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30.09.2026 • 12:16 Uhr

Nur ein Hauch von Herbstbelebung - 15.750 Arbeitslose im Bezirk Göttingen -

Mit Blick auf die aktuellen September-Daten steht fest: Die übliche Herbstbelebung am Arbeitsmarkt fällt in Südniedersachsen erneut schwächer aus als im Durchschnitt der letzten Jahre. Zwar sank die Zahl der Arbeitslosen im Agenturbezirk Göttingen gegenüber August um 319 (-2,0%) auf aktuell 15.750. Der Rückgang blieb jedoch hinter der sonst typischen saisonalen Belebung zurück. Dem saisonalen Verlauf entsprechend ist allerdings die Zahl jugendlicher Arbeitsloser unter 25 Jahren weiter gesunken. Im September waren insgesamt 1.693 junge Menschen arbeitslos gemeldet, das waren 119 (-6,6%) weniger als im August und 109 (-6,0%) weniger als vor Jahresfrist. Ursache für diese Entwicklung ist u.a. der Beginn von Berufsausbildungen und Freiwilligendiensten sowie der Unterrichtsstart an weiterführenden Schulen. Aber auch Angebote der Agentur für Arbeit, die z. B. auf die Ausbildung im kommenden Jahr vorbereiten, sind im zurückliegenden Monat bereits angelaufen.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Zahl der Arbeitslosen im Agenturbezirk Göttingen um 198 bzw. 1,2 Prozent. Dabei stieg die Arbeitslosigkeit im Bereich der Arbeitslosenversicherung (SGB III) gegenüber September 2025 um 204 Personen (3,8%) auf aktuell 5.631. In der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) sank hingegen die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 402 bzw. 3,8 Prozent auf derzeit 10.119. Für den Bereich der Arbeitslosenversicherung, der früher auf Veränderungen am Arbeitsmarkt reagiert, ist die Agentur für Arbeit zuständig. Die Grundsicherung für Arbeitsuchende wird von den Jobcentern verantwortet.
Die wirtschaftlich angespannte Situation und die damit verbundene steigende Arbeitslosigkeit macht sich seit Monaten auch in dem gestiegenen Anteil der Arbeitslosen in der Arbeitslosenversicherung bemerkbar. Der Anteil beträgt mittlerweile 35,8 Prozent.

Die Arbeitslosenquote für den Agenturbezirk Göttingen liegt aktuell bei 6,5 Prozent und damit auf dem Niveau des Vorjahresmonats. Im August hatte sie noch 6,6 Prozent betragen.

Klaudia Silbermann, Chefin der Agentur für Arbeit Göttingen, sieht aufgrund der September-Werte keineswegs eine Trendwende am Arbeitsmarkt: „Die aktuellen Zahlen machen deutlich, dass auch in diesem Jahr eine echte Herbstbelebung bis jetzt aussteht. Die vielfältigen Herausforderungen, vor denen die Unternehmen stehen, drücken weiterhin auch auf den Arbeitsmarkt, insbesondere der industrielle Sektor ist betroffen“, erläutert die Arbeitsmarktexpertin. „Allein die Daten des ersten Quartals 2026 zeigen, dass in unserer Region binnen eines Jahres knapp 1.100 Arbeitsplätze im Verarbeitenden Gewerbe verloren gegangen sind. Im vorangegangenen Zeitraum, März 2025 zu März 2024, war der Rückgang an Industriearbeitsplätzen in der Region sogar doppelt so hoch. Umso erfreulicher ist es, dass andere Branchen sich in diesem Zeitraum positiver entwickeln konnten und Beschäftigung aufgebaut haben. Hierzu zählen beispielsweise der Bereich Gesundheit und Soziales, Anbieter von freiberuflichen wissenschaftlichen, technischen und wirtschaftlichen Dienstleistungen, der Bereich Erziehung und Unterricht und die Öffentlichen Arbeitgeber. Dennoch ist die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in unserem Bezirk im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreswert um 0,6 Prozent auf insgesamt 178.500 gesunken. Das entspricht einem Verlust von 1.100 Beschäftigungsangeboten.“


Entwicklung der
Nachfrage nach
Arbeitskräften

Im September meldeten Wirtschaft und Verwaltung 919 neue Arbeitsplatzangebote bei der Agentur für Arbeit Göttingen, 26 weniger als im August (-2,8%), aber 138 mehr als im Vorjahresmonat (17,7%). Den höchsten Personalbedarf zeigten im zurückliegenden Monat Unternehmen aus der Zeitarbeit, aus dem Gesundheits- und Sozialwesen und Anbieter freiberuflicher wirtschaftlicher, wissenschaftlicher und technischer Dienstleistungen an.

Der Bestand an offenen Arbeitsstellen stieg gegenüber dem Vormonat zwar um 22 Arbeitsofferten an (0,6%), sank jedoch um 237 gegenüber dem Vorjahreswert (-6,1%). Insgesamt gab es 3.659 Arbeitsangebote in der Region, von denen sich mehr als 80 Prozent an Fachkräfte, Spezialisten und Experten richteten.














30.09.2026 • 12:04 Uhr

Business Booster Day: Kostenloses Erstberatungsangebot für Gründungsinteressierte und etablierte Unternehmen in der IHK-Geschäftsstelle Göttingen

Am Donnerstag, 15. Oktober 2026 bietet die Geschäftsstelle Göttingen der IHK Hannover gemeinsam mit der Niedersächsischen Investitions- und Förderbank (NBank) in der Zeit von 9 bis 16 Uhr den Business Booster Day für Gründungsinteressierte und etablierte Unternehmen mit IHK-Zugehörigkeit an.

Beim Business Booster Day besteht die Möglichkeit in individuellen 45-minütigen Erstgesprächen mit Beratenden der IHK Hannover und der NBank Fragen zu den Themen Gründung, Förder- und Finanzierungswegen zu klären und praktische Tipps zu erhalten.
Die Beratung ist vertraulich und kostenfrei.

Eine Terminabstimmung ist erforderlich. Anmeldung: IHK Hannover, Geschäftsstelle Göttingen, Tel. 0551 70710-125, E-Mail: goettingen@hannover.ihk.de











30.09.2026 • 12:02 Uhr

Deutschland-Monitor: Sozialer Aufstieg nur für Minderheit wichtig - Pessimistisches Zukunftsbild

Sozialer Aufstieg ist für die meisten Menschen in Deutschland kein vorrangiges Ziel. Der Blick auf die eigene Zukunft fällt eher pessimistisch aus.

Laut dem Deutschland-Monitor 2026 hat ein sozialer Aufstieg nur für eine Minderheit der Menschen in Deutschland eine Bedeutung. Lediglich jeder zehnten Person ist das «sehr wichtig» und weiteren 28 Prozent «eher wichtig», wie aus dem am Mittwoch von der
Ostbeauftragten Elisabeth Kaiser (SPD) in Berlin vorgestellten Kurzbericht zum Deutschland-Monitor 2026 hervorgeht. Menschen in Ostdeutschland haben eine etwas größere Erwartung an die eigene soziale Mobilität.

Während 27 Prozent im Osten mit einem Aufstieg rechnen, erwarten das nur 23 Prozent im Westen. Die große Mehrheit in Gesamtdeutschland (62 Prozent) denkt, dass sich für sie nicht viel ändern wird.

# Pessimistisches
Bild der Zukunft

Die allermeisten Menschen (88 Prozent) wünschen sich darüber hinaus, dass in Deutschland die Gesellschaft insgesamt vorankommt. Bei dieser Einstellung gab es laut Studiendaten so gut wie keine Unterschiede zwischen Ost und West. Der ostdeutschen Bevölkerung ist es etwas häufiger «sehr wichtig» (44 Prozent), dass es die kommenden Generationen einmal besser haben, als der westdeutschen Bevölkerung (38 Prozent). epd










30.09.2026 • 11:58 Uhr

Bester Service zum Eulenfest 2026: Zusätzliche Zugverbindungen auf der RB 86 Mehr Fahrtmöglichkeiten vom 9. bis 11. Oktober

Zum Eulenfest in Einbeck wird das Zugangebot auf der Regionalbahnlinie RB 86 zwischen Göttingen und Einbeck vom 9. bis 11. Oktober 2026 erweitert. Damit stehen insbesondere am Samstag und Sonntag zusätzliche Fahrtmöglichkeiten für die An- und Abreise zur Veranstaltung zur Verfügung.

Wichtig für Besucher*innen des Eulenfestes: Am Samstag, 10. Oktober, und Sonntag, 11. Oktober, wird der Haltepunkt Einbeck BBS/PS.SPEICHER nicht angefahren. Die An- und Abreise zum Eulenfest erfolgt an beiden Tagen über den Bahnhof Einbeck Mitte.

Der Landkreis Northeim empfiehlt allen Fahrgästen, vor Fahrtantritt die aktuellen Fahrplanauskünfte zu prüfen. lpd










30.09.2026 • 09:00 Uhr

In Gärtnerei Dörries in Bad Gandersheim: Gelungenes Weinfest zu Ehren Roswithas

Die erste deutsche Dichterin Roswitha von Gandersheim hat es in einem ihrer Werke aufgeschrieben und damit für die Initialzündung gesorgt: An ihrer einstigen Wirkungsstätte habe es einen Weinanbau gegeben. An diesen historischen Verweis erinnerte jetzt Arne Dörries. Er tat das bei einer Begrüßung mit zwei in Bad Gandersheim beheimateten Weinspezialisten.

Sie alle gehörten mit weiteren Unterstützern und Ausstellern, die mit einem gelungenen ersten Weinfest in der Gärtnerei Dörries die Verbindung zu der berühmten Dichterin angenehm interpretieren. Am schönen Zuspruch des Publikums war tagsüber bis in die Abendstunden abzusehen, dass dieses Format gern angenommen wurde. Bereichert wurde es durch die musikalische Unterhaltung, ein Beschäftigungsangebot für mitgebrachte Kinder, süße Crepes und herzhaften Harzländer-Imbiss. Die edlen Weine bis hin zum Champagner und selbstverständlich antialkoholischen Getränken komplettierten den kulinarischen Genuss.

Das alles war ehrenamtlich organisiert und angeboten. Hierbei gilt einer besonderer Dank dem rührigen Förderverein der Gandersheimer Domfestspiele für sein personelles Engagement. Der Erfolg des ersten Roswitha-Weinfestes könnte die Motivation von Arne und allen Beteiligten beflügeln, der Dichterin vielleicht ein weiteres Mal die die Ehren auf dieser Plattform zu erweisen. Denn ich meine, so gelingt wirkliche Identifikation der Menschen in Bad Gandersheim mit Roswitha! Klein, aber fein! red

Die Bilder vermitteln Eindrücke vom ersten Roswitha Weinfest in Bad Gandersheim. Fotos/Video: FisWMG










30.09.2026 • 08:39 Uhr

Wenn Sprit immer teurer wird...Zwei Kraftstoffdiebstähle in Alfeld - Zeugenaufruf der Polizei

Auch n Südniedersachsen nehmen die Sprit-Diebstähle an Tankstellen und aus geparkten Lastkraftwagen zu.

Im Zeitraum von Dienstag (29.09.2026), gegen 15:20 Uhr bis Mittwoch (30.09.2026), gegen 03:45 Uhr, kam es in der Neuen Wiese in Alfeld (Landkreis Hildesheim) zu zwei Kraftstoffdiebstählen.

Nach dem aktuellen Stand der polizeilichen Ermittlungen entwendeten unbekannte Täter ca. 170 Liter Diesel aus dem Tank eines am Fahrbahnrand abgestellten LKW, wobei ein Gesamtschaden von ca. 400 Euro entstand. Im unmittelbaren Nahbereich wurden aus einem weiteren abgestellten LKW ca. 200 Liter Diesel im Gesamtwert von ca. 470 Euro entwendet.

Zeugen aus der Bevölkerung, die im Tatzeitraum verdächtige Personen oder
Fahrzeuge in der Nähe des Tatortes gesehen haben sollten, werden gebeten, sich
an die Polizei in Alfeld zu wenden.

Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Alfeld unter der
Telefonnummer 05181 8073-0 entgegen.sie










30.09.2026 • 08:35 Uhr

SPD-Fraktion im neuen Kreistag konstituiert: Uwe Schwarz als Vorsitzender bestätigt – Bereitschaft zu verlässlicher Zusammenarbeit mit demokratischen Gruppierungen betont

Nach der Kreiswahl am 13. September 2026 haben sich die neu gewählten Abgeordneten der SPD im Landkreis Northeim offiziell zur neuen Kreistagsfraktion konstituiert. Im Mittelpunkt der konstituierenden Sitzung standen die Wahlen der Fraktionsleitung sowie die strategische Ausrichtung für die kommende Wahlperiode. In einem Medieninfo sind die Personalien fixiert. Weiter heißt es:

Die Mitglieder der Fraktion sprachen dem bisherigen Fraktionsvorsitzenden Uwe Schwarz erneut einstimmig ihr Vertrauen aus und wählten ihn zum Vorsitzenden der neuen SPD-Fraktion. An der Spitze der Fraktionsleitung erhält Schwarz bewährte und neue Unterstützung: Als politischer Geschäftsführer wurde der langjährige Kreistagsabgeordnete Peter Traupe aus Einbeck berufen. Die Position des stellvertretenden Geschäftsführers übernimmt künftig der neu in den Kreistag gewählte Abgeordnete Thilo Schuster aus Northeim.

Gemeinsam mit der SPD-Unterbezirksvorsitzenden Frauke Heiligenstadt, MdB, wird die frisch gewählte Fraktionsleitung in den kommenden Wochen das Gespräch mit den anderen demokratischen Gruppierungen im Kreistag des Landkreises Northeim suchen. Ziel ist es, stabile Grundlagen für die politische Arbeit der kommenden Jahre zu schaffen.
Die SPD-Fraktion betonte zum Auftakt der neuen Mandatsperiode ihre klare politische Leitlinie: Die Fraktion steht im neuen Kreistag bereit für eine konstruktive, sachorientierte und verlässliche Zusammenarbeit mit allen demokratischen Kräften, um gemeinsam das Beste für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Northeim zu erreichen. red










30.09.2026 • 08:29 Uhr

Christian Wulff ist «so besorgt um unsere Demokratie wie noch nie»

Der frühere Bundespräsident Christian Wulff und CDU Politiker warnt vor Gefahren für den freiheitlichen Rechtsstaat. Er setzt auf Europa, Zusammenhalt und die Kirchen als Orte für Demokratie und Vielfalt.

Der frühere Bundespräsident Christian Wulff warnt vor einer wachsenden Bedrohung des freiheitlichen Rechtsstaates in Deutschland und mahnt mehr gesellschaftlichen Widerspruch gegen Extremisten an. «Ich bin heute, nach 52 Jahren politischer Aktivität, so besorgt um unsere Demokratie wie noch nie», sagte der 67-Jährige dem Evangelischen Pressedienst (epd). Alle sollten verhindern, dass nach dem Scheitern der Weimarer Republik 1933 wieder Bücher über einen Untergang der liberalen, weltoffenen Demokratie geschrieben werden müssen.

Zugleich warb der einstige niedersächsische Ministerpräsident für einen «aufgeklärten Patriotismus», der die Errungenschaften des Landes schätze, ohne in Nationalismus abzugleiten. Patriotismus könne motivieren, während Nationalismus das Land zurückwerfe: «Unser Weg kann nur über Europa führen, nicht mehr über nationale Sonderwege.» Zudem verfüge Deutschland über viele Stärken wie Forschung, sozialen Ausgleich und kostenlose Bildung, worauf man stolz sein könne. epd










29.09.2026 • 18:26 Uhr

Weiblich C meistert Auswärtshürde in Wolfsburg - Weiblich C HSG Wolfsburg-Vorsfelde – Northeimer HC 27:29 (15:11)


Am Sonntag waren wir zu Gast bei HSG Wolfsburg-Vorsfelde. Vor dem Spiel hieß das, in der noch jungen Saison, Platz eins gegen Platz drei. Unsere Gegnerinnen haben ihre zwei ersten Saisonspiele gewonnen, wodurch wir gewarnt waren, dass Spiel sehr ernst zu nehmen. Mit zehn Spielerinnen machten wir uns auf den Weg in die Autostadt, um zwei Punkte mit nach Northeim zu nehmen.
Gleich mit eigenem Anwurf im ersten Angriff erzielten wir das 1:0 durch Thalea. In der ersten Halbzeit haben wir das Niveau der Gegner lange gehalten. Das Spiel blieb eng und keine Mannschaft konnte sich absetzen. Dann aber nahm die Heimmannschaft in der 18 Minute eine Auszeit. Sie konnten sich im Anschluss immer weiter absetzen. Uns gelang in den letzten sieben Minuten nur noch ein Tor. So gingen wir mit einem Rückstand von 11:15 in die Halbzeit.
In der Halbzeit haben uns unsere Trainer Thorsten und Daniel die Augen geöffneten und uns Tipps für die Abwehr gegeben, die wir gut umsetzen konnten. Kurz nach der Pause landeten wir einen 4:0 Lauf und kamen wieder in Schlagdistanz. Wir waren um einiges konzentrierter und fokussierter. Die Abwehr stand solide und im Angriff wurden Durchbrüche konsequent zu Toren genutzt. In der 35 Minute erzielte Lotta Raub das 21:21. Danach blieb es immer sehr eng. 4 Minuten vor Ende lagen wir mit einem Tor zurück und nutzten unsere letzte Auszeit für ein paar Ansagen. Das hat gewirkt. Wir haben alles gegeben und kurz vor Ende erzielte Marieke die letzten zwei Tore und sicherte uns damit den Sieg. Unser Endergebnis ist ein erkämpftes 27:29.


Für den NHC spielten: Tumanov, Emily(Tor); Schütze, Marieke(4); Laabs, Thalea Sofie(15); Raub, Lotta(1); Klein, Hedi(1); Bornemann, Elicea; Hartmannn, Romy; Tute, Lotta-Celine(2); Demir, Dilara(3); Turloff, Amelie(3).










29.09.2026 • 18:15 Uhr

Bundesweite Schwerpunktprüfung im Friseur- und Kosmetikgewerbe durch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts (HZA) Braunschweig beteiligte sich am vergangenen Samstag, dem 26. September 2026, an der bundesweiten Schwerpunktprüfung des Zolls in der Friseur- und Kosmetikbranche, bei der rund 2.200 Kräfte des Zolls im Einsatz waren. Seit dem 1. Januar 2026 wird das Friseur- und Kosmetikgewerbe im Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz neu als Branche aufgeführt, in der die Ausweismitführungs- und Sofortmeldepflicht bei der Sozialversicherung gilt.

Diese strengeren Pflichten im Vergleich zu anderen Arbeitgebern werden Branchen auferlegt, die besonders von Schwarzarbeit betroffen sind und bei denen es in der Vergangenheit vermehrt zu Feststellungen von Verstößen in den Bereichen Scheinselbstständigkeit, Mindestlohnunterschreitungen und/ oder illegaler Beschäftigung (Verstöße gegen aufenthaltsrechtliche Bestimmungen) kam. Im Bezirk des Hauptzollamts Braunschweig kontrollierten 33 Zöllnerinnen und Zöllner 49 Beschäftigte in Friseursalons und zwei Beschäftigte in Kosmetikläden. Zu dieser Branche gehören auch Nagelstudios und Barbershops. Zudem konnten bereits vor Ort in sechs Fällen Geschäftsunterlagenprüfungen vorgenommen werden. Die Einsatzkräfte leiteten elf Straf- und neun Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Die Strafverfahren beziehen sich auf den illegalen Aufenthalt, das Einschleusen von Ausländern sowie das Vorenthalten von Arbeitsentgelt (zu Deutsch: von Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträgen, ugs. auch Schwarzarbeit genannt). Bei den Ordnungswidrigkeiten leitete der Zoll Verfahren wegen zwei Meldepflichtverstößen sowie wegen der Nichteinhaltung der Aufzeichnungspflicht von Arbeitszeiten und des Nichtbereithaltens von Unterlagen ein.

Vier Fälle illegalen Aufenthalts in der 39. Kalenderwoche Ferner stellte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) Göttingen in der Woche vor der Schwerpunktprüfung in mehreren Betrieben anderer Branchen insgesamt vier ausländische Staatsangehörige fest, die ohne den erforderlichen Aufenthaltstitel einer Beschäftigung nachgingen. Betroffen waren ein albanischer Staatsangehöriger auf einer Baustelle im Landkreis Göttingen, ein moldauischer Staatsangehöriger in einem Kfz-Reparaturbetrieb in Göttingen sowie zwei Staatsangehörige aus Bosnien und Herzegowina beziehungsweise Serbien in einem Hotel im Landkreis Goslar.

Gegen die Arbeitnehmer und die jeweiligen Arbeitgeber wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der albanische Staatsangehörige wurde zudem aufgrund eines bestehenden Haftbefehls wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz festgenommen und der Landespolizei übergeben. Die weiteren ausländerrechtlichen Maßnahmen obliegen den zuständigen Ausländerbehörden.











29.09.2026 • 18:11 Uhr

Zeitweise Sperrungen wegen Kanalarbeiten am Forsthausweg

Am Forsthausweg und an der Achternkirchenstraße in Northeim kommt es vom 30. September bis zum 30. Oktober zeitweise zu Sperrungen. Grund sind Arbeiten an den Abwasserkanälen.

Die Kanäle werden im Inliner-Verfahren saniert. Dabei wird ein neuer Schlauch in das bestehende Rohr eingezogen und dort ausgehärtet, sodass die Straße nicht auf gesamter Länge aufgegraben werden muss.

Die Sperrungen erfolgen abschnittsweise für jeweils einzelne Tage und gelten nur während der
Arbeiten am Tag. Außerhalb der Arbeitszeiten werden die Arbeitsbereiche gesichert und die Straßen können wieder befahren werden.










29.09.2026 • 18:10 Uhr

Katholische Kirche gegen Zulassung altruistischer Leihmutterschaft - Kinder sind keine Ware

Im Sommer hatte die Elternschaft des CDU-Politikers Spahn per Leihmutter in den USA in Deutschland eine Debatte ausgelöst. Die katholische Kirche hat dazu eine klare Position.

Die katholische Kirche lehnt eine gesetzliche Liberalisierung der Leihmutterschaft in Deutschland aus ethischen Gründen ab. Im Zentrum stehe die Menschenwürde des Kindes und der beteiligten Frauen, sagte der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck am Dienstag in Fulda bei der Herbst-Vollversammlung der katholischen Deutschen Bischofskonferenz. Bei einer Leihmutterschaftsvereinbarung werde das Kind zum Objekt eines Vertrages unter Erwachsenen gemacht. Kinder seien keine Ware.

Es bestehe zudem die «ernste Gefahr», dass das Kind als Projekt der Erwachsenen oder, je nach seinem Gesundheitszustand, sogar als Schadensfall betrachtet werde, sagte der neue Vorsitzende der katholischen Kommission Glaube und Wissenschaft.red/epd










29.09.2026 • 17:52 Uhr

Schlag gegen Drogenhandel und illegales Glücksspiel – Polizeirazzia in verdächtigen Objekten

In einer großangelegten polizeilichen Aktion wurden am 29.09.2026 umfangreiche und zunächst verdeckt geführte Ermittlungen gegen ein kriminelles Netzwerk aus Hildesheim in die offene Phase überführt. Im Zentrum der Maßnahmen stehen Vorwürfe auf unerlaubten Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge sowie der Betrieb von illegalem Glücksspiel.
Die Ermittlungen des 2. Fachkommissariats der Polizeiinspektion Hildesheim, die bereits seit Februar 2026 unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Hildesheim geführt werden und auf Erkenntnissen aus anderen Strafverfahren beruhen, erhärteten Hinweise auf den Handel mit Kokain und Cannabis.

Neben dem Hauptbeschuldigten, einem 34-jährigen Hildesheimer, konnten in diesem Zusammenhang weitere Verdächtige identifiziert werden. Parallel dazu wurden Erkenntnisse über das Betreiben von illegalem Glückspiel in Hildesheim durch die Tatverdächtigen gewonnen. Insgesamt wird gegen 15 Beschuldigte ermittelt.
Mit dem Ziel des Auffindens von Beweismitteln, wurden am heutigen Dienstag zeitgleich stattfindende Durchsuchungsmaßnahmen vollstreckt. Diese umfassten mehr als 20 Objekte (Wohn- und Gewerbeimmobilien) im Stadtgebiet Hildesheim sowie ein Objekt im Landkreis Hildesheim.

Der komplexe und sorgfältig vorbereitete Einsatz erforderte ein massives Aufgebot an Kräften. Neben Ermittlern aus Hildesheim waren Kräfte aus den Polizeiinspektionen Hameln-Pyrmont-Holzminden und Northeim, mehrere Hundertschaften der Bereitschaftspolizei sowie mehrere Diensthundeführer aus ganz Niedersachsen an den Durchsuchungsmaßnahmen beteiligt. Unterstützt wurden die Maßnahmen von Kräften der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Braunschweig sowie von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Hildesheim.
Hildesheims Inspektionsleiter Christian Bomert, der den Einsatz leitete, erklärte in diesem Kontext: „Wir verfolgen diese umfangreichen Ermittlungen mit höchster Priorität. Unser Ziel ist es, die begangenen Taten zusammen mit der Staatsanwaltschaft lückenlos aufzuklären und konsequent gegen die Verantwortlichen vorzugehen.

Im Zuge der Durchsuchungen beschlagnahmten die Ermittler zahlreiche Beweismittel wie beispielsweise Kokain, Cannabis, Bargeld, diverse Mobiltelefone, mehrere Geldspielautomaten sowie Diebesgut. Eine genaue Auswertung dauert gegenwärtig noch an. Das alles teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Hildesheim in einer Medieninformation mit










29.09.2026 • 17:48 Uhr

Theo Waigel: Deutsche müssen sich mehr für die Demokratie anstrengen

Der CSU-Ehrenvorsitzende Theo Waigel hat die Deutschen dazu aufgerufen, um die Demokratie zu kämpfen. Waigel reagierte damit auf die Ankündigung des AfD-Politikers Ulrich Siegmund vom Dienstag, sich im Dezember im Landtag von Sachsen-Anhalt als Ministerpräsident zur Wahl zu stellen. «Ich habe keine Angst, unser Land und unsere Demokratie können auch damit fertig werden», sagte Waigel der «Augsburger Allgemeinen» (Mittwoch). «Aber wir müssen uns alle mehr dafür anstrengen», fügte er hinzu. epd











29.09.2026 • 16:11 Uhr

Nach den Kommunalwahlen: Alle 23 Ratsmitglieder in Bad Gandersheim haben ihre Mandate angenommen!

Ein wichtige Formalie mit Rechtsbindung ist nach der kompletten Erledigung der jüngsten Kommunalwahlen in der Stadt Bad Gandersheim abgearbeitet worden. Auf Nachfrage des RedaktionsNetzwerkes Südniedersachsen (RNS) der fisWMG hat Bürgermeister Niklas Kielhorn offiziell bestätigt, dass inzwischen die Dokumente der Annahme ihrer Ratsmandate von allen 23 in Bad Gandersheim gewählten neuen Ratsfrauen und Ratsherren im Rathaus vorliegen. "Alle haben zugestimmt und damit ihre Mandate angenommen!", so die Erklärung aus dem Rathaus.

Gruppenbildungen:
Unabhängige wollen
nicht mit der CDU

Mit der Annahme ihrer Mandate beginnen in den Fraktionen erste Abstimmungen darüber, wie die künftige Ratsarbeit aussehen könnte. Dazu gehören Sondierungen über mögliche Kooperationen. Man nennt das die Bildung möglicher Gruppen. Es hat den authentischen Anschein, dass es sehr wahrscheinlich vorerst keine Gruppenbildungen gibt. Der vermuteten Konstellation einer formalen Kooperation zwischen Unabhängigen und der dreiköpfigen CDU-Fraktion ist dem Vernehmen nach von den Unabhängigen eine Absage erteilt worden.

Gruppenbildungen von Seiten der gleichstanden Fraktionen von SPD und Unabhängigen mit der dreiköpfigen AfD-Fraktion seien ausgeschlossen; inwieweit es zu einer Gruppe von SPD und den beiden grünen Ratsfrauen Dr. Poser und Ricarda Polzin kommt ist unklar, ist allerdings Gegenstand von informellen Gesprächen. red










29.09.2026 • 15:54 Uhr

Überfällig! Handwerkskammern Braunschweig-Lüneburg-Stade und Hildesheim-Südniedersachsen wollen fusionieren

Die Landesregierung hat am (heutigen) Dienstag den Entwurf einer Verordnung zur Errichtung der Handwerkskammer Braunschweig-Hildesheim-Lüneburg-Stade zur Verbandsbeteiligung freigegeben. Die Verschmelzung ist dem Vernehmen nach überfällig. Die Doppelstrukturen verschlingen immense Kosten. Auch Handwerkskammern müssen sparen!

Mit der Verordnung wird der von den beiden Handwerkskammern angestrebte Zusammenschluss rechtlich umgesetzt. Die neue Handwerkskammer soll zum 1. Januar 2027 entstehen und die bisherigen Handwerkskammern Braunschweig-Lüneburg-Stade und Hildesheim-Südniedersachsen zusammenführen.

Ziel der Fusion ist es, die handwerkliche Selbstverwaltung zukunftsfest aufzustellen, Synergien zu nutzen und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Kammerorganisation langfristig zu stärken. Die Aufgaben der Kammern, insbesondere in den Bereichen berufliche Bildung, Prüfungswesen, Beratung und Interessenvertretung, sollen auch künftig leistungsfähig und flächendeckend wahrgenommen werden.

„Die Fusion ist ein eigener Wunsch der beteiligten Handwerkskammern. Mit der Errichtungsverordnung setzen wir diesen Wunsch rechtssicher um. Ich bin überzeugt, dass wir mit dem Zusammenschluss gute Voraussetzungen dafür schaffen, dass die handwerkliche Selbstverwaltung ihre wichtigen Aufgaben auch künftig nah an den Belangen der Handwerksbetriebe erfüllen kann“, stellt Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne klar.

Nach Abschluss der Verbandsbeteiligung soll die Verordnung der Landesregierung zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt werden. Das wird schnellstens abgesegnet.











29.09.2026 • 15:47 Uhr

Landespolitik: Niedersachsen zeichnet vorbildliche Bach-Renaturierungen aus

Bereits zum neunten Mal hat das Land Niedersachsen den Gewässerwettbewerb «Bach im Fluss» ausgeschrieben und nun die Sieger ausgezeichnet. Die Hauptpreise für vorbildliche Renaturierungen gingen in diesem Jahr nach Osterode und Salzbergen.

Die Gewinner des neunten Niedersächsischen Gewässerwettbewerbs «Bach im Fluss» stehen fest. Umweltminister Christian Meyer (Grüne) zeichnete am Montag in Hannover die
Preisträger aus, wie das Umweltministerium am Dienstag mitteilte. Die «Bachperle» für den ersten Platz in der Kategorie «Hauptamt» ging in diesem Jahr an den Unterhaltungsverband Rhume für die Revitalisierung der Großen Bremke in Osterode am Harz. epd










29.09.2026 • 12:16 Uhr

Verdacht des verbotenen Kraftfahrzeugrennens von Clanmitgliedern in Göttingen - Beschlagnahme der Führerscheine angeordnet. Polizei sucht Zeugen

Wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt die Polizei Göttingen gegen zwei 20 und 21 Jahre alte Männer aus Göttingen. Einer der beiden Beschuldigten gehört nach polizeilichen Erkenntnissen einer im Raum Göttingen bekannten und dem Clan-Milieu zugerechneten Großfamilie an. Die Männer waren am Freitagabend (25.09.26) gegen
22.30 Uhr mit einem Audi SQ7 und einem BMW 323i im Bereich der Groner
Landstraße/Kasseler Landstraße unterwegs.

Eine Funkstreifenbesatzung wurde auf die beiden Fahrzeuge aufmerksam, als diese zunächst nebeneinander an einer Ampel warteten und nach dem Wechsel auf Grün nahezu gleichzeitig stark beschleunigten. Nach den Beobachtungen der eingesetzten Beamten setzten beide Fahrer ihre Beschleunigung auch nach Überschreiten der innerorts zulässigen Höchstgeschwindigkeit fort und erreichten dabei Geschwindigkeiten von über 120 km/h. Die Polizeibeamten nahmen daraufhin die Nachfahrt auf.

Das Verkehrsaufkommen war zu dieser Zeit zwar gering, dennoch befanden sich weitere Fahrzeuge in beiden Fahrtrichtungen auf der Strecke. Angesichts der deutlich überhöhten Geschwindigkeit bestand ein erhebliches Gefahrenpotenzial für andere Verkehrsteilnehmende.

Im weiteren Verlauf konnten beide Fahrzeuge angehalten und die Fahrer kontrolliert werden. Gegen beide Männer wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Noch während der Kontrolle erfolgte eine Abstimmung mit dem Bereitschaftsdienst der Staatsanwaltschaft Göttingen. Auf dessen Anordnung wurde der Führerschein eines Beschuldigten beschlagnahmt und die Beschlagnahme des Führerscheins des zweiten Beschuldigten angeordnet.

Beiden Männern wurde noch vor Ort ausdrücklich untersagt, bis zu einer gerichtlichen Entscheidung fahrerlaubnispflichtige Kraftfahrzeuge zu führen. Die Fahrzeuge mussten anschließend von anderen berechtigten Personen übernommen werden.

In diesem Zusammenhang bittet die Polizei Göttingen um Hinweise von Zeuginnen und Zeugen. Gesucht werden insbesondere Verkehrsteilnehmende, die am Freitagabend gegen 22.30 Uhr im Bereich der Groner Landstraße und Kasseler Landstraße unterwegs waren und den Audi SQ7 oder den BMW 323i sowie deren Fahrverhalten beobachtet haben. Auch Personen, die durch eines der Fahrzeuge möglicherweise behindert oder gefährdet wurden, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 entgegen. ab










29.09.2026 • 11:07 Uhr

Herbstaktionswoche für Jugendliche von 14 bis 21 Jahren: Drei Jugendringe bieten gemeinsames Ferienprogramm 2026 an!

Vielfältiges Angebot aus Ausflügen, Sport, Kultur und Kreativität in den bevorstehenden Herbstferien

Für die anstehenden Herbstferien haben der Stadtjugendring Bad Gandersheim, der Gemeindejugendring Kalefeld und der Stadtjugendring Einbeck gemeinsam ein abwechslungsreiches Programm für Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren auf die Beine gestellt. Die Aktionswoche bietet jungen Menschen in der Region die Möglichkeit, gemeinsam Freizeit zu gestalten und an unterschiedlichen Aktivitäten teilzunehmen.
Das Programm umfasst insgesamt vier Bausteine, die sich an unterschiedliche Interessen richten:
• Dienstag, 13.10. – Tagesfahrt in den Heidepark:
Abfahrt um 07:30 Uhr in Bad Gandersheim. Teilnahmebeitrag: 29,00 € pro Person (Anmeldung erforderlich).
• Donnerstag, 15.10. – Outdoorkino im Park:
Beginn ist um 17:00 Uhr im Freizeitpark in Harriehausen.
• Freitag, 16.10. – Midnight Sports:
Ab 21:00 Uhr in der Sporthalle des Roswitha-Gymnasiums (Halle 6) in Bad Gandersheim.
• Mittwoch, 21.10. & Donnerstag, 22.10. – Zweitägiger Graffiti-Workshop:
Jeweils von 10:00 bis 16:00 Uhr am Jugendcafé (Marienstraße 8, Bad Gandersheim). Teilnahmebeitrag: 20,00 pro Person für beide Tage.
Für die Teilnahme an der Fahrt in den Heidepark sowie am Graffiti-Workshop ist eine vorherige Anmeldung per
E-Mail an info@stadtjugendring.online erforderlich.
Die Veranstaltung wird durch die Jugendstiftung des Landkreises Northeim sowie den Jugendschutz des Landkreises Northeim gefördert und unterstützt.










29.09.2026 • 10:51 Uhr

Göttinger Gesundheitsamt: Geänderte Öffnungszeiten

Ab Dienstag, 6. Oktober 2026, ändern sich die Öffnungszeiten des Gesundheitsamtes für Stadt und Landkreis Göttingen. Die allgemeinen Öffnungszeiten lauten dann montags bis mittwochs von 8.00 bis 14.00 Uhr, donnerstags von 8.00 bis 16.00 Uhr und freitags von 8.00 bis 13.00 Uhr.










29.09.2026 • 10:48 Uhr

Neue Qualifizierung zur Assistenzkraft für Menschen mit Behinderungen

Kostenloser Informationstermin am 12. Oktober – Lehrgang startet am 13. November

Die Kreisvolkshochschule Northeim (KVHS) bietet in Zusammenarbeit mit Pro Inklusion e.V. eine neue Qualifizierung zur Assistenzkraft für Menschen mit Behinderungen an. Der Lehrgang bereitet Interessierte darauf vor, Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen im Alltag zu begleiten und sie dabei zu unterstützen, ihr Leben möglichst selbstbestimmt zu gestalten.

Assistenzkräfte helfen dort, wo im Alltag Unterstützung benötigt wird – beispielsweise beim Einkaufen, im Haushalt, bei Freizeitaktivitäten oder bei der Ausübung persönlicher Hobbys. Im Mittelpunkt der Qualifizierung steht die individuelle Begleitung von Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen. Die Teilnehmer*innen lernen unter anderem, wie sie Unterstützung angemessen gestalten und welche Aufgaben und Verantwortlichkeiten mit der Tätigkeit als Assistenzkraft verbunden sind.

Das Angebot richtet sich sowohl an Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, als auch an Interessierte, die sich beruflich neu orientieren möchten. Neben theoretischen Grundlagen werden Kenntnisse vermittelt, die für die praktische Begleitung von Menschen mit Behinderungen wichtig sind.

Der Lehrgang umfasst acht Termine und findet einmal monatlich freitags von 17 bis 21 Uhr sowie samstags von 9 bis 13 Uhr in der KVHS Northeim statt. Den Abschluss bildet ein Kolloquium. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Teilnehmer*innen ein Zertifikat von Pro Inklusion e.V. und der KVHS.

Ein kostenloser Informationstermin findet am Montag, 12. Oktober 2026, um 17 Uhr in der KVHS Northeim statt. Der Lehrgang beginnt am Freitag, 13. November 2026. Die Teilnahme an der Qualifizierung ist gebührenfrei.

Details zu Inhalten und Ablauf erhalten Interessierte beim Informationstermin sowie bei der KVHS unter Telefon 05551-7088222 oder per E-Mail an info@kvhs-northeim.de. lpd











29.09.2026 • 10:47 Uhr

Bankmitarbeiter rufen an! - Betrüger erbeutet EC-Karten in Dransfeld, Polizei Göttingen ermahnt zu besonderer Vorsicht!

Tatort: Dransfeld, Tatzeitpunkt: Montag, 28. September 2026, gegen 16.00 Uhr. Die Polizei berichtet soeben: Ein falscher Bankmitarbeiter hat am Montagnachmittag (28.09.26)
in Dransfeld (Landkreis Göttingen) mehrere EC-Karten erbeutet. Der Betrüger konnte unerkannt entkommen. Er soll ersten Erkenntnissen zufolge ca. 25 Jahre alt und etwa 175 Zentimeter groß gewesen sein und dunkle, kurze Haare gehabt haben. Zur Bekleidung sind bislang lediglich ein helles T-Shirt und Jeans bekannt.

Der Unbekannte hatte zuvor bei späteren Geschädigten angerufen und sich als
"Kriminaltechnische Untersuchung von der Volksbank" ausgegeben. In dem Telefonat setzte er die Frau zusätzlich unter Druck, in dem er behauptete, dass sie sich „strafbar machen würde, sollte sie keine Angaben zu ihren Konten machen". Die gestohlenen Karten wurden gesperrt.
Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Hann. Münden unter Telefon 05541/9510 entgegen.

Polizei Göttingen
rät zu besonderer
Vorsicht!

"Die Tatbegehungsweise ist nicht die erste dieser Art. In den vergangenen Wochen kam es bereits zu mehreren weiteren Fällen, bei denen falsche Bankmitarbeiter telefonisch Kontakt zu vornehmlich älteren Menschen aufgenommen haben. In den Gesprächen wurde angegeben, dass die EC- oder Kontenkarten fehlerhaft seien und sie aus diesem Grund überprüft werden müssten, andernfalls mache man sich unter Umständen sogar strafbar. In der Folge erschienen falsche Bankmitarbeiter an den Wohnanschriften der potenziellen Opfer und nahmen Karten und PIN entgegen, um sie vermeintlich zu prüfen. Anschließend wurden Bargeldverfügungen durchgeführt", so Marko Otte, Beauftragter für Kriminalprävention der Polizeiinspektion Göttingen.

Er rät: "Übergeben Sie niemals Karte und Pin an fremde Personen. Notieren Sie nie die PIN auf der Karte. Geldinstitute kontaktieren Kunden nicht telefonisch bei sicherheitsrelevanten Feststellungen. Beenden Sie das Telefonat selbst und fragen Sie, bestenfalls persönlich, bei Ihrem Geldinstitut nach. Seien Sie misstrauisch. Misstrauen hat nichts mit Unhöflichkeit zu tun. Informieren Sie die Polizei über solche Vorgänge." jk










29.09.2026 • 10:44 Uhr

Tierschicksal! Hund von Sprinter totgefahren - Fahrer haute ab - Zeugen des Unfalls gesucht

Tatort: Nörten-Hardenberg, Ortsteil Bishausen, Feldtorstraße, Tatzeitpunkt: Montag, 28. September 2026, 9:30 Uhr. Die Polizei berichtet soeben: Auf der Feldtorstraße in Bishausen wurde am Montagmorgen ein Hund von einem weißen Mercedes Sprinter ohne Aufschrift erfasst. Der Hund war zuvor einer Katze hinterhergelaufen und dabei auf die Fahrbahn geraten. Nach dem Zusammenstoß setzte der Sprinter seine Fahrt fort.

Aufgrund der Verletzungen wurde der Hund in eine Tierklinik gebracht und verstarb dort im Laufe des Abends.

Zeuginnen und Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zu dem Fahrzeug oder dessen Fahrzeugführer machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim unter der Telefonnummer 05551/9148-0 zu melden. Mar










29.09.2026 • 10:39 Uhr

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da – und mit ihm der vierte Ferienpass!

19 Veranstaltungen vom 12. bis 24. Oktober – Anmeldung ab Sonntag, 4. Oktober 2026 um 9:00 Uhr online möglich!

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da – und mit ihm startet bereits der vierte Ferienpass der Stadt Bad Gandersheim im Jahr 2026. Ab Sonntag, 4. Oktober 2026, können Eltern ihre Kinder und Jugendlichen für die Angebote anmelden.

Vom 12. bis 24. Oktober 2026 stehen insgesamt 19 Veranstaltungen auf dem Programm. Kreative Angebote, Sport und Bewegung, Bildung und Entdecken sowie verschiedene Ausflüge sorgen für abwechslungsreiche Herbstferien.

Damit das Programm möglichst viele Familien erreicht, werden in den kommenden Tagen 800 Flyer an die Schülerinnen und Schüler der hiesigen Schulen verteilt. So können Kinder und Eltern bereits vor dem Anmeldestart gemeinsam schauen, welche Angebote für sie interessant sind.

Für das Herbstferienprogramm konnten erneut zwölf Akteure und Kooperationspartner gewonnen werden. Viele von ihnen engagieren sich ehrenamtlich für die Kinder und Jugendlichen der Stadt.

„Vier Ferienpässe innerhalb eines Jahres zu organisieren, ist natürlich eine Herausforderung und mit viel Arbeit verbunden. Die Auslastung unserer Angebote zeigt aber, wie gut sie von den Familien angenommen werden. Die Ausweitung vom früheren reinen Sommerferienpass auf inzwischen vier Ferienpässe war deshalb eine ganz bewusste Entscheidung“, erklärt Stadtjugendpfleger Andreas Hafner.

Neben attraktiven Freizeitangeboten verfolgt die Stadt damit auch ein familienpolitisches Ziel. Die Ferienangebote sollen einen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf leisten und gleichzeitig dazu beitragen, dass Bad Gandersheim bei der Angebotsvielfalt für Kinder und Jugendliche im Vergleich zu den umliegenden Kommunen gut aufgestellt ist.
Entscheidend dafür ist nach Angaben der Stadtjugendpflege die Zusammenarbeit vor Ort. Nur der stetige Austausch mit Vereinen, Verbänden und weiteren Anbietern ermöglicht eine solche Angebotsstruktur.

„Viele Ideen entstehen tatsächlich im direkten Gespräch. Man tauscht sich aus, überlegt gemeinsam, was möglich ist, und entwickelt daraus neue Angebote. Ohne die Bereitschaft unserer Vereine, Verbände, Kooperationspartner und vieler Ehrenamtlicher wären die Ferienprogramme in dieser Form nicht möglich. Dafür bin ich sehr dankbar“, so Hafner.
Auch der Sonntag als Starttag für die Anmeldung ist bewusst gewählt. An diesem Tag haben viele Familien eher die Möglichkeit, gemeinsam und in Ruhe das Programm durchzugehen und die gewünschten Veranstaltungen auszuwählen.

„Wir wollen nicht nur bei den Veranstaltungen selbst familienfreundlich denken. Auch die Anmeldung soll möglichst gut in den Familienalltag passen. Deshalb starten wir ganz bewusst an einem Sonntag“, erklärt Hafner.

Ein besonderer Dank der Stadtjugendpflege gilt neben den zwölf beteiligten Akteuren auch den Sponsoren und Unterstützern, die mit ihrem Engagement dazu beitragen, zusätzliche Angebote zu ermöglichen und Teilnahmebeiträge familienfreundlich zu gestalten.
„Jetzt freue ich mich einfach auf zwei schöne Herbstferienwochen, viele bekannte und neue Gesichter und hoffentlich wieder jede Menge begeisterte Kinder und Jugendliche. Wenn am Ende die Frage kommt: ‚Wann gibt es den nächsten Ferienpass?‘, dann ist das für mich das schönste Kompliment“, so Hafner abschließend.
Anmeldungen für den Herbstferienpass 2026 sind ab Sonntag, 4. Oktober 2026, um 9:00 Uhr online unter Inanspruchnahme des QR-Codes möglich.











29.09.2026 • 10:36 Uhr

Niedersachsen startet Infokampagne für werdende Eltern

Werdende Eltern in Niedersachsen erhalten künftig mehr Unterstützung bei Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt. Eine neue Informationskampagne soll ihnen und ihren Familien Hilfsangebote vermitteln.

Werdende Eltern und ihr direktes Umfeld in Niedersachsen können sich künftig gezielt über Hilfsangebote rund um Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit dem Kind informieren.
Das Land hat zu diesen Themen eine entsprechende Informationsaktion mit dem Titel «Wusstest du schon...?» gestartet, teilte das niedersächsische Sozialministerium am Montag in Hannover mit. Zum Auftakt stehe anlässlich der am Montag beginnenden sogenannten
Weltstillwoche das Stillen im Mittelpunkt.

Geplant sind unter anderem Beiträge auf Instagram sowie digitale Story-Vorlagen, die Netzwerkpartner auf ihren eigenen Kanälen teilen können. Zudem gibt es Aushänge für Hebammen- und Arztpraxen mit QR-Codes, die zu weiterführenden Online-Informationen des
Ministeriums führen.

# Kampagne soll
Bezugspersonen
stärken

Die Geburt eines Kindes sei für Familien der Beginn eines aufregenden Kapitels, betonte Sozialminister Andreas Philippi (SPD). «Doch zugleich ist dieser Lebensabschnitt mit großen Herausforderungen und teilweise auch mit Unsicherheiten verbunden.» Die Kampagne solle angehende Eltern in ihrer Rolle als erziehungsberechtigte Bezugspersonen stärken. epd










28.09.2026 • 19:12 Uhr

Sachbeschädigung im Göttinger Stadtwald: Mauer am "Eulenturm" mit Parolen beschmiert, Staatsschutzkommissariat ermittel

Die Aussichtsplattform "Eulenturm" im Göttinger Stadtwald ist am vergangenen Wochenende (25. bis 27.09.26) von Unbekannten mit Parolen beschmiert worden. Auf einer Länge von etwa zehn Metern sprühten die Täter mit weißer Farbe u. a. die Parolen "Nazi Zone", NSDAP" und ein Hakenkreuz an eine etwa 50 cm hohe Steinmauer.

Aufgrund der Inhalte der Schmierereien hat das Staatsschutzkommissariat die weiteren Ermittlungen übernommen. Die Höhe des verursachten Sachschadens ist noch offen.

Die Tat hat sich nach ersten vorliegenden Informationen zwischen Freitagnachmittag (25.09.26), 17.00 Uhr, und Sonntagnachmittag (27.09.26), 17.00 Uhr, ereignet.

Der Göttinger "Eulenturm" liegt an einer beliebten Wanderstrecke. Die Sehenswürdigkeit gilt als stark frequentiert. Die Polizei Göttingen hofft deshalb auf Zeugen, die etwas beobachtet haben. Sachdienliche Hinweise werden unter Telefon 0551/491-2115 entgegengenommen. jk











28.09.2026 • 19:04 Uhr

Motorradfahrer kommt von Straße ab und verletzt sich schwer - Rettungshubschrauber im Einsatz

Am Sonntag, 27. September, kam es auf der Kreisstraße 43 bei Brakel-Siddessen (Kreis Höxter) zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 67-jähriger Mann aus Steinheim erlitt dabei schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Gegen 11.30 Uhr fuhr der Steinheimer mit einem Motorrad von Siddessen in Richtung Frohnhausen. In einer leichten Linkskurve kam der Fahrer nach rechts von der Straße ab und stürzte. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu. Ein Rettungshubschrauber flog ihn zur weiteren Behandlung in eine Klinik. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an. Das Motorrad war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Der Sachschaden liegt bei rund 7.000 Euro./rek










28.09.2026 • 18:58 Uhr

Gandeon-Kino in Bad Gandersheim: "Vaterland" - "Das gewisse Etwas" und "Die totale verhexte Zeitreise"

Die neue Vorschau auf das Programm im Filmtheater Gandeon in Bad Gandersheim Marienstraße ist soeben von Kino-Chefin Dr. Trude Poser mit Team präsentiert worden. Die Inhalte sind hier kurz angerissen.

Vaterland

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin, Autorin, Kabarettistin Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein Deutsch- land in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungszone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, eine Reise ins Innerste.

Das gewisse
Etwas

Nach einem Juwelenraub verstecken sich Alex und sein Vater Karlo ausgerechnet bei einer Gruppe junger Erwachsener mit Beeinträchtigung, die mit ihren Betreuenden gerade in den Sommerurlaub aufbrechen. Die beiden Ga- noven geben sich kurzerhand als der fehlende Mitreisende Otto und dessen Betreuer aus – eine fast perfekte Tarnung. Mit der Flucht vor der Polizei beginnt ein außergewöhnliches Abenteuer, das allen Beteiligten nicht nur unge- ahnte Herausforderungen beschert und auch eine neue Sicht auf das Leben.

Bibi Blocksberg - Die
total verhexte Zeitreise

Jetzt wird’s verhext – und ziemlich turbulent! Bei den Neustädter Schülerinnen und Schülern steht das große Praktikum an. Doch ausgerechnet Bibi Blocksberg (NALA) hat die Anmeldung mal wieder verpennt. Während Marita (FIA) bei der Polizei ermitteln darf und Florian mit Kultreporterin Karla Kolumna auf der Jagd nach der nächsten großen Story ist, bleibt für Bibi nur noch ein Platz im Museum übrig – für sie der wohl laaaaangweiligste Ort der Welt.

Spaziergang
nach Syrakus

Mitten im Leben fasst Paul Gompitz (Charly Hübner) den Entschluss, von Ros- tock aus nach Syrakus auf Sizilien zu reisen. Angetrieben von dem Wunsch, den Spuren des Dichters Johann Gottlieb Seume zu folgen, entwickelt sich die Idee zu einem persönlichen Ziel. Doch Paul lebt in der DDR und damit hinter einer streng bewachten Grenze, die legale Ausreisen nahezu unmöglich macht. Der Plan lässt sich auf offiziellem Weg nicht verwirklichen. Um sein Vorhaben dennoch umzusetzen, beginnt er, eine Flucht vorzubereiten ... Insekten - Helden im Verborgenen ..... Matinée zusammen mit dem NABU Wie ist unsere Welt entstanden? Unter unseren Füßen verbirgt sich eine Tier- klasse, die weitaus größer ist als jede andere. Begeben wir uns auf eine Zeitreise, die vor 400 Millionen Jahren beginnt, ein Mikrokosmos in atemberaubende Bilderwelten, erzählt von Schauspielikone Katharina Thalbach, und stellt die Frage: Muss es ein „Mensch ODER Natur“ sein?










28.09.2026 • 18:42 Uhr

St. Elisabeth-Krankenhaus Salzgitter gGmbH stellt Betrieb zum 30. September 2026 ein - 250 Mitarbeiter/innen verlieren ihre Jobs

Das St. Elisabeth-Krankenhaus Salzgitter wird seinen Betrieb zum 30. September 2026 einstellen. Trotz intensiver Bemühungen aller Beteiligten ist es nicht gelungen, einen Investor zu gewinnen und eine wirtschaftlich tragfähige Perspektive für den Standort zu sichern.So hat es das Krankenhaus in einem Medieninfo offiziell bestätigt. In dem Statement des katholischen Krankenhauses heißt es weiter:

Das Krankenhaus hatte am 26. Februar 2026 Insolvenzantrag gestellt; am 1. Mai 2026 wurde das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet. Ziel des Verfahrens war es, im Rahmen eines Investorenprozesses einen Partner für die Fortführung und langfristige Sicherung des Standorts zu finden. In den vergangenen Monaten wurden mit Nachdruck tragfähige Konzepte geprüft. Da diese Bemühungen im derzeit äußerst schwierigen Umfeld erfolglos blieben und der Investorenprozess letztlich scheiterte, sah sich die Geschäftsführung nunmehr gezwungen, den Klinikbetrieb vollständig einzustellen.

Die Bemühungen um den Erhalt des Standorts erfolgten in einem wirtschaftlich und strukturell erheblich belasteten Umfeld für deutsche Krankenhäuser. Insbesondere die mit der Krankenhausreform verbundenen gesetzlichen und planerischen Rahmenbedingungen erschwerten den Investorenprozess erheblich. Unsicherheiten hinsichtlich der künftigen Leistungsplanung, steigende Betriebskosten bei unzureichender Refinanzierung sowie erhebliche Investitionsbedarfe stellten potenzielle Interessenten vor schwer kalkulierbare Herausforderungen. Im Rahmen eines strukturierten und intensiven Investorenprozesses wurden zahlreiche Gespräche geführt und maßgebliche Krankenhausbetreiber kontaktiert. Zwar bestanden im Verlauf des Verfahrens grundsätzliche Interessenbekundungen; angesichts der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Risiken einer mittel- und langfristigen Planung wurde jedoch kein bindendes Angebot abgegeben.

„Unter den gegebenen, hochgradig schwierigen Branchenbedingungen war eine wirtschaftlich tragfähige Fortführung des Klinikbetriebs am Standort leider nicht mehr möglich“, erklärt Geschäftsführer Sebastian Margaschewski.

Die medizinische Versorgung der derzeit behandelten Patientinnen und Patienten hat auch in dieser Phase höchste Priorität. Für einen geordneten Schließungsprozess werden ab sofort keine neuen Patientinnen und Patienten mehr aufgenommen; das Haus nimmt zudem nicht mehr an der Notfallversorgung teil. Bis zum 30. September 2026 werden stationäre Patientinnen und Patienten entlassen oder in enger Abstimmung mit den regionalen Gesundheitsdiensten in geeignete Kliniken verlegt.

Von der Schließung sind rund 250 Beschäftigte betroffen. In einer außerordentlichen Mitarbeiterversammlung am 28. September 2026 wurde die Belegschaft über die Betriebseinstellung informiert.
Der Generalhandlungsbevollmächtigte Christoph Enkler von der Kanzlei Brinkmann und Partner, der das Verfahren begleitet, erklärt: „Wir haben alle verfügbaren Handlungsspielräume genutzt und einen intensiven Investorenprozess geführt, um unter den schwierigen Marktbedingungen tragfähige Lösungen für die Beschäftigten und den Standort zu finden. Die für eine Übernahme erforderlichen Voraussetzungen konnten jedoch von den Interessenten und den beteiligten Dritten nicht geschaffen werden“

Die Betriebsschließung ist für alle Beschäftigten ein schwerer Einschnitt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich mit großem Einsatz für das Haus engagiert. Die Geschäftsführung spricht der gesamten Belegschaft ihren ausdrücklichen Dank und größten Respekt aus: Sie hat bis zum Schluss eine medizinisch und pflegerisch hochwertige Versorgung der Patientinnen und Patienten sichergestellt.

Den Patientinnen und Patienten sowie den Menschen in Salzgitter-Bad und der Region danken wir herzlich für das über viele Jahrzehnte entgegengebrachte Vertrauen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des St. Elisabeth-Krankenhauses haben über Generationen hinweg einen wichtigen Beitrag zur regionalen Gesundheitsversorgung geleistet.
Mit der Schließung liegt die Verantwortung für die künftige Sicherstellung der stationären Versorgung in der Region bei den zuständigen Akteuren des Gesundheitswesens und der Krankenhausplanung. Die Entwicklung des Standorts verdeutlicht die erheblichen wirtschaftlichen und strukturellen Herausforderungen, denen zahlreiche Krankenhäuser in Deutschland derzeit ausgesetzt sind. Insbesondere die Vorgaben der Krankenhausreform und die künftige Leistungsgruppenplanung stellen kleinere und mittlere Standorte vor erhebliche Herausforderungen.










28.09.2026 • 18:30 Uhr

Deine Zukunft trägt Uniform?! – Karriereinformationstag im BiZ Göttingen

Berufsinformationszentrum (BiZ) Göttingen stellt am 7. Oktober Berufe aus dem Bereich Schutz und Sicherheit vor

Am Mittwoch, 07. Oktober 2026, dreht sich im Berufsinformationszentrum Göttingen (BiZ), Bahnhofsallee 5, alles rund um Berufe in Uniform.

Alle, die sich für den Berufseinstieg und eine Karriere bei Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr, beim Zoll oder im Maßregelvollzug interessieren, sollten sich diesen Termin vormerken. Denn von 14:00 – 17:00 Uhr stehen Personalverantwortliche der genannten Institutionen für Gespräche über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten vor Ort zur Verfügung. Und natürlich geben sie gerne auch Auskunft über die vielfältigen beruflichen Perspektiven nach dem Ende der Ausbildungs- oder Studienzeit.

Besucherinnen und Besucher können sich an den einzelnen Ständen, die im BiZ aufgebaut werden, informieren. Dabei stehen allgemeine Aspekte wie Zugangsvoraussetzungen, Bewerbungsverfahren, Verdienstmöglichkeiten, Ausbildungs- und Studienablauf im Fokus: Welche Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten gibt es überhaupt? Welche Einstiegschancen werden geboten? Welcher Schulabschluss wird für welche Ausbildung erwartet? Und wie sind die Verdienstmöglichkeiten? Aber auch Fragen nach den anschließenden Karrierechancen werden gerne beantwortet. Eltern, die ihre Kinder begleiten möchten, sind herzlich eingeladen

Eine Anmeldung für die kostenfreie Veranstaltung ist nicht erforderlich.
Alle Infos zu Veranstaltungen gibt es unter www.arbeitsagentur.de/veranstaltungen.










28.09.2026 • 17:33 Uhr

Fredelsloher Fabrik-Ruine lockt Lostplace-Gänger an

Am Sonntagabend wurden auf einem ehemaligen Fabrikgelände in Fredelsloh vier Personen festgestellt, die sich unberechtigt auf dem Gelände aufhielten. Der Eigentümer hatte die Personen zuvor bemerkt und daraufhin die Polizei verständigt.

Der Grund für den Aufenthalt der Personen konnte bislang nicht abschließend geklärt werden. Gegen sie wurde jeweils ein Verfahren wegen Hausfriedensbruchs eingeleitet. Ob darüber hinaus weitere Straftatbestände vorliegen, wird derzeit geprüft.mar










28.09.2026 • 11:18 Uhr

Northeim: Unfallflucht auf Parkplatz - Zeugen gesucht

Auf dem Parkplatz in der Straße Sollingtor 1 in Northeim, kam es am Samstag zu einer Verkehrsunfallflucht.

Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer stieß gegen einen dort ordnungsgemäß abgestellten Pkw. Anschließend entfernte sich die verursachende Person vom Unfallort, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern.

Am Fahrzeug entstand ein Schaden von ca. 5000 EUR.

Personen, die im genannten Zeitraum Beobachtungen auf dem Parkplatz gemacht haben oder Hinweise zum Unfallgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim unter 05551 - 91480 zu melden. Mar










28.09.2026 • 11:17 Uhr

Offensivfeuerwerk bringt Heimsieg - NHC-Team mC1 – SV Stöckheim 52:33 (29:17)

Am vergangenen Sonntag war der SV Stöckheim zu Gast in der Schuhwallhalle. Gegen die körperlich starken Gäste waren die NHCler vom Start weg hellwach und erwischten einen Blitzstart. Durch gute Defensivarbeit, gepaart mit einigen Paraden von Bennet, kamen die NHCler schnell ins Tempospiel und erzielten viele einfache Tore im Gegenstoß oder über die zweite Welle. Beim 9:2 nach 6 Minuten waren die Gäste zu einer Auszeit gezwungen. Nach der Auszeit lief der NHC Express zunächst ungebremst weiter, was zu einer 17:9 nach 13 Minuten führte. Eine kurze Schwächephase, was vor allem an der zunehmend nachlassenden Defensivarbeit lag, nutzten die Gäste um nach 17 Minuten auf 20:14 zu verkürzen. Einige Umstellungen in der Abwehr und ein starker Eike im Tor, der nach ca. 15 Minuten Bennet im Tor ablöste, ließen die Defensive aber wieder erstarken. Vor allem die Hereinnahme von Noah im Abwehrzentrum führte zu einer Stabilisierung der NHC-Defensive. Im Angriff wurden weiter gute Lösungen gefunden, wovon vor allem Felix am Kreis profitierte, der immer wieder sehenswert von den Rückraumspielern Anton, Jakob und Malo in Szene gesetzt wurde. Bis zur Pause bauten die NHCler so die Führung auf 29:17 aus.

In der zweiten Halbzeit konnten die Spielanteile gut verteilt werden, ohne dass ein Bruch ins Spiel kam. Durch den ausgeglichenen Kader konnte das Tempo stets hochgehalten werden. Auf der Mitte führten Toni, Malo und Bosse gut Regie. Neben Felix, der am heutigen Tag mit 16 Toren nicht zu stoppen war, konnten hiervon vor allem die Halben Jakob, Anton, Jan und Flo sowie die Außen Luca, Hannes und Dariusz mit guter Abschlussquote glänzen. Über 37:22 nach 33 Minuten, 42:27 nach 41 Minuten bauten die NHCler so ihre Führung bis zum Ende auf 52:33 aus.

Das Trainerduo Michael Kundel-Heise und Alex Bruns-Michelletti war insbesondere mit der Konsequenz und dem Spielwitz im Angriff sehr zufrieden. In der Defensive hatten die Jungs heute aber nur phasenweise überzeugt. Daran gilt es in den kommenden Wochen weiter zu arbeiten.

Es spielten: Bennet Kubat und Eike Splittgerber im Tor; Felix Jahn (16), Jakob Heise (7), Luca Ethgen (7), Anton Hartdegen (6), Jan Helmold (4), Hannes Möslein (4), Florian Schulze (3), Malo Kühn (2), Noah Lohmann (2), Dariusz Imbrzykowski (1) und Bosse van Cruchten.red/ok/Foto: NHC










28.09.2026 • 11:13 Uhr

Ladendieb versucht zu flüchten

Die Polizei berichtet: Am 25.09.2026 gegen 12:30 Uhr kam es in einem Einzelhandelsgeschäft in der Hildesheimer Wallstraße in Hildesheim zu einem räuberischen
Ladendiebstahl.

Ein 43-jähriger Mann steckte u.a. mehrere Waren in seine Taschen und passierte ohne zu zahlen den Kassenbereich. Nachdem ein Mitarbeiter den Tatverdächtigen angesprochen hatte, flüchtete dieser aus dem Markt.

Bei dem Versuch des Mitarbeiters, den Mann festzuhalten, entzog sich der Tatverdächtige dem Zugriff durch Schläge und Tritte. Im Zuge einer anschließenden Flucht konnte der Mann durch die Polizei gestellt werden. Die entwendeten Gegenstände wurden sichergestellt. Der 43-Jährige wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. kri











28.09.2026 • 11:11 Uhr

Kühns Enttäuschung über sein schwaches Wahlergebnis mit Bild von Landkreis-Motiven etwas gemildert

Mit einer netten Geste nach seiner Wahlschlappe am gestrigen Stichwahltag hat sich die CDU im Kreis Northeim bei ihrem Landratskandidaten Thorsten Kühn aus Echte herzlich gedankt. „Du hast gekämpft!“, stellte Kreisvorsitzender David Artschwager gestern Abend bei der Bekanntgabe der ernüchternden Ergebnisse für seinen Favoriten fest. Er dankte ihm für seinen Einsatz. Als sichtbare Geste überreichte Artschwager an Kühn ein Gemälde mit touristischen Motiven aus dem Kreis Northeim. Der lächelte dann wieder, freute sich über das Geschenk.
Zuvor hatte Kühn den Lokalreportern seinen ganzen Frust ungeschminkt in den Block diktiert. „Ich bin enttäuscht!“ Thorsten Kühn erreichte rund 38 Prozent bei der Stichwahl. Sein Mitbewerber marschierte mit 62 Prozent schnurstracks in die Chefetage des Kreishauses. red/Foto: FisWMG










28.09.2026 • 11:08 Uhr

Erntedank ist auch ein Hinweis darauf, dass andere Menschen hungern müssen!

Kirchengemeinden in ganz Deutschland feiern Anfang Oktober das Erntedankfest, in diesem Jahr am 4. Oktober. In Gottesdiensten bedanken sich Christen für die Ernte eines Jahres und erinnern damit an die Verbindung von Mensch und Schöpfung. Die Altäre werden in den Kirchen mit Feldfrüchten geschmückt. Kindern soll das Erntedankfest die Zyklen des Jahreslaufs und der Nahrungsproduktion bewusst machen.

Erntedank ist wohl einer der ältesten Feiertage der Weltgeschichte, alle frühen Ackerbaukulturen blickten dankbar auf ihre Ernte. Das Fest soll auch deutlich machen, dass der Mensch die Schöpfung Gottes nicht unter Kontrolle hat. Denn der Mensch ist der Bibel zufolge selbst Teil der Schöpfung. Heute spielen die Themen Tier- und Umweltschutz, Gentechnik und Verschwendung von Lebensmitteln eine wichtige Rolle.

Mit der Bitte des Vaterunsers «unser tägliches Brot gib uns heute» wird zugleich an die katastrophale Ernährungssituation in den ärmsten Ländern der Erde erinnert. Kirchengemeinden organisieren zum Erntedank-Sonntag oft Solidaritätsaktionen für Not leidende Menschen und sammeln Spenden.










28.09.2026 • 11:06 Uhr

Wieder zwei Klatschen für die CDU Stadt und Kreis Göttingen: Grüne gewinnt Bürgermeisterwahl - SPD holt sich mit Witt das Landratsamt

Die desaströsen Ergebnisse bei den Kommunalwahlen für die Christdemokraten haben sich heute in Südniedersachsen manifestiert. Das Beispiel Göttingen Stadt und Landkreis sind der Beweis. Im Kreis siegte die SPD Kandidatin Dr. Witt. In der Stadt unterlag dem CDU Mann Dr. Esahn Kangarani der Grünen Frau Oshinonwu.

Ebenso musste sich Uslars Bürgermeister Bauer (CDU) geschlagen geben; hier siegte die Unabhängige Frau Kurz. Wie ein „Trostpreis“ für die Union nimmt sich der Überraschungssieg des Lehrers Malte Schober aus, der in der einstigen SPD Hochburg Northeim den schwachen Herrn Lambrecht aus dem Rennen warf. red/Screens LK Nom und Gö














28.09.2026 • 11:00 Uhr

Pflege: SPD-Politiker Pantazis dringt auf «Signal der Gerechtigkeit»

Der SPD-Gesundheitspolitiker Pantazis fordert einen finanziellen Ausgleich zwischen der privaten und der gesetzlichen Pflegeversicherung. Das sei rechtlich schwer möglich, sagt
Gesundheitsminister Linnemann.

Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Christos Pantazis, erwartet im Ringen um die Pflegereform vor dem für Mittwoch geplanten Kabinettsbeschluss eine
grundsätzliche Einigung in der schwarz-roten Koalition, die ein „Signal der Gerechtigkeit» sendet. Im Deutschlandfunk forderte der Mediziner aus Braunschweig am Montag «mindestens einen monetären Ausgleich» zwischen der privaten und der gesetzlichen Pflegeversicherung.

Seine Partei stehe für die Bürgerversicherung. Konkret gehe es jetzt aber darum, die Pflegeversicherung kurzfristig und nachhaltig finanziell zu stabilisieren. Dazu müsse man sich die «Finanzierungsarchitektur» der Pflege genau anschauen und nicht allein eine Spardebatte führen. «Hier haben wir ein eklatantes Gerechtigkeitsproblem», sagte der Pantazis.

# Linnemann
verweist auf
Verfassungsrecht

Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) hatte am Wochenende in der ARD betont, dass die Pflegeversicherung strukturell unterfinanziert sei. «Jedes Jahr fehlen zehn Prozent», das seien rund zehn Milliarden Euro, sagte er und fügte hinzu: «Wenn wir das nicht strukturell ändern, dass man mit den Einnahmen auskommt für das, was an Ausgaben rausgeht, werden wir die Zukunft im Pflegesystem nicht gewinnen.»

Zu einem möglichen finanziellen Ausgleich zwischen der privaten
und der gesetzlichen Pflegeversicherung äußerte sich der CDU-Politiker kritisch. Dabei gäbe es verfassungsrechtlich hohe Hürden, weil dabei in Eigentum eingegriffen werde. epd










28.09.2026 • 10:58 Uhr

Simon Hartmann gewinnt wie erwartet deutlich Stichwahl als neuer Landrat im Kreis Northeim! Astrid Klinkert-Kittel gratuliert! Sensationsergebnisse in Northeim und Uslar - Schober schlägt Lambrecht

Bei den heutigen (27. September 2026) Stichwahlen in SÜDNIEDERSACHSEN hat es erwartete und sensationelle Ergebnisse gegeben. Neuer Landrat im Kreis Northeim
wurde erwartungsgemäß Northeims bisheriger Bürgermeister Simon Hartmann. Er siegte deutlich vor seinem Mitbewerber Thorsten Kühn. Der CDU Kandidat erreichte rund 36 Prozent. Bereits kurz vor 19 Uhr, die Stimmen waren noch nicht endgültig ausgezählt, empfing Hartmann den Gratulationssegen von der amtierenden Landrätin.

In Northeim konnte die SPD mit ihrem Kandidaten Holger Lambrecht das Bürgermeisteramt nicht verteidigen. Hier machte der CDU Kandidat Malte Schober überraschend das Rennen. In Uslar erlitt die CDU eine weitere Schlappe an diesem Abend. Ihr bisheriger Mann an der Spitze im Rathaus, Torsten Bauer, unterlag gegen einen Unabhängigen Kandidaten. red/Fotos/Video: FisWMG












27.09.2026 • 14:31 Uhr

Hotelprojekt an der Hullerser Straße in Einbeck geplatzt! Rückzieher von Investor Siebrecht

Die Nachricht kam überrascht. Und sie wurde in nichtöffentlicher Sitzung des Einbecker Stadtrates den Kommunalpolitikern/innen offiziell mitgeteilt. Eine Nachricht mit einer gewissen Schockwirkung. Seitens der Verwaltung wurden die Ratsmitglieder davon Kenntnis gesetzt, dass das geplante Hotelprojekt Hullerser Landstraße geplatzt ist. Investor Siebrecht habe sich dem Vernehmen nach von dem Millionenvorhaben in Nähe des PS-Speichers (Europas größtes Oldtimermuseum) zurückgezogen. Auf dem Filetstück städtebaulicher Entwicklung sollte neben dem Hotel noch ein Supermarkt entstehen soll. Für Einbeck wird Siebrechts Entscheidung als Rückschlag interpretiert. red/Fotos: FisWMG












27.09.2026 • 14:24 Uhr

Aufmerksame Polizisten machen fatale Entdeckung: Zuviel Cannabis im Einbecker Schrebergarten angebaut!

Am Samstag, 26.09.2026, 14.49 Uhr, befuhr eine Polizeistreife einen Verbindungsweg vom Reinserturmweg kommend in Richtung Walkemühlenweg in Einbeck, entlang einer dort befindlichen Kleingartenkolonie. Hierbei fiel den Beamten in einem von außen einsehbaren Garten auf, dass dort innerhalb eines Gewächshauses aus Glas möglicherweise, nach Art und Beschaffenheit, mehrere große Cannabispflanzen standen. Bei genauer Inaugenscheinnahme aus einem Nachbargrundstück heraus, konnte der erste Eindruck bestätigt werden. Tatsächlich handelte es sich um sieben Cannabispflanzen. Bis auf drei Pflanzen, die ein Betreiber laut Gesetz besitzen darf, wurden sämtliche anderen Pflanzen vor Ort von der Polizei beschlagnahmt. Dem während der Maßnahme ebenfalls vor Ort erschienenen Pächter des betroffenen Gartens wurde dementsprechend die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz bekanntgegeben. kr










27.09.2026 • 14:24 Uhr

Nach Verkehrsunfall kassiert Polizei den Führerschein eines Stadtoldendorfers

Ereignisort: Einbeck, Langenstruck, Ereigniszeitpunkt: 26.09.2026; 13:55 Uhr. Die Polizei berichtet soeben:
Am Samstag, 26. September, gegen 13:55 Uhr, befuhr ein 73-jähriger Pkw-Fahrer aus Stadtoldendorf die Bundesstraße 3 aus Richtung Ammensen kommend in Richtung Naensen. In Höhe der Parkplätze Weddehagen, kurz vor Langenstruck, geriet er aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrspur und touchierte dabei den entgegenkommenden Pkw eines Fahrers (30) aus Bremerhaven. An beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von ca. 11.000 Euro; verletzt wurde niemand. Während der Unfallaufnahme konnten die eingesetzten Polizeibeamten bei dem Verursacher zahlreiche gesundheitliche, wie körperliche Einschränkungen feststellen, dass dieser überhaupt nicht mehr in der Lage ist, ein Kraftfahrzeug im Straßenverkehr sicher zu führen. Daraufhin wurde noch vor Ort der Führerschein des Mannes beschlagnahmt und ihm bis auf Weiteres die Weiterfahrt mit Kraftfahrzeugen jeglicher Art untersagt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde dieser von Angehörigen am Unfallort abgeholt. kr










27.09.2026 • 14:12 Uhr

Heute die Stichwahl zum neuen Landrat im Kreis Northeim: Maue Wahlbeteiligung bis 13 Uhr - Erst 923 Wähler in Bad Gandersheim

Bei den Stichwahlen am heutigen Sonntag um die Posten von Landräten und Bürgermeisterin in Südniedersachsen zeichnet sich eine ganz maue Wahlbeteiligung ab. Das wird in den Tendenzmeldungen aus diversen Rathäusern und Kreisverwaltungen bestätigt.

Die Bad Gandersheim liegt eine offizielle Mitteilung für die Wahlbeteiligung bis 13 Uhr für die Abstimmung über die beiden Landratsamtbewerber Simon Hartmann und Thorsten Kühn vor. Danach hatten bis 13 Uh 923 Wählerinnen und Wähler ihre Stimmen abgegeben.
Weitere Informationen dokumentiert die von der Wahlleitung soeben herausgegebene Grafik.
red/Foto: FisWMG/Grafik Stadtverwaltung Gandersheim












27.09.2026 • 13:13 Uhr

Herzliche Gratulation! Feier und Ehrungen: Freiwillige Feuerwehr Northeim ist 140 Jahre alt!

Mit einem Festkommers, zahlreichen Gästen, Ehrungen und einem umfangreichen Rahmenprogramm hat die Freiwillige Feuerwehr Northeim ihr 140-jähriges Bestehen gefeiert. Rund 350 Gäste nahmen am Festkommers teil. Darunter waren Mitglieder der Einsatzabteilung, der Alters- und Ehrenabteilung, der Jugendfeuerwehr sowie fördernde Mitglieder. Auch zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Feuerwehren, Politik und Hilfsorganisationen waren der Einladung gefolgt. Besonders groß war die Delegation der Freiwilligen Feuerwehr Gallneukirchen. 29 Gäste aus der österreichischen Partnerstadt waren nach Northeim gereist.

Zuvor hatten sich trotz starken Regens rund 150 bis 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einer Kranzniederlegung am Denkmal der Turnerfeuerwehr und zum anschließenden Marsch durch die Northeimer Innenstadt versammelt. Ortsbrandmeister Daniel Schmalstieg erinnerte dabei an die Mitglieder der Turnerfeuerwehr, die im Jahr 1855 beim Versuch ums Leben kamen, während eines Brandes wichtiges Getreide für die Versorgung der Stadt zu retten. Der Feuerwehrmusikzug Höckelheim begleitete den anschließenden Marsch musikalisch.
Im Mittelpunkt des Festkommers stand der Blick auf die Menschen, die die Feuerwehr seit ihrer Gründung im Jahr 1886 geprägt haben. In seiner Festansprache erinnerte Ortsbrandmeister Daniel Schmalstieg daran, dass die Geschichte der Feuerwehr Northeim von Generationen getragen wurde, die Verantwortung übernommen und die Organisation weiterentwickelt haben. Dazu gehören auch wichtige Entscheidungen für die Nachwuchsarbeit. 1963 wurde die Jugendfeuerwehr gegründet. Später folgte die Kinderfeuerwehr.

Die Bedeutung dieser Arbeit zeigt sich bis heute. Viele Mitglieder der heutigen Einsatzabteilung haben ihren Weg über die Jugendfeuerwehr begonnen. Die Kinder- und Jugendfeuerwehr vermittelt früh Gemeinschaft, Verantwortung und Zusammenhalt und bildet damit eine wichtige Grundlage für die Zukunft der Freiwilligen Feuerwehr.
Bürgermeister Simon Hartmann würdigte in seinem Grußwort die Festansprache und stellte den besonderen Stellenwert der Freiwilligen Feuerwehr für Northeim heraus. Als Geschenk der Stadt übergab er einen Bilderrahmen mit zwei historischen Zeitungsausschnitten aus der Geschichte der Feuerwehr Northeim.

Auch die seit 63 Jahren bestehende Freundschaft mit der Freiwilligen Feuerwehr Gallneukirchen spielte während des Festkommers eine wichtige Rolle. Kommandant Markus Plank erinnerte an die enge Verbindung beider Feuerwehren und übergab einen Wimpel für die Fahne der Northeimer Feuerwehr. Die Partnerschaft steht seit Jahrzehnten für persönliche Begegnungen, Vertrauen und gelebte Kameradschaft über Ländergrenzen hinweg.
Auszeichnung für jahrzehntelange Treue
Ein besonderer Teil des Festkommers galt den Mitgliedern, die der Freiwilligen Feuerwehr Northeim seit vielen Jahrzehnten verbunden sind.
Für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft wurden Sina Gaedtke und Tobias Voß geehrt. Uwe Hengst erhielt die Ehrung für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft.
Auf 50 Jahre aktive Mitgliedschaft blickt Joachim Vogt zurück. Er war am 15. August in die Alters- und Ehrenabteilung gewechselt. Als besondere Anerkennung für seine aktive Dienstzeit erhielt er während des Festkommers seinen persönlichen Einsatzhelm. Dieser steht stellvertretend für zahlreiche Einsätze, Verantwortung und fünf Jahrzehnte gelebte Kameradschaft.

In der Alters- und Ehrenabteilung wurde Ralf Otte für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Dieter Denecke gehört der Feuerwehr seit 60 Jahren an.
Eine außergewöhnliche Verbundenheit mit der Freiwilligen Feuerwehr Northeim zeigen Heinz Schmidt und Helmut Koithan. Beide wurden für 70 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet. Sie stehen damit für sieben Jahrzehnte Feuerwehrgeschichte und für eine Generation, die die Entwicklung der Northeimer Feuerwehr über einen großen Teil ihres Lebens begleitet und mitgetragen hat.
Eine besondere Auszeichnung erhielt zudem Sabine Friedrich. Ihr wurde das Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen in Bronze verliehen.
Zusammenarbeit und Kameradschaft im Mittelpunkt
Auch die Zusammenarbeit mit den weiteren Hilfsorganisationen wurde während des Festkommers gewürdigt. Oliver Dell vom THW-Ortsverband Northeim hob das Vertrauen und die enge Kameradschaft zwischen THW und Feuerwehr hervor. Als Zeichen der Anerkennung überreichte er Ortsbrandmeister Daniel Schmalstieg eine Ehrenurkunde zum 140-jährigen Bestehen der Feuerwehr.
Am Samstag stand zunächst die Blaulichtmeile in der Northeimer Innenstadt im Mittelpunkt. Ziel war es, die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr und der weiteren Organisationen der Gefahrenabwehr für die Northeimer Bevölkerung sichtbar und erlebbar zu machen.
Neben der Feuerwehr Northeim beteiligten sich zahlreiche Partner und Organisationen an der Veranstaltung. Vertreten waren unter anderem das Deutsche Rote Kreuz, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, die Polizei Northeim, das Technische Hilfswerk Northeim sowie die VGH.
Auch die Kreisfeuerwehr Northeim war mit verschiedenen Einheiten präsent. Dazu gehörten das Brandschutzmobil, der Fachzug für Bevölkerungswarnung und Katastrophenschutz, die Taucher sowie die Umweltfeuerwehr. Die Besucherinnen und Besucher erhielten einen umfassenden Einblick in die unterschiedlichen Aufgabenbereiche der Feuerwehr und des Katastrophenschutzes.
Ein besonderer und vor allem bislang bisher einmaliger Programmpunkt war die gemeinsame Schaubübung mit der DRK-Bereitschaft Northeim. Am und in der Schauburg Northeim wurde ein Brandeinsatz dargestellt. Dabei konnten die Besucherinnen und Besucher die Zusammenarbeit von Feuerwehr und Rettungsdienst sowie die verschiedenen Einsatzmaßnahmen unmittelbar verfolgen.
Die Schaubübung stieß auf großes Interesse in der Bevölkerung. Der Kinosaal war vollständig besetzt und zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, den Einsatz auf der großen Leinwand oder vor der Schauburg live zu verfolgen.
Am Sonntagmorgen fand zum Abschluss des Festwochenendes ein gemeinsames Katerfrühstück statt. Dabei wurden insbesondere die Gäste der Partnerfeuerwehr aus Gallneukirchen verabschiedet.
Im Anschluss standen der Abbau und die Aufräumarbeiten auf dem Programm. Damit endete ein ereignisreiches und abwechslungsreiches Jubiläumswochenende.
Das 140-jährige Bestehen der Feuerwehr Northeim bot nicht nur Anlass, auf die lange Geschichte und das Engagement ihrer Mitglieder zurückzublicken. Das Jubiläumswochenende zeigte zugleich die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Rettungsdienst, Hilfsorganisationen, Polizei, Technischem Hilfswerk und weiteren Partnern innerhalb der Blaulichtfamilie.
Besonders die große Beteiligung der Bevölkerung an der Blaulichtmeile und der Schaubübung machte deutlich, welchen Stellenwert die Arbeit der Einsatzkräfte in der Northeimer Bevölkerung genießt. Das Jubiläumswochenende verband damit Rückblick, Anerkennung, Öffentlichkeitsarbeit und Kameradschaft und bildete einen würdigen Rahmen für 140 Jahre Feuerwehr Northeim.
Deine Stadt. Deine Heimat. Deine Feuerwehr.


















27.09.2026 • 13:08 Uhr

Northeimer Handball Club: 1. Heimspiel - 1. Sieg! NHC mD1 - HSG Fuhsetal 56:17 (24:8)

Nach dem gelungenen Aufgalopp im Nachbarschaftsderby nun also das erste Heimspiel. Ohne den verletzten Spielmacher Leonas Besser, dafür mit den wiedergenesenen Jannes Heise und Linus Kühn ging es gegen die HSG Fuhsetal um Haupttorschützen Levi Mai, der bei der Auftaktniederlage gegen TuSpo Weende 13 von 22 Treffern erzielt hatte. Die Panthers kamen gut ins Spiel und warfen vom Start weg eine Führung heraus, weil die Gästeabwehr dem Rückraum- und Kreisspiel des NHC wenig entgegenzusetzen hatte (13:4, 9.) In der gegnerischen Auszeit bemängelte das Trainergespann Wode/Wode dennoch die Beweglichkeit in der Abwehr, ganz nach dem Motto „Da geht noch was!“. Dem trugen die Panthers mit einem 6:0-Lauf Rechnung (19:4, 15.). Möglich war das auch, weil mit Konrad Ahrens, Runar John, Julien Weir und Elias Much der Rotationskader erneut ganze Arbeit leistete: Die Starting-Six bekam Pausen und der Spielfluss litt nicht im Geringsten - im Gegenteil, es wurde fleißig weiter eingenetzt!. So setzten sich die NHC-Panthers auf eine komfortable 24:8-Führung zur Pause ab.
Aus der Pause kam das Rudel hungrig und wach und legte zwischen der 28. und 33. Minute mal eben einen 9:0-Lauf hin (38:10). Spielfreude pur, insbesondere in der Abwehr und dem daraus resultierenden Umschaltspiel. Die Zuschauer sahen gekonnte Ballstafetten mit dem Blick für den besser postierten Mitspieler. So setzte sich der NHC immer weiter ab und gewann am Ende mit 56:17. Noah Burchard im NHC Gehäuse zeigte eine gute Partie und zeichnete sich mehrfach aus. Die Northeimer Jungs zeigten insgesamt ein tolles Spiel, das Lust auf mehr macht.
Für den NHC spielten:
Noah Burchard (Tor); Jannes Heise (11), John Rose (10), Jakob Sprenger (4), Emilio Blawe (😎, Jonathan Moll (16), Linus Kühn (2), Elias Much (2), Julien Weir (2), Runar John (1), Konrad Ahrens.
red/ok/Foto: NHC










27.09.2026 • 13:03 Uhr

In Northeim: Pkw zerkratzt und Reifen zerstochen

Tatort: Northeim, Fliederstraße, Freitag, 25.09.2026, 13:00 Uhr bis Sa. 26.09.2026, 15:30 Uhr. Die Polizei berichtet soeben: Zu einer Sachbeschädigung an einem Pkw kam es im hier dokumentierten Zeitraum in Northeim. Durch einen bislang unbekannten Verursacher wurde der geparkte Pkw Opel zunächst mittels unbekanntem Gegenstand zerkratzt. Anschließend wurde ferner ein Reifen zerstochen. Der Gesamtschaden wird auf circa 250 Euro geschätzt.

Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei Northeim zu melden. mho










27.09.2026 • 12:59 Uhr

Northeim: Mülltonnen und Hecke in Brand geraten - Ursache sehr merkwürdig

Tatort: Northeim, Theodor-Heuss-Ring, Tatzeitraum: Freitag, 25. September 2026, 20:30 Uhr und 21:15 Uhr: Am Freitagabend wurde die Feuerwehr Northeim und die Polizei Northeim zu mehreren brennenden Mülltonnen gerufen. Vor Ort konnte festgestellt werden, dass insgesamt drei Mülltonnen und eine angrenzende Hecke aus bislang unbekannter Ursache in Brand gerieten.

Das Feuer konnte im Anschluss durch die Feuerwehr gelöscht werden. Zu einem Personenschaden kam es nicht. Die polizeilichen Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
Der Schaden wird auf circa 300 Euro geschätzt.

Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei Northeim zu melden. mho










27.09.2026 • 12:57 Uhr

Bad Gandersheim: Einbruch in Bäckereifachgeschäft in einem Supermarkt

Tatort: Bad Gandersheim, Marienstraße, Tatzeitraum: Freitag, 25.09.2026, 21:00 Uhr bis Samstag, 26.09.2026, 04:30 Uhr.

Im dokumentierten Zeitraum Zeitraum kam es in einem Bäckereifachgeschäft in der Marienstraße in Bad Gandersheim zu einem Einbruchdiebstahl. Bislang unbekannte Täter verschafften sich gewaltsam Zutritt zum Objekt und entwendeten aus einem Tresor eine Bargeldsumme im mittleren dreistelligen Betrag. Anschließend konnten sie unerkannt entkommen. Zeugen, welche zur o.g. Tatzeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt haben, oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Bad Gandersheim in Verbindung zu setzen. dur










27.09.2026 • 12:55 Uhr

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein will die umstrittene «Stadtbild»-Debatte wiederbeleben.

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) fordert nach den Wahlerfolgen der AfD in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern eine Fortsetzung der von Bundeskanzler
Friedrich Merz (CDU) im vergangenen Jahr angestoßenen «Stadtbild»-Debatte. Die Debatte sei «richtig» gewesen, sagte Rhein der «Bild am Sonntag». Allerdings sei dann «vorschnell» gesagt worden, dass man dies so nicht diskutieren dürfe. «Doch, wir müssen es diskutieren und wir müssen dann am Ende auch Lehren daraus ziehen», so Rhein.

Merz hatte Mitte Oktober 2025 im Zusammenhang mit Migration von einem «Problem im Stadtbild» gesprochen und als Lösung auf Rückführungen «im großen Umfang» verwiesen. Die Aussage wurde sowohl in den sozialen Medien als auch von Vertreterinnen und Vertretern aus
Politik und Wirtschaft als diskriminierend und teilweise als rassistisch kritisiert.


# Themen nicht
hinter Brandmauer
verstecken

Rhein sagte, ungelöste Probleme blieben die «Einwanderung in die Sozialsysteme» sowie die «Kriminalität von zugewanderten Menschen». Es sei sinnlos, «diese Themen hinter einer Brandmauer zu verstecken», so der hessische Ministerpräsident. epd










27.09.2026 • 12:52 Uhr

Es geht um den neuen Landrat! Simon Hartmann kam mit Familie zur Wahl - Thorsten Kühn wählte zwischen Echter Jubi-Festaktivitäten

Heute gehen in SÜDNIEDERSACHSEN geht die Kommunalwahlen in ihre finale Endphase. Es finden eine Serie von Stichwahlen statt. Im Landkreis Northeim
fällt die Entscheidung zwischen den beiden Bewerbern Simon Hartmann (SPD) und Thorsten Kühn (CDU) um die Besetzung des Landratsamtes.
Hartmann kam mit Familie um 10.58 Uhr zum Wahllokal in der Martin-Luther Schule zur Stimmabgabe. Der noch amtierende Bürgermeister erkundigte hier über den bisherigen Wahlverlauf.
Kühn wählte um 11.49 Uhr in der Grundschule, nur drei Minuten von seinem Eigenheim entfernt. Anschließend nahm er zusammen mit seiner Tochter am Mittagsmahl im Festzelt im Rahmen des Jubiläums zum 1.200. Geburtstages von Echte statt. Dieses Ereignis wird seit Freitag ausgiebig gefeiert.
Beide Bewerber strahlten im Gespräch einerseits eine verständliche Anspannung aus, zeigten sich aber auch optimistisch, bei der Stichwahl gut abzuschneiden.
Die Wahllokale schließen heute um 18 Uhr. red/Fotos: FisWMG












27.09.2026 • 10:14 Uhr

Neue Atemschutzgeräteträger für den Brandabschnitt West: 15 Teilnehmer bestehen Lehrgang in Uslar

Wo andere einen Raum wegen dichten Rauchs verlassen, gehen sie hinein: 15 Feuerwehrfrauen und -männer aus dem Brandabschnitt West haben am Samstag, dem 26. September 2026, den Atemschutzgeräteträger-Lehrgang erfolgreich abgeschlossen. Alle Teilnehmer haben die Abschlussprüfung bestanden.
Der Lehrgang fand an drei Samstagen im Feuerwehrhaus Uslar statt. In Theorie und Praxis erlernten die Teilnehmer den Umgang mit dem Atemschutzgerät, das Vorgehen unter Atemschutz sowie das richtige Handeln im Notfall. Für die praktischen Übungen stand die Sollingschule Uslar als Übungsobjekt zur Verfügung.
Mit dem bestandenen Lehrgang stehen den Feuerwehren im Brandabschnitt West nun 15 weitere Einsatzkräfte zur Verfügung, die unter Atemschutz zur Brandbekämpfung und Menschenrettung eingesetzt werden können.

Foto: Christopher Sakel/Fachzug Bevölkerungswarnung und Öffentlichkeitsarbeit Landkreises Northeim











26.09.2026 • 18:53 Uhr

1.200 Jahre Echte: Bunter Umzug Dorfgemeinschaft mit Fahnen und Musik durch ihr ganzes Dorf

Mit einem langen Umzug hat die Dorfgemeinschaft in Echte heute das 1.400-jährige Bestehen mit einem schönen Höhepunkt gefeiert. Abordnungen aller im Ort aktiven Vereine und Vereinigungen zogen begleitet von zwei Musikkapellen vom Oberdorf hinunter zum Echter Festplatz im Sektor der Sportanlagen. Allen aktuellen Baustellenwidrigkeiten zum Trotz wurde der Umzug ein schlagender Beweis für das tolle Gemeinschaftsgefühl in dem Ort. Zahlreiche Menschen säumten die Straßen oder standen vor ihren Wohnhäusern, um dem Gruppen zuzuwinken.

Der Marsch endete für alle Beteiligten mit dem Einzug ins Festzelt. Dort erfreute man sich an einer schönen musikalischen Unterhaltung bei einer gigantischen Kaffeetafel. Ab 20 Uhr startet am heutigen Abend ein fetziges Oktoberfest mit der Band BAYERN III.

red/Fotos/Video: FisWMG










26.09.2026 • 18:38 Uhr

Neue Vortragsreihe der Museumsfreunde startet im Oktober - Museumsfreunde des Stadtmuseums Bad Gandersheim

Die Museumsfreunde des Stadtmuseums Bad Gandersheim laden zur Vortragsreihe 2026/27 in den Kaisersaal ein. Das Vortragsteam mit Wolfgang Jungesblut, Liane Goslar und Dr. Norbert Olbrich und Thomas Gelück hat für das Winterhalbjahr ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Die Themen reichen von Literatur und regionaler Geschichte bis hin zu Bergbau und Unternehmensgeschichte.
Die Vorträge finden in der Regel am zweiten Montag im Monat statt; im Dezember ausnahmsweise am ersten Montag.

Neu ist die Anfangszeit: Alle Veranstaltungen beginnen bereits um 19.00 Uhr.
Das Programm 2026/27 . siehe Grafik!











26.09.2026 • 18:31 Uhr

Landratskandidat Simon Hartmann besucht mit Daniela Behrens vorbildliche Freibad in Düderode

Daniela Behrens, Ministerin für Inneres und Sport, besuchte gestern gemeinsam mit Simon Hartmann bei herrlichem Spätsommerwetter das Freibad in Düderode. Gleich zu Beginn stellte Daniela Behrens fest: : „Ich komme heute nicht als Ministerin, aber mich
interessiert, wie in einer kleinen Gemeinde wie Kalefeld die Organisation eines Freibads über einen so langen Zeitraum so gut funktioniert!“

Der frisch gewählte zukünftige Kalefelder Bürgermeister André Neubauer, Schwimmeister Henri Turzer sowie Stefan Zöll, Vorsitzender des Sportvereins und stellvertretender Vorsitzender der Sportjugend Northeim/Einbeck, stellten Daniela Behrens die wunderbar in der Natur gelegene Anlage vor, in der schon Generationen von Kindern und Jugendlichen schwimmen gelernt und ihre Sommer verbracht haben. Für Simon Hartmann, SPD-Landratskandidat im Landkreis Northeim, ist die Freibadanlage „ein großes Stück Lebensqualität in unserer Region mit langer Tradition und lebendigem Bürgerengagement!“

Betreiberin ist die Gemeinde, unterstützt von einem Förderverein und vielen
Ehrenamtlichen. Aktuell sind Sanierungsmaßnahmen geplant, die in drei Abschnitten außerhalb der Schwimmzeiten vorgenommen werden sollen, sodass der Badebetrieb
dadurch in der Freibadsaison nicht unterbrochen werden muss. Ein Förderbescheid vom Bund liegt dazu bereits vor, über den sich die Gemeinde und auch Landratskandidat Simon Hartmann herzlich freuen. Jetzt müssen nach Aussagen von Andre Neubauer alle formalen und baurechtlichen Schritte ergänzt werden, bevor mit den Sanierungsmaßnahmen begonnen werden kann.

Daniela Behrens wies auf weitere, unkomplizierte Fördermöglichkeiten des Landes hin. „Unsere Freibäder sind wichtig, damit alle Kinder wieder die Möglichkeit zum Schwimmenlernen erhalten. Ich weiß natürlich aus meiner beruflichen Kenntnis, dass Bäder formal rechtlich zu den freiwilligen Leistungen einer Kommune gehören, aber eine
Beschneidung in diesem Bereich löst nicht die finanziellen Probleme unserer
Kommunen“.

Simon Hartmann sah das genauso und stellte fest: „Hauptursache für die finanzielle Not unserer Kommunen sind die stark gestiegenen Ausgaben bei den sozialen Ausgaben, insbesondere in der Jugendhilfe und der Behindertenhilfe. Dieses zu regeln und auskömmlich zu finanzieren ist Aufgabe des Bundes, da es sich um bundesrechtliche Vorgaben handelt. Keinesfalls darf das dazu führen, dass wir wichtige Elemente unserer
kommunalen Daseinsvorsorge und damit ein wichtiges Stück Lebensqualität streichen müssen. Für die Landkreise und natürlich auch unseren Landkreis ist es daher sehr wichtig, dass das Niedersächsische Innenministerium letztes Jahr in einem Erlass ausdrücklich sogenannte freiwillige Bereiche von den Vorgaben einer Haushaltskonsolidierung ausgenommen hat, so Simon Hartmann.














26.09.2026 • 12:07 Uhr

Einbecker Stadtrat: Fraktionsboss Dirk Ebrecht beklagt Umsetzung einer "Pippifax-Maßnahme": Warum dauert das so lange?

Multifunktionshalle in Einbeck hui! Der Parkplatz davor pfui! - Anderthalb Jahre lang schmort CDU-Antrag

Der Frust der Bürger mit einer lahmen Bürokratie ist oftmals auch der Frust der Kommunalpolitiker mit ihrer Verwaltung. Ein aktuelles Beispiel der zähen Umsetzung kommunalpolitischer Initiativen prangerte in der jüngsten öffentlichen Ratssitzung CDU-Fraktionsboss Dirk Ebrecht an. Es meldete sich beim Tagesordnungspunkt "Anfragen der Ratsmitglieder" zu Wort - und die zuständigen Herren und Damen am Präsidiumstisch in der Einbecker Multifunktionshalle wurde etwas pfahl im Gesicht und dann auch noch einsilbig.

