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ARCHIV

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31.08.2026 • 17:29 Uhr

Moritz Körner, Mitglied des Europäischen Parlaments, zu Gast in Einbeck!Reden wir über Europa und unsere Region.


Die Jungen Liberalen im Landkreis Northeim mit ihrem Vorsitzenden Maximilian Tolle (Dassel) freuen sich, Moritz Körner für eine Veranstaltung zum Thema Europa in Einbeck begrüßen zu dürfen. Körner ist Abgeordneter im Europäischen Parlament, Mitglied im Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres (LIBE), im Haushaltsausschuss (BUDG) sowie in den Delegationen für die Beziehungen zu Israel und Indien.
Die Jungen Liberalen im Landkreis Northeim und der FDP‑Kreisverband Northeim laden Sie daher herzlich ein: am 04.09.2026 um 18:30 Uhr im Pano Vino in Einbeck (direkt am Bahnhof Einbeck Mitte).
Wir möchten mit Ihnen ins Gespräch kommen – über Europa, über unsere Region und über die Themen, die Sie bewegen. Interessierte sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen und mit Moritz Körner sowie den Freien Demokraten vor Ort zu diskutieren. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen erhalten Sie unter info@fdp-northeim.de










31.08.2026 • 17:28 Uhr

Brand im ehemaligen Kurhotel am Wiesenbeker Teich - Brandursache noch unklar, Polizei ermittelt und sucht Zeugen

Nach dem Brand des ehemaligen Kurhotels am Wiesenbeker Teich in Bad Lauterberg (Landkreis Göttingen) hat die Polizei die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 03.50 Uhr hatte ein Zeuge vom gegenüberliegenden Campingplatz Feuerschein an dem leerstehenden Gebäudekomplex bemerkt und daraufhin die Rettungskräfte alarmiert.
Als eine Funkstreifenwagenbesatzung gegen 04.00 Uhr am Brandort eintraf, waren bereits zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr mit Löscharbeiten beschäftigt.

Brandursache
noch unklar

Der Kriminal- und Ermittlungsdienst des Polizeikommissariats Bad Lauterberg hat noch am Montagvormittag die Brandermittlungen aufgenommen und erste Untersuchungen am Brandort durchgeführt.
Die Brandursache steht derzeit nicht fest. Die Ermittlungen werden ergebnisoffen in alle Richtungen geführt. Eine vorsätzliche Brandlegung kann nach dem gegenwärtigen Stand nicht ausgeschlossen werden.

Der Brandort wurde von der Polizei beschlagnahmt und wird entsprechend gesichert.
Aufgrund der Brandschäden und der in Teilen bestehenden Einsturzgefahr ist eine gefahrlose Begehung des gesamten Gebäudekomplexes derzeit nicht möglich. Notwendige Sicherungs- und Räummaßnahmen erfolgen deshalb in enger Abstimmung mit der Stadt Bad Lauterberg.
Für den Folgetag ist eine weitere Spurensuche am Brandort vorgesehen. Dabei soll unter anderem ein speziell ausgebildeter Brandmittelspürhund zum Einsatz kommen.

Polizei sucht
Zeugen

Zur Aufklärung des Brandgeschehens bittet die Polizei um Mithilfe aus der Bevölkerung.
Gesucht werden Zeuginnen und Zeugen, die in der Nacht von Sonntag auf Montag (30./31.08.26), insbesondere in den Stunden vor der Entdeckung des Feuers gegen 03.50 Uhr, im Bereich des Wiesenbeker Teiches oder in der Umgebung des ehemaligen Kurhotels verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben.
Von Interesse sind auch sonstige ungewöhnliche Beobachtungen im Umfeld des leerstehenden Gebäudekomplexes, die möglicherweise mit dem Brand in Zusammenhang stehen könnten.
Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Bad Lauterberg unter Telefon 05524/963-0 entgegen. Die Ermittlungen dauern an. ab










31.08.2026 • 17:26 Uhr

Erneute Auseinandersetzung zwischen Clanfamilien - Polizeidirektion Göttingen geht konsequent gegen Eskalationen vor

Erneut ist es im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Göttingen zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Großfamilien gekommen, bei der am Sonntag (30. August) mehrere Menschen teils schwer verletzt worden sind. Der aktuelle Vorfall reiht sich damit in eine Serie von gewaltsamen Eskalationen ein, bei denen in den vergangenen Monaten teilweise Schusswaffen eingesetzt wurden, zuletzt Mitte Juni in Göttingen, wo ein Polizeibeamter durch einen Schuss schwer verletzt wurde. Ob es im vorliegenden Fall im Bereich Hessisch Oldendorf einen Bezug zur Clankriminalität gibt, ist nun Gegenstand der Ermittlungen.

"Die wiederholten Auseinandersetzungen zeigen, dass von entsprechenden Konflikten weiterhin ein erhebliches Gewaltpotenzial ausgeht. Wir nehmen diese Entwicklung sehr ernst und werden weiterhin konsequent und mit allen gebotenen Mitteln gegen Personen und Strukturen vorgehen, die Konflikte mit Gewalt austragen und dabei den Rechtsstaat herausfordern", sagt Tanja Wulff-Bruhn, Präsidentin der Polizeidirektion Göttingen, angesichts der erneuten Gewalteskalation.

Dabei setzt die Polizei auf einen ganzheitlichen Bekämpfungsansatz. Neben der konsequenten Verfolgung von Straftaten werden alle rechtlich möglichen Maßnahmen ausgeschöpft. Dazu gehören die Vermögensabschöpfung ebenso wie Aufenthaltsverbote und Meldeauflagen, aber auch robuste Polizeipräsenz und gefahrenabwehrende Maßnahmen, wie verstärkte Kontrollen, um auch das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken.

"Die aktuellen Ereignisse zeigen uns einmal mehr, dass wir in unseren Maßnahmen nicht nachlassen dürfen. Gewalt, Einschüchterung und die Austragung von Konflikten auf offener Straße sind mit unserem Rechtsstaat nicht vereinbar. Wir werden deshalb weiterhin mit Konsequenz und langem Atem gegen diese Strukturen vorgehen. Unser Ziel ist klar: Wir akzeptieren keine Parallel- und keine Selbstjustiz. Das Gewaltmonopol liegt beim Staat", macht Tanja Wulff-Bruhn deutlich.










31.08.2026 • 17:21 Uhr

Landesforsten richten Winterquartier für Fledermäuse ein

Die Niedersächsischen Landesforsten haben einen früheren Bergwerksstollen bei Hohegeiß als Winterquartier für Fledermäuse hergerichtet. Ein Stahlgitter bewahrt die geschützten Tiere vor
Störungen während des Winterschlafs.

Die Niedersächsischen Landesforsten haben bei Hohegeiß im Harz einen früheren Bergwerksstollen als Winterquartier für Fledermäuse eingerichtet. Die Anlage im Wolfsbachtal im Landkreis Goslar wurde mit einem einbruchsicheren Stahlgitter versehen, wie die Landesforsten am Montag mitteilten. Zuvor war der Stolleneingang mit einem Bagger geöffnet worden, damit die Tiere in tiefer gelegene Stollenbereiche fliegen können.

«Das Gitter brauchen wir, um die Fledermäuse vor Stollenbesuchern zu schützen, die die Tiere in ihrem Winterschlaf stören», erläuterte die für Waldnaturschutz zuständige Försterin Nadia Mehde. Jegliche Störung im Winter führe dazu, dass die Tiere ihren Herzschlag erhöhten und lebenswichtige Energiereserven verbrauchten.

# Schutz für
Salamander und Insekten

Fledermausregionalbetreuer Siegfried Wielert vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) sagte, die einzelnen Fledermausarten überwinterten in unterschiedlichen Bereichen des Stollens. «Jede hat eigene
Temperaturansprüche.» Bislang hat er in dem Stollen unter anderem das Große Mausohr, die Wasserfledermaus, das Braune Langohr sowie Fransen-, Bart- und Brandfledermäuse nachgewiesen. epd










31.08.2026 • 17:16 Uhr

Tradition trifft Innovation - Antje Sölter besucht Familienunternehmen Wenzel


Ein Familienunternehmen in dritter Generation besuchte die Bürgermeisterkandidatin Antje Sölter bei ihren jüngsten Firmenbesuchen. August Wenzel, dessen Name in unserer Stadt jedem Einbecker bekannt ist, legte 1945 den Grundstein der heutigen Wenzel GmbH in Form einer reinen Handelsvertretung für hochwertige Werkzeuge. Schnell entwickelte sich ein verlässlicher Partner für den Fachhandel und die Industrie. Heute wird die Wenzel GmbH in dritter Generation von Jürgen Wenzel und Michael Bruchmüller geführt. Beide Geschäftsführer empfangen die Kandidatin, der durch Jürgen Wenzel ein intensiver Eindruck in die Firmengeschichte und zu aktuellen Geschehnissen gegeben wurde. Das Unternehmen stützt sich auf drei Geschäftsfelder.

Noch heute ist die Handelsvertretung mit starken Werkzeugmarken wie HAZET und VIGOR für die Fachhandelspartner ein bedeutender Name, mehr als 200 Fachhändler gehören zum Kundenkreis. Eine weitere Säule ist der OEM Bereich, also als Erstausrüster von Spezialwerkzeugen im Automobilbereich für namhafte Autohersteller der direkte Lieferant und Partner. Im dritten Segment ist die Firma Wenzel mit fünf Niederlassungen (Lübeck, Bremen, Leipzig, Dortmund-Witten und Merenberg) mit ihrem Sortiment Service-System-Fahrzeugeinrichtungen ein Experte für maßgeschneiderte Fahrzeugausstattungen. Von den insgesamt über fünfzig Mitarbeitenden sind Sechsundzwanzig am Hauptstandort Einbeck beschäftigt.

„Seit über siebzig Jahren ist die Firma Wenzel eine feste und verlässliche Größe in Einbeck“. Sie passt hervorragend zu unserer Stadt: Tradition und Innovation, zukunftsorientierte individuelle Lösungen und Verlässlichkeit, das ist es, was unsere lokale Wirtschaft benötigt. Die Zusammenarbeit zwischen Bürgermeisterin sprich Verwaltung und unseren lokalen Unternehmen möchte ich weiter ausbauen, hier muss unsere Stärke vor Ort liegen“, so Antje Sölter. „In herausfordernden Zeiten ist es wichtiger denn je, dass gegenseitiges Vertrauen und Verantwortung für die Menschen unserer Stadt im Zusammenspiel zwischen Rathaus, Politik und Wirtschaft ausgebaut und übernommen wird. Familienunternehmen wie die Wenzel GmbH sind hier ein gutes Beispiel!“.










31.08.2026 • 13:16 Uhr

Tradition auch ohne Altstadtfest in Bad Gandersheim: Die Harzländer "Gegrillte Schweine-Haxe" kommt!

Der Lebensmittelhersteller Harzländer in Bad Gandersheim macht es möglich: Ein Tradition bleibt lebendig und vor allen Dingen lecker.

Rechtzeitig zum ausfallenden Altstadtfest wird ein traditionelles Anliegen bedient. Das ist die Nachfrage nach den beliebten gegrillten Schweine-Haxen. In der Vergangenheit gehörten sie zum Altstadtfest wie der Dom zu Bad Gandersheim. Jetzt werden sie in der Harzländer-Filiale in der Moritzstraße vom 3. bis 5. September 2026 angeboten. Mit und ohne Sauerkraut sind sie erhältlich.

Wichtig und wünschenswert ist, dass die Grillhaxen ab sofort bestellt werden. red












31.08.2026 • 13:08 Uhr

Kultur trifft Vielfalt: Uslar lädt zur 19. Nacht der Kultur ein

Die Stadt Uslar wird am Samstag, den 19. September, zu einer Bühne für Kunst, Musik und Begegnung. Die 19. Nacht der Kultur bietet von 17 bis 24 Uhr ein vielfältiges Programm, das Besucherinnen und Besucher aus der gesamten Solling-Vogler-Region anspricht.
Das Programm verteilt sich auf verschiedene Orte in der Stadt und umfasst zahlreiche Programmpunkte. In der St. Johannis-Kirche findet von 18 bis 22 Uhr die „Nacht der Liebe“ statt. Dieser Abend ist geprägt von halbstündiger Livemusik und wechselnden Auftritten. Zudem besteht für Interessierte die Möglichkeit zu persönlichen Segnungen und Trauungen. Eine Fotobox, ein Buffet und Sekt ergänzen das Angebot in der Kirche.

Im Museum Uslar beginnt um 18 Uhr ein Rundgang auf den Spuren des Hofarchitekten G. L. F. Laves. Im Gewölbekeller des Alten Rathauses liest Juliane Deinert um 18:30 Uhr aus ihrem Werk „Enalis: Das Flüstern der Buchseiten“. Um 19 Uhr folgt im Hotel Menzhausen eine Lesung von R. J. Sunderland aus dem Buch „Santa Crimes“. Zur gleichen Zeit wird auf dem Vorplatz des Alten Rathauses das Theaterstück „Märchenepisode Rapunzel“ aufgeführt.

Ab 19:30 Uhr zeigt das ehemalige Café Lücke einen fotografischen Beitrag über Neuseeland. Ebenfalls um 19:30 Uhr veranstaltet die Volksbank Solling e. G. eine Lesung mit Musik. Justus Pahlow liest aus dem Werk „Der Geist der Mirabelle“ sowie Geschichten aus Böllerup unter dem Titel „So zärtlich war Suleyken“. Die musikalische Begleitung übernimmt das Ehepaar Kairat.
Der Redner Bode bietet ab 20 Uhr eine Stadtführung durch das Alte Rathaus an. Auf dem Vorplatz des Alten Rathauses sind ab 21 Uhr die Walking Acts „Augenblicke“ zu sehen. Im
Museumsstübchen hält Markus Möller zur gleichen Zeit einen Vortrag über ein Weltfriedensabkommen zwischen Weltbürgern. Ab circa 22:30 Uhr gibt es Livemusik mit Musikern aus Berlin „COLORS x NYKA“ im Kulturbahnhof Uslar.

Zusätzlich zu den zeitlich festgelegten Programmpunkten gibt es verschiedene Ausstellungen in den Schaufenstern von Geschäften der Innenstadt. Weitere Ausstellungsorte sind das anStadtBüro, das Restaurant Da Massimo, das Alte Rathaus, das ehemalige Café Lücke und der Kulturbahnhof.

Die Nacht der Kultur ist ein Gemeinschaftsprojekt von Bürgerinnen und Bürgern, Kunstschaffenden sowie Vereinen aus Uslar. Die Beteiligten organisieren und veranstalten den Abend in Kooperation. Das vollständige Programm ist auf der Internetseite www.uslar.de zu finden. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist für alle Besucher kostenfrei.
Weitere Informationen sowie das Programm sind in der Touristik-Information Uslar oder auf www.uslar.de erhältlich.

red/Foto: Klaus Tiedtke











31.08.2026 • 12:25 Uhr

Bad Gandersheim/Alfeld: Festnahme von zwei Tatverdächtigen nach Betrugstaten zum Nachteil älterer Menschen - Ein Beschuldigter in Untersuchungshaft, der andere entlassen

Am Donnerstagnachmittag, 27.08.2026, kam es in Bad Gandersheim, Alfeld und Freden zu drei Betrugstaten zum Nachteil von Seniorinnen. Gegen 18:30 Uhr desselben Tages gelang es Beamten der Polizei Alfeld, zwei Tatverdächtige vorläufig festzunehmen.

Bisherigen Ermittlungen zufolge erhielten die 80-, 89- und 92-jährigen Geschädigten Anrufe, bei denen sich jeweils ein unbekannter Täter als angeblicher Bankmitarbeiter ausgab, den Seniorinnen von unerlaubten Abbuchungen auf deren Konten berichtete und die betagten Frauen letztlich dazu brachte, ihre EC-Karten samt PIN an einen zuvor angekündigten Abholer auszuhändigen. In zwei Fällen kam es anschließend zu Bargeldabhebungen.

Im Zuge der Ermittlungen erlangten die Alfelder Beamten einen konkreten Zeugenhinweis auf ein mutmaßliches Täterfahrzeug. Der besagte Pkw kam einer aufmerksamen Streifenbesatzung kurze Zeit später im Stadtgebiet Alfeld entgegen. Im weiteren Verlauf erfolgte eine Kontrolle des Autos sowie der 22 und 24 Jahre alten Insassen aus Berlin auf einem Supermarktparkplatz in der Bahnhofstraße.

Hierbei ergriff der 22-Jährige fußläufig die Flucht. Im Bereich der Leine-Brücke sprang er sodann über eine Mauer und lief zunächst entlang der Leine und anschließend am Uferbereich eines kniehohen Nebenarmes weiter, wo er von einem Beamten eingeholt und festgenommen wurde. Kurz vorher warf der Mann Beweismittel weg, die den Taten zugeordnet werden konnten.

Die Tatverdächtigen wurden nach Hildesheim gebracht, wo sie die Nacht im Polizeigewahrsam verbrachten. Weitere Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft erhärteten im Verlauf des Freitags gegen den 22-Jährigen einen dringenden Verdacht, bei den zur Rede stehenden Taten als Abholer der Karten fungiert zu haben. Der 24-Jährige soll jeweils als Fahrer agiert haben.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hildesheim ordnete das Amtsgericht Alfeld am Freitagnachmittag Untersuchungshaft gegen den 22-Jährigen wegen Fluchtgefahr an. Der 24-Jährige wurde entlassen.

Die Ermittlungen gegen beide Männer dauern an. Hierbei prüfen die zuständigen Polizeibeamten Zusammenhänge zu ähnlich gelagerten Taten, wie beispielsweise einem Betrug vom 24.08.2026 zum Nachteil eines Rentners aus dem Landkreis Hildesheim, über den am 25.08.2026 berichtet wurde. jpm










31.08.2026 • 12:15 Uhr

60 Jahre Ott-Orgel von St. Jacobi - Eröffnungskonzert 28. Internationale Orgeltage


1966 wurde in der Göttinger St. Jacobi-Kirche die große Orgel eingeweiht. Erbaut wurde sie von der renommierten Göttinger Orgelwerkstatt Ott. 2007 wurde sie von der Allgäuer Orgelwerkstatt Siegfried Schmid überarbeitet und um ein romantisches Schwellwerk mit neun Registern sowie um einen Subbass 32´ (deren längste Pfeife über 4,80 Meter lang ist) ergänzt. Mit mittlerweile 68 Registern und 4806 Pfeifen auf vier Manualen und Pedal zählt sie zu den größten Orgeln Niedersachsens.

Als Besonderheit hat sie - das ist deutschlandweit nahezu einmalig - drei "spanische Trompeten" - in den Raum hineinspielende horizontale Trompetenregister, die für einen besonders festlichen und strahlenden Klang sorgen.

Seit der Einweihung haben zahlreiche Organistinnen und Organisten von Weltrang auf der Ott-Orgel musiziert, darunter Legenden wie Gaston Litaize, Michael Radulescu, Daniel Roth, Montserrat Torrent, Helmut Walcha und viele andere.

Jeden Freitag von März/April bis Weihnachten gibt es die Reihe der Freitags-Orgelmusiken mit in der Regel 30-50 Minuten Orgelmusik. Diese Reihe hat mittlerweile über 2.200 mal stattgefunden.

Aus Anlass des 60-jährigen Jubiläums werden am kommenden Freitag, 4. September, um 18 Uhr die 28. Internationalen Orgeltage eröffnet.
Der italienische Konzertorganist Giampaolo di Rosa wird eine eigene Bearbeitung der englischen Suite d-Moll von Johann Sebastian Bach sowie romantische Orgelwerke seines Landsmanns Marco Enrico Bossi spielen. Zum Abschluss des Konzertes wählt Giampaolo di Rosa eine der Königsdisziplinen: er wird über ein gegebenes Thema improvisieren.

Eintrittskarten gibt es zu 10 € (ermäßigt 7 €) nur an der Abendkasse. Studierende der Göttinger Universität mit Kulturticket erhalten an der Abendkasse freien Eintritt.

Festkonzert am
18. September, 18 Uhr

Am Freitag, 18. September, 18 Uhr, findet das große Festkonzert der Internationalen Orgeltage statt. Die Münchner Starorganistin Angela Metzger - eine der profiliertesten Organistinnen ihrer Generation - wird gemeinsam mit dem Göttinger Symphonieorchester in ihrem Göttinger Debüt gleich zwei Orgelkonzerte spielen: die "Toccata festiva" des amerikanischen Komponisten Samuel Barber, die kurz vor der Erbauung der Jacobiorgel komponiert wurde sowie eines der beliebtesten Orgelkonzerte überhaupt: die "Symphonie concertante" des belgischen Komponisten Joseph Jongen. Das Göttinger Symphonieorchester rundet das Programm mit zwei der beliebtesten Scherzi für Orchester ab. Der "Danse macabre" von Camille Saint-Saens und Paul Dukas´ "Der Zauberlehrling" nach Goethe - unvergesslich als Filmmusik in Walt Disneys "Fantasia", in der Micky Maus die Rolle des Zauberlehrlings übernimmt.
Karten für das Festkonzert sind im Vorverkauf an allen Vorverkaufsstellen sowie online unter reservix.de erhältlich. Die Abendkasse öffnet um 17.15.

Die weiteren Konzerte
der Internationalen Orgeltage:

Freitag, 11. September, 18 Uhr: Jakob Lorentzen (Kopenhagen/Dänemark): Buxtehude, Beethoven, Gade, Improvisation (Karten an Abendkasse)

Freitag, 25. September, 18 Uhr: Levente Kuzma (Szeged/Ungarn): Kodály, Bach, Liszt, Guilmant, Mulet (Karten an Abendkasse)
Freitag, 9. Oktober, 18 Uhr: Roman Hauser (Wien/Österreich): Kircher, Bach, Bruhns, Cage, Heiller (Karten an Abendkasse)
Fr, 30.10., 18 Uhr, Sa, 31.10., 19 Uhr, So, 1.11. ,11 Uhr: 16. Bach-Fest “Reformation" Kammerchor St. Jacobi, Jacobikantorei, Solisten, Barockorchester (Eintritt frei)
Freitag, 6. November, 18 Uhr: Olivier Périn (Paris/Frankreich): Vierne, Widor, Improvisation (Karten an Abendkasse)
Freitag, 13. November, 18 Uhr: Sonderkonzert zum Jubiläum der Stiftung St. Jacobi: Stefan Kordes: Matthes (Uraufführung), Bach, Tunder, Duruflé (Eintritt frei)
Freitag, 27. November, 18 Uhr: Abschlusskonzert mit Andreas Jost (Zürich/Schweiz): Bach, Escaich, Vollenweider, Reger (Karten an Abendkasse)
Die aktuelle Konzertübersicht steht im Internet unter jacobikantorei.de.
red/Foto: St. Jacobi










31.08.2026 • 12:09 Uhr

Online-Auktion des Fundbüros im Oktober

Das Fundbüro der Stadt Göttingen startet in Kürze die nächste Online-Versteigerung. Ab Dienstag, 20. Oktober 2026, 8.00 Uhr kommen Fundsachen aus der Stadt unter den virtuellen Hammer und können online bis Dienstag. 27. Oktober 2026, 16.00 Uhr ersteigert werden.

Angeboten werden wieder zahlreiche wertige Fahrräder, einige smarte Mobiltelefone, Schmuck und viele andere interessante Dinge. Es handelt sich um eine übliche Versteigerung. Wer das höchste Gebot abgibt, erhält den Zuschlag.

Anspruch auf
Fundsachen
geltend machen

Wer Rechte an den zur Versteigerung anstehenden Objekten geltend machen will, kann das bis Montag, 19. Oktober 2026, 15.00 Uhr, beim Fundbüro des Stadtordnungsdienstes der Stadt Göttingen im Neuen Rathaus am Hiroshimaplatz tun.

Bekanntmachung
im Amtsblatt

Die Bekanntmachung zur Online-Auktion des Fundbüros wird im Amtsblatt Nr. 23/2026 vom 1. September 2025 veröffentlicht. Das Amtsblatt ist kostenlos in der Tourist-Info am Markt 8 sowie in den Verwaltungsstellen Geismar, Grone und Weende erhältlich. Das vollständige Amtsblatt Nr. 23/2026 mit allen Inhalten steht online unter goettingen.de/amtsblatt bereit.










31.08.2026 • 12:08 Uhr

"Ein Job - 110 Möglichkeiten": Polizeiinspektion Göttingen lädt zu Erlebnistagen in den Herbstferien ein

Polizeiarbeit hautnah erleben, unterschiedliche Einsatzbereiche kennenlernen und selbst aktiv werden: Die Polizeiinspektion Göttingen veranstaltet in den kommenden Herbstferien erneut ihre dreitägigen Erlebnistage. Erstmals ist das Polizeikommissariat Osterode zentraler Veranstaltungsort und Treffpunkt.

Das Angebot richtet sich an Interessierte ab 15 Jahren, insbesondere an Schülerinnen und Schüler sowie junge Erwachsene, die sich für den Polizeiberuf interessieren. Insgesamt stehen rund 40 Plätze zur Verfügung.

An den ersten beiden Tagen lernen die Teilnehmenden beim Polizeikommissariat Osterode die vielfältigen Aufgaben des Einsatz- und Streifendienstes, der Kriminal- und Autobahnpolizei, der Verfügungseinheit, der Bereitschaftspolizei, der Diensthundführerstaffel und die Arbeit des Präventionsteams kennen.

Auch praktische Programmpunkte sind vorgesehen: In einem Workshop beschäftigen sich die Jugendlichen mit den Grundlagen der Tatortarbeit. Darüber hinaus bekommen sie Einblicke in das Systemische Einsatztraining und können verschiedene Bereiche der Polizeiarbeit aus nächster Nähe erleben.

Interessierte ab 15 Jahren können sich per E-Mail an

nachwuchsgewinnung@pi-goe.polizei.niedersachsen.de

anmelden. Für die Anmeldung werden folgende Angaben benötigt: Name, Geburtsdatum, Schule und Klassenstufe (sofern zutreffend), Telefonnummer sowie Name und telefonische Erreichbarkeit eines Notfallkontakts.

Da insgesamt nur rund 40 Plätze zur Verfügung stehen, wird eine frühzeitige
Anmeldung empfohlen. Treffpunkt an allen drei Veranstaltungstagen ist das Polizeikommissariat
Osterode, Abgunst 5, 37520 Osterode am Harz. aa










31.08.2026 • 11:50 Uhr

Falschfahrer wendet auf A 7 am Autobahndreieck Drammetal - Gefährdete Autofahrende gesucht

Nach einer Falschfahrt am Sonntagmorgen (30.08.26) im Bereich des Autobahndreiecks Drammetal (Landkreis Göttingen) sucht die Göttinger Autobahnpolizei jetzt nach Verkehrsteilnehmenden, die durch einen entgegenkommenden bzw. auf der Fahrbahn wendenden Pkw gefährdet worden sind.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen war ein 66 Jahre alter Autofahrer gegen 07.30 Uhr mit einem goldfarbenen Fiat Cabrio mit bulgarischem Kennzeichen auf der A 38 in Richtung Göttingen unterwegs. Sein Fahrtziel war Kassel. Am Autobahndreieck Drammetal fuhr er jedoch irrtümlich auf die A 7 in Fahrtrichtung Hannover (Nord) auf, anstatt der A 7 in Fahrtrichtung Kassel (Süd) zu folgen.

Nachdem er seinen Irrtum offenbar bemerkt hatte, hielt der Mann nach Angaben eines Zeugen zunächst im Bereich des Einfädelungsstreifens an und wendete anschließend seinen Wagen über alle drei Fahrstreifen der A 7. Hierbei soll das Cabrio zeitweise auf dem linken Fahrstreifen entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung gestanden haben, während sich Fahrzeuge näherten.

Anschließend fuhr der 66-Jährige die Verbindungsfahrbahn zwischen A 38 und A 7 entgegen der Fahrtrichtung zurück. Nach bisherigen Erkenntnissen mussten auch hier mehrere Verkehrsteilnehmende abbremsen bzw. dem entgegenkommenden Pkw ausweichen.

Am Ende der Verbindungsfahrbahn ordnete sich der Mann wieder in den fließenden Verkehr ein und fuhr anschließend ordnungsgemäß von der A 38 auf die A 7 in Fahrtrichtung Kassel (Süd) auf.

Im Zuge der unmittelbar eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen entdeckte eine Streifenwagenbesatzung das gesuchte Cabrio gegen 07.45 Uhr auf der A 7 in Fahrtrichtung Kassel. Auf dem Parkplatz "Humboldtblick" wurde das Fahrzeug anschließend angehalten und kontrolliert.

Der Fahrer gab gegenüber den Einsatzkräften an, sich verfahren und deshalb auf der Autobahn gewendet zu haben. Bei der Überprüfung seiner Fahrtüchtigkeit ergaben sich keine Hinweise auf eine Beeinträchtigung durch Alkohol, Drogen oder sonstige körperliche bzw. geistige Auffälligkeiten.

Ob durch die Falschfahrt andere Verkehrsteilnehmende konkret gefährdet wurden, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Die Autobahnpolizei Göttingen sucht deshalb insbesondere Autofahrende, die am
Sonntagmorgen gegen 07.30 Uhr im Bereich des Autobahndreiecks Drammetal auf der A 7 in Fahrtrichtung Hannover bzw. auf der Verbindungsfahrbahn zwischen A 38 und A 7 unterwegs waren und aufgrund des goldfarbenen Fiat Cabrios bremsen, ausweichen oder anderweitig reagieren mussten.

Auch Personen, die das Wendemanöver oder die anschließende Falschfahrt beobachtet haben und hierzu Angaben machen können, werden gebeten, sich unter Telefon 0551/491-6515 bei der Autobahnpolizei Göttingen zu melden.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.










31.08.2026 • 11:45 Uhr

Klimafreundlich mobil – Aktionstag zur nachhaltigen und sicheren Mobilität am 19. September

Probefahren mit verschiedenen Lastenrad-Modellen, Sicherheitstraining mit E-Rollern, Rollator- und Rollstuhltraining zum Einstieg in Busse, Verkehrserziehung mit Spiel und Spaß, Beratung zum Thema Fahrradhelm und Diebstahlsicherheit von Rädern – das und viele weitere Angebote erwarten Besucher*innen beim Aktionstag „Unser Ziel: Klimafreundlich mobil“ am Samstag, 19. September 2026, in der Göttinger Innenstadt. Abgerundet wird der Aktionstag durch Radtouren und besondere Ausstellungsführungen. Dabei kooperiert die Stadtverwaltung mit zahlreichen Mobilitätsanbietern aus der ganzen Stadt.

Von 10.00 bis 16.00 Uhr stehen vielfältige Informations- und Mitmachangebote in der Innenstadt bereit. Der Platz vor dem Alten Rathaus ist hauptsächlich dem Austausch und der Informationsvermittlung gewidmet. Am Gänseliesel informieren Mitarbeiter*innen der Stadt Göttingen etwa zum entstehenden Masterplan Mobilität und zu weiteren verkehrsplanerischen Vorhaben. Unter dem Motto „Save your brain“ klären die Unfallchirurgie der Universitätsmedizin Göttingen gemeinsam mit dem Logistik- und MobilitätsCluster der GWG und der Gesundheitsregion Südniedersachsen auf, wie wichtig das Tragen eines Helms beim Radfahren ist.

Dort kann auch eine umfangreiche Beratung zum passenden Fahrradhelm in Anspruch genommen werden. Ein Glücksrad zur Sicherheit im Straßenverkehr verspricht viele Gewinne, unter anderem hochwertige Fahrradhelme. Die Polizeidirektion Göttingen zeigt wie (E-)Fahrräder vor Diebstahl gesichert werden können. Der Verkehrsverbund Südniedersachsen informiert über Ticketpreise und Linienführung in und um Göttingen und stellt eine Fotobox auf.

Mit dem Aktionstag beteiligt sich die Stadt Göttingen erstmals an der Europäischen Mobilitätswoche, bei der Kommunen in vielen Ländern Ideen zur nachhaltigen Mobilität auf die Straßen und Plätze bringen. 2026 steht die Europäische Mobilitätswoche unter dem Motto „Mobilität unter den Generationen“. Auch in Göttingen richten sich einige Programmpunkte gezielt an die jüngere bzw. ältere Zielgruppe: Die Göttinger Verkehrsbetriebe bieten etwa gemeinsam mit dem SC Hainberg ein Rollator- und Rollstuhltraining an, das in einem Bus direkt vor dem Alten Rathaus stattfindet. An Senioren richtet sich auch eine von der Polizeiinspektion Göttingen organisierte Radtour, die unter dem Motto „Sicherheit erfahren“ bereits am Donnerstag, 17. September 2026, Tipps zur Verkehrssicherheit, aber auch zur Vorbeugung von Betrug, Trickdiebstahl und Einbrüchen vermittelt.

Kinder spielerisch fit für den Straßenverkehr zu machen ist das Ziel der Verkehrswacht Göttingen e.V. Am Aktionstag bietet ihr Roter-Ritter-Mobil Verkehrserziehung mit Balanceboards, Laufrädern und Tretrollern vor dem Alten Rathaus. Am Kindergurt-Schlitten wird außerdem anschaulich vermittelt, warum es wichtig ist, sich im Auto anzuschnallen. Mit Mitarbeiter*innen der Stadt Göttingen können erwachsene Besucher*innen vor dem Alten Rathaus zu einem Spaziergang aus der Perspektive eines Kindes aufbrechen. Ein sogenanntes Tiefsehrohr macht noch einmal erlebbar, wie Kinder den Straßenverkehr erleben. Im Innenhof des Städtischen Museums Göttingen können Kinder und Jugendliche zwischen 10.00 und 16.00 Uhr ihre Geschicklichkeit auf historischen Modellen wie Hochrad, Einrad und Bonanza-Rad auf die Probe stellen.

Der Wilhelmsplatz wird am Samstag, 19. September 2026, zum Testparcours. Dort können vielfältige und besondere Lastenräder mit und ohne Elektroantrieb Probe gefahren werden. Auch für E-Roller steht eine Teststrecke bereit und es werden Fragen zum sicheren Fahren geklärt. Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub bietet auf dem Wilhelmsplatz darüber hinaus eine Reparaturwerkstatt und die Codierung von Rädern an. Außerdem präsentiert er die Initiative Leila-Lastenrad.

Abgerundet wird das Programm durch kulturelle Angebote: In der Sonderausstellung „Ab aufs Rad! Auf zwei Rändern durch drei Jahrhunderte“ finden zwei kostenlose Kuratorinnenführungen statt, die sich um Mobilität für alle Generationen (15.00 Uhr) und das Design von Rädern (16.00 Uhr) drehen. Die Göttingen Marketing GmbH organisiert unter dem Motto „Göttingen erfahren“ bzw. „Göttingen Mobil“ Radtouren, die die Stadt von ihrer fahrradfreundlichen Seite zeigen und Ansätze zur Verkehrswende erlebbar machen. Diese finden am Donnerstag und Samstag, 17. und 19. September 2026, ab dem Fahrradparkhaus am Bahnhof statt und können teils zu einem Aktionspreis von 5 Euro gebucht werden.

In der Goethe-Allee dient das auf Initiative des Klimabeirats der Stadt Göttingen, von Alumni Göttingen e.V. und des Deutschen Theaters aufgestellte Parklet als Treffpunkt zum Austausch darüber, wie öffentlicher Raum anders als zum Abstellen von PKW genutzt werden kann.










31.08.2026 • 09:35 Uhr

Northeimer Handball Club: NHC dreht im Derby richtig auf Northeimer HC – TV Jahn Duderstadt 37:22 (15:12)

Im letzten Testspiel der Vorbereitung wartete noch einmal ein besonderes Duell auf den Northeimer HC: Im Derby gegen den TV Jahn Duderstadt ging es nicht nur um den letzten Härtetest vor dem Saisonstart, sondern auch um jede Menge Emotionen, Tempo und Derby-Charakter.

Dabei erwischte der NHC zunächst einen eher holprigen Start. Duderstadt kam besser in die Partie und stellte die Northeimer vor allem in der Anfangsphase immer wieder vor Herausforderungen. Der NHC wirkte zunächst noch nicht ganz wach und fand nur schwer in seinen Rhythmus. Nach rund einer Viertelstunde sollte sich das jedoch ändern. Mit zunehmender Spieldauer übernahm Northeim immer mehr die Kontrolle. Das eigene Spiel wurde klarer, die Abwehr arbeitete aggressiver und vorne wurde das Tempo konsequent erhöht. Aus einem 1:4-Rückstand entwickelte sich innerhalb weniger Minuten eine 6:4-Führung. Fortan war es ein intensives Derby mit hohem Tempo und zahlreichen Führungswechseln. Bis zur Pause konnte sich der NHC schließlich leicht absetzen und ging mit einer 15:12-Führung in die Kabine.

Nach der Pause:
NHC zündet den Turbo

Was dann in der zweiten Halbzeit folgte, war ein komplett anderes Spiel. Der NHC kam mit enormer Energie aus der Kabine und drückte dem Derby nun endgültig seinen Stempel auf. Die Abwehr stand deutlich kompakter, jeder Ball wurde umkämpft und aus der Defensive heraus entwickelte Northeim ein extrem hohes Tempo. Duderstadt hatte zunehmend Schwierigkeiten, mit dieser Intensität Schritt zu halten. Northeim nutzte Ballgewinne konsequent aus und kam immer wieder zu schnellen Toren. Gleichzeitig sorgten starke Einzelaktionen, emotionale Zweikämpfe und spektakuläre Abschlüsse für zahlreiche Highlight-Momente.

Besonders beeindruckend war dabei die Phase zwischen der 35. und 45. Minute: Nach dem 18:14 legte der NHC einen 8:1-Lauf hin und zog innerhalb kürzester Zeit auf 26:15 davon. Die NHC Abwehr ließ in dieser Phase kaum etwas zu, während im Angriff nahezu jeder Ball mit maximalem Tempo nach vorne getragen wurde. Auch danach ließ die Mannschaft nicht locker. Das Spiel blieb intensiv und emotional, Northeim hielt den Druck hoch und baute seinen Vorsprung weiter aus. Beim 30:16 war die Partie endgültig entschieden. Trotzdem blieb die Mannschaft bis in die Schlussminuten konzentriert und belohnte sich schließlich mit einem deutlichen 37:22-Derbysieg.

Ein starkes Zeichen
zum Abschluss
der Vorbereitung

Neben dem Ergebnis war vor allem die Entwicklung innerhalb des Spiels ein positives Signal. Nach einem verhaltenen Beginn fand der NHC immer besser in die Partie und zeigte insbesondere nach dem Seitenwechsel, welches Tempo und welche Intensität in der Mannschaft stecken. Ein besonderer Akzent kam dabei auch von Miksa Hrabak, der bereits in der ersten Halbzeit wichtige Akzente setzte, sowie Tan Kang, der mit zahlreichen Treffern immer wieder für Gefahr sorgte. Auch Felix Liebing, Marc Bode und Finn Fietz trugen sich mehrfach in die Torschützenliste ein und sorgten dafür, dass der NHC offensiv immer wieder nachlegen konnte. So endet die Vorbereitung mit einem deutlichen Ausrufezeichen: 37:22 im Derby gegen Duderstadt.

NHC: Beck, Wenderoth, Pätz (1); Schwöbel (2), Liebing (5), Schuster (1), Sokhorovych (3), Kang (10), Bode (4), Juhle, Winter (1), Gastrock-Mey (3), Hrábak (5), Fietz (2).
Am kommenden Sonntag den 06.09. startet nun endlich die neue Regionalliga Saison. Um 17:00 Uhr steht dann gleich ein Derby gegen den Nachbarn vom SV Alfeld an - ein nicht zu unterschätzender Gegner im Auftaktspiel. Online Tickets können bereits erworben werden. Er wird sicherlich VOLL werden und jeder sollte sich schnell sein Ticket sichern.
Bereits um 14:30 Uhr feiern die NHC Damen ihr Regionalliga Debüt gegen Wilhelmshaven. Wir empfehlen das Tagesticket!










31.08.2026 • 09:28 Uhr

Diskussion um „Gesundheitsbad“ und „Luftschlösser“ in Bad Gandersheim geht weiter! Uwe Schwarz teilt Kritik von Peik Gottschalk

In der von der Wählergemeinschaft entfachte Debatte über die Konzeptidee für ein „Gesundheitsbad“ hat sich der Bad Gandersheimer Kreistagsabgeordnete Uwe Schwarz eingeschaltet. In einem Statement unterstützt Schwarz kritische Anmerkungen von Peik Gottschalk. Schwarz:

„Peik Gottschalk hat auf die "Luftschlösser" zum Gesundheitszentrum/Neues Hallenbad" reagiert. Seine Feststellungen treffen es meines Erachtens sehr genau. Nicht umsonst redet die Wählergemeinschaft ja auch nur von einer "Projektidee". Ideen sind können oft hilfreich sein, aber sie sollten ansatzweise realistisch sein und nicht nur „Wahlkampfgetöse". Gottschalk weißt darauf sehr zutreffend hin. Bad Gandersheim hat im BürgerGesundheitsPark ein immer besser laufendes und weiter auszubauendes Gesundheitszentrum. Dieses wird als Modell vom Land mit Millionen Euro gefördert. Bei uns gibt es auch die moderne Sportstadt eines privaten Investors und die beinhaltet alle denkbaren physiotherapeutischen Angebote. Die brauchen keine neue Konkurrenz, sondern Unterstützung. Was wir brauchen ist ein neues Hallenbad fur das Schwimmen und das Schwimmen lernen. An entsprechenden Anträgen der SPD- Ratsfraktion arbeitet die Stadtverwaltung schon. Das gemeinsam zu verfolgen, ist eine lohnende Aufgabe.“










31.08.2026 • 09:26 Uhr

Wenn das Feuer eine Stadt verändert - Stadtführung „Feuersbrünste in Northeim“ führt zu den Spuren großer Stadtbrände

Neben feindlichen Angriffen und kriegerischen Auseinandersetzungen gehörten Feuerbrünste über Jahrhunderte zu den größten Gefahren für eine Fachwerkstadt. Auch Northeim
wurde immer wieder von verheerenden Bränden heimgesucht. Sie zerstörten Häuser und ganze Straßenzüge und veränderten das Stadtbild nachhaltig.

Am Samstag, 5. September 2026, um 11 Uhr lädt die Tourist-Information Northeim zu einer besonderen Stadtführung unter dem Titel „Feuersbrünste in Northeim“ ein. Im Mittelpunkt stehen die großen Brände der Stadtgeschichte und die Frage, welche Spuren sie bis heute hinterlassen haben.

In einer dicht bebauten Fachwerkstadt konnte ein einzelnes Feuer schnell zur Katastrophe werden. Holz als vorherrschender Baustoff, eng stehende Gebäude und begrenzte Möglichkeiten der Brandbekämpfung begünstigten die rasche Ausbreitung der Flammen. Was innerhalb von Generationen entstanden war, konnte innerhalb weniger Stunden zerstört werden.
Northeim hat im Laufe seiner Geschichte besonders unter solchen Feuerbrünsten gelitten. Nach den Bränden mussten Gebäude und teilweise ganze Bereiche der Stadt neu errichtet und geordnet werden. Dadurch entstanden Veränderungen, die das Erscheinungsbild der historischen Innenstadt bis heute prägen.

Während der Führung werden die Ereignisse nicht nur anhand historischer Zusammenhänge erläutert. An verschiedenen Stellen im Stadtgebiet lässt sich noch heute nachvollziehen, wo Feuer das alte Northeim verändert hat und wie sich die Stadt anschließend weiterentwickelte. Damit wird Stadtgeschichte unmittelbar am heutigen Stadtbild sichtbar. red










31.08.2026 • 09:23 Uhr

Northeimer Handball Club: Erfolgreicher Test vor dem Saisonstart für das wC -Team

Mit 32:26 gewinnen unsere Mädels ihr Testspiel gegen die HSG Ahnatal/Calden.

Von Beginn an waren wir konzentriert und mit viel Tempo unterwegs. Die ersten Erfolge aus dem Training waren deutlich zu erkennen und so konnten wir uns zur Halbzeit eine 15:10-Führung erspielen.

Im weiteren Verlauf kam der Gegner besser ins Spiel und bei uns ließ die Konzentration etwas nach. Trotzdem blieb die Mannschaft dran und brachte den Sieg sicher ins Ziel.

Besonders schön: Alle Spielerinnen kamen zum Einsatz und fast jede konnte sich in die Torschützenliste eintragen.

Die Vorfreude auf den Saisonstart ist spürbar! Jetzt heißt es, im Training weiter an den Spielsystemen zu arbeiten und das Passspiel zu intensivieren.

Vielen Dank an die vielen Zuschauer für die tolle Unterstützung – auch bei einem Testspiel!

Danke auch an die HSG Ahnatal/Calden für das faire Spiel und euren Besuch.

32:26 – ein gelungener Test auf dem Weg zum Saisonstart! red/ok/ Foto: NHC










31.08.2026 • 09:20 Uhr

In jungen Altersgruppen dominieren Männer, weil mehr eingewandert sind

Während junge Leute in Deutschland zum Jahresende 2025 häufiger männlich waren, dominieren Frauen in den älteren Bevölkerungsgruppen und in der Gesamtbevölkerung. In drei ostdeutschen Ländern ist der Überschuss bei jungen Männern besonders stark.

Unter jungen Menschen in Deutschland gibt es mehr Männer als Frauen, in älteren Bevölkerungsgruppen dominieren dagegen Frauen. Zu diesem Ergebnis kommt das Statistische Bundesamt, das die Geschlechterverteilung in der Bevölkerung zum Stichtag 31. Dezember
2025 untersucht und die Ergebnisse am Montag in Wiesbaden veröffentlicht hat. Über alle Altersgruppen hinweg hat Deutschland demnach aber einen Frauenüberschuss: Bundesweit kämen 1.027 Frauen auf 1.000 Männer.

Ein Grund für den Männerüberschuss in jüngeren Bevölkerungsgruppen sei, «dass grundsätzlich etwa fünf Prozent mehr Jungen als Mädchen geboren werden». Zudem seien etwas mehr Männer als Frauen nach Deutschland eingewandert. epd










30.08.2026 • 18:51 Uhr

Nörten-Hardenberg: Unfall mit Personen- und hohem Sachschaden

Ereignisort: Nörten-Hardenberg, Klosteracker, Ereigniszeitpunkt: Samstag, 29.08.2026, 15.30 Uhr

ine 77- jährige PKW Fahrerin aus Bovenden wollte mit ihrem PKW den Parkplatz eines Einzelhandelsgeschäfts in Nörten-Hardenberg verlassen. Beim Einfahren in den fließenden Verkehr übersah sie den vorfahrtberechtigten PKW eines 27-jährigen Mannes aus Northeim. Es kam zum Zusammenstoß, wobei die Beifahrerin des 27 Jährigen, eine 23 jährige Frau aus Northeim, leicht verletzt wurde. Außerdem entstand erheblicher Sachschaden von geschätzten 30.000 Euro. Der PKW des 27 jährigen Northeimers war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. hep










30.08.2026 • 18:47 Uhr

Einbecker Stadtrats-Wahlkampf: AfD testet Braukunst und schätzt sie

Auch das passiert am gestrigen Samstag mitten auf dem Marktplatz in der Bierstadt Einbeck: Am AfD-Informations- und Dialogstand wird die Einbecker Braukunst getestet und hochgeschätzt. Links Kreistagsabgeordneter Andreas Jakob aus Ober bester Stimmung. "Das Einbecker ist einfach genial gut!" red










30.08.2026 • 18:41 Uhr

„Positiv getestet“: Bad Gandersheimer Abi-Jahrgang 2001 feiert 25-jähriges Jubiläum

. Ein Vierteljahrhundert nach dem Abitur kehrten rund 40 ehemalige Schülerinnen und Schüler des Roswitha-Gymnasiums Bad Gandersheim am Samstag, 29. August 2026, an ihre alte Schule zurück. Damit war gut die Hälfte des Jahrgangs 2001 beim Jubiläumstreffen vertreten. Zu den Gästen zählten neben vielen Einheimischen auch Mitschüler aus dem ganzen Bundesgebiet, Österreich und Dänemark.

Rektor Kilian Müller führte die Ehemaligen persönlich durch die Schulgebäude und über das Gelände. Begleitet wurde Müller von den eigens angereisten ehemaligen Lehrkräften Stefan Winzinger und Siegbert „Siggi“ Heinemann. Für viele Abiturienten von einst war es der erste Besuch ihrer Alma Mater seit mehr als 15 Jahren. Entsprechend häufig war ein nostalgisches „Weißt du noch…?“ zu hören. Gleichzeitig sorgten die Veränderungen am Gymnasium für Erstaunen: Smartboards, moderne Klassenräume, renovierte Sanitäranlagen und ergonomische Sitzgelegenheiten zeugen vom Wandel der vergangenen Jahrzehnte. Ein Relikt aus der eigenen Schulzeit ist dennoch erhalten geblieben: Der Sockel des Abiturgeschenks von 2001 dient heute ganz nachhaltig einem Papierkorb als Fundament.

Nach einem Sektempfang der Vereinigung der Eltern, Ehemaligen und Freunde des Roswitha-Gymnasiums (VEEFG) im Lehrerzimmer entstand auf der Freitreppe des Altbaus ein Gruppenfoto. Die Positionen des offiziellen Jahrgangsfotos von 2001 möglichst genau nachzustellen gelang halbwegs, der Spaß an der Freude stand jedoch deutlich im Vordergrund.
Anschließend schnürten die Altschüler die Wanderschuhe. Über die frühere Lammetalbahn ging es schnurstracks Richtung Lamspringe. Der betreffende Streckenabschnitt war 1994 demontiert worden – in jenem Jahr, in dem die späteren Abiturienten in die 7. Klassen des am Gleiskörper gelegenen Gymnasiums eintraten.

Heute führt dort ein als Skulpturenpfad angelegter Fuß- und Radweg entlang. Während der mehr als dreistündigen Wanderung sorgten Getränke, Snacks sowie bunte Spiele für Kurzweil. Gefragt wurde unter anderem nach Nummer-eins-Hits der Jahre 1994 bis 2001, ehemaligen Lehrern und zeitgeschichtlichen Ereignissen.

Zum Abendessen kehrte die Gruppe in der „Miara Ranch“ in Lamspringe ein. Bei reichhaltigem Buffet, gepflegten Getränken und dem Studium von Abizeitung und alten Fotoalben wurden Erinnerungen aus 25 Jahren ausgetauscht. Das Fazit des Treffens: Trotz unterschiedlicher Lebenswege ist die Verbindung geblieben. Über WhatsApp hält die Gruppe weiterhin Kontakt. Das nächste Wiedersehen ist bereits anvisiert – spätestens zum 30. Abiturjubiläum im Sommer 2031. Dr. Sebastian Bruns, Kiel, ehem. Kreiensen











30.08.2026 • 18:37 Uhr

Verantwortung, Verlässlichkeit und Vertrauen sind Eckpunkte - Antje Sölter definiert Führung - berufliche und politische Erfahrung aktiv einbringen

Als Bürgermeisterin und Verwaltungschefin geht es vor allem auch um Führung innerhalb der Verwaltung, darüber ist sich Antje Sölter als Kandidatin für das Bürgermeisteramt voll bewusst. Neben den Repräsentationspflichten des Amtes und dessen politischer Außenwirkung gelte es auch, Erfahrung und den richtigen Umgang in der Mitarbeiterführung deutlich zu positionieren. 

„Führung bedeutet Verantwortung, Vertrauen und vor allem Verlässlichkeit“, ist sich Sölter sicher. Führung bedeute Klarheit, Offenheit und Transparenz. Mit diesen Grundvoraussetzungen habe sie ohne Frage den nötigen Respekt vor der Aufgabe. Auch in ihrer bisherigen Führungsposition sei sie mit diesen Attributen gut gefahren.

„Für mich ist das wichtigste Kriterium, dass sich Mitarbeitende auf die Führungsebene verlassen können. Ein zugesagtes Wort muss unbedingt verlässlich sein. Die Mitarbeitenden müssen darauf bauen können, sich auf die Chefin verlassen zu können. Auch das berufliche Miteinander basiert auf gegenseitigem Vertrauen und einer klaren und wertschätzenden Kommunikation- übrigens auch der Politik gegenüber. Das gemeinsame Erreichen von Zielen, statt nur Kontrolle auszuüben, das alles fließt in Führung mit ein.“

Das Voranbringen der Stadt mit allen Dörfern, sich auf die Geschehnisse vor Ort zu konzentrieren und die Bedürfnisse der Einwohnerinnen und Einwohner wie auch die der Politik zu hören, zu verstehen und letztlich umzusetzen, sei ebenfalls Kernaufgabe im Amt. „Durch meine fünfzehnjährige Erfahrung im Rat und auch als Ortsbürgermeisterin habe ich einen fundierten Einblick in das Stadtgeschehen, habe zahlreiche politisch-administrative Vorgänge begleitet und als Beigeordnete einen tiefgehenden Einblick in Verwaltungshandeln. Ich habe vorhandene Netzwerke und Beziehungen vor Ort aufbauen, vertiefen und erweitern können.

Diese Netzwerke und Beziehungen möchte ich zum Wohle unserer Stadt nutzen. Gemeinsam mit den Menschen vor Ort, mit dem über Jahre gewachsenen Vertrauen sowie Verständnis von Verlässlichkeit gegenüber Vereinen, Verbänden, Institutionen und vor allem den Unternehmen möchte ich mich mit vollem Einsatz einbringen. Ich möchte eine nahbare und emphatische Bürgermeisterin für Kernstadt und Dörfer sein. Hier liegt mein besonderer Fokus“, so Antje Sölter in ihrer Positionierung. red/Foto: FisWMG










30.08.2026 • 18:29 Uhr

Lamspringe: Erfolgreiche Wesenteste von jungen Hundeführern mit ihren Schäferhunden!

Die Ortsgruppe Lamspringe im Verein für Deutsche Schäferhunde konnte mit 2 Hunden einen Wesenstest bestehen. Die Wesensbeurteilung umfasst 7 Punkte. Das sind Unbefangenheit, Sozialverhalten, Geräuschempfindlichkeit, Bewegungssicherheit, Spiel und Beutetrieb, Verhalten unter Belastung und Grundwesen.

Der Leistungsrichter Gerstenberger war begeistert, dass die Hundeführer, die erst 10 und 13 Jahre alt waren, dies geschafft haben, wird in einem offiziellen Medieninfo mitgeteilt.











30.08.2026 • 17:23 Uhr

SPD-Bürgerliste Bad Gandersheim: „Dies ist unser Wahlprogramm: Punkt 6 - Gemeinsam für Sicherheit, Feuerwehr & Katastrophenschutz!“

Ihr Bekenntnis zum Freiwilligen Feuerwehrwesen in der Roswithastadt haben die Sozialdemokraten in Bad Gandersheim soeben in einem Medieninfo bekräftigt. In dem Statement zur Sicherheit, Retter und Feuerwehrwesen auf der Basis des aktuellen Kommunalwahlprogramm wird weiter ausgeführt:

"Sicherheit geht vor. Wir sorgen für eine moderne Ausstattung unserer Feuerwehren und stehen fest an der Seite unserer Retter.

Das haben wir bereits erreicht:

-Klimagerechter Neubau unserer Stadtwerke zur Stärkung der Versorgungssicherheit und Unterstützung im Krisenfall

-Stärkung der Einsatzfähigkeit durch Investitionen in moderne Fahrzeuge und kontinuierliche Modernisierung der technischen Ausstattung

-Konkrete Planungen für neue Feuerwehrhäuser in Harzbörde und Heberbörde

-Einführung und Bekanntmachung der Notfall-Anlauf-Punkte (NAP) im Stadtgebiet in Zusammenarbeit mit dem Landkreis

-Anpassung der Gebühren- sowie Aufwandsentschädigungssatzung

Das packen wir als Nächstes an:

-Umsetzung der geplanten neuen Feuerwehrhäuser in der Harzbörde und der Heberbörde konsequent mit Absprache der Feuerwehren vorantreiben

-Ehrenamt in den Feuerwehren weiter stärken – durch erforderliche Ausstattung, Ausbildung und Anerkennung

-Katastrophenschutz und Bürgerinformationen für den Ernstfall weiter ausbauen

Wir setzen uns für die Sicherheit aller Bürger Bad Gandersheims ein:

Gerd Glomm, Heinrich Hohls, Niklas Bertram, Melina Rosenwinkel und Jonas Schnute
















30.08.2026 • 17:12 Uhr

Die Grünen hatten ins Biberrevier eingeladen: Lob für konstruktiven Austausch

Die „Grünen“ hatten ins Biberrevier an der Eterna bei Hachenhausen eingeladen. Eine große kompetente Runde tauschte sich am Samstag konstruktiv aus, von links u.a. Bundestagsabgeordnete Karo Otte und Biberbeauftragter Ralf Sepan. Anwesend waren neben Anwohnern und weiteren Interessierten auch die Landwirtschaft, vor allem die Eigentümer und Pächter der Flächen im Biberlebensraum, der Angelsportverein und der NABU.
Dipl.-Biologin Alexandra Lukas zeigte vor Ort einen Biberdamm und die durch die unterirdischen Biber-Baue verursachten Bodeneinbrüche.

Fazit: Alle Seiten werteten das Treffen als gelungenen Austausch zum Thema Biber, der sicher zu mehr Verständnis für die jeweils „andere Seite“ geführt hat. Vielleicht war es der Beginn einer besseren Kommunikation auf Basis eines fachlichen Austauschs zwischen allen Beteiligten.
Die "Grünen" und Biberbeauftragter Ralf Sepan freuten am Ende der Veranstaltung über den konstruktiven Austausch.red

Weitere Berichterstattung!















30.08.2026 • 15:57 Uhr

Berka um 16 Uhr: E-Scooter Fahrer flüchten vor Polizei - und werden trotzdem geschnappt!

Tatort: Katlenburg Ortsteil Berka, Lange Reihe, Tatzeitpunkt: Samstag, 29.08.2026, 16.00 Uhr. Die Polizei berichtet: An den E-Scootern von zwei jungen Männern aus Katlenburg waren die Versicherungskennzeichen entfernt worden. Dies fiel in Berka, Lange Reihe, einer Northeimer Funkstreifenbesatzung auf, die diese Personen kontrollieren wollte. Beim Versuch des Anhaltens entzogen sich die beiden jungen Männern mehrfach einer Kontrolle und flüchteten mit stark überhöhter Geschwindigkeit. Nachdem beide Männer doch angehalten werden konnten, wurde festgestellt, dass zwar ein Versicherungsschutz bestand, die E-Scooter jedoch technisch manipuliert waren und somit führerscheinpflichtig sind. Bei E-Scooter wurden sichergestellt, den beiden Männern erwartet ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis.hep










30.08.2026 • 15:47 Uhr

Zwei Wochen vor dem Finale: Wahlkämpfer friedlich auf dem Marktplatz vereint!

Zwei Wochen vor dem Kommunalwahltag am 13. September geben die Wahlkämpfer /innen weiter ihr Bestes. Gestern waren sie auf dem Einbecker Wochenmarkt und neben der Marktkirche beim Werben um Wählerstimmen zu beobachten. Es war ein buntes und lebendiges Bild. Alles verlief friedlich. Die Protagonisten sprachen mit allen, die sich informieren wollten. Auch gegenseitig pflegt man in Einbeck einen kultivierten Kontakt, spricht miteinander. Und wenn es "nur" um Höflichkeitsfloskeln geht.

So war zu beobachten wie Ex-Bürgermeister Minkner beim Info-Stand der AfD mit Bürgermeisterkandidat Omid Najafi und Kreistagsabgeordneten Andreas Jakob über eine spannendes Gemälde ins Gespräch kamen. Omid selbst ging zum Info-Stand der SPD, um seinem Kontrahenten René Kopka "Guten Morgen!" zu sagen. Kopka wiederum suchte eine Dialognähe zum FDP-Stand. Hier wurden neben Infos und Kugelschreibern frische Bananen angeboten.

Sehenswert die spaßigen Mobile bei den Grünen mit ihrem Lastenfahrrad und bei der Bürgerliste gemeinsam für Einbeck, die mit einem dreirädrigen Vehikel da waren.
















30.08.2026 • 15:24 Uhr

Festnahme eines Einbrechers

Die Polizei berichtet soeben:
Am Samstag, 29.08.2026, um 03:20 Uhr, brachen mehrere Täter in ein Geschäft in der Stummrigestraße in Höxter ein. Zeugen beobachteten, wie mehrere Personen eine Schaufensterscheibe zu dem Geschäft einwarfen und zunächst in das Geschäft einstiegen und dann in Richtung Uferstraße flüchteten. Im Rahmen der Nahbereichsfahndung konnte ein 26- jähriger Mann aus dem Kreis Holzminden vorläufig festgenommen werden. Er zeigte sich geständig und musste nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Paderborn wieder entlassen werden.

Die Ermittlungen laufen weiter, auch hinsichtlich des Diebesgutes. Wer Hinweise zu den flüchtigen Tätern geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei Höxter unter: 05251-962-0.










30.08.2026 • 15:21 Uhr

Verkehrsunfall mit tödlich verletztem Motorradfahrer auf der Bundesstraße 241

Am Freitag, 28.08.2026, gegen 12:45 Uhr, befährt ein 32-jähriger Motorradfahrer mit seinem Kraftrad die Bundesstraße 241, aus Richtung Auerhahn in Richtung Goslar. Noch vor der sog. Glockenbergkurve kommt er im Verlauf einer Linkskurve aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, kollidiert mit der dortigen Leitplanke und wird von seinem Motorrad in den Graben geschleudert. Der Motorradfahrer erleidet hierbei schwerste Verletzungen, denen er noch an der Unfallstelle erliegt.










30.08.2026 • 14:48 Uhr

Gefährdung des Straßenverkehrs durch Alkohol - 23-Jähriger landet mit 2 Promille mit Auto im Graben

Tatzeit: Samstag, 30.08.2026, 02.00 Uhr, Tatort: Einbeck, L580 Richtung Kreisel Hansestraße

Ein 23-jähriger Pkw-Fahrer aus dem Bereich Bodenwerder befuhr zur genannten Zeit die Landstraße 580 von Markoldendorf in Richtung des Kreisverkehrs kurz vor der Stadt Einbeck. Hierbei überfuhr er den Kreisverkehr vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit, verursachte dabei Sachschaden und kam anschließend im Graben zum Stehen.

Bei der anschließenden Kontrolle durch die Polizei wurde bei dem jungen Fahrzeugführer ein Atemalkoholwert von über 2,00 Promille festgestellt. Es folgten eine Blutentnahme sowie die Sicherstellung des Führerscheins. beu











30.08.2026 • 14:43 Uhr

Hochwertiges Anglerequipment Am Nordhafen in Northeim entwendet

Tatzeit: Samstag, 29.08.2026, 05.00 Uhr - 07.05 Uhr. Tatort: Northeim, Am Nordhafen. Die Polizei berichtet soeben:

Aus einem im Bereich des Northeimer Kiessees abgestellten PKW eines Anglers wurde zwischen 05.00 Uhr und 07.05 Uhr diverses Anglerequipment entwendet, das Fahrzeug wurde zuvor gewaltsam geöffnet. Der Gesamtschaden beläuft sich nach erster Schätzung auf fast 5000,- Euro.

Zeugen, die etwas Verdächtiges bemerkt haben, werden gebeten, sich unter Telefon 05551-9148-0 mit der Polizei Northeim in Verbindung zu setzen. hep










30.08.2026 • 12:56 Uhr

Debatte um umstrittenes "Gesundheitsbad": "Meine Antwort auf die Stellungnahme der Wählergemeinschaft „Die Unabhängigen“

Nach Äußerungen von Torge Gipp, Pressesprecher der Wählergemeinschaft Die Unabhängigen in Bad Gandersheim, zu Peik Gottschalks Kritik und Bewertung der Konzeptidee für ein "Gesundheitsbad" kontert Gottschalk.

Gottschalk meint: "Die Stellungnahme der Unabhängigen beantwortet aus meiner Sicht die entscheidenden Fragen leider nicht – sie bestätigt vielmehr genau den Kern meiner Kritik.
Niemand bestreitet, dass eine Konzeptidee am Anfang eines möglichen Projektes steht und zu diesem Zeitpunkt noch nicht jede Zahl auf Euro und Cent feststehen kann. Aber wer wenige Wochen vor einer Kommunalwahl mit einem Gesundheitsbad als großer Zukunftsperspektive für Bad Gandersheim öffentlich auftritt, muss sich auch Fragen nach Realisierbarkeit, Finanzierung, Investor, Betrieb und möglichen Belastungen für die Stadt gefallen lassen.
Und genau deshalb darf auch die Frage erlaubt sein:
Warum wird ein Projekt, bei dem wesentliche Grundlagen offenbar noch nicht belastbar feststehen, ausgerechnet unmittelbar vor einer Wahl so offensiv präsentiert?
Geht es ausschließlich darum, eine ernsthafte Perspektive für Bad Gandersheim aufzuzeigen – oder spielt dabei auch die Hoffnung auf Wählerstimmen eine Rolle? Und was geschieht nach der Wahl, wenn sich herausstellen sollte, dass das Vorhaben wirtschaftlich oder tatsächlich nicht realisierbar ist? Heißt es dann lediglich: Wir haben es versucht?
Diese Fragen stelle ich mir – und ich halte sie für legitim.
Genau hier entsteht für mich ein Widerspruch: Einerseits wird das Projekt öffentlichkeitswirksam präsentiert. Es ist von interessierten und erfahrenen Investoren, einem Privatinvestment, einer möglichen Betriebsgenossenschaft und einer vergleichsweise schnellen Umsetzung die Rede. Andererseits heißt es bei konkreten Nachfragen sinngemäß: Dafür sei es noch zu früh, belastbare Zahlen könne es noch gar nicht geben.
Beides zusammen überzeugt mich nicht.
Besonders bemerkenswert finde ich die Aussage, es gehe möglicherweise lediglich um eine „überschaubar kleine sechsstellige Summe“ als städtischen Zuschuss zum Betrieb. Eine sechsstellige Summe ist für eine Kommune – insbesondere angesichts der angespannten finanziellen Situation Bad Gandersheims – keineswegs automatisch „klein“. Schon gar nicht, wenn es sich möglicherweise um eine jährlich wiederkehrende Belastung handeln sollte.
Genau deshalb interessiert es die Bürger sehr wohl, welche Verpflichtungen mittelbar oder unmittelbar auf die Stadt zukommen könnten.
Auch der Hinweis auf einen privaten Investor beantwortet diese Fragen nicht. Der Vergleich mit einem Aldi-Markt überzeugt mich nicht. Ein privatwirtschaftlicher Einzelhandelsmarkt ist kaum mit einem Gesundheitsbad vergleichbar, bei dem ausdrücklich ein städtischer Betriebszuschuss und eine Beteiligung weiterer Akteure im Raum stehen.
Sobald kommunale Mittel, Zuschüsse, Grundstücke, Infrastruktur, Bürgschaften oder sonstige Verpflichtungen eine Rolle spielen könnten, besteht ein berechtigtes öffentliches Interesse an den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
Die von mir genannte Größenordnung von mindestens 25 Millionen Euro war ausdrücklich keine Behauptung, dass dies bereits feststehende Projektkosten seien. Wenn die Unabhängigen diese Größenordnung für falsch halten, wäre es umso hilfreicher, eine eigene nachvollziehbare Größenordnung zu nennen. Genau diese liegt aber offenbar noch nicht vor.
Und damit sind wir wieder beim eigentlichen Punkt:
Wenn wesentliche Grundlagen noch nicht feststehen, warum wird dieses Großprojekt ausgerechnet unmittelbar vor der Kommunalwahl derart offensiv öffentlich präsentiert?
Eine Vision darf man haben. Eine Konzeptidee darf man diskutieren. Man darf dafür auch Begeisterung wecken. Aber dann muss ebenso erlaubt sein, kritisch zu fragen, wie weit diese Idee tatsächlich gediehen ist und was davon bereits belastbar ist.
Ich bin ausdrücklich für eine Zukunftsperspektive für ein Hallen- oder Gesundheitsbad in Bad Gandersheim. Aber zwischen einer interessanten Idee und einem tatsächlich realisierbaren Projekt liegt ein erheblicher Unterschied.
Meine Fragen als „populistisch“ oder „Unsinn“ abzutun und mir gleichzeitig vorzuwerfen, ich hätte Erläuterungen nicht verstanden, ersetzt keine Antworten. Persönliche Bewertungen meiner Person ändern an den offenen Sachfragen nichts.
Eine persönliche Anmerkung zur Stellungnahme von Herrn Gipp sei mir allerdings noch gestattet:
Herr Gipp kandidiert bei derselben Kommunalwahl auf zwei Ebenen: für den Kreistag auf der Liste der FDP und für den Stadtrat Bad Gandersheim bei den „Unabhängigen“.
Besonders interessant wird seine Kritik an meinen Fragen allerdings, wenn man seine eigenen veröffentlichten Aussagen liest.
Auf seiner persönlichen Internetseite schreibt Herr Gipp über seine politische Denkweise: „Funktioniert das — und was kostet es am Ende wirklich?“
Und weiter:
„Erst nachrechnen, dann entscheiden.“
Er kritisiert dort selbst, dass in Bad Gandersheim Entscheidungen getroffen worden seien, ohne dass die langfristigen Folgen auf dem Tisch gelegen hätten, und formuliert schließlich:
„Vertrauen entsteht durch Transparenz, nicht durch Beschönigung.“
Auf seiner Seite zur Stadtratswahl wird es sogar noch konkreter. Dort heißt es unter der Überschrift „Solide Finanzen, Folgekosten im Blick“, dass größere Investitionen nicht ohne Vergleichsrechnung, vollständige Kostenübersicht, transparente Beschlussgrundlage und Prüfung der langfristigen Folgekosten beschlossen werden sollen.
Das sind bemerkenswerte Aussagen – denn im Grunde beschreiben sie ziemlich genau das, was ich mit meinen Fragen einfordere.
Ich frage: Was kostet es?
Ich frage: Wie soll es finanziert werden?
Ich frage: Welche Folgekosten entstehen?
Ich frage: Welche Belastungen könnten auf die Stadt und damit letztlich auf die Bürger zukommen?
Warum solche Fragen in den eigenen politischen Grundsätzen für solide Finanzen und Transparenz stehen, beim Gesundheitsbad aber plötzlich als „Unsinn“ und „populistisches Hinterfragen“ bezeichnet werden, erschließt sich mir nicht.
„Erst nachrechnen, dann entscheiden“ – diesem Satz von Herrn Gipp kann ich mich ausdrücklich anschließen. Dann sollte dieser Maßstab aber auch für das Gesundheitsbad gelten.
Und auch seinem zweiten Satz kann ich nur zustimmen:
„Vertrauen entsteht durch Transparenz, nicht durch Beschönigung.“ Genau deshalb stelle ich meine Fragen.
Transparenz, solide Finanzen und der Blick auf Folgekosten dürfen schließlich keine Frage dessen sein, auf welchem Stimmzettel man gerade kandidiert oder um wessen politisches Projekt es gerade geht.

Ich werde deshalb weiterhin nach Finanzierung, Wirtschaftlichkeit, Risiken und möglichen Belastungen für die Stadt fragen. Das ist weder gegen ein Gesundheitsbad gerichtet noch gegen diejenigen, die Ideen für unsere Stadt entwickeln.
Es ist schlicht das, was bei einem Projekt dieser Größenordnung selbstverständlich sein sollte.
Gerade vor einer Wahl sollten die Bürger unterscheiden können, was Vision, was Konzept und was bereits realistisch umsetzbar ist.
Transparenz ist kein Hindernis für ein gutes Projekt – sie ist seine Voraussetzung.










30.08.2026 • 12:45 Uhr

Auffahrunfall löst Schaden von 10.000 Euro aus

Ereignisort: B 241 zwischen Uslar und Bollensen, Ereigniszeitpunkt: Samstag, 29.08.2026, 18.30 Uhr. Die Polizei berichtet: Ein 52 - Jähriger Fahrzeugführer aus Hamm befährt mit seinem PKW die Bundesstraße 241 von Bollensen kommend in Fahrtrichtung Uslar, dabei fährt er auf den, vor ihm, verkehrsbedingt haltenden Pkw eines 28 - Jährigen aus Uslar, auf. Durch den Zusammenstoß werden beide Fahrzeuginsassen des haltenden Pkw leicht verletzt. Es entsteht Sachschaden in Höhe von ca. 10000 Euro. st










30.08.2026 • 12:41 Uhr

Bad Gandersheim: Hand in Hand fürs Handwerk

Wenn zwei Handwerksmeister, ein engagierter Stadtjugendpfleger und eine kreative Idee in Bad Gandersheim zusammenkommen, darf man gespannt sein.

Tischlermeister Mirco Krause und Malermeister Michael Schreiber haben bereits bei mehreren gemeinsamen Projekten erfolgreich unter Beweis gestellt, was möglich ist, wenn unterschiedliche Gewerke ihre Stärken verbinden.
Nun tüfteln die beiden innovativen Handwerksmeister an etwas Neuem. Etwas, das nicht nur kreativ werden soll, sondern vor allem der Jugend zugutekommen und sie aktiv mit einbeziehen soll.
Unterstützung bekommen sie dabei von Stadtjugendpfleger Andreas Hafner, der einen besonders guten Draht zur Gandersheimer Jugend hat und selbst jede Menge kreative Ideen mitbringt.
Der Anlass ist bewusst gewählt: Zum Tag des Handwerks am 19. September soll ein gemeinsames Werk entstehen, das zeigen möchte, was möglich ist, wenn Handwerker verschiedener Gewerke ihre Fähigkeiten bündeln und dabei die nächste Generation mit ins Boot holen.
Was genau dahintersteckt?
Noch bleibt das eine kleine Überraschung. Nur so viel sei verraten: Es wird kreativ, gemeinschaftlich und vermutlich ein bisschen anders, als man es von einem klassischen Handwerksprojekt erwarten würde.
Die ersten Ideen nehmen bereits Gestalt an. Und vielleicht wird daraus sogar mehr als nur ein einzelnes Projekt.

Mehr dazu in den nächsten Tagen.











30.08.2026 • 12:35 Uhr

AWO Ortsverein Bad Gandersheim lädt ein zur Informationsveranstaltung zum Katastrophenschutz

Der AWO Ortsverein Bad Gandersheim bietet interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine Informationsveranstaltung zum Katastrophenschutz an, die am Dienstag, den 08. September,um 18 Uhr, im Probenzentrum in der „Neuen Straße“ stattfinden wird.

Der Grund dafür ist, dass der Vorstand auf Initiative eines Mitgliedes sich Gedanken darüber macht, inwiefern Bürgerinnen und Bürger umfassend auf einen Katastrophenfall vorbereitet werden können und welche wichtigen Informationen multipliziert werden müssen. Besonders ältere Menschen oder Menschen mit Einschränkungen sind schlecht in der Lage, sich mit einem Notfallvorrat für 7 Tage zu versorgen. Die Frage, wie hier unterstützt werden könnte, stellt sich.
Ein weiteres Thema in diesem Zusammenhang sind die Notfallanlaufpunkte in der Stadt und auf den Dörfern, über die noch längst nicht alle Bürgerinnen und Bürger informiert sind. Einzelne Veranstaltungen haben bisher nur in wenigen Ortschaften stattgefunden.

So sollen zum einen Empfehlungen zur Bevorratung von Lebensmitteln bzw. von überlebensnotwendigen Sachartikeln gegeben werden und zum anderen die Notfallanlaufpunkte (NAPs) im Stadtgebiet vorgestellt werden.

Michael Brackel, Katastrophenschutzbeauftragter der Stadt Bad Gandersheim wird dazu umfassend informieren. Gleichzeitig wird ein „Notfallpaket“ vorgestellt, das vom E-Center erstellt wurde und den nötigen Vorrat an Lebensmitteln für einen Tag demonstriert.
Notfallanlaufpunkte spielen insbesondere bei länger andauernden Stromausfällen oder außergewöhnlichen Gefahrenlagen eine zentrale Rolle für die Information und Unterstützung
der Bevölkerung. Im Rahmen des Termins erläutert Herr Brackel die Funktion der Notfallanlaufpunkte, deren Standorte sowie das Zusammenspiel mit
Feuerwehr und Verwaltung.

Informationsmaterial wird zur Verfügung gestellt und Raum für Fragen ist gewährleistet.
Die Organisatoren freuen sich auf reges Interesse und Teilnahme.










30.08.2026 • 12:33 Uhr

Göttingen/Northeim: Zahl der Arbeitslosen im August stabil

Gegenüber Juli blieb die Zahl der Arbeitslosen in Südniedersachsen stabil. 16.069 Menschen waren im August im Agenturbezirk Göttingen bei den regionalen Jobcentern und der Agentur für Arbeit Göttingen arbeitslos gemeldet. Das waren acht Personen (-0,0%) weniger als im Juli.
Gegenüber dem Vorjahresmonat sank die Zahl der Arbeitslosen um 645 (-3,9%). Der Rückgang gegenüber August 2025 betrifft allerdings ausschließlich den Bereich der Jobcenter. Die aktuelle Arbeitslosenquote für den Agenturbezirk Göttingen beträgt 6,6%. Vor einem Jahr lag die Quote 0,2 Prozentpunkte über dem August-Wert 2026.

Auch auf der anderen Seite des Arbeitsmarktes, dem Arbeitskräftebedarf der Unternehmen, hat sich gegenüber dem Vormonat kaum etwas verändert. Mit 945 neu gemeldeten Arbeitsstellen lag die Zahl auf dem Juli - Niveau (+11 bzw. +1,2%). Gegenüber dem Vorjahresmonat gab es allerdings einen deutlich stärkeren Zugang an Arbeitsangeboten. Der Stelleneingang stieg um 25,8% bzw. 194 Arbeitsofferten.
Der Bestand an offenen Stellen, der nicht nur die im letzten Monat aufgegebenen Arbeitsangebote umfasst, sondern auch bereits längere Vakanzen, sank im August gegenüber Juli um 116 (-3,1%) auf 3.637 Stellenangebote. Gegenüber dem Vorjahresmonat beträgt das Minus 184 Stellen (-4,8%).

Klaudia Silbermann, Chefin der Agentur für Arbeit Göttingen, macht in ihrer Bewertung des zurückliegenden Monats deutlich, dass es auf dem Arbeitsmarkt wesentlich mehr Bewegung gab, als der abgebildete Rückgang der Arbeitslosenzahlen vermuten lässt: „Auch wenn sich die Gesamtzahl der arbeitslosen Personen unter dem Strich nur minimal verändert hat, so hat sich tatsächlich doch eine ganz Menge bewegt. Knapp 3.200 Menschen haben sich in unserem Agenturbezirk neu oder erneut arbeitslos gemeldet, davon rund 1.100 nach dem Verlust ihres Arbeitsplatzes. Und auf der anderen Seite konnten genauso viele Menschen ihre Arbeitslosigkeit beenden, knapp 1.100 fanden einen neuen Arbeitsplatz.“

Damit die Arbeitsuchende nicht an fehlenden Qualifikationen scheitert, spielt die Förderung von Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen eine wichtige Rolle in der Arbeitsmarktpolitik. Aktuell nehmen allein 500 Arbeitsuchende an beruflichen Fortbildungen teil, die durch die Agentur für Arbeit gefördert werden. Insbesondere die berufsabschlussorientierte Weiterbildung von Menschen ohne Ausbildung steht hierbei im Fokus. Knapp 1.700 Menschen nehmen an Kursen teil, um beispielsweise ihre Sprachkenntnisse zu verbessern oder um sich mit Unterstützung im Bewerbungsprozess besser positionieren zu können. Und rund 110 Existenzgründerinnen und -gründer werden durch Zuschüsse in ihrer Selbstständigkeit unterstützt. Darüber hinaus fördern die Jobcenter 110 Menschen durch gezielte Maßnahmen, um sie näher an den Arbeitsmarkt heranzuführen.

„Weiterbildung ist nicht nur für Arbeitsuchende ein Thema. Um im Zuge der rasant fortschreitenden unterschiedlichen Transformationsprozesse den Anschluss zu halten, müssen auch langjährig Beschäftigte beruflich auf dem Laufenden bleiben. Auch hier haben wir als Arbeitsagentur Fördermöglichkeiten, Unternehmen bei der Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden zu unterstützen. Unser Arbeitgeber-Service berät gerne interessierte Unternehmen“, so Agenturchefin Silbermann.

Unterbeschäftigung

Ergänzend zur gesetzlich definierten Arbeitslosenzahl veröffentlicht die Agentur für Arbeit Angaben zur Unterbeschäftigung. Dazu zählen zusätzlich zu den Arbeitslosen solche Personen, die nicht als arbeitslos gelten, die aber z.B. im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen gefördert werden. Die Unterbeschäftigung betrug nach vorläufigen Angaben im August 18.958. Damit sank der Wert um 355 bzw. 1,8% im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Ausbildungsmarkt

Noch gibt es auf dem Ausbildungsmarkt offene Lehrstellen. Bis zu den Herbstferien ist ein Einstieg auch nach dem eigentlichen Starttermin meist möglich. Silbermann wirbt deshalb bei jungen Menschen dafür, in ihren Bemühungen um den Ausbildungsbeginn 2026 nicht nachzulassen. „In zahlreichen Berufen gibt es noch offene Lehrstellen. Die Betriebe warten weiterhin darauf, dass sich noch interessierte Nachwuchskräfte bei ihnen melden. Es lohnt sich also, am Ball zu bleiben und offen für interessante Alternativen zu sein. Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit unterstützt gerne – sei es für den Berufseinstieg in diesem oder schon bei den Überlegungen für den Start im nächsten Jahr.“

Im August waren noch 419 der insgesamt 2.280 seit Oktober gemeldeten Ausbildungsstellen und dualen Studienangebote nicht abschließend vergeben. red/Grafiken/Foto: Agentur für Arbeit Göttingen












29.08.2026 • 16:37 Uhr

Klima-Kleber geben auf! "Letzte Generation" macht letzte Straßenblockade

Eine umstrittene Radikalinitiative liquidiert sich!

In einem Medienstatement von heute heißt es dazu: Ehrenamtliche der ehemaligen Letzten Generation vor den Kipppunkten setzten in Bremen am Samstag ein Zeichen. Sie blockierten für sehr kurze Zeit eine Ampelkreuzung am Tiefer zwischen Bremer Dom und der Weser.
Allerdings klebten sie sich nicht, wie sonst auf die Straße, sondern verließen diese nach wenigen Minuten bewusst wieder. Sie zogen ihre orangefarbenen Westen aus, warfen ihre Klebetuben ungenutzt von sich und legten auch die Banner auf die Straße bevor sie gingen.
„Ein Aufsehen erregender Stau würde die Politik ja doch nicht zu mehr Klimaschutz bewegen. Deswegen wollen wir das nicht mehr machen“ so die Aktivisten.

Die Protestierenden hielten Schilder, auf denen zu lesen war: Hat dir dieser Sommer auch Angst gemacht? Was wenn die Regierung das nicht im Griff hat Klimakrise ist der Nährboden für Faschismus Klimakrise zulassen = kriminellWir wollten nicht Recht behalten..."
red/Foto: LG










29.08.2026 • 16:27 Uhr

Harry-Treff 2026: Aus Liebe zum Bad Gandersheimer Regenbogen-Campingplatz - Heute Abenteuertour zur Tonenburg bei Höxter

Sie sind wieder gekommen. Nach dem schönen Erfolg des ersten Treffens in Bad Gandersheim im vorigen Jahr sind über 160 Biker zum Harley-Treffen wiederum auf dem Regenbogen-Campingplatz in Bad Gandersheim angekommen. Mit ihren beeindruckenden Maschinenunternahmen sie heute eine Ausfahrt zur Tonenburg bei Höxter an der Weser. Die Tonenburg ist ein kleines Mekka für Biker. Alle die heute dort waren zeigten sich mit dem Ambiente im Umfeld der idyllischen Weser tief beeindruckt. red/Fotos: FisWMG












29.08.2026 • 16:20 Uhr

SPD-Bürgerliste: „Dies ist unser Wahlprogramm: Punkt 5 - Gemeinsam für Gesundheit, Sport & medizinische Versorgung!“

Ihr Bekenntnis zum Gesundheitsstandort Bad Gandersheim hat die SPD in einem aktuellen Medieninfo mit Bezug auf das Stadtrats-Wahlprogramm 2026 bekräftigt. In dem Statement heißt es:

Für eine gute Lebensqualität brauchen wir eine gute medizinische Versorgung und intakte Sportstätten.

Das haben wir bereits erreicht:
-Aus dem ehemaligen Krankenhaus wurde der BürgerGesundheitsPark – eines der bundesweit ersten Modelle für ambulante und stationäre medizinische Versorgung unter einem Dach. Dort gibt es Arztpraxen, Therapie- und weitere wichtige Versorgungsangebote. Außerdem wird ein heilpädagogischer Kindergarten geschaffen. Das Verwaltungsgebäude wird künftig von der Polizei genutzt.

-Investitionen in neue Sport- und Freizeitanlagen im Kurgebiet

-Beginn der Sanierung des Stadions durch die Erneuerung der Tartanbahn

-Fördermittel zur Verbesserung der Tennisplätze zur Verstärkung des Jugendsports

Das packen wir als Nächstes an:

-Wir brauchen wieder ein Hallenbad – für den Schwimmunterricht, den Vereinssport, Gesundheit und Erholung für Einheimische und Gäste.

-Den BürgerGesundheitsPark werden wir konsequent weiterentwickeln.

-Vorhandene Sportanlagen in Stadt und Dörfern wollen wir erhalten und ggf. in Abstimmung mit den Vereinen ausbauen.
Wir setzen uns für eine gute medizinische Versorgung und ein breites Freizeitangebot ein:
Gerd-Michael Zimmer, Rene Osbahr, Janosch Pramann und Anja Görlach

















29.08.2026 • 16:16 Uhr

Gute Nachrichten für den Kindergarten Kreiensen | Die Unabhängigen für Einbeck loben den Kompromiss, freuen sich über die Einigung und danken, dass sie Teil des Prozesses sein durften

Die Unabhängigen für Einbeck (DU für Einbeck) begrüßen den jetzt getroffenen Kompromiss zwischen der Stadt Einbeck und dem DRK ausdrücklich. „Dass die Kita in Kreiensen erhalten bleibt und damit für Kinder, Eltern und Beschäftigte endlich Planungssicherheit besteht, ist ausdrücklich zu begrüßen. Genau darum ging und geht es“, so Cordula Sauerbrei vom Sprecherteam der Gruppe.

Allerdings sollte bei aller Freude über das Ergebnis nicht der Eindruck entstehen, dass andere Personen oder gar Parteien diesen Prozess maßgeblich vorangetrieben haben. „Die entscheidenden Impulse und die treibende politische Kraft auf dem Weg zu dieser Lösung kamen aus unserer Sicht vor allem von den Elternvertretern der DRK Kita Kreiensen und von der Gruppe "Die Unabhängigen für Einbeck".

Als die Gespräche bereits gescheitert schienen, meldeten sich mehrere Elternvertreterinnen bei dem Stadtrats- und Kreistagsmitglied Alexander Kloss, der ebenfalls Mitglied bei DU für Einbeck ist. Schnell war eine Verbindung innerhalb der Gruppe und zum DRK hergestellt. In den folgenden Tagen erfolgten ein Treffen und persönliche Gespräche - unter anderem zwischen Ratsfrau Margharet Feldgiebel und Vertretern des DRK sowie mehrere Videokonferenzen zwischen den Vertretern des DRK, den Elternvertreterinnen, dem StEREK (Stadtelternrat Einbecker Kindertagesstätten) und DU für Einbeck. Hinter den Kulissen machten sich die Mandatsträger der Gruppe, die bereits im Rat sitzen, dafür stark, dass die Stadt Einbeck an den Verhandlungstisch zurückkehrt.

Zu diesem Zeitpunkt hatten sämtliche im Stadtrat vertretenen Parteien das Interesse an dem Thema verloren. „Wir freuen uns natürlich, dass auch andere Parteien und Bürgermeisterkandidaten das nun erzielte Ergebnis ausdrücklich begrüßen – insbesondere, wenn dabei der eigene Anteil am Zustandekommen der Einigung besonders hervorgehoben wird. So viel Selbstbewusstsein kurz vor der Kommunalwahl sei schließlich jedem gegönnt. Politik bedeutet allerdings nicht nur, ein gefundenes Ergebnis anschließend zu begrüßen. Politik bedeutet auch, Probleme frühzeitig aufzugreifen, Verantwortung zu übernehmen, Gespräche einzufordern und sich mit Nachdruck für eine konkrete Lösung einzusetzen“, so die einhellige Meinung bei den Kandidatinnen und Kandidaten von DU für Einbeck.

Und ergänzen: „Wir freuen uns jedenfalls darüber, dass die Kita in Kreiensen eine Perspektive hat. Denn für uns steht nicht im Mittelpunkt, wer sich am Ende die politische Überschrift geben kann, sondern dass Kinder betreut werden, Eltern Planungssicherheit haben und die Beschäftigten eine Zukunftsperspektive bekommen. Das ist gute und ehrliche Politik – und genau dafür stehen "Die Unabhängigen für Einbeck".










29.08.2026 • 13:00 Uhr

MIT Northeim: Münster gibt den Arbeitsplan vor – Reformen jetzt kraftvoll umsetzen

Für die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Northeim sind die Ergebnisse der gemeinsamen Klausur der geschäftsführenden Vorstände der Bundestagsfraktionen von CDU/CSU und SPD ein wichtiges Zeichen. Die vertrauensvolle Atmosphäre und der gemeinsame Wille, Deutschland bei Wirtschaft, Sicherheit und Zusammenhalt voranzubringen, sind ein wichtiges Signal. Mit den Vereinbarungen von Münster hat sich die Regierungskoalition einen klaren Arbeitsplan für einen arbeitsreichen Herbst gegeben. Jetzt müssen die Reformen schnell beschlossen werden und in den Betrieben ankommen.

Der Vorsitzende der
MIT Northeim
Joachim Stünkel (Dassel) erklärt:

„Münster zeigt: Die Koalition will gemeinsam handeln und Deutschland wieder in Bewegung bringen. Die Umkehr der Beweislast bei Berichtspflichten, die Betriebspflichten-Bremse, mehr Genehmigungsfiktionen und ein einfacherer Datenschutz können den Mittelstand konkret entlasten. Auch mehr Flexibilität bei den sachgrundlosen Befristungen und bessere Abfindungsoptionen geben den Betrieben mehr Bewegungsfreiheit. Jetzt zählt Tempo: Aus dem Arbeitsplan muss nun spürbare Entlastung werden.“
Die MIT Northeim unterstützt auch das Ziel, zusätzliche Arbeit attraktiver zu machen. Hinzuverdienstgrenzen müssen so ausgestaltet werden, dass mehr Leistung tatsächlich zu einem höheren Einkommen führt. Positiv sind zudem schnellere Planungs- und Bauverfahren, der Gebäudetyp E sowie das Bekenntnis zu Technologieoffenheit und neuen Freihandelsabkommen.

Kritisch bewertet die MIT dagegen die geplante Erhöhung des Reichensteuersatzes. Für mehr als 70 Prozent der Unternehmen ist die Einkommensteuer zugleich die Unternehmensteuer. Eine höhere Belastung trifft deshalb auch mittelständische Betriebe und schmälert ihre Möglichkeiten, in Maschinen, Innovationen und Arbeitsplätze zu investieren.
Joachim Stünkel betont: „Entlastungen dürfen nicht mit neuen Belastungen für den Mittelstand bezahlt werden. Wer Wachstum will, muss den Betrieben mehr Luft zum Atmen geben. Auch bei Rente und Sozialabgaben bleibt Münster zu unbestimmt. Wir brauchen einen verbindlichen 40-Prozent-Deckel für die Sozialversicherungsbeiträge, ein Ende der abschlagsfreien Frührente und mehr Kapitaldeckung.“

Zurückhaltend bewertet die MIT zudem neue staatliche Kaufprämien und verbindliche Quoten für grünen Stahl. Statt einzelner Förderprogramme braucht die gesamte Wirtschaft niedrigere Energiepreise, wettbewerbsfähige Steuern und verlässliche Rahmenbedingungen.
„Der Geist von Münster muss den politischen Herbst prägen: vertrauensvoll in der Zusammenarbeit, kraftvoll in der Umsetzung und klar in der Richtung. Der Arbeitsplan steht. Jetzt müssen die großen Wachstumsbremsen gelöst werden – zu hohe Steuern, steigende Sozialabgaben und eine nicht dauerhaft finanzierte Rente. Der Mittelstand ist bereit. Jetzt muss die Koalition ihm den Weg freimachen“, so Name.

Die MIT Northeim fordert die Koalition auf, auch mit dem Haushalt 2027 klare Prioritäten zu setzen: für Investitionen, Sicherheit und Wachstum statt für immer neue Subventionen und konsumtive Ausgaben. Entscheidend ist, dass Unternehmen und Beschäftigte schon bald spüren, dass sich in Deutschland etwas zum Besseren verändert.










29.08.2026 • 12:58 Uhr

Hier zu Hause. Hier aktiv“- CDU präsentiert Wahlprogramm

einsam geht’s“: CDU setzt auf klare Prioritäten und konkrete Vorschläge

Einige Wochen vor der Kommunalwahl hat die CDU Bad Gandersheim am 19. August ihr Kommunalwahlprogramm vorgestellt (wir berichteten). Stadtverbandsvorsitzender Michael Jahns und Fraktionsvorsitzender sowie Spitzenkandidat David Artschwager präsentierten die Schwerpunkte im Rahmen einer Pressekonferenz und stellten sich anschließend mehr als zwei Stunden lang den Fragen der Medienvertreter. Auf mehr als 13 Seiten beschreibt die CDU nicht nur ihre politischen Ziele, sondern auch konkrete Ansätze zu deren Umsetzung. Darin sieht die Union einen Unterschied zu den bisher vorgestellten Programmen von SPD und Unabhängigen. Insbesondere die SPD lege einen stärkeren Schwerpunkt auf die positive Darstellung von Vergangenem, während die CDU den Blick vor allem auf die kommenden Aufgaben richtet.

„Unser Wahlprogramm ist ambitioniert, enthält aber keine leeren Versprechungen. Es ist sachlich, nimmt aber auch die Stimmung der Bürgerinnen und Bürger auf. Dabei priorisieren wir klar die auf uns zukommenden Aufgaben, da wir nicht alles auf einmal schaffen werden. Das gehört zur Ehrlichkeit dazu. Klar ist aber auch: Nur gemeinsam geht’s“, erklären Michael Jahns und David Artschwager. Dieser Gedanke zieht sich als Leitmotiv durch Programm und Wahlkampf der CDU. Dazu gehöre auch der politische Umgang miteinander. Statt sich an persönlichen Leserbriefauseinandersetzungen zu beteiligen wolle die Union über Inhalte und unterschiedliche politische Vorstellungen diskutieren. „Wir setzen mit dieser At der respektvollen Auseinandersetzung im Wahlkampf die Linie fort, die wir schon jetzt in der aktuellen Ratsfraktion verfolgen, so Artschwager.

Wirtschaftliche
Entwicklung als
zentrale Aufgabe

Einen Schwerpunkt des Wahlprogramms bildet die wirtschaftliche Entwicklung Bad Gandersheims. Die CDU will dafür die Rahmenbedingungen für bestehende Unternehmen verbessern und zugleich neue wirtschaftliche Perspektiven schaffen. „Schon in der aktuellen Wahlperiode haben wir ein umfassendes Konzept zur Wirtschaftsförderung in die Beratung eingebracht. Hier müssen wir weiter vorankommen und die Rahmenbedingungen und Standortfaktoren verbessern“, erklärt Artschwager. Zu den Vorschlägen gehören der Aufbau eines Gründungsökosystems, ein Industrie- und Gewerbeleerstandsmanagement sowie langfristig auch eine Überprüfung der Gewerbesteuer. Gleichzeitig hält die CDU eine personell entsprechend aufgestellte Wirtschaftsförderung für notwendig. Auch neue, praxistaugliche Gewerbeflächen müssten in den Blick genommen werden, gegebenenfalls bis hin zu einem neuen Gewerbegebiet. Dabei geht es nicht allein um Neuansiedlungen. Handwerk, Mittelstand, Landwirtschaft und Industrie sollen nach Vorstellung der CDU vor Ort Entwicklungsmöglichkeiten erhalten. In diesem Bereich sieht die Union erheblichen Nachholbedarf.










29.08.2026 • 12:56 Uhr

Faire Woche 2026 startet in Stadt und Landkreis Göttingen

Unter dem Motto „Fair handeln – Vielfalt erleben!“ findet vom Freitag, 11., bis Freitag, 25. September 2026, die Faire Woche in Stadt und Landkreis Göttingen statt. Eine Vielzahl engagierter Akteur/innen organisieren Veranstaltungen und Aktionen rund um das Thema „Fairer Handel“.

Die multimediale Ausstellung „Eine Welt, keine Sklaverei“ eröffnet die Faire Woche. Am Freitag, 11. September 2026, ist sie von 15.00 bis 20.00 Uhr und am Samstag, 12. September 2026, von 10.00 bis 16.00 Uhr auf dem Albaniplatz in einem Truck von missio e.V. zu sehen. Organisiert wird die Ausstellung von der Bildungsgenossenschaft Südniedersachsen und dem Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen.

Ergänzend zur Ausstellung findet am Freitag, 11. September 2026, um 17.00 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema „Demokratie braucht gute Arbeit“ statt. Veranstaltungsort sind die Räumlichkeiten von Arbeit und Leben Niedersachsen in Göttingen, Lange-Geismar-Straße 72-73. Dr. Felix Bluhm vom Institut für Soziologie der Universität Göttingen und Dr. Peter Birke vom Soziologischen Forschungsinstitut leiten diese mit einem Vortrag ein, der den Blick von der globalen Ebene nach Deutschland richtet. Unter der Frage, ob es hierzulande unfreie Arbeit gibt, thematisieren sie prekäre Arbeitsverhältnisse. Anschließend diskutieren Vertreter*innen der Beratungsstelle für mobile Beschäftigung, des Betriebsrats der UMG und der Geschäftsführung von Naturkost Elkershausen über das Thema.










29.08.2026 • 12:55 Uhr

Messe für ein aktives Leben am 5. September: Drei Fachvorträge zu medizinischer Hilfe, Vorsorge und dem Leben nach dem Schlaganfall – kreisweites Angebot für alle Generationen

Wie finde ich außerhalb der regulären Sprechzeiten die richtige medizinische Hilfe? Was sollte bei einer Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung beachtet werden? Und wie kann nach einem Schlaganfall der Weg zurück in einen aktiven Alltag gelingen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es am Samstag, 5. September von 11 bis 14 Uhr, bei der Messe für ein aktives Leben in der Stadthalle Northeim.

Die Veranstaltung verbindet fachliche Informationen mit persönlicher Beratung und praktischen Angeboten. Rund 60 regionale Ausstellerinnen und Aussteller informieren zu Gesundheit, Pflege, Vorsorge, Inklusion, aber auch zu Selbsthilfe, Ehrenamt, Bewegung und sozialer Teilhabe. Ergänzt wird das Angebot durch Mitmachaktionen für Groß und Klein, darunter Tanzvorführungen, Einblicke in die tiergestützte Therapie mit Alpakas, Präventionsangebote der Polizei, moderne Hilfsmittel zum Ausprobieren und Kinderschminken.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf drei Fachvorträgen zu alltagsnahen Themen aus den Bereichen Gesundheit und Vorsorge. Im Vortrag „Medizinische Hilfe finden – was die 116 117 für Sie leisten kann“ informiert die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen darüber, wann die Rufnummer 116 117 die richtige Anlaufstelle ist und welche Unterstützung dort angeboten wird. Der Vortrag startet um 11:30 Uhr.

Anschließend geht es ab ca. 12:15 Uhr um das Thema persönliche Vorsorge. Im Vortrag „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“ geben die Betreuungsstelle des Landkreises Northeim und der Senioren- und Pflegestützpunkt (SPN) Informationen dazu, welche Regelungen hilfreich sein können, wenn die eigenen Angelegenheiten nicht mehr selbst geregelt werden können.

Den dritten Schwerpunkt bildet der Vortrag „Zurück in Bewegung – das Leben nach dem Schlaganfall aktiv gestalten“ des Gesundheitszentrums Dr. Roy Kühne. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie nach einem Schlaganfall wieder mehr Aktivität und Selbstständigkeit im Alltag erreicht werden können. Dieser Vortrag startet um ca. 13:00 Uhr.
Mit dieser Mischung aus Vorträgen, Beratung und Mitmachangeboten richtet sich die Messe bewusst an alle Generationen. Eingeladen sind Bürgerinnen und Bürger aus dem gesamten Landkreis Northeim, unabhängig von Alter, Wohnort oder persönlicher Lebenssituation. Ob für die eigene Situation oder mit Blick auf Kinder, Eltern, Partnerinnen und Partner oder Großeltern: Die Messe bietet die Möglichkeit, sich zu informieren, beraten zu lassen und regionale Unterstützungsangebote kennenzulernen.
Die Messe für ein aktives Leben findet am Samstag, 5. September, von 11:00 bis 14:00 Uhr in der Stadthalle Northeim statt. Der Eintritt ist kostenfrei. Weitere Informationen können online unter www.landkreis-northeim.de/aktivesleben abgerufen werden. lpd










29.08.2026 • 12:54 Uhr

Meilin Fromm: „Barrierefreiheit ist keine Sonderlösung – sie betrifft uns alle“

Eine Stadt sollte so gestaltet sein, dass möglichst alle Menschen selbstständig am öffentlichen Leben teilnehmen können. Genau dafür möchte sich Meilin Fromm von der Wählergemeinschaft Unabhängige in Bad Gandersheim einsetzen. Das geht aus einem offiziellen Medieninfo hervor. Unter dem Titel „Teilhabe für ALLE“ fordert Frau Fromm mehr Aufmerksamkeit für Barrieren im Alltag und konkrete Verbesserungen in Bad Gandersheim.

Für Fromm beginnt Teilhabe bei ganz alltäglichen Situationen: beim Überqueren einer Straße, beim Besuch einer Veranstaltung oder beim Zugang zu öffentlichen Gebäuden.
„Eine Stadt lebt von ihren Bürgern. Deshalb muss es selbstverständlich sein, dass auch wirklich alle Menschen am Leben in unserer Stadt teilnehmen können – unabhängig davon, ob sie im Rollstuhl sitzen, einen Rollator benutzen, schlecht sehen oder anderweitig auf Unterstützung angewiesen sind“, erklärt Meilin Fromm.

Dabei gehe es nicht immer um große und teure Bauprojekte. Oft könnten bereits vergleichsweise einfache Maßnahmen den Alltag deutlich erleichtern.
Wo Treppen den Zugang verhindern, müssten Alternativen geschaffen werden. Für blinde und sehbehinderte Menschen seien beispielsweise taktile Orientierungshilfen und akustische Signale an Ampeln wichtige Unterstützung.

Auch bei Veranstaltungen sieht Fromm Verbesserungsbedarf. Wege sollten so geplant und freigehalten werden, dass Menschen mit Rollstuhl oder Rollator problemlos durchkommen und nicht durch Stände, Besuchergruppen oder andere Hindernisse ausgeschlossen werden.
„Manchmal reicht es schon, bei der Planung die richtige Frage zu stellen: Kommt hier wirklich jeder durch? Barrierefreiheit muss von Anfang an mitgedacht werden und darf nicht erst auffallen, wenn jemand vor einem Hindernis steht“, so From










29.08.2026 • 12:49 Uhr

Entscheidet der kritische Neustädter Kirchplatz die Wahl in Einbeck? Antje Sölter griff das Thema auf!

Er gehört zu den Dauerthemen der Einbecker Kommunalpolitik: der Neustädter Kirchplatz. Jetzt steht das heikle Projekt nach 15-jähriger Beschäftigung vor seiner endgültigen Neugestaltung. Der fast durchsichtige Pavillion ist fertiggestellt. Er bleibt vorerst ungenutzt. Grüne Bäumchen zieren einen Teil des Platzes. Die Dauerbaustelle und was das Vorhaben an Geld und Nerven gekostet hat haben sich in den Köpfen vieler Einbecker festgesetzt. Gestern kam das heikle Thema natürlich in „Antjes Nacht“ im Zirkuscafe Charles Knie in Volksen auf den Bierdeckel. Und Antje Sölter hatte keine Scheu, den Kirchplatz anzusprechen. Müsste sie ihn heute neu anpacken, er würde grüner ausschauen und fixer realisiert. Mit 100 Prozent Einsatz! Dieser ehrlichen Frau ist das zu glauben. red/Fotos/Video: FisWMG
















29.08.2026 • 12:34 Uhr

50 Jahre Erziehungsberatung: Gemeinsam für Kinder, Jugendliche und Familien! Feierstunde und Familienfest der Kulturen würdigen fünf Jahrzehnte Unterstützung, Beratung und Begegnung!

Seit 1976 steht die Erziehungsberatung im Landkreis Northeim Kindern, Jugendlichen und Familien beratend und unterstützend zur Seite. Dieses Jubiläum wurde am vergangenen Samstag mit einer Feierstunde und einem anschließenden Familienfest der Kulturen unter dem Motto „Wir feiern bunt“ vor der Familienberatungsstelle in Northeim gefeiert.
Unter den mehr als 300 Gästen waren zahlreiche Familien aus dem Landkreis Northeim, ehemalige Mitarbeiter*innen sowie Fachkräfte aus Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe.

In ihrem Grußwort würdigte Landrätin Astrid Klinkert-Kittel die Bedeutung der Erziehungsberatung für die Kinder- und Jugendhilfe im Landkreis Northeim. Jugendamtsleiterin Viktoria Bertram hob insbesondere deren präventive Wirkung hervor. Beratung setze früh an, stärke Familien und könne verhindern, dass aus Belastungen Krisen entstehen. Zugleich unterstütze sie Familien auch in akuten Konflikt- und Erziehungssituationen. Die Mitarbeitenden seien zudem Spezialisten im Brückenbauen und echte Netzwerkexperten.

In einem Podiumsgespräch blickten Dipl.-Psych. Hartmut Schaper, der die Erziehungsberatung 1976 im Landkreis Northeim aufgebaut und bis 2010 geleitet hat, und Andrea Rasch, heutige Leiterin der Familienberatungsstelle, auf die Entwicklung der vergangenen 50 Jahre zurück. Dabei ging es auch um die Umbenennung zur Familienberatungsstelle im Jahr 2017 und die seit 2024 angebotene landkreisweite Familien-Online-Beratung FAMOS.

Im Rahmen der Feierstunde wurden zudem ehemalige Kolleginnen für ihr langjähriges Engagement gewürdigt. Dazu zählen Dipl.-Psych. Antje Buchmann, Dipl.-Päd. Regina Senger, Dipl.-Päd. Beate Schaper und Dipl.-Päd. Ilona Pissowotzki. Anschließend eröffnete Landrätin Astrid Klinkert-Kittel das Fest und knüpfte einen Wunsch an den Wunschbaum: „Alle Menschen Groß und Klein, mögen frei, glücklich und gesund sein!“

Beim Familienfest standen Kinder, Eltern und Familien mit ihren vielfältigen Geschichten und Hintergründen im Mittelpunkt. Hüpfburg, Kinderschminken, Luftballontiere, Bastelangebote, Jonglage und Bewegungsspiele sorgten für ein buntes Programm. Großen Anklang fand auch ein Familienquiz mit Fotografien aus Uwe Ommers Buchprojekt 1000 Families.
Ein internationales Buffet mit Spezialitäten aus der türkischen, libanesischen und asiatischen Küche bot Gelegenheit zum gemeinsamen Essen und Austausch. Mit der Verbindung aus festlichem Rückblick und lebendiger Begegnung wurde das Jubiläum zu einem besonderen Tag für alle Beteiligten.

Die Familienberatungsstelle berät vertraulich und kostenlos und ist unter 05551 708 8240 oder ebein@landkreis-northeim.de. erreichbar. Die Familien-Online-Beratung FAMOS ist unter www.famos-northeim.assisto.online erreichbar. Ergänzend startet im zweiten Halbjahr 2026 eine Themenreihe mit Elternworkshops zu Fragen der Erziehung und des familiären Zusammenlebens. Weitere Informationen dazu sind online unter www.landkreis-northeim.de/22026 zu finden.

