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30.09.2020 • 20:21 Uhr

2. Landgasthaus-Tour: Per Rad zum Wirtshaus Kulp in Harriehausen - Leckeres Rinderwurst-Mahl serviert und mit Genuss verzehrt - "Kulp ist Kult!"

An einem Spätsommerabend in diesen Septembertagen waren es bereits vier Teilnehmer, die sich an der 2. Landgasthaus-Tour beteiligten. Frank hatte diesmal das Landgasthaus Kulp in Hariehausen zum Ziel der kulinarischen Entdeckung- und Erlebnisreise auserkoren.

Bei herrlichem Spätsommerwetter radelten Ingo, Klaus und Thomas unter Führung von Frank los. Start unter den Kastanien auf der Stiftsfreiheit in Bad Gandersheim. Durch Wrescherode ging es weiter an Äckern bei Schachtenbeck vorbei, wo Landwirte bis in die Abenddämmerung hinein ihren Mais ernteten. Nach gut zwanzig Minuten radeln auf einer fast autofreien Straße Ankunft in Harriehausen.

Hier eine freundliche Begrüßung durch Gastwirt Wilhelm Kulp, ein Urgestein der Gastroszene Bad Gandersheims. Angesichts der spätsommerlichen Witterung wird auf der Außenterrasse vor dem Wirtshaus mitten im Dorf Platz genommen. Und schon serviert Wilhelm seinen vier Radlern aus der Stadt coole Getränke. Wirtin Hildegard Kulp zaubert derweil in ihrer Küche das Festmahl für diesen Abend: Rinderwurst mit etwas Mett gebraten. Dazu frische Salzkartoffeln gekocht, Zuccinigemüse mit Möhrchen und der Gipfel die Gewürzgurke. "Essen wie bei Muttern".

Das Gericht schmeckt der Radlertruppe dermaßen lecker, dass Hildegard noch einmal Rinderwurst und Gemüse nachlegen muss. Sie freut sich über den gesunden Appetit der Männer. Beim gemütlichen Essen reichlich lockere Unterhaltung miteinander und den beiden Wirtsleuten. Der Tratsch so prächtig warm, spaßig und herzlich wie die untergehende Sonne an diesem herrlichen Abend in Harriehausen. Nach gut drei Stunden der besten gastronomischen Betreuung der ideele und materielle Dank an die sympathischen Wirtsleute. Es folgt der Aufbruch. Mit guten Gefühlen und bestens gestärkt geht es wieder auf die Räder, rein in die Pedalen und gemütlich gen Heimat Bad Gandersheim.
Und das Fazit nach dieser wiederum gelungenen zweiten Landgasthaus-Tour: "Kulp ist Kult!"
red

Die Bilder dokumentieren Eindrücke von der zweien Landgasthaus-Tour im heimatlichen Südniedersachsen. Die dritte folgt im Oktober, so hat es Frank angekündigt.


























30.09.2020 • 19:49 Uhr

Alfeld/Lamspringe: Sprachloser Messermann überfällt Spielhalle und erbeutet vierstellige Eurosumme Schein(Spiel)Geld - Tatverdächtiger aus Lamspringe festgenommen

Die Hildesheimer Polizei mit Staatsanwaltschaft teilen soeben mit:
Beeits am gestrigen Dienstag , gegen 06 Uhr, kam es zu einem Überfall auf eine Spielhalle in der Paulistraße in Alfeld. Ein Täter erbeutete einen niedrigen vierstelligen Geldbetrag.

Nach bisherigen Erkenntnissen habe der maskierter Mann kurz nach 06 Uhr die Spielhalle über die Haupteingangstür betreten und sei direkt zu einer Mitarbeiterin gegangen, die sich zu diesem Zeitpunkt hinter dem Tresen aufgehalten habe. Unter Vorhalt eines Messers und durch seine Körpersprache habe er Bargeld von der Angestellten gefordert. Die Frau habe daraufhin Scheingeld aus verschiedenen Behältnissen genommen und dem Täter übergeben. Anschließend habe der Tatverdächtige die Spielhalle über die Zugangstür verlassen und sei in unbekannte Richtung geflüchtet.

Die Spielhallenangestellte habe nach dem Überfall sofort die Polizei alarmiert, die nach nur wenigen Minuten am Tatort erschien. Neben diversen polizeilichen Ermittlungsmaßnahmen wie der Spurensuche wurden auch Aufzeichnungen ausgewertet und aus dem Kreis der Spielhallenmitarbeiter ein Tatverdacht gegen einen Mann aus Lamspringe geäußert.

Der Tatverdächtige konnte in der Nähe seiner Wohnanschrift mit seinem Fahrzeug festgestellt werden. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hildesheim und dem zuständigen Amtsgericht wurden sein Fahrzeug und seine Wohnung nach tatrelevanten Gegenständen durchsucht. Beweismittel wurden sichergestellt und der Tatverdächtige wurde dem Polizeigewahrsam in Hildesheim zugeführt. Am heutigen Tag, 30September 2020, wurde der Mann dem Haftrichter vorgeführt. kri










30.09.2020 • 19:28 Uhr

Einbeck: Dr. Claudius Weisensee für Feuerwehrbedarfsplan

Als Konsequenz aus der Brandserie im Sommer spricht sich Bürgermeisterkandidat Dr. Claudius Weisensee für einen Feuerwehrbedarfsplan aus.

Der „unglaubliche Einsatz der Feuerwehrleute zur Bekämpfung der Brandserie“ habe ihn tief bewegt. „Es ist toll, welche Solidarität die Freiwillige Feuerwehr erfahren hat und in diesen Tagen erfährt. Mindestens ebenso wichtig ist es aber, dass sie personell und strukturell gestärkt wird, damit sie im Jahr 2030 und darüber hinaus noch ihren Dienst für die Allgemeinheit leisten kann“, erklärt Weisensee. Die Stadt Einbeck habe für die Wahrnehmung des abwehrenden Brandschutzes die Feuerwehr adäquat auszurüsten und zu unterhalten. „Um dabei das örtliche Gefahrenpotential ausreichend zu berücksichtigen und eine optimale Aufgabenwahrnehmung durch die Kernstadt- und Ortsfeuerwehren zu gewährleisten, sollte Einbeck einen Feuerwehrbedarfsplan aufstellen, denn die Feuerwehr braucht Planungssicherheit“, meint der von FDP, Bündnis 90 /Die Grünen, Gemeinsam für Einbeck (GfE) und Bürgerliste Kreiensen unterstützte Kandidat.

Der Feuerwehrbedarfsplan sollte analog zu den Regelungen in anderen Kommunen auf einer Gefährdungsanalyse des Gemeindegebiets beruhen und eine Bestimmung des Schutzziels enthalten um festzustellen, mit wieviel Mannschaft und Gerät die Feuerwehr innerhalb der Hilfsfrist am Schadensort einzutreffen hat. Daraus abzuleiten wäre dann die Ermittlung des Bedarfs der Ausstattung der gemeindlichen Feuerwehr zur Erreichung des Schutzziels. Die mehrmalige Verwendung nasser Kleidung sowie drohende Engpässe bei der Zuordnung von Sauerstoffgeräten zu den dazu ausgebildeten Feuerwehrleuten müssten der Vergangenheit angehören. Der Feuerwehrbedarfsplan sollte ein Mal pro Wahlperiode des Rates fortgeschrieben und der Entwicklung in Einbeck und den Ortschaften angepasst werden, so Weisensee. red










30.09.2020 • 19:24 Uhr

Erneut 88 Flüchtlinge (Kinder mit Eltern und Geschwister) aus Griechenland in Hannover gelandet

Innenminister Pistorius (SPD): „Aufnahme von Lesbos muss weiter fortgesetzt und verstärkt werden. Niedersachsen steht bereit"

Am heutigen Mittwoch sind erneut behandlungsbedürftige Flüchtlingskinder mit ihren Eltern und Geschwistern - zusammen 88 Personen - aus den griechischen Flüchtlingscamps am Flughafen Hannover eingetroffen. Mit an Bord waren außerdem 50 unbegleitete Minderjährige sowie eine inzwischen volljährige unbegleitete Person, die nach dem Brand des Flüchtlingslagers Moria auf Lesbos in Deutschland aufgenommen werden sollen.
„Ich freue mich, dass es nach der Brandkatastrophe von Moria relativ zügig gelungen ist, die ersten unbegleiteten Minderjährigen aus Moria hierher zu holen, damit sie bei uns ihr Asylverfahren durchlaufen können", so der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius (SPD).

Minister Pistorius hatte zuletzt im Herbst 2019 das griechische Flüchtlingslager auf Lesbos besucht und sich seitdem für die Aufnahme besonders schutzbedürftiger Kinder stark gemacht. Die Bundesregierung hatte dann im März dieses Jahres beschlossen, sich im Rahmen einer europäischen Initiative bei der Aufnahme von Flüchtlingskindern von den griechischen Inseln zu engagieren.
So konnten in einem ersten Schritt im Frühjahr insgesamt 53 unbegleitete Kinder und Jugendliche aus Griechenland nach Niedersachsen ausgeflogen und dann auf andere Bundesländer und niedersächsische Kommunen verteilt worden. Seit Ende Juli findet in enger Absprache mit den Bundesländern sowie den internationalen und europäischen Institutionen (IOM, UN-HCR, EASO) der Transfer von 243 behandlungsbedürftigen Kinder und deren Familienangehörige - insgesamt etwa 930 Personen - zur Durchführung des Asylverfahrens nach Deutschland statt. Diese werden auf unterschiedliche Bundesländer verteilt. Niedersachsen wird bei diesem Transfer elf unbegleitete Minderjährige sowie 23 Personen aus dem Kontingent der behandlungsbedürftigen Kinder mit ihren Kernfamilien aufnehmen. Damit hat Niedersachsen bislang 77 Personen aus Griechenland aufgenommen. red











30.09.2020 • 14:28 Uhr

Blitzeralarm! Montag im Raum Kalefeld und heute in einer Woche erneut in Bad Gandersheim!

In der Woche vom 05. Oktober bis 11. Oktober 2020 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:

Montag, 5. Oktober: Raum Kalefeld
Dienstag, 6. Oktober: Raum Einbeck
Mittwoch, 7. Oktober: Raum Bad Gandersheim
Donnerstag, 8. Oktober: Raum Moringen
Freitag, 9. Oktober: Raum Bad Gandersheim

Die semistationäre Messanlage „Alice“ wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Bad Gandersheim und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (KW 42) im Raum Moringen eingesetzt.
Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.lpd/Foto: Fis WMG










30.09.2020 • 14:18 Uhr

Mysteriöses Feuer in Gebäudekomplex an der Groner Landstraße - Ursache unklar

Im Erdgeschoss eines Wohnkomplexes an der Groner Landstraße hat es Mittwochnacht (30.09.20) gebrannt. Menschen wurden nicht verletzt. Die ausgelöste Brandmeldeanlage rief die Göttinger Berufsfeuerwehr auf den Plan. Nach ersten Erkenntnissen fingen im Hausflur abgestellte Gegenstände, darunter ein Kinderwagen und ein Kinderfahrrad, aus bislang ungeklärter Ursache Feuer. Durch die Flammen wurde der komplette Flurabschnitt verrußt. Mehrere Deckenlampen und auch der Fußboden wurden beschädigt. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.jk










30.09.2020 • 14:15 Uhr

Goslar: Airbags ausgebaut und gestohlen

In der Zeit von Montagnachmittag, 18 Uhr, bis Dienstagvormittag, 06.50 Uhr, drangen bislang unbekannte Täter gewaltsam den am Fahrbahnrand der Hahnenbergstrasse, Höhe Haus Nummer 2, abgestellten grauen VW-Transporter mit GS-Kennzeichen ein, bauten den Fahrer- und Beifahrerairbag aus und entwendeten sie. Bei der Tat entstand ein Schaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Die Polizei Goslar hat dazu die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die während des angegebenen Zeitraums verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Hahnenbergstrasse oder der näheren Umgebung festgestellt haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05321/339-0 zu melden. ots










30.09.2020 • 14:09 Uhr

Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim aktuell: Förderverein kauft 200 Setzlinge für Baumpflanzaktion des E-Centers

Ganz starke Resonanz nach den ersten Exklusiv-Reportagen über die Baumpflanzaktion "Aufforsten mit 1.200 Bäumen für den Klimaschutz und gegen das Waldsterben" des E-Centers in Bad Gandersheim. Heute Mittag waren bereits 800 der Setzlinge abgesetzt, bestätigte Dirk Scheuner vom E-Center auf Anfrage. "Die Menschen sind sehr aufgeschlossen. Auch Vereine ziehen engagiert mit", berichtet Scheuner über das positive Echo. Der Förderverein der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim orderte 200 Nachwuchsbäume. Vorher hatten das DRK, CDU und KVV ihre Bereitschaft erklärt, sich in die Umweltaktion einzubringen. Viele Privatpersonen haben es bereits getan. Noch geht die Aktion weiter.
Für die gemeinschaftliche Anpflanzaktion ist seit heute ein neuer Termin mit dem 16. Oktober 2020, 15 Uhr, festgesetzt. Auch die Anbaufläche steht mit einem Gelände zwischen Ackenhausen und Bilderlahe fest. red/ Foto: Fis WMG










30.09.2020 • 13:42 Uhr

Ab jetzt tickt die Uhr: Kommunalwahl am 12. September 2021 - Stichwahlen am Bundestagswahl-Tag 26. September 2021

Heute sind es noch 348 Tage bis zum ganz großen Showdown für die Kommunalpolitik in Südniedersachsen. Dann sind Neuwahlen für die Kommunalparlamente in den niedersächsischen Städten, Gemeinden und Landkreisen angesagt. Die Spitzen der Koalitionsparteien der Rot-Schwarzen-Landesregierung haben sich dem Vernehmen nach auf den 12. September 2021 als Termin für die anstehende Kommunalwahl verständigt. Kommt es aufgrund von Unter-50-Prozent-Wahlergebnissen bei der Direktwahl von Bürgermeister/innen- und Landratskandidaten/innen ist zwei Wochen später ein Stichwahltermin angesetzt; an diesem Sonntag finden gleichzeitig die nächsten Wahlen zum Deutschen Bundestag statt. Diese Kombination dürfte die Wahlbeteiligung insbesondere bei den Stichwahlen stark begünstigen.

Spätestens ab jetzt werden die Parteien , die sich im kommenden Jahr mit Konzepten und Köpfen den Wählerinnen und Wähler präsentieren werden, in den Wahlkampfmodus umschalten müssen. Das setzt vor allem die Vorbereitungen für die Formulierung von Leistungsbilanzen, Zukunftskonzepten und personellen Angeboten und Alternativen für das Wahlvolk voraus.
red/Video: Fis WMG










30.09.2020 • 13:31 Uhr

Gandersheimer Behörde: L 544 / L 556 - Sperrungen der Ortsdurchfahrt Lenglern -Bauarbeiten wegen Fahrbahnerneuerung ab Freitag, 2. Oktober

Auf den Landesstraßen 544 und 556 in der Ortsdurchfahrt Lenglern (Landkreis Göttingen) werden ab Freitag, 2. Oktober, nacheinander weitere verschiedene Vollsperrungen eingerichtet. Grund sind Fahrbahnerneuerungen. Dies teilt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim mit.

Nach Mitteilung der Behörde wird im Zuge der Fahrbahnerneuerung auf der L 544 (Bovender Straße) ab dem 2. Oktober auch der Kreuzungsbereich Bovender Straße / Mittelstraße (L 544 / L 556) für den Verkehr voll gesperrt.

Der Durchgangs- und Schwerverkehr wird weiterhin über die Bundesstraßen 3 und 27 umgeleitet. Nach Verkehrsfreigabe der L 544 und des Kreuzungsbereiches erfolgt die nächste Vollsperrung vom 12. bis 26. Oktober auf der L 556 (Mittelstraße, im Bereich des Bahnhofes) zwischen Vom-Stein-Straße und Pappelweg.

Die Zufahrt zum Krankenhaus wird dann nur aus Richtung Harste möglich sein.
Nach Abschluss der Arbeiten in diesem Abschnitt erfolgt die nächste Vollsperrung ab dem 26. Oktober auf der Landesstraße 556 (Mittelstraße) zwischen Kreuzung Lange Straße und Vom-Stein-Straße.

Für die Sperrungen auf der L 556 wird der Durchgangs- und Schwerverkehr über die Landesstraßen 554 und 555 (südl. Ortsumgehung bis Harste) umgeleitet.
Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis zum Mitte Dezember andauern. Witterungsbedingte Verzögerungen sind möglich.
Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis. red











30.09.2020 • 12:47 Uhr

Zahl der Woche - Zum Start der Heizsaison: Rund die Hälfte der Wohnungen in Deutschland werden mit Gas beheizt

Gas ist der meist genutzte Heiz-Energieträger in Deutschland. Das gilt sowohl für den Bestand als auch für neue Wohnungen. Wie eine Auswertung des BDEW zeigt, wird die Hälfte aller Wohnung in Deutschland mit Gas beheizt. In gut einem Viertel der Wohnungen kommt Heizöl zum Einsatz. Fernwärme, die ebenfalls zu fast 40 Prozent aus Erdgas erzeugt wird, folgt auf Platz drei mit 14 Prozent. Andere Heizarten, wie Strom und Elektro-Wärmepumpen, machen zusammen rund 11 Prozent aus.

Anders sieht es im Wohnungsneubau aus. Zwar sind auch in neu errichteten Wohnungen Gasheizungen mit einem Anteil von rund 37 Prozent die Nummer eins. Am zweithäufigsten werden jedoch Elektro-Wärmepumpen verbaut (30 Prozent). Mehr als jede vierte neue Wohnung wird mit einer Fernwärme-Heizung ausgestattet. Öl-Heizungen spielen hier keine Rolle mehr.

„Die Zahlen zeigen, dass Gas-Heizungen ein großes Vertrauen in der Bevölkerung genießen. Und das zu Recht: Gerade im städtischen Bestand, der sich oft nur mit hohem Aufwand beispielsweise auf Wärmepumpen umrüsten lässt, kann Gas als Energieträger sein Potential zur schnellen Treibhausgasminderung ausspielen, wenn damit Ölheizungen ersetzt werden“, sagt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. So ließen sich durch den Ersatz alter Ölheizungen durch moderne Heiztechnologien wie Gas oder Fernwärme bis zu 14 Millionen Tonnen CO2 einsparen. „Zudem lassen sich schon heute moderne Gasheizungen ohne technische Umstellung auch anteilig oder zu hundert Prozent mit grünen Gasen, wie Biomethan, betreiben. So können Hausbesitzer einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten.“ red/Fotos: Fis WMG

















30.09.2020 • 11:26 Uhr

Warum mit Blumen an den Gewehren und fliegenden Fahnen in den Krieg? Erinnerungstafel an Ersten Weltkrieg in Bad Gandersheim enthüllt - Heute Vortrag um 19 Uhr!

Dank einer Initiative des Roswitha-Gymnasiums in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim und des Volksbundes Deutsche Kriegsfürsorge mit weiteren Unterstützern ist soeben auf dem Kriegsgräberfeld auf dem St. Georgsfriedhof in Bad Gandersheim eine Erinnerungstafel für Kriegstote des Ersten Weltkrieges (1914 bis 1918) enthüllt worden. Northeims Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, sie ist auch Bezirksvorsitzende des Volksbundes, und Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz würdigten in ihren Ansprachen vor rund 30 Teilnehmern/innen bei der Enthüllung der Tafel besonders das Engagement der Schülerinnen und Schülern des Roswithas-Gymnasiums, dieses Geschcihstprojekt zu realisieren. Die Tafel zeigt sehr wirkungsvoll weil personalisiert die fürchterlichen Geschehnisse des Weltkrieges auf und stellt sie in einen Gesamtzusammenhang von Verstehen, Erkenntnissen und Lehren für nachfolgende Generationen. Der Erste Weltkrieg kostete Millionen von Menschen (Soldaten und Zivilisten) unnötigerweise das Leben. Und Lehren wurde leider nicht daraus gezogen. Das Inferno des Zweiten Weltkrieges folgte nur 21 Jahre später.

Heute Abend gibt es ab 19 Uhr im Roswitha-Gymnasium in Bad Gandersheim einen erläuternden Vortrag zu der heutigen Enthüllung der Erinnerungstafel. Diese Veranstaltung ist öffentlich, betonte soeben Schulleiter Müller.
red/Fotos/Video: Fis WMG












30.09.2020 • 09:57 Uhr

Nach Unfallflucht sucht Polizei roten Golf 3 oder Vento

Am gestrigen Dienstag, 29. September, gegen 05.10 Uhr, befuhr ein bislang unbekannter Fahrzeugführer die Landesstraße 515, von Bredelem kommend, in Richtung Kunigunde (Landkreis GoslaR). In Höhe des Abzweigs Ostharingen fuhr er in einer Rechtskurve geradeaus in die dortige Leitplanke und verursachte dadurch Sachschaden in Höhe von ca 2000 Euro. Anschl. entfernte sich der Fahrzeugführer unerlaubt von der Unfallstelle. Anhand der am Unfallort vorgefundenen Pkw-Teile handelt es sich hierbei um einen roten Golf 3 oder Vento der Baujahre 1991-99. Das Fahrzeug muss vorn links erheblich beschädigt sein.

Hinweise zum Unfall oder zum beschädigten Fahrzeug nimmt die Polizei Langelsheim unter Telefon 05326-978780 entgegen. ots/Foto: Polizei










30.09.2020 • 09:45 Uhr

Oktoberfest in Bad Gandersheim: Blau-weiße Stimmung im Biergarten/Keglerheim Jungesblut

Wenn schon die großen Oktoberfeste der Corona-Krise geopfert werden müssen dann müssen halt andere Veranstaltungsformate her: Kleiner, überschaubarer, gemütlicher! So ist es für das kleine Oktoberfest am kommenden Freitagnachmittag und Wochenende in Bad Gandersheims ersten "Biergarten an der Gande" und im "Keglerheim Jungesblut" angesagt. Das bedeutet: in Gemeinschaft weiß-blaue Stimmung mit entsprechenden Getränken und einem deftigem Imbiss genießen. Das Gaudi-Motto für Freitag steht fest: "Carola statt Corona!" red










30.09.2020 • 09:10 Uhr

Corona-Regel-Verschärfung: Zuhause nur noch Familienfeiern mit 25 Menschen - 50 Euro Bußgeld für Gastwirte

Umsicht und Vorsicht: Bundesweite Einigung auf das weitere Vorgehen in der Corona-Krise

Heute hat es eine erneute Videokonferenz der Regierungschefinnen und Chefs der Länder mit der Bundeskanzlerin und Mitgliedern des Bundeskabinetts gegeben. Es bestand Einigkeit dahingehend, dass Deutschland die Corona-Krise auch dank der engen und konstruktiven Zusammenarbeit der Länder untereinander und mit dem Bund bislang vergleichsweise gut bewältigt hat. „Auch aus Sicht der Niedersächsischen Landesregierung hat es sich bewährt, auf bundesweite Regeln zu Abstand, Hygiene und Alltagsmasken zu setzen, Teststrategien miteinander abzustimmen und Kontaktnachverfolgungen sicherzustellen und auf regionale Hotspots gezielt regional zu reagieren," so Ministerpräsident Stephan Weil am frühen Abend.

Man habe sich bundesweit auf die Empfehlung geeinigt, zumindest dann, wenn die 7-Tages-Inzidenz über 35/100.000 steigt, die Höchstzahlen für Feiern in privaten Räumen auf 25 und in angemieteten oder öffentlichen Räumen auf 50 zu begrenzen. Für den Fall einer Überschreitung auch der 50er Grenze in der 7-Tages-Inzidenz wird eine Grenze bereits bei 10 bzw. 25 Personen empfohlen. Eine Festlegung niedrigerer Werte bzw. Inzidenzen bleibt den Ländern oder Kommunen unbenommen. Weil: „In den nächsten Tagen werden wir diskutieren, in welcher Weise dieser Teil des heutigen MKP-Beschlusses für Niedersachsen umgesetzt wird."

Bundesweit sollen - so eine weitere Einigung in der Ministerpräsidentenkonferenz mit der Kanzlerin - Gastwirte in Zukunft die Kontaktdaten ihrer Gäste auf Plausibilität überprüfen. Verstöße dagegen sollen mit einem Bußgeld von mindestens 50 Euro geahndet werden.

Einig sei man sich im Länderkreis und mit der Bundesregierung auch darüber, dass angesichts der wenn auch unterschiedlichen, so doch fast flächendeckend ansteigenden Infektionszahlen Vorsorge getroffen werden müsse, um eine Eskalation im Herbst und Winter zu verhindern. Zwar liege die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland und erst Recht in Niedersachsen nach wie vor deutlich unter der in einigen europäischen Nachbarländern. Doch auch in Niedersachsen gebe es, so Weil, einen langsamen aber stetigen Anstieg der Corona-Fälle, der nicht mehr auf einigen wenigen regionalen Hotspots beruhe.

Weil: „Wir sehen deswegen auch in Niedersachsen Anlass zur Vorsicht." Die Landesregierung plane auf dieser Grundlage in der nächsten Woche für die neue niedersächsische Verordnung über Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus nur Veränderungen, die insgesamt das Schutzniveau stärken.

„Es soll jedoch", so Weil, „durchaus eine - bereits angekündigte - vorsichtige Umstellung geben. Zukünftig sollen die Regelungen in Niedersachsen eingängiger und die Verordnung kürzer werden. Wo immer möglich sollen allgemeine Regelungen die bisherigen Einzelfallregelungen ersetzen."

Die Details der zukünftigen Verordnung sollen in den nächsten Tagen beraten werden. Die aktuelle Verordnung läuft bis zum 8. Oktober.

Eine wesentliche Ursache für das auch in Niedersachsen gesteigerte Infektionsgeschehen ist das Feiern unter Missachtung der Abstands- oder Maskenregelungen. Dazu Stephan Weil: „Wir dürfen es nicht riskieren, dass Feiern ohne Abstand und ohne Maske zu einem immer größeren Risiko werden."


Die bereits Ende August vereinbarte Änderung der Teststrategie für Rückkehrer aus Risikogebieten soll und muss schnellstmöglich umgesetzt werden, auch darüber war man sich einig. Bis dahin bleibt es bei dem aktuellen Verfahren, also auch bei dem Testangebot an den Flughäfen.

Abschließend Ministerpräsident Stephan Weil: „Wir dürfen uns von den hier bei uns noch vergleichsweise niedrigen Infektionszahlen nicht täuschen lassen. Die Kurve geht auch in Niedersachsen langsam, aber stetig nach oben und auch wir sind nicht vor einer Eskalation gefeit. Ich appelliere deshalb an das Verantwortungsgefühl aller Niedersächsinnen und Niedersachsen gerade auch der jüngeren und vermeintlich weniger gefährdeten: Bitte nehmen Sie das mit Corona verbundene Risiko ernst! Auch bei jungen Menschen gibt es schwerwiegende Krankheitsverläufe und langanhaltende Folgewirkungen. Aber schon der Schutz der älteren und der vorerkrankten Menschen in unserem Land sollte Grund genug sein, auch und gerade jetzt im Herbst und Winter die Regeln zu beachten und sich beim Reisen und Feiern zurückzuhalten. Es ist der Landesregierung ein großes Anliegen, dass unsere Krankenhäuser nicht an Kapazitätsgrenzen kommen, dass die Kinder und Jugendlichen in unserem Land auch in den nächsten Monaten gute Bildung und Betreuung erhalten und dass unsere Unternehmen sich von den Belastungen der letzten Monate erholen können und nicht erneut den Betrieb zurückfahren müssen. Wir müssen gerade in den nächsten Monaten, in denen uns Kälte und Nässe wieder mehr in die Innenräume zwingen, alles uns Mögliche dafür tun, das Infektionsgeschehen gering zu halten: Abstand, Hygiene, Alltagsmaske und Lüften." red











30.09.2020 • 08:57 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen der Polizeiinspektion Northeim: 308 Verstöße an zwei Tagen

Die Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Northeim hat an zwei Tagen in dieser Woche Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.

Am vergangenen Montag 28. September 2020, 07 Uhr bis 21Uhr, konzentrierten sich die Verkehrsüberwachungsexperten auf die B 64, Höhe Einbeck. Hier waren 177 Fahrzeuge zu schnell. Am 29. September 2020, ebenfalls von 07 Uhr bis 19 Uhr, führte die Verfügungseinheit der Polizei-Inspektion Northeim Kontrollen auf der Bundesstraße 241, in der Gemarkung Ellierode, durch. Hier stellten sie insgesamt 131 Überschreitungen fest.
Bei einem Gesamtdurchlauf von 5700 Fahrzeugen musste die Polizei 308 Ordnungswidrigkeitenverfahren einleiten. Tagesschnellster bei diesen Kontrollen war eine männliche Person mit einem im Landkreis Holzminden zugelessenen Fahrzeug. Auf der B 241 waren 100 km/h erlaubt. Die Spitzengeschwindigkeit lag bei 150 km/h. Neben einem Bußgeld von 160 Euro kommt auf den Fahrer ein Monat Fahrverbot zu.
Die Polizeiinspektion Northeim setzt diese Geschwindigkeitsmessungen in den kommenden Wochen im gesamten Landkreis Northeim fort. Damit wird die Hauptunfallursache insbesondere in der dunklen Jahreszeit nachhaltig nachhaltig bekämpft.koe










30.09.2020 • 08:54 Uhr

A 38: Vollsperrung der nördlichen Tunnelröhre des Heidkopftunnels in Fahrtrichtung Göttingen - Für 6 Millionen Euro Sanierung von Fahrbahnschäden bis Ende des Jahres

Aufgrund von Fahrbahnschäden im Heidkopftunnel und den asphal­tierten Vorfeldern wird der Heidkopftunnel der Autobahn 38 zwischen der Anschlussstelle Arenshausen und den neu hergestellten Behelfszufahrten bei Reckershausen vom 1. No­vember bis 28. Dezember in der Richtungsfahrbahn Göttingen voll gesperrt.

Grund der Arbeiten sind hohlliegende Betonplatten und Schäden der darunter liegenden Fahr­bahnschichten. Weiterhin ist es zwingend erforderlich, die elektrotechnische Einrichtung des Heidkopftunnels zu erneuern und den Verkehr auf der A 38 durch das Anbrin­gen von Netzen im Bereich des Westportals vor herunterfallenden Gegenständen wie Stei­nen zu schützen.
Vom 29. bis 30. September werden Wartungsarbeiten der elektronischen Anlagen im Heidkopftunnel jeweils nachts von 20 Uhr bis 5 Uhr durchgeführt. Bei diesen Arbeiten werden die Lautsprechereinrichtungen, Notrufsäulen, Beleuchtungseinrichtung, Belüftungseinrichtung sowie die elektronische Beschilderungseinrichtung durch eine Fachfirma überprüft und gewartet. Bedingt durch die hohe Staub- und Lärmentwicklung, können diese Arbeiten nicht während der Fahrbahnerneuerung des Heidkopftunnels durchgeführt werden und müssen daher vorgezogen werden.

Weiterhin benötigt man zwingend einen Vorlauf für vorbereitende Arbeiten der Hauptbaumaßnahme, welche in diesem Zuge mit ausgeführt werden.
Nach den turnusmäßigen Wartungsarbeiten der elektronischen Anlagen im Heidkopftunnel wird ab dem 1. Oktober mit den Bauarbeiten für die Hauptbaumaßnahme begonnen.
Zunächst finden bauliche Vorarbeiten für die Sanierung der Vorfelder des Westportals und des Heidkopftunnels statt.

Hierfür wird in der Zeit vom 1. Oktober bis 18. Oktober der Verkehr zunächst einspurig an der Bau­stelle bzw. an den Behelfsrampen vorbei geführt.
Am 19. Oktober beginnen die Arbeiten in Fahrtrichtung Göttingen für die Fahrbahnerneuerung des Vorfeldes und die Fahrbahnerneuerung im Heidkopftunnel. Planmäßig sollen diese Arbeiten vor Weihnachten abgeschlossen sein.

Im Anschluss wird bis zum 31. Januar 2021 die elektrotechnische Ausstattung dieser Tunnel­röhre erneuert.
Gleichzeitig zu den beschriebenen aufgeführten Maßnahmen findet die Portalsiche­rung des Westportals durch den Einbau von Stahlnetzen statt.
Verkehrsführung für die Sperrung der nördlichen Tunnelröhre:

Für die Gewährleistung des sicheren Betriebs des Heidkopftunnels, während der Baumaßnahme wurde ein Verkehrsführungskonzept entwickelt, wel­ches eine wechselweise Nutzung des Tunnels und der Umleitungsstrecken der neu erstellten Behelfszufahrten (Reckershausen) vorsieht.

Bei dem tageszeitlichen Richtungswechselbetrieb wird die durch den Verkehr stärker belastete Fahrtrichtung durch die jeweils freie, also in diesem Fall südliche Tunnelröhre geleitet und der schwächere Verkehrsstrom über die Umleitung mit den Behelfszufahrten. Die Umleitungsstrecke U 85a führt bei Sperrung der Ostrichtung (Leipzig) über die temporäre Rampe, die L 566, die L 1001, die B 80 und an der Anschlussstelle (AS) Arenshausen wieder auf die A 38 in Richtung Halle / Leipzig. Bei Sper­rung der Westrichtung (Göttingen) führt die Umleitungsstrecke über die U 58a von der AS Arenshausen über die B 80, die L 1001 und die L 566 über die temporäre Rampe wieder auf die A 38 in Richtung Göttingen.
Für die Optimierung der Umleitungsstrecken wurde die Lichtsignalanlage an der Kreuzung B 80 / L 1001 dem zu erwartenden Verkehrsaufkommen angepasst und der Knoten B 80 / L 3080 wird ab dem 15. Oktober soweit umgebaut, dass die B 80 dann vorfahrtberechtigt sein wird. Die Ankündigungstafeln für die geänderte Verkehrsführung (Vorfahrt geändert) werden bereits in der 40. Kalenderwoche aufgestellt.

Ab dem 19. Oktober wird der Verkehr an der Baustelle wie folgt vorbei ge­führt:
Vormittags bis 11:30 Uhr und am Wochenende wird der Verkehr grundsätzlich nach Göttingen auf der A 38 belassen. Nachmittags ab 12 Uhr und in der Nacht bis 2 Uhr wird der Verkehr nach Halle grundsätzlich auf der A 38 Richtung Halle geführt. Von 11:30 Uhr bis etwa 12 Uhr und von 2 Uhr bis 2:30 Uhr erfolgt der Umbau der wechselseitigen Verkehrsführung. In dieser Zeit ist die Autobahn voll gesperrt und beide Verkehre fahren über die Umleitungs­strecken U85a.

Die Umleitung führt über die Behelfsrampen und die ausgeschilderte Umleitungsstrecke.

Die Anschlussstelle Arenshausen in Richtung Göttingen ist vom 18. Oktober 2020 bis zum 30. April 2021 voll gesperrt. Die „Pendlerparkplätze" im Bereich der Anschlussstelle sind nicht mehr zu nutzen und werden gesperrt.

Die Brücke in Arenshausen (Halle-Kasseler-Straße) wird für den Durchgangsverkehr beidsei­tig für die Dauer der Bauarbeiten ab 18. Oktober ebenfalls gesperrt.

Die Kosten der Gesamtmaßnahme wurden mit rund 6,89 Millionen Euro beauftragt und werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen.

Auf den umliegenden Straßen wird es zu Behinderungen kommen. Soweit möglich, sollten die Verkehrsteilnehmer diesen Bereich großräumig umfahren.

Witterungsbedingt kann es bei den Arbeiten außerhalb des Heidkopftunnels zu Verschiebun­gen kommen.
Im nächsten Jahr wird die südliche Tunnelröhre saniert, hierzu wird es eine gesonderte Pressemittelung geben.
Dies teilt die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim mit und bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis.











30.09.2020 • 08:50 Uhr

Online-Chor-Workshop mit der Kreisvolkshochschule: Zweiter virtueller Chor bei der Kreisvolkshochschule

Ein weiteres virtuelles Chor-Erlebnis wird demnächst die Kreisvolkshochschule Northeim verwirklichen. In einem Online-Chor-Workshop soll sich ab dem 26. Oktober ein Chor zusammenfinden. Als Ergebnis wird am Ende ein gemeinsames Video mit dem Lied „Wenn die Zeit kommt“ stehen. Anmeldungen sind ab sofort auf www.kvhs-northeim.de möglich.
Der Kurs findet in Zusammenarbeit mit der Kontaktstelle Musik des Landkreises Northeim statt. Kursleiter ist André Wenauer (Hattorf). Das Projekt besteht aus zwei Teilen, nämlich den Proben über das Internet und dem Aufnehmen und Einschicken eines eigenen Videos. Die Videos werden vom Chorleiter zu einem zusammengefügt. Das Werk wird dann auf dem YouTube-Kanal der Kreisvolkshochschule veröffentlicht.
Mit einem virtuellen Chor hatten die Kreisvolkshochschule und Chorleiter André Wenauer im Sommer ein vielbeachtetes Video erarbeitet. Es ist auf der Homepage der Kreisvolkshochschule zu sehen. Dort sind auch Einzelheiten über den Ablauf des neuen Chores veröffentlicht.
Die Proben für das neue Projekt über das Internet finden am 26. Oktober sowie am 2., 9. und 16. November jeweils von 18 bis 20 Uhr statt. Anmeldeschluss ist der 21. Oktober. Die Teilnahme kostet zehn Euro. lpd












30.09.2020 • 07:22 Uhr

Einbeck: 30-Jährige rastet aus und prügelt auf Mutter und jüngere Schwester ein - Polizei leitet Verfahren ein

Soeben berichtet die Polizei in Einbeck: Am gestrigen Dienstagabend, 29. September 2020, besuchte eine 30-jährige Einbeckerin mit Migrationshintergrund ihre ebenfalls in Einbeck wohnende Familie. Im Verlauf des Besuches kam es dann erst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den Familienmitgliedern. Anschließend führte das zu Handgreiflichkeiten. Die 30-Jährige rastete total aus und schlug auf ihre 21-jährige Schwester sowie ihre 57-jährige Mutter ein. Diese setzten sich zur Wehr und verletzten dabei die junge Frau. Nach einem damit einhergehenden Sturzgeschehen, klagte die Frau im Anschluß über Erinnerungslücken und musste ärztlich behandelt werden. Die zwischenzeitlich alarmierte Polizei leitete gegen alle Beteiligten Polizei Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. kr










29.09.2020 • 21:06 Uhr

Millionenprojekt Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim: LaGa-Hauptquartier aus dem Herzen der Stadt ins Herz des Kurviertels

Wahrlich in guten Händen befand sich dieser Tage das Millionenprjket Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim: Was da auf dem großräumigen Umzugswagen an Werbeslogan prangte, als der Umzugs-Laster vor der LaGa-Geschäftsstelle am Markt hielt, war alles gesagt: Hier findet ein Umzug statt. Was Geschäftsführer Thomas Hellingrath gegenüber dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group bereits vor einiger Zeit bestätigt hatte, vollzog sich gestern und heute. Seine Geschäftsstelle mit fast einem halben Dutzend Mitarbeiter/innen im Stab ließ Bürostühle, Tische und anderes Inventar aus dem Rickeschen Haus ausräumen. Aus dem Herzen der Stadt ging es schnurstracks ins Herz des zukünftigen Ausstellungsgeländes der Landesgartenschau. Direkt am ersten Osterbergsee, eine Herzkammer der LaGa, wurde in die ehemalige Steueranwaltskanzlei Dröge & Paul eingezogen. Bekanntlich hat der neue Eigentümer und Unternehmer Holger Leicht ( Leicht & Appel Spezialprodukte) das dominante Gebäude gleich weiter an die Landesgartenbaugesellschaft vermieten können. Vom Osterbergsee Nummer 4 werden ab sofort alle administrativen und logistischen Maßnahmen eingeleitet.

Alles zeitgerecht und passend eingerichtet: Kommende Woche wird der neue Hausherr des LaGa-Hauptquartiers, inmitten von Grün und umgeben von Wasser, Geschäftsführer Thomas Hellingrath, aus dem Urlaub zurück erwartet. Und gleich wird er von seinem neuen Büro aus einen fantastischen Überblick auf sein großes Betätigungsarreal haben - und auch die Wege zu den einzelnen Stationen können nicht kürzer für den Manager und sein Team sein.
red/Fotos: Fis WMG














29.09.2020 • 18:16 Uhr

Weiter auf gutem Weg: Kommunale Ehe zwischen Lutter und Langelsheim rückt immer näher

Die Niedersächsische Landesregierung hat am (heutigen) Dienstag den Gesetzentwurf zur Eingliederung der Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Lutter am Barenberge in die Stadt Langelsheim und dessen Einbringung in den Landtag beschlossen.

Die Räte der Stadt Langelsheim und der Samtgemeinde Lutter am Barenberge sowie deren Mitgliedsgemeinden Flecken Lutter am Barenberge, Hahausen und Wallmoden haben in ihren Sitzungen Ende November 2019 einstimmig oder mit breiter Mehrheit den Zusammenschluss der beiden Kommunen in die Stadt Langelsheim beschlossen. Die Fusion dient der Stärkung der gemeinsamen Finanz-, der Wirtschafts- und der Gestaltungskraft.

Hinzu tritt die Notwendigkeit sich auf die demografische Entwicklung einzustellen. Beide Kommunen haben bereits einen Bevölkerungsschwund in den vergangenen Jahren erlitten. Die Stadt Langelsheim ist dabei wirtschaftlich wesentlich stärker aufgestellt als die Samtgemeinde Lutter am Barenberge. Für das künftige Stadtgebiet kann nach dem Zusammenschluss eine leistungsstarke Verwaltung erhalten und bei Bedarf ausgebaut werden. Durch die Vereinigung der Kommunen entstehen überdies Einspareffekte, weil nicht mehr in zwei getrennten Verwaltungen die gleichen Sachbereiche behandelt werden müssen. In Lutter am Barenberge soll ein Bürgerbüro eingerichtet werden, um den Bürgerinnen und Bürgern weiterhin wohnortnahe kommunale Dienstleistungen anbieten zu können. red











29.09.2020 • 18:10 Uhr

Willkommen im Netz! Sabrina Torke erste Instagram-Polizistin in der PI Northeim

Polizeiinspektion Northeim startet mit erstem personalisierten Instagram- Account - auf Streife mit Community Policerin Sabrina Torke

Die Polizeiinspektion Northeim ist ab dem 1. Oktober 2020, neben dem bereits bestehenden Twitter-Account "@Polizei_NOM" auch auf Instagram vertreten.

Die personifizierte Nutzung sozialer Medien als Ergänzung zur Aufgabenwahrnehmung wird als sogenanntes "Community Policing" bezeichnet. Dadurch kann ein persönlicher Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern über die behördliche Öffentlichkeitsarbeit hinaus im virtuellen Raum ermöglicht werden. Hinter dem Account "polizei.northeim.st" steht Polizeikommissarin Sabrina Torke vom Einsatz- und Streifendienst der PI Northeim, die diesen in ihrer Funktion als Polizeibeamtin betreiben wird.

"Die moderne Polizeiarbeit in der Inspektion Northeim erhält dadurch ein Gesicht. Wir haben jetzt eine weitere Möglichkeit, unsere Bürgerinnen und Bürger zeitnah und umfassender zu informieren. Wir setzen dadurch ein deutliches Signal der Offenheit und Transparenz. In der heutigen Zeit ist dies unabdingbar.", sagte Polizeioberrat Niklas Fuchs, Leiter Einsatz.

Die 22-jährige Polizeikommissarin versieht seit einem Jahr Dienst im Einsatz- und Streifendienst und wird zukünftig von ihren täglichen Aufgaben berichten und auch Einblicke in andere Dienstbereiche ermöglichen. Sabrina wird am 01. Oktober 2020 mit einem Nachtdienst starten. "Ich freue mich sehr darauf, den zukünftigen Followern durch meine persönlichen Eindrücke und Erfahrungen die Arbeit der Polizei näher zu bringen.", sagte Sabrina Torke. köh/Foto: Polizei










29.09.2020 • 18:04 Uhr

Änderung des Gesetzes zur Ausübung des Hebammenberufes: Kabinett gibt Gesetzentwurf für die Verbandsbeteiligung frei

Das Kabinett der Niedersächsischen Landesregierung hat heute (Dienstag) die Novelle des Niedersächsischen Gesetzes über die Ausübung des Hebammenberufs (NHebG) für die Verbandsbeteiligung frei gegeben.

Das NHebG ist ursprünglich im Jahr 2004 in Kraft getreten. Damals ermöglichte eine Öffnungsklausel im Bundeshebammengesetz, dass die Länder eigene Regelungen über die mit dem Beruf verbundenen Aufgaben treffen konnten. Das hat Niedersachsen getan.

Nun aber wurde mit dem Bundeshebammenreformgesetz aus November 2019 das Berufsbild der Hebamme umfassend und abschließend geregelt. Dabei wurde übrigens als neue Ausbildungsform das duale Studium eingeführt. Aus dem Niedersächsischen Hebammengesetz muss nun die Beschreibung der Aufgaben der Hebammen gestrichen werden.

Darüber hinaus wird vorgeschlagen, die verbindliche Meldepflicht bei den unteren Gesundheitsbehörden um den Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung zu ergänzen. Des Weiteren ist im Gesetzentwurf ein Ordnungswidrigkeitstatbestand vorgesehen. Dieser soll es den Kommunen ermöglichen, Pflicht- bzw. Gesetzesverstöße zu ahnden. Das können beispielsweise die Nichtteilnahme an verpflichtenden Fortbildungsmaßnahmen oder ein Unterlassen der verpflichtenden Anmeldung sein. Das Bundeshebammenreformgesetz basiert auf der Richtlinie 2005/36/EG
red











29.09.2020 • 17:28 Uhr

Proteste in Wolfsburg: Menschenrechtsorganisationen fordern Rückzug Volkswagens aus Xinjiang

Gesellschaft für bedrohte Völker: VW macht sich durch Schweigen mitverantwortlich an Menschenrechtsverletzungen

Der Wolfsburger Automobilkonzern Volkwagen soll sich aus der westchinesischen Provinz Xinjiang / Ostturkestan zurückziehen. Das forderten die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen, die Ostturkistanische Union in Europa e.V., die Jüdische Studierendenunion Deutschland (JSUD) und die Ilham Tohti Initiative am heutigen Dienstag. Auf einer Demonstration am Wolfsburger Hauptbahnhof prangerten die Menschenrechtsorganisationen die anhaltenden Verbrechen in der Region an.

„Die Volkwagen AG macht sich durch ihr anhaltendes Schweigen zu den Menschenrechtsverletzungen in direkter Nachbarschaft zu ihrem Werk in Urumqi mitschuldig an den Verbrechen“, erklärte Hanno Schedler, GfbV-Referent für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung am Rand der Veranstaltung. „Die uigurischen, kasachischen und kirgisischen Muslime werden in Xinjiang nicht weniger unterdrückt und kontrolliert, als die Menschen zur Zeit der Militärdiktatur in Brasilien.“ Dort musste der Konzern wegen seiner Kollaboration mit dem Regime jüngst Entschädigungen in Millionenhöhe zahlen. Die Konzernführung müsse sich an den eigenen Code of Conduct erinnern und die Reißleine ziehen, anstatt die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen. Andere internationale Unternehmen wie H&M und Adidas hätten bereits erklärt, die Region Xinjiang aus ihren Lieferketten zu verbannen.

„Weil Volkswagen vom chinesischen Markt abhängig ist, unterwirft sich das Unternehmen der Kommunistischen Partei Chinas“, so Schedler. „Diesen Mangel an Haltung darf sich ein globales Unternehmen nicht leisten. VW muss Fachleuten der UN Zugang zum Werk in Urumqi gewähren und mögliche Zwangsarbeit in den Lieferketten vor Ort restlos aufklären. Auch das Land Niedersachsen muss hier als wichtiger Aktionär für Aufklärung sorgen.“ Auf Bundesebene müsse endlich ein Lieferkettengesetz her, das Konzerne haftbar mache, wenn sie von Menschenrechtsverletzungen in ihrer Lieferkette profitieren. Bisher schöben sich Wirtschaft und Politik gegenseitig die Verantwortung dafür zu, mit dem Ergebnis, dass sich nichts verbessere.

Zur verheerenden Menschenrechtslage in China kommen seit Jahren immer neue, schockierende Details ans Licht. Noch immer werden neue Internierungslager in der Provinz Xinjiang gebaut, zunehmend in der Nähe von Industrieparks. Den Berichten zufolge werden die Gefangenen dort zur unentgeltlichen Arbeit gezwungen. Jüngst wurde bekannt, dass dieses Internierung- und Zwangsarbeitssystem zunehmend auch in Tibet etabliert wird. red










29.09.2020 • 17:24 Uhr

Northeimer Autohof: Aus unverschlossenem Tankverschluss eines Sattelzuges 400 Liter Diesel abgepumpt

Am Wochenende - Freitag, 25. September 2020, 23.30 Uhr bis Montag, 28. September 2020, 03.00 Uhr - kam es zu einem Diebstahl von mehreren Hundert Liter Diesel am Autohof Westerlange an der Anschlussstelle Northeim/Nord. Unbekannte Täter schlitzten im hier dokumentierten Tatzeitraum die Plane einer geparkten Sattelzugmaschine aus dem Landkreis Gießen an zwei Stellen auf. Von der Ladefläche des Sattelaufliegers wurde nichts entwendet. Jedoch pumpten die unbekannten Täter ca. 400 Liter Diesel aus dem unverschlossenen Kraftstofftank. Der insgesamt entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 940 Euro. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Northeim unter 05551-70050 entgegen. kö










29.09.2020 • 11:43 Uhr

Anklageerhebung wegen rechtsextremistischer Anschlagsdrohung gegen Felix Maria F.

Die Zentralstelle Terrorismusbekämpfung der Generalstaatsanwaltschaft Celle hat unter dem 04.09.2020 vor der Staatsschutzkammer des Landgerichts Lüneburg Anklage gegen den 21-jährigen deutschen Staatsangehörigen aus Hildesheim Felix Maria F. wegen des Verdachts der Volksverhetzung (§ 130 Abs. 2 Nr. 2 StGB), Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat (§ 89a Abs. 1, Abs. 2 Nr. 2 StGB), Terrorismusfinanzierung (§ 89c Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 StGB), Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten (§ 126 Abs. 1, Abs. 2 StGB) und anderer Straftaten erhoben.

Laut einer Pressemitteilung der Generalstaatsanwaltschaft Celle von heute wird in der nunmehr zugestellten Anklageschrift wird Felix Maria F. im Wesentlichen folgendes zur Last gelegt:

Der Angeschuldigte beschäftigte sich zumindest seit März 2019 mit rechtsradikalem Gedankengut und entwickelte einen besonderen Hass gegen Juden, Muslime, Schwarze und Frauen. So chattete er am 04.08.2019 über eine Internet-Plattform mit einer ihm unbekannten dunkelhäutigen Person, beschimpfte ihn wegen seiner Hautfarbe und sprach ihm (und allen anderen Schwarzen) das Lebensrecht ab.

Mit der Zeit fasste der Angeschuldigte – unter dem Eindruck des Attentats von Christchurch in Neuseeland, bei dem der Täter im März 2019 bei Angriffen auf zwei Moscheen insgesamt 51 Menschen getötet und 50 weitere Menschen verletzt hatte – den Entschluss, auch in Deutschland einen rechtsextremistisch motivierten Anschlag mit Waffengewalt zu begehen, um dadurch eine möglichst große Anzahl von Muslimen zu töten und hierdurch ein Klima der Angst und Verunsicherung in Deutschland zu schaffen.

Zu diesem Zweck verschaffte er sich zwei professionelle Armbrüste mit zugehörigen Pfeilen, Spitzen und einem Zielfernrohr, insgesamt vier Messer, darunter auch ein Kampfmesser, und einen Teleskopschlagstock, um diese Waffen bei der Umsetzung seines Plans zu verwenden.
In einem anonymen Internet-Chat teilte er am 29.05.2020 einem ihm unbekannten Chat-Partner mit, dass er beabsichtige, „gleich Muslime" zu töten. Er befinde sich bereits vor einer Moschee und sei im Besitz von Waffen. Vorbild für ihn sei der Attentäter von Christchurch. Er handele aus „Rache für die islamistischen Terroranschläge" und sei „ein Krieger seines Landes". Er wolle weltweite mediale Aufmerksamkeit erregen und müsse etwas gegen die „Invasoren" tun, sonst werde „die weiße Rasse untergehen".

Sein Chat-Partner informierte daraufhin aus Sorge die Polizei, die den Angeschuldigten am 30.05.2020 aufgrund einer richterlichen Anordnung nach dem Niedersächsischen Polizeigesetz in Gewahrsam nahm. Der Angeschuldigte befindet sich seit dem 06.06.2020 aufgrund eines Haftbefehls des Landgerichts Lüneburg vom 05.06.2020 in Untersuchungshaft.red










29.09.2020 • 11:36 Uhr

Couragierte Frau befreit 21-Jährige aus dem "Schwitzkasten" ihres aggressiven Lebensgefährten - Anzeigen wegen weiterer Straftaten

Montagnachmittag kam es zu einer Körperverletzung zum Nachteil einer 21-jährigen Northeimerin und Folgeaktivitäten der Northeimer Polizei:

Eine 30-jährige Autofahrerin hatte an der Kreuzung In der Fluth/ Wilhelmstraße beobachtet, dass die 21-jährige Frau aus einem PKW Ford, der neben ihr hielt, aussteigen wollte und vom Fahrer festgehalten wurde. Nachdem sich die Frau befreit hatte, stieg ihr 34-jähriger Lebensgefährte aus und nahm sie in den "Schwitzkasten".

Durch das beherzte Einschreiten der Zeugin und das Wählen des Polizeinotrufes, ließ der Northeimer zunächst von seiner Freundin ab, so dass sie diese in ihrem Pkw in Obhut nehmen und wegfahren konnte. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme konnten die eingesetzten Polizeibeamten den 34-jährigen Beschuldigten in der Nähe der gemeinsamen Wohnanschrift mit seinem Fahrzeug antreffen und anhalten. Durch die Beamten wurde schließlich festgestellt, dass der Northeimer sein Fahrzeug unter dem Einfluss berauschender Mittel und Alkohol geführt hatte. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 1,4 Promille, eine Blutprobe wurde anschließend entnommen.

Weiterhin wurde festgestellt, dass der genutzte PKW Ford nicht zugelassen war und mit ebenfalls aktuell nicht ausgegebenen Kennzeichen versehen wurde. Zudem ist der 34-jährige Fahrer nicht in Besitz eines Führerscheines. Gegen den Beschuldigten wurden Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Körperverletzung, Kennzeichenmissbrauch und dem Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet. köh











29.09.2020 • 11:12 Uhr

Heute Morgen: Hausdurchsuchungen bei Mitgliedern der Partei "Die Rechte"

Bei zwei Mitgliedern der Partei "Die Rechte" kam es am frühen Dienstagmorgen zu Hausdurchsuchungen durch Polizeibeamte. Betroffen davon unter anderem eine Person im Landkreis Hildesheim.

Offiziell wurde von der Polizei zu der Aktion erläuternd mitgeteilt:
In einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes durch verbotswidrige Tonaufzeichnungen hat das Amtsgericht Braunschweig auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig mehrere Durchsuchungsbeschlüsse erlassen. Es wurden insgesamt vier Objekte durchsucht und mehrere Datenträger sichergestellt. Die Polizei wertet die Datenträger nun aus. red










29.09.2020 • 11:03 Uhr

Atomfreies 3-Ländereck e.V. aktiv: Innenminister a.D. Schünemann beim Ortstermin - Auswirkungen des Atommüll-Ziwschenlagers Würgassen besprochen

Landtagsabgeordnete trifft mit Vize-Vorsitzender Edith Götz und Prof. Dr. Dr. Martin Hörning in der Reha-Klinik CAROLINUM

Bei einem Gesprächstermin haben sich der niedersächsische Landtagsabgeordnete Uwe Schünemann und die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Edith Götz sowie Prof. Dr. Dr. Martin Hörning vom Verein Atomfreies 3-Ländereck e.V. über die Therapieangebote der Dr. Ebel Fachklinik CAROLINUM informiert sowie mit der Klinikleitung über mögliche Auswirkungen auf den Klinikbetrieb durch das geplante Atommüll-Zwischenlager in Würgassen diskutiert. Organisiert wurde das Treffen von Edith Götz, welche neben ihrer ehrenamtlichen Vorstandsarbeit in der Bürgerinitiative auch Mitglied im Samtgemeinderat Boffzen ist. Begleitet hat das Treffen die Medienkoordinatorin Anastasia Eck von den Dr. Ebel Fachkliniken.

Die Teilnehmer stellen fest, dass auf der anderen Weserseite gegenüber der Klinik sich Bahnschienen befinden, auf denen es durch zusätzliche Güterzüge mit Atommülltransporten zu einer Lärm-Belästigung für die Klinik kommen könnte. „Nahezu alle unsere Patienten- und Seniorenbewohner-Zimmer sind Einzelzimmer mit Balkon oder bodentiefen Fenstern (so genannter französischer Balkon). Aufgrund der ruhigen Lage und der schönen Aussicht sitzen Patienten und Bewohner häufig auf den Balkonen oder schließen nachts die Balkontüren zwecks frischer Luft im Schlafbereich nicht vollständig. Neben den therapeutischen Anwendungen gehören auch diese Ruhezeiten auf den Balkonen zu unserem Reha-Gesamtkonzept“, erklärt der Klinikleiter Frank Schmidt. Uwe Schünemann teilt die Sorgen der Klinikleitung, dass durch das Atommüll-Lager und dessen Transporte der Klinikbetrieb beeinträchtigt werden könnte. „Keinesfalls dürfen die rund 250 Arbeitsplätze am Klinik-Standort Carolinum durch das Vorhaben in Würgassen gefährdet werden“, so Schünemann.

Der Klinikleiter Frank Schmidt hat den Vorsitzenden des Vereins Atomfreies 3-Ländereck e.V. im Rahmen des Besuchs auch die erfreuliche Mitteilung gegeben, dass die geschäftsführenden Gesellschafter der Ebel-Klinikgruppe Herr Prof. Dr. Hans-Jürgen Ebel und sein Sohn Hans-Christian Ebel die Arbeit des Vereins mit einer Geldspende unterstützen.

Die Unternehmensgruppe „Dr. Ebel Fachkliniken“ betreibt acht Kliniken in sechs Bundesländern. Am Standort in Bad Karlshafen werden täglich über 200 Patienten der Orthopädie, Neurologie und Geriatrie rehabilitiert. Des Weiteren bietet der Seniorenwohnsitz CAROLINUM mit seinem vollstationären Pflege-Angebot für 92 Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern ein Zuhause in wunderschöner Lage mit „Weser-Blick“ an. red/ Foto: Fis WMG










29.09.2020 • 10:40 Uhr

Notfalleinsatz kostet jetzt fast 500 Euro - Grünes Licht für Abschluss einer Entgeltvereinbarung für den Rettungsdienst

Die letztmalig zum 1.7.2019 geschlossene Entgeltvereinbarung für den Rettungsdienst soll zum 1.10.2020 durch eine Neufassung ersetzt werden. Der Kreistag hat dem Abschluss mit den Krankenkassen jetzt einstimmig zugestimmt.
Nach der neuen Entgeltvereinbarung werden den Krankenkassen ab dem 01.10.2020 für Notfalleinsätze 497 Euro, für Einsätze des Notarzteinsatzfahrzeuges 400 Euro, für den Notarzt 453 Euro und für den qualifizierten Krankentransport 140 Euro berechnet.
Der Landkreis kalkuliert für 2020 Entgelte von rund 13,6 Mio. Euro für den Rettungsdienst. Davon 7,6 Mio. Euro für die Notfallrettung, 2,1 Mio. Euro für den Krankentransport und 3,9 Mio. Euro für den Notarztdienst. Im Landkreis Northeim sind der Arbeiter-Samariter-Bund - Kreisverband Northeim/Osterode, die DRK-Rettungsdienste in Südniedersachsen gemeinnützige GmbH und der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. - Regionalverband Südniedersachsen - Ortsverband Northeim mit der Durchführung der Leistungen des Rettungsdienstes beauftragt. Deren Anteil am vereinbarten Jahresbudget beläuft sich für 2020 auf rd. 72,6 Prozent. Der verbleibende Anteil von etwas mehr als einem Viertel des Gesamtbudgets entfällt auf die Kosten der Einsatzleitstelle und die notärztliche Versorgung. lpd/ Archivfoto Fis WMG











29.09.2020 • 10:31 Uhr

Neuer Radweg verläuft auch durch den Landkreis Northeim - Leine-Rhume-Hahle-Radweg eröffnet

Nach zweijähriger Vorbereitung ist der Leine-Rhume-Hahle-Radweg jetzt offiziell eröffnet. Gut ein Viertel des 142 Kilometer langen Kurses verlaufen durch den Landkreis Northeim.
Der Leine-Rhume-Hahle-Radweg führt flussbegleitend durch den nordthüringischen und südniedersächsischen Raum und verläuft auf vorhandenen Wegen durch die Landkreise Eichsfeld, Göttingen und Northeim, im Kreisgebiet Northeim entlang des beliebten Leine-Heide-Radweges und des Rhume-Leine Erlebnispfads.
Der neue Kurs ist jetzt auch im Landkreis Northeim mit einem eigenen Logo auf den Wegweisern und Schildern gekennzeichnet. Er ist 142 Kilometer lang und verläuft auf 745 Höhenmetern. Der Schwierigkeitsgrad ist dennoch nicht hoch, da die Steigungen entlang der Flussläufe und Bahnlinien nicht stark sind. Empfohlen werden Touren für zwei oder drei Tage.
Projektträger ist die HVE Eichsfeld Touristik e.V. (HVE). Beteiligt waren auch die Regionale Aktionsgruppe Eichsfeld (RAG) sowie die Lokalen LEADER-Aktionsgruppen (LAG) Göttinger Land und Harzweserland. Die Kosten für unter anderem die neue Ausschilderung belaufen sich auf rund 36.000 Euro. Etwa 15.000 Euro hat die RAG Eichsfeld über LEADER-Mittel finanziert. Für den Landkreis Northeim sind Kosten von 2.500 Euro entstanden.

Zum Bild: Es dokumentiert dieneue Ausschilderung des Leine-Rhume-Hahle-Radweges im Landkreis Northeim.










29.09.2020 • 10:22 Uhr

Wrescherode im Mühlenstieg: Illegal Gartenabfälle verbrannt - Verursacher angezeigt und Verfahren eingeleitet

Am gestrigen Montag, 28. September, gegen 11 Uhr, wurde der Polizei Bad Gandersheim, sowie der Freiwilligen Feuerwehr eine starke Rauchentwicklung im Bereich Mühlensteg im Bad Gandersheimer Ortsteil Wrescherode mitgeteilt, welche ein größeres Schadensfeuer vermuten ließ (wir berichteten exklusiv). Vor Ort konnten die Einsatzkräfte jedoch feststellen, dass es sich nicht um ein Schadensfeuer handelte, sondern ein Anwohner seinen kurz zuvor produzierten Baumschnitt verbrannte. Der Bad Gandersheimer wurde aufgefordert, das Feuer zu löschen. Er muss sich nun gegen Verstoßes gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz verantworten. schw











29.09.2020 • 10:17 Uhr

Eskalation im Bad Gandersheimer Subecksweg: Dauerhickhack von "Nachbarn" gipfelt mit Handgreiflichkeiten, heftiger Tritt-Attacke gegen Frau und Polizeieinsatz

Bereits länger andauernde Nachbarschaftsstreitigkeiten endeten am gestrigen Montag, 28. September, 17.20 Uhr in Bad Gandersheim, im Subecksweg in handgreiflichen Auseinandersetzungen. Zwischen einer 59- jährigen und einer 52-jährigen Bad Gandersheimerin, die beide im Subecksweg wohnen, kam es am Montag, 28.09.20, gegen 17.20 Uhr erneut zu Streitigkeiten über die Nutzung der Außenanlage des Wohnhauses. Im Verlauf der Streitigkeiten zog die 52-jährige Frau die 59-Jährige an der Bekleidung und trat ihr im weiteren Verlauf gegen das Schienbein, so dass die 59-jährige dadurch Schmerzen erlitt. Die 52-Jährige muss sich nun wegen Körperverletzung verantworten.schw










29.09.2020 • 10:02 Uhr

Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim aktuell: Abfüllen des 2. Osterbergsees war ein Test, erklärt Bauamtsleiter Schumann

Gewisse öffentliche Irritationen im Zusammenhang mit dem erneuten Zulauf von Wasser in den ausgebaggerten (entschlammten) zweiten Osterbergsee hat der Leiter des städtischen Bauamtes der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim, Andree Schumann, jetzt auf Nachfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group aufgelöst und damit aus der Welt geschaffen. "Es war ein Test", seine Erklärung. Ausgerechnet am Tag, als Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil seinen kleinen Spatenstich zum symbolischen Baustart bei der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim vollzog, waren die Schleusen für den erneuten Zulauf geöffnet worden (wir berichteten). Nach stundenlangem Wasserzustrom füllte sich tatsächlich das ausgebaggerte Teichbecken. Die Aktion habe auch mit einer Intervention des Anglervereins zutun gehabt, so Schumann. Die Angler hätten mehr Frischwasserzulauf für den ersten Osterbergsee gewünscht. Bekanntlich sind alle drei Osterbergseen so angelegt, dass alle über einen Wasserzustrom miteinander in Verbindung stehen. Wird in einem See das Wasser abgelassen und der Frischwasserzufluss unterbrochen, hat das zwangsläufig Einfluss auf das anhängige Gewässer und die in dem See lebende Fischpopulation.
red/Fotos: Fis WMG












29.09.2020 • 09:33 Uhr

Zoll deckt Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung auf - Schwerpunktprüfung in der Branche Kurier-, Express- und Paketdienstleister

Mehr als 2.200 Zöllnerinnen und Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) überprüften am 17. September 2020 in einer bundesweiten Schwerpunktprüfung die Branche der Kurier-, Express- und Paketdienstleister. Für das Hauptzollamt Braunschweig waren dabei mit 62 Einsatzkräften von den Standorten Braunschweig, Göttingen und Hildesheim im Einsatz.

Bei der Schwerpunktprüfung kontrollierte die FKS insbesondere die Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohns nach dem Mindestlohngesetz, die Einhaltung sozialversicherungsrechtlicher Pflichten, den unrechtmäßigen Bezug von Sozialleistungen sowie die illegale Beschäftigung von Ausländern. Seit dem 1. Januar 2020 gilt in dieser Branche der allgemeine Mindestlohn von 9,35 Euro je Stunde.

Überprüft wurde zudem auch die Nachunternehmerhaftung, die seit dem 1.Juli 2020 gilt. Die Nachunternehmerhaftung regelt die Erfüllung der Zahlungspflicht und Sozialversicherungsbeiträge für Unternehmern, die im Bereich der Kurier, Express- und Paketdienste tätig sind. Die Einsatzkräfte haben insgesamt rund 8.000 Personen, davon 371 im Bezirk des Hauptzollamtes Braunschweig, zu ihren Arbeitsverhältnissen befragt sowie in über 250 Fällen Geschäftsunterlagen der Unternehmen überprüft.

Die bisherigen Erkenntnisse führten zur Einleitung von 16 Strafverfahren wegen Betrug, illegaler Aufenthalt ohne Aufenthaltstitel und Urkundenfälschung. Ferner wurden 36 Ordnungswidrigkeitenverfahren überwiegend wegen Beschäftigung ohne Arbeitsgenehmigung und dem Nichtmitführen von Ausweispapieren eingeleitet. In rund 1.600 Fällen sind noch weitere Sachverhaltsaufklärungen durch die FKS erforderlich. Lokal sind es 50 Fälle, die einer intensiveren Nachprüfung bedürfen und gegebenenfalls in Ordnungswidrigkeiten- oder Strafverfahren münden.

Die Prüfungen sind noch nicht abgeschlossen.

Zusatzinformation: Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit der Zollverwaltung führt ganzjährig regelmäßig sowohl bundesweite als auch regionale Schwerpunktprüfungen mit einem erhöhten Personaleinsatz durch, um den besonderen präventiven Charakter einer hohen Anzahl an Prüfungen in bestimmten Branchen zu erhalten, der bei der Bekämpfung der Schwarzarbeit ein wichtiges Instrument insbesondere zur Senkung gesellschaftlicher Akzeptanz von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung darstellt. red/Fotos: Zoll










29.09.2020 • 09:25 Uhr

Klinikbeschäftigte auch aus Südniedersachsen demonstrieren mit Foto-Petition für eine bessere Gesundheitspolitik - Corona-gerechte Protestaktion zum Ministertreffen in Berlin

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft Beschäftigte aus der Kranken- und Altenpflege aus Anlass der Gesundheitsministerkonferenz am morgigen Mittwoch (30.September 2020) in Berlin zu Protesten auf. "Mehr als 12.000 Beschäftigte mahnen mit einer Foto-Petition, den Worten der Anerkennung zu Beginn der Corona-Pandemie jetzt Taten folgen zu lassen", sagte Sylvia Bühler, die im ver.di-Bundesvorstand für das Gesundheitswesen zuständig ist. "Die Personalausstattung in den Kliniken muss sich am Bedarf der Patientinnen und Patienten orientieren. Dazu braucht es endlich verbindliche Vorgaben. Außerdem muss der Gesetzgeber der Ausgliederung von Tätigkeiten in unzählige Tochtergesellschaften einen Riegel vorschieben." Diese gehe nicht nur zu Lasten der Beschäftigten, sondern auch der Versorgungsqualität. Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Kliniken in Südniedersachsen (u.a. in Bad Gandersheim, Northeim, Göttingen, Seesen und Goslar) haben ihre Beteiligungen an den Protestaktivitäten angekündigt.

"Während sich die Krankenhäuser auf eine mögliche zweite Corona-Welle vorbereiten, muss die Politik die nötigen Schlussfolgerungen aus den Erfahrungen während der Pandemie ziehen", forderte Bühler. "Die von der Deutschen Krankenhausgesellschaft, dem Deutschen Pflegerat und ver.di entwickelte Personalbemessung für die Krankenpflege, die PPR 2.0, ist nun schnellstens auf den Weg zu bringen." Auch in der Krankenhausfinanzierung müsse sich Grundlegendes ändern. "In der Pandemie ist deutlich geworden, dass die Finanzierung über Fallpauschalen (DRG) zu eklatanten Fehlsteuerungen führt." So werde zum Beispiel nicht honoriert, wenn Kliniken Behandlungskapazitäten vorhalten und Schutzmaterial bevorraten. Die Fallpauschalen seien daher durch eine bedarfsgerechte Finanzierung zu ersetzen.

Die Forderungen werden Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und der Vorsitzenden der Gesundheitsministerkonferenz, der Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD), bei einer Kundgebung am Tagungsort übergeben. Um die Hygienebestimmungen einzuhalten, werden lediglich wenige hundert Beschäftigte selbst vor Ort sein. Das Gros der Teilnehmenden wählte coronabedingt die Protestform der Foto-Petition.

Beschäftigte aus der Altenpflege fordern von der Politik eine bedarfsorientierte, bundeseinheitliche Personalbemessung und eine Solidarische Pflegegarantie. "Der Bundesgesundheitsminister ist aufgefordert, die Eigenbeiträge der Bewohnerinnen und Bewohner in der stationären Langzeitpflege unverzüglich zu begrenzen", so Bühler. "Immer mehr pflegebedürftige Menschen sind von Sozialhilfe abhängig. Damit wird ein wichtiges Ziel der Pflegeversicherung verfehlt." Mittelfristig brauche es die Einführung einer Solidarischen Pflegegarantie. Dieses Konzept sieht vor, dass die Pflegeversicherung künftig alle pflegebedingten Kosten abdeckt und durch die Einbeziehung aller Einkommensarten auf eine solide finanzielle Grundlage gestellt wird.

Zeitgleich zur Gesundheitsministerkonferenz in Berlin finden im Rahmen der Tarifrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen bundesweit Streiks und Aktionen in kommunalen Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen statt. "Die Arbeitgeber sind dringend aufgefordert, ihren Teil beizutragen, um Arbeiten im Gesundheitswesen attraktiver zu machen", betonte Bühler. "Eine gute Bezahlung und Entlastung sind das beste Rezept gegen den zunehmenden Fachkräftemangel."











29.09.2020 • 07:36 Uhr

23-jährige Einbeckerin geschockt: 40 Zentimeter lange Kratzspur an ihrem Auto - 500 Euro Schaden

Die Einbecker Polizei berichtet soeben:
Am 25. September .2020, gegen 12:00 Uhr, parkte eine 23-jährige Einbeckerin ihren Pkw auf einem Parkplatz im Sonnenhaken. Als sie am 28. September 2020 wieder zu ihrem Fahrzeug zurückkehrte, stellte sie fest, dass dieser im Bereich der hinteren, rechten Tür beschädigt worden war. Ein bislang noch unbekannter Täter hatte den Lack mittels spitzem Gegenstand auf einer Länge von ca. 40cm zerkratzt. Der Halterin des Pkw ist hierbei ein Schaden von ca. 500 Euro entstanden.Die Polizei Einbeck hat diesbezüglich die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, sich unter Telefon 05561-949780 zu melden. kr










29.09.2020 • 07:30 Uhr

Teamentwicklung Northeimer Handball Club 1. Herren mit der DAK Gesundheit plus Motio Braunschweig

Teamfähigkeit wird zunehmend als berufliche Basisqualifikation vorausgesetzt. Anspruch und Wirklichkeit klaffen hier leider oft auseinander. Damit ein Team funktioniert, müssen Teamkompetenzen geschult, erprobt und geübt werden. Im Team zu arbeiten heißt, eigene Interessen vertreten und mit anderen kooperieren, Konflikte bewältigen, konsensfähige Entscheidungen treffen und umsetzen. Das erlebten auch die Drittliga Handballer des Northeimer HC am vergangenen Sonntag. Auf Initiative des neuen NHC Partners DAK Gesundheit (www.dak.de) fand mit der Firma MOTIO Braunschweig (www.motio.de), vertreten durch Hans Heinrich und Oskar Köther, eine intensive Schulung zum Thema Teambuilding mit folgenden Zielen statt:

1.) Erkennen von Teamstrukturen und Teamprozessen.
2.) Erkennen und Umsetzen von Team fördernden Handlungsstrategien.
3.) Weiterentwicklung eines "Wir-Gefühls".
4.) Optimierung der Zusammenarbeit im Team.
5.) Reflektion und Transfer in den Alltag.

Das 18-köpfige Team um Kapitän Christian Stöpler durfte in vier Stunden hautnah erleben was es heißt als TEAM zu funktionieren und wer nimmt welche Rolle hierbei ein. Hans Heinrich und Oskar Köther gelang es hierbei die vier Stunden Veranstaltung sehr kurzweilig zu gestalten. Ein gesunder Mix aus Theorie und Praxis sorgten für keine Langeweile. So war es auch kein Wunder, das das Fazit hinterher von den Spielern durchweg positiv ausfiel und alle wichtige Erkenntnisse mitnahmen. Der Dank der Mannschaft und des NHC geht an unseren Partner von der DAK Gesundheit und an Heinrich und Oskar von MOTIO Braunschweig für eine tolle Veranstaltung.

Jetzt darf die Saison 2020/21 nun endlich starten. Am kommenden Sonntag geht es zum ersten Punktspiel nach Schwerin zu einem der Mitfavoriten um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Der NHC kann also befreit aufspielen und den hohen Favoriten vielleicht ein wenig ärgern. Das erste Heimspiel findet am Sonntag den 11. Oktober um 17 Uhr statt. Weitere Infos zur Hallensituation und zum Dauerkartenverkauf folgen kurzfristig. red/ok/Fotos: NHC.

















29.09.2020 • 07:24 Uhr

Einbeck: Küchenhilfe mit Migrationshintergrund traktiert Kollegen mit Faustschlägen - Mit "Schlagschlüssel" Gesicht verletzt

Am gestrigen Montag, kam es gegen 12:15 Uhr, zwischen zwei Küchenhilfen eines Restaurant/Bistros am Marktplatz, zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung, aufgrund ihrer unterschiedlichen Herkunft (Migranten). Im weiteren Verlauf schlug dann der 39jährige Mitarbeiter seinen 33jährigen Kollegen mit der Faust ins Gesicht und auf dessen Kopf ein. Hierbei soll er zudem einen Schlüssel als Schlagwerkzeug benutzt haben. Das Opfer erlitt leichte Verletzungen.
Die Polizei Einbeck hat gegen den Schläger ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. red/kr










29.09.2020 • 07:19 Uhr

Im Göttinger Hotel Edel-Jacke abhanden gekommen - Polizei ermittelt wegen Unterschlagung

Die Polizei in Einbeck berichtet heute Morgen:
Bereits am vergangenen Freitag, den 25.09.2020, so gegen 7.15 Uhr, vergaß ein 25-jähriger Einbecker seine Lacoste-Jacke im Wert von 200 Euro in einem Hotel in Göttingen. Daraufhin habe er bereits zweimal dort nachgefragt, ob möglicherweise das Personal die Jacke aufgefunden habe. Dies sei jedesmal verneint worden. Es ist nach der Interpretation der Eindecker Polizei nun davon auszugehen, dass eine bislang unbekannte Person die Jacke aufgefunden, an sich genommen und unterschlagen hat. Die Polizei in Einbeck hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.kr










29.09.2020 • 07:09 Uhr

Atommüll-Endlager-Suche: Viele neue Gebiete - Im Entwurf Tontiefen in Südniedersachsen bei Düderode/Oldenrode - Aufgeregte Reaktionen

90 Gebiete in ganz Deutschland sind laut einem Zwischenbericht der BGE Bundesgesellschaft für Endlagerung aufgrund ihrer geologischen Strukturen für ein Endlager für Atommüll geeignet. In dem am Montag veröffentlichten Dokument gibt es von den Experten auch einen Verweis auf Tontiefen in der Region Düderode-Oldenrode in der Gemeinde Kalefeld im Landkreis Northeim.

Diese Nachricht sorgte gestern in der Region für erste aufgeregte Reaktionen bei Bürgern wie bei Kommunalpolitikern. Die Nachricht von dem geologischen Vorranggebiet war zuerst in einer Radiomeldung des Norddeutschen Rundfunks verbreitet worden. Interessant ist, dass der ursprünglich geplante Standort des Salzlagers bei Gorleben für das Atommüllendlager endgültig von der Fachleuten verworfen ist. Das Deckengebirge lasse ein solche Endlager nicht zu. Dafür werden andere Gebiete im norddeutschen Raum in Vorschlag gebracht. Bis 2031 will die Bundesgesellschaft für Endlagerung die Standortsuche beendet haben. red










28.09.2020 • 19:32 Uhr

Oberharz/Schulenberg: Brand in Waldpädagogik-Zentrum - Feuerwehren verhindern tatkräftig Schlimmeres!

Am Sonntagabend, 20.48 Uhr, wurde der Polizei von der Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle des Landkreises Goslar zunächst ein heller Feuerschein gemeldet, von einer daraufhin eingesetzten Streifenwagenbesatzung des Polizeikommissariats Bad Harzburg kurz darauf der Brand des Waldpädagogik-Zentrums/Haus Harz Ahrendsberg in Schulenberg (Landkreis Goslar) mit Vollbrand des Altbaus festgestellt werden. Ein Übergreifen auf den Anbau konnte von den eingesetzten Feuerwehren Altenau, Clausthal, Schulenberg und Bad Harzburg, die mit 123 Angehörigen und einem Rettungswagen unter Leitung des Altenauer Ortsbrandmeisters Markus Finck vor Ort waren, verhindert werden. Bei dem Vorfall wurde nach ersten Erkenntnissen glücklicherweise niemand verletzt. Angaben über die Brandausbruchsursache sowie die Schadenshöhe sind derzeit nicht möglich, die Ermittlungen dazu dauern an. ots










28.09.2020 • 19:29 Uhr

Bodenwerder: Raub am Getränkemarkt mit Vorhalt einer Waffe - Vierstellige Summe erbeutet

Am Samstag, gegen 22 Uhr, kam es vor dem Eingang eines Getränkemarktes im Lagen Acker in Bodenwerder an der Weser (Landkreis Holzminden) zu einer Raubtat. Ein bislang unbekannter Täter forderte zwei Mitarbeiter beim Verlassen des Marktes unter dem Vorhalt einer Waffe dazu auf, die Tageseinnahmen auszuhändigen. Dem Täter gelang es so eine vierstellige Geldsumme zu erbeuten. Anschließend flüchtete der Täter zu Fuß in Richtung Bundesstraße. Die beiden 26 und 28 Jahre alten Mitarbeiter blieben unverletzt.

Der Täter wird wie folgt beschrieben: männlich, 20-25 Jahre alt, ca. 1,80m groß, schlank, sprach Hochdeutsch und war bekleidet mit einer Jeanshose, dunkelblauem Pullover, weißen Sneakers sowie einer schwarzen Sturmhaube oder auch Ski-Maske mit Sehschlitzen über den Augen. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. Die Polizei bittet zudem um die Hilfe aus der Bevölkerung. Wer hat Auffälliges beobachtet? Gibt es Hinweise auf ein Fahrzeug? Hinweise bitte an die Polizei Holzminden unter 05531/9580. ots











28.09.2020 • 19:21 Uhr

Härtere Gangart der Justiz gegen Clan-Kriminelle

Einrichtung einer Zentralstelle zur Bekämpfung krimineller Clanstrukturen bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig

Der Staat zeigt Stärke!
Bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig wird zum 01.Oktober 2020 eine von insgesamt vier Zentralstellen zur Bekämpfung krimineller Clanstrukturen in Niedersachsen eingerichtet.

Die Schwerpunkt-Staatsanwaltschaften sind künftig sachlich zuständig für Ermittlungs-, Straf- und ggf. Ordnungswidrigkeitenverfahren jeglicher Deliktsart und -schwere gegen Personen, die der Clankriminalität zuzuordnen sind. Damit wird die Strafverfolgung in Niedersachsen intensiviert, denn die Zentralstellen sollen neben der Bearbeitung offenkundiger Clan-Verfahren auch in der Lage sein, Schwerpunkte zu setzen und sich auf einzelne Clans zu konzentrieren. Die ermittelnden Staatsanwältinnen und Staatsanwälte verfügen über Erfahrungen aus Ermittlungen in unterschiedlichen Kriminalitätsbereichen, insbesondere auch der Verfolgung von Organisierter Kriminalität.
Niedersachsens Justizministerin Barbara Havliza hat heute bei einer Pressekonferenz in Hildesheim die neuen Schwerpunkt-Staatsanwaltschaften im Kampf gegen Clan-Kriminalität vorgestellt. Justizministerin Barbara Havliza: „Wir stellen uns mit den vier Zentralstellen bewusst dezentral auf. Für die effektive Verfolgung von Clankriminalität bedarf es in Niedersachsen der Kenntnis regionaler Gegebenheiten. Dass die Justiz dieses Thema angeht, ist wichtig. Denn das Gefähr­li­che an der Clan­kri­mi­na­li­tät ist insbesondere der Ein­druck der recht­schaf­fe­nen Bür­ger: Da gibt es Kri­mi­nel­le in unse­rem Land, die kön­nen machen, was sie wol­len und kei­ner tut etwas. So ein Gefühl darf sich in einem Rechts­staat auf keinen Fall ver­brei­ten." red










28.09.2020 • 19:14 Uhr

Krankenhäuser atmen auf: Endlich wieder mehr Operationen möglich - Stationäre Covid-19-Sicherheitsreserven werden verändert

Gesundheitsministerin Carola Reimann: „Unsere Krankenhäuser in Niedersachsen sind flexibel und leistungsfähig. Wir passen jetzt die Vorhaltekapazitäten an. So können Behandlungen nachgeholt werden, die im Frühjahr verschoben werden mussten"

Ab dem kommenden Mittwoch gelten für Niedersachsens Krankenhäuser neue Vorhaltekapazitäten für die Behandlung von Covid-19-Patientinnen und -Patienten. So sieht die „Niedersächsische Verordnung über Beschränkungen im Krankenhausbetrieb zur Bekämpfung der Corona-Virus-Krankheit Covid-19" vor, dass Krankenhäuser mit einer Fachabteilung der Kinder- und Jugendmedizin oder einer Fachabteilung der Inneren Medizin und der Chirurgie 2 Prozent (bislang 4) ihrer Behandlungskapazität auf Normalstation und 5 Prozent (bislang 10) ihrer Intensivkapazität mit Beatmungsmöglichkeit für die Behandlung von Covid-19-Patientinnen und -Patienten vorhalten müssen.

„Dank unserer leistungsfähigen Krankenhausstrukturen haben wir die Corona-Pandemie bisher sehr gut in Niedersachsen gemeistert. Das System hat sich als flexibel und gleichzeitig leistungsstark erwiesen. Durch das Verschieben von planbaren Behandlungen und Operationen in der Anfangszeit der Pandemie und dem parallelen Ausbau von Kapazitäten ist die stationäre Behandlung für die Covid-Patientinnen und -Patienten seit Beginn der Krise gesichert. Indem wir jetzt die Vorhaltekapazitäten reduzieren, ermöglichen wir wieder mehr elektive Operationen und Behandlungen, im Frühjahr verschobene Eingriffe können nachgeholt werden. Das ist für die Häuser auch wirtschaftlich ein wichtiges Signal", so Gesundheitsministerin Carola Reimann.

Gleichzeitig sorge die Landesregierung mit der Vorgabe, Behandlungskapazitäten vorzuhalten und bei steigenden Zahlen weiter auszubauen dafür, dass auch im Ernstfall schnell ausreichend Betten zur Verfügung stehen, unterstreicht die Ministerin: „Sobald die Hälfte der vorzuhaltenden Kapazitäten ausgeschöpft ist, müssen die Krankenhäuser in einem Zeitraum von 24 bis 72 Stunden zusätzliche Sicherheitsreserven aktivieren."

Bei einem derzeitigen Stand von 156 an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten auf Normalstation und von 18 an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten auf Intensivstation mit maschineller Beatmungsmöglichkeit werden die niedersächsischen Krankenhäuser 446 Betten auf Normalstation und 138 Betten auf Intensivstation mit maschineller Beatmungsmöglichkeit COVID-Patientinnen und -Patienten vorhalten. red











28.09.2020 • 15:35 Uhr

Dreist, dreister, gefilmt! - Mit Waren im Wert von 1.200 Euro abmarschiert - Ladendiebin von couragierten Menschen gestoppt

Am vorigen Samstag, 26September 2020, 18.45 Uhr, wurde die Polizei Bad Ganderhseim über einen Ladendiebstahl in einem, in der Marienstraße in Bad Gandersheim ansässigen Einzelhandelsgeschäft (E-Center) in Kenntnis gesetzt. Nach Auskunft einer Mitarbeiterin beobachtete eine Kunde (Gehrenrode) und eine Kundin gegen 18 Uhr, wie eine weibliche junge Frau einen vollbeladenen Einkaufswagen, ohne zu bezahlen durch den Eingangsbereich im Gemüsesektor aus dem Markt heraus beförderte.

Die weibliche Person wurde durch eine Mitarbeiterin des Marktes angesprochen, als sie gerade im Begriff war, die entwendeten Gegenstände aus dem Einkaufswagen in den Pkw einzuladen. Die weibliche Person lud daraufhin die Gegenstände wieder in den Einkaufswagen zurück und entfernte sich vom Parkplatz. Sie hatte den Einkaufswagen mit Waren im Wert von über 1200 Euro beladen. Mittels des durch die Mitarbeiterin abgelesenen Kennzeichens konnte im Rahmen der Ermittlungen eine 21-jährige Frau aus Einbecker-Kreiensen als Tatverdächtige identifiziert werden. Die Kreiensenerin muss sich nun wegen Diebstahl verantworten, heißt es in einer offiziellen Mitteilung. schw












28.09.2020 • 14:57 Uhr

Welttheater-Einbeck zeigt: “Jim Knopf und die Wilde 13”

Welttheater-Einbeck zeigt: “Jim Knopf und die Wilde 13” : Täglich 17:00 Uhr, Mo.+ Di.+ Mi +Do+ Fr +Sa 20:00 Uhr Sa. 14:00 Uhr + 17:00 Uhr + 20:00 Uhr So. 11:00 Uhr + 14:00 Uhr + 17:00 Uhr
IFSK ab 0 freigegeben

Ein neues Abenteuer für Jim Knopf (Solomon Gordon) und Lokführer Lukas (Henning Baum). Ein Jahr nach den Ereignissen geht das Leben in Lummerland wieder seinen gewohnten Gang. Doch es ziehen dunkle Wolken über der beschaulichen Insel auf: Die Piratenbande „Die Wilde 13“ hat erfahren, dass Frau Malzahn besiegt wurde, und will dafür nun Rache nehmen. Die Einwohner von Lummerland ahnen noch nichts von der drohenden Gefahr. Währenddessen ist Prinzessin Li Si (Leighanne Esperenzante) bei Jim Knopf zu Besuch. Ihr kann Jim sein größtes Geheimnis anvertrauen: Er möchte endlich die Wahrheit über seine Herkunft erfahren. Um das Geheimnis zu lüften und Lummerland vor einer weiteren Bedrohung zu beschützen, machen sich die Helden gemeinsam mit den Dampflokomotiven Emma und Molly auf den Weg in ein gefährliches Abenteuer.
Fortsetzung zum 2018 erschienenen Kinofilm „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer”, der auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Michael Ende basiert.
Fotos: Welttheater/ Verleiher Warner Bros. GmbH












28.09.2020 • 14:47 Uhr

Düderode/Willershausen: 38-Jährige landet mit Quad im Straßengraben

Am Sonntag, 27. September 2020, 13.25 Uhr, befuhr eine 38-jährige Quadfahrerin aus Bockenem mit ihrem Quad die Kreisstraße 602 aus Düderode kommend in Richtung Willershausen. Kurz vor Willerhausen kam die 38-jährige vermutlich aufgrund eines Bedienungsfehlers nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet in den angrenzenden Straßengraben. Dort überschlug sie sich mit ihrem Quad und zog sich leichte Verletzungen im Rückenbereich zu. Die 38-Jährige wurde vorsorglich in ein Krankenhaus verbracht. Insgesamt entstand ein Schaden in Höhe von ca. 4000 Euro. schw










28.09.2020 • 14:43 Uhr

Jagdrevier Kalefeld West: Hochsitze demoliert

Per Onlineanzeige wurden der Polizei Bad Gandersheim am Sonntag, 27.September Beschädigungen an zwei Hochsitzen in Kalefeld, im Revier Kalefeld West, gemeldet. Der Geschädigte, ein 46-jähriger Kalefelder gab an, dass die beiden Hochsitze am 12.September 2020 dem dortigen Jagdrevier errichtet wurden. Am 27. September 2020 wurde im Rahmen einer Kontrolle festgestellt, dass beide Hochsitze beschädigt wurden. Hinweise auf den oder die Täter liegen bislang nicht vor. Der Schaden beläuft sich auf ca. 500 Euro.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werde gebeten, sich mit der Polizei in Bad Gandersheim in Verbindung zu setzen.schw










28.09.2020 • 13:31 Uhr

Jugendpflege in Einbeck/Kreiensen: Noch frei Plätze für Herbstferienpass und Ferienbetreuung - Anmeldungen noch kurzfristig möglich

Auch dieses Jahr bietet die Jugendpflege Einbeck wieder einen Ferienpass in den Herbstferien an. Vielseitige Angebote sorgen für abwechslungsreiche Herbstferien. Auch für die verlässliche Ferienbetreuung in den Herbstferien und das Zirkusprojekt gibt es noch freie Plätze. Ebenfalls kann man sich für die Angebote in der Vorweihnachtszeit schon Plätze sichern.
Teilnehmen an den Ferienpassaktionen können Kinder ab 6 Jahren aus Einbeck und Umgebung. Die Anmeldungen erfolgen wie bereits in den Sommerferien über das Online-Portal des Ferienpasses Einbeck auf www.ferienpass.einbeck.de. Der Zugangscode aus dem Sommerferienpass ist für die Angebote in den Herbstferien natürlich ebenfalls gültig. Wer noch keinen Zugang hat, kann sich bis zum 4.Oktober 2020 jederzeit über www.ferienpass.einbeck.de registrieren und anmelden.
Die Verteilung der Plätze erfolgen am Dienstag, den 6.Oktober 2020, die erhaltenen Plätze können dann direkt über Paypal bezahlt werden oder das Geld kann bis zum 9.10.2020 überwiesen werden. red










28.09.2020 • 12:29 Uhr

B 64: Bauarbeiten im dritter Bauabschnitt bei Dannhausen beginnen - Ab 29. September wird die Fahrbahndecke erneuer - Zwei Wochen Brückenbauarbeiten

Die Bauarbeiten zur Erneuerung der Fahrbahndecke auf der B 64 bei Dannhausen (Landkreis Northeim) wechseln am Dienstag, dem 29. September, in den dritten Bauabschnitt, teilt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim mit.

Auch während des dritten und vierten Bauabschnittes bleiben die vorhandene Ampelsteuerung und die einspurige Verkehrsführung durch die Baustelle bestehen, jedoch wechselt die Baustelle auf den Fahrstreifen Richtung Seesen.

Zusätzlich beginnen in der nächsten Woche die Bauarbeiten an der Brücke über die B 64, sodass diese voll gesperrt werden muss.

In Richtung Seesen fahrende LKW auf der B 64 mit Fahrziel Ackenhausen und Altgandersheim müssen zunächst durch die Baustelle fahren und am Kreisverkehr mit der B 248 wenden. In umgekehrter Richtung können LKW auf der L 489 mit Fahrziel Richtung Seesen/ A 7 nur in Richtung Bad Gandersheim auf die B 64 auffahren und müssen an der Ausfahrt Gandersheim Ost wenden. PKW können durch das Stadtgebiet Bad Gandersheim nach Ackenhausen fahren.

Der dritte und vierte Bauabschnitt und die Arbeiten an der Brücke werden gut zwei Wochen andauern und voraussichtlich am Dienstag, dem 13. Oktober, fertiggestellt sein.

Über Verkehrsbeschränkungen bei den nachfolgenden Bauabschnitten wird die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr regelmäßig informieren und bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis.red











28.09.2020 • 12:21 Uhr

Kreistag Northeim aktuell: Neues Mitglied und Umbesetzungen in den Fachausschüssen des Kreistages

Der Kreistag hat sich am vergangenen Freitag zu Beginn seiner Sitzung auch mit veränderten Besetzungen einzelner Fachausschüsse befasst. Grund dafür ist das Ausscheiden von Joachim Suffrian (SPD) aus dem Kreistag. Er hatte auf seinen Sitz verzichtet. Für ihn nachgerückt ist Hans-Jürgen Scholz, der dem Kreistag bereist von 2006 bis 2016 angehört hatte. Er gehört ebenfalls wie zuvor Suffrian der SPD-Kreistagsfraktion an. Die Einführung und Verpflichtung als Kreistagsabgeordneter konnte durch Landrätin Astrid Klinkert-Kittel während der Sitzung erfolgen.

Im Abfallwirtschaftsausschuss folgt Ludwig Binnewies (SPD) auf Joachim Suffrian. Im Ausschuss für Bau, Umwelt und Regionalplanung sowie im Personalausschuss wird er von Hans-Jürgen Scholz ersetzt.

Anstelle von Joachim Suffrian wird Ludwig Binnewies auch neues Mitglied in der Verbandsversammlung des Abfallzweckverbandes Südniedersachsen. Verändert wird auch die Zusammensetzung der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Verkehrsverbund Südniedersachen. Hier wird Claus Stumpe (SPD) abberufen und an seiner Stelle Stefan Fiege (SPD) neu in die Verbandsversammlung entsandt.
lpd/

Das Bild zeigt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel mit dem neuen Kreistagsmitglied Hans-Jürgen Scholz. Foto: Niemeyer












28.09.2020 • 11:57 Uhr

CDU-Bundestagsabgeordneter Roy Kühne empfängt Minister Björn Thümler in seinem Wahlkreis - in der Tonkuhle

Mit dem Niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur besucht Kühne die Tongrube in Willershausen und das Römerschlachtfeld am Harzhorn in Oldenrode

Im Landkreis Northeim gibt es eine ganze Reihe an Leuchtturm-Projekten. Der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, ist der Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Roy Kühne in seinen Wahlkreis gefolgt, um zwei besondere Leuchttürme zu besichtigen: die Tongrube in Willershausen und das Römerschlachtfeld am Harzhorn bei Oldenrode.

"Die Tongrube Willershausen ist eine archäologische Fundstätte von Weltruf", so Minister Thümler. "In einmaliger Deutlichkeit lassen sich anhand der Funde aus Südniedersachsen Umwelt und Klima der Eiszeit rekonstruieren. Eine archäologische und geschichtswissenschaftliche Sensation sind die Funde vom Harzhorn zwischen Düderode und Harriehausen. Sie belegen, dass die Römer auch während des Niedergangs ihres Reiches noch in der Lage waren, siegreiche Feldzüge weit nach Norddeutschland hinein zu unternehmen. Forschung, Wissenschaft und Kultur greifen an beiden Standorten ineinander und stärken so den Standort Südniedersachsen. Es lohnt sich, die bisherige erfolgreiche Entwicklung weiter voranzutreiben."

"Beide Projekte, die Tongrube um Heimatvereinsvorsitzenden Heiko Jäckel und das Harzhorn um Kreis-Archäologin Dr. Petra Lönne, zeichnen sich durch ein hohes und leidenschaftliches Engagement der jeweiligen ehrenamtlichen Guides aus", betont Bundestagsabgeordneter Dr. Roy Kühne. "Diese Arbeit, die eine Strahlkraft weit über die Region hinaus hat, ist unbezahlbar", lobt der CDU-Politiker.

Zusammen mit Landrätin Astrid Klinkert-Kittel sowie den Bürgermeistern Franziska Schwarz und Jens Meyer konnte vor Ort auf die besondere, auch interkommunale Zusammenarbeit hingewiesen werden. "Klares, gemeinschaftliches Ziel von Politik und Ehrenamt ist es, für beide Projekte gezielt um Fördermittel aus allen Ebenen zu werben, um den Trend der steigenden Besucherzahlen weiter zu fördern", sagt der Bundestagsabgeordnete. "Nur wenn hier weiter investiert wird, kann die Attraktivität weiter gesteigert werden. Das sollte gerade im Hinblick auf die Landesgartenschau 2022 unser gemeinsames Ziel sein."

Zum Bild: Einblick in mehrere Millionen Jahre Erdgeschichte: CDU-Bundestagsabgeordneter Dr. Roy Kühne (Mitte) im Gespräch mit Minister Björn Thümler (links) und Heiko Jäckel, Vorsitzender Heimatvereins Willershausen.











28.09.2020 • 11:45 Uhr

Professor Gerd Krumeich spricht im Forum des Roswitha-Gymnasiums

Rahmenprogramm zur Einweihung der Geschichts- und Erinnerungstafel auf dem St. Georgs Friedhof

Auf dem St. Georgs Friedhof befindet sich ein Gräberfeld aus dem Ersten Weltkrieg (Foto). Schülerinnen und Schüler des Roswitha-Gymnasiums haben in Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eine Geschichts- und Erinnerungstafel erarbeitet, die Mittwoch (30. September 2020) um 10.30 Uhr eingeweiht wird. Schulleiter Kilian Müller ist es gelungen ein anspruchsvolles Rahmenprogramm zu organisieren: Mittwoch um 19.00 Uhr wird Professor Gerd Krumeich im Forum des Gymnasiums einen Vortrag halten über „Die unbewältigte Niederlage und der große Hass: Deutschland 1918 – 1933“. Professor Krumeich gehört zu den international renommiertesten Historikern des Ersten Weltkriegs. Besonders innovativ sind die Bücher, die er zusammen mit französischen Kollegen über den Ersten Weltkrieg schrieb, und seine aktuellen Forschungen über das Kriegsende 1918. Hier geht Krumeich der Frage nach, wie das Trauma der Niederlage in Deutschland in eine Kultur des Hasses mündete und die Weimarer Republik destabilisierte. red/Foto: Fis WMG










28.09.2020 • 11:41 Uhr

Lies: „Aus für Gorleben überrascht nicht“

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies ist „nicht überrascht“, dass Gorleben laut der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) nicht als Standort für ein Atommüll-Endlager in Frage kommt. „Das Aus für Gorleben ist eine Entscheidung auf Grundlage der Kriterien, die das Gesetz zur Standortauswahl vorsieht. Die Entscheidung für Gorleben in den 70ern war eine politische. Das bestätigt sich jetzt nochmal nachdrücklich“, so Lies. „An dieser Stelle spricht die fachlich-wissenschaftliche Faktenlage eine eindeutige Sprache.“

Grundsätzlich begrüßt der Minister, dass jetzt ein erster Bericht und eine Einschätzung des Bundes auf dem Tisch liegen, welche Regionen bundesweit überhaupt für ein Endlager in Frage kommen. Wichtig sei auch die Aussage des Bundes: Der Standort Deutschland ist mit seinen geologischen Strukturen als Endlager geeignet. „Wir werden kritisch auf den weiteren Prozess schauen, damit die Menschen in Niedersachsen, die nach Veröffentlichung der Teilgebiete jetzt möglicherweise betroffen sein könnten, die Sicherheit auf ein faires und transparentes Suchverfahren haben“, so Lies. „Alle Beteiligten müssen jetzt eine größtmögliche Bürgerbeteiligung im Blick behalten.“ red











28.09.2020 • 11:33 Uhr

Einbeck Elf Mähroboter aus Baumarkt gestohlen - 10.000 Euro Schaden

Soeben berichtet die Einbecker Polizei von einem krassen Diebstahl:

Einem Mitarbeiter eines Baumarktes in der Schwammelwitzer Straße fiel bereits am Donnerstag, 24 September 2020, zum Feierabend gegen 20 Uhr auf, dass elf Mähroboter aus dem Bestand fehlen. Bislang unbekannte Täter haben die Mähroboter, die sich im Gartenbereich des Marktes in einem Regal befanden, unbemerkt entwenden, verladen und abtransportieren können. Einer weiteren Mitarbeiterin sind in dem Zusammenhang drei männliche Personen aufgefallen, die sich auffällig verhielten. Die Personen entfernten sich nach Ansprache aus dem Markt. Die Schadenshöhe beläuft sich auf rund 10.000 Euro. Zeugen, die Hinweise hierzu geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Einbeck.pap










28.09.2020 • 11:26 Uhr

Rechtmäßigkeit neuer Tempokontrolle "Section Control" jetzt gerichtlich endgültig festgestellt

Der seit Anfang 2019 bestehende Rechtsstreit über die Abschnittskontrolle, Section Control, ist mit einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts nunmehr endgültig abgeschlossen. Das Bundesverwaltungsgericht hat den Antrag eines Klägers auf Zulassung der Revision zurückgewiesen. Damit ist das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg rechtskräftig. Hier hatte das Gericht die Rechtmäßigkeit der Abschnittskontrolle bestätigt. So verlautet es soeben aus dem Niedersächsischen Innenministerium.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, begrüßte diese Entscheidung: „Die Einführung von Section Control war mir angesichts der damit verbundenen positiven Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit in Niedersachsen ein besonderes Anliegen. Denn klar war von vornherein: Der Einsatz von Section Control kann einen wesentlichen Beitrag für mehr Verkehrssicherheit leisten. Vor allem ist Section Control ein Ansatz für mehr Gerechtigkeit und Akzeptanz im Gegensatz zu stationären Blitzern, weil die Geschwindigkeit über einen längeren Zeitraum gemessen wird. Wie bei jeder neuen Technologie war aber auch beim Start von Section Control klar, dass es einige rechtliche und tatsächliche Hürden auf dem Weg bis zur hundertprozentigen Einsatzreife geben kann. Gerade vor diesem Hintergrund bin ich froh, dass wir diesen Schritt als erstes Bundesland seinerzeit gewagt haben und die Rechtmäßigkeit der Abschnittskontrolle jetzt abschließend gerichtlich bestätigt wurde. Damit steht auch anderen Bundesländer die Möglichkeit offen, dem niedersächsischen Beispiel zu folgen und diese innovative Technik zukünftig bei sich auf geeigneten Strecken einzusetzen."

Der Polizeipräsident der Polizeidirektion Hannover, Volker Kluwe, ergänzte: „Mit der Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts wurde höchstrichterlich bestätigt, dass es sich bei dem Streckenradar Section Control um ein modernes und rechtskonformes Mittel der Geschwindigkeitsüberwachung handelt. Ich freue mich, dass damit Klarheit für alle Beteiligten geschaffen wurde."

Hintergrund:
Die Abschnittskontrolle bezeichnet ein System zur Überwachung der Geschwindigkeit im Straßenverkehr, bei dem die Geschwindigkeit nicht an einem bestimmten Punkt, sondern die Durchschnittsgeschwindigkeit über eine längere Strecke gemessen wird. Die Vorteile dieser Technik liegen darin, dass sie für die Verkehrsteilnehmenden eine gerechtere Methode darstellen, da jede Fahrzeuggeschwindigkeit streckenbezogen gemessen und nur die durchschnittliche Überschreitung verfolgt wird. Diese gerechtere Methode führt zu deutlich mehr Akzeptanz der Abschnittskontrolle gegenüber den punktuellen Blitzern. Das Messsystem dient der Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit im gesamten überwachten Streckenabschnitt. Dadurch werden eine spürbare Harmonisierung des Verkehrsflusses und damit eine Erhöhung der Verkehrssicherheit erreicht.

Niedersachsen hatte den Betrieb der Abschnittskontrolle am 19. Dezember 2018 an der Bundesstraße 6 im südlichen Bereich der Region Hannover zwischen den Orten Gleidingen und Laatzen aufgenommen. Dagegen hat ein Kläger vor dem Verwaltungsgericht Hannover geklagt. Das Klageverfahren erreichte später das Oberverwaltungsgericht Lüneburg, das im November 2019 die Klage gegen die Abschnittskontrolle auch im Hauptsacheverfahren abgewiesen und damit die Rechtmäßigkeit dieser Anlage bestätigt hat. In dem Urteil wurde die Revision ausdrücklich nicht zugelassen. Dagegen hat sich der Kläger mit einem Antrag an das Bundesverwaltungsgericht gewandt, das diesen Antrag nunmehr abgewiesen hat. Damit ist das Urteil des Oberverwaltungsgerichts aus November 2019 rechtskräftig und die Rechtsmäßigkeit von Section Control abschließend gerichtlich festgestellt, heißt es in einer Verlautbarung des Innenministeriums. red











28.09.2020 • 10:57 Uhr

Großer Pflanzaktion: "1.200 Bäume - aufforsten mit dem E-Center Bad Gandersheim" - Aktion für Klimaschutz und gegen Waldsterben

Start ab heute mit Abverkauf der Setzlinge - Große Pflanzaktion am 9. Oktober mit Kaffee und Kuchen von den Landfrauen

Seit den heutigen Morgenstunden ist die neue Umweltaktion "1200 Bäume aufforsten mit dem E-Center" in Bad Gandersheim gestartet worden. "Unsere Baumpflanzaktion soll ein Beitrag für den Klimaschutz, für Nachhaltigkeit und gegen das Waldsterben sein", erklärte Dirk Scheuner soeben den Hintergrund der Baumpflanzaktion. Sie soll am 9. Oktober 2020 ab 15 Uhr ihren Höhepunkt erleben. Dann werden auf einer besonderen Fläche im Raum Bad Gandersheim die 1200 Bäume in einer Gemeinschaftsaktion mit Bürgern, Bürgerinnen, Vereinen und Institutionen in die Erde gesetzt werden. "1200 Bäume wollen wir gemeinsam mit vielen Bürgerinnen und Bürgern pflanzen, um die Wälder rund um Bad Gandersheim ein weiteres Stück aufzuforsten. Wir gemeinsam für unsere Region!", so Scheuner.