Erbrechts Wut: Seit Februar 2025 liegt ein verabschiedeter Antrag seiner Fraktion vor, dass der häßliche Parkplatz vor der neuen Multifunktionshalle in Einbeck in einem ordentlichen Zustand gestaltet wird. Dabei geht es insbesondere um einen vernünftigen Belag. Bei Regenfällen verwandelt sich der Platz in eine Schlammwüste. "Warum braucht das für diese Pippifax-Maßnahme jetzt schon anderthalb Jahre bis zu ihrer Umsetzung? Wie ist der Stand der Dinge? Wann ist das endlich fertig?" erkundigte sich der Fraktionsvorsitzende mit unüberhörbarer Kritik an der lahmen Umsetzung eines politischen Auftrages.

Was dann folgte entsprach des bisherigen Umgangs mit dem Anliegen. Zögerlich die Antwort von Herrn Dr. Schröder. Man sei kurz davor, dass die Maßnahme angefangen wird, so war seine Reaktion zu interpretieren. Das wars. Konkret wurde er überhaupt nicht. Ebrecht schien bedient.

Er wie die interessierten Bürger blieben weiter in Unkenntnis, wieso eine harmlose Parkplatzasphaltierung sich so hinziehen muss und wann sie ganz konkret angepackt wird.

Die Bilder dokumentieren den Zustand des chaotischen Parkplatzes sowie die Akteure Dirk Ebrecht und Dr. Schröder in der jüngsten Ratssitzung. Fotos: FisWMG














26.09.2026 • 11:19 Uhr

Bräuchten wir für den Landkreis ein Beschluss-Controlling? Landratskandidaten müssen Beschlüsse als Arbeitsauftrag verstehen

Vor der anstehenden Stichwahl zum Landrat im Landkreis Northeim fordert der CDU-Kreisverband eine ehrliche Bilanz der bisherigen Amtszeit des SPD-Kandidaten Simon Hartmann als Bürgermeister der Stadt Northeim. „Wer Landrat werden will, muss sich auch daran messen lassen, wie er bisher kommunale Verantwortung wahrgenommen hat“, erklärt der CDU-Kreisverband.

Aus Sicht der CDU zeigen sich dabei erhebliche Defizite bei der Umsetzung politischer Beschlüsse, beim Projektmanagement und beim Umgang mit Fördermitteln.

Ein Beispiel für aus Sicht der CDU verschleppte Ratsbeschlüsseist das Beleuchtungskonzept für die Stadt Northeim und ihre Ortschaften. Bereits im April 2022 beschloss der Rat der Stadt Northeim einstimmig die Beauftragung und Umsetzung eines Beleuchtungskonzepts. Erst im Frühsommer 2026, also mehr als vier Jahre später, erfolgte die Ausschreibung. Für die CDU stellt sich die Frage, warum ein einstimmig gefasster Ratsbeschluss über einen derart langen Zeitraum nicht umgesetzt wurde. Gerade bei Fragen der öffentlichen Sicherheit und der Infrastruktur sei es Aufgabe einer Verwaltung, politische Beschlüsse zeitnah in konkrete Maßnahmen zu überführen. Hier stellt sich die Frage, ob ein Kreistag künftig möglicherweise zur Umsetzung seiner Beschlüsse ein Controlling einführen muss.

Ein besonders deutliches Beispiel für den Umgang mit Fördermitteln ist die Einleitung der Selde in die Northeimer Wallteiche. Für das rund 420.000 Euro teure Projekt lag seit 2021 eine Förderzusage des Bundes über 315.000 Eurovor. Im April 2023 wollte Bürgermeister Hartmann das Projekt aufgeben und auf die Förderung verzichten. Der Stadtrat lehnte dies ab und forderte stattdessen, eine Fristverlängerung zu erreichen. Diese wurde jedoch nicht gewährt. Letztlich verfielen rund 320.000 Euro Fördermittel.

Auch die Umgestaltung des Münsterplatzessteht für die CDU beispielhaft für eine aus ihrer Sicht fehlende Konsequenz bei der Umsetzung wichtiger Innenstadtprojekte. Nach jahrelanger Planung und einem bereits weit fortgeschrittenen Verfahren wurde die Umsetzung auf Vorschlag Hartmanns mit Unterstützung der SPD-Ratsfraktion zurückgestellt. Die Gründe für diesen Kurswechsel sind aus Sicht der CDU bis heute nicht überzeugend erklärt – insbesondere vor dem Hintergrund, dass Hartmann das Projekt zuvor wiederholt unterstützt hatte.

Gleichzeitig mussten rund 627.000 Euro Städtebaufördermittelkurzfristig für andere Maßnahmen eingesetzt werden. Für die CDU stellt sich damit die Frage, warum ein jahrelang vorbereitetes Innenstadtprojekt kurz vor der Umsetzung gestoppt wurde und anschließend Fördermittel auf kleinere Ersatzmaßnahmen verteilt werden mussten.

Hinzu kommen aus Sicht der CDU die angespannte Finanzlage der Stadt Northeimsowie der unzureichende Fokus auf die Northeimer Ortschaften.

„Wer Landrat werden will, muss sich auch an seiner bisherigen kommunalen Führungsverantwortung messen lassen“, erklärt der CDU-Kreisverbandsvorsitzende David Artschwager. „Es geht nicht um persönliche Angriffe, sondern um die Frage, ob Projekte umgesetzt, Fördermittel sinnvoll eingesetzt, politische Beschlüsse ernst genommen und öffentliche Finanzen nachhaltig gesteuert werden. Gerade im ländlichen Raum müssen dabei auch die Bedürfnisse unserer Dörfer und Ortschaften ausreichend berücksichtigt werden.“










26.09.2026 • 11:18 Uhr

Mitglied der Elchpreis-Jury verstorben: Stadt Göttingen trauert um Antje Kunstmann

Die Verlegerin Antje Kunstmann ist am Dienstag, 16. September 2026, im Alter von 77 Jahren in München verstorben. Kunstmann war langjähriges Mitglied der Jury des Göttinger Elchs und der Stadt Göttingen damit auf besondere Weise verbunden.

Als Mitglied der Elchpreis-Jury brachte Antje Kunstmann über viele Jahre ihre große literarische Erfahrung, ihren unabhängigen Blick und ihre Leidenschaft für Literatur in die Arbeit des Gremiums ein. Der Göttinger Elch zeichnet seit 1997 deutschsprachige Autorinnen und Autoren aus, deren Werk in besonderer Weise von Sprachwitz, Eigenwilligkeit und literarischer Qualität geprägt ist. Kunstmann war der Jury über viele Jahre verbunden und bereicherte die Gespräche über die Preisträgerinnen und Preisträger mit ihrer profunden Kenntnis der deutschsprachigen Literaturlandschaft.

„Mit Antje Kunstmann verliert die Stadt Göttingen eine engagierte und hochgeschätzte Wegbegleiterin des Göttinger Elch. Sie hat die Arbeit der Jury über viele Jahre mit ihrer großen literarischen Erfahrung, ihrem wachen Blick und ihrer persönlichen Zugewandtheit geprägt. Ihre Verbundenheit mit Literatur und ihre Leidenschaft für unabhängiges Verlegen waren in Göttingen spürbar. Wir werden sie als kluge, zugewandte und humorvolle Persönlichkeit in Erinnerung behalten. Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie, ihren Angehörigen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihres Verlags“, sagt Oberbürgermeisterin Petra Broistedt.

Antje Kunstmann wurde am 15. Mai 1949 in Bad Kissingen geboren. Nach ihrem Studium der Erziehungswissenschaften in Frankfurt am Main und München arbeitete sie zunächst als Lektorin. 1976 gründete sie den Weismann Verlag / Frauenbuchverlag, der Anfang der 1990er Jahre zum Verlag Antje Kunstmann wurde. Mit ihrem Verlag prägte sie über Jahrzehnte die deutschsprachige Verlagslandschaft und veröffentlichte zahlreiche literarische und gesellschaftlich relevante Stimmen.

Für Göttingen bleibt Antje Kunstmann insbesondere durch ihre langjährige Mitwirkung am Göttinger Elch in Erinnerung. Ihre Arbeit als Verlegerin und ihre Tätigkeit in der Jury standen dabei für eine Haltung, die Literatur als wichtigen Bestandteil einer offenen, vielfältigen und lebendigen Gesellschaft verstand.










26.09.2026 • 11:14 Uhr

Förderverein Stadthalle Northeim – Programm Saison 2026/2027: Northeim kann Kultur! Und zwar ziemlich viel davon!


Vom Universum bis Pumuckl, von Morricone bis Ulla Meinecke: Der Förderverein Stadthalle Northeim bringt in der neuen Saison wieder ordentlich Leben auf die Bühne.
Was passiert, wenn das Universum auf Pumuckl trifft, Schiller auf 162 Millionen Euro und Ennio Morricone auf die „Neue Schauburg“? Ganz einfach: Es ist wieder Kulturzeit in Northeim.

Der Förderverein Stadthalle Northeim hat für die Saison 2026/27 ein Programm zusammengestellt, das ziemlich schwer in eine Schublade passt – und genau das ist auch gut so. Denn Kultur soll schließlich nicht immer nur das tun, was man von ihr erwartet.

19.10.2026 Stadthalle macht klug – Universum – Beginn 19:00 Uhr
Blick ins Weltall: Dr. Arndt Wolkenhauer und Prof. Dr. Wolfgang Müller nehmen Sie mit auf eine faszinierende Reise zu den „Säulen der Schöpfung“ und in die Welt der Astrofotografie | Eintritt frei!

24.20.2026 Meister Eder und sein Pumuckl - Beginn 15:00 Uhr
Pumuckl bleibt an einem Leimtopf kleben und wird für Meister Eder sichtbar. Von nun an sorgt der freche Kobold für Chaos, Streiche und viel Spaß. Eine turbulente Geschichte für die ganze Familie!

12.11.2026 Das Brot meiner Kindheit, Brot und Kulturabend – Beginn 19:00 Uhr
1. Northeimer BrotKulturAbend Stadthalle Northeim | Eintritt frei!
Beim 1. Northeimer BrotKulturAbend erzählt Prof. Michael Kleinert von seiner Bäckerfamilie und dem „Brot meiner Kindheit“. Eine Reise durch Geschmack, Erinnerung und regionale Brotkultur – mit BROTMUSIK.

28.11.2026 1. VA im Kulturkreis; Es ist nur eine Phase Hase – Beginn 20:00 Uhr
Mischa wird 50 und gerät in die Alterspubertät: Rennrad, Fitnessraum und Lebenskrise inklusive. Eine pointierte Komödie über Männer, die plötzlich merken, dass sie älter werden.
19.12.2026 Michy Reincke Das reinste Vergnügen! - Beginn 20:00 Uhr
Michy Reincke und seine Musiker begeistern mit Musik, Humor und Leidenschaft. Ein Konzert voller Lebensfreude, kluger Texte und Klassiker wie „Taxi nach Paris“ – zum Mitsingen, Tanzen und Genießen!
26.12.2026 Drei Nüsse für Aschenbrödel – Beginn 16:00 Uhr

Der Klassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ als Musical: ein selbstbewusstes, kluges Aschenputtel, zauberhafte Kostüme, Musik und Bühnenbild – ein märchenhafter Weihnachtsabend für die ganze Familie.

30.01.2027 2. VA im Kulturkreis; Wilhelm Tell Beginn 20:00 Uhr
Schillers „Wilhelm Tell“: Apfel, Hut und Aufstand. Das Drama erzählt von Unterdrückung, Herrschaft und Befreiung – und fragt, welchen Preis wir für Freiheit zu zahlen bereit sind.
15.02.2027 Stadthalle macht klug: Ennio Morricone Projekt Beginn 19:00 Uhr
Ein Vortrag über Ennio Morricone jenseits seiner berühmten Western-Musik: Entdecken Sie die vielen Facetten seines über 70-jährigen Schaffens und gewinnen Sie neue Einblicke in Leben und Werk des großen Maestro.

Weitere Veranstaltungen in der Reihe in der „Neuen Schauburg“ in Northeim 21.02.2027 Sonntagsmatinee Cinema Paradiso Beginn 11.15 Uhr

28.02.2027 Dokumentarfilm – Beginn 17:00 Uhr
20.02.2027 Ulla Meinecke – „BESSERE ZEITEN“ - Beginn 20:00 Uhr
Ulla Meinecke präsentiert Liebeslieder und gesungene Gedichte mit Tiefgang, Humor und treffenden Worten. Gemeinsam mit Reinmar Henschke bringt sie Hits und neue Songs auf die Bühne.

25.02.2027 3. VA im Kulturkreis; Chocolat - Beginn 19:00 Uhr
Ein betörendes Märchen über Genuss und Offenheit trifft auf Verbote und Vorurteile. Mit Ann-Kathrin Kramer, Harald Krassnitzer und mitreißender Live-Musik à la Django Reinhardt.
08.03.2027 Zum Weltfrauentag MEDLZ – Beginn 20:00 Uhr
Die 90er sind zurück! Vier Frauen bringen Hits wie „MFG“, „GoldenEye“ und „Smells Like Teen Spirit“ a cappella auf die Bühne – mit Power, Humor, Nostalgie und jeder Menge guter Laune.

10.04.2027 4. VA im Kulturkreis; Nein zum Geld - Beginn 20:00 Uhr
Richard gewinnt 162 Millionen im Lotto – und will den Gewinn nicht annehmen. Eine groteske Komödie über Geld, Glück, Werte und die Frage: Macht Reichtum wirklich glücklich?
25.04.2027 ZWEI WÜSTEN. Ein Abend mit Saint-Exupéry und Claudia Michelsen Beginn 17:00 Uhr

Claudia Michelsen entführt Sie in die Welt von Antoine de Saint-Exupéry: „Wind, Sand und Sterne“ trifft auf „Der Kleine Prinz“ – eine berührende Reise zu Freundschaft und dem Wesentlichen. Lassen Sie sich verzaubern!

In Northeim wird es in der kommenden Saison weder langweilig noch eindimensional.
Der Förderverein Stadthalle Northeim möchte mit seinem Programm zeigen, was kulturell in unserer Stadt möglich ist – und braucht dafür vor allem eines: ein Publikum, das mitmacht.
Also: Kalender zücken, Termine markieren und Karten sichern. Denn Kultur funktioniert am besten, wenn man nicht nur darüber spricht, sondern hingeht.

"Northeim hat eine Stadthalle. Northeim hat ein Kulturprogramm. Und Northeim hat allen Grund, die Plätze zu füllen. Wir sehen uns in der Stadthalle!", heißt es abschließend in einem Medieninfo.
Fotos: R. Camici für Ulla Meinecke/Olise für Es ist nur eine Phase/Stean Nimmesgern für Chocolate
















26.09.2026 • 11:05 Uhr

Einbeck: Auf dem Waschpark eine Anhängerkupplung entwendet

Auf dem Waschpark eine Anhängerkupplung entwendet
Die Polizei in Einbeck berichtet soeben: Bereits am Dienstag, den 22.09.2026, gegen 15 Uhr, reinigte eine 68jährige Dame, auf dem Waschparkgelände im Kohnser Weg, ihren Pkw. An der SB-Saugstation räumte sie sämtliche Gegenstände aus ihrem Kofferraum, um diesen auszusaugen. Kurzzeitig entfernte sie sich dann aber von ihrem Pkw in Rtg. Waschhalle. Als sie anschließend ihre Reinigung fortsetzte, fiel ihr auf, dass sich die abnehmbare Anhängerkupplung nicht mehr am Ablageort befand.

Demzufolge muss ein bislang unbekannter Täter die kurzfristige Abwesenheit der Einbeckerin genutzt haben, um die Anhängerkupplung im Wert von ca. 500 Euro, zu entwenden. Die Polizei Einbeck hat ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahl eingeleitet. Zeugen, bzw. ebenfalls Kunden des Waschparks zu diesem Zeitpunkt, werden gebeten, sich bei der Polizei unter Tel. 05561-31310 zu melden, sofern sie Angaben zu Tat und Täter machen können. kr










26.09.2026 • 10:59 Uhr

Unseriöse Dachrinnenarbeiten durchgeführt - Seniorin (64) übers Ohr gehauen...

Die Polizei in Einbeck berichtet:
Am Donnerstag, 24.09.2026, klingelten bislang unbekannte Täter an der Wohnanschrift einer 64- jährigen Anwohnerin in der Ortschaft Stroit (gehört zu Einbeck). Diese boten zunächst an, die Dachrinne des Hauses für 300 Euro zu reinigen. Im weiteren Verlauf erneuerten sie dann die Dachrinne, aufgrund von festgestellten Schäden, auf einer Länge von 10 Metern. Nach Abschluss ihrer Arbeiten verlangten die Männer dann einen Geldbetrag von 1.400 Euro für die von ihnen erbrachten Leistungen. Als die Frau den geforderten Betrag nicht bezahlen wollte, setzten die Männer sie derart unter Druck, dass sie ihnen im Anschluss dann doch 900 Euro übergab. Anschließend entfernten sich die Arbeiter in unbekannte Richtung.

Die Dame erstattete wenig später eine Strafanzeige bei der Polizei in Einbeck. Diese hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet ähnlich Betroffene, die für derartige Arbeiten einen Wucherpreis bezahlen sollten, sich unter Tel. 05561-31310 zu melden. kr










26.09.2026 • 10:55 Uhr

Weltstillwoche 2026 vom 28.9. bis 4.10. – Motto: „Stillen. Deine Superkraft“

Landkreis Northeim weist auf Beratungs- und Unterstützungsangebote hin

Vom 28. September bis 4. Oktober 2026 findet die diesjährige Weltstillwoche unter dem Motto „Stillen. Deine Superkraft.“ statt. Der Landkreis Northeim mit seinen „Frühen Hilfen“ nimmt die Aktionswoche zum Anlass, um auf bestehende Beratungs- und Unterstützungsangebote insbesondere für werdende Mütter aufmerksam zu machen.

Muttermilch ist etwas ganz Besonderes: Sie verändert sich im Laufe der Entwicklung des Babys und passt sich immer wieder an seine Bedürfnisse an. Stillen kann dabei die Gesundheit von Mutter und Kind unterstützen, Schutz vor verschiedenen Erkrankungen bieten und zugleich Nähe und Bindung fördern. Das diesjährige Motto der Weltstillwoche „Stillen. Deine Superkraft.“ soll diese besondere Fähigkeit hervorheben und zugleich deutlich machen: Stillen muss keine Mutter allein bewältigen.

Ein guter Stillstart beginnt häufig bereits während der Schwangerschaft. Wer sich frühzeitig informiert, kann sich mit dem Stillen vertraut machen, mögliche Herausforderungen kennenlernen und erfahren, wo bei Fragen oder Schwierigkeiten Unterstützung zu finden ist.

Im Landkreis Northeim stehen Eltern dafür verschiedene Anlaufstellen zur Verfügung. Hebammen spielen dabei eine wichtige Rolle. Sie begleiten (werdende) Eltern mit fachlichem Wissen und praktischen Hilfestellungen. Auch Stillberaterinnen können bereits während der Schwangerschaft beraten und Eltern nach der Geburt beim Stillstart und bei auftretenden Fragen unterstützen.

Eine weitere Anlaufstelle sind die Eltern-Kind-Treffs „Café Kinderwagen“ des Landkreises Northeim. Die offenen Treffen bieten Eltern mit ihren Babys die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre auszutauschen und Fragen rund um das Leben mit Kind zu besprechen. Dabei können auch Themen wie Stillen, Ernährung und Pflege aufgegriffen werden. Gleichzeitig entstehen Kontakte zu anderen Familien und damit wertvolle Netzwerke für den Alltag.

Ob und wie lange gestillt wird, bleibt eine individuelle Entscheidung. Umso wichtiger sind verständliche und wissenschaftlich fundierte Informationen sowie gut erreichbare Unterstützungsangebote, die Eltern Sicherheit geben und sie in ihrer Entscheidung begleiten.

Informationen zu Hebammen, Stillberaterinnen und zum „Café Kinderwagen“ gibt es bei den „Frühen Hilfen“ des Landkreises Northeim, online unter www.landkreis-northeim.de/fruehehilfen sowie in dem Portal ww.gutaufwachsen.de.

Weitere Informationen zur Weltstillwoche sind auf der Internetseite des Netzwerkes „Gesund ins Leben“ unter gesund-ins-leben.de/weltstillwoche zu finden.lpd












26.09.2026 • 10:54 Uhr

Gutes Omen für die deutsche Wirtschaft?

Kommentar von Dr.Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Deka Bank

Während die Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin schwierige Regierungsbildungen erwarten lassen, senden die Unternehmen ein deutlich wünschenswerteres Signal: Der deutsche Gesamteinkaufsmanagerindex stieg im September um 2,0 Punkte und erreichte somit den höchsten Wert seit Oktober letzten Jahres. Die deutsche Privatwirtschaft wächst gegen Ende des dritten Quartals, trotz Inflationsdruck. Großen Anteil an diesem Zuwachs hat der Dienstleistungssektor. Ähnliches gilt für die gesamte Eurozone, die das stärkste Wachstum seit knapp dreieinhalb Jahren verzeichnet. Auch hier getrieben durch den Servicesektor mit einer deutlichen Geschäftstätigkeitszunahme und einer Seitwärtsbewegung bei der Industrieproduktion. Den widerstandsfähigen konjunkturellen Aufwärtstrend bestätigt auch der ifo-Geschäftsklimaindex: Jener stieg im September auf 89,9 Punkte an und signalisiert somit Zuversicht in den Erholungskurs der deutschen Wirtschaft.

Risiken für diesen Erholungskurs liegen im Außenhandel. Daher richtete sich der Blick nach Washington, wo US-Präsident Trump den chinesischen Präsidenten Xi empfing. Bereits im Vorfeld wurde dabei die zweimonatige Verlängerung des Waffenstillstandes im Zollkrieg bekanntgegeben. Auf der Agenda stand auch der Iran-Krieg. Die Iran-Diplomatie ist nach wie vor einer der treibenden Kräfte des Ölpreises. Am Anfang der Woche ließ sich eine Entlastung am Ölmarkt beobachten, ehe Öl der Sorte Brent wieder bis auf 104 Dollar stieg, nachdem unter anderem Irans Präsident Peseschkian in einer Rede vor den Vereinten Nationen den Druck der USA zurückwies.

Zudem wird am Ölmarkt auf Neuigkeiten aus Saudi-Arabien bezüglich der geplanten Wiederaufnahme der Ölexporte über die Ost-West-Pipeline gewartet. Die Pipeline, welche eine Alternativroute zur Straße von Hormus darstellt, wurde Anfang des Monats durch Angriffe beschädigt. An den Börsen ist der hohe Ölpreis unerwünscht, weil er die Inflation antreiben kann. So gab der deutsche Leitindex DAX nach dem positiven Start in die Woche seine Gewinne wieder vollständig ab. Weniger Einfluss hatte der Ölpreis auf den US-Technologieindex Nasdaq 100, dieser erreichte zu Beginn der Woche ein neues Allzeithoch. Gebremst wurde die Rekordjagd vom US-Anleihemarkt: In Folge eines Ausverkaufs von US-Staatsanleihen erreichten langjährige Renditen Höchststände.










26.09.2026 • 10:48 Uhr

Northeimer Handball Club: Auftaktsieg der weiblichen E Jugend

Im Spielbericht des Teams weibliche E Jugend heißt es:
Am vergangenen Sonntag waren wir zu Gast bei der HSG Rhumetal, das erste Punktspiel der Saison. Alle waren aufgeregt, von der Trainerin bis hin zu jeder einzelnen Spielerin.

Um 11.50Uhr war Anpfiff und die Mädels spielten voller Freude und Energie.
Die erste Halbzeit, das zweimal drei gegen drei, bot viel Platz auf dem Feld und die Mädels nutzen das, eroberten in der Abwehr Bälle und kamen oft zum Torwurf.
In der zweiten Halbzeit lief es weiter, die Mädels eroberten Bälle, warfen Tore und am Ende wurde das Spiel auch gewonnen.
Die ersten Punkte der Saison nimmt die weibliche E des NHC also mit nach Northeim.

Gespielt haben: Alin, Annika, Evelyn, Finja, Leni, Lotta, Marie, Mathilda, Mieke, Mira und Norda.











26.09.2026 • 10:43 Uhr

Konsequenz aus Wahlen: Theologe fordert von Kirchen mehr Vermittlung - Kirchen sind auch Wahlverlierer

Mit der Abgrenzung zur AfD vor den Landtagswahlen gehören auch die Kirchen nach Ansicht des Theologen Reiner Anselm in gewisser Weise zu den Wahlverlierern. Er rät seiner Kirche dazu, sich stärker für den Ausgleich von Interessen einzusetzen.

Der Münchner Theologieprofessor Reiner Anselm fordert von den Kirchen mehr vermittelndes Agieren zwischen den politischen Lagern. Mit Blick auf die Radikalisierung der AfD müsse sich die Kirche zwar «klar dagegen positionieren», sagte Anselm in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd). «Mir fehlt aber, dass man neben dieser Abgrenzung zu Parteipositionen den Motiven nachgeht, aus denen heraus Menschen AfD wählen», ergänzte er.

«Nicht jeder, der sagt, er wolle nicht, dass sich sein gewohntes kulturelles Umfeld maßgeblich verändert, ist gleich Faschist oder Nazi», sagte Anselm, der zum wissenschaftlichen Netzwerk der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gehört und Grundsatzpositionen zum Verhältnis zwischen Kirche und Politik mit erarbeitete. Auf solche Gefühle, die sich in Wahlentscheidungen
manifestierten, müsse die Kirche stärker eingehen. Mit der Abgrenzung zur AfD insbesondere vor der Wahl in Sachsen-Anhalt sieht der Theologe auch die Kirchen in gewisser Weise als Wahlverlierer: «Auch wenn sie nicht zur Wahl standen, stehen sie auf der Seite der
Wahlverlierer.»

# Politische Antwort der
Kirchen für viele
inzwischen «Zumutung»

Anselm erklärte, die Kirche nehme zwar die Sorgen der Menschen ernst, «meint aber, diese Sorgen entkräften zu können, indem sie eine politische Antwort darauf formuliert, nämlich weiter auf dem gesellschaftlichen Modernisierungskurs voranzuschreiten». Diese Antwort empfänden viele mittlerweile als Zumutung oder Überforderung. Als Beispiel verwies er auf die Themen Migration und Klimaschutz. «Es ist richtig, Benzin und fossile Energien zu verteuern», sagte er. Aber das produziere Verlierer, gerade unter den schlechter Verdienenden, die zugleich einen geringeren ökologischen Fußabdruck. epd










26.09.2026 • 10:38 Uhr

Unbelehrbarer Einbecker: Schon wieder ohne Fahrerlaubnis und alkoholisiert im Auto erwischt

Völlig unbelehrbar scheint ein 57-jähriger Einbecker zu sein, der zum wiederholten Mal einen Pkw im öffentlichen Verkehrsraum geführt hatte, obwohl er nicht im Besitz einer dafür erforderlichen Fahrerlaubnis ist. Am Freitag, 25.09.2026, 15.10 Uhr, fiel einer Polizeistreife der Mann erneut im Bereich Eichendorfallee in Einbeck auf, als er am Steuer eines VW Polo saß, der auf eine andere Person zugelassen ist. Nachdem der Fahrer mit sehr auffälliger Fahrweise und körperlichen Ausfallerscheinungen gestoppt werden konnte, stellten die Beamten zudem bei diesem Alkoholgeruch fest. Ein anschließender Atemalkoholtest ergab einen Wert der relativen Fahruntüchtigkeit. Gegen den Mann wurde erneut ein Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet. Zudem wurde ihm eine Blutprobe entnommen und ihm die Weiterfahrt mit führerscheinpflichtigen Kraftfahrzeugen untersagt. Gegen den Halter des Pkw wurde ebenfalls ein Strafverfahren eingeleitet, da dieser in seiner Verantwortung, dem Fahrer seinen Pkw überließ. kr /Foto: FisWMG










26.09.2026 • 10:35 Uhr

Käßmann würdigt Kriegsdienstverweigerer-Netzwerk

Während die Nato am 1. Oktober den renommierten Preis des Westfälischen Friedens erhält, wurde am Freitag aus Protest ein alternativer Preis vergeben. Friedensaktivisten haben damit ein Netzwerk für Kriegsdienstverweigerer ausgezeichnet.

Das internationale Kriegsdienstverweigerer-Netzwerk Connection aus Offenbach hat am
Freitagabend den ersten Alternativen Westfälischen Friedenspreis von Münster und Osnabrück erhalten. Es stelle mit seinem Handeln die gängige Militärlogik infrage, sagte die Vorsitzende des Vereins Alternativer Westfälischer Friedenspreis, Juliane Brüggemann, zur Eröffnung der Preisverleihung in Münster. Connection kenne keine gerechten oder ungerechten Kriegen. Das Netzwerk helfe Deserteuren und Verweigerern aus der Ukraine genauso wie aus Russland oder
Kroatien, betonte sie. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Die evangelische Theologin und einstige hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann würdigte in ihrer Laudatio das internationale Engagement des Offenbacher Vereins für junge Menschen, die den Dienst in der Armee verweigern wollen. «Kriegsdienstverweigerung als Menschenrecht, das ist das zentrale Thema von Connection», sagte Käßmann laut Redetext. Zudem trete der Verein dafür ein, Kriegsdienstverweigerung und Desertion als
Asylgrund anzuerkennen. «Das sind beide in der EU nicht», beklagte die Theologin. Zugleich kritisierte sie die zunehmende Normalisierung des Militärdienstes in Deutschland. epd










26.09.2026 • 10:31 Uhr

Dassel: Er wollte/konnte Erfrischungsgetränke für 8,34 Euro nicht bezahlen - Ein Jahr Hausverbot und Ermittlungsverfahren

Die Polizei Einbeck berichtet:
Am Freitagnachmittag, 25.09.2026, wurde ein 60-jähriger Mann vom Personal dabei beobachtet, wie er sechs Flaschen eines Erfrischungsgetränkes aus den Auslagen eines Lebensmittelmarktes in der Ilmestraße in Dassel entnahm und anschließend den Kassenbereich passierte, ohne die Waren im Wert von 8,34 Euro zu bezahlen. Die hinzugerufenen Polizeibeamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahl gegen den aus Sievershausen stammenden Mann ein. Zudem erhielt dieser vom Marktleiter ein einjähriges Hausverbot.kr










25.09.2026 • 09:20 Uhr

Verkehrskontrollen im Oberharz - deutliche Geschwindigkeitsverstöße festgestellt

Die Polizei in Goslar berichtet soeben:
Im Rahmen einer dreitägigen Kontrollaktion stellten Einsatzkräfte der Polizei im Oberharz zahlreiche Verkehrsverstöße fest. Neben Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden unter anderem Verstöße gegen die Gurtpflicht, fehlende Dokumente und vorgeschriebene Ausrüstungsgegenstände, mangelhafte Ladungssicherung sowie unzulässige Fahrzeugveränderungen geahndet. Besonders auffällig waren die jeweiligen Höchstwerte: 122 km/h bei erlaubten 70 km/h 126 km/h bei erlaubten 60 km/h 56 km/h bei erlaubten 30 km/h unmittelbar vor einer Grundschule in Clausthal-Zellerfeld.

Gegen einen Fahrzeugführer wurde zudem ein Verfahren wegen des Fahrens unter dem Einfluss eines berauschenden Mittels eingeleitet.

Während einer mobilen Kontrolle trafen die Einsatzkräfte außerdem einen Fahrzeugführer an, der ohne erforderliche Reisegewerbekarte und unter Abspielen lauter Musik Schrott sammelte. Auch gegen ihn wurde ein entsprechendes Verfahren eingeleitet.

Begleitet wurden die Kontrollen von präventiven Gesprächen. Dabei informierte die Polizei über die Gefahren im Straßenverkehr und sensibilisierten die Verkehrsteilnehmenden für ein verantwortungsbewusstes Verhalten.










25.09.2026 • 09:14 Uhr

In Northeim passiert: Mit falschem 50-Euro Schein bezahlt - Polizei geht gegen 60-Jährigen vor

Ein 60-jähriger Mann versuchte am Donnerstagmorgen in einem Heimwerkermarkt in der Hillerser Straße in Northeim seine Ware mit einem gefälschten 50-Euro-Schein zu bezahlen. Im Rahmen des Bezahlvorgangs bemerkte die 55-jährige Kassiererin Auffälligkeiten bei dem Schein und informierte die Polizei.

Der gefälschte Schein wurde schließlich sichergestellt und gegen den 60-jährigen Mann ein Strafverfahren wegen des Inverkehrbringens von Falschgeld eingeleitet.mil











25.09.2026 • 09:08 Uhr

Hohnstedt: 14-jährige E-Scooter-Fahrerin bei Unfall leicht verletzt

Am Donnerstagabend (19.20 Uhr) wurde bei einem Verkehrsunfall in der Draustraße in Hohnstedt (gehört zu Northeim) eine 14-jährige leicht verletzt.

Die E-Scooter-Fahrerin befuhr einen Verbindungsweg aus Richtung Ahlshäuser Straße in Richtung Draustraße und wollte diese im weiteren Verlauf geradeaus überqueren. Hierbei übersah sie den von rechts kommenden Pkw eines 36-jährigen Mannes. Es kam schließlich zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, wodurch die 14-jährige leicht verletzt wurde. Sie wurde in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.

Der Pkw des 36-jährigen Mannes musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 4000 Euro. mil










25.09.2026 • 09:02 Uhr

Schlemmen wie im Hochmittelalter Bündnis 13. Jahrhundert kocht vom 25. bis 27. September im Mittelalterhaus Nienover nach historischen Rezepten

Wie wurde im 13. Jahrhundert gekocht? Und welche Zutaten kamen damals gemeinsam in den Topf? Das zeigen Darstellerinnen und Darsteller des Bündnisses 13. Jahrhundert von Freitag bis Sonntag, 25. bis 27. September 2026, im Mittelalterhaus Nienover. Unter dem Titel „Schlemmen wie im Hochmittelalter“ bereiten sie Gerichte nach historischen Rezepten zu und geben Einblicke in die damaligen Kochgewohnheiten.

Zubereitet werden unter anderem Forellenfilet und Spanferkel, Pilz-Kastanien-Gemüse und Wildkräutersuppe sowie Mandelpudding und Gewürzwein. Einige Kombinationen dürften aus heutiger Sicht überraschen, anderes ist aus der traditionellen Küche vertraut.

Gekocht wird an der großen Kochstelle des Mittelalterhauses und im Backofen. Besucherinnen und Besucher können den Darstellerinnen und Darstellern dabei über die Schulter schauen und erfahren, welche Zutaten und Rezepte im 13. Jahrhundert verwendet wurden. Eine Verkostung der Gerichte ist aus hygienischen Gründen nicht möglich.

Das Mittelalterhaus Nienover ist Freitag bis Sonntag jeweils von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Weitere Informationen sind unter mittelalterhaus-nienover.de zu finden.

Zum Bild:
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Historische Speisen werden am Wochenende im Mittelalterhaus zubereitet.
Foto: Bündnis 13. Jahrhundert










25.09.2026 • 09:00 Uhr

Medienradar: Osnabrücker Mediengruppe reagiert auf Zeitungskrise und plant Mehrheitsübernahme in Ostfriesland

Die Dauerkrise der Zeitungen sorgt weiter für Konzentrationsprozesse bei den Zeitungsverlagen. Das soll dem Vernehmen nach auch Einsparungen unter anderem bei den Personalkosten bringen. Im Klartext heißt das Jobverluste. Hier das neueste Beispiel vom Medienradar aufgespürt:

Die Medienlandschaft im Nordwesten Deutschlands formiert sich neu. Die Osnabrücker NOZ/mh:n-Gruppe plant die Mehrheitsübernahme der Zeitungsgruppe Ostfriesland. Zugleich wechselt der Ostfriesische Kurier zur OM-Mediengruppe.

Die Zeitungslandschaft im Nordwesten Deutschlands steht vor einer Umstrukturierung. Wie die
Unternehmensgruppe NOZ/mh:n mit Sitz in Osnabrück am Donnerstag mitteilte, beabsichtigt der Medienverbund die Übernahme der Mehrheit an der Zeitungsgruppe Ostfriesland (ZGO). Ein entsprechender Vertrag sei unterzeichnet worden. Der Vollzug stehe noch unter dem Vorbehalt
der Genehmigung durch das Bundeskartellamt.

Durch die Beteiligung an der ZGO, zu der Titel wie die «Ostfriesen-Zeitung» gehören, wächst das Tageszeitungsportfolio der NOZ/mh:n-Gruppe in Niedersachsen und Schleswig-Holstein auf 38 Titel an. Die Redaktionen und Titel der ZGO sollen dabei eigenständig bleiben. Die Zeitungsgruppe Ostfriesland stehe für «erstklassigen Lokaljournalismus», erklärten die Herausgeber der NOZ/mh:n-Gruppe, Jan Dirk Elstermann und Werner Ebke. Dies gelte zu bewahren und auszubauen.

# OM-Mediengruppe
gründet Tochtergesellschaft
in Norden

Zugleich übernimmt die OM-Mediengruppe mit Sitz in Emstek bei Cloppenburg von der NOZ/mh:n-Gruppe den «Ostfriesischen Kurier» sowie die «Norderneyer Badezeitung», wie es hieß. Die OM-Mediengruppe gibt bislang die «Oldenburgische Volkszeitung» und die «Münsterländische Tageszeitung» heraus. Sie gründet für die Übernahme den Angaben
zufolge die Ostfriesischer Kurier Medien GmbH, um die redaktionellen Inhalte künftig eigenständig zu produzieren. epd










25.09.2026 • 08:53 Uhr

Sozialminister Philippi erlebt echte Inklusion beim Aktionstag „Schichtwechsel“

Dank eines Projekts des Paritätischen Niedersachsen ist in der Kita Ruther Straße in Pattensen eine Mitarbeiterin mit Behinderung fester Teil des pädagogischen Teams.

Wie gelebte Inklusion im Kita-Alltag funktioniert und welchen Gewinn sie für Kinder und Kita-Teams bringt, hat Niedersachsens Sozialminister Dr. Andreas Philippi heute bei seinem Besuch in der Kita Ruther Straße des MOBILE e.V. in Pattensen erlebt. Im Rahmen des bundesweiten Aktionstages „Schichtwechsel“ informierte er sich vor Ort über das vom Paritätischen Niedersachsen durchgeführte und von der Aktion Mensch geförderte Projekt „Inklusion in Kita-Teams – Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigung“.

„Wir wollen in Niedersachsen Vorbild für Inklusion im Arbeitsleben sein“, erklärt Sozialminister Philippi, „Wie das aussehen kann, zeigt dieses tolle Projekt. Gerade im Sozialbereich fehlen Arbeitskräfte, und wir können es uns schon deshalb nicht leisten, auf engagierte und motivierte Menschen zu verzichten. Und die Praxis zeigt, dass unsere Gesellschaft von vielfältigen Teams profitiert. Es ist toll, mit wieviel Engagement hier gearbeitet wird. Und alle bringen ihre ganz individuellen Fähigkeiten ein – das beeindruckt mich sehr. Ganz herzlichen Dank für die Einladung – so macht ein Schichtwechsel Spaß!“

Im Mittelpunkt des Besuchs stand der unmittelbare Einblick in den Kita-Alltag. Dabei lernte der Minister Christina Nolte kennen, die seit dem 15. Mai 2026 im Rahmen des Budgets für Arbeit als angehende Kita-Assistentin in der Kita beschäftigt ist. Sie gehört zu den ersten 20 Menschen in Niedersachsen, denen im Rahmen des Projekts der Übergang in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im pädagogischen Bereich einer Kindertagesstätte gelungen ist.

Dominik Baier vom Paritätischen Niedersachsen betonte die Bedeutung des sehr erfolgreichen Projekts und stellte die weitere Entwicklung in Aussicht:„Wir zeigen mit diesem Projekt, was mit einem guten Konzept aus Qualifizierung und Begleitung sowie der engen Zusammenarbeit zwischen Werkstätten und Kitas als Arbeitgebern möglich ist. Diese Erfolge wollen wir über den August 2027 nach dem Ende des Projektes nicht nur fortführen, sondern deutlich auf andere Regionen und Bereiche der sozialen Arbeit ausweiten. Wir hoffen hierbei natürlich auf die Unterstützung des Landes Niedersachsen.“

Das Projekt „Inklusion in Kita-Teams – Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigung“ verfolgt das Ziel, Menschen mit Behinderungen den Zugang zu regulären Arbeitsplätzen in Kindertagesstätten zu ermöglichen. Dabei geht es nicht allein um Beschäftigung, sondern um eine nachhaltige Veränderung von Arbeitskultur und Zusammenarbeit.

Für Christina Nolte ist die Tätigkeit in der Kita eine Chance, ihre Fähigkeiten einzubringen und Teil eines Teams zu sein: „Ich fühle mich hier sehr wohl und habe das Gefühl, dass ich mit meinen Fähigkeiten etwas beitragen kann. Es ist schön, im Kita-Alltag Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen für die Kinder da zu sein.“

Auch für die Geschäftsführerinnen des Kita-Trägers MOBILE e.V., Sandra Hülsmann und Martina Götz, ist die Erfahrung aus der Praxis ein wichtiger Impuls für die Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit: „Inklusion bedeutet für uns, dass jeder Mensch mit seinen individuellen Fähigkeiten einen Platz im Team findet und wertgeschätzt wird. Die Zusammenarbeit mit Christina zeigt uns jeden Tag, wie selbstverständlich und bereichernd inklusives Arbeiten im Kita-Alltag sein kann – für das Team genauso wie für die Kinder.“











25.09.2026 • 08:50 Uhr

Gewerkschaften rufen zu Demos für den Sozialstaat auf

Der Deutsche Gewerkschaftsbund und Sozialverbände rufen für Sonnabend in Hannover und Bremen zu Kundgebungen «für einen starken Sozialstaat und sichere Arbeitsplätze» auf. Erwartet werden mehrere Tausend Teilnehmende.

Mehrere Tausend Menschen wollen am Sonnabend (26. September) in Hannover und Bremen für einen starken Sozialstaat demonstrieren. Unter dem Motto «Hart verdient! Deine Arbeit. Deine
Gesundheit. Deine Rente» haben der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und Sozialverbände zu einem bundesweiten Aktionstag aufgerufen, wie der DGB in Hannover mitteilte. Es gehe um sichere Arbeitsplätze und gute Arbeitsbedingungen sowie den Schutz von Arbeitnehmerrechten, hieß es.

Die Polizei in Hannover rechnet einem Sprecher zufolge mit Teilnehmerzahlen im unteren fünfstelligen Bereich. In Bremen hat der DGB laut der Polizei rund 7.000 Protestierende angemeldet. Aus zahlreichen Städten in Niedersachsen fahren Busse zu beiden
Demonstrationen. Bundesweit plant der DGB Kundgebungen in 15 Städten.

# Protest gegen
Leistungskürzungen

Der DGB-Vorsitzende für den Bezirk Niedersachsen-Bremen-Sachsen-Anhalt, Ernesto Harder, betonte in dem Aufruf: «Der Sozialstaat ist kein Geschenk der Politik oder der Arbeitgeber.» Gute und sichere Arbeit, sowie eine bestmögliche Gesundheitsversorgung und ein verlässliches Alterseinkommen seien nicht verhandelbar. «Wir stehen auf gegen eine Politik, die Leistungen kürzt und Arbeitsrechte beschneidet.»

In Hannover startet der Protestzug den Angaben zufolge um 11.30 Uhr am Waterlooplatz und zieht zum Georgsplatz, wo eine Kundgebung geplant ist. Hauptredner ist der Vorsitzende der Gewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE), Michael Vassiliadis. Zudem sprechen
die VW-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Daniela Cavallo, Andrea Wemheuer von der Gewerkschaft ver.di, Hans-Joachim Lenke für das Niedersächsische Sozialstaatsbündnis und die Diakonie in Niedersachsen sowie Ernesto Harder. epd










25.09.2026 • 08:47 Uhr

Landeserntedankfest in Cramme mit Landesbischöfin Bammel

Die evangelischen Kirchen in Niedersachsen feiern das Landeserntedankfest am 4. Oktober in Cramme im Landkreis Wolfenbüttel. Die Predigt im Festgottesdienst hält die braunschweigische Landesbischöfin Christina-Maria Bammel.

Die Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen feiert ihr diesjähriges Landeserntedankfest am 4. Oktober in Cramme im Landkreis Wolfenbüttel. Die Predigt halte
die braunschweigische Landesbischöfin Christina-Maria Bammel, teilte die Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig am Donnerstag in Wolfenbüttel mit. Das Landeserntedankfest ist eine Gemeinschaftsinitiative der evangelischen Landeskirchen mit Verbänden und Unternehmen der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft.

Im Anschluss an den Gottesdienst sprechen die Staatssekretärin im niedersächsischen Landwirtschaftsministerium, Frauke Patzke, sowie der Präsident des Landvolks Niedersachsen, Holger Hennies, Grußworte, hieß es. Ebenso werde der Präsident der Landwirtschaftskammer
Niedersachsen, Gerhard Schwetje, sprechen. epd










25.09.2026 • 08:45 Uhr

„Salz und Wasser“ – Von der Antarktis nach Northeim

Die Neue Schauburg und Bündnis 90/Die Grünen Northeim zeigen gemeinsam einen Dokumentarfilm mit anschließender Gesprächs- und Diskussionsmöglichkeit.

Was hat das Eis der Antarktis mit Northeim zu tun? Dieser Frage nähert sich der Dokumentarfilm „Salz und Wasser - mit der Polastern in die Antarktis“ von der Regisseurin Ines Reinisch, der am 1. Oktober 1926 um 19:00 Uhr in der Neuen Schauburg präsentiert wird.

Der Film begleitet eine Forschungsreise der Polarstern in die Ostantarktis. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen dort den antarktischen Zirkumpolarstrom und die Frage, wie Veränderungen der Meeresströmungen das antarktische Eis und langfristig den globalen Meeresspiegel beeinflussen können.

Dabei geht es nicht nur um Messwerte und wissenschaftliche Erkenntnisse. Ines Reinisch richtet den Blick auf die Menschen hinter der Forschung. Sie zeigt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und die Besatzung des Forschungsschiffes bei ihrer Arbeit unter extremen Bedingungen. Der Film zeigt eindrücklich, warum wissenschaftliche Erkenntnisse eine wichtige Grundlage für politische und gesellschaftliche Entscheidungen zum Klimaschutz sind.
Die Antarktis ist weit entfernt und doch sind ihre Veränderungen Teil desselben globalen Klimasystems und betreffen uns auch hier in Northeim.

Nach der Filmvorführung besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit der Regisseurin Ines Reinisch und Prof. Dr. Gerhard Wörner von der Georg-August-Universität Göttingen - moderiert durch Karen Karius, heißt es in einem Medieninfo der Grünen.










25.09.2026 • 08:44 Uhr

Nach Wolfsattacken im Solling legt SPD umfassenden Antrag zum Wolfsmanagement im Landkreis Northeim vor

Hier die am heutigen Freitag vom Fraktionsvorsitzenden der Northeimer SPD-Kreistagsfraktion, Uwe Schwarz, veröffentlichte Iinitiative als erste politische Konsequenz nach den brutalen Attacken von vier Wölfen gegen Schafe auf einer Weide bei Relliehausen im Solling.
In dem Dokument, gerichtet an Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, heißt es:
„Antrag gemäß § 56 NKomVG
Hier: Wolfsmanagement im Landkreis Northeim – Unterstützung der Weidetierhaltung durch konsequente Umsetzung der neuen jagd- und artenschutzrechtlichen Möglichkeiten
Beschlussvorschlag
Der Kreistag möge beschließen:
1. Der Landkreis begrüßt und unterstützt die mit der Aufnahme des Wolfs in das Bundesjagdrecht und den Änderungen des niedersächsischen Jagdrechts geschaffenen Möglichkeiten für ein wirksames Wolfsmanagement.
2. Die Landrätin wird beauftragt, die zuständigen Landesbehörden bei der konsequenten und rechtssicheren Umsetzung des niedersächsischen Wolfsmanagementplans zu unterstützen. Dabei soll insbesondere darauf hingewirkt werden, dass
a. festgestellte Wolfsrissereignisse unverzüglich fachlich bewertet werden,
b. bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen Schnellabschüsse ohne vermeidbare Verzögerungen ermöglicht werden,
c. bei wiederholten Schadensereignissen die Voraussetzungen für die Einrichtung eines Interventionsgebietes zeitnah geprüft und gegebenenfalls umgesetzt werden,
d. die zuständigen Jagd-, Naturschutz- und Veterinärbehörden eng und verlässlich zusammenarbeiten.
3. Der Landkreis setzt sich gegenüber der Landesregierung dafür ein, dass die im Wolfsmanagementplan vorgesehenen Interventionsgebiete insbesondere dort wirksam genutzt werden, wo es trotz zumutbar ergriffener Herdenschutzmaßnahmen wiederholt zu Wolfsrissen kommt.
4. Die Kreisverwaltung wird gebeten, dem Kreistag regelmäßig über die Entwicklung der Wolfssituation im Landkreis zu berichten.
5. Der Landkreis setzt sich beim Land Niedersachsen für eine verlässliche und möglichst unbürokratische Unterstützung der Weidetierhalter ein. Dies umfasst insbesondere die Förderung eines wirksamen Herdenschutzes, eine zügige Schadensfeststellung und eine zeitnahe Bearbeitung von Ausgleichs- und Förderanträgen.
6. Besondere Berücksichtigung sollen Weidetierhaltungen erhalten, bei denen ein flächendeckender wolfsabweisender Herdenschutz aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nur eingeschränkt oder mit unverhältnismäßigem Aufwand möglich ist.
7. Der Kreistag bittet die Landesregierung, die Auswirkungen des neuen Wolfsmanagements regelmäßig zu evaluieren. Dabei sollen insbesondere die Zahl der Rissereignisse, die Wirksamkeit von Schnellabschüssen und Interventionsgebieten, die Entwicklung der Wolfspopulation, die Belastungen der Weidetierhaltung und
die Auswirkungen auf den günstigen Erhaltungszustand des Wolfs berücksichtigt werden.
8. Sollten sich aus der praktischen Anwendung des Wolfsmanagementplans rechtliche oder verfahrensbedingte Hindernisse ergeben, wird die Landesregierung gebeten, diese zeitnah zu überprüfen und soweit erforderlich Anpassungen der landesrechtlichen Regelungen oder des Managementplans vorzunehmen.
Begründung:
Der Wolf ist dem Jagdrecht in Niedersachsen bereits seit 2022 unterstellt. Seit dem 2. April 2026 ist er zudem in das Bundesjagdrecht aufgenommen worden. Gleichzeitig bleibt der Wolf eine geschützte Tierart und unterliegt weiterhin den artenschutzrechtlichen Vorgaben.
Mit dem im Juni 2026 veröffentlichten niedersächsischen Wolfsmanagementplan wurde die bisherige Rechtslage konkretisiert. Das Management beruht im Wesentlichen auf zwei Instrumenten: Schnellabschüssen nach festgestellten Schadensereignissen und Bejagungsmöglichkeiten in Interventionsgebieten.
Ein Schnellabschuss kann nach einem bestätigten Wolfsriss erfolgen, wenn zumutbarer Herdenschutz überwunden wurde. Die oberste Jagdbehörde legt dabei das Jagdgebiet fest. Deses kann mehrere Jagdreviere in einem Radius von mindestens drei bis maximal 20 Kilometern um den Schadensort umfassen. Der Bejagungszeitraum kann bis zu sechs Wochen betragen und endet grundsätzlich mit der Erlegung eines Wolfs, dem Erreichen der Entnahmeobergrenze oder dem Ende der Jagdzeit.
Ein Interventionsgebiet kann eingerichtet werden, wenn in einem Wolfsterritorium drei entsprechende Schadensereignisse an Nutztieren vorliegen und die gesetzlichen Voraussetzungen hinsichtlich Herdenschutz und Zuordnung zum betreffenden Wolf, Wolfspaar oder Rudel erfüllt sind. In einem solchen Gebiet können innerhalb der vorgesehenen Jagdzeiten auch mehrere Wölfe beziehungsweise ein ganzes Rudel entnommen werden.
Für das Jagdjahr 2026/2027 hat das Land zur Sicherung des günstigen Erhaltungszustands eine maximale Entnahme von 22 adulten territorialen Wölfen in der atlantischen und fünf in der kontinentalen biogeografischen Region festgelegt. Diese Zahlen werden künftig auf Grundlage des Monitorings für jedes Jagdjahr neu bestimmt.
Die neuen Regelungen verändern damit den Handlungsspielraum der zuständigen Behörden erheblich. Gleichzeitig bleibt ein abgestimmtes Vorgehen erforderlich, da Wolfsterritorien Landkreisgrenzen überschreiten können und das Land ausdrücklich einen landesweit einheitlichen, revierübergreifenden Managementansatz verfolgt.“










25.09.2026 • 08:42 Uhr

Massive Forderungen nach mehr Schutz vor aggressiven Wölfen für Menschen und Nutztiere im Umweltausschuss des Landkreies Politische Reaktionen auf brutale Rissattacke bei Relliehausen - SPD legt Antrag zum Wolfsmanagement vor

Ein entschiedenes Eingreifen durch Schnellabschüsse gegen übergriffige Wölfe im Solling ist in der gestrigen öffentlichen Sitzung des Umweltausschusses im Landkreis Northeim von Vertretern der Politik, der Jägerei und vom Landvolk sowie des Naturschutzes gefordert worden. Der Ausschuss befasste sich intensiv unter der Leitung von Dr. Christian Eberl (Foto) mit dem jüngsten heftigen Rissereignis bei Relliehausen (wir berichteten topaktuell und exklusiv). Dort waren fast zwei Dutzend Schafe von mindestens vier fast ausgewachsenen Wölfen getötet worden. „Der Wolf ist bei uns angekommen. Das muss Konsequenzen haben!“, so fasste es Dr. Eberl zusammen.

Die SPD-Fraktion, mit MdL Penno im Umweltausschuss vertreten, reagierte prompt. Der Abgeordnete kündigte in der Sitzung eine Initiative seiner Fraktion zum verbesserten Wolfsmanagement an. Am heutigen Freitag schob Fraktionsvorsitzender Uwe Schwarz den entsprechenden Antrag nach.

Sein Inhalt folgt im nächsten Beitrag auf diesem diesen reichweitenstarken Nachrichtenkanal! red / Foto: FisWMG










25.09.2026 • 08:38 Uhr

Sozialverband VdK warnt vor Einschnitten beim Wohngeld

Der Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen hat vor Kürzungen beim Wohngeld gewarnt. Vor einer Abstimmung im Bundesrat fordert der Verband verlässliche Hilfen für Menschen mit geringem Einkommen.

Der Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen warnt vor den geplanten Einschnitten bei der bundesweiten Wohngeldreform. «Diese Reform wäre eine Katastrophe für Tausende Niedersachsen, die auf diese finanzielle Unterstützung zwingend angewiesen sind», sagte der VdK-Landesvorsitzende Friedrich Stubbe am Donnerstag in Oldenburg. «Am Wohngeld darf nicht gespart werden.»

An diesem Freitag steht im Bundesrat die Wohngeldreform zur Abstimmung an. Stubbe begrüßte die Ankündigung von Niedersachsens Bauminister Grant Hendrik Tonne (SPD), dass Niedersachsen den Reformplänen der Bundesregierung nicht zustimmen werde.

# VdK fordert
jährliche Anpassung

Laut Stubbe beziehen in Niedersachsen derzeit 139.000 Haushalte Wohngeld. Fast die Hälfte davon betreffe Familien. Seit 2023 sei die Zahl der Bezieherinnen und Bezieher kontinuierlich um 12,3 Prozent gestiegen. «Das Wohngeld ist ein wichtiges Instrument, um hohe Wohnkosten zu kompensieren», unterstrich Stubbe. «Denn Menschen mit geringem Einkommen wissen kaum noch, wie sie ihre Mieten zahlen sollen.» epd











24.09.2026 • 20:09 Uhr

Unfall auf regennasser Herzberger Landstraße - Ford Fiesta überschlägt sich und bleibt auf dem Dach liegen, 21-jährige Fahrerin leicht verletzt, Unfallursache unklar

Bei einem Verkehrsunfall auf der Herzberger Landstraße in Göttingen ist am Donnerstagvormittag (24.09.26) eine 21 Jahre alte Autofahrerin leicht verletzt worden. Die Göttingerin wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, steht noch nicht fest. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Nach ersten Erkenntnissen kam die 21-Jährige gegen 09.45 Uhr aus unbekanntem Grund mit ihrem Ford Fiesta auf der regennassen Straße in einer Kurve ins Schleudern. Das Auto rutschte danach die rechtsseitige Böschung hinab, überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. An dem Kleinwagen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in unbekannter Höhe. jk











24.09.2026 • 20:07 Uhr

Göttingens vorbildliche Stadtbibliothek erweitert ihre Öffnungszeiten

Von Donnerstag, 1. Oktober 2026, bis Mittwoch, 31. März 2027, erweitert die Stadtbibliothek im Thomas-Buergenthal-Haus, in der Göttinger Gotmarstraße 8, ihre Öffnungszeiten. Dabei wird zwischen Zeiten mit und ohne Personal unterschieden.

Servicefreie
Zeit

Während der servicefreien Zeiten ohne Personal montags, dienstags, donnerstags und freitags von 9.00 bis 13.00 Uhr können die Besucher*innen die Räumlichkeiten, die Arbeitsplätze, den Bestand und das Kopiergerät wie gewohnt nutzen. Auch der Zugang zum Kaffeeautomaten und zum Wasserspender ist frei. Medien können an den Selbstverbuchern mit gültigem Bibliotheksausweis entliehen werden. Ausgenommen hiervon sind lediglich Tonies, Konsolenspiele und Gegenstände aus der „Bibliothek der Dinge“. Auch die Rückgabe und die Verlängerung von Medien sind an diesen Geräten möglich. Mit gültigem Bibliotheksausweis können außerdem die PCs, der Drucker und der Kassenautomat zum Zahlen von Entgelten und zum Geldwechseln genutzt werden.

Zeiten mit
Personal

Der vollständige Bibliotheksservice wird montags, dienstags, donnerstags und freitags von 13.00 bis 18.00 Uhr sowie samstags von 11.00 bis 16.00 Uhr angeboten. Während dieser Servicezeiten werden persönliche Beratung und Hilfestellung durch das Personal der Stadtbibliothek an den Infoplätzen angeboten. Zudem können Bibliotheksausweise ausgestellt, Fernleihen beauftragt und abgeholt werden sowie Medienersatz bearbeitet werden. Darüber hinaus ist die Ausleihe von Tonies, Konsolenspielen und Gegenständen der „Bibliothek der Dinge“ dann möglich.

Medien können weiterhin auch außerhalb der Öffnungszeiten über die Rückgabecontainer zurückgegeben werden. Diese stehen montags, dienstags, donnerstags und freitags in der Zeit von 7.00 bis 9.00 Uhr und mittwochs von 7.00 bis 13.00 Uhr zur Verfügung. Von der Containerrückgabe ausgenommen sind sperrige Medien wie Gesellschaftsspiele und Gegenstände aus der „Bibliothek der Dinge“.










24.09.2026 • 20:05 Uhr

Klimaanpassung im Grundgesetz: Vorstoß der Grünen mit großer Mehrheit abgelehnt

Die Grünen wollen Klimaanpassung und Naturschutz als Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz festschreiben. Ihr Antrag fand im Bundestag jedoch keine Mehrheit.

Keine Mehrheit für eine Grundgesetzänderung zum Thema Klimaschutz: Das Parlament hat am Donnerstag in erster Lesung über einen Vorstoß der oppositionellen Grünen-Partei abgestimmt, Klimaanpassung und Naturschutz als Gemeinschaftsaufgabe in der Verfassung zu verankern.
Bei der namentlichen Abstimmung gaben insgesamt 575 Bundestagsabgeordnete in Berlin ihre Stimme ab. 136 stimmten dafür, 438 dagegen, eine Person enthielt sich, womit der Antrag abgelehnt wurde.

Für eine Grundgesetzänderung ist jedoch eine Zweidrittelmehrheit in Bundestag und Bundesrat notwendig. Insbesondere aus der Regierungsfraktion von CDU und CSU sowie aus den Reihen der oppositionellen AfD war deutliche Kritik an einer Grundgesetzänderung geäußert worden. epd










24.09.2026 • 19:59 Uhr

14-Jähriger mit E-Scooter liefert sich mit Polizei Verfolgungsjagd

Die Polizei Hildesheim berichtet soeben: Am 24.09.2026, gegen 16:30 Uhr, hat sich in 31174 Schellerten Ortsteil Garmissen eine Verfolgungsfahrt ereignet. Die eingesetzten Beamten des PK Bad Salzdetfurth wollten einen E-Scooter-Fahrer kontrollieren und anhalten. Der E-Scooter
flüchtete aber sofort mit rund 40 km/h vor den Beamten.

In der Straße Weizenstieg war zu dem Zeitpunkt der Verfolgungsfahrt eine Personengruppe, u.a. mit einem berittenen Pony, unterwegs. Eine männliche Person versuchte sogar den E-Scooter-Fahrer aktiv an der Weiterfahrt zu hindern. Die Person musste dann aber zur Seite ausweichen, um eine Kollision zu verhindern. Der 14-jährige E-Scooter-Fahrer kann im Nachgang ermittelt und an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Es wurde ein Strafverfahren u.a. wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet. Der E-Scooter wurde sichergestellt.

Die Polizei bittet die Zeugen aus der o.g. Personengruppe sich bitte beim
Polizeikommissariat Bad Salzdetfurth unter der Telefonnummer 05063/901-0 zu
melden. ste











24.09.2026 • 19:54 Uhr

Umweltschutz-Aktion: Bundestagsabgeordnete sammeln alte Handys

Die Deutsche Umwelthilfe und eine Gruppe von Bundestagsabgeordneten organisieren gemeinsam eine Sammelaktion für alte Handys und Tablets. Wer noch so ein Gerät zu Hause hat, kann es in den Bundestags- oder Wahlkreisbüros der Abgeordneten abgeben, wie
die Umwelthilfe am Donnerstag mitteilte. Die alten Apparate sollen demnach, wenn möglich, zur Weiterverwendung aufgearbeitet werden. Geht das nicht, sollen die Rohstoffe in den Geräten recyclet und die Reste fachgerecht entsorgt werden.

Laut der Umwelthilfe machen neun Bundestagsmitglieder der Grünen sowie jeweils ein Abgeordneter von CDU, Linken und SPD mit. Die Liste werde «sukzessive durch weitere Teilnehmende ergänzt». Die Aktion läuft demnach bis zum 23. Dezember. Mit einem Teil der Erlöse sollen Umweltschutzprojekte der Organisation in Deutschland unterstützt werden.

# Viele Millionen
Handys bleiben
ungenutzt

Die Aktion mit den Abgeordneten ist Teil der Sammlung «Handys für die Umwelt», die bereits seit 2003 läuft. Nach Angaben der Umwelthilfe gibt es in Deutschland rund 167 Millionen ungenutzte Althandys. epd/Foto: FisWMG










24.09.2026 • 11:50 Uhr

Katastrophenschutzausschuss: Abstimmung kurios! Gilt Ton- oder Bildbeweis? - Thorsten Kühn steht inhaltlich zum neuen Konzept

Zu der hier stattgefindenen Berichterstattung aus der jüngsten öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Brand- und Katastrophenschutz des Northeimer Kreistages und speziell zu der Thematik "Abstimmung über ein Rettungsdienstkonzept" liegen der Redaktion zwei Positionen vor. Sie beschäftigen sich mit dem Beweisfoto zu der Abstimmung beim Nein-Votum des Vorsitzenden Frank-Dieter Pfefferkorn (Foto) und den zum gleichen Zeitpunkt zu sehenden zwei Handzeichen der Abgeordneten Thorsten Kühn und Edgar Martin.

Die Kreisverwaltung legt Wert auf die folgende Erklärung, ohne auf das Beweisfoto einzugehen:

"Herr Pfefferkorn hat zunächst die Ja-Stimmen, anschließend die Nein-Stimmen und danach die Enthaltungen abgefragt. Herr Martin und Herr Kühn haben bei der Abfrage der Ja-Stimmen abgestimmt. Die einzige Nein-Stimme wurde anschließend von Herrn Pfefferkorn abgegeben.
Der Abstimmungsverlauf wurde unmittelbar protokolliert und ist auch auf der Tonaufzeichnung der Sitzung dokumentiert. Das festgestellte Abstimmungsergebnis lautet sieben Ja-Stimmen und eine Nein-Stimme."

Auf Nachfrage zu seinem Handzeichen bei der Nein-Abfrage und dem anschließend zu sehenden Nein-Votum erklärt Thorsten Kühn: "Die rechte Hand habe ich bei Ja gehoben und dann abgewartet, dass die Info, dass alles gezählt wurde. So kenne ich es aus anderen Ausschüssen. Stattdessen hat er (Pfefferkorn) plötzlich Gegenstimmen aufgerufen. Und dann war ich langsam."

Ergänzend bekräftigte Thorsten Kühn im erläuternden Gespräch, dass er selbstverständlich dem von der Kreisverwaltung vorgelegten 12-Punkte Plan für das Rettungsdienstkonzept inhaltlich folgt und ich dem inhaltlich zustimme. Wie berichtet sieht das Konzept bei Erfüllung der zwölf Voraussetzungen die Aufgabe des Notfallstandortes in Bad Gandersheimvor. red/Foto: FisWMG










24.09.2026 • 11:28 Uhr

Friedensbündnis kritisiert Bundeswehr-Teilnahme an Atomkriegsmanöver - Deutsche Soldaten trainieren Atombombenabwürfe

Das Aktionsbündnis «atomwaffenfrei.jetzt» hat die Bundesregierung aufgefordert, die Teilnahme der Bundeswehr am Nato-Atomkriegsmanöver «Steadfast Noon» abzusagen. Bei dem Manöver, das Mitte Oktober stattfindet, simuliere die Bundeswehr den Abwurf
von Atombomben in einem europäischen Kriegsszenario, kritisierte das Bündnis von rund 35 friedenspolitischen Organisationen am Donnerstag in Bonn. Die Bundesregierung solle stattdessen auf nukleare Abrüstung drängen und dem UN-Atomwaffenverbotsvertrag beitreten.

Mit dem humanitären Völkerrecht sei jeglicher Atomwaffeneinsatz unvereinbar, hieß es. Auch gemäß Nichtverbreitungsvertrag sei Deutschland die Verfügung über Atomwaffen verboten. «Piloten der Bundeswehr dürfen niemals Atombomben abwerfen, weil dies ein Kriegsverbrechen wäre», betonte Bündnissprecher Martin Singe. Doch genau das sollten sie bei dem Nato-Atomkriegsmanöver trainieren. Das Friedensbündnis kündigte Proteste am mutmaßlichen
US-Atomwaffenstandort Büchel in der Eifel am 10. Oktober und eine Demonstration am Fliegerhorst in Nörvenich im Kreis Düren am 17. Oktober an. epd










24.09.2026 • 11:23 Uhr

Kurz vor der Stichwahl: Briefwahlunterlagen ab sofort persönlich abholen

Die Göttinger Stadtverwaltung weist darauf hin, dass beantragte Briefwahlunterlagen nach Möglichkeit ab sofort persönlich im Briefwahlzentrum in der Philipp-Reis-Straße 2a, 37075 Göttingen, abgeholt werden sollten. Grund ist, dass eine rechtzeitige postalische Zustellung durch die verbleibenden Postlaufzeiten bis zum Wahlsonntag, 27. September 2026, nicht mehr sichergestellt werden kann.

Sollten Bürger*innen ausdrücklich auf dem Postweg bestehen, wird der Versand durchgeführt. Andernfalls werden die Unterlagen bis einschließlich des Wahlsonntages zur Abholung bereitgehalten. Die Stadtverwaltung rät jedoch dringend zur persönlichen Abholung, um die rechtzeitige Stimmabgabe sicherzustellen.

Sofern bereits beantragte Briefwahlunterlagen bisher nicht eingetroffen sind, können bei persönlicher Vorsprache im Briefwahlzentrum in der Philipp-Reis-Straße 2, 37075 Göttingen, mittels einer eidesstattlichen Versicherung Ersatzunterlagen ausgestellt werden.

Wichtiger Hinweis zur Barrierefreiheit
Zwischen der Haupt- und der Stichwahl konnte der Wahlraum in der der Lohbergschule dauerhaft in die örtliche Mensa verlegt werden. Dadurch ist der Wahlraum vor Ort jetzt vollständig barrierefrei zugänglich.










24.09.2026 • 11:21 Uhr

Hoenig wünscht sich ein «einfaches Butterbrot» zum 75. Geburtstag

Schauspieler Heinz Hoenig hat «Ehrfurcht vor dem Tod und Angst davor, zu früh gehen zu müssen». Zu seinem 75. Geburtstag am Donnerstag äußerte er in der «Bild»-Zeitung (Donnerstag) den Wunsch, dass er noch lange leben darf. «Ich möchte meine Jungs aufwachsen sehen und noch viele Jahre mit meiner Frau haben. Das wäre für mich das größte Geschenk», sagte der schwer kranke Künstler.

Der «Bild»-Zeitung zufolge wurde Hoenig 2024 die Speiseröhre entfernt. Seitdem werde er über eine Magensonde ernährt. Er vermisse es, nicht selbst essen zu können, sagte er der Zeitung: «Mich würde ein einfaches Butterbrot schon wahnsinnig glücklich machen.» epd










24.09.2026 • 11:14 Uhr

Wie die AfD spricht auch die Wählergemeinschaft Die Unabhängigen Bad Gandersheim Wahlempfehlung für Thorsten Kühn (CDU) aus

Die Unabhängigen Bad Gandersheim sprechen sich zur anstehenden Stichwahl am kommenden Sonntag um das Amt des Landrats öffentlich für Thorsten Kühn aus. Das geht aus einem heute veröffentlichten Medieninfo hervor. In dem Statement heißt es weiter:

"In den vergangenen Monaten hat Thorsten Kühn mehrfach den Austausch mit den Unabhängigen gesucht. Dabei stand für ihn nicht das Halten von Wahlkampfreden im Vordergrund, sondern das Zuhören und der direkte Dialog. In zahlreichen Gesprächen hat er Interesse an den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger sowie der kommunalen Politik gezeigt.
„Thorsten Kühn ist auf uns zugegangen, hat das Gespräch gesucht und vor allem zugehört. Wir haben ihn als offen, sachlich und lösungsorientiert erlebt. Dieses Miteinander auf Augenhöhe hat uns überzeugt“, erklärt Janin Schatz-Anders für die Unabhängigen.
Die Unabhängigen sehen in Thorsten Kühn den Kandidaten, der den Landkreis mit Kompetenz und einem klaren Fokus auf praktische Lösungen weiterentwickeln kann. Aus ihrer Sicht bringt er die notwendige Erfahrung, Führungsstärke und Zukunftsorientierung mit, um die Herausforderungen der kommenden Jahre erfolgreich anzugehen.
Demgegenüber steht für die Unabhängigen Simon Hartmann für eine Fortsetzung der bisherigen politischen Strukturen und eines „Weiter so“. Zudem bewerten die Unabhängigen seine Bilanz als Bürgermeister der Stadt Northeim kritisch und sehen darin keine ausreichende Grundlage für die Übernahme der Verantwortung als Landrat.
„Für uns geht es bei dieser Wahl nicht um Parteibücher, sondern um die Frage, wer die besten Lösungen für unseren Landkreis bietet. Nach unseren Gesprächen und unserer Bewertung der Kandidaten kommen wir zu dem Schluss, dass Thorsten Kühn die deutlich bessere Wahl ist“, ergänzt der Fraktionsvorsitzende Florian Porde.
Die Unabhängigen Bad Gandersheim rufen daher die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises dazu auf, am Sonntag von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und Thorsten Kühn bei der Stichwahl ihre Stimme zu geben."

Zuvor hatten bereits die AfD-Spitzen Maik Schmitz und Jens Kestner in öffentlichen Erklärungen ihrer Anhängerschaft empfohlen, Thorsten Kühn am Sonntag zu wählen.

Auf dem Bild sind die zum Teil neu gewählten Ratsmitglieder der Unabhängigen in Bad Gandersheim vereint. Mittendrin Thorsten Kühn, rechts Fraktionsvorsitzender und CDU-Kreisvorsitzender David Artschwager.











24.09.2026 • 11:05 Uhr

HINTERGRUND: Zwiebelanbau in Deutschland

Nach Angaben des Bundeszentrums für Landwirtschaft mit Sitz in Bonn steht die Speisezwiebel nach Tomaten und Möhren auf Platz drei des meistkonsumierten Gemüses in Deutschland. Der Pro-Kopf-Verzehr liege im Durchschnitt bei jährlich 10,7 Kilogramm.

Auf den heimischen Feldern bauten laut Bundeszentrum im Jahr 2025 insgesamt 1.928 Betriebe die Kultur an. Auf einer Gesamtanbaufläche von knapp 20.000 Hektar wurde eine Erntemenge von rund 900.000 Tonnen erzielt, was einem durchschnittlichen Flächenertrag von etwa 46 Tonnen pro Hektar entspricht.

Nach Erhebungen des Fachverbandes Deutsche Speisezwiebel e.V. mit Sitz in Mainz liegen die Hauptanbaugebiete in Niedersachsen (7.098 Hektar), Nordrhein-Westfalen (4.075 Hektar) und Bayern (2.537 Hektar). Hessen nimmt im bundesweiten Vergleich mit einer Fläche von
1.233 Hektar ebenfalls eine bedeutende Rolle im Freilandgemüsebau ein. Die dortige Erzeugung konzentriert sich schwerpunktmäßig auf Südhessen, insbesondere auf das Hessische Ried.

Beim Produktionsvolumen dominiert laut Bundeszentrum für Landwirtschaft der konventionelle Anbau. Der Marktanteil der Bio-Ware lag 2025 gemessen an der Gesamtmenge bei knapp neun Prozent. epd











24.09.2026 • 11:03 Uhr

BürgerGesundheitsPark Bad Gandersheim: Simon Hartmann vor Ort!

„Gesundheitsversorgung ebenso wie der Rettungsdienst muss für alle Bürgerinnen und Bürger in unserem Landkreis flächendeckend, wohnortnah und zuverlässig sein“, so der Bad Gandersheimer SPD Fraktionsvorsitzende Jonas Schnute. Bad Gandersheim bietet dafür mit dem BürgerGesundheitsPark ein herausragendes Beispiel. Davon überzeugte sich jetzt auch Landratskandidat Simon Hartmann bei einem Besuch in Bad Gandersheim. Hier gibt es hausärztliche und fachärztliche Versorgung, eine psychiatrische Tagesklinik, pflegerische Angebote, Sanitätshaus und demnächst auch einen Kindergarten mit heilpädagogischem Konzept – alles unter einem Dach. „Der BürgerGesundheitsPark wird als landesweites Modellprojekt gefördert“, erklärt Anja Görlach für die SPD Bad Gandersheim.

„Wir sind froh, eine solche zukunftsfähige Einrichtung in unserem Landkreis zu haben.“ Für Simon Hartmann ist die flächendeckende Versorgung in einem ländlichen Landkreis ein Grundpfeiler der Daseinsversorgung. Dazu stellte der SPD-Landratskandidat klar: „Wir stellen überall fest, wie schwer es der zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung fällt, freie Arztsitze wieder zu besetzen. Das gilt vor allem für die hausärztliche Versorgung. Solch ein Modell wie der BürgerGesundheitsPark in Bad Gandersheim werden in Zukunft eine besondere Rolle bei der medizinischen und pflegerischen Versorgung in unserer Region spielen müssen“.










24.09.2026 • 11:01 Uhr

Prozess gegen Ex-Beschäftigte von diakonischer Stiftung gestartet - Vorwurf der Körperverletzung und mehr

Vor dem Landgericht Bielefeld wird wegen Freiheitsverletzung gegen vier ehemalige Mitarbeiter des Wittekindshofs verhandelt. Unter anderem sollen sie Menschen mit Behinderung eingesperrt und fixiert haben.

Am Landgericht Bielefeld hat am Donnerstag der Prozess gegen drei frühere Leitungskräfte und einen Arzt der Diakonischen Stiftung Wittekindshof begonnen. Die Staatsanwaltschaft
wirft den vier Beschuldigten für den Zeitraum von 2014 bis 2019 Freiheitsentziehung, Körperverletzung und Beihilfe vor (AZ: 1 KLs 20/22). Vorgesehen sind bislang fast 20 Verhandlungstage bis Mai 2027.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sollen Menschen mit Behinderung in einem sogenannten Time-Out-Raum oder im eigenen Zimmer eingesperrt worden sein. Einigen der Angeklagten wird vorgeworfen, die freiheitsentziehenden Maßnahmen angewiesen zu haben. Das sei unter anderem der Fall gewesen, wenn die Bewohner ein eigen- oder fremdgefährdendes Verhalten gezeigt hätten. Zudem soll es verschiedene Fixierungsmaßnahmen gegeben haben.

# Bereich aufgelöst,
Reformen eingeleitet

Zu den Vorfällen soll es nach Angaben der Staatsanwaltschaft in einem heilpädagogischen Intensivbereich des Wittekindshofs gekommen sein, der 2019 nach Bekanntwerden der Vorwürfe aufgelöst wurde. In dem Bereich waren Menschen mit geistiger Behinderung und zusätzlichen schweren psychischen Störungen oder massiv herausforderndem Verhalten
untergebracht. Die diakonische Stiftung hatte danach Reformen eingeleitet. Die vier Angeklagten arbeiten nicht mehr für die Stiftung, die Stiftung selbst ist nicht Beteiligte des Verfahrens. epd










24.09.2026 • 10:57 Uhr

Weltwirtschaft beschert Aufträge, aber hohe Bürokratie-, Energie- und weiter steigende Arbeitskosten behindern in Deutschland die Wirtschaft

Das ifo Geschäftsklima ist für September mit 89,9 Punkten gemeldet worden. Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Deka Bank, kommentiert:

„Die deutsche Konjunktur erweist sich als widerstandsfähig gegen politische Ereignisse und hohe Ölpreise. Eine kräftige Weltkonjunktur und eine Erholung in den Dienstleistungssektoren sind die Hauptursachen. Der Sommer war wegen Hitze und Trockenheit schwierig, die Produktionsausfälle sollten jedoch im vierten Quartal aufgeholt werden. Die Wirtschaftsreformen sind mittlerweile so weit zerredet, dass sie als Stimmungsaufheller nicht mehr viel taugen. Die Unternehmen passen sich eher an die Realität an, und die ist gemischt: Eine kräftige Weltwirtschaft beschert neue Aufträge, aber hohe Bürokratie-, Energie- und weiter steigende Arbeitskosten behindern ein Durchstarten der Wirtschaft in Deutschland.“












24.09.2026 • 06:53 Uhr

Einbecker Stadtrat: Ein letztes Mal Sitzung mit Vorsitzenden Frank Doods und Bürgermeisterin Sabine Michalek - Vieles einstimmig - Finanziell aus dem Vollen geschöpft!

Ein bisschen Wehmut und Abschiedsstimmung in der gestrigen öffentlichen Ratssitzung in Einbeck. Dort fand in der Multifunktionshalle die letzte Ratssitzung in der auslaufenden Wahlperiode statt. Für zwei Hauptakteure galt es ein letztes Mal, sich am Präsidiumstisch zu engagieren. Erst verabschiedete für seine SPD-Fraktion Dirk Heitmüller den Vorsitzenden des Gremiums, Frank Doods (SPD), mit freundlichen Worten des Dankes und einem Blumenstrauß für seine allseits anerkannte souveräne Sitzungsleitung.

Am Schluss der zweistündigen Zusammenkunft war es die scheidende Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek (CDU) selbst, die Doods ebenso wertschätzend lobte und ihm auch einen Blumenstrauß für seine Frau Nadine mit nach Haus gab, weil sie so häufig auf ihren Mann verzichten musste.

Ansonsten spulte Doods in seiner Abschiedsitzung ein volles Programm an kommunalen Themen und spannenden Projekten ab. Dabei erwies sich der Stadtrat als eine wahre Abstimmungsmaschine. Über 90 Prozent der Tagesordnungspunkte wurden ohne Debatten einstimmig durchgewunken. Bei wichtigen Projekten, weil sehr kostspielige und mit finanziellen Auswirkungen verknüpft, wurde noch einmal aus dem Vollen geschöpft. Unliebsame Koastenexplosionen wurden zwar artig etwas kritisch kommentiert, aber dennoch abgesegnet. Bei einem Schldenstand von 40 Millionen Euro kommt es auf ein paar Millionen Euro auch nicht mehr an. Darüber wird noch zu berichten sein.

Die in Einbeck bekannte Harmonie überwog an diesem letzten Ratsabend der zu Ende gehenden Wahlperiode. red/Fotos: FisWMG












23.09.2026 • 13:30 Uhr

Int. Weltkindertag: Massenansturm in der Spiel- und Erlebnis-Moritzstraße in Bad Gandersheim

Es war ein nicht erwarteter Ansturm. Die Moritzstraße in Bad Gandersheim erlebte am vergangenen Sonntag anläßlich des Welt-Kindertages einen gigantischen Ansturm. Nach einer prächtigen Vorbereitung durch die Stadtjugendpflege, hier ist besonders Stadtjugendpfleger Andreas Hafner mit seinem Team hervorzuheben, erwiesen sich die Aktionsangebote als ein absoluter Magnet für Familien mit und ohne Kindern. Dieser Erfolg ist nicht allein auf die vortreffliche Organisation aus dem Bad Gandersheimer Rathaus zurückzuführen.

Er hat vor allem mit der perfekten Koordination und Kooperation mit den rechtzeitig eingebundenen lokalen Trägern der Kinderbetreuung in Stadt und Dörfern zu tun. Die Kindergärten der Stadt sorgten für eine gelungene Bindungskraft. Ihre Spiel- und Mitmachangebote zogen besonders die Kindern in den Bann des Geschehens. So entsteht Identifikation von Menschen mit "ihrem" Fest, hier der Weltkindertag.

Weitere Initiativen und beispielsweise der Zauberer Andy Clap oder Zuckerwattmacher Roland Schluss bereicherten die bunte Szene. Alles das gefiel den Menschen. Zeitweise stellte sich der Eindruck dar, dass in der Moritzstraße mehr Lebendigkeit und Publikum aufschlug als auf dem gleichzeitig stattfindenden zweiten Tag des Roswitha-Festes.

Andererseits ergänzten sich beide Events. So war sehr schön zu beobachte, dass nicht wenige Eltern mit ihren Kindern über das Roswithafest zogen bis zum nur noch genialen Kinderkarussell. Das faszinierte deswegen, weil es von drei starken Männern "handgetrieben" die Kinder in einen wilden Karussellrausch schweben ließ. red/Fotos/Video: FisWMG
















23.09.2026 • 11:25 Uhr

Ein wichtiger Meilenstein für das Kassebeersche Haus: Baugenehmigung erteilt

Nach langer Planungs - und Vorbereitungszeit ist ein wichtiger Meilenstein erreicht: Der Werk - statt - Schule wurde die Baugenehmigung für die geplante Sanierung und Weiterentwicklung des Kassebeerschen Hauses in Northeim erteilt. Damit ist ein wichtiger Schri tt auf dem Weg zur Umsetzung des Vorhabens erreicht.

Das „Kassebeersche Haus“ aus dem Jahr 1566 gehört zu den ältesten und bedeutendsten erhaltenen Fachwerkhäusern der Northeimer Innenstadt. Mit seinem historischen Standerker (Utlucht) ist es ein prägendes Zeugnis aus der Renaissancezeit der Northeimer Stadtgeschichte und regionalen Fachwerkarchitektur.

Der Erteilung der Baugenehmigung ging eine intensive Planungs - und Abstimmungsphase, die durch die Planungsgruppe Lange in Northeim erarbeitet und die Stadt Northeim unterstützt wurde, voraus. Insbesondere die Anforderungen an den denkmalgeschützten Bestand sowie die zukünftige Nutzung des Gebäudes mussten sorgfältig aufeinander abgestimmt werden.
„Wir freuen uns sehr, dass wir nach dieser langen Planungsphase nun die Baugenehmigung in den Händen halten. Das ist für uns ein ganz wichtiger Meilenstein und zeigt, dass sich die intensive Arbeit gelohnt hat“, so die Projektkoordinatorin.

Die Werk - statt - Schule möchte das historische Gebäude zu einem offenen und barrierearmen Treffpunkt für die Northeimer Bürgerinnen und Bürger entwickeln. Es soll Raum für Kultur, Austausch und gesellschaftliches Miteinander bieten und zugleich demokratische Teilhabe und bürgerschaftliches Engagement stärken.

Die Räumlichkeiten sind auch von Bildungsträgern, Vereinen, Initiativen und Kommunen für Veranstaltungen und Angebote nutzbar. In den oberen Geschossen entstehen Büros, Schulungsräume und zwei Wohnungen.

„Unser Ziel ist es, das Kassebeersche Haus gemeinsam mit den Förderinnen und Förderern langfristig zu erhalten und wieder mit Leben zu füllen. Dies steigert die Attraktivität der Breiten Straße Ost und somit der gesamten Innenstadt.“










23.09.2026 • 11:22 Uhr

Helmscherode: Unterbrechung der Trinkwasserversorgung

Die Bad Gandersheimer Stadtwerke teilen mit, dass von Mittwoch, 30. September, ab 20:00 Uhr bis voraussichtlich Donnerstag, 1. Oktober, 6:00 Uhr, die Trinkwasserversorgung im Ortsteil Helmscherode unterbrochen werden muss. Grund dafür sind Arbeiten der Harzwasserwerke zum Einbau eines neuen Leitungsstückes in einem neuen Übergabeschacht. Um Kenntnisnahme und Beachtung wird gebeten. sbg











23.09.2026 • 11:18 Uhr

Denke' ich an...! Heute: Ratskandidat Thomas Trogisch

Das RedaktionsNetzwerkSüdniedersachsen des frequenzstarken Mediums FisWMG startet heute eine neue Rubrik. Unter dem Titel "Denk' ich an..." werden Persönlichkeiten, Ereignisse und Besonderheiten interpretiert, die es nicht in die Schlagzeilen der etablierten Altmedien schaffen.


Den Start macht heute eine Entdeckung durch unser Medienradar. In einem der Sozial Netzwerke war es der Ratskandidat der Bad Gandersheimer CDU Thomas Trogisch. Sein Post nach seiner missglückten Kandidatur nahm Trogisch total cool und doch emotional. Zuerst bedankte er sich artig bei seinen Wählern und Wählerinnen. Das ist das übliche Ritual, wenn auch nicht bei jedem der unterlegenen Kandidaten/innen. Dann aber widmet er seine öffentliche Reaktion seiner Familie, "die mir den Rücken freigehalten hat", wie er liebevoll an Frau und Kinder gerichtet schreibt. So eine Haltung hat leider Seltenheitswert in den Tagen nach dem Wahlzirkus.

Und dann zeigt er politisches Gespür, wenn er an die Konsequenzen speziell angesichts der Wahlklatsche für seine Christdemokraten denkt: "Dieses Wahlergebnis wird Konsequenzen haben. Dazu gehört eine ehrliche und schonungslose Analyse - nicht das Suchen nach einfachen Erklärungen oder das schnelle Weiter-so." Was für eine Steilvorlage für die Parteioberen.

Das alles müsste mächtig in den Ohren seines Fraktionsvorsitzenden und Kreisvorsitzenden klingen. Warum schweigt David Artschwager so lange zu dem krassen Wahldesaster von Bad Gandersheim, Northeim bis MeckPomm bis Berlin?














23.09.2026 • 10:54 Uhr

Schadstoffmobil vom 28. September bis 13.Oktober 2026 unterwegs Kostenfreie Abgabe von Schadstoffen und Elektrokleingeräten

Zuerst am Montag, 28. September: Bad Gandersheim 14:30 bis 18:00 Uhr (Stiftsfreiheit, vor der Polizei)

Zum zweiten Mal in diesem Jahr bietet die Kreisabfallwirtschaft für alle privaten Haushalte die Möglichkeit, Schadstoffe und Elektrokleingeräte an einem Sammelfahrzeug kostenlos abzugeben. Das Fahrzeug wird in der Zeit vom 28. September bis 13.Oktober 2026 zentrale Orte im Landkreis Northeim anfahren.

Was nimmt das
Schadstoffmobil an?

Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen in haushaltsübliche Mengen (maximal fünf Stück)
Batterien und Akkus aus Geräten und Elektrowerkzeugen
PCB-haltige Kondensatoren (bis zu einem Kilogramm pro Stück)
Holzschutzmittel sowie Pflanzenschutz- und Behandlungsmittel
Kleberreste
Säuren, Laugen und Beizmittel
Ammoniak, Labor- und Fotochemikalien
Fette und Wachse (flüssig oder als Paste)
ölhaltige Betriebsmittel wie Öllappen oder Ölfilter
Putz- und Reinigungsmittel (flüssig und fest)
Spraydosen mit Restinhalten
Flüssige Restmengen von schadstoffhaltigen Farben und Lacken (keine Binder- oder Wandfarben)

Elektrokleingeräte
Damit auch alte Elektrokleingeräte wie Handys, Rasierer, Föne, Mikrowellen, Toaster, Radios, Mixer und Kaffeemaschinen nicht über den Hausmüll entsorgt werden, können sie ebenfalls am Schadstoffmobil abgegeben werden.
Aus Platzgründen werden nur Geräte mit einer Kantenlänge unter 50 Zentimetern angenommen. Alle größeren Elektrogeräte wie beispielsweise große Mikrowellen, Röhrenfernseher, Waschmaschinen und Kühlschränke sind ausgenommen. Sie werden über den Sperrmüll mitgenommen oder können kostenlos zu den Öffnungszeiten auf der Deponie Blankenhagen abgegeben werden.

So funktioniert
die Abgabe

Schadstoffe und Elektrogeräte werden direkt am Sammelfahrzeug abgegeben und nach Anweisung des Personals auf dem Sammeltisch oder der Ladefläche abgestellt. Für einen sicheren Ablauf sollten sie nicht unbeaufsichtigt zurückgelassen werden. Erst nachdem die Mitarbeitenden die Abfälle übernommen und einsortiert haben, ist die Abgabe abgeschlossen.
Die Schadstoffe sollten möglichst in ihren Originalverpackungen transportiert werden. Alle Behälter müssen fest verschlossen sein, ein Umfüllen vor Ort ist nicht erlaubt.
Es werden ausschließlich haushaltsübliche Mengen angenommen. Einzelne Gebinde dürfen maximal 20 Kilogramm wiegen beziehungsweise 20 Liter fassen.

Was wird
nicht angenommen?

Autobatterien (Rückgabe über den Handel; Pfandsystem beachten)
Altöl (Rückgabe beim Händler)
Alte Medikamente (Entsorgung über die Restabfalltonne)
Dispersionsfarben, also Binder- oder Wandfarbe (eingetrocknete oder mit Gips oder Sand gebundene Farbreste über Restmüll entsorgen)
Ausgehärtete Farben und Lacke (Restmüll)

Hinweis zu Lithium-Batterien
Lithium-Ionen-Batterien und Akkus gehören nicht in den Hausmüll. Sie können bei unsachgemäßer Entsorgung Brände auslösen – etwa in Müllfahrzeugen oder Entsorgungsanlagen. Altbatterien und Akkus können im Handel zurückgegeben werden – unabhängig vom Kaufort. Auch größere Batterien, etwa aus E-Bikes, müssen von den entsprechenden Händlern zurückgenommen werden.

In folgenden Bereichen ist das Schadstoffmobil bis zum 13. Oktober anzutreffen:

Montag, 28. September: Bad Gandersheim
14:30 bis 18:00 Uhr (Stiftsfreiheit, vor der Polizei)

Dienstag, 29. September: Einbeck:
13:00 bis 15:30 Uhr (Parkplatz Neues Rathaus, Teichenweg/Köppenweg)
16:00 bis 18:00 Uhr (auf dem Festplatz, Kohnser Weg )

Mittwoch, 30. September: Bodenfelde
14:30 bis 18:00 Uhr (Platz in den Sauren Wiesen)

Donnerstag, 01. Oktober: Katlenburg
14:30 bis 18:00 Uhr (REWE, Albrechthäuser Weg 1-3)

Freitag, 02. Oktober: Moringen
14:30 bis 18.00 Uhr (Festplatz, Lustgartenweg)

Montag, 05. Oktober: Uslar
14:30 bis 18:00 Uhr (Parkplatz, Graftplatz)

Dienstag, 06. Oktober: Northeim
13:00 bis 15:30 Uhr (Parkplatz, Am Mühlenanger)
16:00 bis 18:00 Uhr (Parkplatz BBS II, Hans-Holbein-Str.)

Mittwoch, 07. Oktober: Nörten-Hardenberg
14:30 bis 18:00 Uhr (Parkplatz Gemeindeverwaltung, Burgstraße)

Donnerstag, 08. Oktober: Kalefeld
14:30 bis 18:00 Uhr (Festplatz, Eboldshäuser Str. 29)

Freitag, 09. Oktober: Hardegsen
14:30 bis 18:00 Uhr (Platz Bauhof/Feuerwehrgerätehaus, Am Gladeberg)

Montag, 12. Oktober: Dassel
14:30 bis 18:00 Uhr (Parkplatz Stadion an der Lehmbreite, Lessingstraße)

Dienstag, 13. Oktober: Einbeck-Kreiensen
14:30 bis 18:00 Uhr (Parkplatz Bürgerhaus, Am Plan)

Weitere Informationen
Die Standorte und Standzeiten stehen auch im unteren Bereich des aktuellen Abfallkalenders und im Internet unter www.landkreis-northeim.de/schadstoffsammlung sowie in der Abfall App.
Weitere Informationen über die Schadstoffsammlung und Möglichkeiten zur Vermeidung von schadstoffhaltigen Abfällen erhalten Sie von der Abfallberatung der Kreisabfallwirtschaft unter Telefon 05551/708-81-162.lpd/Foto: lpd











23.09.2026 • 10:45 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet - Mobile Messungen in der 40. Kalenderwoche 2026

In der Woche vom 28.09.2026 bis 04.10.2026 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:

Montag, 28.09.2026, Raum: Northeim / Kalefeld
Dienstag 29.09.2026, Raum: Hardegsen / Uslar
Mittwoch 30.09.2026, Raum: Dassel / Moringen
Donnerstag 01.10.2026, Raum: Katlenburg-Lindau / Nörten-Hardenberg
Freitag 02.10.2026, Raum: Einbeck / Bad Gandersheim

Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag (28.09.2026) bis voraussichtlich Montag (05.10.2026) im Raum Kalefeld eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd/Foto: FisWMG













23.09.2026 • 10:44 Uhr

"Mallorca Sommer Festival" in Duderstadt belästigt? - Wie kam die Verletzung am Kopf des 51-Jährigen wirklich zustande? Zeugen für Vorfall gesucht!

Weil er auf dem "Mallorca Sommer Festival" am letzten Samstagnachmittag (19.09.26) gegen 16.40 Uhr in Duderstadt (Landkreis Göttingen) eine bislang unbekannte Frau angeblich belästigt haben soll, hat der eingesetzte Sicherheitsdienst einen unter Alkoholeinfluss stehenden 51-Jahre alten Besucher letztlich ergriffen und vom Veranstaltungsgelände geleitet. Der
Mann aus dem Landkreis Göttingen soll die Mitarbeiter anschließend angegriffen, bedroht und beleidigt haben, weshalb er von der Security im Bereich des Haupteingangs zu Boden gebracht und fixiert wurde. Die zwischenzeitlich alarmierte Polizei traf wenig später am Ereignisort ein.

Im Zuge der Sachverhaltsaufnahme stellten die Beamten bei dem 51-Jährigen eine Verletzung am Kopf fest, deren genauer Ursprung unklar und ebenfalls Bestandteil der weiteren Ermittlungen ist. Zur ärztlichen Versorgung der Wunde wurde der Verletzte zunächst mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren.

Noch während der laufenden Sachverhaltsaufnahme verhielt sich der 51-Jährige zunehmend aggressiv und äußerte außerdem, zum Festival zurückkehren zu wollen.
Eine zielführende Befragung seiner Person war mutmaßlich aufgrund seines
Gemütszustandes und bestehender Alkoholisierung nicht möglich. Schlussendlich nahmen ihn die Beamten nach Rücksprache mit dem Amtsgericht Duderstadt aus gefahrenabwehrenden Gründen vorübergehend in Gewahrsam und transportierten ihn zur Dienststelle.

Die Polizei in Duderstadt hat die weiteren Ermittlungen zur Klärung der genauen Tatabläufe und Aufhellung der Geschehnisse aufgenommen. Hierfür werden Zeugen gesucht. Die von dem 51-Jährigen mutmaßlich belästigte, unbekannte Frau sowie weitere Besuchende, die sachdienliche Angaben machen können, was sich am Samstagnachmittag auf dem Gelände zutrug, werden gebeten, sich unter Telefon 05527/8461-0 zu melden.jk










23.09.2026 • 10:39 Uhr

„Ich bin Roswitha!“ – Ein Name, der verbindet

Über 40 Namensvetterinnen trafen sich in Bad Gandersheim und teilten persönliche Geschichten

in gemeinsamer Vorname brachte am 20. September 2026 über 40 Frauen in Bad Gandersheim zusammen: Unter dem Motto „Ich bin Roswitha!“ begegneten sich Namensvetterinnen beim Roswitha-Treffen, das das Stadtmarketing Bad Gandersheim gemeinsam mit dem frauenORT Bad Gandersheim organisiert hatte (wir berichteten topaktuell und exklusiv).

Es fand im Rahmen des Roswitha-Festes und des Jubiläumsjahres „Roswitha 2026 – Die 1000-jährige Literaturstadt“ statt. Die weiteste Anreise hatte eine Teilnehmerin aus Augsburg. Auch aus Braunschweig, Leipzig und Erfurt waren Roswithas gekommen.

Im Mittelpunkt standen die Geschichten hinter dem Namen: Warum hatten die Eltern ihn ausgewählt? Welche Erinnerungen verbinden sich mit ihm? Und wie verändert sich das Verhältnis zum eigenen Vornamen im Laufe des Lebens?

Eine Teilnehmerin erzählte, ihre Mutter habe während der Schwangerschaft Wasser aus der Roswitha-Quelle getrunken. Als es ihr anschließend besser gegangen sei, habe der Name für ihre Tochter festgestanden. Andere erinnerten an einen Roswitha-Teller von 1973, der bis heute in einer Wohnstube hängt, oder an den Wunsch eines aus Gandersheim stammenden Vaters, seine Tochter Roswitha zu nennen. Besonders persönlich war die Geschichte einer 43-jährigen Teilnehmerin. Sie berichtete, ihren Namen lange nicht gemocht zu haben. Schon in der Grundschule habe sie es damit schwer gehabt und sich später einen Spitznamen gegeben. Zum Treffen sei sie mit dem Wunsch gekommen, mehr über die Geschichte ihres Namens zu erfahren – und vielleicht Frieden mit ihm zu schließen.