Bild 1 – Landrätin Astrid Klinkert-Kittel knüpft einen Wunsch an den Wunschbaum.
Bild 2 – Andrea Rasch, Leiterin der Familienberatungsstelle, im Gespräch mit Dipl.-Psych. Hartmut Schaper, der die Erziehungsberatung 1976 im Landkreis Northeim aufgebaut und bis 2010 geleitet hat.
Bild 3 – Familienfest der Kulturen der Familienberatungsstelle Landkreis Northeim Quelle: lpd














29.08.2026 • 12:31 Uhr

Northeimer Open-Air-Kino am 11. und 12. September mit zwei Filmen auf dem Münsterplatz

Am 11. und 12. September bringt das Kino Neue Schauburg Northeim gemeinsam mit der Northeimer Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, Marketing und Tourismus mbH (NOM WMT) zwei Filme unter freiem Himmel:

Am Freitag läuft „Alles steht Kopf 2“ (FSK 0), am Samstag folgt „Dirty Dancing“ (FSK 12) mit einem tänzerischen Rahmenprogramm des FC Sülbeck/Immensen. Beginn ist jeweils mit Einbruch der Dämmerung gegen 20:15 Uhr. Eigene Sitzgelegenheiten wie Picknick-Decken und Stühle können mitgebracht werden, der Eintritt ist frei.

Eine Decke auf dem Rasen, ein mitgebrachter Stuhl daneben und eine Tüte Popcorn in der Hand: Viel mehr braucht es nicht, um auf dem Münsterplatz dabei zu sein. Wo sonst Menschen durch die Innenstadt gehen, entsteht an zwei Abenden im September ein gemeinsamer Kinoraum. Zum zweiten Mal findet das Northeimer Open-Air-Kino statt, diesmal sogar mit zwei Filmen.

„Der Erfolg aus dem vergangenen Jahr hat gezeigt, dass die Menschen in Northeim diese Abende liebt“, sagt Michael Böhnert, City- und Eventmanager der NOM WMT. „Deshalb haben wir uns gemeinsam mit der Neuen Schauburg und regionalen Partnern für dieses Jahr erneut ein großartiges Programm überlegt.“

Den Anfang macht am Freitag, 11. September, „Alles steht Kopf 2“. Der Animationsfilm nimmt sein Publikum mit in die Gefühlswelt der jungen Riley. Dort sorgen neue Emotionen für Bewegung. Freude, Zweifel und Veränderung treffen aufeinander. Themen, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus ihrem eigenen Alltag kennen.

Am Samstag, 12. September, rückt der Tanz in den Mittelpunkt. Vor dem Filmstart von „Dirty Dancing“, gestaltet eine Tanzgruppe des FC Sülbeck/Immensen ein Rahmenprogramm passend zum Film. Die Tänzerinnen und Tänzer bringen Bewegung auf den Münsterplatz und stimmen das Publikum auf einen Film ein, dessen Musik und Choreografien bis heute viele Menschen verbinden. Die Geschichte von Baby und Johnny, von Nähe, Mut und dem ersten Schritt auf die Tanzfläche, ist ab 12 Jahren freigegeben.

Für das passende Kinogefühl sorgt die Neue Schauburg auch abseits der Leinwand. Angeboten werden Getränke und Cocktails sowie Popcorn und Nachos, dazu Pommes und Bratwurst. Wer dabei sein möchte, bringt eine Decke, einen Klappstuhl oder eine andere geeignete Sitzgelegenheit mit. Einige Papphocker werden zusätzlich von der Firma THIMM zur Verfügung gestellt.

Auch bei schlechtem Wetter steht fest: Die Filme werden gezeigt. In diesem Fall wechselt die Veranstaltung an einen Ausweichort in unmittelbarer Nähe. Weitere Informationen werden bei Bedarf rechtzeitig bekannt gegeben. Am 11. und 12. September heißt es deshalb: Decke und Freunde einpacken, einen Platz auf dem Münsterplatz finden und gemeinsam Kino erleben. Zwei unterschiedliche Filme, regionale Partner und freier Eintritt schaffen zwei Abende, an denen Northeim zusammenkommt, erst im letzten Tageslicht und dann vor der großen Leinwand.










29.08.2026 • 12:28 Uhr

Tourismus im Juni und Halbjahr 2026: Weniger Gäste und Übernachtungen

Über 4,7 Mio. Übernachtungen im Juni 2026 - 4,8% weniger Gäste im Vergleich zum Vorjahresmonat

Im Juni 2026 meldeten die niedersächsischen Beherbergungsbetriebe weniger Gäste und Übernachtungen. Nach Angaben des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) ging die Zahl der Gäste im Juni 2026 um 4,8% im Vergleich zum Juni des Vorjahres zurück. Auch die Zahl der Übernachtungen war im Juni 2026 rückläufig. Die Gäste buchten insgesamt mehr als 4,7 Mio. Übernachtungen, ein Rückgang von 5,8% gegenüber dem Juni 2025.
In den 4,7 Mio. Übernachtungen waren annähernd 401.000 Übernachtungen von ausländischen Gästen enthalten. Die Zahl der von den Gästen aus dem Ausland gebuchten Übernachtungen legte um 6,2% im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat zu.

In nur zwei statistischen Reisegebieten lag die Zahl der Übernachtungen im Juni 2026 höher als im Vorjahresmonat. Das Braunschweiger Land verzeichnete eine Zunahme um 10,7% auf mehr als 183.000 Übernachtungen. Die Betriebe im Reisegebiet Hannover-Hildesheim meldeten knapp 484.000 gebuchte Übernachtungen, ein Plus von 6,8%. In allen übrigen Reisegebieten gingen die Übernachtungszahlen im Juni 2026 zurück.

Im ersten Halbjahr 2026 blieb die Zahl der angekommenen Gäste im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum mit insgesamt mehr als 7,2 Mio. nahezu unverändert. Die Zahl der gebuchten Übernachtungen lag in den ersten sechs Monaten dieses Jahres bei über 20,6 Mio., ein Rückgang um 1,1% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum










29.08.2026 • 12:25 Uhr

Die ganz andere Ansprache der Antje Sölter als Kandidatin fürs Einbecker Bürgermeisteramt

Mit einer ganz neuen Art des Umgangs mit dem Wahlvolk ist in den letzten Wochen Einbecks Bürgermeisterkandidatin Antje Sölter aufgefallen. Gestern gab dazu wieder ein beeindruckendes Beispiel. Sölter präsentierte sich auf der Plattform des Zirkus Charles Knie in Volksen. Knapp 70 Menschen ließen sich im musealen Zirkuscafe inspirieren, an dieser ganz anderen Art des Kennenlernens einer Politikerpersönlichkeit teilzunehmen. Der Dialog mit Sölter wurde über Fragen auf Bierdeckeln in Gang gebracht. Fast schon losgelöst von sattsam bekannten Ritualen ließ sich Antje auf die teilweise überraschenden Fragen zur Person und Einbecker Problemen ein. Wo sie der Meinung und im Thema war, traute sie sich locker zu antworten. Und sie scheute sich nicht auch mal zuzugeben, nicht total in einem speziellen Thema zu stecken. „Da müssen Sie sich bitte an unsere Kreistagsabgeordneten wenden.“ Zwischendurch in dem Bierdeckel-Dialog, moderiert von Rainer Guse immer wieder lustige Gesangseinlagen eines gemischten Chores bestehend aus Kommunalpolitikern der CDU. In einer Pause gefiel Sarah Spellerberg aus Holtensen mit ihrer Stimme und Gitarre. Das alles kam bestens beim Publikum an, das der Kandidatin und der Gitarrenspielerin und den Sängern mit den Matrosenhütchen ordentlich applaudierte. red/Fotos/Video: FisWMG












29.08.2026 • 12:25 Uhr

Pommes und Politik: Lockerer Austausch mit René Kopka und Dr. Dörte Liebetruth

Politisches Gespräch mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern – auch Bundestagsabgeordnete Frauke Heiligenstadt vor Ort Politik muss nicht immer im Sitzungssaal stattfinden. Das zeigte die Veranstaltung „Pommes und Politik“ in Stukenbroks Biergarten in Einbeck. Bürgermeisterkandidat René Kopka hatte gemeinsam mit Dr. Dörte Liebetruth, Generalsekretärin der SPD Niedersachsen, zu einem politischen Austausch in ungezwungener Atmosphäre eingeladen. Auch die Bundestagsabgeordnete Frauke Heiligenstadt war vor Ort und beteiligte sich am Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Zahlreiche Interessierte nutzten die Gelegenheit, bei Pommes und Getränken miteinander ins Gespräch zu kommen. Im Mittelpunkt standen die Themen, die die Menschen in Einbeck und den 46 Ortschaften bewegen. In persönlichen Gesprächen ging es unter anderem um die Entwicklung der Stadt, die wirtschaftliche Situation, Arbeitsplätze, Denkmalschutz, Infrastruktur und die Herausforderungen vor Ort. Auch aktuelle politische Fragen wurden diskutiert.
„Der Abend hat gezeigt, wie wichtig der direkte Austausch ist. Viele Menschen haben konkrete Ideen, Fragen und Vorstellungen davon, wie sich Einbeck entwickeln soll. Genau diese Gespräche möchte ich führen – offen, sachlich und auf Augenhöhe“, erklärte Bürgermeisterkandidat René Kopka.

Dr. Dörte Liebetruth betonte die Bedeutung des persönlichen Gesprächs: „Politik lebt davon, zuzuhören und miteinander ins Gespräch zu kommen. Veranstaltungen wie ‚Pommes und Politik‘ schaffen dafür einen unkomplizierten Rahmen.“










29.08.2026 • 12:24 Uhr

Unternehmen zahlen gigantische Rekordsumme für Lohnfortzahlung im Krankheitsfall

Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall haben deutsche Unternehmen im vergangenen Jahr 85,6 Milliarden Euro gekostet. Laut einer Studie haben sich die Aufwendungen damit in 15 Jahren mehr als verdoppelt.

Deutsche Unternehmen haben 2025 die Rekordsumme von 85,6 Milliarden Euro für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall an ihre Mitarbeiter ausgezahlt. Das geht aus einer Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln hervor, über die die «Rheinische Post» (Samstag) in Düsseldorf berichtete. «Die Aufwendungen haben sich damit binnen anderthalb Jahrzehnten nominal mehr als verdoppelt. Dazu hat auch die Entwicklung des Krankenstands beigetragen», erklärte der Studienautor.

Das Institut beruft sich auf Daten des Bundesarbeitsministeriums. Diese weisen die Bruttoentgelte aus, die jedes Jahr im Krankheitsfall oder im Mutterschutz gezahlt werden, aber nicht die darauf fälligen Sozialversicherungsbeiträge der Arbeitgeber. Die hat das IW mit Hilfe
eines statistischen Modells hinzugeschätzt.

# Lohnerhöhungen
sorgten für Anstieg der
Kosten der Lohnortzahlung

Das Institut verweist darauf, dass ein Grund für den Anstieg der Summe auch die Lohnerhöhungen der vergangenen Jahre waren. Mit jeder Lohnerhöhung stiegen auch die Kosten der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. Die über viele Jahre anhaltend günstige Entwicklung am Arbeitsmarkt habe ebenfalls zu der Entwicklung beigetragen. Seit 2022 gebe es außerdem die elektronische Erfassung der ärztlichen Atteste. Allein dadurch sei der Krankenstand statistisch gesehen «signifikant» angestiegen. epd










29.08.2026 • 12:19 Uhr

Kurioses beim Headbanger Festival: Pizza für den "Brasilianer"

Das sagenhafte Gandersheimer Headbanger Festival brachte nicht nur Künstler aus der ganzen Welt nach Bad Gandersheim, sondern auch die kuriosesten Wünsche der Künstler.

So schaute das Team der Dluxe Media nicht schlecht, als die Band „Soulfly“ schriftlich um frische Pizza nach ihrem Auftritt gebeten hat. Als anschließender Top-Act des ersten Headbanger Festivals sollte die Band Soulfly bis 2:30 Uhr in den frühen Morgenstunden spielen. Doch wo soll man denn um diese Uhrzeit in Bad Gandersheim frische Pizza herbekommen?

Für die Gandersheimer Flieger war gleich klar: Dies ist ein Fall für Gentian & Ramin von Gjinis Pizza Bad Gandersheim!

Die beiden Gandersheimer Pizzabäcker waren zunächst ziemlich überrascht und konnten es kaum glauben. Eine internationale Metal-Band bestellt Pizza – mitten in der Nacht? Doch statt lange zu überlegen, waren die beiden sofort Feuer und Flamme.

Und so kam es tatsächlich: In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde um 2:30 Uhr der Pizzaofen angeworfen. Schließlich sollte der Wunsch der Musiker nicht an der Uhrzeit scheitern.

Wer nun allerdings mit einem ausgefallenen Rockstar-Sonderwunsch rechnet, wird enttäuscht. Denn auf dem Speiseplan standen ganz klassische Favoriten: mehrere scharfe Salami-Pizzen und Margheritas.

Pünktlich um 2:30 Uhr wurden die frisch gebackenen Pizzen schließlich direkt zum Tourbus der Jungs geliefert. Viel Zeit zum gemütlichen Pizzaessen blieb allerdings nicht. Denn Soulfly hatte bereits das nächste Ziel vor Augen: Polen. Direkt nach dem Auftritt in Bad Gandersheim und der nächtlichen Pizza-Stärkung ging es für die Band weiter zum nächsten Auftritt.

So wurde aus einem ungewöhnlichen Wunsch eines internationalen Top-Acts eine kleine Gandersheimer Erfolgsgeschichte: Wenn selbst Rockstars um halb drei Uhr morgens noch Lust auf Pizza haben, dann weiß man offenbar, wo man in Bad Gandersheim anrufen muss.














29.08.2026 • 12:11 Uhr

Diskussion um Konzeptidee für ein Gesundheitsbad: "Stellungnahme zu Peik Gottschalks Kommentar von den Unabhängigen"

Die Diskussion um eine Konzeptidee für ein Gesundheitsbad für Bad Gandersheim, ausgelöst durch die WG Die Unabhängigen (wir berichteten) ist voll angelaufen. Nach einer Positionierung durch den früheren Bürgermeisterkandidaten Peik Gottschalk hat nun die Wählergemeinschaft mit einem Stellungnahme durch Pressesprecher Torge Gipp reagiert. Sie ist hier dokumentiert:
"Ein länglicher Meinungspost mit einer zusammengefasst knappen Essenz: Wer soll das wie finanzieren, und was wird es uns (Steuerzahler) am Ende kosten? So ließe sich die Einlassung von Peik Gottschalk zum Thema „Gesundheitsbad Bad Gandersheim“ summieren. Dabei stellt er sich – gleich mehrfach - als langjährig Erfahrener in Sachen Finanzen dar, der nichts anderes tut als „seriöse Fragen“ zu stellen. Wirklich?

Die Vermischung verschiedener Fakten und seine dazu gestellten Fragen lassen allerdings deutliche Zweifel aufkommen. Er hat verstanden, dass hier eine Konzeptidee vorgestellt worden ist, hinterfragt aber Aussagen, die nur im Fall konkreter Planungen getroffen werden können. Das passt schon ganz und gar nicht zusammen.

Niemand, weder einzelne Ratsfraktionen noch eine Verwaltung, könnten im Falle einer Konzeptidee Aussagen zu Kosten treffen, wie sie hier hinterfragt werden sollen. Eine Konzeptidee ist das Vorstadium zu einer Planung, die geöffnete Tür, die zeigt, in welcher Richtung gegangen werden soll – im Übrigen die erste solche Tür, die in den letzten drei Jahren nach der brachialen Schließung des Hallenbades überhaupt von irgendwem aufgemacht worden ist. Niemand sonst hat bislang eine Konzeptidee vorgestellt und öffentlich diskutieren lassen. Drei Jahre Stillstand also. Drei Jahre verloren.

Gottschalk weiß auch – zumal er sich das persönlich noch einmal im Gespräch erläutern lassen hat, dass es ein Privatinvest werden soll. Heißt: Hier baut nicht die Stadt! Wieso muss es einen Bürger im Detail interessieren, wie ein Privatinvestor kalkuliert und welche Summen er für sein Invest aufwenden will? Hat Herr Gottschalk solche Fragen auch gestellt, als ein neuer Aldi-Markt gebaut wurde oder Simply-X an den Flugplatzweg umgezogen ist? Sind solche Informationen nicht ausschließlich Sache des Privatinvestors?

Berechtigt allein ist die Frage nach Steuergeldern, nach eventuellen Belastungen für den städtischen Haushalt durch ein solches Projekt. Die aber schrumpft dann ganz schnell auf eine sehr überschaubar kleine sechsstellige Summe zusammen, die gegebenenfalls als städtischer Zuschuss zum Betrieb in die Kalkulation einfließen könnte. Eine solche hier zu nennen, wie Gottschalk immer wieder fordert, würde eklatant der von ihm so vehement geforderten Seriösität widersprechen. Die besteht ja gerade darin, dass solche Details doch wohl zuerst einmal die Beteiligten, also Privatinvestor, Stadt, Rat und gegebenenfalls die Betriebsgenossenschaft auszuhandeln hätten, bevor man darüber öffentlich diskutieren müsste. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt zählt allein die Aussage, dass die Stadt mit keinen höheren jährlichen Belastungen rechnen müsste, als sie bislang auch schon durch Badbetreibung hatte.

Zahlreiche von Gottschalk aufgeworfene Fragen stellen sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch gar nicht. Es ist also Unsinn, nach „sauberen Zahlen“ zu fragen. Die kann es so noch gar nicht geben, weil zu viele Detailfragen noch geklärt werden müssen, bevor wirklich gerechnet werden kann. Andererseits wäre es erst recht höchst unseriös, sich jetzt zur Befriedigung solcher Nachfragen hinzustellen und mit Zahlen um sich zu werfen, die schon im nächsten Schritt vielleicht nicht mehr haltbar wären.

Zudem: Wie seriös ist es dann, statt dessen selbst mit Schätzwerten zu agieren? Was wir eben gerade nicht für richtig halten, ist, in dieser Phase mit einer mal eben in den Raum geworfenen Summe von „mindestens 25 Millionen Euro oder mehr“ den Eindruck zu vermitteln, das Ergebnis dieser Prüfung stehe schon irgendwie fest. Wer immer wieder belastbare Zahlen fordert, sollte diesen Maßstab zuvorderst an die eigenen Zahlen anlegen.

Besonders kritisch zu betrachten ist, dass Gottschalk, weil er an der Präsentation in Brunshausen nicht teilnehmen konnte, eine persönliche Vorstellung des Projektes in der Ideentankstelle der Unabhängigen bekommen hat. Dort sind ihm auf alle Fragen die der Konzeptidee zugrunde gelegten und in der Präsentation auch dargestellten Fakten vermittelt worden. Da muss es schon verwundern, dass er offensichtlich von dem, was ihm vermittelt wurde, Vieles nicht verstanden oder zur Kenntnis genommen zu haben scheint.

Fassen wir zusammen: Die Unabhängigen haben eine Konzeptidee vorgestellt, wie Bad Gandersheim binnen ziemlich kurzer Frist (und wir reden hier nicht über fünf bis 15 Jahre, wie im Falle eines öffentlichen Vorhabens bereits heute zu befürchten steht) wieder zum einem Hallenbad kommen könnte. Nicht nur einem, dass für teures Steuergeld und durch weitere Schuldenaufnahme der Stadtkasse die Minimalbedürfnisse befriedigen soll, sondern perspektivisch dem Standort Bad Gandersheim zudem noch Möglichkeiten verschaffen kann, mehr Außenwirkung und Zugkraft zu bekommen. Alle zugrunde gelegten Annahmen sind nicht aber nur Ideen, sondern im Laufe des letzten halben Jahres bereits mit interessierten und in der Materie erfahrenen Investoren angesprochen und vertieft worden. Dem Gesamtkonzept liegen selbstverständlich unternehmerische Betrachtungen zugrunde, es besteht der Wunsch, die Solebad-Betriebsgenossenschaft als Betreiber in diesem Konzept wirken zu lassen. Der nächste Schritt wäre nun, sich mit der Konzeptidee auf den weiteren, auch ratspolitischen Weg zu begeben, um eine Planung daraus werden zu lassen.

Anstatt die einzige offene Tür, die es in der zentralen Frage, die die meisten Gandersheimer Bürger interessiert, durch populistisches, keinesfalls aber „seriöses“ Hinterfragen gleich wieder zuzuschlagen, wäre es doch überaus wünschenswert, als Bürger dieser Stadt zu helfen und daran mitzuwirken, die Konzeptidee weiterzuentwickeln. Und dann zur richtigen Zeit die notwendigen Fragen zu stellen."











29.08.2026 • 12:04 Uhr

Betrieb der Linie 259 (Stadtverkehr Einbeck) ab 01. Januar 2027 voll elektrisch

Vor Kurzem wurden dem Aufsichtsrat der Ilmebahn GmbH die neuen Elektro-Midibusse der Ilmebahn für den Stadtverkehr Einbeck vorgestellt. Ab 01.01.2027 wird die Linie 259, Stadtverkehr Einbeck, auf rein elektrisch betriebene Busse umgestellt. „Die zwei Busse haben 18 Sitzplätze und 14 Stehplatze und dazu einen großräumigen Mehrzweckbereich für Rollstuhl- fahrer und Rollatoren“, so der Geschäftsführer der Ilmebahn GmbH Chris- tian Gabriel. Mit dem Tremonia City 75 Elektric auf Basis eines Mercedes Sprinter wird die Ilmebahn GmbH den Stadtverkehr in Einbeck noch nach- haltiger gestalten. Der kompakte Elektro-Midibus verbindet moderne Technik, hohen Fahrkomfort und emissionsfreien Betrieb. Davon konnten sich die Mitglieder des Aufsichtsrates bei einer kurzen Probefahrt über- zeugen. Geladen werden die Busse über Nacht auf dem Betriebshof der Ilmebahn GmbH. red/Foto: Ilmebahn GmbH










28.08.2026 • 08:07 Uhr

"Gesundheitsbad Bad Gandersheim – eine schöne Idee reicht nicht!" - Ex-Bürgermeisterkandidat Peik Gottschalk bezieht konkret Stellung

Der frühere Bürgermeisterkandidat Peil Gottschalk hat sich mit einer inhaltlichen Stellungnahme abermals zur "Konzeptidee" der Bad Gandersheim Wählergemeinschaft Die Unabhängigen zu Wort gemeldet. Hier seine Meinung:

Peik Gottschalk: "Nachdem nun auch Teil 4 zum geplanten „Gesundheitsbad Bad Gandersheim“ von der Wählergemeinschaft der Unabhängigen Bad Gandersheim veröffentlicht wurde, möchte ich meine bisherigen Aussagen noch einmal zusammenfassen und ergänzen.
Zunächst ganz ausdrücklich: Ich bin für ein Hallenbad in Bad Gandersheim. Wir brauchen eine Möglichkeit für Kinder, schwimmen zu lernen, für Schulen und Vereine, für den Schwimmsport und selbstverständlich auch für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt.
Aber genau weil ich ein Hallenbad für wichtig halte, sollten wir zwischen einem realisierbaren Projekt und einer politischen Wunschvorstellung unterscheiden.
Ich habe von Anfang an nach Kosten, Finanzierung und langfristiger Wirtschaftlichkeit gefragt. Und das hat auch mit meinem beruflichen Hintergrund zu tun. Nach fast fünf Jahrzehnten Berufserfahrung im Bank- und Finanzbereich gehört es für mich zum grundlegenden Handwerkszeug, bei einem Investitionsvorhaben dieser Größenordnung nach Finanzierung, Kapitalbedarf, Erträgen, laufenden Kosten, Risiken und langfristiger wirtschaftlicher Tragfähigkeit zu fragen.

Das ist keine Kritik um der Kritik willen. Das sind genau die Fragen, die bei einem Millionenprojekt gestellt werden müssen.
Und wir reden hier nach meiner Einschätzung nicht über ein Projekt von fünf oder zehn Millionen Euro. Bei dem beschriebenen Umfang eines Gesundheitsbades mit den vorgesehenen zusätzlichen Nutzungen halte ich eine Investitionssumme von mindestens 25 Millionen Euro für eine Größenordnung, mit der man sich ernsthaft auseinandersetzen muss – möglicherweise reden wir am Ende sogar über deutlich mehr.
Gerade deshalb wundert es mich, dass selbst nach Teil 4 noch nicht einmal eine belastbare Kostenspanne genannt wird.
Nach vier Teilen der Präsentation kennen wir nun viele Ideen und mögliche Nutzungen. Wir hören von privaten Investoren, Förderprogrammen von Bund, Land und EU, KfW-Förderung, Sponsoren, Stiftungen, einer Besitzgesellschaft und einer davon getrennten Betreibergesellschaft. Das hört sich zunächst beeindruckend an.

Aber wo sind
die Zahlen?

Reden wir tatsächlich über 25 Millionen Euro? Über 30 Millionen? Oder am Ende über noch mehr?
Wie hoch wären tatsächlich erreichbare öffentliche Zuschüsse?
Welche konkreten Förderprogramme kommen infrage?
Welche Förderquoten wären realistisch?
Wie hoch wäre der verbleibende Eigen- beziehungsweise Fremdfinanzierungsanteil?
Gibt es bereits private Investoren? Wenn ja: Mit welchen Summen würden sie sich beteiligen?
Welche Rendite erwarten diese Kapitalgeber?
Welche Pacht oder Miete müsste eine Betreibergesellschaft an eine private Besitzgesellschaft zahlen?
Wie hoch wären jährlich Personal-, Energie-, Wartungs-, Instandhaltungs- und sonstige Betriebskosten?
Welche Besucherzahlen und Einnahmen werden benötigt, damit sich ein solches Gesundheitsbad wirtschaftlich trägt?
Und die für mich wichtigste Frage lautet weiterhin:
Wer bezahlt am Ende ein mögliches dauerhaftes Betriebsdefizit?
Was wurde auf der Veranstaltung erläutert?
In diesem Zusammenhang möchte ich noch einen Punkt ansprechen, der mir persönlich wichtig ist.

Es hat eine Veranstaltung der Unabhängigen gegeben, an der ich aus beruflichen Gründen leider nicht teilnehmen konnte. In einem persönlichen Gespräch wurde mir anschließend sinngemäß gesagt, dass die entsprechenden Dinge dort erläutert worden seien.
Das nehme ich selbstverständlich zur Kenntnis.
Aber genau deshalb verstehe ich nicht, warum diese Informationen anschließend nicht auch für ALLE Bürgerinnen und Bürger öffentlich und transparent kommuniziert werden.
Wenn auf dieser Veranstaltung bereits konkrete Aussagen über Investitionskosten, Finanzierung, Fördermittel, private Investoren, Betriebskosten und Wirtschaftlichkeit gemacht worden sind, dann dürfte es doch kein Problem sein, diese Zahlen und Annahmen anschließend ebenfalls öffentlich darzustellen.
Eine einzelne Veranstaltung kann meines Erachtens nicht der einzige Ort sein, an dem die entscheidenden wirtschaftlichen Fragen zu einem möglicherweise 25 Millionen Euro oder mehr umfassenden Projekt beantwortet werden.
Nicht jeder Bürger kann an einem bestimmten Abend an einer Veranstaltung teilnehmen. Menschen müssen arbeiten, haben familiäre Verpflichtungen, sind krank, im Urlaub oder anderweitig verhindert.

Transparenz bedeutet für mich deshalb, dass entscheidende Informationen für ALLE zugänglich sind – unabhängig davon, ob jemand an einer einzelnen Veranstaltung teilnehmen konnte.

Und genau deshalb hatte ich erwartet, dass spätestens in Teil 4 mit der ausdrücklichen Überschrift „Finanzierung und Organisationsmodell auf mehreren Säulen“ konkrete Zahlen genannt werden. Doch auch dort finde ich keine belastbare Investitionssumme, keine konkrete Förderhöhe, keine Förderzusage, keine Höhe privater Investitionen, keine Berechnung der Betriebskosten und keine Wirtschaftlichkeitsrechnung.

Stattdessen werden erneut mögliche Finanzierungsquellen beschrieben.
Das ist für mich ein entscheidender Unterschied:
Zu sagen, woher Geld möglicherweise kommen könnte, ist noch keine Finanzierung.
Teil 4 weist selbst ausdrücklich darauf hin, dass Fördermittel erst verbindlich berücksichtigt werden können, wenn Fördervoraussetzungen erfüllt, Anträge gestellt und konkrete Förderzusagen erteilt worden sind.
Damit ist doch klar: Die genannten Fördermittel sind bislang Finanzierungsmöglichkeiten und keine gesicherte Finanzierung.

Dasselbe gilt für private Investoren.
Ein privater Investor stellt für ein Projekt dieser Größenordnung nicht aus reiner Verbundenheit mit Bad Gandersheim möglicherweise Millionenbeträge zur Verfügung. Er erwartet eine wirtschaftliche Gegenleistung beziehungsweise eine angemessene Rendite. Das ist vollkommen legitim.
Aber genau hier setzt für mich wieder die Sicht des Bankers ein:
Woher soll diese Rendite erwirtschaftet werden? Welche Einnahmen stehen welchen Kosten gegenüber? Wie lange dauert die Kapitalbindung? Wie hoch ist das wirtschaftliche Risiko? Und wer trägt dieses Risiko, wenn die zugrunde gelegten Besucherzahlen oder Einnahmen nicht erreicht werden?

Eine Finanzierung besteht eben nicht daraus, möglichst viele potenzielle Geldquellen aufzuzählen. Eine Finanzierung muss gerechnet, belastbar und langfristig tragfähig sein.
Und bei einer möglichen Investitionsgröße von mindestens 25 Millionen Euro oder mehr reden wir nicht über finanzielle Details, die man irgendwann später klären kann. Finanzierung und Wirtschaftlichkeit gehören bei einer solchen Größenordnung für mich zu den elementaren Voraussetzungen, bevor in der Öffentlichkeit Erwartungen geweckt werden.
Hinzu kommt ein weiterer Punkt: Wir haben mit dem BürgerGesundheitsPark beziehungsweise dem Gesundheitszentrum bereits einen mit erheblichen öffentlichen Mitteln geförderten Gesundheitsstandort. Außerdem existieren in der Umgebung bereits Gesundheits-, Therapie- und Freizeitangebote. Auch die Konkurrenzsituation – beispielsweise durch die Sehusa Wasserwelt in Seesen – gehört meines Erachtens in eine seriöse Wirtschaftlichkeits- und Machbarkeitsbetrachtung.
Man kann nicht nur fragen:

Was wäre schön für Bad Gandersheim?
Man muss ebenso fragen:
Was ist finanzierbar, was ist dauerhaft wirtschaftlich tragfähig und wer trägt das Risiko?
Ich habe überhaupt nichts dagegen, Visionen zu entwickeln. Politik braucht Ideen und manchmal auch Mut zu großen Projekten. Aber aus einer Vision wird erst dann ein seriöses Projekt, wenn Zahlen, Finanzierung, Risiken und Folgekosten auf dem Tisch liegen.

Deshalb überzeugt mich auch die jetzt vorgestellte Trennung zwischen einer privaten Besitzgesellschaft und einer Betreibergesellschaft allein noch nicht. Eine gesellschaftsrechtliche Konstruktion beseitigt keine Kosten. Sie verteilt zunächst einmal Eigentum, Aufgaben, Einnahmen und Risiken auf verschiedene Beteiligte.
Entscheidend bleibt:

Wer bezahlt am Ende
welche Rechnung?

Besonders bemerkenswert finde ich die Aussage, man wolle „keine Luftschlösser verkaufen“. Genau daran muss sich das Konzept jetzt messen lassen.
Denn solange weder eine belastbare Investitionssumme noch konkrete Förderzusagen, Investorenzusagen, eine Wirtschaftlichkeitsberechnung und ein nachvollziehbares Betriebskonzept öffentlich vorliegen, besteht für mich weiterhin die Gefahr, dass hier Erwartungen geweckt werden, von denen heute niemand sagen kann, ob sie jemals finanzierbar und umsetzbar sind.
Und ich sage auch deutlich, wie es auf mich persönlich wirkt:
So kurz vor einer Kommunalwahl ein Projekt öffentlich vorzustellen, bei dem wir möglicherweise über mindestens 25 Millionen Euro und eventuell noch deutlich mehr sprechen, ohne gleichzeitig für alle Bürgerinnen und Bürger eine belastbare Finanzierung und Wirtschaftlichkeitsberechnung öffentlich zu präsentieren, hat für mich den Beigeschmack, politische Luftschlösser zu bauen und damit Hoffnungen – und möglicherweise auch Wählerstimmen – zu gewinnen.

Das ist meine politische Bewertung und mein persönlicher Eindruck. Wer diesen Eindruck entkräften möchte, kann das relativ einfach tun:
Zahlen und Fakten öffentlich auf den Tisch – für ALLE.
Eine belastbare Kostenschätzung.
Eine realistische Fördermittelberechnung.
Konkrete Aussagen zum privaten Kapital.
Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung.
Eine Prognose der jährlichen Betriebskosten und Einnahmen.
Und eine klare Antwort darauf, wer für Verluste und mögliche dauerhafte Defizite einsteht.
Sollten diese Zahlen und Berechnungen bei der genannten Veranstaltung tatsächlich bereits vorgestellt worden sein, dann wäre mein Wunsch ganz einfach:
Bitte veröffentlichen.
Dann können nicht nur die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Veranstaltung, sondern alle Bürgerinnen und Bürger Bad Gandersheims nachvollziehen, auf welcher wirtschaftlichen Grundlage dieses Projekt beruhen soll.

Nach fast fünf Jahrzehnten im Bankgeschäft kann und will ich bei einem solchen Millionenprojekt nicht einfach nur fragen, ob die Idee schön klingt. Ich frage zwangsläufig: Ist sie finanzierbar? Ist sie wirtschaftlich tragfähig? Stimmen die Annahmen? Und wer trägt das finanzielle Risiko?

Diese Fragen sollte man nicht als Störung einer guten Idee verstehen. Im Gegenteil: Wer von der Tragfähigkeit seines Konzeptes überzeugt ist, sollte ein Interesse daran haben, genau diese Fragen nachvollziehbar und öffentlich zu beantworten.
Ich wünsche mir ein neues Hallenbad für Bad Gandersheim. Aber ich wünsche mir eines,
das wir uns leisten können und dessen Finanzierung nicht irgendwann den Bürgerinnen und Bürgern auf die Füße fällt.

Deshalb bleibe ich
bei meiner Forderung:

Keine Versprechungen auf Basis von Möglichkeiten. Keine Millionenprojekte ohne belastbare Zahlen. Erst Kosten, Finanzierung, Wirtschaftlichkeit und Risiko transparent darstellen – und dann entscheiden.
Denn verantwortungsvolle Kommunalpolitik bedeutet für mich nicht, den Menschen vor einer Wahl möglichst schöne Bilder zu zeigen.
Verantwortungsvolle Kommunalpolitik bedeutet, allen Bürgerinnen und Bürgern vorher zu sagen, was diese Bilder kosten, wie sie finanziert werden und wer am Ende dafür bezahlt.
Peik Gottschalk










28.08.2026 • 08:01 Uhr

Bad Gandersheim bewegt sich! SPD setzt Dörfertour durch die Heberbörde fort

Am Sonntag, 30. August, startet die SPD den dritten Teil ihrer Dörfertour. Dieses Mal durch die Heberbörde. Mit dem Fahrrad geht es über Clus, Dankelsheim, Helmscherode, Gremsheim und Altgandersheim. Weitere Dörfer folgen in den nächsten Wochen.
Mit dabei ist auch Landratskandidat Simon Hartmann.
Er radelt die Tour mit und steht unterwegs für Fragen und Gespräche zur Verfügung.
Start ist am Sonntag um 10:00 Uhr an der Auer. Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an den Stopps dazuzukommen oder ein Stück mitzuradeln. Die ungefähren Uhrzeiten der einzelnen Stationen sind bitte dem beigefügten Bild zu entnehmen, heißt es in einem Medieninfo.










28.08.2026 • 07:58 Uhr

Stadtwerke Bad Gandersheim transparent! Was machen die da? – Teil 25: Eine neue Verbindungsleitung

. Alte Leitungen und fehlende Pläne sind Probleme, mit denen sich die Stadtwerke öfter auseinandersetzen müssen. So war es auch für die alte Trinkwasserverbindungsleitung zwischen Wolperode und Ackenhausen der Fall, die mutmaßlich mitten unter Feldern verläuft. Fehlende Pläne sind selbstverständlich kein Grund für eine Erneuerung, ein schlechter Zustand jedoch schon. Deshalb wurde Anfang Juli mit der Erneuerung der Verbindungsleitung begonnen, die nun, bis auf kleinere Asphaltarbeiten, abgeschlossen ist.

Rund 520 Meter neue Leitung wurde mittels Spülbohrverfahren entlang der öffentlichen Straße verlegt, ebenso wurden zwei Hausanschlüsse eingebunden und ein neuer Überflurhydrant gesetzt. Gleichzeitig wurde zudem der letzte Rest „alte“ Leitung in Ackenhausen ausgetauscht, hier jedoch in offener Bauweise. Die Maßnahme bildet den Schlusspunkt der Erneuerung der Trinkwasserleitungen beider Ortsteile und den Abschluss eines ersten Meilensteines der langfristigen Erneuerungsstrategie der Trinkwasserleitungen im Stadtgebiet. Ziel der Strategie ist es, die Zahl der Rohrbrüche zu minimieren und das Leitungsnetz zukunftsfähig aufzustellen, was langfristig der Trinkwassergebühr zugutekommen wird.

Für Fragen und Anregungen stehen die Stadtwerke unter 05382/73300 oder unter stadtwerke@bad-gandersheim.de gern zu Verfügung. sbg / Foto: Stadtwerke Bad Gandersheim











28.08.2026 • 07:49 Uhr

Grüne am Freitag auf dem Wochenmarkt: Präsentation des Wahlprogrammes - Kritik an „Luftschlössern“ der Unabhängigen

Als vorletzte Partei stellen die Grünen im Rahmen ihrer Kampagne zur Stadtratswahl am morgigen Freitag, ab 9.30 Uhr, ihre Programmpunkte öffentlich vor. Dazu erklärt Ratsfrau Dr. Trude Poser in einer Pressemitteilung: „Wir Grüne sind morgen Vormittag auf dem Gandersheimer Wochenmarkt und stellen unser ganz druckfrisches Programm für ein zukunftsfähiges Bad Gandersheim vor.“ In dem Dokument äußern sich die Grünen zur umstrittenen Konzeptidee der Wählergemeinschaft Die Unabhängigen für ein dreistöckiges Gesundheitsbad (Hallenbad): „Das sind vollkommen unrealistische Luftschlösser“, so die Meinung von Dr. Trude Poser. Weiteres dazu werde sie an dem Informationsstand am Freitag erörtern. Interessierte seien herzlich willkommen. red/ Screen Auszug aus Programm










28.08.2026 • 07:46 Uhr

Gewalttaten an Schule in in Brandenburg - Mann bringt seine Ex-Freundin um und tötet 30-Jährigen, der der 18-Jährigen helfen wollte!

An einer Schule in Brandenburg nahe der Stadtgrenze zu Berlin hat es nach einer Gewalttat einen Polizeieinsatz gegeben. Die Ermittler gehen nicht von einer Amoktat aus, wie eine Polizeisprecherin dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Potsdam sagte. Nach der Gewalttat in Gosen-Neu Zittau am Donnerstag sei ein Tatverdächtiger vorläufig festgenommen worden. Der Ort liegt in der Nähe der brandenburgischen Stadt Erkner und des Berliner Bezirks
Treptow-Köpenick.

Medienberichten zufolge sollen an der Schule eine 18-jährige Frau und ein 30-jähriger Mann ums Leben gekommen sein. Der Mann soll versucht haben, den Täter an der Gewalttat zu hindern. Der Tatverdächtige soll der Ex-Freund der jungen Frau sein. epd










28.08.2026 • 07:45 Uhr

„Garn und Geschichten“ im September in Göttingen

In Gesellschaft Stricken oder Häkeln und dabei Geschichten hören – das ist das Konzept von „Garn und Geschichten“. Die Termine im September finden am Dienstag, 1. September 2026, sowie am Dienstag, 15. September 2026, um 11.00 Uhr in der Stadtbibliothek Göttingen im Thomas-Buergenthal-Haus, Gotmarstraße 8, statt.
In der ersten halben Stunde werden Fragen rund ums Handarbeiten geklärt. Maria Gerl-Plein gibt Stricktipps und berät bei der Umsetzung von Ideen. Danach liest Elke Ludloff-Taege Geschichten vor, zu denen entspannt die Nadeln bewegt werden können.
„Garn und Geschichten“ findet im Belletristik-Bereich im zweiten Obergeschoss der Stadtbibliothek an jedem ersten und dritten Dienstag im Monat statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.










28.08.2026 • 07:43 Uhr

SPD begrüßt Einigung zur DRK-Kita Kreiensen: „Eine sehr gute Nachricht für Kinder, Eltern und Beschäftigte“

Die SPD-Ratsfraktion Einbeck begrüßt ausdrücklich die Einigung zwischen der Stadt Einbeck und dem DRK-Kreisverband Göttingen-Northeim über den weiteren Betrieb der Kindertagesstätte in Kreiensen (wir berichteten topaktuell und exklusiv). Damit gibt es eine verlässliche Perspektive für die Kinderbetreuung vor Ort und zugleich Sicherheit für die Beschäftigten.

„Das ist eine sehr gute Nachricht für Kreiensen und insbesondere für die Familien, die auf eine verlässliche Betreuung ihrer Kinder angewiesen sind. Nach den vergangenen Wochen ist es wichtig, dass nun Klarheit und Planungssicherheit bestehen“, erklärt Dirk Heitmüller, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion Einbeck.

Die SPD-Fraktion würdigt ausdrücklich, dass Stadt und DRK in konstruktiven Gesprächen eine gemeinsame Lösung gefunden haben. Entscheidend sei dabei das Ergebnis: Die Kita bleibt erhalten, die Betreuung der Kinder ist gesichert und die Mitarbeitenden erhalten eine verlässliche berufliche Perspektive.

Auch René Kopka, Landtagsabgeordneter und Bürgermeisterkandidat, begrüßt die Verständigung: „Am Ende muss bei solchen Gesprächen immer im Mittelpunkt stehen, was für die Kinder und Familien vor Ort die beste Lösung ist. Genau deshalb freue ich mich sehr über diese Einigung. "Eine gute und verlässliche Kinderbetreuung ist ein zentraler Bestandteil einer familienfreundlichen Stadt und zugleich ein wichtiger Standortfaktor für unsere Ortschaften.“

Kopka betont zudem die Bedeutung der Beschäftigten: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten jeden Tag wertvolle pädagogische Arbeit. "Dass mit der Einigung auch für sie Verlässlichkeit geschaffen wird, ist deshalb ebenso wichtig.“

Heitmüller und Kopka danken allen Beteiligten, die in den vergangenen Wochen an einer tragfähigen Lösung gearbeitet haben. „Unterschiedliche Positionen gehören zu Verhandlungen dazu. Entscheidend ist, dass man miteinander im Gespräch bleibt, Verantwortung übernimmt und schließlich einen Konsens findet. "Das ist hier gelungen.“

Für die SPD-Ratsfraktion stellt fest: Die jetzt erzielte Verständigung ist ein positives Signal für Kreiensen und die gesamte Stadt Einbeck.

„Kinderbetreuung braucht Verlässlichkeit. Die Familien brauchen Planungssicherheit und die Beschäftigten eine klare Perspektive. "Dass dies nun gemeinsam gewährleistet werden kann, begrüßen wir ausdrücklich“, so Dirk Heitmüller und René Kopka abschließend.










28.08.2026 • 07:40 Uhr

Vollsperrung der Straße „Neustadt“ in Northeim

Aufgrund eines Wasserrohrbruchs kommt es in der Straße „Neustadt“ im Bereich der Hausnummern 41–42 zu einer Vollsperrung.

Die erforderlichen Reparaturarbeiten beginnen am Montag, 31. August 2026. Für die Dauer der
Arbeiten wird die Straße „Neustadt“ im Bereich der Hausnummern 41–42 vom 31. August bis zum
11. September 2026 für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt.

Die Zufahrt bis zur Baustelle ist nur von der Mühlenstraße aus möglich.

Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis für die notwendigen
Einschränkungen und um Beachtung der ausgeschilderten Verkehrsführung gebeten.










27.08.2026 • 16:09 Uhr

Die SPD-Bürgerliste stellt ihr Wahlprogramm vor: Punkt 4 - Gemeinsam für bessere Mobilität & Erreichbarkeit

In einem Medieninfo hat sich die SPD Bad Gandersheim zum Thema "Mobilität und Erreichbarkeit" zu Wort gemeldet. Dazu heißt es in der Pressemitteilung:

"Die SPD-Bürgerliste stellt ihr Wahlprogramm vor: Punkt 4 - Gemeinsam für bessere Mobilität & Erreichbarkeit

Mobilität für alle muss im Alltag einfach funktionieren. Wir arbeiten an einem Verkehrsmix, der die Dörfer besser anbindet und das Radfahren sicherer macht.

Das haben wir bereits erreicht:
-Neue Anbindung an die Umgehungsstraße auf Höhe der Klinik am See (Rampe B64) zur Entlastung der Kernstadt
- Bessere Wege und barrierefreie Zugänge im Kurgebiet und zum Skulpturenweg (Gabionenhang)
-Digitales Bezahlsystem für das Parken in der Innenstadt (Easy-Park)



Das packen wir als Nächstes an:
-Förderung von Rufbusangeboten
-Erweiterung des Radwegenetzes
-Praktische Lösungen wie Park-Abo für die Innenstadt-

Verbesserung der Barrierefreiheit auf Straßen und Plätzen
Wir setzen uns für eine bessere Mobilität und Erreichbarkeit ein:
Norbert Braun, Ingrid Lohmann, Lana Grober, Alessandra Prisco und Tanja Wrobel

















27.08.2026 • 16:02 Uhr

Northeim: Migrationsrat lädt zum Sommerfest rund um die Kommunalwahl ein

Der Migrationsrat der Stadt Northeim lädt für Samstag, 5. September 2026, von 14 bis 18 Uhr zu
einem Sommerfest in die Alte Brauerei Northeim ein. Im Mittelpunkt stehen Demokratie, Vielfalt und Gemeinschaft sowie der Austausch rund um die bevorstehende Kommunalwahl.

Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, mit den fünf Bürgermeisterkandidatinnen und Bürgermeisterkandidaten für die Stadt Northeim ins Gespräch zu kommen und sich über die
Kommunalwahl zu informieren. Vor Ort stehen auch Musterstimmzettel zur Verfügung. Sie geben einen praktischen Einblick in den Ablauf der Wahl und die Möglichkeiten der Stimmabgabe.

Das Sommerfest richtet sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Neben den Gesprächen und Informationen zur Wahl gibt es ein Kinderprogramm sowie einen Auftritt des Ukrainischen Chors. Für Essen und Getränke ist ebenfalls gesorgt.

Mit dem Sommerfest möchte der Migrationsrat einen offenen Ort für Begegnung schaffen und dazu einladen, miteinander über Demokratie, politische Beteiligung und das Zusammenleben in Northeim ins Gespräch zu kommen.

Weitere Informationen gibt es per E-Mail unter migrationsrat@northeim.de sowie auf Instagram unter @migrationsratnortheim.










27.08.2026 • 15:58 Uhr

Rund 100 Teilnehmende beim Fahrradtag 2026 - 30-Kilometer-Tour führte durch den Raum Katlenburg-Lindau

Rund 100 Fahrradbegeisterte haben am Fahrradtag 2026 des Landkreises Northeim teilgenommen. Die rund 30 Kilometer lange Tour führte von Lindau über Bilshausen, Berka und Katlenburg zurück nach Lindau. Die überwiegend ebene Strecke und zwei Pausen unterwegs machten die Tour besonders familienfreundlich.

Martin Brünig, Dezernent für Kreisentwicklung des Landkreises Northeim, schickte das Teilnehmerfeld auf die Strecke und dankte allen, die den Fahrradtag ermöglicht und unterstützt haben.

Martin Ruppaner vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC), Kreisverband Northeim, hob die Vorteile des Fahrrads als Verkehrsmittel hervor. Das Fahrrad sei „up to date“. Es verbrauche keine Energie und produziere kein CO2. „Außerdem ist es gesund und macht Spaß, weil man in der Natur ist“, sagte Ruppaner.

Angebote für
Groß und Klein

Auch abseits der Strecke gab es verschiedene Angebote. Eine Hüpfburg und ein Glücksrad sorgten für Unterhaltung. Das „Sonnendeck“ aus Katlenburg baute für Kinder einen Parcours auf und verteilte kostenlose Warnwesten.

Zum Abschluss wurden unter allen Teilnehmenden Preise verlost. Den Hauptgewinn, einen Gutschein der Firma Zweirad Ansorge im Wert von 100 Euro, gewann Dietmar Brill aus Nörten-Hardenberg.

Für die Verpflegung sorgten die Ortsfeuerwehren der Gemeinde Katlenburg-Lindau und der Frauenbund. Das Deutsche Rote Kreuz war ebenfalls vor Ort im Einsatz. Die Firma Zweirad Ansorge stellte erneut den „Besenwagen“ zur Verfügung. Darüber hinaus wurde der Fahrradtag von Sponsoren aus der Wirtschaft unterstützt.

Dirk Risch von der Gemeinde Katlenburg-Lindau, der den Fahrradtag mitorganisiert und begleitet hatte, zog ebenfalls ein positives Fazit und dankte allen, die bei der Veranstaltung mitgeholfen haben.
Hauptverantwortliche und Ansprechpartnerin für den Fahrradtag war Annika Rose vom Landkreis Northeim.

STADTRADELN gestartet –
Video folgt

Der Fahrradtag war erneut die Auftaktveranstaltung zum STADTRADELN im Landkreis Northeim. Noch bis zum 12. September können alle mitmachen, die im Landkreis Northeim wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder in einem Verein aktiv sind. Ziel ist es, im Aktionszeitraum möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen und gemeinsam Kilometer zu sammeln.

Weitere Informationen und die Anmeldung gibt es unter www.stadtradeln.de/landkreis-northeim.

Ein Video mit Eindrücken und Stimmen vom Fahrradtag 2026 wird in Kürze auf dem YouTube-Kanal des Landkreises Northeim veröffentlicht.

Zu den Bildern:

BU 1: Martin Brünig, Dezernent für Kreisentwicklung, eröffnet den Fahrradtag 2026 des Landkreises Northeim.
BU 2: Teilnehmende des Fahrradtags 2026 des Landkreises Northeim auf der Strecke bei Lindau.
Fotos: lpd












27.08.2026 • 15:52 Uhr

Umfrage: Niedersachsen am zufriedensten mit Wohnumfeld

Die Menschen in Niedersachsen bewerten die Ruhe und Bewegungsmöglichkeiten in ihrem Wohnumfeld bundesweit am positivsten. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse Barmer.

Die Menschen in Niedersachsen schätzen ihr Wohnumfeld bei den Themen Ruhe und Sportangebote bundesweit am positivsten ein. Laut einer am Donnerstag in Hannover veröffentlichten Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse Barmer empfinden 53 Prozent der Befragten im Bundesland ihre tägliche Umgebung als besonders ruhig. Das
Schlusslicht unter den acht untersuchten Bundesländern bildet Berlin mit 32 Prozent.

Auch bei den Sport- und Bewegungsmöglichkeiten vor Ort liegt Niedersachsen an der Spitze: 58 Prozent der dortigen Bürgerinnen und Bürger bewerten das Angebot als sehr gut. Den letzten Platz belegt hier Sachsen mit 34 Prozent.

#«Gesundheit
beginnt vor der
eigenen Haustür»

Insgesamt geben in Niedersachsen 48 Prozent aller Befragten an, in einem sehr gesunden Wohnumfeld zu leben, während dieser Wert im Bundesschnitt nur bei 39 Prozent liegt. «Gesundheit entsteht nicht nur in Arztpraxen und Krankenhäusern», sagte Heike Sander,
Landesgeschäftsführerin der Barmer in Niedersachsen und Bremen. «Auch die Bedingungen vor der eigenen Haustür spielen eine relevante Rolle.» epd










27.08.2026 • 15:48 Uhr

Polizeidirektion Braunschweig erhält 37 neue Audi A6 e-tron Funkstreifenwagen - Sieben bekommt PI Goslar

Die Polizeidirektion Braunschweig hat 37 neue vollelektrische Funkstreifenwagen des Typs Audi A6 e-tron erhalten. Die Fahrzeuge kommen ab sofort in den fünf Polizeiinspektionen des Direktionsbereichs zum Einsatz.

"Mit den neuen Funkstreifenwagen gehen wir einen weiteren Schritt bei der Modernisierung unseres Fuhrparks. Die vollelektrischen Fahrzeuge stehen für eine zeitgemäße und zukunftsorientierte Ausstattung der niedersächsischen Polizei", sagt Thomas Ring, Polizeipräsident der Polizeidirektion Braunschweig.

Von den 37 neuen Funkstreifenwagen erhalten die Polizeiinspektionen Braunschweig und Salzgitter/Peine/Wolfenbüttel jeweils neun Fahrzeuge, Goslar und Wolfsburg-Helmstedt jeweils sieben und Gifhorn fünf.

Der Audi A6 e-tron wurde speziell für die Anforderungen des polizeilichen Einsatzdienstes ausgestattet. Zu den Besonderheiten gehören unter anderem One-Pedal-Driving, der nahezu geräuschlose Antrieb und ein digitaler Innenrückspiegel. Moderne Assistenz- und Sicherheitssysteme unterstützen die Einsatzkräfte im täglichen Dienst. Für die polizeiliche Ausstattung verfügen die Fahrzeuge zudem über ein Geräteträgersystem. Das Platzangebot und der Fahrkomfort sind auf den täglichen Streifendienst ausgelegt.

Der vollelektrische Audi A6 e-tron verfügt über eine Leistung von 210 kW (286 PS) und eine Batteriekapazität von 83 kWh brutto. Die Reichweite beträgt nach WLTP bis zu 520 Kilometer. Mit einer maximalen Ladeleistung von 225 kW kann die Batterie unter optimalen Bedingungen in rund 21 Minuten von zehn auf 80 Prozent geladen werden.

Bereits auf der Blaulichtmeile anlässlich des Tags der Niedersachsen vom 12. bis 14. Juni konnten Besucherinnen und Besucher den Audi A6 e-tron erstmals kennenlernen. Foto: Polizei










27.08.2026 • 15:45 Uhr

Literaturportal gibt Themenheft zum Thema Demenz heraus

Die Themenhefte des Evangelischen Literaturportals widmen sich seit über 20 Jahren jährlich einem Schwerpunktthema. Nun bringt der Verband für Büchereiarbeit und Leseförderung unter dem Titel «Unvergesslich» Empfehlungen zum Thema Demenz heraus.

Unter dem Titel «Unvergesslich» hat das Evangelische Literaturportal ein Themenheft zur Demenz veröffentlicht. In 40 Rezensionen werden dort unter anderem Kinderbücher, Romane und Erfahrungsberichte vorgestellt, wie das Literaturportal am Donnerstag in Göttingen mitteilte.

Eine Expertengruppe habe zudem Sachbücher gesichtet und bewertet. «Die ausgewählten Titel laden dazu ein, hinter die Diagnose zu blicken und den Menschen mit seiner Lebensgeschichte, seinen Gefühlen, Fähigkeiten und Bedürfnissen wahrzunehmen», heißt es in der Ankündigung.

# Mehr Fälle von
Demenz zu erwarten

Mit der steigenden Lebenserwartung wachse auch die Zahl der Menschen, die an Demenz erkranken, weil das Alter einer der Risikofaktoren für Demenz sei, hieß es weiter: «Es werden also in Zukunft immer mehr Menschen mit dem Thema in Berührung kommen, sei es in der Familie oder bei Freunden und Bekannten.» epd










27.08.2026 • 15:37 Uhr

Tablet- und Smartphone-Treff in der Stadtbibliothek

Die Stadtbibliothek Göttingen bietet eine Sprechstunde rund um Smartphones, Tablets, mobile Endgeräte, Apps und die digitalen Angebote der Stadtbibliothek an. Die Termine finden jeweils am Dienstag, 1., 8., 15., 22. und 29. September 2026, statt.

Der Tablet- und Smartphone-Treff findet dienstags von 11.00 bis 12.00 Uhr im dritten Obergeschoss der Stadtbibliothek Göttingen im Thomas-Buergenthal-Haus, Gotmarstraße 8, statt.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.










27.08.2026 • 15:31 Uhr

Zwei Frauen - ein wichtiger Handschlag! KiTa Kreiensen - Stadt Einbeck und DRK-Kreisverband Göttingen-Northeim e. V. erzielen Einigung

Das ist heute eine sehr gute Nachricht für die Eltern, Mitarbeitenden und vor allem die Kinder. Sie alle profitieren von dieser erfreulichen Nachricht. Denn die Beteiligten rund um die Zukunft des DRK Kindergartens in Kreiensen dürfen sich auf eine beste Verlässlichkeit der Kinderbetreuung in Kreiensen (gehört zu Einbeck) freuen. In ersten Kommentaren der Eltern ist heute Freude und Dank zu vernehmen. "Wir finden es prima, dass sich beide Seiten so geeinigt haben!", meinte vor wenigen Minuten eine glückliche Mutter zweier Kinder.

Und hier nun das offizielle Statement. Es ist zuerst den Eltern und Mitarbeitenden übermittelt worden. Das RedaktionsNetzwerkSüdniedersachsen, das von Anfang an über das Projekt "Zukunft" exklusiv und immer topaktuell berichtete - auch ein bisschen für Thermik sorgte! - präsentiert hier den wichtigen Handschlag zwischen Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek und DRK Geschäftsführerin Petra Reußner. Er besiegelt die konstruktive Einigung. Im übrigen ist die nachfolgende Verlautbarung offiziell bestätigt!

Die zukünftige
Betreuung der
Kinder ist gesichert!

In dem Dokument heißt es: "Nach mehrwöchigen, konstruktiven Verhandlungen haben sich
die Stadt Einbeck und der DRK-Kreisverband Göttingen- Northeim e. V. auf den weiteren Betrieb der KindertagesstätteKreiensen verständigt. Mit der erzielten Einigung ist die Betreuung der Kinder im Bereich Kreiensen auch künftig gesichert. Die DRK-KiTa bleibt damit nicht nur ein wichtiger Bestandteil des Betreuungsangebots der Stadt Einbeck, sondern auch
weiterhin eine verlässliche Arbeitgeberin für die Mitarbeitenden des DRK.

Beide Seiten begrüßen den
den Konsens und bekräftigen
vertrauensvolle Zusammenarbeit

Beide Vertragspartner begrüßen den nach intensiven Gesprächen erreichten Konsens und freuen sich auf die weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit. Gemeinsam bekräftigen sie ihr Ziel, den Familien im Bereich Kreiensen auch künftig ein verlässliches und qualitativ hochwertiges Betreuungsangebot zur Verfügung zu stellen." red










27.08.2026 • 11:42 Uhr

Abriss der Salzscheune in Altgandersheim abgeschlossen

Der Abriss der ehemaligen Salzscheune in Altgandersheim ist seit dieser Woche abgeschlossen. Nachdem ein Unternehmen aus Bad Pyrmont die Abbrucharbeiten in den ersten beiden Augustwochen durchführte, erfolgten nun durch ein lokales Bauunternehmen aus Bad Gandersheim verkehrssichernde Schotterarbeiten in der Baugrube. Damit wurde der erste Bauabschnitt des durch das Dorfentwicklungsprogramm geförderten Projektes erfolgreich beendet. Im nächsten Jahr erfolgt die Umgestaltung einer Hälfte der Grundfläche zu einem neuen Dorfplatz, auf dem Fahrradstellplätze und Aufenthaltsbereiche geschaffen werden sollen. Die andere Hälfte der Grundfläche wird Teil der Projektfläche der Renaturierung des Luhebaches, die nach aktuellem Plan ebenfalls im nächsten Jahr beginnen soll. sbg / Fotos: Stadtwerke Bad Gandersheim















27.08.2026 • 11:37 Uhr

Geldfälschung

Tatort: Uslar, Ortsteil Dinkelhausen, Gartenstraße, Tatzeitpunkt: Dienstag, 25.08.2026, 22:00 Uhr. Uslar, Bella Clava, Dienstag, der 25.08.2026, 21:45 Uhr.
Die Polizei berichtet soeben: Bislang unbekannte Personen kauften bei den Geschädigten (eine 22- jährige aus einem Uslarer Ortsteil und ein 34- jähriger aus Uslar) elektronische Geräte (Tablet und Konsole) und bezahlten diese bei Abholung in bar. Später fiel den Geschädigten auf, das es sich bei dem Geld um Falschgeld handelte. go










27.08.2026 • 11:33 Uhr

Gleich mehrere Verkehrsunfälle mit feiger Flucht in Uslar

Tatort: Uslar, Wiesenstraße, (Parkplatz vor Getränkemarkt), Tatzeitpunkt: Dienstag, der 25.08.2026, 12:00 Uhr bis 12:20 Uhr. Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer beschädigte, vermutlich durch Öffnen der Beifahrertür, den PKW eines 63- jährigen aus Bodenfelde. Die Höhe des Schadens beträgt ca. 500 Euro. Bodenfelde, Bahnhofstraße, (Parkstreifen), Montag, der 24.08.2026, zwischen 07:30 Uhr und 16:15 Uhr.

Ebenfalls beschädigte ein bislang unbekannter Fahrzeugführer den ordnungsgemäß geparkten PKW eines 36- jährigen aus Bodenfelde, in dem er das Fahrzeug beim Vorbeifahren striff. Die Höhe des Schadens beträgt ca. 1500 Euro. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben und Hinweise zur Aufklärung geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Bodenfelde, Tel. 05572-948520 oder in Uslar, Telefon 05571-80060. go











27.08.2026 • 11:27 Uhr

Protest-Aktion: Pflegebett rollt von Magdeburg nach Berlin

Beschäftigte aus der Pflege wollen ein Krankenbett 204 Kilometer von Magdeburg nach Berlin zum Bundestag schieben. Der Protest soll klarmachen: An der Pfege darf nicht gespart werden.

Mit einer außergwöhnlichen Protest-Aktion macht die Gewerkschaft ver.di ihrem Unmut über die geplante Pflegereform Luft. Ab dem 30. August schieben Beschäftigte aus der Altenpflege laut ver.de ein Pflegebett von Magdeburg bis nach Berlin. «Wir laufen 204 Kilometer bis zum Bundestag, um den politisch Verantwortlichen unsere Botschaft zu überbringen: An einer bedarfsgerechten Pflege darf nicht gespart werden», erklärte der Altenpfleger und Betriebsrat Johannes Hermann, der bei der Arbeiterwohlfahrt in Sachsen arbeitet und einer
der beiden Initiatoren der Aktion ist.

Laut der Gewerkschaft haben die Tage der extremen Hitze offengelegt, wie groß der Investitionsstau und der Arbeitsdruck in der Altenpflege bereits ist. Statt Verbesserungen auf den Weg zu bringen, drohten mit dem Pflegeneuordnungsgesetz des
Bundesgesundheitsministeriums weitere Verschlechterungen sowohl für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen als auch für Versicherte und Beschäftigte. epd










27.08.2026 • 11:23 Uhr

Tag der Gesundheit im BürgerGesundheitsPark in Bad Gandersheim - Spannende Einblicke und Vorträge

Fachvorträge zur Gesundheitsvorsorge am 9. September 27.08.2026


Der BürgerGesundheitsPark Bad Gandersheim lädt am Mittwoch, 9. September, von 14.30 bis 17.30 Uhr zum Tag der Gesundheit ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen verschiedene Aspekte der Gesundheitsvorsorge. Dazu stehen vier Fachvorträge auf dem Programm, in denen es darum geht, welche Möglichkeiten es gibt, Krankheiten vorzubeugen und die eigene Gesundheit zu fördern.
Vorgesehen sind folgende Vorträge:
• 15 Uhr – Dr. Iris Demmer: „Gesund durchs Leben – Hausärztliche Präventionsleistungen von A bis Z“
• 15.30 Uhr – Dr. Matthias Boldt: „Impfungen – Was muss ich wissen?“
• 16 Uhr – Prof. Dr. Borwin Bandelow: „Angst“
• 16.30 Uhr – Dr. Claus Wolff-Menzler: „Wie verhindere ich, dass ich psychisch aus der
Kurve fliege?“
Im Anschluss an die Vorträge besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit den Fachärzt*innen ins Gespräch zu kommen.
Der Tag der Gesundheit richtet sich an Menschen jeden Alters, die sich über Möglichkeiten der Gesundheitsvorsorge informieren und Anregungen für einen gesunden Lebensstil erhalten möchten.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. red/Foto: FisWMG










27.08.2026 • 11:20 Uhr

Stadtratswahlkampf in Bad Gandersheim: SPD würdigt Schützenwesen und gratuliert

Ihre Verbundenheit zum Schützenwesen hat die SPD Bad Gandersheim in einem aktuellen Medieninfo bekräftigt. Anlass für diese Positionierung ist das bevorstehende Schützenfest in Seboldshausen. Dort feiert der lokale Schützenverein sein stolzes 70-jähriges Bestehen. ""Wir gratulieren!", so die freundliche Geste der Sozialdemokraten. red










27.08.2026 • 11:11 Uhr

Kampagne für Roswithasfest 2026: Plakate in Göttingen, Fahnen in Bad Gandersheim - Feuershow ein Höhepunkt

Mit einer Plakat- und Fahnenoffensive ist jetzt die Kampagne für das große "Roswitha-Fest" in Südniedersachsen angelaufen. Darauf machen beispielsweise die großflächigen Plakatwände in Göttingen aufmerksam. Die Menschen werden damit animiert, am 19. und 20. September in Bad Gandersheim einen historischen Mittelaltermarkt zu besuchen. Geworben wird unter anderem mit Live-Musik und einem bunten Familienprogramm.

In Bad Gandersheim sind in der Moritzstraße die Festspielbanner mit Fahnen zum Roswitha-Fest 2026 ausgetauscht worden. An den Einfallstraßen der Stadt weisen jetzt Extraplakate auf den Event zu Ehren der ersten deutschen Dichterin, Roswitha von Gandersheim, hin. Zu den Höhepunkten der zweitätigen Veranstaltung gehören ein Mitteklaltermarkt und eine "Feuershow", wie es die Plakate ankündigen. red/Foto: FisWMG












27.08.2026 • 08:26 Uhr

Warum ausgerechnet die Gartenbohne «Giftpflanze des Jahres» ist

Sie landete während der Pandemie häufiger auf dem Teller - und sorgte für Anrufe bei Giftnotzentralen. Die Gartenbohne ist «Giftpflanze des Jahres 2026». Ihre Wahl enthüllt eine unterschätzte Gefahr und einen stillen Verlust in unseren Gärten.

Der Boom im heimischen Gemüseanbau während der Corona-Pandemie hatte eine unerwartete Nebenwirkung: Die Giftinformationszentralen verzeichneten plötzlich deutlich mehr Anrufe wegen Beschwerden nach dem Verzehr von Gartenbohnen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung vermutete damals: Es habe mehr Hobbygärtner gegeben und es sei mehr zu Hause gekocht worden. Und viele Menschen wussten offenbar nicht, dass Bohnen ein Gift
enthalten. In diesem Jahr hat der Hamburger Botanische Sondergarten Wandsbek die beliebte Gartenbohne (Phaseolus vulgaris) nun zur Giftpflanze des Jahres 2026 gewählt.

Das giftige Geheimnis der Bohne steckt in ihren rohen Samen und Hülsen und heißt Phasin. Gelangt es in den menschlichen Körper, greift es die Darmschleimhaut an und verklumpt rote Blutkörperchen. Die Folgen sind teils heftig. Schon der Verzehr weniger roher Bohnen
kann zu Übelkeit, Erbrechen und Magen-Darm-Entzündungen führen. In schweren Fällen könnten Fieber, Schüttelfrost, Krampfanfälle, Blutdruckabfall und sogar Schock die Folgen sein. Darum müssen Bohnen immer gut gekocht werden.

# Das Geheimnis
der Kochzeit

Insbesondere für Kinder stellt das Naschen vom Strauch eine ernste Gefahr dar. Dass Gartenbohnen dennoch auf den Teller kommen, liegt daran, dass Phasin hitzeempfindlich ist. Werden die Bohnen für mindestens 10 bis 15 Minuten gekocht, zerfällt der Giftstoff
vollständig und macht die Hülsenfrucht zu dem, als was sie geschätzt wird - einem gesunden Nahrungsmittel mit viel Protein und Mineralstoffen. epd










27.08.2026 • 08:21 Uhr

Beachhandball-Abenteuer in Cuxhaven: Ein Wochenende voller Teamgeist, Spaß und spannenden Shoot-Outs


Was für ein Wochenende! Mit 78 Kindern, 12 Betreuerinnen und Betreuern sowie zahlreichen engagierten Eltern im Rücken machte sich der Northeimer HC auf den Weg zum Beachhandballturnier nach Cuxhaven. Schon am Donnerstag startete ein Teil des Teams Richtung Nordsee, um das Zeltlager aufzubauen und alles vorzubereiten. So konnten die Kinder am Freitagabend ganz entspannt mit einem großen Bus und drei Kleinbussen anreisen und direkt ihr neues Zuhause für das Wochenende beziehen. Vielen Dank an unseren Sponsor Schnitger für die Bereitstellung eines Kleinbusses.

Für einen gelungenen Auftakt war bestens gesorgt: Dank der großzügigen Unterstützung von Harzländer gab es am Freitagabend leckere Bratwürste im Brötchen für alle. Auch für die Verpflegung an den Turniertagen war gesorgt. Der Fruchthof unterstützte uns mit frischem Obst für den kleinen Energieschub zwischendurch. Für diese Unterstützung möchten wir uns herzlich bedanken. Zudem wurde bei Edeka Schnabel im Vorfeld ein Großeinkauf mit Müsliriegeln und allen Zutaten für Abendbrot Nummer 2 gemacht.

Am Samstag begann dann das eigentliche Turnier, in welches wir mit 8 Mannschaften von E-bis C-Jugend starteten. Unsere Teams haben sich verrückte Namen für das Turnier überlegt. Somit nahmen wir als die NHC Tempo-Tiger 1&2, die sportlichen Flamingos, die NOMacabana-Boys 1&2, die NHC Beach-Panthers 1&2 und die NHC Beach-Girls teil.

Die ersten Spiele verliefen noch etwas schleppend, denn viele unserer Spielerinnen und Spieler mussten sich zunächst an den ungewohnten Untergrund gewöhnen. Handball im Sand stellt eben andere Anforderungen als die Halle. Doch schnell war zu erkennen, dass alle Kinder mit großer Freude, viel Ehrgeiz und einer gehörigen Portion Teamgeist bei der Sache waren.

Auch das Wetter zeigte sich typisch norddeutsch: Regen, Wind und Sonnenschein wechselten sich munter ab. Besonders die Trainer mussten aufpassen, denn zwischen den Wolken lauerte immer wieder die Gefahr eines ordentlichen Sonnenbrandes. Trotz der wechselhaften Bedingungen zeigten alle NHC Teams bereits am Samstag starke Leistungen und konnten viele tolle Spiele abliefern.

Besonders beeindruckend war der Zusammenhalt über alle Mannschaften hinaus. Egal welches Team gerade auf dem Feld stand, die Unterstützung von außen war riesig. Ein schönes Beispiel war das erste Spiel unserer E-Jugend auf dem Centercourt. Hier versammelten sich nahezu alle anderen NHC-Teams am Spielfeldrand und sorgten für eine fantastische Atmosphäre. Dieser Zusammenhalt zog sich durch das gesamte Wochenende.

Natürlich bestand die Zeit in Cuxhaven nicht nur aus Handball. Zwischen den Spielen wurde das Watt erkundet, die Umgebung entdeckt und die eine oder andere Portion Pommes oder ein Crêpe genossen. Am Abend wartete dann der neu erfundene „Cuxhaven-Döner“ direkt am Zeltlager. Danach kehrte allerdings schnell Ruhe ein. Die frische Nordseeluft, die vielen Eindrücke und die sportlichen Herausforderungen hatten bei allen ihre Spuren hinterlassen.

Am Sonntag ging es dann ausgeruht in die Finalspiele. Noch einmal gaben alle Teams alles und kämpften um jeden Ball. Währenddessen liefen im Hintergrund bereits die ersten Abbauarbeiten. An dieser Stelle gilt ein ganz besonderer Dank den zahlreichen Eltern, die tatkräftig beim Abbau des Zeltlagers unterstützt haben. Ohne diesen Einsatz wäre ein solches Wochenende nicht möglich.

Der sportliche Abschluss hätte kaum schöner sein können. Mit viel Einsatz, tollen Leistungen, mutigen Spinshots und Kempa-Tricks, spannenden Shoot-Outs und einigen Siegen unserer Mannschaften wurde ein rundum gelungenes Turnierwochenende lautstark bejubelt und gekrönt. Die Kids haben definitiv Gefallen am Beachhandball gefunden.

Um 15 Uhr trat die NHC Reisegruppe schließlich die Heimfahrt im großen Bus an. Für die Kinder gab es Lunchpakete für unterwegs, doch im Gegensatz zur Hinfahrt blieb es diesmal erstaunlich ruhig. Die vielen Erlebnisse und Anstrengungen hatten ihre Wirkung gezeigt. Die meisten waren einfach nur glücklich, zufrieden und müde.

Am Ende bleibt die Erinnerung an ein großartiges Wochenende voller Handball, Gemeinschaft und unvergesslicher Momente. Vor allem die leuchtenden Kinderaugen zeigen, wie viel Spaß alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten. Eines steht fest: Dieses Wochenende schreit nach einer Wiederholung im nächsten Jahr!

Northeimer HC – gemeinsam am stärksten, ob in der Halle oder im Sand.
red/ok/Fotos: NHC
















27.08.2026 • 08:15 Uhr

Kurioser Fund auf A 7 Parkplatz

Am Mittwoch, 26.08.2026, gegen 05:30 Uhr wurde den Kollegen der Autobahnpolizei Hildesheim ein kurioser Fund auf dem Autobahnparkplatz Jägerturm West (BAB 7, km 200,000, RF Kassel) gemeldet.
Ein LKW-Fahrer stellte während seiner Abfahrtskontrolle fest, dass direkt neben
seinem LKW knapp 30 Kartons mit Jacken auf einem Grünstreifen abgestellt wurden. Durch die Kollegen vor Ort konnten keine Hinweise auf den Eigentümer der Jacken erlangt werden. Zum Warenwert können bislang keine Angaben gemacht werden.
Da davon auszugehen ist, dass es sich um einen Ladungsdiebstahl von einem LKW handelt, wurde ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet und die
Kartons zunächst sichergestellt.
Der mögliche Eigentümer, sowie Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben
können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Hildesheim unter 05121/939-115 zu melden. his










27.08.2026 • 08:14 Uhr

Da ist er: Der Twingo E-Tech, der Hauptgewinn beim großen Eulen-Fest Jubiläum in Einbeck! 100.000 Besucher erwartet!

Heute sind erstmals die Höhepunkte und Neuheiten beim 50. Eulenfest in Einbeck mitgeteilt worden. Es findet vom 9. bis 11. Oktober 2026 in der Einbecker Altstadt statt. Als Stargäste auf der Hauptbühne wird das Nachwuchstrio Cordales, Drews & Petri die Massen verzücken. 100.000 Menschen werden erwartet. Die Jungstars wurden von Stadtmarketing-Manager Kay Weseloh heute in einer Pressekonferenz im Brodhaus angekündigt. Bei dem traditionellen Eulenfest gibt es bei einer großen Verlosung ein Twingo E-Tech, ein wertvolles E-Fahrrad und eine Reise für 1.000 Euro zu gewinnen. red/Foto/Video: FisWMG












27.08.2026 • 08:06 Uhr

Angekündigte 42,3 Millionen Euro für den Landkreis Northeim: FDP fordert Transparenz und Prioritäten statt Wunschliste

Die Kreistagsfraktion "FDP/Die Unabhängigen" begrüßt die geplanten zusätzlichen Investitionsmittel für den Landkreis Northeim ausdrücklich. Nach den vorliegenden Informationen könnte der Landkreis Northeim rund 42,3 Millionen Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität erhalten. So ist es angekündigt. Für die Städte und Gemeinden im Landkreis sind weitere Mittel vorgesehen.

Wann sie tatsächlich zur Verfügung stehen ist nach Angaben des Büros des Landtagsabgeordneten René Kopka noch nicht genau zu sagen. Anvisiert ist die Freigabe durch den Landtag in Hannover dem Vernehmen nach Ende 2026

Für die Kreistagsfraktion kommt es nun entscheidend darauf an, die Mittel zielgerichtet, transparent und nachhaltig einzusetzen.

„42 Millionen Euro sind eine große Chance für unseren Landkreis. Gleichzeitig stehen wir in der Verantwortung, jeden Euro sinnvoll einzusetzen. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zu Recht, dass die Mittel nicht nach dem Prinzip ‚Wer am lautesten ruft, bekommt das Geld‘ verteilt werden, sondern dort eingesetzt werden, wo sie den größten Nutzen bringen“, erklärt der Fraktionsvorsitzende, Christian Grascha.

Aus Sicht der Gruppe sollten Investitionen insbesondere dort erfolgen, wo sie einen langfristigen Mehrwert schaffen. Dazu zählen die Modernisierung von Schulen, Investitionen in den Bevölkerungsschutz, die Digitalisierung der Kreisverwaltung sowie die Sanierung bestehender Infrastruktur.

„Wir sollten die Mittel nutzen, um bestehende Herausforderungen zu lösen und nicht um neue finanzielle Verpflichtungen aufzubauen. Gerade in Zeiten angespannter öffentlicher Haushalte müssen wir darauf achten, dass aus einmaligen Fördermitteln keine dauerhaften Belastungen entstehen“, so Grascha.

Die Kreistagsfraktion spricht sich dafür aus, frühzeitig eine transparente Prioritätenliste durch die Verwaltung vorzulegen und den Kreistag zur Entscheidung vorzulegen. „Große Investitionen brauchen Akzeptanz. Deshalb sollten die Projekte und ihre Kosten offen dargestellt werden. Transparenz schafft Vertrauen und hilft, die richtigen Entscheidungen für unseren Landkreis zu treffen“, betont Grascha.










27.08.2026 • 08:01 Uhr

K431 zwischen Espol und Delliehausen wird wieder freigegeben! Umfangreiche Sanierungsarbeiten abgeschlossen

Nach umfangreichen Bauarbeiten wird die Kreisstraße 431 zwischen Espol und Delliehausen im Laufe des Freitags, 28. August 2026, wieder für den Verkehr freigegeben.

Im Zuge der Sanierung wurde die Fahrbahn erneuert. Dadurch ist die Strecke künftig wieder besser befahrbar und zugleich widerstandsfähiger gegenüber den Belastungen des täglichen Verkehrs sowie der land- und forstwirtschaftlichen Nutzung.

Zusätzlich zu den Straßenarbeiten wurde im Bereich des Spielplatzes eine Maßnahme zum Schutz von Amphibien umgesetzt. Auf einer Länge von rund 420 Metern wurden auf beiden Seiten der Straße feste Leiteinrichtungen gebaut. Außerdem entstanden sieben Querungstunnel unter der Fahrbahn.

Die zusätzlichen Arbeiten waren ursprünglich nicht vorgesehen. Da die Straße ohnehin umfassend erneuert wurde, konnte die Maßnahme jedoch in die Bauarbeiten eingebunden werden. Künftig können Frösche, Kröten und andere Amphibien die Straße sicher unterqueren. So gelangen sie gefahrlos zu ihren Laichgewässern und wieder zurück in ihre Lebensräume.

Durch diese Lösung ist es außerdem nicht mehr notwendig, jedes Jahr mobile Schutzzäune auf- und abzubauen und regelmäßig zu kontrollieren. Diese Aufgabe wurde bislang mit großem Einsatz von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern übernommen. Auch eine zeitweise Geschwindigkeitsbegrenzung während der Amphibienwanderung ist in diesem Bereich künftig nicht mehr erforderlich.

Die Naturschutzmaßnahme wurde mit rund 230.000 Euro aus Ersatzgeldmitteln finanziert, die für Ausgleichs- und Naturschutzmaßnahmen vorgesehen sind.

Der Landkreis Northeim bedankt sich bei allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis während der Bauzeit.










26.08.2026 • 12:23 Uhr

Das Portal zur Geschichte präsentiert eineFührung durch die Stiftskirche mit Fokus auf Theophanu, Freitag, 04.09.2026 um 16 Uhr

In diesem Jahr geht es in den monatlichen Stiftskirchenführungen um große Personen, die dem Stift nahestanden.
Im September kommt auf vielfachen Wunsch wieder Kaiserin Theophanu, Frau von Kaiser Otto II, die als Mitglied der Stifterfamilie häufig in Gandersheim war und tatsächlich einige Spuren hinterlassen hat.
Sie hat seit letztem November eine Reiterstatue im Plangarten zur Erinnerung bekommen. Das Kind auf der Reiterstatue ist ihre Tochter Sophie, die im Stift erzogen wurde und später viele Jahre lang Äbtissin war. Wer mehr über Theophanu erfahren möchte, ist am kommenden Freitag, 04.9. um 16 Uhr in der Stiftskirche genau richtig. Natürlich kommt auch die Stiftskirche nicht zu kurz.

Der Kostenbetrag ist 8 €, für Kurgäste 7 €.

Die Führung dauert 1 Stunde.

Die Stiftskirchenführung am 2.10. wird sich besonders mit den wunderbaren Fenstern von Claus Wallner auseinandersetzen.












26.08.2026 • 09:35 Uhr

Freiwillige Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim: Verkehrssicherung nach Verkehrsunfall auf Kreisstraße 641 von Bad Gandersheim - Heckenbeck

Stadtbrandmeister Kai-Uwe Roßtock teilt mit: Die Freiwillige Ortsfeuerwehr Heckenbeck wurde zur Verkehrssicherung und Unterstützung des Rettungsdienstes nach einem Verkehrsunfall am Dienstag,25.08.2026, um 19:39 Uhr, alarmiert. Eine Fahrzeugführerin war allein beteiligt in Richtung Heckenbeck unterwegs und kam in Höhe des Parkplatzes von der Kreisstraße ab und landete mit ihrem Fahrzeug in der angrenzenden Böschung. Bei Eintreffen der Rettungskräfte hatte die Person bereits das auf dem Dach liegende Fahrzeug verlassen können und wurde bis dahin von Ersthelfern betreut. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und stellte fest, dass keine Betriebsstoffe ausgelaufen waren. Die verunglückte Fahrerin wurde einem Krankenhaus zugeführt. Nach gut einer Stunde konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden. Im Einsatz war die Ortsfeuerwehr Heckenbeck mit TSF und MTW. Fotos: Kai-Uwe Roßtock












26.08.2026 • 09:31 Uhr

Am Sonntag um 17 Uhr ist das Eröffnungskonzert der Internationalen Gandersheimer Dommusiktage

Concerto Gandersheim e.V. begeht 2026 sein 25-jähriges Gründungsjubiläum. Das will der Trägerverein der Gandersheimer Dommusiken mit den 28. Internationalen Dommusiktagen feiern.
Vom 30. August bis zum 11. September 2026 konzertieren herausragende Ensembles und Solisten im stimmungsvollen Raum der Gandersheimer Stiftskirche (Dom).
An fünf Tagen stehen die Dommusiktage unter dem Thema „Barockmusik im Wandel der Jahrhunderte“. Zu erleben ist die Vielfalt und Finesse dieser musikalischen Epoche!
Eröffnet werden die Dommusiktage am kommenden Sonntag, 30. August, um 17 Uhr, mit Johann Sebastian Bachs h-Moll Messe, dem Werk, das Bach in seinem letzten Lebensjahr zusammenstellte und in einer 99-seitigen Partitur der Nachwelt hinterließ. Es gilt als eines der bedeutendsten Messvertonungen und stellt höchste Ansprüche an die Mitwirkenden.
Für diese Aufführung hat Concerto-Intendant Martin Heubach Musikerinnen und Musiker, mit denen er eine hervorragende Zusammenarbeit in den zurückliegenden 15 Jahren hatte, als Mitwirkende engagieren können.

Diese sind:
Marie-Luise Werneburg, Sopran / Anne Bierwirth, Alt / Fabian Kelly, Tenor /
Klaus Mertens, Bass / der Kammerchor Concerto Vocale Niedersachsen und das Barockorchester la festa musicale, Hannover unter der Leitung von Martin Heubach.
Karten sind in allen Reservix-Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse eine Stunde vor Konzertbeginn erhältlich.
Bild: Concerto Vocale Niedersachsen










26.08.2026 • 09:28 Uhr

Northeimer Handball Club: NHC - Landesstützpunkt des HVNB in Northeim

Am Samstag,15.08.2026, kam es in Emmerthal zur Nachsichtung des HVNB im Jahrgang 2013 für die weitere Aufnahme in die Landesstützpunkte (Leistungshandball).
Eingeladen wurden zur Nachsichtung Florian Schulze, Anton Hartdegen, Malo Kühn und Ole Micheletti. Es freut uns als Trainer, dass neben den bereits zuvor gesetzten Spielern Anton Hartdegen und Florian Schulze nun auch Malo Kühn und Ole Micheletti die Nachsichtung erfolgreich durchlaufen haben und von den Landestrainern Pedro Alvarez und Tim Schulenberg für die Landesstützpunkte berücksichtigt wurden.
Das Landesstützpunkttraining findet für die NHC Jungs in Northeim statt. Das Training wird von Jürgen Bätjer (Trainer 1. Herren, NHC) und den Landestrainern durchgeführt.
Die Trainer der mC-Jugend des Northeimer HC (Finn Fietz, Michael Kundel-Heise, Christian Funke und Alexander Bruns-Micheletti) sind mächtig stolz, das von 15 Spielern des Landesstützpunktes Northeim ganze 10 Spieler aus der Manns chaft der C-Jugend des Northeimer HC gestellt werden.

Trainiert wird immer dienstags, von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr. Aktuell noch in der "alten" Schuhwallhalle, bis die neue geöffnet ist.
Folgende Spieler des Northeimer HC sind nominiert:
Jakob Heise, Jan Helmold, Felix Jahn, Bennet Kubat, Anton Hartdegen, Florian Schulze, Eike Splittgerber, Dariusz Imbrzykowski, Malo Kühn, Ole Micheletti

Folgende Spieler sind im LSP:
Jakob Heise / Northeimer HC
Jan Helmold / Northeimer HC
Felix Jahn / Northeimer HC
Ben König / TSV Burgdorf
Bennet Kubat / Northeimer HC
Ole-Ari Rauch / TV Jahn Duderstadt
Anton Hartdegen / Northeimer HC
Florian Schulze / Northeimer HC
Malo Kühn / Northeimer HC
Ole Micheletti / Northeimer HC
Dariusz Imbrzykowski / Northeimer HC
Eike Splittgerber / Northeimer HC
Mats Hentrich / HSG OHA
Bosse van Cruchten / MTV Geismar
Paul Heppe / MTV Geismar

Zu den Fotos:
Gesamtkader (von links stehend): Björn Dörflinger (Trainer), Malo Kühn, Jakob Heise, Florian Schulze, Jan Helmold, Ole-Ari Rauch, Felix Jahn, Ben König, Jürgen Bätjer (Trainer)
(von links kniend): Eike Splittgerber, Bennet Kubat, Anton Hartdegen, Ole Micheletti, Mats Hentrich, Dariusz Imbrzykowski, Bosse van Cruchten

NHC-Kader (für Socialmedia, von links): Eike Splittgerber, Bennet Kubat, Malo Kühn, Jakob Heise, Florian Schulze, Anton Hartdegen, Jan Helmold, Ole Micheletti, Dariusz Imbrzykowski, Felix Jahn












26.08.2026 • 09:22 Uhr

Die gute Nachricht am Morgen: Klimaerhitzung begünstigt neue Weinsorten

Der heiße und trockene Sommer wird voraussichtlich die diesjährige Weinernte geringer Weinbauern auch in Zukunft heraus.
Weinbauern werden in Zukunft laut dem Agrarexperten Manfred Stoll stärker auf Rebsorten setzen, die eine größere Widerstandskraft gegen Trockenheit und Hitze aufweisen. Sorten aus Südeuropa würden in Deutschland seit Jahrzehnten zunehmend angepflanzt, sagte der Leiter des Instituts für allgemeinen und ökologischen Weinbau der Hochschule Geisenheim im hessischen Rheingau dem Evangelischen Pressedienst (epd). Darunter seien der Merlot, Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon, aber auch der Albariño aus Portugal oder der Assyrtiko aus Griechenland.

Interessant für Weinbauern seien zudem Rebsorten, die widerstandsfähig gegen Krankheiten seien und daher weniger Pflanzenschutzmittel brauchen, erläuterte Stoll. Unter ihnen böten etwa die Calardis-Sorten sowie Sauvignac, Fidelio oder Souvignier Gris Potenzial für die Weinherstellung. Die Anlage eines Weinbergs sei eine Investition, die sich über Jahrzehnte amortisieren müsse, unterstrich der Wissenschaftler. Junge Reben bis zum siebten oder achten Jahr seien besonders durch Trockenheit gefährdet, weil ihre Wurzeln noch nicht metertief reichten. «Wasser wird die größte Herausforderung», sagte Stoll.

# Tankwagen
gleichen Regen
nicht aus

Eine Bewässerungsinfrastruktur gebe es in klassischen Weinlagen nicht. Die Winzer müssten bei Trockenheit das Wasser mit Tanks in den Weinberg fahren. Dabei fasse ein Wagen nur einen geringen Teil der Menge eines Sommerregens, und ein Teil des versprühten Wassers verdunste gleich. Wirksamer sei die praktizierte Bewässerung durch Tropfschläuche an den Reben. Am effizientesten sei die Bewässerung mittels Perlschläuchen unter der Erde, die es aber bisher selten gebe. Die Renaturierung von Entwässerungsgräben, das Säen von
Blütenmischungen und eine Flurbereicherung durch Kräuter, Sträucher und Hecken verringere den Abfluss von Niederschlägen und lasse den Boden mehr Wasser aufnehmen.

# Photovoltaik-Anlagen
können Reben beschatten
oder wärmen

Gegen einen Sonnenbrand würden Weinreben in trocken-heißen Gebieten durch Beschattungsnetze geschützt, erläuterte der Wissenschaftler. Die Hochschule Geisenheim experimentiere erfolgreich mit schattenspendenden Photovoltaik-Anlagen über Reben - einer
doppelten Flächennutzung. Die Anlagen könnten zudem Heizdrähte zum Schutz bei Spätfrösten emissionsfrei erwärmen. Denn das Risiko, dass Triebe durch späte Fröste erfrieren, nehme zu, weil die Reben aufgrund der steigenden Temperaturen im Frühjahr früher austreiben.

Um die am meisten angebauten Rebsorten in Deutschland, den weißen Riesling und den roten Spätburgunder, müsse man sich nicht sorgen, sagte Stoll. Diese Sorten seien sehr anpassungsfähig und werden auch international angebaut. Allerdings könne sich durch die Klimaerhitzung die Weinstilistik ändern: «Die leichten Weine werden gehaltvoller, säureärmer und alkoholstärker.» epd










26.08.2026 • 09:21 Uhr

Zu Fuß durch Ellierode und Wrescherode: SPD‑ Kandidierende im Gespräch vor Ort

In einem Medieninfo der SPD Bad Gandersheim wird über eine weitere Aktivität berichtet:
Nach der Radtour durch die Harzbörde ging es am Sonntag zu Fuß weiter: Einige Kandidierende der SPD für Stadtrat und Kreistag machten sich auf den Weg, um zwei weitere Ortsteile von Bad Gandersheim zu besuchen und mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen.
Von Bad Gandersheim aus ging es zunächst vorbei am Flugplatz. Dort war noch die Bühne des neuen „Headbanger“-Musikfestivals zu sehen, das am Vortag stattgefunden hatte.
Bei bestem Wanderwetter führte die Strecke weiter nach Ellierode, wo die Gruppe von Ortsvorsteherin Linda Ernst und Dorfmoderatorin Alexandra Lukas – zugleich Kandidatin der Grünen für den Stadtrat – begrüßt wurde. „Ich kenne Alex aus unserer gemeinsamen Dorfmoderationsschulung und schätze sie sehr“, erklärte Milan Gribbe-Kreft. „Sie ist eine echte Expertin auf ihrem Gebiet und ein Gewinn für die Kommunalpolitik.“

Zentrales Thema in Ellierode waren die geplanten Sanierungsmaßnahmen am Dorfgemeinschaftshaus, zu denen auch ein barrierefreier Zugang zum Gebäude gehört. Wie wichtig dieser ist, zeigte sich beim Ortsbesuch besonders anschaulich: Statt einer Führung durch die Räumlichkeiten musste die Gruppe am Eingang bleiben, weil die inzwischen dazugestoßene Beauftragte für ein barrierefreies Bad Gandersheim, Hannelore Kükemück, das Gebäude über die Treppe nicht betreten konnte.

Ortsvorsteherin Linda Ernst gab den Kandidierenden zudem eine Bitte mit auf den Weg: Die Kommunikation zwischen Verwaltung und Ortsvorsteher*innen könnte künftig noch etwas verbessert werden. Grundsätzlich sei man mit der Zusammenarbeit sehr zufrieden. Manchmal sei es aber gerade die kleine Rückmeldung zum Sachstand, die die ehrenamtliche Arbeit im Ort deutlich erleichtere.

Anschließend ging es über die landschaftlich reizvolle Strecke am Äbtissinenberg entlang weiter nach Wrescherode.
Am Spielplatz nutzte das Team die Gelegenheit, sich ein genaues Bild von den Gegebenheiten vor Ort zu machen und Anregungen der Bürger*innen direkt aufzunehmen. Ein Thema bewegte die Gemüter dabei besonders: die schwierige Verkehrssituation an der Landwehr. „Solch eine gefährliche Verkehrslage am Zugang zum Spielplatz ist extrem unglücklich. Die Sorge der Anwohnenden ist daher sehr verständlich“, fasste Kreistagskandidatin Andrea Ottmann, die selbst mit ihrer Familie im Ort wohnt, das Problem zusammen. In dem Zusammenhang wurde ebenfalls die Situation, vor allem für Schülerinnen und Schüler sowie Radfahrende beleuchtet.
Anschließend führte der frühere Ortsvorsteher und SPD-Urgestein Ulrich Schröter durch weitere Teile des zweitgrößten Gandersheimer Dorfes und berichtete von der bevorstehenden Neugestaltung des Dorfmittelpunktes als Startprojekt der Dorfentwicklung. Dabei hob er hervor, dass sich der neu gegründete Verein ZWAG („Zukunft Wrescherode Aktiv Gestalten“) mit Ideen und Impulsen in die Planung einbringt. Auch der Männerschuppen beteiligt sich mit praktischem Engagement etwa durch den Bau oder die Reparatur von Sitzgelegenheiten.
Zum Abschluss fand sich die Wandergruppe auf einer privaten Terrasse ein. Bei Kaffee und Bienenstich berichteten Burgel Johannes und Heike Weiberg von den jüngsten Initiativen zur Belebung des Dorflebens und zur Einbindung der zahlreichen Neubürger*innen.
„Mehr als 80 Kinder und Jugendliche gibt es mittlerweile bei uns im Ort, aber keinen Verein, der sie miteinander verbindet“, erzählten die beiden. Einige wichtige Projekte konzentrieren sich daher auf den Spielplatz des Dorfes, wo demnächst mit einem Hüpfkissen eine kleine Attraktion entstehen soll. Die Kinder und Jugendlichen sind an dem Projekt aktiv beteiligt und haben mit einem monatlichen Kuchenverkauf schon eine beachtliche Summe an Spenden gesammelt. Weiterhin gibt es Förderzusagen und Spenden mit denen das Projekt vom ZWAG „Lasst Kinderherzen hüpfen“ kurz vor der Umsetzung steht.
Hannelore Kükemück zeigte sich von der Idee begeistert: „Ein wirklich inklusives Spielgerät. So etwas gibt es viel zu selten. Von Anfang an für alle zugänglich: Barrierefreiheit kann so einfach sein.“
Nach fast sechs Stunden und zehn Kilometern Wanderung zog Anja Görlach schließlich ein rundum positives Fazit: „Ob auf dem Rad oder auf Schusters Rappen: Der direkte Austausch in unseren Dörfern zeigt jedes Mal, wie viel Engagement und Potenzial in unseren Ortsteilen steckt.“
Die Besuche in den Gandersheimer Dörfern werden am kommenden Wochenende mit einer Radtour durch einen Teil der Dörfer in der Heberbörde fortgesetzt










26.08.2026 • 09:19 Uhr

Trunkenheit im Verkehr: Mutige Zeugin alarmiert die Polizei - Die kassiert Führerschein

Ereignisort: Einbeck, Kreiensen, Am Plan, Errigniszeit: Dienstag 25.08.2026, 16:40 Uhr. Die Polizei berichtet soeben:
Eine Zeugin meldet dem Polizeikommissariat Bad Gandersheim, dass der spätere Beschuldigte vorhabe mit seinem Pkw zu einem Supermarkt zu fahren. Der durch die Zeugin beschriebene Pkw kann auf dem Parkplatz des Supermarktes angetroffen werden. Als der spätere Beschuldigte zu Fuß zu dem Pkw zurückkehrt, können die Beamten eine unsichere Gangart sowie Alkoholgeruch feststellen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert im Bereich der absoluten Fahruntüchtigkeit. Dem Mann wurde im Anschluss eine Blutprobe entnommen und ihm wurde die Weiterfahrt untersagt. Weiterhin wurde der Führerschein sowie Fahrzeugschlüssel sichergestellt und ein Strafverfahren eingeleitet. je










26.08.2026 • 09:18 Uhr

Falscher Bankmitarbeiter mit Glatze erbeutet Bankkarte samt PIN von einem Senior - Mehrere vierstellige Beträge abgehoben!

Tatort: Bad Gandersheim, Tatzeitpunkt: Dienstag 25.08.2026, 12:30 Uhr.
Die Polizei berichtet: Einem bislang unbekannter Täter, der sich als angeblicher Bankmitarbeiter ausgab, ist es gelungen, die Bankkarte eines älteren Mannes aus Bad Gandersheim zu erlangen und damit Geld abzuheben. Bisherigen Erkenntnissen zufolge soll ein bislang unbekannter Täter bei dem Senior angerufen und sich als Bankbediensteter ausgegeben haben. Hintergrund des Anrufs seien Probleme mit der Bankkarte, weshalb der spätere Geschädigte eine neue PIN erhalten sollte. Hierzu habe er dem vermeintlichen Bankmitarbeiter seine bislang verwendete PIN genannt. Etwas später sei eine weitere männliche Person an seiner Wohnungstür erschienen, welche die Bankkarte mitgenommen habe. Kurz darauf kam es zur Abhebung mehrerer vierstelligen Beträge vom Konto des Geschädigten. Zuvor ist es in Bad Gandersheim zu einem ähnlichen Sachverhalt gekommen, bei dem weder PIN noch Bankkarte durch den Täter erlangt werden konnten.
Die zuständigen Ermittler suchen Zeugen, die eventuell Hinweise zum Abholer der Karte geben können.

Mutmaßlicher Betrüger
mit Vollbart soll ausländisch
ausgesehen haben

Der Mann soll um die 25 Jahre alt, ca. 175 cm groß und sportlich sein. Die Person habe eine Glatze und einen dunklen Vollbart gehabt und sei formell gekleidet gewesen. Sein Erscheinungsbild soll eher ausländisch gewirkt haben. Die Person habe einen mittleren Hautton gehabt.
Zeugen, denen der Betrüger oder ein Fahrzeug, das er nutzte, im Bereich Bad Gandersheim aufgefallen ist, werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Bad Gandersheim in Verbindung zu setzen. jes










26.08.2026 • 09:15 Uhr

Ihre Fans sind traurig! Königin der Countrymusik: Dolly Parton ist tot

Blonde Perücke, rotlackierte Fingernägel, Stöckelschuhe: Doch hinter dem Look des «Dummchens vom Lande» steckte eine kluge Künstlerin und Geschäftsfrau. Nun ist die US-Songschreiberin Dolly Parton im Alter von 80 Jahren gestorben.

Sie gab einst Elvis Presley einen Korb. Der «King» wollte 1974 den Song «I Will Always Love You» aufnehmen, den Dolly Parton geschrieben hatte. Doch Elvis' Manager beanspruchte die
Hälfte der Verlagsrechte. Sie entschied, ihre Songs selbst zu vermarkten und dies machte sie letztlich zu einer der reichsten Frauen im Showbusiness. Nun ist die «Queen» der Countrymusik am Dienstag ihrer Heimatstadt Nashville gestorben, wie ihre Familie in den Sozialen Medien mitteilte. Parton litt seit einiger Zeit unter gesundheitlichen Problemen.

Die Frau, die in ärmlichen Verhältnissen als eines von zwölf Kindern einer Bauernfamilie im US-Staat Tennessee geboren wurde, hatte viele Facetten. Sie habe mit blonder Perücke, viel Make-up, rotlackierten Fingernägeln und Stöckelschuhen zwar den Look einer «Hinterwald-Barbie», sagte die glamouröse Sängerin einst über sich. Doch Dolly Parton war kein «dummes Blondchen», wie sie ihre erste Single «Dumb Blonde» (1966) selbstironisch betitelte. Vielmehr war sie eine harte Geschäftsfrau, die zielstrebig ihre mehr als 60-jährige Karriere als Sängerin, Songschreiberin und Schauspielerin vorantrieb. epd










26.08.2026 • 09:11 Uhr

Landkreis Northeim beruft Biberbeauftragten - Ralf Sepan übernimmt Beratungs- und Vermittlungsaufgaben rund um den Biber

Der Landkreis Northeim hat Ralf Sepan zum Biberbeauftragten berufen. Die offizielle Bestellungsurkunde wurde ihm am 18. August 2026 durch die Dezernentin des Dezernates IV Bauen und Umwelt, Sophia Nagel, überreicht. Begleitet wurde die Übergabe durch den Leiter des Fachbereiches 44, Regionalplanung und Umweltschutz, Maik Fieber.

Grundlage für die Berufung ist ein Beschluss des Kreistages vom 17. April 2026. Die Amtszeit von Ralf Sepan orientiert sich an der Amtszeit der Kreisnaturschutzbeauftragten, die noch bis zum 14. Mai 2027 läuft.

Als Biberbeauftragter ist Sepan künftig Ansprechpartner für Fragen und Konflikte im Zusammenhang mit dem streng geschützten Biber. Er berät betroffene Bürgerinnen und Bürger sowie Behörden, bewertet Konfliktsituationen fachlich und unterstützt dabei, passende und praktikable Lösungen zu finden.

Ziel ist es, Konflikte möglichst frühzeitig durch Beratung und Prävention zu vermeiden oder zu entschärfen. Herr Sepan ist bereits als Kreisnaturschutzbeauftragter tätig und hat sich auf seine neue Aufgabe fachlich vorbereitet. Im Januar 2026 absolvierte er erfolgreich einen einwöchigen Lehrgang zum Biber-Sachverständigen in Schneverdingen.

Mit der Berufung wird das bestehende Beratungsangebot der Unteren Naturschutzbehörde ergänzt.

Die Kontaktdaten von Ralf Sepan sind unter www.landkreis-northeim.de/kreisnaturschutzbeauftragte einsehbar.

Zum Bild:
Zu sehen sind Maik Fieber (Leitung Fachbereich Regionalplanung und Umweltschutz, Ralf Sepan (Kreisnaturschutz- und Biberbeauftragter) und Sophia Nagel (Leitung Dezernat Bauen und Umwelt) (Bild: lpd)










26.08.2026 • 09:08 Uhr

Bad Gandersheimer CDU bleibt bei ihrer Wahlkampflinie: Sachlichkeit statt Wahlkampfgetöse

Klare Ansage: CDU lehnt weiterhin Beteiligung an persönlichen „Leserbriefschlachten“ ab und stellt Inhalte in den Wahlkampffokus

Die CDU Bad Gandersheim hat sich in einem weiteren Medieninfo zu Wort gemeldet. In dem Statement heißt es: "Die Wahlkampfzeit vor der Kommunalwahl neigt sich zusehends dem Ende. Die CDU-Bad Gandersheim hat dabei bewusst darauf verzichtet, sich an den teils persönlichen Leserbriefauseinandersetzungen zu beteiligen, wie sie insbesondere zwischen SPD und Unabhängigen zu beobachten sind. Stattdessen hat die Union den Fokus auf die inhaltliche Debatte gelegt und damit die Linie fortgesetzt, welche sie bereits in den vergangenen Jahren bei ihrer politischen Arbeit im Stadtrat verfolgt hat."

„Wir stehen für eine konstruktiv-kritische, aber respektvolle Auseinandersetzung in der Sache“, heißt es hierzu aus der CDU. Im bisherigen Wahlkampf sei auffällig gewesen, dass zwar viel Kritik geäußert wurde, die Diskussion über konkrete politische Inhalte dabei jedoch mitunter in den Hintergrund geraten sei. Gerade dieses sollte aus Sicht der CDU in einem Kommunalwahlkampf im Mittelpunkt stehen; der Wettstreit um die besten Ideen für Bad Gandersheim. „Dabei kann es in der Sache auch mal deftig werden. Allerdings ist unser Eindruck, dass die Bürgerinnen und Bürger sehr genau wissen, welche echten Inhalte sie bei welcher Partei zu verorten haben. Wir nehmen gleichzeitig wahr, dass die fortwährenden persönlichen Auseinandersetzungen oder Tagesbotschaften zunehmend als ermüdend empfunden werden“, so die Kandidaten des CDU-Stadtverbandes.

Für die Union sei dies jedoch kein Anlass die eigene Strategie zu ändern. Sie wolle weiterhin einen Kurs verfolgen, der persönlichen Respekt mit einer klaren und durchaus kritischen politischen Debatte verbindet. „Wir setzen damit die Linie der aktuellen Stadtratsfraktion fort und möchten die Bürgerinnen und Bürger vor allem mit unseren Inhalten und unserem bisherigen Engagement überzeugen. Hierzu trägt auch unser umfangreiches und ambitioniertes, aber sachlich umsetzbares Wahlprogramm bei, das wir in der vergangenen Woche erstmals öffentlich vorgestellt haben“, heißt es seitens der Unions-Kandidaten weiter. Das Wahlprogramm, das die CDU in den kommenden Tagen der Öffentlichkeit noch ausführlicher vorstellen wird, legt einen besonderen Schwerpunkt auf Sachlichkeit und Umsetzbarkeit. Dabei werden nicht nur politische Ziele und Ideen dargestellt, sondern auch konkrete Ansätze aufgezeigt, wie Projekte umgesetzt werden können.











26.08.2026 • 08:59 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet Mobile Messungen in der 36. Kalenderwoche 2026

In der Woche vom 31.08.2026 bis 06.09.2026 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:

Montag, 31.08.2026, Raum: Hardegsen / Moringen
Dienstag 01.09.2026, Raum: Einbeck / Dassel
Mittwoch 02.09.2026, Raum: Kalefeld / Bad Gandersheim
Donnerstag 03.09.2026, Raum: Uslar / Bodenfelde
Freitag 04.09.2026, Raum: Nörten-Hardenberg / Northeim

Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag (31.08.2026) bis voraussichtlich Montag (07.09.2026) im Raum Moringen eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd/Fotos: FisWMG












25.08.2026 • 21:02 Uhr

Kulinarische Genüsse in der Roswithastadt: IMQUARTIER präsentiert das "Familienbuffet"

Mit einem besonderen kulinarischen präsentiert sich in einem aktuellen Medieninfo das Restaurant/Cafe IM Quartier im Bad Gandersheimer Boardinghouse im Kurpark. Das besondere Menü ist gespickt mit Leckereien. Es steht kommenden Sonntag auf der Speisekarte des Hauses. Angesprochen sind speziell Familien mit kleinen Gästen, denen das Restaurant eine spezielle kinderfreundliche Offerte macht. red












25.08.2026 • 20:51 Uhr

Kommunalpolitische Radtour durch’s Alte Amt


Die GRÜNEN des Kreisverbands Northeim-Einbeck laden für Sonntag, 6.September 2026, zu einer Radtour durch die Gemeinde Kalefeld ein. Über Nebenstraßen, Feld- und Radwege geht es vorbei an kommunalen Einrichtungen wie dem Freibad, Schulen, Wasserhochbehälter und Klärwerk.
Treffpunkt ist der REWE-Markt in Echte, von wo aus es um 10:30 los geht. Einen Zwischenstopp wird es an der Tongrube Willershausen geben. Ein Tongruben-Guide wird allen Radelnden einen kurzen Einblick über das Naturdenkmal geben.
Ab 12:00 Uhr geht es weiter mit dem Rad über Düderode, Dögerode, Sebexen bis nach Kalefeld.
Dort endet die Tour gegen 14:30 auf dem Hof von Irmgard Bulle in der Auetalstraße 29.