Jeder kann mitmachen und somit seinen ganz persönlichen Beitrag für den Klimaschutz einbringen. Die Setzlinge können im E-Center ab heute für einen Preis vom 1,95 Euro erworben werden. Folgende Sorten werden angeboten: Roteiche, Rotbuche, Amberbäume, Ginkgo, Hainbuchen, Blauglockenbaum, Sumpf-Eiche und japanische Lärche.

Die Verwendung der Setzlinge ist je nach individueller Festlegung folgendermaßen möglich:

1. Sie können einen Setzling erwerben und diesen selber mit uns am Freitag den 9. Oktober ab 15 Uhr auf der dafür vorgesehenen Fläche im Raum Bad Gandersheim einpflanzen. Der genaue Ort wird noch rechtzeitig veröffentlicht. Bei der Gemeinschaftsaktion wird es vor Ort Kaffee und Kuchen vom den Landfrauen geben.
2. Sie können den Setzling beim E-Center erwerben und das Team pflanzt diesen für Sie ein.
3. Sie können den Baum einfach mit nachhause nehmen und im heimischen Vorgarten und Garten einpflanzen.
4. Sie können einen oder mehrere Setzlinge kaufen und an Freunde, Bekannte oder Familienangehörige verschenken.

Wer es wünscht, bekommt zu seinem Setzling ein plastikfreies Etikett mit seinem Name. Es wird am Baum angebracht und erinnert an die Baumspende.

Die Baumpflanzaktion hat bereits die ersten Unterstützer/innen in der Roswithastadt. So Beispielsweise vom Deutschen Roten Kreuz Ortsverband, dem Kur- und Verkehrsverein und den lokalen Christdemokraten. Weitere Unterstützer sind herzlich eingeladen und willkommen, bekräftigt Scheuner für das E-Center-Team.red

Auf dem Bild präsentieren Julia Scheuner, Heike Maas und Laura Kolbe einen Teil der frischen Setzlinge für die große Baumpflanzaktion am 9. Oktober 2020 in Bad Gandersheim. Foto: Fis WMG












28.09.2020 • 10:24 Uhr

Ein gutes Pferd springt nur so hoch wie es muss! NHC männliche A-Jugend qualifiziert sich für Vorrunde zur Oberliga!

Am Sonntag ging es für die männliche A-Jugend nach Bothfeld zum Zweitplatzierten in der Oberliga-Relegation. Trotz der zwei zuvor gewonnenen Spiele war ein Weiterkommen noch nicht gesichert und es brauchte mindestens ein Unentschieden um die Vorrunde-Oberliga zu erreichen. Mit hoher Motivation in der Mannschaft ging es also nach Hannover, wo uns eine volle Halle mit unerwartet vielen Zuschauern erwartete.

Das Spiel begann ziemlich hektisch und torreich. Mit einem schnellen Tempospiel konnte sich der Gegner bereits nach vier Minuten mit 5:2 absetzen, doch wir konnten uns fangen und waren schnell wieder auf Augenhöhe. Die restliche Halbzeit verlief recht ausgeglichen und wir gingen mit einem 17:18 Rückstand in die Pause.
Trotz körperlicher und spielerischer Überlegenheit gelang es uns nicht uns abzusetzen.
In der zweiten Halbzeit nahm Trainer Andre Kühn ein paar taktische Umstellungen vor. So konnte sich Philip Hilke, der frisch auf Rechtsaußen rein kam, einige Male durchsetzen und erzielte wichtige Tore. Auch Sören konnte sich ein ums andere Mal durchsetzen.
Trotzdem wechselte die Führung immer wieder und kein Team konnte mit mehr als zwei Toren in Führung gehen.

Die letzten zehn Minuten brachen an und der Krimi war eröffnet. Bothfeld lag mit zwei Toren in Führung, doch mit einer großartigen Mannschaftsleistung konnten wir in der 59. Minute durch Philip Hilke den Ausgleich und gleichzeitig den Endstand erzielen.
Nach dem anschließenden Siebenmeterwerfen, das nur noch den direkten Vergleich entschieden hätte und somit für uns unwichtig war, ging es für uns leider ohne Bier in die Kabine, wo der Einzug in die Vorrunde-Oberliga mit lauter Musik gefeiert wurde.
Wir bedanken uns bei unseren treuen Zuschauern die den weiten Weg auf sich genommen haben und uns toll angefeuert haben.

Es spielten: Sören Schäfer(9), Philip Hilke(7), Felix Weber(5), Linus Lüdecke(4), Janik Berke(3), Benjamin Bialas(2), Tom Heiduck(2), Torben Schlampig(1), Finn Bode, Lasse Wigger (T), Cedrik Springer, Phil Bosse.
red/ok/Foto: ok











28.09.2020 • 10:21 Uhr

Corona- Virus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Alles wie gehabt - keine neuen Fälle - noch zwei Corona-Erkrankte

Aktuell sind 184 bestätigte Infektionen im Landkreis Northeim bekannt. Seit Freitag sind damit keine neuen bestätigten Corona-Fälle bekannt geworden.
Unverändert 176 Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Die Anzahl der Verstorbenen beträgt weiterhin sechs Personen.
Damit sind im Landkreis Northeim derzeit zwei akut infizierte Personen bekannt.lpd










28.09.2020 • 08:12 Uhr

Kreistag: Erfolg für die Partei Die Linke/Northeim 21! Resolution gegen Logistikzentrum für Atommüll

Das Vorhaben der Bundesgesellschaft für Zwischenlager, am Standort des ehemaligen Atomkraftwerkes in Würgassen ein Atommüll-Zwischenlager zu errichten, hat jetzt auch den Kreistag in Northeim beschäftigt (wir berichteten). Das ist einer erfolgreichen Initiative der Partei Die Linke zu verdanken. Das Bild zeigt den Linken-Abgeordneten Otto in der jüngsten Sitzung des Northeimer Kreistages in der Stadthalle in Northeim.

Gegen die Errichtung eines Logistikzentrums für schwach- und mittelradioaktiven Atommüll am Standort Würgassen hat sich mittlerweile eine Bürgerinitiative mit dem Namen Atomfreies 3-Ländereck e.V. gegründet. Auf Antrag der Kreistagsfraktion Die Linke./Northeim 21 hat der Kreistag seine Ablehnung gegen das Vorhaben in eine Resolution gefasst. Damit bekundet der Landkreis Northeim den Schulterschluss mit den insbesondere räumlich direkt betroffenen Landkreisen Holzminden und Höxter sowie der Stadt Beverungen, die ebenfalls Resolutionen gegen die Planungen beschlossen haben.

Hier der Resolutionstext:
Der Landkreis Northeim kritisiert, dass das Verfahren zur Errichtung eines Logistikzentrums für schwach- und mittelradioaktiven Atommüll am Standort Würgassen und die gewählten Kriterien nicht transparent und bürgernah vorher diskutiert wurden und dass etwa der geringe Abstand zur Wohnbebauung, die schlechten Straßen- und Schienenverbindungen für täglich 10 Atommüllzüge, die radioaktive Vorbelastung durch den AKW-Standort, der Tourismus, Naturschutz und Naherholung im Dreiländereck nicht ausreichend berücksichtigt wurden. Die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit wird daher aufgefordert, ein neues transparentes und ergebnisoffenes Verfahren zur Standortauswahl einzuleiten und Alternativen zum Standort Würgassen mit in die Prüfung einzubeziehen. Der Landkreis Northeim begrüßt die Aufforderung des Landkreises Holzminden, dass sich Bundes- und Landtagsabgeordnete der betroffenen Bundesländer gemeinsam dafür einsetzen, Möglichkeiten auszuloten, wie das Projekt noch verhindert werden kann. red/Foto: Fis WMG










28.09.2020 • 07:54 Uhr

Herbst 2020: Kastanien- und Traktor-Zeit

Wie lässt sich in diesen Tagen die herbstliche Stimmung besser fassen als mit drei Motiven, soeben in Südniedersachsen entdeckt:

Da prasseln die reifen Kastanienfrüchte von den Bäumen. Manche platzen sofort aus der stacheligen Schale. Wiederum andere lassen ihre glänzende Kugel aus der grünen Hülle schimmern. In Bad Gandersheim waren Kinder bei den Kastanienbäumen an der tausendjährigen Stiftskirche zu beobachten, wie sie die Kastanien von den Bäumen schüttelten.

Das andere Motiv erzählt die Story von einer herbstlichen Ausfahrt mit nostalgischen Gefährten. Freunde alter Traktoren aus dem Bereich Peine nutzten am Wochenende die Wetterlage für eine Tour durch die Lande, vorbei an den abgeernteten Äckern. Freundlich gesinnte Leute am Straßenrand staunten über den tuckernden Konvoi und winkten den Männern auf den Böcken zu. Die abenteuerliche Treckertour hatte wohl das automobile Museum PS Speicher in Einbeck zum Ziel, so war es am Rande zu vernehmen.

Und dann war da noch die fantastische herbstliche Abendstimmung im Leinetal am vergangenen Freitag mit einer untergehenden Sonne...
red/ Fotos: Fis
















28.09.2020 • 07:28 Uhr

Einzelhandel in der Krise: Jetzt lockt Mäc Geiz Bad Gandersheimer auch noch nach Osterode und Clausthal

Nach dem Aus für den Billig-Discounter Mäc Geiz am 10.Oktober 2020 in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim schockt die Filiale den angeschlagenen Gandersheimer Einzelhandel mit einer beinharten Ansage. Auf dem Plakat mit der Ankündigung der Schließung des Geschäftes in der Moritzstraße werden die Bad Gandersheimer Kunden und Kundinnen indirekt aufgefordert, demnächst auswärts einzukaufen. Mäc Geiz verweist die Kundschaft auf seine nächstliegenden Filialen hin. Die befinden sich in Clausthal-Zellerfeld und Osterode. Auf diesen umstrittenen Lockruf ist in der Roswithastadt unterschiedlich reagiert worden. Die einen sprechen von Wettbewerb. Andere verweisen auf noch existente Einkaufsmöglichkeiten in Bad Gandersheim. So beispielsweise auf den Günstigdiscounter RambaZamba in der Northeimer Straße. red/Fotos: Fis WMG












28.09.2020 • 07:15 Uhr

Der Futterknappheit entgegenwirken: Nutzung von Zwischenfrüchten auf ökologischen Vorrangflächen jetzt möglich

Niedersachsen kann auch im Jahr 2020 die Zwischenfrüchte und Untersaaten auf ökologischen Vorrangflächen (öVF) für Futterzwecke freigeben. Dies ist möglich, da der Bundesrat in der vergangenen Woche die Änderung der Direktzahlungen-Durchführungsverordnung und der Agrarzahlungen-Verpflichtungsverordnung beschlossen hat.

„Mich freut, dass wir auch in diesem Jahr die Möglichkeit haben, unsere landwirtschaftlichen Betriebe in Niedersachsen auf diese Weise zu unterstützen und der Futterknappheit entgegenzuwirken“, so Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast.

Die Umsetzung dieser Sonderregelung, die auch für Bremen gilt, erfolgt wie im Vorjahr im Rahmen eines Anzeigeverfahrens. Zu beachten ist, dass die Zwischenfrüchte und Untersaaten zwar genutzt werden dürfen, aber bis zum 15. Februar 2021 stehen bleiben müssen. Das heißt: Eine frühzeitige Einarbeitung nach der Nutzung ist nicht erlaubt. Auch die übrigen Bedingungen für die öVF-Zwischenfrüchte und -Untersaaten, zum Beispiel zu Saatgutmischungen sowie Pflanzenschutz und Düngung, bleiben bestehen. Detailinformationen und das Formular für die Anzeige bei der Bewilligungsstelle sind auf der Internetseite der Landwirtschaftskammer Niedersachsen zu finden (https://www.lwk-niedersachsen.de, unter dem Webcode: 01037284).

Hintergrund:
Aufgrund der andauernden Trockenheit und der fehlenden Reserven aus den letzten Jahren herrscht auf vielen landwirtschaftlichen Betrieben Futtermangel. Durch die Nutzung von Zwischenfrüchten und Untersaaten auf öVF für Futterzwecke kann einem drohenden Engpass vorgebeugt werden. red










28.09.2020 • 07:11 Uhr

Lautenthal: Mit Auto im Straßengraben gelandet und im Krankenhaus Führerschein beschlagnahmt

Am gestrigen Sonntag rücken Rettungsdienst und Polizei um 05:15 Uhr zu einem verunfallten Pkw auf der Kreisstraße 35 von Wolfshagen in Richtung Lautenthal (Kreis Goslar) aus. Kurz nach dem Ortsausgangsschild Wolfshagen kommt der 27jährige Lautenthaler nach rechts von der Fahrbahn ab, durchfährt einen Grünstreifen und prallt gegen ein im Graben befindliches Wasserrohr. Durch diesen Anprall überschlägt sich der Pkw und kommt auf den Rädern im Straßengraben zum Stillstand. Der augenscheinlich nur leicht verletzte Fahrer wird durch den Rettungsdienst erstversorgt und dann vorsorglich in das Krankenhaus Goslar verbracht. Vor dem Abtransport nehmen die eingesetzten Polizeibeamten bei der Unfallaufnahme Atemalkoholgeruch wahr. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergibt einen Wert von 1,9 Promille. Im Krankenhaus wurde dem Mann dann eine Blutprobe entnommen und der Führerschein beschlagnahmt. ots










27.09.2020 • 20:29 Uhr

Kritik an Endlager-Suche Bundesgesellschaft will über mögliche Orte für Atommüll informieren

Bei der vor drei Jahren neu gestarteten Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll stehen Vorentscheidungen an. Am 28. September will die mit der Suche beauftragte Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) einen ersten Zwischenbericht veröffentlichen. Darin wird sie vorschlagen, welche Gebiete in Deutschland aufgrund der geologischen Bedingungen weiter untersucht werden sollten.

Der Zwischenbericht wird eine Zahl im hohen zweistelligen Bereich an Regionen oder Standorten ausweisen, die weiter geprüft werden. Sie können in ganz Deutschland liegen. Voraussetzung für einen möglichen Standort ist, dass es dort Salzstöcke, Tonschichten oder Granitschichten gibt, die das unterirdische Endlager einschließen können. Die Nennung im Bericht bedeutet noch keine verbindliche Festlegung.

Pfarrer Andreas Riekeberg (Wolfenbüttel) engagiert sich unter anderem in der Bürgerinitiative zum Atommüll-Bergwerk Asse II und kritisiert mangelnde Transparenz der Verantwortlichen bei der Endlagersuche, wie er gegenüber dem Evangelischen Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen (ekn) deutlich macht. epd










27.09.2020 • 20:25 Uhr

Modell für Corona-Prognosen entwickelt

Wissenschaftler der Universität Osnabrück und des Forschungszentrums Jülich haben ein neues Modell für Corona-Vorhersagen für alle Landkreise in Deutschland entwickelt. Auf der Webseite https://covid19-bayesian.fz-juelich.de stellen sie täglich Fünf-Tages-Prognosen für die Ausbreitung der Covid-19-Infektionen bereit, teilte die Uni Osnabrück am Mittwoch mit. Die Vorhersagen beruhen auf Daten des Robert-Koch-Instituts. Sie werden mit einem neuen wahrscheinlichkeitsgewichteten Modell der Osnabrücker Neuroinformatiker auf Höchstleistungsrechnern des Jülich Supercomputing Centre (JSC) statistisch analysiert.

Die tagesaktuellen Auswertungen sowie die Möglichkeit räumlicher und zeitlicher Vergleichsdarstellungen sind öffentlich zugänglich und werden auf der Webseite möglichst allgemeinverständlich dargestellt, sagte Jens Henrik Göbbert vom JSC. Besucherinnen und Besucher der Seite könnten etwa 5-Tages-Prognosen für frei wählbare Landkreise aufrufen, oder die aktuellen Meldedaten des Robert-Koch-Instituts mit den geschätzten tatsächlichen Neuinfektionen vergleichen. Aufgrund von Verzögerungen bei der Datenübermittlung weichen die gemeldeten Zahlen oftmals und teils erheblich von der tatsächlichen Zahl der neuen Fälle ab. Ein sogenannter "Nowcast" verfolge dabei das Ziel, zunächst die aktuellen Zahlen mittels statistischer Analysen abzuschätzen. Ein "Forecast" liefere eine Schätzung der Entwicklung für weitere fünf Tage.

Das Modell berechne nicht nur einen einzelnen wahrscheinlichen Verlauf, sondern berücksichtige viele mögliche Verläufe, die zu den Daten passten, erläuterte Professor Gordon Pipa von der Uni Osnabrück. Das ermögliche die Berechnung sogenannter Vorhersagehorizonte, die auch bei Landkreisen mit niedrigen Fallzahlen hilfreiche Informationen lieferten. Eine einzelne Prognosekurve könnte irreführend sein, weil sich die Verlässlichkeit der Vorhersage nicht beurteilen lasse.

Ferner beziehe das neue Modell auch das Infektionsgeschehen angrenzender Regionen mit ein, sagte Pipa. Ein sogenannter Interaktionskernel beschreibe, wie sehr sich eine hohe oder niedrige Infektionszahl in einer benachbarten Region auf das Infektionsgeschehen in einem Landkreis auswirke. epd










27.09.2020 • 18:58 Uhr

Weisensee und Grascha zeigen Herz für Hansis Präsentation des "Löwenherz"-Kinderhospiz-Projektes auf Einbecker Marktplatz

Bei ihrem Einsatz im laufenden Bürgermeister-Wahlkampf in Einbeck fanden die beiden FDP-Politiker Christian Grascha, MdL, und Dr. Claudius Weisensee am gestrigen Samstag gleichwohl die Zeit, sich einer bemerkenswerten Aktion auf dem Einbecker Marktplatz zuzuwenden. Der Eindecker Aktivist Hansi war hier mit einem Informationsstand für das Kinder-hospiz-Projekt Löwenherz e.V. aktiv.

Hansi erklärt: Im Kinderhospiz Löwenherz in Syke zwischen Bremen und Hannover können sich Familien einige Tage oder Wochen erholen, während ihr schwertkrankes Kind in einer familiären Atmosphäre liebe und kompetent betreut wird. Es hat acht Pflegeplätze und einen separaten Wohnbereich für Eltern und Geschwister. Neben dem Kinderhospiz gibt es das Jugendhospiz Löwenherz. In beiden Häusern können jährlich bis zu 250 Kinder und Jugendliche sowie ihre Familien begleitet werden. Der 1998 gegründete Vereine Kinderhospiz Löwenherz e.V. (rund 1.900 Mitglieder) organisierte die Finanzierung der stationären und ambulanten Kinder- und Jugendhospizarbeit.

Grascha und Dr. Weisensee zeigte sich beeindruckt von der Präsentation durch den Einbecker Löwenherz-Aktivisten und dokumentierten ihre Wertschätzung auch durch eine praktizierte ideale und finanzielle Zuwendung.

Kontakt und Information: Telefon 04242-5789-0
letzig@loewenherz.de














27.09.2020 • 18:39 Uhr

Baum-Unfall eines eigentlich Unbeteiligten nach gewagtem Überholmanöver einer Göttinger Autofahrerin

Am heutigen Sonntagmittag um 12.58 Uhr befuhr eine 59-jährige Göttingerin mit ihrem Pkw, VW Polo, die Bundesstraße 3 in Fahrtrichtung Northeim. Kurz nach dem Ortsausgang von Nörten-Hardenberg scherte die Göttingerin zum Überholen eines Fiat aus. Beim anschließenden Einscheren unterschätzt die 59-jährige den Mindestabstand zu dem Fiat, woraufhin dessen 60-jährige Fahrzeugführer aus Hannover sein Fahrzeug abbremst. In der weiteren Folge touchiert der Hannoveraner mit seinem Fahrzeug einen am rechten Fahrbahnrand stehenden Baum. Die 31-jährige Beifahrerin im Fiat wird dabei leicht verletzt. Der Pkw des Hannoveraners muss vor Ort abgeschleppt werden. Durch den Unfall entsteht ein Sachschaden von 3.200 Euro. MIR










27.09.2020 • 17:06 Uhr

Northeimer Kreistag: Karl-Heinz Hagenrodt macht sich nach Brandserie für Anerkennung der Rettungskräfte stark

Was wäre eine Sitzung des Northeimer Kreistages ohne das Engagement des CDU-Abgeordneten Karl-Heinz Hagerodt? Unvollkommen! So interpretiert war sein jüngster Kurzauftritt im Northeimer Kreistag nur konsequent logisch und passend gewählt.

Natürlich in seinem Spezialfach "Feuerwehrwesen" ergriff der Abgeordnete und Ex-Gemeindedirektor am vergangenen Freitag beim Tagesordnungspunkt "Anregungen" - wie stets in beeindruckender Manier - das Wort. Anlass bot dem wortgewaltigen Kommunalpolitiker die aktuelle Brandserie in Einbeck. Froh sei er darüber, dass der mutmaßliche Brandstifter gefasst sei. Angesichts des intensiven und dauerhaften Einsatzes vieler Rettungskräfte und Feuerwehrkameradinnen und -kameraden halte er es für unbedingt geboten, diesen Einsatzkräften eine offizielle Anerkennung zukommen zu lassen . "Die Stresslagen für die Männer und Frauen und ihre Familien waren in den Wochen der Brandserie außerordentlich heftig", begründete Hagerodt seinen Vorstoß einer kollektiven Wertschätzung.

Nun, die Landrätin hörte gut zu. Und sie reagierte angemessen und klug: "Danke für Ihre Anregung, Herr Hagerodt! Ich werde mich mit Kreisbrandmeister Marco de Klein abstimmen und über die Möglichkeit einer Ankennung mit ihm sprechen. Das Ergebnis werden wir im Protokoll dieser Sitzung darstellen." Hagerodt zeigte sich zufrieden mit dieser vorläufigen Erstreaktion auf seine Initiative. Hagerodt ist Vorsitzender des Feuerschutzausschusses im Northeimer Kreistag.
red/Fotos: Fis WMG














27.09.2020 • 16:39 Uhr

Bei der Eckertalsperre bei starkem Regen und Dunkelheit verlaufen - Polizei "rettet" Bremer Studenten

Drei Studenten aus Bremen, welche sich auf der Suche nach einem Campingplatz im Bereich der Eckertalsperre verlaufen hatten, konnten sich aufgrund der Dunkelheit und des anhaltenden Regens selbst nicht mehr aus ihrer misslichen Lage befreien. Diese wurden am Samstag, 26.09.2020, gegen 21:00 Uhr, völlig durchnässt bei ca. 6 Grad Celsius durch die eingesetzten Polizeibeamten im Umkreis der Talsperre aufgefunden. Im Anschluss daran wurden sie zum Bahnhof verbracht und konnte wohlbehalten ihre Heimreise antreten.ots











27.09.2020 • 16:32 Uhr

Kreistag: Landrätin wünscht scheidenden Abgeordneten Joachim Suffrian alles Gute!

Feine Geste am Freitag in der öffentlichen Sitzung des Northeimer Kreistages. Der SPD-Abgeordnete Joachim Suffrian (Foto) hatte seinen Mandatsverzicht erklärt. Das wurde von seinen Kollegen/innen im Kreistag bestätigt. "Wir wünschen Herrn Suffrian für die kommende Zeit alles erdenklich Gute!", zeigte die Landrätin Astrid Klionkert-Kittel viel Mitgefühl für den gesundheitlich angeschlagenen ehemaligen Kreistagsabgeordneten. Sie verband diese Botschaft mit der wertschätzenden Danksagung für die bisherige Arbeit als Abgeordneter im Kreistag.

Als Nachrücker für den ausgeschiedenen Abgeordneten wurde Hans-Jürgen Scholz als neues Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion in der Freitagsitzung eingeführt und verpflichtet.
red










27.09.2020 • 16:21 Uhr

Moringen: Scheibe an Pkw eingeworfen und Wagen nach Diebesgut durchwühlt

Durch einen bislang unbekannten Täter wurde am Sonntag in der Zeit von 9.15 Uhr - 11 Uhr der Pkw einer 54-jährigen Northeimerin in Moorigen, An der Mergelkuhle, Höhe Kläranlage, arg beschädigt. Mittels eines Steines wurde die Seitenscheibe der Fahrertür eingeworfen und der Innenraum nach Diebesgut durchsucht. Nachdem scheinbar nichts aus dem Fahrzeug entwendet wurde, entfernt sich der Täter. Am Pkw entstand ein Sachschaden von 3.000 Euro. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei unter 05551-7005-0 zu melden. Mir










27.09.2020 • 16:17 Uhr

Bad Harzburg: Gastwirtin holt sich Amtshilfe, weil Gäste Zeche nicht richtig bezahlen wollten - Anzeigen wegen Corona-Masken

In einem Lokal im Innenstadtbereich von Bad Harzburg kam es am gestrigen Samstag, gegen 21:10 Uhr, zu einem Streit zwischen der Gastwirtin und einigen Kunden. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten den Streit um die Zeche schlichten und die Rechnung wurde letztendlich beglichen. Da zwei der Gäste des Lokals auch nach mehrfacher Aufforderung den erforderlichen Mund-Nasen-Schutz nicht anlegten, wurden entsprechenden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.ots











27.09.2020 • 16:05 Uhr

Zum Ende der Saison "On the River of Bad Gandersheim..." Kurkonzert kläglich besucht

Alles war heute liebevoll vorbereitet: Corona-Hygieneschutz. Weiße Plastikstühle auf Distanz postiert. Dann gab es gestern der große Regen. Heute nur noch 13 Grad unter grauen Wolken. Ganz coole Herbstwitterung. Und trotzdem hatten sich die engagierten "Harmonika Freunde" mit Jürgen, Dieter und Otto in der Musikmuschel neben der Paracelsus-Roswitha-Klinik (nicht Gande-Klinik wie auf dem Plakat angegeben) brav mit ihren Instrumenten aufgebaut.

Vor leider nur 16 Zuhörerinnen und Zuhörerin legten die Musiker los. Zum alpenländischen Volksmusik Nachmittag war plakativ eingeladen. Einer ihrer ersten Songs etwas abseits der Alpen war der bekannte Melodienreigen von "On the River of Babylon...". Dazu wiegte sich sogar eine Dame in tänzerischen Schritten. Die ganze Szenerie bestens beobachtet vom Entertainer Helmut Lohrberg. Ihm waren in diesem Jahr Auftritte mit seinen Spielgeräten in der Musikmuschel aus wenig nachvollziehbaren Gründen verwehrt worden.

So insgesamt die Lage und Stimmung heute Nachmittag zum Ende der Saison der Kurkonzerte in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. Auf ein Neues in 2021!
red/Fotos/Video: Fis WMG










27.09.2020 • 15:43 Uhr

Bürgermeister-Kandidat Dr. Claudius Weisensee: Schulgarantie durch Technik

Bürgermeisterkandidat Dr. Claudius Weisensee plädiert für eine Anschaffung von Raumluftreinigern und Entkeimungsgeräten für die Schulen in der Trägerschaft der Stadt Einbeck. Er verweist hierzu auf eine aktuelle Studie der Universität der Bundeswehr München, nach der ein wesentlicher Vorteil moderner Raumluftreiniger und Entkeimungsgeräte darin bestehe, „dass sie dauerhaft für eine geringe Virenlast im Raum sorgen, ohne sich um das Öffnen von Fenstern kümmern zu müssen und ohne, dass sie das Wohlbefinden im Raum beeinträchtigen.“ Weisensee: „Die technischen Geräte sollten zur Verfügung stehen, wenn ein geänderter Niedersächsischer Rahmen-Hygieneplan Corona den Schulen die Möglichkeit des Einsatzes von Raumluftreinigern und Entkeimungsgeräten als Alternative zum Lüften durch Fensteröffnung gestattet.“ Bislang sieht das Landes-Konzept lediglich vor, dass mindestens alle 45 Minuten eine Stoßlüftung beziehungsweise Querlüftung durch möglichst vollständig geöffnete Fenster vorzunehmen ist und zwar auch - wenn möglich - während des Unterrichts.

Der Plan des Landes ist allerdings in die Kritik geraten, weil er nach Ansicht der Opposition im Niedersächsischen Landtag für ein erhöhtes Erkältungsrisiko durch Unterricht in kalten Klassenzimmern sorgt. „Wenn das Land hier nachbessert, muss Einbeck vorbereitet sein und die Schulen nach den Herbstferien schnell ausstatten können“, meint der von FDP, Bündnis 90/Die Grünen, GfE und Bürgerliste Kreiensen unterstütze Kandidat. Es müsse alles getan werden, um Schulschließungen zu vermeiden, denn den Kindern dürften auch bei steigenden Infektionszahlen Bildungschancen nicht genommen werden. Moderne Technik könne dafür sorgen, dass auch dann Schule garantiert stattfinde, wenn es zu weiteren Einschränkungen des Präsenzunterrichts komme, meint Weisensee. Unterricht für alle könne in dem Fall auf einem relativ einfachen Weg sichergestellt werden.

„Dazu braucht es pro Klassenzimmer einen großen Fernseher neben der Tafel, einen Monitor auf dem Pult und eine Kamera mit Blick auf die Tafel sowie eine in Blickrichtung Klasse. Nun kann die Hälfte der Schülerinnen und Schüler im Wochenwechsel vor Ort sein und physisch am Unterricht teilnehmen, während die andere Hälfte von Zuhause dem Unterricht vom Notebook aus verfolgt. Die Kinder sehen und hören sich gegenseitig sowie die Lehrkraft und haben die Tafel im Blick. Sie bindet sowohl die körperlich anwesenden als auch die Homeschüler mit ein“, so Weisensee. Er hoffe auch auf private Sponsoren für Fernseher und Kameras. red/Foto: Fis WMG
Die Studie der Bundeswehr-Uni ist abrufbar unter:
https://www.unibw.de/lrt7/schulbetrieb-waehrend-der-pandemie.pdf











27.09.2020 • 13:20 Uhr

Harlingerode: Elektrogeräteschrott in Flammen - 80 Feuerwehrkräfte erfolgreich im Löscheinsatz

Am gestrigen Samstag, 17:44 Uhr, wurde ein Brand an der Landstraße in Harlingerode (Kreis Goslar) gemeldet. Die mit insgesamt 80 Kameraden ausgerückte Feuerwehr der Umgebung und die Polizei stellen fest, dass bei einem dortigen Entsorgungsbetrieb außerhalb eines Gebäudes gelagerte entsorgte Elektrogeräte aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten sind. Rauchwolken waren weithin sichtbar. Die Bevölkerung wurde mittels Lautsprecherdurchsagen auf die Luftverunreinigung hingewiesen und aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Feuerwehr bekam das Feuer gut den Griff und erstickte den Spuk. red











27.09.2020 • 13:13 Uhr

Zwangsarbeit in Tibet:GfbV fordert UN-Sonderberichterstatter zu China

Gesellschaft für bedrohte Völker empört: 15 Prozent der Menschen in Tibet Opfer von Zwangsarbeit

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen fordert die Ernennung eines UN-Sonderberichterstatters, der die schweren Menschenrechtsverletzungen der chinesischen Regierung gegenüber ethnischen und religiösen Minderheiten im Land untersucht. „Die chinesische Regierung versucht, die tibetische Bevölkerung genauso wie uigurische und kasachische Muslime mit einer Mischung aus Zwangsarbeit und massiver politischer Indoktrination zu willfährigen Untertanen zu machen“, berichtet Hanno Schedler, GfbV-Referent für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung. „Sie sollen den Lügen über den Dalai Lama Glauben schenken und Dankbarkeit für die angeblichen Segnungen durch kommunistische Führung zeigen.“ Dies ginge aus Regierungsdokumenten hervor, die der renommierte China-Forscher Dr. Adrian Zenz analysiert hat.

Seinem jüngsten Bericht zufolge sind über eine halbe Millionen Menschen in Tibet Opfer von Zwangsarbeit. Das sind 15 Prozent der Bevölkerung. „Die Beschlagnahmung tibetischen Lands, die Entführung des Panchen Lama und Verteufelung des inzwischen 85-jährigen Dalai Lama, und die Zwangsansiedlung nomadisch lebender Menschen war der Kommunistischen Partei Chinas offenbar nicht genug“, erklärt Schedler. „Nun kopiert sie auch noch das in Xinjiang perfektionierte Lager- und Zwangsarbeitssystem in Tibet. Mit diesem Schritt soll das tibetische Volk umfassend indoktriniert und unterworfen werden.“

Bei der aktuellen Sitzung des UN-Menschenrechtsrates in Genf forderte die GfbV, ein Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen müsse die massiven Menschenrechtsverletzungen der chinesischen Regierung in Tibet, Xinjiang / Ostturkestan und der inneren Mongolei untersuchen. „Die Niederschlagung der Proteste mongolischer Eltern gegen die langsame Abschaffung der mongolischen Sprache, neuste Berichte über noch mehr Umerziehungslager in Xinjiang und die Erkenntnisse dieser Woche über Zwangsarbeit und Indoktrination in Tibet müssen die UN wachrütteln. Offensichtlich hat sich die Regierung unter Xi Jinping entschlossen, als feindlich wahrgenommene Gemeinschaft mit aller Macht zu unterjochen. Die Vereinten Nationen dürfen das 75 Jahre nach ihrer Gründung ebenso wenig hinnehmen, wie die chinesischen Versuche, international gültige Menschenrechtsnormen auszuhebeln“, so Schedler. red











27.09.2020 • 13:07 Uhr

Blitzer "ALICE" wieder Ziel einer Attacke mit gelber Farbe

Noch unbekannter Täter besprüht in der Nacht vom gestrigen Samstag auf den heutigen Sonntag auf den Blitzer-Anhänger "ALICE" mit gelber Farbe. Der Schaden wird auf ca. 300 Euro geschätzt.
Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Einbeck zu melden.

In der Vergangenheit war die Blitzermaschine schon öfter attackiert worden. red/ho/Archivfoto: Fis WMG











27.09.2020 • 10:21 Uhr

CDU-Bundestagsabgeordneter Dr. Roy Kühne: Nach Brandserie in Einbeck gezielt Katastrophenschutz fördern

"Ich wünsche allen beteiligten Kräften der Rettungsorganisationen, dass sie jetzt endlich mal durchatmen können“, sagt CDU-Bundestagsabgeordneter Dr. Roy Kühne zur Brandserie im Stadtgebiet Einbeck. Nachdem vor einigen Wochen eine Frau und nun ein Mann festgenommen wurden, sollen sich Feuerwehr, Polizei, THW, Johanniter und DRK „wieder auf ihr Tagesgeschäft konzentrieren können, das sie ohnehin schon mehr als genug fordert“, so Kühne.

„Die Brandserie hat gezeigt, dass Feuer, die außerhalb einer Ortschaft stattfinden, eine große Herausforderung für die Feuerwehr sind. Schläuche müssen über lange Wegstrecken gelegt werden, Material muss ins Gelände kommen und Wasser ist oft knapp. Diese Erkenntnis dient für mich als gute politische Grundlage, um die Investitionen in den Katastrophenschutz weiter zu unterstützen und zu intensivieren“, betont der Bundestagsabgeordnete. „Die Auslieferung von 300 Löschfahrzeugen für den Katastrophenschutz hat im vergangenen Jahr begonnen und mittlerweile auch zwei dieser Fahrzeuge, die geländegängig sind, zu uns in den Landkreis Northeim gebracht. Gerade mit Blick auf die waldreiche Region müssen wir als Bund perspektivisch überlegen, wie wir weiterhin auch andere Fahrzeuge wie Schlauchwagen oder große Tanklöschfahrzeuge beschaffen können.“ Grund für diese Überlegungen sei laut Kühne nicht nur die aktuelle Brandserie, sondern auch die zunehmenden Dürreperioden.

„Die Herausforderungen für unsere Feuerwehren werden diesbezüglich größer werden. Das wurde mir jetzt wieder bei einem Besuch im Harz und den Unmengen an trockenem Totholz deutlich. Deshalb möchte ich über diese Punkte in den kommenden Monaten mit den Verantwortlichen der Feuerwehren, aber auch mit allen anderen Beteiligten im Katastrophenschutz sprechen. Ich möchte erfahren, was wir aus dieser Brandserie lernen können und wie wir auf die neuen klimatischen Herausforderungen reagieren müssen, damit ich diese Punkte mit meiner Fraktion in Berlin diskutieren und zielgerichtet die Rettungskräfte stärken kann, die sich für uns Bürgerinnen und Bürger in beeindruckender Art und Weise engagieren“, lobt Kühne.

„Mein ausdrückliche Dank gilt der Polizei, die mit allen Mitteln unter Hochdruck nach dem Brandstifter gefahndet hat, aber auch allen Ehrenamtlichen, die sich in ihren Organisationen immer und immer wieder aufgemacht haben, um die Schäden möglichst gering zu halten. Menschen, die sich in dieser Art und Weise für den Nächsten einsetzen, sollen nach allen Möglichkeiten Unterstützung finden. Und dafür werde ich mich auch weiterhin einsetzen“, so Kühne abschließend in einer von seinem Sprecher Konstantin Mennecke verbreiteten Verlautbarung.

Hintergrund:
Konstantin Mennecke ist auch für die Öffentlichkeitsarbeit des Kreisfeuerwehrverbandes Northeim ehrenamtlich im Einsatz.

red/Fotos: Fis WMG













27.09.2020 • 10:14 Uhr

Bürgermeisterin Franziska Schwarz zu Gast beim Bad Gandersheimer Stadtjugendring: Neue Pläne, neue Pfade und Umbau des Jugendcafés

Am vergangenen Donnerstagabend trafen sich, unter Einhaltung der Corona-Virus-Hygieneregeln Mitglieder des Stadtjugendringes zu einer weiteren Sitzung.
In einer von Vorstand Michael Schreiber soeben dokumentieren Verlautbarung zu dem Treffen heißt es weiter:
Themen waren unter anderem der Umbau und die Neugestaltung des Jugendcafes in der Marienstraße und das Herbstangebot des Stadtjugendrings für die Jugendlichen.
Da zum Thema Umbau einige Absprachen mit der Stadt zu tätigen sind, wurde Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz vom Stadtjugendring freundlich eingeladen. Dieser Einladung folgte die Bürgermeisterin gerne und lauschte sehr interessiert den vorgetragenen Plänen der Anwesenden. Es wurden verschiedene Nutzungskonzepte aufgezeigt, die neuerworbene Küche wurde mit Begeisterung angesprochen, barrierefreie Umbaupläne wurden vorgestellt und Stadtjugendpfleger Gunnar Ude fügte hinzu, dass Jugendraum und Jugendcafe in Kürze über freies W-Lan verfügen werden und neue Sitzgelegenheiten im Außenbereich.
Sichtlich erfreut über den Fortschritt im Stadtjugendring hatte die Bürgermeisterin auch noch ein Anliegen. Gelegentlich bekommt sie vereinzelt Wünsche und Anregungen von Heranwachsenden zu hören. Hier hätte sie gerne noch eine breitere Meinung der Kinder und Jugendlichen. Gemeinsam mit dem Stadtjugendring soll ein Umfragekonzept erstellt werden, das über die Wünsche der jüngeren Generation Aufschluss gibt.
Ein weiterer Punkt der Sitzung war das Herbstprogramm für die Zielgruppe der 14- bis 21-Jährigen. Neben den bekannten Veranstaltungen, die in Kürze detailliert vorgestellt werden, ist dieses Mal ein Boxtraining im Angebot. Unter professioneller Anleitung können die Jugendlichen lernen wie man sich verteidigt, aber auch Stress abbaut und sich auspowert.
Der Stadtjugendring nutzt derzeit die Corona-Krisen gekonnt aus, um sich neu aufzustellen und mit neuer Energie gestärkt auf neuen Pfaden zu wandeln. „Für unsere Kinder – Für die Zukunft von Bad Gandersheim“, die Angebotslosung.
red










26.09.2020 • 20:33 Uhr

Weihnachtsmärkte: In Einbeck ja, Lamspringe nein, Hann.Münden ja und in Bad Gandersheim noch nicht entschieden!

Dürfen sich die Menschen in der Region Südniedersachsen trotz der leidigen Corona-Krise auf ihre beliebten Weihnachtsmärkte im Dezember 2020 vorfreuen? Aus einigen Städten und Gemeinden sind dazu von den verantwortlichen Organisationen unterschiedliche Informationen abgefragt und bestätigt worden.

Einbeck:
So wurde beispielsweise im Verwaltungausschuss des Einbecker Stadtrates Mitte dieser Woche auf eine entsprechende Nachfrage einer Ratsdame von Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek mitgeteilt, dass das Weihnachtsdorf in Einbeck auf dem historischen Marktplatz stattfinden wird. In welcher Ausprägung und Größe sei noch nicht entschieden. Selbstverständlich müssten die Organisatoren eine schlüssiges Hygienekonzept für das Weihnachtsmarktdorf vorlegen.

Hann.Münden:
In Hannoversch Münden (Landkreis Göttingen) wird es einen Weihnachtsmarkt geben. Er soll jedoch eingezäunt werden. Damit wolle man einen genauen Zugang und Abgang der Besucher und Besucherinnen kontrollieren. Mit Bestimmtheit würde nur eine begrenzte Anzahl von Besucher/innen zugelassen. Die würden an den Eingängen zum Weihnachtsmarkt durch Kontrollen erfasst.

Lamspringe:
Definitiv abgesagt ist der traditionelle Weihnachtsmarkt-Tag mit großer Tombola im Flecken Lamspringe im Landkreis Hildesheim. Der seit Jahrzehnten stattfindende Andrang mit tausenden von Besuchern/innen sei angesichts der Corona-Regeln nicht beherrschbar. Bedauerlicherweise hätte man sich deswegen zur Komplettabsage in diesem Jahr entschieden.

Bad Gandersheim:
Es gibt nach Darstellung von Bad Gandersheims Festwirt Gebhard Jungblut beim Gandersheimer Wirtschaftsforum noch eine Bedenkzeit bis Mitte Oktober. "Wir möchten gern einen Weihnachtsmarkt anbieten. Aber er wird nicht so sein wie in der Vergangenheit", deutet Jungesblut Veränderungen an. Er meint damit beispielsweise den Verzicht auf zeltähnliche Stände wie sie in der Vergangenheit die "Teaoase" und das "Keglerheim" aufgebaut hatten. Die Stände würde alle Open Air sein. Problematisch sei dieses Variante besonders bei Regenzeiten während des Advents.












26.09.2020 • 20:11 Uhr

Ermittlungsverfahren zu Betrug mit Corona-Soforthilfe: Zahlen steigen weiter an

Die niedersächsischen Staatsanwaltschaften haben erneut zur Entwicklung der Ermittlungsverfahren wegen zu Unrecht in Anspruch genommener Corona-Hilfen berichtet. Bis Anfang September ist die Zahl der Ermittlungsverfahren auf landesweit 916 Verfahren gestiegen. Im Vormonat waren es gut 720 Verfahren.
Die Schadenssumme liegt insgesamt nun bei rd. 7,4 Millionen Euro. Dies ist ein Zuwachs von 900.000 Euro im Vergleich zum Vormonat. Auch die Summe vorläufig gesicherter Gelder ist angewachsen. Die Strafverfolger konnten vorläufig knapp 600.000 Euro sichern.

Allein bei der Staatsanwaltschaft Hannover sind in einem Monat 91 Verfahren hinzugekommen, zum Monatsanfang September waren allein hier 380-mal Ermittlungen eingeleitet worden. Die vorläufige Schadenssumme beträgt im Bereich dieser Staatsanwaltschaft 2,16 Mio. EUR.

Zwischenzeitlich sind hier auch die ersten Verfahren abgeschlossen: in 35 Fällen hat sich eine Straftat nicht nachweisen lassen, 21-mal beantragte die StA in Hannover Strafbefehle und erhob in sechs Fällen Anklage.

Auch in Hildesheim werden jetzt über 110 Verfahren geführt, der vorläufige Schaden dort beläuft sich auf gut eine Million Euro. Einen weiteren Verfahrensschwerpunkt gibt es im Oldenburger Bezirk: in mehr als 80 Verfahren könnte ein Schaden von mehr als 815.000 Euro entstanden sein.

Ausgangspunkt solcher Ermittlungsverfahren sind vielfach Verdachtsmeldungen, die die auszahlende NBank routinemäßig abgibt, wenn sich im Rahmen der Antragsstellung Hinweise auf vorsätzliche Falschangaben ergeben. Entsprechende Prüfmechanismen hatte die NBank frühzeitig auf Wunsch des Wirtschaftsministeriums eingerichtet. red











26.09.2020 • 18:40 Uhr

Kreistag: Es knirscht mächtig im Kooperationsgebälk von SPD und FDP - Zwei heftige Niederlagen für die Liberalen

Ein Jahr vor der nächsten Kreistagswahl im Landkreis Northeim hat es den sicheren Anschein, dass sich die kommunalpolitische Matadore abzugrenzen beginnen. Ein krasses Beispiel der neuen Profilierung insbesondere der SPD gegenüber ihrem Kooperationspartner FDP spielte sich am gestrigen Freitag auf der Bühne des Northeimer Kreistages ab. In der öffentlichen Sitzung in der Northeimer Stadthalle ließ die SPD die FDP gleich mehrere Mal auflaufen. Bei der Behandlung des Paketes von sechs Naturschutzsatzungen für den Landkreis Northeim musste die FDP zwei böse Niederlagen einstecken.

Es bahnte sich bereits bei der Festlegung der Tagesordnung an. FDP-Abgeordneter und Wald-Ökologe Dr. Christian Eberl, einst Umwelt-Staatssekretär, beantragte die komplette Vertagung und Neuberatung der Satzungen. Dabei brillierte er mit einer atemberaubenden Sachkenntnis und Rhetorik. Inhaltlich und formal seine Argumentationslinien hier kompakt: In den vorbereitenden Sitzungen des zuständigen Fachausschusses und des Kreisausschusses sind gegenüber dem ursprünglichen 86-seitigen Abwägungsentwurf mit insgesamt 718 Punkten bedeutsame Veränderungen der vorgelegten Abwägungen und an den Entwürfen vorgenommen worden. Das sind erhebliche Änderungen , die eine erneute Prüfung der Verordnungsentwürfe erforderlich machen, so Eberl. Er sprach von Abwägungsfehlern, die gemacht wurden. Bereits in der vorausgegangenen Kreisschausschusssitzung hatte er einen 17-Fragenkatalog der Landrätin vorgelegt. Er blieb so gut wie unbeantwortet, zeigte sich Eberl enttäuscht.

Uwe Schwarz, Fraktionsführer der SPD, schien von der Vertagungsinitiative seines Kooperationspartner nichts gewußt zu haben und somit überrumpelt. "Wir sind überrascht von Ihrem Antrag!", hielt er Dr. Eberl vor, um sofort dagegen zu halten. Es sei ausreichend und lange genug debattiert und abgewogen worden. Die Verordnungen seien zudem von der Forstverwaltung (hier von Dr. August Wobst) ausdrücklich abgesegnet worden. "Wir können damit leben", habe Dr. Wobst sein grünes Licht interpretiert. Ins gleich Horn blies Karoline Otte Bündnis 90/Die Grünen und verwies mit ihrem Baby auf dem Arm auf des Volkes Interesse: "Wir sind es den Bürger schuldig, jetzt die Verordnungen zu verabschieden".

Es folgte eine zehnminütige Unterbrechung der Kreistagssitzung. Sie war von CDU-Fraktionsvorsitzenden Heiner Hegeler beantragt worden. Danach bekräftigten Landrätin Astrid Klinkert-Kittel mit ihren Dezernenten Buberti (Bauen) und Richert (Recht) die Positionen, die Verordnungen in der Sitzung zu final zu behandeln und zu verabschieden. Schärfe brachte die Landrätin ein, als sie Eberl eine Art Überraschungscoup mit seinem Vertagungsantrag vorhielt. Man habe unzählige Male verhandelt. Es sei unmöglich von der FDP, jetzt um die Ecke zu kommen, und wo immer wieder mit neuen Argumenten gespielt wird, um die Satzungen zu torpedieren.

Bei der anschließenden Abstimmung über den Vertagungsantrag votierten sechs Abgeordnete dafür, zwei enthielten sich und 39 Abgeordnete von SPD, CDU und Grünen lehnten ihn ab. Ähnlich später das Votum nach einer einseitig leidenschaftlich von Dr.Eberl geführten Debatte: allein die FDP-Fraktion lehnte die neuen Naturschutz-Verordnungen ab. Betretene Gesichter bei den Liberalen. Erkennbar die entspannte Körperhaltung eines grinsenden SPD-Abgeordneten Peter Traupe. Ernst dagegen die Miene von Fraktionschef Uwe Schwarz. Er wird an der Sollbruchstelle zu seinem Kooperationsfreund Christian Grascha und der FDP-Fraktion zu kitten haben, wenn er es überhaupt für nötig hält. Angesichts des anhaltenden Höhenflugs der Grünen auf Bundesebene dürfte Schwarz im September 2021 unter halbwegs günstigen Umständen auf die gestern mächtig düpierten Liberalen wohl verzichten können. red

Die Bilder dokumentieren die Akteure in der gestrigen Kreistagssitzung beim Thema "Naturschutzverordnungen" mit u.a. Dr. Christian Eberl, Uwe Schwarz,MdL, Karoline Otte und Peter Traupe. Fotos: Fis WMG
















26.09.2020 • 16:21 Uhr

Der Vergiftete Köder im Kurpark Braunlage: Es war Rattengift, analysiert der Tierarzt

Im Fall einer vergifteten Hündin in Braunlage berichtet die Polizeiinspektion Goslar soeben über eine aktuelle Information:

Wie der Polizei Braunlage über eine Onlineanzeige erst jetzt mitgeteilt wurde, ist am Sonntag, 13. September 2020, eine 1 1/2 Jahre alte Labradorhündin an den Folgen einer Vergiftung gestorben. Nach Angaben der 40 Jahre alten Halterin aus Barunschweig, war sie vom Kurpark in Braunlage auf dem Rundweg Richtung Fuchsfarm gewandert. Während dieses Weges muss die Hündin unbemerkt einen ausgelegten, präparierten Köder gefressen haben. Im Rahmen der medizinischen Begutachtung kam der Tierarzt zu dem Schluss, dass es sich bei der Vergiftung um die Aufnahme von Rattengift gehandelt haben wird. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, oder deren Hunde ebenfalls Vergiftungserscheinungen nach dem 13. September 2020 aufwiesen, werden gebeten, die Polizei unter Amtsnummer zu unterichten. ots










26.09.2020 • 16:02 Uhr

Räuberischer Diebstahl in Schuhgeschäft: Couragierte Verkäuferin und Passantin halten Diebin fest

Am gestrigen Freitag, gegen 16:30 Uhr, wurde die Bad Salzdetfurther (Landkreis Hildesheim) Polizei zu einem Ladendiebstahl bei der Firma Deichmann, Bodenburger Straße, in Bad Salzdetfurth gerufen. Zwei Ladendiebe sollten flüchtig sein und vom Personal verfolgt werden. Nur kurze Zeit später trafen zwei Streifenwagen der Polizei vor Ort ein. Nach dem Hinweis einer Mitarbeiterin konnte eine 17-jährige Ladendiebin im Nahbereich in polizeiliches Gewahrsam genommen werden. Die zweite Täterin (21 Jahre) wurde von einer Mitarbeiterin im Bereich des Café Engelke festgehalten. Hier kam der Mitarbeiterin eine Passantin zur Hilfe.

Auf der Flucht hatte die 21-jährige die Mitarbeiterin zunächst verbal bedroht. Als diese trotzdem nicht von ihr abließ, schmiss sie ihr die Schuhe (sechs Paar im Wert von ca. 110 Euro) entgegen.

Zur Flucht verhalf ihr das allerdings nicht mehr.

Beide Täterinnen mit Migrationshintergrund (beide wohnhaft und aufhältig im südlichen Landkreis Hildesheim) wurden zunächst zur Wache des Polizeikommissariats Bad Salzdetfurth verbracht. Nach Durchführung aller polizeilichen Maßnahmen wurden sie wieder entlassen. red/web











26.09.2020 • 15:54 Uhr

Vermeintliche Bedrohungslage zum Nachteil von Grundschülern am Zentralen Omnibusbahnhof Clausthal-Zellerfeld

Am gestrigen Freitag gegen 12:30 Uhr wurde dem PK Oberharz fernmündlich eine Bedrohungslage im Bereich des Zentralen Omnibus Bahnhofes mitgeteilt.
Dazu berichtet die Polizeiinspektion Goslar in einer offiziellen Mitteilung weiter:

In den Buswartebereichen befanden sich zu diesem Zeitpunkt Kinder der Grundschulen Zellerfeld und Bremerhöhe, die auf einem angrenzenden Weg eine dunkel gekleidete Person gesehen haben wollen, die den Kindern ein Messer zeigte. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen mit allen verfügbaren Kräften führten nicht zum Auffinden einer entsprechenden Person. Auch die Befragung von Zeugen im Umfeld bestätigten der Beobachtungen der Kinder nicht.

m Rahmen der polizeilichen Ermittlungen wurde eine Gerüchtelage bekannt, die beinhaltet, dass es im rückwärtigen Bereich der städtischen Bücherei am 24. September2020 zu einem Leichenfund gekommen sein soll. Diese Gerüchtelage entbehrt jeglicher Grundlage. Die Entstehung des Gerüchtes konnte nicht abschließend geklärt werden. Sollten sich im Bereich der betroffenen Schüler im Nachhinein konkrete Hinweise auf den oben genannten Vorfall ergeben, bitten wir die Eltern, sich mit der Polizei in Clausthal-Zellerfeld in Verbindung zu setzen. Der betroffene Bereich wird insbesondere zu den An-und Abreisezeiten der Grundschüler verstärkt bestreift werden.










26.09.2020 • 13:58 Uhr

Kreistag: Breite Front gegen Bereitstellungslager für schwachradioaktive Abfälle in Würgassen (Kreis Höxter)

Nun ist der Widerstand gegen das geplante Bereitstellungslager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle (u.a. aus Röntgenpraxen) auf dem Gelände des abgeräumten Kernkraftwerkes Würgassen (Landkreis Höxter) im Northeimer Kreistag abgekommen. Am gestrigen Freitag beschloss der Kreistag in seiner öffentlichen Sitzung in der Northeimer Stadthalle eine Resolution, mit der sich die Kreispolitiker gegen das Vorhaben zur Wehr setzen. Zuerst hatten Bürgerinitiativen opponiert. Dann folgte der Kreistag in Holzminden.
Nach kurzer heftiger Debatte, in der sich u.a. die Abgeordneten Dr. Weinreis (Uslar), Joachim Stünkel (Lüthorst), Karoline Otte (Nordheim), Joseph Antpöhler (Bad Gandersheim) und Heiner Hegeler (Nordheim) einbrachten, wurde folgender Beschluss gefasst:

"Der Landkreis Nordheim kritisiert, dass das Verfahren zur Einrichtung eines Logistikzentrums für schwach- und mittelradioaktiven Atommüll am Standort Würgassen und die gewählten Kriterien nicht transparent und bürgernah vorher diskutiert wurden und das etwa der geringe Abstand zur Wohnbebauung , die schlechten Straßen- und Schienenverbindungen für täglich zehn Atommüllzüge, die radioaktive Vorbelastung durch den AKW-Standort, der Tourismus, Naturschutz und Naherholung im Dreiländereck nicht ausreichend berücksichtigt wurden.
Die Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit wird daher aufgefordert, ein neues transparentes und ergebnisoffenes Verfahren zur Standortauswahl einzuleiten und Alternativen zum Standort Würgassen mit in die Prüfung einzubeziehen.
Der Landkreis Nordheim begrüßt die Aufforderung des Landkreises Holzminden, dass sich Bundes- und Landtagsabgeordnete der betroffenen Bundesländer gemeinsam dafür einsetzen, Möglichkeiten auszuloten, wie das Projekt noch verhindert werden kann."
red












26.09.2020 • 13:32 Uhr

In der Landessparkasse in Kreiensen: Junge Frau lässt Handy "Samsung, Typ Galaxy A 40" liegen, Unbekannter klaut es

Tatort: Einbeck-Kreiensen, Wilhelmstraße, Filiale der Braunschweigischen Landessparkasse, Tatzeitraum: Donnerstag, 24. September 2020, gegen 17 Uhr.

Das ist passiert: Eine Jugendliche aus Northeim hielt sich in der Sparkasse Kreiensen auf und erledigte Bankgeschäfte, wobei sie ihr Mobiltelefon/Handy der Marke Samsung, Typ Galaxy A 40(weiß) auf eine der dortigen Ablagen kurzfristig ablegte. Nach ihren Erledigungen verließ die Jugendl. die Sparkasse, hatte jedoch vergessen, ihr Mobiltelefon wieder in ihre mitgeführte Tasche zu stecken. Ihre Nachschau, sie kehrte nach ca. 10 Minuten wieder in die Sparkasse zurück, führte nicht zum Auffinden vom nun unterschlagenem Handy.

Ermittlungen wegen Unterschlagung wurden von der alarmierten Polizei aufgenommen. Eventuelle Zeugen werden gebeten, die verdächtige Personen wahrgenommen haben, sich beim Polizeikommissariat Bad Gandersheim, Telefon 05382 919200, zu melden. Me











26.09.2020 • 11:38 Uhr

Kreistag: Beim Thema "Schottergärten" hagelt es Kritik an der bienenfeindlicher Gestaltung beim Erweiterungsbau des Gandersheimer Feuerwehrhaus

Der Northeimer Kreistag hat am gestrigen Freitag mit großer Mehrheit eine Initiative gegen Schottergärten beschlossen. Konkret heißt es in dem Beschluss, der auf einer Empfehlung der Kreisverwaltung basiert: Der Kreistag beauftragt die Landrätin:
1. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit Tipps zur Einrichtung eines pflegeleichten Gartens zu geben und die Folgen von Schottergärten aufzuzeigen. 2. Ob ein Mustergarten in Zusammenarbeit mit den Berufsbildenden Schulen und den Kreisnaturschutzbeauftragten zur Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim eingerichtet werden kann. 3. Die Ergebnisse zu den genannten Punkten im Bau- und Umweltausschuss zu erläutern. Die Initiatiave "Schottergärten" war erneut von Karolin Otte von Büdnis 90/Die Grünen vorgebracht worden.
In der vorausgegangenen Debatte wurden von mehreren Rednern Schottergärten vor allem auf öffentlichen Flächen (beispielsweise von Kommunen) prinzipiell als vollkommen unangebracht bezeichnet. In diesem Zusammenhang kamen Negativbeispiele zur Sprache. Dabei ernteten die geschotterten Befestigungen im Umfeld des Erweiterungsbaus des neuen Feuerwehrgerätehauses in Bad Gandersheim, Heckenbecker Straße, mehrere Male kritische Kommentare. Diese Schotterflächen seien ein negatives Beispiel und schlechtes Vorbild. So sollte es auf einer Fläche einer Kommune nicht praktiziert werden. Natur- und Tierschutzfachleute lehnen Schottergärten ab. Sie seien bienen- und insektenfeindlich, weil sie keinen Bewuchs mit Pflanzen und Blumen ermöglichen. red/Fotos: Fis WMG












26.09.2020 • 11:20 Uhr

Heute bei Denkershausen: Polizei „erlöst“ angefahrenes Reh durch Gnadenschuss

Ereignisort: Northeim, Kreisstraße 408, Denkershausen. Ereigniszeitpunkt: Heute, Samstag 26.September 2020, 06.34 Uhr.

Ein schwer verletztes Reh musste nach einem Verkehrsunfall heute Morgen durch die eingesetzten Polizeibeamten erlöst werden. Ein 60-jähriger Transporterfahrer aus einem Northeimer Ortsteil kollidierte mit dem Tier auf der Fahrbahn, als er die Kreisstraße zwischen Denkershausen und Wiebrechtshausen befuhr. Am Fahrzeug entstand 200 Euro Sachschaden.bit










26.09.2020 • 11:19 Uhr

Hardegsen: Heute um 5.10 Uhr Brand auf Firmengelände- 40 Kräfte im Einsatz

Ereignisort:Northeim, Hardegsen, Zementfabrik.Ereigniszeitpunkt: Heute,
Samstag 26. September 2020, 05.10 Uhr:

In den frühen Morgenstunden des heutigen Samstag wurde der Brand einer Anhäufung von Rübensamenabrieb auf einem Betrieb zur Düngemittelherstellung in Hardegsen gemeldet. Hierdurch entstand eine starke Rauchentwicklung. Die Feuerwehr Hardegsen/Lutterhausen war mit 40 Kameraden eingesetzt. Die Löscharbeiten konnten erst beginnen nachdem das Brandgut auseinander gefahren wurde. Personen wurden nicht verletzt. Als vorläufige Brandursache wird Selbstentzündung angenommen. Die Höhe des entstandenen Schadens ist noch nicht bekannt.bit










25.09.2020 • 20:49 Uhr

Heute im Northeimer Kreistag: Das fiel auf... Otte mit Baby - Eppenstein mit modischem Outfit - Schweigen bei der AfD

In der heutigen öffentlichen Sitzung des Northeimer Kreistages, es war nach Angaben der Kreistagsvorsitzenden Frauke Heiligenstadt, MdL, die 23. Sitzung in der aktuellen Legislaturperiode, gab es einige Auffälligkeiten in der Northeimer Stadthalle:

So beispielsweise die Tatsache einer erstmals durchnummerierten Sitzordnung für die Abgeordneten. Alles mit den niotwendigen Corona-Distanzen.

Auffällig, dass von 51 Abgeordneten 47 persönlich anwesend waren.

Sehr emotional der Auftritt der Grünen-Abgeordneten Karoline Otte mit ihrem Baby auf dem Arm.

Schön anzusehen die stets modisch angezogene Abgeordnete Christel Eppenstein aus Echte; hier stimmte die textile Harmonie sogar mit der Corona-Maske und dem Stadthallengestühl überein.

In einer zehnminütigen Unterbrechung der Sitzung passierte eine Rudelbildung bei der CDU.

Ja, und dann sollte nicht verschwiegen werden, dass es dem Kreistagsabgeordneten Jens Kestner offensichtlich nach seiner Kampfwahl zum neuen AfD-Landesvorsitzenden in Niedersachsen kurzzeitig die Sprache verschlagen hat. Er schwieg heute in der Kreistagssitzung und fingerte zweieinhalb Stunden an seinen Handys herum. In seiner Partei brodelt es gewaltig und da laufen nunmal die SMS-Nachrichten bei einem Parteivorsitzenden heiß...
red/Fotos: Fis WMG














25.09.2020 • 20:21 Uhr

Raub auf Parkplatz "Blume" - Unbekannte entreißen Fußgängerin die Handtasche, Frau unverletzt, Polizei Hann. Münden sucht Zeugen

Auf dem Parkplatz "Blume" am Questenbergweg in Hann. Münden (Landkreis Göttingen) ist am Donnerstagabend (24.September) gegen 22.20 Uhr eine Fußgängerin von Unbekannten beraubt worden. Bei gesuchten Räubern soll es sich um drei Jugendliche bzw. Heranwachsende handeln. Von ihnen fehlt zurzeit jede Spur. Wie die 51-Jährige gegenüber der Polizei angab, näherte sich ihr die Gruppe von hinten und entriss ihr die Handtasche. Mit der Beute flüchtete das Trio in Richtung der Straße "Hinter der Blume". Durch die Hilferufe der Mündenerin wurden Anwohner auf die Tat aufmerksam.

Erst am Montagnachmittag (21.09.20) hatten Unbekannte einem Senior im Botanischen Garten in der Mündener Innenstadt die Jacke geraubt Ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Taten gibt, ist bislang unklar. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Sachdienliche Hinweise bitte an das Polizeikommissariat Hann. Münden, Telefon 05541/9510. jk










25.09.2020 • 20:12 Uhr

Zweite Welle belastet

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

In der zurückliegenden Woche kam es an den Aktienmärkten zu Verkäufen. Der Grund: Die stellenweise drastisch angestiegenen Covid-19-Neuinfektionen in vielen Staaten rund um den Globus. Die zweite Welle der Pandemie ist damit auch an den Finanzmärkten spürbar. Der deutsche Leitindex, Dax, gab fünf Prozent nach, weltweit lagen die Kursrückgänge im Schnitt bei rund drei Prozent. Zwar ist eine zweite Welle in den Szenarien der Analysten enthalten, allerdings kommt sie früher als erwartet. Die Befürchtungen, dass im Herbst die wirtschaftlichen Einschränkungen wieder zunehmen werden, lassen die Marktteilnehmer vorsichtig werden. Dazu kommen die politischen Risiken der US-Präsidentschaftswahl. Den „Worst Case“ stellt ein unklarer Wahlausgang, verbunden mit einer Staatskrise in den USA dar. Trotz dieser Belastungen schreitet die Wirtschaftserholung weiter voran. Zwar stieg in Deutschland der Ifo-Geschäftsklimaindex weiter an, er legt aber eine Spaltung der Wirtschaft offen: die Industrie funktioniert wieder relativ gut, die Dienstleistungsbranchen bleiben pessimistisch.

Säbelrasseln in den USA: Duell im Fernsehen
Das politische Highlight der anstehenden Woche ist das erste Fernsehduell zwischen Donald Trump und seinem Herausforderer Joe Biden. Für die Kapitalmärkte stellen alle Ergebnisse, die den bisherigen Vorsprung von Biden in den Wahlumfragen schrumpfen lässt, eine Belastung dar. Denn damit würde das Risiko eines Patts ansteigen. Wesentlich für den Wahlausgang dürften auch die Arbeitsmarktzahlen am kommenden Freitag sein. Noch gibt es in den USA Corona-bedingt etwa acht Millionen Jobs weniger als vor dem Ausbruch der Pandemie. Zwar wird wohl auch für den September ein weiterer kräftiger Arbeitsplatzaufbau gemeldet werden, aber die Dynamik dürfte sich angesichts der zweiten Infektionswelle abgeschwächt haben.











25.09.2020 • 20:07 Uhr

Pech in Salzderhelden: Mit Laster unter Brückenunterführung stecken geblieben

Ein 21 Jahre alter Bad Pyrmonter befuhr am gestrigen Donnerstag, gegen 08.10 Uhr mit seinem Lkw, VW Crafter, die Waldstraße in Salzderhelden in Richtung der dortigen Brückenunterführung. Vor der Unterführung wird mehrfach durch Verkehrszeichen auf die Durchfahrtshöhe von 2,8 Meter hingewiesen. Diese Hinweise hat der junge Mann ignoriert und ist weitergefahren, wobei er zunächst eine Höhenwarntafel an der Unterführung getroffen und beschädigt hat. Letzlich blieb er am Unterführungsende mit seinem Fahrzeug, das eine Höhe von 3,3 Meter aufwies, stecken. Auch das Ablassen der Luft aus allen Reifen, führte nicht zur Befreiung des Lkw, sodass die Straße gesperrt und eine innerörtliche Umleitung eingerichtet werden musste. Nach diversen Versuchen gelang es dann der gerufenen Abschleppfirma, nach Hochbinden der Achse an den Unterbau, den Lkw soweit abzusenken, dass er mittels Seilwinde aus der Unterführung gezogen werden konnte. Dem ersten Anschein nach entstand an der Unterführung kein Schaden. Der Schaden am Lkw beläuft sich auf ca. 2000 Euro. Die Umleitung konnte schließlich gegen 13.30 Uhr aufgegoben werden.pap










25.09.2020 • 20:03 Uhr

Auslagerung von schwachradioaktiven Altabfällen hat begonnen

Aus dem Zwischenlager Leese im Landkreis Nienburg wurde jetzt eine erste Charge von 26 Fässern mit schwachradioaktiven Altabfällen des Landes Niedersachsen ausgelagert. Die Abfälle stammen aus der Medizin, der Forschung und aus gewerblichen Betrieben und wurden in den 1980er und 1990er Jahren in der ehemaligen Landessammelstelle Steyerberg angenommen. Um die Abfälle in einen endlagerfähigen Zustand zu bringen, sollen sie nachbehandelt und in für das zukünftige Endlager Konrad zugelassene Container verpackt werden. Die Arbeiten werden durch die GNS Gesellschaft für Nuklear-Service mbH (GNS) in deren Betriebsstätte in Jülich übernommen.

Zu den vorgesehenen Tätigkeiten gehören insbesondere eine stichprobenartige Überprüfung des Inneren der Fässer, eine Trocknung der Abfälle, das Verpacken der Fässer in Konrad-Container und das Vergießen mit Beton sowie die Erstellung einer Dokumentation. Die von der GNS endlagergerecht konditionierten Konrad-Container werden zurück nach Niedersachsen transportiert. Für die Nachbehandlung hatte die GNS in den letzten zwei Jahren ein Konzept und Ablaufpläne erstellt, welche von der Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) nach der Prüfung durch einen Sachverständigen freigegeben werden. Die übrigen der insgesamt 1.484 Fässer werden nach und nach in weiteren Chargen aus Leese abtransportiert.

Vor dem Abtransport aus Leese werden die Fässer einzeln von außen inspiziert und ihre Transportfähigkeit überprüft. Vier weitere schon überprüfte Fässer aus der ehemaligen Landessammelstelle Steyerberg wiesen dabei einen etwas erhöhten Innendruck auf. Diese Fässer verbleiben vorerst in Leese. Sie werden entsprechend dem Gesamtkonzept für die längerfristige Zwischenlagerung von leicht- und mittelradioaktiven Abfällen im Zwischenlager Leese in regelmäßigen Abständen inspiziert.

Zur Erfassung kurzzeitig erhöhter Dosisleistungen wurde der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) beauftragt, eine Gamma-Ortsdosisleistungs-Sonde auf dem von der Eckert & Ziegler Nuclitec GmbH genutzten Gelände in Leese zu installieren. Diese Sonde liefert Online-Messwerte im Bereich des Übergangs vom Betriebsgelände zum allgemeinen Staatsgebiet in unmittelbarer Nähe zur Transportbereitstellung. Diese zusätzlichen Messungen gehen über die gesetzlichen Anforderungen hinaus und wuden im Zuge der erweiterten Umgebungsüberwachung während der Auslagerung der Steyerberg-Fässer veranlasst, um die Information für die Bevölkerung zu verbessern.red










25.09.2020 • 10:58 Uhr

Seesen: Auto mit Holzlatte geschlagen - dann kam die Polizei

Zwischen zwei Bewohnern eines Hauses in der Braunschweiger Straße in Seesen kam es am Mittwoch, in den frühen Abendstunden, zu wechselseitigen Beleidigungen. Hintergrund war nach Angaben der Polizei, dass ein 34-Jähriger zuvor mit einer Holzlatte gegen den Pkw des 30-jährigen Nachbarn geschlagen hatte. Warum und wieso? Keine näheren Angaben. Aber: Gegen beide Kontrahenten wurden entsprechende Strafanzeigen gefertigt. ots










25.09.2020 • 10:52 Uhr

Erneuerbare Energien (Wind und Sonne) haben in den ersten drei Quartalen 2020 48 Prozent des Stromverbrauchs gedeckt

In den ersten drei Quartalen des Jahres 2020 haben Erneuerbare Energien mit knapp 48 Prozent fast die Hälfte des Bruttoinlandsstromverbrauchs gedeckt. Das entspricht einem Anstieg um fünf Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das zeigen vorläufige Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).

Zu verdanken ist dieser Anstieg vor allem den für die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien günstigen Wetterverhältnissen der vergangenen Monate. Insbesondere im ersten Quartal konnte deutlich mehr Strom aus Wind erzeugt werden als im Vorjahr (Wind an Land: +7 Prozent, Wind auf See: +10 Prozent). Ungewöhnlich viele Sonnenstunden sorgten zudem für einen deutlichen Anstieg der Stromerzeugung aus Solarenergie um 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Jedoch lässt sich die prozentuale Zunahme der Erneuerbaren Energien am Stromverbrauch nicht allein auf eine stärkere Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen zurückführen: Diese trägt etwa zur Hälfte des Anstiegs der Erneuerbaren-Quote bei. Die andere Hälfte des Anstiegs ist auf den gesunkenen Stromverbrauch zurückzuführen. Dieser ging, vor allem coronabedingt, in den ersten drei Quartalen 2020 um knapp 5 Prozent zurück. Die Erneuerbaren-Quote wird als Anteil am Stromverbrauch gemessen. Daher führt ein geringerer Verbrauch allein schon zu einem Anstieg der Erneuerbaren-Quote.

„Die Zahlen machen deutlich: Bis zum Ziel von 65 Prozent Erneuerbaren 2030 ist es noch ein weiter Weg“, sagt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. „Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir eine ambitionierte EEG-Novelle. Der aktuelle Entwurf enthält bereits viele richtige Ansätze, aber an einigen Stellen muss noch nachgeschärft werden. Das gilt zum Beispiel für die Themen Eigenversorgung, ausgeförderte Anlagen und den Umgang mit einer Stromeinspeisung bei negativen Börsenpreisen. Eine weitere Gefahr für die Zielerreichung liegt in der Entwicklung des Bruttostromverbrauchs. Das Bundeswirtschaftsministerium rechnet mit einem kaum veränderten Stromverbrauch im Jahr 2030. Das ist jedoch nicht realistisch, wenn wir von bis dahin 10 Millionen Elektrofahrzeugen und einem steigenden Strombedarf in Wärmemarkt und Industrie ausgehen. Ins EEG gehört deshalb ein Mechanismus, mit dem zeitnah und flexibel bei Zubaumengen und Ausschreibungsvolumina nachgesteuert werden kann.“

„Dass der Ökostromanteil wächst, ist eine gute Nachricht“, betont Prof. Dr. Frithjof Staiß, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des ZSW, gibt aber gleichzeitig zu bedenken: „Die Zahlen dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass noch sehr viel Arbeit vor uns liegt. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien muss künftig mit weit größerer Dynamik als bislang fortgesetzt werden, nicht nur in Deutschland, sondern europaweit. Dies ist nicht nur eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung des aktuell in der Diskussion befindlichen ambitionierteren EU-Klimaschutzziels von mindestens 55 Prozent Treibhausgas-Emissionsreduktion bis 2030 gegenüber 1990. Auch die Nationale Wasserstoffstrategie der Bundesregierung ebenso wie die europäische Wasserstoffstrategie verlangen einen wesentlich schnelleren Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung, der deutlich über die bislang verfolgten Mengenziele hinausgehen muss. Deutschland sollte dafür jetzt die erforderlichen Weichenstellungen vornehmen.“ red/Fotos: Fis WMG















25.09.2020 • 10:47 Uhr

Bürgermeister-Wahlkampf: Webtalk von Claudius Weisensee mit dem Thema „Einbecks Innenstadtentwicklung“

„Wie sieht die Innenstadt von morgen aus? Was muss angeboten werden? Wie gestalten wir die Innenstädte attraktiv? Was muss eine Stadt den Bürgern und Bürgerinnen aber auch den Unternehmern anbieten?“ Mit diesen Fragen beschäftigt sich Claudius Weisensee in seinem zweiten Webtalk. Gesprächspartner ist Dirk Reinert. Dirk Reinert betreibt mit Reinert „Tisch & Trend“ eines der Traditionsgeschäfte in Einbeck.

Der Webtalk startet am Dienstag, 29. September, um 20 Uhr und wird ca. eine Stunde dauern. Die digitale Veranstaltung findet bei Skype statt. Der Link ist auf der Website www.claudius-weisensee.de/weisensees-webtalk oder per Mail unter info@claudius-weisensee.de abrufbar.

"Meinen Webtalk biete ich an, um auch in der Corona-Zeit mit möglichst vielen Menschen unmittelbar ins Gespräch zu kommen. Gleichzeitig möchte ich mit einer interessanten Themenauswahl das Publikumsinteresse wecken und auch diejenigen umfassend über aktuelle politische Fragen und meine Vorstellungen dazu informieren, die vielleicht nicht zu klassischen Parteiversammlungen gehen möchten", erklärt Weisensee das Konzept von "Weisensees Webtalk".

Dr. Claudius Weisensee ist der von FDP, GfE (Gemeinsam für Einbeck), von Bündnis 90 / Die Grünen und von der Bürgerliste Kreiensen unterstützte Kandidat für die Bürgermeisterwahl in Einbeck. red/Foto: Fis WMG











25.09.2020 • 10:44 Uhr

Wahmbeck: Beim Rangieren Verkehrsschild umgefahren

Ein 57-jähriger Pkw-Fahrer stieß am gestrigen Donnerstag, gegen 11:00 Uhr, beim Rangieren in der Straße Am Hilkenberg in Bodenfelde -Wahmbec gegen ein dort befindliches Verkehrsschild, dessen Sockel dabei aus dem Erdreich gehoben wurde. Der Gesamtschaden beträgt ca. 1.000 Euro. zi










25.09.2020 • 09:33 Uhr

Corona-Virus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Vier Erkrankte wieder genesen - keine neuen Fälle- Jetzt noch zwei Corona-Erkrankte!

Aktuell sind 184 bestätigte Infektionen im Landkreis Northeim bekannt. Seit Montag ist damit ein neuer bestätigter Corona-Fall bekannt geworden.
176 Personen – vier mehr als am Montag - gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Bei der Neuerkrankung handelt es sich um eine männliche Person mittleren Alters. Der Ansteckungsweg ist derzeit unbekannt. Die Person befindet sich in häuslicher Quarantäne und leidet derzeit unter keinen Symptomen.
Die Anzahl der Verstorbenen beträgt weiterhin sechs Personen.
Damit sind im Landkreis Northeim derzeit zwei akut infizierte Personen bekannt. Diese Nachricht übermittelte vor zehn Sekunden die Pressestelle der Northeimer Kreisverwaltung.
lpd










25.09.2020 • 09:24 Uhr

Kreisfeuerwehrsprecher Mennecke: "Mutmaßlicher Brandstifter von Einbeck seit drei Jahren raus aus der Feuerwehr" - Ist der Brandstifter möglicherweise krank?

Der von der Polizei Anfang der Woche nach einer Brandserie festgenommene mutmaßliche Brandstifter von Einbeck (wir berichteten exklusiv) ist bis vor drei Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr im Stadtgebiet von Einbeck gewesen. Das hat auf Nachfrage Konstantin Mennecke, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbandes Northeim, auf Nachfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group bestätigt. Er habe diese Mitteilung von der Mitgliedschaft des heute 23-Jjährigen Tatverdächtigen wie sein Kreisbrandmeister Marco de Klein auf der Pressekonferenz von Polizei und Staatsanwaltschaft zur Kenntnis genommen. "Natürlich habe ich mit dem Kreisbrandbrandmeister darüber gesprochen", so Mennecke. Inwieweit diese Thematik und mögliche Konsequenzen in Kreisen der Feuerwehrkameraden angesprochen werden könnte wolle er als Sprecher des Kreisfeuerwehrverbandes nicht kommentieren. "Da müssen sie den Kreisbrandmeister oder den Stadtbrandmeister von Einbeck befragen...".

Allgemein stellte Mennecke jedoch fest, dass es selbstverständlich erste und dringlichste Aufgabe von Feuerwehrkameraden und -kameradinnen sei, Menschen bei Unfällen und Katastrophen zu helfen und Brände zu löschen. Natürlich seien die Mitglieder der Feuerwehren ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Mennecke deutete damit an, dass es in allen gesellschaftlichen Schichten leider zu Abweichungen normaler Verhaltensnormen kommen kann.

Nach neuesten Informationen zur Persönlichkeit des in U-Haft einsitzenden mutmaßlichen Brandstifters seien aufgrund seiner psychischen Persönlichkeitsentwicklung krankheitsbedingte Ursachen für sein kriminelles Verhalten nicht auszuschließen. Diese möglichen Erkenntnisse müssten gutachterlich belegt werden. Dabei geht es auch um die Prüfung der Schuldfähigkeit/Schuldunfähigkeit des Mannes. Ein vollständiges Geständnis soll er bislang gegenüber den Ermittlern nicht abgelegt haben. Bei seiner Festnahme ist nach Angaben der Polizei ein Brandbeschleuniger gefunden worden. Er war durch die Aufnahme einer Wildkamera entdeckt worden.
red/

Das Bild dokumentiert Feuerwehr-Verbandssprecher Konstantin Mennecke und Kreisbrandmeister Marco de Klein bei der Pressekonferenz von Staatsanwaltschaft und Polizeidirektion in Göttingen. Foto: Fis WMG











25.09.2020 • 08:51 Uhr

Auf rauer See“ mit dem faszinierenden "Theater der Nacht" in Northeim : Total sehenswert!

Im Theater der Nacht geht es bereits auf der Landbühne ziemlich stürmisch zu. Festen Boden unter den Füßen spüren die Figuren nämlich schon lange nicht mehr. Armselige Verhältnisse herrschen in der Hafenkneipe, wo der müde Trinker vergeblich um einen letzten Schluck feilscht und die junge Wirtin um ihre Existenz bangt und um die ihres ungeborenen Kindes. Zahlungsfreudige Gäste sind keine in Sicht, nur der Liebste, der sie mit einer schönen Kette verziert. Zu den Klängen eines Akkordeons tanzt und träumt sich das Paar in eine bessere Zukunft, während sich hinter dem Fensterprospekt bereits weiteres Unheil zusammenbraut. Eine stürmische Odyssee erwartet die Figuren „auf rauer See“, dem neuen Theaterabenteuer im “Theater der Nacht“ in der südniedersächsischen Kreisstadt Northeim.
Noch ist kein Wort gefallen und das wird auch während der gesamten Vorstellung so bleiben. Dieses Theaterabenteuer spielen und imaginieren Ruth und Heiko Brockhausen mit Thesi Blumstein in der Inszenierung von Bernhard Ohnesorge ohne einen Text. Viel erzählen bereits die faszinierenden Gesichtsmasken, die ihre Figuren bekommen haben und dann natürlich die Gesten, wenn sie einander an Land begegnen und dann auf „rauher See“. Bestärkt werden sie dabei auch durch den musikalischen Motiven, in denen Gedanken und Gefühle zum Ausdruck kommen.

Seeräuber entern die Hafenkneipe, entführen die junge Frau und begeben sich erneut auf große Fahrt. Die Gestalten, die sich bereits an Land bekämpften, finden sich auch an Bord wieder, wo der Kapitän als oberster Fiesling jetzt den Matrosen und den Küchenjungen ebenso malträtiert, wie die gefangene Piratenbraut und dann ihr Neugeborenes im Ozean versenken will. Ein Schleier senkt sich über die Bühne und wird in eine magische Blaustimmung getaucht. Zwischen blubbernden Fischmäulern schwebt ein kleines Bündel in die Tiefe, während eine feingliedrige Klaue danach greift und es heimlich wieder über die Reling befördert. Laut quietschen erneut die Plüschratten, weil das Hauen und Stechen an Bord natürlich weitergeht: Jetzt wo der ewig buckelnde Matrose das Ruder übernommen hat, wähnt er sich natürlich in der Rolle des Fieslings unschlagbar, bis ihn wiederum die Gefangene austrickst, mit List, Humor und einem hilfreichen Küchenjungen, Sie bekommt ihr Kind wieder und auch ihr kostbare Kette und kann den Heimathafen ansteuern, um dort ihren Geliebten endlich wieder in die Arme zu schließen.

„Auf rauer See“ erleben die Zuschauer als aufregendes Piratenabenteuer, das auch die Filmmotive von Thomas Rump mit riesigen Wellenbergen und wild schaukelnden Segelschiffen dramatisch illustrieren. Schattengestalten auf Beutezug huschen über die Leinwand. wenn sie den nächsten Hafen und die Fischerboote bestürmen. Auch der Himmel erscheint in dem Fensterprospekt, wenn die Wolken wie in einem stürmischen Gewitter vielfarbig leuchten. Doch dieses Abenteuer erzählt noch eine andere Geschichte vom Unterwegs sein und was dabei mit den Reisenden passiert. Bei einem Theaterprojekt mit jungen Flüchtlingen reifte im vergangenen Frühjahr die Idee zu einer Odyssee „ auf rauer See“. Es sind auch ihre Erzählungen, die in dieser Reisefantasie mit Masken und Musik geborgen sind, was sie mit Schleppern und Milizen erlebten, wenn sie sich in kriegerischen Regionen verstecken mussten und wie bedrohlich sie ihre Umgebung erlebten.

Sie spiegeln sich in den Überlebenskämpfen an Land und an Deck, sei es um eine Mahlzeit, eine Waffe oder etwas Wertvolles, das der Andere besitzt, auch wenn es sich nur um ein bisschen armseliges Fluchtgepäck handelt. So gierig wie die vermeintlich Bösen sind eben auch die Guten in der Not und auf rauer See. Auf der Bühne sind dann zum Glück umsichtige Meeresgeister zur Stelle, die mit ein bisschen Magie dazwischen zu funken. Auf magische Momente verstehen sich auch die Theatermacher, die ihre Figuren an diesem Abend in ein zauberhaftes Spektakel mit nachdenklichen Zwischentönen verwickeln. Vor allem sind an diesem Abend im Theater der Nacht drei spielfreudige und sehr gewitzte Komödianten unterwegs auf rauer See. Immer wenn die Fieslinge besonders laut poltern und wieder eine Gemeinheit im Sinn haben, werden sie mit Mut und Fantasie ausgetrickst. Das geschieht zwar manchmal nur ganz zaghaft, aber dann findet sich auch ein hilfreicher Gefährte, um gemeinsam den richtigen Kurs anzusteuern und sich auf eine friedliche Insel an Land zu träumen. Tina Fiebiger / Fotos: Theater der Nacht Margot Eisenächer














25.09.2020 • 08:34 Uhr

„Harmonika-Freunde“ am Sonntag, 27. September im Kurpark - Abschluss der Open-Air Konzertreihe

Letztmalig in dieser Open-Air-Konzertsaison gastieren die „Harmonika-Freunde“ aus Sebexen am Sonntag, 27. September, in der Musikmuschel im Zentralkurpark nahe der Paracelsus Roswitha-Klinik. In der Zeit von 15 bis 17 Uhr wird musikalische Unterhaltung für die Gäste der Stadt sowie interessierte Einwohnerinnen und Einwohner unter dem musikalischen Motto „Alpenländische Volksmusik“ geboten. Das Programm ergänzen weitere beliebte volkstümliche Evergreens und Schlager. Der Eintritt ist frei, Gäste müssen beim Zu- und Abgang eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. sbg










25.09.2020 • 08:20 Uhr

Bad Gandershei: Mehrere Holzbänke arg zugerichtet - 1.500 Euro Schaden - Polizei bittet um Zeugenhinweise

In dem Tatzeitraum von Montag, 21. September 2020, 18.00 Uhr bis Dienstag, 22.September 2020, 14.30 Uhr beschädigten bislang unbekannte Täter mehrere öffentlich aufgestellte Holzbänke der Stadt Bad Gandersheim. Der oder die Täter machten sich an Holzbänken in der Moritzgasse und am Rudolf-Cahn-von-Seelen-Stadion in Bad Gandersheim zu schaffen, in dem von den dort aufgestellten Bänken die Holzlatten abgerissen wurden. Insgesamt entstand ein Schaden in Höhe von ca. 1500 Euro.
Zeugen, die in dem oben genannten Tatzeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Bad Gandersheim in Verbindung zu setzen.schw










24.09.2020 • 19:35 Uhr

Polizei nutzt Berichterstattung für Ermittlungen - Journalistenverband wünscht sich mehr Fingerspitzengefühl

Ärger gab es vor kurzem in einer katholischen Gemeinde in Hannover. Ein Pfarrer sollte wegen Missachtung der Corona-Regeln ein Bußgeld bezahlen. Die Polizei ermittelte gegen ihn aufgrund eines Zeitungsberichtes. Der Deutsche Journalisten Verband (DJV) hat sich zu dem Vorfall mit einer Verlautbarung zu Wort gemeldet. In dem Statement heißt es u.a.:

Ärger in der Gemeinde der katholischen Polnischen Mission Hannover: Ihr Pfarrer Tadeusz Kluba soll wegen Missachtung der Corona-Regeln ein Bußgeld von 1000 Euro bezahlen. Gegen zwei weitere Personen aus der Gemeinde wurde ein Bußgeld von jeweils 180 Euro verhängt. Im März hatte Kluba die 700 Quadratmeter große Kirche „Maria Frieden“ zwei Stunden lang zum „privaten Gebet“ geöffnet. Zum Zeitpunkt der Kirchenöffnung durften sich in Niedersachsen nicht mehr als zwei Personen versammeln – die Gemeinde betont, dass die Besucher mehr als ausreichend Abstand voneinander halten konnten.

Der niedersächsische Landesverband des Deutschen Journalisten-Verbandes kritisiert, dass ein Bericht der hannoverschen Neuen Presse (NP) herangezogen worden ist, um die Bußgelder zu verhängen. Dort waren die Betroffenen namentlich zitiert worden. Zwar sei es legitim, dass die Polizei Informationen aus den Medien für Ermittlungen nutzt, dennoch sei dabei Fingerspitzengefühl gefordert. „Es besteht die Gefahr, dass immer weniger Menschen mit Journalisten sprechen und offen ihre Meinung sagen, wenn sie fürchten müssen, anschließend mit einem Bußgeld belegt zu werden“, sagte Geschäftsführerin Christiane Eickmann der NP.
red/Quelle: DJV










24.09.2020 • 19:28 Uhr

Gerichtsklatsche gegen sterbende Pflegekammer - Umstrittene Pressemitteilung muss runter von der Homepage

Plichtmitglied der Pflegekammer hat mit Eilantrag vor dem Verwaltungsgericht Hannover Erfolg

Die 7. Kammer des Verwaltungsgerichts Hannover hat mit Beschluss vom heutigen Tage einem Eilantrag eines Pflichtmitglieds der Pflegekammer Niedersachsen auf Entfernung einer Pressemitteilung von deren Homepage stattgegeben.

Auf Grund anhaltender Proteste gegen die Einrichtung der Pflegekammer hatte die Nds. Landesregierung entschieden, die Mitglieder zu deren Fortbestand zu befragen. Die vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung organisierte Befragung fand in der Zeit vom 29. Juli bis zum 6. September 2020 statt. Von den rund 78.000 befragten Mitgliedern der Kammer nahmen etwa 15.100 Personen an der Befragung teil. Nach Angaben des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung sprachen sich dabei 70,6 % der Antwortenden gegen den Fortbestand der Kammer aus, 22,6 % stimmten für einen Fortbestand, 6,8 % der Antwortenden enthielten sich. Die niedersächsische Sozialministerin erklärte anschließend öffentlich, dass sie sich an das Ergebnis der Befragung gebunden sehe und einen Gesetzentwurf zur Auflösung der Pflegekammer Niedersachsen vorlegen werde.

Auf diese Ankündigung reagierte die Pflegekammer mit der streitbefangenen Pressemitteilung mit der Überschrift „Pflege darf nicht auf stumm geschaltet werden“, die sie am 7. September 2020 auf ihrer Homepage veröffentlicht hat und die seitdem dort einsehbar ist. Sie befürwortet darin den Fortbestand der Pflegekammer Niedersachsen und stellt unter anderem die Aussagekraft der Befragung infolge der geringen Beteiligung in Frage.

Am 9. September 2020 hat die Antragstellerin bei dem Verwaltungsgericht den Erlass einer einstweiligen Anordnung mit dem Ziel beantragt, der Pflegekammer als Antragsgegnerin aufzugeben, die Pressemitteilung zu löschen. Die 7. Kammer des Gerichts hat dem Antrag mit Beschluss vom heutigen Tage stattgegeben. Zur Begründung führt die Kammer in dem Beschluss unter anderem aus, dass es in der streitbefangenen Pressemitteilung an einer ausgewogenen Darstellung der vertretenen Auffassungen aller Mitglieder fehle und sie das im Einzelfall erforderliche Maß an Objektivität an zwei Stellen vermissen lasse. Eine Darstellung der Argumente der Gegner der Pflegekammer Niedersachsen fehle völlig. Außerdem werde durch die Überschrift der Pressemitteilung sowie die Formulierung, dass eine Bewertung der Arbeit der Pflegekammer Niedersachsen aufgrund der Ergebnisse der Online-Befragung „jeder Grundlage“ entbehre, die Grenze der zulässigen Äußerung überschritten. Öffentlich-rechtliche Körperschaften, für die - wie bei der Pflegekammer Niedersachsen - eine Pflichtzugehörigkeit ihrer Mitglieder vorgesehen sei, müssten nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts in besonderer Weise darauf achten, dass ihre Äußerungen alle unter den Mitgliedern vorkommenden Ansichten repräsentieren.
red

Gegen den Beschluss kann innerhalb von zwei Wochen Beschwerde zum Nds. Oberverwaltungsgericht in Lüneburg eingelegt werden.

Az. 7 B 4667/20










24.09.2020 • 18:13 Uhr

Aktionstag soll Menschen mit Glücksspielsucht-Problemen helfen - auch in Bad Gandersheim und Seesen

Mit Aktionen in ganz Niedersachsen wollen Fachkräfte der Suchthilfe auch in Corona-Zeiten Menschen mit Glücksspielsucht-Problemen helfen. Unter dem Motto "Behalt das Glück in deiner Hand - schütze dich selbst" sind dazu beim zehnten "Aktionstag Glücksspielsucht" am 30. September zahlreiche Angebote geplant, wie die Niedersächsische Landesstelle für Suchtfragen (NLS) sowie und die Lüneburger Diakonie mitteilten. Dabei wollen Suchtberater an 24 Standorten in Niedersachsen auf neue Sperrmöglichkeiten in Spielhallen aufmerksam machen, unter anderem auf die sogenannte "Selbstsperre". In Niedersachsen leben rund 45.000 Menschen mit einem Glücksspielsucht-Problem.

Niedersachsen habe im vergangenen Juni die gesetzlichen Grundlagen für "Selbstsperren" geschaffen, sagte NLS-Referentin Martina Kuhnt. Dabei könnten Menschen, die als spielsüchtig oder spielsuchtgefährdet gelten, ein Formular ausfüllen, mit dem sie ausdrücklich wünschten, in einer Spielhalle nicht spielen zu dürfen. Die Glücksspielstätten seien dann verpflichtet, den Betroffenen den Zutritt zu verwehren.

Für viele Spielsüchtige habe sich der Lockdown während der Corona-Krise als hilfreich herausgestellt, erläuterte Kuhnt. Sie hätten ihn als Chance genutzt, dem inneren Drang zu widerstehen, immer wieder spielen zu müssen: "Die Schließung der Spielhallen war eine Befreiung." Mit dem Formular zur Selbstsperre könnten Betroffene nach der Wiedereröffnung der Spielstätten "quasi einen eigenen Lockdown erwirken", betonte die Expertin.

In Deutschland gibt es nach Angaben der NLS etwa 430.000 Menschen mit einem Glücksspielsucht-Problem. Mehr als 70 Prozent von ihnen sind Spieler an Geldspielautomaten. Die NLS ist eine Fach-Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen. Landesweit beschäftigten 24 Suchtberatungsstellen eine Fachkraft für Glücksspielprävention. Der bundesweite "Aktionstag Glücksspielsucht" wird jedes Jahr am letzten Mittwoch im September begangen. red/epd










24.09.2020 • 18:02 Uhr

Polnischer Fahrer (27) in Kölner Mercedes mit Berliner Kennzeichen bei Warburg festgenommen

Bei einer nächtlichen Fahrzeugkontrolle war den Beamten der Polizeiwache Warburg (Landkreis Höxter) bereits am Dienstag, 22. September, um 1.50 Uhr bei Warburg ein polnischer Fahrer aufgefallen, der in einem schwarzen Mercedes Viano in Richtung Autobahnauffahrt unterwegs war. Das Fahrzeug trug Berliner Kfz-Kennzeichen. Im Innenraum des Vans entdeckten die Polizeibeamten zwei weitere amtliche Kennzeichen. Die anschließende Überprüfung des Fahrzeugs ergab, dass der Viano in Köln gestohlen gemeldet war.

Der 27-jährige Fahrer wurde daraufhin wegen des Verdachts auf Diebstahls von Kraftfahrzeugen vorläufig festgenommen. Bei der Polizeiwache Höxter wurde zudem ein Drogenvortest durchgeführt, der positiv auf Amphetamin ausfiel. Eine Blutprobe wurde angeordnet.

Nachdem die Staatsanwaltschaft Paderborn den Antrag auf Erlass eines Haftbefehls gestellt hatte, ordnete das Amtsgericht Untersuchungshaft für den 27-Jährigen an. Die Ermittlungen werden durch die Staatsanwaltschaft Paderborn fortgesetzt. /nig










24.09.2020 • 17:55 Uhr

Zoll in Göttingen und Goslar stoppt Markenfälschungen

Nicht nur in chinesischen Seecontainern im Hamburger Hafen oder in türkischen Urlaubsfliegern am Frankfurter Flughafen findet der Zoll Markenfälschungen, sondern auf allen Verkehrs- und Transportwegen in ganz Deutschland und in allen Qualitätsstufen, wie zwei Fälle aus Göttingen und Goslar zeigen:

Auf der Autobahn nahe Göttingen stoppte der Zoll am 20. September 2020 einen rumänischen Transporter. Das Fahrzeug kam aus der Türkei und erwies sich als gut sortierter Haushaltswarenladen auf vier Rädern. Allerdings fanden die Zöllner unter völlig unproblematischen Waren aus einem rumänischen Großmarkt drei große Säcke mit 72 Kleidungsstücken - versehen mit den Marken namenhafter Hersteller. Dazu befragt, meinte der Fahrer, er habe die Waren für 300 Euro in der Türkei gekauft und wolle sie zu einem Verwandten in Dortmund bringen. Unglücklicherweise kenne er weder den Namen noch die Adresse seines Verwandten. Glücklicherweise erkannten aber die Zollbeamten an Hand der Qualität sofort, dass es sich bei den Waren um Plagiate handelt und stellten sie sicher.

Etwas schwieriger gestaltete es sich kurz zuvor bei einer Postsendung im Zollamt Goslar. Dort wollte ein Mann aus dem Landkreis Goslar vier große Pakete aus China abholen. Nach eigenen Angaben habe er für sie über 1.400 Euro bezahlt. Inhalt: 40 Paar Markenturnschuhe in Schuhgröße 35. Trotz der hochwertigen Verarbeitung der Schuhe vermuteten die Zollbeamten auf Grund der Gesamtumstände (amerikanische Schuhe aus China, große Menge...) auch hier Raubkopien und fragten bei dem Markenrechtsinhaber nach. Doch selbst der benötigte zehn Tage, um den Verdacht zu bestätigen: die Schuhe sind nicht echt.

In beiden Fällen behalten sich die Markenrechtsinhaber vor, zivilrechtlich gegen die Importeure vorzugehen.

"Bei Produktpiraterie denke ich immer zuerst an ein Fußballtrikot, bei dem sogar der Mannschaftsname falsch geschrieben ist. Fälschungen gibt es aber in allen Qualitäten und das macht es gefährlich!", erklärt Pressesprecher Andreas Löhde vom Hauptzollamt Braunschweig. Zum einen ist es natürlich für die Wirtschaft gefährlich, wenn etwa die Namen Schweizer Uhrmacher oder französischer Taschenmanufakturen eher mit Basaren, Ramsch und Fälschungen assoziiert werden, als mit Qualität und Anspruch. Zum anderen bestehen gesundheitliche Risiken: So sind etwa billig gefälschte Kleidungsstücke und Kosmetika oft nicht besonders hautverträglich. Die größte Gefahr geht jedoch von Plagiaten aus, die optisch nicht mehr von dem Original zu unterscheiden sind: "Ich möchte weder in einem Auto sitzen, dessen Bremsen nur so aussehen wie das Original, noch möchte ich Medikamente nehmen, die eigentlich in chinesischen Hinterhöfen zusammengemischt worden sind", beschreibt Zollamtmann Löhde die reale Gefahr von Produktpiraterie. ots/Fotos: Zoll














24.09.2020 • 17:49 Uhr

Evangelischer Kirchenpräsident Heimbucher unterstützt "Fridays for Future" - Freitag wieder Schulstreiks

Der evangelisch-reformierte Kirchenpräsident Martin Heimbucher hat seine Unterstützung für die Anliegen der Klimaaktion "Fridays for Future" bekräftigt. "Wegen der Pandemie ist die Thematik in den letzten Monaten zu Unrecht in den Hintergrund geraten. Dabei wird der Ruf zur Abkehr vom maßlosen Raubbau an den begrenzten Ressourcen der Erde und ihres Klimas immer dringlicher", sagte er am Mittwoch in Leer. Für diesen Freitag hat die Bewegung "Fridays for Future" weltweit zu Demonstrationen und Schulstreiks unter dem Motto "Global Day Of Climate" aufgerufen. Auch in allen größeren Städten in Niedersachsen und Bremen sind Aktionen angemeldet.

Der Einsatz für ein klimagerechtes Verhalten und Wirtschaften sei eine Aufgabe für alle gesellschaftlichen Kräfte, unterstrich Heimbucher: "Die Haltung: 'Nach uns die Sintflut' ist gottlos." Notwendig sei eine Umkehr zu einem Leben mit Maß. Der Kirchenpräsident rief die evangelisch-reformierten Christen und die reformierten Kirchengemeinden zur Solidarität mit den Anliegen der Klimabewegung auf.

Der Klimaschutzmanager der reformierten Landeskirche, Roland Morfeld, unterstützte die Botschaft des Kirchenpräsidenten: "Der Begriff Klimagerechtigkeit verdeutlicht die weltweite Verflechtung von ökologischen und sozialen Problemen." Sie seien die Folge eines nicht nachhaltigen Umgangs mit Energie und Rohstoffen. epd










24.09.2020 • 15:39 Uhr

Ehrenamt ist Ehrensache: Junge Union Northeim erhält Ehrung vom Landesverband

Im vergangenen Jahr besuchte die Junge Union Northeim zahlreiche ehrenamtliche Organisationen im Landkreis Northeim, um unter dem Titel “Ehrenamt ist Ehrensache” die aktuellen Probleme und Herausforderungen, aber auch die Vielfältigkeit der Vereine und Tätigkeiten kennenzulernen. Für diese Kampagne erhielt sie nun auf dem Niedersachsentag der Jungen Union in Hildesheim den dritten Platz der Kategorie “Beste Einzelaktion”. Im Verlauf der Kampagne besuchten die Jungpolitiker den Förderverein des Solebads in Bad Gandersheim, die Tafel e.V. in Einbeck, die Freiwillige Feierwehr in Northeim und die Nachbarschaftshilfe in Bodenfelde. Als Ergebnis hielt man fest, dass die zahlreichen Funktionen des Ehrenamtes unverändert wichtig bleiben, oft jedoch Unterstützung und Nachwuchs fehlen.

Aus diesen Besuchen resultierte dann ein Antrag der JU Northeim auf dem Niedersachsentag, welcher die Stärkung von ehrenamtlichen Rettungsdiensten forderte. Bisher müssen Rettungsdienste wie die Johanniter-Unfall-Hilfe im Notfall nicht von der Arbeit freigestellt werden, ist dies bei der Feuerwehr bereits der Fall. Dies möchte die Junge Union ändern und hat daher einen entsprechenden Antrag gestellt, der nun im Arbeitskreis Inneres der JU Niedersachsen bearbeitet wird.

Die Junge Union Northeim blickt zufrieden auf diesen Niedersachsentag zurück und sieht die Auszeichnung als Motivation, weiter an der Stärkung des Ehrenamts zu arbeiten, so teilt es soeben Lucas Mennecke, Pressesprecher JU Northeim mit.red










24.09.2020 • 15:31 Uhr

Corona-Pandemie und Paracelsus Kliniken: Rehabilitation fördern und unterstützen

Die Paracelsus Kliniken weisen anlässlich des Deutschen Reha-Tags am 26. September 2020 auf die Bedeutung der Medizinischen Rehabilitation hin. Sie ist eine elementare Säule des Gesundheitssystems und trägt mit ihren Mitteln und Möglichkeiten zur Bewältigung der Corona-Pandemie bei. Solange die Krise nicht überwunden ist, müssen auch Ausgleichszahlungen und „Corona-Zuschlag“ gesichert sein.

Osnabrück 24. September 2020

Die medizinische Rehabilitation hat seit dem Beginn der Corona-Krise erheblich dazu beigetragen, das Gesundheitssystem in Deutschland zu stützen und die Pandemie zu bewältigen. Darauf weist die Geschäftsführung der Paracelsus Kliniken anlässlich des Deutschen Reha-Tages am 26. September 2020 hin. Die Klinikgruppe betreibt unter anderem auch zehn Reha-Kliniken in Deutschland. Allein drei Kliniken in der südniedersächsischen Reha-Stadt Bad Gandersheim.

Aber während die Kliniken selbst erheblich zur Krisenbewältigung beitragen, werden sie gleichzeitig durch die Auswirkungen der Krise stark beeinträchtigt. Daher wird dringend dafür geworben, den Kliniken auch in den kommenden Monaten die notwendige Unterstützung von Seiten der Politik wie auch seitens der Kranken- und Rentenversicherung zu gewähren.

„Gerade weil der Deutsche Reha-Tag in diesem Jahr nur mit wenigen Veranstaltungen stattfindet und die zentrale Auftaktveranstaltung in den Februar verlegt worden ist, muss stärker in anderen geeigneten Foren auf die unverzichtbaren Leistungen der Rehabilitation hingewiesen werden“, sagt Tobias Brockmann, Geschäftsbereichsleiter Rehabilitation bei Paracelsus. „Die Reha-Kliniken haben den Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten in schwierigen Zeiten den Rücken freigehalten und gleichzeitig nach besten Kräften die Versorgung der rehabilitationsbedürftigen Patienten aufrechterhalten.“ Das war und bleibt eine gewaltige Herausforderung, zumal erhebliche Zusatzkosten entstanden und Erlöse in großem Umfang entfallen sind.

Brockmann weiter: „Gerade in diesen Tagen zeigt sich, dass die Pandemie offenbar noch nicht vorbei ist. Darum würde es allen Kliniken sehr helfen, wenn die laufenden Unterstützungszahlungen verlängert und angemessene Corona-Zuschläge gewährt werden würden.“ Dies wäre auch ein wichtiges Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung für die Leistungen der Rehabilitation, ihrer Kliniken und aller Beschäftigten in den Einrichtungen. Eine angemessene Krisenvergütung sichere Kliniken und Arbeitsplätze.

