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ARCHIV

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10.08.2020 • 07:43 Uhr

Dorfrundgang-Abschluss: Nachschlag für zwei Dörfer

Nachdem Bürgermeisterin Franziska Schwarz ihren Rundgang („Gespräche über den Gartenzaun“) im zentralen Heberbörde-Dorf Altgandersheim wegen eines Anschlusstermins seinerzeit nicht beenden konnte, wird sie diesen Ortsteil noch einmal für das Rest-Programm besuchen – am Donnerstag, 13. August, ab 15 Uhr. Wiederum wird sie dann vom neuen Ortsvorsteher-Tandem Heidrun Blenke und Herbert Münnig begleitet. Anschließend ist sie auch zum zweiten Mal in Gehrenrode zu Gast, um im zuerst besuchten Dorf ergänzend den dortigen „Mühlenweg“ zu begehen. sbg

Die Bilder dokumentieren die unvollendeten Erstauftritte der Bürgermeisterin in Altgandersheim und Gehende, die nun eine Vollendung erfahren sollen. Fotos: Fis WMG













10.08.2020 • 07:34 Uhr

Beachtliche Bauprojekt: Gesundheitszentrum "Sportstadt" Gandersheim mit riesigem Panormafenster mit Blick ins Grüne

Die äußere Hülle des neuen Gesundheitszentrums/Fitness & Reha "Sportstadt" Bad Gandersheim in der Marienstraße ist längst fertiggestellt. Indoor sind jetzt die Handwerker fieberhaft mit unterschiedlichsten Gewerken beschäftigt. Die gesamte Leitungstechnik für Elektrik und Versorgung ist verlegt. Wände sind und werden verputzt. Estrich in kleinen und großen Reha- und Trainingsräumen wird aufgebracht. Aufwendig ist die Installierung der Deckenteile. "Ich bin sehr zufrieden mit dem Fortschritt der Arbeiten und den Leuten vom Bau, die hier weiterhin einen tollen Job machen", stellt Bauherr und Betreiber Tobias Reinecke fest.

Die hier gezeigten Ansichten im Innern des Gesundheitszentrum dokumentieren die Großzügigkeit der Gruppenräume. Alles ist hell und licht geplant und so angelegt. Das riesige Panaoramfenster in einem der großen Kurs- und Trainingsräume bietet einen wunderbaren Blick ins Grüne. Wenn hier demnächst die Kraftmaschinen zur Fitness einladen bietet sich bei der körperlichen Fitness ein angenehmer Blick nach draußen auf ein schönes weil beruhigendes Motiv - Entspannung pur für die Seele...
red/ Fotos: Fis WMG












10.08.2020 • 07:19 Uhr

Guten Regen-Morgen in Südniedersachsen!

Gestern Abend und in der Nacht kündigte sich der Wetterumschwung mit einer gewaltigen Naturansage an: Dauerblitze und Donnerrollen über Südniedersachsen. Dann setzte erst leichter, dann Dauerregen ein. Nach Tagen der hochsommerlichen Hitze und Trockenheit nun der ersehnte Regen. Die Naturgewalten funktionieren. Auf Sonnenschein folgt Regen. So ist der ewige Zyklus. Durchatmen und die Frische des Tages zum Wochenstart tief ins sich aufnehmen und genießen.
red/Foto/Video: Fis WMG










10.08.2020 • 07:11 Uhr

Mehr Sicherheit für die Menschen im Landkreis Northeim - Warntag 2020 - Vor Feuer und Katastrophen

Erstmals seit der Wiedervereinigung gibt es am Donnerstag, 10. September, einen bundesweiten Probealarm: den Warntag 2020. „Wenn dann pünktlich um 11 Uhr die Sirenen im Landkreis Northeim heulen und die Warn-Apps auslösen, ist ein großer Schritt in Richtung eines noch besseren Bevölkerungsschutzes getan“, betont Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.

Hintergrund der Aktion ist ein Beschluss der Innenministerkonferenz. Jährlich findet nach der Premiere in 2020 künftig an jedem zweiten Donnerstag im September ein Test aller vorhandenen Warnmöglichkeiten statt. Für Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Northeim bedeutet dies, dass am 10. September um 11 Uhr die Sirenen für eine Minute mit einem auf- und abschwellenden Ton zu hören sind. Dieses Sirenensignal soll die Bevölkerung im Ernstfall auffordern, Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Durchsagen zu achten. 20 Minuten später gibt ein einminütiger Dauerton „Entwarnung“.

„Dieses Sirenensignal zur Warnung der Bevölkerung, das zu Kriegszeiten noch als Fliegeralarm genutzt wurde, existiert bereits seit Jahrzehnten. Es ist vielen Bürgerinnen und Bürgern aber zugleich unbekannt. Deshalb wollen wir mit dem Warntag die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung in Notlagen erhöhen“, erklärt Kreisbrandmeister Marko de Klein. „Mögliche Warnfälle können unter anderem extreme Unwetterlagen wie bei Orkantief Friederike, große Hochwasser, Erdbeben, Schadstoffaustritte, Großbrände, Bombenentschärfungen oder auch der flächendeckende Ausfall der Telekommunikation sein“, so de Klein.

Parallel zu den Sirenensignalen gibt es am 10. September ab 11 Uhr Rundfunkdurchsagen, Meldungen im Fernsehen sowie über die Social-Media-Kanäle des Landkreises Northeim und der Kreisfeuerwehr Northeim. „Ergänzend dazu kommt eine Warnmeldung über unsere App Biwapp, mit der wir nicht nur über aktuelle Gefahren, sondern unter anderem auch über Straßensperrungen, Blitzer und Schulausfälle informieren“, sagt Landrätin Klinkert-Kittel. Wer die App noch nicht auf seinem Smartphone installiert hat, kann sie jetzt noch rechtzeitig vor dem Warntag kostenfrei in den App-Stores für Apple- und Android-Endgeräte herunterladen.

„Im Ernstfall braucht die Bevölkerung schnelle und zuverlässige Informationen. Die Erfahrung der vergangenen Jahre hat uns gezeigt, dass bei Sirenenalarm für die Feuerwehr oder einer Vielzahl von fahrenden Einsatzfahrzeugen durch Spekulationen auch falsche Informationen in den sozialen Netzwerken verbreitet werden. Das kann im Ernstfall nicht nur für Verunsicherung in der Bevölkerung sorgen, sondern auch Menschen gefährden. Hier wollen wir weiterhin mit schnellen und fundierten Meldungen entgegenwirken“, betont Konstantin Mennecke, Sprecher der Kreisfeuerwehr.

Zum Bilde:
Freuen sich auf den Aktionstag am 10. September: Holger Klein, Leiter des Fachbereichs für Brand- und Katastrophenschutz, Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Kreisbrandmeister Marko de Klein (von links nach rechts). Foto: lpd















9.08.2020 • 19:08 Uhr

Gute Nachricht des Tages: Die neuen alten "Quasimodus" live am Bad Gandersheimer "Waldschlößchen"

Eine der bekanntesten und garantiert ältesten Skiffleband Südniedersachsen spielt und spielt und spielt und jetzt wieder in Bad Gandersheim: Sie haben sich weniger musikalisch, aber stilistisch und vom Namen her verändert. Aus "Quasimodo" sind die "Die Quasi am Hotel" geworden. Und auch die Sonnenbrillen und silbernen Haartrachten einiger der musikalischen Protogonisten sind frischerer Natur. Ihr Livekonzert ist am Bad Gandersheimer Hotel "Waldschlößchen" mit seinem herrlichen Open Air Sektor angesagt. Das Ambiente mit schattigen Bäumen, bunten Lichterketten und einer Bühne im Hang vermittelt ein bisschen Festivalflair. Akki Kolbe nebst Team garantiert zudem eine gepflegte Betreuung mit allerlei Leckeres aus guter deutscher Küche und coole Getränke aus energiesparender Kühlung. Die Musik der "Quasi am Hotel"" gibts übrigens gratis - ein Hut geht rum...
Screen: Das Plakat










9.08.2020 • 18:52 Uhr

Motorradfahrer nach Unfall mit Rettungshubschrauber in Klinik geflogen Beverungen -

Eine Gruppe Motorradfahrer war gestern, Samstag, um 18.20 Uhr, auf der Landesstraße 838 von Haarbrück in Richtung Beverungen (Landkreis Höxter) unterwegs. Ein 69- jähriger Motorradfahrer aus dieser Gruppe kam aus bisher unbekannten Gründen in einer scharfen Rechtskurve von der Fahrbahn ab und stieß gegen die Leitplanke. Hierbei zog sich der Mann aus Thedinghausen schwere Verletzungen zu und wurde mit einem alarmierten Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. An der Yamaha entstand ein Schaden von ca. 2.000 Euro. Für die Zeit der Unfallaufnahme war die L 838 zwischen Haarbrück und Beverungen ca. eine Stunde gesperrt. Me.










9.08.2020 • 16:28 Uhr

Kurz vor der Alkoholvergiftung? Polizei holt um 13.45 Uhr 4,78 Promille-Fahrer aus Goslar von der Straße

Am heuten (heißen) Sonntag, 9. August 2020, gegen 13:45 Uhr, wurde der Polizei ein Pkw gemeldet, der in sehr leichten Schlangenlinien im Bereich der Braunschweiger Straße in Brome (Landkreis Gifhorn) geführt wird. Der Pkw Toyota konnte durch die Beamten der Polizei Wittingen angehalten und kontrolliert werden. Bei dem 46-jährigen Fahrer aus dem Kreis Goslar wurde dann ein Atemalkoholwert von 4,78 Promille festgestellt werden. Nach der Entnahme einer Blutprobe wurde der Führerschein des Mannes sichergestellt und ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet. ots











9.08.2020 • 13:32 Uhr

Bad Harzburg: Harley-Fahrer stürzt beim Bremsen - Nach Unfall ins Krankenhaus

Gestern, Samstag, herrliches Hochsommerwetter, es ist 13.22 Uhr. Ereignisort die Landesstraße 501 bei Bad Harzburg in Richtung Oker:
Der 46-jährige Führer einer Harley aus Hamburg befährt mit weiteren Kradfahrern die Landesstraße 501 in Richtung Oker. In Höhe Einmündung "Schrevenwiesen" muss er verkehrsbedingt bremsen, dabei kommt er zu Fall und verletzt sich am Bein. Am Krad entstand Sachschaden in Höhe von geschätzt 1500 Euro. Der Harley-Fahrer kam ins Krankenhaus Goslar. ots











9.08.2020 • 13:26 Uhr

Tragischer Unglücksfall: 49-Jähriger aus Hildesheim im Irenensee leblos gefunden

Seit gestern, Samstag, 8.August 2020, hat die Polizei auf Hochtouren nach einem 49-jährigen Mann aus Hildesheim gesucht. Zuletzt ist er in der Nähe von Irenensee in Uetze gesehen worden. Am heutigen Sonntag, 9. August 2020, haben die Einsatzkräfte den Vermissten im Irenensee leblos gefunden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen um Hinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen meldete ein Freund des mittlerweile verstorbenen Mannes am 8.August 2020 gegen 21:25 Uhr ihn bei der Polizeiinspektion Burgdorf als vermisst. Zuletzt hatte er ihn gegen 15:00 Uhr am Irenensee in Uetze gesehen. Gegenüber dem Freund äußerte der Hildesheimer die Absicht, baden gehen zu wollen. Als er zum verabredeten Zeitpunkt nicht beim Freund erschien, alarmierte dieser die Einsatzkräfte.

Die Polizei leitete unverzüglich umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein. Ein Rettungshubschrauber und ein Mantrailer (speziell ausgebildeter Personensuchhund) wurden noch am gleichen Abend bei der Absuche des Ufers und Sees unter anderem eingesetzt. Die Fahndungsmaßnahmen verliefen jedoch ohne Erfolg. Am Sonntag, gegen 09:20 Uhr, wurde der Vermisste von dem Polizeihubschrauber leblos im Irenensee gefunden.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Aktuell liegen keine Anzeichen für ein Fremdverschulden vor, die Polizei geht von einem Unglücksfall aus. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Hergang des Badeunfalls geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden. /nash, ric










9.08.2020 • 13:07 Uhr

Biker und die Kontroverse um Streckensperrungen - Demo in Osnabrück

Nach den in jüngster Zeit vermehrt vorgekommenen schweren und tödlichen Unfällen mit Motorrädern in der Region Harz und Südniedersachsen gibt es eine kontroverse Debatte über mögliche Straßensperrungen speziell für Biker - aus Sicherheitsgründen, wird von Verkehrsexperten argumentiert. Biker lehnen solche staatlichen Reglementierungen ab. Das wurde jetzt auf einer beeindruckenden Biker-Demo in Osnabrück deutlich.

Die Hansepost berichtet darüber soeben: Mit einer “Bikersternfahrt” durch Osnabrück, unter dem Motto “Miteinander, nicht gegeneinander”, demonstrierten am Samstag (08.08.2020) mehr als 300 Motorradfahrer “für Bikerrechte und gegen Streckensperrungen”. Organisiert hatte die die Tour der Bund Osnabrücker Bürger (BOB). Freundliche Autofahrer, die Sternfahrt filmend, winkende Kinder, disziplinierte Biker, die den Müll wegräumten, zufriedene Ordnungskräfte, verständnisvolle Anwohner: Die Sternfahrt für Bikerrechte und gegen Streckensperrungen war nach Angaben der Organisatoren “ein voller Erfolg”.

Die Ordnungsbehörden und Politiker sind gewarnt. Das Signal der Biker hat eine erste Wirkung gezeitigt. Im Harz hat es Streckensperrungen für Biker bereits in der Vergangenheit gegeben, war aus der Kreisverwaltung in Goslar zu hören.
red/ Foto: Fis WMG










9.08.2020 • 11:00 Uhr

Urlaubsgrüße aus Schweden-Lappland: Herrliche Natur, ein äsendes Rentier

Und wieder erreichten das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group liebenswürdige Urlaubsgrüße aus Schweden. Diesmal bezaubernde Ansichten aus dem schwedischen Lappland. Ganz weit weg hoch im nördlichsten Norden. Fast 40 Autostunden von Südniedersachsen entfernt - würde man die Strecke in einer Autotour in einem Stück "reißen". Dort angekommen bieten sich dem Urlauber stille Seeen. Umgeben von riesigen Wäldern. Alles einladend. Morgens am Wasser joggen. Anschließend vielleicht angeln oder bei einer Wanderung unter schattigen Bäumen ein äsendes Rentier beobachten. Abends mit Familien und Freunden beisammen sein, der untergehenden Schwedensonne zuschauen - die Unbeschwertheit seines schönen Urlaub- und Ferientages am Lagerfeuer ausklingen lassen.
red/Fotos: Fis WMG














9.08.2020 • 10:45 Uhr

Mit Falschgeld bezahlt - Täter identifiziert - Fixe Durchsuchung der Wohnung brachte nichts

Tatort: Northeim, Rückingsallee, Tatzeitpunkt: Gestern, Samstag, 8. August 2020, 08:45 Uhr:
Ein zunächst unbekannter Täter bezahlte in einem Einkaufsmarkt augenscheinlich mit einem gefälschten 10 Euro Schein. Dies fiel der Verkäuferin auf, die daraufhin den Täter ansprach. Dieser entfernte sich dann fußläufig aus dem Markt. Aufgrund der Personenbeschreibung und den vor Ort getätigten Äußerungen des Täters konnten die eingesetzten Polizeibeamtinnen einen amtsbekannten 20-jährigen Northeimer als Täter identifizieren. Durch die fernmündlich in Kenntnis gesetzte Staatsanwaltschaft Göttingen wurde die Durchsuchung der Wohnung des Täters angeordnet. Die Durchsuchung verlief negativ.Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Fragen stehen im Raum: Woher stammt der falsche Zehner? Hat der polizeibekannte Täter den Schein mit einem Hightech-Kopierer selbst hergestellt?
red/Gro










9.08.2020 • 10:28 Uhr

Goslar: Hitze hält Polizei auf "Trapp" - Zigmal Ruhestörungen - Polizei schreitet gegen unbarmherzigen Hundehalter ein

Vermutlich aufgrund der anhaltende Hitzewelle kam es in der Nacht zum heutigen Sonntag zu einer Vielzahl von Ruhestörungen im Stadtgebiet von Goslar und den umliegenden Ortschaften. Insgesamt musste die Polizei Goslar über 20-mal wegen des "Einsatzanlasses Ruhestörungen" anfahren. Hierbei handelt es sich häufig nur um das Abspielen von lauter Musik oder um Gartenpartys. In nahezu allen Fällen zeigten sich die Verursacher einsichtig, so dass keine weiteren Maßnahmen erforderlich waren.

Gefährliches Verhalten eines Hundehalters bei Hitze

Ein Hundehalter aus Salzgitter zeigte scheinbar sorgloses und gefährliches Verhalten für seinen Hund. Bei einer Außentemperatur von 33 Grad und Sonnenschein ließ er sein Tier im verschlossenen Pkw auf einem Parkplatz eines Einkaufszentrums der Hildesheimer Str. in Goslar zurück, während er einkaufen war. Aufmerksame Zeugen meldeten diesen Vorfall der Polizei. Dabei sollte das Tier bereits über 25 Minuten im überhitzen Fahrzeug gewesen sein. Aufgrund des mittlerweile gesundheitsgefährdeten Zustandes schlug die eingesetzte Streife die Scheibe des Fahrzeuges ein und konnte so den Hund befreien und im Schatten versorgen.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei daraufhin, dass bei sommerlichen Temperaturen eine erhebliche Gefährdung der Gesundheit in verschlossenen, abgestellten PKW und zwar innerhalb kürzester Zeit aufgrund Überhitzung besteht.

Den Tierhalter erwartet nun u.a. eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.ots










9.08.2020 • 10:22 Uhr

Heute um 1.55 Uhr: Reh ausgewichen und danach frontal gegen einen Baum

Ereignisort: Kreisstraße 409, Elvershausen in Richtung Lagershausen, Ereigniszeitpunkt: Heute, Sonntag, 01.55 Uhr:
Ein 27-jähriger Pkw-Führer aus dem Bereich Northeim befuhr mit einem VW die Kreisstraße 409 von Elvershausen kommend in Richtung Lagershausen. Nach eigenen Angaben musste der Pkw-Führer einem Reh ausweichen, kam dadurch von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Dabei wurde der Fahrer leicht verletzt. Er wurde mit einem Rettungswagen einem Krankenhaus zugeführt. Am nicht mehr fahrbereiten Pkw entstand Schaden von ca. 5.000 Euro. Dem Reh passierte nichts. red/Gro











9.08.2020 • 10:18 Uhr

Imbshausen: Verkehrsunfallflucht nach Unfall mit Radfahrer - Schwarzer Golf brauste davon

Ein 15-jähriger Radfahrer aus dem Bereich Northeim befuhr gestern, Samstag, es ist 15.20 Uhr, die Kapellenstraße in Imbshausen (gehört zu Northeim). Als er an einem am Fahrbahnrand geparkten Pkw vorbeifuhr, kam ihm nach eigenen Angaben ein schwarzer VW Golf, vermutlich mit Göttinger Kennzeichen, entgegen. Es kam zu einer Berührung, der Radfahrer stürzte und zog sich Schürfwunden an Armen und Beinen zu. Der Pkw-Fahrer setzte seine Fahrt jedoch fort.

Mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Northeim (Telefon 05551-70050) zu melden. Ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort sowie fahrlässiger Körperverletzung wurde eingeleitet.

Das Fahrrad wurde durch den Unfall im Bereich des Lenkers, der Gangschaltung sowie am Sattel beschädigt. Der Schaden beträgt ca. 150 Euro. Gro










8.08.2020 • 21:35 Uhr

Stromausfall in Northeim: Ursache ein Leck in Leitung in Hollenstedt? Fieberhafte Arbeiten noch um 21 Uhr

Ein Stromausfall und die Folgen. In Northeim sind die Spezialisten der Stadtwerke weiter mit der Ursachenfindung und -behebung eines größeren Ausfalls der morgendlichen Stromversorgung beschäftigt. Offenbar scheint eine mögliche Ursache lokalisiert.

In Hollenstedt wurde noch vor einer halben Stunde fieberhaft an einer Baustelle gearbeitet. Dort hat ein Bauunternehmen vor dem Haus Nummer 27 den Bürgersteig ausgehoben. Dem Betrachter erschließt sich ein riesiges Loch. Alle Erdleitungen sind heiter freigelegt. Ob hier die Ursache für den Stromausfall zu finden sein wird - offiziell wird zu entsprechenden Fragen nichts verlautbart. red










8.08.2020 • 19:19 Uhr

Bürgermeisterwahlkampf eröffnet: Heitmüller standfest wie die mächtigen Säulen des Greener Viadukts

In der Bierstadt Einbeck hat die SPD nach der etwas holprigen Nominierung ihres Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 1. November 2020 den Wahlkampf um die Besetzung des Chefsessels im Neuen Rathaus in Gang gesetzt. Vornehmlich zunächst mit Auftritten Heitmüllers in seiner Hochburg Salzderhelden. Hier ist es bereits "Bürgermeister" - Ortsbürgermeistwer.

Dann folgte eine starke Unterstützung durch Niedersachsens SPD-Landeschef und Ministerpräsident Weil unter anderem in der niedlichen Cafestube des netten Kaffeerösters Alexander Pohl. Zu seinen ersten Auswärtsterminen gehörte eine Visite im Flecken Greene. Dort entstand das Fotodokument eines stattlichen wie standfesten Kandidaten vor den mächtigen Säulen des Greener Viadukts. Symbolik vom Feinsten.
red/Fotos: Fis WMG










8.08.2020 • 19:08 Uhr

Corona-Krise: Vor der zweiten Welle bringt Althusmann (CDU) Bundeswehr ins Spiel

Der Landesvorsitzende der CDU in Niedersachsen fordert, präventive Maßnahmen zu ergreifen, um auf eine zweite Infektionswelle vorbereitet zu sein. „Es gilt, einen zweiten Lockdown unbedingt zu verhindern. Dieser wäre sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich schwer zu verkraften. Daher müssen wir jetzt agieren und nicht reagieren. Dazu gehört zuvorderst, die Gesundheitsämter bereits jetzt personell zu stärken und die Kapazitäten hochzufahren“, so der CDU Landesvorsitzende Bernd Althusmann. Eine Verknüpfung mit den Sanitätsdiensten der Bundeswehr könne dabei eine Möglichkeit sein, personelle Kapazitäten zu sichern.

„Wir bewegen uns auf das Ende der Sommerferien zu, der Rückkehr vieler Urlauber und Reisender und sind auch mit dem Start des regulären Schulbetriebs konfrontiert. Wir müssen daher mit einem weiteren Anstieg des Infektionsgeschehens rechnen“, betont Althusmann.
„Die Reaktivierung von Corona-Testzentren oder die Einführung der IT-Anwendung SORMAS stellen bereits einen wichtigen Schritt im Kampf gegen einen zweiten Lockdown dar, da sie schnelle und unkomplizierte Verfahren gewährleisten. Hier sollte weiter an einer flächendeckenden Lösung gearbeitet werden“, sagt Althusmann.

„Die Maßnahmen allein sind jedoch kein Allheilmittel. Die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln ist weiterhin unausweichlich. Ein jeder von uns trägt Verantwortung im Kampf gegen die Corona-Pandemie, wir können und dürfen uns dieser Verantwortung nicht entziehen. Daher appelliere ich weiterhin an die Vernunft und die Rücksichtnahme unserer Bürgerinnen und Bürger und warne vor Leichtsinn im Umgang mit dem Virus. Die Pandemie ist noch nicht vorbei“, so der Landesvorsitzende abschließend.red










8.08.2020 • 19:01 Uhr

Seesen: Groß angekündigt, mini angekommen. Der heißestes Flohmarkt in Südniedersachsen

Auf den schrottigen Plakaten war er in weißen Lettern als "Großer Flohmarkt" angekündigt worden. Was sich am heutigen Samstagnachmittag auf dem Schützenplatz in Seesen präsentierte war eher "Mini-Markt" einzustufen: Wenig Aussteller. Noch weniger Besucher. Als unsere Reporter dort aufkreuzten ein Hitzteflimmern und gähnende Leere. Die zwei Standbetreiber und ein Mann am roten Imbisswagen hantierten mit ihren Handys herum.

Die Besonderheit: Bei den gemessenen Temperaturen von rund 36 Grad Celsius dürfte es heute der heißestes Flohmarkt in Südniedersachsen gewesen sein. Die Rückkehr zur Normalität in der Corona-Krise sieht anders aus.
red/Fotos: Fis WMG










8.08.2020 • 18:52 Uhr

Glasbruch bei Ehestreit - Frau verletzt, Mann ausgezogen, Polizei ermittelt wegen Körperverletzung

Tatort: Seesen, in einer Wohnung im Sektor "An der Ziegelei", Tatzeitpunkt: Heute, Samstag, 30 Minuten nach Mitternacht, immer noch heiß:

Die Polizei in Seesen berichtet offiziell:
Bei Streitigkeiten zwischen einem Ehepaar wurde von dem 31-jährigen Ehemann die Küchentür dermaßen heftig aufgestoßen, dass der Glaseinsatz der Tür zersplitterte und die 29-jährige Ehefrau am Arm verletzte. Die Frau wurde ambulant im Krankenhaus behandelt. Der Ehemann verliess vorerst die gemeinsame Wohnung. Die alarmierte Polizei hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen. hei










8.08.2020 • 16:04 Uhr

Neues von Paracelsus: Unternehmen investiert 5 Millionen Euro in drei Kliniken in Bad Gandersheim

Modernisierung der Klinik-Immobilien auf gehobene Standards bringt bis Ende 2021 mehr Komfort für Patienten

Mit einem Investitionsvolumen von rund 5 Millionen Euro bauen die Paracelsus-Kliniken ihren Standort Bad Gandersheim aus. Bis Ende 2021 sollen die Paracelsus-Klinik am See, die Paracelsus-Klinik an der Gande und die Paracelsus Roswitha-Klinik energetisch saniert, technisch modernisiert und zum Teil auch erweitert werden. „Wir wollen die Infrastruktur unserer Häuser auf den neusten Stand bringen und gleichzeitig mehr Komfort für unsere Patienten erreichen“, erklärt Klinikmanager Thorsten Prieß. „Das ist bei den Häusern, die teilweiseaus den 1970er Jahren stammen, mit einem großen Aufwand verbunden. Aber der lohnt sich, weil wir dadurch neben der hervorragenden medizinischen Behandlung und Betreuung auch in der Unterbringung attraktiver für immer mehr Patienten werden.“

Umfangreiche Baumaßnahmen

Das Pflichtenheft für die Baumaßnahmen der kommenden Monate ist lang: Gebäudetechnisch werden die Heizungs- und Lüftungssysteme aller drei Häuser auf den neuesten Stand gebracht. In weiten Teilen der drei Kliniken gibt es neue Fußböden und neue Anstriche für Zimmer und Flure. Je nach Belegung und Arbeitsmöglichkeiten werden schrittweise einzelne Räume oder komplette Flure renoviert. Die Eingangsbereiche werden neugestaltet und alle renovierten Zimmer bekommen neue Möbel. „Unser Standard sind Einzelzimmer mit eigener Dusche und Balkon, Flachbildfernseher, Mobiliar in gehobener Hotel-Qualität und W-LAN“, erläutert Thorsten Prieß. „Damit heben wir unseren Komfort in Bad Gandersheim auf bis zu vier Hotelsterne. Gleichzeitig werden wir in neue medizinische Geräte – zum Beispiel im Bereich der Trainingstherapie – investieren.“

Zusätzliche Betten für die orthopädische Klinik

Größtes Bauvorhaben von Paracelsus wird die orthopädische Klinik an der Gande. Dort sind derzeit noch zwei von fünf Etagen ungenutzt. Sie sollen entkernt und komplett neu aufgebaut künftig 30 neue Zimmer und zusätzliche Behandlungsräume beherbergen. Damit steigt die Kapazität des Hauses bis Ende 2021 von 120 auf 150 Betten. Auch der psychosomatischen Roswitha-Klinik stehen größere Baumaßnahmen ins Haus, die separat vom Eigentümer gemeinsam mit Paracelsus geplant und ausgeführt werden. Hier fließen zusätzlich Gelder in Dacharbeiten, Bäder und Fenster. Bei der Klinik am See werden ergänzende Brandschutzmaßnahmen für eine halbe Million Euro durchgeführt.

Klinikbetrieb läuft weiter

„Das Ganze darf selbstverständlich nicht auf Kosten der Behandlungsqualität gehen“, stellt Thorsten Prieß eine der größten organisatorischen Herausforderungen der Baumaßnahmen vor. „Wir planen hausintern alles, um Beeinträchtigungen für unsere Patienten so gering wie möglich zu halten. Denn schließlich sollen die Menschen bei uns weiterhin gesund werden.“ Für den Fall der Fälle hat man seitens der Klinikleitung sogar eigene Sonderprogramme mit Ausflügen geplant, falls der Baulärm für einige Stunden unvermeidlich sein sollte. Das aber dürfte beim eher ruhigen Innenausbau selten der Fall sein.

Gemeinsam mit Stadt und Region

„Unsere Idee von Bad Gandersheim 2.0 ist es, in der ersten Liga zu spielen. Das gilt sowohl für die Behandlungs- als die Unterbringungsqualität“, erklärt Klinikmanager Thorsten Prieß die Ziele von Paracelsus. „Mit den Baumaßnahmen machen wir unsere Häuser dafür jetzt attraktiv. Gleichzeitig wollen wir auch ein Stück weit das positive Image der Stadt weiter fördern.“ Dass der Umbau der Kliniken auch einen touristischen Effekt auf Bad Gandersheim haben dürfte, ist für Paracelsus ein gewollter Nebeneffekt – gerade auch im Hinblick auf die Ausrichtung der Landesgartenschau 2022 in der Stadt. „Wir stehen zum Standort und sehen uns als Arbeitsgeber und Auftraggeber auch der Region verpflichtet“, erklärt Prieß. „Darum wollen wir das Miteinander fördern und haben, wo es möglich war, auch Aufträge bei uns vor Ort vergeben, um lokale Betriebe gerade in der Corona-Zeit zu unterstützen.“red/Foto: Fis WMG










8.08.2020 • 15:53 Uhr

Pro Quote: Nur "stern" hat Chefpositionen gendergerecht verteilt

Nach einer Analyse des Vereins Pro Quote Medien ist die Redaktion des "sterns" die einzige unter Deutschlands klassischen Leitmedien, in der Frauen mindestens so viel Verantwortung tragen wie Männer. Die Gruner+Jahr-Zeitschrift komme auf einen Frauenmachtanteil von 52 Prozent, teilte Pro Quote am 4. August in Hamburg mit. Dahinter folgen das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" (40 Prozent) und die Wochenzeitung "Die Zeit" (35,8 Prozent).

Bei der "Süddeutschen Zeitung" hätten sich die Berufungen von Judith Wittwer zur neuen Chefredakteurin neben Wolfgang Krach und von Alexandra Föderl-Schmid zur stellvertretenden Chefredakteurin positiv ausgewirkt, hieß es. Mit 34,8 Prozent Frauenmachtanteil belege das Blatt Platz 4 des Rankings.

Weiterhin männerdominiert sind nach Angaben von Pro Quote Medien hingegen die Springer-Zeitungen "Bild" und "Welt" sowie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und als Schlusslicht "Focus". Keines der vier Medien komme über einen Frauenmachtanteil von 25 Prozent, beim Magazin "Focus" seien es sogar nur 15,2 Prozent.

Forderung nach 50-Prozent-Quote

Für die aktuelle Analyse hat der Verein erstmals die Print- und Online-Impressen der Leitmedien gemeinsam gezählt, so dass es für jedes Leitmedium nur noch einen Wert gibt. Mehrfachnennungen flossen jeweils einfach ein.

Seit 2012 zählt und vergleicht Pro Quote Medien die Frauenanteile in journalistischen Führungspositionen. Zu den untersuchten Leitmedien zählen "Bild", "Spiegel", "Focus", "stern", "Zeit", "Süddeutsche Zeitung", "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und "Welt" sowie - seit 2015 - die zugehörigen Online-Redaktionen. Die Zählungen erfolgen auf Grundlage der Impressen, wobei nach Hierarchie-Ebenen gewichtet wird - je höher die Position, desto größer die Machtfülle. Pro Quote Medien fordert, die Hälfte der journalistischen Spitzenpositionen weiblich zu besetzen. epd










8.08.2020 • 15:45 Uhr

Heute auf B445 und im Steinweg in Bad Gandersheim um 13 Uhr: Bei 33 Grad Hitze und Megasonne 42 Raser geblitzt

Heute, es ist Samstag, 08.August 2020, 11 bis 14.15 Uhr, megaheiß, 33 Grad Celsius, führten Beamte der Polizei Bad Gandersheim in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Northeim Geschwindigkeitsmessungen durch.

Zunächst wurde auf der Bundesstraße 445 Abfahrt Bentierode Fahrtrichtung Bad Gandersheim im Bereich der 70 km/h Zone die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung überwacht, anschließen wurde im Steinweg in Bad Gandersheim in einer 30 km/h Zone eine Geschwindigkeitsmessung durchgeführt. Insgesamt wurden in der Zeit von 11.00 Uhr bis 14.15 Uhr 42 Verstöße festgestellt wobei die höchste gemessene Geschwindigkeit auf der B 445 bei 138 km/h und im Steinweg bei 49 km/h lag. Ein Verkehrsteilnehmer muss mit einem Fahrverbot rechnen. red/schw










8.08.2020 • 12:42 Uhr

Bad Harzburg: Nachts mit einer Flasche auf den Kopf gehauen

Heute, Samstag, 8. August 2020, es ist 01.15 Uhr und immer noch sehr warm. Tatort: Bad Harzburg in Herzog-Julius-Straße. Zwischen einem 27-jährigen Mann aus Goslar und einem 24-jährigem Harzburger kommt es auf der Straße zum Streit, in deren Verlauf der alkoholisierte 27-jährige (Alkoholtest 1,89 Promille) mit einer leeren Bierflasche auf den Kopf seines Kontrahenten schlug. Dabei wurde der 24-jährige leicht verletzt und wurde im Krankenhaus Goslar behandelt. Ein Strafverfahren wurde von der alarmierten Polizei eingeleitet.ots










8.08.2020 • 12:28 Uhr

B 498 Dammhaus: 21-Jähriger Kradfahrer knallt gegen Leitplanke - Rettungshubschrauber eingesetzt

Am Freitag, Hochsommer, es ist 18:50 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt kommt es im Verlauf der Bundesstraße 498,zwischen Dammhaus und Altenau,zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Aus ungeklärter Ursache geriet ein 21-jähriger Kradfahrer ins Rutschen, stürzte zu Boden und kollidierte mit der Leitplanke. Hierbei zog er sich schwere Verletzungen im Kopf- und Oberkörperbereich zu und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein umliegendes Klinikum verbracht, wo er stationär verblieb. ots











8.08.2020 • 12:16 Uhr

Nachrichten um Zwölf: Amtliche Hitzewarnung an die Seniorenheime

Angesichts des hochsommerlichen Wetters haben die Behörde aktuell eine "Amtliche Hitzewarnung" herausgegebenen. Sie richtet sich insbesondere an Betreuungseinrichtungen für ältere Menschen und Kinder. Sie gelte es vor den Gesundheitsgefahren durch Hitze besonders zu schützen. Es wird vor Wärmegraden von über 32 Grad Celsius auf rotumrandeten Plakaten gewarnt.

Älteren Menschen ist jetzt dringend geraten, sich unter anderem in schattigen Bereichen aufzuhalten und reichlich zu trinken!
red/Foto: Fis WMG










8.08.2020 • 10:20 Uhr

Bilder des Tages: Magier eingegrünt - Hahn im Arm - Drachen machen - "Satan" weggespritzt - Schweden-Sonne am See

Es stimmt, dass Bilder oftmals mehr ausdrücken als es mit Worten zu erzählen. Unsere Bilder des Tages versuchen, Begebenheiten und Menschen zu dokumentieren und zu interpretieren.

Zauberer in Grün.
Sein Auftritt war noch nicht angesagt. Seine Show sollte pünktlich beginnen. Der Zauberer und Magier Andy Clapp wußte bei seinem Auftritt in der Bad Gandersheimer Konzertmuschel im Kurpark zu improvisieren. Der natürliche grüne Rahmen half ihm bei diesem Zauberstückchen.

Hahn im Arm.
Aylin ist Auszubildende auf dem Eternahof in Bad Gandersheim. Sie lernt den Umgang mit seltenen Tieren und das Wirtschaften auf einem Vorzeige-Bauernhof. Als jetzt zehn Kindern des Bad Gandersheimer Ferienpasses 2020 in die Welt der "Nutztierarche" auf dem Eternahof eintauchten, da war es Aylin, die ihrer Ausbilderin Kirsten Steinau geschickt, souverän und doch gefühlvoll im Umgang mit Kindern und Tieren zur Hand ging. Auf dem Bild hält sie den Lachshuhn-Hahn im Arm.

Drachen machen.
Sehenswerte Sandkunst am Meer: Die ist in diesen hochsommerlichen Tagen am Strand auf der Liebingsinsel Norderney angesagt. Der unbekannte Skulpturenkünstler zauberte bei Ebbe einen Drachen mit zwei feurigen Augen in den Sand.. Kunst für Momente. Denn nach der Ebbe folgte die Flut. Und der Drachen versandete irgendwo im Nichts...

"Satan" eliminiert.
Die satanischen Schmierereien an Gotteshäusern in Bad Gandersheim überlebten nicht lange. Mit hartem Strahl eliminierte der Spezialist im schneeweißen Schutzanzug vom Nehrkorn-Team die grünen Kreuze und Sprüche. "Klasse!", lobte Dechant Lampe die fixe Saubermannaktion.

Schweden-Sonne by Frank.
Sonnige Grüße erreichen das Redaktionsnetzwerk am Freitag von einem See aus Schweden. Gleich mehrere bekannte Protagonisten aus Bad Gandersheim und Südniedersachsen pflegen in diesen einzigartigen Urlaubstagen Freundschaften ins Schwedenland. Beim abendlichen Sonnenuntergang wurde sie besonders zünftig bei einer Krebsparty und anderen kulinarischen Vergnügungen gepflegt. Frank lässt grüßen...

red/Fotos: Fis WMG










8.08.2020 • 10:09 Uhr

Corona-Kontaktnachverfolgung - IT-System SORMAS kommt landesweit zum Einsatz

Gesundheitsministerin Carola Reimann: "Wir werden die Gesundheitsämter gezielt mit digitaler Technik unterstützen und so für Entlastung sorgen"

Kommt es zu einer Infektion mit dem Corona-Virus ist die sofortige und umfassende Nachverfolgung von Kontaktpersonen ein wichtiger Baustein, damit sich das Virus nicht weiter ausbreitet. „Die Gesundheitsämter in Niedersachsen leisten großartige Arbeit. Die Nachverfolgung von Kontakten bindet dabei große zeitliche und personelle Ressourcen. Mit digitaler Technik werden wir - auch mit dem Blick auf die steigenden Zahlen - die Kommunen jetzt gezielt unterstützen und so für Entlastung sorgen. Wir haben das Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung (HZI) damit beauftragt, die von ihnen entwickelte IT-Anwendung SORMAS landesweit in unseren Gesundheitsämtern in Zusammenarbeit mit dem Landesgesundheitsamt einzuführen", sagt Gesundheitsministerin Carola Reimann.

SORMAS ermöglicht es, die Kontaktnachverfolgung effizienter zu gestalten und darüber hinaus die erfassten Daten epidemiologisch auszuwerten. Damit lässt sich die epidemiologische Lage übersichtlicher darstellen und es können Erkenntnisse über die Effektivität des Kontaktpersonenmanagements gewonnen werden. „So kann ohne Mehraufwand für die lokalen Gesundheitsämter die Situation analysiert werden. Unser Ziel ist es, SORMAS bis Ende des Jahres flächendeckend zu implementieren", so Dr. Carola Reimann.

„Eine wesentliche Neuerung und Ergänzung im Rahmen dieses Projektes ist die Möglichkeit, dass künftig Kontaktpersonen die Daten aus einem mobilen Symptomtagebuch direkt in SORMAS einspeisen können, so dass vor allem das Personal in den Gesundheitsämtern entlastet werden kann", sagt Prof. Gérard Krause vom HZI, dem Mitinitiator und wissenschaftlichen Leiter von SORMAS.

Für die Entwicklung und den Betrieb dieser digitalen Instrumente für den Infektionsschutz stellt das Sozialministerium mehr als eine Million Euro zur Verfügung. Die Summe ist abhängig von der Zahl der Gesundheitsämter in Niedersachsen, die mit dem digitalen Fall- und Kontaktpersonenmanagement-System einschließlich für Zusatz-App zur Steuerung der selbständigen Gesundheitsüberwachung durch die Kontaktpersonen werden.

Ursprünglich hatte das HZI mit dem Robert Koch-Institut und anderen Partnern SORMAS mit Förderung des BMBF, des BMZ und der EU für die Bekämpfung von Ebola und anderen Epidemien in Afrika entwickelt. Dort ist SORMAS bereits seit einigen Jahren bei inzwischen über 400 Distrikten erfolgreich im Einsatz. „Aufgrund dieser Erfahrung haben wir nun SORMAS für die speziellen Bedürfnisse deutscher Gesundheitsämter angepasst und optimieren es in enger Zusammenarbeit mit den Gesundheitsämtern laufend weiter", sagt Prof. Gérard Krause.