Bei Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken gibt es die Möglichkeit zum kommunalpolitischen Austausch.
Hierzu sind alle Interessierten herzlich eingeladen, auch wer vorher nicht geradelt ist.
Irmgard Bulle und Gerd Winkler, die für die GRÜNEN für den Gemeinderat Kalefeld kandidieren, stehen für Gespräche bereit. Ebenso der SPD-Bürgermeister-Kandidat Andre Neubauer und der GRÜNEN-Landratskandidat Jakob Reiter.
Bei extremer Hitze oder starkem Regen fällt die Radtour aus. Das Treffen auf dem Hof Bulle wird wie geplant ab 14:30 Uhr stattfinden. Wer am 6.September von Northeim aus starten möchte, kann gemeinsam die Strecke nach Echte zurücklegen. Treffpunkt hierzu ist um 9:30 Uhr bei der Geschäftsstelle der GRÜNEN, Am Münster 27, 37154 Northeim.











25.08.2026 • 20:49 Uhr

Protectet Bike Lane in der Reinhäuser Landstraße

In der Reinhäuser Landstraße in Göttingen wird am Mittwoch, 26. August 2026, zwischen der Gaußstraße und dem Geismartor in Richtung Innenstadt eine Protected Bike Lane errichtet. Dabei handelt es sich um eine vom restlichen Verkehr geschützte Fahrrad-Spur. Der Baucontainer vor dem Seitenflügel des Neuen Rathauses wird abgebaut, daher können zu Fuß Gehende zukünftig wieder den Gehweg im Seitenbereich nutzen. Das ermöglicht es, den Straßenabschnitt in eine Protected Bike Lane umzunutzen. Dafür wird die derzeitige Sperrung der äußersten, stadteinwärts führenden Fahrspur in Richtung Kreuzungsbereich Geismartor erweitert, sodass Radfahrende eine möglichst lange bauliche Abgrenzung erhalten.

Aufgrund einer geplanten Baumaßnahme in den Herbstferien 2026 wird die aktuelle Umnutzung vorerst in Form von Baken errichtet. Dies ermöglicht der Verwaltung außerdem eine Untersuchung des Verkehrsflusses im Kreuzungsbereich Geismartor. Sollten sich im Rahmen der verlängerten Absperrung umfangreichere Rückstausituationen des Kfz-Verkehrs in die Reinhäuser Landstraße hinein ergeben, kann schnell reagiert und die Kfz-Aufstellfläche im Kreuzungsbereich vergrößert werden. Nach Fertigstellung der Baumaßnahmen Mitte Oktober werden dauerhafte Leitschwellen und Markierungen auf die Straße gebracht.

Neben der Umsetzung eines Beschlusses im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Mobilität aus 2025 wird ein Teil des Radentscheids realisiert und somit die Sicherheit für Radfahrende weiter erhöht.










25.08.2026 • 20:42 Uhr

Stadtratswahlkampf in Bad Gandersheim: Gottschalk und Schwarz eröffnen Debatte um Hallenbad/Gesundheitsbad und ihrer Finanzierbarkeit

Die Präsentation eines Konzeptidee für ein Gesundheitsbad, die Forderung und die Absicht aller Parteien und der Wählergemeinschaft Die Unabhängigen, für Bad Gandersheim ein Ganzjahresschwimmen zu ermöglichen, wie das jetzt in drei Wahlprogrammen (von SPD, CDU, Wählergemeinschaft) jetzt auf dem Tisch liegt, hat erste politische Reaktionen ausgelöst. Es waren die öffentlichen Positionen (im Internet) des frühreren Bürgermeisterkandidaten der CDU, Peik Gottschalk, und die Reaktion darauf vom SPD-Kreistagsabgeordneten Uwe Schwarz, mit denen die gewollte Diskussion als eröffnet interpretiert werden darf.

"Träume und
Wünsche haben
wir alle"

Peik Gottschalk in seiner Position:
"Sissy Van Gahlen das ist ja alles gut und schon was Du sagst. Ich mochte nichts weiter hören, als wie das ganze Projekt finanziert werden soll?? Wie hoch sind die öffentlichen Zuschüsse? Wir reden hier über Millionenbeträge im zweistelligen Bereich, bei einer Stadt die definitiv bis zum Schornstein verschuldet ist. M.E. gab es erst beim Gesundheitszentrum im "alten Krankenhaus " ein Zuschuss der öffentlichen Hand in Hohe von fünf Millionen Euro So leicht ist vom Staat kein Geld zu bekommen, wenn es für ein ähnliches Projekt bereits einen mehrstelligen Millionbetrag gegeben hat! Dieses wäre ja auch, sollte es tatsächlich kommen und realisiert werden, ein Konkurrenzprojekt zum jetzigen Gesundheitszentrum. Gerade
was die erwähnten Praxen angeht. Nächste Frage, mit welchen Summen wollen Privatinvestoren überhaupt einsteigen? Hier geht's um richtig viel Geld!! Träume und Wünsche haben wir alle. Dazu kommt das Seesen durch seine Sehusa Therme auch als Konkurrenz in unmittelbarer Nähe liegt. Und da würde ich, wäre ich der
Privatinvestor, mich fragen, ist das nicht ein wenig riskant. Jeder Privatinvestor will Geld verdienen, sonst investiert er nicht. Und nicht falsch verstehen, es wäre toll wenn wir ein Hallenbad bekommen würden. Aber es muss auch die berechtigte Frage der vollständigen, sicheren und glaubhaften Finanzierung erlaubt sein!! Insbesondere als Banker interessiert mich das und bitte vor der Wahl!"

Ideen sollten realistische
sein und nicht nur Wahlkampf-
Getöse und "Luftschlösser"

Uwe Schwarz positioniert sich :
Peik Gottschalk hat auf die "Luftschlösser" zum Gesundheitszentrum/Neues Hallenbad"
reagiert. Seine Feststellungen treffen es meines Erachtens sehr genau. Nicht umsonst
redet die Wählergemeinschaft ja auch nur von einer "Projektidee". Ideen sind können oft hilfreich sein, aber sie sollten ansatzweise realistisch sein und nicht nur "Wahlkampfgetöse". Gottschalk weißt darauf sehr zutreffend hin. Bad Gandersheim hat im
BürgerGesundheitsPark ein immer besser laufendes und weiter auszubauendes
Gesundheitszentrum. Dieses wird als Modell vom Land mit Millionen Euro gefördert. Bei
uns gibt es auch die moderne Sportstadt eines privaten Investors und die beinhaltet
alle denkbaren physiotherapeutischen Angebote. Die brauchen keine neue Konkurrenz, sondern Unterstützung. Was wir brauchen ist ein neues Hallenbad für das
Schwimmen und das Schwimmen lernen. An entsprechenden Anträgen der SPD-
Ratsfraktion arbeitet die Stadtverwaltung schon. Das gemeinsam zu verfolgen, ist eine
lohnende Aufgabe."

Es liegen weitere Reaktionen vor. Darüber wird berichtet.














25.08.2026 • 20:21 Uhr

Bad Gandersheimer Sommerferienpass 2026 zieht positive Bilanz - 70 Veranstaltungen - 850 Teilnehmer/innen

Mit dem Ende der Sommerferien zieht die Stadtjugendpflege Bad Gandersheim eine positive Bilanz des diesjährigen Sommerferienpasses. Insgesamt konnten Kinder und Jugendliche aus Bad Gandersheim und den Ortsteilen aus einem abwechslungsreichen Programm mit 70 Veranstaltungen wählen.

Für die Stadtjugendpflege waren die vergangenen Wochen dabei durchaus arbeitsintensiv. 70 Veranstaltungen zu koordinieren, zu begleiten und teilweise selbst umzusetzen, ist eine große organisatorische Herausforderung. Von den insgesamt 70 Veranstaltungen wurden neun vollständig durch die Stadtjugendpflege selbst umgesetzt, 41 Veranstaltungen wurden insgesamt durch den Stadtjugendpfleger begleitet.

Ein besonderer Dank gilt daher den zahlreichen Vereinen, Verbänden, Institutionen und weiteren Kooperationspartnern, die mit ihren Angeboten zum Gelingen des Ferienpasses beigetragen haben. Die Nachfrage war auch in diesem Jahr sehr groß. Insgesamt wurden rund 850 Teilnehmende zu den verschiedenen Veranstaltungen verzeichnet. 25 Veranstaltungen waren vollständig ausgebucht. Bei einigen Angeboten wurde bewusst auf eine Anmeldebegrenzung verzichtet, sodass auch kurzfristige Teilnahmen möglich waren.

Besonders erfreulich sind die Rückmeldungen der Veranstalterinnen und Veranstalter. „Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich ein großes Lob an unsere Kinder aussprechen. Die Rückmeldungen der Veranstalter waren durchweg positiv. Die Kinder waren wissbegierig, fröhlich und einfach toll im Umgang miteinander. Das macht auch als Veranstalter unglaublich viel Freude. Ein Ferienpass bedeutet vor allem intensive Kooperation und Austausch mit den hiesigen Anbietern aber auch Begegnung, Beteiligung, Freude und unzählige schöne Momente“, so Andreas Hafner.

Ein wichtiger Bestandteil des diesjährigen Ferienpasses war erneut die direkte Beteiligung der Kinder und Jugendlichen. Bei nahezu allen Veranstaltungen wurden die Teilnehmenden nach ihren persönlichen Wünschen, Interessen und Ideen für zukünftige Ferienpassangebote gefragt. Die Rückmeldungen werden ausgewertet und sollen bei der Planung zukünftiger Ferienprogramme berücksichtigt werden. Der Ferienpass soll sich damit weiterhin an den tatsächlichen Interessen der jungen Menschen orientieren. 
Auch Eltern haben die Möglichkeit, ihre Rückmeldungen und Erfahrungen zum Sommerferienpass mitzuteilen. Hinweise, Anregungen und Verbesserungsvorschläge sind ausdrücklich willkommen.
Rückmeldungen zum Sommerferienpass können Eltern unter folgendem Link abgeben:
https://www.bad-gandersheim.de/buergerservice-rat/virtuelles-rathaus/jugendpflege/bewertung-ferienveranstaltungen/
„Wenn die Kinder am Ende nach Hause gehen und begeistert erzählen, was sie erlebt haben, ist das für mich die schönste Rückmeldung überhaupt“, fasst der Stadtjugendpfleger den diesjährigen Sommerferienpass zusammen.

Auch das Thema Inklusion gewinnt innerhalb des Ferienpasses zunehmend an Bedeutung. Die Stadtjugendpflege arbeitet daran, das Angebot Schritt für Schritt um weitere inklusive und möglichst barrierearme Veranstaltungen zu erweitern. Dabei soll es nicht um spezielle Angebote für Kinder mit Behinderungen gehen. Vielmehr sollen zunehmend Veranstaltungen entstehen, an denen Kinder mit unterschiedlichen Voraussetzungen gemeinsam teilnehmen können.
„Unser Ziel ist es, Teilhabe möglichst selbstverständlich zu machen. Der Ferienpass soll ein Angebot für alle Kinder und Jugendlichen sein.

Deshalb wollen wir die inklusiven Möglichkeiten in den kommenden Jahren weiter ausbauen“, erklärt Andreas Hafner.

Während die Auswertung des Sommerferienpasses läuft, beginnt bereits die Akquise für den Herbstferienpass. Vereine, Verbände, Institutionen und weitere engagierte Personen und Einrichtungen sind eingeladen, sich mit eigenen Angeboten zu beteiligen. „Wir freuen uns über jede Idee und jedes Angebot. Gerade die Vielfalt unserer Partner macht den Ferienpass so besonders“, so Hafner.

Die Stadtjugendpflege wird die möglichen Veranstalterinnen und Veranstalter in den kommenden Tagen und Wochen entsprechend ansprechen.
Wer Interesse hat den Ferienpass mit einem Angebot zu unterstützen kann hierfür das Online-Formular unter 
https://www.bad-gandersheim.de/buergerservice-rat/virtuelles-rathaus/jugendpflege/angebotseinholung-ferienpaesse-weltkindertag/ nutzen. 
Verbände und Vereine, welchen den Ferienpass oder den Weltkindertag aktiv unterstützen, haben kostenlosen Zugriff auf die Materialausleihe der Stadtjugendpflege Bad Gandersheim.


Die Stadtjugendpflege Bad Gandersheim bedankt sich bei allen Veranstalterinnen und Veranstaltern, Vereinen, Verbänden, Institutionen, Unterstützerinnen und Unterstützern sowie ganz besonders bei den Kindern und Jugendlichen für einen tollen Sommerferienpass 2026. sbg / Logo: Stadtjugendpflege











25.08.2026 • 20:17 Uhr

Themenreihe für Eltern - die interessanten Termine 2. Halbjahr 2026

Auch im zweiten Halbjahr 2026 diesem Jahr bietet der Landkreis Northeim mit seiner Familienberatungsstelle eine kostenfreie Themenreihe für Eltern an. Im Mittelpunkt stehen Fragen und Herausforderungen, die Familien im Alltag beschäftigen.

Den Auftakt bildet der Elternabend „Was hilft mir bei Stress im Familienalltag?“. Die Veranstaltung wird zweimal mit denselben Inhalten angeboten, einmal vor Ort in Uslar und einmal online:
Dienstag, 1. September 2026, 17:30 bis 19:00 Uhr, Familienberatungsstelle Uslar, Gerhart-Hauptmann-Straße 10, 37170 Uslar
Mittwoch, 16. September 2026, 18:00 bis 19:30 Uhr, online per Videokonferenz

Kinder beim Aufwachsen und Lernen zu begleiten, ist für viele Eltern eine schöne und erfüllende Aufgabe. Gleichzeitig kann der Familienalltag von Zeitdruck, Konflikten und großer Verantwortung geprägt sein. Viele Eltern erleben dadurch immer wieder Stress. Dabei stellen sich Fragen wie: Was löst meinen Stress konkret aus? Und was kann mir helfen, mit belastenden Situationen im Familienalltag besser umzugehen?

Der Elternabend bietet Raum, sich über diese Fragen und die eigenen Erfahrungen auszutauschen. Die Teilnehmenden sind eingeladen, ihre persönlichen Strategien zur Stressbewältigung miteinander zu teilen und neue Anregungen für den eigenen Familienalltag mitzunehmen.

Weitere Veranstaltungen im zweiten Halbjahr 2026:
„Gewaltfreie Kommunikation im Familienalltag“, 24. September 2026, 17:00 bis 19:00 Uhr, Familienberatungsstelle Einbeck
Workshop für Eltern: „iOS trifft Android – Anders verdrahtet, nicht falsch programmiert: Neurodivergenz verstehen“, 3. November 2026, 17:00 bis 19:00 Uhr, Familienberatungsstelle Northeim

Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Weitere Informationen zu den einzelnen Angeboten gibt es unter landkreis-northeim.de/22026

Anmeldung:
Sekretariat der Familienberatungsstelle
Telefon: 05551 708-8240
E-Mail: famb-veranstaltung@landkreis-northeim.de
Bei einer Online-Teilnahme wird der Zugangslink vor der Veranstaltung per E-Mail zugesendet.
lpd










25.08.2026 • 20:15 Uhr

Bad Gandersheimer Weltkindertag findet in der Moritzstraße statt

Traditionell wird der Weltkindertag auch in diesem Jahr in Bad Gandersheim gefeiert. Die Stadtjugendpflege lädt am Sonntag, 20. September, von 15:00 bis 17:00 Uhr in die Moritzstraße ein, um gemeinsam mit Kindern, Familien und allen Interessierten einen bunten und fröhlichen Nachmittag zu verbringen. Dank des großen Engagements vieler Organisationen, der hiesigen Kindertagesstätten, Verbände und Vereine konnte auch in diesem Jahr wieder ein attraktives und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt werden.

Die Kinder dürfen sich unter anderem auf eine Hüpfburg, Kinderschminken, sensorische Spiele sowie verschiedene Mal- und Kreativaktionen freuen. Darüber hinaus wird es zahlreiche weitere Mitmachangebote geben, bei denen die Kinder ausprobieren, entdecken und natürlich jede Menge Spaß haben können.

Der Weltkindertag bietet dabei nicht nur einen schönen Anlass zum gemeinsamen Feiern, sondern stellt zugleich die Kinder und ihre Rechte in den Mittelpunkt. Daher lautet das diesjährige Motto von UNICEF und dem Deutschen Kinderhilfswerk „Starke Kinder, starke Zukunft!“.

Die Stadtjugendpflege bedankt sich herzlich bei allen beteiligten Organisationen, Einrichtungen, Vereinen und Verbänden für ihre Unterstützung und ihr Engagement. „Es ist schön zu sehen, wie viele Akteure sich auch in diesem Jahr wieder für die Kinder unserer Stadt einbringen und damit den Weltkindertag zu einem besonderen Erlebnis machen“, sagt sich Stadtjugendpfleger Andreas Hafner und freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und einen fröhlichen Nachmittag ganz im Zeichen der Kinder. sbg / Plakat: Stadtjugendpflege











25.08.2026 • 20:12 Uhr

Heute in Angerstein: Brand nach Abflammen von Unkraut

Vermutlich beim Abflammen von Unkraut hat ein 71-jähriger Göttinger heute gegen 11:55 Uhr in Angerstein Am Weinberg ein Wohnhaus im Flammen gesetzt und hohen Sachschaden verursacht.

Die Flammen griffen während der Arbeiten von einem trockenen Baum auf einen Anbau und danach auch auf das angrenzende Wohnhaus über. Durch den Brand ist das Gebäude aktuell nicht mehr bewohnbar, der Sachschaden beläuft sich geschätzt auf mind. 200.000EUR.

Die Feuerwehr war mit ca. 50 Einsatzkräften vor Ort, eingesetzt waren die Wehren aus Nörten-Hartenberg Mitte, Bishausen, Parensen, Lütgenrode, Wollbrechtshausen, Sudershausen, Hardegsen und Northeim sowie der Fachbereich IV der Kreisfeuerwehr.ab










25.08.2026 • 20:11 Uhr

Umfrage: Schulstress trifft vor allem Mädchen

Jeder dritte Jugendliche (33 Prozent) ist einer Umfrage zufolge durch Schulstress massiv beeinträchtigt. Dabei seien Mädchen stärker belastet als Jungen, heißt es in einer am Dienstag in Berlin veröffentlichten Umfrage der Barmer Krankenkasse. Laut der repräsentativen Sinus-Jugendstudie 2025/2026 im Auftrag der Barmer sehen sich 42 Prozent der weiblichen und 25 Prozent der männlichen Teenager durch Schulstress stark beeinträchtigt.

Stress in der Familie belastet 20 Prozent der weiblichen sowie zwölf Prozent der männlichen Befragten. Insgesamt betrifft dieser 16 Prozent der Jugendlichen und nimmt damit nach Schulstress den zweiten Rang der den Alltag hochgradig belastenden Faktoren ein. Dahinter
folgt Einsamkeit, die der Umfrage zufolge zwölf Prozent belastet. Befragt wurden im Oktober 2025 bundesweit 2.000 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren.

# Kein
Randphänomen

Der Vorstandsvorsitzende der Barmer, Christoph Straub, erklärte: «Schulstress ist kein Randphänomen. Die psychische Gesundheit junger Menschen muss mehr in den Mittelpunkt rücken.» Laut Studie gaben nur 22 Prozent aller Befragten an, dass Schulstress sie nicht
beeinträchtige, darunter 15 Prozent der weiblichen und 28 Prozent der männlichen Teenager. epd










25.08.2026 • 20:06 Uhr

Bauwagen Kita Spatzennest e.V. Düderode - Neuanschaffung unausweichlich!


Im August 2026 feiert der Waldkindergarten der Kindertagesstätte Spatzennest in Düderode sein 25-jähriges Bestehen. Seit 2001 wird mit viel Einsatz und Herz eine Erfolgsgeschichte geschrieben, womit der Kinderbetreuung in der Gemeinde Kalefeld mit der Waldpädagogik seit vielen Jahren eine weitere Facette hinzugefügt worden ist. 

25 Jahre sind eine lange Zeit und auch am Inventar im Wald nagt der Zahn der Zeit. Konkret wurde zu Beginn des Sommers festgestellt, dass einer der Bauwagen, der als Aufenthaltsraum am Waldplatz dient, massiv von Nässe und Ameisen befallen ist.

Nach gründlicher Betrachtung wurde schweren Herzens festgestellt, dass eine Neuanschaffung unumgänglich ist. Die Gemeinde Kalefeld hat die Bereitstellung eines anfänglichen finanziellen Grundstocks für kommendes Jahr zugesagt. Leider ist absehbar, dass die zugesagten Mittel nicht auskömmlich für die Neuanschaffung sein werden. Hier drängt die Zeit, denn spätestens für die kommende Kälteperiode benötigt es eine Lösung und durch ausbleibende Entscheidungen des Landkreis Northeims werden aktuell auch neue organisatorische Hürden aufgebaut. Es braucht also Hilfe, damit auch künftig die „Waldis“ mit leuchtenden Augen zum Wartebaum laufen und in einen neuen Tag voller Abenteuer starten können.

Der Vorstand des Trägervereins bittet daher alle Firmen, Interessierte sowie Freundinnen und Freunde der Waldpädagogik um Spenden, um auch in Zukunft den Waldkindergarten erhalten zu können. Alle Spenden kommen vollständig dem Förderverein Kindertagesstätte Düderode e.V. zugute und werden zweckgebunden für den Bauwagen unseres Waldkindergartens eingesetzt. Um die ganze Situation anschaulich zu machen und auch um das 25-jährige Bestehen des Waldkindergartens zu feiern, lädt die Kindertagesstätte Spatzennest ehemalige „Waldwichtel“, bestehende und zukünftige Eltern und Freunde sowie alle Interessierten zum „Tag des offenen Waldes“ am 16.09. von 15-18 Uhr ein. In der Kindertagesstätte in Düderode können die Räumlichkeiten besichtigt werden und es wird ein Kuchenbuffet geben. Mit dem hauseigenen Kindergartenbus werden Fahrten zum Waldplatz angeboten, um die Örtlichkeit zu entdecken oder in alten Erinnerungen schwelgen zu können.

Spenden können auf das Konto des Fördervereins IBAN: DE48 2625 0001 0172 0064 13 mit Stichwort "Bauwagen" überwiesen werden oder über „gofundme unter folgendem Link getätigt werden: https://gofund.me/9bac2b3db. Für Fragen steht Ihnen Frau Jessica Klaproth unter der Telefonnummer 05553/4455 oder per Mail an info@kita-spatzennest.com zur Verfügung.













25.08.2026 • 20:03 Uhr

Kreis-Unabhängige wollen mehr Transparenz per Satzung erreiche

Die Wählergemeinschaft der Unabhängigen im Landkreis Northeim (DUW) tritt bei den anstehenden Kommunalwahlen mit dem Anspruch an, die Einwohnerinnen und Einwohner umfassender über Projekte zu informieren. Dirk Kaitschick (Echte): ,Die Neufassung des Informtionsfreheitsgesetzes hat mit der Floskel ,nur bei berechtigtem Interesse‘ den Fragespielraum für alle eher begrenzt., das gilt auch für Anfragen von kommunalen Mandatsträgern. Zudem soll bei den Gebühren für Auskünfte keine Obergrenze mehr geben, das schreckt ab.

Abhilfe könnte aus Sicht der Unabhängigen eine so genannte Infornationsfreiheitssatzung in einer Kommune leisten, welche genau zwischen Informationsbedarf der Interessenten und dem Schutz der Kommune abwägt. In Bad Gandersheim haben die Unabhängigen bereits einen Maßstab mit ihrer im Stadtrat verabschiedeten Satzung dazu gesetzt.

Helmar Breuker (Einbeck) dazu: ,Man beobachtet schon länger kritisch, dass Themen bewusst in die Verwaltungs- bzw. Kreisausschüsse getragen werden, um sich politische Unannehmlichkeiten zu ersparen. Verzögert geht man dann in die Öffentlichkeit, was zu weiterem Frust in der Bevölkerung führt.‘

Man sollte sich seitens der Verwaltung, der Mandatsträger und den Hauptverwaltungsbeamten einmal fragen, welchen Anteil man selbst an der wachsenden Politikverdrossenheit und Radikalisierung durch so ein Gebaren in Zeiten sozialer Medien hat. ,Natürlich müssen die Persönlichkeitsrechte einzelner Personen oder wirtschaftliche Interessen der Kommune beispielsweise bei Ausschreibungen gewahrt bleiben. Dennoch missen Vorhänge nachvollziehbar und kontrollierbar bleiben. Insbesondere Verantwortlichkeiten.‘, so Kaitschick.

Neben den Abgeordneten haben die Medien und die Bevölkerung nämlich eine Kontroll- bzw. Mitbestimmungsfunktion, die möglichst umfassende Information voraussetzt. Jede Kommune, ob Stadt, Gemeinde oder Landkreis kann dazu eine eigene Informationsfreiheitssatzung erlassen, in der Umfang der Information und Eigeninteressen der Kommun abgewogen werden.











25.08.2026 • 08:38 Uhr

Sozialverband VdK: Kommunen bei Hitzeschutz unterstützen

Für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen müsse es verbindliche Hitzeschutzpläne geben, fordert der Verband. Er mahnt eine engagiertere Klimapolitik an.

Angesichts Tausender Hitzetote in diesem Sommer dringt der VdK auf mehr Schutz für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. «Wir brauchen flächendeckend kommunale Hitzeaktions- und einrichtungsbezogene Hitzeschutzpläne, etwa für Krankenhäuser und
Pflegeeinrichtungen - und zwar verbindlich, nicht nur optional», erklärte VdK-Vizepräsident Horst Vöge am Dienstag.

Der Sozialverband forderte zudem freiwillige Hitzeregister, um besonders gefährdete Menschen besser zu erreichen. Förderungen müssten die Personen unterstützen, die sich einen teuren Hitzeschutz für ihre Wohnungen nicht leisten können. Öffentliche «Cooling Centers» sollten es jedem ermöglichen, an extremen Hitzetagen in kühlen Räumen Zuflucht zu finden, hieß es.

# Klimaanpassung gehöre
ins Grundgesetz

Mit Blick auf den Beginn der Kabinettsklausur der Bundesregierung erneuerte der VdK seine Forderung, die Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz zu verankern. Die Kommunen müssten in die Lage versetzt werden, «effektiven Hitzeschutz und
Klimaanpassung zu betreiben», sagte Vöge. Zugleich mahnte er eine ausreichende Finanzierung des Klimaschutzes an. «Mehr als 14.000 hitzebedingte Sterbefälle in Deutschland bereits in diesem Jahr sollten Weckruf genug sein.» epd










25.08.2026 • 08:34 Uhr

Barrierefreiheit auf Friedhöfen gestärkt: Kostenlose Rollstuhlrampen für vier Ortsteile

Die Stadt Bad Gandersheim setzt einen weiteren Baustein für mehr Teilhabe und Barrierefreiheit um. Auf den Friedhöfen in Ackenhausen, Wolperode, Dannhausen und Seboldshausen wurden jetzt klappbare Rollstuhlrampen für die Friedhofskapellen installiert. Möglich wird dies durch das Projekt „Barrieren abbauen – Stadtrampe - Statttreppe“, das von den Vereinen „SC Hainberg Göttingen e.V.“, „Wege zur Inklusion e.V.“ und „Selbsthilfe Körperbehinderter Göttingen e.V.“ getragen und durch Spenden sowie „Der Paritätische Niedersachsen“ gefördert wird.

Im Rahmen eines Vor-Ort-Termins informierten sich Vertreter der beteiligten Vereine gemeinsam mit den Ortsvorstehern, der Barrierefreiheitsbeauftragten Hannelore Kükemück sowie Melanie Beismann, als Vertreterin der Friedhofsverwaltung, über die Einsatzmöglichkeiten der Rampen.
Das Projekt verfolgt das Ziel, öffentliche Gebäude und Einrichtungen für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen besser zugänglich zu machen. Die klappbaren Rampen ermöglichen es künftig unter anderem Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrern, Friedhofskapellen bei Trauerfeiern und Andachten leichter und selbstbestimmter zu erreichen.

Die Stadt Bad Gandersheim zeigt sich ausgesprochen dankbar für die Unterstützung durch die beteiligten Vereine. Besonders erfreulich sei, dass die Rampen kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Das Projekt stehe damit ganz im Sinne seines Mottos „kostenlos, aber nicht umsonst“: Mit vergleichsweise geringem Aufwand werde ein spürbarer Beitrag für mehr Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe geleistet.

Für eine zusätzliche Überraschung sorgten die Vereinsvertreter in Ackenhausen: Dort wurde spontan eine weitere Rollstuhlrampe für das Feuerwehrhaus übergeben. Das Gebäude dient unter anderem als Wahllokal und Veranstaltungsort für das Dorfleben. Auch hier leistet die Rampe künftig einen wichtigen Beitrag zur besseren Zugänglichkeit für alle Bürgerinnen und Bürger.

Mit den neuen Rampen auf den Friedhöfen wird ein weiterer Schritt hin zu mehr Barrierefreiheit und Inklusion in den Bad Gandersheimer Ortsteilen umgesetzt. sbg / Foto: Zimmer

Zum Bild:
v.l.: Bürgermeister Niklas Kielhorn, Melanie Beismann, Marco Schnyder (SC Hainberg Göttingen), Udo Kükemück, Benjamin Nowag (ehrenamtlicher Barriere-Scout des Projekts), Hannelore Kükemück (Barrierefreiheitsbeauftragte), Michael Goslar (Ortsvorsteher Ackenhausen)











25.08.2026 • 08:33 Uhr

Gute Resonanz bei der Kandidierendenvorstellung der SPD Einbeck: René Kopka: „Wir haben ein starkes Team für Einbeck“

Mit guter Resonanz auf ihre Kandidierendenvorstellung ist die SPD Einbeck in die heiße Phase des Kommunalwahlkampfes gestartet. Bürgermeisterkandidat René Kopka zeigte sich nach der Veranstaltung sehr zufrieden: „Ich freue mich riesig über die große Resonanz und die vielen Menschen, die heute dabei waren. Das zeigt: Die Menschen interessieren sich für die Zukunft unserer Stadt und wollen mitgestalten.“

Im Mittelpunkt des Abends standen die Vorstellung von René Kopka als Bürgermeisterkandidat sowie der Kandidatinnen und Kandidaten für den Einbecker Stadtrat und den Kreistag. Insgesamt tritt die SPD mit 30 Kandidatinnen und Kandidaten aus 16 Einbecker Ortsteilen für den Stadtrat an. Für den Kreistag kandidieren 14 Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten aus den drei Einbecker Wahlbereichen.
Auch bei den Ortsratswahlen ist die SPD präsent: In Salzderhelden und Vogelbeck tritt sie mit eigenen Listen an. Darüber hinaus kandidieren zahlreiche Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten auf weiteren Listen für die Ortsräte.

Kopka stellte seine politischen Schwerpunkte für die kommenden Jahre vor und machte deutlich, dass er auf konkrete Lösungen und eine enge Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort setzt.

„Ich habe bei meinen Touren durch alle 46 Ortschaften viele Gespräche geführt und dabei sehr unterschiedliche Themen und Anliegen mitgenommen. Kinderbetreuung, Schulen, Feuerwehr, Infrastruktur, Mobilität, Wirtschaft, Innenstadt und die Stärkung unserer Ortschaften sind nur einige der Aufgaben, die wir gemeinsam angehen müssen“, so Kopka.
Grundlage für die politische Arbeit der kommenden Jahre ist das umfangreiche Wahlprogramm der SPD Einbeck. Darin formulieren die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten konkrete Vorschläge und Ziele für die weitere Entwicklung der Kernstadt und der Ortschaften.
Bereichert wurde die Veranstaltung durch den Auftritt von Thorsten Hitschfel, der seine Vorstellung mit Musik und politischem Kabarett verband. Mit seiner Mischung aus Unterhaltung und politischen Beiträgen sorgte er für viele humorvolle Momente und einen abwechslungsreichen Abend.
Auch Simon Hartmann, SPD-Kandidat für das Amt des Landrats, stellte sich den Anwesenden mit einem Grußwort vor. Er unterstrich die Bedeutung einer guten Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis und betonte, dass Einbeck auch auf Kreisebene eine starke Stimme brauche.
Für die SPD-Stadtratsfraktion sprach Fraktionsvorsitzender Dirk Heitmüller. Er machte deutlich, dass erfolgreiche Kommunalpolitik vor allem Teamarbeit sei, und verwies auf konkrete Erfolge und Initiativen der vergangenen Jahre. Dazu zählen unter anderem die Sanierung des Lehrschwimmbeckens an der Geschwister-Scholl-Schule, die Sanierung der Greener Burg, die Initiative „Pfand gehört daneben“, die Initiierung der Mountainbike-Strecken sowie die Einrichtung von Toiletten an den Bahnhöfen Kreiensen und Einbeck Mitte.
Diese Beispiele zeigten, dass kommunalpolitisches Engagement ganz konkret etwas für die Menschen vor Ort bewirken könne. Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Bürgermeister, Stadtrat, Kreistag und Ortsräten sei entscheidend, um auch künftig Projekte anzustoßen, Lösungen umzusetzen und Einbeck gemeinsam voranzubringen.
René Kopka betonte abschließend: „Kommunalpolitik ist Teamarbeit. Deshalb trete ich nicht alleine an. Wir haben engagierte Kandidatinnen und Kandidaten für den Stadtrat und den Kreistag, die Verantwortung übernehmen wollen. Gemeinsam wollen wir für ein soziales, starkes und nachhaltiges Einbeck arbeiten.“

Mit Blick auf die Kommunalwahl am 13. September 2026 zeigte sich Kopka kämpferisch: „Wir haben ein starkes Team, ein klares Programm und vor allem große Lust, Verantwortung für Einbeck zu übernehmen. Jetzt geht es darum, mit den Menschen weiter ins Gespräch zu kommen und um ihr Vertrauen zu werben.“
Wer sich über die Kandidatinnen und Kandidaten, das Wahlprogramm und die Ziele der SPD Einbeck informieren möchte, hat dazu in den kommenden Wochen zahlreiche Gelegenheiten. Mittwochs und samstags ist die SPD mit Informationsständen auf dem Einbecker Marktplatz vertreten. Alle Informationen sind zudem auf der Webseite unter spd-einbeck.de verfügbar.
Fragen und Anregungen können jederzeit per E-Mail an info@spd-einbeck.de oder telefonisch unter 2727 an die SPD Einbeck gerichtet werden.










25.08.2026 • 08:32 Uhr

Landwirtschaft: Kritik an Programm für grüne Revolution in Afrika

Kaum Erfolge im Kampf gegen den Hunger, Abhängigkeit von kommerziellem Saatgut: Zivilgesellschaftliche Organisationen ziehen eine kritische Bilanz zur grünen Revolution für Afrika.

Rund 20 Jahre nach dem Start ist das von der Gates-Stiftung mit ins Leben gerufene Landwirtschaftsprogramm Agra
für den afrikanischen Kontinent laut einer Studie weitgehend gescheitert. In einem am Montag veröffentlichten Report zieht die zivilgesellschaftliche Allianz für Ernährungssicherheit in Afrika eine kritische Bilanz. Die Ziele der sogenannten grünen Revolution für Afrika werden demnach nicht erreicht. Die versprochene nachhaltigere und produktivere Nutzung des Landes sei ausgeblieben, hieß es.
Die Agra-Initiative («Alliance for a Green Revolution in Africa») war 2006 gegründet worden, mit dem Ziel, den Hunger in den Projektländern zu halbieren. Neben der Stiftung des
Microsoft-Milliardärs Bill Gates war auch die Rockefeller-Stiftung daran beteiligt. Gemeinsam mit afrikanischen Regierungen, Geberländern und multinationalen Konzernen werden seitdem Bauern mit subventioniertem Saatgut und Düngemitteln ausgestattet.

# Abhängig
von kommerziellem
Saatgut

Laut der Studie standen von Agra unterstützte Länder im Kampf gegen den Hunger nicht besser da als andere. So sei die Zahl der unterernährten Menschen in den Fokusländern im Zeitraum von 2006 bis 2024 um 58 Prozent gestiegen, von 94,6 auf 149,6 Millionen. Dies sei fast der gleiche Anstieg wie in ganz Subsahara-Afrika. Die Fachleute kritisieren zudem, dass traditionelle Kulturpflanzen wie Hirse, die für die Ernährung, die lokale Esskultur und die Widerstandsfähigkeit unter trockenen Bedingungen wichtig waren, reduziert worden seien. epd










25.08.2026 • 08:31 Uhr

Neue Filme im Gandeon-Kino! „Vier minus drei…“, „Spider Man“, „Steckerleiste-Fiasko“ und ein toller Komödienkracher!

Neue Unterhaltung verspricht das soeben von Kinochefin Dr.Trude Poser mit Team präsentierte Programm im Bad Gandersheimer Gandeonkino in der Marienstraße. Hier ein erster Aufriss der aktuellen Filmangebote. Alles weitere vermittelt die Grafik. Wir wünschen beste Kinounterhaltung! Natürlich in der Roswithastadt!

Vier minus drei….. „
Starke Frauen im
Roswitha-Jahr“

Vier minus drei - eine Familie, ein Autounfall wie aus dem Nichts, dann gibt es nur noch Barbara….Sie stellt sich ihrem Schicksal. Es ist ein Film über Liebe, Verlust, aber vor allem über Hoffnung. - Barbara und ihr Partner Heli leben als professionelle Clowns mit ihren Kindern Fini und Thimo den Traum eines alternativen, von Freude erfüllten Lebens, lachen auch über das, was misslingt. Als
Barbara wie aus dem Nichts durch einen Unfall ihre Familie verliert, bricht eine
Welt für sie zusammen. Der Verlust stellt ihren Glauben an das Clownsein, an
Hoffnung und an Menschlichkeit auf die härteste Probe. Doch Barbara stellt
sich ihrem Schicksal. Mutig und unkonventionell findet sie ihren ganz eigenen Weg, mit der Trauer umzugehen. Und so erkennt sie Schritt für Schritt, dass das Leben trotz allem weitergeht, wenn man es wagt, ihm neu zu begegnen. Der Film beruht auf wahren Begebenheiten und dem gleichnamigen autobiografischen SPIEGEL Bestseller von Barbara Pachl-Eberhart.

SPIDER MAN:
Brand New Day

Vier Jahre sind seit den Ereignissen von „No Way Home“ vergangen. Peter ist
nun erwachsen und lebt für sich allein, nachdem er sich freiwillig aus dem Le-
ben und den Erinnerungen derer, die er liebt, ausgelöscht hat. Er bekämpft
Verbrechen in einem New York, das ihn und seinen Namen nicht mehr kennt,
und widmet sich ganz dem Schutz seiner Stadt: Spider-Man in Vollzeit. Doch
mit den steigenden Anforderungen löst der Druck eine überraschende körperli-
che Veränderung aus, die seine Existenz bedroht – gerade als eine seltsame
neue Art von Verbrechen eine der mächtigsten Bedrohungen hervorbringt.

Toy Story 5

Die Aufgaben von Buzz, Woody, Jessie und Co. werden immer schwieriger:
die neue Bedrohung der Spielzeit ist die Technik.
Chéri, ich komme! - Die Erfindung der Lust ….. einfach sehenswert!
Zwanzig Jahre Ehe, eine Liebe, die trägt – und ein Geheimnis, das alles ver-
ändert. Nach einer wahren Geschichte legt die Regisseurin Reem Kherici,
Fachfrau für französische Publikumshits, einen Komödienkracher hin, dem ein
echter Coup gelingt: jenseits von Vulgarität erzählt CHÉRI, ICH KOMME! –
DIE ERFINDUNG DER LUST sehr empfindsam und dennoch voller Humor von der Erneuerungskraft der Liebe. Eine sehr bewegende und hinreißend witzige
Geschichte über eine große Liebe, die sich traut, Fragen zu stellen.

Steckerlfischfiasko …..
der neue Eberhofer!

Für den beliebten Dorfgendarm Franz Eberhofer geht es auf bisher unberührtes Terrain, als der örtliche Steckerlfischkönig auf dem hiesigen Golfplatz mausetot aufgefunden wird. Klar, dass sich der Franz da nicht länger mit Nichtigkeiten wie dem Umzug in den Neubau oder dem Wahlkampf von der Susi zur
Bürgermeisterin aufhalten kann.










25.08.2026 • 08:29 Uhr

Pflegende Angehörige: Diakonie und DGB loben Linnemann-Aussagen

Der neue Bundesgesundheitsminister will - anders als seine Vorgängerin - die Rentenbeiträge für pflegende Angehörige nicht kürzen. Obwohl die Gegenfinanzierung noch offen ist, gibt es schon viel Lob.
Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) bekommt viel Zuspruch für seine Aussagen zur Altersvorsorge für pflegender Angehörige. Es sei zu begrüßen, dass der neue Minister hier nun doch nicht sparen wolle, erklärte Diakonie-Präsident Rüdiger Schuch am Montag in Berlin. «Wir werden Herrn Linnemann beim Wort
nehmen.»
Auch die Vorstandsvorsitzende des Sozialverbands Deutschland (SoVD), Michaela Engelmeier, lobte die Äußerungen. Linnemann setze
«einen wichtigen Akzent», sagte sie dem «RedaktionsNetzwerk Deutschland». Für den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) erklärte Vorstandsmitglied Anja Piel in Berlin, es sei gut, dass Linnemann das Kürzungsvorhaben «wieder einsammelt».

# Stiftung Patientenschutz
sieht Abkehr
von «Irrweg»

Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, sagte dem Evangelischer Pressedienst (epd) in Dortmund, der Kürzungsplan sei ein «Irrweg» gewesen. Allerdings könne das «nicht der einzige Fehler bleiben, den der neue Bundesgesundheitsminister
von seiner Vorgängerin zu korrigieren hat».
Linnemann hatte der «Bild am Sonntag» gesagt, er wolle «bei pflegenden Angehörigen, bei der Rente, nicht sparen». Er werde versuchen, «diesen Punkt zu korrigieren, dass es keine Abstriche gibt, sondern dass die Rentenpunkte erhalten bleiben». Die Koalition werde «Wege finden, um es gegenzufinanzieren», zeigte sich Linnemann überzeugt. epd










25.08.2026 • 08:28 Uhr

Wallsanierung und Baumpflege: Kommunalaufsicht hat keine Einwände und betont Zuständigkeit

Die Stadt Northeim möchte langfristig die historischen Wallanlagen rund um die Northeimer Innenstadt sanieren. In Vorbereitung werden an unterschiedlichen Stellen der Baumbestand und Wallkronen zur Pflege und zum Erhalt der Grünanlagen ausgelichtet. Die Kommunalaufsicht des
Landkreises Northeim sieht auf Antrag eines Ratsherren keinen Anlass, einschreiten zu müssen.
Sie stellt darüber hinaus klar, dass die Naturschutzbehörde des Landkreises Northeim bereits in der Sache informiert ist und ein umfangreicher Austausch zum Schutz der Natur dazu bereits stattgefunden hat und weiterhin stattfindet.

Die Kommunalaufsicht stellt fest, dass Grundsatzentscheidungen zur Auslichtung des Baumbestands bereits in öffentlichen Ratssitzungen stattgefunden haben. So zur Ratssitzung am 18. Juni und im Sanierungsbeirat der Stadt Northeim am 11. August. Nach Einschätzung der Kommunalaufsicht war damit eine ausreichende Beteiligung der Öffentlichkeit gegeben.
Entsprechende Entscheidungen mit ausschreibungsrelevantem Inhalt sind demnach grundsätzlich nicht öffentlich zu behandeln.

Somit war die Beratung im nichtöffentlichen Verwaltungsausschuss richtig und angemessen. Zudem sind Zweifel an der Förderfähigkeit dieser Maßnahme unerheblich, da sie in die Zuständigkeit der Stadt Northeim fällt.

Das Vorhaben, die Wallanlangen und die Innenstadt insgesamt aufzuwerten, ist aus Sicht der Stadt Northeim weiterhin ein Gemeinschaftsprojekt im Sinne der Bürgerinnen und Bürger. Es ist daher unbedingt notwendig, jede Entwicklung im öffentlichen Diskurs darzulegen. Dies ist bereits in der Vergangenheit durch zahlreiche Beteiligungsformate geschehen, die wichtige Impulse aus der Bürgerschaft in die weiteren Planungen eingebracht haben. Dieser Ansatz wird auch in Zukunft fortgesetzt und durch die Einschätzungen verschiedener Experten ergänzt. red










25.08.2026 • 08:27 Uhr

Unter Alkohol- beziehungsweise Cannabiseinfluss am Straßenverkehr teilgenommen - 14-Jährigen mit Droge erwischt!

Am 24. August 2026 hatte die Polizei Bad Salzdetfurth mit zwei Verkehrsteilnehmern zu tun, die nach derzeitigem Kenntnisstand unter dem Einfluss von Alkohol beziehungsweise der Cannabisdroge am Straßenverkehr teilgenommen haben.

Gegen 10:10 Uhr kam es in der Oberstraße in Bad Salzdetfurth (Kreis Hildesheim) zu einem Verkehrsunfall. Nach bisherigen Erkenntnissen touchierte ein 66-jähriger VW-Fahrer den Außenspiegel eines geparkten Pkw und beschädigte diesen. Anschließend setzte der Mann seine Fahrt fort, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern.
Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete den Vorfall und verständigte die Polizei. Die Beamten konnten den Fahrer im weiteren Verlauf ausfindig machen. Dabei ergaben sich Anhaltspunkte für eine mögliche Alkoholbeeinflussung.

Gegen den Mann aus dem Landkreis Hildesheim wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubten Entfernens vom Unfallort strafrechtlich
ermittelt.

Gegen 22:10 Uhr kontrollierte eine Funkstreifenbesatzung in der Bahnhofstraße, unweit des Polizeikommissariats, einen 14-Jährigen, der mit einem Elektrokleinstfahrzeug unterwegs war. Der Jugendliche führte eine geringe Menge Cannabis mit sich und räumte den vorherigen Konsum ein. Ein durchgeführter Urinvortest reagierte ebenfalls positiv auf THC.
Gegen den Minderjährigen wird wegen eines Verstoßes gegen § 24a StVG ermittelt. Im Anschluss wurde ihm durch eine Ärztin eine Blutprobe entnommen. Abschließend wurde der 14-Jährige in die Obhut seiner Eltern übergeben. erb Weniger anzeigen










25.08.2026 • 08:26 Uhr

Öko-Landbauflächen in Niedersachsen wachsen nur langsam - Ziel verfehlt!

Die ökologisch bewirtschaftete Fläche in Niedersachsen ist im Jahr 2025 weiter gewachsen. Das politische Ausbauziel von zehn Prozent Öko-Anteil verfehlte das Land jedoch deutlich.
Die ökologisch bewirtschaftete Fläche in
Niedersachsen ist im Jahr 2025 um rund 7.000 Hektar auf 162.293 Hektar gewachsen. Die Zahl der Ökobetriebe erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 49 auf insgesamt 2.741 Höfe, wie das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium am Montag in Hannover mitteilte. Der Anteil des Ökolandbaus an der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche stieg damit auf 6,2 Prozent (2024: 6,0 Prozent).

Die Zielmarke des sogenannten Niedersächsischen Weges wurde damit
allerdings verfehlt. Die Vereinbarung von 2020 sah vor, bis 2025 einen Öko-Flächenanteil von zehn Prozent zu erreichen. Als Gründe für das verlangsamte Wachstum nannte das Ministerium unter anderem weltweite Krisen wie den Krieg gegen die Ukraine und die Energiekrise, die zu Verunsicherung und Einbußen in der Branche geführt hätten.

# Rückgang bei
verarbeitenden
Betrieben

Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte (Grüne) bezeichnete die
Entwicklung auf der Erzeugerseite dennoch als erfreulich. „Gleichzeitig macht der Strukturwandel in der Lebensmittelverarbeitung auch vor Bio nicht halt und der Rückgang der
verarbeitenden Betriebe setzt sich fort», erklärte die Ministerin. Die Zahl der Verarbeiter ging 2025 um 43 auf 1.542 zurück. Der Ausbau regionaler Öko-Wertschöpfungsketten bleibe daher eine zentrale Aufgabe










24.08.2026 • 18:32 Uhr

Stadtratswahlkampf: Claus König: „Unsere Stadt braucht jede einzelne Feuerwehr“

In einem offiziellen Medieninfo der Wählergemeinschaft Die Unabhängigen meldet sich heute Ratskandidat Claus König zu Wort. In dem Statement wird ausgeführt:

" Verlässliche Investitionen, moderne Ausstattung, starke Nachwuchsarbeit und der Erhalt leistungsfähiger Feuerwehrstandorte: Unter dem Titel „Starke Feuerwehren für unsere Stadt“ stellt Claus König von den Unabhängigen seine Vorstellungen für die zukünftige Entwicklung der Feuerwehren in Bad Gandersheim und den Ortschaften vor.

König ist selbst seit vielen Jahren in der Feuerwehr aktiv und kennt die Anforderungen an das Ehrenamt aus eigener Erfahrung.

„Unsere Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner übernehmen rund um die Uhr Verantwortung für die Sicherheit der Menschen – und das häufig zusätzlich zu Familie und Beruf. Wer diesen Einsatz erwartet, muss auch politisch für vernünftige Rahmenbedingungen sorgen“, erklärt Claus König.

Für ihn steht fest, dass alle Feuerwehren im Stadtgebiet ihre Berechtigung haben. Ortsfeuerwehren, Stützpunktfeuerwehren und die Schwerpunktfeuerwehr in der Kernstadt erfüllten unterschiedliche Aufgaben und seien gemeinsam Bestandteil eines funktionierenden Brandschutzes.

Ein besonderes Augenmerk richtet König auf die Zukunft der Feuerwehrgerätehäuser. Vor Entscheidungen über Schließungen oder Zusammenlegungen müssten zunächst die vorhandenen Standorte und ihre Entwicklungsmöglichkeiten umfassend geprüft werden.

Wir dürfen eine Zusammenlegung nicht automatisch als erste Lösung betrachten. Zunächst muss geprüft werden, ob bestehende Gerätehäuser sinnvoll weitergenutzt oder wirtschaftlich ertüchtigt werden können. Schließungen müssen die letzte Option bleiben“, so König.

Dabei gehe es nicht allein um Gebäude. Gerade im ländlich geprägten Stadtgebiet seien kurze Anfahrtswege, Ortskenntnis und die Verwurzelung der Einsatzkräfte in ihren Dörfern wichtige Faktoren.

„Im Ernstfall zählt jede Minute. Gleichzeitig sind unsere Feuerwehren vielerorts ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in den Ortschaften. Beides müssen wir bei zukünftigen Entscheidungen berücksichtigen“, betont König.

Neben der Standortfrage sieht er eine moderne und verlässliche Ausstattung als zentrale Aufgabe. Fahrzeuge, technische Geräte und Feuerwehrhäuser müssten den tatsächlichen Anforderungen entsprechen und planbar erneuert beziehungsweise instand gehalten werden.

Ein weiterer Schwerpunkt ist für König die Nachwuchsgewinnung. Kinder- und Jugendfeuerwehren seien nicht nur wichtige Angebote für junge Menschen, sondern gleichzeitig die Grundlage dafür, dass die Einsatzabteilungen auch langfristig funktionieren können.

„Die Feuerwehr von morgen beginnt in der Kinder- und Jugendfeuerwehr von heute. Deshalb müssen wir die Nachwuchsarbeit stärken und alles dafür tun, dass junge Menschen Freude daran haben, Verantwortung für ihre Gemeinschaft zu übernehmen“, erklärt König.

Für die Unabhängigen soll Feuerwehrpolitik deshalb nicht erst dann Aufmerksamkeit bekommen, wenn ein größerer Einsatz stattgefunden hat. Notwendig seien langfristige Planung, klare Prioritäten und ein verlässlicher politischer Rückhalt.

„Unsere Einsatzkräfte brauchen keine Sonntagsreden. Sie brauchen funktionierende Gerätehäuser, vernünftige Ausrüstung, starke Nachwuchsarbeit und die Gewissheit, dass die Politik hinter ihnen steht. Dafür möchte ich mich im Stadtrat einsetzen“, so Claus König abschließen











24.08.2026 • 18:26 Uhr

Die SPD-Bürgerliste stellt ihr Wahlprogramm vor: Punkt 2 - Gemeinsam für starke Dörfer & gezielte Dorfentwicklung

In einem offiziellen Medieninfo hat die SPD Bad Gandersheim einen weiteren Einblick in ihr konkretes Wahlprogramm geben . In dem Statement des Fraktionsvorsitzenden Jonas Schnute (Altgandersheim)= wird ausgeführt:

Jedes unserer Dörfer hat eigene Stärken, Geschichte und Identität. Wir unterstützen das Engagement vor Ort, die Eigenständigkeit und die Zusammenarbeit unserer Ortsteile. Dorf und Stadt brauchen nicht dieselben Lösungen – aber beide brauchen eine verlässliche Zukunftsperspektive. Entscheidend ist, was unsere Orte heute und morgen lebenswert macht.

Das haben wir bereits erreicht:

n Wir haben alle 15 Ortsteile erfolgreich in das Dorfentwicklungsprogramm gebracht. Noch nie wurde eine so große Dorfregion in Niedersachsen anerkannt. Das sichert wichtige Fördergelder.
n Einführung der Dorfbudgets, damit die Dörfer eigenständig über kleinere Verbesserungsmaßnahmen entscheiden können.
n Die neuen Dorfmoderatorinnen und Dorfmoderatoren entwickeln gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort Projekte und Maßnahmen für die Weiterentwicklung ihrer Dörfer.

Das packen wir als Nächstes an:

n Dorfgemeinschaftseinrichtungen nach transparenten Kriterien priorisieren und Zug um Zug sanieren – damit alle Dörfer Planungssicherheit haben
n Daseinsvorsorge in den Ortsteilen sichern: Zugang zu Mobilität und Gemeinschaftsorten – unabhängig von der Größe des Dorfes
n Dörfer als attraktive Wohnorte sichern und die Rückkehr junger Familien fördern
n Die Zusammenarbeit zwischen den Ortsteilen weiter stärken.



Wir setzen uns für starke Dörfer ein:
Milan Gribbe-Kreft, Yvonne Rieke, Anja Roßtock, Gabi von Goerne, Melina Rosenwinkel und Niklas Bertram
















24.08.2026 • 18:16 Uhr

Ein Tag voller interessanter Einblicke und schöner Momente: Polizei Göttingen begrüßt rund 10.000 große und kleine Gäste beim "Tag der offenen Tür"

Es war ein Tag voller interessanter Einblicke und schöner Momente. Rund 10.000 große und ganz viele kleine Gäste fanden am Sonntag (23.08.26) den Weg in die Otto-Hahn-Straße 2 und machten damit den "Tag der offenen Tür" der Polizeidirektion Göttingen für die Organisatorinnen und Organisatoren der Polizei zu einem überwältigenden und für die Besucherinnen und Besucher hoffentlich unvergesslichen Erlebnis.

Bei optimalen Wetterbedingungen riss der Strom an Interessierten seit dem Vormittag nicht mehr ab. Es war, als hätte man um kurz nach 11 Uhr irgendwo ein großes Tor geöffnet und die Gäste eilten herbei. Viele Familien mit Kindern, lachende Gesichter - so sollte es sein.

Am Ende verzeichneten alle Stände gleichermaßen bis zum späten Nachmittag regen Andrang und zogen eine mehr als positive Bilanz. Einen Besucher-Liebling zu benennen: Unmöglich!

Ob man als Erwachsener "Alice" mal ganz legal direkt ins Innere schauen oder als kleiner Gast lieber nebenan auf dem Löschzug herumklettern, einen Streifenwagen bemalen oder doch mit dem Kinderkrad herumdüsen wollte, es war einfach für jede und jeden etwas dabei -Präventionstipps, Hintergrundinformationen, Mitmachaktionen und mehr.

"Über die große Resonanz haben wir uns sehr gefreut. Das war nicht nur ein toller Tag für die Besucherinnen und Besucher, sondern auch für die vielen Helfenden an den Ständen und auch ein tolles Aushängeschild für die Polizei in Göttingen, die sich an diesem Tag in vielen bunten Facetten von einer ganz anderen Seite präsentiert hat. Schon am Sonntag konnte ich viele ganz positive und wertschätzende Rückmeldungen von Besuchenden entgegennehmen. Das hat mich persönlich sehr gefreut. Zugleich bin ich stolz auf das, was wir gemeinsam mit
unseren vielen Netzwerkpartnerinnen und -partnern, der Göttinger ,Blaulichtfamilie' und allen anderen Unterstützern mit großem logistischem Aufwand und viel Herzblut gemeinsam für unsere Bürgerinnen und Bürger auf die Beine gestellt haben", sagt Marco Hansmann, Leiter der Polizeiinspektion Göttingen.

Tanja Wulff-Bruhn, Präsidentin der veranstaltenden Polizeidirektion Göttingen, ergänzt: "Die überwältigende Besucherzahl am Sonntag ist ein deutliches Zeichen für das Interesse an und für die Verbundenheit der Menschen mit unserer Polizei. Besonders schön war zu erleben, wie viele Generationen gemeinsam unterwegs waren und wie vielfältig die Begegnungen an diesem Tag waren. Von den Diensthunden über die Technik bis hin zu Prävention und Nachwuchsgewinnung waren alle Bereiche der Polizei vertreten, so dass es viel zu entdecken gab. Möglich wurde dieses abwechslungsreiche Programm nur durch das große Engagement unserer Kolleginnen und Kollegen sowie unserer Netzwerkpartnerinnen und -partner, die
uns mit ihrem Einsatz und ihrer Unterstützung zur Seite standen. Ihnen allen gilt mein herzlicher Dank. Gemeinsam haben wir gezeigt, wie vielfältig Polizei und wie wichtig gute Zusammenarbeit ist - und haben diesen Tag so zu einem besonderen Erlebnis gemacht."

Eine weitere besondere Wertschätzung erfuhr der "Tag der offenen Tür" durch den Besuch des Landespolizeipräsidenten Axel Brockmann, der eigens aus Hannover angereist war. Der offiziellen Eröffnung der Veranstaltung durch Polizeipräsidentin Tanja Wulff-Bruhn schloss sich ein gemeinsamer Rundgang mit Besuch der vielen Stände auf dem Gelände der Inspektion an. Auch Maskottchen Piet ließ sich das nicht nehmen. jk/Foto: Polizei

















24.08.2026 • 18:07 Uhr

Weender Krankenhaus sucht ehrenamtliche Helfer

Das Evangelische Krankenhaus Göttingen-Weende bildet erneut ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus. Anfang Oktober beginnt ein kostenloser Kurs für die sogenannten Weender Engel, wie das Krankenhaus am Montag mitteilte. Er richte sich an Menschen jedes Alters, die sich in der Klinik engagieren wollten. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.

Zu den Weender Engeln gehören ein Lotsendienst, die Bücherei und ein Besuchsdienst für Patientinnen und Patienten. Derzeit werden dem Krankenhaus zufolge vor allem Freiwillige für den Besuchsdienst und die Bücherei gesucht. Eine Sozialarbeiterin schult die Helfer im Umgang mit kranken Menschen. epd










24.08.2026 • 17:57 Uhr

Nach "unzureichenden Auskünften" des Jugendpflegers schreibt CDU-Ratskandidatin Anne Poggemann "offenen Brief" an "Herrn Hafner"

In der schwelenden Debatte um die Stadtjugendpflege ist jetzt neue Thermik gekommen. Ausgelöst hat sie die junge Ratskandidatin auf der Liste der CDU Anne Poggemann. Wie sie betont, hat sie im "eigenen Namen" einen "offenen Brief" an Stadtjugendpfleger Andreas Hafner und Bürgermeister Niklas Kielhorn gerichtet. Im Vorspann zu acht gestellten Fragen klingt Kritik an Hafners Kommunikation an. Anne Poggemann schreibt:

"Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Herr Hafner,
sehr geehrter Herr Kielhorn,

ursprünglich war mein Anliegen, die nachfolgenden Fragen in einem gemeinsamen Gespräch zu erörtern.
Bisher konnte kein Termin realisiert werden.
Um weiteren bürokratischen Aufwand für die Stadt Bad Gandersheim zu vermeiden, haben ich entschieden, einen offenen Brief an die Jugendpflege als Kommunikationsmittel zu nutzen.
Die Auskünfte des Jugendpflegers sind unzureichend und die folgenden Fragen wurden von Jugendlichen und Eltern an mich herangetragen, weshalb sie von öffentlichem Interesse sind.

1. Vor Arbeitsbeginn des Jugendpflegers gab es seitens des Stadtjugendrings das Angebot der ausdrücklichen Unterstützung. Warum ist zwischen Jugendpflege und Stadtjugendring keine engere Zusammenarbeit entstanden?

2. Jugendpflege und die damit einhergehende Jugendbeteiligung sollte sich in regelmäßigen Abständen selbst überprüfen, um die Bedürfnissen der Jugendlichen nicht zu verfehlen. Wann fand die letzte Befragung zu zukünftigen Projekten statt, die sich die Jugendlichen wünschen? Wie viele Jugendliche welcher Altersgruppen haben an der Befragung teilgenommen und welche konkreten Projekte sind daraus entstanden?

3. Das Ehrenamt stellt sich ebenfalls als wichtiger Bestandteil der Jugendarbeit dar. Warum bietet die Jugendpflege derzeit keine bzw. kaum Juleica-Schulungen an?

4. Es ist wichtig, Jugendarbeit für jede Altersgruppe ansprechend zu gestalten. Wie soll die verantwortungsvolle Betreuung der Jugendlichen jeder Altersgruppe bezüglich der Uhrzeiten und Angebote im Jugendtreff künftig gesichert werden?

5. Für eine transparente und konstruktive Jugendarbeit im Sinne der Jugendlichen ist ein Konzept unabdingbar. Aus welchem Grund existiert kein schriftlich ausgearbeitetes Konzept für die offene Jugendpflege?

6. Für die bedeutende Aufgabe der nachhaltigen Jugendpflege bedarf auch es eines Konzepts zur Überprüfung und Optimierung bestehender Strukturen. Aus welchem Grund existiert dieses nicht?

7. Jugendliche haben vor allem nachmittags, abends und am Wochenende Zeit, um von den Angeboten der Jugendpflege aktiv zu profitieren. Wie stark orientieren sich die Arbeitszeiten des Jugendpflegers (neben Verwaltungsarbeit, Netzwerkarbeit etc.) tatsächlich an den Bedürfnissen der Jugendlichen und dem Anspruch, diesen überhaupt gerecht zu werden?

8. Ergänzend dazu ist zielorientiertes Denken ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der komplexen Aufgabe, Jugendliche zu fördern. Gibt es für die kommenden zwei Jahre konkrete Zielsetzungen seitens des Jugendpflegers und wie können Rat und Öffentlichkeit Ende 2028 objektiv erkennen, ob diese Ziele erreicht wurden?"

Antworten aus dem Bad Gandersheimer Rathaus liegen noch nicht vor. red/Fotos: FisWMG

Weitere Berichterstattung!












24.08.2026 • 17:45 Uhr

Saragossa (Spanien) / Northeim (Deutschland): Saica Gruppe schließt Übernahme der Thimm Gruppe (Northeim) erfolgreich ab

Thimm Gruppe wird Teil der Saica Gruppe: Stärkung der europäischen Marktposition durch komplementäre Standorte und gemeinsame Werte. Saica Gruppe startet nun den Integrationsprozess der Thimm-Standorte.

Die Saica Gruppe und die Thimm Gruppe geben soeben in einem Medieninfo bekannt, dass die im Mai 2026 angekündigte Übernahme von Thimm durch Saica erfolgreich abgeschlossen wurde: Die Europäische Kommission hat die Transaktion am 24.07.2026 freigegeben. Im Anschluss daran wurde der Übernahmeprozess mit dem sogenannten Closing vollzogen – damit ist die Übernahme rechtlich wirksam und die Thimm Gruppe ab sofort Teil der Saica Gruppe.

2.000 Mitarbeitender bei
der Thimm-Gruppe haben
nun neuen Arbeitgeber

Die Standorte der Thimm Gruppe in Deutschland, Polen, Tschechien und Rumänien mit annähernd 2.500 Mitarbeitenden gehen mit dem Closing an die Saica Gruppe über und werden weitergeführt.

Saica und Thimm arbeiten bereits seit Ende der 1990er Jahre in einer strategischen Vertriebsallianz zusammen und betreiben zudem ein gemeinsames Joint Venture in Polen. Durch die Übernahme erweitert das Unternehmen mit Hauptsitz in Saragossa, Spanien, seine Präsenz in Zentral- und Osteuropa und stärkt somit seine Position auf dem europäischen Verpackungsmarkt.

Inhabefamilie Thimm
scheidet aus dem
Unternehmen aus!

Im Zuge der Übernahme scheidet die Inhaberfamilie Thimm aus dem Unternehmen aus. Über den Kaufpreis haben beide Partner Stillschweigen vereinbart.











24.08.2026 • 12:45 Uhr

Friedhelm Flamme in St. Antonius Worbis

Zweimal war in dieser Saison das internationale Orgelfestivals Vox Organi zu Gast in St. Antonius Worbis. Nach Abschluss dieses größten Orgelfestivals Deutschlands gastiert auch in diesem Jahr sein künstlerischer Leiter, Prof. Friedhelm Flamme, selbst als Orgelsolist an der Oehninger Orgel, von der er sagt „ihr Klang begeistert mich immer wieder“, eine Meinung, die ausnahmslos auch alle Vox Organi – Solisten teilen.

Am Sonntag, 30. August 2026, nimmt Flamme, der in diesem Jahr bereits mehrfach erfolgreich in verschiedenen bedeutenden Gotteshäusern Englands und in der Kirche La Madeleine in Paris gastierte, um 19:00 Uhr Platz auf der Orgelbank, um mit Werken von Sweelinck, Kuhnau, Willscher und anderen einen Bogen vom Barock in die Moderne zu schlagen.
Auch im weiteren Verlauf des Jahres ist sein Konzertkalender noch gut gefüllt. Mit dem selten gehörten symphonischen Konzert für Orgel und Orchester gastiert er im September in der Pfarrkirche Heilig Kreuz Detmold. Ein Highlight im Oktober ist mit Sicherheit ein Gastspiel in Notre Dame Paris. Im November gibt es ein Vorstellungskonzert seiner neuesten CD in der Marktkirche Goslar, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Im Dezember ist er in der Kreuzkirche Dresden zu hören, und sein Konzertjahr schließt Friedhelm Flamme in diesem Jahr mit dem Silvesterkonzert im Dom zu Brandenburg ab.
Informationen zu allen Terminen gibt es auf seiner Website www.friedhelmflamme.org. Interessante und manchmal auch kuriose Schlaglichter auf seinen Alltag als Künstler, Lehrer und Hochschullehrer wirft auch sein Instagram-Kanal prof_friedhelm_flamme, auf dem er sich stets über neue Follower freut










23.08.2026 • 14:24 Uhr

Sicher auf dem Motorrad unterwegs: Die Polizeiinspektionen Göttingen und Northeim laden am 29. August 2026 zu einer Präventionsaktion an der B 242 auf dem Parkplatz des Höhlenerlebniszentrums ein

Im Rahmen der Landstraßenkampagne "Mein Tempo ... Mein Leben" der Landesverkehrswacht Niedersachsen e. V. veranstalten die Polizeiinspektionen Göttingen und Northeim am Samstag, 29. August 2026, von 10:00 bis etwa 15:00 Uhr auf dem Parkplatz des "HöhlenErlebnisZentrum" eine Präventionsaktion unter dem Motto "Kaffee statt Knöllchen".

Ziel der Veranstaltung ist es, mit Motorradfahrerinnen und Motorradfahrern ins Gespräch zu kommen und das Bewusstsein für verschiedene Aspekte der Verkehrssicherheit zu stärken. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Themen Geschwindigkeit, Fahrtüchtigkeit, Schutzbekleidung, Erste Hilfe, Fahrsicherheitstrainings und Lärmschutz.

Unterstützt wird die Aktion von verschiedenen Netzwerkpartnern. Die Verkehrswachten Göttingen und Osterode e. V. werden sich um das leibliche Wohl der Motorradfahrenden kümmern. Der Erlös kommt dem gemeinnützigen Verein Plankenparty e. V. zugute und trägt damit zur Finanzierung von Unterfahrschutzmaßnahmen bei. Darüber hinaus können zwei Motorradsicherheitstrainings gewonnen werden. Auch die Motorradstaffel der Johanniter-Unfall-Hilfe wird vor Ort sein. Sie stellt unter anderem eine Airbag-Weste vor und gibt praktische Erste-Hilfe-Tipps.

Alle interessierten Bikerinnen und Biker sind herzlich eingeladen. Die Polizei sowie die beteiligten Netzwerkpartner freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.

Biker-Safety-Tour der Polizeidirektion Göttingen

Zeitgleich findet auch der diesjährige Saisonabschluss der beliebten Biker-Safety-Tour der Polizeidirektion Göttingen statt. Unter dem Motto "Du hast es in der Hand - überlasse nichts dem Unfall" starten zuvor angemeldete Motorradfahrende in zwei Kleingruppen mit erfahrenen Polizeimotorradfahrenden zu einer geführten Ausfahrt. Die Biker-Safety-Tour verbindet Fahrspaß mit wichtigen Aspekten der Verkehrssicherheit. Gleichzeitig soll für gegenseitige Rücksichtnahme, insbesondere mit Blick auf mögliche Lärmbelästigungen, geworben und das Bewusstsein dafür gestärkt werden, dass eine umsichtige Fahrweise Leben retten kann.

Kurzentschlossene Motorradfahrerinnen und -fahrer haben am 29. August 2026 die Chance, einen der begehrten Startplätze vor Ort zu gewinnen. Um an der Verlosung der insgesamt zwei Startplätze teilzunehmen, können interessierte Bikerinnen und Biker ab 09:30 Uhr ihren ausgefüllten Anmeldebogen einschließlich Haftungserklärung in die Lostrommel am Infomobil der Polizei einwerfen. Gegen 10:00 Uhr starten die ausgelosten Teilnehmenden anschließend in einer der beiden Gruppen.

Auch für das Jahr 2027 ist eine erneute Durchführung der Biker-Safety-Tour geplant. Interessierte Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer können sich zu gegebener Zeit für die Tour anmelden. köh










23.08.2026 • 14:20 Uhr

Motorradfahrer bei Unfall auf L 530 schwer verletzt - Polizei sucht Zeugen und Hinweise zum Fahrer des beteiligten Opel

Bei einem Verkehrsunfall auf der L 530 zwischen Hilkerode und Rhumspringe ist am Donnerstagabend (20.08.26) ein 20 Jahre alter Motorradfahrer aus dem Altkreis Duderstadt schwer verletzt worden. Der beteiligte Autofahrer bzw. die Autofahrerin entfernte sich anschließend vom Unfallort.

Nach bisherigen Erkenntnissen war der Motorradfahrer von Hilkerode in Richtung Rhumspringe unterwegs. Im Gegenverkehr setzte ein silberfarbener Opel Vectra zum Überholen vorausfahrender Fahrzeuge an. Dabei kam es zur Kollision mit dem entgegenkommenden Motorradfahrer. Der 20-Jährige kam anschließend von der Fahrbahn ab und stürzte in den Straßengraben. Er wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Der Opel setzte seine Fahrt in Richtung Hilkerode fort. Bei der Kollision wurde nach derzeitigem Stand insbesondere der linke Außenspiegel auf der Fahrerseite beschädigt. Die weiteren Ermittlungen zu den näheren Umständen des Unfallgeschehens dauern an.

Die Polizei bittet deshalb Verkehrsteilnehmer, die am Donnerstag gegen 19.30 Uhr auf der L 530 zwischen Rhumspringe und Hilkerode oder im näheren Umfeld unterwegs waren oder Anwohner im Verlauf der Fahrstrecke Beobachtungen zum Unfallgeschehen oder zum Fahrer bzw. zur Fahrerin des Opel gemacht haben, sich zu melden.

Wer darüber hinaus über Videoaufzeichnungen aus dem relevanten Zeitraum verfügt, auf denen das Fahrzeug oder möglicherweise die fahrende Person zu erkennen ist, wird gebeten, diese der Polizei zur Verfügung zu stellen. Dies gilt insbesondere für möglicherweise vorhandene Videoaufnahmen von Grundstücken oder Gebäuden entlang der Strecke vermutlich Richtung Hilkerode/Duderstadt bzw. im näheren Umfeld.

Hinweise nimmt die Polizei Duderstadt unter Telefon 05527/8461-0 entgegen. AB











23.08.2026 • 14:17 Uhr

Northeimer Handball Club belohnt sich mit Heimsieg gegen Oebisfelde

Der Northeimer HC hat sein Heimspiel gegen den SV Oebisfelde mit 37:32 (17:15) für sich entschieden. Dabei musste sich der NHC zunächst in die Partie hineinarbeiten, zeigte im weiteren Spielverlauf aber eine deutliche Steigerung und belohnte sich am Ende mit einem verdienten Heimerfolg.

Zu Beginn der Partie taten sich die Northeimer schwer. Das Spiel entwickelte sich zunächst eher zu einem gegenseitigen Nebenherlaufen, ohne dass eine Mannschaft das Geschehen entscheidend an sich reißen konnte. Northeim fand nur langsam seinen Rhythmus und konnte sich zunächst nicht entscheidend absetzen. Gegen Ende der ersten Halbzeit änderte sich das Bild jedoch. Der NHC erhöhte die Intensität, setzte die Gäste zunehmend unter Druck und fand immer wieder bessere Lösungen im Angriff. Dadurch konnte Northeim das Spiel zunehmend kontrollieren und sich bis zur Pause eine sichere Führung erspielen.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb der NHC die aktivere Mannschaft. Immer wieder setzte Northeim starke Akzente und konnte die Führung Schritt für Schritt weiter ausbauen. Besonders Willem Baumbach sorgte dabei mit zahlreichen Aktionen für wichtige Impulse und brachte die Northeimer immer wieder nach vorne. Trotz der starken Einzelaktionen war der Heimsieg vor allem das Ergebnis einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Northeim überzeugte zunehmend durch Zusammenspiel, Einsatz und die Bereitschaft, füreinander zu arbeiten. Auch als Oebisfelde versuchte, noch einmal heranzukommen, fand der NHC immer wieder die passende Antwort.

Am Ende steht ein 37:32-Heimsieg, mit dem der Northeimer HC nach einem zunächst ausgeglichenen Beginn die Partie zunehmend unter Kontrolle brachte. Eine starke zweite Hälfte und eine insgesamt geschlossene Teamleistung sichern dem NHC damit zwei verdiente Punkte vor heimischer Kulisse.

NHC: Beck, Pätz; Schwöbel 4, Renner 1, Liebing 6, Schuster 2, Sokhorovych 3, Kang 4, Baumbach 4, Bode 2, Juhle 1, Winter 1, Gastrock-Mey 1, Hrábak 4/2 (2/4), Fietz 4/1.

Am kommenden Sonntag den 30.08. findet um 15 Uhr das letzte Vorbereitungsspiel statt. In der alten Schuhwallhalle ist dann der Oberliga Nachbar vom TV Jahn Duderstadt zu Gast.

Die Saison startet am 06.09. um 17 Uhr gegen den SV Alfeld.

Dauerkarten gibt es für die Saison ab 39€ hiertickets@northeimerhc.de .

Foto: Hubert Jelinek











23.08.2026 • 14:14 Uhr

Frische Farbe an Wand, Bank und Händen - Polizei stellt mutmaßlichen Sprayer am Wochenmarkt

Nach mehreren Sachbeschädigungen durch Graffiti im Bereich des Göttinger Wochenmarktes hat die Polizei am Donnerstagabend (20.08.26) einen 36 Jahre alten Mann aus dem Göttinger Stadtgebiet noch vor Ort angetroffen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet.

Ein aufmerksamer Zeuge hatte gegen 21.00 Uhr über den Notruf die Polizei verständigt und mitgeteilt, dass eine männliche Person eine Sichtschutzwand, den Boden sowie eine Sitzbank mit violetter Farbe besprühe.

Mehrere Funkstreifenwagen wurden daraufhin zum Wochenmarkt entsandt. Dort herrschte zu diesem Zeitpunkt insbesondere in den Außenbereichen der umliegenden Restaurants reger Publikumsverkehr. Im Bereich einer Baustelle trafen die Einsatzkräfte auf einen 36-jährigen Göttinger, auf den die zuvor übermittelte Personenbeschreibung zutraf.

An einer Sichtschutzwand sowie auf dem asphaltierten Boden und einer Sitzbank stellten die Beamten mehrere frisch aufgebrachte Schriftzüge, Symbole und sogenannte Tags in violetter Farbe fest. Aufgrund deren Inhalte wird von einer politischen Motivation ausgegangen. Bei dem 36-Jährigen wurden Farbanhaftungen festgestellt. Zudem führte er eine Spraydose mit entsprechender Farbe mit sich. Die Spraydose wurde von der Polizei sichergestellt.

Nach erfolgter Belehrung räumte der Mann gegenüber den Einsatzkräften ein, die Flächen besprüht zu haben. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort entlassen. Zudem wurde Ihm ein Platzverweis erteilt.

Die Höhe des entstandenen Sachschadens steht derzeit noch nicht fest. Die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen Tat dauern an.

Aufgrund des zum Tatzeitpunkt hohen Personenaufkommens im Bereich des Wochenmarktes bittet die Polizei Göttingen weitere Zeuginnen und Zeugen, die Beobachtungen im Zusammenhang mit der Tat gemacht oder möglicherweise Foto- bzw. Videoaufnahmen gefertigt haben, sich zu melden.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 entgegen.

Die weiteren Ermittlungen dauern an. ab










23.08.2026 • 14:10 Uhr

Domfestspiele Rückschau: Anjas coole Eisdiele verzückt Ensemblemitglieder

Es sind so viele schöne kleine und große Geschichten bei den 67. Gandersheimer Domfestspielen passiert. Eine davon war die coole Eisbar an einem der heißen Festspieltage. Sie war urplötzlich und überraschend von Anja und Martin Görlach im Kulturhof zwischen Kartenzentrale und Bürgerbüro in Bad Gandersheim aufgebaut. Und dann waren Schauspieler und Schauspielerinnen eingeladen, sich bei einem leckeren Eis eine schöne Ablenkung über den Gaumen zu gönnen. Sie taten das mit Vergnügen. Auch diese nette Geste ein bestes Beispiel, wie Festspiele und freiwilliges Bürgerengagement eine gelebte Gemeinschaft in auch in dieser Theatersaison praktizierten. red












23.08.2026 • 11:35 Uhr

FAZ: Fahndung Russlands nach Korrespondent «Einschüchterungsversuch»

Russland hat den FAZ-Korrespondenten Martens zur Fahndung ausgeschrieben. Die Zeitung weist das Vorgehen «als Einschüchterungsversuch» nach einer «missverständlichen Formulierung» zurück.

Die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (FAZ) hat das Vorgehen Russlands gegen ihren Balkan-Korrespondenten Michael Martens als Einschüchterungsversuch gewertet. Man weise diesen Versuch zurück, unabhängige Berichterstattung durch strafrechtliche Drohungen zu behindern, hieß es in der Samstagsausgabe der Zeitung.

Laut der FAZ haben die russischen Behörden Martens nach seiner umstrittenen Frage zum Krieg in der Ukraine zur Fahndung ausgeschrieben. Es gebe einen Eintrag unter seinem Namen in der Fahndungsdatenbank des russischen Innenministeriums, schrieb die FAZ unter Berufung auf die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass.

Korrespondent fragte nach
mehr „Tötungen“ von
russischen Soldaten…

Bei einer Pressekonferenz am 8. August in der serbischen Hauptstadt Belgrad hatte Martens den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gefragt, was die Europäer tun könnten, um der Ukraine zu helfen, «mehr russische Soldaten zu töten». Der FAZ-Verlag erklärte später, die Frage sei «missverständlich formuliert» gewesen und äußerte Bedauern. epd










23.08.2026 • 11:34 Uhr

Berufsinformationszentrum in Göttingen und Agentur für Arbeit Northeim bleiben am 4. September geschlossen

Die Agentur für Arbeit Northeim bleibt am 4. September geschlossen. Das gilt auch für das Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit in Göttingen. Bereits vereinbarte Termine sind nicht betroffen. Zugang zu anderen Mietern ist möglich.
Aufgrund einer internen Veranstaltung bleiben die Agentur für Arbeit Northeim und das Berufsinformationszentrum (BIZ) der Agentur für Arbeit in Göttingen am Freitag, 4. September, geschlossen. Termine, die in der Agentur für Arbeit Northeim vereinbart wurden, finden wie geplant statt. Auch der Zugang zum Gebäude für Besucherinnen und Besucher anderer Einrichtungen ist nicht beeinträchtigt.
Kundinnen und Kunden, die an diesem Tag ein dringendes Anliegen klären möchten, können sich telefonisch an die Mitarbeitenden des Service-Centers der Bundesagentur für Arbeit (BA) wenden. Das Service-Center ist freitags von 8:00 bis 14:00 Uhr, unter der kostenfreien Rufnummer 0800 4 5555 00 zu erreichen.










23.08.2026 • 11:33 Uhr

Brand einer Bank im Bahnhof Katlenburg

Tatort: Katlenburg, Bahnhof, Bank an Gleis 1, Tatzeit: 22.08.2026, 22:35 Uhr. Die Polizei berichtet soeben:
Im Bahnhof Katlenburg wurde eine an Gleis 1 befindliche, überdachte Wartebank in Brand gesetzt. Es entstand geringer Sachschaden.
Mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim (05551-9148-0) zu melden. Gro










23.08.2026 • 11:30 Uhr

Headbanger Festival auf dem Gandersheimer Flugplatz: Reibungslose Sicherheit, Ordnung und helle Begeisterung

Mit seinem perfekten Sicherheitskonzept ist am gestrigen Samstag die Premiere des Headbanger-Festivals der Einbecker Brauhaus sehr erfolgreich und ohne nennenswerte Vorkommnisse über die Bühne gegangen. Bis zu 3.000 Menschen, so Veranstalterangaben, erlebten beeindruckende Livemusik auf dem Flugplatz in Bad Gandersheim. Das Ambiente kam bestens an.

Ersten Informationen zufolge verlief die Veranstaltung absolut friedlich. Sicherheitsdienst (HKS), Ordnungsbehörde der Stadt, Polizei, Feuerwehr und Johanniter arbeiteten unauffällig Hand in Hand. Die Parkplatzlogistik und Hygiene klappten einwandfrei.

Die Open Air Location fand vor allem bei den von weit angereisten Besuchern der Metallszene breite Zustimmung, ja löste Begeisterung aus. Es sei ein Glücksfall gewesen, das Rock-Festival von Einbeck nach Bad Gandersheim zu verlegen. „Hier könnte man tagelang bleiben und geil feiern!“, jubelte ein Freak aus Hamburg.

Auch dem Festivalmacher Tobias Lange (deluxe Göttingen) war trotz manchem Orgastress seine gute Laune über das Gelingen des Festivals anzusehen. Jetzt hat er Roswitha vor der Brust…
red/Fotos: FisWMG


















23.08.2026 • 11:21 Uhr

Flecken Greene: Projekt „DorfUni" geht in die nächste Phase

Karten-Aktion zu konkreten Projekten und Veranstaltungen gestartet – Auswahl erster Projekte auf Dorfversammlung am Donnerstag, 24. September

Nach dem erfolgreichen Start des Projekts „DorfUni" im Flecken Greene mit einer ersten Karten-Aktion zur Bewertung der Zukunftschancen des Ortes, einer gut besuchten Dorfversammlung Anfang Juli mit Vorstellung der ersten Befragungsergebnisse und der Projektgrundzüge sowie einem Workshop zur Erstellung des Dorfanalyseschemas, startet nun die nächste Projektphase.

Mit dem Verlauf der ersten Projektphase zeigten sich sowohl das Projektteam der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) – Prof. Dr. Ulrich Harteisen, Dr. Swantje Eigner-Thiel und Britta Kreuzer – als auch die Mitglieder des Ortsrates Flecken Greene sehr zufrieden. Nun gilt es, das große Engagement, die konstruktive Mitarbeit und die Begeisterung der Einwohnerinnen und Einwohner in die nächsten Projektphasen mitzunehmen.

Zweite Karten-
Aktion gestartet

Aktuell werden die bereits bekannten Postkarten für eine zweite Befragung an alle Haushalte im Modelldorf Flecken Greene verteilt. Im Rahmen dieser Bürgerbeteiligung wird nach konkreten Projektvorschlägen oder Veranstaltungen gefragt – auch individuelle Wünsche können formuliert werden. Eine Mitarbeit im Projekt ist wünschenswert, aber keine Voraussetzung für die Abgabe eines Vorschlags. Für eventuelle Rückfragen ist die Angabe von Name und Kontaktdaten jedoch hilfreich. Die Abgabe mehrerer Karten ist möglich.
Rückgabetermin für die Karten ist der 16.09.2026; der Einwurf erfolgt in den gekennzeichneten Briefkasten von Klaus-Reiner Schütte, Leinestraße 64, in Greene. Eine Teilnahme ist auch digital möglich – über die Internetseite www.dorfuni-greene.de oder bequem mobil über das Mobiltelefon.

Nächste Dorfversammlung
am 24. September

Die nächste Dorfversammlung findet am Donnerstag, 24.09.2026, um 19:00 Uhr im Landhaus in Greene statt. Eingeladen sind alle Einwohnerinnen und Einwohner des Marktfleckens.
Seitens der Projektleitung der HAWK – Dr. Eigner-Thiel und Frau Kreuzer – sowie der Vertreter des Ortsrates Flecken Greene werden zunächst weitere Informationen zu Stand und Ablauf des Projekts gegeben. Vorgestellt werden zudem das erarbeitete

Dorfanalyseschema sowie die Ergebnisse der zweiten Karten-Aktion. HAWK und Ortsrat hoffen auf eine ähnlich rege Beteiligung wie bei der ersten Dorfversammlung.
Ein weiterer Schwerpunkt des Abends wird die erste Vorstellung und Auswahl von Projekten und Veranstaltungen sein, die im Rahmen von „DorfUni" umgesetzt werden sollen. Diese Auswahl ist nicht abschließend: Das Projekt versteht sich als offenes System, in das während der gesamten Laufzeit jederzeit neue Ideen und Vorhaben aufgenommen werden können.
Weitere Informationen zur Dorfversammlung erhalten alle Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner per Flyer in der ersten Septemberhälfte. Der Termin – Donnerstag, 24.09.2026 – sollte jedoch schon jetzt vorgemerkt werden.

Zwei Projekte
bereits gestartet

Übrigens: Zwei Projekte wurden bereits unmittelbar nach der Dorfversammlung Anfang Juli ins Leben gerufen. Alle zwei Wochen donnerstags um 17:30 Uhr trifft sich im Amtspark an der Boule-Anlage eine Spielgruppe – neue Interessenten sind jederzeit herzlich willkommen. Und nach mehreren Jahrzehnten wird der Erntedank-Gottesdienst in diesem Jahr wieder mit einer Erntekrone gefeiert.










23.08.2026 • 11:16 Uhr

Stadtratswahl: SPD Gandersheim setzt auf Kandidaten U30

In einem offiziellen Medieninfo hat der SPD Ortsverein Bad Gandersheim sein Vorhaben offensiv bekräftigt, im neuen Stadtrat auf junge Leute zu setzen. "Wir sind junge Leute und engagieren uns für den Stadtrat", heißt es in dem Statement.










23.08.2026 • 11:12 Uhr

Verbindungen mit Menschen geben den Wert – Bürgermeisterkandidatin blickt auf die Dörfertour zurück


Die Bürgermeisterkandidatin Antje Sölter hatte bereits Anfang des Jahres in einem persönlichen Brief, sowie zur genauen Terminabsprache im April dieses Jahres in persönlichen Kontakt mit den Ortsbürgermeisterinnen und -bürgermeistern, mit Ortsvorsteherinnen und Ortsvorstehern aufgenommen. Es sei ihr wichtig gewesen, die Ortsverantwortlichen von Anfang an transparent über ihr Vorgehen zu informieren und diese einzubeziehen, so Sölter.

Dieses Vorgehen habe, so sei ihr vor Ort vielfach zurückgespiegelt worden, großen Anklang gefunden, die Termine wurden fast überall von den Verantwortlichen eingeplant und wahrgenommen worden – eine tolle Quote, findet die Kandidatin. Antje Sölter betonte, dass sie auch vor dieser Dörferrunde jedes Dorf kannte und schon einmal besucht habe. „Zu dem einen oder anderen Dorf gibt es persönlichere und intensivere Bindungen als zu wenig anderen, aber im Laufe der vielen Jahren Ratsarbeit und zB über die jährlichen Treffen der Ortsbürgermeister habe ich viele Kontakte in die Dörfer. Dennoch muss ich sagen, dass ich unsere Ortschaften noch einmal völlig neu entdeckt habe, mit einem anderen Blickwinkel, aber auch mit anderen Begegnungen. Und jede von diesen hat wirklich Spaß gemacht, war eine absolute Bereicherung. Das Kennenlernen neuer Menschen, der Kontakt untereinander und der gemeinsame Austausch, das ist es, was mich in meiner Kandidatur bestätigt.

Miteinander reden, hören, aber auch zwischen den Zeilen spüren und fühlen, was die Menschen bewegt und was die Ortschaften belastet, gemeinsam schon jetzt überlegen, wie Lösungen aussehen können, wie man Ziele erreichen kann, welche Probleme vielleicht gar nicht so schwerwiegend sind, wenn man sie gemeinsam behandelt, dass ist es, was uns aus meiner Sicht verbindet. Hier dauerhaft im Gespräch zu bleiben, nicht nur jetzt punktuell vor der Wahl, hier nicht über die Bürgerinnen und Bürger, über die Ortsverantwortlichen hinweg zu entscheiden, sondern mit ihnen, das ist eins meiner Kernziele. Mit der Erfahrung aus fünfzehn Jahren als Ortsbürgermeisterin und Ratsfrau, mit der Erfahrung hier vor Ort also, konnte ich ganz genau nachfühlen und verstehen, was ich in den Dörfern gehört habe, welche bürokratischen Hürden genannt wurden und was die Wünsche aus den Dörfern sind. Hier möchte ich ansetzen als gewählte Bürgermeisterin“. Kein Dorf solle sich mehr abgehängt fühlen.
„Im Grunde sind es die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben“, zitiert Antje Sölter Wilhelm von Humboldt. „Das wurde in meiner Dörferrunde mehr als klar. Ich bin sehr froh, dass ich mir seit Ende Mai bis fast Mitte August für die Dörfer so viel Zeit genommen habe und möchte mich bei allen Besuchern vor Ort herzlich bedanken! Danke, dass Sie mir Ihre Zeit geschenkt haben, dass Sie mich wissen lassen haben, was Sie sich von einer zukünftigen Bürgermeisterin und von Verwaltung wünschen. Danke für selbstgebackenen Kuchen und Sonnenblumen, um nur einiges zu nennen, Danke für so viel positive Willkommenskultur und für jede konstruktive Kritik, es war eine bereichernde Zeit für mich!“.

Die Ergebnisse aus dem Austausch dieser Dörferrunden sei eine Säule, die sie mit ins Amt nehmen wolle, so die Bürgermeisterkandidatin. Kernstadt und Dörfer miteinander verbinden, das sei nicht nur ihr Slogan, das möchte sie ausfüllen.












23.08.2026 • 11:08 Uhr

„Herzensmenschen für Familien": Britta Saatze will Generationen stärker miteinander verbinden

In einem aktuellen Medieninfo der Wählergemeinschaft Unabhängige Bad Gandersheim heißt es: „Familien brauchen im Alltag verlässliche Unterstützung. Gleichzeitig gibt es Menschen, die Zeit, Lebenserfahrung und Engagement einbringen möchten. Mit ihrem Projekt „Herzensmenschen für Familien" möchte Britta Saatze von den Unabhängigen beides zusammenbringen und ein generationenübergreifendes Netzwerk in Bad Gandersheim aufbauen.
Die Idee dahinter ist einfach: Viele Familien sind heute darauf angewiesen, Beruf, Kinderbetreuung und Alltag miteinander zu vereinbaren. Großeltern oder andere Angehörige wohnen nicht immer vor Ort oder stehen nicht regelmäßig zur Verfügung. Gleichzeitig gibt es Menschen, die sich gern sinnvoll engagieren und Familien und Kindern Zeit schenken würden.
Genau hier sollen die „Herzensmenschen"
ansetzen.
Sie könnten Familien beispielsweise im Alltag unterstützen, mit Kindern spielen oder vorlesen, bei den Hausaufgaben helfen oder einfach als zusätzliche Bezugsperson Zeit schenken. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, professionelle Kinderbetreuung zu ersetzen, sondern Familien durch freiwilliges Engagement zusätzlich zu unterstützen.
„Nicht nebeneinander leben, sondern miteinander – genau darum geht es mir bei diesem Projekt. Wir wollen Generationen miteinander verbinden und Menschen zusammenbringen, die sich gegenseitig bereichern können", erklärt Britta Saatze.

Von dem Konzept sollen beide Seiten profitieren: Kinder gewinnen zusätzliche Bezugspersonen und erfahren Aufmerksamkeit und Unterstützung. Eltern werden im Alltag entlastet. Gleichzeitig erhalten Menschen, die sich engagieren möchten, die Möglichkeit, ihre Erfahrungen, Fähigkeiten und ihre Zeit sinnvoll einzubringen.










23.08.2026 • 11:05 Uhr

Moringen: König-Holding meldet Insolvenz an - 1.000 Mitarbeitende in Angst um Jobs

Bei dem einstigen Vorzeigeunternehmen König in Moringen geht die Zukunftsangst um. 1.000 Mitarbeitende fürchten um ihre Jobs. Das Amtsgericht in Göttingen bestätigte gegenüber Medien den beantragten Insolvenzantrag. Jetzt werden neue Investoren gesucht, um die Pleite abzuwenden. Rund 900 Beschäftigte erhalten dem Vernehmen nach zunächst einmal das staatliches Insolvenzgeld. Für Moringens Wirtschaftsstandort ist der Sanierungsfall König ein schwerer Rückschlag. red










23.08.2026 • 11:05 Uhr

Moringen: König-Holding meldet Insolvenz an - 1.000 Mitarbeitende in Angst um Jobs

Bei dem einstigen Vorzeigeunternehmen König in Moringen geht die Zukunftsangst um. 1.000 Mitarbeitende fürchten um ihre Jobs. Das Amtsgericht in Göttingen bestätigte gegenüber Medien den beantragten Insolvenzantrag. Jetzt werden neue Investoren gesucht, um die Pleite abzuwenden. Rund 900 Beschäftigte erhalten dem Vernehmen nach zunächst einmal das staatliches Insolvenzgeld. Für Moringens Wirtschaftsstandort ist der Sanierungsfall König ein schwerer Rückschlag. red










23.08.2026 • 11:05 Uhr

Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr durch herausnehmen von Gullideckeln

Die Polizei berichtet soeben: Am 23.08.2026 gegen 01:30 Uhr befuhr ein 25-jähriger Mann mit einem PKW den Warzer Weg in Fahrtrichtung Warzen. Hierbei wurde ein Gullideckel überfahren. Dadurch entstand an einem Rad des PKWs Sachschaden. Durch die eingesetzte Streifenwagenbesatzung wurden insgesamt drei Gullideckel auf der Fahrbahn des Warzer Wegs festgestellt. In unmittelbarer Nähe
wurden drei Abwasserschächte ohne Deckel festgestellt. Die Deckel wurden wieder auf die Schächte gelegt.
Die Polizei sucht Zeugen, die beobachtet haben, wer die Gullideckel auf der Straße abgelegt hat, oder Hinweise dazu geben kann. Diese werden unter der Telefonnummer 05181 8073 0 entgegengenommen. Gmü










23.08.2026 • 11:04 Uhr

Ein Bad Gandersheimer Unternehmen mit langer Tradition und weltweiten Beziehungen: SPD-Kandidatenteam zu Besuch bei Leicht & Appel

Spannender Besuch des SPD-Kandidatenteams mit weiteren Interessierten beim Unternehmen Leicht & Appel in der Neuen Straße: „Unseren Betrieb zur Herstellung von Aluminiumbehältern gibt es seit 1912 in Bad Gandersheim. Seit 1971 sind wir unter dem Namen Leicht & Appel bekannt. Zurzeit arbeiten rund 40 Beschäftigte bei uns, und wir exportieren unsere Produkte in alle fünf Kontinente“, so Geschäftsführer Holger Leicht über das Unternehmen, das als Spezialanbieter für Aluminiumflaschen, -dosen und exklusive Behälter besondere Anforderungen an Dichtigkeit und Sicherheit erfüllt. Im Bereich Sauberkeit gilt das Unternehmen in Deutschland als Marktführer. Die Behälter sind geeignet für Parfüm- und Duftstoffe, Medikamente sowie Gefahrgüter. Gegenüber Glas hat Aluminium den Vorteil des geringeren Gewichts und der Bruchsicherheit, es eignet sich daher besonders für den Transport beim Schiffs- und Luftverkehr. Beim Rundgang durch die Produktions- und Lagerhallen erläuterte Holger Leicht die Prozesse der Herstellung, Lackierung, Verschlusssicherung und industriellen Reinigung.
Aufgrund der zwischenzeitlich gestiegenen Bedarfe der Bundeswehr hat das Unternehmen außerdem die Herstellung von Feldflaschen und Kochgeschirr für Soldatinnen und Soldaten verstärkt. Mit Aussetzen der Wehrdienstpflicht war die Nachfrage stark zurückgegangen. Inzwischen steigt wieder die Nachfrage nach Feldflaschen, diese werden alle vor Ort in Bad Gandersheim produziert.
SPD-Fraktionsvorsitzender Jonas Schnute, bedankte sich im Namen der Gruppe herzlich bei Holger Leicht für die ausführlichen Informationen. red










23.08.2026 • 11:02 Uhr

Headbanger Festival auf dem Bad Gandersheimer Flugplatz: Tausende erleben hammerharten Event der Einbecker Brauhaus AG!

Da ist es: das fantastische Festivalfeeling auf dem Flugplatz in der südniedersächsischen Stadt Bad Gandersheim. Was in Einbeck nicht funktionierte erlebt seit Stunden eine stimmungsvolle Premiere für die Einbecker Brauhaus AG. Sie promotet mit dem Headbanger Festival ihre neue Biermarke. Und die kommt an wie die harten Klänge der Bands auf der gigantischen Bühne. Mehrere Tausend Besucher und Besucherinnen feiern ausgelassen in die untergehende Sonne in eine lange Nacht hinein. red/Foto: FisWMG










22.08.2026 • 12:23 Uhr

Zeugenaufruf nach Diebstahl von Kupferrohren

Die Polizei in Goslar berichtet: Im Tatzeitraum vom Donnerstag, 20.08.2026, 17:00 Uhr bis zum Freitag, 21.08.2026, 09:00 Uhr haben noch unbekannte Täter an einem im Umbau befindlichen Hotel in der Dr.-Barner-Straße in Braunlage Fallrohre (Kupfer) abgebaut und entwendet. Weiterhin wurde die dort befindliche Blitzableiteranlage beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf mindestens 1000 Euro geschätzt. Ermittlungen hierzu wurden eingeleitet.

Die Polizeistation Braunlage bittet mögliche Zeugen oder Hinweisgeber sich unter der Telefonnummer 05520-93260 zu melden.










22.08.2026 • 12:18 Uhr

Miteinander, Füreinander – Gemeinsam für eine gute Zukunft! SPD-Bürgerliste stellt ihr Programm zur Stadtratswahl in Bad Gandersheim vor

„Schon im Juni hat die SPD auf ihrer Mitgliederversammlung ihr Programm zur Stadtratswahl am 13. September beschlossen“, so Anja Görlach für die SPD. „Der Entwurf dazu wurde mit allen 27 Kandidierenden, auch jenen ohne Parteibuch, gemeinsam entwickelt. Wir stehen gemeinsam zu einem Programm für eine gute Zukunft unserer Stadt und unserer Dörfer. In den folgenden Tagen stellen wir die einzelnen Punkte unseres Programms vor.“

Im Vorwort zum Programm heißt es:

Bad Gandersheim und seine Dörfer sind unser Zuhause. Wir haben in den vergangenen Jahren viel erreicht und wichtige Projekte erfolgreich abgeschlossen: Eine medizinische Versorgung, die neu gedacht wurde. Infrastrukturprojekte, die unserer Stadt etwas hinterlassen haben, das bleibt. Eine Dorfregion, die ihresgleichen in Niedersachsen sucht. Darauf sind wir stolz und darauf wollen wir aufbauen. Jetzt geht es darum, diesen Kurs beizubehalten und weiterzuentwickeln.

Wir stehen für eine verlässliche, soziale und gerechte Politik, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt und dazu beiträgt, dass unsere Stadt und Dörfer für alle Generationen lebenswert bleiben. Was uns verbindet, sind unsere gemeinsamen Werte und die Überzeugung, dass gute Kommunalpolitik die Fähigkeit zum Zuhören und zum Kompromiss braucht, sowie die Bereitschaft, auch unbequeme Wahrheiten auszusprechen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Bad Gandersheim ist eine liebenswerte Stadt in einer schönen Landschaft, aber natürlich ist nicht alles perfekt. Es gibt Dörfer, die auf dringende Sanierungen warten. Es gibt Menschen, die sich von der Politik nicht gehört fühlen. Es gibt Konflikte, die auch wir nicht immer gut lösen konnten. Das sagen wir offen – weil wir glauben, dass Ehrlichkeit die Grundlage für verlässliche Politik ist.

SPD-Bürgerliste: „Dies ist unser Wahlprogramm!“, Punkt 1: Gemeinsam für eine attraktive Stadt, die einlädt und begeistert
Bad Gandersheim ist geprägt von einer besonderen historischen Altstadt, lebendigen Dörfern und einer wunderbaren Landschaft. Viele Gäste sind davon begeistert. Wir wollen dazu beitragen, dass Bad Gandersheim ein Ort bleibt, an dem man gerne lebt, arbeitet und seine Freizeit genießt.

Das haben wir bereits erreicht:

n Unser größter Tourismusmagnet und zugleich ein wichtiger Wirtschaftsfaktor sind die Gandersheimer Domfestspiele mit jährlich über 50.000 Besucherinnen und Besuchern.
n Urlaubsatmosphäre vor der Haustür: Mit der Landesgartenschau haben wir barrierefreie Kuranlagen und ein neues Sole-Naturfreibad geschaffen, das über die Region hinaus strahlt.
n Zu allen Jahreszeiten gibt es ein vielfältiges, lebendiges Kulturangebot und Feste in Stadt und Dörfern.

Das packen wir als Nächstes an:

n Die Altstadt durch moderne Wohnprojekte beleben
n Leerstandsmanagement in Innenstadt und Dörfern voranbringen
n Kultur- und Freizeitangebote in Stadt und Dörfern weiter stärken
n Flächendeckend Glasfaser umsetzen

Wir setzen uns für eine attraktive Stadt Bad Gandersheim ein:

Jonas Schnute, Anja Görlach, Stefan Winzinger, Heidi Meyer und Katja Giszas
















22.08.2026 • 12:11 Uhr

Aufbruch eines Zigarettenautomaten in Bad Gandersheim

Tatort: 37581 Bad Gandersheim, Northeimer Straße 14. Tatzeitraum: 20.08.2026, 22:00 bis 21.08.2026, 08:45 Uhr. Die Polizei berichtet soeben:

Im oben genannten Tatzeitraum wurde ein Zigarettenautomat durch bislang unbekannte Täter gewaltsam aufgebrochen und diverse Tabakwaren im Wert von über 1000EUR entwendet. Nach ersten Ermittlungen verwendeten die unbekannten Täter unterschiedliche Hebelwerkzeuge sowie einen Winkelschleifer für die Tat.

Mögliche Zeugen, welche sachdienliche Hinweise zum Geschehen geben können werden gebeten, sich telefonisch bei der Polizei Bad Gandersheim unter der 05382/95390 zu melden (ber)










22.08.2026 • 12:10 Uhr

Provokante Meinung des Bestsellerautors Wohlleben: Intensive Nutzung fördert Waldbrände

Peter Wohlleben sieht in einer intensiven Forstwirtschaft eine Ursache für Waldbrände. Er plädiert dafür, den Anbau nicht heimischer Nadelbäume in Deutschland zu verbieten.

Der Förster und Bestsellerautor Peter Wohlleben gibt der Forstwirtschaft eine Mitschuld an den jüngsten Waldbränden. «Auslöser ist so gut wie immer Brandstiftung», sagte Wohlleben im Interview mit dem Bremer «Weser Kurier» (Samstag). «Aber ohne Brennmaterial würde nichts brennen - und dieses Material liefert die Forstwirtschaft.»

Während Buchen-Eichen-Wälder kaum Feuer fingen, sehe das bei Kiefern- oder Fichten-Plantagen sowie in Spanien und Portugal bei Kiefern- oder Eukalyptus-Plantagen anders aus, erläuterte Wohlleben. In Südfrankreich gebe es Seekiefern-Monokulturen auf Tausenden
Quadratkilometern. «Also war es schon vorher ökologisch eine Katastrophe, was da jetzt abbrennt, und das mit Ansage.»

Historische Studien zeigen laut Wohlleben: «Starke Waldbrände kamen erst mit intensiver Nutzung auf.» Der Forstwirt sprach sich dafür aus, den Anbau nicht heimischer Nadelbäume in Deutschland zu verbieten. Aktuell werde dagegen viel Douglasie gepflanzt, obwohl
unter ihr die geringste Grundwasserneubildung aller Baumarten stattfinde. «Ökologisch sind das 'grüne Wüsten'», kritisierte Wohlleben. «Kaum Insekten überwintern dort, was gerade im Winter für die heimische Vogelwelt katastrophal ist. Und sie brennen hervorragend, weil sie viele ätherische Öle enthalten.» epd











22.08.2026 • 12:06 Uhr

Heute ist "Tag der Retter! beim E-Center: Dirk Scheuner: "Wir wollen uns bei Euch bedanken!"

Mit Blaulicht und dem Klang der Martinshörner ist heute Vormittag der "Tag der Retter" auf dem Gelände des E-Centers in Bad Gandersheim eröffnet worden. Zuvor hatte Dirk Scheuner für seinen Markt zum Anlass der Aktion mit Rettungsdiensten und Betreuungseinrichtungen erklärt: "Wier möchten uns einmal dafür bedanken, dass ihr für uns in brenzlichen Situationen da seid!"

Die Organisationen bieten dem Publikum eine Fülle von informativen und unterhaltsamen Aktionen an. Ebenso ist für den kulinarischen Genuss gesorgt. Der "Tag der Retter" geht mit seinen Angeboten bis in den Nachmittag hinein. Ein Besuch lohnt sich! red

Die Bilder vom Vormittag geben erste Einblicke in das Geschehen auf dem Gelände des E-Centers in Bad Gandersheim. Fotos: FisWMG
















22.08.2026 • 11:59 Uhr

Motorradfahrer auf der B242 tödlich verunglückt!