„Der Name Roswitha kann mit ‚starke Stimme‘ oder ‚klangstarke Stimme‘ übersetzt werden. Roswitha von Gandersheim bezeichnete sich selbst als klangstarke Stimme von Gandersheim. Darin liegt ein schönes Bild für unser Treffen: Jede Roswitha bringt ihre eigene Stimme und ihre eigene Lebensgeschichte mit“, so Ulla Feiste vom frauenORT Bad Gandersheim.

Den Anstoß zu dem Treffen gab eine E-Mail von Roswitha Fallahi aus der Gemeinde Lehre im Landkreis Helmstedt. Über Verwandte in Wrescherode hatte sie vom Roswitha-Jahr erfahren. „Seit Kindheitstagen bin ich mit Bad Gandersheim verbunden, da meine Mutter dort geboren wurde. Daher auch mein Name“, schrieb sie an das Stadtmarketing und regte an, Roswithas aus Niedersachsen oder ganz Deutschland zu einem Treffen einzuladen. Ulla Feiste und Annegret Wrobel vom frauenORT Bad Gandersheim sowie das Team des Stadtmarketings griffen die Idee auf und setzten sie gemeinsam um. Ingeborg Cramm vom Landesfrauenrat richtete ein Grußwort an die Teilnehmerinnen.

Zum Abschluss verabschiedete die stellvertretende Bürgermeisterin Ingrid Lohmann die Roswithas auf dem Roswitha-Fest. Als Erinnerung nahm jede Teilnehmerin eine Tasche mit Informationen rund um Roswitha von Gandersheim mit nach Hause.











22.09.2026 • 20:43 Uhr

Landratskandidat Thorsten Kühn zur AfD-Empfehlung: "Kein Kommentar!"

Nach den Empfehlungen der AfD-Kommunalpolitiker Maik Schmitz und Jens Kestner an ihre Wähler und Wählerinnen, bei der am kommenden Sonntag anstehenden Stichwahl für das Amt eines Landrates im Kreis Northeim den CDU-Kandidaten Thorsten Kühn zu präferieren, ist eine Diskussion darüber ausgelöst. Sie wurde befeuert durch eine Ablehnung des Bürgermeisterkandidaten und CDU-Politiker Torsten Bauer in Uslar. Der hat sich von einer Wahlempfehlung der AfD zu seinen Gunsten öffentlich distanziert. Bei Kühn heute nachgefragt, ob er sich ähnlich wie sein Parteikollege von den AfD-Empfehlungen lossagt, antwortete der Christdemokrat aus Echte kurz und knapp: "Kein Kommentar".

Interpretiert lässt das den Schluss zu, dass Thorsten Kühn nichts dagegen hat, wenn am kommenden Sonntag Wählerinnen und Wähler aus dem Potenzial der AfD für ihn stimmen sollten. Beim ersten Wahlgang hatte AfD-Landratskandidat Jens Kestner über 14.000 Stimmen gezogen. Bekäme Kühn davon vielleicht an die 11.000 Stimmen, könnte er seinen Mitbewerber und Favoriten auf den Landratsposten, Simon Hartmann, eventuell noch einholen. Hartmanns Wahl wird von den Grünen empfohlen. red












22.09.2026 • 20:25 Uhr

AfD Fraktion im Rat der Stadt Dassel gegründet

In einem Medieninfo heißt es: "Die neu gewählten Mitglieder der zukünftigen AfD-Fraktion im Stadtrat Dassel sind gestern zusammen gekommen, um sich für die anstehende Legislaturperiode offiziell zu konstituieren.Im Zentrum der Sitzung stand die Wahl eines Vorsitzenden und eines Stellvertreters. Als Vorsitzender wurde Uwe Hagemann einstimmig gewählt. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Ingo Hartmann einstimmig gewählt. Weiteres Mitglied in der Ratsfraktion ist Karl-Heinz Lange. Deswweiteren hat sich die neue Fraktion eine Geschäftsordnung ebenfalls einstimmig gegeben. Der Name der Fraktion lautet zukünftig: "AfD Fraktion im Rat der Stadt Dassel.“ Die neue Fraktion wird sich weiterhin, so wie in den letzten 10 Jahren zuvor schon durch Uwe Hagemann vertreten, zum Wohle der Bürger in der Stadt Dassel und den umliegenden Dörfer einsetzten. Wir sind in diesem Sinne zu Gesprächen mit allen Ratskolleginnen und Ratskollegen bereit, In den nächsten Wochen wollen die Fraktionsmitglieder ihre inhaltlichen Schwerpunkte für die Fraktionsarbeit ausarbeiten. Über unsere neue E-Mailadresse AfD.SR.Fraktion.Dassel@gmail.com sind wir schon jetzt erreichbar."











22.09.2026 • 20:25 Uhr

AfD Fraktion im Rat der Stadt gegründet

In einem Medieninfo heißt es: "Die neu gewählten Mitglieder der zukünftigen AfD-Fraktion im Stadtrat Dassel sind gestern zusammen gekommen, um sich für die anstehende Legislaturperiode offiziell zu konstituieren.Im Zentrum der Sitzung stand die Wahl eines Vorsitzenden und eines Stellvertreters. Als Vorsitzender wurde Uwe Hagemann einstimmig gewählt. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Ingo Hartmann einstimmig gewählt. Weiteres Mitglied in der Ratsfraktion ist Karl-Heinz Lange. Deswweiteren hat sich die neue Fraktion eine Geschäftsordnung ebenfalls einstimmig gegeben. Der Name der Fraktion lautet zukünftig: "AfD Fraktion im Rat der Stadt Dassel.“ Die neue Fraktion wird sich weiterhin, so wie in den letzten 10 Jahren zuvor schon durch Uwe Hagemann vertreten, zum Wohle der Bürger in der Stadt Dassel und den umliegenden Dörfer einsetzten. Wir sind in diesem Sinne zu Gesprächen mit allen Ratskolleginnen und Ratskollegen bereit, In den nächsten Wochen wollen die Fraktionsmitglieder ihre inhaltlichen Schwerpunkte für die Fraktionsarbeit ausarbeiten. Über unsere neue E-Mailadresse AfD.SR.Fraktion.Dassel@gmail.com sind wir schon jetzt erreichbar."











22.09.2026 • 20:19 Uhr

Aussicht vom Nordturm der Stiftskirche - Team der SPD‑Bürgerliste erkundet die Stiftskirche und blickt gemeinsam zurück

Ein Besuch in der Stiftskirche Bad Gandersheim lohnt unbedingt, darin ist sich das Team der SPD-Bürgerliste einig, die nach der Wahl die Stiftskirche Bad Gandersheim besuchten und den Nordturm erklommen. Unter der kundigen Führung von Heidi Meyer entdeckten die Mitglieder sowie Kandidierenden die Geschichte des Kirchenschiffs und der Krypta und ließen sich von den eindrucksvollen Schätzen dieses bedeutenden Bauwerks begeistern. Der Aufstieg wurde mit einer besonderen Aussicht im warmen Abendlicht belohnt. „Unsere Stiftskirche ist zu Recht das Wahrzeichen unserer Stadt. Diesen Blick von oben vergisst man nicht“, betont Anja Görlach.

Nach der Wahl nutzten die Kandidatinnen und Kandidaten der Bürgerliste den Besuch für einen gemeinsamen Rückblick auf den engagierten Wahlkampf und die vielen Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern. „Wir haben als Team viel erreicht und nehmen die Energie aus den vergangenen Wochen mit in die neue Ratsperiode“, erklärt Jonas Schnute, der aktuell die Fraktion führt. Am Mittwoch wird die neue Fraktion formell aufstellt.

Für die SPD‑Bürgerliste steht fest: Die Stiftskirche bleibt ein zentraler Ort unserer Stadtgeschichte und zugleich ein Symbol dafür, wie viel Potenzial in Bad Gandersheim steckt. Jonas Schnute ergänzt: „Wir werden im neuen Rat weiter daran arbeiten, die Stadt voranzubringen und die guten Ideen aus dem Wahlkampf konstruktiv einzubringen.“
















22.09.2026 • 17:13 Uhr

"Tag der offenen Moschee" lädt zum 30. Mal in Gotteshäuser ein - Auch in Göttingen

Am 3. Oktober laden wieder Hunderte islamische Gemeinden in ganz Deutschland zum Tag der offenen Moschee ein. Die Aktion findet in diesem Jahr zum 30. Mal statt und steht unter dem Motto «Moscheen als Träger gesellschaftlicher Verfasstheit», wie der Koordinationsrat der Muslime und der größte deutsche Moscheeverband Ditib am Dienstag in Köln ankündigten. Mehr als 700 Moscheen beteiligten sich. Dem Vernehmen nach auch in der Universitätsstadt Göttingen. Auf dem Programm stehen etwa Führungen, Gespräche und Diskussionsrunden. red/epd











22.09.2026 • 17:07 Uhr

Motorradkontrolle "Sicher durch den Harz"

Am Sonntag, 20. September 2026, wurden in der Zeit von 10.00 bis 16.00 Uhr, insbesondere an den Streckenabschnitten, wo sich in den vergangenen Wochen schwerste Motorradunfälle ereignet hatten, Kontrollmaßnahmen durchgeführt. Geschwindigkeitsmessungen mit Messwagen wurden an der B 4, im Bereich der Unfalllinie zwischen Braunlage und Hohegeiß, durch den Landkreis Goslar, an der B 241, Gosetaler Terrassen, durch die Stadt Goslar und an der B 242, in Höhe Oderteich von der Polizei durchgeführt. Darüber hinaus wurde die Geschwindigkeit durch Lasertechnik auf der B 242 im Bereich Zellerfelder Tal und das Überholverbot zwischen Goslar und Clausthal-Zellerfeld and er B 241 überprüft. Im gesamten Bereich des Landkreises Goslar waren gemischte Streifen aus Polizei und Johanniter Unfallhilfe mit Motorrädern unterwegs. Im Verlauf der Kontrollen wurden 152 Geschwindigkeitsverstöße (davon 36 Motorräder) festgestellt. 10 Fahrzeugführer überschritten die Geschwindigkeit derart, dass ein Fahrverbot verhängt werden wird. Die höchste Überschreitung lag bei erlaubten 50 km/h bei 100 km/h. 8 Bauartveränderungen konnten bei den Kontrollen festgestellt werden und 7 Mal wurde gegen das Überholverbot verstoßen (Davon 3 Motorradfahrer). Steffen Jach, EPHK











22.09.2026 • 17:05 Uhr

„Dafür!“: Zwei Wochen im Zeichen von Vielfalt und Zusammenhalt Interkulturelle Wochen 2026 im Landkreis Northeim vom 27. September bis 11. Oktober

Unter dem Motto „Dafür!“ finden von Sonntag, 27. September, bis Sonntag, 11. Oktober 2026, die Interkulturellen Wochen im Landkreis Northeim statt. Mehr als 20 Veranstaltungen in Northeim, Einbeck, Moringen, Uslar, Bad Gandersheim, Hardegsen, Kalefeld und Dassel laden dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und sich mit dem Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft auseinanderzusetzen. Organisiert werden die Interkulturellen Wochen von der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Northeim und der Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe des Landkreises gemeinsam mit zahlreichen Vereinen und Initiativen.

Auf dem Programm stehen unter anderem Ausstellungen, Filmvorführungen, Workshops, Feste, Gesprächsangebote und ein Planspiel. Inhaltlich beschäftigen sich die Veranstaltungen mit Migration und Flucht, Religion und Erinnerungskultur, Demokratie, Sprache, gesellschaftlichen Zusammenhalt, Diskriminierung und Rassismus.

So bietet der Güntgenburg e. V. zum Auftakt am Sonntag, 27. September, in Northeim die Ausstellung „Zugvögel und Migration“ sowie ein Konzert und Kaffeekränzchen im Grünen an. Am Freitag, 2. Oktober, geht es bei „Fluchtgeschichten früher und heute“ in Hardegsen um aktuelle und vergangene Fluchtbewegungen. Am Samstag, 3. Oktober, folgt mit „Unser buntes Kalefeld“ ein Familienfest mit Mitmachaktionen und kulturellen Beiträgen. Einen Tag später kommen Menschen bei der Interkulturellen Tafel in Bad Gandersheim zum gemeinsamen Essen zusammen. Am Dienstag, 6. Oktober, wird im Kino NEU-Deli in Einbeck der Film „Anna, ich hab Angst um dich“ mit anschließendem Gespräch gezeigt. Am Samstag, 10. Oktober, thematisiert das Planspiel „Partizipa City“ im Gemeinschaftshaus Markoldendorf rassistisches Verhalten im Alltag und den Umgang damit.

Die Interkulturelle Woche wird seit 50 Jahren bundesweit veranstaltet. Getragen wird sie von Kirchen, Kommunen, Verbänden, Religionsgemeinschaften und zivilgesellschaftlichen Gruppen. Ziel ist es, Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft zu ermöglichen, Vorurteile abzubauen und ein respektvolles Miteinander zu fördern.

Alle Veranstaltungen sind kostenlos, für einzelne Angebote ist eine Anmeldung erforderlich. Das vollständige Programm mit Terminen, Veranstaltungsorten und Informationen zur Anmeldung ist unter www.demokratie-landkreis-northeim.de zu finden.











22.09.2026 • 17:03 Uhr

Bauarbeiten im Stadtwald Göttingen – zwei Forstwege gesperrt

Im Stadtwald Göttingen werden ab Montag, 28. September 2026, zwei Forstwege östlich von Herberhausen repariert. Die Wege müssen dringend mit einer neuen wassergebundenen Schotterdecke versehen werden.

Ein Weg führt vom Bereich „Wasserlande“ hin zum „Hohen Brunnen“. Der zweite befindet sich auf dem „Kempelberg“. Die Wegebauarbeiten beginnen dort im Bereich des Seckbornparkplatzes.

Im Zuge der Bauarbeiten soll zudem die durch die langjährige Beanspruchung bedingte ungünstige Wasserführung geändert werden. Das abfließende Regenwasser soll künftig durch langsames Versickern im Wald verbleiben. Dafür werden Sickerlöcher, sogenannte Rigolen, angelegt und abfließendes Regenwasser direkt in die benachbarten Waldflächen abgeleitet. Durch diese Maßnahme kann die Schwammleistung des Waldes weiter verbessert werden.

Durch Gehölzrückschnitte entlang der Wegränder sollen die Wege außerdem besser passierbar werden. Auch dieses Vorhaben ist im Vorfeld der geplanten Wegebauarbeiten mit der zuständigen Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt worden.

Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Dienstag, 10. November 2026, abgeschlossen sein. Im Anschluss bleiben die frisch reparierten Wege noch für etwa vier Wochen für sämtlichen Verkehr gesperrt. Dadurch soll sich die neu aufgebrachte Schotterschicht gut absetzen und festigen können.











22.09.2026 • 16:58 Uhr

Kellerbrand in Tiefgarage an der Weender Landstraße - Ursache und Gesamtschaden noch unklar

Bei einem Brand in der Tiefgarage eines Gebäudekomplexes an der Göttinger Weender Landstraße ist Montagabend (21.09.26) gegen 22.25 Uhr ein Gesamtschaden in noch unbekannter Höhe entstanden.

Den derzeitigen Ermittlungen zufolge, brach das Feuer aus noch ungeklärter Ursache in einem ca. 25 qm großen Kellerraum aus, in dem u. a. Mobiliar lagerte. Durch die massive Rauchentwicklung lösten in mehreren benachbarten Häuser, darunter der unmittelbar angrenzende Lebensmittelmarkt, trotz verschlossener Türen und Fenster die Brandmeldeanlagen aus. An Sortiment und Inventar des Marktes entstand infolge der starken Verrauchung des Innenraums hoher Schaden in noch unbekannter Höhe. Nach Angaben eines Verantwortlichen bleibt das Geschäft bis auf weiteres geschlossen.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur noch unbekannten Brandursache aufgenommen. Der Brandort wurde hierfür beschlagnahmt. In die Löscharbeiten waren ca. 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr eingebunden. Gegen 01 Uhr war der Brandherd abgelöscht. Die weiteren Ermittlungen dauern an. jk










22.09.2026 • 16:51 Uhr

Stadt empfiehlt direkte Rückgabe der Briefwahlunterlagen

Die Stadt Northeim empfiehlt allen Wahlberechtigten, die ihre Briefwahlunterlagen für die Stichwahl bereits erhalten und ausgefüllt haben, diese nach Möglichkeit nicht mehr auf dem Postweg zurückzusenden. Stattdessen sollten die verschlossenen Wahlbriefe direkt in den Briefkasten des Rathauses am Scharnhorstplatz 1 eingeworfen werden.

Damit können Wählerinnen und Wähler selbst sicherstellen, dass ihre Unterlagen rechtzeitig zur
Auszählung im Rathaus vorliegen. Aufgrund der kurzen verbleibenden Zeit bis zur Stichwahl am
Sonntag, 27. September, kann bei einer Rücksendung per Post nicht in jedem Fall sichergestellt
werden, dass der Wahlbrief rechtzeitig eintrifft.

Wichtig ist: Der ausgefüllte Wahlbrief muss spätestens am Wahltag bis 18 Uhr bei der zuständigen Kommune eingegangen sein. Später eingehende Wahlbriefe können bei der Auszählung nicht mehr berücksichtigt werden.

Die Briefwahlunterlagen für die Stichwahl werden seit dem vergangenen Wochenende versendet. Insgesamt wurde in der Stadt Northeim rund 4.400-mal Briefwahl für die Stichwahl beantragt.

Weiterhin besteht die Möglichkeit, direkt im Briefwahlbüro im Rathaus zu wählen. Dort können die Unterlagen beantragt, ausgefüllt und unmittelbar abgegeben werden. Das Briefwahlbüro ist montags bis donnerstags von 7.30 bis 16 Uhr sowie am Freitag von 7.30 bis 13 Uhr geöffnet.

Die Stichwahl um das Amt des Bürgermeisters der Stadt Northeim und des Landrats des Landkreises Northeim findet am Sonntag, 27. September 2026, statt.











22.09.2026 • 16:42 Uhr

Diakonissen Mutterhaus Salem Bad Gandersheim: Neue Tagespflege-Einrichtung mit Feier und Schlüsselübergabe eröffnet

Mit einer würdigen Feier ist am heutigen Nachmittag die neue Tagespflege des Diakonissen Mutterhauses Salem im Cäcilie-Petersen-Haus in Bad Gandersheim, Dr. Heinrich Straße 3, eröffnet worden. Dabei erfolgte eine symbolische Schlüsselübergabe von einer der letzten Diakonissinnen, hier durch Diakonisse Irmtraud, an die Pflegedienstleiterin Alena Salo.

DMH-Salem Vorständin Jenny Kuhlmann hatte bei der feierlichen Eröffnung der neuen Tagespflege mit 20 Plätzen neben Bewohnern/innen des CPHauses, Mitarbeitern/innen, Bauleuten und Gästen auch Bad Gandersheims Bürgermeister Niklas Kielhorn begrüßen können. Der würdigte die neue Einrichtung in einer kurzen Ansprache als wichtige Bereicherung der Daseinsfürsorge in der Stadt.

Die Tagespflege präsentiert sich in hellen und modernen Räumen. Dort finden bis zu 20 Gäste einen Ort zum Wohlfühlen, Begegnen und aktiv sein. Je nach Wunsch können Interessierte die Tagespflege ein bis fünf Mal pro Woche in Anspruch. Die Feier stand unter einem seit 120 Jahren von den Diakonissen praktisch umgesetzten diakonischen Motto: "Neue Türen öffnen!". Dieser christliche Grundsatz darf angesichts der neuen Einrichtung als geglückt interpretiert werden. red/Fotos: FisWMG












22.09.2026 • 13:47 Uhr

Drei Schwerverletzte bei Frontalzusammenstoß auf Landesstraße 568 - Unfallursache unklar

Beim Frontalzusammenstoß eines Opel Vectra mit einem Kleinbus sind am Montagnachmittag (21.09.26) Uhr auf der L 568 zwischen Groß Schneen und Stockhausen (Landkreis Göttingen) alle drei Insassen beider Fahrzeuge schwer verletzt worden. Rettungswagen brachten die Männer im Alter von 26, 57 und 64 Jahren in Krankenhäuser nach Göttingen. Mit Stand von Dienstagvormittag (22.09.26) ist ihr Zustand derzeit stabil. Die genaue Unfallursache ist
unbekannt und Bestandteil der weiteren Ermittlungen.

Für die Dauer der komplexen Unfallaufnahme und die anschließenden Fahrbahnreinigungsarbeiten musste die L 568 bis etwa gegen 21.30 Uhr gesperrt werden. Der Verkehr wurde umgeleitet.

Den bislang vorliegenden Informationen zufolge geriet ein 26 Jahre alter Opelfahrer aus Friedland etwa gegen 16.05 Uhr während der Fahrt in Richtung Groß Schneen aus noch ungeklärter Ursache in einer leichten Rechtskurve nach links auf den Gegenfahrstreifen und kollidierte hier frontal mit einem entgegenkommenden Kleinbus, in dem zwei 57 und 64 Jahre alte Männer saßen.

Bei dem Aufprall wurden der 26-jährige Opelfahrer und auch der 64 Jahre alte Kleinbus-Fahrer aus der Gemeinde Rosdorf in ihren Fahrzeugen eingeklemmt und schwer verletzt. Die Feuerwehr musste beide befreien. Der 57-jährige Beifahrer aus Göttingen konnte den Kleinbus noch selbst verlassen, erlitt aber ebenfalls schwere Verletzungen.

Mehrere Rettungs-, ein Notarztwagen, der Rettungshubschrauber und rund 50 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr waren im Einsatz. Zur Schadenshöhe liegen bislang keine Angaben vor. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 05504/94982-0 bei der Polizeistation Friedland zu melden.jk










22.09.2026 • 12:08 Uhr

Katastrophenausschuss: Erst 12 Hürden überwinden, ehe Notarzt-Standort Bad Gandersheim kippt - Vor Ende 2027 hat der Standort Bestand - Kampfabstimmung

Der Ausschuss für Brand- und Katastrophenschutz des Northeimer Kreistages hat in seiner gestrigen öffentlichen Sitzung im großen Saal des Kreishauses zwölf Hürden für die Optimierung des Rettungsdienstes im Landkreis Northeim beschlossen, die zunächst abgearbeitet werden müssen, um dann final über die von den Kostenträgern geforderte Aufgabe eines Notarztstandortes (von insgesamt vieren) vom Kreistag entscheiden zu lassen. Da die Abarbeitung der jetzt auf den Tisch liegenden zwölf Bedingungen voraussichtlich ihre Zeit benötigen, dürfte sich die in Vorschlag gebrachte Aufgabe des Notarztstandes in Bad Gandersheim frühestens zum Ende 2027 realisieren lassen, so wurde es gestern von Experten der Kreisverwaltung und SPD-Fraktionschef Uwe Schwarz (Bad Gandersheim) in mehreren Wortbeiträgen bekräftigt.

Auffällig war am gestrigen Montag die Besetzung im Sitzungsraum. Während die SPD personell komplett (mit Schwarz an der Spitze) persönlich anwesend war, blieben die Sitze der CDU, AfD und FDP verwaist. Auf den Bildschirmen der online gestützten Zusammenkunft waren im Verlauf der fast zweistündigen Beratungen u.a. einer Machbarkeitsstudie der Feuerwehr Technischen Zentralen und eines Konzepts für den Rettungsdienste lediglich die Abgeordneten Thorsten Kühn (CDU) und Maik Schmitz (AfD) zu sehen. Frank-Dieter Pfefferkorn (Unabhängige/FDP) leitete als Vorsitzender die Beratungen im Saal.

Erst wenn alle
Voraussetzungen erfüllt
sind erfolgt Aufgabe eines
Notarztstandortes

Beim für Bad Gandersheim bedeutsamen Thema "Konzept des Rettungsdienstwesen" hatte der neue Dezernatsschef Müller mit seinem Team ein aktuelles Konzept mit zwölf Punkten präsentiert. Sie alle sollen den Rettungsdienst dermaßen optimieren, damit am Ende eine spürbare Verbesserung feststeht, somit der von den Kostenträgern geforderte Verzicht des Notarztstandortes in Bad Gandersheim möglich werden könnte. Erst wenn die zwölf Vorraussetzungen für die Neuordnung des Rettungsdienstes erfüllt seien, so bekräftigten es die Fachleute der Kreisverwaltung und Uwe Schwarz, würde der Northeimer Kreistag über den Notarztstandort Bad Gandersheim letztendlich (wahrscheinlich im September 2027) zu befinden haben.

Fraktionsvorsitzender
Uwe Schwarz lobt und
verteidigt das neue
Rettungskonzept

SPD-Fraktionsvorsitzender Uwe Schwarz lobte und verteidigte das neue Konzept und die Vorgehensweise der Kreisverwaltung mit einer für ihn wichtigen persönlichen Feststellung: "Wenn ich nicht davon überzeugt wäre, dass das jetzt vorgelegte Rettungdienstkonzept eine Verbesserung für die Versorgung der Bevölkerung bringen wird, dann würde ich der Vorlage nicht zustimmen!" Er und seine Fraktionsmitglieder Fachausschuss taten das. Nein-Stimmen konnten von den Abgeordneten Edgar Martin (FDP), Thorsten Kühn (CDU) und dem Ausschussvorsitzenden Pfefferkorn auf dem Bildschirm dokumentiert werden (siehe Bild).

Das große Schweigen auf
der CDU und AfD zu
einem wichtigen Thema
in der Fachausschussitzung

Anzumerken bleibt, dass es im Verlauf der gesamten Sitzung keinerlei Diskussionsbeiträge von Vertretern der CDU und AfD gab; allein Pfefferkorn sprach im Kern zwar positiv über die Konzeptinhalte, widersprach aber der geplanten Aufgabe des Notarztstandortes in Bad Gandersheim.
red/Fotos: FisWMG














22.09.2026 • 11:31 Uhr

Zeugenaufruf! Seitenscheibe eingeschlagen und diverse Gegenstände aus Auto auf der Gremsheimer Straße entwendet.

In der Nacht von Sonntag, 20.09.2026, gegen 18.00 Uhr, auf Montag, 21.09.2026, kam es auf der Gremsheimer Straße, Höhe Hausnummer 7, zu einem Einbruchsdiebstahl. Bei dem dort geparkten Pkw wurde die Seitenscheibe eingeschlagen und diverse verbaute Originalteile entwendet. Zur genauen Schadenshöhe können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.

Zeugen, welche Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge geben können, werden gebeten sich an die Polizei in Bad Gandersheim zu wenden. (kla)










22.09.2026 • 11:28 Uhr

Das Gänsehaut-Liesel erzählt – Unheimliche Geschichten aus Göttingen

Gänsehaut garantiert: Der Schauspieler Götz Lautenbach schlüpft in die Rolle des Gänsehaut-Liesels und präsentiert unheimliche Geschichten und Gedichte mit Bezug zu Göttingen. Zu sehen gibt es die Aufführung am Donnerstag, 1. Oktober 2026, ab 19.00 Uhr im Städtischen Museum Göttingen.

Das Gänsehaut-Liesel ist die ältere Schwester des berühmten Gänseliesels – etwas angeschimmelt, haarlos und bisweilen eifersüchtig auf die hübsche Verwandte. Dafür kennt es die dunklen Seiten der Universitätsstadt und weiß von so mancher finsteren Geschichte zu berichten, die in Göttingen spielt oder hier entstanden ist.

Auf dem Programm stehen unter anderem Gottfried August Bürgers berühmte Ballade „Lenore“, die 1773 in Gelliehausen entstand und ihren Autor wie auch Göttingen schlagartig bekannt machte. Außerdem geht es um die unheimliche Erzählung „Das Mädchen mit den Gänsen“ von Friedrich Friedland, die der aus Göttingen stammende Schriftsteller Roland Schimmelpfennig 2016 entdeckte und herausgab.

Götz Lautenbach erzählt, spielt und erweckt die literarischen Figuren und Geschichten auf seine ganz eigene Weise zum Leben.

Die Aufführung findet im Städtischen Museum Göttingen, Ritterplan 7/8, statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 3 Euro.










22.09.2026 • 11:26 Uhr

Bürgermeister Kielhorn begrüßt auf dem Kirchplatz das neue Semester des Glaubenszentrums - Erster Auftritt von neuer Ratsfrau Antonia Leu

Es war ein klares Zeichen praktizierter Gastfreundschaft. Und das im offiziellen Namen der Stadt Bad Gandersheim. Bürgermeister Niklas Kielhorn ließ sich auch heute nicht nehmen, die Schülerinnen und Schüler eines neuen Semesters vom Glaubenszentrum zu begrüßen. Rund 70 von ihnen werden in den kommenden acht Monaten im GZ viel lernen und sich auf dem Berg wie in der Stadt wie Zuhause fühlen dürfen. Die warme Begrüßung durch den Bürgermeister war hier ein wohltuender Beginn.

Bei der anschließenden Stadtralley boten sich den Neuankömmlingen erste Einblicke in die ungeschminkten Schönheiten und Häßlichkeiten der Roswithastadt.

Moderiert wurde das Treffen übrigens von Antonia Leu (rechts im Bild). Sie nutzte ihren eloquenten Auftritt, um sich gleichzeitig als frischgewählte Ratsfrau vorzustellen. red/Fotos: FisWMG










22.09.2026 • 11:24 Uhr

Fürstenhagen glücklich: „Wenn eine Tür zugeht, öffnet sich eine viel größere“!

Hof Fürstenhagen feiert fünf Jahre Reitschule, Pferdepension und Ponyzucht – aus einer unerwarteten Wendung ist ein lebendiger Ort für Mensch und Pferd entstanden


Es war ein Fest, das die Vielfalt des Pferdesports und vor allem eines zeigte: Was als unerwarteter Rückschlag begann, hat sich innerhalb von nur fünf Jahren zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt.

Rund 150 Gäste – darunter zahlreiche Kinder und Familien, aber auch viele Fürstenhägener – kamen am 19. September, um das fünfjährige Bestehen des Hof Fürstenhagen zu feiern. Von 13 bis 16 Uhr herrschte auf dem Hof buntes Treiben: Reitvorführungen, Voltigieren, Boden- und Stangenarbeit, Zirkuslektionen, Hobby-Horsing und eine Führzügelklasse gehörten ebenso zum Programm wie ein Reitsimulator, Bastelaktionen, ein kleiner Flohmarkt sowie Kaffee und Kuchen. Pferde und Ponys standen dabei natürlich im Mittelpunkt.

Aus einem Ende
wurde ein Neuanfang

Die Geschichte des Hofes begann im August 2021. Die Familie Engelke zog nach Fürstenhagen und erwarb einen damals leerstehenden landwirtschaftlichen Hof, um ihn Schritt für Schritt zu einer modernen Reitanlage umzubauen. Vorausgegangen war eine Situation, die zunächst wie das Ende eines langjährigen Traums erschien.
„Als man uns im April 2021 mitteilte, dass unser Pachtvertrag für den Reitstall Schwülmetal in Adelebsen aufgrund von Eigenbedarf gekündigt wird, brach für uns eine Welt zusammen“, erinnert sich Corinna Engelke, Betriebsleiterin des Hof Fürstenhagen. Doch dann ergab sich eine neue Perspektive.

„Wenn eine Tür zugeht, dann öffnet sich eine viel größere! So wurden wir auf den Hof in Fürstenhagen aufmerksam und haben den Schritt gewagt, uns hier einen Traum zu verwirklichen“, erzählt Corinna Engelke heute mit Stolz.
Was zunächst als mutiger Neuanfang begann, entwickelte sich schneller als erwartet.
„Anfangs wollten wir eigentlich nur einen Pensionsbetrieb führen und nebenbei eine kleine Ponyzucht aufbauen“, berichtet Torben Engelke, Betriebsleiter des Hofes. „Bei unserer Einweihungsfeier kamen dann allerdings jede Menge Eltern auf uns zu, deren Kinder unbedingt Reiten lernen wollten.“
Die Nachfrage führte schließlich zur Gründung einer Reitschule – und damit zu einer Entwicklung, die selbst die Familie Engelke in dieser Dimension nicht vorhergesehen hatte.

70 Reitschüler, 23 Pferde
und Ponys – und ein Hof
mit Strahlkraft

Heute besuchen rund 70 Reitschülerinnen und Reitschüler regelmäßig den Hof. Aktuell leben dort 23 Pferde und Ponys. Der Hof ist als VFD-Wanderreitstation sowie als VFD Kids-Ausbildungsbetrieb zertifiziert und als Mitgliedsbetrieb des Pferdesportverbandes Hannover anerkannt.
Die Strahlkraft des Hofes reicht dabei weit über Fürstenhagen hinaus. Sogar Reiterinnen und Reiter aus Orlando (Florida), den Niederlanden, Österreich und der Schweiz haben den Hof Fürstenhagen bereits besucht.
In den vergangenen fünf Jahren wurde die Anlage kontinuierlich weiterentwickelt. Ein neuer Reitplatz entstand, die ehemalige Mehrzweckhalle wurde zu einer komfortablen Reithalle umgebaut und aus dem Rasenplatz wurde ein Fahrplatz für Kutschen und Sulkys. Darüber hinaus investierte die Familie umfangreich in eine pferdegerechte Stallanlage und die weitere Infrastruktur des Hofes.

Mehr als Reitunterricht:
Ein Ort für Begegnung
und Teilhabe

Der Hof Fürstenhagen versteht sich längst nicht mehr ausschließlich als Reitschule und Pensionsbetrieb. Durch Kooperationen unter anderem mit der Stadtjugendpflege Uslar, dem SC Schoningen und dem Albert-Schweitzer-Kinderdorf werden auch Kinder und Jugendliche erreicht, die sonst möglicherweise keinen Zugang zu Pferden und dem Pferdesport hätten. Damit ist ein wichtiger Bestandteil der Hofphilosophie entstanden: Teilhabe ermöglichen, Gemeinschaft schaffen und Kindern die Begegnung mit Pferden eröffnen. Denn der Umgang mit Tieren kann Kindern und Erwachsenen vielfältige Erfahrungen ermöglichen – von Verantwortung und Vertrauen über Bewegung und Naturerleben bis hin zu sozialen Kompetenzen.

Zehn Fohlen, Turniere,
Lehrgänge und viele
besondere Momente

Auch die Ponyzucht ist inzwischen ein fester Bestandteil des Hofes. Zehn Fohlen wurden in den vergangenen fünf Jahren auf dem Hof geboren.
Darüber hinaus fanden zahlreiche Lehrgänge und Seminare mit externen Ausbilderinnen und Ausbildern statt. Reitabzeichenlehrgänge, ein VFD-Lehrgang zum Geländereiter und Geländerittführer, ein bundesweites Hobby-Horse-Turnier, Reiterflohmärkte sowie das 1. Fürstenhagener Gelassenheitsturnier mit Gelassenheitscup gehören ebenso zur bisherigen Geschichte des Hofes wie die Qualifikation zum VFD Geländecup GRC 2026.
Viele Veranstaltungen sind inzwischen zu festen Bestandteilen des Jahreskalenders geworden: der Sternschnuppenritt, die Wichtelritte, die jährlich stattfindenden Reiterferien oder der St.-Martins-Umzug.

„In Fürstenhagen
ist richtig Leben
ins Dorf gekommen“

Dass der Hof nicht nur für Reiterinnen und Reiter eine Bedeutung entwickelt hat, zeigt auch die Resonanz aus dem Dorf.
„In Fürstenhagen ist nun richtig Leben ins Dorf gekommen“, freut sich Nachbar Friedhelm Gronemann. Besonders gern beobachtet er die Fohlen auf den Weiden. „Das macht mich richtig glücklich“, erzählt er.
Damit beschreibt er treffend, was in den vergangenen fünf Jahren entstanden ist: Der Hof Fürstenhagen ist mehr geworden als ein klassischer Reiterhof. Er ist zu einem Ort der Begegnung, der Gemeinschaft und der Freude am Pferd geworden – mitten im Dorf.

Der Blick
nach vorn

Nach fünf Jahren blickt die Familie Engelke mit Dankbarkeit, aber auch mit neuen Ideen in die Zukunft. Die Reitanlage soll weiterentwickelt und das Angebot qualitativ ausgebaut werden. Im Mittelpunkt stehen dabei weiterhin das Wohl der Pferde, eine pferdegerechte Haltung und der verantwortungsvolle Umgang mit dem Tier.
„Wir haben in den vergangenen fünf Jahren unglaublich viel erlebt, aufgebaut und gelernt. Vor allem aber haben wir erlebt, wie viele Menschen diesen Ort zu ihrem eigenen Stück Zuhause gemacht haben“, sagt die Familie Engelke.

Und so steht über der Geschichte des Hof Fürstenhagen heute mehr als nur ein Jubiläumsmotto: „Wenn eine Tür zugeht, öffnet sich eine viel größere.“
Was im Frühjahr 2021 zunächst wie ein Ende aussah, wurde zum Beginn einer neuen Geschichte – einer Geschichte mit Pferden, Ponys, Kindern, Familien, Freunden und einer Gemeinschaft, die in fünf Jahren ein Stück Fürstenhagen verändert hat.












22.09.2026 • 11:22 Uhr

„Coffee with a Cop" - Polizei Einbeck bittet Bürger zum letzten Mal in diesem Jahr zum Gespräch

Am kommenden Samstag, 26.09.2026, ab 10:30 Uhr, findet das bereits sehr beliebte Format "Coffee with a Cop", abschließend für dieses Jahr, auf dem Marktplatz in Einbeck statt. Die zurückliegenden Veranstaltungen haben gezeigt, dass der direkte Austausch zwischen Polizei und Bürgern allen Teilnehmenden wichtiger denn je erscheint.

Unter dem Motto "Coffee with a Cop" setzt die Polizei dabei nach wie vor auf Bürgernähe, Dialogbereitschaft und eine offene Gesprächskultur. In lockerer Atmosphäre auf dem Marktplatz erhalten die Bürger zum letzten Mal in diesem Jahr die Möglichkeit, ihre Sorgen, Ängste und Anliegen mit den Beamtinnen und Beamten zu besprechen und somit einen ansprechbaren Partner direkt vor Ort zu haben.

Anstatt nur im Einsatz oder bei offiziellen Veranstaltungen präsent zu sein, sucht die Polizei genau hier, bei einer Tasse Kaffee, gezielt den informellen Kontakt zu den Bürgern. Ziel ist es dabei, Hemmschwellen abzubauen, Vertrauen zu stärken und frühzeitig auf Probleme in der Bevölkerung zu reagieren. Die Veranstaltung findet seit letztem Jahr in regelmäßigen Abständen auf dem Marktplatz statt.

In entspannter Atmosphäre stehen dabei die Polizeibeamten PHK Krüger und PK Lochocki für Fragen, Anregungen und Diskussionen bereit. Unterstützt werden sie in aller Regel durch die Polizeihauptkommissarin Britta Wünsche, die aber erst im kommenden Jahr wieder mit vor Ort sein kann. Im Vordergrund von Coffee with a Cop steht dabei nicht die Aufnahme von Strafanzeigen, sondern alltägliche Themen wie: -Sicherheit im Stadtgebiet und Umland -Verkehrssituation und Prävention -Schutz vor Betrug und Einbruch -Sorgen junger Menschen und soziale Brennpunkte sowie viele weitere Schwerpunkte.

Die Resonanz der Bevölkerung bei allen bislang durchgeführten Veranstaltungen zeigt, dass viele Menschen den Dialog mit der Polizei schätzen und geradezu suchen. In Zeiten, in der sich manche Menschen von staatlichen Institutionen entfremdet fühlen, ist es für die Polizei wichtiger denn je, sichtbar, ansprechbar und verständnisvoll zu sein. Durch den direkten Kontakt entsteht ein gegenseitiges Miteinander, das Missverständnissen und Vorurteilen entgegenwirkt. Bürger erleben die Polizei hier nicht nur als Autorität, sondern auch als gleichwertigen Gesprächspartner. Ein offenes Ohr, regelmäßige Präsenz und ehrlicher Austausch bleiben dabei die zentralen Elemente einer modernen, bürgernahen Polizeiarbeit.
PHK Krüger und PK Lochocki bitten alle Interessierten, sich am kommenden Samstag zu trauen, das Gespräch mit ihnen zu suchen und in Kontakt zu treten, auch wenn es sich nur um einen Plausch bei einer Tasse Kaffee handeln sollte. kr










22.09.2026 • 11:21 Uhr

Suchtprävention für starke Kinder Erste Runde des StarKids- Programms in den Caritas-Kitas erfolgreich! Jetzt teilnehmende Kita- Einrichtungen ab 2027 gesucht

Nach drei Jahren ist das Programm StarKids zur Gesundheitsförderung und Suchtprävention in den Kindertagesstätten der Caritas Südniedersachsen erfolgreich beendet worden. Alle beteiligten Erzieherinnen und Erzieher erhielten ihre Zertifikate. Jens Pook, Suchtberater bei der Caritas, weiß aber: Im kommenden Jahr soll eine Neuauflage starten, dann auch für Kitas, die nicht unter der Trägerschaft der Caritas stehen.

Ziel des Programms StarKids ist es, Erzieherinnen und Erzieher in ihren Kompetenzen zur Suchtprävention zu stärken und schon bei Kita-Kindern Schutzfaktoren aufzubauen. Über drei Jahre hat sich der Arbeitskreis der Teilnehmenden etwa alle sechs bis acht Wochen getroffen, um verschiedene Themenbereiche zu erarbeiten. „Dabei geht es beispielsweise um Konsum und Genuss, um emotionale Kompetenzen, Konfliktfähigkeit und Lebenskompetenzen“, erklärte Jens Pook, der den Arbeitskreis initiiert und begleitet hat.

Zwar ist die Suchtprävention auch Teil der klassischen Erzieher:innenausbildung, dennoch bestätigten alle Arbeitskreis-Mitglieder, dass sie aus dem dreijährigen Programm viele Anregungen mitgenommen haben. „Es war hilfreich, dass so unterschiedliche Einrichtungen teilnahmen und wir damit ganz verschiedene Blickwinkel kennengelernt haben“, meinte Sabrina Mitzinneck, Erzieherin in der KiTa für ALLE im Inklusiven Campus Duderstadt. Ihre Kollegin Celine Gräbe ergänzte: „Die Themen wurden hier tiefgründiger behandelt als in der Ausbildung. Neben Alkohol- und Drogenmissbrauch spielen heute Medien und Konsum eine wichtige Rolle bei der Suchtprävention.“

Zu den Bildern:
1.
Moritz Heller, Celine Gräbe und Sabrina Mitzinneck (von links) gehörten zur ersten Arbeitsgruppe, die das dreijährige Programm erfolgreich beendet hat.
Fotocredit: Claudia Nachtwey / cps

2. Campus-Leiter Moritz Heller dankt Suchtberater Jens Pook (links) für sein Engagement beim StarKids-Programm.
Fotocredit: Claudia Nachtwey / cps










22.09.2026 • 11:15 Uhr

Auf dem 2. Osterbergsee in Bad Gandersheim: Völlig losgelöst...

Die Bilder in diesen Alltagstagen nach den diversen Wahl-Überrasschungen und -klatschen können nicht symbolträchtiger daherkommen. Hier das Beispiel von den scheinbar völlig losgelösten grünen Inseln auf dem zweiten Osterbergsee im staatlich anerkannten Luftkurort Bad Gandersheim.

Einst der schwimmende floristische Hit auf der Landesgartenschau 2023 in Bad Gandersheim. Heute nur noch ein einziges Trauerspiel. Ausgesetzt den wilden Böen, die immer wieder über die Wasser ziehen. So krass wie die verkrauteten Rundflächen offenbaren sich dazu das peinliche Gestrüpp und häßliche Unkraut an den Uferböschungen der Seen. Die allgemeine Unordnung könnte sich nicht besser spiegeln... red/Foto: FisWMG










22.09.2026 • 11:03 Uhr

Gandeon Kino geht wieder in die Vollen: Fünf beste Filme im neuen Programm

Schon wieder werden die Tage früher dunkel in Bad Gandersheim. Das spricht für beste Unterhaltung am Abend in dem gemütlichen Gandeon Kino in der Marienstraße in Bad Gandersheim. Hierhin lädt Kinochefin Dr. Trude Poser mit Team herzlich ein - und es wird wieder volles Programm an fünf Kinotagen geboten. Hier die kurzen Verweise auf die Titel und Inhalte. Nur sehen und staunen ist schöner!

Vaterland
24. bis 30. September 2026

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs begeben sich Literaturnobelpreisträ-
ger Thomas Mann (Hanns Zischler) und seine Tochter, die Schauspielerin,
Autorin und Kabarettistin Erika (Sandra Hüller), auf eine Reise durch ein
Deutschland in Trümmern – von Frankfurt in der amerikanischen Besatzungs-
zone bis ins sowjetisch kontrollierte Weimar. Zum Goethe-Jubiläum wünscht
man sich auf beiden Seiten der innerdeutschen Grenze Worte des Trostes, der Zustimmung und der Vergebung vom größten aller Erzähler. Zwischen euphorischen Wagner-Erben und literarisch versierten Generälen wird Deutschlands wichtigster Schriftsteller hofiert und manchmal auch beschimpft, während das Drama seiner eigenen Familie leise eskaliert. Es ist das erste Mal seit dem Krieg, dass Thomas Mann in sein Heimatland zurückkehrt, aus dem er einst ins Exil geflohen war. Eine Reise in die verwundete deutsche Seele, die heilen soll – sie wird für Erika und Thomas Mann zu einer Reise ins Innerste.

Das
gewisse Etwas

Nach einem Juwelenraub verstecken sich Alex und sein Vater Karlo ausge-
rechnet bei einer Gruppe junger Erwachsener mit Beeinträchtigung, die mit ihren Betreuenden gerade in den Sommerurlaub aufbrechen. Die beiden Ganoven geben sich kurzerhand als der fehlende Mitreisende Otto und dessen
Betreuer aus – eine fast perfekte Tarnung. Mit der Flucht vor der Polizei be-
ginnt ein außergewöhnliches Abenteuer, das allen Beteiligten nicht nur unge-
ahnte Herausforderungen beschert, sondern auch jede Menge Spaß, große
Gefühle – und eine neue Sicht auf das Leben! - Basierend auf dem französi-
schen Millionenhit inszeniert Regisseur Marc Rothemund eine Komödie voller
Herz und Humor, die Menschen in ihrer Einzigartigkeit feiert und auf berühren-
de Weise zeigt, wie aus Unterschieden echte Nähe entstehen kann.

Bibi Blocksberg -
Die total verhexte Zeitreise

Jetzt wird’s verhext – und ziemlich turbulent! Bei den Neustädter Schülerinnen und Schülern steht das große Praktikum an. Doch ausgerechnet Bibi Blocksberg (NALA) hat die Anmeldung mal wieder verpennt. Während Marita (FIA) bei der Polizei ermitteln darf und Florian mit Kultreporterin Karla Kolumna auf
der Jagd nach der nächsten großen Story ist, bleibt für Bibi nur noch ein Platz
im Museum übrig – für sie der wohl laaaaangweiligste Ort der Welt.

Spaziergang
nach Syrakus

Mitten im Leben fasst Paul Gompitz (Charly Hübner) den Entschluss, von Rostock aus nach Syrakus auf Sizilien zu reisen. Angetrieben von dem Wunsch,
den Spuren des Dichters Johann Gottlieb Seume zu folgen, entwickelt sich die
Idee zu einem persönlichen Ziel. Doch Paul lebt in der DDR und damit hinter
einer streng bewachten Grenze, die legale Ausreisen nahezu unmöglich
macht. Der Plan lässt sich auf offiziellem Weg nicht verwirklichen. Um sein
Vorhaben dennoch umzusetzen, beginnt er, eine Flucht vorzubereiten, die ihn seinem Ziel näher bringen soll.










22.09.2026 • 10:57 Uhr

Alleinbeteiligt verunfallt - 66-jähriger leicht verletzt

Ein 66-jähriger Mann befuhr am Montagmorgen (6.55 Uhr) die Bundesstraße 241 aus Richtung Katlenburg kommend in Fahrtrichtung Hammenstedt. Im weiteren Verlauf kam er aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, kam ins Rutschen und prallte anschließend gegen einen neben der Fahrbahn befindlichen Baum und überschlug sich.

Der Fahrer wurde leicht verletzt und musste in einem umliegenden Krankenhaus behandelt werden.

Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Schaden beläuft sich auf ca. 7200 Euro.mil










21.09.2026 • 12:53 Uhr

CDU Ergebnis eine Katastrophe! Raus aus dem Landtag in Mecklenburg Vorpommern und raus aus Regierung in Berlin!

Desaströse Pleiten für die Christdemokraten Wahlsonntag in Berlin und Mecklenburg Vorpommern: Die CDU flog laut Hochrechnungen bei ARD und ZdF aus dem Landtag in MeckPom. Sie erreichte nicht einmal 5 Prozent. Auch die Schlappe bei der Berlin-Senatswahl hat verheerende Auswirkungen. Die rot-schwarze Landesregierung wurde abgewählt. Megagewinne fuhr die AfD ein. red/Screen Ausschnitt ARD










21.09.2026 • 12:51 Uhr

Northeimer Handball Club: NHC Herren überrollen Horneburg nach der Pause! 39:26 (18:15)-Heimsieg gegen den VfL Horneburg

Was für ein Handballabend in der Schuhwallhalle! Der Northeimer HC hat im Duell mit dem VfL Horneburg ein echtes Ausrufezeichen gesetzt und den Aufsteiger nach einer zunächst ausgeglichenen ersten Halbzeit am Ende deutlich mit 39:26 besiegt. Zur Pause hatte der NHC mit 18:15 geführt.

Dabei erwischten zunächst die Gäste den besseren Start. Horneburg ging früh mit 7:5 in Führung und stellte den NHC mit seiner Schnelligkeit vor einige Aufgaben. Doch der von Tim Gerstmann gecoachte NHC blieb ruhig, arbeitete sich Schritt für Schritt zurück in die Partie und drehte das Spiel Mitte der ersten Halbzeit. Über 7:7 und 9:7 entwickelte sich ein intensives Duell, in dem sich Northeim bis zur Pause einen 18:15-Vorsprung erarbeitete.

Nach der Pause:
NHC zündet den Turbo

Was anschließend folgte, war eine beeindruckende Demonstration von Tempo und Konsequenz. Der NHC kam hellwach aus der Kabine und legte einen 7:0-Lauf hin. Innerhalb von knapp fünf Minuten wurde aus dem 18:15 ein komfortables 25:16. Horneburg fand in dieser Phase kaum noch Mittel gegen die Northeimer Defensive und das schnelle Angriffsspiel. Der NHC blieb gnadenlos und setzte sich weiter ab. Beim 30:19 nach 45 Minuten war die Partie endgültig in Northeimer Hand. Auch in der Schlussphase ließ die Mannschaft nicht nach und spielte sich förmlich in einen Rausch.

Gastrock-Mey
nicht zu stoppen

Einen ganz starken Abend erwischte Ole Gastrock-Mey, der gleich acht Treffer erzielte und damit erfolgreichster NHC-Torschütze war. Auch Marc Bode mit sechs Toren und Tan Kang mit seiner Dynamik und sein Auge für die Mitspieler überzeugnten. Miksa Hrábak zeigte sich vom Siebenmeterpunkt eiskalt und verwandelte alle drei Strafwürfe. Felix Liebing und Finn Fietz steuerten jeweils fünf Treffer zum Erfolg bei. Und auch in der Breite funktionierte das NHC-Spiel: Insgesamt trugen sich elf verschiedene Northeimer Spieler in die Torschützenliste ein.

Am Ende stand ein hochverdienter und in dieser Höhe beeindruckender 39:26-Heimsieg auf der Anzeigetafel. Besonders die zweite Halbzeit mit einem klaren 21:11 für den NHC zeigte, welche Energie und Qualität in dieser Mannschaft steckt. Der Lohn sind 6:0 Punkte und Platz 2.
NHC: Beck, Pätz; Schwöbel, 1, Renner 1, Liebing 5, Schuster, Sokhorovych 1, Kang 4, Bode 6, Juhle, Gastrock-Mey 8, Baumbach 2, Hrábak 6/3, Fietz 5.
Am kommenden Samstag den 26.09. geht es zum schweren Auswärtsspiel nach Beckdorf. Der Bus mit Platz für Fans startet um 14 Uhr an der Schuhwallhalle. Anmeldung gerne über Tim Gerstmann. Anpfiff in Beckdorf ist um 19 Uhr. red/ok/Foto: Florian Spieker










21.09.2026 • 12:42 Uhr

Rat beschließt Sanierungsgebiet „Holtenser Berg“ und Förderprogramm für private Baumaßnahmen

Der Rat der Stadt Göttingen hat am Freitag, 18. September 2026, zwei wichtige Entscheidungen für den Holtenser Berg getroffen: Das Quartier wird offiziell als Sanierungsgebiet festgelegt. Gleichzeitig hat der Rat eine Förderrichtlinie verabschiedet, mit der private Eigentümer*innen künftig direkte Zuschüsse für Modernisierungsmaßnahmen an ihrem Gebäude erhalten können.

Das rund 42 Hektar große Quartier mit seinen knapp 3.600 Einwohner*innen ist geprägt von Wohnbauten der 1960er- und 1970er-Jahre. Viele Gebäude weisen einen energetischen Sanierungsbedarf auf. Die Aufnahme in das Städtebauförderungsprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ durch das Land Niedersachsen im Juni 2026 macht den Neustart nun möglich: Für das Gesamtprojekt sind Investitionen von rund 10,6 Millionen Euro vorgesehen. Der Großteil davon – rund 7,6 Millionen Euro – wird über die Städtebauförderung abgedeckt (jeweils ein Drittel von Bund, Land und Stadt). Der bevorstehende Bau des Europaquartiers im Norden des Holtenser Bergs als größtes Neubaugebiet der Stadt soll ab 2027 ebenfalls Impulse für das bestehende Quartier setzen.

Impulse für Nachbarschaft,
Klimaschutz und Teilhabe

„Für den Holtenser Berg ist diese Entscheidung enorm wichtig“, betont Oberbürgermeisterin Petra Broistedt. „Mit der Ausweisung als Sanierungsgebiet schaffen wir die Grundlage für eine gute Weiterentwicklung und ein auch in Zukunft lebenswertes und stabiles Wohnumfeld. Besonders wichtig ist mir, dass die Menschen vor Ort diesen Wandel aktiv mitgestalten und ihre Ideen einbringen. Städtebauförderung gelingt nur gemeinsam mit den Bürger*innen.“

Neben der Stärkung der Quartiersarbeit stehen konkrete Aufwertungen im öffentlichen Raum an: Darunter die Neugestaltung von Grünflächen, die Anpassung der Ladenzeile im Zentrum an aktuelle Bedarfe, neue Mobilitätsstationen, die Anpassung des Nachbarschaftszentrums sowie die Öffnung des Schulhofs der Hagenbergschule. Für diese Maßnahmen sollen rund 3 Millionen Euro an weiteren Fördermitteln eingeworben werden.

Attraktive Zuschüsse für
private Modernisierungen

​Um private Sanierungsmaßnahmen zu unterstützen, steht durch die neue Förderrichtlinie ein Budget von 900.000 Euro bereit. Gefördert werden insbesondere energetische Maßnahmen wie neue Fenster, Dämmung oder moderne Heizungsanlagen, aber auch Maßnahmen zur Barrierefreiheit. Für die Kostenerstattungen an Eigentümer*innen trägt die Stadt einen Eigenanteil von 33,4 Prozent, den Rest übernehmen Bund und Land. Gefördert werden bis zu 30 Prozent der förderfähigen Kosten (maximal 38.000 Euro pro Gebäude). Bei Gebäuden von besonderer städtebaulicher oder geschichtlicher Bedeutung kann die Förderung sogar bis zu 40 Prozent beziehungsweise maximal 64.000 Euro betragen. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.

Stadtbaurat Frithjof Look ordnet die Entscheidungen fachlich ein: ​„Die Städtebauförderung ermöglicht uns eine ganzheitliche Quartiersentwicklung. Wir beheben städtebauliche und energetische Mängel nicht nur im öffentlichen Raum, sondern holen die privaten Eigentümer direkt mit ins Boot. Mit gezielten Anreizen für energetische Dämmung, moderne Heizungen und Barrierefreiheit machen wir den Bestand fit für die Zukunft. Das schont das Klima und senkt Energiekosten.“

Öffentliche Informationsveranstaltung am Dienstag, 13. Oktober 2026
​Über die nächsten Schritte, konkrete Ziele und Maßnahmen im Sanierungsgebiet, die Fördermöglichkeiten für private Eigentümer*innen sowie die Möglichkeiten zur Beteiligung informiert die Stadt Göttingen öffentlich:

​Wann:Dienstag, 13. Oktober 2026, von 18.00 bis 20.00 Uhr
​Wo: Räumlichkeiten der Bethlehemgemeinde, Londonstraße 11a, Göttingen
​Anträge auf Förderung können künftig beim von der Stadt beauftragten Sanierungsträger oder direkt bei der Stadtverwaltung Göttingen eingereicht werden. Die konkreten Ansprechpartner und Kontaktdaten werden im Rahmen der Informationsveranstaltung sowie online bekanntgegeben.










21.09.2026 • 12:32 Uhr

SPD Uslar-Solling: Danke für das Vertrauen – bei der Stichwahl die Zukunft Uslars mitentscheiden - Appell "Wählen gegen!"

Die SPD Uslar-Solling bedankt sich in einem Medieninfo bei allen Wählerinnen und Wählern, die uns bei der Kommunalwahl ihr Vertrauen und ihre Stimme gegeben haben. Dieses Vertrauen ist für uns Anerkennung und Auftrag zugleich. Unser Dank gilt ebenso allen, die uns in den vergangenen Wochen im Wahlkampf unterstützt, mit uns diskutiert und sich für unsere gemeinsamen Ziele eingesetzt haben, Heißtb es in dem Statement. Und weiter:

Nach der Kommunalwahl steht mit der Stichwahl nun eine weitere wichtige Entscheidung für die Zukunft unserer Stadt an. Die SPD Uslar-Solling ruft deshalb alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger dazu auf, erneut von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und an der Stichwahl teilzunehmen.

Demokratie lebt von Beteiligung. Gerade bei einer Stichwahl kann jede einzelne Stimme entscheidend sein. Deshalb appellieren wir an alle Bürgerinnen und Bürger: Gehen Sie wählen und entscheiden Sie mit, welchen Weg unsere Stadt in den kommenden Jahren einschlagen soll.

Die SPD Uslar-Solling ist mit einem klaren politischen Ziel in die Kommunalwahl gegangen: Wir wollen einen Führungswechsel im Rathaus und neue Impulse für Uslar und seine Ortschaften. Für dieses Ziel stehen wir auch nach dem ersten Wahlgang weiterhin ein.

Wir sind überzeugt, dass unsere Stadt Veränderung, neue Ideen und einen politischen Aufbruch braucht. Es geht um eine zukunftsfähige Entwicklung Uslars, eine handlungsfähige und bürgernahe Verwaltung und darum, die Anliegen der Menschen in unserer Stadt und ihren Ortschaften ernst zu nehmen.

Im Landkreis Northeim unterstützen wir Simon Hartmann als unseren Landratskandidaten.

Die Entscheidung bei der Stichwahl liegt nun bei den Bürgerinnen und Bürgern. Unabhängig davon, wie die persönliche Entscheidung ausfällt, ist uns eines besonders wichtig: Nutzen Sie Ihre Stimme. Gehen Sie zur Stichwahl. Eine hohe Wahlbeteiligung stärkt unsere Demokratie und unsere Stadt.

Die SPD Uslar-Solling steht weiterhin für den angestrebten Führungswechsel im Rathaus und wird sich mit ganzer Kraft für eine gute Zukunft Uslars und seiner Ortschaften einsetzen.










21.09.2026 • 12:30 Uhr

AfD-Kreisfraktion konstituiert sich neu: Maik Schmitz als Vorsitzender einstimmig gewählt! Unterstützung für Torsten Kühn!

Die neu gewählten Mitglieder der zukünftigen AfD-Kreisfraktion sind am Samstag zusammengekommen, um sich für die anstehende Legislaturperiode offiziell zu konstituieren. So steht es in einem offiziellen Medieninfo der Partei. Weiter heißt es: „Im Zentrum der Sitzung stand die Wahl des neuen Fraktionsvorstands, bei der die Abgeordneten auf Kontinuität und eine bewährte Führung setzen. Der bisherige Fraktionsvorsitzende Maik Schmitz wurde von den Mitgliedern einstimmig in seinem Amt bestätigt und steht der Fraktion somit auch weiterhin vor. Schmitz bedankte sich für das ausgesprochene Vertrauen und betonte, die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre nahtlos fortsetzen zu wollen. Unterstützt wird er an der Fraktionsspitze von Jens Kestner, der der Fraktion als stellvertretender Vorsitzender zur Verfügung steht und seine politische Erfahrung in die Fraktionsarbeit einbringen wird. Ebenfalls in den
Fraktionsvorstand gewählt wurde einstimmig Uwe Hagemann aus Dassel. Die neu konstituierte Fraktion sieht sich für die kommenden Herausforderungen im Kreistag bestens aufgestellt. In den nächsten Wochen wollen die Abgeordneten die inhaltlichen Schwerpunkte für die Fraktionsarbeit ausarbeiten, um die Interessen ihrer Wähler in der Region konsequent und sachorientiert zu vertreten.

Maik Schmitz, Jens Kestner, Uwe Hagrémann. Ebenfalls hat der Fraktionsvorstand und die gesamte Fraktion einstimmig die Unterstützung für den CDU-Landratskandidaten Thorsten Kühn bekräftigt und die AfD-Wähler aufgefordert, bei der Stichwahl am kommenden Sonntag ihr Kreuz bei dem Kandidaten Thorsten Kühn zu setzen. Es darf kein „Weiter so“ geben. Mit der
Politik aus dem Northeimer Rathaus direkt in das Kreishaus zu wechseln, verbessert die Lage nicht – das kann so nicht laufen. Thorsten Kühn ist ein nachgewiesener Finanzexperte mit großer Erfahrung, dem wir diese Aufgabe im Kreishaus zutrauen.“










21.09.2026 • 12:28 Uhr

Northeimer Handball Club: Dritter Sieg im dritten Saisonspiel für erfolgreiche erste Damen!

Für die 1. Damen stand am 20.09.2026 das zweite Heimspiel der Saisonspiel auf dem Programm. Dabei traf die Mannschaft auf den bislang unbekannten Gegner TuS Jahn Hollenstedt. Nach den ersten beiden Siegen wollte das Team an die bisher gezeigten Leistungen anknüpfen und den nächsten Erfolg einfahren.

Gesagt, getan: Die 1. Damen startete mit einer starken und konzentrierten Abwehr in die Partie. Zu Beginn begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe, sodass sich zunächst kein Team entscheidend absetzen konnte und es in der 20. Minute 7:7 stand.
Im weiteren Verlauf fand der NHC immer besser ins Spiel. Durch konzentrierte Angriffe, eine konsequente Chancenverwertung und eine geschlossene Teamleistung in der Abwehr gelang es, sich erstmals deutlicher abzusetzen. Bis zur Halbzeit erspielte sich die 1. Damen eine 15:10-Führung.
Auch in der zweiten Halbzeit erwischte die 1.Damen den besseren Start. Die Mannschaft knüpfte nahtlos an die starke Leistung aus der ersten Hälfte an und baute den Vorsprung in der 35. Minute auf 18:10 aus. Besonders die weiterhin sehr stabile Deckung stellte den Gegner vor große Herausforderungen.
In der Schlussphase ließ die 1. Damen nichts mehr anbrennen und brachte die Partie souverän zu Ende. Am Ende stand ein verdienter 28:19-Heimsieg auf der Anzeigetafel.
Damit feiert die 1. Damen den dritten Sieg im dritten Saisonspiel und bleibt weiterhin Tabellenführer. Eine starke Teamleistung, auf die die Mannschaft stolz sein kann!
Nächste Woche Sonntag geht es für die 1.Damen zum nächsten Auswärtsspiel beim Hannoverscher SC. Anpfiff ist um 16 Uhr.
Für den NHC spielte: Post, Kulze, Gebhardt 4, Knoke, Barnkothe S., Bodenstab L., Barnkothe M. 4, Schütze 5, Lösky 1, Heiduck, Kilian, Bodenstab A. 1, Meißner
Foto: Florian Spieker.










21.09.2026 • 12:27 Uhr

B 27 (Autobahnzubringer bei Göttingen): Vandalismus an Absperrungen gefährdet Menschen und kostet Steuergeld

Im Bereich der Kampfmittelräumung am B 27-Autobahnzubringer bei Göttingen werden Absperrungen, Bauzäune und Verkehrsschilder immer wieder beschädigt, entfernt oder zerstört. Zudem werden gesperrte Bereiche regelmäßig betreten, obwohl dort
erhebliche Gefahren bestehen. Die Folge sind Unterbrechungen der Arbeiten, zusätzliche Sicherungsmaßnahmen und vermeidbare Verzögerungen. Darüber hinaus entstehen erhebliche Mehrkosten für den Wiederaufbau und die Reparatur der Verkehrssicherungsanlagen.
Die Absperrungen dienen ausschließlich dem Schutz der Bevölkerung. Wer diese missachtet oder beschädigt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Die zusätzlichen Aufwendungen werden aus öffentlichen Mitteln finanziert und belasten damit letztlich die
Steuerzahlerinnen und Steuerzahler. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim appelliert daher an alle Bürgerinnen und Bürger, die eingerichteten Sperrungen zu respektieren und die Hinweise vor Ort zu beachten. Sachbeschädigungen und Vandalismus an Verkehrs- und Baustelleneinrichtungen werden
konsequent zur Anzeige gebracht und strafrechtlich verfolgt. Nur durch die Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen können die Kampfmittelräumung und die weiteren Arbeiten sicher und zügig abgeschlossen werden.










21.09.2026 • 12:19 Uhr

John Byford (Skegness) gestaltet seine blaue Telefon-Box in Bad Gandersheim mit Porträts von interessanten Frauen - Er schafft es damit in BBC-Weltnachrichten

Die Neugestaltung der blauen Telefonbox auf der Stiftsfreiheit in Bad Gandersheim durch den Künstler und Fotografen John Byford aus Bad Gandersheims Partnerstadt Skegness hat es soeben in die Weltnachrichten des britischen Medienunternehmens BBC in London geschafft (siehe Screens). Unser Medienradar hat diese News aufgespürt.

Grund für die Mitteilung sind die Porträts von Frauen. John hat sie in seiner Heimatstadt fotografisch dokumentier. Die Bilder zeigen die Frauen in den unterschiedlichsten Emotionen. Auf drei Seiten der Box treten sich optisch in Verbindung mit ihren Betrachtern und Betrachterinnen in Bad Gandersheim.

Neben dieser neuen visuellen Interpretation der blauen Box erfüllt sie weiterhin einem schönen Zweck, den es im Zusammenhang mit der ersten deutschen Dichterin "Roswitha von Gandersheim" zu würdigen gilt. Die Box ist so etwas wie ein öffentlicher Bücherschrank. Dort können Bücher als Spenden abgeladen werden. Wer sich für Literatur interessiert darf in der Box stöbern und Lesestoff mitnehmen. Öffnungszeiten: immer! red/Screens BBC/ Fotos: FisWMG


















21.09.2026 • 12:02 Uhr

Die Unabhängigen gründen neue Ratsfraktion – Florian Porde einstimmig zum Vorsitzenden gewählt - Torge Gipp und Janin Schatz-Anders Vertreter

. Die sieben neu gewählten Ratsmitglieder der Unabhängigen haben am 17. September ihre Fraktion für die Wahlperiode 2026 bis 2031 gegründet. Das geht aus einem heute veröffentlichten Medieninfo hervor. In dem Statement wird ergänzend ausgeführt: Zum Fraktionsvorsitzenden wurde Florian Porde einstimmig gewählt. Ebenfalls einstimmig wählte die Fraktion Torge Gipp zum ersten stellvertretenden Vorsitzenden. Janin Schatz-Anders übernimmt das Amt der zweiten stellvertretenden Vorsitzenden.

Der neuen Fraktion gehören Jens Tschäpe, Janin Schatz-Anders, Florian Porde, Andreas Anders, Antonia Leu, Torge Gipp und Eleana Borchers an. Die Gründungserklärung und die neue Fraktionsgeschäftsordnung wurden jeweils einstimmig beschlossen.

„Die Wahl ist vorbei – jetzt beginnt die eigentliche Arbeit. Die Menschen haben uns mit sieben Mandaten zur stärksten Kraft im neuen Rat gemacht. Diesen Auftrag nehmen wir mit großem Respekt und einer klaren Verantwortung an“, erklärt der neu gewählte Fraktionsvorsitzende Florian Porde.

Neben den gewählten Ratsmitgliedern werden 15 dauerhaft beratende Mitglieder in die Fraktionsarbeit eingebunden. Damit bleiben auch Kandidaten und Unterstützer ohne Ratsmandat aktiv an der politischen Arbeit beteiligt. Sie sollen ihre fachlichen Kenntnisse, ihre beruflichen Erfahrungen und ihre unterschiedlichen Blickwinkel in die Vorbereitung der Rats- und Ausschussarbeit einbringen.

„Wir wollten ausdrücklich keine Fraktion, in der nach der Wahl nur noch sieben Menschen entscheiden und der Rest des Teams außen vor bleibt. Unsere Stärke war und bleibt die breite Mannschaft. Deshalb werden wir die anstehenden Aufgaben gemeinsam vorbereiten und Verantwortung auf viele Schultern verteilen“, so Janin Schatz-Anders, 2 stellvertretende Fraktionsvorsitzende.

Torge Gipp übernimmt neben seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender auch die Aufgabe des Pressesprechers. Nicole Pietsch wurde zur Kassenwartin bestimmt, Britta Saatze zur Schriftführerin und Celina Maaß zu deren Stellvertreterin.

Die neue Geschäftsordnung sichert das freie Mandat jedes Ratsmitglieds, transparente demokratische Entscheidungen und eine frühzeitige gegenseitige Information. Zugleich regelt sie klare Zuständigkeiten, eine getrennte und nachvollziehbare Verwaltung der Fraktionsmittel sowie die Beteiligung der beratenden Mitglieder.

In den kommenden Wochen wird die Fraktion die Besetzung der Ausschüsse und weiteren Funktionen vorbereiten sowie ihre politischen Schwerpunkte für den Start der neuen Wahlperiode festlegen.

„Unser Anspruch ist klar: Wir wollen nicht nur verwalten, sondern Bad Gandersheim gemeinsam mit den Menschen gestalten. Sachlich, transparent und lösungsorientiert. Jetzt geht es darum, aus dem starken Wahlergebnis konkrete Arbeit für unsere Stadt und ihre Ortschaften zu machen. Genau das macht die Unabhängigen aus:
Wir haben das gemeinsam aufgebaut, gemeinsam durch einen intensiven Wahlkampf getragen und werden jetzt auch gemeinsam weiterarbeiten.“, erklärt Torge Gipp, erster stellvertretender Fraktionsvorsitzende, abschließend. red











21.09.2026 • 11:57 Uhr

Heute der Vortrag für Interessierte im Martin-Luther-Haus: „Im Alltag sicher leben“ - Es referiert Polizei- Hauptkommissarin Nicole Kohlrautz

Die Präsidentin des Lions Clubs "Seesen-Osterode Roswitha von Gandersheim" hat auf eine heute stattfindende öffentliche Veranstaltung für alle Bürgerinnen und Bürger Bad Gandersheims aufmerksam gemacht. In einem Medieninfo von Sylvana Drewes dazu heißt es dazu erläuternd: Der Vortrag heute um 18 Uhr im Martin-Luther Haus ist kostenlos und findet im Rahmen des Jahresprogramms "Gemeinsam. Sicher. Stark" statt. Er soll, wie noch weitere kommende Veranstaltungen zu einem positiven Zusammenleben in Bad Gandersheim beitragen.
Im Vortrag " Im Alltag sicher leben" geht es um das Erkennen und die Prävention von Betrugsversuchen im analogen und im digitalen Umfeld. Insbesondere Seniorinnen und Senioren werden häufig zu Zielpersonen von Betrugsversuchen. Der Vortrag richtet sich jedoch explizit an alle interessierten Bürger:innen, die sich gegen Betrugsmaschen wappnen wollen. Ziel ist es, informiert und vorbereitet zu sein und sicher und souverän im Falle von Betrugsversuchen handeln zu können.
Die Referentin, Polizeihauptkommissarin Nicole Kohlrautz, Beauftragte für Kriminalprävention stellt aktuelle Betrugsfälle vor und es gibt die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Handlungsempfehlungen zu diskutieren.
Key Facts:
Der Vortrag ist kostenlos.
Er findet statt im Martin-Luther-Haus,
Stiftsfreiheit 1, 37581 Bad Gandersheim.
Montag, 21. September 2026, Beginn ist um 18 Uhr.
Eine Voranmeldung ist nicht erfoderlich.










20.09.2026 • 15:15 Uhr

Kritik am umstrittenen Spritpreis-Paket reißt nicht ab: Zu teuer und wenig zielgenau

Das Entlastungspaket der Bundesregierung für die anhaltenden hohen Spritpreise stößt auf Skepsis: Sozialverbände und Verbraucherschützer halten die Maßnahmen für zu wenig zielgenau. Umweltorganisationen kritisieren den Tankrabatt als unökologisch.

Als zweischneidig bewerten Sozialverbände und Verbraucherschützer das Spritpreis-Entlastungspaket der Bundesregierung. Der Ansatz sei richtig, einerseits unmittelbare
Entlastung zu schaffen und andererseits die Preistreiberei der Konzerne zu begrenzen, sagte die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, Verena Bentele, der Düsseldorfer «Rheinischen Post» (Samstag). «Die pauschale Senkung der Spritpreise über die Energiesteuer ist allerdings die Gießkanne par excellence», kritisierte sie.

Stattdessen müsse gezielt Menschen mit geringen Einkommen geholfen werden. Als Beispiel nannte Bentele Alleinerziehende, die auf ein Auto angewiesen sind, und Menschen in ländlichen Regionen. Den Spritpreisdeckel begrüßte die Präsidentin des VdK. Sie forderte aber
einen ausreichend niedrigen Ausgangspreis, damit er die Preissteigerungen der Konzerne tatsächlich begrenze.

Wirtschaftsweise Grimm
nennt neuen
Tankrabatt «zynisch»

Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm kritisierte den geplanten Tankrabatt als «opportunistische» Politik. «Es ist zynisch, dass man nun auf Kosten der jungen Generation, denn der Haushalt ist ja zu 30 Prozent über Schulden finanziert, das Fahren von Autos mit Verbrenner Motor subventioniert», sagte die Nürnberger Ökonomin dem «Kölner Stadt-Anzeiger» (Sonntag online). Die Folgekosten seien höher, als es auf den ersten Blick scheint: «Zum einen muss ja das Geld aufgebracht werden und fehlt an anderer Stelle für Investitionen oder andere zukunftorientierte Ausgaben.» epd










20.09.2026 • 15:11 Uhr

Glück im Unglück! Explosion zerstört evangelische Kita in Wolfsburg - Niemand war in dem Gebäude!

Nach einer Explosion in einer evangelischen Kindertagesstätte in Wolfsburg ist ein Teil des Gebäudes eingestürzt. Da sich das Unglück an einem Sonntag ereignete, wurde niemand verletzt.

Durch eine Explosion ist am Sonntag ein Teil der evangelischen Martin-Luther-Kindertagesstätte in Wolfsburg eingestürzt. Verletzt wurde niemand, sagte eine Sprecherin der Polizei dem Evangelischen Pressedienst (epd). Da sich das Unglück am Wochenende ereignete, befanden sich weder Kinder noch Mitarbeitende in dem Gebäude am Schachtweg. Anwohner hatten gegen 9 Uhr einen lauten Knall gehört und die Feuerwehr gerufen. Ermittler von
Feuerwehr und Kriminalpolizei suchten derzeit nach der Unglücksursache. Derzeit gehe die Polizei nicht von einem Fremdverschulden aus.

Das Gelände ist weiträumig abgesperrt. Der Superintendent des Kirchenkreises Wolfsburg-Wittingen, Christian Berndt, sagte, er sei «bestürzt und zutiefst erschrocken». Es sei nicht auszudenken, wäre das Unglück an einem Wochentag während des regulären Betriebes passiert. epd










20.09.2026 • 14:58 Uhr

Roswitha-Fest in Bad Gandersheim: Vormittags Regen und Kaunokas Harfenspiel - Deutschlands erstes Roswitha-Namenstreffen mit 50 Damen geglückt

Begleitet von Regenschauern ist das erste Roswitha-Historienfest in der Stadt der ersten deutschen Dichterin, Roswitha von Gandersheim, in Bad Gandersheim fortgesetzt worden. Auf der Bühne spielten Musikantinnen und Musiker mittelalterliche Klänge.

Das Treffen der
50 Roswithas im
Gemeindehaus St. Michael

Im katholischen Gemeindehaus St. Michael der St. Mariä Himmelfahrt Gemeinde fand derweil Deutschlands erstes Namenstreffen von 50 Roswithas statt. Nach offiziellen Angaben waren 50 Damen mit dem Namen Roswitha der Einladung der Stadtmarketing GmbH gefolgt. Die älteste Dame war 91. Mit dem weitersehen Anreiseweg war eine Roswitha aus Augsburg. Sie wurden freundlichst von den Damen Kistner und Feiste mit Team in Empfang genommen. Die symbolischen Figuren "Roswitha" und der Nachwächter waren verlockende Fotografiermotive, als alle Roswitha bestens beköstigt wurden. Gegen 15.30 Uhr sollen sie offiziell vor der Bühne auf dem Domänenhof verabschiedet werden. red/Foto/Video: FisWMG














20.09.2026 • 12:08 Uhr

Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch in der Zuckerfabrik-Ruine Northeim

Tatort:,Northeim, Auestraße, Alte Zuckerfabrik, Tatzeitpunkt: Samstag, 19.09.2026, 11:00 Uhr.
Die Polizei berichtet soeben:
Am Samstag, 19.09.2026, erhielt die Polizei Northeim Kenntnis von einer Sachbeschädigung sowie einem Hausfriedensbruch auf dem Gelände der leerstehenden Zuckerfabrik-Ruine in der Auestraße in Northeim. Bislang unbekannte Täter haben sich in den vergangenen Tagen Zugang verschafft und dabei unter anderem Fenster und Türen beschädigt.
Mögliche Zeugen, die Hinweise auf die Täterschaft geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim (Tel. 05551-9148-0) zu melden. Der Sachschaden befindet sich im im mittleren vierstelligen Bereich. Gro










20.09.2026 • 12:05 Uhr

Zwei Leichtverletzte bei riskantem Überholmanöver

Am Samstag, 19.09.26 ,um 15:05 Uhr, befuhr ein 31-jähriger Mainzer mit seinem Pkw die Kreisstraße 46 aus Richtung Höxter in Fahrtrichtung Holzminden. Er entschließt sich dazu das vor ihm fahrende Fahrzeug zu überholen. Beim Ausscheren bemerkt er jedoch nicht, dass er selber bereits durch einen 27-jährigen Holzmindener Pkw-Führer überholt wird und kollidiert mit diesem seitlich. Durch den Zusammenstoß wird der Holzmindener Pkw um 180 Grad gedreht, stößt zunächst gegen ein Verkehrszeichen und anschließend gegen einen Baum. Der Holzmindener und sein 28-jähriger Beifahrer wurden durch den Anprall leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf einen hohen 5-stelligen Betrag geschätzt. Die K46 war für die Unfallaufnahme etwa 1 Stunde gesperrt.










20.09.2026 • 12:02 Uhr

Minibagger die Dritte - Minibagger gestohlen - wiedergefunden - wieder gestohlen - und jetzt wirklich zurück

Die Polizei in Göttingen berichtet:
Die Geschichte um den inzwischen wohl bekanntesten Minibagger der Region hat ein weiteres - und diesmal hoffentlich endgültiges - Kapitel. Nachdem die rund 20.000 Euro teure Baumaschine zunächst von einer Baustelle bei Klettbach gestohlen, wenige Tage später in der Döbereinerstraße in Weimar wiedergefunden und noch vor ihrer Abholung ein zweites Mal entwendet worden war, fehlte von dem Bagger erneut jede Spur. Doch auch sein zweites Verschwinden sollte nicht von Dauer sein. Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnte der Minibagger schließlich in Reisdorf bei Bad Sulza geortet werden. Dort fanden ihn Polizeibeamte in einer leerstehenden Halle. Und dieses Mal gingen alle Beteiligten auf Nummer sicher: Der Minibagger wurde sichergestellt, abgeschleppt und anschließend tatsächlich an die geschädigte Firma aus Göttingen übergeben. Damit ist zumindest die Odyssee der Baumaschine beendet. Die Ermittlungen zu den Diebstählen und insbesondere zu den bislang unbekannten Tätern dauern hingegen weiter an.Foto: Polizei










20.09.2026 • 11:58 Uhr

AfD-Kreisfraktion konstituiert sich neu: Maik Schmitz als Vorsitzender einstimmig gewählt

Die neu gewählten Mitglieder der zukünftigen AfD-Kreisfraktion sind am Samstag zusammengekommen, um sich für die anstehende Legislaturperiode offiziell zu konstituieren. Im Zentrum der Sitzung stand die Wahl des neuen Fraktionsvorstands, bei der die Abgeordneten auf Kontinuität und eine bewährte Führung setzen. So verlautet es soeben in einem Medieninfo. Weiter wird ausgeführt:

Der bisherige Fraktionsvorsitzende Maik Schmitz wurde von den Mitgliedern einstimmig in seinem Amt bestätigt und steht der Fraktion somit auch weiterhin vor. Schmitz bedankte sich für das ausgesprochene Vertrauen und betonte, die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre nahtlos fortsetzen zu wollen. Unterstützt wird er an der Fraktionsspitze von Jens Kestner, der der Fraktion als stellvertretender Vorsitzender zur Verfügung steht und seine politische Erfahrung in die Fraktionsarbeit einbringen wird. Ebenfalls in den Fraktionsvorstand gewählt wurde einstimmig Uwe Hagemann aus Dassel.

Die neu konstituierte Fraktion sieht sich für die kommenden Herausforderungen im Kreistag bestens aufgestellt. In den nächsten Wochen wollen die Abgeordneten die inhaltlichen Schwerpunkte für die Fraktionsarbeit ausarbeiten, um die Interessen ihrer Wähler in der Region konsequent und sachorientiert zu vertreten.

Fraktion favorisiert
Thorsten Kühn von der
CDU als Landrat

Ebenfalls hat der Fraktionsvorstand und die gesamte Fraktion einstimmig die Unterstützung für den CDU-Landratskandidaten Thorsten Kühn bekräftigt und die AfD-Wähler aufgefordert, bei der Stichwahl am kommenden Sonntag ihr Kreuz bei dem Kandidaten Thorsten Kühn zu setzen. Es darf kein „Weiter so“ geben. Mit der Politik aus dem Northeimer Rathaus direkt in das Kreishaus zu wechseln, verbessert die Lage nicht – das kann so nicht laufen. Thorsten Kühn ist ein nachgewiesener Finanzexperte mit großer Erfahrung, dem wir diese Aufgabe im Kreishaus zutrauen.










20.09.2026 • 11:55 Uhr

Starker Saisonauftakt der männlichen E-Jugend des Northeimer Handball Clubs

Mit einer gehörigen Portion Vorfreude, aber auch etwas Nervosität, reiste die männliche E-Jugend des Northeimer HC zu ihrem ersten Saisonspiel zum VfB Fallersleben. Von der Anspannung vor dem Anpfiff war auf dem Spielfeld jedoch kaum etwas zu sehen. Die jungen NHC-Handballer zeigten von Beginn an eine beeindruckende Leistung und feierten am Ende einen deutlichen 51:15-Auswärtserfolg.

Gespielt wurde zunächst im Modus 2x 3 gegen 3. Hier überzeugten die Northeimer mit sehenswerten Kombinationen, einem starken Passspiel und guten Laufwegen. Die Jungs suchten immer wieder die freie Mitspielstation, verzichteten weitgehend auf unnötiges Prellen und erspielten sich zahlreiche gute Wurfmöglichkeiten. Auch technisch präsentierte sich die Mannschaft bereits erstaunlich sicher und leistete sich nur wenige Fehler. Im Tor war Noah ein gewohnt sicherer Rückhalt und vereitelte mit mehreren starken Paraden die Chancen der Gastgeber. So ging die erste Halbzeit klar mit 24:9 an den Northeimer HC.

Nach der Pause stand das Spiel im 6 gegen 6 an. Die ersten Minuten verliefen noch etwas holprig, doch die Mannschaft fand schnell ihren Rhythmus. Vor allem in der Defensive zeigten die Northeimer eine starke Leistung. Die Spieler standen eng an ihren Gegenspielern, störten erfolgreich die Angriffe des VfB Fallersleben und konnten zahlreiche Bälle herausprellen. Die Manndeckung funktionierte gut und bildete die Grundlage für viele schnelle Angriffe.
Die Spielanteile und Torerfolge verteilten sich gleichmäßig auf die gesamte Mannschaft, sodass sich alle Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten.
Ein gelungener Saisonstart für die männliche E-Jugend des Northeimer HC, der Lust auf die kommenden Spiele macht.

Am Samstag, den 26.09 bestreiten die Jungs um 13:30 Uhr ihr erstes Heimspiel in der Schuhwallhalle gegen die HSG Fuhsetal. Kommt gerne alle vorbei und feuert die Jungs lautstark an. red/ok/Foto: NHC










20.09.2026 • 11:52 Uhr

Northeim: Verkehrsunfallflucht auf Parkplatz

Tatort: Northeim, Nordhäuser Weg, Parkplatz, Tatzeitraum: 19. September 2026, 14:30 - 15:00 Uhr. Die Polizei teilt soeben mit: Im dokumentierten Tatzeitraum wurde ein Audi TT auf dem Parkplatz im Nordhäuser Weg am vorderen, linken Kotflügel beschädigt. Es entstand Sachschaden von ca. 500 Euro.

Mögliche Zeugen, die Hinweise auf den Verursacher geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim (05551-9148-0) zu melden. Gro










20.09.2026 • 11:51 Uhr

Northeimer Handball Club: Souveräner 23:42 Auswärtssieg der C1 in Fallersleben

Am Samstag, 19.09.2026, startete die männl. C1 des NHC in der Oberliga zu Ihrem ersten Auswärtsspiel der Saison gegen den VfB aus Fallersleben.

Zuvor gab es ein wenig Verwirrung um die Schiedsrichteransetzung. Diese blieb nämlich aus. So klärten die Trainer beider Mannschaften hektisch im Vorfeld, das 1 Schiedsrichter aus Fallersleben und 1 Schiedsrichter aus Northeim die Partie leiten sollte. Spontan sprang Jung- und Jugendschiedsrichter - und gleichzeitig Mannschaftskollege - Jonas Weißke ein und leitete die Partie gemeinsam mit dem Vertreter aus Fallersleben. Jonas meisterte seine Aufgabe souverän, fehlerfrei und empfahl sich für weitere Einsätze auch in höheren Ligen.

Hiervon ließ sich der Rest des NHC-Teams allerdings nicht verwirren. Nach eindringlichen Worten des heutigen Trainergespanns Finn Fietz/Alexander Bruns-Micheletti, fanden wir die richtige Einstellung zum Spiel. Nach 10 Minuten führten wir völlig verdient 4:14. Der starke Torhüter Bennet Kubat wurde von seinen Abwehr-Kollegen lediglich in den ersten Minuten auf Außen allein gelassen. Dies ließ nach lauten Appellen von Finn Fietz nach und der NHC-Motor begann zu schnurren. Angeführt vom heute besten Spieler des Spieles - Malo Kühn - erzielten wir ein Tor nach dem anderen. Die Defensive stand und ergatterte viele Bälle, die kurzerhand in schnelle Gegenstöße umgewandelt wurden. Im Zusammenspiel mit des erneut starken Felix Jahn, erzielten wir viel Tore aus dem Rückraum und über die Kreisposition. So gingen wir mit einer 11:25 Führung vorentscheidend in die Kabine.

In der zweiten Hälfte ließ dann zwar ein wenig die Konzentration nach, doch berappelten wir uns wieder schnell. Es kamen alle mitgereisten Spieler auf Ihre Minuten und feierten am Ende einen völlig verdienten und ungefährdeten Auswärtssieg 23:42 in Fallersleben.
Unser Dank gilt den mitgereisten Fans, Eltern und dem Aushilfs-Schiedsrichter Jonas Weißke!
Es siegten: Bennet Kubat, Eike Splittgerber (beide Tor), Felix Jahn (11 Tore), Malo Kühn (10), Luca Ethgen (5), Anton Hartdegen (5), Florian Schulze (4), Hannes Möslein (4), Ole Micheletti (1), Jan Helmold (1), Lucas Ilsemann (1), Bosse van Cruchten.
red/ok/Foto: NHC










20.09.2026 • 11:49 Uhr

Erfolgreicher Auftakt in der Schuhwallhalle: Die mD2 des Northeimer Handbsll Clubs feiert deutlichen Heimsieg

Das erste Heimspiel der Saison hätte für die Jungs der mD2-Jugend kaum besser laufen können.
Vor heimischem Publikum in der Schuhwallhalle setzte sich die Mannschaft souverän mit 53:25 (Halbzeitstand 26:10) gegen die HSG Schoningen/Uslar/Wiens. durch.
Von der ersten Minute an zeigte der NHC eine starke Deckungsarbeit, an der sich die Gäste immer wieder festbissen.
Auf das stabile Abwehrbollwerk war Verlass, und dahinter glänzte das Torhüter Team mit Noah B. und Jonas W. als Rückhalt, die zahlreiche Bälle entschärften und den Grundstein für das schnelle Umschaltspiel legten.
Insgesamt präsentierte sich die mD2-Jugend des NHC als eine geschlossene Einheit, in der jeder für jeden kämpfte.
Durch das schnelle Passspiel und den Zug zum Tor kam der Angriff immer wieder zu hervorragenden Abschlüssen.
Besonders treffsicher zeigten sich dabei Elias Much, Linus Hoffmann sowie Julian Weir.
Auch Jan Paul Maroun, Tom Groenouwe, Lenn Wode sowie Runar John, Mats Kisters und Hannes Schulze trugen sich in die Torschützenliste ein.
Auf dieser geschlossenen Mannschaftsleistung lässt sich für die kommenden Aufgaben bestens aufbauen…
Für den Northeimer HC:
Noah Burchhardt, Jonas Wagner, Elias Much (15), Linus Hoffmann (12/1), Julian Weir (10), Lenn Bosse Wode (6), Jan Paul Maroun (4), Tom Groenouwe (3), Runar John (1),
Mats Kisters (1), Hannes Schulze (1), Konrad Ahrens, Lio Brauer. red/Ok/ Foto: NHC










20.09.2026 • 11:46 Uhr

Uslar: Vor der Stichwahl distanziert sich Bürgermeister Torsten Bauer von der Wahlempfehlung der AfD

Torsten Bauer, seit 14 Jahren Bürgermeister der Stadt Uslar, stellt klar, dass er sich von der Wahlempfehlung der AfD deutlich distanziert. Eine Unterstützung durch diese Partei sei für ihn kein politisches Signal, auf das er bauen wolle. Entscheidend sei für ihn allein die Arbeit für Uslar und die Menschen vor Ort. Daher werbe er um das Vertrauen der Menschen und hat bewusst mit keiner Partei über eine Wahlempfehlung gesprochen.

Bauer macht außerdem deutlich, dass er auch von seiner Mitbewerberin Stephanie Kurz eine klare Distanzierung von der AfD erwartet. Wer das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger gewinnen wolle, sollte jede Form von Unterstützung aus diesem Umfeld eindeutig zurückweisen. Hier muss Seite an Seite eine deutliche Haltung auch vor einer Stichwahl gezeigt werden.
„Ich stehe für eine Kommunalpolitik auf der Grundlage des Grundgesetzes, mit klaren Werten und mit Haltung. Dazu gehört auch, dass man sich von Positionen und Empfehlungen distanziert, die nicht zu diesem Anspruch passen“, so Bauer.
Für die kommende Wahlperiode lädt Bauer die Ratsvertreterinnen und Ratsvertreter von CDU, SPD, Grünen, Linken und Zukunft Uslar zu konstruktiver Zusammenarbeit ein. Ziel sei eine sachliche Ratsarbeit im Interesse der Stadt, getragen von Verantwortung, Respekt und Verlässlichkeit – das hat das Wahlergebnis mit Stadtrat gezeigt und daran muss nun gemeinsam gearbeitet werden.
Bauer betont, dass Vertrauen nur dort wachsen könne, wo Politik nachvollziehbar, fair und am Gemeinwohl orientiert sei. Gerade deshalb wolle er im Rat gemeinsam mit allen demokratischen Kräften an Lösungen arbeiten, die Uslar voranbringen, heißt es in einem soeben verbreiteten Medieninfo des amtierenden Bürgermeisters, der sich bei der Stichwahl kommenden Sonntag zur Wiederwahl stellt. red










20.09.2026 • 11:43 Uhr

Polizeieinsatz im Zusammenhang mit mutmaßlicher Gefährdungslage in Herzberg - Polizei umstellt Wohnhaus in der Innenstadt, auch Polizeihubschrauber im Einsatz

Im Zusammenhang mit einer mutmaßlichen Gefährdungslage ist es am Sonntagmorgen (20.09.26) an einem Mehrparteienhaus in Herzberg (Landkreis Göttingen) zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen. Ein Polizeihubschrauber sowie weitere speziell geschulte Beamte, darunter die Verhandlungsgruppe der Polizeidirektion Göttingen, waren vor Ort. Die Einsatzleitung der Polizei hatte zudem ein Spezialeinsatzkommando angefordert.

Der Bereich rund um das betreffende Haus war zeitweise von der Polizei abgesperrt. Eine Gefahr für Unbeteiligte bestand nach derzeitiger Lageeinschätzung nicht. Die polizeilichen Maßnahmen richteten sich gegen einen Bewohner des Hauses. Der Einsatz ist inzwischen beendet und die Polizei hat den Einsatzort verlassen. Die weiteren Ermittlungen dauern an. jk










19.09.2026 • 18:00 Uhr

Roswitha-Fest in Bad Gandersheim: Eröffnung mit Bürgermeister und schweigender Roswitha

Auf der Bühne auf dem Domänenhof in dem südniedersächsischen Luftkurort Bad Gandersheim ist am heutigen Samstag pünktlich um 11 Uhr das "Roswitha-Fest" von Bürgermeister Niklas Kielhorn eröffnet worden. Das zweitägige Fest soll an ein Jubiläumsfest vor 100 Jahren erinnern, das ebenfalls der ersten deutschen Dichterin, der Roswitha von Gandersheim, gewidmet war. Bürgermeister Kielhorn erinnerte in seiner Ansprache an diesen Zusammenhang. Er hob die Bedeutung der historischen Figur für die Identität der Stadt hervor. Außerdem dankte er den Organisatoren des Festes für ihr Engagement zum Zustandekommen des Events.

Der Kielhorn war gemeinsam mit einer Frau auf der Bühne aufgetreten. Die sollte wohl die Kanonisse Roswitha symbolisieren. Leider schwieg die Dame. Ein erhellendes Zwiegespräch zwischen ihr und dem Bürgermeister zur Aufklärung ihrer Mitanwesenheit fand nicht statt. red

Die Bilder vermitteln erste Eindrücke von dem niedlichen Roswitha-Fest am heutigen ersten Tag. Es wird am Sonntag fortgesetzt. red/Fotos: FisWMG


















19.09.2026 • 17:48 Uhr

Angekündigte Maßnahmen zur Spritpreis-Entlastung stoßen auf große Skepsis und Kritik!

Als zweischneidig bewerten und kritisieren Sozialverbände das Spritpreis-Entlastungspaket der Bundesregierung: Während sie den geplanten Spritpreisdeckel begrüßen, lehnen sie die pauschale Entlastung über die Energiesteuer als «unsolidarisch» ab.

Sozialverbände und Verbraucherschützer kritisieren die Beschlüsse der Bundesregierung zur Entlastung der Bevölkerung von den hohen Spritpreisen als zu wenig zielgenau. Der Ansatz sei richtig, einerseits unmittelbare Entlastung zu schaffen und andererseits die Preistreiberei der Konzerne zu begrenzen, sagte die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, Verena Bentele, der Düsseldorfer «Rheinischen Post» (Samstag). «Die pauschale Senkung der Spritpreise über die Energiesteuer ist allerdings die Gießkanne par excellence», kritisierte sie.

Stattdessen müsse gezielt Menschen mit geringen Einkommen geholfen werden. Als Beispiel nannte Bentele Alleinerziehende, die auf ein Auto angewiesen sind, und Menschen in ländlichen Regionen. Den Spritpreisdeckel begrüßte die Präsidentin des VdK, forderte aber einen ausreichend niedrigen Ausgangspreis, damit er die Preissteigerungen der Konzerne tatsächlich begrenze.

# Kritik an fehlender
Abschöpfung
von Übergewinnen

Auch der Sozialverband Deutschland (SoVD) bewertet die Sprit-Entlastungen skeptisch. Der geplante Tankrabatt koste den Staat und damit die Steuerzahlenden «Millionen oder gar Milliarden», entlaste aber auch Menschen, die nicht Unterstützung benötigten, sagte SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier den Zeitungen der Essener Funke Mediengruppe (Samstag). «Das ist unsolidarisch.» Zugleich kritisierte sie, dass krisenbedingte Übergewinne der Unternehmen nicht konsequenter abgeschöpft würden.

Ähnlich äußerte sich die Vorständin der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), Ramona Pop. «Die Bundesregierung greift erneut zur Gießkanne. Das ist teuer, kurzsichtig und wenig zielgenau», sagte Pop der «Rheinischen Post» (Samstag). Mit Blick auf die steigenden Heizkosten müsse Deutschland zudem langfristig seine Abhängigkeit von fossilen Energieträgern verringern. Auch die Umweltorganisationen BUND und Greenpeace kritisierten die Maßnahmen als unökologisch und unsozial. epd










19.09.2026 • 17:34 Uhr

7 Kassel Richtung Hannover zwischen Northeim-Nord und Echte voll gesperrt - Krasses Chaos auf Ausweichstraßen!

Die Behörden geben bekannt: Die A7 Kassel → Hannover zwischen Northeim-Nord und Echte ist derzeit gesperrt. Favorisierte Umleitung: geht über B3, Edesheim, Hohnstedt, Salzderhelden, Einbeck, Volksen, Garlebsen, Ippensen, Kreiensen, Bentierode, B445, Drei Linden, Bad Gandersheim, B64, Seboldshausen, Dannhausen und B243.
Achtung! Die Strecken sind aktuell stark belastet. Es gilt besonders achtsam zu fahren, so ein Polizeisprecher. red/Fotos:FisWMG












19.09.2026 • 17:33 Uhr

Klostermarkt in Northeim: Bürgermeister im historischen Gewand und von Landdknechten eingerahmt eröffnet den Markt!

