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31.08.2020 • 23:08 Uhr

Und wieder heulen heute Abend die Sirenen in Einbeck: Im Rittieröder Wald an der K 522 brennt ein riesiges Holzlager lichterloh- Feuerwehren im Großeinsatz- Weitere irre Feuerprovokation ausgerechnet nach Lührig-Statement

Es ist beängstigend was sich derzeit in der Region Einbeck abzuspielen scheint: Ein Brandstifter narrt Feuerwehren, Polizei und die irritierte Öffentlichkeit. Soeben wird ein weiteres Schadensfeuer offiziell bestätigt. Sireenarlarm hat die Menschen in Einbeck erneut erschreckt. Ersten Informationen nach ist eine Feuer habe Rittierode gemeldet worden. Dort soll in einem Waldstück nahe der Kresstraße 522 von Salzderhelden nach Rittierode ein riesiger Holzhaufen aus unerfindlichen Gründen in Flammen stehen. Erste Vermutungen: Wieder eine Brandstiftung. Fakt ist auch, dass Freiwillige Feuerwehren einen Großeinsatz fahren.

Zu den Einsatzkräften, die in Marsch gesetzt sind beziehungsweise bereits am Brandherd eingetroffen sind, gehören die Wehren aus Rittierode, Salzderhelden, Einbeck, Kreiensen und Greene. Erst am Wochenende hatte der "unheimliche Brandstifter von Einbeck" in der Region mehrere Brände gelegt.

Ausgerechnet heute, als Polizeipräsident Lührig in Göttingen eine Intensivierung der Ermittlungsarbeit dem Brandstifter androhte, fühlte sich der Unbekannte zu einer weiteren irren Feuerprovokation veranlasst. In Ermittlerkreisen ist man derzeit offensichtlich völlig ratlos, wie dem Brandstifter beizukommen ist.
red
Wir berichten weiter.










31.08.2020 • 19:12 Uhr

Anerkennungsquote im Kirchenasyl weiter gering - Aktuell 543 Flüchtlinge im Kirchenasyl


Kirchenasyle haben auch in diesem Jahr bislang selten mit der Anerkennung eines Härtefalls geendet. Wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) auf Nachfrage mitteilte, wurde in rund drei Prozent der von Januar bis Ende Juli entschiedenen Fälle eine "außergewöhnliche Härte" festgestellt. Diese Verfahren endeten mit dem sogenannten Selbsteintrittsrecht. Das bedeutet, dass die Betroffenen in Deutschland bleiben können. Inhaltlich entschieden wurde den Angaben zufolge bis Ende Juli über 108 Kirchenasyle. Aktuell befinden sich über 540 Flüchtlinge im "Schutz" eines Kirchenasyls.

Dem Bundesamt wurden nach eigenen Angaben in diesem Jahr 169 Fälle von Kirchenasyl mit insgesamt 241 Personen gemeldet, die einen sogenannten Dublin-Bezug hatten. Das bedeutet, dass ein anderer EU-Staat eigentlich zuständig wäre. Hinzu kamen laut Bamf acht weitere Kirchenasyle, die keinen Dublin-Bezug hatten.

Neue Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts

Für 125 der Dublin-Fälle seien von den Kirchengemeinden Dossiers eingereicht worden, wie es zwischen dem Staat und den Kirchen vereinbart wurde. Neben den Selbsteintritten in rund drei Prozent der Fälle haben sich laut Bundesamt weitere drei Prozent der Fälle auf andere Art erledigt, etwa weil die sogenannte Überstellungsfrist abgelaufen ist.

Nach dieser Frist kann ein Asylsuchender nicht mehr in den anderen EU-Staat zurückgeschickt werden. Diese Frist liegt regulär bei sechs Monaten. Die Innenminister von Bund und Ländern hatten allerdings 2018 beschlossen, dass die Frist für Dublin-Fälle im Kirchenasyl auf 18 Monate heraufgesetzt werden kann. Möglich ist das nach EU-Recht, wenn ein Flüchtling als "flüchtig" gilt.

Inzwischen steht allerdings infrage, ob das bei Fällen von Kirchenasylen so definiert werden kann. Das Bundesverwaltungsgericht veröffentlichte am 8. Juni einen Beschluss, wonach jemand nur dann "flüchtig" sei, wenn er sich den Behörden entziehe. Daran fehle es, wenn im offenen Kirchenasyl die Adresse des Asylbewerbers bekannt sei, heißt es im Beschluss.

Zahl der Kirchenasyle rückläufig

Das Bundesamt prüft nach eigenen Angaben gemeinsam mit dem Bundesinnenministerium, welcher Handlungsbedarf sich aus dem Beschluss ergibt. Für wie viele der derzeit bekannten Kirchenasyle die 18- statt der 6-Monatsfrist gilt, konnte die Behörde nach eigenen Angaben nicht sagen.

Es gebe keine tagesaktuelle Übersicht über Kirchenasyle, da nicht alle Gemeinden dies meldeten, sagte der Bamf-Sprecher. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche meldete am 11. August 354 zu diesem Zeitpunkt aktive Kirchenasyle mit 543 Menschen, 117 davon Kinder - insgesamt also mehr als dem Bamf bekannt.

Die Zahl der Kirchenasyle war in den vergangenen zwei Jahren stark zurückgegangen. Gleichzeitig sank die Quote nachträglicher Anerkennungen. Das Bamf begründet den Rückgang der Zahl anerkannter Härtefälle damit, dass die Behörde solche Fälle inzwischen selbst besser erkennt. Bei Kirchen und Flüchtlingsorganisationen gibt es daran Zweifel.

Abschiebungen in einen anderen EU-Staat, sogenannte Überstellungen, waren wegen der Corona-Pandemie im Frühjahr zeitweise ausgesetzt. Seit dem 15. Juni würden sie schrittweise wieder aufgenommen, sagte ein Sprecher des Bundesamts.epd










31.08.2020 • 19:01 Uhr

Friedensabkommen für den Sudan unterzeichnet:GfbV fordert schnelle Umsetzung des Vertrages

chutz und Gerechtigkeit für die Überlebenden des Völkermordes überfällig - RSF-Milizen für Verbrechen zur Rechenschaft ziehen

Nach der Unterzeichnung eines Friedensabkommens für den Sudan fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine schnelle Umsetzung des Vertrages und mehr Schutz und Gerechtigkeit für die Überlebenden des Völkermordes. „Besonders in Darfur ist die Sicherheitslage katastrophal. Überlebende des Genozids warten bislang vergeblich auf die Rückgabe ihres geraubten Landes und eine Bestrafung der Verantwortlichen für ihre gewaltsame Vertreibung“, erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius am heutigen Montag in Göttingen. Allein im Juli 2020 hätten Milizen in Darfur mehr als 100 Angehörige der Zivilbevölkerung getötet. Viele der Ermordeten seien erst kürzlich aus Flüchtlingslagern in ihre Dörfer zurückgekehrt, nachdem man ihnen dort fälschlich Sicherheit versprochen hatte. „Ohne Sicherheit und Gerechtigkeit wird es keinen dauerhaften Frieden geben“, warnte Delius.

In einem heute in der südsudanesischen Hauptstadt Juba unterzeichneten Friedensvertrag erklären die sudanesische Regierung und die bedeutendsten Widerstandsgruppen in Darfur den seit dem Jahr 2003 andauernden Bürgerkrieg im Westen des Landes für beendet. Das Abkommen soll auch Frieden in den umkämpften Gebieten in Süd-Kordofan und der Provinz Blauer Nil sichern helfen. Das detaillierte Vertragswerk baut auf einer grundsätzlichen Friedensvereinbarung auf, die die Vertragsparteien am 11. September 2019 unterzeichnet hatten. Nach zehn Monaten zusätzlicher Verhandlungen hat man sich auf grundlegende Regeln der Sicherheit, der Machtaufteilung, des Umgangs mit Rohstoffen, der Gerechtigkeit und der Rückkehr der Flüchtlinge verständigt.

Die Umsetzung des Friedensvertrages werde eine enorme Herausforderung sein, warnte die GfbV. Gerechtigkeit auf dem Papier zu versprechen sei nur ein erster, wenn auch wichtiger Schritt. Die Verantwortlichen der Rapid Support Forces (RSF) für ihre Verbrechen an der Zivilbevölkerung vor Gericht zur Rechenschaft zu ziehen, werde eine ungleich größere Herausforderung. „Die RSF-Miliz ist für den gewaltsamen Tod tausender Zivilisten verantwortlich. Die inzwischen in die sudanesische Armee integrierte Miliz gilt als Sammelbecken der in Darfur gefürchteten Janjaweed-Reitermilizen. Sie sind für die Vertreibung von 2,5 Millionen Menschen und den Tod von mehreren hunderttausend weiteren verantwortlich“, erinnert Delius. Ihr langjähriger Befehlshaber Mohamed Hamdan (genannt Hemeti) war bei den Verhandlungen Leiter der Regierungsdelegation.

Der seit Monaten tobende Streit um eine Überstellung des steckbrieflich gesuchten früheren Staatschefs Omar Hassan al-Bashir an den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag mache aber deutlich, wie sehr der Sicherheitsapparat jede Aufarbeitung der Völkermordverbrechen sabotiere, warnte Delius. Nach UN-Angaben sollen dem Genozid im Westen des Sudan mindestens 400.000 Menschen zu Opfer gefallen sein. Doch die tatsächliche Zahl der Todesopfer sei deutlich höher, erklärte die Menschenrechtsorganisation. red










31.08.2020 • 18:55 Uhr

Vier verletzte Beamte nach einer gestörten Festnahme eines mutmaßlichen Drogendealers - Attackierer aus Hildesheim um 6 Uhr wieder freigelassen

Am gestrigen Sonntag ist es bei der Festnahme eines mutmaßlichen Drogendealers an der Georgstraße auf Höhe des U-Bahn-Abgangs "Steintor" zum Widerstand gegen und tätlichem Angriff auf Polizisten gekommen. Vier Beamte sind dabei verletzt worden, ein Polizist ist nicht dienstfähig. Zwei Männer aus Hildesheimer hatten die Polizisten schwer attackiert und verursacht, dass der Drogendealer nicht gefangengenommen werden konnte sondern stiften ging.

Nach bisherigen Erkenntnissen wollte ein zivil gekleideter Polizeibeamter gegen 02:05 Uhr einen Mann kontrollieren, der im Verdacht stand, mit Betäubungsmitteln zu handeln. Anschließend versuchte der Polizist mit drei weiteren Kollegen, den mutmaßlichen Drogendealer festzunehmen. Dieser zeigte sich allerdings aggressiv und wehrte sich massiv gegen die Festnahme. Während der polizeilichen Maßnahme kam es zum Solidarisierungseffekt gegenüber den eingesetzten Beamten. Vier junge Männer griffen die Polizisten an, schlugen sie und traten gegen sie. Dadurch gelang es dem mutmaßlichen Drogendealer, in eine unbekannte Richtung zu flüchten.

Alle vier Männer wurden vorläufig festgenommen und identifiziert. Während sich die beiden jüngeren Männer aus Ilsede (20, 21) weitestgehend kooperativ zeigten und gleich vor Ort entlassen wurden, leistete ein 23-Jähriger aus Hildesheim erneut Widerstand und beleidigte die Beamten. Zusammen mit dem gleichaltrigen Mann, der ebenfalls aus Hildesheim kommt, wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in den Polizeigewahrsam gebracht. Dort wurden freiwillige Atemalkoholtests durchgeführt. Diese zeigten 1,67 und 1,52 Promille. Aufgrund der Alkoholisierung wurde je eine Blutprobenentnahme angeordnet und durchgeführt. Die Ergebnisse liegen der Polizei noch nicht vor. Die beiden Hildesheimer wurden um 6:00 Uhr aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

Bei der Festnahme wurden die eingesetzten Polizeibeamtinnen (27, 30) und Polizeibeamte (26, 31) verletzt. Ein Polizist ist nicht dienstfähig.

Die Polizei ermittelt nun wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamten, Gefangenenbefreiung und vorsätzlicher Körperverletzung. /nash, ric










31.08.2020 • 18:41 Uhr

Vienenburger See: Boot kentert - Feuerwehr-Rettungsboot "Grisu" rettet zwei Menschen

Zur Einsatzzeit am heutigen Montag meldeten mehrere Bürger, dass eine Person offensichtlich mit einem Boot auf dem Vienenburger See (Landkreis Goslar) gesunken sei und nun um Hilfe rief. Nach Eintreffen an der Einsatzstelle wurde mittig des Vienenburger Sees eine Person ausgemacht, welche sich an einem teilweise gesunkenem Boot festhielt. Eine weitere Person schwamm, so erklärten anwesende Zeugen, auf den Hilfesuchenden zu, um ihm Hilfe zu leisten. Die derweil eingetroffene freiwillige Feuerwehr aus Vienenburg liess am Ostufer das feuerwehreigene Rettungsboot "Grisu" zu Wasser, um den Personen zur Hilfe zu eilen.

Zunächst wurden die Personen gerettet und nachfolgend das Boot, eine Art Kajak, geborgen. Offensichtlich sind beide Personen unverletzt geblieben. Dennoch verbrachte der Rettungsdienst den Gekennterten zum Krankenhaus zur Untersuchung. Warum das Boot des 30 jährigen Schladeners kenterte, konnte noch nicht ermittelt werden. Herauszuheben ist das umsichtige Verhalten des Mannes aus Goslar, welcher dem Hilfesuchenden umgehend zur Rettung entgegenschwamm und der Feuerwehr Vienenburg für ihren schnellen Bootseinsatz.(TG)










31.08.2020 • 18:30 Uhr

Bad Gandersheim: Was machen denn da die Reitpferde im Kurpark bei der Roswitha-Klinik?

Was für ein ungewohntes Bild im Kurpark der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim: stattliche Reitpferde werden über Rampen aus Anhängern hinter edlen Karossen auf den grünen Rasen geführt. Auf die Reitsättel lassen sich dann jüngere und ältere Menschen setzen. Dann werden Pferde und Reiter/innen durch den Kurpark rund um die psychosomatische Paracelsus-Roswitha-Klinik in Bad Gandersheim geführt. Zahlreiche Menschen beobachten am Sonntag interessiert das ungewöhnliche Reitspektakel. Dem Vernehmen nach dient es therapeutischen Zwecken. Reiten fördert die Gesundheit...
red/Fotos: Fis WMG












31.08.2020 • 18:18 Uhr

Lkw-Fahrer aus Göttingen fährt gegen Baum und wird tödlich verletzt - Todesursache noch unklar

In Kaufungen (Landkreis Kassel) ist am heutigen Montagmorgen ein Lkw-Fahrer aus Göttingen mit seinem Fahrzeug von der Straße abgekommen und gegen einen Baum gestoßen. Der Fahrer verstarb anschließend trotz Reanimationsversuchen durch einen Notarzt noch an der Unfallstelle. Nach den ersten Erkenntnissen war der Mann bei dem Unfall nicht sichtbar verletzt worden. Ob ein medizinischer Notfall als Ursache für den Unfall und den Tod des Fahrers vorliegt, soll nun, wie in solchen Fällen üblich, durch weitere Ermittlungen der Kriminalpolizei geklärt werden.

Wie die Beamten des zuständigen Polizeireviers Ost berichten, ereignete sich der Unfall gegen 11 Uhr. Der aus dem Landkreis Göttingen stammende 54 Jahre alte Fahrer eines Klein-Lkw war auf der Leipziger Straße von Kassel kommend in Richtung Oberkaufungen unterwegs. In Niederkaufungen war er dann aus noch unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen den Baum gestoßen. Der Lkw und der Baum wurden bei dem Zusammenstoß beschädigt, wobei der Sachschaden eher gering ausfällt und auf ca. 2.000 Euro geschätzt wird. Aufgrund der Arbeit der Rettungskräfte und der polizeilichen Unfallaufnahme kam es vorübergehend zu Verkehrsbehinderungen in der Leipziger Straße.

Die weiteren Ermittlungen zu Todesursache werden nun beim zuständigen Kommissariat 11 der Kasseler Kripo geführt.ots










31.08.2020 • 18:14 Uhr

Nach erneuten Brandstiftungen! Polizei Northeim setzt schon wieder eine Sonderkommission ein - Ermittlungen werden weiter intensiviert, verspricht Polizeipräsident Uwe Lührig

Nach einer Vielzahl von Brandlegungen in Einbeck und den dazugehörigen Ortsteilen (wir berichteten) hat die Polizei Northeim sowohl die polizeilichen Präsenz- und Ermittlungsmaßnahmen nachhaltig erhöht. Mit sofortiger Wirkung setzt die Polizeiinspektion Northeim eine Sonderkommission mit einem weiter verstärkten Personalansatz ein. Die bisherigen Ermittlungskräfte werden durch weiteres Ermittlungspersonal aus den Polizeiinspektionen Hildesheim und Göttingen verstärkt. Die Polizeiinspektion Northeim konnte die Tatverdächtige am 21.08.2020 ein zweites Mal festnehmen. Sie sitzt zurzeit in einer psychiatrischen Fachklinik in Göttingen.

Danach setzte sich die Brandserie bis zu den beiden Bränden in der vergangenen Nacht fort. "Die Aufklärung der Brandserie hat in der Polizeidirektion Göttingen Priorität. Ich weiß um die große Verunsicherung in der Bevölkerung. Wir setzen alles daran, den oder die Tatverdächtigen zu fassen. Und genau aus diesem Grunde werden die Maßnahmen der Polizei Northeim durch zusätzliches Ermittlungspersonal aus den Inspektionen meiner Behörde unterstützt. Das ist alternativlos", sagte Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen.kli

Weitere Berichterstattung folgt:

Wie jetzt die Polizei den unheimlichen Brandstifter von Einbeck wirklich jagt!












31.08.2020 • 13:18 Uhr

Verkehrssicherheitsaktion "Sicher durch den Harz" - Polizei kontrolliert "scharf" Motorräder

Geschwindigkeit und die Begutachtung von technischen Veränderungen an Motorrädern standen am Sonntag im Fokus der polizeilichen Kontrollen im Harz.

Im Rahmen der länderübergreifenden Verkehrssicherheitsaktion "Sicher durch den Harz" führte die Polizei von 09.00 bis 17.00 Uhr auf der Bundesstraße 4, im Bereich Braunlage, Geschwindigkeitskontrollen durch.

Die auf dieser Strecke erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 80 Km/h wurde 91 mal überschritten. 12 der festgestellten Verstöße entfielen dabei auf Pkw, 79 auf Kräder.

Ein Motorrad wurde mit 149 Km/h gemessen, weitere 23 Überschreitungen werden ein Fahrverbot nach sich ziehen, auch diese betreffen Motorradfahrer/innen.

An einer weiteren Kontrollstelle auf der Bundesstraße 241, nahe Clausthal-Zellerfeld, wurden Motorräder mit Unterstützung eines Mitarbeiters des TÜV-Nord technischen Begutachtungen unterzogen. Hier stellte die Polizei 20 Bauartveränderungen fest, u.a. an der Beleuchtung, der Abgasanlage und der Bereifung, die mit Verkehrsordnungswidrigkeitsanzeigen geahndet wurden. Insgesamt 29 Motorradfahrer/innen verließen die Kontrollstelle mit Mängelberichten.

In vielen Gesprächen wies die Polizei erneut auf die Gefahren des Motorradfahrens im Harz hin, auch mit Blick auf die Verkehrsunfalllage in diesem Bereich.ots










31.08.2020 • 13:12 Uhr

NORTHEIM: Holzschuppen-Brand neben Wohnhaus professionell abgelöscht

Die Einsatzkräfte der Schwerpunktfeuerwehr Northeim und der Rettungsdienst, wurden am gestrigen Sonntag gegen 23 Uhr von der Leistelle Northeim alarmiert. In Northeim in der Göttinger Straße ist es zu einem Schuppenbrand gekommen. Der Holzschuppen, welcher sich im Rückwärtigen Bereich in der Nähe eines Wohnhauses und einer Garage befand, brannte völlig aus. Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte wurde ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus und der Garage verhindert werden. Beim Eintreffen des Brandmeisters vom Dienst, brannte der Holzschuppen in voller Ausdehnung. Die Bewohner hatten ihre Wohnungen zu diesem Zeitpunkt schon verlassen. Da noch nicht genau erkennbar war welches Ausmaß der Brand wegen der starken Rauchentwicklung hatte, ließ er die Ortsfeuerwehr Sudheim nachalarmierten. Von zwei Atemschutztrupps unter Atemschutz und zwei C- Rohren wurde der Brand gelöscht. Um die Gegenstände die sich in dem Schuppen befanden richtig ablöschen zu können, wurden diese aus dem Schuppen gebracht. Da sich anschließend noch Glutnester in dem Brandgut und dem Schuppen befanden, wurde dieses mit Löschschaum abgedeckt. Die Schadenssumme wird von der Polizei mit etwa 10.000 € angegeben. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei ist ein Holzkohlegrill, welcher neben dem Holzschuppen stand, brandursächlich. Im Einsatz waren etwa 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Für die Dauer des Einsatzes war die Göttinger Straße von der Polizei gesperrt worden.
Text und Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim














31.08.2020 • 11:03 Uhr

Northeim: Brand eines Holzschuppens neben einem Wohnhaus - 48 Feuerwehrleute im Einsatz - 10.000 Euro Sachschaden

Am Sonntagabend kam es zu einem Brand eines Holzschuppens in Northeim in der Göttinger Straße. Der Holzschuppen, welcher sich im rückwärtigen Bereich eines Wohnhauses befand, brannte dabei aus. Durch das schnelle Eingreifen der Freiwilligen Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf das angrenzende Wohnhaus verhindert werden.

Die Schadenssumme beträgt ca. 10.000 Euro. Nach ersten Erkenntnissen ist ein Holzkohlegrill, welcher neben dem Holzschuppen abgestellt war, brandursächlich. Die Freiwillige Feuerwehr Northeim war mit 48 Kräften vor Ort.Kli










31.08.2020 • 10:58 Uhr

Eröffnungskonzert der Int. Orgeltage mit Prof. Bine Katrine Bryndorf (Kopenhagen) - Freitag, 4. September, 18 Uhr, St. Jacobi Göttingen


Am kommenden Freitag, 4. September, 18 Uhr werden in der Göttinger St. Jacobi-Kirche die 26. Internationalen Orgeltage eröffnet. Stargast ist die international bekannte Konzertorganistin Bine Katrine Bryndorf. Bryndorf ist Professorin an der Royal Academy of Music in London und Domorganistin in Roskilde, wo sie die größte Barockorgel Dänemarks. spielt. Sie konzertiert weltweit und ist häufig Jurymitglied bei internationalen Orgelwettbewerben.
Auf dem Programm ihres Göttinger Debutkonzertes stehen Werke von Buxtehude, Bach, Vierne, Franck, Muffat und Scheidemann.

Bine Bryndorf konzertiert auf der viermanualigen Ott-Schmid-Orgel von 1966/2007, die mit 68 Registern und 4806 Pfeifen zu den größten Instrumenten Norddeutschlands zählt. Außerdem spielt sie die historische italienische Orgel aus dem Jahr 1844 von der Orgelwerkstatt Vincenzo Ragone (Genua).Das Konzert dauert jeweils etwa eine Stunde. Karten für die Orgelkonzerte gibt es ausschließlich an der Abendkasse. Aufgrund der Pandemie ist der Einlass auf ca. 80-100 Personen beschränkt, bitte tragen Sie einen Mund-Nasenschutz.

In diesem Jahr werden zu den Internationalen Orgeltagen Gäste aus Dänemark, Deutschland, Frankreich, Österreich und den Niederlanden erwartet.

Die weiteren Konzerte bis Mitte Oktober:
Freitag, 11. September, 18 Uhr - "Lumière et couleur - Licht und Farbe" Bach, Bonnal, Vierne, Dubois mit Jörg Endebrock (St. Michaelis, Hamburg)
Freitag, 18. September, 18 Uhr - Festkonzert der Internationalen Orgeltage -"Louis Vierne zum 150. Geburtstag" mit Ben van Oosten (Den Haag, Niederlande)
Freitag, 25. September, 18 Uhr - Liederabend Franz Schubert: Die Winterreise mit Clemens Löschmann, Tenor, Stefan Kordes, Klavier
Samstag, 26. September, 18 Uhr - Liederabend Franz Schubert: Die Winterreise mit Clemens Löschmann, Tenor, Stefan Kordes, Klavier
Freitag, 02. Oktober, 18 Uhr - "Große Fuge" -Beethoven: Große Fuge, Bach, Wille: Bach-Inspirations mit Torsten Wille (Reutlingen)
Freitag, 09. Oktober, 18 Uhr - Vierne, Mozart, Bach, Alain, Heiller mit Georg Oberauer (Österreich)
Freitag, 23. Oktober, 18 Uhr - "Fantasiestücke" Vierne (Carillon, Toccata), Tournemire, Improvisationen mit Erwan le Prado (Caen)
red/ Foto: FWM










31.08.2020 • 10:16 Uhr

Brandserie in Einbeck: Kühne dankt Rettungskräften im Einsatz - "Wünsche Polizei Fahndungserfolg"

"Was unsere Rettungskräfte aktuell leisten, geht mittlerweile über das Menschenmögliche hinaus. Diese Leistung im Ehrenamt verdient die allerhöchste Anerkennung unserer Gesellschaft", sagt CDU-Bundestagsabgeordneter Dr. Roy Kühne. "Durch persönliche Gespräche, Telefonate mit Rettungskräften und alleine durch die vielen Beiträge in den sozialen Netzwerken entsteht bei mir der Eindruck, dass die hunderte Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Technischem Hilfswerk kaum noch eine Verschnaufpause haben, um sich von den Bränden zu erholen oder um mal Zeit mit ihrer Familie zu verbringen. Das ist nur durch den Rückhalt dieser Familien unserer Retter, aber auch durch deren Arbeitgeber möglich, denen ich auf diesem Weg ebenfalls danken möchte", betont Kühne.

"Wenn man die Fotos und Videos sieht, erhält man eine Vorstellung, welches Material überhaupt notwendig ist, um diese Lagen so abzuarbeiten. Mein Dank gilt deshalb auch allen, die sich darum bemühen, die Schlagfertigkeit unserer Feuerwehren zu erhalten, die Material prüfen, Schläuche und Bekleidung waschen und Flaschen füllen", sagt der Bundestagsabgeordnete. "Großen Respekt möchte ich abschließend auch denen zollen, die, so war es in der Presse zu lesen, die unzähligen Notrufe entgegennehmen und trotz dieser Stresssituation einen kühlen Kopf bewahren. Ihnen allen sei für diesen Einsatz herzlich gedankt", sagt Roy Kühne. "Durch den engen Draht zur Polizei weiß ich, dass alles getan wird, um die Brandserie schnellstmöglich aufzuklären. Ich wünsche den Beamten einen schnellen Fahndungserfolg und allen Beteiligten viel Kraft für diese beispiellose Situation."
red/Foto: Fis WMG











31.08.2020 • 08:46 Uhr

Polizei: Brand zweier Scheunen in Einbeck - Erneut Ermittlungen in Richtung Brandstiftungen

In einer knappen Mitteilung hat sich soeben die Polizeiinspektion in Nordheim zu den neuerlichen Bränden im Landkreis Northeim mit einer offiziellen Verlautbarung geäuert:

Am Sonntagabend, gegen 22.35 Uhr, erhielt die Polizei Kenntnis von zwei weiteren Bränden im Bereich Einbeck (wir berichteten).
Im Ortsteil Kohnsen brannten diverse Strohballen. Das Feuer schlug im Verlauf auf eine angrenzende Scheune über, so dass diese ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Im Ortsteil Rotenkirchen brannte ebenfalls eine Scheune. Eine Schadensausbreitung auf die neben der Scheune befindlichen Silos konnte durch das schnelle Agieren der Feuerwehr verhindert werden.

Der Gesamtschaden der beiden Brände wird auf ca. 55.000 Euro beziffert. Die Brandorte wurden beschlagnahmt und Ermittlungsverfahren wegen Brandstiftung eingeleitet. Die Polizei hat mit einer speziell eingerichteten Ermittlungsgruppe die Ermittlungen in der Nacht unverzüglich aufgenommen. An den Löscharbeiten waren Feuerwehren der Stadt Einbeck beteiligt.Kli











31.08.2020 • 00:15 Uhr

Wieder Feueralarm am heutigen Sonntagabend: Mehrere Brände - In Northeim und außerdem in Kohnsen und in Rothenkirchen- Polizeihubschrauber im Einsatz - Riesenaufgebot an Feuerwehren

Es ist Sonntag. 22 Uhr:
Nach soeben bestätigten Meldungen gibt es am heutigen Sonntagabend erneut mehrere Alarme in der Region Northeim und Einbeck wegen aktueller Brände. Aus dem Sektor Einbeck werden Feuer aus Kohnsen und aus Rothenkirchen gemeldet. In Kohnsen hat ein unbekannter Brandstifter 200 Strohballen in Brand gesetzt. Dort sollen unter anderem Teile einer Scheune in Flammen stehen. Ein Düngerlager konnte von der Schlagkraft der Feuerwehren aus 16 Orten gerettet werden. Hier Kreis ein Polizeihubschrauber über dem Ort. Er sucht nach einem möglichen Brandstifter.
In Rothenkirchen ist eine Maschienenhalle angesteckt worden. Aus der Kreisstadt Northeim wird aus der Göttinger Straße Schadensfeuer gemeldet. Die Rettungskräfte sind alarmiert und an allen Brandherden im Großeinsatz. Sie haben die Flammen unter Kontrolle. Mit einem Großeinsatz der Feuerwehren wird gegen die Flammen angekämpft. Ob Menschen in Mitleidenschaft gezogen sind ist nach ersten Informationen noch nicht bekannt. Es heißt, Schlimmeres hätten die Feuerwehrkräfte durch ihre professionelle Arbeit verhindern können.
red

Die Bilder zeigen Löscheinsatz in Kohnsen. Dort ist gerade Einbeck Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek eingetroffen.Erst gestern war in Einbeck ein Gebäude bei einem Gebrauchwagenhändler bei Einbeck abgefackelt worden (Foto).
Fotos: Fis WMG























30.08.2020 • 22:51 Uhr

Bad Gandersheim im Fuchswinkel: Motorhaube eines schwarzen Audi übel zugerichtet

Tatort: Bad Gandersheim, Fuchswinkel, Tatzeitraum: Freitag, 28. August 2020, 21 Uhr bis Samstag, 29.August 2020, 9 Uhr. Angegangen/beschädigt wurde ein PKW Audi in schwarz. Sachverhalt: Unbekannte Täter machten sich an einem schwarzen Audi zu schaffen, wobei die Motorhaube zerkratzt wurde. Dem Fahrzeughalter entstand dadurch ein Sachschaden von ca. 500 Euro. Anwohner aus dem Fuchswinkel werden gebeten, eventuell verdächtige Beobachtungen über Personen oder Fahrzeuge, an das Polizeikommissariat Bad Gandersheim -Telefon 05392 919200, zu melden. Me











30.08.2020 • 22:46 Uhr

Zeugen gesucht - Große Menge Kupferkabel von Firmengelände entwendet - 25.000 Euro Schaden

In der Zeit von Samstag, 29.August 2020, 16 Uhr, bis Sonntag, den 30 August 2020, 10:30 Uhr, ist es zu einem Einbruch in ein Firmengelände in der Rehwiese in Holzminden gekommen. Bislang unbekannte Täter haben sich Zutritt zum Gelände verschafft, indem sie einen Maschendrahtzaun aufschnitten. Anschließend öffneten sie von Innen ein Rolltor des Firmengeländes und entwendeten ca. sieben bis acht Tonnen Kupferkabel. Für den Transport des Diebesgutes müssen die Täter ein Fahrzeug mit sich geführt haben. Der Sachschaden beläuft sich nach derzeitigen Schätzungen auf ca. 25.000 Euro.

Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nacht festgestellt haben, werden gebeten sich mit der Polizei Holzminden unter der Rufnummer 05531-9580 in Verbindung zu setzen.ots











30.08.2020 • 22:42 Uhr

In Kalefeld kurz vor Mitternacht: Kradfahrer kippt um, weil plötzlich die Fahrbahn zu eng

. Kradfahrer aus Moringen befuhr am Samstag gegen 23.30 Uhr die Auetalstraße, von Sebexen kommend, in Richtung Ortsmitte und er übersah die dortige Fahrbahnverengung, worauf er ins Straucheln geriet und mit seiner Honda zu Fall kam. Am Krad entstand leichter Sachschaden in Höhe von 500 Euro. Nach Verkehrsunfall-Aufnahme durch die Polizei konnte der Kradfahrer seine Fahrt nach Hause fortsetzen.Me










30.08.2020 • 18:43 Uhr

Northeim: Nach Beleidigung Ausweiskontrolle verweigert und Polizisten geschubst - Danach "einfache körperliche Gewalt" angewandt, Blutprobe,Zelle

Tatort: Northeim, Innenstadtbereich, Tatzeitpunkt: Sonntagmorgen 30.August 2020, 03:00 Uhr:

Im Rahmen eines polizeilichen Einsatzes werden die eingesetzten Polizeibeamten durch einen anwesenden 29-jähringen Northeimer beleidigt. Um ein anschließendes Strafverfahren sicherzustellen, sollten seine Personalien festgestellt werden. Nachdem er die Angabe der Personalien und die Herausgabe von Ausweisdokumenten verweigerte wurden ihm weitergehende Zwangsmaßnahmen angedroht. Daraufhin schubste er den Polizeibeamten. Der 29-jährige wurde mittels einfacher körperlicher Gewalt in Gewahrsam genommen und sollte anschließend der Gewahrsamszelle zugeführt werden. Dies wiederum wollte seine 28-jährige Begleiterin, ebenfalls aus Northeim stammend, verhindern. Sie klammerte sich an ihn, um einen Abtransport durch die Polizeikräfte zu verhindern. Der Umklammerungsgriff der 28-jährigen wurde mittels einfacher körperlicher Gewalt gelöst, anschließend wurden beide Personen dem Gewahrsam zugeführt. Da beide erheblich unter Alkoholeinfluss standen wurden Blutproben entnommen. Gegen den 29-jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung und tätlichen Angriff eingeleitet. Die 28-jährige Begleiterin wird sich wegen Widerstand gegen Polizeibeamte strafrechtlich verantworten müssen.sb










30.08.2020 • 18:28 Uhr

Sonntag um 3.35 Uhr: Nach Körperverletzung tätlicher Angriff und Polizisten angegriffen und verletzt - Danach in Zelle

Tatort: Northeim, Innenstadtbereich, Tatpunkt: Heute, Sonntagmorgen 30.August 2020, 03:35 - 04:10 Uhr

Aufgrund von Zeugenhinweisen zu einer Körperverletzung wurde das 39-jährige männliche Opfer mit einer stark blutenden Kopfplatzwunde aufgefunden und anschließend durch Rettungskräfte der Helios Albert-Schweizer-Klinik zugeführt. Auf Grund weiterer Zeugenhinweise konnte der bis dahin unbekannte Täter durch Polizeikräfte im Nahbereich angetroffen werden. Er versuchte zunächst zu flüchten.

Bei der anschließenden Festnahme leistete er aktiven Widerstand und griff die Polizeibeamten tätlich an. Eine 25-jährige Polizeibeamtin wurde hierbei verletzt. Der 26-jährige Einbecker wurde zwecks weiterer polizeilicher Maßnahmen der Dienststelle und anschließend einer Gewahrsamszelle zugeführt. Auf Grund der erheblichen Alkoholisierung wurde eine Blutprobe bei ihm entnommen. Es wurden entsprechende Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.sb










30.08.2020 • 12:01 Uhr

Nörten-Hardenberg: Wohnungseinbruchdiebstahl - Fernseher und Notebook entwendet

Tatort: Nörten-Hardenberg, Stadtgebiet, Tatzeitpunkt: Freitag 28.August 2020, 05 bis 17 Uhr:
Bislang unbekannter Täter nutze die Abwesenheit des Wohnungsinhabers zur Tageszeit und drang gewaltsam durch ein Fenster in die Wohnung ein. Aus der Wohnung wurden elektronische Geräte entwendet. Täterhinweis liegen bislang nicht vor.










30.08.2020 • 11:58 Uhr

Sessen: Hickhack wegen Corona-Maske im Supermarkt

In einem Seesener Verbrauchermarkt in der Braunschweiger Straße kam es am Samstag Abend zu einem Hausfriedensbruch durch einen 48-jährigen Mann aus Seesen. Dieser weigerte sich, trotz mehrfacher Aufforderung durch einen Mitarbeiter, den Markt zu verlassen. Hintergrund war, dass der hier Beschuldigte den Markt ohne Schutzmaske betreten hatte und nicht bereit war, seine ärztliche Ausnahmegenehmigung vorzuzeigen. Die Polizei hat es nun mit einer Anzeige gegen den Mann wegen Hausfriedensbruch zu tun. ots










30.08.2020 • 11:53 Uhr

Northeim: Autofahrerin (20) ignoriert Radfahrer und fährt ihn um - 65-Jährigen verletzt in Helios-Klinik gebracht

Tatort: Northeim, Sollingtor Einmündung Bahnhofstraße, Tatzeitpunkt: Freitag 28.August 2020, 16:15 Uhr:
Zu einem Verkehrsunfall mit einem leicht verletzten Radfahrer kam es am vergangenen Freitagnachmittag nachdem eine 20-jährige Pkw-Führerin aus Northeim beim Abbiegen in die Straße "Sollingtor" den von rechts kommenden 65-jährigen Radfahrer aus Northeim übersah. Der Radfahrer fuhr auf dem in Richtung stadtauswärts linksseitig befindlichen Radweg. Der Radfahrer wurde leicht verletzt mit dem Rettungswagen der Helios Albert-Schweizer-Klinik zugeführt. Am Pkw entstand ein Sachschaden von zirka 500 Euro.sb










30.08.2020 • 11:47 Uhr

Moringen: Pkw aufgebrochen und Handtasche geklaut

Eine 53-jährige Fahrzeughalterin aus dem Ortsteil Nienhagen stellte zur angegebenen Tatzeit ihren Pkw im Bereich der Kläranlage Moringen ab. Nachdem sie nach etwa einer halben Stunde ihren Spaziergang beendet hatte und wieder am Fahrzeug zurück war stellte sie fest, dass eine Scheibe beschädigt war. Zwischenzeitlich hatte ein bislang unbekannter Täter mit einem Stein eine Scheibe eingeschlagen und die Handtasche aus dem Innenraum entwendet.sb










30.08.2020 • 11:41 Uhr

Attacke auf Auto einer Frau: Radbolzen von Unbekanntem gelöst - Polizei ermittelt "Gefährlicher Eingriff in Straßenverkehr"

Eine 50-jährige Einbeckerin hatte ihren Pkw in der Nacht vom 27. August 2020 auf den 28.August 2020 auf einem öffentlichen Parkplatz in der Einbecker Innestadt zum Parken abgestellt. Am Morgen des 28.08. befand sie sich auf der Fahrt von Einbeck nach Hildesheim, als sie an ihrem Fahrzeug laute Geräusche im Frontbereich wahrnahm. In einer Hildesheim Kfz-Werkstatt konnte festgestellt werden, dass die Radbolzen eines Vorderrades vollständig gelöst und im Begriff waren, abzufallen. Da ausgeschlossen werden kann, dass die Radbolzen nach einem Räderwechsel im April des Jahres nicht ordnungsgemäß angezogen wurden, ist davon auszugehen, dass sie von einem unbekannten Täter gelöst wurden.ots










30.08.2020 • 11:07 Uhr

Northeim: Nach Einkauf ein Fahrrad plus Lebensmitteln geklaut

Tatort: Northeim, Stadtgebiet, Tatzeitraum: Freitag 28.August 2020, 13 bis 15 Uhr. Die Northeimer Polizei teilt dazu mit:

Nachdem der Geschädigte seinen Einkauf mittels Fahrrad und Satteltaschen in einem Geschäft erledigt hatte und das Fahrrad kurzzeitig in der Hofeinfahrt abgestellt hatte nutze ein bislang unbekannter Dieb die Gelegenheit und entwendete das Fahrrad mit den Lebensmitteln. Bei dem Fahrrad handelt es sich um ein blau schwarzes Damenrad mit orangenen Blitzen auf dem Rahmen.sb











30.08.2020 • 10:59 Uhr

Erster Sieg im zweiten Vorbereitungsspiel des Northeimer Handball Clubs


Beim Nachbarn dem Oberligisten der HSG Plesse-Hardenberg holten die Northeimer Handball Club 3. Liga Männer mit 28-30 (14-14) ihren ersten Sieg im zweiten Vorbereitungsspiel. Das war aber auch das erfreulichste am Spiel. Er war noch sehr viel Sand im Getriebe und Co-Trainer Nicolai Hansen war insbesondere mit der Abwehrarbeit nicht zufrieden. 28 Gegentore sind einfach zu viel und bis auf Hoppe und Buhinicek haben alle Spieler im Abwehrbereich noch Luft nach oben. Es fehlt die Abstimmung, die Kommunikation und das agieren im Verbund. Das Angriffsspiel war noch zu statisch, es fehlte die Bewegung ohne Ball und ein Spielfluss war kaum vorhanden. Im Angriffsspiel trafen Jannes Meyer mit 10 Toren, Sören Lange und Tim Gerstmann mit je 5 Toren am besten. Neuzugang Rabih Aloukaibe hatte mit 2 Toren und einer 100% Quote einen guten Einstand. Es gibt also in den verbleibenden fünf Wochen noch ausreichend zu tun und die Hoffnung, dass Neuzugang Nikola Becejac sehr bald spielberechtigt ist.

Am kommenden Samstag testet der NHC erneut ohne Zuschauer gegen den HSV Hannover aus der 3. Liga Nord-West.

NHC: Eggert, Wenderoth - Meyer 10, Mönnecke, Lange 5 (Foto), Aloukaibe 2, Springer, Neufing, Hoppe 2, Wilken 1, Gerstmann 5, Bode 2, Buhinicek, Wodarz 3.

red/ok/Foto: Spieker Fotografie.











30.08.2020 • 10:49 Uhr

Mobile Teststation für Corona-Virus kommt nach Göttingen - Ministerin besucht Corona-Testobjekt an der LUH

Reimann: „Mobile Teststationen können wichtigen Beitrag im Kampf gegen das Corona-Virus leisten.“

Mit gezielten Tests gegen die Ausbreitung des Corona-Virus: Beschäftigte der Leibniz Universität Hannover (LUH) haben die Möglichkeit, sich auf Sars-CoV-2 untersuchen zu lassen. Der Test ist Teil des breit angelegten Modellprojekts Mobile Corona-Analytik (MCA), das an den Standorten Hannover, Wolfsburg/Braunschweig und Göttingen durchgeführt wird. Hinter dem Namen MCA steht ein interdisziplinäres Entwicklungsteam aus Forscherinnen und Forschern des Niedersächsischen Zentrums für Biomedizintechnik, Implantat-Forschung und -Entwicklung (NIFE), einem Zusammenschluss von MHH und LUH, ÄrztInnen, VirologInnen und LabordiagnostikerInnen aus Hannover sowie ChemikerInnen, BiologInnen, Elektro- und InformationstechnikerInnen, ÄrztInnen, BiochemikerInnen, PhysikerInnen und InnovationsforscherInnen der LUH und Fachleuten für Journalistik und Kommunikation der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH).

Ziel des Projektes ist es, in einem niedersächsischen Modellprojekt eine breite Screening-Plattform zu etablieren, um Personen mit einem hohen beruflichen Risiko für eine Corona-Infektion konsequent in regelmäßigen Abständen zu testen. Infizierte Personen können somit frühzeitig erkannt und isoliert werden. Dies soll helfen, die Ausbreitung des Virus schnell und effektiv weiter einzudämmen.

„Wir alle stehen in der Corona-Krise vor immensen Herausforderungen. Ich bin stolz darauf, dass auch die Wissenschaft ihren Beitrag leistet und dass sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Leibniz Universität Hannover in diesen schwierigen Zeiten hochengagiert einsetzen, um das Virus zu bekämpfen. Ihnen gebührt unsere Anerkennung und unser Dank", erklärt Prof. Dr. Volker Epping, Präsident der Leibniz Universität Hannover.

Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann besuchte das Projekt am Freitagnachmittag und lobte die Initiative der Hochschulen: „Mobile Teststationen können einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen das Corona-Virus leisten. Gerade mit Blick auf den bevorstehenden Herbst sind derartige Lösungen insbesondere in sensiblen Bereichen denkbar. Entscheidend ist dabei, dass die Testergebnisse im hier vorgestellten Verfahren deutlich schneller vorliegen als dies im normalen Ablauf möglich wäre.“

Um die nötigen Sicherheitsvorkehrungen zu gewährleisten, befindet sich das Team, das die Tests durchführt, in einem Container und ist durch spezielle Sicherheitskleidung geschützt. Die Probe wird per Rachenabstrich nach Standard des Robert-Koch-Instituts entnommen, aufgearbeitet und mittels PCR-Analytik nach dem Protokoll der Charité Berlin ausgewertet. Das Ergebnis liegt nach wenigen Stunden vor. Positive Ergebnisse aus dem Screening werden diagnostisch über zertifizierte Labore bestätigt und neben dem Testteilnehmenden auch dem lokalen Gesundheitsamt und dem behandelnden Hausarzt gemeldet.

Hintergrund:

Die mobilen Stationen sind auf Basis von flexibel aufstellbaren Schiffscontainern aufgebaut und sowohl für die Abstrichentnahme als auch die Aufreinigung eingerichtet. Auf diese Weise wird eine strikte Trennung zwischen der Entnahme und der Aufarbeitung potentiell infektiösen Materials im mobilen Container und der anschließenden Analytik der nicht-infektiösen RNA-Proben in separaten Laboren sichergestellt.

Eine interaktive Datenbank sowie eine digital unterstützte Laborinfrastruktur werden aufgebaut, um die Proben über den gesamten Prozess zu verfolgen und digital individuelle und relevante Daten zur Risikoexposition und möglichen Begleiterkrankungen sicher zu erfassen. Ethische und rechtliche Aspekte von der Einwilligung bis zur Verarbeitung der persönlichen Daten werden ebenfalls juristisch berücksichtigt.

Durch das effiziente Testsystem ist es möglich, eine hohe Anzahl von Personen in einem beschleunigten Verfahren zu screenen. Hiermit können die verfügbaren Testkapazitäten signifikant erweitert und auch Personen mit einem hohen beruflichen Risiko für eine Corona-Infektion regelmäßig getestet werden. Bei positiv getesteten, dem Gesundheitsamt gemeldeten Personen, wird im Verlauf des Projekts unter virologischer Führung auch eine serologische Immunitätsuntersuchung erfolgen. Für Produktionsbetriebe könnte der Test eine schnellere und sichere Wiederaufnahme der Produktionsstätten ermöglichen und somit helfen wirtschaftliche Schäden zu minimieren. Darüber hinaus leistet das mobile Testzentrum einen wichtigen Beitrag gegen die Überlastung der Kliniken und hilft das Übertragungsrisiko des Virus zu mindern.

Das Konzept der Corona-Teststationen richtet sich an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter großer Kliniken und systemrelevanter produzierender und forschender Unternehmen. Ziel ist es, Belegschaften schnell, zuverlässig und effizient auf eine Infektion mit Corona-Sars-CoV-2 zu untersuchen. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur unterstützt den Ansatz. Die mobilen Systeme sollen mittelfristig für ganz Niedersachsen und auch in anderen Bundesländern als Modellsysteme zur Verfügung stehen.
red










30.08.2020 • 10:32 Uhr

Atomkraftwerk Grohnde: Alarm nach plötzlichem Druckanstieg - Meldepflichtiges Vorkommnis

Im Rahmen einer wiederkehrenden Prüfung im Kernkraftwerk Grohnde wurde festgestellt, dass aufgrund eines unvorhergesehenen Druckanstiegs in einer Prüfleitung des Nachkühlsystems zwei Sicherheitsventile angesprochen haben. Das dabei austretende Wasser wurde in dafür vorgesehenen Leitungen in ein Sammelbecken abgeführt, es wurde keine Radioaktivität freigesetzt.

Grund für den Druckanstieg in der Leitung war die Beschädigung einer Membran an einer Absperrarmatur. Die Armatur wurde getauscht und der anschließende Probelauf erfolgreich durchgeführt. Die sicherheitstechnische Funktion des betroffenen Teilsystems stand jedoch voll umfänglich zur Verfügung.

Das Ansprechen von Sicherheitsventilen im Sicherheitssystem oder sonstigen sicherheitstechnisch wichtigen Systemen ist grundsätzlich meldepflichtig. Es wurde gemäß atomrechtlicher Meldeverordnung fristgerecht als Ereignis der Kategorie N (Normal, Kriterium N 2.1.4) gemeldet. Nach der internationalen Skala ist es in INES 0 eingestuft.
red/Foto: Fis WMG










30.08.2020 • 10:24 Uhr

Bodenburg: ASB Rettungswagen kracht mit Skoda zusammen - Gegenseitige Schuldzuweisungen über Ursache - Zwei Kinder in Klinik

Am Freitagabend, gegen 20:50 Uhr, kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Rettungswagen und einem Pkw. Dabei wurden zwei Kinder verletzt.

Zum Vorfallszeitpunkt befuhr der 49-jährige Führer eines Rettungswagens unter Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten die Landesstraße 490 aus Richtung Sehlem (Kreis Hildesheim) kommend und wollte an der Einmündung zur Sehlemer Straße geradeaus in Richtung Ortsmitte Bodenburg weiterfahren. Im Einmündungsbereich zur Sehlemer Straße überholte der Rettungswagen des ASB einen langsam fahrenden Pkw Skoda. Dieser war besetzt mit dem 32jährigem Fahrzeugführer und drei weiteren Insassen im Alter von 24, zwei und ein Jahren/ Jahr. Beim Überholvorgang kam es plötzlich zum seitlichen Zusammenstoß der Fahrzeuge. Aufgrund unterschiedlicher Aussagen zum Unfallhergang ist die Ursache derzeit noch nicht abschließend geklärt. Bei dem Verkehrsunfall wurden beide beteiligten Fahrzeug so stark beschädigt, dass sie in der Folge abgeschleppt werden mussten. Der Sachschaden wird auf insgesamt ca. 10.000 Euro geschätzt. Die beiden Kleinkinder des Pkw Skoda wurden vorsorglich mit einem weiteren Rettungswagen in ein Hildesheimer Krankenhaus verbracht.

Zum Ausleuchten der Unfallstelle und dem Abbinden von Betriebsstoffen befanden sich außerdem die ehrenamtlichen Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Bodenburg vor Ort. Gegen 22:50 Uhr war die Unfallstelle vollständig geräumt. web











30.08.2020 • 10:17 Uhr

Uslar: Betrunken mit dem E-Scooter erwischt - Blutprobe auf dem Revier - Polizei gibt Warnung heraus!

Am vorigen Freitag, 28August 2020, gegen 19:55 Uhr, stellten Beamte des Polizeikommissariats Uslar im Rahmen einer Verkehrskontrolle einen betrunkenen Fahrer eines E-Scooters fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,1 Promille. Dem 37-jährigen Fahrer aus Uslar wurde auf der Dienststelle eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass für die Benutzung eines E-Scooters die gleichen Promillegrenzen wie für Autofahrer gelten.TH











30.08.2020 • 10:12 Uhr

Goslar/Wiedelah: Streitigkeiten mit Körperverletzung - Beleidigungsanzeige gegen "Streitschlichterin"

Tatort: Goslar/ Ortsteil Wiedelah. Tatzeitpunkt: Samstag, 9.45 Uhr:
Zwischen einer männlichen Person (30 Jahre alt) und einer weiblichen Person (35 Jahre alt) kam es in Wiedelah vor einem Mehrfamilienhaus zunächst zu Streitigkeiten. Im weiteren Verlauf dieser Streitigkeiten schubsten sich die Kontrahenten. Beide Personen wurden dabei leicht verletzt. Eine weitere weibliche Person (29 Jahre alt), die den Streit schlichten wollte, beleidigte anschließend die 35-Jährige. Gegen alle beteiligten Personen wurden nach Angaben der Polizei in Goslar Strafverfahren wegen Körperverletzung und gegen die "Streitschlichterin" wegen Beleidigung eingeleitet. ots










30.08.2020 • 00:07 Uhr

Heute um 19 Uhr hat der Feuerteufel von Einbeck wieder zugeschlagen:Leerstehenden Wohnhauses abgefackelt - Personen wurden nicht verletzt

Die Brandserie in der Region Einbeck hört nicht aus!
Samstagabend gingen gegen 19Uhr bei den Leitstellen von Polizei und Feuerwehr mehrere Anrufe ein, dass ein Wohnhaus in der Verlängerung des Reinserturmwegs in Fahrtrichtung Odagsen brennt.

Das seit 15 Jahren leerstehende Wohnhaus stand zu diesem Zeitpunkt bereits in Vollbrand. Fahrzeuge eines angrenzenden Gebrauchtwagenhandels wurden glücklicherweise nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Im Einsatz sind 250 Kräfte mehrerer Feuerwehren der Stadt Einbeck, das THW Northeim, THW Einbeck, die Feuerwehrtechnische Zentrale des Landkreises Northeim, das DRK Northeim und die Feuerwehrbereitschaft 4 der Kreisfeuerwehr. Die Löscharbeiten dauern an und werden sich voraussichtlich bis in die Morgenstunden ziehen.

Die speziell eingerichtete Ermittlungsgruppe hat die Ermittlungen noch am Abend aufgenommen. Eine Tatortaufnahme und eine kriminaltechnische Spurensuche kann erst stattfinden, wenn der Brandort zugänglich ist. Dieser wurde durch die Polizei beschlagnahmt und es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen schwerer Brandstiftung eingeleitet. Es entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden von 25.000 EUR.

Die Vollsperrung der Kreisstraße 503 bleibt aufgrund der Einsturzgefahr des Wohnhauses bis auf Weiteres bestehen. Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Gefahrenbereich weiträumig zu umfahren.ots











29.08.2020 • 18:10 Uhr

Bundespolizei warnt vor Blanko-Attesten gegen Maskenpflicht

Weil ein Fahrgast sich gestern Nachmittag in einem ICE von Basel nach Berlin weigerte den vorgeschriebenen Mund-Nasen Schutz zu tragen, wurde er daraufhin vom Zugbegleiter im Bahnhof Offenburg von der Weiterfahrt ausgeschlossen und zur Durchsetzung des Hausrechts die Bundespolizei hinzugezogen.

Nach einer Belehrung durch die Beamten legte der 33-jährige Deutsche ein Online-Attest vor, das ihn von der Maskenpflicht befreien sollte.

Ermittlungen ergaben, dass er das Blanko-Attest aus dem Internet heruntergeladen hatte. Ein Arzt bot auf seiner Homepage dieses Formular ohne vorherige Untersuchung zum Online-Download mit dem Hinweis an, man müsse nur Namen und Adresse eintragen.

Die Bundespolizei warnt vor dem Herunterladen dieser Atteste und weist darauf hin, dass man sich beim Vorzeigen eines solchen wegen des Gebrauchs unrichtiger Gesundheitszeugnisse strafbar macht.ots/Foto: Fis WMG










29.08.2020 • 18:01 Uhr

Goslar: Merkwürdiger Raubüberfall auf Postfiliale - Räuber mit Dreitage-Bart verliert auf Flucht einen Schuh und Corona-Maske, erbeutet 10.000 Euro

Die Goslarer Polizei berichtet soeben:
Unmittelbar vor Ladenschluss betritt am Freitag eine männliche Person eine Jürgenohler Postfiliale in Goslar. Sie geht gezielt in den Kassenbereich, öffnet diese mit Tastendruck und erbeutet daraus nach ersten Schätzungen zwischen 8000 und 10.000 Euro. Der eingreifende Betreiber wird sofort mit einem Pfefferspray oder ähnlich wirkenden Substanz ins Gesicht gesprüht. Dennoch versucht er mit seiner Ehefrau, den dreisten Täter festzuhalten. Das so entstandene Gerangel verlagert sich vor das Geschäft. Hierbei verliert der Täter einen Schuh sowie eine Mund-Nasen-Bedeckung. Er kann sich losreißen und flüchtet fußläufig vom Tatobjekt in Richtung Marienburger Straße. Hierbei lässt er ein Fahrrad unmittelbar vor dem Geschäft zurück. Ein Zeuge nimmt die Verfolgung auf, kann den flüchtigen Täter jedoch nicht mehr fassen.

Eine Zeugenbefragung vor Ort ergibt, dass sich der Täter schon seit längerer Zeit im Nahbereich des Tatobjekts aufgehalten habe. Gelegentlich soll er auch durch die Scheibe des Geschäftes geschaut haben.

Durch die Tat werden der Betreiber mittels Pfefferspray o. ä. und seine Frau durch einen Sturz bei dem Gerangel vor dem Geschäft verletzt. Die Ehefrau zieht sich hier eine Schürfwunde am linken Ellenbogen zu. Ob das Geschäft zeitnah wieder geöffnet werden kann, stand am gestrigen Freitag aufgrund der Kontamination mit dem eingesetzten Mittel noch nicht fest.

Der männliche Täter wird von Zeugen folgendermaßen beschrieben:

- ca. 25 - 30 Jahre alt
- ca. 170 - 175Zentimeter groß
- kurze, schwarze Haare
- dunkler Teint
- 3-Tage-Bart
- schwarze Jogginghose mit gelben/-m Streifen an der Hosennaht.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Goslar unter (0 53 21) 339-0 entgegen.
ots












29.08.2020 • 17:50 Uhr

Unternehmer Nuri Celik: Corona-Krise ein schwerer Schlag ins Kontor meiner Projekte in Bad Gandersheim

Die Corona-Krise und ihre fatalen Auswirkungen. "Sie ist ein schwerer Schlag ins Kontor meiner Projekte", hat der Unternehmer und Alleineigentümer Euro Celik (Foto) von bedeutsamen Immobilien und Firmen in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim jetzt eingeräumt. "Wir hatten vor, in diesem Sommer 2020 mit ersten Arbeiten in der ehemaligen Roswitha-Klinik in der Hildesheimer Straße anzufangen", erklärt der Unternehmer mit ernster Miene und gleichwohl mit einem mutigen Nachsatz in einem aktuellen Exklusigespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group: "Aufgegeben habe ich sie nicht, das versichere ich allen Skeptikern in Bad Gandersheim!"

Es hat ihn nicht gerade begeistert, dass einige destruktive Protagonisten und Neider in Bad Gandersheim den Eigentümer und Betreiber des Vitalparks /Haus des Gastes und Eigentümer der ungenutzten Klinik-Immobilie in der Hildesheimer Straße hinter vorgehaltenen Händen despektierlich kommentieren mussten, ja sogar Unterstellungen verbreiteten. Dem hält Nuri Celik mit seinem einnehmenden und durchweg optimistischen Lächeln unbeirrt klipp und klar entgegen: "Ich bin weder in wirtschaftlichen Schwierigkeiten noch habe ich meine Pläne für beide Objekte ad acta gelegt. Aber gegen die Auswirkungen der Corona-Krise und den Schwierigkeiten, die es dazu mit meinen Partnern in der Türkei gibt, kann ich nichts. Wir arbeiten aber angestrengt an Alternativen."
Derzeit laufen neue Verhandlungen, um Lösungen auf den Weg zu bringen. Nach Informationen des Redaktionsnetzwerkes steht der Unternehmer in Gesprächen mit Partnern aus der Schweiz.

Auf ein offensichtliches Missverständnis durch eine irritierende behördliche Berichterstattung im Zusammenhang mit erheblichen Sachbeschädigungen durch Jugendliche in der ehemaligen Roswithas-Klinik eingehend, legt der Unternehmer Wert auf eine Klarstellung. "Ich bin selbstverständlich Alleineigentümer und -gesellschafter der Firmen, die mit dem Vitalpark und der ehemaligen Klinik zu tun haben."

Im Vitalpark werden die Geschäfte von ihm und seiner Mitgeschäftsführerin Karin Bargstädt wie gewohnt geleitet und verantwortet. Der Vitalpark ist zwar ebenso von der Corona-Krise schwer getroffen. Er ist aber wieder mit beschränkten Angeboten am Netz. "Wir stehen mit einer Reihe von unseren Dienstleistungen unseren Kundinnen und Kunden zur Verfügung. Leider können wir das Bewegungsbad wegen der Corona-Auflagen derzeit noch nicht wieder öffnen", erklärt Geschäftsführerin Bargstädt.
red/Fotos: Fis WMG










29.08.2020 • 16:43 Uhr

Feuer bei Gebrauchtwagenhändler in Duderstadt - Drei Autos ausgebrannt, Ursache noch unklar

Auf dem Gelände eines Gebrauchtwagenhandels in der Schöneberger Straße in Duderstadt (Landkreis Göttingen) sind Samstagnacht (29. August 2020) drei Fahrzeuge ausgebrannt. Die Höhe des entstandenen Gesamtschadens bewegt sich nach ersten Schätzungen vermutlich bei rund 30.000 Euro. Verkehrsteilnehmer entdeckten das Feuer gegen 03.20 Uhr und alarmierten die Feuerwehr. 23 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Duderstadt rückten daraufhin zur Brandbekämpfung aus. Die Brandursache steht noch nicht fest. Die weiteren polizeilichen Ermittlungen dauern an.jk











29.08.2020 • 16:37 Uhr

Bürgermeister-Wahl in Einbeck wird spannend: Wie gefährlich kann Dr. Claudius Weisensee der Amtsinhaberin werden?

Heute sein erster großer Auftritt in Salzderhelden - Was den FDP-Kandidaten auszeichnet, was er zu sagen hat

Der Vorstand der FDP Einbeck schlägt Dr. Claudius Weisensee als Bürgermeisterkandidat vor. Er soll bei der Wahl in Einbeck am 1. November 2020 für die Freien Demokraten antreten. Weisensee wurde am heutigen Sonnabend der Presse auf dem Dohrenberg in Salzderhelden präsentiert. Heute sein Markenzeichen: Eine wunderbare Sonnenblume!

„Claudius kann Verwaltung, er kennt unsere Stadt von Kindesbeinen an, er hat sich in der Kommunalpolitik bereits über viele Jahre für das Allgemeinwohl engagiert und er ist ein sympathischer Mensch, der mit seiner ausgleichenden Art politische Gräben überwinden kann“, benennt die Einbecker FDP-Vorsitzende Dr. Marion Villmar-Doebeling (auf dem Foto rechts) die Gründe für den Vorstandsbeschluss.

„Wir freuen uns, dass Claudius zurückkehrt“, sagt Landtagsabgeordneter und FDP-Kreisvorsitzender Christian Grascha (links). Er habe Claudius Weisensee nicht nur wegen seiner Verwaltungs- und Fachkompetenz gefragt, ob er sich eine Kandidatur vorstellen könne, sondern auch weil er für einen neuen Stil stehe und ein echtes Angebot für alle Bürgerinnen und Bürger sowie alle politischen Lager des demokratischen Spektrums sei. „Ich kenne Claudius seit 23 Jahren. Er hat sich immer für die Demokratie und das Allgemeinwohl in Einbeck engagiert, auch wenn er nicht selbst zur Wahl stand. Für Einbeck ist seine Kandidatur eine riesen Chance.“

Weisensee betonte, er wolle den Wahlkampf zu einem Wettbewerb der Ideen machen. Er selbst wolle unter dem Stichwort „Perspektive 2030“ Ideen vorschlagen, wie sich die Stadt und ihre Ortschaften bis zum Jahr 2030 bestmöglich entwickeln könne. Dafür habe er ein umfangreiches Wahlprogramm erarbeitet, das er auf seiner Internetseite veröffentlichen werde.

Ein frischer und kompetenter und
freundlicher Kandidat - Hier seine Vita

Dr. Claudius Weisensee ist 40 Jahre alt. Er ist verlobt. Der Volljurist wohnt und arbeitet seit 2016 in Karlsruhe. Er ist Bundesbeamter und als Oberregierungsrat in der Verwaltung des Bundesverfassungsgerichts tätig. Zuvor war er als Sachgebietsleiter Allgemeines Ausländerrecht im Regierungspräsidium Karlsruhe für die Rechts- und Fachaufsicht über 33 untere Ausländerbehörden zuständig. Geboren wurde Weisensee in Freiburg im Breisgau. 1987 zog seine Familie mit ihm nach Einbeck. Hier wurde er in die Pestalozzischule eingeschult, besuchte die OS, die Goethe-Schule sowie die Löns-Realschule Einbeck. Sein Abitur legte er an der BBS Einbeck ab.

Nach dem Wehrdienst in Stadtoldendorf absolvierte er ein Volontariat beim Verlag F. Wolff & Sohn in Gronau/Leine und arbeitete als Lokalredakteur u.a. für die Sonntagsanzeiger Die Eule in Einbeck und Hallo Sonntag in Northeim. Anschließend studierte er Jura in Göttingen. Das Studium schloss er mit der Ersten Prüfung vor dem Landesjustizprüfungsamt in Celle ab. Danach war er drei Jahre lang als Wissenschaftlicher Mitarbeit am Fachgebiet Raumplanungs- und Umweltrecht der Fakultät Raumplanung der Technischen Universität Dortmund tätig und promovierte in der Zeit an der Ruhr-Universität Bochum zum Thema „Energierechtliche Planfeststellung von Erdkabeln“. Das Rechtsreferendariat mit Stationen beim Amtsgericht Lippstadt, der Staatsanwaltschaft Paderborn und der Bezirksregierung Detmold absolvierte Weisensee ebenfalls in Nordrhein-Westfalen.

Seine politische Vita - in den
kommunalpolitischen Wurzeln verhaftet

Auch politisch ist Weisensee ein Rückkehrer. 1996 trat er in die FDP ein und gründete in Einbeck den Kreisverband der Jungen-Liberalen neu. 2001 wurde er in den Kreistag gewählt, aus dem er wegen seiner journalistischen Tätigkeit 2002 ausschied. 2006 bis 2010 war er Ratsherr im Einbecker Stadtrat. Am Tag der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen am 5. Februar 2020 trat Weisensee, der sich politisch als sozialliberal verortet, nach 24 Jahren aus der FDP aus und in die SPD ein. Als Grund für seinen Schritt gibt er an, dass er die SPD von seinem Vater her kennt und in Einbeck selbst die lokale SPD-Zeitschrift mit verteilt habe. Hier sei er sehr freundlich aufgenommen worden, habe aber schnell gemerkt, dass seine politische Heimat die FDP ist und bleibe, weswegen er nach zahlreichen Gesprächen mit Freunden und alten Weggefährten zur Zukunft der liberalen Partei den Austritt aus der SPD erklärt und die Wideraufnahme in die FDP beantragt habe, so Weisensee. red
/Foto: Fis WMG










29.08.2020 • 10:50 Uhr

Dubioser Verkehrsunfall: "Ich muss mal auf Toilette!" - Autofahrer flüchtet zu Fuß

Ein vermeintlich einfacher Verkehrsunfall in Steinheim wirft Fragen auf. Ein ortsansässiger Autofahrer befuhr am Donnerstag, gegen 18:10 Uhr, die Bahnhofstraße in Steinheim (Landkreis Höxter) entgegen der erlaubten Fahrtrichtung. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem schwarzen VW Polo mit LIP-Kennzeichen, der von der Alten Friedhofstraße ordnungsgemäß auf die Bahnhofstraße abbiegen wollte und offenbar nicht mit dem schwarzen Fiat Punto rechnete, der aus der falschen Richtung kam. An beiden Autos entstand insgesamt ein Sachschaden von rund 6.000 Euro. Nach dem Zusammenstoß bestand der Fiat Punto-Fahrer darauf, den Unfall durch die Polizei aufnehmen zu lassen. Der VW Polo-Fahrer jedoch wollte unter keinen Umständen, dass die Polizei informiert wird. Bei Eintreffen der Polizei war der Polo-Fahrer nicht mehr vor Ort, er hatte sich mit den Worten "Ich muss mal auf die Toilette!" kurzerhand verabschiedet. Während der Unfallaufnahme erschien plötzlich ein anderer Mann an der Unfallstelle und behauptete, der Fahrer des VW Polo gewesen zu sein. Daran haben die Beamten aufgrund von Zeugenaussagen erhebliche Zweifel und fragen deshalb: "Wer ist tatsächlich der Fahrer?". Das Verkehrskommissariat der Polizei Höxter bittet Zeugen, die Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer 05271/962-0 zu melden. /ell










29.08.2020 • 10:46 Uhr

DAK-Gesundheit - Bester Gesundheitspartner des Northeimer Handball-Club e. V.

Viele Menschen können sich ein Leben ohne Sport nicht vorstellen. „Genau richtig!“, bestätigen die Experten. Die positiven Effekte des körperlichen Trainings sind belegt: Sport baut Stress ab, stärkt das Immunsystem, schützt vor Erkrankungen und verlängert das Leben. Außerdem macht Sport glücklich, da er jede Menge Wohlfühlhormone freisetzt. Wir unterstützen daher nicht nur unsere Kunden mit geldwerten Vorteilen bei ihren sportlichen Aktivitäten, sondern auch Sportvereine mit maßgeschneiderten Aktionen, weil Gesundheit nie nur Privatsache ist. In den Vereinen schlägt das Herz des Sports, ist das gemeinschaftliche Engagement zuhause – das entspricht genau unserer Philosophie für ein gesundes Miteinander.

Die DAK-Gesundheit ist ein starker Leistungspartner in jeder Lebenslage. Eine traditionsreiche Solidargemeinschaft, die fokussiert ist auf das Gesundbleiben und Gesundwerden ihrer Mitglieder. Schon Kinder erhalten z.B. mit dem AktivBonus Junior bis zu 1626 Euro Prämie für Vorsorgeuntersuchungen, Schutzimpfungen und sportliche Aktivität.

"Wir freuen uns auf Sie und die Kooperation mit dem Northeimer Handball-Club e. V.!", so Celina Daxenberger von der DAK-Gesundheit.

Der Northeimer HC, vertreten durch den Marketingleiter Oliver Kirch, freut sich über die vereinbarte Kooperation mit einem so starken und etablierten Unternehmen. "Mit der DAK-Gesundheit haben wir nun unseren Gesundheitspartner gefunden. Wir freuen uns auf ein gutes, fruchtbares Miteinander und auf die vielen Möglichkeiten für unsere aktiven Spieler/innen und das gesamte NHC Umfeld", so Kirch. Die Gespräche mit Celina Daxenberger und Marvin Lepies, er ist unser direkter Ansprechpartner in Northeim vor Ort, waren sehr Zielorientiert und stets auf Augenhöhe. Aktuell laufen bereits die Planungen für die ersten Maßnahmen mit den Spielern und Trainern. Geplant sind Teambuilding Maßnahmen, Verletzungsprophylaxe Einheiten und Ernährungsberatungen. Wir begrüßen die DAK-Gesundheit ganz herzlich im Partnerpool des NHC.
red/ok/Foto: Fis WMG











29.08.2020 • 10:41 Uhr

Gutes Spendenergebnis - Mehr als 600.000 Euro für "Brot für die Welt" im Braunschweiger Land

604.897 Euro sind im vergangenen Jahr für "Brot für die Welt" im Bereich der Evangelischen Landeskirche Braunschweig gespendet worden. "Ich freue mich sehr über das hohe Spendenergebnis und danke im Namen unserer weltweiten Projektpartner für die Bereitschaft, mit anderen zu teilen", sagt Pfarrer Jürgen Lausch (Braunschweig), zuständiger Referent in der Landeskirche. Insgesamt hat das Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen 2019 mehr als 60 Millionen Euro durch Spenden und Kollekten eingenommen.

Hinzu kamen weitere kirchliche und staatliche Mittel, vor allem des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), so dass dem Hilfswerk insgesamt mehr als 312 Millionen Euro zur Verfügung standen. Ein Plus von 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit konnte "Brot für die Welt" im vergangenen Jahr mehr als 1600 Projekte in 85 Ländern realisieren. Der Schwerpunkt lag auf Ernährung und ländlicher Entwicklung. Aber auch der nachhaltige Umgang mit Ressourcen sowie der Klimaschutz spielten eine eine wichtige Rolle, so Lausch. red/epd/Foto: Fis WMG










29.08.2020 • 10:29 Uhr

Susanne Schütz fordert einfachere und schnellere Baugenehmigungen - Minister Lies muss endlich preiswerten Wohnraum ermöglichen

Der baupolitischen Sprecherin der FDP-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, Susanne Schütz, geht die notwendige Reform des niedersächsischen Baurechts nicht schnell genug voran.
"Trotz vollmundiger Ankündigungen, die Ergebnisse des „Bündnisses für Bezahlbares Wohnen“ ernst zu nehmen, hat Bauminister Lies bisher peinlich wenig unternommen, um schnelleres und preiswertes Bauen in Niedersachsen möglich zu machen", sagt Schütz. Sie schließt sich damit der Kritik des Verbands der Wohnungswirtschaft (vdw) in der Montagsausgabe des Politmagazins "Rundblick Niedersachsen" an. Schütz: "Wer preiswerten Wohnraum will, muss preiswertes Bauen möglich machen. Dafür braucht Niedersachsen vor allem ein einfacheres Baurecht und kürzere Bearbeitungszeiten von Bauanträgen. Trotz des hohen Preisdrucks in den Städten bewegt sich Minister Lies hier noch nicht genug."

Lies habe sich zwar auf einige Erleichterungen eingelassen, werde des Problems aber noch nicht Herr. "Bauen muss generell unkomplizierter werden. Wir brauchen die Typengenehmigung und die Referentielle Baugenehmigung, um alle Spielarten des seriellen Bauens abzudecken, sowie eine Annäherung der Niedersächsischen Bauordnung an die Musterbauordnung des Bundes. Mit bundesweiten Standards könnten wir die Preise für Bauteile und Bautypen erheblich senken. Außerdem müssen Bauanträge mit einer verbindlichen Bearbeitungsfrist genehmigt werden, damit nicht schon durch das Warten auf die Bürokratie die Kosten steigen," so Schütz. Besonders die Kombination aus umfangreichen Erleichterungen serieller Bauten und Bauteile und der Angleichung des niedersächsischen Baurechts an bundesweite Standards ist für Schütz wegweisend: "Je weniger an einem neuen Haus noch neu genehmigt werden muss, desto schneller kommen wir wieder bei bezahlbaren Wohnungen an."

Hintergrund: In einem Positionspapier legte der Verband der Wohnungswirtschaft (vdw) Forderungen vor, mit denen das Bauen in Niedersachsen preiswerter und leichter werden soll.
red










29.08.2020 • 10:25 Uhr

Zur heutigen Einschulung gibt's den Segen auf dem Esel und im Auto

Für rund 77.500 Kinder beginnt an diesem Sonnabend in Bremen und Niedersachsen das Schulleben. Weil wegen der Corona-Pandemie die üblichen Einschulungsgottesdienste nicht möglich sind, haben sich viele Kirchengemeinden besondere Aktionen einfallen lassen, um den neuen Schülerinnen und Schülern Gottes Segen auch außerhalb der Kirchenmauern zusprechen zu können.

In Bremen können die Erstklässler aus den Stadtteilen Arbergen und Mahndorf nach der Begrüßung in der Schule auf einem Esel zur Arberger Kirche reiten, wo Pastorin Maike Harbrecht zusammen mit anderen verschiedene Aktionen vorbereitet haben. "Zusammen mit den Eltern und den älteren Geschwistern können die Kinder Hindernisse überwinden, etwas basteln und am Schluss gesegnet werden."

Um den Segen für die Schulanfänger geht es auch in Nienburg. Dort baut die Kirchengemeinde auf der Festwiese drei Segensstationen auf. Um den Corona-Abstand zu wahren, sollen die Familien im Auto von Station zu Station fahren. In dieser "drive-through"-Kirche gibt es dann den ganz persönlichen Segen durch das heruntergekurbelte Autofenster.

In Hann. Münden haben Pastorin Almuth de Buhr-Böckmann und Vikar Robert Schücke-Melcher grüne Papiertüten mit einem weißen Engel vorbereitet. Darin finden sich unter anderem eine blaue Mütze mit dem Schriftzug "beschützt" und eine Karte mit einem Segenswunsch vom hannoverschen Landesbischof Ralf Meister. Die Karte ist in ökumenischer Eintracht auch von dem evangelisch-reformierten Pastor und dem katholischen Pfarrer unterzeichnet worden. Verteilt werden die Tüten an den Schulen von Mitarbeitenden der Kindergottesdienste.

Auch in Melle werden ebenfalls Tüten mit Mützen und einer Segenskarte des Landesbischofs vorbereitet. Dort sollen lange Wäscheleinen über den Schulhof gespannt werden, an denen die Tüten aufgehängt werden. Im Kirchenkreis Winsen werden solche Tüten derzeit gepackt und unter anderem von Superintendent Christian Berndt bei den Feierlichkeiten in der Elbe-Grundschule Tespe in der Sporthalle verteilt.

Manche Gemeinden feiern wie in Celle Klein Hehlen gleich vier Gottesdienste in Folge, einen für jeder Schulstarter-Klasse. Trotzdem kann jedes Kind nur zwei Begleitpersonen mitbringen. "Will ein Geschwisterkind mitkommen, muss Papa oder Mama zu Hause bleiben", sagt Pastorin Alexandra Eimterbäumer. "Das tut einem im Herzen weh." Doch sonst reiche der Platz in der Kirche nicht aus. Sie habe bisher dennoch nur positive Reaktionen erlebt.

In Oldenburg sendet der lokale Fernsehsender Oeins am Sonntag (30. August) einen Gottesdienst zur Einschulung aus der evangelischen Heilig-Kreuz-Kirche in Bardewisch in der Wesermarsch. Die Feier ist später auch auf dem Youtube-Kanal der oldenburgischen Kirche abrufbar. Bei den Einschulungsfeiern im Oldenburger Land werden zudem Malbücher mit Schutzengeln und einem Segen von Bischof Thomas Adomeit verteilt.

Den Segen gibt es nicht nur für die Schulanfänger und ihre Familien: Im Kloster Frenswegen in der Grafschaft Bentheim sind alle Lehrerinnen und Lehrer am 4. September zu einem ökumenischen Gottesdienst unter der Überschrift "Leichtsinn" eingeladen. Dann sollen auch sie für das neue Schuljahr gestärkt und gesegnet werden. epd










29.08.2020 • 10:16 Uhr

Finale im Circusland Charles Knie in Volksen! Erfolgreiche Bilanz eines gelungenen Experiments in der Corona-Krise

Circus Open Air erleben. Die ultimative Alternative in der Corona-Krise. Seit Wochen ist dem Circus-Unternehmen Charles Knie eine interessante Alternative zum verbotenen Circus unter einem Zeltdach gelungen. Auf dem Gelände seines Hauptquartiers in Einbeck-Volksen hat das "Circus-Land" mit seiner beeindruckenden Tierschau und anderen Belustigungen Tausende von Menschen aus der Region weit über Einbeck-Volksen hinaus angelockt und fasziniert.

"Wir sind sehr zufrieden. Wir hatten mit diesem tollen Zuspruch unseres Publikums gar nicht so einer Intensität gerechnet. mso schöner, dass es so gekommen ist. Wir sind dankbar!", erfuhr das Redaktionsnetzwerk bei seinen jüngsten Recherchen auf dem Freigelände bei Charles Knie.

Auch die Sondershows bei warmen Sommersonnenuntergängen mit TV-Star Rebecca Simoneit-Barum im abendlichen Ambiente kamen gigantisch gut an. "Immer ausverkaufte Veranstaltungen!"

Heute und am morgigen Sonntag nun sind noch einmal die exotischen Tiere (echte und künstliche) unter freiem Himmel, kleine Aufführungen in der Manege in der großen Halle, Reitrunden auf Eseln und allerlei Spielmöglichkeiten für Familien und Kinder im "Circus Land Charles Knie" hautnah zu erleben.

Das Experiment darf als Erfolg gewertet werden. Das Unternehmen Charles Knie wird daraus mit Sicherheit die richtigen Schlüsse ziehen.red/Fotos: Fis WMG












29.08.2020 • 10:00 Uhr

"Hilfe, ich werde verfolgt!" Dauerklingeln kann hinter Gitter führen ...

Unter ständigem Klingeln an der Wache der Bremer Bundespolizei hat ein 33-jähriger Mann aus Hildesheim um Einlass gebeten. Angeblich würde man ihn verfolgen. Nähere Einzelheiten äußerte er nicht, hatte aber eine Alkoholfahne, die später den Wert von 0,8 Promille ergab.

Da zur nächtlichen Stunde weit und breit keine Bedrohung erkennbar war, wurde er überprüft. Dabei kam heraus, dass der Deutsche tatsächlich "verfolgt" wurde - allerdings von staatlicher Seite: Wegen mehrerer Körperverletzungen und Diebstähle lag ein aktueller Untersuchungshaftbefehl gegen ihn vor. So wurde er verhaftet und in das Polizeigewahrsam eingeliefert.ots










29.08.2020 • 09:56 Uhr

Bad Harzburg: 78-Jährige ließ sich nicht austricksten - Warnung der Polizei

Eine 78-jährige Bad Harzburgerin meldete sich am 27.August 2020 bei der Polizei um eine Anzeige zu machen. Sie hatte zwischen dem 19. August 2020 und 27. August 2020 wiederholt einen Anruf erhalten und dabei wurde ihr mitgeteilt, dass sie Gewinnerin eines Preisausschreibens sei und einen 5-stelligen Geldbetrag gewonnen habe. Die 78jährige wurde in ein Gespräch über Einzelheiten des Gewinnverfahrens verwickelt und dann habe man sie aufgefordert sogenannte Google Play Karten für mehrere Hundert Euro zu besorgen und die Codes an den Anrufer zu übermitteln.

Nach der Herausgabe und der anschließenden Aktivierung der Codes wurde sie misstrauisch und wandte sich an die Polizei. Das Versprechen angeblich hoher Gewinne ist eine Masche, die Betrüger in den unterschiedlichsten Varianten anwenden.

Die Polizei warnt! Die Methode ist immer die gleiche: Vor einer Gewinnübergabe werden die Opfer dazu aufgefordert, eine Gegenleistung zu erbringen, zum Beispiel "Gebühren" zu bezahlen, kostenpflichte Telefonnummern anzurufen oder an Veranstaltungen teilzunehmen, auf denen minderwertige Ware zu überhöhten Preisen angeboten wird. ots










29.08.2020 • 09:46 Uhr

Neues Streifenboot (200 PS) für die Wasserschutzpolizei auf der Weser und anderen Gewässern

Am Donnerstagmittag, Punkt 12 Uhr begrüßte der Leiter der Polizeiinspektion (PI) Nienburg/Schaumburg, Frank Kreykenbohm, den Präsidenten der Polizeidirektion Göttingen, Uwe Lührig, den Präsidenten der Polizeidirektion Oldenburg, Johann Kühme sowie eine Reihe geladener Gäste am Nienburger Hafen. Nicht sehr häufig trifft man zwei Polizeipräsidenten bei Veranstaltungen der Polizeiinspektion. Hier war der Grund ein ganz Besonderer. Im Mittelpunkt der Veranstaltung im Nienburger Hafen stand die "Wasserschutzpolizei 31 (W31)", das funkelnagelneue Streifenboot der Wasserschützer. Das knapp 7 Meter lange Schmuckstück, ausgerüstet mit neuster Motorentechnik, Bug - und Heckstrahlrudern, Radar, Bodenscanner und vielem mehr, schließt die Lücke zwischen der W 23, einem trailerbaren Hartboden-Schlauchboot und der W 15, einem hochseetüchtigen Streckenboot, auf dem mehrere Beamte mehrere Tage lang unterwegs sein können.

Mit 200 PS werden zukünftig vorrangig Freizeitkapitäne auf Weser, Aller, Hamme und Dümmer See kontrolliert. Nach vielen guten Wünschen für "allzeit gute Fahrt ..." in den Grußworten und der Übergabe von Bordbuch, Dienstflagge und Schlüsseln durch PP Kühme an PP Lühring und den Leiter der Wasserschutzpolizeistation Nienburg, Harald Bormann, wurde das neue Boot traditionell seemännisch getauft. Dazu hatte sich der Vater der dreijährigen Leni, selber Wasserschutzpolizeibeamter, mit seiner Tochter bereit erklärt.

Mit einem glücklichen Lächeln im Gesicht und mit Unterstützung vom Vater, leerte sie eine kleine Flasche Sekt über das Vorschiff, wobei der Papa den Taufspruch sagte. Die 12 Beamten der Polizeistation verfügen nun neben zwei Funkstreifenwagen wieder über drei sehr leistungsstarke Boote. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes, des THW und der Feuerwehr hatten anschließend noch genügend Zeit für interessante Gespräche sowie ein paar Proberunden mit der W 31.BER
















29.08.2020 • 09:39 Uhr

"Niedersächsischer Weg": Wichtiger weiterer Meilenstein ist erreicht - Stoppt NABU jetzt endgültig sein Volksbegehren?

Nach fast acht Monaten intensiver Arbeit hat heute (Freitag) der Lenkungskreis für den Niedersächsischen Weg die in den Arbeitsgruppen diskutierten Änderungen von Gesetzen abschließend beraten und beschlossen. Konkret geht es um Formulierungen für das Niedersächsische Naturschutzgesetz, für das Wasser- und das Waldgesetz. Damit erreicht der Niedersächsische Weg nach der Unterzeichnung Ende Mai den zweiten wichtigen Meilenstein. Die geeinten Formulierungen werden jetzt auf den Weg an den Landtag gegeben; außerdem wird die Ressortabstimmung eingeleitet. So hat es soeben ein Sprecher des Niedersächsischen Umweltministeriums verkündet.
Unklar ist jetzt, wie die Initiatoren des vom NABU massiv unterstützten und forcierten "Volksbegehrens Artenvielfalt" umgehen werden. Noch ist die Initiative zwar angehalten, aber längst nicht aufgegeben, wie Protagonisten aus NABU und weiteren Unterstützern gestern zum Ausdruck gebracht haben. Offenbar vertrauen sie noch nicht den von den Regierungsparteien CDU und SPD gemachten Zusagen.red











28.08.2020 • 22:59 Uhr

Heute Abend in Bad Gandersheim: Quicklebendige Gastroszene mit Livekonzert im Rosencafe und Premiere des 1. Biergartens an der Gande - Besucher sind begeistert

Eines schlagenderen Beweises hätte es nicht bedurft, wie quicklebendig die Gastroszene in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim ist, was da am heutigen Freitagabend auf zwei Bühnen abgegangen ist:
An der Gande zwischen Keglerheim/Köpiestuben und dem niedlichen Bächlein wurde Gandersheims erster Biergarten eröffnet.
Im Klostergarten des Rosencafes in Brunshausen gab es ein beeindruckendes Live-Konzert des Duos Cecile & Klaus im uralten Klostergemäuer. Zwei Events. Zweimal erfolgreich. Auf beiden unterhaltsamen Plattformen zufriedene Gäste. Sie dankten es ihren Gastgebern - in Gandersheim Gebhard Jungesblut und Sandra Steins - in Brunshausen Bettina Block-Girmann (mit Team) samt Künstler-Duo C&K - für das sagenhaft romantische Ambiente und die gepflegte Gastlichkeit. Visitenkarten einer Kurstadt, die sich sehr gut anfühlen!
red/Fotos: Fis WMG














28.08.2020 • 18:35 Uhr

Wechsel an der Spitze: Polizeidirektor Matthias Kinzel ist neuer Leiter der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden

Er kommt aus dem Niedersächsischen Innenministerium, hat umfangreiche Erfahrungen in allen Bereichen der Polizeiarbeit und ist in Hameln kein Unbekannter: Am Freitag, 28. August, wurde Polizeidirektor Matthias Kinzel im Kunstkreis Hameln unter Beachtung der Corona-bedingten Hygiene- und Abstandsregeln feierlich als neuer Leiter der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden ins Amt eingeführt. Er ist Nachfolger von Polizeidirektor Thorsten Massinger, der die Inspektion ein Jahr lang geleitet hat und ins Innenministerium nach Hannover gewechselt ist.

Matthias Kinzel blickt auf eine mehr als 30-jährige Laufbahn bei der Polizei zurück. Seit 1986 sammelte er in unterschiedlichsten Verwendungen vielfältige Dienst- und Führungserfahrungen, die er jetzt in seine neue Tätigkeit einfließen lassen wird. Die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden ist für ihn dabei kein absolutes Neuland: Von 2002 bis 2004 leitete er das Polizeikommissariat Hameln, von 2004 bis 2010 war er Leiter Einsatz der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden. Als Inspektionsleiter wird er künftig für 480 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, drei Kommissariate sowie zwölf Polizeistationen in zwei Landkreisen mit mehr als 220.000 Bürgern verantwortlich sein.

Kinzel dankte der Leitung der Polizeidirektion Göttingen, die ihm nach langer Zeit der Abwesenheit in anderen Polizeibehörden wieder das Vertrauen geschenkt und ihm die Leitung der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden übertragen hat. "Für mich ist es eine besondere Ehre, aber auch Herausforderung, in dem Bereich, in dem ich seit meiner Geburt lebe, Verantwortung für die Innere Sicherheit tragen zu dürfen", sagt Matthias Kinzel und verspricht: "Seien Sie gewiss, dass ich die künftigen Aufgaben mit viel Energie, Kreativität und - wo immer es möglich ist - auch mit viel Spaß, aber auch mit der notwendigen Demut, die dieses Amt erfordert, angehen werde."

Kinzels Vorgänger Thorsten Massinger hat die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden zuletzt ein Jahr lang geleitet, davor war er bereits im Innenministerium tätig, ist dort also ebenfalls kein Unbekannter. Bei seiner Verabschiedung blickte er auf seine Amtszeit zurück: "Meine Zeit in der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden war maßgeblich durch die Corona-Pandemie bestimmt. Obwohl die internen Abläufe und der Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern im Weserbergland dadurch etwas anders aussahen, haben wir es aus meiner Sicht geschafft, weiterhin absolut verlässlich für die Sicherheit in beiden Landkreisen zu sorgen." Dies sei, so Thorsten Massinger, einerseits der guten Zusammenarbeit mit den Partnern der Polizei, andererseits aber auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Dienststellen zu verdanken, die auch in dieser besonderen Zeit täglich für die Bürgerinnen und Bürger dagewesen seien. "Dafür möchte ich mich sehr herzlich bedanken", so Thorsten Massinger abschließend.

"Ich freue mich, dass Polizeidirektor Matthias Kinzel den Weg zurück zu uns in die Polizeidirektion Göttingen und die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden gefunden hat und seine neue, alte Dienststelle mit seiner fachlichen wie sozialen Kompetenz bereichern wird", sagt Polizeipräsident Uwe Lührig und ergänzt mit Blick auf Kinzels Werdegang: "Er bringt alles mit, was ein Inspektionsleiter braucht, um die Polizeiinspektion weiterhin auf Erfolgskurs zu halten. Für seine neue Aufgabe wünsche ich ihm nicht nur viel Freude und Erfolg, sondern auch das nötige Quäntchen Glück, das für künftige Entscheidungen mitunter nötig ist." Der Polizeipräsident dankt zudem Thorsten Massinger für dessen Engagement in der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden. "Ich wünsche Thorsten Massinger für die Zukunft alles Gute und bin mir sicher, dass er auch in seiner neuen Funktion gewinnbringend für die Polizei Niedersachsen tätig sein wird", so Uwe Lührig abschließend.

Der Einladung zur offiziellen Amtseinführung waren neben Vertretern und Vertreterinnen der Polizeidirektion Göttingen auch die beiden Landräte aus Hameln und Holzminden, Dirk Adomat und Michael Schünemann sowie der Oberbürgermeister der Stadt Hameln, Claudio Griese, gefolgt.










28.08.2020 • 18:20 Uhr

Menschenrechtsaktion vor dem Chinesischen Konsulat in München:Menschenrechtsorganisationen fordern Sanktionen gegen Chen Quanguo Als Parteisekretär für Menschenrechtsverletzungen in Tibet und Xinjiang verantwortlich Architekt des Völkermordes an uigurischen und kasachischen Muslimen

Am heutigen Freitag hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen (Niedersachsen) gemeinsam mit dem Verein der Uiguren in Europa e.V. und der Ilham Tohti Initiative eine Menschenrechtsaktion vor dem chinesischen Konsulat in München. Die drei Menschenrechtsorganisationen forderten ein Ende des Völkermordes an uigurischen und kasachischen Muslimen sowie Sanktionen gegen Chen Quanguo, den verantwortlichen Parteisekretär der Kommunistischen Partei Chinas in Xinjiang / Ostturkestan.

„Vor zwei Jahrzehnten rief der damalige deutsche Außenminister Joschka Fischer China dazu auf, die Autonomierechte der Uiguren zu respektieren,“ erinnerte Enver Can, Präsident der Ilham Tohti Initiative. „Im Laufe der Zeit ist die Menschenrechtspolitik Deutschlands immer schwächer geworden, während die chinesische Regierung diese Rechte immer aggressiver bekämpft. Die deutsche Regierung sollte endlich ihre Position als führende Kraft in der EU wahrnehmen und der Führung in Peking klar sagen, dass ihre Genozid-Politik gegenüber dem uigurischen Volk nicht hinnehmbar ist.“

„Wandel durch Handel ist gescheitert,“ ergänzte Asgar Can, Vorsitzender des Vereins der Uiguren in Europa. „Es ist Zeit für ein starkes Zeichen für Demokratie, Menschenrechte und Menschenwürde. Die EU muss zeigen, dass sie wirklich eine Wertegemeinschaft ist. Die Auslöschungspolitik der chinesischen Regierung muss enden, die Lager geschlossen werden und die Insassen sofort freikommen. Die Verfolgung der uigurischen Volksgruppe im In- und Ausland muss endlich aufhören.“

„Deutschland sollte seine EU-Ratspräsidentschaft nutzen und Sanktionen gegen diese Verantwortlichen des Völkermords voranbringen“ sagte Hanno Schedler, GfbV-Referent für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung.

Chen Quanguo ist einer der Hauptarchitekten des Völkermords. Bereits in seiner Zeit als Parteisekretär in Tibet verschärfte er dort das Überwachungs- und Kontrollsystem. Über eine Million nomadisch lebende Menschen zwang er zur Sesshaftigkeit. Nach seiner Ankunft in Xinjiang / Ostturkestan im August 2016, schuf er in zwölf Monaten 90.000 neue Stellen im Sicherheitsbereich, größtenteils bei der Polizei. Gemeinsam mit Sicherheitschef Zhu Hailun und dessen Nachfolger Wang Junzheng baute er das berüchtigte ein Lagersystem auf, in dem rund 1,5 Millionen uigurische und kasachische Muslime verschwanden. Mit dem Einziehen ihrer Pässe, Zwangssterilisierungen, dem Verbot der uigurischen Sprache, der Trennung uigurischer Kinder von ihren Familien, der Zerstörung von Moscheen und Friedhöfen verschärfte die chinesische Regierung die ohnehin massive Drangsalierung der muslimischen Nationalitäten in der Region. Seine Unterdrückungsmethoden gelten innerhalb der Kommunistischen Partei als ‚vorbildlich‘.












28.08.2020 • 18:14 Uhr

Verliehausen: Maisfeld niedergetreten

Bislang unbekannte Täter haben vom 23. August 2020 bis 25. August auf dem Feld eines Landwirtes aus Verliehausen bei Uslar, im Hievental, mehrere Maispflanzen auf einer größeren Fläche niedergetreten. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 600,00 Euro. Die Polizei erbittet Hinweise zur Tat, zum Täterkreis oder Tathergang unter der Telefonnummer 05571-926000.st










28.08.2020 • 13:20 Uhr

Geldpolitik bleibt länger expansiv - Erholung läuft!

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Deka

Eine wichtige Weichenstellung gab es in Washington: Die US-Notenbank hat ihre geldpolitische Strategie geändert. Hatte man bislang das einfache Ziel, eine Inflationsrate von zwei Prozent anzusteuern, so wird man dieses Ziel jetzt über den Durchschnitt eines längeren Zeitraums verfolgen. Anlass hierfür sind die zu niedrigen Inflationsraten der vergangenen Jahre, die nun durch etwas höhere Raten in der Zukunft ausgeglichen werden dürfen. Das bedeutet eine noch längere Ausdehnung der expansiven Politik mit ultraniedrigen Zinsen und hohen Geldmengen als ohnehin bereits erwartet. Aktienkurse werden durch diesen Schwenk weiter unterstützt. Der US-Dollar dürfte durch diese Strategieänderung eher weiter leicht geschwächt werden.

Inflation gering – Erholung läuft

Auch im Euroraum ist die Teuerungsrate sehr gering: nur noch 0,1 Prozent werden für die kommende Veröffentlichung der Inflationsrate im August erwartet. Die wichtigsten Indikatoren zur weltweiten Konjunkturerholung kommen in der nächsten Woche aus China und aus den USA. In China werden die Stimmungswerte der Industrie gemessen. Da es dort bislang nicht zu einer zweiten Infektionswelle gekommen ist, bleibt die Wirtschaft weiter auf Wachstumskurs. In den Vereinigten Staaten wird der monatliche Arbeitsmarktbericht zwar wieder einen Stellenaufbau in Millionenhöhe ausweisen, die gesamtwirtschaftliche Erholung verläuft allerdings nicht ganz so glatt wie beim asiatischen Konkurrenten.











28.08.2020 • 13:13 Uhr

Ministerin Carola Reimann: Ihre Stimme zählt! Finale Abstimmung über die Zukunft der umstrittenen Pflegekammer läuft noch bis zum 6. September

Die Online-Befragung unter den Mitgliedern der Pflegekammer Niedersachsen zur Evaluation der bisherigen Kammerarbeit und der Zukunft der Kammer läuft noch bis zum
6. September. Seit dem Start der Befragung im Juli haben mit Stand vom Mittwoch knapp 11.000 der rund 78.000 befragten Pflegekräfte ihre Online-Fragebögen ausgefüllt und abgeschickt.

Ministerin Carola Reimann ruft alle Pflegekräfte, die bisher nicht an der Befragung teilgenommen haben, zur Abgabe ihrer Stimme auf: „Sie können selbst mitentscheiden, wie es mit der Pflegekammer in Niedersachsen weitergehen soll - Ihre Stimme zählt! Gerade nach den kontroversen politischen Debatten der letzten Monate halte ich es für ausgesprochen wichtig, dass die Pflegekräfte ihre Meinung zur bisherigen Arbeit und insbesondere zur Zukunft der Pflegekammer kundtun."

Es bleibe dabei, dass die Landesregierung das Ergebnis der Befragung unabhängig vom Ausgang als verbindlichen Auftrag begreifen werde, so Ministerin Reimann. Die Ergebnisse des Teils der Befragung zur Zukunft der Kammer werden am 7. September veröffentlicht. Die Veröffentlichung der Ergebnisse der gesamten Evaluation der Pflegekammer erfolgt nach Abschluss der Auswertung durch die Firma Kienbaum zu einem späteren Zeitpunkt.