Ministerpräsident Stephan Weil hatte sich am 8. Mai bei seinem Besuch des HZI in Braunschweig über die Effizienz von SORMAS informiert und die Einführung unterstützt. Gesundheitsministerin Carola Reimann überzeugte sich am 8. Mai beim Gesundheitsamt des Landkreises Hameln-Pyrmont ebenso wie der Ministerpräsident am 13. Juli beim Landkreis Gifhorn vom bereits erfolgreichen praktischen Einsatz von SORMAS.
red/fis











8.08.2020 • 10:06 Uhr

Betrügerischer Anruf in Bodenfelde: "Hallo, hier spricht die Polizei..."

Am gestrigen Freitagvormittag, gegen 11:30 Uhr, rief ein Unbekannter bei einer 70-Jährigen aus Bodenfelde an und gab sich als Polizeibeamter aus, um ein Treffen zu vereinbaren. Als Grund schob er vor, dass er Gegenstände der Geschädigten zurückgeben wolle, die im Zusammenhang mit einem stattgefundenen Einbruchdiebstahl sichergestellt wurden. Die Bodenfelderin brach das Gespräch daraufhin sofort ab. Der Täter rief ohne Übermittlung seiner Telefonnummer an.
Die Polizei Uslar ermittelt gegen Unbekannt wegen des versuchten Betruges.reu











8.08.2020 • 07:39 Uhr

Gesundheitsrisiko Hoch-Sommerhitze – So schützen Sie sich gegen Hitzschlag, Sonnenstich & Co.

Auch wenn die Wettervorhersage für Niedersachsen besonders schön und sommerlich ist, kann eine über mehrere Tage andauernde Hitze den Körper stark belasten. „Davon sind besonders ältere Menschen und Kinder betroffen. Sie bemerken einen Hitzestau oder Flüssigkeitsmangel häufig nicht rechtzeitig“, sagt die Niedersächsische Gesundheitsministerin Carola Reimann: „Wer Kinder und ältere Menschen betreut, sollte auf die Hitze vorbereitet sein und geeignete Schutzmaßnahmen ergreifen.“

Besonders wenn die Temperaturen auch nachts nicht unter 20 Grad sinken, kann eine Hitzewelle gesundheitliche Auswirkungen haben. „Durch die fehlende Abkühlung ist der Körper einer dauerhaften Belastung ausgesetzt, die unter Umständen ernsthafte Folgen haben kann. Erste Warnzeichen sind beispielsweise Kreislaufbeschwerden, Muskelkrämpfe oder Erschöpfungs- und Schwächegefühle“, sagt Roland Suchenwirth, Umweltmediziner beim Niedersächsischen Landesgesundheitsamt. Diese Warnzeichen sollten unbedingt ernst genommen werden. Im schlimmsten Fall drohe ein Hitzschlag oder ein Sonnenstich.

Von einem Hitzschlag wird gesprochen, wenn ein Organismus aufgrund hoher Außentemperaturen kontinuierlich mehr Wärme aufnimmt als er an die Umgebung abgeben kann. Dadurch gerät die Körpertemperatur außer Kontrolle und steigt rasch an. Häufige Symptome sind etwa ungewöhnliche Unruhe, Kopfschmerzen, Verwirrtheit, rote und trockene Haut oder ein getrübtes Bewusstsein bis hin zur Bewusstlosigkeit. Ein Sonnenstich entgegen entsteht durch längere direkte Sonneneinstrahlung auf den ungeschützten Kopf. Dabei wird die Hirnhaut gereizt, wodurch ähnliche Symptome wie bei einer Hirnhautentzündung auftreten. Kleinkinder sind besonders gefährdet, sollten deshalb immer Kopfbedeckung.

Damit es gar nicht erst zu ernsten Krankheitszeichen kommt, sollten folgende Verhaltensregeln bei anhaltender Hitze beachtet werden:

Trinken Sie ausreichend alkoholfreie Getränke - auch ohne Durst: Wasser, Fruchtsaft.
Tätigkeiten im Freien sollten auf die Morgen- und Abendstunden beschränkt werden. Vermeiden Sie nach Möglichkeit tagsüber besondere körperliche Belastungen, auch Sport.
Verschaffen Sie sich Abkühlung durch eine kühle Dusche, ein kühles Bad oder Fußbad.
Halten Sie sich draußen möglichst im Schatten auf.
Tragen Sie leichte, nicht einengende Bekleidung in hellen Farben (Baumwolle), sowie einen Sonnenhut und eine Sonnenbrille.
Lassen Sie niemals Kinder oder gesundheitlich geschwächte Personen in einem geparkten Fahrzeug zurück, auch nicht für kurze Zeit!
Besondere Vorsicht gilt bei der Einnahme von Medikamenten und Erkrankungen, da diese die Regulierung der Körpertemperatur beeinträchtigen können. Im Zweifelsfall sollte der Hausarzt kontaktiert werden.

Gesundheitsministerium und Landesgesundheitsamt empfehlen auch in diesem Jahr wieder allen Pflegeeinrichtungen, -diensten und pflegenden Angehörigen in Niedersachsen das Hitzewarnsystem des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zur Warnung vor starker oder extremer Hitze. Per E-Mail-Newsletter können die Hitzewarnmeldungen des DWD kostenfrei abonniert werden. Das System ermöglicht eine schnelle Warnung sowie eine An- und Abmeldung durch die Nutzer selbst.










8.08.2020 • 07:32 Uhr

Northeim: Riesenaufregung nach Stromausfall- Angeblich Trafostation explodiert - Stadtwerke bestätigen: "Wir haben eine größere Störung!"

In der südniedersächsischen Kreisstadt Northeim und umliegenden Ortschaften beunruhigt derzeit ein Stromsusfall die Menschen. Auf Nachfrage des Redaktionsnetzwerkes bestätigte ein Polizeisprecher in Northeim die Friktion. Sie habe bis Moringen Auswirkungen gehabt. Nach Bekanntwerden der ersten Hinweise auf den Stromausfall durch betroffene Verbraucher habe die Polizei unverzüglich die zuständigen Stellen bei den Stadtwerken informiert. Angeblich soll eine Trafostation explodiert sein beziehungsweise in Brand geraten.

Die Stadtwerke Northeim selbst haben derzeit in ihrem telefonischen Notdienst eine Ansageschleife laufen. "Wir haben derzeit eine größere Störung" wird dort den Anrufern in einer automatischen Ansage vermittelt. Man sei bemüht, diese "größere Störung" zu beheben. Ausmaß und Zeitdauer des Stromausfalls werden nicht weiter präzisiert. Auf der Internetseite des Unternehmens sind ansonsten keine weiteren Angaben derzeit zu finden.

Die bestätigten Informationen besagen, dass sich der großflächige Stromausfall gegen 5 Uhr ereignet haben soll. Seitdem sind Experten des Stromversorgers von den Northeimer Stadtwerken mit Hochdruck bemüht, eine umfassende Stromversorgung wieder herzustellen. Die havarierte Trafostation sei lokalisiert worden. Inzwischen sei es den Spezialisten gelungen, so die Polizei, einige Versorgungsbereiche Northeims wieder ans Netz zu bekommen.
red










8.08.2020 • 07:29 Uhr

Einbeck: Immer wieder Kratzattacken auf Auto in der Bachstraße - Polizei bittet um Zeugenhinweise

Am vergangenen Dienstag, 4. August, parkte ein 29-jähriger Einbecker seinen Pkw auf einem öffentlichen Stellplatz, nahe seiner Wohnanschrift, in der Bachstraße. Als er am Donnerstag wieder zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, stellte er einen großen Kratzer am vorderen linken Kotflügel fest. Bereits in jüngster Vergangenheit wurden dem Pkw mehrfach durch unbekannte Täter Beschädigungen des Lacks zugeführt. Beim aktuellen Vorfalll beläuft sich der Schaden auf ca. 200 Euro.
Die Polizei Einbeck hat ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung aufgenommen und bittet Personen, die möglicherweise Beobachtungen gemacht haben, sich unter Telefon 05561-949780 zu melden.kr











8.08.2020 • 00:34 Uhr

Großes Glück, viele stolze Kolleginnen und Kollegen und eine förmliche Anerkennung des Polizeipräsidenten - Polizeikommissar Jan Fischer rettet einjährigem Mädchen das Leben

"Es ist eine tolle Sache, dass wir Menschen das Leben retten können, das ist genau das, was unseren Beruf ausmacht". Mit diesen Worten leitete Polizeidirektor Rainer Nolte in der vergangenen Woche einen ganz besonderen Termin beim Einsatz- und Streifendienst I in der Groner Landstraße 51 ein. Der Anlass war nicht nur sehr berührend, er erfüllte auch alle Beteiligten gleichermaßen mit Stolz, denn einer aus ihrer Mitte, einer von "ihnen", hatte in einer menschlich extremen Stresssituation einen kühlen Kopf bewahrt, sofort professionell reagiert und damit einem kleinen Mädchen das Leben gerettet. Der, um den es geht, ist Jan Fischer. Polizeikommissar im Rund-um-die-Uhr-Dienst. 24/7 an 365 Tagen im Jahr sind er und seine Kolleginnen und Kollegen für die Göttinger Bürgerinnen und Bürger da. So auch am 13. Juli im Spätdienst.

Kleine Tochter afrikanischer Eltern lag leblos im Kinderbett

Gegen 17:25 Uhr wurden seine Streifenpartnerin und er sowie eine weitere Funkstreife zu einer Wohnung im Stadtgebiet geschickt, da dort ein Kind in Not sein sollte. Schon rund vier Minuten später waren sie vor Ort und begaben sich umgehend in die Wohnung der betroffenen Familie im 2. Obergeschoss eines Mehrparteienwohnhauses. Hier fanden die Beamten die erst dreizehn Monate alte Tochter afrikanischer Eltern leblos auf dem Kinderbett liegend vor. Mutter und Vater der Kleinen standen unter Schock.

Sie und auch das süße Kind hatten großes Glück, denn Jan Fischer ist ausgebildeter Rettungssanitäter. Sofort nahm er sich des Mädchens an und überprüfte die Vitalfunktionen. Als er keine Herztätigkeit mehr feststellen konnte und auch die Atmung nachließ, leitete der Kommissar sofort eine Herz-Lungen-Wiederbelebung ein. Dann setzte die Atmung des Kindes plötzlich ganz aus. Fischer begann sofort mit dem sog. "Heimlich-Manöver" (Überdruckausübung Atemwege), um die Atemwege von einem möglichen Fremdkörper zu befreien.

Teamarbeit "aus dem Stand"

Auch seine Streifenpartnerin und die beiden anderen Kollegen erfüllten in dieser dienstlichen Ausnahmesituation sofort und "wie aus dem Stand" ihren Job, wirkten beruhigend auf die Eltern ein oder reichten das benötigte Equipment aus dem Rettungssanitäter-Rucksack an. "Das hat wirklich ausgezeichnet funktioniert", sagte Jan Fischer sichtlich zufrieden während der Nachbetrachtung in der letzten Woche. "Wir haben uns absolut perfekt als Team ergänzt, jeder an seinem Platz. Das war sehr gut, denn damit verschaffte man mir den dringend benötigten Freiraum zum Agieren".

Große Erleichterung nach Einsetzen der Atmung

Dann endlich: schließlich begann das Kind wieder zu atmen. Nur ganz kurz danach trafen die alarmierten Rettungskräfte und eine Notärztin ein und das Mädchen erbrach und schrie - was für ein wunderbares Geräusch und eine unbeschreibliche Erleichterung.

Die Kleine wurde sofort zur weiteren Behandlung in die Göttinger UMG transportiert. Es geht ihr inzwischen wieder gut. Den Krankheitsfall hat sie zum Glück ohne Komplikationen überstanden.

An dieser Stelle gehört der Dank aller unserem Kollegen Jan Fischer, denn fest steht auch, dass es ohne seine Reanimationsmaßnahmen sehr wahrscheinlich zum Ableben des Kindes gekommen wäre.

Aufrichtiger Dank und Anerkennung

"So ein couragierter Einsatz verdient besonderen Respekt und bedarf außerdem auch einer förmlichen Anerkennung", sagte Rainer Nolte.

Verbunden mit seinem aufrichtigen Dank, händigte der Leiter Einsatz der Polizeiinspektion Göttingen im Beisein von Fischers beiden unmittelbaren Vorgesetzten EPHK Ralf Nixdorff (Leiter Einsatz- und Streifendienst I) und PHK Sven Metge (Dienstabteilungsleiter) im Namen der gesamten Polizei Göttingen ein vom Polizeipräsidenten Uwe Lührig unterzeichnetes Anerkennungsschreiben aus. jk/Foto: Polizei










8.08.2020 • 00:28 Uhr

Reservat „Eternahof“: Sagenhafte Einblicke in die „Nutztierarche Steinau“ Bad Gandersheim

Der Name hat mit dem nebenan plätschernden Bach Eterna zu tun. Auf fünf Hektar Land, gespickt mit Wiesen, Weiden, Baumbestand, einem Gehöft mit Gästehaus, Stallungen, reichlich seltenen Tieren, einem Reitplatz, Einstellplätzen für Wohnmobile und vielem mehr, ist dieses Projekt zwischen Harriehausen und Hachenhausen platziert. Die Macherin, Betreiberin, Kirsten Steinau, die Seele des Projektes, hat diesem Gesamtwerk den Namen „Nutztierarche“ gegeben. Dahinter verbirgt sich ihre Philosophie von einem sanfteren und friedfertigeren Umgang mit seltenen Tieren. Der Name ist quasi die Mission der Steinau.“Wir haben uns auf die Erhaltung vom Aussterben bedrohter Rassen - insbesondere Bienen, Bentheimer Schweine, weiße deutsche Edelziegen und Lachshühner - spezialisiert“, bringt es die Powerfrau auf dem Punkt. Heute ermöglichte sie gemeinsam mit ihrer Auszubildenden Aylin zehn Bad Gandersheimer Ferienpasskindern und zwei Reporterprofis fast drei Stunden lang Einblicke in dieses besondere Welt. „Landwirt für einen Tag“, so hatte Steinau gemeinsam mit Stadtjugendpfleger Gunnar Ude diese besondere Aktion am heutigen heißen Freitagnachmittag betitelt. Sie wurde zu einem
beeindruckenden und wirklich unvergesslichen Erlebnis. Das lag nicht allein am Melken einer weißen Edelziege.
red/Fotos/Video: Fis WMG










8.08.2020 • 00:26 Uhr

Reservat „Eternahof“: Sagenhafte Einblicke in die „Nutztierarche Steinau“ Bad Gandersheim

Der Name hat mit dem nebenan plätschernden Bach Eterna zu tun. Auf fünf Hektar Land, gespickt mit Wiesen, Weiden, Baumbestand, einem Gehöft mit Gästehaus, Stallungen, reichlich seltenen Tieren, einem Reitplatz, Einstellplätzen für Wohnmobile und vielem mehr, ist dieses Projekt zwischen Harriehausen und Hachenhausen platziert. Die Macherin, Betreiberin, Kirsten Steinau, die Seele des Projektes, hat diesem Gesamtwerk den Namen „Nutztierarche“ gegeben. Dahinter verbirgt sich ihre Philosophie von einem sanfteren und friedfertigeren Umgang mit seltenen Tieren. Der Name ist quasi die Mission der Steinhaus.“Wir haben uns auf die Erhaltung vom Aussterben bedrohter Rassen - insbesondere Bienen, Bentheimer Schweine, weiße deutsche Edelziegen und Lachshühner - spezialisiert“, bringt es die Powerfrau auf dem Punkt. Heute ermöglichte sie gemeinsam mit ihrer Auszubildenden Aylin zehn Bad Gandersheimer Ferienpasskindern und zwei Reporterprofis fast drei Stunden lang Einblicke in dieses besondere Welt. „Landwirt für einen Tag“, so hatte Steinhaus gemeinsam mit Stadtjugendpfleger Gunnar Ude diese besondere Aktion am heutigen heißen Freitagnachmittag betitelt. Sie wurde zu einem
beeindruckenden und wirklich unvergesslichen Erlebnis. Das lag nicht allein am Melken einer weißen Edelziege.
red/Fotos/Video: Fis WMG










8.08.2020 • 00:23 Uhr

Salzderhelden: 81-Jährige verliert Bankkarte - Unbekannter Finder benutzt sie widerrechtlich

Die Einbecker Polizei berichtet aktuell:
Bereits am Montag verlor eine 81-jährige Dame aus Salzderhelden ihre Bankkarte eines Kreditinstitutes aus Einbeck. Am selben Tag wurde die Karte durch einen bislang noch unbekannten Täter aufgefunden und missbräuchlich benutzt. In Einbeck wurde am späten Nachmittag eine Geldabhebung am Geldautomaten in Höhe von 95,- Euro veranlasst und eine knappe Stunde später wurde mit dieser Karte in einem Discounter in Northeim für 211 Euro eingekauft. Die Polizei Einbeck hat diesbezüglich die Ermittlungen aufgenommen.kr










8.08.2020 • 00:19 Uhr

Üble Attacke in Vogelbeck: Auto eines 72-Jährigen mit Fritteusenfett übergossen

Die Polizei in Einbeck berichtet soeben:
Bereits am Montag, 3. August 2020, stellte ein 72-jähriger Anwohner aus Vogelbeck seinen Pkw vor seiner Wohnanschrift ab. Als er diesen gestern, 06.August.2020, wieder in Betrieb nehmen wollte, stellte er fest, dass ein bislang unbekannter Täter sein Fahrzeug mit Fritteusenfett übergossen hatte. Hierbei wurde der Lack des Pkw im Bereich des Daches und dem Heck besonders beschädigt. Es entstand ein Schaden von ca. 1000 Euro. Die Polizei Einbeck hat ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet und bittet mögliche Zeugen, die Angaben zu der Tat machen können, sich unter Telefon 05561-949780 zu melden.kr










8.08.2020 • 00:14 Uhr

B3 bei Vogelbeck: 72-Jähriger passt nicht aus - Verkehrsunfall mit Verletztem und hohen Sachschaden

Am Donnerstag, kam es am Vormittag (9.27 Uhr) zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 3 in Höhe Vogelbeck. Ein 71-jähriger Pkw-Fahrer aus Ippensen fuhr mit seinem Renault, aus Einbeck kommend, in Richtung Northeim. In Höhe Vogelbeck bemerkte er einen 42-jährigen Fahrzeugführer aus Nordstemmen zu spät, der mit seinem Pkw auf einen dort befindlichen Parkplatz abbiegen wollte und demzufolge vor ihm stark abbremste. Der Fahrer aus Ippensen konnte seinen Pkw nicht mehr vollständig abbremsen und fuhr dem Vordermann auf. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Es entstand ein Schaden von ca. 14.000,- Euro. Der Fahrer des Renault wurde bei dem Unfall leicht verletzt.Kr










7.08.2020 • 17:34 Uhr

Friedhelm Flamme vollendet Buxtehude-Gesamtaufnahme und gastiert erfolgreich in Polen

Die letzten Töne des Festivals Vox Organi waren kaum verklungen, da brach Friedhelm Flamme zu neuen Projekten auf. Zunächst wurde an der historischen Treutmann-Orgel in Grauhof an zwei Wochenenden der zweite Teil seiner Gesamtaufnahme des Orgelwerks von Dietrich Buxtehude aufgenommen. Mit dem ersten Teil wurde Flamme für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert.

Sodann ging es auf Reisen, um an einem anderen Festival teilzunehmen, diesmal nicht als künstlerischer Leiter, sondern als Solist.
Eingeladen hatte das Internationale Bach-Festival Polen. Konzerte in der Basilika Łowicz und in der Franziskanerkirche Warschau standen auf dem Reiseplan.

Die überaus prachtvollen Gotteshäuser boten eine eindrucksvolle Kulisse für den akustischen Genuss. Werke von Praetorius, Bach, Friedemann Bach und Bartmuss begeisterten das zahlreich erschienene Publikum, das dem Gast Standing Ovations zollte und Zugaben forderte.
Wie Vox Organi hatte auch das polnische Festival aufgrund der Corona-Pandemie erst in letzter Minute starten können.

Wie reist ein Künstler in diesen Zeiten? Friedhelm Flamme hat sein eigenes Konzept: „Mit dem PKW statt mit Massenverkehrsmitteln. Aufgrund zusammengestrichener Flugpläne gäbe es per Flug derzeit sowieso kaum Zeitersparnis. Abstand und Gesichtsmaske sollten immer selbstverständlich sein. Vor allem mit dem Abstand“, setzt er hinzu, „hapert es überall in Europa. Leider ist auch Deutschland da keine Ausnahme.“
red/dmb
Zum Bild: Friedhelm Flamme an der Orgel der Basilika Łowicz. Foto/Video: Fis WMG










7.08.2020 • 13:58 Uhr

Menschenrechtsaktion zum Tag der indigenen Völker: GfbV-Göttingen am Sonntag vor dem Bundeskanzleramt

Anlässlich des Internationalen Tages der indigenen Völker am kommenden Sonntag, dem 9. August, hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) heute mit Hauptsitz in Göttingen eine Menschrechtsaktion in Berlin durchgeführt. Die GfbV übergab dem Bundeskanzleramt einen Appell, in dem sie fordert, das EU-Mercosur-Freihandelsabkommen in seiner jetzigen Form nicht zu ratifizieren. „In seiner aktuellen Fassung hätte das Abkommen desaströse Auswirkungen für die indigenen Völker des Amazonas und für das Land, auf dem sie leben“, erklärt Juliana Miyazaki, GfbV-Referentin für indigene Völker. „Ohne deutlich weitergehende Schutzvorkehrungen und glaubwürdige Sanktionsmechanismen würden Rodungen für Rinderweiden und Sojaplantagen sowie gewaltsame Übergriffe auf Indigene deutlich zunehmen.“

Stattdessen müssten die deutsche und auch europäische Politik ihre diplomatischen und wirtschaftlichen Einflussmöglichkeiten nutzen. „Das Ökosystem Amazonas hat als grüne Lunge der Welt globale Bedeutung“, erinnert Yvonne Bangert, ebenfalls GfbV-Referentin für indigene Völker. „Den indigenen Bewohnern dieser Gebiete gelingt es besser als allen anderen, sie vor Zerstörung zu schützen. Deutschland und Europa sollten alle Möglichkeiten nutzen, die Indigenen darin zu unterstützen“. Dazu müsse die Bundesregierung endlich die Konvention 169 der Internationalen Arbeitsorganisation ILO ratifizieren, so wie sie es seit Jahren verspricht.

Der heutige 7. August ist in Brasilien ein nationaler Protesttag gegen den amtierenden Präsidenten Jair Bolsonaro. Dieser hat sich bei jeder Gelegenheit gegen Umweltschutzregeln und indigene Interessen gestellt. Dieses Verhalten erfordert nach Auffassung der GfbV besonders strikte Vorkehrungen in einem möglichen Freihandelsabkommen.

Seit 1995 ist der 9. August der Internationale Tag der Indigenen Völker. Die UN haben ihn als Gedenktag eingeführt, um auf die prekären Lebensverhältnisse der etwa 5.000 indigenen Völker weltweit aufmerksam zu machen. Er wird 2020 zum 25. Mal begangen. red/fis/ Fotos:Fis WMG










7.08.2020 • 13:46 Uhr

Tierdrama in Relliehausen: Über 1.200 Schweine elendig verbrannt- 1000 wurden gerettet Was war die Ursache? Radikale Tierschützer?

Das Großfeuer von Relliehausen (wir berichteten) hat in seinen Auswirkungen ein verheerendes Tierdrama verursacht. Das bestätigte soeben eine Polizeisprecherin. Die Brandursache ist mysteriös. Schon gibt es Spekulationen. Gegnerinnen der umstrittenen Versuchsanstalt, Aktivistinnen radikaler Tierschutzzellen, werden in einen Zusammenhang mit dem Brandfall gebracht. Von der Polizei dazu kein Kommentar.

In der nachgeladenen Mitteilung heißt es: Derzeit befinden sich Brandermittler der Polizeiinspektion Northeim und Mitarbeiter des Veterinäramtes des Landkreis Northeim am Versuchsgut in Relliehausen.

Nach jetzigem Ermittlungsstand verendeten bei dem Vollbrand ca. 1200 Schweine. Aus den brandbetroffenen Stallungen konnten ca. 1000 Schweine gerettet werden. Weitere Tiere, wie Lamas und Schafe, konnten sich selbst retten und blieben unversehrt. Es kommt weiterhin zu einer Rauchentwicklung, da im südlichen Bereich des Versuchsgutes ein kontrollierter Abbrand eines Strohpelletlagers erfolgt. Die Ermittlungen dauern an.red/köh










7.08.2020 • 13:44 Uhr

Ist Bad Gandersheim wirklich rattenfrei? Eingabe beim Bürgerbüro - Warnung an Kinder vor der Hunde-Gassi-Insel an der Gande!

Ist die Kur-und Rehastadt Bad Gandersheim wirklich frei vom gefährlichen Rattenbefall? Zweifel an amtlichen Beschwichtigungen scheinen angebracht. Von mehren Informanten wird seit einigen Tagen in übereinstimmenden (und unabhängig voneinander!) Mitteilungen berichtet, es seien Ratten im Sektor der Hundekloinsel an der Gande in der St.Georgstrasse gesichtet worden. Ratten genießen den schlechten Ruf, Krankheitsüberträger „erster Klasse“ zu sein. Im Mittelalter verbreiteten Ratten die Pest. Es sei dringend angeraten, im Bereich des offiziellen Hundekloarreals keine Kinder spielen zu lassen. Eine Bad Gandersheimer Bürgerin, namentlich dem Redaktionsnetzwerk bekannt, dokumentierte in einem Post, sie habe den Rattenbefall im städtischen Bürgerbüro angezeigt. Ihr sei zugesagt worden „Wir kümmern uns!“.
red
Das Bild dokumentiert die Hundeklo-Insel an der Gande. Dort sollen Ratten aufgetaucht sein.
Die Bilder dokumentieren den Hundeplatz und einen Fake-Automaten; soll heißen, er funktioniert nicht. Seit Jahren schon...red Fotos: Fis WMG










7.08.2020 • 13:41 Uhr

Corona-Virus-Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Jetzt elf Corona-Erkrankte- Alle bei Reisen angesteckt!

Aktuell sind 162 bestätigte Infektionen im Landkreis Northeim bekannt. Seit Montag sind damit fünf neue bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden.Das Teil soeben die Pressestelle der Northeimer Kreisverwaltung mit.
Unverändert 145 Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Bei den Neufällen handelt es sich um eine männliche Person mittleren Alters und zwei männliche und zwei weibliche Person jüngeren Alters. Sie befinden sich alle in häuslicher Quarantäne. Die Personen leiden unter unterschiedlichen Symptomen wie Fieber, Übelkeit, Geschmacksverlust, Schnupfen und Halskratzen. Bei vier Neufällen handelt es sich um Reiserückkehrer. Dabei kommen alle aus Gebieten, die derzeit nicht zu den vom RKI deklarierten Risikogebieten zählen. Bei allen Personen konnte der Ansteckungsweg derzeit nicht ermittelt werden.
Die Anzahl der Verstorbenen beträgt weiterhin sechs Personen.
Damit gibt es derzeit 11 bekannte, akut infizierte Personen. lpd










7.08.2020 • 13:40 Uhr

Entwarnung ! Aus dem Maßregelvollzug Moringen Entkommene ist wieder in der Einrichtung

Die am vergangenen Wochenende aus dem Maßregelvollzugszentrum Moringen entwichene Untergebrachte (wir berichteten) wurde gestern Abend (Donnerstag) festgenommen. Sie wurde wieder in die Einrichtung gebracht. Das bestätigt soeben das Gesundheitsministerium in Hannover.
Nach ersten Erkenntnissen gelang es der Frau durch ein Fenster zu entkommen.
Der Vorfall hat eine erneute Überprüfung vor Ort nach sich gezogen. Gemeinsam mit den Fachleuten der Polizei wird derzeit geprüft welche weiteren Maßnahmen notwendig sind, um eine Wiederholung zu verhindern.red/fis










7.08.2020 • 09:50 Uhr

Zahl der Woche: 4 von 5 Deutschen möchten im Haushalt Energie sparen, um Umwelt und Klima zu schützen.

ie Bereitschaft, selbst einen Beitrag für Umwelt- und Klimaschutz zu leisten, ist in Deutschland hoch. In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts prolytics im Auftrag des BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. gaben drei Viertel der Befragten an, dass sie bereit wären, ihr persönliches Verhalten zu ändern, um Umwelt und Klima zu schützen. Nur knapp sechs Prozent wären dazu nicht bereit.

Auf die Frage, was konkret sie ändern würden, gaben 80 Prozent der Befragten an, im Haushalt Energie sparen zu wollen. Knapp drei Viertel können sich vorstellen mehr regionale, saisonale Produkte zu kaufen und gut 65 Prozent ihren Fleischkonsum zu reduzieren. Jeweils mehr als jeder zweite wäre bereit, öfter das Fahrrad anstatt das Auto zu nutzen und Urlaubsreisen mit dem Flugzeug zu reduzieren.

Beim Energiesparen im Haushalt hilft es, alte Kühlschränke, Wäschetrockner und Waschmaschinen mit hohem Stromverbrauch auszutauschen, bei der Anschaffung neuer Geräte auf das Energielabel zu achten und sparsame LED-Leuchtmittel zu nutzen.

Energiespartipps von der BDEW-Marktpartnerorganisation HEA – Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e.V. sowie Informationen zur energetischen Gebäudesanierung gibt es hier: https://www.ganz-einfach-energiesparen.de/
red/Foto: Fis WMG











7.08.2020 • 09:41 Uhr

Kinderschutzbund schlägt Alarm! Angeordnete Isolierung von Kindern mit Corona-Verdacht verletzt Kinderrechte

Den Kinderschutzbund erreichen aktuell Berichte, dass Gesundheitsämter die Isolierung von unter Corona-Verdacht stehenden Kindern im eigenen Haushalt anordnen. Auch sehr junge Kinder sollen demnach getrennt vom Rest der Familie in ihrem eigenen Zimmer aufhalten. In mindestens einem Fall, der uns vorliegt, wird der Familie bei Zuwiderhandlung mit der Herausnahme aus der Familie des 8-jährigen Kindes gedroht.

Hierzu erklärt Kinderschutzbund-Präsident Heinz Hilgers:
„Die Situation der Quarantäne ist für Familien, insbesondere für Kinder ohnehin sehr belastend. Kinder in dieser Phase von ihren Eltern und Geschwistern zu isolieren, ist eine Form psychischer Gewalt. Der Kinderschutzbund empfindet diese Maßnahmen als unverhältnismäßig und nicht hinnehmbar. Die Drohung mit dem scharfen Schwert der Herausnahme und Unterbringung auf einer Isolierstation, verunsichert zudem Familien nachhaltig. Ganz sicher müssen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie getroffen werden. Dies lässt sich aber auch regeln, indem man den gesamten Haushalt oder doch zumindest noch ein sorgeberechtigtes Elternteil in die Quarantäne-Maßnahmen einbezieht.
Ich rufe die kommunalen Verantwortungsträgerinnen und –träger auf, in allen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie dem Kindeswohl und den Kinderrechten Vorrang einzuräumen.“ red/fis











7.08.2020 • 09:23 Uhr

Die gut Nachricht des Tages: Gandersheimer zeigen ein Herz für Kinder - Möbelspenden für Alleinerziehende mit sechs Kindern - Hilfsaktion im Zeichen des grünen Krokodils

Mit einer bemerkenswerten Resonanz ist die Möbel-Spendenbitte für eine Alleinerziehende Mutter mit sechs Kindern in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim aufgenommen worden. "Die Kinder müssen nicht auf Matratzen auf dem Fußboden schlafen, sondern haben jetzt ordentliche Betten", berichtete Horst Bertram.

Der gute Mann hatte sich über die News-Portale des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group für die deutsche Mutter an eine breite Öffentlichkeit gewandt. Aus nachvollziehbaren persönlichen Gründen war eine breite Unterstützung und aktive Mitmenschlichkeit angesagt und gerechtfertigt. Und wie durch ein kleines Wunder - alles im Zeichen des grünen Krokodils - erklärten sich liebenswürdige Menschen mit einem Herz für Kinder bereit, Betten, Tische, Stühle und andere Einrichtungsgegenstände für die Familie anzubieten. "Ich hatte ganz schön viel zu telefonieren. Aber die Hilfsangebote waren einfach toll." Horst Bertram hatte angeboten, für den Transport zu sorgen. Einige Teile wie er noch abholen müssen. "Die Resonanz ist überwältigend." Sogar eine intakte Waschmaschine spendete ein Nachbar. Bertram besorgte mit seinen engagierten Helfern den Einbau der Küche.
"Ich bin so dankbar für diese Hilfsbereitschaft!", erklärte die Mutter, Erzieherin von Beruf, im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk. Und es war ein schönes Bild, wie ihre Kinder fröhlich und ausgelassen auf ihren neuen Betten mit Matratzen herumtollten und sich sichtlich dabei wohlfühlen in ihrem neuen Zuhause in Bad Gandersheim.
red/Fotos/Video: Fis WMG
















7.08.2020 • 09:06 Uhr

Fahndung auf eigene Faust - und erfolgreich!

Soeben berichtet die Braunschweiger Polizei über einen interessanten Fall:
Bereits vergangenen Montagabend (19.46 Uhr) wurde die Kasse der Selbstbedienungsauslage eines Hofladens in Dibbesdorf bei Braunschweig aufgebrochen. Der Täter wurde hierbei jedoch von einer Zeugin beobachtet. Diese kannte den Eigentümer des Ladens und rief ihn sofort an. Der 28-jährige Braunschweiger war zu diesem Zeitpunkt nicht weit entfernt mit seinem Auto unterwegs.

Schnell konnte er den Dieb, der mit einem Fahrrad unterwegs war, in Volkmarode ausfindig machen. Dieser versuchte zu flüchten und stürzte dabei. Zunächst setzte er seine Flucht zu Fuß fort, entwendete dann aber ein ungesichertes Fahrrad. Hiermit fuhr er bis zum Moorhüttenweg und ließ dann auch dieses Fahrrad zurück. Der Ladenbesitzer stellte sein Auto ab und rannte dem Dieb hinterher. Auf der Petzvalstraße gelang es ihm den Dieb einzuholen und zur Rede zu stellen.

Daraufhin händigte der Mann das gestohlene Geld aus und wollte gehen. Zusammen mit einigen Passanten hinderte ihn der Ladenbesitzer daran. Kurz darauf erschien die Polizei vor Ort und nahm den Sachverhalt auf. Bei dem Dieb handelte es sich um einen 48-Jährigen aus dem Landkreis Helmstedt. Die Ermittlungen gehen weiter. ots










7.08.2020 • 08:57 Uhr

Fast alles gefälscht - nur der BMW war echt! Autobahnpolizei holt kriminellen 30-Jährigen von der Autobahn

Das berichtet soeben die Göttinger Polizei:

Kennzeichenmissbrauch, Urkundenfälschung, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und gegen die Abgabenordung sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis, all dies wirft die Göttinger Autobahnpolizei einem 30 Jahre alten Mann aus dem Landkreis Esslingen (Baden-Würtemberg) vor.

Der BMW-Fahrer ging den Beamten am letzten Sonntagnachmittag (02.08.20) gegen 15.00 Uhr auf der Rastanlage Göttingen-West ins Netz. Ausgelöst wurde das Ganze durch den Wagen des Mannes, an dem sich entstempelte Kennzeichen befanden (Foto), und das deshalb den Beamten im Rahmen der Funkstreife auffiel. Die weiteren Ermittlungen und Hinweise von Raststättenbesuchern brachten die Ermittler schließlich auf die Spur des 30 Jahre alten Fahrers und seines gleichaltrigen Beifahrers. Es kam auch ans Licht, dass die angebrachten Kennzeichen bereits Ende Juni entstempelt wurden und auch eigentlich für einen VW Golf ausgegeben waren.

Die beiden Fahrzeuginsassen mussten daraufhin mit zum nahegelegenen Stützpunkt in Mengershausen. Hier legte der mutmaßliche Fahrer den Beamten einen vermutlich gefälschten spanischen Führerschein vor. Das Dokument wurde von einem Dokumentenprüfer der Autobahnpolizei begutachtet und anschließend beschlagnahmt. Ebenso behielten die Ermittler die Fahrzeugschlüssel und die Kennzeichen ein. Der tatverdächtige Fahrer wurde anschließend erkennungsdienstlich behandelt und dann, wie sein Mitfahrer zuvor, entlassen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.jk / Foto: Polizei










7.08.2020 • 08:50 Uhr

Gute Nachricht aus Bad Harzburg: 79-Jährige ließ sich nicht austricksen!olt

Am vorgestrigen Mittwoch erhielt eine 79jährige Bad Harzburgerin einen Telefonanruf. Der Anrufer gab sich als Verwandter aus und behauptete in einer finanziellen Notlage zu sein. Die raffe 79-Jährige ging jedoch nicht auf die Forderung sein, sondern beendete das Gespräch und meldete den Sachverhalt bei der Polizei. Durch die Schilderung ist davon auszugehen, dass es sich um eine wiederholte Masche von Trickbetrügern handelt. Wer ebenfalls solche Anrufe erhält, sollte sich ebenfalls nicht täuschen lassen und sich im Zweifelsfall an die örtliche Polizei wenden. ots










7.08.2020 • 08:36 Uhr

Domfestspiele klein, aber fein! Goethes Faust in Lönings Klosterhof Brunshausen:Intendant Achim Lenz erzählt heiter die ganze Geschichte

Die ganze Geschichte von Goethes Faust? Keine Bange. Es wird nicht Abend werden, während der Intendant der Gandersheimer Domfestspiele den Klassiker in seiner kompletten Länge erzählt. Aber es wird garantiert kurzweilig werden. Achim Lenz ist mit einer spannenden Lesung im Rahmen der „Brunshäuser Kulturperlen“ am Sonntag, 16. August, um 11 Uhr im Löningschen Café des Klosterhofs Brunshausen zu erleben.

Achim Lenz, der Intendant der Gandersheimer Domfestspiele, liest aus Goethes „Faust“ und erzählt in heiterer Art und Weise die ganze Geschichte. Lenz’ Erläuterungen zum Meisterwerk, das er in diesem Sommer eigentlich vor dem Dom inszenieren wollte, bis ein Virus dazwischen kam, sind die perfekte Einstimmung in einen sonnigen Sonntag. Dazu gibt es Kaffee und selbst gebackenen Kuchen.

Der Eintritt ist frei. Aber es geht der Hut herum: Achim Lenz sammelt mit seiner Lesung für das LINEAct-Artistenensemble aus Polen. Dieses hat die vergangenen zwei Jahre alle Zuschauer der Gandersheimer Domfestspiele mit ihren luftigen Choreografien an der Stiftskirchenfassade begeistert. Die beliebten Artisten wären eigentlich auch dieses Jahr wieder fester Bestandteil des Ensembles gewesen. red /Foto: Julia Lormis











7.08.2020 • 07:10 Uhr

Circusland Pipirelli Open Air im Freibad Düderode: Riesenresonanz auf Spaß für Groß und Klein

Das Clowntheater im Rahmen des Ferienpasses der Stadtjugendpflege in Bad Gandersheim hat schon Tradition. Gemeinsam mit der Gemeindejugendpflege in Kalefeld ist der Circus Pipirelli mit seinem Clowns seit Jahren eine feste Größe. So mischten sich denn auch Kinder aus Bad Gandersheim unter das Wölkchen von Zuschauern/innen aus dem Gebiet der Gemeinde Kalefeld, die sch jetzt im herrlichen Freibadgelände in Düderode zu der Show versammelten. Rund eine halbe Hundertschaft kleiner und großer Beobachter/innen kamen auf die grüne Wiese. Und sie bekamen wunderbares Clowntheater zu sehen, waren begeistert und dankbar für einen unterhaltsamen Spätnachmittag. Natürlich gut organsisiert von Gemeindejugendpflegerin Ute Wardelmann und ihrem Team. Alle Corona-Hygieneregeln wurden bestens beachtet. Viel Beifall für die Pipirellis und die aktive Gemeindejugendpflegerin.
red/Foto: Fis Work Media Group.












6.08.2020 • 17:24 Uhr

Empfindliche Geldbußen für Corona-Masken-Sünder erzürnen Politiker Kestner und Hampel

Die Bestrafung von Corona-Masken-Sündern, die in Bussen und Bahnen ohne Mund- und Nasenschutz erwischt werden und dafür bis zu 150 Euro bezahlen sollen, erregt die Gemüter. Die AfD-Bundestagsabgeordneten Kestner und Hampel haben sich in einer aktuellen Stellungnahme kritisch zu dem Ordnungsgeld zu Wort gemeldet.