Die Feuerwehr Bad Grund berichtet über einen schwierigen Einsatz:
Am Freitagabend (19.42Uhr) wurden wir zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 242 alarmiert.
Zum Zeitpunkt der Alarmierung befanden sich unsere Einsatzkräfte aufgrund des stattfindenden Übungsdienstes bereits am Feuerwehrhaus. Dadurch konnten wir ohne jeglichen Zeitverzug ausrücken und die Einsatzstelle schnell erreichen.
Aus bislang ungeklärter Ursache war ein Motorradfahrer im Kurvenbereich gestürzt und anschließend mit einem entgegenkommenden Pkw kollidiert. Trotz der eingeleiteten Maßnahmen kam für den Motorradfahrer jede Hilfe zu spät. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Im weiteren Einsatzverlauf unterstützten wir die Polizei im Rahmen der Amtshilfe und leuchteten die Einsatzstelle bis in die frühen Morgenstunden großflächig aus. Ein externer Gutachter wurde zur Unfallaufnahme hinzugezogen.
Für die anschließende Reinigung der Fahrbahn durch ein Fachunternehmen blieb die B 242 weitere Stunden voll gesperrt. (hk) Foto: FF Bad Grund










22.08.2026 • 10:21 Uhr

Stadtratswahlkampf: Grüne Feuer und Flamme für das Bad Gandersheimer Sole-Natur-Freibad

Rund 70 Menschen haben am Freitag die "Lange Nacht" im Sole-Naturfreibad in Bad Gandersheim besucht. Romantisches Schwimmen bei Kerzenschein, so war es angekündigt und möglich. Um die Becken herum waren Teelichter gestellt. Vor der hölzernen Imbisshütte flackerten Flammen in drei Feuerschalen. Drumherum futterten nette Gäste Pommes rotweiß mit Bockwürstchen oder tranken coole Cocktails. Ein vergnüglicher Abend. Auch die Witterung spielte bei gut 22 Grad Celsius bestens mit.

Bauamtsleiter Renziehausen
für mit viel Kenntnis durch
das Vorzeige-Freibad

Zu der "Langen Nacht" hatte der Grünen Kreisverband Northeim Einbeck in Kooperation mit den Grünen im Bad Gandersheimer Stadtrat eingeladen. Allen voran mit ihren Ratsfrauen Dr. Trude Poser und Ricarda Polzin. Als Gast eingeladen war außerdem der grüne Landratskandidat Jakob Reiter. Er und weitere Kandidaten/innen ließen sich von Bad Gandersheims Bauamtsleiter Christopher Renziehausen, einem besten Kenner des Freibades, die besondere Freizeiteinrichtung perfekt und informativ erklären; Renziehausen hatte sich als Privatperson und im Rahmen seines letzten Urlaubstages zu dieser Führung bereiterklärt, beugte er geschickt möglichen Kritiken an seinem Auftritt vor.

Gäste zeigen sich von
der Gesamtanlage des
Naturbades beeindruckt

Die Gäste zeigte sich von der Gesamtanlage, der Klärtechnik ganz ohne Chemie und dem vorzüglichen Badewasser (gestern 21 Grad) tief beeindruckt. "Ich liebe unser Freibad!", schwärmte Dr. Trude Poser. Renziehausen berichtete, dass das Naturbad angesichts des tollen Hochsommers deutlich stärkeren Zuspruch bekommen habe als im Vorjahr. An einem Spitzentag waren über 800 zahlende Besucher und Besucherinnen gezählt worden. Auch gestern hatten alle Badegäste artig 3 Euro Eintritt bezahlt. Die Bauaufsicht war ehrenamtlich organisiert.

Ratsfrau Dr. Trude Poser
tritt im Freibad bei Herrn
Baade in der Förderverein ein

Der Vorsitzende des Schwimmbad-Fördervereins, Joachim Baade, zeigte sich dankbar, als er im Freibad noch Ratsfrau Dr. Poser als neues Mitglied im Förderverein aufnehmen durfte. "Weil ich dieses Freibad unheimlich mag", bekräftigte sie ihre Begeisterung. red

Die Fotos geben einige Einblicke in das gestrige Meeting im Natur-Freibad. Fotos: FisWMG
















22.08.2026 • 09:56 Uhr

Stadtratswahlkampf in Northeim wegen Pflastersteinen: "Augenwischerei und Wahlkampfgetöse", meint die AfD

In Northeim ist Straßenpflaster ein Wahlkampfthema. Die AfD-Stadtratsfraktion hat sich dazu in einer Pressemitteilung zu Wort gemeldet. In dem Statement wird unter anderem ausgeführt: "Der jüngste Antrag von SPD und Grünen für den Rat der Stadt Northeim klingt im ersten Moment charmant und fortschrittlich. Bei genauerem Hinsehen entpuppt er sich jedoch als reine Augenwischerei auf Kosten der Steuerzahler. Das vorgeschlagene Abschleifen von historischem Kopfsteinpflaster löst die tiefgreifenden Probleme unserer Fußgängerzone nicht – es verschiebt sie nur und verbrennt dabei wertvolles Geld, das wir dringend für echte, nachhaltige Lösungen brauchen."

Weiter heißt es in der AfD-Position: "Wir lehnen diesen Prüfauftrag ab und fordern stattdessen eine schrittweise Komplettsanierung mit einem modernen, barrierefreien und freundlichen Untergrund. Wir lehnen ein Schleifen ab, dies ist der Falsche Weg ein Lösungsansatz sind aus unserer Sicht. Glatte Steine machen noch keinen ebenen Weg (Die „Augenwischerei“). Das Problem in Northeim ist nicht nur die raue Oberfläche der einzelnen Steine. Das Hauptproblem sind die tiefen, unregelmäßigen Fugen, die Absackungen im Untergrund und die Neigungen des Pflasters. Wenn eine diamantbestückte Fräse über ein welliges, abgesacktes Pflaster fährt, bleibt der Untergrund danach immer noch wellig und holprig. Für Menschen mit Rollatoren, Rollstühlen, Blindenstöcken oder für Eltern mit Kinderwagen ändert sich dadurch fast nichts.
Die Erschütterungen bleiben hoch, das Unfallrisiko durch hängengebliebene Räder in den breiten Fugen ebenfalls. Dieses Verfahren täuscht eine Barrierefreiheit vor, die es technisch gar nicht liefern kann. Reine Geldverschwendung ohne Langzeiteffekt:
Das Abschleifen ist ein extrem teures und mechanisch aufwendiges Verfahren. Und was passiert in wenigen Jahren? Wenn der Unterbau einer Straße nicht stimmt – und das tut er in vielen alten Bereichen nicht –, sacken die Steine durch die Verkehrsbelastung weiter ab. Das Geld für das teure Abschleifen ist dann sprichwörtlich pulverisiert worden. Wir fordern, dass jeder Euro, den die Stadt Northeim für die Innenstadt in die Hand nimmt, nachhaltig investiert wird. Kosmetische Korrekturen an einer maroden Substanz sind reine Verschwendung von Steuergeldern. Wir wollen echte Barrierefreiheit statt schlechter Kompromisse:
Alte, kranke und mobilitätseingeschränkte Menschen in unserer Stadt haben das Recht auf einen wirklich sicheren und komfortablen Verkehrsraum. Das Erreichen wir nur durch einen freundlichen, ebenen und fugenarmen Untergrund, wie er in modernen, barrierefreien Innenstädten längst Standard ist (z.B. durch gesägtes und eben verlegtes Neupflaster oder spezielle Laufbänder aus ebenen Platten). Unser Gegenvorschlag:
Anstatt Geld für teure Prüfberichte und kosmetische Fräsarbeiten zu verschwenden, sollte die Verwaltung beauftragt werden, einen Stufenplan für eine schrittweise Komplettsanierung der Northeimer Fußgängerzone zu erarbeiten. Abschnitt für Abschnitt, finanzierbar und haushaltsschonend über mehrere Jahre aufgeteilt – aber dafür am Ende richtig, nachhaltig und zu 100 Prozent barrierefrei für alle Generationen", so abschließend.











22.08.2026 • 09:49 Uhr

Kampagne gegen Weltstrafgericht: Wieczorek-Zeul vermisst Aufschrei

Angesichts der US-Kampagne gegen den Internationalen Strafgerichtshof In Den Haag warnt die ehemalige Entwicklungsministerin Wieczorek-Zeul vor einer «Zerstörung von Rechtsstaatlichkeit». Die frühere Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) vermisst angesichts des großen Drucks der USA auf den Internationalen Strafgerichtshof eine deutlichere Positionierung Deutschlands. «Die Vereinigten Staaten wollen den Internationalen Strafgerichtshof zerschlagen, und ich wundere mich,
dass es keinen lauteren Aufschrei gibt», sagte Wieczorek-Zeul dem
Evangelischen Pressedienst (epd).

Die USA drohten inzwischen Ländern, die den Gerichtshof unterstützen, kritisierte Wieczorek-Zeul. «Es braucht eine klare Ansage, dass das die Zerstörung von Rechtsstaatlichkeit und rechtsstaatlichen Denkens im internationalen Raum bedeutet», sagte
die SPD-Politikerin, die von 1998 bis 2009 Entwicklungsministerin war. In der Konsequenz drohe damit eine Zunahme von Gewalt.

# Sanktionen gegen
Gerichtspräsidentin

Die Vereinigten Staaten gehen mit einer massiven Kampagne gegen den 2002 ins Leben gerufenen Internationalen Strafgerichtshof vor.

Unter anderem sollen Vertragsstaaten zum Austritt bewegt werden. Das Gericht mit Sitz im niederländischen Den Haag wird bei schwersten Vergehen wie Kriegsverbrechen, Völkermord oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit tätig.

US-Außenminister Marco Rubio hatte am Dienstag Sanktionen gegen die Präsidentin des Gerichtshofs, die Japanerin Tomoko Akane, ankündigt. Auch der senegalesische Jurist Abdoulaye Seye wurde mit Sanktionen belegt. Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) kritisierte das Vorgehen der USA als «Frontalangriff auf das Völkerstrafrecht».

# Ermittlungen
gegen Israel

Dem Internationalen Strafgerichtshof gehören 125 Länder an. Die USA erkennen das Gericht - wie etwa auch Israel, Russland und China - nicht an. Zuletzt erklärten Venezuela und der Tschad den Austritt aus dem Römischen Statut, der Vertragsgrundlage des Gerichtshofs. Der Austritt wird nach einem Jahr gültig. Hintergrund des Vorgehens der USA sind unter anderem Ermittlungen zu Kriegsverbrechen im Gaza-Streifen, von denen der enge Verbündete Israel betroffen ist.

Gegen den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu sowie den ehemaligen Verteidigungsminister Joaw Galant wurden Haftbefehle erlassen. epd










22.08.2026 • 09:47 Uhr

Sattelzug verirrt sich bei der Anschlussstelle Hildesheim- Drispenstedt in eine Autobahnbaustelle und bleibt stecken!

Am Freitagmittag gegen 13:20 Uhr kam es auf der BAB 7 Gemarkung Hildesheim im abgesperrten Baustellenbereich der Südfahrbahn zu einem kuriosen Einsatz. Durch eine vorbeifahrende Verkehrsteilnehmerin wurde ein Sattelzug gemeldet, welcher sich augenscheinlich in der Baustelle bei der Anschlussstelle
Hildesheim-Drispenstedt festgefahren habe.

Die eingesetzten Polizeibeamten stellten fest, dass die Meldung der Verkehrsteilnehmerin zutraf und die Situation vor Ort ein interessantes Bild lieferte. Der 48-Jährige Fahrzeugführer aus Belarus befuhr mit seinem Sattelzug, trotz vorhandener Verbotsschilder und Baustellenabsicherung, die gesperrte Auffahrt an der Anschlussstelle Hildesheim-Drispenstedt. Auf der Fahrbahn angekommen bemerkte er wohl seinen Fehler und versuchte seinen Sattelzug zu Wenden. Dabei rutschte er mit der Vorderachse seiner Sattelzugmaschine jedoch in eine ca. 40 Zentimeter tiefe Vertiefung der abgefrästen Betonfahrbahn. An der Betonkante der erst neu errichteten Fahrbahn blieb die Zugmaschine schließlich stecken und schaffte es aus eigenem Antrieb nicht mehr heraus.

Den Polizeibeamten gelang es mittels vorhandenen Baustellenmaterials eine Rampe unter den Vorderreifen der Zugmaschine zu errichten, sodass der Sattelzug gegen 14:40 Uhr aus der Vertiefung herausfahren konnte.

Am Unterboden der Sattelzugmaschine sowie an der neuen Betonfahrbahn entstanden Schäden. Der Vorfall wurde durch die Polizeibeamten der Autobahnpolizei Hildesheim als Verkehrsunfall aufgenommen. Dem verursachenden Fahrzeugführer droht aufgrund begangener Verkehrsordnungswidrigkeiten ein Bußgeld. Der durchgehende Verkehr der BAB7 wurde durch den Vorfall nicht eingeschränkt oder gefährdet. stä/Foto: Polizei










22.08.2026 • 09:45 Uhr

Verlockende Bilder sollen Diskussion über Gesundheitsbad in Bad Gandersheim auslösen

Mit ihrer am Donnerstag vorgestellten Konzeptidee möchten die Wählergemeinschaft Die Unabhängigen in Bad Gandersheim die Debatte über das Bäderwesen in der Roswithastadt beleben. Der Entwurf sieht den Abriss des maroden Hallenbades vor. Mit privaten Investoren könnte ein dreistöckiges Gesundheitsbad in Holzbauweise ammderzeitigen Hallenbadstandort entstehen. So haben es Konzeptmacher Uwe Grande und Ratskandidat und Unternehmer Andreas Anders vorgestellt (wir berichten).

Im Mittelpunkt steht ein grundlegend neuer Ansatz: Am bestehenden Hallenbadstandort soll nicht einfach das frühere Bad wiederhergestellt werden. Stattdessen soll dort perspektivisch ein moderner Gesundheitsstandort entstehen, der Schwimmen, Bewegung, Therapie, Prävention, medizinisch-therapeutische Versorgung, Regeneration und Begegnung miteinander verbindet.

Mehr als nur ein
Hallenbad in der ersten
Konzeptidee

„Wir wollten bewusst nicht mit der nächsten Einzelidee für ein Schwimmbad kommen. Unsere Frage war vielmehr: Wenn wir an diesem Standort ohnehin neu denken müssen, was braucht Bad Gandersheim dann für die kommenden Jahrzehnte? Daraus ist die Idee entstanden, Schwimmen, Gesundheit, Therapie und Lebensqualität konsequent miteinander zu verbinden“, erklärt Uwe Grande.

Privatinvestoren wünschen
sich Eigentumsübergang der
Altimmobilie und des Grundstücks

Angedacht ist, dass die Privatinvestoren das alte Hallenbad sowie den gesamten Standort von der Stadt übernehmen. Dieser Eigentumsübergang wurde als eine Grundvoraussetzung genannt, um das Vorhaben durch Privatinvestoren realisieren zu lassen. Für diese Perspektive wolle man bei der Stadtratswahl die kommunalpolitischen Mehrheiten anbahnen. Denn klar ist, dass die grundsätzlichen Weichen für die Realisierung des ehrgeizigen Vorhabens nur im Stadtrat und im Einvernehmen mit den Genehmigungsinstanzen und den staatlichen Fördergeldgebern möglich wird.

Beeindruckende Motive
des möglichen Gesundheits-
Bades vorgeführt

Wie das Gesundheitsbad ausschauen könnte wurde anhand beeindruckender Bilder bei der Präsentation im Hofcafe Löning auf dem Klosterhügel in Brunshausen vorgeführt. re










22.08.2026 • 09:44 Uhr

Verkehrsunfall in Northeim mit zwei verletzten Personen

Ereignisort :Northeim, Wieterstraße, Ereigniszeitpunkt: 21.08.2026, 09:05 Uhr,die Polizei berichtet:
Eine 59-jährige Northeimerin stand mit ihrem Pkw aufgrund roter Lichtzeichenanlange (Ampel) in der Wieterstraße vor dem Kreuzungsbereich zur Wilhelmstraße. Eine 69-jährige Northeimerin fuhr ungebremst auf. Ihr wurde aufgrund neurologischer und körperlicher Auffälligkeiten eine Blutprobe entnommen. Beide Beteiligte wurden durch den Unfall verletzt, die Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von 7.500 Euro.Gro










22.08.2026 • 09:41 Uhr

Exhibitionistische Handlungen auf einem Spielplatz in Angerstein - Täter im Rahmen der Fahndung gefaßt

Tatort: Nörten-Hardenberg, Springstraße, Spielplatz, Tatzeit: Freitag, 21.08.2026, 12:22 Uhr,

Die Polizei berichtet soeben: Ein 36-jähriger Mann befriedigte sich selbst auf einem öffentlichen Spielplatz in Angerstein. Kinder waren nach bisherigen Erkenntnissen zu diesem Zeitpunkt nicht vor Ort. Dem Vernehmen nach wurde der Mann von Zeugen/innen beobachtet. Die alarmierten die Polizei. Er konnte im Rahmen der Fahndung auf der Terrasse eines Mehrfamilienhauses gestellt und identifiziert werden. Der Täter erhielt eine Gefährderansprache sowie einen Platzverweis. red/ Gro










21.08.2026 • 18:51 Uhr

Im nichtöffentlichen Stadtrat beschlossen: Ordnungsamtsleiter Frank Biener zum Ersten Bürgermeistervertreter befördert - Das bestätigt Niklas Kielhorn

In seiner gestrigen Geheimsitzung hat der Stadtrat in seiner letzten Sitzung in dieser Legislaturperiode eine wichtige Personalentscheidung gefällt. Er wählte den Leiter des städtischen Ordnungsamtes, Frank Biener, zum neuen Ersten Vertreter des Bürgermeisters. Das hat auf Nachfrage Bürgermeister Niklas Kilehorn offiziell bestätigt.

Mit der Entscheidung erfüllt sich ein langgehegter Wunsch Biener. Er hatte sich in der Vergangenheit mehrmals um eine Beförderungen bei anstehenden Entscheidungen in Leitungsfunktionen beworben. In der Hauptsache war er dabei dem Vernehmen nach an der Bevorzugung von Bewerberinnen gescheitert.

Als einer der wenigen Beamten in der Personalriege der Stadtverwaltung und mit seiner Gesamtqualifikation erfüllte Biener immer die Voraussetzungen für die nun erfolgte Einstufung in der Hierarchie der Führungskräfte. Mit seinen 61 Lebensjahren und über vierzig Jahren im öffentlichen Dienst ist der nun erfolgte Karrieresprung eine schöne Anerkennung und Wertschätzung seines nachhaltigen Engagements.
Wir gratulieren recht herzlich!














21.08.2026 • 08:55 Uhr

Kommunalwahl 2026: „Du bist Demokratie.“ auf Tour in Göttingen Paritätischer Kreisverband Göttingen lädt Bürger/nnen zum Austausch zur Kommunalwahl ein.

Anlässlich der Kommunalwahl am 13. September 2026 lädt der Paritätische Kreisverband Göttingen Bürger/innen in Göttingen herzlich zum politischen Austausch ein. Unter dem Motto „Du bist Demokratie.“ findet am 29. August 2026 von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr ein Aktionsstand am Gänseliesel in der Fußgängerzone satt.

Bei einer Tasse Kaffee sind alle Interessierten eingeladen, ins Gespräch zu kommen: über Demokratie, über die Themen, die die Menschen in Göttingen bewegen, und über Erwartungen an die zukünftige Kommunalpolitik.

„Wir möchten mit den Menschen vor Ort ins Gespräch kommen – zuhören, was ihnen wichtig ist, und gemeinsam darüber nachdenken, wie wir unsere Kommune sozial und lebendig gestalten können“, sagt Amina Yousaf, Kreisverbandsgeschäftsführung des Paritätischen Kreisverbands Göttingen.

Neben Mitarbeitenden aus den Mitgliedsorganisationen des Paritätischen und Bürger*innen sind auch lokale Politiker/innen sowie Kandidat/innen für die Kommunalwahl eingeladen, sich am Austausch zu beteiligen. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und den Dialog auf Augenhöhe zu fördern.

Ein zentrales Element der Tour sind Beteiligungskarten: Besucher*innen können ihre Wünsche, Ideen und sozialpolitischen Anliegen direkt formulieren. Diese werden vor Ort sichtbar ausgestellt und laden weitere Menschen zum Mitdenken und Diskutieren ein. Die gesammelten Beiträge sollen im Anschluss in die lokale politische Diskussion eingebracht werden.

Mit der Aktion macht der Paritätische Göttingen zugleich auf die wichtige Rolle sozialer Arbeit in Göttingen aufmerksam. Die Mitgliedsorganisationen leisten täglich einen entscheidenden Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt – mit Beratungsangeboten, sozialen Diensten, Begegnungsorten und Projekten für unterschiedliche Zielgruppen.

„Diese Arbeit ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer sozialen Infrastruktur vor Ort. Sie sichtbar zu machen und politisch zu stärken, ist uns ein wichtiges Anliegen“, so Amina Yousaf.

Alle Bürger/innen sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen, mitzudiskutieren und ihre Perspektiven einzubringen.
„Du bist Demokratie.“ auf Tour zur Kommunalwahl 2026:
Ort: am Gänseliesel (Fußgängerzone)
Datum: Samstag, 29. August 2026
Uhrzeit: 10:00 – 15:00 Uhr










21.08.2026 • 08:46 Uhr

Messe für ein aktives Leben am 5. September - Information und Beratung treffen auf Mitmachangebote, Tanz, Alpakas und Aktionen für Kinder

Am Freitag, 5. September, findet von 11:00 bis 14:00 Uhr in der Stadthalle Northeim die Messe für ein aktives Leben statt. Eingeladen sind ausdrücklich alle Bürgerinnen und Bürger aus dem gesamten Landkreis Northeim, unabhängig von Alter und Wohnort. Die Veranstaltung verbindet Informationen, persönliche Beratung und praktische Angebote rund um ein selbstbestimmtes und aktives Leben und versteht sich als kreisweites Angebot für alle Generationen.

Rund 60 regionale Ausstellerinnen und Aussteller informieren zu Themen wie Gesundheit, soziale Teilhabe, Selbsthilfe, Inklusion, Pflege, Vorsorge, Ehrenamt und Bewegung. Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, sich individuell beraten zu lassen, regionale Unterstützungsangebote kennenzulernen und direkt mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen.

Eröffnet wird die Messe durch das Tanzstudio Kerstin Baufeldt aus Katlenburg. Neben einer Tanzvorführung aus dem aktuellen Programm ist auch die inklusive Tanzgruppe mit Live-Gesang beteiligt.

Auf der Messe sollen fachliche Informationen mit konkreten Erlebnissen und niedrigschwelligen Angeboten verbunden werden. Ergänzend zu Beratungsangeboten und Fachvorträgen gibt es deshalb verschiedene Mitmachaktionen für die ganze Familie. Unter anderem werden Einblicke in die tiergestützte Therapie mit Alpakas gegeben. Für Kinder wird Kinderschminken angeboten. Auch die Polizei ist mit Präventionsangeboten vertreten und ein Sanitätshaus stellt moderne Hilfsmittel vor, die vor Ort ausprobiert werden können.

Die Messe versteht sich als kreisweites Angebot und richtet sich unabhängig vom Wohnort an alle Interessierten. Ob für die eigene Lebenssituation oder mit Blick auf Kinder, Eltern, Partnerinnen und Partner oder Großeltern: Die Veranstaltung möchte Orientierung geben, über Unterstützungsangebote informieren und zeigen, welche vielfältigen Möglichkeiten es im Landkreis Northeim gibt, aktiv und selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Der Eintritt ist kostenfrei.










21.08.2026 • 08:38 Uhr

Bad Gandersheim macht was Einbeck nicht kann! Gigantische Headbanger-Bühne auf Flugplatz dominiert

Gestern war es bereits soweit: Die gigantische Bühne für das am Samstag stattfindende "erste Headbanger-Festival" auf dem Bad Gandersheimer Flugplatz war aufgebaut. Und sie hielt den böigen Winden bestens stand. Drumherum eine Reihe von "Käfigen"...

Am Samstag ab 15 Uhr wird hier wildes Festivalleben herrschen. Tolle Musik! Geile Stimmung! Viele nette Leute! Ein neues Getränk von der Einbecker Brauhaus wird angeboten.

Alles ein schlagender Beweis dafür, dass es Bad Gandersheim mit diesem Headbanger-Event besser kann als Einbeck! Herzlichen Glückwunsch! Und nix wie hin. Es gibt noch Tickets! Fotos: FisWMG












21.08.2026 • 08:27 Uhr

Landkreistag befürwortet Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss

Die derzeitigen Ausgaben für den staatlichen Unterhaltsvorschuss sind nach Auffassung des Landkreistages «finanziell nicht mehr tragbar».

Der Landkreistag unterstützt die Pläne von Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) für Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende. Das Vorhaben weise «in die
richtige Richtung», sagte Hauptgeschäftsführer Kay Ruge der «Rheinischen Post» (Freitag). «Der Staat muss den Mut haben, frühere Leistungsausweitungen zurückzunehmen, wenn sie finanziell nicht mehr tragbar sind.» Der Lebensunterhalt bedürftiger Jugendlicher bleibe
durch andere Sozialleistungen gesichert.

Nach den Plänen der Familienministerin soll der staatliche Unterhaltsvorschuss künftig nur noch für Kinder unter 16 Jahren gewährt werden. 2017 war die Altersgrenze von 12 auf 18 Jahren angehoben worden. Ruge sagte, seit der Reform von 2017 habe sich die Zahl der leistungsberechtigten Kinder und Jugendlichen verdoppelt, die Ausgaben hätten sich nahezu vervierfacht. In der SPD stößt das Spar-Vorhaben der Familienministerin auf Widerstand. epd











21.08.2026 • 08:24 Uhr

Dassel: Unfall infolge eines medizinischen Notfalls

Am gestrigen Nachmittag ereignete sich auf der Kreisstraße 515 bei Dassel ein Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person. Der 49-jährige Fahrzeugführer befuhr die K 515, als er plötzlich einen medizinischen Notfall erlitt. Einer der beiden Mitfahrer erkannte die Situation und schaffte es den Transporter nach rechts in den Graben zu lenken. Durch den Aufprall wurde der Fahrzeugführer leicht verletzt. Die beiden Mitfahrer 31 und 29 Jahre blieben unverletzt.

Der Fahrer wurde an der Unfallstelle umgehend medizinisch versorgt und im Anschluss in ein örtliches Krankenhaus verbracht.

Der Transporter wurde durch den Unfall beschädigt. Die Schadenhöhe wird auf ca. 2000 Euro geschätzt.pfa










21.08.2026 • 08:17 Uhr

Stadtratswahlkampf: Julia Bruder will Bürger-Kleiderkammer für Bad Gandersheim aufbauen

Kleidung weitergeben, Menschen unkompliziert unterstützen und gleichzeitig Gemeinschaft stärken: Mit ihrem Projekt einer Bürger-Kleiderkammer für Bad Gandersheim möchte Julia Bruder von den Unabhängigen einen Ort schaffen, an dem praktische Hilfe, Nachhaltigkeit und Begegnung zusammenkommen.

Für Bruder ist eine Kleiderkammer dabei weit mehr als nur ein Raum, in dem gebrauchte Kleidung ausgegeben wird.

„Eine Kleiderkammer kann Menschen in schwierigen Situationen schnell und unkompliziert helfen. Gleichzeitig sorgt sie dafür, dass gut erhaltene Kleidung weiter genutzt wird, statt im Müll zu landen“, erklärt Julia Bruder.

Die Idee ist, einen möglichst niedrigschwelligen Ort zu schaffen, an dem Menschen gut erhaltene Kleidung spenden können, Ehrenamtliche bei Sortierung, Organisation und Ausgabe unterstützen und Bürger Hilfe erhalten können, wenn sie diese benötigen.

Im Mittelpunkt stehe dabei ein respektvoller und unkomplizierter Umgang miteinander.

„Mir ist wichtig, dass Menschen dort nicht das Gefühl haben, um Hilfe bitten zu müssen. Es soll ein Ort sein, an dem Unterstützung selbstverständlich ist und jeder willkommen ist“, so Bruder.

Neben dem sozialen Gedanken spielt auch Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Kleidung, die nicht mehr benötigt wird, könne sinnvoll weitergegeben werden. So würden Ressourcen geschont und gleichzeitig Menschen unterstützt, die sich neue Kleidung möglicherweise nicht ohne Weiteres leisten können.

Gleichzeitig soll die Kleiderkammer nach Vorstellung von Bruder auch ein Ort des ehrenamtlichen Engagements werden.

„Jeder kann etwas beitragen. Der eine spendet Kleidung, der nächste hilft ein paar Stunden bei der Organisation und jemand anderes nutzt das Angebot. Aus vielen kleinen Beiträgen kann eine starke Gemeinschaft entstehen“, sagt Bruder.

Die konkrete Ausgestaltung soll nicht hinter verschlossenen Türen erfolgen. Vielmehr möchte Bruder zunächst herausfinden, wie groß der Bedarf in Bad Gandersheim ist, welche Räume infrage kommen könnten und welche Bürger bereit wären, sich ehrenamtlich einzubringen.

Dabei soll die Bürger-Kleiderkammer nach ihrer Vorstellung kein starres Konzept werden, sondern gemeinsam mit den Menschen vor Ort entwickelt werden.

„Ich möchte einen Ort schaffen, an dem Hilfe, Würde und Gemeinschaft zusammengehören. Wenn wir es schaffen, Menschen miteinander zu verbinden und gleichzeitig etwas gegen Verschwendung zu tun, wäre das ein echter Gewinn für Bad Gandersheim“, betont Julia Bruder.

Die Unabhängigen wollen das Projekt deshalb in den kommenden Monaten weiter konkretisieren und ausdrücklich auch Anregungen und Ideen aus der Bevölkerung aufnehmen.











21.08.2026 • 08:12 Uhr

Ferienpassaktion verbindet Technik, Kreativität und Bewegung

Ein Tag voller Kreativität, Technik, Bewegung und ganz viel Spaß: Die vom Stadtjugendpfleger Andreas Hafner organisierte Fahrt in den MINT-Mitmach-Raum in Einbeck war ein voller Erfolg.
Mit sichtlicher Freude machten sich die teilnehmenden Kinder daran, ihre eigenen kleinen Roboter zu bauen. Aus Klemmbausteinen, Motoren und der passenden Software entstanden ganz unterschiedliche Modelle. Anschließend hieß es: programmieren, ausprobieren und staunen. So flitzten rasante Roboterautos durch den Raum, während andere selbst gebaute, menschenähnliche Roboter zum Tanzen gebracht wurden. Der Fantasie waren dabei kaum Grenzen gesetzt.

Der MINT-Mitmach-Raum in Einbeck lädt regelmäßig zu spannenden und experimentellen Projekten ein, bietet aber ebenso die Möglichkeit, eigene Ideen auszuprobieren und Technik spielerisch zu entdecken. Genau diese Mischung kam bei den Kindern bestens an. Mit viel Ausdauer wurde gebaut, programmiert, getestet und immer wieder nachgebessert.
Der Spaß am Tüfteln war sogar so groß, dass zwischenzeitlich der zweite Programmpunkt des Tages fast in den Hintergrund rückte. Denn nach dem Roboterbau wartete noch die Multifunktionshalle in Einbeck auf die teilnehmenden Kinder. Dort durfte nach Herzenslust getobt und sich ausgepowert werden.

Mit Inlinern und Rollern ging es über die Fläche, beim Fußball wurde um jeden Ball gekämpft und an der Tischtennisplatte flogen die Bälle hin und her. Bewegung, Spiel und gemeinsames Lachen sorgten dafür, dass auch der zweite Teil des Tages zu einem echten Highlight wurde.
„Genau diese Mischung macht Ferienaktionen für Kinder so wertvoll: Sie können Neues entdecken, eigene Ideen entwickeln, gemeinsam etwas schaffen und sich anschließend richtig austoben“, freut sich Stadtjugendpfleger Andreas Hafner über den gelungenen Ausflug.
Am Ende waren sich die Kinder einig: Ein Tag mit selbst gebauten und tanzenden Robotern, viel Bewegung und jeder Menge Spaß darf gerne wiederholt werden. sbg / Fotos: Hafner















21.08.2026 • 08:09 Uhr

Stadtpolitik praktisch: SPD favorisiert "Nahwärme-Projekt Wrescherode"

Ein klares Bekenntnis zum pragmatischen Energieprojekt "Nahwärme Wrescherode" hat der SPD Ortsverein in einem Medieninfo abgeliefert. In der Stellungnahme heißt es: "Das Nahwärmeprojekt in Wrescherode kann ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Versorgung der Bevölkerung mit wohnortnaher Bioenergie werden. Mögen sich viele Bürgerinnen und Bürger dieser Initiative anschließen! Das Projekt ist nicht nur für Wrescherode eine Chance, sondern auch für die kommunale Wärmeplanung der Stadt.










21.08.2026 • 08:03 Uhr

Kreativ durch den Sommer mit dem Lebenshilfe Kindergarten Wolperode - Gestaltung bunter Stofftaschen und kreativer Armbänder

Kreativität kennt keine Grenzen – das zeigte sich bei einer weiteren Aktion des Bad Gandersheimer Sommerferienpasses. Die Lebenshilfe Kindergarten Wolperode engagierte sich in diesem Jahr mit einem kreativen Angebot und sorgte bei den teilnehmenden Kindern für jede Menge Freude. Mit viel Begeisterung wurden Stofftaschen mit sommerlichen Motiven bemalt. Dabei konnten die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen und ganz persönliche Kunstwerke gestalten. Ob bunte Blumen, fröhliche Muster oder eigene Ideen – jede Tasche wurde zu einem individuellen Unikat. Doch damit nicht genug: Auch kreative Armbänder wurden gestaltet. Mit verschiedenen Farben und Materialien entstanden kleine Schmuckstücke, die anschließend stolz mit nach Hause genommen werden konnten. Die Aktion kam bei den Kindern ausgesprochen gut an. Ein herzliches Dankeschön gilt der Lebenshilfe Bad Gandersheim-Seesen e.V. für ihr Engagement und die liebevolle Gestaltung des Angebots. Durch solche Kooperationen wird der Sommerferienpass zu einem abwechslungsreichen Erlebnis für die Kinder dieser Stadt. sbg











21.08.2026 • 08:01 Uhr

Stadt Bad Gandersheim: Letzte Ratssitzung fast geheim und noch einmal ein bisschen spektukär

In der Abgeschiedenheit der Nichtöffentlichkeit ist am gestrigen Donnerstag der Bad Gandersheimer Stadtrat in der zu Ende gehenden Legislaturperiode ein letztes Mal zusammengekommen. So war leider für die interessierte Öffentlichkeit nicht wahrzunehmen, wie es einige Persönlichkeiten erging, die definitiv Abschied von ihrer Ratsarbeit nehmen mussten. Sie kandidieren bei der bevorstehenden Stadtratswahl nicht noch einmal.

Dennoch: Gänzlich unbemerkt ist das vermeintlich geheime Treffen im neuen Ratssaal in den Stadtwerken nicht über die Bühne gegangen. Im Gegenteil. Zum einen soll dem Vernehmen nach das unrühmliche Ende der Landesgartenschau 2023 mit der traurigen Insolvenz und staatsanwaltlichen Ermittlungen angesprochen worden sein. Und dann vollzog sich Spektakuläres. Um eine wichtige Persönlichkeit.

Weitere Berichterstattung!










20.08.2026 • 22:09 Uhr

Wirtschaft Südniedersachsens feiert den Sommer: Auflauf der Kommunal-Kandidaten - IHK-Vize Zimball appelliert: "Gehen Sie am 13. September wählen!"

Zum 10. mal in Folge hat am heutigen Abend das Sommerfest der Industrie- und Handelskammer Südniedersachsen stattgefunden. Über 400 Unternehmer, Repräsentanten von Institutionen und Politiker aus Kommunen, Land- und Bundestag waren diesmal auf die hervorragend hergerichtete Festplattform beim Autohaus Hermann in Northeim eingeladen. Dort gab es traditionell erst die Begrüßung und eine Auszeichnung für einen guten Menschen.

IHK-Vizepräsident und Autohaus-Geschäftsführer Michael Zimball nutzten seine Begrüßungsansprache zu einem Appell an die Festgesellschaft, am 13. September 2026 unbedingt an den Kommunalwahlen teilzunehmen. Deswegen, weil in den Städten, Gemeinden und Landkreisen ganz wesentlich die Rahmenbedingungen für eine gelingende Wirtschaft geschaffen werden müssten.

Dieser Aufruf dürfte besonders bei den zahlreichen Kandidaten/innen für die Landratspositionen in Northeim und Göttingen und diversen Bürgermeisterposten angekommen sein, die bei dem gelungenen Sommerfest in eine Serie von guten Gesprächen zu Beobachtern waren. Das Sachsenross-Team besorgte dazu einen exzellenten kulinarischen Rahmen. red/Fotos/Vidseo: FisWMG
















20.08.2026 • 21:17 Uhr

Bierdeckelfragen und Shanty Chor – Antjes Nacht

Die Einbecker Bürgermeisterkandidatin Antje Sölter hatte in die Kaffeerösterei eingeladen, um in einem Format mit Spaß und außergewöhnlicher Gestaltung für Gespräche und Fragen zur Verfügung zu stehen. Angelehnt an eine bekannte TV Sendung hatten die zahlreichen Gäste Gelegenheit, der Kandidatin anonym auf einem Bierdeckel ihre ganz persönlichen, individuellen und teilweise auch kreativen Fragen zu stellen. Alle wurden natürlich beantwortet! Ein eigens zusammengestellter kleiner „Shanty Chor“ begleitete mit der wiederkehrenden bekannten Strophe „zur Witzigkeit von Antjes Nacht“ genauso begeisternd wie die ortsansässige Sängerin Sara-Kristin Spellerberg, die mit einer fantastischen Stimme die Zuhörer in den Bann zog. „Es hat nicht nur mir sehr viel Spaß gemacht und war mal was ganz anderes! Ich denke, auf Grund einiger Fragen gab es auch einen besonderen Einblick in die Person Antje. Bereits vor dem Termin wie auch im Nachgang gab es viele Rückmeldungen, da durch Terminüberschneidungen nicht alle Interessierten teilnehmen konnten, daher haben wir uns für eine Wiederholung entschieden. Ich freue mich sehr, dass dieses Format so gut angenommen wurde“, so Antje Sölter. Die Kandidatin findet, Wahlkampf dürfe nicht nur „Kampf“ seien, es müsse auch Spaß machen und außergewöhnliche Wege zum Kennenlernen beschritten werden dürfen. „Merken Sie sich den 28. August vor, 19.00 Uhr im Circus Land in Volksen, wir laden erneut herzlich ein zu Antjes Nacht und bin gespannt auf weitere Bierdeckelfragen!“










20.08.2026 • 15:54 Uhr

Bürgergemeinschaft übt Kritik: "Göttinger Tageblatt schreibt Marcel Riethig unzutreffende Aussage zu"

Innenministerium hat Riethigs Kritik an einer unvollständigen Aktenvorlage nicht widerlegt / Bürgergemeinschaft Landkreis Göttingen fordert Korrektur der Berichterstattung

In einem offiziellen Medieninfo der "Bürgergemeinschaft Landkreis Göttingen" von heute wird ausgeführt: "Das Göttinger Tageblatt schreibt dem derzeit suspendierten Göttinger Landrat und Landratskandida- ten Marcel Riethig in seiner heutigen Berichterstattung eine Äußerung zu, die dieser zu keinem Zeitpunkt getätigt hat. Unter der Überschrift „Akten wurden nicht gefälscht“ heißt es in dem heute veröffentlichten Artikel:

„Nach Bekanntwerden der gegen ihn erhobenen Vorwürfe von Dienstvergehen hatte der suspen- dierte Landrat Riethig erklärt, die dem Ministerium überlassenen Unterlagen seien ‚frisiert und Beweise gefälscht‘ worden.“

Diese Darstellung ist unzutreffend. Marcel Riethig hat zu keinem Zeitpunkt erklärt, die dem Innenmi- nisterium überlassenen Unterlagen seien „frisiert“ oder es seien „Beweise gefälscht“ worden. Die vom Göttinger Tageblatt verwendete Formulierung stammt vielmehr aus dem offenen Brief von drei Dezernenten des Landkreises Göttingen vom 16. März 2026. In diesem Brief wurde Herrn Riethig zugeschrieben, er habe den drei Dezernenten vorgeworfen, sie „hätten die dem Innenministerium überlassenen Unterlagen frisiert und Beweise gefälscht“.

Damit macht das Göttinger Tageblatt aus einer streitigen Behauptung Dritter über eine Äußerung Marcel Riethigs eine eigene Tatsachenbehauptung darüber, was er tatsächlich gesagt habe.

Tatsächliche Position
Marcel Riethigs

Marcel Riethig hat seine Kritik im März bewusst anders formuliert. Er sprach davon, dass Be- weise „verfälscht“ worden seien. Hintergrund seiner Kritik war insbesondere der Vorwurf, dass dem Innenministerium bei mehreren gegen ihn erhobenen Vorwürfen keine vollständige Akten- und Tatsachengrundlage übermittelt worden sei.

Tatsächlich wurden Unterlagen, die für die vollständige Bewertung einzelner Vorgänge relevant sind, nicht an das Ministerium weitergegeben. Ein Beispiel betrifft den Vorwurf, Marcel Riethig habe einem ernstzunehmenden Bewerber erklärt, dessen Bewerbung sei „aussichtslos“, und ihn dadurch zur Rücknahme seiner Bewerbung gedrängt.
Tatsächlich wurden Unterlagen, die den tatsächlichen Ablauf des Bewerbungsverfahrens dokumen- tieren und dem Eindruck einer unzulässigen Einflussnahme widersprechen, dem Ministerium nicht vollständig vorgelegt - obwohl diese Unterlagen von den am Vorgang beteiligten Personen selbst erstellt worden waren.

Dass es dabei tatsächlich um die Vollständigkeit der dem Innenministerium vorgelegten Unterlagen geht, zeigt auch der weitere Verfahrensverlauf: Marcel Riethig musste dem Innenministerium nachträglich Dokumente vorlegen, die von den Unterzeichnern des sogenannten Brandbriefs selbst er- stellt worden waren, den dem Innenministerium von den Unterzeichnern übermittelten Unterlagen jedoch nicht beigefügt waren. Diese Dokumente waren damit für die Bewertung der betreffenden Vorgänge relevant, lagen der Kommunalaufsicht aber zunächst nicht vor.

Bei einem weiteren Vorwurf im Zusammenhang mit einer Vergabe steht zudem die Frage im Raum, ob von der zuständigen Stelle überhaupt eine ordnungsgemäße Akte geführt wurde.
Marcel Riethig und die Bürgergemeinschaft Landkreis Göttingen stellen also nicht die Behauptung auf, bereits vorhandene Dokumente seien nachträglich physisch gefälscht worden. Der Vorwurf richtet sich vielmehr gegen die unvollständige Weitergabe der für die Bewertung relevanten Unterlagen und damit gegen die daraus entstehende unvollständige Tatsachengrundlage.

Überschrift des Artikels
vermittelt einen anderen Eindruck

Die unzutreffende Zuschreibung ist auch deshalb relevant, weil sie unmittelbar mit der Über-
schrift „Akten wurden nicht gefälscht“ verbunden wird. Für den durchschnittlichen Leser entsteht dadurch der Eindruck, das Innenministerium habe einen von Marcel Riethig selbst erhobenen Vor- wurf der Akten- oder Beweismittelfälschung untersucht und widerlegt. Das ist jedoch nicht die Position, die Marcel Riethig vertreten hat.

Das niedersächsische Innenministerium erklärte in seiner Antwort auf eine Kleine Anfrage:
„Im Übrigen liegen der Kommunalaufsicht zum derzeitigen Verfahrensstand jedenfalls keine Er- kenntnisse vor, dass die zugrunde liegenden Unterlagen verfälscht worden sein könnten.“
Die Aussage des Innenministeriums bezieht sich ausdrücklich auf den „derzeitigen Verfahrensstand“ und darauf, ob Erkenntnisse über eine Verfälschung der zugrunde liegenden Unterlagen vorliegen. Sie beantwortet damit nicht die davon zu unterscheidende Frage, ob der Kommunalaufsicht von Anfang an sämtliche für die Bewertung der Vorwürfe relevanten Unterlagen vollständig vorge- legt wurden. Genau diese Unterscheidung ist für die von Marcel Riethig erhobene Kritik entschei- dend.

Redaktion war Marcel
Riethigs Position bekannt

Besonders bemerkenswert ist, dass dem Göttinger Tageblatt die Position Marcel Riethigs bereits bekannt war. Die Redaktion hatte im März ein ausführliches Gespräch mit ihm zu diesem Themenkomplex geführt. Seine abweichende Darstellung war damit nicht nur nachträglich vorgetragen worden, sondern der Redaktion aus erster Hand bekannt.
Die Bürgergemeinschaft Landkreis Göttingen hat das Göttinger Tageblatt deshalb zur unverzüglichen Korrektur der unzutreffenden Tatsachenbehauptung aufgefordert.

Gefordert wird insbesondere eine Klarstellung, dass die Formulierung „frisiert und Beweise gefälscht“ nicht von Marcel Riethig stammt, sondern aus dem offenen Brief der drei Dezernenten vom 16. März 2026 und dort als angebliche Äußerung Riethigs wiedergegeben wurde.

Darüber hinaus wurde die Redaktion aufgefordert, die Berichterstattung hinsichtlich des durch Überschrift und Artikel vermittelten Eindrucks zu korrigieren und mitzuteilen, wann und in welcher Form die Korrektur erfolgen wird.

Die Bürgergemeinschaft Landkreis Göttingen stellt ausdrücklich klar: Sie verfolgt nicht das Ziel, eine kritische Berichterstattung über die gegen Marcel Riethig erhobenen Vorwürfe zu verhindern. Es geht um die korrekte Wiedergabe dessen, was er tatsächlich gesagt hat.
Gerade bei einem laufenden Disziplinarverfahren und einem parallel geführten staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren ist eine präzise Trennung zwischen eigenen Aussagen eines Betroffenen, Behauptungen Dritter und den tatsächlichen Feststellungen von Behörden von besonderer Bedeutung.

Die Bürgergemeinschaft Landkreis Göttingen wird über den weiteren Verlauf der Angelegenheit informieren, so der Vorstand, gez. Martin Zabel.










20.08.2026 • 15:46 Uhr

Miteinander, Füreinander – Gemeinsam für eine gute Zukunft

SPD-Bürgerliste stellt ihr Programm zur Stadtratswahl in Bad Gandersheim vor

„Schon im Juni hat die SPD auf ihrer Mitgliederversammlung ihr Programm zur Stadtratswahl am 13. September beschlossen“, so Anja Görlach für die SPD. „Der Entwurf dazu wurde mit allen 27 Kandidierenden, auch jenen ohne Parteibuch, gemeinsam entwickelt. Wir stehen gemeinsam zu einem Programm für eine gute Zukunft unserer Stadt und unserer Dörfer. In den folgenden Tagen stellen wir die einzelnen Punkte unseres Programms vor.“

Im Vorwort zum Programm heißt es:

Bad Gandersheim und seine Dörfer sind unser Zuhause. Wir haben in den vergangenen Jahren viel erreicht und wichtige Projekte erfolgreich abgeschlossen: Eine medizinische Versorgung, die neu gedacht wurde. Infrastrukturprojekte, die unserer Stadt etwas hinterlassen haben, das bleibt. Eine Dorfregion, die ihresgleichen in Niedersachsen sucht. Darauf sind wir stolz und darauf wollen wir aufbauen. Jetzt geht es darum, diesen Kurs beizubehalten und weiterzuentwickeln.

Wir stehen für eine verlässliche, soziale und gerechte Politik, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt und dazu beiträgt, dass unsere Stadt und Dörfer für alle Generationen lebenswert bleiben. Was uns verbindet, sind unsere gemeinsamen Werte und die Überzeugung, dass gute Kommunalpolitik die Fähigkeit zum Zuhören und zum Kompromiss braucht, sowie die Bereitschaft, auch unbequeme Wahrheiten auszusprechen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Bad Gandersheim ist eine liebenswerte Stadt in einer schönen Landschaft, aber natürlich ist nicht alles perfekt. Es gibt Dörfer, die auf dringende Sanierungen warten. Es gibt Menschen, die sich von der Politik nicht gehört fühlen. Es gibt Konflikte, die auch wir nicht immer gut lösen konnten. Das sagen wir offen – weil wir glauben, dass Ehrlichkeit die Grundlage für verlässliche Politik ist.

SPD-Bürgerliste: „Dies ist unser Wahlprogramm!“, Punkt 1: Gemeinsam für eine attraktive Stadt, die einlädt und begeistert
Bad Gandersheim ist geprägt von einer besonderen historischen Altstadt, lebendigen Dörfern und einer wunderbaren Landschaft. Viele Gäste sind davon begeistert. Wir wollen dazu beitragen, dass Bad Gandersheim ein Ort bleibt, an dem man gerne lebt, arbeitet und seine Freizeit genießt.

Das haben wir bereits erreicht:

- Unser größter Tourismusmagnet und zugleich ein wichtiger Wirtschaftsfaktor sind die Gandersheimer Domfestspiele mit jährlich über 50.000 Besucherinnen und Besuchern.
-Urlaubsatmosphäre vor der Haustür: Mit der Landesgartenschau haben wir barrierefreie Kuranlagen und ein neues Sole-Naturfreibad geschaffen, das über die Region hinaus strahlt.
- Zu allen Jahreszeiten gibt es ein vielfältiges, lebendiges Kulturangebot und Feste in Stadt und Dörfern.

Das packen wir als Nächstes an:

-Die Altstadt durch moderne Wohnprojekte beleben
-Leerstandsmanagement in Innenstadt und Dörfern voranbringen
-Kultur- und Freizeitangebote in Stadt und Dörfern weiter stärken
-Flächendeckend Glasfaser umsetzen
Wir setzen uns für eine attraktive Stadt Bad Gandersheim ein:

Jonas Schnute, Anja Görlach, Stefan Winzinger, Heidi Meyer und Katja Giszas










20.08.2026 • 15:31 Uhr

Auto landet im Feld - zwei Verletzte

Bei einem Unfall auf der L890 bei Beverungen (Landkreis Höxter) sind gestern zwei Personen leicht verletzt worden. Eine 43-Jährige fuhr mit ihrem VW Corsa die L890 aus Roggenthal kommend in Richtung Drenker Kreuz. Im Kurvenbereich geriet sie gegen 8.20 Uhr zunächst nach rechts auf die Bankette. Bei dem Versuch gegenzulenken, kam sie ins Schleudern und rutschte nach links von der Fahrbahn. In einem angrenzenden Feld blieb der Wagen auf der Seite liegen. Die Fahrerin und ihr 43-jähriger Beifahrer wurden leicht verletzt und medizinisch versorgt. Während der Unfallaufnahme und anschließenden Bergung wurde die L890 zeitweise für den Verkehr gesperrt. /nig/Foto: Polizei










20.08.2026 • 15:27 Uhr

Auf der Osteroder Jobmesse „Get work“ über Arbeitsmöglichkeiten und Weiterbildung informieren

Am 26. August findet in der Stadthalle Osterode zum dritten Mal die Messe „Get work“ statt. Bei der Veranstaltung dreht sich alles um Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Daher präsentieren regionale Unternehmen ihre offenen Stellen und Bildungsträger ihre Weiterbildungsangebote. Verschiedene Beratungsinstitutionen sind vor Ort, um über Unterstützungsmöglichkeiten beim Ein- und Umstieg in den Arbeitsmarkt zu informieren.

„Get work“, die Jobmesse in der Region Osterode, geht in die nächste Runde. Am Mittwoch, 26. August, dreht sich von 9:00 bis 13:00 Uhr alles um Arbeit, Weiterbildung und individuelle berufliche Perspektiven. Die Veranstaltung findet in der Stadthalle Osterode, Dörgestraße 38, statt. Organisiert wird die Jobmesse von der Agentur für Arbeit Göttingen, der Koordinierungsstelle Frauen & Wirtschaft Stadt & Landkreis Göttingen, der MEKOM und dem Jobcenter Landkreis Göttingen.

Rund 50 regionale Betriebe, Bildungsträger und Beratungsinstitutionen sind auf der Jobmesse vertreten. Dabei ist es ein erklärtes Ziel der Veranstaltung, Arbeitsuchenden den direkten Austausch mit Arbeitgebenden zu ermöglichen. Denn häufig bringen Bewerberinnen und Bewerber viel mehr Kenntnisse und Fähigkeiten mit, als der Lebenslauf vermuten lässt. Und im Gespräch können beide Seiten ohne formales Verfahren schon einmal erkunden, ob und wie man zueinanderkommen könnte. Dieses Angebot ist zum Beispiel für Berufsrückkehrende sehr wertvoll, die sich orientieren wollen, wie sie nach einer Familienzeit ihre Kompetenzen einsetzen können.

Vielfältige Themenfelder werden auf der „Get work“ Jobmesse abgedeckt: Arbeitsmarkt, Berufsrückkehr, finanzielle Familienleistungen, Fördermöglichkeiten, Qualifizierung, berufliche Integration von Menschen mit Migrationshintergrund oder auch Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Ergänzt wird die Veranstaltung durch ein Vortragsprogramm, in dem einzelne Themen vertieft bzw. besondere Zielgruppen angesprochen werden:

09:30 Uhr: Speziell für Frauen: Was erwarten Unternehmen von Bewerberinnen?

10:30 Uhr: Fördermöglichkeiten der Agentur für Arbeit und des Jobcenters

11:30 Uhr: Integration+: Arbeiten und Leben in Deutschland
Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei, der Zugang zu den Räumlichkeiten barrierefrei möglich.

Weitere Informationen über diese und weitere Veranstaltungsangebote finden sich unter www.arbeitsagentur.de/veranstaltungen unter Eingabe des jeweiligen Ortes.











20.08.2026 • 15:21 Uhr

Einbruch in Wohnhaus in Mielenhausen - Diebesgut noch unbekannt, Täter flüchtig, Polizei Hann. Münden bittet um Hinweise

In der Nacht zum 14. August (Freitag) sind Unbekannte durch ein aufgebrochenes Fenster in ein Zweifamilienhaus am Ortsrand von Mielenhausen (Landkreis Göttingen) eingestiegen. Im Erdgeschoss durchsuchten die Einbrecher anschließend u. a. Schränke und Kommoden nach Diebesgut. Ob etwas gestohlen wurde, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Die Eindringlinge flüchteten danach durch eine Terrassentür in unbekannte Richtung.

Nachbarshund
schlägt an

Das Polizeikommissariat Hann. Münden hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Da etwa gegen 03.00 Uhr in der Nacht ein Nachbarshund anschlug, wird angenommen, dass es sich hierbei um die Tatzeit handeln könnte.

Anwohner wollen außerdem in den Tagen zuvor in Tatortnähe einen mit zwei Männern besetzten weißen SUV mit Kasseler Kennzeichen (KS-) beobachtet haben, aus dem heraus Fotos gemacht worden sein sollen. Ob ein Zusammenhang mit der späteren Tat besteht, ist bislang unklar.

Sachdienliche Hinweise zu dem verdächtigen Fahrzeug sowie auch zu weiteren Beobachtungen werden unter Telefon 05541/9510 entgegengenommen.jk











20.08.2026 • 15:16 Uhr

Stadtratswahlkampf in Bad Gandersheim: "Haltung statt Spaltung!" Wahlprogramm der SPD-Bürgerliste online

In einem aktuellen Medieninfo hat die SPD Bad Gandersheim heute herausgestellt: "Das Programm der SPD-Bürgerliste zur Stadtratswahl am 13. September ist online unter www.spd-bad-gandersheim.de zu lesen und an unseren Infoständen erhältlich. Es wurde gemeinsam mit allen Kandidatinnen und Kandidaten der SPD-Liste erarbeitet. Gemeinsam stehen wir für eine gute Zukunft unserer Stadt und unserer Dörfer. Aus Gründen der Nachhaltigkeit und eines verantwortungsvollen Umgangs mit Ressourcen verzichten wir auf eine kostspielige Hochglanzbroschüre", heißt es abschließend.










20.08.2026 • 15:06 Uhr

Stadtratswahl in Bad Gandersheim: Die Unabhängigen stellen vor: Listenplätze 8 bis 12

Die Unabhängigen (DU) – Bad Gandersheim setzen die Vorstellung ihrer Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl am 13. September 2026 fort. Auf den Listenplätzen 8 bis 12 treten fünf Menschen an, die aus sehr unterschiedlichen Berufen und Lebensbereichen kommen: Antonia Leu, Personalarbeit, Nicole Pietsch, Bilanzbuchhaltung, Claus König, Landwirtschaft, Jens Tschäpe , Apotheke und Celina Maaß, Jugendarbeit. Genau diese Mischung ist gewollt. Wer im Rat über Haushalte, Infrastruktur und Ortsteile entscheidet, sollte den Alltag der Menschen aus verschiedenen Perspektiven kennen.

Ein Thema zieht sich durch alle fünf Vorstellungen: Entscheidungen müssen nachvollziehbar sein und offen erklärt werden. Dazu kommen ein hoher Anteil an ehrenamtlichem Engagement und der Anspruch, mit den Finanzen der Stadt verantwortungsvoll umzugehen.

Antonia Leu (Listenplatz 8): Offen für neue Ideen und klare Kommunikation

Antonia Leu lebt seit acht Jahren in Bad Gandersheim und hat die Stadt in dieser Zeit zu ihrem Zuhause gemacht. Als HR-Managerin im Glaubenszentrum arbeitet sie täglich mit Menschen zusammen und weiß, wie wichtig Vertrauen, Kommunikation und transparente Entscheidungen sind.

Grundlage für ihr Handeln sind die christlichen Werte aus der Bibel und die daraus abgeleiteten Maßstäbe wie Ehrlichkeit, Nächstenliebe und Eigenverantwortung. Deshalb liegen ihr insbesondere die Familien aus Bad Gandersheim am Herzen. Sie ist überzeugt, dass sie als Fundament unserer Gesellschaft besondere Unterstützung und Förderung verdienen.

Daneben interessieren Antonia Leu auch wirtschaftliche Zusammenhänge und effiziente Strukturen. Deshalb betrachtet sie auch kommunale Themen mit dem Blick einer Organisatorin, die Prozesse verbessern und Entwicklungen aktiv begleiten möchte. Dabei ist ihr wichtig, dass Entscheidungen nachvollziehbar getroffen und offen kommuniziert werden.

„Mir ist wichtig, dass Menschen verstehen können, warum Entscheidungen getroffen werden. Offenheit, Ehrlichkeit und Transparenz schaffen Vertrauen – und genau das braucht eine moderne Kommunalpolitik."

Antonia Leu möchte dazu beitragen, dass Bad Gandersheim seine Stärken bewahrt und gleichzeitig offen für neue Ideen bleibt.

Nicole Pietsch (Listenplatz 9): Erfahrung, Verantwortungsbewusstsein und Ehrenamt

Nicole Pietsch lebt seit mehr als 30 Jahren in Bad Gandersheim und kennt die Stadt mit ihren Stärken, Herausforderungen und Potenzialen aus nächster Nähe. Als selbstständige Bilanzbuchhalterin weiß sie, wie wichtig verantwortungsvoller Umgang mit Finanzen, Verlässlichkeit und langfristiges Denken sind.

Mindestens genauso prägend wie ihr Berufsleben ist ihr ehrenamtliches Engagement. Ob im Sportverein, im Förderverein oder bei verschiedenen gemeinnützigen Projekten: Nicole Pietsch hat über viele Jahre Verantwortung übernommen und dabei erlebt, wie viel erreicht werden kann, wenn Menschen gemeinsam an einem Ziel arbeiten.

Für sie lebt eine Stadt von den Bürgerinnen und Bürgern, die sich einbringen, Verantwortung übernehmen und bereit sind, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen. Diese Erfahrungen möchte sie nun auch in die Ratsarbeit einbringen.

„Ich wünsche mir eine Politik, die zuhört, Probleme ehrlich anspricht und gemeinsam nach Lösungen sucht. Am Ende zählt nicht, wer eine Idee hatte, sondern dass sie unserer Stadt hilft."

Nicole Pietsch steht für Pragmatismus, Erfahrung und die Überzeugung, dass gute Kommunalpolitik nur gemeinsam gelingen kann.

Claus König (Listenplatz 10): Klare Worte für Bürger und Dörfer

Claus König ist Landwirt und fest in der Region verwurzelt. Er kennt die Herausforderungen des ländlichen Raums aus eigener Erfahrung und weiß, wie wichtig starke Ortsteile für die gesamte Stadt sind.

Für ihn darf Kommunalpolitik nicht nur die Kernstadt im Blick haben. Auch die Dörfer sollen die Aufmerksamkeit und Unterstützung erhalten, die sie verdienen. Gleichzeitig setzt er sich für mehr Transparenz in Rat und Verwaltung ein. Entscheidungen sollen nachvollziehbar sein und die Menschen vor Ort stärker einbeziehen.

Besonders wichtig sind ihm die Themen Kinder, Sport und Bildung. Er ist überzeugt, dass Investitionen in die jüngere Generation Investitionen in die Zukunft der Stadt sind.

„Eine starke Stadt braucht starke Dörfer. Mir ist wichtig, dass alle Ortsteile gehört werden und dass Politik wieder näher an den Menschen stattfindet."

Claus König möchte dazu beitragen, dass Bad Gandersheim finanziell solide aufgestellt bleibt und gleichzeitig die Lebensqualität für Familien weiter verbessert wird.

Jens Tschäpe (Listenplatz 11): Wirtschaftliche Vernunft und klare Ziele

Jens Tschäpe ist Apotheker und Unternehmer und vielen Menschen in Bad Gandersheim durch sein langjähriges Engagement bekannt. Ob im Apothekerverband, im Gandersheimer Wirtschaftsforum, in der Badgenossenschaft oder im Sportbereich: Er bringt sich seit Jahren aktiv für die Gemeinschaft ein.

Als Unternehmer weiß er, wie wichtig verantwortungsvoller Umgang mit Finanzen und langfristiges Denken sind. Deshalb setzt er sich für solide Haushalte, eine starke Wirtschaft und transparente Entscheidungen ein.

Ein besonderes Anliegen ist ihm die Weiterentwicklung der Sport- und Freizeitinfrastruktur in Bad Gandersheim. Dabei spielt für ihn das Thema Hallenbad eine zentrale Rolle.

„Politik muss ehrlich, transparent und nachvollziehbar sein. Die Menschen haben ein Recht darauf zu wissen, warum Entscheidungen getroffen werden und wohin sich ihre Stadt entwickelt."

Für Jens Tschäpe steht fest: Nur mit vernünftigen finanziellen Entscheidungen bleibt Bad Gandersheim auch künftig handlungsfähig.

Celina Maaß (Listenplatz 12): Die Stimme der jungen Generation

Celina Maaß ist die jüngste Kandidatin auf der Liste der Unabhängigen. Sie lebt in Ellierode, studiert derzeit und engagiert sich seit Jahren ehrenamtlich in verschiedenen Bereichen der Jugendarbeit. Als Jugendgruppenleiterin, sozialpädagogische Assistentin und Fitnesstrainerin arbeitet sie täglich mit Menschen und weiß, was junge Menschen bewegt.

Besonders wichtig ist ihr, dass Kommunalpolitik verständlich und zugänglich bleibt. Viele Entscheidungen werden für junge Menschen getroffen, ohne dass diese ausreichend beteiligt werden. Genau das möchte Celina Maaß ändern. Sie setzt sich für mehr Jugendbeteiligung, bessere Kommunikation zwischen Politik und Bürgern sowie eine moderne und transparente Stadtverwaltung ein.

Durch ihr Engagement in der Feuerwehr, im Jugendrotkreuz und im Stadtjugendring ist sie eng mit vielen Jugendlichen und Ehrenamtlichen vernetzt. Sie kennt die Themen, Sorgen und Ideen ihrer Generation aus persönlichen Gesprächen und möchte diese stärker in politische Entscheidungen einbringen.

„Junge Menschen wollen mitreden und mitgestalten. Dafür müssen wir ihnen zuhören, sie ernst nehmen und ihnen die Möglichkeit geben, sich aktiv einzubringen."

Für Celina Maaß bedeutet Kommunalpolitik, Brücken zwischen den Generationen zu bauen und Politik wieder näher an den Alltag der Menschen zu bringen.

Was die fünf Kandidatinnen und Kandidaten verbindet, ist weniger ein einzelnes Programmthema als eine Arbeitsweise: zuhören, Probleme offen benennen, Entscheidungen begründen.

















20.08.2026 • 15:00 Uhr

Mit Sicherheit abwechslungsreich: Ausbildung und Studium bei der Bundespolizei

Am 27. August informiert die Bundespolizei im Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit Göttingen über ihre Ausbildungs- und Studienangebote. / Potenzielle Nachwuchskräfte für den mittleren und gehobenen Polizeivollzugsdienst erhalten Einblicke in die vielfältigen Aufgaben der Sicherheitsbehörde.



Göttingen. Wer sich für eine berufliche Perspektive bei der Bundespolizei interessiert, kann sich am Donnerstag, 27. August, umfassende Informationen. Denn an diesem Tag stellen Mitarbeitende der Bundespolizei im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Göttingen, Bahnhofsallee 5 ihre Ausbildungs- und Studienangebote vor. Die etwa einstündige Veranstaltung beginnt um 16:00 Uhr.

Das Aufgabengebiet der Bundespolizei ist vielfältig und spannend. So ist die Bundespolizei für die Sicherung der Grenzen zuständig, und zwar zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Sie übernimmt Grenzkontrollen und sorgt für die Sicherheit auf Flughäfen und Bahnhöfen sowie den Schutz der Verfassungsorgane. Auch die Spezialeinheit „GSG9“ gehört zur Bundespolizei.

Vorgestellt werden die Ausbildungswege im mittleren Polizeivollzugsdienst und das duale Studium im gehobenen Polizeivollzugsdienst. Außerdem gibt es viel über mögliche Einsatzgebiete, Aufgaben und Einstellungsvoraussetzungen zu erfahren.

Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung gebeten: online unter www.eveeno.com/info-bundespolizei oder telefonisch unter 0551/520-670.

Weitere Informationen über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten bei der Bundespolizei finden sich unter www.komm-zur-bundespolizei.de.

Eine Übersicht aller Veranstaltungen des BIZ gibt es unter www.arbeitsagentur.de/veranstaltungen.











20.08.2026 • 14:47 Uhr

Endlich passiert es: Bad Gandersheim bekommt seine ersten Literaturtage 2026 - Höhepunkt die Vergabe des 50. Literaturpreises

Das war längst überfällig: In der Stadt der ersten deutschen Dichterin, Roswitha von Gandersheim, wird es in diesem Jahr erstmals "Literaturtage" geben. Sie finden vom 29. Oktober bis zum 1. November 2026 statt. Das berichteten vor wenigen Minuten Vertreter der Stadt, des Stadtmarketings und des Literaturhauses e.V. auf einer Pressekonferenz im historischen Kaisersaal der ehemaligen Reichsabtei in Bad Gandersheim.

Höhepunkt ist am Schlusstag der Literaturtage die Verleihung des mit 20.000 Euro dotierten Literaturpreises an die Comicautorin Barbara Yelin. "Es sind Tage voller Literatur, Begegnungen und neuer Perspektiven sowie spannender Orte mit abwechslungsreichen Veranstaltungen von Lesung, Symposium mit Diskussionsmöglichkeit, szenische Solo-Performance und der Preisverleihung", so brachte es für das Literaturhaus Ulla Feiste sichtlich mit Freude vortragend auf den Punkt. Die Premiere der Literaturtage findet zum Teil in Kooperation mit dem Göttinger Literaturherbst statt.

Das Bild dokumentiert die Teilnehmer der Pressekonferenz von links Marieluise Kisters, Bürgermeister Niklas Kielhorn, Julia Lormis (Kulturhaus) und Dr. Gisbert Vogt (Kulturhaus). Auf der Seite der Medien saßen Vertreterinnen des Seesener Beobachters/GK, Stadtradio Göttingen und des RedaktionsNetzwerkesSüdniedersachsen/FisWMG. Foto: FisWMG










20.08.2026 • 14:30 Uhr

Beleidigung und Bedrohung nach Vorfahrtsverstoß

Gestern Nachmittag (16.55 Uhr) kam es nach einem Vorfahrtsverstoß eines unbekannten Fahrzeugführers zu einer Beleidigung und Bedrohung zum Nachteil des anderen Verkehrsteilnehmers.

Ein 37-jähriger Northeimer befuhr mit seinem PKW VW die Straße in der Fluth in Richtung Friedrich-Ebert-Wall. Im Einmündungsbereich der Kanalstraße wurde ihm von einem unbekannten Fahrer eines Mercedes Viano die Vorfahrt genommen. Diesen machte er durch hupen kurz darauf aufmerksam und beide setzen ihre Fahrt fort. An der Ampel der Mühlentorkreuzung hielten beide Fahrzeugführer bei Rotlicht verkehrsbedingt an. Schließlich stiegen zwei männliche Personen aus, kamen gemeinsam zur Fahrerseite des VW des 37-jährigen Northeimers und beleidigten und bedrohten ihn.

Danach setzen beide ihre Fahrt fort. Das Opfer verfolgte den Mercedes noch kurz, konnte ihn aber nur parkend im Bereich des City-Centers Am Münster feststellen. Von den beiden Männern fehlte auch noch bei der Anzeigenaufnahme durch die Polizei jede Spur. Entsprechende Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Bedrohung gegen die derzeit noch unbekannten Beschuldigten wurden eingeleitet.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, diese der Northeimer Polizei unter 05551-91480 mitzuteilen. köh










20.08.2026 • 14:28 Uhr

Dorfentwicklungsplan für die „Mooredörfer“ ist fertiggestellt: Zweite Bürgerversammlung am 15. September in Höckelheim

Ein wichtiger Meilenstein für die Dorfregion „Mooredörfer“ ist erreicht: Der Dorfentwicklungsplan für die Ortschaften Höckelheim, Hillerse, Schnedinghausen und Berwartshausen ist fertiggestellt und wurde von der zuständigen Förderbehörde anerkannt.

Im Rahmen der zweiten Bürgerversammlung am Dienstag, 15. September 2026, um 18:30 Uhr in de Mehrzweckhalle Höckelheim werden die wesentlichen Inhalte und Ziele des Dorfentwicklungsplans vorgestellt. Damit beginnt zugleich die Förderphase für die Dorfregion.
Ein besonderer Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf den Fördermöglichkeiten für private
Maßnahmen. Vertreterinnen und Vertreter des Amtes für regionale Landesentwicklung
Braunschweig, Geschäftsstelle Göttingen, informieren über die Voraussetzungen und Möglichkeiten der anstehenden Förderung. Darüber hinaus stellt sich der Umsetzungsbegleiter der Dorfregion vor.

Er wird die Bürgerinnen und Bürger während der Förderphase begleiten und bei Fragen rund um die Umsetzung von Maßnahmen und Fördermöglichkeiten bei Bedarf kostenlos beraten. Der Dorfentwicklungsplan ist das Ergebnis eines breit angelegten Beteiligungsprozesses, an dem
sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sowie weitere Akteurinnen und Akteure aus den vier
Ortschaften engagiert beteiligt haben. Die nun anstehende Förderphase bietet die Möglichkeit,
gemeinsam entwickelte Ideen und Projekte Schritt für Schritt umzusetzen und damit die Zukunft der „Mooredörfer“ aktiv zu gestalten.

Alle Bürgerinnen und Bürger der Dorfregion sind herzlich eingeladen, sich über die Ergebnisse der Dorfentwicklung und die kommenden Fördermöglichkeiten zu informieren. red











20.08.2026 • 12:50 Uhr

Stadtratswahl: CDU legt als dritte Partei Kommunalwahlprogramm vor - Motto: "Ganz Klar: "Nur gemeinsam geht's!"

Als dritte Gruppierung hat der CDU-Stadtverband Bad Gandersheim am gestrigen Mittwoch sein Progrogramm zur Stadtratswahl am 13. September 2026 vorgelegt. Das in Heftform DINA4 eingefasste Dokumentation legt auf 14 Seiten (ohne Bildchen) die kommunalen Schwerpunkte und Ziele in den nächsten fünf bis zehn Jahren fest, wie es Fraktionsvorsitzender David Artschwager formulierte.

Er und Stadtverbandsvorsitzender Michael Jahns (links ) hatten ins Konferenzzimmer des Boardingshouse zu einer "Pressekonferenz" eingeladen. Als einziges Medium war das RedaktionsNetzwerkSüdniedersachsen gekommen. Überraschend waren auch einige Protagonisten der Wählergemeinschaft Die Unabhängigen gekommen. Artschwager begründete das mit dem Hinweis, er habe zu dem Meeting alle Fraktionen des Stadtrates eingeladen, um das Prinzip der "Gemeinsamkeit" zu bekräftigen. SPD und Grüne hatten abgesagt. Außerdem nahmen neun der zwölf CDU-Stadtratskandidaten/innen und das Ehepaar Wilde an dem Treffen teil.red/Fotos: FisWMG












19.08.2026 • 10:10 Uhr

GRÜNE besuchen Bad Gandersheimer Freibad

Der Kreisverband Northeim-Einbeck von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lädt zu einem Besuch in das Natur-Solefreibad Bad Gandersheim am Freitag, den 21.08.2026 ein. Treffen ist um 19 Uhr am Eingang. Der Eintritt kostet 3 Euro. Trude Poser, Kandidatin für die GRÜNEN im Stadtrat Bad Gandersheim, wird einen Überblick über die natürliche Reinigungsweise des Bades geben. Sie erklärt: "Das Gandersheimer Natursole-Freibad ist ein gutes Beispiel für eine umweltfreundliche Betriebsweise eines Freibads - ganz ohne Chlor und Chemikalien. Außerdem wird Trinkwasser hier nur für die Duschen und den Kinderspielplatz verbraucht, aber nicht zum Auffüllen des Beckens. Auch Energie zum Aufwärmen ist nicht notwendig, da es über eine Absorberanlage an einem Dach aufgewärmt wird. Wir wollen mit unserem Besuch zeigen, dass so ein Schwimmbad Zukunft hat!"
Die GRÜNEN freuen sich über rege Teilnahme. Eine Anmeldung ist nicht nötig.










19.08.2026 • 10:09 Uhr

Statistik: Amtshandlungen wie Taufen und Trauungen in evangelischer Kirche weiter heftig rückläufig

Digitale Gottesdienstformate haben sich im Bereich der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) inzwischen etabliert. Im Jahr 2024 wurden davon insgesamt 34.297 gezählt - in den Amtshandlungen ist allerdings ein Rückgang zu verzeichnen.

In der evangelischen Kirche sind die Amtshandlungen - Taufen, Trauungen und Bestattungen - sowie Zahl und Besuch der Gottesdienste innerhalb von zehn Jahren deutlich zurückgegangen. Das geht aus den am Dienstag von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) veröffentlichten «Äußerungen des kirchlichen Lebens im Jahr 2024» hervor. Nach diesen Angaben fanden 2014 noch 177.773 Taufen statt, 2024 ging ihre Zahl auf 113.586 zurück. 2014 wurden 160.764 Kinder und 17.009 Erwachsene getauft, zehn Jahre später waren es
103.072 Kinder und 10.514 Erwachsene. Dies entspricht einem Rückgang von etwa 36 Prozent. 17,4 Millionen Menschen gehörten Ende 2025 der evangelischen Kirche an.

Bei den Trauungen ist der stärkste Rückgang zu verzeichnen. 2014 gab es den Angaben zufolge noch 45.508 evangelische Trauungen, 2024 waren es 23.731. Die Zahl der Trauungen ging damit in diesem Zeitraum um rund 48 Prozent zurück und hat sich nahezu halbiert. Die Zahl der kirchlichen Bestattungen ging ebenfalls zurück, wenn auch weniger stark als bei den Taufen und Trauungen. 2014 gab es noch 270.273 kirchliche Bestattungen, 2024 waren es 223.465. Dies entspricht einer Abnahme von etwa 17 Prozent.

# Rückgang am
Heiligen Abend

Die Erfassung der Gottesdienste wurde bis 2024 verändert, da nun auch digitale Formate berücksichtigt werden, hieß es weiter. Die Zahl der Präsenzgottesdienste ist innerhalb von zehn Jahren gesunken. Während 2014 noch 1.066.193 Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen gezählt wurden, waren es 2024 insgesamt 716.831 Präsenzgottesdienste an Sonn- und Feiertagen ohne Heiligabend. Zusätzlich wurden 34.297 rein digitale Gottesdienste erfasst.

Der durchschnittliche sonntägliche Gottesdienstbesuch sank der Statistik zufolge von 808.455 Personen im Jahr 2014 auf 474.127 Besucherinnen und Besucher in Präsenz im Jahr 2024. Besonders deutlich ist den Zahlen zufolge der Rückgang am Heiligen Abend: Während 2014 noch 8.413.052 Menschen die Christvespern und Metten besuchten, waren es 2024 in Präsenz noch 5.696.881. epd










19.08.2026 • 10:02 Uhr

Norddeutscher Orgelbarock am 21. Augustv in St. Jacobi in Göttingen

Am kommenden Freitag, 21.8., 18 Uhr, gibt es ein weiteres Konzert der Reihe "Norddeutscher Orgelbarock" in der Göttinger Jacobikirche.

Die Barockzeit war in Norddeutschland eine Blütezeit des Orgelbaus und der Orgelmusik.
Bedeutende Orgelbauer wie Arp Schnitger und Hans Scherer bauten sehr große Orgeln mit einem großen, eigenständigen Pedalwerk.
Auch die viermanualige Ott-/Schmid-Orgel der Göttinger Jacobikirche ist aufgebaut wie die großen Barock-Orgeln z.B. in St. Jacobi in Hamburg oder St. Marien in Lübeck:
Die einzelnen Werke der Orgel werden gerahmt von zwei große "Pedaltürmen" mit bis zu 5 Meter langen Pfeifen, vorn an der Brüstung befindet sich ein kleineres Orgelwerk (das "Rückpositiv"), um auch räumlich voneinander abgesetzte Klang- und Echowirkungen zu ermöglichen.
Die Komponisten nutzten die Möglichkeiten dieser Orgeln aus, in dem sie Echopassagen und virtuosen Figuren - auch für das Pedal - komponierten.
Zu den bekanntesten Komponisten die der damaligen Zeit zählen Dieterich Buxtehude und Franz Tunder (beide St. Marien, Lübeck), Georg Böhm (St. Johannis, Lüneburg), Nikolaus Bruhns (Husum), Mathias Weckman (St. Jacobi, Hamburg) und Vincent Lübeck (St. Cosmae, Stade).
Am kommenden Freitag erklingen Praeludien und Choralfantasien von Matthias Weckman und Franz Tunder. Von Vincent Lübeck ist das große Praeludium in g zu hören - eines der größten und schwierigsten Werke des norddeutschen Barock - über weite Stellen müssen die Füße auf dem Pedal zweistimmige Fugeneinsätze spielen. Im Kontrast dazu ist die liebliche Chaconne in A eines der galantesten und fröhlichsten Werke des Stader Komponisten.
Das Konzert dauert etwas über eine halbe Stunde, der Eintritt ist frei. Es spielt Kantor Stefan Kordes
Die Reihe der Freitag-Orgelmusiken findet seit der Einweihung der großen Orgel von St. Jacobi 1966 regelmäßig statt. Die Orgelmusik am kommenden Freitag ist die 2.211. Musik seit Beginn der Reihe. Am darauffolgenden Freitag, 28.8., wird der Münchner Student Filip Smerda sein Wettbewerbsprogramm vorstellen.










19.08.2026 • 09:58 Uhr

Evangelischer diakonischer Verein entlässt Mitarbeiterin - weil sie bei Kommunalwahl kandidiert

Eine Mitarbeiterin der evangelischen diakonischen «Mission:Lebenshaus gGmbH» ist in
Jever gekündigt worden. Hintergrund ist ihre Kandidatur für die AfD bei den Kommunalwahlen am 13. September. Der Verein hat sich bislang nicht dazu erklärt.

Der diakonische Verein «Mission:Lebenshaus gGmbH» hat in Jever eine Mitarbeiterin entlassen, die bei den anstehenden Kommunalwahlen am 13. September für die AfD kandidiert. Der Verein
ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Bremer Inneren Mission. Die Organisation will an diesem Mittwoch (19. August) in Bremen über die ausgesprochene Kündigung informieren. Die «Mission:Lebenshaus» betreibt insgesamt sechs Hospize in der Region.

n dem Video wird die Frau von dem AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Sichert unterstützt. Er warf dem diakonischen Verein eine Straftat vor und verwies auf Paragraf 108 des Strafgesetzbuchs. Danach ist bereits der Versuch strafbar, jemanden in einem beruflichen
Abhängigkeitsverhältnis zu nötigen oder daran zu hindern, zu wählen oder sein Wahlrecht in einem bestimmten Sinne auszuüben. epd










19.08.2026 • 09:52 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet - Mobile Messungen in der 35. Kalenderwoche 2026

In der Woche vom 24.08.2026 bis 30.08.2026 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:

Montag, 24.08.2026, Raum: Nörten-Hardenberg / Hardegsen
Dienstag 25.08.2026, Raum: Uslar / Bodenfelde
Mittwoch 26.08.2026, Raum: Einbeck / Northeim
Donnerstag 27.08.2026, Raum: Dassel / Moringen
Freitag 28.08.2026, Raum: Kalefeld / Bad Gandersheim

Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag (24.08.2026) bis voraussichtlich Montag (31.08.2026) im Raum Hardegsen eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd / Fotos: FisWMG













19.08.2026 • 05:24 Uhr

SPD Bad Gasndersherim: Natur- und Landschaftsschutz ausbauen!

In einem Medieninfo hat sich die SPD Bad Gandersheim im Rahmen ihrer Kampagne zur Stadtratswahl am 13. September 2026 soeben inhaltlich zum lokalen Landschaftsschutz zu Wort gemeldet:
"Natur- und Landschaftsschutz ist für uns alle wichtig. Gute Beispiele sind die Renaturierung von Gande und drittem Osterbergsee, das Landschaftsschutzgebiet Koppelwiese sowie das Projekt Dorfbachöffnung in Altgandersheim und Ackenhausen. Die Klimaveränderungen betreffen uns alle. Stärken wir deshalb gemeinsam unsere Umwelt!", heißt es in dem aktuellen Statement.











19.08.2026 • 05:20 Uhr

Stadtklima und Klimakrise - Der Antrag der Grünen im Bad Gandersheimer Stadtrat

Dr. Trude Poser, die Fraktionsvorsitzende der Grünen und wieder für den Stadtrat in Bad Gandersheim Kandidierende, meldet sich mit einem aktuellen Medieninfo zum Thema „Stadtklima und Klimakrise“ Wort.
Das war die Kopfzeile am 11. August in Spiegel Online. Ein Beispiel von vielen Schlagzeilen in diesem Sommer. Vor DREI Wochen kam ich aus Frankreich zurück, Atlantik bei Bordeaux, aus dem Ferienhaus meiner deutsch-französische Familie. Bis auf drei Kilometer hatte sich uns das bisher größte Flächenfeuer Frankreichs (fast 42.000 ha Wald sind zerstört) genähert, die Großstadt Bordeaux kurz vor der Evakuierung ….
Die Klimakrise mit Extremereignissen kommt näher und macht auch vor Bad Gandersheim nicht halt. Wir müssen vorausschauend handeln und an der Klimaresilienz unserer Stadt arbeiten.
Vor dem Hintergrund der auch in Bad Gandersheim immer spürbarer werdenden Klimakrise hat die Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen den nachfolgenden Antrag zur Verbesserung des Stadtklimas an Bürgermeister Niklas Kielhorn gerichtet:
„Die große Hitze und Dürre dieses Sommers mit 13.000 hitzebedingten Todesfällen in Deutschland, Ernteausfällen, Wassermangel und anderen Folgen zeigten erneut die dringende Notwendigkeit zu sofortigem Handeln, auch in Bad Gandersheim.
Die Bedeutung öffentlicher Räume für die Verbesserung des Stadtklimas muss in Zukunft noch präsenter werden. Insbesondere in dicht bebauten Stadtgebieten führen Folgen von Extremwetterereignissen, Hitzestress und Luftverschmutzung zunehmend zu infrastrukturellen Schäden und gesundheitlichen Belastungen. Auch die Lebensräume für Pflanzen- und Tiere werden beeinträchtigt. Der Fokus auf die Entwicklung des urbanen Grüns, das negative Auswirkungen des Klimawandels abschwächen kann, wird häufig auf Parks und öffentliche Plätze beschränkt. Dabei kann die Neugestaltung von Straßenräumen und versiegelten Flächen ebenfalls einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Schaffung von mehr Platz für umweltfreundliche Verkehrsmittel bewirkt eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes , gepflanzte Bäume binden Abgase und vermindern die Hitzebelastung, entsiegelte Flächen dienen der Versickerung und Abkühlung. Orte, die Menschen gezielt zur Abkühlung aufsuchen können, sollten vorgehalten und ausgewiesen sein.
Im Bund fordern die Grünen mehr Geld für Länder und Kommunen, damit diese die Feuerwehren, das Technische Hilfswerk und Rettungskräfte besser ausstatten können und innerhalb der Regierung wird erwogen, den Hitzeschutz ins Grundgesetz aufzunehmen. Doch schon jetzt können auch kleinere Kommunen wie Bad Gandersheim Sofortmaßnahmen ergreifen zum Schutz ihrer Bürger und Bürgerinnen und als Investition in die Zukunft.
Die Grünen vor Ort beantragen deshalb die Befassung von Rat und Ausschüssen mit diesen dringenden Themen und gemeinsam mit der Verwaltung Handlungsvorschläge zu erarbeiten.“

Zu den Fotos: Echtzeit 18.08.2026 in Gehrenrode: vertrocknete Gartenpflanzen in Schattenlage,
Gande mit Tiefststand; 24.07.2026
Blick auf das schon apokalyptische Feuer in ca. 3 km Entfernung von der Terrasse am Atlantik westlich Bordeaux. Fotos: Poser
















19.08.2026 • 05:19 Uhr

Ermittlungserfolg nach mehreren Bränden in Hann. Münden - 17-Jähriger in Untersuchungshaft

Die Ermittlungen des Polizeikommissariats Hann. Münden und des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Göttingen zu mehreren Bränden in Hann. Münden und der näheren Umgebung haben zu einem 17-jährigen Tatverdächtigen aus dem Landkreis Göttingen sowie zu Ermittlungen gegen einen 15-Jährigen aus dem Werra-Meißner-Kreis geführt.
Zur Aufklärung der Brandgeschehen richtete die Polizei eine Ermittlungsgruppe ein, in der die Kompetenzen verschiedener Ermittlungsbereiche gebündelt wurden.
Mit hohem Personal- und Ermittlungsaufwand wurden die Taten und mögliche Zusammenhänge intensiv aufgearbeitet. Dabei verdichtete sich der Tatverdacht gegen den 17-Jährigen erheblich.
Dem Jugendlichen werden mehrere Branddelikte zur Last gelegt. Dazu zählt
insbesondere der Großbrand auf dem Gelände eines ehemaligen Fabrikkomplexes an der Wilhelmshäuser Straße in Hann. Münden am 9. August, bei dem ein Sachschaden von rund einer Million Euro entstand.
Am Montag (17.08.26) nahmen Ermittler den 17-Jährigen im Werra-Meißner-Kreis
fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen wurde er einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Hann. Münden vorgeführt. Dieser erließ
Haftbefehl wegen Wiederholungsgefahr und ordnete Untersuchungshaft an.
Im Zuge der weiteren Ermittlungen ergaben sich zudem Hinweise auf einen
15-Jährigen aus dem Werra-Meißner-Kreis. Er steht im Verdacht, mit weiteren
Branddelikten in Verbindung zu stehen. Zivilfahnder nahmen ihn am
Dienstagnachmittag (18.08.26) vorläufig fest. Zur Sache machte er keine Angaben.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er auf Weisung der
Staatsanwaltschaft wieder entlassen.
Die Ermittlungen zu möglichen Tatbeiträgen, weiteren Branddelikten und deren Zusammenhängen dauern in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Göttingen an. ab










19.08.2026 • 05:18 Uhr

Besuch des Viehhandelsunternehmens RVZ – Einbecks Bürgermeisterkandidatin Antje Sölter verschafft sich Einblicke!

Im Rahmen ihrer Betriebsbesuche besuchte die Bürgermeisterkandidatin Antje Sölter ein relativ kleines, aber sehr bedeutungsvolles Unternehmen: die Raiffeisen Viehzentrale -RVZ. Die Kandidatin ist für ihre Nähe zur Landwirtschaft bekannt, so dass sie sich auch zu einem oft kritisch betrachteten Thema ein eigenes, realistisches Bild machen wollte.
Aus einer kleinen Genossenschaft, die seit 1985 wie ein familieneführtes Unternehmen arbeitete, welches anfangs in verschiedenen Ortsteilen im Stadtgebiet beheimatet war, wurde im Laufe der Jahre das regional bedeutende Viehhandelsunternehmen RVZ. Seit jeher ist Bartshausen der Bürostandort, in Drüber ist der Betriebshof incl. einem Notstall beheimatet. Mit derzeit vier Büromitarbeitenden und fünf Kraftfahrern, sowie einem eigenen Fuhrpark von fünf LKW ist der Betrieb mehr als ausgelastet.
Die RVZ koordiniert Landwirte, Schweine und Fahrer sowie Schlachttermine, um maximale Effizienz bei der Beförderung sicherzustellen, vor allem aber auch, um dem Tierwohl höchste Priorität zu bieten. Transportzeiten bis maximal vier Stunden nach Ladung werden hierdurch garantiert. Eine Herausforderung auch, da die Anzahl der Schlachthöfe deutschlandweit abnimmt. Die angefahrenen Landwirte unterscheiden sich dabei stark in Größe und Bedarf: Vom kleinsten Betrieb mit 8 Ferkeln pro Lieferung bis zum größten mit 1.899 Ferkeln wöchentlich.
Darüber hinaus bietet die RVZ den Landwirten umfassenden Service – beratend, koordinierend und netzwerkend! Antje Sölter zeigte sich tief beeindruckt von dem facettenreichen Arbeitsumfang. Wichtig war ihr auch die Information, dass Schweine durch eine Software quasi „gläsern“ sind, jegliche Informationen eingepflegt werden und auch durch die Mitarbeitenden der RVZ eingesehen werden können. Der tägliche Blick in die Software mache also aus, dass Tierwohl wie auch Verbraucherschutz im Vordergrund ständen, so die Kandidatin. Zusätzliche tierärztliche Kontrollen direkt am Schlachthof, noch bevor ein Schwein diesen betreten hat, bestätigen dieses. Eine wichtige, der Kandidatin neue Information war, dass sowohl ein Salmonellen- wie auch ein Antibiotika-Status im Vorfeld ermittelt werden.
„Ich betrachte das Tierwohl als nicht gefährdet, sondern als respektiertes Ziel – dank strikter Regeln, kontinuierlicher Kontrollen und einer engen Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Viehzentrale. Aus einer kleinen Genossenschaft, der in einem Wohnhausbüro startete, ist heute der regionsgrößte Vermarkter in Einbeck-Bartshausen geworden. Diese Kontinuität über Jahre hinweg stärkt Vertrauen der Landwirte und beweist eine funktionierende Zusammenarbeit zwischen Landwirten und RVZ“, so Sölter. „Damit möchte ich nicht für einen täglichen Fleischverzehr stark machen! Es geht in diesem Beitrag nicht um den Fleischkonsum an sich. Es geht um Transparenz und Wissen, wie sich ein Weg vom Schweinestall zum Schlachthof gestaltet, und darum hervorzuheben, was dieser Betrieb an täglichen Herausforderungen meistert. Der größte Vermarkter der Region sitzt in Einbeck – das macht mich stolz. Auch das gehört zur Landwirtschaft!“










19.08.2026 • 05:13 Uhr

Stark im Kopf, stark auf dem Feld!

Der Northeimer Handball Club teilt soeben in einem Medieninfo mit:
Unsere 1. Herren hat sich abseits der Handballplatte den entscheidenden mentalen Feinschliff geholt! In einem intensiven und spannenden Coaching Event standen die Themen Mental Power, Team Entwicklung, Resilienz und die mentale Vorbereitung auf die Herausforderungen der Regionalliga im Mittelpunkt. Denn Erfolg entsteht nicht nur im Training, sondern auch im Kopf.
Ein riesiges Dankeschön geht an Coachingmomente und Moritz Braukmüller für die wertvollen Impulse, Methoden und den starken Input rund um Fokus, Team Dynamik und mentale Stärke unter Druck!

Ebenfalls ein großes Danke an unseren Hauptsponsor, die Kreis-Sparkasse Northeim (KSN) mit Vorstand Bernd Sommer, für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und der Getränke. Auf diesem Fundament lässt sich perfekt aufbauen!
Gemeinsam gehen wir fokussiert, geschlossen und mit voller Energie in die nächsten Herausforderungen! Wie haltet ihr euch mental fit? Verratet es uns in den Kommentaren!

#NortheimerHC #NHC #Handball #MentalCoaching #Coachingmomente #KSN #KreisSparkasseNortheim #Teamgeist #MentaleStärke #Fokus #EinTeamEinZiel #Northeim #wirfürNortheim. Foto. KSN.










18.08.2026 • 12:02 Uhr

Northeim um 3 Uhr: Illegale Vapes bei Verkehrskontrolle sichergestellt

Gegen 03:00 Uhr führten Beamte der Polizeiinspektion Northeim im Bereich Georgenkamp eine allgemeine Verkehrskontrolle durch. Während der Kontrolle stießen die Beamten im Fahrzeug auf eine knapp dreistelligen Anzahl illegaler Vapes. Die Ware wurde sichergestellt und gegen den 23-jährigen Northeimer Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung und Verstößen gegen das Tabakerzeugnisgesetz eingeleitet. da











18.08.2026 • 12:00 Uhr

Studie: Künstliche Intelligenz verunsichert Eltern

Der Umgang mit KI ist für viele Eltern eine besondere Herausforderung. Viele fühlen sich unsicher und wünschen sich mehr Medienbildung, wie eine Körber-Studie zeigt.

Was ist echt, was Künstliche Intelligenz (KI)? Wenn US-Präsident Donald Trump in Pumps und kurzem Röckchen über die Straße tänzelt, ist es eindeutig Fake. Doch KI-Bilder sind oft nicht so leicht zu erkennen. KI stellt auch Familien vor neue Herausforderungen, wie die aktuelle Studie «Eltern im Fokus» der Körber-Stiftung zeigt. 42 Prozent der Eltern geben an, dass ihr Kind
bereits Falschinformationen oder KI-generierte Inhalte für echt gehalten hat. Befragt wurden 1.004 Eltern von Schulkindern zwischen 12 und 18 Jahren.

«KI ist längst im Familienalltag angekommen, doch viele Familien sind auf die neuen Herausforderungen nicht ausreichend vorbereitet», sagt Jenny Meßinger-Koppelt, Leiterin des Bereichs Bildung der Körber-Stiftung. Mehr als jeder vierte Elternteil fühle sich im
Umgang mit KI-Anwendungen unsicher (28 Prozent). Eltern, die ihre Kinder kompetent begleiten wollen, stoßen beim Umgang mit KI und Desinformation «zunehmend an Grenzen», weiß die Bereichsleiterin.

# Eltern nicht
alleine lassen

Wenn Eltern unsicher im Umgang mit KI seien und zugleich sähen, dass ihre Kinder Falschinformationen und KI-generierte Inhalte nicht sicher erkennen, sei das ein deutliches Warnsignal. «Damit dürfen wir Eltern nicht alleine lassen», sagt Meßinger-Koppelt. epd










18.08.2026 • 11:49 Uhr

LKW-Sicherheitstag 2026 auf dem Autohof Northeim - Polizei und Partner informieren rund um Sicherheit im Straßenverkehr

Am Dienstag, 25. August 2026, findet auf dem Autohof Northeim an der Autobahn 7 erneut der "LKW-Sicherheitstag" statt. In der Zeit von 12.00 bis 18.00 Uhr richtet sich die Veranstaltung unter dem Motto "Für Ihre Sicherheit - mit uns im Gespräch" insbesondere an Fahrerinnen und Fahrer des gewerblichen Güterverkehrs, aber auch an alle anderen Interessierten.

Gemeinsam mit zahlreichen Partnern bietet die Polizei vor Ort Informationen, Beratung und praktische Angebote rund um die Sicherheit im Straßenverkehr und den Berufsalltag von LKW-Fahrenden. Fachleute verschiedener Institutionen stehen dabei für Fragen und den persönlichen Austausch zur Verfügung.

Das Themenspektrum reicht von Verkehrssicherheit, Unfallprävention und Fahrtüchtigkeit über Ladungssicherung, Lenk- und Ruhezeiten, Gefahrgut sowie Fragen des Arbeitsschutzes und der Berufssicherheit bis hin zu Erster Hilfe, Gesundheitsvorsorge und weiteren Aspekten eines sicheren Arbeitsalltags auf der Straße.

"Hat's geklickt?" -
Gurtprävention im Fokus

Zu den Aktionen des Tages gehört auch die Präventionsaktion "Hat's geklickt?". Sie soll insbesondere für die Bedeutung des Sicherheitsgurtes im LKW sensibilisieren. Ergänzt wird das Angebot unter anderem durch einen Überschlagsimulator und einen Gurtschlitten.

Darüber hinaus stehen ab 12.00 Uhr weitere praktische Angebote auf dem Programm. Dazu zählen unter anderem Aktionen zum "Toten Winkel" bei LKW und Bussen, Ladungssicherung, ein Reaktionstestgerät, eine Fahrsimulation, "Fit in Truck", ein Gesundheitscheck sowie Doc-Stop.

Mit dabei sind in diesem Jahr unter anderem Fachleute des Bundesamtes für Logistik und Mobilität (BALM), des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR), des Bundes gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (B.A.D.S.), der BG Verkehr, der Gewerbeaufsicht Niedersachsen, der Verkehrswacht Göttingen, der Johanniter-Unfall-Hilfe und des Landkreises Northeim. Darüber hinaus beteiligen sich weitere Organisationen und Partner aus den Bereichen Verkehr, Prävention und Sicherheit.

Auch die Polizei ist mit Fachpersonal verschiedener Dienststellen vertreten. Der Einsatz- und Streifendienst Bundesautobahn der Polizeiinspektion Göttingen begleitet und unterstützt den LKW-Sicherheitstag auch in diesem Jahr.

Neben den Informations- und Aktionsangeboten soll vor allem der direkte Austausch mit den Fahrerinnen und Fahrern im Mittelpunkt stehen. Dabei besteht Gelegenheit, Fragen aus dem beruflichen Alltag unmittelbar mit den jeweiligen Fachleuten zu besprechen und sich über aktuelle Aspekte der Verkehrs- und Betriebssicherheit zu informieren.

Veranstaltungsort ist der Autohof Northeim an der A 7, Ausfahrt 69 Northeim-Nord. Einen Überblick über die Veranstaltung, die Aktionen und die beteiligten Institutionen bietet das dieser Pressemitteilung beigefügte Veranstaltungsplakat.

Die Organisatoren freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.










18.08.2026 • 11:42 Uhr

Erbschaft- und Schenkungsteuer in Niedersachsen erreicht 2025 neuen Höchststand

Einnahmen durch festgesetzte Erbschaft- und Schenkungsteuer 2025 im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt

Im Jahr 2025 gab es mit 20.902 erfassten Fällen erneut einen Zuwachs der unbeschränkt steuerpflichtigen Vermögensübertragungen durch Erbschaften und Schenkungen. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) berichtet, belief sich nach Abzug aller Begünstigungen und Freibeträge der Wert aller steuerlich berücksichtigten Vermögensübergänge auf 7,14 Mrd. Euro, was einem Plus von 2,6 Mrd. Euro (+59%) zum Vorjahr entspricht. Die dafür insgesamt festgesetzte Steuer in Höhe von 1,83 Mrd. Euro stieg um mehr als 938 Mio. Euro im Vergleich zum Jahr 2024 und hat sich damit mehr als verdoppelt (+106%).

Von 14.695 unbeschränkt steuerpflichtigen Erbschaften im Jahr 2024, erhöhte sich die Anzahl auf 16.513 Fälle im Jahr 2025. Die steuerpflichtigen Erwerbe durch Erbschaften beliefen sich insgesamt auf 4,22 Mrd. Euro mit einem durchschnittlichen Erwerb von 255.732 Euro pro Fall. Die festgesetzte Erbschaftsteuer verzeichnete mit 919 Mio. Euro im Jahr 2025 einen Anstieg um 35% zum Vorjahr. Damit wurden im Mittel 55.910 Euro Erbschaftsteuer pro Fall festgesetzt.










18.08.2026 • 11:36 Uhr

Terre des Hommes startet Spendenaktion mit adidas in 18 Ländern

Die Kinderrechtsorganisation Terre des Hommes startet gemeinsam mit dem Sportartikelhersteller adidas und der Bezahlplattform Adyen eine europaweite Spendenaktion. Ab sofort können Kundinnen und Kunden in offiziellen adidas-Läden am Bezahlterminal einen beliebigen Betrag spenden, den Adyen verdoppeln werde, wie die in Osnabrück ansässige Organisation am Dienstag mitteilte.

Die Aktion läuft den Angaben zufolge acht Wochen lang in mehr als 180 Stores in 18 europäischen Ländern, darunter Bulgarien, Frankreich, Schweden und die Schweiz. Jeder Euro werde ohne Gebührenabzug der Kinderrechtsorganisation zugutekommen, erläuterte
Vorstandssprecher Joshua Hofert. Zugleich werde in den Geschäften über die Arbeit von Terre des Hommes informiert: «Mit dieser Aktion verbinden wir Sichtbarkeit für Kinderrechte mit einer einfachen, freiwilligen Spendenoption.» epd










18.08.2026 • 09:16 Uhr

Radfahrerin verletzt sich schwer

Unfallort: Bad Driburg, Radweg parallel zur B64 Unfallzeit: 15.08.26, 22:00 Uhr. Die Polizei berichtet:

um Unfallzeitpunkt befuhr eine 52-jährige aus Bad Driburg innerhalb einer vierköpfigen Gruppe den Radweg an der Bundesstraße 64 bei Bad Driburg (Landkreis Höxter). Offenbar touchierte die Radfahrerin einen Leitpfosten und stürzte mit ihrem Fahrrad zu Boden. Durch den Sturz verletzte sich die Zweiradfahrerin sehr schwer. Sie musste durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht werden. Die örtliche Polizei wurde bei der Unfallaufnahme durch ein VU-Team der Polizei Bielefeld unterstützt. Foto: Polizei










18.08.2026 • 09:12 Uhr

Göttingen: Städtisches Museum: Informationstag für Lehrer/innen

Das Städtische Museum Göttingen lädt am Dienstag, 1. September 2026, um 17.00 Uhr Lehrer/innen und Pädagog*innen zu einem Informationstag ein. In entspannter Atmosphäre können Lehrkräfte das aktuelle Bildungs- und Vermittlungsangebot für Schulklassen und Kindertagesstätten im Schulhalbjahr 2026/27 kennenlernen: von interaktiver Führung über Lehrplanbezüge bis hin zu praktischen Workshops.

In einem gemeinsamen Ausstellungsrundgang mit Museumspädagogin Sabrina Stolz erhalten Lehrkräfte und Pädagog*innen darüber hinaus praktische Impulse für den eigenständigen Museumsbesuch und erfahren, wie sie die Ausstellungen in ihren Unterricht integrieren können. Das aktive Ausprobieren und Erleben der Schulangebote schließt an den Ausstellungsrundgang an. Bei Kaffee, Tee und Gebäck besteht anschließend Raum für Austausch, Bedarfe und Anregungen.

Anmeldung
erbeten
Um Anmeldung bis Freitag, 28. August 2026, per Mail unter Museum@goettingen.de oder telefonisch unter 055/400-3924 wird gebeten.

Die Veranstaltung ist kostenlos und dauert etwa zwei Stunden.










18.08.2026 • 09:09 Uhr

Erfolgreiche Premiere für den After Work in Northeim: Job Talk schafft Berufsorientierung nach Feierabend

Mit dem ersten After Work: Job Talk auf dem Münsterplatz in Northeim ist es gelungen, Berufsorientierung und lockere Feierabend-Atmosphäre im Herzen der Innenstadt miteinander zu verbinden. Rund 20 Unternehmen aus der Region präsentierten sich. Die Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, mit Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen, Kontakte zu knüpfen und sich über berufliche Perspektiven zu informieren.

„Bei den vielen Unternehmensbesuchen der NOM WMT haben wir gelernt, dass die Gewinnung von Fachkräften und Auszubildenden zu den größten Herausforderungen der Northeimer Betriebe gehört“, sagt NOM WMT- Wirtschaftsförderin Hanna May. „Mit dem After Work: Job Talk möchten wir Unternehmen eine weitere Plattform bieten, sich als Arbeitgeber zu präsentieren und für zukünftige Mitarbeitende und Auszubildende sichtbar zu werden.“
Der Branchenmix reichte vom Handwerk über Industrie und Dienstleistungen bis hin zur Pflege und dem karitativen Bereich. Viele Besucherinnen und Besucher informierten sich über Ausbildungsplätze, Einstiegsmöglichkeiten und Bewerbungsabläufe. Teilweise entstanden bereits erste Kennenlerngespräche, die den Charakter eines kleinen Bewerbungsgesprächs hatten. Das offene Format der Veranstaltung schuf dafür ideale Voraussetzungen: Statt klassischer Messestände standen persönliche Gespräche im Mittelpunkt.

Dabei waren viele Besucherinnen und Besucher nicht nur wegen der Jobsuche vor Ort. Auch nutzen sie die Gelegenheit, Betriebe grundsätzlich kennenzulernen oder im Sonnenuntergang einen leckeren Cocktail zu trinken, Ideen auszutauschen und entweder einen Burger am Münsterplatz zu essen oder anschließend eines der vielen Restaurants zu besuchen.
„Unser Ziel ist es, die Menschen in Northeim davon zu überzeugen, dass in der Northeimer Innenstadt immer etwas los sein kann. Dabei sind After- Work-Events eines von vielen neuen Angeboten, die Menschen verbinden und mit Neugierde in die City bringen“, erklärt NOM WMT-City- und Eventmanager Michael Böhnert.

Der Job Talk war zugleich der Auftakt für weitere After-Work-Formate der NOM WMT. Künftig sollen gesellschaftliche Themen, Wirtschaft und Freizeit bewusst in lockerer Atmosphäre werden. Veranstaltungen werden so zu Treffpunkten, an denen Austausch entsteht und die Innenstadt lebendig erlebt werden kann.

urg gemeinsam das Open-Air-Kino auf dem Münsterplatz. Am 19. und 20. September verwandelt sich die Northeimer Innenstadt in einen großen Bauern- und Klostermarkt. Den Abschluss des Monats bildet am 27. September der Northeimer Stadtlauf mit dem Wieter-Trail-Run. Auf Initiative des Kreissportbundes und von Paul Lehmann gehen dabei wieder mehr als 1.000 Kinder, Jugendliche und Freizeitsportler an den Start. red












18.08.2026 • 09:04 Uhr

Trunkenheit im Straßenverkehr - betrunkener Radfahrer stürzt und verletzt sich

Ereignisort: Einbeck, Hubeweg/Ball-Ricco-Straße, Ereigniszeitpunkt: Montag, 17.08.2026, 20:50
Uhr: Die Polizei berichtet:

Am Montagabend (20.50 Uhr) erhielten die Einsatzkräfte des Polizeikommissariats Einbeck Kenntnis davon, dass ein Radfahrer verunfallte und sich dadurch verletzte.

Unmittelbar nach Eingang der Meldung begaben sich die Polizeikräfte zum Unfallort. Vor Ort bestätigte sich der Einsatzanlass.

Während der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Radfahrer unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,6 Promille.

Der Unfallbeteiligte verletzte sich durch den Unfall am Knie und wurde zur medizinischen Versorgung einem Krankenhaus zugeführt.

Gegen den Radfahrer wurde in Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet. pfa










18.08.2026 • 09:02 Uhr

Studie: UV-Strahlung in Europa nimmt deutlich zu

Das Bundesamt für Strahlenschutz in Salzgitter hat an einer europaweiten UV-Studie mitgearbeitet. An 26 Messstationen stieg die Strahlung binnen zehn Jahren um 10 bis 20 Prozent.