Hintergrund:

Die Frage zur Zukunft der Pflegekammer findet sich im Fragebogen direkt hinter den persönlichen Angaben der Befragten und lautet wie folgt:
2. Zukunft der Pflegekammer
Aktuell haben wir in Niedersachsen eine Pflegekammer, die eine Pflichtmitgliedschaft ohne Beitragszahlungen vorsieht. Sie haben im Folgenden die Möglichkeit, Ihre Meinung zu einer zukünftigen Ausrichtung der Pflegekammer abzugeben. Im ersten Schritt können Sie sich für oder gegen ein generelles Fortbestehen der Pflegekammer aussprechen. Im zweiten Schritt haben Sie die Möglichkeit, sich zur Beitragsregelung bei einem möglichen Fortbestand der Pflegekammer zu äußern.
red













28.08.2020 • 13:07 Uhr

Öffentliche Versicherung Braunschweig verteilt über 1.200 Freikarten für den Tierpark Essehof und den Braunschweiger Zoo

Regionaler Versicherer ermöglicht zahlreichen Kindern einen Zoobesuch

Die Öffentliche Versicherung Braunschweig hat 1.100 Karten für den Zoo Braunschweig und 125 für den Tierpark Essehof beschafft. Die Tickets sind dafür gedacht, bedürftigen Familien eine Freude zu machen und Kindern einen Besuch in einem Zoo zu ermöglichen. Die Verteilung der Karten erfolgt individuell über die Geschäftsstellen der Öffentlichen an Familien und Einrichtungen vor Ort. Die Aktion soll dabei nicht nur den Kindern helfen, sondern auch die durch die Coronakrise ebenfalls belasteten Zoos unterstützen. Zu den Einrichtungen, die Karten zur Verteilung erhalten haben, gehören beispielsweise zahlreiche örtliche Kindergärten und Kinderfeuerwehren, eine Kinderbücherei, der AWO Bezirksverband Braunschweig, das Jugendzentrum Stöckheim, die Lebenshilfe Gifhorn, die Gemeinde Lehre und viele andere.

Zusätzlich hat die Öffentliche auch einen Malwettbewerb für Kinder gestartet: Die Aufgabe ist es, den Zoobesuch in einer Zeichnung festzuhalten. Die Bilder der Kinder werden in den Zoos ausgehängt und die drei besten mit einer Jahreskarte für den Zoo Essehof oder Zoo Braunschweig prämiert.

„Die Coronakrise hat unsere Region an ganz vielen unterschiedlichen Stellen stark getroffen. Uns als regionalem Partner geht es vor allem darum, die Menschen – und auch unsere tierischen Einwohner in den Zoos – zu unterstützen, wo wir nur können“, so Arne Heuschmann, Filialdirektor der Bezirksdirektion Braunschweig der Öffentlichen, zur Zusammenarbeit mit den Tierparks. „Wir möchten mit dieser Aktion vor allem den Familien in der Region, zu deren Situation solche Freizeitaktivitäten momentan nicht gehören, ein schönes Erlebnis ermöglichen, damit sie den Coronaalltag hoffentlich für einige Stunden hinter sich lassen können.“ red


Vorschlag für eine Bildunterschrift (Foto: Gemeinde Lehre):
Die Vertreter der Öffentlichen Versicherung Braunschweig nehmen die Zootickets im Tierpark Essehof von Inhaber Gregor Wilhelm (ganz rechts) entgegen. Mit dabei ist Andreas Busch, Bürgermeister der Gemeinde Lehre (3. von links) – ein Teil der Karten wird an bedürftige Familien im Gemeindegebiet verteilt. Foto: Gemeinde Lehre











28.08.2020 • 13:01 Uhr

Kreisvolkshochschule Northeim: Das neue Programm für Herbst/Winter 2020/2021 ist da! - Ab ins Gandersheimer "Wächterstübchen"!

Gesundheit, Sprachen, berufliche Bildung, Kultur, Musik und vieles mehr. Im neuen Programmheft der Kreisvolkshochschule Northeim (KVHS) für Herbst/Winter 2020/2021 sind insgesamt 376 Kurse, Einzelveranstaltungen und Bildungsurlauben enthalten. Die Gebühren sind stabil geblieben. Manche Angebote sind kostenlos. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Die bekannten und beliebten Kurse aus dem Gesundheitsbereich werden in vielen Orten des Landkreises angeboten. Es gibt wieder zahlreiche Entspannungskurse wie Yoga, Qi Gong und Autogenes Training. Wer etwas mehr Bewegung wünscht, kann zum Beispiel beim Nia-Fitnesstanz oder beim Aqua-Jogging mitmachen. Zwei Wochenendkurse speziell für Frauen mit den Themen „Orientalischer Tanz“ und „Stressmanagement“ stehen im November und Dezember auf dem Programm. Natürlich werden auch wieder viele Koch- und Ernährungskurse angeboten.

Northeim

Neu sind unter anderem die Kurse zu Gewaltschutztraining und Selbstbehauptung. Darin geht es um das frühzeitige Erkennen von Alltagsgefahren und Vermeidung bedrohlicher Situationen und um das richtige „NEIN sagen“.

Die Autorin Marion Bergmann wird aus ihrem Buch "Diagnose: Die Krankheit mit K." vorlesen. Das Werk spricht alle Menschen an, die mit einer Krebserkrankung leben müssen, alle Angehörigen und die, die diese Krankheit einfach besser verstehen möchten. Marion Bergmann gibt Einblicke in ihre persönliche Erfahrungen mit dem Brustkrebs und spricht zwei Fachberichte an, die ihre eigene Geschichte ergänzen. Die beschäftigen sich mit Psychoonkologie und krebsspezifischer Ernährung.

Auf dem Programm stehen drei Vorträge zum Thema „Depression“ mit Oberarzt Helmut Platte von der Paracelsus-Roswitha-Klinik Bad Gandersheim. Die Veranstaltungen finden in Zusammenarbeit mit dem Bündnis gegen Depression in Südniedersachsen und der Gesundheitsregion Südniedersachsen/Göttingen statt. Die Themen lauten: „Depression kann jeden treffen“, „Depression ist behandelbar“ sowie „Depression und (Online-)Selbsthilfe“. Die Teilnahme ist kostenlos.


Dassel

Hatha Yoga mit Karin Worm gibt es in Dassel. Yoga bietet eine Vielfalt an Möglichkeiten, die Gesundheit und das Lebensgefühl zu aktivieren und zu verbessern. Es kommt der Suche der Menschen nach einem Ausgleich in einem von Hektik, Stress und Reizüberflutung geprägten Alltag entgegen.

Bad Gandersheim

In Bad Gandersheim geht es im
Wächterstübchen wieder um
„Die Weine Südafrikas“.

Fremdsprachen

In Northeim gibt es 38 Fremdsprachenkurse in 13 verschiedenen Fremdsprachen und neun Online-Kurse. Die Schwerpunkte bilden Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch. Außerdem gibt es Russisch, Latein, Neugriechisch, Norwegisch, Arabisch, Dänisch. Im Bereich Englisch wird am 10. September um 18.30 Uhr eine kostenlose Einstufungsberatung angeboten. Eine Anmeldung ist erforderlich

Im Programm sind drei Bildungsurlaube in Englisch - unter anderem „Business English“ auf verschiedenen Niveaustufen. Neu sind Bildungsurlaube Spanisch und Italienisch für Anfänger. Besondere neue Angebote sind Neugriechisch und Spanisch für den Beruf sowie die Online-Sprachkurse für Anfängerinnen und Anfänger, Konversation in Spanisch, Spanisch für den Beruf, Russisch, Polnisch, Italienisch und Englisch

Kurse für Anfangende, die eine Sprache von Anfang an neu erlernen möchten, bietet die KVHS in Englisch, Italienisch, Spanisch, Russisch, Hindi, Finnisch, Dänisch und Norwegisch an. Eine besondere Empfehlung ist die Europäische Sprachenwoche im Kino Neue Schauburg in Northeim vom 5. bis 11. November. Dort werden sieben Filme aus England, Dänemark, Frankreich, Spanien und Italien im Originalton mit deutschen Untertiteln gezeigt.

In Einbeck werden zahlreiche Kurse in den sechs Sprachen Dänisch, Spanisch, Französisch, Arabisch, Englisch und Italienisch angeboten. Eine kostenlose Einstufungsberatung Englisch gibt es am 7. September ab 18.30 Uhr. Eine Anmeldung ist erforderlich. Ein Cambridge Certifikate Kurs bereitet auf die Cambridge Prüfung vor. Neu sind der Spanisch-Anfängerkurs, Hindi und Finnisch Anfängerkurse. Im Programm ist auch English für early birds für Anfangende und Wiedereinsteiger. Neu sind Online-Kurse, für Anfangende in Russisch, Polnisch, Spanisch, Spanisch für den Beruf, Italienisch, Englisch und Fortgeschrittenenkurse.

In Bad Gandersheim gibt es Englisch mit Dr. Birgit Bödeker. Sie geht langsam, dafür gründlich voran und lockert den Unterricht durch Auszüge aus alten und neuen Songs, aus Zeitschriften und Büchern auf. Neu ist ein Spanischkurs für Anfangende mit einem Semester Vorerfahrung. In einem Spanischkurs für Fortgeschrittene wird mit einem Buch gearbeitet. Daneben wird die spanische Sprache in spielerischer Methode vermittelt, wie zum Beispiel durch Spiele und Lieder und einer aktuellen Lektüre.

Die Muttersprachlerin Priscila González gibt einen Spanischkurs für Fortgeschrittene. Sie liest Bücher und Zeitungen und diskutiert mit den Teilnehmenden auf Spanisch tagesaktuelle Themen. Der Kurs ist für alle geeignet, die in der Spanischen Sprache schon fortgeschritten sind.

Auch in Uslar gibt es Kurse für Anfängerinnen und Anfänger in Norwegisch, Englisch, Französisch und Spanisch. Außerdem Englisch für Teilnehmende mit Vorerfahrungen.

Deutsch als Fremdsprache

Im Programmbereich Deutsch als Fremdsprache stehen in der Grundstufe: Deutsch als Fremdsprache für Anfängerinnen und Anfänger in den Niveaustufen A1/1, A1/2 und A2/1 in Northeim an. In der Aufbaustufe werden zwei Kurse B1/B2 in Einbeck und Northeim angeboten. Darüber hinaus gibt es den Deutschtest für Zuwanderer und Einbürgerungstests in Northeim.

Schulabschlüsse nachholen

Ein neuer Schulabschlusslehrgang für Nichtschülerinnen und Nichtschüler startet bei der KVHS am 7. September. Es ist ein kombinierter Abendschullehrgang zur Vorbereitung auf den Hauptschul- oder den Realschulabschluss. Er findet bis Mitte Juli 2021 in der KVHS in Northeim montags bis freitags von 17 bis 21 Uhr statt. Der Lehrgang ist an Menschen gerichtet, die ihre Schulpflicht erfüllt haben und einen Schulabschluss der Sekundarstufe I nachholen möchten. Die Abschlussprüfungen finden im Juni und Juli 2021 statt. So soll die Anschlussperspektive für eine Berufsausbildung ab Herbst 2021 ermöglicht werden.

Auskünfte bei Halida Sydymanova, Programmbereichsleiterin Zweiter Bildungsweg, Telefon 05551/708-8210.

Grundbildung, Alphabetisierung

Die Grundbildungskurse der Kreisvolkhochschule sind inklusiv und richten sich an Menschen mit und ohne Behinderung, mit und ohne Deutschkenntnisse, die ihre Kompetenzen in Kursen zum besseren Lesen und Schreiben, Lesen einmal anders von Büchern in leichter Sprache, im Rechnen und Umgang mit Zahlen für Beruf und Alltag, für die Arbeit am PC, in kleinen Gesprächskreisen über aktuelle gesellschaftliche Ereignisse verbessern wollen. Die Grundbildungskurse werden in Einbeck, Lüthorst und Northeim angeboten. Einige davon finden in Zusammenarbeit mit den Harz-Weser-Werken und der Stadtbibliothek Einbeck statt.

EDV/Berufliche Bildung

Die KVHS bietet erneut zahlreiche Kurse im Bereich EDV an. Geplant sind außerdem unter anderem die Kurse Fachkraft Rechnungswesen (VHS), Fachkraft Finanzbuchhaltung (VHS) und Xpert Business Lohn und Gehalt.

Eine Besonderheit ist das Online-Seminar „Mobbing am Arbeitsplatz vorbeugen und bewältigen“ am 7. September. Darin geht es unter anderem um die Fragen „Was unterscheidet Mobbing von hoch eskalierten Konflikten?“, „Wie kommt Mobbing zustande?“, „Was ermöglicht und begünstigt Mobbing?“ und „Unter welchen Voraussetzungen entwickelt sich ein gesunderhaltendes, faires Miteinander?“ Nach einem Online-Vortrag haben die Teilnehmenden Gelegenheiten, weitere Fragen zu stellen. Die Teilnahme ist kostenlos.


Kreativ sein mit der KVHS

In Northeim gibt es Kurse im Bereich der Ölmalerei, Aquarell, Acryl und Zeichnen. Ein Kurs zum typgerechten Schminken rundet das Angebot ab.

In Einbeck stehen Kurse in Ölmalerei, Häkeln für Anfangende (neu) sowie Stricken, Sticken und Häkeln in Dassel und Kreiensen (neu) auf dem Programm.

Der Kurs „Theater für Schüchterne“ soll am 24. September in Drüber starten. In diesem Kurs werden Mittel der Schauspielerei entdeckt, die Mut machen, Präsenz stärken und Freude bereiten.

Neu ist der Foto-Workshop „Einbeck im Focus“ mit der Fotografenmeisterin Sabine Mischke.

Einen Schwerpunkt in Uslar bieten die zahlreichen Malworkshops in Acryl und Aquarell, die für Anfangende und Fortgeschrittene geeignet sind. Eine Rarität ist der Stickkurs: „Schwälmer Weißstickerei“. Das Typische dieser Stickerei sind das Herz und die Tulpe verbunden mit Blättern und Ranken. Im Filzkurs für Menschen mit und ohne Behinderungen können Gegenstände aus Wolle gefilzt werden. Es gibt auch einen kostenlosen Malkurs für Menschen mit und ohne Behinderungen. Auch in Uslar ist neuerdings ein Kurs zum typgerechten Schminken im Programm.

In Bad Gandersheim startet am 2. Oktober der Kurs „Aquarell am Vormittag“ mit Birgit Goertz. Dabei lernen die Teilnehmenden mit Farbe und Wasser umzugehen. Die Vormittagsuhrzeit bietet auch Elternteilen, deren Kinder im Kindergarten oder in der Schule sind, eine Chance in die Aquarellmalerei einzutauchen.

Musik machen mit der KVHS

Die KVHS plant auch wieder zahlreiche musikalische Kurse mit vieln verschiedenen Instrumenten. Neu sind die Workshops „Singen tut gut 1 und 2“, ein Handpan-Workshop und Lateinamerikanisches Trommeln.

Fortbildungen in pädagogischen Berufen

Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich in den niedersächsischen Grundschulen als feste Personalressource neben den regulären Lehrkräften etabliert. Die KVHS bietet eine nebenberufliche Weiterbildung zu dem Thema an. Ein Infotermin dazu findet am Mittwoch, 29. Januar 2021, 16 Uhr, statt. Lehrgangsbeginn ist am Freitag, 12. Februar, 17 Uhr. Unterrichtszeiten sind (zwei Mal im Monat) in der Regel freitags von 17 bis 21 Uhr und sonnabends von 9 bis 15.45 Uhr.

Vorsichtsmaßnahmen wegen Corona

Die KVHS hat die neuen Kurse unter „Corona-Bedingungen“ geplant und ein umfangreiches Hygiene-Konzept zum Schutz der Beteiligten erstellt. Sie bittet aber um Verständnis, dass gegebenenfalls auch im Herbst noch Angebote abgesagt oder in veränderter Form angeboten werden müssen. Beim Betreten der Unterrichtsstätten muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, die im Raum abgelegt werden kann. Wegen der Abstandsregelung (1,50 Meter) ist die Personenzahl in den meisten Räumen beschränkt. Deshalb haben alle Kurse neuerdings einen Anmeldeschluss. Ergänzend zu den Kursen mit Anwesenheit gibt es Online-Kurse. Sie sind im Programmheft extra aufgelistet.

Anmeldungen sind erforderlich. Die sind ab sofort online auf der Homepage www.kvhs-northeim.de oder schriftlich an die KVHS, An der Schule 2, in 37574 Einbeck möglich. Ein Vordruck dafür ist im Heft enthalten.

Programmheft

Das Programmheft bekommen alle zugeschickt, die seit dem 1. Januar 2018 bei der KVHS einen Kurs belegt haben. Die Hefte werden außerdem in diesen Tagen unter anderem bei Gemeinde- und Stadtverwaltungen, Banken und Sparkassen ausgelegt. Wer ein Heft kostenlos zugeschickt haben möchte, kann es telefonisch unter der Nummer 05551/708-8210 oder per E-Mail an info@kvhs-northeim.de anfordern. Das Programmheft kann auch unter www.kvhs-northeim.de heruntergeladen werden.

Zum Bild: Uljana Grube, Dezernentin für Kreisentwicklung des Landkreises Northeim (Zweite von rechts), Stefanie Turano (rechts), Halida Sydymanova und Martin Heuer (links), alle Kreisvolkshochschule. Foto: Eckhard Senger











28.08.2020 • 12:55 Uhr

Die etwas andere und doch perfekte Schuleinführung der 5. Klassen am Roswitha-Gymnasium in Bad Gandersheim anno August 2020 (Corona-Zeit)

77 neue Schülerinnen und Schüler kamen am gestrigen Donnerstag auf einem der Schulhöfe des Roswitha-Gymnasiums zusammen, um gemeinsam in einer kleinen Feierstunde diesen neuen Lebensabschnitt der Kinder gemeinsam zu begehen. Aufgrund des glücklicherweise hervorragenden Wetters ging der Plan auf, die Veranstaltung im Freien durchzuführen. Da das Roswitha-Gymnasium über großzügige Außenbereiche verfügt, konnten alle Abstandsregelungen und Auflagen problemlos eingehalten werden. Die Corona-Einschränkungen taten der feierlichen Atmosphäre überhaupt keinen Abbruch, wenngleich auf Darbietungen aller Art ausnahmsweise verzichtet werden musste.

Schulleiter Kilian Müller begrüßte, sichtlich erfreut über das ruhige und sonnige Wetter, alle Anwesenden. Er führte aus, dass es sicher eine Herausforderung für die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler sein werde, dass sie nun nicht mehr die „Großen“, sondern die neuen Kleinen seien. Direktor Müller führte aber aus, dass diese und andere Herausforderungen jedoch in Gemeinschaft gut zu leisten seien. Er verwies zudem auf die Klassengemeinschaft als einen unterstützenden Faktor und zitierte einige Schülerstimmen, die ihm gegenüber vor der Veranstaltung ihre Freude darüber zum Ausdruck gebracht hatten, dass nun wieder in ganzen Klassengemeinschaften gemeinsam gelernt werden dürfe. Auch die Klassenleitungsteams würden stets zur Verfügung stehen. Voller Enthusiasmus stellten sich dann die Patinnen und Paten den neuen Schülerinnen und Schülern vor.

Das Patenprojekt sieht unter anderem vor, dass eine enge Zusammenarbeit, von Fragen nach Wegen und Räumen über Fragen nach Lehrerinnen und Lehrern hin zu Fragen nach dem Busplan, stattfindet. Als Schulleiter Müller dann endlich die Klassenzusammensetzung verkündete, wurde es noch einmal richtig spannend. Die Klassen wurden sodann mit großem Applaus verabschiedet und verließen die Veranstaltung in Richtung des jeweiligen Klassenraums.
Die gesamte Schulgemeinschaft des Roswitha-Gymnasiums wünscht allen neuen Schülerinnen und Schülern einen guten Start in dieses neue Schuljahr! Herzlich willkommen!
red/Fotos: Gymnasium Bad Gandersheim














28.08.2020 • 12:01 Uhr

Gratulation! Zwei goldfarbene Sterne für Marko de Klein - Landrätin Klinkert-Kittel befördert obersten Feuerwehrmann im Landkreis Northeim

Nach der Wahl durch die Gemeinde- und Stadtbrandmeister im Februar 2019 und der Bestätigung durch den Kreistag im Juni 2019 übt Marko de Klein seit dem 2. Juli 2019 die Funktion des Kreisbrandmeisters im Landkreis Northeim aus. Was bisher noch fehlte, war der entsprechende Dienstgrad, den der ehemalige Hauptbrandmeister erst nach einer entsprechenden Wartezeit erreichen konnte.
Nach seiner Wahl, erfolgte im August 2019 zunächst die Beförderung zum Abschnittsbrandmeister. „Ich weiß noch genau, es war im Rahmen der Veranstaltung zur Aushändigung der Moorbrandplaketten auf der Katlenburg, im Kreise zahlreicher verdienter Feuerwehrangehöriger“, erinnert sich Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.
Jetzt, genau ein Jahr später, folgt die Beförderung zum Kreisbrandmeister, die Landrätin Astrid Klinkert-Kittel im Rahmen mehrerer Fahrzeugübergaben am vergangenen Donnerstag vornahm.
„Ich gratuliere ganz herzlich und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit“, bekräftigte die Landrätin nach Aushändigung der Urkunde.

Zum Bild: Marko de Klein (Bildmitte) trägt jetzt auch den Dienstgrad „Kreisbrandmeister“. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (links im Bild ) hat die Beförderung im Beisein des Ersten Kreisrates Jörg Richert (im Bild rechts) vorgenommen. Foto: lpd











28.08.2020 • 11:51 Uhr

Arten- und Klimaschutz müssen Vorrang vor wirtschaftlichen Belangen haben“, meinen die Grünen

Die Folgen der Klimakrise werden in den niedersächsischen Wäldern offensichtlich: Überall findet man massenhaft tote Fichten, weil diese bei uns nicht heimische Baumart die Folgen der Krise schon jetzt nicht mehr aushält. „Der schockierende Anblick unserer Wälder zeigt deutlich, dass diese naturfernen Fichtenplantagen nicht zukunftsfähig sind. Wir fordern Ministerpräsident Stephan Weil auf, seinen Sommerreise-Termin zu den Themen Wald und Klimaschutz dafür zu nutzen, sich für den naturnahen Umbau unserer niedersächsischen Wälder einzusetzen“, sagte jetzt Grünen Landesvorsitzende Anne Kura.

Auf keinen Fall dürften die abgestorbenen Fichten jetzt einfach durch nordamerikanische Douglasien ersetzt werden. Stattdessen dürfe künftig nur noch der Anbau heimischer Arten gefördert werden. „Mit der bisherigen Forstförderung, die auch für nicht-europäische Baumarten gilt, setzt das Land falsche Anreize. Bäume, die hier nicht heimisch sind, haben kaum einen Wert für die Insektenvielfalt“, so Kura. Ein naturnaher Mischwald aus verschiedenen heimischen Baumarten in unterschiedlichen Altersstufen halte zudem der Klimakrise und Extremwetterereignissen besser Stand. Deshalb müsse künftig bei der Förderung ein stärkeres Augenmerk auf die naturnahe Bewirtschaftung der Wälder gelegt werden.

Die Grünen machen auf die besondere Rolle des Landes beim naturnahen Umbau der Wälder aufmerksam. „Rund ein Drittel des niedersächsischen Waldes gehört dem Land und damit allen Bürgerinnen und Bürgern. Hier müssen Arten- und Klimaschutz Vorrang vor wirtschaftlichen Belangen haben“, fordert Kura.

Die Grünen-Landesvorsitzende, die gleichzeitig Mitinitiatorin des laufenden Volksbegehrens „Artenvielfalt.Jetzt!“ ist, weist darauf hin, dass diese Forderungen auch Bestandteil des Volksbegehrens sind. „Die Bürgerinnen und Bürger können mit ihrer Unterschrift über die naturnahe Zukunft ihres Waldes entscheiden.“

Statt sich öffentlichkeitswirksam über die Dramatik der Lage zu informieren, müsse der Ministerpräsident endlich handeln. „SPD und CDU haben die Klimaziele beerdigt, indem sie gerade beschlossen haben, dass Deutschland erst 2038 aus der Kohleenergie aussteigen soll. Das wird die Klimakrise und die Bedrohung der Wälder verschärfen“, so Kura.
red/Foto: Fis WMG










28.08.2020 • 11:44 Uhr

Mehrere Verhaftungen: Zivilfahnder erkennen unter anderem tatverdächtige Diebin wieder - Türke muss 75 Gefängnistage absitzen

Gestern Mittag haben Zivilfahnder der Bundespolizei eine zunächst unbekannte Frau im Hauptbahnhof festgenommen. Die 33-Jährige hatte am Dienstag 36 Dosen Red Bull aus einem Drogeriemarkt mitgenommen, ohne zu bezahlen. Anhand von Videoaufnahmen aus der Filiale erkannten die Fahnder sie wieder.

Bei der Überprüfung kam heraus, dass die Frau aus Hannover-Anderten zudem mit Haftbefehlen gesucht wurde. Wegen Betruges muss sie noch eine Restersatzfreiheitsstrafe von 80 Tagen absitzen. Hinzu kommen noch zwei Tage Erzwingungshaft wegen einer Ordnungswidrigkeit. Die Beamten brachten die Frau nach Hildesheim ins Gefängnis.

Bereits am Morgen wurde eine Frau aus Hannover verhaftet. Sie hatte ebenfalls in dem Drogeriemarkt Parfüm gestohlen. Auch sie wurde gesucht. Wegen Hausfriedensbruchs muss die 39-Jährige noch 50 Tage Ersatzfreiheitsstrafe absitzen. Außerdem bestand ein Untersuchungshaftbefehl wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls gegen die Frau. Sie wurde der Haftstation am Landgericht übergeben.

Am Abend erkannten die Zivilfahnder noch einen gesuchten Türken (46) aus Vahrenwald. Wegen Diebstahls muss er eine Ersatzfreiheitsstrafe von 75 Tagen absitzen. ots











28.08.2020 • 11:37 Uhr

Ab sofort verschärfte Regelungen zur Maskenpflicht und für Verkehrsunternehmen - Maskenbefreiuung nur mit Attest

Die Geltungsdauer der Niedersächsischen Verordnung zur Neuordnung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 (kurz Niedersächsische Corona-Verordnung) wurde bis einschließlich 14. September 2020 verlängert. Gegen die ursprünglich geplanten weiteren Lockerungen sprechen die nach wie vor recht hohen Infektionszahlen. Inhaltlich wurde die Verordnung zunächst nur in zwei Aspekten geändert. Weitere Änderungen zur Umsetzung der gestrigen bundesweiten Einigungen werden folgen.

Grundsätzlich muss sich jede Person überall dort, wo dies die Niedersächsische Corona-Verordnung vorsieht, an die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung halten. Einige Personengruppen sind allerdings aus gesundheitlichen Gründen von dieser Pflicht ausgenommen. Diese Personen müssen dies jetzt durch ein ärztliches Attest oder eine vergleichbare amtliche Bescheinigung, wie beispielsweise einen Schwerbehindertenausweis, nachweisen. Bislang wurde eine glaubhafte Darstellung als ausreichend angesehen.

Die zweite Änderung der Verordnung verpflichtet Betreiberinnen und Betreiber von Verkehrsmitteln des Personenverkehrs dazu, ihre Fahrgäste durch Aushänge und mit Durchsagen auf die geltenden Pflichten hinzuweisen und für deren Einhaltung zu werben. Des Weiteren sollen sie innerbetrieblich sicherstellen, dass Personen ohne Mund-­Nasen-Bedeckung persönlich angesprochen, angemessen zur Einhaltung ermahnt und bei Bedarf erforderliche Gegenmaßnahmen ergriffen werden.

Bus- und Bahnpersonal haben unabhängig von den Corona-Regelungen des Landes das Recht, Fahrgäste, die sich nicht an die Corona-Regeln halten, dazu aufzufordern das Verkehrsmittel am nächsten Bahnhof zu verlassen. Die Polizei oder das Ordnungsamt kann in Amtshilfe hinzugezogen werden, beispielsweise um beim nächsten Halt ein Bußgeld zu verhängen. red/Foto: Fis WMG












28.08.2020 • 11:29 Uhr

Versuchter Einbruch in Vereinsheim in Sievershausen

Bislang unbekannte Täter haben in der Zeit von Montag, 24.August 2020, 19.30 Uhr bis Mittwoch, 26. August 2020, 17.30 Uhr die Tür des Vereinsheims vom TSV Sievershausen am Sportplatz aufgebrochen. Ob die Täter auch in dem Gebäude waren, kann nur vermutet werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 1500 Euro. Zeugen, die Hinweise hierzu geben können, setzen sich bitte mit der Polizeistation Dassel oder dem Polizeikommissariat Einbeck in Verbindung.pap










28.08.2020 • 09:51 Uhr

Uwe Schwarz: Jugendherbergen und Jugendbildungsstätten unterstützen und erhalten

Die Ausbreitung des Coronavirus hat die Bevölkerung und die sozialen Einrichtungen in den letzten Wochen und Monaten vor enorme Herausforderungen gestellt. Auch Jugendherbergen, Jugendbildungsstätten und Familienbildungsstätten sind in prekäre Situationen geraten und leiden unter den finanziellen Folgen der Maßnahmen zum Infektionsschutz.

Mit dem zweiten Nachtragshaushalt hat der Niedersächsische Landtag unbürokratische Hilfe in Form eines Rettungsschirms für den Erhalt gemeinnütziger Einrichtungen beschlossen. Mit dieser Hilfsmaßnahme werden gemeinnützige Einrichtungen unterstützt, die keine Rücklagen bilden können. Hierzu gehören auch Jugendherbergen, Jugendbildungsstätten und Familienbildungsstätten.

Uwe Schwarz, SPD-Landtagsabgeordneter aus Bad Gandersheim, erklärt dazu: „Dieser Rettungsschirm ist von immenser Bedeutung. Soziale Einrichtungen wie Jugendherbergen leisten einen essenziellen Beitrag für die Gesellschaft. Sie fördern Gemeinschaft, sind pädagogisch wertvoll und bieten Platz und Angebote für Gruppen und Familien. Wir müssen das vielfältige Freizeit-, Erholungs- und Bildungsangebot in Niedersachsen erhalten und wieder allen Menschen zugänglich machen“.

Insgesamt sind Hilfen in Höhe von 28 Millionen Euro verabschiedet worden. „Wir unterstützen als SPD-Landtagsfraktion mit dieser Sofortmaßnahme viele Einrichtungen, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich in den letzten Monaten trotz Corona-Krise mit großem Engagement für die Kinder-, Jugend und Familienarbeit eingesetzt haben, und sichern die Strukturen für die Zukunft“, so Schwarz weiter. Informationen zur Antragsstellung und die Auszahlungsanforderung sollen in Kürze auf der Internetseite des Niedersächsischen Landesamts für Soziales, Jugend und Familie veröffentlicht werden.red/Foto: Fis WMG










28.08.2020 • 09:44 Uhr

Verkehrsunfallflucht in St.Andreasberg: Polizei kommt dem polnischen LKW-Fahrer auf die Schliche - 10.000 Euro Schaden

Am 26.August 2020, um 22.15 Uhr, befährt ein 45-jähriger polnischer LKW-Führer (Holztransporter) die Mühlenstraße in St.Andreasberg, mit der Absicht, rückwärts auf einen Parkplatz aufzufahren. Hierbei übersieht er einen am Parkplatzrand befindlichen Stromkasten der Harz-Energie. Er kollidiert mit diesem. Am Stromkasten entsteht erheblicher Sachschaden, geschätzt in Höhe von ca. 10.000 Euro. Auch der Holztransporter wird beschädigt.

Der LKW-Führer setzt seine Fahrt unerlaubt fort, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen. Gegen 01.50 Uhr meldet ein Mitarbeiter der Harz-Energie, dass er den hier dokumentierten LKW Einfahrt Forstweg Siebertal festgestellt habe. Dieser weist Beschädigungen auf, die zu den Schaden am Stromkasten passen. Durch die eingesetzten Beamten wird der Führerschein des Beschuldigten sichergestellt. Eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro wird ebenfalls erhoben.ots










28.08.2020 • 09:39 Uhr

Corona-Virus - Entwicklung des des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Nur noch zwei Corona-Erkrankte!

Aktuell sind weiterhin 170 bestätigte Infektionen im Landkreis Northeim bekannt. Seit Montag sind damit zwei neue bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden.
162 – acht Menschen mehr als am Montag - gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Bei den Infizierten handelt es sich um eine männliche Person jüngeren Alters und eine männliche Person mittleren Alters. Bei beiden Personen handelt es sich um Reiserückkehrer (Kroatien und Frankreich), die sich nun in häuslicher Quarantäne befinden. Eine Person weist bisher keine Symptome auf, die andere Person klagt über Husten.
Die Anzahl der Verstorbenen beträgt weiterhin sechs Personen.

Damit gibt sind im Landkreis Northeim derzeit zwei akut infizierte Personen bekannt. Das teilt vor wenigen Sekunden die Pressestelle der Northeimer Kreisverwaltung mit. lpd










28.08.2020 • 09:33 Uhr

Nach 900 Jahren: Klöster Amelungsborn und Loccum öffnen sich endlich für Frauen!

Nach fast 900 Jahren öffnen die evangelischen Klöster Loccum bei Nienburg und Amelungsborn bei Holzminden ihre Konvente für Frauen. Künftig können auch weibliche Mitglieder in die Konvente berufen werden, wie beide Klöster am Dienstag mitteilten. Zuletzt beschloss das Kloster Loccum am Montagabend eine entsprechende Änderung seiner Verfassung. Dadurch könnten Frauen künftig auch als Priorin oder Äbtissin an die Spitze der Klöster rücken, hieß es. Als Konvent wird die Versammlung stimmberechtigter Mitglieder einer Gemeinschaft bezeichnet.

Der Beschluss solle nicht als Bruch mit einer jahrhundertealten Tradition verstanden werden, sondern als Respekt vor der vor vielen Jahrzehnten eingeführten Frauenordination, betonten der Prior des Klosters Loccum und Geistliche Vizepräsident der Evangelischen Landeskirche Hannovers, Arend de Vries, sowie der Hildesheimer Regionalbischof und Abt des Klosters Amelungsborn, Eckhard Gorka, in einer gemeinsamen Erklärung: "Wir erleben das Miteinander von Frauen und Männern in der Kirche und im Pfarramt als große Bereicherung und wünschen uns das in Zukunft auch für unsere Konvente."

Die Konvente der beiden Klöster hätten diesen Beschluss in getrennten Sitzungen gefasst, hieß es. Der Entscheidung seien intensive theologische Beratungen und Abstimmungen mit den jeweils weiteren Mitgliedern der klösterlichen Familien vorangegangen, sagte Gorka.

Die Klöster Loccum und Amelungsborn sind ehemalige Zisterzienserklöster. Bis zur Reformationszeit lebten dort Mönche, dann gingen die Klöster zum evangelischen Glauben über. Die heutigen Mitglieder des Konvents leben außerhalb der Klostermauern und kommen jeweils zu Tagungen in den Klöstern zusammen. In Loccum werden zudem angehende Pastorinnen und Pastoren ausgebildet.

Im Loccum gehörte mit der früheren Landesbischöfin Margot Käßmann bereits einmal eine Frau zum Konvent. Ihre Mitgliedschaft war jedoch in ihrem besonderen Amt begründet, nicht in einer Berufung. Gegenwärtig gehört die Studiendirektorin des Predigerseminars Loccum, Adelheid Ruck-Schröder, durch ihr besonderes Amt automatisch zum Konvent. Formal blieb es bislang jedoch bei der Regelung, dass Frauen nicht durch Berufung Mitglied des derzeit 14-köpfigen Konvents werden können.

Das Kloster Loccum bereitet sich derzeit auf einen Wechsel an der Spitze des Konvents vor: Der bisherige Abt und frühere hannoversche Landesbischof Horst Hirschler (86), der seit 20 Jahren die Geschicke des Klosters leitete, wird das Amt am 5. September an seinen Nachfolger Ralf Meister (58) weitergeben. Dazu ist ein Festgottesdienst in der Klosterkirche geplant, der um 15 Uhr beginnt. Der jetzige Landesbischof Meister wird der 65. Abt des Klosters sein.

Die neue Verfassung des Klosters Loccum sieht vor, dass in Ausnahmefällen auch nicht zum Pastor oder zur Pastorin ordinierte Konventsmitglieder berufen werden können. Zudem können verdiente Persönlichkeiten zu Ehrenkonventualen ernannt werden. Bislang ist lediglich ein Jurist als Vermögensverwalter des Klosters in der Verfassung verankert. "Die Konventsmitglieder verpflichten sich ab jetzt, eine Reihe von Tagen im Jahr auch im Kloster zu leben und dort mitzuarbeiten", erläuterte Prior de Vries.

Das Kloster Amelungsborn wurde 1135 aus dem niederrheinischen Kloster Altenkamp heraus gegründet. Das Kloster Loccum wurde 1163 vom thüringischen Volkenroda aus gegründet und trat 1593 der Reformation bei.

Beide Klöster engagierten sich etwa seit Jahrzehnten in der "Gemeinschaft Evangelischer Zisterzienser-Erben in Deutschland". Zu diesem Zusammenschluss gehören 120 evangelische Kirchengemeinden, Klöster, Stifte, Konvente und Kommunitäten, die sich besonders der Spiritualität des Zisterzienser-Ordens verpflichtet fühlen und sie unter protestantischen Vorzeichen fortführen. So wird seit der Gründung des Klosters Loccum im Jahr 1163 dort jeden Tag das Abendgebet, die Hora, gehalten.

Der Loccumer Abt wurde bisher sogar zu den Sitzungen des Generalkapitels der katholischen Zisterzienser in Rom eingeladen, obwohl die evangelischen Klöster dort nicht Mitglied sind. "Trotz der über 400-jährigen konfessionellen Trennung bestehen weiterhin lebendige Beziehungen zum weltweiten Zisterzienser-Orden", sagte Gorka. epd










28.08.2020 • 09:22 Uhr

Neues Equipment für die Kreisfeuerwehr - Landrätin Astrid Klinkert-Kittel übergibt Fahrzeuge und Ausrüstung

Der Landkreis Northeim hat neue Fahrzeuge und Ausrüstung im Gesamtwert von etwa 170.000 Euro für verschiedene Einheiten der Kreisfeuerwehr beschafft. Am vergangenen Donnerstag hat Landrätin Astrid Klinkert-Kittel die neuen Gerätschaften, im Beisein der vier Brandschutzabschnittsleiter und den Verantwortlichen der Einheiten, offiziell an Kreisbrandmeister Marko de Klein übergeben.

„Ich hoffe, dass es trotz der Einschränkungen die uns Corona beschert hat möglich ist, die neue Ausrüstung in den Dienst- und Einsatzbetrieb zu integrieren“, ging Landrätin Klinkert-Kittel auf die besonderen Herausforderungen, die mit der Einhaltung von Abstands- und Hygienevorschriften im Übungsdienst verbunden sind, ein.

Der 4. Zug der die Kreisfeuerwehrbereitschaft 1 verfügt jetzt über einen neuen Gerätewagen Logistik. Er ersetzt das alte Zugfahrzeug für den Feldkochherd. Der neue Gerätewagen zeichnet sich dadurch aus, dass er weder über ein festes Regalsystem noch fest eingebaute Geräteschubladen verfügt. Dafür kann er mit seinem Planenaufbau, und der fest verbauten 1,5 Tonnen-Hebebühne, moderne Rollcontainer aufnehmen. Bei Bedarf kann das Fahrzeug so viel effektiver für logistische Aufgaben, wie den Transport von Speisen und Getränken, eingesetzt werden. Rund 81.000 Euro hat der Landkreis für den Iveco Daily mit 7,2 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht ausgeben.

Komplett wird das Fahrzeug aber erst durch die Beschaffung weiterer Ausstattung. Für die Beladung des Gerätewagens Logistik wurden deshalb drei neue Rollcontainer angeschafft. "Damit stellen wir die Weichen für die in der heutigen Zeit benötigte Flexibilität und Wirtschaftlichkeit“, macht Kreisbrandmeister de Klein deutlich. „Gerätewagen und Rollcontainer bilden künftig eine Einheit, die den Wunsch der Kreisfeuerwehr nach modernen und wirtschaftlichen Beschaffungen unterstreicht.“
Ein Rollcontainer wird für die Ausstattung des alten Küchenwagens eingesetzt. Teller, Tassen und Besteck lagern jetzt in staubgeschützten Behältern.
Ein weiterer Rollcontainer wird für die Lagerung von Großgeräten eingesetzt. Zur Sicherheit der Einsatzkräfte können die benötigten Geräte damit direkt an die Einsatzstelle transportiert werden.

Und schließlich der Rollcontainer „Vegetationsbrandbekämpfung“. Dieser ist ausgestattet mit einer Vielzahl Handwerkzeug für die Brandbekämpfung durch sogenannte Handcrews (Erl.: Handcrews sind mobile Einheiten, die unter Einsatz von Handwerkzeugen und Löschrucksäcken auch in extrem unwegsamem Gelände und unabhängig von Infrastruktur, wie Waldwegen und Schlauchverbindungen, agieren). Die Werkzeuge im Wert von mehr als 8.000 Euro werden für die Ausbildung von Einsatzkräften genutzt und kommen unterstützend bei Einsätzen der kommunalen Feuerwehren zum Einsatz.
Für die Taucher der Umweltfeuerwehr der Feuerwehrbereitschaft 4 hat der Landkreis ein neues Rettungsboot samt Trailer beschafft. Rund 10.000 Euro hat die Ersatzbeschaffung für das in die Jahre gekommene alte Schlauchboot gekostet.

Außerdem haben der Abschnittsleiter Nord-Ost, Carsten Winkler, und der Bereitschaftsführer der Feuerwehrbereitschaft 4, Michael Potrafke, neue Einsatzfahrzeuge erhalten. Beiden steht als Einsatzfahrzeug nun ein Ford Kuga zur Verfügung. Die beiden neuen Fahrzeuge für die Führungskräfte haben einen im Wert von 62.000 Euro.
Landrätin Astrid Klinkert-Kittel hofft, dass das die neue Ausstattung sicher und erfolgreich eingesetzt werden kann. „Denn im Einsatzfall muss alles funktionieren und zuverlässig zur Verfügung stehen“. red/lpd

Zum Bild:
Übergabe neuer Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände auf dem Hof der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Northeim mit (v.l.n.r.) Ersten Kreisrat Jörg Richert, Abschnittsleiter Carsten Winkler, Jan-Eric Loy (Feuerwehrbereitschaft I), Florian Koch (Feuerwehrbereitschaft I), Heiko Wechenberger (Zugführer 4. Zug der FB I), Marcus Seidel (Bereitschaftsführer FB I), Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, Thomas Sattler (Feuerwehrbereitschaft IV), Stefan Junge (Zugführer 1. Zug (Taucher) der FB IV), Kreisbrandmeister Marko de Klein, Michael Potrafke (Bereitschaftsführer FB IV) und Karl-Heinz Hagerodt (Vorsitzender des Ausschusses für Brand- und Katastrophenschutz). Foto: lpd












28.08.2020 • 09:11 Uhr

Verkehrsunfallflucht - Polizei Nörten-Hardenberg sucht jugendliche Zeugen

Am gestrigen Donnerstag, 20. August 2020, gegen 16.30 Uhr, kam es in Angerstein bei Nörten-Hardenberg (Landkreis Nordheim) in Höhe der Firma Eisen Schmidt zu einem Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person.

Ein bisher unbekannter Fahrzeugführer fuhr mit seinem Pkw, vermutlich mit einem größeren SUV, vom Fahrbahnrand der Hannoverschen Straße an und touchierte dabei mit dem Heck seines Fahrzeuges eine in diesem Moment vorbeifahrenden Radfahrerin. Die Fahrradfahrerin stürzte und zog sich dabei Verletzungen zu. Der Autofahrer hat vermutlich diese Situation nicht mitbekommen und fuhr, ohne sich um die gestürzte Radfahrerin zu kümmern, weiter.

Offensichtlich haben zwei zufällig vorbeikommende Jugendlich den Vorfall beobachten können, sich aber noch nicht bei der Polizei gemeldet. Zeugen, insbesondere die Jugendlichen, mögen sich bitte bei der Polizei Nörten-Hardenberg unter der Telefon 05503-915230 melden.köh










28.08.2020 • 09:06 Uhr

Demokratieschutzgespräch im Kunstkreis mit dem Vizepräsidenten der Polizeidirektion Göttingen

Im Rahmen der Ausstellung "Freunde, Helfer, Straßenkämpfer - die Polizei in der Weimarer Republik", die vom 07.September 2020 bis zum 04.Oktober 2020 im Kunstkreis in Hameln präsentiert wird, findet am kommenden Montag (31. August 2020) das erste von insgesamt acht Demokratieschutzgesprächen statt.

In diesen Gesprächen wird nach kurzer historischer Erläuterung der "Weimarer Verhältnisse" mit jeweils einem lokalen Akteur ein Gespräch zum aktuellen Zustand unserer Demokratie (Gegenwartssituation) geführt.
Erster Akteur am 31 August 2020 ist der Vizepräsident der Polizeidirektion Göttingen, Gerd Lewin.
Die Sonderveranstaltung beginnt um 16 Uhr (Ende ca. 17.30 Uhr). Die Teilnehmerzahl ist auf zehn Personen begrenzt.Anmeldungen werden unter der Telefonnummer 0151/16728624 entgegengenommen.ots/Foto: Polizei










28.08.2020 • 08:57 Uhr

Niedersachsen beteiligt sich erneut bei Aufnahme vom Flüchtlingskindern und ihren Familien von den griechischen Inseln

Niedersachsen setzt sein Engagement bei der Aufnahme von Flüchtlingskindern und ihren Familien aus den griechischen Flüchtlingscamps fort und hat am Mittwoch (26.08.2020) weitere 17 Personen aus Afghanistan und Syrien (drei Familien mit jeweils behandlungsbedürftigen Kindern) aufgenommen. Die Maschine landetevormittags auf dem Flughafen Hannover-Langenhagen. Insgesamt waren 121 Personen an Bord, die auf verschiedene aufnahmebereite Bundesländer verteilt werden.

„Ich freue mich, dass sich inzwischen ein Verfahren eingespielt hat, um Kinder aus den prekären Verhältnissen der griechischen Flüchtlingslager nach Deutschland zu holen, damit sie hier mit einem Dach über den Kopf und der notwendigen sozialen und medizinischen Versorgung ihr Asylverfahren durchlaufen können", so der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius. „Mein Dank gilt in diesem Zusammenhang insbesondere auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Landesaufnahmebehörde, die für die Aufnahme in Niedersachsen zuständig sind."

Bereits im April und Juni dieses Jahres waren insgesamt 53 unbegleitete Kinder und Jugendliche aus Griechenland nach Niedersachsen ausgeflogen und dann auf andere Bundesländer und niedersächsische Kommunen verteilt worden. Ende Juli hatte der Bund dann damit begonnen, 243 behandlungsbedürftige Kinder und deren Familienangehörige - insgesamt etwa 930 Personen - zur Durchführung des Asylverfahrens nach Deutschland zu holen. Der heutige Flug ist der dritte Transfer, der in enger Absprache mit Bund, Ländern sowie den internationalen und europäischen Institutionen (IOM, UNHCR, EASO) organisiert wird.

Ausgangspunkt hierfür ist eine Initiative des Niedersächsischen Ministers für Inneres und Sport, Boris Pistorius. Dieser hatte bereits im Herbst 2019 das griechische Flüchtlingslager auf Lesbos besucht und sich seitdem unermüdlich für die Aufnahme besonders schutzbedürftiger Kinder stark gemacht. Pistorius; „Jedes Kind, dass wir aus diesen erbärmlichen und für Europa unwürdigen Verhältnissen herausholen können, zählt. Deswegen begrüße ich ausdrücklich die aktuellen Initiativen aus Berlin, Thüringen und zuletzt auch aus Nordrhein-Westfalen, weitere Kinder aus den griechischen Lagern nach Deutschland zu holen. Jenseits von juristischen oder parteipolitischen Diskussionen um Landesaufnahmeprogramme zeigt der eingeschlagene Weg, dass es funktioniert und wir helfen können. Ich fordere daher den Bund auf, auf dieser Basis weiterzumachen." red











28.08.2020 • 08:50 Uhr

Neue bundesweite Vereinbarungen zur Corona-Eindämmung - Statement von MP Weil

Zu einer neuen bundesweiten Vereinbarung zur Eindämmung der Corona-Krise zwischen den Bundesländern hat sich soeben Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil mit einem Statement zu Wort gemeldet:

„Die Bedrohung durch das Coronavirus ist nach wie vor präsent, wenn auch in unterschiedlicher Intensität und Ausprägung. Wir müssen uns noch länger auf einen Alltag unter Corona-Bedingungen einstellen und den Schutz insbesondere für diejenigen Gruppen sicherstellen, die besonders gefährdet sind. Zugleich besteht in unserer Gesellschaft ein großes Bedürfnis nach Gemeinschaftserlebnissen, wie viele Beispiele zeigen. Von diesem Spagat war die heutige Videokonferenz der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin geprägt. Ich freue mich, dass dabei am Ende ein Einvernehmen hergestellt werden konnte.
Die Reiserückkehrer-Welle wird voraussichtlich Ende September vorüber sein. Vor diesem Hintergrund halte ich eine neue Teststrategie für aus Risikogebieten zurückkehrende Menschen für richtig. Rückkehrer sollen an den Flughäfen digital erfasst werden und sich dann in die häusliche Quarantäne begeben. Frühestens nach fünf Tagen können Tests erfolgen und die sonst 14-tägige Quarantäne vorzeitig beendet werden. Ab dieser Frist geben Tests die Sicherheit, die derzeit bei den Flughafentests noch nicht ausreichend besteht. Noch besser wäre ein Verzicht auf Reisen in Risikogebiete - hier appelliere ich an die Vernunft und an das Verantwortungsgefühl aller Niedersächsinnen und Niedersachsen. Wer aber trotz aller Warnungen in den nächsten Monaten ohne zwingenden Grund in ein Risikogebiet fährt, muss Nachteile in Kauf nehmen.

Wichtig ist es mir, dass wir genügend Testkapazitäten haben für Menschen, die in Pflegeheimen oder Krankenhäusern arbeiten, für Lehrkräfte sowie Erzieherinnen und Erzieher. Sehr zeitnah soll nun zwischen den Ländern ein Konzept für die gezielte Testung in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen abgestimmt werden. Notwendig sind örtliche Testzentren, an denen schnell, unbürokratisch und zuverlässig sowohl Einzelpersonen als auch größere Gruppen getestet werden können.

Falls in Einzelfällen die Schließung von Schulen ganz oder teilweise notwendig wird, müssen Eltern die Möglichkeit haben, sich vorübergehend wieder um ihre Kinder zu kümmern. Gesetzlich Krankenversicherte haben in solchen Fällen Anspruch auf Kinderkrankengeld. Angesichts der Corona-Pandemie kann der bestehende Anspruch in manchen Fällen nicht ausreichen. Deshalb wird der Bund gesetzlich regeln, dass das Kinderkrankengeld im Jahr 2020 für jeweils fünf weitere Tage (für Alleinerziehende weitere zehn Tage) gewährt wird.

Großveranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregelungen nicht möglich sind, dürfen bis Ende Dezember 2020 nicht stattfinden. Das Risiko ist einfach zu hoch. Ob im Einzelfall Ausnahmen möglich sind, wird zwischen den Ländern weiter zu beraten sein.

In Bezug auf private Feiern wird es weiterhin keine bundeseinheitliche Regelung geben. Private Feiern haben nachweislich einen großen Anteil an der Verbreitung des Virus. In Niedersachsen haben wir immer schon um Zurückhaltung gebeten. Das moderate Infektionsgeschehen in unserem Land zeigt, dass in dieser Hinsicht kein Änderungsbedarf besteht.

Auch heute hat sich gezeigt: Die Niedersächsische Landesregierung ist im Vergleich zu anderen Ländern eher vorsichtig und zurückhaltend unterwegs, was etwaige Lockerungen anbelangt - zu hoch sind die Gefahren für die Menschen und für die Wirtschaft. Damit sind wir bislang gut gefahren. Meine herzliche Bitte an alle Menschen in Niedersachsen: Bleiben auch Sie bitte vorsichtig und solidarisch - nehmen Sie das Coronavirus auch weiterhin sehr ernst! Das hilft uns allen!"
red











28.08.2020 • 08:43 Uhr

Das neue Schuljahr beginnt - Polizei Einbeck kontrolliert verstärkt im Umfeld von Schulen

In Niedersachsen sind am donnerstag, den 27.08.2020, die mehrwöchigen Schulferien zu Ende gegangen. Das neue Schuljahr startet, wenn auch im eingeschränkten Regelbetrieb durch das Coronavirus. Die Einschulungen stehen am kommenden Samstag, den 29.08.2020, bevor. Hiermit werden auch die Erstklässler, teilweise erstmalig, im Straßenverkehr eigenständig unterwegs sein, auf welche es besonders zu achten gilt. Die Polizei Einbeck appelliert aus diesem Grund an alle Verkehrsteilnehmer, im Bereich von Schulen, aber auch Kindertagesstätten und an Bushaltestellen, besonders vorausschauend und aufmerksam zu fahren. Es gilt Rücksicht zu nehmen, da erfahrungsgemäß gerade in den ersten Schulwochen die Schulanfänger Schwierigkeiten haben, Gefahren zu erkennen und sich richtig zu verhalten. Zusätzlich wird in Anbetracht der Covid-19-Pandemie mit einem erhöhten Fahrzeugaufkommen vor den Schulen zu rechnen sein.

Der Schulstart wird von der Polizei Einbeck zum Anlass genommen, gezielt Kontrollen auf den Schulwegen und vor den Schulen durchzuführen. Unterstützung erhält die Polizei dabei auch von dem Ordnungsamt der Stadt Einbeck. Neben den Überwachungsmaßnahmen werden auch Präventionsmaßnahmen im Rahmen der Schulanfangsaktionen 2020 getroffen. In der Vergangenheit hat es sich bewährt, durch sichtbare polizeiliche Präsenz an den Schulen sowie den Schulwegen das Verkehrsverhalten von Kindern und auch Erwachsenen nachhaltig positiv zu beeinflussen. Hierdurch wird auch das Sicherheitsgefühl gestärkt. Es werden vermehrt Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt sowie die Halteverbotszonen (u.a. an Bushaltestellen), die Gurtpflicht und das Nutzen von Rückhalteeinrichtungen beim Transport der Kinder zur Schule überwacht.

Die Schulwegsicherung der Polizei an den Schulen ist insbesondere zu Beginn des neuen Schuljahres ein wichtiges Augenmerk, wird jedoch auch in den kommenden Wochen noch intensiv fortgesetzt. Weiterhin werden schwerpunktmäßige Kontrolltage durchgeführt.myl










27.08.2020 • 22:21 Uhr

Mysteriöse Brandserie geht weiter: Soeben sorgen zwei neue Laubenbrände für Entsetzen

Donnerstagabend meldeten Anrufer, dass sie eine schwarze Rauchsäule im Bereich der Geschwister-Scholl-Schule in Einbeck sehen.

Vor Ort konnten die Einsatzkräfte zwei brennende Gartenlauben in der Kleingartenkolonie an der Kolberger Straße feststellen. Eine Gartenlaube stand bereits in Vollbrand, eine weitere im Schwelbrand. Die Feuer konnten durch Feuerwehrkräfte aus Einbeck, Avendshausen, Rengershausen, Kohnsen und Vardeilsen gelöscht werden. Im Einsatz sind zurzeit ca. 100 Einsatzkräfte.

Brandbetroffen sind nach aktuellem Ermittlungsstand drei Gartenparzellen. Ein kleineres Feuer an einer dritten Gartenlaube konnte durch gemeinsames Vorgehen der Feuerwehr und der Polizei mittels Feuerlöscher im Keim erstickt werden.

Die Polizei ist mit einem hohen Kräfteansatz in Einbeck im Einsatz. Die Ermittlungs- und Einsatzmaßnahmen laufen unter Hochdruck. Angaben zur Schadenshöhe können derzeit noch nicht getroffen werden.

Hinweise aus der Bevölkerung nimmt die Einbecker Polizei unter Telefon 05561-949780 entgegen.köh










27.08.2020 • 22:17 Uhr

Rumänen-Laster mit geklauten Fahrrädern erwischt

Nach Hinweis über verdächtige Verladeaktivitäten: Polizei stellt bei Kontrolle vermeintliches Diebesgut sicher - Eigentümer gesucht

Bei der Überprüfung eines Transporters aus Rumänien konnten Beamte Montagabend (24.08.2020) gegen 22.40 Uhr im Göttinger Hagenweg hochwertige Fahrräder und Werkzeuge sowie einen E-Scooter im Wert von etwa 30.000 Euro sicherstellen.

Den entscheidenden Hinweis gab ein Zeuge: Der 50-jährige Göttinger hatte mehrere Männer beobachtet, die diverse Gegenstände in einen Transporter laden würden und alarmierte daraufhin sofort die Polizei.

Als die Beamten nur kurze Zeit später im Hagenweg eintrafen, konnten sechs Personen bei den zuvor geschilderten Verladeaktivitäten angetroffen werden. Hierbei handelte es sich um sechs männliche rumänische Staatsbürger, zum Teil in Göttingen wohnhaft, im Alter zwischen 28 und 41 Jahren.

Aufgrund der Gesamtumstände und der nicht schlüssigen Angaben über die Herkunft der Gegenstände, wurden alle aufgefunden Gegenstände sichergestellt. Gegen die Männer wurden Ermittlungsverfahren u.a. wegen des Verdachts der Hehlerei eingeleitet, sie wurden nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Das aufgefundene Diebesgut konnte bereits größtenteils den Geschädigten zugeordnet werden. Bei den folgenden Gegenständen sind die Ermittler jedoch noch auf der Suche nach den Eigentümern:

- Ein grau / schwarzes Singlespeed (Fixie), Hersteller BBF - Ein
rotes Rennrad, Hersteller Stevens - Ein rotes Rennrad, Hersteller
Fuji - Ein rot/schwarzes Rennrad, Hersteller Wilier - Ein rot/graues
E-Bike, Hersteller LiqBike - Ein anthrazit - farbenes E-Bike,
Hersteller Haibike - Ein weißes Mountainbike, Hersteller Cube - Ein
grüner Winkelschleifer der Marke Bosch (siehe Foto).
Entsprechende Hinweise werden von der Polizei Göttingen unter der Telefonnummer 0551/491-2115 entgegengenommen.mb










27.08.2020 • 22:14 Uhr

89-jährige Göttingerin von Vollbart-Räuber in eigener Wohnung überfallen - Zeugen gesucht

Am Mittwochmittag (26.08.2020) ist eine 89 Jahre alte Göttingerin in ihrer Wohnung überfallen worden.

Ersten Erkenntnissen zufolge klingelten gegen 11.15 Uhr zwei unbekannte Männer an der Wohnungstür des Mehrfamilienhauses in der Elbinger Straße. Als die 89-Jährige die Tür öffnete, drängten die Männer sie zurück in ihre Wohnung und verschafften sich somit Zutritt. Anschließend durchsuchten sie die Räumlichkeiten und entwendeten Bargeld, Schmuck und Papiere in noch unbekannter Höhe.

Die Räuber werden wie folgt beschrieben: zwischen 30 und 40 Jahre alt, gepflegtes Erscheinungsbild. Einer der Männer hatte einen Vollbart und trug eine rote/magentafarbene, der andere eine grüne Jacke.

Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 0551/491-2115 bei der Polizei in Göttingen zu melden!mb











27.08.2020 • 22:11 Uhr

"Sturmtief Kirsten" hinterlässt auch im Landkreis Goslar Spuren

Schwere Sturmböen mit gleichzeitigem Regen ließen am Mittwoch an der Kreisstraße 86 im Bereich Braunlage vier große Birken und Eschen auf die Fahrbahn stürzen. Ein Pkw Skoda, der in diesem Bereich wendete, wurde unter einem dieser Bäume begraben. Die beiden Insassen blieben glücklicherweise unverletzt, am Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Die Freiwillige Feuerwehr und der zuständige Revierförster entfernten die Bäume von der Fahrbahn. Weitere Bäume mussten zur Verkehrssicherheit anschließend an der Strecke gefällt werden. Während der Aufräumarbeiten war die K 68 zwischen 16.15 und 18 Uhr gesperrt.

Von kurzfristigen Sperrungen waren ebenfalls die Verbindung der Bundesstraße 27 zum Hexenritt sowie die Landesstraße 521 von St. Andreasberg nach Sieber betroffen.

In Bereich Goslar wehte der Sturm vier Bäume und teilweise Astwerk auf die Straßen. Diese Bereiche wurden durch Kräfte der örtlichen Feuerwehren oder die Polizei bereinigt.ots










27.08.2020 • 19:19 Uhr

Schulstart 2020 - Aktion "Gelbe Füße" - Bitte den Schulweg mit den Erstklässlern üben und üben und üben

Die Sommerferien sind zu Ende und viele Kinder und Jugendliche machen sich wieder auf den Weg zur Schule - zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Und das erfordert von uns allen eine erhöhte Aufmerksamkeit im Straßenverkehr. Darauf hat jetzt die Polizeiinspektion in Goslar mit der Aktion "Gelbe Füße" aufmerksam gemacht.

Der Schulweg beginnt aber auch für Mädchen und Jungen, die in diesem Sommer eingeschult werden. Für sie sind es zumeist ungeübte, neue Wege, die die Erstklässler ab dem 31. August gehen werden. Und neben vielen aufregenden Eindrücken in der Schule, ist auch der Weg dorthin und zurück eine große Aufgabe.

Die Polizei rät Eltern und Kindern die verbleibenden Tage bis zum Schulbeginn zu nutzen:

Gehen Sie mit Ihren Kindern in den nächsten Tagen den Weg zur Schule mehrfach ab und suchen Sie sich den sichersten Weg aus. Auch wenn dieser etwas länger sein mag, umgehen Sie dadurch mögliche Gefahren im Straßenverkehr.

Begleiten Sie Ihr Kind an den ersten Tagen zur Schule und sprechen Sie gefährliche Situationen oder Stellen immer wieder an.

Bringen Sie Ihr Kind nach Möglichkeit nicht mit dem Auto zur Schule, denn auf dem Rücksitz lässt sich richtiges Verhalten im Straßenverkehr nicht erlernen.

Eltern, die keine andere Möglichkeit haben, als ihre Kinder mit dem Auto zur Schule zu bringen, rät die Polizei, wichtige Regeln zu beachten:

Lassen Sie Ihr Kind immer auf der Beifahrerseite direkt am Gehweg aussteigen.

Halten Sie nicht in zweiter Reihe oder auf Geh- und Radwegen, dadurch entstehen weitere Gefahrensituationen, nicht nur für Ihr eigenes Kind.

Planen Sie ausreichend Zeit ein für den Weg zur Schule, Hast und Eile führen oft zu Unaufmerksamkeit und Fehlern

Darüber hinaus appelliert die Polizei an alle Kraft- und Radfahrende, besonders aufmerksam und rücksichtsvoll zu sein.

Drosseln Sie die Geschwindigkeit, wenn Sie Kinder sehen. Rechnen Sie immer mit plötzlichen und unvorhersehbaren Situationen, denn Kinder handeln oftmals nicht rational.

Wir wollen, dass Sie und Ihre Kinder sicher unterwegs sind!











27.08.2020 • 19:11 Uhr

Höhere Geldbußen bei Verstößen gegen die Corona-Verordnung ̶ Neuer Bußgeldkatalog tritt in Kraft

Wer sich nicht an die vorgeschriebenen Regelungen der Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen hält, muss künftig mit deutlich höheren Bußgeldern als bislang rechnen. Der entsprechend aktualisierte Bußgeldkatalog ist heute in Kraft getreten.

Die Zahl der Neuinfektionen steigt in Niedersachsen, ebenso wie in weiten Teilen des Bundesgebiets, wieder an. Diese besorgniserregende Entwicklung kann nur gestoppt werden, wenn sich die gesamte Gesellschaft an die notwendigen Auflagen hält. Nach wie vor bittet die Landesregierung alle Niedersächsinnen und Niedersachsen um Einhaltung der Abstands-, Hygiene- und Mund/Nasen/Schutzregeln. Nur so können eine Rücknahme von Lockerungen verhindert und die Ressourcen des Gesundheitssystems geschont werden.

Die allermeisten Menschen halten sich an die Regeln, dafür herzlichen Dank! In den vergangenen Wochen haben Ordnungskräfte und Polizeibedienstete intensive Informations- und Aufklärungsarbeit geleitest. Es kommt aber immer mal wieder zum Fehlverhalten Einzelner, das zu Neuinfektionen und Corona-Ausbrüchen führen kann. Diese Verstöße gegen die Corona-Verordnung gilt es zu ahnden. Der neue Bußgeldkatalog bietet den niedersächsischen Kommunen eine Orientierung, wie mit Verstößen gegen die Verordnung umgegangen werden soll. Für die Kontrolle und die Verhängung von Bußgeldern sind die Ordnungsämter der Kommunen zuständig ̶ hilfsweise die Polizei.

Der Bußgeldkatalog ist dieser Mitteilung beigefügt. Hier stellen wir Ihnen einige Beispiele vor:

Verstoß
Bußgeld

Fehlende Mund-Nasen-Bedeckung in Bereichen, in denen sie vorgeschrieben ist

100 bis 150 Euro pro Person

Nichtbeachtung oder Nichteinhaltung der Abstandsregelungen oder des Abstandsgebotes

100 bis 400 Euro pro Person

Zusammenkunft oder Ansammlung von mehr als 10 Personen oder zwei Hausständen im öffentlichen Bereich

150 bis 400 Euro für jede beteiligte Person

Hochzeitsfeiern, standesamtlichen Trauungen, Jubiläen, Taufen etc. mit mehr als 50 Personen

300 bis 3.000 Euro für die Veranlasserin/ den Veranlasser

Besuche von Diskotheken, Clubs und ähnlichen Einrichtungen

150 bis 400 Euro für jede Besucherin/ jeden Besucher

Nichtbeachtung oder Nichteinhaltung der Quarantänepflicht bis zum Erhalt des negativen Testergebnisses nach Einreise aus einem Risikogebiet

500 bis 3.000 Euro für jede ein- oder rückreisende Person

Fehlende Kontaktaufnahme zur

zuständigen Behörde nach der Einreise

150 bis 2.000 Euro für jede ein- oder rückreisende Person

Besuch von Messen, Kongressen, gewerblichen Ausstellungen, Spezialmärkten und ähnlichen Veranstaltungen vor dem Ablauf des 31.10.2020

150 bis 400 Euro für jede beteiligte Person

Durchführung von Messen, Kongressen, gewerblichen Ausstellungen, Spezialmärkten und ähnlichen Veranstaltungen, vor dem Ablauf des 31.10.2020

3.000 bis 20.000 Euro für die Veranstalterin/ den Veranstalter
Die genaue Höhe des Bußgeldes liegt im Ermessen der jeweiligen Ordnungskräfte.
red/fis










27.08.2020 • 11:03 Uhr

Bürgermeister-Wahl in Einbeck exklusiv: Dr. Claudius Weisensee kehrt zurück zur FDP - Thüringen war sein Ärgernis!

Die Überraschungsnachricht aus Kreisen der FDP in Einbeck, bei der Bürgermeisterwahl am 1. November 2020 mit einem eigenen Kandidaten anzutreten, ist in der kommunalpolitischen und zivilgesellschaftlichen Stadtszene in der Bierstadt auf ein facettenreiches Echo gestoßen. Besonders ist es der Umstand, dass es sich um die Persönlichkeit Dr. Claudius Weisensee handelt, der urplötzlich sich seiner FDP-Mitgliedschaft entledigte und in die SPD eingetreten war. Das liegt zwar schon einige Zeit zurück, aber hat nach dem Bekanntwerden besonders in der FDP-Hochburg Einbeck für mächtig Irritationen gesorgt. Wie kann jemand wie ein Claudius Weisensee nach fast einem Vierteljahrhundert Mitgliedschaft in der FDP den Liberalen plötzlich den Rücken kehren?

Was war passiert?

Nun, eine erste Aufhellung hat das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group jetzt in Erfahrung bringen können. Weisensee, ein bekennender Sozialliberaler wird kolportiert, habe sich über die jüngsten Vorgänge bei der ersten (mißlungenen) Ministerpräsidentenwahl in Thüringen in Grund und Boden geärgert und wohl auch fremdgeschämt. Damals hatte sich sensationell ein FDP-Mann mit den Duldungsstimmen der AfD für ein paar Tage zum Ministerpräsidenten des roten Landes wählen lassen. Grund genug für Weisensee mit seinem Spontanaustritt ein deutliches Signal zu setzen. "Wer sich von der AfD zum MP wählen lässt, gehört nicht in meine FDP oder ich nicht in die FDP!."
Er war übrigens nicht der einzige in seiner Partei, dem diese Ego-Aktion völlig gegen den FDP-Strich ging.

Nun, das Intermezzo eines FDP-Ministerpräsidenten währte nur kurz. Die Angelegenheit scheint abgehakt. Rückkehr zur Normalität. Weisensee soll jetzt seinen Protestaustritt aus der FDP und den Protesteintritt in die SPD "geheilt" haben. Er ist wieder in der FDP-Gemeinde aufgenommen. Und als Liberaler strebt er nun ins Bürgermeisteramt in Einbeck. Und wenn ihm das nicht gelingen sollte, so wird er die beiden anderen Bewerber mächtig unter Druck setzen. Sein erstes Ziel wird Weisensee mit Sicherheit erreichen: die Stichwahl. Zwischen welchen Kandidaten wird sich am 1. November entscheiden. Alles andere zwei Wochen später.
red










27.08.2020 • 10:34 Uhr

Getreideanbaufläche auf historischem Tiefststand

Die geringe Getreidefläche ist das auffälligste Merkmal des diesjährigen Getreidejahres. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, hat die Getreideanbaufläche (ohne Körner-Mais) in Niedersachsen im Jahr 2020 mit 744.000 Hektar den geringsten Umfang seit 1948 erreicht. Auch der Hektarertrag des Getreides ist 2020 in vielen Regionen des Landes geringer ausgefallen.

In einem typischen Jahr mit Frühjahrstrockenheit sind die Erträge auf den guten Böden der Marsch in Niedersachsen in den früheren Jahren immer sehr gut gewesen, aber die Marschen haben dieses Jahr die Getreidebilanz des Landes nicht aufbessern können. In diesen Regionen war es ausgerechnet der nasse Herbst 2019, der die Weizenbestellung auf einigen Marschböden erschwerte oder gar unmöglich machte. Als Folge wurde in manchen Marschgebieten auf die weniger ertragreichen Sommergetreidearten ausgewichen oder es wurden lückige Winterweizenbestände mit Sommerweizen oder Sommergerste ausgebessert. Die geringeren Flächen mit frischen Saaten zogen Wildgänse an, was ebenfalls Ertrag kostete und Mehrarbeit verursachte.

Auf den guten Lehmböden im südlichen Niedersachsen war auch im Jahr 2020 der Ertrag meist erfreulich. Gegenüber dem Durchschnitt von sechs „Normaljahren" (2012 bis 2017) mit 81 bis 90 dt/ha wurden in Salzgitter, Goslar, Northeim, Hameln-Pyrmont und Holzminden sogar Zuwächse bei den Hektarerträgen verzeichnet.

Der breite „Sandgürtel" zwischen Marschen und Bördeböden konnte hingegen nur über die Getreideberegnung gute Erträge erzielen. Die Landwirte beregnen bei knapper Beregnungskapazität aber bevorzugt die „Cash-Crops", also Kartoffeln, Braugerste und Rüben. Das Jahr 2020 ist nun das dritte Jahr in Folge mit sehr geringen Erträgen speziell auf den Sandböden. Auf diesen schwachen Böden dürfte es bei dem sich abzeichnenden Klimawandel und neuen Düngerestriktionen immer schwieriger werden auskömmliche Erträge zu ernten. red











27.08.2020 • 10:30 Uhr

Bodenfelde: Alkoholisierten Lasterfahrer (34) von der Straße geholt

Ein 34-jähriger Mann aus Barsinghausen befuhr am gestrigen Mittwoch, um 17:50 Uhr, mit einem Lkw die Uslarer Straße in Bodenfelde unter Einwirkung alkoholischer Getränke. Von ihm wurde eine Blutprobe entnommen, die Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Außerdem wurde der Führerschein sichergestellt.zi











27.08.2020 • 10:25 Uhr

Internationaler Tag der Verschwundenen (30.August): Fast 25.000 verschwundene Kurden in der Türkei und Syrien

Unterdrückungsregime in Tibet und Xinjiang lässt regelmäßig Menschen verschwinden

Zum Internationalen Tag der Verschwundenen am kommenden Sonntag, den 30. August, erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen an die tausenden Angehörigen marginalisierter Gruppen, die in den Unrechtsregimen dieser Welt „verschwunden wurden“. Die Menschenrechtsorganisation verurteilt diese unmenschliche Praxis, die der Einschüchterung der Bevölkerung diene und die Familien der Opfer traumatisiert zurücklasse.

„Allein in der Türkei gelten seit den 1990er Jahren bis zu 17.000 Angehörige der kurdischen Volksgruppe sowie Menschen, die sie unterstützen, als ‚verschwunden‘ – politisch Aktive und Engagierte, journalistisch und juristisch Tätige und einfache Landwirte“, erinnert Dr. Kamal Sido, Nahostexperte der GfbV. „Sie wurden im türkisch-kurdischen Krieg 1984 bis 1999 von staatlichen Todesschwadronen verschleppt oder kehrten nach Verhaftungen oder Verhören durch die Militärpolizei Jandarma nie zu ihren Familien zurück.“ Diese Menschen hätten sich meist für den Erhalt ihrer Muttersprache engagiert oder politische Rechte für die 20 Millionen Angehörigen der kurdischen Volksgruppe in der Türkei gefordert.

An einem Samstag im Mai 1995 versammelten sich Mütter und andere Angehörige der Verschwundenen zum ersten Mal auf dem Galatasaray-Platz in Istanbul, um an ihre vermissten Söhne, Väter und Ehemänner zu erinnern. Diese „Samstagsmütter“ gehen auch in der kurdischen Metropolle Diyarbakir allwöchentlich auf die Straße und fordern Aufklärung. Die GfbV hat am Samstag, den 9. Juli 2011, eine dieser Mahnwachen unterstützt. „Die Türkei beschränkt diese Praxis aber nicht auf ihr eigenes Staatsgebiet“, berichtet Sido. „Seit ihrem ersten Einmarsch in die Region Afrin und andere mehrheitlich kurdische Gebiete in Nordsyrien im Januar 2018 gelten auch dort 7.000 Angehörige der kurdischen Bevölkerung als verschwunden.“

In der Volksrepublik China verschwinden nach wie vor regelmäßig Menschen, die die Führung des Landes kritisieren oder Volksgruppen angehören, die Peking besonders heftig unterdrückt. „Die Bevölkerung Tibets ist dieser perfiden Praxis bereits seit Jahrzehnten ausgesetzt“, erklärt Hanno Schedler, GfbV-Referent für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung. „Selbst Menschen, die sich nicht besonders politisch Engagiert haben, wurden in Massen verschleppt. Der Panchen Lama, eine wichtige Persönlichkeit im tibetischen Buddhismus, wurde noch im Kindesalter verschleppt und seit 25 Jahren nicht mehr gesehen.“ Dieser Tage würden vor allem die muslimischen Volksgruppen in Uigurenregion Xinjiang / Ostturkestan Opfer staatlicher Entführungen. „Manche von ihnen tauchen irgendwann in einem der Internierungslager der Region wieder auf, wo sie Folter und Gehirnwäsche erleben und häufig zur Zwangsarbeit eingesetzt werden“, so Schedler. „Viele andere bleiben dauerhaft verschwunden und ihre Familien leben jahrelang in quälender Ungewissheit über ihr Schicksal.“
red










27.08.2020 • 10:15 Uhr

Kuriositäten aus dem heimischen Garten: Bad Gandersheimer Monstertomate

Es ist wieder Erntezeit. Und in manchen heimischen Gärten in der Region sprießen und wachsen allerlei Früchte und Gemüseteile. Eigentlich Normalität. Aber wenn es die Natur zulässt und Hobbygärtner es mit viel Liebe zu ihrem Hobby unterstützen, gedeihen Besonderheiten, ja Kuriositäten auf dem eigenen Gartenland. So beispielsweise wie diese hier dokumentierten Monster-Tomaten. Riesige Teile. Noch im Wachstumsgrün. Beim weiteren Reifeprozess wird sich das vertraute Tomatenrot einstellen, versichert Frank. In seinem familieneigenen Garten konnte diese außergewöhnlich große Tomate bestens riesig werden. Zum Vergleich sind Standardtomaten zu sehen. red/Foto: Fis WMG










27.08.2020 • 10:03 Uhr

Nach 45 Jahren im Dienst der Polizei: Bezirkspersonalratsvorsitzender Michael Bersenkowitsch geht in den Ruhestand

Er war 45 Jahre lang im Dienst der Polizei, 20 davon hat er sich für die Belange der Beamtinnen und -beamten sowie Beschäftigten der Polizei engagiert: Erster Polizeihauptkommissar Michael Bersenkowitsch wurde am Mittwoch (26. August) in den Ruhestand verabschiedet.

Michael Bersenkowitsch hat seine Laufbahn bei der Polizei im Jahr 1975 begonnen. Nach seiner Ausbildung war er unter anderem bei der Landesbereitschaftspolizei Niedersachsen tätig, bevor er im damaligen Polizeirevier Göttingen als Einsatzführer sowie später in der neuen Polizeiinspektion Göttingen als Dienstabteilungsleiter im Einsatz- und Streifendienst seine berufliche Heimat fand. Seit dem Jahr 2000 engagierte er sich außerdem im Personalrat. Im Rahmen der Umstrukturierung der Polizei in Niedersachsen und der damit einhergehenden Gründung der Polizeidirektion Göttingen im Jahr 2004 trug er maßgeblich dazu bei, die neu hinzugekommenen Polizeiinspektionen erfolgreich in die Direktion zu integrieren.

"Nach 45 Jahren ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, sich anderen Dingen des Lebens zu widmen. Als vielseitig interessiertem Menschen wird es Michael Bersenkowitsch dabei sicherlich nicht langweilig werden. Ob Reisen, Sport oder soziales Engagement für unsere Gesellschaft - ich wünsche ihm alles Gute, viele neue Erfahrungen und vor allem Gesundheit im neuen Lebensabschnitt", sagt Polizeipräsident Uwe Lührig.

Die Verabschiedung von Michael Bersenkowitsch fand im kleinen, privaten Kreis mit einer Reihe geladener Gäste statt. In diesem Rahmen überreichte Polizeipräsident Uwe Lührig auch die Urkunde anlässlich des Ruhestands an den Neu-Pensionär.ots/Foto: Polizei











27.08.2020 • 09:59 Uhr

Verkehrsunfallflucht einer "älteren Dame" auf dem Parkplatz Aldi/ Rossmann in Bad Gandersheim

) Am gestrigen Mittwoch, 08:55 Uhr, kam es in Bad Gandersheim auf dem Parkplatz Aldi / Rossmann in der Neuen Straße zu einer Verkehrsunfallflucht. Eine Zeugin beobachtete, wie ein Einkaufswagen gegen einen geparkten PKW eines 38-Jährigen Einbeckers rollte und einen Sachschaden verursacht hat. Die verantwortliche Nutzerin des Einkaufswagens nahm diesen wieder auf und entfernte sich anschließend mit einem PKW SUV in rot, ohne schadensregulierende Maßnahmen zu treffen, vom Verkehrsunfallort. Ein Kennzeichen oder Fabrikat des PKW SUV konnte durch die Zeugin nicht festgestellt werden.
Bei der Verkehrsunfallflüchtigen soll es sich um eine ältere Dame handeln, heißt es bei der Polizei.

Zeugen, die den Vorfall ebenfalls mitbekommen haben oder sachdienliche Hinweise zur Verkehrsunfallverursacherin geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Bad Gandersheim zu melden.ros










27.08.2020 • 09:57 Uhr

Die gute Nachricht des Tages: Erster Bad Gandersheimer "Biergarten an der Gande" startet am Freitag mit Cocktail-Drinks" und mehr!

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen. Die Arbeit ist vollbracht. Der südniedersächsische Kurort Bad Gandersheim erwartet den Start des ersten "Biergartens an der Gande". Am morgigen Freitag ist ab 19 Uhr ist seine Eröffnung. Gäste sind in dem lauschigen Kleinode zwischen "Keglerheim/Köpistuben" und dem plätschernden Bach herzlich willkommen, so die nette Einladung von Sandra Steins und Gebhard Jungesblut. Ihnen beiden vornehmlich und dem Team-Jungesblut ist Idee und Umsetzung des Biergartens zu verdanken. Klaro, dass auch die Behörden dem kleinen, aber feinen Gastroprojekt ihren Segen gegeben haben. Den Mut zu haben, solche Open-Air-Angebote in der Corona-Krise auf die Beine zu stellen, verdient vorab schon Anerkennung. Wenn dann am morgigen Freitag noch ein bisschen mehr Sommer mitspielen sollte, ist alles bestens bestellt. "Auf ein Cocktail!" und natürlich mehr heißt dann das Motto für einen gemütlichen Start ins Wochenende. Natürlich im ersten Bad Gandersheimer "Biergarten an der Gande"!Man sieht sich!red/Fotos: Fis WMG












27.08.2020 • 09:38 Uhr

Der Northeimer HC präsentiert einen weiteren Neuzugang für die kommende Saison 2020/21!

Nach langer und intensiver Suche gibt der Northeimer Handball Club heute bekannt, dass der langersehnte Linkshänder für den Rückraum gefunden wurde. Zur neuen Saison verstärkt der Serbe Nikola Becejac das 3. Liga Team.

Der 1,90m große Nikola ist seit gut einer Woche im Probetraining und überzeugte hier die sportliche Leitung menschlich und sportlich. Nach bestandenem Gesundheitstest im Helios ASK Northeim, vielen Dank an dieser Stelle an Prof. Dr. med. Wolfgang Schillinger und sein Team der Kardiologie für die erneute professionelle Unterstützung, konnten heute die Verträge unterschrieben werden. Nun hofft man beim NHC auf eine schnelle Spielgenehmigung.

Nikola begann mit sieben Jahren bei R. K. Jugovic in seiner serbischen Heimat mit dem Handball spielen und debütierte bereits mit 17 Jahren in der ersten Mannschaft. In der letzten Saison wechselte er nach RK Iskra Bugojno in die erste Liga von Bosnien und Herzegowina. Nun war die Zeit reif für einen Wechsel nach Deutschland. Nikola freut sich über die positive Aufnahme im Team. „Alle sind super freundlich und hilfsbereit, ich fühle mich hier in Northeim sehr wohl“, so Nikola. Er wird einer WG mit dem Kroatischen Kreisläufer Tomislav Buhinicek wohnen. Er möchte sich Stück für Stück verbessern, dem Team möglichst schnell helfen und in der bevorstehenden besonderen Saison möglichst oft gewinnen. Wir heißen Nikola in der NHC-Familie herzlich Willkommen!

Gesucht werden weiterhin noch ein bis zwei Verstärkungen für den Rückraum, ein Spielmacher und ein Innenblockspieler der flexibel im Rückraum einsetzbar ist.
red/ok/Fotos: NHC













26.08.2020 • 18:22 Uhr

Nun brennt auch in Einbeck Gartenlaube! Polizei in Alarmbereitschaft - Präsenz erhöht - Ermittlungen verschärft

Nun auch Feueralarm angesichts des aktuellen Brandes einer weiteren Gartenlaube - diesmal heute in Einbeck. Mehrere Anrufer meldeten heute Mittwochmittag eine starke Rauchentwicklung im Bereich der Gartenkolonie Ostland in Einbeck.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand bereits eine Gartenlaube in Vollbrand. Das Feuer wurde durch die Feuerwehren aus Einbeck, Salzderhelden gelöscht. 40 Feuerwehrleute sind im Einsatz. In dieser sowie in einer weiteren Gartenparzelle wurden zwei Baumstümpfe angezündet. Die Polizei hat in diesem Kontext ein Ermittlungsverfahren wegen Brandstiftung eingeleitet.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Brandlegungen in Einbeck und weiteren Ortsteilen hat die Polizeiinspektion Northeim neben der bereits kommunizierten Ermittlungsgruppe einen Führungsstab unter der Leitung von Polizeioberrat Niklas Fuchs, Leiter Einsatz der PI Northeim, mit mehreren Einsatzabschnitten eingerichtet. Unter anderem wird das Ermittlungspersonal des Polizeikommissariats Einbeck aus dem Zentralen Ermittlungsdienst der PI Northeim personell unterstützt.

Ab sofort wird die polizeiliche Präsenz in Einbeck und den Ortsteilen durch den Einsatz der Bereitschaftspolizei nachhaltig erhöht. Die Polizeiinspektion Northeim bittet Bürgerinnen und Bürger sachdienliche Hinweise dem Polizeikommissariat Einbeck, unter 05561-949780, mitzuteilen. köh











26.08.2020 • 13:07 Uhr

Der Start ins Schuljahr 2020/2021: Für rund 848.800 Schülerinnen und Schüler an den allgemein bildenden Schulen beginnt nach den Sommerferien am wieder der Unterricht.

Für rund 848.800 Schülerinnen und Schüler an den allgemein bildenden Schulen beginnt nach den Sommerferien am (morgigen) Donnerstag wieder der Unterricht. Dazu starten viele Schulanfängerinnen und Schulanfänger in ihre schulische Laufbahn: Im 1. Schuljahrgang an Grundschulen und Förderschulen werden rund 72.500 Schülerinnen und Schüler erwartet. Im Vorjahr wurden insgesamt 70.000 Kinder eingeschult. Auch an den berufsbildenden Schulen beginnt das neue Schuljahr, rund 250.000 Schülerinnen und Schüler werden hier erwartet.

Kultusminister Grant Hendrik Tonne: „Nach der Zwangspause durch das Aufflammen der Corona-Pandemie, dem Wechsel von Präsenz- und Heimunterricht sowie den verdienten Sommerferien dürften sich die Schülerinnen und Schüler, die Lehrkräfte und Schulleitungen, die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und das Verwaltungspersonal auf den Schulstart freuen. Wie vor den Sommerferien geplant, nehmen die Schulen den eingeschränkten Regelbetrieb auf. Das heißt, alle Kinder und Jugendlichen nehmen an allen Wochentagen am Präsenzunterricht in ihren Klassen teil. Dabei achten wir auf die entwickelten Hygienemaßnahmen. Wir bringen Bildung und Infektionsschutz zusammen. Ich wünsche allen einen gelingenden Start. Dabei können und sollen sich die Schulen Zeit für das Ankommen der Schülerinnen und Schüler nehmen."

Zum Start des 1. Schulhalbjahres 2020/2021 werden an den öffentlichen allgemein bildenden Schulen (ABS) in Niedersachsen knapp 2.000 (1977; Stand 25.08.2020) neue Lehrkräfte ihren Dienst aufnehmen. Damit konnten rund 90 Prozent des ausgeschriebenen Vollzeitstellenvolumens besetzt werden. An den berufsbildenden Schulen - an denen auch unterjährig Lehrkräfte eingestellt werden und nicht ausschließlich zu den Schulhalbjahren - sind 2020 bereits 321 neue Lehrkräfte eingestellt worden.

Unter den rund 2.000 neuen Lehrkräften an ABS sind auch 143 Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger, was einem Anteil von rund sieben Prozent der vorgenommenen Einstellungen entspricht. 537 neue Lehrkräfte wurden an Grundschulen, 155 an Haupt- und Realschulen, 252 an Oberschulen eingestellt, 541 an den Gymnasien, 361 an Gesamtschulen und 131 an Förderschulen. Zusätzlich zu den knapp 2.000 neuen Lehrerinnen und Lehrern sind im Umfang von rund 190 Vollzeitlehrereinheiten (VZLE) Studierende und Pensionäre bzw. Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger befristet bis zum Ende des Halbjahres eingestellt worden. Zudem konnten Lehrkräftestellen im Umfang rund 110 VZLE gewonnen werden durch entsprechende Teilzeiterhöhungen. Für weitere Einstellungen stehen rund 70 Stellen für die Programme Starke Sek I Schulen und Schule plus bereit. Darüber hinaus verfügt das Niedersächsische Kultusministerium über 100 Stellen, die weiterhin ausgeschrieben bleiben und besetzt werden können bis Dezember 2020. Stellen, die auch dann nicht besetzt wurden, gehen nicht verloren, sondern werden zum 2. Schulhalbjahr erneut ausgeschrieben.

Aus dem Dienst ausgeschieden sind rund 1.600 Lehrkräfte, so dass Niedersachsen erneut einen positiven Saldo von rund 400 Stellen erzielen wird. Im gesamten Jahr 2020 konnten über 800 Lehrkräfte mehr gewonnen werden, als ausgeschieden sind. Im noch nicht abgeschlossenen Einstellungsverfahren zum Einstellungstermin 24.08.2020 konnte an Grundschulen eine hohe Zahl an Einstellungen realisiert werden (rd. 95 %), wodurch sich die Abordnungsbedarfe an Grundschulen verringern werden. Das führt zu einem positiven Trend: Die Abordnungsstunden zwischen den Schulformen konnten im Vergleich zum 2. Schulhalbjahr 2019/2020 um rund 52 Prozent reduziert werden. Nach Stand vom 21.08.2020 werden schulformübergreifende Abordnungen im Umfang von rund 10.980 Stunden vorgenommen (rund 1.120 „Köpfe"). Das sind rund 12.060 Stunden weniger als im 2. Schulhalbjahr 2019/2020 (1.700 „Köpfe" weniger als im 2. SHJ 19/20). Im Vergleich zum Start des letzten Schuljahres 2019/2020 sind das rund 9.370 Stunden weniger (- 1.190 „Köpfe").
red/fis/Foto: FWG










26.08.2020 • 13:01 Uhr

Klimafreundliches ÖPNV-Angebot im Landkreis Göttingen: Greenpeace-Mann Spies erntet deutlichen Widerspruch

Mit Unverständnis reagieren der Landkreis Göttingen und der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) auf Aussagen des Göttinger Greenpeace- Vertreters Patrick Spies. Dieser hatte gegenüber der HNA behauptet, beim ÖPNV würden Strecken und Takte eher heruntergefahren“. Ein gemeinsames Mobilitätskonzept sei zudem notwendig.

„Ich bin irritiert über diese Aussagen, denn sie stehen im Widerspruch zu dem, was wir die vergangenen drei Jahren gemeinsam auf den Weg gebracht haben“, erklärt Christel Wemheuer, Erste Kreisrätin. Neben deutlich besseren Angeboten auf der Achse Göttingen – Adelebsen und im Bereich des Harz, dem in Niedersachsen bislang einzigem Projekt der kostenfreien Busnutzung im Gesamtharz mit dem Projekt HATIX, dem ersten Landesbus in Süd-Niedersachsen zwischen Göttingen und Duderstadt sowie der zum 1. Januar 2021 vorgesehenen Tarifreform im Gebiet des VSN haben wir sehr klare politische Signale für eine Verkehrswende gesetzt. Zudem leistet der Landkreis Göttingen einen erheblichen und freiwilligen finanziellen Beitrag, mehr Menschen zur Mitfahrt in Busse und Bahnen zu motivieren!“

ZVSN-Verbandsgeschäftsführer Michael Frömming: „Neben zusätzlichen Angeboten und neuen Tarifen steht auch das Thema Marketing auf der Agenda. Bis zum Jahr 2016 gab es beim ZVSN kaum finanzielle Mittel für Marketing und kein Budget für Mobilitätsmanagement. Dies habe sich zwischenzeitlich geändert.“ Die drei ZVSN-Landkreise Göttingen, Northeim und Holzminden finanzieren mit ihren finanziellen Zuweisungen an den ZVSN nicht nur zusätzliches Personal in diesen Bereichen, sondern auch mehrere Marketingkampagnen. Das Ziel eines gemeinsamen Mobilitätkonzeptes sei zudem nun ausdrückliches Aufgabe in der ZVSN-Verbandsordnung. „Wir laden alle engagierten Menschen herzlich dazu ein, unsere zusätzlichen Angebote wahrzunehmen und somit konkreten Klimaschutz im Alltag zu leisten!“, so Frömming.red











26.08.2020 • 12:55 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der 36. Kalenderwoche 2020

In der Woche vom 31. August bis 06. September 2020 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:

Montag, 31. August: Raum Hardegsen
Dienstag, 01. September: Raum Uslar
Mittwoch, 02. September: Raum Einbeck
Donnerstag, 03. September: Raum Northeim
Freitag, 04. September: Raum Nörten Hardenberg

Die semistationäre Messanlage „Alice“ wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Kalefeld und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (KW 37) im Raum Moringen eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd/Foto: Fis WMG













26.08.2020 • 12:46 Uhr

Salzderhelden: Erste Brandstifterin sitzt in Psychoklinik ein - Zweiter unbekannter Brandstifter fackelt weiter - Ist es ein Nachahmungstäter?

Polizei in Northeim erweitert Ermittlungsgruppe und verhängt eine Nachrichtensperre

Die Polizeiinspektion in Northeim hat sich soeben veranlasst gesehen, sich mit einer weiteren Verlautbarung zum neuerlichen Brandfall in Einbeck-Salzderhelden an die Öffentlichkeit zu wenden. Darin wird eine Intensivierung der Ermittlungsarbeit angekündigt. Außerdem ist eine Nachrichtensperre verfügt worden.

In der offiziellen Mitteilung heißt es weiter:
Insgesamt erfolgte die Brandbekämpfung durch ca. 100 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Einbeck, Salzderhelden, Vogelbeck, Sülbeck, Immensen, Drüber, Langenholtensen und Edesheim. Zudem waren das Technische Hilfswerk und ein Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes vor Ort.

Die Polizeiinspektion Northeim war in der Nacht mit Funkstreifenwagenbesatzungen der Einsatz- und Streifendienste aus Northeim, Einbeck und der Tatortgruppe im Einsatz. Noch in der Nacht wurden die Ermittlungen durch die speziell eingerichtete Ermittlungsgruppe der PI Northeim mit einem entsprechenden Personaleinsatz aufgenommen. Der Brandort wurde zudem beschlagnahmt und die Fortsetzung der Spurensuche und -sicherung erfolgt am heutigen Tage durch die Spezialisten der Kriminaltechnik. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen Brandstiftung gegen Unbekannt eingeleitet.

Die vierköpfige Ermittlungsgruppe wird durch weitere Spezialisten und Einheiten unterstützt. Weiterführende Angaben zum Vorgehen der Polizei werden aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nicht kommuniziert, so eine soeben verhängte Nachrichtensperre zu der mysteriösen Brandserie.

Die 30-jährige Tatverdächtige zu den vorausgegangenen Brandstiftungen ist nach wie vor in einer psychiatrischen Fachklinik untergebracht. Die beiden Brände am Freitag, 21.08.2020, wurden durch die Beschuldigte eingeräumt. red/ köh











26.08.2020 • 10:44 Uhr

Australiens Indigene wehren sich: Wangan und Jagalingou blockieren Zufahrtsstraße zur Carmichael-Kohlemine

Rio Tinto streicht Boni wegen Sprengung heiliger Höhlen Australiens „Native Title“-System benachteiligt - Indigene systematisch

Der Konflikt um die Carmichael-Kohlemine im australischen Queensland ist noch nicht ausgefochten. Derzeit blockieren indigene Wangan und Jagalingou die Zufahrtsstraße zur Mine, die zu großen Teilen auf ihrem Land liegt. Mit der Blockade wollen sie die Baumaßnahmen auf dem Gelände stören. Der indische Adani-Konzern, der die Mine betreibt, soll das Projekt aufgeben.

„Die Wangan und Jagalingou haben dem Projekt nie unter den erforderlichen Bedingungen zugestimmt“, erinnert Yvonne Bangert, Referentin für indigene Völker bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). „Der Rechtsstreit mit dem Kohlegiganten hat sie finanziell ruiniert. Jetzt verteidigen sie ihr traditionelles Land mit anderen gewaltfreien Mitteln.“ Nach eigenen Angaben wollen die Protestierenden die Kontrolle über ihr Territorium zurückerlangen, um seine Zerstörung zu verhindern.

Erst im Mai hatte ein anderer Bergbau-Riese, das Eisenerz-Unternehmen Rio Tinto, in Westaustralien eine der ältesten indigenen Stätten des Landes gesprengt. Die Felshöhlen des Juukan Gorge in der Region Pilbara wurden archäologischen Untersuchungen zufolge seit mindestens 46.000 Jahren von Menschen genutzt. „Jetzt hat Rio Tinto angekündigt, drei hochrangigen Verantwortlichen die Boni zu kürzen“, berichtet Bangert. „Für die Puutu Kunti Kurrama und Pinikura sind die heiligen Höhlen trotzdem für immer verloren. Rio Tinto wird prächtig an den etwa acht Millionen Tonnen Eisenerz darunter verdienen und alle Verantwortlichen durften ihre Posten behalten.“

Die Regierung Australiens und der jeweiligen Bundesstaaten hatten der Übertragung der Territorien an die Bergbaukonzerne jeweils zugestimmt und auch die Sprengungen in Pilbara genehmigt. „Das eigentliche Problem ist das ‚Native Title‘-System Australiens, das Indigene systematisch benachteiligt“, kritisiert Bangert. „Wenn sie einem Projekt auf ihrem Land zustimmen, dürfen sie in einem gewissen Rahmen Entschädigungen oder Pacht fordern. Wenn sie ihre Zustimmung verweigern, werden die Projekte aber in aller Regel trotzdem genehmigt. Die indigenen Völker, denen das Land traditionell gehört, gehen dann leer aus.“ Solange riesige, umweltschädliche Bergbauprojekte Australiens Indigenen quasi aufgezwungen würden, dürften die Konflikte nicht abreißen. red










26.08.2020 • 10:34 Uhr

In der Corona-Krise: Tourismus bricht auch im Juni 2020 massiv ein - Campingplätze noch am gefragtesten!

Auch im Juni 2020 zeigten sich im niedersächsischen Tourismus negative Auswirkungen der Corona-Pandemie. Nach vorläufigen Berechnungen des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) lag die Zahl der angekommenen Gäste im Juni 2020 mit fast 856.000 um 48,8% unter dem Ergebnis des Monats Juni 2019. Die Zahl der Übernachtungen ging im Juni 2020 um 37,9% auf gut 3,1 Millionen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat zurück. Ähnlich die Einbrüche im Tourismussektor in Südniedersachsen, so bestätigen es Hotels und Pensionen und Gastrobetriebe.

Die gefragtesten Übernachtungsquartiere waren im Juni die Campingplätze. Die Zahl der dort gebuchten Übernachtungen lag mit nahezu 783.000 ‚nur' um 5,7% unter dem Ergebnis des Junis 2019. Auf den niedersächsischen Campingplätzen wurden damit im Juni 2020 über 100.000 Übernachtungen mehr gebucht als in Hotels (rund 674.000 Übernachtungen; -49,3%).

Im ersten Halbjahr 2020 kamen mit über 3,4 Millionen Gästen knapp halb so viele Gäste (-51,9%) nach Niedersachsen als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Darunter waren gut 256.000 Gäste aus dem Ausland (-63,7%).