Nordrhein-Westfalen geht voran – und der niedersächsische Ministerpräsident folgt in gewohnter Manier artig hinterher. Wen wundert`s, dass nun auch in Niedersachsen sogenannte „Maskensünder“ mit 150,00 Euro zur Kasse gebeten werden sollen, wenn sie im ÖPNV „nackt“ erwischt werden. Es soll keine Ermahnung mehr geben und das Ordnungsgeld soll konsequent durch- und umgesetzt werden. Dass – wie immer mehr Studien belegen – diese Maskenpflicht mehr ideologischen und weniger bis gar keinen medizinischen Nutzen erfüllt, interessiert die rotschwarze Landesregierung dabei herzlich wenig.
Armin-Paulus Hampel: „Auf der Außenfläche gebrauchter medizinischer Masken wurden verschiedene Atemwegserreger gefunden, die zu Selbstkontaminationen führen könnten. Es wurde festgestellt, dass das Risiko bei längerer Maskenbenutzung höher ist, als der Nutzen. Stoffmasken, wie sie von den meisten Bürgern getragen werden, schwächen das Immunsystem, fördern nach längerem Tragen grippeähnliche Symptome und reduzieren den Sauerstoffgehalt im Blut. Dadurch werden CD4+-T-Zellen herunterreguliert, obwohl CD4+-T-Zellen für die virale Immunität notwendig sind. Wider besseren Wissens jetzt Ordnungsstrafen im ÖPNV zu verhängen, ist Abzocke zu Lasten derer, die es ohnehin schon schwer haben, über die Runden zu kommen!“ meint Hampel.
Jens Kestner: „Es ist bei Weitem nicht so einfach, wie man es uns seitens der Landesregierung glauben lassen will. Dieser „Mund-Nasenschutz tragen – und alles wird gut!“-Unsinn wird von Béatrice Grabein, leitender Ärztin an der Stabsstelle Klinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene am Klinikum der Universität München, ad absurdum geführt. Der Mund-Nasen-Schutz ist nach dem Tragen in jedem Fall kontaminiert. Fasst man ihn mit den Händen an, sind die Hände kontaminiert. Und dafür, dass man sich nicht kontaminieren will, wird man bald mit 150,00 Euro zur Kasse gebeten? Diese Logik kann ja nur von Weil kommen, der in
Ermangelung eigener Ideen wieder einmal nachmacht, was in NRW vorgemacht wurde!“ findet Kestner.











6.08.2020 • 17:11 Uhr

Einbeck-Bentierode: Containerinhalt fängt Feuer - Wehren aus drei Orten ganz fix im Löscheinsatz

Am gestrigen Mittwoch, 12.40 Uhr geriet aus bislang ungeklärter Ursache der Inhalt eines Abfallcontainers auf dem Gelände eines im Bentieröder Ring in Bentierode (gehört zu Einbeck) ansässigen Handwerkerbetriebes in Brand. Gegen 12.45 Uhr wurde die Feuerwehrleitstelle über den Brand in Kenntnis gesetzt. Kurze Zeit später waren Mitglieder der Ortsfeuerwehren Kreiensen, Billerbeck und Bentierode vor Ort und löschten den entflammten Inhalt, des Containers, der hauptsächlich aus Kartonresten bestand. Durch das Umsichtige Vorgehen der Mitarbeiter des Handwerksbetriebes, die den Container von einer angrenzenden Hecke auf die Mitte des Betriebsgeländes verbrachten, konnte ein Übergreifen des Feuers auf das angrenzende Grundstück verhindert werden. Ein Schaden ist durch den Brand an dem Container laut Eigentümer nicht entstanden. schw










6.08.2020 • 17:06 Uhr

Genial bei dieser Affenhitze! 240 Freikarten für das Freibad in Oker - Fünf Harzer Geschäftsstellen der Öffentlichen verschenken Eintrittskarten für Kinder

Die Öffentliche Versicherung Braunschweig verschenkt insgesamt 240 Freikarten für das Freibad in Oker an Kinder. Die Karten können in den Geschäftsstellen der Öffentlichen von Torsten Röpke (Bahnhofstraße 15 in Oker, Goslar), Andreas Ahäuser und Tim Svensson (Ellernweg 5, Bad Harzburg), Frank Woitek (Meinigstraße 50, Bad Harzburg), Stefan Scholz (Bodestraße 1, Bad Harzburg) und Thomas Gierscher (Am Bahnhofsplatz 3, Bad Harzburg) abgeholt werden – zu den jeweiligen Geschäftszeiten und solange der Vorrat reicht.

Das Freibad in Oker am Harz-Metall-Stadion wird ehrenamtlich vom VfL Oker betrieben. Da das Freibad in Bad Harzburg aktuell nicht geöffnet werden kann, haben die Betreiber des Bades in Oker beschlossen, auszuhelfen: Kinder aus Bad Harzburg erhalten mit ihrem Ferienpass stark ermäßigten Eintritt. Die Öffentliche möchte diese Idee mit der Verteilung von Freikarten zusätzlich unterstützen.

Torsten Röpke, Leiter der Geschäftsstelle der Öffentlichen in Oker, war von Anfang an begeistert: „Der Zusammenhalt hier vor Ort ist einfach klasse – und was wäre der Sommer ohne einen Freibadbesuch? Wir möchten unser tolles Freibad und den Austausch zwischen Bad Harzburg und Oker ebenfalls unterstützen und freuen uns auf alle Kinder, die sich ihre Karten bei uns abholen. Gerade in diesem Sommer haben wir uns alle ein bisschen Spaß und Entspannung mehr als verdient.“

Jens Kloppenburg, Vorstandsmitglied des Freibades in Oker, bedankt sich bei der Öffentlichen für diese Zusammenarbeit: „Die Öffentliche hat uns nicht nur neue Liegestühle gespendet, sondern ermöglicht jetzt auch vielen Kindern einen Besuch bei uns. Das hilft uns ganz besonders bei der schwierigen Aufgabe, das Freibad ehrenamtlich zu betreiben. Vielen Dank für diese schöne Idee!“ red


Zum Bild:
Torsten Röpke (links), Leiter der Geschäftsstelle der Öffentlichen in Oker, und Jens Kloppenburg, Vorstandsmitglied des Freibades in Oker, bei der Übergabe der Freikarten. Foto: Fis WMG










6.08.2020 • 13:44 Uhr

Mit einzigartigem Rot: Die neuen 96-Trikots für die Saison 2020/21

Es ist soweit: Gemeinsam mit Ausrüster Macron präsentiert Hannover 96 heute die neuen Trikots für die Saison 2020/21. Bereits am kommenden Sonnabend beim Testspiel gegen den HSC Hannover wird das Team von Trainer Kenan Kocak in den neuen Heimtrikots auflaufen. Speziell an den Jerseys für die Spiele in der HDI Arena: Sie sind die ersten, die im einzigartigen 96-Rot gehalten sind.

Das sind die Heimtrikots

Die Farbe des Heimtrikots dürfte keine Überraschung sein. Dennoch bietet es eine Neuheit - es handelt sich nämlich um ein ganz besonderes Rot. „Gefühlt haben wir beim Heimtrikot in der Vergangenheit nun alle Rot-Töne einmal komplett durchgespielt. Im Austausch mit den Fanclubs, aber natürlich auch aus Sicht des Alleinstellungsmerkmals und der Wiedererkennung wird das Heimtrikot von Hannover 96 in Zukunft genau in diesem Rot-Ton gestaltet“, sagt Josip Grbavac, Bereichsleiter Marketing bei Hannover 96. „Es ist unser Rot – und daran soll man uns immer sofort erkennen.“

Ebenfalls eine Neuheit ist die Zusammensetzung des Trikots. Ein wechselnder Stoffeinsatz sorgt für eine vertikale Streifenoptik. Der eigentliche und gängige Trikotstoff wurde um Streifen aus sogenanntem Jaquard ergänzt. Das sorgt für einen äußerst angenehmen Tragekomfort. „Es bleibt ein sportlich sehr hochwertiges Kleidungsstück. Durch den Jaquardeinsatz erhält das Trikot jedoch zusätzlich einen unglaublichen Wohlfühl-Boost, sodass man es nicht nur beim Sport, sondern auch beim Chillen auf der Couch gerne trägt“, sagt Grbavac.

Das Shirt hat einen weiß geschnittenen Rundhalsausschnitt mit einem kleinen v-förmigen Einschnitt vorne. Die Hose bleibt schwarz, die Stutzen weiß. Auf der Rückseite der Wade veredelt bei allen drei Trikotvarianten das 96-Logo die Stutzen.

Modisch grün und grau: Die Trikotsets „Auswärts“ und „Ausweich“

Ein sattes Grün dominiert den Grundton des Auswärtstrikots. Die Besonderheit dabei ist: Durch weitere unterschiedliche Grün-Töne in unterschiedlichen Formen entsteht ein softer, verspielter Camouflage-Look. Dieser Stil ist auch im dritten Trikotset, dem Ausweichjersey, zu sehen. „Wir fanden die Kombination äußerst spannend und aufmerksamkeitsstark“, sagt Grbavac. „Wenn unsere Jungs damit den Platz betreten, ist das schon mal eine kleine Ansage. Wichtig war uns und Macron dabei, dass der Camouflage- Look nicht zu aggressiv, nicht militärisch, sondern vielmehr spielerisch wirkt.“
Das Auswärtstrikot (klassischer Rundhalsausschnitt) wird durch eine grüne Hose und schwarze Stutzen ergänzt. Das Ausweichtrikot (Rundhalsausschnitt mit einem kleinen V-Ausschnitt vorne) bleibt bei der Hose und den Stutzen komplett in Grau.
Auftakt zum 125-jährigen Jubiläum von Hannover 96

Am 12. April 2021, also in dieser Saison, feiert Hannover 96 bekanntermaßen den 125. Geburtstag. Den Startschuss in die Jubiläumssaison geben die drei heute vorgestellten Trikots. So ziert alle Feldspieler-Jerseys auf der Rückseite der Schriftzug „Hannover 96 – 1896-2021“.
„Die enge Zusammenarbeit mit dem Klub ist ein Schlüsselfaktor bei der Entwicklung der neuen Trikotkollektion“, sagt Oliver Weber, Sports Marketing Manager von Macron. „Geschichte, Tradition, Innovation und Design sind alles Zutaten, die den Erfolg eines neuen Trikots bestimmen. Die neuen Trikots von Hannover 96 haben all dies und ‚erzählen‘ sowohl den Spielern als auch den Fans das Gefühl der Zugehörigkeit zu diesem Verein. Die 125 Jahre Geschichte, die in der neuen Saison, die bald beginnen wird, gefeiert werden, machen diese Trikots noch spezieller.“

Das Niemals-Allein-Dankeschön!

Erneut befindet sich zudem im Nackenbereich aller drei Trikots der gestickte Schriftzug „Niemals Allein!“. Bereits einen Tag vor der offiziellen Trikotpräsentation hat Hannover 96 unter diesem Motto an insgesamt 96 Fans ein kostenloses Trikotpaket versendet. Unter Dauerkarten-Inhaberinnen und -Inhabern, Fanshop-Käuferinnen und -Käufern sowie Mitgliedern aus dem Kids-Club „EDDIs Rudel“ wurden 96 glückliche und per Los ausgewählte Fans vorab mit den neuen Trikots versorgt.
Beigefügt wurde dem Trikot ein Dankeschön-Schreiben, welches von den Spielern Timo Hübers, Genki Haraguchi und Marcel Franke persönlich unterschrieben wurde. „Wir haben die Präsentation der Trikots bewusst in die erste Trainingswoche gelegt, um der Mannschaft den gebührenden Vorrang zu gewähren. Jetzt freuen wir uns umso mehr, dass wir nun auch mit den Trikots an den Start gehen können. Diese Freude wollen wir mit den Fans teilen. Es soll
gleichzeitig ein Dankeschön sein für die unfassbare Unterstützung in den vergangenen Wochen und Monaten. Davor kann man nur den Hut ziehen“, sagt Grbavac.

Preis unverändert, ab sofort verfügbar

Die Trikotpreise bleiben unverändert bei 79,96 Euro für Erwachsene und 59,96 Euro für Kinder. Ab sofort sind die Trikots im Onlineshop unter shop.hannover96.de und in den beiden stationären Fanshops an der HDI Arena und im City-Fanshop am Kröpcke erhältlich.

Wir feiern eiskalt unser Rot!

Am Freitag, den 7. August 2020, bietet Hannover 96 allen Fans, die sich auf den Weg in den Fanshop an der HDI Arena machen, zur Feier der neuen Trikots eine Kugel leckeres Erdbeereis an – aus dem Hause Frioli aus Hannover und natürlich kostenlos. Von 12 Uhr bis 17 Uhr werden die roten Kugeln coronakonform am Ausgang des Shops verteilt – natürlich nur, solange der Vorrat reicht. red/Foto: Hannover 96













6.08.2020 • 13:39 Uhr

63-jähriger Autofahrer bringt neujähriges Kind auf dem Fahrrad zu Fall

Bei einem Verkehrsunfall auf einem Supermarktparkplatz in der Einbecker Landstraße in Nordheim wurde gestern Nachmittag (15.15 Uhr) ein Kind leicht verletzt. Ein 63-jähriger Northeimer fuhr mit seinem Pkw VW rückwärts in eine Parklücke ein. Währenddessen fuhr ein 9-jähriges Mädchen mit ihrem Fahrrad hinter seinem langsam zurücksetzenden Pkw entlang. Als der Autofahrer die junge Radfahrerin bemerkte, bremste er sofort, aber konnte einen leichten Zusammenstoß nicht mehr verhindern.

Das Mädchen verletzte sich durch den Sturz leicht und wurde nach erster notärztlicher Behandlung in die Obhut ihres Vaters übergeben. Am Fahrrad sowie dem VW Golf entstand leichter Sachschaden in einer Höhe von insgesamt ca. 200 Euro.köh










6.08.2020 • 13:35 Uhr

Glückwunsch! 16 Nachwuchskräfte beenden erfolgreich ihre Ausbildung - Landrätin Astrid Klinkert-Kittel gratuliert Nachwuchskräften zu bestandenen Prüfungen

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel hat am heutigen Tage 16 Nachwuchskräften zu ihren bestandenen Prüfungen gratuliert. „Ich möchte Ihnen allen ganz herzlich zu Ihrer bestandenen Prüfung gratulieren und freue mich, dass Sie sich für den Landkreis Northeim als Arbeitgeber entschieden haben.“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.

Ihre dreijährige Ausbildung haben Markus Adler, Antonia Bense, Jevin Cengiz, Caroline Diedrich, Larissa Kulp, Ina Sophie Löffler und Melanie Oberdieck mit dem erfolgreichen Bestehen der Prüfung zu Verwaltungsfachangestellten abgeschlossen. Seine dreijährige Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration hat David Schröder ebenfalls mit erfolgreich bestandener Prüfung beendet. Alle acht Nachwuchskräfte
haben beim Landkreis Northeim unbefristete Arbeitsverträge in verschiedensten Bereichen erhalten.

Den Titel des Kreisinspektors und der Kreisinspektorin dürfen Alexander Ofori Afram, Gerrit Nagel und Jemina Pohl nach erfolgreicher Beendigung des dualen Studiums (Bachelor of Arts – Fachrichtung Allgemeine Dienste) zukünftig tragen.Ebenfalls kann sich Ronja Schrader über den Titel Bachelor of Arts mit der Fachrichtung Soziale Arbeit freuen.

Bereits einige Jahre als Angestellte hatten Luisa Bräuniger, Wiebke Brünig, Isabell Diekmann und Sven Krautwurst beim Landkreis Northeim gearbeitet,
bevor sie sich jetzt mit dem Absolvieren des Angestelltenlehrgang II für höherwertige Tätigkeiten qualifiziert haben.

Für alle gab es von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel ein kleines Präsent zur Erinnerung an den Karrierestart beim Landkreis Northeim. Auch
Personalratsvorsitzende Marion Niggl-Stadniczuk, Fachbereichsleitung für Prozessmanagement und Demografie Bianca Wollenweber und
Ausbildungsleitung Vanessa Dreyer nutzten die Gelegenheit zum Gratulieren an die erfolgreichen und sichtlich stolzen Nachwuchskräfte.

Als attraktiver Arbeitgeber sucht der Landkreis Northeim regelmäßig Nachwuchskräfte und bildet dafür selbst aus. Verschiedene Einsatzbereiche in den Dienststellen der Kreisverwaltung bereiten dabei vielfältig auf das Berufsleben vor. „Ausbildung mit Aussicht“
bedeutet dabei auch die Perspektive, dauerhaft in der Kreisverwaltung Fuß zu fassen. Auch im nächsten Jahr bietet der Landkreis Northeim wieder einige Ausbildungsplätze an. Bewerbungen für die Ausbildung zum/zur Verwaltungsfachangestellten
(Bewerbungsfrist 13.09.2020) sowie zum/zur Kreisinspektor-Anwärter*in (Bewerbungsfrist 13.09.2020) und zum/zur Lebensmittelkontrollsekretär-Anwärter*in (Bewerbungsfrist 31.10.2020) sind unter www.landkreis-northeim.de möglich.













6.08.2020 • 12:31 Uhr

Auto kann zur tödlichen Hitze-Falle werden

Mit Blick auf die aktuelle Hitzewelle des Hochsommers appelliert die Polizei im Kreis Höxter: Lassen Sie niemals Kinder oder Tiere im Auto zurück! Auch nicht, wenn Sie "nur kurz" etwas erledigen wollen. Das Auto kann bei Hitze für Kinder und Tiere zur tödlichen Falle werden und stellt eine große Gefahr dar.

Gerade im Sommer wird der Innenraum eines Fahrzeugs regelrecht zum "Backofen" - auch wenn die Fenster leicht geöffnet sind. Untersuchungen haben gezeigt, dass bei stehenden Fahrzeugen im Wageninneren die Temperaturen schon innerhalb kürzester Zeit bedrohliche Werte erreichen. Die Lackfarbe spielt dabei keine Rolle. Bei 30 Grad Außentemperatur beträgt die Innentemperatur im Auto bereits nach zehn Minuten 37 Grad, bei 34 Grad Außentemperatur sogar 41 Grad. Setzen Sie Kinder nicht dieser Gefahr aus! Besonders Kleinkindern droht der Hitzetod!

Wer sein Tier bei Hitze im geschlossenem Auto zurücklässt, handelt verantwortungslos und verstößt gegen das Tierschutzgesetz.

Den Wagen im Schatten abzustellen und ein offener Fensterschlitz reichen nicht aus.

Wenn Sie bei dieser Hitze ein Kind oder Tier in einem geschlossenen Fahrzeug ohne geöffnete Fenster entdecken, wählen Sie bitte sofort den Notruf 110 oder 112 ! /nig











6.08.2020 • 12:27 Uhr

Corona-Krise: Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten findet Ministerin Reimann vollkommen richtig

Zu der vom Bund beschlossenen Corona-Virus-Testpflicht für Einreisende aus internationalen Risikogebieten sagt Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) soeben dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group unmissverständlich:

„Das Virus reist mit. Das zeigen die ersten freiwilligen Tests der vergangenen Tagen. Deswegen ist es wichtig, dass auf die freiwillige Regelung jetzt die Pflicht zum Testen folgt. Wer in ein Risikogebiet reist, trägt eine besonders große Verantwortung - nicht nur für sich und seine eigene Gesundheit, sondern auch für alle anderen Menschen in seinem Umfeld! Es sind nur zwei Anrufe erforderlich: einer bei der Hausarztpraxis, um einen Testtermin zu vereinbaren, und ein Anruf beim Gesundheitsamt, um seine Ankunft zu Hause zu melden." red/fis










6.08.2020 • 12:16 Uhr

Herzog Juliushütte Goslar: CDU-Bundestagsabgeordnter Dr. Kühne attackiert Bundesregierung - Kritik an Umgang mit der Firma PPM

Erstmals ist der für Goslar zuständige CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne (Northeim) mit der Bundesregierung ins Gericht gegangen. Das geht aus einer offiziellen Verlautbarung des Abgeordneten hervor. In der soeben veröffentlichten Mitteilung packt der Abgeordnete ein heißes Eisen an und stellt fest:

Die Zukunft der PPM Pure Metals GmbH ist weiterhin ungewiss. Der Firma aus Herzog Juliushütte, die seit Anfang August in der Insolvenz steckt, ist es bislang nicht gelungen, einen geeigneten Käufer zu finden. Sowohl das Bundeswirtschaftsministerium als auch das Bundesverteidigungsministerium hatten aufgrund von Bedenken einem möglichen Auslandsverkauf vorab nicht zugestimmt. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne zeigte sich enttäuscht von den Entwicklungen der vergangenen Wochen und Monate: „Ich habe mit Verantwortlichen in beiden Ministerien gesprochen und auf eine schnelle Lösung im Interesse unserer Region und der Menschen hier vor Ort gedrungen. Es ist für mich unverständlich, dass die Firma keine klaren Handlungsoptionen von der Bundesregierung aufgezeigt bekommen hat“, erklärt Kühne.

Hintergrund ist, dass das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) bei möglichen Auslandsverkäufen seine Zustimmung erteilen muss. Diese hatte es in der Vergangenheit auch aufgrund von Bedenken des Bundesverteidigungsministeriums (BMVg) nicht gegeben. Die Technologie, wie die Herstellungsprozesse sind von sicherheitsrelevanter Bedeutung, weshalb einem Verkauf nicht bedenkenlos stattgegeben werden konnte. Für den Standort, wie für die Angestellten ist dieser Zustand verständlicherweise nicht zufriedenstellend.

„Ich würde eine Lösung, die zum Erhalt der Firma am Standort Herzog Juliushütte und der damit verbundenen Arbeitsplätze beiträgt, begrüßen. Ich fordere beide zuständigen Bundesministerien auf, alles Mögliche dafür zu tun“ sagt Dr. Roy Kühne. Gleichzeitig zeigte sich Kühne irritiert über die Entwicklungen der vergangenen Wochen. Dass die Firma noch immer keine Handlungsmöglichkeiten hat, obwohl die Politik in Bund und Land seit längerem über die Herausforderungen informiert ist, ist unverständlich. Kühne: „Wir müssen in solchen Fällen schneller agieren und nicht nur reagieren. Die Unternehmen benötigen verlässliche Informationen und Unterstützung!“
red/Foto: Trutschel










6.08.2020 • 10:15 Uhr

Darum ist es in Bad Gandersheim so schön: Erfrischung im Eterna-Natur-Badesee auf dem Kur-Campingpark

Einzigartig und jetzt noch ein Voreindruck für den geplanten Badesee bei der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim: der Ettern-Natur-Badesee auf dem Kur-Campingsplatz Bad Gandersheim, direkt neben der Bundesstraße 64 gelegen. Ein Erholidylle vom Feinsten. Diese touristische Perle Bad Gandersheim bietet neben dem Badesee (22 Grad Wassertemperatur) eine gepflegte Gastronomie. Der "Schweitzer" birgt für Qualität. Neben Minigolf, Schachspiel und Tischtennisplatte bieten sich vielfältige Abwechslungen an. Die Krönung ist das natürliche Umfeld: viel Grün, einzigartige Seerosen, reizvolle Landschaften mit Wiesen, Wäldern, Wanderwegen. Das alles in einer inspirierenden Stille. Das alles schenkt den Erholungsuchenden neue Energie und Kraft und gute Gedanken.
red/Fotos/Video: Fis WMG














6.08.2020 • 08:37 Uhr

Roy Kühne: Bund fördert Elektromobilität in Handwerksbetrieben - Neuer Geldsegen(50 Millionen Euro) aus Berlin

Förderanträge ab sofort bis zum 14. September 2020 auf den Weg bringen

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) macht Handwerkern den Umstieg auf Elektromobilität jetzt einfacher. Wie CDU-Bundestagsabgeordneter Dr. Roy Kühne mitteilt, stehen ab sofort 50 Millionen Euro für die Neuanschaffung von Nutzfahrzeugen zur Verfügung. „Ziel des Förderprogramms ist es, nach und nach den Verkehrssektor auf klimafreundliche Technologien umzustellen“, erklärt Kühne.

Handwerksunternehmen, handwerksähnliche-, sowie klein und mittlere Unternehmen, die ihre Fahrzeugflotte auf Elektrofahrzeuge umstellen wollen, können davon profitieren. Gefördert werden Nutzfahrzeuge der europäischen Fahrzeugklassen N1 bis N3, ebenso die zum Betrieb notwendige Ladeinfrastruktur. Unter die Förderung fallen auch Hybrid- und Plug-In-Hybridfahrzeuge.

Die Förderung erfolgt als Investitionszuschuss mit Förderquoten bis zu 40 Prozent. Für kleinere und mittlere Unternehmen kann ein zusätzlicher Bonus in Höhe von 10 beziehungsweise 20 Prozent gezahlt werden, wenn das Vorhaben sonst nicht umgesetzt werden könnte. Die Vergabe der Mittel erfolgt nach Eingang der Anträge. Diese können ab sofort bis Montag, 14. September, gestellt werden. Informationen zum Förderprogramm und zur Antragstellung gibt es um Internet unter www.now-gmbh.de
red/ Foto: Trutschel










6.08.2020 • 08:22 Uhr

Göttingen/Bad Karlshafen: Steine auf Eisenbahnschienen

Zwei zehn- und elfjährige Kinder haben am vorigen Dienstag in der Nähe der Ortschaft Bad Karlshafen vermutlich Schottersteine auf die Bahnschienen gelegt. Ein Reisezug aus Göttingen konnte gerade noch rechtzeitig anhalten. Der Lokführer entfernte die Hindernisse selbst und setzte anschließend seine Fahrt fort. Eine Streife der Polizei Hofgeismar traf die beiden Schüler an den Gleisen an. Auf Vorhalt räumten sie ihre gefährliche Spielerei ein. Eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wird durch die Bundespolizei in Kassel gefertigt. Im Anschluss konnten die beiden Teenager den Eltern übergeben werden.

Sicherheitshinweis der Bundespolizei

Besonders in der Ferienzeit gilt: Bahnanlagen sind keine Spielplätze. Bei dem Auflegen von Gegenständen begeben sich die Kinder in den gefährlichen Gleisbereich. Eltern sollten mit ihren Kindern über diese Gefahren sprechen und ihnen erklären, dass dies nicht nur lebensgefährlich, sondern auch verboten ist. Züge können durch das Überfahren von Gegenständen entgleisen oder es entstehen Schäden, die erst Wochen später zu Unfällen führen können. Solche Handlungen haben in der Regel strafrechtliche und zivilrechtliche Folgen. Neben einem Strafverfahren müssen die Verursacher oder in diesem Fall die Erziehungsberechtigten mit Schadenersatzansprüchen durch das Eisenbahnverkehrsunternehmen oder Privatpersonen rechnen.ots










6.08.2020 • 08:15 Uhr

Beim Einparken auffällig - kein Wunder mit 2,63 Promille Alkohol im Blut - Polizei greift ein

Am gestrigen Mittwochabend führte eine zivile Funkstreifenwagenbesatzung der Polizeiinspektion Hildesheim am Hildesheimer Hauptbahnhof in Hildesheim Ermittlungen durch. Während ihrer Arbeit fiel ihnen eine Verkehrsteilnehmerin auf, die unter anderem beinahe beim Einparken ein Fahrzeug touchierte.

Aufgrund der auffälligen Fahrweise kontrollierten die Beamten die Fahrzeugführerin. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die 59-jährige Frau aus Hohenhameln alkoholisiert war.

Eine hinzugezogene Funkstreifenwagenbesatzung führte daraufhin einen Atemalkoholtest bei der Fahrerin durch. Das Testergebnis bestätigte die Annahme, die Frau pustete einen Wert von 2,63 Promille. Anschließend wurde ihr das Strafverfahren eröffnet und sie wurde zwecks einer Blutprobenentnahme der hiesigen Dienststelle zugeführt.kri










6.08.2020 • 08:09 Uhr

Mann in psychischer Ausnahmesituation löst Polizeieinsatz in der Göttinger Innenstadt aus - 40-Jähriger von Polizei überwältigt und in Fachklink eingeliefert

Ein 40 Jahre alter Bewohner eines Mehrparteienwohnhauses in der Unteren Karspüle hat am Mittwochmittag (05.08.20) einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Familienangehörige des Mannes hatten zuvor mitgeteilt, dass sich der 40-Jährige offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand befinden würde. Diesen Eindruck habe man während eines am Vormittag geführten Telefonats bekommen. Da nicht bekannt war, ob der 40-Jährige gefährliche Gegenstände bei sich tragen würde, wurde das Haus in der Unteren Karspüle zunächst von der Polizei umstellt und die Untere Karspüle für den Verkehr gesperrt. Beamte konnten den Göttinger schließlich im Innenhof des Wohnhauses ausfindig machen und überwältigen. Er leistete keinen Widerstand. Mit einem alarmierten Rettungswagen wurde der mutmaßlich psychisch Kranke anschließend in eine Fachklink eingeliefert.jk










6.08.2020 • 08:07 Uhr

Angeblicher TV-Altgerätekäufer (Deutscher) mit weißbaluen Turnschuhen bestiehlt Goslarerin - Die Polizei Goslar warnt und bittet um Ihre Mithilfe

Am vorgestrigen Dienstagvormittag ist eine Goslarerin, eine 70-jährige Dame, Opfer von Trickdieben geworden. Der bislang unbekannte Betrüger klingelte gegen 10.00 Uhr an ihrer Eingangstür ihres Wohnhauses im Hubertusweg und gaukelte ihr vor, alte TV-Geräte ankaufen zu wollen.

Man habe die Anwohner in den letzten Tagen durch entsprechende Einwurf-Sendungen informiert. Auf Grund tatsächlich mehrerer im Haus befindlicher TV-Altgeräte ließ sie den Mann daraufhin hinein. Anschließend suchten beide Personen die entsprechenden Räumlichkeiten auf.

Hier fragte er zudem nach alten Büchern und Schmuckgegenstände. Nachdem sie ihn den Inhalt mehrerer Schmuckkästchen gezeigt hatte, wurde von dem Mann ein Defekt an einer Tür vorgetäuscht, so dass die Goslarerin kurzfristig abgelenkt wurde.

Diese Zeit nutzte er aus, entwendete mehrere Schmuckgegenstände und begab sich anschließend unter Angabe, seinen Partner und ein Fahrzeug zum Abtransport der TV-Altgeräte holen zu wollen, wieder aus dem Gebäude.
Unmittelbar danach fuhr ein Transporter mit weißer Führerkabine und schwarzer Plane mit weißer, gewellter Aufschrift am Gebäude vorbei.

Die Person wurde mit ca. 35 Jahre alt, ca., 160 Zentimeter groß, schlanke Figur, kurze dunkle Haare, leicht gebräunte Haut, gepflegtes Äußeres, sprach akzentfreies Hochdeutsch ohne Dialekt, bekleidet mit einer kurzen dunklen Hose, einem langem dunklen Oberteil und blau-weißen Turnschuhen beschrieben.

Die unmittelbar nach Bekanntwerden der Straftat eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen führten bislang nicht zur Feststellung des Täters.

Die Polizei Goslar hat die Ermittlungen dazu aufgenommen, warnt vor dem Betrüger und bittet Personen, die vor und nach dem Tatzeitraum am Dienstag, 4. August 2020, zwischen 10 und 11 Uhr, möglicherweise eine oder mehrere verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Hubertuswegs bzw. der unmittelbaren Nähe festgestellt oder entsprechende Beobachtungen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05321/339-0 zu melden. ots










6.08.2020 • 08:03 Uhr

Stadtkasse Bad Gandersheim erinnert: Steuertermin am 17. August beachten

Die Stadtkasse erinnert alle Bürgerinnen und Bürger daran, dass am Montag, 17. August, die Grundsteuer sowie die Wasser- und Schmutzwasserbeseitigungsgebühren für das dritte Quartal 2020 fällig werden. Sofern der Stadtkasse kein SEPA-Lastschriftmandat erteilt wurde, ist die fristgerechte Überweisung der fälligen Beträge unter Angabe der Finanzadresse aus dem Bescheid vorzunehmen. Für weitere Fragen stehen Stadtkasse oder Steuerabteilung unter den Telefonnummern 73-132, 73-133 oder 73-140 gern zur Verfügung. sbg












6.08.2020 • 07:35 Uhr

Polizei bekommt fast alles heraus...

Im Rahmen einer Fahrerermittlung des Landkreises Northeim nach einem Geschwindigkeitsverstoß im Juni 2020, konnte die Polizei Einbeck jetzt ermitteln, dass zum festgestellten Zeitpunkt nicht der Halter des Fahrzeuges sondern eine 40jährige, polizeibekannte Frau als Fahrerin in Frage kommt. Dieser wurde bereits im Jahr 2017 die Fahrerelaubnis behördlich entzogen. Gegen sie wurde nun ein Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Ebenso gegen den Halter des Fahrzeuges, da dieser die Fahrt genehmigte.kr










6.08.2020 • 07:33 Uhr

Bartshausen: Granatenfund durch spielende Kinder - Spezialisten geben schnell Entwarnung!

Am gestrigen Mittwoch wurde die Polizei Einbeck nach Bartshausen zu einem Fund einer möglichen Granate aus Kriegszeiten gerufen. Spielende Kinder hatten den Gegenstand auf einem Feld gefunden und mit nach Hause gebracht. Durch die Polizeibeamten vor Ort konnte schnell herausgefunden werden, dass es sich bei dem aufgefundenen Gegenstand tatsächlich um eine Granate aus vergangener Zeit handelt. Sofort wurde der Kampfmittelbeseitigungsdienst aus Hannover angefordert und der Gegenstand bis zum Eintreffen der Spezialkräfte gesichert. Die Spezialisten konnten dann aber vor Ort Entwarnung geben. In der Granate befand sich keinerlei Sprengmittel mehr.kr











6.08.2020 • 07:30 Uhr

Innenstadt Bad Gandersheim: Asphaltarbeiten und Ampelverkehr

Im Zeitraum vom kommenden Montag, 10. August, bis Mittwoch, 26. August, werden im Innenstadtbereich „Burgstraße / Domänenhof / Am Plan“ die Schachtsanierungen und Asphaltierungsarbeiten wieder aufgenommen. Im Zuge dieser Maßnahme wird es zu einer halbseitigen Sperrung mit Ampelregelung kommen. Des Weiteren werden die Haltestellen für den Linienbusverkehr während dieses Zeitraumes in die Marienstraße verlegt. Es wird um entsprechende Beachtung bei allen Verkehrsteilnehmern gebeten. sbg











6.08.2020 • 07:25 Uhr

Resolution des Einbecker Stadtrates zu Demos und Aufzügen: Die Partei "Die Linke" positioniert sich - "Antifaschismus ist erste Bürgerpflicht!"

Nach den andauernden Demonstrationen und Gegendemonstration von politischen Aktivisten von Rechts und Links in der südniedersächsischen Stadt Einbeck, gegen die sich der Einbecker Stadtrat in einer Resolution ausgesprochen hat (wir berichteten), hat sich nun die Partei Die Linke im Kreisverband Northeim/Ortsverband Einbeck,Dassel, Bad Gandersheim positioniert. Der Linken ist der Inhalt der Resolution zu windelweich. Sie fordert eine deutlichere Abgrenzung von Rechtsextremen und lehnt die Gleichsetzung von Links und Rechts ab. Vielmehr sei ein aktiver Antifaschismus es erste Bürgerpflicht. Scharfkantig ist der Verweis der Linken, die "bürgerliche Mitte" habe schon einmal historisch versagt, als sie den Diktator Adolf Hitler ermöglichte.

Hier die die Stellungnahme der Partei Die Linke (Kreisvorsitzende Eva Brunnemann, Ortsvorstand Jürgen Otto) zur Resolution des Stadtrates Einbeck vom 24. Juni 2020 im Originalwortlaut:


"Wer rechts und links gleich setzt, begeht erstens den großen Fehler, die rechte Gefahr zu verharmlosen und hat zweitens in Geschichte nicht aufgepasst. Es war die „bürgerliche Mitte“, die Hitler zur Macht verhalf.

Der Stadtrat Einbeck, alle „bürgerlichen“ Parteien in Einklang mit der AfD, stellt sich mit seiner Resolution in eine verhängnisvolle Tradition.
Das sogenannte Hufeisenmodell provoziert eine gefährliche Gleichsetzung zwischen links und rechts. Die Ereignisse in Thüringen hätten gezeigt, wie durchlässig die Grenze zwischen bürgerlichen Parteien und extremer Rechter sei - jedenfalls mancherorts, so der Politologe Dr. Robert Feustel im Interview beim ZDF. Die Einteilung Links, Mitte, Rechts funktioniere nicht, „vor allem, was die Mitte angeht. Gerade die extreme Rechte tut beständig so, als sei sie die bürgerliche Mitte", so Feustel. Diese Mitte sei "eher eine Täuschung als ein relevanter politischer Ort".

Der Vormarsch rechter Ideologien wird gestützt durch Schweigen und Wegschauen. Statt die Demonstrationen gegen den Aufbau rechter Strukturen in Einbeck zu verurteilen, sollte der Stadtrat sich bemühen, die demokratischen Kräfte zu bündeln, sich auf die Seite der Antifaschisten stellen, statt sie in die Aussenseiterecke zu drängen. Er sollte in die Offensive gehen, gemeinsam gegen Faschismus und Rassismus. Die Partei die RECHTE veröffentlicht auf facebook unter „Einbeck 18 News“. Es ist allgemein bekannt, dass 18 für Adolf Hitler steht. Dies bleibt unkommentiert stehen. Rassismus begegnet uns im Alltag, auf der Straße. Die Opfer, die bei der Polizei in Einbeck vorstellig wurden, wurden nicht ernst genommen, so Zeugenberichte. Es reicht nicht, dazu zu schweigen und den Konsum auf dem Marktplatz in den Mittelpunkt zu stellen. Statt ängstlich auf Umsatzzahlen und „Imageschaden“ zu starren, sollte der Stadtrat seine Bürger*innen ernst nehmen, sie einladen, ermutigen, sich an der Auseinandersetzung zu beteiligen. Diese gehört in unsere Mitte, gehört auf den Marktplatz, geht uns alle an. Es ist Aufgabe des Stadtrates dies zu vermitteln, den demokratischen Prozess anzustoßen und Brücken zu bauen, statt den Kampf gegen Faschismus ins Abseits zu drängen. Antifaschismus ist unsere Bürger*innenpflicht, auch wenn uns das Verhalten der Antifagruppen in Einbeck nicht passt. Wenn das der Fall ist, Frau Michalek, ist es Ihre Aufgabe, in die Auseinandersetzung zu gehen. Besuchen Sie die öffentliche Sitzung des OATE, bringen Sie Ihre Kritik vor. Geben Sie dem Begriff Antifaschismus eine Bedeutung im öffentlichen Diskurs. In Ihrer Erklärung zur Resolution sagten Sie: „Wir fangen an, uns gegenseitig auszugrenzen, das stimmt mich äußerst nachdenklich. Wir dürfen uns in unserer Ablehnung des Rechtsextremismus nicht auseinander dividieren lassen“. Sie appellieren in die richtige Richtung, tun aber leider das Gegenteil. So vertiefen Sie die Spaltung. So bleibt das „friedliche Miteinander in Gefahr“. Gut gesprochen hat Marcus Seidel, SPD (warum eigentlich fand diese Haltung in der Abstimmung keinen Niederschlag?). Daran kann der Stadtrat anknüpfen und in eine konstruktive Debatte starten, um den großen Fehler dieser Resolution zu korrigieren."















6.08.2020 • 07:09 Uhr

Illegalen Eintritt verschafft: Siegelbruch ruft Polizei auf den Plan

Am gestrigen Mittwoch, so gegen 12.26 Uhr, wurde der Polizei in Einbeck ein Siegelbruch in der Innenstadt von Einbeck gemeldet. An einem Wohnhaus in der Münsterstraße sind amtliche Siegel angebracht, welche den Zutritt zu dem Gebäude verbieten. Durch einen bislang noch unbekannten Täter wurde ein Siegel am Zugangstor zum Hinterhof beschädigt, bzw. zerstört. Da dies eine Straftat darstellt, hat die Polizei Einbeck ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und bittet mögliche Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen können, sich unter Telefon 05561-949780 zu melden.kr











6.08.2020 • 07:05 Uhr

Das wird ein richtig heißer Hochsommertag...

Kalifornisches Wetter ist heute in Südniedersachsen angesagt. Der Hochsommer läuft zu seiner Hochform auf. Donnerstagmorgen um 6.16 Uhr lässt sich über abgeernteten Äckern bei Bad Gandersheim eine wunderbar aufgehende Sonne am stahlblauen Himmel erblicken. Wenn es stimmen sollte, dass die Sonne vor dem Corona-Virus schützt, dann soll sie erstrahlen und noch nochmals erstrahlen!
red/Foto: Fis WMG










6.08.2020 • 06:54 Uhr

Salzderhelden: Unbewachten Aufsitz-Rasenmäher gestohlen - 1.500 Euro Schaden

Soeben berichtet die Polizei in Einbeck:
Im Tatzeitraum von Dienstag dieser Woche bis zum gestrigen Mittwoch wurde aus einem verschlossenen Gartengelände, in der Einbecker Straße in Salzderhelden, ein unbewachter Aufsitzrasenmäher der Marke John Deere, inklusive Auffangbehälter entwendet. Dem 65-jährigen Eigentümer aus Einbeck entstand hierbei ein Schaden von ca. 1500 Euro.

