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4.09.2026 • 19:45 Uhr

Wird gemeinsamer Antrag im Stadtrat ein Rohrkrepierer? Bürgermeister entscheidet kommenden Montag!

Wenige Tage vor der Stadtratswahl in Bad Gandersheim haben die Fraktionen mit einem gemeinsamen Antrag zur Einberufung einer Sondersitzung des Stadtrates überrascht. Sie müsste bereits am Donnerstag der kommenden Woche stattfinden, so die Erwartung in den Fraktionen. Jetzt sind Zweifel aufgetaucht, ob diese Sondersitzung wirklich noch vor dem 13. September stattfinden kann und überhaupt erforderlich ist. Denn, technische und inhaltliche Gründe nähren diese Zweifel.

Bürgermeister Niklas Kielhorn nimmt nach seinem Urlaub die Dienstgeschäfte erst wieder kommenden Montag auf. Dann wird er die Umsetzung der Forderung der Fraktionen prüfen müssen. Unklar war heute, ob der Wunsch nach Anwesenheit des Gutachters überhaupt realisierbar ist. Es befände sich ebenfalls im Urlaub, erfuhr unsere Redaktion.

Gravierend erscheint außerdem der Umstand, dass bei der Beschäftigung mit dem Inhalt des in Rede stehenden Gutachtens Angelegenheiten von persönlicher Art zur Sprache kommen könnten. "Die sind auf als Fälle nichtöffentlich zu behandeln!", lautet eine feststehende juristische Regel. Daraus ergibt sich die Folge, die Ratssitzung höchstens unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden zu lassen. Hier gibt es den Konflikt mit den Antragstellern. Sie haben ausdrücklich eine öffentliche Ratssitzung beantragt.

Man darf auf die Entscheidungsfindung des Bürgermeisters am kommenden Montag gespannt sein.

Hier der Originalwortlaut des gestern vom CDU-Fraktionsvorsitzenden David Artschwager öffentlich gemachten gemeinsamen Antrages der Fraktionen im Bad Gandersheimer Stadtrat:

"Gemeinsamer Antrag der Fraktionen der SPD, CDU, B90/ Die Grünen und der Gruppe Die Unabhängigen gem. § 56 S.1 NKomVG i.V.m. § 5 Abs.1 der Geschäftsordnung des Rates auf Einberufung einer Sonderratssitzung

Antragstext
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
namens der Fraktionen der SPD, CDU, B90/ Die Grünen und der Gruppe Die Unabhängigen beantragen wir eine Sondersitzung des Stadtrates vor der am 13. September anstehen- den Kommunalwahl (ggfs. mit verkürzter Ladungsfrist gem. § 1 Abs. 2 der Geschäftsord- nung des Stadtrates) zur Beratung über das Gutachten zu Schadenersatzansprüchen im Rahmen der rechtswidrig vergebenen Darlehen nach der Landgartenschau 2023. Hierzu ist der zuständige Rechtsanwalt, der dieses Gutachten verfasst hat, als Sachverständiger zu der Sitzung zu laden.

Wir beantragen folgende Tagesordnung:
a) Eröffnung der Sitzung
b) Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit c) Feststellung der Tagesordnung
d) Anfragen und Anregungen
e) Vorstellung des Gutachtens durch den zuständigen Rechtsanwalt
f) BeratungundBeschlussüberggfs.erforderlicheSchritte
g) Sonstiges
h) Schließung der Sitzung
Begründung

Die Erarbeitung eines Gutachtens zu Schadenersatzansprüchen betreffend die rechtswidri- gen Darlehen, welche durch die Stadt im Nachgang der Landesgartenschau vergeben wur- den, nimmt bereits über ein Jahr in Anspruch. Nach Aussage der Kanzlei in der vergange- nen öffentlichen Ratssitzung sollte dieses nun aber seit über zwei Wochen fertig gestellt sein. Für uns als Ratsfraktionen hat das Thema der Wiedergutmachung des der Stadt ent- standenen finanziellen Schadens hohe Priorität. Vor diesem Hintergrund ist es uns allen ein Anliegen, dass die Ergebnisse der juristischen Prüfung dieses komplexen Sachverhaltes in einer Ratssitzung ausführlich vorgestellt werden. Hierbei sollen diese Informationen für uns als Grundlage für ggfs. durch den Rat zu treffende Entscheidungen zur Einleitung von Kla- geverfahren dienen.
Mit freundlichen Grüßen
Jonas Schnute, David Artschwager, Dr. Trude Poser, Florian Porde (SPD CDU B90/ Die Grünen Die Unabhängigen)."










4.09.2026 • 19:26 Uhr

Mehr als 260 wegen Missbrauchs Beschuldigte im katholischen Erzbistum Paderborn

Im Erzbistum Paderborn sind laut der Unabhängigen Aufarbeitungskommission bislang mehr als 260 Beschuldigte im Zusammenhang mit sexualisierter Gewalt bekannt. Mehr als die Hälfte
der Verfahren wurde bearbeitet, aber nur ein Teil davon abgeschlossen.

Im Zusammenhang mit sexualisierter Gewalt sind laut der Unabhängigen Aufarbeitungskommission für das Erzbistum Paderborn bis Ende Juni 262 Beschuldigte bekannt geworden. Es handele sich hierbei um Kleriker oder sonstige Beschäftigte im kirchlichen Dienst des Erzbistums Paderborn, wie die Kommission in ihrem am Freitag veröffentlichten vierten Jahresbericht mitteilte. 144 der Verfahren um diese Beschuldigten seien bereits bearbeitet worden. 54 dieser analysierten Fälle seien von der Gesamtkommission abschließend
besprochen worden, heißt es in dem Bericht. epd










4.09.2026 • 19:23 Uhr

Beirat für ein barrierefreies Bad Gandersheim tagt Montag, 7. September

Die Vorsitzende des Beirates, Hannelore Kükemück, hat zur inzwischen 23. Sitzung dieses vom Stadtrat gewählten und aus acht Personen und einer Mitarbeiterin der Verwaltung bestehenden Gremiums zum 7. September 2026. eingeladen. Die Sitzung beginnt vormittags um 10 Uhr im keinen Konferenzraum des Boardinghauses an der Dr. Heinrich-Jasperstraße 2 (Eingang Rezeption) in Bad Gandersheim. Ihr ist wichtig, mitzuteilen, dass der Beirat unabhängig vom laufenden Kommunalwahlkampf die Arbeit dieses den Stadtrat in speziellen Fragen zu Inklusion und Barrierefreiheit beratenden Gremiums neutral und sachbezogen fortsetzt.

Auf der Tagesordnung stehen neben den üblichen Formalien Berichte aus den Ratsausschüssen (Zeitraum 21.4. bis 4.9.26) sowie der Verwaltung.

Auch wird im Top 6 über die am 23. Juli 2026 erfolgte Veranstaltung „Eltern von Kindern mit Behinderung und jungen Erwachsenen mit Behinderung“ berichtet.

Es folgt der Bericht der Barrierfrei-Beauftragten (auch Hannelore Kükemück). Ein wichtiger Beratungspunkt wird dann auch noch der Aktions- und Stufenplan sein, der laufend fortgeschrieben wird. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass darin die seit Mitte 2018 aufgelisteten Barrieren (im öffentlichen Raum und städtischen Einrichtungen) Zug um Zug abgearbeitet werden und somit bereits erhebliche Verbesserungen erreicht werden konnten. Der Beirat wird auch bei allen kommunalen Straßen- und Gebäudeprojekten bereits in der Planungsphase einbezogen und kann so vor Baubeginn auf Barrierefreiheit hinwirken.

Die Wahlperiode für die ehrenamtlich tätigen Mitglieder des Beirates dauert wie beim Rat fünf Jahre, beginnt jedoch jeweils ein Jahr später als die der Ratsmitglieder. Deshalb wird der jetzige Beirat noch bis Oktober 2027 aktiv sein.











4.09.2026 • 19:15 Uhr

Stimmungsvoller Auftakt beim Straßenfest 65 Jahre Keglerheim Jungesblut in Bad Gandersheim

Einer der wohl traditionsreichsten gastronomischen Betriebe in der Roswithastadt Bad Gandersheim feiert seit dem gestrigen Donnerstagabend ein stolzes Jubiläum. Aus Anlass des 65-jährigen Bestehens des Keglerheims Jungesblut findet an der Gande ein dreitägiges Straßenfest statt. Bei schönen Bedingungen fand der erste Jubiläumsabend einen fantastischen Zuspruch. Alle Fans, die ihr Keglerheim seit vielen Jahren begleitetet haben, damit groß geworden sind, es in ihr Herz geschlossen haben, fanden sich im extra aufgebauten Zelt und in der Gastwirtschaft ein. Wie stets hatte Gebhard mit Team das Jubiläum bestens vorbereitet. Dazu passte die vergnügliche Stimmung und das angenehme Wetter. Der Auftakt des Straßenfestes lobten alle Gäste und Freunde insgesamt als absolut gelungen.
















4.09.2026 • 16:27 Uhr

Unerfreuliche Börsenwoche

Marktkommentar Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

An den Aktienmärkten nahm die vergangene Handelswoche für weite Strecken einen unangenehmen Verlauf. Obwohl die Lage im Persischen Golf schon lange keine zentrale Bedeutung mehr an den Kapitalmärkten spielt, verhagelte ein Rohölpreis nahe der 100 US-Dollar-Marke vor dem Hintergrund neuer gegenseitiger Angriffe zwischen den USA und dem Iran den Börsianern die Stimmung. Diese schlechte Stimmung könnte sich schnell wieder aufhellen, wenn die militärischen Aktionen abflauen, denn dann erhöht sich erfahrungsgemäß die Transportmenge durch die Straße von Hormus erheblich. Langfristig erwarten immer weniger Teilnehmer an den Kapitalmärkten, dass dieser Transportweg jemals wieder seine frühere Bedeutung erlangt. Es wird erwartet, dass der Iran die Seestraße langfristig als geopolitisches Instrument gebrauchen wird.

Die Länder und Unternehmen der Region passen sich an, über die nächsten Jahre werden alternative Logistikstrukturen entwickelt. Darüber hinaus gilt die Aufmerksamkeit der Finanzmärkte den Zinsmärkten. Nach dem Chaos der ersten Pressekonferenzen des neuen US-Notenbankchefs Kevin Warsh war dieser um Schadensbegrenzung bemüht. Warsh erklärte, dass die Inflationsbekämpfung gegenwärtig wichtiger sei als die Rücksicht auf die Konjunktur und kündigte damit quasi eine zeitnahe Erhöhung der Leitzinsen an. Dies brachte etwas Vertrauen in die US-Geldpolitik zurück. Ohne dass die US-Regierung ihre übermäßige Schuldenaufnahme zurücknimmt, werden allerdings die Zinsen für Kredite nicht wieder auf ihre niedrigen Niveaus der letzten Jahre zurückkehren. US-Finanzminister Scott Bessent kündigte zwar eine Konsolidierung seines Staatshaushalts an. An den Finanzmärkten sind solche Ankündigungen mittlerweile aber nichts mehr wert. Zu oft ist man in der Vergangenheit enttäuscht worden. Hier zählen nur noch tatsächliche Ergebnisse.

In der kommenden Woche gibt es Konjunkturnachrichten aus Deutschland. Die Wirtschaft befindet sich trotz aller strukturellen Hemmnisse in einer Erholungsphase. Ob dies auch im September weitergeht, wird der Sentix-Konjunkturindex verraten. Und am Donnerstag wird die EZB die Leitzinsen bei ihrer Ratssitzung um ein viertel Prozentpunkt anheben, da sich seit der Zinspause im Juli der Inflationsausblick nicht spürbar verbessert hat.











4.09.2026 • 16:24 Uhr

Zusammenstoß zwischen Radfahrerin und E-Scooter

Im Bereich Markt stießen am Donnerstagnachmittag (17.45 Uhr) eine Fahrradfahrerin und ein E-Scooter-Fahrer zusammen.

Die Radfahrerin befuhr den für den Radverkehr freigegebenen Bereich der Straße Markt aus Richtung Mühlenstraße kommend. Gleichzeitig fuhr der E-Scooter-Fahrer von der angrenzenden Fläche in Richtung Markt. Beide versuchten noch auszuweichen, konnten einen Zusammenstoß jedoch nicht verhindern.

Die Radfahrerin stürzte und verletzte sich leicht. An ihrem Fahrrad entstand ein geringer Sachschaden. Beide Beteiligten konnten ihre Fahrt anschließend fortsetzen. Mar











4.09.2026 • 16:21 Uhr

Frauke Heiligenstadt auf Sommerreise 2026: „Zusammen ist unsere Stärke“

Während der parlamentarischen Sommerpause war die SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis 52 Goslar – Northeim – Göttingen II (Osterode) Frauke Heiligenstadt vom 18. bis 28. August 2026 auf Sommerreise unterwegs.

Unter dem Motto „Zusammen ist unsere Stärke“ absolvierte sie 18 Termine und besuchte dabei soziale Einrichtungen, mittelständische Unternehmen, Vereine sowie zahlreiche ehrenamtliche Initiativen im gesamten Wahlkreis.

Ziel der Sommerreise war es, den Menschen vor Ort zuzuhören, ihre Erfahrungen und Herausforderungen aufzunehmen und gleichzeitig den vielen Engagierten zu danken, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Region täglich mit Leben füllen. Die Begegnungen machten deutlich, wie vielfältig der Wahlkreis ist – und wie sehr die Stärke der Region von den Menschen abhängt, die Verantwortung übernehmen.

Auf dem Programm standen unter anderem die Venito Diakonie in Clausthal-Zellerfeld, Kompass Soziale Dienste in Goslar und die Jugendhilfeeinrichtung Lauenburg in Markoldendorf. Sie stehen beispielhaft für die wichtige Arbeit in der Eingliederungs-, Sozial- und Jugendhilfe und zeigen, wie Teilhabe und individuelle Unterstützung gelingen können. Mit dem Harz-Weser-Werkstätten „Fair-Kauf“ in Osterode wurde zudem ein Ort besucht, an dem Inklusion und berufliche Perspektiven selbstverständlich zusammengehören.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Ehrenamt und dem dörflichen Miteinander. Ob bei der Dorfführung in Hullersen, der Freiwilligen Feuerwehr Walkenried, dem Dorfladen Wachenhausen, dem Verein Treffpunkt Gillersheim oder dem Mittagstisch für Jedermann des AWO-Kreisverbands Northeim – überall wurde sichtbar, wie engagierte Bürgerinnen und Bürger ihre Heimat aktiv gestalten und Begegnungsorte für alle Generationen schaffen.
Auch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Wahlkreises spielte eine zentrale Rolle. Mit Koithahn's Harzer Landwurst Spezialitäten in Hattorf und der Firma Mackensen in Moringen besuchte Frauke Heiligenstadt zwei erfolgreiche mittelständische Unternehmen, die stellvertretend für die vielen "Hidden Champions" der Region stehen. Tradition, Innovation und die enge Verbundenheit mit dem Standort machen sie zu wichtigen Arbeitgebern und Zukunftsgestaltern im ländlichen Raum.

Ergänzt wurde die Reise durch Besuche beim Einbecker Sportverein, der TSG Düderode/Oldenrode, dem Fitnessstudio Sportstadt in Bad Gandersheim, dem Gestüt Clus, dem Maderzentrum Niedersachsen in Hohnstedt, dem König-Hübichs-Kugelbahnweg in Bad Grund sowie dem Pflege- und Versorgungszentrum am Rittergut Hevensen. Die Bandbreite der Stationen spiegelte eindrucksvoll wider, was den Wahlkreis auszeichnet: starke Gemeinschaften, engagierte Vereine, innovative Unternehmen und Menschen, die mit Herzblut Verantwortung übernehmen.

„Zusammenhalt entsteht dort, wo Menschen füreinander einstehen – in Vereinen, Betrieben, sozialen Einrichtungen und unseren Dörfern. Diese Sommerreise hat einmal mehr gezeigt, wie viel Kraft in unserem Wahlkreis steckt“, so Frauke Heiligenstadt.










4.09.2026 • 16:19 Uhr

SPD Bad Gandersheim zu Besuch in Heckenbeck

Die SPD Bad Gandersheim war zu Besuch in Heckenbeck. Begrüßt wurde die Gruppe von Ortsvorsteher Jürgen Gehrke und SPD-Ratskandidat Janosch Pramann.

Im Mittelpunkt stand zunächst das Dorfgemeinschaftshaus, das von Sportverein, Feuerwehr, Dorfverein und vielen weiteren Gruppen intensiv genutzt wird. Das Gebäude soll im Rahmen des Dorfentwicklungsprogramms energetisch saniert und der Zugang barrierefrei gestaltet werden.
„Das Dorfgemeinschaftshaus ist ein wichtiger Treffpunkt für Heckenbeck. Deshalb ist es gut, dass hier in die Zukunft investiert und zugleich die Barrierefreiheit verbessert werden soll“, sagt Janosch Pramann und bedankt sich in diesem Kontext für die Arbeit bei Ricarda Polzin, die das Projekt unter anderem initiiert hat.

Bei einem anschließenden Dorfrundgang wurde deutlich, was Heckenbeck besonders macht und warum der Ort beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ausgezeichnet wurde. Das große Engagement und der starke Zusammenhalt zeigen sich im gesamten Dorf.
Die SPD Bad Gandersheim bedankt sich für den guten Austausch und die interessanten Einblicke. Weniger anzeigen










4.09.2026 • 16:18 Uhr

Ladendiebstahl im Drogeriemarkt

Am Donnerstagnachmittag kam es in einem DM-Drogeriemarkt im Nordhäuser Weg zu einem Ladendiebstahl.

Zwei unbekannte Frauen entwendeten diverse Baby- und Gesichtspflegeartikel im Gesamtwert von ca. 300 Euro. Als sie den Kassenbereich passierten, löste die Diebstahlsicherung aus. Daraufhin flüchteten die Täterinnen zu Fuß aus dem Geschäft.
Beide Frauen hatten schwarze Haare und führten schwarze Einkaufstaschen mit sich. Eine der Unbekannten trug ein Kleid mit Leopardenmuster, während die andere mit einem Rock und einem weißen T-Shirt bekleidet war.

Zeugen, die Hinweise zu den flüchtigen Personen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim unter der Telefonnummer 05551-91480 zu melden.










4.09.2026 • 16:17 Uhr

Mitarbeitende des Infrastrukturmanagements sind (fast) überall im Grünpflege-Einsatz

Seit dem Start der Vegetationsperiode laufen die Grünpflegearbeiten im gesamten Stadtgebiet sowie in den dazugehörigen Ortschaften auf Hochtouren. Die Mitarbeitenden der Abteilung
Infrastrukturmanagement sind dafür täglich im Einsatz. Ziel ist, öffentliche Grünflächen, Parks,
Spielplätze, Straßenbegleitgrün und weitere kommunale Flächen dauerhaft attraktiv, sicher und
ökologisch wertvoll zu erhalten.

Dabei werden die unterschiedlichen Anforderungen der einzelnen Flächen berücksichtigt. Während in stark frequentierten Bereichen wie Parks oder Spielplätzen regelmäßige Mäh- und Pflegearbeiten erforderlich sind, werden andere Grünflächen nach Bedarf bewirtschaftet.

Die Grünflächen machen Northeim attraktiv und gehören zum bedeutenden Bild der Region. Dies stellt die begrenzten Ressourcen des Infrastrukturmanagements vor besonderer Herausforderungen.