Insgesamt verzeichneten die niedersächsischen Beherbergungsbetriebe im ersten Halbjahr 2020 einen Rückgang bei der Zahl der gebuchten Übernachtungen von 47,5% auf fast 10,8 Millionen. Darin enthalten waren mehr als 710.000 Übernachtungen von ausländischen Gästen (-58,3%). red/Foto: Fis WMG











26.08.2020 • 10:28 Uhr

Gepennt oder abgelehnt: Auffahrunfall mit 6.000 Euro Schaden

Ein 53-jähriger Pkw-Fahrer aus Adelebsen fuhr am gestrigen Dienstag, um 10:15 Uhr, urplötzlich auf einen in der Uslarer Straße in Sohlingen (gehört zu Uslar) geparkten Pkw voll auf. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von ca. 6.000 Euro. zi










26.08.2020 • 10:24 Uhr

Blitzeinbruch mit Gullydeckel in Telefonshop - Zeugenaufruf der Polizei

Am heutigen Mittwoch, 26. August 2020, verschafften sich bislang unbekannte Täter gegen 02:25 Uhr durch Einwerfen einer Schaufensterscheibe mit einem Gullideckel unberechtigten Zutritt zu einem Telefonshop in der Gronauer Hauptstraße. Der Gullideckel war zuvor in der Südstraße entwendet worden. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Funkstreifenwagen der Polizei verlief erfolglos. Der Wert des entwendeten Diebesgutes steht bislang noch nicht fest. Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Elze, 05068/93030, in Verbindung zu setzen.fri










26.08.2020 • 10:18 Uhr

Auf Wohnmobilstellplatz Stromentnahmesäule gerammt und abgehauen

Am gestrigen Dienstag wurde der Polizei Einbeck gegen 10 Uhr eine Verkehrsunfallflucht auf dem Wohnmobilstellplatz am Ochsenhofweg in Einbeck gemeldet. Zwei Zeugen konnten den eingesetzten Beamten mitteilen, dass ein Wohnmobil auf dem Stellplatz einparken wollte. Dazu wurde mehrmals hin und her rangiert und das Fahrzeug stieß letztendlich gegen die dortige Stromentnahmesäule, die dadurch beschädigt wurde. Unmittelbar nach dem Zusammenstoß fuhr das Wohnmobil vom Stellplatz runter und entfernte sich. Die Zeugen konnten sich das Kennzeichen merken und auch eine Beschreibung der Fahrerin abgeben. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest. Die Ermittlungen der Eindecker Polizei laufen auf Hochtouren.red/pap










26.08.2020 • 10:13 Uhr

Einbeck: Flüchtender Ladendieb stürzt und verliert sein Diebesgut - Fahndung bislang erfolglos

Ein 24 Jahre alter Einbecker wurde von der Marktleiterin eines Einkaufsmarktes in der Hullerser Landstraße/Ecke Insterburger Straße am gestrigen Dienstag, 25 August 2020, gegen 10.00 Uhr beobachtet, wie er mehrere Dosen eines alkoholischen Mischgetränks in seinen Einkaufswagen stellte. Als er dann seinen leeren Rucksack benutzte, hat die aufmerksame Frau ihre Mitarbeiterin an der Kasse informiert, den jungen Mann beim Zahlvorgang im Auge zu behalten. Zu einem Zahlvorgang kam es jedoch nicht. Der Mann lief vor der Kasse los, um den Markt zu verlassen. Es kam dann ins Schwanken und Taumeln und stürzte schließlich auf den Boden, wobei die Getränkedosen aus dem Rucksack fielen. Der Täter, der der Mitarbeiterin des Marktes allerdings namentlich bekannt ist, konnte aufstehen und aus dem Laden laufen. Anschließend ist er mit einem blauen Mountainbike geflüchtet. Eine Fahndung nach ihm verlief erfolglos. Der Schaden beläuft sich auf rund 50 Euro. pap










26.08.2020 • 10:07 Uhr

Erneut Laubenbrand in Salzderhelden - Polizeihubschrauber sucht nach Feuerteufel

Die Feuerwehren aus der Stadt Einbeck wurden am Dienstagabend gegen 21.17 Uhr erneut zu einem Feuer im Bereich der ehemaligen Saline in Salzderhelden alarmiert (wir berichteten). Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle stellte sich heraus, dass zwei Gartenlauben in zwei unterschiedlichen Parzellen, etwa 50 Meter voneinander entfernt, in voller Ausdehnung brannten. Der Feuerschein und die Rauchentwicklung waren erneut so massiv, dass eine ganze Reihe von Notrufen in der Einsatzleitstelle In Northeim eingingen.

120 Kräfte der Feuerwehren aus Salzderhelden, Einbeck, Vogelbeck, Sülbeck, Immensen, Drüber und Langenholtensen, das Technische Hilfswerk aus Einbeck, der Einsatzleitwagen der Stadt Einbeck, das DRK der Bierstadt und die Polizei waren in den Einsatz eingebunden. Die Flammen wurden gelöscht und unter anderem eine Gasflasche in einem Wasserbad herunter gekühlt.

Die Feuerwehr Langenholtensen aus dem Stadtgebiet Northeim war aufgrund eines Ausbildungsdienstes zur Vegetationsbrandbekämpfung im nahen Edesheim und konnte so gleich mehrere tausend Liter Wasser mit ihren Fahrzeugen an die Einsatzstelle bringen.

Gegen 23.30 Uhr war dieser Einsatz beendet. Der Brandort wurde durch die Polizei beschlagnahmt. Während des Einsatzes kreiste der Polizeihubschrauber Phoenix über der Region. red/Fotos: Konstantin Mennecke/Kreisfeuerwehr














26.08.2020 • 07:46 Uhr

Erneuter Brand von Gartenlauben in einer Kleingartenanlage an der ehemaligen Saline in Salzderhelden

Durch Anwohner wurde ein Brand in der Kleingartenanlage an der ehemaligen Saline in Salzderhelden gemeldet. Auf der Anfahrt stellte sich heraus, dass zwei Parzellen der Kleingartenanlage, die sich ca. 50 Meter voneinander entfernt befinden, brandbetroffen sind. In einer Parzelle brannte ein Gebäude komplett und ein Gebäude teilweise herunter, in der anderen Parzelle brannte das Gebäude komplett herunter. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann noch nicht beziffert werden, die Brandorte wurden beschlagnahmt.

Eine sofort eingeleitete Fahndung inklusive Einsatz des Polizeihubschraubers nach verdächtigen Personen verlief negativ. Noch in der Nacht wurden die Ermittlungen durch die bereits in der PI Northeim zu diesem Komplex eingerichte Ermittlungsgruppe aufgenommen.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Einbeck, Salzderhelden, Vogelbeck, Sülbeck, Immensen, Drüber, Langenholtensen und Edesheim sowie das THW und das DRK Einbeck (zum Eigenschutz). Gro










25.08.2020 • 21:30 Uhr

„Album Amicorum“ - Ein verlorener Schatz kehrt zurück - Für 2,8 Millionen Euro - Thümler jubelt: "Eine Sensation!"

Herzig Äugst Bibliothek Wolfenbüttel erwirbt das "Große Stammbuch" von Philipp Hainhofer -


Der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel (HAB) ist ein spektakulärer Neuerwerb gelungen: Für rund 2,8 Millionen Euro hat die HAB das „Album Amicorum“, das „Große Stammbuch“ von Philipp Hainhofer gekauft. In diesem reich illustrierten Album, einer frühen Form des „Freundschaftsbuchs“, haben sich zwischen 1596 und 1647 Kaiser, Könige und Fürsten, Diplomaten und Militärs handschriftlich verewigt. Das 227 Seiten umfassende Werk enthält zahlreiche von teils namhaften Künstlern gestaltete, reich verzierte Schmuckseiten.

Finanziert wird der Kauf mit Mitteln der Kulturstiftung der Länder, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der VolkswagenStiftung (im Rahmen des Niedersächsischen Vorab), der Herzog August Bibliothek (Wittchow-Aschoff-Stiftung), der Ernst von Siemens-Kunststiftung, der Stiftung Niedersachsen und der Rudolf-August Oetker-Stiftung. Das Land Niedersachsen finanziert darüber hinaus aus Mitteln des Niedersächsischen Vorab der VolkswagenStiftung ein dreijähriges Forschungsprojekt an der HAB mit 300.000 Euro, das die Entstehung und Geschichte des Stammbuchs und seiner künstlerischen Ausgestaltung untersucht.

Lange war es in Privatbesitz und der Öffentlichkeit entzogen - nun kehrt das „Große Stammbuch“ Philipp Hainhofers an den Ort zurück, der nach Meinung der Fachwelt weltweit am besten für die Erforschung und Präsentation geeignet ist: die Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel. Es war der HAB von einem privaten Sammler über das Auktionshaus Sotheby`s exklusiv angeboten worden.
red










25.08.2020 • 21:18 Uhr

Küchenbrand: Rauchmelder rettet Menschen sehr wahrscheinlich vor Schlimmeren

Am heutigen Dienstag ereignete sich in den Morgenstunden ein Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Steinstraße in Giesen (Sarstedt) im Landkreis Hildesheim. Zwei Bewohner wurden leicht verletzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen bemerkte eine 23-jährige Bewohnerin des Hauses ein Piepen eines Rauchmelders und suchte umgehend die betroffene Wohnung auf. Sie schlug gegen die Wohnungstür und machte so den 65-jährigen Bewohner auf den Brand aufmerksam. Anschließend verließen sie das Haus.

Die alarmierten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Sarstedt, Groß Förste und Hasede löschten den Küchenbrand. Der Schaden wird auf ca. 30 000 Euro geschätzt. Die 23- jährige Frau und der Senior wurden leicht verletzt und in Krankenhäuser eingeliefert.
Die Brandermittler des 1. Fachkommissariats der Polizeiinspektion Hildesheim haben die Bearbeitung übernommen. Mit großer Wahrscheinlichkeit hat ein technischer Defekt eines Küchengerätes den Brand ausgelöst. kri










25.08.2020 • 17:11 Uhr

Normenkontrolleilantrag von Eltern gegen Mund-Nasen-Bedeckungen für Kinder in Schulen unzulässig

Aber nur, weil die Landesregierung die umstrittenen Reglementieren inzwischen außer Kraft gesetzt hat!


Der 13. Senat des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts hat mit Beschluss vom 25. August 2020 einen Antrag auf Außervollzugsetzung des von der Niedersächsischen Corona-Verordnung in Bezug genommenen „Niedersächsischen Rahmen-Hygieneplans Corona Schule“ vom 30. Juni 2020 verworfen (Az.: 13 MN 319/20).

Die Antragsteller, durch ihre Eltern vertretene niedersächsische Grundschüler, wandten sich mit ihrem Antrag gegen eine verpflichtende Vorgabe zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen in der Schule. Sie sahen ihre Gesundheit und Konzentrationsfähigkeit dadurch beeinträchtigt, in den Pausen entsprechende Bedeckungen tragen zu müssen.

Der Senat hat den Antrag als unzulässig angesehen. Der Antrag wende sich gegen eine Bezugsnorm in der Niedersächsischen Corona-Verordnung, die seit Ende Juli 2020 nicht mehr gültig sei. Auch der angegriffene Niedersächsische Rahmen-Hygieneplan vom 30. Juni 2020 sei seit dem 18. August 2020 nicht mehr aktuell. Der Niedersächsische Rahmen-Hygieneplan vom 30. Juni 2020 habe ohnehin nie die Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen in der Schule enthalten.

Auch die Niedersächsische Corona-Verordnung in der nachfolgenden Fassung vom 31. Juli 2020 (Nds. GVBl. S. 260) sehe keine grundsätzliche Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen im Unterricht oder in den Pausen vor. Entsprechende Bedeckungen seien nur in speziell gekennzeichneten Bereichen zu tragen, in denen die örtlichen Begebenheiten einen Abstand zwischen Kohorten nicht zuließen, etwa Gängen und Fluren. Der aktuelle Rahmen-Hygieneplan vom 5. August 2020 greife diese Regelung für den Normalfall - Szenario A - auf. Ob bei einer festgestellten erhöhten Infektionsgefahr - Szenario B - eine schulspezifische weitergehende Maskenpflicht bestehen könne, sei gegenwärtig nicht zu entscheiden, da der Eintritt einer solchen Situation für die Schule der Antragsteller nicht abzusehen sei. Vorsorglich einen Normenkontrolleilantrag für ein möglicherweise nie eintretendes Szenario zu stellen, sei unzulässig. Der Beschluss ist unanfechtbar. red/fis










25.08.2020 • 17:02 Uhr

Evangelischer Pastor verteilt Brausewürfel und hat ein offenes Ohr

In der Corona-Krise verlagert sich Flughafen-Seelsorge auf die Beschäftigten

Karl-Martin Harms zieht seinen Rollcontainer über die Gänge des Flughafens und stoppt an einer Wechselstube im Terminal B. Er bietet der Mitarbeiterin, die gerade die Fenster reinigt, ein Päckchen Ahoi-Brause an. "Öffnen Sie wieder?", fragt er die Frau - doch sie verneint. Seit Corona ist es still geworden am Flughafen Hannover-Langenhagen. Der evangelische Pastor Harms ist seit knapp einem Jahr Flughafenseelsorger und kennt auch die Zeiten des Hochbetriebs. Doch zurzeit können oder wollen nur wenige Menschen fliegen.

Unlängst fand der Pastor im Spendenkasten der Flughafenkapelle mehrere Geldscheine einer exotischen Währung. Er wüsste gern, wie hoch der Betrag in Euro ist, den der unbekannte Spender hinterlassen hat. Doch in der Wechselstube wird er es nicht erfahren. Auch viele Geschäfte und Gastronomiebetriebe sind geschlosen. Seine Brausewürfel, die blauen Luftballons und die kleinen, mehrsprachigen Reisesegen-Hefte, die er in seinem Container umherfährt, wird er derzeit nicht los.

Auf dem Rollfeld entdeckt der 58-Jährige eine Maschine der Aegean Airlines. "Sie fliegen wieder nach Athen, wie schön!", sagt er. Die Seelsorge hat sich in den vergangenen Monaten auf die Beschäftigten am Flughafen verlagert. Manche haben Angst um ihren Job, die Tourismusbranche ist besonders gebeutelt vom Corona-Virus. Doch es ist nicht so, dass die Menschen Harms die Bude einrennen. "Ich rufe überall an und biete meine Unterstützung an."

Auch mit Betriebsrat Matthias Bruns ist der Pastor in gutem Kontakt. Die Flughafengesellschaft hat mit der Belegschaft eine Betriebsvereinbarung zur Kurzarbeit abgeschlossen, die zunächst bis März 2021 gilt. Das Kurzarbeitergeld werde vom Unternehmen aufgestockt, betriebsbedingte Kündigungen seien ausgeschlossen, berichtet Bruns. "Wir sind ebenso wie Frankfurt, München und Stuttgart ein solventer Flughafen und konnten die Einnahmerückgänge bislang mit eigener Kraft kompensieren." Der Arbeitnehmervertreter weiß aber auch: "Wenn wir dauerhaft nicht mehr sechs Millionen, sondern nur noch zwei Millionen Passagiere im Jahr abfertigen, können wir das nicht mehr mit 750 Beschäftigten tun." Der Betriebsrat sei deshalb mit der Geschäftsführung in Gesprächen, ob nicht an Fremdfirmen vergebene Aufträge wie die Bordkartenkontrolle wieder mit eigenem Personal erledigt werden könnten.

Während des Lockdowns sei es am Flughafen gespenstisch gewesen, erzählt Pastor Harms. "Da war hier nur die Notbeleuchtung an. Aktuell gibt es zumindest eine Schlange: die vor dem Covid-19-Testzentrum der Johanniter. Geduldig stellen sich die Reiserückkehrer an und lassen die nur wenige Sekunden dauernde Testprozedur über sich ergehen. Karl-Martin Harms schaut auch hier nach dem Rechten. An seiner Weste ist er als Flughafen-Seelsorger erkennbar. Er plaudert mit den Menschen kurz über ihre Reiseziele, gibt auch mal eine Auskunft.

Zwei Tage in der Woche verbringt der Pastor am Flughafen. Für die Seelsorge dort hat er einen Stellenanteil von 30 Prozent. An der Glastür der Flughafenkapelle steht seine Handynummer. Auf Wunsch erteilt der Pastor einen persönlichen Reisesegen. Gemeinsam mit seinem ehrenamtlichen Team will er künftig auch wieder regelmäßige Termine anbieten. Jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat gibt es im Wechsel Live-Musik und ein Abendgebet. Die Ökumenische Kapelle, die von der evangelischen und katholischen Kirche gemeinsam finanziert wird, ist rund um die Uhr für Andacht und Gebet geöffnet.

In einigen Ländern steht mit der ungewissen Zukunft der Luftfahrt auch die Seelsorge auf der Kippe, sagt Stephan Pfenninger, Flughafenseelsorger in Zürich und Medienverantwortlicher der "International Association of Civil Aviation Chaplains". "In Deutschland und der Schweiz sind die Seelsorger mehrheitlich kirchlich finanziert, in Amerika geschieht dies zumeist über Fundraising. Und in Paris oder auch an verschiedenen Flughäfen in englischsprachigen Ländern wird das Angebot direkt von den Flughäfen finanziert."

Pfenninger sieht wachsenden Bedarf für die Arbeit der Selsorger: "Ein großes Thema ist Einsamkeit, insbesondere beim fliegenden Personal. Für die Beschäftigten ist es schwierig, soziale Kontakte aufrecht zu erhalten. Das hat sich zum Teil noch verschärft, als viele auf Kurzarbeit oder im Homeoffice waren und nicht mal mehr die Kontakte bei der Arbeit hatten." Karl-Martin Harms sieht das ähnlich. Er will den Erfolg seiner Angebote nicht an den Teilnehmendenzahlen messen. "Wir können doch nicht immer erwarten, dass die Menschen zu uns kommen. Ich muss mir meine Arbeit jeden Tag neu erfinden." epd










25.08.2020 • 16:41 Uhr

Frische Termine der Wanderausstellung "Freunde, Helfer, Straßenkämpfer. Die Polizei in der Weimarer Republik."


In der Zeit vom 07.September 2020 bis zum 04.Oktober.2020 stellt die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden die Wanderausstellung "Freunde, Helfer, Straßenkämpfer. Die Polizei in der Weimarer Republik." Im Kunstkreis Hameln aus.
Neben den allgemeinen Öffnungszeiten des Kunstkreises (Dienstag, Mittwoch, Freitag, Samstag 10-13 Uhr, sowie Donnerstag 16-19 Uhr und Sonntag 11-14 Uhr; für Einzelbesucher ohne vorherige Anmeldung) gibt es Sonderöffnungszeiten für Veranstaltungen bzw. Führungen, an denen nur nach vorheriger Anmeldung teilgenommen werden kann. Hier finden Sie alle Termine auf einen Blick:

Ausstellungsführung - Polizei im Weserbergland (mit Bernhard Gelderblom): - Mittwoch, 09.09.2020, 18.00-19.30 Uhr - Donnerstag, 17.09.2020, 18.00-19.30 Uhr - Sonntag, 04.10.2020, 11.00-12.30 Uhr

Ausstellungsführung - Polizei in der Weimarer Republik - Sonntag, 13.09.2020, 11.00-12.30 Uhr - Montag, 14.09.2020, 18.00-19.30 Uhr - Mittwoch, 23.09.2020, 18.00-19.30 Uhr - Sonntag, 27.09.2020, 11.00-12.30 Uhr

Demokratieschutzgespräche (verschiedene Redner): - Montag, 31.08.2020, 16.00-17.30 Uhr, Ehrengast: Gerd Lewin (Vizepräsident der Polizeidirektion Göttingen) - Dienstag, 08.09.2020, 16.00-17.30 Uhr, Ehrengast: Sönke Koß (Schulleiter des Albert-Einstein-Gymnasiums) - Donnerstag, 10.09.2020, 17.00-18.30 Uhr, Ehrengast: Gabriele Lösekrug-Möller (ehem. Staatssekretärin im Bundesarbeitsministerium) - Mittwoch, 16.09.2020, 17.00-18.30 Uhr, Ehrengast: Sylvia Büthe (Kirchenkreisjugendwartin der evangelischen Jugend Hameln-Pyrmont) - Dienstag, 22.09.2020, 17.00-18.30 Uhr, Ehrengast: Claudio Griese (Oberbürgermeister der Stadt Hameln) - Donnerstag, 24.09.2020, 17.00-18.30 Uhr, Ehrengast: Johannes Schraps (Bundestagsabgeordneter) - Montag, 28.09.2020, 17.00-18.30 Uhr, Ehrengast: Dirk Adomat (Landrat des Landkreises Hameln-Pyrmont) - Donnerstag, 01.10.2020, 17.00-18.30 Uhr, Ehrengast: Matthias Kinzel (Leiter der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden)

Darüber hinaus wird es einen Vortrag zum Thema "Die Hamelner Polizei in der Zeit der Weimarer Republik" von Bernhard Gelderblom geben (Dienstag, 15.09.2020, 19.00-21.00 Uhr), sowie einen weiteren Vortrag unter der Überschrift "Die Rolle der Polizeigewerkschaften in der Zeit der Weimarer Republik". Dieser Vortrag wird am Dienstag, den 29.09.2020, in der Zeit von 19.00-21.00 Uhr, von Ralf Hermes (Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden) gehalten. Der Vortrag beschreibt anhand verschiedener Akteure das Wirken von Gewerkschaftern in der Weimarer Republik und deren Schicksale.

Eine telefonische Anmeldung (Tel.: 05151/933-259; Frau Kalmbach) zur Teilnahme an den Sonderveranstaltungen ist aufgrund der Personenbegrenzung in den Räumlichkeiten des Kunstkreises notwendig! ots










25.08.2020 • 16:36 Uhr

Hemmungsloser Mann beißt Polizisten durch Handschuh - Endstation Zelle

Aufgrund von wiederholten Streitigkeiten wurde die Polizei am gestrigen Montagabend, gegen 21 Uhr, in den Neuwerksgarten in Goslar gerufen.

Die Einsatzkräfte trafen dort mehrere Personen an und sprachen Platzverweise aus, um eine Eskalation der Streitereien unter den Anwesenden zu verhindern.

Ein 42-Jähriger Mann begann die Amtshandlung der Polizei zu stören, ging auf einen Polizisten zu und beleidigte diesen. Um weitere strafbare Handlungen zu unterbinden, sollte der alkoholisierte Mann in Gewahrsam genommen werden. Hiergegen wehrte er sich mit körperlicher Gewalt, trat und schlug nach den Polizisten, verfehlte sie jedoch. Als der Aggressor fixiert werden sollte, biss er einem Polizisten durch einen Handschuh in die Hand. Während der gesamten Zeit schrie der Angreifer den Polizisten die übelsten Beleidigungen entgegen.

Der 42-Jährige wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt und diverse Strafverfahren gegen ihn eingeleitet. ots











25.08.2020 • 16:00 Uhr

Baugewerbe boomt in der Corona-Krise - Zehn Prozent Umsatzplus im ersten Halbjahr 2020 - Auch in Bad Gandersheim

Das niedersächsische Bauhauptgewerbe wächst trotz der Corona-Pandemie kräftig. Nach Angaben des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) erwirtschafteten die Betriebe des niedersächsischen Bauhauptgewerbes mit 20 und mehr Beschäftigten im ersten Halbjahr 2020 einen baugewerblichen Umsatz von 4,87 Milliarden Euro. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 bedeutet das eine Steigerung um 9,6 Prozent.

Der Bereich Wohnungsbau erzielte von Januar bis Juni im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 mit einem Umsatz von 1,24 Milliarden Euro ein Plus von 15,8%. Der gewerbliche Hochbau erwirtschaftete 962 Millionen Euro Umsatz und damit einen Zuwachs von 2,1%. Im gewerblichen Tiefbau gab es einen Anstieg um 8,4% auf 1,21 Milliarden Euro Umsatz. Der öffentliche Hochbau konnte mit 281 Millionen Euro Umsatz um 23,8% zulegen. Der Straßenbau verzeichnete bei 657 Millionen Euro Umsatz einen Anstieg von 0,3%. Der öffentliche Tiefbau ohne Straßenbau steigerte seinen Umsatz um 20,6% auf 520 Millionen Euro.

Im Monatsdurchschnitt des ersten Halbjahres 2020 arbeiteten 55.106 Personen im niedersächsischen Bauhauptgewerbe und damit 3,1% mehr als im 1. Halbjahr 2019. Insgesamt wurden 32,1 Millionen Arbeitsstunden geleistet, das ergab ein Plus von 4,0%.

Die Auftragseingänge der ersten sechs Monate dieses Jahres entwickelten sich in allen Bausparten positiv. Insgesamt lagen sie mit einem Plus von 21,0% deutlich über dem entsprechenden Wert aus 2019. Im Hochbau wurde ein Zuwachs von 10,4% gemeldet. Im Tiefbau stieg der Auftragseingang sogar um 29,9%. Ein Teil des kräftigen Auftragszuwachses beruht auf Großaufträgen im Straßenbau.
red/

Die Bilder dokumentieren Bauaktivitäten beispielhaft beim neuen Gesundheitszentrum "Sportstadt", dem Probenzentrum der Gandersheimer Domfestspiele, beim Rathaus, den Feuerwehrhäusern in der Heckenbecker Straße und bei Reparaturen auf Gandersheims maroden Straßen. Fotos: Fis WMG



















25.08.2020 • 15:55 Uhr

Pleiten von Firmen und Geschäften durch massive Corona-Unterstützunggelder aufgehalten

Im ersten Halbjahr 2020 wurden insgesamt 6.101 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens bei den niedersächsischen Insolvenzgerichten gestellt. Nach Angaben des Landesamts für Statistik Niedersachsen (LSN) entsprach dies einem Rückgang um 9,5% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die pandemiebedingten staatlichen Unterstützungsleistungen haben damit mindestens im ersten Halbjahr eine Wirkung entfaltet.

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ging um 0,9% auf 735 Verfahren zurück. Insgesamt waren 5.081 Arbeitsplätze durch die Insolvenz der betroffenen Unternehmen gefährdet. Die voraussichtlichen Forderungen gegenüber diesen Unternehmen summierten sich auf 543 Millionen Euro.

Die Zahl der beantragten Verbraucherinsolvenzen lag im ersten Halbjahr 2020 bei 4.319 Verfahren. Dies waren 9,3% weniger als im Vorjahreszeitraum 2019. Gegen die Verbraucherinnen und Verbraucher wurden im ersten Halbjahr 2020 voraussichtliche Forderungen in Höhe von 136 Millionen Euro gestellt. Die durchschnittliche Pro-Kopf-Schuldenlast betrug damit 31.597 Euro.











25.08.2020 • 15:51 Uhr

Umbau“ im Munzur-Tal in der Türkei: „Weiterer Schritt hin zur vollständigen Islamisierung der Türkei“

Gesellschaft für bedrohte Völker in Göttingen attackiert Türkenpräsident Erdogan und AKP-Partei wegen umstrittener Vorhaben

Alevitische Vereine in der Türkei und in Europa protestieren gegen „Umbaumaßnahmen“ in der Provinz Dersim (Türkisch: Tunceli). Sie werfen Präsident Erdogan und seiner islamistischen AKP-Partei vor, die für kurdische Aleviten heiligen Munzur-Quellen zerstören zu wollen. Die türkische Regierung beabsichtigt nach eigenen Angaben, dort große Tourismuskomplexe zu bauen. „Die lokale Bevölkerung ist in die Pläne und Baumaßnahmen nicht eingebunden. Anscheinend plant die islamistische Regierung der Türkei, die uralte alevitisch-kurdische Region Dersim weiter türkisieren und islamisieren“, vermutet Dr. Kamal Sido, Nahostexperte der Gesellschaft für bedrohte Völker. „Die alevitischen Bevölkerung wurde in den 1930er Jahren schon einmal Opfer von Genoziden. Nun scheint es, dass die Regierung in Ankara dort gezielt Sunniten ansiedeln wird.“

„Wie schon die Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee, sieht die alevitische Bevölkerung dieses Vorgehen als weiteren Schritt zur vollständigen Islamisierung der Türkei“, erklärt Sido. Die etwa 20 Millionen türkischen, kurdischen und arabischen Aleviten in der Türkei fühlten sich von diesem aggressiven Islamisierungskurs bedroht. Obwohl es bereits über 80.000 Moscheen in der Türkei gebe, würden täglich neue errichtet, Sie entstünden auch in alevitischen Ortschaften, meist gegen den Willen ihrer Bevölkerung.

In den letzten Jahren haben mehrere Staudammprojekte die Umwelt in Teilen des Munzur-Tals schwer belastet. „Die neuen touristischen Bauten könnten das Gesicht der Munzur-Quellen für immer verändern. Die natürliche Schönheit der Region wird Schaden nehmen, ebenso wie die traditionellen Gebetsstätten der Aleviten“, so Sido. Diese Gebetsstätten zählten zu den heiligsten Stätten der alevitischen Kurden in der Türkei und Syrien.

Das Wasser des Munzur-Flusses entspringt aus etwa 40 Quellen. Alevitische Gläubige pflegen sie seit Jahrhunderten. Nach ihrem Glauben darf der natürliche Zustand dieser Quellen nicht zerstört oder verändert werden. „Sie sind Gebetsstätten und Treffpunkt für hunderttausende alevitische Pilgernde aus der ganzen Welt. Dort beten sie und verteilen ihr Abendmahl Miyaz“, erklärt Sido. Die Quellen hätten im Alevitentum den gleichen Stellenwert wie der Wallfahrtsort Fatima in Portugal bei für katholische Gläubige.

Das Alevitentum ist in der Türkei nicht als eigenständige Glaubensgemeinschaft anerkannt. Viele alevitische Gläubige bezeichnen sich zwar als Muslime, lehnen den islamischen Gesetzeskodex Scharia aber strikt ab. Auch andere Rituale des Islams spielen für sie keine Rolle. Sie beten nicht in Moscheen und pilgern nicht nach Mekka. Während Frauen im Islam den Männern in der Regel untergeordnet sind, sind sie im Alevitentum gleichgestellt. Sie beten gemeinsam in Cem-Gebetshäusern.
red










25.08.2020 • 15:44 Uhr

Bundeswehr trifft Polizei - Regelmäßiger Informationsaustausch vereinbart

Heute, Dienstag, besuchte Bundeswehr-Oberstleutnant Dirk Odenthal, Landeskommando Niedersachsen, in seiner Funktion als Leiter des Kreisverbindungskommandos (KVK) Northeim die hiesige Polizeiinspektion in der Teichstraße 4 in Northeim. Ziel der Besprechung war ein erstes persönliches Kennenlernen, heißt es in einer heute verbreiteten Erklärung.

Der Leiter der Polizeiinspektion Northeim, Polizeidirektor Michael Weiner, stellte die Organisation der Inspektion und der nachgeordneten Dienststellen dar. Im weiteren Verlauf erörterte Michael Weiner die aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen für die Polizei im Landkreis Northeim. Bundeswehr Oberstleutnant Dirk Odenthal berichtete zu den Aufgabenschwerpunkten und den möglichen Rahmenbedingungen sowie Grundlagen für eine perspektivische Zusammenarbeit. Im Kern ging es dabei um das Zusammenwirken der Polizei, der Bundeswehr und dem Landkreis sowie den Kommunen bei Katastrophen oder bei Übungslagen zur Vorbereitung auf derartige Szenarien.köh

Zum Foto: Polizeidirektor Michael Weiner und Oberstleutnant Dirk Odenthal vereinbarten regelmäßige Besprechungen für einen intensiveren Informationsaustausch.










25.08.2020 • 15:38 Uhr

Einbeck: Brand in Biogasanlage - Verpuffung im Holzbunker - 50 Feuerwehrleute im Einsatz

Am gestrigen Dienstag, 25. August 2020, wurde der Polizei Einbeck gegen 04.00 gemeldet, dass es in der Biogasanlage, Verlängerung Hannoversche Straße in Einbeck, im dortigen Holzbunker zu einem Brand gekommen ist. Bei der Überprüfung wurde festgestellt, dass es bereits gegen 03.30 Uhr offensichtlich zu einer Verpuffung in dem Holzbunker gekommen ist, wobei auch die Tür eines Rolltores verbogen wurde. Die Freiwillige Feuerwehr Einbeck war mit 50 Mann im Einsatz. Außerdem war auch das THW mit 15 und das DRK mit acht Einsatzkräften vor Ort. Der Brandort wurde beschlagnahmt. Warum es zu einer Verpuffung gekommen ist, muss noch ermittelt werden. Die Schadenshöhe konnte noch nicht beziffert werden, aufgrund der länger andauernden Löscharbeiten.pap










25.08.2020 • 10:02 Uhr

Autobahnpolizei Göttingen verstärkt die Verkehrsüberwachung in der Großbaustelle zwischen Nörten-Hardenberg und Seesen

Mit ca. 30 Km Länge ist die Autobahn-Großbaustelle auf der A 7 zwischen Nörten-Hardenberg und Seesen im Landkreis Northeim ein Einsatzschwerpunkt für die Göttinger Autobahnpolizei. Das private Autobahnkonsortium Via Niedersachsen GmbH & Co. KG baut die A 7 hier über mehrere Jahre 6-spurig aus.

Das Befahren der teilweise sehr engen Verkehrsführung in Brückenbereichen, häufig notwendige Fahrbahn-Verschwenkungen und wechselnde Verkehrszeichen auf einer derart langen Strecke stellen die Verkehrsteilnehmer vor eine große Herausforderung und erfordern erhöhte Aufmerksamkeit, Disziplin und gegenseitige Rücksichtnahme. Regelmäßige Vollsperrungen, sowie stockender Verkehr durch liegengebliebene Fahrzeuge, verlorene Gegenstände oder Unfälle erzeugen zusätzliche Belastungen für die Autofahrer, die auf der Autobahn eingesetzten Beamten der Autobahnpolizei und die Mitarbeiter des Betriebsdienstes. Täglich kommt es in diesem Streckenabschnitt auf Grund der Fehleinschätzung von Verkehrsteilnehmern über ihre Fahrzeugbreiten und das Ignorieren der Überholverbote zu Verkehrsunfällen - meist im Längsverkehr. Streckenverbote - hier insbesondere Geschwindigkeitsbeschränkungen, Überholverbote, reduzierte Fahrzeugbreiten auf dem linken Fahrstreifen und auch das Gebot an engen Stellen versetzt zu fahren - werden leider immer wieder von Verkehrsteilnehmern ignoriert. Selbst mit Wohnmobilen, Kleintransportern und großen SUV wird auch an den engsten Stellen versucht an Lkw vorbeizufahren.

Die Autobahnpolizei begegnet diesem Phänomen mit einer verstärkten Kontrolltätigkeit. Zu unregelmäßigen Zeiten werden Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt und zivile und uniformierte Verkehrsüberwachungsstreifen durchgeführt. Unterstützung erhält die Autobahnpolizei dabei auch von einem Verkehrsprojekt der Bereitschaftspolizei Göttingen. Am vergangenen Freitag konnten so z.B. innerhalb weniger Stunden folgende Verstöße festgestellt und geahndet werden: 18 x Überholen im Verbot 5x Verstoß gegen die zulässige Fahrzeugbreite Trotzdem kam es in dem Zeitraum zu drei Unfällen mit jeweils längerem Rückstau.

In acht Fällen wurden Gefahrenstellen beseitigt oder Fahrzeuge nach Bürgerhinweisen gezielt überprüft.
Für eine stress- und staufreie Fahrt empfiehlt die Autobahnpolizei, sich der Geschwindigkeit des Schwerverkehrs anzupassen, Parallelfahrten und Überholmanöver in engen und unübersichtlichen Baustellenbereichen möglichst zu unterlassen und die Abstände zum Vordermann ausreichend groß zu bemessen. Fahrzeuge mit mehr als 2,10 und 2,00 Meter Breite inklusive der Außenspiegel dürfen den linken Fahrstreifen in Baustellenbereichen nicht befahren.
Bei Verstößen gegen die Verkehrsanordnungen drohen je nach Delikt Verwarn- und Bußgelder zwischen 40 Euro und 300 Euro.mri/mb










25.08.2020 • 10:00 Uhr

Bundespolizei vollstreckt Jugendarrest einer jungen Göttingerin (19) am Flughafen Düsseldorf

Am Montagmorgen wurde bei der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle durch die Bundespolizei eine 19-Jährige festgestellt, die zur Festnahme wegen Diebstahls ausgeschrieben war.
Das Amtsgericht Göttingen hatte die junge Frau bereits im Juli 2019 wegen Diebstahls zu einer Woche Dauerarrest verurteilt. Die Gesuchte wurde durch das Amtsgericht Göttingen im Februar 2019 dazu verpflichtet verschiedene Auflagen zu erfüllen, wie zum Beispiel die Teilnahme an einem sozialen Trainingskurs oder der Nachweis über Beratungsgespräche bei der Jugendhilfe. Diese Verpflichtungen hatte sie jedoch nicht vollständig erfüllt.
Da sie weder die Auflagen bewältigte noch den Jugendarrest bisher angetreten hatte, wurde die türkische Staatsangehörige zur Festnahme ausgeschrieben. An ihrer geplanten Ausreise in die Türkei wurde die junge Frau deshalb von der Bundespolizei gehindert. Die in Göttingen wohnende Frau wurde zunächst festgenommen und anschließend in die Jugendarrestanstalt verbracht.red










25.08.2020 • 09:52 Uhr

Zwangspause für "Cafe Kinderwagen" Bad Gandersheim: Raus aus "Helios Klinik" - Alternativer Standort gesucht

Eigentlich gibt es in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim reichlich Leerstände in Häuser, Geschäftsgebäuden und Ex-Kliniken. Dennoch hat eine gutgemeinte und für junge Familien nützliche Institution des Landkreises Northeim ein richtiges Problem. Es geht um die Einrichtung des "Cafés Kinderwagen". Von der Kreisverwaltung bereits in verschiedenen Gemeinden angeschoben. Bekanntlich auch in Bad Gandersheim (wir berichteten). Nun ist bekanntgeworden und offiziell bestätigt, dass das "Café Kinderwagen aus den Räumen der privaten Helios Klinik in der Kurstadt herausgeflogen ist. Wer Böses interpretieren will könnte einen Zusammenhang zwischen der Aufgabe der geburtshilflichen Abteilung und der Aufgabe des Cafés Kinderwagen in der Krankenanstalt vermuten. Das wäre aber nicht ganz stimmig und gerecht, weil die Helios-Klinik die Räumlichkeiten des Kinderwagen-Cafes eigenen Bekundungen zufolge für ihre Krankenpflegeschule benötigt.

Ergo hat das Kinderwagen-Cafe ein echtes Raumproblem. Die Suche gestaltet sich derzeit schwierig. Noch ist kein Ersatz in Sicht. Alternative Perspektiven sind wohl aus der Northeimer Kreisverwaltung heraus angedacht. Sie bedürfen allerdings der Abstimmung und Absegnung lokaler Protagonisten in Bad Gandersheim. red/Foto: Fis WMG










25.08.2020 • 09:36 Uhr

Einbeck: In zwei Gartenhütten eingestiegen

In der Zeit vom 10. August bis zum 24. August ist ein bislang unbekannter Täter in zwei Gartenhütten, die auf einem Gartengrundstück in der Gartenkolonie am Hohen Weg stehen, eingestiegen. von den beiden Hütten wurden jeweils die Vorhängeschlösser aufgebrochen. Aus dem Innern wurden diverse Gegenstände, wie Notstromaggregat, Rasentrimmer, ein Autoradio sowie mehrere Kisten Leergut entwendet. Der Schaden beläuft sich auf ca. 400 Euro. Eventuelle Zeugen setzen sich bitte mit der Polizei Einbeck in Verbindung.pap










24.08.2020 • 22:30 Uhr

Volljurist Weisensee will Einbecks nächster Bürgermeister werden- Stichwahl jetzt schon sicher

Einbecks nächste Bürgermeiserwahl am 1.November verspricht etwas spannend und richtig teuer zu werden. So eben hat nach Amtsinhaberin Dr. Sabine Michalek für die CDU, Dirk Heitmüller jetzt Volljurist Claudius Weisensee seinen Hut in den Ring geworfen. Damit dürfte noch mehr feststehen, dass es bei der aktuellen Konstellation und momentanen Stimmungslage keiner der Kandidaten auf Anhieb mit einer über fünfzigprozentigen Mehrheit der Stimmen im ersten Wahlgang schafft. So ist eine Stichwahl vierzehn Tage nach dem 1.November wahrscheinlich.
Merkwürdig, dass Weisensee erst aus der FDP austritt, der SPD beitritt und nun für seine liberalen Freunde und auf Geheiß des großen Vorsitzenden Christian Grascha antritt.red/Foto: Fis WMG











24.08.2020 • 18:24 Uhr

Theater kontert Corona in Südniedersachsen! Spielfreude und Enthusiasmus zum Saisonstart auf der Waldbühne Bremke

Der Corona-Virus machte auch den Theatermachern auf der Waldbühne Bremke einen Strich durch die Rechnung. So wie ursprünglich geplant, war das sommerliche Theaterprogramm im Grünen nicht realisierbar. Also machten sich die Theatermacher mit Stücken aus ihrem Fundus ans Werk, als Konzerte und Aufführungen unter Hygiene- und Abstandsvorschriften wieder möglich waren. Sogar dramatisches Neuland erkundeten sie dann in wenigen Probenwochen und wurden zum Saisonstart am Wochenende auch für ihre Spielfreude und ihren Enthusiasmus gefeiert.

Mit dem „Jubiläumsstück“ erinnert das Ensemble zunächst an bewegte Zeiten aus den Gründerjahren der Waldbühne und widmet sich zugleich den aktuell nicht weniger bewegenden Bedingungen für ehrenamtlich engagierte Theatermacher. Sie sind mehr denn je auf Förderer, Sponsoren und Zuschüsse angewiesen und auf ein Publikum, dass sie in ihren märchenhaften und musikalischen Abenteuern bestärkt, wie Vereinsvorstand Thomas Stiller zur open air Premiere in Bremke betont. Auch nach der einmaligen Aufführung der Jubiläumschronik im vergangenen Sommer hatte es immer wieder Nachfragen nach weiteren Vorstellungen gegeben. Also hat Autorin und Zeitchronistin Rosanna Stiller die Revue durch mittlerweile 71 turbulente und oft auch schwierige Bühnenjahre zum Saisonstart mit Songs aus der Rock- und Popaera aufgefrischt.

Manche Titel haben auch programmatische Bedeutung, so wie zum Beispiel der musikalische Aufruf aus den Jahren der so genannten Neuen Deutschen Welle „Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt“. Das hatten schließlich bereits die Gründerväter der Waldbühne, Ernst Wille und Theo Friedrich, im Sinn, als sie 1949 die Dorfgemeinschaft und mit ihnen die vielen gestrandeten Kriegsflüchtlinge für ihre Theatervision mobilisierten: „Licht zu senden in die Tiefen des menschlichen Herzens.“ Die Schauspieler sind dafür auch mit Schaufel und Harke, Besen, Rechen und Gießkanne im Einsatz und widmen sich dieser Choreographie aus den Gründerjahren mit einem vergnüglichen Augenzwinkern. Schließlich mussten damals 1500 Kubikmeter Erde ohne Maschinenpark mit viel Schweiß und Ausdauer bewegt werden, damit die erste Märchenpremiere mit „Schneewittchen“ auch eine märchenhafte Kulisse im Grünen bekam.

Auch als Moderatorin verwickelt Rosanna Stiller die Zuschauer und die Ehrengäste zum Saisonstart in eine unterhaltsame Zeitreise, in der viele Ereignisse Revue passieren lässt, die sich abseits der märchenhaften Aufführungen abspielten. Dass es manchmal an Bühnennachwuchs fehlte oder dass das Wetter mal wieder nicht mitspielte. Die Witterungsbedingungen setzten der Bühnenlandschaft zu und die Kosten für ihren Erhalt hätten fast auch Märchenkönig „Drosselbart“ von seinem Bühnenthron vertrieben. Wieder werden auch die Zuschauer musikalisch mit „Weine nicht, wenn der Regen kommt“ humorvoll getröstet während die Theatermacher mit einem poetischen Ständchen ebenso humorvoll Bilanz ziehen. „ Nicht Bretter, die die Welt bedeutet, die Felsen sind’s die uns erfreuten. Ein Dächlein könnte Spender locken. Dann blieben schön die Haare trocken.“

Jetzt regnet es vor allem Konfetti, weil neben den vielen ehrenamtlichen Theaterenthusiasten, die sich hinter der Bühne für das Gelingen einer Aufführung einsetzen, auch eine ganz besondere kulinarische Widmung fällig ist. Auch den Kiosk, an dem die Besucher mit Kaffee, Saft und selbst gebackenem Kuchen verwöhnt wird, feiert das Ensemble als bedeutsamen Bühnenschauplatz. Dort sind auch die Zuckerstangen mindestens so gefragt, wie das musikalische Neuland, das die Bremker Theatermacher mit Mozarts „Zauberflöte“ erkundeten oder mit einem Ausflug in die skandinavische Märchenwelt und der Aufführung der „Schneekönigin“, die in dieser Saison erneut auf dem Spielplan steht.

Den Corona-Turbulenzen und der Frage, ob und unter welchen Bedingungen der Theatersommer auf der Waldbühne überhaupt stattfinden kann ist in dieser Jubiläumschronik ebenfalls ein Kapitel gewidmet und das nicht nur mit einem weiteren Konfettiregen. Das Ensemble möchte seine Zuschauer auf ein weiteres Bühnenabenteuer einstimmen, das im Abschluss an die vielstimmige Zeitreise aufgeführt wird.
Mit dem Stück „ Muttersprache Mameloschn“ feiern drei Mitglieder des Ensembles als dramatisches Trio „Die Kunstbanausen“ ihr Waldbühnendebüt. Sie gehen damit auch neue Wege in der märchenhaften Aufführungstradition, denn die Szenenfolge von Marianne Salzmann widmet sich einer Familiengeschichte, die von Verletzungen und Versäumnissen geprägt ist und als Zeitchronik auch politisch Stellung nimmt.

Drei Frauen hadern mit ihrer deutsch-jüdischen Biografie und den Verhältnissen, die sie sich zugemutet haben. Die Großmutter hat das KZ überlebt und glaubt, sich als überzeugte Kommunistin in der DDR behaupten zu können und verweigert sich auch dem immer noch akuten Antisemitismus. Tochter Clara ist den mütterlichen Ansprüchen und Parteilichkeiten weder gewachsen noch will sie sich mit Verhältnisse arrangieren, die ihr eine Opferrolle zuweisen. Ihre Tochter Rahel laboriert noch an den Ansprüchen auf ein selbstbestimmtes Leben, das die Mutter nie gelebt hat, egal was sie mit ihrer jüdischen Identität zu tun haben. Weg von der mütterlichen Fürsorge und den Anpassungszwängen flüchtet sie nach New York.

Die märchenhafte Bühnenkulisse hat sich in ein Wohnzimmer verwandelt, das drei Frauengenerationen beherbergt, die sich vergeblich nach Geborgenheit im toleranten Miteinander sehnen. Die Großmutter hält sich an alte Zeiten als Sängerin und Geschichtsikone, die die Jahre des Faschismus immer wieder kämpferisch zur Sprache gebracht hat. „Sag mir, wo die Blumen sind“ singt Heike Schatz und und posiert noch mal als klassenkämpferische Diva. Die dunkle, aufrührende Stimme lässt die schmerzhaften Erinnerungen und auch die Irrtümer spürbar werden, die eine couragierte Kommunistin erst recht vor ihrer Tochter verbarg.

Über so vieles wurde nie geredet zwischen Mutter und Tochter, das nun auf der Enkelin lastet. Die provoziert den erzwungenen Familienfrieden gern mit dem Lied von den Moorsoldaten in ihren stummen Gräbern und versteht sich auf jüdische Witze, wenn sich der nächste hitzige Wortwechsel ankündigt, der ihre Mutter erneut in Panik versetzt. Rick Leander Stiller spielt diese Clara wie eine Gestalt in ständiger Alarmstimmung, die mit ungelenken Gesten durch dieses Wohnzimmer irrt, als ob selbst von den Möbelstücken Verletzungen drohen. Dieser Angst verweigert sich Rosanna Stiller in der Rolle der scheinbar aufmüpfigen Rahel, die jetzt anderswo Halt sucht, weil sie als Lesbierin auch nicht an die Frauenfamilientradition der Ehe- und Beziehungskatastrophen halten wird.

Die Szenen bilden ein labyrinthisches Geflecht aus alten und akuten Streitgesprächen, in denen sich die Atmosphäre weiter zuspitzt. In vielen einsamen Monologen werden die Ereignisse reflektiert, über die nie offen gesprochen wurde. Dass Rahels Zwillingsbruder Davie sich in Israel verborgen hält und das Clara ohne diese nicht nur musikalische Übermutter gerne Sängerin geworden wäre anstatt einen Büroalltag mit zudringlichen Kollegen auszuhalten. Irgendwann liegt dann auch die wohnliche Kulisse in Trümmern, weil das Telefon nicht klingelt und weil die Mailbox keine Nachrichten aus New York gespeichert hat. Davon erfahren nur die Zuschauer in einem weiteren einsamen Monolog, bevor es auf der Bühne zu einer letzten wütenden Begegnung mit schmerzhaften Echos kommt. Was die Enkelin auf ihre Weise an Liebe und Verständnis füreinander demonstriert, haben Mutter und Großmutter so lange voreinander verschwiegen um sich an den scheinbar unversöhnliche Gegensätzen in ihren Lebens- und Erfahrungswelten festzuhalten.“Schwimmen lernen“ heißt das Stück im Untertitel, das sich auf der Waldbühne in vielen berührenden Nahaufnahmen entfaltet und den sommerlichen Spielplan nachhaltig bereichert.
Tina Fiebiger
















24.08.2020 • 18:06 Uhr

Keine „Entreicherung“ durch Luxusaufwendungen nach fehlerhafter Überweisung in Höhe von 170.000 Euro

Mit kürzlich verkündetem Urteil hat die 4. Zivilkammer beim Landgericht Hannover den Empfänger einer Fehlüberweisung von rund 170.000 Euro zur Rückzahlung an die klagende Bank verurteilt.

Am 18.07.2019 hatte die Auszahlungsabteilung der Bank einen Betrag von 170.786,20 € auf das Konto des Beklagten überwiesen. Zu diesem Zeitpunkt war die Lebensgefährtin des Beklagten bei der Bank angestellt und in der Auszahlungsabteilung tätig. Die Klägerin behauptet, die Lebensgefährtin habe die Überweisung veranlasst: Interne Ermittlungen und eine Auswertung der elektronischen Überweisungsdaten hätten ergeben, dass sie sich unter dem Benutzerkonto einer anderen Mitarbeiterin eingeloggt und den Beklagten als Empfänger eingesetzt habe; der Betrag sei eigentlich als Baufinanzierungsdarlehen für einen Bankkunden vorgesehen gewesen.

Der Beklagte hatte zunächst eingewandt, dass er die Überweisung zwar erhalten, das Geld größtenteils aber für „Luxusaufwendungen“ ausgegeben habe: Allein vom 24.07.2019 bis 27.07.2019 habe er etwa 92.000 € „verprasst“. Neben Hotel- und Mietwagenkosten von rund 3.600 € habe er 15.000 € im Casino verspielt und 18.500 € bei einem Bordellbesuch ausgegeben. In Hamburg seien ihm zudem 50.000 € in bar gestohlen worden. Vor diesem Hintergrund sei er rechtlich „entreichert“, zumal die Bank ihn erst einen Monat nach der Überweisung zur Rückzahlung aufgefordert habe.

Das Gericht hat den Beklagten darauf hingewiesen, dass er von Anfang an mit einer Rückzahlung habe rechnen müssen und deshalb nicht entreichtert sein könne. Der Beklagte hat die Klageforderung daraufhin anerkannt und ist mit entsprechendem Urteil vom 27.07.2020 zur Rückzahlung des vollständigen Betrages verurteilt worden. Az.: 4 O 248/19










24.08.2020 • 17:40 Uhr

Evangelischer Bischof Meister verschenkt 40.000 Beanie-Mützen an Erstklässler - auch in Northeim


Der hannoversche evangelische Landesbischof Ralf Meister verschenkt in diesem Jahr zum Schulanfang 40.000 Mützen an Erstklässlerinnen und Erstklässler. Auf den Kopfbedeckungen in Beanie-Form - das sind Pudelmützen ohne Bommel - ist das Motto der diesjährigen Einschulungsaktion der Landeskirche "Beschützt" abgedruckt, wie ein Sprecher der Landeskirche am Freitag mitteilte.

Die Kosten der Beanie-Mützen-Aktion in einem fünfstelligen Eurobetrag übernimmt die Evangelische Kirche, zum größten Teil aus Kirchensteuereinnahmen bezahlt.

Die Mützen würden über mehr als 650 Kirchengemeinden der Landeskirche in den Einschulungs-Gottesdiensten verteilt. Meister sagte, es werde für Kinder, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer in diesen Tagen ein besonderer Schulanfang sein. "Ich wünschen allen Erstklässlerinnen und Erstklässlern, dass sie einen behüteten Start in ihre Schulzeit erleben", fügte der Bischof hinzu. "Und sie können sicher sein: Gott wird sich um sie sorgen."

Die kleinste Mützen-Bestellung kam den Angaben zufolge auch in diesem Jahr wieder von der Insel Baltrum. Da dort die Sommerferien immer nur vier Wochen dauerten, hätten drei Kinder im Gottesdienst in der Inselkirche schon ihre Mützen erhalten. Die größte Einzellieferung sei nach Georgsmarienhütte (Kreis Osnabrück) gegangen. Dort sollen 320 Kinder die Einschulungsmützen bekommen. Jedem Geschenk liegt eine begleitende Broschüre für Eltern zum Religionsunterricht bei, die gemeinsam von der evangelischen und katholischen Kirche in Niedersachsen herausgegeben wird.

In diesem Jahr ruft die Landeskirche dazu auf, mit den Kollekten aus den Einschulungs-Gottesdiensten Flüchtlingsschulen im Libanon zu unterstützen. Die Evangelische Kirche in Syrien und dem Libanon (NESSL) betreibt vier Schulen für Kinder aus Familien, die wegen des Bürgerkriegs aus Syrien in den Libanon geflüchtet sind und dort in Camps leben. Seit einigen Jahren unterstützt die Landeskirche diese Schulen finanziell. red/epd










24.08.2020 • 17:33 Uhr

Seesen: Einbruch in Einfamilienhaus - Schmuck erbeutet

Vermutlich in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag, stieg ein bislang unbekannter Täter durch ein Kellerfenster in ein Einfamilienhaus in Seesen ein. Der Tatzeitraum liegt zwischen Sonnabend 12.00 Uhr und Sonntag 11.30 Uhr. Im Haus wurden die Räumlichkeiten nach Wertsachen abgesucht und hierbei Goldschmuck erbeutet. Dem oder den Tatverdächtigen gelang es anschließend unerkannt zu entkommen.

Hinweise auf Täter oder Tatumstände nimmt die Polizei unter der Rufnummer 05321/339-0 entgegen.ots










24.08.2020 • 17:27 Uhr

Moringen: Weiterer Zigarettenautomat entwendet

ZigaIn der Nacht zu heutigen Montag kam es in der Thüdinghäuser Straße in Lutterbeck (gehört zu Moringen) zu einem Diebstahl eines Zigarettenautomaten. Dieser wurde vermutlich durch unbekannte Täter von der Hauswand gehebelt. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 2700 Euro.

Zeugen, die in der Nacht auffällige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, teilen diese Feststellungen bitte der Polizei Northeim unter 05551-70050 mit.köh










24.08.2020 • 17:21 Uhr

Neuer Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht - Marco Hartrich übernimmt neuen Zivilsenat für Verfahren zum Dieselabgas-Skandal

Die Präsidentin des Oberlandesgerichts Stefanie Otte hat Marco Hartrich heute (24. August 2020) die Ernennungsurkunde zum Vorsitzenden Richter am Oberlandesgericht ausgehändigt. Das Präsidium des Oberlandesgerichts hat ihm den Vorsitz eines neu gegründeten Zivilsenats übertragen, der insbesondere für Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit dem sog. Dieselabgas-Skandal zuständig ist.

„Die Anzahl der laufenden und der noch zu erwartenden Verfahren zu der bekannten Problematik ist enorm", erklärte Stefanie Otte. „Das Präsidium hat sich deshalb entschlossen, einen neuen Zivilsenat zu gründen, damit die Verfahren trotz der außergewöhnlich hohen Eingangszahlen in angemessener Zeit abgeschlossen werden können. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Herrn Hartrich einen Vorsitzenden gewonnen haben, der aufgrund seiner herausragenden Fachkompetenz und Erfahrung exzellent für diese Aufgabe geeignet ist."

Marco Hartrich wurde 1972 in Kellinghusen (Schleswig-Holstein) geboren. Er hat in Marburg und Bielefeld Rechtswissenschaften studiert. Vor zwanzig Jahren wurde Marco Hartrich als Richter in der niedersächsischen Justiz eingestellt und hat seitdem in verschiedenen Funktionen vielfältige Erfahrungen sammeln können. So war Marco Hartrich zunächst Mitglied einer Zivilkammer beim Landgericht Hannover. Nach verschiedenen Funktionen im Landesjustizprüfungsamt im Niedersächsischen Justizministerium folgten Abordnungen an die Staatsanwaltschaft Lüneburg - Zweigstelle Celle - und das Amtsgericht Hannover. Von 2007 bis 2015 war Hartrich für verschiedene Dezernate im allgemeinen Zivilrecht und im Familienrecht sowie im Strafrecht beim Amtsgericht Hannover zuständig. Neben seiner Tätigkeit in der Rechtsprechung nahm er dort seit 2010 außerdem Aufgaben der Gerichtsverwaltung als Präsidialrichter wahr. Ab 2013 war Hartrich als weiterer Aufsicht führender Richter Abteilungsleiter des Familiengerichts. Seit 2015 war er an das Niedersächsische Justizministerium abgeordnet und dort als Leiter des Ministerbüros tätig, später im Rang eines Ministerialrats auch für die Leitung mehrerer Fachreferate zuständig. Nach seiner Rückkehr zum Amtsgericht Hannover im Jahr 2019 übernahm er dort die Leitung der Zivilgerichts-Abteilung.

Marco Hartrich ist ausgebildeter Mediator und zudem Intervisor für Proberichterinnen und Proberichter. Er ist seit vielen Jahren Mitglied des Landesjustizprüfungsamtes im Niedersächsischen Justizministerium und war Richter am Niedersächsischen Dienstgerichtshof.

Marco Hartrich ist verheiratet und Vater von drei Kindern.
red










24.08.2020 • 17:17 Uhr

Welttheater-Kino in Einbeck aktuell: "Tenet" - Täglich vom 27. August bis 2. September

Das Kino Welttheater-Einbeck zeigt: “Tenet” Spielzeiten für: „Tenet“ (ab 12) Bundestart!:In der Woche vom 27. August bis 2. September 2020 - täglich 16 und 19:30 Uhr!

Und das passiert:

Die Welt steht kurz vor dem Kollaps und alles, was dem Protagonisten (John David Washington) für die Rettung zur Verfügung steht, ist ein einziges Wort: Tenet. Für seine Mission muss er sich in die dunkle Welt der Spionage begeben, doch er stellt bald fest, dass die Zeit hier anderen Gesetzen folgt. Sind das vielleicht Zeitreisen? Nein! Hier geht es um Inversionen...
red/Fotos: Warner Bros. GmbH










24.08.2020 • 11:46 Uhr

Niederländische Touristen rasen mit Buggys durch den Wald

Nach Zeugenhinweisen am Samstagvormittag des 22.August 2020 konnte die Polizei Braunlage vier niederländische Staatsbürger im Alter zwischen 22 und 25 Jahren feststellen, welche unerlaubt diverse Waldwege befahren hatten. Die Personengruppe hatte sich Buggys bei einem Verleih in Braunlage ausgeliehen und war anschließend damit quer durch den Südharz gefahren. Zeugen sei die rasante Art und Weise des Befahrens aufgefallen. Einer der Buggy-Fahrer soll sich sogar im Waldgebiet überschlagen haben. Hier sei es jedoch, zum Glück, nur zu Sachschaden gekommen. Dies veranlasste letzten Endes die Polizeibeamten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gegen die Personen zu fertigen und eine Sicherheitsleistung zu erheben. ots










24.08.2020 • 11:42 Uhr

Braunlage: Motorradunfall mit zwei schwerverletzten Personen

Am Samstag, 22 August 2020, gegen 10:30 Uhr, kam es im Einmündungsbereich der B4/B242 in Höhe Oderteich zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 21-jährige Kradfahrerin befuhr den Einmündungsbereich aus Sonnenberg kommend und wollte in Richtung Braunlage abbiegen. Auf dem Verzögerungsstreifen der B4, kommt es vermutlich infolge Unachtsamkeit zu einem Zusammenstoß mit einer vor ihr, in gleicher Richtung fahrenden, 54-jährigen Kradfahrerin. Durch den Zusammenstoß verletzten sich beide Kradfahrerinnen aus dem Landkreis Gifhorn schwer und müssen Krankenhäusern zugeführt werden. Hierbei kommt auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz. Des Weiteren wird ein, am gegenüberliegenden Parkplatz, parkender PKW, durch die Motorräder beschädigt, da diese quer über die Fahrbahn rutschten. Insgesamt ist ein Schaden von mehreren tausend Euro entstanden.ots










24.08.2020 • 11:39 Uhr

Volpriehausen: Kapuzenmänner hebeln Zigarettenautomat von Hauswand und entwenden ihn

Und wieder eine Attacke auf einen Zigarettenautomaten in der Region:
Am Sonntag, 24. August 2020, zwischen 04.15 Uhr und 04.30 Uhr, hebelten zwei bisher unbekannte Täter in der Kesselgrundstraße in Volpriehausen (gehört zu Uslar) einen Zigarettenautomaten von einer Hauswand ab. Anschließend wurde dieser in einen schwarzen BMW Kombi geladen. Es soll sich um einen BMW älteren Baujahres ohne Kennzeichen gehandelt haben. Danach flüchteten die beiden männlichen Personen in dem PKW in Richtung Delliehäuser Straße.
Laut Zeugenaussagen sollen beide Täter je einen hellen Kapuzenpullover getragen haben. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 2500 Euro.
Hinweise bitte an die Polizei in Uslar, Telefon 05571/926000. red/js










24.08.2020 • 11:23 Uhr

Corona-Virus Entwicklung im Landkreis Northeim: Keine Veränderungen - Weiter acht Corona-Erkrankte

Aktuell sind weiterhin 168 bestätigte Infektionen im Landkreis Northeim bekannt. Seit Freitag ist damit kein neuer bestätigter Corona-Fall bekannt geworden.
Unverändert 154 gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.Das bestätigt vor wenigen Sekunden die Pressestelle der Northeimer Kreisverwaltung.
Die Anzahl der Verstorbenen beträgt weiterhin sechs Personen.
Damit gibt sind im Landkreis Northeim derzeit acht akut infizierte Personen bekannt.lpd











24.08.2020 • 11:02 Uhr

Vorbildlich und Beispielhaft! Kühne: „Die kleinste Bühne Northeims“ geht in eine neue Runde

Am Mittwoch, den 26. August, tritt der Northeimer Musiker Michael Eilers in der Vinothek in Northeim auf

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne kündigt die nächste Ausgabe des von ihm und den Verantwortlichen des Stadtmarketing Northeim initiierten Formates „Die kleinste Bühne Northeims“ an.

Am Mittwoch, 26. August, um 19 Uhr, tritt der Northeimer Musiker Michael Eilers in der Vinothek in Northeim auf. Verfolgt werden kann das Konzert per Livestream unter www.northcast.de.
Kühne: „Die erste Ausgabe mit der Lesung von Roland Lange war ein voller Erfolg. In Corona-Zeiten ist es wichtig, dass wir unsere lokalen Künstler unterstützen. Daher gehen wir nun mit diesem Format in die zweite Runde. Ich freue mich auf viele interessierte Zuseher und ein schönes Konzert.“

Thomas Eilers verortet sich musikalisch zwischen einstigem Rockband-Frontmann und peppigerem Songwritertum mit tiefer Leidenschaft zur Musik. Zu seinem Programm gehören sowohl selbstgeschriebene Lieder, auch aus der Combo mit LogHeart, als auch Coversongs aus den letzten Dekaden, beispielsweise von Johnny Cash, Oasis oder den Foo Fighters.
Im Anschluss an das Konzert gibt es die Möglichkeit, digital sowie vor Ort in der Vinothek im eigens dafür aufgestellten Sparschwein zu spenden. Außerdem haben Zuschauer die Möglichkeit, Fragen zu stellen, die vor Ort im Interview geklärt werden.
Fragen können vorab an post@northcast.de gesendet werden.red/Fotos: FWM












24.08.2020 • 10:43 Uhr

Millionenprojekt LaGa 2022 Bad Gandersheim aktuell: Ausgebaggerter Osterbergsee jetzt für Fußgänger gesperrt - Unmutsäußerung

Der Rundweg für Spaziergänger um den zweiten Osterbergsee im Seekurpark der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim ist mit alten rotweißen Barrieregittern gesperrt worden. Auf Schildern ist mit schwarzer Schrift "für Fußgänger gesperrt" vermerkt. Auffällig und merkwürdig ist die Tatsache, dass die Schilder von keiner offiziellen Instanz (Stadtverwaltung/Bürgermeisterin) autorisiert sind. Kein Wunder, dass sich Spaziergänger mit Hunden und andere Leute auch am Wochenende wortlos und kopfschüttelnd vor die Barrieren stellten. "Was soll das, der Weg ist doch noch benutzbar", meinte Klaus Jansen mit seiner angeleinten Dogge. Andere schoben die Barriere bereite und joggten weiter.

Ein Unbekannter verschaffte seinem Unmut mit einer schriftlichen und gut lesbaren Protestnote Luft. Er schrieb mit einem schwarzen Filzstift seine Kritik in Richtung Gandersheimer Rathaus. Außerdem ging die Schriftzugattacke an die Adresse des Millionenprojektes Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim. Für die LaGa 2022 stellt der ausgebaggerte zweite Osterbergsee und die in seinem Randbereich freigeholzten Sichtschneisen ein Herzstück im Ausstellungsgelände dar.
red/Fotos: Fis WMG












24.08.2020 • 10:26 Uhr

Menschen ohne Rechte und ohne Zukunft:Geflüchtete in überfüllten Lagern zunehmend verzweifelt

Es braucht internationalen Druck und Sanktionen, damit die Menschen sicher in ihrer Heimat leben können


Am 25. August 2020 jährt sich der Genozid an den Rohingya aus Myanmar zum dritten Mal. Wie die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen berichtet, hat sich die Lage der Überlebenden seitdem kontinuierlich verschlechtert. „Die Geflüchteten in den überfällten Lagern in Myanmar und Bangladesch sind zunehmend verzweifelt“, erklärt Jasna Causevic, GfbV-Referentin für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung. „Die Regierung Myanmars hat ihnen die Staatsbürgerschaft genommen, ihre Heimat, ihren Besitz, ihre Würde und oft genug ihr Leben. Mit der Weigerung, die Rohingya als Volksgruppe anzuerkennen und Sicherheit in ihrer Heimat zu garantieren nimmt sie den Überlebenden auch noch ihre Hoffnung und ihre Zukunft.“

Die Rohingya-Kinderärztin Dr. Ambia Perveen, Vizepräsidentin des European Rohingya Council und Ehrenmitglied der GfbV, hält die desolaten Zustände in den Lagern für nicht mehr lange tragbar: „Die internationale Gemeinschaft verkennt den katastrophalen Zustand der Überlebenden des Genozids und ihrer Angehörigen. Hunderttausende Menschen sind psychisch und physisch völlig erschöpft. Dazu sind sie finanziell ruiniert und vielfach schwer traumatisiert.“ Niemand spreche von den Verbrechen an Kindern und Frauen, die heute am meisten litten und dringend gezielte Hilfe benötigten. Eine provisorische Unterkunft und die Versorgung mit Nahrungsmitteln und Trinkwasser sei keine Dauerlösung. „Die Menschen in den Lagern dürfen sich nicht frei bewegen. Die Kinder bekommen keine Bildung, die Erwachsenen können nicht arbeiten. Von der Gesundheitsversorgung und dem Internet sind sie oft abgeschnitten. Zwangsverheiratung von Kindern, Menschenhandel und Prostitution sind oft die Folge“, so Perveen.

Während die juristische Aufarbeitung des Genozids vor den internationalen Gerichten langsam voranschreite, sei das Leid der Geflüchteten komplett aus den Schlagzeilen verschwunden. „Die Regierung Bangladeschs verdient Anerkennung, weil sie die vielen Flüchtlinge aufgenommen und versorgt hat – die internationale Gemeinschaft hat sie dabei im Stich gelassen“, ergänzt Causevic. „Die Flüchtlinge aus Cox‘s Bazar auf die Insel Bashan Char umzusiedeln wäre aber unverantwortlich und sehr gefährlich für sie. Stattdessen muss die internationale Gemeinschaft endlich ihre Verantwortung anerkennen. Sie muss mit Druck und Sanktionen dafür sorgen, dass die Menschen in ihre Heimat zurückkehren und dort sicher leben können.“

Die muslimischen Rohingya sind eine von 135 Minderheiten im Vielvölkerstaat Myanmar. Sie werden dort seit Jahrzehnten systematisch diskriminiert. Die Sicherheitskräfte Myanmars haben seit 2016 tausende Menschen ermordet, Dörfer zerstört, Rohingya-Frauen und Kinder vergewaltigt und mehr als 700.000 Menschen in die Flucht getrieben.

Anlässlich des Jahrestages hat die GfbV den Report „A Children’s Emergency – Report on children affected by and conceived in the genocide against the Rohingya” veröffentlicht, der das Leid der Kinder während des Genozids und in den Lagern beleuchtet. Sie können den Report hier herunterladen. red










24.08.2020 • 10:21 Uhr

Mentoring-Programm „Frau.Macht.Demokratie." Gleichstellungsministerin Carola Reimann: „Jetzt starten für die Kommunalwahlen 2021 und das Programm mit Leben füllen!"

Ein knappes Jahr Mentoring liegt hinter den über 400 Teilnehmerinnen des Programms Frau.Macht.Demokratie. Die Mentees haben sich ausgetauscht und vernetzt, einen tieferen Einblick in das kommunalpolitische Geschehen erhalten und aus dem Erfahrungswissen der Mentorinnen und Mentoren Erkenntnisse geschöpft. Angesichts der im kommenden Jahr bevorstehenden Kommunalwahlen, sieht Gleichstellungsministerin Carola Reimann die erste Gelegenheit für die Umsetzung: „Ich möchte die Frauen ermutigen, sich jetzt zu positionieren, ihr Interesse und die Bereitschaft zu signalisieren, sich um politische Mandate zu bewerben. Denn aktuell starten in Teilen der politischen Parteien erste Sondierungsgespräche zur Aufstellung der Listen zur Kommunalwahl 2021 und ich hoffe, viele von ihnen haben die Möglichkeit, einen aussichtsreichen Listenplatz zu erhalten."

Nach dem Urteil zur Parität in Thüringen setze das Mentoring - Programm an der richtigen Stelle an, so Dr. Carola Reimann: „Denn je mehr Frauen in den Gremien und Parlamenten vertreten sind, desto besser sind die Perspektiven von Frauen vertreten. Und wir kommen dem Ziel der Parität schrittweise näher. Ich bin überzeugt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und es sich lohnt, gemeinsam weiter für ein Paritätsgesetz zu kämpfen."

Das Programm „Frau.Macht.Demokratie." setzt auf das Erfahrungswissen von Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern. Sie unterstützen Frauen, die sich erstmals politisch engagieren wollen. Ein Jahr lang haben sie die Möglichkeit, ihrem Mentor oder ihrer Mentorin beim politischen Alltagsgeschäft über die Schulter zu schauen und es kennenzulernen. „Wir wollen", so die Ministerin, „die politischen Karrieren von Frauen gezielt durch Lernen am Vorbild fördern."red/fis











24.08.2020 • 10:15 Uhr

Einbeck: 19-jähriger mit Drogen im Blut am Steuer erwischt

Ein 19-jähriger Einbecker musste sich am gestrigen Sonntag, 23. August 2020, gegen 20 Uhr am Altendorfer Tor mit seinem Pkw einer Verkehrskontrolle unterziehen. Hierbei zeigte er körperliche Auffälligkeiten, die bei den eingesetzten Beamten den Verdacht aufkommen ließen, dass der junge Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln steht. Ein durchgeführter Drogentest bestätigte die Vermutung, so dass dem 19-jährigen eine Blutprobe entnommen werden musste. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt.pap











24.08.2020 • 10:07 Uhr

Erneuter Versuch! Abschussgenehmigung für Rodewalder Rüden erteilt

Und wieder versuchen sie es, einen bösen Wolf zu erledigen:
Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hat am 17. Juli 2020 nach Maßgabe des Niedersächsischen Umweltministeriums die erneute Ausnahmegenehmigung zur Tötung des so genannten Rodewalder Rüden GW717m erteilt.

Notwendig wurde dies, weil entgegen der günstigen Prognose im März 2020 weitere Rissvorfälle im Territorium des Rodewalder Rudels eingetreten sind. So wurde am 24. Mai 2020 in Altenwahlingen (Landkreis Heidekreis) ein zwölf Monate altes Rind aus einer Herde mit sechs erwachsenen Tieren durch einen oder mehrere Wölfe getötet. Der letzte Schadensfall ereignete sich am 16. Juni 2020 im Landkreis Nienburg, bei dem Wölfe des Rodewalder Rudels zwei Pferde töteten und ein weiteres schwer verletzten. In den von den Biss- und Fraßstellen genommenen Speichelproben wurden jeweils DNA-Spuren mehrerer Tiere des Rudels nachgewiesen, von denen zumindest ein Tier männlich war. Das Rissbild lässt aufgrund der daraus abzulesenden Jagdtechnik darauf schließen, dass der Leitrüde des Rudels beteiligt war.

Minister Olaf Lies sagt dazu: „Leider hat sich damit die ursprüngliche Befürchtung bestätigt: Der Rodewalder Rüde reißt nicht nur weiter Rinder und Pferde, sondern hat inzwischen diese problematischen Jagdtechniken an sein Rudel weitergegeben. Wenn zumutbarer Herdenschutz von Wölfen überwunden wird, muss rechtzeitig reagiert werden – im Interesse einer artgerechten Weidetierhaltung, aber auch um die Akzeptanz für Wölfe bei uns zu erhalten.“

Die aktuelle Genehmigung ist zunächst befristet bis zum 31. Dezember 2020. Zur Entnahme befugt sind geeignete Personen im gesetzlichen Sinne. Um die mit der Maßnahme betrauten Personen zu schützen, ist es geboten, weder deren Namen noch Details über den genauen Ablauf zu veröffentlichen. Für die Entnahme gelten die Bedingungen des Bundesnaturschutzgesetzes. Solange das Individuum in der Landschaft nicht anhand besonderer, leicht erkennbarer äußerer Merkmale (etwa besondere Fellzeichnung) zu bestimmen ist, kann eine Identifizierung über die Nähe zu bisherigen Rissereignissen erfolgen. Nach jeder Entnahme eines Wolfes muss abgewartet werden, ob im Territorium des Rodewalder Rudels die Nutztierrisse aufhören bzw. soweit möglich mittels genetischer Untersuchung ermittelt werden, ob tatsächlich GW717m entnommen wurde. Ist dies nicht der Fall und treten weitere Übergriffe auf, kann sukzessive jeweils ein weiteres Mitglied des Rudels bis zum Ausbleiben der Schäden bzw. zum Abschuss von GW717m entnommen werden. Die Entnahme einer sichtbar laktierenden Fähe ist auszuschließen.
Seit dem Frühjahr 2018 war es im Territorium des Rodewalder Rudels, insbesondere im Landkreis Nienburg, vermehrt zu Übergriffen von Wölfen auf ausreichend geschützte Nutztiere gekommen. Dabei haben Wölfe nicht nur kleinere Nutztiere wie Schafe erbeutet, sondern darüber hinaus Rinder und Pferde gerissen. Aufgrund ausbleibender weiterer Herdenschutzüberwindungen und einer damit günstigeren Schadensprognose wurde die Genehmigung nach dem 31. März 2020 nicht verlängert.red/fis Foto: Fis WMG











23.08.2020 • 18:37 Uhr

Auf Bad Gandersheimer "Kraut- und Rüben-Kreisel": LaGa jetzt riesig plakativ

Dicke Stahlrahmen sind über Nacht auf Bad Gandersheims einziger Verkehrsinsel im Sektor Schwarzer Weg, Holzmindener Straße, einbetoniert worden. Dann ebenso blitzschnell besorgten unbesichtbare Hände die Installierung eines riesigen Plakat mit dem bekannten Spruch "Wachsende Vorfreude". Die kommt besonders auf, wenn sich der Betrachter/in mit dem aktuellen Bewuchs auf dem Kreisel bei der Shell-Tankstelle beschäftigt. "Kraut- und Rüben-Kreisen - die garantiert häßlichste Verkehrsinsel in Niedersachsen. Peinlicher geht's nimmer und schlimmer!", kommentiert Elfriede Fiedler aus Bad Gandersheim den Wildbewuchs rund um das Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim Plakat.
red












23.08.2020 • 18:26 Uhr

Trauer um Zara Alvarez:Philippinische Menschenrechtsverteidigerin am 17. August von Unbekannten ermordet

Jahrelange Repressalien durch den philippinischen Staat - Katholische Philippinen eines der tödlichen Länder für Engagierte

Die Menschenrechtsorganisation Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen trauert um die furchtlose Zara Alvarez. Die philippinische Menschenrechtsverteidigerin, Lehrerin und alleinerziehende Mutter einer minderjährigen Tochter wurde am Abend des 17. August 2020 in der Nähe ihrer Wohnung in Bacolod City auf der Insel Negros von Unbekannten ermordet. „Zara Alvarez war eine engagierte Menschenrechtsaktivistin, die sich vor allem in ihrer Heimat, der philippinischen Insel Negros, für die Rechte marginalisierter Bevölkerungsgruppen eingesetzt hat“, erklärt GfbV-Direktor Ulrich Delius. „Während ihrer engen Zusammenarbeit mit verschiedenen Menschenrechts-NGOs und kirchlichen Organisationen hat sie international höchsten Respekt erworben.“ Zuletzt arbeitete sie bei der Gesundheitsorganisation Negros Integrated Health Programm for Community Development.

Zara Alvarez erhielt seit Jahren Morddrohungen. Bereits in der Regierungszeit von Gloria Macapagal Arroyo kam es zu einer fingierten Anklage und einer unrechtmäßigen Verhaftung im Oktober 2012. Das philippinische Militär beschuldigte sie, Mitglied der kommunistischen Rebellengruppe New People's Army zu sein. Auf Basis gefälschter Beweise wurde sie des Mordes angeklagt. Zara Alvarez blieb daraufhin für fast zwei Jahre inhaftiert. „Das Verfahren wurde jahrelang verschleppt, wohl um ihre Arbeit einzuschränken und ihre Familie, Mitarbeitende und die Öffentlichkeit einzuschüchtern“, vermutet Delius. Diese Form des sogenannten „redbaitings“ sei in den Philippinen üblich. Erst im März dieses Jahres, acht Jahre nach der Anklage und Verhaftung, wurde Zara Alvarez aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Ungeachtet des Freispruchs wurde sie weiterhin diffamiert, als Terroristin denunziert und litt unter Drohungen und Einschüchterungsversuchen, auch gegen ihre Familie.

Im Februar 2018 stand sie zusammen mit 600 weiteren Personen auf einer Liste des Justizministeriums als kommunistische Terroristin. Sie erhielt weitere Todesdrohungen und lebte unter der großen Belastung andauernder Lebensgefahr und Rechtsunsicherheit. Die jahrelang andauernde Verunglimpfung und Repression gegen Zara Alvarez gipfelten schließlich in ihrer Ermordung.

Zara Alvarez ist damit eines von mindestens 182 dokumentierten Opfern, die während der Präsidentschaft Rodrigo Dutertes Opfer extralegaler Tötungen und der grassierenden Straflosigkeit wurden. Nach Angaben der NGO Global Witness sind die Philippinen sind eines der weltweit tödlichsten Länder für Engagierte, die Menschen- und Landrechte verteidigen, sowie für Indigene.

Seit Jahren weisen verschiedene Menschenrechtsorganisationen darauf hin, dass der philippinische Staat unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpfung brutal gegen die Zivilgesellschaftlich vorgeht. Deren Einsatz für Menschenrechte, eine intakte Umwelt, eine gerechte Landverteilung und die Rechte von Indigenen versucht die Regierung dadurch zu unterbinden.
red/fis










23.08.2020 • 18:17 Uhr

Verkehrsunfallflucht - drei Fahrzeuge beschädigt

Tatort: Northeim, Friedrich-Ebert-Wall, Tatzeitraum: Heute, Sonntag, 23. August 2020, 05 bis 5:15 Uhr:

Im dokumentierten Tatzeitraum fuhr ein noch zu ermittelnder Beschuldigter gegen drei am Straßenrand des Friedrich-Ebert-Walls in Richtung Dammstraße abgestellte Fahrzeuge (Audi, Renault, BMW). Diese wurden alle an der linken Fahrzeugseite beschädigt. Es entstand Schaden von ca. 11.500 Euro. Durch eine intensiv betriebene Spurensuche vor Ort konnten Gegenstände aufgefunden werden, die einen BMW als mutmaßliches Tatfahrzeug vermuten lassen. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim (05551-70050) zu melden.Gro










23.08.2020 • 10:56 Uhr

Northeimer Handball Club gegen Gensungen im ersten Vorbereitungsspiel

Neues vom Northeimer Handball Club:
Am vergangen Montag begann die zweite Vorbereitungsphase des NHC, Nach vier intensiven Halleneinheiten und einer individuellen Krafteinheit folgte zum Abschluss der Woche Gestern daheim das erste Vorbereitungsspiel gegen die 3. Liga Aufsteiger von der ESG Gensungen/Felsberg. Die Gäste aus der Nähe von Kassel reisten mit voller Kapelle an und waren ein guter Auftaktgegner. In den Anfangsminuten merkte man unserem 3. Liga Team an, das das letzte Spiel im März statt fand und erst seit Montag aktiver mit dem Ball gearbeitet wurde.
Durch Tim Gerstmann ging der NHC mit 1-0 in Führung und behauptete diese auch bis zum 4-3. Im Anschluss übernahmen unsere Gäste bis zum 7-8 die Führung, da die Feinjustierung im Abschluss noch nicht optimal war. Die eigene 3-2-1 Abwehr agierte engagiert aber noch mit Abstimmungsschwierigkeiten. Im Tor zeigte Neuzugang Glenn-Louis Eggert eine gute Leistung und war sehr präsent. Nun agierte die von Paul Hoppe organisierte Abwehr im Zusammenspiel mit dem Torwart etwas erfolgreicher und so kam man zu einfachen Gegenstoßtoren durch Christian Stöpler und Jannes Meyer. Der ab der 21. Spielminute im Tor stehende Björn Wenderoth machte dort weiter wo Eggert aufgehört hatte. Die Folge war eine 13-11 Halbzeitführung.

Im zweiten Abschnitt begann der NHC mit einer 6-0 Abwehrformation und führte bis zum 17-16 und 23-22. Einige Unkonzentriertheiten im Angriffsspiel führten zum Schluss zu einer 23-26 Niederlage. Da Ergebnisse in der Vorbereitung relativ egal sind bleibt festzuhalten, dass das Engagement passte und für den Rest auch noch sechs Wochen Zeit bleiben. Es fehlten Tomislav Buhunicek und Rabih Aloukaibe mit Fußverletzungen.

Das nächste Vorbereitungsspiel steigt am Samstag beim Oberligisten der HSG Plesse-Hardenberg.

NHC: Eggert (1. - 20. / 5 Paraden), Wenderoth (21. - 40. / 5 Paraden), Althans (41. - 60. / 2 Paraden); Gerstmann 3, Stöpler 8/3, Hoppe 1, Lange 1, Wilken 1, Wodarz 2, Meyer 4, Bode 2, Neufing 1, Mönnecke

Fotos: NHC.













23.08.2020 • 10:47 Uhr

Einbeck-Iber/Northeim: Rechts-links- Hickhack geht weiter - Polizei deeskaliert erfolgreich

Eine zunächst abgesagte politische Veranstaltung der Partei "Die Rechte" in Einbeck-Iber (wir berichteten) fand am gestrigen Samstag ab 18 Uhr, alternativ am Stadtrand von Northeim auf einem privaten Gelände statt.

Im weiteren Verlauf wurde das Gelände durch acht Personen aus dem Antifaschistischen Aktionsspektrum, die von dem verlegten Treffen Wind bekommen hatten, aufgesucht und versucht, die Veranstaltung durch lautes Protestgeschrei zu stören. Auch hier waren die Sicherheitskräfte auf der Hut. Vorgehaltene Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei Göttingen konnten die Lage sehr schnell beruhigen, heißt es in einer offiziellen Mitteilung der Polizei. red/gro










23.08.2020 • 10:35 Uhr

Neuer Biergarten an der Gande: Idylle mitten im Grün und am Wasser

Es geht voran mit dem neuen und ersten "Biergarten an der Gande" in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim. Der wegen der Corona-Krise zu neuen Innovationen angehaltene Keglerheim-Wirt Gebhard Jungesblut mit seinem Team (Sandra u.a.) steht vor der Vollendung seines neuen "Biergartens an der Gande". Mitten im Grün und am Wasser des Baches ist ein Kleinod gastronomischer Gemütlichkeit entstanden. Eine echte Bereicherung für die Kurstadt.
red/Fotos: Fis WMG













23.08.2020 • 10:19 Uhr

Plötzlich von der Fahrbahn abgekommen...

Eine 66-jährige Pkw-Fahrerin aus Holzminden befuhr am Freitag, um 11:55 Uhr, die Sollingstraße in Richtung Uslar-Schönhagen. Dabei geriet sie in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab und fuhr auf den gegenüber liegenden Bordstein. Das Fahrzeug kam am Hang zum Stehen. Am Fahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von ca. 3.000 Euro.zi










23.08.2020 • 10:14 Uhr

79-jähriger Autofahrer übersieht Motorrad: Junger Biker bei Zusammenstoß schwer verletzt

Am Samstag, gegen 14.25 Uhr, kam es auf dem Markweg, einer Verbindungsstraße zwischen Ikenhausen und Helmern (Landkreis Höxter), zu einem Verkehrsunfall mit einem Motorrad. Ein 79-jähriger Fahrzeugführer aus Willebadessen befuhr mit seinem VW Jetta den Markweg in Richtung Helmern. An der Kreuzung Markweg und der Verbindungsstraße von Borlinghausen nach Löwen beabsichtigte er gerade aus in Richtung Helmern weiterzufahren. Hierbei übersah er einen 18-jährigen Motorradfahrer aus Warburg, der mit seiner Yamaha in Richtung Löwen unterwegs war. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge, wodurch der Motorradfahrer stürzte und schwere Verletzungen erlitt. Nach notärztlicher Behandlung vor Ort musste er mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. Der 79-Jährige Autofahrer wurde ebenfalls leicht verletzt, konnte aber das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Sachschaden auf ca. 9.500 Euro. / Sche










23.08.2020 • 10:09 Uhr

Uslar: Reste von Tierkadavern illegal entsorgt

In der Zeit vom 21. August 2020, gegen Vormittag, bis zum 22. August 2020 entsorgte eine bisher unbekannte Person Reste von Tierkadavern (Gedärme, Fell und Horn) am Rande eines Waldwegs neben der Kreisstraße 449, kurz hinter dem sog. "Wienser Kopf" in Richtung Bodenfelde. Hinweise zum Verursacher erbittet das Polizeikommissariat Uslar unter der Telefonnummer 05571/92600-0.La










23.08.2020 • 10:05 Uhr

Berufung im Völkermord-Verfahren gegen Ratko Mladić:Verzögerungstaktik der Verteidigung Mladićs offenbar durchkreuzt

Das Gericht sollte auch Mladićs Verantwortung für die Verbrechen in den sechs weiteren bosnischen Gemeinden anerkennen

Am kommenden Dienstag, den 25. August, soll in Den Haag das Berufungsverfahren von Ratko Mladić beginnen. Ein UN-Tribunal hatte den Oberbefehlshaber der bosnischen Serben 2017 wegen Völkermordes, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Verstößen gegen die Gesetze oder die Gebräuche des Krieges zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Die Anhörungen zum Berufungsverfahren wurden bereits dreimal verschoben. „Die Verteidigung des Schlächters von Bosnien verfolgte offensichtlich eine Verzögerungstaktik, damit der 77-Jährige das rechtskräftige Urteil nicht mehr erleben muss“, vermutet Jasna Causevic, Referentin für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen. „Das zuständige Gericht hat diese Taktik aber durchschaut und angekündigt, definitiv am 25. August mit den Anhörungen beginnen zu wollen. Neun Jahre nach Verhandlungsbeginn und 25 Jahre nach dem Völkermord von Srebrenica verdienen die Angehörigen der Opfer Gerechtigkeit und Genugtuung.“

Nach 16 Jahren auf der Flucht war Mladić im März 2011 verhaftet worden. Gegen das Den Haager Urteil ging er 2018 in Berufung. Noch vor dem ersten Anhörungstermin hat Mladićs Verteidigung die Abberufung dreier Richter wegen angeblicher Voreingenommenheit beantragt. Ein zweiter Termin musste aufgrund eines medizinischen Eingriffes verschoben werden. Beim dritten Anlauf hinderten die Reisebeschränkungen aufgrund der Pandemie einige Richter an der Teilnahme. Mladić selbst kann auf Wunsch von seiner Zelle aus per Video an der Verhandlung teilnehmen.

„Die internationale Gemeinschaft versagt nach wie vor bei der Verhinderung von Genoziden und der konsequenten Umsetzung ihrer Schutzverantwortung“, kritisiert Causevic. „Doch auch die Strafverfolgung nach solchen Gräueltaten muss effektiver werden. Denn wenn Täter jahrelang straflos davonkommen, werden andere zu ähnlichen Taten ermutigt.“ Auch für die Genozide in sechs bosnischen Gemeinden neben Srebrenica trage Mladić Verantwortung, auch dafür müsse er verurteilt werden. Weil er für Verbrechen in Ključ, Kotor Varoš, Sanski Most, Prijedor, Vlasenica und Foča jedoch zunächst freigesprochen wurde, hat auch die Anklage Berufung eingelegt. „Wir erwarten, dass das Tribunal das erstinstanzliche Urteil bestätigt und Mladićs Verantwortung auch für die Verbrechen in den sechs weiteren bosnischen Gemeinden anerkennt. Die Verherrlichung dieses brutalen Schlächters wird damit hoffentlich enden und das Narrativ der Genozid-Leugnung für immer verstummen“, so Causevic.

Für Mladićs Fall ist der Internationale Residualmechanismus für die Ad-hoc-Strafgerichte (IRMCT) zuständig. Dieses Tribunal ist der Rechtsnachfolger des Internationalen Strafgerichtshofs für das ehemalige Jugoslawien sowie des Internationalen Strafgerichtshofs für Ruanda. Für die Anhörungen im Berufungsverfahren sind zwei Tage angesetzt: der 25. und 26. August. Die Öffentlichkeit hat keinen Zugang zum Gerichtssaal, das Verfahren wird aber mit einer Verzögerung von 30 Minuten auf der Website des IRMCT ausgestrahlt.
red










23.08.2020 • 10:01 Uhr

Exhibitionistische Handlungen im Zug von Goslar: Mann aus Eritrea ließ Hose herunter

Tatort: Baddeckenstedt, Bahnhof, in der ERIXX-Bahn. Tatzeitpunkt: Samstag, 22.August 2020, gegen 15.20 Uhr. Das passierte laut Angaben der Polizei:
Nach vorangegangenen Streitigkeiten im Zug von Goslar nach Hannover der ERIXX GmbH, zwischen einem 20-jährigen Mann aus Eritrea und einer 26-jährigen Zugbegleiterin, zog sich der Mann die Hose herunter und manipulierte in Richtung der Zugbegleiterin an seinem Geschlechtsteil. Der Mann wurde zwecks Identitätsfeststellung zur hiesigen Dienststelle verbracht und im Anschluß wieder auf freien Fuß gesetzt. ots










23.08.2020 • 09:55 Uhr

Einbeck: Unterschlagung von aufgefundenem Geld

Tatort: Einbeck,Stiftstraße; Tatzeitpunkt: Samstag, 22. August 2020; 01:50 Uhr.

Am gestrigen Samstag gegen 01:50 Uhr, wurde durch Zeugen in der Stiftstraße in Einbeck beobachtet, wie unbekannte Täter aus einer Geldbörse Geldscheine entnommen haben. Die Geldbörse wurde anschließend auf der Straße zurückgelassen. Die Zeugen haben die Geldbörse anschließend bei der Polizei Einbeck abgegeben.

Wer sachdienliche Hinweise zur Tat hat, möge sich bitte bei dem Polizeikommissariat Einbeck unter folgender Telefonnummer melden 05561 / 949780. Pag










23.08.2020 • 09:50 Uhr

Polizei: Ruhestörung durch aggressive Personengruppebei Shisha Bar in Northeim

Tatort: Northeim, Breite Straße, Shisha Bar,Tatzeitraum: 22. August 2020, 22:55 Uhr bis 23.August 2020, 02:30 Uhr:

Dazu berichtet die Polizei in Northeim:
Im dokumentierten Zeitraum kam es zu mehreren Beschwerden über Ruhestörung, ausgehend von den Gästen einer Shisha Bar. Nachdem die Polizei die Gäste mehrfach zur Ruhe ermahnte, dieses jedoch ohne Wirkung blieb und eine aggressive Gruppe die eingesetzten Polizisten/-innen provozierte und versuchte, diese lächerlich zu machen, wurden weitere Polizeikräfte zusammen gezogen. Der Wirt der Shisha Bar bat die Polizei um Unterstützung, damit die aggressive Gruppe den Laden verlässt. Gegen 01:40 Uhr wurden die Personalien der aggressiven Personen festgestellt, Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Personen wurden aus der Shisha Bar begleitet. Sie erhielten eine eindringliche Ansprache, dass ihnen bei weiteren Auffälligkeiten die Gewahrsamnahme droht.Gro










23.08.2020 • 09:46 Uhr

Schlägerei auf REWE-Parkplatz In Northeim

Zwischen mehreren Personen kam es am gestrigen Samstag (20.52 Uhr) zu einer Schlägerei auf dem Parkplatz des REWE Einkaufsmarktes in der Eindecker Landstraße in Northeim. Zwei Personen, ein 23-jähriger und ein 24-jähriger Northeimer, erlitten leichte Verletzungen. Drei Personen flüchteten vor Eintreffen der Polizei. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim (Telefon 05551-70050) zu melden. Gro










23.08.2020 • 09:39 Uhr

Herrliche Abendstimmung auf dem Marktplatz in der Kurstadt

Wenn das Leben pulsiert auf dem Marktplatz in Bad Gandersheim: Abends ist das in diesen Tagen häufiger der Fall. So wie gestern. Vor den beiden gastronomischen Betrieben im Herzen der Kur- und Rehastadt zahlreiche Menschen, die eine wunderbare Abendstimmung mit fast allen Sinnen genießen. Leben kann so schön sein - und dazu eine fantastische untergehende Sonne...
red/Foto: Fis WMG










23.08.2020 • 09:32 Uhr

Einbeck: Verirrter Junge wohlbehalten nach Hause gebracht

Am gestrigen Samstag, gegen 19:35 Uhr, hat ein zehnjähriger Junge sein Zuhause in Einbeck, Maurice-Ravel-Straße nicht gefunden und an einer ihm unbekannten Tür geklingelt. Dort fragte er ängstlich nach Hilfe. Der Junge konnte kurze Zeit später durch die Polizei an seine Mutter übergeben werden. Sie war bereits auf der Suche nach ihm und war glücklich, als er wieder bei ihr war. Pag











23.08.2020 • 00:14 Uhr

Clausthaler geht Rettungsdienst aggressiv an und beleidigt Polizisten

Ein 30-jähriger Clausthaler verhielt sich heute während eines Rettungsdiensteinsatzes in Clausthal Zellerfeld zunehmend aggressiver, so dass die Polizei hinzugezogen wurde. Beim Eintreffen der Polizei wurden sowohl die Polizeibeamten als auch die Rettungssanitäter massiv beleidigt. Zudem verweigerte er die Angaben seiner Personalien. Eine Behandlung durch die Rtw-Besatzung lehnte er ebenfalls ab. Gegen die Person wurden 2 Strafverfahren wegen Beleidigung sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen der Nichtangabe und Verweigerung seiner Personalien eingeleitet.ots










23.08.2020 • 00:07 Uhr

Fußball - Testspiel Eintracht Northeim - Göttingen 05: Polizeieinsatz nach Gerangel - Drei Platzverweise

Am Samstag fand ab 15 Uhr im Gustav-Wegener-Stadion in Northeim ein Testspiel zwischen der Heimmannschaft Eintracht Northeim und Göttinger 05 statt. Das Spiel verfolgten ca 200 Besucher. Zu Beginn der 2. Halbzeit kam es zu einem Gerangel zwischen einem Fan des Halleschen FC und drei Fans von Göttingen 05. Durch anwesende Einsatzkräfte der Polizei konnte das Gerangel unterbunden werden. Die drei Göttinger erhielten Platzverweise. Die Personen verließen ohne weitere Vorkommnisse das Stadion. Zu strafbaren Handlungen kam es nicht. Das Spiel endete 2:0 für Eintracht Northeim.Se










22.08.2020 • 17:19 Uhr

Kultur kontert Corona in Kalefeld: Helmut Lohrberg konzertiert in Liebfrauenkirche - "Ohne Musik ist das Leben ein Irrtum"

Seit einem halben Jahrhundert beglü kt Helmut Lohrberg die Menschen in der Region Südniedersachsen mit seinen musikalischen Talenten die Menschen. So gestern wiederum beweinen Livekonzert. In der Liebfrauenkirche zu Kalefeld spielte der Kirchenmusiker aus Northeim gleich auf drei Instrumenten. Rund 30 Zuhörerinnen und Zuhörer waren zu dem Konzert in dem sakralen Bau gekommen. Passend in die aktuelle Corona-Zeit (Krise) Lohrbergs erste Stücke auf der Furtwängler-Orgel. Melodien mit den Titeln "Frieden, Frieden" und "Bleib bei mir Herr". Im Laufe des Konzertes in zwei Abteilungen wechselte Lohrberg von der Orgel ans Keyboard, sang sogar und spielte auf dem Akkordeon. Sein wunderbares Musikmotto: "Ohne Musik ist das Leben ein Irrtum" und "Es gibt keinen falschen Töne - nur andere!". Sein Publikum erfuhr dank Lohrbergs Konzert einen lebenswerten Abend und ging nach dem verdienten Applaus für den leidenschaftlichen Musiker glücklich gestimmt nach Hause.red
/Fotos/Video: Fis WMG










22.08.2020 • 16:58 Uhr

Polizei bilanziert: "Friedlicher Versammlungsverlauf in Einbeck- Einsatzkonzept aufgegangen"

Am heutigen Samstag kam es auf dem Einbecker Marktplatz zu zwei ortsfesten Versammlungen. Eine Gemeinschaft aus mehreren Einbecker Bündnissen und Organisationen, bestehend aus "Einbeck ist bunt", der Seebrücke Einbeck, 161 Einbeck und dem Kreisverband "Die Linke", gedachte zunächst von 13.30 Uhr bis 14.30 Uhr der Opfer zu dem Anschlag in Hanau in diesem Jahr. An dieser Versammlung nahmen ca. 170 Personen teil.