Die Polizei Einbeck hat die Ermittlungen diesbezüglich aufgenommen und bittet Personen, die Angaben zur Tat/Täter sowie dem Verbleib des Rasenmähers machen können, sich unter Tel. 05561-949780 zu melden. kr











5.08.2020 • 21:21 Uhr

Am Ende des Tages: Weizenernte voll angelaufen - Erträge in diesem Jahr schlechter

Beim hochsommerlichen Wetter sind sie jetzt im Dauereinsatz: unsere Landwirte mit ihren Mähdreschern. Nach Wintergerste und Raps wird jetzt der Weizen reingeholt. Die beeindruckenden Fotos dokumentieren den maschienellen Einsatz auf Feldern in der Heberbörde. Er wird bis weit nach Eindruck der Dunkelheit andauern. Und wie beurteilen die Bauern die diesjährigen Erträge? Nun, in ersten Bilanzen wird von einem guten Jahr für die Gerste gesprochen. Die Weizenerträge fallen dagegen schlechter aus. Als Erklärung wird die Trockenheit im Frühjahr genannt. Nur an feuchten Stellen des Bodens ist der Weizen voll ausgereift.
Das Korn wird dann zum Gravis-Zwischenlager bei Altgandersheim gebracht. Hier bauen sich in den Betonwannen riesige Kornberge auf. Mit Lastern werden sie zu den Getreidesilos transportiert. Alles der natürliche Stoff für unser tägliches Brot. Dank den Landwirten und Landwirtinnen, die dafür Jahr für Jahr im Einsatz sind!
red/Fotos: Fis WMG















5.08.2020 • 15:32 Uhr

Harriehausens Handke-Bagger schaufeln im Akkord Bad Gandersheimer Osterbergsee schlammfrei

Die zähen Rodungsarbeiten für Sichtschneisen im Seekurpark der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt sollen sich nicht wiederholen. Die Verantwortlichen haben aus den ersten unerfreulichen Bauverzögerungen im Zuge von vorbereitenden Arbeiten für das Millionenprojekt Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim offenbar die richtigen Schlüsse gezogen.

Seit Montag sind zwei Bagger der Harriehäuser Firma Handke mit der Ausbaggerung des zweiten Osterbergsees beschäftigt. Von morgens 6 Uhr bis spät am Nachmittag schaufeln die Bagger in einem spektakulären Akkord. Am heutigen Mittwochmittag war bereits ein Viertel des Osterbergsees vom Schlamm befreit.

Pausenlos kratzt ein Bagger die Massen zusammen und schaufelt sie ans Ufer. Der zweite Bagger hievt den frühen achtbaren Schlamm auf die bereitstehenden Hänger. Heute war ein halbes Dutzend dieser Abfuhrgeräte mit ihren bulligen Traktoren im Dauereinsatz. Wenn die Entschlackung so weiter flutscht, dann könnte das Projekt zum Wochenende ins Finale gehen. Begünstigt werden die professionellen Erdarbeiten in ihrem ungestörten Fortgang durch das gigantische Hochsommerwetter.
red/Fotos: Fis WMG












5.08.2020 • 15:21 Uhr

Northeim B3 Höhe Krankenhauszufahrt: Eindecker Motorradfahrer kracht auf einen Seat, wird dabei schwer verletzt

Gestern Nachmittag, bei Sonnenschein, es ist 16 Uhr, kam es auf der Bundesstraße 3 in Höhe der Krankenhauszufahrt (Helios) zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem abbiegenden Pkw und einem Mototorradfahrer. Ein 34-jähriger Northeimer befuhr mit seinem Pkw Seat den Albert-Schweitzer-Weg und wollte nach links auf die B 3 in Richtung Northeim abbiegen.

Verkehrsbedingt hielt er im Einmündungsbereich an, um einen vorfahrtberechtigten Pkw durchfahren zu lassen, der jedoch nach Betätigung des Fahrtrichtungsanzeigers nach rechts in den Albert-Schweitzer-Weg einbog. Den dahinterfahrenden vorfahrtsberechtigten Motorradfahrer aus Einbeck hatte er übersehen, sodass dieser in die hintere linke Fahrzeugtür des Seat fuhr. Durch den Aufprall wurde das Motorrad zurückgeschleudert und kam nach einigen Metern auf der Fahrbahn liegend zum Stillstand.

Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt in die Universitätsmedizin in Göttingen verbracht. Am Motorrad entstand Totalschaden. Der Schaden an beiden Fahrzeugen wird insgesamt auf ca. 4.000 Euro geschätzt.köh











5.08.2020 • 15:12 Uhr

Hitzewelle im Hochsommer - Gesundheits-Tipps für heiße Tage

Heiß, heißer, Südniedersachsen – der Hochsommerr bringt wieder Temperaturen um die 30 Grad. Während sich manche am See oder im Freibad abkühlen können, müssen andere am Arbeitsplatz schwitzen. Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV, weiß, wie man sich vor Hitze und Sonneneinstrahlung am besten schützen kann und cool durch den Tag kommt.

Genug trinken

Wer an heißen Tagen viel schwitzt, muss ausreichend trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. „Am besten gleichmäßig über den Tag verteilt mindestens zwei Liter Wasser oder ungesüßten Kräuter- oder Früchtetee trinken – wer stark schwitzt, besser sogar drei Liter“, rät Dr. Wolfgang Reuter. Die Getränke sollten nicht zu kalt sein. Fällt es schwer, so viel zu trinken, können wasserhaltige Lebensmittel wie Gurken oder Wassermelonen zwischendurch eine Alternative sein.

Der richtige Sonnenschutz

Sonnenstrahlen auf der Haut heben die Stimmung. Aber auch hier gilt: Nicht übertreiben. Denn zu viel UV-Strahlung sorgt nicht nur für einen unschönen und schmerzenden Sonnenbrand. Sie erhöht auch das Risiko für Hautkrebs. Um sich vor der schädlichen UV-A und UV-B-Strahlung zu schützen, sollten Kinder und Erwachsene die besonders intensive Mittagssonne meiden. Ansonsten bietet Kleidung den besten Schutz. Insbesondere für die empfindliche Haut von Kindern empfiehlt sich beispielsweise ein leichtes T-Shirt. Wer sich sonnen möchte, sollte sich unbedingt mit Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor eincremen und zwischendurch den Schatten aufsuchen. Für die Augen eine Sonnenbrille mit UV-Schutz wählen. Kopfbedeckungen wie Hüte oder Kappen verhindern einen Sonnenstich.

Cool von A nach B

Stand das Auto längere Zeit in der prallen Sonne, am besten vor der Fahrt zunächst alle Türen öffnen, um gründlich durchzulüften. Ist die schlimmste Hitze entwichen, kann es losgehen: Während der Fahrt die Fenster geschlossen halten und die Klimaanlage zunächst in der Umluftfunktion einschalten. Dadurch gelangt keine heiße Luft ins Auto. Autofahrer sollten diese Funktion allerdings nach kurzer Zeit wieder ausschalten, damit wieder frische Luft ins Innere gelangt. Der Gesundheitsexperte empfiehlt, die Klimaanlage so einzustellen, dass zwischen Innen- und Außentemperatur nicht mehr als sechs Grad Unterschied liegen. Sonst drohen Erkältungen und Verspannungen. Um Kinder auf der Rückbank vor der Sonneneinstrahlung während der Fahrt zu schützen, können Autofahrer Sonnenblenden an den Seitenfenstern anbringen. „Große Hitze kann schnell zu Unkonzentriertheit oder Müdigkeit führen“, so Dr. Wolfgang Reuter. Um Unfällen vorzubeugen, lange Fahrten bei sehr hohen Temperaturen wenn möglich vermeiden und öfter Pausen einlegen.

Erholsam schlafen

In heißen Sommernächten ist an guten Schlaf oft nicht zu denken. Manch einer bekommt bei Hitze kaum ein Auge zu. Doch schon ein paar einfache Maßnahmen können helfen: „Morgens, wenn es noch kühl ist, ausgiebig lüften. Anschließend das Fenster schließen und so gut wie möglich abdunkeln“, rät der Gesundheitsexperte. Außerdem kann es helfen, vor dem Zubettgehen eine lauwarme Dusche zu nehmen. Das öffnet die Poren und lässt angestaute Hitze entweichen. Statt einer Bettdecke nur ein leichtes, dünnes Laken aus Baumwolle, Leinen oder Naturseide verwenden.
red/Quelle: ERGO Group










5.08.2020 • 14:17 Uhr

Täter sorgt für Lärm und wird auf frischer Tat festgenommen und für eine Nacht in Zelle eingesperrt

In den späten Abendstunden des gestrigen Dienstag verschaffte sich ein junger Täter durch Einwerfen einer Türverglasung Zugang zu einem Supermarkt in der Einbecker Landstraße in Nordheim.

Eine Zeugin hörte das laute Klirren, schaute aus dem geöffneten Fenster und sah eine männliche Person an einer Seiteneingangstür, die anschließend in den Markt ging. Durch die eintreffenden Polizeibeamten konnte eine männliche Person im Einkaufsmarkt beobachtet werden, die nach Erkennen der Beamten die Flucht über eine rückwärtige Notausgangstür des Marktes antrat. Dort konnte der 19-jährige amtsbekannte Täter von einem Polizeibeamten festgehalten und anschließend vorläufig festgenommen werden.

Dem Beschuldigten, der bei der Tatbegehung unter Alkoholeinfluss (1,6 Promille) stand, wurde eine Blutprobe entnommen. Er verbrachte die Nacht in der Gewahrsamszelle der Polizei Northeim.köh











5.08.2020 • 14:07 Uhr

Carina Tränkner: Neue Online-Wendo-Kurse ab August 2020 - Termine im Oktober in Göttingen und im "Funkenhaus"

"Weil das neue Konzept gut funktioniert, die Nachfrage so groß ist und es weiterhin gilt, die Corona-Ansteckungsgefahr gemeinsam einzudämmen…
...werden wir ab dem 16.August 2020 neue ONLINE-Wendo-Kurse für Frauen*, Lesben*, Trans*personen und Inter*personen anbieten!" So steht es in einer aktuellen Mitteilung von Carina Tränkner. Sie führt weiter aus:
Außerdem gibt es jetzt auch zwei Schnupper-Termine für Mädchen* ab 12 Jahren! Weitere Fakten dazu von der Kursleiterin : "In den Kursen kannst du lernen:

· deine eigenen Grenzen besser zu spüren und dich selbstbewusster und stärker zu fühlen
· wie du am besten „Nein!“ und „Stop!“ sagen kannst, wenn du etwas nicht möchtest → Zum Beispiel bei sexistischen oder rassistischen Sprüchen, Beleidigungen und Mobbing
· verschiedene Selbstverteidigungs-Techniken, um dich gegen körperliche, psychische und sexualisierte Gewalt zu wehren".

→ weitere Infos auf: carinawendo.blackblogs.org

1. Kostenlose ONLINE-SCHNUPPER-Trainings:

Sonntag, den 16.8.2020 von 16:00-18:00 Uhr
für Mädchen* von 12-19 Jahren

Montag, den 17.8.2020 von 17:00-19:00 Uhr
für Mädchen* von 12-19 Jahren

Dienstag, den 18.8.2020 von 17:00-19:00 Uhr
für Frauen*, Lesben*, Trans*personen und Inter*personen

2. Regelmäßiger ONLINE-Kurs (8 Termine)
Jeden Montag vom 24.8.2020 – 19.10.2020 von 17 bis 19 Uhr
für Frauen*, Lesben*, Trans*personen und Inter*personen

Du brauchst für die Teilnahme:
einen Computer mit guter Internetverbindung, Mikrofon und Kamera;
am besten eine oder zwei Trainingspartnerinnen* (mit der/denen du keinen 1,5 Meter Abstand hältst - sodass ihr gemeinsam von einem Computer teilnehmen könnt) – falls es nicht anders möglich ist, kannst du aber auch allein teilnehmen;
einen Schlafsack oder eine Isomatte oder einen Boxsack oder etwas anderes, was du als Schlagpolster benutzen kannst :-)

→ Die Schnupper-Termine sind kostenlos, für den achtwöchigen Kurs wird ein Teilnahme-Beitrag von 30-40 Euro pro Person erbeten.
(Falls du den Teilnahme-Beitrag nicht zahlen kannst, melde dich gerne bei uns. Es soll nicht am Geld scheitern!) → Anmeldung und Fragen an: wendo@kore-goettingen.de

Weitere Kurs-Termine – im Oktober:
3. Wendo-Kurs für Frauen*/FLIT*
Samstag und Sonntag, 3./4.10.2020
für Frauen* ab 17 Jahren mit und ohne Einschränkungen
von 10:00-15:00 Uhr und 11:00-15:00 Uhr in Göttingen
→ Anmeldung über Kore e.V. unter 0551/57453 oder wendo@kore-goettingen.de
4. Wendo-Kurs für Frauen* mit körperlichen Einschränkungen und Lernschwierigkeiten
Freitag bis Sonntag, 9.10.-11.10.2020
für Frauen* ab 17 Jahren mit und ohne Einschränkungen
im Funkenhaus in Greene (Einbeck) (http://gelebteutopie.de/funkenhausprojekt/)
→ Anmeldung über carina-wendo@riseup.net


5. Wendo-Kurs für Mädchen*/junge Frauen* von 12-19 Jahren
Mittwoch bis Freitag, 14.10.-16.10.2020 in Göttingen
→ Anmeldung über Kore e.V. unter 0551/57453 oder wendo@kore-goettingen.de
















5.08.2020 • 13:56 Uhr

B 241: Umbau der Lichtsignalanlage in Höhe Bella Clava in Uslar - Start am 10. August

In Uslar beginnen am 10. August 2020 umfangreiche Arbeiten für den Umbau der Lichtsignalanlage in Höhe Bella Clava.

Die Baumaßnahme umfasst auch Tiefbauarbeiten für die Fundamente der Ampelmasten, so dass für Fußgänger mit engen Platzverhältnissen zu rechnen ist. Ein Passieren der Baustelle und Queren der Fahrbahn ist für Fußgänger jederzeit möglich.

Im Vorfeld erfolgt die Errichtung einer provisorischen Lichtsignalanlage, welche den Verkehrsablauf während des Umbaus ersatzweise regelt. Zeitweise werden jedoch geringfügige Einengungen der Fahrbahn und der Gehwege notwendig. Die Bella Clava sowie die Albert-Schweitzer-Straße müssen je nach Baufortschrift für den gesamten Verkehr gesperrt werden.

Die verbleibende Fußgänger-Lichtsignalanlage wird mit moderner Steuerungstechnik ausgestattet. Zudem erfolgt eine Umrüstung auf stromsparende LED-Technik.

Sofern die Bauarbeiten wie geplant verlaufen, wird die Maßnahme voraussichtlich Mitte September 2020 fertiggestellt.

Die Kosten für die Modernisierung der Lichtsignalanlage belaufen sich auf ca. 55.000,00 Euro.

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Gandersheim bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis. red/fis











5.08.2020 • 13:46 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebie: t Mobile Messungen in der 33. Kalenderwoche 2020

In der Woche vom 10. bis 16. August 2020 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:

Montag, 10. August: Raum Einbeck

Dienstag, 11. August: Raum Katlenburg-Lindau

Mittwoch, 12. August: Raum Nörten-Hardenberg

Donnerstag, 13. August: Raum Kalefeld

Freitag, 14. August: Raum Moringen

Die semistationäre Messanlage „Alice“ wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Katlenburg-Lindau und
von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (KW 34) im Raum Einbeck eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.
Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd/Fotos: Fis WMG













5.08.2020 • 13:39 Uhr

Roy Kühne: Forstwirtschaft braucht auch in Zeiten des Klimawandels eine Perspektive - Neue 700 Millionen Euro an Förderung

Verhaltene Freude bei den Waldbauern in Südniedersachsen. Ein neuer Geldregen ist angekündigt!
Die massiven Waldschäden in Deutschland nimmt der Bund zum Anlass, die bestehenden GAK-Mittel (Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz) durch eine zusätzliche Förderung zu ergänzen.
Zu den von Bund und Ländern auf den Weg gebrachten 800 Millionen Euro für private und kommunale Waldeigentümer sollen nochmals rund 700 Millionen Euro für Wald und Holz hinzukommen.

„Ein Blick hier in die Wälder in Südniedersachsen und auch im Harz ist erschütternd und zeigt, wie dringend das Geld gebraucht wird“, betont CDU-Bundestagsabgeordneter Dr. Roy Kühne. „Wir sprechen hier über eine Herausforderung, die mehrere Generationen der Forst- wirtschaft beschäftigen wird - deshalb müssen die Waldmaßnahmen auf einem soliden finanziellen Fundament stehen. Die Forstwirtschaft braucht auch in Zeiten des Klimawandels eine Perspektive.“

Laut Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirt- schaft, sollen die 700 Millionen Euro in drei Bereichen umgesetzt werden: 500 Millionen Euro stehen als Prämie zum Erhalt und zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder zur Verfügung, 100 Milli- onen Euro gibt es für das Investitionsprogramm Wald und Holz und weitere 100 Millionen Euro sind als Förderung für „Klimafreundli- ches Bauen mit Holz“ vorgesehen. „Wir werden damit ein Hilfspaket an den Start bringen, das der Forstwirtschaft in dieser Krise gemein- sam mit den bestehenden GAK-Hilfen Unterstützung und Halt geben wird“, betont Ministerin Julia Klöckner.
red/Fotos: Fis WMG












5.08.2020 • 13:31 Uhr

Schützengesellschaft Kreiensen nutzt allgemeinen Lockdown-Stillstand

Bereits Mitte Mai, ganz Deutschland befand sich im Corona-Lockdown, erhielt die SG Kreiensen die lang erwartete zweite wirklich gute Nachricht in diesem Jahr.

Nach intensiven und langwierigen Bemühungen, die schon im letzten Jahr ihren Anfang nahmen, ging bei der ersten Vorsitzenden Doris Dietrich, der Förderbescheid der LEADER-Region ein.
Schon im Februar hatte der LSB seine Unterstützung verkündet und so konnte, nach Absicherung bei den entsprechenden Stellen über Hygiene- und Abstandsregeln,
mit dem geplanten Umbau des Luftdruckstandes im Schützenhaus begonnen werden. Sanierungsarbeiten und Materiallieferungen gaben sich sozusagen die Klinke in die Hand.
Man ist mitten im ausgearbeiteten Zeitplan und erwartet Mitte dieses Monats, die neue vollelektronische Anlage der Fa. Meyton. Aktivitäten gibt es auch von anderer Seite zu berichten.

Währte doch die Zwangspause für die Pistolenschützen nicht länger als nötig. Bereits seit 07. Juni ist, mit einem sorgfältig ausgearbeiteten Konzept vom Pistolenleiter Holger Laufer,
im halboffenen Pistolenstand auf zwei von vier Ständen das Training wieder möglich. Voranmeldungen sind dringende Voraussetzung zum Trainingsbetrieb.

Als nächstes sollen nun die Klein-Kaliber-Schützen folgen. Auch hier ist mit sechs vorhandenen Ständen ein geordneter Trainingsbetrieb, immer unter Berücksichtigung der aktuellen Regularien, in den nächsten Tagen angedacht. mj/Foto: Fis WMG











5.08.2020 • 13:25 Uhr

Wussten Sie, …?...wie ein verlorenes Smartphone wiederzufinden ist ?

Percy Wippler (Foto), Digitalexperte bei der IDEAL Versicherung, klärt Sie auf:

Wenn das Smartphone plötzlich nicht mehr zu finden ist, sollte der Besitzer zunächst die eigene Nummer mit einem anderen Handy wählen. Unter Umständen klingelt das Handy in der Nähe oder ein Finder meldet sich. Ist das nicht der Fall, gilt es, das Gerät so schnell wie möglich zu orten. Dafür können beispielsweise die in den meisten Smartphones integrierten Ortungsdienste genutzt werden. Unter der Voraussetzung, dass eine solche Funktion aktiviert ist, kann das Handy über eine Webseite lokalisiert werden. Sie zeigt den letzten Standort des Smartphones an, an dem es mit dem Internet verbunden war.

Bleibt das Handy verschwunden, ist es womöglich in fremde Hände geraten. Daher sollte der Handybesitzer sofort die SIM-Karte sperren lassen, um einem möglichen Datenmissbrauch vorzubeugen. Das geht entweder über die Website des jeweiligen Mobilfunkanbieters oder über die, innerhalb Deutschlands, kostenfreie Sperr-Notrufnummer 116 116. Außerdem ist es ratsam, umgehend wichtige Passwörter zu wechseln, beispielsweise von Onlinebanking-Apps, Shopping-Portalen oder E-Mail-Konten. Ist das Handy gestohlen worden, sollte der Smartphone-Besitzer die Polizei verständigen.

Hilfreich ist es, dabei auch die IMEI-Nummer anzugeben, die sowohl auf der Verpackung des Smartphones als auch auf dem Gerät selbst zu finden ist. Mittels dieser Nummer kann der rechtmäßige Besitzer schnell und eindeutig identifiziert werden. Ist das Handy wieder aufgetaucht, am besten präventive Vorkehrungen für einen erneuten Smartphone-Verlust treffen. Falls noch nicht geschehen, die IMEI-Nummer notieren. Zudem sollten Handynutzer sicherstellen, dass der Ortungsdienst aktiviert ist. Eine Bildschirmsperre schützt die Privatsphäre vor Zugriffen Fremder. Dabei ist zu beachten: Zahlencodes und Passwörter sind sicherer als Muster, denn beim Zeichnen des Musters bleiben oft deutliche Fingerspuren auf dem Display sichtbar.

Mehr Infos aus dem Verbraucher-Alltag im IDEAL Magazin unter https://www.ideal-versicherung.de/magazin/.











5.08.2020 • 10:57 Uhr

Nachts plötzlich Suzuki unter einem Carport in Brand geraten

In der letzten Nacht, 04.August 2020 auf den 05.August 2020, geriet ein Pkw, der unter einem Carport in der Straße Tosmarblick in Diekholzen Ortsteil Söhre (Kreis Hildesheim) stand, in Brand.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde das Fahrzeug gegen 23:30 Uhr von dem Halter auf dem Grundstück abgestellt. Nach einigen Minuten stellte er ein Feuer im Bereich der Motorhaube des Suzuki fest und versuchte mittels eines Feuerlöschers den Brand zu bekämpfen. Der freiwilligen Feuerwehr aus Söhre gelang es dann schließlich den Brand vollständig zu löschen.

Zum jetzigen Zeitpunkt gehen die Ermittler davon aus, dass der Brand wahrscheinlich aufgrund eines technischen Defektes entfacht ist. kri










5.08.2020 • 10:52 Uhr

Bad Gandersheimer Rathaus und die neue Erreichbarkeit: Fax-Nummern sind geändert

Die aktuellen Bauarbeiten in den Büros im Gandersheimer Rathaus. Nach den neuen Telefonnummern nun auch eine Veränderung der Erreichbarkeit über das FAX-Medium. Dazu teilt Stadtsprecher Manfred Kielhorn soeben mit:
Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass die zentrale Fax-Nummer 73-170 derzeit nicht für diesen Kommunikationsweg zur den Dienststellen zu Verfügung steht. Es ist aber trotzdem möglich, der Stadt Infos per Fax zukommen zu lassen. Dies ist über die Anschlüssen 05382-73-271 oder 05382-955820 machbar. sbg











5.08.2020 • 09:38 Uhr

Polizei holt bekifften 19-jährigen BMW-Fahrer aus Bad Gandersheim von der B445

Am gestrigen Dienstag, 18.30 Uhr, kontrollierten Beamte der Polizei Bad Gandersheim den Pkw BMW eines 19-jährigen Bad Gandersheimers auf der Bundesstraße 445 im Bereich der Abzweigung Opperhausen. Im Rahmen der Kontrolle stellten die Beamten bei dem 19-jährigen Auffälligkeiten fest, die auf eine Beeinflussung mit Betäubungsmitteln hindeutet. Dem Betroffenen wurde eine Blutprobe entnommen und es wurde die Weiterfahrt untersagt. Er muss sich nun wegen führen eines Kraftfahrzeuges unter dem Einfluss berauschender Mittel verantworten.











5.08.2020 • 09:33 Uhr

Nach Farbschmierereien in Bad Gandersheimer Innenstadt bittet Polizei um Zeugenhinweise - 2.500 Euro Schaden

In dem Tatzeitraum von Sonntag, 23 Uhr bis Montag, 8 Uhr beschmierten bislang unbekannte Täter die Hausfassaden mehrerer Objekte in der Bad Gandersheimer Innenstadt mit grüner Farbe (wir berichteten).

Die Polizei teilt dazu soeben in einer Pressemitteilung weiter mit:

So konnten im Bereich der Moritzstraße, Burgstraße, Moritzgasse, am Martin-Luther-Haus, sowie an der Katholischen Kirche an der Stiftsfreiheit Schriftzüge in grüner Farbe festgestellt werden. Der oder die Täter verursachten durch die Farbschmierereien Schäden in Höhe von ca. 2500 Euro.
Zeugen, die in dem oben genannten Zeitraum, im Bereich der Innenstadt von Bad Gandersheim verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Bad Gandersheim in Verbindung zu setzen.schw/ Foto: Fis WMG










5.08.2020 • 09:19 Uhr

Barockes Wetterleuchten" von Antwerpen bis Paderborn

Mit seinen Bildideen von Licht und Schatten, die er mit unzähligen Mitarbeitern in seiner Werkstatt in Antwerpen entwickelte, revolutionierte der flämische Künstler Peter Paul Rubens die Kunst des 17. und 18. Jahrhunderts in ganz Europa. Dass sein Einfluss weit bis nach Westfalen reichte, zeigt die großangelegte kulturhistorische Ausstellung unter dem Titel "Peter Paul Rubens und der Barock des Nordens" im Diözesanmuseum Paderborn.

Wegen der Corona-Pandemie geht die Schau nun zwei Monate später als geplant an den Start. Für dieses "barocke Wetterleuchten von Antwerpen nach Paderborn" sind rund 150 Exponate aus 67 internationalen Museen von Kopenhagen über London bis nach San Francisco zu sehen, wie Museumsleiter Christoph Stiegemann ankündigt. "Gerade in der aktuellen Situation setzen die Leihgeber auf ein mutiges Zeichen europäischer Solidarität gegen Abschottung und Isolation", sagt der Museumsleiter.

"Beweinung Christi"

Die Paderborner Ausstellung eröffnet ein breites Panorama des flämischen Hochbarock und beleuchtet anhand von verschiedenen Künstlerpersönlichkeiten den regen Kulturtransfer als wichtigen Motor für die Erfolgsgeschichte des Barock. Zu den sehenswerten Höhepunkten aus Malerei, Bildhauerei und Kunsthandwerk zählen dabei eine Vielzahl an großformatigen Gemälden und liturgische Prunkgefäße.

Präsentiert werden auch von Rubens eigenhändig geschaffene Ölskizzen, Zeichnungen, Kupferstiche und Entwürfe, die die enorme schöpferische Kraft des Künstlers dokumentieren. Als eines der ausdrucksstärksten und emotional facettenreichsten Objekte gilt die "Beweinung Christi", die Rubens um 1612 schuf und die heute zu den religiösen Hauptwerken des Meisters zählt. Wie gewohnt, erwartet die Besucher keine reine Vitrinenschau, sondern eine Theaterdekoration mit 3D-Animationen und Multimedia-Stationen, die Rubens' breites Wirken in vielen Kunstgenres widerspiegelt.

Im Krieg zerstörtes Meisterwerk restauriert

Für eine besondere Premiere sorgt zudem das Altargemälde aus dem Paderborner Dom über die "Anbetung der Hirten". Das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Gemälde wurde in mühevoller Puzzlearbeit aufwendig restauriert. 75 Jahre nach Kriegsende sei das Werk "wie Phönix aus der Asche in großen Teilen wieder auferstanden", erklärt Stiegemann, der 1983 als junger Wissenschaftler die zerfetzten Fragmente des Bildes im Keller der Dompropstei mitentdeckte.

Für den Direktor ist die Restaurierung ein persönlicher Höhepunkt: "Mit der Wiederauferstehung in der Rubens-Ausstellung fügen sich Anfang und Ende meiner Tätigkeit aufs Schönste zusammen." Im Herbst wird sich Stiegmann nach fast 40 Jahren in den Ruhestand verabschieden.

Für das Ensemble barocker Kunst im Paderborner Dom zeichnet der Antwerpener Künstler Antonius Willemssens verantwortlich, ein Maler, der im direkten Umfeld von Rubens gelernt und gearbeitet hat. Gemeinsam mit seinem Bruder Ludovicus verbrachte Willemssens sechs Jahre an der Pader und schuf unter anderem Werke für die Domkirche und die Kapelle der fürstbischöflichen Residenz in Neuhaus. "Mit ihnen gelangte die Formensprache des flämischen Barock in die geistlichen Territorien Westfalens", erklärt Stiegemann.

Aktualität des Barock

Durch die Neuausstattung vieler Kirchen erlebte auch die flämische Skulptur eine Blütezeit, die Rubens wesentlich beeinflusste, wie plastische Arbeiten und Reproduktionsgrafiken befreundeter Künstler veranschaulichen. Von üppiger Pracht und sinnlicher Lebensfreude führt schließlich das "Große Welttheater" vom spanischen Dichter Pedro Calderón de la Barca zu Zeit und Ewigkeit, zu Leben und Tod und damit zum letzten Akt der Ausstellung - zur Aktualität des Barock.

Zeitgenössische Künstler wie Gerhard Richter oder Tony Cragg spüren in ihren Werken den Wesenszügen des Barock nach. Wunderbar ironisch ist dabei Hans Op de Beecks Videoarbeit "Celebration", die eine feudale Festtafel ohne Gäste in die Wüste verlagert. Ein ewiger Augenblick als Sinn des Lebens? Mitdenken erwünscht! Die Schau ist bis zum 25. Oktober zu sehen. Von Martina Schäfer (epd)










5.08.2020 • 09:13 Uhr

Grünes Spaß-Krokodil mit den weißen Zähnen - Symbol der Hoffnung

In diesen Tagen ist eine beeindruckende Hilfsaktion in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim angelaufen. Das spaßige Spiel-Krokodil mit den weißen Zähnen ist hierfür zu einem Symbol geworden.
Menschen helfen Menschen in der Corona-Krise. Vorbildlich und beispielhaft.
Wir berichten darüber!
red/Foto: Fis WMG










5.08.2020 • 09:07 Uhr

Premierminister legt Grundstein für umstrittenen Hindu-Tempel - Religiöse Minderheiten (u.a. Christen) beklagen Ausgrenzung

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen hat die Grundsteinlegung für einen umstrittenen Hindu-Tempel durch Indiens Premierminister Narendra Modi in Ayodhya kritisiert. "Mit dieser Zeremonie treibt Modi den Umbau Indiens zum Hindu-Staat voran und markiert die Ausgrenzung religiöser Minderheiten", erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen. Es sei das falsche Zeichen zur falschen Zeit, denn Indien leide massiv unter den Folgen der Covid-19-Pandemie. Trotz steigender Covid-19-Todeszahlen leitet Modi heute eine feierliche Zeremonie zur Grundsteinlegung eines Hindu-Tempels in Ayodhya. Der Bau des Tempels ist seit Jahrzehnten Streitpunkt zwischen den Religiomsgemeinschaften.

Der Tempel wird auf den Fundamenten einer im 16. Jahrhundert errichteten Moschee erbaut, die 1992 von Hindu-Extremisten zerstört wurde. Bei anschließenden landesweiten Protesten wurden rund 2.000 Menschen getötet. Ein Großteil der Opfer war muslimischen Glaubens. Sowohl Muslime als auch Hindu beanspruchen den Baugrund für sich. Nach jarzehntelangen gerichtlichen Auseinandersetzungen entschied das Oberste Gericht Indiens in einem umstrittenen Urteil im Dezember 2019, dass ein Hindu-Tempel erbaut werden dürfe. Die Gerichtsentscheidung wurde zwar von der Hindu-Mehrheit im Land sehr positiv aufgenommen, konnte juristisch jedoch nicht überzeugen. Die Regierung wurde angewiesen, Muslimen zum Ausgleich Land für den Bau einer neuen Moschee zur Verfügung zu stellen. Inzwischen bekamen Muslime für den Bau einer Moschee Land in einem 25 Kilometer entfernten Dorf zur Verfügung gestellt. Doch gegen das Vorhaben gibt es Proteste der örtlichen Bevölkerung.

Die rund 200 Millionen Menschen muslimischen Glaubens in Indien leiden noch stärker als die Personen christlichen Glaubens unter Diskriminierung in dem Viel-Religionen-Staat. Mit immer neuen administrativen Restriktionen wird nicht nur ihre Glaubensausübung eingeschränkt, sondern auch in ihr Berufs- und Privatleben eingegriffen. So werden ganze Berufsstände quasi mit Arbeitsverboten belegt, in denen besonders viele Menschen muslimischen Glaubens aktiv sind. Anfeindungen in der Öffentlichkeit und Übergriffe durch Hindu-Extremisten bleiben straflos, weil die Hindu-nationalistische Regierung des Landes eine weitere Hinduisierung des Landes anstrebt.

Vergeblich hatten hunderte Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben an Modi appelliert, nicht die umstrittene Zeremonie in Ayodhya zu leiten, sondern sich in Fragen der Religion neutral zu verhalten. Dies würde auch der säkularen Verfasung des Landes entsprechen, die für den Premierminister jedoch nicht mehr maßgebend zu sein scheint. "Statt zu de-eskalieren, schürt Modi Spannungen zwischen den Religionsgemeinschaften. Gezielt missbraucht er Religion zur Stärkung seiner Machtposition. Indiens religiöse Minderheiten zahlen einen hohen Preis für die Hinduisierung des Landes", erklärte Delius. red/fis











5.08.2020 • 08:50 Uhr

Windpark "Hohe Heide": Erörterung schriftlich oder online - Vollhardt interveniert bei Landrätin

Nach einer Panne im Genehmigungsverfahren für den "Windpark Hohe Heide" im landwirtschaftlich genutzten Sektor zwischen Gehrenrode, Altgandersheim und Dankelsheim unternimmt der Landkreis Nordheim ab heute einen erneuten Anlauf für ein korrektes Erörterungsverfahren mit Beteiligung von Interessierten. Allerdings mit einer Neuausrichtung, die nicht überall Beifall findet: Die Erörterung findet Angesicht der Corona-Krise nicht anlalog, also nicht öffentlich und real von Mensch zu Mensch statt, sondern virtuell: konkret weist eine "Öffentliche Bekanntmachung" der Stadtverwaltung Bad Gandersheim das Erörterungsverfahren so aus, dass es nur online oder schriftlich ab heute bis zum 12. August 2020 durchgezogen wird.

Erwartungsgemäß ist der Windpark-Kritiker Wolf-Dietrich Vollhardt mit diesem (gesetzlich erlaubten) Verfahren nicht einverstanden. "Viele ältere Herrschaften haben keine technischen Möglichkeiten, sich online zu äußern." Diese Kritik brachte der Ex-Pastor schriftlich bei Landrätin Astrid Klinkert-Kittel vor. Vollhardt hat vorgeschlagen, für die öffentliche Erörterung das Freibadgelände mit einer technisch einwandfreien Büghnentechnik für Präsentation und Erläuterung der Windparkpläne zu benutzen. "Bei der jüngsten Einwohnerversammlung habe die Präsentation mit Plänen zur Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim auch hervorragend geklappt", verweist Vollhardt auf die Praktikabilität einer solchen Erörterungsform. "Dann können die betroffenen Bürger und Bürgerinnen sich zu Wort melden. Die Behördenvertreter könnten Rede und Antwort stehen."

Eine Antwort der Landrätin auf die Intervention von Vollhardt ist bislang nicht bekannt.
red/Fotos/Sreeens: Fis WMG
















5.08.2020 • 08:19 Uhr

Telefonbetrüger bleiben erfolglos

Am gestrigen Dienstag, es ist 16 Uhr, gab eine männliche Person am Telefon sich als Polizist aus und teilte einer 80-Jährigen Dame aus Elze (Landkreis Hildesheim) mit, dass es zwei Einbrüche in ihrer Straße gegeben habe. Die mögliche Betrugsmasche wurde sofort erkannt und der Anruf beendet.

Zuvor war am Dienstag, es war 13:54 Uhr, eine 86-jährige Dame aus Elze von einer weiblichen Stimme angerufen worden, die sich als ihre Nichte ausgab. Sie berichtet von einem Autounfall und dass sie 40.000 Euro brauche, um den Schaden zu begleichen. Die Geschädigte gibt an, so viel Geld nicht zu haben. Die Anruferin fragte dann wieviel Geld sie denn habe und dass sie selbiges durch einen Anwalt abholen lassen würde. Die Geschädgte reagiert vorbildlich und erfragt den Geburtsnamen ihrer Mutter, um sich abzusichern. Dieser konnte nicht genannt werden. Der Anruf wurde beendet. Es wurde kein Geld überwiesen oder übergeben. Ein anschließender Rückruf bei der echten Nichte durch die Geschädigte erbrachte die absolute Gewissheit, dass eine Betrügerin sie angerufen hat, um Geld zu ergaunern.

Die Polizei Elze weist nochmals darauf hin, dass durch die Polizei niemals erfragt wird, ob Geld oder Wertsachen im Haus sind. Nennen sie keine Namen, sondern erfragen individuelle Dinge, wie in hiesigem Fall den Geburtsnamen der Mutter, ihr Geburtsdatum. Bestätigen sie die von ihnen erfragten Daten nicht. Teilen sie niemanden mit, welches Vermögen sie haben. Geben sie keine persönlichen Daten heraus. ots











5.08.2020 • 08:12 Uhr

74-Jährige lässt Geldbörse in Einbecker Bäckereiladen liegen - Polizei ermittelt wegen Fundunterschlagung

Am gestrigen Dienstag, gegen 09:50 Uhr, kaufte eine 74-jährige Einbeckerin Backwaren in einer Bäckerei in der Marktstraße. Beim Verstauen der Waren legte sie ihre Geldbörse auf den Verkaufstresen und vergaß diese im Anschluss beim Verlassen der Filiale. Als sie kurze Zeit später zurückkehrte, um Nachschau zu halten, war die Geldbörse nicht mehr am Ablageort. Ein bislang unbekannter Täter muss diese, mit ca. 300 Euro Bargeld und diversen Ausweispapieren als Inhalt, an sich genommen haben. Die Polizei Einbeck hat ein Ermittlungsverfahren wegen Unterschlagung eingeleitet. Kunden der Bäckereifiliale, die diesbezüglich möglicherweise Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter Telefon 05561-949780 zu melden.kr










5.08.2020 • 08:08 Uhr

Leichtverletzter bei Unfall mit Motorrad - 15 Meter durch den Straßengraben

Am gestrigen Dienstag, Sonnenschein, 14.14 Uhr, befuhr ein 55-jähriger Motorradfahrer aus Ganderkesee die Kreisstraße 529 aus Lüthorst kommend inRichtung Deitersen. Im Verlauf einer Linkskurve kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, durchfuhr einen Straßengraben und kam nach ca. 15 Metern zum Stillstand. Hierbei wurde der Motorradfahrer leicht verletzt und anschließend der Uniklinik Göttingen zugeführt. Am Motorrad entstand ein Schaden von ca. 3500 Euro. ots











5.08.2020 • 08:04 Uhr

Wichtige Information für Reiserückkehrende! Woher ich weiß, ob ich in Quarantäne muss?

Reiserückkehrende aus ausgewiesenen Risikogebieten müssen sich für 14 Tage selbständig in Quarantäne begeben und beim Gesundheitsamt Northeim melden.

Dies gilt jedoch nicht, wenn man symptomfrei ist und bis 48 Stunden vor der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland oder anschließend einen Coronatest macht und dieser negativ ausfällt. Dies muss nach der aktuellen Niedersächsischen Coronaverordnung mit einem ärztlichen Attest belegt werden. Das Attest muss mindestens 14 Tage aufbewahrt und auf Verlangen vorgezeigt werden.

Ein Test wird derzeit bis 72 Stunden nach Einreise kostenlos angeboten. Die persönlichen Hausärzte sind in solchen Fällen der erste Ansprechpartner bzw. Ansprechpartnerin und können die Testung organisieren.

Welche Regionen zu Risikogebieten gehören, veröffentlicht das Robert-Koch-Institut auf seiner Internetseite unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html
Um eine zügige Bearbeitung der Meldungen zu gewährleisten, bitten wir die Bürgerinnen und Bürger sich online bei den Gesundheitsdiensten zu melden.