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) mit Sitz in Salzgitter fordert einen besseren Schutz der Bevölkerung vor UV-Strahlung. «Die Anpassung an diese Klimawirkung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, und die Herausforderungen sind erheblich», sagte BfS-Präsidentin Inge Paulini am Montag in Salzgitter. Anlass ist eine europaweite Studie, an der das Bundesamt beteiligt war und die einen deutlichen Anstieg der UV-Belastung ergab.

Ausgewertet wurden nach BfS-Angaben Daten von 40 präzisen UV-Messstationen in 19 europäischen Ländern über zehn Jahre. An 26 Stationen zeigten die Messdaten zwischen 2013 und 2022 einen statistisch signifikanten Anstieg der jährlichen UV-Strahlung um 10
bis 20 Prozent. Besonders stark fiel die Zunahme in Mittel- und Westeuropa aus. Für Deutschland wurden Messdaten einer Sonde in Dortmund ausgewertet. epd











18.08.2026 • 08:52 Uhr

Wählergemeinschaft Die Unabhängigen: Donnerstag soll Geheimnis für ein neues Gesundheitsbad gelüftet werden!


Nach der Bekanntgabe ihres Programms zur Kommunalwahl am 13.September 2026 (wir berichteten exklusiv und topaktuell) hat Wählergemeinschaft Die Unabhängigen in Bad Gandersheim einen weiteren Paukenschlag angekündigt. Kommenden Donnerstag, 18 Uhr, will sie ihre Konzeptidee für ein neues „Gesundheitsbad“ in Bad Gandersheim auf dem Klosterhügel in Brunshausen beim Klosterhof Café Löning der interessierten Öffentlichkeit vorstellen.
Das RedaktionsNetzwerkSüdniedersachsen erhielt vorab erste Einblicke in das spektakuläre Vorhaben.

Neues Gesundheitsbad könnte
nach Abriss des Hallenbades
am selben Standort entstehen

Das „Gesundheitsbad“ könnte am Standort des derzeit von den Behörden stillgelegten städtischen Hallenbades erstellt werden. Die Konzeptidee sieht vor, dass das marode Hallenbad bis auf die Fundamentplatte abgerissen wird. Darauf sollen in drei Ebenen die Angebote für öffentliches Schwimmen inklusive Gesundheitsschwimmen, Gesundheitsdienstleistungen und Wellness (mit gastronomischen Angebot) geschaffen werden. Das Millionenprojekt könnte mit privaten Investitionsgeldern und Mitteln aus Förderprogrammen realisiert werden. Das sei ausführlich vorgeprüft und als realistisch eingestuft worden, sind Uwe Grande, Sascha Lange und Andreas Anders fest überzeugt.

Badgenossenschaft steht
als Betreiber des privaten
Gesundheitsbades bereit

Als Betreiber für das Ganzjahresbad (inklusive Freibad) steht dem Vernehmen nach die Badgenossenschaft in Bad Gandersheim bereit. Nach Meinung der Konzeptmacher ließe sich das Projekt wirtschaftlich von einer privaten Unternehmensgesellschaft betreiben. Das hätten erste Kalkulationen bestätigt. Private Investoren aus Bad Gandersheim würden sich engagieren wollen.

Dafür müssten vom zukünftigen Stadtrat einvernehmliche Rahmenbedingungen geschaffen werden. Sie seien entscheidend für ein Gelingen des ehrgeizigen Vorhabends.
Über weitere Details würde auf der Informationsveranstaltung am Donnerstag berichtet und der Dialog mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern gesucht. red/

Das Foto dokumentiert das seit Jahren gesperrte und marode Hallenbad in Bad Gandersheim. Die Unabhängigen favorisieren einen Komplettabriss. Allein die Bodenplatte soll erhalten bleiben. Darauf könnte ihren Vorstellungen nach ein dreistöckiges Gesundheitsbad in Holz- und Glasbauweise (für einen Millionenbetrag im mittleren einstelligen Bereich) entstehen. Die Konzeptidee soll Donnerstag erstmals öffentlich präsentiert werden. Foto: FisWMG

Weitere Berichterstattung.










18.08.2026 • 08:44 Uhr

Kunsthaus Einbeck aktuell: Publikumspreis für Corinna Weiner! Herzlichen Glückwunsch!

Mit einer gut besuchten Finissage ist am Sonntag, 16. August, die Ausstellung „StadtANSICHTEN – Die Norddeutschen Realisten malen Einbeck“ im StadtMuseum Einbeck zu Ende gegangen. Einen besonderen Höhepunkt bildete die Verleihung des Publikumspreises: Corinna Weiner gewann mit ihrem Bild „Tor zum Stiftsgarten“ mit deutlichem Vorsprung die Abstimmung der Besucherinnen und Besucher. Die Künstlerin war zur Preisverleihung persönlich nach Einbeck gekommen und konnte die Auszeichnung selbst entgegennehmen.

Mehr als 500 Besucherinnen und Besucher hatten sich während der Laufzeit der Ausstellung an der Wahl ihres Lieblingsbildes beteiligt. Angesichts der 73 ausgestellten Arbeiten der Norddeutschen Realisten war die Entscheidung nicht leicht – umso deutlicher fiel am Ende das Votum für Corinna Weiners „Tor zum Stiftsgarten“ aus.

Bei der Finissage zog Dr. Imke Weichert, Leiterin des StadtMuseums Einbeck, eine ausgesprochen positive Bilanz. Sie dankte allen Künstlerinnen und Künstlern sowie den zahlreichen Beteiligten, die das außergewöhnliche Projekt ermöglicht und begleitet hatten. Zugleich schwang auch etwas Wehmut mit: Über drei Monate hatte sie die Bilder täglich im Museum vor Augen – nun werde dort eine spürbare Lücke entstehen.
Besonders erfreulich sei die große Resonanz gewesen, die die Ausstellung während ihrer gesamten Laufzeit erfahren habe. Auch die zusätzlichen Angebote rund um „StadtANSICHTEN“, darunter die Spotlight-Führungen am Mittag, seien sehr gut angenommen worden. Und zahlreiche Werke werden Einbeck auch nach dem Ende der Ausstellung erhalten bleiben: Erfreulich viele Bilder haben während der vergangenen Monate neue Besitzerinnen und Besitzer gefunden – viele davon in Einbeck und der näheren Umgebung.

Dr. Elke Heege vom Kunsthaus Einbeck erinnerte bei der Finissage noch einmal an die Entstehungsgeschichte des Projekts. Was zunächst wie eine ambitionierte Idee erschien, entwickelte sich Schritt für Schritt zu einem außergewöhnlichen Kunstprojekt. Dem Kunsthaus gelang es, die renommierten Norddeutschen Realisten für ein Plein-air-Symposium nach Einbeck zu holen. Im Juni 2025 arbeiteten die Künstlerinnen und Künstler eine Woche lang direkt vor Ort und setzten sich malerisch mit Straßen, Plätzen, Gebäuden, Landschaft und Atmosphäre der Stadt auseinander. Aus dieser intensiven Arbeitswoche entstand schließlich die Ausstellung „StadtANSICHTEN“.

Das Ergebnis war weit mehr als eine klassische Ausstellung: Über die gesamte Projektzeit hinweg konnten die Menschen zunächst die Künstlerinnen und Künstler bei der Arbeit in der Stadt erleben und später ihre Sicht auf Einbeck im StadtMuseum wiederentdecken. Die große Besucherresonanz und die zahlreichen Gespräche rund um die Bilder zeigten, wie stark dieser besondere Blick von außen auf die vertraute Stadt die Menschen angesprochen hat.
Auch nach dem Ende der Ausstellung bleibt das Projekt dokumentiert. Das vom Kunsthaus Einbeck e. V. herausgegebene Buch „StadtANSICHTEN – Die Norddeutschen Realisten malen Einbeck“ versammelt die während des Projekts entstandenen Arbeiten und bewahrt damit eine besondere künstlerische Momentaufnahme Einbecks.
Mit der Finissage endet damit ein Projekt, das im Sommer 2025 auf den Straßen und Plätzen Einbecks begann und mehr als ein Jahr lang Künstlerinnen und Künstler, StadtMuseum, Kunsthaus und zahlreiche kunstinteressierte Menschen miteinander verbunden hat.

Zum Bild:
von links: Dr. Elke Heege (Kunsthaus Einbeck), Corinna Weiner , Frank Thiele (Kunsthaus Einbeck), Dr. Imke Weichert (Stadtmuseum Einbeck).










18.08.2026 • 08:42 Uhr

28. Internationale Gandersheimer Dommusiktage

Concerto Gandersheim e.V. begeht 2026 sein 25-jähriges Gründungsjubiläum. Das will der Trägerverein der Gandersheimer Dommusiken mit den 28. Internationalen Dommusiktagen feiern. Vom 30. August bis zum 11. September 2026 konzertieren herausragende Ensembles und Solisten im stimmungsvollen Raum der Gandersheimer Stiftskirche (Dom).
An fünf Tagen stehen die Dommusiktage unter dem Thema „Barockmusik im Wandel der Jahrhunderte“. Zu erleben ist die Vielfalt und Finesse dieser musikalischen Epoche!

Sonntag 30. August 17 Uhr
JOHANN SEBASTIAN BACH
H-MOLL MESSE
Eröffnungskonzert
Anlässlich des 25-jährigen Gründungsjubiläums von Concerto Gandersheim haben wir Musikerinnen und Musiker, mit denen wir eine hervorragende Zusammenarbeit in dem zurückliegenden Zeitraum hatten, erneut zur Aufführung von Bachs h-Moll Messe eingeladen, um zusammen mit dem Kammerchor Concerto Vocale Niedersachsen die 28. Internationalen Dommusiktage feierlich zu eröffnen.
Die Mitwirkenden sind:
Marie-Luise Werneburg, Sopran / Anne Bierwirth, Alt
Fabian Kelly, Tenor / Klaus Mertens, Bass
Concerto Vocale Niedersachsen
La festa musicale, Hannover
Martin Heubach, Leitung
Mittwoch 02. September 10 Uhr & 11.30 Uhr
SCHÜLERKONZERTE
Barockmusik im Wandel der Jahrhunderte​​​​
Das Programm der Dommusiktage beschäftigt sich mit
herausragenden Kompositionen des Barocks im Wandel der
Jahrhunderte. In diesem Schülerkonzert wird der Musikdirektor
des Philhamonischen Kammerorchesters Wernigerode für 400
Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Schulen im Landkreis
eine Einführung in die Musik des Barocks geben. Auch unter
dem Aspekt, wie heutige, moderne Instrumente im Gegensatz zu
Instrumenten des Barocks klingen.
Für Erwachsene (nur Tageskasse) um 11:30 Uhr
Albinoni: Oboenkonzert (moderne Oboe und Barockoboe) / Adagio für Orgel und Streicher / Vivaldi: Der Sommer aus den „Vier Jahreszeiten“ / Bach: aus der Suite Nr. 2 h-Moll mit moderner Querflöte / Respighi: Antiche danze ed arie
Die Mitwirkenden sind: Tobias Dielzer, Orgel
Philharmonisches Kammerorchester Wernigerode
MD Christian Fitzner, Leitung
Freitag 04. September 19 Uhr
BACH KONZERTANT
Göttinger Barockorchester
Bachs kammermusikalisches Schaffen gehört insbesondere mit dem 5. Brandenburgischen Konzert zum Virtuosesten, was in der Barockzeit für das Tasteninstrument geschaffen wurde. Mit Sabine Erdmann (Berlin) hat das Göttinger Barockorchester
eine der profiliertesten Cembalistinnen für dieses Werk gewonnen und ein erstklassiges Ensemble zusammengestellt, das begeistern wird.
Sinfonia h-Moll / Cembalokonzert a-Moll / 14 Kanons aus den Goldbergvariationen /
5. Brandenburgisches Konzert
Die Solist:innen sind: Sabine Erdmann, Cembalo /Henning Vater, Barockvioline und Dorothee Kunst, Traversflöte.
Sonntag 06. September 17 Uhr
SPARK - DIE KLASSISCHE BAND
Be Baroque - Auf Tuchfühlung mit Bach, Vivaldi, Händel & Co.
Spark spielt Barockmusik. Das mutet einfach an, ist aber hoch komplex. Denn wenn ein Ensemble wie Spark sich einer vergangenen Epoche nähert, dann kann dies nur mit einer frischen Perspektive, gewagten Neuausrichtungen und viel Experimentierfreude vonstattengehen. Nicht umsonst genießt die ECHO Klassik-prämierte Formation den Ruf, auf einzigartige Weise Alt und Neu, Tradition und Innovation, Vertrautes und Ungehörtes miteinander zu verbinden. Die Mitwirkenden sind:
Andrea Ritter, Blockflöte / Daniel Koschitzki, Blockflöte und Melodica
Stefan Balazsovics, Violine und Viola / Isabel Garcia Castro, Violoncello und Christian Fritz, Klavier.
Freitag 11. September 19 Uhr
ABSCHLUSSKONZERT
European Union Baroque Orchestra​​​
Judith Steenbrink, Leitung
Tavern Dances – Telemann in Polen
Eine Entdeckung des polnischen Stils
Werke von Georg Philipp Telemann
Tavern Dances ist nicht nur etwas für neugierige Zuhörer, die Georg Philipp Telemann aus einem anderen Blickwinkel kennenlernen möchten. Nachdem Telemann sechs Monate am polnischen Hof von Graf Erdmann II. von Promnitz im heutigen
Pszczyna verbracht hatte, schrieb er in seiner Autobiografie: „Als ich ankam, lernte ich sowohl die polnische Musik als auch die Musik der Hannaken kennen. Dies in all seiner barbarischen Schönheit. Wenn du alles aufschreiben würdest, was dort gespielt wurde, hättest du nach einer Woche genug Ideen für den Rest deines Lebens.“ An diesem Abend klingt Telemann folkloristisch, funkelnd, elegant, knackig und melancholisch.
Informationen & Tickets
www.reservix.de I www.dommusiken.de
und bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen

red/Foto: Masur










17.08.2026 • 16:14 Uhr

Fäuste auf Plakat werben für CSD -Umzug in Northeim!

Jetzt bekommt auch die Kreisstadt Northeim ihren ganz individuellen Umzug von Schwulen, Lesben, Queren uns Sympathiträgern und -Trägerinnen. Die lokale Christopher-Street-Day-Parade soll am 29. August 2026 vom Bahnhof aus starten. Warum sie ausgerechnet mit drei Fäusten beworben wird verstört. Eigentlich sollte die Liebe unter den Menschen den CSD-Event durchdringen. Nicht Methaphern für Aggression oder Gewalt…die anstiftend und toxisch wirken. Weniger anzeigen










17.08.2026 • 15:59 Uhr

Schauspielerin Nadine Kühn erhält zum dritten Mal Roswitha-Ring - Dominik Müller durfte sie präsentieren

Als erste Darstellerin in der Geschichte der Gandersheimer Domfestspiele erhält Nadine Kühn zum dritten Mal den Roswitha-Ring. Der Publikumspreis würdigt ihre künstlerischen Leistungen in vier Produktionen.

Die Schauspielerin Nadine Kühn hat als erste Darstellerin zum dritten Mal den Roswitha-Ring der Gandersheimer Domfestspiele erhalten. «Der Ring ist gelebte Verbindung zwischen
Bühne und Publikum, Anerkennung und Dank in einem», sagte Bürgermeister Niklas Kielhorn (SPD) bei der Verleihung am Montag. Die Auszeichnung wird seit 1998 vom Publikum vergeben.

Die 34-Jährige setzte sich in einer Online-Abstimmung gegen elf Ensemble-Mitglieder durch. Bereits 2024 und 2025 hatte sie den Preis gewonnen. In dieser Spielzeit spielte Kühn die Titelrolle in «Hello, Dolly» und die Augustine in «Die acht Frauen». Intendant Achim Lenz
lobte in seiner Laudatio, sie bringe Figuren zum Leben, aus einer Musicalfigur werde ein Mensch.

# Dank
an Ensemble

Kühn überreichte allen Nominierten aus Dank für die Zusammenarbeit ebenfalls jeweils einen Ring. Noch immer gebe es im Theater leider mehr Männer- als Frauenrollen, kritisierte die Schauspielerin. Feminismus bedeute für sie Gleichberechtigung, also ebenso viele Rollen für Frauen wie für Männer bei gleicher Bezahlung. epd

Bild und Video dokumentieren, wie Dominik Müller seine Favoritin für den Roswitharing präsentiert - und goldrichtig lag! Foto/Video: FisWMG











17.08.2026 • 15:47 Uhr

Ferienpass: Spiel- und Bildungsräume vor Ort neu entdecken

Im Rahmen des Bad Gandersheimer Ferienpasses lud die „Werk-statt-Schule Bad Gandersheim“ Kinder mit der Aktionsreihe „Spielräume entdecken“ dazu ein, spannende Spiel-, Lern- und Erlebnisorte in ihrer Heimat kennenzulernen und deren Bedeutung als Bildungs- und Erfahrungsräume zu entdecken.
„Mit großem Engagement beteiligen sich Christina Mörth und Nina Siavwapa mit insgesamt acht abwechslungsreiche Ferienpassaktionen“, so Stadtjugendpfleger Andreas Hafner. Jede Veranstaltung lädt die Kinder dazu ein, ihre Umgebung aktiv zu erkunden, Geschichte, Natur und Kultur zu entdecken und dabei gemeinsam spannende Erfahrungen zu sammeln oder sich einfach mit Yoga zu entspannen.
Eine dieser Aktionen führte die Teilnehmenden zum Kloster Brunshausen. Auf einem gemeinsamen Spaziergang wurde die Geschichte des historischen Ortes auf kindgerechte und anschauliche Weise vermittelt. Mit spannenden Erzählungen, interessanten Einblicken und viel Raum für Fragen wurde Vergangenheit lebendig und für die Kinder greifbar gemacht.
Die Stadtjugendpflege Bad Gandersheim bedankt sich herzlich bei der „Werk-statt-Schule“ sowie bei Christina Mörth und Nina Siavwapa für ihren großen Einsatz. Mit ihrer Veranstaltungsreihe leisteten sie einen überaus wertvollen Beitrag zum Ferienpassprogramm und zeigen eindrucksvoll, dass sich direkt vor der eigenen Haustür zahlreiche spannende Spiel-, Bildungs- und Erlebnisräume entdecken lassen. sbg











17.08.2026 • 15:45 Uhr

Gleich mehrere Feuer im Wald bei Bad Lauterberg - Polizei ermittelt und sucht Zeugen

Am zurückliegenden Wochenende (14. bis 16. August) sind Polizei und Feuerwehr insgesamt neun kleinere Wald- und Böschungsbrände im Bereich Bad Lauterberg, Bad Sachsa sowie Walkenried (Landkreis Göttingen) gemeldet worden.

Die Brandstellen befanden sich entweder im Bereich von Böschungen in unmittelbarer Nähe von Straßen oder auch inmitten von Waldgebieten.

Die alarmierte Feuerwehr konnte alle Feuer durch beherztes Eingreifen schnell ablöschen und somit eine Ausbreitung verhindern. Gefahrensituationen für umliegende Ortschaften bestanden deshalb nicht.

Die Auslöser sind in allen Fällen noch unklar. Das Polizeikommissariat Bad Lauterberg hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Aufgrund der festgestellten Gesamtumstände wird auch menschliches Verhalten als Brandursache nicht ausgeschlossen. Hinweise jeglicher Art nehmen die Ermittler unter Telefon 05524/9630 entgegen.

Angesichts der weiterhin bestehenden, erhöhten Brandgefahr appelliert die Lautberger Polizei eindringlich:

Verhalten sie sich in Bezug auf Brandgefahren umsichtig. Aufgrund der Trockenheit kann eine weggeworfene Zigarette oder anderer Funkenflug schnell einen Flächenbrand auslösen.

Höchste Vorsicht gilt auch beim Grillen!

Haben sie den Verdacht, dass Personen bewusst versuchen, Flächen in Brand zu setzen, melden Sie sich bitte sofort über Notruf 110 bei der Polizei, damit der Sachverhalt überprüft werden kann.

Zögern sie nicht, sofort über Notruf 112 oder 110 Feuerwehr und Polizei zu informieren, wenn sie einen Brand in freier Landschaft (Wald und Feld) oder auch sonst bemerken. gs











16.08.2026 • 20:56 Uhr

Erneut Kabeldieben in leerstehendem Klinikgebäude in Bad Gandersheim auf der Spur

Am Samstag, 15. August 2026, hat die selbsternannte „Gandersheimer
Bürgerwehr“ (wir berichteten) einen Rundgang durch das leerstehende Klinikgebäude an der Hildesheimer Straße in Bad Gandersheim (frühere Roswitha-Klink) durchgeführt. Dabei sind die Mitglieder erneut auf deutliche Spuren von unbekannten Kabeldieben gestoßen.
Vor Ort bot sich dem Vernehmen nach ein verheerendes Bild: An zahlreichen Stellen wurden die Deckenverkleidungen abgenommen und die dahinter verlaufenden Stromkabel gewaltsam herausgetrennt. Es war offensichtlich, dass hier Unbefugte am Werk waren, um wertvolle Metalle zu entwenden. Die „Gandersheimer Bürgerwehr“ hat umgehend die Polizei informiert, die den Vorfall aufgenommen und die Ermittlungen vor Ort eingeleitet hat. red










16.08.2026 • 20:54 Uhr

31-Jähriger durch Stichverletzung lebensgefährlich verletzt - 29-jähriger Tatverdächtiger vorläufig festgenommen

Bei einem mutmaßlichen Gewaltdelikt in der Göttinger Innenstadt ist am frühen Sonntagmorgen (16.08.26) ein 31 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Northeim durch eine Stichverletzung (dem Vernehmen nach mit einem Messer) lebensgefährlich verletzt worden. Ein 29 Jahre alter Tatverdächtiger aus Göttingen wurde wenig später vorläufig festgenommen.

Gegen 05.00 Uhr erhielt die Polizei über die Berufsfeuerwehr Göttingen die Mitteilung, dass sich im Bereich Nikolaistraße/Turmstraße eine Person mit einer Stichverletzung befinden soll.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte fanden diese den schwer verletzten 31-Jährigen auf einem Gehweg in der Nikolaistraße. Mehrere Personen leisteten bereits Erste Hilfe.

Der kurz darauf eintreffende Rettungsdienst übernahm die weitere Versorgung. Der 31-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Göttinger Krankenhaus gebracht und dort notoperiert.

Nach bisherigen Erkenntnissen dürfte sich die Tat im Bereich des Göttinger Stadtwalls ereignet haben. Zuvor hatte der 31-Jährige gemeinsam mit einem weiteren Mann eine Bar in der Innenstadt verlassen. Wenig später kehrte er schwer verletzt zu Bekannten zurück. Gegenüber diesen soll er angegeben haben, von seinem Begleiter verletzt worden zu sein.
Der von Zeugen bezeichnete 29 Jahre alte Tatverdächtige wurde kurze Zeit später in der betreffenden Bar angetroffen und gegen 05.30 Uhr vorläufig festgenommen. Anschließend wurde er zur Polizeidienststelle gebracht.

Die Hintergründe der Tat sowie der genaue Geschehensablauf sind derzeit noch völlig unklar und Gegenstand der weiteren Ermittlungen. red/ab










16.08.2026 • 20:53 Uhr

Alle Ortsteile Bad Gandersheims ins Dorfentwicklungs-Programm gebracht - einmalig in Niedersachsen!

„Unsere 15 starken Dörfer wurden gemeinsam erfolgreich in das Dorfentwicklungsprogramm gebracht. Noch nie wurde eine so große Dorfregion in Niedersachsen anerkannt. Wir setzen uns dafür ein, dass die Dörfer als attraktive Wohnorte gesichert werden und die Rückkehr junger Familien gefördert wird“, so hat es soeben die SPD Bad Gandersheim in einem Medieninfo herausgestellt!










16.08.2026 • 20:52 Uhr

Sparen beim Wohngeld: Was die Bundesregierung plant

Wohngeld soll Haushalte mit niedrigem Einkommen entlasten. So heißt es im Wohngeldstärkungsgesetz von 2019. Damals wurden die Geldmittel dafür aufgestockt. Zu einer weiteren, deutlichen Verbesserung kam es Anfang 2023 durch das Wohngeld-Plus-Gesetz. Dadurch verdoppelte sich die Zahl der Haushalte, die die Leistung beziehen. Weil er nun sparen muss, unternimmt der Bund mit dem "Referentenentwurf eines Gesetzes zur Vereinfachung und Fortentwicklung des Wohngeldgesetzes aktuell eine Rolle rückwärts.

Laut Deutschem Mieterbund sollen die Ausgaben von 4,7 auf 2,6 Milliarden sinken. Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) schätzte im Juni, durch die Reform werde ein Drittel der bisher berechtigten Haushalte aus dem Wohngeld fallen. Betroffen seien unter anderem Menschen, die aufgrund ihres Einkommens bislang gerade noch antragsberechtigt seien. Aktuelle Wohngeldbescheide, die stets befristet erteilt werden, sollten bis zu ihrem Auslaufen ihre Gültigkeit behalten. epd










16.08.2026 • 20:51 Uhr

67. Gandersheimer Domfestspiele: Ausnahme-Schauspielerin Nadine Kühn erneut mit dem Roswitharing 2026 ausgezeichnet!

Die Domschauspielerin Nadine Kühn ist vor wenigen Minuten bei den 67. Gandersheimer Domfestspielen abermals mit dem „Roswitharing“ ausgezeichnet worden. Das hat das Publikum in einer Onlineabstimmung entschieden, wie es Bürgermeister Niklas Kielhorn vor rund 800 Besuchern auf der Festspieltribüne sagte. Hier seine Verkündung der Presiträgerin, der zum dritten Mal dieses besondere Ehre zuteil wurde. red/Foto/Video: FisWMG
Liebe Nadine!
Wir von der Redaktion gratulieren Dir von Herzen!










16.08.2026 • 20:49 Uhr

SPD fragt nach Hitzeschutz in kreiseigenen Schulen und Verwaltungsgebäuden

Bestandsaufnahme soll Grundlage für mögliche weitere Initiativen und Haushaltsentscheidungen 2027 werden

Die SPD-Kreistagsfraktion im Landkreis Northeim möchte den aktuellen Stand desHitzeschutzes in den kreiseigenen Schulen und Verwaltungsgebäuden in den Blick nehmen. Das geht aus einem soeben veröffentlichten Medieninfo hervor. Weiter heißt es:
Mit einer Anfrage an die Landrätin soll zunächst geklärt werden, welche Maßnahmen bereits umgesetzt wurden, wo noch Handlungsbedarf besteht und welche weiteren Maßnahmen in
den kommenden Jahren erforderlich sein könnten.

Dabei geht es der SPD ausdrücklich nicht nur um bauliche Maßnahmen. Neben Sonnenschutz, Verschattung, Begrünung oder technischen Lösungen sollen auch organisatorische und sonstige Maßnahmen betrachtet werden. Dazu gehören beispielsweise Lüftungs- und Nutzungskonzepte, Regelungen für den Umgang mit besonders belastenden Hitzeperioden sowie Informations- und Sensibilisierungsmaßnahmen.
„Hitzeperioden werden häufiger und intensiver. Deshalb müssen wir wissen, wie gut unsere kreiseigenen Gebäude auf diese Entwicklung vorbereitet sind und wo es noch Defizite gibt“, erklärt Uwe Schwarz, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion. „Mit unserer Anfrage wollen wir zunächst eine belastbare Faktenlage schaffen. Erst wenn wir wissen, was bereits getan wurde, wo der größte Handlungsbedarf besteht und welche Kosten mit möglichen Maßnahmen verbunden sind, können wir sinnvoll über weitere Schritte entscheiden.“

Die SPD-Kreistagsfraktion wird die Antworten der Landrätin anschließend sorgfältig auswerten. Dabei sollen insbesondere der Handlungsbedarf an den einzelnen Standorten, mögliche
Prioritäten sowie der zu erwartende finanzielle Aufwand betrachtet werden.
„Wenn die Ergebnisse zeigen, dass weitere Investitionen notwendig sind, werden wir daraus konkrete politische Konsequenzen ziehen. Dazu kann auch ein Antrag für die Haushaltsberatungen 2027 gehören, mit dem entsprechende Maßnahmen finanziell auf den Weg gebracht werden“, so Schwarz weiter. „Wir wollen dabei nicht vorschnell Maßnahmen versprechen, sondern zunächst eine solide Grundlage schaffen und anschließend auf dieser Basis entscheiden.“

Die SPD-Kreistagsfraktion sieht beim Hitzeschutz darüber hinaus eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung. Gerade Einrichtungen, in denen besonders schutzbedürftige Menschen leben oder betreut werden, sind von hohen Temperaturen besonders betroffen.

Gleichzeitig appelliert die SPD-Kreistagsfraktion daher auch an die Träger von Einrichtungen mit besonders schutzbedürftigen Menschen, dem Hitzeschutz einen hohen Stellenwert
einzuräumen. Dies gilt insbesondere für Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser sowie weitere Einrichtungen, in denen vulnerable Personengruppen betreut werden. Gerade dort sind wirksame bauliche, technische und organisatorische Hitzeschutzmaßnahmen von besonderer Bedeutung, um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Betroffenen zu schützen. red










15.08.2026 • 09:30 Uhr

Domspitzen - Die große Benefizgala: Begeistertes Publikum wird handgreiflich vor purer Lust!

Ist es die Liebe zum fantastischen Freilichttheater? Ist es bereits eine süße Sucht nach den Verwandlungen und Traumwelten auf der Bühne? Auf jeden Fall war es eine dynamische Begeisterung.

Als gestern Abend 1000 Menschen ihre 2000 Arme in den Nachthimmel streckten, da schienen die Menschen ihr geliebtes Bad Gandersheimer Domtheater im wahrsten Sinne des Wortes anfassen, mitnehmen und umarmen zu wollen.

Es war die Zeit der traditionellen "Domspitzen". Diese große Benefizgala bei den 67. Gandersheimer Domfestspielen. Der finale Event zwei Tage vor Ende des diesjährigen Sommertehaters vor der Bad Gandersheimer Stiftskirche. Wieder verzauberte das Ensemble die 1000 Besucher und Besucherinnen auf der Tribüne. Die Show mit herrlichen Versatzstücken aus den diesjährigen Produktionen wurde mit heller Begeisterung, tosendem Beifall und tiefer Freude aufgenommen.

Das über zwei Stunden dauernde Gemeinschaftserlebnis zwischen Schauspielern/innen und dem Publikum brachte Intendant Achim Lenz in seinen Dankesworten am Ende auf den richtigen Punkt. Es war wieder einmal zustande gekommen. Und diese Emotion manifestierte sich noch ein weiteres Mal, als das Publikum ein großes Herz für die Projekte zeigte, die mit dem gesamten Spendenerlös des Abends bedacht werden.
Darüber wird hier noch zu berichten sein. red/Fotos/Video: FisWMG












15.08.2026 • 09:08 Uhr

Zeitung: Befragung in Pflegeheimen zeigt extreme Hitzebelastung - Zum Teil erschreckende Zustände

Eine Umfrage der Gewerkschaft ver.di unter Beschäftigten in Pflegeheimen zeigt eine extreme Hitzebelastung in den Einrichtungen, wie die Funke-Zeitungen melden. In der Spitze wurden demnach Temperaturen bis zu 45 Grad gemessen.

In vielen Pflegeheimen (dem Vernehmen nach auch in Südniedersachsen!) sind die Temperaturen laut einem Zeitungsbericht zuletzt auf äußerst hohe Werte gestiegen. Eine Befragung der Gewerkschaft ver.di unter 321 Pflegekräften und anderen Angestellten von Pflegeeinrichtungen habe ergeben, dass es in manchen Heimen in der Spitze sogar bis zu 45 Grad Celsius heiß geworden sei, berichteten die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag). Die Medianwerte lagen demnach nachts bei 26 Grad, frühmorgens bei 25 Grad und über den Tag bei 28 bis 30 Grad Celsius.

Die Gewerkschaft hatte laut dem Bericht die Teilnehmenden gebeten, im Zeitraum vom 30. Juli bis 10. August regelmäßig die Temperatur in ihren Einrichtungen zu erfassen. 801 Messungen seien zustande gekommen.

Laut Arbeitsschutzgesetz müssen ab 30 Grad Raumtemperatur wirksame Gegenmaßnahmen ergriffen werden, ab 35 Grad ist ein Raum grundsätzlich als Arbeitsraum nicht mehr geeignet. Dem Bericht zufolge haben 40,9 Prozent der Beschäftigten, die Temperaturen erfasst haben, mindestens einen Wert über 30 Grad gemeldet, 12,8 Prozent mindestens einen über 35 Grad.

# «Zum Teil
erschreckende
Zustände»

Für die Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtungen haben diese Temperaturen demnach schwerwiegende Folgen. In der Befragung hätten 11 Prozent der Beschäftigten von Kreislaufzusammenbrüchen bei Bewohnern, 10 Prozent von Fällen von Dehydrierung und 9 Prozent von Todesfällen berichtet, die mutmaßlich im Zusammenhang mit der Hitze stehen. /red/epd










15.08.2026 • 09:04 Uhr

Die Botschaft der SPD zum heutigen Samstag: Auf in die schöne Natur!

Die Botschaft der hiesigen SPD zum heutigen Tag: "Wandern und Radfahren in unserer schönen Natur und zwischen den Dörfern machen Spaß und sind erholsam für Einheimische und Gäste. Wir setzen uns deshalb für eine Erweiterung des Radwegenetzes ein!"










15.08.2026 • 08:58 Uhr

Nachfrage nach Beratungen steigen. Die Kirchen reagieren

Der Start des neuen Wehrdienstes bringt junge Menschen vermehrt dazu, kirchliche Beratungsangebote zum Dienst an der Waffe und einer Kriegsdienstverweigerung wahrzunehmen. Fast alle der 20 evangelischen Landeskirchen berichten von einer steigenden Nachfrage im laufenden Jahr und einem Ausbau des Angebots. Einige Landeskirchen weisen 18-Jährige per Postkarte auf Informationen und Beratungsmöglichkeiten hin, bei anderen ist das in Planung, wie eine Umfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) ergab.

Wie stark die Nachfrage nach den kirchlichen Beratungen insgesamt zugenommen hat, können nur wenige Landeskirchen beziffern. In der hannoverschen Landeskirche stieg die Zahl seit 2022 jährlich an, bewegt sich in diesem Jahr allerdings auf Vorjahresniveau. Die oldenburgische Kirche verzeichnet im Vergleich zu den vergangenen Jahren einen deutlich gestiegenen Beratungsbedarf, reformierte Kirche hat zwar keinen Vergleich zu den Vorjahren, gibt aber wie die anderen Kirchen die Gesamtzahl der Gespräche im niedrigen zweistelligen
Bereich an.

Katholischerseits hat die Organisation pax christi Ende vergangenen Jahres bundesweit neue Beratungsstrukturen aufgebaut. Das Interesse nehme besonders dann zu, wenn das Thema Wehrdienst und Kriegsdienstverweigerung verstärkt in den Medien präsent sei, hieß
es. Als Gründe gäben Ratsuchende vor allem die als gestiegen wahrgenommene Kriegsgefahr seit dem russischen Angriff auf die Ukraine 2022 sowie die Debatte über die deutsche
Verteidigungsfähigkeit an.

# Beratung erfolgt
ergebnisoffen

Die Kirchen betonen, die jungen Menschen ergebnisoffen zu beraten. „In der Praxis wenden sich jedoch fast ausschließlich Menschen an pax christi, die sich bereits für eine Kriegsdienstverweigerung entschieden haben und Unterstützung beim Antragsverfahren suchen», sagte eine Sprecherin der ökumenischen Friedensbewegung in der katholischen Kirche.
Die Zahl der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung hat sich seit dem Start der Wehrerfassung für alle 18-Jährigen zu Jahresbeginn deutlich erhöht. Bis zum 31. Juli gingen im laufenden Jahr 8.302 Anträge beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben ein. Das waren mehr als doppelt so viele wie im gesamten vergangenen Jahr, als es 3.879 Anträge gab. epd










14.08.2026 • 18:22 Uhr

Gandersheimer Domfestspiele GmbH: Ute Assmann neue Vize-Aufsichtsratsvorsitzende - Uwe Schwarz bleibt Vorsitzender

Mit einer wichtigen Nachricht über Personalentscheidungen im Aufsichtsrat der Gandersheimer Domfestspiel GmbH leitete heute Aufsichtsvorsitzender Uwe Schwarz (mittig auf dem Bild) die Bilanz-Pressekonferenz des Freilichttheaters (wir berichteten topaktuell und exklusiv) ein.

Seinen Mitteilungen zufolge hat der Aufsichtsrat entschieden, dass die Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Northeim Ute Assmann neue stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende ist. Sie folgt Guido Mönnecke, der dem Gremium nicht mehr angehört. Die KSN ist einer der Hauptgesellschafter der Firma.

Bestätigt wurde als Vize-Aufsichtsratsvorsitzender der CDU-Kreistagsabgeordnete Joachim Stünkel aus Lüthorst. Vorsitzender bleibt der SPD-Fraktionsvorsitzende im Northeimer Kreistag Uwe Schwarz aus Bad Gandersheim. Durch die einstimmigen Entscheidungen manifestierte der Aufsichtsrat dem Vernehmen nach seinen Willen nach personeller Kontinuität. Aus Bad Gandersheim gehören dem Gremium Bürgermeister Niklas Kielhorn und der frühere SPD-Ratsherr Dr. Günter Siegert an. red/Foto/Video: FisWMG










14.08.2026 • 17:10 Uhr

Nach bewaffnetem Raubüberfall in Höxter-Albaxen - Polizei nimmt Tatverdächtigen aus Holzminden fest

Nach einem Raubüberfall auf ein älteres Ehepaar in Höxter-Albaxen (Kreis Höxter) hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Eine Richterin ordnete am Freitag, 7. August, Untersuchungshaft gegen den 24-jährigen Mann aus Holzminden an.

Am 17. Februar dieses Jahres hatten sich zwei maskierte Täter gewaltsam Zugang zu dem Wohnhaus eines älteren Ehepaares in Höxter-Albaxen verschafft. Sie bedrohten mit Schusswaffen, fesselten die Bewohner und durchsuchten anschließend das Haus. Die Täter erbeuteten Bargeld und weitere Wertgegenstände und flüchteten anschließend. Im Rahmen der umfangreichen Ermittlungen geriet ein 24-jähriger Mann aus Holzminden in den Fokus der Polizei. Einsatzkräfte nahmen den Tatverdächtigen am Donnerstag, 6. August, im Bereich Holzminden fest. Am darauffolgenden Freitag ordnete eine Richterin am Amtsgericht Höxter Untersuchungshaft gegen den Mann an.

Der 24-Jährige ist in der Vergangenheit bereits wegen Eigentumsdelikten polizeilich in Erscheinung getreten. Während der Ermittlungen unterstützte die Polizeiinspektion Holzminden das zuständige Kommissariat der Kreispolizeibehörde Höxter. Die enge und länderübergreifende Zusammenarbeit der Ermittler trug maßgeblich zum Erfolg der Ermittlungen und zur Festnahme des Tatverdächtigen bei.

Landrat Michael Stickeln betont: "Dieser Erfolg ist ein eindrucksvoller Beleg für die professionelle und engagierte Arbeit unserer Polizei. Unsere Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten leisten jeden Tag hervorragende Arbeit - sowohl in der Prävention als auch bei der Aufklärung von Straftaten. Dass der Kreis Höxter zu den sichersten Kreisen in Nordrhein-Westfalen gehört, ist auch ein Ergebnis dieser konsequenten und zielgerichteten Polizeiarbeit. Als Landrat des Kreises Höxter bin ich daher sehr dankbar für dieses wertvolle Engagement, die unsere Kolleginnen und Kollegen der Kreispolizeibehörde Höxter Tag für Tag für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger leisten. Sie sorgen mit hoher Professionalität dafür, dass die Menschen hier im Kreis Höxter sicher und gut leben können. Dafür gilt ihnen mein ausdrücklicher Dank und meine Anerkennung."/rek










14.08.2026 • 17:03 Uhr

Weiteres Update zum Brand auf Fabrikgelände in Hann. Münden - Abrissarbeiten beendet, keine Gefahr mehr für Anwohnende

Hinweisportal für Bild- und Videoaufnahmen von der Polizei eingerichtet

Nach dem Großbrand auf einem ehemaligen Fabrikgelände an der Wilhelmshäuser Straße in Hann. Münden am vergangenen Sonntagabend (09.08.26) sind die erforderlichen Abriss- und Sicherungsarbeiten inzwischen abgeschlossen. Eine Gefahr für die Anwohnenden besteht nach aktuellem Stand nicht mehr.

Die Abriss- und Sicherungsarbeiten dauerten am Donnerstag (13.08.26) bis in die Abendstunden an. Hintergrund war die weiterhin bestehende Gefahr, dass Teile des
unmittelbar brandbetroffenen Gebäudes einstürzen und dabei möglicherweise auch
angrenzende Gebäude beschädigen könnten. Erst nach Abschluss der Arbeiten konnte
diese Gefahr ausgeräumt werden.

Eine Fachfirma setzte deshalb schweres Abrissgerät ein, um die einsturzgefährdeten Gebäudeteile kontrolliert zurückzubauen und den Bereich zu sichern. Nach deren Abschluss besteht nach derzeitiger Einschätzung keine Gefahr mehr für die umliegende Wohnbebauung.

Die Bewohnerinnen und Bewohner des von der vorsorglichen Evakuierung betroffenen
Mehrparteienhauses an der Charlottenstraße konnten bislang nicht in ihre Wohnungen zurückkehren.

Hinweisportal für Bild- und Videoaufnahmen eingerichtet

Die Ermittlungen des Polizeikommissariats Hann. Münden zur bislang weiterhin ungeklärten Brandursache dauern an. Im Zuge der bisherigen Ermittlungen ist bekannt geworden, dass eine Vielzahl von Personen das Brandgeschehen mit Mobiltelefonen oder anderen Geräten fotografiert oder gefilmt hat.

Die Ermittlerinnen und Ermittler bitten deshalb darum, entsprechende Bild- und Videoaufnahmen für die weiteren Untersuchungen zur Verfügung zu stellen. Von
Interesse sind insbesondere Aufnahmen vom Brandort und dessen Umfeld während des
Brandgeschehens sowie gegebenenfalls aus der Zeit unmittelbar davor.

Für die Übermittlung der Dateien hat die Polizei ein Hinweisportal eingerichtet. Es ist unter folgendem Link erreichbar:

nds.hinweisportal.de/brand_hmue

Auch Aufnahmen, die auf den ersten Blick keine besondere Bedeutung zu haben scheinen, können für die Rekonstruktion des Brandverlaufs und die weiteren Ermittlungen von Bedeutung sein.

Sachdienliche Hinweise nimmt darüber hinaus weiterhin das Polizeikommissariat Hann. Münden unter Telefon 05541/951-0 entgegen.

Wo und wodurch das Feuer am Sonntagabend ausgebrochen ist, steht weiterhin nicht
fest. Die Ermittlungen hierzu dauern an. ab










14.08.2026 • 16:54 Uhr

Vier Verletzte bei Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 241

Auf der Bundesstraße 241 kam es am Donnerstagmittag im Bereich Probsteiburg (Landkreis Goslar) zu einem Verkehrsunfall mit vier Verletzten.

Gegen 12 Uhr fuhr eine 37-jährige Frau aus Goslar mit ihrem Skoda von Probsteiburg kommend in Richtung Immenrode. An der Kreuzung B 241 missachtete sie das dortige Stoppschild, woraufhin es zur Kollision mit dem vorfahrtberechtigten Toyota eines 70-jährigen Langelsheimers kam, der mit zwei Insassen auf der B 241 in Richtung Goslar unterwegs war.

Alle Beteiligten zogen sich Verletzungen zu und mussten in ein Klinikum verlegt werden. An den beiden Fahrzeugen entstand ein geschätzter Totalschaden in Höhe von 30.000 Euro. Der Kreuzungsbereich war während der Unfallaufnahme teilweise für etwa eine Stunde gesperrt.










14.08.2026 • 16:47 Uhr

Motorrad übersehen - 20-Jähriger mit Rettungshubschrauber in Klinik geflogen

Die Polizei in Höxter berichtet:
Am Mittwoch, 12. August, kam es auf der B252 bei Warburg-Scherfede (Landkreis Höxter) zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 20-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt wurde. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Gegen 18.40 Uhr fuhr eine 79-jährige Frau aus Warburg mit einem blauen VW Golf auf der B252 von Rhoden kommend. An der Einmündung zur B68 beabsichtigte sie, nach links abzubiegen. Nach bisherigem Ermittlungsstand übersah die Seniorin dabei einen entgegenkommenden 20-jährigen Motorradfahrer aus dem Kreis Lippe, der von Willebadessen in Richtung Marsberg unterwegs war. Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß. Durch die Wucht des Aufpralls erlitt der 20-Jährige schwere Verletzungen. Ein Rettungshubschrauber flog ihn zur weiteren Behandlung in eine Klinik. Die 79-Jährige erlitt leichte Verletzungen, die ambulant in einem Krankenhaus behandelt wurden. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf rund 25.000 Euro./rek/Foto: Polizei











14.08.2026 • 16:43 Uhr

Beratungsangebot für junge Menschen im Landkreis Northeim
Am 19. August können sich junge Menschen in der Agentur für Arbeit Northeim von den Partnerinnen und Partnern der Jugendberufsagentur im Landkreis Northeim beraten lassen. Gerade für Jugendliche, die nach der Schule noch keine konkrete Perspektive haben, kommt das Beratungsangebot zur rechten Zeit. Denn aktuell gibt es noch manch offenes Ausbildungsangebot. Die Liste möglicher Themen ist lang.
Northeim. Am Mittwoch, 19. August, bietet die Jugendberufsagentur im Erdgeschoss der Agentur für Arbeit Northeim, Scharnhorstplatz 4, einen offenen Beratungstag an. Von 13:00 bis 15:00 Uhr stehen Berufsberaterinnen und Berufsberater der Agentur für Arbeit, Integrationsfachkräfte aus dem Jobcenter Landkreis Northeim und Sozialpädagoginnen der Jugendberufshilfe gerne für Fragen zur Verfügung.
Thematisch geht es insbesondere darum, wie es nach der Schule weitergeht. So gibt es für Kurzentschlossene noch viele offene, interessante Ausbildungsstellen in der Region. Aber auch diejenigen, die erst im nächsten Jahr in den Beruf oder ins Studium starten wollen, sollten sich bereits jetzt informieren. Denn für einige Ausbildungen und duale Studiengänge endet die Bewerbungsfrist bereits im Herbst vor dem eigentlichen Starttermin.
Darüber hinaus können sich Besucherinnen und Besucher informieren, welche Möglichkeiten es gibt, um die Zeit bis zum nächsten Ausbildungsjahr sinnvoll zu überbrücken: Zum Beispiel Freiwilligendienste, Auslandsaufenthalte und Praktika; oder auch Kursangebote der Berufsberatung bzw. des Jobcenters, in denen es um Berufsorientierung oder um Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche geht.
Und natürlich gibt es immer auch Raum, um persönliche Probleme zu besprechen. Denn wenn die private Situation den jungen Menschen belastet, beispielsweise eine ungeregelte Schuldensituation, ist der Kopf nicht frei für die Planung der beruflichen Zukunft.
Die Veranstaltung „Triff mich!“ findet jeden dritten Mittwoch im Monat am selben Ort, zur gleichen Zeit statt. Der Besuch ist natürlich kostenfrei.

Sehr geehrte Damen und Herren,
am kommenden Mittwoch bietet die Jugendberufsagentur im Landkreis Northeim wieder eine Beratung für junge Menschen an. Zwischen 13 und 15 Uhr können Jugendliche einfach in der Agentur für Arbeit Northeim vorbeikommen und ihre Themen besprechen.

Foto: Iakov Filimonov/stock.adobe.com.










14.08.2026 • 16:40 Uhr

Förderprogramm „Niedersachsen verbindet Europa“ unterstützt Northeimer Partnerschaftsarbeit

Für gemeinsame Projekte mit den Partnerstädten Cherbourg-en-Cotentin in Frankreich, Prudnik in Polen, Gallneukirchen in Österreich und der Solidaritätspartnerstadt Nadwirna, Ukraine stehen der Stadt Northeim bis Ende April 2027 10.000 Euro zur Verfügung. Grundlage ist die Niedersächsische Förderverordnung europäischer Partnerschaften, die am 1. Juli 2026 in Kraft getreten ist.

Damit können Ober- und Mittelzentren Fördermittel unbürokratisch im Rahmen des Programms
„Niedersachsen verbindet Europa“ über das zuständige Amt für regionale Landesentwicklung
beantragen. Die Stadt Northeim betreibt gemeinsam mit verschiedenen Vereinen und Organisationen bereits eine aktive Partnerschaftsarbeit.

Mit den Fördermitteln werden nun drei Vorhaben unterstützt: die Reise des Partnerschaftsvereins Amitiés Tourlaville-Northeim vom 13. bis 15. November 2026 nach Cherbourg-en-Cotentin, der Besuch von Mitgliedern der Feuerwehr aus Gallneukirchen vom 4. bis 6. September 2026 anlässlich des 140- jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Northeim sowie der erste Besuch der Jugendband „Neustadt“ aus Prudnik vom 13. bis 15. November 2026. Die Band nimmt an der Musikveranstaltung NOMROCK im Kinder- und Jugendkulturzentrum teil. Die Stadt Northeim dankt dem Land Niedersachsen für die schnelle und unbürokratische Unterstützung.

Ziel der Förderung ist es, den Austausch im Rahmen von bereits bestehenden kommunalen und
zivilgesellschaftlichen Partnerschaften und Austauschmöglichkeiten zu Städten, Regionen,
Organisationen, Verbänden, Vereinen und Initiativen in anderen Mitgliedsstaaten des Europarates zu fördern und neue Partnerschaften und Austauschmöglichkeiten aufzubauen, um den europäischen Zusammenhalt zu fördern und zu sichern.










14.08.2026 • 16:37 Uhr

Stadtverwaltung teilt mit: Breiter Weg in Northeim für Autofahrer gesperrt

Der Breite Weg West ist ab sofort im Bereich der dortigen Gärtnerei für den Durchfahrtsverkehr voll gesperrt. Die Stadt Northeim schützt damit insbesondere Schülerinnen und Schüler, die die dort eingerichtete Ersatzhaltestelle nutzen.

Die Ersatzhaltestelle nimmt derzeit den Busverkehr aus der Gardekürassierstraße auf, die aufgrund der Baustelle entlang der Bahnhofstraße außer Betrieb ist. Mit Beginn des neuen Schuljahres steigt die Zahl der Fahrgäste deutlich. Viele Schülerinnen und Schüler warten dort auf ihren Schulbus oder steigen ein und aus.

Damit sie die Haltestelle sicher erreichen und verlassen können, ist die Durchfahrt für Autos ab sofort untersagt. Zusätzliche Bauzäune verhindern, dass Fußgängerinnen und Fußgänger die
Bundesstraße 3 im Bereich des Trogs unkontrolliert überqueren und damit sich oder andere
Verkehrsteilnehmende in Gefahr bringen.

Die ansässige Gärtnerei bleibt auch weiterhin erreichbar. Die Zufahrt ist über die Straßen
„Dammstraße“ und „in der Güldenen Aue“ möglich. Eine Umleitung wird ausgeschildert.











14.08.2026 • 16:32 Uhr

ExtraEnsemble bereitet weiteres Live-Hörspiel vor: Sherlock Holmes und Dr. Watson in „Der Hund von Baskerville“

Der ExtraEnsemble-Spielclub der Gandersheimer Domfestspiele unter der Leitung von Theaterpädagoge Lukas Keller (Foto) bereitet ein weiteres Live-Hörspiel vor. Die Proben laufen für „Der Hund von Baskerville“ nach Sir Arthur Conan Doyle. Sherlock Holmes und Dr. Watson lösen ihren größten Fall am Freitag, 20. November, um 20 Uhr, am Sonntag, 22. November, um 18 Uhr sowie am Sonnabend, 23. Januar 2027, um 20 Uhr jeweils im Probenzentrum an der Neuen Straße 60a. Tickets sind in der Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele oder online unter www.gandersheimer-domfestspiele.de erhältlich, berichtete Keller auf der heutigen Festspiel-Bilanz-Pressekonferenz im Kulturhof in Bad Gandersheim.

Sir Charles Baskerville wird tot und mit vor Schreck entstelltem Gesicht nachts hinter seinem Anwesen aufgefunden. Sofort verbreitet sich in Dartmoor unter den eigensinnigen Bewohnern das Gerücht, er sei das nächste Opfer des Fluchs der Baskervilles geworden: eines riesigen, geisterhaften Hundes, der einst einen Verbrecher der Familie Baskerville zu Tode hetzte. Sherlock Holmes und Dr. Watson werden zu Rate gezogen, denn Sir Henry, der Erbe des Vermögens und von Baskerville Hall, ist schon unterwegs und in höchster Gefahr! Können die beiden einen weiteren Mord verhindern?

In ihrem neuen Live-Hörspiel widmet sich das ExtraEnsemble dem bekanntesten Krimi des größten Detektivs: Sir Arthur Conan Doyle erschuf mit Sherlock Holmes und Dr. Watson das berühmteste Ermittler-Duo, das bis heute zahllose Kriminalromane und Filme inspirierte. Auf Grundlage des Originalromans erschafft das ExtraEnsemble erneut ein atmosphärisches Hörspiel und nimmt das Publikum zunächst in das lebhafte London und die berühmte 221B Baker Street und anschließend auf das ehrfürchtige Schloss Baskerville Hall und das geheimnisvolle Moor von Grimpen mit. Wieder werden alle Geräusche live mit verschiedensten Gegenständen erzeugt, umrahmt von Live-Musik und einem mörderischen Hund!


Karten gibt es online unter www.gandersheimer-domfestspiele.de , Ticket-Hotline 05382 / 955 33 11, E-Mail: kartenzentrale@gandersheimer-domfestspiele.de und vor Ort in der Kartenzentrale, Stiftsfreiheit 12, 37581 Bad Gandersheim.red/Foto: FisWMG










14.08.2026 • 16:20 Uhr

Via Niedersachsen GmbH & Co. KG informiert: A7: Erhaltungsmaßnahme an der Fahrbahndecke zwischen Göttingen und Parensen

Nachtarbeiten vom 17. August bis 9. September 2026, jeweils von 18:30 bis 05:30 Uhr - Einzelne Rampen der AS Göttingen Nord nachts gesperrt

Die Via Niedersachsen Infrastruktur GmbH & Co. KG führt auf der A7 zwischen Göttingen und Parensen eine Fahrbahndeckenerhaltungsmaßnahme durch.

Die Arbeiten finden im Zeitraum vom 17. August bis 9. September 2026 ausschließlich nachts voraussichtlich von 18:30 bis 05:30 Uhr statt. Während der
nächtlichen Arbeiten bleibt je Richtungsfahrbahn ein Fahrstreifen befahrbar. Tagsüber stehen alle Fahrstreifen teilweise mit eingeschränkter
Geschwindigkeit von 100 Km/h zur Verfügung, und die Anschlussstellen sind befahrbar.

Sperrungen an der
Anschlussstelle Göttingen Nord

Für die Bauarbeiten ist nachts die Sperrung einzelner Rampen erforderlich:
Auf- und Abfahrt Fahrtrichtung Kassel: im Zeitraum vom 22. bis29. August 2026, voraussichtlich von 18:30 bis 05:30 Uhr;
Auffahrt Fahrtrichtung Hannover: im Zeitraum vom 24. bis 31. August 2026 2026, voraussichtlich von 18:30 bis 05:30 Uhr;
Hinweis: Außerhalb dieser nächtlichen Sperrzeiten ist die Anschlussstelle Göttingen Nord in beiden Fahrtrichtungen nutzbar.

Ausführung
der Arbeiten

Die Deckschicht der Fahrbahn wird mit einer Konservierung (Versiegelung) behandelt. Dieses Verfahren verbessert
die Gebrauchseigenschaften der Fahrbahnoberfläche, sodass die Strecke dauerhaft sicher befahrbar bleibt.

Geschwindigkeitsbegrenzungen im Baustellenbereich beachten
Die Via Niedersachsen Infrastruktur GmbH bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um erhöhte Aufmerksamkeit und im Baustellenbereich um eine angepasste Fahrweise sowohl am Tag als auch in den Nachstunden sowie um Verständnis.










14.08.2026 • 16:18 Uhr

Heute um 9 Uhr: Tödlicher Verkehrsunfall eines Radfahrers auf der Landstraße (B241)

Ereignisort: Katlenburg-Lindau, Ortsteil Berka, Landstraße (B241)/ Lange Reihe, Ereigniszeitpunkt: Freitag, 14.08.2026, 09:00 Uhr. Die Polizei berichtet soeben:
Am Freitagmorgen kam es auf der Landstraße (B241) auf Höhe der Ortschaft Berka zu einem tödlichen Verkehrsunfall.

Ein 85-jähriger Mann befuhr mit seinem Fahrrad die Straße "Lange Reihe" und beabsichtigte die Landstraße (B241) zu queren. Hier kreuzte zu diesem Zeitpunkt der vorfahrtsberechtigte 51-jährige Mann mit seinem Lkw, welcher eine Kollision mit dem Radfahrer nicht mehr verhindern konnte. Durch den Unfall wurde der Radfahrer lebensgefährlich verletzt und wurde zur weiteren medizinischen Behandlung mittels Rettungshubschrauber einem Göttinger Krankenhaus zugeführt. Dort verstarb er kurze Zeit später.

An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von etwa 5.500 Euro.
Für die Dauer der spezialisierten Verkehrsunfallaufnahme war die Landstraße (B241) bis ca. 12:20 Uhr vollständig gesperrt.

Neben den eingesetzten Polizeibeamten waren 35 Feuerwehrkräfte aus Katlenburg und Berka sowie weitere Rettungskräfte vor Ort eingesetzt. sch










14.08.2026 • 16:13 Uhr

Glasfaserausbau in Northeim: Bauarbeiten werden in weiteren Straßen fortgesetzt

Die Northeimer Stadtverwaltung teilt soeben mit: Der Ausbau des Glasfasernetzes in Northeim schreitet weiter voran. Im Auftrag der Deutschen
Glasfaser werden in der nächsten Woche die Bauarbeiten in folgenden Straßen fortgesetzt:

Hindenburgstraße
Hermann-Friese-Straße
Wilhelmstraße

Die Stadt Northeim bittet die Anwohnenden um Verständnis und Beachtung.











14.08.2026 • 14:14 Uhr

Diebstahl eines Portemonnaies auf der Tankstelle

Tatort: Uslar, Alleestraße, (Tankstelle), Tatzeit: Dienstag,11.08.2026, 13:00 Uhr. Die Polizei berichtet: Eine bislang bislang unbekannte Personen entwendeten die Geldbörse aus der Satteltasche des Motorrades einer 65 -Jährige aus Hamburg, die sich bei der hier dokumentierten Örtlichkeit nach einer Werkstatt erkundigte.

Zeugen, die hier Beobachtungen gemacht haben und Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Uslar, Telefon 05571-80060. go










14.08.2026 • 14:11 Uhr

Sammelstelle für Menstruationsprodukte: Stadt Göttingen unterstützt „Break the Bloody taboo“-Initiative

Die Stadt Göttingen unterstützt die studentische Initiative „Break the Bloody Taboo“ bei ihrem Einsatz für einen selbstverständlichen und barrierefreien Zugang zu Menstruationsprodukten. Ab sofort steht im Foyer des Neuen Rathauses am Hiroshimaplatz 1 – 4 ein Sammelbehälter bereit, in dem originalverpackte Tampons und Binden eingeworfen werden können. Die gespendeten Produkte werden anschließend bedarfsgerecht an städtische Einrichtungen wie Notunterkünfte weitergegeben und dort kostenlos bereitgestellt.

„Menstruation darf keine Frage des Geldbeutels sein und sollte ohne Scham behandelt werden“, unterstreicht Göttingens Oberbürgermeisterin Petra Broistedt. „Mit dem Sammelbehälter schaffen wir eine unkomplizierte Möglichkeit, Menschen in unserer Stadt zu unterstützen, für die der Zugang zu Menstruationsprodukten nicht selbstverständlich ist. Ich freue mich, dass die Initiative den Anstoß dafür gegeben hat und danke heute schon allen, die sich künftig mit einer Spende beteiligen.“

„Wir freuen uns sehr, dass die Stadt Göttingen unser Anliegen so unkompliziert aufgegriffen hat. Viele Menschen können sich Tampons oder Binden einfach nicht leisten“, betonen Luise Plettner und Franziska Thommes von der Initiative. „Mit dem Sammelbehälter schaffen wir gemeinsam ein niedrigschwelliges Angebot und tragen dazu bei, das Thema Menstruation aus der Tabuzone zu holen.“

Der Sammelbehälter ist direkt nach der Eingangstür links gegenüber vom Informationsschalter in die Wand eingelassen und durch ein entsprechendes Schild gekennzeichnet. Er ist zu den Öffnungszeiten des Neuen Rathauses zugänglich.










14.08.2026 • 14:07 Uhr

Mutmaßlicher Drogenhandel am Göttinger Waageplatz, dort wo die Staatsanwaltschaft residiert - 22-jährigen Drogendealer nach Verfolgsjagd geschnappt

Gericht verfügt Untersuchungshaft

Bei einer Kontrolle am Göttinger Waageplatz haben Einsatzkräfte der Polizei am Mittwochnachmittag (12.08.26) einen 22 Jahre alten Mann mit Wohnsitz im Landkreis Northeim festgenommen. Er steht im Verdacht, gewerbsmäßig mit Cannabis gehandelt zu haben. In unmittelbarer Nähe seines Sitzplatzes stellten die Beamten mehrere einzeln verpackte Portionen mutmaßlichen Marihuanas sicher.

Der Mann hielt sich gegen 15.00 Uhr im Bereich des Robert-Gernhardt-Platzes auf. Als er einen herannahenden Funkstreifenwagen bemerkte, sprang er nach bisherigen
Erkenntnissen unvermittelt auf und flüchtete in Richtung "Am Leinekanal". Nach kurzer Verfolgung konnten Polizeikräfte ihn stoppen und festhalten.

An seinem zuvor genutzten Sitzplatz entdeckten die Beamten anschließend einen Plastikbeutel mit mehreren Klemmleistenbeuteln, die augenscheinlich Marihuana enthielten. Ein unabhängiger Zeuge gab gegenüber der Polizei an, beobachtet zu haben, wie der Tatverdächtige den Beutel zuvor dort abgelegt hatte. Die mutmaßlichen Betäubungsmittel wurden beschlagnahmt.

Im Verlauf der weiteren polizeilichen Maßnahmen soll der 22-Jährige die eingesetzten Beamten mehrfach beleidigt haben. Wegen dieser Vorwürfe wurden zusätzliche Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Der Beschuldigte war in den vergangenen Monaten bereits mehrfach Gegenstand
polizeilicher Ermittlungen, unter anderem wegen Drogen-, Eigentums- und Gewaltdelikten. Erst im Juli 2026 war gegen ihn wegen gewerbsmäßigen Handels mit Marihuana ein beschleunigtes Verfahren geführt worden, das mit einer Verurteilung zu einer Bewährungsstrafe endete.

Nun besteht erneut der Verdacht eines entsprechenden Handelsdeliktes. Darüber hinaus soll der Mann nach derzeitigen Erkenntnissen zum elften Mal gegen ein für ihn bestehendes Aufenthaltsverbot für den betreffenden Bereich verstoßen haben.

Noch am Nachmittag informierte die Polizei den Bereitschaftsdienst der Staatsanwaltschaft Göttingen über die aktuellen Ermittlungsergebnisse und die Erkenntnisse aus den vorausgegangenen Verfahren. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Beschuldigte vorläufig festgenommen und anschließend in Polizeigewahrsam genommen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen erließ ein Richter am Amtsgericht Göttingen im weiteren Verlauf Untersuchungshaftbefehl gegen den 22-Jährigen. Im Anschluss wurde der Mann in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. ab











14.08.2026 • 13:37 Uhr

Inflationspause

Wrtschaftskommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank, das Wertpapierhaus der Sparkassen

Ein Seufzer der Erleichterung ging in der abgeschlossenen Handelswoche durch die Kapitalmärkte, als die Zahlen zur Verbraucherpreisentwicklung in den USA für den Juli eine leichte Entspannung des Inflationsklimas anzeigten. Zusammen mit dem recht schwachen Arbeitsmarktbericht aus der Vorwoche bedeutete dies, dass sich die Gefahr einer Überhitzung der US-Wirtschaft etwas geringer darstellte. Die US-Notenbank müsste entsprechend zumindest im September nicht an der Zinsschraube drehen. Die Aktien- und Anleihemärkte reagierten freundlich. In Deutschland kletterte der Dax auf neue Höchststände. Allerdings muss klar gesehen werden, dass sich solche Einschätzungen gegenwärtig im Wochentakt ändern. Viele Volkswirtschaften werden seit Jahren von ungewöhnlichen Faktoren beeinflusst. Energiepreissteigerungen, die Technologierevolution durch Künstliche Intelligenz oder die Einführungen von Handelsschranken erhöhen massiv die Unsicherheiten, wie sich Wachstum, Inflation und Finanzmärkte langfristig entwickeln werden. Dazu kommen kurzfristige Einflüsse wie die große Trockenheit in Europa, die Produktion und Preise für einige Monate kräftig durcheinanderwirbeln. Trotz dieser Belastungsfaktoren zeigen die Stimmungsbarometer für die deutsche Konjunktur nach oben. Zwar kommen sie alle aus dem tiefroten Bereich, aber Konsum und Investitionen zeigen auch in Deutschland leichte Anzeichen einer Erholung. Weiterhin kaum ein Thema an den Märkten ist der unklare Status der Straße von Hormus. Obwohl offiziell geschlossen, zeigt sich, dass doch erhebliche Mengen an Rohöl aus dem Persischen Golf über diesen Transportweg die Weltmärkte erreicht. Zusammen mit einem immer noch hohen Rohölpreis, der die Nachfrage zurückdrängt, ist der Weltrohölmarkt nicht mehr so stark gestresst wie noch vor einigen Monaten.











14.08.2026 • 13:26 Uhr

67. Gandersheimer Domfestspiele: Trotz heftiger Herausforderungen mehr als 54.000 Zuschauer und Umsatzsteigerung!

Sanierungsstau, Investitionserfordernisse, Hitzeeinflüsse. Das sind drei der heftigen Herausforderungen, mit den Niedersachsens größtes professionelles Freilichttheater zu kämpfen hat. Und dennoch gelingt es den Machern und Macherinnen des Festivals immer wieder, prächtige Arbeit abzuliefern. Heute war der Tag einer ersten Bilanz. Auf der traditionellen Pressekonferenz im Kulturhof auf der Stiftsfreiheit berichteten Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Schwarz, Intendant Achim Lenz, Kaufmännischer Geschäftsführer Markus Kuhlmann und Theaterpädagoge Lukas Keller, wie die 67. Gandersheimer Domfestspiele aus ihrer Perspektive gelaufen sind. Kommenden Sonntag wird die überaus erfolgreiche Saison mit der letzten Beatles-Show beendet.

Die Erfolgsgeschichte setzt sich fort, so Schwarz und Lenz und Kuhlmann in ihren mit zufriedenen Gesichtern präsentierten Bilanz. Mehr als 54.000 Tickets wurden an begeisterte Zuschauer und Zuschauerinnen abgesetzt. Mit allen Angeboten des Rahmenprogramms werden in diesem Jahr damit erneut rund 60.000 Menschen zwischen Mai und August zum größten professionellen Freilichttheater Niedersachsens nach Bad Gandersheim gekommen sein.

"Wir haben Abend für Abend vor der Stiftskirche he Menschen mit unterschiedlichen Geschichten, Sorgen, Hoffnungen, politischen Meinungen und Lebensrealitäten versammelt, die im Theater nebeneinander sitzen und gemeinsam schweigen, erleben, lachen und den Atem anhalten", sagte Intendant Achim Lenz. Gemeinsam mit Geschäftsführer Markus Kuhlmann dankte er dem engagierten Team auf, hinter und neben der Bühne, von der Verwaltung über das künstlerische Betriebsbüro und die Maske bis hin zur Abendgarderobe und der Technik hätten trotz mancher Herausforderungen und manchmal kurzfristiger Widrigkeiten alle einen hervorragenden Einsatz gezeigt.

"Theater ist Teamwork und das Ereignis eines sich jedes Jahr neu findenden Ensembles, ich bin froh, dass dies wieder sehr gut gelungen ist", sagte Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Schwarz. red

Zum Bild:
Von links Lukas Keller, Uwe Schwarz, Achim Lenz und Markus Kuhlmann. Fotos/Video: FisWMG










14.08.2026 • 13:04 Uhr

Kommunalwahl 2026: Briefwahlbüro öffnet am 17. August

Am Montag, 17. August 2026, öffnet das Briefwahlbüro der Stadt Göttingen in der Philipp-Reis-Straße 2a seine Pforten. Die Stimmzettel sind erstellt, gedruckt und vollständig eingegangen. Die Bearbeitung sowie der Versand der Briefwahlunterlagen sind bereits angelaufen. Informationen zu den Öffnungszeiten für die persönliche Stimmabgabe vor Ort sind im städtischen Wahlportal zu finden.

Ebenso kann in der Zeit von Montag, 24., bis Freitag, 28. August 2026, Einsicht in das Wählerverzeichnis für die Kommunalwahlen genommen werden. Für die Integrationsratswahl ist dies aktuell noch bis Freitag, 21. August, möglich.

Ehrenamtliche
Wahlvorsteher gesucht

Nach wie vor benötigt die Stadt Göttingen Wahlhelfende für die Haupt- und Stichwahl. Insbesondere sucht die Verwaltung noch Personen, welche sich in der Funktion als Wahlvorstehende engagieren möchten.










14.08.2026 • 13:02 Uhr

Gebäudebrand in Herzberg - Feuer greift auf zwei Wohnhäuser über, Polizei sucht Zeugen

Bei einem Brand im Bereich der Herzberger Selzergasse (Landkreis Göttingen) ist am Donnerstagabend (13.08.26) erheblicher Sachschaden entstanden. Das Feuer breitete sich innerhalb kurzer Zeit aus und griff auf angrenzende Gebäude über. Verletzt wurde niemand.

Nach bisherigem Stand wurde der Brand gegen 20.20 Uhr von einem Fahrradfahrer entdeckt, der daraufhin die Feuerwehr alarmierte. Noch vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte breiteten sich die Flammen rasch aus. Als eine Funkstreifenwagenbesatzung wenige Minuten später am Brandort eintraf, hatte das Feuer bereits größere Teile des betroffenen Grundstücks erfasst und auf angrenzende Bebauung übergegriffen.

Die Bewohner der betroffenen Gebäude konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Personen kamen nach bisherigen Erkenntnissen nicht zu Schaden.

Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. Im Einsatz befanden sich die Feuerwehren Herzberg, Lonau, Sieber, Scharzfeld, Pöhlde, Bad Lauterberg und Hattorf sowie Einheiten der Kreisfeuerwehr Göttingen. Insgesamt waren rund 130 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und weiteren Stellen an der Einsatzstelle.

Den Einsatzkräften gelang es, das Feuer einzudämmen und eine weitere Ausbreitung auf die umliegende Bebauung zu verhindern. Im Anschluss waren noch umfangreiche
Nachlöscharbeiten erforderlich.

Die Höhe des entstandenen Sachschadens steht derzeit noch nicht fest. Mehrere Gebäude wurden durch das Feuer beziehungsweise im Zuge der Löscharbeiten in unterschiedlichem Umfang beschädigt.

Die Polizei beschlagnahmte den Brandort noch am Abend. Ermittler der Tatortgruppe der Polizeiinspektion Göttingen nahmen erste Untersuchungen an der Brandstelle vor. Aufgrund der andauernden Löscharbeiten und der entstandenen Schäden war eine weitergehende Untersuchung des mutmaßlichen Brandausbruchbereiches zunächst nicht möglich.

Wo und wodurch das Feuer genau entstand, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Die Brandursache ist bislang ungeklärt.

Zur weiteren Klärung bittet die Polizei um Hinweise. Personen, die am Donnerstagabend gegen 20.20 Uhr oder in der Zeit davor im Bereich Selzergasse/Crausestraße Beobachtungen zum Brandgeschehen oder zu dessen Entstehung gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Herzberg unter Telefon 05521/99895-0 zu melden.ab











14.08.2026 • 12:57 Uhr

Northeim: Breiter Weg für Autofahrer gesperrt

Die Northeimer Stadtverwaltung teilt soeben mit: Der Breite Weg West ist ab sofort im Bereich der dortigen Gärtnerei für den Durchfahrtsverkehr voll gesperrt. Die Stadt Northeim schützt damit insbesondere Schülerinnen und Schüler, die die dort eingerichtete Ersatzhaltestelle nutzen.

Die Ersatzhaltestelle nimmt derzeit den Busverkehr aus der Gardekürassierstraße auf, die aufgrund der Baustelle entlang der Bahnhofstraße außer Betrieb ist. Mit Beginn des neuen Schuljahres steigt die Zahl der Fahrgäste deutlich. Viele Schülerinnen und Schüler warten dort auf ihren Schulbus oder steigen ein und aus.

Damit sie die Haltestelle sicher erreichen und verlassen können, ist die Durchfahrt für Autos ab sofort untersagt. Zusätzliche Bauzäune verhindern, dass Fußgängerinnen und Fußgänger die
Bundesstraße 3 im Bereich des Trogs unkontrolliert überqueren und damit sich oder andere
Verkehrsteilnehmende in Gefahr bringen.

Die ansässige Gärtnerei bleibt auch weiterhin erreichbar. Die Zufahrt ist über die Straßen
„Dammstraße“ und „in der Güldenen Aue“ möglich. Eine Umleitung wird ausgeschildert.










14.08.2026 • 12:53 Uhr

Von zwölf auf 39: FDP Northeim geht mit Rekordliste in die Stadtratswahl

Parteimitglieder und Parteilose aus unterschiedlichsten Berufen wollen gemeinsam Verantwortung für Northeim übernehmen

Mit einem so großen und vielfältigen Team wie nie zuvor tritt die FDP Northeim zur Stadtratswahl am 13. September 2026 an. Das geht aus einem offiziellen Medieninfo hervor. Weiter heißt es in der Mitteilung:

Insgesamt 39 Kandidatinnen und Kandidaten bewerben sich auf der Liste der Freien Demokraten um ein Mandat im Rat der Stadt Northeim. Vor fünf Jahren waren es noch zwölf – damit hat die FDP ihr personelles Angebot mehr als verdreifacht.

Nach Kenntnis des Ortsverbands stellt die FDP Northeim damit zugleich die längste FDP-Kandidatenliste in einem einzelnen Wahlbereich in ganz Niedersachsen.

Für den Vorsitzenden der FDP-Stadtratsfraktion, Eckhard Ilsemann, ist diese Entwicklung ein deutlicher Vertrauensbeweis:

„In den vergangenen fünf Jahren haben wir mit zahlreichen Anträgen und Anfragen konkrete Themen auf die Tagesordnung gebracht und die Arbeit der Verwaltung kritisch und konstruktiv begleitet. Die Entwicklung von zwölf auf 39 Kandidatinnen und Kandidaten zeigt, dass kontinuierliche und sachorientierte Arbeit vor Ort wahrgenommen wird. Viele Menschen wollen diesen Weg nun gemeinsam mit uns fortsetzen.“

Besonders breit ist das berufliche und gesellschaftliche Spektrum der Liste: Vom Arzt und der Rechtsanwältin bis zum Industriearbeiter, von Pflege, Landwirtschaft und Polizei über Gastronomie, Handel und Technik bis hin zu Studierenden und Menschen im Ruhestand sind zahlreiche Lebenswege und Erfahrungen vertreten.

Dabei kandidieren neben FDP-Mitgliedern auch zahlreiche Parteilose auf der Liste. Das freut Alexander Hartmann, Ratsherr und stellvertretender Vorsitzender des FDP-Ortsverbands Northeim, besonders:

„Dass so viele parteilose Bürgerinnen und Bürger bereit sind, unter dem Dach der FDP Verantwortung zu übernehmen, zeigt, dass unsere Arbeit Früchte trägt. In Northeim gibt es viele Menschen, die nicht nur darüber sprechen wollen, was sich verändern müsste, sondern selbst anpacken möchten. Uns verbindet kein einheitlicher Lebenslauf, sondern ein gemeinsames Ziel: Northeim voranzubringen.“

Die FDP Northeim versteht ihre Liste deshalb als breites Angebot an die gesamte Stadtgesellschaft. Unterschiedliche berufliche Erfahrungen und persönliche Perspektiven sollen zusammengeführt werden, um praktische und tragfähige Lösungen für Northeim zu entwickeln.

Angeführt wird die Liste von Tobias Schnabel, Eckhard Ilsemann und Alexander Hartmann.

Die Kandidatinnen und Kandidaten der FDP Northeim

1. Tobias Schnabel – Kaufmann
2. Eckhard Ilsemann – Diplom-Ingenieur
3. Alexander Hartmann – Jurist
4. Kornelia Ilsemann – Bankkauffrau
5. Tim-Oliver Köter – Landwirt
6. Ines Blanke – Physiotherapeutin
7. Wolfgang Meyer – Sparkassenbetriebswirt
8. Christian Küster – Diplom-Kaufmann
9. Ercan Özdogan – Gastronom
10. Ralf Schiffner – Arzt
11. Stephan Lüdicke – Netzmonteur
12. Pascal Durau – Polizeibeamter
13. Peter Hüser – Agraringenieur
14. Markus Volz – Postangestellter
15. Jutta Heynold – Rentnerin
16. Peter Tanz – Monteur
17. Margitta Schünemann – Fachkrankenschwester für Nephrologie und Dialyse
18. Björn Singbeil – External Account Manager
19. Shabaz Ahmed – Sozialbetreuer
20. Chris Ilsemann – Master of Arts in Marketing und Vertrieb
21. Steve Lukas – Versicherungskaufmann
22. Andreas Karl Dietmar Dallmann – Pensionär
23. Dr. Ulrike Lüdeking-Kupzok – Rechtsanwältin
24. Christoph Matuszewski – Abteilungsleiter
25. Jens Küsel – Pflegepädagoge
26. Hartmut Kölling – Journalist
27. Mike Singbeil – Key Account Manager
28. Dr. med. Heinz-Jörg Elliehausen – Arzt
29. Dominik Müller – Angestellter
30. Sascha Stavrevski – Metallbauer
31. Henning Schünemann – Pflegedienstleiter und Sachverständiger
32. Beatrice Kundrus – Angestellte
33. Melvin Lukas – Student
34. Nick Zimmermann – Verkäufer
35. Mehmet Kilic – Holzmechaniker
36. Kai Ilsemann – Student
37. Baran Yavuz – Angestellter
38. Axel Nolte – Kaufmännischer Angestellter
39. Fabian Rodler – Pflegemanager










14.08.2026 • 09:29 Uhr

Kulturpreis für Intendant Achim Lenz: Landrätin spricht Grußwort - Geehrte bedankt sich - Abwesenheiten von Ratsmitglieder sorgt für Diskussionen

Nach der Verleihung des Kulturpreises 2026 der Stadt Bad Gandersheim an den Intendanten der Gandersheimer Domfestspiele Achim Lenz (wir berichteten topaktuell und exklusiv) hat sich der Geehrte in einer ausführlichen Dankadresse an alle Personen und Institutionen gewandt, die ihm zu dieser besonderen Auszeichnung verholfen haben. Allen voran würdigte er dabei das Engagement seines gesamten Teams der Festspielfamilie. Aber auch sein Freundeskreis um das Ehepaar von der Ehe, dem früheren Fördervereinsvorsitzenden Dr. Hinrich Bönicke und dem früheren Unternehmer Otto Prahmann, die im Kaisersaal anwesend waren, fanden eine besondere Erwähnung.

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel sorgte ebenfalls mit ihrer persönlichen Anwesenheit bei der Feierstunde für ein besonderes Maß an Wertschätzung für die hervorragende Kulturarbeit von Lenz als Theaterintendant in Bad Gandersheim. Sie brachte dieses Lob in ihrem Grußwort eindrucksvoll zum Ausdruck. Lenz habe den Kulturpreis verdient, so ihre wichtige Botschaft.

Diskussionen löste am Rande der Veranstaltung die auffällig mäßige Beteiligung von zwei Ratsfraktionen an dem würdigen Festakt aus. Von den Fraktionen der CDU und den Unabhängigen waren allein Ratsherr Gerry Klein und Günther Ahrens gekommen. Alle anderen glänzten - zum Teil entschuldigt - durch Abwesenheit. Die SPD-Fraktion war fast komplett erschienen. "Die Identifikation mit unserem erfolgreichen Intendanten hätte besser sein können", so der übereinstimmende Wunsch von aufmerksamen Beobachtern und Beobachterinnen beim kleinen Sektempfang im Kulturhof nach dem Festakt. red

Die Bilder dokumentieren weitere Eindrücke vom Festakt, Gratulationen und vom Sektempfang im Kulturhof. Fotos: FisWMG










14.08.2026 • 09:06 Uhr

Unionspolitikerin: Leihmutterschaft im Ausland unter Strafe stellen

Die familien- und frauenpolitische Sprecherin der Unionsfraktion möchte Leihmutterschaften im Ausland unter Strafe stellen. Der ehemalige Vorsitzende der Fraktion und Parteifreund von Anne König, Jens Spahn (beide CDU), war so Vater geworden.

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Anne König will das Strafrecht in Sachen Leihmutterschaft verschärfen. Eine Leihmutter in Anspruch zu nehmen, sollte nicht nur im Inland verboten
und strafbewehrt sein, sondern auch im Ausland, sagte die familien- und frauenpolitische Sprecherin der Unionsbundestagsfraktion der «Neuen Zürcher Zeitung» (Freitag). Bislang sind
Auslands-Leihmutterschaften straffrei.

König sagte: «Wenn wir Leihmutterschaft im Inland aus guten Gründen für ethisch unvertretbar halten, sie verbieten und das strafbewehren, gibt es keinen Grund, dies nicht auch für eine
ausländische Leihmutterschaft so zu regeln.» Sie wies zudem auf die Ungerechtigkeit hin, dass wohlhabende Deutsche das Verbot im Ausland gefahrlos umgehen würden. epd










14.08.2026 • 09:02 Uhr

AWO Ortsverein beteiligt sich am "Tag der Retter“ – Info-Veranstaltung zum Katastrophenschutz für 08.09. geplant

Der AWO Ortsverein Bad Gandersheim beteiligt sich am 22. August am „Tag der Retter“, der von 10 Uhr bis 17 Uhr vor dem E-Center stattfinden wird.
Der Grund dafür ist, dass der Vorstand auf Initiative eines Mitgliedes sich Gedanken darüber macht , inwiefern ältere Menschen oder Menschen mit Einschränkungen im Katastrophenfall mit einem Notfallvorrat für sieben Tage versorgt werden könnten, wenn sie selbst dazu nicht in der Lage sind. Ein weiteres Thema in diesem Zusammenhang sind die Notfallanlaufpunkte in der Stadt und auf den Dörfern , über die noch längst nicht alle Bürgerinnen und Bürger informiert sind.

Der AWO Ortsverein Bad Gandersheim lädt deshalb alle Interessierten zu einer Informationsveranstaltung zum Katastrophenschutz am 08. September 2026 ein. Dabei sollen zum einen Empfehlungen zur Bevorratung von Lebensmitteln bzw. von überlebensnotwendigen Sachartikeln gegeben werden und zum anderen die Notfallanlaufpunkte (NAPs) im Stadtgebiet vorgestellt werden.

Michael Brackel, Katastrophenschutzbeauftragter der Stadt Bad Gandersheim wird um 18.00 Uhr im Probenzentrum in der Neuen Straße umfassend informieren. Gleichzeitig wird ein „Carepaket“ vorgestellt, das vom E-Center erstellt wurde und den nötigen Vorrat an Lebensmitteln für einen Tag demonstriert.

Notfallanlaufpunkte spielen insbesondere bei länger andauernden Stromausfällen oder außergewöhnlichen Gefahrenlagen eine zentrale Rolle für die Information und Unterstützung der Bevölkerung. Im Rahmen des Termins erläutert Herr Brackel die Funktion der Notfallanlaufpunkte, deren Standorte sowie das Zusammenspiel mit Feuerwehr und Verwaltung.
Informationsmaterial wird zur Verfügung gestellt.

Außerdem wird über weitere Maßnahmen im Rahmen der Notfallvorsorge informiert.
Am „Tag der Retter“ werden der AWO Ortsverein Bad Gandersheim und Herr Brackel in der Zeit von 10 Uhr bis 17 Uhr zugegen sein, um auf die Informationsveranstaltung aufmerksam zu machen und um individuelle Fragen bereits im Vorfeld zu beantworten.
Die Organisatoren würden sich über reges Interesse und Teilnahme freuen.










14.08.2026 • 08:52 Uhr

Brand einer Gartenhütte - Ursache bislang unbekannt

Am Donnerstagvormittag kam aus bislang ungeklärter Ursache zum Vollbrand einer Gartenhütte in EinbeckDie Polizei berichtet: Beim Eintreffen der Einsatzkräfte vom Polizeikommissariat Einbeck stand die Gartenhütte bereits unter Vollbrand. Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen und ein Übergreifen auf die umliegende Vegetation verhindern. Die Gartenhütte wurde durch das Feuer erheblich beschädigt.

Nach derzeitigen Erkenntnissen wurden durch den Brand keine Personen verletzt. Angaben zur entstandenen Schadenshöhe können aktuell nicht gemacht werden.
Die Polizei hat dazu die Ermittlungen aufgenommen.
Zeugen, die Zusammenhang mit dem Brand Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise geben können, werden gebeten sich bei der Polizei Einbeck zu melden. Foto: Polizei Weniger anzeigen










14.08.2026 • 08:50 Uhr

Am Montag: Benefizkonzert der Polizeiorcherchsters im Gasthaus Tappe Opperhausen

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 90 Geburtstag der Marinekameradschaft "Admiral von Hipper Kreiensen und Umgebung" findet kommenden Montag, 17. August 2026, das Benefizkonzert "Egerländer Blasmusik" mit dem Polizeiorchechster Niedersachsen statt. Das Konzert in der Gaststätte Tappe in Opperhausen kommt der Initiative "Liebe und Tränen ohne Mauern" zugute. Es gibt noch Karten. red










14.08.2026 • 08:40 Uhr

Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Dögerode lädt am 29.08.2026 ab 18 Uhr zum Weinfest auf den geschmückten Hof der Feuerwehr am Bohrberg ein!

Das mittlerweile zur Tradition gewordene Weinfest findet dieses Mal zum 28. Mal statt. Im Ausschank befinden sich feine Weine des Weingutes Grün aus Grünstadt-Sausenheim.
Die Crew aus Dögerode hat der Zusammenarbeit mit dem Weingut Grün wieder eine tolle Auswahl zusammengestellt. Alle Freunde unseres Weinfestes können sich auch dieses Jahr von den erlesenen Weinen mit überzeugen.

An alkoholfreie Getränke gibt es neben Wasser; Cola und Co. auch für alle „Nicht-Weintrinker“ ein Anzahl gekühltes Bier.

Auch der in den letzten Jahren sehr beliebte Jägermeister aus der Jägermeistermaschine (Jägermeister Tap-Maschine: Sie kühlt den Jägermeister auf –22 Grad herunter, so dass er "ursprünglich" und sehr "süffig" schmeckt) wird wieder dabei sein.
Stattfinden wird die Feier auf dem Hof vor dem Feuerwehr-/ Bürgerhaus, an dem sich ein Mehrgenerationsspielplatz mit Trimmgeräten für Jung und Alt angrenzt. Besonders großer Beliebtheit wird sich dabei sicher wieder der Original Pfälzer Saumagen erfreuen.
Für alle die es lieber "heimisch" mögen, wird es neben Bratwurst, Steak und Pommes auch Kartoffelsalat geben. Als typische Snacks werden zum Wein Käsespiesse und warme Brezeln sowie Fischbrötchen angeboten.
Der Vorstand des Fördervereins freuen Sich auf viele Gäste bei Wein, Musik und einem tollen Abend.










14.08.2026 • 08:36 Uhr

Die Botschaft dieses Tages: Domspitzen und letzte Vorstellungen der Domfestspiele!

Am Sonntag heißt es schon wieder Abschiednehmen von den diesjährigen Domfestspielen. Bis dahin aber gibt es noch einmal alle Stücke zu sehen, und alle sind unbedingt sehenswert – die Acht Frauen, Hello Dolly, Pinocchio und die Beatles! Heute gibt es darüber hinaus noch die beliebten Domspitzen – danke, liebes Festspiel-Ensemble!










14.08.2026 • 08:35 Uhr

CDU: „Justizministerin Wahlmann hat die Öffentlichkeit und das Parlament belogen“ – Vorwurf: Urlaub auf Steuerzahlerkosten!

In einem Medieninfo der niedersächsischen CDU Landtagsfraktion heißt es: Die Antworten des Justizministeriums zur Baltikumreise von Justizministerin Kathrin Wahlmann beweisen, dass die Ministerin Urlaub auf Steuerzahlerkosten gemacht hat. Aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage des CDU-Landtagsabgeordneten und Mitglieds des Rechtsausschusses Jens Nacke geht hervor, dass Wahlmann und ihre Delegation bereits einen Tag vor Beginn des offiziellen Programms nach Tallinn anreisten, obwohl die Anreise einen Tag später problemlos möglich gewesen wäre. Die so entstandene Freizeit nutzte die Ministerin für einen Spaziergang durch die Altstadt von Tallinn, für den Besuch eines Museums, für den Aufenthalt in einem Café sowie für ein Sportprogramm.

Im Rechtsausschuss hatte Wahlmann zuvor lediglich erklärt, die Zeit zwischen ihrer Ankunft am Samstagnachmittag und dem ersten offiziellen Termin am Sonntagabend sei für intensive Arbeit und umfangreiche Vorbesprechungen genutzt worden. Gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ hatte das Ministerium dann bereits von individueller Arbeit gesprochen und einen gemeinsamen Spaziergang zugegeben. Erst in der Antwort auf die Kleine Anfrage wurden die Stadtbesichtigung, der Museumsbesuch, der Aufenthalt in einem Café und das Sportprogramm eingeräumt.

Dazu erklärt Jens Nacke: „Justizministerin Wahlmann hat die Öffentlichkeit und das Parlament belogen. Sie hat ihre Dienstreise um einen Privataufenthalt erweitert. Die Kosten sollte der Steuerzahler übernehmen. Die Wahrheit kommt nun Stück für Stück ans Licht.“
Vor diesem Hintergrund sei erklärungsbedürftig, dass eine erste Fassung des Terminplans für den Sonntagvormittag noch den Hinweis „Vormittag zur freien Verfügung“ enthalten habe, dieser Eintrag in der endgültigen Fassung aber nicht mehr auftauche.

„Im Ausschuss sprach die Ministerin von einer notwendigen frühen Anreise aus dienstlichen Gründen, von intensiver Arbeit und umfangreichen Vorbesprechungen. Dabei handelt es sich samt und sonders um unwahre Schutzbehauptungen.“

Nacke weiter: „Inzwischen wissen wir: Der Samstagabend und der Sonntag waren geprägt von einem Restaurantbesuch, einem Spaziergang durch die Tallinner Innenstadt, einem Museumsbesuch, einem Aufenthalt im Café und sportlichen Aktivitäten. Das ist ein touristischer Wochenendtrip und kein intensiver Arbeitstag.“

Die Landesregierung ist nach Artikel 24 der Niedersächsischen Verfassung verpflichtet, parlamentarische Anfragen unverzüglich und vollständig nach bestem Wissen zu beantworten. Diese Verpflichtung hat die Justizministerin mit ihrer Verschleierungstaktik vorsätzlich gebrochen.

„Ich erwarte von der Ministerin, dass sie die Kosten für ihre anderthalb Urlaubstage nicht den Steuerzahlern in Niedersachsen aufbürdet, sondern aus der eigenen Tasche zahlt. Das gebietet der politische Anstand“, so Nacke abschließend. red

Das Ministerium hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Alles sei dienstlich gewesen. red










14.08.2026 • 08:34 Uhr

Das beste Beispiel: Abiturienten melden sich bei der Kommunalwahl als Wahlhelfer - Kohle für Abiball!

Für die Kommunalwahl in Niedersachsen am 13. September werden in einigen Kommunen noch Wahlhelfer gesucht. In Osnabrück kommt jetzt Unterstützung von den jüngsten Wahlberechtigten: Abiturienten des Jahrgangs 2027.

Mehrere Dutzend Abiturienten haben sich in Osnabrück als Wahlhelfer für die Kommunalwahl am 13. September gemeldet. Der Grund dafür ist das sogenannten Erfrischungsgeld von 50 Euro, das alle Wahlhelfer als Aufwandsentschädigung erhalten, sagte
Jahrgangssprecherin Juliana Kuhlmann vom Ratsgymnasium am Donnerstag
dem Evangelischen Pressedienst (epd). «Damit bekommen wir auf einen Schlag ziemlich viel Geld für unseren Abiball nächstes Jahr in die Kasse.»

Zu Beginn der Woche hat die 18-Jährige sich selbst und 20 weitere Schülerinnen und Schüler des Abi-Jahrgangs 2027 beim Wahlbüro der Stadt angemeldet. «Die waren hocherfreut und haben die meisten in Zweierteams auf die Wohllokale verteilt», berichtete Kuhlmann. Insgesamt umfasse der Jahrgang 65 Schülerinnen und Schüler.

# Schüler-Initiative
kommt gut an

Die Stadt benötige für die Wahl rund 1.300 Wahlhelfer, erläuterte der Leiter des Wahlbüros, Alexander Bartsch. Am Donnerstag waren noch rund 200 Plätze unbesetzt. Deshalb sei die Schüler-Initiative bei den Mitarbeitenden sehr gut angekommen, betonte Bartsch: «Eine tolle Aktion.» epd










14.08.2026 • 08:31 Uhr

Niedersachsen verlängert Förderprogramm für Chancengleichheit

Mir dem Programm «Chancengleich in der Nachbarschaft» möchte Niedersachen soziale Ungerechtigkeit in benachbarten Quartieren ausgleichen. Im Fokus stehen dabei besonders Kinder und Jugendliche.

Das Land Niedersachsen fördert mit dem Programm „Chancengleich in der Nachbarschaft» Projekte gegen Armut und soziale Ungleichheit in benachteiligten Stadtteilen. «Armut ist eine Lebenslage, die gerade in jungen Jahren Erfahrungen nachhaltig prägt
und enormen Einfluss auf die individuellen Teilhabe- und Entwicklungschancen von Kindern und Jugendlichen hat», sagte Sozialminister Andreas Philippi (SPD) am Donnerstag in Hannover. Das Programm richtet sich nach Ministeriumsangaben besonders an Kinder, Alleinerziehende und Familien mit Migrationshintergrund.

Ziel der Förderung sei es, durch spezifische, ortsbezogene Projekte soziale Teilhabe zu fördern, wirtschaftliche Perspektiven zu schaffen und solidarische Strukturen zu stärken, hieß es aus dem Ministerium. Ein besonderer Schwerpunkt liege auf der Bekämpfung von Kinderarmut durch Maßnahmen, die Bildung, gesunde Entwicklung und soziale Integration unterstützten.

# Fördersummen
bis zu 20.000 Euro

Die Fördersumme pro Projekt liegt den Angaben zufolge bei bis zu 20.000 Euro jährlich. Antragsberechtigt sind Initiativen, die Bildung, soziale Integration oder wirtschaftliche Perspektiven in benachteiligten Quartieren stärken. Projektanträge können bis zum 6. Oktober 2026 über eine Online-Plattform eingereicht werden.










13.08.2026 • 18:29 Uhr

Darum wurde das Headbanger-Festival von Einbeck auf den Flugplatz nach Bad Gandersheim verlegt - Brauhaus AG beantwortet 18 knallharte Fragen

Jetzt hat die Einbecker Brauhaus AG in die heftige Debatte um die vieldiskutierte Verlegung des ihres spektakulären Headbanger-Festivals von der Einbecker Twetge auf den Airport nach Bad Gandersheim eingegriffen. 18 knallharte Fragen wurden von Brauereidirektor Kerger beantwortet. Lesen Sie bitte selbst seine spannenden Positionen:

1. Warum wurde das Headbanger Festival von Einbeck nach Bad Gandersheim
verlegt?

Im Verlauf der konkreten Veranstaltungsplanung und des Genehmigungsverfahrens
wurden die Anforderungen an Flächen, Bühnenaufbau, Sicherheit, Besucherführung,
Parkplätze, Logistik und Schallschutz immer deutlicher. Für die Veranstaltung wurde
ein Bauantrag und ein Schallschutzgutachten eingefordert, womit zu Beginn nicht zu
rechnen war. Gerade weil an diesem Ort bereits mehrere Festivals (u.a. Metal, Punk,
Holy) stattgefunden haben, sind alle Beteiligten davon ausgegangen, dass dies
unproblematisch sein wird.
Die Entscheidung wurde daher mit Blick auf eine sichere, professionelle und für
Gäste wie Künstler attraktive (Laute) Durchführung getroffen.

2. Wollte die Stadt Einbeck das Festival nicht?
Diese Darstellung würden wir so nicht wählen. Wir werden den
Genehmigungsprozess in den nächsten Wochen mit den Verantwortlichen
besprechen und gemeinsame Learnings für die Zukunft daraus ziehen.
Im Verlauf der Abstimmungen wurde deutlich, dass sich die ursprünglichen
Planungen am vorgesehenen Standort in Einbeck nicht in der gewünschten Form
realisieren ließen. Entscheidend war für uns deshalb, noch eine tragfähige

Alternative zu finden. Wir respektieren die Verantwortung und die unterschiedlichen
Aufgaben aller Beteiligten.

3. Welche Einwände hatte die Stadt Einbeck gegen das Festival?
So pauschal kann man das nicht beantworten. Großveranstaltungen durchlaufen
komplexe Prüfungs- und Abstimmungsprozesse. Dabei geht es unter anderem um
Sicherheit, Verkehr, Lärmschutz, Flächenverfügbarkeit, Rettungswege und die
Auswirkungen auf das Umfeld. Warum bei unserer Veranstaltung die benannten
Anträge und Gutachten angefordert wurden, können wir nicht beantworten.

4. Sind Lärm- oder Sicherheitsbedenken der Grund für die Verlegung?
Das angeforderte Schallschutzgutachten hat zu der gemeinsamen Entscheidung
geführt, dass wir unseren Gästen ein Hör-Erlebnis ermöglichen möchten, was dem
Genre Metal gerecht wird und daher haben wir uns um einem anderen Standort
bemüht.

5. Wie ist das Verhältnis zwischen dem Einbecker Brauhaus und der Stadt
Einbeck?
Das Einbecker Brauhaus ist seit Jahrhunderten eng mit Einbeck verbunden und zählt
zu den prägenden Unternehmen der Stadt. Diese Verbindung wird durch die
Standortentscheidung für eine einzelne Veranstaltung nicht infrage gestellt.
Wir schätzen den Austausch mit der Stadt und möchten auch künftig gemeinsam
daran arbeiten, Einbeck als Bierstadt, Wirtschaftsstandort und touristisches Ziel
weiterzuentwickeln.

6. Warum eignet sich der Flugplatz Bad Gandersheim?
Das Gelände bietet großzügige und flexibel nutzbare Flächen. Dadurch lassen sich
Bühnen, Besucherbereiche, Gastronomie, Sicherheitszonen, Parkmöglichkeiten und
logistische Abläufe sehr gut organisieren. Darüber hinaus haben wir nahezu keine
Lautstärke Beschränkungen.
Zudem eröffnet der Standort Perspektiven für eine langfristige Entwicklung des
Festivals. Uns war wichtig, nicht nur eine kurzfristige Ausweichlösung zu finden,
sondern einen Veranstaltungsort mit Zukunftspotenzial.

7. Ist Bad Gandersheim lediglich eine Notlösung?
Nein. Auch wenn die Suche nach einem neuen Veranstaltungsort aus der
veränderten Planungssituation entstanden ist, betrachten wir den Flugplatz Bad
Gandersheim keineswegs als Notlösung.

Der Standort bietet viele Vorteile und ermöglicht es uns, das Festival mit hoher
Qualität, ausreichend Platz und einer guten Infrastruktur umzusetzen.

8. Ist denn die Einbecker Brauerei noch immer Veranstalter und Organisator
des Festivals?
Das Festival wurde vom Einbecker Brauhaus initiiert und ist eng mit unserem
Unternehmen, unserer Marke und unserer Heimat verbunden. Daran ändert der
Veranstaltungsort nichts.
Das Einbecker Brauhaus bleibt Ideengeber, Veranstalter und prägender Partner des
Festivals. Die Herkunft der Idee und die Verbindung zu Einbeck bleiben damit
weiterhin sichtbar. Gemeinsam mit unserem Partner und der Agentur Dluxe-Media,
mit der wir auch die Marke Headbanger entwickelt haben

9. Welche Rolle spielt Einbeck künftig für das Festival?
Einbeck bleibt die Heimat des Einbecker Brauhauses und damit ein wichtiger
Ausgangspunkt der Veranstaltung. Wir möchten die Verbindung zwischen Einbeck
und dem Festival trotz des neuen Veranstaltungsortes erhalten.
Dazu gehört unter anderem der geplante Shuttle-Service zwischen Einbeck und dem
Festivalgelände. Darüber hinaus prüfen wir, wie weitere Partner in Einbeck,
Gastronomie, Hotellerie und weitere regionale Akteure sinnvoll eingebunden bzw.
eingeladen werden können.

10. Wird es einen Shuttle-Service von Einbeck geben?
Ja, es ist ein kostenloser Shuttle-Service zwischen Einbeck, Bad Gandersheim und
dem Festivalgelände vorgesehen. Die genauen Abfahrtsorte und Fahrzeiten werden
rechtzeitig vor der Veranstaltung bekannt gegeben.
Damit möchten wir insbesondere Gästen aus Einbeck und aus der Umgebung eine
komfortable Anreise ermöglichen. Wir verstehen den Unmut, dass wir umziehen
mussten, aber es war nicht freiwillig und genau deshalb sehen wir uns auch
verpflichtet gerade den Einbeckern einen guten Transfer zu ermöglichen.

11. Welche Auswirkungen hat die Verlegung für bereits gekaufte Tickets?
Alle bereits erworbenen Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit. Ticketinhaberinnen
und Ticketinhaber müssen nichts weiter unternehmen.
Aktuelle Informationen zur Anreise, zu Parkmöglichkeiten, zum Shuttle-Service und
zum Ablauf werden über die offiziellen Kanäle des Festivals veröffentlicht.

12. Bleiben Termin und Programm bestehen?
Der Veranstaltungstermin am 22. August 2026 bleibt bestehen. Auch das
angekündigte musikalische Konzept und das internationale Line-up sollen wie
geplant umgesetzt werden.
Sollten sich einzelne organisatorische Details ändern, werden die Besucherinnen
und Besucher transparent und rechtzeitig informiert.

13. Entstehen dem Einbecker Brauhaus durch die Verlegung zusätzliche
Kosten?
Ein Standortwechsel ist mit zusätzlichen organisatorischen Aufgaben und auch mit
zusätzlichen, hohen Aufwendungen verbunden. Zu einzelnen Vertrags- oder
Kostenpositionen äußern wir uns nicht, diese hätten wir uns gerne erspart,
Im Mittelpunkt steht für uns, den Gästen eine sichere und qualitativ hochwertige
Veranstaltung zu bieten.

14. Besteht die Chance, dass das Festival künftig wieder in Einbeck
stattfindet?
Derzeit konzentrieren wir uns vollständig auf die erfolgreiche Premiere am 22.
August 2026 auf dem Flugplatz Bad Gandersheim. Über mögliche
Veranstaltungsorte in späteren Jahren möchten wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht
spekulieren.
Nach dem Festival werden wir die Erfahrungen gemeinsam auswerten und über die
weitere Entwicklung entscheiden. Generell sollten wir uns mit der Stadt Einbeck und
den relevanten Unternehmen der Stadt an einen Tisch setzen und überlegen, in wie
weit Veranstaltungen in der Zukunft gemeinsam erfolgreich durchführbar sein
können.

15. Soll das Headbanger Festival langfristig wachsen?
Unser Ziel ist es, zunächst eine erfolgreiche, sichere und stimmungsvolle Premiere
zu veranstalten. Der Flugplatz Bad Gandersheim bietet grundsätzlich Raum für eine
langfristige Weiterentwicklung.
Dabei gilt für uns: Qualität kommt vor Größe. Ein mögliches Wachstum muss
organisatorisch, wirtschaftlich und im Hinblick auf Sicherheit und Akzeptanz
verantwortungsvoll erfolgen.

16. Was sagen Sie Festivalfans, die sich auf eine Veranstaltung direkt in
Einbeck gefreut hatten?
Wir verstehen die Enttäuschung. Auch für uns wäre eine Veranstaltung unmittelbar in
Einbeck etwas Besonderes gewesen.

Gleichzeitig sind die Wege nach Bad Gandersheim überschaubar, und mit dem
Shuttle-Service möchten wir die Anreise so einfach wie möglich gestalten. Vor allem
bleibt das Wesentliche erhalten: ein starkes Line-up, ein außergewöhnlicher
Festivaltag und ein Veranstalter, der fest in Einbeck verwurzelt ist.

17. Was ist die wichtigste Botschaft des Einbecker Brauhauses?
Das Headbanger Festival findet statt. Mit dem Flugplatz Bad Gandersheim haben wir
einen Veranstaltungsort gefunden, der sehr gute Voraussetzungen für eine sichere,
professionelle und atmosphärisch starke Premiere bietet.
Einbeck bleibt die Heimat des Festivals und des Einbecker Brauhauses. Bad
Gandersheim wird am 22. August 2026 zum Veranstaltungsort. Wir sehen darin kein
Gegeneinander zweier Städte, sondern eine regionale Zusammenarbeit für ein
besonderes Musikereignis.

KOMMENTAR

Einbecker Brauhaus: „Natürlich hätten wir das erste Headbanger Festival sehr gerne direkt in unserer Heimatstadt Einbeck gefeiert. Im Zuge der konkreten Planungen hat sich jedoch
gezeigt, dass der Flugplatz Bad Gandersheim für die Anforderungen der
Veranstaltung und ihre langfristige Entwicklung die besseren räumlichen
Voraussetzungen bietet. Wir freuen uns, mit Bad Gandersheim einen starken
Standort in der Region gefunden zu haben. Einbeck bleibt als Heimat des Einbecker
Brauhauses und als Ursprung der Festivalidee eng mit der Veranstaltung verbunden.
Unser Dank gilt allen Beteiligten, die konstruktiv an einer tragfähigen Lösung
mitgewirkt haben.“














13.08.2026 • 18:20 Uhr

Headbanger-Festival: Zu hohe Hürden in Einbeck! In Bad Gandersheim Top-Location und motivierte Partner

Die Einbecker Brauhaus hat sich in einem Medienstatement zur Verlegung des Headbanger-Festivals von Einbeck nach Bad Gandersheim zu Wort gemeldet. Darin heißt es: "Das Headbanger Festival findet am 22. August 2026 auf dem Flugplatz Bad Gandersheim statt. Ursprünglich war eine Durchführung auf dem Festplatz an der Twetge in Einbeck vorgesehen. Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens sind Hürden entstanden, die für den Veranstalter nicht absehbar waren und diesen Umzug notwendig gemacht haben, um das Festival stattfinden zu lassen. Der Umzug ist nicht aus kommerziellem Interesse vollzogen worden, sondern war alternativlos.