Unterstützung erhalten und erweitern

Die Paracelsus-Kliniken bieten qualitativ hochwertige Rehabilitationsmöglichkeiten für eine breite Palette von Erkrankungen an. In den zehn Reha-Kliniken des Gesundheitsunternehmens steht dafür ein großes Spektrum an spezialisierten Fachkräften von Ärzten über Therapeuten bis zu Pflegefachkräften zur Verfügung. Schwerpunkte der Arbeit sind die Fachbereiche Onkologie, Orthopädie sowie Psychosomatik und Sucht. Aber auch Patienten in der Kardiologie und Pneumologie sind in Reha-Kliniken von Paracelsus gut aufgehoben, insbesondere als Diabetiker. Das sieht auch die Fachpresse so. Mit 20 Auszeichnungen über alle Reha-Standorte haben die Paracelsus-Kliniken in diesem Jahr eines ihrer bisher besten Ergebnisse bei der Platzierung der TOP-Reha-Kliniken im FOCUS Gesundheit 2021 erreicht, der im September erschienen ist.

Bedeutung der Reha wächst weiter

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie dürfte die Bedeutung der Qualitäts-Rehabilitation in den kommenden Monaten noch weiter wachsen. Darauf weisen schon jetzt Ärzte von Paracelsus hin, die mit einem deutlichen Anstieg von Depressionen und Angstzuständen durch die Pandemie rechnen. „Das diesjährige Thema des Deutschen Reha-Tages ‚Rehabilitation psychischer Erkrankungen‘ erfährt damit auch für das nächste Jahr eine ganz besondere Gewichtung“, so Brockmann. „Es wird wichtig sein, neben den Intensivbetten in den Akutkrankenhäusern auch entsprechende Kapazitäten in der psychosomatischen Rehabilitation vorzuhalten, um den Folgen der Corona-Krise medizinisch adäquat begegnen zu können. Wir dürfen jetzt bei allen volkswirtschaftlichen Zahlen nicht unsere Patienten aus den Augen verlieren.“

Beispielhafte Aktion in Bad Suderode

Das sieht man auch an der Paracelsus-Harz-Klinik in Bad Suderode so, die sich anlässlich des Deutschen Reha-Tages am 26. September an einer Telefonaktion für Herzerkrankungen beteiligt. „Wir wollen trotz Corona-Krise die Bevölkerung sensibilisieren und Ansprechmöglichkeiten für Herzkranke schaffen“, erklärt dazu apl. Prof. Dr. med. habil. Axel Schlitt, Leitender Chefarzt der Kardiologie und Diabetologie der Paracelsus-Harz-Klinik Bad Suderode und Vorsitzender des Vereins Herzblut für Sachsen-Anhalt e.V. „Wir haben unsere beliebte ‚Wanderung mit Herzblut‘ in diesem Jahr ausfallen lassen müssen und greifen stattdessen mit ärztlichen Kollegen in Sachsen-Anhalt zum Telefonhörer.“ Unter den Telefonnummern 03 94 85/ 99-804, -805 und -807 können sich Interessierte von 10 Uhr bis 12 Uhr rund um das Thema Herzerkrankungen beraten lassen.

Zum Bild: Die Paracelsus-Kliniken rücken zum Deutschen Reha-Tag die Rehabilitation in den Fokus. Fotos: Peter Hamel/Paracelsus













24.09.2020 • 15:26 Uhr

Abschied nach 23 Jahren: Frank Kreykenbohm, Leiter der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg, geht in den Ruhestand - Mathias Schröder wird Nachfolger

Die Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg hat einen neuen Leiter: Ltd. Polizeidirektor Mathias Schröder wurde am Donnerstag (24. September) feierlich in sein neues Amt eingeführt. Er folgt auf Ltd. Polizeidirektor Frank Kreykenbohm, der nach 23 Jahren als Leiter der Inspektion in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Mathias Schröder gehört der Polizei seit 1983 an und hat in seiner mehr als 30-jährigen Laufbahn vielfältige Erfahrungen in unterschiedlichsten Verwendungen sammeln können, die er jetzt in seine neue Tätigkeit einfließen lassen wird. Die Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg ist für ihn kein Neuland: Von 2004 bis 2006 war er zunächst Leiter Einsatz, von 2006 bis 2010 leitete er das Polizeikommissariat Stadthagen. Zuletzt war Mathias Schröder im Niedersächsischen Innenministerium in Hannover tätig, wo er die Grundlagen für eine zukunftsfähige IT der Polizei Niedersachsen geschaffen hat. In der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg wird er künftig mit fast 540 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Sicherheit von 280.000 Bürgerinnen und Bürgern in zwei Landkreisen sorgen.

"Ich freue mich unglaublich auf die neue Aufgabe. Es ist zwar auch ein bisschen wie nach Hause kommen, zu vielen bekannten Menschen, in ein bekanntes Umfeld. Und trotzdem: Corona hat vieles verändert und neue Herausforderungen, Ängste und Konflikte in allen Bereich des gesellschaftlichen Lebens geschaffen. Deshalb ist es für mich wichtig, schnell in einen Austausch mit den Menschen in beiden Landkreisen zu kommen, die Stimmen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu hören und so mit den eigenen Erfahrungen der letzten Jahre die sehr erfolgreiche Arbeit von Frank Kreykenbohm aufnehmen und weiterentwickeln zu können", sagte Mathias Schröder bei seiner Amtseinführung.

Schröders Vorgänger Frank Kreykenbohm hat die Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg 23 Jahre lang geleitet und geht nun in den wohlverdienten Ruhestand. Bei seiner Verabschiedung sagte er: "Mehr als 43 Jahre ist es her, dass ich mich für den Polizeidienst entschieden habe. Der Polizeiberuf war nach der Schulzeit meine erste Wahl - und die habe ich an keinem Tag bereut. Ich bin dankbar, diese Chance bekommen zu haben. Genauso dankbar wie für über 26 Jahre in Nienburg, zuletzt als Leiter der hiesigen Polizeiinspektion, mit den zahlreichen Dienststellen in den beiden Landkreisen Nienburg und Schaumburg, vielen engagierten Kolleginnen und Kollegen und einem guten Betriebsklima. Von daher weiß ich jetzt schon, dass mir etwas fehlen wird. Auf der anderen Seite gewinne ich mehr Zeit für Familie und private Aktivitäten, die berufsbedingt in all den Jahren etwas zurückstehen mussten."

"Mathias Schröder bringt sowohl menschlich als auch fachlich alle Voraussetzungen mit, um eine Dienststelle wie die Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg weiterhin auf Erfolgskurs zu halten. Ich freue mich, dass er den Weg zurück in die Polizeidirektion Göttingen gefunden hat und seine neue Dienststelle mit seiner Kompetenz bereichern wird. Für seine neue Aufgabe wünsche ihm alles Gute, viel Erfolg und ein glückliches Händchen bei allen Entscheidungen", sagte Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen, anlässlich der Amtseinführung. Er dankte zudem Frank Kreykenbohm für eine jahrelange, vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute und vor allem viel Gesundheit.
ots/Foto: Polizei










24.09.2020 • 15:20 Uhr

Sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche: "Riesige Schuld", gesteht Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer

Die drei Bistümer der Metropolie Hamburg, zu der neben dem Erzbistum Hamburg die Bistümer Hildesheim und Osnabrück gehören, wollen die Aufklärung und Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch künftig gemeinsam weiter vorantreiben. Dazu wird jetzt die Umsetzung der gemeinsamen „Erklärung über verbindliche Kriterien und Standards für eine unabhängige Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche in Deutschland“ auf den Weg gebracht.

Der Hamburger Erzbischof Stefan Heße erklärte dazu am Donnerstag, 24. September: „Wir haben in der Deutschen Bischofskonferenz festgelegt, dass sich jedes der 27 Bistümer zu den verpflichtenden Standards, die in der Erklärung niedergeschrieben sind, bekennt. Ich bin sehr froh, dass meine Mitbrüder Bischof Franz-Josef Bode und Bischof Heiner Wilmer sofort zugestimmt haben. Wir kommen als Metropolie Hamburg dieser Verpflichtung jetzt nach und werden als drei Bistümer gemeinsam die Standards umsetzen. Da interdözesane Kommissionen laut Erklärung möglich sind, werden wir als Metropolie gemeinsam eine entsprechende Kommission und einen Betroffenenbeirat einrichten.“

Hamburg übernimmt Federführung

Erzbischof Heße und die Bischöfe Bode und Wilmer haben beschlossen, dass das Erzbistum Hamburg die Federführung für die Vorbereitung des Projektes übernimmt. Als verantwortliche Leiterin des Projektes wird Monika Stein, die Präventionsbeauftragte des Erzbistums, eingesetzt. Auf der nächsten Sitzung der Metropolie im November werden nach Worten Heßes weitere Details erörtert. Die Einsetzung einer entsprechenden Kommission könnte dann zur Jahreswende erfolgen, so der Erzbischof.

Umfassende Aufarbeitung unabdingbar

Der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode erklärte dazu: „Die umfassende Aufarbeitung von sexueller Gewalt und von Machtmissbrauch in der katholischen Kirche ist unabdingbar. Sie muss die Initiativen und Bemühungen ergänzen und erweitern, die bislang in den Bistümern erfolgt sind, zum Beispiel im Bereich der Prävention, der Hilfen für Betroffene sowie in dem Umgang mit Beschuldigten und in der Sanktionierung von Tätern. Auch die historische Aufarbeitung des Unrechts sind wir den Betroffenen schuldig. Die dafür vorgesehene gemeinsame Kommission unserer drei Bistümer wird sich mit externen Fachleuten in transparenter und unabhängiger Weise dieser notwendigen, aber auch schwierigen Aufgabe widmen.“

Riesige Schuld der Kirche

Der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer sagte: „Unsere Kirche hat durch die Verbrechen des sexuellen Missbrauchs und des Wegschauens eine riesige Schuld auf sich geladen. Eine transparente und möglichst vollumfängliche Aufarbeitung des Unrechts durch externe Fachleute ist alternativlos. Zugleich müssen sich die Betroffenen von sexualisierter Gewalt und Machtmissbrauch im Anliegen der Aufarbeitung wiederfinden. Die gemeinsame Kommission mit dem Erzbistum Hamburg und dem Bistum Osnabrück wird dafür Sorge tragen, dass wir im Umgang mit diesem traurigen und zugleich sehr komplexen Thema weiterhin fachlich angemessen und auf einem hohen professionellen Niveau agieren.“

Studien und Aufarbeitung

Die Gemeinsame Erklärung wurde vom Unabhängigen Beauftragten für Missbrauch der Bundesregierung sowie der von ihm eingerichteten Arbeitsgruppe „Aufarbeitung Kirchen“ und Vertretern der Deutschen Bischofskonferenz erarbeitet und im April verabschiedet. Mit der Erklärung setzen die Bischöfe den Kurs der Aufarbeitung des Missbrauchs fort, der durch zahlreiche regionale Aufarbeitungsprojekte sowie die interdisziplinäre Studie „Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“ (MHG-Studie) begonnen wurde. Bestehende Aufarbeitungsprojekte sollen weiterverfolgt und deren Ergebnisse können in die Arbeit der neuen Kommission eingebracht werden.

Kommissionen für Aufarbeitung

Hinter dem Titel der Erklärung steht die Verpflichtung der Bischöfe, Missbrauch in ihren Bistümern nach festgelegten und transparenten Regeln aufzuarbeiten. Im Zentrum stehen dabei Kommissionen, die nun in allen Bistümern eingesetzt werden und in denen neben Vertretern des Bistums sowie Experten aus Wissenschaft, Justiz und Verwaltung auch Betroffene sitzen sollen. Die Kommission leistet ihren Beitrag zur umschriebenen Aufarbeitung insbesondere durch die Wahrnehmung folgender Aufgaben: die quantitative Erhebung des sexuellen Missbrauchs in der (Erz-)Diözese, die Untersuchung des administrativen Umgangs mit Tätern und Betroffenen und die Identifikation von Strukturen, die sexuellen Missbrauch ermöglicht oder erleichtert oder dessen Aufdeckung erschwert haben.

Opfer und Experten

Die Kommissionen bestehen aus einer ungeraden Anzahl an Mitgliedern. Eine Kommissionsgröße von in der Regel sieben Mitgliedern wird empfohlen. Bei einer Anzahl von sieben Kommissionsmitgliedern sind zwei der Mitglieder aus dem Kreis der Betroffenen auszuwählen, die übrigen Mitglieder sollen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Fachpraxis, Justiz und öffentlicher Verwaltung sowie Vertreter(innen) der (Erz-)Diözesen sein. Sie alle sollen über persönliche und/oder fachliche Erfahrungen mit Prozessen der Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in Institutionen verfügen. Weniger als 50 Prozent der Mitglieder dürfen dem Kreis der Beschäftigten der katholischen Kirche oder eines diözesanen Laiengremiums angehören. Die jeweiligen diözesanen Ansprechpersonen und die Präventionsbeauftragten bzw. Interventionsbeauftragten oder andere geeignete kirchliche Mitarbeiter sollen ständige Gäste der Kommissionen sein. Bereits in den Diözesen vorher beauftragte Untersuchungen werden in die Arbeit der Kommission einfließen. Zudem ist in der Erklärung die strukturelle Beteiligung von Betroffenen festgeschrieben, die beispielsweise Betroffenenräte bilden können.
red/Quellen: HansePost/Katholisches Bistum Hildesheim










24.09.2020 • 13:50 Uhr

Bürgerstiftung Bad Gandersheim: Bedauern über Absage des "Virtuellen Kaminabends" mit Ministerpräsident Weil

Das für kommende Woche am 29. September 2020 um 18 Uhr geplante "Virtuelle Kamingespräch" der Bürgerstiftung Bad Gandersheim mit dem Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil muss ausfallen. Das hat auf Nachfrage soeben Generalmajor a.D, Achim Lidsba, Vorstand und Geschäftsführer der Bürgerstiftung, bestätigt. "Der Ministerpräsident hat den Web-Talk leider absagen müssen, weil zu dem Zeitpunkt eine Videokonferenz der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzler angesetzt sei. Natürlich mit dem großen Thema Corona-Krise", so die Begründung der Absage aus der Staatskanzlei in Hannover, berichtet Lidsba.

Stiftungsrat und Vorstand hätten das mit Bedauern zur Kenntnis genommen. "Aber in Zeiten der Corona-Pandemie sind solche Entwicklungen nicht auszuschließen". Nach Angaben von Achim Lidsba wird daran seitens der Bürgerstiftung gearbeitet, eine Veranstaltung mit dem Ministerpräsidenten für das Frühjahr 2021 zu organisieren. "Fast alles hängt von der weiteren Entwicklung mit Corona ab." Stiftungsrat und Vorstand hätten sich auf ihrer jüngsten Arbeitssitzung darauf verständigt und festgelegt, in diesem Jahr keine weitere Aktivitäten zu veranstalten, sondern sich nun auf das Aktions-Jahr 2021 zu konzentrieren.
red/Fotos: Fis WMG










24.09.2020 • 12:02 Uhr

Kreiensen: Wenn die Straße plötzlich zu eng erscheint...Kalefelder (63) touchiert mit Auto einer Einbeckerin: 17.000 Euro Schaden

Am gestrigen Mittwoch, 15.30 Uhr, befuhr ein 63-jähriger Kalefelder mit seinem Pkw Audi die Wilhelmstraße in Kreiensen aus Richtung B64 kommend in Richtung Bilerbeck. In Höhe der Bahnhofstraße kam dem Kalefelder eine 29-jährige Einbeckerin mit ihrem Pkw VW entgegen. Im Kurvenbereich der abknickenden Vorfahrt geriet der Kalefelder mit seinem Pkw offensichtlich zu weit nach links und kollidierte dort mit dem Pkw der Einbeckerin. An beiden Kraftfahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von ca. 17.000 Euro. schw










24.09.2020 • 11:46 Uhr

Polizei ist sich sicher: Keinerlei Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftungen in Opperhausen und Hohnstedt

Am gestrigen Mittwoch brannte zunächst in Einbeck-Opperhausen eine Gartenlaube (wir berichteten).

Die Leitung der Polizeiinspektion in Northeim hat dazu und weiteren Aspekten aktuelle Brände soeben eine weitere offizielle Verlautbarung herausgegeben. In dem Dokument heißt es:

Im Rahmen einer ersten Sachverhaltsaufnahme deuteten die Gesamtumstände auf einen technischen Defekt hin und nicht auf eine vorsätzliche Brandstiftung. Der Brandort wurde noch in der Nacht beschlagnahmt. Dieses Ergebnis wurde am heutigen Tage durch eine vertiefende Tatortaufnahme bestätigt. Hinweise auf eine vorsätzliche Tat wie Brandstiftung liegen nicht vor.

Am 23.September .2020, 20:40 Uhr, brannte ein Zweifamilienhaus in Northeim-Hohnstedt. Der unmittelbare Brandort (Wäschekeller) wurde ebenfalls durch die eingesetzte Tatortgruppe der Polizeiinspektion Northeim beschlagnahmt. In der ersten Sachverhaltsaufnahme konnte erhoben werden, dass vermutlich ein technischer Defekt an einem Gerät im Keller brandursächlich war. Auch bei diesem Sachverhalt liegen nach den heutigen vertiefenden Untersuchungen der Polizei keinerlei Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung vor.

Am 22.September 2020 konnte die Polizei Northeim im Zusammenhang mit der Brandserie in Einbeck den Tatverdächtigen auf der Grundlage eines Haftbefehles des AG Göttingen verhaften. Im Zusammenhang mit der Brandserie Einbeck sitzen damit derzeit zwei Tatverdächtigen in Untersuchungshaft.

"Es gibt keinerlei Hinweise bzw. Anhaltspunkte auf einen sachlichen Zusammenhang der beiden Brände in Opperhausen und Hohnstedt mit der Brandserie in Einbeck. Wir können jeweilige vorsätzliche Brandstiftungen ausschließen", sagte Jens Risting, Leiter des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Northeim. wei










24.09.2020 • 11:35 Uhr

Einweihung der Geschichts- und Erinnerungstafel auf dem St.-Georgs-Friedhof in Bad Gandersheim


Schülerinnen und Schüler des Roswitha-Gymnasiums in Bad Gandersheim haben zu dem Gräberfeld Erster Weltkrieg auf dem St.-Georgs-Friedhof recherchiert und einen Text für eine Geschichts- und Erinnerungstafel Tafel erarbeitet.
Die Tafel wurde gefördert durch die Kultur- und Denkmalstiftung des Land kreises Northeim. Die Stadt Bad Gandersheim hat das Schulprojekt organisatorisch durch die städtischen Betriebe unterstützt. Jetzt hat die Vorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge Bezirk Braunschweig, Northeims Landrätin Astrid Klinker - Kittel zu zwei besonderen Veranstaltungen eingeladen:
Erstens:
Die Geschichts- und Erinnerungstafel wird kommenden Mittwoch, 30. September 2020, um 10.30 Uhr der Öffentlichkeit übergeben.

Zweitens:
Aus Anlass der Tafeleinweihung spricht am Abend um 19 Uhr im Forum des Roswitha-Gymnasiums, Bismarckstraße 17, Bad Gandersheim, Prof. Dr. Gerd Krumeich über das Thema
„Die unbewältigte Niederlage und der große Hass: Deutschland 1918 – 1933“.
red/Fotos: Fis WMG












24.09.2020 • 11:19 Uhr

Kettenreaktion bei Unfall auf der B4/B242: Bereits stehender Motorradfahrer angefahren und schwer verletzt

Die Polizei in solar berichtet soeben. Bereits am Dienstag
kam es gegen 18:25 Uhr auf der Bundesstraße 4/ Bundesstraße 242 vom Kreisel Höhe Braunlage Süd in Fahrtrichtung Tanne/ Hohegeiß im Verlauf einer langgezogenen Rechtskurve zu einem Verkehrsunfall. Zunächst warteten auf der entgegenkommenden Fahrbahn zwei Holztransporter. Ein dritter Holztransporter fuhr nun in Richtung Braunlage an den beiden wartenden Fahrzeugen vorbei. Aufgrund dessen warteten auf der Fahrspur Richtung Tanne/ Hohegeiß bereits ein PKW sowie ein Motorradfahrer. Im weiteren Verlauf bemerkte eine 19-jährige Braunlagerin, welche mit ihrem PKW in Richtung Hohegeiß unterwegs war, dann die vor ihr verkehrsbedingt wartenden Fahrzeuge zu spät und kollidiert mit beiden. Infolgedessen wurde die Braunlagerin sowie der 26-jährige Motorradfahrer aus Wernigerode schwer verletzt. An allen drei Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. ots










24.09.2020 • 11:12 Uhr

Kreiensen: Schlangenlinien mit dem Fahrrad - Polizei zieht trunkenen Mann (61) aus dem Verkehr

Am gestrigen Mittwoch, 23.09.20, gegen 15.15 Uhr, fiel Beamten der Polizei Bad Gandersheim in Einbeck-Kreiensen in der Wilhelmstraße, ein Fahrradfahrer auf, der in Schlangenlinien die Fahrbahn befuhr. Als die Beamten den Fahrradfahrer einer Kontrolle unterzogen, stellten sie einen 61-jährigen Bad Gandersheimer fest, der deutlich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,7 Promille. Es wurde eine Blutprobe angeordnet und die Weiterfahrt untersagt. Der Bad Gandersheimer muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten. schw











24.09.2020 • 09:54 Uhr

Interkulturelle Woche 2020 mit voller Power im Landkreis Northeim: 16 Veranstaltungen in 13 Tagen

Überall begegnen sich Menschen verschiedener Herkunft - die einen sind seit Generationen hier zuhause, die anderen sind aus allen Himmelsrichtungen zugewandert. In dieser Situation will die Interkulturelle Woche (IKW) ein starkes Signal für das friedliche Zusammenleben setzen. „Zusammen Leben, zusammen Wachsen“ heißt das Motto der bundesweiten Aktionswoche, die am Sonntag, 27. September, startet.

Und so sieht das Veranstaltungsprogramm im Landkreis Northeim aus:

Dietrich Bonhoeffer und wir - Theater und Reden zu einer Symbolfigur des Eintretens für Freiheit und Menschlichkeit
Am 8. Mai 1945 wurde die deutsche Bevölkerung nicht befreit – sie wurde endgültig besiegt, nachdem sie bis zum bitteren Ende und darüber hinaus die Naziherrschaft unterstützt hatte. Der Nationalsozialismus ist eine Volksbewegung gewesen. Analogien der damaligen Zeit zur Gegenwart sind greifbar. Bonhoeffer widerstand damals einer "Unkultur", indem er sich auf tragende Fundamente unserer Kultur besann, die Christentum und Menschenrechtskonventionen bis heute eint. Er wird als eine schillernde Identifikationsfigur gezeigt, die dennoch ein exemplarisches Vorbild im Einstehen für Demokratie und Menschlichkeit bleiben wird. Im Anschluss werden Redebeiträge die gegenwärtige Sicht auf Bonhoeffer und das Thema vertiefen.

Anmeldung (und Alternative bei schlechtem Wetter): Tickets werden ausschließlich online über www.leine-weper.de vergeben. Bei schlechtem Wetter werden am selben Abend zwei aufeinanderfolgende Veranstaltungen in der Liebfrauenkirche stattfinden. Nähere Informationen erhalten Sie bei der Anmeldung.

Sonntag, 27. September, 18.30 Uhr -Moringen, Kirchstraße 2. Alternative bei schlechtem Wetter – zwei Aufführungen: 16 und 19 Uhr, Liebfrauenkirche Moringen. Veranstalter ist die Kirchengemeinde Leine-Weper, Kooperation mit: Bürgertheater Moringen Interkulturell (theatro regio e.V.), Bündnis "Moringen bleibt wach", KZ-Gedenkstätte Moringen und Stadt Moringen

Interkulturelle Kräuterwoche - Vielfalt erleben mit allen Sinnen

Kräuter gibt es überall auf der Welt. Sie finden Verwendung in Speisen, Getränken, als Heilmittel und in Kosmetika. Sie werden ganz selbstverständlich interkulturell verwendet. In der Kräuterwoche sollen Kräuter vorgestellt, etwas über ihre Herkunft erzählt und sie gemeinsam mit allen Sinnen erlebt werden. Für Kinder ab sechs Jahren und ihre Begleitperson gibt es Mitmachaktionen, für Erwachsene eine Ausstellung und Vorträge.
Montag, 28. September, 15 - 18 Uhr in Northeim, Familientreff Hærztor, Breite Straße 36. Ausstellungseröffnung mit begleitendem Vortrag von Dr. Kamal Chowdhury: „Kulturpflanzen aus aller Welt“ – Migration ist normal. Mitmachaktion: Kleine Kräuterkunde, Kräuter einpflanzen
Dienstag, 29. September, 15 - 18 Uhr in Northeim, Familientreff Hærztor, Breite Straße 36. Ausstellung: „Kulturpflanzen aus aller Welt“ – Migration ist normal. Mitmachaktion: Lavendelduft erleben – Duftsäckchen selbst herstellen
Mittwoch, 30. September, 15 - 18 Uhr in Northeim, Familientreff Hærztor, Breite Straße 36. Ausstellung: „Kulturpflanzen aus aller Welt“ – Migration ist normal. Mitmachaktion: Kräuterralley: Wildkräuter entdecken und kennenlernen
Donnerstag, 1. Oktober, 15 – 18 Uhr in Northeim , Familientreff Hærztor, Breite Straße 36. Ausstellung: „Kulturpflanzen aus aller Welt“ – Migration ist normal. Vortrag von Najeha Abid: Gartenkräuter und Heilkräuter
Freitag, 2. Oktober, 15 – 18 Uhr in Northeim , Familientreff Hærztor, Breite Straße 36. Ausstellung: „Kulturpflanzen aus aller Welt“ – Migration ist normal. Mitmachaktion: Pesto und Kräuterbutter herstellen und gemeinsam essen.
Bitte zu allen Vorträgen und Mitmachaktionen vorher anmelden per Mail: familientreff@kinderschutzbund-northeim.de oder telefonisch: 05551 / 9179036.
Veranstalter ist der Deutscher Kinderschutzbund Kreisverband Northeim e.V., Kooperation mit: Internationale Gärten e.V. Göttingen, Internationaler Garten Northeim e.V.

Bank der Begegnung – für ein Northeim für Alle!
Die „Bank der Begegnung – für ein Northeim für Alle!“ wird feierlich von Bürgermeister Simon Hartmann eingeweiht. Kommen Sie dazu, und setzen Sie ein Zeichen gegen Rassismus & für ein solidarisches Northeim, in dem Jede*r willkommen ist. Die selbstbemalte Bank ist Antwort auf die rassistischen Vorfälle (Grabschändungen des muslimischen Friedhofteils) Anfang des Jahres in Northeim. Auf Einladung des „Café Dialog“ der Werk-statt-Schule e.V., mit Unterstützung der Stadt Northeim, haben sich engagierte Northeimer Bürger*innen getroffen und die Aktion zur Gestaltung einer bunten Bank ins Leben gerufen. Die Bank soll als Treffpunkt dienen und ein Zeichen setzen für ein gelebtes Miteinander.

Mittwoch, 30. September, 16 Uhr in Northeim ,vor dem alten Bürgerbüro (Münster). Veranstalter ist das Café Dialog / Werk-statt-Schule e.V., Kooperation mit: Migrationsrat, Anlaufstelle für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit in Northeim, Internationaler Garten Northeim e.V., Stadt Northeim

Verbrannte Bücher – verfolgte Autor*innen. Die Zerstörung der Literatur durch den Nationalsozialismus
„Verbrennt mich!“ – der verzweifelte Aufschrei von Oskar Maria Graf, als Goebbels 1933 in Berlin an der Staatsoper mit düster-feierlichem Pomp Werke von Brecht, Kästner, Tucholsky und Döblin in die Flammen warf. Die Zensur, die durch die „Bücherverbrennung“ in der NS-Zeit ausgeführt wurde, ist bis heute ein schwerer Verlust für die deutsche Literatur. Viele der „verbrannten Dichter*innen“ fanden keinen Weg zurück in die Literaturszene. Unter Leitung von Annemarie Stoltenberg findet ein Vortrag mit anschließender Diskussion u.a. zu diesen Fragestellungen statt: Wie war die Bücherverbrennung 1933 möglich? Welche aktuellen Parallelen gibt es? Erfolgt eine "Zerstörung" von Autoren und Autorinnen im Internet?
Für diese Veranstaltung sind Eintrittskarten in der Stadtbibliothek Einbeck erhältlich. Die KVHS nimmt keine Anmeldungen entgegen.
Samstag, 3. Oktober, 10 – 12.15 Uhr-Einbeck, Aula der Goetheschule, Schützenstraße 1. Veranstalter ist die Kreisvolkshochschule Northeim, Kooperation mit: Stadtbibliothek Einbeck

ART for TOLERANCE – Kunstevent
Vor der Jungen Linde werden wir auf drei Bauzäune große Banner hängen und wollen gemeinsam mit euch ein farbenfrohes Kunstwerk der Toleranz schaffen. Kompliziert ist das nicht. Künstlerische Begabung braucht ihr keine. Bringt Lust auf Farbe und am gemeinsamen Gestalten mit, und lasst uns unseren Wunsch nach Gleichberechtigung, Rücksicht und Füreinander da sein sichtbar machen.
Samstag, 3. Oktober, ab 11 Uhr in Einbeck, Junge Linde, Hubeweg 1. Veranstalter ist Junge Linde – SoziokulturVilla, Konzert- und Kulturfreunde Einbeck e.V., Kooperation mit Stadtjugendpflege Einbeck

Zweisprachige Stadtführungen - Einbeck kennenlernen
Das Projekt wurde mit Jugendlichen geplant, die sich mit ihrer neuen Heimatstadt Einbeck auseinandergesetzt haben. An der Umsetzung sind Stadtführer*innen und Dolmetscher*innen beteiligt. Die zweisprachigen Stadtführungen werden auf Deutsch plus Arabisch, Türkisch, Kurdisch und Afghanisch angeboten. Die Gruppengröße wird aus maximal 15 Personen bestehen. Interessierte melden sich bitte direkt bei der Tourist Information an.
Einbeck, Touristinformation, Marktstr. 13
Dienstag, 6. Oktober, 17-18.30 Uhr, Deutsch und Arabisch
Mittwoch, 7. Oktober, 17-18.30 Uhr, Deutsch und Kurdisch
Donnerstag, 8. Oktober, 17-18.30 Uhr, Deutsch und Afghanisch
Freitag, 9. Oktober, 17-19.30 Uhr, Deutsch und Türkisch & Deutsch und Afghanisch
Veranstalter ist der Förderverein der IGS Einbeck, Kooperation mit: Diakonisches Werk Einbeck und Stadt Einbeck, Tourismus

Interkulturelles Kino für „Jedermann / Jedefrau“
Der Film zeigt eine türkische Familie auf interkultureller Reise mit spannenden und lustigen Überraschungen für Groß und Klein. Ab 6 Jahren
Veranstalter ist der Runde Tisch „Willkommenskultur und Flüchtlingsbegleitung in Hardegsen“
Donnerstag, 8. Oktober, 18 Uhr-Hardegsen – St. Mauritius Kirche

Der zweite Anschlag – Rassismus und rechte Gewalt aus der Perspektive der Betroffenen. Film mit anschließender Diskussion mit den Filmemacher*innen
„Ausländer raus!“, „Deutschland den Deutschen“. Solche und andere Parolen von rechts sind mittlerweile unüberhörbar geworden – auch so die Gewalt, die sich z.B. gegen jene Menschen richtet, die als „fremd“ wahrgenommen werden. Mit erschreckender Kontinuität wiederholen sich seit Jahrzehnten rassistisch motivierte Ausschreitungen, Angriffe und Morde in der Bundesrepublik Deutschland. Der Film „Der zweite Anschlag“ dokumentiert die bisher kaum beachtete Perspektive der Betroffenen und stellt sie in den Mittelpunkt.
Anmeldung per Telefon: 01522 / 9716475.
Freitag, 9. Oktober, 19 Uhr, Einbeck, Marktkirche St. Jacobi. Veranstalter ist das Bündnis „Einbeck ist bunt“

Die Interkulturelle Woche im Landkreis Northeim wird organisiert von der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Northeim und der Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe.
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24.09.2020 • 09:43 Uhr

Die gute Nachricht hat des Tages! Helmscheröder Bushaltestelle jetzt mit neuer und umweltfreundlicher Beleuchtung

Was lange währt, wird endlich gut! Die Bushaltestelle in Helmscherode hat, gerade rechtzeitig zur dunklen Jahreszeit, ihre Beleuchtung erhalten. Umweltfreundlich mit einer Solarzelle und Energiespeicher. Diese gute Nachricht hat besonders die Einwohner in dem Gandersheimer Dorf gefreut. Und der in der Angelegenheit stark engagierte Ratsherr Hendrik Geske ist ebenfalls dankbar. Noch in der jüngsten Ratssitzung hatte er ein weitere Mal zur Realisierung des Projektes nachgefragt - und auch verheißungsvolle Antworten von der verantwortlichen Dame in der Stadtverwaltung erhalten.

Ratsherr Hendrik Geske soeben in einem aktuellen Exklusiv-Statement gegenüber dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group:
"Vielen Dank an die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs, die die Beleuchtung zwischenzeitlich, neben den Umbauarbeiten am Rathaus, installiert haben! Das hatte Frau Schelle ja zugesagt und möglich gemacht. So ist endlich Licht in die (gar nicht mehr so) neue Bushaltestelle an der Ortsdurchfahrtsstrasse gekommen, was die Verkehrssicherheit insbesondere für die Schulkinder verbessert."
red/

Das Bild ist von heute, Donnerstagmorgen, als es noch dunkel war und die Bushaltestelle dank der neuen Lampen hell erleuchtet wurde.Foto: Fis WMG











24.09.2020 • 08:47 Uhr

Schulabschluss bei der Kreisvolkshochschule Northeim nachholen: Noch wenige freie Plätze

Bei der Kreisvolkshochschule Northeim läuft ein Abendschullehrgang zur Vorbereitung auf den Hauptschul- oder den Realschulabschluss. Dafür gibt es aktuell noch einige wenige freie Plätze.
Der Lehrgang ist für Menschen gedacht, die ihre Schulpflicht erfüllt haben und einen Schulabschluss nachholen möchten. Der Unterricht findet in der Wallstraße 40 in Northeim statt.
Anmeldungen dafür sind noch möglich. Interessierte können sich unter der Telefonnummer 05551/7088210 bei der Kreisvolkshochschule melden. Dort gibt es weitere Informationen. lpd











24.09.2020 • 08:42 Uhr

Corona-Krise und Corna-Maskenpflicht an Bushaltestellen: Nur zehn Verstöße mit mündlichen Ermahnungen - Positives Zwischenfazit

Polizei Northeim überprüft Regelungen zum Gesundheitsschutz mit Schwerpunkt ÖPNV

An den landesweiten Schwerpunktkontrollen im ÖPNV Öffentlichen Personen Nachverkehr beteiligte sich die Polizeiinspektion Northeim im gesamten Landkreis mit 13 Einsatzkräften. Konkrete Kontrollorte waren Northeim, Uslar, Hardegsen, Moringen, Katlenburg, Lindau, Bad Gandersheim und Einbeck.

Insgesamt wurden 92 Omnibusse überprüft. An den jeweiligen Haltestellen hat die Polizei lediglich zehn Verstöße gegen die Pflicht zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung festgestellt. Die Corona-Masken sollen laut Expertenangaben die Verbreitung des Corona-Virus verringern helfen. Diese Verstöße ahndeten die eingesetzten Polizeibeamtinnen und -beamten mit mündlichen Verwarnungen.

Auch in diesem Handlungsfeld setzt die Polizei Northeim auf Dialog und Verständnis. Das hat sich in der Vergangenheit mit Blick auf die Pandemie mehr als bewährt. Die aktuellen Ergebnisse verdeutlichen das eindrucksvoll.

Ungeachtet dessen stellte die Polizei fest, dass u.a. an den Haltestellen Hinweisschilder zur MNS-Tragepflicht fehlten. Hierzu finden zeitnah Gespräche mit den zuständigen Verkehrsbetrieben statt.

"Die Polizei zieht nach diesen Maßnahmen ein positives Zwischenfazit. Die Schülerinnen und Schüler halten sich immer mehr an die Trageverpflichtung", so Northeims Inspektionsleiter Weinert in einem soeben veröffentlichten Statement red/.wei /Fotos: Fis WMG













24.09.2020 • 07:48 Uhr

Kellerbrand in Hohnstedt: 100 Feuerwehrkräfte retten Familie mit Hund und Katze

Die Feuerwehren aus dem Stadtgebiet Northeim haben am Mittwochabend eine Familie samt ihrer Haustiere aus ihrem brennenden Haus gerettet. Das Feuer wurde um 20.42 Uhr über Notruf gemeldet (wir berichteten exklusiv).

In einem Büro- und Wohngebäude in der Straße An der alten Schule war der Brand im Bereich des Kellers ausgebrochen. Für mehrere Personen war infolge der massiven Rauchentwicklung jeglicher Fluchtweg über das Treppenhaus abgeschnitten. Eine Person musste deshalb durch ein Fenster, vier weitere und ein Säugling über einen Balkon gerettet werden. Die Feuerwehren setzten dazu Steckleitern und eine Drehleiter ein.

Ebenfalls gerettet wurden zwei Katzen und ein Hund. Sie kamen nach der Betreuung durch die Feuerwehr in eine Tierklinik.

Parallel dazu begann die Brandbekämpfung im Kellerbereich. Was genau dort angefangen hatte, zu brennen, ermittelt die Polizei.

Aufgrund der Vielzahl von Personen mit einem Verdacht auf Rauchgasintoxikation wurde ein sogenannter „Massenanfall von Verletzten“ ausgelöst und entsprechend alarmiert. Eine Vielzahl von Rettungswagen verschiedenster Organisationen war entsprechend zusammen mit dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst, dem Leitenden Notarzt und der Technischen Einsatzleitung Rettungsdienst vor Ort. Alle geretteten Personen kamen in Krankenhäuser.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Hohnstedt, Edesheim, Langenholtensen und Northeim. Insgesamt waren 100 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei vor Ort. red/Fotos: Konstantin Mennecke















24.09.2020 • 07:32 Uhr

Wolfshagen: Kleiner Grau-Bart-Mann raubt Geldkassette in Lebensmittelmarkt

Am Dienstag gegen 16 Uhr kam es laut Angaben der Polizei Goslar in einem Lebensmittelmarkt in Wolfshagen zu einem Diebstahl einer schwarzen Geldkassette samt Bargeld. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um einen männlichen, leicht untersetzten, Täter mit grauen Haaren und grauen Bart. Er war mit einer dunklen Hose, weißem Hemd und einer dunklen ärmelloser Weste bekleidet. Der Mann trug ein dunkles Basecap mit hellem quadratischem Stirnaufdruck sowie dunkle Schuhe mit weißem umlaufenden Streifen. Hinweise bitte an die Polizeistation Langelsheim, Telefon 05326 / 978780. ots










24.09.2020 • 07:26 Uhr

Diesel-Skandal und Betrugsverdacht: Staatsanwaltschaft knallhart - Anklage gegen acht weitere Personen

Auch gegen acht weitere Mitarbeiter des Automobilherstellers Volkswagen, darunter Führungskräfte, ist nunmehr durch die Staatsanwaltschaft Braunschweig Anklage erhoben worden.
In der 1206 Seiten umfassenden Anklageschrift wird den zwischen 50 und 72 Jahren alten Angeschuldigten vorgeworfen, als Täter oder Teilnehmer in unterschiedlichen Zeiträumen zwischen dem 15.11.2006 und dem 22.09.2015 die Straftatbestände des Betrugs in einem besonders schweren Fall und der mittelbaren Falschbeurkundung erfüllt sowie einen Verstoß gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb begangen zu haben. Einzelne Angeschuldigte sollen sich darüber hinaus auch wegen des hinreichenden Tatverdachts einer Untreue sowie einer Steuerhinterziehung bzw. Beihilfe zu diesen Taten vor Gericht verantworten.
Kernpunkt auch dieser Anklage ist der Vorwurf, dass die Angeschuldigten in ihrer jeweiligen verantwortlichen Position in der Volkswagen- AG den Einbau einer unzulässigen Software (Abschalteinrichtung) in der Motorsteuerung der vom Konzern hergestellten Dieselfahrzeuge gefördert, unterstützt oder zumindest trotz Kenntnis der Illegalität nicht unterbunden haben, mit der im Emissionstest auf dem Prüfstand deutliche geringe Stickoxidemissionen (NOx) vorgespiegelt wurden, als sie zum Schaden der Umwelt und der Käufer im normalen Fahrbetrieb erreicht werden konnten.
Während der von der Software erkannte Testmodus auf dem Prüfstand zu niedrigen NOx- Werten und hohen Ruß- sowie Geräuschwerten des Motors geführt habe, seien weniger Ruß und Lärm im Straßenverkehr durch hohe NOx- Werte im normalen Fahrbetrieb ‚erkauft' worden. Außerhalb der Testbedingungen sei die Software so eingestellt gewesen, dass deutlich mehr Stickoxide ausgestoßen wurden, da die Fahrzeuge ansonsten wegen des schlechteren Fahrverhaltens nicht kundentauglich gewesen wären.
Lediglich mit Hilfe dieser Manipulation seien mit den verwendeten Motoren die jeweiligen Abgasnormen zumindest auf dem Papier eingehalten worden, während sie in der Realität die Grenzwerte des NOx- Ausstoßes zum Teil um ein Vielfaches überschritten. Durch die Veröffentlichung und Vermarktung der wissentlich falschen Testergebnisse seien die Erlöse des Konzerns und letztlich - über die Bonuszahlungen - auch der Angeschuldigten maßgeblich beeinflusst worden. Auch aus diesem Grunde hätten die Angeschuldigten die Gesetzesverstöße gewollt und sich mit ihnen abgefunden. Ein die Abgasnormen erfüllender, technisch aufwändigerer und teurerer Motor hätte sich dagegen schlecht verkauft. red












24.09.2020 • 07:22 Uhr

Hannover 96 Testphase Dauerkarten: Online-Verkaufsstart am 29. September

Hannover 96 hat den Verkauf der Dauerkarten modifiziert. Uns ist wichtig: Wir wollen unseren treuen Dauerkartenbesitzern/- innen mit dem Verkauf der Dauerkarten für die langjährige Treue und Unterstützung danken. Wir bieten diesen deshalb die Möglichkeit, für die von Bund und Ländern vorgesehene 6- wöchige Testphase Ihre Dauerkarte zu verlängern. Auch Mitglieder und Fördermitglieder von Hannover 96 e.V., die eine Dauerkarte besitzen, haben dieses Angebot erhalten.

Diese sogenannte Testphasen-Dauerkarte beinhaltet damit die beiden Heimspiele gegen Eintracht Braunschweig (3. Oktober) und Fortuna Düsseldorf (24. Oktober). Aufgrund der geringen Stadionkapazität und der Abstandsregeln, die wir beachten müssen, ist der ursprüngliche Platz möglicherweise nicht verfügbar. Selbstverständlich bleibt der Stammplatz der Dauerkartenbesitzern/-innen weiterhin reserviert, bis wir wieder in den Normalspielbetrieb übergehen dürfen.

Wir bleiben bei dem Prinzip „First come, first serve“, da aufgrund der Auflagen derzeit maximal 20 Prozent der Stadionkapazität belegt werden können. Die Nachfrage wird vermutlich das Angebot übersteigen. Bei weiteren Verkaufsphasen erhalten deshalb alle Dauerkartenbesitzer/- innen, die in der ersten Testphase nicht berücksichtigt werden konnten, ein Vorkaufsrecht.

Aufgrund der Hygiene- und Sicherheitsvorschriften wird eine Buchung als Kombiticket für zwei Personen im Ticket- Onlineshop möglich sein.
Verkaufsstart wird am kommenden Dienstag (29. September) um 10 Uhr sein und nicht wie geplant am morgigen Donnerstag (24. September). Eine genaue Buchungsanleitung werden wir allen Dauerkartenbesitzern/-innen zusenden.red











24.09.2020 • 07:19 Uhr

Fremdsprachen bestens lernen mit der Kreisvolkshochschule Northeim: Noch gibt es freie Plätze

Für verschiedene Fremdsprachen-Kurse gibt es bei der Kreisvolkshochschule Northeim noch freie Plätze. Einzelheiten dazu gibt es auf www.kvhs-northeim.de
Die Kurse Dänisch Grundstufe A1/4 und Dänisch Grundstufe A 1/2 starten ab dem 27. Oktober in Einbeck.
Ein Online-Kurs Italienisch Grundstufe beginnt ebenfalls am 27. Oktober im Internet. Ebenso der Online-Kurs Italienisch Grundstufe A1/1 für Anfängerinnen und Anfänger.
Der Kurs Spanisch für Anfängerinnen und Anfänger mit geringen Vorkenntnissen Grundstufe A1/2 beginnt am 5. November in Uslar.
Grundkenntnisse der Hindi-Schrift (Dewanagari) werden vom 6. bis 7. und vom 13. bis 14. November in Einbeck vermittelt. Außerdem werden erste Schritte im Schreiben und Lesen unternommen.
„Finnisch mit Muße an zwei Wochenenden Grundstufe A1/1“ heißt es vom 20. bis 21. und vom 27. bis 28. November in Einbeck.
Die Kreisvolkshochschule berät gern in Sachen Sprachkurse und hilft auch bei der Einstufung. Auskünfte dazu gibt es unter der Telefonnummer 05551/7088222. Die Anmeldungen zu den Kursen sind entweder schriftlich oder online über die Homepage der Kreisvolkshochschule möglich.

Zum Bild: Bei der Kreisvolkshochschule kann man zum Beispiel auch Dänisch lernen.Foto: Senger











24.09.2020 • 07:14 Uhr

Braunschweig, Hameln und Zetel als Modellkommunen für das Projekt „Präventive Hausbesuche" ausgewählt

Ministerin Reimann: „Seniorinnen und Senioren unterstützen, so lange wie möglich selbstbestimmt zu leben"

Mit dem Projekt „Präventive Hausbesuche" möchte das Sozialministerium Seniorinnen und Senioren ab 80 dabei unterstützen, möglichst lange selbstbestimmt und so eigenständig wie möglich zu leben.

Sozialministerin Carola Reimann erklärt dazu: „Das Thema Prävention kommt in der Debatte über die Pflege häufig zu kurz. Dabei wünschen sich die allermeisten älteren Menschen, dass sie möglichst lange selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden wohnen können. Dafür braucht es allerdings Unterstützungsangebote, die von einer barrierefreien Ausstattung bis zur Hilfe beim Einkaufen reichen können. Viele Kommunen verfügen hier schon über Angebote, die der Zielgruppe aber oft nicht bekannt sind. Hier wollen wir gemeinsame mit den Akteurinnen und Akteuren vor Ort mit dem Konzept der präventiven Hausbesuche ansetzen."

So könnten haupt- und/oder ehrenamtliche Helferinnen und Helfer den Seniorinnen und Senioren bei Besuchen zuhause ganz konkrete und individuelle Unterstützungsangebote machen, so die Ministerin.

Im Rahmen eines Interessensbekundungsverfahrens wurden aus 17 Bewerbungen die Kommunen Braunschweig, Hameln und Zetel (LK Friesland) ausgewählt. Somit sind eine Großstadt, eine Kreisstadt sowie eine Gemeinde aus dem ländlichen Raum Partner des Projekts. Diese können für die Umsetzung ihrer lokalen Projekte nun eine Förderung des Landes beantragen. „Alle drei Kommunen bieten sehr gute Voraussetzungen, um in diesem Bereich Modelle zu entwickeln, die dann hoffentlich landesweit Schule machen", so Reimann.

Das Sozialministerium fördert das Projekt in den Jahren 2020 bis 2023 mit jeweils bis zu einer halben Million Euro jährlich. Aufgrund der Corona-Pandemie wird sich der Start des Projektes in den Kommunen erst im Herbst dieses Jahres auf Anfang 2021 verschieben.red











24.09.2020 • 07:11 Uhr

Northeimer Handball Club: Männliche B-Jugend Relegation 36:17 (14:6) gegen die HSG Rhumetal - Sonntag Braunschweig zu Gast

Northeimer Handball Club aktuell:

Nach dem ärgerlichen Unentschieden und verlorenen Siebenmeterwerfen in Eyendorf heißt es nun "Verlieren verboten" für Jungs, um sich für die Vorrunde der Oberliga qualifizieren zu können. Als zweiten Gegner hießen wir den Nachbarn aus Rhumetal willkommen. Die Aufgaben für das Spiel waren klar gestellt: Mit einer offensiven Deckung den Gegner zu Ballverlusten zwingen und im Tempospiel nach vorne die einfachen Tore werfen. Die Abwehr startete überragend (6 Tore in HZ 1), allerdings lies das Umschaltspiel sehr zu wünschen übrig. Auch der Positionsangriff wirkte sehr statisch und hinzu kamen unzählige Fehlwürfe aus freien Abschlusspositionen, sodass wir uns erst gegen Ende der ersten Halbzeit richtig absetzen konnten.
Im zweiten Durchgang lief das Tempospiel dann aber deutlich besser, allerdings haperte es weiterhin, wie auch in Eyendorf, an der Konsequenz im Abschluss. Am Ende stand mit dem 36:17 aber ein ordentliches Ergebnis.

Weiter geht es Schlag auf Schlag: Bereits Sonntag ist der MTV Braunschweig zu Gast. In diesem Duell wird sich wahrscheinlich eine Vorentscheidung anbahnen, welche der beiden Mannschaften zusammen mit Eyendorf in die Vorrunde der Oberliga einzieht. Erwartet wird ein enges Spiel, das über die Tagesform entschieden wird. Direkt am Mittwoch danach geht es zum letzten Relegationsspiel zum SV Stöckheim. red/NF/Fotos: NHC













24.09.2020 • 07:05 Uhr

Hohnstedt: Brand eines Zweifamilienhauses in Northeim - 30.000 Euro Schaden

Ereignisort: Northeim - Hohnstedt, An der alten Schule, Mittwoch, Ereigniszeitpunkt: Gestern, Mittwoch 20:40 Uhr:
Am gestrigen Mittwoch, , gegen 20:40 Uhr, wurde der Brand eines Zweifamilienhauses an o.g. Anschrift bekannt. Die vor Ort eintreffenden Feuerwehr- und Polizeikräfte bestätigten den Brand, der augenscheinlich im Kellerbereich ausgebrochen war. Im ersten Obergeschoss wurden noch mehrere Personen festgestellt, die das Haus nicht mehr selbstständig verlassen konnten. Sie wurden durch die eingesetzten Feuerwehren Hohnstedt, Edesheim, Northeim und Langenholtensen gerettet und an den Rettungsdienst übergeben. Insgesamt fünf Bewohner wurden vorsorglich mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation Krankenhäusern zugeführt. Der Brandort wurde durch die eingesetzte Tatortgruppe beschlagnahmt. Nach ersten Ermittlungen, die am 24.09.2020 fortgesetzt werden, könnte ein technischer Defekt an einem Gerät im Wäschekeller brandursächlich sein. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 30.000 Euro geschätzt.Gro










24.09.2020 • 07:03 Uhr

Kreisfeuerwehr: 40 Kräfte bei Gartenlaubenbrand im Einsatz

Pressesprecher Konstantin Mennecke von der Kreisfeuerwehr Nordheim berichtet in einer offiziellen Mitteilung:
Eine brennende Gartenlaube wurde der Feuerwehr am Mittwochabend gegen 18.35 Uhr über Notruf gemeldet. Das Feuer war auf einem Grundstück in der Straße Burggraben in der Einbecker Ortschaft Opperhausen ausgebrochen. Vor Ort stand eine an eine Garage angrenzende Gartenlaube in Flammen. 40 Kräfte der Feuerwehr hatten den Brand schnell gelöscht. Ebenfalls im Einsatz waren das Deutsche Rote Kreuz und die Polizei. Letztere hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, aktuell deutet alles auf einen technischen Defekt hin. Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Opperhausen, Ahlshausen und Kreiensen. red/Foto: Mennecke











24.09.2020 • 07:01 Uhr

Opperhausen: Brand einer Gartenlaube - 5000 Euro Sachschaden

Am gestrigen Mittwoch, gegen 18:20 Uhr, wurde der Brand einer Gartenlaube in Opperhausen, in der Straße Burggraben, bekannt. Der Brand wurde durch die Freiwilligen Feuerwehren Opperhausen, Ahlshausen und Kreiensen bekämpft. U.a. Seitenwände und Dach wurden durch den Brand beschädigt. Nach ersten Schätzungen entstand Sachschaden von ca. 5.000 Euro. Die Polizei Bad Gandersheim war unmittelbar nach Brandentdeckung vor Ort, erste Ermittlungen deuten auf einen technischen Defekt als Brandursache hin. Der Brandort wurde beschlagnahmt, weitere Ermittlungen folgen. Gro/Foto: Mennecke










23.09.2020 • 16:45 Uhr

Geänderte Corona-Verordnung: Ab dem Wochenende dürfen wieder mehr Zuschauerinnen und Zuschauer zu Sportveranstaltungen in Niedersachsen kommen

20 Prozent der Zuschauerkapazitäten in Arenen und Hallen dürfen wieder belegt werden!

Die Niedersächsische Verordnung zur Neuordnung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 wird erneut geändert:

Die zum Sportwochenende - inklusive dieses Freitags - bereits geänderte Verordnung macht den Weg dafür frei, dass Sportveranstaltungen wieder vor einem größeren Publikum stattfinden können. Die neue Regelung sieht im Einzelnen vor, dass unter Einhaltung bestimmter Voraussetzungen (s.u.) im Rahmen von Sportveranstaltungen bis zu 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauer eingelassen bzw. bis zu 20 Prozent aller Zuschauerplätze belegt werden dürfen. Zur Veranschaulichung: Bei Sportstätten mit einer Gesamtkapazität von bis zu 5.000 Plätzen können jedenfalls bis zu 1.000 Besucherinnen und Besucher eingelassen werden. Bei Sportstätten mit einem Fassungsvermögen von über 5.000 Zuschauerinnen und Zuschauern greift dann die 20-Prozent-Regelung, zum Beispiel: 4.000 Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen in einem Stadion mit einer Kapazität von 20.000 auf den Rängen sein.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: „Wir wollen mit Augenmaß und Vernunft wieder mehr Menschen ermöglichen, Sport vor Ort zu erleben. Gleichzeitig sind die Zuschauer für ganz viele Vereine, vor allem bei den Hallensportarten, von zentraler Bedeutung, nicht zuletzt für unsere niedersächsischen Profiklubs etwa aus dem Handball, Basketball, Volleyball oder Eishockey. Diese stehen bereits heute vor immensen finanziellen Herausforderungen. Wenn es uns gemeinsam gelingt diese Chance zum Erfolg werden zu lassen, wäre dies ein wichtiger Beitrag dazu, dass der Sport in Niedersachsen durch diese Krise kommt.

Ob das in dieser Phase gelingt, hängt vom Infektionsgeschehen der kommenden Wochen ab, und damit insbesondere von der Vorsicht und Vernunft der der Zuschauerinnen und Zuschauer. Darüber würde ich mich sehr freuen und wünsche unseren niedersächsischen Vereinen trotz aller Einschränkungen auch sportlich eine erfolgreiche Saison."

Folgende Voraussetzungen müssen im Rahmen der geänderten Verordnung eingehalten werden, sofern mehr als 50 Zuschauerinnen und Zuschauer eingelassen werden sollen:
1. Während der Veranstaltung müssen Sitzplätze eingenommen werden
2. Die Veranstalter müssen Maßnahmen aufgrund eines Hygienekonzeptes treffen (insbesondere zur Steuerung der Personenströme)
3. Kontaktdaten der Zuschauerinnen und Zuschauer müssen erhoben und dokumentiert werden (dabei ist der Verkauf personalisierter Tickets ausreichend)
4. Gästetickets dürfen nicht verkauft oder auf andere Weise vergeben werden
5. Während der Sportveranstaltung darf Alkohol weder angeboten noch konsumiert werden, zudem darf erkennbar alkoholisierten oder berauschten Personen kein Zutritt zur Sportstätte gewährt werden
6. Zuschauerinnen und Zuschauer haben außerhalb ihres Sitzplatzes grds. eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen
Die geänderte Verordnung soll bis zum 8. Oktober in Kraft bleiben.











23.09.2020 • 16:34 Uhr

Auszeichnung für Lehrkräftekampagne

Gute Lehrer vergisst du nie. Lehrerin und Lehrer werden in Niedersachsen: #Job mit Klasse" - Kampagne zweifach mit Marketing- und Kommunikationspreis „FOX Award" ausgezeichne

Die Image- und Werbekampagne im Auftrag des Niedersächsischen Kultusministeriums „Gute Lehrer vergisst du nie. Lehrerin und Lehrer werden in Niedersachsen: #Job mit Klasse" ist in zwei Kategorien mit dem Marketing- und Kommunikationspreis „FOX Award" in Silber ausgezeichnet worden. Für „Externe Kommunikation Kampagne Image" und im Bereich „Visual Award", konnte die Print- und Online-Kampagne überzeugen. Ziel dabei ist, Wertschätzung auszudrücken und gleichzeitig junge Menschen dazu zu animieren, den Beruf der Lehrerin oder des Lehrers anzustreben.

Deutlich über 6 Millionen Online-Impressions bei den Werbemitteln sprechen für eine große Reichweite der Maßnahmen seit Kampagnenbeginn Ende Dezember 2019. Mit 30.000 Seitenansichten hat sich das Webportal unter www.Lehrer-werden-in-Niedersachsen.de und www.Lehrerin-werden-in-Niedersachsen.de als zentrale Informationsplattform bewährt. Neben Digital Out-of-Home-Werbung an berufsbildenden Schulen in Niedersachsen wurden auch klassische Printmedien wie Plakate oder Zeitungsanzeigen oder Postkarten umgesetzt.

„Der Mix macht`s. Nur so lassen sich die unterschiedlichen Zielgruppen erreichen", freut sich Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne über die Auszeichnungen. „Wir möchten natürlich primär junge Menschen ansprechen. Nicht zu unterschätzende Multiplikatoren sind aber auch die Eltern, Opa und Oma. Daher haben wir von vornherein auf unterschiedliche Kanäle gesetzt. Ich freue mich, dass Konzept, Umsetzung und Optik offenbar auch die FOX Award-Jury angesprochen haben."

Als Kampagnenetat hatte der Haushaltsgesetzgeber dem Niedersächsischen Kultusministerium 200.000 Euro zu Verfügung gestellt. Den Zuschlag zur Ausschreibung des Kultusministeriums hatte die Madsack Medienagentur erhalten. Konstantin Erb, Projektleiter der Kampagne, freute sich über die „FOX Awards": Wir sind stolz darauf, mit dieser Kampagne einen erfolgreichen Beitrag für die Bildung in Niedersachsen zu leisten."
red











23.09.2020 • 16:18 Uhr

Die heutige Pressekonferenz: Polizeipräsident Lührig beeindruckt vom Schulterschluss zwischen Feuerwehren, Rettungsdiensten, THW und Polizei

Nach Brandserie in und um Einbeck: Polizei Northeim nimmt Tatverdächtigen fest

Nach einer Serie von Bränden in den vergangenen Wochen in und um Einbeck ist es der Polizei Northeim gelungen, einen Tatverdächtigen zu ermitteln. Bei dem Mann handelt es sich um einen 23-Jährigen, der am frühen Dienstagmorgen im Bereich Wolfsburg-Königslutter auf Grundlage eines Haftbefehls des Amtsgerichts Göttingen festgenommen wurde. Die Ermittler sind ihm dank einer Wildkamera auf die Spur gekommen.

Brände in und um Einbeck seit Anfang Juli Seit Anfang Juli ist es in Einbeck und Umgebung immer wieder zu Bränden an unterschiedlichen Örtlichkeiten gekommen, unter anderem an der historischen Saline in Salzderhelden. Bereits wenige Tage nach den ersten Bränden konnte die Polizei eine 30-jährige Tatverdächtige festnehmen, die sich inzwischen in Untersuchungshaft befindet.

Brandserie reißt nicht ab Die Brandserie war damit jedoch nicht beendet: Wenige Tage später kam es zu weiteren augenscheinlich vorsätzlichen Brandlegungen, für die ein anderer Täter verantwortlich sein musste. Die Polizei Northeim richtete daraufhin am 31. August eine Sonderkommission (Soko) ein und erhöhte die Präsenz massiv und sichtbar. Der entscheidende Hinweis kam dann jedoch von einem Zeugen: Er hatte den jetzt festgenommenen Tatverdächtigen auf seinem Grundstück mit einer Wildkamera aufgenommen. Weitere polizeiliche Maßnahmen, unter anderem die Observation des Tatverdächtigen, führten schließlich zur Verhaftung des 23-Jährigen durch ein Mobiles Einsatzkommando (MEK) der Zentralen Kriminalinspektion sowie Ermittler der Polizeiinspektion Northeim.

Gesamtschaden mehr als zwei Millionen Euro Bei den beiden Brandserien ist seit Anfang Juli ein Gesamtschaden von knapp zwei Millionen Euro entstanden. Den Flammen fielen neben der Saline in Salzderhelden mehrere Gartenlauben, Altkleidercontainer, Scheunen, ein leerstehendes Einfamilienhaus, Stammholz im Wald sowie Strohballen zum Opfer. Bei den Bränden, die dem 23-jährigen Beschuldigten zur Last gelegt werden, entstand ein Sachschaden von mehr als 418.000 Euro.

500 Hinweise aus der Bevölkerung In die Ermittlungen waren neben den Beamtinnen und Beamten der Polizeiinspektion Northeim auch Kräfte aus weiteren Inspektionen der Polizeidirektion Göttingen sowie der Bereitschaftspolizei Niedersachsen involviert. Sie leisteten 5676 Einsatzstunden und gingen etwa 500 Hinweisen aus der Bevölkerung nach.

Der jetzt festgenommene 23-Jährige wurde inzwischen dem Haftrichter vorgeführt, der einen Untersuchungshaftbefehl erlassen hat. Der Mann ist derzeit im Bereich Hildesheim wohnhaft, stammt gebürtig jedoch aus Einbeck. Ein Motiv ist derzeit noch unklar, ebenso, ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Brandserien gibt. Die Ermittlungen dauern an.

Dank an die Bürgerinnen und Bürger "Ich bin sehr froh, dass wir nach den umfassenden Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen der Polizei jetzt diesen Erfolg erzielen konnten. Ein großer Dank geht an die Bürgerinnen und Bürger für die vielen Hinweise und Informationen. Das intensive Zusammenwirken der Bevölkerung mit der Polizei hat nun letztendlich zur Festnahme geführt", sagt Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen. "Wir haben sehr schnell eine Sonderkommission eingerichtet, zusätzliches Ermittlungspersonal aus anderen Inspektionen meiner Behörde eingesetzt und die Präsenz in Einbeck und den vielen Ortsteilen rund um die Uhr massiv erhöht. Das war auch die berechtige Erwartungshaltung der Bevölkerung", so Uwe Lührig weiter. Herausragend sei in diesem Zusammenhang auch der enge Schulterschluss zwischen Feuerwehren, THW, Rettungsdiensten und der Polizei. "Das hat mich über die gesamte Zeit sehr beeindruckt", so der Polizeipräsident abschließend.
red/ots/Fotos/Videos: Fis WMG












23.09.2020 • 16:06 Uhr

Einbecker Brandserie: Ex-Feuerwehrmann (23) ist mutmaßlicher Brandstifter, teilt Staatsanwalt Buick mit- Wildkamera fotografiert Täter kurz vor Brandlegung

Nach der gestrigen Festnahme eines mutmaßlich Brandstifters in Einbeck sind auf einer eben zuende gegangenen Pressekonferenz der Polizeidirektion in Göttingen Einzelheiten zum Ermittlungserfolg und vermutlichen Brandstifter mitgeteilt worden.Es soll sich um einen 23-Jährigen handeln. Er stammt aus dem Raum Einbeck. Oberstaatsanwalt Buick (Video) bestätigte, dass der in U-Haft genommene Mann Mitglied der Feuerwehr gewesen sei. Derzeit
war er nicht mehr aktiv in einer Feuerwehr. Der Oberstaatsanwalt berichtete vor zahlreichen Medienvertretern, dass der mutmaßliche Brandstifter kein Geständnis abgelegt habe. Er wird von einem Pflichtverteidiger betreut. Bei seiner Festnahme in einem
Hotel sei ein Brandbeschleuniger gefunden worden.

Lob vom Polizeipräsidenten:
500 Hinweise aus der
Bevölkerung eingegangen!

Auf die konkrete Spur sei man dem mutmaßlichen Täter durch einen Hinweis aus der Bevölkerung gekommen. Dabei handelt es sich um eine Aufnahme einer Wildkamera. Wenige Minuten danach soll der 23-Jährige in Einbeck ein Strohlager angezündet haben. Polizeipräsident Uwe Lührig dankte der Bevölkerung für rund 500 Hinweise, die nach Aufrufen der Polizei eingegangen sei. Lobend erwähnte der Präsident die hervorragende Kooperation mit den Freiwilligen Feuerwehren, Rettungsdiensten, Technischem Hilfswerk und eben der Bevölkerung. Nach dem Ermittlungserfolg stellte der Polizeipräsident mit Befriedigung fest: „Die Bevölkerung im Raum Einbeck kann sich jetzt wieder sicherer fühlen!“
red/Fotos/Video:Fis WMG










23.09.2020 • 11:57 Uhr

Meet Christian Grascha (FDP): Entwicklung des Einzelhandels in der Stadt Göttingen mit Susanne Heller

Auf einen Baumkuchen mit Christian Grascha“ gibt Raum für Gespräche und Diskussionen über Politik, jenseits der formalen Tagesordnung. Der Einbecker Landtagsabgeordnete bietet das beliebte Diskussionsformat auch im September digital an. Am Montag, den 28.09.2020, wird Susanne Heller, Vorsitzende des Fördervereins Göttingen pro City e.V. als Gesprächspartnerin zur Verfügung stehen. In einer Videokonferenz per Skype von 16.00 Uhr bis 17.00 Uhr.

Der Lockdown und seine Folgen beschäftigt die Innenstädte noch heute. Wie wird das Weihnachtsgeschäft? Geht es ohne den parallelen Online-Verkauf überhaupt noch? Wie gestalten wir sicheres Einkommen in der Innenstadt ohne die Gesundheit der Geschäftsinhaber sowie deren Angestellten oder dass der Käufer-/innen zu gefährden.
Entscheidungen müssen getroffen werden, die allen Beteiligten gerecht werden. Wie soll die Innenstadt der Zukunft aussehen?

„Ich freue mich, dass Susanne Heller als Gesprächspartnerin zur Verfügung steht“, so Christian Grascha. Interessierte sind herzlich eingeladen an der Skype-Konferenz „Auf einen Baumkuchen mit Christian Grascha“ teilzunehmen, so der Abgeordnete weiter.
Die Einwahldaten für die Videokonferenz finden Sie auf der Homepage von Christian Grascha unter www.christian-grascha.de oder melden Sie sich bei mail@christian-grascha.de mit ihrem Skype Benutzernamen an.

Weitere Informationen erhalten Sie auch über das Bürgerbüro von Christian Grascha in Göttingen unter 0551/57743, über das Wahlkreisbüro in Einbeck unter 05561-7939966.
red/Fotos/Grafik: Fis WMG













23.09.2020 • 10:07 Uhr

16-Jährigen von Polizeistreife ohne erforderliche Fahrerlaubnis mit Roller erwischt

Am gestrigen Dienstag, 22.September 2020, gegen 19.10 Uhr kontrollierten Beamte der Polizei Bad Gandersheim in der Northeimer Straße einen 16-jährigen Bad Gandersheimer mit seinem Roller. Der 16-Jährige wies sich den eingesetzten Beamten mit seiner Mofa-Prüfbescheinigung aus. Da es sich bei dem durch den Bad Gandersheimer geführten Roller allerdings um ein Leichtkraftrad mit einer durch die Bauart bedingten Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h handelte, war die Mofa-Prüfbescheinigung dafür nicht ausreichend. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne die erforderliche Fahrerlaubnis eingeleitet.schw










23.09.2020 • 09:59 Uhr

Bürgermeister-Wahlkampf in Einbeck aktuell: Weisensees Webtalk startet zum Thema Digitalisierung

„Digitalisierung first, auch in Einbeck?“ lautet das Thema des ersten Webtalks des von FDP und Bündnis 90 / Die Grünen unterstützen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Einbeck, Dr. Claudius Weisensee.

Gesprächspartner wird der Geschäftsführer der Firma alto. aus Salzderhelden, Mark-Oliver Müller, sein. Der Webtalk startet am Donnerstag, 24. September, um 20 Uhr und wird ca. eine Stunde dauern. Die digitale Veranstaltung findet bei Skype statt. Der Link ist auf der Website www.claudius-weisensee.de/weisensees-webtalk oder per Mail unter info@claudius-weisensee.de abrufbar. Gegenstand der Diskussion werden der Stand der Digitaliserung in Einbeck, ihre Auswirkungen auf die Geschäftswelt und unser tägliches Leben sowie die Themen E-Gouvernment und digitale Verwaltung sein.

"Meinen Webtalk biete ich an, um auch in der Corona-Zeit mit möglichst vielen Menschen unmittelbar ins Gespräch zu kommen. Gleichzeitig möchte ich mit einer interessanten Themenauswahl das Publikumsinteresse wecken und auch diejenigen umfassend über aktuelle politische Fragen und meine Vorstellungen dazu informieren, die vielleicht nicht zu klassischen Parteiversammlungen gehen möchten", erklärt Weisensee das Konzept von "Weisensees Webtalk".red /Foto: Fis WMG











23.09.2020 • 09:53 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der 40. Kalenderwoche 2020 - Dienstag im Raum Bad Gandersheim

In der Woche vom 28.September bis 4. Oktober 2020 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:

Montag, 28. September: Raum Uslar
Dienstag, 29. September: Raum Bad Gandersheim
Mittwoch, 30. September: Raum Nörten-Hardenberg
Donnerstag, 1. Oktober: Raum Kalefeld
Freitag, 2. Oktober: Raum Northeim

Die semistationäre Messanlage „Alice“ wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Northeim und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (KW 41) im Raum Bad Gandersheim eingesetzt.
Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd /Foto: Fis WMG













23.09.2020 • 08:41 Uhr

Mutter alarmiert Polizei über Notruf: Polizei muss gegen 15-Jährigen "unmittelbaren Zwang" anwenden

Tatort: Katlenburg-Lindau, Tatzeitpunkt: Gestern, Dienstag, 22. September 2020, 22 Uhr:

Northeims Polizei-Inspektionschef berichtet soeben in einer offiziellen Mitteilung. Darin heißt es:: Aufgrund von häuslichen Streitigkeiten wurde die Polizei Northeim über Notruf durch die Mutter des späteren Beschuldigten informiert. Der Jugendliche (15 Jahre) folgte nicht den polizeilichen Weisungen und wehrte sich aktiv gegen die eingesetzten Beamten des Einsatz- und Streifendienstes der PI Northeim. Es musste "unmittelbarer Zwang" angewandt werden. Im weiteren Verlauf beruhigte sich die Gesamtsituation.
Die Polizei leitete nach Abschluss des Einsatzes ein Ermittlungeverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ein. wei










23.09.2020 • 08:31 Uhr

Wer hat den Zivilcouragepreis 2020 wirklich verdient? Vorschläge sind gefragt

Noch bis zum 30. September 2020 können Vorschläge für den "Zivilcouragepreis 2020" im Landkreis Northeim eingereicht werden. Jeder kann jeden, der den Preis verdient haben könnte, vorschlagen. Schirmherrin der Aktion ist Northeims Landrätin Astrid Klinker-Kittel. Die Fakten zu der Aktion sind jetzt plakativ unters Volks gebracht worden. Bislang ist die Eingabe von vorgeschlagenen Personen und Vereinen mittelprächtig.
red/Foto: Fis WMG










23.09.2020 • 08:26 Uhr

Polizei: Infotafel gegen Klimawandel der Gandersheimer Oberschule entwendet - Wer hat etwas gesehen?

In dem Tatzeitraum von Montag, 21. September, 16 Uhr bis Dienstag, 22. September, 06.30 Uhr entwendeten bislang unbekannte Täter eine im Eingangsbereich der Oberschule Bad Gandersheim angebrachte Infotafel mit der Aufschrift "Schulwälder gegen Klimawandel". Hierdurch entstand der Schule ein Schaden in Höhe von ca. 50 Euro.
Zeugen, die in dem Tatzeitraum im Bereich der Oberschule verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zum Verbleib der Infotafel geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei Bad Gandersheim in Verbindung zu setzen. schw










23.09.2020 • 08:22 Uhr

Ackenhausen: Ausweichmanöver wegen Tier endet mit Aufprall gegen Baum - 19-Jährige aus Seesen schwerverletzt

Am gestrigen Dienstag, es ist gegen 20.55 Uhr, befuhr eine 19-jährige Seesenerin mit ihrem Pkw VW Up die Landesstraße 489 aus Dannhausen kommend in Richtung Ackenhausen, als plötzlich ein Tier die Fahrspur der 19-jährigen querte. Die Seesenerin versuchte dem Tier auszuweichen, verlor allerdings infolgedessen die Kontrolle über ihren Pkw, kam nach von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Straßenbaum. Nachdem die 19-jährge noch selbstständig Hilfe herbeirufen konnte, wurde sie mit schweren Verletzungen in das Krankenhaus nach Seesen verbracht. Am Pkw entstand ein Schaden in Höhe von ca. 10.500 Euro.schw










22.09.2020 • 20:58 Uhr

Wirtschaft in der Krise: Northeimer Wilvorst-Mitarbeiter bereits auf der Straße - aus Protest - Angst vor einem Ausverkauf

Die Rituale sind bekannt: Erst wird über ein kriselndes Wirtschaftsjahr im Lokalblatt berichtet. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bekommen es mit der Angst zu tun, weil ihre Arbeitsplätze gefährdet erscheinen. Dann verkündet das Management die Notwendigkeit eines unausweichlichen Sparkurses. Das schließt Freisetzungen von Personal natürlich nicht aus. Das i-Tüpfelchen in diesem Krisenszenario ist das Gespenst eines möglichen Verkaufs der Firma.

So ähnlich, mit gewissen lokalen Nuancen, spielt es sich gegenwärtig bei den bekanntgewordenen Vorgängen um den einst legendären Denver Clan Ausstatter Wilvorst in Northeim ab. In Medienberichten ist die angespannte Wirtschaftslage des Unternehmens mit über 30 Prozent Umsatzeinbruch seit Jahresbeginn von der Unternehmensleitung bestätigt worden. Zwangsläufig hat die unsägliche Corona-Krise heftige Auswirkungen auf das Geschäft mit Hochzeitsmoden made by Wilvorst. Denn wenn keine Hochzeitsfeiern mehr stattfinden dürfen bricht der Abverkauf der edlen Kleidungsstücke ein. Geschäftsführer Andreas Wolf hat im Rahmen seines Spar- und Strukturierungskonzeptes eine weitere Verlagerung der Produktion ins Ausland nicht ausgeschlossen. Schon jetzt ist Wilvorst u.a. in Kroatien unterwegs.

So ist denn die Angst der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wegen eines drohenden Jobverlustes in Northeim mit Händen zu greifen und mit den Augen zu sehen:
So heute ganz deutlich weil sichtbar, als die Befürchtungen und Sorgen um den Betrieb Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Unternehmens regelrecht auf die Straße trieben. Die Ortsausfahrt vom Firmengelände stadtauswärts in Richtung Göttingen aus wurde beidseitig von protestierenden Wilvorst-Leuten flankiert.

Und warum diese unübersehbare Demonstration? "Wir haben die Angst, dass unsere Firma verkauft werden soll. Und dann stehen mehr Jobs auf der Kippe als man uns bisher vorgemacht hat...", ließ eine Näherin ihrem Frust freien Lauf. "Aber wir nehmen das nicht einfach so hin!", strotzte die Frau wie andere ihrer Kolleginnen vor Kampfeswillen.

Auch die Gewerkschaft ver.di will sich für den Erhalt des Wilvorst-Standortes in Northeim einsetzen. Die Stadtspitze im Northeimer Rathaus wurde öffentlich aufgefordert, sich ebenfalls für den Erhalt der Arbeitsplätze stark zu machen.
red












22.09.2020 • 17:34 Uhr

Jüdische Landesverbände von Niedersachsen bekommen 2 Millionen Euro mehr Geld vom Land - insgesamt dann 4,68 Millionen Euro

Zur Sicherstellung des jüdischen Lebens bekommen die beiden jüdischen Landesverbände in Niedersachsen künftig mehr Geld vom Land. Ergänzend zu den bisherigen Beträgen erhalten sie in diesem und im nächsten Jahr jeweils zusammen zwei Millionen Euro mehr. Das hat soeben das Kabinett von CDU-SPD in Hannover beschlossen.

Nach den bestehenden Verträgen erhält der Landesverband der Jüdischen Gemeinden bisher eine laufende Landesleistung in Höhe von 2,68 Millionen Euro pro Jahr, der Landesverband Israelitischer Kultusgemeinden erhält 435.000 Euro. 2020 und 2021 sollen die jährlichen Leistungen für den Landesverband Jüdischer Gemeinden zunächst um 1,6 Millionen Euro und für den Landesverband Israelitischer Kultusgemeinden um 400.000 Euro erhöht werden.

Ab 2022 soll die sogenannte Staatsleistung dann regelmäßig angepasst werden. Ab 2022 orientieren sich die Beträge dann jeweils an der Entwicklung der Besoldung der Landesbeamten. Das ist bei vergleichbaren Staatsleistungen üblich.

Die Verträge zwischen dem Land und den Landesverbänden sind bereits unterzeichnet, sie müssen aber noch vom Landtag bestätigt werden. Das Landeskabinett hat dem Änderungsentwurf heute zugestimmt. Im nächsten Schritt soll der Entwurf im Niedersächsische Landtag beraten und beschlossen werden. red











22.09.2020 • 17:02 Uhr

Orxhausen: Genervter Senior (70) wollte nicht warten - Defekte und geschlossene Bahnschranken trotzdem umfahren

Durch einen technischen Defekt blieben am Samstag, gegen 11 Uhr die Halbschranken am Bahnübergang Orxhausen dauerhaft geschlossen. Techniker der Deutschen Bahn wurden umgehend in Kenntnis gesetzt, die sich um die Beseitigung der Störung kümmerten. Da dieses einem 70-jährigen Einbecker offensichtlich zu lange dauerte, passierte er mit seinem Pkw Kia die geschlossenen Bahnschranken. Gegen den Einbecker wurde ein von der alarmierten Polizei Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Gesperrte Bahnübergänge dürfen nicht befahren werden! red/schw











22.09.2020 • 16:55 Uhr

Das richtig spannende und interessante JULEICA-Herbstprogramm - Nach den Herbstferien noch freie Teilnehmerplätze für Jugendleiter/innen

Aktuell können viele Angebote der offenen und verbandlichen Jugendarbeit aufgrund der Corona-Pandemie nur eingeschränkt angeboten werden. Qualifizierte Jugendleiterinnen und Jugendleiter für Gruppenangebote, Freizeiten, Veranstaltungen sind aber weiterhin gesucht. Die Grundlage für die ehrenamtlich in Verbänden, Vereinen, Jugendräumen, Jugendpflegen, Initiativen und sonstigen Organisationen im Landkreis Northeim tätigen Jugendleiter*innen bildet die Jugendleiter*innen-Ausbildung mit dem Erhalt der bundeseinheitlichen Juleica-Card (JULEICA). Die Angebote des von der Kreisjugendpflege für Herbst 2020 zusammengestellten Aus- und Fortbildungsprogramms sollen allen angehenden Jugendleiter*innen einen Einstieg in die Kinder- und Jugendarbeit ermöglichen und interessante Angebote der Weiterqualifizierung bieten.

Bei den Veranstaltungen sind die jeweils gesetzlich festgelegten Corona-Bestimmungen zu beachten. Mit der verbindlichen Anmeldung zu den JULEICA-Veranstaltungen werden auch die für die Teilnahme erforderlichen Corona-Verhaltensregeln mitgeteilt.
Für die beiden letzten JULEICA-Veranstaltungen nach den Herbstferien sind noch einige Teilnehmerplätze verfügbar:

Fachtag Kinder- und Jugendarbeit klimafreundlich gestalten - Wie geht das?
Samstag, 31. Oktober 2020, 10 bis 18:00 Uhr
Internationaler Schulbauernhof in Hevensen, Lehmkuhlenstr.3
mit Claudia Eicke-Schäfer, Axel Unger, Andreas Kohrs
Anmeldung bis zum 20.10.2020 möglich!
Ideen für die Umsetzung einer klimafreundlichen Kinder- und Jugendarbeit stehen bei diesem Fachtag im Mittelpunkt. Es werden konkrete und praxisnahe Beispiele für mehr Nachhaltigkeit, Ökologie, Klimaschutz und gesunder Ernährung für verschiedene Einsatzbereiche in den Vereinen, Verbänden und in der offenen Jugendarbeit vorgestellt (von der Gruppenstunde über Veranstaltungen bis hin zur Freizeiten).

Rassismus im Alltag und Interkulturelle Kompetenz
Samstag, 7. November 2020, 10 bis 17:00 Uhr
Northeim, „Alte Brauerei“, Schaupenstiel 20
mit Nino Novakovic und Zaina Filah
Anmeldung bis zum 27.10.2020 möglich!
Was ist Rassismus, welche Formen gibt es, wie erkenne ich Rassismus im Alltag und wie reagiere ich? Welche Strategien kann ich anwenden, um im Bereich der Jugendarbeit angemessen zu handeln? Dieser Workshop vermittelt Grundlagen und Handlungskompetenzen im Umgang mit Rassismus vor Ort.

Das gesamte JULEICA-Herbstprogramm mit einer ausführlichen Beschreibung der einzelnen Veranstaltungen, die Anmeldebedingungen, den Hinweisen zu den aktuell gültigen Corona-Bestimmungen sowie alle sonstigen Informationen zur JULEICA selbst finden sich auf der Homepage des Landkreises Northeim www.landkreis-northeim.de/juleica
Anmeldungen sowie Programme können bei der Kreisjugendpflege Northeim, Heike Hennig, E-Mail jugendpflege@landkreis-northeim.de, Tel. 05551/708-222, angefordert werden.
lpd











22.09.2020 • 16:49 Uhr

Althusmann: Lechner soll CDU Generalsekretär werden - Parteitag am 7. November in der Swiss Life Hall

CDU-Landesvorsitzender Bernd Althusmann hat in der soeben stattgefunden Landesvorstandssitzung der CDU in Niedersachsen erklärt, dass er dem Landesparteitag vorschlagen werde, den Landtagsabgeordneten Sebastian Lechner aus Neustadt am Rübenberge zum neuen Generalssekretär der Niedersachsen-Union zu wählen. Lechner soll damit auf Kai Seefried folgen, der sich um das Amt des Landrates in Stade bewirbt.

„Mit Sebastian Lechner erhält die CDU in Niedersachsen einen neuen, dynamischen und jungen Generalsekretär mit viel Erfahrung. Diese hat er nicht nur im Parlament, sondern auch als langjähriger Vorsitzender der Jungen Union Niedersachsen, als Unternehmer und auch als Kommunalpolitiker gewonnen“, so Althusmann. „Sebastian Lechner ist fest in Niedersachsen verwurzelt, er kennt Land und Leute und versteht die CDU und ihre Vereinigungen. Als Niedersachsen Union stellen wir uns für die beiden anstehenden Wahljahre als Team sehr stark auf. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit Sebastian Lechner als Generalsekretär nicht nur erfolgreich in die kommenden drei Wahlkämpfe starten, sondern sie ebenso erfolgreich bestehen werden“, so der CDU-Landesvorsitzende.red










22.09.2020 • 16:44 Uhr

Am 3. Oktober in Einbeck: "Vernetzungstreffen ziviler Akteure/innen"

Am 3. Oktober 2020 ("Tag der Deutschen Wiedervereinigung") gibt es auf dem Marktplatz in Einbeck eine öffentliche Veranstaltung eines Fünferbündnisses (u. Die Linke und Seebrücke Einbeck) unter dem Motto "Niedersachsen bleibt bunt". Katharina König-Preuss und Kai Budler werden als Vortragende dabei sein. Die Veranstaltung beginnt nach Mitteilung von Eva Brunnemann, Kreisvorsitzende der Partei Die Linke, um 11 Uhr.

Hintergrund zu den Vortragenden:

Kai Budler, Jahrgang 1968, studierte Germanistik, Politikwissenschaften und Publizistik in Göttingen und arbeitete anschließend als Hörfunkredakteur beim StadtRadio Göttingen. Als freier Fachjournalist recherchiert und publiziert er zum Thema Extreme Rechte u.a. bei "blick nach rechts", Zeit Online, Der Rechte Rand, "taz" und "Jungle World". Er veröffentlichte u.a. im von Andrea Röpke herausgegebenen „Jahrbuch rechte Gewalt 2017“ und verfasste für die Mobile Beratung in Thüringen (Mobit) die Broschüre „Zwischen Gewalt, RechtsRock und Kommerz. Der Multifunktionär Thorsten Heise“, die im März 2020 erschien.

Katharina König-Preuss (*7.April 1978 in Erfurt, geborene König) ist eine deutsche Politikerin (Die Linke) und seit 2009 Thüringer Landtagsabgeordnete (Sprecherin Antifaschismus und Antirassismus). Sie war Obfrau der Linken im 2019 beendeten NSU-Ausschuss des Thüringer Landtags und gilt als eine der führenden Aufklärerinnen zum NSU. Diese Arbeit trägt sie durch Vorträge und Publikationen in die Gesellschaft. red












22.09.2020 • 16:30 Uhr

Nach Brandserie im Raum Einbeck bestätigt die Polizei: Mutmaßlicher Brandstifter heute festgenommen

Im Bereich Einbeck kam es in den vergangenen Wochen zu mehreren augenscheinlich vorsätzlichen Brandlegungen. Im Rahmen dieser Brandserie konnte am heutigen Dienstag, 22. September 2020, ein Tatverdächtiger festgenommen werden. Das bestätigte soeben die Polizeidirektor in Göttingen. Sie kündigte für Mittwoch weitere Erläuterungen zu ihrer Ermittlungsarbeit und die Festnahme des Verdächtigen an.red/ots










22.09.2020 • 16:23 Uhr

Nach dem "Schulgipfel": Mit "Stoßlüften" Corona-Virus aus Klassenzimmern vertreiben!

Niedersachsens Kultusminister Tonne zum „Schulgipfel": Präsenzunterricht schützen, 20-5-20 befolgen, digitale Bildung vorantreiben

Die Ergebnisse des gestrigen Treffens zwischen Bund und Ländern zur Stärkung des Schulsystems in der Corona-Pandemie kommentiert Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne:

„Es ist positiv, dass der Schulbereich mit seiner herausragenden gesamtgesellschaftlichen Bedeutung in den Fokus gerückt wurde. Hier stehen große Herausforderungen an, die Bund und Länder nur gemeinsam lösen können. Ich erwarte daher, dass wir gestern den Auftakt und nicht den Abschluss einer engeren Abstimmung zwischen Bund und Ländern erlebt haben. Das gestrige Gespräch hat gezeigt, dass ein konstruktiver Austausch und konkrete Ergebnisse möglich sind, ohne den Bildungsföderalismus in Frage zu stellen. Das begrüße ich ausdrücklich. Wir müssen das aufgenommene Tempo aber hochhalten und dürfen nicht in alte Verhaltensmuster zurückfallen. Es gibt zu Recht die hohe Erwartungshaltung, dass die Rahmenbedingungen für Schule und zeitgemäßen Unterricht zügig verbessert werden."

Zwei Themenblöcke haben Bund und Länder erörtert: Hygiene- und Infektionsschutz in den Schulen und Ausbau des Lernens mit digitalen Medien. Zum ersten Punkt wurde die Weiterentwicklung der KMK-Hygienepläne vereinbart.

Kultusminister Grant Hendrik Tonne:
„Das Ziel aller Länder ist, den Präsenzunterricht in der Corona-Pandemie zu schützen. Daher werden wir uns weiter intensiv abstimmen und koordiniert vorgehen. Der Lockdown hat gezeigt, wie wichtig es ist, dass Kinder und Jugendliche gemeinsam lernen. Schule ist nicht nur Lernraum, sondern auch Lebensraum. Hier werden die Schülerinnen und Schüler pädagogisch und sozial begleitet auf ihrem Weg hin zu gefestigten Persönlichkeiten. Das lässt sich nicht durch Technik oder digitales Lernen zu Hause ersetzen. Deshalb müssen wir verhindern, dass es in Deutschland erneut zu flächendeckenden Schulschließungen kommt. Das Thema Lüften auch bei schwierigen Witterungsverhältnissen ist dabei zentral. Wir in Niedersachsen orientieren uns dabei an der Faustformel 20-5-20: 20 Minuten Unterricht 5 Minuten Stoßlüften und 20 Minuten Unterricht. Dieser Rhythmus lässt sich gut in den Ablauf einer Schulstunde integrieren und kann einen wichtigen präventiven Beitrag gegen die Verbreitung des Virus leisten. Wir brauchen handhabbare Lösungen für die Schulen. Deshalb werden wir morgen in der KMK mit Expertinnen und Experten das Thema Lüften weiter beraten."
red











22.09.2020 • 16:15 Uhr

Senior im Botanischen Garten von einem Jugendlichen beraubt - Polizei Hann. Münden sucht Zeugen

Ein vermutlich ca. 16 bis 17 Jahre alter Jugendlicher hat nach ersten Erkenntnissen einem Spaziergänger am Montagnachmittag (21.09.20) gegen 17 Uhr im Forstbotanischen Garten in Hann. Münden (Landkreis Göttingen) die Jacke geraubt und ist damit geflüchtet. Der Senior blieb unverletzt. Er erstattete Anzeige bei der Polizei. In der mittellangen, dunkelblauen Wetterjacke sollen sich keine Wertgegenstände befunden haben. Dennoch wurde das Kleidungsstück im Rahmen einer Nachsuche nicht aufgefunden.

Wie der Hann. Mündener gegenüber den Ermittlern angab, ereignete sich die Tat auf dem Hauptweg in der Nähe der angrenzenden Gebäude. Der unbekannte Räuber näherte sich ihm vermutlich von hinten und entriss ihm die in der einen Hand getragenen Jacke. Mit dem Raubgut lief der Unbekannte quer über das Gelände zur Mitscherlichstraße. Er war vermutlich in Begleitung zweier weiterer Jugendlicher, die ebenfalls weggelaufen sein sollen. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei nach einer ca. 30 Jahre alten Hundehalterin, die zur Vorfallszeit auf einer Bank gesessen haben soll. Der Mündener habe sie nach eigenen Angaben angesprochen und nach ihren Beobachtungen gefragt.

Die wichtige Zeugin sowie weitere mögliche Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 05541/9510 beim Polizeikommissariat Hann. Münden zu melden.jk











22.09.2020 • 14:27 Uhr

Seesen/Hildesheim: Erfolg für Polizei! Drei Tatverdächtige zu gewerbsmäßigem Bandendiebstahl ermittelt

Beamten der Polizei Hildesheim ist es gelungen, drei Personen zu ermitteln, die im Verdacht stehen, bei Senioren aus verschiedenen Orten in Niedersachsen einen niedrigen sechsstelligen Bargeldbetrag sowie Wertgegenstände erbeutet zu haben, indem sie sich als Polizeibeamte ausgaben.

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um zwei Männer im Alter von 40 und 43 Jahren aus dem Bereich Hannover sowie eine 34-jährige Frau aus dem Bereich Celle.
Die Serie der Diebstähle nahm nach vorliegenden Erkenntnissen im August 2019 in Hildesheim ihren Lauf. Neben Hildesheim liegen die insgesamt zehn bekanntgewordenen Tatorte in Seesen, Salzgitter, Walsrode, Bad Fallingbostel, Soltau und Buchholz (Aller).

In allen Fällen sollen die Tatverdächtigen nahezu identisch vorgegangen sein: Eine weibliche Person trat zunächst in persönlichen Kontakt zu den älteren Geschädigten und verschaffte sich unter einem Vorwand Zutritt in die Wohnungen, um diese auszuspähen. In der Folge kam es zu einem Anruf eines falschen Polizeibeamten, der Bezug auf die zuvor agierende Frau nahm und sie gegenüber den Geschädigten als Trickdiebin darstellte. Die Polizei müsse vorbeikommen, um Spuren zu sichern. Unmittelbar nach oder auch während dieser Telefonate kam es zum Auftreten des Polizeibeamten bei den Geschädigten, der unter diesem Vorwand die Wohnobjekte betrat und Bargeld bzw. Wertgegenstände entwendete.

Akribische Ermittlungen in Form von Recherchen und Abgleichen von Daten und Informationen aus den Jahren 2019 und 2020 ließen Zusammenhänge zwischen den einzelnen Taten erkennen und führten letztendlich auf die Spur der drei Tatverdächtigen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hildesheim wurden richterliche Beschlüsse erlassen, die Wohn- und Kontaktanschriften der Tatverdächtigen zu durchsuchen.
Die Beschlüsse wurden in den frühen Morgenstunden des 21. September 2020 zeitgleich umgesetzt.

Bei den Durchsuchungsmaßnahmen wurden diverse Beweismittel sichergestellt, deren Auswertung andauert. Ferner wurden umfangreiche Wertgegenstände, wie hochwertige Fahrzeuge, Uhren sowie Bargeld, im Rahmen eines Vermögensarrestes beschlagnahmt.

Zudem wurden Betäubungsmittel, zwei Schusswaffen und Gegenstände, die nach dem Waffengesetz verboten sind, als Zufallsfund beschlagnahmt.
Die Tatverdächtigen wurden in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in Ermangelung von Haftgründen, die für die Beantragung eines Untersuchungshaftbefehls zwingend erforderlich sind, entlassen.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Bürgerinnen und Bürger, die ebenfalls mit dieser Masche geschädigt wurden und dies noch nicht bei einer Polizeidienststelle angezeigt haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 05121-939-115 zu melden.
jpm










22.09.2020 • 13:48 Uhr

Nach Erfolgsshow bestätigt Ziegner Entertainment: Doppelschlag für Einbecker "Night of Travestie" in 2021

Auf Erfolg lässt sich gut aufbauen. Diesem Prinzip folgend hat der Einbecker Show-Veranstalter Ziegner-Entertainment nach der jüngsten äußerst gelungen und prächtig besuchten ""Night of Travestie 2020" im Rheinischen Hof in Einbeck (wir berichteten) eine spannende Entscheidung getroffen: "Wir werden im kommenden Jahr unsere erfolgreiche Show mit Miss Liss nicht einmal, sondern an zwei Tagen im September anbieten. Sehr wahrscheinlich am 11. und 12. September 2021", so die gute Nachricht von Managerin Ziegner gegenüber dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group.

Die agile Organisatorin mit dem roten Wuschelkopf erklärte auch den guten Grund: "Wir sind bereits für die erste Show im kommenden Jahr ausverkauft. Aufgrund der Nachfrage werden unsere Künstler einen Tag später an gleicher Stelle eine weitere Vorstellung geben!" Bei den Liebhabern der professionellen Travestie-Kunst ist die Ankündigung von Ziegler-Entertainment mit Begeisterung aufgenommen worden.

Die Einbecker "Night of Travestie" mit Stars vornehmlich aus Hamburg hat sich inzwischen zu einem Kultevent in der Bierstadt entwickelt. Er ist aus dem jährlichen Unterhaltungsprogramm der Stadtgesellschaft nicht mehr wegzudenken.
red/Fotos/Video: Fis WMG










22.09.2020 • 13:29 Uhr

Bürgermeisterwahlkampf in Einbeck: Weisensee verzichtet auf FDP-Logo auf seinen Plakaten - Verstehe mich als überparteiliches personelles Angebot"

Einbecks dritter Bürgermeisterkandidat Dr. Claudius Wiesensee, von FDP und Grünen in der Bierstadt unterstützt, wird sich auf seinen zehn Großplakaten (3,60 Meter mal 2,52 Meter) mit seinem Konterfei und dem Satz: "Entscheidend ist: Wer kann Zukunft?" und dem persönlichen Slogan "Einer, der auszog, zurückzukehren." werben. Auffällig ist, dass Wiesensee auf ein Parteilogo, in diesem Fall FDP, bewusst verzichtet. Er verstehe seine Kandidatur als ein überparteiliches Angebot für alle Wählerinnen und Wähler, unabhängig von einer politischen Farbenlehre. Zudem werde er ja auch von den Grünen unterstützt. Gleichzeitig sei er ein Liberaler und bringe das auch durch sein Plakatdesign zum Ausdruck. "Angesichts meiner Überraschungskandidatur ohne viel Vorlauf für die Kampagnenaufstellung kommt es mir natürlich auch gelegen, dass Formatvorlagen der Freien Demokraten bestehen, auf die ich mühelos zurückgreifen kann", so Weisensee bei seiner Plakatpremiere in Einbeck.Für den Wahlkampendspurt werden die Plakate und die Sprüche anschließend noch einmal ausgetauscht.
red/Foto: Fis WMG













22.09.2020 • 13:13 Uhr

Neue Rechte für Menschen mit Behinderungen! Kommunen sind ab Mittwoch verpflichtet, ihre Internetseiten barrierefrei zu gestalten

Die Gesellschaft wird immer digitaler. Die zunehmende Digitalisierung stellt viele Menschen vor teils unlösbare Herausforderungen, wenn die Angebote nicht barrierefrei sind. Das bedeutet, dass sie oft nur schwer oder gar nicht zu bedienen sind. Durch digitale Barrieren werden viele Menschen ausgeschlossen: Beispielsweise können Menschen mit Sehbeeinträchtigungen Texte nur beschwerlich lesen, wenn sie den Kontrast oder die Textgröße nicht einstellen können. Menschen mit Hörbeeinträchtigungen können Inhalte von Videos ohne Untertitel kaum verstehen. An genau diesen Beispielen lässt sich erklären, warum die digitale Barrierefreiheit jedem Menschen zugutekommen kann: Die Variierung von Kontrasten und Textgrößen kann auch bei hellem Sonnenschein die Lesbarkeit fördern. Untertitel können auch helfen, in einer lauten Umgebung oder wenn der Ton andere Personen stören würde, Videos besser zu verstehen.

Spätestens ab morgen, Mittwoch, 23.September 2020, sind alle öffentliche Stellen in Bund, Ländern und Kommunen - auch z.B. in Südniedersachsen, Landkreis Nordheim und Bad Gandersheim - Stadtrechtlich verpflichtet, ihre Internetseiten barrierefrei zu gestalten. Dazu gehört eine Erklärung zur Barrierefreiheit auf ihren Seiten. Darin wird erläutert, welche Teile der Internetpräsenz (noch) nicht barrierefrei sind und wann diese Barrieren beseitigt werden. Die europäische Richtlinie über den barrierefreien Zugang zu den Webauftritten und mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen (Richtlinie (EU) 2016/2102 vom 26. Oktober 2016) ist die Grundlage der landesrechtlichen Regelungen im Niedersächsischen Behindertengleichstellungsgesetz (NBGG). Mobile Anwendungen öffentlicher Stellen müssen ab dem 23. Juni 2021 ebenfalls barrierefrei sein.

Im NBGG sind nicht nur die Verpflichtungen der öffentlichen Stellen verankert, sondern auch die Rechte der Nutzerinnen und Nutzer: Wenn sie auf digitale Barrieren stoßen, können die Nutzerinnen und Nutzer mit der jeweiligen öffentlichen Stelle Kontakt aufnehmen und sich gegebenenfalls beschweren. Eine Kontaktmöglichkeit ist immer von der öffentlichen Stelle in der Erklärung zur Barrierefreiheit bereitzustellen. Wenn die Antwort nicht zufriedenstellend ist, haben Nutzerinnen und Nutzer das Recht, einen Antrag auf Einleitung eines Schlichtungsverfahrens bei der Schlichtungsstelle zu stellen.

Diese Schlichtungsstelle für Niedersachsen ist bei der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen eingerichtet. Schlichtung bedeutet in diesem Sinne, Streitigkeiten über barrierefreie Informationstechnik zwischen Menschen mit Behinderungen und öffentlichen Stellen des Landes Niedersachsen beizulegen. Ein solches Schlichtungsverfahren ist für die Beteiligten kostenlos.

„Ich begrüße die Umsetzung dieser Richtlinie sehr! Webbarrieren behindern Teilhabe. Digitale Barrierefreiheit bedeutet, dass Menschen mit Beeinträchtigungen unterschiedlichster Art das Internet genauso handhaben können, wie alle anderen Menschen auch. Alle Menschen müssen sich selbstbestimmt und gleichberechtigt in der digitalen Welt bewegen können", appelliert Petra Wontorra, Niedersächsische Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen. Sie motiviert diejenigen, die noch von den rechtlichen Anforderungen ausgenommen sind, digitale Barrierefreiheit bereits jetzt auf freiwilliger Basis umzusetzen.red











22.09.2020 • 10:24 Uhr

Elternveranstaltung in der Familienberatungsstelle zur „Digitalen Welt“ - Risiken von Computer- und Onlinespielen für Kinder und Jugendliche vorbeugen

Computerspiele sind für viele Jugendliche ein wichtiger Bestandteil ihrer Freizeitbeschäftigung. Zugleich müssen Eltern und Erziehende sich fragen, wie sie Kinder und Jugendliche vor den vorhandenen Risiken wie Kostenfallen und Datendiebstahl schützen.

Die Teilnehmenden der Elternveranstaltung „Digitalen Welt“ werden sich damit auseinandersetzen. Es wird gezeigt, welche Strategien Spiele- Apps nutzen, um Kinder und Jugendliche an den Bildschirm zu binden und wo die Kostenfallen lauern. Damit Computer- und Onlinespielen nicht zur Sucht wird, werden vorbeugende Maßnahmen vorgestellt. Ferner wird thematisiert, woran ich erkenne, dass der exzessive Medienkonsum in Sucht übergegangen ist und wie sich Elternteile verhalten können.

Der Eltern-Medien-Trainer Stefan Hollemann wird im Auftrag der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen zu diesem Thema informieren. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 1. Oktober .2020, ab 18 Uhr, in der Familienberatungsstelle Northeim, Wallstraße 40 statt und richtet sich an Eltern, deren Kinder 12 Jahre und älter sind. Entsprechend der aktuellen Corona-Verordnung ist die Teilnahme begrenzt und es gilt die Maskenpflicht. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Anmeldungen sind noch bis zum 29.September 2020 im Sekretariat der Familienberatungsstelle unter der Telefon 05551 7088240 oder per E-Mail an ebein@landkreis-northeim.de möglich.
lpd











22.09.2020 • 10:06 Uhr

Corona-Krise kreativ: Kirche plant "Weihnachten auf der Straße"

Gut drei Monate vor Weihnachten werden in der Bremischen Evangelischen Kirche die Planungen zu den Festgottesdiensten unter Corona-Bedingungen konkreter. "Weihnachten auf der Straße" werde in Bremen die Devise sein, sagte Kirchensprecherin Sabine Hatscher dem Evangelischen Pressedienst (epd). Ein Beispiel sei der St.-Petri-Dom der unter normalen Bedingungen am Heiligabend von durchschnittlich 5.000 Menschen besucht werde. Unter Pandemie-Bedingungen könnten aber nur noch 250 Gäste eingelassen werden.

"Da wird jetzt über Outdoor-Angebote nachgedacht, zum Beispiel auf einer Bühne", erläuterte Hatscher. Es solle nicht so weit kommen, dass die Besucher "keinen Raum in der Herberge" hätten, sagte die Kirchensprecherin in Anspielung auf die Weihnachtsgeschichte. Um genügend Abstand halten zu können, prüften Gemeinden überdies digitale Formate von Krippenspielen und Übertragungen an andere Orte wie etwa auf Leinwände im Gemeindehaus.

Hinzu komme, dass es aus hygienischen Gründen nicht möglich sein werde, im Gottesdienst zu singen. "Weil aber das gemeinsame Singen ein zentrales Element der Weihnachtsgottesdienste ist, werden Open-Air-Alternativen mit Bläsern geprüft." Das Posaunenwerk der Landeskirche koordiniere ihren Einsatz in den Regionen - auch in Gemeinden, die keinen eigenen Posaunenchor hätten. Auf einem großen Industriegelände könnte es in Form eines Auto-Kinos ein Weihnachtsliedersingen geben. Stimmungsvoll könnte der Einsatz von 50.000 Lichtertüten mit Kerzen werden, die nach kurzen Andachten auf der Straße als Weihnachtsgruß weitergegeben werden.

Weihnachten 2020 als kirchliches Fest werde nicht nur anders, sondern besonders eindrucksvoll in Erinnerung bleiben, davon sind die Ideengeber für die Tage im Dezember überzeugt. Kreativität und neue Ideen lohnten sich diesmal mehr denn je: "Denn gerade in der Coronazeit wird die Weihnachtsbotschaft von Liebe, Zuwendung, Hoffnung und Frieden stärker denn je gefragt sein".

Der katholische Liturgie-Experte Marius Linnenborn hatte kürzlich christlichen Gemeinden an Weihnachten empfohlen, mehrere eher kurze Gottesdienste zu feiern. Als Grundsatz bei der Planung müsse wie auch sonst wegen der Corona-Pandemie gelten: "Abstand halten. Sowohl zeitlich als auch räumlich", erläuterte der Leiter des Deutschen Liturgischen Instituts in Trier. Linnenborn rät auch dazu, wenn möglich draußen zu feiern: vor der Kirche, auf dem Marktplatz, auf einem Schulhof, auf einem Bauernhof oder an einem Wegkreuz.

Der Pfarrer hält kleine Gottesdienstformen für sinnvoll, die nicht länger als 15 oder 20 Minuten dauern und eine Bibel-Lesung und ein kurzes Krippenspiel enthalten. Die Verkündigung der Weihnachtsbotschaft müsse an erster Stelle stehen. Ein wichtiges Element sei gerade an Weihnachten aber auch der gemeinsame Gesang. Draußen könne man eher singen als drinnen, wegen der Ansteckungsgefahr. Derzeit ist in vielen Diözesen und evangelischen Landeskirchen der Gemeindegesang untersagt. epd










22.09.2020 • 09:59 Uhr

Erfolg für die Polizei! Diebstahlserie mit über 21 Taten aufgeklärt

Eine knapp 14-tägige Diebestour in Eschershausen ist beendet. Bereits am letzten Samstagabend wurde ein Mann aus der Altsamtgemeinde Eschershausen (Landkreis Holzminden) nach Hinweisen eines Anwohners auf neue ausbaldowerte Objekte auf frischer Tat in der Nähe des Stadtparks Eschershausen von Polizeikräften in Gewahrsam genommen - bei einer anschließenden Durchsuchung wurde umfangreiches Diebesgut sichergestellt.