Deshalb erfolgen die Einsätze entsprechend ihrer Dringlichkeit, der Nutzung sowie den
Witterungsbedingungen angepasst. Insbesondere während Phasen starken Pflanzenwachstums
werden die notwendigen Pflegeintervalle dynamisch angepasst. Kurz: auch wenn sie es wollen,
können die Mitarbeitenden nicht an allen Stellen gleichzeitig sein. Eine Erweiterung der personellen Kapazitäten fand trotz Vorschlag durch die Verwaltung bisher keine politische Mehrheit.

Plattformen wie „Sag´s uns einfach“ auf der Homepage der Stadt Northeim helfen dabei, auf Hinweise der Bürgerinnen und Bürger besonders schnell und priorisiert zu reagieren. Unter
https://www.northeim.de/rat-verwaltung/stadtverwaltung/sags-uns-einfach.html können unter Angabe von Ort und Grund schnell und unkompliziert Stellen angegeben werden, an denen Unkraut besonders stark wächst oder Bäume plötzlich in eine Richtung ragen, die möglicherweise störend wahrgenommen wird. Auch Bilder lassen sich dort hochladen.











4.09.2026 • 16:14 Uhr

Feuerwehren im Einsatz nach Verkehrsunfall auf der A7

Am Freitag, 04.09.2026, wurde die Feuerwehr Echte um 06:18 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der A7 zwischen den Anschlussstellen Echte und Seesen in Fahrtrichtung Hannover alarmiert. Nachdem erste nähere Erkenntnisse zum Unfallgeschehen vorlagen, wurden rund fünf Minuten später auch die Feuerwehren Kalefeld und Bad Gandersheim zur Unterstützung nachalarmiert.
An dem Unfall waren ein Fiat Ducato und eine Sattelzugmaschine beteiligt. Der Fahrer des Transporters wurde schwer verletzt und im Fahrzeug eingeschlossen. Die Feuerwehr öffnete die Fahrzeugtür und unterstützte den Rettungsdienst samt Notarzt bei der Rettung und Versorgung des Verletzten. Anschließend wurde dieser ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Laut Polizeiinspektion Göttingen kam der Fiat Ducato aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und touchierte die Mittelschutzplanke.

Anschließend wurde der Transporter abgewiesen und kollidierte mit der auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Sattelzugmaschine. Die A7 war in Fahrtrichtung Hannover bis etwa 11:40 Uhr voll gesperrt. Fotos: Tim Brand - Pressesprecher Feuerwehr Gem. Kalefeld












4.09.2026 • 16:09 Uhr

Oberbürgermeister besorgt über Zukunft von VW-Werksstandorten - Massensterben an Jobs

Nach den fetten Jahren bei VW nun ein brutaler Sparkur - Mitarbeiter bangen um ihre Arbeitsplätze

Der VW-Aufsichtsrat hat sich darauf geeinigt, weitere 50.000 Stellen
abzubauen. Insgesamt sollen weltweit 100.000 Stellen wegfallen. An
den Standorten bedrohter Werke bangen die Mitarbeitenden um ihre
Jobs.
Nach der Einigung auf einen brutalen Sparplan im VW-Aufsichtsrat haben sich die Oberbürgermeister von Hannover und Emden besorgt über die sozialen Folgen möglicher Werksschließungen gezeigt. Für Hannover sei das Ergebnis der Einigung «sehr frustrierend», sagte Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne) am Freitag. Zwar sei die Schließung von Werken erst einmal vom Tisch. «Aber die Zukunftsperspektiven sind vollkommen unklar.» Damit bleibe die Unsicherheit, die viele Menschen belaste, weiter bestehen. Der krisengeschüttelte VW-Konzern will weltweit insgesamt 100.000 Stellen abbauen.

«Wir haben hier 12.200 Menschen, die bei Volkswagen arbeiten, aus der Stadt, Region und weit darüber hinaus», sagte Onay mit Blick auf das Werk im Stadtteil Stöcken, wo VW Nutzfahrzeuge wie Transporter und Kleinbusse bauen lässt. «Da hängen viele Familien dran, die
uliefer-Industrie und viele Unternehmen.» epd











4.09.2026 • 16:03 Uhr

Überfall auf Bäckereifiliale in Harsum

Ein Unbekannter hat am Freitagmittag (04.09.2026) gegen 12:40 Uhr eine Bäckereifiliale in der Kaiserstraße überfallen. Dem vorläufigen Ermittlungsstand zufolge soll der maskierte Täter
eine Angestellte mit einem gefährlichen Gegenstand bedroht und so eine mutmaßlich dreistellige Summe erbeutet haben, mit der er anschließend flüchtete.

Die Polizei leitete nach Bekanntwerden der Tat umgehend eine Fahndung mit mehreren Streifenwagen ein, die jedoch nicht zur Ergreifung des Flüchtigen führte.

Zur Personenbeschreibung wird angegeben:
Der Täter wurde als 175 Zentimeter bis 180 Zentimeter groß beschrieben und sei dunkel gekleidet gewesen.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen eines schweren Raubdelikts aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, sich unter der Rufnummer 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim oder unter 05066/985-0 bei der Polizei in Sarstedt zu melden. jpm










3.09.2026 • 20:44 Uhr

Vox Organi: Eine Erfolgsgeschichte auf dem Weg zum runden Geburtstag

In seiner soeben zu Ende gegangenen neunten Saison hat das internationale Orgelfestival Vox Organi erneut bewiesen, dass es möglich ist, zugleich regional verankert und publikumsnah, dabei aber weltoffen und kompromisslos im Qualitätsanspruch zu sein.Rund 3.500 Besucher nahmen die Einladung zu 41 Konzerten, überwiegend in der Region Südniedersachsen, in Thüringen und in Nordrhein-Westfalen an, um herausragende Solisten aus Deutschland, England, Frankreich, Italien, Holland, Litauen, der Schweiz und den USA zu hören, oft auch, um ihnen persönlich im Gespräch nach dem Konzert zu begegnen.

Von den größeren Städten der Region bis in die kleinsten Dörfer trafen sie auf gastfreundliche Gemeinden, die mit Stolz ihre Kirchen öffneten: Kleinode der Kirchen- und Orgelbaukunst zu entdecken und über die Ortsgrenzen hinaus bekannt zu machen, ist ein Markenzeichen des größten Orgelfestivals Deutschlands, das inzwischen beginnen musste, eine Warteliste für die Anfragen von Solisten aus aller Welt zu führen.

Im kommenden Jahr wird das Festival 10 Jahre alt. Gibt es schon Pläne, das in besonderer Weise zu begehen? „Wir haben Ideen“, sagt der Festivalleiter, Prof. Friedhelm Flamme, aber mit Blick auf den verantwortlichen Umgang mit unseren begrenzten Mitteln werden sie sicher im Rahmen bleiben. Wir haben zehn Jahre mit dieser Art Musik in einer sich immer mehr dem Massengeschmack andienenden Kulturlandschaft unseren Markenkern kompromissloser musikalischer Qualität bewahrt. Das zeigt uns, dass wir auch ohne den heute so populären Drang, aus allem ein „Event“ machen zu müssen, gesehen werden.“

Bewahren wird das Festival auch die Tradition, alle Konzerte bei freiem Eintritt anzubieten und so die Schwelle zur Erkundung der Musik, der Kirchen und der Orgeln so niedrig wie möglich zu halten. Bekanntermaßen hat Vox Organi dadurch einen Sponsor verloren, der lakonisch empfahl, anstelle einer Bewerbung um Förderung durch das Erheben von Eintritt Gelder zu generieren. „Wir werden uns dort nicht mehr um Förderung bewerben“, so Flamme. „Dass wir für alle an dieser Musik Interessierten ohne Vorbedingung die Kirchentüren öffnen, ist nicht verhandelbar, und weitere Anträge ohne die Aussicht auf Erfolg zu schreiben, gibt unsere Personalstruktur nicht her. Umso mehr danke ich unseren Sponsoren dieses Jahres, der Kultur- und Denkmalstiftung des Landkreises und der AKB-Stiftung sowie der Familienstiftung Vogt und der Brakebusch KG, für ihre Unterstützung, die für unser Projekt auch eine Wertschätzung bedeutet.“

Die Vorbereitungen für die kommende Saison beginnen bereits. Vorher aber ist der eigene Konzertkalender des Festivalleiters noch gut gefüllt. Mit dem selten gehörten symphonischen Konzert für Orgel und Orchester von Joseph Jongen gastiert er im September in der Pfarrkirche Heilig Kreuz Detmold. Ein Highlight im Oktober ist neben seinem zweiten Auftritt dieses Jahres in Chester mit Sicherheit sein Gastspiel in Notre Dame Paris. Im November gibt es ein Vorstellungskonzert seiner neuesten CD in der Marktkirche Goslar, zu der auch alle Freunde von Vox Organi herzlich eingeladen sind. Im Dezember ist er in der Kreuzkirche Dresden zu hören, und sein Konzertjahr schließt Friedhelm Flamme in diesem Jahr mit dem Silvesterkonzert im Dom zu Brandenburg ab. Informationen zu seinen Aktivitäten gibt es auf seiner Website www.friedhelmflamme.org .

Wer das Festival Vox Organi im zehnten Jahr seines Bestehens unterstützen möchte, findet dazu alles Wissenswerte auf der Festival-Website www.voxorgani.org oder kontaktiert Prof. Friedhelm Flamme persönlich.











3.09.2026 • 20:06 Uhr

Mittelalter trifft Festival: Bad Gandersheim feiert großes Roswitha-Fest!

Live-Musik von Folk und Mittelalterklängen bis Rock und Celtic Punk, mittelalterlicher Festmarkt, Familienprogramm, Feuershow und Roswitha-Lesung am 19. und 20. September – Eintritt frei

Mittelalterliches Marktleben am Tag, vielseitige Live-Musik auf der Bühne und eine Feuershow am Abend: Am 19. und 20. September 2026 verwandelt sich die Innenstadt rund um die Stiftskirche beim Roswitha-Fest in eine Erlebniswelt aus Geschichte, Musik und Unterhaltung. Live-Acts wie Storm Seeker, The Feelgood McLouds, Vera Lux und SoulHikers, ein mittelalterlicher Festmarkt, zahlreiche Familienangebote und eine Roswitha-Lesung versprechen ein abwechslungsreiches Programm für alle Generationen. Gefeiert wird am Samstag von 11 bis 2 Uhr und am Sonntag von 11 bis 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Das Roswitha-Fest gehört zu den Höhepunkten des Themenjahres „Roswitha 2026 – Die 1000-jährige Literaturstadt“. Namensgeberin ist Roswitha von Gandersheim, die im 10. Jahrhundert im Gandersheimer Stift lebte und als erste namentlich bekannte deutsche Dichterin gilt. Das Fest verbindet diesen historischen Bezug mit mittelalterlichem Marktleben, moderner Live-Musik und Familienprogramm mitten in Bad Gandersheim.

Live-Musik
zwischen Mittelalter
und Moderne

Für Festivalatmosphäre sorgt ein vielseitiges Bühnenprogramm zwischen Folk, Mittelalterklängen, Rock und Celtic Punk. Storm Seeker bringt mit Pirate Folk Metal, Drehleier, Flöten und Akkordeon maritime Klänge nach Bad Gandersheim. Den späten Samstagabend übernehmen The Feelgood McLouds: Die siebenköpfige Band aus dem Saarland verbindet irischen Folk mit Punkrock. Dudelsack, Geige, Flöte und Akkordeon treffen auf druckvollen Rocksound. Mit mehr als 250 Konzerten im In- und Ausland bringt die Band reichlich Bühnenerfahrung mit.

Auch Vera Lux verbindet moderne Rock- und Metalelemente mit historischen Instrumenten wie Geige, Drehleier und Dudelsack. SoulHikers bringt nordische und epische Klangwelten sowie kraftvollen Gesang auf die Bühne. Hinzu kommen Jonathan Roth-Deblon mit Mittelalter-Folk, Carinha mit mystischem Pop-Rock und Kaunoka mit Pagan Folk, Harfe und Drehleier.

Veranstalter des Roswitha-Festes ist die Stadtmarketing Bad Gandersheim GmbH. Bei der Umsetzung arbeitet das Stadtmarketing mit dluxe:media Göttingen zusammen. Die Veranstaltungsagentur war bereits beim Headbanger Festival auf dem Flugplatz Bad Gandersheim im Einsatz und bringt ihre Veranstaltungserfahrung nun auch beim Roswitha-Fest ein.

Mittelalter erleben –
Programm für die
ganze Familie

Auf der Stiftsfreiheit und dem Domänenhof zieht an beiden Tagen mittelalterliches Marktleben in die Innenstadt ein. Händler und Handwerker präsentieren Gewandungen, Lederwaren, Schmuck und weitere Waren, während historisches Lagerleben, Walking Acts und Mitmachangebote das Geschehen zwischen den Marktständen beleben. Eine Besonderheit sind traditionelle Handpoke-Tattoos, die vor Ort angeboten werden.
Ein zusätzlicher Schwerpunkt für Familien folgt am Sonntag: Anlässlich des Weltkindertages gibt es von 15 bis 17 Uhr in der Moritzstraße zahlreiche Kinderaktionen.
Auch kulinarisch ist für Abwechslung gesorgt. Herzhafte und süße Spezialitäten stehen ebenso zur Auswahl wie eine Taverne, Cocktails und Einbecker Bier.

Am Samstagabend verändert sich die Atmosphäre in der historischen Innenstadt: Um 22.45 Uhr erwartet die Besucher eine Feuershow. Anschließend geht das Bühnenprogramm weiter. Von 23.30 bis 1 Uhr stehen The Feelgood McLouds auf der Bühne. Danach klingt der erste Festtag bei Getränken und geselligem Beisammensein bis 2 Uhr aus.
















3.09.2026 • 19:59 Uhr

Verleihung der Förderplakette „Partner der Feuerwehr" - Gratulation der Berthold Ilse GmbH!

Hohe Auszeichnung für ein Unternehmen aus dem Stadtgebiet Uslar: Die Berthold Ilse GmbH wurde am Mittwoch, 12. August 2026, im Gästehaus der Niedersächsischen Landesregierung in Hannover mit der Förderplakette „Partner der Feuerwehr" des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen ausgezeichnet. Firmeninhaber Berthold Ilse nahm die Auszeichnung aus den Händen der Niedersächsischen Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, Daniela Behrens, und des Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen, Olaf Kapke, entgegen.

Die Förderplakette, die 1999 gestiftet wurde, honoriert jährlich Unternehmen, die ihren Mitarbeitern Feuerwehrdienste während der Arbeitszeit ermöglichen, sie für Einsätze freistellen oder die Feuerwehren anderweitig unterstützen – beispielsweise durch Bereitstellung von Übungsflächen, technischen Geräten, Material oder Fachwissen.

Das Holzbauunternehmen ist ein traditionsreiches Familienunternehmen, das schon viele Jahre in Uslar tätig ist. Vier der zwölf Mitarbeiter sind Teil der Freiwilligen Feuerwehr und werden für Einsätze sowie Ausbildungsdienste freigestellt. Zudem engagiert sich Berthold Ilse regelmäßig durch Geld- und Sachspenden für die Feuerwehr seines Heimatortes. So erhielt die örtliche Feuerwehr Verliehausen zuletzt eine Wärmebildkamera. Das Engagement des Inhabers zeigt seine tiefe Verbundenheit mit der Stadt und ihren Bürgern, was auch die Feuerwehren in Uslar einschließt.

Bürgermeister Torsten Bauer, Stadtbrandmeister Nils Utermöhle und Kai Reichelt, der stellvertretende Kreisbrandmeister sowie stellvertretende Verbandsvorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands Northeim, begleiteten den Inhaber zur Verleihung nach Hannover. Die Feuerwehr der Stadt Uslar bedankte sich herzlich bei der Firma Ilse für die jahrelange Unterstützung und freut sich auf eine fortlaufend gute Zusammenarbeit.

Zum Bild:

(von links): der stellvertretende Kreisbrandmeister Kai Reichelt, Uslare Bürgermeister Torsten Bauer, Stadtbrandmeister Nils Utermöhle, Geschäftsführer der Berthold Ilse GmbH Berthold Ilse, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Olaf Kapke, Innenministerin Daniela Behrens sowie Karl-Heinz Mensing, der Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbands Niedersachsen. Foto: Joel Fröchtenicht










3.09.2026 • 19:54 Uhr

Wie sollen die neuen Einbecker E-Busse heißen? Der Namenswettbewerb!

Die Ilmebahn startet einen Namenswettbewerb für die neuen Elektrobusse. Der Gewinner des Namenswettbewerbes erhält einen Monat Freifahrt im Stadtverkehr. Ab dem 1. Januar 2027 wird der Stadtverkehr in der Einbecker Kernstadt vollständig auf elektrisch betriebene Fahrzeuge umgestellt. Die Ilmebahn GmbH hat hierfür zwei moderne Elektro-Midibusse des Typs Tremonia City 75 electric beschafft. Die beiden neuen Fahrzeuge werden künftig abwechselnd auf der Linie 259 eingesetzt. Mit der Umstellung wird gleichzeitig das bisherige Liniennetz mit den Linien 201, 202 und 203 vereinheitlicht. Die neue Linie 259 verbindet künftig die Einbecker Kernstadt.
Doch bevor die neuen Busse ihren Dienst aufnehmen, fehlt ihnen noch etwas ganz Persönliches: ein Name. Die Ilmebahn lädt deshalb alle Einbeckerinnen und Einbecker dazu ein, kreativ zu werden und Namensvorschläge für die beiden neuen Fahrzeuge einzureichen. Gesucht werden Namen mit einem Bezug zu Einbeck, der Region oder natürlich auch zur Elektromobilität. Dabei darf es gerne kreativ, humorvoll oder mit einem Augenzwinkern zugehen.

Vorschläge können bis zum 1. November 2026 eingereicht werden. Anschließend wird eine Jury alle Einsendungen sichten und die Namen für die beiden Fahrzeuge auswählen. Der oder die Gewinner werden am 1. Dezember 2026 bekannt gegeben.

Und das Mitmachen lohnt sich: Die Namensgeberin oder der Namensgeber der ausgewählten Idee erhält einen Monat lang freie Fahrt im Einbecker Stadtverkehr.

Vorschläge können über das Beteiligungstool der Stadt Einbeck https://beteiligung.einbeck.de/projects/wettbewerb-namensgebung-der-neuen-e-busse-der-ilme/ oder per E-Mail an info@ilmebahn.de eingereicht werden.
Die Ilmebahn freut sich auf viele kreative Ideen und ist gespannt, welche Namen künftig durch Einbeck fahren werden




Zu den Bildern:

Die neuen Busse.

Viel Platz im Kleinen: Auch der Fahrgastraum überzeugt durch seine großzügige Mehrzweckfläche. Fotos: Ilmebahn GmbH













3.09.2026 • 19:50 Uhr

Tag des offenen Denkmals am 13. September - Sogar mit Führung durch Göttingens Ex-Knast


Seit 1993 begeht die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bundesweit im Herbst den „Tag des offenen Denkmals“. In diesem Jahr laden Eigentümer*innen sowie haupt- und ehrenamtliche Denkmalpfleger*innen am Sonntag, 13. September 2026, zu verschiedenen Denkmälern ein. Auch in Göttingen. Dabei die Möglichkeit, Göttingens Ex-Knast zu besichtigen.