Ein entsprechendes Formular ist unter www.landkreis-northeim.de/reise veröffentlicht. Bei Rückfragen wird sich ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin des Landkreises Northeim telefonisch melden.
Alle Urlauberinnen und Urlauber müssten stets die Informationen der zum Zeitpunkt bei ihrer Einreise nach Niedersachsen geltenden aktuellen niedersächsischen Coronaverordnung beachten.lpd











5.08.2020 • 08:01 Uhr

Internet-Betrug: Verkäufer einer Kreiselegge wurde stutzig...Polizei ermittelt

Am Montag, 3. August 2020, verkaufte ein 55-jähriger Einbecker eine Kreiselegge im Wert von 2400 Euro. Nachdem er sich per e-mail mit dem Käufer einigte, erhielt er einen Scheck von der Barclays Bank in Höhe von 5000 Pfund (5500 Euro) Hier wurde der Verkäufer stutzig und informierte seine Hausbank, bevor er den Scheck einlöste. In der Regel wird der Betrag zwar sofort auf das Konto des Verkäufers gebucht, die Wertstellung erfolgt aber erst Tage später, nachdem der Scheck durch die Bank geprüft wurde. Dies kann bis zu sieben Tage dauern. Sollte der Scheck dann keine Deckung aufweisen, wird der Betrag zurückgebucht. Meist ist dann aber bereits die Ware übergeben. Nachdem der Einbecker dann auch noch im Internet von gleichgelagerten Betrugsfällen laß, löste er den Scheck nicht ein und übergab ebenfalls nicht das landwirtschaftliche Gerät. Ein Schaden ist hierbei nicht entstanden. Die Polizei Einbeck hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Kr











4.08.2020 • 22:00 Uhr

Schlag gegen Rauschgiftkriminalität: Marihuana im Wert von 500.000 Euro beschlagnahmt und drei Personen festgenommen

Am 4. August 2020 führte die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) des Landeskriminalamts Niedersachsen und des Zollfahndungsamts Hannover umfangreiche Durchsuchungen bei Mitgliedern einer Gruppierung durch, die organisiert Betäubungsmittel eingeführt und in nicht geringen Mengen verkauft haben soll. Im Rahmen der Maßnahmen wurden unter anderem eine Profi-Indooranlage zum Anbau von Marihuana mit mehr als 2000 Pflanzen sichergestellt. Zudem konnten drei Tatverdächtige festgenommen werden.

Unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Hannover, Zentralstelle für Betäubungsmittelstrafsachen, ermitteln die Fahnder seit dem Frühjahr 2019 gegen die fünfköpfige Gruppierung. Nun wurden mit der Unterstützung von mehr als 200 Einsatzkräften der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen sowie der Polizeidirektionen Hannover und Göttingen zeitgleich 14 Wohnungen und Gewerbeobjekte in der Region und Stadt Hannover sowie den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Holzminden durchsucht. Teilweise waren dabei auch Spezialeinheiten im Einsatz.

Die Maßnahmen richteten sich gegen vier Tatverdächtige im Alter von 24 bis 44 Jahren aus Hannover. Ihnen wird unter anderem der Betrieb einer professionellen Indoorplantage zum Anbau von Marihuana in den Räumlichkeiten einer ehemaligen Gaststätte im Landkreis Holzminden zur Last gelegt. Zudem wird ihnen die Einfuhr und das Handeltreiben mit circa 400 Kilogramm Marihuana sowie Kokain im Kilogrammbereich vorgeworfen.

Neben der im Betrieb befindlichen Indooranlage wurde bei den Durchsuchungen umfangreiches Beweismaterial beschlagnahmt, das auf die Vorbereitung von zumindest zwei weiteren Plantagen hindeutet. In einem Durchsuchungsobjekt wurden zudem eine scharfe Schusswaffe, Bargeld im unteren fünfstelligen Bereich sowie eine geringere Menge Marihuana aufgefunden. Der gesamte Verkaufswert des am heutigen Tag beschlagnahmten Marihuanas liegt bei etwa 500.000 Euro.

Darüber hinaus wurden gegen drei Beschuldigte Haftbefehle des Amtsgerichts Hannover volltreckt. Zwei weitere vorläufig festgenommene Personen wurden entlassen.

Der Kopf der Gruppierung wurde bereits im Oktober 2019 von Fahndern des französischen Zolls festgenommen. Im Lkw des 42-Jährigen konnten 117 Kilogramm Marihuana sichergestellt werden, welche er von Spanien über Frankreich nach Deutschland transportieren wollte. Inzwischen wurde er durch die französische Justiz rechtskräftig zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt.

Die übrigen Mitglieder der Gruppierung setzten ihre Aktivitäten auch über die Festnahme hinaus fort, wobei sie seit dem Jahreswechsel 2020 zudem mit dem eigenen Anbau von Marihuana begannen. Intensive Ermittlungsarbeit und ein enger Austausch mit Ermittlungsbehörden in Spanien, Frankreich und den Niederlanden ermöglichten den erfolgreichen Schlag gegen die Gruppierung, bevor diese einen Ertrag aus der Plantage erzielen konnte.ots/Fotos: Polizei












4.08.2020 • 21:23 Uhr

Sommermärchen Gandeon OpenAir im Freibad: Nach Dylan kommt Freddy auf die Freibad-Bühne

Die wunderbare Sommermärchen Gandeon OpenAir im Freibad geht weiter! Mit neuen Filmtiteln. Einer schöner als der nächste! Gandeon-Chefin Dr. Trude Poser hat soeben die Titelfolge bis zum 12. August präsentiert. Dabei etwas für die Lachmuskeln, die Ohren und für die Leute, die atemlose Spannung erleben möchte. Das alles unter freiem Himmel. Blau und mit Abendsonne. Umgeben vom Grün des stillgelegten Freibades mit seinen toten Schwimmbecken. Aber die Filme zählen, nicht die Tristesse eine abgewirtschafteten Schwimmbades. Das Beste: Nach dem herrlichen Livekonzert mit Dylan & Co nun die Neuauflage mit Freddy M. Genial diese Inszenierung von Trude P.!

Die Fakten zum Kino draußen, die Ansagen zu den Corona-Hygieneregeln und was sonst noch zu beachten ist, das erzählt die Grafik. Die Filmtitel lassen sich in den Kurzinhaltwen prächtig schnell anlesen. Das alles macht Lust auf die Session im Gandeon Open Air. Das Team ist stets erfreut über beste Resonanz - Stammgäste und neue Kinofreunde sind herzlich willkommen. Das Kino-Abenteuer will reingezogen sein!

100 Dinge

Komödie von und mit Florian David Fitz und Matthias Schweighöfer. - Paul und Toni sind Kumpels und arbeiten gemeinsam in einem Startup, das kurz vor dem Durchbruch steht. Aber sie sind auch Rivalen. Nach einer Wette in be trunkenem Zustand wachen sie nackt auf. Ihre Klamotten und Möbel sind weggesperrt. Sie dürfen nur einen Gegenstand pro Tag zurückholen. Sie müssen 100 Tage durchhalten. Nur dann behalten sie ihre Anteile an der Firma.

Bohemian Rhapsody

Im Jahr 1970 gründen Freddie Mercury (Rami Malek) und seine Bandmitglie- der die Band Queen. Schnell feiern die vier Männer erste Erfolge und produ- zieren bald Hit um Hit, doch hinter der Fassade der Band sieht es weit weniger gut aus: Freddie Mercury kämpft mit seiner inneren Zerrissenheit und versucht, sich mit seiner Homosexualität zu arrangieren. Schließlich verlässt Mercury Queen um eine Solokarriere zu starten, doch muss schon bald erkennen, dass er ohne seine Mitstreiter aufgeschmissen ist. Mittlerweile an AIDS erkrankt ist, gelingt es ihm, die Bandmitglieder noch einmal zusammenzutrommeln u. beim Live Aid einen der legendärsten Auftritte der Musikgeschichte hinzulegen...

Ballon

Atemloser, bewegender Thriller über die spektakuläre Flucht der Familien Strelzyk und Wetzel mit dem Ballon aus der DDR in die BRD. - Sommer 1979 in Thüringen. Die Familien Strelzyk und Wetzel haben über zwei Jahre hinweg an einem waghalsigen Plan gefeilt: mit einem selbst gebauten Heißluftballon aus der DDR fliehen. Der Ballon stürzt kurz vor der Grenze ab. Die Stasi findet Spuren des Fluchtversuchs und nimmt die Ermittlungen auf. Den beiden Familien bleibt nur noch ganz wenig Zeit, einen zweiten Versuch zu starten. - Mi- chael Bully Herbig legt mit "Ballon" seinen ersten Thriller vor, der gleichzeitig die Nerven zum Zerreißen spannt, als hoch emotionale Familiengeschichte zu Herzen geht und obendrein deutsch-deutsche Wirklichkeit der späten 70er Jahre mit beispielloser Authentizität und Glaubwürdigkeit in Bilder fasst.

Shaun, das Schaf: UFO-Alarm

Seltsame Lichter über dem verschlafenen Städtchen Mossingham kündigen die Ankunft eines geheimnisvollen Besuchers aus einer fernen Galaxie an. Aber auf der nahe gelegenen Mossy Bottom Farm hat Shaun ganz andere Dinge im Kopf, denn ständig werden seine verrückten Streiche von einem ent- nervten Bitzer vereitelt. Doch als plötzlich ein ebenso lustiges wie bezaubern- des Außerirdischen-Mädchen mit erstaunlichen Kräften in der Nähe der Farm bruchlandet, erkennt Shaun sofort die einmalige Chance für neue Späße und versucht aber auch, die Außerirdische wieder sicher nach Hause zu bringen...
re/Fotos: Fis WMG














4.08.2020 • 21:02 Uhr

Stadtrat in Einbeck: Unabhängiger Ratsherr Alexander Kloss sprüht vor neuen Ideen - Jetzt Antrag für neue Straßennamen

Seit seiner Befreiung von den Fesseln des SPD-Kollektivs sprüht Ratsherr Alexander Kloss nur so mit neuen Ideen in seinem ehrenamtlichen Job als Ratsherr - unabhängiger Ratsherr seit seinem spektakulären Austritt aus der SPD. Ihr hatte er ein Vierteljahrhundert angehört, war aufgrund seines Beliebtheitsgrades zum Vize-Bürgermeister avanciert. Jetzt hat er eine weitere Initiative gestartet. Sie interpretiert seine tiefe Verbunden zur Heimatstadt Einbeck. Verdienstvolle Persönlichkeiten aus der jüngeren Geschichte der Stadt hat Kloss in den Fokus genommen. Und wiederum ist er bestrebt, seine Ratskollegen/innen mitzunehmen, sie zu motivieren der Initiative beizutreten. In einem Schreiben an Einbecks souveräne Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek hat Ratsherr Kloss seinen Vorstoss präzisiert und in den kommunalpolitischen Beratungsprozess eingebracht.

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group dokumentiert das Schreiben, den Antrag und die Begründung im Originalwortlich:


Sehr geehrte Frau Dr. Michalek, liebe Sabine,
hiermit stelle ich für die Ratssitzung am 09.09.2020 den nachfolgend beschriebenen Antrag und bitte um anschließende Überweisung zwecks weiterer Beratung an den Ausschuss für Kultur, Tourismus und Wirtschaftsförderung:

Antragstext

Die Stadtverwaltung wird beauftragt, bei künftigen Neubenennungen von Straßen insbesondere jene Persönlichkeiten unserer Stadt zu berücksichtigen, die sich in der jüngeren Stadtgeschichte um das Wohl Einbecks verdient gemacht haben, zum Beispiel Herr Wilhelm Dörge, Herr Franz Cestnik oder Herr August Wenzel.

Begründung

Durch die Neuausweisung von Baugebieten werden wir auch im Stadtgebiet Einbecks künftig die eine oder andere Straße neu bauen und benennen müssen.
Statt in unserer Stadt – zweifelsohne bedeutenden – nationalen oder internationalen Prominenten die x-te Straße oder den x-ten Platz zu widmen, sollten wir uns doch lieber selbstbewusst auf jene Menschen besinnen, die Einbeck und das Ansehen unserer Stadt in den letzten einhundert Jahren auf unterschiedliche Weise im positiven Sinne herausragend geprägt haben, und diesen Persönlichkeiten posthum mit einer nach ihnen benannten Straße unseren Dank und unsere Wertschätzung ausdrücken. Die drei im Antragstext genannten Namen stehen dabei beispielhaft für ganz unterschiedliche Einbecker Persönlichkeiten, die aber allesamt den Namen unserer Stadt über Jahrzehnte national und international positiv transportierten.

Eine Übersicht, welche Personen insgesamt für eine derartige Ehrung im öffentlichen Verkehrsraum infrage kommen, sollte seitens der Verwaltung, hier idealerweise durch das
Stadtarchiv, vorbereitet und anschließend im zuständigen Ausschuss für Kultur, Tourismus und Wirtschaftsförderung zusammen mit einer fachlichen Begründung vorgelegt werden. Dabei bitte ich ausdrücklich darum, auch mögliche geeignete Persönlichkeiten aus den Einbecker Ortsteilen zu definieren. Diese könnten dann beispielsweise bei der Neuausweisung von Bauplätzen in den betreffenden Ortschaften Berücksichtigung finden.
Am Ende sollte für künftige Neubenennungen von Straßen eine Auswahl von geeigneten Straßennamen zur Verfügung stehen, die bereits im politischen Raum diskutiert und dort freigegeben wurde."

red/Foto: Fis WMG













4.08.2020 • 18:44 Uhr

Bilder des Tages: "Kreisverkehr" und "Wasserfall"

Zweimal Kunststückchen zum Feierabend dokumentiert:

Brandaktuell Kornelia Benders "Wasserfall". Anzuschauen in einem neuen Ausstellungszyklus im Brunshäuser "Rosencafé". In diesen heißen Tagen von erfrischender Coolness. Dazu ein Kaltgetränk und der Tag ist easy!

Nachzutragen gilt es einen "Künstler" unbekannter Art und namenlos. Er/Sie muss die Kreiszeichen auf dem Pflaster mit einem schnellen Auto oder zumindest mit einem gummibereiften Gefährt geschafft haben. Ob mit Vollgas oder angezogener Bremse? Darüber spekulieren Fahrkünstler der besonderen Art. Die gummierte Doppelkreise sind über Nacht auf dem Aldi-Parkplatz im südniedersächsischen Kur- und Rehastädtchen Bad Gandersheim entstanden.

red/Fotos: Fis WMG














4.08.2020 • 16:17 Uhr

Aktive Unternehmen zuhause in Bad Gandersheim: Mit "Promotion OFFICE" auf der Energie-Spar-Seite

Harry Zeh erklärt, warum Alternativen bei der Strom- und Gasbeschaffung einen Sinn machen

Sparsam und effizient mit Ressourcen umgehen, ist ein nachhaltiges und andauerndes Gebot der Stunde. Hiesige Dienstleistungsunternehmen, zuhause in Südniedersachsen und in Bad Gandersheim, können dabei nützliche Hilfestellungen mit ihren professionellen Geschäftsideen leisten.

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group stellt in einer Serie solche Unternehmen vor. Heute wenden wir uns einem engagierten Unternehmen zu, das sich seit 1999 im Vertrieb und seit 2008 hauptsächlich als als regionaler und bundesweit tätiger unabhängiger Energiemakler für Strom, Gas, Wärme etabliert und einen guten Namen gemacht hat.

Harry Zeh, Gründer und verantwortlicher Chef für sein engagiertes Team von "Promotion OFFICE", Am Kantoberg 17 in Bad Gandersheim, stellte sich unseren Fragen.

Warum ist es derzeit angeraten, sich über Alternativen des Strom-/Gasanbieters schlau zu machen?

Harry Zeh: Die Preiserhöhungen lagen bei durchschnittlich 8,1 Prozent. Das sind ca. 100 Euro Mehrbelastung/Jahr bei ca. 4000 kWh. Die nächste Preiserhöhung wird im Herbst kommen, zumindest beim Gas. Zum Jahresanfang steigt dann wieder der Strompreis. Jedes Jahr das gleiche Spiel.

Entstehen mir Übergangs-Nachteile, wenn ich den Strom- Gasanbieter wechsele?

Harry Zeh: Bei einem Wechsel ist eine unterberechnungsfreie Belieferung mit Strom/Gas garantiert. Es gibt keinerlei Änderungen an der Leitung oder am Zähler, alles bleibt wie es ist, nur die Abrechnung kommt von einem anderen Anbieter und fällt geringer aus.

Was muss ich unternehmen, um Strom-Gaspreise richtig und verständlich vergleichen zu können?

Harry Zeh: Gute Frage, am besten einen Fachmann machen lassen, dann ist man auf der sicheren Seite. Hier kann ein Laie viele Fehler machen und im schlimmsten Falle auf einen unseriösen Anbieter hereinfallen. Unseriöse Anbieter gibt es ja genug und auch entsprechende Berichterstattung in den Medien immer wieder dazu. Wir selektieren im Vorfeld und vermitteln nur seriöse Anbieter.
Gern können wir auch, in der heutigen Zeit, die kontaktlose Beratung und Umstellung anbieten, bei der wir alle nötigen Schritte per Telefon und mit digitaler Unterschrift abwickeln.

Was ist ist zu tun, wenn ich günstigeren und grünen Strom (Gas) haben möchte?

Harry Zeh: Der Weg zu günstigem Strom und auch Gas ist ganz einfach, wir benötigen lediglich die letzte Jahresabrechnung, dort finden wir alle wichtigen Daten für einen objektiven Vergleich.
Einsparungen bis zu 600 Euro pro Jahr sind hier für einen Privathaushalt möglich (Strom und Gas) im Durchschnitt sind bis zu 20 Prozent Ersparnis möglich. „Wir kümmern uns um alles und haben für Sie alle Fristen im Blick, Sie sparen Geld - ohne lästige Formalitäten und ganz ohne Kosten für Sie. Getreu dem Motto: zurücklehnen und Sparen…seit 12 Jahren!

Das alles geschieht - je nach Wunsch - sowohl durch individuelle sowie kostenlose Beratung und Service. In Corona-Zeiten selbstverständlich auch online, bekräftigt Harry Zeh.
red/Fotos: Fis WMG


















4.08.2020 • 15:48 Uhr

Für Sanierung alter Sportstätten in Südniedersachsen: Millionen in Hülle und Fülle - Noch zu wenige Anträge gestellt

150 Millionen Euro stellt der Bund den Ländern für das Programm „Investitionspakt zur Förderung der Sportstätten“ zur Verfügung. Geld, das die Städte und Gemeinden in der Region dringend gebrauchen können, wie Bundestagsabgeordneter Dr. Roy Kühne betont. „Viele Sportstätten haben noch den Charme längst vergangener Zeiten und entsprechen nicht mehr den heutigen Standards“, betont Kühne. Dieser Investitionsstau solle und müsse weiter abgebaut werden.

Und noch liegen zu wenig Anträge vor, um das Programm auszuschöpfen, so unsere Recherchen. Deswegen erneut der Appell des Bundestagsabgeordneten aus Nordheim.


Bis Freitag, 11. September, können jetzt Städte, Gemeinden und Samtgemeinden entsprechende Anträge auf Förderung bei ihrem zuständigen Amt für regionale Landesentwicklung einreichen. Gefördert werden Sportstätten (gedeckt oder im Freien) sowie deren typische bauliche Bestandteile und zweckdienliche Folgeeinrichtungen (z. B. Umkleide- und Sanitärräume). Förderfähig sind bauliche Sanierungen und der Ausbau von Sportstätten. Im Falle der Unwirtschaftlichkeit der Sanierung oder Erweiterung ist auch der Ersatzneubau möglich. In besonders begründeten Ausnahmefällen sind auch Neubauten förderfähig, insbesondere wenn in wachsenden Kommunen oder verdichteten Räumen erforderliche Sportstätten fehlen.

„Gerade im Hinblick auf die aktuelle Corona-Situation brechen den Kommunen Steuereinnahmen in noch nicht absehbarer Größenordnung weg. Das Förderprogramm kommt deshalb genau zum richtigen Zeitpunkt“, betont Kühne.

Der Bund will auch in den kommenden Haushaltsjahren den "Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten" fortführen. Im Beschluss zu den Eckwerten zum Bundeshaushalt 2021 und zur mittelfristigen Finanzplanung sind von 2021 bis 2023 jeweils weitere 110 Mio. Euro pro Jahr und im Jahr 2024 160 Mio. Euro Bundesmittel vorgesehen.

Informationen zur Antragsstellung: https://www.umwelt.niedersachsen.de/sportstaettenfoerderung/investitionspakt-zur-forderung-von-sportstatten-191263.html











4.08.2020 • 15:38 Uhr

Katholisches Werk Mission: Erstmalig Aktion "Internationaler Tag gegen Hexenwahn"

Erstmalig ruft das Internationale Katholische Hilfswerk missio Aachen am 10. August 2020 den Internationalen Tag gegen Hexenwahn aus und macht damit auf weltweite Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang angeblicher Hexerei aufmerksam. „Zu lange wurde übersehen und dazu geschwiegen, dass ein menschenfeindlicher Aberglaube benutzt wird, um wehrlose Frauen, Kinder und Männer zu Sündenböcken für gesellschaftliche Probleme zu machen“, erklärt der missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener. In mindestens 36 Ländern der Welt werden Menschen als vermeintliche Hexen beschuldigt, verfolgt und in vielen Fällen getötet.

Berichte über solche Hexenverfolgungen kommen hauptsächlich aus Afrika, Asien, Ozeanien sowie aus Lateinamerika. Dies geht aus der Weltkarte „Hexenwahn in 36 Ländern“ hervor, die missio in der Menschenrechtsstudie „Hexenwahn in Papua-Neuguinea: Fallstudie Christina“ präsentiert. Die Studie rekonstruiert den Fall einer Frau namens Christina und erklärt exemplarisch, wie solche Denunziationen und Menschenrechtsverbrechen entstehen. Die Wahl des 10. August als Internationalen Tag gegen Hexenwahn geht auf ihren Fall zurück, der für internationale Aufmerksamkeit sorgte und über den unter anderem das ZDF berichtete. Die wehrlose Mutter wurde im August 2012 als angebliche Hexe beschuldigt und über mehrere Tage gefoltert. Durch einen Trick konnte sie sich befreien und wurde von Ordensfrauen in Sicherheit gebracht. Seitdem kümmert sich die Schweizer Ordensschwester Lorena Jenal um die Überlebende und kämpft für Gerechtigkeit für Christina. Sie rettet Dutzenden von Menschen das Leben und baut mit Unterstützung von missio ein Hilfsprojekt auf. 2018 wurde sie für ihr mutiges Engagement gegen diese Menschenrechtsverletzungen mit dem Weimarer Menschenrechtpreis ausgezeichnet.

Der Fall von Christina steht stellvertretend für zehntausende Fälle weltweit. Mit dem Internationalen Tag gegen Hexenwahn will missio auf ihr Schicksal aufmerksam machen und den Betroffenen eine Stimme geben. „Wir wollen aufklären und zeigen: Hexenwahn ist kein Problem von gestern und vorgestern“, erklärt Pfarrer Bingener und betont: „Das Thema muss in der Menschenrechtsarbeit stärker beachtet werden, ebenso in der Entwicklungszusammenarbeit.“

Auf den dramatischen Anstieg und das weltweite Ausmaß dieser Gewaltverbrechen weisen auch Experten wie Dr. Werner Tschacher von der Universität Luxemburg hin. „In den letzten 60 Jahren wurden weltweit mehr Menschen als vermeintliche Hexen und Hexer getötet als in circa 350 Jahren europäischer Hexenjagden zusammen“, erklärt der Historiker, der sich seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem Thema beschäftigt.

Aus einigen der betroffenen Länder melden sich Stimmen anlässlich des 10. August 2020 zu Wort. „Es ist wichtig, den Internationalen Tag gegen Hexenwahn zu begehen, denn in der DR Kongo werden seit Jahren viele Frauen und Kinder Opfer von Misshandlungen, nachdem sie der Hexerei beschuldigt wurden“, sagt die katholische Seelsorgerin Thérèse Mema, die in ihrer Heimat gegen diese Menschenrechtsverletzungen kämpft.

Weitere Informationen zum Internationalen Tag gegen Hexenwahn und zur Solidaritätsaktion finden sich unter www.missio-hilft.de/hexenwahn.
red



Hintergrund
Wer ist missio?
Das Internationale Katholische Missionswerk missio in Deutschland mit seinen Zweigen in Aachen und München gehört zu rund 100 Päpstlichen Missionswerken weltweit. missio Aachen ist eines der großen deutschen Hilfswerke und fördert die katholische Kirche in Afrika, Asien und Ozeanien. 2018 stellt missio Aachen rund 46,5 Millionen Euro für die Projektfinanzierung zur Verfügung. Davon wurden 1.192 Projekte seiner Partner in Afrika, Asien, dem Maghreb und Nahen Osten sowie Ozeanien finanziert. Diese Förderung stärkt die pastorale, soziale und interreligiöse Arbeit, die Infrastruktur sowie die Ausbildung von Laien, Priestern und Ordensleuten der katholischen Kirche in diesen Regionen. Mit ihrer Arbeit erreicht die Kirche dort nicht allein Christen, sondern trägt zur Verbesserung der Lebensumstände der gesamten Gesellschaft bei. In vielen Ländern Afrikas, Asiens und Ozeaniens ist die Kirche oft die einzige Institution, die alle Menschen erreicht, da staatliche Strukturen schwach sind.











4.08.2020 • 13:55 Uhr

Diebe stehlen hochwertiges, goldfarbenes E-Bike in der Göttinger Innenstadt - Rund 3.000 Euro Schaden

Fahrraddiebe haben am Montagabend (03.08.20) in der Göttinger Innenstadt ein sehr hochwertiges E-Bike gestohlen. Das erst drei Monate alte Rad mit dem markanten goldfarbenen Rahmen hat nach Angaben der bestohlenen Eigentümerin einen Wert von rund 3.000 Euro. Gegenüber der Polizei gab die Göttingern an, dass sie ihr "Scott Axis eRide 30 Lady" (siehe Vergleichsbild im Anhang, Quelle: www.scott-sports.com) gegen 18.00 Uhr gegenüber einem Café an einem festen Gegenstand angeschlossen habe. Als sie gegen 20.00 Uhr zum Abstellort kam, war es verschwunden. Ihre Suche in der Umgebung verlief erfolglos. Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 0551/491-2115 bei der Polizei Göttingen zu melden.JK










4.08.2020 • 13:36 Uhr

Karrierestart beim Landkreis Northeim! Landrätin Astrid Klinkert-Kittel begrüßt Nachwuchskräfte

Zum 1. August 2020 haben 14 Nachwuchskräfte ihre Ausbildung beim Landkreis Northeim begonnen. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel sowie der Erste Kreisrat Jörg Richert und die Ausbildungsleitung Vanessa Dreyer haben sie jetzt in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Northeim begrüßt.

Erstmals beginnen drei Nachwuchskräfte ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement. Es sind Mandy Stadermann (Katzenstein), Lea Vogelsang (Einbeck) und Nicole Harms (Northeim). Dieser Ausbildungsberuf wird erstmals in diesem Jahr angeboten und dauert insgesamt drei Jahre. Den theoretischen Teil ihrer Ausbildung absolvieren sie an der BBS in Northeim. Außerdem werden sie einen Teil der Ausbildung am Niedersächsischen Studieninstitut in Hannover absolvieren.

Fünf Nachwuchskräfte werden ab sofort in den verschiedenen Bereichen der Kreisverwaltung Northeim zu Verwaltungsfachangestellten ausgebildet. Es sind dies: Irina Bierwisch (Bad Lauterberg), Niklas Junge (Billerbeck), Ann-Katrin Meroth (Volpriehausen), Leon Mertin (Moringen) und Tizian Meysing (Bilshausen). Den theoretischen Teil ihrer Ausbildung absolvieren sie an der BBS I in Northeim sowie am Niedersächsischen Studieninstitut in Göttingen.

Den Vorbereitungsdienst für die Laufbahngruppe 2 (Ausbildung für die Beamtenlaufbahn des gehobenen Dienstes) haben Darline Ehrsam (Wetteborn), Felix Gabriel (Hollenstedt), Ida Junge (Langenholtensen) und David Schrader (Northeim) begonnen. Das duale Studium dauert neun Trimester, also drei Jahre und findet im Wechsel an der Hochschule für kommunale Verwaltung in Hannover und bei der Kreisverwaltung statt. Teil der Praxisphase ist auch eine Fremdausbildung außerhalb der Kreisverwaltung. Nach dem Grundstudium müssen sich die Studentinnen und Studenten zwischen den Studiengängen „Allgemeine Verwaltung“ und „Verwaltungsbetriebswirtschaft“ entscheiden. Die Absolventinnen und Absolventen schließen das Studium mit dem Bachelor of Arts ab.

Zoe Botsch (Moringen) hat das Duale Studium „Soziale Arbeit“ begonnen. Sie wird an der Berufsakademie in Göttingen theoretisch unterrichtet werden. Inhalte des Studiums sind die Grundlagen der Handlungsfelder und Handlungsmethoden sozialer Arbeit, Sozialkompetenz, Psychologie, Soziologie und Recht. Nach sechs Semestern wird sie ihr Studium mit dem Bachelor of Arts abschließen.

Lennart Bozik (Northeim) hat seine Ausbildung zum Fachinformatiker – Systemintegration begonnen. Den theoretischen Teil seiner Ausbildung absolviert er an der BBS in Einbeck.

Die erste Woche der Ausbildung verbringen alle Nachwuchskräfte gemeinsam. Sie lernen die verschiedenen Abteilungen im Kreishaus und die Außenstellen des Landkreises kennen. Im Anschluss beginnen die Praxiszeiten in den unterschiedlichen Dezernaten/Fachbereichen.

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel freut sich über so viele motivierte junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Ich freue mich sehr darüber, dass Sie sich für eine Ausbildung bzw. ein duales Studium bei uns entschieden haben.“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel bei der Begrüßung.

Auch im nächsten Jahr bietet der Landkreis Northeim wieder einige Ausbildungsplätze an. Bewerbungen für die Ausbildung zum/zur Verwaltungsfachangestellten (Bewerbungsfrist 13.September .2020) sowie zum/zur Kreisinspektor-Anwärter*in (Bewerbungsfrist 13September 2020) und zum/zur Lebensmittelkontrollsekretär-Anwärter*in (Bewerbungsfrist 31.Oktober 2020) sind unter www.landkreis-northeim.de möglich.












4.08.2020 • 13:31 Uhr

Jüdische Verbände bekommen 2 Millionen Euro mehr - Vertragsänderungen heute zugestimmt

Im Dezember 2019 hat der Landtag beschlossen, dass im Haushalt 2020 die vertraglichen Landesleistungen an die beiden Jüdischen Landesverbände einmalig um insgesamt zwei Millionen Euro zur Intensivierung des Schutzes jüdischen Lebens erhöht werden. Das Kabinett hat am (heutigen) Dienstag der dazu notwendigen Änderung der Verträge mit den beiden Jüdischen Landesverbänden sowie einer entsprechenden Landtagsunterrichtung zugestimmt.

Nach den gültigen Verträgen erhalten 2020 der Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen eine Landesleistung in Höhe von 2,68 Millionen Euro und der Landesverband Israelitischer Kultusgemeinden in Höhe von 435.000 Euro. Im Rahmen der Haushaltsanmeldungen 2021 hat das Niedersächsische Kultusministerium die Erhöhung der laufenden Landesleistungen an die Jüdischen Landesverbände ab 2021 in Höhe von insgesamt zwei Millionen Euro angemeldet. Damit würden sich diese Beträge - vorbehaltlich der Zustimmung des Landtages - ab 2021 um 1,6 Millionen Euro beziehungsweise 400.000 Euro erhöhen. Darüber hinaus werden sie ab 2022 - wie bei vergleichbaren Staatsleistungen üblich - laufend angepasst. Referenzzahl ist dabei die Entwicklung/Veränderung bei der Besoldung der Landesbeamten. Beide Landesverbände haben zuvor den Vertragsentwürfen zugestimmt.

Mit der Angleichung der Landesleistungen wird der Weiterentwicklung der jüdischen Gemeinschaft in Niedersachsen Rechnung getragen. red/fis











4.08.2020 • 13:27 Uhr

Erneut ein Einbruch in ein Vereinsheim - Getränke und Bargeld abgeräumt

Tatort: Hardegsen, Mühlenstieg, Tatzeitraum: Montag, 20.Juli 2020, 10 Uhr bis Montag, 03. August 2020, 12 Uhr:
Ein unbekannter Täter brach im dokumentierten Tatzeitraum in das Vereinsheim der Sportfischer in Hardegsen ein und entwendeten Diebesgut in Höhe von mehreren Hundert Euro. Zugang zum Vereinsheim verschaffte sich der Täter vermutlich mittels Werkzeugeinwirkung auf eine Holztür.

Unter anderem wurden alkoholische sowie alkoholfreie Getränke, Elektrogeräte und ein geringer Bargeldbetrag entwendet. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 2500 Euro. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, teilen diese bitte der Northeimer Polizei unter 05551-70050 mit. köh










4.08.2020 • 13:23 Uhr

Kabinett beschließt Bundesratsinitiative - Jugendliche in Heimen und Pflegefamilien sollen finanziell bessergestellt werden

Jugendliche in Pflegefamilien und Pflegeeinrichtungen sollen künftig ihr selbstverdientes Einkommen behalten dürfen und nicht wie bislang bis zu 75 Prozent davon an die Jugendämter abführen müssen. Dazu soll der Bund die sozialgesetzliche Regelung (§ 94 Abs. 6 SGB VIII) ändern. Eine entsprechende Bundesratsinitiative hat das Kabinett am (heutigen) Dienstag beschlossen. So will Niedersachsen die vom Bund für die erste Jahreshälfte angekündigte Reform des Kinder- und Jugendhilferechts beschleunigen und vor allem die Situation der Jugendlichen bei vollstationärer Betreuung verbessern.

„Eine Berufsausbildung, der Weg in die Arbeitswelt und so auch in die finanzielle Selbstständigkeit ist für jeden jungen Menschen ein sehr wichtiger Schritt in Richtung Unabhängigkeit. Es braucht endlich eine faire Regelung, denn die Jugendlichen selbst können nichts dafür, dass sie in einem Heim oder bei einer Pflegefamilie leben. Deswegen setzt sich Niedersachsen dafür ein, dass sie ihr selbstverdientes Einkommen auch behalten dürfen", sagt Sozialministerin Carola Reimann.

Bislang müssen junge Menschen und Leistungsberechtigte bei vollstationären Leistungen 75 Prozent ihres Netto-Einkommens als Kostenbeitrag einsetzen. Begründet wird diese Regelung damit, dass der Lebensunterhalt dieser jungen Menschen durch den Träger der öffentlichen Jugendhilfe sichergestellt wird und die Leistungen ein „Taschengeld" zur persönlichen Verfügung umfassen. Sobald die Jugendlichen dann selbstständig Geld verdienen, sollen sie sich an den Kosten beteiligen. Das Jugendamt kann in bestimmten Fallkonstellationen von dieser Regelung abweichen und einen geringeren Kostenbeitrag erheben. Diese bestehenden Ausnahmeregelungen reichen jedoch nicht aus, um die negativen Effekte der Kostenheranziehung auszugleichen. In der Praxis der Jugendämter gibt es keine einheitliche Handhabung dieser Ermessenvorschrift. Oft wird sogar auf die Ausübung des Ermessens verzichtet.

„Die jungen Menschen brauchen einen Anreiz, eine Ausbildung oder Erwerbstätigkeit aufzunehmen und sie auf Dauer fortzusetzen. Und der drückt sich in erster Linie durch das eigene Einkommen aus", so die Ministerin. red/fis











4.08.2020 • 13:20 Uhr

Neu! Videoclip über "Portal zur Geschichte": Soeben erschienen "Harzer Klöster in luftigen Höhen" -

Mit einem neuen Videoclip macht der "Harzer Tourismusverband" (HTV) jetzt auf das Museumsprojekt "Portal zur Geschichte" in der ehemaligen Klosteranlage Bad Gandersheim-Brunshausen aufmerksam. Oliver Draber, Hauptverantwortlicher für den touristischen Höhepunkt der Roswithastadt, bestätigte den neuen Film des HTV im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group. "Ein Team hat gut einen halben Tag lang bei uns Aufnahmen gemacht. Dabei wurde auch eine Drohne eingesetzt. Der Film ist jetzt auf Facebook zu sehen."

Wir haben ihn uns angeschaut - und sich begeistert! Der knapp vier Minuten lange Streifen gehört zu einer Staffel, thematisiert diesmal das große Thema "Luft" mit dem Titel "Die Harzer Klöster in luftigen Höhen". Das Video lässt Museumsleiterin Maria Julia Hartgen zu Wort kommen. Zu schönen Übersichtsaufnahmen des Gebäudeensembles aus der Schmetterlingperspektive aufgenommen führt Hartgen kompakt und informativ in den historischen Ursprung der ehemaligen Frauenklosters ein. Gezeigt und erklärt werden wichtige Exponate des Museums. Unterlegt ist alles mit beruhigenden musikalischen Klängen eines Gitarrrenspiels.

Alles löst angenehme Reize aus, auch diese zauberhafte Seite Brunshausens ganz tief einzuatmen. Luft, die gut tut!
red/Sreens: HTV
















4.08.2020 • 10:41 Uhr

Berufsanfänger beim Hauptzollamt Braunschweig - Willkommen im "Team für mehr Gerechtigkeit in Deutschland"

Rund 2.200 junge Menschen beginnen am 1. August ihre Ausbildung im mittleren bzw. ihr Studium im gehobenen Dienst beim Zoll, 45 davon beim Hauptzollamt Braunschweig.

Die neuen Kolleginnen und Kollegen wurden von der Leiterin des Hauptzollamtes, Regierungsdirektorin Regine Andreas, mit Lob begrüßt: "Sie sind die Besten von mehreren hundert Bewerberinnen und Bewerbern. Sie können schon ein wenig stolz sein!"

Die Berufseinsteiger absolvieren eine zweijährige Ausbildung (mittlerer Dienst) bzw. ein dreijähriges Studium (gehobener Dienst). Theorie und Praxis wechseln sich dabei ab und bauen aufeinander auf. Die fachtheoretischen Teile werden an zolleigenen Bildungszentren in Münster, Leipzig, Rostock, Plessow oder Sigmaringen absolviert. Die Praxisphasen verbringen die Nachwuchskräfte in verschiedenen Abteilungen des Ausbildungshauptzollamts und bei nahe gelegenen Zollämtern.

Nach Abschluss der Ausbildung erwartet die jungen Zöllnerinnen und Zöllner eine Verwendung in den unterschiedlichsten Aufgabenbereichen des Zolls. Das Spektrum reicht u.a. von Sachbearbeitung bis Spezialeinheit sowie von Finanzkontrolle Schwarzarbeit bis Fahndung.

Mit der Einstellung beim Zoll erwarten die Auszubildenden nicht nur viele spannende und abwechslungsreiche Aufgaben, sondern auch ein sicherer Arbeitsplatz, an dem sie u.a. für Steuereinnahmen, Verbraucherschutz und die Sicherung von Arbeitsplätzen in Deutschland sorgen.

Auch in den kommenden Jahren wird der Zoll verstärkt Ausbildungs- und Studienplätze für eine sichere Zukunft in einer großen Bundesverwaltung anbieten.

Für eine Einstellung zum 1. August 2021 können sich Interessierte noch bis zum 30. September 2020 beim Hauptzollamt Braunschweig bewerben.

Ausführliche Informationen zu Bewerbung, Einstellung, Ausbildung und Studium beim Zoll bieten wir unter www.zoll-karriere.de oder www.zoll.de ("Karriere") an.














4.08.2020 • 10:38 Uhr

Anklageerhebung gegen 48-Jährigen Mann aus Northeim wegen schweren sexuellen Missbrauchs- 24-köpfige Sonderkommission bei der Polizeiinspektion Northeim eingesetzt

Die Staatsanwaltschaft Göttingen hat gegen einen 48-Jährigen aus dem Landkreis Northeim Anklage erhoben vor dem Landgericht Göttingen wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen sowie wegen Besitzes von kinderpornografischen Schriften.
Der Tatverdacht fiel im Rahmen der Ermittlungen im Zusammenhang mit den Vorkommnissen auf dem Campingplatz in Lügde (Nordrhein-Westfalen) auf den Angeschuldigten. Bei einer richterlich angeordneten Hausdurchsuchung im März wurden 43 Datenträger mit entsprechenden digitalen Beweismitteln sichergestellt. Der 48-Jährige befindet sich seither aufgrund eines durch die Staatsanwaltschaft Göttingen erwirkten Haftbefehls in Untersuchungshaft. Gegen ihn wurden insgesamt neun Strafverfahren zum Nachteil von sieben Opfern eingeleitet. Der Angeschuldigte macht keine Angaben zur Sache und lässt sich anwaltlich vertreten. Im Falle einer Verurteilung muss der Angeschuldigte mit einer mehrjährigen Haftstrafe rechnen.

"Die Entstehungsgeschichte und der Fortgang des Verfahrens zeigen einerseits den besonderen Ermittlungsaufwand und andererseits die gute Zusammenarbeit von Strafverfolgungsbehörden und Jugendämtern auf. Dies ist vor allem mit Blick auf das länderübergreifende arbeitsteilige Vorgehen hervorhebenswert. So hat die Staatsanwaltschaft Detmold im Augenblick ausreichender Verdachtsmomente alle relevanten Informationen der für die Taten zuständigen Staatsanwaltschaft Göttingen mitgeteilt, die daraufhin ohne zeitlichen Verzug tätig werden konnte", so Dr. Stefan Studenroth, Leitender Oberstaatsanwalt in Göttingen.