Ab 14.30 Uhr fand eine weitere ortsfeste Versammlung des Landesverbandes "Die Rechte" mit 18 Teilnehmenden statt. Diese Veranstaltung, begleitet von massiven Gegenprotest, wurde um 15.30 Uhr für beendet erklärt.

Insgesamt musste die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung einleiten. Zudem wurden zwei Ordnungswidrigkeitenverfahren aufgrund eines Verstoßes gegen die Stadtverordnung der Stadt Einbeck eingeleitet. Nach dem Ende des Gegenprotestes gab es einen spontanen Aufzug, der zunächst durch Einsatzkräfte gestoppt werden musste, um einen Aufzugsweg festzulegen. Der Aufzug begab sich nach anschließender Absprache auf direktem Weg vom Marktplatz zum Bahnhof der Stadt. Dort kam es zu einem weiteren Einsatz von einfacher körperlicher Gewalt gegen Personen, die sich dem Aufzug in dem Weg stellen wollten.

"Insgesamt ist unser Einsatzkonzept aufgegangen. Wir haben auch an diesem Wochenende auf Kommunikation und Deeskalation gesetzt. Der insgesamt friedliche Verlauf ist auch ein wichtiges und beruhigendes Signal an die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Einbeck", sagte die Pressesprecherin der Polizeiinspektion Northeim, Polizeioberkommissarin Simone Köhler.











22.08.2020 • 12:16 Uhr

Northeimer HC & Einbecker Brauhaus AG - Das passt!

Gestern wurde im Rahmen des Trainings der 3. Liga Mannschaft der neue Bierpartner des NHC offiziell vorgestellt. Die Northeimer Handballer und Ihre große Anhängerschaft dürfen sich in der kommenden Saison auf leckere Produkte der Einbecker Brauhaus AG freuen. Marketingleiter Ingo Schrader und Vorstandsmitglied Oliver Kirch zeigten sich sichtlich erfreut, dass es nun mit einer Partnerschaft geklappt hat. Die Einbecker Brauerei ist ein renomiertes regionales Unternehmen, welches den NHC auf seinem eingeschlagenen Weg langfristig begleiten möchte. Die Brauerei wird in der kommenden Saison einer von fünf Hauptsponsoren sein, was dem NHC in der anspruchsvollen Zeit sehr hilft. In den Verkauf in der Schuhwallhalle kommen das Einbecker Brauherren Pils, Einbecker Brauherren Alkoholfrei, Einbecker Dunkel, Einbecker Kellerbier, Einbecker Natur Radler, Einbecker Radler Alkoholfrei und natürlich auch die HopfenFrucht (ein Mix aus 55% Einbecker Alkoholfrei + 45% Direktsaft beckers bester). Die Einbecker wird beim NHC werblich in Halle, im Verkaufsbereich, in den Printmedien/SocialMedia und auf dem 3. Liga Trikot vertreten sein. Der NHC bedankt sich ganz herzlich bei Ingo Schrader und der Einbecker Brauhaus AG für Ihre tolle Unterstützung und freut sich auf die gelebte Partnerschaft.

red/ok/Foto: NHC.










22.08.2020 • 12:08 Uhr

Erneut Brände von Gartenlauben in Salzderhelden. Die vermutliche Brandstifterin konnte vor Ort festgenommen werden.

Am gestrigen Abend gg. 21.45h meldeten zeitgleich mehrere Anwohner zwei Feuer in einer Kleingartenkolonie in Salzderhelden. Die sofort entsandten Einsatzkräfte trafen auf zwei im Vollbrand stehende Gartenlauben. Die parallel alarmierte Feuerwehr aus Einbeck, Salzderhelden und Vogelbeck konnten mit Unterstützung des THW Einbeck die Brände mit insgesamt 120 Einsatzkräften löschen.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte eine für die Brandlegungen in Betracht kommende weibliche Person in Salzderhelden angetroffen und der Einbecker Polizeidienststelle zugeführt werden. Die 30-jährige steht im Verdacht, bereits vor ca. 7 Wochen mehrere Brände im hiesigen Zuständigkeitsbereich gelegt zu haben und saß dazu zwischenzeitlich in Untersuchungshaft. Der Haftbefehl wurde in der vergangenen Woche unter Auflagen außer Vollzug gesetzt, die Frau war also wieder auf freiem Fuß. Zu den aktuellen Brandlegungen legte sie im Rahmen einer Vernehmung heute Nacht ein Geständnis ab. Die Frau wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen zunächst in eine psychiatrische Fachklinik zwangseingewiesen.

Durch die beiden Brände kam es zu keinem Personenschaden, es entstanden Sachschäden in Höhe mehreren Tausend Euro. Gel/Fotos: Mennecke/Kreisfeuerwehr Nordheim














21.08.2020 • 22:17 Uhr

Salzderhelden: In Nähe der Brandstelle Saline fackelt gerade eine Gartenlaube ab- Feuerwehren sind unterwegs- Feuerschein weit sichtbar!

Es ist kaum zu glauben: Soeben wird aus Einbeck-Salzderhelden erneut ein Schadensfeuer gemeldet. In dem kritischen Bereich, wo vor einige Wochen erst die Saline und dann weitere Gebäude brannten, ist soeben eine brennende Gartenlaube als Alarmmeldung an die Freiwilligen Feuerwehren eingegangen. Erneut ist der Feuerschein des Brandortes weit sichtbar. Bestätigt sind laut Recherchen des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group, dass die Freiwilligen Feuerwehren aus Einbeck, Salzderhelden und Vogelbeck zum Einsatzort in Marsch gesetzt sind und schon mit den Löscharbeiten im Gange sind.red










21.08.2020 • 21:51 Uhr

Fahrplanwechsel im Gebiet des Verkehrsverbundes Süd-Niedersachsen (VSN) Änderungen zum Schuljahresbeginn

Mit dem Fahrplanwechsel zum 27. August 2020 kommt es auf diversen Buslinien zu Änderungen,

Im Bereich Göttingen – Adelebsen – Uslar - Linien 110, 115, 210 und 211:
wurden einige zeitliche Anpassungen vorgenommen, weiterhin wurden einzelne Fahrwege geändert. Schulisch bedingte Maßnahmen gibt es auf diesen Linien nicht.
Das Angebot der AST-Linie 9115 (Göttingen – Adelebsen) wird aufgrund der beendeten Finanzierung durch den Flecken Adelebsen auf die Spätabendstunden reduziert.

Im Bereich Göttingen – Dransfeld - Linien 120, 121
wurden bei der Linie 121 einzelne Fahrzeiten bzw. Fahrwege (Schulstandort Dransfeld) geändert. Die Fahrt um 12:26 Uhr von Hann. Münden nach Göttingen verkehrt nunmehr an Schul- und Ferientagen einheitlich.

Im Bereich Göttingen – Rosdorf – Friedland - Linien 130, 131, 134, 140, 141
wurden – aufgrund diverser schulischer Randbedingungen und daraus resultierender Beförderungsbedarfe (insbesondere Schulstandort Groß Schneen) – Fahrplanänderungen bzw. -Anpassungen auf diesen Linien vorgenommen.
Die Linie 130 wird innerhalb Göttingens weitgehend über das Badeparadies Eiswiese geführt, die Haltestellen Am Hasengraben und Wiesenstraße entfallen, ebenso die Haltestelle Rosdorfer Kreisel in Richtung Göttingen. In Fahrtrichtung Göttingen verkehren viele Fahrten zeitlich etwa fünf Minuten früher, an Samstagen sogar fünfzehn Minuten früher.

Im Bereich Göttingen - Reinhausen - Nesselröden – Duderstadt bzw. Duderstadt - Gerblingerode (Stadtverkehr) - Linien 155, 163
wurden Zeiten einzelner Fahrten am Nachmittag geändert.

Auf der Strecke Göttingen – Bovenden – Nörten-Hardenberg – Northeim, Linie 180
wurden Anpassungen im Minutenbereich vorgenommen.

Im Bereich rund um Uslar und Uslar -Holzminden - Linien 212, 213, 214, 510
wurden diverse Anpassungen von Fahrzeiten und Fahrwegen (insbesondere an Schultagen) vorgenommen.
Die Linie 510 von Uslar nach Holzminden wurde mit der bisherigen Linie 511 verschmolzen bzw. um die Fahrten dieser Linie ergänzt. Es ergeben sich mitunter Änderungen von wenigen Minuten.

Gesondert wird darauf hingewiesen, dass der Zug der Regionalbahn-Linie 81 am Bahnhof in Uslar montags bis freitags nunmehr um 13:22 Uhr in Richtung Volpriehausen und Hardegsen startet. Für Schüler*innen der weiterführenden Schulen in Uslar fährt ein Zubringer-Bus der Linie 213 (Uslar - Bollensen - Dinkelhausen - Vahle - Eschershausen – Uslar) an der Haltestelle Uslar Zur Schwarzen Erde, der einen Anschluss zum Zug herstellt. In Hardegsen gibt es am Bahnhof einen Abbringer der Linie 222 (Hardegsen – Fredelsloh – Moringen) für die Kernstadt.

Im Bereich Göttingen – Lenglern – Hardegsen – Moringen, Linien 220, 221, 222
wurden die Fahrpläne der Linien 220, 221 und 222 an geänderte Bedarfe angepasst (insbesondere an Schultagen), so an die neuen Unterrichtszeiten der Grundschule Hardegsen.

Im Bereich der Linien 234 (Einbeck - Edemissen - Iber – Drüber) und 235 (Einbeck - Drüber - Hollenstedt – Northeim)
wurden kleinere Änderungen des Fahrwegs vorgenommen. Aufgrund einer Baumaßnahme ergeben sich bei der Linie 234 Änderungen bei der Haltestelle Einbeck Neustädter Kirchplatz.

Linien 261 (Echte - Willershausen - Wiershausen (- Bad Gandersheim)), 262 (Northeim – Eboldshausen), 263 (Greene – Sebexen), 264 (Bad Gandersheim - Kalefeld – Echte), 265 (Echte – Northeim)
Fahrplanänderungen werden bei diesen Linien aufgrund zusätzlicher Bedarfe im Schulverkehr vorgenommen. Die Linie 261 bietet in der Hauptverkehrszeit Direktverbindungen zwischen Westerhof und Bad Gandersheim an.
Bei der Linie 262 entfallen wenig genutzte Fahrten am Nachmittag.
Die Linie 264 bedient in Fahrtrichtung Bad Gandersheim die neue Haltestelle Bad Gandersheim Flugplatzweg und verbessert so die Erschließung des Bad Gandersheimer Südens. An Schultagen wird eine zusätzliche Fahrt um 15.00 Uhr ab Echte angeboten, an Ferientagen zusätzliche Erschließungsfahrten für die Ortschaft Eboldshausen.
Bei der Linie 265 gibt es für einige Fahrten Verschiebungen im Minutenbereich, an Schultagen wird eine zusätzliche Fahrt um 14.35 Uhr ab Northeim angeboten.

Linien 275 (Einbeck - Greene - Kreiensen - Bad Gandersheim), 276 (Sievershausen - Greene - Erzhausen – Kreiensen)

Aufgrund schulischer Randbedingungen und daraus resultierender Beförderungsbedarfe werden diverse Fahrplanänderungen auf diesen Linien vorgenommen. Die Frühfahrt der Linie 275 verkehrt ab Bad Gandersheim fünf Minuten früher und bedient zusätzlich Negenborn. Für die Erreichbarkeit der Grundschule am Teichenweg und der IGS / Realschule wird eine neue Fahrt um 7.16 Uhr ab Kreiensen über Negenborn und Volksen angeboten. Ebenso verkehrt in der Mittagsspitze eine neue Fahrt um 13.05 Uhr ab der Grundschule am Teichenweg in Einbeck über Schulzentrum und Einbeck ZOB über Volksen und Negenborn nach Kreiensen. Im Gegenzug entfällt die Bedienung von Volksen und Negenborn bei der Fahrt, die an Schultagen gegen 13.30 Uhr in Einbeck beginnt.
Die Frühfahrt der Linie 276 aus Richtung Eboldshausen zu den Schulen Greene und Kreiensen wird um wenige Minuten vorverlegt, um so zusätzlich die Ortschaften Bruchhof und Beulshausen an die Grundschule Kreiensen anzubinden.

Linien 440 (Osterode - Clausthal-Zellerfeld), 457 (Herzberg - Düna – Osterode), 460 (Osterode - Gittelde - Bad Grund - Cl.-Zellerfeld), 462 (Osterode - Riefensbeek – Kamschlacken), 463 (Osterode - Förste - Eisdorf – Badenhausen), 464 (Osterode - Wulften – Bilshausen), 465 (Osterode - Förste - Dorste – Katlenburg)
Viele Fahrten der Linie 440 erhalten um fünf Minuten veränderte Zeitlagen, um die Verknüpfung mit der Linie 830 in Clausthal-Zellerfeld zu optimieren. Für den oberen Bereich von Freiheit ergeben sich teilweise geänderte Zeitlagen, Lerbach erhält zusätzliche Verbindungen.

Im Zuge der Linie 457 wird Düna von einem zusätzlichen, mittäglichen Fahrtenpaar erschlossen.
Einige Fahrplanlagen der Linien 460 und 463 ändern sich im Minutenbereich. Die Linie 464 bedient am Abend bei Bedarf zusätzlich Dreilinden.
Der Fahrplan der Linie 465 bietet verbesserte Verknüpfungen mit dem Regionalbahnverkehr am Bahnhof Katlenburg an. Die Linien 457, 460, 462, und 465 erschließen den Bereich Röddenberg über die neueingerichtete Haltestelle Klaus-Groth-Straße direkt an der Realschule, die Haltestelle Röddenberg wird weiterhin von der Linie 440 und einigen Fahrten der Linie 460 bedient.

Linien 470 (Bad Sachsa - Walkenried - Zorge - Hohegeiß – Braunlage), 471 (Bad Lauterberg - Barbis - Steina - Bad Sachsa), 472 (Bad Sachsa - Walkenried - Wieda – Braunlage)
Auf diesen Linien wurden diverse Fahrten an die neuen Unterrichtszeiten der Grundschule Bad Sachsa angepasst, in diesem Zusammenhang ergeben sich an Schultagen v.a. geänderte Fahrplanlagen im Nachmittagsbereich. Die Fahrplanlagen der Linie 472 ändern sich zudem im Minutenbereich, um eine verbesserte Verknüpfung mit der Linie 264 (Braunlage - Wernigerode) am ZOB in Braunlage zu erreichen.

Linie 520 (Holzminden - Polle - Bodenwerder – Hameln), 521 (Holzminden - Polle - Bad Pyrmont)
Diese Linien übernehmen neu die Bedienung der Grundschule Polle in der Schülerbeförderung. Dadurch ergeben sich bei der Linie 520 bei einzelnen Fahrten Änderungen des Fahrweges sowie zeitliche Anpassungen.

Die aktuellen Fahrpläne werden in der VSN-Fahrplan-App angezeigt und stehen zum Download auf www.vsninfo.de bereit. In den Bussen sowie im VSN-Servicecenter am ZOB in Göttingen sind ebenfalls aktuelle Fahrpläne in gedruckter Form erhältlich.

Zum Bild: Ein Blick auf den Fahrplan lohnt sich wieder.Beispielsweise an der Bushaltestelle Neustädter Kirchplatz in Einbeck.










21.08.2020 • 21:47 Uhr

Corona-Sonderprogramm: In Not geratene Jugend- und Familieneinrichtungen können jetzt Mittel beantragen

Ab heute - Freitag, 21. August, können Träger der Jugend- und Familienbildung und Familienerholung finanzielle Unterstützung vom Land beantragen, wenn sie aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen in eine wirtschaftliche Notlage geraten sind. Das Land stellt insgesamt 29,8 Millionen Euro zur Verfügung.

Hierzu sagt Sozial- und Gesundheitsministerin Carola Reimann:
„Die soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen findet in großen Teilen außerhalb von Schule statt. Die niedersächsischen Jugend- und Familieneinrichtungen leisten hierfür wertvolle und unverzichtbare Arbeit. Dieses Sofortprogramm ist wichtig, damit all diejenigen, die aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus in existenzielle Schwierigkeiten geraten sind, ihren Betrieb fortführen können. So sichern wir den künftigen Erhalt dieser wichtigen Angebote. Anspruchsberechtige Träger können die Unterstützung jetzt unbürokratisch direkt online beim Landessozialamt beantragen."

Wer Anspruch auf die Förderung hat, ist ebenso wie die Antragsunterlagen im Internet unter www.soziales.niedersachsen.de zu finden.
red/fis











21.08.2020 • 12:20 Uhr

Konsolidierung geht weiter - Corona-Rezession zu Ende

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Deka

Die Konsolidierung am Aktienmarkt schreitet voran. Nach dem spektakulären Einbruch infolge der weltweiten Corona-Shutdowns im März hatten die Aktienmärkte in den USA wie auch in Europa eine der schnellsten Erholungen ihrer Geschichte hingelegt. Die Aussicht auf eine wirtschaftliche Entspannung wie auch die hohe Liquiditätsbereitstellung durch die Notenbanken waren hier die treibenden Kräfte. Seit Mitte Juli herrscht nun – bis auf die weiter ansteigende amerikanische Technologiebörse Nasdaq – eine Konsolidierungsphase an den Weltbörsen, die sich auch in der vergangenen Woche fortsetzte. Unsicherheiten wie die US-Präsidentschaftswahlen oder die Entwicklung der Corona-Pandemie werden diese Konsolidierung auch in den kommenden Wochen anhalten lassen. Perspektivisch ist das Umfeld für Unternehmenswerte weiterhin gut: Die geld- und fiskalpolitischen Rahmenbedingungen bleiben erhalten und die US-Wahlen werden die Wirtschaftspolitik der USA am Ende auch nicht wirklich ändern.

Signale aus Konjunktur und Geldpolitik

Durch die Corona-Pandemie erlebte die deutsche Wirtschaft im ersten Halbjahr 2020 einen schweren Wirtschaftseinbruch. Die Corona-Rezession scheint gleichwohl ihr Ende erreicht zu haben. Im dritten Quartal ist davon auszugehen, dass Deutschland wieder auf den Wachstumspfad zurückfindet. Darauf dürfte auch das ifo Geschäftsklima im August hindeuten. Bislang sind es eher die Hoffnungen an die Zukunft, die das deutsche Wirtschaftsbarometer wieder aufgerichtet haben. Die gegenwärtige Lage halten die Unternehmenslenker immer noch für sehr unbefriedigend. Spannend wird es in der kommenden Woche auch rund um die US-Gelpolitik. Auf der jährlichen Fed-Konferenz in Jackson Hole erwarten die Marktteilnehmer Aufschlüsse über die Ausrichtung der mächtigsten Notenbank der Welt in den zwanziger Jahren.











21.08.2020 • 12:13 Uhr

Diese gute Nachricht ist geldwert! Schülerbeförderung im Landkreis Northeim - Fahrkosten für Elterntaxis werden zunächst weiterhin erstattet

Am Mittwoch, 26. August enden die Sommerferien in Niedersachsen. Eltern, die ihre Kinder selber zur Schule fahren, können bis zum Beginn der Herbstferien am 10. Oktober eine Erstattung ihrer Fahrkosten erhalten. Das gilt für alle Eltern von Kindern, die bereits jetzt den Anspruch auf eine Sammelschülerzeitkarte haben. Nach der aktuell geltenden Schülerbeförderungssatzung gibt es pro Schultag 0,20 Euro je Kilometer für eine Hin- und eine Rückfahrt.

Der Landkreis Northeim wird damit die seit Ausbruch der Corona-Pandemie geltende Regelung zunächst fortsetzen, um die Situation in den öffentlichen Verkehrsmitteln zu entspannen.

Der Vordruck für die Antragstellung wird in der nächsten Woche über die Internetseite des Landkreises Northeim abrufbar sein.

Zur Vermeidung von Verkehrsproblemen werden die Eltern aufgerufen, nur kurz für das Aussteigen zu stoppen und auf langwierige Abschiedsrituale zu verzichten.

Ansprechpartner (Kontakt für Eltern) in der Kreisverwaltung sind Kathrin Ben Saad (05551 708364) oder Michael Klindt (05551 708362). Nach Möglichkeit sollte die Kontaktaufnahme aber über die E-Mail-Adresse schuelerbefoerderung@landkreis-northeim.de erfolgen. lpd











21.08.2020 • 12:10 Uhr

Razzia in Chinesen-Wohnungen - auch in Göttingen

Am gestrigen Donnerstag durchsuchte die Bundespolizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin in sechs Städten sechs Objekte gegen eine Gruppe von Betrügern. Den sechs chinesischen Tatverdächtigen (zwei Männer und vier Frauen im Alter von 25 bis 35 Jahren) wird gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen. Mittels widerrechtlich erlangter Kreditkartendaten sollen sie über das Onlinesystem der Deutschen Bahn AG knapp 25.000 Ticketbuchungen vorgenommen haben. Die betrügerisch erlangten Onlinetickets wurden über Online-Anzeigen-Portale und Messenger Dienste zu einem verminderten Verkaufspreis vertrieben. Neben DB Tickets sollen auch Zeitkarten und Abonnements verschiedener Verkehrsverbunde angeboten worden sein. Nach derzeitigen Ermittlungsstand ist der Deutschen Bahn AG hierdurch ein Schaden in Höhe von ca. 1.300.000 Euro entstanden.

Die Durchsuchungen erfolgten in Mettmann (Nordrhein-Westfalen), Stuttgart, Karlsruhe, Frankfurt am Main, Göttingen und in Berlin-Mitte. Die Beamten stellten umfangreiche Beweismittel, darunter verschiedene Unterlagen, Mobiltelefone, Computer und Datenträger sicher. In Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Berlin konnten bei fünf Beschuldigten zudem Vermögensarreste in Form von Kontopfändungen und Bargeldbeträgen in Höhe von über 21.000 Euro umgesetzt werden. Die sichergestellten Beweismittel werden unterdessen in den andauernden Ermittlungen ausgewertet. An den Durchsuchungsmaßnahmen waren rund 85 Einsatzkräfte der Bundespolizei beteiligt.ots










21.08.2020 • 12:05 Uhr

Corona-Virus- Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Acht Coronas-Erkrankte- Neu-Virus eingeschleppt aus Bosnien, Kroatien, Ukraine und von Malta!

Aktuell sind 168 bestätigte Infektionen im Landkreis Northeim bekannt. Seit Montag sind damit fünf neue bestätigter Corona-Fälle bekannt geworden.
154 Personen - eine mehr als am Montag - gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Die Anzahl der Verstorbenen beträgt weiterhin sechs Personen. Damit gibt es derzeit acht bekannte, akut infizierte Personen im Landkreis Northeim.

Bei den Neufällen handelt es sich um vier männliche Personen - jüngeren und mittleren Alters - sowie eine weibliche Person mittleren Alters. Bei allen handelt es sich um Reiserückkehrer (Bosnien, Kosovo, Ukraine und Malta), die sich nun in häuslicher Quarantäne befinden. Während zwei bisher keine Symptome aufweisen, klagen die anderen Personen über Husten, Schnupfen und grippeähnliche Symptome.lpd










21.08.2020 • 10:59 Uhr

Zum 26. Mal politische Versammlungen in Einbeck: Polizei macht soeben dazu knallharte Ansage: Wir sind mit starken Kräften im Einsatz!

Am morgigen Samstag kann es aufgrund von zwei angemeldeten Versammlungen politischer Aktivisten aus dem linken und rechten Lager im Bereich des Einbecker Marktplatzes zu Einschränkungen kommen.
Die Polizeiinspektion Northeim hat sich unter der Leitung von Polizeioberrat Niklas Fuchs auf die Versammlungslagen vorbereitet, heißt es in einer soeben veröffentlichten offiziellen Mitteilung. Und weiter wird ausgeführt: Die Polizeiinspektion Northeim wird in der Einsatzbewältigung durch Kräfte der Bereitschaftspolizei aus Braunschweig, Göttingen, der Technischen Einsatzeinheit der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen sowie durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterer Dienststellen der Polizeidirektion Göttingen unterstützt. Der Leiter der Polizeiinspektion Northeim, Polizeidirektor Michael Weiner, ist ebenfalls in der Speicherstadt vor Ort.
Damit findet an diesem Wochenende allein in diesem Jahr die sechsundzwanzigste Versammlungslage mit einem erhöhten Kräfteansatz der Polizei in Einbeck statt. Hinzu kommt eine Vielzahl von Veranstaltungen wie Info-Tischen unterschiedlicher Parteien bzw. Organisationen.
Die Beschränkungen nach dem Infektionsschutzgesetz, wie ein ausreichender Abstand sowie das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen, sind durch die Versammlungsteilnehmenden zwingend zu beachten. Hinzu kommt die Beachtung der Beschränkungen der Stadt Einbeck auf Grundlage des Niedersächsischen Versammlungsgesetzes.
Die Polizei Northeim begleitet an diesem Wochenende unabhängig der Versammlungslagen in Northeim weitere politische Veranstaltungen bzw. das Fußball-Freundschaftsspiel am Samstag zwischen dem FC Eintracht Northeim und Göttingen 05.
red/köh/Foto: Fis WMG










21.08.2020 • 10:41 Uhr

Starke Leistung: Perfekte Präzisionsarbeit bei der Installierung des neuen Harzländer-"Vakuum Kutters "

Beim spektakulären Einbau des neuen zwölf Tonnen schweren "Vakuum Kutters" beim Fleischwarenunternehmen "Harzländer" in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim bewies heimisches Handwerk seine ganze Leistungsstärke. Für die Logistik und technische Planung des Projektes zeichnete Dipl.Ing.Gunter Weidanz von den Gerlach Werken verantwortlich. Axel Jungesblut besorgte die gesamte Anschlusselektrik des technisch anspruchsvollen Aggregates. Die Spezialisten der Kranfirma Piezonke aus Seesen-Bilderlahe nahmen den schweren Kutter an den Haken und zirkelten ihn vom Laster ohne jegliche Berührungen durch das aufgeschnittene Hallendach auf den Betonboden in die Produktionsräume.

Damit dieser Arbeitsvorgang reibungslos klappte hatten die Experten des Dachdeckerbetriebes Wölm aus Lamspringe in einem Rekordtempo das Loch ins Dach geschnitten. Nach dem Versenken des Kutters in der Betriebsräumlichkeit waren sie genauso schnell bei der Arbeit, das Dach wieder fachgerecht zu verschließen. Begünstig wurde alles durch das fantastische Sommerwetter.

"Es hat alles einwandfrei geklappt. Alle am Projekt neuer Kutter beteiligten Leute haben vortreffliche Arbeit geleistet", fand Harzländer-Geschäftsführer Jochen Neidhardt anerkennende Wort für die Arbeit der heimischen Betriebe. Er selbst war während der gesamten Projektabwicklung vor Ort - gemeinsam mit seinem Sohn und dem Harzländer-Team.
red/Foto/Video: Fis WMG










21.08.2020 • 10:13 Uhr

Verurteilung wegen Mitgliedschaft in der ausländischen terroristischen Vereinigung „Islamischer Staat" - auf Bewährung!

Der 5. Strafsenat des Oberlandesgerichts in Celle hat mit Urteil vom 20. August 2020 die Angeklagte Lorin I. unter anderem wegen Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung, nämlich dem sog. „Islamischen Staat", und wegen Besitzes von Kriegswaffen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Das bedeutet: Kein Gefängnisaufenthalt.

Nach den Feststellungen des Senats hat sich die Angeklagte im Dezember 2014 dem „IS" angeschlossen und reiste mit ihrem Ehemann nach Syrien aus. Dort lebte sie mit ihrem Ehemann in einer vom „IS" zur Verfügung gestellten Wohnung und wurde vom „IS" alimentiert. Die geständige Angeklagte hat eingeräumt, ihren Ehemann bei seinen Aktivitäten für den „IS" unterstützt und unter anderem versucht zu haben, dessen minderjährige Schwester zur Reise nach Syrien zu bewegen. Sie ließ sich unter anderem in der Öffentlichkeit mit einem „Kalaschnikow"-Sturmgewehr fotografieren. Anhaltspunkte für eine strukturelle Einbindung der Angeklagten in die Organisation der Ausreise mehrerer Frauen von Deutschland nach Syrien und deren Vermittlung als Ehefrauen an „IS"-Kämpfer haben sich nicht erhärten lassen, weswegen das Strafverfahren mit Zustimmung der Anklagebehörde auf das übrige Tatgeschehen beschränkt wurde.

Bei der Strafzumessung und der Entscheidung über die Aussetzung der Strafe zur Bewährung hat der Senat insbesondere berücksichtigt, dass sich die Angeklagte umfassend geständig eingelassen hat, dass sie bislang unbestraft ist und sich inzwischen glaubhaft vom „IS" losgesagt hat. Die Angeklagte wurde aus der Untersuchungshaft entlassen. red/fis











21.08.2020 • 10:09 Uhr

Endlich wieder Fußball: Vorverkauf für Oberliga-Spiel FC Eintracht gegen SVG Göttingen startet - Nur 500 Zuschauer erlaubt

Der FC Eintracht Northeim startet ab Samstag, 22. August, den Vorverkauf für den Oberligastart gegen die SVG Göttingen am 06.September, 14 Uhr im Eintracht-Stadion. Das Interesse an dem Spiel ist groß und coronabedingt werden maximal 500 Zuschauer zugelassen sein, sodass die Eintracht ausschließlich einen Vorverkauf anbieten wird.
Die Verkaufsphase startet beim Heimspiel gegen den 1.SC Göttingen 05 am morgigen 22. August 2020. Die SVG erhält 50 Karten als Gästekontigent und bietet einen eigenen Vertrieb an. red










21.08.2020 • 10:01 Uhr

So geht Bürgermeister-Wahlkampf: Michalek in Olxheim, Heitmüller im Einbecker Schwimmbad

In Einbeck ist trotz Sommerferien und Corona-Krise der Bürgermeister-Wahlkampf unaufgeregt angelaufen. Beide Kandidaten gehen auf Tuchfühlung zu Menschen und Themen.

Die Amtsinhaberin Dr. Sabine Michalek tourt über Land - auch mit dem umweltfreundlichen Fahrrad. In Olxheim-Garlebsen-Ippensen entstand ein Videoclip zum Thema neue Brücke. Michalek hält sie sozial und wirtschaftlich für dringend notwendig. Die Brücke verbindet die die Menschen und die Orte. Die Brücke wird bald gebaut. Der Landkreis Northeim hat das Geld für den Bau in den Doppelhaushalt 2020/2021 eingestellt.

Dirk Heitmüller inspiziert heimische Betriebe. Ganz zuerst in seinem Heimatdorf Salzderhelden. Dort ist er Ortsbürgermeister. Dort ist er mit allem gut vertraut. Eine weitere wichtige Visite führte ihn ins städtische Hallenbad. Trotz Corona haben es dort die Verantwortlichen hinbekommen, den Menschen den Badespaß zu ermöglichen. Heitmüller hat den Einsatz der Macher gelobt. Und er hat erfahren, was für das Bad in Zukunft noch getan werden muss. Als Bürgermeister will er das anpacken. red/ Fotos: Fis WMG












21.08.2020 • 09:31 Uhr

Öffentliche unterstützt weiterhin das Haus der Wissenschaft Braunschweig

Digitale Formate vernetzen die Region auch während der Corona-Krise mit der Wissenschaft

Die Öffentliche Versicherung Braunschweig engagiert sich auch weiterhin für das Haus der Wissenschaft: Der regionale Versicherer verlängerte bereits im Frühjahr dieses Jahres die Verträge und wird bis Ende 2021 für weitere zwei Jahre Hauptsponsor des nicht-profitorientierten Unternehmens bleiben – eine Partnerschaft, die sich im Rahmen der Coronakrise nun besonders bewährt.

Das Haus der Wissenschaft wurde Ende 2007 mit dem Auftrag gegründet, den Austausch zwischen Wissenschaft und Bevölkerung auch nach der Wahl der Löwenstadt als „Stadt der Wissenschaft“ aufrechtzuerhalten. Seitdem hat das Haus der Wissenschaft erfolgreich zahlreiche Formate etablieren können, die diesen Gedanken weitertragen und den Dialog zwischen der vielfältigen Forschung vor Ort und der Region suchen. Darunter befinden sich neben den beliebten Science Slams unter anderem auch die „KiWi-Forschertage für Kinder“, der „Digital Dienstag“ oder Nachhaltigkeits-Talks.

Zur Verringerung des Infektionsrisikos gibt es im Moment keine Veranstaltungen vor Ort im Haus der Wissenschaft. Alternativ setzt das Haus jedoch verstärkt auf Online-Formate wie Livestreams und möchte mit digitalen Veranstaltungen sein Publikum weiterhin vernetzen. Dabei werden Themen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung oder auch Fragen danach, wie die Kreativszene, der Handel oder Lehrkräfte mit der Coronakrise umgehen, besprochen. Viele dieser Gesprächs- und Diskussionsrunden können auf dem YouTube-Kanal des Haus der Wissenschaft angeschaut werden: www.youtube.com/hausderwissenschaft.

Seit der Gründung 2007 unterstützt die Öffentliche das Haus der Wissenschaft als Hauptsponsor. Auch der Umbau der Räumlichkeiten in den Jahren 2008 und 2009 wurde so ermöglicht. Die regionale Versicherung war auch selbst schon Gastgeber der beliebten Science Slams, bei denen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler mit unterhaltsamen Vorträgen um
das „Goldene Gehirn“ kämpfen.

Thorsten Witt, Geschäftsführer des Haus der Wissenschaft, freut sich über das verlängerte Sponsoring: „Mit ihrem regionalen Fokus und Engagement ist die Öffentliche für uns genau der richtige Partner. Wir sind dankbar für die jahrelange Unterstützung unserer Aktivitäten und freuen uns sehr über die Verlängerung unserer vertrauensvollen Zusammenarbeit.“

„Bei allem, was momentan auf der Welt passiert, kann man spüren, wie wichtig ein konstruktiver Austausch zwischen Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftlern, Fachleuten und Laien ist. Wir sind froh darüber, dass mit dem Haus der Wissenschaft so ein Dialog mitten in Braunschweig ermöglicht wird. Dass das Haus der Wissenschaft auf die Coronakrise so schnell mit digitalen Formaten reagiert hat, ist momentan für uns alle sehr wertvoll, um den Austausch lebendig zu halten. Als Unternehmen mit besonderer Verantwortung für die Region ist uns die Unterstützung dieser Arbeit daher ganz besonders wichtig“, so Gabriela Schimmel, Abteilungsleiterin Unternehmenskommunikation der Öffentlichen.


Zum Bild:
Die Öffentliche und das Haus der Wissenschaft verlängern ihre Partnerschaft: Gabriela Schimmel und Thorsten Witt bei der Vertragsunterzeichnung im März.











21.08.2020 • 09:26 Uhr

Grünes-Programm: Niedersachsen achhaltig krisenfest, zukunftsfähig und solidarischer machen

Die Corona-Krise stellt uns vor wirtschaftliche und soziale Herausforderungen von historischer Dimension. Zu ihrer Bewältigung sind weltweit, im Bund und auch in Niedersachsen neben massiven Soforthilfen ebenso langfristig wirkende Maßnahmen erforderlich. Deshalb müssen auch in Niedersachsen öffentliche Finanzmittel in beispiellosem Umfang bereitgestellt. Jetzt werden in Europa, im Bund, in den Ländern und Kommunen die Weichen für die Zukunft auch Niedersachsens weit über die laufende und die nächste Wahlperiode hinaus gestellt.

Wir GRÜNEN wollen Niedersachsen jetzt nachhaltig krisenfest machen und damit zukunftsfähig aufstellen. Für uns gilt: Wenn wir jetzt Milliarden investieren, müssen alle Maßnahmen eine doppelte Rendite haben. Wir dürfen nicht nur kurzfristige Effekte für die Wirtschaft vor Augen haben, sondern müssen jetzt Antworten auf die Herausforderungen der Klimakrise und der drohenden sozialen Spaltung geben. Denn auch in der Corona-Pandemie bleibt das Ziel einer schnellen Klimaneutralität existentiell. Ebenso ist die Corona-Krise eine soziale Krise und hat die soziale Ungleichheit noch verstärkt – auch, weil Sofortmaßnahmen in Bund und Land eine soziale Schlagseite haben. Die Corona-Krise hat uns die zentrale Rolle der Kommunen für unser Gemeinwohl drastisch vor Augen geführt. Nur mit handlungsfähigen Kommunen wird Niedersachsen krisenfest und zukunftsfähig.

GRÜNE LEITLINIEN FÜR FÖRDERMITTEL UND INVESTITIONSPROGRAMME
Der Erfolg der Milliardenausgaben für Niedersachsen hängt von der Ausgestaltung und den Vorgaben durch die Landespolitik ab. Wir GRÜNEN legen für alle staatlichen Konjunktur- und Investitionsförderungen zwingend Leitlinien und Förderkriterien zugrunde.

Klimavorbehalt: Alle Maßnahmen müssen mit den Klimazielen von Paris und dem Landesziel der Klimaneutralität bis 2040 vereinbar sein. Förderung von Forschungen, Schaffung von Arbeitsplätzen mit positiven Auswirkungen auf den Klimaschutz.
Sozialer Vorbehalt: Alle Maßnahmen müssen mit den Sozial- und Arbeitsstandards der UN-Nachhaltigkeitskriterien vereinbar sein. Es gelten für alle Beschäftigten dieselben Standards, ebenso für alle Menschen bei Pflege, Gesundheit und Infektionsschutz.
Stärkung der regionalen Wirtschaft und Wertschöpfungsketten
Stärkung von Gründungen und Startups mit ökologischer, sozialer und hoher Orientierung am Gemeinwohl
Stärkung der sozialen Teilhabe durch Sicherung und Ausbau der sozialen Infrastruktur.
Staatliche Soforthilfen und Mittel unter Rettungsschirmen für Unternehmen sind an klare Bedingungen geknüpft: u.a. gelten Sozial- und Tarifstandards; kein Missbrauch von Werkverträgen; kein Ausnutzen von Steueroasen; Verzicht auf Dividendenausschüttung und Management-Boni.

JETZT FÜR MORGEN: EIN SOZIAL-ÖKOLOGISCHES KONJUNKTURPROGRAMM FÜR NIEDERSACHSEN
Die GRÜNEN legen ein sozial-ökologisches Konjunkturpaket für Niedersachsen vor. Neben dem Land sind die Kommunen ein relevanter Motor für die Konjunktur. Dem muss das Land mit einem Rettungsschirm aus Soforthilfe und Investitionsfonds für die Zukunft Rechnung tragen.

ERFOLGREICH AUS DER KRISE NUR MIT STARKEN KOMMUNEN – KOMMUNALER SCHUTZSCHIRM UND ZUKUNFTS-INVESTITIONSFONDS
Kommunen bei der Energiewende und Klimafolgenanpassung unterstützen; den Erhalt der sozialen Infrastruktur und Fürsorge in den Kommunen sichern; Förderung von Investitionen in Krankenhäuser, Schulen und Kitas, Quartierssanierung, nachhaltige Mobilität, Erneuerbare-Wärme-Konzepte und die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude. Hierfür soll das Land ein 3-Mrd.-Investitionsprogramm im Rahmen eines Kommunalen Rettungsschirm bereitstellen. Über den Ausgleich von Gewerbesteuerausfällen in 2020 hinaus müssen die kommunalen Finanzen mittelfristig besser aufgestellt und die Abhängigkeit von der Gewerbesteuer überwunden werden.
red










20.08.2020 • 19:21 Uhr

Bad Gandersheimer Jugendfeuerwehr in der Offensive: Fast 70 junge Leute beim Open Air Kino im Freibadgelände

Immer wieder mit neuen Ideen und Aktionen auf sich aufmerksam machen. Werben und bestes Beispiel geben fürs Mitmachen in der Freiwilligen Jugendfeuerwehr und der Freiwilligen Kinderfeuerwehr in Bad Gandersheim. Heute Abend ist das passiert. Die Jugendfeuerwehr Bad Gandersheim mit Larissa Nobel, Falk Heinrich und allen Aktiven im Team nutzen zur Stunde die fantastische Kino-Gandeon-Bühne im Gandersheimer Freibad für ihre guten Zwecke.

Für eine spannende wie spaßige Filmvorführung. Aber auch dafür, um sich und die Jugendfeuerwehr in ihrem Facettenreichtum zu präsentieren. Das Ziel: neue Freunde und Freundinnen für die Jugendfeuerwehr zu gewinnen. Mitgliederwerbung steht ganz oben auf der Agenda der Nachwuchverantwortlichen.

Und wer die jungen Zuschauer und Zuschauerinnen heute Abend auf ihren weißen Stühlen und Liegen genauer beobachtete, der konnte erleben und spüren, dass Falk Heinrich und Larissa Nobel durchaus bei den Kids gut ankamen. Ihre Vorstellungen waren kurz und knackig. Dann der spaßige Film. Natürlich das Thema "Feuerwehr": heute Abend - das ganz großes Kino im Gandersheimer Freibad.red/Fotos: Fis WMG

















20.08.2020 • 18:27 Uhr

Das doppelte Spiel des NABU: 45.000 Unterschriften für Volksbegehren Artenschutz und es geht doch weiter

Ungeachtet einer möglichen Einigung zwischen dem Naturschutzbund (NABU) und Niedersachsens Landesregierung über Wege zu mehr Artenschutz und den Verzicht auf das von Umweltschützern angestrengte Volksbegehren wird die Initiative weiter vorangetrieben. "In den vergangenen knapp acht Wochen seit Beginn des Unterschriftensammelns haben bereits rund doppelt so viele Menschen das Volksbegehren unterschrieben, wie es in der ersten Runde erforderlich ist", sagte am Mittwoch Klaus Ahrens, einer der Initiatoren.

Es irritiert, dass NABU-Repäsentatnten gegenüber der Niedersächsischen Landesregierung versprochen hatten, das Volksbegehren zu stoppen. Jetzt wurde die Doppelstrategie des NAU und der Initiatoren des Volksbegehrens deutlich.

Nach seinen Angaben hat die Landeswahlleiterin zum 1. August 45.412 gültige Unterschriften gemeldet. 25.000 Unterschriften brauche es, um den Antrag auf Feststellung der Zulässigkeit des Volksbegehrens zu stellen, sagte Ahrens. Das Landesgesetz gebe hierfür Zeit bis zum 13. November: "Diese Zeit nehmen wir uns, schließlich haben wir gerade erst angefangen und sind durch Corona beim Sammeln eingeschränkt."

Das von mehr als 200 Organisationen unterstützte Volksbegehren soll in ein Gesetz für mehr Artenschutz münden. Nach Angaben der Initiatoren sind auch in Niedersachsen die Hälfte von rund 11.000 Tier- und Pflanzenarten bedroht. 62 Prozent der Wildbienenarten seien gefährdet, Millionen Brutvögel bereits verschwunden. Damit es zu einer Abstimmung im niedersächsischen Landtag über das Gesetz kommt, braucht es insgesamt rund 610.000 Unterschriften für das Volksbegehren. Die bislang gesammelten Unterschriften zählen dabei mit. Lehnt der Landtag das Gesetz ab, folgt ein Volksentscheid.

Die Landesregierung in Hannover hat das Volksbegehren mehrfach scharf kritisiert. Sie traf stattdessen mit Landwirten und mehreren Umweltverbänden ein Abkommen. Die als "Niedersächsischer Weg" bezeichnete Vereinbarung sieht unter anderem vor, den Anteil des Öko-Landbaus bis 2025 auf zehn Prozent und bis 2030 auf 15 Prozent zu erhöhen. Ferner umfasst das nach Angaben des Landesumweltministeriums bundesweit einmalige Abkommen Verbesserungen im Naturschutz-, Wasser- und Waldgesetz des Landes sowie zusätzliche jährliche Finanzmittel ab 2021 im hohen zweistelligen Millionenbereich für Maßnahmen im Artenschutz.

Zuletzt hatte sich in dem Streit eine Entspannung angezeichnet. Vertreter des NABU hatten in Aussicht gestellt, das Volksbegehren unter bestimmten Voraussetzungen abzusagen. Zentrale Bedingung dafür sei, dass fertige Gesetze zum "Niedersächsischen Weg" vorliegen und vom Landtag beschlossen sein müssten. Diese Gesetze müssten inhaltliche Positionen des NABU berücksichtigen. NABU-Landeschef Holger Buschmann hatte gegenüber dem epd erklärt: "An den Gesetzen wird zwar intensiv gearbeitet, aber noch steht da nichts." Aus der Landesregierung hieß es, die Gesetzesentwürfe sollten noch bis Ende August vorliegen. red/epd










20.08.2020 • 18:21 Uhr

Geplante Hartz-IV-Erhöhung als Skandal bezeichnet - CDU/SPD-Bundesregierung schwer unter Beschuss - Mehr Geld für Hartz-IV Empfänger gefordert

Der Beschluss des CDU/SPD-Bundeskabinetts zur umstrittenen Erhöhung der Hartz-IV-Regelsätze ist bei der Diakonie in Niedersachsen und der Landesarmutskonferenz (LAK) Niedersachsen auf scharfe Kritik gestoßen. "Die Hartz-IV-Regelsätze werden auch zukünftig nicht existenzsichernd sein", sagte Diakonie-Vorstandssprecher Hans-Joachim Lenke am Mittwoch in Hannover. LAK-Geschäftsführer Klaus-Dieter Gleitze erklärte, die Anhebung sei völlig unzureichend. Die willkürliche und viel zu niedrige Festsetzung der Regelsätze schreibe Armut fest und erschwere den Betroffenen nachhaltig die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Nach dem Kabinettsbeschluss vom Mittwoch sollen allein stehende erwachsene Hartz-IV-Empfänger ab dem Januar mindestens 439 statt wie bislang 432 Euro im Monat bekommen. Bei Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren soll der Satz um mindestens 39 Euro auf mindestens 367 Euro im Monat steigen. Bei Kindern zwischen sechs und 17 Jahren ist zunächst keine Steigerung geplant. Das Gesetz muss noch den Bundestag und den Bundesrat passieren.

"Die Situation hat sich für Hartz-IV-Bezieher unter Corona-Bedingungen verschärft", sagte Gleitze. Frische Lebensmittel seien teurer, Masken und eventuelle Tests müssten die Betroffenen selbst bezahlen, das sei vom Gesetzgeber zu berücksichtigen. Für Hartz-IV-Empfänger sei alleine die Ernährungssituation mit gerade einmal 5,02 Euro pro Tag prekär. Die geplante Erhöhung um sieben Euro sei ein "Skandal".

"Die Regelsätze müssen sofort um 100 Euro erhöht werden", verlangte Gleitze. Zudem fordere die LAK ein einmaliges "Corona-Geld" für Arme in Höhe von 1.000 Euro zur Deckung der Pandemie-bedingten Sonderausausgaben. Für Arme müssten auch die Kosten für teure Elektrogeräte wie Waschmaschine und Kühlschrank übernommen werden, ebenso die Kosten für Corona-Tests und Masken.

Diakonie-Vorstand Lenke betonte, die Aspekte des Homeschoolings würden bei der Leistungsbemessung "in keiner Weise berücksichtigt." Die Corona-Pandemie habe deutlich gezeigt, dass Kinder aus armen Bevölkerungsgruppen allein aufgrund der fehlenden digitalen Ausstattung im Homeschooling noch weiter abgehängt würden.

Darüber hinaus würden willkürlich die verschiedensten Ausgaben, wie zum Beispiel eine Haftpflichtversicherung, ein Weihnachtsbaum, Schnittblumen, Haustierfutter und Speiseeis herausgestrichen, fügte Lenke hinzu. Nach Berechnungen der Diakonie betragen diese Streichungen am Regelsatz bei Erwachsenen 160 Euro, bei Kindern bis fünf Jahre 44 Euro, bei Kindern von 6 bis 13 Jahren 82 Euro und bei Jugendlichen 97 Euro.

Die Diakonie fordert, die Berechnungsgrundlage so nachzubessern, "dass die Grundsicherung wirklich existenzsichernd ist und besonders für Kinder die Bedarfe für Bildung und Teilhabe realistisch berücksichtig". epd










20.08.2020 • 18:08 Uhr

Erneut mutmaßlich politisch linksmotivierte Farbschmierereien im Göttinger Ostviertel - Zwölf Taten in der Calsowstraße in der Nacht zu Mittwoch

Wenige Tage nach einer Serie von mutmaßlich politisch linksmotivierten Farbschmierereien im Göttinger Hainholzweg haben Unbekannte in der Nacht zum Mittwoch (19.08.20) in der benachbarten Calsowstraße erneut Graffitis mit teilweise identischem Inhalt gesprüht. Ziele der Täter waren u. a. Wände, Bushaltestellen, Zäune und Mauern. Zwölf Tatorte wurden bislang registriert.

Aufgrund der Machart und des verwendeten lilafarbenen Sprühlackes geht das Staatschutzkommissariat davon aus, dass die Serien auf das Konto derselben Täter gehen. Die Höhe des verursachten Sachschadens ist offen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 entgegen. jk/Foto: Polizei










20.08.2020 • 18:04 Uhr

Unfall mit Trecker - Getreide blockiert die Fahrbahn

Auf der Landesstraße 500 in der Ortschaft Neuenkirchen im Landkreis Goslar kippte in den frühen Morgenstunden des Donnerstags ein Trecker um, der zwei mit Getreide beladene Anhänger gezogen hatte.

Gegen 7 Uhr bremste der Fahrer sein Gefährt vor dem beginnenden Gefälle ab, um sicher durch die dortigen Serpentinen fahren zu können. Die zwei beladenen Anhänger drückten den Trecker jedoch zur Seite und hebelten diesen um. Hierbei löste sich die Entriegelung eines Anhängers und das geladene Getreide ergoss sich auf die Fahrbahn.

Der Fahrer bleib unverletzt, die Höhe des Schadens an dem neuen Trecker beziffert die Polizei auf rund 30.000 EUR.

Für die Bergung des Gespanns und zur Reinigung der Fahrbahn, musste die Ortsdurchfahrt Neuenkirchen für etwa zweieinhalb Stunden gesperrt werden. ots/Foto: Polizei










20.08.2020 • 17:25 Uhr

Heimische Unternehmen: Neuer Kutter für Bad Gandersheimer Harzländer-Fleischwarenfabrik spektakulär installiert

In einer spektakulären Aktion ist heute der Maschinenpark im Fleischwarenunternehmen Harzländer in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim (Niedersachsen) optimiert und damit die Produktion von Fleischerzeugnissen zukunftssicherer gemacht worden. Dazu musste das Dach des Produktionsbetriebes am Kriegerweg aufgeschnitten werden. Mit einem Kran wurde anschließend ein 12-Tonnen schwerer Vakuum Kutter "VCM 120" in die Halle gehievt und anschließend an seinen Produktionsstandort manövriert. Alles war generalstabsmäßig vorbereitet. Die Mission neuer Kutter wurde reibungslos und in der vorgegeben Frist abgewickelt. Bereits in der nächsten Woche soll nach Angaben von Harzländer Geschäftsführer Jochen Neidhardt die neue Vakuum Kuttertechnik in Betrieb gehen. Für die Installierung des Kutters arbeiteten ausschließlich lokale und regionale Betriebe. Das Investionsvolumen beträgt mehrere Hunderttausend Euro. red

Die Fotos dokumentieren den 12 Tonnen schweren Kutter am Kran. Mit ihm wurde die Maschine durch das aufgeschnittene Dach der Fleischwarenfabrik Harzländer gehievt. Anschließend wurde sie an ihren endgültigen Standort manövriert. Fotos: Fis WMG


















20.08.2020 • 13:15 Uhr

Joachim Schaff lässt Schwirrholz wirbeln und plötzlich macht es einen Ton

Seit Urzeiten wird Holz von den Menschen bearbeitet. Für die unterschiedlichsten Zwecke. So beispielsweise ein Schwirrholz. Bei der Bad Gandersheimer Ferienpass-Aktion "Wildnispädagogik" mit dem Wildnispädagogen Joachim Schaff in Heckenbeck hat er den Kurskindern sein geschnitztes "Schwirrholz" vorgeführt. An einer Schnur befestigt und dann im Kreis gedreht und immer schneller gedreht erzeugt es einen sagenhaften Ton. Schaff hat das praktisch unter einer stattlichen Eiche vorgeführt. Eine beeindruckende Szene bei einem sinnstiftenden Angebot des Ferienpasses vom Gandersheimer Stadtjugendring. Die Kinder lauschten dem Klang des Schwirrholzes und waren ebenso fasziniert wie der Autor dieses Reports.

red/Foto/Video: Fis WMG

Hintergrund:
Schwirrholz, (englisch Bullroarer), ist eines der ältesten Musik- bzw. Tonübertragungsinstrumente. Es gehört zu den Wirbelaerophonen. Seine Wurzeln hat das Schwirrgerät in der Altsteinzeit, wie Funde aus Elfenbein, Geweih und Knochen zeigen. Ungeklärt ist die damalige Verwendung: Musikinstrument, Kommunikationsmittel oder rituelles Instrument, wie bei den Aborigines.

Das Schwirrgerät ist ein flaches, meist ovales Stück Holz oder Knochen o. ä. von 15 bis 50 cm Länge mit abgerundeten Kanten, das an einer 1 bis 2,5 Meter langen Schnur im Kreis geschwungen wird. Dabei wird das Holz um sich selbst in Drehung versetzt und die Schnur verdrillt. So entstehen Wirbel und die Druckvariation der Wirbel erzeugt einen tiefen, auf- und abschwellenden Ton, der bei Steigerung der Geschwindigkeit in ein Brummen oder Sirren übergeht. Die Töne entstehen auch durch Oszillation des Schwirrkörpers.[1] Sein Klang ähnelt keinem anderen Musikinstrument und hängt von der Form des Gerätes und der Drehgeschwindigkeit ab. Durch den auch bei Wind weithin hörbaren Klang kann über große Strecken hinweg mit diesem Instrument kommuniziert werden. Die typische Frequenz der Schwirrhölzer liegt um 80 Hz.[2]
red/Foto/Video: Fis WMG/ Quelle: Wikipedia










20.08.2020 • 12:01 Uhr

Alfeld: 84-Jährige fällt auf Enkeltrick herein - Gauner-Duo erschleicht sich viel Bargeld

Am vergangenen Montag, so beriechet soeben die Polizei Alfeld, täuschten unbekannte Täter gegenüber einer Geschädigten aus Alfeld (Kreis Hildesheim), Am Schuhberg, eine Notlage einer Angehörigen vor und erbeuteten eine größere Summe Bargeld.

Nach bisherigen Erkenntnissen habe sich gegen 10:30 Uhr eine unbekannte weibliche Tatverdächtige bei der 84- jährigen Geschädigten gemeldet und sie mit Omi angesprochen. Im Verlauf des Gespräches habe die angebliche Enkelin der Seniorin mitgeteilt, dass sie einen Unfall gehabt habe und sich nun in einer Werkstatt befinde. Für die Reparatur des Fahrzeuges würde sie nun schnell viel Bargeld benötigen und fragte die Geschädigte, ob sie ihr Geld geben könne. Dann habe die vermeintliche Enkelin das Telefon einem Mann übergeben, der sich als Werkstattleiter ausgegeben habe. Er habe ihr mitgeteilt, dass ein Mitarbeiter zeitnah zu ihr komme, die vereinbarte Summe Bargeld abhole und sie solange das Telefongespräch nicht beenden solle.

Nach einiger Zeit sei ein unbekannter Mann an ihrer Haustür erschien und habe das Geld an sich genommen.

Diesen Tatverdächtigen beschrieb die Geschädigte wie folgt:

- männlich
- ca. 170-175 Zentimeter groß
- ca. 30-35 Jahre
- westeuropäische Erscheinung
- dunkle, kurze Haare
- dunkle Augen
- glatt rasiert
- trug eine dunkelblaue Basecap mit weißer Schrift
- sportlich gekleidet
- trug dunkelblaue Jeans
- trug dunkelblaues Hemd
- sprach akzentfreies deutsch
- trug eine kleine dunkle Herrentasche mit sich
Zeugen, die zu der Tat oder dem Tatverdächtigen Hinweise geben können, mögen sich bitte bei der Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 05121-939-115 melden. ots











20.08.2020 • 11:52 Uhr

Hundeführer Apostel und seine Spürhündin Cara dürfen gemeinsam in Pension

Was zusammengehört muss und darf zusammen bleiben!
Am Mittwoch wurde Polizeioberkommissar Barnabas Apostel von der Behördenleitung der Polizeidirektion Braunschweig in den Ruhestand verabschiedet.

30 Jahre lang war der 61-jährige "Neu-Pensionär" als Hundeführer Angehöriger der Reiter und Hundestaffel in Braunschweig, die letzten 15 Jahre davon am Standort in Goslar tätig. Gemeinsam mit seiner acht Jahre alten Diensthündin Cara tritt der Oberkommissar zum 01. September .2020 nach 43 Dienstjahren seine Pension an.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde verabschiedeten Polizeivizepräsident Roger Fladung und Polizeidirektor Rodger Kerst, Leiter des Einsatzdezernats, Herrn Apostel im Namen der Polizeidirektion Braunschweig.

"Wir verlieren mit Herrn Apostel und Cara ein erfolgreiches und sympathisches Duo. Dennoch bin ich überzeugt, dass beide auch weiterhin als Team die kommenden Aufgaben meistern werden", so Kerst.

Cara wird weiterhin bei ihrem Herrchen bleiben, mit dem sie bereits seit 2012 als Schutz- und Sprengstoffspürhund u.a. auf unzähligen Demonstrationen, Messen und Durchsuchungen zusammengearbeitet hat.

Vizepräsident Fladung dazu: "Ich bedanke mich für die jahrelange Einsatzbereitschaft von Herrn Apostel und möchte herausstellen, dass die Verbindung, die zwischen ihm und Cara besteht, von Wissen, Tierliebe und einem großen Wohlbefinden geprägt- und für alle spürbar ist. Herr Apostel hat im Rahmen seiner Tätigkeiten viele Veränderungen innerhalb und außerhalb der Polizeiorganisation miterleben können. Wir sind daher dankbar um den Informations- und Erfahrungsaustausch, der auch über die Pensionierung hinaus stattfinden wird." ots/Foto: Polizei










20.08.2020 • 11:45 Uhr

Einbeck: Kriminelle Hotelgäste - Nicht bezahlt und Zimmer ausgeräumt

Zwei männliche Personen, angeblich aus Dortmund haben sich über eine Internetplattofrm ein Zimmer für die Nacht von Dienstag, 18.08.20 auf Mittwoch, 19.08.20, in einem Hotel am Tiedexer Tor gebucht. Die Bezahlung sollte per Kreditkarte erfolgen. Als auch geraume Zeit nach dem Aus-Checktermin am Mittwoch morgen keiner der beiden Männer an der Rezeption vorstellig wurde, ist das Zimmer vom Hotelpersonal überprüft worden. Hier wurde festgestellt, dass das Zimmer nicht nur leer, sondern auch ziemlich verwüstet war. Außerdem fehlten diverse Gegenstände aus der Räumlichkeit, die zur normalen Ausstattung gehörten. Als dann letztendlich die Kreditkerte zwecks Bezahlung belastet werden sollte, musste seitens des Hotels erkannt werden, dass die Daten ungültig bzw. falsch waren. Es entstand ein Schaden von rund 400 Euro.pap











20.08.2020 • 09:29 Uhr

In Heckenbeck unter der Eiche: Wildnispädagogik mit Joachim Schaff und ein wirbelnde Schwirrholz

Wie funktioniert die Technik des Schnitzens eigentlich? Der Wildnispädagoge Joachim Schaff hat das jetzt mit einer Gruppe von Mädchen und Jungen im Rahmen des Bad Gandersheimer Ferienpass-Programmes 2020 sehr praktisch und dazu spannend vermittelt. In einer herrlichen natürlichen Umgebung südlich von Heckenbeck traf sich die Gruppe an einem Lagerfeuerplatz zu dem Praxisunterricht in der "Wildnis". Unter einer riesigen Eiche führte Schaff den Kindern den geschickten Umgang mit einem Taschenmesser vor. Die jungen Leute durften dann unter Anleitung von Schaff selbst aus Rohholz Spieße, Messer und Löffel schnitzen. Erstaunlich, wie geschickt sich die Kids dabei in Szene setzen. Gegen Ende der fast dreistündigen Aktion präsentierten die Protagonisten stolz ihre Werke. Joachim Schaff lobte die Mädchen und Jungen für ihre engagierte Beteiligung und Disziplin in Sachen Corona-Regeln. Krönender Abschluss die beeindruckende Vorführung eines wirbelnden Schwirrholzes und Übergabe eines "Taschenmesserführerscheins" für alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen eines wiederum gelungenen Angebotes des Gandersheimer Ferienpasses 2020 der einfallsreichen wie einsatzfreudigen Stadtjugendpflege.red/Fotos/Video: Fis WMG






















20.08.2020 • 09:14 Uhr

GfbV-Report zum Jahrestag des Genozids an den Rohingya - Beleuchtet die Lage von Kindern, die im Genozid Verbrechen erlebt haben

Berichtet über tausende Babys, die infolge von Vergewaltigungen geboren wurden

Am 25. August 2020 jährt sich der Genozid an der Volksgruppe der Rohingya aus Myanmar zum dritten Mal. Aus diesem Anlass veröffentlicht die Gesellschaft für bedrohte Völker in Göttingen (GfbV) den Report „A Children’s Emergency – Report on children affected by and conceived in the genocide against the Rohingya“. Darin beleuchtet die Menschenrechtsorganisation die aktuell verheerende Lage von Kindern, die während des Genozids Verbrechen erlebt haben. Auch berichtet der Report von den tausenden Babys, die infolge von Vergewaltigungen geboren wurden und oft vergessen werden.

„Unter den Überlebenden des Genozids sind über eine halbe Million Kinder. Viele von ihnen mussten Gräueltaten mitansehen oder am eigenen Leib erfahren: Oft wurden Kinder gezielt angegriffen, selbst Kleinkinder und Ungeborene. Etwa 6.000 bis 10.000 Rohingya-Mädchen wurden von myanmarischen Militärs vergewaltigt“, berichtet Lina Stotz, GfbV-Referentin für ethnische, religiöse und sprachliche Minderheiten und Nationalitäten. Die meisten von ihnen lebten nun in überfüllten Lagern in Bangladesch. Dort seien 60 Prozent aller Flüchtlinge Kinder. Die Lage in den Camps entspreche nicht humanitären Standards, schon gar nicht während einer Pandemie. „Die meisten der Kinder, die Gewalt erlebt oder überlebt haben, sind schwer traumatisiert. Zudem haben viele Mädchen und auch Frauen infolge der Vergewaltigungen selbst Kinder bekommen. Diese Mütter und Kinder sind mit einem Stigma belegt“, so Stotz.

Der Report referiert die Ergebnisse der bisher ersten Feldforschung zum Schicksal von „Kindern des Krieges“ unter den Rohingya. Damit sind Kinder gemeint, die durch Vergewaltigung von Rohingya-Mädchen und -Frauen gezeugt wurden. „Diese ‚Kinder des Krieges‘ sind vom Leid gezeichnet: Aufgrund der Identität ihrer Väter werden sie häufig als mitschuldig betrachtet. Viele Mütter haben Schwierigkeiten, sie anzunehmen. Dies hat gravierende Auswirkungen auf die mentale und physische Gesundheit der Kinder, ihre Sicherheit und ihre späteren Chancen im Leben“, erläutert Stotz. Der Report berichtet zudem über die ernste Lage der Kinder in den Lagern. Dort sind sie von Kinderheirat und Menschenhandel bedroht.

„Alle Kinder, die Genozide erlebt haben oder in deren Folge geboren wurden, brauchen Hilfe. Sie haben es nicht verdient, zu einer verlorenen Generation zu werden. Sie verdienen ein Leben in Würde“, erklärt Stotz. Der Report fordert die verantwortlichen Länder auf, die Situation der Rohingya-Kinder zu verbessern. Diese Forderung wird die GfbV dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen im September vorlegen.

Eine Vorab-Version des Reports „A Children’s Emergency – Report on children affected by and conceived in the genocide against the Rohingya” senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.
red










20.08.2020 • 08:15 Uhr

Seniorin im Mai bestohlen - Polizei Göttingen fahndet mit Phantombild nach "falschem Wasserwerker"

Zusammen mit einem unbekannten Komplizen soll er am 14. Mai einer Seniorin aus ihrer Wohnung im Sandweg Schmuck und Wertgegenstände im Wert von mehreren tausend Euro gestohlen haben, jetzt fahndet die Polizei Göttingen mit einem Phantombild nach einem "falschen Wasserwerker". Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen ordnete das Amtsgericht die Veröffentlichung der Abbildung des Gesuchten im Rahmen der Öffentlichkeitsfahndung an und erließ einen entsprechenden Beschluss.

Der mutmaßliche Betrüger wird wie folgt beschrieben: Ca. 185 Zentimeter groß, ca. Ende 20/Anfang 30, sportliche Statur, mittelbraunes, links gescheiteltes Haar, sprach hochdeutsch, gepflegte Erscheinung, zur Tatzeit bekleidet mit grün-beiger Jacke, weißem T-Shirt, beiger Hose und braunen Schuhen.

Wer den abgebildeten Mann kennt oder sachdienliche Hinweise zu seiner Identität bzw. seinem aktuellen Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, sich unter Telefon 0551/491-2115 bei der Polizei Göttingen zu melden.jk/Foto: Polizei










20.08.2020 • 07:05 Uhr

ldehausen/Seesen: Bei Zugunfall kracht Regionalbahn auf Bahnübergang in ein Lasterwagen mit Hänger

100 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren in der Nacht zu Donnerstag bei einem Zugunfall im Einsatz. Gegen 23 Uhr ist eine Regionalbahn auf dem Bahnübergang der Bundesstraße 248 bei Ildehausen mit einem LKW zusammengestoßen.

Der LKW stand aufgrund eines Rückstaus auf den Bahnschienen, als sich der Zug näherte. Hintergrund sind die aktuell laufenden nächtlichen Vollsperrungen der A7 aufgrund von Bauarbeiten. Eine Autofahrerin hatte den LKW-Fahrer noch vor dem herannahenden Zug gewarnt. Dieser hatte sein Fahrzeug daraufhin einige Meter vorgezogen. Eine Kollision war aber unvermeidlich. Das Gespann wurde zwischen Zugmaschine samt Container und Anhänger entzwei gerissen.

Drei Personen wurden bei dem Unfall verletzt und in Krankenhäuser gebracht, darunter unter anderem der LKW-Fahrer. Die Regionalbahn soll mit fünf Personen besetzt gewesen sein.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Ildehausen, Rhüden, Seesen, Dannhausen, die Feuerwehr Harzbörde, das Deutsche Rote Kreuz, der Notfallmanager der Deutschen Bahn sowie unter anderem drei Kräne eines Unternehmens aus Seesen. Gegen 3 Uhr war der Einsatz beendet.
Die Einsatzkräfte waren froh über den verhältnismäßig glimpflichen Ausgang dieses Unfalls. Zwar dürfte der Schaden an Bahnübergang, Zug und LKW beachtlich sein – Menschen sind glücklicherweise aber keine ums Leben gekommen. Das dürfte auch am schnellen, umsichtigen Handeln der Autofahrerin gelegen haben, die den LKW-Fahrer gewarnt hat.
Fotos: Konstantin Mennecke/Kreisfeuerwehr Northeim
















20.08.2020 • 07:00 Uhr

Northeimer Handball Club aktuell: Zweite Vorbereitungsphase des NHC 3. Liga Teams hat begonnen

Northeimer Handball Club tipaktuell: Seit Montag befindet sich das 3. Liga Team der Trainer Barnkothe/Hansen/Klein in der 2. Vorbereitungsphase auf die Anfang Oktober beginnende 3. Liga Saison in der Staffel Nord-Ost.
Begonnen hatte die erste Vorbereitungsphase mit Lauf- und Krafteinheiten Ende Juni und dauerte fünf Wochen. Im Anschluss folgten zwei Wochen aktive Pause, in denen jeder Spieler seinen individuellen Trainingsplan bekam.

Nun steht seit Anfang der Woche der Handballerische Feinschliff auf dem Plan. Und wie die Fotos zeigen geht es hier ordentlich zur Sache. Die Intensität ist hoch und das Team zieht gut mit. In den kommenden Wochen wird fast täglich trainiert und das ein oder andere Testspiel gespielt.
Zuschauer sind bis auf Weiteres noch nicht zugelassen. Der NHC arbeitet diesbzgl. an einem Hygienkonzept. Weitere Infos werden folgen.
Ziel ist es die Mannschaft bis zum ersten Auswärtsspiel am 04. Oktober in Schwerin fit zu machen. Das erste Heimspiel findet eine Woche später am Sonntag den 11.Oktober um 17 Uhr gegen die HSG Eider Harde (Meister Oberliga HH/SH) statt.
Den kompletten Spielplan findet ihr kurzfristig auf unserer Homepage www.northeimerhc.de.

red/ok/Foto: NHC.










20.08.2020 • 06:45 Uhr

Glück im Unglück in Ildehausen: Regionalzug kollidiert auf Bahnübergang mit Laster - Einige Leichtverletzte

Gestern hat es gegen 23 Uhr auf dem Bahnübergang in Ildehausen einen Zusammenstoß eines Regionalzuges mit einem LKW gegeben. Dabei gab es einige Leichtverletzte. Der Laster war aus noch nicht geklärten Gründen auf dem Bahnübergang stehengeblieben. Der Zug krachte in den Laster und zerlegte ihn. Während der Zugführer unverlezt blieb erlitt der LKW-Fahrer und einige der wenigen Gäste im Zug leichte Verletzungen. Die Rettungskräfte, unter anderem die Freiwilligen Feuerwehren aus Seesen, Ildehausen, Harriehausen und Hachenhausen wurden zum Teil mit Sirenenalarm zum Einsatzort beordert. Das nichts Schlimmeres passierte bezeichnete ein Rettungssanitäter vor Ort als "Glück im Unglück". Der Sachschaden ist beträchtlich. red










19.08.2020 • 23:30 Uhr

Sirenalarm wegen eines Unglücks am Bahnübergang bei Ildehausen/ Seesen - Feuerwehren in Marsch gesetzt

Mit Sirenenalarm sind vor einigen Minuten am heutigen Mittwoch Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr zu einem Unglücksfall bei Ildehausen in Marsch gesetzt worden. Ersten Informationen zufolge ist es im Sektor des Bahnübergang der Bundesstraße zu einem schweren Unfall gekommen. Nähere Angaben über das Ausmaß des Unglücks liegen von offiziellen Stellen zur Minute nicht vor. Bestätigt ist aber, dass Rettungskräfte vor Ort sind.red










19.08.2020 • 21:27 Uhr

Goslar: Gedenken an den Anschlag in Hanau mit 21 Personen

Die Polizei in Goslar berichtet soeben über eine politische Gedenkveranstaltung zu einer Attacke Rechtsextremer vor sechs Monaten in Hanau am heutigen Mittwoch in der Kaiserstadt. In der Mitteilung heißt es im neutral gehaltenen Originalwortlaut:

"Durch den Versammlungsleiter wurde für den 19. August 2020, in der Zeit von 17 Uhr bis 19 Uhr, eine Versammlung in Form einer Standkundgebung in Goslar, Jakobikirchhof, angezeigt. Thema der Veranstaltung war "Sechs Monate nach Hanau - Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung, Konsequenzen". Insgesamt waren 21 Versammlungsteilnehmer vor Ort. Die Versammlung, die störungsfrei verlief, wurde vom Versammlungsleiter um 17:21 Uhr für beendet erklärt Die gesetzlichen Bestimmungen zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus wurden während des gesamten Verlaufs der Versammlung eingehalten."ots












19.08.2020 • 21:13 Uhr

Kultur kontert Corona - auch im PS.Speicher in Einbeck: Erste Depotbesichtigung! Herr Rehkopf lädt persönlich ein!

Kultur kontert Corona - dieses Motto tendiert in viele unserer Lebensbereiche: So auch in die museale Kultur der Mobilität. Hier das Beispiel PS.Speicher in Einbeck. Die Neuigkeit des Tages beinhaltet eine Einladung. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Workmediagroup dokumentiert:

"Liebe Freunde, liebe Partner des PS.SPEICHER, in diesem Jahr ist alles etwas anders gekommen, als wir alle uns das gedacht und erhofft haben. Auch die Öffnung der Depots des PS.SPEICHER hatten wir uns eigentlich etwas anders vorgestellt. Statt mit einem großen Knall an einem einzigen Tag, haben wir die PS.Depots schrittweise der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, wobei wir Feierlichkeiten mit größeren Menschenansammlungen vermeiden mussten. Das ist uns nicht leicht gefallen, denn wir wissen, dass wir viele Menschen, die dem PS.SPEICHER und seinen Depots verbunden sind – Förderer, Freunde, FörderFreunde, Partner, Ehrenaktive, Mitarbeiter – damit nicht teilhaben lassen konnten an unserem großen Werk für das Oldtimermekka Einbeck. Wir wollen dies aus Anlass der Öffnung des PS.Depots Automobil und gleichsam zum Abschluss des PS.Sommers 2020 im Rahmen des Möglichen und Zulässigen nachholen und laden Sie und Ihre Begleitung herzlich ein zur Depotbesichtigung am Samstag, den 5. September 202 von 14 bis 17 Uhr. Start ist im Besucherzentrum (Altendorfer Tor 3/ Einmündung Bismarckstr). Von dort aus können Sie das PS.Depot Kleinwagen sowie über die zu diesem Zweck im vorderen Bereich gesperrte Bismarckstraße die PS.Depots Motorrad und Automobil erkunden. Es gibt (im Sinne der Auflagen) keine Begrüßung oder ähnliches. Begrenzte Parkmöglichkeiten bestehen auf dem Parkplatz des Besucherzentrums (Zufahrt über Schusterstraße).
red/Fotos: Fis WMG










19.08.2020 • 16:39 Uhr

Spektakuläre Motorradgedenkfahrt für Unfallopfer abgesagt

Die für den 12. September geplante Motorrad-Gedenkfahrt von Salzgitter nach Braunschweig für Unfallopfer des vergangenen Jahres zwischen Salzgitter und Braunschweig wird abgesagt. Die Entscheidung sei zum einen den erneut auftretenden Covid-19-Infektionen geschuldet, sagte Pfarrer Ulf Below am Dienstag. Zum anderen könne die Zahl der Teilnehmenden und Zuschauer nicht den Vorgaben entsprechend reglementiert werden.

Auch der traditionelle Verkehrssicherheitstag in Salzgitter mit Bühnen- und Musikprogramm, Informationsständen sowie Mitmach-Aktionen für Kinder ist in diesem Jahr abgesagt. Das Gedenken an die verstorbenen Motorradfahrer der Saison 2019 sei dennoch sehr wichtig, betonte Below. Daher sollen die Namen aller verunfallten Motorradfahrer aus 2019 und 2020 im nächsten Jahr im April beim Gedenkgottesdienst zusammen vorgelesen werden.

Zu der Gedenkfahrt die seit mehr als 30 Jahren im Frühjahr stattfindet, kommen üblicherweise mehrere tausend Biker. Auf Holzkreuzen werden traditionell Vorname und das Alter der Verkehrsopfer der vergangenen Saison angebracht und mit dem Konvoi zum Gottesdienst nach Braunschweig gefahren. epd










19.08.2020 • 16:30 Uhr

Die fetten Gehälter der ARD-Intendanten: Tom Buhrow mit fast 400.000 Euro Spitzenverdiener

Die ARD hat klargestellt, dass sich aus den jüngst veröffentlichten Zahlen zu den Bezügen der Intendanten keine eindeutigen Rückschlüsse auf die Entwicklung der Gehälter im Senderverbund ziehen lassen. Wie eine Sprecherin der ARD am 18. August auf Anfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) mitteilte, hat sich die Grundlage der Berechnungen seit den 2017 veröffentlichten Zahlen verändert. Im Gegensatz zu 2017 weise der Senderverbund nun nur noch die Grundvergütungen der Intendanten aus. Detailliertere Informationen zu einzelnen Vergütungen lägen nicht zentral vor.

Die Grundvergütung von WDR-Intendant Tom Buhrow lag nach der von der ARD jetzt veröffentlichten Tabelle 2019 um rund 23.000 Euro über der von 2016. Erhielt Buhrow 2016 laut WDR-Geschäftsbericht 371.700 Euro, so waren es im vergangenen Jahr 395.000 Euro. Die Grundvergütung des an zweiter Stelle liegenden Intendanten des BR, Ulrich Wilhelm, lag laut ARD 2019 bei 388.000 Euro, rund 21.000 Euro über der von 2016. Laut BR-Geschäftsbericht lag diese 2016 bei 366.656 Euro. Die öffentlich-rechtlichen Sender sind verpflichtet, die Bezüge der Intendantinnen und Intendanten offenzulegen. epd










19.08.2020 • 16:23 Uhr

Gemeinsam gegen sexuellen Missbrauch" - Land fördert Projekt für Fachkräfte

Kinder- und Jugendministerin Carola Reimann: „Für einen starken Kinderschutz braucht es ebenso starke und gut qualifizierte Fachkräfte"

„Ob Lügde oder Bergisch Gladbach - hinter diesen Ortsnamen stehen besonders tragische Kinderschutzfälle des vergangenen Jahres. Aber nicht jeder Missbrauchsfall wird medienwirksam. Und doch sind die Taten fern ab des Medienrummels für die betroffenen Kinder nicht weniger schlimm", sagt Kinder- und Jugendministerin Carola Reimann anlässlich der Vorstellung des Projektes „Gemeinsam gegen sexuellen Missbrauch" heute in Hannover.

Gehe es darum, Kindesmissbrauch zu erkennen und entsprechend zu handeln, kommt den Fachkräften eine besondere Bedeutung, erklärt Dr. Carola Reimann: „Genau hier setzt das Projekt an - Fachkräfte weiterbilden und miteinander vernetzen. Denn für einen starken Kinderschutz braucht es ebenso starke und gut qualifizierte Fachkräfte. Dazu sind praxisgerechte Fort- und Qualifizierungsangebote und der kontinuierliche Austausch untereinander absolut notwendig."

Die im Mai veröffentliche polizeiliche Kriminalstatistik zeige das erschreckende Ausmaß von sexuellen Gefährdungen an Kindern und fordere die gesamte Gesellschaft zum konsequenten Handeln auf, betont die Ministerin.

Die Zahl des sexuellen Missbrauchs an Kindern stieg 2019 gegenüber dem Vorjahr um fast neun Prozent an (von 14.606 auf 15.936 Fälle). Zehn Prozent der Tatverdächtigungen von sexuellem Missbrauch an Kindern waren selber unter 14 Jahre alt. Bei der Herstellung, dem Besitz und der Verbreitung von sogenanntem kinderpornografischen Material gibt es in 2019 eine Steigerung um 64,61 Prozent (von 7.449 auf 12.262 Fälle).

„Ich gehe davon aus", so Dr. Carola Reimann, „dass aufgrund der Corona-Pandemie die Zahl der Kinder ansteigen wird, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. Deshalb brauchen wir überall dort, wo sich Kinder und Jugendliche aufhalten, sensible Menschen, die ganz genau hinschauen."

Andrea Buskotte ist die Projektleiterin und fasst die zentralen Inhalte von „Gemeinsam gegen sexuellen Missbrauch" zusammen: „Sexuelle Grenzverletzungen und Gewalt gegen Kinder sind auch für Fachkräfte kein leichtes Thema. Deswegen ist das Projekt darauf ausgelegt, Teams gemeinsam fortzubilden - damit sich die Kolleginnen und Kollegen gegenseitig unterstützen können - und Einrichtungen die Prävention langfristig verankern können." Projektkoordinatorin Christine Eichholz berichtet aus ihren Praxisbegleitung. „In den Fortbildungen wird immer wieder deutlich, dass es wichtig ist, Unsicherheiten der Fachkräfte besprechbar zu machen. Wissen und Handlungssicherheit wirken erleichternd und geben Mut, das Thema sexueller Missbrauch anzugehen."

Nach den im vergangenen Jahr in Lügde bekannt gewordenen Missbrauchsfällen hat die Landesregierung die Aktivitäten im Kinderschutz ausgeweitet und setzt dabei einen Schwerpunkt auf gut qualifizierte Fachkräfte. Ministerin Reimann betont: „Wir haben die Bedarfe der Fachkräfte noch mal ganz gezielt in den Blick genommen, um den Schutz von Kindern und Jugendlichen noch wirksamer zu gestalten. Dazu haben wir das Projekt im Oktober 2019 auf den Weg gebracht und werden es auch in 2021 weiter fortführen. Ich bin dankbar, so engagierte Partnerinnen wie die Mitarbeiterinnen der Landesstelle Jugendschutz an der Seite der Landesregierung zu wissen. Denn sie unterstützen Fachkräfte und Teams kompetent und professionell bei diesem sensiblen und belastenden Thema."

Imke Schmieta leitet die seit 1978 mit Landesmitteln geförderte Landesstelle Jugendschutz. Sie sagt: „Sexueller Missbrauch ist von jeher ein wichtiges Thema der Landesstelle Jugendschutz. Das aktuelle Projekt „Gemeinsam gegen sexuellen Missbrauch" profitiert von dieser langjährigen Erfahrung. Das zeigt die Nachfrage nach den Angeboten, der Beratung und den Materialien, die sehr gut angenommen werden. Unsere Erfahrung ist aber auch, dass der Bedarf an Prävention nicht weniger wird, sondern eine dauerhafte Aufgabe bleibt."

Neben Fortbildungsveranstaltungen soll insbesondere die Zusammenarbeit mit Schulen intensiviert werden.

Das Land Niedersachsen fördert die Fortführung des Projektes „Gemeinsam gegen sexuellen Missbrauch" in 2021 mit 93.200 Euro. Für das Projekt im Zeitraum Oktober 2019 - Dezember 2020 stellt das Land insgesamt 122.000 Euro zur Verfügung.

Hintergrund
Niedersachsen verfügt über eine stark ausgeprägte Hilfs- und Beratungsstruktur im Kinder- und Jugendschutz. So gibt es in Niedersachsen aktuell:

• 21 Beratungsstellen im Bereich Gewalt gegen Kinder und Jugendliche,
• 4 Kinderschutzzentren,
• 43 Gewaltberatungsstellen für Mädchen und Frauen,
• die Kinderschutzambulanz an der MHH,
• Beratungsstellen gegen sexuellen Missbrauch
• und zahlreiche weitere Unterstützungsangebote
Sozialministerin Carola Reimann hat in ihrer Amtszeit - ergänzend zu den etablierten Einrichtungen in Hannover und Oldenburg - bereits zwei neue Kinderschutzzentren eröffnet: Das Zentrum in Osnabrück und das Kinderschutzzentrum Nordostniedersachsen mit Standorten in Lüneburg und Stade. Ein weiteres Kinderschutzzentrum wird entstehen, der Ort steht zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht fest.
red/fis












19.08.2020 • 16:19 Uhr

Ermittlungsverfahren gegen Polizeibeamten nach tödlichem Einsatz der Dienstwaffe gegen Messermann eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Osnabrück hat das Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung gegen den Polizeibeamten, welcher am 18.06.2020 im Rahmen eines Einsatzes einen 23-jährigen Mann in Twist tödlich mit der Dienstwaffe in den Ober­schenkel getroffen hatte, eingestellt.

Nach dem Ergebnis der umfangreichen Ermittlungen ist davon auszugehen, dass die Schussabgabe durch den Beamten vom Notwehrrecht gedeckt und damit gerecht­fertigt gewesen ist.

Mehrere zum Geschehensablauf vernommene Zeugen haben übereinstimmend geschildert, dass der 23-jährige Mann auf eine wiederholte polizeiliche Aufforderung, das von ihm geführte Messer hinzulegen, nicht reagiert, sondern vielmehr auf den Beamten losgegangen ist. Dabei hatte er das massive Messer in der gehobenen Hand. Erst als sich der Angreifer bereits in unmittelbarer Nähe zu dem Polizeibeamten befand, hat dieser mit seiner Dienstwaffe einen einzigen, gezielten Schuss in den Oberschenkel des Mannes abgegeben. Dieser Schuss hat, wie die Obduktion des Leichnams ergeben hat, die Beinarterie getroffen, was zu einem erheblichen Blutverlust und letztlich zum Tod geführt hat.

Die gezielte Schussabgabe in den Oberschenkel stellt sich in Anbetracht der akuten Gefährdung für das eigene Leben des Polizeibeamten als verhältnismäßiges Mittel dar, um den Angriff erfolgversprechend abzuwehren.red/fis










19.08.2020 • 15:52 Uhr

STADTLESEN 2021 auch in Bad Gandersheim? - Jetzt den Endspurt klicken und nochmals Klicken!

Lesen unter freiem Himmel soll die Lesefreude und die Welt zu den Büchern weit öffnen.
Wie bereits berichtet, hat sich die Stadt Bad Gandersheim hat sich für das Ausrichten “StadtLesen“ 2021 beworben und ist nominiert worden.Jetzt geht es in die Endphase, um dabei zu sein. Eckhard Froböse vom Vorstand des Fördervereins Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim hat noch einmal den Aufruf an die Bevölkerung in Bad Gandersheim und Südniedersachsen bekräftigt, für "Stadtlesen 2021" Bad Gandersheim im Internet zu klicken. Mehrere Klicks sind ausdrücklich Klick erlaubt!

Froböse: "Laut Auskunft in Salzburg sind schon bisher einige Klicks eingegangen , aber wir sollten noch zulegen!! Die Frist dafür läuft am 31.August 2020 endgültig ab. Im September wird uns die Entscheidung der Jury aus Salzburg mitgeteilt, ob wir als Stadt 2021 ausgewählt wurden. Es werden 24 Städte aus den über 100 nominierten Städten für 2021 ausgewählt."


HINTERGRUND:
StadtLesen ist eine Innovationswerkstatt aus Salzburg, die Lese-Genusstouren neben Deutschland auch in Italien, Österreich und in der Schweiz seit langem sehr erfolgreich durchführt.

Vier Tage bauen die Veranstalter am schönsten Platz der Stadt ein 300 qm großes Wohnzimmer auf, welches mit Bibliotheken und vielen Sitzmöbeln wohnlich und lesefreundlich ausgestattet ist. Während der Veranstaltung haben die Besucher die Möglichkeit bis zu zwölf Stunden pro Tag bei freiem Eintritt in Wohnzimmeratmosphäre in den Büchern zu „stöbern“.
Der Förderverein der LAGA Bad Gandersheim möchte die Bewerbung der Stadt für die Veranstaltung StadtLesen unterstützen und bei Zusage intensiv begleiten.

Bis zum August läuft die Nominierungsphase der teilnehmenden Städte. Danach werden von einer unabhängigen Jury aus allen nominierten Städten 24 für die Veranstaltungen 2021 ausgewählt. Bewertet werden in dem Kriterium u.a. die Anzahl der Online-Klicks, Geschichte, Sehenswürdigkeiten und Attraktivität der Stadt. Und so geht’s: https://www.stadtlesen.com/nominierungen/
Bitte klicken Sie jetzt für Bad Gandersheim, denn unsere Stadt ist erleb(l)enswert !
Wir freuen uns auf ein wunderbares Sommer-Event im nächsten Jahr mit jeder Menge Lesevergnügen.
red/Foto: FIS WMG











19.08.2020 • 15:40 Uhr

Duschen – so geht’s richtig! Die wichtigsten Tipps rund ums erfrischende Nass

Zur Abkühlung an heißen Tagen, als Frischekick am Morgen oder zur Entspannung am Abend – Duschen ist ein angenehmes Ritual. Doch wie bei vielen schönen Dingen gilt auch hier: Besser in Maßen genießen, da die Haut sonst eher darunter leidet als davon zu profitieren. Wann es zu viel wird und wie die Haut geschützt werden kann, verrät Marlene Haufe, Gesundheitsexpertin beim unabhängigen Vergleichsportal für Apothekenprodukte apomio.de.

„Weniger ist mehr“ gilt auch für die Dusche

Statt es bei zwei bis drei Mal pro Woche zu belassen, steigen die meisten Europäer tagtäglich in die Dusche – bei heißen Temperaturen auch gern mehrmals pro Tag. „So gut die Abkühlung auch sein mag. Zu häufiges Duschen schadet dem Fettsäureschutzmantel der Haut“, erklärt Marlene Haufe. „Noch schlimmer wird es, wenn wir jedes Mal länger als zehn Minuten unter der Dusche verbringen und zu den falschen Pflegeprodukten greifen.“ Mögliche Folgen: Die Haut wird anfälliger für Krankheitserreger und Schadstoffe. Sie trocknet aus, rötet sich und juckt. Langfristig kann tägliches und ausgiebiges Duschen auch zu Ekzemen führen.

Die richtige Temperatur

Wer dennoch nicht auf die tägliche Dusche verzichten möchte, sollte vor allem nicht zu heiß duschen. „Heißes Wasser verstärkt den schädigenden Effekt und greift die Haut damit umso mehr an“, so die Expertin. „Das Wasser sollte möglichst nicht heißer als die eigene Körpertemperatur sein“, rät Haufe. Das sorgt gerade im Sommer für die perfekte Abkühlung. Dagegen bringt kaltes Wasser keinen nachhaltig kühlenden Effekt mit sich, da der Körper sich im Nachhinein umso mehr aufheizt.

Sanfte Reinigung unter der Dusche

Ein fruchtig oder blumig duftendes Duschgel klingt vor allem im Sommer verlockend. Bei täglicher Anwendung oder empfindlicher Haut sind solche Produkte allerdings nicht unbedenklich, da sie mit ihren Duftstoffen Allergien hervorrufen und die Haut zusätzlich austrocknen können. „Am besten eignen sich ein mildes Duschgel oder eine Flüssigseife, deren pH-Werte dem der Haut entsprechen“, informiert Haufe. „Es empfiehlt sich zudem, sparsam mit den Produkten umzugehen und gezielt nur die schweißanfälligsten Körperbereiche damit zu reinigen.“ Dazu gehören Hände, Füße und Achseln sowie die Brust- und Rückenmitte. Beim restlichen Körper genügt auch ein nasser Waschlappen oder Duschschwamm. Wichtig: Nach dem Duschen beides gut trocknen lassen und zwischendurch auch entsprechend reinigen. Das Gleiche gilt für das genutzte Handtuch.

Hautpflege nach der Dusche

Sobald das Wasser abgedreht ist, folgt das Abtrocknen. „Auch wenn wir es nicht direkt wahrnehmen: Unter der Dusche wird die Haut immer beansprucht – so schonend wir uns auch waschen“, weiß die Gesundheitsexpertin. „Um die Haut nicht zusätzlich zu reizen, ist es ratsam, das überschüssige Wasser sanft mit dem Handtuch abzutupfen.“ Das Auftragen einer milden, auf den Hauttyp abgestimmten Bodylotion gibt der Haut die entzogene Feuchtigkeit zurück und beugt Irritationen vor.

Teuer ist nicht gleich besser

„Gerade wer eine empfindliche Haut hat, sollte sich genau über die Inhaltsstoffe seiner Pflegeprodukte informieren und nicht wahllos zugreifen“, betont Haufe. Auch der Preis gibt nicht immer Aufschluss über die Qualität eines Produktes. In den meisten Apotheken können sich Interessierte fachkundig beraten lassen. Wer seinen Hauttyp bereits kennt, kann sich auch online auf die Suche machen. Das unabhängige Preisvergleichsportal für Apothekenprodukte apomio.de gibt einen schnellen Überblick, bei welcher Apotheke einzelne Pflegeprodukte oder der gesamte Warenkorb am günstigsten erhältlich sind. Außerdem bietet das Vergleichsportal auch die Möglichkeit, die gewünschten Produkte in der Apotheke vor Ort zu reservieren.
red/Quelle: www.apomio.de











19.08.2020 • 15:36 Uhr

Bei Uslar: 68-jährige Bikerin knallt gegen Stahlplanke und überschlägt sich - Rettungshubschrauber eingesetzt

Am gestrigen Dienstag, gegen 16.20 Uhr, befuhr eine 68-jährige Motorradfahrerin aus Hofgeismar mit ihrem Krad die Forststraße "Brüggefeld" aus Richtung Uslar (Landkreis Northeim) kommend in Richtung Bad Karlshafen. In einem Kurvenbereich geriet die Fahrerin mit ihrem Krad nach rechts von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einer sich dort befindlichen Stahlplanke und überschlug sich anschließend. Die Motorradfahrerin wurde dabei schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber einem Krankenhaus zugeführt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 5000 Euro. js










19.08.2020 • 15:24 Uhr

"I Feel“ – Sonderausstellung mit vielstimmigen Leinwanddialogen im Museum Friedland

„I Feel“ hat mehrere Bedeutungen. Ich fühle etwas, ich fühle mich oder ich fühle mit. Die Sonderausstellung des Museum Friedland verbindet sich mit dem Titel „I Feel“ eine weitere Bedeutung: Ich begreife Deine innersten Gefühle, weil sie aus Deinem Bild sprechen. In dieser Sonderausstellung, die vorerst nur in einemvirtuellen Rundgang erkundet werden kann, kommt es auf jeder der 11 Leinwände zu einem emotionalen Dialog zwischen zwei Künstlerinnen. Die eine Hälfte des Bildes wurde von einer Künstlerin gemalt, die ihre Heimat verlassen musste und über Friedland nach Deutschland kam. Es wurde dann von einer Deutschen Künstlerin malerisch beantwortet und für diesen besonderen Dialog in der historischen Nissenhütte auf dem Gelände des Grenzdurchgangslagers Friedland ebenfalls kommentiert.

„Während meine Finger die Farbe aufweichen“, schreibt Falak Akazzi im Ausstellungskatalog, stelle ich mir all die Geschichten vor, die ich meiner ungeborenen Tochter erzählen würde.“ Dem leuchtend strahlenden Herzen der Kunstlehrerin aus Damaskus begegnet ihre deutsche Gesprächspartnerin Ines Ritter auf der anderen Leinwandseite mit einer schwebenden Gestalt, die einen Teil des Herzens auch mit einer weiteren Farbe berührt.

Zu berührenden Begegnungen kommt es auf jeder der 11 Leinwände. Selbst wenn mit den Motiven weit entfernte Erfahrungswelten aufeinander treffen, verschwimmen mitunter die Grenzen zwischen ihnen. Die Frage, wo fängt das eine Bild an, wo hört dann andere auf, hat sich auch Anna Haut gestellt, die wissenschaftliche Leiterin des Museums Friedland. “ Das sind wirklich Interpretationen verschiedenster Erfahrungen von Flucht und Vertreibung, von Hoffnung, Ankommen und Neubeginn und dann von Weiblichkeit, weil die Frauen auch ihr Frau sein ebenfalls stark thematisiert haben.“

Ein vielfarbiger Kreis von Ornamenten scheint das Frauenportrait mit dem verlorenen Blick umkreisen zu wollen und an der Seite der fast schon skulptural anmutenden Gestalt mit dem amputierten Arm strahlt eine junge Flüchtlingsfamilie in der wohnlichen Geborgenheit ihres neuen zu Hause.

„Wir schaffen Symbole, um das Menschliche in uns zu befreien“, schreibt Sama Al Jundi-Pfaff über das malerische Zwiegespräch mit Theresa Hampe. „Traurigerweise engen wir uns aber mit ihnen ein.“ Der Titel des Bildes, „Dance till the pain vanishes“ – Tanze, bis der Schmerz vergeht“ versteht sich für sie auch als Ermutigung für das Paar, das mit seinen beiden Kindern Halt sucht und mit schwebenden Gestalten in einem leuchtenden Farbstrom verwebt wird. „ Ich erlaube mir selbst, meine Seele zu feiern und zu tanzen. Mach mit und gib deiner Stimme Kraft“.

Es ist die wortlose einfühlsame Verständigung, die aus den malerischen Dialogen spricht, denn die Künstlerinnen waren sich zuvor nie begegnet. Samah All Jundi-Pfaff hatte sie nach den Erfahrungen mit einem „Let’s Paint-Workshop“ im Museum Friedland miteinander ins Gespräch gebracht. Dort betreut die Kuratorin der Ausstellung auch das kunstpädagogische Programm für Flüchtlinge. Von dem Schwarz-Weiß Frauenportrait einer sudanesischen Workshop-Teilnehmerin fühlte sich Monate später eine deutsche Künstlerin mit den Worten „I feel her“ angesprochen. Samah All Jundi Pfaff begeisterte daraufhin weitere geflüchtete Künstlerinnen für die Idee, ihre Gefühle über Fluchterfahrungen, Ängste und Heimatverlust malerisch zum Ausdruck zu bringen und die leere Hälfte des Bildes einer deutschen Künstlerin anzuvertrauen.

Wünsche und Hoffnungen werden in den gemeinsamen Bildern ebenfalls thematisiert, die von der Neugier aufeinander geprägt sind und von der Offenheit, in der Gefühle und Gedanken zum Ausdruck kommen, die auch Mut machen möchten, diesen Dialog der Verständigung fortzusetzen. Inzwischen haben sich die Künstlerinnen kennenlernt und berichten in Videoaufnahmen von berührenden Begegnungen, die das Museumsteam für den virtuellen Rundgang durch die Ausstellung ebenfalls dokumentiert hat. Die gemeinsame Galerie „I Feel“ lässt sich zwar vorerst nur online unter www. museum-friedland. erkunden. Aber für die wissenschaftliche Leiterin erfahren die Arbeiten in der historischen Nissenhütte mit ihrem graubraunen Hintergrund eine besonders intensive Wirkung, die das virtuelle Format betont. „Die Botschaften sind nicht an den Ort Friedland gebunden. Sie verdeutlichen, dass die Sprache der Kunst über Friedland hinaus auf der ganzen Welt gesehen werden kann. In diesem Format ermöglichen wir das den virtuellen Besuchern: Dass es bei Flucht und Vertreibung nicht nur um Leid geht sondern eben auch positive Begegnungen daraus erwachsen können.“

In einem „Let’s paint Workshop unter der Leitung von Falak Algazzi entstand auch das Titelbild der Sonderausstellung „I Feel“ mit einer malerischen Widmung für das Leben in Friedland als „Land of Peace“, so wie es die Künstlerinnen erlebt haben, um sich auch im Miteinander zu bestärken. Tina Fiebiger

Fotos: Bilder Galerie "I FEEL" in der Nissenhütte von: "Christian Blohm"









19.08.2020 • 15:04 Uhr

Wieder großes Polizeiaufgebot am Samstag in Einbeck: "Hanau- Gedenkveranstaltung" - Linke nimmt teil - "Rechte" will da sein

In Einbeck gehen die Demonstrationen, Gegendemos und Polizeiaufläufe weiter.