Pünktlich um 11 Uhr hat Northeims Bürgermeister Simon Hartmann, heute den 29.mittelalterlichen Klostermarkt in der Kreisstadt eröffnet. Er tat das in einem historischen Gewand, eingerahmt von Landsknechten, Gildenchef Schonlau und den Herren des Stadtmarketings und der Organisation des zweitägigen Events. Neben Historieninhalten und reichlich Ess- und Trinkständen wird ein Höhepunkt am Sonntag mit dem ersten Northeimer Bauernmarkt der Landfrauen erwartet. Das Programm an beiden Tagen ist mit abwechslungsreichrn Aktionen gespickt. Abends wird es einen spektakulären Fackelumzug durch die Stadt geben. red/Fotos/Video: FisWMG










19.09.2026 • 17:25 Uhr

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN unterstützen Simon Hartmann in der Stichwahl
 zum neuen Landrat im Kreisd Northeim

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN unterstützen Simon Hartmann in der Stichwahl

Nach konstruktiven Gesprächen mit CDU und SPD spricht sich der Kreisverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für die Unterstützung des SPD-Kandidaten Simon Hartmann in der Stichwahl zum Landrat aus.

Der Kreisverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat in den vergangenen Tagen Gespräche mit den beiden Kandidaten beziehungsweise ihren Parteien geführt.

Dabei ging es insbesondere um zentrale grüne Themen und die politischen Schwerpunkte, die aus Sicht der GRÜNEN in der kommenden Wahlperiode eine wichtige Rolle spielen sollen.

„Wir bedanken uns bei CDU und SPD für die offenen und konstruktiven Gespräche.“, erklärt Kerstin Limburg, Vorsitzende des Kreisverbands BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landkreis Northeim. „In der Gesamtschau sehen wir jedoch bei Simon Hartmann größere Schnittmengen bei unseren grünen Kernthemen.

Deshalb haben wir uns entschieden, ihn in der Stichwahl zu unterstützen.“

Für die GRÜNEN stehen zukunftsorientierte Themen im Fokus: ambitionierter Klimaschutz, effektive Klimaanpassung und ein Ausbau der erneuerbaren Energien, von dem die Bürgerinnen und Bürger direkt profitieren, außerdem ein moderner ÖPNV sowie eine klare Antwort auf Rechtsextremismus. Entscheidend sei dabei nicht allein die Positionierung im Wahlkampf, sondern die Bereitschaft, diese Themen auch in der politischen Arbeit der kommenden Jahre gemeinsam und konkret voranzubringen.

„Die Stichwahl bietet nun die Möglichkeit, über die politische Ausrichtung der kommenden Jahre zu entscheiden“, erklärt Till Köhler, Kreisvorsitzender der GRÜNEN im Landkreis Northeim.

„Nach unseren Gesprächen mit CDU und SPD ist für uns klar, dass Simon Hartmann bei zentralen grünen Themen die größeren inhaltlichen Schnittmengen bietet. Wir erwarten vom künftigen Landrat, dass unsere Themen klare Leitlinien der kommenden Wahlperiode werden. Simon Hartmann hat deutlich gemacht, dass er hierfür Verantwortung übernehmen und gemeinsam mit uns an konkreten Lösungen arbeiten will.“

Der Kreisverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ruft daher seine Wählerinnen und Wähler dazu auf, die Stichwahl am Sonntag, 27. September 2026, zu nutzen und Simon Hartmann ihre Stimme zu geben.
„Wir wünschen Simon Hartmann viel Erfolg für die Stichwahl und freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit für den Landkreis Northeim“, so Kerstin Limburg abschließend.










18.09.2026 • 18:46 Uhr

Hexenjagd als „Warnhinweise“ nach Ansprache eines Kindes in Bad Sachsa verbreitet - Polizei warnt vor eigenmächtigen Maßnahmen!

Nach einem Vorfall Mitte der Woche, bei dem ein Kind in Bad Sachsa (Landkreis Göttingen) von einem älteren Mann angesprochen worden sein soll, sind über soziale Netzwerke und Messenger-Dienste „Warnhinweise“ verbreitet und vielfach weitergeleitet worden. Die Polizei hat den zugrunde liegenden Sachverhalt zwischenzeitlich überprüft und den betreffenden Mann persönlich aufgesucht.

Ausgangspunkt war eine Mitteilung vom 16.09.2026. Nach den der Polizei vorliegenden Angaben war ein 11-jähriges Mädchen von einem älteren Mann angesprochen worden. Zu einer körperlichen Annäherung oder darüber hinausgehenden Handlung kam es nach bisherigem Erkenntnisstand nicht. Im Rahmen der unmittelbar aufgenommenen Ermittlungen konnten sowohl das in diesem Zusammenhang beschriebene Fahrzeug als auch der betreffende Mann festgestellt werden. Polizeibeamte suchten ihn an seiner Wohnanschrift auf und führten mit ihm ein Gespräch zu dem Vorfall.

Nach dem gegenwärtigen Erkenntnisstand bestehen keine Anhaltspunkte für eine akute oder fortbestehende konkrete Gefährdung von Kindern oder Jugendlichen durch den betreffenden Mann.

Die inzwischen über verschiedene Kanäle verbreiteten Warnhinweise enthalten teilweise Angaben, die über den der Polizei mitgeteilten und bislang bestätigten Sachverhalt hinausgehen. Nicht sämtliche dort verbreiteten Einzelheiten sind durch die bisherigen polizeilichen Erkenntnisse belegt.

Der ursprünglich öffentlich bei Facebook eingestellte Beitrag wurde zwischenzeitlich wieder gelöscht. Die darin enthaltenen Informationen waren zu
diesem Zeitpunkt jedoch bereits über soziale Netzwerke und Messenger-Dienste weiterverbreitet worden.

In dem öffentlich zugänglichen Beitrag waren zudem personenbezogene Daten veröffentlicht worden. Ob sich aus Art und Umfang dieser Veröffentlichung
strafrechtlich oder in anderer Weise rechtlich relevante Sachverhalte ergeben, ist Gegenstand weiterer Prüfung.

Die Polizei bittet darum, Wahrnehmungen und Hinweise unmittelbar an sie weiterzugeben und die weitere Prüfung und Bewertung den zuständigen Stellen zu überlassen. Die eigenständige Veröffentlichung von Kennzeichen, Anschriften, Fotos oder anderen personenbezogenen Daten sowie eigene Nachforschungen oder persönliche Konfrontationen sind hierfür weder erforderlich noch zielführend und können die Situation unnötig verschärfen.

Die Bewertung von Verdachtsmomenten und die Entscheidung über gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen obliegen der Polizei. Von eigenmächtigen Maßnahmen sollte daher abgesehen werden.

Wer im Zusammenhang mit dem ursprünglichen Sachverhalt selbst konkrete Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unmittelbar an die Polizei Bad Sachsa, Telefon 05523 952790, oder die Polizei Bad Lauterberg, Telefon 05524 9630, zu wenden. ab










18.09.2026 • 18:43 Uhr

Roswithafest in Bad Gandersheim: Schwarze Bühne auf dem Domänenhof, Zelte vor dem Portal der Stiftskirche!

Die Plattform für das Roswithafest am morgigen Samstag und dem folgenden Sonntag in Bad Gandersheim nimmt Gestalt an. Auf dem Domänenhof steht bereits die riesige schwarze Hauptbühne. Der Kirchplatz vor dem Dom wird ein Zeltplatz. Weitere mittelalterliche Stände säumen die Stiftsfreiheit. Mittags beginnt das Festgeschehen. Die offizielle Eröffnung findet um 25 Uhr statt. red/Fotos: FisWMG














18.09.2026 • 18:40 Uhr

Berlin-Wahlkampf aggressiv: 39 angegriffene Personen, 1.355 beschädigte Plakate

Im Berliner Wahlkampf sind 39 Parteirepräsentanten angegriffen worden. Zudem seien von Plakatierbeginn am 2. August bis zum 17. September insgesamt 1.355 Wahlplakate beschädigt worden, teilte die Berliner Polizei am Freitag auf Anfrage des Evangelischen
Pressediensts (epd) mit. Inwiefern die Taten im Vergleich zu vorangegangenen Wahlen zu- oder abgenommen hätten, sei durch den kriminalpolizeilichen Meldedienst nicht zu beantworten gewesen.

In knapp der Hälfte der Fälle (18) seien AfD-Repräsentanten Opfer der Angriffe geworden. Jeweils acht Fälle betrafen Grüne oder Linke. In drei Fällen wurden SPD-Leute attackiert. Die Zahlen beziehen sich sowohl auf physische als auch verbale Angriffe.

# Mehrheitlich
AfD-Plakate
beschädigt

Die AfD musste auch den Großteil der beschädigten Wahlplakate verzeichnen (801). Dahinter folgten Plakate der CDU (148), der Linken (95), der SPD (88) und der Grünen (37). Außerdem waren 102 Plakate parteiloser Kandidierender betroffen sowie Wahlwerbung weiterer Parteien. In Berlin werden am Sonntag das Abgeordnetenhaus sowie die Bezirksverordnetenversammlungen gewählt. epd










18.09.2026 • 11:21 Uhr

Polizeieinsatz an Schule: Aggressive Schülerin beleidigt und bespuckt Polizisten

Die Polizei berichtet soeben: Am gestrigen Nachmittag, 17.09.2026, kam es an der Geschwister-Scholl-Schule in Hildesheim zu einem Vorfall, bei dem eine Jugendliche Schülerinnen und im weiteren Verlauf Lehrkräfte sowie Polizeikräfte tätlich angriff. Nach ersten Ermittlungen suchte die Jugendliche die Schule auf und geriet umgehend mit anderen Schülerinnen in eine Auseinandersetzung. Als Lehrkräfte
eingriffen, um die Situation zu deeskalieren, richtete sich die körperliche Gewalt gegen das Lehrpersonal. Im Zuge der polizeilichen Intervention kam es zu massivem Widerstand. Die Jugendliche beleidigte, bedrohte und bespuckte die eingesetzten Polizeikräfte. Die Jugendliche wurde zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen dauern an. kri










18.09.2026 • 11:08 Uhr

Polizei beendet Trunkenheitsfahrt ohne Führerschein - Endstation für 25-Jährigen das Gefängnis!

Tatort: Bad Gandersheim, Fasanenweg, Tatzeit: 17.09.2026, 18:36 Uhr.
Die Polizei berichtet: Am Donnerstagabend wurde ein 25-jähriger Fahrzeugführer im Rahmen einer Verkehrskontrolle im Fasanenweg in Bad Gandersheim angehalten und kontrolliert. Während der Kontrolle können bei dem Fahrer körperliche Auffälligkeiten festgestellt werden, welche auf einen Einfluss von Drogen hindeuten. Ein entsprechender Vortest bestätigt den Verdacht.

Weiterhin stellt sich heraus, dass der 25-jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt.
Darüber hinaus wird der 25-jährige im Anschluss an die Verkehrskontrolle aufgrund eines offenen Haftbefehls einer Justizvollzugsanstalt zugeführt. ahr










18.09.2026 • 11:04 Uhr

DGB-Chefin Fahimi fordert Korrekturen an geplanter und umstrittener Rentenreform

Die DGB-Vorsitzende Fahimi fordert von der Bundesregierung Korrekturen bei den Plänen zur umstrittenen Rentenreform. Zudem ruft sie für den 26. September zu Protesten gegen die Schwarz-rote Bundesregierung auf.

Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Yasmin Fahimi, hat die Bundesregierung davor gewarnt, die geplante Rentenreform ohne weitere Anpassungen umzusetzen. «Es wäre ein Fehler der Bundesregierung, die Reformvorschläge der
Rentenkommission einfach eins zu eins übernehmen zu wollen», sagte sie der «Rheinischen Post» (Freitag). Die Antwort auf die demografischen Probleme könne «nicht einfach in Leistungskürzungen liegen».

Die DGB-Chefin räumte zwar Reformbedarf ein, forderte aber vor allem Veränderungen an den Strukturen. Die Rente mit 63 müsse erhalten bleiben, ebenso die Erhöhung der Mütterrente. Der Bundeszuschuss zur Rentenversicherung könne weiter erhöht werden, wenn Gutverdienende, Erben und Vermögende mehr Steuern zahlen würden. „Gerade die sehr Vermögenden sind in Deutschland weiterhin stark privilegiert, weil es keine Vermögensteuer gibt und große Erbschaften oft besonders geschont werden. In dieser außergewöhnlichen historischen Lage braucht es zusätzlich eine Vermögensabgabe», forderte sie.

# Kurs der
Bundesregierung
„zutiefst ungerecht»

Für den 26. September rief sie zu bundesweiten Protesten gegen die Sozialreformen der Bundesregierung auf. «Die Bundesregierung plant
Verschlechterungen bei Arbeit, Rente und Gesundheit. Dieser Kurs sei zutiefst ungerecht und finde keine Mehrheit in der Bevölkerung, sagte sie der Zeitung. »Wir wollen den Ärger auf die Straße bringen und zeigen, dass diese Sozialreformen in hart erarbeitete Leistungen eingreifen." Der Sozialstaat sei kein Almosen, sondern durch Beiträge verdient.










18.09.2026 • 11:01 Uhr

Spritpreise: Sozialverband VdK mahnt sozial gerechte Entlastungen an

Angesichts der hohen Spritpreise dringt der Sozialverband VdK auf ein sozial gerechtes Entlastungsprogramm. Die Entlastung dürfe «kein Rettungsprogramm für die Mineralölkonzerne werden», erklärte VdK-Präsidentin Verena Bentele am Freitag in Berlin. Sie müsse bei Menschen ankommen, die sich hohe Spritpreise «schlicht nicht mehr leisten können».

Das betreffe etwa mobile Pflegekräfte, deren Fahrtkosten nicht mehr gedeckt seien, oder Menschen mit Behinderung, für die Busse und Bahnen oft keine barrierefreie Alternative zum eigenen Auto böten, sagte Bentele. Ebenso seien Menschen im ländlichen Raum betroffen,
die für Job, Kinderbetreuung, Arztbesuche und Einkäufe auf das Auto
angewiesen seien.

# Deutschlandticket
und Direktauszahlungen

Die Menschen im Land warteten auf ein Entlastungspaket, das Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit zusammenbringe, sagte Bentele. Konkret sprach sich die VdK-Präsidentin unter anderem für eine soziale gestaffelte Direktauszahlung sowie ein bezahlbares Deutschlandticket aus. «Am Ende muss gelten: Wer am stärksten unter den Folgen steigender Preise leidet, wird auch am stärksten entlastet», sagte Bentele. epd










18.09.2026 • 10:57 Uhr

Nach Spritpreis-Explosion! Mehrere Kraftstoffdiebstähle aus geparkten Pkw - Polizei sucht Zeugen

Im Göttinger Stadtgebiet ist es in den vergangenen Monaten in mindestens acht Fällen zu Kraftstoffdiebstählen aus geparkten Pkw gekommen. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Nach den bisherigen Erkenntnissen gingen der oder die bislang unbekannten Täter in sechs Fällen offenbar gezielt den Kraftstofftank der Fahrzeuge an und bohrten diesen von der Unterseite auf. In zwei weiteren Fällen wurden Kraftstoffleitungen durchtrennt. Anschließend wurde Benzin aus den Fahrzeugen abgelassen.

Die Taten ereigneten sich an verschiedenen, teilweise eher abgelegenen und schlecht einsehbaren Abstellorten im Göttinger Stadtgebiet, unter anderem im Bereich Lötzener Weg, Herzberger Landstraße, Schützenanger, Kogelhof und Reinhäuser Landstraße. Da einige der betroffenen Fahrzeuge über einen längeren Zeitraum abgestellt waren, lassen sich die jeweiligen Tatzeiten teilweise nur schwer eingrenzen. In mehreren Fällen dürfte sich die Tat jedoch während der Nachtstunden ereignet haben.

Während der Wert des entwendeten Kraftstoffs vergleichsweise gering ist, entsteht durch das Aufbohren der Tanks beziehungsweise das Durchtrennen der Leitungen regelmäßig ein deutlich höherer Sachschaden an den Fahrzeugen. Darüber hinaus kann auslaufender Kraftstoff in den Untergrund gelangen und Umweltschäden verursachen. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand waren bislang ausschließlich Fahrzeuge mit Benzinmotor betroffen.

Die Polizei bittet
deshalb um Hinweise:

Wer hat an den genannten oder vergleichbaren Abstellorten verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet? Wer hat Personen wahrgenommen, die sich auffällig an geparkten Fahrzeugen aufgehalten oder Behältnisse beziehungsweise Kanister mitgeführt haben? Auch Beobachtungen ungewöhnlicher Geräusche im Bereich abgestellter Fahrzeuge können für die Ermittlungen von Bedeutung sein.

Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 entgegen. Die weiteren Ermittlungen dauern an. ab










18.09.2026 • 10:50 Uhr

Es geht um die Stadthalle als Veranstaltungslokal: AfD zieht gegen Stadt Moringen vor Gericht

Der AfD-Kreisverband Northeim hat beim Verwaltungsgericht Göttingen einen Eilantrag gegen die Stadt Moringen eingereicht. Er will die Überlassung der Stadthalle für eine kommunalpolitische Schulungsveranstaltung am 23. und 24. Oktober durchsetzen. Das verlautet soeben in einer offiziellen Pressemitteilung des Northeimer Kreisverbandes der AfD.

In dem Statement wird weiter zum Sachverhalt ausgeführt: "Die Stadt bestätigte den Termin, reservierte die Halle und sagte die Übersendung des Mietvertrages zu. Danach wurde der Vertrag zurückgehalten, bis der Rat am 20. August die Benutzungsordnung änderte. Aus den Sitzungsunterlagen geht offen hervor, dass damit weitere AfD-Veranstaltungen verhindert werden sollten.

Jens Kestner, 1. stellvertretender Kreisvorsitzender, erklärt: „Das ist ein schmutziges politisches Foulspiel: erst Zusagen machen, dann die AfD hinhalten und schließlich die Regeln ändern. Bürgermeisterin Heike Müller-Otte, Verwaltung und Ratsmehrheit wussten, dass dieses Vorgehen juristisch höchst angreifbar ist. Trotzdem nahmen sie den Rechtsstreit und das Kostenrisiko für die Bürger sehenden Auges in Kauf. Politischer Hass auf die AfD darf offenbar sogar den Steuerzahler Geld kosten.“ Noch beim AfD-Kreisparteitag am 19. Juni hatte Müller-Otte öffentlich erklärt, zugelassene Parteien müssten gleichbehandelt werden. Wenige Wochen später wurde dieser rechtsstaatliche Grundsatz politisch entsorgt.

Der Kreisvorsitzende Maik Schmitz ergänzt: „Wer einen Termin bestätigt, den Vertrag zurückhält und anschließend die Spielregeln ändert, handelt politisch unanständig. Wir lassen uns weder entrechten noch einschüchtern. Der Rechtsstaat gilt auch für die AfD – und wir werden unsere Rechte gegen dieses schäbige Machtspiel konsequent vor Gericht verteidigen.“











18.09.2026 • 10:44 Uhr

Der Hallenplan ist zurück: Partynächte, Videospielturnier und Open-Air-Kino zum 50. Eulenfest

Die letzten Jahre blieb der Hallenplan beim Eulenfest außen vor. Zum Jubiläum meldet er sich zurück, und zwar mit einem Programm, das von Grund auf neu gedacht wurde. Zwei Abende gehören DJs, die seit Jahren die Tanzflächen der Region füllen. Am Sonntag folgt dann etwas, das es in fünfzig Jahren Eulenfest noch nie gab: ein Videospielturnier und Kino unter freiem Himmel.

Den Anfang macht am Freitag ab 18 Uhr das Duo JayTee & TobG mit „After Work Classics“. JayTee, gebürtiger Brite und seit den Achtzigern hinter den Plattentellern, hat mehr Nächte durchgespielt, als Einbeck Fachwerkhäuser hat: erst im Bierdorf, dann im Plaza in Nörten-Hardenberg, dazwischen in zahlreichen Clubs und Diskotheken in ganz Deutschland und seit 2023 bei den Sommerabenden am Hotel Hasenjäger. Gemeinsam mit TobG legt er auf, was zuverlässig funktioniert: die Hits von damals, die niemand nachschlagen muss, und die von heute, die gerade überall laufen.

Am Samstag ab 18 Uhr übernimmt DJ M.E.N.J.U mit „Party like it's 1999“. Er ist derselbe Jahrgang wie ein Großteil seines Publikums, hat dieselben Erinnerungen und dieselbe Playlist im Kopf. Er spielt die Songs der Jahrtausendwende, die im Auto noch immer lautstark mitgesungen werden, und die aktuellen Tracks, die man von den eigenen Kindern kennt. Ein Abend für alle, die damals ihre besten Nächte hatten und heute Brotdosen packen.

Weil eine Party mehr braucht als eine Bühne, gibt es an beiden Abenden eine Bar, wie man sie sonst aus dem Club kennt. Dort werden Cocktails geschüttelt und Longdrinks gemixt, vom Klassiker bis zum Sommerdrink. Wer lieber beim Bier bleibt, kommt natürlich ebenfalls auf seine Kosten. Für das Essen sorgt Sorrentino mit Leckereien vom Grill, sodass niemand hungrig nach Hause gehen muss. Der Hallenplan soll an diesen Abenden nicht nur nach Party klingen, sondern sich auch so anfühlen.
Auch tagsüber ist am Samstag einiges los: Von 7 bis 13 Uhr zieht der Altstadtwochenmarkt für einen Tag vom Marktplatz auf den Hallenplan. Von 14 bis 17.30 Uhr folgt ein Familienprogramm, das in Zusammenarbeit mit dem StEREK und dem EinKiFaBü gestaltet wird.
Der Sonntag gehört den Premieren. Von 14.30 bis 17.30 Uhr wird erstmals ein Videospielturnier ausgetragen. Gefahren wird ein Kart-Rennspiel, das jeder kennt, in kleinen Gruppen im K.-o.-System, bis auf der großen LED-Wand nur noch vier Fahrer übrig sind. Die Startplätze sind begrenzt, die Anmeldung läuft ab 14 Uhr direkt am Technikstand. Ab 18 Uhr verwandelt sich der Hallenplan dann in ein Freiluftkino. Gezeigt wird der oscarprämierte Animationsfilm „Wallace & Gromit – Auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen“, freigegeben ohne Altersbeschränkung. Ein entspannter Ausklang nach drei Tagen Eulenfest.

Hinter dem neuen Konzept stehen zwei Einbecker: Mark Sturm, der seit rund 25 Jahren Veranstaltungen organisiert, und Steven Foht von Million Lights. Sie haben das Programm in kürzester Zeit entwickelt und setzen es vor Ort um, von der Bühne über die LED-Wand bis zur Technik. Die Finanzierung tragen sie gemeinsam mit Werbepartnern aus der Region.

„Das Eulenfest ist vor mehr als 50 Jahren durch das Engagement und die Kreativität zahlreicher Einbecker Bürger entstanden. Foht und Sturm beweisen mit ihrem Einsatz, dass es auch heute noch Einbecker gibt, die mit Tatendrang und guten Ideen unser Gemeinwesen bereichern wollen“, sagt Kay Weseloh von Einbeck Marketing. „Dass der Hallenplan zum Jubiläum wieder dazugehört, und das gleich mit drei Tagen Programm, freut uns besonders.“ Weseloh, Sturm und Foht blicken gemeinsam auf ein Wochenende, an dem der Hallenplan wieder das ist, was er lange war: ein fester Bestandteil des Eulenfestes.
Foto: Freuen sich auf die Rückkehr des Hallenplans zum 50. Eulenfest: Mark Sturm, Kay Weseloh (Einbeck Marketing) und Steven Foht (v. l.).










18.09.2026 • 10:38 Uhr

Werkschau 2026: Vielfalt in zwei Ausstellungen
Das Kunsthaus Einbeck eröffnet den ersten Teil seiner Mitgliederausstellung

Malerei, Fotografie, Textil- und Objektkunst treffen auf persönliche Erinnerungen, Naturerfahrungen und Fragen unserer Gegenwart: Das Kunsthaus Einbeck präsentiert seine diesjährige Werkschau aufgrund der großen Zahl an eingereichten Beiträgen in zwei aufeinanderfolgenden Ausstellungen. Die erste Gruppe eröffnet die Werkschau am Samstag, 26. September 2026, um 11 Uhr im Kunsthaus Einbeck.

Die Werkschau ist die jährliche Gemeinschaftsausstellung der Mitglieder des Kunsthauses. Sie wird bewusst ohne ein vorgegebenes Thema ausgerichtet. Die Kunstschaffenden wählen selbst aus, mit welcher aktuellen Arbeit sie sich beteiligen möchten. So entsteht ein vielseitiger Einblick in das gegenwärtige künstlerische Schaffen des Vereins.
In der ersten Gruppe sind 14 künstlerische Positionen vertreten. Die Bandbreite reicht von Aquarell-, Öl- und Acrylmalerei über Seidenmalerei, Stickerei und Collage bis zu Digital Painting und beweglicher Objektkunst. Neben klassischen Materialien wie Aquarell-, Acryl- und Ölfarbe kommen dabei auch Strukturpaste, Kaffee, Metallgewebe, Spiegel und Acrylgele zum Einsatz.

Mehrere Arbeiten setzen sich mit unterschiedlichen Eindrücken aus Natur und Landschaft auseinander. Regine Berndes verbindet in „Chorisia mit Kolibris“ Seidenmalerei mit Stickerei. Der Gegensatz zwischen dem stacheligen Stamm und den märchenhaft schönen Blüten des südamerikanischen Florettseidenbaums steht dabei auch sinnbildlich für Dinge, die nicht für jeden gleichermaßen erreichbar sind. Nadja Rebensdorf entwickelt in ihrem großformatigen Werk „Horizonte“ mit Acrylfarbe, Strukturpaste und Kaffee eine vielschichtige Erinnerung an Meer, Weite und Ruhe. Regina Warnecke richtet in „Mountain“ den Blick auf die Schönheit auch karger Landschaften, während Angelina Streletska in „Karpatenfarben“ die Freiheit und Weite ihrer heimischen Bergwelt verarbeitet.

Andere Beiträge setzen sich mit Wahrnehmung, Erinnerung und dem Wechselspiel von Wirklichkeit und Vorstellung auseinander. Brigitte Kesten bewegt sich mit ihrem Aquarell „Essenszeit“ zwischen Realität und Fantasie und möchte die Betrachtenden zugleich zum Schmunzeln bringen. Gabriele Schaffartzik greift für ihre Malerei auf Dokumente und Fotografien aus einem Familienarchiv zurück. Die persönlichen Zeugnisse werden für sie zu Erinnerungsspeichern und zugleich zu Räumen der Imagination. Susanne Schlink lässt in „Hell und Dunkel – dazwischen das Rot“ eine intensive rote Farbfläche aus einer weitgehend monochromen Umgebung hervortreten und verbindet Malerei mit Elementen der Objektkunst.
Betty Schmidt beteiligt sich mit ihrem ersten vollständig digital gemalten Werk. „Auf die Welt geschaut“ vereint Farbe, Bewegung und Widersprüche zu einer Komposition ohne festgelegtes Zentrum. Die Arbeit spiegelt für sie die Vielfalt, Unruhe und Schönheit einer Welt, in der zahlreiche Eindrücke gleichzeitig auf uns einwirken. Thomas Schmalz versteht sein großformatiges, abstraktes Werk als Ausdruck von Gedanken und Gefühlen in einer schwierigen Zeit. Die Betrachtenden sind eingeladen, zwischen sanften und kraftvollen Elementen eigene Deutungen zu entwickeln. Bei Frank Thieles „Farbkörper I“ wird das verwendete Acrylgel selbst zum bildbestimmenden Material. Transparente und deckende Farbschichten verbinden sich zu einem räumlich wirkenden Farbkörper, dessen Wahrnehmung sich mit Licht und Blickwinkel verändert.

Auch gesellschaftliche und technologische Veränderungen spielen in mehreren Werken eine Rolle. Rudi Kunze thematisiert in seinem Ölbild „Freie Anordnung“ den möglichen Verlust individueller Freiheit in einer Zeit, in der sich vertraute Strukturen und Weltbilder immer schneller verändern. Wolfgang Niethus verbindet in „Zeitenwende“ unterschiedliche kulturelle Bildsprachen. Das Prinzip von Yin und Yang steht dabei für Gegensätze, die dennoch Teile eines gemeinsamen Ganzen bleiben. Silke Linda Wouters betrachtet in „Technical Me“ unser Verhältnis zur Technik. Nicht die technischen Möglichkeiten selbst bereiten ihr Sorge, sondern die Art, wie Menschen mit ihnen umgehen. Trotz dieser Bedenken ist ihre Arbeit von Hoffnung geprägt.

Bewegung und wechselnde Perspektiven prägen auch den Beitrag des Künstlerprojekts MESH von Roswitha Bohmann und Frank Thiele. Bei „MESH BD 064“ treffen ein flexibles Metallgewebe, eine Tortenplatte, Spiegel und weitere Materialien aufeinander. Das mehrschichtige Objekt kann gedreht werden, wodurch sich Formen, Farben, Schatten und Spiegelungen immer wieder neu zueinander verhalten.

Die Ausstellung wird am Samstag, 26. September 2026, um 11 Uhr eröffnet. Michael Stude, der bereits mehrfach Werkschauen des Kunsthauses mit kenntnisreichen und lebendigen Einführungen begleitet hat, wird die Besucherinnen und Besucher in die Ausstellung einführen.

Die Werke der ersten Gruppe der Werkschau werden bis zum 18. Oktober 2026 zu sehen sein. Der zweite Teil beginnt am Samstag, 24. Oktober, und läuft bis zum 15. November 2026. Ein begleitender Katalog dokumentiert die Beiträge beider Ausstellungen.
Das Kunsthaus Einbeck befindet sich in der Knochenhauerstraße 7 in Einbeck. Geöffnet ist samstags von 11 bis 13 Uhr und sonntags von 15 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Zum Bild:
Das Foto zeigt ein Werk von Angelina Streletska mit dem Titel Karpatenfarben.











17.09.2026 • 19:04 Uhr

Zusammenstoß im Kreuzungsbereich - zwei Personen leicht verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Bad Driburg-Neuenheerse (Landkreis Höxter) erlitten zwei Personen leichte Verletzungen. Ereignet hat sich die Kollision am Mittwoch, 16. September, auf der Kreuzung Paderborner Straße / L828/ Alte Ziegelei. Gegen 19 Uhr fuhr ein 38-jähriger Mann aus Lichtenau mit einem Opel auf der Paderborner Straße. Er beabsichtigte, seine Fahrt in Richtung Alte Ziegelei fortzusetzen. Beim Überqueren der Landstraße kam von rechts eine 24-jährige Frau aus Warburg mit einem Seat, die in Richtung Willebadessen unterwegs war. Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Die Fahrerin und der Fahrer erlitten leichte Verletzungen, die ambulant in Krankenhäuser behandelt wurden. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Der Gesamtschaden liegt bei etwa 11.000 Euro./rek/Foto: Polizei










17.09.2026 • 18:59 Uhr

Neue Zentralstelle zur Bekämpfung von Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig

Betrug und Korruption im Gesundheitswesen haben in den letzten Jahren immer größere Dimensionen erreicht und führen zu enormen finanziellen Schäden. Diesem Deliktsphänomen kommt damit eine besondere gesamtgesellschaftliche Bedeutung und Sozialschädlichkeit zu – insbesondere im Hinblick auf die sinkende Liquidität der Krankenkassen. Verdachtsmeldungen in diesem Bereich sind kontinuierlich gestiegen, aber ein nicht unerhebliches Dunkelfeld bleibt.
Mit der Einrichtung der neuen Zentralstelle zur Bekämpfung von Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen stärkt Niedersachsen die Strukturen zur Verfolgung von Betrugsfällen im Gesundheitswesen. Die Zentralstelle bündelt künftig Fachkenntnisse, Informationen und Ermittlungsansätze aus unterschiedlichen Bereichen. Ziel ist, Abrechnungsauffälligkeiten frühzeitig zu erkennen, die Zusammenarbeit der beteiligten Stellen weiter zu verbessern und die Straftaten effektiv zu verfolgen.
„Abrechnungsbetrug schadet nicht nur den Beitragszahlerinnen und Beitragszahlern, sondern untergräbt auch das Vertrauen in unser Gesundheitswesen. Mit der neuen Zentralstelle bündeln wir Kompetenzen, um Auffälligkeiten schneller zu erkennen und konsequent gegen Betrug in Millionenhöhe vorzugehen“, erklärt Justizministerin Dr. Kathrin Wahlmann.

Die Zentralstelle wird an die Staatsanwaltschaft Braunschweig angegliedert und Anfang des kommenden Jahres ihre Arbeit aufnehmen. Personell wird die Zentralstelle mit insgesamt fünf Staatsanwältinnen und Staatsanwälten sowie einer medizinischen Abrechnungskraft und einem IT-Forensiker ausgestattet. Im Mittelpunkt ihrer landesweiten Ermittlungen steht insbesondere die Auswertung und Zusammenführung relevanter Hinweise und Daten, die Identifizierung möglicher Betrugsmuster sowie die fachübergreifende Zusammenarbeit mit Krankenkassen, Pflegeversicherungen, Kassenärztlicher Vereinigung und weiteren Akteuren.

Die stellvertretende Generalstaatsanwältin Frau Dr. Redlich freut sich über die Stärkung des Justizstandortes Braunschweig: „Da Ermittlungsverfahren wegen Abrechnungsbetruges im Gesundheitswesen regelmäßig sehr komplex sind und besondere Kenntnisse zu den Voraussetzungen und Modalitäten der Abrechnung von medizinischen und pflegerischen Leistungen voraussetzen, erfordert eine effektive Strafverfolgung in diesem Bereich Spezialisten, die sich u.a. in den einschlägigen Vergütungssystemen auskennen. Diese Spezialisierung wird mit der Schaffung der Zentralstelle erreicht. Dass diese wichtige Aufgabe im Bezirk der Generalstaatsanwaltschaft Braunschweig bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig angesiedelt wird, freut mich sehr.“

Auch die Leitende Oberstaatsanwältin der Staatsanwaltschaft Braunschweig, Frau Becker-Kunze, betont die Bedeutung der neuen Zentralstelle für die Staatsanwaltschaft Braunschweig: „Ich freue mich, dass die StA Braunschweig auch mit der neuen, landesweit zuständigen Zentralstelle zeigen kann, wie engagiert und leistungsstark hier Strafverfolgung betrieben wird, und dass durch den mit der Zentralstelle einhergehenden Personalzuwachs, für den ich dem Justizministerium danke, der Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen für ganz Niedersachsen hier noch wirkungsvoller bekämpft werden kann und wird.“











17.09.2026 • 18:56 Uhr

Sperrung der Raiffeisenstraße in Sudheim am 24. September

Aufgrund von Bauarbeiten wird die Raiffeisenstraße in Sudheim am 24. September für den Verkehr gesperrt. Anlieger können bis zur Baustelle auf Höhe der Hausnummer 2 von der Hintere Straße und der Straße Am Roten Siege ihre Grundstücke anfahren. Die Sperrung wird voraussichtlich von 7 Uhr bis 18 Uhr andauern. Eine Umleitung wird ausgeschildert. Das berichtet die Northeimer Stadtverwaltung.











17.09.2026 • 18:50 Uhr

Neue WC-Anlagen entlang der Northeimer Innenstadt ab sofort in Betrieb

Die neuen öffentlichen WC-Anlagen an der Obere Straße am Theater der Nacht und am Adolf-Hueg- Wall sind ab sofort betriebsbereit und nutzbar. Damit stehen in der Northeimer Innenstadt nun zwei neue, moderne Toilettenanlagen zur Verfügung. Zusätzliche öffentliche Toilettenanlagen waren insbesondere eine Forderung des Seniorenrates der Stadt Northeim. Die Toilettenanlagen sind auch mit Wickeltischen ausgestattet, so dass auch die Nutzung des neu gestalteten Spielplatzes in den Wallanlagen für Familien noch attraktiver wird.

Die letzten Arbeiten an den Anschlüssen sowie die finale Abstimmung mit der Herstellerfirma sind nun abgeschlossen, sodass die sich selbst reinigenden WCs ab sofort in der Zeit von 6 Uhr bis 22 Uhr genutzt werden können. „Damit kommen wir einem dringenden und langen Wunsch der Öffentlichkeit nach und bieten fortan weitere Möglichkeiten, um sich in jeder Situation bei einem Besuch in der Innenstadt wohl und sicher zu fühlen“, sagt Bürgermeister Simon Hartmann.

Die Nutzung ist derzeit durch Einwurf von 50 Cent oder für Menschen mit Behinderung mit dem
Euroschlüssel kostenfreimöglich. In naher Zukunft wird zudem die digitale Zahlung per Karte oder Smartphone freigeschaltet. Nach der Nutzung reinigen sich sowohl die Toilette als auch der Boden selbständig. In Abstimmung mit der Northeimer Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, Marketing und Tourismus mbH (NOM WMT) werden die Öffnungszeiten bei Veranstaltungen entlang der Innenstadt
angepasst.

Der Bau der Anlagen ist Teil des Städtebauförderungsprogramms „Lebendige Zentren“ und wird zu mindestens Zweidrittel durch Mittel des Landes Niedersachsen und des Bundes gefördert. Die Anlagen sind barrierearm, robust und nutzerfreundlich gestaltet. red/ Foto: Stadt Northeim












17.09.2026 • 18:47 Uhr

Wohlfahrtspflege warnt vor Einschnitten durch die umstrittene Pflegereform

Wohlfahrtspflege warnt vor Einschnitten durch die umstrittene Pflegereform der CDU/SPD-Bundesregierung. Die Freie Wohlfahrtspflege in Niedersachsen warnt vor den Auswirkungen des geplanten Pflegeneuordnungsgesetzes. Mit einer Kampagne weist der Verband auf Einschnitte bei Tariflöhnen, Tagespflege und der Angehörigenunterstützung hin.

Mit der Kampagne «Pflege wird ausgebremst» warnen Verbände in Niedersachsen vor den Folgen des geplanten Pflegeneuordnungsgesetzes. Wie die Landesarbeitsgemeinschaft Freie
Wohlfahrtspflege (LAG) am Dienstag in Hannover mitteilte, drohen durch den Bundesgesetzentwurf erhebliche Qualitätseinbußen sowie finanzielle Belastungen für Pflegedienste, Pflegebedürftige und deren Angehörige.

Besonders kritisch sieht der Verband die geplante Aussetzung der vollständigen Refinanzierung tariflicher Lohnsteigerungen. Dies erhöhe den wirtschaftlichen Druck auf Träger und führe zum Abbau von Angeboten, warnte der LAG-Vorstandsvorsitzende Hans-Joachim Lenke. «Wir begrüßen die Ansätze des Gesetzentwurfs», betonte Lenke. «Gleichzeitig sehen wir die Gefahr, dass Teile des Entwurfes zu einer zusätzlichen Belastung führen.»

# Warnung vor
Kürzungsplänen
bei der Tagespflege

Unter anderem schadeten geplante Kürzungen bei Rentenbeiträgen für pflegende Angehörige der häuslichen Versorgungssicherheit, mahnte Lenke. Er kritisierte auch die geplante Abschaffung bewährter Pflegeberatungsbesuche zugunsten einer neuen Pflegebegleitung, was zu Fachkräftemangel und Parallelstrukturen führe. Die Beschränkung von
Budgets gefährde zudem die Existenz von Tagespflegen. Die Wohlfahrtspflege appellierte an den Bundestag, den Gesetzentwurf nachzubessern. epd










17.09.2026 • 18:41 Uhr

Erfahrung und Empathie: Einbecker "Deinerlinde" ehrt langjährige Mitarbeitende

Die Mitarbeitenden in der Deinerlinde in Einbeck sind an 365 Tagen im Jahr und 24 Stunden rund um die Uhr für die Bewohnenden da – mit einer hohen Fachkompetenz in allen Bereichen, mit Herzlichkeit und mit viel Empathie. Das Arbeitsspektrum in der modernen Pflegeeinrichtung mit Langzeit-, Kurzzeit-/Verhinderungs- und Tagespflege sowie einem angeschlossenen Café ist vielfältig: Neben der Pflege und der Hauswirtschaft gibt es die Soziale Betreuung, den Begleitenden Dienst, die Hauswirtschaft, den Technischen Dienst und die Verwaltung.
Ein großer Teil der der Mitarbeitenden arbeitet bereits seit vielen Jahren auf dem weitläufigen Areal am Walkemühlenweg mit seinen 122 stationären Pflegeplätzen und der eigenen Tagespflege für 15 Gäste. Geschäftsführer und Einrichtungsleiter Alexander Kloss hat jetzt mehrere langjährige Mitarbeitende für ihre Treue zur Deinerlinde gewürdigt und ihnen für ihre wertvolle Arbeit zum Wohle der Bewohnenden gedankt. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im hauseigenen Café, das freitags bis sonntags auch externen Gästen zur Verfügung steht, warf er jeweils einen Rückblick auf den beruflichen Werdegang der zu Ehrenden und überreichte ihnen eine individuelle Erinnerung. Auch die Leitungskräfte des Hauses sowie der Betriebsrat nahmen an der Feier teil und unterstrichen damit die Wichtigkeit dieser Veranstaltung.

Zum Bild:
Das beigefügte Bild zeigt (von links) Sina Stelter (stellv. Einrichtungsleiterin), Stefanie Polz, Elke Henniges, Alexander Kloss (Geschäftsführer und Einrichtungsleiter), Marcel Böhne, Ilka Knüppel (stellv. Betriebsratsvorsitzende), Ellen Hausmann und Sky Kasper.











17.09.2026 • 18:36 Uhr

Führungswechsel in der Polizeiinspektion Goslar: Rodger Kerst nach 44 Dienstjahren verabschiedet, Markus Iwa übernimmt Leitung

Nach 44 Jahren im Polizeidienst ist der Leitende Polizeidirektor Rodger Kerst heute als Leiter der Polizeiinspektion Goslar in den Ruhestand verabschiedet worden. Seine Nachfolge tritt Kriminaldirektor Markus Iwa zum 1.10.2026 an.

"Mit Rodger Kerst verabschieden wir heute einen erfahrenen Polizeiführer, der über viele Jahre Verantwortung getragen und die Entwicklung der Polizei Niedersachsen aktiv mitgestaltet hat", betonte Thomas Ring, Polizeipräsident der Polizeidirektion Braunschweig. "Für seine geleistete Arbeit und sein großes Engagement danke ich ihm ausdrücklich."

Rodger Kerst begann seine polizeiliche Laufbahn im Jahr 1982 bei der Polizei Berlin. 1993 wechselte er zur Polizei Niedersachsen. Sein beruflicher Weg führte ihn unter anderem zur Polizeidirektion Hannover und zur Polizeidirektion Osnabrück. Während seiner anschließenden Zeit im Niedersächsischen Innenministerium entwickelte er maßgeblich die Verkehrsinitiative 2020 mit, deren Ansätze die Verkehrssicherheitsarbeit der niedersächsischen Polizei noch bis heute prägen.

2013 wechselte Rodger Kerst zur Polizeidirektion Braunschweig und übernahm zunächst die Leitung des Polizeikommissariats Wolfenbüttel. Ab 2018 leitete er das Dezernat Einsatz und Verkehr der Polizeidirektion Braunschweig. Am 1. Oktober 2021 übernahm Rodger Kerst schließlich die Leitung der Polizeiinspektion Goslar. In den vergangenen fünf Jahren legte er dabei besonderen Wert auf eine enge Zusammenarbeit innerhalb der Polizei sowie mit den Kommunen und weiteren Partnern in der Region.

Mit der Verabschiedung von Rodger Kerst geht die Verantwortung für die Polizeiinspektion Goslar an Kriminaldirektor Markus Iwa über. Der erfahrene Polizeibeamte ist seit 1993 im Polizeidienst des Landes Niedersachsen tätig und leitet seit August 2022 den Referatsteil für Internationale Angelegenheiten im Niedersächsischen Innenministerium. Zuvor leitete er den Zentralen Kriminaldienst der Polizeiinspektion Salzgitter/Peine/Wolfenbüttel.

"Markus Iwa verfügt über langjährige Erfahrung in verschiedenen Bereichen der Polizeiarbeit, sowohl im operativen und kriminalpolizeilichen Bereich als auch auf internationaler Ebene", erklärte Thomas Ring. "Ich bin überzeugt, dass er an die hervorragende Arbeit seines Vorgängers anknüpfen und zugleich eigene Impulse für die weitere Entwicklung der Polizeiinspektion Goslar setzen wird."










17.09.2026 • 13:09 Uhr

Zeitungs- und Zeitschriften-Krise mit Folgen: Zahl der Pressegroßhändler in Deutschland weiter rückläufig

In Deutschland schrumpft die Zahl der Pressegroßhändler weiter. Auch
der Branchenumsatz sank erneut. Ursache ist dem Vernehmen nach die anhaltende Krise der Zeitung-und Zeitschriftenverlage.

Die Zahl der Pressegroßhändler in Deutschland sinkt weiter. Zum Jahresende 2025 gab es noch 13 Grossisten, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht 2025 des Gesamtverbandes Pressegroßhandel (GVPG) mit Sitz in Köln hervorgeht. 2024 hatte der
Verband 14 Unternehmen gezählt. In den vergangenen 25 Jahren habe sich ihre Zahl um 85 Prozent reduziert.

Der Branchenumsatz sank im vergangenen Jahr um knapp fünf Prozent auf 1,40 Milliarden Euro, wie es im Bericht weiter heißt. Im Kernsegment Presse habe sich der Umsatz 2025 um 4,54 Prozent auf 1,35 Milliarden Euro verringert.

Insgesamt seien im vergangenen Jahr in den Presse-Verkaufsstellen 721 Millionen Exemplare Zeitungen und Zeitschriften verkauft worden, 9,81 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Zahl der
Presse-Verkaufsstellen ging laut Grosso-Verband auf 74.359 zurück. 2024 waren es noch knapp 77.590 gewesen.

Und Experten sagen einen weiteren Schrumpfungsprozess voraus. red/eped










17.09.2026 • 13:01 Uhr

Es geht voran! Beim Windpark Gremsheim "wächst" der erste Turm - Umspannwerk bei Altgandersheim in Bau

Jetzt ist es auch optisch erlebbar: Der Vormarsch der Windenergie in der Heberbörde. Oberhalb von Gremsheim ist in diesen Tagen der erste Turm für den "Windpark Gremsheim" beinahe komplett aufgezogen worden. Zuvor waren die Arbeiten am Fundament des ersten Windrades fertiggestellt worden.

Gleich daneben wird ein weiteres Windrad installiert. Aktuell sind in der Gemarkung Altgandersheim die Arbeiten am dazugehörendem Umspannwerk angelaufen. Zuvor wurde eine die Zufahrt zum Umspannwerk gebaut. red/Fotos: FisWMG














17.09.2026 • 12:46 Uhr

Zwei Unfälle am Morgen - zwei Leichtverletzte

Am gestrigen Morgen ereigneten sich gleich zwei Unfälle, bei denen jeweils ein Beteiligter leicht verletzt wurde; in einem Fall entfernte sich der Verursacher unerlaubt vom Unfallort.

Der erste Unfall ereignete sich gegen 05:00 Uhr auf dem Radweg der Braunschweiger Straße in Northeim. Ein 18-jähriger Northeimer fuhr mit seinem Rad auf dem kombinierten Fuß- /Radweg in Richtung Northeim und wurde dort von einem E-Scooter-Fahrer überholt. Beim Überholvorgang stieß der E-Scooter-Fahrer gegen den Lenker des Radfahrers, wodurch dieser zu Fall kam. Der Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Telefon 05551-91480 bei der Polizei Northeim zu melden.

Der zweite Unfall ereignete sich gegen 06:25 Uhr auf der Lauenförder Straße in Nörten-Hardenberg. Ein 77-Jähriger aus dem Bereich Bad Sooden-Allendorf wollte von der B446 kommend nach links auf die B3 abbiegen. Hierbei übersah er einen bevorrechtigten, in gleicher Richtung gehenden Fußgänger und kollidierte mit diesem. Der 19-jährige Northeimer Fußgänger wurde leicht verletzt einem Krankenhaus zugeführt, gegen den Verursacher ein Strafverfahren eingeleitet. da










17.09.2026 • 12:44 Uhr

Studie: Jeder dritte Jugendliche leidet unter Schulstress

Mehr als ein Drittel der Jugendlichen in Niedersachsen fühlt sich durch schulischen Druck stark Schulstress ist für Jugendliche in Niedersachsen die größte Belastung im Alltag. Rund 34 Prozent der 14- bis 17-Jährigen fühlen sich dadurch stark beeinträchtigt, wie die Krankenkasse Barmer am Donnerstag in Hannover unter Verweis auf eine repräsentative Jugendstudie des Sinus-Instituts mitteilte. Mehr als die Hälfte der Befragten (52 Prozent) bewertete die Belastung durch die Schule mit mindestens sieben von zehn möglichen Punkten.

Auf den weiteren Plätzen der Alltagsbelastungen folgen Konflikte in der Familie (17 Prozent), psychische Erkrankungen (12 Prozent) sowie Einsamkeit und Suchtprobleme mit jeweils 10 Prozent, hieß es. Heike Sander, Landesgeschäftsführerin der Barmer in Niedersachsen, warnte vor den Folgen des anhaltenden Leistungsdrucks. Jugendliche stünden im Schulalltag massiv unter Druck, der sich durch digitale Lernplattformen und Klassenchats oft bis in die Freizeit hinein fortsetze. EPD










17.09.2026 • 12:35 Uhr

Mehrzahl der Schulkinder lehnt Schummeln mit ChatGPT ab

Die Hilfe einer Künstlichen Intelligenz bei Prüfungen sieht eine Mehrheit der Schulkinder in Deutschland kritisch. 71 Prozent der Kinder zwischen 6 und 13 Jahren lehnen dies laut einer Studie.

Schulkinder im Alter von 6 bis 13 Jahren lehnen laut einer Umfrage das Schummeln mithilfe eines Chatbots wie ChatGPT ab. 71 Prozent der Schulkinder fanden es demnach nicht in Ordnung, die Künstliche Intelligenz (KI) heimlich in einer Prüfung zu nutzen, wie RTL Deutschland und der Verlag Egmont Ehapa Media am Donnerstag in Köln bei der Vorstellung des «Kinder Medien Monitors 2026» mitteilten.

Laut der Studie fanden es 69 Prozent der befragten Kinder aber in Ordnung, mithilfe von KI Ideen für eine eigene Geschichte zu erhalten. Eine Mehrheit der Kinder (57 Prozent) lehnte es wiederum ab, einen Text komplett von der KI schreiben zu lassen und ihn als eigenen auszugeben. Umgekehrt war es für 66 Prozent in Ordnung, ChatGPT zu Hilfe zu nehmen, wenn sie eine Aufgabe allein nicht verstanden. 45 Prozent der Befragten begrüßten es, wenn Lehrkräfte Texte streng auf KI prüfen.

# Chatbot wird vor allem
außerhalb des
Unterrichts genutzt

Mehr als zwei Drittel aller 6- bis 13-Jährigen kannten der Erhebung zufolge ChatGPT, bei den 10- bis 13-Jährigen waren es 91 Prozent. Genutzt wurde der Chatbot vor allem außerhalb des
Unterrichts. Unter den Kindern, die die KI kannten, setzten 45 Prozent sie in der Freizeit ein und 36 Prozent für Schulthemen oder Hausaufgaben. Im Unterricht selbst waren es nur 13 Prozent.epd











17.09.2026 • 12:08 Uhr

DPolG begrüßt schärfere Regeln für Messerangriffe und mehr Überwachung von Gefährdern

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) sieht im 10-Punkte-Plan der Bundesregierung zahlreiche richtige und längst überfällige Ansätze zur Bekämpfung des islamistischen Terrorismus. Besonders die geplante Einstufung schwerer Messerangriffe als Verbrechen und die Ausweitung der elektronischen Fußfessel für Gefährder setzen die richtigen Schwerpunkte. Entscheidend wird nun sein, dass die Länder die vorgesehenen Maßnahmen zügig gesetzlich verankern und konsequent umsetzen.
Besonders positiv bewertet die DPolG die geplante Einstufung schwerer Messerangriffe als Verbrechen mit einer Mindestfreiheitsstrafe von einem Jahr. Die Bundesregierung will künftig gefährliche Körperverletzungen mit Messern härter bestrafen und als Verbrechen einordnen.
Der 1. Stellvertretende DPolG-Bundesvorsitzende Ralf Kusterer erklärt:
„Diese Änderung hat nicht nur eine strafrechtliche Signalwirkung. Sie schließt zugleich eine Lücke im Bereich der Untersuchungshaft. In der Praxis erleben wir immer wieder, dass gewalttätige Messerangreifer bis zur Hauptverhandlung auf freiem Fuß bleiben. Wird die Tat als Verbrechen eingestuft, sind die Möglichkeiten der Justiz deutlich größer, gefährliche Täter frühzeitig in Haft zu nehmen. Das ist ein wichtiger Beitrag für die Sicherheit der Bevölkerung.“ red










17.09.2026 • 12:07 Uhr

Abschnitt der K 425 zwischen Moringen und Großenrode voll gesperrt - Bauarbeiten vom 21. September bis Ende Oktober!

Die Kreisstraße 425 zwischen Moringen und Großenrode wird von Montag, 21. September, bis voraussichtlich Samstag, 31. Oktober 2026, auf einer Länge von rund 300 Metern voll gesperrt. Die Sperrung beginnt an der Ausfahrt zum Vorwerk Holtensen und verläuft in Richtung Großenrode. Grund sind Bauarbeiten, bei denen Rohre neu verlegt und anschließend die Fahrbahnoberfläche erneuert werden.
Eine Umleitung über Schnedinghausen wird eingerichtet. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden gebeten, der ausgeschilderten Strecke zu folgen und mögliche Verzögerungen einzuplanen. lpd










17.09.2026 • 12:05 Uhr

Geburtenzahlen sinken in Niedersachsen auch im Jahr 2025 - Rückgang bei den Geburten im Vergleich zum Vorjahr um 3,4%

Im Jahr 2025 wurden in Niedersachsen 63.402 Kinder lebend geboren. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt entspricht das einem Geburtenrückgang von 3,4% im Vergleich zum Vorjahr (65.646). Damit hat sich die Geburtenzahl innerhalb von nur vier Jahren um rund 17,1% reduziert (2021:76.441 Lebendgeborene).

Wie bereits im Vorjahr hat sich die zusammengefasste Geburtenziffer (Geburtenrate) auch im Jahr 2025 nochmal verringert, von 1,42 Kindern je Frau im Jahr 2024 auf 1,38. Trotzdem nahm Niedersachsen 2025 erneut den Spitzenplatz im Ländervergleich ein. Der Bundesdurchschnitt lag bei 1,32 Kindern je Frau.

Im Vergleich der Geburtenraten in den Landkreisen und kreisfreien Städten liegt die Stadt Salzgitter mit 1,81 Kindern vor den Landkreisen Cloppenburg (1,66), Gifhorn und Osnabrück mit jeweils 1,64 Kindern je Frau. Dagegen hatte die Stadt Oldenburg mit 1,09 die geringste Geburtenrate im Jahr 2025, gefolgt von den Städten Osnabrück und Braunschweig mit jeweils 1,14 sowie dem Landkreis Göttingen mit 1,13 Kindern je Frau.

Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen weiterhin mitteilt war der Juli 2025 wie auch schon in den vergangenen Jahren der geburtenstärkste Monat (5.945 Geburten). Die meisten Kinder kamen im Jahr 2025 am 1. August (254) und die wenigsten am 2. März (110) zur Welt.
Weitere aktuelle Daten zu Geburten sind den Tabellen auf der Internetseite des LSN zu entnehmen.










17.09.2026 • 12:03 Uhr

Zweites Northeimer Open-Air-Kino wird zum gemeinsamen Erlebnis!

Tanzen, klatschen, mitsingen und gemeinsam einen Film unter freiem Himmel erleben: Das Open-Air-Kino der NOM WMT und dem Kino Neue Schauburg hat am vergangenen Wochenende für zwei im wahrsten Sinne emotionale Abende gesorgt. Vor allem am Samstag entstand eine ausgelassene Atmosphäre, bei der das Publikum selbst Teil des
Kinoerlebnisses wurde.

Gemeinsam mit dem Northeimer Kino Neue Schauburg brachte die NOM WMT das Kinoerlebnis ein zweites Mal nach draußen. Die Zusammenarbeit verband dabei das Know-how des örtlichen Kinos mit einem besonderen Veranstaltungsformat unter freiem Himmel.
Schon vor dem Film zeigte sich am Samstag, wohin die Reise an diesem Abend gehen würde. Die Gruppe „Sülbeck Tanzt“ stimmte das Publikum mit zwei Vorführung auf das Programm ein. Der Auftritt wurde euphorisch gefeiert und sorgte bereits vor dem eigentlichen Filmstart für viel Applaus und gute Stimmung.

Mit Beginn des Films verlagerte sich diese Stimmung vor die Leinwand. Bei bekannten Liedern wurde mitgesungen und geklatscht. Einige Besucherinnen und Besucher hielt es schließlich nicht mehr auf ihren Plätzen. Sie tanzten zur Musik und machten aus dem Open-Air-Kino ein gemeinsames Erlebnis, das weit über eine klassische Filmvorführung
hinausging.
Gerade diese Atmosphäre machte den Samstagabend besonders. Unter freiem Himmel gemeinsam einen Film zu schauen, funktioniert anders als im Kinosaal. Die Reaktionen des Publikums werden unmittelbar spürbar. Wenn viele Menschen gleichzeitig lachen, applaudieren, singen oder tanzen, entsteht ein Gemeinschaftsgefühl, das sich kaum planen lässt.

Auch der Freitagabend hatte bereits viele Gäste zum Open-Air-Kino gelockt. Mit „Alles steht Kopf 2“ waren gleich alle Gefühle und Emotionen gleichzeitig auf der Leinwand und begeisterten Kinder und Familien. Diese ließen sich den Spätsommerabend auch nicht von ein paar Regentropfen vermiesen, auch wenn einige Besucher wohl mit schlimmerem Wetter gerechnet hatten: als Sitz brachten sie einen Schlitten mit.

„Auch im zweiten Jahr haben wir gemerkt, dass die Menschen in Northeim auf genau solche Events Lust haben und in die Innenstadt kommen“, sagt Michael Böhnert, City- und Eventmanager der NOM WMT. „Genau dieses Gefühl wollen wir erhalten und etablieren.“
Insgesamt besuchten an beiden Tagen rund 700 Menschen die Veranstaltung. Für die NOM WMT und die Neue Schauburg steht nach dem Wochenende vor allem das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt. Das Open- Air-Kino hat gezeigt, wie Kulturveranstaltungen Menschen zusammenbringen und besondere Momente in der Stadt schaffen können.
Und den klaren Wunsch deutlich gemacht: Auch 2027 wollen wir wieder gemeinsam Filme unter freiem Himmel schauen.

Die NOM WMT bedankt sich bei der Neuen Schauburg für die Zusammenarbeit, bei der Tanzgruppe für den besonderen Auftakt sowie bei allen Beteiligten, die das Open-Air-Kino möglich gemacht haben. Ein besonderer Dank gilt den Besucherinnen und Besuchern, die mit ihrer Begeisterung und ihrer Spontaneität vor allem den Samstagabend geprägt haben. Fotos: NOM WMT










17.09.2026 • 12:00 Uhr

Abtreibungsgegner rufen zu «Marsch für das Leben auf»! Sofort gibt’s eine Gegendemo!

Der Bundesverband Lebensrecht ruft zum «Marsch für das Leben» auf und
stellt sich gegen Schwangerschaftsabbrüche. Gegendemonstranten fordern hingegen deren vollständige Legalisierung.

Der Bundesverband Lebensrecht ruft für Samstag wieder zu Kundgebungen gegen Abtreibungen und assistierten Suizid auf. Der „Marsch für das Leben» soll nach Angaben des Verbands zeitgleich ab 13 Uhr in Berlin und Köln starten. Die laut Ankündigung «größte deutsche Pro Life-Veranstaltung» sei ein «Bekenntnis zur universalen Menschenwürde». Der Berliner Polizei zufolge sind für die Kundgebung in der Hauptstadt 5.000 Demonstrierende angemeldet. Zudem würden einige hundert Menschen zu Gegendemonstrationen erwartet.

Mehrere katholische Bischöfe und weitere Geistliche unterstützen die Veranstaltung laut Ankündigung mit Grußworten. Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki dankte dem Bundesverband demnach «für seine beharrliche Arbeit» und den Teilnehmenden für ihren «mutigen Einsatz».

# Aktionstag für
sexuelle
Selbstbestimmung

Mit einem Aktionstag unter dem Motto «Es reicht! Sichere und legale Schwangerschaftsabbrüche - JETZT!» wollen Gegendemonstranten am Samstag in Berlin indes zur Legalisierung von Abtreibungen aufrufen. Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung kritisierte am Donnerstag, religiöse Fundamentalisten und Rechtspopulisten forderten die vollständige Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen und
lehnten die Vielfalt von Lebensentwürfen ab. epd










17.09.2026 • 11:59 Uhr

Glasfaserausbau in Northeim: Bauarbeiten werden in weiteren Straßen fortgesetzt

Der Ausbau des Glasfasernetzes in Northeim schreitet weiter voran. Im Auftrag der Deutschen
Glasfaser werden in der nächsten Woche die Bauarbeiten in folgenden Straßen fortgesetzt:
Ostring
Seldeweg
Weinbergsweg

Die Stadt Northeim bittet die Anwohnenden um Verständnis und Beachtung. red










17.09.2026 • 11:59 Uhr

Auf nach Wrescherode: Buntes und Kreativität sind bei Graffiti-Aktion angesagt!

Versprochen und gehalten: Engagierte (auch ohne Mandat), in Kooperation mit der fleißigen Stadtjugendpflege in Bad Gandersheim, setzten am 19.September ihre Graffiti-Aktion in die Tat um. Mehr Farbigkeit, Buntes und Kreativität sind an der Wand in Wrescherode angesagt.
Wir sind gespannt was passieren wird und wie es am Ende ausschaut. Dabei sein ist gewollt! red/Screen Malermeister Schreiber










17.09.2026 • 11:58 Uhr

Von Altbatterie bis Zigarettenkippe - Diese Regeln und Bußgelder gelten bei der Müllentsorgung

Das Müllaufkommen ist bundesweit gestiegen. Dazu tragen unter anderem zunehmende Online-Bestellungen und aufwendig verpackte Produkte aus den Supermärkten bei. Doch wie entsorgt man Abfälle richtig. Und welche Bußgelder drohen bei illegaler
Müllentsorgung? Antworten darauf geben die Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) sowie der niedersächsische Umwelt-Bußgeldkatalog und das Kreislaufwirtschaftsgesetz.

# Wie entsorge ich korrekt?

- **Restmüll (Schwarze Tonne)**: Hygieneartikel, Windeln,
Staubsaugerbeutel, stark verschmutzte Verpackungen, Asche, Zigarettenkippen und Kleintierstreu.
- **Verpackungen / Plastik (Gelbe Tonne)**: Leere Leichtverpackungen
aus Kunststoff, Metall oder Verbundstoffen, wie Joghurtbecher,
Konservendosen, Milchkartons - ungespült, aber löffelrein.
- **Altpapier (Blaue Tonne)**: Zeitungen, Kartonagen, Broschüren und Pappe (ohne Klebebänder oder Beschichtungen).
- **Altglas (Glascontainer)**: Nach Farben getrennt: weiß, grün, braun. Blaues oder buntes Glas gehört in den Grüncontainer. Trinkgläser oder Energiesparlampen gehören nicht hinein.
- **Sperrmül:** Sperrige Möbel, Matratzen oder Teppiche gehören auf
den Wertstoffhof oder werden nach kostenloser Online-Terminanmeldung
von aha direkt abgeholt.
- **Elektromüll & Altbatterien**: Gehören niemals in den Hausmüll. Kostenlose Rückgabe auf allen Wertstoffhöfen, bei
Grüngutannahmestellen oder im Handel (Supermärkte/Elektronikmärkte).
- **Problemstoffe / Schadstoffe**: Farben, Lacke, Chemikalien und
Pflanzenschutzmittel kostenfrei beim Wertstoffhof oder dem aha-Schadstoffmobil abgeben.
# Wie hoch ist der Bußgeld-Rahmen bei illegaler Müllentsorgung?
- Geringfügiger Müll, wie Zigarettenschachtel, Taschentücher,
Pappbecher oder Bananenschalen: 10 und 50 Euro.
- Mehrere Gegenstände wie Zeitungen, Plastikflaschen, Kartons, Geschirr, Töpfe, alte Kleidung: 50 bis 80 Euro
- Gegenstände mit scharfen, ätzenden oder schneidenden Eigenschaften,
wie Glas, rostige Nägel, Eisen- und Blechreste: 50 bis 100 Euro
- Schadstoffe, wie Lacke, Batterien, Chemikalien, Abbeizmittel 80 bis
2.000 Euro
- Einzelne Stücke Sperrmüll: 50 bis 150 Euro; mehrere Stücke Sperrmüll: 100 bis 500 Euro; Sperrmüll über 100 Kilo: 450 bis 1.550 Euro; Sperrmüll mit schadstoffhaltigen Bestandteilen: 150 bis 2.500 Euro
- Altreifen (je nach Menge): 80 bis 25.000
- Pflanzliche Abfälle (je nach Menge): 20 bis 1.500 Euro. epd / Foto: lpd










16.09.2026 • 18:52 Uhr

Von der Leyen kündigt Mindestalter für soziale Medien an

Keine sozialen Netzwerke unter 13 Jahren - in ihrer jährlichen Rede zur Lage der Union hat EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen auch den Schutz von Kindern im Internet ins Zentrum gerückt.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat ein Mindestalter für soziale Medien angekündigt. «Keine sozialen Netzwerke unter 13 Jahren. Kein eigenes Nutzerkonto unter 15 Jahren», erklärte von der Leyen am Mittwoch in ihrer jährlichen Rede zur Lage der Union im Europäischen Parlament in Straßburg. Das bedeute: Vom 13. bis zum 15. Lebensjahr seien nur von den Eltern eingerichtete und beaufsichtigte «Mini-Konten» mit eingeschränkten Funktionen und zeitlicher Begrenzungen für eine Stunde pro Tag zulässig. Für dieAltersgruppe zwischen 15 und 18 Jahren werde ein sicheres Design für die Plattformen verpflichtend sein.

Am Donnerstag werde die Kommission den «EU Kids Act» offiziell @vorlegen, kündigte von der Leyen an. Nach diesem Vorschlag der Kommission müssen sich EU-Staaten und Europaparlament auf einen gemeinsamen Gesetzestext einigen. Doch die Positionen in Europa sind unterschiedlich. So spricht sich etwa Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) ebenfalls für eine EU-weite Regelung und ein Verbot für Kinder unter 13 Jahren aus, Frankreich plant hingegen ein Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 15 Jahren. epd










16.09.2026 • 18:50 Uhr

Ehrgeiz bis zur Nahrungsverweigerung: Wenn Sport krank macht !

Sport gilt als gesund, doch für manche Menschen wird Bewegung zum Zwang. Spezialkliniken behandeln zunehmend Phänomene wie die Sportbulimie oder Anorexia athletica. Fachleute setzen bei Betroffenen auf eine Kombination aus Therapie und Entspannung.

Bewegung gilt vielen Menschen als Ausgleich und Leidenschaft. Wenn der eigene Ehrgeiz jedoch außer Kontrolle gerät, kann körperliche Aktivität krank machen. In der Johanniter-Klinik am Korso in Bad Oeynhausen bei Minden werden jährlich rund 700 Patientinnen und Patienten mit Essstörungen behandelt. Eine besondere Form ist die Sportbulimie.

Die Erkrankung treffe vor allem Menschen mit einem hohen Leistungsbedürfnis, erklärt Mirja Wilberg, Psychotherapeutin an der Spezialklinik. Sport biete eine Plattform, um persönliche Leistungen zu messen und zu demonstrieren - was an sich gut sei. Kippe das Verhalten jedoch in einen Zwang und kämen ein schwieriges Essverhalten oder Essanfälle hinzu, handele es sich um eine Sportbulimie.

# Schönheitsideale
im Netz

Vor allem bei jüngeren Patientinnen prägen soziale Medien die Vorstellung vom eigenen Aussehen. «Was man sieht, erlebt man als normal», sagt Wilberg. Wenn Menschen auf Online-Plattformen beständig mit unrealistischen Vorbildern wie sehr dünnen Models, Schauspielerinnen oder Content-Creatorinnen konfrontiert würden, könne dies die Wahrnehmung des eigenen Körpers nachhaltig verändern.

Die gesundheitlichen Folgen einer Bulimie sind für Betroffene gravierend. Durch die Erkrankung kann unter anderem die Knochendichte abnehmen. Werden dann weiterhin hohe sportliche Leistungen erbracht, steigt das Risiko für Knochenbrüche und Unfälle deutlich an. epd










16.09.2026 • 18:49 Uhr

Unbekannte versuchen, Geldausgabeautomat in Bad Eilsen zu sprengen!

Die Göttinger Polizei berichtet soeben: In den frühen Morgenstunden des Mittwochs (16. September 2026) haben unbekannte Täter in Bad Eilsen versucht, einen Geldausgabeautomaten zu sprengen, der sich in einem Wohn- und Geschäftshaus in der Bahnhofstraße befindet. Bewohnerinnen und Bewohner sowie Angestellte befanden sich zum Tatzeitpunkt nicht im Gebäude, verletzt wurde niemand. Zeugen hatten gegen 4.30 Uhr Auffälligkeiten bemerkt und vier Personen in einem blauen Fahrzeug in Richtung Bückeburger Straße flüchten sehen. Sie alarmierten daraufhin die Polizei. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen verliefen bislang jedoch ergebnislos.
Zur Sprengung ist es ersten Erkenntnissen zufolge nicht gekommen, ein Sachschaden am Gebäude entstand daher vermutlich nicht. Das Gebäude wird zur Stunde jedoch noch nicht betreten. Delaborierer der Bundespolizei sind angefordert und befinden sich aktuell auf dem Weg nach Bad Eilsen. Für etwaige Entschärfungsmaßnahmen wird die gesamte Bahnhofstraße gesperrt.
Zeuginnen oder Zeugen, die weitere Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der örtlich zuständigen Polizeidienststelle zu melden. red










16.09.2026 • 18:48 Uhr

Northeimer Handball Club: Zwei Punkte sind am Ende zwei Punkte Weiblich C siegt im ersten Saisonspiel auswärts gegen Moringen 31:32 (14:16)

Mit der Mannschaft vom MTV Moringen ging es gleich im ersten Saisonspiel der Landesliga in ein Derby um die ersten Punkte. Moringen hat uns in der letzten Saison zwei Mal deutlich bezwingen können und sollte gleich zu einem Gradmesser werden.

Das Spiel begann positiv für uns. Zuerst konnte uns Emily durch einen gehaltenen 7 Meter vor einem Rückstand bewahren. Kurz danach konnten wir durch das erste Tor der Saison durch Amelie die Führung erobern. Diese konnten wir über die gesamte erste Halbzeit halten. Es gelang aber nie, dass wir und mit mehr als drei Tore absetzen konnten. Somit konnten wir schließlich mit einer zwei Tore Führung in die Pause gehen.

Die zweite Halbzeit entwickelte sich eher für uns. Zwischenzeitlich konnten wir uns auf vier Tore absetzen und manche Ansätze sahen echt gut aus. Aber Moringen blieb dran und konnte kurz vor Ende des Spiels nochmals ausgleichen. Doch wir blieben stabil und konnten wieder auf zwei Tore davonziehen und zum Spielende einen knappen Sieg über die Ziellinie retten. Positiv war festzustellen, dass sich unsere Tore auf alle Mannschaftsteile verteilten.

Ob man den Sieg jetzt glücklich oder doch leistungsgerecht nennen darf, ist schwierig. Die Saisonvorbereitung war leider nicht wie geplant verlaufen: Zuerst fiel eine Trainingseinheit weg, wodurch Improvisation gefragt war. Dadurch ist es uns aber nie möglich mit allen Spielerinnen gleichzeitig zu trainieren und Abläufe einzuüben. Teilweise können Spielerinnen nicht zu den neuen Trainingszeiten und durch lange Schulzeiten kann bei der zweiten Trainingszeit ein Teil der Mannschaft nicht pünktlich bzw. überhaupt nicht teilnehmen. Dazu kamen, Verletzungspausen und Praktikums. Das merkte man dem Spiel auch an. Viele kleine Details zeigten, dass die Feinabstimmung fehlt und noch Sand im Getriebe ist. Aber meckern gilt nicht!

Jetzt heißt es: Weiter arbeiten und das Beste daraus machen und hoffen, dass sie die Situation bald bessern wird. Am nächsten Wochenende empfangen wir im ersten Heimspiel am Samstag um 16:00 Uhr die SG VfL Wittingen/Stöcken in der Schuhwallhölle.

Für den NHC spielten: Tumanov, Emily (Tor /2 gehaltene 7 Meter); Schütze, Marieke (4 Tore); Laabs, Thalea, Garbe, Leni (2); Demir, Dilara (1); Klein, Hedi (1); Hartmann, Romy (2); Tute, Lotta-Celine (3), Nelißen, Amelie; Eppers, Mia (1); Turloff, Amelie (6); Raub, Lotta (4










16.09.2026 • 18:44 Uhr

Tierschutzbund verteidigt Stadttauben - In Göttingen werden sie von Kindern geliebt!


Misshandelt, vergiftet oder getötet: Stadttauben haben kein leichtes
Leben. Viele Menschen hegen Vorurteile gegen die grau-blauen Vögel. Der Deutsche Tierschutzbund fordert daher mehr Hilfe und Respekt für die Tiere.

In Göttingen wird das beherzigt. Dort sind offizielle Taubenfütterer unterwegs. Sie streuen für die bei Kindern beliebten Flieger Körner aus.

Der Deutsche Tierschutzbund hat zu einem respektvollen und verantwortungsvollen Umgang mit Stadttauben aufgerufen. Immer wieder sorgten Fälle bundesweit für Entsetzen, in denen Tauben misshandelt, vergiftet oder getötet würden, erklärte die Tierschutzbund-Referentin Nadine Sterz am Mittwoch in Bonn. Viele Menschen begegneten Stadttauben zudem noch immer mit Vorurteilen und Ablehnung und die Anzahl der Tiere stelle viele Kommunen vor Herausforderungen.

Anlass ist der «Tag des Respekts» am 18. September. Mit der Kampagne #RespektTaube will der Bund den Blick auf das Leid der Tiere lenken@. Stadttauben seien Nachkommen domestizierter Haustauben. «Ihre Fähigkeit, sich das ganze Jahr über zu vermehren, ist eine Folge der Züchtung», hieß es weiter. Das Leben der Tauben sei eng an den Menschen gebunden, doch die Bedingungen für die Tiere seien in den Städten mehr als schwierig: «Da sie häufig kein artgerechtes Futter finden, ernähren sich Tauben von Essensresten und Abfällen, obwohl sie von Natur aus Körnerfresser sind.»

# Appell für
Stadttaubenmanagement

Dies führe zu Mangelernährung, gesundheitlichen Problemen und
dünnflüssigem «Hungerkot», der häufig für Ärger sorge, so der Tierschutzbund. Die Organisation fordert daher ein tierschutzgerechtes Stadttaubenmanagement mit betreuten Taubenhäusern oder Taubentürmen. Dort erhielten die Tiere artgerechtes Futter und könnten geschützt brüten. Die gelegten Eier würden gegen Attrappen ausgetauscht. Mittelfristig lasse sich auf diese Weise die Zahl der Tauben reduzieren, während zugleich ihr Leid verringert werde. red/epd










16.09.2026 • 18:41 Uhr

Achtung! Blitzer-Alarm! Hier alle Standorte und Termine im Landkreis Northeim!

In der Woche vom 21.09.2026 bis 27.09.2026 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:
Montag, 21.09.2026, Raum: Uslar / Bodenfelde
Dienstag 22.09.2026, Raum: Kalefeld / Northeim
Mittwoch 23.09.2026, Raum: Einbeck / Bad Gandersheim
Donnerstag 24.09.2026, Raum: Moringen / Dassel
Freitag 25.09.2026, Raum: Nörten-Hardenberg / Katlenburg-Lindau
Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag (21.09.2026) bis voraussichtlich Montag (27.09.2026) im Raum Kalefeld eingesetzt.
Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd/ Fotos: FisWMG










16.09.2026 • 18:38 Uhr

Landeskirche erwartet über 6.000 Gäste zu Orgelentdeckertagen

Zum elften Mal laden die Orgelentdeckertage in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers dazu ein, die Orgel neu zu entdecken. Vom 26. September bis 9. Oktober werden an über 70 Orten mehr als 6.000 Teilnehmende erwartet.

Zum elften Mal laden die Orgelentdeckertage in der hannoverschen Landeskirche dazu ein, das Unesco-Weltkulturerbe Orgel aus der Nähe kennenzulernen. Vom 26. September bis 9. Oktober werden zu den mehr als 140 Veranstaltungen an über 70 Orten in Niedersachsen
mehr als 6.000 Teilnehmende erwartet, wie die Landeskirche am Dienstag in Hannover mitteilte.
Das Angebot richtet sich vor allem an junge Menschen: Erwartet werden allein etwa 5.000 Kinder und Jugendliche. Auf dem Programm stehen Orgelführungen, Pfeifenbau-Workshops und Konzerte. Seit der Premiere 2016 hat sich das Vorhaben nach Angaben der Veranstalter zu
einem der bundesweit erfolgreichsten Projekte der kirchenmusikalischen Vermittlung entwickelt.

# Netzwerk mit
mehr als 200 Schulen
und Kitas

Getragen wird das Projekt von Vision Kirchenmusik, der Orgelakademie Stade und lokalen Kirchenmusikern. Dank der Kooperation mit über 200 Kitas und Schulen gelinge es, Kindern unterschiedlicher Lebenswelten einen Zugang zum Instrument zu eröffnen, betonte Projektleiterin Silke Lindenschmidt. Seit dem Start haben mehr als 32.000 Menschen die Angebote besucht. epd










16.09.2026 • 18:37 Uhr

Max-Planck-Gesellschaft: 4.780 Steine aus dem All ziehen nach Göttingen um!

Eine der weltweit größten Meteoriten-Sammlungen ist jetzt nach Göttingen umgesiedelt. Sie umfasst Brocken von Körpern aus der Geburtsstunde des Sonnensystems.

Die Meteoriten-Sammlung der bundesweiten Max-Planck-Gesellschaft hat ein neues Zuhause in Göttingen gefunden. Sie ist jetzt am dortigen Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) angesiedelt, wie das Institut am Mittwoch
mitteilte. Die Sammlung zählt mit 4.780 Proben von 1.932 verschiedenen Meteoriten zu den weltweit größten und vielfältigsten ihrer Art.

Meteorite sind aus dem Weltraum auf die Erde gestürzte Bruchstücke von Körpern aus der Geburtsstunde des Sonnensystems. Sie helfen Forschenden zu rekonstruieren, wie das Sonnensystem vor etwa 4,6 Milliarden Jahren entstanden ist und wie es sich weiterentwickelt hat.

# Brocken vom
Mond und von
außerhalb des Jupiters

Unter den nun in Göttingen aufbewahrten Proben finden sich nach Angaben des Instituts metergroße Scheiben tonnenschwerer Eisen-Meteorite ebenso wie kaum millimetergroße, hochporöse Krümelchen. Unscheinbare Brocken gehören ebenso dazu wie Bruchstücke, auf deren Oberfläche der Eintritt in die Atmosphäre bizarre Muster hinterlassen hat.

Die Proben stammen teilweise von den benachbarten Himmelskörpern der Erde wie Mond und Mars, aber auch von Körpern weit außerhalb der Jupiterbahn. «Die Sammlung ist ein Abbild der gesamten Bandbreite außerirdischer Gesteinskörper, die auf die Erde gestürzt sind», sagte Thorsten Kleine, Geschäftsführender Direktor des Instituts.

# Sammlung nicht
öffentlich zu besichtigen

Die Meteoriten-Sammlung vereint zwei frühere Forschungssammlungen der Max-Planck-Gesellschaft, die Wissenschaftler in den 1950er- und 1960er-Jahren an den Max-Planck-Instituten für Chemie in Mainz und für Kernphysik in Heidelberg angelegt hatten. Als dort zu Beginn der 2000er-Jahre die Meteoriten-Forschung eingestellt wurde, siedelten die kosmischen Brocken als Leihgabe zunächst an das Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum in Frankfurt/Main über. Dort wurden sie die vergangenen 20 Jahre aufbewahrt.

Weil es sich um eine Forschungssammlung handele, könne sie nicht vollumfänglich öffentlich besichtigt werden, sagte Institutssprecherin Birgit Krummheuer dem Evangelischen Pressedienst (epd). Eine Auswahl der Meteoriten solle aber künftig im Foyer des Instituts sowie bei wissenschaftlichen Veranstaltungen und Kongressen zu sehen sein. epd










16.09.2026 • 18:35 Uhr

Briefwahlbüro im Northeimer Rathaus öffnet für die Stichwahl bereits am Wochenende

Voraussichtlich am Sonntag, 27. September, findet in Northeim die Stichwahl zur Wahl eines
Bürgermeisters der Stadt Northeim und eines Landrats für den Landkreis Northeim statt. Auch diesmal ist es möglich, die Stimmen per Briefwahl abzugeben.

Der Gemeindewahlausschuss der Stadt Northeim hat am Dienstag das Wahlergebnis offiziell festgestellt und an den Landkreis übermittelt. Der Kreiswahlausschuss wird am kommenden Freitag tagen und das Ergebnis endgültig feststellen. Erst im Anschluss ist es möglich, die Briefwahlunterlagen auszustellen.

Diese können mit den vorhandenen Wahlbenachrichtigungen auf dem Postweg beantragt werden. Alternativ können die Unterlagen direkt im Briefwahlbüro im Rathaus Northeim, Scharnhorstplatz 1, beantragt und die Stimmen vor Ort abgegeben werden. Dies ist bereits am Samstag, 19. September, und Sonntag, 20. September, jeweils in der Zeit von 9 Uhr bis 16 Uhr erstmals möglich. Im Anschluss hat das Briefwahlbüro werktags zu den Öffnungszeiten des Rathauses geöffnet: Montag bis Donnerstag von 7:30 Uhr bis 16 Uhr und Freitag von 7:30 Uhr bis 13 Uhr.

„Aufgrund der knappen Zeit bis zur Stichwahl am 27. September empfehlen wir, im Falle einer Briefwahl direkt im Rathaus vorbeizukommen und dort die Stimme abzugeben“, sagt Gemeindewahlleiter Jörg Dodenhöft. Schon jetzt zeichnet sich ein erneut großes Interesse an der Briefwahl ab. Zur Kommunalwahl haben allein im Stadtgebiet Northeim rund 4.700 Wählerinnen und Wähler von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. „Eine Beteiligung in dieser Größenordnung hat es bisher noch nicht gegeben“, so Dodenhöft. „Auch jetzt ist bereits spürbar, dass großes Interesse an der Stichwahl per Brief besteht. Erste Anfragen haben uns schon erreicht.“

Wer die Unterlagen auf dem Postweg beantragt, um die Wahlunterlagen in Ruhe zu Hause auszufüllen, kann dies ab sofort mit den bisherigen Wahlbenachrichtigungen tun. Nach der endgültigen Feststellung des Wahlergebnisses werden die Wahlzettel ab Anfang kommender Woche an die Wählerinnen und Wähler versendet.










16.09.2026 • 18:35 Uhr

Polizei Hildesheim trainiert in Sibbesse

Am heutigen Tag, 16.09.2026, fand im Bereich des Dorfgemeinschaftshauses sowie des Jugendzentrums in Sibbesse eine Übung der Polizei statt.
Unter Beteiligung des Rettungsdienstes sowie von Mitarbeitern der Gemeinde Sibbesse übte die Verfügungseinheit der Polizei Hildesheim mehrere Einsatzlagen. Zusätzlich wurde die Erstversorgung von Verletzten trainiert, um die Handlungsabläufe der Polizei in den dynamischen Situationen für den Echtfall zu vertiefen.
"Mir ist wichtig, dass die Kolleginnen und Kollegen unter möglichst realistischen Bedingungen üben können, damit sie im Ernstfall professionell sowie sicher agieren und die Bürgerinnen und Bürger bestmöglich schützen können", betont Christian Bomert, Leiter der Polizeiinspektion Hildesheim. ruk/Foto: Polizei










16.09.2026 • 18:34 Uhr

Stadtrat Bad Gandersheim: Fast die Hälfte des neuen Stadtrates mit frischen Persönlichkeiten ausgetauscht! Nehmen alle ihr Mandat an?

Mit einem tatsächlich sensationellen Ergebnis zeigt sich das Ergebnis der Bad Gandersheimer Stadtratswahl, wenn man sich mit den Persönlichkeiten beschäftigt, die laut offizieller Mitteilung aus dem Rathaus nun ein Ratsmandat errungen haben. Das besondere hat damit zu tun, dass das Wahlbeben der Bürger und Bürgerinnen beinahe die Hälfte des bisherige Ratspersonals mit frischen Persönlichkeiten ausgetauscht hat.

Hier die Namen der Neuen:
Yvonne Rieke, Niklas Bertram, Ulrich Hüßler, Robin Brau, Torben Nikolai, Jens Tschäpe, Janin Schatz-Anders, Antonia Leu, Andreas Anders und Elena Borchers.
Nun darf man gespannt sein, ob ihren Ankündigungen und Reden ernste und ehrliche Taten folgen: die neugewählten Damen und Herren in den Gandersheimer Stadtrat werden offiziell und transparent bekennen müssen, ob sie ihre Wahl, und damit den Auftrag ihrer Wähler und Wählerinnen, tatsächlich annehmen. Diese spannende Frist läuft.










16.09.2026 • 18:33 Uhr

Beschwerde gemäß § 34 NKomVG – Erschließung des Baugebietes „Auf dem Pfingstanger-Süd“ in Sudheim

Mit einer „Beschwerde“ im Zusammenhang mit dem Baugebiet „Auf dem Pfingstanger-Süd“ in Northeim-Sudheim hat sich der der AfD-Politiker Jens Kestner an die Northeimer Stadtspitze und den Stadtrat gewandt. Die Thematik hatte zuvor FDP-Ratsherr Eckhard Ilsemann informell öffentlich thematisiert. Kestner schreibt:

„An den Rat der Stadt Northeim
über den Bürgermeister Herrn Simon Hartmann:
Beschwerde gemäß § 34 NKomVG – Erschließung des Baugebietes „Auf dem Pfingstanger-Süd“ in Sudheim
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Hartmann,
sehr geehrte Mitglieder des Rates,
hiermit wende ich mich gemäß § 34 NKomVG mit einer Beschwerde an den Rat der Stadt Northeim.
Aufgrund öffentlich gewordener Informationen besteht der begründete Verdacht, dass die nach § 13 des städtebaulichen Erschließungsvertrages vorgeschriebene Bankbürgschaft vor Beginn der Arbeiten möglicherweise nicht oder nicht in ausreichender Höhe bei der Stadt vorgelegen hat. Diese Bürgschaft sollte nach den veröffentlichten Angaben die vollständige Vertragserfüllung in Höhe der veranschlagten Erschließungskosten von rund 1,1 Millionen Euro absichern.
Gleichzeitig stehen nach den öffentlich verbreiteten Informationen möglicherweise noch Arbeiten im Umfang von etwa 200.000 bis 300.000 Euro aus. Sollte der Erschließungsträger tatsächlich zahlungsunfähig sein, könnten daraus erhebliche finanzielle Risiken für die Stadt Northeim und die betroffenen Grundstückseigentümer entstehen.
Ich bitte den Rat deshalb um eine vollständige und nachvollziehbare Prüfung,
● ob und in welcher Höhe die vertraglich vorgeschriebene Bürgschaft vor Beginn der Erschließungsarbeiten vorlag,
● auf welcher Grundlage die Arbeiten begonnen oder fortgesetzt wurden, falls keine ausreichende Sicherheit vorhanden war,
● welche Arbeiten und Kosten noch offen sind und wer hierfür voraussichtlich einzustehen hat,
● seit wann der Stadtverwaltung die möglichen Probleme bekannt waren und wann die politischen Gremien darüber informiert wurden.
Es geht um die einfache, aber entscheidende Frage: War die Stadt wirksam abgesichert – und wenn nicht, wer trägt dafür die Verantwortung und die möglichen finanziellen Folgen?
Angesichts der möglichen Belastungen für die Allgemeinheit und die betroffenen Grundstückseigentümer erwarte ich eine zügige und transparente Aufklärung. Ich bitte darum, diese Beschwerde dem Rat entsprechend den gesetzlichen und satzungsrechtlichen Bestimmungen vorzulegen und mich gemäß § 34 Satz 4 NKomVG schriftlich darüber zu informieren, wie sie behandelt wurde und zu welchem Ergebnis die Prüfung geführt hat. Mit freundlichen Grüßen
Jens Kestner“.
Antworten aus dem Ratshaus liegen noch nicht vor.










16.09.2026 • 18:32 Uhr

Schwelbrand in Windrad bei Dramfeld - Untersuchungen ergeben technischen Defekt als Ursache - Keine Gefahr für Bevölkerung!

Ein Schwelbrand im Innern eines Windrades hat am Mittwoch (16.09.26) gegen 12.50 Uhr nahe der Ortschaft Dramfeld (Landkreis Göttingen) einen Einsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Ein routinemäßig eingesetzter Mitarbeiter der Betreiber-Firma bemerkte den Rauch nach Aufschließen der Hauptzugangstür und informierte seine Zentrale.
Die anschließende intensive Begutachtung der Anlage durch Feuerwehr und Polizei ergab letztlich einen technischen Defekt im Schaltraum als Ursache. Den Ermittlungen zufolge löste vermutlich ein Kurzschluss die Rauchentwicklung aus. Ein offenes Feuer unterblieb. Auch eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht.

Über die Höhe des entstandenen Sachschadens liegen der Polizei zurzeit keine Informationen vor.

Feststellungen oder gemeldete Sachverhalte mit Bezug kritischer Infrastruktur, zu der auch Windkraftanlagen zählen, werden angesichts der aktuellen weltpolitischen Entwicklungen von der Polizei sehr ernst genommen und äußerst sensibel betrachtet. Entsprechende Geschehnisse ziehen deshalb ein schnelles und
umfassendes Handeln nach sich.
Hinweise für ein gewaltsames Eindringen ins Innere der Anlage oder auch sonstige
unberechtigte Manipulationen durch Unbekannte konnten im Zuge der
Sachverhaltsaufnahme am Mittwoch zweifelsfrei ausgeschlossen werden. jk










16.09.2026 • 18:31 Uhr

Täuschung durch angebliche Handwerker

Die Polizei berichtet soeben: Am Nachmittag des 15.09.2026, 16:30 Uhr, kam es in einem Wohnhaus in der Dingworthstraße, in Hildesheim zu einem gezielten Diebstahl durch Täuschung.
Nach polizeilichen Erkenntnissen gaben sich zwei Täter als Mitarbeiter einer
Dachdeckerfirma aus, um eine vermeintliche Reparatur am Dach vorzutäuschen.
Während ein Täter die Bewohner durch das Gespräch ablenkte, nutzte der zweite
Täter die Gelegenheit, das Haus zu durchsuchen und Wertsachen, darunter Bargeld, zu entwenden. Bei den beiden beschriebenen Tätern handelt es sich um männliche Personen mit einer geschätzten Größe von jeweils etwa 178 cm und kräftiger Statur. Ein Täter soll zudem durch einen auffälligen Vollbart aufgefallen sein.
Zeugen, die die Tat oder verdächtige Umstände beobachtet haben, werden gebeten, sich umgehend bei der Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 05121/939-115 zu melden.
Am frühen Morgen, 09:00 Uhr, kam es in der Straße "An den vier Linden" zu einem
ähnlichen Vorfall. Auch hier gaben sich zwei unbekannte Männer als Mitarbeiter
einer Dachdeckerfirma aus, um in das Haus einer Seniorin zu gelangen. In diesem Fall entwendeten die Täter keine Wertsachen.
Beide Männer sollen eine kräftige Statur gehabt haben und zum Tatzeitpunkt mit
Dachdeckerkleidung bekleidet gewesen sein. Einer der beiden Männer trug einen
Bart. kri










15.09.2026 • 11:48 Uhr

Northeim: Wechselseitige Körperverletzung

m Bereich Wallstraße in Northeim kam es am gestrigen Montag gegen 15:00 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei 14 und 22 Jahre alten Northeimern. Nach verbalen Streitigkeiten kam es in der Wallstraße zunächst zu einer Körperverletzung. Der 22 Jährige entfernte sich anschließend in einen nahe gelegenen Supermarkt. Der 14-Jährige folgte ihm in Begleitung seines Vaters und geriet im Supermarkt erneut mit seinem älteren Kontrahenten aneinander. Bei der Auseinandersetzung wurden beide Beteiligten leicht verletzt und konnten durch Unbeteiligte bis zum Eintreffen der Polizei getrennt werden. Gegen beide Personen wurde ein Strafverfahren eingeleitet. da











15.09.2026 • 11:45 Uhr

Grüne im Kreisverband Northeim-Einbeck: "Wir gehen mit Rückenwind in die Wahlperiode", verkündet Vorsitzender Till Köhler

Mit knapp 15 Prozent für Landratskandidat Jakob Reiter und fünf Sitzen im neuen Kreistag haben die GRÜNEN im Landkreis Northeim bei der Kreiswahl deutlich zugelegt und gehen mit Rückenwind in die kommende Wahlperiode.

„Ein herzliches Dankeschön geht an Jakob Reiter für seine leidenschaftliche Kandidatur und die vielen Wochen des unermüdlichen Engagements“, betont Kerstin Limburg, Kreisvorsitzende der GRÜNEN im Landkreis Northeim.

„Gleichzeitig danken wir allen Mitgliedern, Unterstützer:innen und Freiwilligen, die mit ihrer Arbeit, ihren Ideen und ihrer Zeit diesen Wahlkampf möglich gemacht haben. Ohne euren Einsatz wäre dieser Weg nicht denkbar gewesen.“

Die GRÜNEN beglückwünschen die Kandidaten der SPD und CDU zum Einzug in die Stichwahl um das Amt des Landrats.
Was die Sitze im Kreistag angeht, so konnten die GRÜNEN einen Sitz dazu gewinnen und somit ihr historisch bestes Ergebnis aus 2021 noch übertreffen. Im Kreistag für die GRÜNEN sitzen fortan Jakob Reiter (Uslar), Karen Pollok (Northeim), Sven Gerhardt (Hardegsen), Irmgard Bulle (Kalefeld) und Hannah Fleetwood (Einbeck).

Till Köhler, Kreisvorsitzender, hält die Begeisterung über so ein Ergebnis fest: “Wir freuen uns über den Sitz, den wir dazu gewonnen haben und bedanken uns bei allen, die uns zu diesem fantastischen Ergebnis verholfen haben. Besonderen Dank gilt außerdem unseren aktiven Mitgliedern und natürlich den Wähler:innen, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben. Durch mehr Sitze im Kreistag können wir noch besser grüne Themen in die Realität umsetzten.”











15.09.2026 • 11:26 Uhr

Partei die Linke zufrieden mit ihrem Wahlergebnis

Kreisvorsitzender Klaus-Wilhelm Depker (Foto) der Partei Die Linke hat sich ins einem Statement zum Ausgang der Kommunalwahlen im Landkreis Northeim sowie den Gemeinden in Hardegsen und Kalefeld geäußert. In der Pressemitteilung heißt es:

In allen Wahlbezirken, wo Die Linke angetreten ist, konnten wir Gewinne verzeichnen,
in Hardegsen sogar unser Ergebnis mehr als verdoppeln und in Kalefeld sowie auf Kreisebene neue Mandate erringen. „Für uns ist das ein Auftrag, uns mit den Einwohner:innen für mehr Gerechtigkeit und Mitbestimmung aller Menschen in den Kommunen einzusetzen.“ sagt Miriam Garrido Zurek, Kreisvorsitzende und gewähltes Ratsmitglied in Northeim. "Ich freue mich sehr über die erfolgreiche Wahl im ganzen Landkreis. Besonders, dass wir das Kreistagsmandat verteidigen konnten und noch ein zweites dazu gewonnen haben" ergänzt Jan Ebeling, der die Arbeit im Kreistag an Jens Ewers (Hardegsen) und Konstantin Macke (Kalefeld) übergibt. „Solidarisch unsere Kommunen lebenswerter und das Leben etwas bezahlbarer machen, bleibt unser herausfordernder Ansatz.“ fügt Jana Aderhold hinzu, die in Moringen in den Stadtrat einziehen wird. Und Tobias Vogt aus Hardegsen ist noch ganz überwältigt von dem guten Ergebnis in Hardegsen und dass die Wahl ihn in den Rat führt und stellt fest: „Wir freuen uns auf die Arbeit die jetzt neu auf uns zukommt.“
„Wir danken allen, die uns mit ihrer Stimme das Vertrauen ausgesprochen haben! Und natürlich unseren Wahlkämpfer:innen, die sich monatelang mit hohem Einsatz an Haustüren, an Infoständen, beim Flyern und Plakatieren mit hohem Engagement eingesetzt haben.“ fügt der Co-Vorsitzende, Klaus – Wilhelm Depker, abschließend hinzu. red/Foto: FisWMG











15.09.2026 • 11:21 Uhr

Kampf gegen „Geisterradler“ in Göttingen: Polizei und Stadtverwaltung starten Markierungsaktion an Unfallschwerpunkten

Das Befahren von Radwegen entgegen der vorgesehenen Fahrtrichtung stellt ein sehr großes Unfallrisiko für Radfahrer*innen dar. Die Polizeiinspektion Göttingen möchte gemeinsam mit der Stadtverwaltung über die damit verbundenen Gefahren aufklären. An ausgewählten Stellen werden daher im Laufe der Woche Markierungen angebracht, die auf die korrekte Fahrtrichtung hinweisen. Die Aktion bildet den Auftakt einer Reihe von Angeboten, die im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche in Göttingen stattfinden werden.