Sonderkommission der Polizei Northeim

Die Ermittlungen gegen den Angeschuldigten wurden unter Federführung der Staatsanwaltschaft Göttingen von der Polizeiinspektion Northeim geführt. Dort wurde eine Sonderkommission des Zentralen Kriminaldienstes (ZKD) eingerichtet, in der 24 Einsatzkräfte bereits umfangreich tätig geworden sind. So hat es mehr als 20 Vernehmungen gegeben, zudem wurde auch im Umfeld des 48-Jährigen ermittelt. Diese Ermittlungen erhärteten den Verdacht gegen den Mann, mehrere Kinder und Jugendliche missbraucht zu haben. Videobefragungen der Opfer, die von speziell geschultem Personal vorgenommen wurden, ergaben zudem weitere Anhaltspunkte auf regelmäßige sexuelle Übergriffe.
Auswertungen umfangreicher Datenmengen

Ein weiterer Schwerpunkt lag in der Auswertung der sichergestellten digitalen Daten. Aufgefundene Videos und Bilder erhärteten den Verdacht gegen den Angeschuldigten, mehrere Opfer missbraucht zu haben. Des Weiteren haben die Ermittler Chatnachrichten in Online-Portalen ausgewertet und auf strafrechtlich relevante Hinweise überprüft, in denen sich der 48-Jährige mit anderen Pädosexuellen ausgetauscht hat.

Weitere Strafverfahren

Insgesamt wurden ausgehend von den Verfahren gegen den 48-Jährigen bisher 130 Strafverfahren wegen sexuellen bzw. schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern, Vergewaltigung und Besitz von kinderpornografischen Schriften eingeleitet. 32 Beschuldigte wurden von den Northeimer Ermittlern inzwischen eindeutig identifiziert und aus ihrer Anonymität geholt. Hierbei handelt es sich überwiegend um professionell agierende Täter, die sich mit Pseudonymen bzw. Fake-Personalien im Internet bewegen.

"Sexueller Missbrauch von Kindern ist ein widerwärtiges Verbrechen. Ich bin über dieses Ausmaß zutiefst erschüttert und in Gedanken bei den vielen Opfern. Die Bekämpfung dieser schwersten Straftaten hat in der Polizeidirektion Göttingen eine hohe Priorität. Dies zeigt sich auch in der Vielzahl von Beamtinnen und Beamten allein in der Sonderkommission in Northeim. Wir setzen die Ermittlungen in dieser Sonderkommission mit Hochdruck fort und werden auch zukünftig Sonderkommissionen einsetzen, wenn es erforderlich ist", sagte Uwe Lührig (Foto), Präsident der Polizeidirektion Göttingen, zum aktuellen Sachstand.ots










4.08.2020 • 10:26 Uhr

Dassel: Einem 80-Jährigen Fahrradreifen zerstochen - Polizei ermittelt gegen Unbekannt

Die Polizei in Einbeck berichtet soeben:
Bereits am vorigen Samstag, stellte ein 80-jähriger Dasselaner,gegen 15 Uhr, sein E-Bike im unverschlossenen Keller seines Mehrparteienhauses ab. Als er gegen 15:40 Uhr sein Fahrrad wieder in Betrieb nahm, stellte er fest, dass ein bislang unbekannter Täter, während seiner Abwesenheit, den Hinterreifen des Rades beschädigt hatte. An zwei unterschiedlichen Stellen konnte der Mann jeweils kleine Nadeleinstiche feststellen, aus denen die Luft entwich. Der Schaden beläuft sich auf ca. 20 Euro. Die Polizei in Dassel hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen. kr












4.08.2020 • 10:22 Uhr

Einbeck: Ältere Dame vergisst ihre Geldbörse im Bekleidungsgeschäft...Polizei ermittelt wegen Fundunterschlagung

Am späten gestrigen Montagnachmittag kaufte eine 80-jährige Frau aus Salzderhelden in einem Bekleidungsgeschäft in der Langen Brücken in Einbeck ein. Beim Verstauen ihrer gekauften Waren legte sie ihre Geldbörse für einen kurzen Augenblick auf den Boden. In einem nächsten von ihr aufgesuchten Geschäft bemerkte sie dann, dass sie die Geldbörse vergessen und gar nicht eingesteckt hatte. Bei einer anschließenden Nachsuche am Ablageort konnte diese nicht mehr von ihr aufgefunden werden. Demzufolge muss ein möglicher Finder die Geldbörse an sich genommen und unterschlagen haben. Die Polizei Einbeck hat diesbezüglich die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter Tel. 05561-949780 zu melden. kr










4.08.2020 • 10:18 Uhr

Verbraucherfrage der Woche: Wasserschaden in der Mietwohnung

Sarah L. aus Bad Gandersheim:

In unserem Mietshaus kam es schon häufiger zu einem Rohrbruch. Jetzt fahren wir demnächst für zwei Wochen an die Ostsee. Was, wenn es während unserer Abwesenheit zu einem Wasserschaden kommt und dann die ganze Wohnung unter Wasser steht? Zahlt die Versicherung für die Schäden?

Peter Schnitzler, Versicherungsexperte von ERGO:

Wenn durch einen Rohrbruch oder eine defekte Waschmaschine Wasser austritt und dadurch die Einrichtung oder das Gebäude beschädigt wird, handelt es sich um sogenannte Leitungswasserschäden. Für ruinierte Möbel oder Teppiche kommt dann die Hausratversicherung des Mieters auf. Sie übernimmt sogar Kosten für das Ausräumen, die Lagerung oder eine mögliche Hotelübernachtung, wenn die Wohnung vorübergehend nicht bewohnbar ist. Schäden am Gebäude übernimmt die Gebäudeversicherung des Vermieters. Wenn Wasser aus einer defekten Waschmaschine zu Schäden in der Wohnung des Nachbarn führt, ist die Haftpflichtversicherung des jeweiligen Mieters zuständig. Übrigens: Entstandene Schäden am besten mit Fotos dokumentieren und so schnell wie möglich bei der jeweiligen Versicherung melden. Wer in den Urlaub fährt, sollte den Wohnungsschlüssel einem Nachbarn geben und den Zulauf zu Waschmaschine und Geschirrspüler zudrehen. Der Nachbar kann während der Abwesenheit regelmäßig nach dem Rechten sehen und dadurch gegebenenfalls Schäden so klein wie möglich halten.

Über den Experten der ERGO Versicherung

Peter Schnitzler (Jahrgang 1979) ist Experte für Haftpflicht-, Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen. Der studierte Musiker und Betriebswirt arbeitet seit 2010 für die ERGO Group. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und entspannt in seiner Freizeit am liebsten bei klassischer Musik oder Spielen des 1. FC Köln.
red/Quelle: ERGO Group












4.08.2020 • 10:08 Uhr

Auetalschule Altes Amt Kalefeld verkauft: Wohnungen für Senioren - Neubau einer Tagespflegeeinrichtung geplant

Familienholding CSJ GmbH & Co.KG aus Kassel kauft Schulgebäude in der Buchtstraße

Der Kreistag hatte bereits im Dezember 2017 das Ende der Auetalschule Altes Amt Kalefeld beschlossen. Wegen zu geringer Schülerzahlen wird die Schule mit dem Ende des nächsten Schuljahres 2020/2021 geschlossen. Der Unterricht für die Schülerinnen und Schüler fand seit jeher sowohl im Gebäude der Schwimmbadstraße als auch im Gebäude der Buchtstraße statt. Das Schulgebäude in der Buchtstraße wird allerdings nicht mehr für Unterrichtszwecke benötigt. Die dort untergebrachten Klassen wurden in das Hauptgebäude in der Schwimmbadstraße gezogen. Das Gebäude in der Buchtstraße steht deshalb schon jetzt leer.
Seit dem Bekanntwerden der sich abzeichnenden Schulschließung hatten sich vermeintliche Käufer für die Immobilie interessiert. Der Landkreis hatte deshalb ein öffentliches Interessenbekundungsverfahren durchgeführt. Angebote konnten bis zum 15. Juli 2020 beim Landkreis Northeim eingereicht werden. Drei Angebote sind daraufhin fristgerecht eingegangen, die Landrätin Astrid Klinkert-Kittel jetzt dem Kreisausschuss zur Entscheidung vorgelegt hat. „Ich bin froh, dass wir einen langen Leerstand für das Schulgebäude verhindern können“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.

Den Zuschlag für den Altbau der Auetalschule Kalefeld in der Buchtstraße hat die CSJ Projekt GmbH & Co.KG aus Kassel erhalten. Als Meistbietende wird sie neue Eigentümerin des Schulgebäudes -allerdings ohne Inventar- sowie des dazu gehörenden Grundstücks. Der Kreisausschuss hat Landrätin Astrid Klinkert-Kittel beauftragt, die notwendigen Schritte zum Verkauf einzuleiten.
Den Hinweis auf die Immobilie hat der Investor übrigens von der Kreis-Sparkasse Northeim erhalten, mit der er seit einigen Jahren intensive Geschäftsbeziehungen pflegt. „Wir konnten mit unserem bestehenden Netzwerk dazu beitragen, eine nachhaltige Nachnutzung für die Immobilie zu finden“, macht Ute Assmann, Vorstandsvorsitzende der Kreis-Sparkasse Northeim, deutlich.

Die CSJ Projekt GmbH & Co. KG mit allen Tochtergesellschaften, besteht seit 2004 und ist ein Familienunternehmen mit rund 700 Mitarbeitenden und den Unternehmensbereichen
• Gesundheitsmanagement: Abrechnung von Arztleistungen, als Vertragspartner für Krankenkassen in der Telemedizin und weiteren Projekten
• Pflege: ambulante und stationäre Pflege sowie Beatmungs- und Intensivpflege, digitale Patientenakte
• Immobilien: Verwaltung und Betreibung von Wohn-, Sozial- und Hotelimmobilien

Das Ziel der CSJ Projekt GmbH & Co.KG ist die langfristige Investition und die Weiterentwicklung der eigenen Immobilien und Unternehmen. In diesem Sinne soll auch das neue Projekt „Auetalschule Kalefeld“ eine langfristige Investition mit dem Fokus auf den Erhalt der bestehenden Strukturen und Immobilien, sowie der Schaffung von Arbeitsplätzen und Wohnraum für Senioren sein. Geplant sind der Ausbau des alten Schulgebäudes zu zwei Wohngruppen für Senioren, sowie eine kleine Wohngruppe für sechs intensivmedizinisch zu betreuende Patienten. In einem Neubau soll eine Tagespflege mit 35-40 Plätzen und 15 Appartements für Senioren entstehen. Die medizinische Versorgung, sowie notwendige Betreuungsleistungen sollen durch den zum Unternehmensverbund gehörenden Pflegedienstleister ascleonCare angeboten werden.


v.l.n.r. Christoph Jaworski (Geschäftsführer medicalnetworks CJ GmbH + Co.KG), Ute Assmann (Vorstandsvorsitzende KSN), Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, Jens Meyer (Bürgermeister Gemeinde Kalefeld), Ralf Buberti (Dezernent Bauen und Umwelt). Foto: Dirk Niemeyer











4.08.2020 • 09:04 Uhr

Lamspringe: Auf gerader Strecke mit Dacia frontal gegen Baum geprallt - 62-Jähriger schwerverletzt in Klinik

Am gestrigen Montag, bei Sonnenschein, gegen 17:20 Uhr, befuhr ein 62-jähriger Mann aus Lamspringe mit seinem Dacia die K 317 aus Richtung Neuhof kommend in Richtung Lamspringe. Auf gerader Fahrbahn kam er nach rechts von der Straße ab und prallte gegen einen Straßenbaum. Der Fahrzeugführer zog sich dabei schwere Verletzungen an den Rippen zu und wurde durch einen Rettungswagen in ein umliegendes Krankenhaus verbracht.

Am Dacia entstand wirtschaftlicher Totalschaden von geschätzten 10.000 Euro. Der Pkw musste abgeschleppt werden. Am Unfallort waren außerdem die örtlichen Feuerwehren, die Straßenmeisterei Bockenem und eine Spezialfirma zur Reinigung auslaufender Betriebsstoffe eingesetzt. Die Straße musste zwischenzeitlich gesperrt werden. Zur Unfallursache können bisher keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen dauern an. kaw










4.08.2020 • 08:57 Uhr

Indigene Völker leiden bis heute unter Folgen der Atombomben-Entwicklung - US-Pläne für neue Atomtests sind unverantwortlich

Zum 75. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Hiroshima hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) daran erinnert, dass indigene Völker bis heute unter den dramatischen Folgen der Atombombenentwicklung leiden. Angesichts der katastrophalen Konsequenzen von Atomtests bezeichnete es die Menschenrechtsorganisation als unverantwortlich, dass von den USA eine Wiederaufnahme von Atomversuchen erwogen wird. "Wer erlebt hat, wie Atommächte indigene Völker als Versuchskaninchen missbraucht haben, um die Wirkung von Atombomben zu testen, kann die Diskussion über einen Neubeginn von Atomtests nur als blanken Zynismus empfinden", erklärte der GfbV-Direktor Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen. Die Atomversuche seien eines der größten Verbrechen an Mensch und Umwelt nach dem Zweiten Weltkrieg gewesen. Von den dadurch entstandenen Atommülldeponien gingen noch tausende Jahre ernste Gefahren für die ganze Menschheit aus.

Vor allem auf den Pazifischen Inseln würden indigene Völker noch heute unter schwerwiegenden gesundheitlichen, ökologischen und sozialen Folgen des Atomkolonialismus leiden, erklärte die GfbV. Aber auch in Xinjiang im Nordwesten Chinas, in Kasachstan, Algerien, Australien und im Westen der USA hätten indigene Völker und Minderheiten einen hohen Preis für das atomare Wettrüsten gezahlt. "Tausende Menschen starben einen frühen Tod aufgrund der Folgen ihrer Verstrahlung oder der Zerstörung ihrer Lebensgrundlage. Den meisten Opfern von Atomversuchen hat man bis zu ihrem Tod jeden Einblick in die Hintergründe ihrer Erkrankungen verwehrt", kritisierte Delius. Heute würde man das zynische Verhalten der Atommächte gegenüber ihrer eigenen Bevölkerung als Verbrechen gegen die Menschlichkeit bezeichnen. Doch juristisch seien diese Verbrechen niemals geahndet worden. Die Überlebenden warteten zumeist bis heute auf eine angemessene Entschädigung für ihr Leiden und die zerstörte Umwelt.

So habe Frankreich erst im Juli 2020 die Bedingungen für eine Entschädigung von Atomtestopfern erneut erschwert. "Es ist skandalös, dass Frankreich selbst 24 Jahre nach dem Ende seiner Atomversuche nicht bereit ist, die volle Verantwortung für die Verstrahlung indigener Maohi und ihrer Inseln im Südpazifik zu übernehmen", erklärte Delius. Frankreich hatte 193 Atomtests zwischen 1966 und 1996 in seinem Überseeterriotorium Französisch-Polynesien durchgeführt. Die Testinseln Moruroa und Fangataufa gelten bis heute aufgrund großer Mengen Atommüll als Sicherheitsrisiko.

Auch auf den von den USA kontrollierten Marshall-Inseln im Nordwestpazifik ist das strahlende Atomerbe bis heute eine Hypothek. Indigene werfen der US-Regierung vor, der Inselbevölkerung Informationen über ihre Gefährdung durch Atommüll gezielt vorzuenthalten. Mehrfach wurden Indigene unter falschen Vorgaben umgesiedelt und dadurch Verstrahklung ausgesetzt. Nun machen die Marshall-Inseln Druck auf die US-Regierung, zur Kompensation ihre wirtschaftliche Hilfe für die notleidende Bevölkerung zu verstärken. "Die Kosten der Atomtests für die Menschheit sind horrend. Wer nun leichtfertig neue Atomversuche erwägt, sollte das anhaltende Leiden der Opfer des atomaren Wettrüstens nicht ignorieren", forderte Delius.
red/fis










4.08.2020 • 08:16 Uhr

Änderungen der Corona-Verordnung zum 1. August: Shisha-Bars dürfen öffnen! Feiern mit immer mehr Leuten sind erlaubt! Abstandsregel auf Sitzen in Kutschen wird aufgehoben!

Die Niedersächsische Corona-Verordnung wurde angepasst. Sie gilt ab 1. August und tritt am 31. August außer Kraft. Der Landkreis Northeim informiert über die wesentlichen Änderungen.
Im ersten Teil der Verordnung werden die allgemeinen Vorschriften geregelt. Dort heißt es nun, dass im Rahmen von Feiern außerhalb der eigenen Wohnung nicht mehr als zehn Personen zusammenkommen dürfen. Gemeint sind damit unter anderem private Feiern auch in angemieteten Räumlichkeiten, wie zum Beispiel einem Dorfgemeinschaftshaus. Die Höchstgrenze von zehn Personen darf nur überschritten werden wenn die Beteiligten einem oder einem weiteren Hausstand angehören.

Bis zu 50 Personen dürfen anlässlich Hochzeitsfeiern, standesamtlichen Trauungen sowie entsprechenden Jubiläen auch außerhalb der eigenen Wohnung zusammenkommen. Auch bei Feiern aus Anlass einer Taufe, Erstkommunion, Firmung, Konfirmation, humanistischen Jugendfeier, Bat Mizwa, Bar Mizwa und ähnlichen Feiern sowie einer Beerdigung nach einem Gottesdienst oder einer ähnlichen Zeremonie beim letzten Gang zur Grab. Oder Beisetzungsstelle und während des Aufenthalts an der Grab- oder Beisetzungsstelle.

Im zweiten Teil der Verordnung werden Betriebs- und Veranstaltungsverbote geregelt. Demnach dürfen ab dem 1. August Einrichtungen, in denen Shisha-Pfeifen zum Konsum angeboten werden, wieder öffnen. Paragraph 10 der Verordnung regelt im dritten Teil die genauen Voraussetzungen für den Betrieb einer solchen Einrichtung. So müssen die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher erhoben und aufbewahrt werden. Pro Person darf nur eine Shisha-Pfeife genutzt werden, außerdem müssen die Pfeifen mit Einwegmundstücken und Einwegschläuchen bestückt werden. Nach jeder Benutzung sind die Pfeifen gründlich zu reinigen und zu desinfizieren.

Der vierte Teil der Verordnung regelt unter anderem den Bildungs- und Betreuungsbereich. Wie von Kultusminister Grant Hendrik Tonne bereits angekündigt, kehren die Kindertageseinrichtungen und Kinderhorte zum Regelbetrieb zurück. Für den Betrieb gilt der „Niedersächsische Rahmen-Hygieneplan Corona Kinderbetreuung“ vom 24. Juli. Sofern das erforderliche Betreuungspersonal auf Grund des Corona-Virus ausfällt, kann eine alternative Betreuungskraft eingesetzt werden.

An allen Schulen finden Unterricht, außerunterrichtliche Angebote der Ganztagsschulen und sonstige schulische Veranstaltungen in festgelegten Gruppen statt. Die Gruppen können aus mehreren Lerngruppen bestehen und sollen in ihrer Personenzusammensetzung möglichst unverändert bleiben. Darüber hinaus ist geregelt, dass das zuständige Gesundheitsamt im Falle eines entsprechenden Infektionsgeschehens gesonderte Anordnungen treffen kann. Für Schulen gilt der „Niedersächsische Rahmenhygieneplan Corona Schule“ vom 30. Juni.

Sport darf in Gruppen von bis zu 50 Personen ausgeführt werden. Für Kutschfahrten entfällt die Abstandsregel zwischen den Sitzplätzen während der Fahrt.
Die detaillierte Verordnung und viele weitere Informationen zum Coronavirus, die aktuellen Fallzahlen im Landkreis Northeim, die häufigsten Fragen und Antworten und hilfreiche Links finden Sie auf www.landkreis-northeim.de/coronavirus
lpd/Foto: Fis WMG










4.08.2020 • 07:59 Uhr

Handwerk bleibt nicht vom Konjunktureinbruch verschont - Fassadensanierungen in der Region boomen

Geschäftslageurteil im zweiten Quartal insgesamt noch positiv

Die Auswirkungen der Corona-Krise. Hier einige Schlagzeilen des deutschen Handwerks auf der Grundlage aktueller Umfrageergebnisse des Lobbyverbandes auf Bundesebene : Handwerk bleibt nicht vom Konjunktureinbruch verschont +++ Geschäftslageurteil im zweiten Quartal insgesamt noch positiv +++ Erwartungen klar negativ +++ Geschäftsklima sinkt deutlich +++ Bau- und Ausbaugeschäft läuft noch zufriedenstellend. Dazu tragen sowohl private als auch öffentliche Investitionen bei. Sichtbare Kennzeichen hierfür sind Bauaktivitäten u.a. bei Fassadensanierungen, Wohnungs- und Straßenbau. Einige hier dokumentierte Beispiele sind Projekte in Einbeck, Bad Gandersheim und Göttingen.


Hier weitere Schlagzeilen des Lobbyverbandes des Deutschen Handwerks: Industrienachfrage bricht ein +++ Pkw-Absatz bricht ein +++ Café- und Cateringgeschäft fehlt im Lockdown +++ Ladenlokale müssen schließen +++ auch Gesundheitshandwerke stark betroffen +++ Umsätze deutlich im Minus +++ Betriebsauslastung und Auftragsreichweiten sinken +++ Beschäftigungsaufbau (vorerst) gestoppt +++ Investitionen brechen ein +++Eine rasche Erholung der Konjunktur ist nicht zu erwarten +++ Handwerker blicken besorgt in das zweite Halbjahr 2020 +++ Negative Jahresbilanz 2020.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Handwerkskonjunktur waren erheblich. Der Lockdown und seine Nachwirkungen prägten das 2. Quartal 2020 in vielen Gewerken stark. Ladenlokale und Werkstätten blieben zeitweise geschlossen und verzeichneten nach dem Neustart merklichen geringere Kundenfrequenzen. Der private Konsum ging insgesamt deutlich zurück, da viele Konsumenten Angst vor Ansteckungen und persönlichen Einkommensverlusten hatten. Die Industrieproduktion sank aufgrund fehlender Nachfrage aus dem In- und Ausland. Einzig die Bauwirtschaft arbeitete vergleichsweise ungestört weiter. Im Gesamthandwerk meldeten die Betriebe insgesamt noch eine positive Geschäftslage, die sich im Vergleich zum Vorjahresquartal allerdings erheblich verschlechterte. red/Fotos: Fis WMG














4.08.2020 • 07:41 Uhr

Entwarnung in Seesen: Eierhandgranate ohne Sprengkapsel harmlos

Die Aufregung ist vorbei! Bei der am Wochenende in Seesen in der Schildau aufgefundenen Handgranate (wir berichteten) handelte es sich um eine britische Eierhandgranate aus dem Zweiten Weltkrieg. Da eine Sprengkapsel nicht mehr vorhanden war, konnte von einer Entschärfung abgesehen werden. Die Granate wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst entsorgt.(som)











3.08.2020 • 18:10 Uhr

In Pflegeheimen sterben 60 Prozent der Corona-Erkrankten - Kammer fordert regelmäßige Corona-Tests in der Pflege

Die Pflegekammer Niedersachsen kritisiert fehlende regelmäßige Corona-Tests für Pflegende. Dabei gebe es aus anderen Bereichen Beispiele, in denen Tests wie selbstverständlich ermöglicht worden seien, sagte Kammerpräsidentin Nadya Klarmann jetzt in Hannover. Vorreiter für regelmäßige Corona-Tests sei etwa die Fußballbundesliga. Nach den erschütternden Berichten aus Schlachtbetrieben seien auch dort regelmäßige Tests eingeführt worden.

Ganz aktuell würden Tests bereitgestellt für Urlauber, die aus Risikogebieten zurückkommen. Mit Blick auf diese staatlich finanzierten Tests forderte Klarmann: "Für die Kosten sollten die Rückkehrenden aus Risikogebieten selbst aufkommen. Dann wäre vielleicht auch mehr Geld für Tests für medizinisches Personal vorhanden." Um regelmäßige Tests für Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen drückten sich die Verantwortlichen aus ihrer Sicht bislang.

Dabei verliefen Ausbrüche von Covid-19 in Alten- und Pflegeheimen besonders verheerend, warnte die Kammerpräsidentin. Eine Studie der Universität Bremen habe gezeigt, dass Pflegebedürftige am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen sind. 60 Prozent der Verstorbenen seien Menschen, die in Pflegeheimen oder von Pflegediensten betreut würden. In ambulanten Pflegediensten sei der Anteil an infizierten Mitarbeitenden laut Studie doppelt so hoch wie in der Normalbevölkerung, in stationären Einrichtungen sogar sechsmal so hoch.

Grundsätzlich könnten Beschäftigte in Pflegeheimen und Pflegediensten bereits getestet werden, auch wenn sie keine Symptome aufweisen, erläuterte Klarmann. Den Weg dafür habe Ende Mai eine von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorgestellte Testverordnung freigemacht. Bis heute sei jedoch noch nichts passiert. Sie räumte ein, dass Tests keine hundertprozentige Sicherheit böten. Angesichts der wieder steigenden Infektionszahlen sei es jedoch sinnvoll, häufiger und vor allem regelmäßig zu testen. epd














3.08.2020 • 17:49 Uhr

Ärztlicher Bereitschaftsdienst im Landkreis Northeim: Schwarz startet Anfrage an Regierung - "Neuordnung darf keine Verschlechterung bringen"

Mit einer parlamentarischen Anfrage zur Neuordnung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes im Landkreis Northeim hat sich der SPD-Landtagsabgeordnete Uwe Schwarz an die Landesregierung gewandt. Hintergrund sind die durch einen Pressebericht öffentlich bekannt gewordenen Pläne der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen, die Städte Uslar und Bodenfelde ab dem 01. Februar 2021 dem Bereitschaftsdienstbereich Northeim zuzuordnen.
Uwe Schwarz erklärt dazu: „Die Organisation des ärztlichen Bereitschaftsdienstes liegt alleine in der Verantwortung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen. Ich appelliere aber ausdrücklich an die Verantwortlichen, dafür Sorge zu tragen, dass durch eine Neuordnung keine Verschlechterung der medizinischen Versorgung für die Bevölkerung in den betroffenen Gebieten eintritt.“

Schwarz bittet die Landesregierung in diesem Zusammenhang um Aufklärung darüber, welche Ursachen zu der Entscheidung der KVN geführt haben, wie sich die einzelnen Versorgungsbereiche nach der Neustrukturierung darstellen und welche Auswirkungen dies auf die Einwohnerinnen und Einwohner hat.

Darüber hinaus greift der Landtagsabgeordnete in seiner Anfrage die insbesondere von Teilen der Ärzteschaft öffentlich geäußerte Kritik an der bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117 auf. Die Rufnummer dient als zentrale Anlaufstelle des ärztlichen Bereitschaftsdienstes und als Terminservicestelle der KVN für die Bevölkerung.

„Um eine gute Versorgung auch außerhalb der regulären Sprechzeiten zu gewährleisten, muss selbstverständlich sichergestellt sein, dass die 116 117 als zentrale Anlaufstelle reibungslos funktioniert, es nicht zu unverhältnismäßig langen Warteschleifen kommt und die Patientinnen und Patienten an die richtigen Stellen verwiesen werden. Ich habe daher die Landesregierung um ihre Erkenntnisse darüber gebeten, ob durch die Einführung der bundesweit einheitlichen Rufnummer und die Zusammenlegung mit der Terminservicestelle Nachteile für Hilfesuchende eingetreten sind“, so Schwarz. Als gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und Mitglied der Enquete Kommission zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung in Niedersachsen bezieht sich Uwe Schwarz dabei sowohl auf die Situation im Landkreis Northeim, als auch auf die landesweiten Erfahrungen mit der Rufnummer. red










3.08.2020 • 16:01 Uhr

Frau (24) übersieht beim Anfahren Motorradfahrer - 52-Jähriger schwer verletzt

Auf der Veckerhäger Straße in Hann. Münden (Landkreis Göttingen) ist am Sonntagabend (02.08.20) gegen 19.55 Uhr ein Motorradfahrer bei einem Unfall schwer verletzt worden. Der 53-jährige Mann aus der Gemeinde Fuldatal (Landkreis Kassel/Hessen) wurde mit dem Rettungswagen in das Klinikum Kassel transportiert. Nach ersten Informationen hatte eine 24 Jahre alte Autofahrerin aus Hann. Münden den Biker beim Anfahren vom Fahrbahnrand aus noch ungeklärten Gründen vermutlich übersehen. Es kam zur Kollision und der Nordhesse stürzte mit seiner Maschine. Die junge Autofahrerin erlitt einen Schock. Sie wurde vor Ort ärztlich versorgt. Der an beiden Fahrzeugen entstandene Gesamtschaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt. jk










3.08.2020 • 15:48 Uhr

Gute Nachricht des Tages! Neue Azubis beim E-Center Bad Gandersheim: Job, Karriere, Erfolg! Glückwunsch und Blumen für Laura Kolbe

Sonnige Zeiten heute im E-Center Dirk Scheuner in der südniedersächsischen Kur- und Badestadt Bad Gandersheim. Zweimal richtig gute Nachrichten aus dem Haus:

Erstens:
Glückwunsch und einen schönen Blumenstrauß gab es heute von Tanja und Dirk Scheuner für die Absolventin einer erfolgreichen Prüfung. Laura Kolbe hat sie als nunmehr ausgebildete Verkäuferin mit Erfolg bestanden. Und jetzt arbeitet die engagierte Frau weiter an ihrer beruflichen Karriere. Das dritte Ausbildungsjahr möchte sie als Kauffrau im Einzelhandel abschließen. Scheuners und wir wünschen Laura viel Erfolg! Sie wird das mit Bravour packen.

Zweitens:
Neue Chancen für ihre berufliche Zukunft haben drei neue Auszubildende im E-Center Bad Gandersheim erhalten. Auf dem Foto freuen sich zwei von den frischen Nachwuchskräften. Asim Altinova absolviert eine Ausbildung zum Verkäufer. Jan-Erich Bürger (links) macht eine Umschulung zum Kaufmann im Einzelhandel. Auch ihnen beste Zeit im E-Center!
red/ Fotos: Fis WMG












3.08.2020 • 14:57 Uhr

Holger Mißling und Angela Stahlmann 40 Jahre im öffentlichen Dienst

Holger Mißling und Angela Stahlmann haben jetzt ihr 40-jähriges Dienstjubiläum beim Landkreis Northeim begangen.

Angela Stahlmann hat nach ihrer Schulzeit in Einbeck ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Einbeck absolviert. Nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung wurde Angela Stahlmann zunächst im Ordnungsamt eingesetzt. Im Jahr 1992 wechselte sie zum Amt fürs Finanzwesen. 1997 wurde Angela Stahlmann dem Jugendamt zugewiesen. 2005 wurde sie infolge der Zweckvereinbarung über die Wahrnehmung von Jugendhilfeaufgaben und Aufgaben der Erziehungsgeldstelle zum Landkreis Northeim abgeordnet. Seit 2008 ist Angela Stahlmann als Sachbearbeiterin im Fachdienst „Beistände“ tätig. Nach der Neugliederung der Kreisverwaltung im Jahr 2018 wurde Angela Stahlmann dem Fachbereich Jugend- und Beistandschaften zugewiesen, wo sie bis heute tätig ist.

Holger Mißling hat nach seiner Schulzeit in Northeim seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei der Stadt Northeim absolviert. Nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung wurde Holger Mißling zunächst in der Schul- und Kulturabteilung eingesetzt. Dann wechselte er zur Haupt- und Organisationsabteilung. Nach abgeleistetem Grundwehrdienst wurde er im Jahr 1985 dem Sozial- und Jugendamt für den Bereich Jugendabteilung/Sportangelegenheiten zugewiesen. Im Jahr 1990 absolvierte Holger Mißling den Angestelltenlehrgang II. Nach erfolgreich bestandener Prüfung arbeitete er im Sozialamt. Im Jahr 1992 übernahm er die Funktion des stellvertretenden Abteilungsleiters, im Jahr 1994 wurde ihm die Leitung der Sozialabteilung übertragen, im Jahr 2000 folgte die Übertragung der Gesamtverantwortlichkeit für die Sozialabteilung als stellvertretender Amtsleiter. 2004 wechselte Holger Mißling dann infolge der Rücknahme der Sozialhilfedelegation zum Landkreis Northeim. Er war in der ARGE-Sozialagentur/Geschäftsstelle Northeim tätig und war dort für Widerspruchsangelegenheiten zuständig. 2007 wechselte Holger Mißling in die Stabstelle „Regionalplanung und Wirtschaftsförderung“. Nach der Neugliederung der Kreisverwaltung im August 2018 wurde Holger Mißling dem Fachbereich „Mobilität und Wirtschaftsförderung“ zugewiesen und ist dort bis heute als stellvertretender Fachbereichsleiter tätig.lpd
Foto: lpd











3.08.2020 • 14:54 Uhr

Nach erneuter Flucht erklärt Behördensprecherin Heilmann zu Yessica R.: „Von der Frau geht weder eine Eigen- noch eine Fremdgefährdung aus.“

Im Januar 2016 brachte die 16-jährige Yessica R. in Laatzen bei Hannover ihre Mutter mit einem Schwert um. Es folgte die Unterbringung der Täterin im psychiatrischen Gefängniskrankenhaus Moringen. Die junge Frau floh im Januar 2020, wurde gefasst und kam kurzzeitig in einen besonders gesicherten Bereich des Gefängnisses. Jetzt, ein halbes Jahr später flüchtete die Frau erneut. Behördensprecherin Antje Heilmann zu Yessica R.: „Von der Frau geht weder eine Eigen- noch eine Fremdgefährdung aus.“
"Eine schwer nachvollziehbare Aussage, die Fragen aufwirft",s meinen die beiden Bundestagabgeordneten Armin-Paulus Hampel (Hannover) und Jens Kestner (Northeim) in einer Pressemitteilung von heute.

Armin-Paulus Hampel: „Die geistig beeinträchtigte Yessica R. tötete die eigene Mutter mit einem Schwert. Ein Tötungsdelikt! Kein psychiatrischer Gutachter kann garantieren, dass es nicht zu weiteren Gewaltausbrüchen mit tödlichen Folgen kommt. Fazit? Die Bevölkerung muss, solange sich Yessica R. im Strafvollzug befindet, vor dieser Eventualität geschützt werden. Wenn es möglich ist, innerhalb eines halben Jahres zweimal aus dem Maßregelvollzug auszubrechen, muss das Sicherheitskonzept und auch die Bewertungsqualität und Kompetenz des Innenministers überdacht werden!“ meint Hampel.
Jens Kestner: „Oktober 2014: ein 30-jähriger Schwerverbrecher konnte aus dem Maßregelvollzugszentrum in Moringen flüchten. 2016 war es ein 39-jähriger Drogen- Krimineller, der beim Freigang aus dem Vollzug flüchtete. Es hieß, man wolle das Sicherheitskonzept komplett neu aufstellen. Im Fall von Yessica R., der Schwert- Mörderin, sagt man nun, dass von ihr „...keine Eigen- noch Fremdgefährdung ausgehe“. Frage: Wieso ist diese Frau überhaupt im Vollzug, wenn sie doch vollkommen ungefährlich ist? Hat Innenminister Pistorius, als oberster Dienstherr, seinen Laden noch im Griff? Die traurigen Antworten liest man leider in der Häufung von Ausbrüchen!“ stellt Kestner fest."










3.08.2020 • 14:47 Uhr

Wichtiger Warnhinweis der Polizei nach Betrug - Bezahlcodes werden nicht telefonisch erfragt

Die Northeimer Polizeisprecherin teilt soeben mit:
Vergangenen Mittwoch kam es in Moringen zu einem Betrug mit hoher Schadenssumme zum Nachteil eines Einzelhandelsgeschäftes. Ein unbekannter Täter gab sich telefonisch gegenüber eines örtlichen Angestellten als Mitarbeiter der Zentrale aus. Durch Vortäuschen falscher Tatsachen erlangte der Unbekannte 59 Bezahlcodes von diversen Guthabenhabenkarten. Dadurch entstand eine vierstellige Schadenssumme.

Das Präventionsteam der Polizeiinspektion Northeim macht darauf aufmerksam, dass Kriminelle tagtäglich Verkaufsstellen und Privatpersonen telefonisch kontaktieren, um an die Codes von Guthabenkarten z.B. von Steam, Amazon, Google-Pay oder Apple (iTunes) zu gelangen. In den Verkaufsstellen wird am Telefon vorgetäuscht, dass aus der Firmenzentrale angerufen wird und die Codes zum Abgleich dringend durchgegeben werden müssen. Bei derartigen Anrufen sollte man sich immer zunächst bei der Geschäftsleitung zurückversichern oder selbst in der Firmenzentrale unter einer bekannten Rufnummer anrufen.

Privatpersonen wird am Telefon vorgegaukelt, dass die angerufene Person einen hohen Geldbetrag gewonnen hat. Für die Abwicklung von Formalitäten sei es aber notwendig, dass Codes von Guthabenkarten übermittelt werden müssen. Diese Karten sind mittlerweile flächendeckend in den Verkaufsstellen zu erwerben. Gehen die Angerufenen darauf ein, kaufen die geforderten Karten und übermitteln die Codes der Karten, ist das Geld weg. Sie sind in Vorkasse für einen Gewinn getreten, den sie nie erhalten. Grundsätzlich gilt, hat man etwas gewonnen, muss man dafür nicht bezahlen. Daher sollte man bei solchen Anrufen schnell auflegen und die Polizei informieren.köh










3.08.2020 • 14:42 Uhr

Kirchengebäude in Bad Gandersheim mit "Satan" und "God is Dead" beschmiert

Unbekannte Täter haben am Wochenende mit Sprühaktionen Gebäudeteile der Katholischen St. Mariä Himmelfahrt Kirche und des evangelischen Martin Luther-Hauses in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim beschmiert. Die in grüner Farbe aufgesprühten Sprüche und Zeichen richten sich gegen die christliche Religion. Verantwortliche der betroffenen Kirchengemeinden haben sich empört gezeigt. Juristisch interpretiert handelt es sich um Sachbeschädigungen. Sie sind bei der örtlichen Polizei angezeigt worden. red/Fotos: Fis WMG














3.08.2020 • 12:09 Uhr

L 517: Schäden an der Bramkebrücke (Okertalsperre) bei Schulenberg - Absperrmaßnahmen unter der Brücke

Im Zuge einer Brückenprüfung an der Bramkebrücke (L 517) in der Okertalsperre bei Schulenberg (Landkreis Goslar) wurde festgestellt, dass sich an der Bauwerksunterseite gegebenenfalls Betonteile lösen können. Aufgrund der bestehenden Gefahr von herabfallenden Betonteilen wird der Bereich unter der Brücke mittels Bauzäunen abgesperrt. Im Bereich des Wasserspiegels wird zur Gefahrensignalisierung eine Schwimmerkette montiert. Es handelt sich hierbei um vorübergehende Sicherungsmaßnahmen.

In den nächsten Monaten ist eine Abspannung der Brückenunterseite mit einem Netz geplant. Dieses Provisorium wird dann bis zum endgültigen Neubau der Bramkebrücke vor herabfallenden Betonteilen schützen. Die Befahrbarkeit der Landesstraße 517 wird hierdurch nicht weiter eingeschränkt.

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Goslar bittet die Bevölkerung, die Absperrungen und Warnhinweise zu beachten und den Bereich unter der Brücke bis auf Weiteres nicht zu betreten.red/fis










3.08.2020 • 12:04 Uhr

Bad Gandersheim: LandArt“ und Wandern am Sonntag, 9. August, 19 Uhr - Inspirierende Wanderung mit Wanderführerin Fuhrmann

Am kommenden Sonntag, 9. August, 19 Uhr, startet coronabedingt verspätet die Wandersaison der Stadt Bad Gandersheim mit einer ersten geführten Wanderung mit Wanderführerin und Heilpraktikerin Gabriela Fuhrmann. “LandArt“ ist das Motto der Wanderung, die Bewegung mit kreativer Gestaltung verbinden soll. Es wird bewusst und langsam gewandert, die reizvolle Landschaft rund um Bad Gandersheim mit allen Sinnen wahrgenommen. Die Natur inspiriert dabei zu großen und kleinen ganz vergänglichen Kunstwerken – Fotos dürfen gern gemacht werden. Der Wald wird gefühlt und den Geräuschen der Natur intensiv gelauscht. Mitunter sind Anstiege zu bewältigen und auf engen Pfaden querliegende Bäume zu übersteigen, entsprechendes Schuhwerk ist erforderlich. Treffpunkt ist am Barfußpfad nahe der Paracelsus Roswitha-Klinik, die Dauer beträgt circa 2,5 Stunden. Frau Fuhrmann bittet um Anmeldung bis Sonnabend, 8. August unter Telefon 05382-9559751. Es wird ein Kostenbeitrag in Höhe von 6 Euro erhoben, Kurgäste und Schwerbehinderte zahlen 5 Euro. Die Teilnehmerzahl ist auf acht begrenzt, um die Abstandsvorgaben einhalten zu können. Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist mitzubringen. red/ Foto: Fis WMG











3.08.2020 • 11:19 Uhr

Betrunkener Audi-Fahrer (38) aus Northeim verursacht bei Überholmanöver Crash

Am Sonntagabend kam es in der Einbecker Landstraße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem abbiegenden Pkw und einem überholenden Fahrzeug. Ein 56-jähriger Einbecker befuhr mit seinem Pkw Ford die Einbecker Landstraße stadtauswärts und ordnete sich im weiteren Verlauf nach links ein, um in den Hollenstedter Weg (L572) abzubiegen. Ein hinter ihm fahrender 38- jähriger Autofahrer überholte schließlich mit seinem Audi A5 den abbiegenden Ford und stieß mit diesem zusammen. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in einer Höhe von insgesamt 4.500 Euro. Während der Verkehrsunfallaufnahme stellten die Polizeibeamten Alkoholgeruch in der Atemluft des 38-jährigen Northeimer fest. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 2,1 Promille. Dem Audi-Fahrer wurde anschließend eine Blutprobe entnommen, der Führerschein sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. köh










3.08.2020 • 11:14 Uhr

Fast 90-jährige Bikerin bei Unfall schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall am vorigen Samstag (1.8.) gegen 15.40 Uhr auf der A 44 bei Geseke (Kreis Höxter) ist eine Motorradfahrerin schwer verletzt worden.