Die Partei "Die Linke", Kreisverband Northeim, hat ihre Teilnahme an einer " Denkveranstaltung" am kommenden Samstag, 22. August, auf dem Marktplatz in Einbeck angekündigt. In der offiziellen Verlautbarung heißt es wörtlich: "Der 22. August, sechs Monate nach dem rechten Terroranschlag in Hanau, ist ein Tag des Gedenkens. DIE LINKE. Kreisverband Northeim beteiligt sich aktiv gegen rechte Hetze. Es ist Zeit die Hufeisentheorie der ewig gestrigen Parteien über Bord zu werfen und sich für Antifaschismus einzusetzen. Die Kreisvorsitzende Eva Brunnemann: "Am Samstag, 22. August gehen wir gegen rechte Hetze und Gewalt auf die Straße. Ausgerechnet für diesen Tag kündigt sich die Partei Die Rechte auf dem Marktplatz an. Dies ist ein Affront gegen die Opfer und Hinterbliebenen, ein Ausdruck von Rassismus und tiefster Menschenverachtung. Gegen die Provokation der Rechten hilft nur eine entschlossene, antifaschistische, Kundgebung. Wo positioniert sich die bürgerliche Mitte? Wir fordern ein Ende des Verschweigens und ein entschieden antifaschistisches Engagement aller demokratischen Parteien. DIE LINKE. KV Northeim ist Teil des Bündnisses "Einbeck bleibt bunt und laut" am 22. August zur Gedenkveranstaltung auf dem Marktplatz in Einbeck, mit ein. Geplanter Beginn 13:30 Uhr. Es werden Bilder der Opfer gezeigt und deren Namen verlesen."

Nach Informationen des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group bereitet sich die Polizeidirektion Göttingen und die Inspektion Northeim auf die neuerlichen politischen Aktionen mit der bekannten Logistik vor. Die bisherige Vorgehensweise der Sicherheit hat sowohl die demokratischen Grundrechte als auch Ruhe und Ordnung in Einbeck sicherstellen können (wir berichteten).
red/Foto: Fis WMG














19.08.2020 • 10:39 Uhr

Frische Informationen zum Warntag 2020 - BIWAPP informiert und warnt in Gefährdungslagen

Am Donnerstag, den 10. September, wird es erstmals einen bundesweiten Probealarm geben: den Warntag 2020. Pünktlich um 11 Uhr werden die Sirenen im Landkreis Northeim ertönen, dazu kommt eine Warnmeldung über die Warn-App BIWAPP. Parallel dazu gibt es Rundfunkdurchsagen, Meldungen im Fernsehen sowie über die Social-Media-Kanäle des Landkreises Northeim und der Kreisfeuerwehr Northeim.

BIWAPP ist eine kostenlose Smartphone-App zur Warnung und Information der Bevölkerung. Der Landkreis Northeim nutzt die Warn-App bereits seit 2016 als Hauptwarnmittel um über Gefahrensituationen und Katastrophen zu warnen. Darüber hinaus wird auch über Schulausfälle, Fahrplanänderungen der Schülerbeförderung, Geschwindigkeitskontrollen, Straßensperrungen und Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes informiert. Neben der Kreisverwaltung können sämtliche Städte und Gemeinden des Landkreises Northeim eigenständig Meldungen in BIWAPP erfassen. Der Bund und die Länder nutzen das Modulare Warnsystem (MoWaS) um Warnungen und Informationen im Katastrophenfall via Satellit an die Warn-App BIWAPP zu übermitteln.

Voreinstellen können die Nutzerinnen und Nutzer, zu welchen Themenbereichen Informationen gewünscht werden, wie groß der Melderadius sein soll und ob Push-Nachrichten empfangen werden sollen. Nur bei Katastrophenalarm erhält jeder eine sofortige Nachricht.

„Neben den lokalen Informationen wird man über die Warn-App BIWAPP im gesamten Bundesgebiet gewarnt, wenn man die entsprechende Wächter-Funktion aktiviert hat. Ich benötige daher auf Reisen keine weitere Warn-App, weil sämtliche über das Warnsystem Mowas verbreiteten Warnmeldungen automatisch auch in BIWAPP angezeigt werden. Weiter verfügt BIWAPP über eine Notruf-Funktion aus der ich neben der Adresse auch die Koordinaten meines Standortes ersehen kann. Ich würde mir daher wünschen, dass die Warn-App BIWAPP auf möglichst vielen Smartphones installiert wird“, so Holger Schulz, Leiter des Fachbereichs für Brand- und Katastrophenschutz beim Landkreis Northeim. lpd











19.08.2020 • 10:21 Uhr

Auseinandersetzung in Gaststätte in Bad Lauterberg - Zwei Mitarbeiter mit Reizgas verletzt, Polizei sucht Augenzeugen

Die Polizei in Goslar berichtet soeben:
Im Zusammenhang mit einer körperlichen Auseinandersetzung vergangene Sonntagnacht (16.08.20) in einer Gaststätte in der Bad Lauterberger (Landkreis Göttingen) Wissmannstraße werden für die weiteren Ermittlungen Tatzeugen oder andere Personen gesucht, die sachdienliche Hinweise geben können.

Gegenwärtigen Erkenntnissen zufolge, betraten gegen Mitternacht vier bislang unbekannte Männer das Lokal, versprühten zunächst Reizgas und griffen dann einen hinter der Theke stehenden Mitarbeiter körperlich an. Bei dem Übergriff gingen Gläser und auch Teile des Inventars zu Bruch. Der Angestellte und eine Kollegin wurden leicht verletzt. Sie mussten zur ärztlichen Versorgung mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Herzberg transportiert werden.

Im Nachgang der Auseinandersetzung wurde u. a. das Fehlen einer Geldbörse aus einer der Schubladen im Thekenbereich festgestellt. Ob ein unmittelbarer Zusammenhang besteht, ist zurzeit noch unklar. Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 05524/9630 beim ermittelnden Polizeikommissariat Bad Lauterberg zu melden.jk










19.08.2020 • 10:14 Uhr

Kreiensen: Bremse nicht angezogen - Auto rollt bergab und knallt gegen Suzuki - 3.500 Euro Schaden

Am Dienstag, 18 August 2020, 19.35 Uhr, wurde die Polizei Bad Gandersheim zu einem Verkehrsunfall in Kreinesen, in der Heinrichstraße gerufen. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass sich der Pkw eines 29-jährigen aus Kreiensen selbständig gemacht hatte. Der 29-jährige hatte seinen Pkw VW Golf am Fahrbahnrand der Heinrichstraße in Kreiensen zum Parken abgestellt. Offensichtlich wurde dieser nicht ordnungsgemäß gegen Wegrollen gesichert, so dass er bergab in den geparkten Pkw Suzuki eines 58-jährigen Geschädigten rollte, der ebenfalls aus Kreiensen stammt. An beiden Pkw entstand Sachschaden in Höhe von ca. 3500 Euro. Schw










19.08.2020 • 10:08 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Northemer Kreisgebiet - Montag bis Donnerstag "Alice" im Raum Gandersheim blitzaktiv

In der Woche vom 24. bis 30. August 2020 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:

Montag, 24. August: Raum Northeim
Dienstag, 25. August: Raum Dassel
Mittwoch, 26. August: Raum Katlenburg-Lindau
Donnerstag, 27. August: Raum Einbeck
Freitag, 28. August: Raum Uslar

Die semistationäre Messanlage „Alice“ wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Bad Gandersheim und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (KW 36) im Raum Dassel eingesetzt.
Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.lpd/Foto: Fis WMG












19.08.2020 • 09:34 Uhr

Kultur kontra Corona: Live-Konzert in Kalefelder Kirche - Helmut Lohrberg an drei Instrumenten

Wieder ein Live-Konzert mit schöner Musik: Diesmal am kommenden Freitag in Kalefeld. Dort spielt an 19 Uhr der bekannte Organist und Entertainer Helmut Lohrberg gleich an drei Instrumenten in der Liebfrauenkirche. So beispielsweise weltliche und kirchliche Melodien auf dem Keyboard, an der Furtwängler-Orgel und auf seinem Akkordeon. Musikliebhaber und -liebahberinnen aus der Region sind zu diesem musikalischen Event herzlich eingeladen, betont Helmut Lohrberg. Der Eintritt ist frei. Selbstverständlich wird das Konzert entsprechend der Corona-Hygieneregeln veranstaltet. red










19.08.2020 • 09:17 Uhr

Jetzt kümmert sich Bürgermeisterin Schwarz selbst um den Pfusch bei der Sanierung am B-Platzes im Gandersheimer Stadion - Alle Beteiligten schnellstens an einen Tisch!

Der offensichtliche Pfusch bei der Sanierung des B-Platzes im Cahn-von-Seelen-Stadion In der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim hat Bürgermeisterin Franziska Schwarz jetzt zur Chefsache gemacht. "Die vorgebrachten Mängel müssen schnellstens abgestellt werden. Der Platz muss bespielbar sein. Deswegen haben wir nicht unbeträchtliche Geldmittel für die Sanierung ausgegeben.", so reagierte gestern die Bürgermeisterin im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Workmediagroup. Zuvor hatte Heinz Schwingel, verantwortliches Vorstandsmitglied im Niedersächsischen Fußballverband Kreis Northeim-Einbeck bestätigt, dass bei einer Abnahme des Platze die festgestellten und protokollierten Mängel dazu geführt haben, dass erstens der Platz wegen akuter Verletzungsgefahr nicht bespielt ist und zweitens dringend nachsaniert werden muss.

Die Bürgermeisterin kündigte an, dass sie jetzt alle Beteiligten zu einem Gespräch und zur Klärung des Sachverhalts an einen Tisch holen wird. "Wir müssen gemeinsam eine Lösung finden und werden sie finden." Die Bürgermeisterin meint konkret Vertreter der Baufirma, des Sportvereins Grün-Weiß, des Fußballverbandes und ihrer Verwaltung. "Es ist mir wichtig, dass jetzt schnellstens dafür gesorgt wird, dass der B-Platz bespielbar wird."

Zu den Ursachen der Panne wollte sie sich vor dem gemeinsam Gespräch erst einmal nicht äußern. "Da müssen jetzt alle Beteiligten gehört werden", so ihre diplomatische Haltung.

Fakt ist, so belegen es inzwischen Recherchen dieses Redaktionsnetzwerkes, dass während der Sanierungsphase - die schon einige Monate zurückliegt, offenbar Aufsicht und Kontrolle der Bauarbeiten im Stadion sowohl von der seinerzeitigen verantwortlichen Leitung des städtischen Bauamtes ( Jürgen Schnute) und von Verantwortlichen der Grün-Weiß Fußballsparte eher lax als streng und kontinuierlich gehandhabt wurde.

Die Bilder dokumentieren die aktuelle Situation des B-Platzes; im Randbereich wächst das Unkraut bereits wieder wild auf die Spielfläche. Andere Mängel zum Beispiel die kantigen Eckfahnenbefestigen oder die Steinhaufen im Torbereich sind bereits beseitigt. Allerdings haben GW-Fußballer die Beseitigung der Steine selbst besorgt. Darüber gibt es Fotodokumente. Gefährlichlich weiterhin: Unter der feinen dünnen Sandschichtdecke auf dem Platz sollen sich laut Heinz Schwingel weitere Steinansammlungen befinden. Fotos: Fis WMG












19.08.2020 • 08:53 Uhr

Aggression in Kalefeld: 50-Jähriger haut zu und demoliert Auto - Polizei ermittelt wegen Körperverletzung

Soeben teilt die Leitung des Polizeikommissariats Bad Gandersheim folgenden Aggressionsfall in Kalefeld (Landkreis Nordheim) mit:

Bereits am vergangenen Montag, 17. August 20ß20, 16.25 Uhr, kam es zwischen zwei Verkehrsteilnehmern zu einer körperlichen Auseinandersetzung in deren Folge ein 50-jähriger Beschuldigter aus Kalefeld auf einen 30-jährigen Kalefelder einschlägt und dabei den Pkw beschädigte. Zur angegebenen Zeit wollte eine 27-jährige Kalefelderin mit ihrem Pkw in Kalefeld, in der Straße Unterdorf vom Fahrbahnrand anfahren. Dieses war jedoch nicht möglich, da zur selben Zeit ein 50-jährger Kalefelder mit seinem Pkw auf Höhe des Pkw der Kalefelderin anhielt. Auf mehrmaliges Ansprechen, zunächst durch die 27-jährige und in der Folge durch einen ebenfalls anwesenden 30-jährigen Kalefelder reagierte der 50-jährige ungehalten und schlug daraufhin auf den 30-jährigen ein. Im Zuge der Handgreiflichkeiten kam es auch zur Beschädigung des Pkw des 30-jährigen. Es entstand ein Schaden in Höhe von ca. 300 Euro. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.schw










19.08.2020 • 08:46 Uhr

Bad Gandersheim: Open Air-Film als Startschuss am Donnerstag für die Kinder- und Jugendfeuerwehren

Die Kinder- und Jugendfeuerwehr der Stadt Bad Gandersheimund der Kinoverein Gandeon präsentiert am Donnerstag, 20.08, einen Filmabend im Open-Air-Kino im Waldschwimmbad. Hier wird der Film „Chaos in der Feuerwache“ gezeigt.
Treffpunkt für diese Veranstaltung ist um 17.30 Uhr vor dem Freibad Bad Gandersheim. Kinder- und Jugendfeuerwehren zahlen 3 Euro Eintritt inklusive Popcorn und Getränk. Gäste sind gerne gesehen, diese zahlen dann 5 Euro ohne Popcorn und Getränk.
"Wir freuen uns über jedes neue Gesicht was mit uns diesen wohl unvergesslichen Abend verbringt", so Falk Heinrich, Stadtjugendfeuerwehrwart in Bad Gandersheim.
red/










19.08.2020 • 06:25 Uhr

Verbraucherfrage der Woche: Auto waschen auf dem Privatgrundstück?

Stefan P. aus Northeim:

Darf ich auf meinem Grundstück mein Auto waschen oder muss ich dafür zu einer Tankstelle oder Waschanlage fahren?

Michaela Rassat, Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH:

Wer sein Auto wäscht, entfernt dabei nicht nur Blütenstaub, Insekten und Vogeldreck, sondern auch umweltbelastende Stoffe wie beispielsweise Bremsstaub von Felgen, Ölrückstände vom Unterboden, ölhaltigen Straßenschmutz oder Benzinreste. Der Schmutz lässt sich meist auch nur mit Reinigungsmitteln lösen. All diese Stoffe dürfen aber nicht ins Grundwasser gelangen. Daher ist eine komplette Autowäsche auf dem eigenen Grundstück in der Regel verboten. Die Einzelheiten legen jedoch die Gemeinden fest. Wer sein Auto vor der eigenen Garage waschen möchte, sollte sich daher vorher bei der Gemeindeverwaltung erkundigen. Immer erlaubt sind aber kleinere Putzaktionen wie Scheiben mit klarem Wasser reinigen, den Innenraum wischen, saugen oder das Auftragen einer Politur. Übrigens: Auch auf öffentlichen Straßen, egal ob kleine Anliegerstraße oder Hauptverkehrsstraße, ist das Autowaschen in den meisten Gemeinden verboten. Denn: Heute werden das Regenwasser von der Straße und das verunreinigte Abwasser von Häusern meist getrennt abgeleitet – das Regenwasser fließt nicht in die Kläranlage. Auf der sicheren Seite ist, wer sein Auto in einer Waschanlage oder einer SB-Waschbox reinigt. Eine Motorwäsche ist auch hier oft verboten und nur bei besonders darauf ausgerichteten Betrieben möglich.


Über die Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH

Michaela Rassat (Jahrgang 1975) ist Juristin und hat nach ihrer Tätigkeit als Rechtsanwältin 2005 bei der D.A.S. Rechtsschutzversicherung (heute ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH) angefangen. Sie verfasst Rechtsartikel für Zeitungen und Zeitschriften zu verbraucherrechtlichen Themen. Zudem betreut sie sowohl die ERGO Rechtsschutz App als auch das ERGO Rechtsportal (www.ergo.de/rechtsportal). Privat ist sie gern auf Reisen, geht Klettern und ist auf GPS-gesteuerter Schatzsuche namens Geocaching unterwegs.
red/Quelle/Fotos: ERGO Group












19.08.2020 • 06:18 Uhr

CDU-Ratsfraktion begrüßt Antragstellung auf Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm

Die Bad Gandersheimer CDU Stadtratsfraktion begrüßt es, dass ein Antrag auf Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm unter Begleitung von Tanja Dornieden und in Zusammenarbeit mit den Ortsvorstehern/ innen erarbeitet und eingereicht wurde.

In einer aktuellen der CDU-Ratsfraktion, David Artschwager, heißt es weiter: Diese Vorgehensweise war schon seit Anfang dieser Amtsperiode auf der Agenda der CDU- Fraktion im Stadtrat. „Wir setzten uns schon seit einiger Zeit dafür ein, dass unter professioneller Begleitung ein Antrag für die Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm erarbeitet werden soll“ so Heinz-Friedrich Overbeck, Mitglied der CDU-Ratsfraktion. Die Idee war es, einen entsprechenden Antrag analog mit dem Antrag auf Aufnahme in das Städteförderprogramm, unter professioneller Begleitung zu erarbeiten.

Allerdings ergaben sich nach einigen Arbeitstreffen der Ortsvorsteher/ innen diesbezüglich Unstimmigkeiten im Hinblick auf die Anzahl der im Antrag zu berücksichtigenden Dörfer. Es ist sehr erfreulich, dass für diese Probleme nun eine angepasste Lösung erarbeitet werden konnte und nun lediglich die Annahme des Antrages aussteht.

„Es ist wichtig, bei Entwicklungsplänen für die Stadt nicht ausschließlich die Kernstadt ins Auge zu fassen, sondern auch den Dörfern eine Teilhabe an der Entwicklung zu ermöglichen, damit diese nicht abgehängt werden“ positioniert sich David Artschwager, Geschäftsführer der CDU-Ratsfraktion. Man dürfe nicht vergessen, dass ca. 40 Prozent der Bad Gandersheimer/ innen auf den Dörfern leben. Es bleibt zu hoffen, dass der Antrag nun positiv bewertet wird und Investitionen in bspw. die Infrastruktur der Dörfer erfolgen können. Trotz der erfreulichen Nachricht bzgl. des Dorfentwicklungsantrages darf jedoch nicht vergessen werden, dass auch weitere Stadtgebiete und Wohngebiete einer dringenden Investition in die Infrastruktur bedürfen.

Die CDU wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass auch dort Möglichkeiten für Investitionen gesucht und angeschoben werden, damit flächendeckend im Stadtgebiet notwendige Investitionen durchgeführt werden können. Dies sei nicht nur im Hinblick auf die Landesgartenschau 2022 sehr wichtig, sondern notwendig, um die Lebensqualität in Bad Gandersheim zu halten und wo möglich zu verbessern.










18.08.2020 • 21:13 Uhr

SPD Politiker Dr. Pantazis: Weihnachtsmärkten Perspektiven schaffen - Mit Hygienkonzepten Schaustellern Planungssicherheit geben

Mit Blick auf die in einzelnen niedersächsischen Städten geführte Debatte um die Ausrichtung von Weihnachtsmärkten im Winter dieses Jahres ermuntert Dr. Christos Pantazis, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, die Kommunen und ihre Ordnungsbehörden, bereits jetzt gemeinsam mit den Schaustellerverbänden Konzepte für alternative Weihnachtsmärkte unter Corona-Bedingungen zu schaffen. „Die Durchführung von Weihnachtsmärkten sollte keineswegs kategorisch ausgeschlossen werden“, so Pantazis. Vielmehr müsste bereits jetzt mit den komplexen Planungen begonnen werden: „Optimierte Kundenströmungswege, möglicherweise Einlassbegrenzungen, wie man es zuletzt im Einzelhandel erlebt hatte, oder auch dezentralere Weihnachtsmarktlagen auf größeren Arealen könnten einen Beitrag dazu leisten, das Infektionsgeschehen gering zu halten. Ist dies gewährleistet, steht einer Durchführung von ‚alternativen Weihnachtsmärkten‘ meiner Meinung nach nichts im Wege.“

Neben dem traditionellen Aspekt – für viele Menschen besitzt der Weihnachtsmarkt eine emotionale Bedeutung – betont der SPD-Wirtschaftspolitiker Pantazis in diesem Zusammenhang die existenzielle Bedeutung von Weihnachtsmärkten für große Teile der Schaustellerbranche: „Nachdem das Sommergeschäft in vielen Bereichen der Gastronomie, des Tourismus und der Schaustellerei trotz der Corona-Lockerungsmaßnahmen nur spärlich anläuft, darf nicht eine weitere Branche in ihrer Existenz gefährdet werden.“

Aufgrund der Corona-Pandemie sehen sich derzeit allerdings viele Budenbesitzer und Aussteller vor einer ungewissen Zukunft, so Pantazis weiter: „Wir müssen den zahlreichen Betreiberinnen und Betreibern von Verkaufsständen auf Weihnachtsmärkten, den Würstchenverkäufern und der Schankwirtschaft klare Perspektiven geben. Unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen, Abstandsregeln und dem Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung dort, wo keine Abstände gewahrt werden können, sollte unserer Einschätzung nach ein Betrieb von Weihnachtsmärkten gewährleistet sein und darf keineswegs pauschal ausgeschlossen werden.“ Natürlich sei zu gegebener Zeit eine Prüfung des aktuellen Infektionsgeschehens notwendig – die Planungen für einen „alternativen Weihnachtsmarkt“ im Jahr 2020 bereits jetzt anzustoßen, sei aber keinesfalls verkehrt, erklärt Pantazis.
red










18.08.2020 • 21:05 Uhr

Schwache Erntebilanz 2020 der Bauern: Weckruf für die Regierung, tätig zu werden, sagt FDP-Politikerin Ullas Ihnen

Die Bundestagsabgeordnete und für Ernährung und Landwirtschaft zuständige Haushaltspolitikerin MdB Ulla Ihnen (FDP) erklärt: „Die schwache Erntebilanz ist ein erneuter Rückschlag für die Landwirte in diesem ohnehin schon schwierigen Jahr. Nach dem dritten Jahr in Folge mit zu wenig Niederschlag stellt sich wiederholt die Frage, wie Landwirte in die Lage versetzt werden können, eigenverantwortlich zu wirtschaften und sich an die sich verändernden klimatischen Bedingungen anzupassen.

Nach der Auszahlung der Dürrehilfen 2018 und 2019 hat die Bundesregierung zu wenig getan, um die Betriebe krisenfest zu machen. Jetzt muss eine steuerfreie Risikoausgleichsrücklage die Maßnahme der Wahl sein, um die Landwirte zu stärken. So könnten sie Erträge aus guten Jahren beiseitelegen, um die Rücklagen für den Ausgleich schlechter Wirtschaftsjahre zu nutzen können. Die Erntebilanz sollte der Regierung ein Weckruf sein, jetzt tätig zu werden.“ red











18.08.2020 • 21:00 Uhr

Einbruch in Schulgebäude in Göttingen-Geismar - Tatverdächtige von der schnellen Polizei noch in Tatortnähe ergriffen

Weil sie Dienstagnacht (18.08.20) nach Einschlagen einer Scheibe in ein Schulgebäude im Göttinger Stadtteil Geismar eingedrungen sein sollen, hat die Polizei Ermittlungen gegen drei Heranwachsende aus Göttingen und dem Raum Friedland (Landkreis Göttingen) aufgenommen. Ein Anwohner war um kurz vor vier Uhr durch Geräusche auf das Treiben aufmerksam geworden. Beim Blick aus dem Fenster habe der Zeuge sodann Licht im Schulgebäude gesehen und die Polizei alarmiert. Noch bevor die Beamten vor Ort eintrafen, hatten sich die mutmaßlichen Eindringlinge entfernt. Sie konnten jedoch kurz danach ergriffen werden. Die zwei jungen Männer und eine Frau wurden mit zur Polizeidienststelle genommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die weiteren Ermittlungen gegen sie dauern an.jk










18.08.2020 • 16:35 Uhr

Open-Air-Konzert in der Musikmuschel am Sonntag, 23. August -letztmalig jazzt das Gandersheimer Jazz Quintett

Am KOMMENDEN Sonntag, 23. August, ab 18.30 Uhr, jazzt es letztmalig in dieser Open-Air-Konzertsaison im Kurpark nahe der Paracelsus Roswitha-Klinik. Das beliebte „Gandersheimer Jazz Quintett“ wird einmal mehr ein abwechslungsreiches Musikprogramm auf die Bühne der Musikmuschel bringen und eine Mischung aus eingängigen Melodien und fetzigen Bebop-Themen durch den abendlichen Kurpark klingen lassen. Liebhaber von Jazz und Swing sollten diese letzte Gelegenheit nutzen und sich den leidenschaftlichen Auftritt der Musiker Jürgen Rech (Saxophon), Tarek Fahmy (Jazzgitarre), Frank Westphal (Piano), Andre Helms (Bass) und Udo Mühlnickel (Schlagzeug) nicht entgehen lassen. Neben emotionsgeladener Musik dürfen die Zuschauerinnen und Zuschauer eine ebenso interessante wie humorvolle Moderation erwarten. Der Eintritt zu diesem Sonntags-Konzert ist frei. Gäste können nur mit Mund-Nasen-Bedeckung eingelassen werden; zur Corona-Nachverfolgung müssen die Kontaktdaten erfasst werden.red












18.08.2020 • 16:30 Uhr

Handtasche entwendet

Am gestrigen Montag, gegen 15.45 Uhr, entwendete laut Polizei ein bislang unbekannter Täter die Handtasche einer 70-jährigen Frankfurterin. Die Frankfurterin war zur angegebenen Zeit in einem, in der Holzmindener Straße in Bad Gandersheim ansässigen Einzelhandelsgeschäft aufhältig, um Einkäufe zu tätigen. Während des Einkaufs bewahrte sie ihre Handtasche in dem Einkaufswagen auf. In einem unbeobachteten Moment ergriff ein unbekannter Täter die Gelegenheit, entnahm die Tasche aus dem Einkaufswagen und entfernte sich unerkannt. Insgesamt entstand der Frankfurterin ein Schaden in Höhe von ca. 110 Euro. schw










18.08.2020 • 16:26 Uhr

Bad Gandersheim: Auf Betrug am Telefon nicht hereingefallen

Mindestens zweimal versuchten Telefonbetrüger am Montag im Bereich Bad Gandersheim Bürger unter Vorspiegelung eines verwandtschaftlichen bzw. freundschaftlichen Verhältnisses zu einer Bargeldverfügung zu bewegen. Im ersten Fall gab sich der bislang unbekannte Täter als Bekannter aus und bat um eine Kaution in Höhe von 15.000,- EUR für einen Leihwagen, den sich dieser aufgrund eines Unfalles leihen müsste. Die Angerufene, eine 86-jährige Bad Gandersheimerin ging auf die Bitte nicht ein und beendete das Gespräch. In einem weiteren Fall gab eine weibliche unbekannte Täterin an, die Cousine der Angerufenen zu sein und bat ebenfalls um eine Kaution für eine entstandene Notlage. In welcher Höhe die Kaution gezahlt werden sollte, dazu wurden keinerlei Angaben mehr geäußert, da die 82-jährige Bad Gandersheimerin, die den Anruf erhalten hatte, das Gespräch beendete. In beiden Fällen ist kein Schaden entstanden. schw










18.08.2020 • 16:23 Uhr

Motorradfahrer aus Bad Gandersheim stürzt an Verkehrsinsel

Am gestrigen Montag, 17. August 2020, gegen 14 Uhr, befuhr ein 53-jähriger Bad Gandersheimer mit seinem Leichtkraftrad Quadzilla in Einbeck die Straße Breslauer Stieg aus Richtung Königsberger Stieg kommend in Richtung Billerbecker Straße. Als dieser eine verkehrsberuhigende Verkehrseinrichtung (Schikane) passieren wollte, bemerkte der Bad Gandersheimer diese zu spät. Beim Versuch der Verkehrseinrichtung auszuweichen kam der 53-jährige zu Fall und zog sich leichte Verletzungen zu. Er wurde vorsorglich dem Krankenhaus Bad Gandersheim zugeführt. schw










18.08.2020 • 16:17 Uhr

Fahrraddieb aus Bad Gandersheim (61) schlägt zweimal zu - erst in Kreiensen, dann in Bad Gandersheim

Am gestrigen Montag, 17 August 2020, gegen 13.40 Uhr meldete sich ein Zeuge bei der Polizei in Kreiensen und teilte mit, dass er soeben beobachtet habe, wie eine männliche Person im Bereich Am Plan in Kreiensen ein Fahrrad entwendet hat. Die Person konnte durch die eingesetzte Funkstreifenwagenbesatzung kurze Zeit später mit dem entwendeten Fahrrad im Bereich Kreiensen angehalten und kontrolliert werden. Bei der Person handelte es sich um einen 61-jährigen Bad Gandersheimer. Im Rahmen der Kontrolle fiel weiterhin auf, dass der 61-jährige deutlich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand. Ein durchgeführter Atemalkohltest ergab einen Wert von über 1,6 Promille. Es wurde eine Blutprobe angeordnet. In der Folge wurden Ermittlungsverfahren wegen Diebstahl und Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Nach Entlassung aus der polizeilichen Maßnahmen beobachtete ein Zeuge gegen 18.50 Uhr in Bad Gandersheim, am Bahnhof, wie eine männliche Person Teile von einem am Bahnhof abgestellten Fahrrad abmontierte und entwenden wollte. Der Täter konnte durch die zügig eintreffenden Beamten vor Ort angetroffen und kontrolliert werden. Es stellte sich heraus, dass es sich erneut um den 61-jährgen Bad Gandersheimer handelte. Der abmontierte Fahrradreifen befand sich noch vor Ort. Es wurde ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen versuchten Diebstahls eingeleitet.schw











18.08.2020 • 12:19 Uhr

Gerichtsklatsche für Versicherung: Wenn die eigene Versicherung einem nicht glaubt

Zu den Anforderungen an den Nachweis eines Diebstahls im Versicherungsrecht - OLG Braunschweig entscheidet

Muss jemand feststellen, dass ein Dieb in seine Lagerhalle eingestiegen ist und Gegenstände von einigem Wert gestohlen hat, so ist das sehr ärgerlich. Noch ärgerlicher ist es aber, wenn einem die eigene Diebstahlversicherung das nicht glaubt.

Einen solchen Fall hat der 11. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Braunschweig mit Urteil vom 8. Juli 2020 entschieden (Az. 11 U 151/19). Ein Gartenbauunternehmer hatte Fahr- und Werkzeuge in einer Lagerhalle abgestellt, die mit einem Tor verschlossen war. Über dem Tor befand sich in vier Meter Höhe eine ungefähr 30 cm große Lücke. Nachdem der Unternehmer festgestellt hatte, dass ihm Fahr- und Werkzeuge im Wert von rund 30.000 EUR fehlten, erstattete er Anzeige wegen Diebstahls und meldete den Schaden seiner Versicherung. Diese verweigerte die Zahlung mit der Begründung, dass der Diebstahl nur vorgetäuscht sei.

Das Landgericht Göttingen hat dem Gartenbauunternehmer Recht gegeben und die Versicherung zur Zahlung verurteilt. Das bestätigte nun der für Versicherungsrecht zuständige 11. Zivilsenat des Oberlandesgerichts.

Weil die Täter bei einem Diebstahl naturgemäß unbeobachtet bleiben wollten, kämen einem Versicherungsnehmer bei dem Nachweis des Diebstahls Beweiserleichterungen zugute. Er müsse nur „ein Mindestmaß an Tatsachen beweisen, die nach der Lebenserfahrung mit hinreichender Wahrscheinlichkeit den Schluss auf die Entwendung zuließen“.

Das war dem Gartenbauunternehmer hier gelungen. Mit Hilfe eines Sachverständigen, der im Rahmen seiner Begutachtung selbst zu der vier Meter hohen Lücke hinaufklettere, stellte der 11. Zivilsenat fest, dass die Diebe in die Halle durch die vorhandene Lücke einsteigen konnten. Sie hätten dann das Tor von innen aufgemacht, Fahr- und Werkzeuge entwendet und anschließend das Tor wieder zugezogen, um den Diebstahl möglichst lange zu verheimlichen.

Da die beklagte Versicherung ihrerseits nicht nachweisen konnte, dass der Einsteigediebstahl nur vorgetäuscht wurde, und es auch nicht grob fahrlässig war, die Lücke in dieser Höhe zu belassen, verlor die Versicherung den Rechtsstreit.
red/fis










18.08.2020 • 11:55 Uhr

Neues Feuerwehrhaus Bad Gandersheim: Vollmer gibt Vollgas beim Endausbau - Steinhang und Asphaltzufahrt

Mit einem Großaufgebot an Menschen, Maschinen und Material geht es in die finale Vollendung des Bauprojektes neues Feuerwehrhaus für die Freiwillige Feuerwehr Bad Gandersheim in der Heckenbecker Straße. Das Unternehmen Vollmer besorgt in diesen Tagen und Stunden die Vollendung der gesamten Außenanlagen. Es wird gepflastert, Steine gesetzt, Steine an einem Hang aufgeschüttet und geteert was die Flächen hergeben. Alle soll perfekt befahr und nutzbar sein. Sowohl mit für Parkplatzflächen für Einsatzfahrzeuge als auch Privatwagen von Kräften der Feuerwehr, wenn sie zum Einsatz, Ausbildung und anderen Treffen in der Heckenbecker Straße anfahren.

Die Stadt Bad Gandersheim lässt sich die Optimierung des Feuerwehrhauses ein fette sechsstellige Summe kosten. Die Freiwillige Feuerwehr wird sich schon sehr bald über vollkommen neue Verhältnisse ihrer Logistik am Standort in der Heckenbecker Straße freuen können.
Und vielleicht gelingt es ja noch, zu den heftig versiegelten Flächen einige grünliche Akzente zu setzen.
red/

Die Bilder dokumentieren die Verhältnisse auf der Baustelle am gestrigen Montag und heutigen Dienstag. Fotos: Fis WMG
















18.08.2020 • 11:43 Uhr

Klaus & Cecile Open-Air Livekonzert im Rosencafégarten live - Eine musikalische Zeitreise auf dem Klosterhügel in Brunshausen

Vorfreude auf einen schönen Musikevent in Bad Gandersheim ist angesagt: Das Duo Cecile & Klaus, sie Gesang, er Gitarre, gibt am 28. August 2020 ab 19 Uhr ein Open Air Liveact in einem fantastischen Ambiente. Die beiden Musiker versprechen im offenen Rosencafé auf dem Klosterhügel Brunshausen eine musikalische Zeitreise.

Klaus & Cecile bringen ihr Publikum mit Pop- und Rocksongs aus den letzten Jahrzehnten zum Tanzen, Toben und Träumen. Ceciles unverwechselbare, ausdrucksstarke Stimme, die hier sanft, da gewaltig, mal schnurrend, mal kratzig daherkommt, prägt die Interpretationen, während Klaus ́ Arrangements die Dynamik und den Farbenreichtum einer Band en miniature in die Klangsprache der Akustikgitarre übertragen - manchmal dicht am Original, dann wieder sehr eigenständig.
So nehmen die beiden erfahrenen Musiker/in den Zuhörer/in mit auf ihre sehr subjektive, persönliche Reise durch 60 Jahre Musikgeschichte. Das wird ein Erlebnis!

red/Foto: Fis WMG










18.08.2020 • 09:55 Uhr

Landeskriminalamt warnt vor Ecstasy-Tabletten mit hohem Wirkstoffgehalt

Anfang Juni wurden im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Braunschweig über 100 Ecstasy-Tabletten mit einer "Punisher"-Prägung (Totenkopfsymbol) beschlagnahmt. Die festgestellten Wirkstoffgehalte liegen etwa 70 Prozent über den bundesweiten Vergleichswerten für Ecstasy-Tabletten. Die Untersuchung im Kriminaltechnischen Institut (KTI) des Landeskriminalamtes (LKA) Niedersachsen ergab einen Wirkstoffgehalt von ca. 232 Milligramm MDMA pro Tablette.

MDMA ist die Abkürzung des Betäubungsmittels 3,4-Methylendioxy-N-methylamphetamin, welches häufig in Ecstasy-Tabletten enthalten ist. MDMA ist seit Jahrzehnten als sogenannte Partydroge verbreitet. Bereits vor einem Jahr haben die britischen Behörden vor diesen hochdosierten Tabletten gewarnt, nachdem es zu einem Todesfall gekommen war. Im Jahr 2018 ist im fränkischen Hof ein 16-jähriger nach dem Konsum entsprechender Tabletten verstorben. Auch im vorliegenden Fall ist ein Zusammenhang mit dem Todesfall eines 20-jährigen nicht auszuschließen. Gleichartige Ecstasy-Tabletten sind bereits seit einigen Jahren in ganz Niedersachsen im Umlauf.

Das LKA Niedersachsen rät von einem Konsum illegaler Betäubungsmittel im Allgemeinen und aktuell insbesondere von jeglichen Ecstasy-Tabletten ab, da die gesundheitlichen Auswirkungen für die Konsumenten nicht abzuschätzen sind und tödliche Folgen haben können.ots/Foto: LKA










18.08.2020 • 09:49 Uhr

Internationaler Tag der Humanitären Hilfe (19.August):Mehr Übergriffe auf Personal von Hilfsorganisationen als je zuvor

483 Übergriffe mit 125 Toten im Jahr 2019 - Die meisten Opfer sind einheimische Helfende

Zum Internationalen Tag der Humanitären Hilfe am kommenden Mittwoch, 19. August, hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen einen besseren Schutz von Helfenden gefordert. Nie sei es so gefährlich gewesen, sich für das Wohlergehen anderer einzusetzen, erklärte die Menschenrechtsorganisation. Im Jahr 2019 seien weltweit 483 Übergriffe auf Personal von Hilfsorganisationen registriert worden. Das sei der höchste Wert seit Beginn der systematischen Erfassung der Gewalttaten im Jahr 2009. Im Jahr 2016 seien nur 295 Übergriffe gezählt worden. Bei den Übergriffen im letzten Jahr seien 125 Menschen zu Tode gekommen. „Die starke Zunahme der Gewalt gegen Helfende in unterschiedlichsten Regionen der Welt ist ein alarmierendes Zeichen. Dringend muss der Schutz von Helfenden verstärkt werden“, erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen.

Denn jeder gewaltsame Zwischenfall gefährde die oft dringend gebrauchte Hilfe für hunderttausende Menschen. „Die Gewalt zwingt Hilfsorganisationen häufig, sich aus humanitären Krisenregionen zurückzuziehen, um ihr Personal zu schützen“, so Delius. „Nach dem Rückzug der Helfenden bricht dann oft die humanitäre Versorgung ganzer Regionen zusammen.“

So musste auch die französische Hilfsorganisation ACTED ihre humanitäre Arbeit im Norden des westafrikanischen Niger abbrechen, nachdem am 9. August 2020 sieben Mitarbeitende der Nichtregierungsorganisation sowie ein Begleiter aus dem Niger mutmaßlich von extremistischen Islamisten ermordet wurden. Unter den Getöteten waren auch vier Französinnen und zwei Franzosen. Ein Großteil der Opfer der Übergriffe ist einheimisches Personal der Hilfswerke. So kamen 2019 nur 27 ausländische Staatsangehörige bei den Gewalttaten zu Schaden.

Erst am 22. Juli 2020 hatten radikale Islamisten im benachbarten Nigeria fünf Angehörige einer Hilfsorganisation ermordet. Im Jahr 2020 wurden bis Anfang August bereits 204 Übergriffe auf Helfende registriert. Die Daten basieren auf der Aid Worker Security Database, die alle Überfälle registriert.
red/fis










18.08.2020 • 09:22 Uhr

Intendant Achim Lenz verrät, wie er Faust inszenieren will: Satans Schwanz-Zitat vor der Stiftskirche

Goethe und sein geniales Faust-Stück. Bad Gandersheims Domfestspiel-Intendant Achim Lenz wollte es in diesem Jahr vor dem tausendjährigen Portal der Gandersheimer Stiftskirche aufführen. Die Corona-Krise und der Staat haben das bekanntlich verhindert.

Nun hat Lenz bei einer munteren Lesung im Grünen in Brunshausen ausgeplaudert, wie er seinen "Faust" im kommenden Jahr im zweiten Anlauf inszenieren wird. Ein bisschen provokativ, ganz wie es Lenz beliebt. So beispielsweise mit dem satanischen Aufruf: "Vor euch sind zwei Dinge von köstlichem Glanz, das leuchtende Gold und ein glänzender Schwanz". Aber lauschen Sie bitte selbst in eine Sequenz seiner Worte, wie sie Achim Lenz im Cafégarten in Brunshausen so wunderbar gesprochen hat. Man darf auf seine Bühnenbilder zu dem Faust-Stück und Zitaten mit einer gewissen Erwartung und Hoffnung gespannt sein.
red/Foto/Video: Fis WMG










18.08.2020 • 09:01 Uhr

Dassel: Vermutlicher Jagdgegner attackiert Hochsitze im Solling

Bei der Polizeistation Dassel wurden mehrere Sachbeschädigungen an aufgestellten Hochsitzen angezeigt. Bislang unbekannte Täter haben im Zeitraum 19. Juni bis zum 15. August 2020 mindesten dreimal die Leitern der im Bereich Bierberg aufgestellten Hochsitze abgerissenen und die Stände komplett umgeworfen. Eine genaue Schadenshöhe konnte vom Geschädigten (62) aus Dassel noch nicht benannt werden. Bei den Tatausführungen könnte ein roter Pkw VW Jetta, älteres Modell, eine Rolle spielen.

Zeugen, die Hinweise hierzu geben können, melden sich bitte bei der Polizeistation in Dassel oder dem Polizeikommissariat Einbeck. red/pap










18.08.2020 • 08:45 Uhr

Der unheimliche Sprayer mit Grün attackiert Fassade des Bad Gandersheimer Amtsgerichts

Der unbekannte Sprayen mit grüner Farbe hat in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim wieder zugesprayt. Diesmal war das Ziel seiner Schmierereien, die juristisch eine Sachbeschädigung sind, die Fassaden des kleinsten Amtsgerichtes in Niedersachsen. Auffällig sind neben der verwendeten Farbe die identischen Schriftzüge und -formen. So ähnlich sind kürzlich Farbschmiereien an Fassaden von kirchlichen Gebäuden in Bad Gandersheim vorgekommen. Die laufenden polizeilichen Ermittlungen haben offiziellen Angaben zufolge noch keine Hinweise auf die Täterschaft ergeben.
red/Fotos: Fis WMG














18.08.2020 • 08:24 Uhr

Millionenklage des Landkreises Goslar gegen Klinikkonzern Asklepios kommt vor Gericht

Verhandlung über Schadensersatzklage des Landkreises Goslar gegen Asklepios Kliniken

Verhandlung über Schadensersatzklage des Landkreises Goslar gegen Asklepios Kliniken
Am 27.08.2020 verhandelt die 8. Zivilkammer des Landgerichts eine Schadensersatzklage des Landkreises Goslar gegen die Asklepios Kliniken im Zusammenhang mit der Übernahme und Privatisierung von drei Kliniken im Harz, Aktenzeichen 8 O 2427/19.

Der klagende Landkreis nimmt die Beklagte (Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA) aus einem im Jahr 2003 geschlossenen notariellen Kaufvertrag in Anspruch, mit welchem drei Kliniken im Harz privatisiert und zu einem Kaufpreis von 15 Mio. € veräußert wurden. Der Vertrag regelt unter anderem die Pflichten der Asklepios Kliniken und sieht für den Fall der Verletzung der vertraglichen Pflichten eine Vertragsstrafe von bis zu 1 Mio. € pro Jahr vor.

Der Landkreis Goslar ist der Auffassung, die Asklepios Kliniken hätten ihre vertraglichen Pflichten zur „Weiterentwicklung der Kliniken“ in Bezug auf den Standort Clausthal-Zellerfeld verletzt, in dem sie Abteilungen in den Kliniken geschlossen/bzw. reduziert und zu wenig Betten und Personal zur Verfügung gestellt hätten.

Die Beklagte stellt eine Vertragsverletzung in Abrede unter Verweis darauf, dass der Vertrag keine konkreten Vorgaben zu den einzelnen Standorten enthalte.

Der Landkreis begehrt in der Hauptsache die Zahlung einer Vertragsstrafe in Höhe von 16 Millionen Euro (je 1 Million Euro pro Jahr seit 2004) und die Feststellung, dass die Asklepios Kliniken ihre vertraglichen Pflichten in Bezug auf den Standort Clausthal-Zellerfeld nicht erfüllen und dadurch weiterer Schaden entstehen könnte.

Der Termin zur Güteverhandlung und mündlichen Verhandlung findet unter dem Vorsitz der Vorsitzenden Richterin am Landgericht Birgit Allert am Donnerstag, den 27.August 2020, 10 Uhr, Saal nach Aushang, statt. Die Verhandlung ist öffentlich - natürlich unter Corona-Hygienebedingungen!
red/fis










18.08.2020 • 08:17 Uhr

L 462: Radwegsanierung vom Ortsausgang Delligsen in Richtung Hohenbüchen

Ende September müssen sich Autofahrer auf der Landesstraße 462 vom Ortsausgang Delligsen (Landkreis Holzminden) in Richtung Hohenbüchen auf Behinderungen einstellen. Grund ist die Sanierung des Radweges vor dem Freibad Delligsen. Dies teilte die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln mit.

Im Bereich vor dem Freibad wird die vorhandene Decke des Radweges zunächst abgefräst. Im weiteren Verlauf wird der Radweg gereinigt und das Bankett geschält. Anschließend erfolgt eine Neuprofilierung mit einer Asphalttragschicht und es wird eine neue Deckschicht aufgebracht.

Im Bereich der Baustelle wird der Straßenverkehr halbseitig mit einer Ampelsteuerung geführt. Der Radweg ist während der gesamten Baumaßnahme komplett gesperrt.

Die Zufahrt „Am Freibad" ist frei. Der Reit- und Fahrverein Delligsen kann über die gesamte Bauzeit erreicht werden. Die Arbeiten werden etwa zwei Wochen in Anspruch nehmen. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis.red/fis











18.08.2020 • 08:15 Uhr

Langelsheim: Clevere Senioren fallen auf falsche Polizisten nicht herein!

Am Montag wurden mehrere Senioren von einer männlichen Person in Langelsheim (Landkreis Goslar) angerufen, die sich fälschlich als Polizeibeamter ausgab. Es wurden verschiedene Sachverhalte geschildert, z.B. das in der Nachbarschaft eingebrochen worden sei. Zu konkreten Forderungen kam es nicht, die Angerufenen bemerkten allesamt, dass sie es mit einem falschen Polizeibeamten zu tun hatten. Sie verhielten sich richtig, gaben keine Informationen heraus und beendeten umgehend das Gespräch. Seitens der Polizeistation Langelsheim wurden die Ermittlungen aufgenommen. ots










18.08.2020 • 08:01 Uhr

Versöhnen statt spalten - Evangelischer Landesbischof Meyns warnt zum Israelsonntag vor Antisemitismus

Landesbischof Dr. Christoph Meyns hat vor Antisemitismus und Hass gewarnt. Es gehe darum, Menschen zu lieben und sie nicht in gut und böse zu spalten, sagte er zum sogenannten Israelsonntag am 16. August im Braunschweiger. Dom. Inmitten aller Konflikte seien die Spannungen auszuhalten in dem Wissen, „dass alle geliebte Kinder des einen Gottes sind und uns kein Urteil über sie zusteht, sondern nur Gott allein“. Der Auftrag der Christen sei es, Brücken zu bauen und Versöhnung zu suchen. Das schließe jede Form von Überheblichkeit, Abgrenzung, Abwertung oder Besserwisserei aus.

Der Landesbischof machte darauf aufmerksam, dass Antisemitismus und Hass nicht nur in rechtsextremen Kreisen verankert seien, sondern auch in gutbürgerlichen und linken Milieus. Etwa zehn bis zwanzig Prozent der Bevölkerung seien empfänglich für antisemitische Gedanken. Leider, so Meyns, habe das Christentum zum Antisemitismus beigetragen: „Die Wurzeln des modernen Judenhasses liegen in der langen Tradition antijudaistischer Propaganda, Diskriminierung und Verfolgung in Theologie und Praxis der christlichen Kirche.“

Erst nach dem Zweiten Weltkrieg und unter dem Eindruck der Ermordung von sechs Millionen Juden habe sich das Verhält der Kirche zum Judentum grundlegend geändert. Die Kirche habe nun die „bleibende Erwählung Israels festgehalten und von der Idee einer Missionierung der Juden Abschied genommen“.
epd/Foto: Fis WMG










18.08.2020 • 07:55 Uhr

Auf der Straße von Bad Gandersheim nach Heckenbeck: Kleinkrieg mit Schildern

Keine 24 Stunden nach der Exklusiv-Berichterstattung auf den News-Portalen des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group über den Schilderprotest auf der Straße von Bad Gandersheim nach Heckenbeck für die Beibehaltung eines Fahrradsicherheitsstreifens und ein Tempolimit von 70 Stundenkilometer für Autofahrer sind die zehn bunten Demoschilder verschwunden. Unbekannte haben sie abgeräumt.

Die Straße ist ein Paradebeispiel für eine verkorkste weil nicht überzeugende Verkehrspolitik. Die Interessen von Befürwortern und Gegnern von Mobilitätserfordernissen, Tempobeschränkungen für Autofahrer und die Bevorzugung sanfter Verkehrsmittel (Fahrräder) prallen krass aufeinander. Der Kleinkrieg mit Schildern macht dies deutlich.

Nach dem plötzlichen Verschwinden der Protestschilder pro 70-Stundenkilometer wurde am Montag ebenfalls von unbekannten Aktivisten zwei Schilder mit der schwarzen Zahl 100 aufgestellt. Sie dürfen als Protest gegen die Beschränkungen auf der Strecke bewertet werden. Sie sind ein provokantes Signal einer schweigenden Gegenbewegung. "Ich habe die Schnauze voll von Leuten, die uns ständig reglementieren und das aus einer gewissen Anonymität heraus tun. Es gibt auch andere Einstellungen", ließ sich ein Aktivist aus Heckenbeck vernehmen, der sich mit anderen Mitstreitern über die Schilderaktion der Tempo 70-Befürworter geärgert hatte. Weil er mit persönlichen Anfeindungen rechnen muss bat er darum, seinen Namen nicht zu erwähnen.

Die Unversöhnlichkeit beider Lager ist unverkennbar. Der unbewältigte Streit schwelt und eskaliert weiter.red

Die Bilder dokumentieren die verschiedenen Schilder, die in den vergangen Tagen auf der Straße von Gandersheim nach Heckenbeck zu sehen waren. Fotos: Fis WMG












17.08.2020 • 19:11 Uhr

Zehn Protestschilder für Erhalt einer Radfahrer-Sicherheitsspur von Gandersheim nach Heckenbeck und retour

Und wieder hat die Bürgerinitiative für die Beibehaltung einer versuchsweise eingeführten Sicherheitsspur für Radfahrer auf der Straße von Bad Gandersheim zum Ökodorf Heckenbeck über Nacht mit einer Aktion auf ihr Anliegen aufmerksam gemacht. Gleich zehn Protestschilder wurde hergestellt. Anschließend wurden jeweils fünf der Schilder von den Rad-Aktivisten in beiden Richtungen aufgestellt. Eine Serie am Ortsausgang von Gandersheim in Richtung Heckenbeck; die andere Staffel steht am Ortsausgang von Heckenbeck für Autofahrer, die in Richtung Gandersheim fahren. Die Demonstration via selbstgemachter Schilder bekräftigen den Willen für eine Beibehaltung des Sicherheitsstreifens. Außerdem sprechen sie sich für Tempo 70 für die Autofahrer aus. Außerdem soll Geld in noch mehr Radwege investiert werden.
red/Fotos: Fis WMG


















17.08.2020 • 18:57 Uhr

Fahrrad-„Taxi“ für den Nachwuchs - Von Kindersitz bis Cargobike: sicher radeln mit kleinen Kindern

Immer mehr Menschen in Südniedersachsen und Bad Gandersheim sind mit dem Fahrrad unterwegs. Dabei wächst auch die Zahl der Eltern, die ihren Nachwuchs radelnd zur Kita bringen oder mit ihnen Radtouren unternehmen. Sind die Kinder noch klein, fahren sie oft auf Sitzen oder in Anhängern mit. Dimitar Gouberkov, Unfallexperte von ERGO, erklärt die Vor- und Nachteile der verschiedenen Transport-Systeme. Welche rechtlichen Vorgaben es gibt, weiß Michaela Rassat (Foto), Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH.

Was ist erlaubt?

Laut Straßenverkehrsordnung (StVO) dürfen Fahrradfahrer, die mindestens 16 Jahre alt sind, Kinder bis zur Vollendung des siebten Lebensjahres auf geeigneten Kindersitzen oder in einem geeigneten Kinderanhänger mitnehmen. Für behinderte Kinder gilt diese Altersbeschränkung nicht. „Den Nachwuchs auf Gepäckträger oder Mittelstange mitzunehmen, ist hingegen nicht erlaubt“, so Michaela Rassat. „Wer ein Kind über sieben Jahre oder ohne die vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen befördert, muss mit einem Bußgeld von jeweils 5 Euro rechnen“, so die Rechtsexpertin.

Das A und O: Sicherheit

Egal ob Kindersitz, Anhänger oder Lastenfahrrad: Eine gute Speichenabdeckung muss dafür sorgen, dass die Füße der Kinder nicht versehentlich in die Speichen geraten. Sie sollten auch nicht hineingreifen können. Auch einen Helm sollten Fahrradfahrer und Kinder immer tragen. Schaffen Eltern einen Kindersitz, einen Fahrradanhänger oder ein Lastenrad neu an, sollten sie sich erstmal an das veränderte Fahrverhalten und die andere Gewichtsverteilung gewöhnen. „Am besten vorab üben, beispielsweise mit einem dem Kindergewicht entsprechenden Rucksack“, rät Dimitar Gouberkov. Und natürlich muss das Fahrrad verkehrssicher sein, dazu gehören beispielsweise Reflektoren, Frontscheinwerfer, Rücklicht und Klingel.

Stabil und komfortabel: Der Kindersitz

Beim Kindersitz ist das Wichtigste, dass er stabil und fest montiert ist. Je nachdem, ob das Modell am Lenker oder Gepäckträger befestigt ist, gibt es einige Unterschiede: Sitzen die Kleinen hinten, sind sie vor Wind geschützt und die hohe Rückenlehne bietet mehr Sicherheit und Komfort. „Auf den meisten Sitzen für den Gepäckträger dürfen Kinder bis zu 25 Kilogramm mitfahren. „Vorne hingegen sind nur 15 Kilogramm zugelassen“, so Gouberkov. Außerdem muss der Fahrer darauf achten, dass seine Sicht nicht beeinträchtigt ist.

Kind und Kegel im Anhänger

Fahrradanhänger haben für Eltern den Vorteil, dass sie zwei Kinder – mehr sind allerdings nicht erlaubt – inklusive Gepäck befördern können. „Dazu schützt der Anhänger die Kleinen vor Wind und Wetter, sie können während der Fahrt spielen oder ein Nickerchen machen und sind bei einem Sturz gut gesichert“, erläutert der Unfallexperte von ERGO. Wichtig zu wissen: Der Anhänger muss vorne, seitlich und hinten mit Reflektoren ausgestattet sein. Verdeckt er das Rücklicht des Fahrrads, muss zusätzlich eins am Anhänger angebracht werden. Auch ein Wimpel kann für zusätzliche Sichtbarkeit im Straßenverkehr sorgen. Das zulässige Gesamtgewicht des Anhängers liegt bei 40 Kilogramm. „Doch nicht jedes Fahrrad kann einen Anhänger ziehen: Das Rad muss dafür vom Hersteller zugelassen sein. Diese Info können Eltern beispielsweise beim Fachhändler erfragen“, so Gouberkov.

Allroundtalent Lastenfahrrad

Lastenräder – auch Cargobikes genannt – bieten die Besonderheit, dass auch Jungen und Mädchen über sieben Jahre mitfahren dürfen. Zudem können hier bis zu vier Kinder Platz nehmen. Rechtlich zu beachten sind die Maße des Gefährts: Einspurige Lastenfahrräder dürfen maximal einen Meter, zweispurige zwei Meter breit sein. Höhe und Länge sind auf maximal 2,5 Meter und 4 Meter beschränkt. „Außerdem muss für jedes Kind ein Sitz mit Gurtsystem vorhanden sein“, so der Unfallexperte. Eltern sollten allerdings das Eigengewicht der Cargobikes nicht unterschätzen, eine hügelige Strecke kann da schnell anstrengend werden. Cargobikes gibt es aber natürlich auch in der E-Bike-Variante.
red/Quelle/Fotos: ERGO Group













17.08.2020 • 16:56 Uhr

Spanien-Urlauber nach "Reisewarnung" fix und fertig- Ministerin Reimann gesteht: "Das ist bitter!"

Die neuerliche "Reisewarnung" für Leute, die sich bereits vor Wochen auf ihren Spanienuralub gefreut haben, hat große Enttäuschung auch bei Urlaubern in der Region Südniedersachsen ausgelöst. Das bestätigten die unterschiedlichsten Reaktionen. Sie sind auch Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann zu Ohren gekommen. Auch deswegen reagierte sie soeben mit einem Statement zur Corona-Lage in Spanien:
„Die Entscheidung der Bundesregierung und des Robert Koch Instituts (RKI), große Teile Spaniens als Risikogebiet auszuweisen und eine entsprechende Reisewarnung auszusprechen, ist vor dem Hintergrund der zuletzt gestiegenen Infektionszahlen richtig. Für alle, die sich derzeit im Urlaub in einer der betroffenen Regionen befinden oder in nächster Zeit eine Reise dorthin antreten wollten, ist das natürlich eine bittere Nachricht, aber der Gesundheitsschutz geht vor. Ganz wichtig ist, dass sich wirklich alle Reisenden, die aus einem Risikogebiet nach Niedersachsen zurückkehren, in häusliche Quarantäne begeben und einen Test auf Covid-19 vornehmen lassen. Bis ein negatives Testergebnis vorliegt, muss die Quarantäne weiter eingehalten werden. Nur so können wir eine weitere Verbreitung des Virus verhindern."
red/fus










17.08.2020 • 16:43 Uhr

Landesstraße 584: Radwegsanierungsarbeiten zwischen Allersheim und Bevern - Behinderungen bis Ende September

Ende September müssen sich Autofahrer auf der Landesstraße 584 zwischen Allersheim (Landkreis Holzminden) und Bevern auf Behinderungen einstellen. Grund ist die Sanierung des Radweges zwischen den Ortschaften Allersheim und Bevern. Dies teilte die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln mit.

Die Baumaßnahme erfolgt unter halbseitiger Sperrung und Ampelregelung in insgesamt vier Abschnitten. Dies ist notwendig, damit die Ampelphasen nicht zu lang werden.

>Im Bereich der Ortschaft Allersheim wird der Radweg zunächst abgefräst, um die Höhen richtig anpassen zu können. Zwischen den Ortschaften Allersheim und Bevern wird der Radweg gereinigt und das Bankett beidseitig geschält. Anschließend wird der Radweg zwischen den Ortschaften neu mit einer Asphalttragschicht profiliert. In Bevern wird der Radweg lediglich aufgebaut und im Bereich der Bäume an die Pflasterflächen angeschlossen. Abschließend wird in den jeweiligen Abschnitten eine neue Deckschicht aufgebracht.

Im Bereich der Baustelle wird der Straßenverkehr jeweils halbseitig mit einer Ampelsteuerung geführt. Der Radweg ist während der gesamten Baumaßnahme komplett gesperrt. Innerhalb der Ortschaften ist jeweils der Radweg auf der anderen Straßenseite zu benutzen. Einschränkungen für die Anlieger während der Bauzeit können nicht ausgeschlossen werden.

Die Arbeiten werden rund drei Wochen in Anspruch nehmen.

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis. red/fis











17.08.2020 • 16:41 Uhr

Kiffen in Kreiensener Kiesgrube: Nach Streit Polizei alarmiert und die findet Betäubungsmittel

Am gestrigen Sonntag, es ist dunkel und bereits 22.15 Uhr, wurden die Beamten der Polizei Bad Gandersheim zu Streitigkeiten im Bereich Kieskuhle, in Einbeck-Kreiensen gerufen. Im Zuge der Klärung des Sachverhaltes bekamen die Beamten einen Hinweis auf das Mitführen von Betäubungsmitteln durch einen 36-jährigen Einbecker. Eine Nachschau bei dem 36-jährigen bestätigte den Hinweis. Bei dem Einbecker konnte eine geringe Menge Cannabis aufgefunden werden. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Besitzes von Betäubungsmitteln eingeleitet.schw










17.08.2020 • 16:12 Uhr

Cahn-von-Seelen-Stadion Bad Gandersheim (I): Wenig Schmeichelhaftes im "Reiseführer Fußballheimat Niedersachsen"

Eine Fußball-Arena in der Diskussion: Hier und heute im Fokus das Cahn-von-Seelen-Stadion in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim. "11 Freunde - Der Fußball-Reiseblog" so lautet der Titel im Internet. Das Bad Gandersheimer Stadion wird dort sehr authentisch beschrieben.

„Vielleicht sollte man die Arena fix mal besuchen“, schreibt Hardy Grüne im Fußball-Reiseführer Fußballheimat Niedersachsen & Bremen, „denn wer weiß, wie lange sie noch steht.“ Diese Aussage ist alles andere als Kulturpessimismus, denn das nach dem früheren Bad Gandersheimer Bürgermeister Rudolf Cahn von Seelen benannte Cahn-von-Seelen-Stadion pfeift aus dem letzten Loch – genauso wie die Stadt, in der es steht.

Sie liegt an der A7, ziemlich genau auf halber Strecke zwischen Göttingen und Hildesheim. „Bad Gandersheim ist wie die meisten Gemeinden in Südniedersachsen von starkem Bevölkerungsrückgang und sinkenden Einnahmen betroffen“, berichtet der SPD-Ortsverein auf seiner Seite, „unübersehbar ist der Leerstand von zahlreichen Wohngebäuden und Geschäften in der Innenstadt.“ Der Kurbetrieb war jahrzehntelang der wichtigste Wirtschaftsfaktor in der Roswithastadt, bis eine Gesundheitsreform nach der nächsten die Stadt erkranken ließ. Im Jahr 2020 liegt Bad Gandersheim auf dem Sterbebett mit einem Mäc Geiz als lebenserhaltende Maßnahme. Die Bloggerin Susanne Peyronnet findet dafür deutliche Worte: „Wenn ich in meine Heimatstadt komme, fühle ich mich wie auf einem anderen Planeten.“

Ich habe immer den Eindruck, seit meiner Schulzeit hat sich bei den Geschäften und Betrieben, die überlebt haben, nichts verändert. Aber die Überlebenden werden immer weniger. Es ist ein Eintauchen in eine andere Welt.
Susanne Peyronnet auf ihrem Blog »Pyrolirium«
Dass eine Stadt wie Bad Gandersheim kein Stadion unterhalten kann, das Platz für 40 000 Menschen bietet – dem Vierfachen seiner Einwohnerzahl inklusive der 15 Ortsteile – ist so überraschend wie eine Meisterschaft des FC Bayern. Seit 2008 muss sich die Stadt damit nur noch indirekt beschäftigen, das Problem plagt nun den örtlichen SV Grün-Weiß. Die Stadt stellte damals ein Ultimatum: Entweder der Verein übernimmt die Anlage – oder sie wird geschlossen. Eine Maßnahme, zu der sich Bad Gandersheim im Rahmen der Haushaltskonsolidierung in einem Zukunftsvertrag mit dem Land Niedersachsen verpflichtet hatte.

Dass es in dieser Konstellation ein Ungleichgewicht gibt, ist offensichtlich. Der Verein führt zwar regelmäßig „Arbeitseinsätze“ durch und hält die Anlage mit Motorsägen, Laubbläsern und Heckenscheren in Schuss, aber bei der Instandsetzung einer fast 30 Jahre alten Laufbahn oder der Reparatur der Heizung im Vereinsheim werden dem Ehrenamt unüberwindbare Grenzen gesetzt. Erst ein Entgegenkommen der Stadt sicherte die mittelfristige Zukunft des Rudolf-Cahn-von-Seelen-Stadions, nachdem der Beobachter Online Ende 2017 von genau der „Verkaufsabsicht“ sprach, die Hardy Grüne Sorgen bereitet.

Ein Paradieschen für Groundhopper

Auch wenn sich der Artikel bis hierhin wie ein Nachruf liest, bei Groundhoppern ist das Stadion beliebt, da es sich „als sehr schön anzusehendes Naturstadion präsentiert“, wie groundhopping.de schreibt. Und auch die 11 Freunde führen in der Ausgabe 223 die „wunderschönen“ Naturtraversen an, die dem Cahn-von-Seelen-Stadion einen Platz in der neuen Hitliste bescheren.

Zur Eröffnung am 1. Mai 1950 kamen 20 000 Menschen, um sich den 1. FC Nürnberg und Borussia Dortmund anzusehen, genau ein Jahr später duellierten sich an gleicher Stelle der 1. FC Köln und Frankfurts damalige Nummer eins, der FSV Frankfurt, vor „unter 10 000 Besuchern“. Zu vierstelligen Kulissen soll es gekommen sein, als Bad Gandersheim zu seiner besten Zeit zwischen 1959 und 1961 drittklassig spielte. Der Grund für den riesigen Kessel lag aber viel mehr im Einwohnerboom der Nachkriegszeit als in den sportlichen Ambitionen. Die sind heute in der Kreisliga angesiedelt, der Größe der Stadt entsprechend. Im Gegensatz zum Stadion.

Fortsetzung folgt.











17.08.2020 • 15:15 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Harz: Polizei registriert erneut Vielzahl an Verstößen

Insbesondere Geschwindigkeitsverstöße und allgemeine technische Begutachtungen standen im Fokus der Motorradkontrollen, die die Polizei am Sonntag rund fünf Stunden an bekannten Gefahrenpunkten im Harz durchführte.

16 Einsatzkräfte der Polizei richteten mit Unterstützung des LK Goslar und des TÜV-Nord auf den Bundesstraßen 4, 241, 242 und 498 verschiedene Kontrollstellen ein. 171 festgestellte Geschwindigkeitsüberschreitungen standen am Ende zu Buche, wobei davon 123 auf Zweiräder entfielen. Den Spitzenwert erreichte ein Motorrad mit 172 bei erlaubten 80 Km/h. Mit den betroffenen Verkehrsteilnehmer/innen führten die Einsatzkräfte Gespräche, in denen diese auf die Gefahren des Motorradfahrens im Harz und auf die aktuelle Verkehrsunfalllage hingewiesen wurden. Auch die allgemeinen Gefahren durch Ablenkung im Straßenverkehr - für Motorradfahrer speziell die Nutzung von Navigationsgeräten, Dash-Cams etc. - wurden hierbei thematisiert.

Eine ebenfalls am Sonntag stattfindende Motorraddemonstration mit rund 80 Teilnehmenden bis zum Torfhaus mit dortiger Kundgebung/Andacht, begleitete die Polizei ohne Zwischenfälle.

Zwei 41- und 23-jährige Motorradfahrer erwartet ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines verbotenen Straßenrennens. Diese überholten auf der Bundesstraße 241 zwischen Auerhahn und Goslar mit hoher Geschwindigkeit ein ziviles Einsatzfahrzeug der Polizei, obwohl hier ein Überholverbot besteht. Beide Kradfahrer überholten anschließend an unübersichtlichen Stellen und trotz Gegenverkehrs mindestens drei weitere Pkw im Überholverbot, bevor sie in Goslar gestoppt und kontrolliert werden konnten.

Die Kontrolle ergab, dass der 23-jährige Fahrer nicht im Besitz der für das von ihm geführte Motorrad erforderlichen Fahrerlaubnis war. Weiterhin hatte er eine sogenannte Aktionkamera in Höhe seiner Brust befestigt. Die Kamera wurde zur Beweissicherung beschlagnahmt. Der Führerschein des 23-Jährigen wurde ebenso beschlagnahmt wie der des 41-jährigen zweiten Motorradfahrers.

Die Polizeiinspektion Goslar wird diese Kontrollen regelmäßig an verschiedenen Ort fortführen. Die erneut hohe Anzahl der Verstöße zeigt die Notwendigkeit dieser Kontrollen auf. ots










17.08.2020 • 15:00 Uhr

Trotz Corona: Paracelsus-Kliniken besetzen alle Ausbildungsplätze in diesem Jahr

Gesundheitsunternehmen kann bundesweit insgesamt 55 Auszubildende begrüßen - Schwerpunkt sind Pflegefachkräfte

Die Paracelsus-Kliniken konnten in diesem Jahr trotz der Corona-Krise alle Ausbildungsplätze in ihren Einrichtungen besetzen. Diese positive Bilanz zog das Gesundheitsunternehmen jetzt zum Start des neuen Ausbildungsjahres. Insgesamt 55 junge Menschen beginnen in verschiedenen Paracelsus-Kliniken ihre Lehre. Zu den Ausbildungsstandorten gehören Düsseldorf-Golzheim, Kassel, Hemer, Bremen, Langenhagen, Bad Ems, Henstedt-Ulzburg sowie die drei sächsischen Kliniken des Unternehmens in Zwickau, Reichenbach und Adorf/Schöneck, aber nicht Bad Gandersheim.

Ganz vorn in der Beliebtheitsskala steht bei den Jugendlichen die Ausbildung zur Pflegefachkraft (35 Ausbildungsplätze), gefolgt von den Operationstechnischen und Anästhesietechnischen Assistenten (10) und Medizinischen Fachangestellten (4). „Obwohl die Zahl der Bewerbungen bundesweit Corona-bedingt bei vielen Unternehmen gesunken ist, konnten wir alle Ausbildungsplätze besetzen“, erklärt Jens-Peter Lietz, Head of Recruiting bei Paracelsus. „Wir mussten sogar gegen den Trend aussichtsreichen Bewerbern absagen, weil unsere Kapazitäten momentan erschöpft sind. Wir arbeiten aber daran, die Ausbildungsangebote auszubauen, um den zu erwartenden Fachkräftebedarf in unseren Kliniken in Zukunft möglichst umfangreich aus den eigenen Reihen decken zu können.“

„Gesundheitsfamilie“ schafft gute Arbeitsbedingungen

Ein Grund für den Trend zu mehr Bewerbungen bei Paracelsus ist die seit einem Jahr umgesetzte Unternehmensphilosophie der „Gesundheitsfamilie“. „Wir wollen als Arbeitgeber unsere Beschäftigten vom Azubi bis zur Chefärztin in allen Lebenslagen bestmöglich begleiten und damit erreichen, dass sie sich bei uns und in ihrem privaten Umfeld wohl fühlen. Sie sollen gern und damit engagiert bei uns arbeiten und lange bei uns bleiben“, betont Katharina Lutermann, Managerin Employer Branding und Employee Relations bei Paracelsus. Zu den Maßnahmen des Unternehmens gehören unter anderem unternehmenseigene Kitas, flexible Arbeitszeiten, Wunschdienstpläne, umfangreiche Weiterbildungen sowie die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten.

Mehr Ausbildungsplätze für Pflegefachkräfte

Um auch in Zukunft möglichst vielen jungen Menschen eine Ausbildungsstelle anbieten zu können und dem Fachkräftemangel zu begegnen, will Paracelsus vor allem die Zahl der Ausbildungsplätze zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann sukzessive weiter steigern. So werden in Bremen und Henstedt-Ulzburg in diesem Jahr erstmals Pflegefachkräfte ausgebildet und die Kapazitäten in 2021 noch einmal deutlich erweitert. Wer zum aktuellen Start der Ausbildung noch keine Stelle bei Paracelsus bekommen konnte, dem empfiehlt Katharina Lutermann, die Wartezeit sinnvoll zu überbrücken: „Wir bieten auch Stellen für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder als Bundesfreiwilligendienst an, die eine ideale Vorbereitung auf den Beruf sind. Außerdem gibt es auch Lehrstellen, die zum 1. Oktober oder 1. April neu besetzt werden.“ Insgesamt bilden die Paracelsus-Kliniken in sechs verschiedenen Berufen aus. Aktuelle Ausschreibungen finden sich im Stellenportal von Paracelsus im Internet unter www.jobs.pkd.de/ausbildung

Zum Bild: In der Paracelsus-Klinik Düsseldorf-Golzheim lhatten die neuen Azubis beim gemeinsamen Azubi-Tag jede Menge Spaß. Foto: Barbara Kunz













17.08.2020 • 14:54 Uhr

Northeim: Einbruch in Garage

Tatort: Northeim, Sudheimer Straße, Tatzeitraum: Mittwoch, 05 August 2020, 12 Uhr, bis Sonntag, 16.August 2020, 18 Uhr:

Im dokumentierten Tatzeitraum brachen unbekannte Täter in eine Garage eines Schulgeländes in der Sudheimer Straße ein. Die Täter verschafften sich unter Gewaltanwendung mit einem unbekannten Werkzeug Zutritt zur Garage und entwendeten vermutlich auch Gegenstände. Ein genauer Entwendungsschaden steht derzeit noch nicht fest. Der Sachschaden an der Garage und einem Grundstückstor beträgt ca. 750 Euro. Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben, wenden sich bitte an die Polizei Northeim unter 05551-70050.köh










17.08.2020 • 14:50 Uhr

Landesregierung beschließt: Keine weiteren Lockerungen der Corona-Restriktionen bis zum 15. September

Angesichts der in den letzten Tagen und Wochen gestiegenen Infektionszahlen und den derzeit nicht vollständig absehbaren Folgen des Endes der Urlaubszeit und des Schulbeginns auf das Infektionsgeschehen in Niedersachsen hat die Landesregierung beschlossen, die derzeit geltenden Regelungen der Corona-Verordnung mindestens bis Mitte September aufrecht zu erhalten.

„Wir sind vorsichtig und wir bleiben vorsichtig", erklärt dazu Ministerpräsident Stephan Weil. Die Verschiebung der siebten Stufe des niedersächsischen Stufenplans sei vor dem Hintergrund der derzeitigen Infektionslage der richtige Weg.

Weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen könnten erst wieder in den Blick genommen werden, wenn die Folgen des Schulstarts und der Rückkehr vieler Reisenden auf das Infektionsgeschehen absehbar seien, sagt auch Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann. Es sei auch nicht auszuschließen, dass es in der Zwischenzeit punktuelle Verschärfungen der geltenden Regeln geben müsse, so Reimann. „Bisher ist die Lage in Niedersachsen stabil und gut unter Kontrolle, aber ich sorge mich vor allem über die Folgen privater Feiern und der Rückkehr der vielen Reisenden auf das Infektionsgeschehen. Deshalb appelliere ich noch einmal sehr eindringlich an die niedersächsischen Bürgerinnen und Bürger, die Pandemie weiter ernst zu nehmen und sich an die Abstands-, und Hygieneregeln zu halten und Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen. Wir haben es alle gemeinsam in der Hand, in welche Richtung es bei den Corona-Maßnahmen geht."red/fis













17.08.2020 • 14:44 Uhr

Der ZVSN informiert über das Landesbus-Angebot - Treffpunkt: Baustelle Seeburger Straße in Ebergötzen

Der Landesbus L160 verbindet täglich Göttingen, Ebergötzen und Duderstadt. Die neuen im Marketing-Design angepassten grünen Busse fahren stündlich und bieten kostenfreies WLAN und Ladebuchsen für USB-Geräte. So genießen die Fahrgäste mehr Komfort bei gewohnten Ticket-Preisen.

Direkt an der Regionalbus-Haltestelle Ebergötzen Seeburger Straße, wird der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) mit einem Infostand am Montag, den 31. August .2020 in der Zeit von 13 bis 17 Uhr dort über den Landesbus informieren. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich über Pendlermöglichkeiten mit dem Landesbus und weitere Verbindungen von und nach Ebergötzen zu informieren. Die kostenfreie Pendlerzeitung und Fahrpläne werden vor Ort ausgegeben.

Die Bushaltestelle Seeburger Straße in Ebergötzen wird aufgrund der überregionalen und touristischen Bedeutung umfangreich erweitert. Neben dem Landesbus L160, der stündlich zwischen Duderstadt und Göttingen verkehrt, wird die Haltestelle auch von der Hauptbuslinie 170 (Göttingen – Ebergötzen – Gieboldehausen – Duderstadt) bedient. Außerdem halten die Busse der Linie 162 (Duderstadt - Rhumspringe - Gieboldehausen (- Ebergötzen)), 171 (Ebergötzen - Bilshausen – Gieboldehausen) und 172 (Ebergötzen - Seeburg – Duderstadt) an dieser Haltestelle.

Die Gemeinde Ebergötzen hat die neue, zentrale Haltestellenanlage, die vier barrierefreie Bushaltebuchten mit jeweils einer Wartehalle und dynamischer Fahrgastinformation erhält, beauftragt. Finanziert wird das Gemeinschaftsprojekt über das Land Niedersachsen (Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG)), Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN), den Landkreis Göttingen, der die radverkehrsbezogenen Maßnahmen aus dem Masterplan zukunftsfähiger Radverkehr unterstützt und der Samtgemeinde Radolfshausen sowie der Gemeinde Ebergötzen.

Für die Distanz Göttingen – Duderstadt von etwa 30 Kilometern benötigt der „Schnellbus“ durch straffe Linienführung gerade einmal 45 Minuten. So erreicht der Landesbus zum PKW konkurrenzfähige Reisezeiten zumal auch die Parkplatzsuche entfällt. Die festen Taktzeiten bieten Anschluss an die Bahnlinien.

Finanziell unterstützt wird die Landesbedeutsame Buslinie sowohl vom Land Niedersachsen, wie vom Landkreis Göttingen.
red/Quelle/Foto: ZVSN











17.08.2020 • 11:44 Uhr

Heute um 4.55 Uhr: Brand in einem Einfamilienhaus in Stöckheim

In den frühen Morgenstunden des heutigen Montags kam es zu einem Brand in einem Einfamilienhaus in der Northeimer Ortschaft Stöckheim. Der Hauseigentümer selbst alarmierte die Einsatzleitstelle der Feuerwehr, da ein Rauchmelder auslöste und er anschließend eine starke Rauchentwicklung in einem Zimmer feststellte.

Ursächlich für die starke Rauchentwicklung war ein Schwelbrand der Zwischendecke im Bereich der Küche und des Badzimmers im Obergeschoss. Dieser wurde nach derzeitigem Ermittlungsstand vermutlich durch einen technischen Defekt ausgelöst.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 30.000 Euro. Der Hauseigentümer wurde vorsorglich zwecks Abklärung einer möglichen Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Im Einsatz waren ca. 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Stöckheim, Northeim, Höckelheim und Hollenstedt.köh










17.08.2020 • 09:04 Uhr

Tempokontrolle auf der B64: Raser aus Landkreis Northeim rauscht mit 182 km/h in Radarfalle

Am vergangenen Wochenende führte die Polizei Holzminden Geschwindigkeitsüberwachungen auf der Bundesstraße 64 in Höhe der Tannengrundbrücke (südlich von Altersheim und Bevern gelegen) b von durch. Bei den erlaubten 100 km/h waren insgesamt 29 Kraftfahrer zu schnell unterwegs. Sechs von ihnen erwartet ein mindestens einmonatiges Fahrverbot. Trauriger Spitzenreiter war ein 33-jähriger Fahrzeugführer aus dem Landkreis Northeim. Er war abzüglich der Toleranzwerte mit vorwerfbaren 182 km/h unterwegs. Auf ihn kommt ein Bußgeld in Höhe von 600 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein dreimonatiges Fahrverbot zu. ots










17.08.2020 • 08:55 Uhr

NORD/LB finanziert für Diesel-Triebzüge zum Einsatz bei der Bayerischen Oberlandbahn - Ein 100 Millionen Projekt

Neues von der NordLB:

Die NORD/LB Norddeutsche Landesbank und die BayernLB übernehmen gemeinsam die Finanzierung für 31 neue Dieseltriebwagen zum Einsatz bei der Bayerischen Oberlandbahn GmbH. Finanzierungsnehmer ist das Luxemburger Unternehmen Alpha Trains, eine bedeutende Leasinggesellschaft für Schienenfahrzeuge, die Triebzüge und Lokomotiven an öffentliche und private Bahnbetreiber in ganz Europa vermietet. Die Dieseltriebzüge vom Typ Coradia Lint 54 werden vom Alstom Konzern im niedersächsischen Werk in Salzgitter angefertigt.

Die NORD/LB agiert in der Finanzierung als Mandated Lead Arranger, Agent sowie Account Bank und teilt sich mit der BayernLB die Rolle als Darlehensgeber. Das Finanzierungsvolumen beläuft sich auf insgesamt über 100 Millionen Euro.

Shaun Mills, CEO der Alpha Trains Gruppe, sagte: „Wir freuen uns, dieses Projekt gemeinsam mit der NORD/LB und der BayernLB erfolgreich umgesetzt zu haben. Wir sehen beide Banken als bedeutende Finanzierungspartner im deutschen Schienenpersonennahverkehr und haben die gute Zusammenarbeit im Rahmen dieses Projektes sehr geschätzt.“
red/Quelle: NordLB










17.08.2020 • 08:48 Uhr

Gastroszene in Bewegung: "Biergarten an der Gande" jetzt mit nostalgischer Blumen-Wanne

Nach der Installierung von Leuchten und erstem Gestühl nimmt der neue und erste "Biergarten an der Gande" in der südniedersächsischen Kur- und Rehas-Stadt Bad Gandersheim immer mehr Gestalt an. Das Macherteam um Bad Gandersheims populärsten Gastronomen hat jetzt weitere Einblicke in das Entstehen des neuen gastronomischen Angebotes gewährt. Zu sehen ansehnliche Bänke und Tische. Originell und ein echter Hingucker die nostalgische Badewanne aus Zink. Aus ihr sprießen jetzt bunte Blumen. Spaziergänger an der Gande im Sektor Tennisplätze und Köpi-Stuben verfolgen mit Interesse die spannenden Veränderungen an dem kleinen Bachlauf inmitten der grünen Oase. red/Fotos: Fis WMG












17.08.2020 • 08:18 Uhr

Fleischlos glücklich? Paracelsus-Kliniken Bad Gandersheim führen "Veggie-Day" ein

Neuigkeiten aus den Paracelsus-Kliniken, die für Diskussionsstoff in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt sorgen:

In einer offiziellen Verlautbarung teilt die private Kliniken-Gruppe mit: Seit dem 12. August findet in den Paracelsus-Kliniken Bad Gandersheim ein wöchentlicher vegetarischer Tag statt, der sogenannte „Veggie-Day“. Immer mittwochs wird von nun an beim Frühstück, Mittag- und Abendessen vollständig auf Fleisch verzichtet. Hiermit gehören die Paracelsus-Kliniken zu den Vorreitern unter den Rehabilitationseinrichtungen.

Mehr Gesundheit, mehr Tierwohl, mehr Umweltschutz

Die vegetarische Küche ist in den Kliniken Bad Gandersheims nichts Neues. Die Patienten haben schon immer die Wahl eines vegetarischen Menüs zum Mittag oder Alternativprodukten zum Frühstück und Abendessen. „Mit der Initiierung des Veggie-Days möchten wir uns vor allem für drei Aspekte einsetzen: mehr Gesundheit, mehr Tierwohl und mehr Umweltschutz“, so Yvonne Lohwasser, Ernährungsfachkraft für Onkologie in der Klinik am See. „Wir sehen es als unsere Pflicht an, ein stärkeres Bewusstsein für den Fleischkonsum bei unseren Patienten zu schaffen und gemeinsam nachhaltig zu handeln.“ Mit dem Veggie-Day wird auf den übermäßigen Fleischkonsum in der Gesellschaft reagiert.

Beim Veggie-Day können die Patienten zum Mittag zwischen zwei vegetarischen Menüs wählen. Das Frühstückbuffet wird mit zusätzlichen Leckereien, wie zum Beispiel Original Bircher Müsli, vegetarischen Brotaufstrichen oder Smoothies ergänzt. Am Abendbuffet können sich die Patienten neben der Salatauswahl zusätzlich über Pellkartoffeln und Quark, vegetarische Pizza oder Suppen freuen. Alle Gerichte werden in der hauseigenen Küche frisch zubereitet.

Gesund, abwechslungsreich und lecker

Das Ziel ist nicht, dass jeder Patient während seines Reha-Aufenthaltes zum Vegetarier wird. „Wir wollen aufzeigen, wie kreativ, abwechslungsreich und gesund eine fleischlose Küche sein kann“, resümiert Anette Schäfer, Ernährungsfachkraft in der Klinik an der Gande. „Wir möchten unseren Patienten zeigen, welche Vielfalt es in der vegetarischen Küche gibt und was für viele großartige Speisen entstehen können. So erhält der ein oder andere sicherlich auch Inspirationen für das eigene Kochverhalten zu Hause“, ist sich Schäfer sicher. Und nicht zuletzt stärke die Auseinandersetzung mit pflanzlicher Ernährung die eigene Gesundheit – und die stehe schließlich im Mittelpunkt der Reha.
red/Quelle: Paracelsus Gruppe










17.08.2020 • 08:06 Uhr

Polizei testet auf offener Straße: 38-Jährigen mit Kokain im Urin und ohne Führerschein aus dem Verkehr gezogen

Peinliche Polizeikontrolle kurz vor Mitternacht:
Am gestrigen Sonntag, gegen 23:40 Uhr, wird auf der Schlesier Straße in Holle (Landkreis Hildesheim ein Pkw kontrolliert. Auch in dieser Verkehrskontrolle ergibt sich der Verdacht, dass der 38-Jährige Holler unter dem Einfluss von Drogen steht. Ein vor Ort durchgeführter Urintest reagiert positiv auf THC und Kokain. Bei der Durchsuchung des Pkw können zudem Überreste der beiden Drogen aufgefunden werden, die auf den vorherigen Konsum hindeuten. Außerdem ist der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Dem Pkw-Führer drohen zwei Strafanzeigen. Zum einem wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln sowie des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Hinzu kommt eine Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeige. ots










17.08.2020 • 07:47 Uhr

Goethes „Faust“ im Grünen

Über die Lesung von Festspiel- Intendant Achim Lenz im Café-Garten des Klosterhof Brunshausen berichtet Tina Fiebiger

Der ganze „Faust“ an einem Sonntagvormittag? Das klingt nach einer abenteuerlichen Herausforderung. Aber Theatermenschen wie Achim Lenz sind eben auch Magier, die Goethes Meisterwerk in eine kurzweilige dramatische Stunde verwandeln. Für seine Lesung im Café-Garten des Klosterhof Brunshausen hat der Intendant der Gandersheimer Domfestspiele natürlich eine formidable Strichfassung im Gepäck, auch wenn da ist zunächst noch ein bisschen Wehmut im Spiel ist.

Für den Theatersommer auf der Dombühne hat der Corona-Virus den Pakt mit Mephisto abgebloggt, die Gretchen-Tragödie und auch die teuflische Party auf dem Brocken. Umso lieber macht sich Achim Lenz jetzt im Grünen mit vielen dramatischen Versen ans Werk, um diesen lebens- und wissensgierigen Faust mit seinem Schweizer Humor gelegentlich auch mal vom Sockel zu stoßen.

Zunächst hat natürlich der frustrierte Gelehrte das Wort, der jetzt schon Visionen herbei sehnt, um seinen Erkenntnisdrang zu stillen und dabei auch ein bisschen unakademisch abdriftet. „Heute würden wir sagen, er gerät in die Esoterik“ umschreibt Achim Lenz den Streber nach magischen Formeln und was sonst noch so die Welt im Innersten zusammenhält. „Gute Karten“ gibt er wiederum Mephisto, der sich auf das gelehrte Elend seinen tückischen Reim macht. Mit Genuss betrügen, nichts leichter als das.
Die berühmte Gretchenfrage, „wie hälst Du’s mit der Religion“ bleibt natürlich nicht unkommentiert.

Auch wenn Achim Lenz den schwärmerischen Faust zitiert, der sich in die unschuldige Schöne verguckt, und Gretchen mit Hingabe seufzen lässt, macht er sich seinen eigenen nachdenklichen Reim auf den Weimarer Dichterfürsten: Dass der sich schwer tat, Frauenrollen zu schreiben, anders als sein Dichterkollege Friedrich Schiller und dass Gretchen-Darstellerinnen davon ein Lied singen können. Doch bevor sich das Drama in Gretchens Kammer mit dem schmachtenden Verführer zuspitzt, kündigt Lenz die große Party auf dem Brocken an, auf der alle Monster aus den Tiefen der Erde zu Hochform auflaufen. Die Szene „Auerbachs Keller“ habe er gestrichen, sagt er, weil in dem Fall der Harz mehr zu bieten habe als das beschauliche Leipzig. Dafür zitiert er umso genüsslich aus dem „Hexensabbat“ und dem satanischen Aufruf, den Goethe mehrfach aus seinem „Faust“ gestrichen hatte und der auch für zeitgenössische Ohren wenig dichterfürstlich klingt. „Vor euch sind zwei Dinge von köstlichem Glanz, das leuchtende Gold und ein glänzender Schwanz“.

„Bei den Domfestspielen machen wir diese Szene“, verkündet Lenz mit einem Augenzwinkern, schließlich hat das Publikum ein Anrecht auf das ganze Werk. Die verführerische Wirkung des Stückes stellt sich für die 150 Zuschauer- und Zuhörer schon jetzt bei sonnigem Sonntagswetter im Grünen ein. Auch mit den vielen nachdenklich Anmerkungen zur Figur dieses macht- und erfolgshungrigen Faust und seiner zerstörerischen Energie, die in den Szenen immer wieder zur Sprache kommt. Vermutlich kommen einige Besucher nach dieser kurzweiligen Faust-Betrachtung auch dem Wunsch des Intendanten nach und nehmen auch sich den kleinen gelben Reclam noch einmal vor. Seiner Bitte, die drei polnischen Artisten zu unterstützen, die die Zeit der Pandemie ohne soziale Absicherung meistern müssen, kommen sie gerne nach und spenden 1280 Euro nach einer inspirierenden Fast-Odyssee im Grünen. Tina Fiebiger

Die Bilder dokumentieren den Intendanten bei seiner Lesung und Benno Löning bei der Spendensammlung. Fotos: Fis WMG













16.08.2020 • 19:43 Uhr

Mitternachtsstreit am Kaiserbrunnen eskaliert: Jungendliche zünden Böller, Angler ballert mit Schreckschusspistole

Am heutigen frühen Sonntagmorgen des 16. August 2020, gegen 00.47Uhr eskalierte eine Streitigkeit zwischen mehreren Jugendlichen und einem 57-jährigen Angler. Zunächst hatten die Jugendlichen mehrere Silvester Böller im Bereich der Minigolf Anlage am Kaiserbrunnen in Brakel (Landkreis Höxter) gezündet. Dies störte die am Teich befindlichen Angler massiv. Als ein 57-jähriger Angler die Jugendlichen auf ihr Verhalten ansprach, eskalierte die Situation zunächst und es kam zu einem verbalen Streit. Der Streit eskalierte derart, dass der Angler mit einer mitgeführten Schreckschusspistole zweimal auf die Jugendlichen feuerte. Die hinzu gerufene Polizei konnte die Situation beruhigen und die Pistole sicherstellen. Da der Angler offenbar unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand, wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Ein Strafverfahren wurde von der Polizei eingeleitet, alle Beteiligten blieben unverletzt. /Wo.










16.08.2020 • 17:17 Uhr

So liebenswürdig lädt Trude Poser zum Finale des OpenAir Sommer-Kinos im Freibadgelände Gandersheim ein! Ein Überraschaungsfilm zum Schluss

Das neue Programm der letzten openAir-Film-Woche liegt diesem digitalen Netzwerk vor, spätestens am Dienstag im Kino und am Mittwoch auch im Gandersheimer Freibad aus.Und dazu hat Gandeon-Chefin Dr. Trude Poser namens des gesamten Teams eine wunderbar liebenswürdige Einladung ausgesprochen:

Der Gandeon-Sommer im Freibad geht zu Ende. Die geleaste Bühne mit LED-Wand wird leider andersweitig benötigt (das stand schon von Beginn an fest). Deshalb lädt Gandeon am letzten Abend (Sonntag 23.8., 19:00 h) bei freiem Eintritt ins OpenAir ein! Der Film hat keine Altersbegrenzung, auch Kinder dürfen kommen. Blubbernde Lebensfreude, türkisblaue Inselidylle, Romantik für Youngster wie auch Frühsenioren sowie Hits von …… bietet diese Musicalverfilmung mit Meryl Streep und Mitsing-Garantie. Weitere Darsteller u.a. sind Pierce Brosnan, Colin Firth ….Mehr wird nicht verraten. Einfach kommen und gemeinsam die OpenAir-Saison beenden! Vielleicht bis dahin, Sommergrüße Trude Poser!"

Wir ergänzen: die Fakten auf der Grafik. Eine Einstimmung mit den kurzen Inhaltsangaben. Das Gandeon-Team im OpenAir Kino nebst dem Waldschlößchen-Imbiss-Aktiven freut sich auf die Finalwoche auf bekannte Gesichter und neue Freunde des frischen Kinos!
red/Fotos: Fis WMG
















16.08.2020 • 17:00 Uhr

Polizei bitte um Mithilfe bei der Suche nach einem vermissten Mann, der nicht sprechen kann

Seit den Nachmittagsstunden des gestrigen Samstag, 15.August, 2020 wird ein 69-jähriger Hildesheimer aus dem Ortsteil Sorsum vermisst. Der Mann ist geistig beeinträchtigt sowie zeitlich und örtlich nicht orientiert. Die bisherigen Fahndungsmaßnahmen, inklusive des Einsatzes eines Polizeihubschraubers und von Personenspürhunden, führten bislang nicht zum Auffinden der Person.

Der Mann wird wie folgt beschrieben:- 175-180 Zentimeter groß; schlank; kurze graue Haare, Halbglatze; Kleidung: T-Shirt, olivgrüne Hose, Sandalen. Der Mann ist kaum in der Lage zu sprechen.

Die Bevölkerung wird gebeten, Hinweise auf den Aufenthaltsort des Mannes an die Polizeiinspektion Hildesheim unter der Telefonnummer 05121 / 939-115 weiterzugeben. ots/Foto: Polizei










16.08.2020 • 16:51 Uhr

Es hört nicht auf! Erneut tödlicher Kradunfall bei Lautenthal - Im Rettungshubschrauber verstorben

Am gestrigen Samstagnachmittag, gegen 16:45 Uhr, befuhr ein 59-jähriger niederländischer Kradfahrer die Landesstraße 516 von Kreuzeck in Richtung Lautenthal. Aus bislang unbekannter Ursache verlor der Mann die Kontrolle über sein Krad, kam zu Fall und rutschte mit der Maschine gegen eine Leitplanke. Im weiteren Verlauf sollte der schwer verletzte Mann mit dem Rettunshubschrauber einem Klinikum zugeführt werden. Während der Fluges erlag der Mann seinen schweren Verletzungen.ots/Symbolbild











16.08.2020 • 16:46 Uhr

Bad Harzburg: Polizei vereitelt Fluchtversuch durchs Fenster

Am heutigen Sonntag, gegen 09:15 Uhr, wurde ein 42-jähriger Bad Harzburger, der seit mehreren Monaten per zweifachen Haftbefehls gesucht wurde, in der Straße Pfingstanger in Bad Harzburg vorläufig festgenommen. Der Mann kletterte beim Erkennen der Polizei aus dem Fenster einer Wohnung auf das Dach und versuchte sich dort zu verbergen, um sich der Festnahme zu entziehen. Nach mehrfacher Ansprache und Androhung der Hinzuziehung der Feuerwehr mit Drehleiter, besann sich der Mann und wurde durch die eingesetzten Beamten festgenommen. Die haftbefreienden Beträge wurden im Anschluss durch einen Freund entrichtet und der Bad Harzburger konnte wieder auf freien Fuß gesetzt werden. / Hau.











16.08.2020 • 16:28 Uhr

Einbeck-Kreiensen: 57-Jährige wählt immer wieder Notruf - grundlos! Jetzt ermittelt die Polizei wg. Missbrauch

Am Donnerstag, 13. August 2020, wählte eine 57-jährige Einbeckerin aus Kreiensen, Beulshäuser Straße, mehrmals den Notruf der Polizei, ohne offensichtlich polizeiliche Hilfe zu benötigen. Da die 57-Jährige nach Angaben der Polizei nicht zum ersten Mal wegen gleichgelagerter Delikte in Erscheinung getreten ist, muss sich diese nun wegen Missbrauch von Notrufen verantworten. Die Ermittlungen wurden durch die Polizei Bad Gandersheim aufgenommen.schw











16.08.2020 • 16:21 Uhr

Streitig in Uslarer Kneipe eskaliert: 30-jähriger Migrant wirft Adelebser Glas an den Kopf

Uslar (ots) Am vergangenen Freitag,14. August, gegen 20 Uhr, kam es in einer Gaststätte im Uslarer Stadtkern zu einer Auseinandersetzung zwischen einer 30-jährigen Person mit Migrationshintergrund und einem 49-jährigen Mann aus Adelebsen. Dabei zog sich der 49 -Jährige durch einen Glaswurf am Kopf Verletzungen zu. ots










16.08.2020 • 16:11 Uhr

Wrescheröder Rottenkamp: Teil einer Weltkriegsbombe gefunden - Kampfmittelbeseitigungexperte gibt Entwarnung

Soeben berichtet die Bad Gandersheimer Polizei von einem Munitionsfund in der Stadt. Bereits am Donnerstag, 15 Uh,r meldet sich ein 68-jähriger Bad Gandersheimer bei der Polizei und teilt mit, dass er in einem Bachlauf nahe seines Grundstücks in der Straße Rottenkamp in Bad Gandersheim-Wrescherode einen, durch Umwelteinflüsse stark in Mitleidenschaft gezogenen Gegenstand gefunden habe. Eine Nachschau legte den Verdacht nahe, dass es sich um Teile von Munition handeln könnte. Der hinzugezogene Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) bestätigte den Verdacht. Es handelte sich um den Boden einer Bombe aus dem 2. Weltkrieg. Das Fundstück wurde durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst fachgerecht abtransportiert und entsorgt. Nach Angaben des KBD bestand jedoch zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung. schw










16.08.2020 • 13:14 Uhr

Mit lebender Ziege aufgefallen - Als die Polizei erschien war sie gerade totgeschächtet - Polizei ermittelt doppelt

Am gestrigen Samstag gegen 16 Uhr, wurde der Polizei in Seesen von einem Zeugen gemeldet, dass aus dem Kofferraum eines Pkw BMW, welcher in der Jacobsonstraße in Seesen abgestellt war, eine lebende Ziege geholt und in ein Haus gebracht worden sei.