Als Geisterradler werden umgangssprachlich Radfahrer*innen bezeichnet, die einen Radweg entgegen der zulässigen Fahrtrichtung benutzen. Denn grundsätzlich gilt auch im Radverkehr das Rechtsfahrgebot. Vor allem für die Radfahrenden selbst stellt das Radfahren entgegengesetzt der Fahrtrichtung eine Gefahr dar: In den Jahren 2024 und 2025 registrierte die Polizei im Stadtgebiet Göttingen insgesamt 58 Verkehrsunfälle, an denen Radfahrende beteiligt waren, die einen Radweg entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung nutzten. Bei dem Großteil der registrierten Unfälle wurden die beteiligten Personen glücklicherweise nur leicht verletzt, es kommt aber immer wieder auch zu gefährlicheren Situationen.

An Kreuzungen, Einmündungen sowie Ein- und Ausfahrten von Grundstücken können Geisterradler leicht vom Kfz-Verkehr übersehen werden, der zwar mit Radverkehr aus der vorgesehenen Fahrtrichtung rechnet, aber Radverkehr aus der entgegengesetzten Richtung womöglich verzögert oder gar nicht wahrnimmt. Radwege auf der linken Straßenseite dürfen nämlich laut § 2 Absatz 4 der Straßenverkehrsordnung nicht in Gegenrichtung benutzt werden. Dies ist nur in Ausnahmefällen erlaubt, wenn dies durch Zusatzschilder zugelassen oder sogar angeordnet sein sollte.

Im Stadtgebiet gibt es einige Orte, an denen besonders häufig Geisterradler anzutreffen sind. An diesen wird die Polizeiinspektion Göttingen mit dem Fachdienst Mobilität und Verkehrsplanung der Stadt in den nächsten Tagen Markierungen anbringen, die die Radfahrer*innen darauf hinweisen sollen, ob sie in der korrekten oder der falschen Fahrtrichtung unterwegs sind. Unter anderem werden diese Markierungen an der Kreuzung Kreuzbergring / Weender Landstraße, an der Bürgerstraße / Einmündung Rosdorfer Weg und an verschiedenen Stellen entlang der Kasseler Landstraße angebracht. Die Markierungen sind nicht permanent, aber werden für mehrere Monate zu sehen sein.

Tina Jüttner von der Polizeiinspektion Göttingen erklärt: „Der kürzeste Weg ist nicht immer der sicherste. Wer mit dem Fahrrad entgegen der zulässigen Fahrtrichtung fährt, riskiert, von anderen zu spät gesehen zu werden, besonders an Kreuzungen, Einmündungen und Ausfahrten. Ein kleiner Umweg ist dieses Risiko nicht wert.“

„Die Risiken des Fahrens entgegen der vorgeschriebenen Richtung wären in den meisten Fällen leicht vermeidbar – nämlich durch den Wechsel auf einen Radweg auf der anderen Straßenseite. Gemeinsam mit der Polizei möchten wir ein größeres Bewusstsein dafür schaffen und die nachhaltige Mobilität dadurch noch sicherer machen,“ so Stadtbaurat Frithjof Look.

Am Samstag, 19. September, werden im Rahmen des Aktionstags „Unser Ziel: Klimafreundlich mobil“ in der Göttinger Innenstadt weitere Anregungen für eine sichere, umweltfreundliche Mobilität für alle Generationen vorgestellt. Ein breites Programm aus Ausstellungsführungen, Testparcours und Radtouren rundet das Programm ab.










15.09.2026 • 11:19 Uhr

Neue Infotafel auf dem Kühler eröffnet beeindruckenden Blick über die Harzbörde

Gemeinschaftsprojekt in Wrescherode macht das beliebte Ausflugsziel noch erlebbarer
Wer über den Kühler spaziert, kann seit Kurzem nicht nur den fantastischen Ausblick über die Harzbörde genießen, sondern sich dank einer neuen Infotafel auch besser orientieren. Die anschaulich gestaltete Tafel zeigt das Panorama und erläutert eindrucksvoll, welche Orte und Landschaftsbereiche in der Ferne zu sehen sind.

Obwohl die Strecke über den Kühler kein offiziell ausgewiesener Wanderweg ist, erfreut sie sich bei Spaziergängern großer Beliebtheit. Die neue Infotafel wertet diesen Aussichtspunkt zusätzlich auf und hilft Besucherinnen und Besuchern dabei, die Ortsteile in der Harzbörde sowie markante Punkte der Umgebung zuzuordnen.
Zusammengebaut und aufgestellt wurde die Tafel vom „Männerschuppen“ Wrescherode.
Ein großes „Dankeschön“ dafür. Unser Dank geht ebenfalls an die Feldmarkinteressentschaft die den Standort möglich gemacht hat.

Finanziert wurde das Projekt aus dem Dorfbudget der Dorfmoderatoren und des Ortsvorstehers. Die Panoramaaufnahme entstand mit großem Engagement und viel Enthusiasmus durch das Fotostudio RaaschART, Bad Gandersheim.

Am Wochenende konnte bereits eine erste Wandergruppe den Blick von dort genießen. Die Besucherinnen und Besucher zeigten sich sehr erfreut darüber, die verschiedenen Ortsteile in der Harzbörde anhand der Tafel erkennen und zuordnen zu können.
So ist die Infotafel zu erreichen.

Aus Wrescherode kommend an der Schutz- und Wanderhütte vorbei zu den „3 Eichen“. Dann rechts Richtung Gandersheim immer geradeaus. (der untere Flugplatzweg)
Ausgangspunkt Fleischwarenfabrik Harzländer. Von dort führt der Weg über den Kühler in Richtung Flugplatz. An der Gabelung befindet sich die Infotafel am unteren Weg.
Auf jeden Fall einen Spaziergang wert!












15.09.2026 • 11:18 Uhr

Mehr als 250 Ehrenamtliche sichern Ablauf der demokratischen Kommunalwahl in Northeim!

Die niedersächsischen Kommunalwahlen 2026 sind abgeschlossen. Die Stadt Northeim dankt den mehr als 250 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die bis in die Nacht und den Montagmorgen hinein die Wahlgänge begleitet und Stimmen ausgezählt haben.

Gewählt wurden in der Stadt Northeim eine Bürgermeisterin oder ein Bürgermeister, die Mitglieder des Stadtrates und der Ortsräte sowie die Mitglieder des Kreistages und ein neuer Landrat. Entsprechend umfangreich waren die Wahlunterlagen, die Wählerinnen und Wähler am Sonntag, 13. September, in der Zeit von 8 bis 18 Uhr ausgefüllt haben.

Während der Wahl begleiteten mehr als 250 ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer den Wahlgang und übernahmen dabei unterschiedliche Aufgaben in den Wahllokalen. Im Anschluss wurden die Stimmzettel ausgezählt. Northeims Wahlleiter Jörg Dodenhöft unterstützte die letzten Auszählungen. „Ich danke allen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern, die von Anfang bis Ende ihre Aufgabe verantwortungsbewusst ausgeführt haben. Sie haben es überhaupt erst ermöglicht, dass diese wichtige demokratische Wahl schnell und professionell ablaufen konnte.“

Der Gemeindewahlausschuss wird am Dienstag, 15. September, zusammenkommen, das offizielle Wahlergebnis feststellen und bekannt geben. Erst ab diesem Zeitpunkt ist es amtlich und wirksam. Bereits jetzt deutet sich an, dass es am Sonntag, 27. September, zu Stichwahlen kommen wird. In Northeim werden, sobald der Wahlausschuss des Kreises und der Stadt das Wahlergebnis offiziell festgestellt haben, die Wahl eines neuen Landrats im Landkreis Northeim sowie die Wahl eines neuen Bürgermeisters für die Stadt Northeim per Stichwahl entschieden.

Auch an diesem Tag werden die ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfer den Ablauf und die Auszählung durchführen. „Wir gehen davon aus, dass der Aufwand diesmal erheblich geringer ausfällt und die Auszählung früher beendet ist“, so Gemeindewahlleiter Dodenhöft.
Die bisherigen Wahlbenachrichtigungen behalten ihre Gültigkeit. Zudem ist es erneut möglich, die Stimmen vorab per Briefwahl abzugeben. Der Antrag dazu muss bis spätestens Freitag, 25. September, 13 Uhr bei der Stadtverwaltung vorliegen.










15.09.2026 • 11:12 Uhr

„Die nieuwen Beginen“ erstmals zu Gast im Mittelalterhaus Nienov

Living-History-Gruppe gibt vom 18. bis 20. September Einblicke in das Leben von Beginen im Mittelalter

Zum ersten Mal überhaupt ist die Living-History-Gruppe „Die nieuwen Beginen“ vom 18. bis 20. September im Mittelalterhaus Nienover zu Gast. Diese christlichen Frauen führten im Mittelalter ein religiöses Leben außerhalb eines Klosters und lebten häufig in Gemeinschaften zusammen, ohne einem Orden anzugehören.

Besucherinnen und Besucher können historische Handarbeiten kennenlernen und mehr über das Leben der Beginen erfahren. Zudem besteht die Möglichkeit, mit den Darstellerinnen ins Gespräch zu kommen.

Weitere Informationen sind unter www.dienieuwenbeguinen.de und unter mittelalterhaus-nienover.de zu finden.

Zum Bild:
„Die nieuwen Beginen“ sind vom 18. Bis 20. September im Mittelhaus Nienover zu Gast.
Foto: Die nieuwen Beginen










15.09.2026 • 11:11 Uhr

Themenreihe für Eltern: Elternrunde: Gewaltfreie Kommunikation im Familienall

Im Rahmen der Themenreihe für Eltern bietet die Familienberatungsstelle des Landkreises Northeim am Donnerstag, 24. September 2026, von 17:00 bis 19:00 Uhr die Elternrunde „Gewaltfreie Kommunikation im Familienalltag“ an. Die kostenfreie Veranstaltung findet in der Familienberatungsstelle Einbeck, Hullerser Str. 19, 2. Etage, statt.

Im Familienalltag entstehen immer wieder Fragen, Unsicherheiten und neue Herausforderungen. Gleichzeitig wünschen sich viele Eltern einen wertschätzenden und lebendigen Umgang mit ihren Kindern. Ausgehend von den Themen und Wünschen der Teilnehmenden möchten wir miteinander ins Gespräch kommen. In einer offenen und wertschätzenden Atmosphäre können Erfahrungen geteilt und Ideen gemeinsam entwickelt werden, um Wege zu finden, wie eine möglichst klare Kommunikation und ein „In-Beziehung-sein“ einher gehen können.

Anhand praktischer Beispiele wird die Vorgehensweise in der Gewaltfreien Kommunikation geübt. Ziel ist ein entspannteres Miteinander innerhalb der Familie. Die Leitung der Elternrunde übernehmen Veronika Strunk und Stefanie Gloger, Beraterinnen der Familienberatungsstelle des Landkreises Northeim.

Wann: Donnerstag, 24.09.2026, 17:00–19:00 Uhr
Wo: Familienberatungsstelle Einbeck, Hullerser Str. 19, 2. Etage
Kosten: kostenfrei

Anmeldungen bitte beim Sekretariat der Familienberatungsstelle, Tel. 05551 708-8240 oder per
E-Mail: famb-veranstaltung@landkreis-northeim.de











14.09.2026 • 15:19 Uhr

Was kommt täglich auf den Schulteller? Göttinger Produktionsküchen öffnen ihre Türen

In den Göttinger Küchenbetrieben werden täglich rund 6.000 Mahlzeiten zubereitet, die an Kinder und Jugendliche in städtischen Schulen und Kitas ausgegeben werden. Doch wie kommt das Essen für die Heranwachsenden auf die Teller? Welche Abläufe stecken hinter der Gemeinschaftsverpflegung? Und wie werden dabei Gesundheit und Nachhaltigkeit berücksichtigt? Im Rahmen öffentlicher Führungen können Interessierte nun Antworten auf diese und weitere Fragen finden und sich persönlich einen Eindruck von der Arbeit in den drei städtischen Produktionsküchen machen. Die Führungen finden ab Freitag, 25. September, statt. Eine Voranmeldung ist notwendig, diese ist noch bis einschließlich Sonntag, 20. September, möglich.

Die Küchenbetriebe der Stadt Göttingen betreiben derzeit drei Produktionsküchen, in denen die Mittagsverpflegung für die städtischen Kitas und Ganztagsschulen zubereitet wird. Sie sind an drei große Schulstandorte angeschlossen: die Geschwister-Scholl-Gesamtschule (GSG) in der Weststadt, die Neue IGS Göttingen in Weende und die Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule in Geismar. Von dort werden die weiteren Schulen und Kitas beliefert.

Das Projekt „Göttingens Ernährung im Wandel“ startet nun eine besondere Veranstaltungsreihe, bei der die drei Produktionsküchen ihre Türen öffnen: Pro Standort gibt es einen Termin, an dem Besucher*innen die Arbeitsabläufe kennenlernen, mit den Verantwortlichen vor Ort ins Gespräch kommen, Fragen zur Verpflegung stellen und die Speisen auch probieren können. Im Mittelpunkt stehen die Menschen, Prozesse und Herausforderungen, die hinter der täglichen Versorgung von Tausenden Kindern und Jugendlichen stehen.

„Gutes Essen in Schule und Kita beginnt nicht erst auf dem Teller. Dahinter stehen gut organisierte Abläufe, engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die tägliche Herausforderung, viele Kinder gleichzeitig zuverlässig zu versorgen“, beschreibt Anja Köchermann, Leiterin der städtischen Küchenbetriebe. Ziel der Veranstaltungsreihe sei, durch den direkten Einblick in die Produktionsküchen mehr Transparenz zu schaffen und den Austausch zwischen Eltern, Küchen und Verantwortlichen zu fördern.

Drei Termine in
Göttinger Produktionsküchen

Die Führungen richten sich insbesondere an Eltern und Interessierte, die mehr darüber erfahren möchten, wie das Mittagessen für die Göttinger Kita- und Schulkinder produziert wird. Die Teilnahme an den Küchenführungen ist kostenfrei. Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, ist eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich. Die Anmeldefrist für alle Termine endet am Sonntag, 20.09.2026.

Folgende Führungen
werden angeboten:

Freitag, 25. September 2026, 10.30 bis 11.30 Uhr: Produktionsküche der Geschwister-Scholl-Gesamtschule (GSG), Kurt-Huber-Weg 1–5
Mittwoch, 30. September 2026, 11.15 bis 13.00 Uhr: Produktionsküche der Neuen IGS Göttingen, Theodor-Heuss-Straße 25
Freitag, 20. November 2026, 10.00 bis 11.30 Uhr: Produktionsküche der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule Göttingen-Geismar, Schulweg 22. Bitte beachten: Für diese Führungen liegen schon viele Anmeldungen vor. Hier ist nur noch die Anmeldung für die Warteliste möglich.
Weitere Informationen und Anmeldung zu den Führungen unter Veranstaltungen | Stadt Göttingen - Nachhaltigkeit oder Veranstaltungen – Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. in der Rubrik Veranstaltungen des Projektes „Göttingens Ernährung im Wandel“. Zum Projekt „Göttingens Ernährung im Wandel“ gibt es hier ausführlichere Informationen.










14.09.2026 • 15:18 Uhr

Linke erfreut über Wahlergebnisse und Mandate im Landkreis Northeim

In einer Stellungnahme hat dich die Linke, Ortsverband Dassel-Bad Gandersheim zum Ausgsng der gestrigen Kommunalwahlen zu Wort gemeldet. Freude überwiegt, so die Intention.
"Ich freue mich sehr über das erfolgreiche Wahlergebnis im gesamten Landkreis. Besonders freut mich, dass wir unser Kreistagsmandat verteidigen konnten und noch ein zweites dazu gewonnen haben" sagte Jan Ebeling dem dem RedaktionsNetzwerk Südniedersachsen/Fis WMG gegenüber.

Lara Macke, die für den Gemeinderat Kalefeld kandidierte und einen Sitz erringen konnte, erklärt: „Ich kann es noch gar nicht richtig in Worte fassen. Umso mehr freue ich mich, nun die Möglichkeit zu haben, mich aktiv für Familien, Alleinerziehende, Kinder und Jugendliche einzusetzen. Besonders wichtig sind mir dabei die Stärkung politischer Bildung sowie echte Chancengleichheit für alle Menschen."

Mit Konstantin Macke wurde auch Jens Ewers für Die Linke in den Kreistag gewählt. Konstantin Macke erklärt: „Dass wir als Linke in Northeim, Einbeck, Moringen und Hardegsen Sitze gewinnen konnten, verdanken wir den Bürger*innen. Gemeinsam wollen wir dazu beitragen, dass unser Landkreis, unsere Städte und Gemeinden für alle Menschen lebenswert sind und bleiben. Wir haben als Partei gemeinsam einen engagierten Wahlkampf auf die Beine gestellt. Jetzt beginnt unsere Arbeit in den Räten und im Kreistag – und ich freue mich sehr darauf." red










14.09.2026 • 15:17 Uhr

Northeimer Handball Club: Zweites Spiel, zweiter Sieg! für erfolgreiche Damen!

Die 1. Damen des NHC gewinnt ihr erstes Auswärtsspiel in der Regionalliga. Gegen Mitaufsteiger Lüneburg gelang ein 30:36.

In der Sporthalle Oedeme entwickelte sich von der ersten Minute an ein temporeiches und intensiv geführtes Duell zweier ambitionierter Teams. Die Gastgeberinnen aus Lüneburg entwickelten wie erwartet Druck aus dem Rückraum, vor allem über die wurfstarke Svenja Glas. Bis Mitte der ersten Halbzeit blieb die Partie ausgeglichen. In den letzten Minuten vor dem Pausentee gelang es dem Team von Trainer Carsten Barnkothe jedoch, in der Defensive noch konsequenter zuzupacken und die herausgespielten Chancen im Angriff gut zu nutzen. Lüneburg hielt zwar kämpferisch dagegen, doch der NHC bewahrte die Übersicht und ging mit einer verdienten 13:19-Führung schließlich in die Kabine.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb der NHC das bestimmende Team auf dem Feld. Trotz einer Phase, in der die Gastgeberinnen mit schnellen Treffern, unter anderem über die sehr treffsichere Rechtsaußen, verkürzen konnten, ließen sich unsere Mädels nicht aus der Ruhe bringen. Zwar brachte die nun offensivere Abwehr der Lüneburgerinnen das NHC Spiel phasenweise ins Stocken, doch dank einer starken geschlossenen Mannschaftsleistung wurde der Vorsprung in der Schlussphase verteidigt. Besonders die linke Seite zeigte sich mit zusammen 19 Toren sehr torgefährlich. Am Ende stand ein verdienter 36:30-Erfolg auf der Anzeigetafel.

Mit dem Sieg knüpft das Team nahtlos an den Auftaktsieg gegen den Wilhelmshavener HV und
steht nach zwei Spieltagen mit mit 4:0 Punkten an der Tabellenspitze - ein kleiner, freudiger Genuss, den wir uns für viele noch kommende, harte Spiele aufbewahren.
Am Sonntag erwartet man dann in der heimischen Schuhwallhalle TuS Jahn Hollenstedt. Anpfiff ist um 14:30 Uhr.

Für den NHC spielten: Post, Kulze - Gebhardt 6, Barnkothe-Seekamp 9, Barnkothe 2, Bodenstab L., Schütze 4, Hodemacher, Lösky-Stöpler 3, Heiduck 5, Lutze-Kilian 5, Bodenstab A. 1, Meißner 1. red/ok/Foto: NHC










14.09.2026 • 15:15 Uhr

Northeimer Handball Club: Überzeugender Auftritt im ersten Saisonspiel! NHC - VfL Hameln 43:16 (17:10)

Zum ersten Saisonspiel hatten die NHCler den Vfl Hameln zu Gast in der Schuhwallhalle. Die Gäste hatten einige Leistungsträger aus der vergangenen Saison nicht mehr dabei. Nach dem 0:1 übernahmen die NHCler direkt das Kommando. Über 6:3 nach 9 Minuten, 13:7 nach 17 Minuten hieß es 17:10 zur Pause. Vor allem die Defensive wusste in Halbzeit 1 zu überzeigen, lediglich der ein oder andere Abpraller, den die Gäste in Tore umwandeln konnte, galt es zu bemängeln. Im Angriff der lief der Ball bereits sehr gut, wodurch vor allem über die zweite Welle viele einfachte Tore erzielt wurden. Bei besserer Chancenverwertung hätte die Führung zur Pause schon höher ausfallen können.

In der zweiten Halbzeit blieben die NHCler weiter am Drücker. Zahlreiche Ballgewinne durch druckvolle Defensive führten zu vielen Gegenstoßtoren. Der Widerstand der Gäste war dann schnell gebrochen. Über die Partie konnten die Spielanteile gut verteilt werden, so dass am Ende allen ihren Beitrag zu einem verdienten Erfolg beitragen konnten. Auch die Spielfluss im gebundenen Spiel war in Halbzeit 2 deutlich besser, wodurch sehenswert herausgespielte Treffer von allen Positionen erzielt werden konnten.

Über 26:12 nach 34 Minuten, 35:13 nach 42 Minuten hieß es am Ende 43:16. In einer Partie mit den beiden starken Keepern Bennet und Eike waren Jakob (8 Tore), Felix (7), Florian (6), Anton (6/1) und Malo (5) am treffsichersten. Positiv zu erwähnen waren auch die Leistungen der beiden Sommerneuzugäne Bosse und Felipe.

Es Spielten: Bennet Kubat und Eike Splittgerber im Tor; Jakob Heise (😎, Felix Jahn (7), Florian Schulze (6), Anton Hartdegen (6/1), Malo Kühn (5), Luca Ethgen (4), Hannes Möslein (3), Jan Helmold (2), Bosse van Cruchten (2), Noah Lohmann und Felipe Hernandez Zaballos. red/ok/Foto: NHC










14.09.2026 • 15:13 Uhr

NHC Herren mit Auswärtssieg im Spitzenspiel! Northeimer Handball Club setzt ein Ausrufezeichen in Söhre!

Sportfreunde Söhre – Northeimer HC 28:36 (12:12)

Was für ein Statement zum Saisonstart! Der Northeimer HC gewinnt auswärts bei den Sportfreunden Söhre souverän mit 36:28 und setzt damit ein erstes dickes Ausrufezeichen in der neuen Saison. Gegen einen der Topfavoriten der Liga, der seinen ohnehin starken Kader aus dem vergangenen Drittligajahr auf der Torhüterposition sogar noch einmal verstärkt hatte, zeigte der NHC eine beeindruckende Vorstellung.

Die Partie entwickelte sich zunächst zu einem echten Abwehrspektakel. Northeim verteidigte mit einer enormen Intensität, arbeitete als Einheit und machte es den Söhrern extrem schwer, zu klaren Abschlüssen zu kommen. Immer wieder provozierte die NHC-Defensive Fehler, eroberte Bälle und bestrafte diese konsequent. Söhre erwischte zwar den besseren Start und ging mit 3:1 in Führung, doch der NHC ließ sich davon überhaupt nicht beeindrucken. Mit enormem Kampfgeist drehte Northeim die Partie und ging beim 3:4 erstmals in Führung. Es entwickelte sich ein enges und intensives Spiel, in dem sich beide Mannschaften nichts schenkten. Söhre konnte zwischenzeitlich wieder auf 10:9 erhöhen, doch Northeim blieb konsequent bei seinem Spiel. Zur Halbzeit ging es mit 12:12 in die Pause.

Zur zweiten Halbzeit drehte Northeim dann richtig auf. Ein 13:12 für Söhre wurde innerhalb kürzester Zeit zu einem 13:15. Die Söhrer Offensive fand kaum noch Lösungen gegen die NHC-Abwehr, während Northeim im Angriff immer wieder die richtigen Entscheidungen traf. Besonders Willem Baumbach setzte über die gesamte Partie hinweg starke offensive Impulse. Mit Tempo, Durchsetzungsvermögen und wichtigen Treffern hielt er den Druck auf die Gastgeber konstant hoch. Auch Tan Kang lieferte eine herausragende Partie. Gerade in der Start Phase war er mit wichtigen Aktionen zur Stelle und half dabei, die Söhrer Gegenwehr zu brechen.

Die Defensive des NHC wurde dabei immer mehr zum Albtraum für die Gastgeber. Jeder Ball wurde umkämpft, jeder Zweikampf angenommen und jeder Fehler des Gegners sofort bestraft. Söhre wirkte zunehmend ratlos und konnte dem Tempo und der Intensität des NHC kaum noch etwas entgegensetzen. Beim 17:23 in der 41. Spielminute zog Söhre die Notbremse und nahm die nächste Auszeit. Doch auch danach blieb Northeim gnadenlos. In der Folge baute der NHC seinen Vorsprung weiter aus. Über 19:25 und 20:28 zog Northeim zwischenzeitlich sogar auf acht Tore davon.

Die Söhrer Defensive hatte längst keinen Zugriff mehr auf das Spiel. In der 45. Minute versuchten die Gastgeber schließlich mit einer Manndeckung, den Rhythmus des NHC zu brechen. Doch auch davon ließ sich Northeim nicht beeindrucken. Statt hektisch zu werden, blieb die Mannschaft ruhig, bewegte den Ball und fand weiterhin Lösungen. Die Manndeckung verpuffte nahezu wirkungslos. Northeim spielte seinen Stiefel weiter herunter und hielt Söhre konsequent auf Abstand.

Der überragende Akteur des Abends war dabei Marc Bode. Der Northeimer zeigte eine absolute Spitzenleistung auf beiden Seiten des Spielfelds. Defensiv sorgte er mit mehreren Steals und gewonnenen Zweikämpfen immer wieder für Ballgewinne, offensiv war er bei 11 Toren kaum zu stoppen. Bode war damit nicht nur Northeims erfolgreichster Werfer, sondern auch einer der entscheidenden Faktoren dafür, dass Söhre offensiv immer wieder aus dem Rhythmus gebracht wurde. Eine Leistung, die ihn völlig zurecht zum Spieler des Spiels machte.
Auch in der Schlussphase ließ der NHC keinerlei Zweifel mehr am Ausgang der Partie aufkommen. Söhre kam zwar noch einmal auf 27:32 heran, doch Northeim antwortete umgehend. Marc Bode traf zum 27:33 und 28:35, ehe Ilja Renner mit einem verwandelten Siebenmeter den Schlusspunkt zum 28:36 setzte.

Mit dem deutlichen Auswärtssieg beim ambitionierten Topfavoriten unterstreicht der Northeimer HC eindrucksvoll seine eigenen Ambitionen.
NHC: Beck, Pätz, Schwöbel, Renner (1/1), Liebing (5), Schuster, Sokhorovych (2), Kang (2), Wulf, Bode (11), Juhle, Gastrock-Mey (3), Baumbach Hrábak (2/1), Fietz (2/2).
Am Sonntag den 20.09. ist wieder Heimspielzeit in der Schuhwallhalle angesagt. Um 17 Uhr erwartet der NHC den starken Aufsteiger vom VfL Horneburg zum nächsten top Spiel. Tickets gibt es bereits online hier www.northeimerhc.de.
red/Ok/Foto: Spieker Fotografie










14.09.2026 • 15:10 Uhr

Drama sorgt für Diskussionen! Schüsse vor Pflegeheim: Ermittlungen dauern an!

Nach den tödlichen Schüssen bei einem Pflegeheim in Hann. Münden laufen die Ermittlungen weiter. Während Angehörige befragt werden, bittet der Vorstand des betroffenen Pflegeheims darum, Spekulationen zu vermeiden.

Nachdem zwei Männer am Wochenende bei einem Pflegeheim in Hann. Münden durch Schüsse getötet wurden, dauern die Ermittlungen der Polizei an. Es handele sich offenbar tragischerweise um einen erweiterten Suizid, bei dem ein 66-jähriger Mann zunächst seinen 70-jährigen Bruder und dann sich selbst getötet habe, sagte Polizeisprecher Andre Baumann am Montag dem Evangelischen Pressedienst (epd). Derzeit würden Angehörige befragt, um mögliche familiäre Gründe für die Tat aufzuklären. «Zum Ablauf gibt es keine Zeugen.»

Der ältere Bruder war Bewohner des evangelischen Herzogin-Elisabeth-Stifts in der Innenstadt. Der Vorstand der Trägerstiftung, Kai Osterhorn, sagte auf epd-Nachfrage, dass Mitarbeiter ihn in den Tagen zuvor als «lebensfroh» wahrgenommen hätten. Es seien keinerlei Anzeichen für die Tat zu erkennen gewesen. Da die Schüsse außerhalb der Einrichtung bei einem Spaziergang gefallen seien, stünden sie nicht in direktem Zusammenhang mit dem
Haus.

# Spekulationen in
sozialen Medien

Mitarbeiter und Bewohner, die die Schüsse gehört hätten, würden seelsorgerlich betreut. Auch ein Trauergottesdienst für Angehörige, Mitarbeiter und Bewohner sei geplant. Osterhorn bat zudem darum, sich nicht an Spekulationen zur Tat, die insbesondere in den sozialen Medien kursierten, zu beteiligen oder diese weiterzuverbreiten, sondern die Ermittlungen abzuwarten.

Der jüngere Mann hatte seinen Bruder zuvor im Heim besucht. Nach Polizeiangaben starben beide Männer trotz medizinischer Maßnahmen noch vor Ort. Eine Gefahr für Bewohner, Beschäftigte oder die Bevölkerung habe nach bisherigen Erkenntnissen nicht bestanden. epd










14.09.2026 • 15:08 Uhr

Kestner: „14.144 Stimmen sind ein klarer Auftrag für die Zukunft“ und er gibt Empfehlung für Stichwahl

In einem Medieninfo von heute hat sich Jens Kestner zu seinem Abschneiden bei der gestrigen Northeimer Landratswahl zu Wort gemeldet. Darin spricht der sich der AfD-Kreistagsabgeordnete außerdem für die Unterstützung des CDU-Kandidaten Thorsten Kühn bei der bevorstehenden Stichwahl am 27. September 2026 aus.

Kestner: „Ich danke den 14.144 Bürgern, die mir bei der Landratswahl ihr Vertrauen geschenkt haben. 20,05 Prozent – jeder fünfte Wähler hat für einen klaren politischen Kurswechsel gestimmt. Dieses Ergebnis ist kein Ende, sondern ein unmissverständlicher Auftrag für die Zukunft. Ich werde diesen Auftrag annehmen. Für die Stichwahl ist meine Haltung eindeutig: Simon Hartmann ist nicht wählbar. Seine Bilanz als Bürgermeister von Northeim ist für
mich die Bilanz eines politischen Minderleisters. Wer sich der selbst mitverursachten desaströsen Situation seiner Stadt durch die Flucht ins Landratsamt entziehen will, handelt politisch feige. Wer einen Landrat aus dem bürgerlichen Lager will und Hartmann verhindern möchte, muss seine Stimme jetzt auf Thorsten Kühn konzentrieren. Deshalb lautet meine klare Empfehlung für die Stichwahl: Keine Stimme für Simon Hartmann. Alle Stimmen für Thorsten Kühn.“ red










14.09.2026 • 15:07 Uhr

Unbekannter mit Vollbart gibt sich in Einbeck als Polizeibeamter aus

Tatort: Einbeck, Andershäuser Kirchweg, Tatzeit: Tatzeitpunkt:,Samstag, 12.09.2026, 19:00 Uhr bis 19:20 Uhr. Die Polizei berichtet soeben:
Am Samstag, 12.09.2026, gegen 19:00 Uhr kam es im Bereich Hubeweg/Anderhäuser Kirchweg in Einbeck zu einem Vorfall, bei dem sich ein bislang unbekannter Mann als Polizeibeamter ausgab.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhren die 33-jährige Fahrzeugführerin und der unbekannte Fahrzeugführer den Hubeweg in Richtung Andershäuser Straße. Dabei fuhr der Unbekannte mit seinem Fahrzeug immer wieder sehr nach auf den Pkw der Vorausfahrenden auf. Die Fahrzeugführerin hielt daraufhin an einem Feldweg an, wo auch der männliche Fahrzeugführer neben ihrem Pkw anhielt und die Frau auf ihre Fahrweise ansprach.

Im Gespräch habe sich der Fahrzeugführer als ziviler Polizeibeamter ausgegeben. Er gab an, dass er die Fahrweise der Frau an eine Polizeidienststelle melden werde. Im Anschluss entfernte er sich selbstständig und setzte seine Fahrt fort.
Barmittel wurden vor Ort nicht verlangt.

Die Fahrzeugführerin schenkte den Angaben des falschen Polizeibeamten keinen Glauben und erstattete daraufhin Anzeige bei der Polizei in Einbeck.

Folgende Angaben können zum Fahrzeug und Fahrer gemacht werden:
Pkw:
BMW (Sportwagen, zweitürer) helleres blau mit NOM Kennzeichen
Fahrer: - männlich - 55-60 Jahre alt - graues volles Haar - braune Augen - grauer langer Vollbart - bekleidet mit einem dunklen T-Shirt oder Pullover.

Die Polizei Einbeck hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Fahrzeug oder Fahrer geben können, sie bei der zuständigen Polizeidienststelle zu melden. pfa










14.09.2026 • 15:06 Uhr

CDU-Fraktionschef spricht beim «Freundesmahl» in Hildesheim für Spenden für einen Pflegeroboter

Der Oppositionsführer im niedersächsischen Landtag, CDU-Fraktionschef Sebastian Lechner, hält am Freitag die Festrede beim Empfang der Diakonie Himmelsthür in Hildesheim. Der Politiker spricht beim sogenannten Freundesmahl zur Frage «Wohin führt der Weg in Niedersachsen?», teilte die Diakonie am Montag mit. Hintergrund sind die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern sowie die zurückliegende Kommunalwahl in Niedersachsen.
Der Erlös des traditionellen Benefizessens soll für die Anschaffung eines Pflegeroboters genutzt werden. Die 1884 gegründete Diakonie Himmelsthür mit Hauptsitz in Hildesheim bietet in rund 30 Städten und Dörfern in Niedersachsen Wohnungen und Arbeit für mehr
als 2.000 Menschen mit geistiger oder mehrfach körperlicher Beeinträchtigung an. Mit rund 3.000 Beschäftigten zählt sie zu den größten Trägern für behinderte Menschen in Niedersachsen. epd










14.09.2026 • 14:52 Uhr

Bad Gandersheim: Diebstahl eines Pedelecs

Tatort: Bad Gandersheim, Moritzstraße, Tatzeitraum: 09.09.2026, 12:07 Uhr bis 12:20 Uhr. Die Polizei berichtet soeben:

Im genannten Zeitraum ist es in der Moritzstraße in Bad Gandersheim, gegenüber der dortigen Fleischerei, zu einem Fahrraddiebstahl gekommen. Ein bislang unbekannter Täter entwendete ein mittels Fahrradschloss an einer Straßenlaterne gesichertes Pedelec der Marke Prophete.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Tat oder zu einem Täter geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Bad Gandersheim in Verbindung zu setzen.(geh)










14.09.2026 • 14:51 Uhr

Informationsabende zu Heizung und Wärmedämmung - Landkreis Northeim beteiligt sich mit vier Veranstaltungen an den „Wochen der Wärme 2026“

Im Rahmen der niedersachsenweiten Kampagne „Wochen der Wärme 2026“ bietet der Landkreis Northeim gemeinsam mit den Städten Bad Gandersheim, Einbeck, Moringen und Northeim vier kostenfreie Informationsabende zu den Themen Heizungstausch, Wärmedämmung und energetische Sanierung an. Die Veranstaltungen finden zwischen dem 24. September und 7. Oktober 2026 statt und richten sich an interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer.

Energieberater der Verbraucherzentrale Niedersachsen informieren in Vorträgen darüber, wie sich der Energiebedarf von Gebäuden senken, bestehende Heizsysteme optimieren und energetische Modernisierungen umsetzen lassen. Auch Fördermöglichkeiten werden vorgestellt.

Termine:
Bad Gandersheim: Donnerstag, 24. September 2026, 18 Uhr, Neuer Ratssaal, An den Lahwiesen 1.
Thema: „Heizungstausch: Worauf kommt es an?“ Referent: Jörg Rettig.
Anmeldung unter kahle@bad-gandersheim.de oder 05382 73-408.
Einbeck: Donnerstag, 1. Oktober 2026, 18 Uhr, Halle im Alten Rathaus, Marktplatz 6.
Thema: „Heizungstausch: Worauf kommt es an?“ Referent: Jörg Rettig.
Anmeldung unter hdoering@einbeck.de oder 05561 916-206.
Moringen: Dienstag, 6. Oktober 2026, 18 Uhr, Stadthalle Moringen, Gartenstraße 1.
Thema: Nachträgliche Wärmedämmung und Fördermöglichkeiten. Referent: Stefan Haase.
Anmeldung unter fschweitzer@landkreis-northeim.de oder 05551 708-81722.
Northeim: Mittwoch, 7. Oktober 2026, 18 Uhr, Rathaus, Raum 7, Scharnhorstplatz 1.
Thema: Wärmeschutzmaßnahmen und Fachwerksanierung. Referent: Stefan Haase.
Anmeldung unter jroedde@northeim.de oder 05551 966-367.

Die „Wochen der Wärme 2026“ laufen noch bis zum 10. Oktober und stehen unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Umweltministers Christian Meyer. Der Landkreis organisiert die Informationsabende in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Niedersachsen (VZ) und der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen (KEAN). Die Veranstaltungen sind Teil der Energieberatung der Verbraucherzentrale Niedersachsen und werden durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Die Kreisverwaltung vermittelt zudem ganzjährig Beratungstermine mit unabhängigen Energieberaterinnen und Energieberatern der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Die telefonische Beratung ist kostenfrei, für eine Beratung vor Ort fällt ein Eigenanteil von 40 Euro an. Termine können unter 05551 708-8449 montags bis freitags von 8:30 bis 12:30 Uhr sowie dienstags und donnerstags zusätzlich von 14 bis 16 Uhr vereinbart werden.

Weitere Informationen zur Energieberatung gibt es unter www.landkreis-northeim.de/energieberatungen. Das Beratungsangebot der Verbraucherzentrale Niedersachsen ist unter www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de abrufbar. Alle Termine der „Wochen der Wärme“ sind unter www.wochen-der-waerme.de aufgeführt.











14.09.2026 • 14:50 Uhr

Straßensperrungen aufgrund des „Roswitha-Festes“ in Bad Gandersheim

Das „Roswitha-Fest“ findet am Sonnabend, 19. September, und Sonntag, 20. September 2026 in der Innenstadt Bad Gandersheims statt. Für den Aufbau, die sichere Durchführung und den anschließenden Abbau der Veranstaltung müssen Teile der Innenstadt für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden.

Die Sperrungen beginnen voraussichtlich am Freitag, 18. September 2026, gegen 12:00 Uhr und werden nach Abschluss der notwendigen Abbauarbeiten am Montag, 21. September 2026, gegen 9:00 Uhr wieder aufgehoben.
Nach dem derzeitigen Planungsstand betreffen die Sperrungen insbesondere folgende Bereiche:

den Marktplatz einschließlich der unmittelbar angrenzenden Zufahrten,
die Moritzstraße inkl. Alte Gasse,
die Stiftsfreiheit einschließlich der Zufahrten aus Richtung Bismarckstraße und Tummelburg,
den Steinweg im Bereich der Zufahrt zum Veranstaltungsgelände,
den Domänenhof,
für Rettungswege und Sicherheitsflächen benötigte Bereiche am Abteihof, in der Reutergasse und am Barfüßerkloster.

Die genauen Sperrstellen und Verkehrsführungen können dem beigefügten Übersichtsplan entnommen werden. Dieser dient der Orientierung. Maßgeblich sind die verkehrsrechtliche Anordnung sowie die Beschilderung und Absperrung vor Ort. Um Kenntnisnahme und Beachtung wird gebeten. Bei Fragen oder Unklarheiten steht das Stadtmarketing gerne per E-Mail unter veranstaltung@marketing-gandersheim.de oder unter der Telefonnummer 05382 95588800 zur Verfügung. sbg / Grafik: Stadtmarketing Bad Gandersheim










14.09.2026 • 14:49 Uhr

Kommunalwahl 2026: Vorläufige Wahlergebnisse: Stichwahl bei der Landratswahl erforderlich

Die Auszählung der bei den Kommunalwahlen 2026 abgegebenen Stimmen im Landkreis Northeim ist abgeschlossen. Für die Kreistags- und Landratswahl sowie für die Ratswahlen in den Städten und Gemeinden liegen die vorläufigen Ergebnisse vor. Je nach Kommune fanden außerdem Bürgermeister- und Ortsratswahlen statt.

Kreistagswahl

Bei der Wahl des Kreistages ergibt sich nach dem vorläufigen Ergebnis folgende Stimmenverteilung und voraussichtliche Sitzverteilung:
SPD: 30,99 Prozent – 15 Sitze
CDU: 23,10 Prozent – 12 Sitze
FDP: 5,59 Prozent – 3 Sitze
GRÜNE: 10,35 Prozent – 5 Sitze
AfD Niedersachsen: 17,83 Prozent – 9 Sitze
Die Linke: 4,09 Prozent – 2 Sitze
BSW Niedersachsen: 0,58 Prozent – 0 Sitze
Bürgerliste: 3,36 Prozent – 2 Sitze
DUW: 3,83 Prozent – 2 Sitze
Die PARTEI: 0,28 Prozent – 0 Sitze

Landratswahl
Simon Hartman

n (SPD) und Thorsten Kühn (CDU) treten – vorbehaltlich der Feststellung des Wahlergebnisses durch den Kreiswahlausschuss – bei der Landratswahl in einer Stichwahl gegeneinander an. Nach dem vorläufigen Ergebnis hat im ersten Wahlgang kein Bewerber mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erhalten.
Simon Hartmann (SPD) erhielt nach dem vorläufigen Ergebnis 40,33 Prozent der Stimmen, Thorsten Kühn (CDU) 25,00 Prozent. Die Stichwahl findet am Sonntag, 27. September 2026, statt.

Städte und
Gemeinden

Auch für die elf Städte und Gemeinden im Landkreis Northeim liegen die vorläufigen Ergebnisse vor. Neben den Wahlen der jeweiligen Räte fanden je nach Kommune außerdem Bürgermeister- und Ortsratswahlen statt.
Die vollständigen vorläufigen Ergebnisse der Wahlen in den Städten und Gemeinden sind über VoteManager abrufbar: https://nol.is/BWy

Wahlbeteiligung

Die Wahlbeteiligung bei der Kreistagswahl 2026 liegt nach dem am Wahlabend ermittelten vorläufigen Ergebnis bei 67,39 Prozent, bei der Landratswahl 2026 bei 67,35 Prozent.
Bei der Kreistagswahl 2021 lag die Wahlbeteiligung bei 59,72 Prozent, bei der Landratswahl 2021 bei 59,75 Prozent.

Bei den für die Kommunalwahlen 2026 genannten Ergebnissen handelt es sich um vorläufige Wahlergebnisse. Die endgültigen Wahlergebnisse werden von den jeweils zuständigen Wahlausschüssen festgestellt.lpd /
Wer wird Landrat? Zwischen Thorsten Kühn (links) von der CDU und Simon Hartmann (SPD) kommt es am 27.September zur Stichwahl.










14.09.2026 • 14:47 Uhr

Northeimer Kreistag: Verluste für SPD, CDU und FDP - Neun Sitze für die AfD

Bei der gestrigen Wahl des Northeimer Kreistages haben die großen Parteien zum Teil herbe Verluste eingefahren. Am heftigsten traf es die Sozialdemokraten. Die FDP schrammte soeben an der Fünf-Prozenthürde vorbei. Zu den Gewinnern gehören die AfD und die Linke. Die AfD erhielt bei der Wahl einen Stimmenanteil für neun Mandate im neuen Kreistag. red/Grafiken: LK Nom/Fotos: FisWMG














14.09.2026 • 14:47 Uhr

Stadtratswahl in Bad Gandersheim: Unabhängige jetzt mit sieben Mandaten im Rat! AfD erstmals mit drei Sitzen so stark wie CDU! SPD holt 7 Sitze, Grüne 2 Mandate!

Für ein kleines Beben haben gestern die Wählerinnen und Wähler bei der Bad Gandersheimer Stadtratswahl gesorgt. Stärkste kommunalpolitische Kraft, aber fast gleichauf mit der SPD, ist die Wählergemeinschaft Die Unabhängigen. Sie konnten ihre Anzahl von den bisherigen drei Sitzen auf sieben Mandate ausbauen. Ebenso viele wie die SPD. Erstmals schaffte die AfD mit drei Mandaten den Einzug in den Stadtrat. Die CDU musste Einbußen hinnehmen, kam auf nur noch drei Ratsmandate. Die Grünen verloren ein Mandat, haben jetzt zwei. red/Grafiken Stadt Bad Gandersheim












14.09.2026 • 14:46 Uhr

Kreistagswahl in Northeim: Zähe Auszählung! Tendenz zeigt Etappensieg für Simon Hartmann an!

Bei der heutigen Landratswahl zeichnet sich der erwartete Zweikampf zwischen Simon Hartmann (SPD) und Thorsten Kühn (CDU) ab. Aktuell liegt Hartmann vorn! Die erforderlichen über 50 Prozent wird er nicht erreichen. Ob der AfD Kandidat Jens Kestner noch Kühn überholt erscheint schwierig. Wenn sich Hartmanns Stimmenanteil verstetigt dürfte er in zwei Wochen in die Stichwahl gegen Kühn einziehen. Unerwartet zieht sich die Auszählung der Stimmen bei der Landratswahl in die Länge. Es war mit einem schnelleren Endergebnis gerechnet worden.
red/Screen LK Northeim/Fotos: FisWMG
Weitere Berichterstattung!










14.09.2026 • 14:45 Uhr

Uslar: Wildunfall mit leicht verletztem Motorradfahrer

Ereignisort: Uslar, L554, zwischen Schoningen und Verliehausen, Ereigniszeitpunkt: Samstag, 12.09.2026, 16:52 Uhr. Die Polizei berichtet soeben:
Ein 47-jähriger Motorradfahrer aus Hofgeismar befährt mit seinem Motorrad die L554 von Schoningen kommend in Richtung Verliehausen, als ein Reh die Fahrbahn kreuzt. Der 47-Jährige kollidiert trotz Gefahrenbremsung mit dem Reh, gerät ins Schleudern und kommt im Seitengraben zum Liegen, wodurch er glücklicherweise nur leicht verletzt wird. Auch am Motorrad entsteht nur leichter Sachschaden. sie










14.09.2026 • 14:43 Uhr

Wertschätzung für Pflegefamilien - Sommerfest des Pflegekinderdienstes des Landkreises Northeim

41 Pflegefamilien mit etwa 77 Pflegekindern und Geschwistern kamen auf dem diesjährigen Sommerfest des Pflegekinderdienstes zusammen und verbrachten gemeinsam einen abwechslungsreichen Nachmittag. Im Mittelpunkt standen dabei Begegnung, Austausch und Vernetzung sowie die Wertschätzung der Pflegeeltern. Mit ihrem Engagement leisten Pflegefamilien einen wichtigen Beitrag für Kinder und Jugendliche, indem sie ihnen ein Zuhause, Sicherheit und neue Perspektiven geben. Das Sommerfest bot einen passenden Rahmen, um dieses besondere Engagement ausdrücklich zu würdigen und den Pflegefamilien für ihre wertvolle Arbeit zu danken.

Auch verschiedene Akteure aus dem Bereich der Jugendhilfe waren vor Ort. Neben den Mitarbeitenden des Pflegekinderdienstes nahm auch die „Wirtschaftliche Jugendhilfe“ am Sommerfest teil. Darüber hinaus war der „Treffpunkt Pflegeeltern“ vertreten und stand den Pflegefamilien für Gespräche und den Austausch zur Verfügung. Ein besonderes Angebot war der sogenannte „Sorgenfresser“. Hier konnten die Kinder ihre Sorgen, Wünsche und Gedanken mitteilen und damit auf spielerische Weise Raum für ihre Anliegen finden.

Im Rahmen des Festes richteten auch Kreisrat Rode, Dezernent für Jugend und Soziales, Frau Bertram, Leiterin des Jugendamtes sowie Frau Schubert, Teamkoordinatorin des Pflegekinderdienstes, einige Worte an die anwesenden Pflegefamilien. Dabei wurde insbesondere die Bedeutung des Engagements der Pflegeeltern hervorgehoben und deren Einsatz gewürdigt. „Pflegefamilien übernehmen eine Aufgabe, die man kaum mit ein paar Sätzen beschreiben kann“, betont Viktoria Bertram.

Für das leibliche Wohl der Gäste war ebenso gesorgt wie für ein abwechslungsreiches Programm. Die Kinder konnten sich unter anderem auf einer Hüpfburg austoben, beim Kinderschminken kreativ verwandeln lassen oder verschiedene Spiel- und Mitmachstationen ausprobieren. Beim Dosenwerfen und Käsekästchen-Hüpfen war Geschicklichkeit gefragt, während zahlreiche weitere Angebote für Unterhaltung und gute Stimmung sorgten.

Das Sommerfest ist ein fester Bestandteil des Jahresprogramms des Pflegekinderdienstes. Neben gemeinsamen Erlebnissen bietet die Veranstaltung vor allem Raum für Begegnung, Austausch und Vernetzung in entspannter Atmosphäre. Während die Kinder gemeinsam spielen und neue Kontakte knüpfen, können sich die Erwachsenen über ihre Erfahrungen austauschen und Kontakte vertiefen.

Der Pflegekinderdienst des Landkreises Northeim sucht fortlaufend engagierte Menschen, die bereit sind, ein Kind zeitlich befristet oder dauerhaft bei sich aufzunehmen. Interessierte erhalten weitere Informationen per E-Mail unter pflegekinderdienst@landkreis-northeim.de oder telefonisch unter (05551) 708 85 55. Gerne laden wir Sie auch zur nächsten Infoveranstaltung am 12.11.2026 um 18:00 in Kalefeld – Schwimmbadstr.11 ein.

Die angehängten Fotos dürfen Sie gerne für Ihre Berichterstattung verwenden.
Bild 1: Zu sehen ist das Team des Pflegekinderdienstes des Landkreises Northeim mit Jugendamtsleiterin Viktoria Bertram (Mitte) und dem Leiter des Dezernates III, Kreisrat Harald Rode (rechts).
Quelle: lpd










13.09.2026 • 14:57 Uhr

Kommunalwahlen in Südniedersachsen: Wahlbeteiligung in Bad Gandersheim mittags bei fast 40 Prozent - Bürgermeister Niklas Kielhorn auf Infotour mit Süßpräsent

Nach der Abgabe seiner Stimmen in seinem Heimatort Heckenbeck hat Bad Gandersheims Bürgermeister Niklas Kielhorn heute sämtliche 23 Wahllokale in der Stadt und auf den Dörfern einen Besuch abgestattet. Er informierte sich dort über den ordnungsgemäßen Ablauf der Wahlen. Auffälligkeiten wurden bis mittags offiziell keine gemeldet.

253 Wahlhelfer/innen
heute im Stadtgebiet für
demokratische Wahlen aktiv

Als kleine (symbolische) Geste der Wertschätzung hatte Kielhorn für die Wahlvorstände Süßes mitgebracht hat. Insgesamt engagierten sich heute für den demokratischen Ablauf der Wahlen immerhin 253 Wahlhelfer und Wahlhelferinnen!

Wahlbeteiligung um
13 Uhr
bei 39,39 Prozent

Bei seiner Visite in Dankelsheim wurde von der stellvertretenden Wahlleitung via digitaler Technik die Wahlbeteiligung an der Stadtratswahl in Bad Gandersheim aufs Handy gespielt. Sie lag bei den bis 13 Uhr abgegebenen Stimmen bei 24,23 Prozent, mit den Briefwahlstimmen bei 39,39 Prozent. Damit zeichnet sich unter günstigen Umständen wahrscheinlich eine höhere Beteiligung als bei den Wahlen 2021 ab.

Die Wahllokale schließen um 18 Uhr. Mit ersten Ergebnissen wird gegen 19 Uhr gerechnet. Zuerst wird die Landratswahl ausgezählt. red/ Fotos: FisWMG














13.09.2026 • 14:35 Uhr

24-Jähriger bei Auseinandersetzung am Waageplatz schwer verletzt - zwei Tatverdächtige vorläufig festgenommen

Bei einer körperlichen Auseinandersetzung am Robert-Gernhardt-Platz in der Göttinger Innenstadt ist am Samstagabend (12.09.2026) ein 24 Jahre alter Mann aus Göttingen schwer verletzt worden. Zwei 19 und 22 Jahre alte Männer wurden im Zuge der ersten Ermittlungen als Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Die Hintergründe und insbesondere der
Auslöser der Auseinandersetzung sind derzeit noch nicht abschließend geklärt.

Gegen 21.45 Uhr gingen bei der Einsatzleitstelle der Polizei mehrere Notrufe ein, wonach es im Bereich des Waageplatzes zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen sei.

Beim Eintreffen der ersten Funkstreifenwagen waren auf dem Robert-Gernhardt-Platz zwei Männer noch in eine körperliche Auseinandersetzung verwickelt. Die Einsatzkräfte schritten unmittelbar ein und brachten die Situation unter Kontrolle.

Einer der Männer, ein 24-Jähriger aus Göttingen, wies erhebliche Stich- und Schnittverletzungen unter anderem im Gesicht sowie an den Armen auf. Er wurde zunächst von Polizeikräften erstversorgt, anschließend notärztlich behandelt und in die Universitätsmedizin Göttingen gebracht. Seine Verletzungen wurden zunächst als akut lebensbedrohlich eingeschätzt. Nach Mitteilung der Klinik bestand am Sonntagvormittag keine Lebensgefahr mehr.

Der zweite am Tatort angetroffene Mann, ein 19-Jähriger ohne festen Wohnsitz, erlitt nach bisherigen Erkenntnissen leichtere Verletzungen und wurde ebenfalls zur medizinischen Behandlung in die Universitätsmedizin Göttingen gebracht. Bei ihm wurde zudem eine größere Menge Cannabis aufgefunden und sichergestellt. Inwieweit der Betäubungsmittelfund mit der Auseinandersetzung in Zusammenhang steht, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Im Zuge der ersten Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf eine dritte Person, die sich vor dem Eintreffen der Polizei vom Tatort entfernt haben soll. Noch am selben Abend wurde ein 22 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Göttingen mit Schnittverletzungen an einer Hand in der Universitätsmedizin Göttingen vorstellig. Aufgrund der bis dahin gewonnenen Erkenntnisse geriet auch er in den Fokus der Ermittlungen. Nach Abschluss ihrer medizinischen Behandlung wurden der 19-Jährige und der 22-Jährige vorläufig festgenommen.

Am Tatort sicherten die Einsatzkräfte umfangreiches Spurenmaterial. Unter anderem wurde in unmittelbarer Nähe des Geschehens ein Messer mit Blutanhaftungen aufgefunden und sichergestellt. Wer das Messer während der Auseinandersetzung führte, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand ist noch unklar, wie sich das Geschehen im Einzelnen entwickelte, welche Rollen die drei Männer dabei einnahmen und was die Auseinandersetzung auslöste. Insbesondere ist noch nicht abschließend geklärt, ob alle drei Männer von Beginn an an dem Geschehen beteiligt waren. Zu dem eigentlichen Tatgeschehen liegen von den Beteiligten bislang keine Angaben vor.

Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts führt der Zentrale Kriminaldienst der Polizeiinspektion Göttingen.

Personen, die die Auseinandersetzung beobachtet haben oder sonst sachdienliche Hinweise zum Geschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 zu melden. Die weiteren Ermittlungen dauern an. ab










13.09.2026 • 14:29 Uhr

Nachtfahrt: Motorradfahrer bei Unfall auf L525 bei Willershausen schwer verletzt

Die Polizei berichtet soeben: In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist es auf der Landstraße zwischen Echte und Willershausen zu einem folgenschweren Verkehrsunfall gekommen. Ein 23-jähriger Motorradfahrer befuhr die L 525 in Richtung Willershausen und kam aufgrund der regennassen Fahrbahn in einer Rechtskurve ins Rutschen. In der Folge kam er nach links von der Fahrbahn ab und rutschte in den angrenzenden Straßengraben. Der 23-Jährige wird durch den Unfall schwerverletzt einem umliegenden Krankenhaus zugeführt. Am Motorrad entsteht ein Sachschaden von 8000 Euro. ahr










13.09.2026 • 13:14 Uhr

Heute Kommunalwahlen in Südniedersachsen: Bei regnerischem Wetter schleppende Beteiligung - Staus vor den Wahlkabinen

Bei regnerischem Wetter sind am heutigen Sonntag seit 8 Uhr die Wahllokale für die Kommunalwahlen in Südniedersachsen geöffnet. Es werden Kreistage, Landräte, Gemeinderäte, Bürgermeister und Ortsräte gewählt. Angesichts der Witterung war in den ersten Stunden zunächst eine schleppende Beteiligung an den Wahlen zu beobachten. In einer halben Stunde wird eine erste offizielle Angabe zur Beteiligung verkündet, heißt es von den Wahlleitungen.

Wähler/innen haben
heute drei Stimmen für
Liste oder Personen

Bei den Kreistags- und Gemeindewahlen haben die Wähler und Wählerinnen jeweils drei Stimmen; sie können einer Liste oder auf Personen verteilt werden. Bei den Landrats- und Bürgermeisterwahlen darf auf den Stimmzetteln nur ein Kreuz gezeichnet werden.

Staus für den
Wahlkabinen:
Ankreuzen dauert!

Das Wahlprozedere ist eigentlich unkompliziert. Allerdings nimmt das ankreuzen auf vier Stimmzetteln eine gewisse Bearbeitungszeit in Anspruch. Das hat heute Vormittag in beobachteten Wahllokalen zeitweise zu Staus vor den Wahlkabinen geführt.

Für Sehbehinderte
wurden Leselupen
bereitgestellt

Weiterhin hatten einige sehbehinderte Menschen Schwierigkeiten, die Namen auf den Stimmzetteln für die Kreistagswahl zu entziffern. Hier hatte sich die Wahlleitung in Bad Gandersheim eine praktikable Lösung einfallen lassen. Beim Wahlvorstand im Forum des Roswitha-Gymnasiums lagen Lupen bereit. Sie ermöglichten es, die Namen von Kandidaten besser lesen zu können.

Hier wird weiter über
die Wahl, Stimmungen
und Ergebnisse berichtet!

Die Wahllokale schließen um 18 Uhr. Mit ersten Ergebnissen ist ab 19 Uhr zu rechnen. Wir werden kontinuierlich über die Wahlen auf diesen Nachrichtenkanälen berichten.
red/Fotos: FisWMG














13.09.2026 • 12:53 Uhr

Betrug im Bereich Uslar: "Schockanrufe" durch "falschen Polizeibeamten" - Dünner Mann gesucht

Tatorte: Uslar, Orteil Offensen und weitere Ortsteile, Tatzeitraum: Freitag, 11.09.2026, ab ca. 14 Uhr.
Die Polizei berichtet: Am Freitagnachmittag kam es im Bereich Uslar und Bodenfelde zu einer Vielzahl sog. "Schockanrufe" durch "falsche Polizeibeamte". In allen Fällen wurden die Opfer durch einen männlichen bisher unbekannten Täter auf ihrem Festnetzanschluss angerufen. Der unbekannte Täter gab an, dass er Polizeibeamter der Polizei Uslar sei. In der Nachbarschaft der jeweils Angerufenen sei es zu einer Einbruchsserie gekommen und man könne nicht ausschließen, dass auch bei dem angerufenen Opfer in der nächsten Zeit eingebrochen werden solle. Daher wurden die Opfer aufgefordert, Ihr Bargeld und Wertsachen zusammenzupacken und der Polizei zur Sicherung zu übergeben. Ein Polizeibeamter erscheine zur Übernahme in der nächsten Zeit beim Opfer und nehme die Wertgegenstände persönlich entgegen.

In einem der Fälle kam es dabei leider zur Übergabe von Bargeld an einen unbekannten Täter. Der Unbekannte wurde dabei als männlich, ca. 25 Jahre alt, dünne Körperstatur, mit kurzrasierten Haaren und einen hellen T-Shirt ohne Motiv. beschrieben. Er sprach akzentfrei deutsch.

Die Polizei weist erneut ausdrücklich darauf hin, dass niemals durch die Polizei telefonisch nach Bargeld oder anderen Wertgegenständen gefragt und eine Aushändigung / Übergabe gefordert werde. In Fällen dieser oder ähnlicher Anrufe legen Sie bitte sofort auf und verständigen im Anschluss über den Polizeinotruf die Polizei.

Zeugen, die am Freitagnachmittag verdächtige Beobachtungen zu Personen oder Fahrzeugen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Uslar, Telefon: 05571/8006-115 zu melden. sie










13.09.2026 • 11:54 Uhr

Northeimer Handball Club: Zweites Spiel – Erstes Heimspiel – Erster Sieg

Das Black Pack erwischte einen guten Start und fand schnell ins Spiel. Nach einem ausgeglichenen Beginn setzte sich das Team mit einem starken Lauf und hervorragender Abwehrleistung auf 9:4 ab. Besonders Arved Baumbach überzeugte in der Anfangsphase mit mehreren Treffern und übernahm viel Verantwortung im Angriff.
Auch im weiteren Verlauf blieb die Mannschaft konzentriert und spielte sich immer wieder gute Chancen heraus. Bis zur Halbzeit wurde der Vorsprung, auch Dank der starken Torhüter-Leistung von Florian Holler, auf 20:14 ausgebaut.

Nach dem Seitenwechsel knüpfte das Team an die starke Leistung an und konnte die Führung zwischenzeitlich auf bis zu acht Tore ausbauen. Bedingt durch die hohe Führung konnten heute einige Spieler geschont werden und der Rest konnte zeig das sie zu Recht im Team sind. Besonders zu erwähnen ist hier die Torhüter-Leistung von Jasper Bierwirth.
In der Schlussphase konnten die Gäste, durch ihr offenes Abwehrspiel, nochmals den Druck erhöhen, wodurch es noch einmal enger wurde. Dennoch blieb das Black Pack ruhig und konnte die Führung behaupten. Nach 50 Minuten stand es 34:29. Insgesamt überzeugt die Mannschaft vor allem durch eine starke erste Halbzeit und eine geschlossene Angriffsleistung. Alle Spieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen.

ZUM BILD:
Arved Baumbach (9/1), Oliver Kaulfuß (5/1), Lennart Kirchhoff (4), Leon Leupold (4), Niklas Rath (3), Jonathan Binnewies (3), Ferris Hoffmann (2), Lasse Splittgerber (1), Anton Hartdegen (1), Erik Henkel (1), Elias Franz (1).red/ok/Foto: NHC











12.09.2026 • 13:00 Uhr

Lüthorst: Joachim Stünkel kümmert sich - Anlieger kämpft seit Jahren um Glasfaseranschluss - Appell an GOETEL

Eigentlich passte alles. Familie Rütgers hatte in Lüthosrt bei Dassel das perfekte Eigenheim gefunden und erstanden. Beste Lage. Idyllische Umgebung. Verkehrstechnisch gut angebunden. Lüthorst ein schöner Ort, um sich dort zuhause zu fühlen.

So wäre es ideal. Aber zur optionalen Infrastruktur gehört in der heutigen Zeit die digitale Welt. Und die ist bei der Familie Rütgers noch nicht in Ordnung. Das Unternehmen GOETEL hat in Lüthorst rund 60 Prozent Glasfaseranschlüsse unter die Erde und an die Häuser gebracht.

Allein bei der Familie Rütgers ist da irgendwann man etwas schief gegangen. Seit Juni 2024 hat Mark Rütgers eine Vielzahl von Anstrengungen unternehmen, dass sein neues Domizil endlich ans digitale Netz angeschlossen wird. Alle Anstrengungen sind bislang gescheitert. Aus undurchsichtigen Gründen. Interventionen bei dem Unternehmen, der Stadt Dassel und dem Landkreis Northeim konnten ihm nicht helfen. "Es ist zum Verzweifeln!", stöhnt Rütgers. Er und seine Frau sind auf den Glasfaseranschluss aufgrund beruflicher Lagen angewiesen.

Joachim Stünkel: "GOETEL
aus endlich den Anschluss
herstellen!"

Jetzt hat sich der CDU-Kreistagsabgeortdnete Joachim Stünkel aus dem Ort der Problematik von Rütgers angenommen. "Das geht so nicht weiter. GOETEL muss endlich den Anschluss herstellen!", so appelliert er an das Unternehmen. Es hat öffentlich gewisse Schwierigkeiten bei der Fortsetzung von neuen Anschlüssen eingeräumt. Auch sind dem Vernehmen nach Kommunikationsschwierigkeiten zugegeben worden. Man wolle und werde es jetzt besser machen, hat das neue Management eingeräumt und versprochen.

Rütgers und Stünkel sind nun gespannt, ob sich bei GOETEL etwas zum Positiven in Lüthorst wendet. red/Foto: FisWMG










12.09.2026 • 12:36 Uhr

Drama bei einem Pflegeheim: Zwei Männer nach Schusswaffengebrauch in Hann. Münden verstorben - Polizei ermittelt zu Hintergründe

Im Außenbereich einer Pflegeeinrichtung Am Plan in Hann. Münden (Landkreis Göttingen) sind am Samstagmorgen (12.09.26) zwei Männer nach Schusswaffengebrauch ums Leben gekommen. Bei den Verstorbenen handelt es sich nach ersten Erkenntnissen um zwei Brüder im Alter von 66 und 70 Jahren. Die Polizei hat die Ermittlungen zu den genauen Umständen und Hintergründen aufgenommen.

Nach den derzeit vorliegenden Erkenntnissen suchte der 66 Jahre alte Mann aus Hann. Münden seinen 70 Jahre alten Bruder am Morgen in der Pflegeeinrichtung auf. Im weiteren Verlauf kam es zu einem Schusswaffengebrauch, bei dem der 70-Jährige tödlich verletzt wurde. Nach gegenwärtigem Ermittlungsstand fügte sich der 66-Jährige anschließend selbst eine tödliche Schussverletzung zu.

Gegen 09.20 Uhr war die Polizei über zwei schwer verletzte Personen auf dem
Gelände der Einrichtung informiert worden. Polizei und Rettungskräfte begaben sich daraufhin umgehend zum Einsatzort. Trotz eingeleiteter medizinischer Maßnahmen verstarben beide Männer noch vor Ort.

Eine Schusswaffe wurde am Ereignisort aufgefunden und sichergestellt. Nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen lässt sich der Geschehensablauf weitgehend
rekonstruieren. Hinweise auf die Beteiligung weiterer Personen haben sich
bislang nicht ergeben. Eine Gefahr für Bewohnerinnen und Bewohner, Beschäftigte oder die Bevölkerung bestand nach derzeitigen Erkenntnissen nicht.

Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdienst befinden sich zur Stunde weiterhin am Ereignisort. Die Ermittlungen zum genauen Geschehensablauf und zu den Hintergründen wurden aufgenommen und dauern an. Zur Betreuung von Familienangehörigen sowie Bewohnerinnen und Bewohnern der Pflegeeinrichtung wurden Notfallseelsorger hinzugezogen. Zu einem möglichen Motiv können zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine Angaben gemacht werden. ab










12.09.2026 • 12:31 Uhr

Studie bringt es an den Tag: Mehr als 60 Prozent der Pfarrer arbeiten mit KI Künstlicher Intelligenz

Künstliche Intelligenz (KI)-Tools gehören für viele Geistliche inzwischen zum Arbeitsalltag:
Besonders häufig helfen sie bei Recherche, Texten und Übersetzungen. Wie stark sie bereits für Predigten eingesetzt werden, soll eine weitere Auswertung im kommenden Jahr zeigen. Rund 62 Prozent der Pfarrerinnen und Pfarrer in Deutschland arbeiten mit Künstlicher Intelligenz (KI). Dies ergab eine Detailauswertung der konfessionsübergreifenden Studie «Digitalisierung im Raum der Kirchen» (DiRK, 2026). Wie der Leiter der Studie, Holger Sievert (Köln), dem Evangelischen Pressedienst (epd) sagte, nutzen 20 Prozent die KI nach eigenen Angaben häufig, 42,6 Prozent selten. Bisher gab es für Deutschland dazu noch keine Zahlen.

Jeder fünfte Pfarrer hatte laut DiRK-Studie noch nie mit KI zu tun. 15,3 Prozent der Befragten erklärten, schon einmal experimentiert oder herumprobiert zu haben. Acht Prozent der Pastoren
gaben an, sie könnten sich nicht vorstellen, mit ChatGPT, Claude, Mistral oder einem anderen KI-System zu arbeiten. epd










12.09.2026 • 12:28 Uhr

Starorganistin Angela Metzger erstmals in Göttingen - Zwei Konzerte für Orgel und Orchester

Am kommenden Freitag, 18. September, 18 Uhr, gibt die Münchner Starorganistin Angela Metzger ihr Debüt in Göttingen. Gemeinsam mit dem Göttinger Symphonieorchester unter Leitung von Kantor Stefan Kordes wird sie gleich zwei außergewöhnliche Orgelkonzerte präsentieren.
Angela Metzger konzertiert weltweit und trat als Solistin u.a. mit dem Helsinki Philharmonic Orchestra, dem WDR Sinfonieorchester Köln, den Essener Philharmonikern und den Augsburger Philharmonikern auf. Mit dem Gürzenich-Orchester Köln war sie in der Elbphilharmonie Hamburg, in der Kölner Philharmonie und im London Southbank Centre zu hören.
Solorecitals gab sie unter anderem im Konzerthaus Berlin, in der Philharmonie Essen, im Gewandhaus zu Leipzig, im Auditorio Nacional de Música Madrid, in der Musashino Civic Cultural Hall Tokyo und im Royal Opera House Muscat (Oman). Konzertengagements als Solistin führten sie zu Festivals und Reihen wie BR musica viva, Milano Musica, Toulouse les Orgues, dem Musikfest ION Nürnberg und dem Varaždin Baroque Festival.
Angela Metzger begeistert sich für sämtliche Stilrichtungen, um das gesamte Spektrum der Orgelliteratur von der Spätrenaissance bis zu Neuer Musik lebendig zu erhalten. Dabei arbeitet sie auch mit Komponierenden der Gegenwart wie Betsy Jolas, Mark Andre, Moritz Eggert und Philipp Maintz. Ihr umfassendes Schaffen wird in Rundfunk‑ und Fernsehaufnahmen sowie in CD‑ und Videoproduktionen dokumentiert.
Im Wintersemester 2017/18 übernahm Angela Metzger die Professurvertretung für Bernhard Haas an der Hochschule für Musik und Theater München; aktuell ist sie dort als Mentorin für das Programm Leading Creatives: Women in Music Leadership tätig. Seit dem Studienjahr 2023/24 unterrichtet sie Orgelliteraturspiel an der Hochschule für evangelische Kirchenmusik Bayreuth.
Sie wurde bei den internationalen Orgelwettbewerben von Bad Homburg, Tokyo, Wiesbaden und Wuppertal sowie beim ARD-Wettbewerb München ausgezeichnet. Zudem erhielt sie den Bayernwerk-Kulturpreis, den Musikförderpreis der Landeshauptstadt München sowie den Bayerischen Kunstförderpreis des Bayerischen Staatsministeriums. Angela Metzger studierte Kirchenmusik mit A-Diplom sowie Konzertfach Orgel mit Diplom, Master und Meisterklasse bei Prof. Edgar Krapp und Prof. Bernhard Haas an der Hochschule für Musik und Theater München, wo sie all ihre Abschlüsse mit Auszeichnung absolvierte. Dazu studierte sie Oboe am Innsbrucker Landeskonservatorium in der Klasse von Konrad Zeller.
Festkonzert am 18. September, 18 Uhr
Im Festkonzert zum 60. Geburtstag der Ott-/Schmid-Orgel von St. Jacobi präsentiert Angela Metzger gleich zwei Orgelkonzerte gemeinsam mit dem Göttinger Symphonie Orchester:
Den Beginn macht die schwungvolle "Toccata festiva" des amerikanischen Komponisten Samuel Barber (1910-1981), die kurz vor der Erbauung der Jacobiorgel komponiert wurde. Nur wenige Solisten haben dieses virtuose Werk im Repertoire - es enthält u.a. eine lange ausdrucksvolle (und in Organistenkreisen berüchtigte) Solopassage, die nur mit den Füßen zu spielen ist.
Die "Symphonie concertante" op. 81 des belgischen Komponisten Joseph Jongen (1873-1953) zählt zu den beliebtesten Orgelkonzerten überhaupt, es wartet u.a. mit einem filigranen Scherzo im 7/4-Takt auf und schließt mit einer brillanten perpetuum-mobile-Toccata.
Das Göttinger Symphonieorchester rundet das Programm mit zwei Orchesterscherzi ab, die wahre Publikumslieblinge sind:
Der "Danse macabre" von Camille Saint-Saens und "Der Zauberlehrling" von Paul Dukas nach der Erzählung von Goethe - unvergesslich als Filmmusik in Walt Disneys "Fantasia", in der Micky Maus die Rolle des Zauberlehrlings übernimmt.
Das Konzert dauert mit Pause ca. 100 Minuten. Karten für das Festkonzert sind im Vorverkauf an allen Vorverkaufsstellen sowie online unter reservix.de erhältlich. Im vorderen, nummerierten Bereich, sind nicht mehr viele Karten verfügbar. Der hintere Bereich der Kirche ist nicht nummeriert, hier gibt es noch ausreichend Karten. Die Abendkasse in der Kirche öffnet um 17.15.
Studierende der Göttinger Universität mit Kulturticket haben an der Abendkasse freien Eintritt.
Die große Orgel von St. Jacobi wurde 1966 eingeweiht. Erbaut wurde sie von der renommierten Göttinger Orgelwerkstatt Ott. 2007 wurde sie von der Allgäuer Orgelwerkstatt Siegfried Schmid überarbeitet und um ein romantisches Schwellwerk mit neun Registern sowie um einen Subbass 32´ ergänzt.
Mit mittlerweile 68 Registern und 4806 Pfeifen auf vier Manualen und Pedal zählt sie zu den größten Orgeln Niedersachsens.
Aus Anlass des 60-jährigen Jubiläums finden in diesem Jahr die 28. Internationalen Orgeltage statt. Die weiteren Konzerte:
Freitag, 25. September, 18 Uhr: Levente Kuzma (Szeged/Ungarn): Kodály, Bach, Liszt, Guilmant, Mulet (Karten an Abendkasse)
Freitag, 9. Oktober, 18 Uhr: Roman Hauser (Wien/Österreich): Kircher, Bach, Bruhns, Cage, Heiller (Karten an Abendkasse)
Fr, 30.10., 18 Uhr, Sa, 31.10., 19 Uhr, So, 1.11. ,11 Uhr: 16. Bach-Fest “Reformation" Kammerchor St. Jacobi, Jacobikantorei, Solisten, Barockorchester (Eintritt frei)
Freitag, 6. November, 18 Uhr: Olivier Périn (Paris/Frankreich): Vierne, Widor, Improvisation (Karten an Abendkasse)
Freitag, 13. November, 18 Uhr: Sonderkonzert zum Jubiläum der Stiftung St. Jacobi: Stefan Kordes: Matthes (Uraufführung), Bach, Tunder, Duruflé (Eintritt frei)
Sonntag, 22. November, 18 Uhr: Renaissancefest mit Werken von Schütz, Rosenmüller und Kerll - Kammerchor St. Jacobi, Solisten, Renaissanceorchester
Freitag, 27. November, 18 Uhr: Abschlusskonzert mit Andreas Jost (Zürich/Schweiz): Bach, Escaich, Vollenweider, Reger (Karten an Abendkasse)
red/Foto:schneider photografy










12.09.2026 • 12:24 Uhr

Starorganistin Angela Metzger erstmals in Göttingen - 2 Konzerte für Orgel und Orchester

Am kommenden Freitag, 18. September, 18 Uhr, gibt die Münchner Starorganistin Angela Metzger ihr Debüt in Göttingen. Gemeinsam mit dem Göttinger Symphonieorchester unter Leitung von Kantor Stefan Kordes wird sie gleich zwei außergewöhnliche Orgelkonzerte präsentieren.

Angela Metzger konzertiert weltweit und trat als Solistin u.a. mit dem Helsinki Philharmonic Orchestra, dem WDR Sinfonieorchester Köln, den Essener Philharmonikern und den Augsburger Philharmonikern auf. Mit dem Gürzenich-Orchester Köln war sie in der Elbphilharmonie Hamburg, in der Kölner Philharmonie und im London Southbank Centre zu hören.
Solorecitals gab sie unter anderem im Konzerthaus Berlin, in der Philharmonie Essen, im Gewandhaus zu Leipzig, im Auditorio Nacional de Música Madrid, in der Musashino Civic Cultural Hall Tokyo und im Royal Opera House Muscat (Oman). Konzertengagements als Solistin führten sie zu Festivals und Reihen wie BR musica viva, Milano Musica, Toulouse les Orgues, dem Musikfest ION Nürnberg und dem Varaždin Baroque Festival.
Angela Metzger begeistert sich für sämtliche Stilrichtungen, um das gesamte Spektrum der Orgelliteratur von der Spätrenaissance bis zu Neuer Musik lebendig zu erhalten. Dabei arbeitet sie auch mit Komponierenden der Gegenwart wie Betsy Jolas, Mark Andre, Moritz Eggert und Philipp Maintz. Ihr umfassendes Schaffen wird in Rundfunk‑ und Fernsehaufnahmen sowie in CD‑ und Videoproduktionen dokumentiert.

Im Wintersemester 2017/18 übernahm Angela Metzger die Professurvertretung für Bernhard Haas an der Hochschule für Musik und Theater München; aktuell ist sie dort als Mentorin für das Programm Leading Creatives: Women in Music Leadership tätig. Seit dem Studienjahr 2023/24 unterrichtet sie Orgelliteraturspiel an der Hochschule für evangelische Kirchenmusik Bayreuth.
Sie wurde bei den internationalen Orgelwettbewerben von Bad Homburg, Tokyo, Wiesbaden und Wuppertal sowie beim ARD-Wettbewerb München ausgezeichnet. Zudem erhielt sie den Bayernwerk-Kulturpreis, den Musikförderpreis der Landeshauptstadt München sowie den Bayerischen Kunstförderpreis des Bayerischen Staatsministeriums. Angela Metzger studierte Kirchenmusik mit A-Diplom sowie Konzertfach Orgel mit Diplom, Master und Meisterklasse bei Prof. Edgar Krapp und Prof. Bernhard Haas an der Hochschule für Musik und Theater München, wo sie all ihre Abschlüsse mit Auszeichnung absolvierte. Dazu studierte sie Oboe am Innsbrucker Landeskonservatorium in der Klasse von Konrad Zeller.

Festkonzert am 18. September, 18 Uhr
Im Festkonzert zum 60. Geburtstag der Ott-/Schmid-Orgel von St. Jacobi präsentiert Angela Metzger gleich zwei Orgelkonzerte gemeinsam mit dem Göttinger Symphonie Orchester:
Den Beginn macht die schwungvolle "Toccata festiva" des amerikanischen Komponisten Samuel Barber (1910-1981), die kurz vor der Erbauung der Jacobiorgel komponiert wurde. Nur wenige Solisten haben dieses virtuose Werk im Repertoire - es enthält u.a. eine lange ausdrucksvolle (und in Organistenkreisen berüchtigte) Solopassage, die nur mit den Füßen zu spielen ist.

Die "Symphonie concertante" op. 81 des belgischen Komponisten Joseph Jongen (1873-1953) zählt zu den beliebtesten Orgelkonzerten überhaupt, es wartet u.a. mit einem filigranen Scherzo im 7/4-Takt auf und schließt mit einer brillanten perpetuum-mobile-Toccata.

Das Göttinger Symphonieorchester rundet das Programm mit zwei Orchesterscherzi ab, die wahre Publikumslieblinge sind:
Der "Danse macabre" von Camille Saint-Saens und "Der Zauberlehrling" von Paul Dukas nach der Erzählung von Goethe - unvergesslich als Filmmusik in Walt Disneys "Fantasia", in der Micky Maus die Rolle des Zauberlehrlings übernimmt.

Das Konzert dauert mit Pause ca. 100 Minuten. Karten für das Festkonzert sind im Vorverkauf an allen Vorverkaufsstellen sowie online unter reservix.de erhältlich. Im vorderen, nummerierten Bereich, sind nicht mehr viele Karten verfügbar. Der hintere Bereich der Kirche ist nicht nummeriert, hier gibt es noch ausreichend Karten. Die Abendkasse in der Kirche öffnet um 17.15.
Studierende der Göttinger Universität mit Kulturticket haben an der Abendkasse freien Eintritt.

Die große Orgel von St. Jacobi wurde 1966 eingeweiht. Erbaut wurde sie von der renommierten Göttinger Orgelwerkstatt Ott. 2007 wurde sie von der Allgäuer Orgelwerkstatt Siegfried Schmid überarbeitet und um ein romantisches Schwellwerk mit neun Registern sowie um einen Subbass 32´ ergänzt.
Mit mittlerweile 68 Registern und 4806 Pfeifen auf vier Manualen und Pedal zählt sie zu den größten Orgeln Niedersachsens.

Aus Anlass des 60-jährigen Jubiläums finden in diesem Jahr die 28. Internationalen Orgeltage statt. Die weiteren Konzerte:

Freitag, 25. September, 18 Uhr: Levente Kuzma (Szeged/Ungarn): Kodály, Bach, Liszt, Guilmant, Mulet (Karten an Abendkasse)
Freitag, 9. Oktober, 18 Uhr: Roman Hauser (Wien/Österreich): Kircher, Bach, Bruhns, Cage, Heiller (Karten an Abendkasse)
Fr, 30.10., 18 Uhr, Sa, 31.10., 19 Uhr, So, 1.11. ,11 Uhr: 16. Bach-Fest “Reformation" Kammerchor St. Jacobi, Jacobikantorei, Solisten, Barockorchester (Eintritt frei)
Freitag, 6. November, 18 Uhr: Olivier Périn (Paris/Frankreich): Vierne, Widor, Improvisation (Karten an Abendkasse)
Freitag, 13. November, 18 Uhr: Sonderkonzert zum Jubiläum der Stiftung St. Jacobi: Stefan Kordes: Matthes (Uraufführung), Bach, Tunder, Duruflé (Eintritt frei)
Sonntag, 22. November, 18 Uhr: Renaissancefest mit Werken von Schütz, Rosenmüller und Kerll - Kammerchor St. Jacobi, Solisten, Renaissanceorchester
Freitag, 27. November, 18 Uhr: Abschlusskonzert mit Andreas Jost (Zürich/Schweiz): Bach, Escaich, Vollenweider, Reger (Karten an Abendkasse)










12.09.2026 • 10:13 Uhr

Marinekameradschaft Admiral Hipper Kreiensen: So alt schon und doch quicklebendig! 90. Jubiläum würdig und vielfältig gefeiert!

So quicklebendig, ernst und doch ausgelassen hat sich die Marinekameradschaft Admiral von Hipper, Kreiensen und Umgebung e.V.von 1936 gegeben, wie das am gestrigen Abend im Saal des Landhauses im Flecken Greene/Einbeck passierte. Mit fast 150 Gästen wurde ein fulminanter 90. Geburtstag der Kameradschaft gefeiert. Vorsitzender Dieter Henze mit seinem fleißigen Team zeigte sich beeindruckt und dankbar für die unglaubliche Resonanz. Und die Kameradschaft lieferte eine Jubiläumsveranstaltung ab, die in ihren Analen als unvergesslich und wohl auch einzigartig eingehen dürfte.

Das betraf zunächst den ernsteren Teil des Festes. Hier setzte der Mariner und Referent Dr. Sebastian Bruns ein dickes Ausrufungszeichen. Seine gelungene Einbeziehung des Jubiläums und die Historie der Kameradschaft in den Kontext von Vergangenheit und Zukunft, als ein Anker für Gemeinschaftssinn und praktizierter Gemeinschaft, traf den Kern für den Erfolg ihrer bisherigen Langlebigkeit. Das wurde dann in den diversen Grußworten von Repräsentanten aus Politik, Verwaltung und den lokalen Vereinen in Kreiensen überaus deutlich bekräftigt. Allen gemeinsam war der Dank an die Kameradschaft für ein nunmehr neunzigjähriges Engagement für die Gemeinschaft in Kreiensen und Umgebung.

Dann folgte der unterhaltsame Abschnitt des Festes. Ein überraschende Show nach der nächsten. Die Festgäste staunten und freuten sich riesig über die schöne Musik (u.a. Sonja Tonn mit Akkordeonorchester), Sketche und einer perfekten Tanzformation (Tanzstudion Kerstin Baufeldt). red/Fotos/Video: FisWMG/Wolfgang Oelze/BT-R

Weitere Berichterstattung!
















12.09.2026 • 09:50 Uhr

Ratskandidat Andreas Renkwitz: "Unsere Heimat für unsere Kinder lebenswert gestalten"

Fortsetzung der Serie über Persönlichkeiten, die am morgigen Sonntag bei der Stadtratswahl in Bad Gandersheim kandidieren. Heute das Kurzporträt von Andreas Renkwitz, der sich bei den Grünen engagiert.

Andreas Renkwitz wurde 1977 in Dessau geboren. Er arbeitete viele Jahre als Raumausstatter. Heute ist er als Schulbegleiter an einer Haupt- und Realschule. Seit 2002 lebt und arbeitet er in Bad Gandersheim. Gemeinsam mit seiner Familie – verheiratet und Vater von zwei Kindern – lebt er in Hilprechtshausen. 

„Eine große Leidenschaft von mir gilt der Kunst. Sie begleitet mich schon seit vielen Jahren und ist für mich eine wichtige Form, mich auszudrücken, kreativ zu sein und mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen.“

Hier in Bad Gandersheim hat er sich mit einem kleinen Atelier und einer Galerie einen Ort geschaffen, an dem er seine künstlerische Arbeit verwirklichen und die Werke auch anderen Menschen zugänglich machen kann. Damit möchte er zugleich einen kleinen Beitrag zu einem vielfältigen und lebendigen kulturellen Leben in unserer Stadt leisten. 

„Für mich gehören Umwelt- und Naturschutz, soziale Gerechtigkeit und eine lebendige Demokratie untrennbar zusammen. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass unsere Heimat auch für meine Kinder und kommende Generationen lebenswert bleibt, dass alle Menschen faire Chancen und gesellschaftliche Teilhabe haben und demokratische Werte vor Ort gelebt und gestärkt werden.“

Dafür möchte er sich bei den Grünen aktiv einbringen und gemeinsam mit anderen etwas bewegen.










12.09.2026 • 08:19 Uhr

Wahlkampf in Bad Gandersheim: Das gefährlichste Gift der Welt

Ein neuer Verbrechenstypus unserer Zeit heißt: Hate Crime (Hassverbrechen). Psychologen und Neurologen sind sich darin einig, dass kein anderes Gefühl so stark und so gefährlich ist wie Hass. Es treibt Menschen in den Selbstmord, in den Wahnsinn oder lässt sie zu Extremisten werden.

Hass ist wie ein injiziertes Gift. Hass, so sagen viele Forscher, ist nicht nur eine zerstörerische Emotion, sondern kann auch tiefgreifende Auswirkungen auf unser Gehirn haben. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Hass das menschliche Denken verändert und negative Muster im Gehirn verstärken kann. Dies führt nicht nur zu seelischen Verletzungen, sondern beeinträchtigt auch die körperliche Gesundheit. Wut und Hass können Stresshormone freisetzen, die langfristig den Körper schädigen.

Hass hat viele Facetten. Es gibt Nachbarschaftshass, Geschlechterhass, Völkerhass, Hass in Familien, in der Schule, am Arbeitsplatz, Hass unter Politikern – lokal und global.
„Hass regiert die Welt, bis sie auseinander fällt“ (Autor unbekannt), erleben wir leider heute verstärkt vor unseren Augen.

Doch die Bibel geht noch weiter. Sie beschreibt Hass als eine Wurzel, die tief in unserem Herzen verankert ist. Jesus selbst sagte, dass Sünde - einschließlich Hass - aus dem Herzen des Menschen kommt (Markus 7,21-23). Aus biblischer Sicht ist unser Herz von Natur aus böse und neigt zu Hass, Neid und Feindschaft. Diese innere Verderbtheit ist die Folge der Trennung von Gott.

Dietrich Bonhoeffer (Theologe u. Widerstandskämpfer, 1940 vom NS Regime hingerichtet) machte folgende Aussage:

„Darum um des anderen willen und um deiner Verantwortung für ihn – vergilt nicht Böses mit Bösem. Wie geschieht das: Nicht dadurch, dass wir dem Bösen des anderen Nahrung geben an unserem Bösen, dem Haß des anderen an unserem Herzen, sondern dadurch, dass das Böse ins Leere trifft und nichts findet, wovon es sich entzünden kann.“

Stefan Wittlin (Buchautor, Kolumnist) sagt: „Gegen Haß und Neid gibt es einen Impfstoff. Er heißt Nächstenliebe.“

Ich wünsche jedem Bürger, am morgigen Sonntag diejenigen Politiker und Politikerinnen zu wählen, deren Taten lauter sprechen als ihre Worte.

Pastor Gerry Klein
Vize Bürgermeister










11.09.2026 • 10:59 Uhr

Stadtratswahlkampf ins Bad Gandersheim: CDU stellt sich den Fragen Interessierter

Noch einmal engagieren sich die Protogonisten im Zuge ihrer Kampagnen zur Stadtratswahl am Sonntag in Bad Gandersheim. Die CDU "stellt sich den Fragen interessierter Bürgerinnen und Bürger", so teilt es Torsten Meyer mit. Der Informationsstand der Christdemokraten ist ab 9 Uhr auf dem Parkplatz beim E-Center geöffnet. red/Grafik/Anzeige CDU










11.09.2026 • 10:52 Uhr

Manga Day in der Stadtbibliothek am 26. September

Am diesjährigen Manga Day am Samstag, 26. September 2026, nimmt die Stadtbibliothek Göttingen wieder als eine der Anlaufstellen teil. Kinder ab zehn Jahren können von 11.00 bis 16.00 Uhr aus insgesamt 26 extra für den Manga Day angefertigten Leseproben drei Stück gratis auswählen. Die Aktion findet in der Jugendbibliothek der Stadtbibliothek im Thomas-Buergenthal-Haus, Gotmarstraße 8, statt und ist gratis.

Neben der Ausgabe der Leseproben gibt es anlässlich des Manga Days weitere Aktionen und Ehrengäste, wie zum Beispiel die Cosplayerin Rina von „The Inori Project“ (Instagram).











11.09.2026 • 10:51 Uhr

Städtische Notfall-Anlauf-Punkte in Northeim erhalten Ausrüstung und Satellitentelefone

Die Stadt Northeim stattet ihre Notfall-Anlauf-Punkte (NAP) schrittweise mit Satellitentelefonen aus.

Damit soll die Kommunikation auch bei länger andauernden Stromausfällen oder beim Ausfall des Mobilfunknetzes sichergestellt werden. Die ersten auf Starlink basierenden Anlagen wurden jetzt an die Ortschaften Edesheim, Hollenstedt, Hohnstedt und Stöckheim übergeben. Die weiteren Ortschaften folgen in den kommenden Wochen.

Die Satellitentelefone sind ein wichtiger Bestandteil der technischen Ausstattung der Notfall-Anlauf- Punkte. Über die satellitengestützte Verbindung können die NAP auch dann erreichbar bleiben, wenn die regulären Kommunikationswege nicht mehr zur Verfügung stehen. Bürgerinnen und Bürger können dort im Krisenfall Notrufe absetzen, Informationen erhalten und Hilfe anfordern.

Mit der Übergabe der Geräte findet jeweils eine technische Einweisung vor Ort statt. Die Verantwortlichen aus den jeweiligen Ortsräten lernen dabei den Aufbau und die Bedienung der Anlagen kennen und testen die Verbindung. So soll sichergestellt werden, dass die Technik im Ernstfall schnell und zuverlässig eingesetzt werden kann.
Notfall-Anlauf-Punkte sind zentrale Anlaufstellen für die Bevölkerung in besonderen Krisen- und Katastrophenlagen. Sie können beispielsweise bei länger andauernden Stromausfällen, schweren Unwettern, Hochwasser, dem Ausfall des Telefonnetzes oder bei Problemen mit der Trinkwasserversorgung eingerichtet werden. Ihre Aufgabe ist es, vor Ort eine verlässliche Anlaufstelle zu schaffen und grundlegende Kommunikationswege aufrechtzuerhalten.

Die Stadt Northeim richtet in jeder Ortschaft an Dorfgemeinschaftshäusern und Mehrzweckhallen Notfall-Anlauf-Punkte ein. In der Kernstadt sind drei Standorte vorgesehen: das Rathaus, die Halle der Astrid-Lindgren-Schule und in der Martin-Luther-Schule.
Neben der technischen Kommunikation erhalten die Notfall-Anlauf-Punkte eine Grundausstattung, die den Betrieb in einer Krisensituation unterstützt. Dazu gehören Materialien für die Organisation vor Ort sowie für die Weitergabe von Informationen und die Erste Hilfe. Die Ausstattung soll es den Verantwortlichen ermöglichen, einen NAP bei Bedarf kurzfristig einzurichten und als zentrale Anlaufstelle für die Bevölkerung zu betreiben. Ergänzend werden die Helferinnen und Helfer auf ihre Aufgaben vorbereitet.

Weitere Informationsveranstaltungen und Einweisungen sind dafür vorgesehen.
Die Ausstattung der NAP ist Teil eines laufenden Prozesses. Nach der Übergabe der ersten Satellitenanlagen werden in den kommenden Wochen auch die weiteren Ortschaften entsprechend ausgestattet und technisch eingewiesen. Fotos: Stadt Northeim












11.09.2026 • 10:49 Uhr

Hildegunde Steffens: Klimagerechte Stadt eines ihrer Ziele

Die Serie der Persönlichkeiten, die sich am Sonntag bei der Stadtratswahl in Bad Gandersheim dem Votum der Wählerschaft stellen, setzten wir mit dem Porträt von Hildegunde Steffens fort. Sie kandidiert für die Grünen.

Hildegunde Steffens
Kernstadt, Jg. 1961
Rentnerin, ehem. Demenzbetreuung
lange im NABU aktiv, seit 2010 Vorsitzende NABU Harzvorland, Landes- und Bundesdeligierte:
ein Leben für die Natur.
„Schottergärten sind Gärten des Grauens“

Hildegunde (Gundi) Steffens, Jahrgang 1961, verbrachte ihre Kindheit und Schulzeit bis 1978 in Wuppertal. Von 1978 bis 1981 absolvierte sie eine Ausbildung zur Zahnarzthelferin in Kassel. Anschließend wohnte und arbeitete sie bis 1989 in Gudensberg.
Nach dem Umzug 1989 nach Bad Gandersheim absolvierte sie eine Ausbildung zur Schwesternhelferin mit dem Schwerpunkt Demenzbetreuung erhielt. Bis 2025 arbeitete sie durchgehend in diesem Beruf. Seit 2026 ist sie Rentnerin.
Seit 1993 ist sie ehrenamtlich aktiv beim NABU, gestaltet dort seit über 30 Jahren jährliche Ferienaktionen und fortlaufend vielfältige Naturschutzaktionen. Für ihre Arbeit erhielt sie die bronzene, silberne und goldene Ehrennadel. Seit 1990 ist sie Landesdelegierte und Bundesdelegierte und seit 2010 die 1. Vorsitzende des NABU Harzvorland.
Sie kümmert sich / pflegt / unterhält viele Naturschutzprojekte wie die Allee der Jahresbäume auf dem Skulpturenweg, die Blühstellen, die Hopfentore in der Kernstadt und vieles mehr. Und sie ist „Aufnahme- und Pflegestation“ für sehr sehr viele verletzte Tiere!

„Meine kommunalpolitischen Interessen liegen in der Förderung einer klimagerechten Stadt Bad Gandersheim, z.B. durch Schutz vor Extremwetter und Ausbau der erneuerbaren Energien sowie Weiterentwicklung des Naturschutzes. Dazu zählt auch mein Einsatz gegen „Schottergärten“. Das sind Gärten des Grauens“.










11.09.2026 • 10:47 Uhr

Nörten-Hardenberg: Strafverfahren nach Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet

Ein 58-jähriger sowie 21-jähriger Mann befahren in dieser Reihenfolge am gestrigen Donnerstag mit ihren Pkw die Bundesstraße 3 aus Bovenden kommend in Richtung Northeim. Der 21-jährige Mann wollte im weiteren Verlauf den vor ihm fahrenden Pkw des 58-jährigen Mannes auf Höhe der Ortschaft Nörten--Hardenberg überholen. Während des Überholvorganges scherte der 58-jährige kurzzeitig nach links aus, sodass der Überholende den Grünstreifen abseits der Fahrbahn befahren musste. Hierbei geriet er ins Schleudern und kollidierte beinahe mit dem Pkw des 58-jährigen Mannes.
Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Ein Sachschaden entstand ersten Erkenntnissen nach ebenfalls nicht. Gegen den 58-jährigen Mann wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. mil










11.09.2026 • 10:44 Uhr

Vorfall mit nacktem 36-Jährigen am Herzberger Bahnhof - Polizei sucht bislang unbekannte Kinder als wichtige Zeugen

Nach einem Vorfall am Bahnhof in Herzberg am Harz (Landkreis Göttingen) am Nachmittag des 22. August ermittelt die Polizei in Osterode gegen einen 36 Jahre alten Mann aus dem Landkreis Northeim. Er steht im Verdacht, sich auf dem Bahnhofsvorplatz entkleidet und dort in Anwesenheit mehrerer Kinder sexuelle Handlungen an sich vorgenommen zu haben.

Der Tatverdächtige konnte wenig später von einer Funkstreifenwagenbesatzung noch am Bahnhof angetroffen und identifiziert werden.

Nach den bislang vorliegenden Erkenntnissen soll sich der 36-Jährige gegen 17.15 Uhr zunächst vollständig entkleidet auf dem Bahnhofsvorplatz aufgehalten haben. Ein Zeuge beobachtete nach eigenen Angaben anschließend, wie der Mann im Bereich eines Stromkastens sexuelle Handlungen an sich vorgenommen haben soll.

Währenddessen sollen sich mehrere bislang unbekannte Kinder dem Bereich genähert und das Geschehen wahrgenommen haben. Den Schilderungen des Zeugen zufolge soll der 36-Jährige die Handlungen in Anwesenheit der Kinder fortgesetzt haben. Anschließend seien die Kinder in Richtung ihrer mutmaßlichen Eltern gelaufen. Die Identität der Kinder ist der Polizei bislang nicht bekannt.

Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wurde der 36-Jährige aufgrund seines gesundheitlichen Zustandes medizinisch begutachtet. Er begab sich anschließend freiwillig in eine psychiatrische Einrichtung, in der er sich nach dem derzeitigen Kenntnisstand weiterhin befindet.

Für die weitere Aufklärung des Geschehens sind insbesondere die Wahrnehmungen der bislang unbekannten Kinder von Bedeutung. Die Ermittler des Polizeikommissariats Osterode bitten deshalb gezielt die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten von Kindern, die sich am Samstagnachmittag (22.08.26) gegen 17.15 Uhr im Bereich des Herzberger Bahnhofsvorplatzes aufgehalten und den beschriebenen Vorfall möglicherweise wahrgenommen haben, sich bei der Polizei zu melden.