Seit Monatsbeginn ereigneten sich im Norden von Eschershausen fast täglich zum Teil mehrere Diebstahlsdelikte, indem nachts in mehrere abgestellten Autos eingebrochen bzw. von Grundstücken Fahrräder und andere Gegenstände entwendet wurden. "Der Höhepunkt war ein Diebstahl eines Grillwagens samt Gasflasche, welcher zu nachtschlafender Zeit lautstark durch ein Wohngebiet geschoben wurde - hierzu gingen einige Hinweise bei der Polizei ein", beschreibt Polizeichef Holger Scheffel von der zuständigen Polizeistation in Stadtoldendorf, "zu diesem Zeitpunkt liefen die Ermittlungen zur Ergreifung des Täters bereits auf Hochtouren und Polizeikräfte aus dem gesamten Landkreis Holzminden bestreiften das Gebiet".

Nach umfangreichen Vernehmungen wird sich der Mann für annähernd 21 Taten verantworten müssen, "der 41-Jährige ist größtenteils geständig", so der Ermittler aus Eschershausen, Bernd Kühn. Zeitnah wird sich der Mann in eine Maßnahme der stationären Suchtmitteltherapie begeben.

Der Gesamtschaden der Diebstahlserie im hohen vierstelligen Bereich minimiert sich glücklicherweise durch die bevorstehende Aushändigung vieler sichergestellte Gegenstände an die Eigentümer.ots/Foto: Polizei











22.09.2020 • 09:50 Uhr

Seesen/Sternplatz: Schwerer Verkehrsunfall mit zwei lebensgefährlich verletzten Kradfahrern - Wichtiger Zeugenaufruf der Polizei

Am Sonntag, gegen 15.10 Uhr, befuhr eine Gruppe von insgesamt sechs Harley-Davidson Fahrern, die Landesstraße 516, aus Richtung Sternplatz in Richtung Seesen. Ein 34jähriger Hildesheimer befuhr zu diesem Zeitpunkt mit seinem Krad der Marke Triumph, die Landesstraße in entgegengesetzter Richtung. Im Kurvenbereich, hinter der Einfahrt zur Asklepios-Klinik, geriet der Hildesheimer mit seinem Krad aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr, wo er zunächst einen Fahrer aus der Gruppe leicht touchierte, bevor er mit dem darauffolgenden Krad frontal kollidierte.

Beide Beteiligte dieses Frontal-Crash`s wurden durch den Zusammenprall lebensgefährlich verletzt, so dass sie mit angeforderten Rettungshubschraubern in Kliniken nach Hildesheim, bzw. Göttingen geflogen werden mussten. Der zuvor touchierte Kradfahrer wurde leicht verletzt und konnte nach ambulanter Behandlung entlassen werden. Insgesamt entstand an den Krädern ein Sachschaden von ca. 25.000 Euro.

Die Landesstraße 516 wurde für die Dauer der Unfallaufnahme und der anschließenden Bergungsmaßnahmen in diesem Bereich für ca. vier Stunden voll gesperrt. Neben den beiden Rettungshubschraubern waren zwei Rettungswagen, 1 Notarztwagen, die Kameraden der Feuerwehr Seesen, Mitarbeiter der Straßenmeisterei Seesen, ein angeforderter Unfallsachverständiger, sowie insgesamt sechs Polizeibeamte im Einsatz.

Im Rahmen der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass zum Unfallzeitpunkt, unmittelbar vor dem in Richtung Sternplatz fahrenden Hildesheimer Motorradfahrer, ein weißer Pkw VW (Golf oder Polo) fuhr, dessen Fahrzeugführer nun dringend als Zeuge gesucht wird. Von dem Fahrzeug oder dessen Insassen ist derzeit weiter nichts bekannt. Der Fahrzeugführer setzte nach dem Unfall seine Fahrt in Richtung Sternplatz/Lautenthal fort. Etwaige Unfallzeugen, oder Personen die Angaben zu dem weißen Pkw machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei Seesen ( Telefon 05381/9440) in Verbindung zu setzen. ots /Foto: Fis WMG










22.09.2020 • 09:42 Uhr

Corona-Krise beschädigt erneut den Tourismus im Juli 2020! Massiv weniger Gäste, weniger Übernachtungen als im Vorjahresmonat

Zweistellige Rückgänge bei Hotels, Pensionen und auf Campingplätzen auch in Südniedersachsen

Trotz zaghafter Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen kamen auch im Juli 2020 weniger Gäste nach Niedersachsen und damit auch nach Südniedersachsen.

Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, erreichte die Zahl der angekommenen Gäste im Juli 2020 einen Wert von annähernd 1,3 Millionen und lag damit um ein Viertel (-24,6 Prozent ) unter dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahresmonats. Im Juli 2020 wurden über 4,8 Millionen Übernachtungen registriert, dies entspricht einem Rückgang um 18,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Aus dem Ausland kamen im Juli etwas mehr als 114.000 Gäste nach Niedersachsen und damit um die Hälfte (-50,8 Prozent ) weniger als im Juli 2019. Sie buchten gut 346.000 Übernachtungen (-39,0Prozent ).

Während im Juli 2020 zum Beispiel in Hotels, Pensionen, Erholungsheimen und auch auf Campingplätzen zweistellige Rückgänge bei der Zahl der Gäste und der gebuchten Übernachtungen zu verzeichnen waren, bildeten die Ferienhäuser und -wohnungen eine Ausnahme. In diesen Quartieren ging die Zahl der Gäste ‚nur‘ um 2,6 Prozent auf nahezu 169.000 im Vergleich zum Juli 2019 zurück. Bei der Zahl der Übernachtungen konnte sogar ein Plus von 2,6 Prozent auf rund 1,2 Millionen Übernachtungen erreicht werden. An dieser Stelle ist auch zu berücksichtigen, dass der Ferienstart in Niedersachsen in diesem Jahr am 16.7.2020 war, zwei Wochen später als im Vorjahr.

Von Januar bis Juli 2020 hießen die niedersächsischen Beherbergungsbetriebe knapp 4,7 Millionen Gäste willkommen. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres entsprach dies einem Rückgang um 46,7 Prozent. Die Zahl der gebuchten Übernachtungen sank um 41,0 Prozent auf annähernd 15,6 Millionen. red/Foto: Fis WMG











22.09.2020 • 09:27 Uhr

Bienenkiller "Schottergärten" den Kampf angesagt: Grüne Initiative am Freitag im Northeimer Kreistag

"Stein- und Schottergärten" sind laut Erkenntnissen von Natur- und Tierschützern definitiv unter anderem Insekten- und Bienenkiller, weil sie den Lebensraum der Kleintiere nicht nur beschränken sondern zunichte machen.

Bündnis 90/Die Grünen im Northeimer Kreistag haben deswegen eine politische Initiative ergriffen, um einer weiteren Verbreitung von "Schottergärten" im Einflussbereich Landkreis Northeim einen gewissen Einhalt zu gebieten. Über das mögliche Prozedere solcher Beschränkungs- und Verbotsmaßnahmen wollen die Grünen eine Debatte im Northeimer Kreistag und den zuständigen Fachausschüssen anregen. Aus diesem Anlass liegt in der bevorstehenden öffentlichen Sitzung des Northeimer Kreistages am kommenden Freitag, 15 Uhr, in der Northeimer Stadthalle ein Antrag der Grünen auf den Beratungstischen. Der Vorstoß der Grünen deckt sich mit einer bundesweiten Kampagne gegen Stein- und Schottergärten.
red
Die Bilder dokumentieren aktuelle Beispiels von gestalteten Gartenflächen in der Region Bad Gandersheim mit Schottersteinen total und einen Steingarten mit Blumengewächsen aufgelockert. Fotos: Fis WMG












22.09.2020 • 08:58 Uhr

Mit dem Auto auf Rollsplit ins Schleudern geraten und überschlagen - Zwei junge Frauen schwerverletzt in Klinik gebracht

Eine 19- jährige Pkw Führerin aus Dassel befuhr am Montag bei bester Witterungslage, es war gegen 18.15 Uhr, die Landesstraße 546 von Lüthorst in Richtung Amelsen. Kurz vor der Ortschaft Amelsen wurde die erlaubte Geschwindigkeit aufgrund von Rollsplit herabgesetzt. Der Pkw der jungen Frau kam in einer Linkskurve auf dem Split ins Schleudern, wurde nach rechts gelenkt, überschlug sich und hat hierbei noch einen großen Vorwegweiser beschädigt. Schließlich kam das Fahrzeug auf dem Dach zum Liegen. Die Fahrerin und ihre 24 Jahre alte Mitfahrerin aus einem Dasseler Ortsteil mussten schwerverletzt Krankenhäusern zugeführt werden. Der Sachschaden beläsuft sich auf ca. 3500 Euro. pap











22.09.2020 • 08:53 Uhr

"Motorradkontrolle "Sicher durch den Harz" mit der Laserpistole - Über 100 Tempoverstöße - Serie von Fahrverboten droht

Am vergangenen Sonntag führte die Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Goslar in der Zeit von 10 bis 17.30 Uhr, bei sonnigen Temperaturen eine Geschwindigkeitsüberprüfung per Lasermessung mit stationärer Motorradkontrolle auf der B 498 "Dammhaus" Clausthal-Zellerfeld in Richtung Altenau durch.

Sie wurden dabei von Beamtinnen und Beamten der Polizeikommissariate Bad Harzburg, Oberharz und Seesen sowie der Polizeistationen Braunlage, Hahnenklee und Langelsheim unterstützt.

Die Kontrolle stand im Zeichen der im Rahmen der zwischen den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen vereinbarten Kooperation "Sicher durch den Harz", bei der seit 2008 die Probleme des ständig steigenden Motorradverkehrs im Harz gemeinsam angegangen werden.

In diesem Projekt arbeitet die Polizei der Bundesländer Thüringen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen gemeinsam mit den zuständigen Landes- und Ortsverkehrswachten sowie zahlreichen Netzwerkpartnern an dem Ziel, die Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Motorradfahrern und deren oft dramatische Folgen im Harz und Kyffhäuser zu senken.

Im Rahmen der am Kontrollort an der B 498 erfolgten polizeilichen Maßnahmen wurden die Fahrzeuge der betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer auch einer allgemeinen technischen Begutachtung unterzogen.

Zusätzlich fand - unabhängig davon - eine weitere Geschwindigkeitüberprüfung an der B 4 am sogenannten "Kesselberg" statt.

Die betroffenen Verkehrsteilnehmer wurden in aufklärenden Gesprächen auf die Gefahren des Motorradfahrens im Harz hingewiesen und mit der aktuellen Verkehrsunfalllage konfrontiert. An die kontrollierten Motorradfahrer wurden Flyer der Aktion "Sicher durch den Harz" ausgehändigt.

In einem Fall wurden bei einem Pkw-Führer aus Schleswig-Holstein drogentypische Auffälligkeiten festgestellt. Ein in der Folge durchgeführter Drogenvortest verlief positiv. Es wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt.

Bei der Geschwindigkeitskontrolle im Bereich "Dammhaus" mussten in der 60 km/h Zone 31 Verkehrsverstösse festgestellt werden, davon 25 Motorradfahrer, von denen zwei Motorradfahrer ein Fahrverbot erwartet, die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug hier 111 km/h.

Bei der Geschwindigkeitskontrolle "Kesselberg" mussten in der 80 km/h Zone 104 Verkehrsverstösse festgestellt werden, davon 82 Motorradfahrer, von denen zehn Motorradfahrer ein Fahrverbot erwartet, die höchste gemessene Geschwindigkeit Betruh hier 162 km/h.

Insgesamt mussten 169 Verkehrsverstöße geahndet werden, darunter u.a. auch 23 mal Bauartveränderungen, davon fünfmal in Verbindung mit dem Erlöschen der Betriebserlaubnis, 14 mal Kennzeichen, 5 mal fehlende Beleuchtung, dreimal Abgasanlage, einmal Bereifung und zehnmal sonstige Verstösse gegen die Strassenverkehrsordnung. ots










22.09.2020 • 08:43 Uhr

Neue Kampagne: "Niedersachsen macht die Grippe platt!" - Aufruf zur Grippeimpfung

Breites Bündnis: DGB, UVN, AOK, KVN, vdek und andere Krankenkassen gemeinsam mit dem Sozialministerium

Unter dem Motto „Niedersachsen macht die Grippe platt.“ rufen die Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Niedersachsen gemeinsam mit der AOK Niedersachsen, der Kassenärztlichen Vereinigung, den Ersatzkassen und anderen Krankenkassen sowie dem Niedersächsischen Sozialministerium zur Impfung gegen Grippe auf.

Die Grippe und COVID-19 haben viele ähnliche Symptome. Deshalb ist Grippeschutz während der Corona-Pandemie doppelt wichtig – vor allem für alle, die zu einer Risikogruppe gehören. Der Aufruf lautet: „Schützen Sie sich und andere. Lassen Sie sich gegen Grippe impfen, jetzt!“

Ziel der Kampagne ist die Aufklärung der Bevölkerung mit Aktivierung zur Impfung. Im Herbst werden die Covid-19-Pandemie und die Influenza parallel auftreten. Durch die Erhöhung des Grippeschutz-Impfstatus in Niedersachsen kann die Symptomunsicherheit verringert werden. Gleichzeitig sollen Patienten und Arztpraxis präventiv entlastet werden von der Doppelbelastung durch zwei zeitgleiche Krankheitsbilder. Ausfallzeiten durch Krankheiten sollen minimiert und Arbeitsprozesse abgesichert werden.

Die Kampagne wird in ganz Niedersachsen für die Grippeimpfung werben. In den sechs größten Städten sind Plakate zu sehen, ergänzt durch Anzeigen in regionalen Tageszeitungen, Sichtbarkeit in Wartezimmern sowie Online- und Social-Media-Werbung. Das gesamte Media-Budget umfasst mehr als 200.000 Euro. Die Kosten tragen die Krankenkassen gemäß ihres Marktanteils als Teil ihres Auftrags zur Aufklärung.
red/Foto: Fis WMG










22.09.2020 • 08:38 Uhr

L 568: Vollsperrung zwischen Niedernjesa und Groß Schneen - Bauarbeiten zur Fahrbahnausbesserung ab dem 25. September

Auf der Landesstraße 568 (ehemals B 27) südlich von Göttingen wird ab dem 25. September, 12 Uhr, zwischen den Ortschaften Niedernjesa und Groß Schneen (Landkreis Göttingen) eine Vollsperrung eingerichtet. Grund sind Fahrbahnausbesserungen. Dies teilt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim mit.

Nach Mitteilung der Behörde muss auf der Landesstraße in den Bereichen der Einmündungen Stockhausen und Ballenhausen die im Jahr 2018 erneuerte Fahrbahn nachgearbeitet werden. Hierzu wird die Straße voll gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis zum Sonntag, 27. September, abends andauern.

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis. red











22.09.2020 • 08:34 Uhr

Eskalation in der Hans-Holbein-Straße in Northeim: Vollstreckungsbeamte tätlich angegriffen und beleidigt

Tatort: Northeim, Hans-Holbein-Straße, Tatzeitpunkt: Gestern, Montag, 21. September 2020, strahlender Sonnenschein, es ist 15:35 Uhr:

Die Northeimer Polizei zur Lage:
Bei der Ahndung eines Verkehrsverstoßes wurden zwei Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Northeim vor einem Mehrfamilienhaus durch mehrere Personen an ihrer Tätigkeit gehindert. Ein 63-jähriger Northeimer ergriff die Hand eines der Mitarbeiter des Ordnungsamtes, dieser konnte sich jedoch aus dem Griff lösen und sich mit seinem Kollegen in ein Fahrzeug zurückziehen, um die Polizei um Unterstützung zu bitten. Zuvor waren die Bediensteten des Ordnungsamtes bereits durch vor Ort anwesende Personen beleidigt und bedrängt worden. Entsprechende Strafverfahren, u.a. wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Personen, sind eingeleitet. Gro










21.09.2020 • 20:59 Uhr

Welttheater-Einbeck zeigt im Kino-Wochenprogramm vom 24.September bis 30. September 2020: “After Truth” und “Jim Knopf und die Wilde 13”

Wochenprogramm vom 24.09.20 bis 30.09.2020
Kino Welttheater-Einbeck zeigt: “After Truth”
Spielzeiten für: „After Truth“ (ab 12) 2. letzte Woche!:
Täglich ausser 27. September,17 Uhr + 20 Uhr!
FSK ab 12 freigegeben

Inhalt:
Nachdem Hardin (Hero Fiennes-Tiffin) sie sehr verletzt hat, beschloss Tessa (Josephine Langford), die Beziehung mit ihm zu beenden. Lange Zeit wurde ihr die Wahrheit über ihn vorenthalten, nun, da sie davon weiß, fühlt sie sich hintergangen und gedemütigt. Nach den Ereignissen will sie einfach nur noch zurück in ihr altes Leben, demLeben, was sie vor Hardin geführt hat. Als sie ihr Traum-Praktikumbei der Vance Publishing Company bekommt, scheint der erste Schritt geglückt. Dort erregt sie die Aufmerksamkeit ihres neuen Kollegen Trevor (Dylan Sprouse), der genau die Art Mann ist, mit dem Tessa eigentlich zusammen sein sollte: Er ist klug, humorvoll, sieht gut aus und ist verantwortungsbewusst. Doch die Erinnerungen an die leidenschaftlichen Küsse, den zärtlichen Berührungen und der hingebungsvollen Liebe von Hardin sind immer noch präsent. Nach all den herben Enttäuschungen ist ihr Verlangen nach dem Mann mit den wunderschönen grünen Augen ungebrochen. Ihr ist bewusst, dass er die Trennung nicht einfach so hinnehmen wird, doch wenn er sich nicht ändert, wird diese Trennung endgültig bleiben. Kann sich so jemand wie Hardin überhaupt ändern?
Fortsetzung zu„AfterPassion“nacheinerBuchvorlagevonAnnaTodd.
Foto:Constantin Film Verleih


Kino Welttheater-Einbeck zeigt: “Jim Knopf und die Wilde 13” Spielzeiten für: „Jim Knopf und die Wilde 13“ (ab 0) Vorpremiere!:
Vorpremiere nur am 27. September, 13 Uhr + 16 Uhr und 19 Uhr
FSK ab 0 freigegeben

Inhalt:
Ein neues Abenteuer für Jim Knopf (Solomon Gordon) und Lokführer Lukas (Henning Baum). Ein Jahr nach den Ereignissen geht das Leben in Lummerland wieder seinen gewohnten Gang. Doch es ziehen dunkle Wolken über der beschaulichen Insel auf: Die Piratenbande „Die Wilde 13“ hat erfahren, dass Frau Malzahn besiegt wurde, und will dafür nun Rache nehmen. Die Einwohner von Lummerland ahnen noch nichts von der drohenden Gefahr. Währenddessen ist Prinzessin Li Si (Leighanne Esperenzante) bei Jim Knopf zu Besuch. Ihr kann Jim sein größtes Geheimnis anvertrauen: Er möchte endlich die Wahrheit über seine Herkunft erfahren. Um das Geheimnis zu lüften und Lummerland vor einer weiteren Bedrohung zu beschützen, machen sich die Helden gemeinsam mit den Dampflokomotiven Emma und Molly auf den Weg in ein gefährliches Abenteuer.
Fortsetzung zum 2018 erschienenen Kinofilm „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer”, der auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Michael Ende basiert.
Foto: Warner Bros. GmbH
red












21.09.2020 • 20:06 Uhr

Landesgartenschau Bad Gandersheim: Baustart in der Koppelwiese steht unmittelbar bevor


Wie soeben durch den Leiter der Bauverwaltung der Stadt Bad Gandersheim, André Schumann sowie den Geschäftsführer der Durchführungsgesellschaft der Landesgartenschau Bad Ganders- heim, Thomas Hellingrath, mitgeteilt wurde, ist geplant, in der 40. Kalenderwoche, voraussichtlich am kommenden Montag, 28. September 2020 mit den Bauarbeiten für die Umgestaltung des Landesgartenschaugeländes in dem "Bereich A 3", dies ist die Koppelwiese zwischen der Dr.-Heinrich-Jasperstraße und dem Kloster Brunshausen, zu beginnen. Das war in der jüngsten Ratssitzung von Hellingrath in einer Kurzinfo angekündigt worden (wir berichteten aktuell und exklusiv).

Jetzt eine weitere Präzisierung der erste. großen Maßnahme:
Nach der Einrichtung der Baustelle durch den Auf- tragnehmer der Stadt, die Fa. Kluge aus Alfeld, wird der die Koppelwiese in Nord-Südrichtung durchquerende Weg erneuert, zudem wird eine Zugangsmöglichkeit zu dem Gewässerlauf der Gande geschaffen. Im Vorfeld waren hier bereits durch den Leineverband aus Northeim als Gewässerunterhaltungspflichtigen Umgestaltungen des Flussbettes vorgenommen worden, um den Wasserabfluss auch unter ökologischen Gesichtspunkten zu dynamisieren. Zudem wurden bereits Sichtachsen (Fotos) geschaffen, um die Wahrnehmung des Gewässers zu verbessern.

Nach der Herstellung der neuen Wegeführung erfolgt eine Ansaat der bauzeitlich in Anspruch genommenen und nicht für die Wege benötigten Flächen sowie die Aufstellung zahlreicher Sitz- möglichkeiten, die den Besucher zum Verweilen und Beobachten des Naturraumes einladen sol- len. Durch die Abflachung des Ufers in einem Teilbereich sowie die Herstellung eines befestigten Zuganges soll die Erlebbarkeit des Gewässers Gande weiter verbessert werden. Letztlich wird dann die Pflasterung der Warteflächen im Bereich der Fußgängerampel im Bereich des Klosters Brunshausen erfolgen, um hier die verkehrssichere Überquerung der Kreisstraße durch auch grö- ßere Fußgängerströme sicherzustellen.

Weg durch die Koppelwiese wird
gesperrt werden - Es gibt auf der
anderen Gandeseite Umwegstrecke!

Zum Schutz der Fußgängerinnen und Fußgänger vor den mit einer Baustelle stets verbundenen Gefahren wird der Weg durch die Koppelwiese vom Baubeginn an gesperrt sein. Als Ausweichstrecke zwischen dem Kloster Brunshausen und der Innenstadt steht dann jedoch der im nördlichen Bereich die Koppelwiese querende Weg von der Fußgängerampel in Richtung Gande und weiterführend der in Richtung der Straße „Am Kantorberg“ verlaufende Weg zwischen dem Wald und der Gande zur Verfügung. Da dieser Weg für Radfahrer nicht geeignet ist, sollten diese auf dem Weg zum und vom Kloster in die Innenstadt auf den Skulpturenweg ausweichen. Auch für Fußgängerinnen und Fußgänger steht dieser Weg selbstverständlich zur Verfügung. red/

Die Bilder dokumentieren die Schaffung der "Sichtachsen" mit der Verlegung von "Strömungslenkern" im Bett der Gande sowie den derzeit ramponierten Hauptwanderweg durch die Koppelwiese, der umgestaltet wird. Foto: Fis WMG














21.09.2020 • 19:11 Uhr

Gratulation! Bad Gandersheimerin Dr. Sylvana Drewes begeistert als Vortragsrednerin und stellt Weltrekord beim internationalen Speaker-Slam in Berlin auf

Dr. Sylvana Drewes nahm erfolgreich beim ersten internationalen Speaker-Slam in der Landeshauptstadt Berlin teil. In dem Redner-Wettbewerb wurde mit 73 Teilnehmern aus sieben Nationen in Berlin ein neuer Weltrekord aufgestellt. Jeder Teilnehmer hatte dabei vier Minuten Zeit, Publikum und Jury in einem Kurzvortrag von seiner Botschaft zu überzeugen. In der fünfköpfigen medialen Fachjury saßen unter anderem Jörg Rositzke (Geschäftsführer des TV Senders Hamburg 1) und André Jünger (Geschäftsführer Gabal Verlag).

In ihrer Rede „Krisen meistern mit den Erfolgsprinzipien des Spitzensports“ zeigte Sylvana Drewes aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen im Leistungssport mit der Formation des Braunschweiger TSC auf, wie man aus schwierigen Rahmenbedingungen wie einer Sportverletzung kurz vor der Weltmeisterschaft mental gestärkt hervorgehen kann. Dabei schlug sie die Brücke zur konkreten Tipps, wie jeder bei (Corona-)Krisen im Beruf und Lebensalltag von den Herangehensweisen aus dem Sport profitieren kann.

Zwei Tage vor dem Weltrekord-Slam gewann Sylvana Drewes bereits mit einem anderen Vortragsthema in einer „Silent Speaker Battle“ gegen drei parallel auf der Bühne sprechende KonkurrentInnen. Die Besonderheit dabei bestand darin, dass die Redner für das Publikum nicht über Lautsprecher im Raum hörbar waren, sondern jeder Zuschauer Kopfhörer trug, bei denen er per Knopfdruck zwischen vier Kanälen wählen und jeweils nur einem Redner zuhören konnte. Die Kopfhörer leuchteten entsprechend der gewählten Redner rot, grün, blau oder gelb. Sylvana Drewes, gelb angestrahlt, sprach über „Geheimtipps überzeugender Körpersprache aus dem Tanzsport für die Bühne“ und freute sich, dass der Saal überwiegend in gelbes Kopfhörerlicht getaucht war. Auch die folgende Publikumsabstimmung ergab, dass sie die Siegerplakette entgegennehmen durfte.

Im Oktober kehrt Sylvana Drewes nach Stationen der Studienzeit und Promotion in Göttingen sowie einigen Jahren deutschlandweiter Tätigkeit als Unternehmensberaterin wieder nach in ihre Heimat nach Niedersachsen zurück. Sie ist mittlerweile als Professorin für Wirtschaftspsychologie an der Europäischen Fernhochschule Hamburg tätig und gibt ihr Wissen zur Erfolgssteigerung , Motivation und Krisenbewältigung als Coach und Vortragsrednerin weiter. red/ Fotos: Dominik Pfau















21.09.2020 • 18:21 Uhr

B 241 (Northeim): Sanierungsarbeiten in der Straße „Harztor" in mehreren Phasen - Start am 5. Oktober 2020 - Ende Ostern 2021 - 3,25 Millionen Euro Kosten

Am 24. September 2020 erste Bürgerinformation für die Anwohner - Regelmäßige Bürgersprechstunden vorgesehen

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Gandersheim, plant ab 5. Oktober die Arbeiten im Zuge der Ortsdurchfahrt Northeim zu beginnen.

Die Sanierung der Straße Harztor im Bereich der Ortsdurchfahrt Northeim ist eine Gemeinschaftsmaßnahme zwischen dem Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung der Stadt Northeim, den SWN (Stadtwerke Northeim GmbH), der Stadt Northeim und der Landesbehörde. Neben der Erneuerung der Fahrbahn, des Radwegs, des Schutzstreifens und weiterer Nebenanlagen werden auch die Schmutzwasserkanalisation, die Straßenentwässerung, sowie die Gas-, Wasser- und Stromleitungen erneuert, einschließlich der Hausanschlussleitungen.
Die Arbeiten werden in vier Bauphasen mit unterschiedlichen Umleitungsstrecken ausgeführt. Voraussichtliche Fertigstellung des Millionenprojektes nach Ostern 2021.

Bauphase 1

In der 1. Bauphase wird mit der Sanierung des Schmutzwasserkanals und den Gas- und Wasserleitungen in der Gemeindestraße Schaupenstiel begonnen. Diese wird für die Arbeiten vollständig gesperrt. Derzeit wird für die Bauphase 1 eine Bauzeit von rund vier bis sechs Wochen einkalkuliert.
Bauphase 2

Nach Abschluss und Wiederherstellung der Gemeindestraße wird der Schmutzwasserkanal in der Verlängerung vom Schaupenstiel im Bereich der Straße Harztor einschließlich der Hausanschlussleitungen als 2. Bauphase bis zu den Gemeindestraßen Saarstraße / Ostring erneuert. Nach Fertigstellung der Erneuerung der Versorgungsleitungen und deren Anschlussleitungen werden die Straßenbauarbeiten in diesem Abschnitt einschließlich der Sanierung der Harztorkreuzung erfolgen. Diese Arbeiten müssen aus arbeitsrechtlichen Gründen ebenfalls unter Vollsperrung ausgeführt werden.

Der Verkehr in Richtung Katlenburg und von Katlenburg kommend wird großräumig über die Bundesstraße B 241 in Richtung Osterode oder die Bundesstraße B 247 in Richtung Gieboldehausen umgeleitet. Die Anwohner des Harztors und der abgehenden Gemeindestraßen, die Rettungsfahrzeuge, sowie der ÖPNV werden für die Bauphase 2 in beide Fahrtrichtungen über die Wilhelmstraße, Hindenburgstraße, Weinbergsweg und Ostring um das Baufeld herumgeführt. Die Bauphase 2 wird dieses Jahr im November beginnen und soll bis Ostern 2021 abgeschlossen sein. Die Sanierung der Asphaltschichten im Bereich der Harztorkreuzung wird im März 2021 ausgeführt. Für den restlichen Zeitraum der Bauphase 2 wird die Kreuzung selbst mit Ausnahme in Fahrtrichtung Osten jederzeit mit Hilfe einer Lichtsignalanlage befahrbar sein.

Bauphase 3

Die 3. Bauphase beinhaltet die Arbeiten zwischen dem Ostring und Ortsausgang von Northeim. In diesem Bereich entlang des Friedhofes können die Ver- und Entsorgungsleitungen im Bereich der Geh- und Radwege verlegt werden, so dass im Bereich der 3. Bauphase vor der Deckenerneuerung der Fahrbahn die Anwohner, Rettungsfahrzeuge und der ÖPNV die Baustelle in Fahrtrichtung Katlenburg passieren dürfen. Die Anwohner, Rettungsfahrzeuge und der ÖPNV der aus Richtung Katlenburg kommt, wird auf einer Umleitung nördlich über den Lohgraben entlang der Bahn zurück in die Stadt geführt. Für alle anderen Verkehrsteilnehmer wird die bereits in Bauphase 2 eingerichtete überörtliche Umleitungsstrecke weiter ausgeschildert sein. Für die Asphaltarbeiten in dieser Bauphase ist dann erneut eine Vollsperrung erforderlich. Dieses wird rechtzeitig angekündigt.

Die Bauphase 3 beginnt erst, wenn alle Arbeiten im vorherigen Bereich zwischen Ostring und Harztorkreuzung abgeschlossen sein werden.

Die Arbeiten im Bereich der Bauphase 3 werden voraussichtlich von Ostern bis Ende September des nächsten Jahres andauern.

Bauphase 4

Im Zuge der letzten Bauphase werden im Bereich der Gemeindestraße Lohgraben die Versorgungsleitungen bis zum Bahnübergang an der Rhume erneuert. Hierfür sind keine Einschränkungen im Bereich der B 241 innerhalb der Ortsdurchfahrt Northeim mehr erforderlich. Für diese Arbeiten wird derzeit mit einer Bauzeit von etwa vier bis sechs Wochen geplant.

Insgesamt beträgt das Investitionsvolumen rund 3,25 Millionen Euro, und es werden dabei rund 13.500 m² Fahrbahndecken, rund 950 m Schmutzwasserkanal einschließlich Hausanschlussleitungen, etwa 1300 Meter Gas- und ca. 1800 Meter Wasserleitungen einschließlich der Anschlussleitungen sowie außerdem rund 700 m Stromleitungen erneuert.

Zur Information des Bauablaufes lädt die Stadt Northeim am 24. September 2020 um 18 Uhr alle Anwohner des Bereiches Harztor zu einer weiteren Informationsveranstaltung in die Stadthalle ein. Hier werden sich alle am Bau Beteiligten vorstellen und für Fragen zu Verfügung stehen.

Der verantwortliche Baustellenleiter der Baufirma wird im Baustellenbüro im Seitenbereich der Saarstraße für Fragen und Anregungen im Rahmen der Baustelle erreichbar sein. Außerdem wird dort für Fragen und Anregungen eine Bürgersprechstunde in Verbindung mit der regelmäßigen Baubesprechung eingerichtet. Die Bürgersprechstunde findet ab dem 12. Oktober 2020 immer montags um 8:30 Uhr statt.

Über Änderungen im Bauablauf, in der Verkehrsführung und Umleitungsstrecken wird die Landesbehörde in den kommenden Wochen in weiteren Pressemitteilungen rechtzeitig informieren.

red /Foto: Fis WMG










21.09.2020 • 11:55 Uhr

CDU Bad Gandersheim trifft Stadtjugendring im Jugendcafé in der Marienstraße

Unter Einhaltung der Corona-Regeln besuchte die CDU Bad Gandersheim das Jugendcafé in der Marienstrasse 12. „CDU hört zu“ war auch hier das Motto und die Teilnehmer bekamen dann auch Interessantes zu hören. Die engagierten jungen Leute stellten sich selbstbewusst den Fragen der Besucher und erklärten ihre Ziele und Aufgaben.

Die Christdemokraten setzten mit ihrer Visite auch ein klares Signal und Bekenntnis für den Standort des kommunalen, und für alle Jugendlichen offenen Jugendcafés in der Marienstraße in Bad Gandersheim.

Der Stadtjugendring setzt sich aus abgesandten Mitgliedern der einzelnen im Kreis ansässigen Jugend-Vereine zusammen. Als übergeordnete Vereinigung organisieren sie Veranstaltungen, Workshops und Problemlösungen, die die einzelnen Gruppierungen nicht, oder nur schwer alleine bewältigen könnten. Sie schlagen auch einen Bogen in die kommunale Verwaltung und bekommen nicht nur Zuwendungen, sondern auch Sachleistungen, wie das mietfreie Jugendcafé.

Besonders hier haben die jungen Leute konkrete Vorstellungen entwickelt. Als Stammsitz soll das Café umgebaut und renoviert werden. Aber bei allem Eifer gibt es auch Sorgen. Die städtischen Räumlichkeiten wecken auch anderweitig Begehrlichkeiten. So gibt es aus dem Rathaus Vorschläge, wonach auch eine Anlaufstelle für Mütter mit Babies dort eingerichtet werden soll. Der Jugendring fürchtet in diesem Fall um seine Unabhängigkeit die er als Voraussetzung für effektives Arbeiten ansieht. red/Foto: Fis WMG











21.09.2020 • 11:48 Uhr

Corona-Virus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Kreis Northeim: Keine neuen Fälle - insgesamt Weiter noch fünf Corona-Erkrankte

Aktuell sind 183 bestätigte Infektionen im Landkreis Northeim bekannt. Seit Freitag sind damit keine neuen bestätigten Corona-Fälle bekannt geworden.
Unverändert 172 Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Die Anzahl der Verstorbenen beträgt weiterhin sechs Personen.
Damit sind im Landkreis Northeim derzeit fünf akut infizierte Personen bekannt. Das berichtet vor zehn Sekunden die Pressestelle der Northeimer Kreisverwaltung.
lpd










21.09.2020 • 11:44 Uhr

Motorräder im Visier der Polizei

Nicht zuletzt auf Grund schwerer Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Motorrädern führten die Polizei Königslutter in Kooperation mit der Polizei Schöningen eine Schwerpunktkontrolle am heutigen Sonntag im Elm durch. Im Fokus lagen bauartveränderte Zweiräder. Eigens für die Kontrollmaßnahme wurden zwei spezialisierte Beamte von der Polizei Hildesheim hinzugezogen.

Auf dem Parkplatz des Tetzelstein führten diese Beamte unter anderem Schallpegelmessungen durch. Hierbei zeigte sich bei sieben Krafträdern eine deutlich zu hohe Geräuschkulisse. In allen Fällen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und Mängelberichte ausgestellt.

Für zwei Biker endete die Ausfahrt im Elm. Ein 31-jähriger Kawasaki Fahrer aus Schöningen wurde mit nicht zugelassenen Bremsleitungen aus dem Verkehr gezogen. Bei der Yamaha eines 63-jährigen Wolfsburgers wurden nicht vorschriftsmäßige Bremshebel bemängelt. Beiden Fahrzeugführern wurde die Weiterfahrt untersagt und ein Bußgeldverfahren in Höhe von 90 Euro und einem Punkt eingeleitet. Nicht geprüfte Bauteile, insbesondere im Bereich der Bremsanlage, können zu schwerwiegenden Unfällen führen, so ein Beamter. Bei 13 anderen Bikern wurden technische Umbauten an ihren Maschinen beanstandet. Alle Fahrzeugführer müssen ihre Motorräder wieder in einen ordnungsgemäßen Zustand versetzten.

Im Bereich Lutterspring wurde zudem eine Geschwindigkeitsüberwachung durchgeführt. 20 Fahrzeugführer hielten nicht die geforderten 50 Km/h ein. Traurige Spitzenreiterin war eine 18-Jährige Autofahrerin mit 89 Km/h. Sie erwartet neben einem Bußgeld in Höhe von 120 Euro und einem Punkt eine Nachschulung, da sie erst drei Monate im Besitz des Führerscheins ist.

Doch die Beamten verteilten nicht nur "Knöllchen". So wurden an die Zweiradfahrer Visier-Reinigungstücher und Warnwesten verteilt. Wer selbst gut sieht und gesehen wird verringert sein Unfallrisiko deutlich.ots /Fotos: Polizei














21.09.2020 • 11:39 Uhr

Auf der L548 bei Eschershausen: Motorradfahrer stürzt in einer Kurve

Ein 20-jähriger Motorradfahrer aus Gerberhausen befuhr am am vorigen Samstag, bester Sonnenschein, um 14:30 Uhr, die Landesstraße 548 von Eschershausen in Richtung Relliehausen. Dabei geriet er in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab und kam im Straßengraben zu Fall. Am Motorrad entstand Sachschaden in Höhe von ca. 3.000. Euro. Der 20-Jährige wurde mit dem RTW ins Krankenhaus in Göttingen eingeliefert. zi











21.09.2020 • 11:33 Uhr

Seesen/Lutter:Staatssekretär Manke übergibt weitere Förderbescheide zur Sportstättensanierung

Staatssekretär Stephan Manke hat am heutigen Montag (21.09.2020) erneut einige Förderbescheide im Rahmen des Sportstättensanierungsprogramms übergeben. Das Land Niedersachsen hat für die Jahre 2019 bis 2022 ein 100 Millionen Euro umfassendes Sportstättensanierungsprogramm aufgelegt, um den Sport in Niedersachsen zu stärken. Manke: „Ich freue mich, dass ich heute weitere Bescheide im Rahmen des Sportstättensanierungsprogramms übergeben kann. Das Programm ist ein wichtiger Beitrag, um die Sportstätteninfrastruktur zu erhalten und den über die Jahre entstanden Investitionsstau nachhaltig abzubauen."

Die Resonanz zum Programm ist enorm. Im aktuellen Förderjahr 2020 sind über 260 Anträge auf Gewährung einer Zuwendung für die Förderung der Sanierung von Sportstätten im Innenministerium eingegangen mit einer beantragten Fördersumme von knapp 90 Millionen Euro. Die Zuwendung des Landes wird in Höhe von 40 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt, bei finanzschwachen Kommunen kann der Anteil sogar bis zu 80 Prozent betragen. Die Mindestförderung liegt bei 50.000 Euro, bei Sporthallen werden maximal 400.000 Euro und bei Hallenschwimmbädern maximal eine Million Euro als Zuwendung gewährt.

Entsprechend der Förderschwerpunkte, die in der Förderrichtlinie festgelegt sind, wird in diesem Jahr ausschließlich die Sanierung von Sporthallen (Turnhallen) und Hallenschwimmbädern gefördert. Unter Berücksichtigung aller Kriterien können insgesamt 98 der mehr als 260 Förderanträge positiv beschieden werden. Darunter befinden sich folgende Maßnahmen, über die heute persönlich der Bewilligungsbescheid vom Staatssekretär ausgehändigt wurde:

Samtgemeinde Lutter am Barenberge

Sanierung der Sporthalle der Kurt-Klay-Grundschule in Lutter am Barenberge: Sanierung des Hallenbodens, Einbau von Geräteraumtoren, Austausch der Hallenfenster, Erneuerung der Hallenwände- und decke sowie Umbau der Sanitärbereiche.

Gesamtkosten: 382.952,36 Euro Landeszuwendung: 229.771,00 Euro

Stadt Seesen

Sanierung der Sporthalle in Bornhausen: Erneuerung der Sporthallenfenster, Einbau einer ballwurfsicheren Wärmeisolierverglasung und zusätzlichen Lüftungselementen.

Gesamtkosten: 129.948,00 Euro Landeszuwendung: 77.968,00 Euro
red











21.09.2020 • 09:43 Uhr

Northeim: Schüsse bei der Obdachlosenunterkunft rufen Polizei auf den Plan

Am gestrigen Sonntag, gegen 08:30 Uhr, wurden der Polizei Northeim von aufgeschreckten Zeugen Schussgeräusche aus dem Bereich der Obdachlosenunterkunft Am Lohgraben in Nordheim gemeldet. Diese wurde unverzüglich durch mehrere Streifenwagen aufgesucht. In einem der dortigen Wohncontainer konnte eine Schreckschusswaffe samt Munition aufgefunden werden. Bei einer Absuche des Geländes wurde ein alkoholisierter 33-jähriger Northeimer angetroffen, welcher den o.g. Wohncontainer bewohnt. Dieser räumte die zweimalige Schussabgabe aus der Schreckschusswaffe ein. Waffe und Munition wurden beschlagnahmt, ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz wurde eingeleitet. Gro










21.09.2020 • 09:22 Uhr

Starke Leistungen von Bianca und Melli! In zwölf Stunden beeindruckenden "Dein Ostseeweg Usedom 2020" bewältigt!

Dies ist die Story von zwei Bad Gandersheimer Geschäftsfrauen aus Altgandersheim die sich vor wenigen Tagen aufmachten, um die Herausforderung, 58,6 Kilometer zu laufen annahmen und dies in zwölf Stunden packten.

Bianca Köhler und Melli Runge beteiligten sich wiederum an dem populären Laufevent "Dein Ostseeweg Usedom 2020". Das sportliche Ereignis bietet in jedem Jahr eine andere Challanges und lockt damit mehrere hundert Teilnehmer und Teilnehmerinnen an die reizvolle Ostseeküste. Bianca und Melli waren unter den ersten 100 Läuferinnen und Läufern von den knapp 400 Teilnehmern, die ins Ziel einliefen.

Auf ihrer über 58 Kilometer langen Strecke von Zinnowitz bis zur polnischen Grenze waren sie über die gesamte Steilküste an der Ostsee entlang gelaufen. Immer wieder durch beeindruckende Landschaften. Alles war perfekt organisiert. In Gemeinschaft mit Gleichgesinnten zu laufen ist immer wieder ein besonderes Erlebnis. Die ausgezeichnete Witterungslage begünstigte die guten Gefühle bei diesem Marathon der besonderen Art.

"Alles in allem wieder ein unvergeßliches und schönes Erlebnis", so Biancas zufriedenes Fazit einer angenommen und gelungenen Herausforderung. Es wird nicht ihre letzte gewesen sein.red

Die Bilder dokumentieren Eindrücke des beeindruckenden Laufevents "Dein Ostseeweg Usedom 2020". Fotos: Fis WMG


























21.09.2020 • 07:32 Uhr

Öffentlicher Dienst: Arbeitgeber verweigern vernünftiges Angebot - Warnstreiks ab Dienstag

Nachdem auch die zweite Verhandlungsrunde für die rund 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen ergebnislos geblieben ist, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Warnstreiks angekündigt. „Die öffentlichen Arbeitgeber haben sich zwei Runden lang eingemauert. Von Respekt und Anerkennung gegenüber den Beschäftigten war nichts zu spüren. Damit sind Warnstreiks unvermeidlich“, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke am Sonntag nach zweitägigen Verhandlungen in Potsdam. Die Arbeitgeberseite hatte auch in dieser Runde kein Angebot vorgelegt. Enttäuscht sei er vom schleppenden Verlauf und der Verzögerungstaktik der kommunalen Arbeitgeber. Offensichtlich sei ihnen der Ernst der Situation nicht bewusst, sagte Werneke.

In zentralen Punkten lägen die Verhandlungsparteien noch weit auseinander. „Besonders skandalös ist, dass die Ost-West-Angleichung bei der Arbeitszeit erst 2025 verwirklicht werden soll sowie die angestrebte Laufzeit der Tarifvereinbarung bis in das Jahr 2023“, sagte Werneke. „Die Arbeitgeber verschärfen den Konflikt. Die Antwort wird jetzt aus den Betrieben kommen“, sagte Werneke. Erste Warnstreiks mit regionalem Bezug beginnen am Dienstag, 22. September 2020.

ver.di fordert für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen eine Anhebung der Einkommen um 4, 8 Prozent, mindestens aber 150 Euro pro Monat, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte sollen um 100 Euro pro Monat angehoben werden. Erwartet wird die Ost-West-Angleichung der Arbeitszeit. Darüber hinaus soll in den Tarifverhandlungen das Thema der Entlastung der Beschäftigten behandelt werden. Die besonderen Themen des Gesundheitswesens und der Pflege werden an einem eigenen Tisch im Rahmen der Tarifrunde besprochen.
Die dritte Runde der Verhandlungen ist für den 22./23. Oktober 2020 erneut in Potsdam angesetzt.red










21.09.2020 • 07:24 Uhr

Northeimer Handball Club beim ESG Gensungen/Felsberg mit zwei Toren knapp unterlegen

Am Sonntag fand das Rückspiel beim Drittliga Aufsteiger von der ESG Gensungen/Felsberg statt. Nachdem wir zu Hause mit 23-26 verloren, zogen wir in Gensungen mit 22-24 den Kürzeren. Dabei fand der NHC gut ins Spiel und spielte bis zur 37. Minute eine starke Deckung, bei der das Zentrum der 6-0 Abwehr gut harmonierte und Glenn-Louis Eggert im Tor einen starken Tag erwischt hatte. Im Angriff fand man bis dahin ebenfalls die richtigen Lösungen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit führte der NHC folgerichtig mit 17-11. Dann kam jedoch ein Bruch ins Spiel.

Tim Gerstmann musste ausgewechselt werden und es wurden einige Bälle leichtfertig weggeworfen. Der Spielfluss ging verloren und Gensungen glich zum 18-18 aus. Die letzten 15 Spielminuten waren wieder ausgeglichen und in den letzten fünf Minuten wollte der entscheidende Treffer für den NHC nicht verfallen. So musste sich das Team um Malte Wodarz mit der knappen Niederlage zufrieden geben. Das Trainerteam erkannte eine weitere Steigerung im Abwehrverbund, allerdings wurden auch noch Schwachpunkte im Angriffsspiel festgestellt. Nun heißt es die nächsten 14 Tage die verbleibende Trainingszeit bis zum Saisonstart gut zu nutzen.

NHC: Eggert, Wenderoth; Stöpler 4, Wilken, Aloukaibe, Wodarz 7, Meyer 5, Springer, Gerstmann 3, Bode, Becejac 1, Lange 2, Hoppe, Buhinicek, Neufing.

Am kommenden Samstag findet das letzte Vorbereitungsspiel beim GSV Eintracht Baunatal, dem neuen Verein von Philipp Hempel statt. Am Sonntag, 04. Oktober, geht es dann nach Schwerin zum ersten 3. Liga Spiel in der neuen Nord-Ost Staffel. Am Sonntag den 11.10. folgt das erste Heimspiel gegen die HSG Eider Harde (Aufsteiger). Der Spielort wird kurzfristig noch bekannt gegeben. red/ok/Foto: Spieker Fotografie.











20.09.2020 • 23:10 Uhr

Nächtliche Trunkenheitsfahrt in der Innenstadt gestoppt - Polizei bringt Trunkenfahrer zur Blutprobe in Helios-Klinik

Tatzeit Sonntag, der 20. September 2020, es ist 01:40 Uhr, Tatort: Bad Gandersheim:
Die Polizei berichtet soeben: Einer Streifenbesatzung des Polizeikommissariats Bad Gandersheim fällt ein schwarzer Opel mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit am Ende der Tempo 30-Zone auf der St. Georg-Straße in Bad Gandersheim in Richtung Kreiensen auf. In der darauffolgenden Verkehrskontrolle in der Straße Auf dem Salzberge kann bei dem 22-jährigen Fahrzeugführer eine deutliche Alkoholisierung festgestellt werden. Dem Beschuldigten wird vor Ort eröffnet, dass gegen ihn der Verdacht einer Trunkenheitsfahrt besteht. Da ein freiwilliger Atemalkoholtest abgelehnt wird, verbringen die Beamten den Beschuldigten in die Helios-Klinik in Bad Gandersheim, wo ihm nachts von einem Arzt eine Blutprobe zur Feststellung der Alkoholisierung entnommen wird. Dem Beschuldigten wird die Weiterfahrt untersagt und sein Führerschein wird verfahrenssichernd beschlagnahmt. Gegen den Fahrzeugführer wird ein Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Wie er nach Hause kam ist nicht bekannt. red/kl










20.09.2020 • 17:48 Uhr

Was musste sich der Göttinger Polizist anhören, dass ihm die Hand ausrutschte?

Video auf YouTube zeigt Schlag gegen den Kopf - Ermittlungen gegen Beamten der Polizeiinspektion Göttingen wegen Verdachts der Körperverletzung im Amt eingeleitet

Im Zusammenhang mit einem auf der Plattform YouTube veröffentlichten Video (siehe https://youtu.be/IKVof5_hfKY) hat die Polizeiinspektion Göttingen noch am Freitag gegen einen ihrer Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt eingeleitet. Entsprechende disziplinare Maßnahmen werden parallel geprüft.

Auf dem Video ist zu sehen, wie der Polizist einem jungen Mann während eines Einsatzes in einer Wohnung mit der flachen Hand gegen den Kopf schlägt. Was sich im Vorfeld der Entgleisung abgespielt hat, ergibt sich nicht im Detail. Die Ermittlungen dazu dauern an.

Von der Existenz des Bildmaterials erfuhr die Polizei am Freitagvormittag über Soziale Medien. Nach Bekanntwerden leitete die Inspektion unverzüglich erste Ermittlungen ein. Da die Einsätze vorschriftsmäßig dokumentiert waren, konnten auch die im Video zu sehenden Beamten unmittelbar zugeordnet werden. Darüber hinaus ist der in Rede stehende Schlag durch den ausführenden Beamten in den Einsatzunterlagen vermerkt.

Nach der hiesigen Aktenlaqe suchte der Polizeioberkommissar zusammen mit drei Kollegen am vergangenen Donnerstagmorgen (17.09.20) gegen 08.00 Uhr die Wohnung eines 19 Jahre alten Mannes im Göttinger Stadtteil Holtensen auf, nachdem es mehrere Beschwerden wegen einer massiven Ruhestörung gegeben hatte. Es war nach 05.15 und 05.45 Uhr der dritte Einsatz bei dem 19-Jährigen an jenem Morgen. Auch in den Tagen zuvor hatte die Polizei wiederholt wegen gleichlautender Beschwerden von Nachbarn die Anschrift des polizeilich bekannten Heranwachsenden anfahren müssen. Während des 08.00 Uhr-Einsatzes am Donnerstagmorgen hat sich der Göttinger gegenüber den Einsatzkräften zum wiederholten Mal aggressiv verhalten und sie über längeren Zeitraum massiv beleidigt. Immer wieder fielen von ihm Äußerungen wie "Wichser, verpisst euch ihr Spastis, scheiß Bullen". Um diese massiven Beleidigungen zu beenden, verpasste der Beamte dem 19-Jährigen schließlich eine Ohrfeige.

Nach einem weiteren Einsatz am Donnerstagabend gegen 22.00 Uhr, wiederum wegen extrem lauter Musik, Videospielen, lautem Schreien, Treten und Schlagen gegen Türen und Möbel im gesamten Treppenhaus, musste die Polizei den Ruhestörer in letzter Konsequenz in Gewahrsam nehmen.

Gegen den 19-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Ruhestörung eingeleitet. Diese Verfahren bleiben zur weiteren Bearbeitung bei der Polizei Göttingen. Das Verfahren gegen den Polizeibeamten wird aus Gründen der Neutralität an die Polizei in Hildesheim abgegeben. Schlussendlich wird dann die Staatsanwaltschaft das Verhalten des Beamten strafrechtlich bewerten und gegebenenfalls zur Anklage bringen.

Thomas Rath, Leiter der Polizeiinspektion Göttingen, kritisiert das Verhalten des Beamten ausdrücklich: "Auch wenn Polizeibeamten immer wieder, wie im vorliegenden Sachverhalt, Hass und persönliche Beleidigungen, entgegengeschleudert werden, rechtfertigt dies für sich allein keinesfalls ein körperliches Angehen des polizeilichen Gegenübers. Hier erwarte ich von meinen Beamtinnen und Beamten eine besonders hohe Hemmschwelle, auch wenn es häufig schwerfällt, in solchen Situationen die Ruhe und Distanz zu bewahren. Dafür sind wir Profis." jk










20.09.2020 • 17:04 Uhr

Flächenverbrauch in Niedersachsen reduziert, Ökolandbau - wie in Heckenbeck - ausgebaut - Nachhaltigkeitsstrategie der Landesregierung zeigt Wirkung

Vor drei Jahren hat die Landesregierung eine Nachhaltigkeitsstrategie für Niedersachsen beschlossen, die sich systematisch an der Agenda 2030 der UN-Vollversammlung („Sustainable Development Goals“) orientiert. Dabei wurden 26 Handlungsfelder mit 60 Indikatoren für Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit ausgemacht. Neben Gesundheit und Wohlergehen spielen dabei unter anderem bezahlbare und saubere Energie sowie nachhaltige Städte und Gemeinden eine Rolle. Intensiv wurden die Entwicklungen anhand der Nachhaltigkeitsindikatoren in den vergangenen beiden Jahren geprüft und bewertet, jetzt liegt ein erster Fortschrittsbericht vor.

„Noch vor wenigen Monaten war unvorstellbar, dass die Präsentation der Ergebnisse in eine Zeit fallen würde, in der das gesamte wirtschaftliche, soziale, kulturelle und sportliche Leben bei uns in Niedersachsen und bundesweit durch ein Corona-Virus derart heftig beeinträchtigt wird, wie wir es zuletzt erlebt haben“, so Niedersachsens Umwelt- und Energieminister Olaf Lies, dessen Haus bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie die Federführung innehat. „Gerade jetzt fragen sich viele Menschen in Niedersachsen: Wie geht es eigentlich weiter? Die wichtigste Botschaft ist: Das Land hält an den 17 Nachhaltigkeitszielen fest, die von der UN-Vollversammlung beschlossen wurden und wird sie mit Überzeugung umsetzen – auch trotz der Corona-Krise mit all ihren negativen wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Auswirkungen.“

Laut dem Bericht hat sich in den vergangenen Jahren in Niedersachsen beispielsweise die Luftqualität – insbesondere in den Städten – deutlich verbessert. Außerdem ist zwischen 2006 und 2017 der Anteil erneuerbarer Energien am Energieendverbrauch um mehr als die Hälfte gestiegen (von 8,4 Prozent auf 20,5 Prozent). Er lag damit über dem damaligen bundesweiten Anteil von 15,5 Prozent. Und auch beim Anteil erneuerbarer Energie am Stromverbrauch liegt Niedersachsen deutlich über dem Bundesschnitt: 45,6 Prozent des in Niedersachsen verbrauchten Stroms stammten 2014 aus erneuerbaren Energieträgern; der Anteil ist bis zum Jahr 2016 auf 56,7 Prozent und bis 2017 auf 69,8 Prozent nochmals deutlich gestiegen. Bundesweit waren es 2014 lediglich 27,4 Prozent und 36 Prozent im Jahr 2017. „Auf diese Zahlen können wir in Niedersachsen stolz sein“, so Energieminister Lies. „Niedersachsen spielt mit Blick auf die Nutzung erneuerbarer Energien bundesweit in der Spitzengruppe. Unser Ziel muss es sein, den Ausbau der Windkraft weiter im Fokus zu halten – sie ist für uns nach wie vor der mit Abstand wichtigste erneuerbare Energieträger.“

Um die Nachhaltigkeitsziele zum Flächenverbrauch zu erreichen, soll der tägliche Zuwachs an Siedlungs- und Verkehrsfläche in Deutschland bis zum Jahr 2030 auf unter 30 Hektar reduziert werden; in Niedersachsen soll der Wert auf unter vier Hektar fallen. „Wenn wir zehn Jahre zurückblicken, haben wir schon viel geschafft“, so Bauminister Lies: „Von 16 Hektar im Jahr 2000 wurde der tägliche Flächenverbrauch auf jetzt sechs Hektar deutlich reduziert. Trotzdem müssen wir uns noch richtig anstrengen, um das Vier-Hektar-Ziel nicht zu reißen.“

Beim Breitbandausbau ist Niedersachsen ebenfalls auf dem richtigen Weg, steht für das Niedersächsische Wirtschaftsministerium fest: Der in dem Bericht dargestellte sehr positive Trend im Bereich der gigabitfähigen Anschlüsse (Anstieg von sechs auf 39 Prozent) wird sich durch den aktuell stattfindenden eigenwirtschaftlichen Breitbandausbau der Telekommunikationsunternehmen sowie die aktuell laufenden geförderten Ausbauprojekte der Kommunen auch in den nächsten Jahren fortsetzen. Ein wichtiger Baustein, um den Breitbandausbau schneller voranzubringen, sind insbesondere die zusätzlichen 150 Millionen Euro für den weiteren geförderten Breitbandausbau aus dem 2. Nachtragshaushalt, den die Landesregierung am 23. Juni 2020 beschlossen hat.

Auch die ökologische Landwirtschaft hat sich erfolgreich entwickelt: Mit Stand vom 31.12.2018 wurden landesweit rund 4,1 Prozent der Landesfläche entsprechend bewirtschaftet, bundesweit rund 9,1 Prozent. Die ökologisch bewirtschaftete Fläche stieg in Niedersachsen 2018 um rund 7.700 auf nun nahezu 108.000 Hektar. Die Zahl der landwirtschaftlichen Öko-Betriebe ist in Niedersachsen im Jahr 2018 um 160 auf jetzt fast 2.000 gestiegen, was einer Zuwachsrate von rund neun Prozent entspricht. Auch der relative Anteil landwirtschaftlicher Öko-Betriebe an den landwirtschaftlichen Betrieben in Niedersachsen insgesamt steigt kontinuierlich: 2017 wurden 4,9 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe ökologisch bewirtschaftet, 2016 waren es 4,4 Prozent und 2015 vier Prozent. Die erfolgreiche Trendentwicklung dieses wichtigen Wirkungsindikators setzt sich unter Berücksichtigung der aktuellen Auswertungen für das Jahr 2019 fort:
In 2019 ist die ökologisch bewirtschaftete Fläche um weitere rund 13.000 Hektar auf fast 121.000 Hektar gestiegen, die Zahl der landwirtschaftlichen Öko-Betriebe um 162, das heißt um rund neun Prozent auf 2.115. Der niedersächsische Ökoflächen-Anteil beträgt damit jetzt rund fünf Prozent.
red/Foto: Fis WMG











20.09.2020 • 16:58 Uhr

Clausthal-Zellerfeld: Um 13 Uhr Schleuder-Crash in Linkskurve - Bremer Kradfahrer (53) prallt gegen Leitplanke und wird schwer verletzt

Am gestrigen Samstag, bester Sonnenschein, es war gegen 13 Uhr, kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Landesstraße 515, Clausthal-Zellerfeld in Richtung Wildemann. Ein alleinbeteiligter 53-jähriger Kradfahrer aus Bremen kommt in einer Linkskurve ins Schleudern, verliert infolge dessen die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallt in die Leitplanke. Hierbei verletzt er sich schwer. ots











20.09.2020 • 16:52 Uhr

Hollenstedt: Der Vogelzug – ein Naturerlebnis mit den Naturscouts

Die Tage werden kürzer. Die Blätter an den Bäumen verlieren ihre grüne Färbung. Die Laubwälder werden bunt und Nebel liegt bei Sonnenaufgang über dem Leinepolder. Es ist die Zeit der jährlich größten Tierwanderung der Erde, die Zeit des Vogelzugs. Einige Gänsearten, die in der sibirischen Tundra den Sommer verbringen, haben sich schon zu uns nach Westeuropa auf den Weg gemacht. Andere Vogelarten, wie zum Beispiel der Star, zieht es von uns ans Mittelmeer. Die Tiere flüchten in erster Linie nicht vor der drohenden Kälte, sondern landen dort, wo sie Nahrung finden und ungestört sind. Daher ist das EU-Vogelschutzgebiet zwischen Salzderhelden und Northeim für die vielen gefiederten Wintergäste und die Vögel, die es als Tankstelle auf dem Weg in den Süden nutzen, von besonderer Bedeutung.
Die Naturscouts führen Naturfreunde wieder zu den Zugvögeln, die als Weltenbummler in dieser Zeit unsere Gäste sind.
Die erste Führung findet am Sonntag, 27.Septer 2020, um 14 Uhr statt. Die Teilnehmer treffen sich am Beobachtungsturm „Geschiebesperre“ in der Nähe der Northeimer Ortschaft Hollenstedt. Die Veranstaltung dauert ca. 2 Stunden. Vorhandene Ferngläser sollten mitgebracht werden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Daher ist eine Anmeldung über die Kontaktseite der Naturscouts oder direkt per E-Mail unter info@naturscouts-leinetal.de erforderlich. 

Weitere öffentliche Führungen finden am 18.Oktiber, 14.November und 22.November 2020 statt. Darüber hinaus können Gruppen individuelle Führungen buchen. Weitere Details sind auf der Homepage www.naturscouts-leinetal.de zu finden. red/Foto: Naturscouts










20.09.2020 • 16:40 Uhr

Weltkindertag in Bad Gandersheim trotzt Corona mit Clapp-Festspielen, Malaktion und Super-Sonne

Bei herrlichem Sonnenschein und blauem Himmel haben heute Nachmittag eine stattliche Anzahl von Mädchen und Jungen sind an der kleinen Show des Zauberers und Entertainers Andy Clapp vor dem Domportal in der südniedersächsischen Kur- und Reastadt Bad Gandersheim erfreut. Stadtjugendpfleger Gunnar Ude mit seinem Unterstützerteam hatte alles bestens vorbereitet. Hygieneregeln inbegriffen. Dann gab sich Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz die Ehre. Sie begrüßte das junge Publikum an der Städte, wo überlicherweise die Gandersheimer Domfestspiele aufgeführt werden. Nach der freundlichen Begrüßung zelebrierte Andy seine immer wieder faszinierenden Clapp-Festspiele mit Zauberei und Jonglage. Die Kids gingen begeistert mit. Danach erhielten sie bunte Kreide und sorgten an gewissen (erlaubten!) Stellen für ein buntes Stück Bad Gandersheim.red

Die Bilder spiegeln Eindrücke von heutigen Weltkindertag-Aktion der Bad Gandersheimer Stadtjugendpflege . Fotos: Fis WMG


















20.09.2020 • 16:29 Uhr

Radfahrertour für den Fahrradschutzstreifen nach Heckenbeck mit prominenter Beteiligung

Mit einer starken Beteiligung startet in diesen Minuten in Bad Gandersheim auf dem Marktplatz die Radrundtour für die Beibehaltung des Fahrradschutzstreifens nach Heckenbeck.Dabei auch Prominenz wie zum Beispiel Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und MdB Dr. Roy Kühne sowie der Grünen-Fraktionsvorsitzende im Northeimer Kreistag Johannes Antpöhler. Die Radlertour wurde von Streifenwagen des Gandersheimer Polizeikommissariats gesichert. Den Initiatoren der Demofahrt geht es u.a. für mehr Radwege und die langfristige Beibehaltung des Fahrradschutzstreifens auf der Autostraßen von und nach Heckenbeck.

Konstruktive und viel
sichere Alternative wäre
„Stadtweg“ parallel zur Straße

Es gibt aber auch den konstruktiven Vorschlag, alternativ den so genannten Stadtweg, parallel zur Fahrbahn, als Radfahrstrecke auszubauen und zu nutzen. Er wäre völlig abgekoppelt von der Asphaltpiste und gilt als wundervoller Wander- und Radlerweg durch bewaldete Bereiche in Richtung Heckenbeck.
red/Fotos/Video:Fis WMG












20.09.2020 • 11:27 Uhr

Kloss-Antrag: Errichtung von Straßenleuchten im Bereich der Verlängerung der Kapellenstraße

Mit einer weiteren Initiative hat sich der unabhängige Ratsherr und Ex-Vize-Bürgermeister Alexander Kloss (Foto) in die Einbecker Stadtpolitik eingebracht. Sein neuer Antrag auf Einrichtung stromsparender Straßenleuchten hat Kloss in einem detaillierten Dokument an Einbecks Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek aufgeschrieben und als Antrag im Rathaus eingebracht. Das Redaktionsnetzwerk dokumentiert den Brief und Antrag von Ratsherrn Alexander Kloss im Orginalwortlaut.

Sehr geehrte Frau Dr. Michalek, liebe Sabine, hiermit stelle ich für die Ratssitzung am 02. Dezember 2020 den nachfolgend beschriebenen Antrag und bitte um anschließende Überweisung zwecks weiterer Beratung an den aus Sicht der Verwaltung geeigneten Fach- bzw. Betriebsausschuss.

Antrag:
Die Stadt Einbeck wird beauftragt, in enger Abstimmung bzw. Zusammenarbeit mit der Stadtwerke Einbeck GmbH die Errichtung von Straßenleuchten im Bereich der Verlängerung der Kapellenstraße in Richtung Negenborner Weg, beginnend ab der Kreuzung Kapellenstraße/ Bodelschwinghstraße und endend mit der Einmündung der Verlängerung der Kapellenstraße in den Negenborner Weg, vorzunehmen.
Finanzielle Mittel für die Maßnahme sind im Rahmen der Haushaltsberatungen für das Jahr 2021 einzustellen. Eine Beteiligung möglicher Anrainer an den Kosten erfolgt ausdrücklich nicht, da es sich hier um eine im gesamten Stadtgebiet übliche und notwendige Vorhaltung städtischer Infrastruktur (Straßenbeleuchtung) handelt.
Aus Gründen der Kostenminimierung, aber auch der technischen Voraussetzungen vor Ort ist insbesondere die Installation solarbetriebener Straßenleuchten (siehe Anlage II) zu prüfen. Dadurch könnten möglicherweise aufwändige Erdarbeiten für die Verlegung von Kabeln vermieden werden. Fördermöglichkeiten für ein derartiges Projekt sind unbedingt zu prüfen.
Eine Umsetzung der Arbeiten ist gegenüber betroffenen Anliegern und der interessierten Öffentlichkeit rechtzeitig vor Maßnahmenbeginn zu kommunizieren. Das Ergebnis der realisierten Maßnahme sollte proaktiv in die lokale Presse bzw. in die relevanten sozialen Medien transportiert werden.

Begründung
Das Wohnquartier „Lindeneck“ mit den Straßen Kapellenstraße, Fröbelstraße, Am Friedhof und Bodelschwinghstraße ist nicht erst in den letzten Jahren durch die baulichen Verbesserungen seitens der EWG sowie durch das Stadtteil-Projekt „Mobilo“ attraktiv für Familien mit Kindern. Ganz aktuell entstehen dort weitere neue Wohnungen. Seit vielen Jahren besuchen die Kleinsten aus diesem Stadtteil die beiden in freier Trägerschaft befindlichen Kindergärten in der Wagnerstraße sowie die Grundschule am Teichenweg. Bis vor einigen Jahren mussten sie dafür den lediglich geschotterten, komplett unbeleuchteten Teil der verlängerten Kapellenstraße (ab Einmündung Bodelschwinghstraße bis zum Negenborner Weg) benutzen.
Vor einigen Jahren wurde dieses Teilstück, das auch von zahlreichen Kleingärtnern der angrenzenden Gartenkolonie „Ostland“ genutzt wird, erfreulicherweise geteert. Eine Straßenbeleuchtung fehlt allerdings nach wie vor und ist aus Sicht des Antragsstellers dringend erforderlich. Der Weg wird neben vielen Kleinkindern und deren Müttern auf dem Weg zu den Kindergärten in der Wagnerstraße sowie von Schulkindern auf dem Weg zur Grundschule am Teichenweg außerdem frühmorgens und abends – und damit sehr stark auch in der dunklen Tageszeit – von Berufstätigen genutzt, die zu Fuß aus dem gesamten Bereich „Kühner Höhe“ ihre Arbeitsstellen im Bereich des Gewerbegebietes Ost aufsuchen bzw. von dort wieder nach Hause gehen. Ferner nutzen zahlreiche Friedhofsbesucher den Weg, ebenso wie die bereits genannte Nutzergruppe der Kleingarten-Pächter.

Der Antragssteller schätzt, dass für den Bereich etwa 7 Laternenmasten neu gesetzt werden müssen (siehe Anlage III). Damit wird allerdings für eine große Zahl unterschiedlichster Nutzergruppen die Sicherheit und Nutzbarkeit des Weges deutlich erhöht und insbesondere auch für die Kleinsten dadurch der Weg zum Kindergarten und zur Grundschule in der dunklen Jahreszeit deutlich sicherer. Durch einen bereits vorhandenen Stromanschluss sollten sich die Tiefbauarbeiten auf ein Minimum reduzieren lassen. Ggfs. könnte hier seitens der Stadtwerke Einbeck GmbH auch ein Pilotprojekt mit solarbetriebenen Leuchten realisiert werden, was der Antragsteller ausdrücklich begrüßen würde! Neben den bereits beschriebenen Verbesserungen für viele Bürgerinnen und Bürger hätte ein solches Projekt Signalwirkung hinsichtlich Umwelt- und Klimaschutz sowie sinnvoller Nutzung erneuerbarer Energien."
red/Fotos: Fis WMG












20.09.2020 • 11:05 Uhr

Was haben Sie jetzt als neuer AfD-Landesvorsitzender vor, Herr Kestner? - "Wir wollen Thilo Sarrazin einladen!"

Nach seiner Wahl zum neuen Landesvorsitzenden der Partei AfD Niedersachsen fragte das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group den Northeimer Kreistagsabgeordneten Jens Kestner aus Nordtheim nach seinen ersten Aktivitäten in der Landespartei.
"Wir werden erst einmal eine Übergabe der Geschäfte vornehmen. Natürlich muss ich mir mit meinem Team eine Übersicht der Lage in der Geschäftsstelle verschaffen. Dazu gehört auch die Übersicht der administrativen und finanziellen Situation. Das wird etwas Zeit beanspruchen", gab Kestner Einblicke.

"Und wie steht es mit der inhaltlichen Ausrichtung des Landesverbandes? Es gab Schlagzeilen von einem angeblichen Rechtsruck...", so eine weitere Frage an Jens Kestner:

"Das ist der bekannte Quatsch. Unsere Positionen sind bekannt. Von Rechtsruck kann da keine Rede sein. Wir sind patriotisch und lieben unser Deutschland. Die Schlagzeilen sind der übliche Populismus. Die Headline "Kestner neuer Landesvorsitzender" hätte keinen Menschen interessiert, wäre nicht wahrgenommen worden. Also musste der angebliche Rechtsruck herhalten. So ist das in Teilen unserer Medienwelt. Was wir konkret planen und heftig angehen sind natürlich die Vorbereitungen für die Wahlen im nächsten Jahr. Da gibt es Kommunalwahlen und Bundestagswahl im September 2021. Da wollen wir mit Konzepten undKöpfen auf allen Ebenen uns als wählbare Alternative anbieten. Außerdem möchte ich den bekannten Autor Timo Sarrazin für eine öffentliche Veranstaltung für unseren Landesverband gewinnen. Der couragierte Mann hat wichtige Wahrheiten mitzuteilen, die wir teilen!"
red/Foto: Fis WMG/Screenshot Magazin Titel












20.09.2020 • 10:46 Uhr

Tierliebe Polizei und Feuerwehr retten einen Kakadu vor Unfalltod auf der B6

Am vergangenen Freitag gegen 13:31 Uhr rückt die Polizei zu einer Gefahrenstelle auf der Bundesstraße 6 in Höhe Hasede bei Sarstedt (Landkreis Hildesheim) aus. Dort soll ein Kakadu herumlaufen, der wiederholt die Bundesstraße 6 betrete, so die Alarmmeldung aufgeregter Zeugen. Ebenfalls im Einsatz war die Freiwillige Feuerwehr aus Asel. Die konnte den Vogel, bei dem es sich um die Gattung des Nymphensittich handelt, einfangen. Da das Tierheim keine Vögel aufnehmen kann, fand der Sittich eine vorübergehende Bleibe beim einem Einzelhandelsgeschäft für Züchterbedarf in Asel. Der Tierhalter zu dem Vogel konnte bisher noch nicht ausfindig gemacht werden. Sicherlich würden sich beide freuen, wenn sie wieder zueinander finden.
Hinweise nimmt die Polizei Sarstedt unter 05066/9850 entgegen. al/Foto: Polizei










20.09.2020 • 10:41 Uhr

Einbruch in das Vereinsbüro "Kulturklub Bad Harzburg e.V."

Bislang unbekannte Täter zerstörten in der Nacht vom Samstag zum Sonntag die Verglasung der Eingangstür des Vereinsbüros "Kulturklub Bad Harzburg e.V." in der Herzog-Wilhelm-Straße in Bad Harzburg. Die Polizei in Bad Harzburg teilt dazu ergänzend mit: Anschließend wurde diverse Schränke und Schubkästen gewaltsam geöffnet und durchwühlt. Die Täter entkamen unerkannt mit einer geringen Menge an Bargeld. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Goslar unter Telefon 05321-3390 in Verbindung zu setzen.ots










20.09.2020 • 10:34 Uhr

19-Jähriger mit Auto zu schnell: Aus Kurve geschleudert und verunfallt - Beifahrer verletzt

Ereignisort: Dassel Gemarkung. Hunnesrück; Ereigniszeitpunkt: Gestern, Samstag, 22:40 Uhr:

Der 19-jährige Fahrzeugführer aus Einbeck fuhr mit seinem Pkw auf der Kreisstraße 525 aus Richtung Hunnesrück in Richtung Erichsburg. In einer Kurve geriet er, vermutlich aufgrund unangepasster Geschwindigkeit, ins Schleudern und kam nach links von Fahrbahn ab. Dabei verletzte sich ein 28-jähriger Mitfahrer aus einem Ortsteil von Einbeck und am Pkw entstand Sachschaden in Höhe von etwa 5000 Euro.











20.09.2020 • 10:11 Uhr

Mit Planwagen im heimatlichen Südniedersachsen unterwegs: Interessante Naturwelt vom Hils bis zum Iht

Diese fantastischen Spätrsommertage sind genau die Zeit für Erkundungen und Streifzüge in den heimischen Wäldern Südniedersachsens. Beispielsweise bei einer Fahrt mit einem rustikalen Planwagens von Stroit aus durch den Hils bis ins Ith- Gebirge. So ist es jetzt geschehen . Entlang des Hilskamms bis zum "Roten Fuchs", der Kult-Kneipe, zwischen Hils und Ith. Zwischendurch einmalige Aussichten über weite Teile des Berglandes.

Es war die prächtige Idee von Hans-Dieter Müller aus Stroit gewesen, mit Freunden und guten Bekannten seinen Planwagen für dieses Naturtour zu nutzen. Fahrer Klaus Munke aus Ammensen "spante" vor den Planwagen seinem 40er-Deutz als "Zugpferd". Unterwegs gab es mehrere Stops, bei denen der Leiter der Revierförsterei Wenzen, Klaus Benning, die ambitionierten und sinnvollen Waldumbau - Maßnahmen von Nadel- in Laubholz erläuterte.

Der "Rote Fuchs" ist eine Familien geführte Kult-Kneipe auf dem Hils-Kamm zwischen Grünenplan und Eschershausen - bekannt auch für sein Kuchenbuffet. Hier einzukehren ist immer ein schönes Erlebnis. Danach ging es in ruhigem Schritttempo weiter. Auf dem Wagen eine illustre Männerrunde. Unterwegs immer mal wieder Geschichten von früher und heute. Aufschlussreich aber auch die fachlichen Erläuterungen zur Borkenkäfer- Waldumbausituation. Ingesamt hatte die Tour gut 35 Kilometer Streckenlänge durch die höheren Lagen oberhalb von 400 Meter u.N.N. durch den Hils. Ein beeindruckendes Erlebnis an einem unvergeßlichen Samstagnachmittag in unserer schönen Heimat.
red/Fotos: Fis WMG
















20.09.2020 • 10:00 Uhr

Northeim nach Mitternacht: Hundequäler von Tierlieb-Bürgern bei Polizei angezeigt

Tatort: Northeim, Güterbahnhofstraße, Tatzeitpunkt : heute,Sonntag, 55 Minuten nach Mitternacht:

Aufmerksame Zeugen meldeten der Polizei, dass in der Güterbahnhofstraße eine männliche Person auf einen mitgeführten Hund einschlage und eintrete. Vor Ort wurde ein 33-jähriger Northeimer angetroffen, dieser war deutlich alkoholisiert. Der Hund, ein Shar Pei, wurde ins Tierheim verbracht, ein Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz wurde eingeleitet. Gro










19.09.2020 • 22:03 Uhr

"Waldtage" nehmen Zukunft des Waldes in den Fokus

Die Niedersächsischen Landesforsten und ihre Kooperationspartner laden an diesem Wochenende zu den "Deutschen Waldtagen" ein. Bundesweit seien mehr als 600 Veranstaltungen geplant, teilte Pressesprecher Rainer Städing soeben in Ahlhorn mit. Die Aktion solle unter der Überschrift "Gemeinsam! Für den Wald" die Forste und ihre Probleme nach drei stürmischen und trockenen Jahren in den Fokus rücken. Angebote in der Region seien im Netz unter www.deutsche-waldtage.de zu finden.

"Dem Wald und der Forstwirtschaft geht es schlecht", sagte Städing. Die vergangenen drei Jahre seien katastrophal gewesen, hätten aber gleichzeitig der Allgemeinheit bewusst gemacht, wie wichtig der Wald für die Biodiversität und den Klimaschutz ist. Überall sei ein gestiegenes Interesse am Wald festzustellen. "Corona-bedingt haben die Menschen die Wälder vor ihrer Haustür wieder als Rückzugsort entdeckt und es gibt eine große Bereitschaft beim Wiederaufbau der Wälder mitzuhelfen." epd










19.09.2020 • 21:55 Uhr

EU-Förderperiode 2021-2027: 2,4 Milliarden Euro für Niedersachsen

Niedersachsen wird in der kommenden EU-Förderperiode von 2021 bis 2027 etwa 2,4 Milliarden Euro aus Brüssel bekommen. „Wir werden etwa die Zahlen erreichen, wie wir sie auch im laufenden Mehrjährigen Finanzrahmen haben. Angesichts der befürchteten Kürzungen können wir mit dem Ergebnis für Niedersachsen mehr als zufrieden sein“, sagte Europa- und Regionalministerin Birgit Honé.

In den drei strukturpolitisch wichtigen Fonds wird Niedersachsen zusammengenommen sogar eine leichte Erhöhung verzeichnen können. Für den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) rechnet Honé mit rund 700 Millionen Euro, für den Europäischen Sozialfonds (ESF) mit rund 250 Millionen Euro und für den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) mit mindestens 1,4 Milliarden Euro. In der aktuellen Förderperiode, die noch bis Ende 2020 läuft, stehen dem Land im EFRE 690 Millionen Euro, im ESF 285 Millionen Euro und im ELER rund 1,1 Milliarden Euro zur Verfügung. Für Niedersachsen als Flächenland ist der Mittelzuwachs im ELER besonders erfreulich. Aus diesem Fonds werden neben Agrar-, Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen insbesondere auch Maßnahmen zur Stärkung der ländlichen Räume finanziert.
Honé: „Obwohl wir europaweit einen Rückgang zu verzeichnen haben, konnten wir unser Niveau halten. Niedersachsen kann sich auch weiterhin über eine gute Mittelausstattung freuen. Das ist ein beachtlicher Erfolg.“

Die genauen Summen der einzelnen Fördertöpfe werden nach der Zustimmung des Europaparlamentes bis Ende des Jahres sowie den abschließenden innerdeutschen Verhandlungen über die Mittelverteilung Anfang des nächsten Jahres feststehen.










19.09.2020 • 21:47 Uhr

Brand eines PKW droht auf Wohnhaus überzugreifen, kann von schneller Feuerwehr vereitelt werden

Am heutigen Samstag, gegen 12:40 Uhr, kam es in der Straße Lönsweg in Heinde (gehört zu Bad Salzdetfurth) zum Brand eines geparkten Pkw. Der Pkw Mercedes Benz (B 200) stand in der Garagenzufahrt des Hauses. Durch den Brand kam es zu einer Hitze- bzw. Rußbeaufschlagung der angrenzenden Gebäudewand. Dabei platzte die Fensterscheibe zu einem Raum im Erdgeschoss.

Die Hauswand und eine angrenzende Garage zeigten bereits deutlich Spuren der Hitzeentwicklung (aufsteigender Rauch). Durch das schnelle Eingreifen der ersten Kräfte der FFW Heinde konnte eine weitere Brandausbreitung jedoch noch rechtzeitig verhindert werden.
So entstanden an der Hauswand und der Garage nur geringe Schäden. Der PKW jedoch brannte vollständig aus. Der Gesamtschaden wird auf ca. 15.000 Euro geschätzt.

Die Brandursache ist noch nicht abschließend geklärt. Eine technische Ursache scheint jedoch wahrscheinlich. Die beiden Bewohner des Hauses (75- und 77-jährig) wurden durch das Einatmen von Rauchgasen leicht verletzt. Beide wurden vorsorglich in ein Hildesheimer Krankenhaus verbracht.

Vor Ort befanden sich insgesamt ca. 50 ehrenamtliche Helfer der Freiwilligen Feuerwehren aus Heinde, Lechstedt, Listringen, Bad Salzdetfurth, Bodenburg und der FTZ. Die Einsatzleitung hatte der Heinder Ortsbrandmeister Lutz Türschen. Während der Löscharbeiten war die Ortsdurchfahrt Heinde für den Verkehr vollgesperrt. Es kam zu geringen Behinderungen.web










19.09.2020 • 19:06 Uhr

Christian Grascha direkt vom Bundesparteitag in Berlin: "FDP für einen Aufbruch in ein neues deutsche Wirtschaftswunder"

„Es ist gut, dass sich der Bundesparteitag der Freien Demokraten unter strengen Hygieneregeln heute in Berlin trifft. Es ist ein gutes Zeichen, dass auch in diesen Zeiten, demokratische Veranstaltungen genauso wie andere Veranstaltungen möglich sind. Wir werden aus der Corona-Krise nur kommen, wenn wir einen Aufbruch wagen. Ein Aufbruch zu einem neuen Wirtschaftswunder. Das ist das Kontrastprogramm zur gelenkten Staatswirtschaft von Union und SPD.“ So kommentiert FDP-Delegierter und Landtagsabgeordneter Christian Grascha in einem Statement direkt vom Bundesparteitag der FDP in Berlin in einem aktuellen Statement für das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group Exklusiv.
red/Fotos: Fis WMG












19.09.2020 • 18:53 Uhr

Wild ausgewichen - Frontal mit AUDI SUV gegen Leitplanke - 10.000 Euro Schaden - Reh haut ab

Ein 45-jähriger Mann aus Braunschweig befuhr am gestrigen Freitag gegen 22:45 Uhr, mit seinem Audi SUV, die B 82 von Weddingen kommend, in Richtung Beuchte. Im Einmündungsbereich zur Kreisstraße 19 musste der Fahrzeugführer einem die Straße querenden Stück Rehwild ausweichen, verlor daraufhin die Kontrolle über sein Fahrzeug und stieß frontal gegen die dort befindliche Leitplanke. Der entstandene Sachschaden am Pkw wurde auf etwa 10.000 Euro beziffert. Das Reh lief unbeschädigt davon. red/MAP











19.09.2020 • 12:44 Uhr

Einbeck: Bürgermeisterkandidat Dr. Claudius Weisensee präsentiert erstes Großplakat und erklärt, warum er Bürgermeister möchte

Einbecks dritter Bewerber für das Amt des Bürgermeisters, Dr. Claudius Weisensee, hat soeben in der Hullerser Straße in Einbeck im Rahmen seiner Kampagne sein erstes Großplakat präsentiert. Dabei legte er mit Kleister und Besen selbst Hand ab. Vor FDP-Freunden und Unterstützern von Einbecks Bündnis 90/Die Grünen präsentierte Weisensee erste Vorstellungen für seine zukünftige Arbeit als Einbecks Bürgermeister. Dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group antwortete FDP-Kandidat Weisensee auf die zentrale Frage zu seinem Antrieb, sich am 1.November 2020 zur Direktwahl zu stellen, in einem ersten exklusiven Statement. Hören und sehen Sie bitte selbst.
red/Fotos/Video: Fis WMG












19.09.2020 • 12:37 Uhr

Menschenrechtsorganisation kritisiert scharf Buchhandelskette - "Zeiten der Mao-Bibel und der Verherrlichung von Diktatoren sollten vorbei sein"

Als "instinktlos und skandalös" bezeichnet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV)mit Hauptsitz in Göttingen die gezielte Werbung für chinesische Staatspropaganda in Filialen der Buchhandelskette Thalia. So werden dort auch Schriften von Chinas Staatschef und KP-Führer Xi Jinping in extra Buchständen beworben. "Was denkt sich Thalia dabei, Bücher des größten Feindes der Meinungsfreiheit zu bewerben, der historisch wertvolle uigurische Schriften verbrennen lässt, Völkermord verübt und Standardwerke über Demokratie aus öffentlichen Bibliotheken verbannt", erklärte der GfbV-Direktor Ulrich Delius am Samstag in Göttingen. Die Menschenrechtsorganisation forderte einen sofortigen Stopp der umstrittenen Werbeaktion.

Lächerlich sei die Begründung des Unternehmens für die Kooperation mit dem staatlichen chinesischen Buchexportunterrnehmen China National Publications Import and Export Cooperation (CNPIEC), erklärte Delius. Denn die vielen chinesischen Studentinnen und Studenten in Deutschland würden die Werke Xi Jinpings nicht auf Deutsch lesen. "Sie dürften froh sein, dass sie an deutschen Universitäten anders als in China nicht gezwungen werden, an Propagandakursen der Kommunistischen Partei teilzunehmen", sagte Delius. Thalia müsse begreifen, dass die Zeiten der Mao-Bibel und der Verherrlichung menschenverachtender Diktatoren in Deutschland vorbei seien. Stattdessen wünschten die Menschen Einblicke in das reale Leben in China und dazu zähle auch die systematische Verletzung der Menschenrechte.

Seit mehreren Jahren lassen Chinas Behörden in Xinjiang historisch wertvolle uigurische Bücher verbrennen, um Spuren der Geschichte der verfolgten Nationalität zu vernichten. "Es ist Teil der Völkermord-Strategie, uigurische Kulltur und Identität auszulöschen", erklärte Delius. So sei die absurde Situation entstanden, dass es in deutschen Museen und Archiven heute mehr historische Dokumente uigurischen Lebens gebe als in China.

Die Universitätsbibliotheken in China wurden in den letzten zwei Jahren von den Behörden angewiesen, alle Bücher über Demokratie-Konzepte und Rechtsstaatlichkeit aus den Regalen zu entfernen. Denn die KP fürchtet, das ihr Streben nach alleiniger Macht in Frage gestellt werden könnte. red










19.09.2020 • 12:32 Uhr

Dassel/Sievershausen gestern um 16.25 Uhr: 19-Jähriger rauscht mit Auto plötzlich den Graben, überschlägt sich mehrmals

Der 19-jährige Fahrzeugführer aus einem Ortsteil von Dassel befährt am gestrigen Freitag bei bestem Wetter um 16.25 Uhr mit seinem Pkw die Kreisstraße 513, aus Richtung Dassel kommend, in Richtung Sievershausen. Plötzlich gerät er aus noch unbekannter Ursache auf den rechten Grünstreifen. Beim Gegenlenken kommt er ins Schleudern und im weiteren Verlauf nach links von der Fahrbahn ab, so dass sich der PKW mehrfach überschlägt. Die Feuerwehr Dassel und Markoldendorf ist, zwecks Bergung der Person, vor Ort. Der Fahrzeugführer wird schwer verletzt dem Krankenhaus zugeführt. Die Schadenshöhe beträgt in etwa 6000 Euro. Die Ermittlungen zur Verkehrsunfallursache dauern an. fi










19.09.2020 • 12:21 Uhr

Grüne Kreistagsfraktion fordert Ausrufung des Landkreises als „sicherer Hafen“ - Thema am Freitag im Kreistag

Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreistag Northeim betont in einer Stellungnahme erneut ihre Forderung nach der Ausrufung des Landkreises Northeim als „sicheren Hafen“. Diese Forderung hatte die Fraktion bereits Ende März mit einem entsprechenden Antrag in den Kreistag eingebracht. Der Northeimer Kreistag tagt kommenden Freitag ab 15 Uhr öffentlichen in der Northeimer Stadthalle.

In dem heute veröffentlichten Statement der Grünen heißt es weiter:
Eine Annahme dessen würde bedeuten, dass sich der Kreistag für eine Entkriminalisierung von Seenotrettung, die Aufnahme von aus Seenot geretteten Menschen und von Bewohner*innen der Lager auf den griechischen Inseln einsetzt, wo die humanitäre Lage besonders schlimm ist. In einem Sozialausschuss vor den Sommerferien war der Beschluss über den Antrag auf Initiative der SPD zurück in die Fraktionen überwiesen und damit vertagt worden.

Die GRÜNEN-Kreistagsabgeordnete Karoline Otte dazu: „In Moria zeigt sich das Versagen Europas in der Frage nach der Aufnahme von Geflüchteten aus Krisengebieten. Der Brand im fünffach überfüllten Lager zeigt erneut, wie wichtig und dringlich es ist mit dem Bekenntnis zur Initiative „sicherer Hafen“ gegenüber der Bundesregierung den Druck für eine andere Flüchtlingspolitik zu erhöhen. Weitere Zeit für Beratungen, ist genau das, was die Menschen in Seenot oder auf den griechischen Inseln nicht haben.“

Mit den Städten Einbeck und Northeim gibt es bereits zwei „sichere Häfen“ im Landkreis Northeim. Auch im Sozialausschuss zeigte sich eine breite Mehrheit für das Bekenntnis zu einer humanitären Flüchtlingspolitik, umso unverständlicher, dass die SPD noch Beratungsbedarf sah und den Antrag auf die lange Bank schob, so die GRÜNE-Fraktion.

Der Fraktionsvorsitzende Johannes Antpöhler stellt fest: „Wir haben den Antrag „sicherer Hafen“ für den kommenden Sozialausschuss Ende September wieder auf die Tagesordnung gesetzt. Wir wollen jetzt endlich ein klares Bekenntnis des Kreistages. Wir wollen signalisieren: Wir haben Platz!“
red/Fotos: Fis WMG












18.09.2020 • 21:06 Uhr

Bad Gandersheim: Trommelkonzert in coronafreier Zone im Zentralkurpark mit 100 Gästen

Trommeln wir die Corona-Krise weg. Unter diesem freien Motto findet zur Stunde ein beeindruckend lautes Tommelkonzert im Kurpark der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim statt. Die Menschen lauschen den afrikanischen Trommelschlägen aus der Konzertmuschel neben der psychosomatischen Paracelsus-Klinik. Alles ist ganz easy, ohne Masken, Desinfektion und mit gewagten Distanzen. Die Trommeltruppe „Metro - Sansanne Mango“ ist aus Minden angereist - und gibt alles- Der Besuch des Trommelfeuers ist gratis. Anmeldungen und Registrierungen des Publikums Fehlanzeige. Auch keine Maskenkontrolle durch die Polizei. Die Stimmung prächtig. red/Video: Fis WMG










18.09.2020 • 18:57 Uhr

Bürgermeisterwahl in Einbeck: Kommt es zu einem Aufeinandertreffen von zwei Kandidaten und einer Kandidatin auf offener Wahlkampfbühne?

Noch ist keine richtige Stimmung in den etwas lauen Bürgermeisterwahlkampf in der Bierstadt Einbeck gekommen. Die beiden Bewerber und die Amtsinhaberin verlieren sich derzeit mehr in Imagepflege, um ihren Bekanntheitsgrad zu zu mehren oder aufzupolieren.

Bei dieser Persönlichkeitswerbung steht derzeit die körperliche Bewegung insbesondere der Kandidaten Sabine Michalek (CDU) und Dirk Heitmüller (SPD) im Vordergrund ihrer Aktivitäten.

Amtsinhaberin Dr. Sabine Michalek ist mit Fahrradhelm und sportlichem Dress per Rad unterwegs. In einer Mammuttour radelt sie alle Ortsteile im riesigen Einbecker Stadtgebiet ab.

Ihr erster Herausforderer, SPD-Matator Dirk Heitmüller aus dem Burgflecken Salzderhelden, posiert stets lächelnd mit roter Corna-Maske und roten Wildlederturnschuhen entweder bei Firmenbesuchen, auf ein Bahnhaltestelle oder steht an gelben Ortseingangsschildern. Auffällig seine lässige Körperhaltung mit den oftmals vergrabenen Händen in den Hosentaschen.

Der erst kurz im Rennen befindliche FDP-Kandidat Dr. Claudius Weisensee, von den Grünen abgesegnet, ist gerade durch seinen Internetauftritt und ein Webtalk aufgefallen.

Die Welt der Omnipräsenz im lokalen Internet ist allen drei Bewerbern zu eigen. Hier kommen denn auch erste inhaltliche Botschaften rüber. Heitmüller war zudem der erste Kandidat, der mit kleinen Imagebroschüren und seinen plakativen Kopfbildern für Furore sorgte.

Was man sich sich als Wähler und Wählerin wünscht ist jetzt mehr an Inhalten und Konzepten von den drei Kandidaten. Was unterscheidet sie? Was macht sie geeignet für die Führung einer Stadtverwaltung? Wie wollen sie Einbecks Zukunft gemeinsam mit dem Stadtrat und der Stadtgesellschaft positiv beeinflussen, soll heißen gestalten helfen? Diese und andere Fragen lassen sich in einem direkten persönlichen Vergleich bestens beantworten. Beispielsweise in einem offenen Wahlforum unter Beteiligung der drei Bewerber auf einer Bühne und das im Beisein von aufgeweckten Bürgerinnen und Bürgern.

Claudius Weisensee hat Sabine Michalek und Dirk Heitmüller diesen direkten Kandidatenvergleich vorgeschlagen. Man darf gespannt sein, ob sich Michalek und Heitmüller dieser Offensive stellen. Dem Wahlkampf wird es beflügeln. Die Wahlbeteiligung könnte davon profitieren. Die Bürgerschaft hat diese Transparenz und diesen demokratischen Wettstreit der besten Köpfe und guten Konzepte verdient! Dann lässt sich am 1. November gut wählen. Wen auch immer.
red/Fotos: Fis WMG














18.09.2020 • 17:40 Uhr

Zum Weltkindertag: Kinderschutz bleibt Schwerpunkt in Niedersachsen -

Sozialministerin Carola Reimann: „Kinderschutz geht alle an! Nicht nur am Weltkindertag, sondern jeden Tag!"

Anlässlich des Weltkindertages am kommenden Sonntag, 20. September, ruft Sozialministerin Carola Reimann (Foto) alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, im Alltag vermehrt auf die Situation von Kindern zu achten. „Kinderschutz geht alle an! Nicht nur am Weltkindertag, sondern jeden Tag. Gerade in der aktuellen Zeit der Corona-Pandemie, wenn krisenhafte Belastungen zum Aufflammen von Konflikten führen kann, ist es wichtig, dass Nachbarn, Bekannte genau wie Erwachsene in Schule, Kita oder Vereinen genau hinsehen.“

Niedersachsen verfügt über eine ausgeprägte Hilfs- und Beratungsstruktur im Kinder- und Jugendschutz. Hierzu gehört eine proaktive Öffentlichkeitsarbeit, die immer wieder zum Hinschauen und Handeln aufrufen soll. „Seit 2019 setzen wir mit unserer Sensibilisierungsoffensive ‚Kinderschutz geht alle an‘ auf eine breite Information der Öffentlichkeit“, unterstreicht die Ministerin.

Neben unterschiedlichen Informationsmaterialen zeigt jetzt auch Video Kindern und Jugendlichen Unterstützungsmöglichkeiten auf. Das Video ist in den sozialen Medien zu sehen und kann von den vom Land geförderten Einrichtungen kostenfrei genutzt werden.

Gewalt gegen Kinder werde leider immer noch in Teilen unserer Gesellschaft verharmlost; ein „Klaps auf den Po“, Anschreien oder Ohrfeigen als legitime Erziehungsmittel betrachtet, so Dr. Carola Reimann. „Vor genau zwanzig Jahren wurde das Gesetz ‚zur Ächtung der Gewalt in der Erziehung‘ auf den Weg gebracht. Körperliche Bestrafungen sind seither ebenso tabu wie entwürdigende Behandlung insgesamt. Diesen Meilenstein in der Gesetzgebung wollen wir in Niedersachsen mit Öffentlichkeitsmaßnahmen wieder verstärkt in Erinnerung rufen.“ Für den Kinderschutz stehen 2,6 Millionen Euro Landesmittel zur Verfügung. red/fis










18.09.2020 • 15:22 Uhr

Soeben unter Dach und Fach! Heute beim Notar Kaufvertrag unterschrieben! Neues Kurparkquartier zur Landesgartenschau! Stadt verkauft das ehemalige Kurparkhotel Bartels

Investoren Leicht und Schleder sind voller Freude und versprechen: Wir investieren mehrere Millionen Euro für etwas Schönes für Bad Gandersheim

Denkwürdiger Freitag, heute, der 18. September 2020. Ein wichtiger Notartermin hat gerade stattgefunden. Wichtige Vertragspartner unterzeichneten einen bedeutungsvollen Kaufvertrag.

Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz bestätigte das soeben. Sie erläuterte den Hintergrund und Inhalt des Vertrages mit einer offiziellen Verlautbarung. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group dokumentiert diese Stellungnahme der Bürgermeisterin im Wortlaut:

Der Kaufvertrag ist unterschrieben! Die Stadt Bad Gandersheim hat das lange leerstehende ehemalige Kurparkhotel Bartels an den Unternehmer Holger Leicht und den Architekten Michael Schleder verkauft. Die beiden Investoren planen einen Teilabriss und eine grundlegende Sanierung des Gebäudes. Das erste Ziel: Zur Landesgartenschau 2022 soll ein Boardinghouse mit Gastronomie eröffnet werden. Auch die äußere Gestaltung wird attraktiv gestaltet sein. Im zweiten Schritt werden weitere Stockwerke für Wohnungen und Penthouses ausgebaut. Für die notwendigen Parkplätze stellt die Stadt nach der Landesgartenschau das Gelände des ehemaligen Minigolfplatzes zur Verfügung.

Der Rat der Stadt Bad Gandersheim hat die Pläne der Investoren mehrheitlich sehr begrüßt und die notwendigen Beschlüsse gefasst. „Für die Stadt Bad Gandersheim bedeutet dieses Bauvorhaben eine große Bereicherung“, so Bürgermeisterin Franziska Schwarz. „Ein unschöner Leerstand direkt am Landesgartenschau-Gelände wird endlich beseitigt. Das gesamte Quartier erhält damit eine deutliche Aufwertung. Wir brauchen dringend qualitativ hochwertige, zeitgemäße Übernachtungsangebote, wenn wir die erwünschten Gästezahlen erreichen wollen. Mit einem Boardinghouse, in dem Apartments mit Selbstversorgungsmöglichkeiten entstehen, kommen wir zusätzlich den Übernachtungsbedürfnissen in der Corona-Pandemie entgegen.“

Unternehmer Holger Leicht: „Wir werden in dieses Vorhaben mehrere Millionen Euro investieren, weil wir an die Entwicklungspotentiale der Stadt glauben. Die Chance einer Landesgartenschau gibt es hier nur einmal.“ Und Architekt Michael Schleder ergänzt: „Ich bin in Bad Gandersheim groß geworden und freue mich darauf, an dieser Stelle etwas Schönes entstehen zu lassen.“

Vor über einem Jahr hatte die Stadt das ehemalige Hotel für 250.000 Euro gekauft, um einem weiteren jahrelangen Leerstand und Immobilienspekulationen entgegenzuwirken. Für den gleichen Preis übernehmen nun die Investoren das Gebäude, um es für eine attraktive Nutzung herzurichten. Die Stadt wird die Abrisskosten mit einer Summe von wiederum bis zu 250.000 Euro aus Mitteln der Städtebauförderung bezuschussen. „Diese Förderung ist gut angelegt, ebenso wie die Bereitstellung einer Fläche für Parkplätze“, erklärt die Bürgermeisterin. „Profitieren wird die Stadt nicht nur von den Arbeitsplätzen, der Wirtschaftskraft und künftigen Steuereinnahmen, die mit dem Bauvorhaben verbunden sind, sondern insgesamt von einem Image-Gewinn.“

Mit den Baumaßnahmen soll so schnell wie möglich begonnen werden. Bereits Anfang Oktober wollen die Investoren der Öffentlichkeit ihre detaillierten Pläne vorstellen.red

Zu den Bildern: Das Hauptgebäude wird u.a. ein Bordinghouse und einen gastronomischen Betriebe bekommen; außerdem wird die Fassade komplett ausgetauscht.
Das kleineres Gebäude, dem ein Hallenbad integriert war, wird plus der stählernen Feuerleiter abgerissen. Fotos: Fis WMG














18.09.2020 • 15:01 Uhr

Die gute Nachricht des Tages: Neues Bistro im Glaubenszentrum Bad Gandersheim zum Start des neuen Ausbildungsganges fertig

Mit viel ehrenamtlichem Einsatz, ebensolcher Kreativität und handwerklichem Können wird in diesen Tagen das neue Bistro der Bibelschule im Glaubenszentrum im südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim fertiggestellt. "Wir sind rechtzeitig zum Beginn des neuen Ausbildungsganges fertig!", verspricht Roman Neubauer, Geschäftsführer des Glaubenszentrums und Mitglied im Leitungsteam der Bildungseinrichtung. Bei einem Recherchebesuch des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group erklärte Neubauer gemeinsam mit Ladenbauunternehmer Willi Rutz (Küchen rutz Bohmte) das erweiterte und neugestaltete Bistro mit nunmehr knapp 100 Plätzen. Es ist direkt an die Medien- und Erweckungshalle angedockt. Freude herrschte bei beiden darüber, dass das Gemeinschaftsprojekt dank der Unterstützung vieler fleißiger Menschen rechtzeitig zum neuen Schuljahrsbeginn ans Netz geht. Der Schulbetrieb startet in den nächsten Tagen mit 120 Schülerinnen und Schülern in der Bibelschule. Dann lassen sich schöpferischen wie erholsame Pausen im neuen Bistro bestens genießen!
red/Fotos: Fis WMG












18.09.2020 • 14:45 Uhr

Es ist viel los! Polizeiausstellung geht in die dritte Woche

"Freunde. Helfer. Straßenkämpfer. Die Polizei in der Weimarer Republik" im Kunstkreis Hameln


Seit dem 7. September herrscht im Kunstkreis Hameln reger Betrieb. Polizistinnen und Polizisten aus allen Dienstbereichen, auch über die Landkreisgrenzen hinaus, sowie geschichts- und demokratieinteressierte Bürgerinnen und Bürger wechseln sich von Veranstaltung zu Veranstaltung ab.

Schulklassen des Albert-Einstein-Gymnasium nutzten das Angebot von Führungen durch Polizeibeamte, erarbeiteten aber auch selbständig Aufgabeninhalte zur Geschichte der lokalen Polizei in Hameln in der Weimarer Republik auf Grundlage der Ausstellungsinhalte von Bernhard Gelderblom.

"Die Führungen durch die Ausstellungen der Polizei in Preußen, wie auch konkret in Hameln, kommen ausgesprochen gut an." so lautet das Zwischenfazit vom neuem Leiter der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden, Matthias Kinzel.

Eine Besonderheit der letzten Woche war, neben dem Besuch der Leiter der Zentralen Kriminaldienste der Polizeidirektion Göttingen, eine Veranstaltung mit zwei Reenactment-Gruppen. Diese Darsteller von "living history" besuchten in historischen Uniformen die Ausstellung und tauschten sich einen ganzen Tag lang über authentische Geschichtsdarstellung und besondere Ereignisse für die Polizei in der Weimarer Republik aus(gesonderter Bericht mit weiteren Bildern unter http://republikpolizei.de/archive/6669).

Polizeidirektor Matthias Kinzel erneuert das Angebot insbesondere für Gruppen aus dem Bereich der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (Feuerwehr, THW, Rettungsdienste), einen Sonderführungstermin zu vereinbaren.

Für die Woche vom 21. bis 27. September stehen folgende öffentliche Termine auf dem Programm: - Dienstag, 22.09.2020, 17.00-18.30 Uhr, Demokratieschutzgespräch mit Claudio Griese (Oberbürgermeister der Stadt Hameln) - Mittwoch, 23.09.2020, 18.00-19.30 Uhr, Ausstellungsführung "Polizei in der Weimarer Republik" - Donnerstag, 24.09.2020, 17.00-18.30 Uhr, Demokratieschutzgespräch mit Johannes Schraps (Bundestagsabgeordneter) - Sonntag, 27.09.2020, 11.00-12.30 Uhr, Ausstellungsführung "Polizei in der Weimarer Republik"

Die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden lädt herzlich zur Teilnahme ein.

Aufgrund der Corona-Einschränkungen ist die Platzzahl eingeschränkt. Es wird um eine telefonische Anmeldung (Tel.: 05151/933-259; Frau Kalmbach bzw. 0151/16728624) gebeten.

Die allgemeinen Öffnungszeiten des Kunstkreises für Einzelbesucher ohne vorherige Anmeldung sind: Dienstag, Mittwoch, Freitag, Samstag 10-13 Uhr, sowie Donnerstag 16-19 Uhr und Sonntag 11-14 Uhr.
ots/Foto: Polizei










18.09.2020 • 13:14 Uhr

Nach Übergriff auf Radfahrerin - Polizei Göttingen fahndet mit Phantombild nach unbekanntem Mann

Nach einem Übergriff auf eine 43 Jahre alte Radfahrerin in der Straße "Am Dragoneranger" im Bereich der Unterführung des Autobahnzubringers (wir berichteten, siehe hierzu Pressemitteilung Nr. 349 vom 17.09.2020), fahndet die Polizei Göttingen jetzt mit einem Phantombild nach dem unbekannten Mann.

Der Täter wird wie folgt beschrieben: ca. 30 bis 35 Jahre alt, etwa 180 cm groß, kurzes dunkles Haar, kräftige Statur, sprach akzentfreies Deutsch, zur Tatzeit bekleidet mit einem hellen T-Shirt und einer kurzen dunklen Hose. Bei seinem Fahrrad handelte es sich um ein dunkles Mountainbike.

Wer den abgebildeten Mann kennt oder sachdienliche Hinweise zu seiner Identität geben kann, wird gebeten, sich unter Telefon 0551/491-2115 bei der Polizei Göttingen zu melden.mb










18.09.2020 • 12:42 Uhr

Lies: „Genehmigungsverfahren für Windräder und Umgehungsstraße erleichtern und beschleunigen"

Einwände von Bürgern/innen zum Immissionsschutz nur noch bei persönlicher Betroffenheit - Und die muss man nachweisen!