Ersten Erkenntnissen zufolge war die fast 90-Jährige aus Koblenz auf regennasser Fahrbahn mit ihrem Motorrad auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Dortmund unterwegs. Hinter der Anschlussstelle Geseke verringerte sie ihre Geschwindigkeit, um auf den Rastplatz "Hellweg" zu fahren. Ein ihr nachfolgender Autofahrer (80) aus Höxter erkannte die Situation offenbar zu spät. Er versuchte noch zu bremsen, fuhr jedoch auf das Motorrad auf.

Die Senior-Bikerin stürzte und erlitt schwere Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Der Autofahrer blieb unverletzt. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf 5.500 Euro.ots










3.08.2020 • 11:09 Uhr

Google muss nicht automatisch "vergessen"

Gegen Suchmaschinenbetreiber wie Google kann kein automatisches "Recht auf Vergessenwerden" durchgesetzt werden. Solch einen Automatismus sehe die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nicht vor, urteilte am 27. Juli der Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Ein Anspruch auf Auslistung aus der Suchmaschine sei von der Abwägung verschiedener Grundrechte im Einzelfall abhängig. Damit wiesen die Karlsruher Richter die Klage eines früheren Geschäftsführers einer Wohlfahrtsorganisation ab, der verhindern wollte, dass Google bei der Suche nach seinem Namen Suchergebnisse zu kritischen Presseberichten über ihn weiter anzeigt (AZ: VI ZR 405/18).

Hintergrund des Rechtsstreits war ein 2011 entstandenes finanzielles Defizit bei dem Wohlfahrtsverband von knapp einer Million Euro. Kurz zuvor hatte sich der frühere Geschäftsführer krankgemeldet. Die Presse berichtete wiederholt darüber. Bei Eingabe des Vor- und Nachnamens des Klägers zeigt die Suchmaschine weiterhin solche Presseartikel an. Weil dabei Gesundheitsdaten von ihm genannt würden, forderte der Kläger ein "Recht auf Vergessenwerden", wie dies Artikel 17 der DSGVO nennt, und verlangte, dass Google die Artikel nicht mehr bei den Suchergebnissen anzeigt.

Grundrechte abwägen

Der Bundesgerichtshof urteilte, für einen Löschanspruch nach DSGVO müssten alle betroffenen Grundrechte gleichberechtigt abgewogen werden. In dem genannten Fall greife auch die Meinungsfreiheit der Presseunternehmen, da diese bei einer Löschung der Suchergebnisse betroffen wären. Im Streitfall müsse das Persönlichkeitsrecht des Klägers hinter den Interessen der Internetnutzer und damit der Öffentlichkeit und der verlinkten Presseorgane zurücktreten.

Ein zweites Verfahren legte der Bundesgerichtshof dem Europäischen Gerichtshof zur Prüfung vor (AZ: VI ZR 476/18). Dieser soll unter anderem klären, ob in einem Presseartikel genannte Personen den Wahrheitsgehalt der Texte im einstweiligen Verfügungsverfahren klären lassen und damit bereits eine vorläufige Auslistung aus Googles Suchergebnissen verlangen können.

Google Deutschland begrüßte in einem kurzen Statement, dass die Richter im ersten Fall der Auffassung des Unternehmens gefolgt sei. Im zweiten Fall "warten wir die Urteilsbegründung ab und sehen dem weiteren Verlauf entgegen", erklärte ein Sprecher.

Anfang Juli hatte das Bundesverfassungsgericht ähnlich entschieden. Auch die Verfassungsrichter verneinten einen Anspruch auf pauschales Vergessenwerden, in dem Fall ging es um einen weit zurückliegenden Täuschungsversuchs eines Prominenten. (AZ: 1 BvR 1240/14). Nur weil Fehltritte besonders lange zurücklägen, könne der Presse die Berichterstattung darüber nicht untersagt werden, entschieden die Richter. Das allgemeine Persönlichkeitsrecht vermittle kein Recht, so dargestellt zu werden, wie man es wünsche.epd










3.08.2020 • 11:00 Uhr

Kultur und Kaffee im ehemaligen Kuhstall: Landesbeauftragte besucht besondere Projekte

Der Förderbescheid kam fast zeitgleich mit Corona. Während es für viele Menschen während des Lockdowns etwas ruhiger wurde, legten Maria Krewet und Gudrun Schwarz richtig los. Fast fünf Monate später stehen die Umbauarbeiten auf ihrem 500 Jahre alten Hof – immerhin einer der ältesten in Niedersachsen – kurz vor dem Abschluss. Dort, wo früher der Kuhstall war, ist ein Café- und Eventraum entstanden. Unter dem Titel „KuKuk“ – Kunst, Kultur und Kaffee – kommt damit wieder kulturelles Leben nach Wettenbostel.

„Wir wollen hier einen Ort für Dialog, Kreativität und Begegnung schaffen und dabei unterschiedliche Menschen aus der Region ins Gespräch bringen“, erzählt Initiatorin Maria Krewet, die neben Kaffee und Kuchen auch Käsekurse, Saxophon-Workshops und besondere Konzerte anbieten wird. „Wir haben außerdem schon viele Anfragen von Vereinen und Gruppen aus der Region, die den Raum als Treffpunkt, für Sportkurse und Feierlichkeiten nutzen wollen“, freut sich Krewet.

Mit zu den ersten Besuchern gehörte jetzt die Landesbeauftragte Monika Scherf, die sich nach dem Corona-Lockdown einige Förder-Projekte in der Region anschaut. „Wie viele andere kenne ich Wettenbostel durch das Jahrmarkttheater, das hier lange Jahre gastiert hat. Dass hier weiterhin kulturelles Leben stattfinden kann, ist ein großer Gewinn für die Region“, sagt die Leiterin des Amtes für regionale Landesentwicklung (ArL), das den Umbau mit 55 Prozent aus Fördermitteln von Bund und Land unterstützt hat.

Gefördert wurde das Projekt über die Maßnahme „Kleinstunternehmen der Grundversorgung“, das kleinen Unternehmen und Existenzgründern die Möglichkeit gibt, einen Antrag auf Förderung für Investitionen zu stellen. „Dazu gehört neben einer Projektbeschreibung und einem Kostenplan immer auch eine Markt- und Wirtschaftlichkeitsanalyse“, erklärt Cornelia Schwanemann vom ArL.

Die Bandbreite der geförderten Projekte sei sehr hoch. „Grundsätzlich geht es immer darum, die Lebensqualität und Wirtschaftskraft in den ländlichen Regionen zu erhalten und die Grundversorgung vor Ort zu sichern“, so Schwanemann. Stichtag für Anträge ist in diesem Jahr der 15. Oktober. red/fis











3.08.2020 • 10:52 Uhr

Seesen: Sonntagabend um 18 Uhr Handgranate in der Schildau gefunden

Ereignisort: Seesen, Schildaustraße, Flußbett Schildau, Ereigniszeitpunkt: Gestern, Sonntag, 02.August 2020,gegen 18 Uhr. Von zwei Jugendlichen wurde im trockenen Flußbett der Schildau ein Gegenstand gesichtet, bei dem es sich nach ihrer Meinung um eine Handgranate handeln könnte. Die erste Inaugenscheinnahme durch die eingesetzten Beamten bekräftigte die Vermutung. Am heutigen Montag werden Spezialisten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst vor Ort erscheinen und die Lage bewerten.(hei)










3.08.2020 • 10:43 Uhr

Kleine Gipfelstürmer - Tipps zum Wandern mit Kindern

Wandern ist im heimatlichen Südniedersachsen wie generell in Deutschland sehr beliebt. Auch Familien erholen sich gerne vor schönem Bergpanorama. Und selbst mit den Kleinsten lassen sich bereits einfache Touren unternehmen. Worauf Eltern bei der Planung und Routenwahl achten sollten, weiß Birgit Dreyer, Expertin der ERGO Reiseversicherung.

In der Trage oder auf eigenen Füßen

Wandern ist mit Kindern jedes Alters möglich. Eltern müssen sich bei ihren Ausflügen in die Berge nur an den Fähigkeiten des Nachwuchses orientieren. Beim Wandern mit Babys oder Kleinkindern ist beispielsweise eine gute Tragehilfe essentiell. „Für Kinder, die bereits stabil sitzen können, gibt es spezielle Tragerucksäcke – sogenannte Kraxen“, so Birgit Dreyer. Sie bieten viel Stauraum für Essen, Getränke oder Windeln, das Kind genießt eine gute Aussicht und bei vielen Modellen ist bereits ein Sonnenschutz oder eine Regenhülle integriert. Ab etwa drei Jahren können die Kleinen ihre ersten Touren dann selbst bestreiten.

Tourenplanung

Bei der Wahl der Tour und der Planung der Strecke ist zu beachten, dass Gehzeiten in Büchern und auf Wegweisern für Erwachsene angegeben sind. Für Wanderungen mit Kindern gilt als Faustregel: Ungefähr 1,5-mal so viel Zeit einrechnen. Bei der Wahl von Schwierigkeitsgrad und Höhenmetern richten sich Eltern am besten nach dem Alter und der Kondition des Kindes. „Außerdem sollten sie ausreichend Pausen und Zeit zum freien Toben einplanen, sonst kann die Motivation der Kleinen schnell schwinden“, rät die Expertin der ERGO Reiseversicherung. Eltern können bereits vorab interessante und sichere Rastplätze aussuchen, die sich dafür eignen. Ein weiterer Tipp der Reiseexpertin: „Schon bei der Planung die Wünsche und Vorstellungen der Kinder miteinbeziehen.“

Ausrüstung und Gepäck

Auch für kleine Wanderer sind geeignete Schuhe das A und O. Darüber hinaus gilt bei Bewegung in der Natur für Kinder wie für Erwachsene: Am besten nach dem Zwiebelprinzip anziehen. „Häufig ist es morgens noch kalt. Wird es dann im Tagesverlauf wärmer, kann Schicht für Schicht ausgezogen werden“, erläutert Birgit Dreyer. Zusätzlich sollte Wechselkleidung für den Nachwuchs mit im Gepäck sein. Außerdem: Sonnencreme, Hut oder Kappe, Mütze, Erste-Hilfe-Set und Proviant. Wer möchte, kann seinem Kind auch einen eigenen Rucksack mit leichten Sachen packen. Das kann die Motivation und das Verantwortungsbewusstsein steigern. Aufgrund von Corona ist es möglich, dass einige Hütten nicht geöffnet sind oder keine Plätze mehr freihaben. Eltern sollten sich vorab über die Lage informieren und gegebenenfalls eine große Brotzeit einpacken.

Oberste Priorität: Sicherheit

Kinder sehen die Welt mit anderen Augen und können Gefahrensituationen nicht erkennen oder richtig einschätzen. Eltern sollten daher doppelt wachsam sein: Den Nachwuchs am besten nicht zu weit vorauslaufen lassen – immer nur so, dass Mama oder Papa sie jederzeit im Blick haben. „An steileren Stellen oder bei Treppen kann es sinnvoll sein, nah hinter den Sprösslingen zu gehen, um so mögliche Stürze abzufangen oder Hilfestellungen zu geben“, rät Dreyer. Situationen, in denen Kinder Angst bekommen könnten, besser meiden. Sonst besteht die Gefahr, dass die Kleinen die nächste Tour verweigern.
red/Quelle/Foto: ERGO Group











3.08.2020 • 10:41 Uhr

Osterbergsee Bad Gandersheim: Seit den Morgenstunden räumt ein Bagger den Schlamm aus- Vorarbeiten für LaGa 2022

Beim zweiten Osterbergsee im Seekurpark der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim haben seit den Morgenstunden die Entschlammungsarbeiten angefangen. Mit einem Bagger wird der Teich ausgeräumt. Das Material wird auf Hänger geladen und einer weiteren Verwendung zugeführt, beispielsweise auf landwirtschaftliche Flächen entsorgt. Die Entschlammung wird von der Harriehäuser Firma Handke erledigt. Sie ist mit starkem personellen und maschinellem Aufwand mit der Bewältigung der Herausforderung beschäftigt. Aus Gründen der Arbeitssicherheit und zum Schutz von Spaziergängern sind die Wege rund um den See mit Gittern gesichert. Gleichwohl wird die Ausbaggerei von Schaulustigen (aus gebotener Distanz) mit Interesse beobachtet.
Auftraggeber der Baumaßnahmen ist die Stadt Bad Gandersheim. Sie schafft jetzt wichtige Vorraussetzungen für weitere Projekte. Sie wiederum werden für die Landesgartenschau 2020 Bad Gandersheim in diesem Sektor entstehen. Die Osterbergseen sind integraler Bestandteil des LaGa Ausstellungsgeländes.
red/Fotos/Video: Fis WMG










3.08.2020 • 10:33 Uhr

Corona-Krise: Ausschreitungen an der Groner Landstraße in Göttingen - Soko legt Zwischenbilanz vor

13 Ermittlungsverfahren, 36 Tatverdächtige, elf verletzte Polizeibeamtinnen und -beamte sowie eine lange Liste von Straftatbeständen - das ist die vorläufige Bilanz des Polizeieinsatzes an der Groner Landstraße am Wochenende des 20. und 21. Juni, die die Sonderkommission jetzt vorgelegt hat.

Am Samstag, 20. Juni, war es an einem Hochhauskomplex an der Groner Landstraße in Göttingen zu massiven Ausschreitungen gekommen. Grund dafür war eine von der Stadt Göttingen zuvor verhängte Quarantäne für alle mehr als 600 Bewohner des Komplexes. Die Wut angesichts der Maßnahmen brach sich schließlich an der Absperrung Bahn, gleichzeitig fand auf der anderen Straßenseite eine Demonstration unter dem Motto "Gegen den Mietenwahnsinn" statt.

Sechs Wochen nach den Ausschreitungen hat die vierköpfige Sonderkommission jetzt eine erste Bilanz gezogen. Demnach wurden zwölf Ermittlungsverfahren wegen schweren Landfriedensbruchs, tätlichen Angriffs auf Polizeivollzugsbeamte, gefährliche Körperverletzung zum Nachteil von Polizeivollzugsbeamten, Beleidigung von Polizeivollzugsbeamten, Sachbeschädigung, versuchter gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung zum Nachteil von Mitarbeitern der Stadt Göttingen und Mitarbeitern der dort engagierten Sicherheitsdienste, versuchter schwerer Brandstiftung und wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet. Ermittelt wird derzeit gegen 36 Tatverdächtige, von denen 25 von der Soko sicher identifiziert wurden. Die Identifizierung weiterer Tatverdächtiger dauert an.

Im Rahmen der Ausschreitungen sind insgesamt elf Polizeibeamtinnen und -beamte verletzt worden, drei von ihnen waren vorerst nicht mehr dienstfähig. Die Betroffenen wurden unter anderem von Pflastersteinen getroffen oder mit Gegenständen, wie beispielsweise Metallstangen, beworfen.

Im Zuge der Ermittlungen im Nachgang der Vorkommnisse hat es vier Durchsuchungen im unmittelbaren Kontext der Vorkommnisse gegeben. Hierbei wurden Beweismittel, wie Wurfgegenstände und elektronische Datenträger, sichergestellt und anschließend ausgewertet. Darüber hinaus hat es Fahndungen, Zeugenvernehmungen sowie drei vorläufige Festnahmen aufgrund von Fluchtgefahr und eine umfangreiche Recherche in öffentlich zugänglichen Medien und sozialen Netzwerken gegeben. Mit allen Tatverdächtigen wurden Gespräche geführt, in denen sie unter anderem über die gegen sie eingeleiteten Strafverfahren informiert wurden.

Angesichts des Ausmaßes an festgestellten Straftaten und der hohen Zahl verletzter Beamter und Beamtinnen betont Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen, dass auch weiterhin intensiv ermittelt wird. Gleichzeitig betont er aber auch, dass sich die überwiegende Mehrheit der Bewohner des Hochhauskomplexes zurückhaltend und kooperativ gezeigt hätte. Es sei nur ein kleiner Teil gewesen, der an diesem Wochenende an den Absperrungen Stimmung gemacht und randaliert hätte. "Die überwiegende Mehrheit folgte der durch die Stadt und das Gesundheitsamt Göttingen verhängten häuslichen Quarantäne", lobt Uwe Lührig.

Kritik übt der Polizeipräsident zudem an einigen Demonstrationsteilnehmern, die Beifall klatschten, als die Einsatzkräfte beworfen und verletzt wurden. Diese Vorkommnisse seien nicht zu akzeptieren und werden einer gesonderten rechtlichen Prüfung unterzogen. "Bei allen Differenzen, die es zwischen Polizei und Demonstranten geben mag, haben auch die Einsatzkräfte ein Mindestmaß an Respekt und Achtung verdient, denn sie setzen sich jederzeit für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sowie den Bestand unserer Demokratie bzw. Verfassung ein", so Uwe Lührig abschließend.
ots











3.08.2020 • 08:58 Uhr

Prozess gegen Kölner Sängerin Hozan Cane: Die Vorwürfe gegen die kurdische Künstlerin sind haltlos

Gesellschaft für bedrohte Völker: Bundesregierung muss endlich eine klare Kante gegen Erdogan zeigen

Am kommenden Donnerstag, den 6. August, beginnt in der westtürkischen Stadt Edirne der Prozess gegen die deutsch-kurdische Sängerin Hozan Cane (Künstlername). Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert, dass sich das deutsche Außenministerium für die Freilassung der aus Köln stammenden Künstlerin einsetzt. „Wir erwarten vom deutschen Außenminister Heiko Maas, dass er und seine Behörde alles tun, damit die unschuldige Sängerin umgehend freigelassen wird und zurück nach Köln kommen kann“, erklärte GfbV-Nahostexperte Dr. Kamal Sido heute in Göttingen. „Auch die deutsche Öffentlichkeit wünscht sich, dass die deutsche Bundesregierung endlich eine klare Kante gegen den türkischen Machthaber Erdogan zeigt und ihn auffordert, die Verfolgung von Minderheiten, Oppositionellen sowie Kultur- und Medienschaffenden zu beenden“. Dies forderten auch die kurdische, armenische, griechische, christliche, alevitische, yezidische und anderen Volksgruppen, sowie geflüchtete Oppositionelle, die aus der Türkei stammen und in Deutschland leben. „Mit seinem ultranationalistischen und radikalislamistischen Kurs stiftet Erdogan Unfrieden und schürt Hass unter den Volksgruppen und Religionsgemeinschaften in der Türkei wie auch in Deutschland. Mit seiner Politik gefährdet Erdogan das friedliche Miteinander in Deutschland und ganz Europa“, so Sido.

„Die Vorwürfe gegen die Kurdin sind absurd. Die GfbV kennt die Künstlerin seit Jahren. Es ist ihr gutes Recht, in ihren Liedern das Leid der Kurdinnen und Kurden und anderer Minderheiten in der Türkei zu thematisieren. Alles, was Hozan Cane getan hat, war singen für die Freiheit ihres Volkes und den Frieden in der Türkei zwischen Kurden und dem türkischen Staat. Auch ein türkisches Berufungsgericht hat das Urteil gegen sie abgewiesen, weil es keine klaren Beweise für eine Schuld sah“, berichtet Sido. Hozan Cane trat unter anderem bei einer gemeinsamen internationalen Konferenz der GfbV und der Friedrich-Nauman-Stiftung auf. An der Veranstaltung im März 2010 in Frankfurt am Main nahmen auch Vertreter der regieredenden AKP-Partei Erdogans teil und hielten Redebeiträge.

Die 49-jährige Kurdin war kurz vor der Präsidentschafts- und Parlamentswahl in der Türkei im Juni 2018 in der Stadt Edirne festgenommen worden, wo sie den Wahlkampf der legalen prokurdischen HDP-Partei unterstützt hat. Ihr wird vorgeworfen, Propaganda für eine Terrororganisation betrieben zu haben. Die Anklage stützt sich vor allem auf Inhalte, die die Sängerin in den Jahren 2014 bis 2018 auf ihrem Facebook- und Twitter-Profil geteilt hat. Cane war im November 2018 wegen Mitgliedschaft in der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK zu mehr als sechs Jahren Haft verurteilt worden. Da ein Berufungsgericht das Urteil nicht bestätigt hat, wird jetzt neu verhandelt. red/fis










3.08.2020 • 08:55 Uhr

Kalefeld: Gartengeräte aus Carport gestohlen

In der Zeit von Dienstag, 21.Juli 2020, 8 Uhr bis Sonntag,02. August 2020, 18 Uhr entwendeten bislang unbekannte Täter aus einem Carport in Kalefeld, in der Straße "Am Berge" mehrere maschinell betriebene Gartenwerkzeuge. Der oder die Täter gelangten durch mehrere unverschlossene Türen auf das Grundstück der Geschädigten und entwendeten dort eine Motorsäge, einen Laubsauger und eine Elektro-Heckenschere. Insgesamt entstand ein Schaden in Höhe von ca. 800 Euro Zeugen, die in dem oben genannten Tatzeitraum in der Straße Am Berge verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Echte in Verbindung zu setzen.schw










3.08.2020 • 08:48 Uhr

Waldschwimmbad Lamspringe: Wegen Überfüllung zeitweise geschlossen - Bis zu 20 Minuten Wartezeit

Das fantastische Hochsommerwetter hat am vergangenen Wochenende für einen Riesenansturm auf die Freibäder in der Region gesorgt. Aus Lamspringe, Düderode und dem Freibad in Göttingen-Weende wurden Rekordbesuche gemeldet. In Lamspringe musste am Samstag und Sonntag das fantastische Waldschwimmbad zeitweise geschlossen werden. Aufgrund der Corona-Hygieneregeln ist in Lamspringe nur eine Anwesenheit von 250 Badegästen auf dem Gelände mit Schwimmbecken erlaubt. Das führte zeitweise zu zwanzigminütigen Wartezeiten vor dem Freibad. Angesichts der erfrischenden Erwartungen in dem coolen Wasser nahmen die Wartenden diese kleine Verzögerung in Kauf. Der Besuch in Lamspringe ist auch deshalb in diesem Jahr besonders ausgeprägt, weil die Freibäder in Freden und Bad Gandersheim dicht sind.
red/Fotos: Fis WMG












3.08.2020 • 08:32 Uhr

Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen: Vertrauen für Vorstand - Die Wahlen 2020

Die konstituierende Vollversammlung der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen hat bei den Vorstandswahlen ihren Präsidenten Delfino Roman und seine beiden Vizepräsidenten Thorsten Ußkurat (Arbeitgeber) und Hartmut Kahmann (Arbeitnehmer) für die neue Wahlperiode in ihren Ämtern eindrucksvoll bestätigt. Die Vollversammlung bestellte Simon Kreipe, Abteilungsleiter der Wirtschaftsförderung, zum neuen stellvertretenden Hauptgeschäftsführer der Kammer.

Hier die komplette personelle Besetzung des Vorstandes:

Hans-Jürgen Erkert (Friseurmeister, Hardegsen, Michael Reese, Tischlermeister, Göttingen, Delfino Roman, Steinmetz- und Steinbildhauermeister, Hildesheim, Detlef Struck, Dipl.Ing., Holzminden, Thorsten Ußkurat, Dip.Ing. , Hildesheim, Holger Washausen, Kraftfahrzeugmechanikermeister, Osterode. (alle Mitglieder Arbeitgeber).

Andrea Gerke, Zahntechnikerin, Göttingen, Hartmut Kahmann, Metallbauermeister, Holzminden, Lars Mollner, Maler- und Lackierermeister, Diekholzen. (alle Mitglieder Arbeitnehmer).
red










3.08.2020 • 07:11 Uhr

Jazz-Quintett haucht der Bad Gandersheimer Konzertmuschel musikalisches Leben ein

Am gestrigen Sonntag war es soweit: Endlich wieder jazzige Klänge im Kurpark der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. An den Instrumenten
Jürgen Rech (Saxophon), Tarek Fahmy (Jazzgitarre), Frank Westphal (Piano), Andre Helms (Bass) und Udo Mühlnickel (Schlagzeug). Vor sich gut 30 Menschen. Sie bekamen leidenschaftliche Musik und die versprochene eine launige Moderation zu hören. Ein gelungener Musikauftakt.












3.08.2020 • 06:52 Uhr

16 Jahre jung und schon Kokain im Blut - Polizei beendet gestern Abend Rollerfahrt

In den Abendstunden am gestrigen Sonntag entschließt sich eine Einsatzbesatzung des Polizeikommissariats Bad Salzdetfurth in Söhlde (Kreis Hildesheim), in der Straße Hinterm Knick, nahe des dortigen Sportplatzgeländes, ein Kleinkraftrad und dessen Fahrzeugführer zu kontrollieren. Bei dieser Kontrolle des überraschten Rollerfahrers wird ein Drogenschnelltest durch freiwillige Abgabe von Urin durchgeführt, welcher positiv auf Kokain anschlägt. Aufgrund dieses Ergebnisses wird eine Blutentnahme durchgeführt. Der 16-jährige Proband muss sich nun wegen einer schwerwiegenden Verkehrsordnungswidrigkeit sowie einem Strafverfahren bezüglich des Besitzes von Betäubungsmitteln verantworten. Zudem wird ihm eine Weiterfahrt von sämtlichen Kraftfahrzeugen im öffentlichen Straßenverkehr für 24 Stunden untersagt. ots










3.08.2020 • 06:44 Uhr

Domfestspiele aktuell: "Pfand-tastisch" und erstmals Auftritt neuer Vorständler des Fördervereins

In diesem Jahr finden zwar keine Domfestspiele vor dem Portal der Gandersheimer Stiftskirche statt, dennoch gibt es Neuigkeiten über das Theaterfestival zu reportieren. So über die Fortsetzung von Spenden- und Sponsoringaktivitäten. Diesmal geht es aber nicht um größere Unterstützunggelder durch Firmen. Vielmehr stehen heute die kleinen, namentlich unbekannten Kleinspender im Focus unserer Berichterstattung. Es sind die Menschen, die ihre Pfandflaschen im E-Center Dirk Scheuner in Bad Gandersheim in die Röhre stecken. Die anschließenden Pfandbons können gleich in zwei blaue Spendenboxen gesteckt werden. Getreu dem Motto "Kleinvieh macht auch Mist" sind die Erlöse aus der Aktion "Pfand-tastisch" für das Überleben des Theaterfestivals bestimmt. Und die versprechen dafür: "Wir kommen wieder. Nächstes Jahr!" Wie wir uns darauf freuen!

An anderer Stelle brachten sich die Domfestspiele über ihren Förderverein in Erscheinung. Mit einem "kleinen, aber feinen" Informationsstand bei einer Session auf dem "Rosenhof" in seinem Gehrenrode. Hier zeigte der Verein einmal mehr Flagge. Erstmals mit neuem Personal in seinem Vorstand. Dazu gehörte unter anderem sichtbar und engagiert Lothar Germer - einst "Bühnenstürmer", heute kommissarisch eingesetzes Mitglied im Vorstand des Fördervereins.
red/Fotos: Fis WMG












2.08.2020 • 20:06 Uhr

Einbecker Stadtpolitik: Ratsherr Alexander Kloss legt Antrag "Auflage Förderprogramm „Stube statt Shopping“ vor

Einbecks couragierter Ratsherr Alexander Kloss (parteilos) hat die erste kommunalpolitische Initiative im Rahmen seiner neuen Ungebundenheit von einer speziellen Partei gestartet. Das geht aus einem Brief an Einbecks Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek hervor. In dem Schreiben, das dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group im Original vorliegt, heißt es unter anderem:

"Sehr geehrte Frau Dr. Michalek, hiermit stelle ich für die Ratssitzung am 09.09.2020 den nachfolgend beschriebenen Antrag und bitte um anschließende Überweisung zwecks weiterer Beratung an den Ausschuss für Finanzen und Rechnungsprüfung bzw. alternativ an den Ausschuss für Umwelt, Energie und Bau:

Antrag

Auflegung eines städtischen Förderprogrammes "Stube statt Shopping"
Die Verwaltung wird beauftragt, zeitnah ein Förderprogramm aufzulegen, mit dem der Umbau von leerstehenden Ladengeschäften in der historischen Einbecker Altstadt sowie – bei entsprechender Nachfrage – auch in den Kernbereichen der größeren Ortsteile Kreiensen, Salzderhelden und Greene zu barrierefreiem, mindestens aber barrierearmem Wohnraum unterstützt wird.

Kloss zu seiner Idee:
Der Fördertopf sollte mit einer Mindestsumme von 50.000,00 Euro pro Haushaltsjahr ausgestattet werden. Die Finanzierung erfolgt durch Mehreinnahmen bei Grundstücksverkäufen, z.B. durch den Verkauf von Bauplätzen oder durch die Trennung von nicht mehr benötigten städtischen Flächen und Gebäuden. Außerdem ist verwaltungsseitig zu prüfen, ob Fördermittel für das Projekt eingeworben werden können. Vorschlag: Es gibt keine Teilförderungen; stattdessen wird jedes Objekt, das die Förderkriterien erfüllt, mit einer Pauschalsumme (bspw. 5.000,00 Euro oder 10.000,00 Euro) gefördert. Dadurch können pro Haushaltsjahr maximal 10 bzw. 5 Objekte gefördert werden.

Für das Förderprogramm ist zunächst verwaltungsseitig eine Kriterienliste zu erarbeiten (Wer wird gefördert? Welche bauliche Maßnahmen müssen umgesetzt werden, um die Förderung beantragen zu können? Gibt es hinsichtlich der Größe der umzubauenden Flächen Mindestanforderungen? Müssen sich Hauseigentümer für eine bestimmte Zeit verpflichten, den Wohnraum auch tatsächlich selbst zu nutzen oder zu vermieten? etc.) und diese dann im zuständigen Fachausschuss der Öffentlichkeit vorzustellen. Im nächsten Schritt sind entsprechende Finanzmittel im Haushalt einzuplanen und etwaige Fördermöglichkeiten zu prüfen.

Sollte das Förderprogramm die politischen Gremien erfolgreich durchlaufen, ist eine begleitende, proaktive Kommunikation durch die Verwaltung in Richtung möglicher Zielgruppen (Hauseigentümer, Erbengemeinschaften, Immobilienverwalter, Makler etc.) sowie an die Medien zu berücksichtigen und sicherzustellen.

Ratherr Alexander Kloss begründete seinen Antrag u.a. folgendermaßen:

Wir alle kaufen immer mehr und immer häufiger im Internet ein. Kleine Läden, sofern sie nicht gerade gefragte Nischen bedienen, werden weiter aussterben. Diese Entwicklung können und werden wir nicht stoppen. Aber die Stadt Einbeck kann Anreize bieten, leerstehende Geschäfte in der Innenstadt zu barrierefreiem, mindestens aber zu barrierearmem Wohnraum umzubauen. So bleiben Menschen und damit Licht und Leben in der Stadt. Die Bürgerinitiative Sch(l)aufenster Einbeck gestaltet seit nunmehr sechs Jahren erfolgreich leerstehende Schaufenster zu regelrechten Hinguckern um. Diese Maßnahmen kaschieren jedoch nur das eigentliche Problem. Durch das veränderte Kaufverhalten werden kleinteilige Einzelhandelsflächen kaum noch genutzt. In der Folge stehen die Geschäfte – auch in unserer Stadt – zum Teil über Jahrzehnte leer.

Mit dem oben beantragten Förderprogramm sollen Hausbesitzer dazu motiviert werden, ihre Leerstände zu neuem Wohnraum umzubauen. Denkmalschutz und die heute oft von Mietern geforderte Barrierefreiheit führen nicht selten zu höheren Baukosten. Mit einer Förderung lassen sich diese Kosten abmildern; die Innenstadt wird attraktiver für Menschen, die kurze Wege und den besonderen Charme historischer Stadtkerne schätzen und nicht zuletzt durch die baulichen Maßnahmen sollte Einbeck auch für Touristen und Einheimische als lebendige Fachwerkstadt und lebenswerter Wohnort noch attraktiver werden, frei nach dem Motto: Lieber ein Wohnzimmer, in dem Licht brennt, als ein mit Decken zugehängtes, mit Brettern vernageltes oder mit halb zerrissenen Plakaten verunstaltetes leeres Schaufenster.
red/Fotos: Fis WMG













2.08.2020 • 19:44 Uhr

Einbecker Stadtpolitik wird bunter: Ratsherr Alexander Kloss geht in die Offensive - Brief an den Stadtrat

Einbecks couragierter Alexander Kloss, wegen unüberbrückbarer Dissonanzen nach einem Vierteljahrhundert aus der SPD ausgetreten, bleibt seiner Linie der Gradlinigkeit treu und bleibt aktiv für die Bürgerinnen und Bürger in Einbeck. In einem den Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group vorliegenden Schreiben an die Mitglieder des Stadtrates in Einbeck kündigt Alexander Kloss eine erste kommunaploitische Initiative an. Man darf gespannt sein, wie speziell die Sozialdemokraten mit ihrem Ex-Kollegen umgehen werden. Es steht zu vermuten, dass sich die Beissattacken aus dem sozialdemokratischen Lager gegen Kloss fortsetzen.

Hier der Brief von Kloss im Originalwortlaut:

"Sehr geehrte Ratskolleginnen, sehr geehrte Ratskollegen, nach meinem Austritt aus der SPD und dem damit verbundenen Ausschluss aus der SPD-Stadtratsfraktion beginnt nun für mich die Arbeit als parteiloses Ratsmitglied. Darauf freue ich mich - kann ich doch von nun an bis zur Kommunalwahl im kommenden Jahr zeigen, wie ich mir kommunalpolitische Zusammenarbeit in einem Mittelzentrum wie Einbeck vorstelle: parteiübergreifend, kommunikativ, vertrauensvoll, transparent und gemeinschaftlich.

Es soll nicht bei leeren Worten bleiben! Beigefügt übersende ich Ihnen und Euch daher meinen ersten Antrag, den ich vor kurzem bereits an die Verwaltung übermittelt habe. Er geht zudem parallel zur Information auch an die lokale Presse, die ich künftig eng in meine inhaltliche Arbeit einbinden werde.

Knappe Dreizeiler als Dringlichkeitsantrag mit der Ankündigung einer späteren mündlichen Begründung in der Sitzung wird es von mir auch künftig nicht geben. Ich werde meine Impulse rechtzeitig und ausführlich begründet allen Ratsmitgliedern zur Verfügung stellen, damit eine ausreichende Diskussion dazu in den Fraktionen möglich ist. Vielleicht werde ich nicht jedesmal alle Ratskolleginnen und -kollegen von meinen Ideen überzeugen können. Ich verspreche aber, dass die Themen grundsätzlich sinnvoll und mehrheitsfähig sein werden.

In der September-Ratssitzung sowie in den anschließenden Beratungen im Fachausschuss hoffe ich konkret auf eine breite Unterstützung meines Antrags und freue mich insgesamt auf unsere weitere angenehme Zusammenarbeit im Rat zum Wohle unserer Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger."
red/Foto: Fis WMG











2.08.2020 • 19:01 Uhr

Ferienpass 2020 Bad Gandersheim aktuell: Starke Resonanzen - WENDO-Kurs für Mädchen, Lasergame und Andy Clapp -Show kommen bestens an

Es war ein Top-Wochenende für tollen Angebote des Bad Gandersheimer Ferienpasses 2020 von Stadtjugendpfleger Gunnar Ude: Zahlreiche Mädchen und Jungen ließen sich von den Veranstaltungen anstecken, freuten sich über die Aktionen in den Sommerferien.

So war das beim erfolgreichen Abschluss des dreitägigen Kurses WENDO-Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für elf Mädchen mit Carina Tränkner.

Starke Beteiligung dann beim "Lasergame". Den Spaß gönnten sich immerhin 34 Jungen und Mädchen. Das Spiel mit den Lasertagfäusten ein absoluter Renner.

Das spaßige Kindertheater mit dem Zauberer Andy Clapp im Kurpark (Konzertmuschel) lockte fast 20 Kinder und Erwachsene an und bot allen eine unterhaltsame Varieté-Show.

Dem Vernehmen nach komplettierte die Flugplatzwanderung unter dem Motto "So geht Segelfliegen" den Veranstaltungsreigen. Auch hier klasse Zuspruch.
reds/Fotos: Fis WMG














2.08.2020 • 18:43 Uhr

Braunlage: Ruhestörungen, sowie Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz - Polizei droht mit neuen Kontrollen

Am Freitag, sowie Samstagabend kam es für die Polizei Braunlage zu mehreren Einsätzen wegen Ruhestörungen durch private Feierlichkeiten. Zumeist zeigten sich die Verursacher einsichtig und kooperativ. Es zeigten sich aber auch Gäste und Einheimische weniger einsichtig. Daher mussten am Wochenende auch mehrere Anzeigen wegen ruhestörenden Lärms und in einem Fall auch eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das geltende Infektionsschutzgesetz gefertigt werden.

Hierzu sei gesagt, dass die Polizei in Braunlage zum Schutz der Bevölkerung zukünftig verstärkt auf Verstöße dieser Art achtet und diese auch konsequent ahndet. ots










2.08.2020 • 17:21 Uhr

Neue Wärme für Büros im Rathaus und das Amtszimmer der Bürgermeisterin

Das Baudenkmal Rathaus in Bad Gandersheim: Die Sanierung geht jetzt in die Vollen. Außen steht der Neuanstrich der Südfassade an. Im Innern des besonders geschützten weil historisch bedeutsamen Bauwerks haben Installateure eines Bad Gandersheimer Sanitärbetriebes ihre Arbeit aufgenommen. Nach offiziellen Angaben wird die komplette Heizungsanlage für das Bad Gandersheimer Rathaus erneuert. Das bedeutet sämtliche alten Aggregate wie beispielsweise die Heizkörper raus aus dem Haus. Diese Arbeiten sind bereits in der vorigen Woche in Angriff genommen worden. Der Großteil der alten Teile ist bereits entsorgt. Die neue Heizung ist ganz auf Energie- und Wärme Effizienz ausgerichtet. Die moderne Steuerungstechnik soll spürbar Ressourcen sparen, so ein Techniker. Am Ende des Tages wird sich in den Büros, Tagungsräumlichkeiten, Ratssaal und im Amtszimmer der Bürgermeisterin eine gewohnte wohlige Wärme verbreiten - wenn es denn wieder kalt werden sollte.










2.08.2020 • 17:10 Uhr

Polizei: Litauer unfähig, sein Fahrrad zu führen - heute mit 1,95 Promille Alkohol im Blut erwischt

Am heutigen Sonntag, gegen 12.20 Uhr, konnte im Bereich des Weißen Budenweges in Northeim, ein 33-jähriger Litauer, welcher unter Alkoholeinfluss stand, auf einen Fahrrad fahrend, festgestellt werden. Der 33-Jährige war augenscheinlich nicht mehr in der Lage sein Fahrrad zu führen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,95 Promille. Eine Blutprobe wurde dem Beschuldigten entnommen und ein Strafverfahren wegen Trunkenheit in Verkehr eingeleitet. Da der 33-jährige in Deutschland keinen festen Wohnsitz hat, wurde seitens der StA Göttingen eine Sicherheitsleistung angeordnet, um die Durchführung des Strafverfahrens sicherzustellen.Mir











2.08.2020 • 14:24 Uhr

Sonntagsbeobachtungen: Orangefarbene Erscheinungen im Seekurpark Bad Gandersheim - Ausbaggerung beginnt Montag

Ausschreibung für das Projekt "LaGa 2022 Sport- und Spielpark" ist soeben auf den Weg gebracht

Leuchtfarben sind am heutigen Sonntag prägend in der grünen Idylle im Seekurpark der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. Beide farbigen Signale haben ihre besondere Wirkungsart:

Der orangefarbene Bagger ist der Vorbote des Beginns der Vorarbeiten für die Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim. Die Ausbaggerung des zugewachsenen zweiten Osterbergsees steht unmittelbar bevor. Am morgigen Montag werden die Arbeiten mit schwerem Gerät und reichlich Absperrgittern beginnen.

Die orangefarbene Lilienblüte mit den frischen Tropfen eines erfrischenden Morgenregens am heutigen Sonntagvormittag gehört zu den ansehnlichen Insignien des Seekurpark in einem Sektor, der demnächst ebenfalls seine natürlich Beschaulichkeit verlieren wird.