Gesucht werden insbesondere die Kinder, die sich nach Aussage eines Zeugen in unmittelbarer Nähe des 36-Jährigen aufgehalten haben sollen und anschließend vom Bahnhofsvorplatz entfernt haben.

Auch Personen, die Hinweise zur Identität dieser Kinder bzw. ihrer Eltern geben können oder weitere Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Vorfall gemacht haben, werden gebeten, Kontakt mit der Polizei aufzunehmen.

Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Osterode unter Telefon 05522/508-0 entgegen. ab











11.09.2026 • 10:39 Uhr

Gemeinde-Orientierungsmarsch und Jubiläum in Oldenrode

Gemeinde-Orientierungsmarsch und Jubiläum in Oldenrode
Am Samstag, 5. September 2026, fand in Oldenrode der diesjährige Gemeinde-Orientierungsmarsch der Feuerwehren der Gemeinde Kalefeld statt. Gleichzeitig feierte die Jugendfeuerwehr Oldenrode ihr 50-jähriges Bestehen.

Die Jugendfeuerwehr Oldenrode richtete die Veranstaltung rund um das Feuerwehrhaus aus. Während sich die Gruppen der Feuerwehren auf den Orientierungsmarsch begaben, wurde am Feuerwehrhaus ein abwechslungsreiches Programm für die Bevölkerung geboten. Neben Essen und Getränken sowie Kaffee und Kuchen sorgten eine Hüpfburg und eine Kegelbahn für Unterhaltung.

Eine besondere Attraktion war das Kistenstapelspiel mit Unterstützung der Fachgruppe Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen des Landkreises Northeim.
Der rund 6,5 Kilometer lange Orientierungsmarsch führte die Gruppen durch Oldenrode, entlang der Autobahn und durch den Wald zurück zum Feuerwehrhaus. An verschiedenen Stationen mussten Spiele und Aufgaben absolviert werden, bei denen Geschicklichkeit und Teamgeist gefragt waren. Bei einer zusätzlichen Aufgabe sammelten die Gruppen Materialien aus dem Wald und gestalteten daraus etwas Kreatives.

Vor der Siegerehrung blickte Jugendfeuerwehrwart Daniel Bredthauer in einer kurzen Ansprache auf die Geschichte der Jugendfeuerwehr Oldenrode zurück. Die Jugendfeuerwehr wurde am 1. September 1976 gegründet und bildet seit mittlerweile 50 Jahren einen wichtigen Grundstein für die Nachwuchsarbeit der Feuerwehr.

Zur Siegerehrung konnten zahlreiche Führungskräfte aus Gemeinde und Landkreis sowie amtierende und kandidierende politische Vertreter begrüßt werden. Sie gratulierten zum Jubiläum und den erfolgreichen Gruppen zu ihren Platzierungen. Zudem wurden zahlreiche Flachgeschenke und Präsente überreicht.

Den ersten Platz bei den Einsatzabteilungen sicherte sich die Feuerwehr Westerhof. Bei den Jugendfeuerwehren gewann die Jugendfeuerwehr Düderode 2. Den ersten Platz bei den Kinderfeuerwehren belegte die Kinderfeuerwehr 1. Jugendfeuerwehrwart Daniel Bredthauer und sein Stellvertreter Bendix Schwarz dankten abschließend allen Teilnehmern, Helfern und Unterstützern für die gelungene Veranstaltung.

Platzierungen
Ergebnisse Einsatzabteilungen
1. Platz:FeuerwehrWesterhof–83,1%
2. Platz:FeuerwehrWillershausen2–72,4%
3. Platz: Feuerwehr Echte 1 – 72,1 %
Ergebnisse Jugendfeuerwehren
1. Platz: Jugendfeuerwehr Düderode 2 – 75,0 %
2. Platz: Jugendfeuerwehr Düderode 1 – 69,9 %
3. Platz:JugendfeuerwehrEchte–67,9%
Ergebnisse Kinderfeuerwehren
1. Platz:Kinderfeuerwehr1–79,6% 2. Platz:Kinderfeuerwehr3–69,8% 3. Platz:Kinderfeuerwehr2–69,4%
Bilder: Tim Brand – Pressesprecher Feuerwehr Gem. Kalefeld
















11.09.2026 • 10:33 Uhr

Zwei Festnahmen nach Betrug als falsche Bankmitarbeiter in Bad Gandersheim - Amtsgericht verhängt U-Haft!

Ereignisort: Bad Gandersheim, Bismarckstraße, Ereigniszeitpunkt: Mittwoch, 09.09.2026, 14.15 Uhr. Die Polizei berichtet soeben: Bereits am Mittwochnachmittag wurde eine zivile Funkstreifenwagenbesatzung des Polizeikommissarioats Bad Gandersheim auf einen verdächtigen Pkw aufmerksam, welcher die Bismarckstraße in Bad Gandersheim befuhr. Der Pkw war in Zusammenhang mit zurückliegenden Betrugsdelikten aufgefallen und wurde daher einer Kontrolle unterzogen. Im Rahmen der Kontrolle wurde eine EC-Karte aufgefunden, welche einem weiteren Betrug zugeordnet werden konnte.

Die beiden in Berlin wohnhaften Personen wurden vorläufig festgenommen und auf Antrag der StA Braunschweig am Folgetag bei dem Amtsgericht Bad Gandersheim vorgeführt. Gegen die beiden Personen wurden auf Grund von Fluchtgefahr Untersuchungshaftbefehle erlassen. Die weiteren Ermittlungen dauern an. mil










11.09.2026 • 10:27 Uhr

Wichtiger Meilenstein bei der Sanierung der Holzmindener Straße erreicht

Am 10. September konnten die an Planung und Bau beteiligten Mitarbeiter der Stadt Bad Gandersheim gemeinsam mit den beauftragten Firmen einen weiteren bedeutenden Baufortschritt bei der Sanierung der Infrastruktur in der Holzmindener Straße in Augenschein nehmen. Auch Bürgermeister Niklas Kielhorn hat sich vor Ort über den Baufortschritt informiert. Aktuell findet dort die Erneuerung der Brücke über die „Mahmilch“ statt. Diese ist nötig geworden, da der Zustand des vorherigen Bauwerkes baulich nicht mehr den nötigen Anforderungen entsprach.

So wurden nun von der ausführenden Baufirma „EUROVIA“ die Durchlasselemente für die „Mahmilch“ in die vorgesehenen Positionen auf das vorher erstellte Fundament gesetzt. Die bis zu 26 Tonnen schweren Beton-Fertigbauelemente wurden dafür gemäß den Planungsunterlagen im Betonwerk vorgefertigt, per Schwerlasttransport einzeln angeliefert und mit einem Schwerlastkran im Baufeld positioniert. Das Bauwerk wird anschließend von außen abgedichtet, alle nötigen Oberflächenwassereinlässe angepasst und durch den Durchlass geführt, sowie darauffolgend die Baugrube wieder verfüllt.

Die Brücke wird damit zukünftig die Anforderungen an heutige Transportgewichte und an ein mögliches 100-jähriges Hochwasserereignis erfüllen. Es folgen die Betonarbeiten an den sogenannten Brückenkappen, der Anschluss an die vorhandenen Gehwege sowie die Anpassung und Installation der nötigen Geländer.

Die Versorgungsunternehmen werden nach Abschluss der Arbeiten die im Vorfeld provisorisch umverlegten Versorgungsleitungen für Strom und Telekommunikation wieder in vorbereitete Durchlässe in die Brücke verlegen.

Im weiteren Verlauf wird der restliche Straßenkörper, wie im ersten Bauabschnitt bereits erfolgt, abgefräst und mit einer neuen Asphaltoberfläche bis zum Kreisel versehen, so dass die Holzmindener Straße durchgängig vom Kreisel bis zur Auffahrt zur B64 erneuert wurde.
Die Bauarbeiten befinden sich momentan im vorgesehenen Bauzeitenplan und werden voraussichtlich Mitte Oktober so weit abgeschlossen sein, dass der Bereich wieder befahrbar ist.

Die Stadt Bad Gandersheim dankt den betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern für ihr Verständnis während der notwendigen Arbeiten und den damit verbundenen Einschränkungen. sbg / Fotos: Peter















11.09.2026 • 10:22 Uhr

Roswitha schrieb. Und das war erst der Anfang - Lesung mit Schauspielerin Linda Riebau - Eintritt frei

Was verbindet eine Dichterin aus dem 10. Jahrhundert mit den Frauen, die viele Jahrhunderte nach ihr schrieben? Schauspielerin Linda Riebau geht dieser Frage am Samstag, 19. September, um 16 Uhr und am Sonntag, 20. September, um 12 Uhr im Kaisersaal, Stiftsfreiheit 3, in Bad Gandersheim nach. Bei freiem Eintritt lädt das Literaturhaus Bad Gandersheim e. V. in Kooperation mit dem Stadtmarketing Bad Gandersheim zu den Lesungen im Rahmen des Roswitha-Festes ein.
Riebau liest ausgewählte Texte Roswithas von Gandersheim und stellt ihnen Werke späterer Autorinnen zur Seite – mal ergänzend, mal gegenüberstellend, mal widersprechend. So entsteht eine lebendige Begegnung über mehr als 1.000 Jahre weiblichen Schreibens hinweg.
Linda Riebau ist Schauspielerin am Theater für Niedersachsen (tfn) in Hildesheim und dem Bad Gandersheimer Publikum auch als Regisseurin des Domfestspiele-Erfolgs „Frühstück bei Tiffany“ bekannt.
Die Zahl der Plätze im Kaisersaal, Stiftsfreiheit 3, ist auf 90 Gäste pro Lesung begrenzt. Der Veranstaltungsort ist nicht barrierefrei.
Weitere Informationen zum Roswitha-Fest und zum Programm gibt es unter www.bad-gandersheim-tourismus.de.
red/Foto: Gregory B. Waldis.











10.09.2026 • 18:51 Uhr

42 Jahre im Dienst der Grünarbeiten – Verdienter Ruhestand für Martin Strauch

Als Martin Strauch vor über 42 Jahren in der damaligen städtischen Gärtnerei seinen ersten Arbeitstag antrat, gehörten Richard von Weizsäcker als neuer Bundespräsident und die Musik der „Neuen Deutschen Welle“ zu den prägenden Zeichen der Zeit. Seitdem hat sich vieles verändert – weltweit ebenso wie im Gärtnereibetrieb der Stadt Bad Gandersheim. Viele Veränderungen hat die städtische Gärtnerei in den vergangenen Jahrzehnten erlebt, ehe sie schließlich Teil des Eigenbetriebs Stadtwerke Bad Gandersheim wurde. Was in dieser Zeit jedoch Bestand hatte, war der engagierte Einsatz von Martin Strauch. Seit mehr als 42 Jahren prägte er mit seiner Arbeit das Stadtbild, pflegte Grünanlagen, sorgte für saubere Straßeneinläufe, unterstützte den Winterdienst und packte dort mit an, wo Hilfe gebraucht wurde. Anfang September verabschiedeten Stadt und Stadtwerke einen Mitarbeiter, der über Jahrzehnte hinweg zuverlässig und mit großem Einsatz für Bad Gandersheim tätig war. Bürgermeister Niklas Kielhorn sowie die Betriebsleiter der Stadtwerke, Tobias Nolte und Maximilian Goslar, würdigten die langjähren Verdienste. Auch der Personalrat und das Kollegium der Stadtwerke dankten Martin Strauch für seine langjährige geleistete Arbeit und wünschen ihm nun eine entspannte Zeit im Ruhestand. sbg / Foto: Stadt Bad Gandersheim
Zum Bild:
BU: v.l.: Tobias Nolte (Betriebsleiter Stadtwerke), Niklas Kielhorn (Bürgermeister), Martin Strauch, Sabine Schillig (langjährige Kollegin), David Straßburg (Personalrat), Maximilian Goslar (Betriebsleiter Stadtwerke), Tobias Katzer (Personalrat). Foto: Zimmer










10.09.2026 • 18:45 Uhr

Linnemann bettelt bei der Pflege um Einsparungen

Bundesgesundheitsminister Linnemann bezeichnet die finanzielle Lage der Pflegeversicherung als «desaströs». Es reiche nicht, Löcher zu stopfen. Er will «grundsätzlich an die Strukturen Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) hat die Notwendigkeit einer Pflegereform unterstrichen. «Die Finanzsituation der sozialen Pflegeversicherung ist, ich kann es
nicht anders sagen, desaströs», sagte Linnemann am Donnerstag in der Debatte über den Etat seines Hauses im Bundestag. Bereits für das Jahr 2027 sei ein Defizit von acht Milliarden Euro zu erwarten, 2028 gar mehr als 15 Milliarden Euro.

Es reiche daher nicht, «das nächste Loch zu stopfen». «Wir müssen
grundsätzlich an die Strukturen ran, um langfristig wieder solide Finanzen zu haben», sagte Linnemann und kündigte dabei auch an: «An Einsparungen kommen wir nicht vorbei.» Ziel sei ein verlässliches Pflegesystem mit einer langfristig soliden Finanzierung. Linnemann sprach davon, Doppelstrukturen, Fehlanreize und ineffiziente Abläufe beseitigen zu wollen. epd










10.09.2026 • 18:32 Uhr

Kirchen und Diakonie rufen zur Beteiligung an Kommunalwahl auf

Am 13. September können die Menschen in Niedersachsen entscheiden, wer in den kommenden fünf Jahren ihre Geschicke lenken wird. Die Kirchen und die Diakonie als evangelischer Sozialverband appellieren an die Menschen, ihr Wahlrecht zu nutzen.

Die evangelischen Kirchen in Niedersachsen und ihre Diakonie haben die Menschen im Bundesland dazu aufgerufen, sich an der Kommunalwahl am Sonntag (13. September) zu beteiligen. «Nutzen Sie Ihre Stimme», sagte Diakonie-Chef Hans-Joachim Lenke in einem
Appell am Donnerstag in Hannover. «Nutzen Sie die Chance, sich einzubringen und setzen Sie bewusst Ihr Kreuz für ein gelingendes und demokratisches Zusammenleben.» epd










10.09.2026 • 18:30 Uhr

Fünf Tage nach der Kommunalwahl: Göttinger Rat tagt in alter Besetzung am 18. September - Familien-Grundschulzentrum soll kommen!

Die nächste Sitzung des Rates der Stadt Göttingen (in alter Besetzung!) findet am Freitag, 18. September 2026, ab 16.00 Uhr im Ratssaal des Neuen Rathauses, Erdgeschoss, Hiroshimaplatz 1-4, in Göttingen statt.

Auf der Tagesordnung stehen unter anderem folgende politische Anträge:

Groner Landstraße 9: Wärme sichern, Zahlungsströme umlenken, Eigentumsverhältnisse offenlegen – Gemeinsamer Antrag der Bündnis90/Die Grünen- und GöLinke-Ratsfraktionen
Hitzeschutz für Göttingen - Konzepte umsetzen, Verantwortung bündeln – Antrag der Bündnis90/Die Grünen-Ratsfraktion
Prüfung der Einrichtung eines Familiengrundschulzentrums in Göttingen – Antrag der SPD-Ratsfraktion
Kein Tuning-Event mehr im Jahnstadion - öffentliches Eigentum zweckgebunden und pfleglich behandeln – Gemeinsamer Antrag der USE-Ratsgruppe und des Ratsherren Dr. Welter-Schultes
Anpassung an Extremwetter - städtische Gebäude hitzefest machen – Antrag der Linke- und Volt-Ratsgruppe
Weiterentwicklung des Integrationsrates für demokratisch legitimierte Partizipation von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte – Antrag der USE-Ratsgruppe
Planrechtlicher Schutz von großen baumbestandenen Flächen im Kernstadtgebiet – Antrag des Ratsherren Dr. Welter-Schultes
Wirtschaftsstandort Göttingen nachhaltig stärken - Dragoneranger schützen – Antrag der Bündnis90/Die Grünen-Ratsfraktion
Göttingens Schätze schützen - Positionierung gegen die geplante Änderung im Niedersächsisches Denkmalschutzgesetz (NDSchG) und Prüfung städtischer Verwaltungsoptionen – Antrag der Linke- und Volt-Ratsgruppe
Vorsorge gegen Hitze und Starkregen: Entsiegelungsflächen im Flächennutzungsplan ausweisen – Antrag der Bündnis90/Die Grünen-Ratsfraktion
Ein Göttingen für alle - keine defensive Architektur für städtische Gebäude und Räume – Antrag der Linke- und Volt-Ratsgruppe
Spritzenautomat für Göttingen – Antrag der Linke- und Volt-Ratsgruppe
Anwesende Einwohner*innen können Fragen an die Ratsmitglieder und die Verwaltung zu Beratungsgegenständen der Sitzung und zu anderen Angelegenheiten der Stadt stellen. Die Beantwortung der Fragen findet zu Beginn der Sitzung im Anschluss an den Tagesordnungspunkt „Mitteilungen der Oberbürgermeisterin“ statt.










10.09.2026 • 11:00 Uhr

Sozialdemokraten auf Kontrakts zur eigenen Regierung: SPD will geplante Kürzungen bei politischer Bildung nicht hinnehmen

Der Haushaltsentwurf der Bundesregierung sieht Kürzungen bei der politischen Bildung vor. Die SPD fordert nach dem AfD-Wahlerfolg in Sachsen-Anhalt, dies noch einmal zu überdenken.

Vor dem Hintergrund des AfD-Wahlerfolgs in Sachsen-Anhalt dringen SPD-Abgeordnete darauf, die geplanten Kürzungen bei politischer Bildung zurückzunehmen. Am vergangenen
Wochenende habe man wieder gemerkt, wie rechtsextreme Akteure mit Desinformation und demokratiefeindlichen Narrativen Erfolg hätten, sagte die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Sonja Eichwede am Donnerstag bei der Beratung des Haushalts des Bundesinnenministeriums im Bundestag. Darauf müsse man eine Antwort geben, «zum Beispiel
durch die wichtige Arbeit der Bundeszentrale für politische Bildung, bei der nicht so massiv gekürzt werden sollte», sagte sie.

Auch der SPD-Abgeordnete Martin Gerster kritisierte geplante Kürzungen bei politischer Bildung und Integrationskursen. Er sehe da noch Diskussions- und Handlungsbedarf, sagte er. Scharfe Kritik an den Kürzungen formulierten in der Debatte auch Vertreter von Grünen
und Linken. Die politische Bildung werde «weggedobrindtet», sagte der Grünen-Innenpolitiker Marcel Emmerich unter Anspielung auf Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU).

17 Millionen weniger
für Bundeszentrale
für politische Bildung

Nach dem Haushaltsentwurf der Bundesregierung sollen die Ausgaben für die Bundeszentrale für politische Bildung im nächsten Jahr um rund 17 Millionen Euro auf 86 Millionen Euro sinken. Der Etat von Dobrindts Haus soll insgesamt im nächsten Jahr fast eine Milliarde Euro mehr umfassen. Mehr Geld soll es unter anderem für die Sicherheitsbehörden geben. epd










10.09.2026 • 10:56 Uhr

Weltkindertag: Erlös vom AWO- Waffelstand für den Jugendraum in der Marienstraße - Teigspenden sehr willkommen.

Alljährlich beteiligt sich der AWO-Ortsverein an den Aktionen am Weltkindertag am 20. September mit seinem traditionellen Waffelstand. Der daraus erzielte Erlös wird immer für einen sozialen Zweck vor Ort verwendet, teilt AWO-Vorsitzende Petra Dröge in einem Medieninfo mit. Weiter heißt es: So ging der Erlös im vergangenen Jahr an die Landjugend Heberbörde zur Anschaffung eines Trampeltreckers.

Der AWO-Vereinsvorstand hat nun vor Kurzem beschlossen, dass der Erlös in diesem Jahr für die Gestaltung des Jugendraumes der Stadtjugendpflege Verwendung finden soll. Hier finden sich mittlerweile immer mehr Kinder und Jugendliche ein, sodass räumliche Veränderungen dringend nötig sind.

Teigspenden
sehr willkommen

Vorausgesetzt es ist trockenes Wetter , wird der Stand in diesem Jahr aufgrund des parallel stattfindenden Roswithafestes im oberen Bereich der Moritzstraße zu finden sein. Direkt daneben werden der Förderverein sowie Schülerinnen und Schüler der Oberschule Kaffee, Kaltgetränke und Slusheis anbieten.

Wenn wie immer bis über 500 lecker duftende Waffeln für die kleinen und großen Besucher gebacken werden sollen, wird erfahrungsgemäß auch viel Waffelteig benötigt, damit er bis zum Veranstaltungsende reicht. Da sind dann auch Waffelteigspenden sehr willkommen. Diese können am Sonntag, 20.September 2026,ab 14Uhr am Waffelstand der AWO abgegeben werden.
Wer das Projekt ansonsten mit einer (steuerbegünstigten) Spende finanziell unterstützen möchte, kann dies mit einer Überweisung auf das AWO-Konto bei der Volksbank unter der IBAN-Nr. DE 59 2789 3760 0010 50 66 00
Stichwort "AK-Prävention“ tun.

Abschließend hofft man seitens des AWO-Vorstandes , dass ganz viele Kinder möglichst auch mit Eltern und Großeltern die vielen unterschiedlichen Angebote des von der Stadtjugendpflege organisierten Weltkindetragsfestes in der Moritzstraße nutzen, um dort einen schönen gemeinsamen Nachmittag zu verbringen.










10.09.2026 • 10:48 Uhr

Mehr als nur Training: Erfolgreicher Juleica-Kompaktlehrgang für Übungsleitende und Trainer*innen in Northeim

Am vergangenen Wochenende (05. und 06. September 2026) verwandelte sich die Sporthalle des Corvinianum in Northeim in ein Kompetenzzentrum für überfachliche Jugendarbeit im Sport. Unter der Leitung der Sportjugend Südniedersachsen absolvierten neun Übungsleiter*innen und Trainer*innen mit gültiger C-Lizenz eine kompakte Ausbildung (20 Lerneinheiten) zur Erlangung der Jugendleitercard (Juleica).

Blick über den Tellerrand
des klassischen Sportbetriebs

Während in den wöchentlichen Trainingsstunden meist Technik und Kondition im Vordergrund stehen, ging es bei diesem zweitägigen Seminar um das „Mehr“ in der Jugendarbeit. Der Lehrgang vermittelte den Teilnehmenden praxisnahes Handwerkszeug, um Angebote zu gestalten, die sich gezielt an den Interessen von Kindern und Jugendlichen orientieren. Dazu gehören die Planung von Spielfesten, Ferienfreizeiten sowie besonderen Gruppenaktionen außerhalb des regulären Trainingsbetriebs.

Doppelter Nutzen
für das Ehrenamt

Der Lehrgang bot den Teilnehmenden einen spürbaren Mehrwert. Neben dem Erwerb der Juleica, die bundesweit als Qualitätsnachweis gilt und Inhabenden diverse Vergünstigungen und Sonderurlaub ermöglicht, konnte das Wochenende direkt zur Verlängerung der bestehenden ÜL-C-Lizenz Breitensport genutzt werden.

Die nächste Juleica-Ausbildung für Übungsleitende und Trainer*innen mit gültiger Lizenz wird am 4. Und 5. September 2027 erneut in Northeim stattfinden. Weitere Informationen erhalten Sie bei Sinja Pfeiffer (s.pfeiffer@ksbnortheim-einbeck.de oder 0157/56900887).










10.09.2026 • 10:44 Uhr

Zur Person: Alexandra Lukas und ihre Maxime - "Zuhören und bestmögliche Lösung finden!"

Wir setzten die Serie der Porträts von Persönlichkeiten, die bei der Stadtratswahl in Bad Gandersheim am kommenden Sonntag antreten, mit einer Kandidatin der Grünen fort. Dazu wird in einem Statement der Grünen angemerkt:

Alexandra Lukas, 1968 in Bad Gandersheim geboren, ging nach dem Abitur am hiesigen Gymnasium zum Studium der Biologie nach Göttingen, Anstellung in einem naturschutzfachlichen Planungsbüro in Plauen/Vogtland. Dort machte sie sich mit ihrem Ehemann (Landschaftsplaner und Künstler) selbständig und kehrte im Jahr 2003 zurück in die Heimatstadt. Seitdem lebt und arbeitet sie mit Familie (2 Söhne), Hund und Pferden in Ellierode.
Sie kandidiert zum ersten Mal für den Gandersheimer Stadtrat. Eine starke Motivation war dabei die Heimatverbundenheit, denn „ich halte diese Stadt und ihre Dörfer mit ihrer uralten Geschichte, der reichen Kultur, der schönen Landschaft und der vorhandenen Infrastruktur (v.a. Schulen) für sehr lebenswert.“


„Eine besondere Inspiration und Kraftquelle war und ist für mich, so lange ich denken kann, die Natur. In logischer Konsequenz übe ich meinen Beruf als Biologin/Ökologin seit fast 30 Jahren mit viel Freude aus. Die dabei gewonnenen Erfahrungen bringe ich gern in unserem ländlich geprägten Umfeld vor allem in den Erhalt und die Entwicklung von Lebensräumen ein. Dies geht unmittelbar mit den Themen Landnutzung, Hochwasserschutz, Klima- und Artenschutz einher. Aber auch Themen wie die Belebung unserer Innenstadt und eine gute Infrastruktur für Radfahrer/innen liegen mir besonders am Herzen.“
Gemeinsam mit den Grünen möchte sie über ihr bisheriges, ehrenamtliches Engagement hinaus (z.B. Dorfmoderation Ellierode, Amphibienschutz Wrescherode, Mitarbeit am Radwegekonzept etc.) etwas bewirken und gestalten.
Es ist ihr ein besonderes Anliegen, zuzuhören und andere Standpunkte zu verstehen, um gemeinsam die bestmögliche Lösung für unsere Stadt und die Dörfer zu finden.










10.09.2026 • 10:41 Uhr

Nach großem Erfolg gibt es Neuauflage für legendäre Altstadtfest-Grillhaxen bei Harzländer!

Eine Aktion macht Furore: zum ausgefallen Altstadtfesttermin in Bad Gandersheim hatte sich das hiesige Lebensmittel -Unternehmen Harzländer das Angebot der beliebten Grill-Haxe einfallen lassen. Die Nachfrage war so heftig, dass nun eine Neuauflage stattfinden wird.
Das passiert, wenn Liebe zum Altstadtfest durch den Magen geht…red/ Grafik: Quelle Harzländer










10.09.2026 • 10:37 Uhr

Freitag Abschlusskonzert der Internationalen Gandersheimer Dommusiktage mit dem European Union Baroque Orchestra um 19 Uhr

12 Tage lang standen in der Kleinstadt Bad Gandersheim herausragende Ensembles auf der Bühne der Stiftskirche/ Dom vor einem sich immer wieder neuformierenden begeisterten Publikum aus Nah und Fern. Zum Abschluss dieses Festivals spielt Freitagabend das European Union Baroque Orchestra um 19 Uhr in der Stiftskirche unter der Leitung von Judith Steenbrink ein Programm mit Werken von Georg Philipp Telemann unter dem Titel Tavern Dances.

Das Programm bietet Zuhörerinnen und Zuhörern die eher seltene Gelegenheit, Georg Philipp Telemann von einer anderen Seite kennenzulernen. Nachdem Telemann sechs Monate am Hof des Grafen Erdmann II. von Promnitz im heutigen Pszczyna verbracht hatte, schrieb er in seiner Autobiografie, er habe dort „die polnische und hanakische Musik in ihrer wahren barbarischen Schönheit“ kennengelernt. Würde man alles notieren, was dort gespielt werde, so könne man innerhalb einer Woche „Gedanken für ein ganzes Leben erschnappen“.

In diesem Programm klingt Telemanns Musik volkstümlich und funkelnd, elegant und kraftvoll, aber auch melancholisch.

EUBO wurde 1985 anlässlich des Europäischen Jahres der Musik gegründet. Als Kulturbotschafter für die Europäische Union hat es sich zu einer der wichtigsten Initiativen zur Förderung aufstrebender Talente im Bereich der historisch informierten Aufführungspraxis entwickelt: Mehr als 600 Musikerinnen und Musiker haben an den Aktivitäten von EUBO teilgenommen und über 900 Konzerte in 54 Ländern weltweit gegeben.
Karten gibt es noch ab 18 Uhr an der Abendkasse im Martin-Luther-Haus.
Concerto Gandersheim freut sich auf einen spannenden Konzertabend mit 18 jungen Musikerinnen und Musikern aus vielen europäischen Ländern, die zum Abschluss ihrer diesjährigen Konzerttournee in Bad Gandersheim auftreten.
Foto:: EUBO










10.09.2026 • 10:33 Uhr

Autofahrer (60) am helllichten Tag unaufmerksam: Fußgängerin (18) bei Unfall schwer verletzt

Ein 60-jähriger Mann befuhr am Mittwochnachmittag die Friedrichstraße in Richtung Göttinger Straße/B3n in Northeim. An dem Fußgängerüberweg Ecke Wallstraße übersieht er die 18-jährige Fußgängerin, welche soeben den Fußgängerüberweg überquerte. Es kam zum Zusammenstoß zwischen dem Pkw und der jungen Frau, wodurch diese schwer verletzt wurde. Sie musste in ein umliegendes Krankenhaus gebracht werden. Zudem entstand Sachschaden in Höhe von ca. 5500 Euro. mil











10.09.2026 • 10:29 Uhr

Hardegsen um 14 Uhr: 80-jähriger Senior während Einkauf bestohlen

Ein 80-jähriger Mann hielt sich am Mittwoch frühen Nachmittags in einem Lebensmittelgeschäft in der Göttinger Straße in Hardegsen auf. Hierbei entwendete eine bislang unbekannte Person die Geldbörse des Mannes und entfernte sich unentdeckt in unbekannte Richtung. Es entstand ein Schaden in Höhe eines mittleren dreistelligen Betrages.

Die Polizei Northeim bittet Zeugen, welche verdächtige Beobachtungen gemacht oder anderweitige Hinweise zu der unbekannten Person geben können, sich zu melden. mil










10.09.2026 • 10:25 Uhr

CDU setzt sich für mehr Hitzeschutz ein! In Einbeck Ratsinitiative der CDU zu konkreten Maßnahmen!

Der mehr als heiße und insgesamt zu trockene Sommer 2026 belegt aus Sicht der CDU-Stadtratsfraktion nicht nur den Klimawandel, sondern macht auch dessen Rasanz für die Menschen sehr praktisch spürbar. Auch auf lokaler Ebene müssen daher konkrete Maßnahmen zum Schutz vor Hitze und Trockenheit für Mensch und Natur ergriffen werden. Bereits im Jahr 2021 beschäftigten sich Rat und Verwaltung in Einbeck mit einer politischen Initiative der CDU-Ratsfraktion. Unter der Überschrift „Grüne Architektur“ beschäftige man sich mit den kommunalen Möglichkeiten zur verstärkten Begrünung insbesondere in der Innenstadt. Hier waren Dachbegrünungen und insgesamt mehr Stadtgrün auch als vorbeugender Hitzeschutz im Fokus. Der aktuelle Antrag zur nächsten Ratssitzung greift weiter aus.

Der aktuelle Antrag hat konkrete und kurzfristig umsetzbare Maßnahmen zum Ziel. „Es sollte mit überschaubarem Aufwand möglich sein, an ausgewählten Stellen im Stadtgebiet Möglichkeiten vor Sonne und Hitze zu schaffen. Konkret denken wir an Sonnensegel, punktuelle Wassersprühnebel und eine verbesserte Ventilation. Ebenso sollten kühle Gebäude wie Kirchen ausgewählt im Bedarfsfall zugänglich gemacht werden“, so die CDU-Ratsfraktion in einer Mitteilung.

Darüber hinaus zielt die CDU-Initiative auch auf die Dörfer und die freie Landschaft ab, um Maßnahmen zum Schutz von Mensch, Tier und Vegetation voranzubringen. Hier gehe es um Maßnahmen für eine verbesserte Wasserhaltung auf geeigneten Flächen oder auch eine verstärkte Bepflanzung oder Aufforstung. „Allein der Blick auf die trostlose Waldfläche im Bereich Bartshäuser Berg macht deutlich, dass hier eine gezielte Aufforstung notwendig ist. Das kann sicher auch mit Partnern oder privaten Initiativen gemeinsam umgesetzt werden“, unterstreichen die Christdemokraten. In jedem Fall gelte es, über Klimaschutzkonzepte hinaus, kurzfristig umsetzbare und konkrete Maßnahmen zu schaffen, um für künftige Hitze- und Trockenperioden besser gewappnet zu sein. Der nächste heiße Sommer kommt bestimmt.

Kommunaler Klimaschutz
jetzt – Wir müssen mehr tun!
Der Rat möge beschließen:

Die Verwaltung wird beauftragt, ein grundlegendes Konzept für einen verbesserten Klimaschutz auf dem Gebiet der Stadt Einbeck zu entwickeln. Dieses soll in Zusammenarbeit mit dem Ausschuss für Klimaschutz und Nachhaltigkeit sowie mit weiteren Akteuren erstellt und fortgeschrieben werden. Dabei sollen kurz-, mittelfrist- und langfristige Aktivitäten aufgezeigt werden. Im Schwerpunkt sollen kurzfristig wirksame Maßnahmen stehen. Dabei sollen für den Bereich der Innenstadt Frischluftkorridore, Sprühnebelkühlungen, flächige Beschattungen sowie eine verstärkte Begrünung besondere Berücksichtigung finden. Für die Ortschaften und auch die freie Landschaft sollen dabei die städtischen Möglichkeiten für eine verbesserte Wasserhaltung und Aufforstungsmaßnahmen auf geeigneten Flächen in den Blick genommen werden.

Begründung:
Der in diesem Sommer besonders offensichtlich gewordene klimatische Wandel hin zu mehr Trockenheit und Hitze machen ein Umdenken und Maßnahmen gegen diese Entwicklung auch im lokalen Bereich unbedingt erforderlich. Ebenso muss hier mehr Geschwindigkeit aufgenommen worden. Der Antrag der CDU-Ratsfraktion aus 2021 „Grüne Architektur“, der eine Verbesserung des Stadtklimas und der biologischen Vielfalt zum Ziel hatte, war ein Ansatz, der heute und in Zukunft intensiver und breiter aufgestellt gehört.
Klimaschutzmaßnahmen müssen vor allem auch als Aufgabe des Gesundheitsschutzes von Mensch und Tier, dem Schutz unserer Umwelt und Böden verstanden und umgesetzt werden. Die Extremhitzephasen des Sommers 2026 haben verdeutlicht, dass längst Eile geboten ist und dass sich die Maßnahmen keinesfalls an Wahlperioden orientieren dürfen, sondern auch vom neuen Rat nach dem 01. November mit Nachdruck vorangetrieben werden müssen.
Eine weitere Begründung erfolgt mündlich in der Ratssitzung










9.09.2026 • 20:46 Uhr

Keine Stadtratssitzung mehr vor der Kommunalwahl in Bad Gandersheim!

Der Stadtrat des südniedersächsischen Luftkurortes Bad Gandersheim wird nicht vor dem kommenden Sonntag zu der von allen Fraktionen beantragten öffentlichen und nichtöffentlichen zusammenkommen können. "Es gibt keine Ratssitzung!", so hat es am heutigen Mittwoch Bürgermeister Niklas Kielhorn den Fraktionsvorsitzenden offiziell mitgeteilt. Das bestätigte er auf Anfrage des RedaktionsNetzwerkes Südniedersachsen. Und Kielhorn begründete diese Entscheidung: "Von den Fraktionen war der Wunsch geäußert worden, den Autoren eines Gutachtens zu der Ratssitzung einzuladen. Nach Mitteilung der betroffenen Kanzlei wird ihr Vertreter erst in der 39. Woche zur Verfügung stehen können." Das habe der Bürgermeister heute den Fraktionen mitgeteilt. Außerdem bat er um Rückmeldung, inwieweit sie mit dem vorgeschlagenen Prozedere, die beantragte Sitzung (in alter Besetzung) im Oktober 2026 stattfinden zu lassen, einverstanden sind oder ein andere Verfahren in Vorschlag bringen.

David Artschwager, der den gemeinsamen Vorstoß für den Antrag auf den Weg und in die Öffentlichkeit gebracht hatte, bedauerte das Nichtzustandekommen seiner Idee. Er wollte mit dem gemeinschaftlichen Vorgehen ein Zeichen setzen, "dass wir interfraktionell etwas bewegen können". Es sei schade, dass es damit nicht geklappt hat.

Allerdings ist die etwas hektische Aktivität, im Finale des aktuellen Kommunalwahlkampfes ausgerechnet eine Stadtratssitzung zu fordern, in kommunalpolitischen Kreisen und von Medienleuten unterschiedlich interpretiert worden. Angeblich war da in lancierten Medienberichten (NDR, HNA) von einer angeblichen Eilbedürftigkeit wegen einer möglichen Verjährung von Schadensersatzansprüchen spekuliert worden, die bei sachlicher Beurteilung allerdings vollkommen substanzlos, ja sogar eine Fakenews war. "Wir haben noch Zeit bis zum 31.Dezember 2026, um mit einer Klage die Verjährung aufzuhalten", stellte Bürgermeister Kielhorn unmissverständlich klar.

Zur weiteren Spekulationen über den plötzlichen Zeitpunkt des gemeinsamen Antrags und der beantragten Sondersitzung des Rates noch vor der Stadtratswahl, damit sollte wenige Tage vor der Kommunalwahl noch einmal der Wahlkampf mit dem Thema LaGa-Insolvenz und 700.000 Euro Darlehn so richtig angeheizt werden, wollte sich der Bürgermeister nicht äußern. "Das ist für mich kein Kriterium. Wenn der Gutachter nicht kommen kann, dann macht eine Sondersitzung zum Thema Gutachten, das übrigens noch nicht gänzlich vorliegt, keinen Sinn." red










9.09.2026 • 20:19 Uhr

Zehnte lit.Ruhr bringt Autoren und Bücher ins Ruhrgebiet - Prominente Sprecher im Einsatz!

Das Ruhrgebiet wird im Herbst wieder zur Bühne für Geschichten und Diskurse. Vom 7. bis 11. Oktober findet in Essen, Bochum, Gelsenkirchen und Oberhausen das Literaturfestival lit.Ruhr
zum zehnten Mal statt, wie die Veranstalter am Mittwoch in Essen ankündigten. Insgesamt 69 Veranstaltungen mit Autoren, Stimmen aus Literatur, Medien, Wissenschaft und Kultur stehen demnach auf dem Programm. Die lit.kid.ruhr richtet sich mit 37 Veranstaltungen an junge Leser.
Den Festivalauftakt unter dem Motto «Jubel und Radau, Literatur und Rambazamba - Zehn Jahre lit. Ruhr» gestalten die Schauspieler Katharina Thalbach und Sabin Tambrea unter anderem mit Fritz Eckenga. Auf dem weiteren Festivalprogramm stehen Veranstaltungen mit den Autoren Dörte Hansen, Matthias Brandt und Leonie Swann. Auf der Bühne sprechen auch Saba-Nur Cheema und Meron Mendel, Reinhold Messner, Robert Habeck und Ruth Hoffmann. Zu hören sind auch die Schauspieler Dietmar Bär und Anna Schudt. epd










9.09.2026 • 20:19 Uhr

Mein Weg, mein Wiedereinstieg: Veranstaltung für Frauen am 16. September

Um Frauen bei beruflichen Veränderungen im digitalen Zeitalter zu unterstützen, setzen die Koordinierungsstelle „Frauen & Wirtschaft“ in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten der Stadt und des Landkreises Göttingen ihre Online-Veranstaltungsreihe auch im Herbst 2026 fort. Am Mittwoch, 16. September 2026, geht es von 10.00 bis 11.30 Uhr um das Thema „Mein Weg, mein Wiedereinstieg: Mit Mut und smarter Unterstützung zur individuellen Strategie“.
Ein erfolgreicher beruflicher Neustart nach der Erwerbsunterbrechung beginnt mit der eigenen Entscheidung. In diesem Workshop lernen Frauen, wie sie ihre Rückkehr aktiv gestalten und die Erwerbspause selbstbewusst als Teil ihres Lebenslaufs präsentieren können. Zusätzlich wird gezeigt, wie kostenlose KI-Tools wie beispielsweise Google Gemini als digitale Unterstützung genutzt werden können. Ein Impuls für alle Frauen, die mit Strategie und modernen Hilfsmitteln zurück in den Beruf möchten.

Anmeldung und
weitere Informationen

Die Teilnahme an der Online-Veranstaltung ist kostenlos und wird via Zoom präsentiert. Eine Anmeldung ist bis Montag, 14. September 2026, per E-Mail an kostelle@goettingen.de erforderlich. Im Anschluss an die Anmeldung wird der Zugangs-Link versandt. Weitere Informationen sind auf der Webseite der Koordinierungsstelle zu finden.

Info-Reihe für Frauen „Wie
funktioniert das Berufsleben 4.0“

Im Rahmen der Online-Veranstaltungsreihe geben erfahrene Impulsgeberinnen und Expertinnen einmal im Monat gute Tipps zu Bewerbungen, zur Optimierung der Jobsuche auf zahlreichen Stelleportalen oder zum Umgang mit Finanzen. In der Veranstaltungsreihe sind bis zum Ende des Jahres fünf Termine zu verschiedenen Themen geplant. Dazu gehören digitale Stellensuche, KI und Bewerbung, Netzwerken als Karrierechancen sowie Frauen und Finanzen. Weitere Termine unter www.frauen-wirtschaft.de










9.09.2026 • 20:17 Uhr

Unsere Dörfer sind schön! SPD-Kandidatenteam besucht „Kunst und Kürbis“ in Gehrenrode

Bei strahlendem Sonnenschein begrüßte Ortsvorsteherin und stellvertretende Bürgermeisterin Ingrid Lohmann das SPD-Team in Gehrenrode anlässlich der schon traditionellen Gemeinschaftsaktion „Kunst und Kürbis“ am Dorfgemeinschaftshaus. Dort erläuterte Dr. Trude Poser, Vorsitzende des Bürgervereins, die aktuelle Baumaßnahme, die vor allem ihrer Initiative und Fachkompetenz als Landschaftsplanerin zu verdanken ist: Der Platz vor dem Dorfgemeinschaftshaus wird entsiegelt und barrierefrei gestaltet. Auch der Zugang zum Dorfgemeinschaftshaus, das zugleich als Wahllokal dient, wird barrierefrei. „Zur Wahl am 13. September wird dies so fertig sein, dass das Dorfgemeinschaft genutzt werden kann“, erklärte Trude Poser zuversichtlich. Mit viel Einsatz war diese Maßnahme des Bürgervereins im Dorfentwicklungsprogramm aufgenommen worden.

Ingrid Lohmann wies auf das E-Auto samt Ladesäule am Dorfgemeinschaftshaus hin, das von Vereinsmitgliedern gemeinsam genutzt wird. Per App kann der Wagen für individuelle Transporte gebucht werden. „Ein umweltfreundlicher und kostengünstiger Beitrag für mehr Mobilität.“

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Die Goldschmiedewerkstatt von Heike Probst war geöffnet, die ihre Schmuckstück in Handarbeit fertigt. Davor gab es erfrischende selbstgemache Limonade. Nächste Stationen waren der Dorfladen von Margarethe Seiler, die Dorfschönheiten unterhalb der Kirche und der Rosenhof mit dem Atelier für Bildhauerei und Antiquitäten von Thomas Schmalz. Hier fielen besonders seine ausdrucksstarken Holz- und Steinarbeiten ins Auge.
An der Verbindungsstraße zwischen Oberdorf und Unterdorf wurde deutlich, dass hier vor allem für Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Personen Handlungsbedarf besteht. Hierzu liegen der Stadt bereits konkrete Vorschläge für eine barrierefreie Gestaltung vor, wie Trude Poser erläuterte.

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Zuletzt wurden die neuen Tiny-Häuser besichtigt, die für Gäste des Dorfes eine deutliche Bereicherung darstellen. Der Betreiber Nino Racculia von La Fattoria zeigt damit wie modernes Wohnen mit kompakt, durchdachten Raumlösungen auf kleinem Platz funktioniert.
Das Fazit von Ratsfrau Anja Görlach: „Gehrenrode bietet eine große Vielfalt und tolle Erfolge der Dorfgemeinschaft!“














9.09.2026 • 15:45 Uhr

Mein Weg, mein Wiedereinstieg: Veranstaltung für Frauen am 16. September

Um Frauen bei beruflichen Veränderungen im digitalen Zeitalter zu unterstützen, setzen die Koordinierungsstelle „Frauen & Wirtschaft“ in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten der Stadt und des Landkreises Göttingen ihre Online-Veranstaltungsreihe auch im Herbst 2026 fort. Am Mittwoch, 16. September 2026, geht es von 10.00 bis 11.30 Uhr um das Thema „Mein Weg, mein Wiedereinstieg: Mit Mut und smarter Unterstützung zur individuellen Strategie“.

Ein erfolgreicher beruflicher Neustart nach der Erwerbsunterbrechung beginnt mit der eigenen Entscheidung. In diesem Workshop lernen Frauen, wie sie ihre Rückkehr aktiv gestalten und die Erwerbspause selbstbewusst als Teil ihres Lebenslaufs präsentieren können. Zusätzlich wird gezeigt, wie kostenlose KI-Tools wie beispielsweise Google Gemini als digitale Unterstützung genutzt werden können. Ein Impuls für alle Frauen, die mit Strategie und modernen Hilfsmitteln zurück in den Beruf möchten.

Anmeldung und
weitere Informationen

Die Teilnahme an der Online-Veranstaltung ist kostenlos und wird via Zoom präsentiert. Eine Anmeldung ist bis Montag, 14. September 2026, per E-Mail an kostelle@goettingen.de erforderlich. Im Anschluss an die Anmeldung wird der Zugangs-Link versandt. Weitere Informationen sind auf der Webseite der Koordinierungsstelle zu finden.

Info-Reihe für Frauen „Wie
funktioniert das Berufsleben 4.0“

Im Rahmen der Online-Veranstaltungsreihe geben erfahrene Impulsgeberinnen und Expertinnen einmal im Monat gute Tipps zu Bewerbungen, zur Optimierung der Jobsuche auf zahlreichen Stelleportalen oder zum Umgang mit Finanzen. In der Veranstaltungsreihe sind bis zum Ende des Jahres fünf Termine zu verschiedenen Themen geplant. Dazu gehören digitale Stellensuche, KI und Bewerbung, Netzwerken als Karrierechancen sowie Frauen und Finanzen. Weitere Termine unter www.frauen-wirtschaft.de.










9.09.2026 • 15:44 Uhr

Schlagabtausch um den
Rettungsdienst und wer
verbreitet da Angstszzenarien
Die CDU Bad Gandersheim kritisiert den Umgang der SPD mit Äußerungen ihres Stadtratskandidaten Thomas Trogisch in der aktuellen Diskussion um den
Rettungsdienst. David Artschwager merkt dazu in einem Medieninfo an: „Trogisch hatte Fragen zur Rolle eines SPD-Kandidaten und zum Verhältnis zwischen dem| Wahlprogramm der SPD und dem geplanten Rettungsdienstkonzept gestellt. Uwe Schwarz warf ihm daraufhin vor, „aus wahltaktischen Gründen wider besseres Wissen Angst" zu verbreiten. Für die CDU geht diese Reaktion an einer sachlichen Auseinandersetzung mit den aufgeworfenen Fragen vorbei. Kritik gehört zu einem Wahlkampf. Sie darf deutlich sein und sie darf auch unbequem sein. Entscheidend ist aber, sich mit dem auseinanderzusetzen, was tatsächlich gesagt und gefragt wurde, anstatt dem politischen Mitbewerber Motive zu unterstellen", erklärt Thomas Trogisch. Gerade beim Rettungsdienst gehe es um ein Thema, das für die Menschen in Bad Gandersheim von großer Bedeutung sei. Unterschiedliche politische Einschätzungen und kritische Fragen müssten deshalb möglich sein, ohne daraus persönliche Vorwürfe abzuleiten. Wer Respekt und Zusammenhalt einfordert, muss diesen Anspruch auch im politischen Wettbewerb gelten lassen. Wir wünschen uns für die verbleibenden Tage bis zur Kommunalwahl eine klare und durchaus kontroverse, aber vor allem sachbezogene Debatte", so Trogisch. Die CDU Bad Gandersheim werde deshalb auch weiterhin auf eine politische Auseinandersetzung setzen, die unterschiedliche Positionen deutlich benennt, dabei aber bei den Inhalten und Fakten bleibt.“


Hintergrund und zur Einordnung der Debatte:
Das hatte Uwe Schwarz kommentiert:

Schwarz: „Sehr geehrter Herr Trogisch, Sie wissen ganz genau, dass hier mit Herrn Glomm ein exellenter Fachmann spricht, der sich sachlich, fundiert und kenntnisreich zum Thema äußert. Wenn Sie das auch machen würden und nicht erneut aus wahltaktischen Gründen wider besseres Wissen Angst verbreiten würden, dann wäre das schon sehr hilfreich. Da Sie selbst Notfallsanitäter sind, kennen Sie die Wahrheit mit Sicherheit ganz genau und die entspricht genau den Aussagen von Herrn Glomm. Wo ist der Unterschied, wenn Sie als CDU-Mitglied für den Stadtrat als Notfallsanitäter kandidieren und wenn Herr Glomm mit seiner Fachlichkeit als parteiloser Bewerber auf der SPD-Liste kandidiert? Was sollen diese künstlichen Gegensätze und wem helfen sie? Dass es in Gandersheim überhaupt noch einen Notarztstandort gibt, verdanken wir einem Antrag der SPD-Kreistagsfraktion, der in der Kreistagssitzung am 4.4.2025 zur Abstimmung gestellt wurde. Dieser Antrag wurde u.a. von Teilen der CDU-Kreistagsfraktion unterstützt und das ist ein gutes Beispiel von demokratischer Zusammenarbeit, wenn es um die Sache geht. Ohne diesen Antrag wäre der Notarztstandort in Bad Gandersheim ersatzlos gestrichen worden und der in Uslar ein Jahr später. Sie, Herr Trogisch, wissen als Fachmann auch, wie häufig Notarztsitze in der Praxis gar nicht besetzt sind und warum das so ist. Die Arbeit wird vor Ort sehr häufig durch die hohe Qualifikation Ihres und des Berufsstandes von Herrn Glomm erledigt. Der Kreistag hat ferner in der genannten Sitzung klare Aufträge an die Verwaltung gestellt und deren Umsetzung hat sich verzögert, weil auch die Gespräche mit den Kostenträgern länger gedauert haben. Mit den Gemeindenotfallsanitätern kommt eine zusätzliche, verbesserte Versorgung hinzu und keine Verschlechterung. Übrigens auch ein mehrfacher Antrag der SPD-Kreistagsfraktion. Während der Erprobungsphase ändert sich an den bisherigen Notarztstandorten in unserem Landkreis gar nichts und danach wird entschieden, ob sich die Ergänzug bewährt hat und flächendeckend eingesetzt werden kann. All das hat Herr Glomm korrekt beschrieben und auch das Zusammenspiel der unterschiedlichen Versorgungsstrukturen. Dazu gehört auch ein flächendeckendes Notarztsystem, soweit ein Notarzt telemedizin oder auch vor Ort noch mit eingesetzt werden muss. Das ist überhaupt kein Gegensatz zum SPD-Kreistagswahlprogramm, sondern sehr schlüssig. Wir können uns gerne dazu öffentlich austauschen, gerne auch in einer Poduimsdiskussion, aber hören Sie und einige andere Akteure bitte damit auf, den Menschen Angst zu machen. Sie wissen es zumindest mit Ihrer beruflichen Qualifikation besser.“, so der Kreistagsabgeordnete.










9.09.2026 • 15:39 Uhr

Zehnte lit.Ruhr bringt Autoren und Bücher ins Ruhrgebiet - Prominente Sprecher im Einsatz!

Das Ruhrgebiet wird im Herbst wieder zur Bühne für Geschichten und Diskurse. Vom 7. bis 11. Oktober findet in Essen, Bochum, Gelsenkirchen und Oberhausen das Literaturfestival lit.Ruhr
zum zehnten Mal statt, wie die Veranstalter am Mittwoch in Essen ankündigten. Insgesamt 69 Veranstaltungen mit Autoren, Stimmen aus Literatur, Medien, Wissenschaft und Kultur stehen demnach auf dem Programm. Die lit.kid.ruhr richtet sich mit 37 Veranstaltungen an
junge Leser.

Den Festivalauftakt unter dem Motto «Jubel und Radau, Literatur und Rambazamba - Zehn Jahre lit. Ruhr» gestalten die Schauspieler Katharina Thalbach und Sabin Tambrea unter anderem mit Fritz Eckenga. Auf dem weiteren Festivalprogramm stehen Veranstaltungen mit den
Autoren Dörte Hansen, Matthias Brandt und Leonie Swann. Auf der Bühne sprechen auch Saba-Nur Cheema und Meron Mendel, Reinhold Messner, Robert Habeck und Ruth Hoffmann. Zu hören sind auch die Schauspieler Dietmar Bär und Anna Schudt. epd










9.09.2026 • 15:23 Uhr

SPD lädt am kommenden Sonntag zu Wahlpartys ein

Am Abend der Kommunalwahl am Sonntag, den 13. September treffen sich in den einzelnen Ortsvereinen die Kandidierenden und die interessierten Mitglieder der SPD, um gemeinsam die eintreffenden Wahlergebnisse zu verfolgen und zu erörtern. Im Einzelnen finden die Wahlpartys der SPD an den folgenden Orten statt: In Northeim im SPD-Büro am Markt, in Einbeck im Hotel Panorama, in Kalefeld im Freibad Düderode, in Uslar im SPD-Büro in der Langen Straße 10, in Bad Gandersheim im Ratskeller La Piazza, in Moringen im Burgkeller neben dem Rathaus, in Dassel im Schützenhaus in der Schützenstraß, der Ortsverein Hardegsen im SPD-Haus in Hevensen.
Beginn ist jeweils um 18 Uhr.
Neben den Mitgliedern sind auch Freunde und Sympathisanten der Sozialdemokratie herzlich willkommen.










9.09.2026 • 15:22 Uhr

Einbeck schockiert: Vandalismus auf der Hube

Im Zeitraum vom 01.09.2026 bis zum 04.09.2026 beschädigten bislang unbekannte Täter die große Grünfläche im Bereich des Parkplatzes auf der Hube. Diese wurde ganz offensichtlich mit einem Pkw widerrechtlich befahren und sogenannte Drifts und Donuts (Kreise) durchgeführt. Dabei wurde das Erdreich so stark aufgewühlt, dass die Grasnarbe beschädigt wurde. Der Schaden beläuft sich auf über 1000,- Euro. Die Wiese befindet sich in einem bewaldeten Erholungsgebiet, in Verlängerung des Hubeweges und wird, angrenzend an einen Grillplatz, sowie einer Naturkegelbahn als Sport-und Freizeitfläche genutzt. Besonders bekannt ist die Örtlichkeit, da genau dort in der Vergangenheit das traditionelle Hubebergturnfest ausgetragen wurde. Die Stadt Einbeck hat aufgrund der widerrechtlichen Benutzung und der damit einhergehenden Sachbeschädigung Strafanzeige bei der Polizei erstattet. Diese hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die diesbezüglich Beobachtungen gemacht haben und/oder Hinweise zum Verursacher geben können, sich unter Tel. 05561 31310 zu melden. kr










9.09.2026 • 11:01 Uhr

Rosa Oktober: Stadt Göttingen informiert über Brustkrebs und die Bedeutung der Früherkennung

Oktober ist Brustkrebsmonat: Mit dem „Rosa Oktober“ wird weltweit auf Brustkrebs aufmerksam gemacht. Auch die Stadt Göttingen beteiligt sich an der Aufklärungskampagne und möchte Bürgerinnen und Bürger für die Bedeutung von Früherkennung und Vorsorge sensibilisieren.

Brustkrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Eine Erkrankung lässt sich nicht immer verhindern, doch verschiedene Faktoren können das Erkrankungsrisiko beeinflussen. Umso wichtiger ist es, Veränderungen möglichst früh zu erkennen und bestehende Früherkennungsangebote wahrzunehmen. Das verbessert in vielen Fällen die Behandlungsmöglichkeiten und Heilungschancen.

Mit dem Rosa Oktober möchte die Stadt Göttingen dazu beitragen, Informationen über Brustkrebs zugänglich zu machen, Ängste abzubauen und die Menschen zu ermutigen, sich mit dem Thema und den eigenen Möglichkeiten der Vorsorge auseinanderzusetzen.

Zu den gesetzlichen Früherkennungsangeboten gehört die ärztliche Tastuntersuchung der Brust ab dem Alter von 30 Jahren. Ein weiterer wichtiger Baustein ist das Mammografie-Screening. Es richtet sich grundsätzlich an Frauen im Alter von 50 bis 75 Jahren und wird alle zwei Jahre angeboten. Darüber hinaus gilt: Auffällige Veränderungen an der Brust sollten unabhängig vom Alter ärztlich abgeklärt werden.

Im Oktober soll das Thema Brustkrebs in Göttingen mit verschiedenen Aktionen stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden. Im Mittelpunkt stehen dabei Information, Aufklärung und die Ermutigung, Angebote zur Früherkennung wahrzunehmen.

Geplante Aktionen im Rahmen des „Rosa Oktober“ sind auf der städtischen Website unter goe.de/rosa-oktober zu finden.

Mit der Beteiligung am „Rosa Oktober“ setzt die Stadt Göttingen ein Zeichen für Gesundheitsvorsorge, Aufklärung und Solidarität mit Brustkrebspatientinnen und ihren Angehörigen.










9.09.2026 • 10:59 Uhr

Anklageerhebung im Zusammenhang mit schweren Misshandlungen einer 32-jährigen Frau in Salzgitter

Im Zusammenhang mit den im März 2026 bekanntgewordenen Misshandlungen einer damals 32-jährigen Frau in Salzgitter hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig vor wenigen Tagen Anklage zur Großen Strafkammer des Landgerichts Braunschweig erhoben. Angeschuldigt sind zwei 54- bzw. 50-jährige Männer sowie zwei 63- bzw. 29-jährige Frauen.

Bei dem 50-jährigen Mann und der 63-jährigen Frau handelt es sich um ein Ehepaar; bei der 29-jährigen um die Tochter der älteren Frau. Der 54-jährige Angeschuldigte ist der Lebensgefährte der 29-jährigen.

Den Angeschuldigten wird vorgeworfen, über einen Zeitraum von etwa viereinhalb Jahren eine bei Beginn der Taten 27-jährige Frau wiederholt erheblich körperlich misshandelt und gedemütigt zu haben. Der Anklage liegen insoweit 33 Einzelfälle zugrunde, die teilweise gemeinschaftlich von den Angeschuldigten begangen worden sein sollen.

Der 63-jährigen werden für den Zeitraum vom 16.09.2021 bis 16.03.2026 insgesamt 26 Körperverletzungshandlungen zur Last gelegt, darunter 2 Fälle schwerer Körperverletzungen (Strafrahmen jeweils ein bis zehn Jahre Freiheitsstrafe) und 24 Fälle gefährlicher Körperverletzungen (Strafrahmen jeweils 6 Monate bis 10 Jahre Freiheitsstrafe).

Dem 50-jährigen Angeschuldigten werden 10 Körperverletzungen vorgeworfen, darunter ebenfalls die beiden Fälle schwerer Körperverletzungen sowie 7 Fälle gefährlicher Körperverletzungen.

Die 29-jährige soll das Opfer in 11 Fällen körperlich misshandelt haben, wobei jeweils von einer gefährlichen Körperverletzung auszugehen ist.

Schließlich werden dem 54-jährigen zwei gefährliche und eine einfache Körperverletzung zur Last gelegt.

Nach Abschluss der Ermittlungen stellt sich das mutmaßliche Geschehen wie folgt dar:
Die Geschädigte war mit den beiden angeschuldigten Frauen seit vielen Jahren bekannt und freundschaftlich, geradezu familiär verbunden. Zeitweise hatte die Geschädigte sogar bei der jüngeren Angeschuldigten wohnen dürfen, nachdem sie infolge einer Trennung obdachlos geworden war.

Später hatten die beiden Frauen der Geschädigten eine Wohnung in Salzgitter-Bad verschafft und zunächst die Kaution für die damals mittellose Geschädigte bezahlt. Die jüngere Angeschuldigte hatte die Geschädigte zudem bei der Regelung finanzieller Belange und Behördenangelegenheiten unterstützt. Aus Dankbarkeit und Pflichtgefühl gegenüber den beiden Frauen hatte die Geschädigte sich daraufhin bereit erklärt, in den Haushalten beider Frauen Reinigungsarbeiten auszuführen und Besorgungen für sie zu tätigen. Zu diesem Zweck erschien sie nahezu täglich in einem der beiden Haushalte oder sogar in beiden, um die ihr aufgegebenen Aufgaben zu erfüllen. Dabei erhielt die Geschädigte keine Entlohnung, sondern lediglich Essensgaben der beiden Angeschuldigten. Aus Mangel anderer Sozialkontakte sowie aufgrund ihrer eigenen Unselbständigkeit wurde die Geschädigte den beiden Frauen schnell hörig. Nachdem es zu vermeintlichen Verfehlungen der Geschädigten gekommen war, indem sie unpünktlich erschienen sei, gestohlen oder die Arbeiten nach Ansicht der Angeschuldigten nur unzureichend ausgeführt habe, gingen beide angeschuldigten Frauen irgendwann dazu über, die Geschädigte durch Ohrfeigen oder Faustschläge in die Magengrube für ihre Fehler zu bestrafen. Aus diesen Sanktionen heraus entwickelten beide Frauen schnell eine ausgeprägte Neigung, die Geschädigte zu dominieren. Tagtäglich erfanden sie neue Gründe, um die Geschädigte „zur Strafe“ körperlich misshandeln, quälen, demütigen und verstümmeln zu können. Teilweise agierten sie dabei allein, teilweise zusammen. In einigen weiteren Fällen wirkte auch der Ehemann der älteren Frau oder der Lebensgefährte der jüngeren Angeschuldigten mit und beteiligten sich an den Züchtigungen und Demütigungen.

Da Verweigerung oder Widerworte weitere Gewaltakte nach sich zogen, fügte sich die inzwischen gebrochene und wehrlose Geschädigte den jeweiligen Befehlen und Forderungen der vier Angeschuldigten und zeigte - soweit möglich - wenig bis gar keine Reaktionen oder gar Anzeichen des Schmerzes, um ihre Lage nicht zusätzlich zu verschlimmern.

Bei den Bestrafungshandlungen setzten die Angeschuldigten diverse Gegenstände, wie Baseballschläger, Bunsenbrenner, Zangen, Hammer und Nägel ein, um der Geschädigten massive bzw. schier unerträgliche Schmerzen zuzufügen, beispielsweise durch das Ziehen von Zähnen, das Herbeiführen von Verbrennungen und sexualisierte Gewalt. Dabei kam es den Angeschuldigten darauf an, die Geschädigte zu erniedrigen und ihr gegenüber wiederholt die eigene Machtposition aufzuzeigen, wobei sie sich zugleich am Leid, der Angst und den Schmerzen des Opfers ergötzten.

Bei der 63-jährigen und ihrem 50-jährigen Ehemann kommt aus Sicht der Staatsanwaltschaft auch die Anordnung von Sicherungsverwahrung in Betracht.
Mit Ausnahme des 54-jährigen befinden sich die Angeschuldigten seit dem Bekanntwerden der Vorwürfe im März 2026 in Untersuchungshaft.

Die Angeschuldigten haben sich bislang nicht zu den Tatvorwürfen geäußert.
Mit Ausnahme des 50-jährigen sind die Angeschuldigten nicht vorbestraft.

Der 50-jährige Angeschuldigte ist in der Vergangenheit unter anderem bereits wegen Vergewaltigung und gefährlicher Körperverletzung zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Ein Verhandlungstermin vor der Großen Strafkammer steht noch nicht fest.










9.09.2026 • 10:52 Uhr

Ricarda Polzin (Heckenbeck): Ökologische Belange im Fokus der Ratskandidatin

In einem weiteren Medieninfo wird heute Ratsfrau und erneut Kandidatin Ricarda Polzin aus Heckenbeck von den Grünen porträtiert.

Ricarda Polzin, Jahrgang 1977, lebt seit über 20 Jahren mit ihrer Familie in ihrer Wahlheimat Heckenbeck. Seit vielen Jahren wirkt sie an unterschiedlichen Stellen in Dorfaktivitäten mit, zur Zeit als Vorsitzende der Bürgergemeinschaft und als stellvertretende Ortsvorsteherin. Mit Initiativkraft und langem Atem verfolgt sie Projekte, wobei es ihr ein besonderes Anliegen ist, die Erfahrungen aus der eigenen Dorfentwicklungsarbeit auch in Ratsarbeit einzubringen. Den kooperativen Geist, der gut im Dorf funktioniert, möchte sie auch auf Ratsebene etabliert sehen. Eine interessierte Grundhaltung, eine große Bereitschaft für Perspektivwechsel und ein lernendes Aufeinanderzugehen gehören zu ihrem Arbeitsstil. Teilhabe an einer bunt gemischten, vielfältige Gesellschaft ist für sie die Basis eines guten Lebens.

In Heidelberg absolvierte sie ihre Ausbildung als Bäckerin und Konditormeisterin, bevor sie nach Heckenbeck kam. Nach langer Familienzeit und regem ehrenamtlichen Engagement ist sie vor drei Jahren ins Handwerk zurückgekehrt. Seit dem betreibt sie in Heckenbeck eine kleine Holzofenbäckerei.
Die Frage, „wie kann Bad Gandersheim klimaneutral werden?“, hat sie 2021 dazu gebracht, als parteilose auf der Grünen Liste für Bad Gandersheim zu kandidieren. Genau hier sieht sie ihre größte Stärke. „Unsere Stadt braucht eine schnelle und sinnvolle Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen und Wärmeplanung. Wir Bürger/innen brauchen einen transparenten Prozess, damit wir alle gut informierte Entscheidungen treffen können“. An welchen Stellen kann die Stadt selber handeln, in welchen Bereichen heißt es gute Aufklärungsarbeit zu leisten und wie kann die Kommune ihre Bürger*innen möglichst gut in der Umsetzung unterstützen?
Es gibt viele für Stadt und Dörfer wichtige Themen, die einer Lösung bedürfen. „Ich möchte dafür sorgen, dass ökologische Belange, ein gutes Miteinander und Klimaneutralität stets mit in den Blick genommen werden.“

Eine Starthilfe konnte sie in ihrer Ratsarbeit seit 2022 schon leisten: Ein Klimaschutzmanagement wurde auf Antrag der Grünen etabliert und die Wärmeplanung, zu deren Rahmenbedingungen ich frühzeitig informiert habe, wird nun auf den Weg gebracht.
Durch ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten bringt sie einigen Erfahrungshintergrund mit: Projektplanung für Vereine, Aufbau eines dörflichen E-Carsharing, Gebäudesanierung unter Berücksichtigung von energetischen Aspekten, Barrierefreiheit und Brandschutzbelangen, Erfahrung mit Förderanträgen. Dabei gilt es immer Herausforderungen bei Altbausubstanz zu meistern und begrenzte finanzielle Ressourcen effektiv einzusetzen.
„Ich möchte Kommune so mitgestalten, dass ihr Wirken zu den Bedürfnissen ihrer Bürger*innen und den Bedürfnissen unseres Planeten passt.“










9.09.2026 • 10:51 Uhr

Wichtiges Thema „Notfall- Versorgung“ und Notfall- Anlaufpunkte von der AWO aufgegriffen - Starkes Echo

Wie wichtig den Menschen das Thema Katastrophenschutz, Vorsorge für Krisen und Notfall-Anlaufpunkte (NAP) ist, das hat gestern Abend die unglaublich gute Resonanz auf eine Informationsveranstaltung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Bad Gandersheim bewiesen. Fast 70 interessierte Bürgerinnen und Bürger zeigten im Probenzentrum ihr lebhaftes Interesse daran, was Michael Brakel, sachkundiger Katastrophenschützer in der Bad Gandersheimer Stadtverwaltung, zum Thema zu sagen hatte.

Eingeleitet wurde sein informativer Vortrag mit lebhaften Fragen und Antworten von der Vorsitzenden der lokalen AWO, Petra Dröge. Sie und ihr Team schienen mit der Veranstaltung den richtigen Interessennerv der Menschen getroffen zu haben.

Was Michael Brakel zu sagen hatte ist von höchster Aktualität angesichts nicht auszuschließender Herausforderungen an den persönlichen Schutz und den der Bevölkerung in den Ortschaften und Dörfern. Hier scheint Bad Gandersheim mit der Installierung von Notfall-Anlaufpunkten in allen Dörfern und im Martin-Luther-Haus gut gerüstet und auf dem richtigen Weg zu sein. red/Fotos/Video: FisWMG










9.09.2026 • 10:44 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der 38. Kalenderwoche 2026

In der Woche vom 14.09.2026 bis 20.09.2026 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:

Montag, 14.09.2026, Raum: Einbeck / Northeim
Dienstag 15.09.2026, Raum: Kalefeld / Bad Gandersheim
Mittwoch 16.09.2026, Raum: Hardegsen / Uslar
Donnerstag 17.09.2026, Raum: Katlenburg-Lindau / Nörten-Hardenberg
Freitag 18.09.2026, Raum: Moringen / Dassel

Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag (14.09.2026) bis Montag (21.09.2026) im Raum Kalefeld eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.












9.09.2026 • 10:42 Uhr

Bodenfelde siegt bei Kreiskinderfeuerwehr- Spielewettbewerb in Uslar

Mehr als 30 teilnehmende Gruppen der Kinderfeuerwehren stellten sich am 29. August den Herausforderungen auf dem Gelände des Gymnasiums in Uslar. An verschiedenen Stationen galt es bei den Kreiskinderfeuerwehr-Spielewettbewerben, spielerisch und als Team die Aufgaben zu meistern. So mussten beispielsweise abgesteckte Felder durch das Werfen von Sandsäckchen getroffen oder ein Notruf abgesetzt werden. Als jüngste Gruppe mit einem Altersdurchschnitt von 7,16 Jahren startete die Kinderfeuerwehr Katlenburg. Neben den verschiedenen Aufgaben kam auch der Spaß nicht zu kurz: So konnten die Kinder gemeinsam die Hüpfburg der Kreisjugendfeuerwehr oder den Spielplatz nutzen.

Am Ende des Tages stand dann noch einmal Hochspannung auf dem Programm: Bei der Siegerehrung ehrten Kreisbrandmeister Bernard Krzepina, der stellvertretende Kreisbrandmeister Kai Reichelt, die stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwartin Jana Rosenberg, Stadtjugendfeuerwehrwart Christian Filmer, der stellvertretende Stadtbrandmeister Michael Kuttig sowie Uslars Bürgermeister Thorsten Bauer die teilnehmenden Kinderfeuerwehren. Auf Platz eins landete die Kinderfeuerwehr Bodenfelde III, dicht gefolgt von der Kinderfeuerwehr Einbeck I. Platz drei belegte die Kinderfeuerwehr Ahlsburg I. Neben vielen Grußworten wurde auch der große Dank an die Stadtjugendfeuerwehr Uslar für die Ausrichtung der Veranstaltung ausgesprochen.
Alle Platzierungen im Überblick:
1. Bodenfelde III – 237,5 Punkte
2. Einbeck I – 230 Punkte
3. Ahlsburg I – 224,5 Punkte
4. Düderode II – 221,5 Punkte
5. Auf dem Berge – 217 Punkte
5. Bodenfelde I – 217 Punkte
7. Northeim – 206 Punkte
8. Bodenfelde II – 200,5 Punkte
9. Bollensen I – 199,5 Punkte
10. Wachenhausen – 190,5 Punkte
11. Seboldshausen II – 189,5 Punkte
12. Kreiensen – 187,5 Punkte
13. Ahlsburg II – 184,5 Punkte
14. Düderode I – 182 Punkte
15. Elvershausen – 179,5 Punkte
16. Nörten I – 179 Punkte
17. Bollensen II – 175,5 Punkte
18. Einbeck II – 174 Punkte
19. Schönhagen – 166 Punkte
20. Uslar-Süd – 158,5 Punkte
21. Greene – 158 Punkte
21. Katlenburg – 158 Punkte
23. Seboldshausen I – 156 Punkte
24. Opperhausen – 149,5 Punkte
25. Bishausen – 146,5 Punkte
26. Ellensen – 143,5 Punkte
27. Moringen I – 141,5 Punkte
27. Nörten III – 141,5 Punkte
29. Lindau/Suterode – 134 Punkte
30. Hardegsen II – 116,5 Punkte
31. Denkershausen – 115,5 Punkte
32. Hardegsen I – 112 Punkte
33. Moringen II – 102,5 Punkte
34. Nörten II – 85,5 Punkte
red/Fotos: Christopher Sakel - Kreisfeuerwehr Northeim












9.09.2026 • 10:40 Uhr

In der Kreisstadt Northeim: Verkaufsoffener Sonntag im Rahmen des 29. Klostermarkts

Die Händlerinnen und Händler der Northeimer Innenstadt beteiligen sich am 20. September 2026 mit einem verkaufsoffenen Sonntag am Klostermarkt mit Landvolk-Bauernmarkt. Von 13 Uhr bis 18 Uhr öffnen die Geschäfte ihre Türen entlang der historischen Altstadt von Northeim.
„Wir freuen uns auf diese großartige Gelegenheit, den Besucherinnen und Besuchern an diesem außergewöhnlichen Tag unsere Geschäfte zu öffnen und zu zeigen, wie vielfältig und persönlich Northeim sein kann“, sagt Axel Francke, Sprecher der Interessengemeinschaft der Händlerinnen und Händler.
Parallel dazu findet an diesem Wochenende auf dem Münsterplatz und entlang der Breiten Straße der Klostermarkt mit vielen Attraktionen und Mittelalter-Atmosphäre statt. Auf dem Markplatz präsentiert die NOM WMT gemeinsam mit dem Landvolk Osterode-Northeim am Sonntag erstmals den Landvolk-Bauernmarkt mit regionalen Produkten und historischen Landmaschinen.










9.09.2026 • 10:38 Uhr

Aktion „Gelbes Band“ bei den Bad Gandersheimer Stadtwerken

Die Stadtwerke nehmen in diesem Jahr mit der Streuobstwiese oberhalb ihres Betriebsgeländes „An den Lahwiesen 1“ an der Aktion „Gelbes Band“ teil. Ziel der Aktion des „Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen“ ist unter anderem die Lebensmittelverschwendung zu verringern und die Lebensmittelwertschätzung zu stärken.
Selbstpflücker dürfen dabei die Wiese betreten und das Obst (Äpfel und Birnen) der mit einem gelben Band markierten Bäume ernten. Wichtig dabei ist, nur so viel zu ernten wie selbst benötigt wird. Das Betreten des Gebiets geschieht dabei auf eigene Gefahr.
Eine Standortkarte mit allen Aktionsflächen ist unter https://www.zehn-niedersachsen.de/thema/325_Standortkarte zu finden.
Die Stadtwerke wünschen viel Freude beim Sammeln sowie einen guten Genuss der frischen Früchte. sbg










9.09.2026 • 10:36 Uhr

Gemeinsam Bücher genießen: Silent Book Club am 25. September

Am Freitag, 25. September 2026, findet ab 16.00 Uhr im zweiten Obergeschoss der Stadtbibliothek im Thomas-Buergenthal-Haus, Gotmarstraße 8, der kommende Silent Book Club statt.

Lesefreudige Menschen jeden Alters sind eingeladen ihr eigenes Buch, E-Book oder Hörbuch zusammen mit anderen Leser*innen im gemütlichen Bibliotheksambiente zu genießen. Selbstverständlich kann auch ein beliebiges Buch aus dem Bestand der Stadtbibliothek zum Lesen ausgewählt werden. Die Stadtbibliothek bietet außerdem eine exklusive Bücherauswahl für die Teilnehmer*innen des Silent Book Clubs. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung, solange der Platz reicht.











8.09.2026 • 12:24 Uhr

Bahn-Mitarbeiter angefahren und schwer verletzt - Verursacher haut ab

Ein Mitarbeiter, der für Absperrungen an der defekten Schrankenanlage bei Höxter-Godelheim (Kreis Höxter) zuständig ist, wurde von einem unbekannten Autofahrer angefahren und schwer verletzt. Der Autofahrer flüchtete.

Der Unfall ereignete sich am Freitag, 4. September, gegen 23.50 Uhr auf der B64 in Höhe des Bahnübergangs Höxter-Godelheim. Der 30-jährige Mitarbeiter eines Absperrdienstes, gekleidet in reflektierender Sicherheitskleidung, hatte die B64 überquert, um Absperrmaterial einzusammeln. Dabei wurde er am Fahrbahnrand von einem unbekannten Fahrzeug gestreift, das in Fahrtrichtung Höxter gefahren war. Der 30-Jährige kam dadurch zu Fall und zog sich schwere Verletzungen zu. Er musste mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Das unbekannte Auto fuhr jedoch ohne Anzuhalten in Richtung Höxter weiter.

Während der Versorgung des Verletzten und der Unfallaufnahme war die B64 zeitweise in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Das Verkehrskommissariat der Polizei Höxter bittet um Hinweise unter Telefon 05271/962-0. /nig










8.09.2026 • 12:20 Uhr

Treppenlauf auf höchsten Kirchturm Niedersachsens

Beim Treppenlauf auf den Turm der evangelischen St.-Andreas-Kirche in Hildesheim sind noch Läuferinnen und Läufer können sich am 26. September
beim Treppenlauf durch Niedersachsens höchsten Kirchturm messen.

Über 364 Stufen und in 114,5 Meter Höhe führt die «Andreasturm-Challenge»
im Turm der evangelischen St.-Andreas-Kirche. In den zwei Sonder-Kategorien, der «Blaulicht-Challenge» und der «Sportler-Challenge» seien noch Startplätze verfügbar, teilte die Hildesheim Marketing GmbH am Dienstag mit.

Die Blaulicht-Kategorie richtet sich an Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Technischem Hilfswerk, Polizei und weiteren Hilfsorganisationen. Die Teilnehmenden müssen die Stufen bis zur Aussichtsplattform mit mindestens zehn Kilogramm selbst mitgebrachtem Zusatzgewicht bewältigen, hieß es. Der rasante Aufstieg führe am Glockenstuhl und dem alten mechanischen Uhrwerk vorbei.

# Wertungslauf für
Towerrunning Cup

Die Sportler-Challenge wendet sich an ambitionierte Läuferinnen und Läufer. Die Plätze in den übrigen Starterfeldern sind der Marketinggesellschaft zufolge bereits vergeben. Die Veranstaltung wird zudem als offizieller Wertungslauf des sogenannten Deutschen Towerrunning Cups für 2027 gewertet. epd











8.09.2026 • 12:16 Uhr

Busfahrer beiKollision gegen Baum schwer verletzt

Am Dienstag, 08.09.2026, ist es gegen 07:45 Uhr auf der Kreisstraße 212 zwischen den Ortschaften Wöhle und Dingelbe zu einem Verkehrsunfall mit einem Omnibus gekommen. Der 42-jährige Busfahrer wurde dabei schwer verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen kam der Fahrer aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab. Im weiteren Verlauf kollidierte der Omnibus mit einem Brückengeländer und prallte anschließend gegen einen Baum. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Baum entwurzelt. Der Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Freiwillige Feuerwehr aus dem Bus befreit werden. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich keine Fahrgäste im Bus.

Der schwer verletzte Fahrer wurde nach seiner Befreiung mit einem Rettungswagen
in ein Hildesheimer Krankenhaus gebracht. Für die Bergung des Omnibusses musste ein Autokran eingesetzt werden. Hierzu wurde die Kreisstraße 212 zeitweise voll gesperrt.

Neben den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Schellerten waren ein Streifenwagen des Polizeikommissariats Bad Salzdetfurth, zwei Rettungswagen, ein Notarzt, die Straßenmeisterei Sarstedt, die Untere Wasserbehörde sowie ein Abschleppunternehmen im Einsatz. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. hue










8.09.2026 • 12:11 Uhr

A. Hartmann bekommt vor Göttinger Verwaltungsgericht Recht

Stadt Northeim muss Fahrtkosten für Feuerwehrdienst erstatten – Hartmann rundet Erstattung auf 100 Euro auf und spendet an die Jugendfeuerwehr

Mit Urteil vom 26. August 2026 hat die Große Kammer des Verwaltungsgerichts Göttingen dem Northeimefr Ratsherr und Feuerwehrmann Alexander (A.) Hartmann Recht gegeben. Die Stadt Northeim muss ihm Fahrtkosten für Fahrten zum Feuerwehrdienst aus dem Jahr 2022 in Höhe von knapp 75 Euro erstatten. Hartmann rundet den Betrag aus eigener Tasche auf 100 Euro auf und spendet ihn vollständig an die Jugendfeuerwehr Northeim.

In einer Medieninformation des Ratsherrn wird dazu weiter ausgeführt:
Hartmann ist seit seinem 16. Lebensjahr aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Northeim und heute Vorsitzender des Ausschusses für Feuerwehr, Katastrophenschutz und Sicherheit der Stadt Northeim. Die Auseinandersetzung um die Fahrtkosten ist für ihn deshalb nicht nur eine rechtliche und politische Frage, sondern betrifft unmittelbar die praktische Arbeit der ehrenamtlichen Einsatzkräfte.
Hartmann hatte die Erstattung 2023 bei der Stadt beantragt. Nachdem diese mehr als drei Monate nicht über seinen Antrag entschieden hatte, erhob er zunächst Untätigkeitsklage nach § 75 VwGO. Erst nach Klageerhebung lehnte die Stadt seinen Antrag per Bescheid ab. Hartmann klagte daraufhin gegen diese Ablehnung weiter.
„Mir ging es nie um knapp 75 Euro. Ich habe das Verfahren stellvertretend für meine Kameradinnen und Kameraden geführt. Freiwillige Feuerwehr darf keine Frage des Geldbeutels sein.“
Fehlerhafte Satzungsregelung
Eine wesentliche Rolle im Verfahren spielte die damalige Aufwandsentschädigungssatzung der Stadt Northeim. Nach Auffassung des Verwaltungsgerichts war die Fahrtkostenregelung durch die Stadt rechtlich nicht sauber ausgestaltet worden. Im Laufe verschiedener Satzungsfassungen war es unter anderem zu einer fehlerhaften Zuordnung von Paragraphen gekommen.

Aufgrund des Fahrtkostenantrags Hartmanns befasste sich die Stadt mit der Regelung und strich sie 2024 ersatzlos aus ihrer Satzung. Seitdem fehlt in Northeim eine entsprechende Satzungsregelung zur Fahrtkostenerstattung. Ein Antrag der FDP-Fraktion aus dem Jahr 2024, wieder eine Erstattungsmöglichkeit einzuführen, fand im Rat keine Mehrheit.

Hartmann will Grundsatzfrage
weiter gerichtlich klären

Hartmann verweist auf § 33 Abs. 1 NBrandSchG. Danach haben ehrenamtlich tätige Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Anspruch auf Ersatz ihrer Auslagen. Hierunter fallen nach seiner Rechtsauffassung auch notwendige Fahrtkosten zum Feuerwehrdienst.

„Der Gesetzgeber hat ausdrücklich einen Anspruch auf Ersatz von Auslagen vorgesehen. Wer mit seinem privaten Fahrzeug zum Feuerwehrhaus fährt, um ehrenamtlich Dienst für die Allgemeinheit zu leisten, sollte auf diesen Kosten nicht sitzen bleiben.“

Ob die Stadt deshalb verpflichtet ist, für die Zukunft eine entsprechende Satzungsregelung zu schaffen, konnte in diesem Verfahren aus prozessrechtlichen Gründen nicht mehr entschieden werden: Weil Hartmann mit seinem Hauptantrag erfolgreich war, fiel der zusätzlich gestellte Hilfsantrag nicht mehr zur Entscheidung an. Hartmann kündigt deshalb an, nach der Kommunalwahl eine Normerlassklage anzustreben, um diese Grundsatzfrage gerichtlich klären zu lassen.

Bis zu
228 Euro im Jahr

Dass es dabei nicht nur um Kleinstbeträge geht, zeigt eine einfache Beispielrechnung: Wer für eine Fahrt von zu Hause zum jeweiligen Feuerwehrhaus vier Kilometer zurücklegt, kommt bei 150 solchen Fahrten im Jahr auf insgesamt 600 Kilometer. Bei einem Kilometersatz von 38 Cent entstehen so rechnerisch 228 Euro Fahrtkosten jährlich.

Je nach Entfernung zum Feuerwehrhaus und Zahl der Einsätze und Dienste kann die tatsächliche Belastung natürlich niedriger oder höher ausfallen. Das Beispiel zeigt aber, dass sich die privaten Fahrtkosten gerade für besonders aktive Feuerwehrangehörige im Laufe eines Jahres erheblich summieren können.
Eine Erstattung wäre selbstverständlich freiwillig. Niemand müsste seine Fahrtkosten abrechnen.

Auch Feuerwehrangehörige, denen in zurückliegenden Zeiträumen entsprechende Kosten entstanden sind, können prüfen, ob noch Ansprüche gegenüber der Stadt bestehen. Wer hierzu Fragen hat, kann sich auch direkt an Hartmann wenden.

Feuerwehr
konkret stärken

Die Fahrtkostenerstattung ist Teil von Hartmanns Engagement für bessere Bedingungen bei der Freiwilligen Feuerwehr. In seinem 3-Punkte-Feuerwehrprogramm fordert er einen Feuerwehrbedarfsplan mit verlässlichen Investitionen, eine stärkere finanzielle Anerkennung langjährigen Feuerwehrdienstes und zwei Stunden kostenfreies Parken für Einsatzkräfte. Dazu verteilt Hartmann im Wahlkampf auch kostenlose Parkscheiben.
„Als aktiver Feuerwehrmann und Vorsitzender des Ausschusses für Feuerwehr, Katastrophenschutz und Sicherheit kenne ich die Probleme aus der Praxis. Ehrenamt stärkt man nicht mit warmen Worten, sondern mit konkreten Verbesserungen.“

Die ihm zugesprochenen knapp 75 Euro rundet Hartmann auf 100 Euro auf und spendet den Betrag vollständig an die Jugendfeuerwehr Northeim.










8.09.2026 • 11:57 Uhr

23. Göttinger Orgelradtour - historische Orgeln im Göttinger Süden

Die Göttinger Orgelradtour ist mittlerweile eine feste Institution im Musikleben: Am zweiten September-Sonntag werden besondere Orgeln im Umland von Göttingen mit dem Fahrrad besucht. In jeder Kirche gibt es eine kurze Einführung zu den Besonderheiten der Kirche und der Orgel sowie ein Kurzkonzert.

Die 23. Göttinger Orgelradtour beginnt am Sonntag, 13. September um 14 Uhr am Kiessee (Ecke Sandweg/Flütedamm). Von dort geht es zur Kirche St. Laurentius in Niedernjesa. Das Konzert an der Lütkemüller-Orgel von 1874 findet um 14.30 statt. Fridolin Parth wird Filmmusik spielen.
Das zweite Konzert mit Elke Hahn an der Werder-Orgel von 1844 in St. Marien Obernjesa beginnt um 15.20.

Von dort geht es über die landschaftlich schöne Strecke am Kiessee weiter nach St. Michaelis in Diemarden mit einem Konzert an der Greve-/Furtwängler-Orgel von 1833/1930.
Das Konzert mit Stefan Kordes beginnt ca. 16.40 Uhr.
Anschließend bietet die Gemeinde einen kleinen Imbiss vor der Rückfahrt nach Göttingen an.

Die Strecke ist meist flach und autofrei, die Zeiten sind so angesetzt, dass man auch ohne E-Bike mitradeln kann.

Die Konzerte finden bei jedem Wetter statt, eine Anreise ist natürlich auch mit dem Auto möglich. Der Eintritt ist frei, die jeweiligen Kirchengemeinden freuen sich über Spenden.










8.09.2026 • 11:46 Uhr

Land fördert 35 Grundbildungsprojekte mit 3,5 Millionen Euro

Das Land Niedersachsen fördert 35 Projekte für Erwachsene mit Lese- und Schreibschwierigkeiten mit rund 3,5 Millionen Euro. Ziel sei es, die Bildungs- und Teilhabechancen der Betroffenen zu verbessern, teilte das Wissenschaftsministerium am
Dienstag in Hannover anlässlich des Weltalphabetisierungstages mit. Nach Schätzungen des Ministeriums können in Niedersachsen mehr als 600.000 Menschen nicht richtig lesen oder schreiben.

Die geförderten Vorhaben stärken laut Ministerium Kompetenzen wie Lesen, Schreiben, Rechnen und digitale Fähigkeiten. Zudem sollten Angebote den Weg zur Nachholung eines Haupt- oder Realschulabschlusses ebnen oder neue Konzepte zur Ansprache von
Menschen mit geringen Schreib- und Lesekomptenzen erproben, hieß es. Im aktuellen Förderaufruf liege ein besonderer Schwerpunkt auf Angeboten für Frauen. Wissenschaftsminister Falko Mohrs (SPD) betonte: «Wer in Grundbildung investiert, investiert in Menschen und in die Zukunft unseres Landes.» epd










8.09.2026 • 10:53 Uhr

Informations- und Gesprächsangebot am 10. September im BürgerGesundheitsPark Gandersheim

Der Landkreis Northeim lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger am Donnerstag, 10. September 2026, um 16 Uhr zu einem Bürgerdialog über das erarbeitete Konzept zur Weiterentwicklung des Rettungsdienstes ein. Die Veranstaltung findet im BürgerGesundheitsPark Bad Gandersheim, Albert-Rohloff-Straße 2, statt.
Im Mittelpunkt stehen die geplanten Veränderungen der rettungsdienstlichen Versorgung und insbesondere deren Bedeutung für den Raum Bad Gandersheim. Der Landkreis möchte die vorgesehenen Maßnahmen und ihr Zusammenspiel erläutern und Fragen der Bürgerinnen und Bürger beantworten. Dabei geht es unter anderem um das geplante Gemeindenotfallsanitätersystem mit Akuteinsatzfahrzeug sowie um die perspektivisch vorgesehene Neuordnung der Vorhaltung von Notarzteinsatzfahrzeugen. Ziel ist es, die notärztliche Versorgung auch künftig verlässlich sicherzustellen.
Wichtig ist dabei: Die Rettungswache Bad Gandersheim und die dortige Versorgung mit Rettungswagen bleiben erhalten. Das Notarzteinsatzfahrzeug in Bad Gandersheim soll erst dann aufgegeben werden, wenn das neue Gemeindenotfallsanitätersystem für einen Bad Gandersheim einschließenden Versorgungsbereich vollständig einsatzbereit ist.
Nach einer Vorstellung des Konzeptes besteht ausreichend Gelegenheit für Fragen und zum Austausch.
Treffpunkt ist der Haupteingang des BürgerGesundheitsParks. Von dort werden die Teilnehmenden zum Veranstaltungsraum weitergeleitet.
Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind ebenfalls eingeladen. lpd










8.09.2026 • 10:49 Uhr

Bürgeranliegen beim Format "Coffee with a Cop" zeigt Wirkung: Maßnahmen gegen Lärm und Abfall am Walter-Poser-Park eingeleitet

Das Dialogformat "Coffee with a Cop" hat sich erneut als wirkungsvolles Werkzeug für den direkten Austausch zwischen Bevölkerung und Polizei erwiesen. Bei den vergangen zwei Veranstaltungen auf dem Einbecker Marktplatz brachten Bürgerinnen und Bürger wiederholt die Situation rund um die sogenannte "Auto-Poser-Szene" zur Sprache.

Besonders außerhalb der Geschäftszeiten und in den Abend- und Nachtstunden kommt es auf dem Parkplatz des Walter-Poser-Parks zu vermehrten Treffen junger Menschen mit ihren Fahrzeugen. Neben dem bloßen Zusammenkommen - teilweise werden Campingstühle mitgebracht - fallen immer wieder einzelne Teilnehmende durch verhaltensbedingten Lärm auf. Auf dem Parkplatzgelände sowie im angrenzenden Verkehrskreisel werden wiederholt Drifts und sogenannte "Donuts" gefahren. Dies führt zu erheblichen Lärmbelästigungen für die angrenzenden Wohnviertel.

Als weitere Begleiterscheinung verbleiben regelmäßig große Mengen Müll auf dem Areal, darunter Abfälle eines nahegelegenen Fast-Food-Restaurants, die nicht eigenständig entsorgt werden. Die Polizei Einbeck nahm die Sorgen der Anwohnenden auf und leitete entsprechende Schritte ein. In Gesprächen mit mehreren Filialleitungen der anliegenden Geschäfte sowie dem Eigentümer des Walter-Poser-Parks wurde die Problematik erörtert. Dies führte zu dem Entschluss, die Nutzung des Parkplatzes außerhalb der regulären Öffnungszeiten grundsätzlich zu untersagen. Der Eigentümer hat hierzu entsprechende Hinweisschilder an den Ein- und Ausfahrten sowie auf dem gesamten Gelände installiert. Im ersten Schritt weist die Polizei die Anwesenden vor Ort umsichtig auf das bestehende Nutzungsverbot hin und spricht Platzverweise aus. Bei Wiederholungen oder Uneinsichtigkeit folgen konsequent Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruchs.

Eine erste Bilanz nach der ersten Woche fällt positiv aus: Die angesprochenen Personen zeigten sich überwiegend einsichtig und folgten den polizeilichen Weisungen umgehend. Zur Einhaltung des Benutzungsverbotes und zur Dämpfung der Lärm- und Müllproblematik wird die Polizei den Walter-Poser-Park auch weiterhin, insbesondere zur Nachtzeit und an den Wochenenden, verstärkt bestreifen. Das vorgetragene Ergebnis verdeutlicht, dass "Coffee with a Cop" weit über ein unverbindliches Gespräch zwischen Polizei und Bürger hinausgeht. Bürgeranliegen werden ernst genommen und durch abgestimmte Einsatzkonzepte gezielt umgesetzt. Kr











8.09.2026 • 10:47 Uhr

Am Tag nach der Stadtratswahl: Dienststellen der Stadtverwaltung am Montag geschlossen!

Die Dienststellen der Bad Gandersheimer Stadtverwaltung bleiben am Montag, 14. September, aus innerbetrieblichen Gründen geschlossen. Um Kenntnisnahme und Beachtung wird gebeten. sbg











8.09.2026 • 10:43 Uhr

„Talk im Sommerschloss“: Alfred Ehrhardt zwischen Reformpädagogik, Bauhaus und KryptaKunst
Das Portal zur Geschichte lädt zu einer besonderen Abendführung ein, bei der die bereits beendete Ausstellung über den Universalkünstler Alfred Ehrhardt noch einmal geöffnet wird. Ehrhardt verband Fotografie, Film, Zeichnung und Unterricht auf überraschend moderne Weise. Sein Leben und Werk ist geprägt von Reformpädagogik, BauhausEinflüssen, einem politisch bedingten Berufsverbot und später einer vielseitigen Karriere als Filmstudiobesitzer und vielfachen Auszeichnungen. Seine Naturaufnahmen wie Mikro- und Makrofotografien, die Formen, Muster und Bewegungen sichtbar machen, wirken bis heute zeitlos.
Ein Schwerpunkt der Führung liegt auf den prägenden biografischen und beruflichen Wendepunkten: der Frage, ob man einem 25jährigen Organisten und Lehrer die Ausmalung einer gesamten Krypta anvertrauen kann, und wie er sich nach dem politisch erzwungenen Ende seiner Lehrtätigkeit neu orientierte. Dabei wird auch seine Tätigkeit an der Bondyschule, einem reformpädagogischen Landschulheim in Bad Gandersheim, einbezogen – ein Umfeld, in dem Ehrhardt künstlerische und pädagogische Ansätze miteinander verband und erste Impulse für sein späteres Werk entwickelte. Ebenso wird erläutert, in welchem Maß sich BauhausEinflüsse in seinen Arbeiten widerspiegeln.
Die Ausmalung der Krypta der ehemaligen Klosterkirche Lamspringe wird als prägnantes Beispiel seiner frühen künstlerischen Handschrift vorgestellt. Sie zählt zu den eindrucksvollsten Raumgestaltungen der Region und steht mit ihrer Geschichte von Gestaltung über Beschädigung und Vernichtung bis hin zur spektakulären Wiederentdeckung und Restaurierung exemplarisch für die Brüche des 20. Jahrhunderts.
Die Abendführung bietet eine exklusive Wiederöffnung zweier Sonderausstellungsräume, ergänzt durch Themeninseln in der Dauerausstellung, die Ehrhardts Ideen in die regionale Geschichte einordnen. „Talk im Sommerschloss“ setzt bewusst auf Gedankenaustausch und schafft einen offenen Raum für Fragen der Teilnehmenden.
Ort: Museum Portal zur Geschichte, Kloster Brunshausen, Sommerschloss
Datum und Uhrzeit: 11.09.2026, 19:00 – 20:00 Uhr

Zum Bild:
Blick in einen der Ausstellungsräume/ Foto: Ulla Feiste











8.09.2026 • 10:40 Uhr

Wahlforscher: AfD überzeugte die Unzufriedenen

Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wählten besonders viele ehemalige Nichtwähler und Nichtwählerinnen die AfD. Der Wahlforscher Aiko Wagner erklärt, woran das liegen könnte.

Der AfD ist es nach Einschätzungen des Wahlforschers Aiko Wagner bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gelungen, unzufriedene ehemalige Nichtwähler zum Wählen der AfD zu motivieren. Der Wissenschaftler vom Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaften
sagte dem Evangelischen Pressedienst (epd): «Die AfD hat es geschafft, Menschen zu erreichen, die sich von etablierten Parteien nicht gesehen oder repräsentiert fühlen. Die Unzufriedenheit ist so etwas wie Teil des Programms der AfD.» Das könne Nichtwähler- und wählerinnen ansprechen, die ehemals ihr Stimmrecht nicht genutzt hätten. epd










7.09.2026 • 10:46 Uhr

Kirchen in großer Sorge nach AfD-Wahlsieg nach demokratischer Abstimmung

Nach dem eindeutigen Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt äußern sich die Kirchen besorgt. Das Land sei gespalten, meinen die Kirchen

Die Kirchen in Sachsen-Anhalt haben sich nach dem hohen Wahlsieg der AfD besorgt zur Zukunft des Landes geäußert. In einer am Montag in Magdeburg verbreiteten gemeinsamen Mitteilung der leitenden Geistlichen heißt es, diese Landtagswahl habe die politischen
Verhältnisse in Sachsen-Anhalt tiefgreifend verändert: «Das Land ist gespalten.»