Bei einer Überprüfung durch die eingesetzten Beamten musste festgestellt werden, dass das Tier kurz vor dem Eintreffen der Polizei "geschächtet" worden war. Dies ist nach dem Tierschutzgesetz in Deutschland grundsätzlich verboten, es sei denn, es liegt eine behördliche Ausnahmegenehmigung vor. Da dies nicht der Fall war, wurde gegen einen 28-jährigen Mann, mit Wohnsitz in Neuwallmoden, Strafanzeige erstattet.

Im Zusammenhang mit dieser Straftat wurde bekannt, dass der Beschuldigte offenbar den oben genannten Pkw im öffentlichen Verkehrsraum führte, ohne im Besitz einer Fahrerlaubnis zu sein. Hierzu wurde eine entsprechende Strafanzeige gefertigt. ots










16.08.2020 • 13:07 Uhr

Seesen: Fußgänger rastet aus - Polizei ermittelt wegen Nötigung, Sachbeschädigung und Beleidigung

Am gestrigen Samstagvormittag absolute Stresslage bei einem Fußgänger. In der Jacobsonstraße in der Max und Moritzstadt Seesen kam zu einem bösen Zusammentreffen zweier Verkehrsteilnehmer.

Eine 38-jährige Frau aus Bad Grund befuhr mit ihrem Pkw die Jacobsonstraße. Nach Angaben eines 42-jährigen Fußgängers fuhr sie mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit dicht an ihm vorbei, sodass er einen Schritt zur Seite machen musste. Aus Ärger hierüber schlug dieser auf das Dach des Pkw und beleidigte die Fahrzeugführerin. Entsprechende Strafanzeigen gegen beide Personen wurden gefertigt. ots










16.08.2020 • 12:52 Uhr

Kultur kontert Corona: Intendant Lenz plaudert über Faust und lockt 150 Besucher in den Löning'schen Cafégarten - Über 1000 Euro Spende eingesammelt

Die darbende Domfestspielgemeinde hat am heutigen Vormittag einen Vorgeschmack erfahren dürfen, was gewesen wäre, wenn nicht die Corona-Krise die 62. Gandersheimer Domfestspiele zerschossen hätte. Festspielintendant Achim Lenz gab bei einer beeindruckenden Kulturveranstaltung im Löning'schen Cafégarten eine Stunde lang einige Einblicke, wie das Festspielstück Faust vor dem Portal der Stiftskirche aufgeführt worden wäre. Wie er es nun vorhat, den kultigen Goethe-Stoff nächstes Jahr zu inszenieren.

Rund 150 Menschen, so bestätigte es Klosterhof-Wirt Benno Löning, waren in seinen lauschigen Garten mit den herrlichen schattigen Bäumen gekommen, um Lenz und seinen Interpretationen zu Faust andächtig zu lauschen. In anschließenden Kommentaren war helle Begeisterung über den Auftritt von Achim Lenz zu vernehmen. "Warum findet so etwas nicht häufiger statt?", eine immer wieder gehörte Frage. Sie alle schmerzt der Totalausfall ihrer geliebten Gandersheimer Domfestspiele!

Lenz, der sich begeistert und erfreut über die starke Resonanz des Publikums zeigte, bat am Ende der Veranstaltung um eine Spende für polnische Künstler. Die Akrobaten an der Stiftskirchenfassade aus dem vorigen Jahr waren ursprünglich auch für diese Spielzeit verpflichtet und wieder ausgeladen worden. Aus Solidarität angesichts ihrer wirtschaftlich schwierigen Situation wanderten über 1.000 Euro in den Spendenhut. Lenz will das Geld schon am Montag an die polnischen Künstlerkollegen überweisen.
red/Fots: Fis WMG












16.08.2020 • 09:44 Uhr

Open Air Kino im Gandersheimer Freibad: Feuer, Blut, Rammstein - Das Paris-Konzert als Film

Ihre Musik ist hart wie Eisen. Ihre Texte sind gnadenlos krass. Ihre Show versprüht Feuer und lässt das Blut in den Adern kochen. Die Rede ist von Rammstein - die derzeit bekannteste deutsche Hardrock-Band. Ihr legendärer Liveauftritte in Paris wurde am Samstag als Film im Open Air Gandeon-Kino im Gandersheimer Freibad zelebriert. Ein geiler Filmabend für rund 90 Rammstein-Fans.
Trude Poser und ihrem Team gelang es ein weiteres Mal, diesen einmaligen Bad Gandersheimer Kino-Sommer in einem fantastischen Ambiente unvergeßlich zu machen.
red/Fotos: Fis WMG




















16.08.2020 • 09:24 Uhr

Groß-Imam nach Entführung ermordet aufgefunden - Islamistische Gefahr muss ernster genommen werden

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen hat nach der Ermordung eines Groß-Imams in Burkina Faso vor der Eskalation islamistischer Gewalt in Westafrika gewarnt. Der 73 Jahre alte Groß-Imam von Djibo war am Dienstag letzter Woche entführt worden und wurde gestern ermordet aufgefunden. "Der barbarische Mord an dem muslimischen Würdenträger zeigt, wie schlimm es um die Sicherheit in vielen Regionen Burkina Fasos steht. Die Europäische Union muss sich stärker mit der dramatischen Verschlechterung der Sicherheitslage in in weiten Teilen Westafrikas beschäftigen. Einfache Erklärungen des Bedauerns über die eskalierende Gewalt sind nicht mehr ausreichend", erklärte der GfbV-Direktor Ulrich Delius am Sonntag in Göttingen.

Nach der Ermordung von 20 Personen auf einem Viehmarkt in Burkina Faso hatte die Europäische Union in der letzten Woche die Gewalt gegen Zivilisten verurteilt. Der Groß-Imam war aus einem Linienbus vor den Augen der anderen Passagiere entführt worden.Mutmaßliche Islamisten hatten den Bus auf offener Strecke angehalten, die Papiere aller Passagiere kontrolliert und den den Groß-Imam Souaibou Cissé daraufhin aus dem Bus gezerrt. Der hohe muslimische Geistliche stand bis zum Beginn dieses Jahres unter Polizeischutz, nachdem im Mai 2017 ein Mordanschlag auf ihn verübt wurde. Der Geistliche war zur Zielscheibe islamistischer Anschläge geworden, nachdem er den Terror radikaler Islamisten öffentlich verurteilt hatte.

Der Mord an dem Geistlichen sei nur ein Indikator dafür, wie schlimm es um die Sicherheit in manchen Regionen des Landes stehe, erklärte Delius. So seien der stellvertretende Bürgermeister dder Stadt Djibo, aus der der Geistliche stammte, und drei seiner Mitarbeiter im November 2019 ermordet worden. Die meisten politischen Würdenträger der Stadt hielten sich inzwischen nur noch aus Angst vor Terroranschlägen in der Hauptstadt Ouagadougou auf. Versprechen der Regierung, die Sicherheit wiederherzustellen, seien nicht erfüllt worden. "Es ist skandalös, dass sich in Burkina Faso der Staat von seiner Schutzverantwortung für seine eigene Bevölkerung verabschiedet", erklärte Delius. Denn die einfache Bevölkerung habe keine Alternative zu ihrem Leben in der Stadt und sei auf staatlichen Schutz angewiesen.
red/fis











16.08.2020 • 09:14 Uhr

Der 'Gießkannenbau zu Gandersheim' - Vier Meter hohes Wahrzeichen für das Millionenprojekt Landesgartenschau 2022

Wie schon auf den aufgestellten Werbetafeln plakativ angekündigt soll die geplante Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim mit Superlativen glänzen. Zu den schönsten Gärten, die Niedersachsen je gesehen hat, soll nun auch ein Wahrzeichen mit gigantischen Ausmaßen für das Gartenfestival geschaffen werden. Dabei geht es um die Umsetzung des Motivs "Gandersheimer Gießkanne" in eine riesige Skulptur. "Sie wird die Höhe von vier Metern haben", so hat es die bei der LaGa für Marketing verantwortliche Grit Arndt am Rande einer Veranstaltung der Landesgartenschaugesellschaft in Brunshausen soeben bestätigt. Sie berichtete weiterhin, dass diese Riesen-Gießkanne von einem Metallbauunternehmen in Einbeck-Kreiensen geschmiedet werden wird.

Wird die Riesen-LaGa-Gießkanne
auf dem "Dannhäuser Kreisel"
aufgestellt werden?

In ihrem Design wird sich die Gandersheimer Gießkanne an die offizielle Version des festgelegten Motivs anlehnen. Zur Farbgestaltung gibt es noch keine konkreten Vorstellungen. Ebenso wird heiter darüber diskutiert, wo der "Gießkannenbau zu Gandersheim" entstehen soll. Als erste Vorschäge stehen der neue "Dannhäuser Kreisel" an der Bundesstraße 64, ein prominenter Platz auf dem LaGa-Ausstellungsgelände in Bad Gandersheim und der Bad Gandersheimer Marktplatz beim weißen Rathaus zur Diskussion. Möglicherweise wird auch bei der Standortauswahl eine Beteiligung/Umfrage der Öffentlichkeit erwogen. rd/Foto: Fis WMG










16.08.2020 • 08:57 Uhr

Sonntags um 2.22 Uhr in Northeim: Kneipenfriedensbruch und danach Polizeibeamte angegriffen

Tatort:Northeim, Am Münster, Tatzeitpunkt: Heute, Sonntag, 2.22 Uhr:

Drei männliche, alkoholisierte Personen, 42, 22 und 21 Jahre alt, weigerten sich, nach Aufforderung durch die Gastwirtin, ein Lokal in der Northeimer Innenstadt zu verlassen. Zur Durchsetzung des Verweises wurde die Northeimer Polizei gerufen. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten die drei Personen aus dem Lokal verweisen, hierbei wurden sie allerdings durch den 42-jährigen Northeimer körperlich angegriffen. Diesen erwartet nun, neben einer Anzeige wegen Hausfriedensbruchs, auch eine Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Auch seine beiden Begleiter werden sich wegen Hausfriedensbruchs verantworten müssen. Nach Feststellung der Personalien wurden die Personen entlassen, es wurde niemand verletzt.hep










15.08.2020 • 16:29 Uhr

Bilder des Tages: Grasgrün contra Gummischwarz - Niklas schaut himmelwärts - Mammut-Kneifzange - Fahrrad-Schrott - Gandersheimer Glücksschwein

Es war wieder der Alltag. Auf der Pirsch nach Geschichten in Wort und Bildern sind wieder Begegenheiten und Auffälligkeiten in heimatlichen Gefilden Südniedersachsen dokumentiert, die Beachtung verdienen:

Grasgrün kontert Gummischwarz.
In einer Halde von toter Altreifen ein Lebenszeichen der Natur. Das grüne Gras lässt sich in seinem Wachstumsdrang selbst in den schwarzen Gummireifen nicht bremsen. Wie aus Gummi Gras wächst wirkt wie ein kleines Wunder.

Niklas schaut himmelwärts.
Bei der Kür der besten Entwürfe für ein Maskottchen für die Landesgartenschau im Rosencafe in Brunshausen drei Sozialdemokraten in trauter Runde: Drei erfahrene SPD-Macher mit einem Youngster. Bürgermeisterin Franziska Schwarz, ihr Mann der Landtagsabgeordnete Uwe Schwarz. Altgediente SPD-Granden. Und mittendrin das Nachwuchstalent und der Jungstar der Gandersheimer SPD: Fraktionsvorsitzender Niklas Kielhorn. Versonnen schaut er gen Himmel: Soll ich in einem Jahr wieder antreten bei der Kommunalwahl? Vielleicht als Spitzenmann?

Mammut- Kneifzange.
Superlative sind immer im Trend: Das mögen sich die Erschaffer von Bad Gandersheims riesigster Kneifzange gedacht haben. Sie wurde bei Holzverarbeiter GHK in Altgandersheim erschaffen. Das Mammut-Handwerkszeug ist ein echter Hingucker und eine Steilvorlage für Nachahmer. Nun wird spekuliert, mit welchem spektakulären Riesenteil Bad Gandersheim demnächst ein weiteres Mal auf sich aufmerksam machen wird.

Fahrrad-Schrott als Visitenkarte.
Nun, im Bereich der optischen Unansehnlichkeiten bedarf es in der südniedersächsischen Kurstadt Bad Gandersheim lediglich einer Bahnfahrt bis zum Haltepunkt am ehemaligen Bahnhof der Roswitstadt. Hier fällt ein ungenutzter Busunterstand auf, den keine Omnibusse mehr anfahren. Er ist zu einer Art Schrottplatz für Fahrräder mutiert. Hier abgestellten und angeketteten Fahrrädern wurden zwischenzeitlich Einzelteile wie Vorderräder entnommen. Visitenkarten einer Kurstadt sehen anders aus.

Glücksschwein versöhnt.
Nun, zu den liebenswürdigen Schönheiten des Tages gehört dieses süße Glücksschwein. Es grüßt aus der Nutztierarche auf dem Eternahof zwischen Hachenhausen und Harriehausen. Das Ferkel Willi macht Mut. Alles wird gut!

red/Fotos: Fis WMG
















15.08.2020 • 15:50 Uhr

Zahl der Woche: Um 15 Prozent ist der Wassergebrauch pro Person…seit 1990 gesunken!

Im Jahr 1990 gebrauchte eine Person in Deutschland im Durchschnitt 147 Liter Trinkwasser am Tag. Dank effizienterer Haushaltsgeräte, wassersparender Duschköpfe und Toiletten sowie einem gewachsenen Bewusstsein für die Schonung von natürlichen Ressourcen in der Bevölkerung ist dieser Wert seitdem deutlich gesunken. Im Jahr 2019 betrug der durchschnittliche Gebrauch pro Person pro Tag in Deutschland nur noch 125 Liter – 15 Prozent weniger als noch vor 30 Jahren.

Dennoch verzeichneten die Trinkwasserversorger in den Hitzejahren 2018 und 2019 wieder einen Anstieg der Nachfrage. In den rund zehn Jahren zuvor lag der Trinkwassergebrauch konstant bei nur rund 122 Litern. 2018 stieg er auf 127 Liter an, 2019 lag er bei 125 Litern.

„Durch den Klimawandel erleben wir immer heißere und trockenere Sommer. Dadurch steigt der Bedarf an Trinkwasser an manchen Tagen um mehr als die Hälfte an: Die Menschen bewässern ihre Gärten, duschen häufiger und befüllen Pools“, sagt Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser.

Einen Wassermangel gibt es in Deutschland dennoch nicht. „Wenn es vereinzelt zu Engpässen in der Trinkwasserversorgung kommt, dann liegt das meist nicht daran, dass das Wasser knapp ist, sondern, dass zu viel Wasser gleichzeitig angefordert wird“, sagt Weyand. Das könne in einzelnen Regionen die Systeme überfordern, deren Pumpleistung, Leitungs- und Hochbehälterkapazitäten auf einen niedrigeren Bedarf zugeschnitten sind. „Können diese Systeme nicht mehr genügend Wasser pro Zeiteinheit weiterleiten, müssen Gemeinden kurzfristig Gartenbewässerung und Poolbefüllungen untersagen. Das gibt den Speichern Zeit, sich wieder zu füllen und die Trinkwasserversorgung zu sichern. Denn die hat absolute Priorität.“

In den allermeisten Regionen sind die Kapazitäten jedoch auch in Hitzeperioden ausreichend. „Um das Versorgungssystem zu entlasten ist es aber beispielsweise sinnvoll, die Gartenbewässerung nicht während der Tageshitze durchzuführen oder Swimming Pools nicht zu den Hauptverbrauchszeiten am Vormittag oder frühen Abend zu befüllen“, erklärt Weyand.
red/Quelle/Grafik: bdew










15.08.2020 • 14:27 Uhr

52-Jähriger flippt aus: Ex-Partnerin mit Mutter in Wohnung eingesperrt - Polizei "befreit" Frauen mit Bolzenschneider

Im Verlauf länger anhaltender Streitigkeiten zwischen zwei Ex-Partnern, sperrte ein 52-jähriger Goslarer kurzerhand seine 42jährige Ex-Partnerin und deren 67jährige Mutter in einer Wohnung in Goslar ein, so dass beide die Wohnung nicht mehr verlassen konnten. Beide Personen konnten von der alarmierten Polizeistreife unter Einsatz eines Bolzenschneiders "befreit" werden. ots










15.08.2020 • 14:22 Uhr

Kriminelles Verhalten im Dassler Lidl-Markt: 85-jährigeDame erst angerempelt, dann Geldbörse gestohlen

Am gestrigen Freitag zeigte eine 85-jährige Frau an, dass ihr am 05.08.2020 während des Einkaufens beim Lidl-Markt in Dassel die Geldbörse entwendet wurde. Dieses habe sich zuvor in ihrer Tasche befunden. Der unbekannte Täter habe sie angerempelt und dabei vermutlich die Geldbörse entwendet. Eine Beschreibung des Täters kann die Frau nicht geben, stellt die Polizei fest. Logisch, sie war geschockt! red










15.08.2020 • 14:17 Uhr

Moringen: Zusammenstoß zweier Autos, weil 73-Jähriger rechts vor links ignorierte

Es ist Freitag, es ist 10.05 Uhr, Sonnenschein.
Die Polizei teilt soeben einen Verkehrsunfall am gestrigen Tag mit: Der 73-jährige Fahrer eines Renault Megane befuhr die Nienhagener Straße in Moringen ostwärts und beachtete an der Einmündung Neuemarktstraße nicht die Vorfahrt eines von rechts kommenden Nissan Micra. Dessen Fahrerin, 68 Jahre alt und ebenfalls aus Moringen, wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Beide Pkw mussten abgeschleppt werden. Der Schaden beträgt ca. 5500 Euro. red/ri











15.08.2020 • 14:14 Uhr

Hilwartshausen: Kriegsmunition gefunden

Bereits am Donnerstag wurde durch Wandere im Waldgebiet oberhalb von Hilwartshausen bei Dassel augenscheinlich Munitionsrückstände aufgefunden. Der Bereich wurde durch die Polizei abgesperrt und der Kampfmittelbeseitigungsdienst wurde informiert. Die Munition wurde am gestrigen Freitag durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst begutachtet und als Munition aus dem 2. Weltkrieg identifiziert. Im Anschluss wurde die Munition durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst mitgenommen und fachgerecht entsorgt.jak










15.08.2020 • 09:41 Uhr

Northeim: Amazon-Verteilzentrum wird immer unwahrscheinlicher - Schwierigkeiten und Widerstände wachsen

Die ehrgeizigen Pläne, in Northeim das Millionenprojekt "Verteilzentrum" für den US-Logistikkonzern Amazon im "Industriegebiet West" entstehen zu lassen, geraten immer mehr ins Wanken. Die bisher anvisierten Umsetzungspläne der Stadtverwaltung, insbesondere bei der Planung und Genehmigung und Veräußerung eines Grundstücks für das umstrittene Ansiedlungsprojekt, sind nicht mehr zu halten. Die Schwierigkeiten ergeben sich aus neuen genehmigungstechnischen wie bekannten politischen Lagen.

Der neue Zeitplan von Bürgermeister Simon Hartmann sieht nun bei der Aufstellung des erforderlichen Bebauungsplanes "Industriegebiet Northeim West" erst einmal eine öffentliche Auslegung vor. Sie ist laut Hartmann für die Zeit vom 1. bis 21. Oktober 2020 vorgesehen. Der Stadtrat in Northeim könnte dann in der für den 29. Oktober 2020 angesetzten Sitzung den erforderlichen Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan fassen. Hier hat die Kommunalpolitik ein gewichtiges Wort mitzureden. "Der Beschluss ist kein Selbstgänger!", bekräftigt ein Ratsmitglied. Aus Kreisen der FDP, Grünen und der AfD werden weiterhin inhaltliche und strukturelle Einwände gegen das heikle Amazon-Projekt vorgebracht.

Die jetzt aufgetauchten neuen Schwierigkeiten habe mit ungeregelten Ausgleichsflächen für zwei Landwirte zu tun. Außerdem sei bei Probebohrungen auf dem betroffenen Baugrund verseuchtes Erdreich gefunden worden. Dabei soll es sich um teerhaltiges Sediment handeln. Sie stammen von einer ehemaligen Schwellentränke der Bahn, wurde jetzt offiziell bekannt. Diese neuen Erkenntnisse müssten in dem Bebauungsplan eingearbeitet werden, hieß es jetzt.

Beim Investor des Projektes, das ist die Firma "P3" und beim Online-Händler Amazon als zukünftigen Betreiber des Verteilzentrums haben die neuerlichen Hemmnisse und Widrigkeiten offenbar eine spürbare Nervosität und Unzufriedenheit ausgelöst. Sie dürften sich durch informelle Kommunikationen an die Wirtschaftsförderin der Stadt, Christine Unger, übertragen haben. Denn ein düsteres Szenario steht als Druckmittel gegenüber der Kommunalpolitik im Raum: Bekommt der Bebauungsplan "Industriegebiet West" im Oktober 2020 vom Stadtrat kein grünes Licht, bleiben die Zeichen für Amazon weiter auf Rot. Amazon dürfte seine Pläne dann für Nordheim begraben. Auch deshalb, weil der Amazon-Plan, bereits das Weihnachtsgeschäft 2021 vom neuen Verteilzentrum aus zu organisieren, nicht mehr funktionieren wird.
red/Foto: Fis WM










15.08.2020 • 09:01 Uhr

Gute Nachricht des Tages! Gastroszene trotzt der Corona-Krise - Erster Biergarten an der Gande entsteht!

Obwohl die Corona-Krise dem gastronomischen Gewerbe bereits schwer zugesetzt hat bemühen sich engagierte wie einfallsreiche Wirte und Wirtinnen diesen Widrigkeiten zu widersetzen. Jetzt ist in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt eine neue Initiative bekanntgeworden, wie sich Innovationen in der Branche ausmachen. In Bad Gandersheim soll innerhalb kürzester Zeit der erste "Biergarten an der Gande" entstehen. In lauschiger Naturidylle und am Rande eines plätschernden Bachlaufs Momente der gepflegten Entspannung und Genießens zu erleben, das soll an einem schönen und ruhigen Plätzchen geschaffen werden.

Ideal ist die Lage: Der "Biergarten an der Gande" befindet sich exakt auf der Fußweg-Achse vom Kurviertel in die Stadt. Auf halber Strecke zwischen Reha-Kliniken und historischem Stadtkern ein Päuschen einzulegen, das hat etwas. Für ein gemütliches Zweisamsein oder Treffen mit Freunden am Abend wie geschaffen. Für Bad Gandersheim bahnt sich mit dem ersten "Biergarten an der Gande" eine gastronomische Bereicherung an.
red/Fotos: Fis WMG












15.08.2020 • 08:45 Uhr

Stadtverwaltung: 40-jähriges Dienstjubiläum von Ulrike Bode gewürdigt

Leiterin der Stadtkasse und Vollstreckungsbehörde mehr als 27 Jahre bei der Stadt

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde jetzt das 40-jährige Jubiläum der Stadtoberinspektorin Ulrike Bode im Öffentlichen Dienst gewürdigt. Seit mehr als 27 Jahren gehört die langjährige Leiterin der Stadtkasse und Vollstreckungsbehörde dem Team der Stadt Bad Gandersheim an.

Fast 13 Jahre war sie zuvor beim Landkreis Northeim beschäftigt – ab 1980, von der Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten und nach der Laufbahnprüfung für den mittleren allgemeinen Verwaltungsdienst im Jahre 1984, bis mit Beförderungen bis zur Kreishauptsekretärin im Jahre 1991.

Zum 15. April 1993 erfolgte die Versetzung zur Stadt Bad Gandersheim, wo sie in den gehobenen allgemeinen Verwaltungsdienst für besondere Verwendung nach der niedersächsischen Laufbahnverordnung bis zur Stadtoberinspektorin aufsteigen konnte.

Als Leiterin der Stadtkasse und Vollstreckungsbehörde meistert Ulrike Bode ein umfangreiches Aufgabengebiet innerhalb der städtischen Finanzverwaltung. Glückwünsche zum 40-jährigen Dienstjubiläum überbrachten Bürgermeisterin Franziska Schwarz und Marion Bertram für den Personalrat Verwaltung. Foto: Kielhorn










15.08.2020 • 08:41 Uhr

Gut, dass es Rauchmelder gibt! 60 Feuerwehrleute verhindern Schlimmeres

Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Hann. Münden (Landkreis Göttingen) im Wiershäuser Weg ist am frühen Freitagmorgen (14.08.20) gegen 03.00 Uhr vermutlich ein Schaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro entstanden. Menschen wurden nicht verletzt. Nach ersten Ermittlungen brach das Feuer vermutlich in einem Zimmer im Erdgeschoss aus. Ein Anwohner hörte einen ausgelösten Rauchmelder und alarmierte die Feuerwehr. Die rund 60 Kameraden konnten eine weitere Ausbreitung der Flammen verhindern.
Warum das Feuer ausbrach, ist unklar. Das Polizeikommissariat Hann. Münden hat die erforderlichen Ermittlungen übernommen und den Brandort beschlagnahmt.jk










15.08.2020 • 08:37 Uhr

Bei Regen die Bremslichter zu spät gesehen - Auffahrunfall an der Ampel

Ereignisort: Northeim, Göttinger Str. / Martinsgraben Ereigniszeitpunkt, gestern , Freitag, 14. August2020, es ist gegen 12.40 Uhr und regenet:

Eine 26-jährige Rosdorferin mit einem Pkw Toyota und eine 69-jährige Northeimerin mit einem Audi fahren im zähfließendem Feierabendverkehr bei Regen stadteinwärts auf der Göttinger Straße. Kurz vor der Ampelanlage Martinsgraben übersieht die Toyota-Fahrerin den vor ihr bremsenden Audi und fährt auf. Dabei entsteht ein Schaden von ca. 4000 Euro, die Audi-Fahrerin wird außerdem leicht verletzt.ri











14.08.2020 • 21:28 Uhr

Ex-Bauamtsleiter Jürgen Schnute in der Diskussion: Ein Beratervertrag, ein Mini-Eklat und ein kommunalpolitisches Nachspiel

Der frühere Bauamtsleiter der Stadt Bad Gandersheim, Jürgen Schnute, hat nach seiner Verabschiedung in den Ruhestand (wir berichteten) eine neue Beschäftigung. "Ja, Herr Schnute hat bei uns einen Beratervertrag", bestätigte auf Anfrage Thomas Hellingrath, Geschäftsführer der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim Gesellschaft.

Diese Tatsache hat zu unterschiedlichen, zum Teil kritischen Debatten geführt. Hellingrath bemühte sich, die Angelegenheit insofern zu entschärfen, als er verriet, die Beratung würde sich auf wenige Stunden beschränken. Zur Dotierung machte er allerdings keine konkreten Angaben. Man wolle angesichts verschiedener Landesgayrtenschau-Bauprojekte in nächste Zeit Schnutes Wissen der lokalen Verhältnisse einbeziehen.

Die kritischen Anmerkungen aus Teilen der Stadtpolitik, aber auch aus Wirtschaftskreisen macht sich an der Frage fest, wieso Herr Schnute sich für seine Beratertätigkeit von der Landesgartenbau-Gesellschaft honorieren lassen müsse. "Geht es nicht auch mit ein bisschen Ehrenamtlichkeit, Herr Ex-Baumatleister Schnute?", so die süffisante aber ernst gemeinte Frage einer dynamischen und ehrenamtlich engagierten Managerin eines lokalen erfolgreichen Dienstleistungsbetriebes in Bad Gandersheim.

Nach bestätigten Informationen des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group zeichnet sich ab, dass die umstrittene Beratertätigkeit Schnutes ein kommunalpolitische Nachspiel haben wird. Eine entspreche Initiative liegt auf dem Schreibtisch von Bürgermeisterin Franziska Schwarz. Sie hatte sich vorbehalten, die Angelegenheit in Sich ihres einstigen Amtsvertreters als Chefsache bearbeiten zu wollen.


Ein weiteres Mal hat der frühere Bauamtsleiter für spezielle Aufmerksamkeit gesorgt, als er im Rahmen eines Treffens der Ortsbrandmeister für einige vollkommen unerwartet seitens der Feuerwehrführung auf Stadt- und Abschnittsebene mit einer Würdigung bedacht wurde. Dabei soll es übereinstimmenden, und unabhängig voneinander vorgetragenen Meldungen Beteiligter zufolge, zu einem kleinen Eklat gekommen sein. Ein maßgeblicher Brandmeister aus dem Gebiet der Stadt Bad Gandersheim habe wegen der seiner Auffassung nach umstrittenen Auszeichnung Schnutes das Treffen verlassen. Aus Protest, so interpretieren es Beteiligte.
red












14.08.2020 • 20:59 Uhr

Selbstbestimmt im Alter leben - Sozialministerin besucht innovatives Wohnprojekt in Aurich

Dr. Carola Reimann: „Das Wohnprojekt ist im Nordwesten einmalig. Wir brauchen mehr solch mutige Vorreiter, die ihre Zukunft gestalten"

Im Alter selbstbestimmt und sozial integriert leben, das ist das Ziel der Mitglieder der Bau- und Wohnungsgenossenschaft Gartenbauversuchsanstalt Aurich. Sozial- und Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann besucht die Initiatorinnen und Initiatoren des Projektes heute im Rahmen ihrer Sommerreise. „Wir brauchen mutige Vorreiter wie Sie, die ihre Zukunft selbst gestalten, neue Perspektiven für generationengerechte Wohnformen aufzeigen und andere dazu motivieren, weitere innovative Projekte zu starten."

Zehn Menschen im Alter zwischen 50 und 65 Jahren gehören der im Jahr 2018 gegründeten Genossenschaft bereits an. Die Gemeinschaft kaufte die ehemalige Gartenbauversuchsanstalt in Aurich und verwirklicht hier bezahlbaren alten- und behindertengerechten Wohnraum. Das Sozialministerium hat das Projekt mit insgesamt 106.000 Euro gefördert. 6.000 Euro gab es für die Gründung der Genossenschaft und 100.000 Euro als Zuschuss für die Baukosten. Die sanierten Wohnungen werden mit einer für 30 Jahre garantierten Miete von 8 Euro pro Quadratmeter an die Mitglieder der Genossenschaft vermietet.

Die Bauarbeiten laufen aktuell auf Hochtouren. Bezugsfertig sollen die Wohnungen Ende dieses Jahres sein. Dr. Carola Reimann ist beeindruckt: „Die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner haben das Gebäude in Eigenleistung entkernt; alle packen mit an. Hier haben sich die Menschen richtig Gedanken gemacht, wie es gelingen kann, dass man auch im hohen Alter oder im Fall einer Pflegebedürftigkeit zuhause wohnen bleiben kann. Das Wohnprojekt ist im Nordwesten Deutschlands einmalig und kann gut als Modell für ähnliche Lebensgemeinschaften dienen."

Insgesamt haben die Akteurinnen und Akteure für das Projekt einschließlich dem Kauf der Immobilie rund 2,6 Millionen Euro veranschlagt.

Serviceinformationen

Förderprogramm „Wohnen und Pflege im Alter"
Im Förderprogramm „Wohnen und Pflege im Alter" steht jährlich 1 Million Euro im Landeshaushalt zur Verfügung. Im Jahr 2020 steht zusätzlich 1 Million Euro für die Förderung von Demenz-Wohngemeinschaften zur Verfügung.

Ziel der Förderung ist die Umsetzung modellhafter regionaler Projekte, die - insbesondere auch im ländlichen Raum - ein weitgehend selbstständiges Leben älterer Menschen in einem häuslichen Wohnumfeld auch bei Hochaltrigkeit oder Pflegebedürftigkeit ermöglichen. Zur Umsetzung des Förderziels gewährt das Land Zuwendungen für investive und nichtinvestive Vorhaben. Das Interesse an der Förderung ist groß - 70 Projekte konnten bereits in den letzten Jahren gefördert werden. Zum Ende des Jahres läuft die zugrundeliegende Förderrichtlinie aus. Eine Neuauflage mit einer Laufzeit bis Ende des Jahres 2025 ist bereits in Arbeit.
red










14.08.2020 • 20:53 Uhr

Pastorinnen-Plaudereien aus Eime - Youtube-Kanal "Anders Amen" ist neue Form von Evangelischer Gemeinde

Das lesbische Pastorinnen-Ehepaar Ellen und Stefanie Radtke kann sich künftig reine Online-Kirchengemeinden

Die Evangelische Kirche in Niedersachsen ist immer für Neuigkeiten und Überraschungen gut. Um den Schwund an Gemeindegliedern und schwindender Akzeptanz entgegenzuwirken haben sich zwei geistliche Frauen aus Eime bei Hildesheim ihre eigene Botschaftsverkündung einfallen lassen. Der Evangelische Pressedienst /epd) berichtet soeben darüber:

Das lesbische Pastorinnen-Ehepaar Ellen und Stefanie Radtke kann sich künftig reine Online-Kirchengemeinden vorstellen. Mit ihrem Kanal "Anders Amen" erreichen die Youtuberinnen inzwischen mehr als 10.000 Abonnentinnen und Abonnenten - und sehen darin ein "Pionier-Projekt" für die gesamte Kirche, wie sie im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) erläuterten. In ihren Videos diskutieren sie nicht nur Glaubens- und Lebensfragen, sondern teilen zudem ihren Alltag im Dorf Eime bei Hildesheim, inklusive künstlicher Befruchtung und Schwangerschaft. Dieser Themenmix brachte dem Kanal kürzlich eine Nominierung für den "Smart Hero"-Award von Facebook ein.

"Unser Zulauf an Nutzern, die sich über geistliche Impulse freuen, ist gigantisch. Das könnte man jederzeit ausbauen und regelmäßig etwas anbieten", sagte Ellen Radtke. In größerem Umfang lasse sich das aber weder mit den anderen beruflichen Aufgaben noch mit dem Kind vereinbaren, das sie erwarte. Auch Stefanie Radtke betonte, dass eine mögliche Ausweitung ihrer Youtube-Aktivitäten derzeit an Grenzen stoße: "Da ist so viel mehr möglich - aber es fehlt uns einfach die Zeit. Ich will schließlich weiter eine gute Dorfpastorin sein." Um beides künftig besser miteinander verbinden zu können, sei es denkbar, aus dem Kanal eine der besonderen Formen von Gemeinde zu machen, wie sie die hannoversche Landeskirche einrichten möchte.

In den vom Evangelischen Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen produzierten Videos gehen die Radtkes etwa mit dem Ortsbürgermeister wandern, besuchen einen Drive-In-Gottesdienst oder diskutieren auch schon mal über Penis-Größen. Ein Angebot, das vor allem Jugendliche und junge Erwachsene anspreche: "Junge Menschen, durchschnittlich 25 Jahre alt, sind statistisch gesehen unsere größte Zielgruppe. Vermutlich ist das Publikum sogar noch jünger, denn Teenager erfasst YouTube gar nicht, die nutzen oft den Account der Eltern", sagte Stefanie Radtke.

Ellen Radtke zufolge schauten aber auch Eltern den Kanal. "Die wollen alles über queeres Leben wissen, damit sie ihren Kindern keine dummen Fragen mehr stellen müssen. Wir bekommen da ganz oft echt süße Anfragen." Einige der Eltern seien froh, dass das Pastorinnen-Ehepaar ein Baby erwartet. "Denn viele finden es okay, dass ihre Kinder etwa schwul oder lesbisch sind - aber Enkel hätten sie dennoch gern. Da geben wir ihnen Hoffnung mit unserem Kind."

Stolz sind die Radtkes auf die Nominierung als eines von vier aus 500 Projekten im Bereich "Demokratisch gestalten" für den "Smart Hero"-Award. Dass mit "Anders Amen" ein kirchliches Projekt infrage komme, sei "Wahnsinn". Wenn das Baby komme, wollten sie dennoch erst einmal Pause machen, verrieten sie dem epd. Vieles in ihrem Leben spiele sich öffentlich ab, sagte Ellen Radtke. "Aber die Hausgeburt werden wir auf jeden Fall nicht filmen - auch wenn unsere Hebamme das cool gefunden hätte." epd










14.08.2020 • 20:46 Uhr

Und sie versuchen es immer wieder: Polizei warnt vor kriminellen Machenschaften falscher Polzeibeamten

Aktuell kommt es wieder vermehrt zu Anrufen bei Senioren im Stadtgebiet Holzminden und Bevern, bei denen Betrüger mit der Masche "falsche Polizeibeamte" ihr Glück versuchen. Ein unbekannter Anrufer gibt sich am Telefon als Polizeibeamter "Herr Weber" aus und erklärte den Senioren, dass man in ihrer Umgebung Personen nach einer Straftat festgenommen und bei ihnen Hinweise aufgefunden habe, dass die Senioren Opfer einer Straftat werden könnten. Bisher ist es glücklicherweise noch zu keinem Vermögensschaden gekommen. Alle informierten bisher die örtliche Polizeidienststelle in Holzminden. Die Polizei warnt daher: Machen Sie keine Angaben zu ihren Wertgegenständen am Telefon! Geben Sie am Telefon keine persönlichen Daten oder Ihre Vermögensverhältnisse preis. Sofern sie ihne unbekannten Personen aufgesucht werden, öffnen Sie nicht die Tür. Machen Sie keine Angaben zu ihren Lebensumständne bzw. Wohnsituationen. Sprechen Sie bitte mit Ihren (älteren) Angehörigen, Freunden und Bekannten. Teilen sie jegliche Vorfälle sofort ihrer Polizei Holzminden unter 05531-9580 oder über Notruf per 110 mit. ots/Foto: Fis WMG










14.08.2020 • 18:02 Uhr

Hundehasser legt Giftköder an Hecke aus - Zeugen gesucht

Auf ihrem Grundstück im Birkenweg im Hann.Mündener Ortsteil Gimte (Landkreis Göttingen) haben Hundebesitzer am Freitagmorgen (14.08.20) gegen 080 Uhr mehrere mutmaßliche Giftköder gefunden. Die Eheleute brachten die mit einer blauen Substanz präparierten Hackfleischbällchen (Foto) zur Polizei und erstatten Anzeige. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet. Wer die Köder ausgelegt hat, ist zurzeit noch unbekannt. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Hann. Münden unter Telefon 05541/9510 entgegen. jk/Foto: Polizei










14.08.2020 • 17:58 Uhr

Zehn Minuten nach Mitternacht: Polizei glückt die Festnahme eines Graffiti-Sprayers

Am heutigen Freitag, gegen 00.10 Uhr, meldete sich eine Zeugin bei der Polizei nachdem sie auf eine Person aufmerksam wurde, die sich auf dem Dach der Schulturnhalle in der Herzog-Wilhelm-Straße in Bad Harzburg aufhielt. Kurz darauf konnten die eingesetzten Polizeibeamten einen jungen Mann feststellen, der gerade vom Dach kam. Bei der anschließenden Überprüfung des Mannes wurden zwei Lacksprühdosen bei ihm vorgefunden und ein Handschuh mit frischen Farbrückständen daran. Es wurde ein Strafverfahren gegen den 18jährigen Bad Harzburger eingeleitet wegen Sachbeschädigung durch Graffiti. Er wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in das polizeiliche Gewahrsam (Einzelzelle) gebracht. ots/Symbolbild











14.08.2020 • 13:10 Uhr

Die zweite Welle ist da

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Deka

Mehr als 50 Länder weltweit verzeichnen gegenwärtig wieder mehr als 20 Prozent tägliche Neuinfektionen auf dem Hochpunkt der ersten Welle. Wir sind also schon mitten drin in der zweiten Corona-Welle. Der Aktienmarkt steckt diese Entwicklung gut weg, denn die Infektionszahlen bleiben auf deutlich niedrigerem Niveau als noch im März und April. Mit dieser Gelassenheit dürfte es erst dann vorbei sein, wenn die Kurven wieder exponentiell nach oben zeigen, weil damit das Szenario eines zweiten flächendeckenden Shutdowns heraufbeschworen würde. Die Wirtschaft lernt langsam, mit dem Virus zu leben. Die Erholung in Produktion und Einzelhandel geht weiter, und die Geschäftsergebnisse der Unternehmen aus dem zweiten Quartal fielen zwar historisch schlecht aus, allerdings waren die Erwartungen im Vorfeld noch pessimistischer. Vor diesem Hintergrund kämpfte der deutsche Aktienmarkt in dieser Woche mit der Marke von 13.000 Punkten, ohne diese allerdings nachhaltig überwinden zu können.

Wieder Wachstum in Sicht

Die Europäische Währungsunion durchläuft die schwerste Wirtschaftskrise seit ihrem Bestehen. Im zweiten Quartal ist die Wirtschaftsleistung um mehr als 10 Prozent im Vergleich zum Vorquartal zurückgegangen. Die Corona-Rezession dürfte aber dennoch nicht in das zweite Halbjahr hineinreichen. Bereits im dritten Quartal ist in Euroland wieder mit der Rückkehr auf den Wachstumspfad zu rechnen. Darauf dürften auch die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes für den August hinweisen, die in der kommenden Woche veröffentlicht werden. Ein weiterer Hingucker für die Kapitalmärkte ist Mitte der Woche das Protokoll der Fed-Sitzung. Die US-Notenbank ist auf der Suche nach einer neuen geldpolitischen Strategie, und die Märkte erhoffen sich Einblicke in den Diskussionsstand bei den Währungshütern.










14.08.2020 • 13:02 Uhr

Ausbaggerung des 2. Osterbergsees in Bad Gandersheim reibungslos abgeschlossen: Harriehäuser Handke-Team räumt 15.000 Tonnen Schlamm ab und entsorgt einwandfrei

Mit einer Meisterleistung ist eines der ersten großen Projekte im Zusammenhang mit vorbereitenden Arbeiten für die Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim heute vollendet worden. "Wir haben den zweiten Osterbergsee ausgebaggert. Heute wird die Baustelle zurückgebaut", sagte vor wenigen Minuten Fuhr- und Erdarbeiten-Unternehmer Hartmut Handke im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group. Das bedeutet, die zum Teil zum Zwecke des Abtransport stabilisierten Zufahrten und die Sicherungsmaßnahmen (u.a. Absperrungen, Schilder) werden zurückgenommen.

Innerhalb der vergangenen zwei Wochen hatte sein professionell agierendes Team mit zwei Baggern und sieben Schleppern mit Hängern in einem beinahe Rund-um-die-Uhr-Einsatz rund 15.000 Tonnen Schlammmassen aus dem zweiten Osterbergsee in der Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim abgeräumt. Die unbedenklichen Erdmassen waren auf verschiedenen Feldern in der Umgebung Bad Gandersheim wie beispielsweise in der Gemarkung Gremsheim, Seboldshausen und Harriehausen wiederverwertet worden.

Die geschmeidige Abwicklung dieses generalstabmäßig vorbereiteten und abgewickelten Projektes durch ein heimisches Unternehmen aus Bad Gandersheim-Harriehausen hatte bereits im Verlauf unserer kontinuierlichen Berichterstattung allgemeine und spezielle Zustimmung ausgelöst.
red/Fotos: Fis WMG












14.08.2020 • 12:35 Uhr

SPD-MdB Susanne Mittag: "Corona zeigt uns, wie sehr wir den Sozialstaat brauchen!"

„Wir kommen bisher gut durch die Krise“, da sind sich die Delmenhorster SPD-Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag und die stellvertretende Leitung des Jobcenters Delmenhorst Marion Denkmann einig.
„Das liegt vor allem daran, dass wir einen so guten Sozialstaat haben, der in der Krise sehr zügig reagiert hat“, zeigt sich Susanne Mittag überzeugt.

So berichtete Marion Denkmann aus der täglichen Praxis des Jobcenters: „Es liegen spannende Tage hinter uns und auch noch vor uns. Wir haben frühzeitig Pandemie-Pläne für unser Jobcenter in Delmenhorst entwickelt, wovon wir im weiteren Verlauf sehr stark profitiert haben“. Bis wieder der normale Alltag im Jobcenter eintritt, wird es jedoch noch etwas dauern: „Wir fahren stufenweise wieder hoch und arbeiten an kreativen Lösungen. Schon heute sind wieder Beratungsgespräche, die unseren Kunden auch Sicherheit geben, möglich und werden durchgeführt. Insgesamt können wir 264 Gesprächstermine pro Woche anbieten“, zeigt sich Marion Denkmann sehr zufrieden mit dem Krisenmanagement des gesamten Teams und fügt an: „Wir haben als Team auch großen Wert darauf gelegt gemeinsam zu entscheiden und alle mitzunehmen.“

Positiv: Corona hat die Behörde ein ganzes Stück digitaler werden lassen: „Wir haben unsere Mitarbeitenden fit fürs Homeoffice gemacht und es laufen auch erste Pilotverfahren für digitale Beratungsangebote“, berichtet Marion Denkmann. Susanne Mittag pflichtete ihr bei: „Auch im Bundestag und in meiner Arbeit kommt die zunehmende Digitalisierung stärker an. Das ist auch eine große Chance“.

Kritisch äußerte sich Marion Denkmann über das kurzfristig wirksame Sozialdienstleistereinsatzgesetz, das die Abrechnung mit den beteiligten Bildungsträgern, beispielsweise für Maßnahmen unkompliziert regeln sollte: „Das hat für sehr viel Verwirrung gesorgt. Allerdings ist es klar, dass eine Sondersituation, wie wir sie jetzt hatten, auch neue Herausforderungen mit sich bringt“, zeigte sie dennoch Verständnis für das Gesetz. Mittag freute sich über den Hinweis: „Nur durch die praktischen Hinweise aus der Arbeit vor Ort können wir auch besser werden. Diese Situation ist für uns alle neu“.

Bestrebungen, wie sie aus anderen Fraktion im Deutschen Bundestag gelegentlich geäußert werden, den Sozialstaat einzuschränken zu wollen, erteilt die Sozialdemokratin eine klare Absage: „Wir können stolz auf unseren Sozialstaat sein, der ein Miteinander gewährleistet. Ein Zurück, wie es von manchen gefordert wird, wir es nicht geben und schon gar nicht dann, wenn wir uns in Krisensituationen befinden“, stellt Mittag klar. red










14.08.2020 • 12:24 Uhr

Nach den Sommerferien: Unterricht in voller Klassenstärke und keine Maskenpflicht in Schulen!

Kultus- und Gesundheitsministerium geben grünes Licht für eingeschränkten Regelbetrieb

Die Schulen in Niedersachsen können nach derzeitigem Stand wie geplant nach den Sommerferien im eingeschränkten Regelbetrieb starten. Das hat ein Fachaustausch zwischen dem Niedersächsischen Kultusministerium, dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung sowie dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt am gestrigen Donnerstagnachmittag ergeben.

Gegenstand war die Beurteilung des aktuellen Infektionsgeschehens von Sars-CoV-2 in Niedersachsen mit Blick auf die Aufnahme des Schulbetriebes zum neuen Schuljahr 2020/2021 am 27. August. Die gemeinsame Lagebeurteilung der Schul- und Gesundheitsseite der Landesregierung schlussfolgert, dass dem eingeschränkten Regelbetrieb nichts entgegensteht. Ein entsprechendes Bestätigungsschreiben erreicht heute die Schulleitungen in Niedersachsen. Weiterhin werden das Kultusministerium, das Gesundheitsministerium und das Landesgesundheitsamt die Lage beobachten und gemeinsam beurteilen.

„Diese aktuelle Lageeinschätzung war wichtig und richtig, um den Schulleitungen und Lehrkräften weiterhin die nötige Planungssicherheit zu geben, so wie auch den Schülerinnen und Schülern und den Eltern", sagt Gaby Willamowius, Staatssekretärin im Niedersächsischen Kultusministerium. Und weiter: „Wir alle möchten den Kindern und Jugendlichen ein Maximum an Bildung im Präsenzunterricht anbieten. Hierfür ist die Beurteilung der Lage aus der Perspektive des Infektions- und Gesundheitsschutzes zwingend geboten. Ich bedanke mich beim Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung für die gute Zusammenarbeit."

Staatssekretärin Willamowius appelliert: „Wir alle müssen mithelfen, dass die Lage auch günstig bleibt. In der letzten Zeit werden zwar wieder vermehrt Neuinfektionen gemeldet, allerdings auf einem landesweit immer noch niedrigen Niveau. Wir dürfen die positive Ausgangslage aber nicht verspielen. Die Regeln zum Schutz vor der Ausbreitung des Coronavirus müssen konsequent angewandt werden: Abstand halten, Mund-Nase-Schutz tragen, wo es vorgeschrieben ist, Hygieneregeln beachten. Reiserückkehrende aus Risikogebieten müssen sich unbedingt auf Sars-CoV-2 testen lassen. Steigende Infektionszahlen gefährden den eingeschränkten Regelbetrieb in Schule. Wir alle müssen durch unser Verhalten einen Beitrag leisten, damit unsere Schülerinnen und Schüler wieder jeden Tag zur Schule gehen können."

Vor den Sommerferien hatte Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne erklärt, das kommende Schuljahr 2020/2021 auf der Basis größtmöglicher Normalität planen zu wollen. Hierfür wurde das „Szenario A: Eingeschränkter Regelbetrieb" entwickelt und den Schulen kommuniziert. Die wichtigsten Eckpfeiler:

Unterricht in voller Klassenstärke
Verzicht auf Mindestabstand, dafür Einführung fester Lern- und Bezugsgruppen („Kohortenprinzip")
Mund-Nasen-Bedeckung außerhalb von Unterrichts- und Arbeitsräumen, wenn der Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kohorten nicht eingehalten werden kann
Pflichtunterricht hat Priorität
Ganztagsangebote sind möglich
Schutz von Risikogruppen kann zu Einschränkungen führen
Geltung des Rahmenhygieneplans Corona Schule.
red/fis











14.08.2020 • 12:09 Uhr

Corona-Sonderprogramm: Land unterstützt in Not geratene Jugend- und Familieneinrichtungen mit 29,8 Millionen Euro

Sozialministerin Carola Reimann: „Jugendherbergen sind ein wichtiger Ort für soziales Lernen. Viele Einrichtungen sind pandemiebedingt in ihrer Existenz bedroht und brauchen finanzielle Unterstützung"

In der in 2019 neu eröffneten Jugendherberge Oldenburg arbeiten Menschen mit und ohne Beeinträchtigung Hand in Hand. Wie sich der Alltag und Betriebsablauf des 64 Zimmer umfassenden Inklusionsbetriebs in Zeiten von Corona verändert hat, ließ sich heute (Freitag) Sozialministerin Carola Reimann auf ihrer Sommerreise zeigen. „Viele Träger der Jugend- und Familienbildung und -erholung wie beispielsweise Jugendherbergen sind aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen in eine wirtschaftliche Notlage geraten", so die Ministerin. Übernachtungs- und Verpflegungseinnahmen seien in großen Teilen entfallen.

„Für außerschulische Begegnungen sind Jugendherbergen ein wichtiger Ort für soziales Lernen. Deswegen ist es ein erklärtes Ziel der Landesregierung den Einrichtungen und Organisationen zu helfen, die in existenzielle Schwierigkeiten geraten sind. Dafür stellen wir über den zweiten Nachtragshaushalt des Landes insgesamt 29,8 Millionen zur Verfügung."

Die Jugendherberge in Oldenburg wurde im Oktober 2019 neu eröffnet und musste als Beherbergungsbetrieb pandemiebedingt zwischen dem 18. März und 25. Mai 2020 ihren Betrieb gänzlich einstellen. Ebenso erging es weiteren 52 Jugendherbergen in Niedersachsen. Die Belegung der gemeinnützigen Einrichtungen für Familien, Schulklassen, Einzelgäste und Gruppen aller Art zieht aktuell langsam wieder an. Bis zum Ende des Jahres werden sicher kaum Schul- oder Gruppenfahrten, die das Hauptgeschäft der Einrichtungen darstellen, stattfinden.

„Jugendherbergen sind zwar gemeinnützige Einrichtungen, funktionieren aber nur aufgrund ihrer betriebswirtschaftlichen Ausrichtung. Am Beispiel hier in Oldenburg sieht man, dass eine Jugendherberge noch viel mehr ist als ein Ort für Klassenreisen. Hier hängen Arbeitsplätze und ein wichtiges Inklusionsprojekt an der Herberge", betont Dr. Carola Reimann.

Thorsten Richter, Geschäftsführer des DJH-Landesverbandes Unterweser-Ems hierzu: „Auch in Zeiten niedriger Belegungszahlen oder während einer kompletten Schließung müssen wir unsere Infrastruktur aufrechterhalten. Das können wir nur mit Unterstützung stemmen. Deswegen ist die Landesförderung so wichtig!"

Die Richtlinie über das Corona-Sonderprogramm für Jugend- und Familienbildung und -erholung befindet sich derzeit in der Ressortabstimmung der Landesregierung. Das Verfahren wird in Kürze abgeschlossen sein.

Hintergrundinformation

In Niedersachsen betreibt das Deutsche Jugendherbergswerk e.V. mit seinen drei Landesverbänden 53 Jugendherbergen. Die Landesverbände sind selbstständige, gemeinnützige Vereine und erfüllen in ihren Bereichen alle Aufgaben des Deutschen Jugendherbergswerkes. Der Landesverband Hannover e.V. unterhält 23 Jugendherbergen, der LV Unterweser-Ems e. V. 26 JH (+ 1 in Bremen) und der LV Nordmark e. V. vier Jugendherbergen in Niedersachsen (+ 39 in Schleswig-Holstein und 2 in Hamburg). Insgesamt realisieren die 53 Häuser in einem regulären Jahr rund 1,2 Millionen Übernachtungen.

Die Jugendherberge Oldenburg wurde im Oktober 2019 neu eröffnet. In den Neubau der Jugendherberge als Inklusionsstandort wurden 11,5 Millionen Euro investiert. 1,2 Millionen Euro kamen dabei vom Land.
red/fis











14.08.2020 • 12:02 Uhr

Uslar: Geldbörse aus Einkaufswagen gestohlen

Am gestrigen Donnerstag, zwischen 09 und 10 Uhr, entwendete eine bisher unbekannte Person in einem Einkaufsmarkt in der Wiesenstraße in Uslar die Geldbörse einer Kundin. Diese befand sich in einer verschlossenen Handtasche, die im Einkaufswagen abgelegt war. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 140 Euro. Hinweise bitte an die Polizei in Uslar, Telefon: 05571/926000.js











14.08.2020 • 11:56 Uhr

Millionenprojekt LaGa 2022 Bad Gandersheim aktuell: Geschäftsführer Thomas Hellingrath beim Online-Unternehmer-Frühstück

Mit dem Unternehmerfrühstück bietet die Wirtschaftsförderung des Landkreises Northeim, in Zusammenarbeit mit der IHK Hannover – Geschäftsstelle Göttingen, bereits seit mehr als zehn Jahren eine Plattform für den Austausch, die Information und die Vernetzung regionaler Unternehmen an.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie lässt die aktuelle Lage jedoch nach wie vor kein geselliges Frühstück im gewohnten Sinne zu. Deshalb organisiert der Landkreis Northeim bereits das zweite Mal das Treffen als Online-Videokonferenz. Stattfinden wird das Unternehmerfrühstück am 26. August 2020 von 08:00 bis 09:30 Uhr.

Das digitale Treffen steht dieses Mal ganz im Fokus der Landesgartenschau, die 2022 in Bad Gandersheim stattfinden wird. Thomas Hellingrath, Geschäftsführer der Landesgartenschau Bad Gandersheim gGmbH und Kai Schönberger, verantwortlich für die Durchführungsplanung und Realisierung, werden zum Thema „Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim“ referieren. „Die Landesgartenschau bietet für Unternehmen die Plattform agile Arbeitsweisen zu erproben und zielstrebig zusammenzuarbeiten“, so Thomas Hellingrath.

Das geplante Onlinetreffen ist kostenlos und per PC oder Smartphone möglich. Anmeldungen von interessierten Unternehmerinnen und Unternehmern sind über www.landkreis-northeim.de oder direkt per Mail an wirtschaftsfoerderung@landkreis-northeim.de möglich. Anmeldeschluss ist der 19. August 2020.
lpd/Foto: Fis WMG













14.08.2020 • 10:12 Uhr

Vermisste Person: Große Sorge um Steffen Kaufmann! Polizei Goslar bittet um Ihre Mithilfe!

Seit dem vergangen Sonntag, 08.00 Uhr, wird der Steffen Kaufmann, 52 Jahre alt, aus Braunlage/LK Goslar, vermisst.

Er war kurzzeitig in der Asklepios-Klinik Seesen untergebracht und hatte diese ohne Angabe von Gründen verlassen, seitdem fehlt von ihm jegliches Lebenszeichen.
Herr Kaufmann ist ca. 185 Zentimeter groß, schlank (50-60 kg), hat kurze graue Haare und eine auffällige Narbe am Oberkopf, er wirkt altersgemäß und war beim Verlassen der Klinik offenbar lediglich mit einer blauen Sporthose und einem Unterhemd bekleidet.
Das dokumentierte Lichtbild ist bereits älter, aktuell entfällt der Oberlippenbart, zudem ist das graue Haar etwas lichter, auffällig trägt er derzeit einen sogenannten Irokesen-Haarschnitt.
Entsprechend durchgeführte Suchmaßnahmen in und um Seesen und Ermittlungen der Polizei Seesen sowie des sachbearbeitenden Fachkommissariats 1 der Polizeiinspektion Goslar führten bislang nicht zur Feststellung des Vermissten.

Personen, die den Vermissten seit Sonntag, 09.August 2020, gesehen haben oder Angaben über seinen derzeitigen Aufenthaltsort machen oder andere sachdienliche Hinweise können, die eine Feststellung der Person ermöglichen, werden gebeten, sich unter 05321/339-0 mit der Polizei Goslar in Verbindung zu setzen. ots/Foto: Polizei










14.08.2020 • 09:51 Uhr

Festakt "30 Jahre Wunder der Freiheit und Einheit" im Gandersheimer Glaubenszentrum - Freude über Zusage von Bürgermeisterin Schwarz

Das Glaubenszentrum in Bad Gandersheim hat bekräftigt, dass es am 3. Oktober 2020 aus Anlass des 30-jährigen Bestehens der Wiedervereinigung einen Festakt geben wird. Dabei würden alle Vorgaben der geltenden Hygienebedingungen wegen der Corona-Krise eingehalten, bestätigte ein Sprecher des Zentrums. Der Festakt mit einem Festgottesdienst in der Medienhalle des Glaubenszentrums steht unter dem Leitmotiv "30 Jahre Wunder der Freiheit und Einheit".

Zu der festlichen Veranstaltung sind eine Reihe von Persönlichkeiten aus Südniedersachsen eingeladen. Erste Zusagen liegen bereits vor. In einer offiziellen Verlautbarung heißt es: "Besonders freuen wir uns, dass unsere Bürgermeisterin Frau Franziska Schwarz für diesen einzigartigen Tag ihre Teilnahme zugesagt hat".

Zur Motivation, dieses Ereignis gebührend zu feiern, merkt Helmut Kühn, Leiter der Bibelschule in Bad Gandersheim an: "Der Grund, warum wir dieses historische Ereignis feiern, ist eine tiefe Dankbarkeit Gott gegenüber, der unserem Land diesen Segen der friedlichen Wiedervereinigung geschenkt hat. Nicht nur als deutsche Nation, sondern auch mit unseren europäischen Nachbarn dürfen wir verein in Freiheit und Wohlstand leben. Wir sehen es als unsere Verantwortung, die nächsten Generationen zu prägen. Denn sie kennen die Wiedervereinigung nur noch aus den Geschichtsbüchern. Als ältere Generationen müssen wir den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die uns in unseren Schulen und unserem Umfeld - egal ob beruflich oder familiär - anvertraut sind, als Vorbilder die Geschichte erzählen."
red/Fotos: Fis WMG














14.08.2020 • 09:30 Uhr

Straßenmagazin kauft Baumgrab für bedürftige Verkäufer

Das Straßenmagazin Asphalt hat für seine Verkäufer 12 Bestattungsstätten im Ruheforst Deister erworben. Die Möglichkeit im Ruheforst in Wennigsen bestattet zu werden, steht ab sofort jedem der rund 200 Asphaltverkäufer in Niedersachsen offen - als Alternative zu einem anonymen Armenbegräbnis. Die Kosten werden von Asphalt übernommen. Eingeweiht wurde die neue Bestattungsfläche am Dienstag mit der Beisetzung des langjährigen Asphaltverkäufers Hasso Diedrich, der im Alter von 54 Jahren an Herzversagen starb.

"Der unerwartete Tod von Hasso hat uns bewusst gemacht, dass wir für solche Fälle eine Regelung brauchen", sagte Asphalt-Geschäftsführer Georg Rinke. "Den Gedanken, dass er anonym verscharrt werden sollte, wie es bei mittellosen Menschen üblich ist, konnten wir nicht ertragen." Die Möglichkeit für eine würdevolle Beerdigung fanden die Mitarbeiter der seit 1994 in Hannover erscheinenden und niedersachsenweit von wohnungslosen und langzeitarbeitslosen Menschen vertriebenen Zeitung im Deister.

Der im Jahr 2008 gegründete Ruheforst ist 43 Hektar groß. Er besteht vorwiegend aus Buchen und Traubeneichen. Insgesamt sind rund 2400 Bäume als Begräbnisstellen für Urnen rausgewiesen. Die Laufzeit für die Grabstellen beläuft sich auf 100 Jahre. Die Verstorbenen, die hier beigesetzt werden, erhalten eine kleine Metallplatte mit ihren Namen sowie ihrem Geburts- und Sterbedatum, die auf dem Baumstamm befestigt wird.

Asphalt hat für einen mittleren fünfstelligen Betrag den Baum Nummer 1984 erworben, eine Buche. Die Beisetzungen im Forst kosten weniger als 1.000 Euro und sind damit günstiger als eine soziale Bestattung auf einer anonymen Friedhofsfläche. Finanziert werden die Asphalt-Beisetzungen aus Spenden. Aber auch die Region Hannover zeigt sich der neuen Bestattungsform gegenüber offen. "In der Kostenfrage halten wir Kontakt zu der Asphaltgeschäftsführung. Gibt es keine Angehörigen oder haben diese kein Geld, übernimmt in und um Hannover die Region als Trägerin der örtlichen Sozialhilfe die Beerdigungskosten - auch für den Ruheforst", teilte ein Sprecher der Region mit.epd










14.08.2020 • 09:24 Uhr

Corona-Virus-Entwicklung imLandkeis Northeim: Tendenz fallend - Noch vier Corona-Erkrankte

Aktuell sind 163 bestätigte Infektionen im Landkreis Northeim bekannt. Seit Montag ist damit kein neuer bestätigter Corona-Fall bekannt geworden. Das berichtet vor wenigen Sekunden die Pressestelle der Northeimer Kreisverwaltung.

153 Personen – sieben mehr als am Montag - gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Die Anzahl der Verstorbenen beträgt weiterhin sechs Personen.
Damit gibt es derzeit vier bekannte, akut infizierte Personen. lpd











14.08.2020 • 08:41 Uhr

Ferienpass 2020 in Bad Gandersheimer: Erfreuliche Resonanzen - "Shaun -Das Schaf" begeistert 40 Kinder - Beim PzG Handarbeiten anno dazumal und heute

Mit erfreulichen Resonanzen sind die Angebote der Bad Gandersheimer Stadtjugendpflege im Rahmen des Ferienpasses 2020 in den vergangenen Tagen dieser Woche angenommen worden.

Das Open-Air Kino mit dem spaßigen Trickfilmstreifen "Shaun - Das Schaf - Ufo-Alarm" lockte immerhin 40 Kinder plus einige ihrer Erziehungsberechtigten in das Gandon-Kino unter freiem Himmel vor die Bühne im Freibadgelände. Liebevoll die Rahmenbedingungen von Trude Poser, Günter Breitenstein , Akki Kolbe und weiteren Teammitglieder vorbereitet. Jedes Kind erhielt eine bunte Tüte Popkorn. Das Gandeon sponserte für jeden der jungen Besucher/innen einen Euro auf den Eintrittspreis.

Gestern war dann für eine zwölfköpfige Gruppe "Textiles Gestalten mit Stoffmalkreide" beim Museum "Portal zur Geschichte" in der ehemaligen Klosteranlage Brunshausen angesagt. Auch hier alles in frischer Luft bei sommerlichen Temperaturen. Die Familie Löning hatte für die Handarbeiten - erst malen, dann bügeln - einen überdachten Bereich neben ihrem Laden zur Verfügung gestellt. In der Ausstellung "Starke Frauen - feine Stiche" im Portal zur Geschichte war den Kindern vermittelt worden, wie mühselig im Mittelalter textiles Handarbeiten für die jungen Mädchen im Kloster abging. Am Ende des Tages freuten sich die Kinder über ihre kreativ gestalteten neuen Turnbeutel und Taschen.

Beide Aktionen auch diesmal gut begleitet von engagierten Betreuerinnen. Die Hygieneregeln in Corona-Zeiten stressfrei und damit perfekt eingehalten.
red/Foto: Fis WMG
























14.08.2020 • 08:11 Uhr

Sargnagel-Aktion junger Landwirte zeigt Wirkung - NABU rudert zurück und will auf Volksbegehren verzichten

Umweltminister Olaf Lies erleichtert: "Freuen uns über Signale" - Der "Niedersächsische Weg" bleibt Favorit

Damit hatte der NABU nicht gerechnet. Seine Kampagne "Volksbegehren für Artenvielfalt" war innerhalb der Politik und Landwirtschaft auf massiven Gegenwind gestoßen. Mit einer "Sargnagel-Aktion" waren Landfrauen beispielsweise im südniedersächsischen Bad Gandersheim gegen die Sammlung von Unterschriften für das umstrittene Volksbegehren des NABU angegangen. Nach den Protesten nun rudert der NABU zurück. Unter bestimmten Bedingungen will er auf sein Volksbegehren verzichten. War seine Aktion lediglich eine Art Erpressungsversuch, um die Landespolitik mit einer härteren Gangart auf seine Interessenlagen einzustimmen?

Erleichterung über das Einlenken des NABU bei der Landesregierung. Das geht aus einer aktuellen Stellungnahme des Umweltministers Olaf Lies hervor. "Wir freuen uns über die Signale des NABU", wird Lies zitiert.

Die Niedersächsische Landesregierung begrüßt das Einlenken des Naturschutzbundes (NABU) beim Arten- und Naturschutz. „Wir freuen uns über die Signale aus dem NABU, auf das derzeit laufende Volksbegehren zu verzichten, wenn auf Basis des vereinbarten „Niedersächsischen Wegs“ entsprechende gesetzliche Grundlagen für mehr Arten- und Naturschutz vorliegen“, betonten Umweltminister Olaf Lies und Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast in einer gemeinsamen Stellungnahme. „Der von Naturschützern, Landwirtschaft und Landesregierung eingeschlagene „Niedersächsische Weg“ eröffnet zum ersten Mal die große Chance auf gemeinsame Lösungen zwischen allen Beteiligten – auf Augenhöhe. Genau das fehlte in den letzten Jahrzehnten. Ein solcher Kurs ist noch von keiner Landesregierung eingeschlagen worden. Es ist eben keine freiwillige Vereinbarung, sondern ein verbindlicher Weg – rechtlich und finanziell abgesichert“, so Lies, der den Umweltverbänden und der Landwirtschaft an dieser Stelle großes Lob zollt: „BUND, NABU und Landwirtschaft haben mit jeweils eigenen Konzepten die Gespräche befruchtet. Diese Konzepte sind Grundlage für die einvernehmlichen Lösungen, die derzeit in unterschiedlichen Arbeitsgruppen vereinbart werden – und ich bin optimistisch, dass die Gesetzesvorschläge wie geplant Ende August vorliegen werden.“

„Für mich ist der „Niedersächsische Weg“ ein Meilenstein. Er ist ein Rahmenplan für einen umfassenden Gesellschaftsvertrag“, sagte Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast.

Mit Blick auf den vorgesehenen Terminplan erläuterte Minister Lies: „Aktuell haben wir im letzten Lenkungsausschuss für den „Niedersächsischen Weg“ mit allen Partnern einen sehr ambitionierten und verlässlichen Zeitplan vorgestellt. Dieser sichert die schnelle rechtliche Umsetzung und berücksichtigt die notwendigen Verfahrensschritte des Parlaments.“
red/Fotos: Fis WMG













13.08.2020 • 23:48 Uhr

Tierischer Feuerwehreinsatz mit gutem Ende

Es war ein besonders tierischer Einsatz am Donnerstagabend in Stöckheim: Anwohner hatten über längere Zeit einen Storch auf einem Wohnhaus in der Martinstraße beobachtet. Was für die Northeimer Ortschaft nichts ungewöhnliches ist, hatte hier aber einen Haken: der Storch klemmte in einer Antenne fest. Mit Videos hatten sich die Anwohner an die Führung der Ortsfeuerwehr Stöckheim um Marco Weiß und Michael Weiß gewandt. Darauf deutlich zu sehen: das Tier kann sich offenbar nicht befreien. Ein klarer Fall für die Feuerwehr Northeim samt Drehleiter.

Für das eindrucksvolle Tier wurde es dann kurz nach 21.30 Uhr nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte um den Brandmeister von Dienst Daniel Kühle ernst: als die Drehleiter aufgestellt und ausgefahren wurde, ging es auf Tuchfühlung. Die war aber gut zwei Meter vor Kontakt vorbei. Der Storch nahm sein Bein aus der Antenne und hob ab.

Der Einsatz endete mit strahlenden Kinderaugen und zufriedenen Anwohnern – und Störche sind aus sicherer Entfernung auch schöner anzusehen. Foto: Mennecke/Kreisfeuerwehr










13.08.2020 • 16:29 Uhr

Feierliche Amtsübergabe der Leitung des Polizeikommissariats Einbeck im Alten Rathaus

Heute, es ist Donnerstag, 13. August 2020, wurde Erster Kriminalhauptkommissar Frank Keller - unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln - im Alten Rathaus in Einbeck von Politik und Öffentlichkeit als neuer Leiter des örtlichen Polizeikommissariats Einbeck begrüßt. Tatsächlich leitet er bereits seit dem 01. Juni 2020 die Dienstgeschäfte des Polizeikommissariats Einbeck. Die offizielle Amtsübergabe erfolgte aufgrund der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Beschränkungen im kleinen Rahmen am 14. Mai 2020 in den Räumlichkeiten des PK Einbeck. Sein Vorgänger, Erster Polizeikommissar (außer Dienst) Peter Volkmar, der sich mittlerweile schon einige Monate im Ruhestand befindet, wurde im Rahmen der heutigen Veranstaltung feierlich vom Polizeipräsidenten Uwe Lührig verabschiedet. An den Feierlichkeiten nahmen auch Polizeivizepräsident Gerd Lewin sowie Michael Weiner, Leiter der Polizeiinspektion Northeim, teil.

Uwe Lührig dankte EPHK Volkmar für über 44 Jahre erfolgreiche Arbeit bei der niedersächsischen Landespolizei und wünschte ihm alles erdenklich Gute für seinen neuen Lebensabschnitt. Lührig lobte in seiner Abschiedsrede die loyale und ehrliche Haltung von EPHK Volkmar gegenüber Vorgesetzten und Mitarbeitern/-innen. Herr Volkmar leitete die Dienststelle stets vorausschauend und mit ruhiger Hand. Durch sein soziales und kollegiales Auftreten genoss er bei seinen Mitarbeitern/-innen bis zuletzt eine große Wertschätzung. Er setzte sich in seiner Dienstzeit mit voller Hingabe für die Belange der Dienststelle, seiner Mitarbeiter/-innen und die Sicherheit der Bürger/-innen im Bereich Einbeck ein.

Der neue Leiter des PK Einbeck, Frank Keller, schlug zunächst eine Laufbahn beim Zoll ein, bevor er im Jahr 1993 den Dienst bei der Polizei in Niedersachsen aufnahm. Zuletzt war Herr Keller Leiter des 2. Fachkommissariats der Polizeiinspektion Hildesheim. Als Kriminalbeamter aus tiefer Überzeugung kann der Hobbypilot vor allem auf fundierte kriminalistische Fachkenntnisse zurückgreifen, die er in seiner neuen Funktion als Leiter des Polizeikommissariats Einbeck bestens einfließen lassen kann. "Besonders in den letzten Jahren konnte Herr Keller unterschiedliche Führungsaufgaben wahrnehmen und verfügt dadurch über eine außerordentliche und vielfältige Diensterfahrung. Auch als Kriminalbeamter verliert er nie den Blick auf die gesamte Organisation und pflegt einen guten Kontakt zum Einsatz- und Streifendienst. Mit Frank Keller rückt ein kompetenter und zuverlässiger Dienststellenleiter nach", ist Polizeipräsident Uwe Lührig überzeugt. "Für die neue Aufgabe wünsche ich EKHK Keller alles erdenklich Gute sowie das nötige Quäntchen Glück, dass es bei manchen Entscheidungen sicherlich braucht", so Uwe Lührig abschließend.

Der Einladung ins Einbecker Rathaus war eine kleine Anzahl von Gratulantinnen und Gratulanten gefolgt, unter anderem die Bürgermeisterin der Stadt Einbeck, Dr. Sabine Michalek, der Bürgermeister der Stadt Dassel, Gerhard Melching, der Direktor des Amtsgerichts Einbeck, Thomas Döhrel sowie Stadtbrandmeister Lars Lachstädter. red/Foto: Fis WMG











13.08.2020 • 13:23 Uhr

Hohnstedter Graffiti- Skandal: Stromkasten in 96-Farben angemalt- Polizei startet Ermittlungen

In der Nacht zu Donnerstag kam es in Hohnstedt in der Fichtenstraße/ Ecke Hannoversche Straße zu einer Sachbeschädigung durch Graffiti. Ein unbekannter Täter (Leidenschafts-Fan) besprühte mittels Lackfarbe einen Telefonverteilerkasten in den Vereinsfarben eines Fußballclubs (Hannover 96). Dadurch entstand ein Sachschaden von ca. 300 Euro. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Northeimer Polizei unter 05551-70050. red/köh










13.08.2020 • 13:02 Uhr

Kühne: Bund fördert Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur mit 600 Millionen Euro

Projektvorschläge können bis zum 30. Oktober unterbreitet werden

. Mit dem Nachtrag zum Bundeshaushalt 2020 werden erneut Mittel in Höhe von 600 Millionen Euro für die Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur bereitgestellt.
Darauf weist der hiesige CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne hin.
Für den Projektaufruf 2020 stehen dabei 400 Millionen Euro zur Verfügung. Weitere 200 Millionen Euro werden im September auf Basis der Interessenbekundungen zum Projektaufruf 2018 vergeben.
Grundsätzlich gefördert werden die bauliche Sanierung und der Ausbau von Einrichtungen der sozialen Infrastruktur. Der Schwerpunkt soll jedoch bei Sportstätten liegen, wie zum Beispiel öffentlich genutzte Sportplätze einschließlich baulicher Nebenanlagen, Turnhallen, Schwimmhallen sowie Freibäder, da hier ein besonderer Instandsetzungsrückstand gesehen wird.

Kommunen, die über geeignete Projekte verfügen, sind aufgerufen, dem Projektträger Jülich bis zum 30. Oktober 2020 Projektvorschläge zu unterbreiten.

Weitere Informationen sind zu finden unter www.sport-jugend-kultur.de.
red











13.08.2020 • 12:59 Uhr

Wolfshagen: Senioren- und Pflegeheim in den Schlagzeilen - Ungeheuerliche Betrugsvorwürfe - Nur ein Einzelfall?

Einschließen, sedieren, fixieren, misshandeln und betrügen: Jetzt ist es ein Senioren- und Pflegeheim in Wolfshagen/Landkreis Goslar, dass in die Schlagzeilen gekommen ist. Der Heimaufsicht fiel auf, dass nicht nur Heimbewohner unter menschenunwürdigen Bedingungen „betreut“ wurden, sondern dass auch teure und nicht nötige Medikamente verabreicht bekamen, um gegenüber Kassen „Kasse“ zu machen. Dem Betreiberehepaar, 54 und 55 Jahre alt, sowie der 46-jährigen Leiterin der Einrichtung wird Betrug in einem besonders schweren Fall, sowie Misshandlung von Schutzbefohlenen und gefährliche und schwere Körperverletzung vorgeworfen. Plötzlich ist die Betroffenheit bei Ortsbürgermeister Pahl und der Ersten Kreisrätin Breyther groß – und auch die behandelnden Ärzte werden sich fragen lassen müssen, wieso ihnen die furchtbaren Missstände nicht früher aufgefallen sind.

In einer soeben veröffentlichten Pressemitteilung kommentiert der Bundestagsabgeordnete Jens Kestner aus Northeim die Machenschaften, die jetzt von Polizei und Staatsanwaltschaft in den Ermittlungsfokus genommen sind.

Jens Kestner: „Wolfshagen ist leider kein Einzelfall. Auch in Niedersachsen verkommen unsere Senioren immer mehr zu einer Ware, die möglichst teuer und gewinnbringend vermarktet werden soll. Es macht mich betroffen, dass aus reiner Gewinnsucht – und nicht, wie oft angeführt, aus „Zeitgründen“ – alte Menschen sediert, misshandelt und weggesperrt werden. Offenbar lässt sich mit gefälschten Abrechnungen und munter drauflos verabreichten Medikamenten viel Geld machen. Die stets medial in Szene gesetzte Empörung von Bürgermeistern, Kreisräten und Landräten, sowie von politischen Mitwissern langjähriger desolater Zustände, ist unglaubwürdig und vor allen Dingen... unwürdig! Unsere Senioren haben dieses Land aufgebaut und sie haben ein Recht auf Behandlung, die dieser Leistung auch gerecht wird. Senioren haben keine Lobby, was sie von jenen unterscheidet, die niemals etwas für dieses Land geleistet haben, aber die oftmals mit Begeisterung aufgenommen werden. Ich fordere daher deutlich verstärkte Kontrollen durch die Heimaufsichten, damit gut geführte Heime nicht länger durch kriminelle Heimleitungen diskreditiert werden!“ findet Kestner.
red










13.08.2020 • 12:52 Uhr

Trotz Corona erfolgreich gestartet - Zwölf neue Auszubildende bei der Öffentlichen Versicherung Braunschweig

Die Öffentliche Versicherung Braunschweig begrüßt ihren neuen Ausbildungsjahrgang: Insgesamt zwölf junge Menschen haben am 1. August ihre Ausbildung bei der Öffentlichen beziehungsweise in einer der Geschäftsstellen des regionalen Versicherers begonnen. Während elf der neuen Auszubildenden als Kaufmänner- und frauen für Versicherungen und Finanzen ab sofort in die Beratung und Betreuung der Kunden eingeführt werden, haben auch ein Auszubildender als Koch in der Direktion der Öffentlichen sowie ein Jahrespraktikant im Versicherungsvertrieb ihren neuen Job begonnen. Die Auszubildenden in den Geschäftsstellen verteilen sich überall in der Region von Braunschweig über Helmstedt und Wolfenbüttel bis nach Bad Harzburg.

Die Suche nach passenden Auszubildenden war für diesen Jahrgang sehr herausfordernd: Interviews und Gespräche konnten auf Grund der Beschränkungen durch Corona ab März ausschließlich per Videochat durchgeführt werden. Schließlich konnte die Öffentliche aber alle Stellen mit engagierten Bewerberinnen und Bewerbern besetzen und die Einführungsveranstaltung konnte – natürlich unter Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen – sogar persönlich durchgeführt werden. Dank der Sicherheitskonzepte der Geschäftsstellen können die zukünftigen Versicherungsfachkräfte von Anfang an auch den persönlichen Kundenkontakt kennenlernen, der für die Ausbildung eine besonders große Rolle spielt.

Knud Maywald, Vorsitzender des Vorstandes der Öffentlichen, begrüßt die neuen Kolleginnen und Kollegen: „Wir freuen uns ganz besonders, dass wir auch in diesem Jahr trotz der besonderen Situation in der Lage sind, unsere Ausbildung unverändert fortzusetzen. Und vor allem auch darüber, dass wir wie geplant starten konnten und sogar ein persönlicher Austausch wieder möglich ist. Ich bin sicher, dass beide Seiten viel voneinander lernen werden und wünsche dem neuen Ausbildungsjahrgang viel Erfolg und zahlreiche spannende Erfahrungen!“.


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Startklar: Zwölf neue Auszubildende und ein Jahrespraktikant freuen sich auf ihren Einsatz bei der Öffentlichen Versicherung Braunschweig. Foto: Lucas Bubenitschek











13.08.2020 • 10:26 Uhr

Großbrand in Relliehausen: Ursache nicht feststellbar - Über eine Million Euro Schaden

Nach dem Brand des Versuchsgutes der Universität Göttingen in Relliehausen/Dassel (wir berichteten) konnte zwischenzeitlich eine Brandortbegehung erfolgen.

Das Feuer des Strohpelletlagers wurde am vergangenen Montag, 10.August 2020, durch die Feuerwehr gelöscht. Brandsachbearbeiter der Polizei konnten am gestrigen Mittwoch zusammen mit zwei Sachverständigen das Gelände zwecks Ursachenermittlung betreten.

Aufgrund des enormen Brandschadens ist eine Ursache nicht mehr zweifelsfrei feststellbar. Anhand von Zeugenaussagen lässt sich lediglich der Brandverlauf nachvollziehen. Demnach brannte zunächst das Strohlager und schließlich der Sauen- und Aufzuchtstall. Zur Bergung des Brandschutts sowie der Tierkadaver wurde eine Spezialfirma durch den Betreiber des Versuchsgutes beauftragt. Der entstandene Sachschaden wird auf über eine Millionen Euro geschätzt. köh










13.08.2020 • 10:19 Uhr

Mutmaßliches Diebesgut auf Hinterhof in der Nikolaistraße gefunden - Herkunft unbekannt

Mutmaßliches Diebesgut auf Hinterhof in der Nikolaistraße gefunden - Herkunft unbekannt

Auf einem Hinterhof in der Nikolaistraße hat ein Göttinger am 22. Juli mutmaßliches Diebesgut gefunden. In der schwarzen Schmuckschatulle aus Kunstleder und dem kleinen Schmuckkasten befand sich diverser Modeschmuck. Zusammen mit einem schwarzen Stoffbeutel lag beides auf einem Stufenabsatz im Bereich des Hauseingangs. Der Hausbewohner alarmierte die Polizei. Trotz intensiver Nachforschungen konnten die Ermittler die Gegenstände aber bis dato keiner Tat zuordnen.

Wer Hinweise zur Herkunft des Fundes geben kann, wird gebeten, sich unter Telefon 0551/491-2115 bei der Polizei Göttingen zu melden.jk/Fotos: Polizei










13.08.2020 • 10:13 Uhr

Bei der Kreisvolkshochschule Northeim: Lehrgänge zur beruflichen Bildung

Schon vor dem Erscheinen ihres neuen Programmhefts hat die Kreisvolkshochschule Northeim (KVHS) jetzt schon einige Angebote zur beruflichen Bildung online zur Anmeldung freigeschaltet. Die Lehrgänge und Bildungsurlaube können ab sofort im Internet auf www.kvhs-northeim.de gebucht werden.

Themen sind unter anderem die Fortbildung für Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Grundschulen, die Fortbildung zur Fachkraft Kleinstkindpädagogik, die Fortbildung zur Fachkraft für Inklusion, Bildungsurlaube zu Fußreflexzonen, zu Englisch und Spanisch, zu MS-Office 2013 und zu Excel. Außerdem gibt es Angebote zum betrieblichen Steuerrecht und zur Fachkraft Personalabrechnung.

Die Lehrgänge beginnen zwischen dem 24. August 2020 und dem 18. Januar 2021.

Kontakt zur KVHS

Weitere Infos gibt es auf der Homepage www.kvhs-northeim.de, per E-Mail info@kvhs-northeim.de oder unter der Telefonnummer 05551/708-8210.











13.08.2020 • 10:10 Uhr

Trinkwasserversorgung - Bad Gandersheimer Wasserwerk fordert zum Wassersparen auf - Hinweis auf Klimawandel

Auch wenn es gerade - heute ist Donnerstag! - wieder regnet, hat die Stadtverwaltung in Bad Gandersheim aus aktuellem Anlass eine offizielle Verlautbarung herausgegeben.

Sie lautet im Originaltext:

Hitze, trockenes Wetter, ausgedörrte Böden, die Wasserpegelstände sinken: Zahlreiche Wasserversorger fordern zum Wassersparen auf. Nun bittet auch die Stadt Bad Gandersheim die Einwohner und Einwohnerinnen, sorgsam mit Wasser umzugehen. So können Verbraucher beispielsweise überlegen, ob es wirklich notwendig sei, einen Garten-Pool zu füllen. „Wegen der Corona-Krise machen mehr Menschen Urlaub im eigenen Garten; dies könne man allein durch die steigenden Gartenwasserzähler im Gemeindegebiet ablesen“, so Burghard Steege vom Wasserwerk. Es wird an die Bevölkerung appelliert, Garten- und Grünflächen nicht mit Trinkwasser zu bewässern und insbesondere auf das Rasensprengen zu verzichten, was tagsüber durch die hohe Verdunstung ohnehin sinnlos ist.

Aufgestellte Regensammeltonnen zum Gießen des heimischen Gartens mit sogenanntem Brauchwasser sind flächendeckend effektiver, als manch einer denkt. Jeder Bürger und jede Bürgerin, die an dem sorgsamen Umgang mit dem Trinkwasser mitwirkt, trägt direkt zur Stabilisierung der Wasserversorgung bei. Es liege zwar kein akuter Versorgungsengpass vor, der zwingende Maßnahmen erfordert, dennoch erfüllen der seit 2018 zu geringe Niederschlag und anhaltende Hitzeperioden das Versorgungsunternehmen mit großer Sorge. „Es wird künftig nicht mehr so selbstverständlich und sicher sein, dass Trinkwasser unbegrenzt zur Verfügung steht, wenn der Klimawandel voranschreitet“, berichtet Betriebsleiterin Astrid Schelle. Der Grundwasserspiegel wird nicht mehr ausreichend aufgefüllt, die Talsperren des Harzes leiden ebenfalls unter der Wasserknappheit. Die Stadtwerke Bad Gandersheim liefern über 70 Prozent des Trinkwassers aus Eigenförderung der insgesamt sechs Brunnen. Der Rest speist sich aus der Sösetalsperre und wird über Transportleitungen ins Gemeindegebiet gebracht.

Der Klimawandel bringt die Versorger an eine nie dagewesene Belastungsgrenze: Wassermangel, neue technische Anforderungen an die Infrastruktur, steigende hygienische Qualitätsanforderungen an das Lebensmittel Wasser und eine zunehmende Verunreinigung der Wasserressourcen durch menschengemachte Schadstoffeinträge stellen auch die Wasserwerke der Stadt Bad Gandersheim künftig vor Herausforderungen, die regional nachhaltig weiterentwickelt werden müssen. Hier sind unternehmerische und politische Entscheidungen neben dem sorgsamen Umgang aller gefordert. Bürgermeisterin Franziska Schwarz appelliert: „Im Gegensatz zu vielen anderen Gegenden unserer Erde können wir uns auf gutes Trinkwasser verlassen, das uns zur Verfügung steht. Sorgen wir alle mit dafür, dass uns dieses kostbare Gut weiterhin bleibt!“ sbg


Zum Bild:
Trinkwasser ist knapp und kostbar, das dokumentieren von links: Wasserwerker Burghard Steege, Bürgermeisterin Franziska Schwarz und Stadtwerke-Leiterin Astrid Schelle. Foto:Manfred Kielhorn











13.08.2020 • 09:36 Uhr

Polizei: Brand eines Fachwerkhauses - Brave Hunde warnen Hauseigentümer

Zum Brand eines Fachwerkhauses in Kalefeld (wir berichteten) teilt soeben die Leitung des Polizeikommissariats in Bad Gandersheim ergänzend mit:

In der Nacht von Mittwoch 12.August auf Donnerstag, 13. August 2020, kam es gegen 01.50 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache im Obergeschoss eines Wohnhauses in Kalefeld / Echte, in der Kaisergasse zu einem Brand. Nachdem sich die Hauseigentümer am Mittwochabend zu Bett begeben hatten, fing um 01.50 Uhr plötzlich einer der drei im Haus befindlichen Hunde an zu bellen und machte so offensichtlich auf eine ungewöhnliche Situation aufmerksam. Nachdem die Hausbesitzer davon erwachten, stellte die 54-jährige Geschädigte bei einer Nachschau Feuer im Bereich der Küche des Obergeschosses fest. Ihr 50-jähriger Ehemann versuchte die Flammen noch mit eigenen Mitteln zu löschen, was jedoch nicht gelang. Die zwischenzeitlich eingetroffene Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen, so dass ein Übergreifen des Feuers auf das gesamte Haus verhindert werden konnte. Die beiden Hauseigentümer, sowie die drei Hunde konnten das brandbetroffene Gebäude unverletzt verlassen und sind zunächst bei Bekannten untergekommen. Weder zur Brandentstehung, noch zur Schadenshöhe können zum Zeitpunkt der Berichterstattung konkrete Aussagen getroffen werden. Die Polizei Bad Gandersheim hat die Ermittlungen aufgenommen. Insgesamt waren bei dem Einsatz 65 Kameraden / -innen der Feuerwehren Echte, Gandersheim und Kalefeld im Einsatz. schw










13.08.2020 • 09:30 Uhr

Preisträger des Maskottchen Wettbewerbs der Landesgartenschau Bad Gandersheim ausgezeichnet - Ausstellung bis 26. August

Mit viel Applaus wurden am gestrigen Mittwoch die Gewinner*innen des Maskottchen Wettbewerbs anlässlich der Landesgartenschau Bad Gandersheim 2022 gewürdigt. Johanna Nienstedt und Florian Arifaj (in Abwesenheit) freuten sich sehr, dass ihre 2019 eingereichten Wettbewerbsbeiträge als Vorlage für das LAGA-Maskottchen dienen.

Bereits im vergangenen Herbst hatten die Stadt und die Durchführungsgesellschaft den Maskottchen Wettbewerb ausgelobt. Eine überwältigende Anzahl von über 130 Einsendungen aus der ganzen Region wurden eingereicht. Vor allem dank der der Unterstützung der ansässigen Schulen gingen viele Einsendungen von Kindern und Jugendlichen ein. Die fünfköpfige Jury, bestehend aus Ulrike Esche-Zwickert (Projektleiterin Print SilverLynx Media GmbH), Bettina Plock-Giermann (Betreiberin des Rosencafés & Landschaftsarchitektin), Gitta Wiese-Günther (Buchhandlung Pieper), Jens Burger (Fotograf & Grafikdesigner) und Manfred Kielhorn (Stadt Bad Gandersheim, Geschäftsbereichsleiter Tourismus, Kultur und Gesundheit) hatte zehn Vorschläge in die engere Auswahl genommen. Die Gießkanne als Symbol für Wasser und Natur setzte sich schlussendlich durch und damit die Entscheidung, beide eingereichten Bilder zu den Gewinnern zu küren.

Die gestern eröffnete Ausstellung zeigt die Bilder der beiden Preisträger sowie die weiteren acht Motive, die in der engeren Auswahl waren. Auch kann man einen kurzen Abriss der seitdem erfolgten Weiterentwicklung der kleinen Gandersheimer Gießkanne in einigen Skizzen und Erläuterungen ansehen. Die kleine Ausstellung läuft noch bis zum 26. August im Foyer des Rosencafés.
red/Fotos: Fis WMG











13.08.2020 • 09:26 Uhr

Corona-Kriminelle: Erschleichen von Subventionen beschäftigt Polizei und Staatsanwaltschaften

In mehr als zwei Dutzend Fällen von Subventionsschwindel ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft in Südniedersachsen gegen Corona-Kriminelle. Bestätigten Aussagen aus Ermittlungskreisen zufolge sollen Personen und Firmen bei der Auszahlung von Corona-Soforthilfen aus dem Förderprogramm des Landes Niedersachsen so richtig geschummelt haben. Ob fahrlässig oder gezielt, dass ist unter anderem Gegenstand von diversen Ermittlungsverfahren. Neueste Recherchen belegen, dass sich die Betrugsanzeigen bei der Polizei stapeln.

In den allermeisten Fällen zeichnet sich ab, dass die Verdächtigen zunächst die schnelle Bereitschaft des Staates ausnutzten, der bekanntlich mit unbürokratischen Antragsverfahren die Soforthilfen in einem Rekordtempo auf den Weg brachte. Über die NBank war es in Niedersachsen quasi per E-Mail möglich, innerhalb von knapp einer Woche an mehrere Tausend Euro Cash zu kommen. Damit sollten auch Liquiditätsengpässe schnell überbrückt werden.

Nach der schnellen Bewilligung der finanziellen Soforthilfen sind danach bei der Bearbeitung der Anträge dann bei einigen Protagonisten Ungereimtheiten in den Begründungen für die Hilfen aufgetaucht. Bei Verdacht von möglichen Betrügereien wurden dann Polizei und Staatsanwaltschaften eingeschaltet. Eine der Varianten, die eindeutig auf kriminelle Machenschaften von Subventionsbetrügern deuten, sind die fiktiven oder virtuellen Unternehmensgründungen vornehmlich im Internet. Diesen Täuschungen sind die Ermittler in mehreren Fällen auf die Schlichte4 gekommen.

Die Betrügereien mit Corona-Hilfen gehen offiziellen Angaben zufolge in Beträge bis zu einem Gesamtschaden von mehreren Hunderttausend Euro mit steigender Tendenz. Kommt es zu Anklagen und möglichen Verurteilungen , wird Subventionsbetrug mit Gefängnis zu zu fünf Jahren oder saftigen Geldstrafen geahndet.
red/Sreens Antragsformulare














13.08.2020 • 09:07 Uhr

Polizeiarbeit in Corona-Zeiten: Ruhestörender Lärm und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz

Die Polizei Elze hatten der Nacht zum heutigen Donnerstag in Gronau (Landkreis Hildesheim) ab 2 Uhr bis nach Mitternacht mehrere Einsätze unter anderem wegen ruhestörendem Lärm in Höhe der Burgstraße/Lachszentrum. Kontrollen führten zur Überprüfung von Jugendlichen und Heranwachsenden. Sie wurden mehrfach zur Ruhe und Ordnung, sowie Einhaltung der Coronamaßnahmen ermahnt (auch der Hinweis, dass sich in Corona-Zeiten nur zehn Personen treffen dürfen).
Ein Einsatz kurz vor Mitternacht wegen Ruhestörung wird Ordnungswidrigkeitenanzeigen nach sich ziehen. Bei einem Heranwachsenden wurde eine kleine Menge an Betäubungsmitteln gefunden. Ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde eingeleitet. Desweiteren wurde ein herrenloser Beutel mit Betäubungsmitteln aufgefunden und sichergestellt. Hier wurde ebenfalls ein Verfahren gegen Unbekannt eingeleitet. ots










13.08.2020 • 09:01 Uhr

Seesen: Polizei verdächtigt Mann (63) der unberechtigten Handyfotografie und der wehrt sich massiv

Merkwürdiger Vorfall in der Max- und Moritzstadt Seesen:

Das berichtet die Polizei von dort soeben:
Bereits am vergangenen Montag, 10. August 2020, es ist gegen 18.10 Uhr, wurde im Bereich der Parkanlage am Jadgschloß ein 63-jähriger Seesener durch Polizeibeamte kontrolliert, da der Verdacht bestand, dass dieser unberechtigt fremde Personen mit seinem Smartphone fotografiert hatte.

Zur Abklärung des Sachverhaltes - ohne richterlichen Beschluss, ohne staatsanwaltliche Anordnung, möglicherweise wg. Gefahr im Verzug - sollte das Smartphone eingesehen werden. Der Mann wehrte sich mit Hinweis auf seine Persönlichkeitsrechte. Hierbei verhielt sich die Person äußerst unkooperativ und aggressiv gegenüber den eingesetzten Beamten und sperrte sich gegen die Maßnahme. Eine entsprechende Strafanzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurde gefertigt.

Ob das Handy tatsächlich eingesehen wurde und ob strafrelevante Bilder gefertigt wurden ist nicht bekannt.
red











13.08.2020 • 08:22 Uhr

Gebäudebrand in der vergangen Nacht in Echte: Hausbewohner erst evakuiert und dann superschnell die brennende Fassade abgelöscht

Rund 80 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren in den frühen Morgenstunden des Donnerstages in Echte im Einsatz. Der Einsatzleitstelle der Feuerwehr in Northeim wurde um 1.52 Uhr ein Gebäudebrand in der Straße Kaisergasse gemeldet.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte nur wenige Minuten später bestätigte sich diese Meldung: an der Holzfassade eines Wohnhauses schlugen Flammen hoch. Das Feuer war dabei, auf den Dachstuhl überzugreifen. Die Hausbewohner, die das Feuer durch eigene Mittel versuchten zu löschen, wurden durch die Einsatzkräfte evakuiert und letztlich mit dem Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus nach Northeim gebracht. Die Hunde der Hausbewohner wurden parallel dazu bei einem Züchter untergebracht.
Den eingesetzten Feuerwehren gelang es, die Fassade abzulöschen. Zur Kontrolle der Brandstelle wurden Fassadenteile entfernt, der betroffene Bereich großflächig mit der Wärmebildkamera kontrolliert und nachgelöscht.
Im Einsatz waren die Feuerwehren Echte und Kalefeld, der Löschzug Süd mit den Ortsfeuerwehren Dögerode, Oldershausen, Willershausen und Westerhof, die Feuerwehr Bad Gandersheim mit der Drehleiter, die Technische Einsatzleitung Nord/Ost, die DRK-Bereitschaft Altes Amt und die Polizei samt Tatortgruppe. Letztere hat den Brandort beschlagnahmt. Der Einsatz war nach drei Stunden beendet.
Fotos: Mennecke/Kreisfeuerwehr
















13.08.2020 • 08:07 Uhr

Armutsgefährdung in Niedersachsen 2019 höher als in den Vorjahren

Die Armutsgefährdungsquote lag im Jahr 2019 in Niedersachsen bei 16,0% und damit 1,0 Prozentpunkte über dem Niveau des Vorjahres. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilte, waren damit circa 1,26 Millionen Menschen von relativer Einkommensarmut betroffen. Im Bundesdurchschnitt betrug die Quote 15,9% (+0,4 Prozentpunkte).

Als armutsgefährdet gelten alle Personen mit einem monatlichen Nettoeinkommen von weniger als 60% des regionalen Durchschnitts, gemessen am Median. Die Armutsgefährdungsschwelle lag 2019 in Niedersachsen für einen Einpersonenhaushalt bei 1.049 Euro, für einen Haushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren bei 2.203 Euro. Bei Haushalten von Alleinerziehenden mit einem Kind unter 14 Jahren waren es 1.364 Euro.

Zwar stieg bei fast allen Altersgruppen und Haushaltstypen die Armutsgefährdung an. Besonders deutlich zeigte sich der Anstieg jedoch bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren. Mit 21,7% waren anteilig so viele Minderjährige wie noch nie seit Berechnung der Zahlen ab 2005 von Armut bedroht. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Quote um 2,4 Prozentpunkte. Die Armutsgefährdung im Alter nahm ebenfalls überdurchschnittlich zu (+1,2 Prozentpunkte). Unter den Menschen im Alter von 65 Jahren und mehr waren 2019 nunmehr 15,4% armutsgefährdet.

Auch die zuletzt gesunkene Quote bei Alleinerziehendenhaushalten mit unter 18-jährigen Kindern stieg 2019 wieder deutlich um 4,8 Prozentpunkte auf 43,5% an.