Niedersachsen hat am (heutigen) Freitag eine Initiative in den Bundesrat eingebracht, damit künftig Genehmigungsverfahren, die vor allem den Immissionsschutz betreffen, schneller über die Bühne gehen können. Denn, so der Niedersächsische Umwelt- und Klimaschutzminister Olaf Lies: „Immer öfter gibt es bei genehmigungspflichtigen Investitionsprojekten Einwände, ohne dass überhaupt eine eigene örtliche oder persönliche Betroffenheit zu erkennen ist. Vielmehr sollen massenhafte Einwände, die langwierig und mühselig abgearbeitet werden müssen, den Verfahrensablauf lahmlegen. Das bremst aber oftmals wichtige Projekte in weiten Bereichen der Energiewirtschaft, der industriellen Produktionstätigkeit und der Entsorgungswirtschaft aus."

Wenn es nach Niedersachsen geht, soll die Öffentlichkeitsbeteiligung in erster Linie effektiver ausgestaltet und Genehmigungsverfahren beschleunigt werden. „Das erleichtert Investitionsentscheidungen, insbesondere im Mittelstand und entlastet die Genehmigungsbehörden", so der Bauminister. Die legitimen Interessen der betroffenen Öffentlichkeit blieben damit gewahrt: „Im Interesse der Vorhabenträger sowie des Vollzugs an einem rechtssicheren Verfahren soll aber auch sichergestellt werden, dass nicht Jedermann willkürlich Einwendungen erheben kann, nur um ein Projekt zu verzögern oder zu torpedieren", so Lies. red/Foto: Fis WMG












18.09.2020 • 12:37 Uhr

Und wieder lockt die herrliche Herbstsonne in Bier- und Café-Gärten in der Region Bad Gandersheim-Einbeck-Seesen

Diese fantastische Spätsommerwetter will (Gott sei Dank!) gar nicht mehr aufhören. Auch heute wieder stundenlang warme Sonne pur. Eine wahre Freude jetzt die idyllischen Open-Air-Gärten der heimischen Gastronomie aufzusuchen. Beispielsweise den neuen "Biergarten an der Gande" in Bad Gandersheim. Einladend ebenso die Café - Gärten im Sektor des Klosterhügels in Brunshausen. Auch in Seesen und Einbeck gibt es ähnlich angenehme Adressen. Überalllässt sich in frischer Luft und warmer Sonne das Wochenende in vollen Zügen genießen.

Das Bild entstand in dieser Woche beim Treffen der Evangelischen Frauenhilfe in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim. Der Kafeee- und Kuchennachmittag fand erstmals unter freiem Himmel im neuen "Biergarten an der Gande" der Jungesblut-Gastronomie statt. Die Damen (und ein Herr!) waren begeistert. Auch von dem Vortrag von Prpöpstin Elfriede Knotet. Sie las aus einem Buch aufschlußreiche Informationen aus dem "Weltdorf" vor. Nachdenkswertes und so passend in die natürliche Idylle an der Gande.
red/Foto: Fis WMG










18.09.2020 • 12:16 Uhr

Öffentliche Versicherung Braunschweig erfüllt Wünsche aus der Region - Die ersten Gewinner der Kampagne „WunschLos“ werden Ende September ausgelost

Die Öffentliche Versicherung Braunschweig hat ein ganz besonderes Gewinnspiel gestartet: Für die Aktion „WunschLos“ kann jeder Einwohner der Region seinen individuellen Wunsch formulieren und diesen mit einem Foto und etwas Glück erfüllt bekommen. Die erste Auslosung findet bereits Ende September statt.

Mit der Aktion möchte die Öffentliche ihrer besonderen Verantwortung für die Region nachkommen und während der Coronakrise neue Wege finden, um die Menschen vor Ort unterstützen zu können. Ob es sich um einen Wochenendausflug für die Familie, neue Ausrüstung für den örtlichen Sportverein oder eine Sandkiste für den Kindergarten handelt – alle Wünsche, die einen Wert von 750 Euro nicht überschreiten, können im Gewinnspiel berücksichtigt werden.

Wer teilnehmen möchte, kann sich in jeder der 150 Geschäftsstellen der Öffentlichen ein herzförmiges WunschLos abholen, ein Foto des Herzes machen und es zusammen mit seinem Wunsch auf der Website der Aktion hochladen. Aus den gültigen Einsendungen werden in regelmäßigen Abständen Wünsche ausgelost und erfüllt.

„In diesem außergewöhnlichen Jahr ist sehr vieles auf der Strecke geblieben, oft auch, weil es finanziell nicht möglich gewesen ist“, so Christopher Spitzer, Vertriebsleiter der Öffentlichen. „Für uns steht die Region immer im Mittelpunkt unserer täglichen Arbeit. Wir hoffen daher auf zahlreiche Einsendungen und viele Herzens-Wünsche, die wir erfüllen können.“

Weitere Informationen und die Möglichkeit, mit dem eigenen Wunsch teilzunehmen, gibt es unter: wunschlos.oeffentliche.de.
red/Foto: Fis WMG










18.09.2020 • 12:14 Uhr

Richtungslos

Markkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Die Ereignisse und Daten aus der zurückliegenden Woche gaben den Kapitalmärkten kaum Impulse – eine richtungslose Woche an den Aktienmärkten. Die Europäische Union verkündete ein neues Klimaziel, aus den Brexit-Verhandlungen drangen etwas versöhnlichere Töne nach außen und die US-amerikanische Notenbank setzte ihre vorsichtige Beurteilung des Erholungszustandes in der amerikanischen Wirtschaft fort. Dazu passten die neuesten Informationen vom US-Arbeitsmarkt, die weiterhin nur eine moderate Entspannung bei der durch Corona stark angestiegenen Arbeitslosigkeit anzeigten. Die weiterhin steigenden Infektionszahlen der zweiten Welle in Europa beunruhigen die Marktteilnehmer. Eine deutliche Reaktion wird es wahrscheinlich jedoch nur im Falle von neuerlichen landesweiten Stilllegungen des Wirtschaftslebens geben. Das wird von den allermeisten Marktteilnehmern gleichwohl als sehr unwahrscheinlich angesehen.

Stimmungstest für die Erholung

In der kommenden Woche stehen die neuesten Stimmungsumfragen zum Zustand der europäischen Konjunktur im Zentrum des Geschehens. Insbesondere die Einschätzung der augenblicklichen Lage sollte die Einkaufsmanager–Umfrage und den Ifo-Geschäftsklima Index weiter stabilisieren. Dagegen könnten sich die Unternehmenserwartungen über die kommenden Monate etwas eingetrübt haben. Ein Grund dafür liegt in den ansteigenden Covid-19-Infektionen. Weiterhin werden Daten zur Industrieproduktion veröffentlicht. Diese werden bestätigen, dass der weltweite coronabedingte Wirtschaftseinbruch wieder wettgemacht ist, wenngleich mit starken regionalen Unterschieden: Asien liegt hier weit vor den USA, Europa im Mittelfeld.











18.09.2020 • 12:10 Uhr

Energieminister Lies warnt vor politischen Machtspielchen bei Frequenzentscheidung

Beiratsvorsitzender der Bundesnetzagentur hält an 450 MHz-Frequenznutzung durch die Energiewirtschaft fest

„Der Beirat bei der Bundesnetzagentur hat sich wiederholt und eindeutig dafür ausgesprochen, der Energiewirtschaft auch nach 2020 die Nutzung der 450 MHz- Frequenzen zur Verfügung zu stellen“, betont Niedersachsens Energie- und Umweltminister Olaf Lies: „Daran halten der Beirat und ich als Vorsitzender fest. Die Energiewende und die Dezentralisierung führen zu deutlich komplexeren Strukturen in unserer künftigen Energieversorgung. Für eine sichere Steuerung wird dabei eine digitale Vernetzung von Millionen von Stromerzeugern und Stromverbrauchern benötigt. Die Nutzung einer sicheren Kommunikationsplattform ist damit eine zentrale Voraussetzung für eine langfristig sichere Energieversorgung.“

Durch die Hintertür in einem bereits laufenden Verfahren dürfen durch das Bundesinnenministerium kein Machtspielchen geführt werden, betont Lies. Selbstverständlich habe das Thema Sicherheit eine große Bedeutung. Aber für die jetzt zur Versteigerung anstehenden Frequenzen gibt es im Innenbereichen kein nachvollziehbares Anwendungskonzept. „Auf mich wirkt das wie der Versuch, politische Machtspiele auszutragen. Der notwendige Ausbau der Energieinfrastruktur als notwendige Grundlage für konsequenten Klimaschutz ist dafür der denkbar falsche Weg. Vielmehr ist seit langen klar, dass die schon 2023/24 zur Verfügung stehenden Frequenzen für den Sicherheitsbereich die geeignetere Lösung darstellen“, sagt Energieminister Lies.

Damit stellt sich der Beirats-Vorsitzende den erneuten konkurrierenden Forderungen vor allem aus dem Bundesinnenministerium entgegen. Trotz der bereits im Verfahren befindlichen Frequenzvergabe möchte man dort das ganze Verfahren wieder anhalten. „Es führt kein Weg daran vorbei“, so der Beiratsvorsitzende Lies, „zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende brauchen wir langfristig dringend eine sichere, schwarzfallfeste und bundesweit verfügbare Kommunikationslösung“.

Der Beirat hält es für zwingend erforderlich, dass der Bereich der Energieversorgung als wesentlichen Bestandteil der Daseinsvorsorge und damit auch als kritische Infrastruktur anerkannt wird. Er spricht sich mit Nachdruck dafür aus, dass der Energiewirtschaft auch nach 2020 die erprobte sichere Kommunikationslösung auf Basis der 450 MHz-Funktechnik weiterhin zur Verfügung steht. red











18.09.2020 • 12:08 Uhr

Radfahrerin bei Unfall leicht verletzt

Leichte Verletzungen erlitt eine 52-jährige Pedelec-Fahrerin, die am gestrigen Donnerstag gegen 16:45 Uhr den Radweg in der Auschnippe aus Richtung Sohlingen (liegt bei Uslar) kommend befuhr. Ein 37-jähriger Pkw-Fahrer bog von einem ehemaligen Firmengelände eines Autohauses nach rechts in die Auschnippe ein und stieß dort mit der Radfahrerin zusammen, die dadurch zu Fall kam. Dabei entstand Sachschaden in Höhe von ca. 550 Euro.zi











18.09.2020 • 12:01 Uhr

Hannover 96:Dauerkarten-Rückabwicklung ab sofort möglich

Zur Dauerkarten-Rückabwicklung bei Hannover 96, die ab sofort möglich ist, berichtet der Vereins aktuell:

Lieber 96-Fan, Sie haben es in den vergangenen Tagen sicherlich in den Medien verfolgt: Die Politik hat die Weichen dafür gestellt, dass – in einer Testphase für zunächst sechs Wochen – Fußballspiele in der Bundesliga und 2. Liga wieder mit Zuschauern stattfinden können. Das freut uns alle sehr, denn wir haben in den vergangenen Wochen und Monaten dem Tag entgegenfiebert, an dem wir in der HDI Arena wieder vor Publikum spielen. Am 3. Oktober ist es nun soweit: Gegen Eintracht Braunschweig dürfen wir – so ist es vorgeschrieben – maximal 20 Prozent der Stadionkapazität belegen, also in unserem Fall 9800 Plätze.

Wir haben uns dazu entschieden, ausschließlich Dauerkarteninhaberinnen und Dauerkarteninhabern der vergangenen Saison (2019/20) die Möglichkeit zu bieten, über unseren Ticket-Onlineshop jeweils zwei Karten für das Derby zu erwerben. Damit möchten wir die Treue unserer mehr als 19 000 Stammzuschauer honorieren.

Und das müssen Sie zum Kartenerwerb wissen:

Kann jeder 96-Fan Karten für das Spiel erwerben?
Nein, ausschließlich Dauerkarteninhaberinnen und Dauerkarteninhaber der Saison 2019/20 bekommen die Möglichkeit, am Ticketkauf teilzunehmen.

Wann geht der Kartenverkauf für das Spiel gegen Eintracht Braunschweig los?
Verkaufsstart ist online am Donnerstag, 24. September, um 10 Uhr.

Wo kann ich die Karten erwerben?
Ein Kartenkauf ist nur über den Ticket-Onlineshop von Hannover 96 möglich. Es gibt ausschließlich Mobile-Tickets oder Print-at-home-Tickets. Eine Kartenversendung per Post gibt es nicht. Ein Kartenverkauf in den 96-Fanshops oder an anderen Vorverkaufsstellen findet nicht statt. Diesen Vergabemodus sieht das Sicherheits- und Hygienekonzept vor.

Warum müssen alle Dauerkarteninhaberinnen und Dauerkarteninhaber vor der Kartenbestellung zunächst ein neues Passwort erstellen?
Hannover 96 hat den Systemanbieter für den Onlineshop gewechselt. Das macht es notwendig, dass alle Dauerkarteninhaberinnen und Dauerkarteninhaber ein neues Passwort erstellen – eine genaue Anleitung dafür finden Sie hier. Wir empfehlen Ihnen, das neue Passwort rechtzeitig vor dem Ticketverkaufsstart festzulegen, denn das Spiel ist erst nach einem erfolgreichen Login buchbar. Bitte beachten Sie dabei: Nutzen Sie bitte genau die E-Mailadresse, mit der wir Sie in diesem Newsletter angeschrieben haben, denn ausschließlich diese ist für den Login gültig. Eine genaue Anleitung zur Funktionsweise des neuen Onlineshops werden wir Ihnen ebenfalls zeitnah zukommen lassen.

Kann ich beliebig viele Tickets bestellen?
Nein, jede Dauerkartenbesitzerin und jeder Dauerkartenbesitzer kann jeweils 2 Tickets bestellen. Die Tickets sind nur als Kombitickets analog des Eltern-Kind-Tickets buchbar, also beispielsweise 1 Erwachsener +1 Erwachsener oder 1 Erwachsener + 1 Kind oder ein Erwachsener + 1 ermäßigt und so weiter.

Die Nachfrage nach den Karten wird mit großer Sicherheit das auf 9800 limitierte Kartenangebot übersteigen. Wie entscheidet sich, wer Tickets bekommt und wer nicht?
Um allen Bewerberinnen und Bewerbern die gleichen Möglichkeiten zu bieten, haben wir uns für das Prinzip „First come, first serve“ entschieden – wir halten dieses Verfahren für transparenter und fairer als ein Losverfahren. Wer keine Tickets für das Spiel gegen Braunschweig bekommt, erhält ein exklusives Vorkaufsrecht für das Heimspiel am 24. Oktober gegen Fortuna Düsseldorf.

Warum müssen auch von der Person, die als Begleitung mit zum Spiel kommt, Vor- und Nachname sowie die E-Mailadresse erfasst werden?
Das Sicherheits- und Hygienekonzept schreibt es zwingend vor, dass alle Tickets personalisiert sind, damit gegebenenfalls das Gesundheitsamt nach einer Erkrankung mit dem COVID-19-Virus Infektionsketten schnell zurückverfolgen kann. Dies dient letztlich dem Gesundheitsschutz aller Stadionbesucher.

Warum hat sich 96 gegen die Variante mit Einzeltickets entschieden, mit der mehr Dauerkarteninhaberinnen und Dauerkarteninhabern erreicht worden wären?
Bei Einzeltickets hätten durch die Abstandsregeln, die wir auf den Tribünen zur Sicherheit aller einhalten müssen, weniger als 9800 Menschen Platz gefunden. Außerdem war es uns wichtig, dass jede Dauerkarteninhaberin und jeder Dauerkarteninhaber die Möglichkeit bekommt, seine Wunschperson mit ins Stadion nehmen zu können – getreu dem 96-Motto „Niemals allein“.

Sind Tickets für Kinder unter sechs Jahren auch gegen Eintracht Braunschweig kostenfrei?
Ja, wer als Begleitung ein Kind, das jünger als sechs Jahre ist, mitnehmen möchte, kann das kostenfrei tun und muss hierfür die Option „Ein Erwachsener + ein Kind unter 6“ auswählen, da im aktuellen Sonderspielbetrieb auch Kinder mit einem Alter unter 6 Jahren ein Ticket und einen festen Sitzplatz benötigen. Eine Erhöhung von zwei auf drei Plätze ist dadurch jedoch nicht möglich, es bleibt in jedem Fall bei zwei Plätzen.

Wie läuft das Vergabeverfahren bei den nachfolgenden Spielen?
Der von Bund und Ländern beschlossene Testbetrieb mit Zuschauern ist zunächst auf sechs Wochen angelegt. In dieser Zeit und für den Fall, dass auch danach Zuschauer ins Stadion dürfen, bleibt das Prinzip gleich: Zunächst wird jeweils denjenigen Dauerkarteninhaberinnen und Dauerkarteninhabern für einen Tag ein exklusives Vorkaufsrecht eingeräumt, die in den vorangegangenen Spielen leider leer ausgehen mussten. Die restlichen Tickets stehen dann wieder allen verbliebenen Dauerkarteninhaberinnen und Dauerkarteninhabern zur Verfügung. Erst wenn danach noch Karten verfügbar sein sollten, gehen diese in den freien Verkauf.
red











18.09.2020 • 06:52 Uhr

Neuordnung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes im Landkreis Northeim – Landtagsabgeordneter Uwe Schwarz (SPD) fordert KVN auf, Pläne zu überdenken

Anlässlich der vor wenigen Wochen öffentlich bekannt gewordenen Pläne der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN), die Städte Uslar und Bodenfelde dem Bereitschaftsdienstbereich Northeim zuzuordnen, hatte sich der Landtagsabgeordnete Uwe Schwarz bereits im August dieses Jahres mit einer Kleinen Anfrage an die Niedersächsische Landesregierung gewandt. Der Sozialexperte aus Bad Gandersheim appellierte zudem an die KVN, durch die Neuordnung des ärztlichen Notdienstes keine Verschlechterung der medizinischen Versorgung für die Bevölkerung in der Region herbeizuführen.
„In ihrer nun erfolgten Antwort an mich verweist die Landesregierung richtigerweise auf die alleinige Zuständigkeit der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen, der im Rahmen ihres Auftrags zur Sicherstellung der vertragsärztlichen Versorgung auch die Organisation der Versorgung außerhalb der regulären Sprechzeiten obliegt“, so Schwarz.

Der neue Dienstbereich soll ab dem 1. Februar 2021 ganz oder teilweise die Städte und Gemeinden Northeim, Moringen, Hardegsen, Kalefeld, Katlenburg-Lindau, Nörten-Hardenberg, Uslar, Bodenfelde sowie den Einbecker Ortsteil Iber und den Ortsteil Dorste aus der Stadt Osterode umfassen.

Laut KVN sei das Ziel der Neuordnung die Reduzierung der Dienstbelastung für die einzelnen Ärztinnen und Ärzte. Die Dienstfrequenz in Adelebsen werde durch die Zusammenlegung 3,3 Dienste pro Jahr betragen (gegenüber 15,5 Dienste, wenn der Bereitschaftsdienstbereich Uslar erhalten blieben). Im Bereitschaftsdienstbereich Northeim betrage die Dienstfrequenz zukünftig 7,3 Dienste. Die zulässige Obergrenze umfasst laut Bereitschaftsdienstordnung 16 Dienste pro Jahr (maximal 4 Dienste pro Quartal).

Die Reduzierung des Bereitschaftsdienstes trage nach Auffassung der Kassenärztlichen Vereinigung außerdem dazu bei, die Attraktivität für ärztliche Niederlassungen zu steigern und sei von erheblicher Bedeutung für die ärztliche Nachwuchsgewinnung, insbesondere in ländlichen Regionen.

„Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung und zur Nachwuchsgewinnung sind zweifelsohne von großer Bedeutung. Wer allerdings die räumlichen Entfernungen in unserer Region kennt, der weiß, dass dieser gigantische neue Bereitschaftsdienstbereich nur von Ortsunkundigen entworfen worden sein kann und vollkommen ungeeignet ist. Die Neueinteilung durch die Kassenärztliche Vereinigung bedeutet eine klare Verschlechterung für die Versorgung in Uslar und Bodenfelde“, kritisiert der Landtagsabgeordnete Schwarz die Pläne der KVN.

„Erschwerend kommen in normalen Wintermonaten noch die Straßenbedingungen im Solling hinzu. Hier werden jedenfalls die Interessen einzelner Ärzt*innen einer vernünftigen Versorgungsstruktur geopfert. Hinzu kommt, dass die zentrale Rufbereitschaftsnummer 116 117 nach den dilettantischen Veränderungen durch Bundesgesundheitsminister Spahn nur noch sehr mangelhaft funktioniert. Das Northeimer Modell, wo sowohl die 116117 als auch der Notruf 112 in der Northeimer Rettungsleitstelle aufgelaufen sind und von dort die Einsätze optimal gesteuert wurden, ist leichtfertig beendet worden“, so Schwarz weiter.

Der Landtagsabgeordnete geht davon aus, dass die geplante Neueinteilung der Bereitschaftsbereiche zwangsläufig zu einer höheren Inanspruchnahme der Notrufnummer 112 führen wird und dadurch unnötig wichtige Ressourcen des Rettungsdienstes gebunden werden. Schwarz fordert die Kassenärztlichen Vereinigung auf, ihre derzeitigen Planungen zu überdenken und realistische Versorgungsbereiche zu bilden.red/Foto: Fis WMG










18.09.2020 • 06:47 Uhr

"Gurtmuffel" in Seesen erwischt - 42 Verstöße bei Verkehrskontrollen zum Thema "Ablenkung im Straßenverkehr"

42 Verstöße stellte die Polizei Goslar am Mittwoch bei der Fortsetzung ihrer Kontrollen mit dem Schwerpunkt "Ablenkung im Straßenverkehr" fest.

Von 10 bis 14 Uhr, überwachten die Einsatzkräfte auf der Braunschweiger Straße in Seesen den Straßenverkehr. Wie bei den Kontrollen an den Vortagen lag auch hier das Hauptaugenmerk auf der Anschnallpflicht sowie der unerlaubten Benutzung des Mobiltelefons während der Fahrt.

Mit 24 Verstößen bildeten die "Gurtmuffel" den Großteil der Ahndungen. Sieben Fahrzeugführer nutzten verbotener Weise das Mobiltelefon während der Fahrt. Zweimal stellten die Beamten fest, dass ein Kind ohne jede Sicherung im Auto befördert wurde. Sechs Verstöße von Radfahrenden mussten geahndet werden, davon zweimal wegen der Missachtung des Rotlichts. Weitere Feststellungen waren u.a. Bauartveränderungen am Fahrzeug sowie eine Ordnungswidrigkeit nach dem Fahrpersonalrecht.

Die Polizei wird diese Kontrollen an unterschiedlichen Stellen im Landkreis Goslar fortführen. ots










18.09.2020 • 06:42 Uhr

Bad Gandersheim: Polizisten kontrollieren Maskenpflicht an Schulbushaltstellen

In einer speziellen Aktion haben Beamte des Polizeikommissariats in Bad Gandersheim am vergangenen Mittwoch die Einhaltung Maskenpflicht an Schulbushaltstellen in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim kontrolliert. Die Mund- und Nasenbedeckungen sollen laut Angaben von Hygieneexperten die Verbreitung des Corona-Virus verhindern helfen. Die Polizisten wurden nach Recherchen des Redaktionsnetzwerkes an den Bushaltestellen auf dem Domänenhof und in der Braunschweiger Straße gesichtet. An letzterer Haltestelle war die Streife zeitweise mit einer Lehrerin des Roswitha-Gymnasiums im Einsatz. Wie zu beobachten war, hielten sich alle Schülerinnen und Schüler im Zeitraum der Recherche peinlichst an die staatlich verordnete Maskenpflicht. Die Polizisten vollzogen lediglich ihren Beaobachterstautus.
red/Fotos: Fis WMG












18.09.2020 • 06:34 Uhr

Einbeck: Fahrraddiebstahl beim Einkaufsmarkt am Hubeweg

Am gestrigen Donnerstag stellte ein 16-jähriger Einbecker, gegen 18:30 Uhr, sein Mountainbike der Marke Breelux, vor einem Einkaufsmarkt am Hubeweg ab. Anschließend begab sich der Jugendliche in den Markt, ohne sein Fahrrad ordnungsgemäß zu sichern. Als er kurze Zeit später wieder zurückkehrte, stellte er fest, dass ein bislang unbekannter Täter sein Mountainbike im Wert von 300 Euro entwendet hat.

Die Polizei Einbeck hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die möglicherweise Beobachtungen gemacht haben, sich unter Telefon 05561-949780 zu melden. kr











18.09.2020 • 06:30 Uhr

Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim: Nach Strömungslenker nun Terrassenbau in der "Koppelwiese"

Nach dem Spatenstich für den symbolischen Baustart bei der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim stehen die tatsächlichen ersten Bauarktivitäten unmittelbar bevor: In öffentlicher Sitzung des Gandersheimer Stadtrates kündigte das LaGa-Geschäftsführer Thomas Hellingrath höchstpersönlich in seinem aktuellen Lagebericht an. Zwei Aufträge seien vergeben, so seine Botschaft. Die erste Maßnahme betrifft die Umgestaltung von Wegen in der "Koppelwiese". Hier waren in den vergangenen zwei Wochen im Auftrag des Leineverbandes bereits die "Strömungslenker" an einem halben Dutzend Stellen des Gandeverlaufes eingebracht worden. Dazu wurden tonnenschwere Basaltbrocken und dicke Baumstämme in der Gande versenkt (wir berichteten).
Die Firma Kluge aus Delligsen erhielt nun den Auftrag, terrassenförmige Zugänge zum Bachlauf und neue Wege in der Koppelwiese anzulegen. Mit diesen Baumaßnahmens soll in den nächsten zwei Wochen angefangen werden, bestätigte auf Nachfrage Andree Schumann, Leiter des städtischen Bauamtes.
red/Fotos: Fis WMG












17.09.2020 • 18:07 Uhr

Land haut weitere 410 Millionen Euro raus! Nach Krisenmodus Neustart für Unternehmen, die Kohle benötigen

Investitionen und Innovationen will Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann bei den niedersächsischen Unternehmen anstoßen, mit niedrigschwelligen Förderprogrammen und Gutscheinen im Umfang von insgesamt 410 Millionen Euro. Ab dem 23. September können die Förderanträge bei der NBank eingereicht werden. Das Innovations- und Investitionspaket ist Teil des Konjunkturprogramms, welches der Landtag im Rahmen des 2. Nachtragshaushalts im Juli beschlossen hat.

Althusmann: “Innovationen und Investitionen sind das beste Mittel, um wieder durchzustarten. Unternehmen sollten jetzt entschlossen handeln. Deshalb haben wir bewusst die Hürden niedrig gehalten. Die Fördermöglichkeiten sind einfach ausgestaltet, werden unbürokratisch und vollständig digital abgewickelt. Wir haben uns dafür entschieden, besondere Förderkonditionen für die Automobilwirtschaft einzuräumen. Die Branche nimmt in Niedersachsen einen besonderen Stellenwert ein und sicherte in der Vergangenheit eine stabile wirtschaftliche Entwicklung sowie vielen Familien gute Einkommen. Diese Branche steht durch den Strukturwandel und die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie vor besonderen Herausforderungen.“

Allen Programmen gleich ist, dass sie niedersächsischen Unternehmen zu Gute kommen, die zwischen April und Juni einen Umsatzrückgang verzeichnet haben.

Die Niedrigschwellige Förderung von Investitionen kann von allen Unternehmen im gewerblichen Bereich beantragt werden. Die Investitionen sollen auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Unternehmen können Zuschüsse bis zu 250.000 Euro (Automobilwirtschaft bis zu 800.000 Euro) erhalten.

Das Niedrigschwellige Innovationsförderprogramm kann von allen Unternehmen beantragt werden, für Innovationsvorhaben, die ein verbessertes Produkt, ein verbessertes Produktionsverfahren oder eine verbesserte Dienstleitung im Unternehmen hervorbringen. Erstattet werden 60 Prozent der Ausgaben (Automobilwirtschaft 75 Prozent), der maximale Zuschuss liegt bei 800.000 Euro. Die Personalausgaben müssen über 50 Prozent der Ausgaben betragen.

Die Innovationsgutscheine kommen kleinen und mittleren Unternehmen mit bis 500 Beschäftigte zu Gute. Mit Zuschüssen bis zu 30.000 Euro können 80 Prozent der Ausgaben für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die extern beauftragt wurden, gefördert werden.

Das Wirtschaftsministerium hat zur Umsetzung des Corona-Konjunkturprogramms außerdem bereits vier weitere Richtlinien an den Start gebracht: Die Richtlinie zur Förderung von Tierparks, Wildparks und Zoos sowie die Sonderprogramme zur Förderung der Häfen, der Inselversorger und der Luftfahrtindustrie.red











17.09.2020 • 17:16 Uhr

Innerstetalsperre im Harz immer leerer - Swimmingpools zuhause gut gefüllt

Wer in diesen heißen Spätsommertagen durch Südniedersachsen tourt bekommt bei genauerem Hinsehen (Recherche) ein kontrastreiches Wassererlebnis vermittlet:

im Harz hat die anhaltende Trockenheit zu einem heftigen Absinken der Wasserstände in Bächen und in den Talsperren geführt. Das hier Bild dokumentiert zeigt die Wüste in der Innerstetalsperre. Nur noch Pfützen bedecken weitere Teil des ausgetrockneten Bodens der Talspeere.Hitze, Trockenheit und der Mangel an Regen lassen die Talsperren immer mehr ausdörren.

Ganz anders die Fun- und Erlebniswelt in den mit Wasser besprengten Grünanlagen in schönen Wohnlagen rund um Goslar und anderen Villenviertel südniedersächsischer Städte. Dort sind jetzt wieder die heimischen Swimmingpools mit Frischwasser versorgt worden. Erholoasen vom Feinsten. Der Hitze des Tages entfliehen. Hinein in coole Erfrischungsbad.
red/Fotos: Fis WMG










17.09.2020 • 15:52 Uhr

Bad Gandersheimer "Festspielbrunnen" sollte "Theaterbrunnen" heißen, meint Ratsherr Hendrik Geske

Die nachhaltige Reparaturanfälligkeit des Pannen-Festspielbrunnen auf der Stiftsfreiheit (wir berichteten) in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt sorgt weiter für Gesprächsstoff. Hier das Statement von Bad Gandersheims Ratsherrn Hwendrik Geske (Ackenhausen):
"Es ist schon bemerkenswert, dass in dem recht neuen Brunnen auf der Stiftsfreiheit Jahr um Jahr Steuergelder verschwinden bzw. verschwendet werden! Im Gegensatz zu den Gemeindestrassen und öffentlichen Gebäuden, Friedhöfen und und und, für deren Instandsetzung meist kein Geld vorhanden ist.

Ich habe vor Jahren schon mal die Anmerkung gemacht, dass es meiner Meinung nach besser wäre, die regelmäßigen Sanierungen einzustellen. So schön der Brunnen auch aussieht: es ist ja wohl kein Ende in Sicht, mit anderen Worten: ein Fass ohne Boden! Man kann sich mal vor Augen halten, dass hier regelmäßig tausende Euro ausgegeben werden, ohne die Aussicht, dass der Brunnen irgendwann mal länger „durchhält“.

Bei der Namensgebung des Brunnens hätte ich dem Namen „Theaterbrunnen“ anstatt Festspielbrunnen übrigens den Vorzug gegeben. Das Wort „Theater“ beschreibt doch wunderbar zweideutig, was es von Anfang an mit dem Bauwerk auf sich hat! Aber, so wie ich die Mehrheit im Rathaus einschätze, wird es wohl auch in den nächsten Jahren weiterhin Theater mit dem Brunnen geben. Darauf ist Verlass."
red/Fotos: Fis WMG










17.09.2020 • 15:49 Uhr

Polizei-Erfolg in Uslar -Bollensen: Dunkelhäutigen Täter nach vorangegangenem Diebstahl aus Pkw festgenommen

Zeugen beobachteten am 16. September, gegen 12:30 Uhr, eine verdächtige Person an einem im Galgenweg in Uslar-Bollensen zum Parken abgestellten Pkw. Der zwischenzeitlich herbeigerufenen Polizei wurde der Diebstahl einer Geldbörse aus dem Pkw mitgeteilt. Im Rahmen von intensiven Fahndungsmaßnahmen wurde anschließend ein Tatverdächtiger in Tatortnähe festgenommen. Es handelte sich dabei um einen 22-jährigen dunkelhäutigen Mann (Migrant), der aus Nordhessen kommt.

Die Polizei geht davon aus, dass der Tatverdächtige in Begleitung einer weiteren männlichen Person gewesen sein dürfte, deren Identität jedoch noch unbekannt ist. Das vermeintliche Diebesgut konnte auf dem Fluchtweg wieder aufgefunden werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige auf Grund einer aktuellen Fahndungsausschreibung einer Polizeidienststelle in Nordhessen übergeben. Die Polizei Uslar bittet um Hinweise zum Tathergang und zur Identität des zweiten Täters unter der Rufnummer 05571/92600-0.zi










17.09.2020 • 13:17 Uhr

Radrundtour am Sonntag: Bunte Fahrräder auf dem Teststrecke nach Heckenbeck

Mit einer Radrundtour auf dem Fahrradteststreifen auf der Straße von Bad Gandersheim nach Heckenbeck und retour machen erneut muntere Radler-Aktivisten einer Bürgerinitiativeauf sich und ihr Anliegen aufmerksam. Für kommenden Sonntag haben sie zu einer Radrundtour eingeladen. Gefahren wird auf bunt geschmückten Rädern, so ist es ein Wunsch der Organisatoren.

Alle weiteren Infos zu der Aktion vermittelt die Grafik. Viele Mitradler/innen sind herzlich willkommen - das Wetter verspricht eine vergnügliche Unternehmung der alternativen Art. red










17.09.2020 • 13:04 Uhr

Morgens um 2.30 Uhr in Bad Gandersheim: Bedrohung, Beleidigung und Sachbeschädigung

Die Polizei berichtet soeben: Bereits am 13. September 2020, gegen 02:30 Uhr, wurde in der Marienstraße in Bad Gandersheim eine Haustür aus Glas eingeschlagen. Bei den bislang unbekannten Tätern soll es sich um eine Frau und um einen Mann gahandelt haben. Im weiteren Verlauf des Abends wurde ein Bewohner der betroffenen Wohnung am Telefon beleidigt und bedroht. Das Motiv hierbei dürfte im privaten Bereich liegen. Ein Tatzusammenhang ist nicht auszuschließen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der Sachbeschädigung geben können, werden gebeten sich unter der Telefonnr.: 05382 / 919200 beim Polizeikommissariat Bad Gandersheim zu melden. (ata)











17.09.2020 • 12:59 Uhr

82-jähriger Kalefelder ignoriert Vorfahrt einer Gandersheimerin und beschädigt durch Zusammenstoß zwei Auto

Am gestrigen Mittwoch, kam es laut Polizei gegen 11:25 Uhr zu einem Verkehrsunfall durch Missachtung der Regel rechts vor links. Ein 82-Jähriger Kalefelder befuhr mit seinem PKW VW Golf Plus die Straße Am Plan in Bad Gandersheim in Richtung Neustadt und übersah die von rechts kommende und Vorfahrtberechtigte 45-Jährige Bad Gandersheimerin mit ihrem PKW Opel Astra. Diese wollte nach links in die Straße Am Plan einbiegen. Infolgedessen kam es zum Zusammenstoß der beiden PKW im Einmündungsbereich. Hierbei wurden beide PKW nicht unerheblich beschädigt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 3.500 Euro.ros










17.09.2020 • 12:53 Uhr

Handynutzung am Steuer im Auto: Polizei registriert 90 Verstöße - Bußgelder und Punkte in Verkehrssünderkartei

Polizeipräsident Lührig verteidigt Kontrollen seiner Polizisten: "Teil unserer Verkehrssicherarbeit - Ordnungswidrigkeiten werden geahndet!"


Die Polizeidirektion Göttingen hat sich am Montag und Dienstag (14. und 15. September) an einer länderübergreifenden Schwerpunktkontrolle zur Bekämpfung der Unfallursache "Ablenkung im Straßenverkehr" beteiligt. Im Mittelpunkt der Kontrolle stand die Nutzung von Smartphones und Handys am Steuer.

Im Bereich der Polizeidirektion Göttingen konnten im Kontrollzeitraum insgesamt 90 Verstöße aufgrund der Nutzung eines Mobiltelefons festgestellt werden. Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet - die Betroffenen müssen nun mit einem Bußgeld von 100 Euro und einem Punkt in Flensburg rechnen.

Überhöhte Geschwindigkeit, falsches Überholen, aber auch Drogen und Alkohol am Steuer sowie die Nichteinhaltung des nötigen Sicherheitsabstands zählen zu den Hauptursachen von schweren Verkehrsunfällen. So ist es im Jahr 2020 im Bereich der Polizeidirektion Göttingen bereits zu 394 Verkehrsunfällen mit schweren Folgen gekommen. 27 Verkehrsteilnehmer wurden dabei getötet, 399 schwer verletzt. Die Bekämpfung dieser Hauptunfallursachen steht deshalb auch weiterhin im Fokus der diesjährigen Verkehrssicherheitsarbeit. Einen weiteren Schwerpunkt bildet zudem die Unfallursache "Ablenkung im Straßenverkehr".

Ablenkung am Steuer, unter anderem durch die Nutzung von Smartphones und Handys, verringert die Aufmerksamkeit und gefährliche Situationen im Straßenverkehr werden zu spät erkannt.

"Jede Unaufmerksamkeit, auch wenn sie noch so kurz ist, kann im Straßenverkehr zu einem schweren Unfall führen. Ablenkung ist auch weiterhin eine Hauptursache schwerer Verkehrsunfälle. Der Blick für fünf Sekunden aufs Handy bei 50 km/h bedeuten 70 Meter Blindflug. Wir müssen leider immer wieder feststellen, dass sich einige Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer der Gefahr durch Ablenkung im Straßenverkehr immer noch nicht bewusst sind.

Sämtliche Ablenkungsquellen, welche die Konzentration auf das Verkehrsgeschehen negativ beeinflussen könnten, sollten vermieden werden, um so das eigene und das Leben anderer Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu schützen", appelliert Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen.

"Polizeiliche Kontrollen sind deswegen ein wichtiger Teil der Verkehrssicherheitsarbeit. Wir werden auch zukünftig derartige Schwerpunktaktionen durchführen und Ordnungswidrigkeiten konsequent ahnden", so Lührig abschließend. ots











17.09.2020 • 12:47 Uhr

Bekiffter Kalefelder in Billerbeck aus dem Verkehr gezogen - Urintest und Blutprobe vollzogen

Tatort: Einbeck-Billerbeck, Hauptstraße: Am gestrigen Mittwoch, gegen 18:30 Uhr, wurde ein 21 jähriger Kalefelder als Fahrzeugführer kontrolliert. Hierbei stellten die Polizeibeamten des PK Bad Gandersheim "drogentypische" Auffälligkeiten fest. Ein freiwillig durchgeführter Urintest reagierte positiv auf THC. Der Fahrzeugführer gab den Konsum von Cannabis zu. Dem Kalefelder wurde die Einleitung eines Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahrens eröffnet. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. (ata)











17.09.2020 • 12:44 Uhr

Auswärtige Polo-Fahrerin (19) missachtet "rechts vor links": Heftiger Crash am Hagen in Bad Gandersheim

Ereignisort: Bad Gandersheim, Am Plan, Einmündung Hagen: Am gestrigen Mittwoch, 16. September 2020,gegen 14.20 Uhr, missachtete eine 19-Jährige Alfelderin mit ihrem PKW VW Polo die Vorfahrt eines 46-Jährigen Bad Gandersheimers. Die Alfelderin befuhr die Straße am Plan in Richtung Neustadt und übersah den von rechts aus der Straße Hagen kommenden Bad Gandersheimer mit seinem Opel Zafira. Dieser wollte nach links in die Straße Am Plan einbiegen. Es kam zum Zusammenstoß der beiden PKW im Einmündungsbereich. Infolgedessen waren beide PKW nicht unerheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden. ros











17.09.2020 • 08:36 Uhr

Vor Gericht festgelegt: 110. Infanterie-Division in Lüneburg war auch am Völkermord an den Juden beteiligt

Vor dem Verwaltungsgericht Lüneburg wurden am Montag die Klagen mehrerer Kläger verhandelt, die sich gegen das äußere Erscheinungsbild des Denkmals zu Ehren der 110. Infanterie-Division richteten.

Den Klägern ging es maßgeblich darum, der Hansestadt Lüneburg aufzugeben, den seit 2018 bestehenden Begleittext des Ehrenmals dahingehend zu ergänzen, dass die 110. Infanterie-Division auch am Völkermord an den Juden, der Shoah, während der Zeit von 1941 bis 1944 in der Sowjetunion beteiligt war.

Die Beteiligten haben sich in der mündlichen Verhandlung geeinigt, dass die Hansestadt Lüneburg den Text auf der Begleittafel um einen entsprechenden Halbsatz ergänzt, und haben daraufhin die Verfahren einvernehmlich beendet. red











17.09.2020 • 08:23 Uhr

Vogelbeck: Senior "spielt" sich als Aufpasser auf und hat jetzt prompt die Polizei im Nacken

Einbeck; OT Müllershausen (Kr.) 16.09.2020; 17:00 Uhr

Am gestrigen Mittwoch, es spielten gegen 17 Uhr drei Kinder aus Vogelbeck im Bereich der Bushaltestelle Müllershausen in dem Einbecker Dorf. Hierbei stellte ein 14-Jähriger ein mitgeführtes Fahrrad an einem Pfosten ab, damit dieses beim Spielen nicht im Weg stand. Währenddessen kam ein bislang noch unbekannter, älterer Mann hinzu und trat gegen das Fahrrad, weil es ihm im Weg stand. Anschließend ergriff er den Jungen im Nacken und forderte diesen auf, das Fahrrad wegzuräumen. Danach entfernte sich der Mann in Richtung Vogelbeck. Durch den Griff in den Nacken verspürte der Junge Schmerzen und zeigte zusammen mit seiner Mutter den Sachverhalt bei der Polizei an. Diese hat daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung gegen den unbekannten Senior eingeleitet. kr










17.09.2020 • 08:12 Uhr

Northeimer Handball Club verpflichtet polnischen Spielmacher! Herzlich willkommen Mateusz Rydz!

Nun ist es dem Northeimer Handball Club gelungen einen weiteren Neuzugang für den Rückraum zu verpflichten. Mit dem 29 Jährigen Mateusz Rydz kommt ein erfahrener Spieler zum NHC. Mateusz soll sich die Spielmacher Position mit Tim Gerstmann teilen. Mit 1,92m ist er anderer Spielertyp als Tim und erhöht so die taktischen Möglichkeiten für das Trainerteam. Mit seiner Spielintelligenz verstärkt Mateusz nicht nur den Angriff sondern wird auch dem Abwehrverbund weiterhelfen. Den obligatorischen Medizincheck im Helios ASK Northeim bestand Mateusz ohne Probleme. Der NHC bedankt sich erneut bei Prof. Dr. med. Wolfgang Schillinger und seinem Team für die professionelle Unterstützung.

Mateusz wechselte bereits im Alter von 18 Jahren erstmalig nach Deutschland und spielte zunächst drei Jahre in Willstädt. Es folgten jeweils ein Jahr in Hannover-Anderten, Großburgwedel und Schalksmühle-Halver in der 3. Liga. Danach ging es ein Jahr nach Luxemburg und anschließend für drei Jahre in die Heimat nach Polen zu KS SPR Chrobry Glogow. Zuletzt spielte er in der abgebrochenen Saison in Frankreich bei HBC Livry-Gargan in der 3. Liga. Mateusz spielte 12 Mal für die U18, 15 Mal für die U21 und sechs Mal für die B-Nationalmannschaft von Polen. Nun ist "Matti", wie er genannt wird, in Südniedersachsen gelandet und möchte mithelfen die Ziele der Northeimer zu erreichen.

"Ich wurde sehr freundlich und mit offenen Armen vom Team, den Trainren und dem Umfeld aufgenommen", so Mateusz. Er möchte sich nun schnellstmöglich einspielen und zum Saisonstart bereit sein. Privat kocht "Matti" gern, schaut Netflix und ließt auch gern mal ein Buch. Besonders freut er sich, wenn in ein paar Wochen seine Freundin aus Polen nach Northeim nachkommt. Eine Wohnung hat er bereits bezogen und sein neuer Job beginnt am 01.10. - weitere Informationen folgen.

Beim HSC sind alle voller Freunde: "Wir heißen Mateusz herzlich Willkommen im NHC und wünschen ihm eine gute Zeit!" red/ok/Fotos: NHC.










17.09.2020 • 08:08 Uhr

Familienzwist in Markoldendorf: Vater verbietet seinem Sohn Umgang mit 18-Jähriger Frau - Die alarmiert die Polizei wegen Bedrohung und Beleidigung

Am Dienstagabend (19.15 Uhr) kam es in Markoldendorf (gehört zu Dassel) zunächst zu einer Bedrohung einer 18-jährigen jungen Frau au Krefeld. Die in Markoldendorf lebende Familie ihres Freundes akzeptiert deren Verhältnis nicht und drohte dieser mit Konsequenzen, sofern die Beziehung nicht beendet wird. Die junge Frau rief daraufhin die Polizei. Während der Sachverhaltsaufnahme der Polizeibeamten vor Ort beleidigte der 43-jährige Vater sowie die 17-jährige Schwester des Freundes die junge Frau auf sexueller Grundlage. Es soll das Schimpfwort "Du Nutte..." gefallen sein.
Die Polizei leitete noch vor Ort gegen die Familie mehrere Ermittlungsverfahren ein. red/kr










16.09.2020 • 20:52 Uhr

Jetzt auch Maskenpflicht für Pferde?

Masken sind so etwas von "in" in diesen Corona-Krisentag, dass manche Absonderlichkeit mit den Bedeckungen schon ziemlich schrill daherkommen muss, um Aufmerksamkeit zu erregen.

Nun, bei zwei edlen Pferden auf eine sattgrünen Weide, nicht unweit des niedlich verschlafenen Dörfchens Bentierode beobachtet und dokumentiert, stach diese Maskerade ins menschliche Auge. Deswegen, weil die stoffliche Verhüllung in vorliegenden Fall nicht Maul und Nüstern bedeckte, sondern vielmehr die Augen und Ohren der Pferde.

Eine Pferdefachfrau gibt dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group auf Nachfrage Antworten:

Erstens:
Die dokumentierten Pferdemasken haben mit dem lästigen Corona-Virus nichts zu tun!

Zweitens:
Es handelt sich bei den beiden Pferden mit hoher Wahrscheinlichkeit um Fliegenmasken. Die Fliegenmadkr bedeckt den empfindlichen Ohrenbereich und reicht bis über die Nüstern zum Schutz vor Insekten und Sonneneinstrahlung. Die Maske, beispielsweise Micromesh aus Nylon, blockiert hochprozentig UV-Strahlen und schützt empfindliche Haut an Augen und Stirn der Pferde.
red/Foto: Fis WMG










16.09.2020 • 20:27 Uhr

Demonstration gegen Abschiebung eines 19-Jährigen: Festnahme eines Göttinger Blockierers

Bereits in den frühen Morgenstunden des heutigen Tages fanden sich erste Demonstranten vor dem Gebäude der Polizeidirektion Werra-Meißner in der Niederhoner Straße in Eschwege ein. Im Laufe des Vormittags wuchs die Anzahl auf ca. 35 Versammlungsteilnehmer stetig an. Gegen 13:10 Uhr wurde ein Demonstrant aus Göttingen vorläufig festgenommen, der die Weiterfahrt (Ausfahrt) von Dienstfahrzeugen behinderte.

In den frühen Nachmittagsstunden verlagerte sich das Demonstrationsgeschehen in Richtung des Amtsgerichtes in die Friedrich-Wilhelm-Straße in Eschwege. Dort wurden die Zugänge zum Amtsgericht zeitweise besetzt und Gegenstände in diesem Bereich abgelegt. Durch die Polizei wurden dann die blockierten Zufahrten freigemacht und die Demonstrationsteilnehmer zur Seite getragen.

Der 19-Jährige wurde gegen 15:30 Uhr dem Amtsgericht zur Anhörung und Entscheidung zugeführt. Währenddessen kam es zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr / Schulbusverkehr in den umliegenden Straßen des Amtsgerichts.

Weiterhin wurde eine Person durch die Polizeikräfte festgenommen. Dabei handelt es sich um einen 25-Jährigen aus Witzenhausen, der beim Amtsgericht eine Umzäunung übersprang und versuchte in das Amtsgebäude zu gelangen. Dieser wurde um 17:50 Uhr wieder entlassen.

Durch das Amtsgericht wurde der bestehende Abschiebehaftbefehl bestätigt; der 19-Jährige im Anschluss in eine Gewahrsamseinrichtung für Ausreisepflichtige gebracht. Abgeschoben ist er noch nicht. Gegner der Abschiebung kündigten weitere Aktionen an. red/ots










16.09.2020 • 17:33 Uhr

Festspielbrunnen in Bad Gandersheim: "...und Steine reden doch" - alle Jahre wieder die Sanierung

Werbeslogans können so symbolisch und voller Sinnhaftigkeit sein: als jetzt der Steinmetzbetrieb Wolf vor dem Festspiel-Springbrunnen in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim auffuhr, da prangte dieser Spruch an den Außenseiten des Handwerkervehikels: "Und Steine reden doch".

Wie wahr! Die Steine des wuchtigen Brunnens im Schatten der tausendjährigen Stiftskirche können bunte Geschichten erzählen: Von schäumenden Partys nach Festspielpremieren rund um den Brunnen. Von planschenden Kindern an Hitzetagen im Brunnen. Und dann sind da die sich in schöner Regelmäßigkeit wiederholenden Stories von den zerbröselnden Einzelsteinen des Brunnens. Die Steine erodieren, zerfallen, lösen sich irgendwie auf. Sie brechen ab. Unansehnlichkeiten stellen sich ein.

Schlimmer sind die Scharfkanditen Bruchstellen. Ein Brunnen gerät zur Stolperfalle und Gefahrenquelle. Stürze nicht ausgeschlossen. So kommt es jede Jahr wie es kommen muss: Experten erkennen, dass die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben ist. Ein Betreten der Brunnenrandbereiche müsste eigentlich verboten werden. Und bevor das amtlicherseits geschieht muss der Steinmetz ran.

So wie zu Beginn dieser Woche. Meister Wolf mit seinem Team rückte an. Mit allerlei Spezialgerät. Es wurde gehämmert, gebohrt und desolate Platten herausgebrochen. Das brüchige Gestein aus dem Elmgebirge wurde teilweise regelrecht rausoperiert. Als Ersatzstücke wurde laut Meister Wolf fränkischer Muschelkalkstein eingefügt. "Das Gestein aus dem Elm taugt nicht. Die Platten aus Muschelkalkstein sind viel härter", klärt uns der Steinmetz bei seiner schweißtreibenden Feinarbeit auf.

Am Ende des Tages ist der Festspielbrunnen wieder saniert. Und was seine Steinsetzungen betrifft ansehnlich. Optik und Verkehrssicherheit sind wieder hergestellt. Ja, und dann könnten die Steine vielleicht ja noch über die Kosten etwas reden, die bei dieser Wiederholungsreparatur aufgelaufen sind. Die schweigen weise zu diesem Thema. Ist ja nur eine fünfstellige Summe im niedrigschwelligen Bereich. Die ist keiner Rede wert...

red/Fotos: Fis WMG
















16.09.2020 • 16:34 Uhr

Digitaler Service: Neues Patientenportal der Helios Albert-Schweitzer-Klinik Northeim - Zugriff auf Arztbriefe und Befunde via Internet

Patienten/innen der Helios Albert-Schweitzer-Klinik Northeim können ab sofort medizinische Dokumente online über das neue Helios Patientenportal abrufen. Wer sich für diesen digitalen Service entscheidet, kann über einen gesicherten Zugang virtuell auf Arztbriefe, Befunde, Laborberichte und Medikationspläne zugreifen. Außerdem lassen sich über das Portal auch Termine online vereinbaren.

Das Helios Patientenportal ist ein kostenloses Zusatzangebot für alle stationären und ambulanten Patienten der Klinik, das die herkömmlichen Prozesse und Abläufe unterstützt. Wer diesen Service nutzen möchte, erhält nach der Registrierung ein persönliches Online-Benutzerkonto. Die Patientendaten sind dort ähnlich wie beim Online-Banking mit einer „Zwei-Faktor-Authentifizierung“ geschützt: Um sensible Unterlagen einzusehen, muss der Patient seine Eingaben zusätzlich über eine spezielle Smartphone-App bestätigen.

Behandlungsverlauf im Zeitstrahl

Unter diesen Voraussetzungen können die Patienten dann auf Arztbriefe, Befunde der Funktionsstellen, Laborberichte und Medikationspläne zugreifen. Alle Ereignisse, die während des Klinikaufenthaltes erfasst werden – von der Aufnahme über verschiedene Diagnosen und medizinische Maßnahmen bis hin zur Entlassung – lassen sich auf einen Blick einsehen. Diese werden chronologisch sortiert als Behandlungsverlauf in einem Zeitstrahl dargestellt. Zudem können die Nutzer digital Termine über das Patientenportal vereinbaren, verschieben oder stornieren. Auf Wunsch erinnert eine SMS an den Termin. Die Online-Terminbuchung ist zunächst für ausgewählte Fachbereiche freigeschaltet, weitere folgen in Kürze. Selbstverständlich können alle Termine weiterhin auch telefonisch abgesprochen werden.

Jederzeit Zugriff auf Gesundheitsdaten

„Das Patientenportal ist ein digitaler Begleiter vor, während und nach der Behandlung in unserer Klinik. Es macht die Versorgung noch transparenter und ermöglicht den Patientinnen und Patienten ortsunabhängig jederzeit Zugriff auf ihre Gesundheitsdaten“, sagt Klinikgeschäftsführer Frank Mönter.

In Zukunft sollen Schritt für Schritt weitere Funktionen den digitalen Service der Klinik ergänzen. So können voraussichtlich ab 2021 auch niedergelassene Ärzte in einem geschützten Rahmen digital auf die Befunde ihrer Patienten zugreifen. Dabei entscheidet der Patient selbst, mit welchem Arzt er seine Gesundheitsdaten teilen möchte. red










16.09.2020 • 16:13 Uhr

Umstrittene Äußerungen für "Alfelder Zeitung" zu Holocaust: Pastor verlässt evangelische Gemeinde in Alfeld

Nach umstrittenen Äußerungen zum Holocaust in einem unveröffentlichten Zeitungsbeitrag verlässt der evangelische Pastor Christian Diederichs (56) aus Alfeld bei Hildesheim seine Kirchengemeinde. "Pastor Diederichs relativiert in diesem Text die Singularität des Holocausts mit dem Verweis auf etliche andere Völkermorde und die dezidierte Auflistung der Zahl der Ermordeten in anderen Ländern und unter totalitären Regimen", sagte die Alfelder Superintendentin Katharina Henking als seine Vorgesetzte am Dienstag. Sie nannte den Text "unerträglich". Das evangelisch-lutherische Landeskirchenamt hat eine dienstrechtliche Prüfung eingeleitet.

Der Pastor hatte sich in einen Andachtstext für die "Alfelder Zeitung" und die "Leine-Deister-Zeitung" entsprechend geäußert. Die Zeitungen hatten nach Rücksprache mit den Vorgesetzten des Pastors den Text nicht veröffentlicht, aber über den Fall am Dienstag berichtet. Diederichs wird am 27. September nach 18 Jahren in der Alfelder Gemeinde St. Nicolai verabschiedet. Am 1. November soll er eine übergemeindliche Aufgabe außerhalb des Sprengels Hildesheim-Göttingen übernehmen.

Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers distanzierte sich "in aller Form" von dem Andachtstext. "Eine Formulierung, die auch nur den Anschein erweckt, dass sei den Holocaust relativiert, ist für uns in keiner Weise tragbar", sagte Sprecher Benjamin Simon-Hinkelmann. In der Verfassung der Landeskirche werde klargestellt, dass die Kirche um die Schuld gegenüber Jüdinnen und Juden wisse und eine besondere Verantwortung trage, jeder Form des Antisemitismus eindeutig zu widersprechen.

Das Landeskirchenamt in Hannover prüft den Angaben zufolge, inwieweit der Andachtstext über den inakzeptablen Inhalt hinaus auch eine Verletzung der Amtspflicht darstelle. Diese würde eine Disziplinarverfahren gegen den Pastor zur Folge haben. Diederichs werde bis auf weiteres keine Gemeindepfarrstelle übernehmen.

Henking sagte, das Thema sei für die evangelische Kirche in Deutschland "hochschmerzhaft". Die Kirche selber habe in der Nazi-Zeit als verfasste Kirche massiv Schuld auf sich geladen und habe dies 1945 in ihrem Stuttgarter Schuldbekenntnis auch deutlich zum Ausdruck gebracht. Gerade in der heutigen Zeit nähmen Übergriffe auf Juden wieder massiv zu. "Auf diesem gesellschaftlichen und historischen Boden ist dieser Text nicht der richtige Ort für einen Diskurs, unerträglich und überschreitet jede rote Linie."

Niemand spreche beim "Wort zum Sonntag" als Privatperson sondern als Pastor, der das öffentliche Amt der Verkündigung innehabe und in besonderer Verantwortung für die Gemeinde stehe, sagte Henking. Das gelte gerade auch als Patronatspastor. In Alfeld gibt es seit dem 19. Jahrhundert einen Patronatsvertrag mit der Stadt. Der Pastor wird nicht nur durch den Kirchenvorstand, sondern auch durch lutherische Mitglieder des Stadtrats gewählt.

Der Alfelder Bürgermeister Bernd Beushausen (SPD) sagte, in diesem Punkt habe Diederichs nicht nur eine Grenze erreicht, sondern überschritten. Deutlich werde eine "Kontinuität des Handelns". Bereits 2015 habe der Pastor in einem offenen Brief an die Stadt die Flüchtlingspolitik kritisiert. Er sei damals in der surrealen Situation gewesen, Diederichs auf die Bergpredigt und das Thema der Nächstenliebe hinzuweisen. Der Patronatspastor dürfe aber nicht nur eindimensional gesehen werden, er habe gute Gespräche mit ihm geführt. Die Entscheidung sei richtig gewesen, zum Schutz der Gemeinde als auch für ihn möglichst unvorbelastet tätig zu werden.

Auch Henking sagte, für viele in der Gemeinde sei der Wechsel sicherlich ein Schock. Diederichs habe sich in den vergangenen Jahren in die Herzen vieler Menschen gepredigt und große Projekte umgesetzt. Er sei sehr anerkannt und habe sich mit Engagement für Familien und das kirchliche Leben eingesetzt. Seine Dienste in all den Jahren würden durch die Entscheidung nicht geschmälert.

Diederichs bezeichnete seinen Weggang nach 18-jähriger Tätigkeit in der Gemeinde St. Nicolai in einer Stellungnahme als eigenen Entschluss in Verantwortung für die Gemeinde und Kirche vor Ort. Er sei dankbar für eine neue Aufgabe und dafür, seine Situation zu verändern, die keine Perspektive mehr geboten hätte.epd










16.09.2020 • 15:57 Uhr

Jürgen Becker im PS.SPEICHER: Die Ursache liegt in der Zukunft - Zustiftung von zwei Elektroautos

Am 4. Oktober 2020 um 11 Uhr ist Kabarettist Jürgen Becker zu einer Matinée im PS.SPEICHER und zeigt, wie er mit Zukunftsprognosen umgeht und welche ironische Sichtweise er dabei verfolgt. Spätestens seit der Coronakrise hören wir die Klagen aus der Wirtschaft: „Die Zukunft der Deutschen Automobilindustrie ist ungewiss. Die Zukunft des Motorrades ist ungewiss. Die Zukunft der deutschen Luftfahrt ist ungewiss“. "Alles Quatsch", meint der Kabarettist Jürgen Becker: „Die Zukunft ist immer ungewiss!“

So garniert der Moderator der ältesten Kabarettsendung im Deutschen Fernsehen, der WDR „Mitternachtsspitzen“, seine Matinée „Die Ursache liegt in der Zukunft“ mit zwei Geschenken: Das erste Elektroauto in Großserie, den Peugeot 106 Electric und den ersten Hybrid in Serie, den Honda Insight ZE 1. Beide Fahrzeuge stiftet der beliebte Moderator an diesem Morgen dem PS.SPEICHER.

Diese beiden „Zukunftsvisionen“ der Vergangenheit passen perfekt in sein Pointenfeuerwerk zum nahen Ende des fossilen Zeitalters. Denn am Ende spüren auch die Pessimisten unter den Zuschauern: Da geht noch was. Sein Programm ist wie seine beiden Autos: Wie gemacht für den PS-Speicher!

Der Eintritt kostet 10 Euro; FörderFreunde haben freien Zugang. Tickets gibt es im Vorverkauf im PS.SPEICHER oder an der Abendkasse.

Um die Veranstaltung überhaupt durchführen zu dürfen, müssen natürlich sämtliche Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie eingehalten werden. Dies bedeutet, dass alle Gäste die Abstandsregelungen einhalten müssen und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Form einer Alltags- oder Community-Maske unumgänglich ist. Behelfsmäßig ist auch eine Bedeckung mit einem Schal oder Tuch möglich. Zudem wurde der Bestuhlungsplan für die PS.Halle dementsprechend angepasst.
Interessierte werden unbedingt gebeten, sich im Büro der FörderFreunde unter Telefon 05561 92320 270 bzw. per E-Mail an ursula.raschke@ps-speicher.de vorab anzumelden.










16.09.2020 • 15:53 Uhr

Bad Harzburg: 76-Jähriger katapultiert mit seinem Audi plötzlich parkenden Skoda Yeti in die Luft - 20.000 Euro Schaden

Tatort: Bad Harzburg, Dr.-Heinrich-Jasper-Straße. Tatzeitpunkt: Gestern, Dienstag, es ist gegen 21.55 Uhr: Die Polizei berichtet in ihrem Statement: Ein 76-jähriger Bad Harzburger befährt mit seinem Pkw Skoda Yeti in Bad Harzburg die Dr.-Heinrich-Jasper-Straße in Richtung stadtauswärts. In Höhe eines dortigen Autohandels stößt er aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem Pkw gegen einen ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand geparkten Pkw Audi. Durch den Anstoß wird der Pkw Skoda in die Luft katapultiert, überschlägt sich und landet auf dem Fahrzeugdach. Der Fahrzeugführer zog sich lediglich zwei Schürfwunden am Kopf zu, die durch den herbeigerufenen Notarzt und einer RTW-Besatzung nach Kontrolle nicht behandelt werden mussten. Am Pkw des Verursachers sowie an dem geparkten Pkw entstand ein Sachschaden von insgesamt 20.000 Euro. ots










16.09.2020 • 14:45 Uhr

US-Präsidentschaftswahlen 2020: GfbV bemängelt hohe Hürden für stimmberechtigte Indigene

Zur anstehenden Präsidentschaftswahl in den USA am 3. November dieses Jahres bemängelt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen die massiven Hürden für indigene Wahlberechtigte im Land. Ohne zügige Reformen würden viele der knapp fünf Millionen stimmberechtigten Native Americans und Alaska Natives nicht an der Wahl teilnehmen können. „Es scheitert schon an etwa so Banalem wie einer fehlenden Postadresse. Ohne die gibt es keinen amtlichen Ausweis und keine Registrierung zur Wahl“, erklärt Yvonne Bangert, GfbV-Referentin für indigenen Völker. „Die Reservate sind oft sehr schlecht ausgebaut, befestigte Straßen mit Adressen gibt es einfach nicht. Die Post wird, wenn überhaupt, anhand von Wegbeschreibungen ausgeliefert.“

Wer in den USA wählen möchte, muss sich bereits im Vorfeld in ein Wahl-Register eintragen lassen und dafür seine Identität nachweisen. Eigene Ausweisdokumente der Stammesverwaltungen (tribal councils) werden dafür nicht akzeptiert. „Bereits im Dezember 2019 wurde der Native American Voting Rights Act im Kongress eingereicht, ein Gesetzt, das dieses Problem beheben sollte“, berichtet Bangert. „Es müsste jetzt sehr zügig verabschiedet werden, damit sich alle Interessierten bis zur Wahl im November noch registrieren und Wahlunterlagen erhalten können.“

Doch auch bei erfolgreicher Registrierung blieben Probleme: „Fast 27 Prozent der Natives leben in Armut. Sie werden ihre Zeit lieber mit Arbeit verbringen, als die stundenlange Reise zum nächsten Wahllokal auf sich zu nehmen“, so Bangert. „Die Abstimmung per Brief ist in den USA ohnehin kompliziert, bei schlechter Postanbindung fast unmöglich. Dazu kommen sprachliche Hürden, mangelnde Informationen und ein grundsätzliches Misstrauen vieler Indigener in staatliche Institutionen.“

Schätzungen zufolge sind von den 250 Millionen Wahlberechtigten in den USA etwa 50 Millionen nicht registriert. Die meisten von ihnen sind Indigene, arme und junge Menschen, sowie Stimmberechtigte afro-amerikanischer, lateinamerikanischer und asiatisch-pazifischer Abstammung.red










16.09.2020 • 14:42 Uhr

Schuberts "Winterreise" mit Clemens Löschmann am 25. und 26. September in St. Jacobi Göttingen

Einer der beliebtesten Liederzyklen überhaupt ist am Freitag, 25. und Samstag, 26. August, 18 Uhr in der Göttinger St. Jacobi-Kirche zu hören: ´Franz Schuberts "Winterreise". Schubert komponierte diesen Zyklus kurz vor seinem frühen Tod im Jahr 1827.

Interpretiert wird der Liederzyklus vom Tenor Clemens Löschmann, der im vergangenen Jahr bereits mit dem Schubert-Zyklus "Die schöne Müllerin" zu Gast in St. Jacobi war.
Der weltweit konzertierende Tenor gestaltete außerdem zahlreichen Oratorienaufführungen in St. Jacobi. 2017 sang er die Titelpartie im szenischen Oratorium "Jan Hus" von Carl Loewe anlässlich der 500-Jahr-Feier der Reformation in St. Jacobi. Zuletzt war er im Februar in Mendelssohns "Paulus" zu hören.
Begleitet wird Clemens Löschmann am Flügel von Kantor Stefan Kordes.

Aufgrund der Pandemie ist der Einlass pro Konzert auf ca. 80-100 Personen beschränkt, bitte tragen Sie einen Mund-Nasenschutz.
Nummerierte Karten für beide Konzerte gibt es im Vorverkauf ausschließlich im Kirchenbüro der Jacobi-Gemeinde, Jacobikirchhof 2 zu den Öffnungszeiten Montag, Mittwoch und Freitag, 10-13 Uhr und Dienstag und Donnerstag, 17-19 Uhr. Eventuelle Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich. red










16.09.2020 • 14:26 Uhr

Land pumpt 60,71 Millionen Euro Bedarfszuweisungen in Kommunen - 8 Millionen Euro für Salzgitter - Göttingen über 2 Millionen

Pistorius: „Eine ganz wichtige Unterstützung für die betroffenen Kommunen - gerade jetzt in der Corona-Pandemie"

Insgesamt 25 besonders finanzschwache und überdurchschnittlich hoch verschuldetet Kommunen in Niedersachsen werden Unterstützung im Rahmen des Kommunalen Finanzausgleichs über die Gewährung von Bedarfszuweisungen erhalten. Das hat der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, heute (16.09.2020) in Hannover bekanntgegeben. Für diese Kommunen sind im laufenden Antragsverfahren Bedarfszuweisungen wegen einer außergewöhnlichen Lage in Höhe von insgesamt 60,71 Millionen Euro vorgesehen.

Minister Pistorius: „Die Auswirkungen der Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Belastungen treffen auch die öffentlichen Haushalte besonders stark. Gerade deshalb ist es wichtig, finanzschwache und überdurchschnittlich hoch verschuldete Kommunen in dieser schwierigen Zeit entsprechend zu unterstützen."

In diesem Jahr werden überwiegend Kommunen, die auch bereits in den vergangenen Jahren berücksichtigt wurden, Bedarfszuweisungen erhalten. Erstmalig in einem Bedarfszuweisungsverfahren begünstigt werden konnte in diesem Jahr die Samtgemeinde Dahlenburg im Landkreis Lüneburg. Mit den bewilligten Zuweisungen kann jeweils ein Anteil in Höhe von rund 20 Prozent des aufgelaufenen Gesamtfehlbetrages abgedeckt werden.

Die Höhe der einzelnen Zuweisungen beläuft sich auf Beträge zwischen 310.000 Euro für die Samtgemeinde Lutter am Barenberge im Landkreis Goslar und jeweils 8 Millionen Euro für den Landkreis Lüchow-Dannenberg sowie die Städte Celle und Salzgitter.

Insgesamt hatten 54 Städte, Gemeinden, Samtgemeinden und Landkreise im Jahr 2020 Bedarfszuweisungen wegen einer außergewöhnlichen Lage beantragt. Die Zahl der Antragsteller ist damit im Vergleich zum Vorjahr in etwa konstant. Das Gesamtfehlbetragsvolumen aller Antragsteller beläuft sich auf rund 1,673 Milliarden. Euro.

„Ich gehe davon aus, dass in den überwiegenden Fällen die Bedarfszuweisungen zeitnah bewilligt werden können. In einigen Fällen wird jedoch noch eine detailliertere Prüfung der vorliegenden Unterlagen - insbesondere der Jahresabschlüsse - erfolgen. Gegebenenfalls werden auch noch Vereinbarungen zur Haushaltswirtschaft und zur Konsolidierung zu erarbeiten sein. Ich bin aber zuversichtlich, dass die Bedarfszuweisungen größtenteils spätestens bis zum Jahresende an die Kommunen ausgezahlt werden", so Minister Pistorius weiter. red/fis



Die begünstigten Antragsteller können im Einzelnen der anliegenden Aufstellung entnommen werden.





Hintergrund:



Bedarfszuweisungen sind gesonderte Finanzmittel innerhalb des kommunalen Finanzausgleichs, die das Nds. Ministerium für Inneres und Sport auf Antrag an besonders finanzschwachen Kommunen gewährt, um so ihre Finanzkraft zu stärken. Es handelt sich bei den davon profitierenden Gebietskörperschaften im Wesentlichen um Kommunen, deren eigene Steuereinnahmekraft nicht annähernd ausreicht, um die erforderlichen Mittel zur Deckung der notwenigen Ausgaben zu erwirtschaften. Bedarfszuweisungen bekommen ausschließlich Kommunen, die die eigene Konsolidierungsbereitschaft in überzeugender Weise unter Beweis gestellt haben.



Die Kommunen erhalten die Zuweisungen zur Deckung von Fehlbeträgen in den kommunalen Haushalten, um die Kassenliquidität zu stärken und aufgelaufene Fehlbeträge zurückzuführen. Ein Anteil von rund 6,6 v.H. der jeweiligen Bedarfszuweisung kann zudem zur Kofinanzierung von EU-geförderten Projekten und Maßnahmen eingesetzt werden.











16.09.2020 • 14:21 Uhr

Corona-Tests für Reiserückkehrer im Landkreis Northeim: Kostenlose Tests nur noch nach Aufenthalt in Risikogebiet

Wer in die Bundesrepublik einreist und sich in den 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten hat, muss ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 nachweisen oder einen Test machen. Der Test muss innerhalb von 10 Tagen nach der Einreise erfolgen, bisher galten 72 Stunden. Danach zahlt der Bund die Kosten nicht mehr.
In der Sommerferienzeit konnten darüber hinaus auch alle Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten einen kostenlosen Corona-Test vornehmen lassen. Diese Möglichkeit steht zum Ende der sommerferienbedingten Reisezeit seit dem 15. September 2020 nicht mehr zur Verfügung.
Reisende aus Risikogebieten müssen sich nach der Einreise unverzüglich auf direktem Weg in ihre eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft begeben und sich dort für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise isolieren (Quarantäne). Außerdem sollte umgehend mittels Anruf in der Hausarztpraxis nach einem Corona-Test gefragt werden. Auch das Gesundheitsamt ist umgehend über den Aufenthalt im Risikogebiet zu informieren, dies kann ganz einfach online über die Landkreis Northeim-Homepage unter www.landkreis-northeim.de/reise erledigt werden.
Welche Reiseländer und Regionen aktuell als Risikogebiet zählen, führt das Robert-Koch-Institut (RKI) tagesaktuell auf seiner Homepage unter www.rki.de/covid-19-risikogebiete auf.
Ein Test kann trotz Infektion ein negatives Ergebnis erbringen, wenn die Ansteckung erst vor kurzer Zeit erfolgte. Deshalb gilt auch bei negativem Testergebnis: Wenn innerhalb von 14 Tagen nach Einreise typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus (Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber oder Geruchs- oder Geschmacksverlust) auftreten, muss unverzüglich eine Meldung an das zuständige Gesundheitsamt erfolgen. lpd










16.09.2020 • 13:38 Uhr

Peinlich-Verfahren in Celle: Angeblicher V-Mann und Hauptbelastungszeuge gegen Abu Walaa nicht erschienen

Ladung konnte dem Zeugen nicht zugestellt werden -

Am 16. September 2020 - dem 221. Sitzungstag - war in dem gegen „Abu Walaa" und drei Mitangeklagte geführten Staatsschutzverfahren vor dem Oberlandesgericht (Az. 4 StS 1/17) in Celle die Anhörung eines Zeugen vorgesehen, dessen Vernehmung die Verteidigung eines Angeklagten beantragt und dazu behautet hat, dass es sich bei dem Zeugen um die Vertrauensperson des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes (sog. VP01) handele, auf deren Angaben die Anklage im Wesentlichen beruhe.

Bislang konnte die Vertrauensperson in diesem Verfahren deshalb nicht als Zeuge vernommen werden, weil deren Identität nicht bekannt ist und das zuständige nordrhein-westfälische Innenministerium deren Vernehmung durch eine sog. Sperrerklärung nicht gestattet hat. Im vorliegenden Verfahren ist deshalb u.a. der für die Vertrauensperson zuständige Beamte des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes als Zeuge angehört worden.

Zu der Hauptverhandlung am 16. September 2020 erschien der von der Verteidigung benannte Zeuge allerdings nicht. Der Senat hat versucht, die Ladung dem Zeugen auf verschiedene Weise und an unterschiedliche Adressen zuzustellen. Es konnte aber nicht festgestellt werden, dass die Ladung dem Zeugen tatsächlich zugegangen ist. Deshalb konnten gegen den ausgebliebenen Zeugen auch keine Zwangsmittel verhängt werden.

Das Verfahren hat am 26. September 2017 begonnen. Den Angeklagten wird vorgeworfen, zwischen 2014 und 2017 ein überregionales salafistisch-jihadistischen Netzwerk gebildet und gezielt Personen animiert und unterstützt zu haben, in das vom sog. Islamischen Staat (IS) kontrollierte Gebiet auszureisen und sich diesem dort anzuschließen. Der Angeklagte, der sich auch „Abu Walaa" nennt, soll ein hochrangiger Verantwortlicher des „IS" in Deutschland gewesen sein.

Nachdem einer der vormals fünf Angeklagten im Februar 2020 ein Geständnis abgelegt hatte, wurde das Verfahren gegen ihn abgetrennt. Er wurde am 29. April 2020 wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung im Ausland in Tateinheit mit Beihilfe zur Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und Anstiftung zum Betrug in drei Fällen zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und drei Monaten verurteilt (Az. 4 StS 2/20). Das Urteil ist seit dem 20. Mai 2020 rechtskräftig.

Bereits zu Beginn des Jahres 2020 hatte der Senat mitgeteilt, dass das gerichtliche Beweisprogramm voraussichtlich im Februar abgeschlossen sein werde. Danach war den Verfahrensbeteiligten eine Frist gesetzt worden, bis zu der Beweisanträge gestellt werden konnten (§ 244 Abs. 6 Strafprozessordnung [StPO]).

Diese Frist ist am 24. Juni 2020 abgelaufen. Seither gestellte Beweisanträge muss der Senat nicht - wie es das Gesetz grundsätzlich vorsieht - in der Hauptverhandlung bescheiden, wenn diese abzulehnen sind. Die Ablehnung kann vielmehr in der späteren Urteilsbegründung erfolgen. Beweisanträgen, die nicht abzulehnen sind, hat der Senat trotz des Fristablaufs weiterhin nachzugehen. Gegenwärtig ist deshalb nicht abzusehen, wann das Verfahren voraussichtlich abgeschlossen sein wird.

Die nächsten beiden Hauptverhandlungstage am 22. und 23. September 2020 wurden aufgehoben. Nach gegenwärtigem Stand wird die Verhandlung am 06. Oktober 2020 fortgesetzt.
red










16.09.2020 • 11:15 Uhr

Polizei bittet um Mithilfe - 37-Jährige wird seit Juni vermisst - Frau könnte sich in hilfloser Lage befinden

Im Juni wurde die 37-jährige Frau als vermisst gemeldet, nachdem ihre Kontaktpersonen zuletzt im Mai von ihr gehört haben. Ihr Aufenthaltsort ist derzeit unbekannt, vermutlich verfügt sie über keinerlei Barmittel. Es ist davon auszugehen, dass die Frau medizinische Hilfe benötigt.
Die Vermisste kann wie folgt beschrieben werden:
- 37 Jahre alt
- 1,66 Meter groß
- hagere Statur
- schulterlanges, blondes Haar
- braune Augen
- Brille
Das Amtsgericht Braunschweig erließ nun einen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung.

Personen, die Hinweise über den aktuellen Aufenthaltsort der Frau geben können, werden gebeten sich, beim Kriminaldauerdienst der Polizei Braunschweig unter 0531/476-2516 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. ots/Foto: Polizei










16.09.2020 • 11:09 Uhr

Die "alltäglichen Ablenkungen" im Straßenverkehr - Konsequente Polizei ahndet 44 Verstöße

Ablenkungen im Straßenverkehr standen auch am Dienstag im Fokus der konsequenten polizeilichen Kontrollen im Bereich Goslar.

Zwischen 10 und 14 Uhr, kontrollierten die Einsatzkräfte im Ortsteil Vienenburg und stellten wiederum eine Vielzahl von Verstößen fest - insgesamt mussten 44 Verkehrsordnungswidrigkeiten geahndet werden.

32 Verkehrsteilnehmer/innen waren nicht angeschnallt, darunter ein Kind, das ohne jegliche Sicherung im Auto befördert wurde. In sechs Fällen wurde das Mobiltelefon verbotswidrig während der Fahrt benutzt. Viermal wurde trotz Rotlicht ein beschrankter Bahnübergang überquert, was neben einem Bußgeld auch ein Fahrverbot nach sich ziehen wird. Und bei einem Fahrzeug musste die Ladungssicherung bemängelt und vor Ort durch den Fahrzeugführer behoben werden.

Die Polizei weist erneut daraufhin, dass Ablenkung im Straßenverkehr zu den Hauptunfallursachen gehört. Die dadurch verringerte Aufmerksamkeit führt zu gefährliche Situationen im Straßenverkehr und damit häufig zu Verkehrsunfällen mit schwerer Folge. ots










16.09.2020 • 10:46 Uhr

Hardegsen-Ellierode: Mysteriöser Brand eines Motorrades - 25 Feuerwehrleute im Einsatz

Ereignisort: Hardegsen -Ortsteil Ellierode, Sollingstraße: Aus unbekannter Ursache geriet am gestrigen Dienstag, gegen 19.05 Uhr, das geparkte Motorrad eines 26-Jährigen aus Hardegser Ortsteil- Ellierode in Brand. Das Feuer griff auf einen Grundstückszaun über. Das Motorrad wurde durch den Brand zerstört. Des Weiteren wurde ein daneben geparktes Motorrad leicht beschädigt. Die Freiwilligen Feuerwehren Hardegsen und Ellierode war mit 25 Angehörigen vor Ort und löschte den Brand. Es entstand ein Gesamtschaden von ca 5500 Euro. Se










16.09.2020 • 10:40 Uhr

Bürgermeister-Kandidat erhöht seine Schlagzahl: Weisensees Webtalk startet zum Thema Digitalisierung


„Digitalisierung first, auch in Einbeck?“ lautet das Thema des ersten Webtalks des von FDP und Bündnis 90 / Die Grünen unterstützen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Einbeck, Dr. Claudius Weisensee (FDP).

Gesprächspartner wird der Geschäftsführer der Firma alto. aus Salzderhelden, Mark-Oliver Müller, sein. Der Webtalk startet am Donnerstag, 24. September, um 20 Uhr und wird ca. eine Stunde dauern. Die digitale Veranstaltung findet bei Skype statt. Der Link ist auf der Website www.claudius-weisensee.de/weisensees-webtalk oder per Mail unter info@claudius-weisensee.de abrufbar. Gegenstand der Diskussion werden der Stand der Digitaliserung in Einbeck, ihre Auswirkungen auf die Geschäftswelt und unser tägliches Leben sowie die Themen E-Gouvernment und digitale Verwaltung sein.

"Meinen Webtalk biete ich an, um auch in der Corona-Zeit mit möglichst vielen Menschen unmittelbar ins Gespräch zu kommen. Gleichzeitig möchte ich mit einer interessanten Themenauswahl das Publikumsinteresse wecken und auch diejenigen umfassend über aktuelle politische Fragen und meine Vorstellungen dazu informieren, die vielleicht nicht zu klassischen Parteiversammlungen gehen möchten", erklärt Weisensee das Konzept von "Weisensees Webtalk". red/Foto: Fis WMG










16.09.2020 • 10:35 Uhr

Im Discounter in der Hullerser Straße in Einbeck: Streithähne mit Migrationshintergrund sorgen für Polizeiaktivität - Butterflymesser gezogen

Die Polizei in Einbeck berichtet soeben in einer offiziellen Verlautbarung über eine Stresslage in einem Einbecker Discountermarkt:

Bereits am frühen Montagnachmittag, es war gegen 14.40 Uhr, befand sich ein 33-jähriger Einbecker mit Migrationshintergrund zusammen mit seinem Bruder in einem kleinen Einkaufsmarkt in der Hullerser Straße. Hierbei traf er auf einen ihm bekannten 22-Jährigen, mit dem er in der Vergangenheit bereits mehrfach verbal sowie körperlich aneiandergeraten ist. Nachdem der 22-Jährige, ebenfalls mit Migrationshintergrund in Einbeck wohnend, die beiden Brüder erkannte, zog er aus einem mitgeführten Kinderwagen ein Butterflymesser, öffnete diese und machte in deren Richtung eine drohende Geste. Die Brüder entfernten sich sofort aus dem Markt und erstatteten bei der Polizei Anzeige gegen den Mann.

Zeugen, die Angaben zu dem Geschehen im Markt machen können, werden gebeten, sich telefonisch unter 05561-949780 bei der Polizei zu melden.kr










16.09.2020 • 08:37 Uhr

Landesweite Aktion zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung

In dervorigen Woche, vom 07. bis 10. September, haben Landkreise, große selbständige Städte und kreisfreie Städte zusammen mit der Finanzkontrolle Schwarzarbeit der Hauptzollämter (FKS) Kontrollen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung schwerpunktmäßig in der Baubranche vorgenommen.

Bei der vom niedersächsischen Wirtschaftsministerium und der Generalzolldirektion koordinierten viertägigen Aktion waren landesweit 94 Bedienstete der Kommunen, 174 Bedienstete der FKS und 17 Bedienstete der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft und der Ausländerbehörden im Einsatz. Insgesamt wurden 627 Betriebe und 1446 Personen überprüft.

Bei den Kontrollen wurden 26 Verdachtsfälle festgestellt, in denen für die ausgeübte zulassungspflichtige Handwerkstätigkeit die erforderliche Eintragung in die Handwerksrolle fehlte. In 17 Fällen lag die erforderliche Gewerbeanzeige nicht vor. Diese Verdachtsfälle werden nun von den kommunalen Schwarzarbeitsbekämpfungsbehörden weiter geprüft. In 74 Fällen prüft die FKS zudem, ob Betriebe nicht den vorgeschriebenen Mindestlohn zahlen und in 50 Fällen, ob Unternehmen Sozialversicherungsbeiträge nicht bzw. nicht in der richtigen Höhe abführen. Darüber hinaus werden zehn Sachverhalte hinsichtlich Sozialleistungsmissbrauch sowie 32 Sachverhalte mit Anhaltspunkten für aufenthaltsrechtliche Verstöße weiter geprüft. Zudem stellten die FKS-Beamtinnen und Beamten 75 Fälle mit Anhaltspunkten für weitere Rechtsverstöße fest, wie z.B. Verstöße gegen sozialversicherungsrechtliche Meldevorschriften oder Ausweismitführungspflichten. Soweit sich die Verdachtsfälle bestätigen, werden Straf- oder Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Niedersachsens Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Bernd Althusmann: „Mit den landesweiten Aktionstagen gegen Schwarzarbeit schützen wir Unternehmen sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die sich im Rahmen des Gesetzes korrekt verhalten. Gleichzeitig verhindern wir Einnahmeausfälle bei den Sozialkassen, Sozialversicherungen und dem Fiskus. Angesichts des enormen volkswirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Schadens durch Schwarzarbeit steht ihre Bekämpfung weiterhin im Fokus der Niedersächsischen Landesregierung.“

Die Präsidentin der Generalzolldirektion, Colette Hercher, betonte die gute Zusammenarbeit der Behörden: „Gemeinsam sind wir stark – dies gilt auch und besonders bei der Verfolgung von illegaler Beschäftigung und Schwarzarbeit. Diese Erkenntnis haben wir nicht nur in Niedersachsen gewonnen, sondern auch in anderen Bundesländern. Deshalb werden wir die Kooperation mit allen an der Bekämpfung von illegaler Beschäftigung und Schwarzarbeit beteiligten Partnern weiter vertiefen.“

Im Bereich Braunschweig waren insgesamt 47 Bedienstete der Kommunen und der FKS sowie vier Bedienstete der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft und der Ausländerbehörden in den Landkreisen Gifhorn, Goslar, Göttingen, Northeim und der Städte Braunschweig, Salzgitter, und Goslar im Einsatz. Für den Bereich des Landkreises Wolfenbüttel führte die Stadt Salzgitter die Überprüfungen durch, nachdem ihr die Aufgabe durch Abschluss einer Zweckvereinbarung übertragen wurde. Die Stadt Wolfsburg unterstützte die Aktion im Bereich des Landkreises Gifhorn. Es wurden 141 Betriebe und 254 Personen überprüft. Dabei wurden 47 mutmaßliche Rechtsverstöße festgestellt.
red










16.09.2020 • 08:32 Uhr

Hitzige Jugendliche fighten um eine 15-Jährige aus Markoldendorf: Fausthiebe und nun Polizeiermittlungen

Am gestrigen Dienstag, kam es gegen 14:40 Uhr, im Rahmen weitläufiger Beziehungsstreitigkeiten, zwischen Freund und Ex-Freund einer 15-jährigen Markoldendorferin zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Hierbei schlug der 15-jährige Ex-Freund des Mädchens deren neuen Freund in Höhe des ZOB Zentraler Omnibusparkplatz zunächst ein Handy aus der Hand, bevor er diesem dreimal mit der Faust gegen die Brust und ins Gesicht schlug. Hierbei erlitt das 17-jährige Opfer leichte Verletzungen, die nicht ärztlich behandelt werden mussten. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.kr










16.09.2020 • 07:59 Uhr

Gandersheim Domfestspiele aktuell: Neues Probenzentrum einmalig in der deutschen Freilichttheater-Szene

Als jetzt das neue Probenzentrum der Bad Gandersheimer Domfestspiele in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim einen ersten Segen durch den Besuch des Niedersächsischen Ministerpräsident Stephan Weil erfuhr (wir berichteten), da machten die verantwortlichen Protagonisten auf die eigentliche Bedeutung dieser neuartigen Einrichtung aufmerksam. "Es ist bundesweit das erste und einzige Probenzentrum, das für ein Freilichttheater in Deutschland zur Verfügung steht", erklärte Uwe Schwarz, MdL, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Domfestspiel eGmbH. Und Festspiel-Geschäftsführer Thomas Groß bekräftigte: " Mit dem neuen Probenzentrum, das im November dieses Jahres offiziell eröffnet wird, schlagen die Gandersheimer Domfestspiele ein neues Kapitel zukunftsjähriger Kulturproduktionen auf und verankern die Domfestspiele noch stärker in der Region!"

Im Probenzenrum finden die Mitglieder des Ensembles beste Bedingungen, die Stücke der Spielzeit vor Ort zu produzieren, bevor sie auf die große Festspielbühne vor der Stiftskirche wechseln. ImProbenzentrum können drei Stücke parallel einstudiert werden. "Dass die Produktionen jeden Sommer direkt in Bad Gandersheim vor Ort von einem eigenen Ensemble erarbeitet werden, ist das Alleinstellungsmerkmal des größten Freilichttheaters in Niedersachsen", verwies Geschäftsführer Groß einmal mehr auf die herausragende Bedeutung des Zentrums. red

Die Bilder dokumentieren Innenansichten des neuen Probenzentrums der Gandersheimer Domfestspiele in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. Fotos: Fis WMG


















16.09.2020 • 07:43 Uhr

Einbeck: Nach Parkplatzrempler feige Unfallflucht - Polizei bittet um Zeugenhinweise

Die Eindecker Polizei berichtet soeben:
Am vergangenen Montag, den 14. September 2020, gegen 8 Uhr, parkte eine 44-jährige Kundin eines Discounters in der Grimsehlstraße ihren Pkw auf dem dortigen Parkplatz. Als sie nach dem Einkauf wieder zu Hause ankam, stellte sie Beschädigungen an der Beifahrerseite ihres Pkw fest. Demzufolge muss ein bislang noch unbekannter Fahrzeugführer ihren Pkw beim Ein-bzw. Ausparken auf dem Parkplatz touchiert und dabei einen Schaden von ca. 1000 verursacht haben. Anschließend entfernte sich dieser von der Unfallstelle, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern. Die Polizei Einbeck hat die Ermittlungen wegen Verkehrsunfallflucht aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, sich unter Telefon 05561-949780 zu melden.kr










16.09.2020 • 07:39 Uhr

"Dem Hass entgegentreten" - Protest-Andacht im Evangelischen Dom am Rand der Demonstration gegen AfD-Landesparteitag

Hass und Rücksichtslosigkeit entgegenzutreten, hat der evanglische Pfarrer Werner Busch am vergangenen Samstag, 12. September, im Evangelisch-lutherischen Braunschweiger Dom gefordert. Sie seien ansteckender als jedes Virus, sagte er in einer Andacht am Rand der Demonstration gegen den AfD-Landesparteitag in Braunschweig. Hass kontaminiere die Toleranz, verderbe jeden guten Willen und mache das Gespräch und die Debatte unmöglich.

Die AfD-Partei hatte u.a. einen neuen Landesvorstand gewählt. Dabei war der Northeimer Bundestagsabgeordnete Jens Kestner zum neuen Landesvorsitzenden gewählt worden.

Zur demonstrativen Andacht im Dom heißt es in einer Verlautbarung der Evangelischen Landeskirche Braunschweig weiter: Das aber, so Busch, stelle eine Herausforderung für unser Land dar: „Eine Gesellschaft, in der immer mehr Parolen und Schlagwörter in die Öffentlichkeit gerotzt werden, wird krank und kränker.“ Stattdessen brauche es Menschen, die Fürbitte halten und segnen können.

Zu der Andacht hatten die Evangelische Propstei Braunschweig und die Kirchengemeinde am Dom gemeinsam eingeladen. Landesbischof Dr. Christoph Meyns sprach am Ende den Segen. Im Anschluss beteiligte sich die Initiative „Kirche für Demokratie und gegen Rechtsextremismus“ von Pfarrer Klaus Burckhardt an einer Demonstration gegen den AfD-Landesparteitag auf dem Schlossplatz. red/epd










16.09.2020 • 07:32 Uhr

51-Jähriger bei Angriff mit Messer schwer verletzt, Tatverdächtiger festgenommen und wieder freigelassen

Die Göttinger Polizei berichtet soeben:
Vor einem Wohnkomplex im Göttinger Hagenweg ist am vergangenen Sonntagmorgen gegen 09.35 Uhr ein 51 Jahre alter Mann bei einem Streit mit einem anderen Hausbewohner schwer verletzt worden. Die genauen Hintergründe der Auseinandersetzung sind bislang noch unklar. Nach ersten Erkenntnissen wurde der 51-Jährige von seinem 36-jährigen Kontrahenten vermutlich mit einem Messer angegriffen und dabei im Bereich des Oberkörpers verletzt. Die alarmierte Polizei nahm den mutmaßlichen Täter kurz danach in seiner Wohnung fest. Er wurde am Montagnachmittag (14.September 2020) nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Göttingen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die weiteren Ermittlungen dauern an. jk










16.09.2020 • 07:23 Uhr

Weltkindertag 2020 in Bad Gandersheim: Spaß mit Andy Clapp und bunte Malaktion am Sonntag (!) auf dem Marktplatz

Nein, die Corona-Krise sollte nicht auch noch den "Weltkindertag" kaputtmachen: Stadtjugendpflege und Stadtjugendring in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt trotzen an diesem Freitag der Pandemie. "Wir haben für unsere Kinder etwas vorbereitet. Ganz ausfallenlassen wollten wir den Weltkindertag in unserer Stadt nicht", sagt Stadtjugendpfleger Gunnar Ude. Er mit Team haben einige Aktivitäten vorbereitet.

"Wir möchten schn an diesem Tag gemeinsam mit den vielen anderen Kinder auf der Welt das Motto angehenden "Kinder erobern die Straßen, wie es von dem Kinderhilfswerk UNICEF ausgegeben worden ist", so Ude. In Bad Gandersheim sind alle Mädchen und Jungen auf den Marktplatz der Stadt eingeladen. Hier wird es am kommenden Sonntag ab 15 Uhr ein kleines Programm geben. Es gibt eine Mini- Varieté-Show mit dem Künstler & Clown Andy Clapp. Außerdem hat Ude jede Menge Kreidesets für eine Malaktion zusammengestellt. Sie soll gegen 16 Uhr beginnen.

Wichtig ist Ude der Hinweis, dass selbstverständlich die Hygieneregeln (u.a. Abstand halten) bei dem Spiel- und Aktionsfest einzuhalten sind. Und: Eltern und Familien sind natürlich gern bei der Open Air Veranstaltung willkommen!
red/Fotos: Fis WMG














15.09.2020 • 21:13 Uhr

Eternahof Bad Gandersheim - Reisportzentrum am Harzhorn: Seminar "E – A – L – M - S – Das Reiter Alphabet"

Es tut sich wieder Neues und Spannendes auf dem Eternahof zwischen Hachenhausen und Harriehausen. Speziell geht es um das "Reitsportzentrum am Harzhorn". Dazu erklärt soeben Kirsten Steinau, Betreiberin des Reitsportzentrums:

"Ich freue mich einen ganz tollen, erfahrenen Pferdemenschen aus Schleswig Holstein gewonnen zu haben, für regelmäßige Seminare für Reitsportbegeisterte auf unserer Anlage. Unser Plan ist eine Reihe, fortgesetzt auch für das nächste Jahr zu starten, zum Beispiel mit Terminen, wie: Prüfung aus Richtersicht – warum wird was wie beurteilt und wie arbeite ich mit meinem Pferd angemessen darauf hin".

Ein erstes Seminar hat das Thema : "E – A – L – M - S – Das Reiter Alphabet" mit H.-P. Schwingen, einem professionellen Pferdewirtschaftsmeister und Parkourschef. Angesprochen sind Jugendliche und Erwachsene Reiter jeden Leistungsstandes Springen/klass. Dressur.

Hier einige Inhalte und Fakten zum Seminar: Freitag Vorgespräch mit Zielsetzung, Samstag zweimal Reiten/Videoanalyse, Sonntag zweimal Reiten, Videoanalyse und Aufgabe Reiten. Von der Dehnfähigkeit des Pferdes und des Reiters hängen Reitergefühl, Sicherheit und Gesunderhaltung des Pferdes ab. In diesem Seminar gehen wir auf Ihre Ziele ein und erarbeiten diese mit gezielten Lektionen.

Voraussetzung: Wenn kein eigenes Pferd vorhanden, ist die Teilnahme mit einem unserer Schulpferde möglich – bitte anmelden Beginn und Ende: Freitag 18 bis Sonntag ca. 16
Kosten: 140 Tagesrate 85 Euro(zuzügl. Unterbringung Pferd 15 Euro), Schulpferd 25 Euro/Tag, Gasthörer 25/Tag (inkl. Snacks/Getränke) Übernachtung im DZ 45/Nacht, EZ 30 Euro Aufschlag
Termin: 9.bis 11. Oktober 2020.

Kontakt und Anmeldung:
hof@eternahof.de – 05382 5897126 Eternahof – An der Eterna 5 – 37581 Bad Gandersheim/Harriehausen

Auf dem Foto ist Kirsten Steinaus Tochter, angehende Pferdewirtschaftsmeisterin, beim klassischen Reiten auf einer L-Prüfung zu sehen.











15.09.2020 • 20:50 Uhr

Kommunalwahl im Landkreis Höxter: CDU klarer Gewinner, SPD abgeschlagen, neuer Landrat ist Michael Stickeln (CDU)

Die Kommunalwahlen in Holzmindens Nachbarstadt und Landkreis Höxter sind ein Spiegelbild der landesweiten Ergebnisse. Die Christdemokraten dominieren klar. Die Grünen sind der abgeschlagen SPD dicht auf den Füßen. FDP/AfD und Unabhängige sind gleich auf:

Michael Stickeln ist der neue Landrat im Landkreis Höxter. Der CDU-Kandidat setzte sich mit 72,94 Prozent der Stimmen gegen Helmut Lensdorf (SPD, 27,06 Prozent) überaus deutlich durch.
Und so setzt sich der neue Kreistag zusammen:
(CDU, 46,64 Prozent/22 Sitze); SPD (18,09 Prozent/8 Sitze); Grüne (14,40Prozent /7 Sitze); UWG/CWG (6,42 Prozent/3 Sitze); FDP (4,88 Prozent/2 Sitze); AfD (4,41 Prozent/2 Sitze); BfH (2,86/Prozent1 Sitz); Sonstige (2,3 Prozent). red/Quelle: Kreisverwaltung Höxter










15.09.2020 • 19:01 Uhr

Einbruch ins Tierheim - Festnahme von drei Tatverdächtigen durch ganz fixe Polizei - Fehlende Haftgründe

In der Nacht zum gestrigen Montag, gegen 01:00 Uhr, kam es zu einem versuchten Einbruch in das Hildesheimer Tierheim. Der Polizei gelang es dank einer blitzartigen Aktion, drei tatverdächtige Männer im Alter von 32, 36 und 40 Jahren festzunehmen.

Bisherigen Ermittlungen zufolge verschafften sich die Beschuldigten zunächst Zutritt auf das Tierheimgelände, indem sie einen Maschendrahtzaun durchtrennten. Anschließend versuchten sie ein Fenster gewaltsam zu öffnen.

Eine Zeugin wurde auf die Einbruchgeräusche aufmerksam und alarmierte die Polizei, worauf sich mehrere Streifenwagen umgehend in Richtung des Tatortes begaben. Die Tatverdächtigen flüchteten zunächst und versteckten sich anschließend auf einem Nachbargrundstück des Tierheims. Dort wurden sie durch die eingesetzten Polizeibeamten aufgespürt, festgenommen und zur Wache in die Schützenwiese verbracht. Die Beamten stellten zudem Beweismittel sicher, deren Auswertung noch aussteht.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden die Männer nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wegen fehlender Haftgründe entlassen. Zu Motiv und weiteren Identitäten machten die Behörde keine Angaben.
jpm










15.09.2020 • 18:54 Uhr

Bornhausen: Vollbremsung zu spät bemerkt und zwei Autos zusammengeschoben: 45.000 Euro Schaden

Am gestrigen Montag, bestes Sommerwetter, es ist gegen 11.45 Uhr: Zu diesem Zeitpunkt kam es auf der Bundesstraße 243 kurz vor dem Ortseingang Bornhausen (Landkreis Goslar) zu einem kostspieligen Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Eine aus Richtung Seesen kommende 64-jährige Bornhäuserin musste aufgrund einer Straßenkontrolle der Straßenmeisterin Seesen stoppen. Dies bemerkte eine hinter ihr fahrende 26-jährige Frau aus Bornhausen zu spät und leitete eine Vollbremsung ein. Eine 37-jährige Seesenerin konnte daraufhin mit ihrem PKW nicht mehr anhalten und schob die beiden vor ihr stehenden PKW zusammen. Die Frau aus Seesen und die jüngere Frau aus Bornhausen wurden bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Der Gesamtschaden beträgt etwa 45.000 Euro (som).











15.09.2020 • 15:43 Uhr

Erneute Ankunft von weiteren 109 Flüchtlingskindern und ihren Familien aus den griechischen Flüchtlingscamps in Hannover

Boris Pistorius (SPD): „Aufnahme aus Lesbos muss weiter fortgesetzt und verstärkt werden. Niedersachsen ist bereit."

Am heutigen Dienstag sind weitere behandlungsbedürftige Flüchtlingskinder mit ihren Eltern und Geschwistern aus den Flüchtlingscamps der griechischen Ägäis-Inseln am Flughafen Hannover gelandet. Insgesamt waren 109 Personen an Bord des Flugzeuges, das am Vormittag in Athen gestartet war. Seit Ende Juli findet in enger Absprache mit den Bundesländern sowie den internationalen und europäischen Institutionen (IOM, UNHCR, EASO) der Transfer von 243 behandlungsbedürftigen Kindern und deren Familienangehörige - insgesamt etwa 930 Personen - zur Durchführung des Asylverfahrens nach Deutschland statt. Diese werden auf unterschiedliche Bundesländer verteilt, Niedersachsen ist bei diesem Transfer nicht mit dabei.

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD), der bereits im Herbst 2019 das Flüchtlingslager auf Lesbos besucht und sich seitdem für die Aufnahme besonders schutzbedürftiger Kinder unermüdlich stark gemacht hatte, sagte: „Gerade nach dem katastrophalen Brand in Moria ist es wichtig, ein weiteres Zeichen der Menschlichkeit zu setzen. Dieser Transfer zeigt, wie gut sich inzwischen ein Verfahren etabliert hat, um Menschen aus den erbärmlichen Zuständen von Lesbos und anderen Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln herausholen, um ihnen hier ein Asylverfahren unter menschenwürdigen und vernünftigen Bedingungen hier in Deutschland zu ermöglichen. Angesichts der Brandkatastrophe von Moria müssen wir dieses Engagement fortsetzen, alles andere wäre eine Schande für Europa."

Nachdem das Lager Moria durch ein Feuer nach Brandstiftung von Flüchtlingen in der vergangenen Woche weitestgehend zerstört worden war, hatte sich der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, erneut an Bundesinnenminister Horst Seehofer gewandt und seine Unterstützung bei der Aufnahme weiterer Personen aus Moria angeboten. Boris Pistorius: „Wir müssen die schwierige humanitäre Lage für die betroffenen Flüchtlinge jetzt rasch verbessern und die für Europa unwürdige Situation schnell beenden. Es kann nicht sein, dass einige wenige europäische Staaten die gesamte Flüchtlingspolitik der EU blockieren. Deswegen habe ich angeboten, dass Niedersachsen kurzfristig weitere 500 Personen aufnehmen kann. Auch bei der jetzt geplanten Aufnahme der unbegleiteten Minderjährigen wird sich Niedersachsen engagieren."

Bereits im Frühjahr konnten insgesamt 53 unbegleitete Kinder und Jugendliche aus Griechenland nach Niedersachsen ausgeflogen und dann auf andere Bundesländer und niedersächsische Kommunen verteilt worden. Niedersachsen hat bislang insgesamt 43 Personen aus den Flüchtlingslagern in Griechenland aufgenommen. red











15.09.2020 • 15:29 Uhr

Beste Veranstaltungen bei der KVHS: Netzwerk Musik, Theater und Handpan-Workshop

Im September finden bei der KVHS Northeim drei Veranstaltungen statt, für die noch Plätze frei sind. Anmeldungen sind schriftlich an die KVHS oder online unter www.kvhs-northeim.de möglich.

Netzwerktreffen der Kontaktstelle Musik

Das Netzwerktreffen der Kontaktstelle Musik findet am Dienstag, 22. September, von 19 bis 21.15 Uhr zum ersten Mal online statt. Musiker und Musikerinnen wollen miteinander ins Gespräch darüber kommen, welche Chancen sich aus der Krise entwickelt haben und welche zukünftigen Formate/Themen für die Musikkultur sie daraus entwickeln können. Anmeldeschluss ist der 18. September. Mehr Infos sowie die Anmeldungen finden Sie unter https://www.kvhs-northeim.de/programm/kurssuche/kurs/Netzwerktreffen+der+Kontaktstelle/nr/B2089X1/bereich/details/#inhalt

Theater für Schüchterne – Angebot in Northeim und Einbeck

Wer schon immer mal Theater spielen wollte, aber noch nicht den Mut dazu hatte, ist beim „Theater für Schüchterne“ genau richtig. In dem Kurs sollen Mittel der Schauspielerei entdeckt werden, die Mut machen. Der Kurs mit sechs Terminen startet am 23. September um 18 Uhr in der KVHS, Wallstraße 40, in Northeim. Anmeldeschluss ist am 17. September. Einen Tag später startet der gleiche Kurs um die gleiche Zeit in der KVHS, An der Schule 2, in Einbeck-Drüber. Anmeldungen bis zum 18. September.

Anmeldungen für Northeim: https://www.kvhs-northeim.de/programm/kurssuche/kurs/Theater+fuer+Schuechterne/nr/B2020P3/bereich/details/#inhalt
Anmeldungen für Einbeck: https://www.kvhs-northeim.de/programm/kurssuche/kurs/Theater+fuer+Schuechterne/nr/B2020E1/bereich/details/#inhalt
Handpan-Workshop in Einbeck
Ganz neu im Programm der KVHS ist ein Handpan-Workshop. Er findet am Sonnabend, 26. September, von 11 bis 14 Uhr in der KVHS, Hullerser Straße 19, statt. Eine Handpan ist ein handgespieltes Blechklanginstrument. Der Workshop richtet sich an alle, die eine Faszination für dieses Instrument verspüren und es schon immer mal selbst erleben wollten. Anmeldeschluss ist der 18. September. Anmeldung unter https://www.kvhs-northeim.de/programm/kurssuche/kurs/Handpan-Workshop/nr/B2080E2/bereich/details/#inhalt










15.09.2020 • 15:25 Uhr

FDP-Bürgermeisterkandidat Dr. Weisensee erinnert an Jamaika-Tage und dankt Grüne für Unterstützung - "Politische Gräben zuschütten"

Seit gemeinsamen Jamaika-Tagen (2006 bis 2011) passt die Chemie zwischen Bündnis 90 / Die Grünen und Freien Demokraten in Einbeck. Als GGG bilden die Vertreter der beiden Parteien im Stadtrat eine Grün-Gelbe-Gruppe. Gemeinsamkeiten gibt es etwa beim Thema Straßenausbaubeiträge, für deren Abschaffung die Gruppe plädiert. Bei der Bürgermeisterwahl in Einbeck findet die Zusammenarbeit eine Fortsetzung. Denn die Einbecker Grünen haben erklärt, den von der FDP aufgestellten Bürgermeisterkandidaten Dr. Claudius Weisensee zu unterstützen und zu seiner Wahl aufgerufen.