Das Wahlergebnis werde «mit großer Sorge zur Kenntnis» genommen. Es zeige eine große Unzufriedenheit in weiten Teilen der Bevölkerung. «Unsere Sorge gilt dem sozialen Frieden und dem Miteinander der Menschen in unserem Bundesland», erklärten der Bischof der
Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Friedrich Kramer, der katholische Bischof von Magdeburg, Gerhard Feige, und Kirchenpräsident Karsten Georg Wolkenhauer von der Evangelischen Landeskirche Anhalts. epd











7.09.2026 • 10:40 Uhr

Ostbeauftragte: Regierung hat «verdammte Pflicht», Probleme zu lösen - Hoher Wahlsieg der AfD - CDU halbiert

Nach der Wahl in Sachsen-Anhalt mit einem hohen Erfolg der AfD und Abstufung der CDU-geführten Regierung nur auf den Osten zu zeigen, reiche nicht, sagt die Ostbeauftragte der Bundesregierung. Die Ursachen für das Ergebnis lägen tiefer und nähmen die Bundesregierung in die
Pflicht.

Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser (SPD), sieht im AfD-Erfolg bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt einen Handlungsauftrag für die Bundesregierung. Wer
jetzt allein mit dem Finger auf den Osten zeige, habe nicht verstanden, was die tiefer liegenden Ursachen seien, erklärte Kaiser am Montag in Berlin. «In Ostdeutschland erleben wir bereits seit
längerem wie unter einem Brennglas, wie politisches Vertrauen und der Glaube an die Handlungsfähigkeit des Staates rasant verloren gegangen sind», ergänzte sie.

«Wir haben jetzt in der Bundesregierung die verdammte Pflicht zu zeigen, dass wir die Probleme, die die Menschen umtreiben, lösen», sagte die Thüringerin. Das Ergebnis der Wahl in Sachsen-Anhalt bezeichnete sie als «eine Zäsur in der bundesdeutschen
Nachkriegsgeschichte».

Dem vorläufigen Ergebnis zufolge erreichte die AfD bei der Wahl am Sonntag 43,8 Prozent der Stimmen. Sie ist damit die mit Abstand stärkste Kraft im Landtag in Magdeburg, verfehlte
aber die absolute Mehrheit. Die CDU 17,2 Prozent, Linke 8,6 Prozent, SPD 9,3 Prozent, Grüne 8,9 Prozent, BSW 5,3 Prozent, FDP 2,6 Prozent. red/epd










7.09.2026 • 10:32 Uhr

Diebstahl aus unverschlossenem Auto

Am späten Sonntagabend (22.25 bis 22.35 Uhr) haben bisher unbekannte Täter Werkzeug und den Fahrzeugschlüssel aus einem unverschlossenen Auto entwendet.

Der Pkw stand zur Tatzeit auf einem Parkplatz in der Göttinger Straße in Nörten-Hardenberg. Durch den Diebstahl entstand ein Sachschaden von rund 1.500 Euro.

Personen, die am Sonntagabend im Bereich der Göttinger Straße oder auf dem betroffenen Parkplatz verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim unter der Telefonnummer 05551-91480 zu melden. Mar










7.09.2026 • 10:23 Uhr

Thüdinghausen: Fensterscheibe mit Ziegelstein eingeworfen

In der Nacht zu Sonntag wurde in der Thüdinghäuser Straße in Thüdinghausen (gehört zu Moringen) die Fensterscheibe eines Wohnhauses beschädigt. Ein bislang unbekannter Täter warf einen Ziegelstein gegen die Scheibe. Dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 150 Euro. Die Ermittlungen wurden aufgenommen. Mar










7.09.2026 • 10:21 Uhr

Göttingen hat die Wahl: Kommunalwahl am 13. September 2026

Am Sonntag, 13. September 2026, finden in Niedersachsen Kommunalwahlen statt. Zur Wahl stehen der Kreistag, der Rat der Stadt Göttingen, die Ortsräte, die Oberbürgermeisterin/der Oberbürgermeister und die Landrätin/der Landrat.

Von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr kann in insgesamt 111 Wahllokalen gewählt werden. Bis Freitag, 11. September 2026, besteht zusätzlich die Option der Briefwahl oder der Wahl im Briefwahlbüro. Stimmberechtigt sind insgesamt ca. 93.000 Menschen. Etwa 1.500 Wahlhelferinnen und -helfer stehen am Wahlsonntag bereit, um die Wahl ordnungsgemäß durchzuführen.

Die Ergebnisse der Kommunalwahl sind am Wahlabend ab kurz nach 18.00 Uhr unter goe.de/wahlergebnisse zu finden. Zunächst werden die Stimmen für die Wahl der Landrätin/des Landrats ausgewertet, es folgen die Stimmen für die Oberbürgermeisterin/den Oberbürgermeister. Anschließend wird die Wahl des Kreistags, des Rats und schließlich der Ortsräte ausgezählt. Mit Endergebnissen ist erst spät in der Nacht auf Montag zu rechnen.

Alle Informationen rund um die Kommunalwahl sind auch hier im Wahlportal der Stadt Göttingen abrufbar.

„Unsere Stadt lebt von dem, was wir gemeinsam aus ihr machen“, sagt Göttingens Oberbürgermeisterin Petra Broistedt. „Jede Entscheidung im Stadtrat betrifft unseren Alltag, unseren Zusammenhalt und unsere Zukunft vor Ort. Am 13. September haben Sie die Möglichkeit, diese Zukunft mit Ihrer Stimme direkt mitzugestalten. Nutzen Sie Ihr Wahlrecht und geben Sie Ihre Stimme einer demokratischen Partei. Gehen Sie am Sonntag wählen – denn jede Stimme zählt, schützt unsere Werte und stärkt unsere Gemeinschaft. Jede Stimme ist ein Bekenntnis zu unserer lebendigen Stadtgemeinschaft.“

Der Andrang auf das Briefwahlbüro ist in diesem Jahr erneut groß: Bis Mittwoch, 2. September 2026, sind insgesamt 19.000 Wahlscheine zur Kommunalwahl im Briefwahlbüro abgegeben worden. Das Briefwahlbüro befindet sich im „Weitwinkel“-Gebäude in der Philipp-Reis-Straße 2A, 37075 Göttingen (Eingang Nord vom Grünen Weg) Die Öffnungszeiten des Briefwahlbüros sind:

montags bis mittwochs von 8.30 Uhr bis 15.00 Uhr
donnerstags von 8.30 Uhr bis 18.30 Uhr
freitags von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr. (Freitag, 11. September 2026, bis 13.00 Uhr)
Letzter Öffnungstag vor der Kommunalwahl ist Freitag, 11. September 2026.










7.09.2026 • 10:18 Uhr

Sachspenden für Überraschungspäckchen zugunsten der Tafel erbeten - Vorräte zum Verpacken aufgebraucht

Bereits seit Januar werden in der Bad Gandersheimer Tafel wieder Überraschungspäckchen für Kinder jeden Alters und für Erwachsene (Männer und Frauen) gepackt. Der Verkauf der Päckchen am 2. Adventswochenende dient wie immer der Deckung der laufenden Kosten der Tafel.

Für diese Päckchen werden Gegenstände gesucht, die man selbst nicht mehr braucht, die aber vollkommen in Ordnung, funktionstüchtig und sauber sind. Spielsachen sollten zusätzlich komplett und nicht kaputt sein, z.B. bei Puzzles und Spielen. Schon jetzt herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spender.

Die Sachspenden können täglich zwischen 10.00 und 12.30 und nach Vereinbarung in der Tafel, Hennebergstr. 12, abgegeben werden. Tel.: 05382932480, email: tafel- badgan@gmx.de










6.09.2026 • 13:10 Uhr

Mutmaßlich homophob motivierter Angriff vor Supermarkt - 40-Jähriger leistet Widerstand: offener Haftbefehl vollstreckt

Vor einem Supermarkt in der Kurze-Geismar-Straße soll es am Freitagabend (17.04.26) gegen 21.30 Uhr zu einem mutmaßlich homophob motivierten Angriff auf eine vierköpfige Personengruppe gekommen sein. Ein Mann wurde dabei nach bisherigen Erkenntnissen leicht verletzt. Die Polizei Göttingen bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sich zu melden.

Ersten Ermittlungen zufolge war es zunächst im Bereich des Marktes zu verbalen Streitigkeiten zwischen zwei Göttingern im Alter von 40 und 36 Jahren und der später angegriffenen Gruppe gekommen. In diesem Zusammenhang sollen die beiden Männer die Betroffenen unter anderem in Bezug auf deren sexuelle Orientierung angesprochen und im weiteren Verlauf homophob beleidigt haben. Nach gegenwärtigem Stand ist daher ein mutmaßlich homophober Hintergrund Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Als die vierköpfige Gruppe den Markt verließ, sollen die beiden Göttinger bereits vor dem Ausgang gewartet haben. Kurz darauf kam es zu dem körperlichen Angriff.

Vor Ort trafen die eingesetzten Beamten auf eine unübersichtliche und dynamische Situation. Einer der beiden Tatverdächtigen verhielt sich den Einsatzkräften gegenüber sofort hochaggressiv und musste zu Boden gebracht werden. Dabei leistete der Mann erheblichen Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen, bevor er gefesselt werden konnte.

Auch nach seiner Fixierung beruhigte sich der 40-Jährige nicht. Er beleidigte und bedrohte die eingesetzten Polizeibeamten fortlaufend, auch noch während des anschließenden Transports und der weiteren Maßnahmen auf der Dienststelle. Gegen ihn wurden deshalb unter anderem Verfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung eingeleitet.

Der 40 Jahre alte Göttinger erlitt im Verlauf des Einsatzes eine leichte Gesichtsverletzung und wurde vor Ort medizinisch versorgt. Im Anschluss wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Im Rahmen der Identitätsfeststellung stellte sich außerdem heraus, dass gegen ihn ein offener Haftbefehl vorlag. Da der haftbefreiende Betrag nicht entrichtet werden konnte, wurde er anschließend in die JVA Rosdorf eingeliefert.

Der 36-jährige Mitbeschuldigte trat gegenüber den eingesetzten Beamten deutlich weniger auffällig auf. Gegen ihn wird ebenfalls im Zusammenhang mit dem mutmaßlich homophob motivierten Angriff ermittelt. Zudem wurde gegen ihn ein Platzverweis für den Innenstadtbereich ausgesprochen.

Die weiteren Ermittlungen werden vom Staatsschutzkommissariat der Polizei Göttingen geführt.

Zeugen, die die Auseinandersetzung am Freitagabend vor dem Supermarkt in der Kurze-Geismar-Straße beobachtet haben oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Telefon 0551/491-2115 bei der Polizei Göttingen zu melden.ab











6.09.2026 • 13:06 Uhr

Mit Rennrädern kollidiert - Radfahrerin schwer verletzt

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Freitag, 04.09.2026, in Warburg-Welda (Landkreis Höxter) auf einem parallel zur Landesstraße 552 verlaufenden Radweg. Dieser verbindet den Warburger Ortsteil mit der Stadt Volkmarsen.

Eine 54-jährige Frau aus Warburg befuhr um 07:09 Uhr mit ihrem Rennrad den Radweg aus Welda kommend in Fahrtrichtung Volkmarsen. Im Bereich der Ortszufahrt Welda kam ihr ein 29-jähriger Rennradfahrer aus Volkmarsen entgegen.

Da beide Fahrzeugführer nach derzeitigem Ermittlungsstand zunächst gegen das Rechtsfahrgebot verstießen und dies erst kurz vor dem Zusammentreffen im Rahmen unkoordinierter Fahrmanöver zu korrigieren versuchten, kam es schließlich zum Frontalzusammenstoß der beiden Fahrräder.

Beide Unfallbeteiligten stürzten daraufhin auf die Fahrbahn. Die 54-jährige Frau erlitt hierdurch schwere Verletzungen. Lebensgefahr bestand zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme nicht. Der 29-jährige Mann wurde durch den Verkehrsunfall leicht verletzt. Beide mussten mit dem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden.

An den beiden Rennrädern entstand Sachschaden im unteren dreistelligen Bereich. Sie wurden durch Angehörige der Beteiligten von der Unfallstelle abgeholt.

Dadurch, dass die Unfallbeteiligten Fahrradhelme trugen, konnten bei ihnen noch schwerwiegendere Verletzungen abgewendet werden. (DL)/Foto: Polizei










6.09.2026 • 13:02 Uhr

Suche nach Kindern mit Hubschrauber endet glücklich!

Am Samstag, 05.09.2026, wird der Polizeiinspektion Goslar gegen 18:30 Uhr bekannt, dass zwei Kinder aus dem Ortsteil Jürgenohl entgegen vorheriger Absprache nicht vom vereinbarten Spielen nach Hause gekommen sind.

Mit Einsetzen der Dämmerung werden die Suchmaßnahmen durch weitere Polizeikräfte, inklusive eines Polizeihubschraubers, unterstützt.

Beide Kinder können in der Folge gegen 21:00 Uhr unversehrt in Jürgenohl angetroffen und in polizeiliche Obhut genommen werden.

Die Polizeiinspektion Goslar lobt an dieser Stelle ausdrücklich die aufmerksamen Anwohner des Ortsteils Jürgenohl, die gezeigte Anteilnahme sowie allen Bürgerinnen und Bürgern, welche sich an den Suchmaßnahmen beteiligt haben!










6.09.2026 • 12:53 Uhr

Was noch passierte in der Woche: Biker begeistert und gesegnet - Landratskandidaten präsentiert und ausgefragt - Mennecke besticht mit Fliege!

Zu den besonderen Ereignissen der abgelaufenen Woche gehörten das große Biker-Treffen auf dem Bad Gandersheimer Campingplatz der Regenbogen AG. Am Ende der Erlebnistage in der herrlichen Idylle waren es besonders die Ausfahrt zur Tonenburg bei Höxter, dann der Gottesdienst mit Segen durch Biker-Pastor Sperlich und am Ende das Gruppenfoto mit über 160 Biker und Bikerinnnen, was alles und einiges mehr in bester Erinnerung an schöne Tage in Bad Gandersheim bleiben werden.

Jenas Kestner wirbelt seine
Mitbewerber durcheinander


Und dann sorgte die Show der Landratskandidaten ins der Moringen Stadthalle für Furore. Zur Präsentation der Kandidaten Simon Hartmann, Thorsten Kühn, Jakob Reiter und Jens Kestner hatte die Northeimer Zeitung eingeladen. Stattlich das versammelte Publikum. Sie bekamen Interessantes zu sehen und zu hören. Jens Kestner, der seine Mitbewerber etwas durchwirbelte. Simon Hartmann, der durch Professionalität und Rhetorik punktete. Thorsten Kühn wirkte seriös und sehr authentisch. Und Jakob Reiter kam mit seinem jugendlichen Charme gut rüber. Alle schlugen sich tapfer, gingen friedlich miteinander um. Das Publikum klatsche Beifall, einige Leute störten mit Buh-Rufen.

Konstantin Menneckes
elegante Fliege unübertroffen

Was die Außenwirkung betraf stellte allerdings HNA-Lokalchef Konstantin Mennecke mit seinem Outfit an diesem Abend alle in den Schatten. Seine Fliege war unübertroffen. red/Fotos/Video: FisWMG














6.09.2026 • 12:23 Uhr

Hardegsen: 87-jährige Dame gelinkt! Betrug durch Aushändigen von wertvollem Schmuck an einen falschen Polizeibeamten!

Tatort: Hardegsen, Weinbergstraße, Tatort: Freitag, 4.9.2026, 11.00 bis 15.00 Uhr.
Die Polizei berichtet soeben: Eine 87-jährige Dame aus Hardegsen erhielt einen Anruf von einem unbekannten männlichen Täter, der sich als Polizeibeamter ausgab. Durch entsprechende Gesprächsführung des Täters gab sie ihm gegenüber schließlich an, Wertgegenstände zu Hause zu haben.
Zu einem späteren Zeitpunkt erschien ein bislang unbekannter Täter bei ihr an der Haustür und sie händigte ihm Schmuck im Wert von ca. 10.000 Euro aus, um diesen gegen Diebstahl zu sichern. Der Täter entfernte sich anschließend unerkannt mit den Wertgegenständen.
In diesem Zusammenhang wird seitens der Polizei nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, gegenüber unbekannten Personen keinerlei Informationen preiszugeben und auch keine Wertgegenstände auszuhändigen. Im Zweifelsfall sollte sofort die Polizei über 110 angerufen werden. hei










6.09.2026 • 12:23 Uhr

Polen-Transporter kommt von Fahrbahn ab - 10.000 Euro Schaden verursacht!

Ereignisort: B 241, zwischen Amelith und Lauenförde, Ereigniszeitpunkt: Sonnabend, 05.09.2026, 17.35 Uhr.
Die Polizei teilt soeben mit: Ein 55 - Jähriger Fahrzeugführer aus Polen befährt mit seinem Transporter die B 241 aus Amelith kommend in Richtung Lauenförde. Eingangs einer Linkskurve gerät er mit seinem Transporter nach rechts von der Fahrbahn ab und bleibt im Seitenraum liegen. Durch den Verkehrsunfall werden ein Leitpfosten sowie die angrenzende Böschung beschädigt. Der Transporter ist nicht mehr fahrbereit und muss durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Es entsteht Sachschaden in Höhe von ca. 10000 Euro. Der Fahrer wird leicht verletzt. Während der Verkehrsunfallaufnahme sowie Bergung des Transporters muss die Fahrbahn einseitig in Richtung Lauenförde gesperrt werden. st










6.09.2026 • 12:19 Uhr

Erste katholische Konventualin im evangelischen Kloster Amelungsborn

Das Kloster Amelungsborn im Weserbergland ist seit mehr als 450Jahren evangelisch. Jetzt hat sich der Konvent erstmals für eine Katholikin geöffnet.

Das evangelische Kloster Amelungsborn im Weserbergland hat erstmals eine katholische
Konventualin berufen. Die promovierte Theologin Dagmar Stoltmann-Lukas wurde von Abt Stephan Schaede in ihr Amt eingeführt, wie das Kloster am Wochenende mitteilte. Durch sie erhalte Amelungsborn «neuen ökumenischen Glanz», sagte Schaede in seiner Ansprache.

Die Theologin Dagmar Stoltmann-Lukas übt ihre Aufgabe wie alle Mitglieder des Konvents ehrenamtlich aus. Im Hauptberuf ist sie persönliche Referentin des Diözesanadministrators im katholischen Bistum Hildesheim, Martin Marahrens. Die neue Konventualin stammt aus
Gesmold bei Osnabrück bei und studierte Germanistik und Theologie in Münster, Jerusalem und Wien.

# Ökumene
als Schwerpunkt

Zunächst arbeitete sie als theologische Grundsatzreferentin im Bistum Hildesheim und übernahm dort ab 2007 die Aufgabe der Ökumene-Referentin. 2018 berief sie der damalige Bischof Heiner Wilmer zur persönlichen Referentin - ein Novum in der über 1.200-jährigen Geschichte des Bistums. Stoltmann-Lukas ist verheiratet und lebt in Hildesheim. Die Zusammenarbeit der Konfessionen ist für sie ein zentrales Anliegen. «Wir sind nie allein
unterwegs», betonte sie.

Das Kloster Amelungsborn wurde 1135 aus dem niederrheinischen Kloster Altenkamp heraus als Zisterzienserkloster gegründet. Die ursprünglich romanische Klosterkirche St. Marien wurde Mitte des 14. Jahrhunderts gotisch erweitert. 1568 wechselte das Kloster zum
evangelischen Bekenntnis, behielt aber die Verbindungen zum katholischen Zisterzienser-Orden bei. Heute ist es Teil der «Gemeinschaft evangelischer Zisterzienser-Erben in Deutschland». epd










6.09.2026 • 12:06 Uhr

Dem Medienradar aufgefallen: Leserbrief-Schlacht im Stadtratswahlkampf von kurzer Dauer

Sie hatte gerade angefangen: Die Meinungsschlacht im Bad Gandersheimer Stadtratswahlkampf über die Leserbriefspalte in der lokalen Zeitung. Und dann verkündete das GK schon wieder ihr Ende. Eine Woche vor der Wahl am 13. September 2026 werde man keine Lesermeinungen mehr publizieren., wurde da vermeldet. Diese Regel zu bewerteten, das bleibt den Leser/innen überlassen.

Zuvor hatten noch einige Protagonisten die Pro- und Contra-Debatte um Parteien, Wählergemeinschaft, über Stil, Anstand, Haltung und Respekt bereichert. Dabei fiel auf, dass es mehr um die Form des Wahlkampfes ging als um Inhalte.

Hier sind einige der Printdokumente beispielhaft aufgezeigt, die besonders für Gesprächsstoff sorgten. red/Quelle Screens GK

Das Foto dokumentiert Leserbriefautor Jan Tietjens am vergangenen Samstag am Infostand der Grünen im Gespräch mit Claus Preuß aus Wolperode.














6.09.2026 • 11:53 Uhr

Mit der Geschichte durch das Jahr 2027! Historischer Jahreskalender der Museumsfreunde lädt zum Entdecken und Erinnern ein!

Wer Bad Gandersheim kennt, kennt vielleicht auch seine Straßen, Häuser und Plätze. Doch wie sah es dort früher einmal aus? Welche Geschichten verbergen sich hinter den Gebäuden, die uns heute selbstverständlich erscheinen? Und wer erinnert sich noch an Orte, die längst aus dem Stadtbild verschwunden sind?
Auf vielfachen Wunsch haben die Museumsfreunde Bad Gandersheim wieder einen Jahreskalender mit historischen Aufnahmen zusammengestellt. Unter dem Titel „Mit der Geschichte durch das Jahr 2027“ lädt der Kalender dazu ein, Monat für Monat in die Vergangenheit der Stadt einzutauchen.
Dabei gibt es nicht nur bekannte Ansichten zu entdecken. So mancher Blick auf ein Gebäude dürfte auch bei eingefleischten Gandersheimern für eine Überraschung sorgen.
Wer sich beispielsweise schon einmal gefragt hat, warum die alte Post in der Hennebergstraße einen so ungewöhnlichen Erker besitzt, der auf den ersten Blick überhaupt nicht zu dem Baujahr 1960 zu passen scheint, findet im Kalender die passende Erklärung. Historische Fotografien erzählen, was sich hinter solchen baulichen Besonderheiten verbirgt und wie sich das Stadtbild im Laufe der Jahrzehnte verändert hat.
Doch der Kalender weckt nicht nur die Neugier auf Gebäude und Straßen. Wer kennt noch die Kreisabdeckerei des Landkreises Gandersheim? Auch solche längst vergangenen Orte und Einrichtungen werden in Erinnerung gerufen. Bilder, die für die jüngere Generation vielleicht völlig unbekannt sind, können bei älteren Betrachtern Erinnerungen an die eigene Kindheit, an die Arbeitswelt oder an das Leben in der Stadt wachrufen.
Genau darin liegt der besondere Reiz des Kalenders: Er ist weit mehr als eine Sammlung alter Fotografien. Er erzählt Stadtgeschichte in Bildern und macht deutlich, wie sehr sich Bad Gandersheim verändert hat – und welche Spuren der Vergangenheit bis heute sichtbar geblieben sind.
Vielleicht führt der Blick auf ein altes Foto auch zu einem kleinen persönlichen „Weißt du noch?“. Denn historische Bilder sind häufig der Ausgangspunkt für Geschichten, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Der Kalender eignet sich deshalb nicht nur für alle, die sich für die Geschichte Bad Gandersheims interessieren. Auch als kleines Weihnachtsgeschenk, Mitbringsel oder persönliche Erinnerung an die Heimatstadt ist er bestens geeignet.
Für nur 5 Euro ist der Jahreskalender bei der Tourist INFO sowie im Städtischen Museum zu den bekannten Öffnungszeiten erhältlich. Mit dem Kauf des Kalenders unterstützen die Freunde des Museums zugleich ihre wichtige Arbeit. Die Einnahmen helfen dabei, das Museum und damit ein Stück der Geschichte und Identität BadGandersheims zu erhalten. Die Museumsfreunde hoffen deshalb auf eine rege Nachfrage und wünschen allen, die sich mit dem Kalender auf eine historische Reise durch das Jahr 2027 begeben, viel Freude beim Erinnern,
Entdecken und Staunen. Denn manchmal braucht es nur ein altes Foto, um eine längst vergangene Welt wieder lebendig werden zu lassen.










6.09.2026 • 11:49 Uhr

Kevin Rudolph Vize-Regionsmeister im Springreiten

Ende August wurden im Rahmen des traditionellen Reitturniers in Göttingen-Holtensen die südniedersächsischen Regionsmeisterschaften im Springen ausgetragen. Für den Reit- und Fahrverein Bad Gandersheim startete Kevin Rudolph mit dem Hannoveraner Wallach „Vip B“ und konnte in der Leistungsklasse 1-3 den Titel als Vize-Regionsmeister erringen. Gold ging an Lucie Gnass aus Hattorf und Bronze an Roman Duchac aus Adelebsen. Der RFV Bad Gandersheim gratuliert sehr herzlich zu diesem Erfolg!










6.09.2026 • 11:47 Uhr

Wrescherode: Max’s Apfelkuchen ein Genuß! Gelungene Aktion für spannendes Spielplatzprojekt

Mit einem weiteren Kuchenverkauf ist die ZWAG-Initiative in Wrescherode ihrem geplanten Spielplatzprojekt einen kleinen Schritt näher gekommen. Gestern war es Max. Er reichte mir beim Besuch auf dem Kinderspielplatz ein Stück seines selbst gebackenen Apfelkuchens. Unter netten Leuten ließ ich ihn in der grünen Oase mit Kletterstangen und Wippe bestens schmecken.
Mir wurde berichtet, dass die Spenden aus dem Kuchenverkauf für ein luftiges Spielgerät bestimmt sind. Dank großzügiger Förderung von Sponsoren aus Bad Gandersheim und einer Institution sind die erforderlichen 10.000 Euro fast zusammen. Laut Axel Weiberg von ZWAG steht die Realisierung des Vorhabens demnächst an. Mit gutem Willen auch seitens der Stadt Bad Gandersheim müsste es gelingen. Für die Kinder in Wrescherode wird es ein tolles weil spektakuläres Abenteuer werden. red/Fotos: FisWMG










6.09.2026 • 11:45 Uhr

Ein bisschen Altstadtfest-Feeling und reichlich Gratulationen für Gebhard Jungesblut und sein Jubi 65 Jahre Keglerheim in Gan-City!

Das liebevoll arrangierte Ambiente. Der bekannte Termin. Die vielen netten Menschen. Und die sagenhafte Stimmung. Vieles erinnerte an den vergangenen drei Tagen in Bad Gandersheim an ein Traditionsereignis, das Alex gestern auf den Punkt brachte: „Das ist hier ein bisschen unser Altstadtfest-Feeling!“ So passierte es tatsächlich! Der legendäre Festwirt der gigantischen Open Air Party, Gebhard Jungesblut mit Team, hatte aus Anlass des 65-jährigen Jubiläums seines Keglerheims drei Tage zum spaßigen Straßenfest eingeladen.
Hunderte kamen. Sie gratulierten. Sie feierten. Waren bester Laune. Gebhard sorgte mit seiner unbändigen Dynamik, seinem Fleiß, gutem Essen und Trinken und Einfallsreichtum wieder einmal für ein wunderbares Gemeinschaftserlebnis an der Gande. Eine erfolgreiche Geburtstagsparty! Danke dafür! red/Fotos: FisWMG










6.09.2026 • 11:44 Uhr

Polen-Transporter kommt von Fahrbahn ab - 10.000 Euro Schaden verursacht!

Ereignisort: B 241, zwischen Amelith und Lauenförde, Ereigniszeitpunkt: Sonnabend, 05.09.2026, 17.35 Uhr.
Die Polizei teilt soeben mit: Ein 55 - Jähriger Fahrzeugführer aus Polen befährt mit seinem Transporter die B 241 aus Amelith kommend in Richtung Lauenförde. Eingangs einer Linkskurve gerät er mit seinem Transporter nach rechts von der Fahrbahn ab und bleibt im Seitenraum liegen. Durch den Verkehrsunfall werden ein Leitpfosten sowie die angrenzende Böschung beschädigt. Der Transporter ist nicht mehr fahrbereit und muss durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Es entsteht Sachschaden in Höhe von ca. 10000 Euro. Der Fahrer wird leicht verletzt. Während der Verkehrsunfallaufnahme sowie Bergung des Transporters muss die Fahrbahn einseitig in Richtung Lauenförde gesperrt werden. st










6.09.2026 • 11:36 Uhr

Nörten-Hardenberg: Polizei beendet Fahrt unter berauschenden Mitteln

Am Samstagmittag (12.24 Uhr) wurde ein 40-jähriger Pkw-Fahrer aus Nörten-Hardenberg zwecks allgemeiner Verkehrskontrolle in der Hannoverschen Straße angehalten.

Bei der anschließenden Überprüfung und Befragung des Fahrzeugführers stellten die Polizeikräfte konkrete Anhaltspunkte für den Einfluss berauschender Mittel fest.

Daraufhin wurde die Entnahme einer Blutprobe veranlasst und ihm die Weiterfahrt untersagt. Ein entsprechendes Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren wurde eingeleitet. Er muss mit einem Fahrverbot von einem Monat und einem Bußgeld von mindestens 500 Euro rechnen. hei










5.09.2026 • 12:32 Uhr

B 446: Hang- und Felssicherungsarbeiten zwischen Nörten-Hardenberg und Reyershausen Halbseitige Sperrung ab Montag, 7. September

Voraussichtlich ab Montag, 7. September, beginnen auf der B 446 zwischen Nörten-Hardenberg (Landkreis Northeim) und Reyershausen (Landkreis Göttingen) Arbeiten zur Hang- und Felssicherung.

Für die Dauer der Maßnahme wird die Fahrbahn halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird mittels einer Lichtsignalanlage wechselseitig an der Baustelle vorbeigeführt. Die Arbeiten sollen voraussichtlich Anfang November 2026 abgeschlossen sein.

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim bittet alle Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen sowie um erhöhte Aufmerksamkeit im Baustellenbereich.










5.09.2026 • 12:31 Uhr

Schwerer Verkehrsunfall auf der B 64 - Motorradfahrer schwerstverletzt - Zeugenaufruf

Am Freitagnachmittag, 15.20 Uhr, ist es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 64 bei Bad Gandersheim/Wrescherode gekommen. Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer befuhr mit einem Pkw die B 64 in Richtung Seesen und geriet aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Ein 52-jähriger Fahrer eines VW California mit Anhänger im Gegenverkehr kann eine Kollision durch starkes Abbremsen und Ausweichen verhindern. Ein hinter dem VW California fahrender, 61-jähriger Motorradfahrer aus Schweden kann nicht mehr bremsen und fährt auf den Anhänger des vorausfahrenden auf.

Durch den Zusammenstoß wird der 61-jährige Motorradfahrer schwerstverletzt. Der unfallverursachende Pkw entfernte sich daraufhin unerlaubt von der Unfallstelle. Es soll sich dabei um einen dunklen VW Touran handeln.

Zeugen, welche sachdienliche Hinweise zum flüchtigen Pkw geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Bad Gandersheim in Verbindung zu setzen. ahr










5.09.2026 • 12:27 Uhr

Graffiti-Wand für die Kids und für ein Stück bunte Heimat

Aus einer Idee wird ein echtes Gemeinschaftsprojekt: Vor einigen Tagen hatten Tischlermeister Mirco Krause und Malermeister Michael Schreiber ihr Vorhaben zum Tag des Handwerks am 19. September 2026 angekündigt. Nun steht fest, was gemeinsam mit Stadtjugendpfleger Andreas Hafner umgesetzt werden soll.

Auf dem Spielplatz in Wrescherode entsteht eine kleine Graffiti-Wand, die von Kindern und Jugendlichen aktiv mitgestaltet werden soll.

Auf einer Seite dreht sich alles um das wichtige Thema Kinderrechte. Kreative Schriftzüge sollen dort sichtbar machen, welche Rechte Kinder haben und was ihnen wichtig ist. Die andere Seite bietet Raum für eigene Ideen: Hier können die jungen Künstlerinnen und Künstler ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Der Fantasie sind möglichst wenige Grenzen gesetzt.
Michael Schreiber hat mit Luis Jarzombek einen Azubi in seinem Team, der sehr talentiert mit der Spraydose umgeht. Er wird anleitend zur Seite stehen und das Projekt ebenfalls begleiten.
Stadtjugendpfleger Andreas Hafner bedankt sich ausdrücklich bei Mirco Krause und Michael Schreiber:

„Beide zeigen eindrucksvoll, dass ehrenamtliches Engagement, handwerkliches Können und eine gute Zusammenarbeit miteinander verbunden werden können. Als Stadtjugendpfleger ist mir wichtig zu zeigen, was möglich ist, wenn Menschen bereit sind, sich einzubringen und gemeinsam etwas für Kinder und Jugendliche zu bewegen.“
Ebenfalls ein großes Dankeschön geht an die Stadtverwaltung, die das Projekt wohlwollend begleitet und die erforderlichen Freigaben schnell und unkompliziert erteilt hat. Da sind sich alle Protagonisten einig.

Und dieses erste Projekt soll nur ein Anfang sein. Im besten Fall ergeben sich weitere Stellflächen für Graffitiwände, denn gemeinsam ist vieles möglich.
Und an die Kinder und Jugendlichen in und um Bad Gandersheim geht folgende Botschaft raus:
„Ihr habt Lust, selbst kreativ zu werden, mit euren Ideen die Wand zu gestalten und gemeinsam mit anderen etwas Bleibendes zu schaffen? Dann seid dabei!“
Also: Nicht lange überlegen – anmelden, Ideen mitbringen und gemeinsam einen Teil unserer Heimat ein Stück bunter machen!

Die Anmeldung ist ab sofort möglich:
Hier geht es zur Anmeldung für die Graffitiwand in Wrescherode:
https://www.bad-gandersheim.de/.../graffitiwand-in...










5.09.2026 • 12:23 Uhr

Zeitung: Union will frauen- und queerfeindliche Ausländer ausweisen

Nach dem Vorschlag des innenpolitischen Sprechers der Unionsfraktion, Alexander Throm (CDU), sollen Ausländer, die queerfeindliche Straftaten begangen haben, ausgewiesen werden.

Nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day dringt die Union darauf, dass Ausländer, die queer-, frauen- oder christenfeindliche Straftaten begehen, ihr Aufenthaltsrecht verlieren
sollen. «Der schreckliche Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin hat es wieder gezeigt: Fanatische Islamisten lehnen unsere Art zu leben nicht nur ab, sie bekämpfen sie mit Hass und Gewalt», sagte der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Alexander Throm
(CDU), der «Welt am Sonntag» in Berlin. epd










5.09.2026 • 12:11 Uhr

Kreiensen: Verkehrsunfall mit leicht verletzter Fahrradfahrerin

Die Polizei berichtet soeben: Am Samstag, 05.09.2026, kommt es am Morgen in Kreiensen zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Fahrradfahrerin und einem Pkw. Die Fahrradfahrerin befuhr den Parkplatz eines Lebensmittelgeschäfts und wird dabei von einer Fahrzeugführerin erfasst. Infolge des Zusammenstoßes wurde die Fahrradfahrerin leicht verletzt und ins Krankenhaus verbracht.











5.09.2026 • 12:10 Uhr

Hessen vorbildlich: Geld für Klimaanlagen in Kitas und Heimen

Hessen reagiert auf die jüngsten Hitzewellen mit mehr als 16.000 (geschätzte Zahl!) Toten. Jetzt gibt es erstmals Fördergeld für Klimaanlagen in Kitas und Pflegeheimen. Die Diakonie hofft auf weitere Schritte.

Die Diakonie Hessen begrüßt das neue Förderprogramm der hessischen Landesregierung, das es Pflegeheimen und Kitas erleichtern soll, Klimaanlagen anzuschaffen. Das Land will über einen Zeitraum von drei Jahren zehn Millionen Euro für den Hitzeschutz bereitstellen. «Die Debatte im Landtag macht deutlich: Über die Notwendigkeit von Hitzeschutz besteht heute weitgehend Einigkeit», sagte Carsten Tag, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen, am Freitag. «Jetzt kommt es auf die Umsetzung an.»

Das Umweltministerium stellt die Fördermittel für die Anschaffung mobiler und teilstationärer Klimaanlagen in Pflegeeinrichtungen und Kindertagesstätten bereit. «Wir schaffen eine direkte und kurzfristig wirksame Lösung, um besonders diejenigen zu schützen, die durch hohe Temperaturen am meisten gefährdet sind», hatte Umweltminister Ingmar Jung (CDU) am Donnerstag in Wiesbaden erklärt. Antragsberechtigt sind laut Ministerium kommunale, freigemeinnützige und private Träger von Pflegeeinrichtungen und Kindertagesstätten.

# Diakonie begrüßt
kurzfristige Hilfen

Die Diakonie Hessen unterstützt ausdrücklich die Ziele des Hitzeaktionsplans und die Bemühungen des Lands, Einrichtungen mit Informationen, Soforthilfen durch mobile Kühlgeräte und Handlungsempfehlungen zu unterstützen. «Mobile Klimageräte können bei akuter Hitze kurzfristig spürbar entlasten», erklärte Tag. Denn besonders betroffen seien ältere und pflegebedürftige Menschen, Menschen mit Behinderungen, chronisch Kranke sowie Kinder.

«Doch die Praxis zeigt: Hitzeschutz entscheidet sich nicht auf dem Papier, sondern in den Gebäuden und im Alltag der Einrichtungen», erklärte der Chef der Diakonie Hessen weiter. Bei vielen Gebäuden sieht der Wohlfahrtsverband einen großen Sanierungsstau. «Die
Einrichtungen wissen längst, was zu tun ist», sagte Stephanie Silber, Referentin für Nachhaltigkeit bei der Diakonie Hessen. Nun brauche es einen stärkeren Fokus auf die Umsetzung und Finanzierung. «Viele diakonische Träger stoßen bei notwendigen Maßnahmen an praktische Grenzen: fehlende finanzielle Spielräume, komplexe Förderbedingungenbund Rahmenbedingungen, die oft nicht zu den Besonderheiten der gemeinnützigen, sozialen Träger passen.» epd










5.09.2026 • 12:09 Uhr

Migrationsbeauftragter Kurku MdL, legt Amt nach Anfeindungen nieder - seine Schwiegermutter fuhr flüchtigen Mörder von Stade

Der niedersächsische Migrationsbeauftragte und Landtagsabgeordnete Deniz Kurku, sein Amt niedergelegt. Der SPD-Politiker begründete den Schritt mit massiven Anfeindungen und Drohungen im Nachgang einer Gewalttat in Stade.

Der niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Deniz Kurku (SPD), hat sein Ehrenamt mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Er gehe diesen Schritt nach sorgfältiger Abwägung und zum Schutz des Amtes, teilte die Staatskanzlei am Freitag in Hannover mit. Angesichts massiver Anfeindungen und Drohungen sowie der Verbreitung von Falschbehauptungen in der Berichterstattung und in den sozialen Medien könne er die Aufgabe nicht mehr im erforderlichen Maße ausüben, erklärte Kurku.

Die Drohungen stehen in Zusammenhang mit einer Gewalttat in einer Stader Jugendeinrichtung, bei der Ende Juni sechs Menschen getötet worden waren. Kurkus Schwiegermutter hatte polizeilichen Ermittlungen zufolge den Fluchtwagen des mutmaßlichen Täters gefahren. Kurku hatte die familiäre Verbindung nach der Tat selbst offengelegt und zugleich jegliche Verbindung zu dem Mann von sich gewiesen. Kurku erklärte am Freitag, er habe sich zum Rücktritt entschieden, da das Amt des Migrationsbeauftragten geschützt werden müsse, «damit es seine Aufgabe für die Menschen in Niedersachsen erfüllen kann.»

# Lies verurteilt
Hass und Hetze

Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) verurteilte die Anfeindungen bis hin zu Morddrohungen gegen Kurku in aller Schärfe. Die Gewalttat in Stade habe alle Menschen im Land tief erschüttert, herabwürdigende Kommentare und Verschwörungsspekulationen seien jedoch völlig inakzeptabel, unterstrich Lies. «Wenn Hass und Hetze dazu führen,
dass engagierte Menschen ihr Ehrenamt niederlegen, ist eine Grenze überschritten», sagte der Regierungschef. Über die Nachfolge Kurkus werde das Kabinett zeitnah entscheiden.
Sein Mandat behält Kurku. epd










5.09.2026 • 12:07 Uhr

US Eigentümer zieht für DURA in Einbeck und Rothenburg die Stecker - Arbeitsplätze futsch!

Die anhaltende Krise der Automobilindustrie hat weiterhin ihre negative Auswirkungen in die Zuliefererfirmen. Jetzt hat es die DURA Werke in Einbeck und Rotenburg erwischt. Der amerikanische Eigentümer hat nach Angaben des Unternehmens und der Gewerkschaft die Aufgabe der beiden Standorte bestätigt. Viele Arbeitende verlieren an beiden Standorten ihre Jobs.
Weitere Zulieferer auch in Niedersachsen werden die Folgen der schweren Krise beispielsweise bei VW, wo der Abbau von 100.000 Arbeitsplätzen und Werksschließungen geplant sind, noch zu spüren bekommen, prophezeien Wirtschaftsexperten und die IG Metall. red/Foto: FisWMG










5.09.2026 • 12:04 Uhr

Dorferneuerung Gehrenrode Die Arbeiten am Dorfgemeinschafts- Haus sind gestartet!

Die Arbeiten in Gehrenrode zur Sanierung des ehemaligen Schulhofes und des maroden Eingangs am Dorfgemeinschaftshaus sind gestartet! Seit Montag ist die Fa. Dörries Galabau GmbH unter den alten Kastanien im Einsatz. Die sehr alte Asphaltschicht ist bereits abgetragen und wartet als „riesige“ Halde auf den Abtransport.

Worum geht es? Die beiden alten Kastanien prägen das Ortszentrum und sind wichtig als zentraler Platz für die Dorfgemeinschaft. Durch den vollversiegelten Standort und die zunehmend niederschlagsärmer und heißer werdende Sommer sind die Kastanien in den letzten Jahren stark mitgenommen und verlieren bereits im August das meiste Laub.
Außerdem wurde die Eingangstreppe zum DGH zunehmend baufällig. Barrierefrei war der Eingang ohnehin nicht.

Gelegenheit, das Projekt im Rahmen der Dorferneuerung anzumelden! Und das ist geschehen:Das Dorfregion-Projekt in Gehrenrode "Entsiegelung und Pflasterung des ehemaligen Schulhofes, barrierefreier Eingang DGH" wurde mit Bescheid vom 27.04.2026 vom Amt für reginale Landesplanung (ARL) bewilligt. Es ist ein Projekt des Bürgervereins Gehrenrode mit einem Brutto-Investitionsvolumen von über 90.000 Euro. Antragsteller und alleine verantwortlich für Planung und Umsetzung ist der Bürgerverein Gehrenrode.
Der Bürgerverein Gehrenrode nutzt die städtische Immobilie Dorfgemeinschafthaus seit mehr als 20 Jahre in eigener finanzieller Verantwortung und hat es im Laufe der Jahre geschafft, sie zu erhalten und immer weiter zu sanieren.

Wie geht es weiter: Der Schulhof erhält ein wasserdurchlässiges Ökopor-Pflaster, in den Randbereichen entstehen Rasen- und Schotterflächen. Eine Versickerung des Niederschlagswassers ist somit möglich. Es ist ein kleiner Beitrag zur Klimaresiliens unserer Stadt. Die Barrierefreiheit wird über eine entlang der Garagenwand angebrachte Metallrampe erreicht, die gerade in einer Schlosserei gefertigt wird. Der gepflasterte Zugang und die Rampe ermöglichen einen barrierefreien Aufenthalt in und um das Gebäude.
Ende September werden die Arbeiten abgeschlossen sein.

Dazu Dr. Trude Poser, Vorsitzende des Bürgervereins und stellvertretende Ortsvorsteherin (Grüne), die das Vorhaben maßgeblich und in großer Verantwortung auf die Beine gestellt hat: „Wir freuen uns riesig, dass die Arbeiten zügig fortschreiten! Bis zum Wahlsonntag ist die Treppe fertig. Das Wahllokal kann betreten werden!“












4.09.2026 • 19:45 Uhr

Wird gemeinsamer Antrag im Stadtrat ein Rohrkrepierer? Bürgermeister entscheidet kommenden Montag!

Wenige Tage vor der Stadtratswahl in Bad Gandersheim haben die Fraktionen mit einem gemeinsamen Antrag zur Einberufung einer Sondersitzung des Stadtrates überrascht. Sie müsste bereits am Donnerstag der kommenden Woche stattfinden, so die Erwartung in den Fraktionen. Jetzt sind Zweifel aufgetaucht, ob diese Sondersitzung wirklich noch vor dem 13. September stattfinden kann und überhaupt erforderlich ist. Denn, technische und inhaltliche Gründe nähren diese Zweifel.

Bürgermeister Niklas Kielhorn nimmt nach seinem Urlaub die Dienstgeschäfte erst wieder kommenden Montag auf. Dann wird er die Umsetzung der Forderung der Fraktionen prüfen müssen. Unklar war heute, ob der Wunsch nach Anwesenheit des Gutachters überhaupt realisierbar ist. Es befände sich ebenfalls im Urlaub, erfuhr unsere Redaktion.

Gravierend erscheint außerdem der Umstand, dass bei der Beschäftigung mit dem Inhalt des in Rede stehenden Gutachtens Angelegenheiten von persönlicher Art zur Sprache kommen könnten. "Die sind auf als Fälle nichtöffentlich zu behandeln!", lautet eine feststehende juristische Regel. Daraus ergibt sich die Folge, die Ratssitzung höchstens unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden zu lassen. Hier gibt es den Konflikt mit den Antragstellern. Sie haben ausdrücklich eine öffentliche Ratssitzung beantragt.

Man darf auf die Entscheidungsfindung des Bürgermeisters am kommenden Montag gespannt sein.

Hier der Originalwortlaut des gestern vom CDU-Fraktionsvorsitzenden David Artschwager öffentlich gemachten gemeinsamen Antrages der Fraktionen im Bad Gandersheimer Stadtrat:

"Gemeinsamer Antrag der Fraktionen der SPD, CDU, B90/ Die Grünen und der Gruppe Die Unabhängigen gem. § 56 S.1 NKomVG i.V.m. § 5 Abs.1 der Geschäftsordnung des Rates auf Einberufung einer Sonderratssitzung

Antragstext
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
namens der Fraktionen der SPD, CDU, B90/ Die Grünen und der Gruppe Die Unabhängigen beantragen wir eine Sondersitzung des Stadtrates vor der am 13. September anstehen- den Kommunalwahl (ggfs. mit verkürzter Ladungsfrist gem. § 1 Abs. 2 der Geschäftsord- nung des Stadtrates) zur Beratung über das Gutachten zu Schadenersatzansprüchen im Rahmen der rechtswidrig vergebenen Darlehen nach der Landgartenschau 2023. Hierzu ist der zuständige Rechtsanwalt, der dieses Gutachten verfasst hat, als Sachverständiger zu der Sitzung zu laden.

Wir beantragen folgende Tagesordnung:
a) Eröffnung der Sitzung
b) Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit c) Feststellung der Tagesordnung
d) Anfragen und Anregungen
e) Vorstellung des Gutachtens durch den zuständigen Rechtsanwalt
f) BeratungundBeschlussüberggfs.erforderlicheSchritte
g) Sonstiges
h) Schließung der Sitzung
Begründung

Die Erarbeitung eines Gutachtens zu Schadenersatzansprüchen betreffend die rechtswidri- gen Darlehen, welche durch die Stadt im Nachgang der Landesgartenschau vergeben wur- den, nimmt bereits über ein Jahr in Anspruch. Nach Aussage der Kanzlei in der vergange- nen öffentlichen Ratssitzung sollte dieses nun aber seit über zwei Wochen fertig gestellt sein. Für uns als Ratsfraktionen hat das Thema der Wiedergutmachung des der Stadt ent- standenen finanziellen Schadens hohe Priorität. Vor diesem Hintergrund ist es uns allen ein Anliegen, dass die Ergebnisse der juristischen Prüfung dieses komplexen Sachverhaltes in einer Ratssitzung ausführlich vorgestellt werden. Hierbei sollen diese Informationen für uns als Grundlage für ggfs. durch den Rat zu treffende Entscheidungen zur Einleitung von Kla- geverfahren dienen.
Mit freundlichen Grüßen
Jonas Schnute, David Artschwager, Dr. Trude Poser, Florian Porde (SPD CDU B90/ Die Grünen Die Unabhängigen)."










4.09.2026 • 19:26 Uhr

Mehr als 260 wegen Missbrauchs Beschuldigte im katholischen Erzbistum Paderborn

Im Erzbistum Paderborn sind laut der Unabhängigen Aufarbeitungskommission bislang mehr als 260 Beschuldigte im Zusammenhang mit sexualisierter Gewalt bekannt. Mehr als die Hälfte
der Verfahren wurde bearbeitet, aber nur ein Teil davon abgeschlossen.

Im Zusammenhang mit sexualisierter Gewalt sind laut der Unabhängigen Aufarbeitungskommission für das Erzbistum Paderborn bis Ende Juni 262 Beschuldigte bekannt geworden. Es handele sich hierbei um Kleriker oder sonstige Beschäftigte im kirchlichen Dienst des Erzbistums Paderborn, wie die Kommission in ihrem am Freitag veröffentlichten vierten Jahresbericht mitteilte. 144 der Verfahren um diese Beschuldigten seien bereits bearbeitet worden. 54 dieser analysierten Fälle seien von der Gesamtkommission abschließend
besprochen worden, heißt es in dem Bericht. epd










4.09.2026 • 19:23 Uhr

Beirat für ein barrierefreies Bad Gandersheim tagt Montag, 7. September

Die Vorsitzende des Beirates, Hannelore Kükemück, hat zur inzwischen 23. Sitzung dieses vom Stadtrat gewählten und aus acht Personen und einer Mitarbeiterin der Verwaltung bestehenden Gremiums zum 7. September 2026. eingeladen. Die Sitzung beginnt vormittags um 10 Uhr im keinen Konferenzraum des Boardinghauses an der Dr. Heinrich-Jasperstraße 2 (Eingang Rezeption) in Bad Gandersheim. Ihr ist wichtig, mitzuteilen, dass der Beirat unabhängig vom laufenden Kommunalwahlkampf die Arbeit dieses den Stadtrat in speziellen Fragen zu Inklusion und Barrierefreiheit beratenden Gremiums neutral und sachbezogen fortsetzt.

Auf der Tagesordnung stehen neben den üblichen Formalien Berichte aus den Ratsausschüssen (Zeitraum 21.4. bis 4.9.26) sowie der Verwaltung.

Auch wird im Top 6 über die am 23. Juli 2026 erfolgte Veranstaltung „Eltern von Kindern mit Behinderung und jungen Erwachsenen mit Behinderung“ berichtet.

Es folgt der Bericht der Barrierfrei-Beauftragten (auch Hannelore Kükemück). Ein wichtiger Beratungspunkt wird dann auch noch der Aktions- und Stufenplan sein, der laufend fortgeschrieben wird. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass darin die seit Mitte 2018 aufgelisteten Barrieren (im öffentlichen Raum und städtischen Einrichtungen) Zug um Zug abgearbeitet werden und somit bereits erhebliche Verbesserungen erreicht werden konnten. Der Beirat wird auch bei allen kommunalen Straßen- und Gebäudeprojekten bereits in der Planungsphase einbezogen und kann so vor Baubeginn auf Barrierefreiheit hinwirken.

Die Wahlperiode für die ehrenamtlich tätigen Mitglieder des Beirates dauert wie beim Rat fünf Jahre, beginnt jedoch jeweils ein Jahr später als die der Ratsmitglieder. Deshalb wird der jetzige Beirat noch bis Oktober 2027 aktiv sein.











4.09.2026 • 19:15 Uhr

Stimmungsvoller Auftakt beim Straßenfest 65 Jahre Keglerheim Jungesblut in Bad Gandersheim

Einer der wohl traditionsreichsten gastronomischen Betriebe in der Roswithastadt Bad Gandersheim feiert seit dem gestrigen Donnerstagabend ein stolzes Jubiläum. Aus Anlass des 65-jährigen Bestehens des Keglerheims Jungesblut findet an der Gande ein dreitägiges Straßenfest statt. Bei schönen Bedingungen fand der erste Jubiläumsabend einen fantastischen Zuspruch. Alle Fans, die ihr Keglerheim seit vielen Jahren begleitetet haben, damit groß geworden sind, es in ihr Herz geschlossen haben, fanden sich im extra aufgebauten Zelt und in der Gastwirtschaft ein. Wie stets hatte Gebhard mit Team das Jubiläum bestens vorbereitet. Dazu passte die vergnügliche Stimmung und das angenehme Wetter. Der Auftakt des Straßenfestes lobten alle Gäste und Freunde insgesamt als absolut gelungen.
















4.09.2026 • 16:27 Uhr

Unerfreuliche Börsenwoche

Marktkommentar Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

An den Aktienmärkten nahm die vergangene Handelswoche für weite Strecken einen unangenehmen Verlauf. Obwohl die Lage im Persischen Golf schon lange keine zentrale Bedeutung mehr an den Kapitalmärkten spielt, verhagelte ein Rohölpreis nahe der 100 US-Dollar-Marke vor dem Hintergrund neuer gegenseitiger Angriffe zwischen den USA und dem Iran den Börsianern die Stimmung. Diese schlechte Stimmung könnte sich schnell wieder aufhellen, wenn die militärischen Aktionen abflauen, denn dann erhöht sich erfahrungsgemäß die Transportmenge durch die Straße von Hormus erheblich. Langfristig erwarten immer weniger Teilnehmer an den Kapitalmärkten, dass dieser Transportweg jemals wieder seine frühere Bedeutung erlangt. Es wird erwartet, dass der Iran die Seestraße langfristig als geopolitisches Instrument gebrauchen wird.

Die Länder und Unternehmen der Region passen sich an, über die nächsten Jahre werden alternative Logistikstrukturen entwickelt. Darüber hinaus gilt die Aufmerksamkeit der Finanzmärkte den Zinsmärkten. Nach dem Chaos der ersten Pressekonferenzen des neuen US-Notenbankchefs Kevin Warsh war dieser um Schadensbegrenzung bemüht. Warsh erklärte, dass die Inflationsbekämpfung gegenwärtig wichtiger sei als die Rücksicht auf die Konjunktur und kündigte damit quasi eine zeitnahe Erhöhung der Leitzinsen an. Dies brachte etwas Vertrauen in die US-Geldpolitik zurück. Ohne dass die US-Regierung ihre übermäßige Schuldenaufnahme zurücknimmt, werden allerdings die Zinsen für Kredite nicht wieder auf ihre niedrigen Niveaus der letzten Jahre zurückkehren. US-Finanzminister Scott Bessent kündigte zwar eine Konsolidierung seines Staatshaushalts an. An den Finanzmärkten sind solche Ankündigungen mittlerweile aber nichts mehr wert. Zu oft ist man in der Vergangenheit enttäuscht worden. Hier zählen nur noch tatsächliche Ergebnisse.

In der kommenden Woche gibt es Konjunkturnachrichten aus Deutschland. Die Wirtschaft befindet sich trotz aller strukturellen Hemmnisse in einer Erholungsphase. Ob dies auch im September weitergeht, wird der Sentix-Konjunkturindex verraten. Und am Donnerstag wird die EZB die Leitzinsen bei ihrer Ratssitzung um ein viertel Prozentpunkt anheben, da sich seit der Zinspause im Juli der Inflationsausblick nicht spürbar verbessert hat.











4.09.2026 • 16:24 Uhr

Zusammenstoß zwischen Radfahrerin und E-Scooter

Im Bereich Markt stießen am Donnerstagnachmittag (17.45 Uhr) eine Fahrradfahrerin und ein E-Scooter-Fahrer zusammen.

Die Radfahrerin befuhr den für den Radverkehr freigegebenen Bereich der Straße Markt aus Richtung Mühlenstraße kommend. Gleichzeitig fuhr der E-Scooter-Fahrer von der angrenzenden Fläche in Richtung Markt. Beide versuchten noch auszuweichen, konnten einen Zusammenstoß jedoch nicht verhindern.

Die Radfahrerin stürzte und verletzte sich leicht. An ihrem Fahrrad entstand ein geringer Sachschaden. Beide Beteiligten konnten ihre Fahrt anschließend fortsetzen. Mar











4.09.2026 • 16:21 Uhr

Frauke Heiligenstadt auf Sommerreise 2026: „Zusammen ist unsere Stärke“

Während der parlamentarischen Sommerpause war die SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis 52 Goslar – Northeim – Göttingen II (Osterode) Frauke Heiligenstadt vom 18. bis 28. August 2026 auf Sommerreise unterwegs.

Unter dem Motto „Zusammen ist unsere Stärke“ absolvierte sie 18 Termine und besuchte dabei soziale Einrichtungen, mittelständische Unternehmen, Vereine sowie zahlreiche ehrenamtliche Initiativen im gesamten Wahlkreis.

Ziel der Sommerreise war es, den Menschen vor Ort zuzuhören, ihre Erfahrungen und Herausforderungen aufzunehmen und gleichzeitig den vielen Engagierten zu danken, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Region täglich mit Leben füllen. Die Begegnungen machten deutlich, wie vielfältig der Wahlkreis ist – und wie sehr die Stärke der Region von den Menschen abhängt, die Verantwortung übernehmen.

Auf dem Programm standen unter anderem die Venito Diakonie in Clausthal-Zellerfeld, Kompass Soziale Dienste in Goslar und die Jugendhilfeeinrichtung Lauenburg in Markoldendorf. Sie stehen beispielhaft für die wichtige Arbeit in der Eingliederungs-, Sozial- und Jugendhilfe und zeigen, wie Teilhabe und individuelle Unterstützung gelingen können. Mit dem Harz-Weser-Werkstätten „Fair-Kauf“ in Osterode wurde zudem ein Ort besucht, an dem Inklusion und berufliche Perspektiven selbstverständlich zusammengehören.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Ehrenamt und dem dörflichen Miteinander. Ob bei der Dorfführung in Hullersen, der Freiwilligen Feuerwehr Walkenried, dem Dorfladen Wachenhausen, dem Verein Treffpunkt Gillersheim oder dem Mittagstisch für Jedermann des AWO-Kreisverbands Northeim – überall wurde sichtbar, wie engagierte Bürgerinnen und Bürger ihre Heimat aktiv gestalten und Begegnungsorte für alle Generationen schaffen.
Auch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Wahlkreises spielte eine zentrale Rolle. Mit Koithahn's Harzer Landwurst Spezialitäten in Hattorf und der Firma Mackensen in Moringen besuchte Frauke Heiligenstadt zwei erfolgreiche mittelständische Unternehmen, die stellvertretend für die vielen "Hidden Champions" der Region stehen. Tradition, Innovation und die enge Verbundenheit mit dem Standort machen sie zu wichtigen Arbeitgebern und Zukunftsgestaltern im ländlichen Raum.

Ergänzt wurde die Reise durch Besuche beim Einbecker Sportverein, der TSG Düderode/Oldenrode, dem Fitnessstudio Sportstadt in Bad Gandersheim, dem Gestüt Clus, dem Maderzentrum Niedersachsen in Hohnstedt, dem König-Hübichs-Kugelbahnweg in Bad Grund sowie dem Pflege- und Versorgungszentrum am Rittergut Hevensen. Die Bandbreite der Stationen spiegelte eindrucksvoll wider, was den Wahlkreis auszeichnet: starke Gemeinschaften, engagierte Vereine, innovative Unternehmen und Menschen, die mit Herzblut Verantwortung übernehmen.

„Zusammenhalt entsteht dort, wo Menschen füreinander einstehen – in Vereinen, Betrieben, sozialen Einrichtungen und unseren Dörfern. Diese Sommerreise hat einmal mehr gezeigt, wie viel Kraft in unserem Wahlkreis steckt“, so Frauke Heiligenstadt.










4.09.2026 • 16:19 Uhr

SPD Bad Gandersheim zu Besuch in Heckenbeck

Die SPD Bad Gandersheim war zu Besuch in Heckenbeck. Begrüßt wurde die Gruppe von Ortsvorsteher Jürgen Gehrke und SPD-Ratskandidat Janosch Pramann.

Im Mittelpunkt stand zunächst das Dorfgemeinschaftshaus, das von Sportverein, Feuerwehr, Dorfverein und vielen weiteren Gruppen intensiv genutzt wird. Das Gebäude soll im Rahmen des Dorfentwicklungsprogramms energetisch saniert und der Zugang barrierefrei gestaltet werden.
„Das Dorfgemeinschaftshaus ist ein wichtiger Treffpunkt für Heckenbeck. Deshalb ist es gut, dass hier in die Zukunft investiert und zugleich die Barrierefreiheit verbessert werden soll“, sagt Janosch Pramann und bedankt sich in diesem Kontext für die Arbeit bei Ricarda Polzin, die das Projekt unter anderem initiiert hat.

Bei einem anschließenden Dorfrundgang wurde deutlich, was Heckenbeck besonders macht und warum der Ort beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ausgezeichnet wurde. Das große Engagement und der starke Zusammenhalt zeigen sich im gesamten Dorf.
Die SPD Bad Gandersheim bedankt sich für den guten Austausch und die interessanten Einblicke. Weniger anzeigen










4.09.2026 • 16:18 Uhr

Ladendiebstahl im Drogeriemarkt

Am Donnerstagnachmittag kam es in einem DM-Drogeriemarkt im Nordhäuser Weg zu einem Ladendiebstahl.

Zwei unbekannte Frauen entwendeten diverse Baby- und Gesichtspflegeartikel im Gesamtwert von ca. 300 Euro. Als sie den Kassenbereich passierten, löste die Diebstahlsicherung aus. Daraufhin flüchteten die Täterinnen zu Fuß aus dem Geschäft.
Beide Frauen hatten schwarze Haare und führten schwarze Einkaufstaschen mit sich. Eine der Unbekannten trug ein Kleid mit Leopardenmuster, während die andere mit einem Rock und einem weißen T-Shirt bekleidet war.

Zeugen, die Hinweise zu den flüchtigen Personen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim unter der Telefonnummer 05551-91480 zu melden.










4.09.2026 • 16:17 Uhr

Mitarbeitende des Infrastrukturmanagements sind (fast) überall im Grünpflege-Einsatz

Seit dem Start der Vegetationsperiode laufen die Grünpflegearbeiten im gesamten Stadtgebiet sowie in den dazugehörigen Ortschaften auf Hochtouren. Die Mitarbeitenden der Abteilung
Infrastrukturmanagement sind dafür täglich im Einsatz. Ziel ist, öffentliche Grünflächen, Parks,
Spielplätze, Straßenbegleitgrün und weitere kommunale Flächen dauerhaft attraktiv, sicher und
ökologisch wertvoll zu erhalten.

Dabei werden die unterschiedlichen Anforderungen der einzelnen Flächen berücksichtigt. Während in stark frequentierten Bereichen wie Parks oder Spielplätzen regelmäßige Mäh- und Pflegearbeiten erforderlich sind, werden andere Grünflächen nach Bedarf bewirtschaftet.

Die Grünflächen machen Northeim attraktiv und gehören zum bedeutenden Bild der Region. Dies stellt die begrenzten Ressourcen des Infrastrukturmanagements vor besonderer Herausforderungen.

Deshalb erfolgen die Einsätze entsprechend ihrer Dringlichkeit, der Nutzung sowie den
Witterungsbedingungen angepasst. Insbesondere während Phasen starken Pflanzenwachstums
werden die notwendigen Pflegeintervalle dynamisch angepasst. Kurz: auch wenn sie es wollen,
können die Mitarbeitenden nicht an allen Stellen gleichzeitig sein. Eine Erweiterung der personellen Kapazitäten fand trotz Vorschlag durch die Verwaltung bisher keine politische Mehrheit.

Plattformen wie „Sag´s uns einfach“ auf der Homepage der Stadt Northeim helfen dabei, auf Hinweise der Bürgerinnen und Bürger besonders schnell und priorisiert zu reagieren. Unter
https://www.northeim.de/rat-verwaltung/stadtverwaltung/sags-uns-einfach.html können unter Angabe von Ort und Grund schnell und unkompliziert Stellen angegeben werden, an denen Unkraut besonders stark wächst oder Bäume plötzlich in eine Richtung ragen, die möglicherweise störend wahrgenommen wird. Auch Bilder lassen sich dort hochladen.











4.09.2026 • 16:14 Uhr

Feuerwehren im Einsatz nach Verkehrsunfall auf der A7

Am Freitag, 04.09.2026, wurde die Feuerwehr Echte um 06:18 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der A7 zwischen den Anschlussstellen Echte und Seesen in Fahrtrichtung Hannover alarmiert. Nachdem erste nähere Erkenntnisse zum Unfallgeschehen vorlagen, wurden rund fünf Minuten später auch die Feuerwehren Kalefeld und Bad Gandersheim zur Unterstützung nachalarmiert.
An dem Unfall waren ein Fiat Ducato und eine Sattelzugmaschine beteiligt. Der Fahrer des Transporters wurde schwer verletzt und im Fahrzeug eingeschlossen. Die Feuerwehr öffnete die Fahrzeugtür und unterstützte den Rettungsdienst samt Notarzt bei der Rettung und Versorgung des Verletzten. Anschließend wurde dieser ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Laut Polizeiinspektion Göttingen kam der Fiat Ducato aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und touchierte die Mittelschutzplanke.

Anschließend wurde der Transporter abgewiesen und kollidierte mit der auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Sattelzugmaschine. Die A7 war in Fahrtrichtung Hannover bis etwa 11:40 Uhr voll gesperrt. Fotos: Tim Brand - Pressesprecher Feuerwehr Gem. Kalefeld












4.09.2026 • 16:09 Uhr

Oberbürgermeister besorgt über Zukunft von VW-Werksstandorten - Massensterben an Jobs

Nach den fetten Jahren bei VW nun ein brutaler Sparkur - Mitarbeiter bangen um ihre Arbeitsplätze

Der VW-Aufsichtsrat hat sich darauf geeinigt, weitere 50.000 Stellen
abzubauen. Insgesamt sollen weltweit 100.000 Stellen wegfallen. An
den Standorten bedrohter Werke bangen die Mitarbeitenden um ihre
Jobs.
Nach der Einigung auf einen brutalen Sparplan im VW-Aufsichtsrat haben sich die Oberbürgermeister von Hannover und Emden besorgt über die sozialen Folgen möglicher Werksschließungen gezeigt. Für Hannover sei das Ergebnis der Einigung «sehr frustrierend», sagte Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne) am Freitag. Zwar sei die Schließung von Werken erst einmal vom Tisch. «Aber die Zukunftsperspektiven sind vollkommen unklar.» Damit bleibe die Unsicherheit, die viele Menschen belaste, weiter bestehen. Der krisengeschüttelte VW-Konzern will weltweit insgesamt 100.000 Stellen abbauen.

«Wir haben hier 12.200 Menschen, die bei Volkswagen arbeiten, aus der Stadt, Region und weit darüber hinaus», sagte Onay mit Blick auf das Werk im Stadtteil Stöcken, wo VW Nutzfahrzeuge wie Transporter und Kleinbusse bauen lässt. «Da hängen viele Familien dran, die
uliefer-Industrie und viele Unternehmen.» epd











4.09.2026 • 16:03 Uhr

Überfall auf Bäckereifiliale in Harsum

Ein Unbekannter hat am Freitagmittag (04.09.2026) gegen 12:40 Uhr eine Bäckereifiliale in der Kaiserstraße überfallen. Dem vorläufigen Ermittlungsstand zufolge soll der maskierte Täter
eine Angestellte mit einem gefährlichen Gegenstand bedroht und so eine mutmaßlich dreistellige Summe erbeutet haben, mit der er anschließend flüchtete.

Die Polizei leitete nach Bekanntwerden der Tat umgehend eine Fahndung mit mehreren Streifenwagen ein, die jedoch nicht zur Ergreifung des Flüchtigen führte.

Zur Personenbeschreibung wird angegeben:
Der Täter wurde als 175 Zentimeter bis 180 Zentimeter groß beschrieben und sei dunkel gekleidet gewesen.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen eines schweren Raubdelikts aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, sich unter der Rufnummer 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim oder unter 05066/985-0 bei der Polizei in Sarstedt zu melden. jpm










3.09.2026 • 20:44 Uhr

Vox Organi: Eine Erfolgsgeschichte auf dem Weg zum runden Geburtstag

In seiner soeben zu Ende gegangenen neunten Saison hat das internationale Orgelfestival Vox Organi erneut bewiesen, dass es möglich ist, zugleich regional verankert und publikumsnah, dabei aber weltoffen und kompromisslos im Qualitätsanspruch zu sein.Rund 3.500 Besucher nahmen die Einladung zu 41 Konzerten, überwiegend in der Region Südniedersachsen, in Thüringen und in Nordrhein-Westfalen an, um herausragende Solisten aus Deutschland, England, Frankreich, Italien, Holland, Litauen, der Schweiz und den USA zu hören, oft auch, um ihnen persönlich im Gespräch nach dem Konzert zu begegnen.

Von den größeren Städten der Region bis in die kleinsten Dörfer trafen sie auf gastfreundliche Gemeinden, die mit Stolz ihre Kirchen öffneten: Kleinode der Kirchen- und Orgelbaukunst zu entdecken und über die Ortsgrenzen hinaus bekannt zu machen, ist ein Markenzeichen des größten Orgelfestivals Deutschlands, das inzwischen beginnen musste, eine Warteliste für die Anfragen von Solisten aus aller Welt zu führen.

Im kommenden Jahr wird das Festival 10 Jahre alt. Gibt es schon Pläne, das in besonderer Weise zu begehen? „Wir haben Ideen“, sagt der Festivalleiter, Prof. Friedhelm Flamme, aber mit Blick auf den verantwortlichen Umgang mit unseren begrenzten Mitteln werden sie sicher im Rahmen bleiben. Wir haben zehn Jahre mit dieser Art Musik in einer sich immer mehr dem Massengeschmack andienenden Kulturlandschaft unseren Markenkern kompromissloser musikalischer Qualität bewahrt. Das zeigt uns, dass wir auch ohne den heute so populären Drang, aus allem ein „Event“ machen zu müssen, gesehen werden.“

Bewahren wird das Festival auch die Tradition, alle Konzerte bei freiem Eintritt anzubieten und so die Schwelle zur Erkundung der Musik, der Kirchen und der Orgeln so niedrig wie möglich zu halten. Bekanntermaßen hat Vox Organi dadurch einen Sponsor verloren, der lakonisch empfahl, anstelle einer Bewerbung um Förderung durch das Erheben von Eintritt Gelder zu generieren. „Wir werden uns dort nicht mehr um Förderung bewerben“, so Flamme. „Dass wir für alle an dieser Musik Interessierten ohne Vorbedingung die Kirchentüren öffnen, ist nicht verhandelbar, und weitere Anträge ohne die Aussicht auf Erfolg zu schreiben, gibt unsere Personalstruktur nicht her. Umso mehr danke ich unseren Sponsoren dieses Jahres, der Kultur- und Denkmalstiftung des Landkreises und der AKB-Stiftung sowie der Familienstiftung Vogt und der Brakebusch KG, für ihre Unterstützung, die für unser Projekt auch eine Wertschätzung bedeutet.“

Die Vorbereitungen für die kommende Saison beginnen bereits. Vorher aber ist der eigene Konzertkalender des Festivalleiters noch gut gefüllt. Mit dem selten gehörten symphonischen Konzert für Orgel und Orchester von Joseph Jongen gastiert er im September in der Pfarrkirche Heilig Kreuz Detmold. Ein Highlight im Oktober ist neben seinem zweiten Auftritt dieses Jahres in Chester mit Sicherheit sein Gastspiel in Notre Dame Paris. Im November gibt es ein Vorstellungskonzert seiner neuesten CD in der Marktkirche Goslar, zu der auch alle Freunde von Vox Organi herzlich eingeladen sind. Im Dezember ist er in der Kreuzkirche Dresden zu hören, und sein Konzertjahr schließt Friedhelm Flamme in diesem Jahr mit dem Silvesterkonzert im Dom zu Brandenburg ab. Informationen zu seinen Aktivitäten gibt es auf seiner Website www.friedhelmflamme.org .

Wer das Festival Vox Organi im zehnten Jahr seines Bestehens unterstützen möchte, findet dazu alles Wissenswerte auf der Festival-Website www.voxorgani.org oder kontaktiert Prof. Friedhelm Flamme persönlich.











3.09.2026 • 20:06 Uhr

Mittelalter trifft Festival: Bad Gandersheim feiert großes Roswitha-Fest!

Live-Musik von Folk und Mittelalterklängen bis Rock und Celtic Punk, mittelalterlicher Festmarkt, Familienprogramm, Feuershow und Roswitha-Lesung am 19. und 20. September – Eintritt frei

Mittelalterliches Marktleben am Tag, vielseitige Live-Musik auf der Bühne und eine Feuershow am Abend: Am 19. und 20. September 2026 verwandelt sich die Innenstadt rund um die Stiftskirche beim Roswitha-Fest in eine Erlebniswelt aus Geschichte, Musik und Unterhaltung. Live-Acts wie Storm Seeker, The Feelgood McLouds, Vera Lux und SoulHikers, ein mittelalterlicher Festmarkt, zahlreiche Familienangebote und eine Roswitha-Lesung versprechen ein abwechslungsreiches Programm für alle Generationen. Gefeiert wird am Samstag von 11 bis 2 Uhr und am Sonntag von 11 bis 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Das Roswitha-Fest gehört zu den Höhepunkten des Themenjahres „Roswitha 2026 – Die 1000-jährige Literaturstadt“. Namensgeberin ist Roswitha von Gandersheim, die im 10. Jahrhundert im Gandersheimer Stift lebte und als erste namentlich bekannte deutsche Dichterin gilt. Das Fest verbindet diesen historischen Bezug mit mittelalterlichem Marktleben, moderner Live-Musik und Familienprogramm mitten in Bad Gandersheim.

Live-Musik
zwischen Mittelalter
und Moderne

Für Festivalatmosphäre sorgt ein vielseitiges Bühnenprogramm zwischen Folk, Mittelalterklängen, Rock und Celtic Punk. Storm Seeker bringt mit Pirate Folk Metal, Drehleier, Flöten und Akkordeon maritime Klänge nach Bad Gandersheim. Den späten Samstagabend übernehmen The Feelgood McLouds: Die siebenköpfige Band aus dem Saarland verbindet irischen Folk mit Punkrock. Dudelsack, Geige, Flöte und Akkordeon treffen auf druckvollen Rocksound. Mit mehr als 250 Konzerten im In- und Ausland bringt die Band reichlich Bühnenerfahrung mit.

Auch Vera Lux verbindet moderne Rock- und Metalelemente mit historischen Instrumenten wie Geige, Drehleier und Dudelsack. SoulHikers bringt nordische und epische Klangwelten sowie kraftvollen Gesang auf die Bühne. Hinzu kommen Jonathan Roth-Deblon mit Mittelalter-Folk, Carinha mit mystischem Pop-Rock und Kaunoka mit Pagan Folk, Harfe und Drehleier.

Veranstalter des Roswitha-Festes ist die Stadtmarketing Bad Gandersheim GmbH. Bei der Umsetzung arbeitet das Stadtmarketing mit dluxe:media Göttingen zusammen. Die Veranstaltungsagentur war bereits beim Headbanger Festival auf dem Flugplatz Bad Gandersheim im Einsatz und bringt ihre Veranstaltungserfahrung nun auch beim Roswitha-Fest ein.

Mittelalter erleben –
Programm für die
ganze Familie

Auf der Stiftsfreiheit und dem Domänenhof zieht an beiden Tagen mittelalterliches Marktleben in die Innenstadt ein. Händler und Handwerker präsentieren Gewandungen, Lederwaren, Schmuck und weitere Waren, während historisches Lagerleben, Walking Acts und Mitmachangebote das Geschehen zwischen den Marktständen beleben. Eine Besonderheit sind traditionelle Handpoke-Tattoos, die vor Ort angeboten werden.
Ein zusätzlicher Schwerpunkt für Familien folgt am Sonntag: Anlässlich des Weltkindertages gibt es von 15 bis 17 Uhr in der Moritzstraße zahlreiche Kinderaktionen.
Auch kulinarisch ist für Abwechslung gesorgt. Herzhafte und süße Spezialitäten stehen ebenso zur Auswahl wie eine Taverne, Cocktails und Einbecker Bier.

Am Samstagabend verändert sich die Atmosphäre in der historischen Innenstadt: Um 22.45 Uhr erwartet die Besucher eine Feuershow. Anschließend geht das Bühnenprogramm weiter. Von 23.30 bis 1 Uhr stehen The Feelgood McLouds auf der Bühne. Danach klingt der erste Festtag bei Getränken und geselligem Beisammensein bis 2 Uhr aus.
















3.09.2026 • 19:59 Uhr

Verleihung der Förderplakette „Partner der Feuerwehr" - Gratulation der Berthold Ilse GmbH!

Hohe Auszeichnung für ein Unternehmen aus dem Stadtgebiet Uslar: Die Berthold Ilse GmbH wurde am Mittwoch, 12. August 2026, im Gästehaus der Niedersächsischen Landesregierung in Hannover mit der Förderplakette „Partner der Feuerwehr" des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen ausgezeichnet. Firmeninhaber Berthold Ilse nahm die Auszeichnung aus den Händen der Niedersächsischen Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, Daniela Behrens, und des Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen, Olaf Kapke, entgegen.

Die Förderplakette, die 1999 gestiftet wurde, honoriert jährlich Unternehmen, die ihren Mitarbeitern Feuerwehrdienste während der Arbeitszeit ermöglichen, sie für Einsätze freistellen oder die Feuerwehren anderweitig unterstützen – beispielsweise durch Bereitstellung von Übungsflächen, technischen Geräten, Material oder Fachwissen.

Das Holzbauunternehmen ist ein traditionsreiches Familienunternehmen, das schon viele Jahre in Uslar tätig ist. Vier der zwölf Mitarbeiter sind Teil der Freiwilligen Feuerwehr und werden für Einsätze sowie Ausbildungsdienste freigestellt. Zudem engagiert sich Berthold Ilse regelmäßig durch Geld- und Sachspenden für die Feuerwehr seines Heimatortes. So erhielt die örtliche Feuerwehr Verliehausen zuletzt eine Wärmebildkamera. Das Engagement des Inhabers zeigt seine tiefe Verbundenheit mit der Stadt und ihren Bürgern, was auch die Feuerwehren in Uslar einschließt.

Bürgermeister Torsten Bauer, Stadtbrandmeister Nils Utermöhle und Kai Reichelt, der stellvertretende Kreisbrandmeister sowie stellvertretende Verbandsvorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands Northeim, begleiteten den Inhaber zur Verleihung nach Hannover. Die Feuerwehr der Stadt Uslar bedankte sich herzlich bei der Firma Ilse für die jahrelange Unterstützung und freut sich auf eine fortlaufend gute Zusammenarbeit.

Zum Bild:

(von links): der stellvertretende Kreisbrandmeister Kai Reichelt, Uslare Bürgermeister Torsten Bauer, Stadtbrandmeister Nils Utermöhle, Geschäftsführer der Berthold Ilse GmbH Berthold Ilse, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Olaf Kapke, Innenministerin Daniela Behrens sowie Karl-Heinz Mensing, der Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbands Niedersachsen. Foto: Joel Fröchtenicht










3.09.2026 • 19:54 Uhr

Wie sollen die neuen Einbecker E-Busse heißen? Der Namenswettbewerb!

Die Ilmebahn startet einen Namenswettbewerb für die neuen Elektrobusse. Der Gewinner des Namenswettbewerbes erhält einen Monat Freifahrt im Stadtverkehr. Ab dem 1. Januar 2027 wird der Stadtverkehr in der Einbecker Kernstadt vollständig auf elektrisch betriebene Fahrzeuge umgestellt. Die Ilmebahn GmbH hat hierfür zwei moderne Elektro-Midibusse des Typs Tremonia City 75 electric beschafft. Die beiden neuen Fahrzeuge werden künftig abwechselnd auf der Linie 259 eingesetzt. Mit der Umstellung wird gleichzeitig das bisherige Liniennetz mit den Linien 201, 202 und 203 vereinheitlicht. Die neue Linie 259 verbindet künftig die Einbecker Kernstadt.
Doch bevor die neuen Busse ihren Dienst aufnehmen, fehlt ihnen noch etwas ganz Persönliches: ein Name. Die Ilmebahn lädt deshalb alle Einbeckerinnen und Einbecker dazu ein, kreativ zu werden und Namensvorschläge für die beiden neuen Fahrzeuge einzureichen. Gesucht werden Namen mit einem Bezug zu Einbeck, der Region oder natürlich auch zur Elektromobilität. Dabei darf es gerne kreativ, humorvoll oder mit einem Augenzwinkern zugehen.

Vorschläge können bis zum 1. November 2026 eingereicht werden. Anschließend wird eine Jury alle Einsendungen sichten und die Namen für die beiden Fahrzeuge auswählen. Der oder die Gewinner werden am 1. Dezember 2026 bekannt gegeben.

Und das Mitmachen lohnt sich: Die Namensgeberin oder der Namensgeber der ausgewählten Idee erhält einen Monat lang freie Fahrt im Einbecker Stadtverkehr.

Vorschläge können über das Beteiligungstool der Stadt Einbeck https://beteiligung.einbeck.de/projects/wettbewerb-namensgebung-der-neuen-e-busse-der-ilme/ oder per E-Mail an info@ilmebahn.de eingereicht werden.
Die Ilmebahn freut sich auf viele kreative Ideen und ist gespannt, welche Namen künftig durch Einbeck fahren werden




Zu den Bildern:

Die neuen Busse.

Viel Platz im Kleinen: Auch der Fahrgastraum überzeugt durch seine großzügige Mehrzweckfläche. Fotos: Ilmebahn GmbH













3.09.2026 • 19:50 Uhr

Tag des offenen Denkmals am 13. September - Sogar mit Führung durch Göttingens Ex-Knast


Seit 1993 begeht die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bundesweit im Herbst den „Tag des offenen Denkmals“. In diesem Jahr laden Eigentümer*innen sowie haupt- und ehrenamtliche Denkmalpfleger*innen am Sonntag, 13. September 2026, zu verschiedenen Denkmälern ein. Auch in Göttingen. Dabei die Möglichkeit, Göttingens Ex-Knast zu besichtigen.

Das Motto der größten Veranstaltung zum Denkmalschutz in Deutschland lautet in diesem Jahr „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“. Im Rahmen des Aktionstages bieten in Göttingen städtische und nicht-städtische Einrichtungen zahlreiche Veranstaltungen und Rundgänge an, unter anderem im Städtischen Museum, in der ehemaligen JVA, im Kunstquartier sowie an anderen Orten im Stadtgebiet. Weitere Informationen und das Programm des bundesweiten Tages finden sich auf der zentralen Website unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.

Städtisches
Museum

Das Städtische Museum Göttingen präsentiert auch in diesem Jahr wieder spannende Führungen und Einblicke zum Tag des offenen Denkmals. An diesem Tag öffnet das Museum von 11.00 bis 18.00 Uhr im Hardenberger Hof, dem letzten erhaltene Adelspalais Göttingens, seine historischen Räume und bietet ein vielseitiges Programm mit Themenführungen zu Geschichte, Architektur und Denkmalpflege. Der Eintritt im Museum und die öffentlichen Führungen sind kostenfrei und ohne Anmeldungen möglich. Treffpunkt für die Führungen ist das Foyer des Museums im Hardenberger Hof, Ritterplan 7-8.

Führungen

11.00 Uhr: Ab auf’s Rad! – Mobilität im Netzwerk der Stadt
Die Führung erläutert anhand von Designklassikern, Kultobjekten, Kuriositäten und historischem Zubehör zur Göttinger Fahrradgeschichte, wie das Fahrrad seit über 150 Jahren Mobilität, Gesellschaft und Stadtraum miteinander vernetzt.

14.00 Uhr: Glaube und Gewalt – Göttingen im 30-jährigen Krieg
Die Führung beleuchtet anhand großformatiger historischer Stadtansichten die Auswirkungen von Reformation und Konfessionskonflikten auf Göttingen und zeigt die topografischen Bezugspunkte, Kontinuitäten und gewaltsamen Veränderungen im Göttinger Stadtbild auf.

16.00 Uhr: Alle lieben Liesel?! Das Gänseliesel als Denkmal
Die Führung widmet sich dem berühmtesten Denkmal Göttingens und seiner wechselvollen Vereinnahmung als städtisches Symbol, Wahrzeichen und Austragungsort politischer Geschehnisse. Ein Fokus liegt auf der Geschichte des Marktbrunnens, dem Bronzeguss sowie die Entstehung des Denkmals.
Ausstellungseröffnung

12:00 Uhr: Postkarten. Persönliche Grüße – historisch, analog, kreativ
Postkarten sind Zeugnisse eines frühen Kommunikationsnetzwerks, das Menschen über Städte, Regionen und Länder hinweg miteinander verband. Die neue Sonderausstellung präsentiert ausgewählte Bestände der Göttinger Postkartensammlung und zeigt, wie Motive, Nachrichten und Postwege das Bild der Stadt und ihrer Bauten prägten.

Führung durch die
ehemalige JVA –
Anmeldung erforderlich!

Wer schon immer wissen wollte, wie es in der ehemaligen JVA aussieht, hat am Sonntag, 13. September 2026, die Gelegenheit dazu. Interessierte können dann im Rahmen einer kostenlosen Führung die ehemalige Justizvollzugsanstalt anlässlich des Tags des offenen Denkmals besichtigen.
Anmeldung
Aufgrund der begrenzten Teilnehmendenzahl ist eine Anmeldung per E-Mail an innenstadt-nord@plan-zwei.com bis Mittwoch, 9. September 2026, hierfür erforderlich.
Uhrzeit und Treffpunkt werden nach der Anmeldung bekannt gegeben.










3.09.2026 • 19:44 Uhr

Antrag-Kracher im Stadtrat: Alle Fraktionen wollen Sonder-Ratsssitzung erzwingen - "Schadensersatzansprüche " nach dem 700.000 Euro - Skandaldarlehn

Wenige Tage vor der wichtigen Stadtratswahl haben alle Fraktionen im Bad Gandersheimer Stadtrat für einen Antrags-Kracher gesorgt. Gemeinsam wurde von den Fraktionsvorsitzenden von CDU, SPD, Grünen und den Unabhängigen eine Sondersitzung des Stadtrates beantragt. Sie soll noch in der nächsten Woche stattfinden.

Das geht als einem Antrag hervor, den CDU-Fraktionsvorsitzende David Artschwager heute erst Bürgermeister Niklas Kielhorn (SPD) präsentierte, gleichzeitig wurde darüber die Öffentlichkeit über die stadtbekannten Medien informiert. Und wie brenzlig die Angelegenheit ist dokumentiert das von allen Fraktionen vorgebrachte Anliegen. In dem Antrag heißt heißt es dazu: "Sehr geehrter Herr Bürgermeister, namens der Fraktionen der SPD, CDU, B90/ Die Grünen und der Gruppe Die Unabhängigen beantragen wir eine Sondersitzung des Stadtrates vor der am 13. September anstehen- den Kommunalwahl (ggfs. mit verkürzter Ladungsfrist gem. § 1 Abs. 2 der Geschäftsord-nung des Stadtrates) zur Beratung über das Gutachten zu Schadenersatzansprüchen im Rahmen der rechtswidrig vergebenen Darlehen nach der Landgartenschau 2023. Hierzu ist der zuständige Rechtsanwalt, der dieses Gutachten verfasst hat, als Sachverständiger zu der Sitzung zu laden." red

Weitere Berichterstattung!











3.09.2026 • 14:12 Uhr

Studie: Junge trinken weniger, aber Rauschtrinken bleibt Problem

In Deutschland trinken laut einer Studie immer weniger junge Menschen Alkohol. Doch das «Komasaufen» bleibt laut Bundesinstitut auf einem hohen Niveau. Nur bei jungen Frauen gibt es in diesem Bereich einen Rückgang.

Trotz einer positiven Entwicklung beim Alkoholkonsum von Minderjährigen und jungen Erwachsenen bleibt das sogenannte Rauschtrinken bei jungen Menschen auf einem hohen Niveau. Zu diesem Ergebnis kommt die Drogenaffinitätsstudie 2025 zum Alkoholkonsum junger Menschen in Deutschland, die das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (Biög) am Donnerstag vorgelegt hat. Demnach trinken immer weniger Kinder, Jugendliche und junge
Erwachsene Alkohol. Zudem ist das Durchschnittsalter beim ersten Glas Alkohol gestiegen.

Im vergangenen Jahr hatten den Ergebnissen zufolge 60,7 Prozent der männlichen und 57 Prozent der weiblichen Jugendlichen zwischen zwölf und 17 Jahren mindestens einmal im Leben Alkohol getrunken. Das sei rund ein Drittel weniger als 2001. Auch der Anteil derjenigen,
die innerhalb von 30 Tagen vor der Befragung Alkohol konsumiert haben, sei zurückgegangen. Bei den zwölf- bis 17-Jährigen sanken die Werte der sogenannten 30-Tage-Prävalenz demnach von 58,4 Prozent in 2004 auf 32,9 Prozent in 2025. Bei 18- bis 25-Jährigen verringerten
sich die Werte in dem Zeitraum von 84,4 Prozent auf 69,3 Prozent. epd










3.09.2026 • 14:10 Uhr

Eigenständige Gesamtschule in Nörten-Hardenberg Elternbefragung gestartet – Informationsveranstaltung am 8. September

Der Landkreis Northeim ist bestrebt, zum Schuljahr 2027/2028 eine eigenständige Gesamtschule in Nörten-Hardenberg einzurichten. Hintergrund ist, dass die Genehmigung für die Außenstelle der KGS Moringen zum 31. Juli 2027 ausläuft. Eine Verlängerung ist nach Auskunft des Regionalen Landesamtes für Schule und Bildung nicht möglich. Deshalb hat der Kreistag am 3. Juli 2026 beschlossen, eine eigenständige Gesamtschule am Standort Nörten-Hardenberg zu errichten. Die Schülerinnen und Schüler, die derzeit die Außenstelle der KGS besuchen, sollen ihre Schulzeit am Standort zu Ende führen können. Eine entsprechende auslaufende Beschulung ist sichergestellt.

Informationsveranstaltung
am 8. September

Welche Perspektiven eine Gesamtschule für den Schulstandort bieten könnte, wie das gemeinsame Lernen dort funktionieren würde und welche Schulabschlüsse möglich sein sollen, erläutert der Landkreis bei einer Informationsveranstaltung am Dienstag, 8. September 2026, um 19 Uhr in der KGS Moringen – Außenstelle Nörten-Hardenberg, An der Bünte 2, 37176 Nörten-Hardenberg. Im Anschluss besteht Gelegenheit, Fragen zu stellen. Insbesondere die betroffenen Eltern sind herzlich eingeladen, sich über die mögliche neue Gesamtschule und das weitere Vorgehen zu informieren.

Elternbefragung
bis 20. September

Um besser einschätzen zu können, wie groß das Interesse an einer Gesamtschule in Nörten-Hardenberg ist, führt der Landkreis seit dem 1. September eine Elternbefragung durch, die noch bis zum 20. September läuft. Angesprochen sind die Erziehungsberechtigten der Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 4 der Grundschulen in Nörten-Hardenberg, Moringen, Hardegsen, Katlenburg-Lindau und Northeim sowie der Erich-Kästner-Schule Northeim.

Die Teilnahme ist freiwillig und unverbindlich. Sie ersetzt keine spätere Schulanmeldung und garantiert keinen Schulplatz. Ein Schreiben bezüglich der Teilnahme an der Elternbefragung wurde den betreffenden Grundschulen weitergeleitet, mit der Bitte, dieses an die Eltern zu kommunizieren. Für die weiteren Planungen ist wichtig, wie groß die Zustimmung zu einer möglichen Gesamtschule ist. Eine breite Unterstützung aus der Elternschaft kann dazu beitragen, den Schulstandort Nörten-Hardenberg langfristig zu sichern.lpd










3.09.2026 • 14:06 Uhr

Uslar: Verleihung der Förderplakette „Partner der Feuerwehr"

Hohe Auszeichnung für ein Unternehmen aus dem Stadtgebiet Uslar: Die Berthold Ilse GmbH wurde am Mittwoch, dem 12. August 2026, im Gästehaus der Niedersächsischen Landesregierung in Hannover mit der Förderplakette „Partner der Feuerwehr" des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen ausgezeichnet. Firmeninhaber Berthold Ilse nahm die Auszeichnung aus den Händen der Niedersächsischen Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, Daniela Behrens, und des Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen, Olaf Kapke, entgegen.

Die Förderplakette, die 1999 gestiftet wurde, honoriert jährlich Unternehmen, die ihren Mitarbeitern Feuerwehrdienste während der Arbeitszeit ermöglichen, sie für Einsätze freistellen oder die Feuerwehren anderweitig unterstützen – beispielsweise durch Bereitstellung von Übungsflächen, technischen Geräten, Material oder Fachwissen.

Das Holzbauunternehmen ist ein traditionsreiches Familienunternehmen, das schon viele Jahre in Uslar tätig ist. Vier der zwölf Mitarbeiter sind Teil der Freiwilligen Feuerwehr und werden für Einsätze sowie Ausbildungsdienste freigestellt. Zudem engagiert sich Berthold Ilse regelmäßig durch Geld- und Sachspenden für die Feuerwehr seines Heimatortes. So erhielt die örtliche Feuerwehr Verliehausen zuletzt eine Wärmebildkamera. Das Engagement des Inhabers zeigt seine tiefe Verbundenheit mit der Stadt und ihren Bürgern, was auch die Feuerwehren in Uslar einschließt.

Bürgermeister Torsten Bauer, Stadtbrandmeister Nils Utermöhle und Kai Reichelt, der stellvertretende Kreisbrandmeister sowie stellvertretende Verbandsvorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands Northeim, begleiteten den Inhaber zur Verleihung nach Hannover. Die Feuerwehr der Stadt Uslar bedankte sich herzlich bei der Firma Ilse für die jahrelange Unterstützung und freut sich auf eine fortlaufend gute Zusammenarbeit.

Zum Bild: (von links): der stellvertretende Kreisbrandmeister Kai Reichelt, Uslare Bürgermeister Torsten Bauer, Stadtbrandmeister Nils Utermöhle, Geschäftsführer der Berthold Ilse GmbH Berthold Ilse, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Olaf Kapke, Innenministerin Daniela Behrens sowie Karl-Heinz Mensing, der Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbands Niedersachsen. Foto: Joel Fröchtenicht










3.09.2026 • 14:03 Uhr

"Nahwärme für Wrescherode - kommt!" Abfrage zu Bürgergenossenschaft oder einen anderen Betreiber?

Das lokale Energieprojekt "Nahwärme für Wrescherode - kommt!!" stattet in diesen Tagen eine weitere wichtige Abfrage. Dabei geht es darum, ob eine "Bürgergenossenschaft" gewollt ist oder ob das Wärmenetz durch einen Dritte. betrieben wird. Die zwar-wrescherode Initiative hat an die Wrescheröder appelliert, sich an der Abfrage zu beteiligen. red










3.09.2026 • 09:15 Uhr

In Kreiensen: Ermittlungen gegen 42-jährige Frau nach Angriff auf Polizeibeamte

Am Mittwochabend (02.09.2026) kam es auf einer öffentlichen Straße in Kreiensen gegen 21:00 Uhr bei einem Polizeieinsatz durch eine 42-jährige Frau zu einem Angriff auf die eingesetzten Beamten.

Dem gegenwärtigen Ermittlungsstand zufolge wurde eine Streifenwagenbesatzung des Polizeikommissariat Bad Gandersheim am gestrigen Abend zu Streitigkeiten zwischen der 42-jährigen Frau und einer männlichen Person gerufen.

Nach Eintreffen vor Ort versuchten die eingesetzten Beamten die Streitparteien zunächst voneinander zu trennen. Die 42-Jährige habe sich anschließend durchgehend aggressiv verhalten, herumgeschrien und Anweisungen missachtet. Versuche, deeskalierend auf die Frau einzuwirken, seien hierbei fehgeschlagen. Im weiteren Verlauf habe die 42-Jährige erneut versucht in die Nähe der männlichen Person zu gelangen. Um ein erneutes Aufeinandertreffen sowie eine Auseinandersetzung der beiden Personen zu verhindern, stellte sich ein eingesetzter Beamter in den Weg der Frau. Diese soll den Beamten daraufhin unvermittelt angegriffen und versucht haben, diesen wegzustoßen. In der Folge habe der Beamte die 42-Jährige zu Boden gebracht, um erneute Übergriffe zu unterbinden.

Mit Unterstützung weiterer zwischenzeitlich eingetroffener Einsatzkräfte konnte die Frau zunächst fixiert werden. In Bodenlage, sowie bei dem Versuch des Verbringens in einen Funkstreifenwagen, habe sich die Beschuldigte weiterhin aktiv gegen die polizeilichen Maßnahmen zu Wehr gesetzt und mehrfach in Richtung der eingesetzten Beamten getreten. Hierbei wurde ein Beamter an der Schulter sowie am Oberkörper, ein Beamter an der Hand und eine Beamtin am Kopf durch Tritte getroffen. Die eingesetzten Kräfte erlitten hierbei leichte Verletzungen, sind jedoch weiterhin dienstfähig.

Da sich die 42-jährige Frau in Folge der intensiven Widerstandshandlungen augenscheinlich in einem körperlichen Ausnahmezustand befand, wurde sie durch einen hinzugerufenen Rettungswagen zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus verbracht.

Die Tathandlung wird derzeit als Tätlicher Angriff sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingestuft. Da die Beschuldigte zum Tatzeitpunkt augenscheinlich alkoholisiert war, wurde durch die Staatsanwaltschaft Göttingen eine Blutprobenentnahme angeordnet. Die weiteren Ermittlungen gegen sie dauern indes an. fha










3.09.2026 • 09:11 Uhr

Missbrauch: Erzbistum Paderborn mehr als vier Millionen Euro gezahlt

Nach der Veröffentlichung der unabhängigen Missbrauchsstudie für das katholische Erzbistum Paderborn haben sich zusätzliche Betroffene gemeldet. Insgesamt zahlte das Erzbistum bislang mehr als vier Millionen Euro an Anerkennungsleistungen.

Das Erzbistum Paderborn hat bislang mehr als vier Millionen Euro an Betroffene von sexualisierter Gewalt gezahlt. Die höchste Zahlung lag bei 380.000 Euro, wie der
Interventionsbeauftragte des Erzbistums, Thomas Wendland, am Mittwochabend beim Medienempfang des Erzbistums in Paderborn sagte. Rund zehn Entscheidungen hätten über 200.000 Euro gelegen. Zum 1. Januar 2021 hatten die katholischen deutschen Bischöfe das erweiterte Verfahren zu Leistungen in Anerkennung des Leids, das Betroffenen
sexuellen Missbrauchs zugefügt wurde, eingerichtet.