Insgesamt zeigt sich, dass der Anstieg der Gesamtquote 2019 im Vergleich zu 2018 vor allem darauf zurückzuführen ist, dass sich die Einkommenssituation von Haushalten mit minderjährigen Kindern schlechter entwickelt hat als diejenige von Haushalten ohne minderjährige Kinder. Haushalte mit Kindern unter 18 Jahren machten an allen armutsgefährdeten Haushalten 43,4% aus (+2,9 Prozentpunkte). Mehrpersonenhaushalte ohne minderjährige Kinder hatten einen Anteil von 21,6% (-1,3 Prozentpunkte) und Einpersonenhaushalte 34,9% (-1,6 Prozentpunkte). red/Foto: Fis WMG











12.08.2020 • 21:39 Uhr

Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim gigantisch: 1.500 Veranstaltungen in 179 Tagen

Bei der heutigen Preisverleihung des Maskottchen-Wettbewerbs der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim im Rosencafe in Brunshausen war ein aufschlußreiches Plakat zu bewundern. "Kur & kompakt" hat Marketingchefin Grit Arndt darauf einige Stichpunkte, die auch Merkpunkte sind, aufgeschrieben.
Staunen ist angesagt, was 2022 vom 14. April bis 9. Oktober 2022 in der dann knapp 6.800 Einwohner-Stadt (dazu kommen noch 4.000 in den 15 Dörfern) passieren soll: zum Beispiel an 179 Tagen Landesgartenschau circa 1.500 Veranstaltungen.

Ob in dieser gigantischen Anzahl die Vorstellungen der 64. Gandersheimer Domfestspiele 2022 einbezogen sind kann nicht sein, da sie ein eigenständiges Kulturprojekt sind und losgelöst agieren. Natürlich ist geplant, dass sich das Theaterfestival in die LaGa einbringen wird.

Das sind pro Tag im Durchschnitt mindesten acht (8) Veranstaltungen. Auf dem 40 Hektar großen Ausstellungsgelände sind außerdem zehn Mustergärten Inder Planung und zwölf Blumenschauen sollen die erwarteten 350.000 bis 450.000 Besucher und Besucherinnen erfreuen.

red/Foto: Fis WMG












12.08.2020 • 21:13 Uhr

Sterbehilfe-Debatte: Reimann für Verschreibung von tödlichen Medikamenten - unter bestimmten Bedingungen!

In der Debatte um eine Neuregelung der Sterbehilfe in Deutschland unterstützt Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann (SPD) Äußerungen des hannoverschen Landesbischofs Ralf Meister zu einem Recht auf Selbsttötung. "Ich begrüße es sehr, dass Landesbischof Meister die Debatte über ein selbstbestimmtes Ende des Lebens wieder in die Öffentlichkeit trägt", sagte die Politikerin am Dienstag in Hannover.

Nachdem das Bundesverfassungsgericht im Februar ein bestehendes Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe für verfassungswidrig erklärt habe, sei es umso wichtiger, eine gesamtgesellschaftliche Debatte über das Thema zu führen. "Für mich persönlich kann es dabei nicht um aktive Sterbehilfe gehen, aber wir sollten darüber sprechen, wie wir es Menschen auch am Ende ihres Lebens ermöglichen können, selbstbestimmt Entscheidungen zu treffen", betonte Reimann. Ärztinnen und Ärzte sollten unter klar definierten Bedingungen auch tödliche Medikamente verschreiben dürfen, ohne dafür strafrechtliche Konsequenzen fürchten zu müssen.

Ähnliches hatte Landesbischof Meister in einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" geäußert. Gesetzgeber und Ärztekammer sollten darüber sprechen, ob Ärzten die Verabreichung tödlicher Substanzen erlaubt sein solle. Zugleich betonte der evangelische Theologe, dass er gegen jede Form von geschäftsmäßiger Assistenz zum Suizid sei und zunächst alles getan werden müsse, "dass ein Leben bis zum letzten Atemzug lebenswert bleibt". Zugleich sei aber Respekt vor jenen gefordert, die den Zeitpunkt ihres Todes selbst wählen wollen und um angemessene Hilfe bitten.epd










12.08.2020 • 20:56 Uhr

Kalefelder (29) fährt gegen Leitpfosten und Baum und haut ab - Tags drauf Meldung bei Polizei - Trotzdem dran wegen Fahrerflucht

Heute teilt die Leitung des Polizeikommissariats Bad Gandersheim mit:

Bereits am Montag wurde die Polizei Bad Gandersheim über einen möglichen Unfall im Bereich Kalefeld auf der Kreisstraße 602 nahe Wiershausen in Kenntnis gesetzt. Vor Ort trafen die Beamten auf einen Zeugen, der angab, dass durch einen Zeugen kurz zuvor ein Knallgeräusch wahrgenommen werden konnte. Am Unfallort konnten des weiteren Teile eines Kraftfahrzeugs, sowie beschädigte Leitpfosten und ein beschädigter Baum vorgefunden werden.

Aufgrund der Sachlage und der Aussage von Zeugen befuhr offensichtlich ein zur Aufnahmezeit unbekannter Kraftfahrzeugführer die K 602 aus Sebexen kommend, in Richtung Bömerberg. In Höhe der Wiershäuser Straße kam der Verkehrsteilnehmer nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte im Seitenraum mit zwei Leitpfosten und einem Straßenbaum. Der Verkehrsteilnehmer verblieb nach dem Unfall allerdings nicht vor Ort, um eine Schadensregulierung einzuleiten, sondern entfernte sich unerkannt von der Unfallstelle. An den Verkehrseinrichtungen und dem Straßenbaum entstand ein Schaden von ca. 2000Euro.

Gestern nun, am Dienstag, es war 09.00 Uhr, meldete sich ein 27-jähriger Kalefelder bei der Polizei in Echte und teilte mit, dass er am vorgestrigen Abend mit einem Ford Transit einen Unfall verursacht und die Unfallstelle unter Schock verlassen habe. Der Kalefelder muss sich nun wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort verantworten. An dem Kfz entstand ein Schaden in Höhe von ca. 10.000 Euro. schw.










12.08.2020 • 20:47 Uhr

Vom Umgang mit einem Hund: Aus Brutkasten Auto noch rechtzeitig gerettet

Dank einer aufmerksamen Zeugin konnte die Polizei in Höxter einen Hund aus einem überhitzten Auto retten. Das Fahrzeug parkte am gestrigen Dienstag, 11. August, gegen 12 Uhr auf dem Berliner Platz in Höxter (Landkreis Höxter) in der prallen Sonne, bei Außentemperaturen von rund 30 Grad.

Eine Zeugin, die zufällig neben dem Auto parkte, hatte den Hund in dem aufgeheizten und verlassenen Fahrzeug bemerkt. Zunächst sei der Hund noch agil gewesen und habe sich frei im Auto bewegt, sei dann aber immer ruhiger geworden und sich stark hechelnd hinter den Fahrersitz zurückgezogen. Die Zeugin reagierte richtig und verständigte die Polizei, die wenige Minuten später vor Ort war.

Der Hund zeigte bereits keine Reaktion mehr, als sich die Beamten dem Fahrzeug näherten. Da ein Fenster ein Spalt breit geöffnet war, gelang es den Polizisten, eine Autotür ohne weitere Beschädigungen zu öffnen, den Hund zu befreien und ihn anschließend mit Wasser zu versorgen. Der Hund, ein Irish Terrier, muss insgesamt mindestens 20 Minuten in dem Auto verbracht haben. Außerdem stellten die Beamten fest, dass das Tier ein verbotenes Elektroschock-Halsband trug und keine Steuermarke besaß.

Kurz darauf erschien die aus Brakel stammende Hundehalterin auf dem Parkplatz, die von den Beamten zur Rede gestellt wurde. Als Konsequenz drohen ihr nun Strafanzeigen wegen verschiedener Verstöße gegen das Tierschutzgesetz. Außerdem kommt ein Verfahren wegen der fehlenden Steuermarke auf sie zu. Das Elektroschock-Halsband wurde durch die Polizei sichergestellt. /nig











12.08.2020 • 20:41 Uhr

Asklepiosklinik: Polizei ermittelt wegen Körperverletzung

Am gestrigen Dienstag, gegen 06.00 Uhr, wurde laut offiziellen Angaben des Polizeikommissariats in Seesen zum wiederholten Male von einer 40-jährigen Seesenerin Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen ihren aggressiven Ehemann erstattet. Dieser habe ihr nun, als sie sich in stationär in der Asklepiosklinik in Seesen aufgehalten habe, eine Infusionsnadel gewaltsam aus dem Handrücken gezogen. Der Ehemann bestritt die Tat gegenüber der Polizei. Die Ermittlungen hierzu dauern an. ots










12.08.2020 • 19:14 Uhr

Landesgartenschau 2022 aktuell: Beifall für Gießkannen-Schöpferin Johanna Nienstedt (Stadtoldendorf) - Maskottchen-Wettbewerb mit Preisverleihung im Rosencafé

Mit einem gepflegten Event im herrlichen Freigelände des "Rosencafés" in der ehemaligen Klosteranlage Brunshausen ist der Maskottchen-Wettbewerb der "Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim" heute abgeschlossen worden. In Anwesenheit von Bürgermeisterin Franziska Schwarz, sie ist gleichzeitig Vorsitzende des Aufsichtsrates der Landesgartenschau-Gesellschaft GmbH, ihres Mannes, Landtagsabgeordneter Uwe Schwarz, und weiteren besonderen Gästen würdigte LaGa-Geschäftsführer Thomas Hellingrath als erste Siegerin des Wettbewerbs Johanna Nienstedt aus Stadtoldendorf (Landkreis Holzminden). Sie hatte die Idee mit der Gießkanne. Dieses Motiv wird die Landesgartenschau ab dem kommenden Jahr als praktischer Gebrauchsgegenstand oder als schönes Erinnerungsmerkmal in den unterschiedlichsten Variationen begleiten.

Nach einem coolen Empfangsgetränk würdigten und dankten zunächst die LaGa Aufsichtsratschefin und dann ihr Geschäftsführer allen kleinen und größeren Künstlern und Künstlerinnen, die das Thema Maskottchen für die "Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim" in kreative Motive gemalt, originell und bunt gezeichnet und gestaltet hatten. Ein Jury mit lokalen Persönlichkeiten entschied das Ranking der 130 eingereichten Vorschlage. Als Siegerin wählte die Jury das Gießkannenmotiv aus; es war von zwei Wettbewerbsteilnehmern kreiert worden. Johanna Nienstedt war zur heutigen Preisverleihung erschienen; die andere Persönlichkeit trotz zugesagter Teilnahme nicht.

Das heute anwesende Publikum quittierte die Überreichung der Preise durch den LaGa Geschäftsführer mit einem freundlichen Applaus. Das neue LaGa 2022 Markenzeichen wird im Frühjahr 2021 in seiner umweltfreundlichen Plasikform zur Verfügung stehen, versprach Thomas Hellingrath heute in aller Öffentlichkeit.
red/ Fotos: Fis WMG












12.08.2020 • 13:44 Uhr

Amazon-Ansiedlung in Northeim erhitzt weiter die Gemüter: Grüne und AfD bekräftigen ihre Ablehnung

In aktuellen Verlautbarungen haben sich die Grünen in der Stadt Northeim und im Kreisverband und die AfD ein weiteres Mal gegen die geplante Ansiedlung eines Amazon-Verteilzentrums ausgesprochen. Für die Grünen warnten ihre Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat, Hans Harer, und für die Northeimer Kreistagsfraktion Fraktionschef Johannes Antpöhler (Bad Gandersheim) "vor falschen Hoffnungen". Beide bekräftigten ihre ablehnende Haltung mit den widrigen Arbeitsbedingungen für Amazon-Beschäftigte. Diese werden bekanntlich andauernd von Gewerkschaften angeprangert. Die Stundenverdienste liegen bei nicht mal elf Euro die Stunde. Außerdem würden Amazon-Mitarbeiter/innen erst "geknechtet" und zu einem späteren Zeitpunkt durch Roboter ersetzt, so lauten schwerwiegende Kritiker..

Interessant in diesem Zusammenhang, dass auch die Northeimer AfD auf der gleichen Amazon-Ablehnungswelle schwimmt wie die Grünen. Allerdings setzt die AfD weitere Akzente. In einer heute veröffentlichten Stellungnahme setzen sich Fraktionsvorsitzender Maik Schmitz (Northeim) und der Bundestagsabgeordnete und Kreistagspolitiker Jens Kestner mit inhaltlichen Positionen der Grünen auseinander. Ihre Vorhaltung: Die Grünen hätten weiland Schröders Niedriglohnpolitik, von der Amazon heute noch profitiert, überhaupt erst salonfähig in der rotgrünen Bundesregierung gemacht.

In der AfD-Stellungnahme heißt es u.a. weiter:

Jens Kestner: „Jene Grünen, die sich eine Zusammenarbeit auf allen Ebenen mit der SPD wünschen, sollten daran denken, wem sie sich da anbiedern. Bereits am 18. Mai 2020 habe ich mich klar gegen die Ansiedlung eines Verteilzentrums im Industriegebiet West ausgesprochen. Im Gegensatz zu den Grünen, die offenbar vergessen haben, dass es der einstige Koalitionspartner SPD war, der durch Gerhard Schröder den Niedriglohnsektor erst in Deutschland salonfähig gemacht hat. Im Gegensatz zu der Wandlungsfähigkeit etablierter Parteien war es immer schon die Position der AfD, regionale Arbeitsplätze zu schaffen und zu schützen, regionale Unternehmen zu stärken und allen Menschen in der Region Meinungen zu offerieren, die seit der Gründung der AfD Bestand haben.

Maik Schmitz: Am Beispiel Wunstorf wird deutlich, dass dort bestenfalls die Tankstellen profitieren, weil deren Umsätze explodieren. Es explodieren die Anwohner im Umkreis des Logistikcenters Wunstorf, weil der tägliche Lieferverkehr der Auslieferungsfahrer für Umweltverschmutzung und Staus sorgt. Amazon würde auch das Gesicht der Stadt Northeim verändern, leider nicht zum Guten. Northeim braucht gesicherte Arbeitsplätze mit Löhnen und Gehältern, die Familien leben lassen, statt sie durch Niedriglöhne und Sub- Unternehmerverträge in Existenznöte zu bringen, dabei denken wir u.a. an die Firma Thimm oder Continental und Breckle. In Amazon sehen wir keinen verlässlichen Partner für die Stadt Northeim und Ihre Bevölkerung. Northeim braucht keine Amazon-Explosion! Es braucht keine Grünen, die medienwirksam gegen Billiglohn-Jobs Front machen, während sie noch unter der Schröder-Ägide alles absegneten, was die SPD an sozialen Schäden angerichtet hat schließt Kestner."
red










12.08.2020 • 13:09 Uhr

Verbraucher-Frage der Woche: Bikini am Arbeitsplatz? Kleidervorschriften im Job bei Hitze?

Tina F. aus Northeim:
Nachdem ich lange im Homeoffice war, bin ich nun wieder regelmäßig im Büro. Darf ich bei Hitze im sommerlichen Kleid oder mit Flip-Flops zur Arbeit kommen oder kann der Chef das verbieten?

Michaela Rassat, Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH:

Wer keine Klimaanlage hat, kommt im Sommer schnell ins Schwitzen. Im Gegensatz zur Arbeit im Homeoffice stellt sich im Büro dann die Frage nach der angemessenen Kleidung. Da es keine rechtliche Regelung dazu gibt, ist sommerliche Kleidung erlaubt. Allerdings ist bei vielen Berufen Schutz- oder Hygienekleidung gesetzlich vorgeschrieben. Besteht eine solche Pflicht, müssen sich Arbeitnehmer daran halten. Außerdem verfügt der Arbeitgeber über ein sogenanntes Weisungsrecht (§ 106 Gewerbeordnung). Dadurch darf er beispielsweise von Mitarbeitern mit Kundenkontakt verlangen, dass sie in der jeweils branchenüblichen, seriösen Geschäftskleidung zur Arbeit erscheinen. Ansonsten droht eine Abmahnung. Auch der Wunsch nach einem gemeinsamen Erscheinungsbild der Angestellten kann bestimmte Kleidungsregeln rechtfertigen – wie etwa in der Systemgastronomie. Dabei hat dann der Betriebsrat mitzureden. Gibt es keine speziellen Kleidervorschriften, spricht nichts dagegen, wenn das Outfit im Sommer etwas lockerer ausfällt. Dabei sollten Arbeitnehmer aber ein paar Regeln beachten und sich an der Unternehmenskultur orientieren. Flip-Flops, Miniröcke, Tops mit Spaghettiträgern, Hotpants oder bauchfreie T-Shirts sind fast überall tabu, ebenso wie Shorts bei Männern. Wer sich unsicher ist, kann bei seinem Chef nachfragen, was im Betrieb üblich ist.

Über die Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH

Michaela Rassat (Jahrgang 1975) ist Juristin und hat nach ihrer Tätigkeit als Rechtsanwältin 2005 bei der D.A.S. Rechtsschutzversicherung (heute ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH) angefangen. Sie verfasst Rechtsartikel für Zeitungen und Zeitschriften zu verbraucherrechtlichen Themen. Zudem betreut sie sowohl die ERGO Rechtsschutz App als auch das ERGO Rechtsportal (www.ergo.de/rechtsportal). Privat ist sie gern auf Reisen, geht Klettern und ist auf GPS-gesteuerter Schatzsuche namens Geocaching unterwegs.
red/Quelle: ERGO Group










12.08.2020 • 12:58 Uhr

B248 plötzlich zu eng! Mähdrescher kratzt linke Fahrzeugseite eines Fords an - 15.000 Euro Lackschaden

Gestern Nachmittag (15 Uhr) kam es auf der Bundesstraße 248 zu einem Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden. Eine 25-jährige Frau aus Bad Gandersheim befuhr mit einem Mähdrescher die B248 von Imbshausen in Richtung Northeim. Ein 48-jährigen Autofahrer, der ihr entgegenkam, hielt aufgrund der Überbreite es Mähdreschers mit seinem Ford am rechten Fahrbahnrand an. Beim Vorbeifahren berührte der Mähdrescher seitlich den Pkw und beschädigt diesen über die gesamte linke Fahrzeugseite. Am Pkw Ford entstand ein Sachschaden von ca. 15.000 Euro. Der Schaden am Mähdrescher wird auf ca. 150 Euro geschätzt. köh










12.08.2020 • 12:37 Uhr

Stress mit der Masken-Pflicht (I): Verstoß geahndet

In einem Baumarkt in Warburg (Kreis Höxter) wurde am Montag, 10. August, gegen 13 Uhr ein Mitarbeiter auf einen Kunden aufmerksam, weil dieser trotz Pflicht in dem Markt keine Schutzmaske trug. Der Mitarbeiter sprach ihn an und wies ihn auf die Maskenpflicht hin, worauf der 34-jährige Kunde ausfällig wurde, den Mitarbeiter beleidigte und schubste. Nun erwarten ihn Anzeigen unter anderem wegen Körperverletzung und Beleidung. Hier ermittelt nun die Polizei Höxter /nig










12.08.2020 • 12:28 Uhr

Inklusion vor Ort: Niedersachsen baut „Regionale Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule" aus - drei weitere Zentren am Start

Das Land Niedersachsen baut seine „Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule" (RZI) weiter aus. Zum einen gehen in diesem Monat drei weitere RZI in Salzgitter, Gifhorn und im Emsland an den Start. Zum anderen stattet das Land die Unterstützungszentren bis Anfang Februar 2021 mit weiteren 27 Stellen aus. Diese sind bereits ausgeschrieben. Insgesamt sollen bis Februar des kommenden Jahres somit 66 Vollzeitstellen besetzt werden. Mit bis zu drei Stellen je Einrichtung werden die künftig 39 RZI landesweit dann personell voll ausgestattet sein. Die erforderlichen Personalkosten und Sachmittel sind im Landeshaushalt 2020 bereits ausgewiesen.

Um die Inklusion vor Ort weiterzuentwickeln, richtet das Land seit August 2017 landesweit „Regionale Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule" (RZI) ein. Ihre Kernaufgabe ist es, Schulen und Studienseminare bei der Umsetzung der schulischen Inklusion zu beraten und zu unterstützen. Hierbei geht es auch um den Einsatz des sonderpädagogischen Personals an den Schulen in einer Region. Die RZI stehen aber auch Eltern sowie Schülerinnen und Schülern bei Fragen und Problemen rund um das Thema Inklusion informierend und beratend zur Seite. Eine weitere wichtige Aufgabe der „Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule" ist, in den jeweiligen Regionen Netzwerke aufzubauen, um die vielfältige sonderpädagogische Unterstützung zu organisieren.

Für die Staatssekretärin im Niedersächsischen Kultusministerium, Gaby Willamowius, sind die „Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule" ein wichtiger Baustein für eine gelingende Inklusion: „Mit den RZI ermöglicht das Land Niedersachsen individuelle, regionale Lösungen für die Umsetzung der inklusiven Schule. Inklusion gelingt durch gute Kooperationen vor Ort, flankiert von fachlicher Expertise durch das Land. So ist es nur folgerichtig, die RZI auch personell gut auszustatten."

Ab August 2020 gibt es in folgenden 39 Landkreisen und kreisfreien Städten ein RZI:

Braunschweig, Salzgitter (neu), Wolfsburg, Gifhorn (neu), Göttingen, Goslar, Northeim, Peine, Wolfenbüttel, Hannover Stadt, Diepholz, Hameln/Pyrmont, Hildesheim, Holzminden, Nienburg/Weser, Schaumburg, Celle, Cuxhaven, Harburg, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Osterholz, Heidekreis, Stade, Uelzen, Delmenhorst, Oldenburg Stadt, Oldenburg Land, Osnabrück Stadt, Osnabrück Land, Wilhelmshaven, Aurich, Vechta, Emsland (neu), Friedland, Grafschaft Bentheim, Leer, Wesermarsch, Wittmund.
red/fis











12.08.2020 • 12:00 Uhr

Bad Gandersheim: Harmonika-Freunde in der Musikmuschel Sonntagskonzert am 16. August um 15 Uhr

Liebhaber alpenländischer Klänge kommen am Sonntag, 16. August von 15 bis 17 Uhr im Zentralkurpark auf ihre Kosten. Die Harmonika-Freunde spielen in der Musikmuschel auf und lassen von der Polka über Walzer bis hin zum Schlager stimmungsvoll mitreißende Musik erklingen. Der Eintritt zu diesem Kur-Konzert ist frei, Mund-Nasen-Schutz ist erforderlich. sbg / Foto: Kielhorn










12.08.2020 • 11:54 Uhr

Mit bunten Bänken gegen Depression - Neustes Projekt des Bündnis gegen Depression Südniedersachsen

In Zusammenarbeit mit der Gesundheitsregion Göttingen/Südniedersachsen wurde im vergangenen Jahr das Bündnis gegen Depression Südniedersachsen im Landkreis Northeim etabliert. Das Bündnis verfolgt das Ziel, das Wissen über die Krankheit in der Bevölkerung zu erweitern, Stigmatisierungen abzubauen, somit die gesundheitliche Situation depressiv erkrankter Menschen zu verbessern und letztendlich auch Suiziden vorzubeugen.

Die Idee zum Projekt #diewanderbank entstand in der Arbeitsgruppe Bündnis gegen Depression des Sozialpsychiatischen Verbundes des Landkreises Northeim und wird von dessen Koordinatorin Sabine Rudolph-Kießling, den Sozialarbeiterinnen Alexandra Kruse und Julissa Apel von den Ambulanten Hilfen Northeim, dem Oberarzt der Paracelsus-Roswitha-Klinik Bad Gandersheim, Helmut Platte und Dr. Corinna Morys-Wortmann, Leiterin der Geschäftsstelle der Gesundheitsregion Göttingen/Südniedersachen, umgesetzt.

Was steckt hinter der Idee?

Bunt und auffällig gestaltete Bänke wandern quer durch den Landkreis, durch stetige Standortwechsel tauchen sie immer wieder an verschiedenen Orten auf und machen somit auf die Krankheit der Depression aufmerksam. Angebrachte Infoboxen und ein Instagramaccount bieten außerdem die Möglichkeit, sich über das Krankheitsbild, Beratungsstellen und die Bündnisarbeit zu informieren.

Interessierte Einrichtungen können ab sofort Bänke gestalten, um gemeinsam auf die Erkrankung aufmerksam zu machen und nebenbei die eigene Einrichtung zu bewerben, denn eine zweite Infobox kann angebracht und mit Flyern, Broschüren etc. befüllt werden. Die Gestaltung der Bank wird dabei völlig der Einrichtung überlassen. Ob einfarbig, bunt angemalt, mit Glitzer besprüht, eingestrickt, mit Serviettentechnik verziert oder im Dunkeln leuchtend, mit motivierenden Sprüchen beschriftet, mit dem Logo der Einrichtung beklebt… Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig sind allein die Wetterbeständigkeit und eine Möglichkeit zum Anbringen der Infobox.

Am 01. Oktober 2020, dem europäischen Tag der Depression, werden die ersten Bänke im Landkreis Northeim verteilt. Auch hier freuen sich die Initiatoren, wenn Gemeinden einen passenden Platz zur Verfügung stellen möchten.

Wer Interesse am Projekt hat, das Bündnis gegen Depression gern näher kennenlernen oder durch eine finanzielle Spende unterstützen würde, eine Bank gestalten oder aufstellen möchte, kann sich gerne melden bei wanderbank@buendnis-gegen-depression-suedniedersachsen.de.

Instagram: diewanderbank und #diewanderbank

Weitere Infos zur Depression und zum Bündnis finden Sie auch unter https://gesundheitsregiongoettingen.de/buendnis-gegen-depression/

Zum Bild:
v.l.n.r. Sabine Rudolph-Kießling (Sozialpsychiatrischer Verbund Landkreis Northeim), Dr. Corinna Morys-Wortmann (Gesundheitsregion Göttingen/Südniedersachsen), Alexandra Kruse (Ambulante Hilfen Northeim), Julissa Apel (Ambulante Hilfen Northeim).Foto: Sebastian Mascher, Ambulante Hilfen Northeim











12.08.2020 • 11:49 Uhr

Außenminister Maas soll Ängste christlicher Gemeinschaften im Libanon ernst nehmen und Hilfe zusichern

Bei seinem Besuch im Libanon soll Außenminister Heiko Maas zeigen, dass er auch die Sorgen der christlichen Gemeinschaften und anderer Minderheiten ernst nimmt. Dies fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen. „Wir begrüßen die Initiative von Maas, dem Libanon angesichts der Katastrophe von Beirut Hilfe anzubieten. Doch die berechtigten Ängste der Christen vor einem zunehmenden Einfluss radikaler Islamisten dürfen nicht länger ignoriert werden“, sagte der GfbV-Nahostexperte Kamal Sido am Mittwoch in Göttingen. Er warnte davor, dass der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan immer mehr sunnitische Dschihadisten in den Libanon einschleuse und so seinen Einfluss in der Region ausbaue. Es sei höchste Zeit, vor allem die religiösen Minderheiten zu schützen.


„Wir erwarten von Herrn Maas, dass er sich mit den Christen im Libanon solidarisch zeigt und ihnen zusichert, Einfluss auf den NATO-Partner Türkei zu nehmen“, betonte Sido. „Wenn sich der von Erdogan unterstützte radikale Islam im Libanon weiter ausbreitet, haben Christen dort keine Zukunft mehr.“ In den vergangenen Jahrzehnten hätten sich bereits das syrische Regime, der Iran oder die Saudis massiv und destruktiv im Libanon eingemischt und Milizen, wie die schiitische Hisbollah, finanziert und bewaffnet. Jetzt mitanzusehen, dass mit der Einmischung der Türkei ein neuer sunnitisch-schiitischer Konflikt in der Region angezettelt werde, sei unverantwortlich.
red/fis











12.08.2020 • 11:47 Uhr

Glänzender Tag für die Kur- und LaGa-Stadt Bad Gandersheim: Staatssekretär Frank Doods überreicht Förderbescheide über insgesamt 4,11 Millionen Euro an Bürgermeisterin Schwarz

Im Rahmen der Städtebauförderung des Landes hat Staatssekretär Frank Doods im Rathaus der Stadt Bad Gandersheim zwei Förderbescheide übergeben. Gefördert wird die Stadt aus dem Programm „Lebendige Zentren“ mit einer Summe von 0,11 Millionen Euro und aus dem Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ mit einer Summe von 4 Millionen Euro.
„Die Landesregierung steht auch in der aktuellen Situation an der Seite der Kommunen und der Bauwirtschaft. Gerade in dieser schwierigen Phase ist die Bauwirtschaft ein wichtiger Konjunkturmotor. Mit der Städtebauförderung setzen wir zudem ein Zeichen für Solidarität und Zusammenhalt. Wir sind als Land ein verlässlicher Partner“, so Staatsekretär Doods.

Der historische Stadtkern von Bad Gandersheim zeichnet sich durch eine hohe Dichte kulturhistorisch bedeutsamer Fachwerkgebäude aus. Neben der denkmalgeschützten Bausubstanz soll auch die alte Stadtstruktur erhalten und weiterentwickelt werden. Der Altstadtkern mit seiner Nutzungsvielfalt in den Bereichen Wohnen, Einzelhandel, Kleingewerbe, Dienstleistungen, Kultur, Tourismus und Verkehr soll gestärkt und damit städtebaulichen Funktionsverlusten entgegen gewirkt werden.
Mit den Städtebaumitteln aus dem Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ soll ein attraktiver, moderner und unterschiedliche Zielgruppen ansprechender Kurbereich mit Möglichkeiten der Gesundheitsvorsorge, Erholung, Bewegung, Wellness und als naturnaher Erlebnisraum gestaltet werden. Dazu sind vorliegende städtebauliche, stadträumliche und funktionale Missstände zu beheben und vorhandene Potenziale weiter zu entwickeln. Dieser Bereich wird ein wesentlicher Bestandteil der Niedersächsischen Landesgartenschau 2022.
Das Land unterstützt dieses Jahr insgesamt 202 Fördermaßnahmen der Kommunen mit 121,652 Millionen Euro aus der Städtebauförderung. Zusammen mit dem kommunalen Eigenanteil und den sogenannten zweckgebundenen Einnahmen können damit Investitionen in Höhe von rund 178,5 Millionen Euro umgesetzt werden.
Staatssekretär Frank Doods: „In dieser Zeit, in der die Kommunen stark gefordert sind, ist die Städtebauförderung eine tragende Säule für die Entwicklung in unseren Städten und Gemeinden in Niedersachsen“. sbg / red
Zum Bild:
Übergabe der Förderbescheide im Rathaus, von links: Uwe Schwarz (MdL), Landesgartenschau-Geschäftsführer Thomas Hellingrath, Staatssekretär Frank Doods, Landesgartenschau-Durchführungsplaner Kai Schönbeger und Bürgermeisterin Franziska Schwarz. red/Foto: Manfred Kielhorn










12.08.2020 • 08:58 Uhr

Corona-Krisen-Geschädigte: Historische Demonstration der deutschen Schausteller in Berlin - Einbecker waren mittendrin

Unmittelbar nach Ankündigung der rollenden Großkundgebung standen die Telefone des Deutschen Schausteller Bundes (DSB) kaum still, da tausende Schausteller, Zirkusunternehmen sowie weitere Angehörige der Freizeitbranche Anfang Juli in Berlin dabei sein wollten, um auf die existenzbedrohende Lage des Gewerbes aufmerksam zu machen. "Es ist schlimm, dass wir seit Monaten keine Auftritte und folglich Umsätze haben", beschreibt ein Aussteller aus der Region Einbeck-Bad Gandersheim die bedrohliche Lage. "Deswegen sind wir in Berlin bei der Demo dabei gewesen", berichtet Megan Brandt-Kaiser aus Einbeck. Es sei eine beeindruckende Kundgebung mit Autokorso gewesen, schildert die Frau.

In einer Verlautbarung des Verbandes heißt es weiter:
Das Organisations-Team der Demonstration, bestehend aus dem DSB-Präsidium, den Bundesfachberatern und den Revisoren sowie der Hauptgeschäftsstelle, war rund um die Uhr im Einsatz, um die Aktion in der Kürze der Zeit professionell vorzubereiten. Checklisten wurden erstellt und stündlich erweitert. Vom Bühnenbau, der Dekoration, dem Licht und Ton über die Einteilung und Ausstattung der vielen freiwilligen Ordner mit Armbinden und Funkgeräten, der Erstellung eines eigenen Demo-Hygienekonzeptes bis hin zu Sitzmöbeln im Seitenbereich der Bühne für die älteren Schausteller und schließlich Besen, um anfallenden Müll zu beseitigen, wurde an wohl fast alles gedacht. Der Planungsstand wurde nicht nur intern stündlich geprüft, sondern auch mit der Berliner Polizei, die dem DSB nach den ersten aufklärenden Gesprächen sehr aufgeschlossen und hilfsbereit gegenüberstand, in kontinuierlichen Telefonaten abgeglichen.

Den Mitgliedern des Schaustellerverbandes Berlin e.V. gilt besonderer Dank. Sehr viele Teilnehmer reisten bereits in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag an. Schon am Vortag wurde der Zentrale Festplatz von den Berliner Kollegen vorbereitet und mit Parkmarkierungen für die Demonstrationsfahrzeuge versehen, um ein geordnetes Ankommen und später auch einen reibungslosen Start zu erleichtern. Toilettenanlagen, Waschgelegenheiten, Imbissstände und sogar eine rollende Bäckerei wurden kurzfristig aufgebaut.

Die Gäste aus ganz Deutschland wurden von den Berliner Schaustellerfrauen ab dem frühen Morgen mit Getränken und Speisen versorgt, damit sie gut gestärkt in die Demonstration starten konnten.

Mit vielen prachtvollen Paradewagen und bunt geschmückten Schaustellerfahrzeugen rollte die Demonstration schließlich pünktlich um elf Uhr los. Von Dutzenden von der Polizei zugesagten Polizei-Motorrädern eskortiert machte sich der Zug auf seinen Weg ins Regierungszentrum. Vom Zentralen Festplatz ging es über den Kurt-Schumacher-Damm auf die Müller- und die Chausseestraße, um von dort aus das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) und anschließend über die Friedrichstraße das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zu passieren. Im letzten Abschnitt der Wegstrecke fuhr der kilometerlange Korso über die Leipziger Straße und den Potsdamer Platz, bis er auf der Straße des 17. Juni sein Ziel fand. Am direkt daran gelegenen Platz des 18. März fand schließlich ab dem frühen Nachmittag die Großkundgebung statt. Direkt vor dem Brandenburger Tor war eine große Bühne mit einer leistungsstarken Verstärkeranlage aufgebaut, die es ermöglichte, die eindrückliche Botschaft der Schausteller und der unterstützenden Politiker bis in den nahegelegenen Bundestag zu tragen.

An der Spitze des Fahrzeugkorsos wurde die Bevölkerung auf der gesamten Strecke über die dramatische Lage des Gewerbes informiert – aber gleichermaßen nach Schaustellerart auf sympathische Weise mit volksfesttypischen Süßigkeiten, Teddybären und Ballons darauf aufmerksam gemacht, wie sehr die Schausteller ihre Gäste auf den Volksfesten vermissen.
Die bereits auf dem Platz des 18. März anwesenden tausenden Demonstranten bereiteten dem ankommenden Paradezug einen triumphalen Empfang. Auch die Bevölkerung am Wegesrand war auf der Seite der Schausteller und freute sich mit viel Zuspruch über den bunten Umzug, der einmal ein ganz anderes Bild einer Protestaktion abgab und deutlich zeigte: Eine solche Demonstration hat Berlin selten gesehen.
red/Quelle: DSB/ Fotos: Fis WMG












12.08.2020 • 08:44 Uhr

Geschwindigkitsmessungen in der Woche vom 17. bis 23. August - In Kalefeld "blitzt" es am Montag

In der Woche vom 17. bis 23. August 2020 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:

Montag, 17. August: Raum Kalefeld
Dienstag, 18. August: Raum Einbeck
Mittwoch, 19. August: Raum Bad Gandersheim
Donnerstag, 20. August: Raum Northeim
Freitag, 21. August: Raum Katlenburg-Lindau

Die semistationäre Messanlage „Alice“ wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Einbeck und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (KW 35) im Raum Northeim eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd/Fotos: Fis WMG













12.08.2020 • 07:32 Uhr

Osterbergsee Bad Gandersheim: Unwetter-Wasser kann Hartmut Handkes Bagger nicht aufhalten

Das heftige Gewitter am gestrigen Dienstagmittag mit ergiebigem Regen hat den zweiten Osterbergsee in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim innerhalb kürzester Zeit wieder mit ansehnlichem Wasser gefüllt. Noch am heutigen Mittwochmorgen sind die frisch gewässerten Teil des ausgebaggerten Sees unübersehbar. Dem Bagger des Unternehmens Hartmut Handke Harriehausen lässt das total cool. Unaufhaltsam wühlt sich seine Schaufel in die auszuhebende Schlamm- und Erdmasse. Auf den befestigten Wegen warten derzeit die Trecker mit ihren Hängern. Nach dem Aufladen kurven sie über die B64 in Richtung Dannhausen-Ackenhausen-Altgandersheim in Richtung Gremsheim. Unterhalb des Schützenhauses werden die Erdmassen entsorgt.

Die Ausbaggerung des zweiten Osterbergsees steht im Zusammenhang mit den Vorbereitungen für das Millionenprojekt Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim. Auf dem See und in seinem Umfeld sind diverse LaGa-Projekte geplant.
red/Fotos/Video: Fis WMG














12.08.2020 • 06:25 Uhr

Millionen-Projekt "Rathaussanierung" Bad Gandersheim: Jetzt ist die letzte Fassade an der Reihe

Zu Wochenbeginn sind die Arbeiten an der Sicherung und Verschönerung der äußeren Hülle des Bad Gandersheimer Historien-Rathauses fortgesetzt worden. Die Südfassade des Rathauses wurde zu diesem Zweck eingerüstet. Wie bereits berichtet wird das denkmalgeschützte Gebäude in diversen Bauabschnitten einer umfassenden Sanierung unterzogen. Die bisherigen Teilabschnitte des Millionenprojektes - das von übergeordneten Instanzen finanziell großzügig gefördert wird - sind an der ansehnlichen neuen Farbgestaltung auszumachen. Weiß dominiert als Grundfarbe. Weiterhin wird derzeit die Büroetage der Stadtverwaltung mit dem Amtszimmer der Bürgermeisterin mit einer komplett neuen Heizungsanlage ausgestattet. Aus diesem Grund sind die Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter in Zimmer im städtischen Bauhof beim Amtsgericht umgezogen. Die Bürgermeisterin führe ihre Amtsgeschäfte u.a. per Homeoffice, heißt es offiziellerseits. Die Abwicklung des internen Heinzungsprojektes ist für einen Zeitraum von mehreren Wochen angekündigt, so hieß es in einer amtlichen Verlautlautbarung.
red/Foto: Fis WMG










12.08.2020 • 06:14 Uhr

Bad Gandersheimer Abwärtstrend bei der Einwohnerzahl setzt sich fort: Im Juli 21 Bürger/innen weniger

Der Rückgang bei den Einwohnerzahlen in der südniedersächsischen Kurstadt Bad Gandersheim hält unvermindert an.
Zum Monatsende des Juli lag die im Bürgerbüro ermittelte Anzahl an Einwohner / innen im Bad Gandersheimer Stadtgebiet bei 10.603 Personen – was gegenüber dem Vormonat Juni ein Minus von 21 Mitbürgerinnen bzw. Mitbürgern darstellt. Die neueste Gesamteinwohner / innen-Statistik (in Klammern jeweils die Zahlen des Vormonats):

Bad Gandersheim-Kernstadt 6.307 (6.327), Harriehausen 674 (673), Wrescherode 581 (580), Heckenbeck 497 (497),Altgandersheim 418 (410), Dankelsheim 305 (306), Dannhausen 260 (261), Ackenhausen 257 (255),Seboldshausen 235 (235),Gehrenrode 199 (205), Gremsheim 166 (167), Wolperode 163 (163), Hachenhausen 155 (156), Ellierode 148 (148), Helmscherode 139 (141) und Clus-Brunshausen 99 (100). red/Quelle: Stadtverwaltung










11.08.2020 • 20:02 Uhr

B64/Dannhäuser Berg: Motorradfahrer stürzt in Graben - Mit Rippenbrüchen in Uni-Klinik geflogen

Heute berichtet die Polizei in Seesen:
Bereits am vorigen Samstag 8. August, um 15 Uhr, befuhr ein 65-jähriger Mann aus Schleswig mit seinem Motorrad die Bundesstraße 64 aus Seesen kommend in Richtung Dannhäuser Berg. Eingangs einer dortigen Kurve kam er nach links von der Fahrbahn ab und stürzte in den dortigen Straßengraben. Hierbei zog er sich mehrere Rippenbrüche zu, woraufhin er mit einem Rettungshubschrauber der Uniklinik Göttingen zugeführt wurde. Am Motorrad entstand Sachschaden in Höhe von ca. 500 Euro. ots











11.08.2020 • 17:07 Uhr

Schadhafte Oberflächensanierung in der Einbecker Kernstadt - Ratsmitglied Alexander Kloss bittet die Stadtverwaltung um eine schnelle Prüfung der Gewährleistungspflicht und Nachbesserung

Unabhängiger Ratsherr und Ex-Vizebürgermeister befürchtet: Möglicherweise auch Straßen in den Ortschaften betroffen

Im Herbst 2019 erneuerte eine von der Stadt Einbeck beauftragte Baufirma aus Nordrhein-Westfalen diverse Straßenoberflächen in der Kernstadt, beispielsweise in der Mühlenbergstraße, am Negenborner Weg und in der Kapellenstraße. Zu neuerlichen Auffälligkeiten - möglicherweise Pfusch am Bau - hat sich Einbecks Ratsherr und Ex-Vize-Bürgermeister Alexander Kloss in einem Statement beschäftigt.

Kloss: Bereits nach wenigen Tagen zeigten sich Risse und größere Abplatzungen in dem Belag, der mittels einer Emulsion flüssig aufgebracht und anschließend mit Splitt verfestigt wurde. Stadtratsmitglied Alexander Kloss (parteilos) informierte seinerzeit umgehend die Stadtverwaltung, nachdem ihm von einem Einwohner ein durch die Schäden bedingter Unfall einer Radfahrerin bekanntgegeben wurde. Das Bauamt der Stadt reagierte mit einer Begutachtung und kündigte für das Frühjahr 2020 eine Nachbesserung durch das beauftragte Unternehmen an.
Mit Corona-bedingter Verzögerung erfolgte nun im Frühsommer die Reparatur. Nur wenige Tage nach den Bauarbeiten kam es wieder zu deutlich sichtbaren Verfärbungen, die auf eine Veränderung der Oberflächenbeschaffenheit hindeuten. Dieses ist an der Einmündung zur Wagnerstraße eindrucksvoll zu beobachten. Insbesondere am mittleren Teil des Negenborner Weges sind die Mängel gravierend, stellt Alexander Kloss fest. Nahezu die gesamte Fahrbahn stadtauswärts ist betroffen. Außerdem habe die Baufirma die auch von anderen Anwohnern bereits mehrfach kritisierte gefährliche Mulde in Kurvenlage vor Haus Nr. 36 bzw. 38, in der sich nach jedem Regenschauer gefährlich viel Wasser sammelt und nur langsam versickert, nicht beseitigt.

Kloss hat nun die städtische Bauverwaltung sowie den Justiziar der Stadt Einbeck schriftlich gebeten, den aktuellen Zustand aller von den Sanierungsmaßnahmen betroffenen Straßen umfassend zu dokumentieren und von dem verantwortlichen Bauunternehmen eine umgehende Behebung aller Mängel zu fordern. „Möglicherweise sind auch noch weitere Straßen in den Ortsteilen betroffen“, vermutet Alexander Kloss und stellt fest: „Diese Schäden dürfen nicht zulasten des städtischen Haushalts und damit zulasten der Einbecker Bürgerinnen und Bürger gehen!“ red

Zum Bild: Die Straße Neugeborner Weg dokumentiert nach dem Regen die Unvollkommenheit der Fahrbahn. Fotos: Fis WMG












11.08.2020 • 16:11 Uhr

Reaktionen auf die Kür von Olaf Scholz

Die Reaktionen auf die Nominierung von Vizekanzler und Bundesfinanzminister Olaf Scholz mitten in der Urlaubs- und Sommerferienzeit zum Kanzlerkandidaten der SPD ist bei offiziellen Parteigliederungen auf verhaltene bisweilen gar keine Resonanz gestoßen. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group hat heute bei einem halbend Dutzend SPD-Verbände in Niedersachsen/Südniedersachsen im Netz nach Erklärungen zu Olaf Scholz gefischt. In Niedersachsen reagierte bislang allein der SPD-Bezirk Weser-Ems auf seiner Internetfrontseite mit einer wohlwollenden Kommentierung. In dem Statement heißt es wörtlich:

Zur Nominierung von Olaf Scholz zum Kanzlerkandidaten durch das SPD-Präsidium und den Parteivorstand erklärt die SPD-Vorsitzende des SPD-Bezirks Weser-Ems, Hanne Modder:

Olaf Scholz hat als Vizekanzler und Bundesfinanzminister und vorher auch als regierender Bürgermeister in Hamburg entschlossen und kraftvoll gehandelt. Er hat eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er unser Land in eine gute Zukunft führen kann. Gerade in schwierigen Zeiten wie der Corona-Pandemie hat Scholz mit großer Erfahrung, Augenmaß und hohem Sachverstand wichtige und richtige Entscheidungen getroffen. Scholz hat entscheidenden Anteil an dem erfolgreichen Regierungshandeln in Berlin, das eine deutliche sozialdemokratische Handschrift trägt. Seine unaufgeregte, ruhige und sachliche Art, Entscheidungen vorzubereiten und sie dann zu treffen, hat ihm ein hohes Maß an Anerkennung eingebracht und dies über alle Parteigrenzen hinweg. Olaf Scholz ist durchsetzungsstark und ein guter sozialdemokratischer Kanzlerkandidat. Die SPD in Weser-Ems unterstützt seine Kandidatur."

Fast zeitgleich zur Nominierung begleiteten der NDR und weitere Networks die Kür von Scholz mit aktuellen Grafiken zum Stand der Umfrageergebnisse zur Akzeptanz der Parteien nach dem Motto "Wäre am Sonntag Bundestagswahl". Er scheint sich anzudeuten, dass der Schröder-Freund und Pragmatiker Scholz in bestimmten Mainstream-Medien von Berlin über Köln bis München und Hamburg bis zur nächsten Bundestagswahl keinen leichten Stand haben wird.
red/Screen: NDR












11.08.2020 • 15:55 Uhr

Herzog Juliushütte: Unfall am Bahnübergang

Am Dienstag passierte ein LKW mit Tieflader und aufgeladenem Bagger in Schrittgeschwindigkeit den beschrankten Bahnübergang in Herzog Juliushütte-Astfeld im Landkreis Goslar. Als die etwa 17 Meter lange Kombination den Bahnübergang fast überquert hatte senkten sich die Schranken. Mit der am Heck befindlichen senkrechtstehenden Auffahrrampe des Tiefladers kollidierte die Schranke und brach ab. Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für den Zugverkehr. ots/Fotos: Polizei














11.08.2020 • 11:04 Uhr

Heute Morgen um 3.40 Uhr: Einbruch in Tankstelle- Ein Täter festgenommen, Komplize kann abhauen

In den frühen Morgenstunden des heutigen Dienstag 0 kam es zu einem Einbruch in eine Tankstelle am Harztor in Nordheim.

Eine Anwohnerin teilte über Notruf mit, dass sie soeben ein lautes Klirren im Bereich der Tankstelle wahrgenommen habe. Beim Eintreffen der eingesetzten Funkstreifenwagen verließ ein männlicher Täter die Tankstelle und flüchtete zu Fuß. Ein weiterer Täter befand sich in Tatortnähe und trat ebenfalls fußläufig die Flucht an.

Der Täter, der aus der Tankstelle herauskam, konnte von einem Polizeibeamten eingeholt und festgenommen werden. Der Beamte verletzte leicht sich bei der Festnahme des Beschuldigten, war aber weiterhin dienstfähig.

Bei der Durchsuchung des amtsbekannten 19-jährigen Beschuldigten konnte diverses Diebesgut in seiner Bekleidung aufgefunden werden. Der zweite Täter entkam fußläufig aber ist namentlich bekannt. Der Festgenommene verbrachte die Nacht in der Gewahrsamszelle. Die Ermittlungen dauern an. köh










11.08.2020 • 11:02 Uhr

Kultur kontert Corona: Immer sonntags schöne Orgelmusik ... in Lamspringe

Nach dem Ausklingen des wunderbaren Int.Orgelfestivals "Vox Organi 2020" - wir berichteten - dürfen sich die Freunde hochkarätiger Orgelmusik in der Region Südniedersachsen auf eine Fortsetzung an einer heimlichen Klosterkirche erfreuen: In Lamspringe werden jeden Sonntag eine Stunde lang Livekonzerte gegeneben. Der Organist Gundolf Kellner spielt an der großartigen Furtwängler-Orgel in der größten katholischen Kirche im Bistum Hildesheim. Es ist dies die einzigartige Klosterkirche Lamspringe. Insider wissen, dass sie flächenmäßig größer ist als der Hildesheimer Dom. Kellner spielt Werke aus verschiedenen Zeitepochen sowie eigene Improvisationen. Eintritt frei!.
red/Foto/Sreen: Plakat










11.08.2020 • 10:53 Uhr

Uslar: Luxusschlitten BMW 750Li nach Crazy-Crash schrottreif - 100.000 Euro Gesamtschaden

Am gestrigen Montag, 10. August 2020, gegen 12.46 Uhr, befuhr ein 63-jähriger PKW-Fahrer aus Laatzen mit seinem teuren Fahrzeug die Bahnhofstraße in Uslar in Richtung Neustädter Platz und wollte im Kreuzungsbereich in die Lange Straße abbiegen. Dabei geriet der PKW nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte schließlich mit der am linken Fahrbahnrand fest installierten Lichtzeichenanlage. Der Fahrzeugführer wurde leicht verletzt. An der Lichtzeichenanlage mit Straßenschild beläuft sich der Sachschaden auf ca. 10.000 Euro. Am PKW, einem BMW 750Li,entstand Totalschaden in Höhe von ca. 90.000 Euro.js










11.08.2020 • 10:43 Uhr

Im Rahmen ihrer Sommerreise besuchte die SPD-Kreistagsfraktion jüngst das Alten- und Pflegeheim der Inneren Mission in Northeim.

Im Garten der Inneren Mission informierten Geschäftsführer Robert Wehr, die Pflegeleitung Frau Lilienthal und die Leiterin der neuen Tagespflegeeinrichtung „Vital im Alter“, Frau Siegel die Kommunalpolitiker der SPD zunächst über die besonderen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie.

Die Folgen seien für die Mitarbeiterschaft mit besonderen Belastungen verbunden gewesen. Für die Bewohnerinnen und Bewohner stellte vor allem die Einschränkung der Besuchsmöglichkeiten ein besonderes Problem dar. Alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen seien allerdings gut und verständnisvoll aufgenommen worden. Eine schnelle Reaktion nach dem Auftreten erster Corona-Fälle im April im engen Zusammenwirken mit dem Gesundheitsamt durch Reihentestung und besondere betriebliche Schutzmaßnahmen war erforderlich. Auch bei den notwendigen verlängerten Quarantänemaßnahmen und Besuchsbeschränkungen konnten insgesamt für Alle erträgliche Bedingungen erreicht werden.

Allerdings seien die ausreichende Versorgung mit Hygienekleidung und ausbleibende finanzielle Mittel zu Beginn der Pandemie die größten Herausforderungen gewesen. Die Unterstützung des Landkreises Northeim sowie die Hilfen des Landes und des Bundes wurden als insgesamt zufriedenstellend bezeichnet. Bei einer neuen Pandemie-Welle könne es erforderlich sein, auf kurzem Weg zu Reihentestungen zu kommen, um für Bewohner und Personal schnelle und wirksame Schutzmaßnahmen treffen zu können. „Wir nehmen die Informationen und Anregungen gern in die anstehenden Gremiensitzungen mit. So können wir Verbesserungen in der Planbarkeit und im Umgang mit den erforderlichen Gesundheitsschutzmaßnahmen erreichen“, so der Geschäftsführer der SPD-Kreistagsfraktion, Peter Traupe.

Ludwig BinnewiesFoto: SPD-Kreistagsfraktion Northeim
Nach dem Gespräch konnten die Kommunalpolitiker noch die eindrucksvollen Räumlichkeiten der neuen Tagespflegeeinrichtung „Vital im Alter“ besichtigen. Die Leiterin, Frau Siegel, erläuterte das Konzept und beantwortete die zahlreichen Fragen.

„Wir sind beeindruckt von der guten Arbeit des gesamten Teams der „Inneren Mission“, während der Corona-Pandemie und insgesamt. Eine offene und transparente Arbeit ist gerade in dieser Zeit wichtig, um bei allen Beteiligten und Betroffenen, auch bei Angehörigen, für Verständnis zu sorgen. Das Engagement der Inneren Mission ist besonders dankenswert“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Ludwig Binnewies, abschließend.
red/Quelle: SPD-Kreistagsfraktion










11.08.2020 • 10:29 Uhr

Per Staatsanwalt Einbeckerin (47) Führerschein abgenommen - Hinweisgeber alarmierte Polizei über auffällige Golf-Fahrt bei Bentierode

Am gestrigen Montag, Bullenhitze überall, es ist 13.30 Uhr, wurde der Polizei Bad Gandersheim von einem Anonymus ein Pkw im Bereich Bentierode gemeldet, der die K 627 von Billerbeck in Richtung Bentierode befuhr und eine unsichere Fahrweise aufwies. Vor Ort konnten die Beamten eine 47-jährige Einbeckerin mit ihrem Pkw VW Golf feststellen, die deutlich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand. Ein freiwillig angebotener Atemalkoholtest verlief erfolglos, woraufhin die Entnahme einer Blutprobe angeordnet wurde. Der Einbeckerin wurde die Weiterfahrt untersagt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Göttingen wurde die Fahrerlaubnis sichergestellt. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet. red/schw











11.08.2020 • 10:19 Uhr

Alltagsbeobachtungen zuhause in Südniedersachsen: Sebexer Stolperfallen und Grünabfall

Gestern Morgen beim Jogging in einem schönen Waldgebiet nahe Sebexen (gehört zur Gemeinde Kalefeld). Es so die Liebingsstrecke im "Kühler" auf der Sebexer Seite gelegen: Lauschig. Cool unter schattigen Bäumen zu laufen. Vereinzelt Vogelgezwitscher. Schon blinzelt die hochsommerliche Sonne durch die Baumwipfel.

Dann plötzlich diese Stolperfallen. Gefällte Bäume. Kreuz und quer gelegen. Vergessen? An einem Waldsaum liegt Grünmüll herum. Im Kopf kreist jetzt die Frage: "Müssen wir uns nicht alle an bestimmte Regeln halten? Es darf doch kein Grünabfall im Wald entsorgt werden. Noch nicht einmal, wenn ich selbst den Wald besitze...".

Der Jogginglauf geht weiter. Da keimt auch schon ein bisschen die Hoffnung von einer "temporären Auffälligkeit". Vielleicht ist ja der Verursacher noch nicht ganz fertig geworden mit seinen Abholt- und Abräumarbeiten...

Mal schauen, wie die Verhältnisse beim Jogginglauf am Freitag hier ausschauen werden.
red/Fotos: Fis WMG
















11.08.2020 • 09:12 Uhr

Auch Feuerwehren leiden unter der Corona-Krise: Jugendarbeit lässt sich nicht aus dem Stecker ziehen

Die anhaltende Corona-Pandemie macht Planungen im Bereich der Jugendarbeit weiterhin schwer. Während aktuell eigentlich die Zeltlager der Jugendfeuerwehren stattfinden sollten, mussten alle Veranstaltungen dieser Art für den Sommer abgesagt werden. „Der Jugendarbeit kann man aber nicht einfach den Stecker ziehen. Die Corona-Auflagen treffen insbesondere junge Menschen, deren Alltag sich maßgeblich um Schule dreht. Hier gab es bis zuletzt verständlicherweise keine Normalität. Nachdem jetzt auch noch der Höhepunkt eines jeden Jugendfeuerwehr-Jahres, nämlich das Zeltlager, ausgefallen ist, wollen und müssen wir als Kreisjugendfeuerwehr Northeim einmal mehr zeigen, dass wir uns auch mit Abstand alle sehr nahe stehen“, betont Konstantin Mennecke, stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart.

Kinder und Jugendliche weiterhin für das Thema Feuerwehr zu begeistern sei letztlich nicht nur ein Hobby, sondern ein sicherheitsrelevanter Auftrag. „Die Feuerwehren beziehen ihren Nachwuchs grundlegend aus den Kinder- und Jugendfeuerwehren. Quereinsteiger gibt es zwar, sie alleine würden aber nicht ausreichen, um den Brandschutz perspektivisch sicherzustellen. Hier braucht es während Corona kreative Ideen aller beteiligten, um das Gemeinschaftsgefühl nach geltenden Auflagen weiterleben zu lassen und so nicht vollkommen von der Bildfläche zu verschwinden“, sagt Mennecke.

Für die Ferienzeit hat die Kreisjugendfeuerwehr deshalb die „Digitale Lagerolympiade“ ins Leben gerufen. Die Lagerolympiade ist ein klassischer Spielewettbewerb in Zeltlagern. „Da diese aber ausfallen, rufen wir jetzt alle Kinder- und Jugendfeuerwehren digital zum Mitmachen auf“, sagt der stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwart. In der ersten Spielrunde sollten die Teilnehmer kleine Videos oder Collagen einreichen, wie es den Nachwuchsbrandschützern mit der anhaltenden Corona-Situation geht.

„Hier wurde deutlich: durch den aufgeteilten Unterricht in den Schulen und den lange Zeit ausgefallenen Dienstbetrieb der Kinder- und Jugendfeuerwehren vermissen Jugendliche ihre Freunde ebenso wie einen geregelten Alltag“, resümiert Konstantin Mennecke. Das gehe den Betreuern aber ähnlich. „Unsere Verantwortlichen in den Kinder- und Jugendfeuerwehren gehen mit Leidenschaft zum Dienst. Sie sehen Generationen von jungen Menschen aufwachsen, lehren ihnen die Werte, die Feuerwehr ausmachen, und können das aktuell nicht tun. Das ist für beide Seiten eine schwierige und auch traurige Situation.“

Insgesamt vier Wochen lang dauert die digitale Lagerolympiade, im Anschluss gibt es für alle Teilnehmer Preise. „Die Kreis-Sparkasse Northeim hat uns dafür schnell und absolut unkompliziert 1000 Euro zur Verfügung gestellt, um dieses Corona-Projekt möglich machen zu können. Dafür sind wir sehr dankbar“, betont Mennecke. Die digitale Lagerolympiade ist neben dem Videoblog „Status 2“ der Kreisfeuerwehr und dem gleichnamigen Podcast der Kreisjugendfeuerwehr Northeim das bereits dritte digitale Projekt für die Corona-Zeit. „In vielen Bereichen ist die Digitalisierung noch längst nicht weit genug. Wir als Feuerwehr sind dafür bekannt, in Notlagen schnell und richtig handeln zu müssen. Das tun wir auch jetzt“, so Mennecke abschließend.

Die Videos der Kinder- und Jugendfeuerwehren gibt es aktuell und auch in den nächsten Wochen auf der Internetseite der Kreisfeuerwehr unter www.kfv-nom.de.

Zum Bild Führt vier Wochen lang die Kinder- und Jugendfeuerwehren im Landkreis Northeim durch die „digitale Lagerolympiade“: stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart Konstantin Mennecke an der feuerwehrtechnischen Zentrale in Bad Gandersheim. Foto: Kreisfeuerwehr










11.08.2020 • 09:07 Uhr

Mit guter Raumluft Corona-Ansteckungsrisiken verringern - Lüftungstechnik made in Niedersachsen

Gesundheitsministerin Reimann besucht Unternehmen Stiebel Eltron in Holzminden: "Lüftungsanlagen können dazu beitragen, die Ausbreitung von Aerosolen in Räumen zu minimieren. So sinkt das Ansteckungsrisiko"

Da sich das Corona-Virus insbesondere in schlecht belüfteten Räumen leicht ausbreitet und sich das Infektionsrisiko so erhöhen kann, ist gutes Lüften ein wichtiger Schutz vor einer Ansteckung. Vor diesem Hintergrund gewinnen Lüftungsanlagen an Bedeutung. Heute besucht Gesundheitsministerin Carola Reimann Stiebel Eltron in Holzminden. Das niedersächsische Unternehmen entwickelt und produziert entsprechende Systeme. „Wir wissen", so Dr. Carola Reimann, „dass sich das Corona-Virus über Flüssigkeitspartikel, die beim Atmen, Husten, Sprechen und Niesen entstehen, verbreitet. Gerade die sehr kleinen so genannten Aerosole können sich über einen längeren Zeitraum in der Luft halten und sich so besonders in geschlossenen Räumen schnell verteilen. Dezentrale Lüftungsanlagen können dazu beitragen, die Ausbreitung von Aerosolen in Räumen zu minimieren."

„Lüftungsgeräte sorgen zuverlässig für einen regelmäßigen Luftaustausch, wodurch die Konzentration von Aerosolen und damit Viren in der Luft reduziert werden kann", so der Geschäftsführer des niedersächsischen Unternehmens, Dr. Kai Schiefelbein. „Speziell für Klassenzimmer entwickelte dezentrale Geräte sind ideal geeignet, diesen Luftaustausch zu gewährleisten und damit das Ansteckungsrisiko signifikant zu verringern."

Aerosole können, so aktuelle Erkenntnisse des Robert-Koch-Instituts, durch regelmäßiges Lüften oder durch einen Austausch der Raumluft unter Frischluftzufuhr durch entsprechende Lüftungsgeräte in Innenräumen reduziert werden. „Gute Luft ist immer wichtig", unterstreicht Dr. Carola Reimann. „In Zeiten von Corona ist regelmäßiges Stoßlüften von Räumen oder aber eine entsprechende Lüftungstechnik noch wichtiger geworden. Es ist gut, dass wir hier in Niedersachsen Unternehmen haben, die in diesem Bereich forschen und produzieren."
red/fis










11.08.2020 • 09:03 Uhr

Mehrere Verletzte durch Wohnhausbrand - 150.000 Euro Schaden - Brandherd vermutlich in Küche

Neun Personen sind am Montag bei dem Brand in einem Wohnhaus in Bad Driburg leicht verletzt worden, zwei davon schwer. Sie hatten Rauchgas eingeatmet und wurden von Rettungskräften vor Ort versorgt. Fünf von ihnen wurden schließlich zur stationären Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Das Feuer war nach erster Einschätzung gegen 16.20 Uhr in einer Wohnung im Dachgeschoss des Mehrfamilienhauses im Tegelweg in Bad Driburg ausgebrochen. Die Wohnung wurde von einer Frau mit zwei Kindern bewohnt, die alle noch rechtzeitig die brennende Wohnung verlassen konnten. Auch die Bewohner der weiteren vier Wohnungen verließen rechtzeitig das Gebäude.

Bei Eintreffen der Feuerwehr schlugen Flammen aus den Fenstern der Dachgeschosswohnung und aus dem Dachstuhl. Die Feuerwehr Bad Driburg mit Unterstützung aus Brakel und umliegenden Orten brachte das Feuer in kurzer Zeit unter Kontrolle und richtete gemeinsam mit dem Rettungsdienst und Helfern des DRK eine Sammelstelle für die Verletzten ein. Durch das große Aufgebot an Einsatzfahrzeugen wurde die Brandstelle durch die Polizei mit Unterstützung des örtlichen Ordnungsamtes weiträumig abgesperrt.

Um alle Glutnester zu finden und abzulöschen, öffnete die Feuerwehr Teile des Daches und der darunter liegenden Dämmung. Der Gesamtschaden wird auf mindestens 150.000 Euro geschätzt. Die betroffene Dachwohnung wurde durch das Feuer völlig zerstört. Es wird noch geprüft, welche Wohnungen in dem Haus weiter bewohnbar sind oder durch Rauch und Löschwasser Schaden genommen haben.

Die Ermittler der Kriminalpolizei Höxter haben die Untersuchungen nach der Brandursache aufgenommen. Nach erster Einschätzung könnte das Feuer vermutlich im Bereich der Küche, eventuell durch einen technischen Defekt, ausgebrochen sein. Die weiteren Ermittlungen dazu dauern noch an. /nig










11.08.2020 • 08:53 Uhr

Und das bei dieser Hitze: Ausrastet am Badesee - Frauen bezichtigen sich gegenseitig

Die Polizei Goslar berichtet soeben:
Als am vorigen Samstag, es ist 18 Uhr, immer noch eine Bullenhitze, ein Mann an einem Clausthaler Badeteich eine Zigarettte rauchte, wurde er von anderen Badegästen aufgrund der Trockenheit auf sein Fehlverhalten angesprochen. Eine Bekannte des Mannes (33 Jahre) sei daraufhin ausgerastet. Sie soll sich zu den anderen Badegästen begeben und deren Sonnenschirm beachädigt haben. Die 33-jährige Frau schildert den Sachverhalt in einer anderen Version. Obwohl ihr Begleiter sofort die Zigarette gelöscht habe, sei die eine der Beschwerdeführerinnen (50 Jahre) zu ihnen gekommen und habe sie mit dem migebrachten Sonnenschrim geschlagen. Bei weiteren Abwehrversuchen sei der Sonnenschirm kaputt gegangen. ots











11.08.2020 • 08:37 Uhr

Erfahrener Defensivmann: Baris Basdas schließt sich 96 an - "Es ist mir eine Ehre, für 96 spielen zu dürfen"

Der nächste 96-Neuzugang steht fest: Innenverteidiger Baris Basdas wechselt nach Hannover. Der bisherige Kapitän des türkischen Erstliga- Aufsteigers Fatih Karagümrük und ehemalige Juniorennationalspieler erhält bei den Roten einen Zweijahresvertrag.

Auf 144 Einsätze in der türkischen Eliteliga Süper Lig blickt der erfahrene Defensivmann zurück – hinzu kommen 56 Spiele in Liga 2. Der 30-Jährige lief für die Vereine Kasimpasa, Göztepe, Adana Demirspor, Kardemir Karabükspor und Alanyaspor auf, ehe er sich im vergangenen Sommer Fatih Karagümrük anschloss. Den Klub aus Istanbul führte er vor wenigen Tagen am 30. Juli zum Aufstieg in die Süper Lig – Basdas war Kapitän des Teams um Ex-96-Torjäger Artur Sobiech. Gebürtig stammt der 1,88 Meter große Abwehrspieler aus Köln. Er wurde zunächst in der Jugend des 1. FC Köln ausgebildet, von der U17 bis zur U19 lief er für Alemannia Aachen auf.

96-Chefcoach Kenan Kocak: "Baris Basdas ist ein erfahrener, variabler Spieler, der in der Jugend in Köln und Aachen ausgebildet wurde und im Defensivverbund alle Positionen bekleiden kann. Wir konnten ihn zum Glück überzeugen, trotz des Aufstiegs mit Fatih Karagümrük in die 1. Liga zu uns nach Hannover zu wechseln. Wir sind froh, mit ihm künftig einen Defensivallrounder im Kader zu haben."
Baris Basdas: "Ich habe die Bundesliga und auch die 2. Liga immer eng verfolgt. Hannover 96 ist ein Traditionsklub mit sehr guten Fans. Artur Sobiech hat mir auch sehr viel Gutes berichtet. Es ist mir eine Ehre, jetzt für 96 spielen zu dürfen. Ich freue mich auf eine interessante Saison."
Baris Basdas besitzt die deutsche und die türkische Staatsbürgerschaft. Er ist ehemaliger türkischer Juniorennationalspieler, in seiner Vita stehen 18 U21-Länderspiele. Bevor er in den Trainingsbetrieb einsteigen kann, muss er doppelt negativ auf das Coronavirus getestet sein. Der zweite Abstrich wurde am Montag bereits genommen.red











11.08.2020 • 08:33 Uhr

Zeuge alarmiert um 22.15 Uhr Polizei: Da ist in der Beulshäuser Straße ein nicht angemeldetes Auto unterwegs...

Das Bad Gandersheimer Polizeikommissatriat teilt soeben mit: Am vergangenen Sonntag, , 22.15 Uhr wurde der Polizei Bad Gandersheim mitgeteilt, dass in der Beulshäuser Straße in Einbeck-Kreiensen ein nicht zugelassener Pkw Ford Focus im öffentlichen Straßenverkehr bewegt wird. Vor Ort konnten die Beamten tatsächlich den benannten Pkw feststellen, der zum Zeitpunkt der Kontrolle jedoch bereits wieder abgeparkt war. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Verstoß gegen das Kraftfahzeugsteuergesetz und dem Verstoß gegen die Abgabenordnung aufgenommen. schw










11.08.2020 • 08:25 Uhr

Bei Dannhausen: Gartenlauben aufgebrochen und durchsucht - Ein Hochentaster gestohlen

In dem Zeitraum von vorigem Samstag, 19.30 Uhr, bis Sonntag, 12 Uhr, drang ein bislang unbekannter Täter in zwei Gartenlauben im Bereich der Landesstraße 489 / Bundes 64 nahe Dannhausen ein. Der Täter durchwühlte zwei der vier Gartenlauben nach Diebesgut und entkam unerkannt. In einem Fall wurde aus dem Inneren der Gartenlaube ein Hochentaster entwendet, in dem zweiten Fall steht die Begutachtung durch den Geschädigten noch aus, so dass über den Entwendungsschaden bislang keine Aussagen getroffen werden könne. Bislang entstanden durch die Taten Schäden in Höhe von ca. 1600 Euro. schw










11.08.2020 • 08:16 Uhr

Zeuge alarmiert die Polizei: Auf der B64 fährt ein Radler Schlangenlinien!

Soeben berichtet das Polizeikommissariat in Bad Gandersheim:
Bereits am vorigen Samstag, gegen 21.35 Uhr wurde die Polizei Bad Gandersheim über einen Fahrradfahrer auf der Bundesstraße 64 in Kenntnis gesetzt, der zwischen Kreiensen und Bad Gandersheim in Schlangenlinien die Fahrbahn befährt. Vor Ort konnten die Beamten einen 61-jährigen Bad Gandersheimer feststellen, dessen Fahrweise sich als sehr unsicher herausstellte. Bei der Kontrolle wurde ein freiwilliger Atemalkoholtest durchgeführt, der einen Wert über zwei Promille ergab. Dem Bad Gandersheimer wurde die Weiterfahrt untersagt und es wurde eine Blutprobe entnommen. Der 61-Jährige muss sich nun wegen einer Trunkenheitsfahrt verantworten. schw










11.08.2020 • 08:11 Uhr

Kalefeld: Schäden am Mitsubishi in der Oldwardstraße,

Am vorigen Samstag, gegen 16.30 Uhr stellte ein 35-jähriger Bilshäuser seinen Pkw Mitsubishi in der Oldwardstraße, in Kalefeld, am Fahrbahnrand zum Parken ab. Als er gegen 19.00 Uhr zu seinem Pkw zurückkam, stellte er Beschädigungen an der linken Seite seines Pkw fest. Hinweise auf einen Verursacher liegen derzeit nicht vor. Es entstand ein Schaden in Höhe von ca. 1000 EUR Zeugen, die in dem benannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Echte in Verbindung zu setzen.schw











11.08.2020 • 06:42 Uhr

Sommermärchen Gandeon OpenAir im Freibad Bad Gandersheim läuft zur Hochform auf: Domfestspiel-Stück als Film - Rammstein lässt es krachen! - Warum kein Domtheater auf Freibad-Bühne?

Mit Krachern läuft das Sommermärchen GandeonOpenAir im Bad Gandersheimer Freibad zum Schluss seiner Tage zur Hochform auf: So mit dem Bad Gandersheimer Festspielstück "Highway to Hellas". Diese fantastische Komödie gibt es gleich an zwei Filmabenden im Grünen zu sehen.

Dieses sehenswerte Filmstück wirft eine wiederholt gestellte Frage auf: Wieso war es in den vergangenen Wochen nicht ein einziges Mal möglich, dass das zwangsweise vorm Dom staatlich stillgelegte Theaterfestival die Gandeonbühne im Freibad nicht für sich nutzen konnte und wollte. Hier wurde leider eine fantastische Chance im wahrsten Sinne des Wortes verspielt! Das Angebot lag vor, versichert Kinochefin Dr. Trude Poser.

GandeonOpenAir-Event zweiter Teil in dieser Woche:

der große Rammstein-Film. Ein Musikkracher allererster Sahne. Für Freunde einer außergewöhnlichen Combo mit ihrer noch außergewöhnlicheren Musik ein Leckerbissen. Rammstein in Paris - dieser Film ist eine wirkliche Rarität (siehe die kurze Inhaltsangabe).

Alles was sonst noch Aufmerksamkeit erregen und eine gewisse Wichtigkeit haben sollte, das hat Trude Poser mit Team auf der Grafik vermerkt, wird bei Bedarf im OpenAir Kino gerne erklärt. Bedeutsam weiterhin: Bitte die Hygieneregeln beachten - und deswegen darf man/frau trotzdem herzlich miteinander sein. Denn wenn Corona erst unsere menschliche Nähe zu- und miteinander zerstört, dann ist Corona mehr als nur ein lästiger Virus für den Körper...

Hier zur Einstimmung Inhalte zu den neuen Filme kompakt serviert:

Highway to Hellas

Bestseller-Verfilmung der Komödie über kollidierende Mentalitäten, Lebensmodelle und einen deutschen Bankbürokraten, der die Kreditvergabe an eine griechische Insel vor Ort überprüfen soll. - Als Jörg Geissner (Christoph Maria Herbst) auf der griechischen Insel Paladiki eintrifft, um dort für seine Bank die bei der Kreditvergabe genannten, tatsächlich aber nicht vorhandenen Sicherheiten zu überprüfen, schlagen ihm Ablehnung und Misstrauen entgegen. Während die Inselbewohner den ungeliebten Besucher zu täuschen, schikanieren und abzulenken versuchen, entdeckt der steife Bürokrat mithilfe des lebenslustigen Supermarktbesitzers Panos die Segnungen von Alkohol, Entspanntheit und Freundschaft. Und dank der Witwe Eleni sogar die Liebe.

Rammstein: Paris

Bei zwei Konzerten der für ihre spektakulären Bühnenshows bekannten deut- schen Band Rammstein im Palais Omnisports in Paris entstandener Konzertfilm, der 2017 nur an drei Tagen in den Kinos lief.

Besser Welt als nie

BESSER WELT ALS NIE erzählt die Geschichte von Dennis Kailing, der mit 24 Jahren auf einem Fahrrad losfuhr, um die Welt für sich zu entdecken. Was genau mit „Welt“ gemeint war, wusste er selbst nicht genau. Aber irgendwas würde da draußen schon sein... Mit der Frage 'was einen glücklich macht', aber ohne Erfahrung im Radreisen, springt der 24-jährige Dennis Kailing aus Gelnhausen (Hessen) ins kalte Wasser und fährt einfach los – immer Richtung Osten. Er trifft interessante, verrückte und auch „ganz normale“ Menschen, lernt neue Kulturen und außergewöhnliche Länder kennen und genießt die uneingeschränkte Freiheit auf seinem Fahrrad. Übernachtung in der Frauenzelle einer mexikanischen Polizeistation, Work&Travel auf der Hanfplantage, Probleme mit dem marokkanischen Militär, illegaler Grenzübertritt nach Gua- temala, ein grabschender LKW-Fahrer im Iran, Zweiradkampf mit dem Drogen- Kartell, geräucherte Python im Dschungel von Timor, Morddrohung, Erdbeben, Unfall, Diebstahl – nur ein winziger Auszug einer verrückten Reise. Nach 43.600 Kilometer, 41 Ländern auf sechs Kontinenten und der Umrundung unseres Planeen kehrt Dennis unbeschadet an den Ort zurück, von dem er vor über zwei Jahren losgefahren war. Ist die Welt so grausam und gefährlich, wie es immer heißt? Wer Dennis auf seiner Reise begleitet, stellt fest: Diese Welt ist bunt, sie ist aufregend, wunderschön, manchmal bizarr. Und vor allem verdammt abenteuerlich.
red/Fotos: Fis WMG
















10.08.2020 • 17:03 Uhr

Neues beim E-Center Bad Gandersheim: Einbecker Schaustellerbetrieb Brandt serviert Kaisers Crêpes vom Feinsten

Das ist neu auf dem Parkplatz des E-Centers Dirk Scheuner in der südniedersächsischen Kur- u d Reha-Stadt Bad Gandersheim: Für den schnellen süßen Imbiss wird seit dem vergangenen Wochenende vom Einbecker Schaustellerbetrieb Brandt eine leckere Alternative angeboten.

In einem schmucken Stand auf dem Parkplatz des Centers werden in Minutenschnelle die beliebten Crêpes hergestellt. Auf die hauchdünnen Pfannkuchen streicht Megane Kaiser fast alles, was der Gaumen begehrt und auf ihrer Speisetafel aufgeschrieben steht. Tototal beliebt (nicht nur bei Kindern) der kultige Nutella-Aufstrich. Erfrisch-fruchtig die Variante mit dem Apfelmus. "Wir schau'n mal, wie unser Angebot ankommt und freuen uns auf Zuspruch in Bad Gandersheim. Unser Stand ist jeden Tag, außer sonntags, geöffnet." erzählt Megan Kaiser.

Es ist kein Geheimnis, dass ihre Branche - Schaussteller- und Imbissstandbetreiber - durch die monatelange Corona-Krise schwer getroffen wurden. Märke dürfen noch bis Oktober nicht stattfinden. "Es wäre schön, wenn unser Auftritt beim E-Center in Bad Gandersheim uns etwas hilft."
Genau das ist dem Unternehmen in diesen Tagen zu wünschen!
red/Foto: Fis WMG










10.08.2020 • 15:01 Uhr

Clausthal-Zellerfeld Badeteiche: Rettungsweg zugeparkt und offene Feuer angelegt

Das war richtig was los an diesem Wochenende voll des Hochsommers!
Das sommerliche Wetter lockte viele zu den Clausthaler Teichen. Parkplätze waren schnell ausgebucht, so dass einige Autofahrer andere "Parkunmöglichkeiten" suchten und u.a. Rettungswege zuparkten, schimpft die Polizei.

Durch Lautsprecherdurchsagen der Ordnungshüter konnte teilweise ein Umparken erreicht werden. Ein Pkw Mercedes, der einen Rettungsweg komplett zugeparkt hatte, mußte am Sonntagmittag von einem Abschleppdienst nach Clausthal umgesetzt werden. Bei den Überprüfungen der Teiche mußten die Beamten auch immer wieder feststellen, dass Personen unvernünftig bei der Trockenheit offene Feuer anglegt hatten. ots










10.08.2020 • 14:49 Uhr

B 240: Arbeiten an der Weserbrücke bei Bodenwerder - Behinderungen ab Mittwoch, 19. August

Ab Mittwoch, 19. August, müssen Verkehrsteilnehmer auf der Bundesstraße 240 bei Bodenwerder (Landkreis Holzminden) mit Behinderungen rechnen. Dies teilt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln mit.

Grund für diese Behinderungen sind Reparaturen an den Fahrbahnübergängen der Bauwerke über die Weser und über die Wirtschaftswege im Verlauf der Bundesstraße.

Die Arbeiten dauern rund sechs Wochen. Der Verkehr wird unter halbseitiger Sperrung mit Ampelanlage geführt.

Behinderungen und kurze Wartezeiten während der Bauzeit können nicht ausgeschlossen werden.

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hameln, bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis. fis











10.08.2020 • 12:58 Uhr

"Dorfregion": Antrag auf Aufnahme ins Dorfentwicklungsprogramm gestellt

50-seitiges Schriftwerk termingerecht eingereicht - "15 Dörfer - 15 Orte zum Verweilen"

Die Stadt Bad Gandersheim strebt für ihre 15 Ortsteile die Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes an und hat einen entsprechenden Antrag termingerecht bis zum 31. Juli bei der Geschäftsstelle des Amtes für regionale Landesentwicklung (ARL) in Göttingen eingereicht.

Das 50-seitige Schriftwerk ist mit Unterstützung von Tanja Dornieden - Agentur Konzept- und Kommunikationsagentur „KoKo“ aus Bovenden - entstanden.

Tanja Dornieden (auf dem Foto in Hachenhausen) hatte im Vorfeld der Antragserarbeitung Gelegenheit genommen, als Begleiterin der Bürgermeisterin Franziska Schwarz („Gespräche über den Gartenzaun“) bei fast allen Dorfrundgängen persönliche Eindrücke von der Vielfalt der Dörfer und damit eine Basis für ihre Unterstützungsleistung zu gewinnen.

Arbeitstreffen der Ortsvorsteher/innen

Zudem hatte es flankierend mehrere Arbeitskreis-Treffen der Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher ausschließlich zum Thema „Dorferneuerungsprogramm“ gegeben. Der erarbeitete Aufnahmeantrag stellt die „Dorfregion“ mit ihren vielen sich ergänzenden bzw. verbindenden Besonderheiten der einzelnen Dörfer in den Mittelpunkt und zeigt viele lebendige Entwicklungsprozesse auf, die es künftig noch mehr als bisher zu optimieren und zu harmonisieren gilt.

Zahlreiche bereits vorhandene Initiativen und weitreichendes Bürger-Engagement innerhalb der 15 Dörfer werden aufgelistet und erläutert. Die Steigerung von Umfang und Intensität wird durch noch mehr öffentliche und private Investitionen bei der Aufnahme ins Dorfentwicklungsprogramm gesehen und daher angestrebt.

Vielfältige Informationen

Vielfältige Informationen, Bilddokumente und Kartenmaterial sowie individuelle Stärken- und Schwächenanalysen der Ortschaften ergänzen die Erläuterungen des Projektgedankens, der das Stadtgebiet als „Willkommensregion“ vorstellt.

Auch die zuvor bereits erarbeitete Idee einer „Kulinarischen Wanderung“ ist Inhalt der Projektbeschreibung. So wird die gemeinsame Leitidee „15 Dörfer – 15 Orte zum Verweilen“ aufgriffen und die Bedeutung der Ortsteile im Stadtgebiet, gerade als Ergänzung zur Ausrichtung der Landesgartenschau 2022, in besonderer Weise aufgewertet.

"Dorfregion"

Die „Dorfregion“ soll innerhalb der Stadt Bad Gandersheim durch den Zusammenhalt gefestigt werden und dazu beitragen, die Lebensqualität zu erhalten und möglichst nachhaltig zu verbessern, um auch dem demografischen Wandel entgegen zu wirken.

Die Stadt Bad Gandersheim hat nun, nach den Einschränkungen durch die Corona-Vorgaben, die Möglichkeit, den termingerecht vorgelegten Antrag bis zum 15. Oktober an einigen Stellen zu optimieren.

Entscheidung erst in 2021

Eine Entscheidung über die Aufnahme wird es aus dem federführend für das Dorfentwicklungsprogramm zuständigen Niedersächsischen Ministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz voraussichtlich erst im ersten Quartal 2021 geben.
red/Quelle: Stadtverwaltung Bad Gandersheim/Foto: Fis WMG












10.08.2020 • 12:53 Uhr

UN: Corona-Folgen führen zu deutlich mehr Hungernden

Die Zahl der Hungernden weltweit wird wegen der Folgen der Corona-Pandemie drastisch steigen. Das geht aus einem Bericht des Welternährungsprogramms (WFP) und der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) hervor, der am 17. Juli in Rom veröffentlicht wurde. In etwa 25 Ländern werden die Menschen demnach in den kommenden Monaten verheerendem Hunger ausgesetzt sein. Die größte Not werde in Afrika herrschen. Aber auch in Ländern Lateinamerikas, der Karibik, des Nahen Osten und in Asien sind viele Menschen bedroht. Darunter seien auch Länder mittleren Einkommens.

Die Zahl der akut mangelernährten Menschen in diesen gefährdeten Ländern könne von 149 Millionen vor dem Covid-19-Ausbruch auf 270 Millionen bis Jahresende steigen, wenn nicht umgehend Hilfe geleistet werde. "Vor drei Monaten sagte ich vor dem UN-Sicherheitsrat den Entscheidern dieser Welt, dass wir Gefahr laufen, in eine Hungersnot biblischen Ausmaßes zu stürzen", erklärte WFP-Exekutivdirektor David Beasley. "Heute zeigen uns unsere neuesten Daten, dass seitdem Millionen der ärmsten Familien auf der Welt noch näher an den Abgrund gedrängt werden."

Vom Hungertod bedroht

Lebensgrundlagen würden in einem noch nie dagewesenen Ausmaß zerstört. Diese Familien seien unmittelbar vom Hungertod bedroht. "Wenn wir jetzt nicht handeln, um diese Pandemie menschlichen Leids zu beenden, werden viele Menschen sterben."

Das WFP weite seine Hilfe auf 138 Millionen Menschen aus. Die Kosten für die Hilfen schätze die Organisation auf 4,9 Milliarden US-Dollar.epd










10.08.2020 • 12:38 Uhr

Gestern um 13.30 Uhr auf der B 248: Unaufmerksamkeit führt zu Unfall mit zwei Schwerverletzten

Am gestrigen Sonntag, Hochsommerhitze, es ist gegen 13:30 Uhr, kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 248 in Höhe Langenholtensen bei Northeim. Ein 50-jähriger Kalefelder befuhr die Bundesstraße aus Richtung Northeim in Richtung Echte mit einem Pkw VW . Er wollte dann nach links auf einen Feldweg abbiegen und setzte ordnungsgemäß den Fahrtrichtungsanzeiger. Ein ebenfalls mit einem VW dahinter fahrender 34-jähriger Northeimer bemerkte dies zu spät, versuchte noch auszuweichen, kollidierte dann aber doch mit dem Fahrzeug des Abbiegenden. Beide Beteiligte wurden schwer verletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von insgesamt ca. 18.000 Euro.red/Gro










10.08.2020 • 12:37 Uhr

Bodenfelde: Diebe suchten und fanden Zahngold - Einbruch in Zahnarztpraxis

Am gestrigen Sonntag, zwischen 00.30 und 01.30 Uhr, drangen bisher unbekannte Täter gewaltsam in eine Zahnarztpraxis in der Bahnhofstraße in Bodenfelde ein. Dort wurden dann die Räumlichkeiten durchsucht, Behältnisse geöffnet und ein geringer Bargeldbetrag sowie ein wenig Zahngold entwendet. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 600 Euro.Hinweise bitte an die Polizei in Uslar, Telefon: 05571/926000.js










10.08.2020 • 12:36 Uhr

Corona-Virus Entwicklung im Landkreis Northeim: Heute weiter elf Corona-Erkrankte amtlich- Eine Person wieder gesund, eine neue Ansteckung erfasst

Aktuell sind 163 bestätigte Infektionen im Landkreis Northeim bekannt. Seit Freitag ist damit ein neuer bestätigter Corona-Fall bekannt geworden. Das berichtet soeben die Pressestwlle der Northeimer Kreisverwaltung.
146 Personen – eine mehr als am Freitag - gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Bei dem Neufall handelt es sich um eine männliche Person jüngeren Alters. Er befindet sich in häuslicher Quarantäne. Die Person leidet unter unterschiedlichen Symptomen wie Fieber, Husten und Geschmacksverlust. Bei dem Neufall handelt es sich um einen Reiserückkehrer. Dieser kommt aus einem Gebiet, welches zu den vom RKI deklarierten Risikogebieten zählt. Der Ansteckungsweg konnte derzeit noch nicht ermittelt werden.
Die Anzahl der Verstorbenen beträgt weiterhin sechs Personen.
Damit gibt es derzeit elf bekannte, akut infizierte Personen.
red/lpd










10.08.2020 • 12:34 Uhr

Nach dem Brandfall beim Insektenhotel: Stadtjugendring kündigt Wiederaufbauhilfe für die Landjugend an!

Der Brandfall am heutigen frühen Montagmorgen, der das Insektenhotel am Bad Gandersheimer Skulpturenpfad der Landjugend Heberbörde schwer beschädigte(wir berichteten), hat in ersten Reaktionen Wut und Empörung ausgelöst. Die erste große Solidaritätsbekundungen mit einer Hilfsankündigung für einen baldigen Wiederaufbau erreichte das Reaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group vor wenigen Sekunden. „Wir sind sehr betroffen und erschüttert! Aber wir wollen beim Wiederaufbau des Insektenhotels der Landjugend , unserem Mitglied im Stadtjugendring Bad Gandersheim helfen!,“ erklärte Stadtjugendpfleger Gunnar Gude nach Abstimmung mit dem Vorsitzenden des Ringes. Die Landjugend ist Mitglied im Bad Gandersheimer Stadtjugendring.
red/Fotos:Fis WMG










10.08.2020 • 10:26 Uhr

Gerichtsklatsche für die Stadt Göttingen - Verwaltungsgericht gibt Eilantrag gegen Einführung von „Gelben Tonnen" statt

Die 4. Kammer des Verwaltungsgerichts Göttingen hat am heutigen Montag dem Antrag eines privaten Abfallentsorgers (Systembetreibers im Dualen System) stattgegeben, mit dem sich dieser gegen die Verpflichtung durch die Stadt Göttingen zur Einführung "Gelber Tonnen" gewandt hatte (4 B 135/20).

Die Stadt Göttingen hat im Dezember 2019 auf Grundlage des neu in Kraft getretenen Verpackungsgesetzes gegenüber den Systembetreibern im Dualen System per Rahmenvorgabe angeordnet, die Sammlung restentleerter Kunststoff-, Metall- und Verbundverpackungen bei privaten Haushalten ab Januar 2021 außerhalb des Innenstadtbereichs mittels "Gelber Tonnen" anstatt wie bislang mittels "Gelber Säcke" durchzuführen. Weiter ordnete die Stadt einen sog. teilweisen Vollservice an, wie er auch seitens der Stadt Göttingen für die Abholung der Restabfallbehälter sowie Bio- und Papiertonnen gewährleistet wird: Sofern für die "Gelben Tonnen" ein gemeinsamer Stellplatz auf dem Grundstück des Verbrauchers in bis zu 15 Metern Entfernung zum Fahrbahnrand besteht, soll die Abholung der Tonnen von dort kostenlos erfolgen, im Übrigen vom Fahrbahnrand. Innerhalb der Grenzen des Göttinger Walls soll es bei der Sammlung mittels Säcken bleiben. Die Stadt ordnete zudem die sofortige Vollziehung ihrer Anordnungen an. Vor Erlass der Rahmenvorgabe waren Verhandlungen zwischen der Stadt und den Systembetreibern über den Abschluss einer entsprechenden einvernehmlichen Abstimmungsvereinbarung gescheitert.

Der Antragsteller hat gegen die Rahmenvorgabe Klage erhoben (4 A 1/20). Zudem suchte er beim Verwaltungsgericht Göttingen um vorläufigen gerichtlichen Rechtsschutz nach.

Diesem Eilantrag gab das Gericht nun statt.
Zur Begründung führte es im Wesentlichen aus, die Rechtmäßigkeit der Rahmenvorgabe sei nach der im Eilverfahren durchzuführenden summarischen Prüfung als offen zu bewerten. Zwar habe der öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger nach dem neuen Verpackungsgesetz die Möglichkeit, die Art des Sammelsystems einseitig zu bestimmen. Die von der Antragstellerin gegen die Rechtmäßigkeit der Anordnung angeführten Argumente seien jedoch nicht ohne weiteres von der Hand zu weisen.

So spreche einiges dafür, dass die Anordnung zur Abholung der Tonnen auf dem Grundstück über die Wahl der im Gesetz genannten Sammelsysteme hinausgehe. Hier werde ohne weitere Spezifizierung nur von Bring- oder Holsystem gesprochen. Offen sei zudem, ob die Rahmenvorgabe geeignet sei, eine möglichst effektive und umweltverträgliche Erfassung der Abfälle aus privaten Haushaltungen sicherzustellen, wie es das Gesetz verlange. Zwar könne sich die getrennt erfasste Menge an wertstoffhaltigen Abfällen mit der Einführung der "Gelben Tonne" und der damit verbundenen Steigerung des Entsorgungskomforts erhöhen. Auch sei zu erwarten, dass bei einer Sammlung mittels Tonnen die bisher bestehende Problematik im Hinblick auf Verwehungen, Tierverbisse und zerrissene Säcke reduziert werden könnte. Allerdings sei auch der Einwand des Antragstellers nachvollziehbar, dass die Erfassung von Müllgroßbehältern zwingend zu längeren Fahrzeugeinsätzen und damit zu einer Erhöhung von CO2-Emissionen führen werde. Die hiermit verbundenen Fragen könnten aufgrund ihrer Komplexität abschließend erst im Hauptsacheverfahren geklärt werden. Es sei deshalb im Eilrechtsschutzverfahren eine reine Interessenabwägung erforderlich. Diese ergebe, dass das Interesse des Antragstellers gegenüber demjenigen der Stadt Göttingen Vorrang genieße. Dem Antragsteller würden bei Umsetzung der Anordnungen in der Rahmenvorgabe erhebliche finanzielle Belastungen entstehen; dies allein schon deshalb, weil er die "Gelben Tonnen" anschaffen müsste. Daneben umfasse der Zeitraum, für den die Entsorgungsleistung jetzt ausgeschrieben werde die Jahre 2021 bis 2023. Werde der Eilantrag jetzt abgelehnt, später der Klage aber vor Ablauf des Jahres 2023 stattgeben, wäre der Antragsteller faktisch bis Ende 2023 an eine rechtswidrige Anordnung gebunden. Dies berge unzumutbare rechtliche und finanzielle Nachteile, die später nicht mehr ausgeglichen werden könnten. Das Interesse der Stadt, das insbesondere darin zu sehen sei, Verunreinigungen durch zerrissene Säcke zu vermeiden, habe dahinter zurück zu stehen.

Die Beteiligten können gegen den Beschluss innerhalb von zwei Wochen Beschwerde beim Nds. Oberverwaltungsgericht in Lüneburg einlegen. Die Klage ist weiterhin anhängig.
red/fis











10.08.2020 • 10:18 Uhr

Ferienpass 2020 Bad Gandersheim aktuell: Heute Nachmittag "HIPHOP mit Angie" in Sebexen - Ab 18 Uhr Kino Open Air im Freibad "Shaun das Schaf -Ufo Alarm"

Darauf haben die Kids und Familien schon gewartet:
Neue News zum Bad Gandersheimer Ferienpass 2020. Stadtjugendpfleger Gunnar Ude hat sie jetzt und nur hier parat:

Erste Aktion am heutigen Montag:

Neu im Fremdenpass die Aktion "HIP HOP mit Angie" in Sebexen vom Tanz Sport Club Auetal von 15 bis 16.30 Uhr in der Sporthalle/Sportplatz in Sebexen. Für alle Kinder im Alter von sechs bis 12 Jhren.

Zweite Aktions am heuten Montag:

Open Air Kino im Bad Gandersheimer Freibad! Das Kino Gandeon zeigt ab 18 Uhr den Kinderfilm "Shaun das Schaf - Ufo-Alarm".













10.08.2020 • 09:12 Uhr

Bürgermeister-Wahlkampf in Einbeck: Heitmüllers Trumpf-Eule

Einbecks Bürgermeisterkandidat Dirk Heitmüller hat zu seinem Wahlkampfdebüt einen erste Trumpfkarte gespielt: Sein Arbeitgeber, Herausgeber eines lokalen Anzeigenblattes für die Bierstadt, ermöglichte ihm einen gut platzierten Auftritt in der Postille. Heitmüller Arbeit für als Anzeigenakquisiteur.

Auf der Titelseite und der folgenden Seite in der jüngsten Wochenendausgabe ließ sich der standfeste SPD-Kandidat mit einem freundlich formulierten Text und schönen Bildern mit Prominenz abfeiern.

Welches Medien-Ass zieht nun Amtsinhaberin und Kandidatin Dr. Sabine Michalek aus dem Ärmel?
red/Sreens Eulen-Ausgabe vom 8./9.8.2020












10.08.2020 • 08:56 Uhr

Landwirtschaft aktuell: Wofür wird eigentlich Weizen verwendet?

Aktuell läuft auf den Äckern in der südniedersächsischen Region die Weizenernte auf Hochtouren. So beispielsweise am späten Samstagnachmittag bei hochsommerlichen Temperaturen auf einem Feld am Rande des Skulpturenpfades bei Altgandersheim.

Wo findet Weizen seine Verwendung? Ein hiesige Landwirtin klärt kurz & kompakt auf:

Ein Großteil des Weizens wird heute als Viehfutter, also als Futterweizen angebaut. Weizen ist für Menschen in vielen Ländern aber ein wichtiges Grundnahrungsmittel und wird vorwiegend als Brotgetreide verwendet. Hartweizen ist besonders für die Herstellung von Teigwaren im Form von Hartweizengrieß geeignet .
red/Foto/Video










10.08.2020 • 08:35 Uhr

Zur Stunde große Polizei-Razzia im Landkreis Goslar

Die Polizeiinspektion Goslar führt im Rahmen eines bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig anhängigen Ermittlungsverfahrens seit den frühen Morgenstunden mit Unterstützungskräften der Bereitschaftspolizei Braunschweig Durchsuchungsmaßnahmen in mehreren Objekten im Großraum Langelsheim/Landkreis Goslar durch. Die Polizei benötigt Aktionsfreiräume. Dazu merkte eine Sprecher soeben an:" Durch unsere dabei eingesetzten Polizeifahrzeuge und die von uns freigehaltenen polizeilichen Aktionsräume kann es vereinzelt zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen."
Einzelheiten zum Hintergrund der Razzia gegen kriminelle Machenschaften machten zum aktuellen Zeitpunkt Polizei und Staatsanwaltschaft noch nicht. Die Aktion ist noch im Gange.
red










10.08.2020 • 08:22 Uhr

Zwischenfazit nach fünf Corona-Monaten - Infektionszahlen im Landkreis Northeim steigen ganz leicht

Bisher erfasst: 24 Infektionen in Bad Gandersheim - 55 in Northeim - 23 Ansteckungen in Einbeck - Interessante weitere Fakten

Im Landkreis Northeim sind bislang (Stand 8. August) 162 Corona-Infektionen aufgetreten. Davon sind 145 Personen genesen und leider sechs verstorben. Fünf Monate nach dem ersten Corona-Fall im Kreisgebiet sind damit elf akute Infektionen bekannt.
51,2 Prozent der infizierten Personen im Kreisgebiet sind weiblich, 48,8 Prozent männlich. Auch bei der Verteilung in den Altersgruppen ergibt sich ein klares Bild: 28 Prozent der Infizierten sind 60 Jahre oder älter, 28 Prozent sind unter 30 Jahre und 45 Prozent sind zwischen 31 – 60 Jahre alt.