Das Motto der größten Veranstaltung zum Denkmalschutz in Deutschland lautet in diesem Jahr „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“. Im Rahmen des Aktionstages bieten in Göttingen städtische und nicht-städtische Einrichtungen zahlreiche Veranstaltungen und Rundgänge an, unter anderem im Städtischen Museum, in der ehemaligen JVA, im Kunstquartier sowie an anderen Orten im Stadtgebiet. Weitere Informationen und das Programm des bundesweiten Tages finden sich auf der zentralen Website unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.

Städtisches
Museum

Das Städtische Museum Göttingen präsentiert auch in diesem Jahr wieder spannende Führungen und Einblicke zum Tag des offenen Denkmals. An diesem Tag öffnet das Museum von 11.00 bis 18.00 Uhr im Hardenberger Hof, dem letzten erhaltene Adelspalais Göttingens, seine historischen Räume und bietet ein vielseitiges Programm mit Themenführungen zu Geschichte, Architektur und Denkmalpflege. Der Eintritt im Museum und die öffentlichen Führungen sind kostenfrei und ohne Anmeldungen möglich. Treffpunkt für die Führungen ist das Foyer des Museums im Hardenberger Hof, Ritterplan 7-8.

Führungen

11.00 Uhr: Ab auf’s Rad! – Mobilität im Netzwerk der Stadt
Die Führung erläutert anhand von Designklassikern, Kultobjekten, Kuriositäten und historischem Zubehör zur Göttinger Fahrradgeschichte, wie das Fahrrad seit über 150 Jahren Mobilität, Gesellschaft und Stadtraum miteinander vernetzt.

14.00 Uhr: Glaube und Gewalt – Göttingen im 30-jährigen Krieg
Die Führung beleuchtet anhand großformatiger historischer Stadtansichten die Auswirkungen von Reformation und Konfessionskonflikten auf Göttingen und zeigt die topografischen Bezugspunkte, Kontinuitäten und gewaltsamen Veränderungen im Göttinger Stadtbild auf.

16.00 Uhr: Alle lieben Liesel?! Das Gänseliesel als Denkmal
Die Führung widmet sich dem berühmtesten Denkmal Göttingens und seiner wechselvollen Vereinnahmung als städtisches Symbol, Wahrzeichen und Austragungsort politischer Geschehnisse. Ein Fokus liegt auf der Geschichte des Marktbrunnens, dem Bronzeguss sowie die Entstehung des Denkmals.
Ausstellungseröffnung

12:00 Uhr: Postkarten. Persönliche Grüße – historisch, analog, kreativ
Postkarten sind Zeugnisse eines frühen Kommunikationsnetzwerks, das Menschen über Städte, Regionen und Länder hinweg miteinander verband. Die neue Sonderausstellung präsentiert ausgewählte Bestände der Göttinger Postkartensammlung und zeigt, wie Motive, Nachrichten und Postwege das Bild der Stadt und ihrer Bauten prägten.

Führung durch die
ehemalige JVA –
Anmeldung erforderlich!

Wer schon immer wissen wollte, wie es in der ehemaligen JVA aussieht, hat am Sonntag, 13. September 2026, die Gelegenheit dazu. Interessierte können dann im Rahmen einer kostenlosen Führung die ehemalige Justizvollzugsanstalt anlässlich des Tags des offenen Denkmals besichtigen.
Anmeldung
Aufgrund der begrenzten Teilnehmendenzahl ist eine Anmeldung per E-Mail an innenstadt-nord@plan-zwei.com bis Mittwoch, 9. September 2026, hierfür erforderlich.
Uhrzeit und Treffpunkt werden nach der Anmeldung bekannt gegeben.










3.09.2026 • 19:44 Uhr

Antrag-Kracher im Stadtrat: Alle Fraktionen wollen Sonder-Ratsssitzung erzwingen - "Schadensersatzansprüche " nach dem 700.000 Euro - Skandaldarlehn

Wenige Tage vor der wichtigen Stadtratswahl haben alle Fraktionen im Bad Gandersheimer Stadtrat für einen Antrags-Kracher gesorgt. Gemeinsam wurde von den Fraktionsvorsitzenden von CDU, SPD, Grünen und den Unabhängigen eine Sondersitzung des Stadtrates beantragt. Sie soll noch in der nächsten Woche stattfinden.

Das geht als einem Antrag hervor, den CDU-Fraktionsvorsitzende David Artschwager heute erst Bürgermeister Niklas Kielhorn (SPD) präsentierte, gleichzeitig wurde darüber die Öffentlichkeit über die stadtbekannten Medien informiert. Und wie brenzlig die Angelegenheit ist dokumentiert das von allen Fraktionen vorgebrachte Anliegen. In dem Antrag heißt heißt es dazu: "Sehr geehrter Herr Bürgermeister, namens der Fraktionen der SPD, CDU, B90/ Die Grünen und der Gruppe Die Unabhängigen beantragen wir eine Sondersitzung des Stadtrates vor der am 13. September anstehen- den Kommunalwahl (ggfs. mit verkürzter Ladungsfrist gem. § 1 Abs. 2 der Geschäftsord-nung des Stadtrates) zur Beratung über das Gutachten zu Schadenersatzansprüchen im Rahmen der rechtswidrig vergebenen Darlehen nach der Landgartenschau 2023. Hierzu ist der zuständige Rechtsanwalt, der dieses Gutachten verfasst hat, als Sachverständiger zu der Sitzung zu laden." red

Weitere Berichterstattung!











3.09.2026 • 14:12 Uhr

Studie: Junge trinken weniger, aber Rauschtrinken bleibt Problem

In Deutschland trinken laut einer Studie immer weniger junge Menschen Alkohol. Doch das «Komasaufen» bleibt laut Bundesinstitut auf einem hohen Niveau. Nur bei jungen Frauen gibt es in diesem Bereich einen Rückgang.

Trotz einer positiven Entwicklung beim Alkoholkonsum von Minderjährigen und jungen Erwachsenen bleibt das sogenannte Rauschtrinken bei jungen Menschen auf einem hohen Niveau. Zu diesem Ergebnis kommt die Drogenaffinitätsstudie 2025 zum Alkoholkonsum junger Menschen in Deutschland, die das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (Biög) am Donnerstag vorgelegt hat. Demnach trinken immer weniger Kinder, Jugendliche und junge
Erwachsene Alkohol. Zudem ist das Durchschnittsalter beim ersten Glas Alkohol gestiegen.

Im vergangenen Jahr hatten den Ergebnissen zufolge 60,7 Prozent der männlichen und 57 Prozent der weiblichen Jugendlichen zwischen zwölf und 17 Jahren mindestens einmal im Leben Alkohol getrunken. Das sei rund ein Drittel weniger als 2001. Auch der Anteil derjenigen,
die innerhalb von 30 Tagen vor der Befragung Alkohol konsumiert haben, sei zurückgegangen. Bei den zwölf- bis 17-Jährigen sanken die Werte der sogenannten 30-Tage-Prävalenz demnach von 58,4 Prozent in 2004 auf 32,9 Prozent in 2025. Bei 18- bis 25-Jährigen verringerten
sich die Werte in dem Zeitraum von 84,4 Prozent auf 69,3 Prozent. epd










3.09.2026 • 14:10 Uhr

Eigenständige Gesamtschule in Nörten-Hardenberg Elternbefragung gestartet – Informationsveranstaltung am 8. September

Der Landkreis Northeim ist bestrebt, zum Schuljahr 2027/2028 eine eigenständige Gesamtschule in Nörten-Hardenberg einzurichten. Hintergrund ist, dass die Genehmigung für die Außenstelle der KGS Moringen zum 31. Juli 2027 ausläuft. Eine Verlängerung ist nach Auskunft des Regionalen Landesamtes für Schule und Bildung nicht möglich. Deshalb hat der Kreistag am 3. Juli 2026 beschlossen, eine eigenständige Gesamtschule am Standort Nörten-Hardenberg zu errichten. Die Schülerinnen und Schüler, die derzeit die Außenstelle der KGS besuchen, sollen ihre Schulzeit am Standort zu Ende führen können. Eine entsprechende auslaufende Beschulung ist sichergestellt.

Informationsveranstaltung
am 8. September

Welche Perspektiven eine Gesamtschule für den Schulstandort bieten könnte, wie das gemeinsame Lernen dort funktionieren würde und welche Schulabschlüsse möglich sein sollen, erläutert der Landkreis bei einer Informationsveranstaltung am Dienstag, 8. September 2026, um 19 Uhr in der KGS Moringen – Außenstelle Nörten-Hardenberg, An der Bünte 2, 37176 Nörten-Hardenberg. Im Anschluss besteht Gelegenheit, Fragen zu stellen. Insbesondere die betroffenen Eltern sind herzlich eingeladen, sich über die mögliche neue Gesamtschule und das weitere Vorgehen zu informieren.

Elternbefragung
bis 20. September

Um besser einschätzen zu können, wie groß das Interesse an einer Gesamtschule in Nörten-Hardenberg ist, führt der Landkreis seit dem 1. September eine Elternbefragung durch, die noch bis zum 20. September läuft. Angesprochen sind die Erziehungsberechtigten der Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 4 der Grundschulen in Nörten-Hardenberg, Moringen, Hardegsen, Katlenburg-Lindau und Northeim sowie der Erich-Kästner-Schule Northeim.

Die Teilnahme ist freiwillig und unverbindlich. Sie ersetzt keine spätere Schulanmeldung und garantiert keinen Schulplatz. Ein Schreiben bezüglich der Teilnahme an der Elternbefragung wurde den betreffenden Grundschulen weitergeleitet, mit der Bitte, dieses an die Eltern zu kommunizieren. Für die weiteren Planungen ist wichtig, wie groß die Zustimmung zu einer möglichen Gesamtschule ist. Eine breite Unterstützung aus der Elternschaft kann dazu beitragen, den Schulstandort Nörten-Hardenberg langfristig zu sichern.lpd










3.09.2026 • 14:06 Uhr

Uslar: Verleihung der Förderplakette „Partner der Feuerwehr"

Hohe Auszeichnung für ein Unternehmen aus dem Stadtgebiet Uslar: Die Berthold Ilse GmbH wurde am Mittwoch, dem 12. August 2026, im Gästehaus der Niedersächsischen Landesregierung in Hannover mit der Förderplakette „Partner der Feuerwehr" des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen ausgezeichnet. Firmeninhaber Berthold Ilse nahm die Auszeichnung aus den Händen der Niedersächsischen Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, Daniela Behrens, und des Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen, Olaf Kapke, entgegen.

Die Förderplakette, die 1999 gestiftet wurde, honoriert jährlich Unternehmen, die ihren Mitarbeitern Feuerwehrdienste während der Arbeitszeit ermöglichen, sie für Einsätze freistellen oder die Feuerwehren anderweitig unterstützen – beispielsweise durch Bereitstellung von Übungsflächen, technischen Geräten, Material oder Fachwissen.

Das Holzbauunternehmen ist ein traditionsreiches Familienunternehmen, das schon viele Jahre in Uslar tätig ist. Vier der zwölf Mitarbeiter sind Teil der Freiwilligen Feuerwehr und werden für Einsätze sowie Ausbildungsdienste freigestellt. Zudem engagiert sich Berthold Ilse regelmäßig durch Geld- und Sachspenden für die Feuerwehr seines Heimatortes. So erhielt die örtliche Feuerwehr Verliehausen zuletzt eine Wärmebildkamera. Das Engagement des Inhabers zeigt seine tiefe Verbundenheit mit der Stadt und ihren Bürgern, was auch die Feuerwehren in Uslar einschließt.

Bürgermeister Torsten Bauer, Stadtbrandmeister Nils Utermöhle und Kai Reichelt, der stellvertretende Kreisbrandmeister sowie stellvertretende Verbandsvorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands Northeim, begleiteten den Inhaber zur Verleihung nach Hannover. Die Feuerwehr der Stadt Uslar bedankte sich herzlich bei der Firma Ilse für die jahrelange Unterstützung und freut sich auf eine fortlaufend gute Zusammenarbeit.

Zum Bild: (von links): der stellvertretende Kreisbrandmeister Kai Reichelt, Uslare Bürgermeister Torsten Bauer, Stadtbrandmeister Nils Utermöhle, Geschäftsführer der Berthold Ilse GmbH Berthold Ilse, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Olaf Kapke, Innenministerin Daniela Behrens sowie Karl-Heinz Mensing, der Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbands Niedersachsen. Foto: Joel Fröchtenicht










3.09.2026 • 14:03 Uhr

"Nahwärme für Wrescherode - kommt!" Abfrage zu Bürgergenossenschaft oder einen anderen Betreiber?

Das lokale Energieprojekt "Nahwärme für Wrescherode - kommt!!" stattet in diesen Tagen eine weitere wichtige Abfrage. Dabei geht es darum, ob eine "Bürgergenossenschaft" gewollt ist oder ob das Wärmenetz durch einen Dritte. betrieben wird. Die zwar-wrescherode Initiative hat an die Wrescheröder appelliert, sich an der Abfrage zu beteiligen. red










3.09.2026 • 09:15 Uhr

In Kreiensen: Ermittlungen gegen 42-jährige Frau nach Angriff auf Polizeibeamte

Am Mittwochabend (02.09.2026) kam es auf einer öffentlichen Straße in Kreiensen gegen 21:00 Uhr bei einem Polizeieinsatz durch eine 42-jährige Frau zu einem Angriff auf die eingesetzten Beamten.

Dem gegenwärtigen Ermittlungsstand zufolge wurde eine Streifenwagenbesatzung des Polizeikommissariat Bad Gandersheim am gestrigen Abend zu Streitigkeiten zwischen der 42-jährigen Frau und einer männlichen Person gerufen.

Nach Eintreffen vor Ort versuchten die eingesetzten Beamten die Streitparteien zunächst voneinander zu trennen. Die 42-Jährige habe sich anschließend durchgehend aggressiv verhalten, herumgeschrien und Anweisungen missachtet. Versuche, deeskalierend auf die Frau einzuwirken, seien hierbei fehgeschlagen. Im weiteren Verlauf habe die 42-Jährige erneut versucht in die Nähe der männlichen Person zu gelangen. Um ein erneutes Aufeinandertreffen sowie eine Auseinandersetzung der beiden Personen zu verhindern, stellte sich ein eingesetzter Beamter in den Weg der Frau. Diese soll den Beamten daraufhin unvermittelt angegriffen und versucht haben, diesen wegzustoßen. In der Folge habe der Beamte die 42-Jährige zu Boden gebracht, um erneute Übergriffe zu unterbinden.

Mit Unterstützung weiterer zwischenzeitlich eingetroffener Einsatzkräfte konnte die Frau zunächst fixiert werden. In Bodenlage, sowie bei dem Versuch des Verbringens in einen Funkstreifenwagen, habe sich die Beschuldigte weiterhin aktiv gegen die polizeilichen Maßnahmen zu Wehr gesetzt und mehrfach in Richtung der eingesetzten Beamten getreten. Hierbei wurde ein Beamter an der Schulter sowie am Oberkörper, ein Beamter an der Hand und eine Beamtin am Kopf durch Tritte getroffen. Die eingesetzten Kräfte erlitten hierbei leichte Verletzungen, sind jedoch weiterhin dienstfähig.

Da sich die 42-jährige Frau in Folge der intensiven Widerstandshandlungen augenscheinlich in einem körperlichen Ausnahmezustand befand, wurde sie durch einen hinzugerufenen Rettungswagen zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus verbracht.

Die Tathandlung wird derzeit als Tätlicher Angriff sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingestuft. Da die Beschuldigte zum Tatzeitpunkt augenscheinlich alkoholisiert war, wurde durch die Staatsanwaltschaft Göttingen eine Blutprobenentnahme angeordnet. Die weiteren Ermittlungen gegen sie dauern indes an. fha










3.09.2026 • 09:11 Uhr

Missbrauch: Erzbistum Paderborn mehr als vier Millionen Euro gezahlt

Nach der Veröffentlichung der unabhängigen Missbrauchsstudie für das katholische Erzbistum Paderborn haben sich zusätzliche Betroffene gemeldet. Insgesamt zahlte das Erzbistum bislang mehr als vier Millionen Euro an Anerkennungsleistungen.

Das Erzbistum Paderborn hat bislang mehr als vier Millionen Euro an Betroffene von sexualisierter Gewalt gezahlt. Die höchste Zahlung lag bei 380.000 Euro, wie der
Interventionsbeauftragte des Erzbistums, Thomas Wendland, am Mittwochabend beim Medienempfang des Erzbistums in Paderborn sagte. Rund zehn Entscheidungen hätten über 200.000 Euro gelegen. Zum 1. Januar 2021 hatten die katholischen deutschen Bischöfe das erweiterte Verfahren zu Leistungen in Anerkennung des Leids, das Betroffenen
sexuellen Missbrauchs zugefügt wurde, eingerichtet.

Nach der im März veröffentlichten unabhängigen Studie zu sexuellen Übergriffen im Erzbistum in der Zeit von 1941 bis 2002 und der Einrichtung eines Mahnmals hätten sich noch einmal 40 Betroffene gemeldet, erklärte der Interventionsbeauftragte. 20 von ihnen wollten einen Antrag auf Anerkennung des Leids stellen. Bei den anderen 20 sei das noch nicht sicher. epd










2.09.2026 • 18:32 Uhr

„Wir brauchen in Bad Gandersheim wieder ein Hallenbad und keine Luftschlösser!“ Hinweise auf die Faktenlage

„Wir brauchen wieder ein Hallenbad, und zwar auf einer soliden Grundlage. Darin bestand bisher bei allen Fraktionen im Bad Gandersheimer Stadtrat Einigkeit und daran wird schon längst fraktionsübergreifend gearbeitet“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Jonas Schnute. „Umso überraschender ist, dass die ‚Unabhängigen‘ nun einen anderen Eindruck vermitteln, obwohl die Ratsherren Porde und Gipp die bisherigen Beratungen aus nächster Nähe begleitet haben.“
Ratsfrau Anja Görlach ergänzt: „Die Stadt ist viel weiter als die sogenannte Ideenstudie der ‚Unabhängigen‘.

Bereits seit 2023 liegt die
Machbarkeitsstudie mit
Lösungsvorschlägen vor!

Jetzt zur Faktenlage: Bereits 2023 wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, mit der geprüft wurde, ob eine Sanierung oder ein Neubau des Hallenbades technisch machbar und wirtschaftlich sinnvoll wäre. Vertreter der Vereine und der Badgenossenschaft zusätzlich zu Ratsmitgliedern und der Verwaltung haben daran teilgenommen und im Rahmen von Workshops wichtige Punkte dazu eingebracht, die auch in der Machbarkeitsstudie berücksichtigt wurden. Dazu gehörte insbesondere die Anforderung der Barrierefreiheit für körper- und sinnesbehinderte Menschen.“

Die Machbarkeitsstudie umfasst die Ergebnisse aller bisherigen baulichen Untersuchungen des alten Hallenbades. Dazu gehören die Bauwerksdiagnostik, die Baugrunduntersuchung, die Statik und die Brandverhütungsschau des Landkreises. Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie lautet, dass das alte Hallenbad aufgrund der erheblichen Schäden bis auf den Rohbau zurückgebaut werden muss und außerdem die Bodenplatte zu sanieren ist, bevor ein neuer Baukörper entstehen kann. Nur das Modell einer sogenannten Sanierung im Bestand ermöglicht die Beibehaltung eines Hallenbades am jetzigen Standort. Andere Varianten haben in dem bekannten Hochwasserschutzbereich keine Realisierungsmöglichkeit.