Mit der Stadt Bad Gandersheim, in Person dem Bürgermeister Herr Niklas Kielhorn, den Verantwortlichen in der Stadt und den Verantwortlichen des Flugplatzes Bad Gandersheim konnte kurzfristig eine Ausweichlocation gefunden wir, die zudem bessere räumliche Voraussetzungen bietet, um langfristig zu wachsen. Das Einbecker Brauhaus bedauert, dass das Festival nicht unmittelbar in Einbeck stattfinden kann. Gleichzeitig freuen wir uns, mit Bad Gandersheim einen geeigneten Standort in der Region gefunden zu haben und motivierte Partner. Einbeck bleibt als Heimat des Einbecker Brauhauses und als Ausgangspunkt der Festivalidee eng mit der Veranstaltung verbunden. Das Festival richtet sich nach wie vor in erster Linie an die Bürger:innen von Einbeck." red










13.08.2026 • 18:03 Uhr

Göttinger Ev. Krankenhaus erhält 151 Millionen Euro für Neubau

Das Evangelische Krankenhaus Göttingen-Weende bekommt 151 Millionen Euro für einen Neubau. Gesundheitsminister Philippi überreichte den Förderbescheid.

Das Evangelische Krankenhaus Göttingen-Weende (EKW) erhält 151 Millionen Euro für die Zusammenlegung mit dem Krankenhaus Neu-Mariahilf. Mit dem Geld soll in den kommenden fünf Jahren ein 33.000 Quadratmeter großer Neubau mit Notaufnahme, OP-Sälen und
Intensivstation entstehen, sagte Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi (SPD) am Donnerstag in Göttingen. Der Baubeginn ist für Ende 2026 geplant.

Die Zusammenlegung stärke die Qualität der Angebote und setze ein klares Zeichen, dass sich die Menschen vor Ort weiterhin auf eine wohnortnahe Versorgung verlassen könnten, sagte der Minister. Rund 96 Millionen Euro der Förderung stammen aus Bundesmitteln, etwa 55 Millionen Euro steuert das Land bei. Die Förderung erfolge über den Krankenhaustransformationsfonds, der 2025 in Kraft trat.

# Versorgung für
die kommenden
Jahrzehnte sichern

EKW-Geschäftsführer Hauke Heißmeyer sagte, Ziel der Baumaßnahmen sei eine moderne, zukunftsfähige Patientenversorgung in der Region. Aufsichtsratsvorsitzender Jörg Schnitzerling ergänzte, der Neubau sichere den Versorgungsauftrag für die kommenden Jahrzehnte. «Mit dem Neubau stärken wir unsere medizinischen Angebote, schaffen hervorragende Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeitenden und verbessern zugleich die Aufenthalts- und Unterbringungsqualität für unsere Patientinnen und Patienten.» epd /Foto: FisWMG










13.08.2026 • 17:29 Uhr

Gartenlauben in Einbeck in Flammen

Großeinsatz am Donnerstagmorgen: Gegen 10:45 Uhr meldeten mehrere Personen über Notruf 112 einen Gartenlaubenbrand in der Gartenkolonie „Am Dreckmorgen“ in Einbeck.

Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich der Verdacht. Aufgrund der starken Hitze und des Funkenflugs griff das Feuer auf zwei angrenzende Gartenlauben über, die ebenfalls in Vollbrand standen. Eine deutliche Rauchentwicklung war sichtbar.

Daraufhin wurde die Alarmstufe für die Ortsfeuerwehr Einbeck erhöht, zusätzlich wurden der Löschzug 5, der Löschzug 16 sowie der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Einbeck nachalarmiert.

Die Einsatzkräfte gingen umgehend zur Brandbekämpfung vor. Zeitweise waren drei Atemschutztrupps gleichzeitig im Einsatz, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen und ein weiteres Übergreifen des Feuers bei der aktuell vorherrschenden Trockenheit zu verhindern.

Der Einsatz inklusive der anschließenden Aufräum- und Nachlöscharbeiten dauerte mehr als vier Stunden.

Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte vor Ort. Unterstützt wurde die Feuerwehr durch den Rettungsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe und des Deutschen Roten Kreuzes, den Stadtbrandmeister der Stadt Einbeck sowie die Polizei. Fotos: Konstantin Mennecke - Kreisfeuerwehr Northeim















13.08.2026 • 17:23 Uhr

Neuer Dezernent „Sicherheit und Ordnung“ beim Landkreis Northeim Walter Müller leitet seit 1. August 2026 das Dezernat II

Seit dem 1. August 2026 steht Walter Müller an der Spitze des Dezernates II „Sicherheit und Ordnung“ beim Landkreis Northeim. Der 47-Jährige folgt auf Jörg Richert, der mit dem Eintritt in den Ruhestand aus dem Dienst des Landkreises ausgeschieden ist.
Bereits im Dezember 2025 hatte der Kreistag des Landkreises Northeim Walter Müller für eine Amtszeit von acht Jahren zum Wahlbeamten gewählt. Mit der Übernahme des Dezernates kehrt er nun an eine für ihn vertraute Wirkungsstätte zurück.

Zuletzt war Walter Müller als Verwaltungsdirektor des Maßregelvollzugszentrums Niedersachsen tätig. Seine beruflichen Wurzeln liegen jedoch beim Landkreis Northeim: Im August 2005 begann er hier seine Laufbahn als Sachbearbeiter im Hauptamt und war zunächst in den Arbeitsgruppen „Zentrale Verwaltung“ und „Personal“ tätig. In den darauffolgenden Jahren übernahm er verschiedene Aufgaben im Finanzbereich.

2017 wurde er Leiter des Fachdienstes „Zentrale Verwaltung und Personal“ und zugleich stellvertretender Leiter des Fachbereiches „Zentrale Dienste und Schulen“. Später leitete er das Referat „Zentrale Dienste und Finanzen“ im Büro der Landrätin. Dort verantwortete er unter anderem die Bereiche Personal und Finanzen und war als Kämmerer des Landkreises tätig.
Mit dem Landkreis und der Region ist Walter Müller auch persönlich eng verbunden. Er stammt aus Northeim und erwarb am dortigen Wirtschaftsgymnasium seine allgemeine Hochschulreife. Anschließend studierte er an der Niedersächsischen Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege in Hannover und schloss das Studium als Diplom-Verwaltungsbetriebswirt (FH) ab.
Walter Müller lebt mit seiner Familie in Northeim. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

Außerhalb des Berufs ist ihm ein aktiver Ausgleich wichtig: In seiner Freizeit geht er unter anderem laufen, spielt Tennis, macht Fitness und Yoga und beschäftigt sich mit Meditation.
„Mit Walter Müller hat der Landkreis Northeim einen erfahrenen Verwaltungsfachmann gewonnen, der unser Haus und die Region sehr gut kennt. Ich freue mich, dass er seine langjährige Erfahrung nun als Dezernent für Sicherheit und Ordnung einbringt, und wünsche ihm für seine neue Aufgabe viel Erfolg und eine glückliche Hand“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.
„Für mich ist die Rückkehr zum Landkreis Northeim etwas Besonderes. Hier liegen meine beruflichen Wurzeln. Ich wünsche mir eine vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden der Verwaltung und den politischen Gremien. Mein Ziel ist es, gemeinsam gute Lösungen zu entwickeln und damit einen Beitrag zur positiven Entwicklung unseres Landkreises zu leisten“, erklärt Walter Müller.










13.08.2026 • 17:20 Uhr

Familienzentrum mobil Northeim veröffentlicht spannendes Programm für September 2026

Das Familienzentrum mobil Northeim lädt Familien und Kinder aus Kalefeld, Moringen, Dassel, Katlenburg-Lindau und Bodenfelde zum September-Programm ein

Das Familienzentrum mobil Northeim lädt Familien und Kinder aus Kalefeld, Moringen, Dassel, Katlenburg-Lindau und Bodenfelde zum September-Programm ein

Auch im September gibt es wieder neue Aktionen im Familienzentrum mobil: Wir lassen unserer Kreativität mit Bügelperlen freien Lauf und backen leckere Dinkelbrötchen.
Die Angebote richten sich an Kinder mit ihren Familien. Kinder können auch ohne Begleitung kommen, dann ist eine Anmeldung notwendig. In Begleitung der Eltern ist auch eine spontane Teilnahme möglich.
Über Anmeldungen freut sich die Projektmitarbeiterin Janina Wilharm unter der E-Mail-Adresse familienmobil@caritas-suedniedersachsen.de oder unter der mobilen Rufnummer 0151/40 246 787. Das aktuelle Programm ist zudem auf der Website www.caritas-northeim.de abrufbar.


Montags
Kalefeld
Jugendraum, Neue Bahnhofstraße 1, 15.00 bis 16.30 Uhr
07. September: Wir gestalten mit Bügelperlen (ab 4 Jahren)
28. September: Wir backen Dinkelbrötchen (ab 4 Jahren)

Dienstags
Moringen
Mütterzentrum, Lange Straße 33
01. September, 15.00 bis 16.30 Uhr: Wir gestalten mit Bügelperlen (ab 4 Jahren)
08. September, 09.30 bis 11.30 Uhr: Krabbelgruppe (0-3 Jahre)
29. September, 09.30 bis 11.30 Uhr: Wir backen Dinkelbrötchen (ab 4 Jahren)

Mittwochs
Gillersheim
Sporthaus, Grasweg 4b, 15.00 bis 16.30 Uhr
02. September: Wir gestalten mit Bügelperlen (ab 4 Jahren)
30. September: Wir backen Dinkelbrötchen (ab 4 Jahren)

Donnerstags
Bodenfelde
Alte Schule, Bastelzimmer 1. Etage, Amelither Straße 21, 16.00 bis 17.30 Uhr
10. September: Wir gestalten mit Bügelperlen (ab 4 Jahren)

Dassel
Ratskeller, Marktplatz 4, 15.00 bis 16.30 Uhr
03. September: Wir backen Dinkelbrötchen (ab 4 Jahren)

Lindau
Dorfgemeinschaftshaus, Hopfenbergstraße 6, 9.30 bis 11.30 Uhr
03. September: Krabbelgruppe (0-3 Jahre)

Sievershausen
St. Trinitatis Kirche, Försterweg 15, 9.30 bis 11.30 Uhr
10. September: Krabbelgruppe (0-3 Jahre)











13.08.2026 • 17:17 Uhr

Handlungskonzept Demokratieförderung geht in die Umsetzung

Demokratiefest der Kreisverwaltung setzt erste Impulse und lädt zahlreiche Engagierte zum Mitmachen ein

Handlungskonzept Demokratieförderung geht in die Umsetzung
Demokratiefest der Kreisverwaltung setzt erste Impulse und lädt zahlreiche Engagierte zum Mitmachen ein

Northeim (lpd). Das im Juli vom Kreistag beschlossene Handlungskonzept Demokratieförderung des Landkreises Northeim geht in die Umsetzung: Das Demokratiefest an der KGS Moringen am 7. August war eine erste öffentliche Maßnahme mit dem Ziel, Demokratie, Beteiligung und Engagement im Landkreis zu stärken und sichtbar zu machen. Gleiches gilt für das Mobile Demokratiezentrum des Landkreises Northeim, das auf dem Fest vorgestellt wurde.

Ein zentraler Bestandteil der Veranstaltung war der „Markt der Möglichkeiten“. Vereine, Initiativen und Projekte aus dem Landkreis Northeim nutzten die Gelegenheit, ihre Arbeit zu präsentieren, miteinander ins Gespräch zu kommen und Besucherinnen und Besucher zum Mitmachen einzuladen.

Zudem konnten sich die Besucherinnen und Besucher bei verschiedenen Workshops und Aktionen mit den Themen Demokratie, Beteiligung und Engagement auseinandersetzen. Zum Programm gehörten unter anderem ein Live-Cartoon mit Maxim Seehagen, Swingtanz mit dem Kulturbahnhof Uslar und die „Demokra-Tea-Party“ des Theaters der Nacht.

„Das Demokratiefest hat gezeigt, wie vielfältig das Engagement in unserem Landkreis ist. Viele Menschen setzen sich hier vor Ort für unsere Gemeinschaft ein und gestalten unser Zusammenleben mit“, sagt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. „Mit dem Handlungskonzept haben wir die Grundlage geschaffen, dieses Engagement weiter zu unterstützen und Demokratieförderung im Kreisgebiet noch stärker zu verankern. Das Demokratiefest und das Mobile Demokratiezentrum sind erste sichtbare Schritte, welchen Beitrag wir als Verwaltung leisten können.“

Das Mobile Demokratiezentrum ist ein von der Zukunftsregion Südniedersachsen gefördertes Projekt des Landkreises Northeim. Es bringt Angebote der Demokratiebildung und Beteiligungsmöglichkeiten direkt zu den Bürgerinnen und Bürgern. Auf diese Weise spielt das Mobile Demokratiezentrum eine entscheidende Rolle für die Umsetzung des Handlungskonzepts Demokratieförderung. Das Handlungskonzept wurde im Juli 2026 vom Kreistag beschlossen und bildet den Rahmen für die weitere Arbeit des Landkreises im Bereich Demokratieförderung. Es umfasst zahlreiche Maßnahmen, mit denen Beteiligung, demokratisches Engagement und die Auseinandersetzung mit demokratischen Werten gestärkt werden sollen.

Zum Bild:
Zu sehen ist das Team Demokratieförderung (Christian Ulmitz (Leitung), Anna-Sophie Ohlwein, Annette Muhs, Dr. Katharina Trittel) des Landkreises Northeim mit Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. (lpd)











13.08.2026 • 16:49 Uhr

Jetzt noch für den Fahrradtag am 23. August anmelden - Das ist noch bis 16. August möglich – für Groß und Klein

Am 23. August 2026 findet der Fahrradtag des Landkreises Northeim als Auftaktveranstaltung des diesjährigen STADTRADELN statt. Gemeinsam geht es mit dem Fahrrad auf eine abwechslungsreiche Tour über rund 30 Kilometer durch Lindau, Bilshausen, Berka und Katlenburg. Die Veranstaltung richtet sich an Fahrradbegeisterte jeden Alters und ist besonders familienfreundlich gestaltet.

Die überwiegend ebene Strecke bietet die Möglichkeit, das Tempo und die Tour an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Zwei Pausen entlang der Strecke sorgen dafür, dass auch Familien mit Kindern entspannt teilnehmen können. Für die jüngsten Fahrradfahrer*innen wartet zudem eine Hüpfburg und ein Glücksrad sowie ein kostenfreies Mittagessen, dass die Gemeinde Katlenburg-Lindau für teilnehmende Kinder anbietet.

Damit steht beim Fahrradtag nicht nur das Radfahren im Mittelpunkt, sondern vor allem das gemeinsame Erleben und Entdecken der Region. Ob sportlich unterwegs oder gemütlich mit der Familie, alle sind herzlich eingeladen, gemeinsam in die Pedale zu treten.

Anmeldungen sind noch bis zum 16. August 2026 möglich unter landkreis-northeim.de/fahrradtag2026. Dort sind auch weitere Informationen zum Fahrradtag sowie zur geplanten Strecke zu finden.

Der Landkreis Northeim freut sich auf zahlreiche Teilnehmer*innen und einen erlebnisreichen Fahrradtag für Groß und Klein. lpd











13.08.2026 • 08:27 Uhr

Wolbrechtshausen: Erst die Visite im Vorzeige-Dorfladen, dann Wahlkampf unter großem Sonnensegel mit einer spektakulären Sonnenfinsternis!

Zwei der aktivsten Protagonisten im CDU-Kreisverband Northeim, das sind CDU Kreisvorsitzender David Artschwager, und Werner Thiele, CDU Gemeindeverbandsvorsitzender, Kreistagsabgeordneter und Ortsbürgermeister (seit 35 Jahren!) hatten mich heute zum legendären politischen Spanferkelschmaus nach Wolbrechtshausen eingeladen.
Weil ich 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn beim Dorfgemeinschaftshaus ankam, wurde ich von beiden Herren spontan zu einer spanenden Visite des angegliederten genossenschaftlichen Dorfladens „Ladentreff Alte Schule“ mit Café eingeladen.

Seit gut einem Jahr ist der Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft am Netz. „Laden und Café werden gut angenommen!“, berichtet uns stolz eine staffe Seniorin, die sich dort mit Team engagiert und erfolgreich als Verkäuferin einbringt. „Uns macht das viel Spaß!“ In den Regalen auffällig viele regionale Produkte. Die leckeren Backwaren würden am heftigsten abgesetzt.
Dank Dorfentwicklungdprogramm und dem starken ehrenamtlichen Einsatz ist das Projekt zustande gekommen „und auf einem guten Weg“, ist auch Werner Thiele sehr zufrieden. Seinem unermüdlichem Einsatz hat Wolbrechtshausen sehr viel zu verdanken.

Dann finden sich heute Abend gut 70 Persönlichkeiten aus dem gesamten CDU Kreisverband unter dem riesigen Sonnensegel auf der Festwiese ein. Zu sehen aus Bad Gandersheim Ratsherr Günter Ahrens. Artschwager begrüßt neben den Gästen besonders Nörten Hardenbergs Bürgermeisterkandidat Marc Tesmar (parteilos), Landratskandidat Thorsten Kühn und EU Abgeordnete Lena Dupont. Sie alle bringen sich mit interessanten Statements ein. Es geht um Lokal- und Kreispolitik. Die EU Abgeordnete spricht über Sicherheitspolitik und Katastrophenschutz.

Als danach Werner Thiele das Spanferkel auftischt wird es spektakulär unter den Segeln. Denn die Sonne beginnt sich zu verdunkeln. Aber die Sonnenfinsternis hindert niemanden, das köstliche Gebratene zu verputzen und sich dabei besten miteinander auszutauschen. Auch ein bisschen unter anderem über Friedrich Merz. red/Fotos: FisWMG










13.08.2026 • 08:25 Uhr

Göttinger Literaturherbst: von Edgar Selge bis Caroline Wahl

Beim diesjährigen Göttinger Literaturherbst stehen 80 Veranstaltungen auf dem Programm. Das Angebot reicht von Lesungen über Live-Podcasts bis hin zu Improtheater.

Der 35. Göttinger Literaturherbst lädt vom 2. bis zum 11. Oktober zu 80 Veranstaltungen in Göttingen und Umgebung ein. Unter anderem steht ein Live-Podcast von Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni und seiner Frau, der Journalistin Jiffer Bourguignon, auf dem Programm, wie die Veranstalter am Mittwoch in Göttingen mitteilten.

Weitere Gäste seien unter anderem die Schriftstellerinnen Caroline Wahl, Dörte Hansen und Moderator Hubertus Meyer-Burckhardt. Auch Tschechien sei als Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse vertreten, die gleichzeitig zum Göttinger Literaturherbst
stattfindet.

# Veranstaltungen
aus verschiedenen
Bereichen

Den Auftakt machen den Angaben zufolge der NDR-Moderator Ulrich Kühn und Schauspieler Edgar Selge zu dessen neuen Buch «Juras letzter Winter». Darüber hinaus stünden Lesungen aus der Belletristik und aus Sachbüchern genauso auf dem Programm wie musikalische Beiträge, etwa ein Abend mit dem Trompeter Hakan Hårdenberger.

Auch feministische Literatur sei Teil des Angebots, unter anderem eine Lesung von Roya Soraya aus ihrem Buch «Wind in meinem Kopftuch». Komik gebe es ebenfalls, etwa in Form von Improtheater. Zudem seien Lesungen in «Einfacher Sprache» oder mit Übersetzungen in die
Deutsche Gebärdensprache geplant.

Neben den Tickets für die Veranstaltungen vor Ort gebe es auch sogenannte On-Air-Tickets, mit denen Interessierte an mehr als 60 Veranstaltungen digital teilnehmen könnten. Der Vorverkauf startet am 13. August. epd










13.08.2026 • 08:24 Uhr

Hitze: Städte fordern 20 Milliarden Euro für Kliniken und Altenheime

Angesichts der vermehrten Hitzewellen in diesem Hochsommer fordert der Deutsche Städte- und Gemeindebund einen besseren Hitzeschutz für Krankenhäuser und Altenheime. Städtebund-Präsident Ralph Spiegler (SPD) sprach in der in Düsseldorf erscheinenden «Rheinischen Post» (Donnerstag) auf der Grundlage von überschlägigen Schätzungen von
einem Investitionsbedarf in Höhe von mindestens 20 Milliarden Euro.

«Krankenhäuser brauchen Klimaanlagen für die Patientinnen und Patienten, aber auch für das Klinikpersonal», sagte Spiegler. Die aktuellen Hitzewellen hätten «deutlich gezeigt, dass auch
Krankenhäuser sowie Alten- und Pflegeheime besser auf derartige Ereignisse vorbereitet werden müssen». epd










13.08.2026 • 08:21 Uhr

Einbecker CDU lädt zum Sommerfest auf die neue Saline Salzderhelden

Zu einem lockeren Sommerfest mit leichten Bezügen zur bevorstehenden Kommunalwahl und einem schönen Rahmenprogramm hat der CDU-Stadtverband Einbeck für den 22. August 2026 eingeladen. Spannend ist die tolle Plattform des Festes. Man trifft sich auf der neuen Saline Salzderhelden. Musikalisch begleitet wird die öffentliche Veranstaltung von den Musikfreunden als Sülbeck-Drüber. CDU-Stadtverbandsvorsditzender Frederic Otto hat alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich zum Besuch und zum Dialog beim Sommerfest eingeladen. red










13.08.2026 • 08:16 Uhr

Unser Sole-Naturheilbad in Bad Gandersheim

Dr. Trude Poser, die grüne Fraktionsvorsitzende im Stadtrat von Bad Ganderheim und wieder für den Rat Kandidierende schreibt in einem aktuellen Statement:
„Wie oft in diesem Sommer war ich heute mit meiner Saisonkarte zum Abkühlen in meinem Lieblingsbad, ein super Sommertag in unserem Natur-Solefreibad!
Überraschung: Da war Ferienpass-Aktion der Stadtjugendpflege, sehr großer Zuspruch. Auf Nachfrage klärte mich unser Stadtjugendpfleger Andreas Hafner auf: nur 1 € Eintritt pro Kind, Hüpfburg, Soft-Fußballwand, Einhörner und eine Riesenschlange auf dem Wasser.... Fotos waren leider nicht möglich, es waren zuviele Kinder Im Wasser und nicht alle durften fotografiert werden ..
Der eher ehrenamtlich betriebene Imbiss war heiß begehrt: Pommes, Eis, Kaffee, Bockwurst, kalte Getränke ...
Und ganz wichtig: unser Bad ist barrierefrei. Die Beauftragte für Barrierefreiheit, Hannelore Kükemück, war als Helferin der Stadtjugendpflege vor Ort und war begeistert von dem "Lift" vom Eingang in die komplett barrierefreie "Bad-Ebene" (auf dem Foto beim Test auf dem Weg zurück!). Auch der Zugang ins Wasser ist übrigens über einen Lift barrierefrei möglich. Die barrierefreie WC-Anlage ergänzt die Einrichtungen in unserem Bad!!!! Es ist einfach ein super Bad!










13.08.2026 • 08:11 Uhr

Freiwillige Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim unterstützen 67.Gandersheimer Domfestspiele

Freiwillige Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim - Die Spielzeit der 67.Gandersheimer Domfestspiele geht in wenigen Tagen zu Ende und auch in dieser Spielzeit waren die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim bei den rund 70 Vorstellungen vor Ort und haben die notwendigen Absperrungen aufgebaut, damit die Zuschauerinnen und Zuschauer ein besonderes Erlebnis mit weniger Geräuschen aus dem Straßenraum genießen konnten. Aus meiner Sicht geht eine Spielzeit mit vollbesetzten gastronomischen Betrieben und "Leben" in der Stadt zu Ende. Ein Impuls, der nicht zu verachten sein sollte. Ich danke allen engagierten Kameradinnen und Kameraden für ihren zusätzlichen und ehrenamtlichen Dienst für unsere Stadt.










13.08.2026 • 08:08 Uhr

Zwei Wahlplakate durch Anzünden beschädigt

Tatort: Northeim, Arentschildstraße/Einbecker Landstraße, Tatzeitraum: Mittwoch, 12.08.2026, 21.43 Uhr - 22.01 Uhr. Die Polizei berichtet:
Am Mittwochabend gingen über Notruf mehrere Anrufe zu Sachbeschädigungen an Wahlplakaten durch Anzünden dieser ein.

In beiden Fällen waren die Wahlplakate an einem Laternenmast angebracht und durch eine bislang unbekannte Person in Brand gesetzt wurden. Das brandbetroffene Wahlplakat in der Einbecker Landstraße musste durch die Freiwillige Feuerwehr Northeim gelöscht werden. An den Laternenmasten entstand kein Sachschaden. Der Schaden der Plakate beläuft sich auf ca. 10 Euro. Im Nahbereich konnten keine weiteren Personen festgestellt werden.

Zeugen, die mögliche Hinweise auf die verursachende Person geben können, werden gebeten sich bei der Polizei Northeim zu melden.mil










13.08.2026 • 08:06 Uhr

Laudatio (2. Teil) auf Intendant Achim Lenz, dem neuen Kulturpreis-Träger der Stadt Bad Gandersheim

Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Schwarz: "Er hat unser traditionsreiches Sommertheater erfolgreich modernisiert und als feste Kulturmarke verankert"

Hier der zweite Teil der Laudatio auf den neuen Kulturpreis-Träger der Stadt Bad Gandersheim. Diese besondere Austeichnung wurde in dieser Woche dem künstlerischen Leiter der Gandersheimer Domfestspiele, Intendant Achim Lenz, verliehen. Die Laudatio sprach der Aufsichtsratsvorsitzende der Festspiel GmbH, Uwe Schwarz. Er führte in seiner Würdigung des erfolgreichen Intendanten im Kaisersaal vor rund 70 Teilnehmenden weiter aus:

Uwe Schwarz: "Dem Aufsichtsrat legte Achim Lenz beim Amtsantritt ein achtseitiges „Neues Leitbild für die Gandersheimer Domfestspiele“.
Darin steht u.a.: „Wenn die Domfestspiele ihre Spitzenposition im deutschen Festspielbetrieb halten wollen, müssen sie diesen Bereich stetig weiterentwickeln und pflegen, auf vor allem auf Qualität und Vielfalt achten und dabei flexibel bleiben. Sie müssen vor allem ihre Produktionsbedingungen verbessern“.
Ferner führte Lenz aus: „Die Attraktivität der Festspiele beruht auf dem Umstand, dass sowohl großes etabliertes Theater geboten wird als auch ein persönlicher, regionaler Bezug zu den Festspielererinnen und Darstellern hergestellt wird, die Leistungen auf hohem Niveau erbringen“.

Festspiele haben im letzten
Jahrzehnt eine gewaltige
Entwicklung genommen

Genau diese Einstellung verfolgst Du seit 10 Jahren konsequent.
Du wirst ungeduldig, wenn es dir nicht schnell genug geht.
Du verzweifelst an bürokratischen Abläufen, womit du weiß Gott nicht allein bist.
Du motivierst dich dennoch immer wieder und natürlich Deine Leute.
Die Gandersheimer Domfestspiele haben in Deinem nunmehr zehnten Intendanz-Jahr eine gewaltige Entwicklung genommen, und zwar sowohl auf der Bühne als auch im operativen Geschäft und bei den Produktionsbedingungen.
Ich erwähne nur die Umgestaltung in der Technik, im Backstage-Bereich, im Marketing, das neue Verwaltungsgebäude und vor allem unser Probenzentrum, ohne dass wir das ausgefallene Coronajahr 2020 und die nur hälftig erlaubte Auslastung 2021 definitiv nicht überlebt hätten.

Das Team mit wichtigen
Profis an der Seite von Lenz
sind Garanten für die Erfolgsstory

Zwischenzeitlich haben unsere Festspiele etliche Alleinstellungsmerkmale in der Freilichtszene. Das ist nicht nur allein Dein Verdienst, sondern unseres gesamten Teams.
Dein Verdienst ist es, immer wieder neu der Motor zu sein und ein Team zusammenzustellen, die fachlich brillieren und menschlich harmonieren, ja einfach zueinander passt.
Ich kann nicht alle aus dem engen Team nennen, aber beispielhaft muss ich wenigstens Sandra Becker, Petty Martin, Jennifer Traum, Ferdinand von Seebach, nennen.
Sie alle sind während deiner gesamten Intendanz-Zeit an deiner Seite und wichtige Garanten für die Erfolgsstory.

Theatererlebnisse mit einer
tollen Atmosphäre unter freiem
Himmel

Dazu gehört natürlich auch das Team in unserer kleinen Verwaltung und seit einem Jahr die Arbeit von Markus Kuhlmann als kaufmännischer Geschäftsführer.
Die Menschen kommen alljährlich zu uns ins Theater, weil sie an einem hoffentlich lauen Sommerabend vom Alltagsstress entspannen wollen. Vor allem aber, weil sie hier zwischenzeitlich eine Qualität erwarten, die für „Frischlinge“ sehr überraschend ist und die man an manch etablierten Häusern vergeblich sucht.
Sie erleben bei uns eine tolle Atmosphäre unter freiem Himmel, großartige Künstlerinnen und Künstler, deren Spiellaune begeistert.

Auch das gelingt nur durch deine Ensemblezusammenstellung aus Publikumslieblingen und tollen Nachwuchskräften, die nicht nur ihren Job abliefern, sondern denen man in ihrer Spiellaune anmerkt, dass ihnen die Arbeit bei unseren Festspielen Spaß macht.
Es kommt nicht von ungefähr, dass unsere Musikproduktionen wiederholt für den Musical-Award nominiert wurden. Cabaret 2025 sogar mit fünf Nominierungen und dann mit drei ersten und zwei zweiten Plätzen richtig abgeräumt hat.
Cabaret war für mich darüber hinaus die bisher politischste Inszenierung von Achim vor dem Dom, einschließlich seiner Eröffnungsrede im Dom.

Zur Freiheit der Kunst und
Wissenschaft bezieht Lenz
unmissverständliche Positionen!

Schweizer sind politisch eher zurückhaltend und auch Achim hält sich mit direkten politischen Stellungnahmen in der Öffentlichkeit zurück. Sobald er aber die Freiheit der Kunst- und Wissenschaft durch gesellschaftliche Entwicklungen ernsthaft bedroht sieht, bezieht er Position.
Dann zeigt er eine unmissverständliche und klare Haltung, dann will er mit den Mitteln der Kunst aufrütteln. Genau dieser Spannungsbogen hatte Cabaret so großartig gemacht.
Was gab es in diesen zehn Jahren für fantastische Inszenierungen:
Kabale und Liebe, die Addams-Family, mit Sven-Olaf Denkinger, der seither von der Rolle der Oma verfolgt wird, Faust, Glöckner von NotreDame, Spamalot, natürlich ABBA, ABBA, ABBA, 1984, und alles, was aktuell gerade noch läuft.
Die Regiearbeiten von Achim Lenz gelten in der Fachpresse als tempo- und einfallsreich, publikumsnah und oft überraschend im Detail. Sie erzeugen Lachen, Betroffenheit, Tränen und Haltung.
Bei seinen Erfolgen in Bad Gandersheim wird vor allem der Spagat zwischen anspruchsvollem Sprechtheater und mitreißendem Musiktheater besonders herausgestellt.
Seine Aufführungen enden häufig mit stehenden Ovationen oder vollständiger Stille, bevor nach einem Moment der Besinnung der Applaus aufbraust.

Unter Lenz die Besucherzahlen
auf 490.000 Menschen gegangen:
Das ist eine großartige Leistung!

Das eingangs von Achim Lenz zitierte Leitbild sah übrigens keine 10-jährige Intendanz vor, sondern nur drei Jahre bis 2020.
Er hatte gar nicht vor, viel länger zu bleiben, maximal bis zur LAGA hatte er mir bei Vertragsabschluss gesagt. Nun es kommt meistens anders als man denkt.
Wir haben nicht nur seit 10 Jahren einen tollen Intendanten, sondern Achim hat hier auch seine große Liebe gefunden. Ohne Domfestspiele keine Julia, ohne Julia keinen Toni.
Also, eine klassische Win-Win-Situation für alle Seiten!
Ich habe mir mal die Besucherzahlen seit Beginn deiner Amtszeit bei uns bis heute angesehen. Das sind addiert 490.000 Menschen.
Ohne das ausgefallene Coronajahr 2020 und die nur erlaubte halbe Besetzung 2021 hätten wir die halbe Million Besucherinnen und Besucher deutlich überschritten.

Wünsche mir, dass Mehr Menschen
die wirtschaftliche Kraft der
Domfestspiele wertschätzen!

Was für eine großartige Leistung, was für eine Bedeutung für unsere kleine Stadt!
Ich wünsche mir, dass noch mehr Menschen die wirtschaftliche Kraft der DFS für unsere Stadt und die kulturelle Bedeutung für unser Land endlich angemessen wertschätzen und unterstützen.
Die Verleihung des Kulturpreises der Stadt Bad Gandersheim ist kein Selbstläufer für Intendanten der DFS. Er wurde bisher nur an Walter Pohl, Frieder Lorenz, Georg Immelmann und Johannes Klaus verliehen.

Achim Lenz hat das Theater
modernisiert und als feste
Kultuermarke verankert!

Sie alle zeichnete aus, dass sie mit neuen Impulsen und zeitgemäßen Inszenierungen neue Zielgruppen erreicht haben, ohne dabei unsere Rahmenbedingungen und finanziellen Möglichkeiten zu sprengen.
Achim Lenz ist in der deutschen Freilicht- und Festpiellandschaft schon länger eine etablierte Größe. Er hat unser traditionsreiches Sommertheater erfolgreich modernisiert und als feste Kulturmarke verankert.
Er ist ein Glücksfall für unsere Domfestspiele und ich hoffe, dass Du noch lange erhalten bleibst. Du hast diese Auszeichnung mehr als verdient, lieber Achim." red/ Fotos/Video: FisWMG










12.08.2026 • 15:16 Uhr

Kulturpreis für Intendant Achim Lenz: Die Laudatio vom Aufsichtsratsvorsitzenden Uwe Schwarz - "Glücksfall" für die Domfestspiele - 1. Teil

Hier die Laudatio auf den neuen Kulturpreise-Träger der Stadt Bad Gandersheim. Gestern im Kaisersaal in Bad Gandersheim vorgetragen vom Aufsichtsratsvorsitzenden Uwe Schwarz.

Uwe Schwarz: "Als ich gefragt wurde, ob ich heute die Laudatio auf Achim Lenz halten könnte, habe ich zunächst gezögert.
Die Zusammenarbeit zwischen dem künstlerischen Chef der Festspiele und dem Aufsichtsratsvorsitzenden ist intensiv und verlangt wechselseitiges Vertrauen. Genauso ist das bei uns und - deshalb bin ich alles andere als unbefangen.
In einer Laudatio soll man ja eigentlich nur freundliche Dinge über den Preisträger sagen. Das entspricht bekanntlich nicht ganz meinem Naturell.
Erwarten Sie also nicht zu viel Lobhudelei von mir über Achim Lenz.
Ich werde schon aus Datenschutzgründen sein Alter nicht erwähnen. Nur so viel: Als er am 2.3.2016 vom Aufsichtsrat einstimmig zum Intendanten gewählt wurde, war er noch nicht einmal 38. Jahre alt.
Bevor ich überhaupt etwas Freundliches zu Achim Lenz sage, muss ich etwas loswerden, was mich als deutscher Bundesbürger sein Beginn seiner Intendanz echt belastet.
Deutschland wurde 2014 zuletzt Fußballweltmeister. Lenz wurde 2016 Intendant und seither gab es 2018, 2022, 2026 drei Fußball-Weltmeisterschaften, die unsere Besucherzahlen bei den Festspielen nicht beeinträchtigt haben, weil Deutschland immer sehr früh rausgeflogen ist und vor allem immer vor der Schweiz!
Man sollte Jürgen Klopp schon jetzt stecken: Solange der Lenz hier Intendant ist, habt ihr keine Chance - es sei denn, ihr sponsert uns. Bei einem Schweizer funktioniert das!
Es würde heute den Rahmen sprengen, den vielzeitigen und ehrgeizigen Lebensweg des Schweizer Regisseurs, Autors und heutigen Intendanten Achim Lenz vollständig nachzuzeichnen.
Ich frage mich ohnehin oft, wie Achim es schafft, neben Bad Gandersheim noch mehrmals im Jahr an anderen Orten Regie zu führen.
Mir fallen dann u.a. die Theater in Bremerhaven, Erfurt, Lüneburg oder Nordhausen und natürlich auch die Schweiz ein. Dort führte u.a. Regie bei Comedy-Programmen für Helga Schneider.
Achim Lenz wurde in Chur geboren und ist dort aufgewachsen. Nach dem in der Schweiz obligatorischen Militärdienst zog es ihn nach Basel, aber nicht etwa zum Theater.
Vielmehr studierte er Griechisch, Latein und Alte Geschichte und schloss das Studium 2006 summa cum laude mit einer Arbeit über das griechische Drama ab. Seinen Doktortitel gibt er nach meiner Wahrnehmung fast nirgends an -was wirklich typisch für ihn ist.
Danach folgte sein Regiestudium an der Folkwang Universität der Künste. Er blieb der Folkwang Universität als Dozent für Regie, Schauspiel und Musiktheater immer treu, wenn auch zwischenzeitlich in reduzierter Form.
Nach Bad Gandersheim kam Achim Lenz durch seinen Vor-Vorgänger Johannes Klaus. Er lernte hier die Festspiele von der Pike auf kennen, wie er selbst sagt: U.a. als Assistent im KBB, zusammen mit Hilke Bultmann und dann auch als Regisseur.
2009 durfte er das erste Mal bei unseren Festspielen inszenieren.
Johannes Klaus war aber vorsichtig, er ließ Achim nicht gleich vor den Dom, sondern schickte ihn erstmal in die Theaterscheune Brunshausen mit nur 99 Plätzen – getreu dem Motto: „Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste“.
Seine sieben Vorstellungen erreichten eine Auslastung von 102,74 %.
Frage Sie mich bitte nicht, wie das geht - Schweizer rechnen offenbar anders.
Lenz hatte jedenfalls seine Bewährungsprobe bestanden und durfte 2010 das erste Mal vor den „Dom“. Seine Inszenierung des Kinder- und Familienstücks „Pippi Langstrumpf“ erreichte eine Auslastung von 84 %.
2011 folgte das Musical „Aida“ mit 97 % Auslastung und hatte gleichzeitig mit 15.500 die höchste Besucherzahl in dieser ohnehin sehr erfolgreichen Spielzeit.
2012 übernahm Christian Doll die Intendanz.
Achim Lenz konnte sich von Bad Gandersheim für drei Jahre erholen, aber 2015 wurde er dringend gebraucht.
Er führte nicht nur die Regie bei den Comedian Harmonists die auf 100% Auslastung kam, sondern er sprang unmittelbar vor den Proben auch noch für die plötzlich ausgefallene Regisseurin bei Jesus Christ Superstar ein.
Die Saison 2016 begann für die Domfestspiele mit einem unerwarteten großen Knall, und das ist noch untertrieben.
Anfang Februar teilte uns Doll mit, dass er aus seinem noch bis Ende 2017 laufenden Vertrag bereits Ende der Spielzeit 2016 aussteigen wollte.
Unsere Partnerbühne in Schwäbisch Hall hatte ihn schlicht weggekauft.
Es gab nur zwei Lösungen: Entweder wir finden noch vor der im Juni 2016 beginnenden Spielzeit eine Anschlusslösung oder Doll hätte seinen Vertrag hier erfüllen müssen.
Im Aufsichtsrat war klar, dass es für alle Beteiligten nicht gut ist, wenn man Reisende aufhält.
Gleichzeitig war uns aber auch klar, dass die gesamte Spielzeit 2016 von der Intendantenfrage überschattet würde, wenn die notwendigen Personalentscheidungen nicht vor der Spielzeit geklärt sind, egal in welche Richtung.
Es war also richtig Druck auf dem Kessel.
Bereits Ende Februar 2016 haben wir öffentlich erklärt, dass Doll uns nach der Spielzeit vorzeitig verlassen wird.
In der sehr kurzen Phase dazwischen hatten sich Achim und ich mehrfach ausgetauscht, dass erste Mal tatsächlich in einem Hinterzimmer bei einer Veranstaltung.
Ich erinnere mich noch gut an diese Begegnung und bereits am 2.3.2016 hatte der AR einstimmig Achim Lenz zum Intendanten der Gandersheimer Domfestspiele ab 1.10.2016 gewählt.
Falls Du, lieber Achim hier tatsächlich irgendwann, z.B. durch Erreichen der Altersgrenze, aufhören solltest, verarbeite Deine Berufung als Intendant bitte in einem Bühnenstück. Da ist alles drin - von der Komödie, über die Tragödie bis hin zum Musical.
Bei der Vorstellung des neuen Intendanten Achim Lenz hatte ich gegenüber der Presse noch von einem Glücksfall für die Domfestspiele gesprochen. Auf der PK selbst (15.6.16), waren wir uns alle dann nicht mehr so sicher.
Fünf Tage vorher war nämlich die Premiere von seiner 2016-Inszenierung „Highway to Hellas“ über die Bühne gegangen.
Achim selbst wird auf diese Inszenierung nicht so gerne angesprochen, aber heute konnte ich es mir nicht verkneifen.
Sagen wir mal so: Es gehört nicht zu Deinen herausragendsten Inszenierungen."
red/Foto/Video: FisWMG

Weitere Berichterstattung!










12.08.2026 • 15:06 Uhr

Seit 50 Jahren für Familien im Landkreis Northeim da
Die Familienberatungsstelle des Landkreis Northeim feiert Jubiläum mit einem bunten „Familienfest der Kulturen“!

Northeim (lpd). Am 22. August 2026 feiert die Familienberatungsstelle des Landkreises Northeim ihr 50-jähriges Jubiläum mit einem bunten „Familienfest der Kulturen“ unter dem Motto „Wir feiern bunt!“. Das Jubiläumsfest findet am Samstag, 22. August auf dem Gelände hinter der Familienberatungsstelle in Northeim, Wallstraße 40 statt.
Der Festakt beginnt um 13:00 Uhr mit Grußworten der Landrätin, weiteren Ehrengästen sowie einem Rückblich auf 50 Jahre Familienberatung im Landkreis Northeim. Von 14:00 bis 17:00 Uhr startet dann das eigentliche Fest unter dem Motto „Wir feiern bunt!“. Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges Programm mit Hüpfburg, Kinderschminken, Edelsteinsieben, Jonglage und weiteren Mitmachaktionen. Bei diesem Fest für die ganze Familie stehen Vielfalt, Spaß und Gemeinschaft im Mittelpunkt.

Mit internationalen Speisen ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Der Eintritt ist frei. Alle Familien sind herzlich eingeladen.

Was 1976 unter dem Namen „Erziehungsberatungsstelle“ in Einbeck begann und im Jahr 2017 in „Familienberatungsstelle“ umbenannt wurde, hat sich zu einem breit aufgestellten Beratungsangebot für den gesamten Landkreis Northeim entwickelt.
Seit ihrem Bestehen berät die Familienberatungsstelle des Landkreises Northeim Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre sowie Eltern und Erziehende in allen Lebenslagen und unterstützt dabei, Herausforderungen zu bewältigen und gemeinsam neue Wege zu finden.

Heute ist die Familienberatungsstelle mit Standorten in Einbeck, Northeim, Uslar und Bad Gandersheim sowie einem Online-Beratungsangebot für Familien da.

Die Familienberatungsstelle bietet kostenfreie, vertrauliche und unabhängige Beratung durch ein multiprofessionelles Team aus psychologischen und pädagogischen Fachkräften mit unterschiedlichen therapeutischen Zusatzausbildungen an. Unterstützung erhalten Familien unter anderem bei Erziehungsfragen, Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten, familiären Konflikten sowie in Trennungs- und Krisensituationen. Auch Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene können sich mit ihren Fragen und Sorgen direkt an die Beratungsstelle wenden.
Informationen zur Familienberatungsstelle im Landkreis Northeim sind unter landkreis-northeim.de/familienberatungsstelle zu finden.











12.08.2026 • 15:02 Uhr

René Kopka (SPD): Ab 2027 - neue Förderung hilft Sportvereinen mit eigenen Anlagen bei Investitionen

Niedersachsen legt mit dem „NBank Investkredit Sport“ ein neues speziell auf Sportvereine zugeschnittenes Förderprogramm für Vereinssportstätten auf. Wie Sportministerin Daniela Behrens ankündigte, wird das 2027 startende Programm ein Volumen von 50 Millionen Euro haben und mit Bürgschaften des Landes gesichert.

Der SPD-Landtagsabgeordnete René Kopka begrüßte die Ankündigung: „Niedersachen ist Sportland. Wir brauchen in allen Regionen attraktive und moderne Sportstätten.“ Dabei schließe der Investkredit nun eine Lücke: „Auf kommunaler Ebene sowie über die Kreissportbünde sind wir bei kleineren Vorhaben bereits gut aufgestellt, doch sobald es um grundlegende Sanierungen und Neubauten geht, bewegen wir uns sehr schnell im Millionenbereich. Wichtige Projekte waren für viele Vereine bisher finanziell schlicht nicht zu stemmen“, so Kopka.

Das Programm richte sich daher in erster Linie an Vereine, die Mitglied im LandesSportBund (LSB) Niedersachsen sind und über umfangreiche eigene Sportstätten verfügen. „Diese Vereine übernehmen eine zentrale Aufgabe, indem sie kommunale Hallen und Plätze erheblich entlasten. Ohne sie würde unsere Sportinfrastruktur zusammenbrechen. Der Investkredit ist deshalb ein enorm wertvoller und notwendiger Baustein für eine attraktive Sportlandschaft im Breiten- und Spitzensport“, schloss Kopka.


Hintergrund:
Vorgesehen sind Darlehen zwischen 100.000 Euro und 4 Millionen Euro. Dabei sollen bis zu 80 Prozent der förderfähigen Investitionskosten finanziert werden können. Das Programm richtet sich insbesondere an Vereine, die für die Realisierung ihrer Vorhaben eine ergänzende Finanzierung benötigen. Nicht förderfähig sind unter anderem Vorhaben mit überwiegend wirtschaftlicher oder gewinnorientierter Ausrichtung, Vorhaben von Vereinen in finanziellen Schwierigkeiten sowie die Umschuldung bereits abgeschlossener Maßnahmen.

Weitere Informationen zu Fördervoraussetzungen, Konditionen und dem Antragsverfahren werden rechtzeitig vor Einführung des Programms auf den Internetseiten der NBank und des LandesSportBundes Niedersachsen veröffentlicht.










12.08.2026 • 15:02 Uhr

Anja Böttcher-Schulz seit 40 Jahren im öffentlichen Dienst Herzlichen Glückwunsch zur Vollendung der 40-jährigen Dienstzeit

Anja Böttcher-Schulz hat mit dem 1. August 2026 eine 40-jährige Dienstzeit im öffentlichen Dienst erreicht. Nach ihrem Schulabschluss absolvierte sie von 1986 bis 1989 beim Landkreis Northeim eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten. Anschließend war sie für kurze Zeit im Straßenverkehrsamt tätig. Daran schloss sich die Ausbildung für den mittleren allgemeinen Verwaltungsdienst an. Während dieser Ausbildung war Frau Böttcher-Schulz vorübergehend dem damaligen Kultusamt zugewiesen. Im September 1990 wechselte sie als Sachbearbeiterin in die allgemeine Ordnungsabteilung des Ordnungsamtes. Später übernahm sie in der Kreiskasse die Buchhaltung für den Bereich Vorschüsse und Verwahrgelder. 1997 wechselte Frau Böttcher-Schulz in den Bereich Ausländerwesen, ehe sie Anfang 2004 in die Kreiskasse zurückkehrte. Im Jahr 2009 wechselte Anja Böttcher-Schulz in die Zulassungsstelle Einbeck. Ab 2015 war sie als Fachbereichsassistentin in der Rechnungsprüfung tätig. Während der Corona-Pandemie unterstützte sie zeitweise den Fachbereich „Gesundheitsdienste“. Seit August 2024 ist Frau Böttcher-Schulz als Sachbearbeiterin im Fachbereich „Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung“ tätig. Im Februar 2025 wurde ihr die Stelle dauerhaft übertragen. Anja Böttcher-Schulz ist verheiratet, hat einen Sohn und lebt in Einbeck-Salzderhelden.
Zum 40-jährigen Dienstjubiläum gratulieren wir Anja Böttcher-Schulz herzlich und danken ihr für ihre langjährige Arbeit beim Landkreis Northeim










12.08.2026 • 15:01 Uhr

In Einbeck: E-Scooter beim Angeln entwendet

Tatort: Einbeck, Reinserturmweg, dortige Brücke, Tatzeitpunkt: Dienstag, 11.08.2026 18:45 Uhr bis 20:30 Uhr. Die Polizei berichtet:
Bislang unbekannte Täter entwendeten den E-Scooter des 16-jährigen Jugendlichen, als er sich zum Angeln an der Ilme befand. Der E-Scooter wurde mit einem Schloss an einem Baum gesichert und damit gegen eine fremde Wegnahme gesichert. Als der Jugendliche gegen 20:30 Uhr zum Baum zurückkehrte, um den Heimweg anzutreten, bemerkte er den Diebstahl seines schwarzen E-Scooters der Marke Ningbo Longjia. Die Schadenshöhe wird auf ca. 300 Euro geschätzt.
Zeugen die zur Aufklärung der Tat beitragen können werden gebeten sich bei der Polizei Einbeck zu melden. pfa










12.08.2026 • 09:56 Uhr

Weiteres Pferd verletzt - Polizei sucht Zeugen

Die Polizei in Höxter berichtet soeben: Am Mittwoch, 5. August, ist in Bad Driburg-Dringenberg erneut ein Pferd verletzt worden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung. Der Pferdehalter entdeckte sein verletztes Tier am Donnerstagmorgen auf einer Koppel am Buchholz. Nach bisherigen Erkenntnissen verletzte ein bislang unbekannter Täter oder mehrere Täter das Pferd zwischen 22 und 23 Uhr mit einem scharfen Gegenstand an einem Hinterbein.

Der Halter brachte das Tier anschließend in eine Tierklinik, wo es medizinisch behandelt wird. Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass die Tiere möglicherweise durch Futter angelockt werden. Die Polizei bittet daher alle, die Pferde halten, um erhöhte Aufmerksamkeit und darum, verdächtige Beobachtungen unmittelbar zu melden. Der Pferdehalter zeigte den Vorfall am Montag, 10. August, bei der Polizei an. Damit handelt es sich mittlerweile um den fünften bekannt gewordenen Fall im Kreis Höxter, bei dem ein Pferd verletzt wurde.

Bereits im Juni gab es entsprechende Vorfälle in Marienmünster-Papenhöfen und Altenbergen. Bei einem der Tiere waren die Verletzungen so schwer, dass es erlöst werden musste. Am ersten Augustwochenende wurde zudem ein verletztes Pferd auf einer Koppel in Höxter-Bödexen entdeckt. Auch im benachbarten Kreis Lippe kam es in Lügde zu einem Fall, bei dem Unbekannte ein Pferd massiv verletzten. Die zuständigen Kommissariate der Kreispolizeibehörde Höxter und der Polizei Lippe stehen zu den Fällen im Austausch. Ob zwischen den einzelnen Taten ein Zusammenhang besteht, ist Gegenstand der Ermittlungen. Die Ermittler sind auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen.

Wer im Bereich des Buchholzes in Dringenberg im Zeitraum zwischen 22 und 23 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat oder sonstige sachdienliche Hinweise zum aktuellen Fall geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 05271/962-0 bei der Polizei Höxter zu melden. Die Polizei bittet ausdrücklich um sachdienliche Hinweise zum Geschehen und nicht um Spekulationen oder eigene Ermittlungen./rek











12.08.2026 • 09:53 Uhr

Schulstart nach den Sommerferien: Mehr Verkehr - Besondere Rücksicht auf Kinder

Nach sechs Wochen Sommerferien beginnt für viele Schülerinnen und Schüler an diesem Donnerstag wieder der Schulalltag.

Zeitgleich mit dem Ferienende nimmt somit auch das Verkehrsaufkommen auf den Straßen spürbar zu. Neben dem Berufsverkehr und Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen, sind zahlreiche Schulbusse, Fahrräder sowie Schülerinnen und Schüler zu Fuß unterwegs.

Die Schulen, Verkehrswachten und die Polizei haben in den vergangenen Wochen und Monaten zukünftige Schulkinder auf die sichere Teilnahme am Straßenverkehr vorbereitet. Ob Schulwegtraining, Fahrradtraining oder Verkehrserziehung - die Kinder haben wichtige Verhaltensregeln kennengelernt und geübt.

"Die gemeinsame Präventionsarbeit mit unseren Netzwerkpartnern in den Schulen und Kindergärten ist ein elementarer Grundstein für einen sicheren Schulweg", sagt Christiane Meier, Verkehrssicherheitsberaterin bei der Polizei Goslar. "Insbesondere kommt es nun jedoch auf das Verhalten der Erwachsenen an. Rücksichtnahme, Aufmerksamkeit und vorbildliches Verhalten sind entscheidende Voraussetzungen dafür, dass unsere Kinder die erlernten Regeln sicher anwenden können."

Für Erstklässlerinnen und Erstklässlern ist das Erlernen des sicheren Schulwegs besonders wichtig. Daher appelliert die Polizeihauptkommissarin an alle Eltern, den Schulweg mit den Kindern wiederholt abzugehen und gefährliche Stellen und Situationen zu erklären. Wer sein Kind mit dem Auto zur Schule bringen muss, sollte auf das Halten und Parken nur an geeigneten Stellen achten, um gefährliche Situationen vor den Schulen zu vermeiden.

"Den Schulbeginn werden wir mit unterschiedlichen Aktionen, wie Geschwindigkeitsmessungen mit Schülerinnen und Schülern, intensiv begleiten und immer wieder auf Gefahrensituationen hinweisen", sagt Meier. "Wir werden nicht alle Risiken auf dem Schulweg beseitigen können, daher sollten wir alles daransetzen, ihn gemeinsam sicherer zu machen!"










12.08.2026 • 09:51 Uhr

Im Kaisersaal in Bad Gandersheim: Festspiel-Intendant Achim Lenz mit Kulturpreis der Stadt geehrt!

In einer Feierstunde ist heute der künstlerische Leiter der Gandersheimer Domfestspiele Achim Lenz mit dem Kulturpreis der Stadt Bad Gandersheim ausgezeichnet worden. Vor gut 80 Persönlichkeiten würdigten Bürgermeister Niklas Kielhorn, Landrätin Astrid Klinkert-Kitttel und Festspiel-Aufsichtsratvorsitzender Uwe Schwarz das nunmehr zehnjährige Wirken des Theatermachers und seinen besonderen Einsatz für die exzellente kulturelle Visitenkarte Bad Gandersheims. Die Domfestspiele gelten als das größte Freilichttheater in Niedersachsen und bestechen durch ihre hochkarätige Qualität. Unter Lenz hat die Marke „Gandersheimer Domfestspiele“ eine äußerst positive Prägung bekommen. Sie ist bei Theaterfreuden total beliebt und somit erfolgreich.

Ehrenring muss noch
vom Goldschmied
angefertigt werden

Aufgrund der kurzfristig anberaumten Entscheidung für die Auszeichnung und der Ehrung fünf Tage vor Schluss der Festspielsaison erhielt Lenz zwar die Urkunde ausgehändigt, aber nicht den Ehrenring als Original; das Goldstück muss dem Vernehmen nach noch von Goldschmied Wundenberg in Bockenem angefertigt werden. red/Fotos/Video: FisWMG
Weitere Berichterstattung!
















12.08.2026 • 09:49 Uhr

Neue Türen öffnen - Tagespflege DMH-Salem im Cäcilie-Petersen-Haus

Im Cäcilie-Petersen-Haus in Bad Gandersheim entsteht derzeit ein besonderer Ort: Mit der neuen Tagespflege DMH-Salem erweitert das Diakonissenmutterhaus Salem sein Angebot und schafft einen Platz für Begegnung, Gemeinschaft und liebevolle Betreuung.
Noch wird gebaut, gehämmert und ygestaltet, doch schon bald werden die neuen Räume mit Leben gefüllt. Durch den Anbau entsteht eine moderne und freundliche Tagespflege, in der
sich ältere Menschen wohlfühlen, den Alltag gemeinsam erleben und wertvolle Zeit miteinander verbringen können.

Die Tagespflege soll Menschen zusammenbringen, Angehörige entlasten und ein Ort sein an der Gemeinschaft, Aktivität und Geborgenheit im Mittelpunkt stehen. Ein engagiertes Team,
eine angenehme Atmosphäre und durchdachte Raumgestaltung schaffen dafür die besten Voraussetzungen.

Die feierliche Eröffnung der Tagespflege DMH-Salem ist für den 22. September 2026 geplant.
Bis dahin wächst mit jedem Baufortschritt die Vorfreude auf einen neuen Treffpunkt für Seniorinnen und Senioren in Bad Gandersheim. Mit diesem Angebot setzt das Diakonissenmutterhaus Salem einen weiteren wichtigen Schritt, um Menschen in jeder Lebensphase zuverlässig zu begleiten und die pflegerische Versorgung in der Region weiter nachhaltig zu stärken. Red










12.08.2026 • 09:47 Uhr

„Fridays for Future“ kritisiert Ministerpräsident Lies (SPD) wegen Verschieben der Klimaneutralität

Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) hatte sich offen dafür gezeigt, das Ziel der Klimaneutralität um drei Jahre zu verschieben. Die Bewegung «Fridays for Future» kritisiert diesen Vorschlag.

Die Klimaschutzbewegung «Fridays for Future» Niedersachsen hat den Vorstoß von Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) kritisiert, das Ziel der Klimaneutralität von 2045 auf 2048 zu verschieben. Der Klimawandel lasse sich nicht einfach aufschieben, teilte «Fridays for Future» am Dienstag in Hannover mit. Lies hatte in der vergangenen Woche in einem Zeitungsinterview gesagt, er sei zu Kompromissen auf dem Weg zur Klimaneutralität bereit, wenn dadurch Beschäftigung gesichert werde.

Lies hatte erläutert, er begrüße die geplante Lockerung des europäischen Emissionshandels durch die EU-Kommission. Die Klimapolitik müsse an die Realität angepasst werden. «Ich möchte konkret, dass energieintensive Industrieunternehmen, die CO2
emittieren, länger als bisher geplant kostenlose CO2-Zertifikate bekommen - wenn sie dafür die Beschäftigung und Investitionen garantieren», hatte er etwa vorgeschlagen.

# Klimabewegung
fordert zügiges Handeln

«Fridays for Future» verwies dagegen auf zunehmende Hitzewellen, Waldbrände und trockene Flüsse. Die Klimakrise könne nicht drei Jahre länger warten, bis Politik und Wirtschaft zur Klimaneutralität bereit seien. «Jede Minute zählt», betonte die Bewegung. Der Klimawandel stehe vor einem irreversiblen Kipp-Punkt. «Was wir heute nicht besorgen, ist morgen schlichtweg keine Option mehr.» Zu den Kommunalwahlen im September seien daher erneute Protestaktionen für mehr Klimaschutz geplant.










12.08.2026 • 09:45 Uhr

Deutlich mehr Kriegsdienstverweigerer

Die Bundeswehr soll größer werden. Seit Jahresbeginn werden alle 18-Jährigen zu ihrer Bereitschaft zum Dienst in der Truppe befragt. In der Folge steigt aber auch die Zahl jener deutlich, die einen Dienst an der Waffe verweigern.

Die Zahl der Kriegsdienstverweigerer steigt deutlich. Bis zum 31. Juli seien im Laufe des Jahres 8.302 entsprechende Anträge beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben in Köln eingegangen, teilte eine Sprecherin dem Evangelischen Pressedienst (epd) mit. Das waren mehr als doppelt so viele wie im gesamten vergangenen Jahr, als es 3.879 Anträge gab.
Seit dem Aussetzen der Wehrpflicht gab es zunächst nur wenige hundert Anträge pro Jahr. 2022 näherte sich ihre Zahl wieder dem vierstelligen Bereich, 951 waren es damals. 2023 waren es dann 1.079. 2024 zählte das Bundesamt 2.249 Anträge.

# Wehrpflicht ist
seit 15 Jahren
ausgesetzt

Seit 1. Januar werden alle jungen Menschen kurz nach deren 18. Geburtstag angeschrieben, um ihr Interesse an einem Dienst in der Truppe abzufragen und sie zu erfassen. Männer müssen den Fragebogen ausfüllen, Frauen ist es freigestellt. Die im Grundgesetz verankerte Wehrpflicht ist seit 2011 ausgesetzt. Allerdings soll auf freiwilliger Basis die Zahl der Soldatinnen und Soldaten in der Bundeswehr erhöht werden.

Auch das Recht auf Kriegsdienstverweigerung ist im Grundgesetz geregelt. Dort heißt es im Artikel 4: «Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden.» Über den schriftlichen Antrag beim Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr entscheidet das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben.epd










12.08.2026 • 09:43 Uhr

Fahrrad-Reparaturwerkstatt Bad Gandersheim: wichtige Terminänderung!

Nina Siavwapa gibt für die Bad Gandersheimer Fahrrad-Reparaturwerkstatt bekannt: „Leider muss der Termin am 27. August 2026 ausfallen. Stattdessen bieten wir die Werkstatt am 20. August, 16-18 Uhr, und am 2. September, 11-14 Uhr, an. Dann geht es in die Winterpause und wir sind im Frühjahr 2027 wieder am Start.“










12.08.2026 • 09:43 Uhr

Die Italienische Viertelstunde - 15 Minuten Renaissancemusik an der historischen Vincenzo- Ragone-Orgel von 1844

Zu den größten Schätzen der Göttinger Jacobikirche zählt die italienische Renaissance-Orgel, die 1844 von der berühmten Orgelwerkstatt Vincenzo Ragone in Genua erbaut wurde.
Sie ist eine der ältesten Orgeln Südniedersachsens. Die sogenannte "mitteltönige" Temperatur der Orgel sorgt für eine ganz besondere Stimmung.

Als Besonderheit verfügt die Orgel über eine "Usignolo", eine Nachtigall, mit der man ein Zwitschern wie von Vögeln darstellen kann.
Die Reihe der "Italienischen Viertelstunde" ist ausschließlich der historischen Ragone-Orgel gewidmet.
Jeweils donnerstags von 12.15-12.30 erklingt bis Ende September eine eine kleine "musikalische Mittagspause" mit Renaissancemusik. Nur am 17. September entfällt die Viertelstunde wegen Proben für das Jubiläumskonzert zum 60-jährigen Jubiläum der großen Ott-Orgel von St. Jacobi.
Jede Viertelstunde auf der "Italienerin", wie sie auch gern genannt wird, ist einem Renaissancekomponisten gewidmet.

Am 13. August erklingen Werke von Matthias Weckman (Hamburg), es folgen Konzerte mit Werken von Frescobaldi, Froberger und Kerll.
Zu jedem Stück gibt Kantor Stefan Kordes kurze Erläuterungen.
Die genauen Programme aller Musiken sind unter jacobikantorei.de abrufbar - und für die Online-Medien auch im Anhang zu finden.
Der Eintritt zur Italienischen Viertelstunde ist immer frei.










12.08.2026 • 09:42 Uhr

Bürgermeister bestätigt Abmachung über plakatfreie Zone in der Moritzstraße in Bad Gandersheim!

Nach zum Teil deutlichen Beschwerden von Bürgern und Bürgerinnen über die Unmengen von Wahlplakaten in Bad Gandersheim hat der „Plakatgipfel“ am vorigen Montagh zu einem Ergebnis geführt. Auf Nachfrage bestätigte Bürgermeister Niklas Kielhorn, dass in der Moritzstraße Plakate von den historischen Laternen und Fahnenmasten der Domfestspiele verschwinden sollen. Das sei einvernehmlich von den Vertrauensleuten der Parteien und Wählergemeinschaft vereinbart worden. Nach den Kommunalwahlen soll über eine neue Regelung über die Plakatiererei in Wahlkampfzeiten nachgedacht, gesprochen und entschieden werden. Wo Sichtbehinderungen und Sicherheitslagen betroffen sind müssten ebenfalls Plakate umgehängt werden. red/Fotos: FisWMG










12.08.2026 • 09:36 Uhr

Abflammen von Unkraut endet in Einsatz von Feuerwehr

Ereignisort: Nörten-Hardenberg, Ostlandstraße, Ereigniszeit: Dienstag, 11.08.2026, 14.39 Uhr. Die Polizei berichtet soeben:
Ein 66-jähriger Mann entfernte am Dienstagnachmittag Unkraut auf dem Gehweg vor seinem Wohnhaus in der Ostlandstraße in Nörten-Hardenberg. Hierfür nutze er ein Abflammgerät. Im weiteren Verlauf geraten der angrenzende eigene Gartenzaun sowie ein kleiner Teil einer Hecke in Brand. Die unmittelbar hinzugerufene Freiwillige Feuerwehr aus Nörten-Hardenberg konnte den Brand löschen, bevor es zu Personen- oder Gebäudeschäden kam.mil










12.08.2026 • 09:32 Uhr

Linke setzt in Moringen auf gute Erfahrung und neuen Schwung

In einer Medienmitteilung der Linken - Kreisverband Northeim - wird soeben mitgeteilt: "Mit dem generationenübergreifenden Duo Jana Denise Aderhold und Klaus Wilhelm Depker tritt die Linke zur Stadtratswahl in Moringen an. Gemeinsam wollen sie zwei Mandate gewinnen und sich dafür einsetzen, die Kommunalpolitik sozialer zu machen und stärker mit den Menschen aus Moringen gemeinsam zu entwickeln.

Die 41-jährige Fredelsloherin Jana Denise Aderhold engagiert sich als Betriebsrätin für die Interessen von Beschäftigten und möchte diese Erfahrung künftig auch in den Moringer Stadtrat einbringen.

„Gute Kommunalpolitik muss das Leben der Menschen konkret verbessern“, ist Aderhold überzeugt. „Kommunalpolitik ist die direkte Erfahrung, die Menschen mit Politik machen. Wir werden uns dafür einsetzen, dass Menschen in ganz Moringen die Chance bekommen, mitzu- reden und mitentscheiden zu können. So wird die Erfahtung möglich, dass gemeinsamer Einsatz was bringt.“, ergänzt Klaus Wilhelm Depker.

Der pensionierte Pastor gehörte bereits von 2016 bis 2021 dem Moringer Stadtrat an, bevor er an eine jüngere Generation übergeben hat.
„Und egal, ob wir ein oder zwei Mandate erreichen im September, wir wollen uns die nächsten fünf Jahre in diesem Sinn für die Einwohnerinnen aller Ortsteile Moringens gemeinsam einsetzen“, stellt Jana Denise Aderhold abschließend fest.", heißt es abschließend.










12.08.2026 • 09:27 Uhr

Neue Bühne für junge Kreativität: Erster Kinder- & Jugend Kunst-Award „Roswitha“

Angeregt durch das neue Kooperationsprojekt der Vereine Wir für Bad Gandersheim e. V. und Portal zur Geschichte e. V. sowie der Stadtmarketing Bad Gandersheim GmbH - den Bad Gandersheimer Kinder- & Jugend Kunst-Award - haben sich Kinder und Jugendliche seit dem Frühjahr kreativ mit der ersten namentlich bekannten Dichterin Deutschlands auseinandergesetzt. Der Kinder- & Jugend Kunst-Award feiert 2026 seine Premiere und ist Teil des Themenjahres „Roswitha 2026 – Die 1000-jährige Literaturstadt“.

Mit dem Wettbewerb sollten Kinder und Jugendliche dazu ermuntert werden, sich künstlerisch mit Roswitha und ihrem Erbe zu beschäftigen. Kinder und Jugendliche der Altersgruppen 6 bis 12 Jahre sowie 13 bis 18 Jahre waren eingeladen, ihre Ideen, Gedanken und Eindrücke künstlerisch umzusetzen.

Unterstützt durch mehrere Workshops zum Thema entstand ein breit gefächertes Kaleidoskop aus Bildern und Kollagen, die Roswitha von Gandersheim auf ganz unterschiedliche Weise interpretieren und aus den Augen der jungen Generation zeigen.

Die entstandenen Werke werden nun im Rahmen einer Ausstellung am 22. und 23. August 2026 jeweils von 11 bis 15 Uhr im Martin-Luther- Haus in Bad Gandersheim erstmals zu sehen sein. Höhepunkt ist die Preisverleihung am Sonntag, 23. August, um 11.30 Uhr ebenfalls im Martin- Luther- Haus in Bad Gandersheim.

Auf Basis der Entscheidungen einer kompetenten Jury werden die besten Arbeiten in beiden Altersgruppen mit lukrativen Preisen ausgezeichnet. Eine Besonderheit des Jury- Votums ist, dass alle eingereichten Arbeiten eine Anerkennung erhalten werden. Ermöglicht werden die Auszeichnungen durch eine ganze Anzahl regionaler Unterstützerinnen und Unterstützer, denen auch an dieser Stelle ein besonderer Dank gilt. Im Einzelnen gefördert haben den Wettbewerb das Kulturforum Bad Gandersheim e. V., Gleichstellungsbeauftragte und Jugendpflege der Stadt Bad Gandersheim, der Kunstkreis Kloster Brunshausen e. V., die Familienstiftung Vogt ebenso wie die beiden Trägervereine WfG e. V. und PzG e.V.

Die Projekt- Verantwortlichen laden nun herzlich ein zu Ausstellung und Preisverleihung und würden sich über regen Besuch sehr freuen.










11.08.2026 • 11:14 Uhr

Projekt „Bewegungspass“ geht in die fünfte Runde

20 Grundschulen der Stadt Göttingen und der Landkreise Göttingen-Osterode und Northeim-Einbeck nehmen im Aktionszeitraum vom 24. August bis 02. Oktober 2026 am Bewegungspass teil.

Mit der Aktion bringen auch in diesem Jahr der Stadtsportbund Göttingen e.V., der KreisSportbund Göttingen-Osterode e.V. und der KreisSportBund Northeim-Einbeck e.V., die zusammen die Sportregion Südniedersachsen bilden, in Kooperation mit dem LandesSportBund Niedersachsen e.V. (LSB) und der Krankenkasse hkk Grundschüler*innen in Bewegung. In den letzten Jahren wurden durch die Aktion jährlich rund 3500 Schüler*innen bewegt.
Partner des landesweiten Projektes ist das niedersächsische Kultusministerium, wobei die niedersächsische Kultusministerin Julia Willie Hamburg Schirmherrin ist. Im Landkreis Northeim unterstützen die KSN-Sportstiftung der Kreis-Sparkasse Northeim und die Jugendstiftung des Landkreises Northeim den Bewegungspass 2026.

Der Bewegungspass soll Grundschulkindern helfen, mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu erlangen, mehr Bewegung in ihren Alltag zu integrieren und ihnen die Chance zu eröffnen, die Sportvereine in ihrer Umgebung kennenzulernen. Um dies zu erreichen, sammeln die beteiligten Kinder, die den Weg zur Schule aktiv zu Fuß, mit dem Rad, Roller oder Longboard bewältigen oder an einem Sport- und Bewegungsangebot (z.B. an einem Sportvereinsangebot, einem Sportfest, einem Schwimmkurs) teilnehmen, Stempel bzw. Unterschriften und werden bei erfolgreicher Teilnahme mit einer Urkunde und einem kleinen Preis ausgezeichnet.
Unter den aktivsten Klassen werden sportliche Klassenpreise verlost.

Auch für die Kitas des Landkreises Northeim findet in diesem Jahr im November zum zweiten Mal die Aktion „Bewegungskalender“, mit tollen einfachen Bewegungsaufgaben für einen aktiven Kitaalltag, statt. Die Anmeldung ist noch bis Ende September bei Sinja Pfeiffer, Sportjugendreferentin für die Sportregion Südniedersachsen, möglich (Tel.: 0157/56900887, E-Mail: s.pfeiffer@ksbnortheim- einbeck.de).











11.08.2026 • 11:12 Uhr

Achtung! Falsche Bankmitarbeiter wieder im Landkreis Goslar aktiv

Am Montag wurden erneut zwei Seniorinnen aus dem Landkreis Goslar Opfer von Telefonbetrügern.

Gegen 13.15 Uhr erhielt eine 86-jährige Vienenburgerin einen Anruf von einem Mann, der sich als Mitarbeiter ihrer Hausbank ausgab. Dieser teilte ihr mit, dass eine hohe Abbuchung von ihrem Konto vorgemerkt sei. Um die angeblich unrechtmäßige Transaktion zu verhindern, kündigte er an, dass ein weiterer Mitarbeiter die EC-Karte der Seniorin an ihrer Wohnanschrift abholen werde.

In der Folge übergab die verunsicherte Seniorin ihre EC-Karte samt PIN an den kurz darauf an ihrer Wohnanschrift erschienenen Mann. Dieser wurde als etwa 160 cm groß beschrieben, hatte eine Glatze und trug ein helles Oberteil.

Ebenso erging es einer 87-jährigen Frau aus Goslar, die gegen 14 Uhr von den Betrügern angerufen und zur Herausgabe ihrer EC-Karte mitsamt PIN verleitet wurde. Der Abholer war etwa 180 cm groß, hatte kurze Harre, einen dunklen Vollbart und dunkle Bekleidung.

Hinweise oder Beobachtungen, die mit diesen Taten in Verbindung stehen könnten, nehmen die Polizei Goslar unter der Telefonnummer (05321) 3390 und die Polizei in Vienenburg unter (05324) 787490 entgegen.

Um nicht Opfer solcher Machenschaften zu werden, bittet die Polizei folgende Tipps zu beherzigen:

Banken und andere Geldinstitute fordern Sie niemals telefonisch dazu auf, sensible Zugangs- oder Transaktionsdaten preiszugeben. Geben Sie am Telefon keine Auskunft über Ihre finanziellen Verhältnisse. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen. Suchen Sie Ihre Bank persönlich auf und fragen Sie dort nach. Informieren und sensibilisieren Sie Ihre Angehörigen über diese Betrugsmaschen.










11.08.2026 • 11:09 Uhr

Pkw überschlägt sich

Die Polizei berichtet: Bereits am Freitag, 07.08.26, gegen 13:45 Uhr befuhr ein 28-jähriger Borgentreicher mit seinem Pkw die L552 von Dössel kommend, in Fahrtrichtung Warburg. Aus bislang unbekannter Ursache kommt er zunächst nach rechts auf die Bankette, lenkt dann stark zurück auf die Fahrbahn und verliert dabei die Kontrolle über sein Fahrzeug, so dass sich der Pkw überschlägt und im linken Straßengraben auf dem Dach liegend zum Stillstand kommt. Der Fahrer hatte offenbar einen Schutzengel, denn er konnte seinen Wagen mit nur leichten Verletzungen eigenständig verlassen. Der Sachschaden wird auf etwa 3.000 EUR geschätzt.(MS)










11.08.2026 • 11:03 Uhr

Skorpion in der Goslarer Innenstadt auf Wanderschaft

Zu einem ganz und gar nicht alltäglichen Einsatz wurde die Polizei Goslar am frühen Sonntagabend zum Goslarer Marktplatz gerufen.

Eine Passantin hatte dort gegen 18.25 Uhr einen schwarzen Skorpion auf Wanderschaft entdeckt und umgehend die Polizei verständigt. Die Einsatzkräfte fingen das Tier mithilfe eines Behälters ein und brachten es zur Dienststelle. Hier wurde der Skorpion durch einen Mitarbeiter der Schlangenfarm Schladen abgeholt.

Hinweise auf den Eigentümer oder wie das Tier dorthin gelangen konnte, sind aktuell nicht bekannt.Foto: Polizei











11.08.2026 • 10:50 Uhr

Northeimer Handball Club: Zweiter Testspielsieg für das 1. Damen Team

Im zweiten Testspiel der Vorbereitung empfing die 1. Damen des Northeimer HC die HSG Liebenburg-Salzgitter. Nach 60 Minuten setzte sich der NHC mit 35:23 durch und konnte damit den zweiten Sieg der Vorbereitung einfahren.

Zu Beginn entwickelte sich ein ausgeglichener Schlagabtausch, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. In der Northeimer Defensive zeigte sich dabei zunächst noch Verbesserungspotenzial. Besonders im linken Abwehrsystem agierte der NHC gegen die gegnerischen Spielerinnen zu passiv. Zudem wurden einfache Kreisanspiele in dieser Phase zu leicht zugelassen, sodass die Gäste immer wieder zu guten Abschlussmöglichkeiten kamen.
Auch im Angriff unterliefen den Northeimer Damen in der ersten Halbzeit zu viele technische Fehler. Dabei zeigte die Mannschaft immer wieder einen guten Spielaufbau und erspielte sich vielversprechende Situationen, machte sich diese jedoch durch einen zu ungenauen letzten Pass häufig selbst zunichte. Dennoch fand der NHC zunehmend bessere Lösungen und konnte sich im weiteren Verlauf erstmals deutlicher absetzen. In der 20. Spielminute gelang es, beim 14:9 erstmals mit fünf Toren in Führung zu gehen. Diesen Vorsprung verteidigten die Northeimerinnen bis zur Halbzeit und gingen mit einer 17:12-Führung in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die Northeimer Defensive dann deutlich verbessert. Die Mannschaft trat nun wesentlich aktiver aus der Abwehr heraus und hatte auch die gegnerische Kreisspielerin besser unter Kontrolle. Dadurch konnten immer wieder einfache Ballgewinne generiert und anschließend in schnelle Tore umgemünzt werden. Besonders deutlich zeigte sich die verbesserte Abwehrarbeit in den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit: Lediglich einen Gegentreffer musste der NHC in dieser Phase hinnehmen. Gleichzeitig baute die Mannschaft den eigenen Vorsprung weiter aus und stellte beim 24:13 erstmals eine Elf-Tore-Führung her.

Im weiteren Verlauf entwickelte sich wieder ein in gewisser Weise ausgeglichenes Spiel. Die Northeimer Damen konnten ihren herausgespielten Vorsprung sicher verwalten, diesen jedoch nicht weiter entscheidend ausbauen. Trotz einiger wechselnder Phasen blieb die Mannschaft über die gesamte zweite Halbzeit hinweg souverän und ließ den Gästen keine Möglichkeit, noch einmal entscheidend heranzukommen.

Am Ende stand ein deutlicher 35:23-Heimerfolg auf der Anzeigetafel. Damit zeigte die 1. Damen insbesondere mit der deutlichen Steigerung in der Defensive nach der Pause eine gute Reaktion und konnte wichtige Erkenntnisse für den weiteren Verlauf der Vorbereitung sammeln.
Vielen Dank an die HSG Liebenburg-Salzgitter für das faire Testspiel!
Für den NHC spielten: Post, Kulze; Gebhardt (1), Barnkothe S. (4), Bodenstab L. (4), Barnkothe M. (4), Schütze (4), Lösky, Heiduck (3), Hodemacher (3), Kilian (9), Bodenstab A. (3)










11.08.2026 • 10:38 Uhr

Gandeon Kino in Bad Gandersheim: Hier das aktuelle Programm für die nächsten zwei Wochen!

Kino kompakt. Hier das aktuelle Programm im Gandeon-Kino in Bad Gandersheim. Kinochefin Dr.Trude Poser mit Team gibt es diesmal für die nächsten zwei Wochen bekannt. Dabei spaßige und sehenswerte Filme. Die hier dokumentierten Inhalte machen Appetit auf mehr!
Wir wünschen beste Kinounterhaltung!

Paw Patrol:
Der Dino-Film

Nach einem Sturm landet die Paw Patrol auf einer geheimnisvollen Dinosau-
rierinsel, wo sie den gestrandeten Welpen Rex trifft. Als Humdinger mit seinem
rücksichtslosen Bergbau einen Vulkan zum Ausbruch bringt, steht das Team
vor seiner bislang größten Rettungsmission: die Insel und Bewohner retten.

Chéri, ich komme! -
Die Erfindung der Lust …..
einfach sehenswert!

Zwanzig Jahre Ehe, eine Liebe, die trägt – und ein Geheimnis, das alles ver-
ändert. Nach einer wahren Geschichte legt die Regisseurin Reem Kherici,
Fachfrau für französische Publikumshits, einen Komödienkracher hin, dem ein
echter Coup gelingt: jenseits von Vulgarität erzählt CHÉRI, ICH KOMME! –
DIE ERFINDUNG DER LUST sehr empfindsam und dennoch voller Humor von der Erneuerungskraft der Liebe. Eine sehr bewegende und hinreißend witzige
Geschichte über eine große Liebe, die sich traut, Fragen zu stellen.

Die Odyssee

DIE ODYSSEE, Christopher Nolans neuestes Filmprojekt, ist ein bildgewalti-
ges Action-Epos, das mit brandneuer IMAX®-Technologie an Schauplätzen
auf der ganzen Welt entstanden ist. Kaum ein Werk der Weltliteratur hat die
Kulturgeschichte so nachhaltig geprägt wie Homers „Odyssee“. Seit beinahe
3.000 Jahren fasziniert das Epos Generationen von Leser:innen und gilt bis
heute als Ursprung unzähliger Abenteuer-, Fantasy- und Heldenreisen. Mit dem Film kehrt eine der größten Geschichten der Weltliteratur auf die große Leinwand zurück. Der Film bringt Homers mythische Heldensaga auf die große Leinwand. Im Mittelpunkt steht Odysseus, König der griechischen Insel Ithaka.

Nach dem Ende des Trojanischen Krieges scheint die Heimkehr nur noch eine
Frage der Zeit zu sein. Doch aus der geplanten Rückreise wird eine jahrelange
Irrfahrt über das Meer. Vor allem der Zorn des Meeresgottes Poseidon macht
jede Hoffnung auf eine Rückkehr nach Ithaka zunichte und zwingt Odysseus
immer wieder zu neuen Umwegen. Auf seiner Reise begegnet er dem gefürch-
teten Zyklopen Polyphem, gerät auf die Insel der Zauberin Kirke, muss sich
den verführerischen Gesängen der Sirenen stellen und wird schließlich von der Nymphe Kalypso über Jahre hinweg aufgehalten. Jede dieser Begegnungen
stellt ihn vor eine neue Prüfung - mal körperlich, mal geistig und oft moralisch.

SPIDER MAN:
Brand New Day

Vier Jahre sind seit den Ereignissen von „No Way Home“ vergangen. Peter ist
nun erwachsen und lebt für sich allein, nachdem er sich freiwillig aus dem Le-
ben und den Erinnerungen derer, die er liebt, ausgelöscht hat. Er bekämpft
Verbrechen in einem New York, das ihn und seinen Namen nicht mehr kennt,
und widmet sich ganz dem Schutz seiner Stadt: Spider-Man in Vollzeit. Doch
mit den steigenden Anforderungen löst der Druck eine überraschende körperli-
che Veränderung aus, die seine Existenz bedroht – gerade als eine seltsame
neue Art von Verbrechen eine der mächtigsten Bedrohungen hervorbringt,denen er je gegenüber stand.










11.08.2026 • 10:35 Uhr

Northeimer Handball Club Regionalliga Herren in der Vorbereitung! Zwei starke Testspiele zum Auftakt der Vorbereitung


Die 1. Herren des Northeimer Handball Club ist mit zwei intensiven Testspielen in die Vorbereitung gestartet. Gegen zwei starke Gegner zeigte die Mannschaft bereits viele positive Ansätze und konnte insbesondere in der Abwehr überzeugen.

NHC unterliegt starkem
MTV Braunschweig

Im ersten Testspiel traf der NHC mit dem MTV Braunschweig direkt auf einen hochkarätigen Gegner. Die Braunschweiger waren in der vergangenen Saison bis in die Aufstiegsrunde zur 2. Liga vorgedrungen und scheiterten dort nur knapp – entsprechend hoch war die Qualität des ersten Härtetests.

Trotz der 33:28-Niederlage zeigte Northeim über weite Strecken eine gute Leistung. Vor allem die Abwehr funktionierte bereits sehr ordentlich und stellte Braunschweig immer wieder vor Probleme. Auch die Torhüter wussten zu überzeugen: Carl Beck, Yannis Pätz und Björn Wenderoth konnten mit wichtigen Paraden immer wieder Akzente setzen.

Offensiv fehlte stellenweise noch die Konsequenz. Gerade in der ersten Halbzeit erspielte sich der NHC zwischenzeitlich sogar eine Führung, verpasste es jedoch aufgrund einiger Fehlwürfe und ausgelassener guter Chancen, diese weiter auszubauen. Nach der Pause entwickelte sich zunehmend ein offener Schlagabtausch, ehe der individuell stark besetzte und bereits gut eingespielte MTV seine Führung Stück für Stück ausbauen konnte.
Besonders positiv präsentierten sich die Neuzugänge und jungen Spieler. Ole Gastrock-Mey erwischte einen sehr guten Tag und setzte direkt einige Akzente. Auch die Eigengewächse Nils Juhle, Ilja Renner und Julian Wulf nutzten ihre Einsatzzeiten und zeigten, dass mit ihnen in der kommenden Saison zu rechnen ist. Rückkehrer Willem Baumbach lieferte ebenfalls eine solide Vorstellung ab.

Starker Auftritt
gegen Großenheidorn

Im zweiten Testspiel wartete mit dem MTV Großenheidorn erneut ein anspruchsvoller Gegner. Dieses Mal konnte der NHC seine Stärken noch besser auf die Platte bringen.
Anders als in der vergangenen Saison gelang es Northeim, die Heidorner von Beginn an deutlich unter Druck zu setzen. Eine aggressive und gut funktionierende Abwehr, kombiniert mit starken Torhüterleistungen und einer guten Paradenquote, legte den Grundstein für eine verdiente Führung.

Auch individuell konnten erneut mehrere Spieler überzeugen. Neuzugang Nico Schwöbel fügte sich sehr gut ein und konnte direkt Akzente setzen. Ebenso zeigte Tan Kang eine starke Leistung und war ein wichtiger Faktor im Northeimer Spiel.
Über weite Strecken behielt der NHC die Kontrolle und ließ sich auch von den Versuchen der Heidorner, den Rückstand zu verkürzen, nicht aus der Ruhe bringen. Die Führung konnte behauptet werden und am Ende stand ein verdienter 36:32-Erfolg auf der Anzeigetafel.
Foto: Florian Spieker (Tan Kang)










11.08.2026 • 10:34 Uhr

Geldbörse mit EC-Karte entwendet und sofort Geld abgehoben - Zeugen gesucht

Tatort: Hardegsen, Göttinger Straße, Tatzeit: Montag, 10.08.2026, 09.15 - 09.30 Uhr. Die Polizei berichtet:
Eine bislang unbekannte Person entwendete am Montagvormittag zwischen 09.15 Uhr und 09.30 Uhr unbemerkt die Geldbörse eines 67-jährigen Mannes aus dessen Gesäßtasche. Der Geschädigte hielt sich zu diesem Zeitpunkt in einem Lebensmittelgeschäft in der Göttinger Straße in Hardegsen auf. Im weiteren Verlauf tätigte die unbekannte Person mit der zuvor entwendeten EC-Karte eine unrechtmäßige Abbuchung von 1000 Euro. Die Karte wurde anschließend gesperrt.
Zeugen, welche Hinweise auf den unbekannten Dieb geben können, werden gebeten sich bei der Polizei Northeim zu melden. mil










11.08.2026 • 10:33 Uhr

Hochsommerwärme: Umweltbundesamt will schnellen Ausstieg aus fossilen Energien

Angesichts der aktuellen Hitzerekorde dringt das Umweltbundesamt auf konsequentere Maßnahmen gegen den Klimawandel. Präsident Messner will unter anderem «schneller raus aus den fossilen Energien».

Das Umweltbundesamt fordert angesichts der aktuellen Dürre von der Bundesregierung einen schnellen Umstieg auf erneuerbare Energien und andere klimaschonende Maßnahmen. «Jeder weitere Hitzerekord macht deutlich: Wir müssen schneller raus aus den fossilen Energien», sagte UBA-Präsident Dirk Messner der Düsseldorfer «Rheinischen Post» (Dienstag). «Deutschland und die EU haben die Instrumente dafür - jetzt kommt es auf
konsequente Umsetzung und mehr Tempo an.» epd










11.08.2026 • 10:32 Uhr

OB Jung: Kommunale Finanzkrise „nährt Skepsis» gegenüber der Demokratie

Der Leipziger Oberbürgermeister und Städtetagspräsident Jung beobachtet eine «explosive» Stimmung in den Rathäusern. Die Finanzkrise bei den Kommunen nähre bei den Bürgern «Skepsis gegenüber den Institutionen und der Demokratie insgesamt».

Der Präsident des Deutschen Städtetages, Burkhard Jung (SPD), warnt vor dramatischen Folgen der herrschenden Finanzkrise in den deutschen Kommunen. Der Leipziger
Oberbürgermeister sagte den Zeitungen des «RedaktionsNetzwerks Deutschland» (Dienstag), die Bürgerinnen und Bürger bekämen die Misere zu spüren, etwa bei ausbleibenden Sanierungen von Schulen oder dem Streichen vieler freiwilliger Leistungen der Städte. «Das hinterlässt Spuren und nährt Skepsis gegenüber den Institutionen und der Demokratie insgesamt», kritisierte Jung.

Das mache ihm «ganz große Sorgen», fügte der SPD-Kommunalpolitiker hinzu. Die Kommunen verzeichneten «inzwischen jedes Jahr ein Defizit von 30 Milliarden Euro». Kommunen mit ausgeglichenen Haushalten seien «längst die absolute Ausnahme».

# Neue Belastungen
durch Krankenhaus-
und Pflegereform

«Wir stehen jetzt schon mit dem Rücken an der Wand», beklagte Jung und nannte ein Beispiel: Die kommunalen Sozialämter zahlten fast 40 Prozent des Eigenanteils von Pflegebedürftigen für eine stationäre Unterbringung. «Nun kommen durch die Pflegereform neue Belastungen hinzu», kritisierte der Leipziger OB. Auch durch die Krankenhausreform befürchtet er Mehrbelastungen für die Städte und Gemeinden.

Bei den Themen Jugendhilfe und Wohngeld registrierte Jung «zwar positive Bewegungen. Aber alles in allem befürchten wir Mehrbelastungen von zusammen drei Milliarden Euro», erklärte der Städtetagspräsident. Angesichts der aktuellen Lage und der Aussichten
für die Kommunalfinanzen sei die Stimmung in den Rathäusern „explosiv». Jung verlangte: «Das kann so nicht bleiben.» Mit Blick auf Bundesgesetze, die die Kommunen ausführen müssen, kündigte er an, nicht lockerzulassen, bis der Bund sich bei den Finanzen bewege. Auch von den Bundesländern verlangte er Bewegung. epd










11.08.2026 • 10:30 Uhr

DGB-Vize kritisiert scharf Mindestlohnbetrug und benntbihn „Lohnraub“

DGB-Vize Stefan Körzell kritisiert den von seinem Gewerkschaftsbund aufgedeckten Mindestlohnbetrug scharf. Er fordert «drakonische Strafen» gegen betrügerische Arbeitgeber.
Der Vizechef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Stefan Körzell, kritisiert Arbeitgeber, die beim Mindestlohn betrügen, scharf. Mit Blick auf eine Analyse seines Gewerkschaftsbundes, wonach seit Einführung des Mindestlohns 2015 Beschäftigte um einen zweistelligen Millionen-Betrag gebracht wurden, sprach Körzell am Dienstag im Deutschlandfunk von «Lohnraub, wo 64
Milliarden Euro in den Taschen der Arbeitgeber bleiben».

Für seine Analyse nutzte der DGB Daten des Sozio-ökonomischen Panels. Für diese Langzeitstudie werden jedes Jahr etwa 30.000 Menschen befragt, unter anderem zur Berufstätigkeit und zur Einkommenssituation. Demnach bekamen Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmer, die eigentlich den Mindestlohn erhalten müssten, von 2015 bis 2024 rund 35 Milliarden Euro netto zu wenig. Den Sozialversicherungen sollen durch die zu geringen Löhne etwa 22 Milliarden Euro entgangen sein, dem Staat fehlten ungefähr 7 Milliarden Euro an Einkommensteuer.

# Eher Lottogewinn
als Kontrolle
auf Schwarzarbeit

Körzell kritisierte, betroffen seien vor allem Beschäftigte, «die jeden Cent umdrehen müssen, den sie verdienen». Dass ausgerechnet diese Gruppe noch betrogen werde, sei «nicht in Ordnung». Der DGB-Vize verlangte «drakonische Strafen» für betrügerische
Unternehmen. Das Risiko, entdeckt zu werden, stellte Körzell als gering dar: Statistisch werde jedes Unternehmen alle 140 Jahre einmal auf Schwarzarbeit kontrolliert. «Dann hat man eher im Lotto gewonnen,

als wenn man erwischt wird, dass man beim Mindestlohn betrügt.»
Der Mindestlohn beträgt aktuell 13,90 Euro. Körzell erklärte, laut dem Sozio-ökonomischen Panel hätten betrügerische Arbeitgeber diesen
Stundenlohn um 1,70 bis 2,40 Euro unterboten. epd










11.08.2026 • 10:27 Uhr

Dorferneuerung Gehrenrode, zeitnaher Projektbeginn jetzt schon Macherinnen und Macher im ehrenamtlichen Einsatz!

Die Ereignisse werfen ihre Schatten voraus! Am 24. August beginnen die Arbeiten in Gehrenrode zur Sanierung des ehemaligen Schulhofes und des maroden Eingangs am DGH. Gestern Abend: ehrenamtlicher Arbeitseinsatz von Gehrenröder Bürgern zur Vorbereitung der Baumaßnahme!
Das Dorfregion-Projekt in Gehrenrode "Entsiegelung und Pflasterung des ehemaligen Schulhofes, barrierefreier Eingang DGH" wurde mit Bescheid vom 27.04.2026 vom Amt für reginale Landesplanung (ARL) bewilligt. Es ist ein Projekt des Bürgervereins Gehrenrode mit einem Brutto-Investitionsvolumen von über 90.000 Euro. Antragsteller und alleine verantwortlich für Planung und Umsetzung ist der Bürgerverein Gehrenrode.

Dazu Dr. Trude Poser, Vorsitzende des Bürgervereins und stellvertretende Ortsvorsteherin (Grüne), die das Vorhaben maßgeblich und in großer Verantwortung auf die Beine gestellt hat, und Ortsvorsteherin Ingrid Lohmann (SPD): "Wir sind überglücklich, dass es jetzt endlich losgeht. Wir danken allen, die gestern Abend so toll zugepackt haben". red
Weitere Berichterstattung!














11.08.2026 • 10:19 Uhr

Öffentlichkeitsfahndung nach vermisstem Senior aus Hildesheim

Die Polizei fahndet seit gestern Abend, 10.08.2026, nach einem 84-jährigen Mann aus Hildesheim. Vorliegenden Erkenntnissen zufolge verließ der Vermisste gegen 19:15 Uhr seine Wohnanschrift mit einem Pkw in Richtung Peiner Landstraße, um im Bereich einer Grünfläche südlich des Kinderspielparadieses "Jimmy's Spielewelt" nach Beeren zu suchen.

Nachdem der 84-Jährige nicht nach Hause zurückgekehrt ist, suchten Angehörige zunächst selbst nach ihm und alarmierten anschließend die Polizei. Seitdem dauert die intensive Suche nach dem Mann an. In der Nacht kam in diesen Zusammenhang auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz.

Das Auto wurde in der Peiner Landstraße aufgefunden.

Der Vermisste ist 184 cm groß, schlank, hat graue, schüttere Haare und einen gebeugten Gang. Zudem soll er sich in "Trippelschritten" fortbewegen. Bekleidet ist er mutmaßlich mit einem karierten Hemd und einer langen Hose.

Das veröffentlichte Bild soll seinem jetzigen Aussehen entsprechen.

Hinweise nimmt die Polizei Hildesheim unter der Rufnummer 05121/939-115 entgegen.jpm/Foto: Polizei










11.08.2026 • 10:12 Uhr

Von der Schultüte bis zum Zeichenblock - So viel zahlen Eltern bei der Einschulung ihres Kindes

Ranzen, Federmäppchen oder Turnbeutel: Beim Schulstart eines Kindes fallen jede Menge Kosten an. Für Familien mit wenig Geld ist das eine große Herausforderung.

Die Einschulung ist im Leben eines Kindes ein einschneidendes Erlebnis - und für den Geldbeutel der Eltern eine enorme Belastung. Besonders Eltern mit schmalem Portemonnaie müssen sich oft ganz schön strecken, um die benötigten Dinge finanziell
stemmen zu können. Die Diakonie und die Sparkasse haben einmal nachgerechnet, welche Kosten auf die Eltern bei der Einschulung der Erstklässler zukommen.

# Schulranzen

Sollte gut sitzen und möglichst leicht sein, dabei aber ein ausreichendes Fassungsvermögen haben. Wichtig: Reflektoren für den Schulweg. Kosten: 120 bis 300 Euro

# Bedarfsartikel

Dazu zählen Federmappe, Turnbeutel, Brotdose, Trinkflasche, Schirm oder Regencape. Gut als Geschenk geeignet: Verwandte oder Freunde freuen sich vielleicht über diesen Tipp. Kosten: 35 bis 100 Euro

# Arbeitsmaterialien

Dazu gehören Hefte, Blöcke, Schnellhefter, Zeichenblöcke, Bastelsachen, Kreide, Stifte, Patronen und Buchumschläge. Kosten: 70
bis 80 Euro

# Schuhe

Benötigt werden Sportschuhe für draußen und für die Halle sowie gegebenenfalls Hausschuhe für das Klassenzimmer und den Hort. Weil das Kind wächst, werden rasch neue Größen benötigt: Kosten: 25 bis 70 Euro für ein paar Sportschuhe, 15 bis 40 Euro für ein Paar Hausschuhe

# Schreibtisch

Am besten mit gekippter Arbeitsfläche und höhenverstellbar, damit sie mit den Kindern «mitwachsen» können. Kosten: 80 bis 400 Euro

# Schultüte

Soll dem Kind den Schulanfang versüßen. Entweder selbstgebastelt oder als fertige Tüte im Handel erhältlich. Inhalt variiert von Süßigkeiten über nützliche oder spielerische Geschenke wie Schlüsselanhänger, Pixi-Bücher oder schöne Radiergummis bis hin zu kleinen Geldbeträgen. Kosten: 20 bis 100 Euro für fertige Schultüten, 50 bis 100 Euro für die Füllung

# Feier und Dekoration

In manchen Familien wird die Einschulung groß gefeiert, entweder im Restaurant oder als Gartenparty. Dabei schlagen oft Kaffee und Kuchen, Grillgut oder Luftballons als Deko zu Buche. Kosten: 50 bis 150 Euro für eine Feier im kleinen Kreis, sonst im Schnitt bis 470
Euro. epd











11.08.2026 • 10:09 Uhr

Mehr Menschen mit Schwerbehinderung in Niedersachsen

Zahl der Menschen mit Schwerbehinderung steigt auf 779.245 - Mehr als die Hälfte ist 65 Jahre oder älter

Zum Stichtag 31. Dezember 2025 lebten in Niedersachsen insgesamt 779.245 Menschen mit einer schweren Behinderung, teilt das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mit. Die Zahl der Niedersachsen mit einem festgestellten Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50 ist damit seit der letzten Erhebung zum Stichtag 31.12.2023 um 58.350 gestiegen (2023: 720.895; +8%).

Im Dezember 2025 waren insgesamt 380.780 Frauen und 398.465 Männer betroffen. Rund die Hälfte der Personen mit Schwerbehinderung wiesen mehrere Behinderungen auf. Bei 35% der Betroffenen lag der festgestellte GdB bei 50 (268.915 Personen), während bei 21% ein GdB von 100 vorlag (167.200 Personen).

Die Ursache der schwersten Behinderung war überwiegend krankheitsbedingt. In 94% der Fälle (731.605 Personen) lag eine allgemeine Erkrankung zugrunde. Eine angeborene Beeinträchtigung wurde bei 19.710 Personen festgestellt.

Hoher Anteil älterer Menschen
Mit 460.950 Personen entfiel der größte Teil auf die Altersgruppe der 65-Jährigen und Älteren. Das entsprach rund 59% aller Menschen mit Schwerbehinderung. In jüngeren Altersgruppen war die Zahl deutlich geringer: So lebten 14.990 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis unter 15 Jahren sowie 5.580 Personen im Alter von 15 bis unter 18 Jahren mit Schwerbehinderung.

Unter den insgesamt 24.005 Minderjährigen mit einem GdB von mindestens 50 waren 63% männlich (15.045). Auch im jungen Erwachsenenalter (18 bis unter 35 Jahre) lag die Zahl der Männer (23.225) über der der Frauen (18.300). Mit zunehmendem Alter glichen sich die Anteile an. In der Altersgruppe von 45 bis unter 55 Jahren war der Anteil von Frauen mit 52% etwas höher als der von Männern (48%).










10.08.2026 • 21:45 Uhr

Die Unabhängigen laden am Sonntag zur Vorstellung ihres Wahlprogramms ein

In einer Medienmitteilung der Wählergemeinschaft Bad Gandersheim wird soeben mitgeteilt:
"Am Sonntag, 16. August, stellen Die Unabhängigen Bad Gandersheim ihr Programm für die Kommunalwahl vor. Beginn ist um 15:00 Uhr in der Ideentankstelle, St.-Georg-Straße 1. Die Veranstaltung ist öffentlich, eine Anmeldung ist nicht nötig. Das Programm ist nicht am Schreibtisch entstanden. Über Monate hinweg haben die Unabhängigen in der Ideentankstelle, bei „Picknick & Politik" und in Gesprächen in Vereinen, Betrieben und den Ortsteilen zugehört und gesammelt, was den Menschen in der Stadt wichtig ist. Aus diesen Gesprächen ist ein Plan geworden, der am 16. August erstmals vollständig auf dem Tisch liegt.

Vorgestellt werden die Schwerpunkte Wirtschaft, Kultur und Tourismus, Jugend, Stadtentwicklung sowie Sport und Gesundheit – dazu konkrete Projekte für Familien, für die Dörfer und für neue Nutzungen in der Innenstadt. „Wir legen offen, was wir vorhaben, und wir tun das vor der Wahl und nicht danach", sagt Spitzenkandidat Florian Porde.

Gesorgt ist auch fürs Drumherum: Es gibt Kaffee und Kuchen, einen Getränkewagen und Zuckerwatte. Für die Kinder steht eine Hüpfburg bereit. Im Anschluss an die Vorstellung ist Zeit für Fragen und Gespräche."











10.08.2026 • 21:42 Uhr

Haushaltsprognose der Stadt Northeim verbessert sich deutlich

Die aktuelle Haushaltsprognose der Stadt Northeim fällt deutlich besser aus als noch zu Beginn des Jahres erwartet. Zwar wird für das Haushaltsjahr 2026 weiterhin mit einem Defizit gerechnet, dieses wird nach aktuellem Stand jedoch erheblich geringer ausfallen als ursprünglich geplant. Gleichzeitig zeigen insbesondere die steigenden Steuereinnahmen, dass sich die wirtschaftliche Entwicklung in Northeim und der Region positiv fortsetzt. Dazu tragen zum Beispiel die Infrastrukturmaßnahmen der Stadt Northeim, die Erschließung neuer Baugebiete sowie die Gründung der NOM WMT bei.

Für das Haushaltsjahr 2026 war zunächst ein Jahresfehlbedarf von rund 7,4 Millionen Euro vorgesehen. Nach der Übertragung von Haushaltsresten und überplanmäßigen Mittelbereitstellungen erhöhte sich dieser Ansatz auf rund 8,5 Millionen Euro. Die aktuelle Prognose der Fachabteilungen geht nun von einem Fehlbetrag in Höhe von rund 5 Millionen Euro aus. Damit verbessert sich das erwartete Jahresergebnis gegenüber dem fortgeschriebenen Haushaltsansatz um rund 3,5 Millionen Euro.

Investiert wird vor allem in qualifiziertes Personal, beispielsweise in den städtischen
Kindertagesstätten, um den wachsenden Qualitätsansprüchen zu entsprechen. Auch freiwillige Leistungen, die die Lebensqualität in der Stadt steigern, werden weiterhin punktuell ausgebaut. Trotz steigender Aufwendungen in diesen wichtigen Bereichen entwickelt sich die Ertragsseite deutlich besser als erwartet. Maßgeblich dafür sind höhere Einnahmen aus Steuern, Zuwendungen und weiteren Erträgen. Allein bei den Steuereinnahmen wird derzeit mit Mehrerträgen von rund 4,3 Millionen Euro gerechnet. Den größten Anteil daran hat die Gewerbesteuer mit einem prognostizierten Plus von rund 3,3 Millionen Euro.

Die gestiegenen Gewerbesteuereinnahmen wertet die Stadt zugleich als positives Signal für den Wirtschaftsstandort. Sie zeigen, dass sich viele Unternehmen trotz herausfordernder
Rahmenbedingungen erfolgreich entwickeln und die regionale Wirtschaft weiter an Stärke gewinnt. „Eine starke Wirtschaft, gute Arbeitsplätze und eine hochwertige Infrastruktur sind die Grundlage für eine handlungsfähige Kommune. Die Entwicklung zeigt, dass viele Unternehmen in Northeim erfolgreich arbeiten, investieren und Arbeitsplätze sichern. Davon profitieren alle Bürgerinnen und Bürger. Umso wichtiger ist es, dass wir als Stadt gute Rahmenbedingungen schaffen und die wirtschaftliche Entwicklung weiter unterstützen“, sagt Bürgermeister Simon Hartmann.

Auch bei den Finanzierungskosten zeichnet sich eine Entlastung ab. Da im vergangenen Jahr
deutlich weniger Kredite aufgenommen werden mussten als ursprünglich geplant, reduziert sich der Zinsaufwand im Jahr 2026 voraussichtlich um rund 592.000 Euro.

Besonders positiv ist, dass die Stadt Northeim in diesem Jahr bislang keine Liquiditätskredite
aufnehmen musste. Das steht dem landesweiten Trend des Vorjahres entgegen: Laut Landesamt für Statistik stiegen die Kassen- oder Liquiditätskredite der niedersächsischen Kommunen im Jahr 2025 um 67 Prozent.

Ziel bleibt es, den eingeschlagenen Kurs fortzusetzen und gleichzeitig notwendige Investitionen in Infrastruktur, Bildung und Zukunftsprojekte verantwortungsvoll umzusetzen.










10.08.2026 • 21:40 Uhr

Göttingen: Neues städtisches Online-Angebot: Suche nach freien Kapazitäten in der ambulanten Pflege

Auf der Göttinger städtischen Webseite gibt es ein neues Angebot. Ab sofort ist dort die Suche nach freien Kapazitäten in der ambulanten Pflege möglich. Zu finden ist eine alphabetische Auflistung aller Dienstleister, zuzüglich der Informationen zu den aktuellen freien Kapazitäten in den unterschiedlichsten Bereichen der häuslichen Pflege und Alltagsbegleitung.

Welcher Anbieter kann mich bei der Körperpflege oder der Medikamentengabe unterstützen? Wer hat Kapazitäten für eine hauswirtschaftliche Versorgung? Diese und weitere Fragen beantwortet das Informationsportal. Im übergeordneten Bereich gibt es unter der Kurz-URL goe.de/senioren viele weitere Informationen zu den Themen Ältere Menschen, Beratung und Pflege. Auch eine Suche nach freien Pflegeheimplätzen ist dort möglich.










10.08.2026 • 21:36 Uhr

Handwerker Edition - Antje Sölter lädt zum Feierabend Grillen ein!

Am kommenden Freitag, 14. August wird Antje Sölter für Handwerkerinnen und Handwerker jeglicher Gewerke auf dem Hof der Tischlerei Hesse in der Hullerser Landstraße in Einbeck grillen!
Zum Start ins Wochenende, in der Zeit von 12.30 Uhr bis mindestens 14.30 Uhr möchte die Bürgermeisterkandidatin auf diesem Weg ins Gespräch und in den Austausch kommen.
"Unsere Handwerksbetriebe in der Kernstadt wie in den Dörfern sind wichtige Säulen unserer heimischen Wirtschaft! Diese gilt es weiterhin zu stärken und auszubauen, hier ist unbürokratische Unterstützung voranzutreiben und der direkte, persönliche Dialog wichtig! Auch gilt wie überall: wir müssen mehr miteinander reden!"
Unter diesem Aspekt möchte sich Antje Sölter mit Chefs und Meistern, aber auch mit Gesellen und Azubis austauschen, möchte Erfahrungen und vor allem Wünsche und Anliegen mitnehmen. Der direkte, persönliche Kontakt auf Augenhöhe sei ihr wichtig, so die Kandidatin. "Seien Sie herzlich willkommen am Freitag bei Bratwurst und einem gekühlten Einbecker Getränk"

"Antjes Nacht" -
Zeit für Bierdeckelfragen

Es soll ein besonderes, ein anderes Kennenlernen sein: Am Freitag, den 14. August wird Bürgermeisterkandidatin Antje Sölter ab 19.00 Uhr in der Kaffeerösterei Einbeck zum Austausch und eben für eine besondere Art der Fragestellung dort vor Ort sein. "Schreiben Sie mir Ihre Fragen auf einen Bierdeckel, anonym, frei heraus und in lockerer und spaßiger Atmosphäre! Lassen Sie uns einen schönen Abend zusammen verbringen und nutzen Sie die Zeit für einen Austausch!" , so Antje Sölter. "Seien Sie gespannt auf ein paar spaßige Stunden, in denen die Wichtigkeit der Thematik dennoch nicht zu kurz kommt, ich freue mich auf diesen gemeinsamen Abend".