Der 40-jährige Verwaltungsjurist bedankte sich jetzt bei den Grünen und gab bei einem Treffen in einem Café auf dem Einbecker Hallenplan einen Ausblick auf die kommenden Wahlkampfwochen und die Themen, die er im anstehenden „Wettstreit der Ideen“ zu setzen gedenke. Wichtig sei es ihm, Zukunftsperspektiven aufzuzeigen. Weisensee: „Deshalb beschreibe ich in meinem Wahlprogramm und auf meiner Internetseite www.claudius-weisensee.de, wie sich die Stadt Einbeck bis zum Jahr 2030 aus meiner Sicht entwickelt haben sollte.“ Inhaltlich stehe er für ein Angebot, das sich an breite Wählerschichten richte.

Er wolle „die politischen Gräben in Einbeck zuschütten und wählbar für alle sein“. Ein Lagerdenken sei ihm fremd. Denn es gebe viele Aufgaben, die unabhängig von der politischen Farbenlehre angegangen werden müssten. Lebenswichtig sei der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und des Klimas, für den auch die lokale Ebene einen Beitrag leisten muss. Das Erscheinungsbild der Stadt müsse sich verbessern, damit der Einkaufsbesuch in der Innenstadt ein Erlebnis bleibe. Die Integration der Neu-Einbecker müsse gelingen und die Stadt und ihre Ortschaften müssten für Rückkehrer attraktiver werden.red











15.09.2020 • 13:42 Uhr

Preise gewinnen bei der Brakebusch KG - Gewinnspiel anlässlich des neuen Internetauftritts

Rechtzeitig vor seinem zwanzigjährigen Firmenjubiläum im Jahr 2021 präsentiert Steffen Brakebusch, der Geschäftsführer der Brakebusch KG in Eisdorf bei Bad Grund, sein Unternehmen im neuen Look, dessen Basis ein neues Corporate Design und ein völlig neu gestalteter Internetauftritt sind.

„Mit Hilfe professioneller Beratung“, so der Versicherungsmakler, „haben wir im Internet auf ein Maximum an Informationen bei einem Minimum an Werbe- oder Technik-Schnickschnack gesetzt. Interessierte können zunächst in aller Ruhe Informationen sammeln und ihren Eigenbedarf auf Checklisten ermitteln, ohne dass Pop-Up-Werbung sie stört oder sie zu Newsletter-Abos und Adressdatenfreigabe gezwungen werden.“
Die Versicherungsbranche, weiß er, ist ein sensibles Geschäft. Er nimmt kein Blatt vor den Mund: „Es gibt viele schwarze Schafe, die mit viel Tamtam ihren Kunden nur etwas aufschwatzen wollen.“

Von diesen möchte er sich positiv abheben. Zum einen ist er Makler, das bedeutet, seine Beratung ist unabhängig und keiner einzelnen Versicherung verpflichtet. Zum anderen hat er ein Kundenverständnis, das den einzelnen Hausrat- oder KFZ-Versicherer ebenso ernst nimmt wie die Versicherungsbedürfnisse eines ganzen Wirtschaftsunternehmens.
Um Kunden und Interessierte mit der neuen Website vertraut zu machen, hat er sich etwas Besonderes einfallen lassen:

Bis zum 25. September läuft die „Brakebusch Website Challenge“, bei der auf den Seiten des neuen Internetauftritts (www.brakebusch-kg.de ) versteckte Buchstaben gesucht werden müssen, die zusammen einen dreiteiligen Lösungsspruch ergeben. Die Ausschreibung und ein Teilnahmeformular gibt es ebenfalls im Internet und zusätzlich auch auf Facebook. Stammkunden wurden darüber hinaus bereits per E-Mail benachrichtigt und zur Teilnahme eingeladen.
Drei attraktive Hauptpreise in Form von Einkaufsgutscheinen bei Thalia, Ikea und im Mediamarkt winken den Gewinnern, die persönlich benachrichtigt und bei Einverständnis im Internet vorgestellt werden.red/Foto/Sreenshot: Fis WMG













15.09.2020 • 13:25 Uhr

CDU-Bundestagsabgeordnete Kühne und Müller besuchen Eisenhuth GmbH - Austausch über Energiepolitik zwischen den Politikern und der Unternehmensleitung

Nur rund 1000 Einwohner hat Lerbach bei Osterode. "Mit der Eisenhuth GmbH & Co. KG haben wir aber ein Unternehmen vor Ort, das mit der Herstellung von Batterien, Brennstoffzellen und Elektrolyseure im Bereich des aktuellen Top-Themas Erneuerbare Energien tätig ist", betont CDU-Bundestagsabgeordneter Dr. Roy Kühne. Bei einem Vor-Ort-Termin gemeinsam mit CDU-Bundestagsabgeordnetem Carsten Müller und der stellvertretenden Vorsitzenden der CDU Osterode, Vita Obermann, wurde deutlich, dass die Energiepolitik nicht nur in Sachen Versorgung eine Herausforderung für viele Unternehmen ist, sondern auch die Entwicklung von Produkten davon abhängt.

Ein konkretes Beispiel dafür sind die Fluss- und Redoxbatterien, die von der Firma Eisenhuth entwickelt werden. Sie sind laut der Geschäftsführer Thorsten Hickmann und Toni Adamek in der Lage, Schwankungen im Stromnetz abzupuffern. Das sei auf dem Weg zu mehr erneuerbaren Energien von großer Bedeutung. "Wenn wir grün werden wollen, müssen wir Strom auch speichern und ihn nicht bei Überproduktion ins Ausland verschenken und bei Mangel aus ausländischen Atommeilern zukaufen", betont Hickmann. Einig sei man sich darin, dass es bei den Bestrebungen, mehr auf erneuerbare Energien zu setzen, eben "nicht den einen Königsweg" gebe. "Es kann nur mit einem Technologie-Mix aus Batteriespeichern, Pumpspeicherkraftwerken, Wasserstoff, Photovoltaik, Biomasse und anderen Technologien funktionieren - und das kombiniert mit Energieeffizienz", erklärt Carsten Müller, für die CDU-Bundestagsfraktion Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie.

Das Unternehmen Eisenhuth produziert Energiespeicher, die auf dem Weg zu mehr erneuerbaren Energien hilfreich sein können. Da die Sonne im Schnitt nur acht Stunden am Tag scheine und auch der Wind nicht ständig wehe, könnten diese Speicher zu einem wichtigen Baustein werden. "Perspektivisch müssen diese Speicher im Erneuerbare-Energien-Gesetz deshalb mehr Berücksichtigung finden und attraktiver werden", so Müller.

Um diese Aufgabe, die mehrere Generationen beschäftigen wird, zu meistern, ist junger, engagierter Nachwuchs notwendig. "Die schulische Situation ist hier vor Ort dafür ideal", lobt Martina Hickmann-Morell. Die Ausbildung könne an den Berufsbildenden Schulen direkt in Osterode oder auch in Northeim erfolgen. Eine Herausforderung, die nicht nur Osterode kennt, sei es aber, junge Menschen in der Region zu halten. Die gute Lebensqualität, die man in Südniedersachsen durchaus habe, werde einem nicht schon mit 18 Jahren, sondern erst mit etwas Lebenserfahrung bewusst. "Gut ausgebildete, engagierte junge Menschen braucht es aber auch, um die Energieherausforderungen der nächsten Jahrzehnte zu absolvieren", so Dr. Roy Kühne abschließend.red

Zum Bild: Führten einen intensiven Austausch über Energiepolitik (von links): Vita Obermann, Toni Adamek, Thorsten Hickmann, Martina Hickmann-Morell, Dr. Roy Kühne und Carsten Müller.










15.09.2020 • 13:21 Uhr

Edesheim: Hochwertiger Mercedes Benz entwendet und in Brand gesetzt- Zeugen gesucht - 45.000 Euro Schaden

Soeben berichtet die Northeimer Polizei: Bereits am vergangenen Freitag wurde in den frühen Morgenstunden in Edesheim (gehört zu Northeim), An den Bröseln, ein weißer Mercedes Benz entwendet und einige Hundert Meter vom Tatort entfernt in Brand gesetzt.

Der Geschädigte wurde gegen 02.45 Uhr durch das Motorgeräusch seines Mercedes Benz E 63 AMG geweckt. Beim anschließendem Blick aus dem Wohnhaus sah er sein Fahrzeug wegfahren und alarmierte kurze Zeit später die Polizei über Notruf. Währenddessen meldete eine Verkehrsteilnehmerin ein brennendes Fahrzeug in Bereich des Sportplatzes in Edesheim. Es stellte sich heraus, dass es sich dabei um die zuvor entwendete E-Klasse handelte. Der PKW wurde unter Ausnutzung des sogenannten Keyless Go- Systems entriegelt und so entwendet. Es entstand ein Sachschaden von ca. 45.000 Euro.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Polizei Northeim unter 05551-70050.

Das Präventionsteam der Polizeiinspektion Northeim rät dazu, das Funksignal des Fahrzeugschlüssels durch geeignete Maßnahmen abzuschirmen. Weiterhin besteht bei den meisten Fahrzeugen die Möglichkeit, das Keyless Go- System auch temporär zu deaktivieren. Informieren Sie sich hierzu bei den jeweiligen Fachwerkstätten. köh











15.09.2020 • 13:16 Uhr

Kleine Tiere mit großer Bedeutung – Unsere Ameisen - BUND lädt ein zur Exkursion nach Hammenstedt

Die Kreisgruppe Northeim des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz) lädt für Donnerstag, 24. September 2020 um 16 Uhr, zu einer Exkursion nach Hammenstedt ein.

Ameisen bilden die artenreichste Insektengruppe, stehen in Wechselbeziehungen zu Rindenläusen, Schmetterlingen, Käfern, Vögeln, vielen Pflanzenarten und dienen Specht und Feldhuhn als Nahrung! In ihren Nestern leben Gäste, Schmarotzer und Feinde. Gert Habermann, Ameisenexperte und Naturschutzbeauftragter des Landkreises wird im Rahmen der BUND zu verschiedenen Ameisennestern führen, über das spannende Leben der Ameisen berichten und Fragen beantworten

Die Exkursion wird ca. zwei Stunden dauern. Bei Dauerregen fällt die Veranstaltung aus. Die Teilnahme ist kostenlos. Treffpunkt ist der Parkplatz am Friedhof Hammenstedt um 16.00 Uhr

Aufgrund der Corona-Bestimmungen ist eine Registrierung und Begrenzung der Teilnehmerzahl notwendig. Daher ist eine Anmeldung unter Angabe Ihrer Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefon). telefonisch unter 05555-809922 erforderlich. Eine Teilnahme kann nur unter Beachtung der aktuellen Corona-Bestimmungen erfolgen.red











15.09.2020 • 13:12 Uhr

Kalefeld: Kradfahrer (38) stürzt auf Rollsplit

Am gestrigen Dienstag, gegen 05.20 Uhr befuhr ein 38-jähriger Einbecker mit seinem Krad Triumph die Straße Dragoneranger im Bereich des Böhmergerges. Auf dem, auf der Fahrbahn aufgebrachten Rollplit geriet der 38-jährige mit seinem Krad ins Rutschen und kam zu Fall. Hierbei zog sich der Einbecker leichte Verletzungen zu. Die Schadenshöhe am Krad konnte vor Ort noch nicht beziffert werden. schw










15.09.2020 • 13:10 Uhr

Razzien in der Einbecker Drogenszene: Erfolgreiche Hausdurchsuchungen der Polizei - Kiloweise Drogen beschlagnahmt

Am vergangenen Donnerstag wurden im Rahmen von laufenden Ermittlungsverfahren wegen Handels mit Betäubungsmitteln zwei Wohnungen im Stadtgebiet Einbeck durchsucht.

Dabei konnten in der Wohnung eines 55- jährigen sowie in der eines 30-jährigen Einbeckers tatrelevante Beweismittel aufgefunden und beschlagnahmt werden. Insgesamt wurden 1.100 Euro Bargeld, ca. ein Kilogramm Marihuana, ca. 600 Gramm Amphetamin und 2,7 Kilogramm Haschisch beschlagnahmt.

Entsprechende Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurden eingeleitet.köh











15.09.2020 • 06:54 Uhr

Schwerer Unfall in Göttingen-Grone - Fußgängerin von abbiegendem LKW erfasst und tödlich verletzt

Im Göttinger Stadtteil Grone - Schülerstieg/Einmündung Finkenweg - ist am Montagvormittag (14.September 2020) gegen 10.55 Uhr eine Seniorin von einem LKW erfasst worden. Die Göttingerin erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Der 48 Jahre alte LKW-Fahrer aus dem Landkreis Eichsfeld erlitt einen Schock. Er wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Nach ersten Ermittlungen wollte der Mann mit seinem Sattelzug mit Anhänger aus einem Stichweg gegenüber des Finkenwegs nach links in den Schülerstieg abbiegen. Im Einmündungsbereich erfasste er dabei die Fußgängerin aus noch ungeklärten Gründen. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.jk










15.09.2020 • 06:52 Uhr

Großeinsatz der Feuerwehr und Polizei bei der IGS in Bad Salzdetfurth - Schule bleibt heute geschlossen

Am gestrigen Montag, 14. September 2020, gegen 13 Uhr, wurde sowohl die Polizei sowie die Feuerwehr zu einem Großeinsatz in den Birkenweg zur IGS Bad Salzdetfurth gerufen. Dort haben im Verlauf des Tages mehrere Schüler über Übelkeit und Unwohlsein geklagt. Auslöser dafür ist ein undefinierbarer Geruch gewesen. Insgesamt sind fünf Schüler davon betroffen. Davon sind zwei Schüler vorsorglich zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht worden. Die anderen drei Schüler wurden an den Hausarzt verwiesen. Die betroffenen Gebäudeabschnitte wurden durch die Feuerwehr geräumt. Zur Ermittlung des Auslösers wurde ebenfalls der ABC-Zug des Landkreises Hildesheim alarmiert. Dieser führt derzeit diverse Tests durch. Ein Ergebnis steht noch aus. Die Schulleitung benachrichtigt nun alle Eltern über den Vorfall mit dem Hinweis bei eventuellen Symptomen einen Arzt aufzusuchen. Ebenfalls wurden die Krankenhäuser in Hinblick auf die aktuelle Lage informiert. Aufgrund des Großeinsatzes bleibt die Schule morgen geschlossen.rue










15.09.2020 • 06:49 Uhr

Hohegeiß: Zwei 16-Jährige verlieren die Kontrolle...und werden schwer verletzt



Die Polizei in Goslar berichtet soeben:
Bereits am vorigen Samstag, herrliches Spätsommerwetter, gegen 16:25 Uhr, kam es auf der Bundesstraße 4 zu einem Verkehrsunfall. Hierbei befuhren zwei 16-Jährige mit ihren Leichtkrafträdern die B4 von Rothesütte in Richtung Hohegeiß. In einer Linkskurve verloren beide kurz nacheinander, infolge unangepasster Geschwindigkeit, die Kontrolle über ihre Motorräder und kamen zu Fall. Die 16-Jährigen trugen schwere Verletzungen davon und mussten ins Krankenhaus verbracht werden. An den beiden Motorrädern entstand Totalschaden. ots










15.09.2020 • 06:40 Uhr

Das Denken ist analog - Der neue Spielplan zum Saisonstart des Deutschen Theaters

Mit der Premiere von „Gewalt und Leidenschaft“ ist das Deutsche Theater am Wochenende in die Spielzeit gestartet. Das Schauspiel nach Motiven des Films von Luchino Visconti gehört zu den Produktionen, die wegen der Pandemie in die neue Spielzeit verschoben werden mussten. Unter Corona-Bedingungen haben Intendant Erich Sidler und sein Team ihre ursprünglichen Pläne für die aktuelle Saison nochmal neu abgestimmt und auch thematisch erweitert. Unter dem Motto „Das Denken ist analog“ möchten sie mit ihrem Publikum in der kommenden Saison verstärkt über aktuelle Krisen und gesellschaftliche Fragestellungen ins Gespräch kommen,

Nach „Gewalt und Leidenschaft“ hat in zwei Wochen mit dem Schauspiel „Der Riss durch die Welt“ ein weiteres Stück Premiere, in dem die gestörte Verständigung zwischen den Figuren ein zentrales Motiv ist. Im Hintergrund lauern natürlich auch weitere Fragen, was politische und soziale Gegensätze oder auch Machtstrukturen betrifft. Für Intendant Erich Sidler ist dabei entscheidend, dass sich das Theater weiterhin als analoger Begegnungsraum versteht, so wie es mit dem Spielplanmotto „Das Denken ist analog“ zum Ausdruck kommt. Kräftigere Signale senden will er mit seinem Team, was die Lebenssituation der Menschen angeht, die sich eben nicht nur in einem Alltag unter Corona-Bedingungen widerspiegelt. „Es ist letztlich immer eine reale, analoge Begegnung, in der auch analoge Empathie stattfindet“, betont der Schweizer Theatermacher. „ Im Theater werden auch Inhalte ausgetauscht und es findet eine Auseinandersetzung statt mit den Themen, die da im Raum sind. Aber damit verbinden ist auch als ein ganz klares Signal, darüber nachzudenken, was wir eigentlich in der direkten Begegnung aneinander haben: Teilzuhaben an den Gedanken oder an den Emotionen der Anderen.“

Der DT-Spielplan widmet sich vielen akute Themen und Krisenszenarien, die von der öffentlichen Diskussion um Corona-Regelungen und demokratische Entscheidungsprozesse immer wieder verdrängt werden. Mit „Alles Lüge“ sondieren die Theatermacher in einem Liederabend die Erwartungen, die an die Wiedervereinigung geknüpft wurden. Ein mörderisches Kapitel Zeitgeschichte reflektiert der Monolog „Der tätowierte Mann“ mit den Stimmen von KZ-Überlebenden. Die aktuellen rechtsradikalen Programme und Parteilichkeiten sondiert wiederum das Bühnenprojekt „Yesterday Reloaded“.

Erneut zu denken geben soll auch John Steinbecks Roman „Früchte des Zorns“ in der dramatisierten Fassung. „Reich an Leben“ beschreibt Sidler das Szenario und dass es unwahrscheinlich viel mit unserem Heute zu tun habe und mit der aktuellen Situation von Wirtschaftsflüchtlingen. Wo Steinbeck die Trecks der Farmer beschreibt, die in den 30er Jahren nach einer Dürrekatastrophe in Kalifornien auf fruchtbaren Boden und eine neue Lebensgrundlage vertrauten, sieht Sidler weiteren Diskussionsbedarf mit Blick auf die Klimakrise: „Also wie gehen wir damit um, dass es einfach Regionen gibt in der Welt, in denen keine Perspektiven mehr vorhanden sind, weil natürlich auch die Veränderungen des Klimas und die Art und Weise der Bedingungen, die Menschen erleben, sich ändern und sie dazu zwingt, sich dazu zu verhalten. Auch das ist etwas, was wir nicht aus den Augen verlieren dürfen.“

Mit Schillers Tragödie „Die Räuber“ widmet sich das Deutschen Theater einem mörderischen Bruderzwist in seinen politischen und emotionalen Dimensionen. Fortgesetzt wird auch die thematische Spurensuche im Werk von Theodor Fontane mit einer dramatischen Fassung seiner Novelle „Der Schimmelreiter“. Ebenfalls erneut zu Wort kommen die Figuren von Wilhelm Busch, die sich in dem Stück von Rebekka Kricheldorf und Hannah Zufall ihren subversiven Reim auf den Autor machen und dafür auch das passende Motto bekommen haben. „ Pardauz! Schnupdiwup“ Klirrbatsch! Rabum!“ Auch für die Komödie „ Alles muss glänzen“, in der sich eine Hausfrau an eine vermeintlich heile Welt klammert, steht bereits ein Premierentermin im großen Haus fest, ebenso wie für das Schauspiel „Die Dummheit“ über Tricks und Tücken auf dem Kapitalmarkt.

Für den DT-Intendanten und sein Team heißt es zunächst abwarten, ob und wie bereits geplante Inszenierungen aus der vergangenen Spielzeit, Wiederaufnahmen und neue Projekte in der aktuellen Saison unter Corona-Bedingungen überhaupt realisierbar sind. Nach dem erfolgreichen Abstandskonzept bei den Salzburger Festspielen mit jeweils einem freien Platz zwischen den Zuschauern hofft Sidler, bald auch die Abstände im Deutschen Theater verkleinern lassen zu können. Vorerst wird jedes Stück im großen Haus an zwei aufeinander folgenden Tagen aufgeführt, damit ein Bühnenumbau entfällt. Auch Doppelvorstellungen sind im Gespräch, die dann jeweils um 18 Uhr und um 20. 30 Uhr beginnen

Für Dezember kündigt der DT-Intendant die Wiedereröffnung der DT-2 Studiobühne an. Für die Premiere des Monologs „Der tätowierte Mann“ wird die Bühnenfläche verkleinert und der Zuschauerraum erweitert, damit 35 bis 40 Zuschauer die Vorstellungen sehen können. Auch was die Planung weiterer Premieren und Wiederaufnahmen betrifft, setzt Sidler auf ein flexibles Konzept bei der Wahl der Bühnenräume, allerdings immer unter der Voraussetzung, dass sich eine Corona-Version sich mit dem künstlerischen Konzept vereinbaren lässt.
Das „Stück „Bombe“, das unmittelbar vor dem Lock down am DT-2 Premiere hatte, wird für die große Bühne uminszeniert. Dort gibt es vorerst auch Vorstellungen mit dem Monolog “Der Vortrag“, an die sich weitere Wiederaufnahmen aus dem großen Haus anschließen sollen. Zur Diskussion steht neben dem Stück „Praca Roosevelt“ von Dea Loher, der diesjährigen Samuel-Bogumil-Linde-Preisträgerin auch eine Neufassung von Erich Sidlers Inszenierung „Warten auf Godot“. Tina Fiebiger











15.09.2020 • 06:34 Uhr

Mitnichten Versteinerungen...

Bei bizarren Ansichten der Umrisse von toten Lebewesen und Pflanzen auf uralten Steinen glaubt man Ursprüngliches zu entdecken. Handelt es sich dagegen um auffällige Kennzeichen, das sich beispielsweise auf Asphaltpisten darstellen, kommen dem Betrachter andere Gedanken in den Sinn.

So beispielsweise bei der hier dokumentierten Kröte. Sie war vermutlich nach einem Regenschauer aus einer Wiese am Rande des Skulpturenweges im südniedersächsischen Bad Gandersheim auf die Piste gehüpft. Dort muss sie dann von einem achtlos fahrenden Radler plattgefahren worden sein. Die Hitze der vergangen Tage hat die Froschleiche dann ausgetrocknet. Immer wieder müssen dann die Fragmente der Kröte überfahren worden sein. So nimmt sich der skelettierte Frosch auf dem Asphalt wie eine Art Versteinerung aus, was mitnichten der Fall ist.
red/Foto: Fis WMG










14.09.2020 • 18:21 Uhr

Heutiger Strohrundballen-Brand in Negenborn: Polizei geht von Tatzusammenhang mit Brandserie aus

Am heutigen Montagmittag , es war 12.08 Uhr Uhr, meldete eine Anruferin über Notruf, dass mehrere Rundballen auf einem Feld bei Einbeck-Negenborn brennen.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen bereits 40 Rundballen einer Strohmiete in der Gemarkung Negenborn in Vollbrand. Im Einsatz sind derzeit rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren der Stadt Einbeck, des THW und des Rettungsdienstes sowie der Polizei. Es wird ein Tatzusammenhang zu der Brandserie im Bereich der Stadt Einbeck angenommen. Die Sonderkommission hat bereits die Ermittlungen dazu aufgenommen.

Anwohner, Verkehrsteilnehmer oder sonstige Zeugen werden gebeten, jeden noch so kleinen Hinweis der Polizei Einbeck unter 05561-949780 mitzuteilen. köh /Fotos: Kreisfeuerwehrverband Northeim











14.09.2020 • 18:08 Uhr

Welttheater-Kino in Einbeck aktuell: "After Truth" und "Meine wunderbar seltsame Woche mit Tess"

Hier das aktuelle Kino-Wochenprogramm vom 17. September bis 23. September 2020. Das Welttheater-Einbeck zeigt: “After Truth” Spielzeiten für: „After Truth“ (ab 12) 1. Woche!:
Täglich 20 Uhr! FSK ab 12 freigegeben.

Inhalt kompakt:
Nachdem Hardin (Hero Fiennes-Tiffin) sie sehr verletzt hat, beschloss Tessa (Josephine Langford), die Beziehung mit ihm zu beenden. Lange Zeit wurde ihr die Wahrheit über ihn vorenthalten, nun, da sie davon weiß, fühlt sie sich hintergangen und gedemütigt. Nach den Ereignissen will sie einfach nur noch zurück in ihr altes Leben, demLeben, was sie vor Hardin geführt hat. Als sie ihr Traum-Praktikumbei der Vance Publishing Company bekommt, scheint der erste Schritt geglückt. Dort erregt sie die Aufmerksamkeit ihres neuen Kollegen Trevor (Dylan Sprouse), der genau die Art Mann ist, mit dem Tessa eigentlich zusammen sein sollte: Er ist klug, humorvoll, sieht gut aus und ist verantwortungsbewusst. Doch die Erinnerungen an die leidenschaftlichen Küsse, den zärtlichen Berührungen und der hingebungsvollen Liebe von Hardin sind immer noch präsent. Nach all den herben Enttäuschungen ist ihr Verlangen nach dem Mann mit den wunderschönen grünen Augen ungebrochen. Ihr ist bewusst, dass er die Trennung nicht einfach so hinnehmen wird, doch wenn er sich nicht ändert, wird diese Trennung endgültig bleiben. Kann sich so jemand wie Hardin überhaupt ändern? Fortsetzungzu„AfterPassion“nach einer Buchvorlage von AnnaTodd. Constantin Film Verleih


Welttheater-Einbeck zeigt: “Meine wunderbar seltsame Woche mit Tess” Spielzeiten für: „Meine wunderbar seltsame Woche mit Tess“ (ab 0) 1. Woche!: Täglich 17:30 Uhr! FSK ab 0 freigegeben.

Inhalt kompakt:
Der zehnjährige Sam (Sonny Coops Van Utteren) und seine Familie machen Urlaub auf der niederländischen Insel Terschelling, doch bereits am ersten Tag bricht sich sein Bruder ein Bein. Natürlich ist das ein großes Pech für Sams Bruder, der den Rest des Urlaubs nun mit einem Handicap verbringen muss. Doch Sam trifft durch diesen Umstand auf Tess (Josephine Arendsen), ein seltsames Mädchen, das einen verrückten Plan hat, um endlich ihren Vater kennenzulernen. Sie hat nur eine Woche Zeit, um das zu schaffen, und kein Geringerer als Sam soll ihr dabei helfen. Obwohl Sam eigentlich allein bleiben will, um sich so vor Kummer zu schützen, entdeckt er während seines Abenteuers mit Tess, wie wichtig Familie wirklich ist.Basiert auf dem gleichnamigen Roman von Anna Woltz.
red/Fotos: Constantin Film Verleih












14.09.2020 • 17:54 Uhr

Bad Gandersheim: Stadt freut sich auf „Köhlers Brasserie Jedermann“- Heute Namensgeheimnis von Familie Köhler gelüftet

Heute. Es ist Montag. Der 14. September 2020, 14.05 Uhr:

Seit wenigen Minuten ist das Geheimnis gelüftet: Im Herzen der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim wird es eine neue gastronomische Perle geben. „Ich freue mich, dass hier am Domänenhof ein neues gastronomisches Angebot geschaffen wird!“, sagte mit sichtlicher Begeisterung im Antlitz Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz. Zuvor hatte Gastronom Karsten Köhler das Namensgeheimnis seines weiteren Standortes für gepflegte Gastlichkeit mit deutscher Küche gelüftet. „Köhlers Brasserie Jedermann“ wird sie heißen. Platziert wird sie in der früheren „Adis“-Gaststätte im Schatten der Gandersheimer Stiftskirche am Domänenhof sein. Ganz nah der Domfestspielbühne und -Tribühne. Der Name nimmt absichtlich Bezug auf das Festspiel-Ur- und Kultstück „Jedermann“. Er ist aber auch die Botschaft, „Köhlers Brasserie Jedermann“ wird ab Februar 2021 alle Gäste zum Verweilen und Genießen von Speis und Trank einladen. Zum Einsatz wird hierbei die gesamte Familie kommen. Levin macht die Küche mit den leckeren deutschen Speisen. Marvin ist Werbefachmann und betreut die Homepage. Louis hat gerade die Kochausbildung im Romantischen Winkel in Bad Sachsa angefangen. Chiano und Emilio gehen noch zur Schule. Natürlich sind alle Mitarbeiter /innen vom
„Landgasthaus Köhler“ in Altgandersheim im „Jedermann“ dabei, berichtet Karsten Köhler.
Bei der heutigen Erstpräsentation der Umgestaltungspläne dankten Karsten und Bianca Köhler besonders der Stadt und Citymanager Rudnik für ihre tatkräftige Unterstützung bei der Realisierung des ehrgeizigen Projektes. Diese Wertschätzung gilt auch der Familie Vogt, Eigentümer der Immobilie. „Wir haben beide ordentlich Geld in die Hand genommen, damit hier etwas Neues für die Gäste in Bad Gandersheim entsteht!“
Es wird Bad Gandersheims Gastronomie bestens bereichern!
red/Fotos: Fis WMG












14.09.2020 • 17:51 Uhr

Die Linke Kreisverband Northeim: Kreismitgliederversammlung am Freitag in Uslar ab 18 Uhr

Die Linke, Kreisverband Northeim, lädt zur ordentlichen Kreismitgliederversammlung am Freitag, 18. September 2020, in die Gaststätte "Asia" in Uslar, Schützenweg 16, ein.
Veranstaltungsbeginn ist um 18 Uhr. Themen sind u.a.: Wahl des Ortsvereinsvorstandes Uslar, Geschäftsabschluß, Haushalt, Wahlen 2021.

Sabine Golczyk, Kreistagsabgeordnete im Nachbarkreis Holzminden, referiert darüber, was es bedeutet, ein kommunalpolitisches Mandat zu erreichen.

In der Pressemitteilung von Kurt Schumacher heißt es angesichts aktueller Rahmenbedingungen: "Wir müssen darauf hinweisen, daß auf Grund der Coronabeschränkungen die Teilnehmerzahl eingeschränkt ist und daß dieTeilnahme nur nach vorheriger Anmeldung möglich ist. Die Adressen zur Kontaktaufnahme finden sie auf unsrer Homopage dielinke.kreisverband.northeim@gmail.com
red











14.09.2020 • 13:27 Uhr

Proteste zur EU-China-Videokonferenz:GfbV fordert unmissverständliche Ablehnung der Unterdrückungspolitik

EU muss konfliktbereiter auftreten - Nötigenfalls Boykott der Olympischen Winterspiele 2022

Am heutigen Montag fand eine Video-Konferenz zwischen EU-Führungspersönlichkeiten und der chinesischen Regierung statt. Zu diesem Anlass haben die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), der Weltkongress der Uiguren (WUC), die International Campaign for Tibet, die Tibet Initiative Deutschland, die Ilham Tohti Initiative und der Verein Hongkonger in Deutschland e.V. für Solidarität mit den Verfolgten Chinas demonstriert. Vor dem Bundeskanzleramt forderten die Menschenrechtsorganisationen ein entschlosseneres Eintreten der EU für Menschenrechte in China.

„In der China-Politik darf es kein einfaches ‚Weiter so‘ geben. Merkels Verständigungspolitik muss einer konfliktbereiteren Politik weichen, die Menschenrechte und europäische Werte achtet“, forderte GfbV-Direktor Ulrich Delius (Göttingen) im Rahmen der heutigen Veranstaltung. „Zudem muss die EU gegen die Verantwortlichen für Völkermord den in Xinjiang Sanktionen verhängen.“ Sollte China seinen Völkermord gegen uigurische und kasachische Muslime fortsetzen, müsse die EU auch bereit sein, die Olympischen Winterspiele zu boykottieren, die im Februar 2022 in China stattfinden sollen.

Bei der heute beginnenden Sitzung wird China für eine erneute Mitgliedschaft im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen werben. Die EU sollte das unmissverständlich ablehnen. „Die Volksrepublik erweitert ihre Unterdrückung auf immer weitere Teile der Bevölkerung. Diese Eskalation wird sich fortsetzen, solange die Führung in Peking keinen deutlichen internationalen Widerstand spürt“, erklärte Delius. Nur die Sorge vor wirtschaftlichen Einbußen könnte die Xi Jinping zum Einlenken zwingen.

Die Unterdrückung der tibetischen Bevölkerung ginge unvermindert weiter, die Verfolgung der muslimischen Volksgruppen in Xinjiang / Ostturkestan habe sich seit etwa 2017 massiv verschärft. „Schon beginnt die kommunistische Führung die nächste Kampagne – dieses Mal in der inneren Mongolei“, so Delius. „Mit ihrem Vorgehen gegen die mongolische Sprache verstößt die KP erneut gegen chinesisches Recht und die eigene Verfassung. Dieses Verhalten ist in keiner Weise mit europäischen Werten zu vereinbaren. Die EU darf es nicht aus wirtschaftlichen Gründen akzeptieren.“ red/Fotos: Fis WMG /GfbV










14.09.2020 • 12:43 Uhr

Printmagazin FOCUS hebt Paracelsus 20 Mal auf die Liste der TOP-Reha-Kliniken

Erneut beste Platzierungen auf der FOCUS-Liste 2021 mit 20 Nennungen für sieben Reha-Kliniken / Schwerpunkt der Auszeichnungen liegt im Bereich Onkologie

Mit 20 Auszeichnungen für sieben Reha-Kliniken haben die Paracelsus-Kliniken in diesem Jahr eines ihrer bisher besten Ergebnisse bei der FOCUS-Platzierung der TOP-Reha-Kliniken erreicht. Auf der jetzt erschienenen Liste im FOCUS Gesundheit (Ausgabe 7, September 2020) finden sich erneut alle Reha-Standorte von Paracelsus. Ausgezeichnet wurden

die Paracelsus-Klinik am Schillergarten Bad Elster
die Paracelsus-Klinik am See Bad Gandersheim
die Paracelsus Roswitha-Klinik Bad Gandersheim
die Paracelsus Berghofklinik Bad Essen
die Paracelsus Harz-Klinik Bad Suderode
die Paracelsus Klinik Scheidegg und
die Paracelsus Wittekindklinik Bad Essen.

„Das wiederholt gute Abschneiden unserer Reha-Kliniken im bundesweiten Vergleich unterstreicht eindrucksvoll die herausragende Qualität bei der Versorgung unserer Patienten“, freut sich Tobias Brockmann, Geschäftsbereichsleiter Rehabilitation bei Paracelsus. „Mein besonderer Dank geht an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Top-Ergebnisse möglich gemacht und damit eine tolle Empfehlung für unsere Häuser erreicht haben.“

Fachgebiet Onkologie stark vertreten

Besonders ausgezeichnet wurden die Paracelsus-Kliniken mit allein 15 Nennungen im Bereich der Onkologie, davon fünf Auszeichnungen als besondere diabetikergeeignete Kliniken. Darüber hinaus finden sich Häuser von Paracelsus unter den TOP-Kliniken der Kategorien Orthopädie, Psyche, Sucht, und Herz-Kreislauf. Im Einzelnen ausgezeichnet wurden die Paracelsus-Klinik am Schillergarten Bad Elster (Orthopädie, Onkologie), die Paracelsus-Klinik am See Bad Gandersheim (Onkologie), die Paracelsus Roswitha-Klinik Bad Gandersheim (Psyche), die Paracelsus Berghofklinik Bad Essen (Sucht), die Paracelsus Harz-Klinik Bad Suderode (Onkologie, Herz-Kreislauf), die Paracelsus Klinik Scheidegg (Onkologie) und die Paracelsus Wittekindklinik Bad Essen (Psyche).

Umfangreiche Daten ausgewertet

Beim Ranking des FOCUS, Deutschlands größtem Rehaklinik-Vergleich, werden jährlich die Daten eines Großteils der Reha- und Vorsorge-Einrichtungen in Deutschland ausgewertet und die Besten unter ihnen publiziert. In diesem Jahr wurden insgesamt 1.463 stationäre Reha-Kliniken in Deutschland mit in die Bewertung aufgenommen. Die FOCUS-Gesundheit Rehaklinikliste nennt die Top-Kliniken Deutschlands, sortiert nach Fachbereichen und Postleitzahlen. Für die Auflistung entwickelte das vom FOCUS beauftragte Recherche-Institut Munich Inquire Media (MINQ) ein Bewertungsschema speziell für die Qualität von Rehakliniken. Insgesamt 18 Fachbereiche werden vom FOCUS unterschieden: Diabetes, Geriatrie, Herz-Kreislauf, Lunge, Magen-Darm, Neurologie, Orthopädie, Psyche, Rheuma, Sucht, Eltern-Kind-Kuren und folgende erstmalig in diesem Jahr nach Tumorart aufgegliederte Bereiche der Onkologie: Brustkrebs & gynäkologische Tumoren, gastroenterologische Tumoren, Hautkrebs, Knochenkrebs, Leukämie & Lymphome, Lungenkrebs und urologische Tumoren. Basis des Rankings ist die Befragung von Klinikärzten, niedergelassenen Medizinern, Patientenverbänden, Vertretern indikationsbezogener Selbsthilfegruppen und 900 Mitarbeitern von Sozialdiensten in Akutkrankenhäusern. Darüber hinaus werden Strukturdaten zu den Kliniken erhoben. Dazu zählen zum Beispiel die Qualitätssicherung, die Ausstattung, das Service-Angebot und Hygienemaßnahmen. Die Listen der besten Rehakliniken Deutschlands werden veröffentlicht, um Betroffenen eine Entscheidungshilfe zu geben. Kliniken, die ein Focus-Siegel führen dürfen, zeichnen sich durch hervorragende fachliche Kompetenz und beste pflegerische und therapeutische Betreuung aus.

Zum Bild: Die Paracelsus-Kliniken Deutschland freuen sich über die zahlreichen Auszeichnungen ihrer Reha-Kliniken durch den FOCUS. Foto: Fis WMG /Paracelsus













14.09.2020 • 12:38 Uhr

Negenborn bei Einbeck: Feuerwehren rücken zu einem erneuten Feuer aus! Strohrundballen in Flammen Was es wieder der Feuerteufel?

Zum Minuten werden weitere Freiwillige Feuerwehren in der Gemeinde Einbeck - speziell im Bereich von Kreiensen und Greene - in Marsch gesetzt. Vorher hatte es Feueralarm gegeben. Nach bestätigten Meldungen ist bei Negenborn - einem Ortsteil von Einbeck - eine Strohrundballenlager in Brand geraten. Angesichts der bislang ungeklärten Brandserie immRaum Einbeck verdichten sich auch jetzt die Vemutungen, dass wiederum der unheimliche "Feuerteufel von Einbeck" sein Unwesen getrieben haben könnte. Menschen sind bislang nicht zu Schaden gekommen. Vor sieben Minuten ist die Freiwillige Feuerwehr im Flecken Greene ausgerückt.
red/Archivfoto Brand von Strohrundballen bei Ippensen










14.09.2020 • 12:23 Uhr

CDU Fraktion zur umstrittenen Naturbad-Entscheidung im Gandersheimer Stadtrat: „Nicht unser Weg, aber jetzt muss gebaut werden!“

„Wir begrüßen als CDU Fraktion, dass wir in unser Bad investieren. Das haben wir schon vor mehr als zwei Jahren mit einem Beschluss der Umgestaltung unseres heutigen klassischen Freibades gemacht. Und dazu stehen wir als CDU Fraktion auch weiterhin. Dieser jetzt gefasste Ratsbeschluss bedeutet aber, dass wir in Zukunft ein vollkommen anderes Bad bekommen werden. Das finden wir bedauerlich, denn damit verabschieden wir uns aus unserer Sicht von einen klassischen Familienbad,“ so kommentiert CDU Fraktionsvorsitzender Timo Dröge die aktuelle Ratsentscheidung zum Freibad.

Dröge merkt in einem Statement zum Thema weiter an: Aus Sicht der CDU Fraktion ist der Ratsbeschluss zum Thema Freibad ohne ausreichende Information getroffen. Hier fehlt insbesondere die Vorlage einer Wirtschaftlichkeitsberechnung. Zwar hatte der Planer erläutert, dass es eine Berechnung gibt, dem Rat wurde diese bisher aber nicht vorgelegt. „Der Rat hat gestern das erste und einizige Mal eine Diskussion über eine weitreichende Entscheidung getroffen, die mindestens für die nächsten 30 Jahre Bestand haben wird. Dabei lagen leider gar nicht alle notwendigen Kerninformationen vor,“ so Timo Dröge weiter. Der CDU fehlt es insbesondere an Belegen für die vorgetragenen Behauptungen, dass eine Naturbad wirtschaftlich besser ist, als das klassische Freibad. Außerdem stellt die CDU fest, dass wichtige Elemente bisher gar nicht geplant sind und wir nicht wissen, ob diese auch noch finanzierbar sind. Dröge dazu: „Es ist klar, dass sowohl das Nichtschwimmerbecken und das Kinderbecken in Zukunft nicht mehr vorhanden sind.

Gerade die Trennung von verschiedenen Beckenbereichen ist aus unserer Sicht ein wichtiger Baustein, denn dann sind die Schwimmer ungestört von den Nutzern des Spaßbereiches und umgekehrt. In Zukunft sind alle zusammen in einem Becken. Außerdem sind in der aktuellen Variante weder eine Rutsche, noch der Pilz als Wasserfall noch weitere Elemente vorhanden. Ob diese gebaut werden können, weiß heute niemand. Wir geben also ein von vielen Kindern und Jugendlichen genutzes Nichtschwimmerbecken auf, ohne zu wissen, ob wir ähnliche Attraktionen auch in Zukunft haben werden.“ Auch in einem anderen Punkt findet die CDU, dass noch Unklarheiten vorhanden sind. „Ob auch alle Besucher gleichzeitig bei heißen Temepraturen das Naturbad nutzen können, ist nicht eindeutig klar.

Bei Internetnachforschungen erhält man dazu ganz unterschiedliche Aussagen. Zwar hat der Planer klar gestellt, dass das kein Problem sein sollte, aber offensichtlich sind bei Bädern dieser Auslegung solche Probleme vorhanden. „ Das Schlimmste, was uns passieren könnte ist, dass wir im Hochsommer zur Ferienzeit Besucher am Tor abweisen müssten,“ so der CDU Fraktionsvorsitzende. Und auch ein anderer Punkt ist der CDU noch wichtig. „Wir bekommen neben dem neuen Bad auch einen Wasserspielplatz. Es wird der Eindruk erweckt, dass dieser Wasserspielplatz nur mit diesem Bad gebaut wird. Das ist sachlich vollkommen falsch. Auch bei der klassischen Freibadvariante, die vor über zwei Jahren beschlossen, aber nicht umgesetzt wurde, war der Wasserspielplatz fest eingeplant,“ erläutert Dröge.

„Was wir aber als CDU überhaupt nicht verstehen können ist, warum ein damals einstimmig gefasster Ratsbeschluss, der dazu geführt hätte, dass wir unser akuelles Freibad noch attraktiver und wirtschaftlicher und damit zukunftssicher gemacht hätten, nun neu diskutiert wird. Durch diesen neuen Beschluss wird aber leider die Bevölkerung in zwei Lager gespalten und zumindest das hätten wir uns sparen können, da wir genug andere Probleme in unserer Stadt haben, die sämtliche gemeinsame Kraftanstrengungen bedürfen,“ gibt CDU Fraktionsvorsitzender Dröge zu Bedenken. Nun ist dieser Beschluss aber gefasst und auch nicht mehr umkehrbar. Dazu Dröge abschließend: „Dieser nun eingeschlagene Weg ist nicht unser Weg. Es gibt aber eine Entscheidung und die ist aus Zeitgründen auch nicht mehr änderbar. Nun muss angefangen werden zu bauen, damit wir endlich wieder ein geöffnetes Bad haben.“

red/Archivfotos: Fis WMG














14.09.2020 • 09:49 Uhr

"Niedersachsen hält zusammen": Beitritt durch einstimmigen Beschluss des Gandersheimer Stadtrates

Stadt Bad Gandersheim identifiziert sich mit den Zielen und Inhalten des Bündnisses

Der Rat der Stadt Bad Gandersheim hat in seiner öffentlichen Sitzung am 10. September im Forum des Schulzentrums (Foto) dem Beitritt der Stadt als Bündnispartnerin für „Niedersachsen hält zusammen“ einstimmig beschlossen. Zu den Inhalten und Zielsetzung:

"Das Bündnis „Niedersachsen hält zusammen“ ist ein überparteilicher Zusammenschluss von Politik und Zivilgesellschaft mit vielen relevanten Akteurinnen und Akteuren.

Es dient der Stärkung des Zusammenhalts unserer Gesellschaft während und infolge der Coronakrise. Das Bündnis ist eine offene, lebendige und vielfältige Allianz, der sich alle, die für eine freiheitliche, solidarische, tolerante und demokratische Gesellschaft einstehen, anschließen können. Für diese Werte stehen wir ein.

Wir sind uns einig: Die Corona-Pandemie hat auch in unserem Bundesland die wohl schwerste Krise seiner Geschichte ausgelöst. Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Spuren sind tief. Einschränkungen sind notwendig geworden, wie sie sich wohl niemand zuvor hat vorstellen können. Unser Alltag hat sich verändert und damit unser gesamtes Miteinander.

Masken und Distanzgebote sind da nur die sichtbarsten Zeichen. Sie werden uns genauso wie manch andere Schutzmaßnahme noch einige Zeit begleiten, denn das Virus bleibt – bis ein wirksamer Impfstoff vorhanden ist – eine Gefahr. Wir haben eine gemeinsame Verantwortung, Freiheit und Sicherheit miteinander in Einklang zu bringen. red/Foto: Fis WMG











14.09.2020 • 09:44 Uhr

Hildesheim: Maskenstreit zwischen Deutschen und Türken in der S-Bahn endet in einer wechselseitigen Körperverletzung

Die Polizei berichtet soeben in einer offiziellen Mitteilung: Samstagmorgen endete ein Streit über eine Mund-Nasen-Bedeckung mit einer wechselseitigen Körperverletzung.

Zwei Brüder (16, 20) waren in der S-Bahn von Hannover nach Hildesheim unterwegs und trugen ihre Masken unter dem Kinn. Ein Mann (35) und seine Begleiterin (32) aus Hannover beschwerten sich im Vorbeigehen über das Fehlverhalten.

Die beiden Türken, ebenfalls aus Hannover, folgten dem Paar. Aus einer verbalen Auseinandersetzung entwickelte sich dann ein Handgemenge mit wechselseitigen Angriffen, einem Würgegriff und Schlägen mit dem Handy auf den Kopf des 35-Jährigen.

Das Zugpersonal rief die Bundespolizei und stoppte die S-Bahn in Rethen. Nach dem Eintreffen der Beamten machten alle Beteiligten unterschiedliche Angaben. Videoaufnahmen wurden gesichert. Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung gegen alle Männer wurden eingeleitet.ots










14.09.2020 • 09:35 Uhr

Kommunen kritisieren Klagen gegen Sonntagsöffnungen

Nach den zeitweisen Schließungen von Läden und weiteren Einschränkungen für den Handel in der Corona-Pandemie ist in Niedersachsen die Diskussion um verkaufsoffene Sonntage neu entflammt. Kommunen und Unternehmer kritisieren die jüngsten Klagen der Gewerkschaft ver.di gegen Sonntagsöffnungen von Läden in Hildesheim und Oldenburg. Die Fachbereichsleiterin Handel der Gewerkschaft, Sabine Gatz, verteidigte auf epd-Anfrage dagegen den ver.di-Kurs. Sonntagsöffnungen müssten auch weiter den gesetzlichen Vorgaben entsprechen, sagte sie jetzt.

Auf die ver.di-Klagen hin hatten die Verwaltungsgerichte Hannover und Oldenburg die geplanten verkaufsoffenen Sonntage in den beiden Städten gekippt.

Erst im Juli hatten sich Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften, Kommunen und Kirchen darauf verständigt, dass in niedersächsischen Städten und Gemeinden im laufenden Jahr noch bis zu vier verkaufsoffene Sonntage stattfinden können. Dazu müssen besondere Anlässe vorliegen, die aber kleiner ausfallen können als Volksfeste und Messen. Doch statt einer Einigung gibt es jetzt unterschiedliche Auslegungen.

Die Gewerkschafterin Gatz betonte: "Zunächst ist es wichtig, den besonderen Schutz des Sonntags durch das Grundgesetz anzuerkennen." Kommunen müssten deshalb die Genehmigungen zur Sonntagsöffnung gründlich rechtlich prüfen. Die Wirtschaftskrise durch Corona allein sei kein Anlass. Nötig seien Konzepte zur Belebung der Innenstädte. Sonntagsöffnungen verlagerten die Umsätze nur.

Der Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbände Niedersachsen, Volker Müller, sagte dagegen dem epd: "Es ist völlig unverständlich, warum ver.di sich nicht an die konstruktiven Ergebnisse des Runden Tisches hält und per Klage die Sonntagsöffnungen unmöglich macht. Wir haben uns ausdrücklich darauf verständigt, auch kleinere Anlässe gelten zu lassen." Mit ihrer Politik leiste die Gewerkschaft der Verödung der Innenstädte Vorschub. "Der Online-Handel hat schließlich immer geöffnet."

Die evangelischen Kirchen in Niedersachsen zeigten sich kompromissbereit. Den Teilnehmern des Runden Tisches sei bewusst gewesen, dass die kleineren Anlässe im Zweifel nicht vor Gericht bestehen würden, sagte die Bevollmächtigte der Konföderation evangelischer Kirche in Niedersachsen, Kerstin Gäfgen-Track. "Es gab mehrheitlich den Wunsch, dass mit den Beteiligten vor Ort für alle tragbare Lösungen gefunden werden, um auf gerichtliche Schritte zu verzichten."

Scharfe Kritik am Vorgehen von ver.di kommt von den Kommunen. "Wir hätten uns gewünscht, dass die Belebung der Innenstädte gerade in der jetzigen schwersten Krise für den Handel nach dem Zweiten Weltkrieg auch Berücksichtigung bei den Entscheidungen gefunden hätte", sagte der Sprecher des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes, Thorsten Bullerdiek. Das niedersächsische Ladenöffnungsgesetz schaffe nach wie vor keine ausreichende Rechtssicherheit, bemängelte er. "Wir brauchen ein neues und besseres Ladenöffnungsgesetz."

In Hildesheim waren für die Sonntagsöffnung am 6. September unter dem Motto "Sommertag in Hildesheim" kleinere Aktionen geplant, in denen das Verwaltungsgericht Hannover aber keinen Anlass von ausreichender Bedeutung sah. Die Stadt Oldenburg hatte die Ladenöffnung nach Angaben eines Sprechers unter Verweis auf die außergewöhnlichen wirtschaftlichen Belastungen des Einzelhandels durch die Corona-Pandemie genehmigt. Besondere Anlässe habe es für diese Tage nicht gegeben, auch weil Events derzeit kaum planbar seien, erläuterte Friederike Töbelmann vom "City Management Oldenburg". epd










14.09.2020 • 09:12 Uhr

Corona-Virus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim - Keine neuen Fälle - Aktuell sechs Corona-Erkrankte

Aktuell sind 181 bestätigte Infektionen im Landkreis Northeim bekannt. Seit Freitag sind damit keine neuen bestätigten Corona-Fälle bekannt geworden.
Unverändert 169 Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Die Anzahl der Verstorbenen beträgt weiterhin sechs Personen.
Damit sind im Landkreis Northeim derzeit sechs akut infizierte Personen bekannt. lpd











14.09.2020 • 08:40 Uhr

Weltstar Ben van Oosten zu Gast bei den 26. Int. Orgeltagen St. Jacobi Göttingen

Am kommenden Freitag, 18. September, 18 Uhr, findet das Festkonzert der diesjährigen Internationalen Orgeltage in St. Jacobi.
Stargast ist der holländische Konzertorganist Ben van Oosten, der auch vor 4 Jahren das Festkonzert gemeinsam mit dem Göttinger Symphonie Orchester gestaltet hat.

Das Motto des diesjährigen Festkonzertes ist "Louis Vierne zum 150. Geburtstag" - im Zentrum steht die große 2. Symphonie des blinden Organisten von Notre Dame. Zu den Raritäten des Konzertes zählt die wiederentdeckte A-Dur-Fantasie von César Franck sowie das Prélude cis-Moll von Sergej Rachmaninoff, das Louis Vierne für große Orgel bearbeitet hat.

Ben van Oosten konzertiert auf der viermanualigen Ott-Schmid-Orgel von 1966/2007, die mit 68 Registern und 4806 Pfeifen zu den größten Instrumenten Norddeutschlands zählt.
Die Orgelkonzerte der Internationalen Orgeltage dauert jeweils etwa eine Stunde. Karten gibt es ausschließlich an der Abendkasse. Aufgrund der Pandemie ist der Einlass auf ca. 80-100 Personen beschränkt, bitte tragen Sie einen Mund-Nasenschutz.

In diesem Jahr werden zu den Internationalen Orgeltagen Gäste aus Dänemark, Deutschland, Frankreich, Österreich und den Niederlanden erwartet.
Die weiteren Konzerte bis Mitte Oktober:
Freitag, 25. September, 18 Uhr - Liederabend Franz Schubert: Die Winterreise mit Clemens Löschmann, Tenor, Stefan Kordes, Klavier
Samstag, 26. September, 18 Uhr - Liederabend Franz Schubert: Die Winterreise mit Clemens Löschmann, Tenor, Stefan Kordes, Klavier
Freitag, 02. Oktober, 18 Uhr - "Große Fuge" -Beethoven: Große Fuge, Bach, Wille: Bach-Inspirations mit Torsten Wille (Reutlingen)
Freitag, 09. Oktober, 18 Uhr - Vierne, Mozart, Bach, Alain, Heiller mit Georg Oberauer (Österreich)
Freitag, 23. Oktober, 18 Uhr - "Fantasiestücke" Vierne (Carillon, Toccata), Tournemire, Improvisationen mit Erwan le Prado (Caen)










14.09.2020 • 08:38 Uhr

Lautstarke Musik in der Münsterstraße nervt und sorgt für Polizeieinsatz

Am vergangenen Wochenende - Freitag bis Sonntag - wurde die Einbecker Polizei mehrfach von einer 37-jährigen Anwohnerin der Münsterstraße in Einbeck gerufen, da der über ihr wohnende Nachbar die Nachtruhe durch Besuche und lautstarke Musik störte. Trotz mehrerer Aufforderungen durch die Beamten, hielt sich der ebenfalls 37-jährige Verursacher nur bedingt an die einzuhaltende Ruhe. Gegen ihn wurden daraufhin mehrere Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt.kr










14.09.2020 • 08:28 Uhr

Feuerwehr-Mitmachtag in diesem Jahr digital at home (zuhause)

Wenn es im Schulunterricht raucht und knallt, haben Lehrer meist die volle Aufmerksamkeit ihrer Schüler. „Was viele Kinder aber gar nicht wissen: Physik und Chemie sind eng mit der Feuerwehr verbunden. Und zwar in spannender Art und Weise“, betonen Kreisjugendfeuerwehrwart Florian Peters und sein Stellvertreter Konstantin Mennecke.

Im Rahmen des Mitmachtages der Deutschen Jugendfeuerwehr sollen diese Parallelen in einer ganzen Reihe an Experimenten aus den Themenbereichen Wasser und Luft deutlich gemacht werden. „Coronabedingt war es in diesem Jahr schwierig, interessierte Kinder mit ihren Eltern zu einem Mitmach-Tag in die Feuerwehrhäuser einzuladen. Corona darf aber auch nicht Anlass dazu sein, alles abzusagen. Es braucht ein Umdenken, damit 2020 nicht zum ‚verlorenen Jahr‘ wird“, sagt Konstantin Mennecke.

Den Mitmachtag haben die beiden Macher aus der Jugendarbeit deshalb für die Videoreihe „Status 2“ der Kreisfeuerwehr digital umgesetzt. In dem rund 45 minütigen Video zeigen sie unter anderem, wie man einen Feuerlöscher baut, wie ein Hebekissen der Brandschützer funktioniert und wie die Pumpen der Feuerwehr es schaffen, Wasser aus einem Teich zu saugen.

Zu sehen gibt es das amüsante und zugleich lehrreiche Video ab sofort auf der Internetseite der Kreisfeuerwehr unter www.kfv-nom.de. Dort gibt es auch die Experimentier-Anleitungen zum Herunterladen. Kinder können die Experimente zuhause mit ihren Eltern nachmachen, ein Foto davon per E-Mail an redaktion@kfv-nom.de einreichen und so eine Mitmach-Urkunde erhalten.


Zum Bild: Ob das gut geht? Konstantin Mennecke und Florian Peters (von links) experimentieren im Kreisschulungszentrum der Kreisfeuerwehr des Landkreises Northeim. Foto: Christian Vogelbein











14.09.2020 • 07:03 Uhr

Kurkonzert: "Trio Insolito" begeistert mit "Girls!"Girls! Girls!" 75 Zuhörer/innen

Mit einem fast zweistündigen Konzert hat sich das "Trio Insolito" Bad Gandersheim-Greene am Sonntag von seinen Fans verabschiedet. Das letzte öffentliche Konzert der drei Musikerinnen in dieser Saison im Kurpark der südniedersächsischen Reha-Stadt Bad Gandersheim lockte noch einmal gut 75 sichtlich vergnügte Zuhörer und Zuhörerinnen, überwiegend Seniorinnen und Senioren, vor die Konzertmuschel gleich neben der Paracelsus-Roswitha-Klinik. Die Menschen lauschten andächtig auf den distanziert aufgestellten weißen Plastikstühlen und auf den Sonnenliegen auf der Wiese den wunderschönen Melodien von Anne Beckel (Querflöte), Sonja Tonn (Akkordeon) und Ursel Schardinel (Posaune). Sie interpretierten bekannte weltliche und geistliche Musikstücke auf ihren Instrumenten. Dazu gehörte auch der Song "Girls, Girls, Girls". Dankbar spendeten die Besucher dem Trio immer wieder den verdienten Applaus. Das herrliche Spätsommerwetter an diesem Sonntag bereicherte diesen Konzertnachmittag zusätzlich.
red/Foto/Video: Fis WMG










14.09.2020 • 06:47 Uhr

Klimaschutzgesetz vorbereiten - Evangelische Landessynode will konzeptionelle Voraussetzungen dafür schaffen

. Die evangelische-lutherische braunschweigische Landeskirche will ein Klimaschutzgesetz erarbeiten. Bevor dieses in Kraft treten könne, werde es noch rund anderthalb bis zwei Jahre dauern, sagte Oberlandeskirchenrat Jan Lemke am Samstag vor der Landessynode in Wolfenbüttel. Zunächst müssten ein Klimaschutzkonzept erarbeitet und ein Klimaschutzplan aufgestellt werden. "Das braucht Zeit. Paragrafen werden erst am Ende dieses Prozesses stehen."

Florian Fay, seit zwölf Jahren Mitglied in der Kammer für Umweltfragen, betonte, Ziel sei es, der Landessynode schnellstmöglich ein verbindliches Klimaschutzgesetz vorzulegen. "Es ist unsere Pflicht, alle Menschen an Bord zu holen. Das dicke Brett des Klimaschutzes müssen wir gemeinsam bohren", sagte er. Zwar gebe es ein hohes Engagement Einzelner für den Klima- und Umweltschutz, "doch es gibt auch viele Bereiche, in denen wir noch viel grüner werden müssen." epd/Foto: Fis WMG










14.09.2020 • 06:40 Uhr

Northeimer Handball Club doppelt im Einsatz

Am vergangenen Wochenende war das Drittliga Team des Northeimer Handball Clubs zweifach im Einsatz. Am Freitag spielt das Team beim HSV Hannover und verlor mit 27-34 (14-16). Gegen das 3. Liga Team aus der Staffel Nord-West agierte der NHC gegenüber den ersten zwei Vorbereitungsspielen deutlich verbessert. Man agierte in den ersten 30 Minuten in einer offensiven 3-2-1 Deckung und im zweiten Abschnitt im 6-0 Verbund. Gewechselt wurde Blockweise im 15 Minuten Rhythmus. Das Engagement stimmte und bis Mitte der 2. Halbzeit führte der NHC knapp. Die letzten 15 Minuten waren dann nicht so erfolgreich und man sah was noch verbessert werden kann. Das Spiel brachte wichtige Erkenntnisse und war ein Schritt nach vorn.

NHC: Eggert, Wenderoth; Meyer 5, Becejac 1, Neufing, Springer 2, Hoppe, Wilken 1, Gerstmann 6, Bode 2, Buhinicek, Wodarz 6.

Am Sonntag folgte der zweite Auftritt gegen die Gäste vom HC Eintracht Hildesheim. Gegen einen künftigen Ligakonkurrenten aus der Staffel Nord-Ost verlor der NHC mit 26-32 (12-16). Das erste Heimspiel seit März in der Schuwallhalle verfolgten 160 Zuschauer. Groß war die Freude endlich einmal wieder live dabei sein zu dürfen. Das mit dem Landkreis abgestimmte Hygienekonzept funktionierte gut, da alle Zuschauer sehr respektvoll mit den Auflagen umgingen. Die Eintracht geht als einer der Meisterschaftsfavoriten in die künftige Saison und lag schnell 2-0 und 3-1 vorn. Dann kam das Heimteam jedoch mit ihrer engagierten offensiven Deckung und mutigen Würfen im Angriff besser ins Spiel und glich beim 6-6 erstmalig aus. Hinten wurde gegen die körperlich starken Hildesheimer geackert, Glenn-Louis Eggert hielt was durch kam und nach vorne wurde weiter mutig agiert. Tim Gerstmann hatte die Spielsteuerung gut im Griff. Das Kreisläufer Spiel über Paul Hoppe zeigte sich verbessert und Meyer und Gerstmann trafen aus der Distanz. Der NHC führt nach 20. Minuten mit 10-9 und später auch noch mit 12-11. Bis zur Pause ließ man etwas locker und lag so 12-16 zurück.

Die zweite Halbzeit wurde mit einer defensiveren Deckungsformation begonnen. Eintracht startete erneut gut und führte schnell mit sechs Toren. Danach wachte der NHC wieder auf und kam bis auf vier Tore und später auf drei Tore heran. Mit zunehmender Spielzeit machte sich der Kräfteverschleiß allerdings bemerkbar und es wurde nicht mehr optimal abgeschlossen. So setzte Hildesheim nach und erhöhte bis zum Abpfiff auf 26-32. Dieses Spiel war aber ebenfalls eine Weiterentwicklung und zeigt, das Team und Trainer auf dem richtigen Weg sind.

NHC: Eggert (1. - 30.), Wenderoth (31. - 60.); Meyer 4, Becejac 2, Mönnecke, Springer, Neufing, Hoppe 4, Wilken 1, Gerstmann 4/1, Bode 1, Buhinicek 1, Stöpler 3/2.

red/ok/Fotos: NHC.

















14.09.2020 • 06:28 Uhr

Corona-Regelung für Messen und Bordelle und Liebesmobile leicht gelockert - Sex nur mit Maske

Angesichts des weiterhin dynamischen Infektionsgeschehens verlängert die Niedersächsische Landesregierung die derzeit geltenden Corona-Maßnahmen bis zum 30. September. Die Änderungsverordnung, die die neue Geltungsdauer enthält, tritt am Samstag, den 12. September, in Kraft.
Damit bleibt Niedersachsen bei seiner vorsichtigen Linie im Umgang mit dem Virus.

Die Änderungsverordnung, die am morgigen Samstag in Kraft tritt, enthält neben der Verlängerung der Geltungsdauer im Wesentlichen zwei weitere Schwerpunkte:

1. Regelungen für Messen
Die Verordnung des Landes sieht weiterhin vor, dass die Durchführung von Messen, Kongressen und gewerblichen Ausstellungen grundsätzlich bis zum 30. September 2020 untersagt ist. Derartige Veranstaltungen können jedoch von den zuständigen Behörden zugelassen werden, wenn die Veranstalter ein überzeugendes Hygienekonzept vorlegen. In dem Hygienekonzept sind insbesondere Maßnahmen vorzusehen, die

1. die Zahl von Personen auf der Grundlage der jeweiligen räumlichen Kapazitäten begrenzen und steuern,

2. der Wahrung des Abstandsgebots nach § 1 dienen,

3. Personenströme einschließlich Zu- und Abfahrten steuern und der Vermeidung von Warteschlangen von Personen dienen,

4. das Reinigen von Oberflächen und Gegenständen, die häufig von Personen berührt werden, und von Sanitäranlagen sicherstellen und

5. sicherstellen, dass Räume möglichst durch die Zufuhr von Frischluft gelüftet werden.


2. Regelungen für das Prostitutionsgewerbe
Die Straßenprostitution und sogenannte Prostitutionsveranstaltungen sind nach der jetzt beschlossenen Änderung der Corona-Verordnung untersagt. Der Betrieb von Prostitutionsstätten und Prostitutionsfahrzeugen (also von Bordellen und sogenannten Lovemobilen) ist nach entsprechenden Entscheidungen des OVG Lüneburg und den Verabredungen der Nordländer unter strengen Auflagen erlaubt.

Zu diesen Auflagen gehören:

· Eine vorherige telefonische oder elektronische Terminvereinbarung

· Die Dokumentation der Kontaktdaten der Kundinnen und Kunden unter Überprüfung amtlicher Ausweisdokumente

· Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sowohl für Kundinnen und Kunden als auch für die Betreiberin oder den Betreiber der Prostitutionsstätte oder des Prostitutionsfahrzeugs während des gesamten Aufenthalts

· Die Ergreifung von infektionsschützenden Maßnahmen auf der Grundlage eines Hygienekonzeptes

· Ein Alkoholverbot und ein Verbot von stimulierenden Substanzen in der Prostitutionsstätte oder im Prostitutionsfahrzeug

· Eine Beschränkung der Personenzahl in der Räumlichkeit, in der die Dienstleistung angeboten wird, auf zwei Personen.

Auch die Prostitutionsvermittlung ist unter Auflagen erlaubt, wenn

· eine Vermittlung von Prostituierten sowie Kundinnen und Kunden nur nach vorheriger telefonischer oder elektronischer Terminvereinbarung erfolgt

· die Vermittlerin oder der Vermittler die Kontaktdaten der Kundin oder des Kunden sowie die Adresse, an der die sexuellen Dienstleistungen angeboten werden, dokumentiert. Auch hier sind die Angaben durch Vorlage amtlicher Ausweisdokumente mit Bild zu überprüfen

· Kundinnen, Kunden und Prostituierte während der Inanspruchnahme der sexuellen Dienstleistung eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und Waschgelegenheiten und Mittel zur Handdesinfektion zur Verfügung stehen.
red/Fotos: Fis WMG











13.09.2020 • 19:52 Uhr

Brandserie: Bauern in Sorge - "Rübenverlademäuse" und Strohdiemen in Sicherheit gebracht

Die unheimliche Brandserie im Sektor Einbeck (wir berichteten) sorgt weiter für unterschiedlichste Aktivitäten und Diskussionen. Aus Angst vor erneuten Brandlegungen des mutmaßlichen Feuerteufel haben Landwirte jetzt selbst Initiativen für eine Art Selbstschutz gesorgt. Sie bestätigten verschiedene Bauern aus der Region, sie hätten beispielsweise ihren wertvollen "Rübenverlademäuse" aus ihren bisherigen Depots herausgeholt und flugs in andere Gebäude gebracht. Die Aggregate haben einen hohen Wert. Sie durch das Abfackeln einer Scheune zu verlieren wäre eine Katastrophe, meinte ein Bauer aus dem Bereich Einbeck. Kollegen von ihm sorgten dafür, dass Strohdiemen im Umfeld von Feldwegen abgeräumt wurden.

Aufnahme von einer verdächtigen
Personen kursiert im Netz

Unterdessen ist die Polizei mit Hochdruck weiter damit beschäftigt, dem "Feuerteufel von Einbeck" auf die Spur zu kommen. Derzeit kursiert eine Aufnahme von einer möglicherweise verdächtigen Person vor einem Holzstapel in einem Waldgebiet in speziellen Accounts sozialer Netzwerke. Die Polizei hat davon Kenntnis, heißt es. Wohl aus ermittlungstaktischen Gründen bat sie darum, diese durch eine Wildkamera erstellte Aufnahme vorerst nicht flächendeckend zu veröffentlichen. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group hält sich aktuell an diese Bitte.
red/Fotos: Fis WMG












13.09.2020 • 19:00 Uhr

Personalien: Verdienstkreuz für Detlev Krause - Blumen für H. Miehe - Beisitzerposten für Mike Schmitz

Die Namen von drei Persönlichkeiten in Südniedersachsen haben in diesen Tagen für Aufmerksamkeit gesorgt:

Erstens:
Der Ratsherr und Ex-Vizebürgermeister Detlev Krause aus Harriehausen ist für seine Verdienste jahrelanger ehrenamtlicher Tätigkeiten in seinem Heimatdorf mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Krause engagierte sich in zahlreichen Vereinen seines Dorfes u.a. im Sportverein und für den Karneval. In der jüngsten Stadtratssitzung würdigten Bürgermeister in Franziska Schwarz und die Fraktionsvorsitzenden Niklas Kielhorn und Timo Dröge die spezielle Ehrung.

Zweitens:
Ebenfalls engagiert hat sich die Frau H. Miehe in ihrem Dorf Helmscherode. Dafür sprach ebenfalls Bürgermeisterin Schwarz in der jüngsten Ratssitzung Dank und Anerkennung aus. Frau Miehe wirkte als Ortsvorsteherin zwölf Jahre lang. Auch aus den Ratsfraktionen und von allen Ratsmitgliedern erntete sie in der jüngsten öffentlichen Sitzung wertschätzenden Beifall. Von der Bürgermeisterin erhielt sie eine Urkunde und Blumen.

Drittens:
Der Northeimer Kommunalpolitiker Mike Schmitz, Vorsitzender der AfD-Stadtratsfraktion in Northeim und Fraktionsvorsitzender im Northeimer Kreistag, ist in den Landesvorstand seiner Partei gewählt worden. Am Wochenende erhielt er das Vertrauen als einer der Beisitzer im AfD Landesverband. Der hatte seinen Parteitag unter Protesten von AfD-Kritikern und unter massivem Polizeischutz in Braunschweig abgehalten. Schmitz, der Büroleiter des Bundestagsabgeordneten Jens Kestner ist, erhielt einen Beisitzerposten.
red

















13.09.2020 • 18:45 Uhr

Göttingen/Kassel: Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr - ICE mit Steinen beworfen

Gestern Abend kam es zu einem gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr auf der Schnellfahrstrecke zwischen Göttingen und Kassel.

Auf Höhe Rosdorf, im Bereich Grundbachtalbrücke, wurde ein Intercity Express aus Hannover vermutlich mit Steinen beworfen. Dabei zersplittere eine Scheibe in der 1. Klasse auf der gesamten Größe. Personen wurden nicht verletzt.

Der Zug stoppte in Kassel-Wilhelmshöhe. Bahnmitarbeiter sicherten die Scheibe behelfsmäßig für die Weiterfahrt. Eine Nahbereichsfahndung am Tatort verlief negativ.

Der Vorfall ereignete sich gegen 20 Uhr. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Bundespolizei zu melden: 0511 30365-0.











13.09.2020 • 18:39 Uhr

Aung San Suu Kyi aus Sacharow-Gesellschaft ausgeschlossen:SPD soll Internationalen Willy-Brandt-Preis aberkennen, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker

Soeben wurde Aung San Suu Kyi aus der Sacharow-Gesellschaft ausgeschlossen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen begrüßt diesen Schritt und fordert weitere Maßnahmen gegen Myanmars Regierungschefin. „Die Preise, mit denen Frau Suu Kyi für ihre früheren Leistungen überhäuft wurde, verdient sie schon lange nicht mehr. Ihre politische Unterstützung und Rechtfertigung des Völkermordes an den Rohingya disqualifiziert sie für jede Auszeichnung“, erklärt Jasna Causevic, GfbV-Referentin Genozid-Prävention und Schutzverantwortung. „Die SPD sollte nun endlich reagieren und ihr den Internationalen Willy-Brandt-Preis aberkennen.“

In etwa vier Wochen, am 8. November 2020, wird in Myanmar gewählt. Die Rohingya sind von diesen Wahlen ausgeschlossen: „Allen Angehörigen dieser Volksgruppe wurde die Staatsbürgerschaft entzogen, sie wurden staatenlos gemacht und komplett entrechtet“, erinnert Causevic. „Die de facto-Staatschefin weigert sich aber, den Citizenship Act von 1982 so anzupassen, dass alle Menschen im Land die Staatsbürgerschaft und damit verbundene Rechte bekommen.“ Die diskriminierenden Klauseln des aktuellen Regelwerkes seien ganz darauf ausgelegt, bestimmte Volksgruppen zu diskriminieren – allen voran die Rohingya.

„Aung San Suu Kyi trägt dazu bei, dass die Verbrechen an Rohingya weiterhin ungestraft bleiben. Dass der Hass gegen diese Volksgruppe weiter geschürt wird. Dass Millionen von Menschen elementare Rechte verwehrt bleiben“, so Causevic. „Niemand sollte dieses Verhalten mit Auszeichnungen belohnen.“ Das Holocaustmuseum in Washington hat seinen Preis bereits zurückgezogen, Amnesty International ebenfalls. Das EU-Parlament wache jetzt langsam auf, wolle ihr den Sacharow-Preis wegen ihres Kampfes für die Demokratie aber noch nicht aberkennen. Das Nobelpreis-Komitee hat sich ähnlich geäußert. „Die SPD muss sich jetzt endlich von Aung San Suu Kyi distanzieren. Niemand in der Partei kann wollen, dass ihr Verhalten das Erbe des großen Willy Brandt beschmutzt“, findet Causevic.

Die jahrzehntelange Unterdrückung der muslimischen Rohingya gipfelte in den Jahren 2016 und 2017 in einem Genozid mit vielen Tausend Toten. Bis zu eine Million Rohingya wurden gewaltsam aus ihrer Heimat vertrieben. Die meisten leben in völlig überfüllten Flüchtlingslagern in Bangladesch. Ohne Staatsbürgerschaft und Schutzgarantien haben sie keine Hoffnung auf Rückkehr in ihre Heimat.

Derzeit laufen vor internationalen Gerichten mehrere Verfahren gegen Myanmar und seine Führung. Gambia hatte im Dezember 2019 Klage vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag eingereicht. Hier hat Aung San Suu Kyi persönlich die Verteidigung der Gräueltaten ihres Landes übernommen. Der Internationale Strafgerichtshof, ebenfalls in Den Haag, ermittelt unabhängig davon auf eigene Initiative hin. Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass zwei myanmarische Soldaten dem Gericht gegenüber ihre Beteiligung am Genozid eingeräumt hatten. Sie waren unter anderem an Vergewaltigungen, Morden und dem Verscharren von Leichen in Massengräbern beteiligt. Soweit bekannt, hat Aung San Suu Kyi sich hierzu bislang nicht geäußert.red










13.09.2020 • 18:33 Uhr

Goldene "1588" im Ratskeller in Bad Gandersheim: Elke Schlöder vollendet Restauration

Jetzt ist im behutsam umgestalteten Ratskeller im historischen Rathaus der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim die Restauration des denkmalgeschützten Kaminsims vollendet worden. Mit echtem Blattgold malte die Restauratorin Elke Schlöder (Neustadt) die denkwürdige Jahreszahl von 1588 nach. Jetzt erstrahlt diese Jahreszahl mit dem uralten Wappen der Stadt goldglänzend. Auch dieses wunderschöne Detail bereichert das ansprechende Design mit seinen nostalgischen wie modernen Bezügen den gastlichen Gewölberaum mit seinen warmen Deckenbögen und seinen beruhigenden Lichteffekten.
Die Bilder dokumentieren die spezielle Feinarbeit von Elke Schlöder.
red/Fotos: Fis WMG










13.09.2020 • 18:18 Uhr

Kreiensen: "Kinder erobern die Straße" zum Weltkindertag am 20. September 2020 in Einbeck

Leider muss dieses Jahr das große Fest zum Weltkindertag ausfallen, trotzdem wollen wir den Weltkindertag nicht ganz ausfallen lassen. Über die Schulen und Kindergärten der ehemaligen Gemeinde Kreiensen werden in den nächsten Tagen kleine Tüten mit Straßenmalkreide und einigen Informationen zu Kinderrechten und kleinen Geschenken verteilt. Wessen Kinder in andere Schulen geht, kann sich eine Weltkindertagstüte im Rathaus in Kreiensen abholen. An der Tüte hängt eine Postkarte mit der ihr uns Eure Ideen für ein kinderfreundlicheres Einbeck mitteilen könnt.

Überlegt euch, was wünscht Ihr euch in eurer direkten Nachbarschaft? Welche Spiel-, Freizeit-oder Lernstätten fehlen euch in eurem Viertel? Was braucht Ihr, um eure Orte kinderfreundlicher und lebenswerter für uns alle zu machen? Das wollen wir von denen hören, die es am besten wissen- nämlich von euch. Darum rufen wir alle Kinder und Ihre Eltern auf, die Straßen am Weltkindertag 2020 mit bunten Kreiden sprichwörtlich zu erobern und damit eure Wünsche auch gesehen werden können Eltern, Nachbarn und Passanten die Kreidezeichnungen in ihrer Straße und vor Ihren Plätzen auf unseren Seiten Jugendpflege Einbeck und Haus der Jugend bei Facebook posten um den Forderungen somit Nachdruck zu verleihen. Außerdem würden wir uns freuen wenn ihr uns eure Wünsche und Ideen auf die Postkarte schreibt und an die angegebene Adresse schickt, im Haus der Jugend oder im Rathaus in Einbeck abgebt.red/ Screenshot Stadtverwaltung Einbeck










13.09.2020 • 15:29 Uhr

Die Northeimer Handball-Club- Ffamilie ist jetzt endlich wieder vollständig!Die Minis sind die Größten!

Nach fast sechs Monaten Zwangspause sind jetzt auch endlich die letzten zwei Mannschaften in den Trainingsbetrieb gestartet. Willkommen zurück in der Schuhwallhalle Minis und Maxis. In der handballfreien Zeit hat das Trainerteam den Spielerinnen und Spielern kleine Aufgaben zugeschickt, damit sie wenigstens etwas üben konnten.

Für das Trainerteam unserer jüngsten Handballerinnen und Handballer stand nach den Sommerferien fest: Jetzt aber wollen auch wir wieder ins gemeinsame Training starten. Dafür wurde extra ein eigenes Hygienekonzept angefertigt und die Spielerinnen und Spieler in zwei feste Gruppen eingeteilt. Die Rückmeldungen durch die Eltern liefen schnell und unkompliziert. Schon nach kürzester Zeit haben sich 50 Kinder angemeldet. Da für einige Kinder oder deren Geschwister die Einschulung anstand (viel Spaß in der Schule!) setzen wir den Trainingsstart auf den 05 September.

Und es hat sich gelohnt. Pünktlich um 9:50 Uhr standen die Minis erwartungsvoll vor der Halle. Nach der Anwesenheitskontrolle ging es ohne die Eltern in die Halle. Und dort konnten es die Kinder gar nicht erwarten die Handbälle zu schnappen und los zu legen. Schon nach kurzer Zeit färbten sich die Gesichter rot vor Anstrengung und es würde geübt und ausprobiert. Nach der langen Pause klappte zwar nicht alles so wie gewünscht, aber keiner hat aufgegeben und alle haben fleißig weitergemacht.

Nach dem Mini Training und deiner kleinen Pause, waren dann endlich auch die Maxis dran. Auch unseren Großen war die Freude anzusehen, dass sie jetzt wieder die Bälle fliegen lassen durften. Und als am Ende wieder auf dem kleinen Handballfeld in zwei Mannschaften gegeneinander gespielt wurde, waren alle glücklich und zufrieden. Endlich ist der Handball zurück.

Erfreulich war, dass bei beiden Gruppen wieder neue Kinder dabei waren, die mit uns gemeinsam den Handballsport kennen lernen wollen. Herzlich Willkommen beim Northeimer HC.
Ein großes Lob an die Kinder und die Eltern. Das Hygienekonzept wurde ohne Murren und Probleme angenommen. Besonders die Kinder verhielten sich nach den vorgegebenen Regeln und Absprachen. Da kann sich so mancher etwas von abschauen. Wir freuen uns auf viele spannende, intensive und erfolgreiche Trainingseinheiten und hoffen, dass wir vielleicht in der nahen Zukunft wieder Spiele oder Turniere gegen andere Mannschaften bestreiten dürfen. Bis dahin feilen wir an unserem Können, um dafür bereit zu sein und die gelben und schwarzen Farben der NHC-Trikots würdig zu vertreten.
















13.09.2020 • 11:37 Uhr

Haftbefehl der Hildesheimer Staatsanwaltschaft vollstreckt! Diebisches Duo aus Polen im Hauptbahnhof erwischt

Ein Ladendetektiv stellte ein Duo beim Diebstahl mehrerer Parfüms aus einem Drogeriemarkt im Hamburger Hauptbahnhof. Bundespolizisten überprüften die Personen und leiteten Strafverfahren ein. Eine der Beiden wurde per Haftbefehl gesucht, ferner bestanden gegen sie zwei Fahndungsnotierungen der Staatsanwaltschaft. Die Frau hatte knapp drei Promille und musste aufgrund plötzlich auftretender Schmerzen zunächst unter Polizeibegleitung einem Hamburger Krankenhaus zugeführt werden. Die Hildesheimer Staatsanwaltschaft hatte gegen die Frau vor einiger Zeit bereits ein Haftbefehl erlassen.

Am 11. September.2020 gegen 22:30 Uhr befanden sich eine 33-jährige Frau sowie ein 53-jähriger Mann, beides polnische Staatsangehörige, in der Filiale einer Drogeriemarktkette in der Wandelhalle des Hamburger Hauptbahnhofs. Der dort beschäftigte Ladendetektiv beobachtete die beiden Personen dabei, wie diese vier Parfüms, Make up, Eyeliner und Mascara stehlen wollten und stellte das diebische Duo. Beamte der Hamburger Bundespolizei nahmen sich des Sachverhalts an. Eine Überprüfung der Beiden ergab, dass die Frau mittels Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Hildesheim nach Erschleichens von Leistungen gesucht wurde. Außerdem bestanden gegen sie zwei Fahndungsnotierungen der Staatsanwaltschaft Hamburg zur Ermittlung ihres Aufenthaltsortes.

Gegen beide Personen wurde ein Strafverfahren wegen Diebstahls eingeleitet, der Mann vor Ort wieder auf freien Fuß gesetzt und die Frau dem Bundespolizeirevier Hamburg-Hauptbahnhof zugeführt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp drei Promille. Den haftbefreienden Betrag von 150 Euro konnte die Diebin nicht aufbringen. Während auf den Gefangenentransporter gewartet wurde, der die Frau in eine Hamburger Haftanstalt überstellen sollte, verspürte diese plötzlich starke Schmerzen. Daraufhin wurde die Polin mittels RTW unter Polizeibewachung in ein Hamburger Krankenhaus transportiert. Nach Genesung wird sie von hier dem Gefängnis zugeführt werden, wo sie eine 10-tägige Ersatzfreiheitsstrafe zu verbüßen hat.ots










13.09.2020 • 11:31 Uhr

Seesen: Körperverletzungen und plötzlich fiel ein Schuss

Die Polizei in Seesen hat es am Wochenende mit zwei Fällen von Körperverletzungen zu tun. Bei einer Aggression fiel ein Schuss:

Erstens.
Am gestrigen Samstag, gegen 18:45 Uhr, kam es in Seesen-Rhüden zu verbalen Streitigkeiten zwischen einem 28jährigen Rhüdener und einer 30-jährigen Rhüdenerin. Im Verlauf dieses Streites soll der 28-jährige die 30-Jährigen geschubst haben. In Folge dieses Schubses verlor die deutlich alkoholisierte Frau ihr Gleichgewicht und fiel im Hausflur auf ihren Rücken. Nach einer kurzen Behandlung durch eine Rtw-Besatzung verblieb die 30-Jährige in ihrer Wohnung.

Zweitens:
Am heutigen Sonntag, gegen 01:27 Uhr, kam es auf der Frankfurter Straße in Seesen zu verbalen Streitigkeiten zwischen einem 28-jährigen Hausbewohner und einem 26-jährigen Passanten. Der 28-jährige schlug im Verlauf dieses Streites auf das 26-jährige Opfer ein, dass leicht im Gesicht verletzt und ins Klinikum Seesen verbracht wird. Nach Zeugenangaben soll zuvor auch ein Schuss gefallen sein. Dies räumte der Beschuldigte ein und händigte eine Schreckschusswaffe aus, die sichergestellt wurde. ots










13.09.2020 • 11:25 Uhr

Heckenbeck: Feige Unfallflucht ärgert Corsa-Fahrer und beschäftigt die Polizei

Tatort: Bad Gandersheim, Orteil Heckenbeck, Methfesselstraße (vor einer Arztpraxis). Am 11. September 2020, in der Zeit von 08 bis 12:35 Uhr, wurde in der Methfesselstraße ein weißer Opel Corsa, der dort geparkt abgestellt war, von einem bislang unbekannten roten Fahrzeug, am vorderen linken Kotflügel beschädigt. Am Kotflügel befand sich roter Fremdlack. Vermutlich beim Einparken und beim Vorbeifahren am Opel wurde dieser von dem roten Fahrzeug beschädigt. Der Verusacher entfernte sich, ohne schadenregulierende Maßnahmen zu treffen. Der entstandene Schaden beträgt ca. 1000 Euro.

Wer im besagten Zeitraum Beobachtungen gemacht hat, setze sich bitte mit der Polzei Bad Gandersheim, Telefon 05382/919200, in Verbindung.ots










13.09.2020 • 11:20 Uhr

Frech! Witzig! Schillernd! The Best of the Night of Travestie - Geile Stimmung im Rheinischen Hof in Einbeck

Die Menschen sehnen sich nach unterhaltsamer Abwechslung in Gemeinschaft mit anderen: Gestern war die nervige Entbehrung für einen solchen Event in heimlichen Gefilden endlich vorbei. Das emsige Ziegner-Entertainment schaffte es, trotz Corona-Krise eine fantastische Travestie-Show mit Miss Liss und ihren Künstlerkollegen/"innen" auf die Bühne im Rheinischen Hof in Einbeck zu zaubern. Für mehrere Stunden den ganzen Shit rund um Corona einmal vergessen - und trotzdem die Hygieneregeln artig einzuhalten - war in der Glitzerwelt des Saales angesagt. Miss Liss, Jackey Dolor, Gloria Baker, Tommy Lenz und Co. brannten ein Feuerwerk mit tollen Liedern, farbenprächtigen Kostümen, frivolen Witzen und irren Verwandlungskünsten ab. Eine wirklich schillernde Shwo. Das Publikum im Saal ließ sich anstecken. Frenetischer Beifall und das heftige Getrampel mit den Schuhen auf dem Saalboden waren der verdiente Lohn für die spielfreudigen Transvestiten. Ihnen war anzumerken, endlich wieder auf der Bühe stehen zu dürfen. Die wachsende Fangemeinde darf sich bereits auf die Neuauflage von "The Night of Travestie" in Einbeck freuen. Dann feiert Ziegner-Entertainment das fünfjährige Jubiläum. Die Powerfrau mit dem roten Wuschelkopf wird garantiert für einen weiteren Topact mit Miss Liss & Co. sorgen.red
Die Bilder dokumentieren Eindrück vom gestrigen Abend bei der "Night of Travestie" im Rheinischen Hof" in Einbeck - der mit seinem gastronomischen Dienstleistungen dem Travestie-Event perfekt die Kroneaufsetzte. Fotos: Fis WMG
















13.09.2020 • 08:47 Uhr

Dassel: Erneut Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt, weil er nicht aufpasste...

Am gestrigen Samstag, es ist 14:48 Uhr und bestes Spätsommerwetter, kommt es in Dassel im Einmündungsbereich Gradanger / Neue Straße zu einem heftigen Verkehrsunfall. Ein 49-jähriger Motorradfahrer aus den Niederlanden übersieht beim Linksabbiegen in die Neue Straße die von rechts kommende, vorfahrtberechtigte, 62-jährige Pkw Fahrerin aus einem Dasseler Ortsteil. Beim Zusammenstoß kommt der Motorradfahrer zu Fall und verletzt sich schwer an der Schulter. Insgesamt entsteht ein Sachschaden in Höhe von ca. 5.000 Euro.kal











13.09.2020 • 08:41 Uhr

Hakenkreuze und Nazi-Runen auf Parkplatz in Einbeck gesprüht - Polizei ermittelt

Ein bislang unbekannter Täter schreibt, vermutlich mit Sprühfarbe, am Wochenende einen beleidigenden Satz auf den Parkplatz eines Einbecker Möbelhauses. Weiterhin werden in gleicher Art und Weise zwei Hakenkreuze und zwei Siegrunen aufgesprüht. Die 40-jährige Anzeigenerstatterin sieht einen Zusammenhang des beleidigenden Satzes mit einer Angehörigen und erstattet aus diesem Grund eine Anzeige wegen Beleidigung.

Von Amts wegen werden die beiden anderen Straftaten (Beleidigung, Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Orgnaisationen) verfolgt. Wer Hinweise zu diesem Sachverhalt geben kann, wird gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat in Einbeck unter der Rufnummer 05561/94978-0 in Verbindung zu setzen.kal










13.09.2020 • 08:37 Uhr

Northeim: 25-Jähriger stürzt nachts auf Gehweg und pennt ein - danach in Polizeizelle

Am gestrigen Samstag, gegen 01:15 Uhr, wurde der Polizei Northeim eine hilflose Person gemeldet, die auf dem Gehweg der Wilhelmstraße in Northeim schlafe. Vor Ort konnte ein 25-jähriger Northeimer angetroffen werden, er war vermutlich alkoholisiert gestürzt und dann auf dem Gehweg eingeschlafen. Nachdem die leichten Verletzungen (Schürfwunden) vom Sturz durch den Rettungsdienst versorgt waren, wurde die Person zur Ausnüchterung dem Polizeigewahrsam zugeführt. Dort musste die Person einige Stunden bleiben, um einen Alkoholwert von über 2 Promille wieder abzubauen. Eine Kostenrechnung für die Übernachtung in der Zelle wird dem 25-Jährigen zugestellt.Gro










13.09.2020 • 08:34 Uhr

Einbeck: Gruppe traktiert 35-Jährigen mit Elektroschocker und prügelt ihn blutig - Polizei: Gefährliche Körperverletzung

Am heutigen Sonntag , es war gegen 02:50 Uhr, kam es im Bereich der Fußgängerzone in Einbeck zu einer zunächst verbalen Auseinandersetzung. Anschließend wurde das 35-jährige Opfer von mehreren Personen körperlich angegriffen, wobei auch ein Elektroschocker eingesetzt worden sein soll. Nachdem mehrere Passanten das Geschehen beobachteten, flüchteten die Täter in Richtung Benser Straße. Das Opfer trug stark blutende Verletzungen im Gesicht davon und musste zur weiteren Behandlung in das Einbecker Bürgerspital verbracht werden.

Wer Hinweise zu den Tätern geben kann, wird gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat in Einbeck unter der Rufnummer 05561/94978-0 in Verbindung zu setzen. kal










13.09.2020 • 08:30 Uhr

"Schrottsammler" ohne erforderliche Genehmigung und ohne korrektes Schild

Am vergangenen Freitag, 15:48 Uhr, wurde im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle von der Polizei in Einbeck ein sogenannter "Schrottsammler" kontrolliert. Es wurde festgestellt, dass der Fahrzeugführer nicht im Besitz einer erforderlichen Reisegewerbekarte und das Fahrzeug entsprechend seiner Verwendung nicht ordnungsgemäß ausgeschildert ist. Dem 26-jährigen Fahrzeugführer wurde die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens bekanntgegeben. kal










13.09.2020 • 08:26 Uhr

Dassel: Mit dem Handballen ins Gesicht geschlagen

Am gestrigen Samstag, den 12.September 2020, kam es in einem Dasseler Ortsteil zu einer einfachen Körperverletzung. Das Opfer, ein 28-jähriger Anwohner, forderte den 30-jährigen Beschuldigten auf, sein Grundstück zu verlassen, da es in der Vergangenheit des öfteren schon zu Diebstählen gekommen sei. Der Beschuldigte kam dieser Aufforderung zunächst auch nach, kehrte jedoch kurze Zeit später wieder zurück und schlug dem Opfer mit dem Handballen zweimal ins Gesicht. Auf Vorhalt bestritt der Beschuldigte, das Opfer geschlagen zu haben. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

Zeugen, welche den Vorfall eventuell beobachtet haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat in Einbeck unter der Rufnummer 05561/94978-0 in Verbindung zu setzen. kal










12.09.2020 • 13:12 Uhr

Krankenkasse: Eltern-Stress schlägt Kindern auf den Magen

Dauerhaft gestresste Eltern gefährden einer aktuellen Erhebung zufolge nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch die ihrer Kinder. Diese reagierten zunächst häufig mit Einschlafproblemen sowie Kopf- und Bauchschmerzen, teilte die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) am Donnerstag in Hannover mit. Bei chronischem Stress könnte die Beschwerden im schlimmsten Fall in psychische Erkrankungen und Entwicklungsstörungen münden.

Einer Forsa-Umfrage im Auftrag der KKH zufolge leiden fast 40 Prozent aller Eltern mit Kindern unter 18 Jahren unter Dauerstress. Betroffen seien vor allem Kinder alleinerziehender Mütter und Väter. Demnach klagt jedes vierte 6- bis 18-jährige Kind getrennt lebender Eltern häufig bis sehr häufig über Müdigkeit und Erschöpfung und jedes fünfte über stressbedingte Kopf-, Bauch- oder Magenschmerzen. 38 Prozent der Kinder alleinerziehender Eltern seien häufig unkonzentriert, 22 Prozent schnell aggressiv, 19 Prozent zögen sich bei Stress zurück und 14 Prozent reagierten mit Traurigkeit. "Das sind klassische Alarmsignale, die Eltern nicht ignorieren sollten", sagte die KKH-Psychologin Franziska Klemm.

Hauptursache für Elternstress ist laut KKH der Job: Die Zahl der Doppelverdiener-Haushalte sei in den vergangenen Jahren stetig gestiegen, hieß es. Mittlerweile seien rund 92 Prozent der Väter und knapp 74 Prozent der Mütter mit minderjährigen Kindern berufstätig. Das bedeute einen immensen Organisationsaufwand - und somit eine Belastung für die ganze Familie. Die Hälfte der Eltern setze sich mit ihren eigenen Ansprüchen noch zusätzlich unter Druck, sowohl im Beruf als auch in der Kindererziehung perfekt sein zu wollen.

Zudem scheuten chronisch gestresste Eltern häufig familiäre Konflikte, da diese eine zusätzliche Belastung darstellten. Sie räumten ihren Kindern aus Mangel an Zeit und Energie Hindernisse lieber aus dem Weg anstatt gezielt auf deren Bedürfnisse einzugehen und sie dabei zu begleiten, selbst eine Lösung zu finden. "Dieses Verhalten macht Probleme häufig nur noch schlimmer", sagte Klemm. "Außerdem verpasst die ganze Familie so die Chance, Herausforderungen gemeinsam zu meistern und daraus Motivation, Energie und Kraft zu schöpfen."

Einen der wichtigsten Schritte aus dem Stress-Dilemma sieht Klemm in der mentalen Gesundheit der Eltern. "Die Gesundheit einer Familie ist von der Gesundheit aller Familienmitglieder abhängig", betonte sie. Mütter und Väter müssten Methoden finden, ihren Stresspegel zu reduzieren. Denn nur entspannte Eltern könnten gute Vorbilder sein und sich angemessen um die Erziehung ihrer Kinder kümmern.epd










12.09.2020 • 13:06 Uhr

Herrliches Spätsommer-Vergnügen Bad Gandersheims einzigen "Biergarten an der Gande": Lebensart vom Feinsten

Das fantastische Spätsommerwetter mit Sonne und warmen Temperaturen hat die Menschen in der Region Bad Gandersheim geradezu beflügelt, dem ersten und einzigen "Biergarten an der Gande" in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt einen Besuch abzustatten. Das Jungesblut-Team mit Biergarten-Wirt Gebhard Jungesblut freute sich über einen sehr schönen Besuch von Gästen. Die ließen sich vom natürlichen Ambiente, liebevoll mit Sitzgruppen unter Bäumen hergerichtet, anstecken. Alle erlebten bei leckeren Cocktails, Sektchen, alkoholfreien Getränken und den beliebten Cocktails einen vergnügliche Stunden. Auf dem Grill wurde Leckeres gebraten. Der Clou aber waren die knusprigen Hähnchen und Currywurst mit Fritten - alles Lebensart vom Feinsten!

Heute geht die Cocktail-Party Open Air weiter; am morgigen Sonntagvormittag hat das Jungesblut-Team zum Frühschoppen im "Biergarten an der Gande" herzlich eingeladen.
red/Fotos: Fis WMG












12.09.2020 • 12:57 Uhr

Alfeld: Bienenvölker gestohlen

Die Polizei Hildesheim berichtet soeben:
Zwischen Montag, 7. September, 15 Uhr und Donnerstag, 10.September, 18 Uhr entwendeten bisher unbekannte Täter 10 Bienenvölker mit Beute. Die Bienenkörbe waren in Alfeld, Gemarkung. Warzen unmittelbar an einem Feldweg in Richtung Brunkensen unterhalb des Reuberges an einer Baumgruppen aufgestellt. Zum Abtransport muss ein Anhänger oder ein Fahrzeug mit größerer Ladefläche benutzt worden sein.
Hinweise bitte an das Polizeikommissariat Alfeld, Telefon 05181-91160.ji











12.09.2020 • 12:52 Uhr

In den gefährlichen Kurven des Harzes bei Spätsommerwetter: Schwerer Krad-Unfall auf der B241

Am gestrigen Freitag befuhr bei herrlichem Spätsommerwetter der alleinbeteiligte Motorradfahrer die Bundesstraße 241 aus Richtung Goslar in Richtung Clausthal-Zellerfeld. Zwischen der Bärentalkurve und der Glockenbergkurve kam der Beteiligte aus bislang ungeklärter Ursache zu Fall und kollidierte im weiteren Verlauf mit einer Schutzplanke. Das Motorrad entflammte, konnte jedoch von Ersthelfern schnell gelöscht werden. Der Beteiligte erlitt schwere Verletzungen im Kopfbereich und wurde zur weiteren Versorgung mittels Hubschrauber ins Klinikum nach Göttingen geflogen. Bei dem Beteiligten handelt es sich um einen 27-jährigen Mann aus Goslar.
Die Polizei bedankt sich nochmals bei allen zahlreich beteiligten Ersthelfern vor Ort.
red/Foto: Fis WMG











12.09.2020 • 12:47 Uhr

Bürgermeister-Kandidat Claudius Weisensee: Migranten-Kinder und Jugendliche aus Moria aufnehmen

Der von den Freien Demokraten und Bündnis 90/Die Grünen unterstützte Kandidat zur Bürgermeisterwahl in Einbeck, Dr. Claudius Weisensee, plädiert dafür, Minderjährige und ihre Familien, die durch den Brand im griechischen Flüchtlingslager Moria obdachlos geworden sind, in Einbeck aufzunehmen. Einbeck sollte dem großen Kreis der aufnahmebereiten Kommunen beitreten. Es sei ein Signal gegenüber dem Bund und dem Land erforderlich, dass auch Einbeck sich der humanitären Verantwortung zur Hilfeleistung stellt, damit im Falle von Aufnahmeprogrammen und der Bereitschaft möglichst vieler Städte und Gemeinden in Deutschland Menschen unproblematisch in aufnahmebreite Kommunen zugewiesen werden können. In Einbeck könnten dafür leerstehende Wohnungen bedarfsgerecht hergerichtet werden.

Weisensee verweist auf die guten Erfahrungen, die Einbeck auch Dank des Engagements privater Initiativen wie "Neue Nachbarn" bei der Betreuung von geflüchteten Menschen gesammelt habe. "Die Aufnahme einiger Minderjähriger mit ihren Familien würde uns sicher nicht überfordern", so Weisensee. Was der Staat imstande sei, zu leisten, habe er von seinem früheren Arbeitsplatz in der Landes-Erstaufnahmeeinrichtung in Karlsruhe überdies selbst hautnah erleben dürfen.
red/Foto: Fis WMG










12.09.2020 • 12:30 Uhr

Nach Kino nun Konfirmation Open Air dank „klar und deutlich“ vor der Stiftskirche in Bad Gandersheim

Die Corona-Krise macht erfinderisch: Was im Freibadgelände in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt bestens klappte, nämlich eine Leinwand Open Air, zelebriert nun die Evangelische Stiftskirchengemeinde in der Roswithastadt. Wenn an diesem Wochende die Konfirmationsfeierlichkeiten in dem Sakralbau abgehalten werden, dann wir das Zeremoniell auf den Kirchplatz übertragen. Im Haupteingangsportal der Kirche hat das Unternehmen „klar und deutlich“ heute Vormittag eine Videoleinwand installiert. Konfirmationsgäste, die aufgrund der Cororegeln nicht in die Stiftskirche dürfen, können die Feier so draußen verfolgen.
red/Foto: Fis WMG










12.09.2020 • 12:27 Uhr

Erste „Streikzone“ in Bad Gandersheim - „Pflegenotstand stoppen“

Mit der Einrichtung einer ersten symbolischen Streikzone in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim macht zur Stunde die Partei die LINKE auf sich aufmerksam. Kreisvorsitzende Eva Brunnemann und Ratsherr Jürgen Otto verteilen mit Lothar Brühl derzeit Informationsmaterial und reden mit Bürgerinnen und Bürgern am Infostand in der Moritzstraße. Inhaltliches großes Thema ist die Pflege. Deswegen die symbolische Streikzone. „Wir lassen nicht locker, wie kämpfen für gute Pflege und eine gute Gesundheitsversorgung in Stadt und Land!“, so Eva Brunnemann. Es gelte den Pflegenotstand zu stoppen. „Wir fordern 100.000 zusätzliche Pflegekräfte in den Krankenhäusern! 100.000 Pflekräfte in der Altenpflege!“
red/Fotos: Fis WMG














12.09.2020 • 10:02 Uhr

Symbolische Aktion zum Kinder- und Jugendschutztag: Der Schutz von Kindern und Jugendlichen geht uns alle an!

Stellvertretend für 400 Kinder bekamen vier Kinder in Seesen jeweils einen Beutel mit kleinen Geschenken

"AUGEN UND OHREN AUF FÜR DEN KINDERSCHUTZ. SIEH HIN. HÖR HIN. SAG WAS", lautet die Botschaft, mit der diese Aktion zum Kinder- und Jugendschutztag transportiert werden soll.

Im Netzwerk Familie organisieren sich Institutionen, denen das Wohl von Kindern am Herzen liegt. Neben dem Landkreis und der Stadt Goslar mit unterschiedlichen Fachdiensten sind das Kindertagesstätten, Schulen, Jugendhilfen und Jugendzentren, Stadtjugendpflegen sowie die Polizeiinspektion Goslar.

Diese Aktion soll sensibilisieren zuzuhören, zu reagieren und nicht wegzusehen, wenn junge Menschen ihre Sorgen schildern. Das Netzwerk möchte aber auch Erwachsenen Mut machen, sich in den Beratungsstellen Hilfe zu holen, wenn sie sich mit Situationen überfordert fühlen, die auf eine Kindeswohlgefährdung hinweisen. Misshandelten Kindern muss rechtzeitig und wirksam geholfen werden.

Neben den zuständigen Behörden und Institutionen sind insbesondere diejenigen angesprochen, die im täglichen oder regelmäßigen Umgang mit Kindern und Jugendlichen stehen, die enge Kontakte zu ihnen pflegen, sie betreuen, unterrichten und ihr Vertrauen genießen. Begleitend zu den Berufsgruppen wie Lehr- und Erziehungskräfte, sind dies insbesondere auch pädagogische Fachkräfte sowie ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in zahlreichen Organisationen und Vereinen.

400 Beutel hat das Netzwerk gepackt und diese an Kinder und Jugendliche im Landkreis Goslar verteilt. Neben kleinen Geschenken wie einer Trinkflasche findet sich darin auch eine Notfallkarte. Auf der Vorderseite sind die drei bekannten Äffchen - nichts sehen, nichts hören, nichts sagen - die kein Vorbild sein sollen. Auf der Rückseite sind Beratungs- und Anlaufstellen verzeichnet, an die sich Kinder und Jugendliche in ihrer Not auch anonym wenden können.

Die alltäglichen Bedrohungen, denen Kinder und Jugendliche ausgesetzt sind, sind vielfältig. Der Bogen spannt sich von Vernachlässigung oder Gewalt in der Familie, der Gefährdung durch den Konsum von Suchtmitteln wie Alkohol oder Drogen bis hin zu sexuellem Missbrauch.

Daraus ergibt sich die hohe Bedeutung der Netzwerkarbeit: Alle Akteure auf diesem Gebiet müssen an "einem Strang ziehen", ein Netz der Hilfe knüpfen, so wie dies im Landkreis Goslar geschieht. Die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten verhindert Informationsdefizite und schafft Synergieeffekte. ots/Foto: Polizei










12.09.2020 • 09:56 Uhr

LANDGASTHAUS-REISE (I): Heimische Natur und Gastronomie genießen - Premiere in Dankelsheim

Mit einer kleinen privat organisierten Erlebnisinitiative haben jetzt ihre Organisatoren auf die schönen und angenehmen Reize der heimischen Natur in Verbindung mit lokaler Gastronomie in unserer Heimat aufmerksam gemacht. Die erste "Landgasthaus-Reise" führt die Protagonisten ins niedliche Dankelsheim.

Initiator Frank Biener erklärt zu seiner Motivation: "Die Idee der Landgasthaus-Reise kam durch eine Einladung vom Fussballkumpel Thomas Drücker aus dem Frühsommer ins Landgasthaus Schulze -Klingemann. Damals haben wir ein super leckeres Tatar gegessen. Danach gab es eine kleine Abstimmung mit Freunden, u.a. mit Ralf Büsselmann und die Festlegung, gemeinsam mit dem Fahrrad Landgasthäuser in unserer Heimat zu bereisen, um heimische Spezialitäten zu probieren."

Gesagt, getan. Soeben gab es die erste erste Reise mit dem Fahrrad durch eine wunderschöne Spätsommerlandschaft bei fantastischem Wetter nach Dankelsheim. Dort wurden wir ausgezeichnet bewirtet Ein super Tatar nach ländlicher Art. Die Wirtin und der Wirt waren extrem engagiert.


