der Ampel auf der Bauhofstrasse standen zu diesem Zeitpunkt drei junge Männer, die alle etwa zwischen 18 bis 20 Jahre alt, ca. 170 Zentimeter groß und schwarz gekleidet waren.

Der Weg der Clausthalerin führte sie anschließend weiter auf einen in diesem Bereich befindlichen schmalen Verbindungweg zur Strasse Am Galgensberg, der bereits nach ein paar Metern einen leichten Bogen macht.
Als sie sich gerade in dieser Höhe befand, waren plötzlich die drei jungen Männer, die sie zuvor gegenüber der Ampel wahrgenommen hatte, zunächst hinter ihr, einer von ihnen sprach sie sogleich mit den Worten: "Geld her!" an.

Während sich in der Folge einer der Täter mit einem ca. 50-60 Zentimeter langen Stock drohend vor sie stellte, befand sich ein zweiter unmittelbar neben sie und hielt ebenfalls drohend ein Messer in der Hand. Der dritte schließlich zog ihr die am Körper getragene braune Stoff-Handtasche mitsamt Inhalt herunter.

Alle drei Täter, die bei der Handlung vermummt waren, liefen nach der Tat mit der so erlangten Handtasche zurück in Richtung Ampel/Bauhofstrasse und entfernten sich anschließend unerkannt. Durch eine Zeugin konnte die Polizei verständigt werden.

Die bereits unmittelbar nach Bekanntwerden der Straftat eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen, an denen sich mehrere Streifenwagenbesatzungen beteiligten, führten leider nicht mehr zur Feststellung der drei Täter. Die Seniorin wurde bei dem Vorfall glücklicherweise nicht verletzt.

Die Polizei Goslar hat dazu die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, denen die drei beschriebenen jungen Männer zum angegebenen Zeitpunkt im Bereich der Ampel an der Bauhofstrasse ebenfalls aufgefallen sind, die unter Umständen sogar Angaben zu deren Identität geben bzw. möglicherweise relevante Beobachtungen gemacht oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05321/339-0 zu melden.ots











2.10.2020 • 16:40 Uhr

US-Kapriolen bestimmen das Marktgeschehen

Marktkommentar: Von Dr. Ulrich Kater, Deka-Chefvolkswirt

Der Paukenschlag kam zum Wochenschluss: Die Corona-Erkrankung des US-Präsidenten verunsicherte die Märkte zwischenzeitlich dann doch. Nach dem denkwürdigen, aber unentschiedenen TV-Duell erhöht diese Nachricht die Wahrscheinlichkeit eines Chaos-Wahlszenarios, in dem am Ende gar nichts feststeht. Hinter diesen spektakulären Entwicklungen ging das Tauziehen an den Märkten weiter. Auf der einen Seite beeinträchtigen weiter steigende Covid-19-Infektionsfälle den wirtschaftlichen Ausblick. Unternehmen, Konsumenten und die Wirtschaftspolitik versuchen mit den Auswirkungen der andauernden Pandemie so gut es geht umzugehen. Aus der europäischen Zentralbank verlautete, dass ihre strategischen Überlegungen in eine ähnliche Richtung wie die der US-Notenbank gingen. Das würde eine noch länger anhaltende Phase von ultraniedrigen Zinsen bedeuten.

Trotz dieser Unterstützung werden wohl in den kommenden Wochen weitere Marktschwankungen auftreten, ohne jedoch wirklich neue Trends auszubilden. Bislang haben die steigenden Fallzahlen die Wirtschaft weniger beeinträchtigt als bei der ersten Welle. Nachdem die Stimmungsumfragen aus dem September weiterhin positive Überraschungen brachten, richten sich nun die Blicke mit dem sentix-Finanzmarktindikator auf die ersten Indikatoren für Oktober. Auch die US-Notenbank hat bei ihrer letzten Sitzung des Offenmarktausschusses eigentlich kaum Fragen offengelassen: Die Leitzinswende liegt in weiter Ferne, erst recht nachdem die neue Strategie verkündet wurde, nach der auch eine Überschreitung des Inflationsziels von zwei Prozent temporär zulässig ist.













2.10.2020 • 16:16 Uhr

Familienfreundliche Paracelsus Kliniken vom audit berufundfamilie ausgezeichnet

Beruf, Familie und Privatleben erfolgreich aufeinander abzustimmen, ist gerade im Gesundheitswesen nicht immer einfach. Die Paracelsus Kliniken unterstützen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit vielen individuellen, familienfreundlichen Angeboten und setzen dabei auf familiäre Werte. Dafür wurde das Unternehmen jetzt für drei Jahre vom audit berufundfamilie ausgezeichnet. Das Unternehmen betreibt in der südniedersächsischen Kurstadt Bad Gandersheim drei Rehabilitations-Kliniken.