Lösungsvorschläge in
umfassender Machbarkeitsstudie
von Gutachter aufgezeigt!

Als Lösungsvorschläge für den Stadtrat enthält die Machbarkeitsstudie daher mehrere Varianten für ein neues Bad, die alle – einschließlich der jeweiligen Kostenschätzungen - in einer öffentlichen Sitzung des Stadtentwicklungsausschuss am 13. Juni 2024 im Hotel „Waldschlösschen“ vorgestellt wurden.
Für die „Unabhängigen“ nahm daran ihr Ratsherr Gipp teil. Im Ergebnis der Beratungen wollten sich die Fraktionen im Anschluss über das weitere Vorgehen verständigen. Dazu fand am 19. Januar 2026 ein interfraktionelles Gespräch statt, an dem für die „Unabhängigen“ Herr Porde teilnahm.

Alle Fraktionen waren
sich einig über neues Hallenbad
am jetzigen Standort!

„Wir waren uns einig, alle Fraktionen wollen ein barrierefreies und hochwassergerechtes Hallenbad am aktuellen Standort“, so SPD-Ratsfrau Anja Görlach. „Es soll vier oder fünf 25-Meter-Bahnen und ein Kinderbecken haben und nach Möglichkeit für Sole geeignet sein. Ein Bistro und Erweiterungen sollen geplant, aber ggf. erst nach und nach umgesetzt werden. Duschen und Umkleideräume sollen sowohl für das Hallenbad als auch für das Freibad nutzbar sein.“

Stadtverwaltung arbeitet
bereits an konkreter Umsetzung
interfraktioneller Absprachen

Ergänzend hierzu beantragte die SPD-Fraktion, Fördermöglichkeiten zu prüfen und dem Rat die Ergebnisse vorzulegen. Hieran arbeitet die Verwaltung zurzeit und ist unter anderem im Kontakt mit einem Energieversorgungsunternehmen. „Die Stadt arbeitet also an der konkreten Umsetzung aus den Ergebnissen des interfraktionellen Gesprächs vom 19.01.2026“, so Ratsfrau Anja Görlach.
„Das wissen auch die Ratsmitglieder Porde und Gipp. Entweder tragen die ‚Unabhängigen‘ dies jetzt nicht mehr mit und verzögern damit die Umsetzung, oder sie inszenieren eine Wahlkampfshow mit fiktiven Bildern eines Luftschlosses, obwohl wir in Wirklichkeit schon viel weiter sind.
Neu an dem Vorschlag der ‚Unabhängigen‘ ist, dass Gebäude und Grundstück des alten Hallenbades einem privaten Investor überführt werden sollen.

Warnung vor erneuter
Privatisierung kommunaler
Immobilien a la Bürgermeister Ehmen

Mit der Privatisierung öffentlicher Einrichtungen in der Zeit von Bürgermeister Ehmen hat die Stadt Bad Gandersheim bekanntlich sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Die heute in Privatbesitz befindlichen Schrottimmobilien des Kurhauses, städtischer Kurklinik, zuzüglich der Klinik am See und der Terrassenklinik verschandeln zu unser aller Ärgernis
seit Jahren den ganzen Bereich und sollten mehr als ein warnendes Beispiel für eine weitere Privatisierung sein.

Die Wählerinnen und Wähler sollten sich nicht blenden und täuschen lassen: Das, was die ‚Unabhängigen‘ mit viel künstlicher Intelligenz und Hochglanz präsentieren, kann allenfalls einem Privatinvestor als Geldanlage dienen, die von der Allgemeinheit letztendlich auch über Steuermittel finanziert werden soll, einschließlich eines nicht genannten jährlichen Betriebskostenzuschusses durch die Stadt.
Eine Finanzierung haben die „Unabhängigen“ vermutlich aus gutem Grund nicht vorgelegt.

Studie weist 20 bis
25 Millionen Euro an
Kosten für neues Hallenbad aus

Die Machtbarkeitsstudie geht in der günstigsten Variante übrigens von 20 bis 25 Millionen Euro Baukosten inklusive eingerechneter Kostensteigerung und von einer fünfjährigen Bauzeit aus. Das, was die Bürgerinnen und Bürger anstelle von Luftschlössern brauchen, ist ein neues Hallenbad, das barrierefrei, funktional, energetisch nachhaltig und für alle Generationen geeignet ist. Ein Bad, das den Bürgerinnen und Bürgern als Bestandteil der Daseinsvorsorge gehört und das solide durchgerechnet wurde. Genau daran wird derzeit intensiv gearbeitet, heißt es in dem aktuellen Medieninfo der SPD.












2.09.2026 • 13:41 Uhr

Suizid-Prävention: «Deine Geschichte ist nicht zu Ende» - Tragischer Fall auf der Bahntrasse bei Gehrenrode

Eine bundesweite Kampagne will das Thema Suizid (Selbsttötung) stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken und Menschen ins Gespräch bringen. Im Schulprogramm «HEYLiFE» in Hannover und im Hamburger Verein «Metality» sind Hinschauen und Handeln längst Thema. Es hat angesichts eines tragischen Dramas auf der Schnellbahntrasse bei Gehrenrode eine schockierende Aktualität erfahren müssen. Nicht allein die Wahrnehmung des menschlichen Schicksals berührte, es war auch der schwierige Einsatz von Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr am vorigen Wochenende auf den Gleisanlagen, der an die Grenzen ihrer physischen und psychischen Belastbarkeit ging und den es aufzuarbeiten galt.

Zum Welttag der Suizidprävention, der jährlich am 10. September begangen wird, will eine crossmediale Kampagne Menschen ins Gespräch bringen. Ihr Motto: «Deine Geschichte
ist nicht zu Ende.»

Durch die Kampagne sollen Menschen zum aktiven Handeln angeregt werden: ernst nehmen, Hilfe suchen oder anbieten - darum geht es. Plakate, auf denen eine Buchseite umgeblättert wird, symbolisieren, dass es ein Weiter gibt. Initiator ist die Arbeitsgruppe regionale
Netzwerke des Nationalen Suizidpräventionsprogramms, entwickelt wurde die Kampagne im Rahmen eines Seminars an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. red/epd










2.09.2026 • 13:15 Uhr

Zeitungskrise hat nun auch Springer erwischt! Medienkonzert will Mitarbeiter abbauen - Print-Ausgaben werden eingestellt

Die anhaltende Zeitungskrise setzt auch Springer massiv unter Druck. Der Medienkonzern Axel Springer streicht Stellen in seiner Premium-Gruppe. Der Stellenabbau betreffe nahezu alle Bereiche.

Der Medienkonzern Axel Springer hat einen Stellenabbau bei seiner Premium-Gruppe angekündigt. Weil Doppel- und Dreifachstrukturen nach und nach reduziert würden, komme es in den nächsten Monaten auch zu einem Personalabbau, teilte ein Sprecher des
Unternehmens auf Anfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) am Mittwoch in Berlin mit. «Dabei handelt sich um eine Größenordnung im mittleren zweistelligen Bereich in allen Marken der Premium-Gruppe.» Zuerst hatte die «Süddeutsche Zeitung» darüber berichtet.

Erst kürzlich wurde bekannt, dass Axel Springer die Print-Lokalausgaben der «Welt am Sonntag» in Hamburg und Nordrhein-Westfalen zum Jahresende 2026 einstellen will. Der
Springer-Konzern hatte den Schritt damit begründet, dass die Struktur eigener gedruckter Regionalbücher zu starr sei. Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) kritisierte die Entscheidung. red/epd










2.09.2026 • 13:02 Uhr

72-jähriger Fahrer seit 32 Stunden mit seinem Laster unterwegs - Dann von der Polizei gestoppt!

Bereits am Samstag den 29.08.2026 gegen 23:10 Uhr wurde den Beamten der Autobahnpolizei Hildesheim durch einen
Verkehrsteilnehmer ein Sattelzug gemeldet, welcher auf der BAB 7 in Richtung Süden in starken Schlangenlinien unterwegs sei.
Der mit Obst beladene Sattelzug wurde durch die eingesetzten Beamten auf der
Tank- und Rastanlage Harz West angehalten und kontrolliert. Im Rahmen der Kontrolle konnte keine Beeinflussung des 72-jährigen Fahrzeugführers aus Erfurt festgestellt werden, jedoch wurde festgestellt, dass der Fahrzeugführer seine Fahrerkarte nicht im Fahrtenschreiber gesteckt hatte.
Daraufhin wurde der Fahrtenschreiber ausgelesen. Hierbei konnte festgestellt
werden, dass der Fahrzeugführer seit ca. 32 nahezu ununterbrochen durchgefahren ist bzw. gearbeitet (z.B. Be- oder Entladen) hat. Die längste in dieser Zeit gemachte Pause betrug lediglich zwei Stunden.
Während dieser Zeit konnte zudem eine ununterbrochene Lenkzeit von etwa 8
Stunden festgestellt werden. Die maximal erlaubte ununterbrochene Lenkzeit
beträgt 4,5 Stunden. Danach müssen mindestens 45 Minuten Pause gemacht werden.
Zudem dürfen in der Regel maximal neun Stunden am Tag gefahren werden. Danach sind 11 Stunden Ruhezeit vorgeschrieben.
Durch die eingesetzten Beamten wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt. hos










2.09.2026 • 13:01 Uhr

Ende August: Neun Personen weniger im Stadtgebiet von Bad Gandersheim

Der Bestand der gemeldeten Einwohnerinnen und Einwohner in Bad Gandersheim ist nach dem neuesten statistischen Zahlenwerk des Bürgerbüros im Verlauf des achten Kalendermonats August um neun Personen gesunken.
Nach zuvor 10.282 Personen Ende Juli sind nun zum 31. August insgesamt 10.273 Einwohner/innen (darin sind dem Vernehmen nach fast 2.000 Zweitwohnsitze enthalten) im Stadtgebiet registriert. Die neueste Gesamteinwohner/innen-Statistik (in Klammern jeweils die Zahlen zum 31. Juli):
Bad Gandersheim-Kernstadt 6.131 (6.146); Harriehausen 660 (662); Wrescherode 532 (531); Heckenbeck 495 (498); Altgandersheim 408 (410); Dankelsheim 289 (289); Ackenhausen 252 (249); Dannhausen 238 (238); Seboldshausen 223 (224); Gehrenrode 195 (192); Gremsheim 167 (167); Wolperode 156 (156); Hachenhausen 154 (148); Ellierode 130 (130); Helmscherode 130 (130) und Clus-Brunshausen 113 (112). red/sbg










2.09.2026 • 13:00 Uhr

Northeim: Baumfällarbeiten in der Friedrichstraße

Zur Verkehrssicherung lässt die Stadt Northeim am Freitag, 4. September 2026, zwei Linden an der Friedrichstraße fällen. Während der Arbeiten wird die Friedrichstraße im Verlauf des Freitags
halbseitig gesperrt.

Verkehrsteilnehmende müssen zeitweise mit Einschränkungen rechnen und werden gebeten, im Bereich der Arbeitsstelle besonders aufmerksam zu sein. Die Baumfällarbeiten haben bereits am 25. August am Alten Friedhof begonnen. Die auch für diesen Tag vorgesehene Fällung an der Friedrichstraße wird jetzt fortgesetzt.










2.09.2026 • 12:58 Uhr

Northeimer Handball Club: Männliche A-Jugend beim Börde Cup 2026 in Magdeburg! NHC holt Silber nach 7m-Krimi!

Am letzten Augustwochenende reiste die männliche A-Jugend zum internationalen Börde Cup nach Magdeburg. Das Turnier sollte erneut als Test für den näherrückenden Saisonstart dienen. Hier wollte man an die Leistung der vorangegangenen Woche anknüpfen, bei der man knapp aber verdient, den aktuellen Hessenmeister bezwingen konnte (JSG Dreiburgenstadt Felsberg – NHC: 29:30).
In der Vorrunde traf man samstags auf die Mannschaften des SV Irxleben, den HSV Magdeburg sowie Handball Melnik aus Tschechien. Die Spielzeit war auf einmal 25min angesetzt und bot damit wenig Raum für Fehler.
Entsprechend motiviert startete der NHC in das Turnier und setzte beim 10:17 Auftakterfolg erneut auf eine harte aber faire Abwehr, die sehr eindrucksvoll mit dem daran anknüpfenden Tempospiel kombiniert wurde. Ein ähnliches Bild bot sich im zweiten Spiel gegen den HSV Magdeburg. Viel Tempo, klare Härte, jedoch auch zu viele technische Fehler. Dennoch konnte dieser Kritikpunkt am Ergebnis kaum abgelesen werden, da sich der NHC mit 6:19 durchsetzte. Im letzten Gruppenspiel des Tages trafen wir auf die bis dahin stärksten Gegner. Handball Melnik überzeugte durch gute Einzelakteure, die wir erst im Verlauf in den Griff bekamen. Hier zeigte sich jedoch die Stärke des NHC, wir konnten alle Spieler in den Vorrundenpartien einsetzen, jeder übernahm Verantwortung und netzte. Daher konnten wir gemeinschaftlich auch das letzte Spiel mit 14:18 gewinnen und gingen als einzige A-Jugendmannschaft ungeschlagen mit 6:0 aus der Gruppenphase. Danach stand erst einmal Teamzeit auf dem Plan und nach einem gemeinschaftlichen Abendessen, verbrachte die Truppe noch zusammen einen schönen Mannschaftsabend. Auch hier konnten alle Akteure auf menschlicher Ebene erneut überzeugen, gleichwohl mit dem klaren Ziel, dass am Folgetag erneut schwierige handballerische Aufgaben auf uns zukommen würden. Die Mannschaft nächtigte gemeinsam mit anderen Teams in einer Turnhalle vor Ort, sodass das ggf. notwendige Schlafpensum nur bedingt erfüllt werden konnte. Dennoch waren auch am Folgetag alle motiviert ein gutes
Ergebnis erzielen zu wollen, wenn teils auch etwas gerädert durch die sehr kurz ausgefallene Nachtruhe.
Das nächste Spiel am Sonntag war bereits das Halbfinale. Hier trafen wir auf den Gegner der NSG SV04/HCE (Oberlosa), die ebenfalls in der Regionalliga spielen. Die körperlich robuste Mannschaft bot uns entsprechende Gegenwehr und es entwickelte sich ein ausgeglichenes und spannendes Spiel, wenngleich wir den Gegner durch zu viele eigene Unstimmigkeiten erneut stärker machten als notwendig, sodass nach regulärer Spielzeit ein Unentschieden auf der Anzeigetafel zu lesen war. Entsprechend ging es ins 7m-Werfen. Drei Schützen, maximale Anspannung. An dieser Stelle des Turniers wurde Fabian Triller zum Matchwinner, er entschärfte gleich zwei
Würfe des Gegners, während die Schützen des NHC sicher vom Punkt verwandelten. Finale!
Hallenwechsel, fünf Stunden Pause, dann war es soweit. Kann der NHC erneut international? Gegen die
Handballfreunde des KS SPR „CHROBRY“ S.A. ging es in das Spiel um den ersten Platz. Wir kamen zunächst nicht gut in die Partie und verschliefen den Anfang, sodass wir mit 0:3 hinten lagen. Ein altbekanntes Bild der letzten Saison zeigte sich erneut, nach lautstark knurrender Bank erwachte der NHC und kämpfte sich wieder heran. Trotz zweifachen Rückstands kamen wir immer wieder, auch wenn es uns kaum gelang den bärenstarken gegnerischen Kreisläufer in den Griff zu bekommen. Erneut sowie sehr erfreulich, brachten sich alle Spieler kampfeslustig ein, sodass das Spiel von Minute zu Minute besser und spannender wurde. Am Ende stand erneut ein Unentschieden auf der Uhr, auch wenn wir selbstkritisch feststellen müssen, dass wir wieder zu viele Aufbaufehler sowie Fahrkarten geschossen haben und uns damit den Weg selbst erschwerten. Gleichzeitig muss die Klasse des polnischen Gegners ebenso betont werden. Wieder 7m-Werfen, die Turnierregeln für das Finale
waren klar: Fünf Schützen pro Mannschaft. Die Bälle müssen rein. Am Ende setzte sich jedoch Chrobry denkbar knapp mit 15:14 durch.
Auch wenn die Jungs des NHC in der direkten Situation sichtlich geknickt waren, können sie auf ihre Leistung sehr stolz sein. Vielmehr zeigte sich in diesem situativ wirkenden Rückschlag erneut etwas Positives: Der Leistungsanspruch den die Mannschaft an sich selbst stellt. In einer überragenden Vorrunde sowie einem packenden Halbfinale, hat die mA eine gute Werbung für die Sportart sowie den Verein gemacht. Auch das spannende Finale war letztlich ein gutes Aushängeschild für den Börde Cup und den internationalen Jugendhandball. Daher gratulieren wir Chrobry zum verdienten Turniersieg und bedanken uns herzlich für das sehr gut organisierte Turnier, dessen Durchführung nur gelobt werden kann und eine sehr gute Testmöglichkeit vor Saisonbeginn bietet. Wir kommen gerne wieder!
Neben des sportlichen Erfolgs muss der Mannschaft ein weiterer Baustein in ihrem Werdegang attestiert werden. Diese ist menschlich noch deutlich enger zusammengerückt und hat sich vor Ort als eine klasse Einheit präsentiert, sportlich sowie neben der Platte. Alle konnten viel Spielzeit sammeln, alle haben sich in die Torschützenliste eingetragen, bei dauerhaft anhaltender Qualität. Insgesamt schauen wir daher auf ein erinnerungsreiches Wochenende zurück, welches uns die Baustellen, an denen wir bis zum Saisonbeginn noch schrauben wollen, aufgezeigt hat, aber auch bereits die nächsten Prozentpunkte in unserer Entwicklung eindrucksvoll ermöglichte.red/ok/Foto: NHC










2.09.2026 • 12:53 Uhr

Polizei beendet Trunkenheitsfahrt eines Einbeckers (65) mit über zwei Promille

Tatort: Northeim, L572 Hollenstedt/Stöckheim, Tatzeitpunkt: Dienstag, 01.09.2026, 18.22 Uhr. Die Polizei berichtet:
Am Dienstagnachmittag kontrollierte die Polizei Northeim einen 65-jährigen Mann aus Einbeck, welcher mit seinem Pkw die L572 zwischen Hollenstedt und Stöckheim befuhr. Im Rahmen der Kontrolle stellten die Beamten eine Beeinflussung durch Alkohol bei dem Fahrzeugführer fest. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,5 Promille. Dem Mann wurde schließlich eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Zudem musste er seinen Führerschein abgeben.
Gegen den Mann wird nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt. mil










2.09.2026 • 12:51 Uhr

Zukunftssorgen schmälern etwas Kinderwunsch

In Deutschland und ganz Europa werden weniger Kinder geboren. Ein Grund dafür sind auch die Sorgen, die sich junge Menschen um die Zukunft machen.

Neben dem Sinken der Geburtenrate in Deutschland und Europa schwindet inzwischen auch der Wunsch, Kinder zu bekommen. Nach Zahlen des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung in Wiesbaden wollten 18- bis 39-Jährige in den Jahren 2021 bis 2024 im Durchschnitt noch 1,8 Kinder bekommen, 2025 sei der Wert auf 1,7 Kinder bei Frauen und 1,6 Kinder bei Männern gesunken. Deutlich werde ein Zusammenhang zwischen multiplen Krisen und sinkendem
Kinderwunsch, sagten die Forscher des Bundesinstituts am Mittwoch bei der Vorstellung ihrer Studienergebnisse.