Nach der im März veröffentlichten unabhängigen Studie zu sexuellen Übergriffen im Erzbistum in der Zeit von 1941 bis 2002 und der Einrichtung eines Mahnmals hätten sich noch einmal 40 Betroffene gemeldet, erklärte der Interventionsbeauftragte. 20 von ihnen wollten einen Antrag auf Anerkennung des Leids stellen. Bei den anderen 20 sei das noch nicht sicher. epd










2.09.2026 • 18:32 Uhr

„Wir brauchen in Bad Gandersheim wieder ein Hallenbad und keine Luftschlösser!“ Hinweise auf die Faktenlage

„Wir brauchen wieder ein Hallenbad, und zwar auf einer soliden Grundlage. Darin bestand bisher bei allen Fraktionen im Bad Gandersheimer Stadtrat Einigkeit und daran wird schon längst fraktionsübergreifend gearbeitet“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Jonas Schnute. „Umso überraschender ist, dass die ‚Unabhängigen‘ nun einen anderen Eindruck vermitteln, obwohl die Ratsherren Porde und Gipp die bisherigen Beratungen aus nächster Nähe begleitet haben.“
Ratsfrau Anja Görlach ergänzt: „Die Stadt ist viel weiter als die sogenannte Ideenstudie der ‚Unabhängigen‘.

Bereits seit 2023 liegt die
Machbarkeitsstudie mit
Lösungsvorschlägen vor!

Jetzt zur Faktenlage: Bereits 2023 wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, mit der geprüft wurde, ob eine Sanierung oder ein Neubau des Hallenbades technisch machbar und wirtschaftlich sinnvoll wäre. Vertreter der Vereine und der Badgenossenschaft zusätzlich zu Ratsmitgliedern und der Verwaltung haben daran teilgenommen und im Rahmen von Workshops wichtige Punkte dazu eingebracht, die auch in der Machbarkeitsstudie berücksichtigt wurden. Dazu gehörte insbesondere die Anforderung der Barrierefreiheit für körper- und sinnesbehinderte Menschen.“

Die Machbarkeitsstudie umfasst die Ergebnisse aller bisherigen baulichen Untersuchungen des alten Hallenbades. Dazu gehören die Bauwerksdiagnostik, die Baugrunduntersuchung, die Statik und die Brandverhütungsschau des Landkreises. Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie lautet, dass das alte Hallenbad aufgrund der erheblichen Schäden bis auf den Rohbau zurückgebaut werden muss und außerdem die Bodenplatte zu sanieren ist, bevor ein neuer Baukörper entstehen kann. Nur das Modell einer sogenannten Sanierung im Bestand ermöglicht die Beibehaltung eines Hallenbades am jetzigen Standort. Andere Varianten haben in dem bekannten Hochwasserschutzbereich keine Realisierungsmöglichkeit.

Lösungsvorschläge in
umfassender Machbarkeitsstudie
von Gutachter aufgezeigt!

Als Lösungsvorschläge für den Stadtrat enthält die Machbarkeitsstudie daher mehrere Varianten für ein neues Bad, die alle – einschließlich der jeweiligen Kostenschätzungen - in einer öffentlichen Sitzung des Stadtentwicklungsausschuss am 13. Juni 2024 im Hotel „Waldschlösschen“ vorgestellt wurden.
Für die „Unabhängigen“ nahm daran ihr Ratsherr Gipp teil. Im Ergebnis der Beratungen wollten sich die Fraktionen im Anschluss über das weitere Vorgehen verständigen. Dazu fand am 19. Januar 2026 ein interfraktionelles Gespräch statt, an dem für die „Unabhängigen“ Herr Porde teilnahm.

Alle Fraktionen waren
sich einig über neues Hallenbad
am jetzigen Standort!

„Wir waren uns einig, alle Fraktionen wollen ein barrierefreies und hochwassergerechtes Hallenbad am aktuellen Standort“, so SPD-Ratsfrau Anja Görlach. „Es soll vier oder fünf 25-Meter-Bahnen und ein Kinderbecken haben und nach Möglichkeit für Sole geeignet sein. Ein Bistro und Erweiterungen sollen geplant, aber ggf. erst nach und nach umgesetzt werden. Duschen und Umkleideräume sollen sowohl für das Hallenbad als auch für das Freibad nutzbar sein.“

Stadtverwaltung arbeitet
bereits an konkreter Umsetzung
interfraktioneller Absprachen

Ergänzend hierzu beantragte die SPD-Fraktion, Fördermöglichkeiten zu prüfen und dem Rat die Ergebnisse vorzulegen. Hieran arbeitet die Verwaltung zurzeit und ist unter anderem im Kontakt mit einem Energieversorgungsunternehmen. „Die Stadt arbeitet also an der konkreten Umsetzung aus den Ergebnissen des interfraktionellen Gesprächs vom 19.01.2026“, so Ratsfrau Anja Görlach.
„Das wissen auch die Ratsmitglieder Porde und Gipp. Entweder tragen die ‚Unabhängigen‘ dies jetzt nicht mehr mit und verzögern damit die Umsetzung, oder sie inszenieren eine Wahlkampfshow mit fiktiven Bildern eines Luftschlosses, obwohl wir in Wirklichkeit schon viel weiter sind.
Neu an dem Vorschlag der ‚Unabhängigen‘ ist, dass Gebäude und Grundstück des alten Hallenbades einem privaten Investor überführt werden sollen.

Warnung vor erneuter
Privatisierung kommunaler
Immobilien a la Bürgermeister Ehmen

Mit der Privatisierung öffentlicher Einrichtungen in der Zeit von Bürgermeister Ehmen hat die Stadt Bad Gandersheim bekanntlich sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Die heute in Privatbesitz befindlichen Schrottimmobilien des Kurhauses, städtischer Kurklinik, zuzüglich der Klinik am See und der Terrassenklinik verschandeln zu unser aller Ärgernis
seit Jahren den ganzen Bereich und sollten mehr als ein warnendes Beispiel für eine weitere Privatisierung sein.

Die Wählerinnen und Wähler sollten sich nicht blenden und täuschen lassen: Das, was die ‚Unabhängigen‘ mit viel künstlicher Intelligenz und Hochglanz präsentieren, kann allenfalls einem Privatinvestor als Geldanlage dienen, die von der Allgemeinheit letztendlich auch über Steuermittel finanziert werden soll, einschließlich eines nicht genannten jährlichen Betriebskostenzuschusses durch die Stadt.
Eine Finanzierung haben die „Unabhängigen“ vermutlich aus gutem Grund nicht vorgelegt.

Studie weist 20 bis
25 Millionen Euro an
Kosten für neues Hallenbad aus

Die Machtbarkeitsstudie geht in der günstigsten Variante übrigens von 20 bis 25 Millionen Euro Baukosten inklusive eingerechneter Kostensteigerung und von einer fünfjährigen Bauzeit aus. Das, was die Bürgerinnen und Bürger anstelle von Luftschlössern brauchen, ist ein neues Hallenbad, das barrierefrei, funktional, energetisch nachhaltig und für alle Generationen geeignet ist. Ein Bad, das den Bürgerinnen und Bürgern als Bestandteil der Daseinsvorsorge gehört und das solide durchgerechnet wurde. Genau daran wird derzeit intensiv gearbeitet, heißt es in dem aktuellen Medieninfo der SPD.












2.09.2026 • 13:41 Uhr

Suizid-Prävention: «Deine Geschichte ist nicht zu Ende» - Tragischer Fall auf der Bahntrasse bei Gehrenrode

Eine bundesweite Kampagne will das Thema Suizid (Selbsttötung) stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken und Menschen ins Gespräch bringen. Im Schulprogramm «HEYLiFE» in Hannover und im Hamburger Verein «Metality» sind Hinschauen und Handeln längst Thema. Es hat angesichts eines tragischen Dramas auf der Schnellbahntrasse bei Gehrenrode eine schockierende Aktualität erfahren müssen. Nicht allein die Wahrnehmung des menschlichen Schicksals berührte, es war auch der schwierige Einsatz von Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr am vorigen Wochenende auf den Gleisanlagen, der an die Grenzen ihrer physischen und psychischen Belastbarkeit ging und den es aufzuarbeiten galt.

Zum Welttag der Suizidprävention, der jährlich am 10. September begangen wird, will eine crossmediale Kampagne Menschen ins Gespräch bringen. Ihr Motto: «Deine Geschichte
ist nicht zu Ende.»

Durch die Kampagne sollen Menschen zum aktiven Handeln angeregt werden: ernst nehmen, Hilfe suchen oder anbieten - darum geht es. Plakate, auf denen eine Buchseite umgeblättert wird, symbolisieren, dass es ein Weiter gibt. Initiator ist die Arbeitsgruppe regionale
Netzwerke des Nationalen Suizidpräventionsprogramms, entwickelt wurde die Kampagne im Rahmen eines Seminars an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. red/epd










2.09.2026 • 13:15 Uhr

Zeitungskrise hat nun auch Springer erwischt! Medienkonzert will Mitarbeiter abbauen - Print-Ausgaben werden eingestellt

Die anhaltende Zeitungskrise setzt auch Springer massiv unter Druck. Der Medienkonzern Axel Springer streicht Stellen in seiner Premium-Gruppe. Der Stellenabbau betreffe nahezu alle Bereiche.

Der Medienkonzern Axel Springer hat einen Stellenabbau bei seiner Premium-Gruppe angekündigt. Weil Doppel- und Dreifachstrukturen nach und nach reduziert würden, komme es in den nächsten Monaten auch zu einem Personalabbau, teilte ein Sprecher des
Unternehmens auf Anfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) am Mittwoch in Berlin mit. «Dabei handelt sich um eine Größenordnung im mittleren zweistelligen Bereich in allen Marken der Premium-Gruppe.» Zuerst hatte die «Süddeutsche Zeitung» darüber berichtet.

Erst kürzlich wurde bekannt, dass Axel Springer die Print-Lokalausgaben der «Welt am Sonntag» in Hamburg und Nordrhein-Westfalen zum Jahresende 2026 einstellen will. Der
Springer-Konzern hatte den Schritt damit begründet, dass die Struktur eigener gedruckter Regionalbücher zu starr sei. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) kritisierte die Entscheidung. red/epd










2.09.2026 • 13:02 Uhr

72-jähriger Fahrer seit 32 Stunden mit seinem Laster unterwegs - Dann von der Polizei gestoppt!

Bereits am Samstag den 29.08.2026 gegen 23:10 Uhr wurde den Beamten der Autobahnpolizei Hildesheim durch einen
Verkehrsteilnehmer ein Sattelzug gemeldet, welcher auf der BAB 7 in Richtung Süden in starken Schlangenlinien unterwegs sei.
Der mit Obst beladene Sattelzug wurde durch die eingesetzten Beamten auf der
Tank- und Rastanlage Harz West angehalten und kontrolliert. Im Rahmen der Kontrolle konnte keine Beeinflussung des 72-jährigen Fahrzeugführers aus Erfurt festgestellt werden, jedoch wurde festgestellt, dass der Fahrzeugführer seine Fahrerkarte nicht im Fahrtenschreiber gesteckt hatte.
Daraufhin wurde der Fahrtenschreiber ausgelesen. Hierbei konnte festgestellt
werden, dass der Fahrzeugführer seit ca. 32 nahezu ununterbrochen durchgefahren ist bzw. gearbeitet (z.B. Be- oder Entladen) hat. Die längste in dieser Zeit gemachte Pause betrug lediglich zwei Stunden.
Während dieser Zeit konnte zudem eine ununterbrochene Lenkzeit von etwa 8
Stunden festgestellt werden. Die maximal erlaubte ununterbrochene Lenkzeit
beträgt 4,5 Stunden. Danach müssen mindestens 45 Minuten Pause gemacht werden.
Zudem dürfen in der Regel maximal neun Stunden am Tag gefahren werden. Danach sind 11 Stunden Ruhezeit vorgeschrieben.
Durch die eingesetzten Beamten wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt. hos










2.09.2026 • 13:01 Uhr

Ende August: Neun Personen weniger im Stadtgebiet von Bad Gandersheim

Der Bestand der gemeldeten Einwohnerinnen und Einwohner in Bad Gandersheim ist nach dem neuesten statistischen Zahlenwerk des Bürgerbüros im Verlauf des achten Kalendermonats August um neun Personen gesunken.
Nach zuvor 10.282 Personen Ende Juli sind nun zum 31. August insgesamt 10.273 Einwohner/innen (darin sind dem Vernehmen nach fast 2.000 Zweitwohnsitze enthalten) im Stadtgebiet registriert. Die neueste Gesamteinwohner/innen-Statistik (in Klammern jeweils die Zahlen zum 31. Juli):
Bad Gandersheim-Kernstadt 6.131 (6.146); Harriehausen 660 (662); Wrescherode 532 (531); Heckenbeck 495 (498); Altgandersheim 408 (410); Dankelsheim 289 (289); Ackenhausen 252 (249); Dannhausen 238 (238); Seboldshausen 223 (224); Gehrenrode 195 (192); Gremsheim 167 (167); Wolperode 156 (156); Hachenhausen 154 (148); Ellierode 130 (130); Helmscherode 130 (130) und Clus-Brunshausen 113 (112). red/sbg










2.09.2026 • 13:00 Uhr

Northeim: Baumfällarbeiten in der Friedrichstraße

Zur Verkehrssicherung lässt die Stadt Northeim am Freitag, 4. September 2026, zwei Linden an der Friedrichstraße fällen. Während der Arbeiten wird die Friedrichstraße im Verlauf des Freitags
halbseitig gesperrt.

Verkehrsteilnehmende müssen zeitweise mit Einschränkungen rechnen und werden gebeten, im Bereich der Arbeitsstelle besonders aufmerksam zu sein. Die Baumfällarbeiten haben bereits am 25. August am Alten Friedhof begonnen. Die auch für diesen Tag vorgesehene Fällung an der Friedrichstraße wird jetzt fortgesetzt.










2.09.2026 • 12:58 Uhr

Northeimer Handball Club: Männliche A-Jugend beim Börde Cup 2026 in Magdeburg! NHC holt Silber nach 7m-Krimi!

Am letzten Augustwochenende reiste die männliche A-Jugend zum internationalen Börde Cup nach Magdeburg. Das Turnier sollte erneut als Test für den näherrückenden Saisonstart dienen. Hier wollte man an die Leistung der vorangegangenen Woche anknüpfen, bei der man knapp aber verdient, den aktuellen Hessenmeister bezwingen konnte (JSG Dreiburgenstadt Felsberg – NHC: 29:30).
In der Vorrunde traf man samstags auf die Mannschaften des SV Irxleben, den HSV Magdeburg sowie Handball Melnik aus Tschechien. Die Spielzeit war auf einmal 25min angesetzt und bot damit wenig Raum für Fehler.
Entsprechend motiviert startete der NHC in das Turnier und setzte beim 10:17 Auftakterfolg erneut auf eine harte aber faire Abwehr, die sehr eindrucksvoll mit dem daran anknüpfenden Tempospiel kombiniert wurde. Ein ähnliches Bild bot sich im zweiten Spiel gegen den HSV Magdeburg. Viel Tempo, klare Härte, jedoch auch zu viele technische Fehler. Dennoch konnte dieser Kritikpunkt am Ergebnis kaum abgelesen werden, da sich der NHC mit 6:19 durchsetzte. Im letzten Gruppenspiel des Tages trafen wir auf die bis dahin stärksten Gegner. Handball Melnik überzeugte durch gute Einzelakteure, die wir erst im Verlauf in den Griff bekamen. Hier zeigte sich jedoch die Stärke des NHC, wir konnten alle Spieler in den Vorrundenpartien einsetzen, jeder übernahm Verantwortung und netzte. Daher konnten wir gemeinschaftlich auch das letzte Spiel mit 14:18 gewinnen und gingen als einzige A-Jugendmannschaft ungeschlagen mit 6:0 aus der Gruppenphase. Danach stand erst einmal Teamzeit auf dem Plan und nach einem gemeinschaftlichen Abendessen, verbrachte die Truppe noch zusammen einen schönen Mannschaftsabend. Auch hier konnten alle Akteure auf menschlicher Ebene erneut überzeugen, gleichwohl mit dem klaren Ziel, dass am Folgetag erneut schwierige handballerische Aufgaben auf uns zukommen würden. Die Mannschaft nächtigte gemeinsam mit anderen Teams in einer Turnhalle vor Ort, sodass das ggf. notwendige Schlafpensum nur bedingt erfüllt werden konnte. Dennoch waren auch am Folgetag alle motiviert ein gutes
Ergebnis erzielen zu wollen, wenn teils auch etwas gerädert durch die sehr kurz ausgefallene Nachtruhe.
Das nächste Spiel am Sonntag war bereits das Halbfinale. Hier trafen wir auf den Gegner der NSG SV04/HCE (Oberlosa), die ebenfalls in der Regionalliga spielen. Die körperlich robuste Mannschaft bot uns entsprechende Gegenwehr und es entwickelte sich ein ausgeglichenes und spannendes Spiel, wenngleich wir den Gegner durch zu viele eigene Unstimmigkeiten erneut stärker machten als notwendig, sodass nach regulärer Spielzeit ein Unentschieden auf der Anzeigetafel zu lesen war. Entsprechend ging es ins 7m-Werfen. Drei Schützen, maximale Anspannung. An dieser Stelle des Turniers wurde Fabian Triller zum Matchwinner, er entschärfte gleich zwei
Würfe des Gegners, während die Schützen des NHC sicher vom Punkt verwandelten. Finale!
Hallenwechsel, fünf Stunden Pause, dann war es soweit. Kann der NHC erneut international? Gegen die
Handballfreunde des KS SPR „CHROBRY“ S.A. ging es in das Spiel um den ersten Platz. Wir kamen zunächst nicht gut in die Partie und verschliefen den Anfang, sodass wir mit 0:3 hinten lagen. Ein altbekanntes Bild der letzten Saison zeigte sich erneut, nach lautstark knurrender Bank erwachte der NHC und kämpfte sich wieder heran. Trotz zweifachen Rückstands kamen wir immer wieder, auch wenn es uns kaum gelang den bärenstarken gegnerischen Kreisläufer in den Griff zu bekommen. Erneut sowie sehr erfreulich, brachten sich alle Spieler kampfeslustig ein, sodass das Spiel von Minute zu Minute besser und spannender wurde. Am Ende stand erneut ein Unentschieden auf der Uhr, auch wenn wir selbstkritisch feststellen müssen, dass wir wieder zu viele Aufbaufehler sowie Fahrkarten geschossen haben und uns damit den Weg selbst erschwerten. Gleichzeitig muss die Klasse des polnischen Gegners ebenso betont werden. Wieder 7m-Werfen, die Turnierregeln für das Finale
waren klar: Fünf Schützen pro Mannschaft. Die Bälle müssen rein. Am Ende setzte sich jedoch Chrobry denkbar knapp mit 15:14 durch.
Auch wenn die Jungs des NHC in der direkten Situation sichtlich geknickt waren, können sie auf ihre Leistung sehr stolz sein. Vielmehr zeigte sich in diesem situativ wirkenden Rückschlag erneut etwas Positives: Der Leistungsanspruch den die Mannschaft an sich selbst stellt. In einer überragenden Vorrunde sowie einem packenden Halbfinale, hat die mA eine gute Werbung für die Sportart sowie den Verein gemacht. Auch das spannende Finale war letztlich ein gutes Aushängeschild für den Börde Cup und den internationalen Jugendhandball. Daher gratulieren wir Chrobry zum verdienten Turniersieg und bedanken uns herzlich für das sehr gut organisierte Turnier, dessen Durchführung nur gelobt werden kann und eine sehr gute Testmöglichkeit vor Saisonbeginn bietet. Wir kommen gerne wieder!
Neben des sportlichen Erfolgs muss der Mannschaft ein weiterer Baustein in ihrem Werdegang attestiert werden. Diese ist menschlich noch deutlich enger zusammengerückt und hat sich vor Ort als eine klasse Einheit präsentiert, sportlich sowie neben der Platte. Alle konnten viel Spielzeit sammeln, alle haben sich in die Torschützenliste eingetragen, bei dauerhaft anhaltender Qualität. Insgesamt schauen wir daher auf ein erinnerungsreiches Wochenende zurück, welches uns die Baustellen, an denen wir bis zum Saisonbeginn noch schrauben wollen, aufgezeigt hat, aber auch bereits die nächsten Prozentpunkte in unserer Entwicklung eindrucksvoll ermöglichte.red/ok/Foto: NHC










2.09.2026 • 12:53 Uhr

Polizei beendet Trunkenheitsfahrt eines Einbeckers (65) mit über zwei Promille

Tatort: Northeim, L572 Hollenstedt/Stöckheim, Tatzeitpunkt: Dienstag, 01.09.2026, 18.22 Uhr. Die Polizei berichtet:
Am Dienstagnachmittag kontrollierte die Polizei Northeim einen 65-jährigen Mann aus Einbeck, welcher mit seinem Pkw die L572 zwischen Hollenstedt und Stöckheim befuhr. Im Rahmen der Kontrolle stellten die Beamten eine Beeinflussung durch Alkohol bei dem Fahrzeugführer fest. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,5 Promille. Dem Mann wurde schließlich eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Zudem musste er seinen Führerschein abgeben.
Gegen den Mann wird nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt. mil










2.09.2026 • 12:51 Uhr

Zukunftssorgen schmälern etwas Kinderwunsch

In Deutschland und ganz Europa werden weniger Kinder geboren. Ein Grund dafür sind auch die Sorgen, die sich junge Menschen um die Zukunft machen.

Neben dem Sinken der Geburtenrate in Deutschland und Europa schwindet inzwischen auch der Wunsch, Kinder zu bekommen. Nach Zahlen des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung in Wiesbaden wollten 18- bis 39-Jährige in den Jahren 2021 bis 2024 im Durchschnitt noch 1,8 Kinder bekommen, 2025 sei der Wert auf 1,7 Kinder bei Frauen und 1,6 Kinder bei Männern gesunken. Deutlich werde ein Zusammenhang zwischen multiplen Krisen und sinkendem
Kinderwunsch, sagten die Forscher des Bundesinstituts am Mittwoch bei der Vorstellung ihrer Studienergebnisse.

Die Zukunftssorgen seien vor allem durch Kriege, die Klimaerwärmung und Ängste vor einer geschwächten Demokratie bedingt. Europaweit sei die Geburtenrate von 1,53 Kindern pro Frau im Jahr 2021 auf 1,34 Kinder im Jahr 2024 gefallen. In Deutschland habe die Zahl der Kinder, die eine Frau im Durchschnitt während ihres Lebens zur Welt bringt, 2025 noch 1,32 betragen.

Sichere Bedingungen
vor Ort schaffen

Positiv bewerten junge Menschen regionale Angebote wie Erholungsmöglichkeiten in der Natur und Kitas. Geringer ist die Zufriedenheit mit dem Wohnungsangebot sowie mit Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten. Da Zufriedenheit in diesen Bereichen die Absicht beeinflusst, bald ein Kind zu bekommen, empfehlen die Wissenschaftler der Politik, für Sicherheit in Form von bezahlbaren Wohnungen, verlässlicher Kinderbetreuung und sicheren Arbeitsplätzen zu sorgen.epd











2.09.2026 • 12:42 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet - Mobile Messungen in der 37. Kalenderwoche 2026

In der Woche vom 07.09.2026 bis 13.09.2026 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:

Montag, 07.09.2026, Raum: Bad Gandersheim / Einbeck
Dienstag 08.09.2026, Raum: Northeim / Kalefeld
Mittwoch 09.09.2026, Raum: Moringen / Dassel
Donnerstag 10.09.2026, Raum: Hardegsen / Uslar
Freitag 11.09.2026, Raum: Nörten-Hardenberg / Katlenburg-Lindau

Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag (07.09.2026) bis voraussichtlich Montag (14.09.2026) im Raum Kalefeld eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.











2.09.2026 • 12:41 Uhr

Kalenderwoche 38: Markierungsarbeiten im Bad Gandersheimer Stadtgebiet

Die Bad Gandersheimer Stadtverwaltung teilt mit, dass in der Woche von Montag, 14. September bis Freitag, 18. September, in verschiedenen Bereichen der Kernstadt Fahrbahnmarkierungsarbeiten durchgeführt werden. Die Arbeiten sind in folgenden Straßen und Bereichen vorgesehen:
Hildesheimer Straße
Sankt-Georg-Straße / Holzmindener Straße
Hohenhöfen
Moritzstraße
Steinweg
Am Plan
Burgstraße
Marienstraße
Bismarckstraße / Braunschweiger Straße
Parkplatz Stiftsfreiheit
Im Zuge der Arbeiten werden vorhandene Fahrbahnmarkierungen, Parkflächenmarkierungen sowie weitere Verkehrsmarkierungen erneuert. Während der Durchführung kann es in den genannten Bereichen zeitweise zu Verkehrsbehinderungen und Einschränkungen kommen.
Damit die Markierungsarbeiten ordnungsgemäß durchgeführt werden können, müssen einzelne Parkflächen und Straßenabschnitte vorübergehend freigehalten werden. Der Bauhof wird die betreffenden Bereiche rechtzeitig mit entsprechenden Haltverbotsschildern kennzeichnen.
Die betroffenen Parkflächen können nach Freigabe der Flächen durch die ausführende Markierungskolonne beziehungsweise der Entfernung der temporären Absperrungen wieder genutzt werden.
Verkehrsteilnehmende sowie Anwohnerinnen und Anwohner werden gebeten, die aufgestellte Beschilderung zu beachten und Fahrzeuge innerhalb der angegebenen Zeiträume nicht in den gekennzeichneten Bereichen abzustellen.
Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis und Beachtung für die vorübergehenden Einschränkungen. sbg










2.09.2026 • 12:34 Uhr

Moringen: 63-Jähriger übersieht mit seinem Auto jungen Mopedfahrer: 16-Jähriger schwer verletzt

Ein 63-jähriger Mann wollte am Dienstagabend (20.26 Uhr) von einem Parkplatz in der Mannenstraße in Moringen nach links abbiegen. Hierbei übersah er den von links kommenden 16-jährigen mit seinem Moped. Es kam schließlich zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeugen, wodurch der Zweiradfahrer schwer verletzt wurde. Er wurde in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Der 63-jährige Mann blieb unverletzt. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 10500 Euro. mil










1.09.2026 • 18:14 Uhr

Erneut Freude in Kreiensen: Freiwillige Feuerwehr bekommt neue Halle - Politischer Druck sorgte für gute Lösung

Ein Teil der unerfreulichen Querelen um das zunächst geplatzte Bauprojekt für ein neues Feuerwehrhaus für die Freiwillige Feuerwehr in Kreiensen sind jetzt abgeräumt. Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek scheint eine weitere kommunalpolitisch brisante "Baustelle" beseitig zu haben. Es geht um das neue Feuerwehrhaus für die Freiwillige Feuerwehr. Sie darf sich jetzt darauf freuen, dass der Vorschlag für den Kauf einer neuen Halle (plus ein weiteren Gebäudes) dem Vernahmen nach unter Dach und Fach ist. So wird es aus dem Rathaus kolportiert. So ist es von allen im Stadtrat vertretenen Fraktionen offen und mit Genugtuung kommuniziert und bestätigt worden.

Der Kauf der Halle eines ehemaligen Unternehmens in der Billerbecker Straße, in unmittelbarer Nähe des abgängigen Feuerwehrhauses, war bereits seit Wochen zuerst in der Feuerwehr selbst, dann im Ortsrat Kreiensen und dann in den Fraktionen des Einbecker Stadtrates favorisiert und vorangetrieben worden (wir berichteten topaktuell und exklusiv).

Zu den heftigsten Befürwortern gehörten an der Spitze die Fraktionsführer von CDU und SPD im Stadtrat Dirk Ebrecht und Dirk Heitmüller. Den von beiden forcierte politische Druck war am Ende so massiv, dass die Rathausspitze jetzt das befriedigende Verhandlungsergebnis zustande bekam, so lautet eine Interpretation. Ein wichtiger Vorteil: Der Kaufpreis für die Immobilie sei deutlich kostengünstiger als ein langwieriger und aufwendiger Neubau. Außerdem lässt sich der Umzug der Feuerwehr in ihren neuen Stützpunkt jetzt viel schneller realisieren. red











1.09.2026 • 17:21 Uhr

Joe Pentzlin und Gregor Kilian – Tastenvirtuosen zu Gast im Torhaus

Die Torhaus-Galerie am Stadtfriedhof, Kasseler Landstraße 1, präsentiert am Sonntag, 6. September 2026, ein Best of Boogie, Blues, Ragtime und Swing. Zu Gast ist das Klavierduo Joe Pentzlin und Gregor Kilian. Los geht es um 18.00 Uhr.

Das Zusammenspiel von Joe Pentzlin mit seinem Partner Gregor Kilian verspricht wie gewohnt ein musikalisches Highlight zu werden, zumal der eine bekanntermaßen ein überzeugter Vertreter des New Orleans-Blues ist, der andere aber von der klassischen Musik kommt. Trotz dieser unterschiedlichen künstlerischen Herkunft sind die beiden längst ein eingespieltes Team, das sich auf hohem musikalischem Niveau perfekt ergänzt.

Kartenvorverkauf

Karten sind zum Preis von 12,50 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr in der Tourist-Information am Alten Rathaus erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse zum Preis von 15,00 Euro. Aufgrund der zu erwartenden hohen Nachfrage und des begrenzten Platzangebotes wird empfohlen, sich die Karten im Vorverkauf zu sichern.










1.09.2026 • 17:16 Uhr

Eilantrag gegen Ausschluss des Kandidaten der AfD zur Bürgermeisterwahl 2026 abgelehnt

Die 1. Kammer des Verwaltungsgerichts Göttingen hat am 31. August 2026 einen Eilantrag des nicht zur Bürgermeisterwahl am 13.09.2026 in Herzberg am Harz zugelassenen Kandidaten der AfD abgelehnt (Az. 1 B 229/26).

Der Wahlausschuss der Stadt Herzberg am Harz beschloss am 27.07.2026 einstimmig, den Wahlvorschlag der AfD zur Bürgermeisterwahl nicht zuzulassen, weil der Kandidat nicht die Gewähr dafür biete, jederzeit für die freiheitlich demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland einzutreten (§ 80 Abs. 4 Nr. 3 NKomVG). Der Kandidat ist Kreisvorsitzender der AfD Göttingen und Beisitzer im Landesvorstand von „Generation Deutschland“, Landesverband Niedersachsen.

Der nicht zugelassene Kandidat suchte am 09.08.2026 um einstweiligen Rechtsschutz nach und beantragte, den Wahlausschuss zu verpflichten, ihn zur Wahl zuzulassen, hilfsweise den Wahlausschuss zu verpflichten, innerhalb angemessener Frist erneut über seine Zulassung unter Beachtung der Rechtsaufassung des Gerichts zu entscheiden. Zur Begründung machte er im Wesentlichen geltend, das aus Art. 21 Abs. 4 GG abgeleitete Parteienprivileg schütze die politische Tätigkeit jeder Partei, deren Verfassungsfeindlichkeit nicht vom Bundesverfassungsgericht festgestellt worden sei. Eine administrative Benachteiligung der Partei bei Wahlen mit dem Argument der Verfassungsfeindlichkeit sei deshalb ausgeschlossen. Auch könne nicht aus bloßen Parteifunktionen auf die Verfassungstreue von Funktionären geschlossen werden. Wegen des Gebots des effektiven Rechtsschutzes müsse ihm bereits vor der Wahl gerichtlicher Rechtsschutz offenstehen.

Dem ist die Kammer im Eilverfahren nicht gefolgt. Sie hält den Eilantrag für unzulässig. Das folge, so die Kammer zur Begründung im Wesentlichen, aus einer Regelung im Niedersächsischen Kommunalwahlgesetz, nach der Entscheidungen und Maßnahmen, die sich unmittelbar auf das Wahlverfahren bezögen, nur im Wahlprüfungsverfahren angefochten werden könnten. Der niedersächsische Gesetzgeber habe sich damit für einen den Wahlen nachgelagerten Rechtsschutz entschieden. Gegen die Verlagerung von Rechtsschutzmöglichkeiten auf den Zeitpunkt nach Wahlen bestünden keine verfassungsrechtlichen Bedenken. Denn der Rechtsschutz sei genauso effektiv wie der vom Antragsteller angestrebte vorgelagerte Rechtsschutz. Das Wahlprüfungsverfahren könne nämlich dazu führen, dass eine Wahl wegen Fehlern wiederholt werden müsse.

Gegen den Beschluss kann der Antragsteller innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung Beschwerde beim Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg einlegen.











1.09.2026 • 17:14 Uhr

Aufgefrischt! 30 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Kreispolizeibehörde Höxter

Zum 1. September haben 30 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Dienst bei der Kreispolizeibehörde Höxter angetreten. Landrat Michael Stickeln und Abteilungsleiter Polizeidirektor Karsten Koutsky begrüßten 27 neue Polizistinnen und Polizisten sowie drei neue Kreisbeschäftigte. Mit dem 1. September erhalten die Kreispolizeibehörden in Nordrhein-Westfalen traditionell Verstärkung. Unter den neuen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten befinden sich auch mehrere frisch ausgebildete Polizeikommissarinnen und Polizeikommissare, die ihr Bachelor-Studium bei der Polizei NRW erfolgreich abgeschlossen haben. Sie starten nun ihre berufliche Laufbahn im Kreis Höxter. In den kommenden Monaten verstärken die neuen Kolleginnen und Kollegen vor allem den Streifendienst auf den Polizeiwachen in Höxter, Warburg und Bad Driburg. Dort arbeiten sie zunächst an der Seite erfahrener Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten und sammeln weitere praktische Erfahrungen. Einige der Neuzugänge bringen bereits Berufserfahrung aus anderen Polizeibehörden mit und haben sich bewusst für einen Wechsel zur Kreispolizeibehörde Höxter entschieden.

"Ich schaue in erwartungsfrohe Gesichter, die gespannt darauf sind, was sie hier in den nächsten Monaten und Jahren erleben werden", sagte Landrat Michael Stickeln bei der Begrüßung. Stickeln verwies zugleich auf die besondere Verantwortung, die mit dem Polizeiberuf verbunden ist. Der Kreis Höxter zählt zu den sichersten Regionen in Nordrhein-Westfalen. "Dass das weiterhin so bleibt, ist Teil Ihrer neuen Aufgabe", betonte der Landrat. Das Einsatzgebiet im Kreis Höxter stellt die Polizei dabei vor besondere Herausforderungen. Als flächenmäßig großer Kreis müssen die Einsatzkräfte teilweise weite Wege zurücklegen. "Überall wohnen Menschen, die Ihnen ihr Vertrauen schenken und die auf Ihre Hilfe zählen.

Die Polizei genießt hier im Kreis Höxter nach wie vor ein hohes Ansehen", sagte Stickeln. Die feierliche Begrüßung der neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde musikalisch von einer Formation des Landespolizeiorchesters NRW begleitet. Zum Abschluss richtete Landrat Stickeln persönliche Worte an die neuen Kolleginnen und Kollegen: "Genießen Sie Ihre Zeit hier im Kreis Höxter. Ich bin mir sicher, dass Sie Ihre Jahre in guter Erinnerung behalten werden. Wir zählen auf Sie - und bitte passen Sie auf sich auf."/rek










1.09.2026 • 17:06 Uhr

Sozialstaat darf keine flüchtigen Straftäter finanzieren - 110.000mal Missbrauchsverdacht, deckt Ministerium auf

Der Fall eines Mannes, der seit Jahren per Haftbefehl gesucht wird und dennoch weiter staatliche Grundsicherung erhält, zeigt nach Ansicht der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), wie gravierend die Lücken im deutschen Sozialsystem sind. Die DPolG fordert einen verbindlichen Informationsaustausch zwischen Justiz, Sozialbehörden, Polizei und Banken sowie den unverzüglichen Stopp von Sozialleistungen für untergetauchte Straftäter, die mit Haftbefehl gesucht werden.

Das deutsche Sozialsystem ist besonders anfällig für Sozialleistungsbetrug. Doch nicht nur die organisierte Kriminalität findet immer wieder Schlupflöcher für Missbrauch. Wie gravierend die bestehenden Lücken sein können, zeigt ein aktueller Fall, über den „FOCUS online“ berichtet: Ein Mann wird seit 2022 mit einem offenen Haftbefehl gesucht und bezieht nach eigenen Angaben weiterhin Bürgergeld beziehungsweise Grundsicherung. Der Flüchtige soll sich nach Angaben seines Anwalts sogar darüber amüsieren, dass weder das Jobcenter noch seine Bank den Haftbefehl offenbar zum Anlass genommen hätten, seinen Fall genauer zu prüfen.

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) fordert ein konsequentes Vorgehen gegen den Missbrauch von Sozialleistungen. „Unser Sozialstaat muss die Menschen unterstützen, die tatsächlich auf staatliche Unterstützung angewiesen sind. Wer in Haft sitzt oder mit Haftbefehl gesucht wird, braucht keine finanzielle Unterstützung“, erklärt Heiko Teggatz, Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG).

Als Grund für die Möglichkeiten von Sozialleistungsbetrug sieht Teggatz insbesondere den oft mangelnden Austausch zwischen den unterschiedlichen Behörden und mithin fehlendes Personal in den Ämtern. „Das ist ein Zustand, den der Staat keinem Bürger logisch erklären kann. Einerseits fahndet er nach einer Person, die eine Haftstrafe absitzen muss und vor der die Gesellschaft geschützt werden soll, andererseits führt eine andere staatliche Stelle diese Person weiter als Leistungsempfänger“, so der DPolG-Bundesvorsitzende weiter.

Wie groß das Kommunikations- und Kontrollproblem mit Blick auf Sozialleistungsmissbrauchsfälle ist, zeigen auch Zahlen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS): Nach Angaben des Ministeriums wurde im vergangenen Jahr bei rund 110.000 Fällen ein Missbrauchsverdacht bestätigt oder aufgrund eines begründeten Verdachts Strafanzeige erstattet. Einen konkreten und vollständigen Überblick über das tatsächliche Ausmaß gebe es jedoch nicht, so das Ministerium. Von einer hohen Dunkelziffer könne daher ausgegangen werden. Die DPolG fordert als wirksame Mittel gegen den Missbrauch des Sozialsystems zum einen eine verbindliche Meldepflicht der Justiz, sodass diese und Strafverfolgungsbehörden verpflichtet werden, bestehende Haftbefehle unverzüglich an die zuständigen Bürgergeld- und Sozialleistungsstellen zu melden.










1.09.2026 • 15:34 Uhr

Sattelauflieger mit Servertechnik gestohlen - Schaden in Millionenhöhe - Polizei sucht Zeugen

Unbekannte haben am Sonntagabend (30.08.2026) in Herzberg am Harz (Landkreis Göttingen) einen mit hochwertiger Servertechnik beladenen Sattelauflieger entwendet und anschließend die gesamte Ladung gestohlen. Nach ersten Schätzungen dürfte sich der entstandene Schaden auf einen Betrag im siebenstelligen Bereich belaufen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Der mit mehreren Paletten Servertechnik beladene Auflieger war am Freitagnachmittag (28.08.2026) auf einem Parkstreifen in der Siemensstraße im Herzberger Industriegebiet Aue abgestellt worden. Die Ladung war für den Einsatz in einem Rechenzentrum bestimmt und sollte am Montag ausgeliefert werden.

Als der Fahrer den Auflieger am frühen Montagmorgen gegen 05.50 Uhr wieder abholen wollte, stellte er fest, dass dieser nicht mehr am ursprünglichen Abstellort stand. Über einen GPS-Sender konnte die Spedition den Auflieger wenig später in der Nähe eines Recyclingbetriebes an der K 409 lokalisieren. Dort wurde er leer aufgefunden.

Nach aktuellem Erkenntnisstand wurde der Auflieger am Sonntagabend gegen 21.50 Uhr in der Siemensstraße an eine bislang unbekannte Zugmaschine angehängt und vom Abstellort weggefahren. Rund 3,4 Kilometer entfernt wurde er wenig später im Bereich des späteren Auffindeortes an der K 409 abgestellt. Die Fahrt dorthin dürfte nur wenige Minuten gedauert haben. Anschließend entluden die Täter offenbar die Servertechnik und transportierten sie mit einem bislang unbekannten Fahrzeug oder mehreren Fahrzeugen ab. Danach entfernten sie sich in unbekannte Richtung.

Einen Hubwagen sowie das zuvor vom Auflieger entfernte Kennzeichen fanden die Einsatzkräfte in der Nähe des Auffindeortes. Zur verwendeten Zugmaschine liegen bislang keine näheren Erkenntnisse vor.

Aufgrund des Umfangs und des Gewichts der entwendeten Ladung prüfen die Ermittler auch, ob mehrere Personen und weitere Fahrzeuge an der Tat oder dem Abtransport der Servertechnik beteiligt gewesen sein könnten.

Die Polizei bittet Zeugen, die am Sonntagabend zwischen etwa 21.30 und 23.00 Uhr im Bereich der Siemensstraße, des Industriegebietes Aue, der B 27 oder der K 409 verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, sich zu melden. Gesucht werden insbesondere Hinweise zu einer Sattelzugmaschine, die sich gegen 21.50 Uhr im Bereich der Siemensstraße aufgehalten hat, sowie zu verdächtigen Fahrzeugen oder Personen im Umfeld des späteren Auffindeortes an der K 409. Auch Hinweise zum Verbleib der entwendeten Servertechnik oder zu deren möglichem Weiterverkauf sind für die Ermittler von Interesse.

Verkehrsteilnehmer, die zur fraglichen Zeit in diesem Bereich unterwegs waren und über Dashcam-Aufzeichnungen verfügen, werden ebenfalls gebeten, diese zu überprüfen.

Hinweise nimmt die Polizei in Osterode unter Telefon 05522/5080 entgegen.ab










1.09.2026 • 15:29 Uhr

Weichen für weiteren Gigabitausbau gestellt! Für Gewerbegebiete in der Stadt Northeim

Der Landkreis Northeim koordiniert den geförderten Gigabitausbau in allen 11 Kommunen des Landkreises Northeim. Für die letzten sogenannten weißen Flecken im Landkreis Northeim sowie für die Gewerbegebiete in Uslar, Bodenfelde, Dassel und Einbeck konnte der Gigabitausbau bereits realisiert werden. Mit der Unterzeichnung der entsprechenden Vereinbarungen werden nun die nächsten wichtigen Schritte für den geförderten Gigabitausbau in den Gewerbegebieten der Stadt Northeim eingeleitet.

Der Landkreis Northeim, die Stadt Northeim und die Telekom Deutschland GmbH arbeiten gemeinsam daran, die digitale Infrastruktur an bislang unterversorgten Gewerbestandorten weiter zu verbessern. Im Rahmen des Projektes sollen 79 Gewerbeadressen in 16 Straßen eine leistungsfähige gigabitfähige Anbindung erhalten.

Die Gesamtinvestition für das geförderte Ausbauprojekt beläuft sich derzeit auf rund 500.000 Euro. Das Vorhaben wird mit Mitteln des Bundes und des Landes Niedersachsen gefördert. Den verbleibenden kommunalen Eigenanteil tragen der Landkreis Northeim und die Stadt Northeim gemeinsam.

Mit der Unterzeichnung des Zuwendungsvertrages zwischen dem Landkreis Northeim und der Telekom Deutschland GmbH werden die vertraglichen Voraussetzungen für die Umsetzung des Ausbaus geschaffen. Gleichzeitig regelt eine Finanzierungsvereinbarung zwischen Landkreis und Stadt Northeim die gemeinsame Beteiligung am kommunalen Eigenanteil.

„Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur ist für Unternehmen heute genauso wichtig wie eine gute Verkehrsanbindung. Gerade in unseren Gewerbegebieten brauchen Betriebe verlässliche und schnelle Netze, um wettbewerbsfähig zu bleiben und sich zukunftssicher weiterentwickeln zu können. Der Gigabitausbau ist deshalb eine wichtige Investition in die wirtschaftliche Stärke unseres Landkreises“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.

Bürgermeister Simon Hartmann ergänzt: „Mit dem Gigabitausbau schaffen wir die technischen Voraussetzungen dafür, dass Unternehmen in Northeim gute Rahmenbedingungen für ihre Entwicklung vorfinden. Schnelle und stabile Datenverbindungen sind längst Teil moderner Arbeits- und Produktionsprozesse. Deshalb ist es für den Wirtschaftsstandort Northeim ein wichtiger Schritt, dass wir diese Infrastruktur nun gezielt weiter ausbauen und damit auch für kommende Anforderungen gut aufgestellt sind.“

„Wir freuen uns, dass wir mit unserem Angebot den Landkreis überzeugen konnten,“ sagt Peter Richter, Konzernbevollmächtigter der Telekom. „Wir legen heute den Grundstein für die digitale Zukunft des nächsten Gewerbegebietes im Landkreis Northeim, die sogenannten „Weißen Flecken“ sind damit bald Geschichte.“

Nach Abschluss der Verträge wird die Telekom die weiteren Planungs- und Umsetzungsschritte konkretisieren. Hierzu gehören insbesondere die weitere Bauplanung sowie die Festlegung des konkreten Baubeginns.

Ziel des Projektes ist es, die betroffenen Gewerbestandorte mit einer zukunftsfähigen digitalen Infrastruktur auszustatten und damit die Standortbedingungen für Unternehmen in Northeim nachhaltig zu verbessern.

Zum Bild:

Bild 1: Peter Richter (Konzernbevollmächtigter Region Nord der Telekom), Astrid Klinkert-Kittel (Landrätin des Landkreises Northeim) und Simon Hartmann (Bürgermeister Stadt Northeim) unterzeichnen Vereinbarungen zum Gigabit-Ausbau.

Bild 2: Waren bei der Unterzeichnung der Vereinbarungen zum Gigabit-Ausbau in den Gewerbegebieten der Stadt Northeim dabei: Dieter Schulz (Vertriebsbeauftragter Infrastruktur Nord der Telekom), Christopher Zorn, Gerrit Müller und Holger Bertram (Landkreis Northeim), Sabine Köhler (Regionalmanagerin Telekom), Astrid Klinkert-Kittel (Landrätin Landkreis Northeim), Peter Richter (Konzernbevollmächtigter Region Nord der Telekom), Simon Hartmann (Bürgermeister Stadt Northeim) und Martin Brünig (Dezernent für Kreisentwicklung, Landkreis Northeim)
Fotos: lpd













1.09.2026 • 15:23 Uhr

Stadtratskandidat Jens Tschäpe: „Hohe Schulden nehmen Bad Gandersheim den Handlungsspielraum“

Knapp 20 Millionen Euro Defizit in drei Haushaltsjahren: Für Jens Tschäpe, Apotheker, Unternehmer und Kandidat der Wählergemeinschaft Die Unabhängigen Bad Gandersheim, ist die finanzielle Entwicklung Bad Gandersheims eines der zentralen Themen der kommenden Jahre. Dabei warnt er vor einer zu einfachen Betrachtung der Zahlen. In einem aktuellen Medieninfo zur Stadtratswahl heißt:

„Ein Defizit ist zunächst nicht dasselbe wie ein Schuldenstand. Aber wenn eine Stadt dauerhaft mehr Geld ausgibt, als sie einnimmt, muss diese Lücke finanziert werden. Das kann auf Dauer nicht funktionieren“, erklärt Tschäpe.

Für 2024 weist der städtische Haushalt ein ordentliches Defizit von rund 4,9 Millionen Euro aus, für 2025 rund 6,5 Millionen Euro. Für 2026 waren zunächst rund 6,6 Millionen Euro vorgesehen. Durch den ersten Nachtrag erhöhte sich das geplante Minus für 2026 auf rund 8,3 Millionen Euro.

Strukturelles Problem
im laufenden Haushalt

Besonders kritisch sieht Tschäpe, dass die Schieflage nicht allein aus einzelnen großen Investitionen resultiert. Im Haushalt 2026 stehen ordentlichen Erträgen von rund 18 Millionen Euro Aufwendungen von etwa 25 Millionen Euro gegenüber.

„Wenn ich einmal für eine sinnvolle Investition einen Kredit aufnehme, kann das vertretbar sein. Wenn aber die normalen Einnahmen nicht mehr ausreichen, um die normalen Ausgaben zu bezahlen, haben wir ein strukturelles Problem“, so Tschäpe.

Zu den Belastungen gehören steigende Personal-, Energie- und Gebäudekosten, Umlagen, gesetzliche Aufgaben und Zuschüsse. Gleichzeitig warnt Tschäpe vor pauschalen Kürzungen.

„Einfach überall zehn Prozent zu streichen, wäre keine seriöse Finanzpolitik. Wir müssen uns anschauen, welche Strukturen notwendig sind, welche funktionieren und wo dauerhaft Geld gebunden wird, ohne dass der entsprechende Nutzen entsteht.“

Die Unabhängigen wollen deshalb größere Kostenblöcke gemeinsam betrachten. Dazu gehören unter anderem städtische Immobilien, Verwaltungsstrukturen, Stadtmarketing, Projektsteuerung sowie Energie- und Unterhaltungskosten.

Viele Einzelentscheidungen
summieren sich

Aus Sicht Tschäpes liegt ein Teil des Problems darin, dass politische Entscheidungen häufig isoliert betrachtet werden.

„Eine zusätzliche Stelle, eine Immobilie, ein Zuschuss oder ein neues Projekt kann für sich genommen immer begründbar erscheinen. Gefährlich wird es, wenn man an vielen Stellen gleichzeitig sagt: Das können wir uns noch leisten. Irgendwann übersteigen die dauerhaften Verpflichtungen die finanziellen Möglichkeiten.“

Auch die Erfahrungen rund um die Landesgartenschau müssten deshalb Konsequenzen für zukünftige Entscheidungen haben. Prüfberichte hätten erhebliche Mängel unter anderem bei Liquiditätssteuerung, Vergabe und Berichterstattung aufgezeigt. Hinzu komme ein Liquiditätsdarlehen der Stadt über 700.000 Euro aus dem Jahr 2023, dessen Rückzahlung infolge der Insolvenz voraussichtlich ausbleibt.

„Es geht nicht darum, rückwärtsgewandt abzurechnen. Wir müssen daraus lernen. Bei Millionenentscheidungen brauchen wir vollständige Informationen, klare Zuständigkeiten und funktionierende Kontrolle.“

Schuldendienst bindet
Geld für andere Aufgaben

Parallel zu den Defiziten steigen auch Kreditbedarf und Schuldendienst. Für 2025 sind Kreditermächtigungen von rund 2,5 Millionen Euro vorgesehen, für 2026 mit dem Nachtrag rund 4,7 Millionen Euro. Der Schuldendienst steigt von etwa 850.000 Euro im Jahr 2025 auf rund 1,08 Millionen Euro im Jahr 2026.

Für Tschäpe liegt genau darin die langfristige Gefahr:

„Mehr als eine Million Euro für Zinsen und Tilgung sind mehr als eine Million Euro, über die wir nicht mehr frei entscheiden können. Dieses Geld fehlt dann möglicherweise für Straßen, Feuerwehr, Schulen, Kinder, unsere Dörfer oder andere wichtige Aufgaben.“

Schulden seien deshalb nicht nur
eine Belastung des aktuellen Haushalts.

„Entscheidungen von heute bestimmen, welche Möglichkeiten zukünftige Stadträte überhaupt noch haben.“

Kein Kahlschlag,
sondern klare Prioritäten

Die Unabhängigen wollen nach eigenen Angaben keinen pauschalen Sparkurs. Ziel müsse zunächst sein, eine weitere Verfestigung der hohen Defizite zu verhindern und anschließend das jährliche Minus Schritt für Schritt zurückzuführen.

„Wir müssen nicht bei allem weniger machen“, sagt Tschäpe. „Aber wir müssen bei dem, was wir machen, vorher wissen, was es tatsächlich kostet und ob wir es dauerhaft finanzieren können.“

Solide Finanzen seien
dabei kein Selbstzweck.

„Sie sind die Voraussetzung dafür, dass Bad Gandersheim auch in fünf oder zehn Jahren noch selbst entscheiden kann, was es für seine Bürger tun möchte.“












1.09.2026 • 15:18 Uhr

Historischer Klostermarkt mit Landvolk-Bauernmarkt verbindet Geschichte und Landwirtschaft in Northeims Innenstadt

Am 19. und 20. September 2026 wird die Northeimer Innenstadt zum Schauplatz für Geschichte, Handwerk und Landwirtschaft. Der Klostermarkt öffnet am Samstag von 11 bis 19 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr rund um den Münsterplatz. Erstmals veranstaltet die NOM WMT am Sonntag gemeinsam mit dem Landvolk Northeim-Osterode parallel einen Bauernmarkt auf dem Marktplatz. Landwirtschaftliche Betriebe aus der Region zeigen dort ihre Arbeit, ihre Erzeugnisse sowie historische und moderne Landtechnik. Die Breite Straße verbindet beide Veranstaltungsbereiche miteinander. Die Interessengemeinschaft der Einzelhändlerinnen und Einzelhändler beteiligt sich außerdem wieder mit einem verkaufsoffenen Sonntag.

Wer am dritten Septemberwochenende durch die Northeimer Innenstadt geht, wird innerhalb weniger Minuten mehrere Jahrhunderte durchqueren. Auf dem Münsterplatz vermitteln Landsknechte, Handwerker und historische Darsteller einen Eindruck davon, wie Menschen früher lebten und arbeiteten. Nur einige Schritte weiter stehen am Sonntag auf dem Marktplatz landwirtschaftliche Betriebe, Tiere sowie historische und moderne Maschinen. Dazwischen liegt die Breite Straße und verbindet beide Welten zu einem gemeinsamen Innenstadtwochenende.

Genau diese Verbindung ist 2026 neu. Gemeinsam mit dem Landvolk Northeim-Osterode erweitert die NOM WMT den traditionellen Klostermarkt um einen Bauernmarkt, der die Landwirtschaft bewusst nicht nur über ihre Geschichte zeigt. Im Mittelpunkt stehen auch die Betriebe, die heute in der Region arbeiten, Lebensmittel erzeugen, Flächen bewirtschaften und ihre Unternehmen für kommende Generationen weiterentwickeln.
„Mit dem Landvolk-Bauernmarkt erweitern wir den Klostermarkt um einen Bereich, der sehr gut zu diesem Wochenende passt. Auf beiden Märkten geht es um Arbeit, Handwerk, Wissen und darum, wie sich all das über Generationen entwickelt“, sagt Michael Böhnert, City- und Eventmanager der NOM WMT. „Wir bringen diese Themen mitten in die Innenstadt und schaffen gemeinsam mit unseren Partnern ein Angebot, das vom Münsterplatz über die Breite Straße bis zum Marktplatz reicht.“

Landwirtschaft zwischen
Tradition und technischer Entwicklung

Der Bauernmarkt soll zeigen, wie vielfältig Landwirtschaft in Südniedersachsen heute ist. Landwirtschaftliche Betriebe präsentieren ihre Arbeit und ihre Erzeugnisse und geben Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, mit den Menschen hinter den Höfen ins Gespräch zu kommen. Historische Landmaschinen zeigen, wie körperlich und technisch anspruchsvoll die Arbeit früher war. Moderne Maschinen beweisen, wie stark sich Technik, Präzision und Arbeitsabläufe inzwischen verändert haben.

Damit richtet sich der Blick bewusst in beide Richtungen. Tradition und Erfahrung gehören zur Landwirtschaft ebenso wie Investitionen, technische Entwicklung und neue Arbeitsweisen. Verbunden mit dem Wert und der Leidenschaft echter Hände Arbeit.
„Als Kreisbauernverband ist es uns ein Anliegen, unseren Erzeugern und Direktvermarktern, die eine stetig wachsende Anzahl in unserer Mitgliedschaft darstellt, eine Möglichkeit zu bieten, sich zu präsentieren und mit den Kunden ins Gespräch zu kommen“, sagt Manuel Bartens, Geschäftsführer des Landvolks Northeim-Osterode. „Auch die Chance, sich mit anderen Direktvermarktern auszutauschen und voneinander zu lernen, halte ich für sehr wertvoll. Insgesamt bietet der Landvolk-Bauernmarkt eine tolle Bühne, um die Produktion von Lebensmitteln greifbar zu machen.“

Landwirtschaft ist dabei weit mehr als ein Teil der regionalen Wirtschaft. Die Betriebe sichern Versorgung, bewirtschaften große Teile der Kulturlandschaft und prägen Dörfer und ländliche Räume in Northeim und Südniedersachsen. Viele Höfe arbeiten seit Generationen und treffen Entscheidungen mit einem langfristigen Blick. Diese Leistung für Wirtschaft und Gemeinwohl soll beim Bauernmarkt sichtbar werden.
Auch Tiere gehören am Sonntag zum Programm. Der Angersteiner Bauernhof bringt Alpakas mit in die Innenstadt. Am Samstag findet wie gewohnt der reguläre Stadt-Markt mit vielen Anbietern aus der Region statt.

Auf dem Münsterplatz
wird Geschichte lebendig

Rund um den St.-Blasien-Komplex bleibt gleichzeitig das historische Lagerleben das Herz des Klostermarktes. Das Plessevolk und die Landsknechte zeigen, wie Menschen in früheren Jahrhunderten lebten, arbeiteten und ihren Alltag organisierten. Musketen und historische Kanonen werden ausgestellt, Böllerschüsse an den historischen Wallanlagen der Stadt gehören ebenfalls zum traditionellen Programm.
Die Freyschar zu Bockenrode zeigt Schaukämpfe, die Falknerei Haberjahn bringt verschiedene Tiere mit und vermittelt Wissen über die Falknerei und die Bedeutung der Tiere. Mit Side by Side und Rabenweiß sind passendeMusikgruppen auf dem Markt unterwegs.
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Handwerk spielt ebenfalls eine zentrale Rolle: Ein Schmied zeigt seine Arbeit vor Ort. Besucherinnen und Besucher können zudem eine originalgetreu nachgebaute Gutenberg-Druckerpresse erleben und selbst nachvollziehen, wie Texte in früheren Jahrhunderten vervielfältigt wurden. Das Marktangebot umfasst darüber hinaus handwerklich gefertigte Waren, Schmuck, Leder- und Naturprodukte, Kräuter, Gewürze sowie ein breites gastronomisches Angebot.
Für Kinder gibt es unter anderem ein liebevoll erhaltenes, historisches Karussell und Armbrustschießen sowie verschiedene Aktionen an den Ständen der Landsknechte und dem Plessevolk. Unter dem Titel „Ora et labora – Klosterleben im Mittelalter“ finden am Samstag um 14 Uhr und um 15 Uhr außerdem Kurzführungen mit Stadtführer „Bruder Johannes“ statt. Start ist wie immer an der Tourist-Info.

Offiziell eröffnet wird der Klostermarkt am Samstag, 19. September, um 11 Uhr durch den Bürgermeister. Anschließend verliest Kreishandwerksmeister Ulrich Schonlau die Marktordnung. Auch das ehemalige Kloster selbst wird in das Programm einbezogen. Unter dem Titel „Ora et Labora“ vermittelt Bruder Johannes Einblicke in das Klosterleben des Mittelalters. Die Kurzführungen beginnen am Samstag um 14 Uhr und um 15 Uhr. Treffpunkt ist die Tourist-Information. Für den Samstagabend ist zudem ein Fackelumzug geplant.
Am Sonntag beginnt das Programm bereits um 10:15 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst vor dem St.-Blasien-Komplex. Um 11 Uhr öffnen anschließend der Klostermarkt und der Landvolk-Bauernmarkt.

Das Konzept nutzt bewusst verschiedene Bereiche der historischen Innenstadt. Am Samstag findet auf dem Marktplatz zunächst wie gewohnt der Northeimer Wochenmarkt statt. Rund um den Münsterplatz beginnt gleichzeitig der Klostermarkt. Am Sonntag wird der Marktplatz dann zum Landvolk-Bauernmarkt, während das historische Programm am Münsterplatz weiterläuft.

Die Breite Straße übernimmt dabei eine zentrale Funktion: Sie verbindet beide Plätze und damit auch zwei unterschiedliche Perspektiven auf Arbeit und Entwicklung.

Fundschau und
verkaufsoffener Sonntag

Am 19. September findet im Northeimer Heimatmuseum die zweite Fundschau statt. In der Zeit von 10 Uhr bis 13 Uhr können Menschen ihre verborgenen historischen Schätze von Experten bewerten lassen und auf Wunsch Teil einer großen Ausstellung werden. Auch die Innenstadtwirtschaft beteiligt sich an diesem Event-Wochenende. Die Interessengemeinschaft der Einzelhändlerinnen und Einzelhändler begleitet das Programm rund um den Klostermarkt erneut mit einem verkaufsoffenen Sonntag. Sie öffnen ihre Geschäfte von 13 Uhr bis 18 Uhr.














1.09.2026 • 15:11 Uhr

Rund 170 Gramm mutmaßliches "Flex", Waffen und Bargeld sichergestellt - Haftbefehl gegen 48-Jährigen erlassen

Bei einem nächtlichen Polizeieinsatz in Göttingen haben Einsatzkräfte am frühen Sonntagmorgen (30.08.2026) rund 170 Gramm mutmaßliches MDPV, in der Szene auch als "Flex" bezeichnet, mehrere Waffen und knapp 9.000 Euro Bargeld sichergestellt. Gegen einen 48 Jahre alten Beschuldigten wurde im weiteren Verlauf Haftbefehl erlassen.

Ausgangspunkt des Einsatzes war gegen 01.00 Uhr der Hinweis auf einen Pkw mit laufendem Motor, in dem sich ein schlafender Mann befand. Das Fahrzeug stand in der Dransfelder Straße im Göttinger Ortsteil Groß Ellershausen. Eine Funkstreifenwagenbesatzung traf dort auf eine 34 Jahre alte Frau und einen 48 Jahre alten Mann. Bei der anschließenden Kontrolle ergaben sich deutliche Hinweise auf einen möglichen Betäubungsmittelsachverhalt. Unter anderem nahmen die Beamten aus dem Fahrzeuginneren einen auffälligen Geruch wahr und entdeckten Behältnisse mit verdächtigen Substanzen.

Nach Rücksprache mit dem Eildienst der Staatsanwaltschaft Göttingen wurde die Durchsuchung des Fahrzeugs angeordnet. Dabei bestätigte sich der Anfangsverdacht. Die Einsatzkräfte fanden insgesamt rund 170 Gramm mutmaßliches MDPV beziehungsweise "Flex", knapp 9.000 Euro Bargeld, eine Feinwaage sowie mehrere Mobiltelefone. Darüber hinaus wurden mehrere Waffen sichergestellt.

Hierzu gehörten unter anderem eine geladene Kleinkaliberpistole mit Magazinen und scharfer Munition, zwei weitere geladene Gasdruckwaffen sowie verschiedene Messer.

Angesichts der Gesamtumstände wurden beide Beschuldigten vorläufig festgenommen. Die mutmaßlichen Betäubungsmittel, das Bargeld sowie die aufgefundenen Waffen und sonstigen Gegenstände wurden sichergestellt. Umfang und Zusammensetzung der Funde sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Das weitere Vorgehen wurde eng mit der Staatsanwaltschaft Göttingen abgestimmt. Nach erneuter Bewertung des Sachstands ordnete das Amtsgericht Göttingen unter anderem die Durchsuchung der Wohnanschriften beider Beschuldigter sowie Blutentnahmen an. Während sich die Wohnanschrift der 34-Jährigen in Göttingen befindet, wurde die Wohnung des 48-Jährigen in Heiligenstadt durchsucht. Hierbei konnten mehrere Waffen (Gasdruckwaffen, Luftpistolen, Kleinkaliberpistolen, Armbrüste und Übungshandgranaten) sowie vermutlich Crystal Meth und Ecstasy aufgefunden und beschlagnahmt werden.

Im Zuge der weiteren strafprozessualen Maßnahmen wurde der 48-Jährige einem Richter am Amtsgericht Göttingen vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen den Beschuldigten.

Die umfangreichen Sicherstellungen stellen einen wichtigen Ermittlungserfolg im Vorgehen gegen die Drogenszene dar. Durch den Wohnsitz des 48-jährigen Beschuldigten in Heiligenstadt weist das Verfahren zugleich Bezüge über Göttingen hinaus auf. Der Einsatz unterstreicht zudem die enge Zusammenarbeit zwischen Polizei, Staatsanwaltschaft Göttingen und Amtsgericht Göttingen bei der Abstimmung und Umsetzung der erforderlichen strafprozessualen Maßnahmen.

Die Ermittlungen zu Herkunft und Bestimmung der sichergestellten Substanzen, zu den Besitzverhältnissen an den Waffen sowie zu möglichen weiteren Tatbeteiligten und Verbindungen dauern an. ab











1.09.2026 • 15:07 Uhr

KVHS-Kurs zu Social Media, TikTok, Instagram & Co. - Eltern erhalten Einblicke in die digitale Lebenswelt von Kindern

Die Kreisvolkshochschule Northeim bietet am Mittwoch, 23. September, um 19 Uhr einen Kurs für Eltern zur digitalen Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen an.

Unter dem Titel „Social Media, TikTok, Instagram & Co. – Die digitale Lebenswelt unserer Kinder verstehen“ gibt der Kurs einen Einblick in die Social-Media-Welt junger Menschen und vermittelt aktuelle Trends. Dabei geht es sowohl um die Chancen sozialer Medien als auch um Risiken wie Cybermobbing, Desinformation oder problematische Inhalte. Außerdem wird gezeigt, wie Eltern ihre Kinder kompetent begleiten können. Für Fragen und Austausch bleibt ebenfalls Zeit.

Der Kurs findet in der Wallstraße 40 in Northeim statt. Anmeldungen nimmt die KVHS telefonisch unter (0 55 51) 7 08 – 82 10 oder per E-Mail an info@kvhs-northeim.de entgegen.












1.09.2026 • 15:05 Uhr

Unsere Dörfer sind schön – Radtour durch die Heberbörde

SPD-Kandidatenteam unterwegs in den Ortschaften der Heberbörde

Auch in der Heberbörde ging es für die SPD Bad Gandersheim wieder aufs Fahrrad. Gemeinsam mit Mitgliedern aus Ortsverein und Fraktion sowie Kandidatinnen und Kandidaten für die kommende Kommunalwahl machte sich die Gruppe auf den Weg durch die Dörfer. Mit dabei war auch Landratskandidat Simon Hartmann.

1. Start an der Auer

Los ging die gemeinsame Radtour an der Auer. Von dort starteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einer Tour durch die Heberbörde, bei der erneut die Besonderheiten der einzelnen Ortschaften, aktuelle Projekte und die Anliegen der Menschen vor Ort im Mittelpunkt standen.

2. Erste Station: Clus

In Clus empfing SPD-Kandidatin Lana Grober die Gruppe und stellte die Vorzüge ihres kleinen, aber feinen Dorfes vor. Besonders erfreulich: Aus ihrer Sicht gibt es derzeit gar nicht viel, was verändert werden müsste, vieles funktioniert gut und die Dorfgemeinschaft ist sehr zufrieden mit ihrem Ort.

Im Rahmen des Aufenthalts ergab sich außerdem die Gelegenheit zu einem Austausch mit Einwohnern über den Gesundheitsstandort Bad Gandersheim. Hervorgehoben wurde die positive Bedeutung des BürgerGesundheitsParks und die Notwendigkeit, die hausärztliche Versorgung im Stadtgebiet zu sichern.

3. Zweite Station: Dankelsheim

Weiter ging es nach Dankelsheim. Dort empfing Ortsvorsteher und Ratskandidat Niklas Bertram die Radgruppe. Im Mittelpunkt standen die Herausforderungen, mit denen kleinere Ortschaften konfrontiert sind, insbesondere der demographische Wandel und Fragen rund um die Infrastruktur. Aus dem Gespräch konnten Anregungen und konkrete Anliegen für die weitere politische Arbeit mitgenommen werden.

4. Dritte Station: Helmscherode

In Helmscherode wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Ortsvorsteher Martin Rademacher und SPD-Kandidatin Tanja Wrobel begrüßt.

Besonders positiv ist dort das aktuelle Dorfentwicklungsprojekt. Ein altes, nicht mehr verkehrssicheres Gebäude soll abgerissen werden, um Platz für einen neuen Dorfplatz zu schaffen. Die notwendigen Fördermittel aus dem Dorfentwicklungsprogramm sind bereits bewilligt. Für die Dorfgemeinschaft ist das ein wichtiger Schritt und eine große Chance, einen neuen Treffpunkt im Herzen des Ortes entstehen zu lassen.

5. Vierte Station: Gremsheim

In Gremsheim empfingen die beiden Ortsvorsteherinnen Helga Mackensen und Dr. Gabriela von Goerne die Gruppe. Dr. Gabriela von Goerne kandidiert ebenfalls für die SPD.

Im Gespräch wurde deutlich, wie sich Gremsheim in den vergangenen Jahren zunehmend zu einem ganzjährig aktiven „Feierdorf“ entwickelt hat. Langfristig besteht deshalb der Wunsch nach einem eigenen Dorfgemeinschaftshaus. Erste Ideen und Überlegungen hierzu konnten bereits im gemeinsamen Austausch aufgenommen werden. Weiterhin besteht der Wunsch nach einem Fuß- und Radweg entlang der Verbindung zwischen Gremsheim und Altgandersheim, vor allem aus Gründen der Verkehrssicherheit. Hier soll geprüft werden, ob Fördermittel aus dem Radwege-Programm genutzt werden können.

6. Abschluss in Altgandersheim

Den Abschluss der Tour bildete die Station in Altgandersheim. Dort berichtete Ortsvorsteher und SPD-Fraktionsvorsitzender Jonas Schnute über das große Förderprojekt zur Dorfbachöffnung.

Ein erster wichtiger Schritt ist bereits geschafft. Die Salzscheune wurde abgerissen. Im kommenden Jahr soll dann der erste Bagger rollen und die eigentliche Öffnung des Dorfbachs beginnen. Im Zusammenspiel mit einem neuen Dorfplatz soll so eine attraktive „grüne Mitte“ im Herzen des Ortes entstehen.

Für das Projekt stehen Bundesfördermittel in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro zur Verfügung. Die Förderquote beträgt 90 Prozent.

„Unsere Tour hat wieder einmal gezeigt, wie schön wir in unseren kleinen, aber ganz besonderen Ortschaften leben“, fassen Landratskandidat Simon Hartmann und SPD-Fraktionsvorsitzender Jonas Schnute die Radtour zusammen. „Jedes unserer Dörfer hat seinen eigenen Charakter, seine eigenen Stärken und seine ganz besonderen Menschen. Genau deshalb lohnt es sich, hinzuschauen, zuzuhören und gemeinsam daran zu arbeiten, dass unsere Dörfer auch in Zukunft lebenswert und attraktiv bleiben.“










1.09.2026 • 15:01 Uhr

Niedersachsen will psychosoziale Notfallversorgung stärken

Die Landesregierung in Niedersachsen will die Psychosoziale Notfallversorgung ausbauen. Dazu hat das Kabinett am Dienstag einen Gesetzentwurf für den Landtag freigegeben.

Um Betroffenen von Katastrophen und anderen traumatischen Ereignissen künftig besser unterstützen zu können, will das Land Niedersachsen die psychosoziale Notfallversorgung stärken. Dazu brachte das Kabinett am Dienstag einen entsprechenden Gesetzentwurf auf den Weg, wie die Landesregierung in Hannover mitteilte.

«Schreckliche Ereignisse und hoch belastende Einsätze machen den Bedarf und die große Bedeutung der psychosozialen Notfallversorgung für die Betroffenen und unsere Einsatzkräfte immer wieder deutlich», betonte Landesinnenministerin Daniela Behrens (SPD). Mit Ihrem
Vorhaben wolle die Landesregierung akute psychische Belastungen lindern und Traumafolgestörungen vorbeugen. epd











1.09.2026 • 14:56 Uhr

Wo treffe ich die Grünen? Wer kandidiert für den Stadtrat?

Hier eine aktuelle Medieninformation der Bad Gandersheimer Grünen:

Wer kandidiert für die Grüne Liste in Bad Gandersheim? Und wo kann ich die Kandidierenden tref- fen und zum Austausch kommen?
Das sind die nächsten Termine:
Freitag, 4. September, 10 bis 12 Uhr, auf dem Wochenmarkt Bad Gandersheim, Stiftsfreiheit Freitag, 4. September, 17 bis 19 Uhr, Grüner Stadtspaziergang, Start: Gabionenhang, Hildeshei- mer Str.
Samstag, 5. September, 10 - 13 Uhr vor dem E-Center Scheuner, Marienstraße
Unsere Kandidierenden, hier nur mit Kurzvorstellung, können Sie bei dieser Gelegenheit auch per- sönlich kennenlernen!!! Ausführliche „Steckbriefe“ erscheinen in dann im Tagesrhythmus!!!
Wir freuen uns auf Gespräche. Und diese Feststellung ist uns im Wahlkampf besonders wichtig: „Wir konstruieren keine Luftschlösser, sondern orientieren uns an den Gegebenheiten und Erfor- dernissen zum Wohl von Stadt und Dörfern.“










1.09.2026 • 11:32 Uhr

37-Jährige bei Unfall schwer verletzt



Bei einem Unfall auf der B241 in Höhe Borgentreich-Borgholz (Landkreis Höxter) ist am Montag, 31. August, eine 37-Jährige schwer verletzt worden. An der Unfallstelle wurde zunächst Lebensgefahr befürchtet, nach weiterer Untersuchung im Krankenhaus bestätigte sich dieser Verdacht nicht.

Gegen 8.45 Uhr fuhren ein schwarzer BMW und ein silberner VW zunächst hintereinander aus Richtung Beverungen kommend in Fahrtrichtung Warburg. In Höhe Gewerbegebiet Bahnhof Borgholz ordnete sich die 37-jährige BMW-Fahrerin zunächst auf den Abbiegestreifen nach links ein, fuhr dann aber wieder zurück auf die Geradeausspur. Dabei achtete sie nicht darauf, dass der VW inzwischen auf fast gleicher Höhe zu ihrem Fahrzeug fuhr.

Es kam zum Zusammenstoß, wobei der BMW um seine eigene Achse geschleudert wurde und entgegen zur Fahrtrichtung stehen blieb. Der 53-jährige VW-Fahrer blieb unverletzt, bei der 37-Jährigen befürchteten die Rettungskräfte vor Ort jedoch zunächst lebensgefährliche Verletzungen. Diese Sorge bestätigte sich später nach eingehender Untersuchung im Krankenhaus jedoch nicht.

Vorsorglich war ein Unfall-Aufnahmeteam der Polizei zur Unfallstelle gerufen worden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme und Bergung war die B241 bis etwa 12 Uhr für den Verkehr voll gesperrt. /nig










1.09.2026 • 11:28 Uhr

Großbrand in Wäscherei mit 25 Millionen Euro Schaden: Versicherungen kommen für Schaden au

Ein Großbrand zerstörte Anfang Januar die Wäscherei der Diakonie Himmelsthür im Hildesheimer Stadtteil Sorsum. Eine eindeutige Brandursache konnte nicht ermittelt werden. Inzwischen laufen die Vorbereitungen für den Neustart.

Nach dem Großbrand in einer Wäscherei der Diakonie Himmelsthür in Hildesheim wird der entstandene Sachschaden in Millionenhöhe voraussichtlich zum großen Teil durch Versicherungen gedeckt. Glücklicherweise verfüge die Gemeinschaftswäscherei über einen umfänglichen Versicherungsschutz, sagte Sprecherin Ute Quednow am Dienstag dem Evangelischen Pressedienst (epd). Zu der Höhe der Schadenssumme wollte sich die Diakonie nicht näher äußern.

Die Wäscherei war bei dem Feuer am 6. Januar zerstört worden. Zwei Beschäftigte wurden leicht verletzt. In der Einrichtung arbeiten Menschen mit und ohne Behinderungen.

Staatsanwaltschaft
stellt ihre Ermittlungen
gegen Mitarbeitende ein

Die Ermittlungen in dem Fall wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft Hildesheim inzwischen eingestellt. «Es konnte keine eindeutige Brandursache festgestellt werden», sagte deren Sprecherin Christina Wotschke. Die Staatsanwaltschaft hatte zunächst menschliches Verschulden vermutet. Sie schätzt den Sachschaden auf rund 25 Millionen Euro. epd










1.09.2026 • 11:22 Uhr

Abfahrtkontrollen nach dem Musik-Festival Langelsheimer "Rock am Beckenrand" Polizei registriert Vielzahl alkoholisierter und berauschter Fahrzeugführer

Dier Polizei in Goslar berichtet: In der Kontrollstelle, die am Sonntag zwischen 7.30 und 13.30 Uhr an der Kolberger Straße in Langelsheim eingerichtet war, verzeichneten die Einsatzkräfte bei insgesamt zehn Fahrzeugführern eine Beeinflussung durch Alkohol oder andere berauschende Mittel.

Zwei Fahrer waren alkoholisiert, sechs weitere Fahrer und eine Fahrerin waren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln unterwegs. In einem weiteren Fall lag ein Mischkonsum von Alkohol und Betäubungsmitteln vor. Allen Betroffenen wurden Blutproben entnommen, ein Führerschein wurde sichergestellt.

Die Fahrzeugführerinnen und -führer kamen aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt und hätten bei Nichtfeststellung ihrer Fahruntüchtigkeit teilweise noch Stunden ihre Pkw geführt.

Drei Betroffene müssen sich nun in einem Strafverfahren verantworten. Bei den anderen Verstößen wird der Grad der Beeinflussung Ordnungswidrigkeitenverfahren nach sich ziehen. In allen Fällen wurde die Weiterfahrt bis zur Ausnüchterung untersagt. Zudem ahndeten die Einsatzkräfte 37 sonstige Verkehrsordnungswidrigkeiten.











1.09.2026 • 10:40 Uhr

René Kopka: „Ich will Bürgermeister für alle sein – nah an den Menschen, klar in den Entscheidungen“

Bürgermeisterkandidat zieht wenige Tage vor der Wahl Bilanz und wirbt für mehr Bürgernähe, Transparenz und eine moderne Verwaltung

Wenige Tage vor der Bürgermeisterwahl wirbt René Kopka um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in Einbeck und seinen 46 Ortschaften. Sein Anspruch: Bürgermeister für alle zu sein – sachlich, zuverlässig, ansprechbar und mit klaren Vorstellungen für die Zukunft der Stadt.

„Einbeck mit seinen 46 Ortschaften und den engagierten Menschen ist unsere Stärke. Ich möchte diese Stärke nutzen und gemeinsam mit den Menschen unsere Stadt weiterentwickeln“, erklärt Kopka. „Dabei geht es mir darum, die konkreten Aufgaben anzupacken, Lösungen zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen.“

Im Mittelpunkt seiner Kandidatur steht eine bürgernahe, leistungsfähige und moderne Stadtverwaltung. Die Menschen sollen sich darauf verlassen können, dass ihre Anliegen ernst genommen, Zuständigkeiten klar geregelt und Entscheidungen verständlich erklärt werden. Kopka will deshalb regelmäßige Bürgersprechstunden einführen, feste Ansprechpartner für wichtige Anliegen benennen und ein Beschwerdemanagement mit verbindlichen Antwortfristen etablieren.

„Eine Verwaltung muss für die Menschen da sein. Sie muss erreichbar, verständlich und verlässlich sein“, so Kopka. „Ich möchte die Kommunikation zwischen Verwaltung und Bürgerschaft deutlich verbessern. Gerade in Krisen kommt es darauf an, frühzeitig zu informieren, Entscheidungen zu erklären und Verantwortung zu übernehmen. Krisenkommunikation und Krisenmanagement sind für mich Chefsache.“

Gleichzeitig will Kopka die Stadtverwaltung konsequent modernisieren. Verwaltungsverfahren sollen einfacher und verständlicher werden, digitale Angebote ausgebaut und interne Informationswege verbessert werden. Die Digitalisierung soll dabei den persönlichen Kontakt sinnvoll ergänzen und zusätzliche Möglichkeiten schaffen. Auch die Personalentwicklung und die Gewinnung von Nachwuchskräften seien entscheidend, damit Einbeck dauerhaft über eine leistungsfähige Verwaltung verfüge.

Wirtschaft stärken, Arbeitsplätze sichern
Einbeck brauche gute Rahmenbedingungen für Unternehmen, Handwerk und Beschäftigte. Kleine und mittelständische Unternehmen sollen ebenso unterstützt werden wie Gründerinnen und Gründer und neue Start-ups. Mit einem Start-up-Campus will Kopka neue Impulse für Innovation, Gründungen und die wirtschaftliche Entwicklung setzen.

„Sichere Arbeitsplätze brauchen gute Rahmenbedingungen. Wir wollen vorhandene Arbeitsplätze sichern, Unternehmen gute Entwicklungsmöglichkeiten bieten und gleichzeitig Raum für neue Ideen und Gründungen schaffen“, sagt Kopka.

Auch Tourismus und Stadtmarketing sollen weiterentwickelt werden. Ein besonderes Augenmerk legt Kopka auf die Zusammenarbeit mit starken Partnern wie dem PS.SPEICHER und dem Einbecker Brauhaus, die für Einbeck weit über die Stadtgrenzen hinaus wichtige Aushängeschilder seien.

Lebensqualität in Kernstadt und Ortschaften sichern
Kopka will Einbeck als familienfreundliche und lebenswerte Stadt weiterentwickeln. Dazu gehören für ihn gute Kinderbetreuung und Schulen, bezahlbarer Wohnraum, eine verlässliche Gesundheitsversorgung sowie attraktive Sport-, Freizeit- und Kulturangebote.
Gleichzeitig sollen die 46 Ortschaften gleichberechtigt in die Entwicklung der gesamten Stadt einbezogen werden. Ortsräte und Ehrenamtliche sollen stärker unterstützt und besser in Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Feste Ansprechpartner in der Verwaltung könnten dazu beitragen, dass Anliegen aus den Ortschaften schneller bearbeitet werden.

„Ich habe in den vergangenen Monaten alle 46 Ortschaften besucht und viele Gespräche geführt. Dabei habe ich erlebt, wie viel Engagement und Sachverstand vor Ort vorhanden sind. Dieses Wissen möchte ich noch stärker in die Entwicklung unserer Stadt einbeziehen“, betont Kopka.

Sauberkeit, Sicherheit und Infrastruktur
Zu einer lebenswerten Stadt gehören für Kopka auch gepflegte öffentliche Räume, funktionierende Infrastruktur und ein gutes Sicherheitsgefühl. Der Bauhof müsse so aufgestellt werden, dass Pflege und Sauberkeit im gesamten Stadtgebiet zuverlässig gewährleistet werden können.

Feuerwehr, Katastrophenschutz und Ehrenamt verdienen für Kopka eine verlässliche Unterstützung. Ebenso wichtig seien sichere Radwege, ein guter öffentlicher Nahverkehr und funktionierende Verkehrsverbindungen zwischen Kernstadt und Ortschaften.

Beim Klima- und Umweltschutz setzt Kopka auf konkrete und umsetzbare Maßnahmen: erneuerbare Energien, energetische Sanierungen, mehr Grün und eine Anpassung der Stadt an die Folgen des Klimawandels. „Klimaschutz muss vor Ort konkret werden“, sagt er.

Solide Finanzen als Grundlage
Als Bankkaufmann, Diplom-Sozialwirt und ehemaliger Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion mit Personal- und Haushaltsverantwortung bringt Kopka nach eigener Einschätzung wichtige Erfahrungen für die Führung der Stadt mit.

„Als Bürgermeister muss man Prioritäten setzen können. Entscheidend ist, die vorhandenen Möglichkeiten gezielt zu nutzen. Deshalb brauchen wir eine verantwortungsvolle Haushaltspolitik, müssen Fördermöglichkeiten konsequent nutzen und Investitionen dort voranbringen, wo sie für Einbeck langfristig den größten Nutzen haben.“

Kopka sieht seine beruflichen Erfahrungen ebenso wie seine politische Arbeit im Landtag als gute Grundlage für das Bürgermeisteramt. „Ich weiß, wie politische Entscheidungen vorbereitet und umgesetzt werden, wie Verwaltung funktioniert und wie wichtig es ist, unterschiedliche Interessen zusammenzubringen. Entscheidend ist für mich: Verantwortung übernehmen und klare Entscheidungen treffen.“
„Jetzt geht es um die Entscheidung“
Wenige Tage vor der Wahl gehe es nun darum, welche Richtung Einbeck in den kommenden Jahren einschlagen solle.

„Ich kandidiere, weil ich Verantwortung für meine Heimatstadt übernehmen und Einbecks Zukunft gemeinsam mit den Menschen gestalten möchte“, macht Kopka deutlich. „Ich möchte Bürgermeister für alle sein – für die Menschen in der Kernstadt genauso wie in unseren 46 Ortschaften, für Familien und Senioren, für junge Menschen und für diejenigen, die sich jeden Tag ehrenamtlich engagieren, für Beschäftigte, Unternehmen und Vereine.“

Sein Versprechen an die Bürgerinnen und Bürger sei deshalb klar: zuhören, anpacken, entscheiden und Verantwortung übernehmen.

„Ich möchte ein Bürgermeister sein, der ansprechbar ist, der Lösungen gemeinsam mit den Menschen voranbringt und auch in herausfordernden Situationen klar entscheidet und Verantwortung übernimmt. Einbeck braucht einen Bürgermeister für alle. Dafür bitte ich am Wahltag um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme.“










1.09.2026 • 10:36 Uhr

Es reicht längst! Der Wolfsbestand gehört scharf reguliert, fordert erneut Kreistagsabgeordneter Dirk Ebrecht (Stroit)

Vom Redaktionsnetzwerk um eine Stellungnahme gebeten, positioniert sich CDU-Kreistagsabgeordneter Dirk Ebrecht (Stroit) zur Wolfsattacke in Relliehausen. Ebrecht hat sich im Kreistag immer wieder auch mit Umweltthemen (u.a. Wildschweine, Gänse, Biber) befasst sich einen Namen gemacht. Dabei kennt er die Sachverhalte nicht nur aus der politischen Theorie: Dirk Ebrecht ist seit 40 Jahren Jäger und hält Rinder im Außenbereich. Hier seine Stellungnahme im Wortlaut:

Die Bilddokumente vom Wolfsangriff auf eine Schafherde in Relliehausen haben den Charakter eines Massakers. Rund ein Dutzend Schafe sind tot, teils zerrissen und halb aufgefressen, ein weiteres Dutzend Tiere sind in Panik geflohen und werden noch immer gesucht. Spätestens jetzt ist klar, dass Wölfe auch im Landkreis Northeim angekommen sind. Das aktuelle Geschehnis und die Bilder zeigen uns, was die Menschen im Nordwesten Niedersachsens und auch im Bereich der Heide mittlerweile seit Jahren erleben müssen. Die Bilder und der gesunde Menschenverstand machen auch klar, dass es nicht bei diesem einen Wolfsangriff im Landkreis Northeim bleiben wird.

Bürgerinnen und Bürger stellen zu Recht die Frage, was die Politik zum Schutz von Mensch und Nutztieren angesichts der stetig weiter anwachsenden und sich ausbreitenden Wolfspopulation eigentlich unternimmt. Um es auf den Punkt zu bringen: ungefähr nichts! Das gilt zumindest und auch besonders für die Rot-Grüne Landesregierung. Ministerpräsident Lies schafft es offenkundig nicht, sich gegen den grünen Umweltminister Meyer und seine -meist großstädtischen – Wolfssymphatisanten durchzusetzen. Gesetzliche Möglichkeiten zur Regulierung – sprich Abschuss – der viel zu vielen Wölfe hat man auf EU- und Bundesebene längst geschaffen. Einzig Rot-Grün in Niedersachsen steckt den Kopf in den Sand und stellt sich blind gegenüber hunderten von Wölfen im Land. Die aktuellen Bilder aus Relliehausen werfen die berechtigte Frage auf, was eigentlich noch passieren muss und wer die Verantwortung in persona übernimmt, wenn auch Menschen durch überbordende Wolfszahlen zu Schaden oder gar zu Tode kommen. Diese Frage stellt sich für Spaziergänger ebenso wie für Waldkindergärten, Sportler und letztlich alle, die in der Natur unterwegs sind.

Es reicht längst! Die Wolfsbestände gehören in unserer Kulturlandschaft unbedingt reguliert. Jedes weitere Zuwarten ist höchst fahrlässig und tut weder dem Wolf insgesamt gut, noch und vor allem unseren Nutztieren und uns Menschen.

Das Bilddokument zeigt zwei der gerissenen Schafe nach der mutmaßlichen Wolfsattacke.












1.09.2026 • 10:31 Uhr

Alfred Dannenberg zur schweren Wolfsattacke im Landkreis Northeim: „Das Bundesjagdgesetz muss endlich in vollem Umfang angewendet werden“ - Behörden und ihr Mantel des Schweigens

Eine Reihe getöteter und verletzter Schafe lassen vermuten, dass der Wolf sich nun auch im südlichen Niedersachsen ausbreitet. In der Nacht vom 29. auf den 30. August kam es im Bereich des Versuchsgutes Relliehausen bei Dassel im Landkreis Northeim zu einem schweren Rissereignis (wir berichteten und topaktuel). Bis zu einem Dutzend Schafe sollen getötet oder verletzt worden sein. Eine abschließende amtliche Bestätigung steht noch aus.

Die der Redaktion umfassend vorliegenden Bilddokumente sprechen eine deutliche Sprache!

Das Versuchsgut gehört zur Georg-August-Universität Göttingen. Betrieben wird dort unter anderem die Herdbuchzucht des Leineschafs, einer Haustierrasse, die als stark gefährdet gilt.

Dazu Alfred Dannenberg, agrarpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag:
„Im nördlichen Niedersachsen gehören solche Rissereignisse leider schon zum Alltag, ohne dass die rotgrüne Landesregierung wirksame Gegenmaßnahmen ergreift. Nach wie vor wird eine Bejagung des Wolfes in dem Umfang, wie es nach Bundesjagdgesetz möglich wäre, in Niedersachsen nicht umgesetzt. Nun beunruhigt und bedrückt es zu sehen, dass solche schlimmen Rissereignisse auch in Südniedersachsen vorkommen. Die Wölfe erobern sich immer neue Regionen unseres Landes. Ihre ungebremste Vermehrung hat blutige Folgen.

Leider steht zu befürchten, dass sich derartige Übergriffe auch im Landkreis Northeim wiederholen werden. Dabei stellt sich auch die Frage der Sicherheit und des Sicherheitsempfindens der örtlichen Bevölkerung und der Touristen. Ich hoffe, dass im Solling schnell und wirksam reagiert wird, um die Zustände im Keim zu ersticken, die weiter im Norden unseres schönen Bundeslandes längst unerträgliche Ausmaße angenommen haben.“

Noch liegt Mantel des offiziellen
Schweigens über dem Fall -
Ausschuss tagt nach Kommunalwahl

Die authentischen Bilder dokumentieren das Ausmaß der mutmaßlich von Wölfen gerissenen Schafen auf dem Gelände des Versuchsgutes in Relliehausen bei Dassel. .

Die Behörden haben derzeit einen offiziellen Mantel des Schweigens über den Fall gelegt. Im Northeimer Kreisausschuss hieß es dem Vernehmen nach, es müssten erst Ergebnisse Untersuchungen abgewartete werden, die den Verdacht von Wölfen bestätigten. Außerdem will sich der Umweltausschussschuss des Landkreises Northeim Ende September (voraussichtlich am 24. September) - also nach der Kommunalwahl - mit der Wolfsattacke befassen. red

















1.09.2026 • 10:27 Uhr

Northeimer Handball Club: Endlich startet die neue Handballsaison 2026/27.

Der Northeimer HC tritt in diesem Jahr mit den Damen- und Herren Teams in der höchsten niedersächsischen Spielklasse der Regionalliga an. Während die Damen als Aufsteiger aus der Oberliga als Ziel den Klassenerhalt haben sind die Männer neben den 3. Liga Absteigern aus Bissendorf, Habenhausen und Söhre und den Teams aus Vorsfelde und Oldenburg eines von SECHS Teams was um den Aufstieg in die 3. Liga mitspielen will. Die Vorbereitung lief bei beiden Teams gut und sie gehen hoch motiviert in die neue Saison.

Am kommenden Sonntag, 06.09.2026, steigt der erste von SIEBEN Doppelspieltagen bis Weihnachten.
Um 14:30 Uhr starten die NHC Damen gegen den Wilhelmshavener HV. Der HV belegte in der vergangenen Saison der 5. Platz. Ab Sonntag beginnt für den NHC die Mission Klassenerhalt.
Um 17:00 Uhr starten die NHC Herren gegen den SV Alfeld. Es geht also gleich mit einem Derby gegen den Nachbarn von der Leine los. Der SV entging dem Abstieg zuletzt nur äußerst knapp. Zur neuen Saion muss der Abgang des Torjägers Sören Lange verkraftet werden allerdings stieß mit Matteo Ehlers auch ein starker Rückraumspieler aus Hildesheim zum Team.
Beide Teams wollen daheim positiv starten und sich viel Selbstvertrauen für eine erfolgreiche Saison holen. Dabei hofft der NHC auf eine volle Schuhwallhalle und reichlich Unterstützung von den Rängen.

Tickets gibt es bereits im Onlineverkauf über die Vereinshomepage www.northeimerhc.de und an der Tageskasse ab 13:30 Uhr. Tageskarten für beide Spiele gibt es ab 6 EUR. Dauerkarten können ab 39 EUR erworben werden. "Lasst Euch diesen hochklassigen Handballsport in der Regionalliga Niedersachsen nicht entgehen! Wir freuen uns auf viele Fans in der Schuhwallhalle Northeim!", heißt es in einem Medieninfo des NHC.










1.09.2026 • 10:22 Uhr

Im Alten Amt/Gemeinde Kalefeld: Wahlkampfendspurt der SPD

Die SPD in der Gemeinde Kalefeld läutet den Endspurt zur Kommunalwahl am 13.9. ein. Zunächst wird sich die Partei am Samstag, 5.9. ab 8 Uhr mit einem Wahlkampfstand auf dem Netto Parkplatz präsentieren. Bürgermeisterkandidat André Neubauer sowie mehrere Kandidierende für den Gemeinderat werden für Fragen aller Art bereitstehen.

Wer am ersten Termin verhindert ist, hat am Folgetag, Sonntag, 6. September, ab 10 Uhr, eine zweite Gelegenheit. Vertretungen der SPD-Wahlvorschläge sind in der Cafeteria des Freibads in Düderode zu finden und können dort im Rahmen eines politischen Frühshoppens zu Motivation, Zielen und Visionen befragt werden.

Abschließend lädt der SPD Ortsverein Altes Amt alle Mitglieder sowie Freunde und Interessierte am 13. September ab 18:30 zur Wahlparty abermals in die Cafeteria des Freibads ein. Im gemütlichen Beisammensein sollen die Ergebnisse der Wahlen des Tages gesichtet, bewertet und gefeiert werden. red










1.09.2026 • 10:19 Uhr

Männer streiten in Warteschlange bis es eskaliert - Einer von ihnen setzte plötzlich Pfefferspray ein

Hier ein Beispiel für den alltäglichen Kleinkrieg...

Tatort: Northeim, Einbecker Landstraße 19 - Tatzeitpunkt: Montag, 31.08.2026, 15:30 Uhr. Die Polizei berichtet: Nach einem Streit an der Kasse eines Getränkemarktes kam es am Montagnachmittag zwischen zwei Männern in Northeim zu einer körperlichen Auseinandersetzung.

Zuvor waren sich die Männer über die Reihenfolge in der Warteschlange uneinig. Der Streit verlagerte sich anschließend vor den Markt und eskalierte dort. Einer der Männer fühlte sich durch den anderen bedroht und setzte Pfefferspray ein. Ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung wurde eingeleitet. mar











1.09.2026 • 10:07 Uhr

CDU-Stadtverband Einbeck informiert sich bei den Johannitern über Rettungsdienst, Ausbildung und Katastrophenschutz

Der CDU-Stadtverband Einbeck hat die Dienststelle des Johanniter-Ortsverbandes sowie die Rettungswache in Einbeck besucht. Während eines mehrstündigen Informationsbesuchs erhielten die Teilnehmer einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Aufgaben der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. in der Region.

Unter der Leitung von Dienststellenleiter und Regionalbereitschaftsführer Südniedersachsen, Marc Küchemann, dem diensthabenden Notarzt Dr. Bodo Lenkewitz sowie dem Ärztlichen Leiter Rettungsdienst im Landkreis Northeim, Dr. Sören Heitmann, begann der Besuch mit einem Vortrag zur Entwicklung und Struktur der Johanniter. Anschließend erfolgte ein Rundgang über das Gelände in der Schwammelwitzer Straße.

Dabei wurden die verschiedenen Einsatzfahrzeuge vorgestellt, darunter auch der Betreuungsplatz 500, der bei Großschadenslagen zum Einsatz kommt. Ebenso präsentierte der Campus Südniedersachsen der Johanniter-Akademie ihre umfangreichen Ausbildungsangebote. Der Campus Südniedersachsen bildet unter anderem Rettungssanitäter aus und nimmt die entsprechenden Abschlussprüfungen ab. Vorgestellt wurden zudem das Hausnotruf-System sowie die vielfältigen Aufgaben im Katastrophenschutz, etwa der Aufbau von Sanitätszelten, Notunterkünften und die Versorgung von Betroffenen. Auch die Belieferung von Schulen im Landkreis Northeim mit Mahlzeiten aus der Küche des Einbecker Bürgerspitals gehört zum Leistungsspektrum.
Besonders eindrucksvoll war die Besichtigung einer Übungswohnung, in der realitätsnahe medizinische Notfallszenarien trainiert werden. Im Rahmen des Besuchs wurde außerdem die bundesweite Rufnummer 116117 thematisiert. Dabei zeigte sich, dass diese wichtige Nummer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst noch nicht ausreichend bekannt ist und stärker beworben werden sollte.
Im zweiten Teil des Besuchs führte der Weg zur Rettungswache in der Hullerser Landstraße. Notfallsanitäter „Moschi“ erläuterte die dort stationierten Rettungsmittel und gab Einblicke in den Arbeitsalltag der Einsatzkräfte. Die in Eigenleistung geschaffenen Sozial- und Aufenthaltsbereiche beeindruckten die Besucher besonders und verdeutlichten das große Engagement der Mitarbeitenden.

In zahlreichen Gesprächen wurden viele Aspekte der täglichen Arbeit vermittelt, die der Öffentlichkeit oft verborgen bleiben. Der CDU-Stadtverband zeigte sich beeindruckt von Professionalität, Einsatzbereitschaft und Leistungsbreite der Johanniter.
Zum Abschluss dankten die Teilnehmer Marc Küchemann, Dr. Sören Heitmann und Dr. Bodo Lenkewitz für die ausführlichen Informationen und den offenen Austausch.

Zum Bild:
Dr. Sören Heitmann, Carola Bongartz, Maren Root, Christian Wolff, Stephan Weber, Frederic Otto, Karsten Armbrecht, Marc Küchemann (v.l.n.r.)










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