Mithilfe der Auditierung wird die Unternehmensphilosophie der Paracelsus Gesundheitsfamilie weiter mit Leben gefüllt. „Wir legen großen Wert darauf, als familienorientiertes und lebensphasenbewusstes Unternehmen wahrgenommen zu werden“, betont Martin Schlie, Personalleiter des Konzerns: „Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an den Standorten haben wir deshalb über mehrere Monate in Workshops daran gearbeitet, unsere Familienfreundlichkeit unter die Lupe zu nehmen.“ Dabei seien zahlreiche tolle Initiativen und Ideen entstanden, die nun in die weitere Umsetzung gehen. „Unsere Zielplanung ist ambitioniert und umfangreich, aber wir sind uns sicher, dass die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben eines der Schlüsselthemen ist, um Beschäftigte zu gewinnen und jeden Tag aufs Neue von uns zu überzeugen.“

Besondere Leistungen für zufriedene Beschäftigte

Eigene Angebote zur Kinder(notfall)betreuung, flexible Arbeitszeiten, Wunschdienstpläne sowie die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten werden bei Paracelsus aktuell schon umgesetzt und leisten einen wichtigen Beitrag zur Mitarbeiterbindung. „Bei uns bleiben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Durchschnitt elf Jahre. Das ist in unserer Branche sehr lange und sicherlich ein Zeichen von Zufriedenheit und Identifikation mit Paracelsus“, so Ina Ewerth, Personalreferentin und Projektkoordinatorin: „Bei uns herrscht einfach eine persönliche Atmosphäre. Und die hilft uns dann auch, individuelle Vereinbarkeitslösungen zu finden, egal ob gerade das Kind aus der Kita abgeholt werden muss oder die eigene Mutter pflegebedürftig wird.“ Ausgehend von diesem familiären Miteinander werden jetzt weitere Maßnahmen geprüft und umgesetzt. Auf der Agenda stehen unter anderem die Schulung zum Thema familienbewusste Führung, die Benennung von Familienbeauftragten an den Standorten und die weiteren Unterstützungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige. „Wir nutzen die Zielvereinbarung des audit als Managementinstrument, das nicht nur die Vereinbarkeit verbessert, sondern uns auch auf unserem Weg des Kulturwandels bei Paracelsus unterstützt“, führt Martin Schlie aus. „Die Paracelsus Gesundheitsfamilie lebt von ihren Werten wie Verbundenheit, Neugier und Vielfalt – und diese werden mithilfe des audits noch besser erlebbar.“

Weitere Information zum audit berufundfamilie

Das audit berufundfamilie wird von der berufundfamilie Service GmbH auf Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung vergeben. Einsetzbar in allen Branchen, erfasst das audit den aktuellen Stand der angebotenen familien- und lebensphasenbewussten Maßnahmen in den Unternehmen. Die praktische Umsetzung durch die Zertifikatsträger wird jährlich von der berufundfamilie Service GmbH überprüft. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey trägt die Schirmherrschaft für das audit.red/Foto: Valentin Pellio, Paracelsus-Kliniken











2.10.2020 • 14:07 Uhr

Corona-Sonderprogramm für Sportorganisationen wird um sechs Wochen verlängert - Anträge können bis zum 15. November online beim Landessportbund Niedersachsen e.V. gestellt werden

Der Niedersächsische Innen- und Sportminister Boris Pistorius hat eine Verlängerung des Corona-Sonderprogramms für Sportorganisationen und -vereine auf den Weg gebracht. In Absprache mit dem Niedersächsischen Finanzministerium wurde die entsprechende Richtlinie geändert. Eine Antragstellung beim Innenministerium ist dadurch bis zum 15. November .2020 möglich.

Pistorius: „Unsere Sportvereine sind gerade in Pandemiezeiten enorm wichtig für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Sie tragen mit umfangreichen Angeboten ein Stück weit zur Normalität in Ausnahmezeiten bei. Natürlich haben sie angesichts der Pandemielage zum Teil auch weiterhin Bedarf an bestimmten Billigkeitsleistungen. Darauf reagieren wir mit der Verlängerung der Antragsfrist für das Corona-Sonderprogramm. So haben niedersächsische Sportorganisationen einen größtmöglichen Zeitraum für ihre Anträge, um finanzielle Notlagen abzuwenden."

Die Abwicklung des Corona-Sonderprogramms für Sportorganisationen erfolgt im Rahmen der Richtlinie über die Gewährung von Billigkeitsleistungen zur Unterstützung von der COVID-19-Pandemie in ihrer Existenz bedrohten gemeinnützigen Sportorganisationen über den Landessportbund Niedersachsen e. V. Gemeinnützige Sportorganisationen können eine Billigkeitsleistung in Form von Einmalzahlungen - in Höhe von 70 Prozent der entstehenden Unterdeckung, höchstens jedoch in Höhe von 50 000 Euro - erhalten, wenn sie aufgrund von Liquiditätsengpässen infolge der COVID-19-Pandemie in ihrer Existenz bedroht sind. Eine allgemeine Kompensation entgangener Einnahmen ist allerdings nicht vorgesehen.

Seit dem 10. August können gemeinnützige Sportorganisationen ausschließlich Online-Anträge über das Intranetportal des Landessportbundes Niedersachsen e. V. stellen (https://lsbntweb.lsb-niedersachsen.de/foerder.osp). Der Landessportbund Niedersachsen e. V. hat seine Sportvereine, Landesfachverbände und Sportbünde bereits über die Details des Antragsverfahrens informiert und wird sie auch über die Verlängerung der Antragsfrist in Kenntnis setzen.

Pistorius: „Unabhängig von der Verlängerung der Antragsfrist unterstützen wir weiterhin den niedersächsischen S