In dem Sektor wird ein niegelnagelneuer Sport- und Spielpark für die Halbjahres-Ausstellung "Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim" und die Zeit danach angelegt. Das Teilprojekt ist soeben offiziell ausgeschrieben worden. Bekanntlich werden alle investiven Maßnahmen von der Stadt Bad Gandersheim im Auftrag der Landesgartenbaugesellschaft ausgeschrieben. Nachzuverfolgen auf dem Ausschreibungsportal beim Landkreis Northeim. So hat es auf Nachfrage LaGa-Geschäftsführer Thomas Hellingrath bestätigt.
red/Fotos: Fis WMG













2.08.2020 • 11:46 Uhr

Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte - Mit Schreckschusspistole geschossen und Wodkaflasche geworfen

Am gestrigen Samstag, gegen 20 Uhr, kommt es zu einem Polizeieinsatz in der Eichendorffstraße in Peine. Auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses soll sich eine angetrunkene männliche Person aufhalten und mit einer Schreckschusspistole schießen. Aufgrund der Hinweise kann der 56-jährige Verursacher in seiner Wohnung angetroffen werden. Dieser zeigt sich den Beamten gegenüber aggressiv und wirft eine Wodkaflasche in deren Richtung. Diese verfehlt nur knapp den Kopf eines 22-jährigen Polizeibeamten. Bei dem nachfolgenden Zugriff leistet die Person weiter durch Schlagen und Treten Widerstand und wird in Gewahrsam genommen. Die eingesetzten Beamten werden nicht verletzt. Die Schreckschusspistole und ein weiterer nach dem Waffengesetz verbotener Gegenstand werden sichergestellt. Gegen den 56-jährigen wurden diverse Strafverfahren eingeleitet.ots











2.08.2020 • 11:40 Uhr

Clausthal-Zellerfeld/Okertalsperre: Bei Auffahrunfällen werden Kradfahrer schwer verletzt

Am gestrigen Samstag, gegen 13.30 Uhr, befährt ein 71-jähriger Krad-Fahrer aus Söllingen im Kreis Helmstedt die Landesstraße 517 von Clausthal-Zellerfeld in Richtung Schulenberg. Etwa auf Höhe der Abzweigung Festenburg übersieht er einen vor ihm verkehrsbedingt haltenden Pkw und kann nicht mehr rechtzeitig bremsen. Durch den Aufprall auf das Heck des Pkw wird der Kradfahrer schwer verletzt.

Ebenfalls am Samstag, gegen 16.40 Uhr, ereignet sich ein ähnlicher Verkehrsunfall auf der B498, Okertalsperre in Richtung Romkerhall. Hier fährt ein 53-jähriger Kradfahrer aus Bad Harzburg auf einen vor ihm verkehrsbedingt bremsenden Pkw in Folge zu geringem Abstands auf und verletzt sich dabei.

Beide Kradfahrer wurden nach rettungsdienstlicher Behandlung in umliegende Krankenhäuser verbracht.

Angetrunkener E-Bikerfahrer
reagiert zu spät: Kollision mit Auto

Ein weiterer Verkehrsunfall ereignete sich zudem am Samstag, gegen 10.20 Uhr auf der Adolph-Roemer-Straße in Clausthal-Zellerfeld. Hier fährt der 47-jährige Führer eines E-Bike aus Clausthal-Zellerfeld auf den vor ihm verkehrsbedingt haltenden Pkw eines 35-Jährigen auf. Beide Fahrzeugführer bleiben unverletzt, am Pkw entsteht leichter Sachschaden. Während der Unfallaufnahme wird bei dem Biker Atemalkoholgeruch wahrgenommen. Eine Messung der Atemalkoholkonzentration vor Ort bestätigt diesen Eindruck. Es wird eine Blutprobenentnahme angeordnet, die Weiterfahrt untersagt und eine entsprechende Strafanzeige gefertigt.ots











2.08.2020 • 11:22 Uhr

Hacker räumt 2000 Euro von Einbecker Unternehmenskonto

Die Einbecker Polizei berichtet soeben über einen Internetbetrugsverdacht und hat die Ermittlungen aufgenommen:
Am 28. Juli 2020, gegen 08 Uhr ,kam es zu einem Betrug zum Nachteil eines Einbecker Unternehmens. Ein unbekannter Täter buchte von dem Geschäftskonto des Unternehmens mit den rechtswidrig erlangten Kontodaten einen Geldbetrag von über 2000 Euro ab. ots










2.08.2020 • 11:15 Uhr

Jahrestag des Völkermordes an den Yeziden (3 August): Luftangriffe der Türkei machen die Rückkehr gefährlich

Gesellschaft für für bedrohte Völker: Fast 3.000 Yezidinnen und wohl hunderte Kinder noch in der Gewalt ihrer Entführer

Am morgigen Montag, den 3. August 2020, jährt sich der Beginn des fürchterlichen Völkermords an der yezidischen Glaubensgemeinschaft im Nordirak zum sechsten Mal. Im Sommer 2014 begann der sogenannte „Islamische Staat“ (IS) seine grausame Vernichtungskampagne. Männer und Jungen, die nicht zum Islam konvertieren wollten, wurden von den Terroristen ermordet. Über 6.000 yezidische Frauen und Mädchen wurden entführt, vergewaltigt und auf Sklavenmärkten verkauft.

Anlässlich des Jahrestags erinnern yezidische Vereine in Deutschland und der Welt an die Opfer des Genozids. „Wir gedenken am 3. August dem unfassbaren Leid, das sich vor sechs Jahren ereignete. Die Erinnerungen an die Massentötungen und Versklavungen erschüttern die Angehörigen immer noch. Auch heute ist die yezidische Gemeinschaft Vertreibungen und großen Unsicherheiten ausgesetzt“, erklärt Lina Stotz, GfbV-Referentin für ethnische, religiöse und sprachliche Minderheiten und Nationalitäten.

Hunderttausende yezidische Vertriebene warteten darauf, in ihre Heimat im nordirakischen Sinjar zurückkehren zu können. Seit sechs Jahren leben sie in Flüchtlingslagern. Doch eine Rückkehr wäre derzeit gefährlich: Erst im Juni flog die Türkei Luftangriffe auf die Region, angeblich gegen Stellungen der PKK. „Doch auch zivile Ziele wurden angegriffen, darunter Flüchtlingslager, in denen yezidische Vertriebene leben. Die Bombardierung von Genozid-Überlebenden gefährdet nicht nur diese: Sie stärkt auch den IS, der in der Region weiterhin aktiv ist“, so Stotz. Die irakische Regierung sowie die internationale Gemeinschaft müssten dringend für Sicherheit und Wiederaufbau in Sinjar sorgen, damit die Geflüchteten zurückkehren könnten. Die deutsche Regierung sei in der Pflicht, das Handeln der Türkei zumindest scharf zu verurteilen.

„Eine weitere Bürde für die Gemeinschaft ist, dass sich tausende Frauen und Kinder noch immer in IS-Gefangenschaft befinden“, erinnert Stotz. „Fast 3.000 Yezidinnen sind noch in der Gewalt ihrer Entführer. Dazu kommen wohl hunderte Kinder, die in Vergewaltigung gezeugt wurden. Diese Frauen und Kinder brauchen dringend Hilfe.“ Sie müssten in Sicherheit gebracht und humanitär sowie psychologisch versorgt werden. Auch hier sei die internationale Gemeinschaft in der Pflicht.

Doch es gebe auch Lichtblicke: „Die Strafverfolgung für den Genozid an der yezidischen Gemeinschaft läuft jetzt an. Der weltweit erste Gerichtsprozess zum Völkermord an der yezidischen Glaubensgemeinschaft begann im April 2020 am Oberlandesgericht in Frankfurt“, berichtet Stotz. red/fis










2.08.2020 • 11:12 Uhr

Rollerfahrer ohne erforderliche Fahrerlaubnis

Am Samstagnachmittag stellten Beamte des Polizeikommissariats Uslar bei einer Kontrolle einen Rollerfahrer fest, der ohne erforderliche Fahrerlaubnis unterwegs war. Gegen 16:15 Uhr wurde ein 19-jährigen Rollerfahrer aus der Gemeinde Wesertal auf der Kreisstraße 449 zwischen Wiensen und Bodenfelde angehalten kontrolliert. Bei der Verkehrskontrolle konnte der Rollerfahrer keine entsprechende Fahrerlaubnis vorweisen. Gegen ihn wurde eine Strafanzeige gefertigt und die Weiterfahrt untersagt. TH











2.08.2020 • 10:57 Uhr

Einbruchdiebstahl aus verschlossener Scheune

Tatort: Einbeck/Ortsteil Orxhausen. Tatzeit: 26.Juli 2020 bis 31Juli .2020

Im benannten Tatzeitraum drangen bislang unbekannte Täter in eine im Ortsbereich befindliche, verschlossene Scheune ein. Hierzu zerschlugen sie eine verschraubte Wellplatte welche als Fenster dient. Nachdem der/die Täter in die Scheune gelangt waren entwendeten sie ein Multifunktionswerkzeug der Marke Bosch im Wert von ca. 200 Euro. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Bad Gandersheim unter der Telefonnummer : 05382/919200 entgegen.ots











1.08.2020 • 21:37 Uhr

Autodieb flüchtet über die A2 und liefert sich wilde Verfolgungsjagd mit Polizei - Am Ende zwei Festnahmen

Die Autobahnpolizei kontrollierte zunächst einen Q5 auf er A2 in Höhe der Abfahrt Flughafen. Hierbei konnten sie schnell feststellen, dass der PKW entwendet wurde. Der Fahrer ließ sich widerstandslos festnehmen. Kurz danach fuhr ein weiterer Q5 auf der A2 in Richtung Osten. Auch dieser PKW sollte kontrolliert werden. Erst reduzierte der Fahrer die Geschwindigkeit, um vorzutäuschen, dass er den Weisungen der Polizei Folge leistet, beschleunigte dann aber. Zusammen mit Kollegen des Polizeikommissariats Nord nahmen die Beamten der Autobahnpolizei die Verfolgung auf. Hierbei erreichte das flüchtende Fahrzeug Geschwindigkeiten von bis zu 250 km/h und überholte teilweise auf dem Standstreifen.

Während der Flucht durch Sachsen-Anhalt wurden die Beamten durch drei weitere Funkwagen aus dem Bereich Magdeburg unterstützt. In Eilsleben verließ der Q5 die Autobahn. Kurze Zeit später wurde der PKW in der Ortschaft Ursleben aufgefunden. Der Fahrer hatte den Audi verlassen und war zu Fuß weitergeflüchtet. Nach kurzer Suche konnte er durch Beamte des Polizeikommissariats Nord in einem Gebüsch aufgefunden und festgenommen werden.

Die Beschuldigten werden nun dem Haftrichter vorgeführt. Ein Ergebnis stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

Die Polizei bittet Zeugen, und insbesondere Verkehrsteilnehmer, die durch das flüchtende Fahrzeug gefährdet wurden, sich bei der Autobahnpolizei zu melden (0531/476-3715). ots











1.08.2020 • 21:27 Uhr

Zwei schwerverletzte Motorradfahrer nach Verkehrsunfällen in Schellerten und Sehlem - Polizei lobt Ersthelfer/innen

Am heutigen Samstag,um 11:30 Uhr, ist es auf der Kreuzung der Berliner Straße (B1) in Schellerten (kreis Hildesheim) zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein 63-Jähriger Hildesheimer befuhr mit seinem Motorrad die Berliner Straße in Richtung Kemme. Im Bereich des Kreuzungsbereiches Über der Wasserfurche / Sandkuhle überquerte ein 36-Jähriger Hannoveraner mit seinem Audi die Kreuzung. Hierbei übersah er womöglich den von rechts kommenden und bevorrechtigten Motorradfahrer. Der Motorradfahrer erlitt durch die Kollission unter anderem eine schwere Beinverletzung und wurde durch einen Rettungswagen in ein Hildesheimer Krankenhaus verbracht. Die Feuerwehr Schellerten beseitigte die Fahrbahn von den austretenden Betriebsstoffen. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt.ste

Dann heute, zwei Stunden später, exakt um 13:55 Uhr, ist es im Einmündungsbereich der L490 / L489 in Lamspringe ebenfalls zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Eine 52-Jährige Lamspringerin ist mit ihrem Opel aus Sehlem kommend links in Richtung Harbansen abgebogen. Hierbei übersah sie womöglich einen aus Richtung Adenstedt entgegenkommenden und bevorrechtigten Motorradfahrer. Der 32-Jährige Braunschweiger erlitt durch den Zusammenstoß schwere, aber keine lebensbedrohlichen, Verletzungen und wurde ebenfalls in ein Hildesheimer Krankenhaus verbracht. Auch die Pkw-Führerin verletzte sich leicht. Die Unfallstelle wurde aufgrund massiv austretender Betriebsstoffe beider Unfallfahrzeuge durch die Feuerwehr Sehlem und anschließend durch eine Spezialreinigungsfirma gereinigt. Die Fahrbahn war zwischenzeitlich zur Unfallaufnahme und Reinigung vollgesperrt. Auch hier waren beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit und wurden durch ein Abschleppunternehmen zum Betriebshof verbracht.

Besonders hervorzuheben ist, dass bei beiden Unfällen sofort Ersthelfer zur Unfallstelle eilten und die Unfallbeteiligten betreuten sowie den Verkehr regelten. ots











1.08.2020 • 21:24 Uhr

Drama auf der B 4: Motorradfahrer (33) durch umstürzenden Lkw getötet

Die Polizei in Goslar berichtet soeben:
Am gestrigen Freitagnachmittag, gegen 15.05 Uhr, befuhr der 35-jährige Fahrer einer Cremlinger Spedition mit seinem Kfz-Transporter, bestehend aus der Zugmaschine Daimler-Chrsysler 1841 L mit WF-Kennzeichen und dem mit Neufahrzeugen beladenen Sattelauflieger Kaessbohrer mit WF-Kennzeichen, die B 4 von Torfhaus in Fahrtrichtung Bad Harzburg.
Aus bislang unbekannter Ursache geriet er dabei unterhalb der Marienteichbaude mit dem Gespann ins Schleudern und kippte mit diesem schließlich auf die rechte Seite.

Dabei erfasste er einen auf dem rechten Fahrstreifen befindlichen 33-jährigen Motorradfahrer aus Schweden, der unter dem Anhänger begraben wurde und tödliche Verletzungen erlitt.
Besonders tragisch ist die Tatsache, dass dessen ihn begleitender ebenfalls motorradfahrender 64-jähriger Vater, der sich in diesem Bereich auf einer Urlaubstour gemeinsam mit seinem Sohn befand und bereits ein kurzes Stück vorgefahren war, den Vorfall mit ansehen musste.
Er wurde in der Folge von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kriseninterventionsteams (KIT) des Landkreises Goslar, der Fahrer des Lkw-Gespanns durch Firmenangehörige betreut.
Die Zugmaschine und der Sattelauflieger wurden nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig - und wie in solchen Fällen üblich - zwecks technischer Untersuchung zunächst sichergestellt, zudem ein Unfallgutachter zur Unfallstelle entsandt.

Die Ermittlungen, an denen sich u.a. auch der Verkehrsunfalldienst Hannover und die Besatzung eines Hubschraubers der Polizei Niedersachsen beteiligten, dauern derzeit noch an, alle Beteiligten stehen verständlicherweise noch unter Schock.
Weitergehende Angaben, insbesondere zur konkreten Unfallursache und Höhe der Schadenssumme, sind daher zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich.
Die B 4 wurde im Rahmen der komplexen Unfallaufnahme und der umfangreichen Bergungs- und Strassenreinigungsarbeiten für ca. elf Stunden in beide Richtungen voll gesperrt.ots










1.08.2020 • 16:51 Uhr

Die Corona-Krise: Rettet die Märkte! Schau- und Aussteller, Marktbeschicker und Imbissstandbetreiber in massiven Existenznöten

Seit fast einem halben Jahr sind ganze Wirtschaftsbranchen brutal von der Corona-Krise getroffen. So zum Beispiel die Gilde der Schausteller und Marktbeschicker, Betreiber von Imbissständen und Belustigungen auf Stadtfesten, Märkten, Jahrmärkten und ähnlichen Volksfestevents. Leidtragende dieser anhaltenden Krise gibt es bereits in Südniedersachsen bis hinein in die Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. "Hier brechen Existenzen zusammen.", kommentiert ein Branchenkenner die fast ausweglose Lage.

Seit Monaten haben diese Betroffenen keinen Euro Umsatz mehr. Massenveranstaltungen sind vom Staat verboten. In Bad Gandersheim sind alle Stadtfeste einschließlich der Gandersheimer Domfestspiele abgesagt. Hilfszahlungen und Überbrückungsgelder müssen bei den Behörden beantragt werden. Unterstützungen dauern vom ersten Antrag bis zur Auszahlung von Geldbeträgen unendlich lange oder werden gar nicht gewährt. In der Region haben sich engagierte Menschen gefunden, die den notleidenden Marktbeschickern und Imbissstandbetreibern so gut es geht unter die Arme greifen.

Es ist deswegen nicht verwunderlich, dass die Betroffenen jetzt selbst aktiv werden. In ersten Demonstrationen haben sie auf ihre katastrophale Lage aufmerksam gemacht. Unter dem Motto "Rettet die Märkte!" wollen sie sich Gehör verschaffen. Was die Situation für die Schausteller und Marktbeschicker verstärkt ist die traurige Tatsache, dass sie bei politisch Verantwortlichen kaum Gehör finden. "Wir haben keine mächtige Lobby. Also werden unsere Anliegen und Bedeutung nicht ernst genommen", meint ein regionaler Betreiber mehrerer Fahrgeschäfte und Imbissständen. "Wir stehen vor dem Aus, wenn es bald keine spürbare Hilfe für unser Unternehmen gibt", stellt der Unternehmer resigniert fest. "Uns bleibt jetzt nur noch der Protest!"










1.08.2020 • 16:11 Uhr

Dankelsheim: Auch bei Milchbauer Koch sind die Kühe Dank der Bürste sauber und ruhig

Bei der jüngsten Dorfvisite von Bürgermeisterin Schwarz erhielt das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group Einblicke in einen der fünf Vollerwerbsbetriebe in Bad Gandersheims Ortsteil Dankelsheim. Bei Milchbauer Koch dann eine spannende Entdeckung: Eine Kuhbürste der Firma DeLaval. "Gut für meine Tiere", so der engagierte Landwirt. Als wir in den offenen Stall hinschauen dürfen lässt sich gerade ein Kuh bürsten.

Bei der weiteren Recherche erfahren wir von der schwedischen Herstellerfirma, die Maschinen für das Tierwohl auf Bauernhöfen erfindet, entwickelt und bis ins südniedersächsische Dankelsheim vertreibt, ergänzende Informationen.

In einem Beitrag zitiert das Unternehmen DeLaval die Familie Baldauf im Landkreis Oberallgäu, die dort 70 Milchkühe auf ihrem Hof hält, mit folgenden News:

Die Tiere mögen nicht nur den Melkroboter sondern auch die Kuhbürsten. Auf dem Hof der Familie Baldauf gibt es zwei Kuhbürsten, eine im Stall und eine in einer überdachten Freifläche. „Sie lassen sich manchmal bis zu zehn Minuten lang bürsten. Das ist gut für mich, weil die Tiere dadurch sauber und ruhig bleiben“, so Bernhard Baldauf. „Und glückliche Kühe produzieren mehr Milch. So einfach ist das.“ Die Forschung stützt Herrn Baldaufs Beobachtungen. Laut einer Untersuchung der Cornell University* lieferten Kühe in einem Stall mit Schwingbürste im Vergleich zu einer Kontrollgruppe in einem Stall ohne Kuhbürste bis zu einem Kilogramm mehr Milch pro Tag. „Das spart mir viel Zeit, weil ich sie nicht von Hand bürsten muss. Außerdem reduzieren die Bürsten die Anzahl der Verletzungen, weil sich die Kühe nicht mehr an scharfen Gegenständen kratzen müssen“, erklärt Bernhard Baldauf. red/Foto/Video: Fis WMG










1.08.2020 • 15:32 Uhr

Nach Lagerfeuer in Wolperode: Freiwillige Feuerwehren verhindern Schlimmeres - Warnung vor Vegetations- und Waldbränden

Die Ortsfeuerwehr Wolperode und die Stützpunktfeuerwehr Altgandersheim wurden am heutigen Samstag, 1.August 2020, um 10:25 Uhr ,zur Kontrolle einer Brandstelle im Wald von Wolperode gerufen. Dabei hat sich wieder gezeigt, wie wichtig es ist, eine Brandschutzerziehung genossen zu haben oder wie in diesem Fall Mitglied in der Feuerwehr zu sein. Denn ein Mädchen aus der Kinderfeuerwehr Heberbörde hat den Brand entdeckt und sofort ihren Eltern Bescheid gegeben. So wurde bestimmt Schlimmeres verhindert.

Einsatz FF Wolperode - Kontrolle nach Brand auf dem Gelände des Grillplatzes Mergelkuhle im Bereich Schanze oberhalb von Wolperode.

Hier hatten Jugendliche die Nacht am Lagerfeuer verbracht und Rauch war am Morgen noch sichtbar. Eigene Löschversuche führten nicht zum Erfolg. Hierauf wurden die OF Wolperode und die Stützpunktfeuerwehr Altgandersheim alarmiert. Die Feuerstelle wurde mit der Wärmebildkamera kontrolliert und nochmals mit reichlich Wasser abgelöscht. Den Jugendlichen war im Nachgangs klar, wie gefährlich offenes Feuer, Grillen oder Rauchen im Wald sein kann. Nach gut einer Stunde war der Einsatz beendet.

Die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim weisen nochmals auf die besonderen Gefahren eines Vegetations- oder Waldbrandes bei dieser Trockenheit hin. Bitte nicht in Feld und Wald Rauchen, Grillen oder offenes Feuer entfachen und sofort die Feuerwehr über die 112 rufen, wenn ein Feuer oder auch Rauch gesichtet werden.

Im Einsatz waren die OF Wolperode TSF und MTW 1/9, die Stützpunktfeuerwehr Altgandersheim HLF 20 und Privatfahrzeug 1/10 und der Stadtbrandmeister mit Kommandowagen. red/ rß/Fotos: Kai-Uwe Roßtock















1.08.2020 • 13:33 Uhr

Zahl der Woche: 61 Prozent unseres Trinkwassers …wird aus dem Grundwasser gewonnen.

Jährlich werden in Deutschland rund 5,4 Milliarden KubikmeterWasser für die öffentliche Wasserversorgung gefördert. Mit dieser Menge ließen sich mehr als zwei Millionen olympische Schwimmbecken füllen. Der Großteil des Wassers ist mit einem Anteil von 61 Prozent Grundwasser (3,3 Mrd. m3). Oberflächenwasser, also Wasser aus stehenden und fließenden Gewässern wie Seen, Talsperren und Flüssen, hat einen Anteil von 32 Prozent (1,7 Mrd. m3). Rund 7 Prozent des geförderten Wassers ist Quellwasser (0,4 Mrd. m3). Die hervorragende Qualität des Trinkwassers in Deutschland bestätigt das Umweltbundesamtes regelmäßig durch die Bewertung mit der Note „sehr gut“.

„Fast zwei Drittel unseres Trinkwassers stammt aus dem Grundwasser. Das macht es besonders wichtig, diese Wasserressourcen zu schützen, zum Beispiel vor Nitrateinträgen durch die Düngung in der Landwirtschaft oder Spurenstoffen“, sagt Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser. „Jede Verschmutzung von Wasserressourcen führt am Ende dazu, dass uns weniger Grundwasser zur Verfügung steht. Gerade in Anbetracht der zunehmenden Dürreperioden ist das problematisch. Dementsprechend hoch ist der Stellenwert, den der Gewässerschutz genießen sollte. Intakte Ökosysteme speichern Kohlenstoff, bieten Lebensräume und sind die Grundlage der Artenvielfalt. Einträge von Spurenstoffen und Nährstoffen wie Nitrat gilt es entsprechend dem Vorsorgegrundsatz bereits an der Quelle zu minimieren.“ red/

Das Bild dokumentiert einen Pumpbrunnen auf dem Friedhof in Seboldshausen; er speist sich aus Grundwasser. Foto/Video: Fis WMG










1.08.2020 • 13:19 Uhr

Studie zu Rassismus bei der Polizei notwendig, sagt evangelischer Cheftheologe Rekowski

Der evangleische Präses Manfred Rekowski hält eine wissenschaftliche Untersuchung für notwendig, die sich mit strukturellem Rassismus bei der Polizei beschäftigt. "Hier sollten wir nicht nur über gefühlte Situationen, sondern über Fakten sprechen können", sagte der leitende Theologe der Evangelischen Kirche im Rheinland dem Evangelischen Pressedienst (epd). "Ich finde es nicht besonders hilfreich, dass der Innenminister an dieser Stelle so blockt."

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) lehnt eine Studie über Personenkontrollen nur aufgrund der Hautfarbe oder anderer äußerlicher Merkmale, sogenanntes Racial Profiling, ab. Rekowski indes riet zu einem offensiven Umgang mit entsprechenden Vorwürfen. Er betonte zugleich, Rassismus sei ein gesamtgesellschaftliches Phänomen, deshalb sollte diese Frage nicht auf die Polizei eingeengt werden: "Eine Analyse vorzunehmen, um zu klären, wo wir als Gesellschaft besonders anfällig und gefährdet sind - das bringt uns weiter."

Dagegen hält der 62-jährige Theologe nichts davon, im Zuge der Rassismus-Debatte Straßen umzubenennen. "Ich würde nicht den Versuch unternehmen wollen, unsere Geschichte klinisch zu reinigen", sagte er. "Man muss im Straßenbild und an Straßennamen auch wahrnehmen können, welche Haltungen und Einstellungen früher bei uns prägend waren." Die Kolonialgeschichte mit ihren "unsäglichen Nebenwirkungen" habe es gegeben, und sie finde ihren Niederschlag auch in Straßenbezeichnungen. Diese Namen müssten aber eingeordnet und interpretiert werden.

Rekowski räumte ein, dass auch die Kirche mehr Vielfalt und kulturelle Öffnung brauche: "Unsere Innenstädte sind ziemlich bunt, das bildet sich so in unseren Gemeinden und Leitungsorganen zu selten ab. Wir beschränken uns häufig auf unsere angestammten Milieus." Deshalb gelte es, offener, aktiver und fantasievoller als bislang auf die "Menschen vor unserer Haustür" zuzugehen. epd-Gespräch: Ingo Lehnick










1.08.2020 • 13:13 Uhr

Jäger, Grüne und die AfD: Die Bundestagsabgeordneten Kestner und Hampel beziehen Stellung

In einer aktuellen Presseverlautbarung setzen sich die Bundestagsabgeordneten Jens Kestner (Nordheim) und Armin-Paulus Hampel (Hannover) mit einem Bericht der Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA) auseinander. In der Mitteilung heißt es u.a. "Die Zeitung berichtete am 26. Juli 2020 über eine von den Grünen konstruierte Verbindung zwischen rund 65.000 Jägern im Land Niedersachsen und „verabscheuungswürdigsten extremistischen Verbrechen, beispielsweise aus dem Umfeld der Mörder von Walter Lübcke“, wie dies ein Jäger aus Gieboldehausen im Landkreis Göttingen beklagt. Derzeit reichen für Jäger zum Erhalt oder zur Verlängerung ihrer Jagdscheine Selbstauskünfte, die im Nachhinein vom Verfassungsschutz in einer Regelabfrage überprüft werden. Die Grünen fordern, dass grundsätzlich der Verfassungsschutz durch „Tiefenanalyse“ entscheidet, ob ein Jäger jagen darf oder nicht. Niedersächsische Jäger sehen sich unter Generalverdacht gestellt, zumal die Grünen durch die bisherige Umsetzung des § 5 Abs. 2 und 3 WaffG andeuten, dass „...damit gefährlichen Verfassungsfeinden der Zugang zu Jagdwaffen erleichtert werde.“
Armin-Paulus Hampel: „Wer aus allen Rohren auf Spatzen schießt, ist nicht grün, sondern blutrot! Worum geht es den Grünen wirklich? Um das Kaltstellen politischer Gegner! Und die niedersächsische Jägerschaft sind Gegner für die Grünen, denn Jäger stehen für den traditionellen Erhalt unserer Umwelt - ohne jegliche politische Ideologie. Wie also reagieren die Grünen? Sie rufen nach dem Verfassungsschutz, der immer hilfreich zur Seite steht, wenn Grün darum bittet. Mir persönlich tut es leid, dass nun die Jägerschaft, die überhaupt keine Berührungspunkte mit der AfD hat, zum erklärten Feind der Grünen geworden ist. Leider erleben die Jäger nun, was die AfD auch erlebt und was es heißt, politischen Ideologien geopfert zu werden. Gelebte Tradition und der Schutz von Natur und Tierwelt steht den wirklichen Zielen der Grünen entgegen!“ meint Hampel.
Jens Kestner: „Die Grünen stellen rund 65.000 Jäger unter Generalverdacht, produzieren eine Verbindung zwischen bewaffneten Extremisten und Menschen, die mit ihrem Beruf Natur, Umwelt und Tiere schützen und hegen. Inzwischen läuft in Deutschland ein brisantes Szenario ab, das alle „unliebsamen“ Gegner grüner Ideologien kaltstellen soll. Die Polizei wird bereits von Grünen und Roten verdächtigt, in Teilen „latent rechtsextrem“ zu sein. Wieso? Weil die Polizei Staatsgewalt ausübt! Nun sind es Jäger, die zu Bauernopfern werden sollen, nachdem man mit Hilfe des Verfassungsschutzes den politischen Gegner AfD erfolglos eliminieren wollte. Dass der grüne Ex-Agrarminister Meyer es „peinlich und gefährlich“ nennt, wenn der Verfassungsschutz nicht ab sofort jeden Jäger auf seine Grundgesetztreue überprüft, heißt im Umkehrschluss, dass die Grünen Jäger für gefährlich halten. Dies wiederum halte ich für brandgefährlich, denn Freiheit und Demokratie gehen offenbar mit grünen Vorstellungen nicht konform!“ konstatiert Kestner. red











1.08.2020 • 12:57 Uhr

Mitten in der Corona-Krise: Friseurmeisterin Christina Schönfeld hat es geschafft! Viele Gratulationen! Heute strahlende Saloneröffnung in Einbeck-Kreiensen

Mit einem starken Auflauf von zahlreichen Gratulanten/innen läuft am heutigen Samstag, 1.August 2020, in Einbeck-Kreiensen die Eröffnung des neuen Friseursalons von Friseurmeisterin Christina Schönfeld an. Zu den ersten Gratulanten gehörte Kreiensens Ortsbürgermeister Axel Ambrosy. Er voller Lob: „In der Corana-Krise diese Unternehmensgründung finde ich mutig und toll!“, sagte er, gratulierte und übergab namens des Ortsrates einen Blumenstrauß und eine Glückwunschkarte. Open Air gab es für alle Gäste bei strahlendem Sonnenschein einen Imbiss und coole Getränke.
red/Fotos/Video: Fis WMG














1.08.2020 • 10:18 Uhr

Vermisstes 10-jähriges Mädchen mit dem "NASA"-T-Shirt

Seit gestern Freitag, 31.Juli 2020, 13:15 Uhr, wird die 10-jährige Julina Sophie Lehr aus Baunatal vermisst. Sie wurde zuletzt in Kassel, im Bereich der Herkulesstrasse gesehen. Seitdem ist sie verschwunden.

Die Vermisste ist 164 Zentimeter groß, hat schulterlange, dunkelblonde Haare und ist schlank. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens trug sie eine schwarze Leggins und ein weißes T-Shirt mit blauem Aufdruck mit der Aufschrift "NASA".

Wer Hinweise zum Aufenthaltsort der Julina Sophie Lehr geben kann, wird gebeten, sich bei der Kasseler Polizei unter Telefon: 0561-9100 zu melden.ots/Foto: Polizei










1.08.2020 • 10:15 Uhr

75-jähriger Autofahrer übersieht Radlerin und kollidiert mit ihr auf Radweg: Frau schwerverletzt

Die Polizei in Höxter berichtet soeben:
Am gestrigen Freitag, , 10:57 Uhr, ereignete sich in Höxter auf der Brenkhäuser Straße ein Verkehrsunfall. Ein 75jähriger Autofahrer, der den Parkplatz eines Supermarktes verlassen und nach rechts abbiegen wollte, stieß mit einer Radfahrerin zusammen. Die 55-jährige Frau befuhr die Brenkhäuser Straße von der B64 aus Richtung Berliner Platz stadteinwärts und befand sich dabei auf dem stadtauswärts führenden Radweg. Durch den Zusammenstoß mit dem VW-Golf kam die Frau zu Fall und verletzte sich. Vor Ort wurde die Radfahrerin vom Notarzt erstversorgt und anschließend in das Krankenhaus Höxter gebracht. Dort wurde sie stationär zur weiteren ärztlichen Versorgung aufgenommen. An dem VW-Golf entstand ein Schaden im rechten Frontbereich. Auch am Fahrrad entstand ein Sachschaden. /ell










1.08.2020 • 10:07 Uhr

Für Corona finanziell geschädigte Betriebe: Überbrückungshilfe des Bundes wird ab jetzt ausgezahlt

Ab jetzt wird an Unternehmen in Niedersachsen die Überbrückungshilfe des Bundes für durch die Corona-Pandemie bedingte finanzielle Ausfälle ausgezahlt. Die erste Zahlung ist heute problemlos erfolgt.

Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann: „Wir haben es geschafft, das Folgeprogramm des Bundes übergangslos auszahlbar zu machen. Dadurch können wir den KMU weiter durch die Krise helfen. Die erste Zahlung ist bereits angewiesen.“

Kleine und mittlere Unternehmen aller Branchen können die Überbrückungshilfen über ihren jeweiligen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer beantragen. Diese prüfen sowohl die geltend gemachten Corona-bedingten Umsatzeinbrüche als auch die Fixkosten und beantragen dann die Überbrückungshilfe über eine gemeinsame Antragsplattform.

Wie hoch die Soforthilfen ausfallen, richtet sich nach den betrieblichen Fixkosten und der Höhe des Umsatzrückgangs pro Monat im Vergleich zu dem des Vorjahres. Bei zwischen 40 und 50 Prozent Umsatzrückgang beträgt die Soforthilfe 40 Prozent der Fixkosten. Bei zwischen 50 und 70 Prozent Rückgang sind es 50 Prozent der Fixkosten und bei mehr als 70 Prozent sind es 80 Prozent der Fixkosten. Maximal beträgt die Überbrückungshilfe hier 50.000 Euro pro Monat für maximal drei Monate.

Bei den Fixkosten sind unter anderem Mieten und Pachten, Finanzierungskosten, weitere feste Ausgaben, Kosten für Auszubildende und Grundsteuern förderfähig. Kosten für Personal, das nicht in Kurzarbeit geschickt werden kann, können mit einer Pauschale von 10 Prozent der Fixkosten geltend gemacht werden. Das Niedersächsische Wirtschaftsministerium hat sich beim Bund für eine stärkere Berücksichtigung der Personalkosten eingesetzt. fis











1.08.2020 • 10:02 Uhr

Versuchte Ladendiebstähle mit hohem Warenwert

Die Polizei in Goslar berichtet soeben:
Bereits am Donnerstag gegen 19:30 Uhr versuchten zwei weibliche Personen in einem Langelsheimer Markt in der Lange Straße Waren von insgesamt etwa 800 Euro zu stehlen. Durch eine aufmerksame Zeugin wurden die Täterinnen misstrauisch. Eine ließ ihren gefüllten Einkaufswagen im Markt zurück und verließ ihn über den Eingangsbereich. Die andere Täterin konnte an der Kasse ihren Einkauf nicht bezahlen. Die flüchtige Täterin wurde noch auf dem Parkplatz des Marktes in einem PKW aufgenommen, in dem bereits zwei männliche Personen saßen. Es wird um Hinweise zu der flüchtigen Person und zu dem PKW gebeten. Polizeistation Langelsheim, 05326 / 97878-0. ots










1.08.2020 • 09:55 Uhr

Theologen diskutieren über ein heikles EKD-Zukunftspapier - "Es entsteht ein kirchliches Ruinenfeld"

Das kürzlich veröffentlichte Zukunftspapier der evangelischen Kirche hat eine Debatte unter Theologen ausgelöst. In dem Papier komme Gott nur noch als "Chiffre" für ein ethisch-humanitäres Programm vor, "das sich auch ganz säkular vertreten lässt", kritisierte der Wiener Theologe Ulrich Körtner. Das traditionelle Gemeinde- und Gottesdienstleben werde "im Geiste moderner Unternehmensberatung einer Kosten-Nutzen-Rechnung unterzogen". Der ehemalige Direktor des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Gerhard Wegner, bemängelte eine mangelnde Präzision des Textes.

Nach Wegners Lesart streben die Autoren des Dokuments die Preisgabe der ortskirchlichen Gemeindestruktur der Kirche an. "Sollte es tatsächlich so kommen, so entsteht nicht mehr Vielfalt, sondern ein kirchliches Ruinenfeld aus verlassenen Dorfkirchen und verkauften Pfarrhäusern", schreibt der evangelische Theologe, der vor gut einem Jahr als Direktor des Sozialwissenschaftlichen Instituts in Hannover in den Ruhestand ging, in der evangelischen Zeitschrift "zeitzeichen" (online). Man müsse kein dogmatischer Verteidiger der Ortskirchengemeinden sein, um ihre Bedeutung für die Existenz der Kirche anzuerkennen. "Und wenn es heißt, dass man sich in Zukunft stärker auf die Glaubensweitergabe und das Zugehörigkeitsgefühl konzentrieren will, dann geht dies nur mit den Ortskirchengemeinden zusammen."

Unter dem Titel "Kirche auf gutem Grund" hat die EKD Ende Juni elf Leitsätze veröffentlicht. Angesichts schwindender wirtschaftlicher Ressourcen und zunehmender gesellschaftlicher Säkularisierung soll das Papier die Basis der Diskussion und Entscheidungsfindung für die Zukunft der evangelischen Kirche sein. In dem Dokument heißt es wörtlich: "Parochiale Strukturen werden sich wandeln weg vom flächendeckenden Handeln hin zu einem dynamischen und vielgestaltigen Miteinander wechselseitiger Ergänzung." Parochie meint die regionale Struktur einer Kirche, im engeren Sinn die Gliederung in Gemeinden. epd










1.08.2020 • 09:41 Uhr

Edeka gibt grünes Licht: Reinungsannahme wieder im E-Center direkt - Fingerhut vergrößert sich

Aref Zeineddine, Betreiber der Änderungsschneiderei Fingerhut im E-Center Bad Gandersheim, hat jetzt offiziell bestätigt, dass er sein Geschäftsmodell in dem Discounter ausweiten darf. Mit der EDEKA in Minden ist vereinbart, dass der Schneiderspezialist ab September 2020 in die Räumlichkeit der ehemaligen Schuhreperatur einziehen wird. "Hier werde ich dann neben meiner Schneiderei auch die Reinigungsannahmestelle für das Unternehmen KARO und die Paketannahme für den Lieferdienst HERMES einrichten", erklärt Aref Zeineddine. Damit hat er wieder ein größeres Aktionsfeld für seine Dienstleistungen. Außerdem ist es von entscheidendem Vorteil, sein Service direkt im Markt neben dem Zeitschriften- und Zigarettenkiosk anbieten zu können. "Ich bin darüber sehr glücklich und dankbar, dass die EDEKA das nun ermöglicht hat!"
red/Fotos: Fis WMG














1.08.2020 • 09:26 Uhr

Ferienpass 2020 Bad Gandersheim aktuell: Varieté - Show heute in Bad Gandersheim - Kindertheater im Kurpark mit dem Magier Andy Clapp

Der Magier selbst hat sich angesagt: Andy Clapp in Bad Gandersheim. Am heutigen Samstag kommt er. In den Kurpark. In der Konzertmuschel hat der Zauberer, Künstler, Entertainer und Spaßmacher seinen ganz großen Auftritt. Angesagt ist eine "Mini Varieté Show". Sie wird von der Stadtjugendpflege Bad Gandersheim im Rahmen der Ferienpassaktionen 2020 angeboten. Und was wird im Kurpark passieren? "Eine Show, gestrickt mit herrlichen Splapsticks und feinem britischem Humor, für die ganze Familie", so hat es Stadtjugendpfleger Gunnar Ude für heute Nachmittag im Kurpark angekündigt. Die Show beginnt um 17 Uhr. Andy Clapp verbindet Entertainment, Comedy, Jonglage und jede Menge Zauberei zu einer lebhaften und zauberhaften Show. Eintritt ist frei. Hygieneabstände sind einzuhalten. Es stehen Stühle bereit!
red










1.08.2020 • 09:11 Uhr

Uslar: Polizei ertappt gleich zweimal Fahrzeugführer ohne Führerscheine

Am gestrigen Freitagnachmittag stellten Beamte des Polizeikommissariats Uslar zwei Fahrzeugführer fest, die jeweils ohne Führerschein ein Kraftfahrzeug geführt haben. Gegen 16:15 Uhr wurde ein 26-jähr. Pkw-Führer aus einem Uslarer Ortsteil kontrolliert, der keine entsprechende Fahrerlaubnis vorweisen konnte. Kurze Zeit später gegen 16:30 Uhr konnte ein 59-jähr. Mann aus Bodenfelde als Führer eines Kleinkraftrades den Beamten ebenfalls keine gültige Fahrerlaubnis vorlegen. In beiden Fällen wurde eine Strafanzeige gefertigt und die Weiterfahrt untersagt.TH











1.08.2020 • 09:08 Uhr

Einbruchdiebstahl auf Motorsportgelände

Im Zeitraum von vergangenen Mittwoch bis zum gestrigen Freitag, drangen laut Angaben der Polizei in Northeim von heute unbekannte Täter in einen Übersee- und einen Bürocontainer ein. Es wurde Handwerkszeug und ein Strominverter entwendet. Es entstand insgesamt ein Schaden von mehr als 1000 Euro. Hinweise hierzu nimmt die Polizeiinspektion Northeim entgegen.bit










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