Die Zukunftssorgen seien vor allem durch Kriege, die Klimaerwärmung und Ängste vor einer geschwächten Demokratie bedingt. Europaweit sei die Geburtenrate von 1,53 Kindern pro Frau im Jahr 2021 auf 1,34 Kinder im Jahr 2024 gefallen. In Deutschland habe die Zahl der Kinder, die eine Frau im Durchschnitt während ihres Lebens zur Welt bringt, 2025 noch 1,32 betragen.

Sichere Bedingungen
vor Ort schaffen

Positiv bewerten junge Menschen regionale Angebote wie Erholungsmöglichkeiten in der Natur und Kitas. Geringer ist die Zufriedenheit mit dem Wohnungsangebot sowie mit Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten. Da Zufriedenheit in diesen Bereichen die Absicht beeinflusst, bald ein Kind zu bekommen, empfehlen die Wissenschaftler der Politik, für Sicherheit in Form von bezahlbaren Wohnungen, verlässlicher Kinderbetreuung und sicheren Arbeitsplätzen zu sorgen.epd











2.09.2026 • 12:42 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet - Mobile Messungen in der 37. Kalenderwoche 2026

In der Woche vom 07.09.2026 bis 13.09.2026 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:

Montag, 07.09.2026, Raum: Bad Gandersheim / Einbeck
Dienstag 08.09.2026, Raum: Northeim / Kalefeld
Mittwoch 09.09.2026, Raum: Moringen / Dassel
Donnerstag 10.09.2026, Raum: Hardegsen / Uslar
Freitag 11.09.2026, Raum: Nörten-Hardenberg / Katlenburg-Lindau

Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag (07.09.2026) bis voraussichtlich Montag (14.09.2026) im Raum Kalefeld eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.











2.09.2026 • 12:41 Uhr

Kalenderwoche 38: Markierungsarbeiten im Bad Gandersheimer Stadtgebiet

Die Bad Gandersheimer Stadtverwaltung teilt mit, dass in der Woche von Montag, 14. September bis Freitag, 18. September, in verschiedenen Bereichen der Kernstadt Fahrbahnmarkierungsarbeiten durchgeführt werden. Die Arbeiten sind in folgenden Straßen und Bereichen vorgesehen:
Hildesheimer Straße
Sankt-Georg-Straße / Holzmindener Straße
Hohenhöfen
Moritzstraße
Steinweg
Am Plan
Burgstraße
Marienstraße
Bismarckstraße / Braunschweiger Straße
Parkplatz Stiftsfreiheit
Im Zuge der Arbeiten werden vorhandene Fahrbahnmarkierungen, Parkflächenmarkierungen sowie weitere Verkehrsmarkierungen erneuert. Während der Durchführung kann es in den genannten Bereichen zeitweise zu Verkehrsbehinderungen und Einschränkungen kommen.
Damit die Markierungsarbeiten ordnungsgemäß durchgeführt werden können, müssen einzelne Parkflächen und Straßenabschnitte vorübergehend freigehalten werden. Der Bauhof wird die betreffenden Bereiche rechtzeitig mit entsprechenden Haltverbotsschildern kennzeichnen.
Die betroffenen Parkflächen können nach Freigabe der Flächen durch die ausführende Markierungskolonne beziehungsweise der Entfernung der temporären Absperrungen wieder genutzt werden.
Verkehrsteilnehmende sowie Anwohnerinnen und Anwohner werden gebeten, die aufgestellte Beschilderung zu beachten und Fahrzeuge innerhalb der angegebenen Zeiträume nicht in den gekennzeichneten Bereichen abzustellen.
Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis und Beachtung für die vorübergehenden Einschränkungen. sbg










2.09.2026 • 12:34 Uhr

Moringen: 63-Jähriger übersieht mit seinem Auto jungen Mopedfahrer: 16-Jähriger schwer verletzt

Ein 63-jähriger Mann wollte am Dienstagabend (20.26 Uhr) von einem Parkplatz in der Mannenstraße in Moringen nach links abbiegen. Hierbei übersah er den von links kommenden 16-jährigen mit seinem Moped. Es kam schließlich zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeugen, wodurch der Zweiradfahrer schwer verletzt wurde. Er wurde in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Der 63-jährige Mann blieb unverletzt. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 10500 Euro. mil










1.09.2026 • 18:14 Uhr

Erneut Freude in Kreiensen: Freiwillige Feuerwehr bekommt neue Halle - Politischer Druck sorgte für gute Lösung

Ein Teil der unerfreulichen Querelen um das zunächst geplatzte Bauprojekt für ein neues Feuerwehrhaus für die Freiwillige Feuerwehr in Kreiensen sind jetzt abgeräumt. Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek scheint eine weitere kommunalpolitisch brisante "Baustelle" beseitig zu haben. Es geht um das neue Feuerwehrhaus für die Freiwillige Feuerwehr. Sie darf sich jetzt darauf freuen, dass der Vorschlag für den Kauf einer neuen Halle (plus ein weiteren Gebäudes) dem Vernahmen nach unter Dach und Fach ist. So wird es aus dem Rathaus kolportiert. So ist es von allen im Stadtrat vertretenen Fraktionen offen und mit Genugtuung kommuniziert und bestätigt worden.

Der Kauf der Halle eines ehemaligen Unternehmens in der Billerbecker Straße, in unmittelbarer Nähe des abgängigen Feuerwehrhauses, war bereits seit Wochen zuerst in der Feuerwehr selbst, dann im Ortsrat Kreiensen und dann in den Fraktionen des Einbecker Stadtrates favorisiert und vorangetrieben worden (wir berichteten topaktuell und exklusiv).

Zu den heftigsten Befürwortern gehörten an der Spitze die Fraktionsführer von CDU und SPD im Stadtrat Dirk Ebrecht und Dirk Heitmüller. Den von beiden forcierte politische Druck war am Ende so massiv, dass die Rathausspitze jetzt das befriedigende Verhandlungsergebnis zustande bekam, so lautet eine Interpretation. Ein wichtiger Vorteil: Der Kaufpreis für die Immobilie sei deutlich kostengünstiger als ein langwieriger und aufwendiger Neubau. Außerdem lässt sich der Umzug der Feuerwehr in ihren neuen Stützpunkt jetzt viel schneller realisieren. red











1.09.2026 • 17:21 Uhr

Joe Pentzlin und Gregor Kilian – Tastenvirtuosen zu Gast im Torhaus

Die Torhaus-Galerie am Stadtfriedhof, Kasseler Landstraße 1, präsentiert am Sonntag, 6. September 2026, ein Best of Boogie, Blues, Ragtime und Swing. Zu Gast ist das Klavierduo Joe Pentzlin und Gregor Kilian. Los geht es um 18.00 Uhr.

Das Zusammenspiel von Joe Pentzlin mit seinem Partner Gregor Kilian verspricht wie gewohnt ein musikalisches Highlight zu werden, zumal der eine bekanntermaßen ein überzeugter Vertreter des New Orleans-Blues ist, der andere aber von der klassischen Musik kommt. Trotz dieser unterschiedlichen künstlerischen Herkunft sind die beiden längst ein eingespieltes Team, das sich auf hohem musikalischem Niveau perfekt ergänzt.

Kartenvorverkauf

Karten sind zum Preis von 12,50 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr in der Tourist-Information am Alten Rathaus erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse zum Preis von 15,00 Euro. Aufgrund der zu erwartenden hohen Nachfrage und des begrenzten Platzangebotes wird empfohlen, sich die Karten im Vorverkauf zu sichern.










1.09.2026 • 17:16 Uhr

Eilantrag gegen Ausschluss des Kandidaten der AfD zur Bürgermeisterwahl 2026 abgelehnt

Die 1. Kammer des Verwaltungsgerichts Göttingen hat am 31. August 2026 einen Eilantrag des nicht zur Bürgermeisterwahl am 13.09.2026 in Herzberg am Harz zugelassenen Kandidaten der AfD abgelehnt (Az. 1 B 229/26).

Der Wahlausschuss der Stadt Herzberg am Harz beschloss am 27.07.2026 einstimmig, den Wahlvorschlag der AfD zur Bürgermeisterwahl nicht zuzulassen, weil der Kandidat nicht die Gewähr dafür biete, jederzeit für die freiheitlich demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland einzutreten (§ 80 Abs. 4 Nr. 3 NKomVG). Der Kandidat ist Kreisvorsitzender der AfD Göttingen und Beisitzer im Landesvorstand von „Generation Deutschland“, Landesverband Niedersachsen.

Der nicht zugelassene Kandidat suchte am 09.08.2026 um einstweiligen Rechtsschutz nach und beantragte, den Wahlausschuss zu verpflichten, ihn zur Wahl zuzulassen, hilfsweise den Wahlausschuss zu verpflichten, innerhalb angemessener Frist erneut über seine Zulassung unter Beachtung der Rechtsaufassung des Gerichts zu entscheiden. Zur Begründung machte er im Wesentlichen geltend, das aus Art. 21 Abs. 4 GG abgeleitete Parteienprivileg schütze die politische Tätigkeit jeder Partei, deren Verfassungsfeindlichkeit nicht vom Bundesverfassungsgericht festgestellt worden sei. Eine administrative Benachteiligung der Partei bei Wahlen mit dem Argument der Verfassungsfeindlichkeit sei deshalb ausgeschlossen. Auch könne nicht aus bloßen Parteifunktionen auf die Verfassungstreue von Funktionären geschlossen werden. Wegen des Gebots des effektiven Rechtsschutzes müsse ihm bereits vor der Wahl gerichtlicher Rechtsschutz offenstehen.

Dem ist die Kammer im Eilverfahren nicht gefolgt. Sie hält den Eilantrag für unzulässig. Das folge, so die Kammer zur Begründung im Wesentlichen, aus einer Regelung im Niedersächsischen Kommunalwahlgesetz, nach der Entscheidungen und Maßnahmen, die sich unmittelbar auf das Wahlverfahren bezögen, nur im Wahlprüfungsverfahren angefochten werden könnten. Der niedersächsische Gesetzgeber habe sich damit für einen den Wahlen nachgelagerten Rechtsschutz entschieden. Gegen die Verlagerung von Rechtsschutzmöglichkeiten auf den Zeitpunkt nach Wahlen bestünden keine verfassungsrechtlichen Bedenken. Denn der Rechtsschutz sei genauso effektiv wie der vom Antragsteller angestrebte vorgelagerte Rechtsschutz. Das Wahlprüfungsverfahren könne nämlich dazu führen, dass eine Wahl wegen Fehlern wiederholt werden müsse.

Gegen den Beschluss kann der Antragsteller innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung Beschwerde beim Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg einlegen.











1.09.2026 • 17:14 Uhr

Aufgefrischt! 30 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Kreispolizeibehörde Höxter

Zum 1. September haben 30 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Dienst bei der Kreispolizeibehörde Höxter angetreten. Landrat Michael Stickeln und Abteilungsleiter Polizeidirektor Karsten Koutsky begrüßten 27 neue Polizistinnen und Polizisten sowie drei neue Kreisbeschäftigte. Mit dem 1. September erhalten die Kreispolizeibehörden in Nordrhein-Westfalen traditionell Verstärkung. Unter den neuen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten befinden sich auch mehrere frisch ausgebildete Polizeikommissarinnen und Polizeikommissare, die ihr Bachelor-Studium bei der Polizei NRW erfolgreich abgeschlossen haben. Sie starten nun ihre berufliche Laufbahn im Kreis Höxter. In den kommenden Monaten verstärken die neuen Kolleginnen und Kollegen vor allem den Streifendienst auf den Polizeiwachen in Höxter, Warburg und Bad Driburg. Dort arbeiten sie zunächst an der Seite erfahrener Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten und sammeln weitere praktische Erfahrungen. Einige der Neuzugänge bringen bereits Berufserfahrung aus anderen Polizeibehörden mit und haben sich bewusst für einen Wechsel zur Kreispolizeibehörde Höxter entschieden.

"Ich schaue in erwartungsfrohe Gesichter, die gespannt darauf sind, was sie hier in den nächsten Monaten und Jahren erleben werden", sagte Landrat Michael Stickeln bei der Begrüßung. Stickeln verwies zugleich auf die besondere Verantwortung, die mit dem Polizeiberuf verbunden ist. Der Kreis Höxter zählt zu den sichersten Regionen in Nordrhein-Westfalen. "Dass das weiterhin so bleibt, ist Teil Ihrer neuen Aufgabe", betonte der Landrat. Das Einsatzgebiet im Kreis Höxter stellt die Polizei dabei vor besondere Herausforderungen. Als flächenmäßig großer Kreis müssen die Einsatzkräfte teilweise weite Wege zurücklegen. "Überall wohnen Menschen, die Ihnen ihr Vertrauen schenken und die auf Ihre Hilfe zählen.

Die Polizei genießt hier im Kreis Höxter nach wie vor ein hohes Ansehen", sagte Stickeln. Die feierliche Begrüßung der neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde musikalisch von einer Formation des Landespolizeiorchesters NRW begleitet. Zum Abschluss richtete Landrat Stickeln persönliche Worte an die neuen Kolleginnen und Kollegen: "Genießen Sie Ihre Zeit hier im Kreis Höxter. Ich bin mir sicher, dass Sie Ihre Jahre in guter Erinnerung behalten werden. Wir zählen auf Sie - und bitte passen Sie auf sich auf."/rek










1.09.2026 • 17:06 Uhr

Sozialstaat darf keine flüchtigen Straftäter finanzieren - 110.000mal Missbrauchsverdacht, deckt Ministerium auf

Der Fall eines Mannes, der seit Jahren per Haftbefehl gesucht wird und dennoch weiter staatliche Grundsicherung erhält, zeigt nach Ansicht der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), wie gravierend die Lücken im deutschen Sozialsystem sind. Die DPolG fordert einen verbindlichen Informationsaustausch zwischen Justiz, Sozialbehörden, Polizei und Banken sowie den unverzüglichen Stopp von Sozialleistungen für untergetauchte Straftäter, die mit Haftbefehl gesucht werden.

Das deutsche Sozialsystem ist besonders anfällig für Sozialleistungsbetrug. Doch nicht nur die organisierte Kriminalität findet immer wieder Schlupflöcher für Missbrauch. Wie gravierend die bestehenden Lücken sein können, zeigt ein aktueller Fall, über den „FOCUS online“ berichtet: Ein Mann wird seit 2022 mit einem offenen Haftbefehl gesucht und bezieht nach eigenen Angaben weiterhin Bürgergeld beziehungsweise Grundsicherung. Der Flüchtige soll sich nach Angaben seines Anwalts sogar darüber amüsieren, dass weder das Jobcenter noch seine Bank den Haftbefehl offenbar zum Anlass genommen hätten, seinen Fall genauer zu prüfen.

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) fordert ein konsequentes Vorgehen gegen den Missbrauch von Sozialleistungen. „Unser Sozialstaat muss die Menschen unterstützen, die tatsächlich auf staatliche Unterstützung angewiesen sind. Wer in Haft sitzt oder mit Haftbefehl gesucht wird, braucht keine finanzielle Unterstützung“, erklärt Heiko Teggatz, Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG).

Als Grund für die Möglichkeiten von Sozialleistungsbetrug sieht Teggatz insbesondere den oft mangelnden Austausch zwischen den unterschiedlichen Behörden und mithin fehlendes Personal in den Ämtern. „Das ist ein Zustand, den der Staat keinem Bürger logisch erklären kann. Einerseits fahndet er nach einer Person, die eine Haftstrafe absitzen muss und vor der die Gesellschaft geschützt werden soll, andererseits führt eine andere staatliche Stelle diese Person weiter als Leistungsempfänger“, so der DPolG-Bundesvorsitzende weiter.

Wie groß das Kommunikations- und Kontrollproblem mit Blick auf Sozialleistungsmissbrauchsfälle ist, zeigen auch Zahlen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS): Nach Angaben des Ministeriums wurde im vergangenen Jahr bei rund 110.000 Fällen ein Missbrauchsverdacht bestätigt oder aufgrund eines begründeten Verdachts Strafanzeige erstattet. Einen konkreten und vollständigen Überblick über das tatsächliche Ausmaß gebe es jedoch nicht, so das Ministerium. Von einer hohen Dunkelziffer könne daher ausgegangen werden. Die DPolG fordert als wirksame Mittel gegen den Missbrauch des Sozialsystems zum einen eine verbindliche Meldepflicht der Justiz, sodass diese und Strafverfolgungsbehörden verpflichtet werden, bestehende Haftbefehle unverzüglich an die zuständigen Bürgergeld- und Sozialleistungsstellen zu melden.










1.09.2026 • 15:34 Uhr

Sattelauflieger mit Servertechnik gestohlen - Schaden in Millionenhöhe - Polizei sucht Zeugen

Unbekannte haben am Sonntagabend (30.08.2026) in Herzberg am Harz (Landkreis Göttingen) einen mit hochwertiger Servertechnik beladenen Sattelauflieger entwendet und anschließend die gesamte Ladung gestohlen. Nach ersten Schätzungen dürfte sich der entstandene Schaden auf einen Betrag im siebenstelligen Bereich belaufen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Der mit mehreren Paletten Servertechnik beladene Auflieger war am Freitagnachmittag (28.08.2026) auf einem Parkstreifen in der Siemensstraße im Herzberger Industriegebiet Aue abgestellt worden. Die Ladung war für den Einsatz in einem Rechenzentrum bestimmt und sollte am Montag ausgeliefert werden.

Als der Fahrer den Auflieger am frühen Montagmorgen gegen 05.50 Uhr wieder abholen wollte, stellte er fest, dass dieser nicht mehr am ursprünglichen Abstellort stand. Über einen GPS-Sender konnte die Spedition den Auflieger wenig später in der Nähe eines Recyclingbetriebes an der K 409 lokalisieren. Dort wurde er leer aufgefunden.

Nach aktuellem Erkenntnisstand wurde der Auflieger am Sonntagabend gegen 21.50 Uhr in der Siemensstraße an eine bislang unbekannte Zugmaschine angehängt und vom Abstellort weggefahren. Rund 3,4 Kilometer entfernt wurde er wenig später im Bereich des späteren Auffindeortes an der K 409 abgestellt. Die Fahrt dorthin dürfte nur wenige Minuten gedauert haben. Anschließend entluden die Täter offenbar die Servertechnik und transportierten sie mit einem bislang unbekannten Fahrzeug oder mehreren Fahrzeugen ab. Danach entfernten sie sich in unbekannte Richtung.

Einen Hubwagen sowie das zuvor vom Auflieger entfernte Kennzeichen fanden die Einsatzkräfte in der Nähe des Auffindeortes. Zur verwendeten Zugmaschine liegen bislang keine näheren Erkenntnisse vor.

Aufgrund des Umfangs und des Gewichts der entwendeten Ladung prüfen die Ermittler auch, ob mehrere Personen und weitere Fahrzeuge an der Tat oder dem Abtransport der Servertechnik beteiligt gewesen sein könnten.

Die Polizei bittet Zeugen, die am Sonntagabend zwischen etwa 21.30 und 23.00 Uhr im Bereich der Siemensstraße, des Industriegebietes Aue, der B 27 oder der K 409 verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, sich zu melden. Gesucht werden insbesondere Hinweise zu einer Sattelzugmaschine, die sich gegen 21.50 Uhr im Bereich der Siemensstraße aufgehalten hat, sowie zu verdächtigen Fahrzeugen oder Personen im Umfeld des späteren Auffindeortes an der K 409. Auch Hinweise zum Verbleib der entwendeten Servertechnik oder zu deren möglichem Weiterverkauf sind für die Ermittler von Interesse.