Hintergrund:
Frank ist passionierter Hobbykoch und sehr interessiert beim Auffinden von interessanten und schmackhaften Gerichten. Die zweite "Landgasthaus-Reise" ist in Planung. Wirklich Interessierte sind gern willkommen. Kontakt: Frank Biener.
red

Die Bilder dokumentieren die beiden Erstteilnehmer an der neuen "Landgasthaus-Reise" und das frische Tatargericht im Landgasthaus Schulze-Klingemann. Fotos: Fis WMG

















12.09.2020 • 09:43 Uhr

57-jähriger Autofahrer übersieht Motorradfahrer: Bei Kollision schwer verletzt - 11.000 Euro Sachschaden

Tatort: Hardegsen, Bereich Gladebeck, Landesstraße 556, Tatzeitpunkt: Gestern, Freitag, 13.20 Uhr :
Am Freitag kam es gegen 13.20 Uhr zu einem Verkehrsunfall zwischen einem 48-jährigen Motorradfahrer und einem 57-jährigen Pkw-Fahrer. Der 57-Jährige befuhr mit seinem Pkw die L 556 aus Gladebeck kommend in Richtung Harste. In Höhe eines Feldweges biegt der 57-jährige Northeimer, ohne den Fahrtrichtungsanzeiger zu benutzen, nach links in den Feldweg ein. Dabei übersieht er den hinter sich fahrenden Motorradfahrer, welcher bereits zum Überholvorgang angesetzt hat. Es kommt zum Zusammenstoß, wobei der Motorradfahrer schwer verletzt wird. Eine im Pkw befindliche Beifahrerin wird durch den Zusammenstoß leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen ensteht ein Schaden von 11.000 Euro. Mir











12.09.2020 • 09:35 Uhr

Alltagsbeobachtungen zuhause in Südniedersachsen: Ultimatives Badewanne-Motiv für einen bekannten Bad Gandersheimer Fotografen

Ein beschmierte der Kunstaktivist Josef Boys seine Badewanne mit Fett und zauberte daraus ein legendäres Kunstobjekt. Jetzt ist Bad Gandersheims prominentester Kunstfotograf auf der Suche nach dem einem Objekt der Marke altertümliche Badewanne. Die pfiffige Reporterin der Fis Work Media Group ist fündig geworden. Die ultimative Badewanne ( kultig, nostalgisch,schmutzig) hat sie in dem Bad Gandersheimer Verwertungs- und Entsorgungsunternehmen Hoßfeld in der Neuen Strafe ausfindig gemacht. Der Chef persönlich hob die kultige Badewanne mit seinem Krangreifer aus einer Schrotthalde, platzierte sie extra auf der freien Betonfläche und gab sie damit für einerstes Fotoshooting frei.

Die öffentlich gestellte Frage des Gandersheimer Berufsfotografen, wo gibt solch eine Wanne, dürfte mit dieser kleinen Anregung vielleicht beantwortet sein.
red/Foto: Fis WMG










12.09.2020 • 09:20 Uhr

Lies: Klimawirtschaft als Chance nutzen - Wann folgen Taten? Wann kommen Windräder auf der "Hohen Heide"?

- „Bundeswirtschaftsminister Altmaier muss Wind- und Solarenergie endlich konsequent voranbringen" -

Niedersachsens Energieminister Olaf Lies begrüßt den „Pakt für Klimaschutz" von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Umweltminister Lies warnt zugleich: „Zur Begrenzung der fortschreitenden Klimakrise läuft uns die Zeit davon. Gerade der Bundeswirtschaftsminister hat in den letzten Jahren beispielsweise mit Forderungen nach einer Strompreisbremse den Ausbau der Erneuerbaren Energien ausgebremst. Auch der vorliegende Entwurf zur Novelle des EEG ist nicht geeignet, die Bremsen beim Ausbau der Wind- und Sonnenenergie zu lösen und die Chancen wie etwa der Erzeugung von „grünem Wasserstoff" aus Wind und Sonne zu nutzen. Ich erwarte jetzt keine weiteren Versprechungen, sondern die konsequente Umsetzung der notwendigen gesetzlichen Änderungen. Noch besteht die Chance, dies in den nächsten Monaten unter Beweis zu stellen", sagt Lies auch in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Bundesnetzagentur.

Vor dem Hintergrund diesel politischen Szenarios fragen sich Windkraft-Befürworter in der Region Bad Gandersheim: Wann endlich kommen die Windräder auf dem Sektor "Hohe Heide" bei Altgandersheim-Gehrenrode?

In der Mitteilung des Ministers Lies heißt es weiter: Für eine gute und erfolgreiche Lebensgrundlage und für die Zukunft der nachfolgenden Generationen sei die Transformation zur Klimaneutralität zwingend erforderlich, mahnt Umweltminister Lies. „Ein solch' grundlegender Umbau unseres Wirtschaftssystems mit Hilfe von Grüner Energie bringt zugleich riesige Chancen für Innovation und Arbeitsplätze mit sich. Klimaschutz und Wirtschaft schließen sich nicht aus. Im Gegenteil." Projekte aus der Stahlindustrie und der Chemie belegen nach Lies „den enormen Bedarf an Wind- und Sonnenenergie für eine erfolgreiche Transformation der Wirtschaft". Lies versichert: „Niedersachsen als Energieland Nr. 1 wird dabei ein starker Partner sein. Klimaschutz ist eine Riesenchance für alle. Und ich bin froh, dass Peter Altmaier das jetzt auch erkannt hat."

Deutschland hat sich zwar zur Begrenzung der Erderwärmung mit der Pariser Vereinbarung bekannt. Die Rahmenbedingungen sind allerdings nicht annährend geeignet, den dafür notwendigen Beitrag zu leisten. „Im Gegenteil", so Lies: „Die fossilen Quellen Öl und Gas sind unglaublich günstig und der Strom, der immer stärker aus erneuerbaren Energie stammt, wird künstlich durch Abgaben und Umlagen verteuert. Deshalb fordere ich eine Kehrtwende mit klarer Ausrichtung auf Klimaneutralität. Dafür müssen wir die Weichen neu zu stellen. Dafür muss beispielsweise der Strom günstiger werden und die EEG-Umlage auf 2 Cent begrenzt werden. Die EEG-Umlage für selbst verbrauchten PV-Strom - die „Sonnensteuer" muss weg, ebenso ist die Absenkung der Ausschreibungsgrenze für PV-Strom völlig kontraproduktiv."
red/Fotos: Fis WMG















11.09.2020 • 20:56 Uhr

Jetzt Zeugenaufruf nach Diebstahl von Modellfahrzeugen

Das berichtet soeben die Polizei in Hildesheim.
Bereits zwischen dem 02. September 2020, 18 Uhr, und dem 03. September 2020, 10 Uhr, wurden aus einem Keller eines Mehrfamilienhauses in der Storrestraße durch bisher unbekannte Täter zwei größere, ferngesteuerte Modellfahrzeuge entwendet. Die Fahrzeuge sind sehr auffällig. Sie sind jeweils ca. einen Meter lang. Ein Modellauto ist grün, das andere gelb-schwarz. Durch die Veröffentlichung von Bildern erhoffen sich die zuständigen Ermittler Hinweise zum Verbleib des Diebesgutes. Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können oder die im genannten Tatzeitraum Beobachtungen getätigt haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.jpm/Fotos: Polizei










11.09.2020 • 20:51 Uhr

Zoll erfolgreich! Welpenschmuggel bei Göttingen gestoppt

Vier viel zu junge Zwergspitzwelpen holte der Zoll am 10. September 2020 aus einem bulgarischem Transporter an der Autobahn nahe Göttingen. Sie befinden sich jetzt in Quarantäne.

Eigentlich vermuteten die Zöllner, illegalen Zigarettenhandel aufzudecken, als sie auf dem Rastplatz Göttingen an der Autobahn 7 beobachteten, wie der Fahrer eines regionalen Fahrzeuges mit dem Führer eines bulgarischen Transporters über etwas verhandelte. Die Kontrolle der Fahrzeuge führte aber zum Fund der vier Fellnasen.

"Bei Hundewelpen schrillen uns Zöllnern sofort die Alarmglocken! Viel zu oft finden wir viel zu junge Tiere in einem erbärmlichen Zustand. Oft werden sie ihren Müttern zu früh entrissen, um sie hier noch möglichst süß, möglichst teuer zu verkaufen", erklärt Zollamtmann Löhde vom Hauptzollamt Braunschweig. Tatsächlich werden für die gefundenen Pomeranian Zwergspitze in Deutschland selbst ohne Papiere Preise ab 2.000 Euro gezahlt.

Hintergrund der Kontrollen und Beschlagnahmen ist laut Pressesprecher Löhde jedoch nicht vordringlich das Mitgefühl der Beamten, die ja selbst mit tierischen Kollegen arbeiten: "Hunde können erst ab einem bestimmten Alter gegen Tollwut geimpft werden. Wenn wir aber den Verdacht haben, dass die Hunde zu jung und darum nicht geimpft sind, stellen sie zunächst eine ernsthafte Gefahr für Mensch und Tier dar - besonders, wenn sie aus Gebieten mit echter Tollwutbedrohung kommen - dann müssen wir im Rahmen des Seuchenschutzes eingreifen!" Daher hat das Veterinäramt des Landkreises Göttingen die vier Hunde vorläufig in Quarantäne genommen. Dort werden gegebenenfalls die weiteren Schritte gegen die Hundeschleuser ergriffen. ots/Fotos: Zoll














11.09.2020 • 20:44 Uhr

DIE LINKE macht sich ein Stimmungsbild zum "Naturbad" - Samstag ab 10 Uhr in Bad Gandersheim vor Ort!

Am Sonnabend, ab 10 Uhr, präsentiert sich die örtliche LINKE unter Einhaltung der bekannten Corona-Beschränkungen mit einem Infostand in der Moritzstraße. Die lokalen LINKEN-Politiker Eva Brunnemann (Salzderhelden) und Jürgen Otto (Bad Gandersheim) laden zum Small-Talk ein.

Wichtiges Thema: Der richtungsweisende Ratsbeschluss vom Donnerstag. Was sagt der Gandersheimer Bürger zum Naturbad? Gibt es Widerstände? Macht eine Bürgerbefragung oder gar Bürgerbegehren noch Sinn?
Am Stand gibt’s Give-Aways und lesenswertes Infomaterial. Corona – und kein Ende. Dazu verteilen die Protagonisten ein Sonderblatt mit interessanten Neuigkeiten mit politischem Inhalt.
red/Fotos: Fis WMG












11.09.2020 • 15:24 Uhr

Ilme soll Landschaftsschutzgebiet werden - Landrätin stoppt überraschend das Verfahren - Neuauflage geplant

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel greift die Bedenken und Hinweise aller Beteiligten auf

„Nachdem vielfältige Hinweise aus der Bevölkerung bei mir eingegangen sind, habe ich mich entschieden, das derzeitige Verfahren zur Ausweisung der Ilme als Naturschutzgebiet zu beenden“, so Landrätin Klinkert-Kittel. Es sei geplant, eine neue Verordnung unter Berücksichtigung der bisher vorgetragenen bzw. noch vorzutragenden Bedenken und Anregungen zu erlassen und das Gebiet der Ilme als Landschaftsschutzgebiet auszuweisen.

„Derzeit stehe ich in enger Abstimmung mit dem Nds. Umweltministerium, um eine Fristverlängerung zu erwirken“, erklärt Landrätin Klinkert-Kittel. „Das gibt uns Spielraum für weitere Gespräche und Vororttermine“. lpd











11.09.2020 • 15:20 Uhr

In der Gande: Bagger besorgen Strömungslenker mit Stämmen und tonnenschweren Basaltbrocken

In einer aufwendigem Aktion sind derzeit zwei Bagger auf der Gande, direkt neben einem Landschaftsschutzgebiet und im Sektor der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim mit einem spektakulären Regulierungsprojekt für den Gewässerverlauf beschäftigt. Dabei werden zunächst Zugänge zum Bach freigebaggert. Dann werden tonnenschwere Baumstämme und Basaltblöcke ins Bachbett gelegt. Die zu 45 Grad verlegten Sperren sind so genannte Strömungslenker. Mindestens sechs an der Zahl. Die sollen das fließende Wasser um die Hindernisse rotieren lassen, erklärt ein Experte vor Ort auf Nachfrage. Der Leineverband will damit die Fließgeschwindigkrit insbesondere bei verstärktem Wasseranfall durch Starkregenereignissen manipulieren. Das Projekt ist auch als Hochwasserschutz zu interpretieren.
red/Fotos/Video: Fis WMG












11.09.2020 • 15:15 Uhr

Korrektur hält an

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Die Korrektur an den Aktienmärkten, die sich in der Vorwoche insbesondere bei US-amerikanischen Hightech-Werten andeutete, hielt an. Nachdem der Technologieindex Nasdaq von seinem letzten Höchststand knapp 10 Prozent nachgegeben hatte, setzen zwar zur Wochenmitte wieder Käufe ein. Eine nachhaltige Erholung war dies aber nicht. Die Kursbewegungen zeigen, dass es in den letzten Wochen mit dem Börsenaufschwung einfach zu schnell ging. Hier zeigt sich aber auch wieder, dass viele Anleger noch an der Seitenlinie stehen und ihre Aktienbestände aufstocken wollen. Das K.o.-Kriterium für die Aktienmärkte wäre jedoch wohl ein neuerlicher Stillstand der Wirtschaft etwa aufgrund von erneuten landesweiten Schulschließungen. Nach der US-Fed hat nun auch die EZB deutlich gemacht, dass sie noch sehr lange an ihrem ultralockeren geldpolitischen Kurs festhalten wird. Auch dies ist eine starke Stütze für die Märkte.

Starkes drittes Quartal

Die Konjunkturerholung verlangsamt sich zwar gerade. Das Wachstum der deutschen Wirtschaft sollte mit 6 Prozent im dritten Quartal dennoch kräftig ausfallen. Das dürfte auch die Konjunkturumfrage des ZEW-Instituts aus Mannheim für den September feststellen. Die Ergebnisse werden in der kommenden Woche veröffentlicht. Ebenfalls in den nächsten Tagen tagt die US-Notenbank. Wie bei der EZB erwarten die Beobachter keinen Wechsel der konjunkturfreundlichen Politik. Ob die laufende Verhandlungsrunde über den Brexit tatsächlich so aussichtslos verläuft, wie es zu Beginn ausgesehen hat, erweckt außerhalb des Vereinigten Königreichs schon kaum mehr Aufmerksamkeit.










11.09.2020 • 11:06 Uhr

Roy Kühne: Bundesweiter Pannen-Warntag zeigt zu behebende Schwachstellen auf

Der erste bundesweite Warntag seit der Wiedervereinigung war die reinste Panne und hatte Startschwierigkeiten. "Dieses Ergebnis ist aber gar nicht so ernüchternd, wie es vor allem in den sozialen Netzwerken dargestellt wird: Dieser erste Test seit 30 Jahren hat Schwachstellen aufgezeigt, an denen auf allen Ebenen jetzt gearbeitet werden kann", betont CDU-Bundestagsabgeordneter Dr. Roy Kühne. Ohne diesen Testlauf wäre allen Verantwortlichen diese Möglichkeit aber verwehrt geblieben.

"Die Tatsache, dass dieser Warntag jetzt jährlich am zweiten Donnerstag im September stattfinden soll, gibt schon eine klare Richtung vor: Der Katastrophenschutz soll wieder in die Wahrnehmung der Bevölkerung wie auch der politischen Entscheidungsträger gerückt werden", betont Kühne. Der Bund investiert deshalb seit einigen Jahren intensiv in die Bereitstellung von Katastrophenschutz-Fahrzeugen bundesweit. "Dass wir diese Fahrzeuge brauchen, zeigen die jüngsten Beispiele wie der Heide-Brand auf Bundeswehr-Gelände oder auch schwere Unwetter wie Orkantief Friederike. In beiden Fällen waren zahlreiche Feuerwehren und andere Organisationen aus der Region im Einsatz", sagt der Bundestagsabgeordnete.

"Wenn wir die Bevölkerung im Katastrophenfall zuverlässig warnen wollen, benötigen wir aber auch flächendeckend in ausreichender Anzahl Sirenen. Deshalb bitte ich alle Städte und Gemeinden, diese Einrichtungen auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen und auch die ausreichende Anzahl für eine flächendeckend gut hörbare Alarmierung zu überprüfen", sagt Kühne. Eine ebenso richtige Entscheidung sei das jüngste THW-Gesetz. "Wir haben gut ausgebildete Helfer mit moderner Ausrüstung, die man im Ernstfall auch ohne großen bürokratischen Aufwand nutzen können soll. Das ist jetzt endlich der Fall und wird beispielsweise im Kreis Northeim schon erfolgreich angenommen", so Kühne abschließend.
red

Zum Bild: In Bad Gandersheim schlug Punkt 11 Uhr zunächst artig die Glocke der Turmuhr der Stiftskirche elfmal - dann setzte mit nochmaliger Verzögerung von zehn Sekunden das Geheul der Sirene auf dem Dach der Gandersheimer Rathauses ein. Foto/Video: Fis WMG











11.09.2020 • 11:00 Uhr

Landkreis Northeim veranstaltet Malwettbewerb: „Mal dich bunt! – Vielfalt und Toleranz im Landkreis Northeim“

Der Landkreis Northeim veranstaltet in Kooperation mit dem Jugendforum des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ einen Mal- und Zeichenwettbewerb zum Thema Vielfalt, Rassismus und Gleichheit. Das Thema ist „Mal dich bunt! – Vielfalt und Toleranz im Landkreis Northeim“. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen die Auseinandersetzung mit der Thematik zu ermöglichen. Fragen wie: „Was bedeutet Vielfalt?“, „Wie stellt ihr euch eine gerechte Welt vor?“ oder auch „Was sind eure Wünsche und Vorstellungen einer idealen Gesellschaft?“ könnten in der Gruppe besprochen werden, um dann als Inspiration für die Bilder zu dienen.

Der Wettbewerb richtet sich an Kindergärten, Grundschulen, weiterführende Schulen und Jugendpflegen im Landkreis Northeim. Teilnehmen können Kinder und Jugendliche im Alter von drei bis 14 Jahren, die in drei Altersgruppen aufgeteilt werden. Je Altersgruppe werden vier Bilder ausgewählt, für welche die einsendende Einrichtung ein Preisgeld erhält. Für die Erstplatzierten gibt es 400 Euro, die Zweiten erhalten 200 Euro, für den dritten Platz gibt es 100 Euro und 50 Euro für die Viertplatzierten.

Der Einsendeschluss ist am 31. Oktober 2020. Die Bilder sind einzusenden an den Landkreis Northeim, Fachbereich 32 – Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz -, Medenheimer Straße 6/8 in 37154 Northeim. Die Teilnehmenden werden gebeten zusätzlich den Namen der Einrichtung und die Kontaktadresse, gegebenenfalls Klasse und Ansprechpartner*in sowie Name und Alter der Teilnehmenden gesondert zu übersenden.lpd

Zum Bild: Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Frau Wloch vom Erzieherischen Kinder- und Jugendschutz. Foto: lpd











11.09.2020 • 10:57 Uhr

Göttingen: Widerstand im ICE - Bundespolizisten von Kubaner krankenhausreif gebissen

Gestern Morgen wurden zwei Bundespolizisten zum haltenden Intercity Express in Göttingen gerufen. Der Zug war auf der Fahrt von Hamburg nach Frankfurt. Darin befand sich ein betrunkener, aggressiver Kubaner (37). Er pöbelte Reisende an und weigerte sich, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Das berichtet soeben die Bundespolizei. Und weiter wird in der offiziellen Verlautbarung zum Sachverhalt ausgeführt:

Auch gegenüber den Beamten verhielt sich der Mann (2,19 Promille) sehr aggressiv. Schließlich musste der Randalierer mit Zwang aus dem Zug geholt werden. Dabei verbiss er sich in den Oberarm eines Beamten (50). Sowohl das Oberhemd als auch das T-Shirt darunter wurden durchtrennt. Der Beamte musste nach dem Einsatz mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren werden und ist dienstunfähig.

Eine zwangsweise Blutentnahme bei dem Kubaner wurde angeordnet und ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands eingeleitet. Der Mann ist wegen zahlreicher Gewaltdelikte polizeibekannt. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Kubaner entlassen. ots










11.09.2020 • 10:40 Uhr

„Warum ist Mama traurig?“ - Bilderbuch soll Fachkräfte im Umgang mit betroffenen Kindern sensibilisieren

Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Etwa jede 4. Frau und jeder 8. Mann sind im Laufe des Lebens von einer Depression betroffen. Seit etwa einem Jahr gibt es das Bündnis gegen Depression auch in Südniedersachsen. Im Rahmen dieses Bündnisses befasst sich eine Arbeitsgruppe mit den Auswirkungen, die Depressionen oder andere psychische Erkrankungen von Eltern auf deren Kinder haben.

Kinder verstehen nicht, warum ihre Mama oder ihr Papa häufig so traurig sind und geben sich mitunter sogar selbst die Schuld: „Mama ist so traurig, weil ich böse war!“
Mit der Aktion „Warum ist Mama traurig“ sollen pädagogische und medizinische Fachkräfte sensibilisiert und ermutigt werden, mit Kindern über das Thema zu sprechen. Das gleichnamige Buch von Susanne Wunderer aus dem Mabuse-Verlag thematisiert die Situation der Kinder auf sehr ansprechende Weise. Die Bücher werden deshalb an alle Kindergärten, Kinderärzte und Familienzentren im Kreisgebiet verteilt. Auch der Landkreis wird je ein Exemplar an die Kindertagespflegepersonen weiterreichen.

Das Bilderbuch enthält auch einen Aufkleber mit Informationen zu den Beratungsstellen im Landkreis Northeim. Alle dort aufgeführten Fachstellen sind gut miteinander vernetzt und können betroffene Eltern oder auch andere Kontaktpersonen beraten, unterstützen und über Hilfsangebote informieren.

„Wir möchten, dass Kinder sich besser verstanden fühlen und betroffene Eltern ermutigen, Hilfe in Anspruch zu nehmen“ erläutert Anja Kremser-Hellwig von der Anlaufstelle Frühe Hilfen. Denn Depressionen sind behandelbar, so eine wichtige Aussage des Bündnisses gegen Depression.
Die Aktion soll ausgeweitet und auch Grundschulen und weitere Institutionen mit kostenlosen Büchern ausgestattet werden. Dazu werden allerdings noch Sponsoren gesucht. Wer unterstützen möchte, kann sich an Elke Witt vom Deutschen Kinderschutzbund e. V. in Northeim (Telefon 05551 988815) wenden. lpd/Foto: lpd











11.09.2020 • 10:36 Uhr

Clevere Fahrrad-Demo in Bad Gandersheim: Und Ministerpräsident Weil hört aufmerksam zu

Die Gelegenheit war günstig. Und sie wurde von zwei leidenschaftlichen Radlern aus Heckenbeck genutzt!
Exakt zum Blitzbesuch der Niedersächsischen Ministerpräsident. Stephan Weil am gestrigen Donnerstag beim fast fertiggestellten Probenzentrum der Gandersheimer Domfestspiele (wir berichteten) bauten sich die beiden Protagonisten vor dem Probenzentrum in der Neuen Straße in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim auf, um für ihre Interessen Aufmerksamkeit beim Landesvater zu erheischen. Und das funktionierte bestens. Der MP kam mit der schwarzen Staatskarosse vorgefahren. Stieg aus dem gepanzerten Audi aus. Legte seine "Niedersachsen Maske" an. Den kurzen Eingreifmoment der Sicherheit wehrte der Ministerpräsident mit einer kleinen aber klaren Handbewegung ab. Dann ging er schnurstracks auf die beiden Demonstranten (einer auf dem Fahrrad, der andere ein Protestplakat im festen Griff) zu - und las die Botschaften und hörte zu. Nicht mit ablehnender Körpersprache, sondern Verständnis, ja Zustimmung zeigend. einmal gelang es den Aktivisten, für die Beibehaltung ihrer Radler-Schutzstrecke auf der Straße von Gandersheim nach Heckenbeck und zurück positiv zu werben. Die Chance, dies vor dem prominenten Gast zu tun, wurde genutzt. Einfach clever.
red/Fotos/Video: Fis WMG












11.09.2020 • 10:14 Uhr

Einbecks Bürgermeister-Kandidat Claudius Weisensee: „Nicht die Kinder digitalisieren, sondern die Kita“

Einbecks Bürgermeisterkandidat Dr. Claudius Weisensee spricht sich für eine Digitalisierungsoffensive in den Einbecker Kindertagesstätten aus. Nötig sei, dass jeder Kindergarten über eine Cloud und drei bis vier Laptops verfüge. In der Cloud könnten Dienstpläne, Liedtexte und sonstige Dokumentationen zugriffsbereit für die Erzieherinnen und Erzieher der jeweiligen Kita-Teams gespeichert werden. Weisensee: „15 verschieden Berichte zu einem Kind braucht es dann nicht mehr. Beobachtet eine Kita-Fachkraft beispielsweise, dass ein Kind im Wechselschritt die Treppe hinauf steigt, kann sie die Information in der Cloud speichern und die Fachkraft aus einem anderen Team kann ihre Beobachtung in derselben Datei ergänzen.“ Damit die Teams autark voneinander mit der Cloud arbeiten können, sei die Anschaffung mehrerer Laptops pro Kita erforderlich. Datensicherheit könne unter Nutzung der Blockchain-Technologie hergestellt werden. Es sei zunächst wichtiger, die Kitas zu digitalisieren, als die Kinder mit Tablets auszustatten. „Denn mit Handys und Tablets kommen viele Kinder schon früh genug in Berührung. Im Kindergarten soll es aber erst einmal darum gehen, dass sich die Kinder auf Augenhöhe und von Angesicht zu Angesicht begegnen und in der analogen Welt miteinander spielen und interagieren. Das ist ganz wichtig für die Bildung sozialer Kompetenzen“, meint Weisensee. Er sage zu, im Falle einer Wahl zum Bürgermeister die Initiative für eine bessere digitale Ausstattung in den Einbecker Kitas zu ergreifen. red/Foto: Fis WMG











11.09.2020 • 10:10 Uhr

Corona-Virus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Jetzt sechs Corona-Erkrankte im Kreisgebiet - Fünf Menschen genesen - Zwei neue Fälle

Aktuell sind 181 bestätigte Infektionen im Landkreis Northeim bekannt. Seit Montag sind damit zwei neue bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden.
169 Personen – fünf mehr als am Montag - gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Bei den Neufällen handelt es sich um eine männliche und eine weibliche Person fortgeschrittenen Alters. Bei beiden Personen konnte der Ansteckungsweg derzeit nicht ermittelt werden. Die Infizierten befinden sich in häuslicher Quarantäne. Die Personen klagen über Fieber und Kopfschmerzen.
Die Anzahl der Verstorbenen beträgt weiterhin sechs Personen.
Damit sind im Landkreis Northeim derzeit sechs akut infizierte Personen bekannt.lpd











11.09.2020 • 08:57 Uhr

Auf Aldi-Parkplatz mit Einkaufswagen Opel Corsa demoliert und abgehauen - Zeugenaufruf (Ehepaar)nach Unfallflucht

Tatort: Bad Gandersheim, Neue Straße. 31, Parkplatz Kik und Aldi Markt. Tatzeitpunkt: Donnerstag, 10.September 2020, gegen 14.40 Uhr.

Die Polizei wendet sich an die Bevölkerung:

Gesucht wird ein Ehepaar, die beobachteten, wie eine männl. Person mit einem Einkaufswagen hantierte und der Einkaufswagen gegen einen geparkten blauen Opel Corsa stieß. Das nun gesuchte Ehepaar meldete ihre Beobachtung einer Kik-Verkäuferin. Sie hinterließen jedoch nicht ihre Personalien und gingen weiter zur Drogerie Rossmann. Dieses Ehepaar wird nun vom Polizeikommissariat Bad Gandersheim , Telefon 05382 919200, als Zeugen gesucht und es wird gebeten, sich zu melden. Ermittlungen wegen einer Verkehrsunfallflucht mit einem Einkaufswagen wurden aufgenommen. Me










11.09.2020 • 08:51 Uhr

Brandserie des Feuerteufels beunruhigt Bevölkerung: „Wir stehen diese beispiellose Situation im Schulterschluss durch“

Die aktuelle Brandserie im Stadtgebiet Einbeck ist ein Härtetest auf allen Ebenen. Aber es ist ein Test, den wir bislang gemeinsam gut bestanden haben“, sagt Kreisbrandmeister Marko de Klein zu der so noch nie da gewesenen Situation. „Die Art und Weise, wie die Einsätze abgearbeitet werden, macht nicht nur mich und viele andere Führungskräfte stolz auf unsere Rettungsorganisationen. Auch unsere Bürger können Stolz auf ihre Ehrenamtlichen sein“, so de Klein.

Deutlich werde dies unter anderem an der Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen untereinander. „Es ist erst wenige Wochen her, dass das neue THW-Gesetz durch den Deutschen Bundestag verabschiedet wurde, und schon zeigt sich: Das war der absolut richtige Schritt.“ Während früher für die meisten Einsätze des Technischen Hilfswerks Rechnungen geschrieben wurden und die Kostenübernahme abgeklärt werden musste, können die Helfer heute kostenfrei angefordert werden. „Das hilft uns in der aktuellen Brandserie massiv. Wir bekommen Unterstützung unter anderem durch schweres Gerät wie Rad- und Teleskoplader, im Wassertransport und in der Ausleuchtung der Einsatzstellen“, erklärt der Kreisbrandmeister.

Diese Zusammenarbeit der Feuerwehr mit dem Technischen Hilfswerk, ebenso aber auch mit allen anderen Organisationen wie den Johannitern, dem Deutschen Roten Kreuz und der Polizei laufe reibungslos. „Trotz dieser hohen Einsatzzahl, bei der teils ganze Nächte kräftezehrend durchgearbeitet werden muss, merkt man deutlich, dass alle gemeinsam Hand in Hand arbeiten und diese beispiellose Situation im Schulterschluss durchstehen“, sagt de Klein mit dem verbunden Stolz auf die Rettungsorganisationen im Kreis Northeim. „Aus vielen Städten und Gemeinden der Region wird uns Hilfe angeboten, Bürgerinnen und Bürger stehen nachts auf, kochen Kaffee und schmieren Brötchen für die Einsatzkräfte. Für uns alle ist es ein tolles Gefühl, zu wissen, dass wir in diesen Tagen nicht alleine sind.“

Diese hohe Einsatzzahl mit großem Materialverbrauch sei aktuell außerdem nur dadurch zu meistern, dass die Mitarbeiter der Feuerwehrtechnischen Zentralen nahezu pausenlos arbeiten. Schläuche werden gereinigt und geprüft, Defekte behoben, Bekleidung gewaschen, Atemschutzgeräte einsatzbereit gemacht und vieles mehr. „Ohne dieses hohe Engagement könnten wir diese Materialschlacht, bedingt durch die lang andauernden Einsätze und die Wasserförderung über weite Wegstrecken nicht meistern“, lobt der Kreisbrandmeister.

Vergessen dürfe man bei der aktuellen Situation nicht, dass die Frauen und Männer der eingesetzten Rettungsorganisationen, die gegen die Folgen der Brandstiftungen kämpfen, Ehrenamtliche sind. „Ohne die Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder und wieder, zeitweise täglich zu den Einsätzen fahren lassen, würde sich die aktuelle Brandserie nicht händeln lassen. Ihnen gilt der Dank ebenso wie den vielen Familien und Partnern, die in diesen Tagen einmal mehr auf ihre Liebsten verzichten müssen“, so Marko de Klein.

Sein Dank gilt deshalb auch allen Menschen, die sich in Hilfsorganisationen engagieren. „Die aktuelle Lage ist das beste Beispiel dafür, dass es ohne Euch nicht geht. Ohne diesen grenzenlosen Einsatz, der an Kraft und Nerven zerrt. Herzlichen Dank.“ Der Polizei wünscht der Kreisbrandmeister einen schnellen Fahndungserfolg. „Jeder kann sich vorstellen, wie hoch der Druck ist, der auf unseren Kolleginnen und Kollegen der Polizei lastet. Hier wird alles menschenmögliche getan, um den oder die Täter schnellstmöglich zu fassen. Deshalb bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger, dem Fahndungsaufruf der Polizei zu folgen: Melden Sie verdächtige Beobachtungen auf direktem Wege der Polizei und bleiben Sie wachsam. So können wir unserer Polizei aktuell am besten helfen“, appelliert der Kreisbrandmeister.
red/Foto: Florian Spieker











11.09.2020 • 08:40 Uhr

Bei der Kreisvolkshochschule in Einbeck: Englisch für Frühaufsteher

. Der Kurs „Englisch für Frühaufsteher“ startet ab dem 17. September bei der Kreisvolkshochschule in Einbeck. „English for early birds“ ist ein frischer Englischkurs für alle, die gern früh aufstehen.
Der Kurs ist für die gedacht, bei denen es schon eine Weile her, dass sie Englisch gesprochen haben, oder für die, die Englisch neu lernen wollen. Anhand eines Lehrbuchs werden Inhalte besprochen, Vokabular und Grammatik erläutert, so dass die Teilnehmenden mit der Sprache vertraut werden.
Der Kurs findet an zwölf Terminen jeweils von 9 bis 10:30 Uhr in den Räumen der Kreisvolkshochschule, Hullerser Straße 19, in Einbeck statt. Anke Kronauer leitet den Kurs. Die Teilnehme kostet 67,20 Euro. Anmeldungen bitte schriftlich an die Kreisvolkshochschule oder online unter kvhs-northeim.de.
red/lpd










11.09.2020 • 07:41 Uhr

Braunlage: Urintest auf offener Straße - Daimler-Fahrer(54) bei Drogenfahrt erwischt

Am gestrigen Donnerstag, es war 22.50 Uhr, wurde durch eine Funkstreife der Polizei Braunlage ein Kleinbus Daimler Benz angehalten und einer Verkehrskontrolle unterzogen. Im Gespräch mit dem 54-jährigen Fahrzeugführer aus Braunlage wurden drogentypische Auffälligkeiten festgestellt. Ein freiwillig durchgeführter Urintest verlief hinsichtlich THC und Amphetamin positiv. Dem Betroffenen wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt für mindestens 24 Stunden untersagt. Zudem wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. ots










11.09.2020 • 07:29 Uhr

Freibad -Thema lockt über 70 Bürger in die heutige Ratssitzung - Kritik an Entwurf von MTV-Chef Klaus Dörries- Kampfabstimmung: 12 Ja für naturnahes Freibad, Vier Nein- und drei Enthaltungen

Donnerstag, 18.30 Uhr:
Wie erwartet hat sich das derzeit große Thema „Energetische Freibad-Sanierung“ in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim als Zugpferd für die heutige öffentliche Sitzung des Stadtrates erwiesen. Im Forum des Schulzentrums haben sich rund 70 am Thema interessierte Bürgerinnen und Bürger eingefunden. Sie werden zur Minute von Badplaner Bruns (Bremen) in den Entwurf eines neuen Freibadarreals (u.a. mit 25 Meterbahn, weißer Sandstrand, Wasserspielbereich und Plaza) eingeführt. Vieles ist noch vage. „Man muss darüber noch mal diskutieren“, wiederholte sich Planer Bruns (Firma Polyplan Kreykenbaum Bremen).

Nach der Planvorstellung sollen die Bürger/innen zu Wort kommen und Fragen stellen können. Als einer der ersten Fragesteller meldete sich nach Ende des Bruns-Vortrages um 19.10 Uhr der Vorsitzende des größten Bad Gandersheimer Sportvereins, MTV Chef Klaus Dörries , zu Wort. Er kritisierte die geänderten Planentwürfe eines Landschaftsplaners weil nicht transparent vermittelt und breit diskutiert. So hätten beispielsweise die Mitglieder der Badgenossenschaft in einer Vollversammlung befragt werden müssen. „Wenn ich so etwas im MTV gemacht hätte, hätten mich die Mitglieder gegrillt“.

Heinrich Hohls:“Man kann ein
Thema auch totdiskutieren“

Nach über zweistündiger inhalicher und formaler Beschäftigung mit den umstrittenen Badumgestaltungs-Entwürfen setzte sich eine Mehrheit mit 12 Ja-Stimmen von SPD/Grünen bei vier Nein- Stimmen und drei Enthaltungen für ein naturnahes Freibad mit biologischer Wasseraufbereitung durch. Einen CDU-Antrag auf Vertagung und einer ersten Beratung der neuen Entwurfsplanung im Fachausschuss des Rates hatte Rot-Grün im Stadtrat kategorisch abgelehnt. „Man kann ein Thema auch totdiskutieren“, hatte Grünen Ratsherr und Tischlermeister Heirich Hohls den CDU Antrag kritisiert und zurückgewiesen.
red/Fotos: Fis WMG
















11.09.2020 • 07:26 Uhr

Bürgermeisterin Schwarz lüftet das Geheimnis des "Hotel Bartels Deals" - Investor zahlt 250.000 Euro an Stadt und erhält Städtebaufördermittel in gleicher Höhe zurück

Abriss des Hallenbades und der Bau von Parkplätzen werden aus staatlichen Mitteln gefördert

Erstmals hat Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD) das Geheimnis um den Verkauf des im Stadtbesitz befindlichen ehemaligen Kurhotels Bartels an die privaten Investoren Leicht & Schleder gelüftet. Die Immobilie, die die Stadt für 250.000 Euro in einer Art Blitzkauf erworben hatte, wird nun von dem Investorenduo in gleicher Summe von der Stadt zurückgekauft.

Diese und weitere Angaben machte die Bürgermeisterin am gestrigen Donnerstag zum Ende einer langen öffentlichen Ratssitzung im Forum des Schulzentrum in Bad Gandersheim. Damit wurden die seit Monaten von diesem Redaktionsnetzwerk berichteten Fakten erstmals von offizieller Seite als korrekt bestätigt.

Und die Bürgermeisterin berichtet noch mehr zu dem Deal, der nun in einen belastbaren Kaufvertrag gegossen werden soll. Die Vereinbarung sieht u.a. vor, dass die Investoren gleichzeitig mit ihrem Erwerb der Hotel-Immobilie zwei Vergünstigungen bekommen, die das Investitionsprojekt beflügeln:

Aus Städtebaufördermitteln von etwas mehr als einer Viertelmillion Euro - exakt 262.000 Euro - wird der Abriss des ehemaligen Hallenbades an dem Gebäudekomplex subventioniert; außerdem wird der Bau von Parkplätzen auf dem ehemaligen Minigolfplatz (heute noch Spielplatz), zwingende Voraussetzung für die Baugenehmigung des Hotelumbaus, aus öffentlichen Städtebaufördermitteln bezuschusst.

Mit dieser Vereinbarung werde es dank des Engagement der Investoren endlich gelingen, die seit Jahren leerstehende Immobilie endlich einer neuen Nutzung zuzuführen, zeigte sich die Bürgermeisterin zufrieden mit der jetzt vor dem finalen Abschluss stehenden Lösung. Bereits in der kommenden Woche soll das Vertragswerk notariell unter Dach und Fach gebracht werden. Vor dem Hintergrund der für 2022 stattfindenden Landesgartenschau in Bad Gandersheim sei die Umgestaltung des Gebäudes und seine Einbeziehung in das LaGa-Ausstellungsgelände von wichtiger Bedeutung.

Die Investoren haben in dem ehemaligen Hotel unter anderem die Einrichtung eines Beherbergungsbetriebes (Bordinghouse), eines gastronomisches Betriebes, und Seniorenwohnungen vor. "Außerdem werden wir die Fassade komplett umgestalten", erfuhr das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group gestern in einem Exklusivgespräch mit Holger Leicht, einem der beiden Investoren. Die derzeit häßliche Fassade sorgt seit Jahren für eines der unansehnlichsten Bilder im Kurpark und erregte ständig Ärgernis sowowohl bei den Einheimischen als auch Gästen der Kurstadt.

Die gestern von der Bürgermeisterin vorgetragene Lösung für einer der ganz großen Baustellen Bad Gandersheim stieß in ersten Reaktionen auf Erleichterung und wohlwollende Kommentierungen. Gelobt wurde auch die nunmehr erfolgte Transparenz in der Sache.
red/Fotos: Fis WMG










10.09.2020 • 17:54 Uhr

Ministerpräsident Weil besucht überraschend das neue Probenzentrum der Gandersheimer Domfestspiele - und ist beeindruckt!

Mit ihrer kurzfristig perfekt organisierten Präsentation haben sich die Bad Gandersheimer Domfestspiele am heutigen Donnerstagnachmittag einmal mehr die Begeisterung des niedersächsischen Ministerpräsidenten für das Gandersheimer Freilichttheater versichert. Der Landesvater fand gut 45 Minuten Zeit, um bei seiner heutigen Visite in Bad Gandersheim (wir berichteten) den leider in diesem Jahr ausgefallenen Domfestspielen seine Wertschätzung zu vermitteln.

Als passenden Anlass hatte Festspiel-Geschäftsführer Thomas Groß die Fastfertigstellung des neuen Probenzentrums in der Neuen Straße 60a gefunden. Und was dort der Ministerpräsident zu sehen und zu hören bekam, nötigte ihm helle Begeisterung ab. "Das kann sich sehen lassen. Ein gelungenes Projekt, was hier auf die Beine gestellt wird. Die Domfestspiele in Bad Gandersheim werden davon profitieren.", antwortete er auf die Fis WWM-Frage zu seinen Eindrücken.

Geschäftsführer Thomas Groß und Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Schwarz sowie Investor Holger Appel hatten den Ministerpräsident in das neue Probenzentrum eingeführt. Weil inspizierte die Räumlichkeiten. Zum Abschluss stärkte er sich mit einem Kaltgetränk und einem wahnsinnig leckeren Imbiss der Marke "Harzländer" Bad Gandersheim. Weil und seine kleine Begleitgruppe nutzte zudem die überschaubare Versammlung, um sich über Diverses öffentlich und geheim zu unterhalten.

Fazit: Die gesamte Inszenierung auch dieses Besuchsabschnitts -wie schon bei der Landesgartenschaugesellschaft - waren rundum perfekt. Der MP sichtlich zufrieden: "Ich war wieder einmal sehr gerne hier bei Ihnen in Bad Gandersheim. Und ich hoffe, dass es nächstes Jahr mit einem Besuch bei den Gandersheimer Domfestspielen klappt!"

Gegen 16.10 Uhr verabschiedeten Groß und Schwarz den Ministerpräsidenten. Die Kolonne der schwarzen Limousinen setzte sich in Bewegung stadtauswärts.
red
Die Fotos dokumentieren Eindrücke von der Kurzvisite des MP Weil im neuen Probenzentrum der Gandersheimer Domfestspiele. Es soll laut Geschäftsführer Groß im November 2020 offiziell eröffnet werden. Fotos: Fis WMG
















10.09.2020 • 17:32 Uhr

Corona-Testangebot für 100.000 Beschäftigte an Schulen - Tonne: „Weiterer Baustein zur Sicherheit an niedersächsischen Schulen"

Bis zu den Herbstferien können sich die rund 100.000 Lehrkräfte und Schulleitungen sowie die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zweimal auf SARS-CoV-2 testen lassen. Das hat Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne am (heutigen) Donnerstag mitgeteilt. Für diese Testungen einschließlich Laborauswertungen stellt das Land rund 11 Millionen Euro aus dem Sondervermögen zur Bewältigung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie bereit, erklärte der Minister auf einer Pressekonferenz mit dem Hauptgeschäftsführer der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KNN), Thorsten Schmidt.

Kultusminister Tonne: „Wir erweitern damit die Teststrategie des Landes um ein zusätzliches Angebot. Dieses Angebot ist kostenfrei, anlassunabhängig, symptomfrei und freiwillig angelegt. Alle können, aber niemand muss es wahrnehmen. Diese Corona-Testungen entsprechen meiner Auffassung von Fürsorge des Dienstherrn gegenüber Beschäftigten. Es ist ein weiterer und neuer Baustein zur Sicherheit und zum Sicherheitsempfinden der Schul-Beschäftigten im Land Niedersachsen."

Über die praktische Abwicklung haben das Niedersächsische Kultusministerium und die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) einen Vertrag geschlossen: Die Vertragsärztinnen und Vertragsärzte der KVN, die sich beteiligen, können die Tests in ihren Praxen vor Ort durchführen. Die KVN meldet vorher die konkreten Vertragsärztinnen und Vertragsärzte dem Niedersächsischen Kultusministerium, welches dafür Sorge trägt, das die entsprechenden Ärztinnen und Ärzte im geschützten Bereich des Schul-Portals der Landesschulbehörde aufgeführt werden. So können testwillige Lehrkräfte und testende Ärztinnen und Ärzte direkt zusammenfinden.

„Wir können mit den angebotenen Tests nicht nur eventuelle Ausbrüche in Schulen verhindern, sondern den Beschäftigten auch eine gewisse Sicherheit geben", sagte der Hauptgeschäftsführer der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN), Thorsten Schmidt. „Die KVN unterstützt das Ministerium bei seiner Teststrategie mit freiwillig teilnehmenden Ärztinnen und Ärzten aus dem niedergelassenen Bereich", so Schmidt.

Die Schulen sind heute per Erlass über die neue Testmöglichkeit informiert worden. Ein Berechtigungsschein zur Testung auf das Coronavirus SARS-CoV-2 für Landesbedienstete in Schulen des Landes Niedersachsen ist dieser Information beigefügt worden und wird von der Schule den Beschäftigten auf Wunsch ausgehändigt.

Zwischen dem Kultusministerium und der KVN wurde vereinbart, dass regelmäßig über die Anzahl der durchgeführten Untersuchungen sowie die Anzahl der davon positiv Getesteten differenziert nach den Zuständigkeitsbereichen der jeweiligen Gesundheitsämter informiert wird. Diese Befunde sollen dabei helfen, weitere Erkenntnisse über die Verbreitung des Coronavirus- SARS-CoV-2 im Schulbereich zu erlangen.

Kultusminister Tonne abschließend: „Nach allem was wir wissen, sind unsere Schulen keine Corona-Hotspots, noch sind Schülerinnen und Schüler oder Lehrkräfte bisher als Super-Spreader aufgefallen. Unsere Schulen sind sichere Orte, wenn die Regeln beachtet werden. Ich habe daher kein Verständnis, wenn die Hygieneregeln und Sicherheitsmaßnahmen nicht eingehalten werden. Der Schutz und die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrerinnen und Lehrer stehen für mich an erster Stelle."
red/fis










10.09.2020 • 17:23 Uhr

Millionenprojekt Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim: Ministerpräsident Weil setzt macht ersten Spatenstich zum symbolischen Baubeginn - Gedämpfte Vorfreude spürbar

Gemeinsam mit Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz hat Niedersachsens Ministerpräsident am heutigen Nachmittag mit seinem ersten Spatenstich den symbolischen Baustart für das Millionenprojekt "Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim" gesetzt. Dazu erklomm der Landesvater einen kleinen aufgeschütteten Erdhaufen am Rand des zweiten Osterbergsees. Gekonnt - und in ersten Spatenstichen bestens geübt! - führte Weil den Spaten in die Erde. Alle beteiligten Protagonisten wie LaGa Geschäftsführer Thomas Hellingrath, Bürgermeisterin Schwarz und Landrätin Astrid Klinkert Kittel hörten artig auf sein Kommando: Gemeinsam wurde gestochen, gemeinsam wurde die ausgestochene Erde nach vorne vor die Füße der Fotografen geworfen. Bei diesen Momenten kam etwas lockere Stimmung auf.

Ansonsten war während des gesamten Zeremoniell eher so etwas wie gedämpfte Vorfreude auf die Landesgartenschau 2022 zu verspüren. Die Corona-Krise, versinnbildlicht in den verstellenden Masken in kaum wiederzuerkennenden Gesichtern, waberte über die Szenerie am Osterbergsee. Zwangsläufig passiert es, dass das nostalgische Einbecker Biermobil auf seinen dargebotenen Köstlichkeiten buchstäblich sitzen blieb. Die geladenen Ehrengäste schienen diese köstliche Offerte gar nicht gesehen zu haben.
red
Die Bilder dokumentieren einige Eindrücke von der heutigen Veranstaltung mit dem Ministerpräsidenten. Fotos: Fis WMG














10.09.2020 • 13:39 Uhr

Einzelhandels-Hammer! Mc Geiz zeiht sich aus Bad Gandersheim zurück! Letzter Verkaufstag am 10.10.2020

Wieder einmal stehen die Zeichen im Bad Gandersheimer arg gebeutelten Einzelhandel weiter auf Sturm: Aus der Moritzstraße in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt wird ein neuer Schlag gegen das Geschäftsleben kolportiert. Aus dem internen Zirkel der MC Geiz-Filiale in der Moritzstraße ist inzwischen mehrfach bestätigt, dass dem Billigdiscounter in Bad Gandersheim nur noch eine Gnadenfrist bis Anfang Oktober 2020 eingeräumt ist. Mc Geiz Bezirksleiterin Busch bestätige auf Anfrage des Redaktionsnetzwerkes: "Die Gandersheimer Filiale hat ihren letzten Verkaufstag am 10. Oktober 2020. Zum 31. Oktober 2020 wird sie an den Vermieter zurückgegeben." Zu den Hintergründen wollte und konnte sie sich nicht äußern.

Als Ursache für die Aufgabe werden verschiedene Gründe angeführt: Sie hätten u.a. mit dem wirtschaftlichen Auswirkungen der lästigen Corona-Krise zu tun. Ein weiterer Hinweis wird - wie hier bereits berichtet - erneut aufgetischt. Demnach würde es an baulichen Veränderungen an dem Geschäft in prominenter Innenstadtlage mangeln. Konkret gemeint ist damit zum Beispiel ein behindertengerechter Zugang in den Laden. Pläne für eine rollstuhlgerechte (behindertenfreundliche) Rampe linksseitig der Haupteingangstreppe sind zwar seit geraumer Zeit im Gespräch und wohl geplant, konnten allerdings bislang nicht umgesetzt werden. Vornehmlich müsste diese Veränderung der Eigentümer der Immobilie veranlassen.

Die Nachricht vom bevorstehenden Aus hat auch bei den freundlichen wie fleißigen Mc Geiz Mitarbeiterinnen Traurigkeit ausgelöst. Sie waren von den Kunden stets gelobt worden. "Schade, dass das jetzt wohl zu Ende geht", zeigte sich eine Gandersheimerin enttäuscht. Sie machte den Mitarbeiterinnen Mut: "Bestimmt finden sie bald einen anderen Job!" Fragt sich bloß wo.
red/Fotos: Fis WMG












10.09.2020 • 13:15 Uhr

Polizei kontrolliert erneut Einhaltung der Maskenpflicht in Bussen, Bahnen und an Haltestellen - 1.241 Verstöße

Die Polizei hat am gestrigen Mittwoch (9. September) erneut die Einhaltung der Maskenpflicht in Bussen, Bahnen, Bahnhöfen und an Haltestellen kontrolliert.

Hintergrund der Kontrolle war auch dieses Mal wieder die Sicherheitspartnerschaft zwischen Innen- und Wirtschaftsministerium sowie dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen. Ziel der niedersachsenweiten Kontrolle war es erneut, die Menschen für das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung zu sensibilisieren und die Zahl der Fahrgäste weiter zu verringern, die die Maskenpflicht nicht einhalten.

Im Bereich der Polizeidirektion Göttingen waren am Mittwoch 61 Polizeibeamtinnen und -beamte sowie 26 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kommunen und der Verkehrsbetriebe im Einsatz. Sie kontrollierten zwischen Bad Lauterberg im Südharz bis Bad Pyrmont im Westen der Direktion sowie zwischen Hann. Münden im Süden und Hoya im Norden an Hauptbahnhöfen, Bushaltestellen der örtlichen Schulen und den zentralen Bushaltestellen in den Innenstädten. Dabei stellten sie 1.241 Verstöße gegen die Maskenpflicht fest. In zwei Fällen zeigten sich die Personen uneinsichtig, so dass Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet wurden.

Im Stadtgebiet Göttingen stellten die Beamtinnen und Beamten fest, dass an den Bushaltestellen der Knotenpunkte seit der vorangegangenen Kontrolle Hinweisschilder angebracht wurden. In den übrigen Bereichen der Polizeidirektion gibt es diese klare Erkennbarkeit und Abgrenzung der Haltestellen noch nicht.

Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen, zeigt sich angesichts der leicht gesunkenen Anzahl der Verstöße erfreut: "Es ist schön zu sehen, dass sich ein Großteil der Menschen an die Maskenpflicht hält." Mit Blick auf die bald beginnende kalte Jahreszeit appelliert er, weiterhin besonnen zu bleiben: "Nur, wenn wir die Vorgaben einhalten, können wir einen erneuten Anstieg der Infektionszahlen verhindern." Der Polizeipräsident kündigt zudem an, dass es auch in den nächsten Wochen Kontrollen im Bereich des Öffentlichen Personennahverkehrs geben wird. ots/Foto: Fis WMG











10.09.2020 • 10:43 Uhr

Bei Schwenn-Friseure in Bad Gandersheim: am 19. Oktober 2020 exclusives Salon-Shooting mit Star-Fotograf Maik Rietentid

Mit einer spektakulären Aktion wird die südniedersächsische Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim am 19. Oktober 2020 bedacht. Thorsten Schwenn vom Unternehmen Friseure Schwenn mit einem Salon in Bad Gandersheim, veranstaltet ein exclusives Salon-Shooting mit dem Star-Fotografen Maik Rietentidt (www.maik-rietentidt.com). Für dieses Ereignis werden noch Modelle gesucht. "Es sind noch fünf Plätze zu vergeben", so hat Thorsten Schwenn soeben dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group mitgeteilt.
Interessierte melden sich bitte im Salon "Schwenn Friseure" in Bad Gandersheim (ehemals Salon Siebrecht) 05382-955701.

Hintergrund:
* Maik Rietentidt arbeitete 6 Jahre bei Chanel und bereiste die Welt. Claris, Estee Lauder und Karl Lagerfeld waren weitere Stationen seiner Karriere.
* Teilnahme u.a. an: Bambi Verleihung, Deutscher Filmpreis, Miss Germany, Germanys next Topmodel
* M. Rietentidt ist bekannt für seine sehr ausgefallenen Shootings
* Hat ein Händchen dafür JEDE Frau/Mann JEDES Alters und Statur fantastisch aussehen zu lassen
* Shooting beinhaltet Haare + MakeUp (unsere Kolleginnen von Schwenn die Friseure sind selbstverständlich vor Ort und mit großer Freude dabei) sowie eine große Auswahl an Accessoires und Designer-Mode
* Shootings fanden schon einige Jahre im Salon in Alfeld statt und haben viele Kundinnen und Kunden begeistert
* Es gibt nur noch wenige Plätze, bitte schnell telefonisch oder persönlich im Salon unter 05382-955701 melden.

* Übrigens: Trotz Corona findet das Shooting statt. Laut Gesundheitsamt und Handwerkskammer darf das Model während des Make up und Fotografierens ohne Mundschutz sein. Es wird selbstverständlich für die nötigen Schutzmaßnahmen gesorgt.red
Fotos: Fis WMG/ Schwenn Friseure











10.09.2020 • 10:18 Uhr

Niedersachsen ändert Ferienordnung: Brückentag vor Reformationstag offiziell schulfrei - Herbstferien 2023 um zwei Tage verlängert

Niedersachsens Schülerinnen und Schüler bekommen im Schuljahr 2023/24 verlängerte Herbstferien. Hintergrund ist ein sogenannter Brückentag vor dem neu eingeführten Reformationstag am 31. Oktober als offizieller Feiertag. Dieser fällt 2023 auf einen Dienstag. Mit dem neu festgelegten Ferientag am Montag davor verlängern sich die Gesamtdauer der Herbstferien (16. bis 30. Oktober) um zwei Tage. Im Gegenzug entfällt der letzte Tag der Osterferien 2024 (Dienstag, 2. April).

„Es ist gelebte Tradition in Niedersachsen, eintägige Brückentage als Ferientage festzulegen. In der Regel kommen Schülerinnen und Schüler sowie ihre Familien so in den Genuss verlängerter Wochenenden. Auch jetzt kommen wir mit der geänderten Ferienordnung dem Wunsch vieler Familien mit schulpflichtigen Kindern nach", sagte dazu Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne. „Zugleich können wir so die Reisetätigkeit über die Herbstferien ein wenig entzerren", fügte er an.

Niedersachsen hat den Reformationstag seit 2018 als Feiertag eingeführt. In acht weiteren Bundesländern gilt er ebenfalls als Feiertag.

In der Ferienordnung des Landes werden die Schulferien festgelegt. Danach gibt es in der Regel zwei Wochen Herbstferien und zwei Wochen Osterferien. Im Schuljahr 2023/24 gibt es jedoch eine Ausnahme mit verlängerten Herbstferien und einem Tag weniger Osterferien. red/fis











10.09.2020 • 10:14 Uhr

Gastroszene in Bewegung: Gandersheimer Genuss an der Gande - im neuen Biergarten!

Die Gastroszene in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim bleibt im Gespräch und damit in Bewegung. Mit zwei kleinen Events hat sich der neue "Biergarten an der Gande" auf das bevorstehende Wochenende in der Roswitahstadt eingestellt. Biergarten-Wirt Gebhard Jungesblut bietet am Freitag und Samstag abends unter den lauschigen Bäumen und am plätschernden Bach Cocktailpartys an. Wer noch mehr Lust auf angenehme Ablenkung unter freiem Himmel (und unter Sonnenschirmen) hat, ist für Sonntag zum Frühschoppen herzlich eingeladen. Familie Ute und Gebhard Jungesblut und der megaaktiven Sandra Steins freuen sich auf bekannte Gesichter und neue Gäste. Es gibt reichlich zu bereden oder einfach die Open Air Idylle bei gepflegten Getränken und einem Imbiss zu genießen. Man nennt es "Genuss-Ansage an der Gande!"
red/Fotos: Fis WMG












10.09.2020 • 09:54 Uhr

Ruinöser Wettbewerb - Diakonie-Boss Hofer prangert heftig Verhältnisse in der Altenpflege an

Der evangelische Oberlandeskirchenrat Thomas Hofer (Wolfenbüttel) hat die Verhältnisse in der Altenpflege scharf kritisiert. Während viele Pfegebedürftige ihren Eigenanteil an einem Heimplatz nicht bezahlen könnten, so dass die Sozialhilfeträger einspringen müssen, würden private Träger Gewinne erwirtschaften und Pflegekräften Dumpinglöhne zahlen. „Wir müssen den ruinösen Wettbewerb abstellen“, sagte Hofer, der auch Aufsichtsratsvorsitzender des Diakonischen Werkes evangelischer Kirchen in Niedersachsen ist, am Mittwochabend, 9. September, bei einer Podiumsdiskussion in Goslar.

Es könne nicht sein, dass die einen nach dem Shareholder Value-Modell und die anderen gemeinnützig arbeiten und dabei, wie die Diakonie, sogar noch Löhne zahlen, die bis zu 20 Prozent über denen ihrer Wettbewerber liegen.

Hofer forderte ein Mischmodell von Steuerfinanzierung, Pflegeleistungen und Mitteln aus der Krankenversicherung, um zu einer vernünftigen Absicherung der Pflegebedürftigkeit zu kommen. Zwar gebe es erste Ansätze, die Verhältnisse in der Pflege zu verbessern, allerdings müssten wir uns grundsätzlich darüber verständigen, wie Menschen in Würde alt werden können. Diese Frage sei „noch nicht mal ansatzweise beantwortet“.

Es gehe nicht nur um die drei Millionen Pflegebedürftigen, sondern auch um deren Angehörige sowie um die Pflegekräfte. Darunter seien 300.000 ausländische Hilfskräfte, die teils unter schwierigen Bedingungen arbeiten.

Hofer beklagte, dass es in Deutschland ein echtes Risiko sei, pflegebedürftig zu werden. Die Pflegeversicherung müsse weiterentwickelt werden, damit sie nicht zu einer Versicherung „mit unkalkulierbaren Risiken für die zu Pflegenden und deren Angehörigen“ werde. Die Zeit der Symboldebatten müsse zu Ende sein. Deutschland müsse sich die Humanität und die Pflege von Hochbetagten etwas kosten lassen. epd/Foto: Fis WMG










10.09.2020 • 09:45 Uhr

Vitalpark Bad Gandersheim: Heute um 10.30 Uhr Eröffnung der neuen Sauna

Pünktlich zum angekündigten Termin ist am heutigen Donnerstag, 10. September 2020, ab 10.30 Uhr ein weiterer kleiner Schritt in die neue "Normalität" des Vitalparks in der Hildesheimer Straße in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim angesagt. "Wir eröffnen unsere neue Sauna!", so berichtet es Vitalpark-Geschäftsführerin Karin Bargstädt.

In den letzten Wochen und Monaten wurde die Sauna im Außenbereich des Gesundheits- und Fitnesszentrum komplett neu gestaltet. Auch das äußerliche Umfeld ist mit neuer Technik frischem Design angenehm gestaltet. Alles verspricht einen die Gesundheit und das Wohlbefinden fördernden Gesamteindruck. Selbstverständlich sind angesichts der anhaltenden Corona-Krise die bekannten Hygieneregeln weiterhin zu beachten. Darauf weist das Vitalpark Management mit einem Extrainfoblatt hin. Die Öffnungszeiten sind hier dokumentiert. Jetzt ist dem Betreiber des Vitalparks in der Roswithastadt zu wünschen, dass Bad Gandersheimer und Gäste aus Stadt und Land die neue Gesundheits- und Fitness-Dienstleistung vor Ort beherzt nutzten.
red/Fotos: Fis WMG














10.09.2020 • 08:09 Uhr

Aus der Kurve geflogen und im Graben gelandet: 15.000 Euro Schaden

Ein 36 Jahre alter Pkw Fahrer aus Bodenwerder befuhr am Mittwoch, gegen 23.30 Uhr die Kreisstraße 658 von Bartshausen in Richtung Wenzen. Offensichtlich unterschätzte er den Verlauf einer Rechtskurve, beschädigte ein Verkehrszeichen, ist nach links von der Straße abgekommen und kam schließlich im Graben zum Stehen. Seine 59 Jahre alte Beifahrerin wurde leicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 15.000 Euro.pap











10.09.2020 • 07:59 Uhr

LaGa-Geschäftsführer Hellingrath: "Müssen auf angedachtes Bürgerfest leider schweren Herzens verzichten"

Im Vorfeld des heutigen offiziellen Baustarts für das Millionenprojekt Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim, zu dem Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt heute Nachmittag erwartet wird, hat sich LaGa Geschäftsführer Thomas Hellingrath dafür entschuldigt, dass dieser eigentlich freudige Anlass nicht in einem bürgerfreundlichen Rahmen stattfinden kann. Zu den Gründen hat sich der Manager in einem Brief an die Mitglieder des Fördervereins Landesgartschau geäußert. Darin bedauert er die verkleinerte offizielle Veranstaltung. "Auf das ursprünglich angedachte Bürgerfest werden wir leider schweren Herzens verzichten müssen."
Den gesamten Wortlaut des Briefes von Hellingrath dokumentieren wir hier.
red/Sreenshot Hellingrath-Schreiben/ Foto: Fis WMG












10.09.2020 • 07:41 Uhr

Millionenprojekt Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim: Corona-Krise vermasselt Bürgerfest beim heutigen 1. Spatenstich durch MP Weil

Was hat die Corona-Krise nicht alles schon zunichte gemacht. Heute sollte anlässlich des ersten Spatenstichs durch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil beim Millionenprojekt Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim - eigentlich einem freudigen Anlass für die Roswithastadt! - ein kleines Bürgerfest stattfinden. Schließlich soll die LaGa von Anfang an für die Bürgerinnen und Bürger gemacht werden, sie sollen daran Anteil haben. Das funktioniert beim heuten ersten Spatenstich leider nicht.

Wenn um 14.30 Uhr der Landesvater mit weiteren Verantwortlichen seinen Spaten setzt, dann geschieht im Beisein eines ausgewählten Kreises von gut 50 Persönlichkeiten. So hat es LaGa Geschäftsführer Thomas Hellingrath bestätigt. Auch ihm tut die Beschränkung leid. "Wir hätten das gern mit einem kleinen Bürgerfest gemacht." Der Manager hat sich in einem Schreiben an die Mitglieder des Fördervereins Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim für die Beschränkungen wegen Corona entschuldigt. Auch sie wäre gern beim heutigen symbolischen Baubeginn für das Großprojekt dabei gewesen. Aber die Corona-Krise mit ihren Hygienreglungen lassen größere und unkontrollierte Menschenansammlungen derzeit nicht zu.

So sind denn die kleinen Vorbereitungen für den heutigen Akt mit dem prominenten Besucher aus Hannover auf dem Parkplatz am Ende des Dehneweges, zwischen dem ausgebaggerten Osterbergsee und dem Kinderspielplatz, getroffen. In 60 Minuten soll alles über die Bühne gehen. Dann ist MP Weil schon beim zweiten Termin angesagt. Er ist Gast der Domfestspiele. Sie haben den Landesvater ins neue Probenzentrum in der Neuen Straße eingeladen. red

Die Fotos dokumentieren die Bühne und einen kleinen Erdhügel im Bereich des zweiten Osterbergsees im Kurpark, wo heute durch Ministerpräsident Stephan Weil der erste Spatenstich zum Baustart der Landesgartenschau 2022-Projekte vollzogen wird. Fotos: Fis WMG














9.09.2020 • 18:41 Uhr

„Niedersächsischer Weg": Konsequente Einigung von Naturschutz, Landwirtschaft und Politik geht in den Landtag - Hier alle Änderungen

Die Partner des „Niedersächsischen Weges" bedanken sich nachdrücklich bei den politischen Partnern im Kabinett und den Regierungsfraktionen von SPD und CDU für die breite Unterstützung des „Niedersächsischen Weges".

„Die konkreten Gesetzesänderungen gehen jetzt in den Landtag," betont Umweltminister Olaf Lies. „Wir werden jetzt kurzfristig - wie im Niedersächsischen Weg vertraglich vereinbart - die weiteren Inhalte konsequent und verlässlich in Verordnungen und Programmen verankern. Jeder einzelne der Partner hat hier harte Arbeit geleistet. Landwirtschaft und Naturschutz haben den Knoten durchschlagen. Und es ist ein großer Erfolg, dass die Regierungsfraktionen den Gesetzentwurf mittragen und in den Landtag einbringen werden."

„Mit der Einigung senden die Partner des Niedersächsischen Weges eine gemeinsame Botschaft: Es ist uns ernst mit dem Artenschutz in Niedersachsen!", sagt Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast. „Unsere Landwirte sind ein wichtiger Teil der Lösung - sie wirtschaften mit der Natur und haben den Willen, sich für den Artenschutz einzusetzen. Die nun vorliegenden Gesetzesentwürfe stellen sicher, dass diese Leistungen für die Gesellschaft angemessen honoriert werden. Ein Beispiel ist der vereinbarte finanzielle Ausgleich für den Verzicht auf Dünge- und Pflanzenschutzmittel auf Gewässerrandstreifen. Die erste Etappe ist erreicht. Nun müssen wir weiterhin Gas geben und die Gesetze über die Zielgerade bringen!"

olgende Änderungen werden in die Gesetze eingebracht:

- Im Wassergesetz sollen Gewässerrandstreifen auf 10, 5 bzw. 3 Meter neu festgelegt werden. Bei sehr dichten Gewässernetzen - gerade 3. Ordnung - kann es zu einer sehr hohen Belastung der Betriebe kommen, dies soll durch die Verringerung des Gewässerrandstreifens auf bis zu einem Meter abgemildert werden. Die durch das Ausbringungsverbot von Dünger und Pflanzenschutzmittel entstehenden Erschwernisse werden den Landwirten ausgeglichen. Finanziert wird dies über eine Anhebung der Wasserentnahmegebühr.

- Im Niedersächsischen Naturschutz-Ausführungsgesetz soll der Grünlandumbruch verboten werden. Als neue Biotoptypen werden Streuobstwiesen, mesophiles Grünland und artenreiches Feucht- und Nassgrünland in den Gesetzestext aufgenommen.

- Für die Schaffung von Vernetzung zwischen wertvollen Lebensräumen sollen
15 Prozent der Landesfläche entwickelt werden.

- In den nächsten fünf Jahren sollen alle roten Listen des Landes Niedersachsen aktualisiert werden.

- Die Landesforsten sollen ökologischer bewirtschaftet werden, um den Wald als Lebensraum für wildlebende Tiere und wildwachsende Pflanzen zu entwickeln und zu sichern (Waldgesetz).

Hier nun erste Stellungnahmen der Verhandler:

Gerhard Schwetje, Präsident der Landwirtschaftskammer Niedersachsen: „Mit viel Energie und Sachverstand hat sich die Landwirtschaftskammer in den konstruktiven Beratungs- und Diskussionsprozess eingebracht, damit die Gesetzesänderungen im Sinne unserer Vereinbarung möglichst schnell auf den Weg gebracht werden können. Bei dem weiteren Entscheidungsprozess ist es uns besonders wichtig, dass neben dem gestärkten Natur-, Arten- und Wasserschutz auch die sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen der betroffenen Betriebe angemessen berücksichtigt bleiben."


Albert Schulte to Brinke, Präsident des Landvolks Niedersachsen: „Es gab durchaus Konfliktpotenzial. Doch im Dialog auf Augenhöhe ist es allen Akteuren gelungen, die strittigen Fragen zu klären. Durch die jetzt geeinten Themen des Niedersächsischen Weges haben wir eine Vorlage für unsere Abgeordneten, die eine gute Basis für die Sicherung der Artenvielfalt in unserem Land ist und unseren landwirtschaftlichen Betrieben Sicherheit gibt."


Heiner Baumgarten, Vorsitzender des BUND Niedersachsen: „Mit der Einigung auf konkrete Gesetzesvorschläge haben wir einen weiteren Etappensieg für den Arten- und Naturschutz im Land errungen. Zukünftig sollen wichtige Nist- und Brutstätten für Insekten, Vögel und andere Arten wie artenreiches Grünland und Streuobstwiesen unter gesetzlichen Schutz gestellt werden. An Gewässern dritter Ordnung werden erstmals Randstreifen ohne Einsatz von Dünger und Pestiziden eingeführt, an Flüssen werden die Schutzstreifen sogar auf 10 Meter verbreitert. Das ist ein entscheidender Schritt für den Erhalt und die Artenvielfalt unserer Gewässer, für die sich der BUND seit Jahrzehnten eingesetzt hat."

Dr. Holger Buschmann, Vorsitzender des NABU Niedersachsen: „Es waren harte Verhandlungswochen. Wir haben in dieser Zeit auch gemerkt, dass jeder Partner für den gemeinsamen Erfolg zu Kompromissen bereit ist. Durch diese offene und konstruktive Zusammenarbeit haben wir es nun geschafft, gemeinsam mit der Landwirtschaft einen Weg zu begehen, der in Niedersachsen bislang noch nicht begangen wurde. In diesem Schritt ist nun eine Einigung über die Gesetze erzielt worden. Doch die Verordnungen, welche ein wichtiger Teil des Gesamtpaketes sind, bedürfen noch der weiteren Ausarbeitung."

Der „Niedersächsische Weg" als breite Allianz aus Naturschutz, Landwirtschaft und Politik hat sich verpflichtet, konkrete Maßnahmen für einen verbesserten Natur-, Arten- und Gewässerschutz umzusetzen. Die hierfür notwendigen Schritte und Maßnahmen werden in Arbeitsgruppen diskutiert und beschlossen und werden unter anderem als Gesetzestexte dem Landtag zum Beschluss vorgelegt werden. Wichtig dabei ist, einen fairen Ausgleich zwischen Naturschutz und Landwirtschaft zu finden und die Bemühungen der Landwirte fair zu bezahlen.

Der „Niedersächsische Weg" ist eine in dieser Form bundesweit einmalige Vereinbarung zwischen Landwirtschaft, Naturschutz und Politik. Der Vertrag verpflichtet die Akteure, konkrete Maßnahmen für einen verbesserten Natur-, Arten- und Gewässerschutz umzusetzen. Unterzeichner sind Ministerpräsident Stephan Weil, Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast, Umweltminister Olaf Lies, der Präsident des Landvollkes Albert Schulte to Brinke, der Präsident der Landwirtschaftskammer Niedersachsen Gerhard Schwetje, der Vorsitzende des BUND Niedersachsen Heiner Baumgarten und der Vorsitzende des NABU Niedersachsen Dr. Holger Buschmann.
red/fis











9.09.2020 • 18:38 Uhr

Polizei : Dritter Brand eines Strohballenlagers- Nachtragsmeldung zu den Brandlegungen vom heutigen Tage

Nach den gemeldeten Vollbränden von Strohballenlagern in den Gemarkungen Greene und Stöckheim wurde der Polizei an heutigen Tag ein weiterer Vollbrand eines Stohballenlagers im Bereich der Landesstraße 487, im Ortsrandbereich von Erzhausen, gemeldet (wir berichteten). Aktuell laufen auch hier die Löscharbeiten der Feuerwehren. Auch hier ermittelt die Sonderkommission und starke Polizeikräfte sind nach wie vor im Einsatzraum.
Weiterhin ist es zwingend erforderlich, dass die Bevölkerung sachdienliche Hinweise an die Sonderkommission mit Sitz beim Polizeikommissariat Einbeck zeitnah übermittelt. Jede noch so unbedeutende Information kann von elementarer Bedeutung sein.Wei/Foto: Mennecke Kreisfeuerwehr Northeim










9.09.2020 • 18:26 Uhr

Northeim Landrätin Astrid Klinkert-Kittel tritt für die SPD bei der Landratswahl 2021 erneut an

Die Sozialdemokraten im Landkreis Northeim gehen in die Offensive was die Vorbreitungen der Kreistagswahl verbunden mit der Landratswahl im September 2021 betrifft. Dazu erklärte vor wenigen Minuten Landrätin Astrid Klinkert- Kittel auf einer Pressekonferenz des SPD-Unterbezirks ihre Bereitschaft, im nächsten Jahr für eine zweite Amtszeit für die SPD zu kandieren. UB-Vorsitzende Frauke Heiligenstadt und SPD Kreistagsfraktionschef Uwe Schwarz drückten ihre Freude darüber aus, dass die Landrätin diese Entscheidung getroffen hat.“Das ist ein toller Motivationsschub für unsere Partei!“, so Heiligenstadt. Schwarz lobte die Landrätin: „Die Landrätin hat hervorragende Arbeit geleistet. Sie kann gut ausgleichen und Menschen zusammenführen!“
red/Foto/Video: Fis WMG










9.09.2020 • 18:25 Uhr

Neues zu den heutigen Bränden: Einsatzkräfte seit sieben Stunden aktiv und noch lange nicht fertig!

Die Löscharbeiten aufgrund der brennenden Rundballen zwischen Greene und Ippensen werden sich voraussichtlich bis in den Donnerstag hinziehen. Seit rund sieben Stunden sind Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und Polizei im Einsatz, um eine nach ersten Informationen vierstellige Zahl an Rundballen abzulöschen.
Aufgrund dieser Tatsache wurden bereits erste Kräfte abgelöst. Ab 19 Uhr übernimmt der zweite Zug der Kreisfeuerwehrbereitschaft 2 die Löscharbeiten. Mit im Einsatz sind diverse Bagger und Teleskoplader. Auch die Einsatzkräfte in Erzhausen werden durch andere Wehren abgelöst.
An der Einsatzstelle bei Stöckheim laufen ebenfalls weiterhin die Löscharbeiten.
red/Fotos: Mennecke/Kreisfeuerwehr Northeim










9.09.2020 • 18:23 Uhr

Roy Kühne: Bund fördert Ersatzneubau der Schuhwallhalle in Northeim mit zwei Millionen Euro

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne hat gute Nachrichten für die Stadt Northeim.
Durch das Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" wird der Ersatzneubau der Schuhwallhalle mit zwei Millionen Euro gefördert. Dies wurde nun vom Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschlossen.

Kühne: "Der geplante Ersatzneubau der Schuhwallhalle ist ein Vorzeigeprojekt für die Stadt Northeim und gerade auch für den Schul- und Vereinssport von großer Bedeutung. Ich freue mich daher sehr, dass sich mein beharrlicher Einsatz für Bundesfördergelder in Berlin ausgezahlt hat. Ich bedanke mich bei den Vertretern der lokalen Politik, Bürgermeister und Stadtrat, für deren Einsatz und die gute Zusammenarbeit."

Im Rahmen des Programms "Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur" wurden mit dem Nachtrag zum Bundeshaushalt 2020 erneut 600 Millionen Euro zur Förderung von Investitionen in kommunale Einrichtungen bereitgestellt. Unterstützt werden investive Projekte mit überregionaler Bedeutung, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die soziale Integration fördern.
red/Fotos: Fis WMG










9.09.2020 • 13:30 Uhr

Vollsperrung der Bundesstraße 64 nach Frontalzusammenstoß

Am heutigen Mittwochvormittag, 09.09.20, gegen 10:00 Uhr ereignete sich im Landkreis Holzminden auf der Bundesstraße B64 ein schwerer Verkehrsunfall mit länger andauernder Vollsperrung der Fahrbahn.

Ein aus dem Bereich Einbeck auf der Bundesstraße in Richtung Eschershausen fahrender Transporter aus Rheda-Wiedenbrück kam aus bisher nicht bekannten Gründen über die Mittellinie der Fahrbahn in den Gegenverkehr und kollidierte dort mit einem ausweichenden Lkw aus Hannover.

Beide im Transporter befindlichen Fahrzeuginsassen aus Paderborn wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Während der 45-jährige Auslieferungsfahrer mittels Rettungswagen in das Krankenhaus nach Holzminden überführt wurde, erfolgte der Transport des lebensgefährlich verletzten 40-jährigen Beifahrers mittels Rettungshubschrauber in die Uniklinik nach Göttingen.

Beide Fahrzeuge wurden durch den Frontalzusammenstoß total beschädigt, durch umherfliegende Fahrzeugteile wurde ein dem Lkw nachfolgender Transporter aus Eimen ebenfalls beschädigt.

Auch um 13 Uhr läuft noch die Räumung des unfallbetroffenen Streckenbereiches. Zur Klärung der Unfallursache wird das Auslieferungsfahrzeug sichergestellt und technisch untersucht.

Eingesetzt sind vor Ort neben den alarmierten Polizeikräften aus Stadtoldendorf und Holzminden Kräfte der umliegenden Feuerwehren der Altsamtgemeinde Eschershausen sowie drei Rettungswagen aus Stadtoldendorf bzw. Einbeck (mit Notarzt) sowie der Christoph 44 aus Göttingen.

Die Straßenmeisterei Eschershausen sowie Vertreter des Landkreises Holzminden begutachten mögliche Schäden durch auslaufende Betriebsstoffe und veranlassen deren Beseitigung.

Eine Vollsperrung des Streckenbereiches wird noch bis in die Nachmittagsstunden andauern, eine weiträumige Umleitung (ab Abzweig Lenne bis Kreuzung B3) über Einbeck wurde veranlasst. ots










9.09.2020 • 13:26 Uhr

Für Kulturschaffende: Teilnahme noch möglich - Crowd- und Cofunding-Kampagne verlängert

Drei Projekte hat die Jury bereits ausgewählt, weitere sollen folgen. Kulturschaffende im Landkreis Northeim haben jetzt noch bis 31. Oktober die Möglichkeit, sich für die zusätzliche Finanzierung von bis zu 500 Euro zu bewerben.

Anders als beim ersten Aufruf gibt es dafür keinen separaten Jurytermin mehr. Die Entscheidung, ob das Projekt vom Cofunding der Stiftung der Kreissparkasse Northeim profitieren kann, fällt kurzfristig nachdem es auf der Crowdfunding-Plattform „Ideenbeweger“ hochgeladen wurde.

Wer also auf „Ideenbeweger“ bis zum 31. Oktober sein Crowdfunding-Projekt vorstellt, bewirbt sich automatisch um das Cofunding. Von der Stiftung der Kreissparkasse Northeim werden insgesamt 5.000 Euro für das Cofunding bereitgestellt. Für jeden Euro, den die ausgewählten Projekte bis zum 10. November durch das Crowdfunding einnehmen, gibt es noch einen Euro oben drauf. So sind maximal 500 Euro pro Projekt zusätzlich möglich.

Wie das Ganze funktioniert:
Kulturschaffende ab 18 Jahren mit Wohnsitz im Kreisgebiet oder Kulturinstitutionen aus dem Kreisgebiet laden unter www.startnext.com/pages/ideenbeweger ihr Projekt bis zum 31. Oktober hoch. Die Plattform „Ideenbeweger“ ist eine regionale Partnerseite der deutschlandweit größten Crowdfunding-Plattform „startnext“. Die Experten vom „Ideenbeweger“ stehen im Vorfeld der Bewerbung für kostenlose Beratung zur Verfügung.

Bei Fragen zur Kampagne stehen Lukas Campen vom ZE Zentrum für Entrepreneurship der PFH Private Hochschule Göttingen telefonisch unter 0551/54700177 oder per E-Mail an campen@pfh.de und Nicole Wolter vom Landkreis Northeim telefonisch unter 05551/708361 oder per E-Mail an nwolter@landkreis-northeim.de zur Verfügung.
Unter www.landkreis-northeim.de/kan gibt es die ausführliche Kampagnenschreibung und weitere hilfreiche Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung.lpd










9.09.2020 • 13:23 Uhr

Kreisfeuerwehr Northeim berichtet soeben über flammende Strohdieme am Ortsrand von Erzhausen - Feuerwehr verhindert Waldbrand!

Während die Rettungskräfte weiterhin zwischen Greene und Ippensen im Einsatz sind, wurde von diesem Brandort aus in der Ferne ein weiteres Feuer entdeckt: Am Ortsrand von Erzhausen stehen Pressballen in Flammen.
Rund 60 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst, unter anderem die Johanniter mit schwerem Gerät, sind mit der Polizei hier vor Ort im Einsatz. Aktuell wird ein Übergreifen der Flammen auf ein kleineres Waldstück verhindert. Auch hier wird Wasser über lange Wegstrecke gefördert. red/Fotos: Mennecke/Kreisfeuerwehr Northeim












9.09.2020 • 12:10 Uhr

Bei der Kreisvolkshochschule Vortragsreihe über Depression

„Depression kann jeden treffen“, „Depression ist behandelbar“ und „Depression und (Online-)Selbsthilfe“ – so heißen drei Vorträge bei der Kreisvolkshochschule Northeim (KVHS). Die Vortragsreihe beginnt am 21. September und findet in Northeim statt. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldungen sind erforderlich.

Depression kann jeden treffen

Der Vortrag „Depression kann jeden treffen“ findet am Montag, 21. September, von 19 bis 21.15 Uhr in der KVHS, Wallstraße 40, in Northeim statt.

Nicht alle, die an einer Depression erkranken, leiden unter denselben Symptomen. Nicht immer muss die depressive Verstimmtheit im Vordergrund stehen: Bei manchen überwiegen der fehlende Antrieb und Schwung, bei anderen eine rastlose innere Unruhe. Oft kommt es zu Schlafstörungen und körperlichen Beschwerden. Helmut Platte, Oberarzt an der Paracelsus-Roswitha-Klinik Bad Gandersheim, wird über Häufigkeit, Diagnostik und Verlaufsformen der schwerwiegenden Erkrankung sowie über Ursachen und Auslöser, Frühwarnsymptome und neurobiologische Gesichtspunkte informieren.

Depression ist behandelbar

Der Vortrag „Depression ist behandelbar“ findet am Montag, 28. September, von 19 bis 21.15 Uhr in der KVHS, Wallstraße 40, in Northeim statt.

Depressionen können heute mit großem Erfolg behandelt werden. Dank psychotherapeutischer Verfahren und medikamentöser Therapie stehen hochwirksame Methoden zur Verfügung. Allerdings kommen sie zu selten zum Einsatz, weil Depressionen noch immer häufig übersehen werden. Helmut Platte wird über Wirkung und Nebenwirkungen von ambulanter und stationärer Psychotherapie, Psychopharmakotherapie, körperbezogene Therapien der Depression, zum Beispiel Rehabilitationssport, Lichttherapie, Therapeutischen Schlafentzug (Wachtherapie) und Elektrokrampftherapie informieren. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmenden Informationen über Selbsthilfegruppen und Internetforen.

Depression und (Online-)Selbsthilfe

Der Vortrag „Depression und (Online-)Selbsthilfe“ findet am Montag, 5. Oktober, von 19 bis 21.15 Uhr in der KVHS, Wallstraße 40, in Northeim statt.


In der begleitenden Behandlung und Betreuung depressiv Erkrankter stehen auch computergestützte oder onlinebasierte Angebote zur Verfügung. Internetbasierte Programme werden in der Behandlung von Menschen mit psychischen Erkrankungen eine zunehmend größere Rolle spielen. Oberarzt Helmut Platte und Mitarbeiter*innen werden einige Angebote vorstellen und mit den Anwesenden diese neuen Möglichkeiten der Behandlung kritisch diskutieren. Im zweiten Teil wird es in Zusammenarbeit mit Zdravko Dusanek von ZISS (Zentrale Informationsstelle Selbsthilfe im Landkreis Northeim) um die Bedeutung von Selbsthilfeangeboten gehen. Es wird vermittelt, wie Selbsthilfegruppen gegründet und unterstützt werden, wie sie funktionieren, wo Möglichkeiten und Grenzen der Selbsthilfe liegen und was „Junge Selbsthilfe“ sein kann.

Teilnehmende können mitwirken

Die Veranstaltungen sind als interaktive Seminare geplant, die Teilnehmenden sind ausdrücklich eingeladen, von eigenen Erfahrungen, Meinungen und Ideen zu berichten. Helmut Platte wird dabei auch auf Fragen eingehen. Die Veranstaltungsreihe findet in Zusammenarbeit mit dem Bündnis gegen Depression in Südniedersachsen und der Gesundheitsregion Südniedersachsen/Göttingen statt.
lpd











9.09.2020 • 12:06 Uhr

Auch zwischen Stöckheim und Weetze riesige Strohmiete immer noch in Flammen - Trecker sollen Rundballen auseinanderziehen- Heutige Serie koordinierte Brandlegungen?

Soeben ist der dritte Brand einer Strohmiete am heutigen Vormittag von der Feuerwehr gegenüber dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group bestätigt worden: An einem Feldweg im Sektor zwischen Stöckheim und Weetze (Landkreis Northeim) sind Strohballen in Flammen aufgegangen. Die Löscharbeiten durch die Feuerwehr sind noch nicht erfolgreich abgeschlossen. Es heißt, es ist noch heftig am brennen. Es wird jetzt auf Traktoren gewartet, die die brennenden Rundballen auseinanderziehen sollen.
Die Ursache dieses Schadensfeuer ist vollkommen unklar. Immer mehr verdichten sich Vermutungen, bei der Brandserie handelt es sich um ein "koordiniertes Vorgehen" des /der mutmaßlichen Brandstifter.
red
Wir berichten weiter!










9.09.2020 • 11:17 Uhr

Heute Vormittag: Zwei Brände im Landkreis Northeim - 200 Kräfte im Löscheinsatz

Großeinsatz für die Rettungskräfte im Kreis Northeim: Um 9.14 wurde der Einsatzleitstelle der Feuerwehr ein Brand zwischen Ippensen und Greene im Stadtgebiet Einbeck gemeldet. Vor Ort bestätigte sich die Meldung: auf rund 200 Metern brennen Rundballen in voller Ausdehnung. Aufgrund der Lage inmitten zweier Ortschaften wird mit Tanklöschfahrzeugen sowie mit dem THW Wasser über weite Wegstrecke transportiert.

Während dieses Einsatzes wurde um 10.14 Uhr ein weiterer Brand gemeldet. Zwischen Stöckheim und Wetze brennt ebenfalls eine zweistellige Zahl an Strohballen auf 50 Metern. Auch hier ist die Feuerwehr im Einsatz.

An allen Einsatzstellen ebenfalls mit vor Ort ist der Rettungsdienst von DRK und Johanniter. Insgesamt sind aktuell über 200 Kräfte eingesetzt. red/Fotos: Mennecke Kreisfeuerwehr Northeim
















9.09.2020 • 09:11 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der 38. Kalenderwoche 2020

In der Woche vom 14. bis 20. September 2020 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:

Montag, 14. August: Raum Northeim
Dienstag, 15. September: Raum Einbeck
Mittwoch, 16. September: Raum Uslar
Donnerstag, 17. September: Raum Hardegsen
Freitag, 18. September: Raum Bad Gandersheim

Die semistationäre Messanlage „Alice“ wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Hardegsen und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (KW 39) im Raum Northeim eingesetzt.
Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.lpd/Fotos: Fis WMG













9.09.2020 • 09:06 Uhr

Proteste in der Mongolei:Hochchinesischer Unterricht soll Kinder auf Parteilinie bringen - Gleiche Methoden wie zuvor in Tibet und Xinjiang / Ostturkesten

Unter dem Deckmantel einer „bilingualen Erziehung“ versucht die chinesische Regierung, die mongolische Sprache zurückzudrängen. Der Schulunterricht in der Inneren Mongolei soll verstärkt auf Hochchinesisch stattfinden. „Mit ‚Bilingualität‘ meinen die chinesischen Behörden, dass Angehörige ethnischer Minderheiten langfristig nur noch Hochchinesischen lernen sollen,“ erklärt Hanno Schedler, Referent für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung bei der Gesellschaft für bedrohte Völker. „Die gleiche Praxis wurde in Tibet und Xinjiang bereits angewendet – de facto bekämpft die Kommunistische Partei damit andere Sprachen.“ So ließen sich Schulkinder besser auf Parteilinie bringen. Ihre spezifische mongolische Identität solle verschwinden und durch das Hochchinesisch der KP-geprägten Lehrbücher ersetzt werden.

Die neuen Richtlinien waren in der Inneren Mongolei erst einige Tage vor Beginn des neuen Schuljahres bekannt gegeben worden. Die Fächer Politik, Geschichte und Literatur sollen fortan nur noch auf Hochchinesisch gelehrt werden. Seitdem protestieren ethnische Mongolen und fordern eine Rücknahme der Richtlinie. Die chinesische Regierung reagierte mit Festnahmen von hunderten Protestierenden, Eltern, die sich der Kooperation mit den Behörden widersetzen, Administratoren des Kurznachrichtendienstes WeChat und Personen, die über das Internet auf die Proteste hinweisen. „Die Behörden drohen Eltern, die ihre Kinder unter den neuen Umständen nicht zur Schule zu schicken wollen, mit dem Verlust ihrer Arbeitsstelle, dem Entzug von Eigentum und verringerten Sozialleistungen“, so Schedler. Dennoch behalten nach Angaben der mongolischen Menschenrechtsorganisation „Southern Mongolian Human Rights Information Center“ die Mehrheit der Eltern ihre Kinder vorerst zu Hause.

Durch die staatlich geförderte Ansiedlung von Han-Chinesen sind nur noch 17 Prozent der Bevölkerung der Inneren Mongolei ethnische Mongolen. „Vor dem Hintergrund einer jahrzehntelangen Unterdrückung ist die Sorge mongolischer Eltern um ihre Kinder mehr als verständlich“, so Schedler. „Statt diese Sorgen ernst zu nehmen, reagiert die chinesische Regierung mit ihrer üblichen Strategie: Repression gegen eine ethnische Minderheit. Beim virtuellen EU-China-Gipfel am kommenden Montag sollte die Bundeskanzlerin Xi Jinping an die chinesische Verfassung erinnern. Darin ist das Recht ethnischer Minderheiten auf die Bewahrung ihrer Sprachen festgeschrieben.“ red










9.09.2020 • 09:04 Uhr

In Einbeck: Erst zwei Verkehrszeichen umgenietet und dann auch noch abgehauen

Zu einer feigen wie frechen Verkehrsunfallflucht kam es am gestrigen Dienstag, 08.09.2020, zwischen 08 und 09.30 Uhr auf der Bundesstraße 3, Abfahrt zur Markoldendorfer Straße/Hansestraße in Einbeck.
Die Polizei zum Geschehen: :
Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer, vermutlich handelte es sich um einen Lkw, befuhr die Bundesstraße aus Richtung Salzderhelden. An der genannten Abfahrt ist er in Richtung der Markoldendorfer Straße bzw. Hansestraße abgebogen. Hierbei überfuhr er zwei auf der dortigen Verkehrsinsel aufgestellte rot-weiße Leitplatten. Der Fahrer hat seine Fahrt einfach fortgesetzt, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 300 Euro. Zeugen, die Hinweise auf den Verursacher geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Einbeck.pap











9.09.2020 • 08:47 Uhr

NHC 3. Liga Team mit erstem Vorbereitungsspiel vor Zuschauern!

NHC 3. Liga Team mit erstem Vorbereitungsspiel vor Zuschauern!

Am kommenden Sonntag,13. September 2020, um 17 Uh,r findet das Vorbereitungsspiel der 1. Herren des Northeimer HC gegen den Ligakonkurrenten vom HC Eintracht Hildesheim wieder mit dem Einlass von 160 Zuschauern statt. Freuen Sie sich auf einen Gegner mit dem Ziel Aufstieg in die 2. Bundesliga und auf ein neu formiertes NHC-Team mit den "Neuen" Nicolai Hansen, Glenn-Louis Eggert, Matteo Neufing, Rabih Aloukaibe, Laurenz Mönnecke, Roman Althans und Nikola Becejac.

Der NHC hat für ein Hygienekonzept erstellt und mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Northeim abgestimmt, somit ist der NHC ab sofort wieder in der Lage, eine begrenzte Zahl an Zuschauern in der Schuhwallhalle zu begrüßen. Hierfür gelten wie zur Zeit überall bei öffentlichen Veranstaltungen einige Corona-Vorschriften.

Hier in Kurzform die wichtigsten Regeln für unsere Zuschauer bei diesem Spiel:
1. Es ist eine Voranmeldung per email an tickets@northeimerhc.de (Sponsoren melden sich bitte über oliver.kirch@northeimerhc.de an) notwendig, Sie erhalten eine Rückmeldung ob wir Ihnen noch einen Platz anbieten können oder ob wir bereits ausgebucht sind.
2. Es gibt keine Stehplätze, Sitzplätze werden Ihnen zugewiesen.
3. Halten Sie im Gebäude soweit möglich mindestens 1,50 m Abstand zu anderen Personen.
4. Im gesamten Gebäude (mit Ausnahme der Sitzplätze auf der Zuschauertribüne) gilt die Pflicht, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Speisen und Getränke dürfen nur auf den Sitzplätzen verzehrt werden.
5. Beachten Sie die Kennzeichnung der Laufwege und befolgen Sie die Anweisungen der Ordner.
6. Zur eventuell notwendigen Nachverfolgung von Infektionsketten, sind wir verpflichtet, die Daten aller Besucher zu erfassen (incl. Sitzplatz). Sie können die Abläufe beim Einlass beschleunigen, indem Sie sich das Formular zur Datenerfassung von unserer Homepage herunterladen und ausgefüllt mitbringen. Sie können das Formular aber auch bei uns in der Halle ausfüllen.

Der Northeimer HC freut sich auf möglichst viele Fans und eine hoffentlich ausverkaufte "Schuhwallhölle"! Foto: Spieker Fotografie.










9.09.2020 • 08:43 Uhr

Polizei: Angeblicher Spendensammler für Gehörlose mit Migrationshintergrund klaut Geld aus Portemonnaie

Ein 56 Jahre alte Einwohnerin aus einem Einbecker Ortsteil wurde am gestrigen Dienstag, 08.September 2020 Opfer eines dreisten Trickdiebstahls. Die Einbecker Polizei teilt dazu soeben in einer offiziellen Verlautbarung mit:

Die Frau wollte gegen 12.25 uhr in einem Einkaufsmarkt am Hubeweg einkaufen. Schon auf dem Parkplatz wurde sie von einem jungen Mann mit einem Klemmbrett angesprochen. Anscheinend sammelte dieser für Gehörlose. Nachdem die Frau einen Betrag als Spende übergeben hatte, sollte sie sich in eine Liste auf dem Klemmbrett eintragen, ihre Geldbörse hielt sie dabei noch in der Hand unterhalb des Bretts. Als sie später im Markt ihren Einkauf bezahlen wollte bemerkte sie, dass ihr ein dreistelliger Bargeldbetrag gestohlen wurde. Der Mann muss ihr also unbemerkt das Geld aus dem Portemonnaie genommen haben.

Laut der Geschädigten handelte es sich bei dem Täter um einen jungen Mann, ca. 25 Jahre, offensichtlich mit Migrationshintergrund. Mit dieser Tat könnte ein Pkw Audi mit Essener Kennzeichen stehen, der kurz darauf auf dem Parkplatz gestanden hat. In diesen Pkw stiegen mehrere Personen ein, die vorgaben, für behinderte Menschen zu sammeln.pap










9.09.2020 • 08:32 Uhr

Freibad oder Badesee für Bad Gandersheim? Protest mit Todesanzeige vor Ratssitzung am Donnerstag - Tschäpe befürchtet Ende des "blauen Freibades" in Bad Gandersheim

Wird am morgigen Donnerstag in der öffentlichen Sitzung des Bad Gandersheimer Stadtrates im Forum der Oberschule das endgültige Aus des Waldschwimmbades der Kurstadt in der jetzigen Form entschieden? In der Sitzung sollen neuen Pläne für eine Umstrukturierung vorgestellt und eventuell verabschiedet werden. Ein fachliche Vorgebaute in einem Fachausschuss des Stadtrates hat es bislang nicht gegeben. In der Öffentlichkeit wird unterschiedlich über die angedachten Strukturveränderungen diskutiert. In den letzten Tagen sind laute Zweifel an den Plänen laut geworden. Ebenso verstetigt sich Kritik angesichts einer bis dato in Ratsgremien nicht stattgefunden inhaltlichen Debatte über das Für und Wider von speziellen Lösungsvorschlägen für ein neues Freibad. Der schärfste Protest hat sich jetzt in Form einer Tagdesanzeigen manifestiert. Kein geringerer als Bad Gandersheims prominentester Apotheker, leidenschaftlicher Schwimmer und engagierte Bürger in verschiedenen Vereinen und Institutionen, die Rede ist von Jens Tschäpe, hat sich mit der spektakulären Todesanzeigen-Aktion zu Wort gemeldet. Seine Intention ist klar: Er befürchtet ein Ende "unseres blauen Freibades". So ist es in seiner Anzeige im hiesigen Lokalblatt unmißverständlich formuliert.
red/ Foto: Fis WMG/Screenshot: Todesanzeige












9.09.2020 • 08:17 Uhr

Bad Gandersheim: Neue Mobilfunkstation verbessert lokale Digitalinfrastruktur

Mit schwerem Gerät und in luftiger Höhe wird seit Wochenanfang an uralten Gebäudeelementen eines leerstehenden Industriekomplexes in der Neue Straße im südniedersächsischen Kur- und Rehaort Bad Gandersheim an der lokalen Optimierung der lokalen Digitalinfrastruktur gearbeitet. Dazu erläuterte ein Experte im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group:

"Da wird eine LTE/4G (Long Term Evolution)-Mobilfunkstation errichtet. Die Sende-und Empfangstechnik ist von Huawei. Die Standorte solcher Mobilfunkstation en werden weit im Vorfeld mit der Stadtverwaltung abgestimmt. Insgesamt eine mittlere fünfstellige Investitionssumme in die Digitalinfrastruktur, um den Nutzern Home-Office, Digital-Schooling, Smart Government etc. zu ermöglichen. Ein sog. LTE-Layer ist notwendig, um perspektivisch auch 5G an diesem Standort zu ermöglichen."

Das historische Bild dokumentiert den Sektor in der Neuen Straße, wo bis 1957 der Komplex Flachsröste angesiedelt war.
red/Fotos: Fis WMG

















8.09.2020 • 15:40 Uhr

Heute um 5.50 Uhr: Gartenlaube brennt in Hann. Münden - Ursache unklar - 10.000 Euro Schaden

Beim Brand einer Gartenlaube ist am Dienstagmorgen (08.09.2020) gegen 05.50 Uhr in der Straße Kattenbühl in Hann. Münden (Landkreis Göttingen) ein Gesamtschaden in Höhe von vermutlich 10.000 Euro entstanden. Menschen wurden nicht verletzt.

Nachbarn bemerkten den Brand und informierten zunächst umgehend die Feuerwehr. Kurz darauf weckten sie die Eigentümer, welche im Wohnhaus auf dem Grundstück schliefen. Als die Freiwillige Feuerwehr Hann. Münden am Brandort eintraf, stand die Laube bereits in Vollbrand. Insgesamt waren elf Kameraden zur Brandbekämpfung im Einsatz.

Die genaue Brandursache ist noch unklar. Ein technischer Defekt wird nach ersten Ermittlungen der Polizei nicht ausgeschlossen.mb










8.09.2020 • 15:35 Uhr

Sirenengeheul am Donnerstag: Tierschützer in Alarmstimmung! "Tiere verfallen in Panik!"

Hannover. Am Donnerstag, den 10. September 2020, findet in der Zeit von 11 bis 11.20 Uhr ein bundesweiter Warntag zur Warnung vor Naturkatastrophen, Reaktorunfällen oder unvorhergesehenen lebensbedrohlichen Ereignissen statt.

Bei dem Probealarm werden bundesweit Sirenen mit lautem Heulton in Städten und Dörfern erschallen, Warn-Apps piepen, Radiowarnungen erfolgen und weitere Sirenen der Feuerwehr und Polizei zu hören sein.

Für Tiere bedeutet dies eine immense Belastung, so die Landesbeauftragte für den Tierschutz Michaela Dämmrich: „Die Töne sind sehr laut und anhaltend, Tiere können sie nicht einordnen und verstehen. Einige Tiere können in Panik verfallen, weglaufen, von der Weide ausbrechen, Hunde sich losreißen und weglaufen oder ausdauernd bellen und jaulen.“

Die Landesbeauftragte fordert daher alle Tierbesitzer auf, ihre Tiere rechtzeitig zu sichern. Sie sollten an diesem Tag im Stall oder Zuhause an einem sicheren Ort verwahrt werden. Im besten Fall bleiben Tierhalter in der Nähe, um ihre Tiere zu beruhigen und Panikattacken zu verhindern, so Michaela Dämmrich. Sollten Tierhalter unsicher sein, können sie eine Tierarztpraxis aufsuchen und sich weitergehend beraten lassen.

Hilfreich sei auch das Angebot eines sicheren Platzes als Versteck. Michaela Dämmrich: „Zwanzig Minuten sind eine sehr lange Zeit für Tiere, in der die Sirenen durchgehend, beziehungsweise in einem bestimmten Rhythmus sehr laut erschallen.“











8.09.2020 • 13:34 Uhr

Neue "Bekanntmachung" für Stadtratsitzung am Donnerstag: Aus heiklem "Badesee" wurde nun "Freibad mit biologischer Wasseraufbereitung"

Warum eigentlich keine vorbereitende Diskussion eines epochalen Stadt-Projektes im Fachausschuss?

Die Begrifflichkeit "Badesee" im Zuge der geplanten Neugestaltung des Bad Gandersheimer Freibades - es ist seit drei Jahren geschlossen - , sorgt für Zündstoff. In einer ersten "Amtlichen Bekanntmachung" für die am kommenden Donnerstag, 18.30 Uhr, angesetzte öffentliche Stadtratssitzung im Forum der Oberschule war der Titel unter dem Tagesordnungspunkt 10 von der Bürgermeisterin noch eingepflegt worden; ihr neuer Baumatsleiter Schumann hatte dem vVernehmen nach diese Formulierung vorgegeben. Sofort nach Bekanntwerden und Veröffentlichung dieser Formulierung gab es interne und externe Kritiken. "Das darf und kann nicht so stehen bleiben!"

Heute ist nun auf der Homepage der Stadt Bad Gandersheim eine geänderte "Amtliche Bekanntmachung" zur Ratssitzung dokumentiert. Da heißt es nun unter Tagesordnungspunkt 10:
"Energetische Sanierung Hallen- und Freibad - hier: Umgestaltung des Freibades zu einem Freibad mit biologischer Wasseraufbereitung". Diese Änderung hat "in Vertretung" für die Bürgermeisterin Ratsvorsitzender Jürgen Steinhoff unterschrieben.

Was genau unter dem neu formulierten Tagesordnungspunkt zu interpretieren ist, hat sich bislang einer breiten Öffentlichkeit nicht eröffnet. Es gibt vage Entwürfe. In einem Fachausschuss sind die Planidee für eine Umgestaltung des Waldschwimmbades bislang weder präsentiert noch von den Kommunalpolitikern/innen diskutiert worden. Sollten am Donnerstag vom Stadtrat "aus dem Stand heraus" zu dem Thema Entscheidungen getroffenen werden, wäre das ein bis dato ungewöhnliches weil wenig demokratiefreundliches Verfahren. Angesichts der Tragweite des Projektes hätte es eine grundsätzliche Diskussion im Fachausschuss als Vorbereitung für eine mögliche Ratsentscheidung verdient, heißt es in Kreisen des Stadtrates. Von der Beteiligung der interessierten Bevölkerungsöffentlichkeit ganz zu schweigen.
red/Sreen Ausschnitt Amtliche Bekanntmachung/Fotos: Fis WMG










8.09.2020 • 13:10 Uhr

Sirenengeheul als Probealarm am Donnerstag, 10. September um 11 Uhr - Wie verhalte ich mich im Katastrophenfall?

Klare Ansagen laufen über Hörfunk, Fernsehen, Smartphone-App, soziale Medien und Internet - Klassische Medien wie Zeiten außen vor

Am Donnerstag, 10. September werden um 11 Uhr die Sirenen eine Minute lang im Heulton ertönen. Nicht nur im Landkreis Northeim, auch bundesweit. Grund dafür ist der erste bundesweite „Warntag“.
Neben den Sirenen werden auch aktuelle Warnmeldungen über die Smartphone-App BIWAPP ausgespielt, Informationen über Hörfunk- und Fernsehsender eingeblendet und Meldungen in den sozialen Medien und im Internet zu lesen sein. Nach 20 Minuten werden die Sirenen wieder ertönen, dann in einem einminütigen Dauerton. Dieses Signal steht für Entwarnung und hebt die vorherige Warnung auf.

Der „Warntag“ soll nicht nur eine technische Probe sein, vielmehr soll den Menschen in Erinnerung gerufen werden, wie sie sich im Ernstfall verhalten müssen und wie wichtig Warnungen der Bevölkerung sind.

Wie aber muss ich mich verhalten, wenn es tatsächlich zu einem Katastrophenfall kommt? Und was kann ein möglicher Ernstfall sein?