10.08.2026 • 21:33 Uhr

Tagesbotschaft der SPD Bad Gandersheim: Heute Wassermanagement

Die SPD Bad Gandersheim hat sich im Rahmen ihres Kommunalwahlkampfes mit folgender aktueller "Tagesbotschaft" zum Thema Wassermanagement zu Wort gemeldet:

Anhaltende Trockenzeiten und Starkregenereignisse machen deutlich: Wir müssen sowohl unsere Trinkwasserversorgung sichern als auch ausreichend Löschwasser bei Brandeinsätzen und Wasser für die Felder haben und zugleich den Hochwasserschutz stärken. Deshalb brauchen wir ein abgestimmtes Wassermanagement.











10.08.2026 • 21:23 Uhr

Gut vorbereitet den Schritt in die Selbstständigkeit wagen

Die Agentur für Arbeit Göttingen bietet am 19. August eine Informationsveranstaltung für Gründungsinteressierte an.

Die einen verwirklichen mit dem Schritt in die Selbständigkeit ihren Traum von beruflicher und unternehmerischer Freiheit. Andere träumen davon, ein bereits erfolgreich entwickeltes Konzept andernorts umzusetzen, wie es bei Franchise-Unternehmen möglich ist. Und für den einen oder die andere kann in einer freiberuflichen Tätigkeit eine Chance bestehen, Arbeits- und Familienzeit freier zu gestalten. Doch egal worauf sich die Motivation gründet: Der Schritt in die Selbständigkeit will gut überlegt sein.

Zur Vorbereitung eines möglichen Gründungsvorhabens lädt die Agentur für Arbeit Göttingen Interessierte zu einer Informationsveranstaltung ein. Diese findet am Mittwoch, 19. August, im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Göttingen, Bahnhofsallee 5. Die Veranstaltung beginnt um 10:00 Uhr. Besucherinnen und Besucher erwartet eine Übersicht über Förderprogramme, Unterstützungsmöglichkeiten, Beratungsangebote und Coachings. Neben der Agentur für Arbeit sind auch weitere Beratungsstellen mit von der Partie, um wichtige Aspekte bei Gründungsvorhaben vorzustellen und im Nachgang individuelle Fragen zu beantworten.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung erforderlich: online unter www.eveeno.com/gut-vorbereitet-selbststaendig oder telefonisch unter der Rufnummer 0551 / 520-670.

Unter www.arbeitsagentur.de/veranstaltungen findet sich online nicht nur eine Übersicht aller BIZ-Veranstaltungen, sondern auch viele weitere Veranstaltungen rund um die Themen Ausbildung, Arbeit und Qualifizierung.










10.08.2026 • 21:21 Uhr

Bürgerdialog „Auf ein Wort und eine Waffel“ mit René Kopka

Am 12. August von 11 bis 13 Uhr im SPD-Büro in der Knochenhauerstraße – barrierefrei und zentral

Unter dem Motto „Auf ein Wort und eine Waffel“ sind am Mittwoch, den 12. August 2026, sehr herzlich alle Interessierten zum persönlichen Bürgerdialog mit Bürgermeisterkandidat René Kopka eingeladen. Von 11.00 bis 13.00 Uhr besteht im SPD-Büro in der Knochenhauerstraße 7 die Möglichkeit, bei einer Waffel und einem Kaffee unkompliziert miteinander ins Gespräch zu kommen.

„Ich möchte nah bei den Menschen sein und zuhören, was sie bewegt. Gerade im direkten Gespräch entstehen oft die besten Anregungen für unsere Stadt“, erklärt SPD-Bürgermeisterkandidat René Kopka. Er steht den Bürgerinnen und Bürgern für Fragen, Ideen, Kritik und persönliche Anliegen zur Verfügung.

Das Format ist bewusst niedrigschwellig gehalten: ohne Anmeldung, ohne Tagesordnung und ohne lange Reden. Wer vorbeikommt, kann einfach auf ein Wort – und natürlich auf eine Waffel – hereinschauen.

Es geht dabei um die Themen, die die Menschen in Einbeck und den 46 Ortschaften unmittelbar betreffen – von Kinderbetreuung, Schulen und Infrastruktur über Mobilität und Ehrenamt bis hin zur weiteren Entwicklung unserer Stadt.

„Unsere Stadt lebt vom Engagement der Menschen vor Ort. Deshalb möchte ich nicht nur über Politik sprechen, sondern vor allem mit den Menschen. Jede Anregung und auch jede kritische Rückmeldung hilft dabei, Einbeck weiter voranzubringen“, so Kopka.

Das SPD-Büro in der Knochenhauerstraße 7 liegt zentral und ist barrierefrei zugänglich. Die SPD lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, am Mittwoch, 12. August, zwischen 11.00 und 13.00 Uhr vorbeizukommen und bei „Auf ein Wort und eine Waffel“ miteinander ins Gespräch zu kommen.











10.08.2026 • 21:20 Uhr

Brand eines Mähdreschers am Ortsrand von Lindau

Am Samstagabend(19 Uhr) befuhr ein 55-jähriger aus Katlenburg-Lindau mit seinem Mähdrescher in Lindau die Brückenstraße in Richtung Ortsausgang, um anschließend ein Feld abzuernten. Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts geriet der Mähdrescher in Brand. Durch die sofort alarmieren Feuerwehrkräfte konnte der Brand umgehend gelöscht werden. Am Mähdrescher entstand Sachschaden in fünfstelliger Höhe. Verletzt wurde niemand. Insgesamt waren ca. 70 Kräfte der freiwilligen Feuerwehren aus Katlenburg, Lindau, Gillersheim und Wachenhausen eingesetzt. hei










10.08.2026 • 21:18 Uhr

Via Niedersachsen GmbH & Co. KG informiert: Neubau des Überführungsbauwerks auf der A7 bei Echte: Bauarbeiten starten am 19. August 2026

Ab 13. August 2026: Einrichtung der neuen Verkehrsführung zwischen AS Echte und AS Northeim. Drei Fahrstreifen je Richtung mit verringerter Spurbreite und Tempolimit 100 km/h befahrbar Bauarbeiten starten am 19. August 2026

Im Auftrag der Autobahn GmbH des Bundes baut die Via Niedersachsen Infrastruktur GmbH & Co. KG auf der A7 zwischen der Anschlussstelle Echte und der Anschlussstelle Northeim ein neues Überführungsbauwerk.

Neue
Verkehrsführung

Ab dem 13. August 2026 wird die neue Verkehrsführung eingerichtet. Während der gesamten Bauzeit bleiben in beiden Fahrtrichtungen jeweils drei Fahrstreifen erhalten. Die Fahrstreifen werden in ihrer Breite eingeschränkt, gleichzeitig gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 km/h.

Start de
r Bauarbeiten

Am 19. August 2026 beginnen die Bauarbeiten für den Neubau des Überführungsbauwerks bei Echte. Nachdem das bestehende Bauwerk im April 2026 abgebrochen wurde, starten zunächst die Aushubarbeiten sowie der Bau der Fundamente für das neue Bauwerk. Die Fertigstellung
des Neubaus ist für 2027 vorgesehen. Die alte Überführung entsprach nicht mehr den aktuellen verkehrlichen Anforderungen und muss daher vollständig ersetzt werden. Dabei wird das Überführungsbauwerk an das Lichtraumprofil der A7 angepasst.

Verkehrsteilnehmer
sollten mehr Zeit einplanen

Die Via Niedersachsen bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um erhöhte Aufmerksamkeit im Baustellenbereich und darum, mehr Zeit für ihre Fahrten einzuplanen.











10.08.2026 • 21:15 Uhr

Fantastischer Sommermarkt auf dem Burghof: Moringen lädt zum Bummeln und Verweilen ein

Ein Sommernachmittag mit Marktständen, Musik, Essen und Begegnungen: Am Sonntag, 23. August, findet von 14 bis 18 Uhr der Sommermarkt auf dem Burghof in Moringen statt.

Der Markt verbindet den klassischen Wochenmarkt mit einem kleinen Bürgerfest. Angeboten werden unter anderem frische regionale Produkte, Kunsthandwerk und verschiedene Spezialitäten. Kaffee, Waffeln, hausgemachter Kuchen und Grillspezialitäten sorgen für das leibliche Wohl.

Auch für Kinder wird es verschiedene Spiel- und Mitmachangebote geben. Für musikalische Unterhaltung sorgt eine lokale Sängerin.

Im Mittelpunkt soll jedoch das Zusammensein stehen. Der Sommermarkt möchte Gelegenheit bieten, sich in entspannter Atmosphäre zu treffen, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam Zeit in der Stadt zu verbringen.

Mit Blick auf die bevorstehende Kommunalwahl gibt es außerdem einen Politikmarkt vor dem Rathaus. Dort stellen sich verschiedene Parteien sowie Kandidatinnen und Kandidaten vor und stehen für Gespräche und Fragen zur Verfügung.

Die Veranstalter hoffen auf viele Besucherinnen und Besucher aus Moringen und den umliegenden Ortsteilen. „Ob zum Einkaufen, Kaffeetrinken, Zuhören oder einfach zum Klönen – der Sommermarkt soll Menschen zusammenbringen und den Burghof in Moringen an diesem Tag mit Leben füllen.“, lautet die Idee hinter der Veranstaltung.

Der Sommermarkt findet am Sonntag, 23. August, von 14 bis 18 Uhr auf dem Burghof in Moringen statt.










10.08.2026 • 21:09 Uhr

Schmutziger Wahlkampf: Michael Kusch die Augen ausgestochen, die Ohren abgeschnitten - Strafanzeige erstattet

Die Niederträchtigkleiten im häßlichen Umgang gegeneinander im laufenden Kommunalwahlkampf haben jetzt einen ersten traurigen Höhepunkt erlebt. In Kreiensen haben Unbekannte dem Kandidaten Michael Kusch, er kandidiert für die Bürgerliste Gemeinsam für Einbeck für Ortsrat, Stadtrat und Kreistag, auf seinem Kandidatenporträt die Augen ausgestochen und die Ohren abgeschnitten.

"Ich lasse mir diese Gemeinheit nicht gefallen!", erklärte Michael Kusch unserer Redaktion. Folgerichtig erstattete er seinen Angaben zufolge Strafanzeige bei der Polizei wegen Sachbeschädigung gegen Unbekannt. Die Attacke gegen sein Porträtplakat passierte wahrscheinlich in der Nacht von Sonntag auf Montag. Bei zahlreichen Menschen in Kreiensen, Greene und in Einbeck hat die krasse Boshaftigkeit Empörung und Ärger ausgelöst. Die Ermittlungen der Polizei laufen. Zeugenhinweise sind erwünscht. red










9.08.2026 • 19:40 Uhr

Eindeutiges Signal für demokratische Haltung und Eigenständigkeit: Bürgerliste der SPD Bad Gandersheim stellt Klarheit für die Stadtratswahl her

Die Kandidierenden der SPD-Liste für die anstehende Stadtratswahl – ein breites Bündnis aus sozialdemokratischen Parteimitgliedern und parteilosen Bürgerinnen und Bürgern – haben sich auf einer außerordentlichen Sitzung intensiv mit der Aufstellung von Sascha Siemens befasst. Hintergrund ist seine frühere Aktivität in der AfD, die vielen der Kandidierenden erst kürzlich bekannt geworden war. Hierzu gibt es eine heute verbreitete Medienmitteilung des Ratskandidaten Sascha Siemens. In dem Statement heißes weiter>:

"Um Unklarheiten auszuräumen und einen tragfähigen Rahmen für die gemeinsame politische Arbeit zu bewahren, hatten die Kandidierenden unmittelbar nach Bekanntwerden der Vorwürfe eine außerordentliche Aussprache eingefordert. Das Ergebnis dieser Aussprache ist ein klares Bekenntnis zu Transparenz und gemeinsamem politischen Haltungskompass.
„Ein Rückzug von der Wahlliste ist laut dem Niedersächsischen Kommunalwahlgesetz zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich. Sascha Siemens zieht sich jedoch aus dem Wahlkampf zurück und wird im Falle einer Wahl ein Ratsmandat nicht annehmen. Eine entsprechende Erklärung hat er öffentlich abgegeben,“ erklärt die Vorsitzende Nina Siavwapa für die SPD Bad Gandersheim.
Im Rahmen der Aussprache äußerten die Teilnehmenden Verständnis für die Motivation des Ortsvereinsvorstandes, einem Bürger nach dessen Distanzierung von der AfD eine Chance zur weiteren gesellschaftlichen Mitgestaltung zu geben. Dazu gehöre auch die Möglichkeit, wieder einer Partei beizutreten und sich zu engagieren.
Gleichzeitig wurde jedoch die besondere Verantwortung im Umgang mit der AfD betont: „Die AfD ist keine politische Partei wie jede andere, sondern vertritt Positionen, die den Grundwerten unserer freien und offenen Gesellschaft widersprechen“ stellt der parteilose Kandidierende Milan Gribbe-Kreft klar, der sich auch bei der Initiative „Gandersheim bleibt Bunt“ gegen Rechtsextremismus einsetzt. „Die AfD ist heute als gesichert rechtsextrem einzustufen und war im fraglichen Zeitraum bereits als rechtsextremistischer Verdachtsfall geführt. Eine frühere Mitgliedschaft erfordert daher neben einer glaubwürdigen und transparenten Aufarbeitung auch ausreichend Zeit.“

Deshalb ziehen die Kandidierenden nun eine unmissverständliche Trennlinie und betonen, dass ein Mandat im Stadtrat keine Privatangelegenheit sei, sondern eine Vertrauensposition im Namen der Bürgerinnen und Bürger Bad Gandersheims. Sie schließen daher aus, ein ehemaliges AfD-Mitglied wissentlich bei der Ratskandidatur zu unterstützen.

Nach der intensiven Diskussion auf Augenhöhe ist sich die gesamte Liste darin mit dem Vorstand einig und auch Sascha Siemens hat dies für richtig erkannt.

Mit diesem Schritt setzen die Kandidierenden ein bewusstes Zeichen für gelebte Demokratie vor Ort und zeigen exemplarisch, was die gemeinsame Liste ausmacht. Vorwürfen von außen, die Kommunalpolitik werde von Parteizentralen, Hinterzimmer- Beschlüssen oder Vorgaben von oben gesteuert, erteilt die Gemeinschaft eine eindrückliche Absage.

„Den Bürgerinnen und Bürgern Bad Gandersheims garantieren wir nicht nur starke, eigenständige Persönlichkeiten, sondern ein verbindliches Wertefundament, das in unserem gemeinsamen Wahlprogramm seinen Ausdruck findet. Klare Haltung gegen Rechts und der Anspruch auf Transparenz sind unsere gelebte politische Praxis. Aus dieser Debatte gehen wir gestärkt und geeint hervor“, fasst Fraktionsvorsitzender Jonas Schnute den bemerkenswerten Vorgang zusammen.
Die Kandidierenden richten ihren Fokus ab sofort wieder geschlossen auf die Sachthemen und die zukunftsorientierte Gestaltung Bad Gandersheims" heißt es abschließend.










9.08.2026 • 19:35 Uhr

Zeitung: Kinderärzte fordern harte Regeln für Social-Media-Betreiber

Der Verband der Kinder- und Jugendärzte sieht es als erwiesen an, dass Soziale Medien Heranwachsende «krank und dumm» machen und fordert strenge Vorgaben für die Betreiber. Zudem mahnt der Verband die Rücknahme von Kürzungen bei Psychotherapien an.
Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte verlangt von der Bundesregierung strengere gesetzliche Vorgaben für Onlinedienste wie TikTok und Facebook. «Dass Social Media gerade
junge Menschen krank und dumm macht, ist längst erwiesen», sagte Verbandssprecher Jakob Maske der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Samstag).

Maske sprach sich unter anderem für strikte Auflagen gegen die Plattformbetreiber aus und zeigte sich offen für ein Social-Media-Verbot bis zum 14. Lebensjahr. Allerdings müsse dafür
gesorgt werden, dass Alterssperren nicht durch Nutzerinnen und Nutzer umgangen werden könnten. epd










9.08.2026 • 12:56 Uhr

„Jetzt erst recht“: 6.000 Teilnehmer beim Braunschweiger CSD


Rund 6.000 Menschen haben bis zum Sonnabendnachmittag beim Braunschweiger CSD für queere Rechte demonstriert - mehr als in den Vorjahren. Zwei Wochen nach dem Anschlag in Berlin zeigten auch viele nicht-queere Menschen Solidarität mit der Community.
Mehr als 6.000 Menschen haben nach Polizeiangaben am Sonnabend in Braunschweig beim Christopher Street Day (CSD) für die Rechte der queeren Communitiy demonstriert. Bis zum späten Nachmittag registrierten die Veranstaltenden keine Zwischenfälle.

Trotz hoher Sicherheitsvorkehrungen und einer noch immer frischen Erinnerung an den Anschlag beim CSD in Berlin Ende Juli sei die Veranstaltung von einer «positiven und kraftvollen» Atmosphäre
geprägt gewesen, sagte Björn Waldmann vom Orga-Team des Braunschweiger CSD dem Evangelischen Pressedienst (epd). Man rechne mit einem Ende des CSD in den späten Abendstunden.

In den Vorjahren hätten die Veranstalter deutlich weniger Teilnehmende registriert, berichtete Waldmann weiter. Nach dem Berliner Anschlag liege eine «Jetzt-erst-recht-Stimmung» in der Luft.
«Es sind auch viele nicht-queere Menschen dabei, die der Community
ihrer Solidarität zeigen wollen», betonte er. Der CSD sei «wieder politischer als in den Vorjahren».

# Verstärkte
Sicherheitsmaßnahmen
nach Anschlag

Seit dem Anschlag auf den Berliner CSD hat die Polizei die Sicherheitsmaßnahmen für Folgeveranstaltungen, etwa am vergangenen Wochenende beim Hamburger CSD mit rund 300.000 Teilnehmenden, deutlich hochgefahren. Bei dem Anschlag vor zwei Wochen wurde eine Frau getötet, 31 Menschen wurden verletzt. Der 21-jährige
Tatverdächtige war am Tag darauf beim Zugriff eines Spezialeinsatzkommandos in Berlin-Spandau erschossen worden










9.08.2026 • 11:51 Uhr

Was für ein fantastisches Wiedersehen mit Ringträgerin Sylvia Heckendorn beim Piaf-Abend im Probenzentrum


Das Experiment darf als ein absoluter Volltreffer der diesjährigen Festspielsaison in Bad Gandersheim eingestuft werden. Der gestrige französische Abend im vollbesetzten Probenzentrum bescherte dem begeisterten Publikum das Wiedersehn mit der Roswitha-Ringträgerin Sylvia Heckendorn.
Die Schweizer Opernsängerin interpretierte in einer überwältigenden emotionalen Vorstellung das Achterbahnleben der legendären französischen Chansonsängerin Edith Piaf. Felix Raffel am Klavier bot dazu die perfekte musikalische Ergänzung zu den Chansons der Sylphe an diesem unvergesslichen Abend.
Weitere Vorstellungen am heutigen Sonntag, Montag und Dienstag. red/Fotos: FisWMG














9.08.2026 • 11:48 Uhr

Das Experiment darf als ein absoluter Volltreffer der diesjährigen Festspielsaison in Bad Gandersheim eingestuft werden. Der gestrige französische Abend im vollbesetzten Probenzentrum bescherte dem begeisterten Publikum das Wiedersehn mit der Roswitha-Ringträgerin Sylvia Heckendorn.

Die Schweizer Opernsängerin interpretierte in einer überwältigenden emotionalen Vorstellung das Achterbahnleben der legendären französischen Chansonsängerin Edith Piaf. Felix Raffel am Klavier bot dazu die perfekte musikalische Ergänzung zu den Chansons der Sylphe an diesem unvergesslichen Abend.

Weitere Vorstellungen am heutigen Sonntag, Montag und Dienstag. red/Fotos: FisWMG










9.08.2026 • 11:47 Uhr

Johanniter offen für möglichen Zivildienst

Die Johanniter-Unfall-Hilfe könnte bei Bedarf Zivi-Stellen anbieten. Doch der Ersatzdienst habe keine Priorität. Wichtiger sei es, die Freiwilligendienste auszubauen und finanziell abzusichern.
Die Johanniter-Unfall-Hilfe kann beim Neustart des Zivildienstes Stellen anbieten, pocht aber grundsätzlich auf den Ausbau bestehender Freiwilligendienste. «Die Strukturen der
Freiwilligendienste und eines wiedereinzuführenden Zivildienstes sollten eng miteinander verzahnt gedacht und umgesetzt werden», sagte eine Sprecherin dem Evangelischen Pressedienst (epd). Eine konkrete Zahl an jährlichen Plätzen für Zivildienstleistende könne sie aktuell nicht nennen.

Noch kenne niemand die Rahmenbedingungen für einen möglichen zukünftigen Zivildienst, sagte die Sprecherin. Unklar seien nicht nur dessen Dauer, sondern auch die Finanzierung und die möglichen Einsatzfelder. Aktuell haben die Johanniter rund 1.600 Freiwillige bundesweit im Einsatz.

# Ohne Zuschüsse
kein wirtschaftlicher
Betrieb

Zu bedenken sei auch, dass ein Zivildienst ebenso wie die Freiwilligendienste für die Trägerorganisationen betriebswirtschaftlich umsetzbar sein müsse. Das gelinge nicht ohne
verlässliche staatliche Zuschüsse, betonte die Sprecherin. Hier liege ein Problem, zumal in Zeiten knapper werdender Mittel. epd










9.08.2026 • 11:46 Uhr

„Das Grundstück der ehemaligen Bondy-Schule im „Wandel der Zeit“

Vortrag von Manfred Kielhorn im Rahmen der „Alfred Ehrhardt-Ausstellung“ am Donnerstag, 13. August, 19 Uhr
Von 1923 bis 1929 war insgesamt sechs Jahre lang an der Hildesheimer Straße die sogenannte „Schulgemeinde Gandersheim“, eine private reformpädagogische Bildungseinrichtung des Ehepaars Gertrud und Max Bondy, beheimatet. Hier unterrichtete in dieser Zeit auch der Universalkünstler Alfred Ehrhardt als Pädagoge für Kunsterziehung, Musik und Sport. Ehrhardt widmete sich schon während seiner Lehrtätigkeit und fortan noch mehr der künstlerischen Arbeit in den Genres Malerei, Fotografie und Film. Sein dokumentarfilmisches Schaffen gipfelte in der Verleihung von vier Bundesfilmpreisen in den Jahren 1950 bis 1954. Das Museum „Portal zur Geschichte“ präsentiert aktuell eine Sonderausstellung zu diesem bemerkenswerten ehemals in Gandersheim lebenden Künstler. Das Intermezzo der sogenannten „Bondy-Schule“ wird durch die aktuelle Alfred-Ehrhardt-Ausstellung ebenfalls vorgestellt. Wie aber wurden vor der „Bondy-Schule“ Gelände und Gebäude an der Hildesheimer Straße genutzt und wie danach? Referent Manfred Kielhorn hat sich dieser Fragestellung angenommen und berichtet anhand vieler Fotos und Fakten über die vielfältige Nutzung des Grundstücks im Wandel der Zeit. Der Vortrag findet am Donnerstag, 13. August, 19 Uhr, im Sommerschloss Brunshausen statt. Eintritt frei, Spende für das Museum „Portal zur Geschichte“ erbeten.










9.08.2026 • 11:43 Uhr

Fünf Tipps für einen guten Schulstart

Die Schultüte, der Schulweg und eine Klasse mit vielen neuen Freunden: Für Hunderttausende von Schulanfängern beginnt in diesen Wochen ein aufregender Lebensabschnitt.

Zahlreiche Mädchen und Jungen haben im August in den meisten Bundesländern ihren ersten Schultag. Die Sozialarbeiterin Jessica Kind vom Diakonieverband Hannover-Land hat Tipps für Eltern und Familien parat, damit der Schulstart gelingen kann.

# Den Schulstart mit
Freude vorbereiten.

Der Schritt vom Kindergarten in die Schule ist ein wichtiger und oft großer Schritt. Nicht nur Eltern müssen ihren Alltag neu organisieren. Gerade für die Kinder ist der Wechsel ein aufregendes Erlebnis. «Stärken Sie Ihr Kind und üben Sie gemeinsam, den Schulweg zu gehen», rät Jessica Kind. «Nehmen Sie sich Zeit, Sorgen ernsthaft anzuhören und überlegen Sie zusammen, was guttun kann.»

# Die Schultüte
mit Köpfchen füllen.

Zum Schulstart sind die Materiallisten für die erste Ausstattung sehr umfangreich. Der Tipp von Jessica Kind: «Teilen Sie diese Anschaffungen unter Familienangehörigen auf. Die Oma oder der Opa freuen sich bestimmt, den schönen Tuschkasten zu schenken, und der Onkel sucht vielleicht die richtig coolen Turnschuhe aus.» Dann bleibt sicher auch noch Platz für die ein oder anderen Süßigkeiten.

# Den ersten
Schultag genießen

Der Tag wird schon lange geplant, und oft ist die ganze Familie dabei. «Damit Sie als Elternteil für Ihr Kind da sein können, verteilen Sie Aufgaben im Familien- und Freundeskreis», empfiehlt die Diakonie-Expertin. Eine Person kann fotografieren. Eine andere bringt einen Salat mit. Der nächste überlegt sich ein Spiel für alle oder kann toll dekorieren: «So haben Sie und Ihr Kind Zeit, den Einschulungsgottesdienst und die vielen neuen Eindrücke auf den Schulhof zu genießen.»

# Gelassen in
den Schulalltag starten

Die wichtigste Regel ist laut Jessica Kind: «Seien Sie mit Ihrem Kind und sich selbst geduldig.» Der neue Alltag muss nicht sofort perfekt klappen. Kinder, Lehrkräfte und Elternteile müssen sich alle mit unterschiedlichen Erfahrungen erst an die neue Situation
gewöhnen. «Gönnen Sie sich und dem frischen Schulkind Zeit - zum gemeinsamen Kochen vom Lieblingsgericht oder eine Extra-Portion Kuschelzeit am Abend.»

# Unterstützung in
Anspruch nehmen

Soziale Einrichtungen und Kirchengemeinden begleiten Familien gerne und mit viel Erfahrung. «Nutzen Sie Angebote vor Ort wie Schultüten basteln in Kirchengemeinden und Familienzentren oder vorbereitende Elternabende in den Kitas», sagt die Kirchenkreis-Sozialarbeiterin. In der Sozialberatung der Diakonie etwa könnten vertraulich finanzielle Möglichkeiten geprüft und Unterstützung ermöglicht werden. Denn: «Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung.»











8.08.2026 • 15:35 Uhr

Die Unabhängigen stellen vor: Andreas Anders(Listenplatz 6) und Daniel Geyer (Listenplatz 7)

Mit Andreas Anders und Daniel Geyer stellen die Unabhängigen zwei Kandidaten vor, die es gewohnt sind, Verantwortung zu tragen und Dinge umzusetzen. Der eine als Unternehmer mit über 60 Beschäftigten, der andere als Tischler und Ortsvorsteher in Seboldshausen.

Andreas Anders (Listenplatz 6):
Chancen erkennen.Zukunft gestalten.

Andreas Anders ist Unternehmer und seit vielen Jahren in den Bereichen Gesundheitswesen, Immobilien und Einzelhandel tätig.Als Unternehmer trägt Andreas Anders Verantwortung für mehr als 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wirtschaftlicher Erfolg bedeutet für ihn deshalb weit mehr als Zahlen – er bedeutet Verlässlichkeit, Verantwortung und gute Perspektiven für die Menschen, die täglich zum Erfolg des Unternehmens beitragen. Diese Erfahrungen möchte Andreas Anders auch in die Kommunalpolitik einbringen. Denn wer Verantwortung für Arbeitsplätze übernimmt,weiß, wie wichtig nachhaltige Entscheidungen, wirtschaftliche Vernunft und ein respektvoller Umgang mit Menschen sind. Besonders am Herzen liegen ihm eine starke heimische Wirtschaft, ein lebendiger Kultur- und Tourismusstandort sowie der langfristige Erhalt unseres Schwimmbads. Für ihn gehören attraktive Arbeitsplätze, eine lebenswerte Innenstadt und ein vielfältiges Freizeitangebot untrennbar zusammen– denn nur eine Stadt, die Perspektiven bietet, bleibt auch für Familien,Unternehmen und Gäste attraktiv.

Andreas Anders steht für eine Politik mit gesundem Menschenverstand: sachlich, lösungsorientiert und mit dem Blick auf das, was für Bad Gandersheim wirklich machbar und sinnvoll ist. Dabei ist ihm ebenso wichtig, wirtschaftliche Chancen zu nutzen wie den sozialen Zusammenhalt zu stärken. Für ihn schließen sich wirtschaftliches Denken und soziale Verantwortung nicht aus – sie gehören untrennbar zusammen. „Bad Gandersheim hat viel mehr Potenzial, als wir derzeit nutzen. Statt Chancen ungenutzt verstreichen zu lassen, sollten wir sie gemeinsam ergreifen – mit klugen Entscheidungen, wirtschaftlicher Vernunft und dem Mut, Zukunft aktiv zu gestalten.“ Andreas Anders möchte dazu beitragen, dass Bad Gandersheim seine Stärken konsequent nutzt, Chancen entschlossen ergreift und Entscheidungen trifft, die unsere Stadt langfristig voranbringen –verantwortungsbewusst, wirtschaftlich sinnvoll und immer mit dem Menschen im Mittelpunkt.

Daniel Geyer (Listenplatz 7):
Anpacken statt diskutieren

Daniel Geyer lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Seboldshausen. Als Tischler ist er es gewohnt, praktische Lösungen zu finden und Verantwortung zu übernehmen. Genau diesen Ansatz möchte er auch in die Kommunalpolitik einbringen. Als Ortsvorsteher kennt Daniel Geyer die Herausforderungen der Dörfer aus erster Hand. Er weiß, wo Verbesserungen notwendig sind und wie wichtig es ist, dass Entscheidungen nicht über die Köpfe der Menschen hinweg getroffen werden. Besonders die Entwicklung der Ortsteile liegt ihm am Herzen.Für ihn dürfen die Dörfer nicht nur mitgedacht werden, sie müssen aktiv mitgestaltet werden. Auch seine Erfahrungen als ehemaliger Gesamtbetriebsratsvorsitzender haben ihn geprägt. Zuhören, Interessen vertreten und auch unbequeme Themen ansprechen gehören für ihn selbstverständlich dazu. „Ich möchte, dass Probleme nicht länger verschoben werden. Wer etwas verbessern will, muss ehrlich hinschauen, klare Entscheidungen treffen und die Dinge dann auch umsetzen.“ Für Daniel Geyer Steht fest: Kommunalpolitik muss nah an den Menschen sein und sich an dem orientieren, was vor Ort wirklich gebraucht wird.











8.08.2026 • 15:32 Uhr

Umfrage: Mehrheit pocht nicht auf Frau im höchsten Staatsamt

Im Januar wählt die Bundesversammlung das nächste deutsche Staatsoberhaupt. Vielfach wird gefordert, dass künftig eine Frau das höchste Amt im Land bekleiden soll. Für die Mehrheit der Deutschen ist die Geschlechterfrage indes nicht von Bedeutung.

Für die meisten Deutschen ist es laut einer Umfrage zweitrangig, ob eine Frau oder ein Mann das nächste Staatsoberhaupt der Bundesrepublik wird. Laut einer am Samstag veröffentlichten Umfrage im Auftrag des Nachrichtenportals «web.de» halten es 59 Prozent für unwichtig, ob Deutschland künftig einen Bundespräsidenten oder eine Bundespräsidentin hat. 21 Prozent befürworten eine Frau im Bundespräsidialamt, 20 Prozent können sich in dieser Frage nicht entscheiden.

In den Einstellungen zeigen sich zwar Unterschiede zwischen den Geschlechtern, aber keine grundsätzlichen. So halten 25 Prozent der Frauen eine Frau in dem Amt für wichtig - aber eine Mehrheit von 51 Prozent von ihnen misst dem Geschlecht keine große Bedeutung zu. Bei den Männern sagen 65 Prozent, sie finden es unwichtig, ob eine Frau das Bundespräsidialamt übernimmt oder nicht. 17 Prozent fänden es wichtig.

# Eine Bundespräsidentin
gab es noch nie

Für die repräsentative Erhebung befragte das Meinungsforschungsinstitut Civey vom 5. bis 7. August rund 5.000 Bundesbürgerinnen und -bürger ab 18 Jahren online.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beendet am 18. März 2027 seine zweite Amtszeit und kann sich nicht erneut zur Wahl stellen. Die Wahl des neuen Staatsoberhaupts in der Bundesversammlung ist für den 30. Januar 2027 geplant. Eine Bundespräsidentin gab es in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland noch nie. epd










8.08.2026 • 15:28 Uhr

Unfall am Kesselberg: 24-jähriger Motorradfahrer schwerverletzt - Polizei vermutet einen Fahrarfehler

Die Polizei in Braunlage berichtet soeben: Zu einem Verkehrsunfall mit schwerverletztem Motorradfahrer kam es am Samstag, 08.08.2026, gegen 12:35 Uhr. Der 24-jährige Motorradfahrer kam entlang der Bundesstraße 4 in einer Rechtskurve mit seiner BMW aus dem Zulassungsbezirk Wolfenbüttel vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers zu Fall. Er stürzt auf die Fahrbahn, kreuzt die Gegenspur und kollidiert mit der Leitplanke der linken Seite.

Neben der Polizei und dem Rettungsdienst waren auch der Rettungshubschrauber aus Nordhausen sowie ein Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Hohegeiß im Einsatz. Die B4 wurde für die Unfallaufnahme kurzzeitig zwischen Hohegeiß und der Stahlhaistraße voll gesperrt. Neben größeren Schäden an dem Motorrad wurde die Leitplanke beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf 5.000 EUR geschätzt. Wer sachdienliche Hinweise zu dem Unfall geben kann, den bittet die Polizei Braunlage sich mit ihr unter der Telefonnummer 05520-93260 in Verbindung zu setzen.











8.08.2026 • 15:25 Uhr

SPD-Kreistagsfraktion fragt zur Sammlung von Altkleidern - Anfrage an die Kreisverwaltung zu Möglichkeiten der Nachbessrung bei der Altkleidersammlung

Die Situation rund um überfüllte Altkleidercontainer beschäftigt die SPD-Kreistagsfraktion Northeim erneut. Im Februar hatte die Fraktion, das Thema in einem Antrag aufgegriffen, nun
zeigen Hinweise aus der Bevölkerung sowie aktuelle Presseberichte, dass sich die Lage an einzelnen Standorten wieder verschärft hat. „Nach unserem Antrag hat die Kreisverwaltung gemeinsam mit dem beauftragten Entsorgungsunternehmen reagiert und unter anderem die Leerungsintervalle angepasst. Das hat zunächst zu einer spürbaren Entlastung geführt. Daher ist es uns wichtig die Situation weiter im Blick zu behalten und erneut nachzusteuern, wo dies erforderlich ist", so Fraktionsvorsitzender Uwe Schwarz.

Aus verschiedenen Städten und Gemeinden erreichen die Fraktion derzeit erneut Meldungen über überfüllte Container sowie Altkleider und andere Abfälle, die neben den
Sammelcontainern abgelegt werden. Dies beeinträchtigt nicht nur das Ortsbild, sondern verursacht auch zusätzlichen Reinigungsaufwand und führt zunehmend zu Unmut bei den
Menschen vor Ort.

Mit ihrer aktuellen Anfrage an die Kreisverwaltung möchte die SPD-Fraktion daher ein aktuelles Lagebild erhalten. Unter anderem soll Auskunft darüber gegeben werden, an welchen Standorten weiterhin Probleme bestehen, wie sich die Sammelmengen entwickelt
haben und ob die inzwischen erhöhten Leerungsfrequenzen weiterhin ausreichen. Außerdem soll geprüft werden, ob zusätzliche Container oder eine veränderte Verteilung der Standorte dazu beitragen können, die Belastung einzelner Stellplätze zu verringern.

„Uns ist bewusst, dass die Ursachen vielfach außerhalb unseres Landkreises liegen", so Adrian Kühn, Fraktionsgeschäftsführer und Mitglied des Abfallwirtschaftsauschusses. „Der Rückzug vieler privater Sammler, der schwierige Markt für Alttextilien und die Folgen von Fast Fashion stellen die gesamte Branche vor große Herausforderungen. Dennoch erwarten die Menschen zu Recht, dass die Situation vor Ort so gut wie möglich organisiert wird." Auch wenn auf Bundes- und Europaebene inzwischen mit der Einführung einer erweiterten Herstellerverantwortung wichtige Weichen gestellt wurden, wird deren Umsetzung noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Bis dahin muss gemeinsam mit der Kreisabfallwirtschaft und dem beauftragten Unternehmen möglichst dafür gesorgt werden, die Sammelstrukturen funktionsfähig zu halten und Beeinträchtigungen für Städte und Gemeinden so weit wie möglich zu vermeiden. red










8.08.2026 • 09:12 Uhr

BUND: Tiefere Flussbetten und mehr Lkw-Transporte keine Lösung

Der Umweltverband BUND kritisiert die Pläne von Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) für den Umgang mit dem extremen Niedrigwasser. «Mit der Ausbaggerung von Flussbetten oder
mehr Lkw auf den Autobahnen lässt sich das Problem nicht lösen», sagte der BUND-Vorsitzende Olaf Bandt der Düsseldorfer «Rheinischen Post» (Samstag). Er warf der Bundesregierung vor, sie habe nicht verstanden, dass niedrige Flusspegel ein Symptom der Klimakrise seien. epd










8.08.2026 • 09:10 Uhr

Northeimer Handball Club: Testspieltag in der Schuhwallhalle!

Am Sonntag, 09.08. 2026, steht für die erste Damen das nächste Testspiel auf dem Programm. Um 15:00 Uhr trefft das Team dann in der heimischen Schuhwallhalle auf die HSG LiSa Luchse.
Bevor es für unsere 1. Damen losgeht, ist aber bereits ordentlich Handball geboten. Um 12:30 Uhr spielt unsere 2. Damen gegen den TSV Burgdorf. Wer also schon früher in der Halle sein möchte, darf natürlich gerne auch unsere 2. Damen lautstark unterstützen!
Wir freuen uns auf ein spannendes und faireres Spiel und natürlich auch über jede Unterstützung von der Tribüne.
1.Damen
09.08.2026
15:00 Uhr
Schuhwallhalle Northeim
2.Damen
09.08.2026
12:30 Uhr
Schuhwallhalle Northeim
„Kommt vorbei und unterstützt unsere Teams“, heißt es in einem Statement des Club.










8.08.2026 • 09:09 Uhr

Tierärzte plädieren für bundesweite Kastrationspflicht von Katzen

Die Bundestierärztekammer (BTK) wirbt für eine bundesweite Kastrationspflicht von Katzen. «Freilebende Katzenpopulationen sind in Deutschland seit vielen Jahren ein erhebliches Tierschutzproblem», sagte BTK-Präsident Holger Vogel der Düsseldorfer «Rheinischen Post» (Samstag) anlässlich des Weltkatzentages am Samstag. «Ein wesentlicher Faktor ist dabei der
stetige Nachwuchs durch unkastrierte Freigängerkatzen aus Privathaushalten.» Zugleich kritisierte Vogel den «Flickenteppich» zwischen den Bundesländern, die für die Katzenschutzverordnungen zuständig sind. Er plädierte für eine bundesweit einheitliche Regelung, da diese auch leichter zu vermitteln wäre.

Auch der Deutsche Tierschutzbund ist für eine generelle Kastrationspflicht von Katzen. Sie sei «der wirksamste Hebel, um das Leid der Millionen Straßenkatzen in Deutschland langfristig einzudämmen», sagte der Präsident des Tierschutzbundes, Thomas Schröder, der «Rheinischen Post». «Solange unkastrierte Freigängerkatzen Nachwuchs zeugen, werden immer neue Tiere auf der Straße geboren, die unter Hunger, Krankheiten, Parasiten und
Verletzungen leiden oder bereits als Kitten sterben.» Die Bundesregierung sei in dieser Sache gefordert. epd










8.08.2026 • 09:08 Uhr

Kabinettsumbildung: VdK sieht Chance zum Kurswechsel

Für den Sozialverband VdK ist klar: Dem personellen Neuanfang im Bundeskabinett muss ein sozialpolitischer folgen - allen voran in den Bereichen Pflege und Gesundheit.
Der Sozialverband VdK hofft durch die Kabinettsumbildung auf einen Kurswechsel bei den anstehenden Sozialreformen. «Diese Chance darf die Bundesregierung nicht ungenutzt lassen», sagte Präsidentin Verena Bentele dem Evangelischen Pressedienst (epd). Bei der Rente zeige sich bereits, dass umstrittene Reformpläne noch einmal auf den Prüfstand gestellt werden könnten. «Dasselbe erwarten wir jetzt auch für Gesundheit und Pflege.»

Zu dem im Juli von Bundestag und Bundesrat verabschiedeten GKV Beitragssatzstabilisierungsgesetz sagte sie, man brauche eine echte Strukturreform. Leistungskürzungen und höhere Zusatzbeiträge für Patientinnen und Patienten, um Löcher zu stopfen, seien der falsche Weg.

# Bund muss
versicherungsfremde
Leistungen übernehmen

«Wer finanziell mehr leisten kann, muss auch stärker zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung beitragen», forderte die Verbandschefin. Deshalb sollten künftig auch
Mieteinkünfte und Kapitalerträge in die Beitragsbemessung einbezogen werden. Gleichzeitig müsse der Bund seiner Verantwortung gerecht werden und versicherungsfremde Leistungen vollständig aus Steuermitteln finanzieren, statt sie den Beitragszahlenden aufzubürden, sagte Bentele. epd










8.08.2026 • 09:06 Uhr

Bundesgerichtshof: Linksextremistin Lina E. muss in Beugehaft

Weil sie nicht als Zeugin vor Gericht aussagen will, muss die Linksextremistin Lina E. erneut ins Gefängnis. Dagegen wehrt sie sich einem Zeitungsbericht zufolge aber mit einer Verfassungsbeschwerde.

Die wegen Angriffen auf Rechtsextreme zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilte und dann vorzeitig aus der Haft entlassene Linksextremistin Lina E. muss wegen Zeugnisverweigerung in
Beugehaft. Das hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe in einem am Freitag bekannt gegebenen Beschluss entschieden. Er bestätigte damit die zuvor vom Oberlandesgericht Dresden verhängte sechsmonatige Beugehaft. (AZ: StB 47/26) E. selbst will dagegen Verfassungsbeschwerde einlegen, wie ihr Anwalt Erkan Zünbül der «taz» (online Freitag) sagte.

Lina E. war im Mai 2023 unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung rechtskräftig zu einer Haftstrafe von fünf Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Sie war Mitglied einer militant-linksextremistischen Gruppierung, die mit Schwerpunkt Leipzig gewaltsam gegen Angehörige der rechtsextremen Szene vorgegangen ist. Die Opfer wurden dabei teils schwer verletzt.

# Kein Recht
zur Aussageverweigerung

Nach Verbüßung von zwei Dritteln ihrer Haftstrafe kam Lina E. auf Bewährung frei. Zu den Angriffen sollte die Frau am 30. Juni als Zeugin am Oberlandesgericht noch einmal aussagen. Da sie sich dem verweigerte, ordnete das Gericht eine bis zu sechsmonatige Beugehaft an.

Diese bestätigte nun der Bundesgerichtshof. Zwar dürfe ein Zeuge die Aussage verweigern, wenn er sich selbst belastet. Lina E. sei aber wegen der Taten bereits rechtskräftig verurteilt worden, sodass sie deshalb keine doppelte Bestrafung fürchten müsse. Ein Recht auf Zeugnisverweigerung bestehe dann nicht. Damit sei die
Beugehaftanordnung rechtskräftig. elf










8.08.2026 • 09:04 Uhr

Staatsanwaltschaft und Polizei : Mutmaßlicher Einbrecher ohne Wohnsitz in Untersuchungshaft

In der Nacht zu Donnerstag, 06.08.2026, hat die Polizei einen 22-jährigen Mann vorläufig festgenommen, der dringend verdächtigt wird, in eine Wohnung in der Hildesheimer Nordstadt eingestiegen zu sein. Am Freitag ordnete ein Ermittlungsrichter Untersuchungshaft gegen ihn an. Vorliegenden Erkenntnissen zufolge soll der Beschuldigte gegen 01:00 Uhr über
das Dach durch ein offenstehendes Fenster in eine Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in der Heinrichstraße eingedrungen sein. Hierbei sei er von den Mietern überrascht worden, die anschließend die Polizei alarmierten. Eintreffende Einsatzkräfte entdeckten den Beschuldigten im weiteren Verlauf auf dem Dach des Hauses, wohin er sich wieder zurückgezogen hatte. Zur Sicherung des
Mannes zogen die Beamten die Berufsfeuerwehr hinzu, die eine Drehleiter in Stellung brachte und ein Sprungpolster vorhielt.
Der Beschuldigte konnte letztlich von den Einsatzkräften kommunikativ zum
Verlassen des Dachs bewegt werden. Anschließend ließ er sich widerstandslos
festnehmen.
Nach Zeugenangaben soll ein zweiter Tatverdächtiger am Tatort gesehen worden sein, dem offenbar die Flucht gelungen sei.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht einen Untersuchungshaftbefehl wegen Fluchtgefahr gegen den 22-Jährigen, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat. Nachdem ihm dieser heute durch einen Ermittlungsrichter verkündet worden war, brachten Polizeikräfte den Mann in eine Jugendanstalt. Die weiteren Ermittlungen dauern an. jpm










7.08.2026 • 21:17 Uhr

Öffentlichkeitsfahndung nach Betrugsdelikt - Polizei sucht Tatverdächtige

Nach einem Betrugsdelikt zum Nachteil eines 74-jährigen Mannes aus Warburg fahndet die Polizei Höxter mit Fotos nach bislang unbekannten Tatverdächtigen. Die Täter gaben sich im März gegenüber dem Senior als Mitarbeiter seiner Bank aus und täuschten vor, dass seine Bankkarte aus Sicherheitsgründen benötigt werde. Sie forderten den 74-Jährigen auf, seine Bankkarte einschließlich der dazugehörigen PIN auszuhändigen. Der Mann kam dieser Aufforderung nach. Im Anschluss hoben die unbekannten Täter einen Geldbetrag im vierstelligen Bereich vom Konto des Geschädigten ab. Dabei betraten Sie Bankfilialen in Warburg und in Bielefeld. Die Staatsanwaltschaft Paderborn regte eine Öffentlichkeitsfahndung an. Die Fotos der Tatverdächtigen sind im Fahndungsportal der Polizei NRW abrufbar: polizei.nrw/fahndung/212296

Die Polizei Höxter bittet Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zu den abgebildeten Personen machen können, sich unter der Rufnummer 05271/962-0 zu melden./rek/Fotos: Polizei










7.08.2026 • 21:14 Uhr

Gesuchter Mann mit zwei Haftbefehlen fährt schwarz und wird durch die Bundespolizei Göttingen verhaftet

Ein 37-jähriger Mann aus Russland fuhr gestern Mittag mit einer Regionalbahn von Friedland nach Göttingen. Da er bei der Fahrscheinkontrolle kein gültiges Ticket vorzeigte, wurde die Bundespolizei in Göttingen informiert. Nach Halt des Zuges im Bahnhof Göttingen nahm ihn eine Streife unmittelbar am Bahnsteig in Empfang.

Da er sich gegenüber den Beamten nicht ausweisen konnte, wurde er zwecks Identitätsfeststellung dem Bundespolizeirevier Göttingen zugeführt. Die Identität des Mannes konnte durch die Überprüfung seiner Fingerabdrücke zweifelsfrei festgestellt werden. Im Zuge der weiteren Überprüfung im polizeilichen Fahndungssystem stellte sich heraus, dass der Mann durch die Justiz gesucht wird und gegen ihn zwei Haftbefehle vorlagen.

Ein Haftbefehl, nach einem Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Lebensmittel und Futtermittelgesetzbuch, sah die Vollstreckung einer Restfreiheitsstrafe von 20 Tagen vor, sofern die ausstehende Geldstrafe in Höhe 600 Euro nicht beglichen wird.

Ein weiterer Haftbefehl wegen Betrugs sah die Zahlung von über 4.000 Euro vor, um die Vollstreckung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 63 Tagen abzuwenden.

Da der Mann die fälligen Geldstrafen von insgesamt 4.600 Euro nicht begleichen konnte, wurde er verhaftet und mit einem weiteren Ermittlungsverfahren wegen Erschleichens von Leistungen im Gepäck dem Gefängnis zugeführt.










7.08.2026 • 21:10 Uhr

Markttag in Bad Gandersheim: Zwischen Honig, Obst und Gemüse erster öffentlicher Auftritt der AfD in Bad Gandersheim - Milans Ein-Mann-Demo gegen die AfD!

Erstmals hat in Bad Gandersheim ein öffentlicher Auftritt von AfD-Ratskandidaten und Aktivisten stattgefunden. Es war ein Informationsstand auf dem Wochenmarkt. Der findet traditionell jeden Freitag auf der Stiftsfreiheit statt. Zwischen den Anbietern von Obst, Gemüse und Honig waren es pünktlich ab 9 Uhr die AfD-Protagonisten und Kandidaten für den Gandersheimer Stadtrat Ulrich Hüßler und Robin Braun; außerdem dabei Rolf-Alexander Berlitz, Torben Nicolai, Reinhold Hartmann und S. Kunze. Sie verteilten Infomaterial der Bundes AfD. Außerdem suchten sie das Gespräch mit Bad Gandersheimer Bürgern und Bürgerinnen - was zum Teil zustande kam. Dabei wurde auch über lokale Themen gesprochen.

Ein-Mann-Demo mit
Ratskandidat
Maximilian (parteilos)

Lebendig wurde es eine halbe Stunde nach 9 Uhr. Da brachte sich SPD-Ratskandidat Maximilian "Milan" Grippe Kraft (Parteilos) mit einem Anti-AfD-Plakat in Szene. Eine Art Ein-Mann-Demonstration. Robin Braun und "Milan" schienen sich zu kennen. Beide politisch vollkommen gesetzlich gestrickt. Aber beide höflich in der verbalen Kontroverse. Ein kultivierter Schlagabtausch.

Kreistagsabgeordneter
Uwe Schwarz bei seinem
Ratkandidaten Maximilian

Später kamen Kreistagsabgeordneter Uwe Schwarz mit Frau nach ihrer Einkaufstour dazu. Auch Marlene Brandt trat in Erscheinung. Sie alle waren irgendwie nett im Umgang miteinander, aber glasklar argumentativ positioniert gegen umstrittene Inhalte der AfD. Man pflegt Höflichkeitsfloskeln - wie es im Umgang von Menschen der Normalfall sein sollte. Heftig für seine Sache und Überzeugung streiten ja, aber nicht übereinander herfallen, sich nicht anbrüllen und schon gar nicht hasstendiert niederhetzen.

Polizei beendet Auftritt
eines aggressiven Pärchens
mit Personenkontrolle

Diese Momente gab es kurzzeitig beim Auftritt eines aggressiven Pärchens. Es wurde so laut gegenüber den AfD-Aktvisten, dass irgendwann die alarmierte die Polizei einschreiten musste. Man nennt es Feststellung der Personalien, wenn Grenzen der Toleranz massiv überschritten werden.

AfD-Braun zieht
am Ende des Tages
ein positives Fazit

Am Ende zogen die AfD-Vertreter plus eine Vertreterin ein positives Fazit ihres ersten öffentlichen Auftritts in der Roswithastadt. "Es war erfolgreich und wird sind zufrieden!", resümierte Robin Braun. Er kandidiert für den Gandersheimer Stadtrat und Northeimer Kreistag - und ist überzeugt: "Wir schaffen das!" red
Die Bilder dokumentieren Szenen beim heutigen Premiereauftritt der AfD in Bad Gandersheim. Es könnte ein stadthistorisch denkwürdiger Tag für Bad Gandersheim gewesen sein. Der 13. September 2026 wird entscheidend sein. Fotos: FisWMG
















7.08.2026 • 20:14 Uhr

Erstmals Luchs im Weser-Leine-Bergland ausgewildert

Im Weser-Leine-Bergland ist erstmals ein Luchs ausgewildert worden. Das einjährige weibliche Tier soll die Population in Niedersachsen über den Harz hinaus stärken.

Im Weser-Leine-Bergland ist erstmals ein Luchs ausgewildert worden. Das einjährige weibliche Tier war im August 2025 im Landkreis Goslar verwaist aufgefunden und in der Wildtier- und
Artenschutzstation Sachsenhagen aufgezogen worden, wie das niedersächsische Umweltministerium am Freitag in Hannover mitteilte. Umweltminister Christian Meyer (Grüne) bezeichnete die Wiederansiedlung als «großen Erfolg für den Artenschutz in
Niedersachsen».

Während im Harz inzwischen wieder eine stabile Luchs-Population erreicht worden sei, solle das Vorkommen durch Auswilderungen wie im Solling und nun im Weser-Leine-Bergland in weiteren Waldgebieten gestärkt werden, führte Meyer aus. Die Harzer Population mit über 160
Tieren sei die größte in Deutschland, doch der Bestand bleibe isoliert und gelte in Niedersachsen weiterhin als «vom Aussterben bedroht». epd










7.08.2026 • 19:51 Uhr

Heißer Sommer an der Börse

Marktkommentar Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

In Deutschland werden zunehmend die wirtschaftlichen Folgen der Hitze und Trockenheit zum Thema. Die niedrigen Pegelstände an wichtigen Wasserstraßen führen zu Produktionsausfällen, obwohl sich viele Unternehmen aufgrund der Erfahrungen aus der Vergangenheit auf eine solche Lage eingestellt haben und Transporte auf Straße und Schiene verlagern. Der deutsche Aktienmarkt reagierte jedoch nicht auf diese Probleme. Zum einen, weil die Dax-Unternehmen nur zu einem kleinen Teil am Standort Deutschland hängen. Zum anderen aber auch, weil die Produktionsausfälle erfahrungsgemäß im nächsten Quartal wieder aufgeholt werden. Im Gegenteil: Die militärische Deeskalation im Persischen Golf ließen den Dax auf neue Höchststände ansteigen. Das zweite große Thema an den Kapitalmärkten ist weiterhin die Entwicklung der Technologieunternehmen in den USA. Heftige Kursausschläge bei asiatischen Chipherstellern verdeutlichten auch in der zurückliegenden Handelswoche die Unsicherheit, die an den Finanzmärkten über die Bewertung von Plattformunternehmen, Chip-Produzenten und Infrastrukturunternehmen herrscht. Gegenwärtig findet im KI-Sektor ein Übergang von einer generellen Euphorie in die harte Realität der Zahlen statt. Eine Folge davon sind starke Kursausschläge, die auch künftig weiter zu beobachten sein werden. Auf Gesamtmarktebene gleichen sich einige Faktoren jedoch wieder aus: Preissenkungen bei Halbleitern etwa belasten die Kurse einzelner Chiphersteller, reduzieren aber zugleich die Investitionskosten von KI-Unternehmen und stützen deren Aktienkurse. Die Gewinnentwicklung im letzten Quartal zeigt, dass viele beteiligte Unternehmen und ihre Geschäftsmodelle erhebliche Substanz aufweisen. Ob diese ausreicht, um die hochgesteckten Erwartungen zu erfüllen, kann niemand seriös vorhersagen.










7.08.2026 • 19:48 Uhr

Evangelische Bischöfin Bammel will beim Christopher Street Day Zeichen für Zusammenhalt setzen

Die braunschweigische evangelische Landesbischöfin Christina-Maria Bammel will am morgigen Sonnabend am Christopher Street Day (CSD) teilnehmen und damit ein Zeichen für
Mitmenschlichkeit setzen. Wie die Landeskirche am Freitag in Wolfenbüttel mitteilte, gehe es darum, zwei Wochen nach dem mutmaßlichen Terroranschlag auf den CSD in Berlin «Trauer und
Erschütterung gemeinsam in Zusammenhalt und ein liebevolles Miteinander zu verwandeln». Neben der Landesbischöfin wollen sich den Angaben zufolge weitere haupt- und ehrenamtlich Aktive der evangelischen Kirche an der Parade der Schwulen, Lesben und Sympathisanten in der braunschweigischen Innenstadt beteiligen.

. Die CSD-Demo startet am Samstag um 13 Uhr auf dem Bohlweg am Schlossplatz in Braunschweig. epd











7.08.2026 • 19:42 Uhr

Die gute Nachricht: KIK will 150 Filialen schließen! Aber nicht in Bad Gandersheim!

Die KIK - Textilhandelskette hat laut eigenen Angaben die Schließung von 150 seiner bundesweiten Filialen angekündigt.

Die gute Nachricht: Nach Recherchen des RedaktionsNetzwerkes Südniedersachsen (RNS) ist die Filiale in der Neuen Straße in Bad Gandersheim davon noch nicht betroffen. Aufatmen bei Mitarbeiterinnen und Kundinnen!red/Fotos: FisWMG










7.08.2026 • 18:53 Uhr

Bürgerliste Gemeinsam für Einbeck besucht Einbecker Spendenteam – eine Stimme für Tiere e.V. - Einblick in engagierte Tierschutzarbeit vor Ort!

Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerliste Gemeinsam für Einbeck (BLGfE) haben eine Pflegestelle des Vereins Einbecker Spendenteam – eine Stimme für Tiere e.V. besucht, um sich über die aktuelle Tierschutzarbeit in Einbeck zu informieren. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Betreuung von Fund- und Notfalltieren, die täglichen Herausforderungen des Vereins sowie das große ehrenamtliche Engagement der Helferinnen und Helfer.

Im Anschluss besichtigte die Delegation das neu eingerichtete Hundegehege im Vereinsgarten, das für die kurzfristige Unterbringung von Fundhunden genutzt wird. Die BLGfE zeigte sich beeindruckt von der praktischen und zugleich tiergerechten Umsetzung, die den Tieren Schutz und Sicherheit bietet, bis weitere Maßnahmen organisiert werden können.

Der Vereinsgarten dient außerdem als Sammelstelle für Futterspenden, die für die Versorgung der zahlreichen betreuten Tiere dringend benötigt werden. Zur Unterstützung der Vereinsarbeit überreichte die Bürgerliste Katzen- und Hundefutter, das unmittelbar den Tieren zugutekommt.Darüber hinaus wird die Bürgerliste Gemeinsam für Einbeck am 15. August mit einem Stand auf dem Einbecker Wochenmarkt vertreten sein und dort Spenden zugunsten des Tierschutzes sammeln.

Die Unterstützung des Einbecker Spendenteams durch die BLGfE hat bereits eine längere Tradition. Schon im vergangenen Jahr stellte die Wählergemeinschaft ihre Räumlichkeiten zur Verfügung, damit der Verein diese unter anderem während des Einbecker Stadtfestes „Eule“ nutzen konnte, um Spenden für den Tierschutz zu sammeln. Dieses Engagement wird auch in diesem Jahr fortgeführt: Für die Eule im Oktober werden dem Einbecker Spendenteam erneut Räume zur Verfügung gestellt, diesmal in den neuen Räumlichkeiten der BLGfE.

„Die Arbeit des Einbecker Spendenteams verdient große Anerkennung. Hier wird mit viel Herzblut und persönlichem Einsatz geholfen, oft unter schwierigen Bedingungen“, erklärte der Vorsitzende der BLGfE, Dirk Strohmeyer. „Solches ehrenamtliches Engagement ist für unsere Stadt von unschätzbarem Wert und braucht weiterhin breite Unterstützung.“Im Gespräch machte der Verein deutlich, dass auch künftig Hilfe benötigt wird – sei es durch Futterspenden, finanzielle Unterstützung oder aktive Mitarbeit. Ein weiteres wichtiges Vorhaben ist die Anschaffung einer mobilen Solaranlage, da im Vereinsgarten kein Stromanschluss vorhanden ist. Die BLGfE begrüßt diese geplante Investition, die eine nachhaltigere und unabhängigere Versorgung der Tiere ermöglichen soll.
Zum Abschluss bedankte sich die Bürgerliste herzlich für den offenen Einblick in die Vereinsarbeit. Der Besuch habe erneut gezeigt, wie wichtig gemeinschaftliches Engagement für den Tierschutz in Einbeck ist. red












7.08.2026 • 18:49 Uhr

Achim Lenz erhält den Kulturpreis 2026 der Stadt Bad Gandersheim - Bürger/innen sind eingeladen!

Bad Gandersheims Bürgermeister Niklas Kielhorn lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer besonderen Feierstunde ein: der Verleihung des Kulturpreises der Stadt Bad Gandersheim an den langjährigen Intendanten der Gandersheimer Domfestspiele, Achim Lenz. Die Preisverleihung findet am Dienstag, 11. August, um 16:00 Uhr im Kaisersaal statt. Mit dem Kulturpreis würdigt die Stadt Bad Gandersheim seit dem Jahr 1987 herausragende Verdienste um das kulturelle Leben der Stadt. Die Auszeichnung wird ausschließlich für langjähriges und besonderes Engagement im Kulturbereich verliehen. Mit Achim Lenz ehrt die Stadt eine Persönlichkeit, die die kulturelle Entwicklung Bad Gandersheims über Jahre hinweg maßgeblich geprägt hat. Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Der Eintritt ist frei. sbg










7.08.2026 • 18:45 Uhr

Personelle Neuzugänge und Übernahmen bei der Stadtverwaltung in Bad Gandersheim

Personelle Neuzugänge und Übernahmen bei der Stadt Bad Gandersheim
Bad Gandersheim. Seit dem Frühjahr erfolgten wieder einige personelle Neueinstellungen innerhalb der städtischen Verwaltung und bei den Stadtwerken. Mit Petra Uhde ist seit dem 16. April das Team der Stadtkasse vollständig. Am 1. Mai nahm Lilly-Chantall Kahle ihre Tätigkeit als Klimaschutzmanagerin auf. Ebenfalls am 1. Mai folgten drei Einstellungen für das Freibad: Rebecca Ciernioch als Badaufsicht und Michael Klemm sowie Wolfgang Müller an der Kasse.

Durch Fabian Fürle als weitere Badaufsicht erhält das Freibad-Team seit dem 1. Juli weitere Unterstützung. Das Team der Grünflächenpflege bekam am 1. Juni durch Alexander Grube und am 16. Juli durch Frank Fröhlich Verstärkung. Außerdem vervollständigt seit dem 16. Juli Matthias Früh als Vorarbeiter das Team des Wasserwerks. Die jüngsten Neueinstellungen erfolgten am 1. August mit Astrid Straßburg als Baumkontrolleurin und Sven Alexander Bock als Sachbearbeitung im Bereich IT, Kommunikation und Digitalisierung. Darüber hinaus nahmen Marike Schwiderrek als Anwärterin im gehobenen Dienst und Maarten von Soest als Fachinformatiker für Systemintegration ihre Ausbildung bei der Stadtverwaltung auf.

Erfreulich ist, dass Pauline Diekmann nach ihrem dualen Studium zur Stadtinspektorin auf Probe ernannt wurde und von nun an den Bereich Dorfentwicklung und Förderprogramme verstärkt. Auch Rafael Hampe konnte, nachdem er bereits seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Bad Gandersheim abgeschlossen hatte, erfolgreich den Angestelltenlehrgang II abschließen und damit die Qualifikation für anspruchsvolle Tätigkeiten im gehobenen Verwaltungsdienst erwerben. Er wird aktuell im Rahmen einer Vertretungstätigkeit unter anderem für den Bereich Hochwasserschutz und die Betriebsleitung des Freibades eingesetzt. Als weitere Übernahme konnte Lion Bernsdorf begrüßt werden: Nach dem erfolgreichen Abschluss seiner Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration verstärkt er weiterhin die IT-Abteilung.

Bürgermeister Niklas Kielhorn wünscht allen Neuzugängen und Nachwuchskräften gutes Gelingen und viel Freude bei ihren Aufgaben bei der Stadt Bad Gandersheim. sbg / Foto: Zimmer

ZUM BILD:

von links: Lilly-Chantall Kahle, Maarten von Soest, Petra Uhde, Pauline Diekmann, Michael Klemm, Marike Schwiderrek, Frank Fröhlich, Astrid Straßburg, Alexander Grube, Sven Alexander Bock, Matthias Früh und Bürgermeister Niklas Kielhorn. Foto: Zimmer











7.08.2026 • 18:40 Uhr

Kommunalwahl 2026: Stadt Göttingen baut Barrierefreiheit in Wahllokalen deutlich aus

Die Vorbereitungen für die Kommunalwahl am Sonntag, 13. September 2026, laufen bei der Stadt Göttingen auf Hochtouren. Nachdem der Druck der rund 600.000 Stimmzettel beauftragt wurde, konzentriert sich die Wahllogistik nun auf die Ausstattung und Bestückung der Wahllokale. Gleichzeitig konnte in den vergangenen Monaten ein wichtiger Meilenstein erreicht werden: Die Barrierefreiheit der Wahllokale wurde im gesamten Stadtgebiet deutlich verbessert. Das Wahlportal bietet alle Informationen auch in Einfacher Sprache an.

Seit dem vergangenen Sommer hat die Wahlorganisation gemeinsam mit den Barriere-Scouts intensiv daran gearbeitet, bestehende Hindernisse zu identifizieren und den Zugang zu den Wahllokalen weiter zu erleichtern. Die dabei erhobenen, deutlich detaillierteren Informationen zur Barrierefreiheit ermöglichen künftig eine noch zielgerichtetere Planung der Wahllokale und bilden zugleich eine wichtige Grundlage für die Schulung der Wahlhelfenden.

Ein wesentlicher Bestandteil der Verbesserungen ist die Rückkehr von Wahllokalen in Senioren- und Pflegeeinrichtungen. Dabei wurden verschiedene Einrichtungen angefragt, in deren Wahlbereichen sich zur Bundestagswahl 2025 eine geringe Wahlbeteiligung abgezeichnet hatte. Alle angefragten Einrichtungen haben sich sofort bereit erklärt, ihre Räumlichkeiten für die Durchführung der Kommunalwahl zur Verfügung zu stellen. Dazu zählten: GDA Göttingen, Zentrum für ältere Menschen, SenVital Senioren- und Pflegezentrum Göttingen Luisenhof, Seniorenzentrum Weende sowie die Pro Seniore Residenz Posthof. Ergänzend wurden zahlreiche bestehende Wahllokale mit kleinen, aber wirkungsvollen Maßnahmen ertüchtigt. Mobile Rampen, Keile zum Ausgleich von Schwellen, zusätzliche Piktogramme und weitere Hilfsmittel verbessern die Zugänglichkeit und erleichtern die Orientierung vor Ort.

Auch am Wahltag selbst wird zusätzliche Unterstützung angeboten. Zwölf mobile Funkklingeln kommen an barrierearmen Wahllokalen zum Einsatz. Mobilitätseingeschränkte Wählerinnen und Wähler können damit den Wahlvorstand auf sich aufmerksam machen und sich bei Bedarf beim Zugang zum Wahllokal unterstützen lassen.

Die gemeinsamen Anstrengungen zeigen deutliche Erfolge: Von den insgesamt 48 Urnenwahllokalen können zur Kommunalwahl 2026 bereits 39 als barrierefrei eingestuft werden. Im Vergleich zur Kommunalwahl 2021 stehen den Wählerinnen und Wählern damit zwölf zusätzliche barrierefreie Wahllokale zur Verfügung. Nur noch neun Wahllokale erfüllen die Anforderungen an die Barrierefreiheit derzeit nicht vollständig.

„Wahlen sollten für alle Menschen gleichermaßen zugänglich sein. Barrierefreiheit ist deshalb kein Zusatzangebot, sondern unsere ständige Bestrebung. Dass wir innerhalb einer Wahlperiode zwölf weitere barrierefreie Wahllokale schaffen konnten, ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit mit den Barriere-Scouts, den beteiligten Einrichtungen und vielen engagierten Kolleginnen und Kollegen innerhalb der Stadtverwaltung“, sagt der stellvertretende Gemeindewahlleiter Daniel Bratschek.

Ob das zugewiesene Wahllokal barrierefrei zu erreichen ist, steht in der persönlichen Wahlbenachrichtigung und ist auch im Wahlportal abzurufen (eine Aktualisierung findet in Kürze statt). Alle Informationen im Wahlportal werden auch in Einfacher Sprache geboten.

Neben der Verbesserung der Barrierefreiheit laufen die organisatorischen Vorbereitungen für den Wahltag auf Hochtouren. Etwa 5,5 Tonnen Stimmzettel werden anschließend händisch verpackt und an die Wahllokale ausgeliefert. Die Wahl findet an 48 Standorten mit insgesamt 111 Wahllokalen statt. Das am weitesten vom Stadtzentrum entfernte Wahllokal befindet sich in Knutbühren und liegt rund 10,2 Kilometer entfernt. Der größte Wahlstandort ist die Außenstelle des Hainberg-Gymnasiums mit sieben Wahllokalen, 21 Wahlurnen und sieben zusätzlichen Pappwahlurnen.

Insgesamt werden 392 Kunststoff-Wahlurnen und 111 Pappwahlurnen eingesetzt. Darüber hinaus bereitet die Wahllogistik rund 1.500 Versandtaschen für gültige Stimmzettel sowie etwa 1.600 Umschläge für die Anlagen zur Wahlniederschrift und die Zähllisten vor. Für die Briefwahl werden an den Standorten Neue IGS und Weitwinkel insgesamt 40 Briefwahlbezirke eingerichtet. 49 zusätzliche Hinweisschilder erleichtern künftig das Auffinden neuer oder schwer erkennbarer Wahllokale. Zudem transportiert die Wahllogistik rund 150 Stellwände in verschiedene Mensen, um dort barrierefreie Wahlbereiche einzurichten.

Mit den umfangreichen organisatorischen Vorbereitungen und den spürbaren Verbesserungen bei der Barrierefreiheit schafft die Stadt Göttingen die Voraussetzungen dafür, dass möglichst alle Wahlberechtigten ihr demokratisches Grundrecht selbstständig, sicher und unter guten Bedingungen wahrnehmen können.

Es fehlen noch
rund 400 Wahlhelfende

Für die Durchführung der Wahl gibt es noch einen Bedarf an rund 400 Wahlhelfenden. Insbesondere werden Freiwillige gesucht, die das Ehrenamt der Wahlvorstehenden übernehmen möchten. Im Wahlportal der Stadt Göttingen gibt es alle Informationen dazu. Ein FAQ gibt Antworten auf häufige Fragen und auch die Anmeldung ist bequem online möglich.










7.08.2026 • 18:37 Uhr

Kandidatenteam der SPD besucht die Tischlerei Papenberg/Hohls: „Ein echter heimischer Vorzeigebetrieb!“

Betriebsbesichtigung in der Neuen Straße: Tischlermeister und Firmeninhaber Heinrich Hohls ermöglichte den Kandidatinnen und Kandidaten der SPD einen Besuch in seiner Werkstatt. „Ein Vorzeigebetrieb mit einer Vielseitigkeit, die vielen Menschen hier gar nicht bewusst ist“, so Ratsfrau Annette Jürries Hoppmann. Vom Fußboden bis zum Dach, über Fenster, Türen und Möbel ist alles möglich in diesem traditionsreichen Unternehmen.

Heinrich Hohls führte die modernen, computerunterstützten Maschinen zur Holzbearbeitung vor und verwies auch auf eine ältere Maschine: „Damit haben wir seinerzeit sämtliche Schränke in der Georgshöhe hergestellt!“

Aus der großen Absauganlage, die die Sägespäne einsaugt, werden vor Ort Pellets gepresst – zum Eigenverbrauch, wie Heinrich Hohls berichtet: Nachhaltigkeit vor Ort!

Schon 1983 hat Heinrich Hohls als Geselle im Vorgängerbetrieb von Gerhard Papenberg angefangen. Nach zwei Jahren in einem anderen Fachbetrieb kam er als Meister zurück zu Papenberg und gründete 1994 mit Herrn Papenberg die jetzige GmbH. Seit 2003 ist er alleiniger Geschäftsführer und Betriebsinhaber.

Das Betriebsklima ist immer noch ausgezeichnet: „Wir, d.h. drei Gesellen, ein Auszubildender, meine Frau und ich sind wie eine Familie.“ Einer der Gesellen ist gerade dabei, seine Meisterausbildung abzuschließen. Danach will dann ein zweiter Geselle auch seine Meisterprüfung ablegen. Dann will Heinrich Hohls in eineinhalb Jahren den Betrieb in die jüngeren Hände abgeben. „Aber man hat mir schon gesagt, dass für mich ein Tisch bereitstehen soll, auf dem all die Fragen landen, die ich noch beantworten könnte…“, meint Heinrich Hohls mit einem Augenzwinkern. Jetzt schon überlässt er den jüngeren Mitarbeitern die Möglichkeit, die Betriebsräume nach ihren Vorstellungen neu zu gestalten.

„Es ist ein Glücksfall für unsere Stadt, dass ein so traditionsreiches Unternehmen wie Papenberg auch zukünftig weitergeführt wird“, so Ratsfrau Anja Görlach. Die Besucherinnen und Besucher waren sich einig: „Hier geht es noch um echtes Handwerk, um Qualität und zukunftsfähiges Bauen und Wohnen. Toll, dass es diesen Betrieb in Bad Gandersheim gibt!“, heißt es in einer Medienmitteilung. red














7.08.2026 • 18:29 Uhr

Stadtratswahlen: Die Unabhängigen stellen vor: Eleana Borchers (Listenplatz 4) und Sascha Lange (Listenpatz 5)

Mit Eleana Borchers und Sascha Lange stellen die Unabhängigen zwei Kandidaten vor, die das Gesundheitswesen aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln kennen. Beide sind in Bad Gandersheim zu Hause und wollen ihre Erfahrung in den Stadtrat einbringen.

Eleana Borchers (Listenplatz 4): Eine starke Stimme für Familien, Jugend und die Ortsteile
Eleana Borchers, die viele einfach nur „Elli“ nennen, übernimmt als Pflegekraft jeden Tag Verantwortung für andere Menschen. Fürsorge, Verlässlichkeit und Zusammenhalt sind für sie nicht nur Worte, sondern Werte, die ihren Alltag prägen und die sie auch in die Kommunalpolitik einbringen möchte.
Als Mutter von zwei Kindern kennt sie die Herausforderungen, mit denen Familien heute konfrontiert sind. Deshalb setzt sie sich besonders für Familien, Jugendliche und den Tierschutz ein. Seit über 20 Jahren engagiert sie sich zudem ehrenamtlich in der Jugendarbeit und weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig verlässliche Ansprechpartner, gute Freizeitangebote und echte Perspektiven für junge Menschen sind.
Auch die Anliegen der Dörfer liegen ihr am Herzen. Durch ihr Engagement im Bürgerverein Dannhausen erlebt sie direkt, welche Themen die Menschen in den Ortsteilen bewegen und wie wichtig Vereine und Feuerwehren für den Zusammenhalt sind.
„Wer Verantwortung übernehmen möchte, muss den Menschen zuhören und ihre Anliegen ernst nehmen. Genau dafür möchte ich mich im Stadtrat einsetzen – für Familien, für unsere Dörfer und für die nächste Generation.“

Sascha Lange (Listenplatz 5):
Modern denken, pragmatisch handeln

Sascha Lange lebt in Bad Gandersheim und arbeitet als IT-Leiter der Vitra Kliniken. Seit vielen Jahren ist er im Gesundheitswesen tätig und kennt die Herausforderungen moderner Versorgungsstrukturen ebenso wie die Chancen, die sich durch Digitalisierung ergeben.
Sein Ziel ist eine Stadt, die mit der Zeit geht, ohne dabei die Menschen aus dem Blick zu verlieren. Besonders wichtig sind ihm Familien, Gesundheit und eine Verwaltung, die einfacher, transparenter und bürgerfreundlicher arbeitet. Dabei versteht er Digitalisierung nicht als Selbstzweck, sondern als Werkzeug, das den Alltag der Menschen spürbar erleichtern soll.
Durch seine berufliche Erfahrung und sein Netzwerk bringt Sascha viel Fachwissen mit. Dieses möchte er nutzen, um Lösungen zu entwickeln, die praktisch umsetzbar sind und Bad Gandersheim langfristig voranbringen.
„Ich wünsche mir eine Stadt, die Chancen erkennt und Probleme nicht aufschiebt. Wenn wir mutig und pragmatisch handeln, können wir vieles verbessern und Bad Gandersheim fit für die Zukunft machen.“
Für Sascha Lange stehen Ergebnisse im Mittelpunkt. Er möchte nicht verwalten, sondern gestalten.

Gemeinsam
für Bad Gandersheim

Beide kennen das Gesundheitswesen, aber von verschiedenen Seiten: Eleana Borchers aus der Pflege, Sascha Lange aus der Organisation dahinter. Dazu ihre Erfahrung aus Jugendarbeit und Ortsteilen, sein Blick auf Verwaltung und Digitalisierung.

Gemeinsam ist ihnen der Maßstab: Es zählt, was bei den Menschen ankommt. Kürzere Wege in der Verwaltung, verlässliche Angebote für Kinder und Jugendliche, funktionierende Strukturen in den Dörfern.













7.08.2026 • 18:21 Uhr

Sonntag, 16. August vor der Stiftskirche: Wer bekommt den "Roswitha-Ring 2026"?

Bad Gandersheims Bürgermeister Niklas Kielhorn lädt die interessierte Öffentlichkeit zu einer besonderen Open-Air-Veranstaltung ein - zur Verleihung des „Roswitha-Rings 2026“. Die Verleihung findet am Sonntag, 16. August, 11:00 Uhr, auf der Festspielbühne vor der Stiftskirche statt. Der „Roswitha-Ring“ wird bereits seit 1975 immer am letzten Tag der jeweiligen Domfestspielzeit von der Stadt Bad Gandersheim an die beliebteste Darstellerin der Saison verliehen. Die feierliche Auszeichnung ist seit vielen Jahren mit einer liebevollen Tradition verbunden: Die männlichen Darsteller des Ensembles der Gandersheimer Domfestspiele würdigen jede einzelne Schauspielerin – sei es mit einem selbst komponierten Lied, einem eigens für die Darstellerin kreierten Sketch oder mit einer pointiert verfassten Laudatio. So steigt die Spannung, bevor am Ende dieser Zeremonie verkündet wird, welche der Damen den attraktiven und wertvollen Ring in diesem Jahr mit nach Hause nehmen darf. Die Vergabe des Rings erfolgt durch die Abstimmung aller Domfestspielbesucherinnen und - besucher, welche in diesem Jahr erneut online stattfindet. Noch bis zum 14. August um 10 Uhr, kann dazu entweder der QR-Code auf der jeweiligen Eintrittskarte oder der direkte Link zur Website der Domfestspiele unter https://gandersheimer-domfestspiele.de/roswitha-ring- abstimmung/ genutzt werden, zur Abstimmung wird der 14-stellige Ticketcode auf der Eintrittskarte benötigt. Pro Ticket kann nur einmal abgestimmt werden. Unter allen Wählenden werden bei der Verleihungsfeier Eintrittskarten für die Spielzeit 2027 verlost. Die Öffentlichkeit ist herzlich zu der Veranstaltung eingeladen, der Eintritt ist frei. sbg / Foto: Zimmer










7.08.2026 • 18:13 Uhr

René Kopka (SPD): Kofinanzierungshilfe des Landes für Neubau der Sanitäranlage im Freibad Rhüden

Das Land Niedersachsen unterstützt die Stadt Seesen beim Neubau der Sanitäranlage im Freibad Rhüden. Die sogenannte Kofinanzierungshilfe des Landes beläuft sich auf rund 129.500 Euro, wie der zuständige SPD-Landtagsabgeordnete René Kopka berichtet. „Ich freue mich für die Stadt Seesen und insbesondere die Menschen vor Ort, dass somit ein weiterer Schritt zur Realisierung dieses wichtigen Projektes gemacht werden konnte“, so Kopka.

Mit dem Neubau eines modernen und barrierefreien Sanitärgebäudes wird die Infrastruktur des Freibads Rhüden nachhaltig verbessert. Die neuen Duschen, Toiletten und Umkleidebereiche stehen sowohl den Freibadgästen als auch den Sportlerinnen und Sportlern des TSV Rhüden zur Verfügung. „Nun gilt es, das Projekt weiter voranzubringen, damit die Nutzerinnen und Nutzer schnell von den Mitteln profitieren können“, betont Kopka abschließend.

Die meisten EU-Förderprogramme gewähren für Investitionen oder Projekte keine Vollfinanzierung, sondern verlangen von der Antragstellerin oder dem Antragsteller eine Kofinanzierung. Gerade finanzschwache Kommunen können diesen Eigenanteil oft nicht leisten. „Das Land Niedersachsen steuert daher mit den Kofinanzierungshilfen dagegen. Neu ist, dass die Bewerbungen in der zurückliegenden Antragsrunde erstmalig online möglich waren“, erklärt Kopka das Verfahren.

Hintergrund:
Niedersachsen kann in dieser Antragsrunde 41 Projekte in 30 Kommunen mit Kofinanzierungshilfen in Höhe von rund 5,6 Millionen Euro unterstützen. Damit können Vorhaben mit einem Investitionsvolumen von über 19 Millionen Euro realisiert werden.
Interessierte Kommunen können ihre Anträge unbürokratisch online bei ihrem zuständigen Amt für regionale Landesentwicklung einreichen. Stichtag für die nächste Runde ist der 3. März 2027.











7.08.2026 • 18:11 Uhr

Trinkwasser in Teilen des Stadtgebiets kann vorübergehend trüb werden

Die Bad Gandersheimer Stadtwerke informieren über eine geplante Spülung der Nebenleitung Kreiensen durch die Harzwasserwerke. Die Arbeiten finden am Sonnabend, 15. August, ab etwa 22:00 Uhr statt und werden voraussichtlich bis Sonntag, 16. August, gegen 4:00 Uhr andauern. In dieser Zeit kann es im Bereich der Kernstadt oberhalb der Bahnstrecke bis zum Lorowerk sowie im Ortsteil Drei Linden vorübergehend zu einer Trübung des Trinkwassers kommen. Um Kenntnisnahme und Beachtung wird gebeten. sbg











7.08.2026 • 18:08 Uhr

Beatles einmal anders: Achim Lenz begeistert mit literarischer Matinee auf dem Klosterhügel

Ein Vormittag ganz im Zeichen der Beatles: Zur literarischen Matinee „Lenz liest“ hatten die Gandersheimer Domfestspiele gemeinsam mit dem Literaturhaus Bad Gandersheim e.V. am Sonntag ins Café im Klosterhof Brunshausen eingeladen – und zahlreiche Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung. Der lauschige Innenhof des Cafés war sehr gut gefüllt, als Intendant Achim Lenz die Songtexte der legendären britischen Band in deutscher Sprache vortrug.

Dabei zeigte sich eine Seite der Beatles, die im alltäglichen Hören ihrer weltberühmten Songs leicht verborgen bleibt: ihre außergewöhnliche sprachliche Vielfalt. Zwischen poetischen und berührenden Passagen, überraschenden Bildern, feinem Humor und skurrilem Nonsens entfaltete sich die ganze literarische Bandbreite der Texte. Achim Lenz nahm sich Zeit, die deutschen Übertragungen wirken zu lassen und die Texte als eigenständige literarische Werke erfahrbar zu machen. Für das Publikum entstand so eine besondere Begegnung mit bekannten Songs – vertraut und zugleich überraschend neu.

Die Atmosphäre auf dem Klosterhügel trug ihren Teil zum gelungenen Vormittag bei. Die sehr gute Resonanz und die zahlreichen positiven Rückmeldungen zeigten, dass das ungewöhnliche Format den Nerv des Publikums getroffen hat.

„Die Beatles kennt fast jeder – aber ihre Texte noch einmal auf Deutsch zu hören, eröffnet eine ganz neue Perspektive“, so Achim Lenz. „Es hat großen Spaß gemacht, gemeinsam mit dem Publikum diese sprachliche Seite der Beatles zu entdecken.“

Mit der Matinee hat der Intendant der Gandersheimer Domfestspiele einmal mehr gezeigt, wie vielfältig kulturelle Begegnungen rund um die Festspiele sein können: Theater, Literatur, Musik und persönliche Begegnungen verbinden sich dabei zu besonderen Erlebnissen.

Die Gandersheimer Domfestspiele und das Literaturhaus Bad Gandersheim e.V. danken dem Café im Klosterhof Brunshausen und allen Besucherinnen und Besuchern für einen wunderbaren und stimmungsvollen Vormittag.










6.08.2026 • 19:46 Uhr

Das Nahwärmeprojekt kann weiter vorangebracht werden – die Umsetzung ist vorgesehen!

Der Abschluss der Machbarkeitsstudie hat gezeigt, dass eine Erschließung der Straßen
Landwehr, Kohlkamp, Mühlensteg, Kriegerweg, Hohlweg und Kühlerblick möglich ist. Auch die Straße An der Kirche wird voraussichtlich mit in die Maßnahme aufgenommen, da dort inzwischen ausreichend Interesse besteht.

Die bisherige Kostenrechnung ist auf einen Zeitraum von 20 Jahren ausgelegt. Als vorläufige Rechengrundlage wurde zunächst mit einem Baukostenzuschuss pro Anschluss von 6.000 € kalkuliert. Daraus ergibt sich eine monatliche Grundgebühr von etwa 100 € sowie ein Arbeitspreis von 0,10 € pro kWh. Nach der aktuellen Berechnung liegt dieses Modell günstiger als eine Versorgung mit Gas oder Öl. Insbesondere mit dem Blick in die Zukunft. Vergleichstabellen aus der Machbarkeitsstudie können bei Bedarf vorgestellt werden.

Wichtig: Bei diesen Zahlen handelt es sich noch nicht um endgültige Preise. Gemeinsam können wir weiterhin an verschiedenen Stellschrauben arbeiten. So wäre beispielsweise eine niedrigere monatliche Gebühr denkbar; dies würde allerdings voraussichtlich einen höheren Baukostenzuschuss bedeuten oder eine längere Laufzeit auf 25 Jahre bedeuten.

Auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten bleiben ein wichtiger Faktor. Im aktuellen Stand des Gebäudemodernisierungsgesetzes sind weiterhin Förderungen für klimafreundliche Wärmeversorgung und Wärmenetze enthalten.

Die Bioenergie Bad Gandersheim hat zudem für die zahlreichen erforderlichen Genehmigungen positive Rückmeldungen auf ihre Voranfragen erhalten. Die Heizzentrale kann demnach im Kohlkamp errichtet werden. Wer die Baumaßnahmen für das Leitungsnetz bei uns letztlich durchführen wird, befindet sich derzeit noch in Abstimmung.
Die Bioenergie Bad Gandersheim wird nach einem positiven Bescheid bereits die Leitungen für die Oberschule, das Gymnasium, die Grundschule, den EDEKA-Markt, die Gärtnerei sowie die angrenzenden Wohnhäuser bauen und wäre grundsätzlich auch bereit, die Umsetzung in unserem Bereich zu übernehmen.

Auch die Stadtwerke Bad Gandersheim können sich eine Beteiligung an der Umsetzung vorstellen. Darüber hinaus besteht nach wie vor die Möglichkeit, das Leitungsnetz über eine Bürgergenossenschaft zu organisieren. Eine solche Genossenschaft könnte nach der Amortisierung der Investitionen die erwirtschafteten Überschüsse im Sinne ihrer Mitglieder beziehungsweise für weitere gemeinschaftliche Zwecke einsetzen.

Der nächste Meilenstein wird die Veröffentlichung der Kommunalen Wärmeplanung durch die Stadt Bad Gandersheim sein. Damit wird zum Jahresende gerechnet. Danach geht es in eine Phase, in der die Umsetzung angegangen werden kann. Der Verein ZWAG hat hier schon
viel Arbeit im Vorfeld erledigt. Ohne eine vertrauensvolle Information von Mitbürgern an der Haustür kann ein solches Projekt kaum umgesetzt werden. Als Ansprechpartner für die Bürger wird der Verein ZWAG bei der Maßnahme weiterhin gebraucht.

Der Verein ZWAG wird die Maßnahme weiterhin begleiten und als Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen.
Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Interesse an einer aktiven Mitwirkung haben, sprechen Sie mich gern an, schreibt Axel Weiberg. Kontaktdaten: Axel Weiberg
Schlafanger 21
37581 Bad Gandersheim

axel.weiberg@t-online.de
0160 88 75 777
05382 4444










6.08.2026 • 19:41 Uhr

Länderübergreifende Schwerpunktkontrolle "Geschwindigkeit und Fahrtüchtigkeit im Straßenverkehr"

Im Zeitraum vom 05.08.2026, ab 06.00 Uhr, bis zum 06.08.2026, bis 06.00 Uhr, beteiligte sich das Polizeikommissariat Uslar an der länderübergreifenden Schwerpunktkontrolle "Geschwindigkeit und Fahrtüchtigkeit im Straßenverkehr". Im Rahmen dieser Kontrollmaßnahmen stellten Beamtinnen und Beamte des Polizeikommissariats Uslar insgesamt vier Geschwindigkeitsverstöße auf der B 241 zwischen Amelith und Lauenförde fest. Bei erlaubten 100 km/h konnte ein Fahrzeugführer mit 121 km/h gemessen werden. Ferner konnten im Rahmen der Kontrollmaßnahmen, welche ganzheitlich angesetzt wurden, zwei Verstöße gegen die Anschnallpflicht, zwei verbotswidrige Nutzungen von Mobiltelefonen sowie ein Rotlichtverstoß festgestellt werden. Gegen alle Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Ziel dieser ganzheitlichen Kontrollen soll es sein die Verkehrsunfallzahlen deutlich zu senken. Zu den Hauptunfallursachen zählen nach wie vor überhöhte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit, sowie die Teilnahme am Straßenverkehr unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder Medikamenten.











6.08.2026 • 19:40 Uhr

Vollsperrung der Bismarckstraße am Samstag

Wegen einer Sportveranstaltung sind am Samstag, 8. September 2026, die Bismarckstraße, von der Calsowstraße bis zur Borheckstraße sowie der Bereich Am Kehr, von 7.00 bis 21.00 Uhr voll gesperrt.

Im Rahmen der Veranstaltung wird in dieser ein Halteverbot im Bereich der Calsowstraße und Bismarckstraße eingerichtet.

Im digitalen Stadtplan sind größere Baustellen für die Dauer der Maßnahmen zu finden.











6.08.2026 • 19:36 Uhr

Unsere Dörfer sind schön! Kandidatenteam der SPD auf Radtour durch die Harzbörde

Sonntags-Radtour durch die Harzbörde:

1. Los ging’s in Bad Gandersheim bei der Gärtnerei Dörries. Rund ein Dutzend Männer und Frauen aus Ortsverein, Fraktion und Kandidatenliste starten mit dem Fahrrad in die Harzbörde.
2. Erste Station: Das Rückhaltebecken in Seboldshausen. Melina Rosenwinkel zeigt die Besonderheiten ihres Dorfes. Dort feiert u.a. am 29. August der Schützenverein sein 70. Jubiläum. Die Gruppe nahm sich den Fragen und Anliegen der Bürger an.
3. Zweite Station: Die neue Stützmauer in Dannhausen. Norbert Braun berichtet, wie erleichtert die Dannhäuser Bürgerinnen und Bürger darüber sind. Sein Plädoyer: „Die schöne Natur erhalten und nicht durch Photovoltaik-Flächen einschränken!“ Ortsvorsteher Kiehne berichtete von einer gelungenen Wiederherstellung des Sport- und Spielplatzes in Kooperation zwischen Dorfgemeinschaft und Stadt.
4. Dritte Station: Am Thie in Harriehausen. Yvonne Rieke verweist auf die Stärken des größten Dorfes: Starke Dorfgemeinschaft, Feuerwehr, Sportverein, Kita, wirtschaftsstarke Betriebe und viele gemeinsame Feste u.a. im schönen Park. Es wurde aber auch noch einmal deutlich gemacht, wie groß die Problematik mit dem Feuerwehrhaus ist.
5. Vierte Station: Dorfgemeinschaftshaus in Hachenhausen. Milan Gribbe-Kreft zeigt die neue Konstruktion, mit der das beliebte DGH vor dem Abriss bewahrt werden konnte – dank der Initiative von Dorfgemeinschaft, Ortsvorsteher, Dorfmoderation und Stadt. Außerdem wurde die Verkehrsproblematik an der Hauptstraße beleuchtet.

„Es ist immer wieder toll zu sehen, wie schön und vielseitig unsere Dörfer sind“, lautet das Fazit von Anja Görlach. „Diese Tour war informativ und hat Spaß gemacht“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Jonas Schnute. „Alle Dörfer in unserer Stadt haben etwas zu bieten und es lohnt sich, diese zu besuchen.“

















6.08.2026 • 19:33 Uhr

Meilin Fromm lädt zum Frühstück für Menschen mit Behinderung ein

Zuhören statt übereinander reden – unter diesem Gedanken lädt Meilin Fromm gemeinsam mit Eleana Borchers und Kerstin Macke Menschen mit Behinderung oder Beeinträchtigung zu einem gemeinsamen Frühstück ein. Ziel ist es, in ungezwungener Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen und aus erster Hand zu erfahren, wo es in Bad Gandersheim Barrieren gibt und was verbessert werden kann.

„Ich möchte nicht über Menschen mit Behinderung sprechen, sondern mit ihnen. Niemand kennt die Herausforderungen des Alltags besser als die Betroffenen selbst. Genau deshalb ist dieser Austausch so wichtig“, sagt Meilin Fromm.

Beim gemeinsamen Frühstück soll offen über die Erfahrungen der Teilnehmer gesprochen werden. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem folgende Fragen:

* Wo gibt es Barrieren im Alltag?
* Mit welchen Herausforderungen hast du täglich zu kämpfen?
* Was hat sich in den vergangenen Jahren bereits verbessert?
* Welche Wünsche und Ideen hast du für die Zukunft?

Die Organisatorinnen möchten die Anregungen aufnehmen und daraus konkrete Impulse für ein barriereärmeres und inklusiveres Bad Gandersheim entwickeln.

Die Einladung richtet sich ausschließlich an junge und ältere Menschen mit Behinderung oder Beeinträchtigung. Eine Begleitperson ist selbstverständlich herzlich willkommen.

Das Frühstück findet am Freitag, 21. August 2026, um 10:00 Uhr im Boardinghouse Bad Gandersheim statt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um vorherige Anmeldung gebeten.

Anmeldung:

* E-Mail: fromm.meilin@gmx.de
* Telefon: +49 172 2034707










6.08.2026 • 19:28 Uhr

Bad Gandersheim SPD-Vorsitzende Nina Siavwapa erklärt sich zu Sascha Siemens und attackiert die AfD

Mit einem Post auf der Internetseite der SPD hat die AfD am vergangenen Wochenende öffentlich gemacht, dass unser Mitglied und Ratskandidat Sascha Siemens im Jahr 2022 für fünf Monate Mitglied der AfD war. Diesen Umstand hatte Sascha Siemens nach seinem Eintritt in die SPD im Jahr 2025 dem Vorstand des Ortsvereins unmittelbar mitgeteilt. Daraufhin wurde mit ihm ein intensives Gespräch geführt. „Wir waren und sind davon überzeugt, dass Sascha Siemens hinter den

Werten der SPD und denen unseres Grundgesetzes steht“, erklärt die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Bad Gandersheim, Nina Siavwapa. Die frühere Mitgliedschaft war für den Ortsverein daher kein Geheimnis. „Im Nachhinein müssen wir jedoch selbstkritisch feststellen, dass wir diesen Sachverhalt früher transparenter hätten kommunizieren sollen.“
Nach der Veröffentlichung der AfD hat es erneut intensive Gespräche mit Sascha Siemens, den Ratskandidatinnen und Ratskandidaten sowie den Gremien des Ortsvereins gegeben. Dabei wurden die Hintergründe seines Ein- und Austritts aus der AfD umfassend erläutert. Die Aussprache verlief offen, ehrlich und konstruktiv.

„Als SPD bedauern wir sehr, dass es durch die unzureichende Kommunikation zu Irritationen, Unverständnis und Unmut gekommen ist“, so Nina Siavwapa weiter. „Dafür entschuldigen wir uns ausdrücklich.“ Wir vertrauen darauf, dass Sascha Siemens sich weiterhin uneingeschränkt den demokratischen Werten verpflichtet fühlt. Es bestehen für uns keine Zweifel daran, dass wir auch künftig vertrauensvoll mit ihm zusammenarbeiten werden.

Gleichzeitig halten wir es für richtig, dass Sascha Siemens sich aufgrund der Debatte um seine politische Vergangenheit aus dem aktuellen Kommunalwahlkampf zurückzieht. Diese Diskussion darf nicht die wichtigen Zukunftsthemen für unsere Stadt überlagern.
Als SPD Bad Gandersheim sind wir Teil der ältesten demokratischen Partei Deutschlands, die während der NS-Zeit verboten wurde und deren Mitglieder verfolgt und ermordet wurden. Mit großer Sorge beobachten wir das Erstarken demokratiefeindlicher Kräfte. Die AfD wird inzwischen in mehreren Bundesländern als gesichert rechtsextremistisch eingestuft, in Niedersachsen gilt dies seit Februar 2026. Nach Einschätzung der Verfassungsorgane richtet sich die Partei gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung.

Ein Blick in das aktuelle Wahlprogramm der AfD Sachsen-Anhalt verdeutlicht aus unserer Sicht diese Ausrichtung. Dort werden beispielsweise Menschen mit Migrationsgeschichte pauschal als Ursache des Fachkräftemangels dargestellt, ein rückwärtsgewandtes Familienbild propagiert, die Abschaffung der schulischen Inklusion gefordert und Kulturpolitik auf eine nationale Identität ausgerichtet. Für uns stehen solche Positionen im klaren Widerspruch zu einer offenen, vielfältigen und demokratischen Gesellschaft.

Leider fallen zunehmend Menschen auf die populistischen Parolen der Rechtsextremen herein. Umso wichtiger ist es, dass Menschen Konsequenzen ziehen, sich von solchen Positionen distanzieren und sich aktiv für Demokratie einsetzen. Genau diesen Weg hat Sascha Siemens eingeschlagen. Wir wünschen uns, dass weitere Menschen diesem Beispiel folgen und sich in demokratischen Parteien oder gesellschaftlichen Organisationen engagieren.

Die SPD Bad Gandersheim würde es außerdem begrüßen, wenn die zuständigen Bundesorgane einen Antrag auf ein Verbot der AfD auf den Weg bringen würden.










6.08.2026 • 19:21 Uhr

Niedersachsens Ministerpräsident offen für Abschwächung von Klimaziel - Arbeitsplätze sich wichtiger!

Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies stellt das zentrale deutsche Klimaziel zur Disposition. Wenn dadurch Arbeitsplätze und Industrie gesichert würden, könne Klimaneutralität auch erst 2048 statt 2045 erreicht werden.

Hannover/Hamburg (epd). Zur Rettung von Arbeitsplätzen ist Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) bereit, die deutschen Klimaziele aufzuweichen. «Wenn es gelingt, Arbeitsplätze in unserem Land zu sichern und die Wirtschaft zu stabilisieren, und ich dafür in Kauf nehmen muss, dass wir die Klimaneutralität nicht 2045, sondern erst 2048 erreichen, dann bin ich dazu bereit», sagte er der Hamburger Wochenzeitung «Die Zeit» (Donnerstag). epd










6.08.2026 • 19:17 Uhr

Lebenslange Haft nach Anschlag auf ver.di-Demo in München

Bei dem Anschlag auf einen ver.di-Demonstrationszug in München im Februar 2025 wurden zwei Menschen getötet und viele weitere verletzt. Der Täter wurde nun zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.
Im Prozess um den Auto-Anschlag auf eine ver.di-Demonstration in München ist der Angeklagte zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Farhad N. sei wegen Mordes in zwei Fällen, versuchten Mordes in 23 Fällen, gefährlicher Körperverletzung in 19 Fällen, vorsätzlicher Körperverletzung in drei Fällen und schwerer Gefährdung des Straßenverkehrs schuldig
gesprochen worden, urteilte das Münchner Oberlandesgericht am Donnerstag (AZ: 7 St 3/25).

Er habe «mit absolutem Vernichtungswillen» gehandelt, hieß es. Der 7. Strafsenat habe festgestellt, dass die Schuld des Angeklagten besonders schwer wiege. epd










6.08.2026 • 19:12 Uhr

Der Förderverein Stadthalle Northeim lädt auch in der Saison 2026/2027 im Kulturkreis zu einem abwechslungsreichen Abonnement mit vier hochkarätigen Veranstaltungen ein.

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Der Kulturkreis startet am 27.November 2026 mit „Es ist nur eine Phase, Hase“ von Stefan Vögel frei nach dem gleichnamigen Buch von Maxim Leo und Jochen Gutsch. Mischa und Christiane sind glücklich verheiratet, ihr Sohn studiert erfolgreich Medizin und so könnten sie eigentlich ein sorgenfreies Leben führen. Doch zu Mischas 50. Geburtstag bietet ihm sein Chef nicht nur die Altersteilzeit, sondern sogar die sofortige Kündigung bei voller Rente an. Mischa, gerade noch mitten im Leben, fühlt sich auf einmal alt. Sehr alt. Christiane erkennt dieses jammernde Häufchen Elend kaum wieder. Als dann noch die besten Freunde zur Geburtstagsfeier kommen, beginnt sich ein emotionaler Sturm zusammenzubrauen: Der Beginn der Alterspubertät. Ein Rennrad wird angeschafft, ein Fitnessraum gebaut und der gesamte bisherige Lebensentwurf auf den Kopf gestellt, so dass keiner der Beteiligten unverändert aus diesem Abend geht. „Es ist nur eine Phase, Hase“ ist eine hoch amüsante und pointierte Komödie über den ganz besonderen Lebensabschnitt der Alterspubertät. 
Mit: Götz Otto, Katja Studt, Thorsten Nindel, Nicola Ransom, Louis Held
Regie: Ute Willing/ Bühne & Kostüm: Tom Grasshof

Weiter geht es am 30. Januar 2027 mit dem Drama „Wilhelm Tell“ von Friedrich Schiller
Ein Apfel, ein Hut und ein Volksaufstand! Der berühmteste (Schweizer) Apfel der deutschen Literatur hilft wieder dabei, einen Aufstand anzuzetteln. In ihrem Ringen um die Herrschaft über die Schweiz unterdrücken die habsburgischen Fürsten die Bevölkerung. Um seine uneingeschränkte Macht über die Schweiz zu zeigen, setzt der Landvogt Gessler einen Stellvertreter ein, der genauso unterwürfig gegrüßt werden soll wie Gessler selbst – dieser Stellvertreter ist aber nichts weiter als ein Hut auf einem Stock. Als der Titelheld Wilhelm Tell sich weigert, den Apfel vom Kopf seines Sohnes zu schießen, droht der Vogt ihm mit lebenslänglicher Haft. Gesagt, getan, geschossen – Tell trifft den Apfel, aber weil er einen zweiten Pfeil bereitgelegt hat, um notfalls aus Rache Gessler zu erschießen, fangen die Mühlen der Unterdrückung an zu mahlen. In dem klassischen Stück werden die großen Themen Unterdrückung, Herrschaft und Befreiung gezeigt. Wie hoch ist der Preis, den jede_r entrichten muss, um die eigene Freiheit und die Freiheit des Landes, in dem man lebt, zu sichern? Und ist es gut, sich da, wo Zwang und Unrecht herrschen, wo Äpfel von Köpfen geschossen werden müssen, einen zweiten Pfeil bereitzulegen? 
Eine Aufführung des Theater für Niedersachsen, Hildesheim 
Inszenierung: Dominic Friedel, Bühne: Lars Linnhoff, Kostüme: Moritz Haakh


„Chocolat“ ist die dritte Kulturkreisveranstaltung am 25. Februar 2027. Ein betörendes Märchen für Erwachsene, eine klassische Screwball Komödie, mit der mitreißenden Live-Musik im Stile Django Reinhardts mit den Les Manouches Du Tannes . Die Geschichte: Eine junge, alleinerziehende Mutter eröffnet am Kirchplatz eines kleinen, südfranzösischen Dorfes eine Pâtisserie, einen kleinen Tempel für feinste Schokoladen. Für den Dorfpfarrer ist diese Art der "Verführung" absolut inakzeptabel. Rigoros verbietet er den Mitgliedern seiner Gemeinde jeden Umgang mit der jungen Frau - und wird zu ihrem großen Gegenspieler. Auf äußerst amüsante Weise prallen zwei Lebenshaltungen aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Die Abneigung gegen alles Fremde auf der einen Seite, Offenheit und Genuss auf der anderen. Erzählt wird diese Geschichte von einem virtuosen Quartett um den Akkordeonisten Valentin Butt und den Geiger Roland Satterwhite – und von dem faszinierenden Schauspieler-Paar Ann-Kathrin Kramer und Harald Krassnitzer. Sie zählt seit mehr als zwanzig Jahren zur Crème der deutschsprachigen Filmschauspielerinnen. Er verkörpert seit vielen Jahren den wunderbaren Wiener "Tatort"-Kommissar. Der Grantler und die charmante Verführerin - zwei Figuren, die den beiden sympathischen Schauspielern geradezu auf den Leib geschneidert sind. Eine faszinierende Mischung aus Schauspiel, Lesung und Konzert.

In der Komödie von Flavia Coste „NEIN ZUM GELD! am 10.April 2027 schließt der Kulturkreis 2026/2027 mit einem Gastspiel des JT Göttingen.
Richard ist ein Glückspilz. Er hat 162 Millionen Euro im Lotto gewonnen. Doch beim gemeinsamen Abendessen eröffnet er seiner Frau Claire, seiner Mutter Rose und seinem besten Freund Etienne, dass er den Gewinn nicht annehmen wird. Was als ruhige Mitteilung beginnt, eskaliert zu einer Diskussion um Werte, Prinzipien und pure Verzweiflung. »Nein zum Geld!« ist eine groteske Gesellschaftssatire, die das Publikum damit konfrontiert, welchen Wert Geld im Leben hat – ein hoch aktuelles Thema in Zeiten steigender Inflation. Im Zentrum der Handlung steht ein Lottogewinn und die Frage, ob Geld glücklich macht.

Der Förderverein engagiert sich seit Jahren dafür, dass der Kulturkreis Northeim seinem Publikum außergewöhnliche Theatererlebnisse bieten kann. Immer wieder gelingt es, renommierte Schauspielerinnen und Schauspieler sowie hochkarätige Produktionen nach Northeim zu holen und damit kulturelle Highlights direkt vor Ort erlebbar zu machen. So auch wieder in der neuen Saison.
Gleichzeitig liegt dem Förderverein die Verbundenheit mit der Region am Herzen. Deshalb gehören Kooperationen mit dem Theater für Niedersachsen und dem Jungen Theater Göttingen ebenso selbstverständlich zum Programm. Sie stärken die kulturelle Vielfalt in Südniedersachsen und schaffen ein abwechslungsreiches Angebot für unterschiedlichste Interessen.
Damit dies auch in Zukunft erhalten bleibt, sind treue Besucherinnen und Besucher von großer Bedeutung. Ein Abonnement ist weit mehr als der regelmäßige Besuch von Vorstellungen – es ist ein Beitrag dazu, kulturelle Angebote in Northeim langfristig zu sichern. Wer ein Abo abschließt, unterstützt dabei, dass auch künftig große Namen, spannende Inszenierungen und starke regionale Verbindungen das kulturelle Leben der Stadt bereichern können.
Alle 4 Kulturkreis-Veranstaltungen als ABO buchen für 40€, 65€, 80€ oder 95€ Anfragen per Tel. 05551/966435 oder direkt an abo@foerderverein-stadthalle-northeim.de. Beginn ist jeweils 20:00 Uhr, nur „Chocolat“ beginnt 19:00 Uhr.