Verkehrsteilnehmer, die zur fraglichen Zeit in diesem Bereich unterwegs waren und über Dashcam-Aufzeichnungen verfügen, werden ebenfalls gebeten, diese zu überprüfen.

Hinweise nimmt die Polizei in Osterode unter Telefon 05522/5080 entgegen.ab










1.09.2026 • 15:29 Uhr

Weichen für weiteren Gigabitausbau gestellt! Für Gewerbegebiete in der Stadt Northeim

Der Landkreis Northeim koordiniert den geförderten Gigabitausbau in allen 11 Kommunen des Landkreises Northeim. Für die letzten sogenannten weißen Flecken im Landkreis Northeim sowie für die Gewerbegebiete in Uslar, Bodenfelde, Dassel und Einbeck konnte der Gigabitausbau bereits realisiert werden. Mit der Unterzeichnung der entsprechenden Vereinbarungen werden nun die nächsten wichtigen Schritte für den geförderten Gigabitausbau in den Gewerbegebieten der Stadt Northeim eingeleitet.

Der Landkreis Northeim, die Stadt Northeim und die Telekom Deutschland GmbH arbeiten gemeinsam daran, die digitale Infrastruktur an bislang unterversorgten Gewerbestandorten weiter zu verbessern. Im Rahmen des Projektes sollen 79 Gewerbeadressen in 16 Straßen eine leistungsfähige gigabitfähige Anbindung erhalten.

Die Gesamtinvestition für das geförderte Ausbauprojekt beläuft sich derzeit auf rund 500.000 Euro. Das Vorhaben wird mit Mitteln des Bundes und des Landes Niedersachsen gefördert. Den verbleibenden kommunalen Eigenanteil tragen der Landkreis Northeim und die Stadt Northeim gemeinsam.

Mit der Unterzeichnung des Zuwendungsvertrages zwischen dem Landkreis Northeim und der Telekom Deutschland GmbH werden die vertraglichen Voraussetzungen für die Umsetzung des Ausbaus geschaffen. Gleichzeitig regelt eine Finanzierungsvereinbarung zwischen Landkreis und Stadt Northeim die gemeinsame Beteiligung am kommunalen Eigenanteil.

„Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur ist für Unternehmen heute genauso wichtig wie eine gute Verkehrsanbindung. Gerade in unseren Gewerbegebieten brauchen Betriebe verlässliche und schnelle Netze, um wettbewerbsfähig zu bleiben und sich zukunftssicher weiterentwickeln zu können. Der Gigabitausbau ist deshalb eine wichtige Investition in die wirtschaftliche Stärke unseres Landkreises“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.

Bürgermeister Simon Hartmann ergänzt: „Mit dem Gigabitausbau schaffen wir die technischen Voraussetzungen dafür, dass Unternehmen in Northeim gute Rahmenbedingungen für ihre Entwicklung vorfinden. Schnelle und stabile Datenverbindungen sind längst Teil moderner Arbeits- und Produktionsprozesse. Deshalb ist es für den Wirtschaftsstandort Northeim ein wichtiger Schritt, dass wir diese Infrastruktur nun gezielt weiter ausbauen und damit auch für kommende Anforderungen gut aufgestellt sind.“

„Wir freuen uns, dass wir mit unserem Angebot den Landkreis überzeugen konnten,“ sagt Peter Richter, Konzernbevollmächtigter der Telekom. „Wir legen heute den Grundstein für die digitale Zukunft des nächsten Gewerbegebietes im Landkreis Northeim, die sogenannten „Weißen Flecken“ sind damit bald Geschichte.“

Nach Abschluss der Verträge wird die Telekom die weiteren Planungs- und Umsetzungsschritte konkretisieren. Hierzu gehören insbesondere die weitere Bauplanung sowie die Festlegung des konkreten Baubeginns.

Ziel des Projektes ist es, die betroffenen Gewerbestandorte mit einer zukunftsfähigen digitalen Infrastruktur auszustatten und damit die Standortbedingungen für Unternehmen in Northeim nachhaltig zu verbessern.

Zum Bild:

Bild 1: Peter Richter (Konzernbevollmächtigter Region Nord der Telekom), Astrid Klinkert-Kittel (Landrätin des Landkreises Northeim) und Simon Hartmann (Bürgermeister Stadt Northeim) unterzeichnen Vereinbarungen zum Gigabit-Ausbau.

Bild 2: Waren bei der Unterzeichnung der Vereinbarungen zum Gigabit-Ausbau in den Gewerbegebieten der Stadt Northeim dabei: Dieter Schulz (Vertriebsbeauftragter Infrastruktur Nord der Telekom), Christopher Zorn, Gerrit Müller und Holger Bertram (Landkreis Northeim), Sabine Köhler (Regionalmanagerin Telekom), Astrid Klinkert-Kittel (Landrätin Landkreis Northeim), Peter Richter (Konzernbevollmächtigter Region Nord der Telekom), Simon Hartmann (Bürgermeister Stadt Northeim) und Martin Brünig (Dezernent für Kreisentwicklung, Landkreis Northeim)
Fotos: lpd













1.09.2026 • 15:23 Uhr

Stadtratskandidat Jens Tschäpe: „Hohe Schulden nehmen Bad Gandersheim den Handlungsspielraum“

Knapp 20 Millionen Euro Defizit in drei Haushaltsjahren: Für Jens Tschäpe, Apotheker, Unternehmer und Kandidat der Wählergemeinschaft Die Unabhängigen Bad Gandersheim, ist die finanzielle Entwicklung Bad Gandersheims eines der zentralen Themen der kommenden Jahre. Dabei warnt er vor einer zu einfachen Betrachtung der Zahlen. In einem aktuellen Medieninfo zur Stadtratswahl heißt:

„Ein Defizit ist zunächst nicht dasselbe wie ein Schuldenstand. Aber wenn eine Stadt dauerhaft mehr Geld ausgibt, als sie einnimmt, muss diese Lücke finanziert werden. Das kann auf Dauer nicht funktionieren“, erklärt Tschäpe.

Für 2024 weist der städtische Haushalt ein ordentliches Defizit von rund 4,9 Millionen Euro aus, für 2025 rund 6,5 Millionen Euro. Für 2026 waren zunächst rund 6,6 Millionen Euro vorgesehen. Durch den ersten Nachtrag erhöhte sich das geplante Minus für 2026 auf rund 8,3 Millionen Euro.

Strukturelles Problem
im laufenden Haushalt

Besonders kritisch sieht Tschäpe, dass die Schieflage nicht allein aus einzelnen großen Investitionen resultiert. Im Haushalt 2026 stehen ordentlichen Erträgen von rund 18 Millionen Euro Aufwendungen von etwa 25 Millionen Euro gegenüber.

„Wenn ich einmal für eine sinnvolle Investition einen Kredit aufnehme, kann das vertretbar sein. Wenn aber die normalen Einnahmen nicht mehr ausreichen, um die normalen Ausgaben zu bezahlen, haben wir ein strukturelles Problem“, so Tschäpe.

Zu den Belastungen gehören steigende Personal-, Energie- und Gebäudekosten, Umlagen, gesetzliche Aufgaben und Zuschüsse. Gleichzeitig warnt Tschäpe vor pauschalen Kürzungen.

„Einfach überall zehn Prozent zu streichen, wäre keine seriöse Finanzpolitik. Wir müssen uns anschauen, welche Strukturen notwendig sind, welche funktionieren und wo dauerhaft Geld gebunden wird, ohne dass der entsprechende Nutzen entsteht.“

Die Unabhängigen wollen deshalb größere Kostenblöcke gemeinsam betrachten. Dazu gehören unter anderem städtische Immobilien, Verwaltungsstrukturen, Stadtmarketing, Projektsteuerung sowie Energie- und Unterhaltungskosten.

Viele Einzelentscheidungen
summieren sich

Aus Sicht Tschäpes liegt ein Teil des Problems darin, dass politische Entscheidungen häufig isoliert betrachtet werden.

„Eine zusätzliche Stelle, eine Immobilie, ein Zuschuss oder ein neues Projekt kann für sich genommen immer begründbar erscheinen. Gefährlich wird es, wenn man an vielen Stellen gleichzeitig sagt: Das können wir uns noch leisten. Irgendwann übersteigen die dauerhaften Verpflichtungen die finanziellen Möglichkeiten.“

Auch die Erfahrungen rund um die Landesgartenschau müssten deshalb Konsequenzen für zukünftige Entscheidungen haben. Prüfberichte hätten erhebliche Mängel unter anderem bei Liquiditätssteuerung, Vergabe und Berichterstattung aufgezeigt. Hinzu komme ein Liquiditätsdarlehen der Stadt über 700.000 Euro aus dem Jahr 2023, dessen Rückzahlung infolge der Insolvenz voraussichtlich ausbleibt.

„Es geht nicht darum, rückwärtsgewandt abzurechnen. Wir müssen daraus lernen. Bei Millionenentscheidungen brauchen wir vollständige Informationen, klare Zuständigkeiten und funktionierende Kontrolle.“

Schuldendienst bindet
Geld für andere Aufgaben

Parallel zu den Defiziten steigen auch Kreditbedarf und Schuldendienst. Für 2025 sind Kreditermächtigungen von rund 2,5 Millionen Euro vorgesehen, für 2026 mit dem Nachtrag rund 4,7 Millionen Euro. Der Schuldendienst steigt von etwa 850.000 Euro im Jahr 2025 auf rund 1,08 Millionen Euro im Jahr 2026.

Für Tschäpe liegt genau darin die langfristige Gefahr:

„Mehr als eine Million Euro für Zinsen und Tilgung sind mehr als eine Million Euro, über die wir nicht mehr frei entscheiden können. Dieses Geld fehlt dann möglicherweise für Straßen, Feuerwehr, Schulen, Kinder, unsere Dörfer oder andere wichtige Aufgaben.“

Schulden seien deshalb nicht nur
eine Belastung des aktuellen Haushalts.

„Entscheidungen von heute bestimmen, welche Möglichkeiten zukünftige Stadträte überhaupt noch haben.“

Kein Kahlschlag,
sondern klare Prioritäten

Die Unabhängigen wollen nach eigenen Angaben keinen pauschalen Sparkurs. Ziel müsse zunächst sein, eine weitere Verfestigung der hohen Defizite zu verhindern und anschließend das jährliche Minus Schritt für Schritt zurückzuführen.

„Wir müssen nicht bei allem weniger machen“, sagt Tschäpe. „Aber wir müssen bei dem, was wir machen, vorher wissen, was es tatsächlich kostet und ob wir es dauerhaft finanzieren können.“

Solide Finanzen seien
dabei kein Selbstzweck.

„Sie sind die Voraussetzung dafür, dass Bad Gandersheim auch in fünf oder zehn Jahren noch selbst entscheiden kann, was es für seine Bürger tun möchte.“












1.09.2026 • 15:18 Uhr

Historischer Klostermarkt mit Landvolk-Bauernmarkt verbindet Geschichte und Landwirtschaft in Northeims Innenstadt

Am 19. und 20. September 2026 wird die Northeimer Innenstadt zum Schauplatz für Geschichte, Handwerk und Landwirtschaft. Der Klostermarkt öffnet am Samstag von 11 bis 19 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr rund um den Münsterplatz. Erstmals veranstaltet die NOM WMT am Sonntag gemeinsam mit dem Landvolk Northeim-Osterode parallel einen Bauernmarkt auf dem Marktplatz. Landwirtschaftliche Betriebe aus der Region zeigen dort ihre Arbeit, ihre Erzeugnisse sowie historische und moderne Landtechnik. Die Breite Straße verbindet beide Veranstaltungsbereiche miteinander. Die Interessengemeinschaft der Einzelhändlerinnen und Einzelhändler beteiligt sich außerdem wieder mit einem verkaufsoffenen Sonntag.

Wer am dritten Septemberwochenende durch die Northeimer Innenstadt geht, wird innerhalb weniger Minuten mehrere Jahrhunderte durchqueren. Auf dem Münsterplatz vermitteln Landsknechte, Handwerker und historische Darsteller einen Eindruck davon, wie Menschen früher lebten und arbeiteten. Nur einige Schritte weiter stehen am Sonntag auf dem Marktplatz landwirtschaftliche Betriebe, Tiere sowie historische und moderne Maschinen. Dazwischen liegt die Breite Straße und verbindet beide Welten zu einem gemeinsamen Innenstadtwochenende.

Genau diese Verbindung ist 2026 neu. Gemeinsam mit dem Landvolk Northeim-Osterode erweitert die NOM WMT den traditionellen Klostermarkt um einen Bauernmarkt, der die Landwirtschaft bewusst nicht nur über ihre Geschichte zeigt. Im Mittelpunkt stehen auch die Betriebe, die heute in der Region arbeiten, Lebensmittel erzeugen, Flächen bewirtschaften und ihre Unternehmen für kommende Generationen weiterentwickeln.
„Mit dem Landvolk-Bauernmarkt erweitern wir den Klostermarkt um einen Bereich, der sehr gut zu diesem Wochenende passt. Auf beiden Märkten geht es um Arbeit, Handwerk, Wissen und darum, wie sich all das über Generationen entwickelt“, sagt Michael Böhnert, City- und Eventmanager der NOM WMT. „Wir bringen diese Themen mitten in die Innenstadt und schaffen gemeinsam mit unseren Partnern ein Angebot, das vom Münsterplatz über die Breite Straße bis zum Marktplatz reicht.“

Landwirtschaft zwischen
Tradition und technischer Entwicklung

Der Bauernmarkt soll zeigen, wie vielfältig Landwirtschaft in Südniedersachsen heute ist. Landwirtschaftliche Betriebe präsentieren ihre Arbeit und ihre Erzeugnisse und geben Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, mit den Menschen hinter den Höfen ins Gespräch zu kommen. Historische Landmaschinen zeigen, wie körperlich und technisch anspruchsvoll die Arbeit früher war. Moderne Maschinen beweisen, wie stark sich Technik, Präzision und Arbeitsabläufe inzwischen verändert haben.

Damit richtet sich der Blick bewusst in beide Richtungen. Tradition und Erfahrung gehören zur Landwirtschaft ebenso wie Investitionen, technische Entwicklung und neue Arbeitsweisen. Verbunden mit dem Wert und der Leidenschaft echter Hände Arbeit.
„Als Kreisbauernverband ist es uns ein Anliegen, unseren Erzeugern und Direktvermarktern, die eine stetig wachsende Anzahl in unserer Mitgliedschaft darstellt, eine Möglichkeit zu bieten, sich zu präsentieren und mit den Kunden ins Gespräch zu kommen“, sagt Manuel Bartens, Geschäftsführer des Landvolks Northeim-Osterode. „Auch die Chance, sich mit anderen Direktvermarktern auszutauschen und voneinander zu lernen, halte ich für sehr wertvoll. Insgesamt bietet der Landvolk-Bauernmarkt eine tolle Bühne, um die Produktion von Lebensmitteln greifbar zu machen.“

Landwirtschaft ist dabei weit mehr als ein Teil der regionalen Wirtschaft. Die Betriebe sichern Versorgung, bewirtschaften große Teile der Kulturlandschaft und prägen Dörfer und ländliche Räume in Northeim und Südniedersachsen. Viele Höfe arbeiten seit Generationen und treffen Entscheidungen mit einem langfristigen Blick. Diese Leistung für Wirtschaft und Gemeinwohl soll beim Bauernmarkt sichtbar werden.
Auch Tiere gehören am Sonntag zum Programm. Der Angersteiner Bauernhof bringt Alpakas mit in die Innenstadt. Am Samstag findet wie gewohnt der reguläre Stadt-Markt mit vielen Anbietern aus der Region statt.

Auf dem Münsterplatz
wird Geschichte lebendig

Rund um den St.-Blasien-Komplex bleibt gleichzeitig das historische Lagerleben das Herz des Klostermarktes. Das Plessevolk und die Landsknechte zeigen, wie Menschen in früheren Jahrhunderten lebten, arbeiteten und ihren Alltag organisierten. Musketen und historische Kanonen werden ausgestellt, Böllerschüsse an den historischen Wallanlagen der Stadt gehören ebenfalls zum traditionellen Programm.
Die Freyschar zu Bockenrode zeigt Schaukämpfe, die Falknerei Haberjahn bringt verschiedene Tiere mit und vermittelt Wissen über die Falknerei und die Bedeutung der Tiere. Mit Side by Side und Rabenweiß sind passendeMusikgruppen auf dem Markt unterwegs.
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Handwerk spielt ebenfalls eine zentrale Rolle: Ein Schmied zeigt seine Arbeit vor Ort. Besucherinnen und Besucher können zudem eine originalgetreu nachgebaute Gutenberg-Druckerpresse erleben und selbst nachvollziehen, wie Texte in früheren Jahrhunderten vervielfältigt wurden. Das Marktangebot umfasst darüber hinaus handwerklich gefertigte Waren, Schmuck, Leder- und Naturprodukte, Kräuter, Gewürze sowie ein breites gastronomisches Angebot.
Für Kinder gibt es unter anderem ein liebevoll erhaltenes, historisches Karussell und Armbrustschießen sowie verschiedene Aktionen an den Ständen der Landsknechte und dem Plessevolk. Unter dem Titel „Ora et labora – Klosterleben im Mittelalter“ finden am Samstag um 14 Uhr und um 15 Uhr außerdem Kurzführungen mit Stadtführer „Bruder Johannes“ statt. Start ist wie immer an der Tourist-Info.

Offiziell eröffnet wird der Klostermarkt am Samstag, 19. September, um 11 Uhr durch den Bürgermeister. Anschließend verliest Kreishandwerksmeister Ulrich Schonlau die Marktordnung. Auch das ehemalige Kloster selbst wird in das Programm einbezogen. Unter dem Titel „Ora et Labora“ vermittelt Bruder Johannes Einblicke in das Klosterleben des Mittelalters. Die Kurzführungen beginnen am Samstag um 14 Uhr und um 15 Uhr. Treffpunkt ist die Tourist-Information. Für den Samstagabend ist zudem ein Fackelumzug geplant.
Am Sonntag beginnt das Programm bereits um 10:15 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst vor dem St.-Blasien-Komplex. Um 11 Uhr öffnen anschließend der Klostermarkt und der Landvolk-Bauernmarkt.

Das Konzept nutzt bewusst verschiedene Bereiche der historischen Innenstadt. Am Samstag findet auf dem Marktplatz zunächst wie gewohnt der Northeimer Wochenmarkt statt. Rund um den Münsterplatz beginnt gleichzeitig der Klostermarkt. Am Sonntag wird der Marktplatz dann zum Landvolk-Bauernmarkt, während das historische Programm am Münsterplatz weiterläuft.

Die Breite Straße übernimmt dabei eine zentrale Funktion: Sie verbindet beide Plätze und damit auch zwei unterschiedliche Perspektiven auf Arbeit und Entwicklung.

Fundschau und
verkaufsoffener Sonntag

Am 19. September findet im Northeimer Heimatmuseum die zweite Fundschau statt. In der Zeit von 10 Uhr bis 13 Uhr können Menschen ihre verborgenen historischen Schätze von Experten bewerten lassen und auf Wunsch Teil einer großen Ausstellung werden. Auch die Innenstadtwirtschaft beteiligt sich an diesem Event-Wochenende. Die Interessengemeinschaft der Einzelhändlerinnen und Einzelhändler begleitet das Programm rund um den Klostermarkt erneut mit einem verkaufsoffenen Sonntag. Sie öffnen ihre Geschäfte von 13 Uhr bis 18 Uhr.