Warnungen können in Fällen Hochwasser, Unwetter oder Hitze ausgesprochen werden. Möglich sind aber auch Bombenentschärfungen, flächendeckende Stromausfälle oder der Austritt gefährlicher, chemischer Stoffe.
Sobald die Sirenen den entsprechenden Heulton von den Dächern schallen, heißt es für die Menschen, dass sie ihre Häuser oder Wohnungen aufsuchen und dort die Fenster und Türen schließen sollen. Als nächstes sollten Radio- oder Fernsehgeräte eingeschaltet werden, im Falle eines Stromausfalls sind batteriebetriebene Geräte empfohlen.
Informieren Sie dann bitte ausländische oder ältere Mitmenschen in Ihrer Nachbarschaft und helfen Sie Älteren oder Menschen mit Behinderungen dabei, ihre Wohnungen aufzusuchen. Ganz wichtig ist, dass man sich dabei nicht unnötig in Gefahr begibt.

Es wird empfohlen, auch die Smartphone-App BIWAPP im Blick zu behalten, ebenso die aktuellsten Informationen im Internet. Möglicherweise werden Feuer- oder Polizeiautos in den Straßen unterwegs sein und über Lautsprecherdurchsagen weitere wichtige Informationen durchgeben.

In einem Katastrophenfall sollten nur dringende Telefonate geführt werden, da das Mobilfunk- und Telefonnetz schnell überlastet sein kann. Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste sollten nur in einem wirklichen Notfall über die 110 bzw. 112 gerufen werden. In bestimmten Situationen kann ein Bürgertelefon eingerichtet werden, über das Fragen der Einwohnerinnen und Einwohner beantwortet werden können. Die Telefonnummer wird im Falle einer Einrichtung über offizielle Kanäle, wie zum Beispiel die Internetseiten des Landkreises, der Städte und Gemeinden oder der Feuerwehren, bekannt gegeben. Auch die Verkehrswege sind für die Rettungskräfte unbedingt freizuhalten.

Im Ernstfall sorgen sich Eltern verständlicherweise um ihre Kinder, die möglicherweise in der Schule oder im Kindergarten sind. Dort sind sie sicher, sie sollten nur abgeholt werden, wenn auf offiziellem Wege ausdrücklich dazu aufgefordert wird. Also beispielsweise durch Rettungskräfte oder Informationen in Funk und Fernsehen oder von Behörden.
In den sozialen Medien oder den eigenen Kommunikationsnetzwerken können schnell Gerüchte entstehen. Es wird daher dringend empfohlen, sich auch auf offiziellen Kanälen zu informieren.

Wer unterwegs ist, sollte das betroffene Gebiet meiden oder – wenn möglich – schnellstmöglich verlassen. Die Autofenster sollten geschlossen und Lüftung und Heizung im Auto abgestellt werden. Es wird geraten, schnellstmöglich ein Gebäude oder anderen Schutz aufzusuchen. Von diesem Moment an gelten die oben beschriebenen Verhaltensweisen.

Generell gilt: Niemand sollte sich in unnötige Gefahr begeben. Unglücksorte sollten gemieden werden, wenn man nicht selber helfen kann. Und eine eindringliche letzte Bitte ist, dass niemand zum Gaffer werden sollte. Schaulustige behindern die Arbeiten der Einsatzkräfte.

Wer die Hinweise im Ernstfall beachtet hilft sich und anderen.
Wenn die Gefahr vorüber ist, gibt es eine Entwarnung über die Sirenen, Hörfunk- und Fernsehsender, BIWAPP und offizielle Internetauftritte. Bis dahin sollten alle Warn- und Verhaltenshinweise beachtet werden. lpd
















8.09.2020 • 12:58 Uhr

Roy Kühne: Staat fördert Einbau von Trenneinrichtungen in Taxis und Abschleppfahrzeugen - auch in Bad Gandersheim und Northeim!

R Das Bundesverkehrsministerium fördert den Einbau von Trenneinrichtungen in Taxis, Abschleppfahrzeugen und für Personenkraftwagen mit bis zu neun Sitzen, die Ausflugsfahrten und Ferienziel-Reisen durchführen. Dies teilt nun der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne mit. Die Bezuschussung gilt auch für Taxis u.a. in Bad Gandersheim und Northeim.
Dadurch solle der Gesundheitsschutz sowohl des Fahrers als auch des Fahrgastes während der Corona-Pandemie erhöht werden.
Anträge können noch bis zum 30.September 2020 an die Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV) unter www.bav.bund.de gerichtet werden. Es wird ein Betrag bis zu 400 Euro je Personenkraftwagen zu 100 Prozent gefördert.

Insgesamt stellt das Bundesverkehrsministerium Fördermittel in Höhe von 4,5 Millionen Euro zur Verfügung. red/Fotos: Fis WMGTrutschel













8.09.2020 • 11:30 Uhr

Mediale Kommunikation ausbauen - Synodale Thomas Egart (Bad Gandersheim) fordert: Mit Medien mehr beschäftigen

Evangelische Landeskirche Braunschweig will Möglichkeiten der Digitalisierung stärker nutzen - Bleiben die Alten dabei auf der Strecke?

Die Corona-Pandemie hat nach Auffassung des braunschweigischen Kirchensprechers Michael Strauß bei der Kirche einen digitalen Schub ausgelöst. Nach dem anfänglichen Schock darüber, dass persönliche Begegnungen eingeschränkt oder ausgesetzt wurden, hätten die Akteure der Landeskirche verstärkt begonnen, mit den digitalen Medien zu experimentieren, sagte Strauß am 5. September bei der Tagung der Landessynode in Wolfenbüttel.

Viele hätten das Potenzial der Videoplattform Youtube entdeckt. Dabei seien kurze Besinnungen und Statements bis hin zu Andachten und Gottesdiensten auf dem Portal hochgeladen worden. Das Portal "Digitale Kirche" auf der landeskirchlichen Homepage sei ein gelungenes Beispiel für eine vernetzte Kirche, sagte Strauß. Alle Bewegtbild-Angebote würden in einer Schnittstelle gesammelt und direkt auf der Webseite ausgespielt. Zunehmend würden dort auch Facebook-Kanäle aus der Landeskirche präsentiert.

Zukünftig soll die mediale Kommunikation dem Sprecher zufolge weiterentwickelt und ausgebaut werden. Um in der Fläche der Landeskirche besser aufgestellt zu sein, sollen zwei Stellen für Medienkommunikation geschaffen werden. Darüber will die Synode im November beraten.

Der Finanzausschussvorsitzende Sebastian Ebel begrüßte das Vorhaben. Gerade in Zeiten von Corona habe die interne und externen Kommunikation eine größere Bedeutung bekommen. Der Synodale Thomas Ehgart forderte, dass sich die Synode insgesamt intensiver mit dem Thema Medien beschäftigen sollte. Nach Ansicht des Synodalen Kay Florysiak ist es durch die digitalen Medien viel leichter geworden, gleichzeitig viele Menschen zu erreichen. Damit werde die Kirche ihrem Verkündigungsauftrag gerecht.

In der Debatte über eine neue Medienstrategie der Landeskirche sind aus den Basisgemeinden kritische Kommentare zu hören. Beim digitalen Hype mancher Kirchenfunktionäe für die Alten in den Gemeinden auf der Strecke bleiben. "Die haben weder einen PC noch ein Handy", meint Waltraud Seeler (85) aus Goslar in einem analogen Statement. "So wir mir geht es vielen meiner Altersgenossen!"
red/epd










8.09.2020 • 11:18 Uhr

Bei der Sterbehilfe durch Selbsttötung sind sich katholische und evangelische Kirchen uneins - Vatikan bremst

Schulterschluss der Kirchen beim Thema Sterbehilfe wackelt

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, hat sich besorgt über unterschiedliche Auffassungen in seiner und der evangelischen Kirche zur Frage der Zulässigkeit des assistierten Selbstmords (Suizid) geäußert. Er habe "ökumenisch hohen Gesprächsbedarf", sagte der Limburger Bischof am 3. September in Berlin. Er verwies dabei auf den evangelischen hannoverschen Bischof Ralf Meister, der sich für die Möglichkeit ärztlicher Hilfe bei der Selbsttötung ausgesprochen hatte.

Bätzing sagte, in dieser Frage seien die beiden großen Kirchen bislang "fast mit einer Stimme" aufgetreten. Er wisse auch, dass der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, ein hohes Interesse daran habe, "dass wir nah beieinander bleiben", sagte Bätzing und ergänzte: "Wir dürfen uns nicht leicht auseinander dividieren lassen."

Nach Urteil des Verfassungsgerichts

Das Bundesverfassungsgericht hatte das seit 2015 geltende Verbot organisierter Beihilfe zum Suizid gekippt. Beide Kirchen hatten 2015 das Verbot unterstützt. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts hat die EKD in diesem Jahr ihre Position überarbeitet. Darin heißt es nun auch, dass "Grenzfälle", die keinen anderen Ausweg als die Selbsttötung für sich sehen, nicht alleingelassen werden dürften. Der hannoversche Bischof Meister wurde deutlicher, indem er nach dem Urteil wiederholt sagte, es gebe ein Recht auf ein selbstbestimmtes Sterben.

Der im März zum Vorsitzenden der Bischofskonferenz gewählte Bätzing absolvierte am 3. September seinen Antrittsbesuch bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Auch dort habe er das Thema Suizidassistenz angesprochen, sagte Bätzing, ohne nähere Details des Treffens zu verraten. Nach dem Besuch im Kanzleramt stellte er sich den Journalisten in der Hauptstadt vor - mit einem bunten Strauß an Themen von Klima, über Flucht und Migration, Populismus, Corona bis hin zu innerkirchlichen Debatten.

Innerhalb der katholischen Kirche in Deutschland sorgt derzeit vor allem die Vatikan-Instruktion zur Zukunft der katholischen Pfarrgemeinden für Aufregung. In den Augen der Kritiker vernachlässigt sie angesichts des Priestermangels die Rolle von Laien zu sehr, indem sie Leitungsfunktion in Gemeinden nur Priestern zuspricht.

"Irritationen" wegen Vatikan-Instruktion

Auch Bätzing sprach von "Irritationen". Die Instruktion sei im ersten Teil ein "Papier des Mutes und des Aufbruchs", sagte er. Dann gebe es aber einen Bruch "mit einem Rückfall in eine ängstliche, starr kodifizierte, kasuistische Engführung von Rechtsnormen, die uns bei den Herausforderungen, in denen wir stehen, nicht besonders helfen", sagte er. Er kündigte an, darüber auch mit dem Papst sprechen zu wollen, weil es um Notwendigkeiten in der katholischen Kirche gehe. "Wenn diese Fragen berührt sind, dann bin ich auch dazu bereit, dafür zu kämpfen", sagte er.

Trotz Unstimmigkeiten beim Thema Sterbehilfe blickt Bätzing optimistisch auf Fortschritte bei der Ökumene, etwa beim gemeinsamen Abendmahl. Er glaube an einen "erheblichen Fortschritt" beim Ökumenischen Kirchentag, der für nächstes Jahr geplant ist. Bätzing verwies auf das Votum des ökumenischen Arbeitskreises, das dafür plädiert, die wechselseitige Teilnahme an Abendmahl- oder Eucharistiefeier möglich und von der persönlichen Gewissensentscheidung des Gläubigen abhängig zu machen.

Dass der Ökumenische Kirchentag wegen der Corona-Pandemie abgesagt wird, glaubt Bätzing indes nicht. Der Kirchentag "darf nicht ausfallen und er wird nicht ausfallen", sagte er. epd










8.09.2020 • 08:30 Uhr

Göttingen: 28-jähriger Mann greift grundlos Passanten an - Polizei ist auf der Suche nach den Opfern!

Soeben berichtet die Göttinger Polizei: Bereits am vergangenen Montagabend (31.August 2020) kam es gegen 19 Uhr zu einem Polizeieinsatz im Göttinger Nelkenwinkel. Grund hierfür war ein vermutlich unter Drogeneinfluss stehender 28-jähriger Göttinger.

Zeugenaussagen zufolge habe der 28 Jahre alte Mann scheinbar grundlos zunächst eine Radfahrerin von ihrem Fahrrad gestoßen und im weiteren Verlauf einer anderen Person gegen die eingegipste Hand geschlagen. Auch vor dem Pkw einer Zeugin machte er keinen Halt - er zerkratzte an ihrem Wagen die gesamte Beifahrerseite.

Als die alarmierte Polizei am Einsatzort eintraf, war der 28-Jährige immer noch sehr aufgebracht, konnte aber im Laufe der Sachverhaltsklärung beruhigt werden.

Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden gegen den Mann eingeleitet. Er wurde im Anschluss in eine psychiatrische Fachklinik eingeliefert.

Da sich die Radfahrerin und auch der Mann mit der eingegipsten Hand direkt nach dem Vorfall entfernt haben, bitten die Ermittler darum, dass sie sich bei der Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 melden.mb










8.09.2020 • 08:20 Uhr

Einbeck: Kostspieliges Abbiegen

Am gestrigen Montag, befuhr eine 22-jährige Einbeckerin gegen 06.30 Uhr mit ihrem Pkw den Hubeweg aus Richtung Andershausen kommend in Richtung Einbeck-Stadt. Sie wollte dann nach links in die Straße Am Weidenfeld abbiegen, wobei ein ihr nachfolgender Pkw sie überholen wollte. Es kam zum seitlichen Zusammenstoß. Der 31 Jahre alte Fahrer des anderen Pkw gab an, dass die junge Frau nicht geblinkt hätte. Eventuelle Zeugen melden sich bitte bei der Polizei in Einbeck. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 2000 Euro.pap










8.09.2020 • 07:44 Uhr

Brand einer Scheune in Dassensen: In 30 Minuten war der Spuk vorbei

Mehrere Anrufer meldeten am Montagabend ab 20.12 Uhr der Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst in Northeim eine brennende Scheune nahe der Einbecker Ortschaft Dassensen. Eine tiefschwarze Rauchentwicklung war in der Feldmark durch die ersten anrückenden Kräfte sichtbar, weshalb sich insgesamt rund 100 Kräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und THW auf den Weg zur Einsatzstelle machten.

Die Flammen konnten vor Ort schnell eingedämmt werden. Aufgrund der Lage weit außerhalb der Ortschaft Dassensen kamen Tanklöschfahrzeuge im Pendelverkehr zur Wasserversorgung zum Einsatz. Auch ein Landwirt mit einem Wasserfass wurde in den Einsatz eingebunden. Etwa 30 Minuten später war das Feuer gelöscht. red/Fotos: Konstantin Mennecke, Kreisfeuerwehr Northeim

















8.09.2020 • 07:33 Uhr

"Es grünt so grün, wenn Gandersheimer Pflastersteine blühen..." oder Unkraut vergeht nicht!

Zu den Bildern einer Stadt gehören Ansichten seiner vielfältigen Natur. Besonders die Alltagsgewächse im öffentlichen Raum sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen. Ein Gandersheimer Promi schickte dem Redaktionsnetzwerk einige seiner Beobachtungen in Form von digital aufgenommen Motiven von Gehwegen und Plätzen in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. Auf diversen gepflasterten Flächen sprießt es grün und grüner. Der Gandersheimer kommentierte: "Es grün so grün, wenn Gandersheimer Pflastersteine blühen..."
Nun, die Stadtgärtnerei Bad Gandersheims bemüht sich vor allem mit einem Flammenwerfer dem Unkraut zu begegnen. Auch Grundeigentümer und beauftragte Hausmeister setzen auf das Abflämmen. Einige bespritzen die Grünflächen mit Flüssigkeiten. Wiederum andere sind dabei zu beobachten, wie sie stundenlang akribisch (und kniend) das Unkraut aus den Fugen zwischen den Pflasterseinen auf Gehwegen und aus Gossen kratzen.

Nicht unerwähnt soll hier bleiben, dass es selbstverständliche eine stattliche Anzahl von Zeitgenossen gibt, die das Unkraut einfach wachsen lassen - solange bis sie Post vom Ordnungsamt der Stadt bekommen. Darin wird dann an gewissen Pflichten erinnert und Ordnungsgelder bei Nichtbefolgung angedroht. red/Fotos: Fis WMG














8.09.2020 • 07:16 Uhr

Gewalt nach Wahlen in Montenegro:Nationalistischen und proserbische Parteien erreichen knappe Mehrheit

Gesellschaft für bedrohte Völker Göttingen besorgt über Stabilität der Region

Im Nachgang der Parlamentswahl in Montenegro kam es in den letzten Tagen zu Gewaltausbrüchen, die die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) für besorgniserregend hält. Nachdem die Opposition am 30. August 2020 eine knappe Mehrheit errungen hatte, wurden während der Feiern zum Wahlsieg unter anderem in der Stadt Pljevlja Büroräume von Minderheiten angegriffen. „In Vertretungen der Islamischen Gemeinde wurden Fenster eingeschlagen und Drohbotschaften hinterlassen, in denen mit einem ‚neuen Srebrenica‘ gedroht wird“, berichtet Belma Zulčić, Direktorin der GfbV-Sektion Bosnien und Herzegowina. „Die Ausschreitungen drohen die gesamte Region des Westbalkans zu destabilisieren.“

Die größtenteils religiös-nationalistischen und proserbischen Oppositionsparteien widersetzen sich dem anstehenden EU-Beitritt Montenegros und streben eine engere Bindung des Landes an Serbien und Russland an. „Es gibt schon länger Anzeichen dafür, dass russische und serbische Sicherheitskräfte versuchen, Montenegro zu destabilisieren, vor allem seit NATO-Beitritt des Landes im Jahre 2017“, erklärt Zulčić. „Auch während des Wahlkampfes schürten einige Oppositionsparteien Verunsicherung und Hass.“ Sie hätten Kriegsverbrecher und deren Taten verherrlicht und für Errichtung von Denkmälern für Faschisten und Verbrecher geworben. „Die EU und die NATO haben eine besondere Verantwortung, eine Eskalation in Montenegro zu verhindern und die Sicherheit der Minderheiten gewährleisten“, so Zulčić. „Eine Destabilisierung des Landes würde sich auf die gesamte Region auswirken und den EU-Beitritt der Westbalkan-Länder noch weiter verzögern.“ Montenegro müsse als NATO-Mitglied zur Stabilität der Region beitragen.
Die Parteien, die nun 41 von den insgesamt 81 Parlamentssitzen im montenegrinischen Parlament besetzen, haben bereits angekündigt, dass sie den Austritt aus dem NATO-Verband und eine Distanzierung von der EU fordern werden. Sie wollen den Volksentscheid für die Unabhängigkeit Montenegros aus dem Jahre 2006 aufheben und Kosovo nicht mehr als Staat anerkennen. „In einer Zeit, in der ein Abkommen zwischen Serbien und Kosovo intensiv vorbereitet wird, sind solche Ankündigungen gefährlich“, warnt Zulčić. „Sie könnten auch über Montenegro hinaus zu einer erneuten Eskalation von Gewalt beitragen.“

In Montenegro leben nach der letzten Volkszählung im Jahre 2011 etwa 620.000 Menschen. Mit 44,98 Prozent der Bevölkerung gehören die meisten zur montenegrinischen Volksgruppe, 28,73 Prozent zur serbischen, 8,65 zur bosniakischen und 4,91 zur albanischen. Dazu kommen diverse kleinere Minderheiten.red/fis










8.09.2020 • 07:07 Uhr

Wie war das mit der Polizei, bevor die Nazi-Herrschaft losging...? Was wurde aus der Geschichte gelernt?

Wanderausstellung will Einblicke in die Geschichte der Polizei in der Weimarer Republik vermitteln

Vom säbelrasselnden Wachtmeister zum Bürgerpolizist - die Polizeidirektion Göttingen hat am Montag (7. September) im Kunstkreis Hameln die Wanderausstellung "Freunde, Helfer, Straßenkämpfer - Die Polizei in der Weimarer Republik" des Polizeimuseums Niedersachsen eröffnet. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Innenministers, Boris Pistorius, und befasst sich mit der Geschichte der Polizei zwischen den beiden Weltkriegen. Sie wird ergänzt durch lokale Beiträge des Vereins für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln. Die Ausstellung ist bis zum 4. Oktober 2020 zu sehen, der Eintritt ist frei.

Der Titel der Ausstellung fasst das Bild der Polizei in den Jahren 1918 bis 1933 treffend zusammen: In den 1920er Jahren sollte die Polizei nicht mehr militärisch sein, sondern eine zivile Behörde werden. Die Ordnungshüter sollten nicht mehr des Kaisers Macht wahren und durchsetzen, sondern für den Schutz der Bürgerinnen und Bürger sorgen und das Bild vom Freund und Helfer verkörpern. Die Polizei wurde demokratisch und entsprach damit dem Zeitgeist der damaligen Jahre. Die instabilen Verhältnisse und blutigen Auseinandersetzungen zwischen politischen Gegnern zerrieben jedoch die noch junge Demokratie und schließlich auch die Polizei, die von den Nationalsozialisten am Ende für ihre Gräueltaten instrumentalisiert wurde.

Die Ausstellung wurde vom Polizeimuseum Niedersachsen konzipiert. Sie legt den Schwerpunkt auf die Entwicklung der Polizei im Gebiet des heutigen Niedersachsen und stellt diese den großen politischen Ereignissen in den Jahren zwischen den Weltkriegen gegenüber. Der Hamelner Historiker Bernhard Gelderblom ergänzt die Schau mit einer lokalen Begleitausstellung unter dem Titel "Die Polizei Hameln in der Zeit der Weimarer Republik". Zu sehen sind unter anderem ausgewählte Exponate aus der Sammlung des Polizeimuseums Niedersachsen sowie Originale, die Bürgerinnen und Bürger aus dem Weserbergland zur Verfügung gestellt haben.

In seinem Grußwort ging Polizeipräsident Uwe Lührig auf den Wandel ein, den die Polizei in der Weimarer Republik vollzogen hat und spannte den Bogen in die heutige Zeit. Er betonte: "Wir tun auch heute noch viel, um die Bürgerpolizei zu sein, die die Gründer der ersten Demokratie in Deutschland im Sinn hatten. Dieser Anspruch hat bis heute nichts an Bedeutung verloren und ist nach wie vor Maßstab für unser Handeln."

Der Kurator der Ausstellung, Dr. Dirk Götting, sprach in seiner Eröffnungsrede mit Blick auf das Ende der Weimarer Republik von einem Stresstest der ersten Demokratie, den diese leider nicht bestanden hätte.

Bernhard Gelderblom ging in seinem Fachbeitrag zur lokalen Ausstellung speziell auf die Entwicklung der Polizei in Hameln ein: "Spätestens in den letzten Jahren der Republik, als sich die bürgerliche Mehrheit der Stadtbevölkerung Hamelns von der Demokratie abgewandt und der NSDAP in die Arme geworfen hatte, versagte auch die städtische Polizei als Hüterin der Verfassung."

An der Ausstellungseröffnung nahm eine Vielzahl von Vertreterinnen und Vertretern des öffentlichen Lebens sowie der Landes- und Bundespolitik teil. Für die musikalische Unterhaltung zeichnete ein Ensemble des Polizeiorchesters verantwortlich.

Die Ausstellung kann zu den regulären Öffnungszeiten des Kunstkreises Hameln besichtigt werden: Dienstag, Mittwoch, Freitag und Samstag von 10 bis 13 Uhr, Donnerstag von 16 bis 19 Uhr sowie Sonntag von 11 bis 14 Uhr. Termine für Sonderführungen können unter Telefon 05151/933259 vereinbart werden.ots/Foto: Polizei












8.09.2020 • 06:54 Uhr

Brandserie geht weiter: Flammen in der Scheune in der Feldmark von Dassensen

Bei der Feuerwehr-Leitstelle des Landkreises Northeim Polizei wurde am Montagabend um 20.12 Uhr der Brand einer Scheune in Einbeck OT Dassensen gemeldet. Erste Polizeikräfte vor Ort bestätigten den Brand. Durch die sofort eingesetzten Feuerwehren der umliegenden Ortschaften konnte der Brand schnellstmöglich unter Kontrolle gebracht werden, bevor weitere Gebäudeteile in Mitleidenschaft gezogen wurden. So konnte der Brand letzendelich gegen 20.40 Uhr gelöscht werden. Es entstand ein Sachschaden von ca. 15.000 EURO. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Brandstiftung gegen Unbekannt eingeleitet. Da auch bei diesem Brand ein enger Zusammenhang mit der aktuellen Brandserie in Einbeck als höchstwahrscheinlich angesehen wird,werden weitere Ermittlungen durch die speziell eingerichtete Sonderkommission der Polizeiinspektion Northeim durchgeführt. Erste Maßnahmen wurden noch in den Abendstunden durch die Ermittler dieser Sonderkommission begonnen. An den Löscharbeiten waren insgesamt ca 80 Kräfte der Feuerwehren aus Dassensen und der umliegenden Ortschaften sowie des Technischen Hilfswerkes eingesetzt. her/Fotos: Fis WMG













7.09.2020 • 15:22 Uhr

Lies: „Wir schaffen landesweite Biotopvernetzung für den Artenschutz" - Neues Landschaftsprogramm leistet wichtigen Beitrag für „Niedersächsischen Weg"

Neuauflage nach mehr als 30 Jahren: Das Kabinett hat am (heutigen) Montag ein neues „Niedersächsisches Landschaftsprogramm" auf den Weg gebracht. Die bisherige Fassung wurde im April 1989 veröffentlicht und seitdem nicht mehr verändert. „Wir stellen jetzt endlich ein zeitgemäßes und längst überfälliges Landschaftsprogramm für eine ökologische Vernetzung auf. Dadurch schaffen wir unter anderem eine niedersachsenweite Vernetzung von Naturräumen. Diese Biotopvernetzung ist ein ganz wichtiger Beitrag für den Erhalt einer Vielzahl von Arten und damit ein wesentlicher Baustein des „Niedersächsischen Weges' - für mehr Arten- und Naturschutz in Niedersachsen", so Umweltminister Olaf Lies. „Unser gemeinsames Ziel ist es, bis 2023 einen landesweiten Biotopverbund auf 15 Prozent der Landesfläche beziehungsweise zehn Prozent der Offenlandfläche aufzubauen."

Schon im Januar 2014 hatte der Niedersächsische Landtag die damalige Landesregierung aufgefordert, ein zeitgemäßes Landschaftsprogramm zu erarbeiten. Schließlich hat sich seit Ende der 80er Jahre nicht nur die Landschaft aufgrund vielfältiger Nutzungsänderungen gewandelt, hinzugekommen sind zahlreiche naturschutzfachliche Kernthemen wie das europäische Schutzgebietssystem Natura 2000, der landesweite Biotopverbund sowie für den Naturschutz wichtige Europäische Wasserrahmenrichtlinie und Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie, aber auch der Niedersächsische Weg - „und nicht zu vergessen die große gesamtgesellschaftliche Herausforderung und Aufgaben durch den Klimawandel", so Lies.

„Der vorliegende Entwurf zeichnet ein aktuelles Bild vom Zustand von Natur und Landschaft in Niedersachsen", so der Umweltminister. Er stellt ein schutzgutübergreifendes (zum Beispiel Luft, Boden und Wasser) landesweites Zielkonzept auf und ist damit die Richtschnur für die Arbeit der gesamten Niedersächsischen Naturschutzverwaltung. Als gutachterlicher Fachplan liefert das Landschaftsprogramm eine aktuelle Grundlage für die Berücksichtigung der Belange von Naturschutz und Landschaftspflege in der Landesraumordnung sowie in anderen Fachplanungen und leistet damit auch einen Beitrag zur Planungsbeschleunigung. Als nächster Schritt soll nun die gesetzlich vorgeschriebene Beteiligung der Behörden, der Öffentlichkeit sowie der nach § 63 Bundesnaturschutzgesetz anerkannten Naturschutzvereinigungen erfolgen.
red/fis/ Foto: Fis WMG











7.09.2020 • 15:10 Uhr

Staatssekretär Stephan Manke übergibt fette Förderbescheide zur Sportstättensanierung

Staatssekretär Stephan Manke hat am heutigen Montag (07.09.2020) erneut einige Förderbescheide im Rahmen des Sportstättensanierungsprogramms übergeben.

Das Land Niedersachsen hat für die Jahre 2019 bis 2022 ein 100 Millionen Euro umfassendes Sportstättensanierungsprogramm aufgelegt, um den Sport in Niedersachsen zu stärken. Staatssekretär Manke: „Ich freue mich, dass ich heute weitere Bescheide im Rahmen des Sportstättensanierungsprogramms übergeben kann. Das Programm ist ein wichtiger Beitrag, um die Sportstätteninfrastruktur zu erhalten und den über die Jahre entstanden Investitionsstau nachhaltig abzubauen."

Die Resonanz zum Programm ist enorm. Im aktuellen Förderjahr 2020 sind über 260 Anträge auf Gewährung einer Zuwendung für die Förderung der Sanierung von Sportstätten im Innenministerium mit einer beantragten Fördersumme von knapp 90 Millionen Euro eingegangen. Die Zuwendung des Landes wird in Höhe von 40 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt, bei finanzschwachen Kommunen kann der Anteil sogar bis zu 80 Prozent betragen. Die Mindestförderung liegt bei 50.000 Euro, bei Sporthallen werden maximal 400.000 Euro und bei Hallenschwimmbädern maximal eine Million Euro als Zuwendung gewährt.

Entsprechend der Förderschwerpunkte, die in der Förderrichtlinie festgelegt sind, wird in diesem Jahr ausschließlich die Sanierung von Sporthallen (Turnhallen) und Hallenschwimmbädern gefördert. Unter Berücksichtigung aller Kriterien können insgesamt 98 der mehr als 260 Förderanträge positiv beschieden werden. Darunter befinden sich folgende Maßnahmen, über die heute der Bewilligungsbescheid von Staatssekretär Manke persönlich ausgehändigt wurde:

Stadt Salzgitter
Sanierung der Sporthalle Amselstieg in Salzgitter-Lebenstedt: Sanierung der Umkleiden und Waschräume, Sanierung der Decken sowie Erneuerung der Beleuchtung.
Gesamtkosten: 400.000,00 Euro Landeszuwendung: 320.000,00 Euro

Landkreis Wolfenbüttel
Sanierung der Sporthalle der Förderschule am Teichgarten: Energetische Sanierung der Dächer und Fassaden, Erneuerung der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik sowie der Beleuchtung. Zudem Maßnahmen zur Barrierefreiheit sowie Erneuerung des Prallschutzes in der Halle.
Gesamtkosten: 970.400,00 Euro Landeszuwendung: 400.000,00 Euro

Stadt Bad Harzburg
Sanierung der Sporthalle Gerhart-Hauptmann-Schule: Erneuerung des Sportbodens sowie der Decke einschließlich der Beleuchtung, Umstrukturierung des Umkleidetraktes sowie der Trinkwasserinstallation, Einbau von LED-Beleuchtung.
Gesamtkosten: 498.325,00 Euro Landeszuwendung: 394.660,00 Euro

red/fis











7.09.2020 • 14:59 Uhr

Feuerwehr Katlenburg für E-Fahrzeug-Brände bestens gerüstet

Elektromobilität soll, wenn es nach der Bundesregierung geht, immer stärker im Straßenverkehr vertreten sein. Förderungen für Privat-PKW gibt es schon länger, kürzlich ist auch ein Projekt zur Förderung von Elektrofahrzeugen im Alltag angelaufen. “Die Frage ist nicht, ob auch mal im Bereich der Gemeinde Katlenburg-Lindau ein Elektroauto brennen wird, sondern wann”, betonen Gemeindebrandmeister Sven Helmold und Ortsbrandmeister Martin Niehoff. Alleine aufgrund der Tatsache, dass an der E-Tankstelle im Ort jeden Abend Fahrzeuge zum Laden stehen, habe man sich auf einen möglichen Einsatz vorbereiten wollen.

Vor einem Dreiviertel Jahr war die Anschaffung eines Einsatzmittels zur Bekämpfung von Elektrofahrzeugbränden erstmals Thema. Kontakt hatte man mit Murer Feuerschutz, dem Hersteller der E-Löschlanze, aufgenommen. Was folgte, war ein Brief an die Gemeindeverwaltung. “Eigentlich wollten wir uns die E-Löschlanze und alternative Produkte auf der Fachmesse Interschutz anschauen – die ist wegen Corona aber ausgefallen”, erklärt Gemeindebrandmeister Sven Helmold. Die Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung “lief wieder einmal reibungslos”, loben die Feuerwehr-Führungskräfte. Geld wurde für die Neuanschaffung in den Haushalt eingestellt, die Löschlanze ist mittlerweile bei der Ortsfeuerwehr Katlenburg auf den Fahrzeugen verlastet.

Für die Wehr, die eine umfassende Einweisung in das neue Gerät bekommen hat, ist die Anschaffung ein Stück mehr Sicherheit im Einsatz. “Wir haben mehrere Elektrofahrzeuge in der Gemeinde, Auswärtige kommen zum Laden an die Ladesäule und der Anteil an E-Fahrzeugen wird immer größer”, betont Helmold. Deshalb sei diese Investition “der richtige Schritt für die Zukunft”.

Die E-Löschlanze soll laut Gemeindebrandmeister Sven Helmold nicht nur in der Gemeinde Katlenburg-Lindau zum Einsatz kommen. “Auch andere Wehren können auf uns im Einsatzfall zurückgreifen können.”

Die Kreisfeuerwehr arbeitet unterdessen unter anderem mit der Feuerwehrbereitschaft 4 an Einsatzkonzepten, die sich an die Zeit nach der erfolgreichen Brandbekämpfung richten. Was passiert mit den Fahrzeugen? Müssen sie weiter gekühlt werden? Daran wird aktuell gearbeitet.

Zu den Bildern: Präsentieren die neue E-Löschlanze: Gemeindebrandmeister Sven Helmold, Daniel Kühle von Murer Feuerschutz und Ortsbrandmeister Martin Niehoff. Fotos: Mennecke/Kreisfeuerwehr










7.09.2020 • 14:44 Uhr

TRIO INSOLITO mit „Visionäre und Visionen „open-air - Letzter Auftritt 2020 des spielfreudigen Trios am Sonntag, 13. September, im Gandeesheimer Kurpark

Das TRIO INSOLITO, bestehend aus Querflöte (Anne Beckel), Akkordeon (Sonja Tonn) und Posaune (Ursel Schardinel) setzt am Sonntag, 13. September um 15.00 Uhr die open-air-Konzertreihe in der Musikmuschel im Zentralkurpark fort. Das Programm „Visionäre und Visionen“ bedient dabei die unterschiedlichsten Stilrichtungen, die von Pionieren der Musikpädagogik (Carl Orff), Revolutionären des Tangos (Astor Piazzolla), wohltätigen Bürgerrechtlern (Harry Belafonte) oder spirituellen Poeten (Leonard Cohen) geschrieben wurde; Musik, die zu großen Anlässen wie dem Aachener Frieden komponiert wurde (Händels Feuerwerksmusik); Musik, die für den Aufbruch in eine gerechtere Zukunft steht, wie der Bossa Nova in Brasilien um 1960; Musik zu der Vision, dass Menschen auf fremden Planeten im Weltraum leben können (Star Wars). Aber auch Visionen in kleineren Dimensionen finden ihren Platz im Programm der drei Musikerinnen: Der Glaube an die große Liebe (Saving all my love for you), das vom Händedruck eines Schornsteinfegers abfärbende Glück (Chim Chim Cheree), die krankhafte Liebe, mit der ein musikalisch- technisches Genie aus einem einfachen Chormädchen einen Opernstar macht (Phantom der Oper). Und dann wären da noch die kleinen Freuden des Lebens, die einen Menschen aufmuntern können (My favourite things) wie vielleicht eine Schlittenfahrt (Sleighride), ein schönes Märchen (Nussknacker), der Brief eines Freundes (Please Mr Postman). Das spätsommerliche Konzert in der Musikmuschel nahe der Paracelsus Roswitha-Klinik beginnt um 15.00 Uhr, Gäste können nur mit Mund-Nasen-Bedeckung eingelassen werden und auch die Kontaktdaten werden erfasst. sbg/Foto: Elligar Örtengren










7.09.2020 • 14:41 Uhr

Stroit: Plötzlich wieder Qualm -Feuerwehr soeben im Blitzeinsatz

Auf der Großbrandstelle in Einbeck-Stroit haben soeben - heute, Montag, 11.30 Uhr - in einer Blitzaktion der Freiwilligen Feuerwehr Nachlöscharbeiten begonnen. Eine Nachbarin des des schwer beschädigten Engelke- Gehöfts hatte Rauch entdeckt. Sie alarmierte sofort die Feuerwehr. In Windeseile wurden erneut Löschmittel auf die offenbar immer noch in Brandnestern glimmende Brandruine geschossen.
Vorigen Freitag hatte ein bislang immer noch nicht gefasster Feuerteufel die Scheune abgefackelt (wir berichteten).
red/Foto/Video: Fis WMG










7.09.2020 • 14:38 Uhr

Corona-Virus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Insgesamt jetzt neun Corona-Erkrankte - Vier neue Fälle amtlich erfasst

Aktuell sind 179 bestätigte Infektionen im Landkreis Northeim bekannt. Seit Freitag sind damit vier neue bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden.
Unverändert 164 Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Bei den Neufällen handelt es sich um zwei männliche und eine weibliche Person mittleren Alters und eine männliche Person jüngeren Alters. Bei allen Personen konnte der Ansteckungsweg derzeit nicht ermittelt werden. Alle Infizierten befinden sich in häuslicher Quarantäne. Zwei Personen haben derzeit keine Symptome, die anderen Personen klagen über Husten sowie über hohes Fieber.
Die Anzahl der Verstorbenen beträgt weiterhin sechs Personen.
Damit sind im Landkreis Northeim derzeit neun akut infizierte Personen bekannt. Das alles berichtet vor wenigen Sekunden die Pressestelle des Landkreises Northeim.
lpd










7.09.2020 • 14:33 Uhr

Pflegekräfte versetzten der Pflegekammer den ultimativen Todesstoß - 70,6 Prozent bei Abstimmung dagegen - Reimann: Auflösung wird als Gesetz komme4n

Gesundheitsministerin gesteht ein: "Entscheidung gegen die Pflegekammer eindeutig - werden Gesetzentwurf zur Auflösung vorlegen"

Die umstrittene Pflegekammer in Niedersachsen wird abgeschafft. Insgesamt 15.100 von rund 78.000 befragten Mitgliedern der Pflegekammer Niedersachsen haben an der Abstimmung über die Zukunft der Kammer teilgenommen. Von ihnen stimmten 70,6 Prozent gegen den Fortbestand der Kammer, 22,6 Prozent dafür, 6,8 Prozent enthielten sich. Der Befragungszeitraum erstreckte sich vom 29. Juli bis zum 6. September 2020.

„Dieses Ergebnis ist eindeutig", so Sozialministerin Dr. Carola Reimann. „Die Pflegekammer ist damit ganz offensichtlich nicht die Form von Vertretung, die sich die Pflegekräfte in Niedersachsen wünschen. Angesichts der kontroversen politischen Debatten im Vorfeld und auch noch während der Befragung hatten wir eine höhere Beteiligung erwarten."

Die Ministerin weiter: „Wir haben aber immer gesagt, dass das Ergebnis dieser Befragung für uns als Landesregierung politisch bindend ist. Deshalb werden wir auf Grundlage dieser sehr deutlichen Zahlen nun unverzüglich die Auflösung der Pflegekammer einleiten. Mit der Erstellung eines entsprechenden Gesetzesentwurfs hat mein Haus bereits begonnen." Im Zuge der Abwicklung der Kammer werde auch die Rückzahlung der in den Jahren 2018 und 2019 geleisteten Mitgliedsbeiträge erfolgen, so Reimann: „Auch dies soll so schnell wie möglich passieren."

Über die Gründe für das Scheitern der Kammer könne man zum jetzigen Zeitpunkt nur spekulieren, so die Ministerin. Klar sei aber, dass es der Kammer nicht gelungen sei, sich in den Augen ihrer Mitglieder zu einem unverzichtbaren Sprachrohr der Belange der Pflege zu machen. Dies zeige sich auch an der vergleichsweise geringen Beteiligung an der Umfrage.

Mit Blick auf die Zukunft der Pflege in Niedersachsen, erklärt Ministerin Reimann: „Ich wünsche mir für die Pflegekräfte in Niedersachsen, dass es ihnen gelingt sich auch ohne eine Pflegekammer ausreichend zu Wort zu melden. Als Ministerium werden wir alles uns mögliche dafür tun, dass Pflegekräften auch in Zukunft Gehör geschenkt wird, mehr als das in der Vergangenheit der Fall war. Und ich fordere alle auf, die sich im Streit um die Pflegekammer überworfen haben, nun wieder zusammenzurücken und im Schulterschluss für das gemeinsame Ziel einzutreten: die Situation in der Pflege zu verbessern!"

Das Thema Pflege bleibe weit oben auf der Agenda dieser Landesregierung, so die Ministerin. „Daran ändert auch die Entscheidung über die Kammer nichts. Ich auch weiterhin mit voller Kraft daran arbeiten, für die Beschäftigten in diesem Bereich ganz konkrete Verbesserungen zu erzielen. Mit der Konzertierten Aktion Pflege haben wir dazu einen wichtigen Anfang gemacht und dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen." red











7.09.2020 • 11:12 Uhr

80-jähriger Gehbehinderter verliert vor Gericht: E-Roller ist kein Rollstuhlersatz

Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (LSG) hat entschieden, dass ein Elektroroller kein Hilfsmittel der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist.

Geklagt hatte ein 80-jähriger, gehbehinderter Mann aus dem Landkreis Celle. Von seiner Krankenkasse wollte er eine Beihilfe zur Anschaffung eines klappbaren Elektrorollers mit Sattel. Diese bot ihm stattdessen die Versorgung mit einem Elektrorollstuhl an, den der Mann jedoch nicht haben wollte. Ihm sei es wichtig, dass das Gerät transportabel sei. Einen Roller könne er zusammengeklappt im PKW transportieren und auch in den Urlaub und auf Busreisen mitnehmen. Mit einem Elektrorollstuhl gehe das nicht und auch sein Auto und Carport seien für ein solch großes und schweres Hilfsmittel ungeeignet.

Das LSG hat die die Rechtsauffassung der Krankenkasse aus zwei Gründen bestätigt:

Ein Elektroroller sei kein Hilfsmittel der GKV, sondern ein sog. Gebrauchsgegenstand des täglichen Lebens, der nicht in die Leistungspflicht der Krankenkasse falle. Zur Abgrenzung komme es darauf an, ob ein Produkt für die speziellen Bedürfnisse von Kranken und Behinderten konzipiert sei. Dies sei bei einem Elektroroller nicht der Fall, da er in seiner Funktion nicht medizinisch geprägt sei. Bereits der Name „Eco-Fun“ zeige, dass es sich um ein Freizeitgerät handele, das nicht für Behinderte konzipiert sei. Im Übrigen könne es mit einer Geschwindigkeit von 20 km/h für den Behindertenbereich auch zu gefährlich sein.

Außerdem habe der Mann den gesetzlichen Beschaffungsweg nicht eingehalten, da er den Roller schon vor der Entscheidung der Krankenkasse bestellt habe und sie damit vor vollendete Tatsachen gestellt habe. Anders als in der Privaten Krankenversicherung (PKV) gelte in der GKV das Sachleistungsprinzip als Leistungsmaxime. Dies bedeute, dass der Mann sich grundsätzlich nicht auf ein bestimmtes Produkt festlegen könne um danach Kostenerstattung von der Krankenkasse zu verlangen.red










7.09.2020 • 10:29 Uhr

Erstes Testspiel der NHC 3. Liga Herren mit Zuschauern! Die Sechs Corona-Hygieneregeln

Am kommenden Sonntag , 13. September, um 17 Uhr findet das Testspiel der 1. Herren des Northeimer Handball Clubs gegen den Ligakonkurrenten vom HC Eintracht Hildesheim statt. Dazu verlautet soeben von einem Vereinssprecher: "Wir haben ein Hygienekonzept erstellt und mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Northeim abgestimmt, somit sind wir ab sofort wieder in der Lage, eine begrenzte Zahl an Zuschauern (u. a. 40 Karten für Sponsoren/Partner) in der Schuhwallhalle zu begrüßen. Hierfür gelten wie zur Zeit überall bei öffentlichen Veranstaltungen einige Corona-Vorschriften."

Hier in Kurzform die wichtigsten Regeln für unsere Sponsoren und Partner bei diesem Spiel:

1.) Es ist eine Voranmeldung per email an oliver.kirch@northeimerhc.de notwendig, Sie erhalten eine Rückmeldung ob wir Ihnen noch einen Platz anbieten können oder ob wir bereits ausgebucht sind.

2.) Es gibt keine Stehplätze, Sitzplätze werden Ihnen zugewiesen.

3.) Halten Sie im Gebäude soweit möglich mindestens 1,50 m Abstand zu anderen Personen.

4.) Im gesamten Gebäude (mit Ausnahme der Sitzplätze auf der Zuschauertribüne) gilt die Pflicht, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Speisen und Getränke dürfen nur auf den Sitzplätzen verzehrt werden.

5.) Beachten Sie die Kennzeichnung der Laufwege und befolgen Sie die Anweisungen der Ordner.

6.) Zur eventuell notwendigen Nachverfolgung von Infektionsketten, sind wir verpflichtet, die Daten aller Besucher zu erfassen (incl. Sitzplatz). Sie können die Abläufe beim Einlass beschleunigen, indem Sie sich das Formular zur Datenerfassung von unserer Homepage herunterladen und ausgefüllt mitbringen. Sie können das Formular aber auch bei uns in der Halle ausfüllen.











7.09.2020 • 10:24 Uhr

Tierisches Bad Gandersheim: Exklusivvergnügen der Stockenten im ausgebaggerten Osterbergsee

Was für ein schönes Bild zum Beginn der neuen (vielleicht etwas denkwürdigen) Woche im niedlichen Kur- und Rehaort Bad Ganderheim: Zwei muntere Stockenten erledigen bereits um 7 Uhr auf den neuen Wasserflächen im gerade ausgebaggerten zweiten Osterbergsee ihre Morgenwäsche. Die Natur und Tierwelt trotzt allen Widrigkeiten!
red/Foto: Fis WMG










7.09.2020 • 10:16 Uhr

Tech-Werte: Dämpfer zum Wochenschluss

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Deka

Nachdem die Technologiewerte noch bis zur Wochenmitte immer neue Höchststände erreicht hatten, ging der Rallye zum Ende der Woche die Puste aus. Mit immer größerer Skepsis war in den letzten Wochen insbesondere der Aufstieg der Internet-Unternehmen beobachtet worden. Für die übrigen Aktienunternehmen hatte dieser Rücksetzer jedoch nur milde Folgen. Sie waren beim bisherigen Börsenaufschwung kaum dabei gewesen. Insgesamt wird das Börsenumfeld etwas rauer. Während in den vergangenen Wochen die Auslastung in vielen Bereichen der Wirtschaft stark zunahm, wird die Luft nun dünner. Die weitere Erholung wird deutlich langsamer vorangehen.

Gemischte Signale

Die Daten zur deutschen Industrieproduktion für den Juli werden in der kommenden Woche weiteren Aufschluss über die wirtschaftliche Erholung nach der Corona-Krise liefern. Das wirtschaftspolitische Highlight der nächsten Woche ist die Sitzung des Rates der Europäischen Zentralbank. Nachdem die US-Notenbank in der vergangenen Woche ihre Strategie geändert hat, wird gespannt auf die Kommentare aus der europäischen Notenbank gewartet. Zwar ist bei dieser Sitzung noch nicht mit der Ankündigung einer neuen Strategie im Euroraum zu rechnen, aber Signale in Richtung einer Verlängerung der bisherigen Niedrigzins und Anleihepolitik sind wahrscheinlich.










7.09.2020 • 10:13 Uhr

Freie Demokraten wollen Chancen für Stadt und Land - Vertrauen für Christian Grascha als Bezirksvorsitzender

Auf dem Bezirksparteitag der Freien Demokraten (FDP) in der Kulturmühle in Bodenwerder wurde der Vorstand in weiten Teilen wieder im Amt bestätigt.

Alter und neuer Bezirksvorsitzender ist der Landtagsabgeordnete Christian Grascha aus Einbeck. Er wurde einstimmig wiedergewählt. Ihm zur Seite steht ein erfahrener Vorstand mit den beiden Stellvertretern Herrmann Grupe, MdL, und Christiane Brunk aus Göttingen.
Ebenfalls wiedergewählt wurden Mareike Röckendorf (Schriftführerin), Sigurd Hille (Schatzmeister) und Sven Rössing, Dieter Dallmann, Moritz Mönkemeier und Konstantin Kuhle als Beisitzer.

Als Rednerin war Bettina Stark-Watzinger, MdB, zu Gast, und sie sprach in einem kurzweiligen Vortrag über die verschiedenen Bereiche des momentan so eingeschränkten gesellschaftlichen Lebens. Die parlamentarische Geschäftsführerin kritisierte die mangelnde digitale Ausstattung der Schulen, das Alleinlassen von Schulen und Lehrern mit der Umsetzung ungenauer Hygienemaßnahmen. Die Senkung der Mehrwertsteuer um 3 Prozent sei zu bürokratisch und verpuffe. Um die Wachstumskräfte zu stärken, sei eine dauerhafte Steuer- und Abgabensenkung für kleinere und mittlere Einkommen nötig und eine Entfesselung von staatlicher Bürokratie. Hier haben die Freien Demokraten zahlreiche konkrete Vorschläge gemacht.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurde der Leitantrag des FDP-Landesvorstands für den Landesparteitag vorgestellt und diskutiert. Wie Konstantin Kuhle, MdB, ausführte, steht Deutschland vor einer gewichtigen Aufgabe, nämlich die verschiedenen Lebensbereiche Stadt und ländlicher Bereich besser zu verbinden und entsprechende Synergieeffekte zu schaffen. Als wichtige Themenschwerpunkte nannte Kuhle die mangelnde Internetversorgung im ländlichen Bereich sowie die Sicherstellung von Mobilität. "Ist der ÖPVN nicht pünktlich und zuverlässig, wird kein Pendler umsteigen!", benannte der Generalsekretär der FDP Niedersachsen den wunden Punkt.
red/Foto: Fis WMG










7.09.2020 • 08:01 Uhr

Polizei erwischt 35-Jährigen ohne Führerschein und mit falschem Autokennzeichen

Die Polizei in Northeim berichtet soeben: Tatort: Northeim, Rückingsallee, Stadtgebiet. Tatzeitpunkt: 4. September 2020, 15:30 Uhr

Im Rahmen einer Kontrolle stellten die eingesetzten Kräfte des Einsatz- und Streifendienstes der Polizeiinspektion Northeim im Stadtgebiet ein nicht zugelassenes Fahrzeug fest. Weiterhin bemerkte die Funkstreifenwagenbesatzung, dass der 35-jährige Fahrzeugführer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war und an dem PKW Kennzeichen eines anderen PKW angebracht worden waren.

Im Ergebnis untersagte die Polizei die Weiterfahrt und leitete sowohl gegen den Fahrer als auch gegen den Halter entsprechende Ermittlungsverfahren ein. Wei











7.09.2020 • 07:49 Uhr

SPD-Politikerin gegen Wildtierhaltung im Zirkus

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag, die u.a. die Tierschutzbeauftrage ihrer Fraktion ist, bringt sich in die aktuelle Diskussion zum Circus Belly ein, der zurzeit in Delmenhorst gastiert:

„In der Zirkushaltung gibt es Merkmale, wie häufiger Ortswechsel, Dressuren und begrenzter Platz, die eine tiergerechte Haltung – erst recht für Wildtiere, wie zum Beispiel Menschenaffen, Giraffen, Nashörner, Flusspferde und Bären – nicht möglich machen. Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat es trotz des Drängens der SPD-Bundestagsfraktion bislang nicht geschafft, die 20 Jahre alte Leitlinie für die Haltung von Wildtieren zu aktualisieren. Die Auflagen darin dürfen sich nicht länger daran orientieren, was Zirkusse umsetzen können. Richtschnur muss vielmehr sein, was für die Tiere angemessen ist. Und das heißt, dass im Grunde die gleichen Bedingungen erfüllt sein müssten, die an eine zoologische Haltung gestellt werden. Für alte Tiere kann ich mir zwar eine Übergangszeit mit Auflagen vorstellen, aber grundsätzlich kann die Wildtierhaltung im Zirkus, in der bisherigen Form, nicht fortbestehen. Deutschland gehört in Sachen Zirkustiere EU-weit zu den Schlusslichtern. In 24 Ländern gibt es bereits komplette oder teilweise Wildtierverbote im Zirkus. In drei Ländern gilt sogar ein generelles Tierverbot, also auch für Haustiere.

Wenn einige Kommentatoren aktuell darauf verweisen, dass man sich doch erstmal um den Tierschutz in der Nutztierhaltung kümmern soll, ist das polemisch. Wir dürfen doch nicht das Leid der einen Tiere gegen das der anderen ausspielen. Sich solange nicht um Verbesserungen für die Wildtiere in Zirkussen zu kümmern, bis es mehr Tierwohl für alle Nutztiere gibt, kann eigentlich nicht ernst gemeint sein. Vom BMEL darf man außerdem erwarten, dass es mehr als nur ein Thema gleichzeitig bearbeitet.“ red/Foto: Fis WMG











7.09.2020 • 07:37 Uhr

Präsidentin der Noch-Pflegekammer: Verhalten auf Corona-Demos ist unverantwortlich

Die Präsidentin der umstrittenen Pflegekammer Niedersachsen, Nadya Klarmann, hat das Verhalten vieler Teilnehmer bei den Demonstrationen gegen die Corona-Politik der Bundesregierung am Wochenende in Berlin scharf kritisiert. Die Demokratie müsse zwar unterschiedliche Meinungen aushalten, sagte sie am Montag in Hannover. "Der bewusste Verstoß gegen geltende Corona-Schutzmaßnahmen gefährdet aber nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch die der Mitmenschen." Kombiniert mit "wirren Verschwörungstheorien und antidemokratischem Verhalten" gefährdeten solche Menschen die Grundfesten des demokratischen Systems "und sind so nicht zu tolerieren".

Die vielen an Covid-19 erkrankten und gestorbenen Bewohner in Pflegeheimen seien Realität und keine Erfindung von finsteren Mächten, unterstrich die Kammerpräsidentin. "Was in Berlin passiert ist, ist ein Angriff auf das Bemühen von hunderttausenden Pflegefachpersonen und anderen im medizinischen Umfeld Beschäftigten, die Auswirkungen der Corona-Pandemie klein zu halten."

Auch für die Beschäftigten im Gesundheitswesen sei das Tragen einer Schutzausrüstung eine große Belastung, sagte Klarmann. Die Masken beeinträchtigten die Atmung, die Schutzkleidung sei kaum atmungsaktiv und könne zu einem Wärmestau und Dehydrierung führen, da auch Trinkpausen kaum möglich sein. Grenzwertig lange Arbeitszeiten und die Aussetzung geltender Arbeitszeitschutzgesetze führten zu zusätzlichen Belastungen. "Diese und andere Einschränkungen nehmen die Beschäftigten im Gesundheitssektor jeden Tag auf sich, um Erkrankte zu versorgen und die weitere Ausbreitung des Virus in Pflegeheimen und Krankenhäusern zu verhindern", betonte die Präsidentin. epd










7.09.2020 • 07:27 Uhr

Uslar: Auf Motorhaube gesprungen - 1.000 Euro Schaden

Am Samstagmittag, 05. September 2020, gegen 12 Uhr, wurde die Polizei Uslar in den Amtsweg in Uslar gerufen. Ein auf dem dortigen Parkplatz geparkter Pkw sei beschädigt worden. Bei der Sachverhaltsaufnahme ergab sich, dass ein bis dahin Unbekannter auf die Motorhaube des Pkw eines 22-jährigen aus Böblingen gesprungen war und darauf herumgetrampelt hatte. Die Motorhaube wurde dadurch erheblich beschädigt. Auf Grund eines Hinweises konnte der Täter ermittelt werden. Der Schaden beläuft sich auf ca. 1000 Euro. Es wurde eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung gefertigt.reu










7.09.2020 • 07:23 Uhr

Blitzdiebstahl in Braunlage: Innerhalb von fünf Minuten: 3.300 Euro teures und gesicherte Mountainbike gestohlen

Am gestrigen Sonntag kam es gegen 16:15 Uhr in Braunlage im Bereich "Am Brunnen" zu dem Diebstahl eines Specialized Mountainbikes. Das schwarze Fahrrad wurde für nur ca. 5 Minuten im Hinterhof einer Gastronomie abgestellt. Der bislang unbekannte Täter entwendete das mittels Kettenschloss gesicherte Fahrrad. Das ca. 3.300 Euro teure Fahrrad verfügt über auffällig rote Pedale und rote Lenkergriffe. Die Fahrradkette hat eine goldene Farbe. Wer sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben kann, den bittet die Polizei Braunlage, sich mit ihr unter der Telefonnummer 05520-93260 in Verbindung zu setzen. bm/Foto: Polizei











6.09.2020 • 20:17 Uhr

Millionenprojekt LaGa 2022 Bad Gandersheim: Bagger im Landschaftsschutzgebiet Koppelwiese

Es ist ein weiteres, soeben sichtbar gewordenes Kennzeichen, dass es mit dem Millionenprojekt "Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim" nun in konkrete Bauphasen geht. Der knallgelbe Bagger ist in den vergangenen Tagen im Landschaftsschutzgebiet Koppelwiese in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim aufgeschlagen. Dort sind abgestimmte (und wohl rechtlich abgesegnete) Eingriffe und Veränderungen im Sektor Koppelwiese vorgesehen. Es handelt sich um naturnahe Projekte und ein besonderes Vorhaben.

Thomas Hellingrath, Geschäftsführer der Landesgartenschau-Gesellschaft, hat gegenüber dem Redaktionsnetzwerk bestätigt, dass es sich bei dem Vorhaben zum Beispiel um eine Aussichtsplattform handelt. Er soll es Besuchern in diesem Ausstellungsbereich der Landesgartenschau ermöglichen, sich einen Blick aus etwas erhöhter Sicht über die Gegebenheiten auch neuer Anpflanzungen und gestalterischer Maßnahmen zu verschaffen. Von dem Aussichtsturm wird auch die Tierwelt in der Koppelwiese zu beobachten sein.

Der jetzt gesichtete und hier dokumentierte Bagger wird u.a. für Erdarbeiten benötigt.
red/Foto: Fis WMG












6.09.2020 • 18:12 Uhr

August 2020-Einwohner-Entwicklung Bad Gandersheim: Einen Fehler ausgemacht und weitere Anmerkungen

Zu der heute hier veröffentlichen amtlichen Einwohnerstatisk des Bad Gandersheimer Bürgerbüros ist eine Lesermeinung eingegangen. Die namentlich und persönlich dem Redaktionsnetzwerk bestens bekannte Persönlichkeit stellt zu der "Faktendarstellung" der Gandersheimer Stadtverwaltung u.a. fest und interpretiert:

"In der Statistik ist ein Fehler vorhanden.
1. Die Summe der aufgeführten Einwohnerzahlen liegt bei 10.610
Das passt weder mit der Überschrift von +3 zusammen, noch mit den Zahlen des Vormomates, die bei 10.603 angegeben waren.
2. Vergleicht man die Zahlen des Vormonates mit den hier nun aufgefürten, ergäbe es lediglich ein Plus von 2 (10.603 zu 10.605)
3. Hier von einer Trendwende zu prechen erscheint mir absurd. Von einer Trendwende kann man nur sprechen, wenn man vorher die Gründe von Abwanderungen erforscht hätte.

Ich kann mich nicht entsinnen, das jemals das Thema Abwanderung öffentlich thematisiert wurde. Weder die Stadt als solches, noch der gesammte Rat der Stadt haben sich damit beschäftigt.

Bei der letzten Kommunalwahl war ich bei einer Veranstaltung in Mellis-Cafe. Dort hatte ich darauf hingewiesen, das sich bisher niemand für die Gründe der seit vielen Jahren anhaltenden Reduktion von Einwohnern interessiert habe. Dabei schlug ich vor, das das Einwohnermeldeamt für Abgänge ein Formblatt erarbeitet, wo die Abwanderer ihr Gründe anonym mitteilen können. Somit hätte man sich dann ein Bild machen können, wo die Hebel anzusetzen wären, um weiteren Abwanderungen zu begegnen.
Ein Herr Sperlich meldete sich dann, der mir lapidar den Satz : "Das sei der demographisch Wandel" entgegenschleuderte. Dümmer ging es nicht.

Es gibt vier Kategorien von Abgängen.
1. Sterbefälle
2. Menschen die der Arbeit hinterher reisen.
3. Menschen, die aus Altersgründen in die Nähe ihrer Kinder ziehen
4. Menschen, die sich in dieser Stadt nicht mehr wohlfühlen.
Die Menschen der Punkte 1 bis 3 lassen sich nicht aufhalten.
Aber die Gründe der Menschen der Kategorie 4 sind nur allzu wichtig, weil man so durch Hebelansetzung weiteren Frustierten den Gedanken eines Wegzuges begegnen kann.

red/Name deem Redaktionsnetzwerk bekannt.











6.09.2020 • 18:02 Uhr

Sehusa Tristesse 2020 in Seesen: Nicht ganz kopflos und mit einer Perlen-Krone auf grünem Samtkissen

Was ist aus dem großen Historienfest Sehusa in Seesen geworden? Heute die wohl minimalistischste Reminiszenz an das Open Air Veranstaltung seit seinem Bestehen. Ein Edelmann mit seinen beiden Fräulein. Die Jüngere trägt die mit Perlen besetzte Sehusa-Krone auf einem grünen Samtkissen durch die Stadt. An anderer Stelle sind einige rot-weiß angezogene Trommle zu beobachten. Vor dem Rathaus ein Standbild mit zwei kopflosen Historinefiguren. Wo sonst über 100.000 Menschen dem Spektakel folgen verlieren sich heute diese wenigen winzigen Sehua-Protagonisten. "Wir wollen zeigen, dass wir da sind. Wir kommen 2021 wieder!" , verspricht der Edelmann.
So ist das! Auch für Sehusa gilt in Corona-Zeiten: Die Hoffnung stirbt zum Schluss.
red/Fotos: Fis WMG
















6.09.2020 • 13:26 Uhr

Spannende Sitzung des Stadtrates in Bad Gandersheim am Donnerstag: "Umgestaltung des Freibades zu einem Badesee"

Nach der kommunalpolitischen Sommer- und Ferienpause begeben sich die Ratspolitiker/innen in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt wieder an die Arbeit in den Gremien. Besonderer Höhepunkt in der kommenden Woche eine weitere öffentliche Ratssitzung. Sie verspricht aus vielerlei Hinsicht eine gewisse Spannung. Die Zuhörer und Zuhörerinnen dürften etwas geboten bekommen.

Zu den Regularien: Die Sitzung findet wiederum im Forum der Oberschule in der Stettinger Straße 2 in Bad Gandersheim statt. Bürgermeisterin Schwarz hat den Sitzungbeginn für den öffentlichen Teil auf 18.30 Uhr festgelegt. Gleich zu Beginn haben die Bürgerinnen und Bürger das Wort. Sie können ausdrücklich "Fragen und Anregungen" an die Bürgermeisterin und die Ratsmitglieder richten.

Inhaltlich geht es bei den 14 angesetzten Tagesordnungspunkten um zentrale Themen, die die Stadt und ihre Zukunft betreffen. So beispielsweise um das Millionenprojekt "Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim". Von LaGa-Geschäftsführer Thomas Hellingrath ist ein aktueller Sachstandsbericht für Rat und interessierte Öffentlichkeit zu erwarten. In einem Zusammenhang mit der Landesgartenschau steht das große Thema Zukunft des Hallen- und Freibades in dem Kurort. Hier lautet die Themenstellung für Donnerstag ganz klar: "Umgestaltung des Freibades zu einem Badesee".

Diese und weitere Themen sowie die Rahmenbedingungen versprechen eine spezielle Bedeutungsfülle für die Sitzung. Auch wenn in der auf der Homepage der Stadtverwaltung dokumentierten "Amtlichen Bekanntmachung" diesmal nicht explizit auf die Corona-Hygienebedingungen hingewiesen ist, dürften sie auf für diese Sitzung für alle Beteiligten Gültigkeit haben. Das bedeutet Desinfektion, Distanzen und Mund- und Nasenbedeckungen.
red/Fotos: Fis WMG














6.09.2020 • 12:58 Uhr

Ist das die Trendwende? Drei Einwohner/innen mehr im Stadtgebiet Bad Gandersheim gemeldet - Ackenhausen, Wrescherode und Dankelsheim legen zu - Heckenbeck verliert

Zum Monatsende des August 2020 lag die im Bürgerbüro der Bad Gandersheimer Stadtverwaltung ermittelte Anzahl an Einwohner / innen im Stadtgebiet bei 10.605 Personen – was gegenüber dem Vormonat Juli ein kleines Plus von drei Mitbürgerinnen bzw. Mitbürgern darstellt.

Die neueste Gesamteinwohner / innen-Statistik (in Klammern jeweils die Zahlen des Vormonats):

Bad Gandersheim-Kernstadt 6.305 (6.307),Harriehausen 675 (674), Wrescherode 586 (581), Heckenbeck 493 (497), Altgandersheim 420 (418), Dankelsheim 304 (305), Ackenhausen 262 (257), Dannhausen 260 (260), Seboldshausen 237 (235), Gehrenrode 198 (199), Gremsheim 166 (166), Wolperode 165 (163), Hachenhausen 154 (155), Ellierode 146 (148), Helmscherode 140 (139) und Clus-Brunshausen 99 (99). red










6.09.2020 • 12:48 Uhr

Bürgermeister-Wahl in Einbeck: Weisensee offiziell Kandidat

Dr. Claudius Weisensee ist jetzt offiziell Kandidat der FDP Einbeck zur Bürgermeisterwahl am 1. November 2020. Bei der Wahlkreisversammlung der Liberalen in der Genusswerkstatt im PS.Speicher in Einbeck wurde der derzeit beim Bundesverfassungsgericht tätige Verwaltungsjurist in geheimer Wahl mit 13 Ja-Stimmen gewählt. Es gab eine Enthaltung und eine Gegenstimme. Der 40-Jährige betonte, er wolle Gräben zwischen den politischen Lagern überwinden und mit seinem umfangreichen Programm ein Angebot für Alle machen.
Der Bundestagsabgeordnete Konstantin Kuhle ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, nach Einbeck zu kommen, um für Weisensee als Bürgermeister zu werben. Kuhle erinnerte sich an viele gemeinsame Wahlkämpfe und daran, dass Claudius Weisensee ihn als damaliger JuLi-Kreisvorsitzender 2002 mit dem Auto immer zu Veranstaltungen abgeholt und zurück gebracht habe. Kuhle: "Ohne das damalige Engagement von Claudius und den JuLis wäre wohl kaum mein Weg in die Politik geebnet worden." Er freue sich auf den Wahlkampf und drücke Claudius Weisensee ganz fest die Daumen. red/Foto: Fis WMG










6.09.2020 • 11:54 Uhr

Heute um 3.45 Uhr: Feuerwehrfahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn in Richtung Seboldshausen

Wieder diese Schreckmomente am frühen Sonntagmorgen: um 3.45 Uhr ist ein großes Feuerwehrfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Bad Gandersheim unter Blaulicht und Martinshorn in der Kurstadt Bad Gandersheim unterwegs. Ob zu einem schweren Verkehrsunfall oder anderem Schadensereignis ist zur Minute unklar. Die Feuerwehr rauschte über die Braunschweiger Straße stadtauswärts in Richtung B64 Seboldshausen. DerFeuerwehr folgte um 3.59 Uhr ein Rettungswagen mit Martinshorn und Blaulicht ebenfalls stadtauswärts.
Erst gegen Mitternacht hatte Hubschrauberlärm über der Stadt für große Aufmerksamkeit und einige Spekulationen gesorgt.
red










6.09.2020 • 11:52 Uhr

Goslar: Leute feiern laute Gartenpartys - Einsicht nach Polizeieinsätzen

In der Nacht zum heutigen Samstag kam es im Innenstadt Gebiet von Goslar zu einer Vielzahl von angezeigten Ruhestörungen. Hierbei handelte es sich häufig nur um das Abspielen von lauter Musik oder um Gartenpartys. Das berichtet soeben die Polizei in Goslar. In nahezu allen Fällen zeigten sich die Verursacherbeim Eintreffen der Polizeistreifen einsichtig, so dass keine weiteren polizeilichen Maßnahmen erforderlich waren. ots










6.09.2020 • 11:48 Uhr

Zeugenaufruf: Dicklicher Mann onaniert plötzlich im Zug von Fulda nach Göttingen, zeigt eine 23-Jährige bei der Polizei an

Am Samstagmorgen fuhr eine junge Frau (23) mit dem Zug von Fulda nach Göttingen im hinteren Zugteil. Auf der anderen Gangseite neben ihr saß ein unbekannter Mann. Er blickte mit Kopfhörern in den Ohren vor sich auf ein Notebook auf der Tischablage an der Rückenlehne.

Kurz vor dem Bahnhof Eichenberg bemerkte die junge Frau, dass der Mann sein Glied aus der Hose holte und onanierte. Völlig entsetzt forderte die 23-Jährige ihn mehrfach auf, das Abteil zu verlassen, was er dann auch tat.

In Göttingen erstattete die Frau Anzeige bei der Bundespolizei. Sie beschrieb den Mann wie folgt: Ungefähr 30 Jahre alt, 180 Zentimeter groß, etwas dicklich mit rundem Gesicht und dunklen Haaren. Bekleidet war der Mann mit einem weinroten T-Shirt, einer blauen Arbeitshose und einer schwarzen Jacke. Er hatte ein Notebook mit braunem Einband dabei.

Der Mann hatte vermutlich einen Monatsfahrschein. Es handelte sich um den Zug Cantus RB 24070. Der Vorfall ereignete sich zwischen 08:15 und 08:30 Uhr vor dem Halt in Eichenberg.

Zeugenhinweise bitte an die Bundespolizei unter 0511 30365 0.










6.09.2020 • 11:43 Uhr

Bad Harzburg: Wenn Senioren etwas ausflippen... Polizeieinsatz vonnöten

Über zwei Fälle mit etwas ausgeflippten Senioren berichtet soeben die Polizei in Bad Harzburg:

Erster Fall:
Am gestrigen Samstagabend kam es in einem Bad Harzburger Restaurant zwischen dem Wirt und einem Gast zu Streitigkeiten bezüglich der Rechnung. Im Verlauf dieser verbalen Auseinandersetzung beleidigte der Gast den Wirt und verließ anschließend das Lokal. Ein Strafverfahren wurde gegen ihn eingeleitet.

Zweiter Fall:
Am Samstagmittag beschnitt eine 73-jährige Bad Harzburgerin die Hecke ihres 59jährigen Nachbarn gegen dessen Willen. Als er sie aufforderte dies zu unterlassen, wurde er von ihr beleidigt. Ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Sachbeschädigung wurde gegen die Frau eingeleitet. ots











6.09.2020 • 11:36 Uhr

Geringe Menge teerhaltige Rückstände in die Weser gelangt

Am gestrigen Samstagnachmittag, gegen 16:30 Uhr, gelangt nach einem Regenguss in Bodenfelde in der Straße "An der Meinte" von einer Fabrik zur Holzkohleherstellung eine geringe Menge teerhaltige Substanz in die Weser. Die Substanz wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Bodenfelde weitestgehend aufgefangen. Ein Sachbearbeiter der unteren Wasserbehörde des Landkreises Northeim war vor Ort. Die Polizei entnahm Wasserproben. Eine Untersuchung wird veranlasst, das Ergebnis steht somit noch aus. Größere Schäden für die Umwelt sind jedoch nicht eingetreten.
Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Gewässerverunreinigung.reu











6.09.2020 • 11:30 Uhr

Nachts in Bodenfelde der pure Vandalismus: Stühle und Tische in die Weser geworfen- Schaden 3.500 Euro!

In der Nacht zum gestrigen Samstag entfernten Unbekannte mehrere mittels Drahtseilen gesicherte Tische und Stühle vom Außenbereich eines Restaurants in der Hafenstraße in Bodenfelde und warfen diese anschließend in die Weser. Die Täter entfernten sich unerkannt. Der Schaden beläuft sich auf ca. 3500 Euro.
Die Polizei ermittelt wegen besonders schweren Fall des Diebstahls und Sachbeschädigung und bittet um ihre Hinweise.reu










6.09.2020 • 11:26 Uhr

Vorwärts gegen Laterne, rückwärts gegen Laterne, mit über 3 Promille nach Hause und dann Polizeibesuch

Tatort: Northeim, Parkplatz Am Nordhafen.Tatzeitraum:Gester, Samastg, es ist gegen 19 Uhr:
Ein 54-jähriger Northeimer befährt mit einem VW Touran den Parkplatz am Freizeitsee. Dabei kommt er von der Fahrbahn ab, touchierte eine Straßenlaterne, setzt zurück und fährt erneut gegen die Laterne. Anschließend entfernt er sich von der Unfallstelle. Zeugen können Hinweise auf den Verursacher geben. Dieser wird an seiner Wohnanschrift angetroffen. Ein Alkoholtest ergibt einen Wert von über drei Promille. Es folgt eine Blutentnahme, die Beschlagnahme des Führerscheins und die Einleitung eines Strafverfahrens. Bei dem Unfall entstand ein Schaden von ca. 3000 Euro.ri










6.09.2020 • 11:25 Uhr

„Das Ohr nah den Menschen haben“- CDU setzt erneut auf Roy Kühne bei Bundestagswahl

Mit 96 Prozent wählten die Vertreter der CDU-Kreisverbände Northeim, Goslar und Göttingen gestern den Northeimer Dr. Roy Kühne erneut zu ihrem Kandidaten für die Bundestagswahl 2021 ( wir berichteten). Dazu verlautbart soeben der CDU-Sprecher des CDU Kreisverbandes Lucas Mennecke ergänzend:

In seiner Rede betonte Dr. Kühne seinen Anspruch als Abgeordneter für unsere Region: Nur wer die Probleme vor Ort kenne, könne diese in Berlin vertreten. Doch auch streitbar müsse man sein. Nur mit einem guten Diskurs könne Demokratie funktionieren. In ihren Grußworten bescheinigten auch der CDU-Bezirksvorsitzende Uwe Schünemann und der Katlenburger Bürgermeister Uwe Ahrens in ihren Grußworten. Gerade der Austausch mit den kommunalen Vertretern ermöglicht es, Anliegen nach Berlin zu bringen. Für den Wahlkreis 52 ist Roy Kühne seit 2013 als Bundestagsabgeordneter tätig. 2017 errang er hier das erste Mal das Direktmandat. In Berlin ist der Northeimer Abgeordnete vor allem als Gesundheitsexperte bekannt. 2019 erreichte er eine höhere Vergütung von Physiotherapeuten und anderen Heilmittelerbringer. Per Videobotschaft war auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn den Mitgliedern des Kreisverbandes zugeschaltet. Er bescheinigte den Mitgliedern den hohen Einsatz Dr. Kühnes in Berlin Der Northeimer Kreisverband geht motiviert in diesen Bundestagswahlkampf. „Wir sind uns sicher, mit Roy Kühne halten wir das Direktmandat.“ findet Kreisvorsitzende Kerstin Lorentsen.“red/Foto: Fis WMG












6.09.2020 • 11:24 Uhr

Endlich wieder Handball spielen: HSG Rhumetal gegen Northeimer Handball Club Team 2 mit spannendem Test

Nach einer schier endlos erscheinenden Zeit war es am gestrigen Samstag nun endlich so weit. Es stand das erste Testspiel der Vorbereitung gegen die erste Mannschaft der HSG Rhumetal auf dem Plan. Mit gemischten Gefühlen und einem kleinen Kader reisten wir nach Katlenburg um gegen den Verbandsligisten zu testen. Die Aufgabe schien um so größer, wussten wir doch dass der Gegner in seiner Vorbereitung ca. vier Wochen vor uns lag und bereits gute Ergebnisse in anderen Testspielen abgeliefert hatte.

Die erste Überraschung des Spiels fand bereits in der Kabine beim besprechen der Aufstellung statt, fanden sich doch einige Spieler auf ungewohnten Positionen wieder. Auf der Spielfläche angekommen begann ein munteres Spiel in dem wir keinen Respekt vor dem Gegner zeigten. Über 2:4, 5:7 und 6:8 konnten wir das Spiel mit einer guten Deckung und einem beherzten Angriff gestalten. Beim 8:8 glich die Heimsieben aus und wir konnten immer wieder ein Tor vorlegen. Durch zwei technische Fehler ging Rhumetal anschließend mit 14:11 in Führung und wir konnten bis zur Halbzeit lediglich auf 14:13 verkürzen.

Wir kamen motiviert aus der Kabine und schlossen nahtlos an die Leistungen der ersten Halbzeit an. Aus einem 18:15 Rückstand konnten wir ein 18:18 erspielen und lagen nun immer nur ein oder zwei Tore im Rückstand. Beim 23:23 glichen wir letztmalig aus, bevor die Heimsieben zwei Tore zum 25:23 vorlegte. Unser letzter Angriff blieb ohne Tor und so verloren wir mit 25:23 unseren ersten Test.

Es spielten: Roman Althans, Philipp Koopmann, Yannick Diezemann (alle im Tor) , Waldemar Mick (3), Timo Effler (5), Alexander Schulze, Michael Dewald (7), Laurenz Mönnecke, Marcel Hertmann, Sebastian Fröchtenicht (2), Nils Tessling, Rabih Aloukaibe (6).red/ok/Foto: NHC.










6.09.2020 • 11:23 Uhr

Sievershausen: Frau mit dem Auto überschlagen und im Straßengraben gelandet

Am vorigen Freitag, gegen 18:45 Uhr, befuhr eine 25-jährige Einwohnerin eines Dasseler Ortsteils mit ihrem Pkw die Kreisstraße 513 von Sievershausen kommend in Richtung Dassel. In einer Rechtskurve geriet sie aus bislang ungeklärter Ursache auf den Grünstreifen und von dort in den Straßengraben. Der Pkw überschlug sich und kam auf dem Dach zum Liegen. Die Fahrzeugführerin wurde durch Ersthelfer aus dem Pkw geborgen und anschließend mit einem Rettungswagen dem Bürgerspital Einbeck zur Beobachtung zugeführt. Am Pkw entstand ein Schaden in Höhe von ca. 4500 Euro.bru










5.09.2020 • 21:00 Uhr

Vermuteter PKW-Brandqualm erwies sich als Wasserdampf

Der Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Lügde (im Kreis Höxter) wurde am heutigen Samstag, um 15:13 Uhr, zu einem alarmierten PKW-Brand nach einem Verkehrsunfall auf die Höxterstraße in Richtung Elbrinxen alarmiert. An der Einsatzstelle stellte sich heraus, dass es sich um Wasserdampf handelte, der PKW aber seine Betriebsstoffe verlor. Die Einsatzkräfte sicherten die Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr ab, klemmten die Batterie des Fahrzeuges ab, stellten den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher und nahmen die auslaufenden Betriebsstoffe auf. Nach der Bergung des PKWs wurde die Fahrbahn gereinigt. Eine Person wurde vorsorglich durch den Rettungsdienst zur Kontrolle ins Krankenhaus eingeliefert. Neben der Feuerwehr und dem Rettungsdienst des Kreises Lippe war auch die Polizei an der Einsatzstelle tätig. ots/ Fotos: Feuerwehr Lüdge














5.09.2020 • 20:51 Uhr

Autobahnpolizei zieht berauschten Lebensmittelfahrer aus dem Verkehr

Am gestrigen Freitag, es war gegen 19 Uhr, wurde auf der Autobahn BAB 7 im Bereich der Anschlußstelle Hildesheim in Fahrtrichtung Hannover ein aus Hannover stammender Kleintransporter durch zwei Beamte der Autobahnpolizei Hildesheim angehalten und kontrolliert. Der 40-jährige Hannoveraner händigte den Polizeibeamten u.a. den Lieferschein und den Fahrzeugschein für den Transporter aus. Bei der Prüfung des Fahrzeugscheines staunten die Polizisten nicht schlecht. Anhand des Fahrzeugscheines betrug das Leergewicht des Transporters 2238 kg bis 2783 kg.

Aus polizeilicher Erfahrung ist in den meisten Fällen, in denen das Leergewicht nicht genau angegeben ist, davon auszugehen, daß das tatsächliche Leergewicht im mittleren bis höheren Bereich liegt. Der Fahrzeughalter und Arbeitgeber des Fahrers hatte jedoch bei der Zulassung des Fahrzeuges das zulässige Gesamtgewicht reduzieren lassen. Das zulässige Gesamtgewicht betrug nun nicht mehr wie vom Hersteller angegeben 3200 kg, sondern nur noch 2790 kg. Dieses führt zu einer Steuerersparnis und der Fahrer ist nicht mehr verpflichtet, täglich Arbeitszeitnachweise zu fertigen und mitzuführen. Die mögliche Zuladung betrug für den Transporter unter ungünstigsten Umständen nur noch 7 kg. Der Transporter kann demnach schon nach dem Volltanken überladen sein.

Im weiteren Verlauf der Kontrolle wurde die Ladefläche überprüft. Der Kleintransporter war mit einer Palette Mehl, ca. 770kg, einer Palette Getränkedosen, ca. 700 kg und einer dritten Palette in Salzgitter beladen worden. Auf der dritten Palette standen 10 Eimer Soße, 10 Kartons Tiefkühlpommes und 5 Blöcke Goudakäse, zusammen ca. 350kg. Die gesamte Ladung war nicht gegen verrutschen gesichert. Ladungssicherungsmittel wurden nicht mitgeführt, so daß die Ladung gar nicht gesichert werden konnte. Die Lebensmittel sollten zum Großmarkt nach Hannover transportiert werden.

Zur Feststellung des tatsächlichen Gesamtgewichtes wurde der Transporter auf der geeichten Waage der Zentraldeponie in Heinde gewogen. Das Gesamtgewicht betrug 4300 kg. Dies entspricht einer Überladung von 53,4%. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Das Umladen der gesamten Ladung wurde angeordnet. Der Käse und die Tiefkühlpommes dürfen nur mit Fahrzeugen transportiert werden, die mit einer entsprechenden Kühlanlage ausgestattet sind, damit die Kühlkette bis zur Abgabe an den Endverbraucher nicht unterbrochen wird. Der Transporter hatte jedoch keine Kühlung. Der Innenraum war lediglich mit Holz verkleidet.

Zur weiteren Kontrolle der frischen Lebensmittel wurden zwei Mitarbeiter des Veterinäramtes des Landkreises Hildesheim hinzugerufen. Diese stellten fest, daß der Gouda statt der vorgeschriebenen 6-8°C bereits eine Temperatur von über 16°C hatte. Die Tiefkühlpommes hatte im äußeren Bereich bereits +2°C und im inneren schon -12°C, statt der vorgeschriebenen -18°C. Die so nicht mehr verkäuflichen kühlpflichtigen Lebensmittel im Wert von über 400EUR wurden direkt vor Ort vernichtet. Routinemäßig wurde beim Fahrer vor Ort auch die Fahrtüchtigkeit überprüft.

Anhand verschiedener Tests (u.a. Urin) konnten Auffälligkeiten festgestellt werden. Daher wurde vor Ort ein Drogenvortest durchgeführt. Dieser Test reagierte positiv auf Amphetamin. Zur Feststellung der Konzentration des Rauschmittels im Körper wurde dem Fahrer eine Blutprobe entnommen und das Führen von Kraftfahrzeugen untersagt. Der Fahrer muß mit einem Bußgeld von ca. 1000 Euro, Punkten in Flensburg und einem Fahrverbot für die Drogenfahrt rechnen. Ähnliches gilt für den Arbeitgeber, der zusätzlich noch die Entsorgung der Lebensmittel zu zahlen hat.bn












5.09.2020 • 20:46 Uhr

Goslar: Feuerwehr rettet einen völlig alkoholisierte 13-Jährigen

Am gestrigen Freitag, es war 21:30 Uhr, meldete die Feuerwehrleitstelle Goslar einen Notfall. Dabei sollte ein 13- jähriger Junge aus Goslar erheblich alkoholisiert hilflos auf dem Boden im Bereich des Herzberger Teiches liegen. Der alkoholisierte Junge wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Goslar geborgen und erstversorgt. Aufgrund des erheblichen Alkoholisierungszustandes musste er notfallmäßig ins Kinderkrankenhaus nach Wernigerode verlegt werden. Hier konnte sein Zustand weiter stabilisiert werden. In diesem Zusammenhang hat die Polizei Goslar die Ermittlungen aufgenommen, da der Verdacht einer gefährlichen Körperverletzung (Beibringen von Alkohol) im Raum steht. ots










5.09.2020 • 20:37 Uhr

Brandserie und Folgen: Eine Wertschätzungs-Welle der Dankbarkeit und des Respektes für unsere Rettungskräfte

Die unsägliche Brandserie in der Region Einbeck, die derzeit weit über die Grenzen Einbecks hinaus viele Menschen bewegt, verstört und doch wieder zu einer gewissen Gemeinsamkeit finden lässt: Es ist die Welle der Dankbarkeit, des Respektes und des Lobes für die unzähligen Rettungskräfte. Ob Sanitäter, Polizisten, Helfer und Helferinnen für die Versorgung mit Essen und Trinken, Ärzte, DRK’ler, Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen, Hubschrauberpiloten, THW’ler, Hundeführer, Menschen hinter den Kulissen der Rettungs- und Betreuungslogistik - all sie erfahren nach ihrem sich nun mehrfach wiederholten Dauerengagement Zuspruch, Anerkennung und Dank. Besonders in den sozialen Netzwerken ist es geradezu eine Welle der wertschätzenden Emotionen. Dabei erscheint besonders bemerkenswert, dass alle dieser Engagierten angesprochen sind. Niemand wird besonders herausgehoben und speziell gewürdigt. Die Gemeinschaft der Helfenden ist gemeint. Dieses solidarische Verhalten von Menschen, die sich für den Nächsten und für die Gemeinschaft und das Gemeinwohl besonders einsetzen in diesen unerquicklichen Feuertagen haben es verdient, dass man ihren Einsatz besonders herauszustellt und dass sie dafür fest umarmt werden - sinnbildlich ist das in Corona-Zeiten selbstverständlich gemeint.red
Das Video von gestern Abend bei der großartigen Brandbekämpfung auf dem Engelke-Hof in Stroit gibt einen weiteren Einblick in dieses vorbildliche und beispielhafte Engagement von Menschen, die für ihre Mitmenschen einfach da sind und so richtig anpacken. Fotos/ Video: Fis WMG










5.09.2020 • 19:29 Uhr

Junge Union Landesverband Braunschweig: Maximilian Pohler neuer Vorsitzender - Faust-Gratulation mit David Artschwager

Heute war der Landesverbandstag der Jungen Union Braunschweig. Diese fand selbstverständlich unter strengen Corona-Auflagen im Co-Working-Space in der Löwenstadt statt. Im Fokus stand die Neuwahl des Landesvorstandes, nachdem Christoph Ponto nach sechs Jahren nicht wieder als Vorsitzender antrat. Neuer Braunschweiger Landesvorsitzender ist Maximilian Pohler (25 Jahre). Die Veranstaltung war sehr harmonisch. Unter anderem wurden Der CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak und Lena Düpont MdEP live zur Diskussion zugeschaltet. Zu den besonderen Gästen zählte Tillmann Kuban.

Auf den dokumentierten Bildern vom Treffen der CDU-Nachwuchsorganisation David Artschwager aus Bad Gandersheim mit dem neuen Landesvorsitzenden beim "Faust"-Gruß/"Faust"-Gratulation.
red/Fotos Fis WMG













5.09.2020 • 18:05 Uhr

Geschäftseinbruch und Raub einer Geldkassette im City Center Northeim - Täter können entkommen

Tatort: Northeim, Grafenhof 3 . Tatzeitraum: Gestern, Freitag, zwischen 04.00 Uhr und 04.17 Uhr:
Das ist laut Polizei Nordheim passiert:
Zwei unbekannte Täter wurden von Zeugen beobachtet, wie sie durch Einschlagen einer Schiebetür in das City Center gelangten. Dort schlugen sie eine weitere Glasscheibe ein und drangen in ein Cafe` ein. Die Täter entwendeten eine Geldkassette mit einer geringen Menge Bargeld. Anschließend entfernten sich die Täter auf unbekannten Wege. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief erfolglos. Der Sachschaden wird auf über 2000 Euro geschätzt. Se










5.09.2020 • 18:01 Uhr

Schneller Fahndungserfolg der Polizei nach Ansprechen von Kindern vor einer Grundschule in Northeim - Sexualstraftäter gefasst

Tatort: Northeim, Hindenburgstraße 22 und Sohnreystrasse/ Wilhelmstraße. Tatzeiträume: 31.August 2020, 14:15 Uhr - 14:20 Uhr und 04.September 2020, 07.50 bis08.00 Uhr .

Zu den genannten Tatzeiten wurden, unabhängig voneinander, zwei Jungen (11 und 8 Jahre) im Bereich einer Grundschule durch eine männliche Person angesprochen. Beide Kinder werden von dem zunächst unbekannten Mann am Arm gepackt und versucht in das Fahrzeug zu ziehen. Beide Kinder konnten sich befreien und flüchten. Die Sachverhalte wurden bei der Polizei bekannt. Das zuständige Fachkommissariat des Zentralen Kriminaldienstes leitete unverzüglich die notwendigen Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen ein. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung nach der tatverdächtigen Person konnte diese an der Ortsrandlage von Northeim am Freitag, 16:50 Uhr, angetroffen und dem Polizeigewahrsam der Polizeiinspektion Northeim zugeführt werden. Gegen den Tatverdächtigen hat die Polizei zwei Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der Mann ist wegen einer Sexualstraftat vorbestraft. Die Ingewahrsamnahme zur Vehinderung weiterer Straftaten wurde bis auf Weiteres richterlich bestätigt. Die Polizei Northeim führt in diesem Komplex weitere Ermittlungen wie Zeugenvernehmungen durch. Se










5.09.2020 • 17:54 Uhr

Stroit: Spezialspürhund der Polizei aus Nordrhein- Westfalen am Brandherd

Die Polizei und ihre Brandermittler sind seit Stunden auf der Brandstelle in Einbeck-Stroit bemüht, Licht in das Dunkel einen möglich Brandstiftung zu bringen. Nach bestätigten Recherchen des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group kommt dabei ein Spezialspürhund der Polizei aus Nordrhein-Westfalen zum Einsatz. Findet „Tasso“ eine Spur auf den Feuerteufel von Einbeck-Stroit, Kohnsen und Rotenkirchen?red
Die Bilder dokumentieren den gestrigen Löscheinsatz von über 170 Einsatzkräften bei dem Großbrand und dokumentieren den Einsatz eines Spürhundes der Polizei.
Fotos: Fis WMG










5.09.2020 • 09:34 Uhr

Northeim: 37-Jähriger missachtet Vorfahrt: Kollision mit drei Wagen verursacht 16.000 Euro Schaden

Tatort: Northeim, Hillerser Straße. Tatzeipunkt: Gestern, Freitag, , gegen 16.05 Uhr. Das ist passiert: Ein 37-Jähriger Northeimer fuhr mit seinem Pkw von dem Parkplatz eines Elektronikmarktes in der Hillerser Straße in den fließenden Verkehr und übersah dabei den vorfahrtsberechtigten Pkw einer 58-jährigen Northeimerin. Durch die Kollision beider Fahrzeuge wurde der Pkw der 58-Jährigen in den Gegenverkehr gedrückt und stieß dort mit dem Pkw eines 23-Jährigem aus Hildesheim zusammen. Das Fahrzeug der 58-Jährigen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Verletzt wurden niemand. Der Gesamtschaden wird auf 16.000 Euro geschätzt.Se











5.09.2020 • 09:30 Uhr

Polizei nachts auf der Hut: Serbe in Nörten mit gefälschten Kennzeichen erwischt

Tatort: Nörten-Hardenberg, Obere Dorfstraße . Tatzeitpunkt: Heute, Samstag, gegen 01.00 Uhr:
Im Rahmen einer Verkehrskontrolle fiel einer aufmerksamen Funkstreifenbesatzung der Polizei auf, dass die amtlichen Kennzeichen eines Opel verfälscht wurden. Das Datum eines Kurzzeitkennzeichen wurde verändert. Zudem war dieses Kennzeichen nicht für den Opel zugelassen. Das Kennzeichen wurde sichergestellt. Dem serbischen Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt untersagt und ihm wurde eine Sicherheitsleistung abverlangt. red/Se











5.09.2020 • 09:17 Uhr

Ferien-Freizeit-Fun: Immer auf dem Laufenden...auf Lieblingsinsel Ney

Inspirierend und so gesund: Sonne, Wind und Meer. Heute, Samstagmorgen, es ist 7 Uhr . Jogging am Strand auf der Lieblingsinsel Ney. Die Tage wunderbar erholsam. 700 Seiten Schätzung schätzen gelernt weil gelesen. Im Strandkorb zwischendurch coffee to Beach by Damian, dem netten Mann aus dem Kiosk "uns lüthje". Abends coronafreies Feeling open air im Café EXTRABLATT. Und aus der Konzertmuschel vor dem Conversationshaus erklingt das Livekonzert von drei Musikbarden. red














5.09.2020 • 09:08 Uhr

Katlenburg-Lindau:Verkehrsunfall mit leichtverletzter Person

Ereignisort: Katlenburg-Lindau, Herzberger Straße / Suteroder Straße. Ereigniszeitpunkt: Gestern, Freitag, 15.20 Uhr Zu einem Auffahrunfall kam es, als ein 19-jähriger Northeimer mit seinem Pkw im Kreuzungsbereich Herzberger Straße Ecke Suteroder Straße den verkehrsbedingt haltenden Pkw eines 39-Jährgen aus Katlenburg-Lindau übersah. Durch den Verkehrsunfall wurde der 39-Jährige leicht verletzt. An den beiden Pkw entstand ein Sachschaden von ca 4500 Euro. Se










5.09.2020 • 07:37 Uhr

Die Kreisfeuerwehr Northeim: Schadensfeuer in Einbeck-Stroit

173 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und Polizei waren bis tief in die Nacht in Stroit im Stadtgebiet Einbeck im Einsatz.

Um 20.56 Uhr wurde am Freitagabend in der Kirchenstraße in Einbeck Stroit eine brennende Scheune gemeldet. Dazu heißt es in einer Mitteilung der Kreisfeuerwehr Northeim weiter:
Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle wenige Minuten später war der Feuerschein weithin sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand die Scheune bereits im Vollbrand. Ein sich in der Scheune befindlicher Mähdrescher wurde schwer beschädigt ins Freie gezogen und Stroh aus der Scheune zum Ablöschen auf eine Wiese am Ortsrand gebracht.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Stroit, Naensen, Greene, Einbeck, An der Hube, Wenzen, Bartshausen, Voldagsen, Brunsen, die Kreisfeuerwehr unter anderem mit Tanklöschfahrzeug und Lichtmast, der Einsatzleitwagen der Feuerwehren der Stadt Einbeck, das Technisch Hilfswerk aus Northeim und Einbeck, das Deutsche Rote Kreuz und die Polizei.
Fotos: Konstantin Mennecke














5.09.2020 • 07:34 Uhr

Vollbrand einer Scheune in Stroit - 250.000 Euro Schaden- 173 Einsatzkräfte - Polizei: Erneut der Verdacht der Brandstiftung

Über die Leitstelle der Polizei wurde am Freitagabend um 20.56 Uhr der Brand einer Scheune in Einbeck-Stroit gemeldet.
Durch eine Funkstreifenwagenbesatzungen konnte der gemeldete Sachverhalt vor Ort festgestellt werden. In der Scheune befand sich neben Heu und Stroh auch ein Mähdrescher. Ein Übergreifen auf angrenzende Gebäude konnte glücklicherweise verhindert werden. Es entstand ein Sachschaden von ca. 250.000 EURO. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Brandstiftung gegen Unbekannt ein. Auch in diesem Fall wird ein enger Zusammenhang mit der aktuellen Brandserie in Einbeck als sehr wahrscheinlich angesehen. Die weiteren Ermittlungen zu dem Brand in Stroit führt die speziell eingerichtete Sonderkommission der Polizeiinspektion Northeim durch. Die ersten Maßnahmen wurden noch in den Abendstunden durch die entsprechenden Ermittler initiiert und durchgeführt. An den Löscharbeiten waren insgesamt 173 Kräfte der Feuerwehren aus der Stadt Einbeck und den Ortsteilen sowie des Technischen Hilfswerkes eingesetzt. Die Löscharbeiten dauern zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch an.
Mir /Fotos: Konstantin Mennecke/Kreisfeuerwehr Northeim














4.09.2020 • 22:31 Uhr

Seit 15 Minuten Großbrand in Einbeck-Stroit! Scheune und Stallungen lichterloh in Flammen- 100 Feuerwehrkräfte im Einsatz

Es ist heute, Freitag. Es ist 21.35 Uhr: Wieder ist ein Großbrand in der Region Einbeck ausgebrochen. Zur Minute sind 100 Feuerwehrleute in Stroit im Einsatz. Dort wütet seit 15 Minuten ein neues Großfeuer. Eine Scheune und Stallungen stehen offiziellen Angaben zufolge lichterloh in Flammen. Über Verletzte gibt es noch keine gesicherten Angaben. Ebenso ist die Ursache rätselhaft. Die Polizri ist vor Ort. Der Polizeihubschrsuber befindet sich in der Luft.
red
Wir berichten weiter.










4.09.2020 • 18:15 Uhr

Laubenpieper lauern dem Feuerteufel von Einbeck auf - Verschärfte Überwachung auch durch Polizei

Nach der unheimlichen Brandserie in Einbeck, dem bereits mehrere Gartenlauben zum Opfer fielen, sind die Laubenpieper in der Bierstadt mehr als aufgeschreckt. "Wir sind auf der Hut. Wir überwachen auch an diesem Wochenende unsere Gartenlauben!". Das berichtete heute eine Sprecherin aus dem Sektor der Kleingartenkolonie an der Kolberger Straße in Einbeck. Dort waren jüngst von dem mutmaßlichen Feuerteufel abgefackelt worden. Die Polizei hat mehrmals inzwischen bestätigt, dass sie bei der bislang ungeklärten Brandserie maßgeblich das unheilvolle Werk eines Brandstifters vermutet. Die Kleingärtner haben nach Angaben der Information eine Art Streifendienst abgesprochen. "Viele Laubenpieper bleiben über Nacht in ihren Gartenhäusern. Wir passen jetzt richtig auf!" Dabei wird auch die Variante der "unauffälligen" Beobachtung der Lauben stattfinden, berichtet die Information. Was sie damit meint blieb ihr Gehemeinis. "Wir möchten nicht, dass der irre Brandstifter davon vorher erfährt."

Auch die Polizei ist an diesem Wochenende im Bereich Einbeck mit erkennbaren Streifenbesatzungen unterwegs. Polizeipräsident Rührig persönlich hat das unter der Metapher "Intensivierung unserer Ermittlungsarbeit" angekündigt. Außerdem steht der Polizeihubschrauber zur Observierung aus der Luft auf dem Flugplatz in Bad Gandersheim startbereit. Bekanntlich hatten die Brandstiftungen immer häufiger an Wochenenden stattgefunden. Fazit: Laubenpieper und Polizei befinden sich ab heute in einer besonderen Alarmbereitschaft.
red/Fotos: Fis WMG










4.09.2020 • 18:02 Uhr

Langelsheim: Schlangenfund auf Schulgelände - Wem gehört die nordamerikanische Kornnatter?

Am heutigen Freitag, 11.15 Uhr, meldete der Hausmeister der Grundschule in Langelsheim (Landkreis Goslar), dass er soeben auf dem Komposthaufen der Schule eine ca 1 m lange Schlange entdeckt habe. Die Polizei Langelsheim sicherte zunächst die Stelle ab, da nichts über die Gefährlichkeit des Tieres bekannt war. Zugleich wurde die Schlangenfarm in Schladen um Hilfe ersucht. Von dort kamen ein Mitarbeiter und eine Mitarbeiterin und übernahmen das Tier. Nach deren Kenntnis handelt es sich um eine ungefährliche nordamerikanische Kornnatter. Die Polizei bittet um Hinweise zur Herkunft der Schlange unter Telefon 05326-978780.










4.09.2020 • 17:59 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim - Fünf Corona-Erkrankte im Kreis

Aktuell sind 175 bestätigte Infektionen im Landkreis Northeim bekannt. Seit Montag sind damit fünf neue bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden.
164 Personen - eine mehr als am Montag - gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Bei den Neufällen handelt es sich um drei männliche und zwei weibliche Personen mittleren Alters. Es handelt sich um drei Reiserückkehrer (Kosovo) sowie eine Person, die Kontakt zu positiv getesteten Reiserückkehrern hatte. Bei einer Person konnte der Ansteckungsweg nicht ermittelt werden Alle Infizierten befinden sich in häuslicher Quarantäne. Eine Person hat keine Symptome, die anderen Personen klagen über Schnupfen, Geruchs- und Geschmacksverlust, Husten sowie über hohes Fieber.

Die Anzahl der Verstorbenen beträgt weiterhin sechs Personen.
Damit sind im Landkreis Northeim derzeit fünf akut infizierte Personen bekannt.
Im Vergleich zum Montag musste die Corona-Statistik um einen „positiven“ Fall korrigiert werden. Er wurde wieder zurückgenommen, da ein zweiter Corona-Test, der aufgrund berechtigter Zweifel an der Verlässlichkeit der ersten Testung durchgeführt wurde, negativ ausgefallen war. lpd










4.09.2020 • 10:48 Uhr

In Uslar-Sohlingen mysteriöse Hassattacke: Zehn Radschrauben am Auto gelöst

Die höchst merkwürdige Tat - sehr wahrscheinlich eine Wut- oder Hassattacke - beschäftigt die Polizei in der Sollingstadt Uslar:

Bisher unbekannte Täter lösten in der Zeit vom 02.September, 18 Uhr, bis zum 03.September 22:00 Uhr, zehn Radschrauben eines in der Neuen Straße in Sohlingen parkenden Pkw.

Aus ermittlungstaktischen Gründen gab es zu dem Anschlag keine weiteren offiziellen Informationen. Wüste Spekulationen schießen in Sohlingen ins Kraut.
Aber, Zeugenhinweise erbittet das Polizeikommissariat Uslar unter der Telefonnummer 05571/92600-0. zi










4.09.2020 • 10:39 Uhr

Polizeipräsident Uwe Lührig: "Die hohe Zahl der Masken-Verstöße in Göttingen ist erschreckend!"

Polizei kontrolliert verstärkt in Göttingen Corona Maskenpflicht in Bussen und Bahnen - Ein Drittel trägt keine Masken

Die Polizei hat am Mittwoch (2. September) im Rahmen einer Schwerpunktaktion die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen sowie an Haltestellen und Wartebereichen kontrolliert. Das Ergebnis: Fast ein Drittel aller kontrollierten Fahrgäste hat die Mund-Nasen-Bedeckung nicht bzw. falsch getragen.

Hintergrund der Kontrollen war der Abschluss einer Sicherheitspartnerschaft unter dem Motto "Sicher im ÖPNV: Wir tragen Maske in Bus und Bahn", die in dieser Woche vom Niedersächsischen Wirtschaftsministerium, dem Niedersächsischen Innenministerium und dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen unterzeichnet wurde. Ziel war es, niedersachsenweit durch verstärkte gemeinsame Kontrollen mit Kommunen und Verkehrsbetrieben die Menschen für das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung zu sensibilisieren und die Zahl der Fahrgäste weiter zu verringern, die die Maskenpflicht nicht einhalten.

Im Bereich der Polizeidirektion Göttingen waren am Mittwoch 111 Beamtinnen und Beamte sowie 38 Kräfte von Kommunen und Verkehrsbetrieben im Einsatz. Kontrolliert wurden im Zeitraum von 6 bis 16 Uhr an Hauptbahnhöfen, Bushaltestellen der örtlichen Schulen sowie den zentralen Haltestellen in den Innenstädten insgesamt 5.547 Personen. 1.614 der kontrollierten Personen trugen die Maske entweder gar nicht oder falsch. 1.599 Menschen kamen der Aufforderung zum korrekten Tragen nach, bei 15 Personen mussten Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet werden, da sie sich auch nach Gesprächen nicht einsichtig zeigten.

Im Rahmen der Kontrollen stellten die eingesetzten Kräfte weiterhin fest, dass an vielen Haltestellen klar erkennbare Abgrenzungen und Kennzeichnungen fehlen und erst häufig in unmittelbarer Nähe zur Haltestelle eine Mund-Nasen-Bedeckung angelegt wird. Vielen war zudem nicht bekannt, dass es eine Tragepflicht im Bereich der Haltestellen gibt.

Die hohe Zahl der Verstöße sei erschreckend, sagt Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen, im Nachgang der Kontrollen und kündigt an, dass diese auch in den kommenden Wochen fortgesetzt werden. "Abstand, Hygiene, Alltagsmaske - darauf kommt es in diesen Tagen besonders an, um die Pandemie bewältigen zu können. Und gerade das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist ein Akt des Selbstschutzes und der Solidarität", so Uwe Lührig weiter. "Das haben wir im Rahmen unserer Kontrollen deutlich gemacht und dort geahndet, wo diese Solidarität nicht gelebt wird."

Der Polizeipräsident weist zudem auf die aktuelle Rechtslage hin. Die Niedersächsische Corona-Verordnung regele klar, wo eine Maske im Öffentlichen Personennahverkehr zu tragen ist. Hier heißt es, dass eine Mund-Nasen-Bedeckung alle Personen tragen müssen, die "als Fahrgast ein Verkehrsmittel des Personenverkehrs und die hierzu gehörenden Einrichtungen nutzen". Mund-Nasen-Bedeckungen sind also schon vor Betreten der Verkehrsmittel, an allen Bahnhöfen und Haltestellen Pflicht. ots/Fotos: Fis WMG












4.09.2020 • 10:29 Uhr

Wenn das Corona-Virus auch die Seele quält

Annemarie Denecke erinnert sich noch gut an jene Tage, als die Corona-Krise die hannoversche Telefonseelsorge erreichte. Anfangs sei es vor allem um ganz handfeste Fragen gegangen: Soll ich mich auf Corona testen lassen, weil ich seit drei Tagen huste? Wie groß ist das Infektionsrisiko? Wie schütze ich mich am besten? Doch dann, Ende März, kamen mit Shutdown, Kontaktbeschränkungen und Abstandsgebot verstärkt seelische Nöte ins Spiel: Angst vor zermürbender Einsamkeit. Die Sorge, den ohnehin beschwerlichen Alltag nicht mehr meistern zu können, weil die sonst so hilfsbereiten Nachbarn auf Abstand gehen. Wut darüber, nicht zum schwer kranken Vater ins Pflegeheim zu dürfen. Quälende Ohnmacht bei dem Gedanken, dass er mutterseelenallein sterben könnte.

"Uns haben vor allem Menschen angerufen, die schon vor Corona psychisch labil oder einsam waren. Die plötzlichen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie haben für viele von ihnen eine ohnehin schwierige Lebenssituation zusätzlich verschärft", berichtet Denecke, die zu den rund 100 ehrenamtlich Engagierten im Team der Telefonseelsorge Hannover gehört. Wie ihre Kolleginnen und Kollegen gibt auch d