Fotos Oliver Fantitsch/ tfn / Steffen Nimmesgern










6.08.2026 • 12:00 Uhr

Führerscheinumtausch: Antragsservice in Einbeck entfällt an vier Terminen

Die zusätzliche Möglichkeit, Anträge auf Führerscheinumtausch in der Zulassungsstelle Einbeck abzugeben, entfällt an den Dienstagen 11., 18. und 25. August sowie 1. September 2026 wegen personeller Engpässe während der Urlaubszeit.

Betroffen sind ausschließlich Anträge zum Umtausch von Papier- oder älteren Kartenführerscheinen in den neuen EU-Kartenführerschein. Andere Fahrerlaubnisangelegenheiten werden in der Außenstelle Einbeck grundsätzlich nicht bearbeitet.

In der Zulassungsstelle Uslar ist der Führerscheinumtausch weiterhin dienstags von 8 bis 11.30 Uhr möglich.
Ab Dienstag, 8. September 2026, wird der Antragsservice in Einbeck voraussichtlich wieder angeboten.lpd










6.08.2026 • 09:22 Uhr

Erfolgreich beim Aufspüren von Einbrechern, Kupferdieben, Brandstiftern und Lost Placern - FisWMG-Redaktion sprach mit Alex und Sven von der "Bürgerwehr" in Bad Gandersheim

Seit über einem Jahr sind sie auf der Lauer. Wenn es dunkel wird in Bad Gandersheim beginnt ihr Job. Dann sind sie mutmaßlich den Einbrechern, Kupferdieben, Brandstiftern und Lost Playern auf der Spur. Und sie haben bei ihren geheimen Observationen Erfolge. Die finalen Festnahmen überlassen sie der alarmierten und informierten Polizei!

Observationen im
Einvernehmen mit dem
Ex-Eigentümer Nuri Celik

Im Einvernehmen mit dem früheren Eigentümer der leerstehenden "Roswitha-Klinik" an der Hildesheimer Straße Nuri Celik und einer seiner Vertrauenspersonen richten sie ihre Augen besonders auf leerstehende Immobilien in der südniedersächsischen Stadt Bad Gandersheim. Dazu gehört das Gebäude der ehemaligen "Roswitha Klinik". Für dieses seit über ein einem Jahrzehnt leerstehende Gebäude haben Alex und Sven auch die Schlüsselgewalt.

Hier trafen wir die Protagonisten des ehrenamtlichen Sicherheitsdienstes einer größeren Gruppe in der Region, die Alex und Sven selbst als "Bürgerwehr" bezeichnen, zu einem knapp 90-minütigen exklusiven Recherchemeeting.

Einblicke in das
kriminelle Geschehen
nachts in Bad Gandersheim

Wo einst Kurgäste und Patienten morgens ihr Frühstück einnahmen berichteten sie dem Reporter von zum Teil abenteuerlichen Fällen und ihren spektakulären Einsätzen, die abseits aller Öffentlichkeit eines erschreckendes Maß an Aktivitäten krimineller Personen nachts in der Roswithastadt offenbaren. Auch über ihren Erfolge und Kooperationen mit der Polizei ließen sie sich authentisch vernehmen. red


Die exklusiven Bilddokumente zeigen die Protagonisten/innen der "Bürgerwehr" in Bad Gandersheim im ehemaligen Frühstückssaal der leerstehenden Ex-Roswitha-Klinik. Dort unterhielt sich das RedaktionsNetzwerkSüdniedersachsen mit Alex, Sven, Natalie und Saskia über ihre ehrenamtlicher Sicherheitsarbeit. Weitere Motive zeigen Beute von Kupferdieben, Einbruchspuren und die Festnahme eines erwischten Einbrechers, den die alarmierte Polizei abführte.

Weitere Berichterstattung!










6.08.2026 • 08:45 Uhr

Weitergewährung der Hilfe zum Lebensunterhalt und Grundsicherung ab sofort online möglich

Landkreis erweitert digitale Angebote im Fachbereich Soziale Leistungen
Der Landkreis Northeim baut seine digitalen Angebote im Fachbereich Soziale Leistungen weiter aus. Bürgerinnen und Bürger können Anträge auf Weitergewährung der Hilfe zum Lebensunterhalt und der Grundsicherung ab sofort online einreichen. Neu ist außerdem der Einsatz eines Telefonbots, der die telefonische Erreichbarkeit verbessert.

Bereits seit einiger Zeit können über die Internetseite des Landkreises verschiedene Leistungen digital beantragt werden. Dazu gehören unter anderem Wohngeld sowie Leistungen aus dem Bereich Bildung und Teilhabe. Das Angebot wurde nun um die Möglichkeit erweitert, Anträge auf Weitergewährung der Hilfe zum Lebensunterhalt und der Grundsicherung online einzureichen. Erforderliche Unterlagen können zudem rund um die Uhr über die Internetseite nachgereicht werden.

Künftig unterstützt auch im Fachbereich Soziale Leistungen ein Telefonbot die telefonische Erreichbarkeit. Der Telefonbot kommt insbesondere dann zum Einsatz, wenn sich die Mitarbeitenden auf die Bearbeitung von Anträgen konzentrieren, um eine zeitnahe Auszahlung der Leistungen sicherzustellen. Anliegen werden aufgenommen und an die zuständige Stelle weitergeleitet. Der persönliche Kontakt bleibt aber weiterhin die Regel.

Bewährt hat sich auch die im vergangenen Jahr eingeführte Online-Terminvergabe. Bürgerinnen und Bürger können Termine jederzeit über die Internetseite des Landkreises buchen. Zusätzlich stehen im Kreishaus sowie in der Außenstelle in der Wallstraße 40 in Northeim Terminals für die Terminbuchung bereit. Am Tag des Termins ist dort außerdem eine Anmeldung möglich. Das sorgt für einen strukturierten Ablauf und hilft, Wartezeiten zu reduzieren. lpd










6.08.2026 • 08:44 Uhr

Badeunfälle: Schwimmmeister sehen auch Eltern in der Verantwortung

In diesem Sommer sind bundesweit deutlich mehr Menschen ertrunken als in früheren Jahren. Bademeister sehen auch die Eltern in der Pflicht, dafür zu sorgen, dass ihre Kinder schwimmen lernen.

Angesichts einer hohen Zahl von tödlichen Badeunfällen in diesem Sommer fordert der Bundesverband Deutscher Schwimmmeister Eltern auf, sich um die Schwimmfähigkeit ihrer Kinder zu kümmern. «Viele Eltern kümmern sich heute viel zu wenig darum,
dass ihre Kinder sicher schwimmen lernen», sagte der Verbandspräsident Peter Harzheim der Düsseldorfer «Rheinischen Post» (Donnerstag). Statt sich ihren Kindern zu widmen, würden sich Eltern im Freibad mit ihren Smartphones beschäftigen. Smartphones in Freibädern nannte er «eine Katastrophe».

Der Verbandspräsident beklagte auch einen Personalmangel in vielen Bädern. «Uns fehlen mehr als 3.000 Bademeister», erklärte er. Wegen des Personalmangels müssten die Öffnungszeiten in Schwimmbädern verkürzt werden. «Darunter leidet wiederum die Schwimmfähigkeit junger Menschen», monierte Harzheim. Für Juni hatte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) bekannt gegeben, dass mindestens 99 Menschen bundesweit ertrunken sind - so viele Todesfälle wie seit dem Juni des Hitzesommers 2003 nicht mehr.

# Linkspartei: Deutschland
darf kein «Land der
Nichtschwimmer» werden

Die Partei «Die Linke» forderte mehr Investitionen in Schwimmbäder. «Wer nichts oder zu wenig gegen marode oder fehlende Schwimmbäder tut, nimmt Jahr für Jahr immer mehr Badeunfälle in Kauf», sagte die Linken-Politikerin Janine Wissler der Zeitung. Nötig seien «mindestens eine Milliarde Euro jährlich für die Schwimmbäder bis Mitte der 2030er Jahre». Zudem brauche es mehr und besseren Schwimmunterricht sowie einen kostenlosen Eintritt für alle Kinder. Deutschland dürfe «kein Land der Nichtschwimmer werden». epd










6.08.2026 • 08:37 Uhr

Zigarettenautomat in Ortsteil von Bad Sachsa gesprengt - Rund 5.000 Euro Schaden, Täter flüchtig

Im Ortsteil Tettenborn-Kolonie (Bad Sachsa, Landkreis Göttingen) haben Unbekannte Ende Juli einen Zigarettenautomaten vermutlich mit einem Böller gesprengt. Das Gerät wurde bei der Explosion erheblich beschädigt. Die Polizei stellte Reste des pyrotechnischen Gegenstandes und mehrere Schachteln Zigaretten bei der Befundaufnahme sicher. Hinweise auf den oder die
Täter gibt es bislang nicht. Die Ermittlungen dauern an.

Die Tat ereignete sich nach bisherigen Erkenntnissen in der Nacht zum 29. Juli (Montag) an der Steinlohstraße. Erste Schätzungen gehen von einem verursachten Gesamtschaden in Höhe von rund 5.000 Euro aus.

Eine Anwohnerin hatte in der Nacht gegen 02.30 Uhr einen lauten Knall gehört. Es wird angenommen, dass es sich hierbei um die genaue Tatzeit handelt.

Zeugen oder andere Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden
gebeten, sich unter Telefon 05524/963-0 bei der Polizei Bad Lauterberg zu
melden. jk










5.08.2026 • 17:32 Uhr

Jäger-Hochsitz abgefackelt - Polizei sucht Zeugen

Die Kreispolizei in Höxter berichtet: Am Montagabend, 3. August, geriet in einem Waldstück zwischen Warburg-Germete (Landkreis Höxter) und der Autobahn 44 ein Hochsitz in Brand. Gegen 20.55 Uhr ging die Meldung über das Feuer bei Polizei und Feuerwehr ein. Die Feuerwehr löschte den Brand und verhinderte, dass die Flammen auf den angrenzenden Waldbereich übergriffen. Der Hochsitz wurde jedoch vollständig zerstört. Der entstandene Sachschaden liegt bei rund 500 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer Beobachtungen gemacht hat oder Angaben zum Brandgeschehen machen kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 05271/962-0 bei der Polizei Höxter zu melden./rek










5.08.2026 • 17:17 Uhr

Neue Nachwuchskräfte starten beim Landkreis Northeim Landrätin begrüßt neue Kollegen/innen und gratuliert zu erfolgreichen Abschlüssen

Beim Landkreis Northeim hat sich zum Ausbildungsstart einiges getan: Zehn neue Nachwuchskräfte haben am 3. August ihre Ausbildung beziehungsweise ihr Studium begonnen. Gleichzeitig wurden bei einer Feierstunde diejenigen geehrt, die ihre Ausbildung oder Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen haben.

Von den zehn neuen Kolleg*innen beginnen fünf ein duales Bachelor-Studium im Bereich Verwaltungswissenschaft. Eine weitere Person startet mit dem dualen Studium Soziale Arbeit. Hinzu kommen eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration sowie zwei Ausbildungen zur/zum Verwaltungsfachangestellten.

Eine weitere Nachwuchskraft beginnt zum 1. September 2026 das duale Studium Verwaltungsdigitalisierung und -informatik.

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel begrüßte die neuen Nachwuchskräfte persönlich in der Kreisverwaltung. Für die ersten Tage wurde außerdem eine Einführungswoche vorbereitet. Organisiert wird sie von der Jugend- und Auszubildendenvertretung gemeinsam mit der Ausbildungsleitung. Dabei lernen die neuen Kolleg*innen verschiedene Bereiche der Kreisverwaltung kennen und bekommen einen ersten Einblick in ihre zukünftigen Aufgaben.

Der Landkreis Northeim bildet regelmäßig in unterschiedlichen Berufen und Studiengängen aus. Auch für das kommende Jahr werden wieder Nachwuchskräfte gesucht. Bewerbungen für die Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten sind bis zum 23. September 2026 möglich. Für die Ausbildung zur Kreisinspektor-Anwärterin beziehungsweise zum Kreisinspektor-Anwärter endet die Bewerbungsfrist am 7. Oktober 2026. Weitere Informationen gibt es unter www.landkreis-northeim.de/karriere.

17 Nachwuchskräfte
schließen Ausbildung
erfolgreich ab

Neben der Begrüßung der neuen Nachwuchskräfte gab es auch Grund zum Gratulieren: 17 Personen haben ihre Ausbildung oder ihr duales Studium beim Landkreis Northeim erfolgreich beendet. 15 von ihnen bleiben der Kreisverwaltung erhalten und setzen dort ihren beruflichen Weg fort.

Sechs Personen schlossen die dreijährige Ausbildung zur beziehungsweise zum Verwaltungsfachangestellten ab. Vier Absolventen beendeten das duale Bachelor-Studium Allgemeine Verwaltung und dürfen nun den Titel Kreisinspektor tragen. Zwei weitere Personen schlossen das duale Studium Soziale Arbeit und eine Person eine Ausbildung zur Sozialmedizinischen Assistentin erfolgreich ab Zudem beendeten jeweils eine Person eine Ausbildung zur Veterinärassistentin und zum Fachinformatiker in der Fachrichtung Systemintegration.

Bei einer Feierstunde überreichte Landrätin Astrid Klinkert-Kittel die Abschlusszeugnisse und Urkunden. Als kleine Erinnerung an den Beginn ihres Berufslebens erhielten die Absolvent*innen außerdem ein Präsent. Auch Vertreterinnen des Personalrats, der Jugend- und Auszubildendenvertretung sowie des Referats 2 – Zentrale Dienste und Finanzen gratulierten.

Weiterhin haben zwei Personen den Angestelltenlehrgang II erfolgreich abgeschlossen. Damit haben sie sich für zusätzliche und anspruchsvollere Aufgaben innerhalb der Kreisverwaltung qualifiziert.


Zu den Bildern: .
1) Neue Nachwuchskräfte Landkreis Northeim – Zu sehen sind die neuen Nachwuchskräfte des Landkreises Northeim, die zum 1. August bei der Kreisverwaltung angefangen haben, mit Ausbildungsleitung Anna-Lisa Moiseenko und Anessa Dittrich 1. und 2. v.l.), Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (3.v.l.) und Vertretern der Jugend und -Auszubildendenvertretung (ganz rechts).

2) Fertige Nachwuchskräfte Landkreis Northeim – Zu sehen sind einige der ausgelernten Nachwuchskräfte bzw. Absolvent*innen des Angestelltenlehrgangs I und II der Kreisverwaltung, mit Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (4.v.r.), Ausbildungsleitung Anessa Dittrich (2.v.r.) und Anna-Lisa Moiseenko (1. v.r.), Personalratsvorsitzende Marion Niggl-Stadniczuk (6. v.l.) sowie Vertretungen der Jugend und Auszubildendenvertretung (1., 7. u. 10. v.r.)










5.08.2026 • 17:11 Uhr

Torwart erhält ersten Profivertrag: Jonas Schwanke unterschreibt bis 2028 bei Hannover 96

Ein weiteres Talent aus der 96-Akademie wird für seine starke Entwicklung belohnt: Jonas Schwanke hat seinen ersten Profivertrag unterschrieben. Der 19-jährige Torwart wird bis zum 30. Juni 2028 an den Klub gebunden.
Schwanke wurde in Lübeck geboren und wechselte im Sommer 2023 vom Niendorfer TSV in die U19 von Hannover 96. Seit dem vergangenen Sommer trainiert der Torhüter durchgängig im Kreis der Profimannschaft unter Cheftrainer Christian Titz und Torwarttrainer Michael Ratajczak. Spielpraxis sammelt er in der Regionalliga Nord im Tor der U23 von Hannover 96.
96-Sportdirektor Ralf Becker: „Jonas ist vor drei Jahren vom Niendorfer TSV zu uns in die Akademie gekommen, ohne zuvor ein Nachwuchsleistungszentrum durchlaufen zu haben. Seitdem hat er sich sowohl als Persönlichkeit als auch insbesondere in Bezug auf sein Torwartspiel unglaublich gut entwickelt. Den Lizenzspielervertrag hat er sich über seine Leistungen als Rückhalt unserer U23 sowie über sein Engagement und seinen Arbeitseifer, die er tagtäglich im Training einbringt, absolut verdient. Wir begleiten ihn sehr gern auf seinem weiteren Weg, weil wir wissen, dass seine Entwicklung noch lange nicht vorbei ist und er noch viel Potenzial hat.“
Jonas Schwanke: „Das Gefühl, den ersten Profivertrag zu unterschreiben, ist wirklich einzigartig. Ich habe lange und hart darauf hingearbeitet. Ich bin ja erst vergleichsweise spät in die 96-Akademie gekommen. Das war für mich ein sehr wichtiger Schritt, den ich immer wieder genauso gehen würde. Dort wurde ich wirklich gut gefördert und konnte mich stetig weiterentwickeln. Jetzt freue ich mich und bin
extrem stolz, dass ich den Weg in den Profifußball gehen darf. Gleichzeitig weiß ich natürlich, dass weiterhin viele Aufgaben vor mir liegen. Dafür werde ich weiter Gas geben.“ red/Foto: Hannover 96










5.08.2026 • 17:04 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet - Mobile Messungen in der 33. Kalenderwoche 2026

In der Woche vom 10.08.2026 bis 16.08.2026 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:

Montag 10.08.2026, Raum: Katlenburg-Lindau / Northeim
Dienstag 11.08.2026, Raum: Bad Gandersheim / Kalefeld
Mittwoch 12.08.2026, Raum: Einbeck / Dassel
Donnerstag 13.08.2026, Raum: Moringen / Uslar
Freitag 14.08.2026, Raum: Nörten-Hardenberg / Hardegsen

Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag (10.08.2026) bis Montag (17.08.2026) im Raum Katlenburg-Lindau eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.lpd/ Fotos: FisWMG












5.08.2026 • 17:02 Uhr

Die Schlacht mit Plakaten und Vandalismus sorgt für Unmut! Bürgermeister in Bad Gandersheim bittet Vertrauensleute zum Rapport

Die unglaubliche Flut von Wahlplakaten in Bad Gandersheim und ihre teilweise Zerstörung durch Vandalismus hat für Unmut und Empörung gesorgt. Aus allen Parteien, der Wählergemeinschaft und von Bürgern seien Beschwerden eingegangen, bestätigte die Wahlleitung in Person von Bürgermeister Niklas Kielhorn.
Um den Ärger über zu viele Plakate an Laternenmasten, Handgreiflichkeiten an Plakaten und anderen Manipulationen zu besprechen hat der Bürgermeister die Vertrauensleute der Parteien und Wählergemeinschaft zu einem nichtöffentlichen „Runden Tisch“ eingeladen. Dabei will die Wahlleitung Vorschläge für einen geordneten Umgang mit Wahlplakaten im
öffentlichen Raum vortragen.
Umstritten ist beispielsweise die Praktik, einzelne Lasternmasten mit drei und mehr Plakaten übereinander zu zupflastern oder Plakate von Mitbewerbern zu verschieben.
Die AfD beklagt massiven Vandalismus und Attacken gegen ihre Plakatwerbung. Die Sachbeschädigungen sind dem Vernehmen nach bei der Polizei angezeigt. red/Fotos: FisWMG
Weitere Berichterstattung.










5.08.2026 • 17:01 Uhr

40 Jahre im Öffentlichen Dienst: Marion Bertram besonders für lange Dienstzeit und Einsatz gewürdigt

Seit nunmehr 40 Jahren gehört Marion Bertram dem Öffentlichen Dienst an. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Rathaus wurde dies durch Bürgermeister Niklas Kielhorn, Fachbereichsleitung „Bau, Ordnung, Bürgerdienste“ Christoph Renziehausen, der Personalratsvorsitzenden und Standesbeamtin Melanie Beismann, sowie der Standesbeamtin Anke Grützner gewürdigt. Sie sprachen der Jubilarin ihren Glückwunsch und den Dank für ihre langjährige, vorbildliche Arbeitsleistung aus.
Marion Bertram begann vor 40 Jahren ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Bad Gandersheim. Nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung im Juli 1989 wurde sie übernommen und in verschiedenen Tätigkeitsbereichen eingesetzt. So trat sie als erstes eine Stelle als Sachbearbeiterin im Bauamt an und arbeitete bis Ende Mai 2007 auf dieser Position. Anschließend wechselte sie in die Zentrale Finanzbuchhaltung, wo sie bis Oktober 2022 in leitender Funktion tätig war.
Während dieser Zeit übernahm Marion Bertram zusätzlich verschiedene Sonderaufgaben. So war sie von August 2012 bis Februar 2015 Ansprechpartnerin für Korruptionsbekämpfung. Darüber hinaus unterstützte sie von Mitte 2012 bis 2018 die Ordnungsverwaltung und war von März bis Oktober 2022 erneut in der Bauverwaltung sowie zeitweise im Sachgebiet Familien-, Jugend- und Kinderangelegenheiten tätig.
Von Oktober 2022 bis Mai 2023 arbeitete Marion Bertram wieder ausschließlich als Sachbearbeiterin in der Finanzbuchhaltung. Im Anschluss wurde sie von Juni 2023 bis Juni 2025 erneut in der Bauverwaltung eingesetzt.
Seit Juli 2025 ist sie im Standesamt tätig. Nach erfolgreichem Besuch des Grundseminars wurde sie im August desselben Jahres zur Standesbeamtin bestellt. In dieser Funktion begleitet sie Bürgerinnen und Bürger Bad Gandersheims in vielen wichtigen Lebenssituationen. So führt sie unter anderem Eheschließungen durch und beurkundet Geburten sowie Sterbefälle. Darüber hinaus ist sie eine wichtige Ansprechpartnerin für Bürgerinnen und Bürger sowie Behörden. sbg
Zum Bild:
von links: Anke Grützner, Melanie Beismann, Marion Bertram, Christoph Renziehausen, Bürgermeister Niklas Kielhorn. Foto: Zimmer










5.08.2026 • 16:57 Uhr

35. KWP-Festival am 14. und 15. August in Göttingen

Das Open-Air-Festival im Kaiser-Wilhelm-Park (KWP) in Göttingen ist zurück und findet von Freitag, 14. August 2026, bis Samstag, 15. August 2026, statt. Bereits zum 35. Mal treten internationale Bands, spannende Größen aus nationaler Ebene und Talente aus der Göttinger Musikszene auf.

Line-Up: Freitag, 14. August 2026
Am Freitag, 14. August 2026, tritt die deutsche Indie-Pop-Ikone Paula Carolina (22.00 Uhr) als Headliner auf. Ein Paula Carolina Konzert heißt, rebellieren und erwachsen werden. Sie singt über Gesellschaftskrisen und Berlin, mit einer großen Packung Sarkasmus im Gepäck. Ihr neustes Album „Wild“ kam im März 2026 mit Hits wie „Darf sie das?“ heraus. Paula Carolina ist schrill, auffällig und ehrlich. Zwischen Basslines und E-Gitarren entsteht mit ihr ein Live-Erlebnis, bei dem es unmöglich ist, sich nicht mitreißen zu lassen.

Raum 27 (20.00 Uhr) ist die Sorte von Band, bei der man sofort hört, dass sie ihre Musik mit großem Engagement, Fleiß und Herzblut angehen. Dank genau dieses Engagements haben bis heute bereits mehrere ihrer Singles die Millionen-Marke auf den Streaming-Plattformen geknackt und kein Ende ist in Sicht. Raum 27 wagen den schwierigen Spagat, sich als Band im Genre Pop-Musik neu erfinden zu wollen und dabei doch relevante, moderne und tanzbare Songs zu schreiben. Zudem gehören Sänger Tristan und Multi-Instrumentalist Mathis einer Generation an, die zusätzlich zu persönlichen Sorgen und Ängsten mit steigendem psychischem Druck, Klima-Problemen und der ständigen Konfrontation mit dem „perfekten Leben“ auf den Social-Media-Plattformen zu kämpfen hat. Das Ergebnis sind Texte mit Mehrwert kombiniert mit einem ausgereiften Gefühl für Melodien und einem Hang zur Melancholie.

Den Abend beenden wird die Musikkünstlerin Dilla (23.30 Uhr). Dilla in eine Schublade zu stecken, ist nahezu unmöglich. Sowohl in ihrer Musik als auch in ihrer Künstleridentität gab es von Anfang an nur ein Leitmotiv, und das ist Dilla selbst. Mit schnellen Beats, Einflüssen aus dem Indie, Punk und Tech-House hat sie sich 2021 mit ihren ersten Veröffentlichungen schnell einen Platz in den Herzen unzähliger Musikliebhaber*innen erarbeitet, der sich mit jedem weiteren Genre- und Richtungswechsel nur noch stärker manifestiert. Heute kann man sich in ihrer Diskografie von tiefen Balladen über frische NDW-Sounds ohne Probleme zu Punk, Funk, Hip-Hop und Pop bewegen. Dass ihre Fans ihr trotz der vielen Abwechslung treu bleibt, liegt zu großem Teil an Dillas einzigartigem Schreibstil, der diverse Genre-Konstrukte wie ein roter Faden miteinander verstrickt.

Im letzten Jahr gab es kein KWP, daher haben sich die Gewinner des Local Heroes Vorentscheids 2025, Shakin Hands (19.00 Uhr) ihren Platz auf der großen Bühne in diesem Jahr mehr als verdient. Was als Duo 2021 im Wohnzimmer-Studio begann, ist inzwischen zu fünf Freund*innen gewachsen, die unter dem Namen Shakin Hands gemeinsam Musik machen. Für sie ist Musik vor allem Freundschaft und Leidenschaft. Shakin Hands verbinden tiefen Reggae-Sound mit treibender Energie. Warme, rollende Bässe und weite Dub-Flächen ziehen einen rein, während raue Gitarrenriffs eine lebendige Kante verleihen und eine besondere Live-Erfahrung schaffen.

Line-Up: Samstag, 15. August 2026
Am Samstag, 15. August 2026, tritt die international gefeierte Rockband Blues Pills (23.00 Uhr) im Göttinger Stadtwald auf. Das Herzstück der Blues Pills ist Sängerin Elin Larsson, ein wahres Rock-Phänomen. Mit ihrer gefühlvollen Darbietung und ihrer furchtlosen Intensität verwandelt sie jeden Song in eine tief emotionale Reise. Von der Dominanz auf den Bühnen von Festivals wie Hellfest, Wacken, oder Rock Am Ring, bis hin zu Tourneen mit Legenden wie Deep Purple, Europe und Airbourne haben Blues Pills immer wieder bewiesen, dass sie zu den ganz Großen gehören. Auf ihrem aktuellen Album „Birthday“ hat die Band ihren Sound in mutige neue Richtungen erweitert und dabei mit dem Grammy-nominierten Songwriter und Produzenten Freddy Alexander zusammengearbeitet.

Ebenfalls am Samstag dabei ist die Band Young Gun Silver Fox (21.30 Uhr), welche den Genres Softrock oder Yachtrock zugeordnet werden kann. Mit „Pleasure“ veröffentlichten sie 2025 ihr fünftes Album. Das Londoner Duo, bestehend aus Andy „Young Gun“ Platt und Shawn „Silver Fox“ Lee, orientiert sich an Vorbildern wie Steely Dan. In den Niederlanden stürmen sie die Festivalbühnen und auch die letzte Tournee in den USA war nahezu ausverkauft.










5.08.2026 • 16:53 Uhr

Michael Lühmann: Rot-Grün gibt finanzielle Rückendeckung, damit Sportvereine investieren können

Sportvereine in Niedersachsen sollen künftig leichter in moderne, sichere und nachhaltige Sportstätten investieren können. Vom kommenden Jahr an wird der neue NBank Investkredit Sport aufgelegt. Die rot-grüne Landesregierung sichert das Programm mit einer Bürgschaft von insgesamt 50 Millionen Euro ab. Nach Auskunft des Grünen-Landtagsabgeordneten Michael Lühmann aus Bovenden eröffnet das auch den Vereinen in Südniedersachsen neue Möglichkeiten.

„Sportvereine sind weit mehr als Orte für Training und Wettkampf. Sie bringen Menschen zusammen, fördern die Integration und sind eine tragende Säule des Ehrenamts“, sagt Lühmann. Viele Vereine verfügten zwar über engagierte Mitglieder und überzeugende Zukunftspläne, könnten gegenüber Banken aber nur wenige Vermögenswerte als Sicherheit vorweisen. Genau an diesem Punkt setze das neue Förderangebot an. „Das Land gibt den Vereinen Rückendeckung, damit aus guten Ideen auch tatsächlich Sportstätten werden kann“, erklärt der Grünen-Politiker. „Wir investieren damit nicht nur in Hallen, Plätze und Vereinsheime, sondern vor allem in Gemeinschaft und Lebensqualität vor Ort.“

Gefördert werden sollen der Neubau, Umbau und die Erweiterung von Sportstätten ebenso wie Grundinstandsetzungen und Modernisierungen. Vorgesehen sind Darlehen zwischen 100.000 Euro und vier Millionen Euro. Bis zu 80 Prozent der förderfähigen Investitionskosten sollen finanziert werden können. Das Angebot richtet sich an Sportvereine, die Mitglied im Landessportbund Niedersachsen sind.

„Gerade für größere Projekte kann der Investitionskredit zum entscheidenden Baustein werden“, meint Lühmann und empfiehlt interessierten Vereinen aus Südniedersachsen, geplante Investitionen frühzeitig vorzubereiten. Jetzt sei der richtige Zeitpunkt, den Sanierungsbedarf zu erfassen, tragfähige Konzepte zu entwickeln und mögliche Finanzierungsbausteine zu prüfen. „Der neue Investitionskredit kann eine Lücke schließen, die manche Vereine schon zu lange ausbremst.“











5.08.2026 • 16:51 Uhr

Altgandersheim: Freude über ersten Fortschritt beim Projekt Abriss „Salzscheune“

Heute Ortsvorsteher Jonas Schnute: „Wir freuen uns für Altgandersheim! In den letzten zwei Tagen hat der Abriss der alten Salzscheune in der Dorfmitte begonnen – für einen neuen Dorfplatz im Herzen von Altgandersheim, gefördert mit Dorfentwicklungsmitteln, und für die Renaturierung des Luhebachs, gefördert aus dem Bundesprogramm Dorf.Bach.Erleben. Es hat sich gelohnt, dass die Stadt diese Fördermittel beantragt hat!“ red












5.08.2026 • 16:46 Uhr

Verkehrsunfall mit schwer verletzter Person - 83-Jähriger kollidiert mit Baum

Am heutigen Mittwoch,05.08.2026, gegen 14:00 Uhr, wurden die Polizei Bad Harzburg, die Feuerwehr Westerode sowie der Rettungsdienst des Landkreises Goslar zu einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 46 zwischen Bettingerode und der Landesstraße 501 alarmiert.

Ein 83-jähriger Fahrzeugführer aus dem Landkreis Harz verlor in einer Linkskurve, vermutlich aus Unachtsamkeit, die Kontrolle über seinen PKW und kollidierte mit einem Straßenbaum.

Der Fahrzeugführer wurde schwer verletzt durch den Rettungsdienst in ein örtliches Krankenhaus verbracht.

Die K46 musste für die Dauer der Einsatz- und Rettungsmaßnahmen voll gesperrt werden.

Hinweise auf ein strafrechtliches Fehlverhalten des Fahrzeugführers haben sich im Rahmen der Unfallaufnahme nicht ergeben.










5.08.2026 • 16:39 Uhr

Bürgermeisterkandidat René Kopka lädt zur Diskussionsveranstaltung zum Thema Pflege ein Austausch mit Andrea Prell über Herausforderungen und Zukunft der Pflege

Der demografische Wandel ist längst auch in Einbeck spürbar. Immer mehr Menschen sind im Alter auf Unterstützung und Pflege angewiesen. Gleichzeitig steht die Pflegebranche vor großen Herausforderungen – von der Fachkräftesicherung über die Finanzierung bis hin zur Sicherstellung einer wohnortnahen und qualitativ hochwertigen Versorgung.
Aus diesem Anlass lädt der Bürgermeisterkandidat für Einbeck, René Kopka, gemeinsam mit der pflegepolitischen Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Andrea Prell, zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung zum Thema Pflege ein.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 6. August 2026, um 18:00 Uhr im Hotel Panorama („Blauer Salon“), Mozartstraße 2–6 in Einbeck, statt.
„Der demografische Wandel ist auch in unserer Stadt angekommen. Pflege betrifft viele Familien unmittelbar und wird in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. Deshalb ist es mir ein persönliches Anliegen, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, die sich tagtäglich mit großem Engagement für die Gesundheit und Lebensqualität ihrer Mitmenschen einsetzen“, erklärt René Kopka.

Im Mittelpunkt des Abends stehen die aktuellen Herausforderungen der Pflege, die Bedürfnisse der Beschäftigten und Pflegeeinrichtungen sowie Perspektiven für eine zukunftsfähige Pflegeversorgung. Darüber hinaus soll ausreichend Raum für Fragen, Anregungen und den offenen Austausch bestehen.

„Mir ist wichtig, zuzuhören und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Die Erfahrungen derjenigen, die täglich in der Pflege arbeiten oder selbst von Pflege betroffen sind, sind unverzichtbar für gute politische Entscheidungen“, so Kopka.
Eingeladen sind ausdrücklich alle in der Pflege tätigen Menschen, Vertreterinnen und Vertreter von Pflegeeinrichtungen, ambulanten Diensten und sozialen Trägern sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.

Zur besseren Planung wird um eine kurze Anmeldung per E-Mail an veranstaltungen@spd-einbeck.de gebeten.
René Kopka und Andrea Prell freuen sich auf eine informative Diskussion und einen konstruktiven Austausch mit den Teilnehmenden.











5.08.2026 • 16:37 Uhr

Förderverein Sole- Waldschwimmbad für das Sole-Bad aktiv

Wie seit vielen Jahren üblich hat der Förderverein für das Sole-Waldschwimmbad Bad Gandersheim auch im diesjährigen Sommer seine Mitgliederversammlung durchgeführt. Im Bericht des Vorsitzenden Hans-Joachim Baade wurde deutlich, dass der Schwerpunkt im zurückliegenden Jahr bei der Förderung von Schwimmkursen für Kinder lag. In der Freibadsaison hat sie der Verein selbst in Bad Gandersheim veranstaltet, in der Hallenbadsaison wurden Kurse in Greene finanziert. In beiden Fällen war Alexander Sokolov, Schwimmmeister des Gandersheimer Naturbades, der bei Kindern und Eltern geschätzte Ausbilder.
Weitere Förderungen gab es im Gandersheimer Freibad. Z.B. wurde am Eröffnungstag freier Eintritt ermöglicht und für die kostenlose Ausleihe wurden Volleybälle und Tischtennisschläger beschafft.
Im laufenden Jahr ist das Sonnensegel für den Strandbereich der Schwerpunkt. Es konnte in Zusammenarbeit mit der Stadt verwirklicht werden. Während der Verein die Kosten von über Zehntausend Euro für das eigentliche Segel trägt, zeichnet die Stadt für die Pfeiler und die Befestigung verantwortlich.
Insgesamt wurde deutlich, dass der Förderverein sich weiter besonders im Gandersheimer Schwimmbad engagiert, das als Stätte der sportlichen Freizeitbetätigung einen hohen Stellenwert für die Region hat.
Der Kassierer des Vereins Claus Padberg konnte in seinem Bericht eine gesunde Kassenlage präsentieren. Die Kassenprüfer bescheinigten ihm eine ordentliche und vorbildliche Kassenführung. Folgerichtig wurde dem Vorstand von der Versammlung Entlastung erteilt.
Fördern kann der Verein nur, wenn er über ausreichende finanzielle Mittel verfügt. Diese erwachsen in erster Linie aus den Mitgliedsbeiträgen. Deshalb ist sehr erfreulich, dass es in diesem Sommer bereits dreizehn Eintritte von Besuchern des Freibades gab. Weitere Neumitglieder wären höchst willkommen. Beitrittsformulare sind an der Kasse des Bades erhältlich. red/Foto: FisWMG










5.08.2026 • 16:34 Uhr

„Wir arbeiten weiter für ein barrierefreies Bad Gandersheim!“

„Seit vielen Jahren setzen wir uns für ein barrierefreies Bad Gandersheim ein“, so SPD-Ratsfrau Petra Dröge. „Unser Ziel ist ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben für alle, auch im Alter oder mit Behinderung. Wir wollen eine umfassende Barrierefreiheit im öffentlichen Raum, von Gehwegen über öffentliche Gebäude bis hin zu Angeboten des täglichen Lebens.“

Hannelore Kükemück, Barrierefreibeauftragte der Stadt und Vorsitzende des Beirats für ein BARRIEREFREIES Bad Gandersheim, wird nicht müde zu erklären: „Inklusion muss überall eine Selbstverständlichkeit werden! Leider geht es nur sehr mühsam voran, denn die notwendige gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen wird nicht von allen gesellschaftlichen und verantwortlichen Gruppen als gleichermaßen wichtig angesehen.“ Dabei verlangt die UN-Behindertenrechtskonvention die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen, auch mit motorischen und sensorischen Einschränkungen. Das ist ein Menschenrecht und keine Floskel.

Auch Ulrich Schröter setzt sich seit vielen Jahren im Beirat und im AWO-Arbeitskreis „Barrierefrei“ intensiv für Barrierefreiheit ein: „Es muss bei öffentlichen Bauplanungen selbstverständlich sein, diesen wichtigen Bereich mitzudenken. Dafür gibt es auch viele gute Beispiele.“
In ihrem Wahlprogramm listet die Bad Gandersheimer SPD auf, was bereits erreicht wurde, u.a.:
· Ein aktiver Beirat für ein BARRIEREFREIES Bad Gandersheim unter Beteiligung der Wohlfahrtsverbände.
· Die Position einer Barrierefrei-Beauftragten als beratendes Mitglied in den Ratsgremien.
· Beachtung der Barrierefreiheit bei neuen Bauvorhaben, z. B. Mensa der Grundschule, Kitas, Landesgartenschau-Gelände, Neubau der Stadtwerke und aktuell auch in der im Umbau befindlichen Baderstraße.
· Umgestaltung des Pavillons an der Grundschule für die Schaffung von inklusiven Beschulungsmöglichkeiten.
· Anschaffung eines mobilen „Treppensteigers“ für das historische Rathaus und andere Gebäude.
· Das Faltblatt „Nette Toilette“ mit Hinweis auf rollstuhlgerechte Toiletten und Wickelmöglichkeiten in der Innenstadt.
· Auch ein Teil vorhandener Barrieren auf Wegen, Straßen und Plätzen wurde beseitigt und barrierefrei umgebaut.

Maximilian Meyenberg, der erneut für den Stadtrat kandidiert und selbst durch eine Sinnesbehinderung betroffen ist, erklärt: „Ich werde mich gerne dafür einsetzen, dass Menschen mit Einschränkungen gehört und ihre individuellen Einschränkungen im öffentlichen Raum berücksichtigt werden!“

Ratskandidatin Christine Hattenbach, lange Zeit in der Altenpflege und ehrenamtlich im Beirat für ein barrierefreies Bad Gandersheim aktiv, bringt es auf den Punkt: „Die Menschen sollen sich bei uns wohl fühlen, auch bei Behinderung oder mit Hilfebedarf.“
„Es ist nicht einfach, in unserer historischen Altstadt überall die Barrierefreiheit zu sichern. Dennoch stellen wir dieses Ziel bei allen kommunalen Bauvorhaben weiterhin ganz nach oben“, erklärt SPD-Fraktionsvorsitzender Jonas Schnute. „Das gilt auch für Maßnahmen der Dorfentwicklung, z. B. bei Dorfplätzen. Die SPD-Stadtratsfraktion arbeitet eng mit unserer Barrierefrei-Beauftragten Hannelore Kükemück zusammen. Als betroffene Person, die selbst auf den Rollstuhl angewiesen ist, kennt sie die Barrieren für körperbehinderte Menschen sehr genau und setzt sich immer wieder für weitere Verbesserungen ein. Unsere Ratsfraktion ist Hannelore Kükemück für ihren unermüdlichen Einsatz sehr dankbar. Wir werden uns auch zukünftig mit Nachdruck für die Belange von Menschen mit Behinderungen einsetzen und freuen uns dabei über jede weitere Unterstützung.“














5.08.2026 • 16:31 Uhr

Einbruch in Parfümerie in Osterode - Täter werfen Glastür mit Pflasterstein ein, diverse Duftwässer gestohlen

Aus einer Parfümerie am Kornmarkt in der Osteroder Fußgängerzone (Landkreis Göttingen) haben Unbekannte Dienstagnacht (04.08.26) bei einem Einbruch mehrere Flaschen Duftwasser im geschätzten Gesamtwert von etwa 1.000 Euro gestohlen.

Nach gegenwärtigem Stand der Ermittlungen warfen zwei unbekannte männliche Täter gegen 01.20 Uhr die Glastür des Geschäftes mit einem Pflasterstein ein und betraten anschließend den Verkaufsraum. Hier nahmen sie diverses Parfum aus den Regalen und ergriffen dann die Flucht.

Anwohnende wurden durch den Lärm auf die Tat aufmerksam und alarmierten die Polizei.

Die Beamten leiteten eine Fahndung nach den geflüchteten Dieben ein. Diese verlief ergebnislos.

Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Osterode unter Telefon
05522/508-0 entgegen.jk











5.08.2026 • 09:05 Uhr

Gefahr in einem Lebensmittel: Vor Noroviren in Beerenmischung wird gewarnt - ALDI zieht Produkt zurück

Das kann gefährlich für die Gesundheit von Kindern und Erwachsenen werden: Die "TK Bio - Beerenmischung" im ALDI-Markt in Bad Gandersheim wird wegen möglicherlich Noroviren aus dem Verkaufsverkehr gezogen. Das geht aus einem offiziellen Produktrückruf hervor. Vor dem Verzehr der Ware wird gewarnt. Sie kann im Markt zurückgegeben werden. red










5.08.2026 • 08:09 Uhr

JYSK (Ex-Dänisches Bettenhaus) schließt Filiale in Bad Gandersheim im Oktober 2026!

Wieder steht Bad Gandersheims Einzelhandel ein weiterer herber Rückschlag bevor. Das Unternehmen JYSK (vormals Dänisches Bettenhaus) hat seinen definitiven Rückzug aus Bad Gandersheim angekündigt. Heftig die Ansage, dass JYSK -Kunden danach auch noch weggeschickt werden, so in die Filialen in Alfeld, Einbeck oder Seesen aufsuchen sollen.

Wieso konnte
die Schließung nicht
verhindert werden?

In Bad Gandersheim wird in kommunalen Kreisen die Frage diskutiert, wieso man den Verlust nicht verhindert hat und wieso dazu von den Verantwortlichen dem Vernehmen nach keinerlei nennenswerte Aktivitäten unternommen wurden. red/Foto: FisWMG










5.08.2026 • 08:06 Uhr

Vox Organi 2026 geht zu Ende:* „Festlicher Abschluss im Kloster Corvey

Nach einer an kulturellen Highlights und menschlichen Begegnungen überaus reichen Saison geht das internationale Orgelfestival Vox Organi am Sonntag, 9. August 2026 um 17:00 Uhr in der großartigen Kulisse der Klosterkirche Corvey zu Ende.

Orgelsolist ist mit Alessandro Bianchi aus dem italienischen Cantù ein langjährig dem Festival verbundener, international viel beschäftigter Künstler, der sich sehr auf die klangschöne Schneider-Orgel freut. Er hat ein perfekt auf sie abgestimmtes Programm mit Werken von Bach, Buxtehude, Pachelbel und anderen zusammengestellt.

Alessandro Bianchi wurde in Como geboren und schloss sein Studium am Konservatorium Piacenza mit Diplomen in den Fächern Orgelspiel und Komposition ab.
Er ist künstlerischer Leiter der Vereinigung „Amici dell‘ Organo di Cantù“ (Orgelfreunde von Cantù) und Organist der anglikanischen Kirche St. Edward der Bekenner in Lugano.
Bislang spielte er weltweit mehr als 2.200 Orgelkonzerte. Er gibt außerdem Meisterkurse mit Schwerpunkt Italienische Musik und ist Jury-Mitglied verschiedener Orgelwettbewerbe. Viele Komponisten haben ihm neue Orgelwerke gewidmet.
2014 hat ihm die Stadt Cantù für seine Verdienste in Kunst und Kultur den Titel „Ehrenbürger“ verliehen.

Das Konzert wird ergänzt durch Beiträge zweier Nachwuchskünstlerinnen, Maja Machalke (Klavier) und Kara Pohlmann (Gesang), deren gemeinsamer kreativer Weg im ehemaligen „KMH Kreativkollektiv“ in Marienmünster begann.
„Der ambitionierte künstlerische Nachwuchs braucht vor allem Foren, um sich öffentlich auszuprobieren“, erklärt Festivalleiter Friedhelm Flamme. „Wir sprechen zum Abschluss unserer diesjährigen Saison gern das Angebot aus, ein solches Forum zu sein, wenn sich die Gelegenheit bietet.“
Das Abschlusskonzert hat die Form einer musikalischen Vesper. Zelebrans ist Pfarrdechant Dr. Hans-Bernd Krismanek.
„Nach einer so erfolgreichen Saison“, so Friedhelm Flamme, „erscheint uns das die passende Form, einen Dank an Den auszusprechen, dem die große Kirchenmusik vieler Jahrhunderte gewidmet ist.“










5.08.2026 • 08:04 Uhr

Persönliche Erklärung des Ratskandidaten Sascha Siemens zu seiner politischen Vergangenheit

Sascha Siemens: „“Aufgrund von Posts der AfD, die meine Person betreffen, möchte ich eine persönliche Erklärung abgeben. Mir ist es wichtig, offen, ehrlich und transparent mit meiner Vergangenheit umzugehen.
Ja, es stimmt: Ich war von Februar 2022 bis zum 2. Juli 2022 in der AfD. Damals habe ich mich nicht ausreichend mit den politischen Zielen und der Ideologie dieser Partei auseinandergesetzt. Erst als ich mich intensiver mit ihren Positionen beschäftigt habe, wurde mir bewusst, dass diese nicht mit meinen persönlichen Werten vereinbar sind.
Auch ein Gespräch über einen möglichen Wiedereintritt war ein Fehler, für den ich die volle Verantwortung übernehme. Rückblickend weiß ich, dass ich mich dabei von meinem damaligen persönlichen Umfeld habe beeinflussen lassen. Ich habe daraus die Konsequenzen gezogen und den Kontakt beendet.
Besonders der Umgang mit Minderheiten, Menschen mit Behinderungen und die gesellschaftspolitische Ausrichtung der AfD haben bei mir zu einem grundlegenden Umdenken geführt.
Ich habe mich intensiv mit den Grundwerten unserer Demokratie befasst und stehe voll und ganz dahinter. Nach meinem Umzug nach Bad Gandersheim 2025 bin ich daher einer demokratischen Partei, der hiesigen SPD, beigetreten.
Die von der AfD losgetretene und dann auch von den Unabhängigen öffentlich gegen mich eingebrachte Debatte dient nur dem Ziel, die örtliche SPD Bad Gandersheim im Kommunalwahlkampf zu diskreditieren und zu beschädigen. Nach dem Wahlrecht kann ich meine Kandidatur für den Stadtrat, nach der Zulassung durch den Wahlausschuss, leider nicht mehr zurückziehen, ansonsten hätte ich das getan. Ich werde mich aber aus dem aktiven Wahlkampf zurückziehen.
Im Falle meiner Wahl würde ich das Mandat nicht annehmen.
Gerade aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen möchte ich aktiv dazu beitragen, dass unsere Demokratie und Freiheit nicht Rechtsextremisten in die Hände fällt. Verfassungsfeindliche und menschenfeindliche Bestrebungen dürfen in unserer Gesellschaft keinen Platz haben.
Ich kann meine Vergangenheit nicht ungeschehen machen. Aber ich kann Verantwortung für meine damaligen Entscheidungen übernehmen und durch mein heutiges Handeln zeigen, wofür ich stehe. Menschen machen Fehler. Entscheidend ist, daraus zu lernen und die richtigen Konsequenzen zu ziehen. Genau das habe ich getan.
Sascha Siemens, Bad Gandersheim“. red/

Sascha Siemens links bei einer Plakataktion. Foto: SPD










4.08.2026 • 09:25 Uhr

Apartmentbrand an der Hannoverschen Straße - Ermittlungen gegen Mieter wegen Verdachts der schweren Brandstiftung eingeleitet, 28-Jähriger dem Haftrichter vorgeführt

Im Zusammenhang mit dem Brand in einem Apartment Sonntagnacht an der Hannoverschen Straße in Göttingen (wir berichteten), hat die Polizei ein Ermittlungsverfahren gegen den Mieter der Wohnung wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung eingeleitet.

Der 28-Jährige ist nach derzeitigem Stand dringend verdächtig, das Feuer in seiner Wohnung selbst entfacht zu haben. Entsprechende Hinweise hatten sich bereits Sonntagnacht während der Sachverhaltsaufnahme ergeben. Der Tatverdächtige wurde aufgrund dessen vor Ort vorläufig festgenommen.

Den Ermittlungen zufolge, soll der 28-Jährige unmittelbar vor Ausbruch des Feuers in seinem Apartment randaliert haben. Hausbewohnende hörten dies und riefen die Polizei.

Bei Eintreffen der ersten Funkstreifen, war das Treppenhaus des Mehrfamilienhauses bereits stark verraucht. Als Quelle konnte letztlich das Apartment des Mannes lokalisiert werden.

Die Motivation des 28-Jährigen ist noch unklar. Er wurde am Montag (03.08.26) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ U-Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen wegen Wiederholungs- und Fluchtgefahr.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.










4.08.2026 • 09:23 Uhr

Pferd auf Koppel verletzt - Polizei sucht Zeugen

Die Kreispolizeibehörde innen Höxter berichtet soeben:
Am vergangenen Wochenende ist in Höxter-Bödexen (Landkreis Höxter) ein Pferd auf einer Koppel verletzt worden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich bislang unbekannte Täter im Zeitraum von Samstag, 1. August, 16 Uhr, bis Sonntag, 2. August, 10.30 Uhr, Zugang zu einer Koppel am Wittelweg. Als die 59-jährige Besitzerin ihr Pferd am Sonntagmorgen kontrollierte, stellte sie erhebliche Verletzungen im Halsbereich des Tieres fest. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen wurden die Verletzungen nicht durch ein Messer verursacht. Wie es zu den Verletzungen kam, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Wittelwegs beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Telefonnummer 05271/962-0 bei der Polizei Höxter zu melden./rek










4.08.2026 • 09:20 Uhr

«Fridays for Future» ruft zur «Hitzedemo» auf, hauptsächlich für TV-Motive

Angesichts der Waldbrände im Süden Europas und der aktuellen Hitzewelle hat die Klimaschutzbewegung «Fridays for Future» für Donnerstag zu einer Demonstration (dem Vernehmen nach für TV Anstalten und ausgewählte Medien!)vor dem Bundeskanzleramt in
Berlin aufgerufen. Die Kundgebung hat das Motto «Wo bleibt der Hitzeplan?», wie die Initiative am Dienstag in Berlin mitteilte. Auch die Aktivistin Luisa Neubauer werde dazu erwartet.

Die Bewegung fordert unter anderem einen bundesweiten Hitzeschutzplan, um für künftige Hitzewellen gewappnet zu sein. Dazu gehörten flächendeckende Warnsysteme. Der Plan müsse zudem eine «ganzheitliche Anpassung» gewährleisten und Bereiche wie Land- und Forstwirtschaft sowie die Gesundheitsversorgung einschließen. red










4.08.2026 • 09:14 Uhr

Die Unabhängigen stellen vor: Torge Gipp (Listenplatz 3) und Frederik Becker (Listenplatz 18)

Mit Torge Gipp auf Listenplatz 3 und Frederik Becker auf Listenplatz 18 stellen die Unabhängigen zwei Kandidaten vor, die unterschiedliche berufliche Hintergründe mitbringen, aber eine gemeinsame Überzeugung teilen: Gute Kommunalpolitik braucht Sachverstand, neue Ideen und den Mut, auch unbequeme Themen anzusprechen.

Torge Gipp (Listenplatz 3): Zukunft
gestalten mit Vernunft und Weitblick

Torge Gipp lebt mit seiner Familie in Harriehausen und arbeitet als stellvertretender IT-Leiter sowie IT-Sicherheitsbeauftragter. In seinem Berufsalltag beschäftigt er sich täglich mit komplexen Herausforderungen, die strukturiertes Denken und pragmatische Lösungen erfordern. Genau diese Herangehensweise prägt auch sein politisches Engagement.
Seit 2021 gehört er dem Rat der Stadt Bad Gandersheim an. Besonders wichtig sind ihm solide Finanzen, eine leistungsfähige Verwaltung sowie die Zukunftsfähigkeit der Stadt. Für ihn bilden wirtschaftliche Stärke und verantwortungsvolle Haushaltsführung die Grundlage dafür, dass auch Themen wie Familienfreundlichkeit, Kultur, Sport und Lebensqualität erfolgreich gestaltet werden können.
„Wir müssen heute die richtigen Entscheidungen treffen, damit unsere Stadt morgen noch handlungsfähig ist. Gute Kommunalpolitik bedeutet für mich, Chancen zu erkennen, Probleme ehrlich anzusprechen und Lösungen konsequent umzusetzen.“
Neben wirtschaftlichen Themen setzt sich Torge Gipp auch für eine moderne Verwaltung und den sinnvollen Einsatz digitaler Möglichkeiten ein. Sein Ziel ist eine Stadt, die effizient arbeitet, Investitionen ermöglicht und attraktiv für Familien, Unternehmen und Vereine bleibt.

Frederik Becker (Listenplatz 18): Kreative
Impulse für eine lebendige Stadt

Frederik Becker wurde in Bad Gandersheim geboren und lebt heute in Wrescherode. Als Zahntechniker, Vater von zwei Kindern und durch seine Erfahrungen in verschiedenen Regionen Deutschlands und Europas hat er unterschiedliche Perspektiven kennengelernt. Trotzdem ist seine Verbundenheit zur Heimat geblieben.
Besonders am Herzen liegen ihm die Bereiche Kunst, Kultur und Angebote für junge Menschen. Er ist überzeugt, dass Bad Gandersheim großes Potenzial besitzt und noch mutiger neue Wege gehen sollte. Dabei möchte er helfen, kulturelle Angebote weiterzuentwickeln und Räume zu schaffen, in denen sich gerade junge Menschen aktiv einbringen können.
„Eine lebendige Stadt braucht nicht nur gute Infrastruktur, sondern auch Ideen, Kreativität und Freiräume. Wir sollten jungen Menschen mehr zutrauen und ihnen Möglichkeiten geben, ihre Stadt aktiv mitzugestalten.“
Für Frederik Becker steht dabei die Freiheit im Mittelpunkt, neue Ideen zu entwickeln und ohne ideologische Scheuklappen darüber zu diskutieren. Er möchte dazu beitragen, dass Bad Gandersheim offen, kreativ und zukunftsorientiert bleibt.

Gemeinsam für
Bad Gandersheim

Torge Gipp und Frederik Becker stehen für zwei wichtige Seiten einer erfolgreichen Stadtentwicklung. Der eine bringt Erfahrung in den Bereichen Finanzen, Verwaltung und Digitalisierung mit, der andere neue Impulse für Kultur, Kreativität und Jugendangebote.
Beide sind überzeugt, dass die Zukunft Bad Gandersheims weder durch Stillstand noch durch Symbolpolitik gestaltet wird, sondern durch Menschen, die Verantwortung übernehmen und gemeinsam nach den besten Lösungen suchen.
Denn eine starke Stadt braucht sowohl eine solide Grundlage als auch den Mut zu neuen Ideen










4.08.2026 • 09:10 Uhr

89-jähriger Mann vermisst - Polizei bittet m Mithilfe

Seit den Abendstunden des 03.08.2026 wird der 89-jährige Axel B. aus Wiedelah vermisst. Letztmalig wurde er gegen 21:30 Uhr im Bereich "An der Ecker" in Wiedelah gesehen.

Die bisherigen Suchmaßnahmen verliefen erfolglos, so dass Herr B. aktuell unbekannten Aufenthaltes ist. Aufgrund seiner Demenz kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich der Vermisste in einer hilflosen Lage befindet.

Herr B. ist ca. 1,80 m groß, hat weiße Haare, trägt ein weißes Shirt und eine graue Jogginghose. Möglicherweise führt er auch einen Hammer mit sich.

Die Polizei bittet um Mithilfe. Wer hat Axel B. gesehen oder kann Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen? Hinweise nimmt die Polizei Goslar unter (05321) 3390 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Foto: Polizei










4.08.2026 • 09:08 Uhr

Jobmaschine Stadtverwaltung! Stadt Göttingen begrüßt 44 neue Nachwuchskräfte

Am 1. August 2026 beginnen 38 Auszubildende und dual Studierende sowie zwei Jahrespraktikant*innen, drei Sozialassistent*innen und ein Erzieher ihre Ausbildung bei der Stadtverwaltung Göttingen. Insgesamt starten damit 44 junge Menschen in ihren neuen beruflichen Lebensabschnitt in der Verwaltung.
Die Bandbreite der Ausbildungsberufe zeigt, wie vielseitig eine Stadtverwaltung tatsächlich ist: Vom Schreibtisch bis zur Baustelle, von der Kläranlage bis zur Kita ist (fast) alles dabei.
„Eine Ausbildung bei der Arbeitgeberin Stadt Göttingen bedeutet, für viele wichtige Lebensbereiche unserer gesamten Stadtgesellschaft Verantwortung zu übernehmen. Daher ist es uns wichtig, in den Nachwuchs zu investieren und die Fachkräfte von morgen selbst auszubilden. Wir freuen uns, dass wieder 44 junge Menschen mit uns diesen Weg gehen”, sagt Personaldezernentin Maria Karaus.
Die neuen Auszubildenden und dual Studierenden im Überblick:
19 Verwaltungsfachangestellte
8 dual Studierende Verwaltungswissenschaften
2 dual Studierende Soziale Arbeit
1 Gärtner, Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau
1 Straßenbauer
1 Umwelttechnologe für Kreislauf- und Abfallwirtschaft
1 Umwelttechnologin für Abwasserbewirtschaftung
2 Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste
3 Notfallsanitäter/innen
Eine Besonderheit gibt es bei den drei angehenden Notfallsanitäterinnen: Ihre eigentliche Ausbildung beginnt erst zum 1. September 2026. Bereits am 1. August sind sie aber mit dabei, um die Stadtverwaltung und ihre künftigen Kolleginnen kennenzulernen. Ergänzt wird der Jahrgang durch zwei Jahrespraktikant/innen mit Praktikumsvertrag, sowie drei Sozialassistent/innen und einen Erzieher, die anders als die Auszubildenden kein klassisches Ausbildungsverhältnis starten, sondern einen Angestelltenvertrag bei der Stadt erhalten.










4.08.2026 • 09:07 Uhr

Debatte um «Rente mit 63» geht weiter - Nun will sie auch MP Anke Rehlinger (SPD) erhalten!

Wird die «Rente mit 63» doch nicht abgeschafft? Auch die saarländische Ministerpräsidentin Rehlinger will an ihr festhalten, doch Unionsfraktionschef Frei sieht keinen Verhandlungsspielraum über die Vorschläge der Rentenkommission.

Die Debatte, ob die «Rente mit 63» entgegen den Regierungsplänen doch bleiben soll, dauert an. Die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) sprach von einer «großen Ungerechtigkeit» in Bezug darauf, dass es künftig nicht mehr möglich sein soll, nach 45 Versicherungsjahren abschlagsfrei in Rente zu gehen. Im parlamentarischen Verfahren solle eine gerechte Lösung für jene gefunden werden, die «sehr, sehr lange gearbeitet haben».

Rehlinger sagte am Montag im «heute journal» des ZDF, um diese „Unwucht» zu beseitigen, müsse nicht das ganze Paket der Vorschläge der Rentenkommission noch einmal aufgeschnürt werden. Sie akzeptiere die Abschaffung der «Rente mit 63» aber nicht. Dabei gehe es um Respekt und die Lebensleistung von vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. epd










4.08.2026 • 09:06 Uhr

Glasfaserausbau in Northeim: Bauarbeiten werden in weiteren Straßen fortgesetzt

Der Ausbau des Glasfasernetzes in Northeim schreitet weiter voran. Im Auftrag der Deutschen
Glasfaser werden in dieser Woche die Bauarbeiten in folgenden Straßen fortgesetzt:
Wieterstraße
Sohnreystraße
Goethestraße
Wilhelmstraße
Die Stadt Northeim bittet die Anwohnenden um Verständnis und Beachtung, heißt es in einem Medieninfo.










4.08.2026 • 09:05 Uhr

Gestern Nachmittag: 44-jähriger Radler bei Unfall auf K406 von Auto angefahren und schwerverletzt

Am gestrigen Montagnachmittag (15.44 Uhr) kam es auf der K406 zwischen Höckelheim und Hollenstedt zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Zweiradfahrer schwer verletzt wurde.
Der 44-jährige Mann befuhr mit seinem Leichtkraftrad die K406 aus Richtung Höckelheim in Richtung Hollenstedt. Hinter ihm befand sich ein Pkw mit der späteren Zeugin sowie ein weiterer Pkw mit dem 25-jährigen Unfallbeteiligten. Der 44-jährige Mann wollte die K406 nach links in Richtung eines Feldweges verlassen. Zu diesem Zeitpunkt überholte der 25-jährige Mann die vor ihm fahrende Zeugin und stieß im weiteren Verlauf mit dem nach links abbiegenden Zweirad zusammen. Der 44-jährige Mann musste schwerverletzt in ein Göttinger Krankenhaus gebracht werden.
Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von 14000 Euro. mil










4.08.2026 • 09:04 Uhr

Vorhängeschloss geknackt! Kellerabteil in Mehrfamilienhaus aufgebrochen - Zeugen gesucht!

Tatort: Northeim, Breslauer Straße, Tatzeit: Donnerstag, 23.07.2026, 15.00 Uhr - Sonntag, 02.08.2026, 19.00 Uhr. Die Polizei berichtet:
Eine bislang unbekannte Person brach das Vorhängeschloss eines Kellerabteils in einem Mehrfamilienhaus in der Breslauer Straße in Northeim auf. Aus dem betroffenen Kellerabteil wurden anschließend mehrere hochwertige Münzen entwendet.
Der entstandene Schaden beläuft sich auf einen mittleren vierstelligen Betrag.
Zeugen, welche sachdienliche Hinweise zu der Tat geben können, werden gebeten sich bei der Polizei Northeim zu melden. mil










4.08.2026 • 09:03 Uhr

Schock nach Besuch beim Italiener: Auto beschädigt! Zeugen nach Unfallflucht gesucht

Tatort: Einbeck, Altendorfer Straße, Tatzeit: Montag,03.08.2026, 19:15 Uhr bis 21:15 Uhr. Die Polizei berichtet:
Die Polizei berichtet: In den Abendstunden des 03.08.2026 kam es zu einer Verkehrsunfallflucht in der Altendorfer Straße in Einbeck. Der 55-jährige Fahrzeughalter parkte gegen 19:15 Uhr seinen weißen BMW X3 in einer Parkbucht zwischen einem italienischen Restaurant und einem Schnellimbiss. Gegen 21:15 Uhr kehrte der Halter des BMWs wieder zum Fahrzeug zurück und bemerkte eine Beschädigung an der Heckschürze des Pkws.
Die Schadenshöhe wird auf ca. 500 Euro geschätzt.
Zeugen, die zur Tataufklärung beitragen können, werden gebeten sich bei der Polizei Einbeck zu melden. pfa










3.08.2026 • 09:56 Uhr

In Northeim passiert: Einbrüche in Gartenlauben - Zeugen gesucht

In dem Tatzeitraum zwischen Freitagvormittag und Sonntagvormittag kam es zu drei Einbruchsdiebstählen in Gartenlauben innerhalb der Kleingartenkolonie am Lohgraben in Northeim.
Mindestens eine bislang unbekannte Person verschaffte sich jeweils mittels unbekannten Werkzeug gewaltsam Zutritt zu den Gartenlauben. Anschließend wurden die Lauben nach möglichen Diebesgut durchwühlt. Das erlangte Diebesgut kann bislang nicht abschließend beziffert werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach aktuellem Stand auf ca. 400 Euro.
Zeugen, welche verdächtige Beobachtungen in dem genannten Tatzeitraum gemacht haben oder anderweitige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich bei der Polizei Northeim zu melden. mil










3.08.2026 • 09:54 Uhr

Vormittags Lenz liest und abends Landwirt erntet!

Was für schöne Erlebnisse am gestrigen Sommersonntag: erst literarische Stimulanzen mit „Lenz liest“ auf dem Klosterhügel Brunshausen. Abends Fitnessradeln zweimal ein Dutzend Kilometer auf dem herrlichen Skulpturenpfad von Bad Gandersheim nach Lamspringe und retour. Alles bei einem fantastischen Sonnenuntergang. Vorbei an fleißigen Landwirten, die noch gegen 21 Uhr ihr reifes Getreide ernten. red/Fotos/Video: FisWMG












3.08.2026 • 09:38 Uhr

Stadtratswahl-Kampf: Die Unabhängigen stellen vor: Janin Schatz-Anders (Listenplatz 2) und Thorsten Zillmer (Listenplatz 19)

Bad Gandersheim lebt vom Engagement der Menschen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten möchten. Mit Janin Schatz-Anders und Thorsten Zillmer stellen die Unabhängigen zwei Kandidaten vor, die unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven mitbringen, aber ein gemeinsames Ziel verfolgen: eine lebenswerte Zukunft für ihre Stadt.

Janin Schatz-Anders: Verantwortung
übernehmen und Gemeinschaft stärken

Janin Schatz-Anders lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Bad Gandersheim. Die Stadt begleitet sie schon ihr ganzes Leben: Hier ist sie zur Schule gegangen, nach ihrem Studium der Liebe wegen zurückgekehrt und hat gemeinsam mit ihrer Familie ihre Heimat gefunden. Deshalb setzt sie sich dafür ein, dass auch kommende Generationen hier Wurzeln schlagen, Erinnerungen schaffen und Bad Gandersheim als lebenswerte Heimat erleben können. Als Studiendirektorin und Mitglied der erweiterten Schulleitung am Gymnasium Corvinianum in Northeim begleitet sie täglich Entwicklungsprozesse, übernimmt Verantwortung und bringt unterschiedliche Interessen zusammen. Diese Erfahrungen möchte sie nun in die Ratsarbeit einbringen. Der Wunsch, sich kommunalpolitisch zu engagieren, entstand aus einer persönlichen Erfahrung. Ihr Sohn nahm an einer Jugendveranstaltung teil, bei der viele engagierte Ideen für Bad Gandersheim entwickelt wurden. Die Begeisterung war groß – doch aus den Vorschlägen wurde am Ende kaum etwas umgesetzt. Für Janin Schatz-Anders war dies der Anstoß, selbst Verantwortung zu übernehmen. Denn sie ist überzeugt: Jede Stadt schreibt ihre eigene Geschichte – und jede Idee hat das Potenzial, sie ein Stück besser zu machen. Ihr persönlicher Leitsatz lautet: „Verstehen, bevor ich entscheide.“ Sie möchte die Menschen kennenlernen, ihre Sichtweisen verstehen und die Auswirkungen politischer Entscheidungen mitdenken. Gute Lösungen entstehen aus ihrer Sicht nicht durch schnelle Antworten, sondern durch Zuhören, Transparenz und den offenen Austausch unterschiedlicher Perspektiven. Besonders am Herzen liegen ihr die Themen Jugend, Familie und Tierschutz sowie Kultur, Ehrenamt, Freizeit und Tourismus. Ihr Ziel ist eine Kommunalpolitik, die Menschen beteiligt, Verantwortung übernimmt und aus Ideen konkrete Lösungen entstehen lässt. „Ich kandidiere nicht, weil ich alle Antworten kenne. Ich kandidiere, weil ich überzeugt bin, dass die besten Antworten entstehen, wenn wir gemeinsam nach ihnen suchen.“

Thorsten Zillmer: Bodenständig
und nah an den Menschen

Thorsten Zillmer steht für Verlässlichkeit, Bodenständigkeit und einen klaren Blick auf die Themen, die die Menschen vor Ort bewegen. Als langjähriger Bürger der Region weiß er, dass Kommunalpolitik oft dort beginnt, wo Bürgerinnen und Bürger mit ihren Anliegen ernst genommen werden möchten. Für ihn ist eine starke Stadt nicht das Ergebnis großer Versprechen, sondern einer Politik, die zuhört und pragmatische Lösungen sucht. Deshalb engagiert er sich bei den Unabhängigen, die Entscheidungen nach Sachlage treffen wollen und nicht nach Parteilinie. „Mir ist wichtig, dass Politik verständlich bleibt und die Menschen mitnimmt. Gute Entscheidungen entstehen dann, wenn man zuhört und den gesunden Menschenverstand nicht aus den Augen verliert.“ Mit seiner ruhigen und bodenständigen Art möchte Thorsten Zillmer dazu beitragen, dass die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger auch künftig eine starke Stimme im Rat erhalten.

Gemeinsam für
Bad Gandersheim
Janin Schatz-Anders und Thorsten Zillmer stehen für zwei unterschiedliche Lebenswege, aber dieselbe Überzeugung: Bad Gandersheim soll sich positiv weiterentwickeln, ohne dabei seine Stärken und seinen Zusammenhalt zu verlieren.
Beide möchten dazu beitragen, dass Entscheidungen transparent, nachvollziehbar und im Interesse der Bürgerinnen und Bürger getroffen werden. Denn eine starke Stadt braucht Menschen, die Verantwortung übernehmen, miteinander sprechen und gemeinsam an Lösungen arbeiten.












3.08.2026 • 09:34 Uhr

Entwendetes E-Bike wieder aufgefunden

Ereignisort: Uslar, Karl-Ilse Straße, Ereigniszeitpunkt: 30.07.2026, 11:15 Uhr. Die Polizei berichtet Nach Zeugenaufruf vom 30.07.2026 wurde durch aufmerksame Zeugen das entwendete, schwarze E-Bike der Marke Fafrees F20 einer 63-Jährigen, angeschlossen an einer Holzbank, am Gymnasium Uslar wieder aufgefunden. Lediglich die sehr auffälligen Satteltaschen fehlen weiterhin. ke











3.08.2026 • 09:31 Uhr

In Northeim passiert: Einbrüche in Gartenlauben - Zeugen gesucht

In dem Tatzeitraum zwischen Freitagvormittag und Sonntagvormittag kam es zu drei Einbruchsdiebstählen in Gartenlauben innerhalb der Kleingartenkolonie am Lohgraben in Northeim.

Mindestens eine bislang unbekannte Person verschaffte sich jeweils mittels unbekannten Werkzeug gewaltsam Zutritt zu den Gartenlauben. Anschließend wurden die Lauben nach möglichen Diebesgut durchwühlt. Das erlangte Diebesgut kann bislang nicht abschließend beziffert werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach aktuellem Stand auf ca. 400 Euro.

Zeugen, welche verdächtige Beobachtungen in dem genannten Tatzeitraum gemacht haben oder anderweitige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich bei der Polizei Northeim zu melden. mil










3.08.2026 • 09:30 Uhr

Forscher Fratzscher: „Rente mit 63» abschaffen

«Ohne dieses Element ist die Rentenreform tot», sagt der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Fratzscher, zu Überlegungen, die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren nicht abzuschaffen.

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hält die geplante Abschaffung der «Rente mit 63» für unverzichtbar. Der Verzicht auf die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren sei finanziell das wichtigste Element der geplanten Rentenreform. «Ohne dieses Element ist die Rentenreform tot», sagte Fratzscher der in Düsseldorf erscheinenden «Rheinischen Post» (Montag).

Aus Sicht des Wirtschaftsforschers würde der Verzicht auf die Abschaffung der «Rente mit 63» in Zukunft zu einer noch stärkeren Umverteilung von Jung zu Alt und auch von Arm zu Reich führen. «Denn von der 'Rente mit 63' profitieren deutlich häufiger Besserverdienende und Männer und deutlich seltener Menschen, die von Altersarmut bedroht sind», sagte er.

# Vorstoß ostdeutscher
CDU-Ministerpräsidenten

Seit einigen Tagen wird im nach einem Vorstoß der ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten Sven Schulze aus Sachsen-Anhalt, Michael Kretschmer aus Sachsen und Mario Voigt aus Thüringen im Lager der schwarz-roten Regierungskoalition darüber debattiert, an der «Rente mit 63» doch festzuhalten, obwohl deren Abschaffung zu den Vorschlägen der Regierungskommission zur Alterssicherung gehört. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hatten angekündigt, das Paket in Gänze umzusetzen. Bas sagte am Wochenende im ZDF, sie sei bereit, über alles zu reden, wenn die Unionsparteien ihre Position geklärt haben. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) indes warnt in der ARD davor, das ganze Rentenpaket aufzuschnüren.

Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion im Bundestag, Dirk Wiese, brachte «mindestens eine klare und deutliche Härtefallregelung» ins Gespräch. «Da denke ich beispielhaft an den jahrelangen Schichtarbeiter in der Stahl- und Metallindustrie», sagte Wiese der «Welt» (Montag). Zudem brauche es einen starken Vertrauensschutz für diejenigen, die jetzt 58 oder 59 Jahre alt sind und den abschlagsfreien Renteneintritt nach 45 Jahren Beitragszahlungen für sich eingeplant haben. «Darüber sollten wir mindestens im parlamentarischen Verfahren gründlich beraten», sagte Wiese. epd










3.08.2026 • 09:27 Uhr

Schwesig legt sich fest! Sie will «ganz klar» an «Rente mit 63» festhalten

Wie ihre ostdeutschen Amtskollegen von der CDU will auch die SPD-Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Schwesig, an der «Rente mit 63» festhalten. Im Osten wären von einer Abschaffung besonders viele Menschen betroffen, argumentiert sie.

Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), unterstützt die Forderung der ostdeutschen CDU-Regierungschefs nach dem Beibehalten der «Rente mit 63». «Ich vertrete ganz klar die Auffassung, dass es bei der abschlagsfreien Rente nach 45 Versicherungsjahren bleiben muss», sagte Schwesig am Montag im ZDF-«Morgenmagazin». Denn von dieser Regelung profitierten «die Frauen und Männer, die von allen am längsten arbeiten und am längsten eingezahlt haben». Der Ökonom Marcel Fratzscher sprach sich indes deutlich für eine Abschaffung aus.

Schwesig argumentierte, von einem Ende der «Rente mit 63» wäre der Osten Deutschlands besonders betroffen. Dort arbeiteten überdurchschnittlich viele Menschen 45 Jahre oder länger. epd










2.08.2026 • 17:12 Uhr

Scheunenbrand verursacht hohen Sachschaden

Die Polizei in Höxter berichtet: Am Freitag, 31.07.2026, kam es gegen 12:30 Uhr in Warburg-Daseburg (Landkreis Höxter) zum Brand einer Scheune.

Die Scheune wurde als Lager für Stroh und Landmaschinen genutzt. Tiere befanden sich nicht in dem Gebäude. Die Flammen griffen auch auf ein Nebengebäude über.

Das Feuer konnte durch ca. 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr gelöscht werden. Während der Löscharbeiten kam es über mehrere Stunden zu Verkehrsbehinderungen im Bereich des Brandort.

Die Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern an. Der Brandort wurde beschlagnahmt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 400.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand. Foto: Polizei










2.08.2026 • 17:10 Uhr

Hunderttausende feiern CSD in Hamburg - „Jetzt erst recht»

Nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin wurden in Hamburg die Sicherheitsvorkehrungen und die Polizeipräsenz für die Demonstration deutlich erhöht. Unter dem Motto «Solidarisch queer. Haltung zeigen - für eine Zukunft ohne Angst!» haben sich am Samstag in Hamburg Hunderttausende zur Demonstration zum Christopher Street Day (CSD) versammelt. In der Innenstadt setzten sie ein lautes und buntes Zeichen für die Rechte der queeren Community. Slogans wie «Jetzt erst recht», «Haltung zeigen - für eine Zukunft ohne Angst!» oder «Queere Menschen schützen» waren auf Plakaten zu lesen.

Sogar Bad Gandersheimer hatten ihren HH-Spaß… Alles ging bislang dem Vernehmenn nach friedlich und geil ab! Sogar Bad Gandersheimer hatten ihren Megaspaß…red/epd










2.08.2026 • 17:08 Uhr

Pkw auf Tankstellengelände in Einbeck beschädigt und weggefahren! Zeugen gesucht!

Im Zeitraum von Montag, 27.07.2026, bis Freitag, 31.07.2026, beschädigte ein Kunde der HEM-Tankstelle in Einbeck, vermutlich beim Rangieren mit seinem Fahrzeug, einen auf dem dortigen Gelände abgestellten Pkw. Dieser war wegen einer Panne seitlich vom Tankstellengebäude geparkt worden. Anschließend entfernte sich der Verursacher von der Unfallstelle, ohne sich um den angerichteten Schaden in Höhe von ca. 1.000 Euro zu kümmern, bzw. die Feststellung seiner Personalien zu ermöglichen.

Die Einbecker Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle eingeleitet und bittet Zeugen, die diesbezüglich Beobachtungen gemacht haben könnten, sich unter Telefon 05561-31310 zu melden. kr










2.08.2026 • 17:08 Uhr

Da ist Felix sehr traurig! Kinder-Mountainbike von Grundstück entwendet - Polizei bittet um Zeugenhinweise

Am Dienstag, 28.07.2026, erstattete eine 41-jährige Einbeckerin Anzeige bei der Polizei, da das Mountainbike ihres Sohnes von ihrem Hausgrundstück am Wilhelm-Messerschmidt-Platz entwendet worden war. Ihr Sohn hatte das Fahrrad der Marke "TREK" gegen 14:00 Uhr vor dem Haus abgestellt. Als er gegen 15:00 Uhr wieder zum Abstellort zurückkehrte, stellte er fest, dass ein bislang unbekannter Täter sein Mountainbike im Wert von ca. 400 Euro entwendet hatte.
Die Polizei Einbeck hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Angaben zum Täter oder dem Verbleib des blauen Mountainbikes machen können, sich unter Telefon 05561-31310 zu melden. kr










2.08.2026 • 17:07 Uhr

Krankenkasse warnt vor ungesundem Stress am Arbeitsplatz

Mobiles Arbeiten und flexible Arbeitszeiten gelten als Chance - können aber auch belasten. Nach Angaben der KKH sind Beschäftigte 2025 so häufig wie noch nie wegen stressbedingter
Belastungsreaktionen und Anpassungsstörungen ausgefallen.

Stress am Arbeitsplatz hinterlässt immer häufiger gesundheitliche Spuren. Noch nie seien unter den versicherten Berufstätigen der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) so häufig akute
Belastungsreaktionen und Anpassungsstörungen diagnostiziert worden wie im vergangenen Jahr, teilte die Kasse am Sonntag in Hannover mit. Demnach entfielen knapp 119 Krankentage je 100 Versicherte auf diese Diagnose.

Im Jahr zuvor seien es rund 112 Tage gewesen, zu Beginn der KKH-Analyse 2017 nur etwa 66 Tage. Das entspreche binnen acht Jahren einem Anstieg um fast 80 Prozent. Akute Belastungsreaktionen und Anpassungsstörungen könnten Vorstufen einer Depression sein, warnte die Kasse. Sie seien 2025 die häufigste psychische Diagnose bei
Berufstätigen und insgesamt der dritthäufigste Grund für Krankschreibungen nach Infektionen der oberen Atemwege und Rückenschmerzen. epd










2.08.2026 • 17:05 Uhr

Statistik: 63 Prozent besuchen noch christlichen Religionsunterricht

Beim Religionsunterricht an den Schulen ist vieles in Bewegung. Der christliche Unterricht ist weiter gefragt, auch bei Schülern ohne Kirchenbindung. Zugleich wächst das Fach «Werte und Normen». Ein neuer Ansatz soll künftig Schüler zusammenführen. Etwa zwei Drittel der Schülerinnen und Schüler an öffentlichen Schulen in Niedersachsen nehmen an einem christlichen Religionsunterricht teil - doch die Teilnehmerzahl ist rückläufig.

Das geht aus der jüngsten Statistik des Kultusministeriums in Hannover hervor, die dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegt. Zugleich steigt die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die am Fach «Werte und Normen» teilnehmen. Der islamische Religionsunterricht stagniert unterdessen.

Nach den Zahlen vom August 2025 nahmen landesweit 522.085 Schülerinnen und Schüler an einem christlichen Religionsunterricht teil. Das sind 63,3 Prozent - ein Minus von 1,2 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Am beliebtesten war dabei der
konfessionell-kooperative Religionsunterricht, bei dem seit 1998 evangelische und katholische Kinder und Jugendliche gemeinsam unterrichtet werden können. epd










2.08.2026 • 17:04 Uhr

Kriminalität in Einbeck: 90 Meter Stromkabel entwendet! Zeugen von Polizei gesucht!

In der Nacht von Montag, 27.07.2026, bis Dienstag, 28.07.2026, entwendeten bislang unbekannte Täter ca. 90 Meter Stromkabel im Wert von 2.000 Euro von einem frei zugänglichen Gelände, im Bereich der Gleise, der Verlängerung des Bahnhofes Salzderhelden. Die Tat wurde erst im Anschluss durch Auswertung einer Videoaufzeichnung bekannt.

Die Polizei Einbeck hat diesbezüglich ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahl eingeleitet und bittet Zeugen, die möglicherweise Hinweise zu Tat und Täter geben können, sich unter Telefon 05561-31310 zu melden. kr










2.08.2026 • 17:03 Uhr

Kokain-berauscht mit E-Scooter ohne Versicherungsschutz gefahren und erwischt!

Tatort: Northeim, Güterbahnhofstraße, Tatzeit: Freitag, 31.07.2026, 11 Uhr. Die Polizei berichtet soeben:
Einer Funkstreife der Polizei Northeim fiel am Freitag, 11.00 Uhr, auf dem Bahnhofsvorplatz in Northeim ein E-Scooter auf, der ohne gültige Versicherungsplakette unterwegs war. Bei der Kontrolle des 32-jährigen Fahrers des E-Scooters aus Northeim stellte die Streife fest, dass tatsächlich keine Haftpflichtversicherung für den E-Scooter bestand. Weiterhin stellten die Beamten neurologische Auffälligkeiten bei dem 32-jährigen fest. Ein freiwillig durchgeführter Urin-Vortest reagierte positiv auf Amphetamin, THC und Kokain. Dem Mann wurde zur Polizeidienststelle verbracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde Die Weiterfahrt wurde untersagt.
Er muss sich weiterhin wegen des Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz verantworten.










2.08.2026 • 17:01 Uhr

Es geht wieder los: Dumpfe Gewalt gegen Wahlplakate! Sachbeschädigungen und Beleidigungen

Am Freitagvormittag werden mehrere Sachbeschädigungen an Wahlplakaten verschiedener Parteien der kommenden Kommunalwahl im Stadtteil Jürgenohl in Goslar festgestellt. Die Beschädigungen werden durch Auftragen roter Farbe begangen. Entsprechende Strafverfahren werden eingeleitet.

Zeugen, die Hinweise zur Identität der bisher unbekannten Tatverantwortlichen geben können, werden gebeten sich telefonisch mit der Polizeiinspektion Goslar, 05321 339-0, in Verbindung zu setzen.










2.08.2026 • 16:55 Uhr

Krankenkasse warnt vor ungesundem Stress am Arbeitsplatz

Mobiles Arbeiten und flexible Arbeitszeiten gelten als Chance - können aber auch belasten. Nach Angaben der KKH sind Beschäftigte 2025 so häufig wie noch nie wegen stressbedingter Belastungsreaktionen und Anpassungsstörungen ausgefallen.

Stress am Arbeitsplatz hinterlässt immer häufiger gesundheitliche Spuren. Noch nie seien unter den versicherten Berufstätigen der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) so häufig akute Belastungsreaktionen und Anpassungsstörungen diagnostiziert worden wie im vergangenen Jahr, teilte die Kasse am Sonntag in Hannover mit. Demnach entfielen knapp 119 Krankentage je 100 Versicherte auf diese Diagnose.

Im Jahr zuvor seien es rund 112 Tage gewesen, zu Beginn der KKH-Analyse 2017 nur etwa 66 Tage. Das entspreche binnen acht Jahren einem Anstieg um fast 80 Prozent. Akute Belastungsreaktionen und
Anpassungsstörungen könnten Vorstufen einer Depression sein, warnte die Kasse. Sie seien 2025 die häufigste psychische Diagnose bei Berufstätigen und insgesamt der dritthäufigste Grund für Krankschreibungen nach Infektionen der oberen Atemwege und Rückenschmerzen.

# Klare Abgrenzung
von Beruf und Freizeit

Neben privaten Belastungen und beruflichem Stress wie hohem Arbeitspensum, Überstunden, Existenzängsten oder Konflikten am
Arbeitsplatz seien auch veränderte Arbeitsformen für die Diagnosen verantwortlich. Laut der KKH-Ärztin Aileen Könitz kann die moderne Arbeitsweise mit Laptop und Smartphone zusätzlichen Druck erzeugen. Mobiles Arbeiten und zeitliche Flexibilität bedeuteten nicht automatisch Entlastung, sondern könnten zu dauerhaftem Stress führen, wenn klare Grenzen fehlten. epd










2.08.2026 • 16:53 Uhr

Sonniger Trainingsauftakt der Minis und Maxis des Northeimer Handball Clubs

Mit viel Begeisterung sind die Minis und Maxis des Northeimer HC auf dem Sportplatz in Hillerse in die neue Saison gestartet. Über 30 Kinder nahmen am Trainingsauftakt teil und hatten die Möglichkeit, sich an verschiedenen Stationen auszuprobieren. Dabei standen Bewegung, Spiel und vor allem der Spaß im Vordergrund.
Die jungen Handballerinnen und Handballer waren mit großer Freude und viel Einsatz dabei und meisterten die abwechslungsreichen Aufgaben mit Bravour. Das war eine tolle Abwechslung zum Training in der Halle. So gingen alle Kinder und Trainer glücklich nach Hause und freuen sich bereits auf die kommenden Trainingseinheiten. red/ok/Foto: NHC










2.08.2026 • 16:51 Uhr

In Gehrenrode hilft „frau“ sich! Interfraktionelle Kooperation der Ratsfrauen Dr. Trude Poser und Ingrid Lohmann beim Plakatieren

Gemeinsam geht besser! Das was beim Anbringen von Wahlplakaten zur Stadtratswahl 13.September in Bad Gandersheims Ortsteil Gehrenrode dieser Tage zu beobachten. Dr. Poser hielt die Leiter. Oben drauf Ingrid Lohmann. Zack! Die Wahlplakate für die SPD (oben) und Grünen waren perfekt angebracht. red










2.08.2026 • 16:44 Uhr

Wohnhaus an der Hannoverschen Straße - Mehrere Menschen leicht verletzt, Brandursache unklar

In einem Apartment im 2. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Hannoverschen Straße in Göttingen ist Sonntagnacht (02.08.26) gegen 01.25 Uhr aus noch ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Mehrere Menschen wurden durch Rauchgas leicht verletzt. Die Brandursache ist zurzeit noch unklar. Die brandbetroffene Wohnung wurde von der Polizei beschlagnahmt.
Die zuerst eintreffenden Polizeibeamten stellten bereits im Treppenhaus eine massive Rauchentwicklung fest und begannen sofort mit der Evakuierung des Gebäudes. Hierbei konnte der Brandherd in dem Apartment lokalisiert und mit ersten Löschversuchen begonnen werden. Die alarmierte Feuerwehr löschte die Brandstelle anschließend vollends ab.
Infolge der Rauchentwicklung wurden nach Erstinformationen insgesamt zehn
Personen, darunter der 37 Jahre alte Wohnungsmieter und vier Polizeibeamte, durch Rauchgasintoxikation leicht verletzt. Der Mieter und ein Polizist mussten zur weiteren Untersuchung einem örtlichen Krankenhaus zugeführt werden.

Durch das Feuer entstand nach ersten vorläufigen Schätzungen ein Gebäudeschaden in Höhe von rund 25.000 Euro. Das brandbetroffene Apartment ist aktuell nicht mehr bewohnbar, alle weiteren Wohnungen des Hauses können weiterhin genutzt werden.
Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache dauern an. jk










2.08.2026 • 16:42 Uhr

„Am Bergbad“ in Northeim um 17.19 Uhr: Unfall mit 2,06 Promille! Nach Parkrempler aufgeflogen!

Am Samstag, 01.08.2026, gegen 17.19 Uhr wollte ein 61-jähriger Mann aus Northeim mit seinem PKW auf einem Parkplatz an der Straße "Am Bergbad" in Northeim einparken. Beim Parkvorgang touchierte er einen geparkten PKW Mini. Beide PKW wurden hierbei leicht beschädigt, es entstand ein Gesamtschaden von ca 500 Euro. Bei der Unfallaufnahme durch die eingesetzte Streife aus Northeim wurde Alkoholgeruch in der Atemluft des Unfallverursachers festgestellt. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab eine Atemalkoholkonzentration von 2,06 Promille. Dem Verursacher wurde auf der Polizeidienststelle in Northeim eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Die Weiterfahrt mit fahrerlaubnispflichtigen Kraftfahrzeugen wurde ihm untersagt. He










2.08.2026 • 16:42 Uhr

Traktor verursacht um 22.10 Uhr Verkehrsunfall mit Verletzten - 11.500 Euro Schaden verursacht!

Die Polizei berichtet soeben: Am Samstag, 01.08.2026, gegen 22.10 Uhr, befuhr ein 23-jähriger Mann aus der Gemeinde Südharz mit einem Traktor die Landesstraße 547 aus Lutterbeck in Richtung Fredelsloh. Aus bisher unbekannten Gründen geriet der Fahrer mit dem Traktor auf die Gegenfahrbahn und streifte einen entgegenkommenden PKW VW, welcher von einer 62-jährigen Frau aus einem Moringer Ortsteil geführt wurde. Die Frau wurde bei dem Unfall leicht verletzt und musste mit dem RTW in ein Krankenhaus verbracht werden. Weiterhin entstand ein Gesamtschaden von ca 11.500 Euro. Hep










2.08.2026 • 16:41 Uhr

Banner "Bodenfelde ist bunt" entwendet - Polizei hat Ermittlungen aufgenommen

In der Nacht von Freitag auf Samstag entwendeten bislang unbekannte Täter das mit Kabelbindern am Geländer der Brücke des Mühlengrabens in Bodenfelde angebrachte Banner "Uslar ist bunt" und entfernten sich unerkannt. Der Schaden beträgt ca. 50 Euro.
Die Polizei Uslar/Bodenfelde ermittelt wegen Diebstahls und bittet um Ihre Hinweise. neu










2.08.2026 • 16:40 Uhr

Zweimal Notruf ausgelöst! Zeugensuche nach übler Straßenverkehrsgefährdung durch irren Autofahrer!

Tatort: Northeim, Göttinger Straße, Tatzeit: Sonntag, 02.08.2026, 11.20 Uhr. Die Polizei berichtet soeben: Von zwei aufmerksamen Zeugen wurde die Polizei über Notruf auf einen verkehrswidrig fahrenden PKW aufmerksam gemacht. Der PKW soll mehrfach ohne Grund auf die Gegenfahrbahn gefahren sein und habe dadurch auch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet. Es handelte sich um einen silber/grauen PKW Volvo. Unter andere soll der PKW auf der Göttinger Straße einen bzw. mehrere Motorradfahrer gefährdet haben. Diese werden gebeten, sich bei der Polizei als Zeugen zu melden. Der PKW konnte angehalten und kontrolliert, die Personalien des Fahrers festgestellt werden. Eine Verkehrsordnungswidrigkeitsanzeige wurde gegen des PKW Fahrer gefertigt.










1.08.2026 • 13:18 Uhr

Genuss für Geist und Gaumen! Theatralische Wanderung mit Jan Kämmerer - Kulinarischer Empfang durch Heimatverein in Gehrenrode

Das war heute ein ganz besonderes kulturelles Outdoor-Erlebnis für die Roswitha-Stadt! Der Domfestspiel-Schauspieler Jan Kämmerer schlüpfte in die Rolle des legendären Johann Wolfgang von Goethe und begleitete knapp 40 Literaturbegeisterte auf einer theatralen Wanderung entlang des idyllischen Skulpturenwegs von Bad Gandersheim nach Lamspringe.

In Gehrenrode legte die Gruppe mit dem Domschauspieler eine kulinarische Mittagspause ein. Der dortige Heimatverein mit Dr. Trude Poser, Ingrid Lohmann und Team sorgten hier auf dem Poser-Hof für einen wunderschönen Empfang. Es gab coole Getränke und ein leckeres Büfett. Die Wanderer waren gegen 10 Uhr in Brunshausen gestartet. An einigen Skulpturen gab es Lesungen von Jan Kämmerer.

Insgesamt fand diese theatralische Exkursion in der herrlichen Naturlandschaft großes Lob. Der Heimatverein Gehrenrode mit seinen aktiven Damen erntete verdienten Dank für sein tolles Engagement! red(Fotos/Video: FisWMG












1.08.2026 • 13:01 Uhr

SPD Bad Gandersheim präsentiert sich gemeinschaftlich: 24 Persönlichkeiten für Stadtratswahl auf zwei Plakatformaten!

Jetzt sind sie raus: die neuen Präsentationsformate der SPD zur Stadtratswahl am 13.September in Bad Gandersheim. In der Marienstraße im normalen Plakat die Kandidaten/innen auf einen Blick. Dann auf den Großformaten die 24 Persönlichkeiten beim Loro-Werk. Der Unterschied zu den üblichen Porträtplakaten an den Laternen ist offensichtlich: Man setzt auf die gemeinschaftliche Präsentation. Die Botschaft ist eindeutig: Gemeinsam ist man engagiert und stark.red/Fotos: FisWMG












1.08.2026 • 12:58 Uhr

Migrationsforscher Oltmer: Ceuta stellt Asylpolitik auf die Probe

Die Ereignisse in Ceuta offenbaren nach Ansicht des Migrationsforschers Jochen Oltmer gravierende Schwächen des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems. Statt europäischer Solidarität dominierten nationale Interessen und gegenseitige Vorwürfe.

Die Vorgänge um die spanische Exklave Ceuta haben nach Ansicht des Osnabrücker Migrationsforschers Jochen Oltmer gezeigt, dass das Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS) auf «tönernen Füßen» steht. In den Debatten sei stets der Solidaritätsmechanismus der europäischen Staaten betont worden, sagte er am Samstag im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd). «Aber wenn man sich die Positionierung von italienischer, französischer und deutscher Seite anschaut, ist da von Solidarität nichts, aber auch gar nichts zu hören.»

In der vergangenen Woche waren bis zu 60.000 Flüchtlinge aus Marokko nach Ceuta gelangt. Bis Freitagabend waren Medienberichten zufolge angeblich rund 50.000 Menschen wieder nach Marokko zurückgekehrt. Mehrere Dutzend Menschen starben bei dem Versuch, die Exklave zu erreichen. red/epd










1.08.2026 • 08:58 Uhr

Mit Thorsten Frei kommen Besonnenheit und Sachlichkeit in die Fraktionsführung

CDU–Kreisverband Northeim gratuliert Thorsten Frei zu einem starken Ergebnis von 91,9% in der Wahl um den Fraktionsvorsitz Seit gestern ist Thorsten Frei MdB neuer Vorsitzender der CDU/ CSU- Bundestagsfraktion. Bei der Wahl erhielt der frühere Chef des Kanzleramtes und Minister für besondere Aufgaben ein starkes Ergebnis von 91,9% der abgegebenen Stimmen. Für den CDU-Kreisverband Northeim ist die Wahl von Frei ein wichtiger Schritt zurück zu sach licher und besonnener Arbeit der Bundestagsfraktion aus CDU und CSU.

„Wir gratulieren Thorsten Frei ganz herzlich zu dem starken Ergebnis in der Wahl zum neuen Bundestagsfraktionsvorsitzenden von CDU und CSU. Wir setzen in ihn große Hoffnungen, was die sachliche und besonnene Arbeit der Fraktion für die Zukunft angeht“, erklärt David Artschwager, Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Northeim. Thorsten Frei
hatte vor seinem Amt als Kanzleramtschef bereits die Schlüsselposition des 1. Parlamen-
tarischen Geschäftsführers der Bundestagsfraktion inne, wodurch er die kennt fraktionsinternen Abläufe gut kennt und in der gesamten Fraktion, aber auch der Partei für seine ruhige, besonnene und sachliche Art hohes Ansehen genießt.

Die Erwartungen an die Arbeit von Frei in dem für den Erfolg der Koalition wichtigen
Schlüsselposten des Fraktionsvorsitzenden sind hoch; so erhoffe man sich künftig einen
stärkeren Fokus auf die sachliche Auseinandersetzung über die anstehenden Themen und
ein besseres Gefühl der Fraktionsführung für die Stimmung an der Basis. Dass Frei diese Kompetenz durchaus mitbringt hat er im Rahmen seiner Tätigkeit als 1. Parlament. Geschäftsführer immer wieder unter Beweis gestellt „Freis erfrischende Zurückhaltung in Bezug auf seine eigene Person und der klare Fokus auf Sachlichkeit und Kompromissbereit-
schaft wird der Bundestagsfraktion, aber auch unserer Partei guttun“, meint David Artschwager weiter.

Zwar sei klar, dass die Umbildung des Kabinett durch den Bundeskanzlers sehr holprig und gerade aus Sicht eines Niedersächsischen CDU-Kreisverbandes suboptimal verlaufen, allerdings gebe zumindest das Wahlergebnis um Thorsten Frei als Fraktionsvorsitzenden Hoffnung, dass künftig wieder Sachlichkeit, Besonnenheit und Themenorientierung stärker im Fokus der Bundestagsfraktion stehen werden. „Insbesondere vor dem Hintergrund der anstehenden, umfassenden und auch teilweise unangenehmen Reformvorhaben der Koalition, die notwendig sind, um unser Land wieder in die Spur zu bringen, brauchen wir diese drei Attribute bei dem Vorsitzenden von CDU und CSU im Deutschen Bundestag“, so heißt es aus dem Kreisverband abschließend.










1.08.2026 • 08:55 Uhr

Die Unabhängigen stellen vor: Florian Porde (Listenplatz 1) und Julia Bruder (Listenplatz 20)

In einem aktuellen Medieninfo hat die Wählergemeinschaft Die Unabhängigen Bad Gandersheim zwei Kandidaten/in präsentiert. In dem Statement heißt es dazu:
Mit Florian Porde auf Listenplatz 1 und Julia Bruder auf Listenplatz 20 setzen Die Unabhängigen auf eine Mischung aus kommunalpolitischer Erfahrung, fachlicher Kompetenz und bürgerschaftlichem Engagement. Beide Kandidaten stehen für eine sachorientierte Politik, die die Interessen der Menschen in Bad Gandersheim in den Mittelpunkt stellt.
Florian Porde: Verantwortung übernehmen und Ergebnisse liefern

Florian Porde lebt mit seiner Familie in Ellierode und gehört zu den Gesichtern, die viele Bürgerinnen und Bürger inzwischen mit den Unabhängigen verbinden. Als Prozess-Ingenieur ist er es gewohnt, strukturiert zu arbeiten, Herausforderungen anzupacken und Lösungen zu finden. Genau dieser Ansatz prägt auch seine politische Arbeit. Seit mehreren Jahren engagiert er sich im Stadtrat und hat dabei erlebt, wie wichtig klare Entscheidungen und verlässliches Handeln für die Entwicklung einer Stadt sind. Für ihn steht fest: Gute Kommunalpolitik zeigt sich nicht in großen Versprechen, sondern in konkreten Verbesserungen im Alltag der Menschen. Ob Infrastruktur, Familienfreundlichkeit, Digitalisierung oder eine transparente Verwaltung, für Florian geht es immer darum, die Stadt Schritt für Schritt voranzubringen. „Mir ist wichtig, dass Politik verständlich, ehrlich und lösungsorientiert ist. Die Menschen erwarten zu Recht, dass Probleme angegangen werden. Es ist wichtig dabei klar und deutlich zu sagen was ist.“ Wer mit Florian Porde spricht, merkt schnell, dass ihn vor allem auch die Zukunft seiner Kinder antreibt. Bad Gandersheim soll ein Ort bleiben, in dem Familien gerne leben, Unternehmen investieren und sich Menschen aller Generationen wohlfühlen.

Julia Bruder: Kindern
und Familien
eine Stimme geben

Julia Bruder ist 50 Jahre alt, verheiratet und Mutter von drei Kindern. Gemeinsam mit ihrer Familie lebt sie seit vielen Jahren in Bad Gandersheim. Wer sie kennt weiß wie wichtig ihr das Miteinander in der Stadt ist. Besonders die Anliegen von Familien, Kindern und älteren Menschen liegen ihr am Herzen. Ihr Interesse an kommunaler Politik entstand nicht am Schreibtisch, sondern durch ihre eigenen Erfahrungen als Mutter. Während ihrer Zeit als Schulelternratsvorsitzende bekam sie einen direkten Einblick in politische Entscheidungsprozesse und stellte fest, dass die Bedürfnisse von Familien stärker berücksichtigt werden sollten. Diese Erfahrungen haben sie motiviert, sich selbst aktiv einzubringen. Für Julia Bruder sind gute Betreuungsangebote, starke Schulen und familienfreundliche Rahmenbedingungen keine Randthemen, sondern wichtige Voraussetzungen für eine lebens- und liebenswerte Stadt. Gleichzeitig ist es ihr wichtig, auch die ältere Generation im Blick zu behalten und Bedingungen zu schaffen die die Selbstständigkeit, Gesundheit und Teilhabe fördern. „Familien leisten täglich unglaublich viel. Ich möchte dazu beitragen, dass sie in Bad Gandersheim die Unterstützung und Rahmenbedingungen bekommen, die sie verdienen. Eine lebenswerte Stadt zeigt sich darin, wie gut sich Kinder, Familien und ältere Menschen angenommen fühlen. Gerade die Möglichkeit, Entscheidungen unabhängig von Parteivorgaben nach sachlichen Gesichtspunkten zu treffen, war für Julia Bruder ein wichtiger Grund, sich den Unabhängigen anzuschließen. Sie möchte dazu beitragen, dass Bad Gandersheim auch in Zukunft eine Stadt bleibt, in der sich Menschen aller Generationen zuhause fühlen. „Wir sollten nicht darüber diskutieren, für wen wir Politik machen. Wir sollten gemeinsam dafür sorgen, dass das Leben der Menschen in unserer Stadt ein Stück besser wird.“ voller Überzeugung.

Gemeinsam für
Bad Gandersheim

Florian Porde und Julia Bruder stehen für zwei unterschiedliche Perspektiven, die sich hervorragend ergänzen. Auf der einen Seite stehen Erfahrung in der kommunalpolitischen Arbeit, Organisationstalent und der Wille, Projekte umzusetzen. Auf der anderen Seite der Blick auf Familien, Bildung, soziale Themen und das tägliche Leben der Menschen vor Ort. Beide eint die Überzeugung, dass gute Kommunalpolitik nicht von Parteivorgaben bestimmt werden sollte, sondern von den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger. Genau dafür engagieren sie sich bei den Unabhängigen: für sachliche Entscheidungen, offene Diskussionen und eine Politik, die Bad Gandersheim in den Mittelpunkt stellt. Denn eine starke Stadt entsteht dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, zuhören und gemeinsam an Lösungen arbeiten. Dafür stehen Florian Porde und Julia Bruder, heißt es abschließend.












1.08.2026 • 08:54 Uhr

EKD-Sportbeauftragter zu FIFA-Plänen: Fußball steht nicht zum Verkauf

Kommerzialisierung, korrupte Eliten und Einflussnahme politischer Machthaber: Der evangelische Sportbeauftragte Latzel lässt kein gutes Haar an der FIFA und ihrem Boss Infantino. Sport sei für den Menschen da und stehe nicht als Ware zum Verkauf.

Die evangelische Kirche begrüßt den Widerstand der Europäischen Fußball-Union (UEFA) gegen den geplanten Investoren-Deal des Weltfußballverbands FIFA. Der wiederholte Versuch von FIFA-Chef Gianni Infantino, die Rechte an der Fußball-WM an private Investoren zu verkaufen, sei unsäglich und gefährde den internationalen Fußball, sagte der Sportbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Thorsten Latzel, dem Evangelischen Pressedienst (epd). «Der Fußball steht nicht zum Verkauf.»

Die UEFA hatte wegen der Pläne mit einem Boykott aller FIFA-Turniere gedroht. «Infantinos ganzes Vorgehen vorbei an den zuständigen Gremien und Reden von 'demokratischen Prozessen' widersprechen sich völlig», kritisierte Latzel, der auch leitender Theologe der Evangelischen Kirche im Rheinland ist. «Infantino entwertet das, worum es im Sport generell geht.» Er sei froh, dass die UEFA und andere Verbände klar reagiert hätten. «Dieser Präsident
ist schon lange untragbar.»

# Zweckfreiheit,
gemeinsame Regeln
und Fairness
Was im Augenblick bei der FIFA ablaufe, sei «ein Sinnbild für einen weiterreichenden Prozess, bei dem korrupte Eliten meinen, sie stünden über den Regeln, könnten alles kaufen und für ihre eigenen Zwecke instrumentalisieren», sagte Latzel. Der Fußball lebe jedoch wie der Sport insgesamt von Zweckfreiheit, gemeinsamen Regeln und fairem Wettkampf, betonte der Präses der rheinischen Kirche. «Speziell im Fußball erleben wir, wie diese Gedanken in Gefahr sind, wenn zu viel Geld im Spiel ist und politische Machthaber versuchen, sportliche Großereignisse für sich zu instrumentalisieren.»

Latzel kritisierte eine massive Kommerzialisierung auch bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada mit «exorbitanten Ticketpreisen» und Werbe-Unterbrechungen. Wohin das führe, zeige «die absurde Verleihung des sogenannten FIFA-Friedenspreises an US-Präsident Donald Trump und die politisch motivierte, regelwidrige Zurücknahme einer Roten Karte». ep










1.08.2026 • 08:52 Uhr

SPD-Fraktionschef Miersch fordert Kanzler Merz zu CSD-Besuch auf

Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Matthias Miersch, setzt sich nach dem Terroranschlag auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin für mehr Solidarität mit der queeren Community ein. «Es wäre ein sehr gutes Zeichen, wenn der Kanzler zu einem CSD kommen würde», sagte er den Zeitungen (Samstag) der Funke Mediengruppe. «Ich finde es wichtig, dass wir als politische Verantwortungsträger in der aktuellen Lage Flagge zeigen.» Deswegen werde er an diesem Samstag beim CSD in Hamburg dabei sein, kündigte der SPD-Politiker an.

Miersch kritisierte, dass die von Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) beschlossenen Kürzungen der Mittel für Demokratie-Förderprogramme auch Organisationen betreffe, die «gerade außerhalb von Städten queere Menschen unterstützt haben». Die von Prien geplanten Streichungen - auch jene, die Programme und Projekte gegen Islamismus betreffen - würden deshalb nun noch einmal
überprüft. epd










1.08.2026 • 08:51 Uhr

Nach Donnerstag-Sturmböen: Der beinahe nicht gesehene Baumfall bei der Ex-Residenz

Wieder ist es beim Aufstieg zur leerstehenden ehemaligen Senioren Residenz beim Osterbergsee zu einem Baumfall gekommen. Bei den kurzzeitig schweren Sommersturmböen vergangenen Donnerstagabend ist dort erneut ein riesiger Baum umgestürzt. Er blockiert seitdem die Auffahrt und den Spazierweg. Sicherungsmaßnahmen sind bislang nicht eingeleitet - weil den Baumumfall bislang offenbar niemand so richtig mitbekommen zu haben scheint. red/Fotos: FisWMG












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