1.09.2026 • 15:11 Uhr

Rund 170 Gramm mutmaßliches "Flex", Waffen und Bargeld sichergestellt - Haftbefehl gegen 48-Jährigen erlassen

Bei einem nächtlichen Polizeieinsatz in Göttingen haben Einsatzkräfte am frühen Sonntagmorgen (30.08.2026) rund 170 Gramm mutmaßliches MDPV, in der Szene auch als "Flex" bezeichnet, mehrere Waffen und knapp 9.000 Euro Bargeld sichergestellt. Gegen einen 48 Jahre alten Beschuldigten wurde im weiteren Verlauf Haftbefehl erlassen.

Ausgangspunkt des Einsatzes war gegen 01.00 Uhr der Hinweis auf einen Pkw mit laufendem Motor, in dem sich ein schlafender Mann befand. Das Fahrzeug stand in der Dransfelder Straße im Göttinger Ortsteil Groß Ellershausen. Eine Funkstreifenwagenbesatzung traf dort auf eine 34 Jahre alte Frau und einen 48 Jahre alten Mann. Bei der anschließenden Kontrolle ergaben sich deutliche Hinweise auf einen möglichen Betäubungsmittelsachverhalt. Unter anderem nahmen die Beamten aus dem Fahrzeuginneren einen auffälligen Geruch wahr und entdeckten Behältnisse mit verdächtigen Substanzen.

Nach Rücksprache mit dem Eildienst der Staatsanwaltschaft Göttingen wurde die Durchsuchung des Fahrzeugs angeordnet. Dabei bestätigte sich der Anfangsverdacht. Die Einsatzkräfte fanden insgesamt rund 170 Gramm mutmaßliches MDPV beziehungsweise "Flex", knapp 9.000 Euro Bargeld, eine Feinwaage sowie mehrere Mobiltelefone. Darüber hinaus wurden mehrere Waffen sichergestellt.

Hierzu gehörten unter anderem eine geladene Kleinkaliberpistole mit Magazinen und scharfer Munition, zwei weitere geladene Gasdruckwaffen sowie verschiedene Messer.

Angesichts der Gesamtumstände wurden beide Beschuldigten vorläufig festgenommen. Die mutmaßlichen Betäubungsmittel, das Bargeld sowie die aufgefundenen Waffen und sonstigen Gegenstände wurden sichergestellt. Umfang und Zusammensetzung der Funde sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Das weitere Vorgehen wurde eng mit der Staatsanwaltschaft Göttingen abgestimmt. Nach erneuter Bewertung des Sachstands ordnete das Amtsgericht Göttingen unter anderem die Durchsuchung der Wohnanschriften beider Beschuldigter sowie Blutentnahmen an. Während sich die Wohnanschrift der 34-Jährigen in Göttingen befindet, wurde die Wohnung des 48-Jährigen in Heiligenstadt durchsucht. Hierbei konnten mehrere Waffen (Gasdruckwaffen, Luftpistolen, Kleinkaliberpistolen, Armbrüste und Übungshandgranaten) sowie vermutlich Crystal Meth und Ecstasy aufgefunden und beschlagnahmt werden.

Im Zuge der weiteren strafprozessualen Maßnahmen wurde der 48-Jährige einem Richter am Amtsgericht Göttingen vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen den Beschuldigten.

Die umfangreichen Sicherstellungen stellen einen wichtigen Ermittlungserfolg im Vorgehen gegen die Drogenszene dar. Durch den Wohnsitz des 48-jährigen Beschuldigten in Heiligenstadt weist das Verfahren zugleich Bezüge über Göttingen hinaus auf. Der Einsatz unterstreicht zudem die enge Zusammenarbeit zwischen Polizei, Staatsanwaltschaft Göttingen und Amtsgericht Göttingen bei der Abstimmung und Umsetzung der erforderlichen strafprozessualen Maßnahmen.

Die Ermittlungen zu Herkunft und Bestimmung der sichergestellten Substanzen, zu den Besitzverhältnissen an den Waffen sowie zu möglichen weiteren Tatbeteiligten und Verbindungen dauern an. ab











1.09.2026 • 15:07 Uhr

KVHS-Kurs zu Social Media, TikTok, Instagram & Co. - Eltern erhalten Einblicke in die digitale Lebenswelt von Kindern

Die Kreisvolkshochschule Northeim bietet am Mittwoch, 23. September, um 19 Uhr einen Kurs für Eltern zur digitalen Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen an.

Unter dem Titel „Social Media, TikTok, Instagram & Co. – Die digitale Lebenswelt unserer Kinder verstehen“ gibt der Kurs einen Einblick in die Social-Media-Welt junger Menschen und vermittelt aktuelle Trends. Dabei geht es sowohl um die Chancen sozialer Medien als auch um Risiken wie Cybermobbing, Desinformation oder problematische Inhalte. Außerdem wird gezeigt, wie Eltern ihre Kinder kompetent begleiten können. Für Fragen und Austausch bleibt ebenfalls Zeit.

Der Kurs findet in der Wallstraße 40 in Northeim statt. Anmeldungen nimmt die KVHS telefonisch unter (0 55 51) 7 08 – 82 10 oder per E-Mail an info@kvhs-northeim.de entgegen.












1.09.2026 • 15:05 Uhr

Unsere Dörfer sind schön – Radtour durch die Heberbörde

SPD-Kandidatenteam unterwegs in den Ortschaften der Heberbörde

Auch in der Heberbörde ging es für die SPD Bad Gandersheim wieder aufs Fahrrad. Gemeinsam mit Mitgliedern aus Ortsverein und Fraktion sowie Kandidatinnen und Kandidaten für die kommende Kommunalwahl machte sich die Gruppe auf den Weg durch die Dörfer. Mit dabei war auch Landratskandidat Simon Hartmann.

1. Start an der Auer

Los ging die gemeinsame Radtour an der Auer. Von dort starteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einer Tour durch die Heberbörde, bei der erneut die Besonderheiten der einzelnen Ortschaften, aktuelle Projekte und die Anliegen der Menschen vor Ort im Mittelpunkt standen.

2. Erste Station: Clus

In Clus empfing SPD-Kandidatin Lana Grober die Gruppe und stellte die Vorzüge ihres kleinen, aber feinen Dorfes vor. Besonders erfreulich: Aus ihrer Sicht gibt es derzeit gar nicht viel, was verändert werden müsste, vieles funktioniert gut und die Dorfgemeinschaft ist sehr zufrieden mit ihrem Ort.

Im Rahmen des Aufenthalts ergab sich außerdem die Gelegenheit zu einem Austausch mit Einwohnern über den Gesundheitsstandort Bad Gandersheim. Hervorgehoben wurde die positive Bedeutung des BürgerGesundheitsParks und die Notwendigkeit, die hausärztliche Versorgung im Stadtgebiet zu sichern.

3. Zweite Station: Dankelsheim

Weiter ging es nach Dankelsheim. Dort empfing Ortsvorsteher und Ratskandidat Niklas Bertram die Radgruppe. Im Mittelpunkt standen die Herausforderungen, mit denen kleinere Ortschaften konfrontiert sind, insbesondere der demographische Wandel und Fragen rund um die Infrastruktur. Aus dem Gespräch konnten Anregungen und konkrete Anliegen für die weitere politische Arbeit mitgenommen werden.

4. Dritte Station: Helmscherode

In Helmscherode wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Ortsvorsteher Martin Rademacher und SPD-Kandidatin Tanja Wrobel begrüßt.

Besonders positiv ist dort das aktuelle Dorfentwicklungsprojekt. Ein altes, nicht mehr verkehrssicheres Gebäude soll abgerissen werden, um Platz für einen neuen Dorfplatz zu schaffen. Die notwendigen Fördermittel aus dem Dorfentwicklungsprogramm sind bereits bewilligt. Für die Dorfgemeinschaft ist das ein wichtiger Schritt und eine große Chance, einen neuen Treffpunkt im Herzen des Ortes entstehen zu lassen.

5. Vierte Station: Gremsheim

In Gremsheim empfingen die beiden Ortsvorsteherinnen Helga Mackensen und Dr. Gabriela von Goerne die Gruppe. Dr. Gabriela von Goerne kandidiert ebenfalls für die SPD.

Im Gespräch wurde deutlich, wie sich Gremsheim in den vergangenen Jahren zunehmend zu einem ganzjährig aktiven „Feierdorf“ entwickelt hat. Langfristig besteht deshalb der Wunsch nach einem eigenen Dorfgemeinschaftshaus. Erste Ideen und Überlegungen hierzu konnten bereits im gemeinsamen Austausch aufgenommen werden. Weiterhin besteht der Wunsch nach einem Fuß- und Radweg entlang der Verbindung zwischen Gremsheim und Altgandersheim, vor allem aus Gründen der Verkehrssicherheit. Hier soll geprüft werden, ob Fördermittel aus dem Radwege-Programm genutzt werden können.

6. Abschluss in Altgandersheim

Den Abschluss der Tour bildete die Station in Altgandersheim. Dort berichtete Ortsvorsteher und SPD-Fraktionsvorsitzender Jonas Schnute über das große Förderprojekt zur Dorfbachöffnung.

Ein erster wichtiger Schritt ist bereits geschafft. Die Salzscheune wurde abgerissen. Im kommenden Jahr soll dann der erste Bagger rollen und die eigentliche Öffnung des Dorfbachs beginnen. Im Zusammenspiel mit einem neuen Dorfplatz soll so eine attraktive „grüne Mitte“ im Herzen des Ortes entstehen.

Für das Projekt stehen Bundesfördermittel in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro zur Verfügung. Die Förderquote beträgt 90 Prozent.

„Unsere Tour hat wieder einmal gezeigt, wie schön wir in unseren kleinen, aber ganz besonderen Ortschaften leben“, fassen Landratskandidat Simon Hartmann und SPD-Fraktionsvorsitzender Jonas Schnute die Radtour zusammen. „Jedes unserer Dörfer hat seinen eigenen Charakter, seine eigenen Stärken und seine ganz besonderen Menschen. Genau deshalb lohnt es sich, hinzuschauen, zuzuhören und gemeinsam daran zu arbeiten, dass unsere Dörfer auch in Zukunft lebenswert und attraktiv bleiben.“










1.09.2026 • 15:01 Uhr

Niedersachsen will psychosoziale Notfallversorgung stärken

Die Landesregierung in Niedersachsen will die Psychosoziale Notfallversorgung ausbauen. Dazu hat das Kabinett am Dienstag einen Gesetzentwurf für den Landtag freigegeben.

Um Betroffenen von Katastrophen und anderen traumatischen Ereignissen künftig besser unterstützen zu können, will das Land Niedersachsen die psychosoziale Notfallversorgung stärken. Dazu brachte das Kabinett am Dienstag einen entsprechenden Gesetzentwurf auf den Weg, wie die Landesregierung in Hannover mitteilte.

«Schreckliche Ereignisse und hoch belastende Einsätze machen den Bedarf und die große Bedeutung der psychosozialen Notfallversorgung für die Betroffenen und unsere Einsatzkräfte immer wieder deutlich», betonte Landesinnenministerin Daniela Behrens (SPD). Mit Ihrem
Vorhaben wolle die Landesregierung akute psychische Belastungen lindern und Traumafolgestörungen vorbeugen. epd











1.09.2026 • 14:56 Uhr

Wo treffe ich die Grünen? Wer kandidiert für den Stadtrat?

Hier eine aktuelle Medieninformation der Bad Gandersheimer Grünen:

Wer kandidiert für die Grüne Liste in Bad Gandersheim? Und wo kann ich die Kandidierenden tref- fen und zum Austausch kommen?
Das sind die nächsten Termine:
Freitag, 4. September, 10 bis 12 Uhr, auf dem Wochenmarkt Bad Gandersheim, Stiftsfreiheit Freitag, 4. September, 17 bis 19 Uhr, Grüner Stadtspaziergang, Start: Gabionenhang, Hildeshei- mer Str.
Samstag, 5. September, 10 - 13 Uhr vor dem E-Center Scheuner, Marienstraße
Unsere Kandidierenden, hier nur mit Kurzvorstellung, können Sie bei dieser Gelegenheit auch per- sönlich kennenlernen!!! Ausführliche „Steckbriefe“ erscheinen in dann im Tagesrhythmus!!!
Wir freuen uns auf Gespräche. Und diese Feststellung ist uns im Wahlkampf besonders wichtig: „Wir konstruieren keine Luftschlösser, sondern orientieren uns an den Gegebenheiten und Erfor- dernissen zum Wohl von Stadt und Dörfern.“










1.09.2026 • 11:32 Uhr

37-Jährige bei Unfall schwer verletzt



Bei einem Unfall auf der B241 in Höhe Borgentreich-Borgholz (Landkreis Höxter) ist am Montag, 31. August, eine 37-Jährige schwer verletzt worden. An der Unfallstelle wurde zunächst Lebensgefahr befürchtet, nach weiterer Untersuchung im Krankenhaus bestätigte sich dieser Verdacht nicht.

Gegen 8.45 Uhr fuhren ein schwarzer BMW und ein silberner VW zunächst hintereinander aus Richtung Beverungen kommend in Fahrtrichtung Warburg. In Höhe Gewerbegebiet Bahnhof Borgholz ordnete sich die 37-jährige BMW-Fahrerin zunächst auf den Abbiegestreifen nach links ein, fuhr dann aber wieder zurück auf die Geradeausspur. Dabei achtete sie nicht darauf, dass der VW inzwischen auf fast gleicher Höhe zu ihrem Fahrzeug fuhr.

Es kam zum Zusammenstoß, wobei der BMW um seine eigene Achse geschleudert wurde und entgegen zur Fahrtrichtung stehen blieb. Der 53-jährige VW-Fahrer blieb unverletzt, bei der 37-Jährigen befürchteten die Rettungskräfte vor Ort jedoch zunächst lebensgefährliche Verletzungen. Diese Sorge bestätigte sich später nach eingehender Untersuchung im Krankenhaus jedoch nicht.

Vorsorglich war ein Unfall-Aufnahmeteam der Polizei zur Unfallstelle gerufen worden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme und Bergung war die B241 bis etwa 12 Uhr für den Verkehr voll gesperrt. /nig










1.09.2026 • 11:28 Uhr

Großbrand in Wäscherei mit 25 Millionen Euro Schaden: Versicherungen kommen für Schaden au

Ein Großbrand zerstörte Anfang Januar die Wäscherei der Diakonie Himmelsthür im Hildesheimer Stadtteil Sorsum. Eine eindeutige Brandursache konnte nicht ermittelt werden. Inzwischen laufen die Vorbereitungen für den Neustart.

Nach dem Großbrand in einer Wäscherei der Diakonie Himmelsthür in Hildesheim wird der entstandene Sachschaden in Millionenhöhe voraussichtlich zum großen Teil durch Versicherungen gedeckt. Glücklicherweise verfüge die Gemeinschaftswäscherei über einen umfänglichen Versicherungsschutz, sagte Sprecherin Ute Quednow am Dienstag dem Evangelischen Pressedienst (epd). Zu der Höhe der Schadenssumme wollte sich die Diakonie nicht näher äußern.

Die Wäscherei war bei dem Feuer am 6. Januar zerstört worden. Zwei Beschäftigte wurden leicht verletzt. In der Einrichtung arbeiten Menschen mit und ohne Behinderungen.

Staatsanwaltschaft
stellt ihre Ermittlungen
gegen Mitarbeitende ein

Die Ermittlungen in dem Fall wurden nach Angaben der Staatsanwaltschaft Hildesheim inzwischen eingestellt. «Es konnte keine eindeutige Brandursache festgestellt werden», sagte deren Sprecherin Christina Wotschke. Die Staatsanwaltschaft hatte zunächst menschliches Verschulden vermutet. Sie schätzt den Sachschaden auf rund 25 Millionen Euro. epd










1.09.2026 • 11:22 Uhr

Abfahrtkontrollen nach dem Musik-Festival Langelsheimer "Rock am Beckenrand" Polizei registriert Vielzahl alkoholisierter und berauschter Fahrzeugführer

Dier Polizei in Goslar berichtet: In der Kontrollstelle, die am Sonntag zwischen 7.30 und 13.30 Uhr an der Kolberger Straße in Langelsheim eingerichtet war, verzeichneten die Einsatzkräfte bei insgesamt zehn Fahrzeugführern eine Beeinflussung durch Alkohol oder andere berauschende Mittel.

Zwei Fahrer waren alkoholisiert, sechs weitere Fahrer und eine Fahrerin waren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln unterwegs. In einem weiteren Fall lag ein Mischkonsum von Alkohol und Betäubungsmitteln vor. Allen Betroffenen wurden Blutproben entnommen, ein Führerschein wurde sichergestellt.

Die Fahrzeugführerinnen und -führer kamen aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt und hätten bei Nichtfeststellung ihrer Fahruntüchtigkeit teilweise noch Stunden ihre Pkw geführt.

Drei Betroffene müssen sich nun in einem Strafverfahren verantworten. Bei den anderen Verstößen wird der Grad der Beeinflussung Ordnungswidrigkeitenverfahren nach sich ziehen. In allen Fällen wurde die Weiterfahrt bis zur Ausnüchterung untersagt. Zudem ahndeten die Einsatzkräfte 37 sonstige Verkehrsordnungswidrigkeiten.











1.09.2026 • 10:40 Uhr

René Kopka: „Ich will Bürgermeister für alle sein – nah an den Menschen, klar in den Entscheidungen“

Bürgermeisterkandidat zieht wenige Tage vor der Wahl Bilanz und wirbt für mehr Bürgernähe, Transparenz und eine moderne Verwaltung

Wenige Tage vor der Bürgermeisterwahl wirbt René Kopka um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in Einbeck und seinen 46 Ortschaften. Sein Anspruch: Bürgermeister für alle zu sein – sachlich, zuverlässig, ansprechbar und mit klaren Vorstellungen für die Zukunft der Stadt.

„Einbeck mit seinen 46 Ortschaften und den engagierten Menschen ist unsere Stärke. Ich möchte diese Stärke nutzen und gemeinsam mit den Menschen unsere Stadt weiterentwickeln“, erklärt Kopka. „Dabei geht es mir darum, die konkreten Aufgaben anzupacken, Lösungen zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen.“

Im Mittelpunkt seiner Kandidatur steht eine bürgernahe, leistungsfähige und moderne Stadtverwaltung. Die Menschen sollen sich darauf verlassen können, dass ihre Anliegen ernst genommen, Zuständigkeiten klar geregelt und Entscheidungen verständlich erklärt werden. Kopka will deshalb regelmäßige Bürgersprechstunden einführen, feste Ansprechpartner für wichtige Anliegen benennen und ein Beschwerdemanagement mit verbindlichen Antwortfristen etablieren.

„Eine Verwaltung muss für die Menschen da sein. Sie muss erreichbar, verständlich und verlässlich sein“, so Kopka. „Ich möchte die Kommunikation zwischen Verwaltung und Bürgerschaft deutlich verbessern. Gerade in Krisen kommt es darauf an, frühzeitig zu informieren, Entscheidungen zu erklären und Verantwortung zu übernehmen. Krisenkommunikation und Krisenmanagement sind für mich Chefsache.“

Gleichzeitig will Kopka die Stadtverwaltung konsequent modernisieren. Verwaltungsverfahren sollen einfacher und verständlicher werden, digitale Angebote ausgebaut und interne Informationswege verbessert werden. Die Digitalisierung soll dabei den persönlichen Kontakt sinnvoll ergänzen und zusätzliche Möglichkeiten schaffen. Auch die Personalentwicklung und die Gewinnung von Nachwuchskräften seien entscheidend, damit Einbeck dauerhaft über eine leistungsfähige Verwaltung verfüge.

Wirtschaft stärken, Arbeitsplätze sichern
Einbeck brauche gute Rahmenbedingungen für Unternehmen, Handwerk und Beschäftigte. Kleine und mittelständische Unternehmen sollen ebenso unterstützt werden wie Gründerinnen und Gründer und neue Start-ups. Mit einem Start-up-Campus will Kopka neue Impulse für Innovation, Gründungen und die wirtschaftliche Entwicklung setzen.

„Sichere Arbeitsplätze brauchen gute Rahmenbedingungen. Wir wollen vorhandene Arbeitsplätze sichern, Unternehmen gute Entwicklungsmöglichkeiten bieten und gleichzeitig Raum für neue Ideen und Gründungen schaffen“, sagt Kopka.

Auch Tourismus und Stadtmarketing sollen weiterentwickelt werden. Ein besonderes Augenmerk legt Kopka auf die Zusammenarbeit mit starken Partnern wie dem PS.SPEICHER und dem Einbecker Brauhaus, die für Einbeck weit über die Stadtgrenzen hinaus wichtige Aushängeschilder seien.

Lebensqualität in Kernstadt und Ortschaften sichern
Kopka will Einbeck als familienfreundliche und lebenswerte Stadt weiterentwickeln. Dazu gehören für ihn gute Kinderbetreuung und Schulen, bezahlbarer Wohnraum, eine verlässliche Gesundheitsversorgung sowie attraktive Sport-, Freizeit- und Kulturangebote.
Gleichzeitig sollen die 46 Ortschaften gleichberechtigt in die Entwicklung der gesamten Stadt einbezogen werden. Ortsräte und Ehrenamtliche sollen stärker unterstützt und besser in Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Feste Ansprechpartner in der Verwaltung könnten dazu beitragen, dass Anliegen aus den Ortschaften schneller bearbeitet werden.

„Ich habe in den vergangenen Monaten alle 46 Ortschaften besucht und viele Gespräche geführt. Dabei habe ich erlebt, wie viel Engagement und Sachverstand vor Ort vorhanden sind. Dieses Wissen möchte ich noch stärker in die Entwicklung unserer Stadt einbeziehen“, betont Kopka.

Sauberkeit, Sicherheit und Infrastruktur
Zu einer lebenswerten Stadt gehören für Kopka auch gepflegte öffentliche Räume, funktionierende Infrastruktur und ein gutes Sicherheitsgefühl. Der Bauhof müsse so aufgestellt werden, dass Pflege und Sauberkeit im gesamten Stadtgebiet zuverlässig gewährleistet werden können.

Feuerwehr, Katastrophenschutz und Ehrenamt verdienen für Kopka eine verlässliche Unterstützung. Ebenso wichtig seien sichere Radwege, ein guter öffentlicher Nahverkehr und funktionierende Verkehrsverbindungen zwischen Kernstadt und Ortschaften.

Beim Klima- und Umweltschutz setzt Kopka auf konkrete und umsetzbare Maßnahmen: erneuerbare Energien, energetische Sanierungen, mehr Grün und eine Anpassung der Stadt an die Folgen des Klimawandels. „Klimaschutz muss vor Ort konkret werden“, sagt er.

Solide Finanzen als Grundlage
Als Bankkaufmann, Diplom-Sozialwirt und ehemaliger Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion mit Personal- und Haushaltsverantwortung bringt Kopka nach eigener Einschätzung wichtige Erfahrungen für die Führung der Stadt mit.

„Als Bürgermeister muss man Prioritäten setzen können. Entscheidend ist, die vorhandenen Möglichkeiten gezielt zu nutzen. Deshalb brauchen wir eine verantwortungsvolle Haushaltspolitik, müssen Fördermöglichkeiten konsequent nutzen und Investitionen dort voranbringen, wo sie für Einbeck langfristig den größten Nutzen haben.“

Kopka sieht seine beruflichen Erfahrungen ebenso wie seine politische Arbeit im Landtag als gute Grundlage für das Bürgermeisteramt. „Ich weiß, wie politische Entscheidungen vorbereitet und umgesetzt werden, wie Verwaltung funktioniert und wie wichtig es ist, unterschiedliche Interessen zusammenzubringen. Entscheidend ist für mich: Verantwortung übernehmen und klare Entscheidungen treffen.“
„Jetzt geht es um die Entscheidung“
Wenige Tage vor der Wahl gehe es nun darum, welche Richtung Einbeck in den kommenden Jahren einschlagen solle.

„Ich kandidiere, weil ich Verantwortung für meine Heimatstadt übernehmen und Einbecks Zukunft gemeinsam mit den Menschen gestalten möchte“, macht Kopka deutlich. „Ich möchte Bürgermeister für alle sein – für die Menschen in der Kernstadt genauso wie in unseren 46 Ortschaften, für Familien und Senioren, für junge Menschen und für diejenigen, die sich jeden Tag ehrenamtlich engagieren, für Beschäftigte, Unternehmen und Vereine.“

Sein Versprechen an die Bürgerinnen und Bürger sei deshalb klar: zuhören, anpacken, entscheiden und Verantwortung übernehmen.

„Ich möchte ein Bürgermeister sein, der ansprechbar ist, der Lösungen gemeinsam mit den Menschen voranbringt und auch in herausfordernden Situationen klar entscheidet und Verantwortung übernimmt. Einbeck braucht einen Bürgermeister für alle. Dafür bitte ich am Wahltag um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme.“










1.09.2026 • 10:36 Uhr

Es reicht längst! Der Wolfsbestand gehört scharf reguliert, fordert erneut Kreistagsabgeordneter Dirk Ebrecht (Stroit)

Vom Redaktionsnetzwerk um eine Stellungnahme gebeten, positioniert sich CDU-Kreistagsabgeordneter Dirk Ebrecht (Stroit) zur Wolfsattacke in Relliehausen. Ebrecht hat sich im Kreistag immer wieder auch mit Umweltthemen (u.a. Wildschweine, Gänse, Biber) befasst sich einen Namen gemacht. Dabei kennt er die Sachverhalte nicht nur aus der politischen Theorie: Dirk Ebrecht ist seit 40 Jahren Jäger und hält Rinder im Außenbereich. Hier seine Stellungnahme im Wortlaut:

Die Bilddokumente vom Wolfsangriff auf eine Schafherde in Relliehausen haben den Charakter eines Massakers. Rund ein Dutzend Schafe sind tot, teils zerrissen und halb aufgefressen, ein weiteres Dutzend Tiere sind in Panik geflohen und werden noch immer gesucht. Spätestens jetzt ist klar, dass Wölfe auch im Landkreis Northeim angekommen sind. Das aktuelle Geschehnis und die Bilder zeigen uns, was die Menschen im Nordwesten Niedersachsens und auch im Bereich der Heide mittlerweile seit Jahren erleben müssen. Die Bilder und der gesunde Menschenverstand machen auch klar, dass es nicht bei diesem einen Wolfsangriff im Landkreis Northeim bleiben wird.

Bürgerinnen und Bürger stellen zu Recht die Frage, was die Politik zum Schutz von Mensch und Nutztieren angesichts der stetig weiter anwachsenden und sich ausbreitenden Wolfspopulation eigentlich unternimmt. Um es auf den Punkt zu bringen: ungefähr nichts! Das gilt zumindest und auch besonders für die Rot-Grüne Landesregierung. Ministerpräsident Lies schafft es offenkundig nicht, sich gegen den grünen Umweltminister Meyer und seine -meist großstädtischen – Wolfssymphatisanten durchzusetzen. Gesetzliche Möglichkeiten zur Regulierung – sprich Abschuss – der viel zu vielen Wölfe hat man auf EU- und Bundesebene längst geschaffen. Einzig Rot-Grün in Niedersachsen steckt den Kopf in den Sand und stellt sich blind gegenüber hunderten von Wölfen im Land. Die aktuellen Bilder aus Relliehausen werfen die berechtigte Frage auf, was eigentlich noch passieren muss und wer die Verantwortung in persona übernimmt, wenn auch Menschen durch überbordende Wolfszahlen zu Schaden oder gar zu Tode kommen. Diese Frage stellt sich für Spaziergänger ebenso wie für Waldkindergärten, Sportler und letztlich alle, die in der Natur unterwegs sind.

Es reicht längst! Die Wolfsbestände gehören in unserer Kulturlandschaft unbedingt reguliert. Jedes weitere Zuwarten ist höchst fahrlässig und tut weder dem Wolf insgesamt gut, noch und vor allem unseren Nutztieren und uns Menschen.

Das Bilddokument zeigt zwei der gerissenen Schafe nach der mutmaßlichen Wolfsattacke.












1.09.2026 • 10:31 Uhr

Alfred Dannenberg zur schweren Wolfsattacke im Landkreis Northeim: „Das Bundesjagdgesetz muss endlich in vollem Umfang angewendet werden“ - Behörden und ihr Mantel des Schweigens

Eine Reihe getöteter und verletzter Schafe lassen vermuten, dass der Wolf sich nun auch im südlichen Niedersachsen ausbreitet. In der Nacht vom 29. auf den 30. August kam es im Bereich des Versuchsgutes Relliehausen bei Dassel im Landkreis Northeim zu einem schweren Rissereignis (wir berichteten und topaktuel). Bis zu einem Dutzend Schafe sollen getötet oder verletzt worden sein. Eine abschließende amtliche Bestätigung steht noch aus.

Die der Redaktion umfassend vorliegenden Bilddokumente sprechen eine deutliche Sprache!

Das Versuchsgut gehört zur Georg-August-Universität Göttingen. Betrieben wird dort unter anderem die Herdbuchzucht des Leineschafs, einer Haustierrasse, die als stark gefährdet gilt.

Dazu Alfred Dannenberg, agrarpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag:
„Im nördlichen Niedersachsen gehören solche Rissereignisse leider schon zum Alltag, ohne dass die rotgrüne Landesregierung wirksame Gegenmaßnahmen ergreift. Nach wie vor wird eine Bejagung des Wolfes in dem Umfang, wie es nach Bundesjagdgesetz möglich wäre, in Niedersachsen nicht umgesetzt. Nun beunruhigt und bedrückt es zu sehen, dass solche schlimmen Rissereignisse auch in Südniedersachsen vorkommen. Die Wölfe erobern sich immer neue Regionen unseres Landes. Ihre ungebremste Vermehrung hat blutige Folgen.

Leider steht zu befürchten, dass sich derartige Übergriffe auch im Landkreis Northeim wiederholen werden. Dabei stellt sich auch die Frage der Sicherheit und des Sicherheitsempfindens der örtlichen Bevölkerung und der Touristen. Ich hoffe, dass im Solling schnell und wirksam reagiert wird, um die Zustände im Keim zu ersticken, die weiter im Norden unseres schönen Bundeslandes längst unerträgliche Ausmaße angenommen haben.“

Noch liegt Mantel des offiziellen
Schweigens über dem Fall -
Ausschuss tagt nach Kommunalwahl

Die authentischen Bilder dokumentieren das Ausmaß der mutmaßlich von Wölfen gerissenen Schafen auf dem Gelände des Versuchsgutes in Relliehausen bei Dassel. .

Die Behörden haben derzeit einen offiziellen Mantel des Schweigens über den Fall gelegt. Im Northeimer Kreisausschuss hieß es dem Vernehmen nach, es müssten erst Ergebnisse Untersuchungen abgewartete werden, die den Verdacht von Wölfen bestätigten. Außerdem will sich der Umweltausschussschuss des Landkreises Northeim Ende September (voraussichtlich am 24. September) - also nach der Kommunalwahl - mit der Wolfsattacke befassen. red

















1.09.2026 • 10:27 Uhr

Northeimer Handball Club: Endlich startet die neue Handballsaison 2026/27.

Der Northeimer HC tritt in diesem Jahr mit den Damen- und Herren Teams in der höchsten niedersächsischen Spielklasse der Regionalliga an. Während die Damen als Aufsteiger aus der Oberliga als Ziel den Klassenerhalt haben sind die Männer neben den 3. Liga Absteigern aus Bissendorf, Habenhausen und Söhre und den Teams aus Vorsfelde und Oldenburg eines von SECHS Teams was um den Aufstieg in die 3. Liga mitspielen will. Die Vorbereitung lief bei beiden Teams gut und sie gehen hoch motiviert in die neue Saison.

Am kommenden Sonntag, 06.09.2026, steigt der erste von SIEBEN Doppelspieltagen bis Weihnachten.
Um 14:30 Uhr starten die NHC Damen gegen den Wilhelmshavener HV. Der HV belegte in der vergangenen Saison der 5. Platz. Ab Sonntag beginnt für den NHC die Mission Klassenerhalt.
Um 17:00 Uhr starten die NHC Herren gegen den SV Alfeld. Es geht also gleich mit einem Derby gegen den Nachbarn von der Leine los. Der SV entging dem Abstieg zuletzt nur äußerst knapp. Zur neuen Saion muss der Abgang des Torjägers Sören Lange verkraftet werden allerdings stieß mit Matteo Ehlers auch ein starker Rückraumspieler aus Hildesheim zum Team.
Beide Teams wollen daheim positiv starten und sich viel Selbstvertrauen für eine erfolgreiche Saison holen. Dabei hofft der NHC auf eine volle Schuhwallhalle und reichlich Unterstützung von den Rängen.

Tickets gibt es bereits im Onlineverkauf über die Vereinshomepage www.northeimerhc.de und an der Tageskasse ab 13:30 Uhr. Tageskarten für beide Spiele gibt es ab 6 EUR. Dauerkarten können ab 39 EUR erworben werden. "Lasst Euch diesen hochklassigen Handballsport in der Regionalliga Niedersachsen nicht entgehen! Wir freuen uns auf viele Fans in der Schuhwallhalle Northeim!", heißt es in einem Medieninfo des NHC.










1.09.2026 • 10:22 Uhr

Im Alten Amt/Gemeinde Kalefeld: Wahlkampfendspurt der SPD

Die SPD in der Gemeinde Kalefeld läutet den Endspurt zur Kommunalwahl am 13.9. ein. Zunächst wird sich die Partei am Samstag, 5.9. ab 8 Uhr mit einem Wahlkampfstand auf dem Netto Parkplatz präsentieren. Bürgermeisterkandidat André Neubauer sowie mehrere Kandidierende für den Gemeinderat werden für Fragen aller Art bereitstehen.

Wer am ersten Termin verhindert ist, hat am Folgetag, Sonntag, 6. September, ab 10 Uhr, eine zweite Gelegenheit. Vertretungen der SPD-Wahlvorschläge sind in der Cafeteria des Freibads in Düderode zu finden und können dort im Rahmen eines politischen Frühshoppens zu Motivation, Zielen und Visionen befragt werden.

Abschließend lädt der SPD Ortsverein Altes Amt alle Mitglieder sowie Freunde und Interessierte am 13. September ab 18:30 zur Wahlparty abermals in die Cafeteria des Freibads ein. Im gemütlichen Beisammensein sollen die Ergebnisse der Wahlen des Tages gesichtet, bewertet und gefeiert werden. red










1.09.2026 • 10:19 Uhr

Männer streiten in Warteschlange bis es eskaliert - Einer von ihnen setzte plötzlich Pfefferspray ein

Hier ein Beispiel für den alltäglichen Kleinkrieg...

Tatort: Northeim, Einbecker Landstraße 19 - Tatzeitpunkt: Montag, 31.08.2026, 15:30 Uhr. Die Polizei berichtet: Nach einem Streit an der Kasse eines Getränkemarktes kam es am Montagnachmittag zwischen zwei Männern in Northeim zu einer körperlichen Auseinandersetzung.

Zuvor waren sich die Männer über die Reihenfolge in der Warteschlange uneinig. Der Streit verlagerte sich anschließend vor den Markt und eskalierte dort. Einer der Männer fühlte sich durch den anderen bedroht und setzte Pfefferspray ein. Ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung wurde eingeleitet. mar











1.09.2026 • 10:07 Uhr

CDU-Stadtverband Einbeck informiert sich bei den Johannitern über Rettungsdienst, Ausbildung und Katastrophenschutz

Der CDU-Stadtverband Einbeck hat die Dienststelle des Johanniter-Ortsverbandes sowie die Rettungswache in Einbeck besucht. Während eines mehrstündigen Informationsbesuchs erhielten die Teilnehmer einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Aufgaben der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. in der Region.

Unter der Leitung von Dienststellenleiter und Regionalbereitschaftsführer Südniedersachsen, Marc Küchemann, dem diensthabenden Notarzt Dr. Bodo Lenkewitz sowie dem Ärztlichen Leiter Rettungsdienst im Landkreis Northeim, Dr. Sören Heitmann, begann der Besuch mit einem Vortrag zur Entwicklung und Struktur der Johanniter. Anschließend erfolgte ein Rundgang über das Gelände in der Schwammelwitzer Straße.

Dabei wurden die verschiedenen Einsatzfahrzeuge vorgestellt, darunter auch der Betreuungsplatz 500, der bei Großschadenslagen zum Einsatz kommt. Ebenso präsentierte der Campus Südniedersachsen der Johanniter-Akademie ihre umfangreichen Ausbildungsangebote. Der Campus Südniedersachsen bildet unter anderem Rettungssanitäter aus und nimmt die entsprechenden Abschlussprüfungen ab. Vorgestellt wurden zudem das Hausnotruf-System sowie die vielfältigen Aufgaben im Katastrophenschutz, etwa der Aufbau von Sanitätszelten, Notunterkünften und die Versorgung von Betroffenen. Auch die Belieferung von Schulen im Landkreis Northeim mit Mahlzeiten aus der Küche des Einbecker Bürgerspitals gehört zum Leistungsspektrum.
Besonders eindrucksvoll war die Besichtigung einer Übungswohnung, in der realitätsnahe medizinische Notfallszenarien trainiert werden. Im Rahmen des Besuchs wurde außerdem die bundesweite Rufnummer 116117 thematisiert. Dabei zeigte sich, dass diese wichtige Nummer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst noch nicht ausreichend bekannt ist und stärker beworben werden sollte.
Im zweiten Teil des Besuchs führte der Weg zur Rettungswache in der Hullerser Landstraße. Notfallsanitäter „Moschi“ erläuterte die dort stationierten Rettungsmittel und gab Einblicke in den Arbeitsalltag der Einsatzkräfte. Die in Eigenleistung geschaffenen Sozial- und Aufenthaltsbereiche beeindruckten die Besucher besonders und verdeutlichten das große Engagement der Mitarbeitenden.

In zahlreichen Gesprächen wurden viele Aspekte der täglichen Arbeit vermittelt, die der Öffentlichkeit oft verborgen bleiben. Der CDU-Stadtverband zeigte sich beeindruckt von Professionalität, Einsatzbereitschaft und Leistungsbreite der Johanniter.
Zum Abschluss dankten die Teilnehmer Marc Küchemann, Dr. Sören Heitmann und Dr. Bodo Lenkewitz für die ausführlichen Informationen und den offenen Austausch.

Zum Bild:
Dr. Sören Heitmann, Carola Bongartz, Maren Root, Christian Wolff, Stephan Weber, Frederic Otto, Karsten Armbrecht, Marc Küchemann (v.l.n.r.)










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