Auf die Gemeinden verteilen sich die Infektionen wie folgt: Bad Gandersheim 24 Infektionen, 2 Todesfälle; Bodenfelde 1 Infektion; Dassel 5 Infektionen; Einbeck 23 Infektionen; Hardegsen 14 Infektionen; Kalefeld 18 Infektionen; Katlenburg-Lindau 3 Infektionen; Moringen 3 Infektionen; Nörten-Hardenberg 8 Infektionen, 1 Todesfall; Northeim 55 Infektionen, 3 Todesfälle; Uslar 8 Infektionen

Nachdem zu Beginn der Corona-Pandemie alles danach aussah, dass die Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, teilweise Erkältungssymptome und in Einzelfällen Lungenentzündungen denen einer Grippe ähneln, muss das Bild inzwischen ergänzt werden. Relativ häufig sind auch Teile des Nervensystems befallen. Das äußert sich typischerweise durch eine Störung des Geruchs- und Geschmackssinns. Studien aus China zeigen, dass auch Bewusstseinsstörungen, Gangstörungen und Verwirrtheitszustände im Rahmen einer Covid-19-Infektion auftreten können.
Nur in drei Prozent der Fälle tritt nach einer Infektion mit dem Corona-Virus auch eine Lungenentzündung auf. Das ist aber gleichzeitig eines der größten Probleme im Umgang mit den Erkrankungen, da sie sich innerhalb kürzester Zeit recht dramatisch entwickeln können und die Erkrankten dann eine Sauerstoffbehandlung oder sogar eine intensivmedizinische Betreuung samt Beatmung benötigen. Auch wenn sich die meisten Personen nach einer überstandenen Covid-Erkrankung recht bald erholen, gibt es gerade nach schweren Verläufen Fälle, in denen die Atemwege länger beeinträchtigt bleiben oder sogar monatelange Rehamaßnahmen notwendig werden. Zuverlässige Zahlen zur Häufigkeit gibt es dazu aber noch nicht.

Es gibt bestimmte Risikogruppen, bei denen die Erkrankung oft schwerer verläuft und häufiger zum Tode führt. Dazu zählen ältere Personen ab etwa 50-60 Jahren, wobei das Risiko mit zunehmendem Alter weiter steigt. Auch Personen mit starkem Übergewicht, Vorerkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems oder der Lunge gehören dazu, gleiches gilt für ein geschwächtes Immunsystem oder Stoffwechselerkrankungen.

Inzwischen leben wir seit mehreren Monaten mit dem Corona-Virus. Zuletzt sind die Infektionszahlen deutschlandweit, aber auch im Landkreis Northeim wieder angestiegen. „Wenn wir die Schutzmaßnahmen wie Abstand, Maskentragen, Händehygiene und gute Belüftung konsequent fortführen, können wir eine zweite Erkrankungswelle verhindern“, erklärt Dr. Regina Pabst. Diskussionen um die Lockerung von Schutzmaßnahmen wie die Abschaffung der Maskenpflicht beim Einkaufen hört sie deshalb mit großer Sorge.
Einige haben den Eindruck, dass gar keine Bedrohung vorhanden ist. Der Alltag in Deutschlang läuft nach dem Lock-Down weitestgehend normal weiter. Die Infrastruktur funktioniert, die Versorgung mit Lebensmitteln, Strom und Trinkwasser sowie die medizinische Versorgung sind nicht und waren nie beeinträchtigt. Einschränkungen gibt es noch in unserem privaten Umfeld, weil wir unsere Hobbys teilweise nicht so ausüben können, wie wir es gewohnt sind und auch unsere Freizeitgestaltung anders aussieht, als noch zu Beginn des Jahres.

„Da fällt es schwer sich vorzustellen, dass gerade eine so ernsthafte Seuche um die Welt geht, die dabei ist mehrere Millionen Todesopfer zu fordern. Die vergleichsweise niedrigen Infektionszahlen und Todesfälle in Deutschland haben wir aber gerade den frühzeitigen und konsequenten Schutzmaßnahmen zu verdanken“, führt Dr. Regina Pabst aus. Dabei weist sie auf das sogenannte Päventionsparadaxon hin: „Nur weil wir die Maßnahmen durchgeführt haben, sind die Infektionszahlen so niedrig. Wir dürfen uns nicht verleiten lassen, zu denken „Ach, es gibt doch kaum Erkrankungen, wieso brauchen wir da Schutzmaßnahmen?“. Ein ähnliches Denken begegnet uns öfters im Bereich der Schutzimpfungen gegen Kinderkrankheiten. Wenn die Menschen eine Gefahr nicht akut wahrnehmen können, sinkt die Bereitschaft, sich an den vorbeugenden Maßnahmen zu beteiligen.

Deshalb appelliert Dr. Regina Pabst insbesondere im öffentlichen Raum weiterhin Abstand zu halten, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, auf gute Belüftung zu achten und generell die sorgfältige Händehygiene nicht zu vernachlässigen. „Je weniger wir diese Maßnahmen beachten, desto mehr werden die Erkrankungszahlen wieder steigen“, erklärt Dr. Regina Pabst.
Das oberste Ziel der Gesundheitsdienste ist nach wie vor, Infektionsketten schnell zu unterbrechen. Dafür ist die Nachverfolgung und Quarantänisierung der engen Kontaktpersonen von größter Bedeutung. Bis zu 34 Personen waren zwischenzeitlich für die Kontaktverfolgung bei den Gesundheitsdiensten im Landkreis Northeim tätig. Ohne Unterstützung von den Beschäftigten anderer Verwaltungsbereiche wäre diese Arbeit nicht zu schaffen. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel bedankt sich deshalb bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die entgegen ihrer eigentlichen Aufgaben die Gesundheitsdienste unterstützt haben oder weiterhin unterstützen. „Das ist deshalb möglich, weil Kolleginnen und Kollegen die liegengebliebenen Aufgaben auffangen und so das Serviceangebot der Kreisverwaltung in dieser Zeit aufrecht halten“, so die Landrätin.

Auch für die nächsten Monate wird das Solidaritätsprinzip über das eigene Team, den eigenen Fachbereich hinaus, eine wichtige Rolle spielen. Dann kann dort unterstützt werden, wo auf Grund der Corona-Pandemie verstärkt neue Aufgaben hinzugekommen sind oder noch werden. Zum Beispiel im Bereich Ordnungsangelegenheiten, wo inzwischen weit über 2.000 schriftliche und telefonische Auskünfte rund um den Lock-Down und die geltenden Verordnungen beantwortet worden sind. Auch in der Wirtschaftsförderung sind über 100 Förderanträge begleitet worden.
Neben der Kontaktverfolgung haben viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch das Bürgertelefon betreut, vor allem zu Beginn der Pandemie waren hierfür bis zu 13 Personen tätig.
Die Anträge auf Entschädigungszahlungen befinden sich in der Bearbeitung durch die Gesundheitsdienste. Wer nicht arbeiten gehen kann, weil er unter Quarantäne gestellt wurde oder wegen geschlossener Kindergärten seine Kinder betreuen muss, kann unter Umständen eine Entschädigung erhalten. Bislang sind 158 Anträge auf Entschädigung auf Grund einer angeordneten Quarantäne und 14 Anträge auf Grund von fehlender Kinderbetreuung beim Landkreis Northeim eingegangen. lpd

Zu den Grafiken: Fünf Monate nach dem ersten Corona-Fall im Landkreis Northeim gibt es wieder eine detailliertere Auswertung der Fallzahlen. Dazu zählen Auflistungen nach Gemeinde, Alter, Geschlecht sowie eine Verlaufsansicht.lpd

















10.08.2020 • 07:52 Uhr

In der letzten Nacht: Insektenhotel am Skulpturenweg abgefackelt - Brandanschlag oder Blitzeinschlag?

Heute um 5.48 Uhr: Feuerwehren aus Bad Gandersheim und Altgandersheim heute früh im Löscheinsatz

Nachdem ein Mitarbeiter einer Bad Gandersheimer Klinik auf dem Weg zur Arbeit den Brand des von der Landjugend Heberbörde in einer 72 Stunden Aktion erstellte Insektenhotel am Skulpturenweg bemerkte alarmierte er über Notruf die Feuerwehr. Die Feuerwehr wurde gegen 5:48 Uhr mit dem Alarmstichwort "Kontrolle nach Brand" alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr war bereits ein Drittel der überdachten Anlage des Insektenhotels abgebrannt. Die Feuerwehr hat die noch vorhandenen Glutnester durch einen Trupp unter Atemschutz mit der Vornahme eines C-Hohl-Strahlrohres abgelöscht und mit der Wärmebildkamera die gesamte Brandstelle kontrolliert. Durch den nächtlichen Gewitterregen war der Boden um das Insektenhotel nass und so konnte sich das Feuer nicht auf die umliegende Vegetation und die Bäume ausweiten. Besonders betroffen machte die Einsatzkräfte aus Altgandersheim, dass sie nach wiederholtem Vandalismus am Insektenhaus nun vor der Brandruine ihres Insektenhauses stehen, da fast alle anwesenden Einsatzkräfte in der Mitgliedschaft der Landjugend an der Planung und dem Bau des Insektenhauses beteiligt waren. Die Einsatzstelle wurde abgesperrt für die weiteren Ermittlungen zur Brandursache und Schadenshöhe der Polizei übergeben. Das Einsatzende war heute Morgen gegen 7:00 Uhr. red/ Fotos: Kai-Uwe Roßtock















10.08.2020 • 07:46 Uhr

Zivilbevölkerung trägt Hauptlast der Militarisierung Westafrikas - 28 Menschen sterben bei Überfällen in Niger und Burkina Faso

Nach dem gewaltsamen Tod von 28 Menschen bei Überfällen mutmaßlich extremistischer Islamisten in Westafrika seit Freitag letzter Woche hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor den Folgen einer Gewalteskalation für die Zivilbevölkerung gewarnt. "Die Zivilbevölkerung leidet am meisten unter der zunehmenden Gewalt durch Islamisten und kriminelle Banden in Westafrika. Die Morde an sechs Angehörigen einer französischen Hilfsorganisation sollten ein Weckrfuf für Europa sein, mehr für die Eindämmung der Gewalt zu tun", erklärte der GfbV-Direktor Ulrich Delius am Montag in Göttingen. Die französischen Staatsangehörigen waren am Sonntag mit ihrem Fahrer und Touristenführer in einem Tierreservat in NIger ermordet worden. Am letzten Freitag waren 20 Menschen auf einem Viehmarkt in dem Ort Namoungou in Burkina Faso auf ähnliche Weise von bewaffneten Motorradfahrern getötet worden. Für die meisten dieser Überfälle seien islamistische Gewalttäter verantwortlich, erklärte die Menschenrechtsorganisation. Aber die Grenzen zur Kriminalität bewaffneter Banden seien auch fließend. Auch reguläre Streitkräfte und von den Armeen ausgerüstete Selbstverteidigungsmilizen in den Dörfern schürten den Kreislauf der Gewalt.

Von der eskalierenden Gewalt seien Burkina Faso, Mali, Niger, der Tschad und und der Norden NIgerias gleichermaßen betroffen. Erst letzte Woche berichtete die UN-Mission in Mali (MINUSMA) über eine deutliche Zunahme der Gewalt gegenüber der Zivilbevölkerung zwischen April und Juni 2020 vor allem im Zentrum des Landes gegenüber dem ersten Quartal des Jahres 2020. Die MINUSMA dokumentierte 632 Entführungen, Morde, standrechtliche Erschießungen, Überfälle und Einschüchterungen, bei denen zwischen dem 1. April und 30. Juni 2020 mehr als 320 Personen starben.

"Viele der militärischen Initiativen, die islamistische Gewalt einzudämmen, sind schlecht koordiniert. Schlechte Ausrüstung und mangelnde Motivation vieler Soldaten behindern die Effektivität des Kampfes gegen islamistische Gewalttäter in Westafrika", erklärte Delius. Die Ausrüstung von Dorfbevölkerung mit Waffen zum Aufbau von Selbstverteidigungsmilizen erweise sich oft als problematisch, da sie die Waffen auch bei Nachbarschaftskonflikten einsetzten und damit die Gewalt weiter anheizten.

Zu wenig beschäftige man sich mit den Hintergründen islamistischer Gewalt. So hätten sich die wenigsten Kämpfer dieser Terrorgruppen aus islamistischer Überzeugung den Terrorkommandos angeschlossen, sondern kämpften vor allem aus finanziellen Gründen als Söldner für die islamistischen Organisationen. "Die sozialen Hintergründe der meist jungen bewaffneten Motorradfahrer, die den Terror verbreiten, werden weitgehend ignoriert", warnte Delius. "Nur mit militärischen Mitteln wird man den Kampf gegen diese islamistischen Terrorgruppen nicht gewinnen", erklärte der Menschenrechtler.
red/fis











10.08.2020 • 07:43 Uhr

Dorfrundgang-Abschluss: Nachschlag für zwei Dörfer

Nachdem Bürgermeisterin Franziska Schwarz ihren Rundgang („Gespräche über den Gartenzaun“) im zentralen Heberbörde-Dorf Altgandersheim wegen eines Anschlusstermins seinerzeit nicht beenden konnte, wird sie diesen Ortsteil noch einmal für das Rest-Programm besuchen – am Donnerstag, 13. August, ab 15 Uhr. Wiederum wird sie dann vom neuen Ortsvorsteher-Tandem Heidrun Blenke und Herbert Münnig begleitet. Anschließend ist sie auch zum zweiten Mal in Gehrenrode zu Gast, um im zuerst besuchten Dorf ergänzend den dortigen „Mühlenweg“ zu begehen. sbg

Die Bilder dokumentieren die unvollendeten Erstauftritte der Bürgermeisterin in Altgandersheim und Gehende, die nun eine Vollendung erfahren sollen. Fotos: Fis WMG













10.08.2020 • 07:34 Uhr

Beachtliche Bauprojekt: Gesundheitszentrum "Sportstadt" Gandersheim mit riesigem Panormafenster mit Blick ins Grüne

Die äußere Hülle des neuen Gesundheitszentrums/Fitness & Reha "Sportstadt" Bad Gandersheim in der Marienstraße ist längst fertiggestellt. Indoor sind jetzt die Handwerker fieberhaft mit unterschiedlichsten Gewerken beschäftigt. Die gesamte Leitungstechnik für Elektrik und Versorgung ist verlegt. Wände sind und werden verputzt. Estrich in kleinen und großen Reha- und Trainingsräumen wird aufgebracht. Aufwendig ist die Installierung der Deckenteile. "Ich bin sehr zufrieden mit dem Fortschritt der Arbeiten und den Leuten vom Bau, die hier weiterhin einen tollen Job machen", stellt Bauherr und Betreiber Tobias Reinecke fest.

Die hier gezeigten Ansichten im Innern des Gesundheitszentrum dokumentieren die Großzügigkeit der Gruppenräume. Alles ist hell und licht geplant und so angelegt. Das riesige Panaoramfenster in einem der großen Kurs- und Trainingsräume bietet einen wunderbaren Blick ins Grüne. Wenn hier demnächst die Kraftmaschinen zur Fitness einladen bietet sich bei der körperlichen Fitness ein angenehmer Blick nach draußen auf ein schönes weil beruhigendes Motiv - Entspannung pur für die Seele...
red/ Fotos: Fis WMG












10.08.2020 • 07:19 Uhr

Guten Regen-Morgen in Südniedersachsen!

Gestern Abend und in der Nacht kündigte sich der Wetterumschwung mit einer gewaltigen Naturansage an: Dauerblitze und Donnerrollen über Südniedersachsen. Dann setzte erst leichter, dann Dauerregen ein. Nach Tagen der hochsommerlichen Hitze und Trockenheit nun der ersehnte Regen. Die Naturgewalten funktionieren. Auf Sonnenschein folgt Regen. So ist der ewige Zyklus. Durchatmen und die Frische des Tages zum Wochenstart tief ins sich aufnehmen und genießen.
red/Foto/Video: Fis WMG










10.08.2020 • 07:11 Uhr

Mehr Sicherheit für die Menschen im Landkreis Northeim - Warntag 2020 - Vor Feuer und Katastrophen

Erstmals seit der Wiedervereinigung gibt es am Donnerstag, 10. September, einen bundesweiten Probealarm: den Warntag 2020. „Wenn dann pünktlich um 11 Uhr die Sirenen im Landkreis Northeim heulen und die Warn-Apps auslösen, ist ein großer Schritt in Richtung eines noch besseren Bevölkerungsschutzes getan“, betont Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.

Hintergrund der Aktion ist ein Beschluss der Innenministerkonferenz. Jährlich findet nach der Premiere in 2020 künftig an jedem zweiten Donnerstag im September ein Test aller vorhandenen Warnmöglichkeiten statt. Für Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Northeim bedeutet dies, dass am 10. September um 11 Uhr die Sirenen für eine Minute mit einem auf- und abschwellenden Ton zu hören sind. Dieses Sirenensignal soll die Bevölkerung im Ernstfall auffordern, Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Durchsagen zu achten. 20 Minuten später gibt ein einminütiger Dauerton „Entwarnung“.

„Dieses Sirenensignal zur Warnung der Bevölkerung, das zu Kriegszeiten noch als Fliegeralarm genutzt wurde, existiert bereits seit Jahrzehnten. Es ist vielen Bürgerinnen und Bürgern aber zugleich unbekannt. Deshalb wollen wir mit dem Warntag die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung in Notlagen erhöhen“, erklärt Kreisbrandmeister Marko de Klein. „Mögliche Warnfälle können unter anderem extreme Unwetterlagen wie bei Orkantief Friederike, große Hochwasser, Erdbeben, Schadstoffaustritte, Großbrände, Bombenentschärfungen oder auch der flächendeckende Ausfall der Telekommunikation sein“, so de Klein.

Parallel zu den Sirenensignalen gibt es am 10. September ab 11 Uhr Rundfunkdurchsagen, Meldungen im Fernsehen sowie über die Social-Media-Kanäle des Landkreises Northeim und der Kreisfeuerwehr Northeim. „Ergänzend dazu kommt eine Warnmeldung über unsere App Biwapp, mit der wir nicht nur über aktuelle Gefahren, sondern unter anderem auch über Straßensperrungen, Blitzer und Schulausfälle informieren“, sagt Landrätin Klinkert-Kittel. Wer die App noch nicht auf seinem Smartphone installiert hat, kann sie jetzt noch rechtzeitig vor dem Warntag kostenfrei in den App-Stores für Apple- und Android-Endgeräte herunterladen.

„Im Ernstfall braucht die Bevölkerung schnelle und zuverlässige Informationen. Die Erfahrung der vergangenen Jahre hat uns gezeigt, dass bei Sirenenalarm für die Feuerwehr oder einer Vielzahl von fahrenden Einsatzfahrzeugen durch Spekulationen auch falsche Informationen in den sozialen Netzwerken verbreitet werden. Das kann im Ernstfall nicht nur für Verunsicherung in der Bevölkerung sorgen, sondern auch Menschen gefährden. Hier wollen wir weiterhin mit schnellen und fundierten Meldungen entgegenwirken“, betont Konstantin Mennecke, Sprecher der Kreisfeuerwehr.

Zum Bilde:
Freuen sich auf den Aktionstag am 10. September: Holger Klein, Leiter des Fachbereichs für Brand- und Katastrophenschutz, Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Kreisbrandmeister Marko de Klein (von links nach rechts). Foto: lpd















9.08.2020 • 19:08 Uhr

Gute Nachricht des Tages: Die neuen alten "Quasimodus" live am Bad Gandersheimer "Waldschlößchen"

Eine der bekanntesten und garantiert ältesten Skiffleband Südniedersachsen spielt und spielt und spielt und jetzt wieder in Bad Gandersheim: Sie haben sich weniger musikalisch, aber stilistisch und vom Namen her verändert. Aus "Quasimodo" sind die "Die Quasi am Hotel" geworden. Und auch die Sonnenbrillen und silbernen Haartrachten einiger der musikalischen Protogonisten sind frischerer Natur. Ihr Livekonzert ist am Bad Gandersheimer Hotel "Waldschlößchen" mit seinem herrlichen Open Air Sektor angesagt. Das Ambiente mit schattigen Bäumen, bunten Lichterketten und einer Bühne im Hang vermittelt ein bisschen Festivalflair. Akki Kolbe nebst Team garantiert zudem eine gepflegte Betreuung mit allerlei Leckeres aus guter deutscher Küche und coole Getränke aus energiesparender Kühlung. Die Musik der "Quasi am Hotel"" gibts übrigens gratis - ein Hut geht rum...
Screen: Das Plakat










9.08.2020 • 18:52 Uhr

Motorradfahrer nach Unfall mit Rettungshubschrauber in Klinik geflogen Beverungen -

Eine Gruppe Motorradfahrer war gestern, Samstag, um 18.20 Uhr, auf der Landesstraße 838 von Haarbrück in Richtung Beverungen (Landkreis Höxter) unterwegs. Ein 69- jähriger Motorradfahrer aus dieser Gruppe kam aus bisher unbekannten Gründen in einer scharfen Rechtskurve von der Fahrbahn ab und stieß gegen die Leitplanke. Hierbei zog sich der Mann aus Thedinghausen schwere Verletzungen zu und wurde mit einem alarmierten Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. An der Yamaha entstand ein Schaden von ca. 2.000 Euro. Für die Zeit der Unfallaufnahme war die L 838 zwischen Haarbrück und Beverungen ca. eine Stunde gesperrt. Me.










9.08.2020 • 16:28 Uhr

Kurz vor der Alkoholvergiftung? Polizei holt um 13.45 Uhr 4,78 Promille-Fahrer aus Goslar von der Straße

Am heuten (heißen) Sonntag, 9. August 2020, gegen 13:45 Uhr, wurde der Polizei ein Pkw gemeldet, der in sehr leichten Schlangenlinien im Bereich der Braunschweiger Straße in Brome (Landkreis Gifhorn) geführt wird. Der Pkw Toyota konnte durch die Beamten der Polizei Wittingen angehalten und kontrolliert werden. Bei dem 46-jährigen Fahrer aus dem Kreis Goslar wurde dann ein Atemalkoholwert von 4,78 Promille festgestellt werden. Nach der Entnahme einer Blutprobe wurde der Führerschein des Mannes sichergestellt und ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet. ots











9.08.2020 • 13:32 Uhr

Bad Harzburg: Harley-Fahrer stürzt beim Bremsen - Nach Unfall ins Krankenhaus

Gestern, Samstag, herrliches Hochsommerwetter, es ist 13.22 Uhr. Ereignisort die Landesstraße 501 bei Bad Harzburg in Richtung Oker:
Der 46-jährige Führer einer Harley aus Hamburg befährt mit weiteren Kradfahrern die Landesstraße 501 in Richtung Oker. In Höhe Einmündung "Schrevenwiesen" muss er verkehrsbedingt bremsen, dabei kommt er zu Fall und verletzt sich am Bein. Am Krad entstand Sachschaden in Höhe von geschätzt 1500 Euro. Der Harley-Fahrer kam ins Krankenhaus Goslar. ots











9.08.2020 • 13:26 Uhr

Tragischer Unglücksfall: 49-Jähriger aus Hildesheim im Irenensee leblos gefunden

Seit gestern, Samstag, 8.August 2020, hat die Polizei auf Hochtouren nach einem 49-jährigen Mann aus Hildesheim gesucht. Zuletzt ist er in der Nähe von Irenensee in Uetze gesehen worden. Am heutigen Sonntag, 9. August 2020, haben die Einsatzkräfte den Vermissten im Irenensee leblos gefunden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen um Hinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen meldete ein Freund des mittlerweile verstorbenen Mannes am 8.August 2020 gegen 21:25 Uhr ihn bei der Polizeiinspektion Burgdorf als vermisst. Zuletzt hatte er ihn gegen 15:00 Uhr am Irenensee in Uetze gesehen. Gegenüber dem Freund äußerte der Hildesheimer die Absicht, baden gehen zu wollen. Als er zum verabredeten Zeitpunkt nicht beim Freund erschien, alarmierte dieser die Einsatzkräfte.

Die Polizei leitete unverzüglich umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein. Ein Rettungshubschrauber und ein Mantrailer (speziell ausgebildeter Personensuchhund) wurden noch am gleichen Abend bei der Absuche des Ufers und Sees unter anderem eingesetzt. Die Fahndungsmaßnahmen verliefen jedoch ohne Erfolg. Am Sonntag, gegen 09:20 Uhr, wurde der Vermisste von dem Polizeihubschrauber leblos im Irenensee gefunden.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Aktuell liegen keine Anzeichen für ein Fremdverschulden vor, die Polizei geht von einem Unglücksfall aus. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Hergang des Badeunfalls geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden. /nash, ric










9.08.2020 • 13:07 Uhr

Biker und die Kontroverse um Streckensperrungen - Demo in Osnabrück

Nach den in jüngster Zeit vermehrt vorgekommenen schweren und tödlichen Unfällen mit Motorrädern in der Region Harz und Südniedersachsen gibt es eine kontroverse Debatte über mögliche Straßensperrungen speziell für Biker - aus Sicherheitsgründen, wird von Verkehrsexperten argumentiert. Biker lehnen solche staatlichen Reglementierungen ab. Das wurde jetzt auf einer beeindruckenden Biker-Demo in Osnabrück deutlich.

Die Hansepost berichtet darüber soeben: Mit einer “Bikersternfahrt” durch Osnabrück, unter dem Motto “Miteinander, nicht gegeneinander”, demonstrierten am Samstag (08.08.2020) mehr als 300 Motorradfahrer “für Bikerrechte und gegen Streckensperrungen”. Organisiert hatte die die Tour der Bund Osnabrücker Bürger (BOB). Freundliche Autofahrer, die Sternfahrt filmend, winkende Kinder, disziplinierte Biker, die den Müll wegräumten, zufriedene Ordnungskräfte, verständnisvolle Anwohner: Die Sternfahrt für Bikerrechte und gegen Streckensperrungen war nach Angaben der Organisatoren “ein voller Erfolg”.

Die Ordnungsbehörden und Politiker sind gewarnt. Das Signal der Biker hat eine erste Wirkung gezeitigt. Im Harz hat es Streckensperrungen für Biker bereits in der Vergangenheit gegeben, war aus der Kreisverwaltung in Goslar zu hören.
red/ Foto: Fis WMG










9.08.2020 • 11:00 Uhr

Urlaubsgrüße aus Schweden-Lappland: Herrliche Natur, ein äsendes Rentier

Und wieder erreichten das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group liebenswürdige Urlaubsgrüße aus Schweden. Diesmal bezaubernde Ansichten aus dem schwedischen Lappland. Ganz weit weg hoch im nördlichsten Norden. Fast 40 Autostunden von Südniedersachsen entfernt - würde man die Strecke in einer Autotour in einem Stück "reißen". Dort angekommen bieten sich dem Urlauber stille Seeen. Umgeben von riesigen Wäldern. Alles einladend. Morgens am Wasser joggen. Anschließend vielleicht angeln oder bei einer Wanderung unter schattigen Bäumen ein äsendes Rentier beobachten. Abends mit Familien und Freunden beisammen sein, der untergehenden Schwedensonne zuschauen - die Unbeschwertheit seines schönen Urlaub- und Ferientages am Lagerfeuer ausklingen lassen.
red/Fotos: Fis WMG














9.08.2020 • 10:45 Uhr

Mit Falschgeld bezahlt - Täter identifiziert - Fixe Durchsuchung der Wohnung brachte nichts

Tatort: Northeim, Rückingsallee, Tatzeitpunkt: Gestern, Samstag, 8. August 2020, 08:45 Uhr:
Ein zunächst unbekannter Täter bezahlte in einem Einkaufsmarkt augenscheinlich mit einem gefälschten 10 Euro Schein. Dies fiel der Verkäuferin auf, die daraufhin den Täter ansprach. Dieser entfernte sich dann fußläufig aus dem Markt. Aufgrund der Personenbeschreibung und den vor Ort getätigten Äußerungen des Täters konnten die eingesetzten Polizeibeamtinnen einen amtsbekannten 20-jährigen Northeimer als Täter identifizieren. Durch die fernmündlich in Kenntnis gesetzte Staatsanwaltschaft Göttingen wurde die Durchsuchung der Wohnung des Täters angeordnet. Die Durchsuchung verlief negativ.Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Fragen stehen im Raum: Woher stammt der falsche Zehner? Hat der polizeibekannte Täter den Schein mit einem Hightech-Kopierer selbst hergestellt?
red/Gro










9.08.2020 • 10:28 Uhr

Goslar: Hitze hält Polizei auf "Trapp" - Zigmal Ruhestörungen - Polizei schreitet gegen unbarmherzigen Hundehalter ein

Vermutlich aufgrund der anhaltende Hitzewelle kam es in der Nacht zum heutigen Sonntag zu einer Vielzahl von Ruhestörungen im Stadtgebiet von Goslar und den umliegenden Ortschaften. Insgesamt musste die Polizei Goslar über 20-mal wegen des "Einsatzanlasses Ruhestörungen" anfahren. Hierbei handelt es sich häufig nur um das Abspielen von lauter Musik oder um Gartenpartys. In nahezu allen Fällen zeigten sich die Verursacher einsichtig, so dass keine weiteren Maßnahmen erforderlich waren.

Gefährliches Verhalten eines Hundehalters bei Hitze

Ein Hundehalter aus Salzgitter zeigte scheinbar sorgloses und gefährliches Verhalten für seinen Hund. Bei einer Außentemperatur von 33 Grad und Sonnenschein ließ er sein Tier im verschlossenen Pkw auf einem Parkplatz eines Einkaufszentrums der Hildesheimer Str. in Goslar zurück, während er einkaufen war. Aufmerksame Zeugen meldeten diesen Vorfall der Polizei. Dabei sollte das Tier bereits über 25 Minuten im überhitzen Fahrzeug gewesen sein. Aufgrund des mittlerweile gesundheitsgefährdeten Zustandes schlug die eingesetzte Streife die Scheibe des Fahrzeuges ein und konnte so den Hund befreien und im Schatten versorgen.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei daraufhin, dass bei sommerlichen Temperaturen eine erhebliche Gefährdung der Gesundheit in verschlossenen, abgestellten PKW und zwar innerhalb kürzester Zeit aufgrund Überhitzung besteht.

Den Tierhalter erwartet nun u.a. eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.ots










9.08.2020 • 10:22 Uhr

Heute um 1.55 Uhr: Reh ausgewichen und danach frontal gegen einen Baum

Ereignisort: Kreisstraße 409, Elvershausen in Richtung Lagershausen, Ereigniszeitpunkt: Heute, Sonntag, 01.55 Uhr:
Ein 27-jähriger Pkw-Führer aus dem Bereich Northeim befuhr mit einem VW die Kreisstraße 409 von Elvershausen kommend in Richtung Lagershausen. Nach eigenen Angaben musste der Pkw-Führer einem Reh ausweichen, kam dadurch von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Dabei wurde der Fahrer leicht verletzt. Er wurde mit einem Rettungswagen einem Krankenhaus zugeführt. Am nicht mehr fahrbereiten Pkw entstand Schaden von ca. 5.000 Euro. Dem Reh passierte nichts. red/Gro











9.08.2020 • 10:18 Uhr

Imbshausen: Verkehrsunfallflucht nach Unfall mit Radfahrer - Schwarzer Golf brauste davon

Ein 15-jähriger Radfahrer aus dem Bereich Northeim befuhr gestern, Samstag, es ist 15.20 Uhr, die Kapellenstraße in Imbshausen (gehört zu Northeim). Als er an einem am Fahrbahnrand geparkten Pkw vorbeifuhr, kam ihm nach eigenen Angaben ein schwarzer VW Golf, vermutlich mit Göttinger Kennzeichen, entgegen. Es kam zu einer Berührung, der Radfahrer stürzte und zog sich Schürfwunden an Armen und Beinen zu. Der Pkw-Fahrer setzte seine Fahrt jedoch fort.

Mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Northeim (Telefon 05551-70050) zu melden. Ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort sowie fahrlässiger Körperverletzung wurde eingeleitet.

Das Fahrrad wurde durch den Unfall im Bereich des Lenkers, der Gangschaltung sowie am Sattel beschädigt. Der Schaden beträgt ca. 150 Euro. Gro










8.08.2020 • 21:35 Uhr

Stromausfall in Northeim: Ursache ein Leck in Leitung in Hollenstedt? Fieberhafte Arbeiten noch um 21 Uhr

Ein Stromausfall und die Folgen. In Northeim sind die Spezialisten der Stadtwerke weiter mit der Ursachenfindung und -behebung eines größeren Ausfalls der morgendlichen Stromversorgung beschäftigt. Offenbar scheint eine mögliche Ursache lokalisiert.

In Hollenstedt wurde noch vor einer halben Stunde fieberhaft an einer Baustelle gearbeitet. Dort hat ein Bauunternehmen vor dem Haus Nummer 27 den Bürgersteig ausgehoben. Dem Betrachter erschließt sich ein riesiges Loch. Alle Erdleitungen sind heiter freigelegt. Ob hier die Ursache für den Stromausfall zu finden sein wird - offiziell wird zu entsprechenden Fragen nichts verlautbart. red










8.08.2020 • 19:19 Uhr

Bürgermeisterwahlkampf eröffnet: Heitmüller standfest wie die mächtigen Säulen des Greener Viadukts

In der Bierstadt Einbeck hat die SPD nach der etwas holprigen Nominierung ihres Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 1. November 2020 den Wahlkampf um die Besetzung des Chefsessels im Neuen Rathaus in Gang gesetzt. Vornehmlich zunächst mit Auftritten Heitmüllers in seiner Hochburg Salzderhelden. Hier ist es bereits "Bürgermeister" - Ortsbürgermeistwer.

Dann folgte eine starke Unterstützung durch Niedersachsens SPD-Landeschef und Ministerpräsident Weil unter anderem in der niedlichen Cafestube des netten Kaffeerösters Alexander Pohl. Zu seinen ersten Auswärtsterminen gehörte eine Visite im Flecken Greene. Dort entstand das Fotodokument eines stattlichen wie standfesten Kandidaten vor den mächtigen Säulen des Greener Viadukts. Symbolik vom Feinsten.
red/Fotos: Fis WMG










8.08.2020 • 19:08 Uhr

Corona-Krise: Vor der zweiten Welle bringt Althusmann (CDU) Bundeswehr ins Spiel

Der Landesvorsitzende der CDU in Niedersachsen fordert, präventive Maßnahmen zu ergreifen, um auf eine zweite Infektionswelle vorbereitet zu sein. „Es gilt, einen zweiten Lockdown unbedingt zu verhindern. Dieser wäre sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich schwer zu verkraften. Daher müssen wir jetzt agieren und nicht reagieren. Dazu gehört zuvorderst, die Gesundheitsämter bereits jetzt personell zu stärken und die Kapazitäten hochzufahren“, so der CDU Landesvorsitzende Bernd Althusmann. Eine Verknüpfung mit den Sanitätsdiensten der Bundeswehr könne dabei eine Möglichkeit sein, personelle Kapazitäten zu sichern.

„Wir bewegen uns auf das Ende der Sommerferien zu, der Rückkehr vieler Urlauber und Reisender und sind auch mit dem Start des regulären Schulbetriebs konfrontiert. Wir müssen daher mit einem weiteren Anstieg des Infektionsgeschehens rechnen“, betont Althusmann.
„Die Reaktivierung von Corona-Testzentren oder die Einführung der IT-Anwendung SORMAS stellen bereits einen wichtigen Schritt im Kampf gegen einen zweiten Lockdown dar, da sie schnelle und unkomplizierte Verfahren gewährleisten. Hier sollte weiter an einer flächendeckenden Lösung gearbeitet werden“, sagt Althusmann.

„Die Maßnahmen allein sind jedoch kein Allheilmittel. Die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln ist weiterhin unausweichlich. Ein jeder von uns trägt Verantwortung im Kampf gegen die Corona-Pandemie, wir können und dürfen uns dieser Verantwortung nicht entziehen. Daher appelliere ich weiterhin an die Vernunft und die Rücksichtnahme unserer Bürgerinnen und Bürger und warne vor Leichtsinn im Umgang mit dem Virus. Die Pandemie ist noch nicht vorbei“, so der Landesvorsitzende abschließend.red










8.08.2020 • 19:01 Uhr

Seesen: Groß angekündigt, mini angekommen. Der heißestes Flohmarkt in Südniedersachsen

Auf den schrottigen Plakaten war er in weißen Lettern als "Großer Flohmarkt" angekündigt worden. Was sich am heutigen Samstagnachmittag auf dem Schützenplatz in Seesen präsentierte war eher "Mini-Markt" einzustufen: Wenig Aussteller. Noch weniger Besucher. Als unsere Reporter dort aufkreuzten ein Hitzteflimmern und gähnende Leere. Die zwei Standbetreiber und ein Mann am roten Imbisswagen hantierten mit ihren Handys herum.

Die Besonderheit: Bei den gemessenen Temperaturen von rund 36 Grad Celsius dürfte es heute der heißestes Flohmarkt in Südniedersachsen gewesen sein. Die Rückkehr zur Normalität in der Corona-Krise sieht anders aus.
red/Fotos: Fis WMG










8.08.2020 • 18:52 Uhr

Glasbruch bei Ehestreit - Frau verletzt, Mann ausgezogen, Polizei ermittelt wegen Körperverletzung

Tatort: Seesen, in einer Wohnung im Sektor "An der Ziegelei", Tatzeitpunkt: Heute, Samstag, 30 Minuten nach Mitternacht, immer noch heiß:

Die Polizei in Seesen berichtet offiziell:
Bei Streitigkeiten zwischen einem Ehepaar wurde von dem 31-jährigen Ehemann die Küchentür dermaßen heftig aufgestoßen, dass der Glaseinsatz der Tür zersplitterte und die 29-jährige Ehefrau am Arm verletzte. Die Frau wurde ambulant im Krankenhaus behandelt. Der Ehemann verliess vorerst die gemeinsame Wohnung. Die alarmierte Polizei hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen. hei










8.08.2020 • 16:04 Uhr

Neues von Paracelsus: Unternehmen investiert 5 Millionen Euro in drei Kliniken in Bad Gandersheim

Modernisierung der Klinik-Immobilien auf gehobene Standards bringt bis Ende 2021 mehr Komfort für Patienten

Mit einem Investitionsvolumen von rund 5 Millionen Euro bauen die Paracelsus-Kliniken ihren Standort Bad Gandersheim aus. Bis Ende 2021 sollen die Paracelsus-Klinik am See, die Paracelsus-Klinik an der Gande und die Paracelsus Roswitha-Klinik energetisch saniert, technisch modernisiert und zum Teil auch erweitert werden. „Wir wollen die Infrastruktur unserer Häuser auf den neusten Stand bringen und gleichzeitig mehr Komfort für unsere Patienten erreichen“, erklärt Klinikmanager Thorsten Prieß. „Das ist bei den Häusern, die teilweiseaus den 1970er Jahren stammen, mit einem großen Aufwand verbunden. Aber der lohnt sich, weil wir dadurch neben der hervorragenden medizinischen Behandlung und Betreuung auch in der Unterbringung attraktiver für immer mehr Patienten werden.“

Umfangreiche Baumaßnahmen

Das Pflichtenheft für die Baumaßnahmen der kommenden Monate ist lang: Gebäudetechnisch werden die Heizungs- und Lüftungssysteme aller drei Häuser auf den neuesten Stand gebracht. In weiten Teilen der drei Kliniken gibt es neue Fußböden und neue Anstriche für Zimmer und Flure. Je nach Belegung und Arbeitsmöglichkeiten werden schrittweise einzelne Räume oder komplette Flure renoviert. Die Eingangsbereiche werden neugestaltet und alle renovierten Zimmer bekommen neue Möbel. „Unser Standard sind Einzelzimmer mit eigener Dusche und Balkon, Flachbildfernseher, Mobiliar in gehobener Hotel-Qualität und W-LAN“, erläutert Thorsten Prieß. „Damit heben wir unseren Komfort in Bad Gandersheim auf bis zu vier Hotelsterne. Gleichzeitig werden wir in neue medizinische Geräte – zum Beispiel im Bereich der Trainingstherapie – investieren.“

Zusätzliche Betten für die orthopädische Klinik

Größtes Bauvorhaben von Paracelsus wird die orthopädische Klinik an der Gande. Dort sind derzeit noch zwei von fünf Etagen ungenutzt. Sie sollen entkernt und komplett neu aufgebaut künftig 30 neue Zimmer und zusätzliche Behandlungsräume beherbergen. Damit steigt die Kapazität des Hauses bis Ende 2021 von 120 auf 150 Betten. Auch der psychosomatischen Roswitha-Klinik stehen größere Baumaßnahmen ins Haus, die separat vom Eigentümer gemeinsam mit Paracelsus geplant und ausgeführt werden. Hier fließen zusätzlich Gelder in Dacharbeiten, Bäder und Fenster. Bei der Klinik am See werden ergänzende Brandschutzmaßnahmen für eine halbe Million Euro durchgeführt.

Klinikbetrieb läuft weiter

„Das Ganze darf selbstverständlich nicht auf Kosten der Behandlungsqualität gehen“, stellt Thorsten Prieß eine der größten organisatorischen Herausforderungen der Baumaßnahmen vor. „Wir planen hausintern alles, um Beeinträchtigungen für unsere Patienten so gering wie möglich zu halten. Denn schließlich sollen die Menschen bei uns weiterhin gesund werden.“ Für den Fall der Fälle hat man seitens der Klinikleitung sogar eigene Sonderprogramme mit Ausflügen geplant, falls der Baulärm für einige Stunden unvermeidlich sein sollte. Das aber dürfte beim eher ruhigen Innenausbau selten der Fall sein.

Gemeinsam mit Stadt und Region

„Unsere Idee von Bad Gandersheim 2.0 ist es, in der ersten Liga zu spielen. Das gilt sowohl für die Behandlungs- als die Unterbringungsqualität“, erklärt Klinikmanager Thorsten Prieß die Ziele von Paracelsus. „Mit den Baumaßnahmen machen wir unsere Häuser dafür jetzt attraktiv. Gleichzeitig wollen wir auch ein Stück weit das positive Image der Stadt weiter fördern.“ Dass der Umbau der Kliniken auch einen touristischen Effekt auf Bad Gandersheim haben dürfte, ist für Paracelsus ein gewollter Nebeneffekt – gerade auch im Hinblick auf die Ausrichtung der Landesgartenschau 2022 in der Stadt. „Wir stehen zum Standort und sehen uns als Arbeitsgeber und Auftraggeber auch der Region verpflichtet“, erklärt Prieß. „Darum wollen wir das Miteinander fördern und haben, wo es möglich war, auch Aufträge bei uns vor Ort vergeben, um lokale Betriebe gerade in der Corona-Zeit zu unterstützen.“red/Foto: Fis WMG










8.08.2020 • 15:53 Uhr

Pro Quote: Nur "stern" hat Chefpositionen gendergerecht verteilt

Nach einer Analyse des Vereins Pro Quote Medien ist die Redaktion des "sterns" die einzige unter Deutschlands klassischen Leitmedien, in der Frauen mindestens so viel Verantwortung tragen wie Männer. Die Gruner+Jahr-Zeitschrift komme auf einen Frauenmachtanteil von 52 Prozent, teilte Pro Quote am 4. August in Hamburg mit. Dahinter folgen das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" (40 Prozent) und die Wochenzeitung "Die Zeit" (35,8 Prozent).

Bei der "Süddeutschen Zeitung" hätten sich die Berufungen von Judith Wittwer zur neuen Chefredakteurin neben Wolfgang Krach und von Alexandra Föderl-Schmid zur stellvertretenden Chefredakteurin positiv ausgewirkt, hieß es. Mit 34,8 Prozent Frauenmachtanteil belege das Blatt Platz 4 des Rankings.

Weiterhin männerdominiert sind nach Angaben von Pro Quote Medien hingegen die Springer-Zeitungen "Bild" und "Welt" sowie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und als Schlusslicht "Focus". Keines der vier Medien komme über einen Frauenmachtanteil von 25 Prozent, beim Magazin "Focus" seien es sogar nur 15,2 Prozent.

Forderung nach 50-Prozent-Quote

Für die aktuelle Analyse hat der Verein erstmals die Print- und Online-Impressen der Leitmedien gemeinsam gezählt, so dass es für jedes Leitmedium nur noch einen Wert gibt. Mehrfachnennungen flossen jeweils einfach ein.

Seit 2012 zählt und vergleicht Pro Quote Medien die Frauenanteile in journalistischen Führungspositionen. Zu den untersuchten Leitmedien zählen "Bild", "Spiegel", "Focus", "stern", "Zeit", "Süddeutsche Zeitung", "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und "Welt" sowie - seit 2015 - die zugehörigen Online-Redaktionen. Die Zählungen erfolgen auf Grundlage der Impressen, wobei nach Hierarchie-Ebenen gewichtet wird - je höher die Position, desto größer die Machtfülle. Pro Quote Medien fordert, die Hälfte der journalistischen Spitzenpositionen weiblich zu besetzen. epd










8.08.2020 • 15:45 Uhr

Heute auf B445 und im Steinweg in Bad Gandersheim um 13 Uhr: Bei 33 Grad Hitze und Megasonne 42 Raser geblitzt

Heute, es ist Samstag, 08.August 2020, 11 bis 14.15 Uhr, megaheiß, 33 Grad Celsius, führten Beamte der Polizei Bad Gandersheim in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Northeim Geschwindigkeitsmessungen durch.

Zunächst wurde auf der Bundesstraße 445 Abfahrt Bentierode Fahrtrichtung Bad Gandersheim im Bereich der 70 km/h Zone die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung überwacht, anschließen wurde im Steinweg in Bad Gandersheim in einer 30 km/h Zone eine Geschwindigkeitsmessung durchgeführt. Insgesamt wurden in der Zeit von 11.00 Uhr bis 14.15 Uhr 42 Verstöße festgestellt wobei die höchste gemessene Geschwindigkeit auf der B 445 bei 138 km/h und im Steinweg bei 49 km/h lag. Ein Verkehrsteilnehmer muss mit einem Fahrverbot rechnen. red/schw










8.08.2020 • 12:42 Uhr

Bad Harzburg: Nachts mit einer Flasche auf den Kopf gehauen

Heute, Samstag, 8. August 2020, es ist 01.15 Uhr und immer noch sehr warm. Tatort: Bad Harzburg in Herzog-Julius-Straße. Zwischen einem 27-jährigen Mann aus Goslar und einem 24-jährigem Harzburger kommt es auf der Straße zum Streit, in deren Verlauf der alkoholisierte 27-jährige (Alkoholtest 1,89 Promille) mit einer leeren Bierflasche auf den Kopf seines Kontrahenten schlug. Dabei wurde der 24-jährige leicht verletzt und wurde im Krankenhaus Goslar behandelt. Ein Strafverfahren wurde von der alarmierten Polizei eingeleitet.ots










8.08.2020 • 12:28 Uhr

B 498 Dammhaus: 21-Jähriger Kradfahrer knallt gegen Leitplanke - Rettungshubschrauber eingesetzt

Am Freitag, Hochsommer, es ist 18:50 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt kommt es im Verlauf der Bundesstraße 498,zwischen Dammhaus und Altenau,zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Aus ungeklärter Ursache geriet ein 21-jähriger Kradfahrer ins Rutschen, stürzte zu Boden und kollidierte mit der Leitplanke. Hierbei zog er sich schwere Verletzungen im Kopf- und Oberkörperbereich zu und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein umliegendes Klinikum verbracht, wo er stationär verblieb. ots











8.08.2020 • 12:16 Uhr

Nachrichten um Zwölf: Amtliche Hitzewarnung an die Seniorenheime

Angesichts des hochsommerlichen Wetters haben die Behörde aktuell eine "Amtliche Hitzewarnung" herausgegebenen. Sie richtet sich insbesondere an Betreuungseinrichtungen für ältere Menschen und Kinder. Sie gelte es vor den Gesundheitsgefahren durch Hitze besonders zu schützen. Es wird vor Wärmegraden von über 32 Grad Celsius auf rotumrandeten Plakaten gewarnt.

Älteren Menschen ist jetzt dringend geraten, sich unter anderem in schattigen Bereichen aufzuhalten und reichlich zu trinken!
red/Foto: Fis WMG










8.08.2020 • 10:20 Uhr

Bilder des Tages: Magier eingegrünt - Hahn im Arm - Drachen machen - "Satan" weggespritzt - Schweden-Sonne am See

Es stimmt, dass Bilder oftmals mehr ausdrücken als es mit Worten zu erzählen. Unsere Bilder des Tages versuchen, Begebenheiten und Menschen zu dokumentieren und zu interpretieren.

Zauberer in Grün.
Sein Auftritt war noch nicht angesagt. Seine Show sollte pünktlich beginnen. Der Zauberer und Magier Andy Clapp wußte bei seinem Auftritt in der Bad Gandersheimer Konzertmuschel im Kurpark zu improvisieren. Der natürliche grüne Rahmen half ihm bei diesem Zauberstückchen.

Hahn im Arm.
Aylin ist Auszubildende auf dem Eternahof in Bad Gandersheim. Sie lernt den Umgang mit seltenen Tieren und das Wirtschaften auf einem Vorzeige-Bauernhof. Als jetzt zehn Kindern des Bad Gandersheimer Ferienpasses 2020 in die Welt der "Nutztierarche" auf dem Eternahof eintauchten, da war es Aylin, die ihrer Ausbilderin Kirsten Steinau geschickt, souverän und doch gefühlvoll im Umgang mit Kindern und Tieren zur Hand ging. Auf dem Bild hält sie den Lachshuhn-Hahn im Arm.

Drachen machen.
Sehenswerte Sandkunst am Meer: Die ist in diesen hochsommerlichen Tagen am Strand auf der Liebingsinsel Norderney angesagt. Der unbekannte Skulpturenkünstler zauberte bei Ebbe einen Drachen mit zwei feurigen Augen in den Sand.. Kunst für Momente. Denn nach der Ebbe folgte die Flut. Und der Drachen versandete irgendwo im Nichts...

"Satan" eliminiert.
Die satanischen Schmierereien an Gotteshäusern in Bad Gandersheim überlebten nicht lange. Mit hartem Strahl eliminierte der Spezialist im schneeweißen Schutzanzug vom Nehrkorn-Team die grünen Kreuze und Sprüche. "Klasse!", lobte Dechant Lampe die fixe Saubermannaktion.

Schweden-Sonne by Frank.
Sonnige Grüße erreichen das Redaktionsnetzwerk am Freitag von einem See aus Schweden. Gleich mehrere bekannte Protagonisten aus Bad Gandersheim und Südniedersachsen pflegen in diesen einzigartigen Urlaubstagen Freundschaften ins Schwedenland. Beim abendlichen Sonnenuntergang wurde sie besonders zünftig bei einer Krebsparty und anderen kulinarischen Vergnügungen gepflegt. Frank lässt grüßen...

red/Fotos: Fis WMG










8.08.2020 • 10:09 Uhr

Corona-Kontaktnachverfolgung - IT-System SORMAS kommt landesweit zum Einsatz

Gesundheitsministerin Carola Reimann: "Wir werden die Gesundheitsämter gezielt mit digitaler Technik unterstützen und so für Entlastung sorgen"

Kommt es zu einer Infektion mit dem Corona-Virus ist die sofortige und umfassende Nachverfolgung von Kontaktpersonen ein wichtiger Baustein, damit sich das Virus nicht weiter ausbreitet. „Die Gesundheitsämter in Niedersachsen leisten großartige Arbeit. Die Nachverfolgung von Kontakten bindet dabei große zeitliche und personelle Ressourcen. Mit digitaler Technik werden wir - auch mit dem Blick auf die steigenden Zahlen - die Kommunen jetzt gezielt unterstützen und so für Entlastung sorgen. Wir haben das Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung (HZI) damit beauftragt, die von ihnen entwickelte IT-Anwendung SORMAS landesweit in unseren Gesundheitsämtern in Zusammenarbeit mit dem Landesgesundheitsamt einzuführen", sagt Gesundheitsministerin Carola Reimann.

SORMAS ermöglicht es, die Kontaktnachverfolgung effizienter zu gestalten und darüber hinaus die erfassten Daten epidemiologisch auszuwerten. Damit lässt sich die epidemiologische Lage übersichtlicher darstellen und es können Erkenntnisse über die Effektivität des Kontaktpersonenmanagements gewonnen werden. „So kann ohne Mehraufwand für die lokalen Gesundheitsämter die Situation analysiert werden. Unser Ziel ist es, SORMAS bis Ende des Jahres flächendeckend zu implementieren", so Dr. Carola Reimann.

„Eine wesentliche Neuerung und Ergänzung im Rahmen dieses Projektes ist die Möglichkeit, dass künftig Kontaktpersonen die Daten aus einem mobilen Symptomtagebuch direkt in SORMAS einspeisen können, so dass vor allem das Personal in den Gesundheitsämtern entlastet werden kann", sagt Prof. Gérard Krause vom HZI, dem Mitinitiator und wissenschaftlichen Leiter von SORMAS.

Für die Entwicklung und den Betrieb dieser digitalen Instrumente für den Infektionsschutz stellt das Sozialministerium mehr als eine Million Euro zur Verfügung. Die Summe ist abhängig von der Zahl der Gesundheitsämter in Niedersachsen, die mit dem digitalen Fall- und Kontaktpersonenmanagement-System einschließlich für Zusatz-App zur Steuerung der selbständigen Gesundheitsüberwachung durch die Kontaktpersonen werden.

Ursprünglich hatte das HZI mit dem Robert Koch-Institut und anderen Partnern SORMAS mit Förderung des BMBF, des BMZ und der EU für die Bekämpfung von Ebola und anderen Epidemien in Afrika entwickelt. Dort ist SORMAS bereits seit einigen Jahren bei inzwischen über 400 Distrikten erfolgreich im Einsatz. „Aufgrund dieser Erfahrung haben wir nun SORMAS für die speziellen Bedürfnisse deutscher Gesundheitsämter angepasst und optimieren es in enger Zusammenarbeit mit den Gesundheitsämtern laufend weiter", sagt Prof. Gérard Krause.

Ministerpräsident Stephan Weil hatte sich am 8. Mai bei seinem Besuch des HZI in Braunschweig über die Effizienz von SORMAS informiert und die Einführung unterstützt. Gesundheitsministerin Carola Reimann überzeugte sich am 8. Mai beim Gesundheitsamt des Landkreises Hameln-Pyrmont ebenso wie der Ministerpräsident am 13. Juli beim Landkreis Gifhorn vom bereits erfolgreichen praktischen Einsatz von SORMAS.
red/fis











8.08.2020 • 10:06 Uhr

Betrügerischer Anruf in Bodenfelde: "Hallo, hier spricht die Polizei..."

Am gestrigen Freitagvormittag, gegen 11:30 Uhr, rief ein Unbekannter bei einer 70-Jährigen aus Bodenfelde an und gab sich als Polizeibeamter aus, um ein Treffen zu vereinbaren. Als Grund schob er vor, dass er Gegenstände der Geschädigten zurückgeben wolle, die im Zusammenhang mit einem stattgefundenen Einbruchdiebstahl sichergestellt wurden. Die Bodenfelderin brach das Gespräch daraufhin sofort ab. Der Täter rief ohne Übermittlung seiner Telefonnummer an.
Die Polizei Uslar ermittelt gegen Unbekannt wegen des versuchten Betruges.reu











8.08.2020 • 07:39 Uhr

Gesundheitsrisiko Hoch-Sommerhitze – So schützen Sie sich gegen Hitzschlag, Sonnenstich & Co.

Auch wenn die Wettervorhersage für Niedersachsen besonders schön und sommerlich ist, kann eine über mehrere Tage andauernde Hitze den Körper stark belasten. „Davon sind besonders ältere Menschen und Kinder betroffen. Sie bemerken einen Hitzestau oder Flüssigkeitsmangel häufig nicht rechtzeitig“, sagt die Niedersächsische Gesundheitsministerin Carola Reimann: „Wer Kinder und ältere Menschen betreut, sollte auf die Hitze vorbereitet sein und geeignete Schutzmaßnahmen ergreifen.“

Besonders wenn die Temperaturen auch nachts nicht unter 20 Grad sinken, kann eine Hitzewelle gesundheitliche Auswirkungen haben. „Durch die fehlende Abkühlung ist der Körper einer dauerhaften Belastung ausgesetzt, die unter Umständen ernsthafte Folgen haben kann. Erste Warnzeichen sind beispielsweise Kreislaufbeschwerden, Muskelkrämpfe oder Erschöpfungs- und Schwächegefühle“, sagt Roland Suchenwirth, Umweltmediziner beim Niedersächsischen Landesgesundheitsamt. Diese Warnzeichen sollten unbedingt ernst genommen werden. Im schlimmsten Fall drohe ein Hitzschlag oder ein Sonnenstich.

Von einem Hitzschlag wird gesprochen, wenn ein Organismus aufgrund hoher Außentemperaturen kontinuierlich mehr Wärme aufnimmt als er an die Umgebung abgeben kann. Dadurch gerät die Körpertemperatur außer Kontrolle und steigt rasch an. Häufige Symptome sind etwa ungewöhnliche Unruhe, Kopfschmerzen, Verwirrtheit, rote und trockene Haut oder ein getrübtes Bewusstsein bis hin zur Bewusstlosigkeit. Ein Sonnenstich entgegen entsteht durch längere direkte Sonneneinstrahlung auf den ungeschützten Kopf. Dabei wird die Hirnhaut gereizt, wodurch ähnliche Symptome wie bei einer Hirnhautentzündung auftreten. Kleinkinder sind besonders gefährdet, sollten deshalb immer Kopfbedeckung.

Damit es gar nicht erst zu ernsten Krankheitszeichen kommt, sollten folgende Verhaltensregeln bei anhaltender Hitze beachtet werden:

Trinken Sie ausreichend alkoholfreie Getränke - auch ohne Durst: Wasser, Fruchtsaft.
Tätigkeiten im Freien sollten auf die Morgen- und Abendstunden beschränkt werden. Vermeiden Sie nach Möglichkeit tagsüber besondere körperliche Belastungen, auch Sport.
Verschaffen Sie sich Abkühlung durch eine kühle Dusche, ein kühles Bad oder Fußbad.
Halten Sie sich draußen möglichst im Schatten auf.
Tragen Sie leichte, nicht einengende Bekleidung in hellen Farben (Baumwolle), sowie einen Sonnenhut und eine Sonnenbrille.
Lassen Sie niemals Kinder oder gesundheitlich geschwächte Personen in einem geparkten Fahrzeug zurück, auch nicht für kurze Zeit!
Besondere Vorsicht gilt bei der Einnahme von Medikamenten und Erkrankungen, da diese die Regulierung der Körpertemperatur beeinträchtigen können. Im Zweifelsfall sollte der Hausarzt kontaktiert werden.

Gesundheitsministerium und Landesgesundheitsamt empfehlen auch in diesem Jahr wieder allen Pflegeeinrichtungen, -diensten und pflegenden Angehörigen in Niedersachsen das Hitzewarnsystem des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zur Warnung vor starker oder extremer Hitze. Per E-Mail-Newsletter können die Hitzewarnmeldungen des DWD kostenfrei abonniert werden. Das System ermöglicht eine schnelle Warnung sowie eine An- und Abmeldung durch die Nutzer selbst.










8.08.2020 • 07:32 Uhr

Northeim: Riesenaufregung nach Stromausfall- Angeblich Trafostation explodiert - Stadtwerke bestätigen: "Wir haben eine größere Störung!"

In der südniedersächsischen Kreisstadt Northeim und umliegenden Ortschaften beunruhigt derzeit ein Stromsusfall die Menschen. Auf Nachfrage des Redaktionsnetzwerkes bestätigte ein Polizeisprecher in Northeim die Friktion. Sie habe bis Moringen Auswirkungen gehabt. Nach Bekanntwerden der ersten Hinweise auf den Stromausfall durch betroffene Verbraucher habe die Polizei unverzüglich die zuständigen Stellen bei den Stadtwerken informiert. Angeblich soll eine Trafostation explodiert sein beziehungsweise in Brand geraten.

Die Stadtwerke Northeim selbst haben derzeit in ihrem telefonischen Notdienst eine Ansageschleife laufen. "Wir haben derzeit eine größere Störung" wird dort den Anrufern in einer automatischen Ansage vermittelt. Man sei bemüht, diese "größere Störung" zu beheben. Ausmaß und Zeitdauer des Stromausfalls werden nicht weiter präzisiert. Auf der Internetseite des Unternehmens sind ansonsten keine weiteren Angaben derzeit zu finden.

Die bestätigten Informationen besagen, dass sich der großflächige Stromausfall gegen 5 Uhr ereignet haben soll. Seitdem sind Experten des Stromversorgers von den Northeimer Stadtwerken mit Hochdruck bemüht, eine umfassende Stromversorgung wieder herzustellen. Die havarierte Trafostation sei lokalisiert worden. Inzwischen sei es den Spezialisten gelungen, so die Polizei, einige Versorgungsbereiche Northeims wieder ans Netz zu bekommen.
red










8.08.2020 • 07:29 Uhr

Einbeck: Immer wieder Kratzattacken auf Auto in der Bachstraße - Polizei bittet um Zeugenhinweise

Am vergangenen Dienstag, 4. August, parkte ein 29-jähriger Einbecker seinen Pkw auf einem öffentlichen Stellplatz, nahe seiner Wohnanschrift, in der Bachstraße. Als er am Donnerstag wieder zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, stellte er einen großen Kratzer am vorderen linken Kotflügel fest. Bereits in jüngster Vergangenheit wurden dem Pkw mehrfach durch unbekannte Täter Beschädigungen des Lacks zugeführt. Beim aktuellen Vorfalll beläuft sich der Schaden auf ca. 200 Euro.
Die Polizei Einbeck hat ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung aufgenommen und bittet Personen, die möglicherweise Beobachtungen gemacht haben, sich unter Telefon 05561-949780 zu melden.kr











8.08.2020 • 00:34 Uhr

Großes Glück, viele stolze Kolleginnen und Kollegen und eine förmliche Anerkennung des Polizeipräsidenten - Polizeikommissar Jan Fischer rettet einjährigem Mädchen das Leben

"Es ist eine tolle Sache, dass wir Menschen das Leben retten können, das ist genau das, was unseren Beruf ausmacht". Mit diesen Worten leitete Polizeidirektor Rainer Nolte in der vergangenen Woche einen ganz besonderen Termin beim Einsatz- und Streifendienst I in der Groner Landstraße 51 ein. Der Anlass war nicht nur sehr berührend, er erfüllte auch alle Beteiligten gleichermaßen mit Stolz, denn einer aus ihrer Mitte, einer von "ihnen", hatte in einer menschlich extremen Stresssituation einen kühlen Kopf bewahrt, sofort professionell reagiert und damit einem kleinen Mädchen das Leben gerettet. Der, um den es geht, ist Jan Fischer. Polizeikommissar im Rund-um-die-Uhr-Dienst. 24/7 an 365 Tagen im Jahr sind er und seine Kolleginnen und Kollegen für die Göttinger Bürgerinnen und Bürger da. So auch am 13. Juli im Spätdienst.

Kleine Tochter afrikanischer Eltern lag leblos im Kinderbett

Gegen 17:25 Uhr wurden seine Streifenpartnerin und er sowie eine weitere Funkstreife zu einer Wohnung im Stadtgebiet geschickt, da dort ein Kind in Not sein sollte. Schon rund vier Minuten später waren sie vor Ort und begaben sich umgehend in die Wohnung der betroffenen Familie im 2. Obergeschoss eines Mehrparteienwohnhauses. Hier fanden die Beamten die erst dreizehn Monate alte Tochter afrikanischer Eltern leblos auf dem Kinderbett liegend vor. Mutter und Vater der Kleinen standen unter Schock.

Sie und auch das süße Kind hatten großes Glück, denn Jan Fischer ist ausgebildeter Rettungssanitäter. Sofort nahm er sich des Mädchens an und überprüfte die Vitalfunktionen. Als er keine Herztätigkeit mehr feststellen konnte und auch die Atmung nachließ, leitete der Kommissar sofort eine Herz-Lungen-Wiederbelebung ein. Dann setzte die Atmung des Kindes plötzlich ganz aus. Fischer begann sofort mit dem sog. "Heimlich-Manöver" (Überdruckausübung Atemwege), um die Atemwege von einem möglichen Fremdkörper zu befreien.

Teamarbeit "aus dem Stand"

Auch seine Streifenpartnerin und die beiden anderen Kollegen erfüllten in dieser dienstlichen Ausnahmesituation sofort und "wie aus dem Stand" ihren Job, wirkten beruhigend auf die Eltern ein oder reichten das benötigte Equipment aus dem Rettungssanitäter-Rucksack an. "Das hat wirklich ausgezeichnet funktioniert", sagte Jan Fischer sichtlich zufrieden während der Nachbetrachtung in der letzten Woche. "Wir haben uns absolut perfekt als Team ergänzt, jeder an seinem Platz. Das war sehr gut, denn damit verschaffte man mir den dringend benötigten Freiraum zum Agieren".

Große Erleichterung nach Einsetzen der Atmung

Dann endlich: schließlich begann das Kind wieder zu atmen. Nur ganz kurz danach trafen die alarmierten Rettungskräfte und eine Notärztin ein und das Mädchen erbrach und schrie - was für ein wunderbares Geräusch und eine unbeschreibliche Erleichterung.

Die Kleine wurde sofort zur weiteren Behandlung in die Göttinger UMG transportiert. Es geht ihr inzwischen wieder gut. Den Krankheitsfall hat sie zum Glück ohne Komplikationen überstanden.

An dieser Stelle gehört der Dank aller unserem Kollegen Jan Fischer, denn fest steht auch, dass es ohne seine Reanimationsmaßnahmen sehr wahrscheinlich zum Ableben des Kindes gekommen wäre.

Aufrichtiger Dank und Anerkennung

"So ein couragierter Einsatz verdient besonderen Respekt und bedarf außerdem auch einer förmlichen Anerkennung", sagte Rainer Nolte.

Verbunden mit seinem aufrichtigen Dank, händigte der Leiter Einsatz der Polizeiinspektion Göttingen im Beisein von Fischers beiden unmittelbaren Vorgesetzten EPHK Ralf Nixdorff (Leiter Einsatz- und Streifendienst I) und PHK Sven Metge (Dienstabteilungsleiter) im Namen der gesamten Polizei Göttingen ein vom Polizeipräsidenten Uwe Lührig unterzeichnetes Anerkennungsschreiben aus. jk/Foto: Polizei










8.08.2020 • 00:28 Uhr

Reservat „Eternahof“: Sagenhafte Einblicke in die „Nutztierarche Steinau“ Bad Gandersheim

Der Name hat mit dem nebenan plätschernden Bach Eterna zu tun. Auf fünf Hektar Land, gespickt mit Wiesen, Weiden, Baumbestand, einem Gehöft mit Gästehaus, Stallungen, reichlich seltenen Tieren, einem Reitplatz, Einstellplätzen für Wohnmobile und vielem mehr, ist dieses Projekt zwischen Harriehausen und Hachenhausen platziert. Die Macherin, Betreiberin, Kirsten Steinau, die Seele des Projektes, hat diesem Gesamtwerk den Namen „Nutztierarche“ gegeben. Dahinter verbirgt sich ihre Philosophie von einem sanfteren und friedfertigeren Umgang mit seltenen Tieren. Der Name ist quasi die Mission der Steinau.“Wir haben uns auf die Erhaltung vom Aussterben bedrohter Rassen - insbesondere Bienen, Bentheimer Schweine, weiße deutsche Edelziegen und Lachshühner - spezialisiert“, bringt es die Powerfrau auf dem Punkt. Heute ermöglichte sie gemeinsam mit ihrer Auszubildenden Aylin zehn Bad Gandersheimer Ferienpasskindern und zwei Reporterprofis fast drei Stunden lang Einblicke in dieses besondere Welt. „Landwirt für einen Tag“, so hatte Steinau gemeinsam mit Stadtjugendpfleger Gunnar Ude diese besondere Aktion am heutigen heißen Freitagnachmittag betitelt. Sie wurde zu einem
beeindruckenden und wirklich unvergesslichen Erlebnis. Das lag nicht allein am Melken einer weißen Edelziege.
red/Fotos/Video: Fis WMG










8.08.2020 • 00:26 Uhr

Reservat „Eternahof“: Sagenhafte Einblicke in die „Nutztierarche Steinau“ Bad Gandersheim

Der Name hat mit dem nebenan plätschernden Bach Eterna zu tun. Auf fünf Hektar Land, gespickt mit Wiesen, Weiden, Baumbestand, einem Gehöft mit Gästehaus, Stallungen, reichlich seltenen Tieren, einem Reitplatz, Einstellplätzen für Wohnmobile und vielem mehr, ist dieses Projekt zwischen Harriehausen und Hachenhausen platziert. Die Macherin, Betreiberin, Kirsten Steinau, die Seele des Projektes, hat diesem Gesamtwerk den Namen „Nutztierarche“ gegeben. Dahinter verbirgt sich ihre Philosophie von einem sanfteren und friedfertigeren Umgang mit seltenen Tieren. Der Name ist quasi die Mission der Steinhaus.“Wir haben uns auf die Erhaltung vom Aussterben bedrohter Rassen - insbesondere Bienen, Bentheimer Schweine, weiße deutsche Edelziegen und Lachshühner - spezialisiert“, bringt es die Powerfrau auf dem Punkt. Heute ermöglichte sie gemeinsam mit ihrer Auszubildenden Aylin zehn Bad Gandersheimer Ferienpasskindern und zwei Reporterprofis fast drei Stunden lang Einblicke in dieses besondere Welt. „Landwirt für einen Tag“, so hatte Steinhaus gemeinsam mit Stadtjugendpfleger Gunnar Ude diese besondere Aktion am heutigen heißen Freitagnachmittag betitelt. Sie wurde zu einem
beeindruckenden und wirklich unvergesslichen Erlebnis. Das lag nicht allein am Melken einer weißen Edelziege.
red/Fotos/Video: Fis WMG










8.08.2020 • 00:23 Uhr

Salzderhelden: 81-Jährige verliert Bankkarte - Unbekannter Finder benutzt sie widerrechtlich

Die Einbecker Polizei berichtet aktuell:
Bereits am Montag verlor eine 81-jährige Dame aus Salzderhelden ihre Bankkarte eines Kreditinstitutes aus Einbeck. Am selben Tag wurde die Karte durch einen bislang noch unbekannten Täter aufgefunden und missbräuchlich benutzt. In Einbeck wurde am späten Nachmittag eine Geldabhebung am Geldautomaten in Höhe von 95,- Euro veranlasst und eine knappe Stunde später wurde mit dieser Karte in einem Discounter in Northeim für 211 Euro eingekauft. Die Polizei Einbeck hat diesbezüglich die Ermittlungen aufgenommen.kr










8.08.2020 • 00:19 Uhr

Üble Attacke in Vogelbeck: Auto eines 72-Jährigen mit Fritteusenfett übergossen

Die Polizei in Einbeck berichtet soeben:
Bereits am Montag, 3. August 2020, stellte ein 72-jähriger Anwohner aus Vogelbeck seinen Pkw vor seiner Wohnanschrift ab. Als er diesen gestern, 06.August.2020, wieder in Betrieb nehmen wollte, stellte er fest, dass ein bislang unbekannter Täter sein Fahrzeug mit Fritteusenfett übergossen hatte. Hierbei wurde der Lack des Pkw im Bereich des Daches und dem Heck besonders beschädigt. Es entstand ein Schaden von ca. 1000 Euro. Die Polizei Einbeck hat ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet und bittet mögliche Zeugen, die Angaben zu der Tat machen können, sich unter Telefon 05561-949780 zu melden.kr










8.08.2020 • 00:14 Uhr

B3 bei Vogelbeck: 72-Jähriger passt nicht aus - Verkehrsunfall mit Verletztem und hohen Sachschaden

Am Donnerstag, kam es am Vormittag (9.27 Uhr) zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 3 in Höhe Vogelbeck. Ein 71-jähriger Pkw-Fahrer aus Ippensen fuhr mit seinem Renault, aus Einbeck kommend, in Richtung Northeim. In Höhe Vogelbeck bemerkte er einen 42-jährigen Fahrzeugführer aus Nordstemmen zu spät, der mit seinem Pkw auf einen dort befindlichen Parkplatz abbiegen wollte und demzufolge vor ihm stark abbremste. Der Fahrer aus Ippensen konnte seinen Pkw nicht mehr vollständig abbremsen und fuhr dem Vordermann auf. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Es entstand ein Schaden von ca. 14.000,- Euro. Der Fahrer des Renault wurde bei dem Unfall leicht verletzt.Kr










7.08.2020 • 17:34 Uhr

Friedhelm Flamme vollendet Buxtehude-Gesamtaufnahme und gastiert erfolgreich in Polen

Die letzten Töne des Festivals Vox Organi waren kaum verklungen, da brach Friedhelm Flamme zu neuen Projekten auf. Zunächst wurde an der historischen Treutmann-Orgel in Grauhof an zwei Wochenenden der zweite Teil seiner Gesamtaufnahme des Orgelwerks von Dietrich Buxtehude aufgenommen. Mit dem ersten Teil wurde Flamme für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert.

Sodann ging es auf Reisen, um an einem anderen Festival teilzunehmen, diesmal nicht als künstlerischer Leiter, sondern als Solist.
Eingeladen hatte das Internationale Bach-Festival Polen. Konzerte in der Basilika Łowicz und in der Franziskanerkirche Warschau standen auf dem Reiseplan.

Die überaus prachtvollen Gotteshäuser boten eine eindrucksvolle Kulisse für den akustischen Genuss. Werke von Praetorius, Bach, Friedemann Bach und Bartmuss begeisterten das zahlreich erschienene Publikum, das dem Gast Standing Ovations zollte und Zugaben forderte.
Wie Vox Organi hatte auch das polnische Festival aufgrund der Corona-Pandemie erst in letzter Minute starten können.

Wie reist ein Künstler in diesen Zeiten? Friedhelm Flamme hat sein eigenes Konzept: „Mit dem PKW statt mit Massenverkehrsmitteln. Aufgrund zusammengestrichener Flugpläne gäbe es per Flug derzeit sowieso kaum Zeitersparnis. Abstand und Gesichtsmaske sollten immer selbstverständlich sein. Vor allem mit dem Abstand“, setzt er hinzu, „hapert es überall in Europa. Leider ist auch Deutschland da keine Ausnahme.“
red/dmb
Zum Bild: Friedhelm Flamme an der Orgel der Basilika Łowicz. Foto/Video: Fis WMG










7.08.2020 • 13:58 Uhr

Menschenrechtsaktion zum Tag der indigenen Völker: GfbV-Göttingen am Sonntag vor dem Bundeskanzleramt

Anlässlich des Internationalen Tages der indigenen Völker am kommenden Sonntag, dem 9. August, hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) heute mit Hauptsitz in Göttingen eine Menschrechtsaktion in Berlin durchgeführt. Die GfbV übergab dem Bundeskanzleramt einen Appell, in dem sie fordert, das EU-Mercosur-Freihandelsabkommen in seiner jetzigen Form nicht zu ratifizieren. „In seiner aktuellen Fassung hätte das Abkommen desaströse Auswirkungen für die indigenen Völker des Amazonas und für das Land, auf dem sie leben“, erklärt Juliana Miyazaki, GfbV-Referentin für indigene Völker. „Ohne deutlich weitergehende Schutzvorkehrungen und glaubwürdige Sanktionsmechanismen würden Rodungen für Rinderweiden und Sojaplantagen sowie gewaltsame Übergriffe auf Indigene deutlich zunehmen.“

Stattdessen müssten die deutsche und auch europäische Politik ihre diplomatischen und wirtschaftlichen Einflussmöglichkeiten nutzen. „Das Ökosystem Amazonas hat als grüne Lunge der Welt globale Bedeutung“, erinnert Yvonne Bangert, ebenfalls GfbV-Referentin für indigene Völker. „Den indigenen Bewohnern dieser Gebiete gelingt es besser als allen anderen, sie vor Zerstörung zu schützen. Deutschland und Europa sollten alle Möglichkeiten nutzen, die Indigenen darin zu unterstützen“. Dazu müsse die Bundesregierung endlich die Konvention 169 der Internationalen Arbeitsorganisation ILO ratifizieren, so wie sie es seit Jahren verspricht.

Der heutige 7. August ist in Brasilien ein nationaler Protesttag gegen den amtierenden Präsidenten Jair Bolsonaro. Dieser hat sich bei jeder Gelegenheit gegen Umweltschutzregeln und indigene Interessen gestellt. Dieses Verhalten erfordert nach Auffassung der GfbV besonders strikte Vorkehrungen in einem möglichen Freihandelsabkommen.

Seit 1995 ist der 9. August der Internationale Tag der Indigenen Völker. Die UN haben ihn als Gedenktag eingeführt, um auf die prekären Lebensverhältnisse der etwa 5.000 indigenen Völker weltweit aufmerksam zu machen. Er wird 2020 zum 25. Mal begangen. red/fis/ Fotos:Fis WMG










7.08.2020 • 13:46 Uhr

Tierdrama in Relliehausen: Über 1.200 Schweine elendig verbrannt- 1000 wurden gerettet Was war die Ursache? Radikale Tierschützer?

Das Großfeuer von Relliehausen (wir berichteten) hat in seinen Auswirkungen ein verheerendes Tierdrama verursacht. Das bestätigte soeben eine Polizeisprecherin. Die Brandursache ist mysteriös. Schon gibt es Spekulationen. Gegnerinnen der umstrittenen Versuchsanstalt, Aktivistinnen radikaler Tierschutzzellen, werden in einen Zusammenhang mit dem Brandfall gebracht. Von der Polizei dazu kein Kommentar.

In der nachgeladenen Mitteilung heißt es: Derzeit befinden sich Brandermittler der Polizeiinspektion Northeim und Mitarbeiter des Veterinäramtes des Landkreis Northeim am Versuchsgut in Relliehausen.

Nach jetzigem Ermittlungsstand verendeten bei dem Vollbrand ca. 1200 Schweine. Aus den brandbetroffenen Stallungen konnten ca. 1000 Schweine gerettet werden. Weitere Tiere, wie Lamas und Schafe, konnten sich selbst retten und blieben unversehrt. Es kommt weiterhin zu einer Rauchentwicklung, da im südlichen Bereich des Versuchsgutes ein kontrollierter Abbrand eines Strohpelletlagers erfolgt. Die Ermittlungen dauern an.red/köh










7.08.2020 • 13:44 Uhr

Ist Bad Gandersheim wirklich rattenfrei? Eingabe beim Bürgerbüro - Warnung an Kinder vor der Hunde-Gassi-Insel an der Gande!

Ist die Kur-und Rehastadt Bad Gandersheim wirklich frei vom gefährlichen Rattenbefall? Zweifel an amtlichen Beschwichtigungen scheinen angebracht. Von mehren Informanten wird seit einigen Tagen in übereinstimmenden (und unabhängig voneinander!) Mitteilungen berichtet, es seien Ratten im Sektor der Hundekloinsel an der Gande in der St.Georgstrasse gesichtet worden. Ratten genießen den schlechten Ruf, Krankheitsüberträger „erster Klasse“ zu sein. Im Mittelalter verbreiteten Ratten die Pest. Es sei dringend angeraten, im Bereich des offiziellen Hundekloarreals keine Kinder spielen zu lassen. Eine Bad Gandersheimer Bürgerin, namentlich dem Redaktionsnetzwerk bekannt, dokumentierte in einem Post, sie habe den Rattenbefall im städtischen Bürgerbüro angezeigt. Ihr sei zugesagt worden „Wir kümmern uns!“.
red
Das Bild dokumentiert die Hundeklo-Insel an der Gande. Dort sollen Ratten aufgetaucht sein.
Die Bilder dokumentieren den Hundeplatz und einen Fake-Automaten; soll heißen, er funktioniert nicht. Seit Jahren schon...red Fotos: Fis WMG










7.08.2020 • 13:41 Uhr

Corona-Virus-Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Jetzt elf Corona-Erkrankte- Alle bei Reisen angesteckt!

Aktuell sind 162 bestätigte Infektionen im Landkreis Northeim bekannt. Seit Montag sind damit fünf neue bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden.Das Teil soeben die Pressestelle der Northeimer Kreisverwaltung mit.
Unverändert 145 Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Bei den Neufällen handelt es sich um eine männliche Person mittleren Alters und zwei männliche und zwei weibliche Person jüngeren Alters. Sie befinden sich alle in häuslicher Quarantäne. Die Personen leiden unter unterschiedlichen Symptomen wie Fieber, Übelkeit, Geschmacksverlust, Schnupfen und Halskratzen. Bei vier Neufällen handelt es sich um Reiserückkehrer. Dabei kommen alle aus Gebieten, die derzeit nicht zu den vom RKI deklarierten Risikogebieten zählen. Bei allen Personen konnte der Ansteckungsweg derzeit nicht ermittelt werden.
Die Anzahl der Verstorbenen beträgt weiterhin sechs Personen.
Damit gibt es derzeit 11 bekannte, akut infizierte Personen. lpd










7.08.2020 • 13:40 Uhr

Entwarnung ! Aus dem Maßregelvollzug Moringen Entkommene ist wieder in der Einrichtung

Die am vergangenen Wochenende aus dem Maßregelvollzugszentrum Moringen entwichene Untergebrachte (wir berichteten) wurde gestern Abend (Donnerstag) festgenommen. Sie wurde wieder in die Einrichtung gebracht. Das bestätigt soeben das Gesundheitsministerium in Hannover.
Nach ersten Erkenntnissen gelang es der Frau durch ein Fenster zu entkommen.
Der Vorfall hat eine erneute Überprüfung vor Ort nach sich gezogen. Gemeinsam mit den Fachleuten der Polizei wird derzeit geprüft welche weiteren Maßnahmen notwendig sind, um eine Wiederholung zu verhindern.red/fis










7.08.2020 • 09:50 Uhr

Zahl der Woche: 4 von 5 Deutschen möchten im Haushalt Energie sparen, um Umwelt und Klima zu schützen.

ie Bereitschaft, selbst einen Beitrag für Umwelt- und Klimaschutz zu leisten, ist in Deutschland hoch. In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts prolytics im Auftrag des BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. gaben drei Viertel der Befragten an, dass sie bereit wären, ihr persönliches Verhalten zu ändern, um Umwelt und Klima zu schützen. Nur knapp sechs Prozent wären dazu nicht bereit.

Auf die Frage, was konkret sie ändern würden, gaben 80 Prozent der Befragten an, im Haushalt Energie sparen zu wollen. Knapp drei Viertel können sich vorstellen mehr regionale, saisonale Produkte zu kaufen und gut 65 Prozent ihren Fleischkonsum zu reduzieren. Jeweils mehr als jeder zweite wäre bereit, öfter das Fahrrad anstatt das Auto zu nutzen und Urlaubsreisen mit dem Flugzeug zu reduzieren.

Beim Energiesparen im Haushalt hilft es, alte Kühlschränke, Wäschetrockner und Waschmaschinen mit hohem Stromverbrauch auszutauschen, bei der Anschaffung neuer Geräte auf das Energielabel zu achten und sparsame LED-Leuchtmittel zu nutzen.

Energiespartipps von der BDEW-Marktpartnerorganisation HEA – Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e.V. sowie Informationen zur energetischen Gebäudesanierung gibt es hier: https://www.ganz-einfach-energiesparen.de/
red/Foto: Fis WMG











7.08.2020 • 09:41 Uhr

Kinderschutzbund schlägt Alarm! Angeordnete Isolierung von Kindern mit Corona-Verdacht verletzt Kinderrechte

Den Kinderschutzbund erreichen aktuell Berichte, dass Gesundheitsämter die Isolierung von unter Corona-Verdacht stehenden Kindern im eigenen Haushalt anordnen. Auch sehr junge Kinder sollen demnach getrennt vom Rest der Familie in ihrem eigenen Zimmer aufhalten. In mindestens einem Fall, der uns vorliegt, wird der Familie bei Zuwiderhandlung mit der Herausnahme aus der Familie des 8-jährigen Kindes gedroht.

Hierzu erklärt Kinderschutzbund-Präsident Heinz Hilgers:
„Die Situation der Quarantäne ist für Familien, insbesondere für Kinder ohnehin sehr belastend. Kinder in dieser Phase von ihren Eltern und Geschwistern zu isolieren, ist eine Form psychischer Gewalt. Der Kinderschutzbund empfindet diese Maßnahmen als unverhältnismäßig und nicht hinnehmbar. Die Drohung mit dem scharfen Schwert der Herausnahme und Unterbringung auf einer Isolierstation, verunsichert zudem Familien nachhaltig. Ganz sicher müssen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie getroffen werden. Dies lässt sich aber auch regeln, indem man den gesamten Haushalt oder doch zumindest noch ein sorgeberechtigtes Elternteil in die Quarantäne-Maßnahmen einbezieht.
Ich rufe die kommunalen Verantwortungsträgerinnen und –träger auf, in allen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie dem Kindeswohl und den Kinderrechten Vorrang einzuräumen.“ red/fis











7.08.2020 • 09:23 Uhr

Die gut Nachricht des Tages: Gandersheimer zeigen ein Herz für Kinder - Möbelspenden für Alleinerziehende mit sechs Kindern - Hilfsaktion im Zeichen des grünen Krokodils

Mit einer bemerkenswerten Resonanz ist die Möbel-Spendenbitte für eine Alleinerziehende Mutter mit sechs Kindern in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim aufgenommen worden. "Die Kinder müssen nicht auf Matratzen auf dem Fußboden schlafen, sondern haben jetzt ordentliche Betten", berichtete Horst Bertram.

Der gute Mann hatte sich über die News-Portale des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group für die deutsche Mutter an eine breite Öffentlichkeit gewandt. Aus nachvollziehbaren persönlichen Gründen war eine breite Unterstützung und aktive Mitmenschlichkeit angesagt und gerechtfertigt. Und wie durch ein kleines Wunder - alles im Zeichen des grünen Krokodils - erklärten sich liebenswürdige Menschen mit einem Herz für Kinder bereit, Betten, Tische, Stühle und andere Einrichtungsgegenstände für die Familie anzubieten. "Ich hatte ganz schön viel zu telefonieren. Aber die Hilfsangebote waren einfach toll." Horst Bertram hatte angeboten, für den Transport zu sorgen. Einige Teile wie er noch abholen müssen. "Die Resonanz ist überwältigend." Sogar eine intakte Waschmaschine spendete ein Nachbar. Bertram besorgte mit seinen engagierten Helfern den Einbau der Küche.
"Ich bin so dankbar für diese Hilfsbereitschaft!", erklärte die Mutter, Erzieherin von Beruf, im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk. Und es war ein schönes Bild, wie ihre Kinder fröhlich und ausgelassen auf ihren neuen Betten mit Matratzen herumtollten und sich sichtlich dabei wohlfühlen in ihrem neuen Zuhause in Bad Gandersheim.
red/Fotos/Video: Fis WMG
















7.08.2020 • 09:06 Uhr

Fahndung auf eigene Faust - und erfolgreich!

Soeben berichtet die Braunschweiger Polizei über einen interessanten Fall:
Bereits vergangenen Montagabend (19.46 Uhr) wurde die Kasse der Selbstbedienungsauslage eines Hofladens in Dibbesdorf bei Braunschweig aufgebrochen. Der Täter wurde hierbei jedoch von einer Zeugin beobachtet. Diese kannte den Eigentümer des Ladens und rief ihn sofort an. Der 28-jährige Braunschweiger war zu diesem Zeitpunkt nicht weit entfernt mit seinem Auto unterwegs.

Schnell konnte er den Dieb, der mit einem Fahrrad unterwegs war, in Volkmarode ausfindig machen. Dieser versuchte zu flüchten und stürzte dabei. Zunächst setzte er seine Flucht zu Fuß fort, entwendete dann aber ein ungesichertes Fahrrad. Hiermit fuhr er bis zum Moorhüttenweg und ließ dann auch dieses Fahrrad zurück. Der Ladenbesitzer stellte sein Auto ab und rannte dem Dieb hinterher. Auf der Petzvalstraße gelang es ihm den Dieb einzuholen und zur Rede zu stellen.

Daraufhin händigte der Mann das gestohlene Geld aus und wollte gehen. Zusammen mit einigen Passanten hinderte ihn der Ladenbesitzer daran. Kurz darauf erschien die Polizei vor Ort und nahm den Sachverhalt auf. Bei dem Dieb handelte es sich um einen 48-Jährigen aus dem Landkreis Helmstedt. Die Ermittlungen gehen weiter. ots










7.08.2020 • 08:57 Uhr

Fast alles gefälscht - nur der BMW war echt! Autobahnpolizei holt kriminellen 30-Jährigen von der Autobahn

Das berichtet soeben die Göttinger Polizei:

Kennzeichenmissbrauch, Urkundenfälschung, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und gegen die Abgabenordung sowie Fahren ohne Fahrerlaubnis, all dies wirft die Göttinger Autobahnpolizei einem 30 Jahre alten Mann aus dem Landkreis Esslingen (Baden-Würtemberg) vor.

Der BMW-Fahrer ging den Beamten am letzten Sonntagnachmittag (02.08.20) gegen 15.00 Uhr auf der Rastanlage Göttingen-West ins Netz. Ausgelöst wurde das Ganze durch den Wagen des Mannes, an dem sich entstempelte Kennzeichen befanden (Foto), und das deshalb den Beamten im Rahmen der Funkstreife auffiel. Die weiteren Ermittlungen und Hinweise von Raststättenbesuchern brachten die Ermittler schließlich auf die Spur des 30 Jahre alten Fahrers und seines gleichaltrigen Beifahrers. Es kam auch ans Licht, dass die angebrachten Kennzeichen bereits Ende Juni entstempelt wurden und auch eigentlich für einen VW Golf ausgegeben waren.

Die beiden Fahrzeuginsassen mussten daraufhin mit zum nahegelegenen Stützpunkt in Mengershausen. Hier legte der mutmaßliche Fahrer den Beamten einen vermutlich gefälschten spanischen Führerschein vor. Das Dokument wurde von einem Dokumentenprüfer der Autobahnpolizei begutachtet und anschließend beschlagnahmt. Ebenso behielten die Ermittler die Fahrzeugschlüssel und die Kennzeichen ein. Der tatverdächtige Fahrer wurde anschließend erkennungsdienstlich behandelt und dann, wie sein Mitfahrer zuvor, entlassen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.jk / Foto: Polizei










7.08.2020 • 08:50 Uhr

Gute Nachricht aus Bad Harzburg: 79-Jährige ließ sich nicht austricksen!olt

Am vorgestrigen Mittwoch erhielt eine 79jährige Bad Harzburgerin einen Telefonanruf. Der Anrufer gab sich als Verwandter aus und behauptete in einer finanziellen Notlage zu sein. Die raffe 79-Jährige ging jedoch nicht auf die Forderung sein, sondern beendete das Gespräch und meldete den Sachverhalt bei der Polizei. Durch die Schilderung ist davon auszugehen, dass es sich um eine wiederholte Masche von Trickbetrügern handelt. Wer ebenfalls solche Anrufe erhält, sollte sich ebenfalls nicht täuschen lassen und sich im Zweifelsfall an die örtliche Polizei wenden. ots










7.08.2020 • 08:36 Uhr

Domfestspiele klein, aber fein! Goethes Faust in Lönings Klosterhof Brunshausen:Intendant Achim Lenz erzählt heiter die ganze Geschichte

Die ganze Geschichte von Goethes Faust? Keine Bange. Es wird nicht Abend werden, während der Intendant der Gandersheimer Domfestspiele den Klassiker in seiner kompletten Länge erzählt. Aber es wird garantiert kurzweilig werden. Achim Lenz ist mit einer spannenden Lesung im Rahmen der „Brunshäuser Kulturperlen“ am Sonntag, 16. August, um 11 Uhr im Löningschen Café des Klosterhofs Brunshausen zu erleben.

Achim Lenz, der Intendant der Gandersheimer Domfestspiele, liest aus Goethes „Faust“ und erzählt in heiterer Art und Weise die ganze Geschichte. Lenz’ Erläuterungen zum Meisterwerk, das er in diesem Sommer eigentlich vor dem Dom inszenieren wollte, bis ein Virus dazwischen kam, sind die perfekte Einstimmung in einen sonnigen Sonntag. Dazu gibt es Kaffee und selbst gebackenen Kuchen.

Der Eintritt ist frei. Aber es geht der Hut herum: Achim Lenz sammelt mit seiner Lesung für das LINEAct-Artistenensemble aus Polen. Dieses hat die vergangenen zwei Jahre alle Zuschauer der Gandersheimer Domfestspiele mit ihren luftigen Choreografien an der Stiftskirchenfassade begeistert. Die beliebten Artisten wären eigentlich auch dieses Jahr wieder fester Bestandteil des Ensembles gewesen. red /Foto: Julia Lormis











7.08.2020 • 07:10 Uhr

Circusland Pipirelli Open Air im Freibad Düderode: Riesenresonanz auf Spaß für Groß und Klein

Das Clowntheater im Rahmen des Ferienpasses der Stadtjugendpflege in Bad Gandersheim hat schon Tradition. Gemeinsam mit der Gemeindejugendpflege in Kalefeld ist der Circus Pipirelli mit seinem Clowns seit Jahren eine feste Größe. So mischten sich denn auch Kinder aus Bad Gandersheim unter das Wölkchen von Zuschauern/innen aus dem Gebiet der Gemeinde Kalefeld, die sch jetzt im herrlichen Freibadgelände in Düderode zu der Show versammelten. Rund eine halbe Hundertschaft kleiner und großer Beobachter/innen kamen auf die grüne Wiese. Und sie bekamen wunderbares Clowntheater zu sehen, waren begeistert und dankbar für einen unterhaltsamen Spätnachmittag. Natürlich gut organsisiert von Gemeindejugendpflegerin Ute Wardelmann und ihrem Team. Alle Corona-Hygieneregeln wurden bestens beachtet. Viel Beifall für die Pipirellis und die aktive Gemeindejugendpflegerin.
red/Foto: Fis Work Media Group.












6.08.2020 • 17:24 Uhr

Empfindliche Geldbußen für Corona-Masken-Sünder erzürnen Politiker Kestner und Hampel

Die Bestrafung von Corona-Masken-Sündern, die in Bussen und Bahnen ohne Mund- und Nasenschutz erwischt werden und dafür bis zu 150 Euro bezahlen sollen, erregt die Gemüter. Die AfD-Bundestagsabgeordneten Kestner und Hampel haben sich in einer aktuellen Stellungnahme kritisch zu dem Ordnungsgeld zu Wort gemeldet.

Nordrhein-Westfalen geht voran – und der niedersächsische Ministerpräsident folgt in gewohnter Manier artig hinterher. Wen wundert`s, dass nun auch in Niedersachsen sogenannte „Maskensünder“ mit 150,00 Euro zur Kasse gebeten werden sollen, wenn sie im ÖPNV „nackt“ erwischt werden. Es soll keine Ermahnung mehr geben und das Ordnungsgeld soll konsequent durch- und umgesetzt werden. Dass – wie immer mehr Studien belegen – diese Maskenpflicht mehr ideologischen und weniger bis gar keinen medizinischen Nutzen erfüllt, interessiert die rotschwarze Landesregierung dabei herzlich wenig.
Armin-Paulus Hampel: „Auf der Außenfläche gebrauchter medizinischer Masken wurden verschiedene Atemwegserreger gefunden, die zu Selbstkontaminationen führen könnten. Es wurde festgestellt, dass das Risiko bei längerer Maskenbenutzung höher ist, als der Nutzen. Stoffmasken, wie sie von den meisten Bürgern getragen werden, schwächen das Immunsystem, fördern nach längerem Tragen grippeähnliche Symptome und reduzieren den Sauerstoffgehalt im Blut. Dadurch werden CD4+-T-Zellen herunterreguliert, obwohl CD4+-T-Zellen für die virale Immunität notwendig sind. Wider besseren Wissens jetzt Ordnungsstrafen im ÖPNV zu verhängen, ist Abzocke zu Lasten derer, die es ohnehin schon schwer haben, über die Runden zu kommen!“ meint Hampel.
Jens Kestner: „Es ist bei Weitem nicht so einfach, wie man es uns seitens der Landesregierung glauben lassen will. Dieser „Mund-Nasenschutz tragen – und alles wird gut!“-Unsinn wird von Béatrice Grabein, leitender Ärztin an der Stabsstelle Klinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene am Klinikum der Universität München, ad absurdum geführt. Der Mund-Nasen-Schutz ist nach dem Tragen in jedem Fall kontaminiert. Fasst man ihn mit den Händen an, sind die Hände kontaminiert. Und dafür, dass man sich nicht kontaminieren will, wird man bald mit 150,00 Euro zur Kasse gebeten? Diese Logik kann ja nur von Weil kommen, der in
Ermangelung eigener Ideen wieder einmal nachmacht, was in NRW vorgemacht wurde!“ findet Kestner.











6.08.2020 • 17:11 Uhr

Einbeck-Bentierode: Containerinhalt fängt Feuer - Wehren aus drei Orten ganz fix im Löscheinsatz

Am gestrigen Mittwoch, 12.40 Uhr geriet aus bislang ungeklärter Ursache der Inhalt eines Abfallcontainers auf dem Gelände eines im Bentieröder Ring in Bentierode (gehört zu Einbeck) ansässigen Handwerkerbetriebes in Brand. Gegen 12.45 Uhr wurde die Feuerwehrleitstelle über den Brand in Kenntnis gesetzt. Kurze Zeit später waren Mitglieder der Ortsfeuerwehren Kreiensen, Billerbeck und Bentierode vor Ort und löschten den entflammten Inhalt, des Containers, der hauptsächlich aus Kartonresten bestand. Durch das Umsichtige Vorgehen der Mitarbeiter des Handwerksbetriebes, die den Container von einer angrenzenden Hecke auf die Mitte des Betriebsgeländes verbrachten, konnte ein Übergreifen des Feuers auf das angrenzende Grundstück verhindert werden. Ein Schaden ist durch den Brand an dem Container laut Eigentümer nicht entstanden. schw










6.08.2020 • 17:06 Uhr

Genial bei dieser Affenhitze! 240 Freikarten für das Freibad in Oker - Fünf Harzer Geschäftsstellen der Öffentlichen verschenken Eintrittskarten für Kinder

Die Öffentliche Versicherung Braunschweig verschenkt insgesamt 240 Freikarten für das Freibad in Oker an Kinder. Die Karten können in den Geschäftsstellen der Öffentlichen von Torsten Röpke (Bahnhofstraße 15 in Oker, Goslar), Andreas Ahäuser und Tim Svensson (Ellernweg 5, Bad Harzburg), Frank Woitek (Meinigstraße 50, Bad Harzburg), Stefan Scholz (Bodestraße 1, Bad Harzburg) und Thomas Gierscher (Am Bahnhofsplatz 3, Bad Harzburg) abgeholt werden – zu den jeweiligen Geschäftszeiten und solange der Vorrat reicht.

Das Freibad in Oker am Harz-Metall-Stadion wird ehrenamtlich vom VfL Oker betrieben. Da das Freibad in Bad Harzburg aktuell nicht geöffnet werden kann, haben die Betreiber des Bades in Oker beschlossen, auszuhelfen: Kinder aus Bad Harzburg erhalten mit ihrem Ferienpass stark ermäßigten Eintritt. Die Öffentliche möchte diese Idee mit der Verteilung von Freikarten zusätzlich unterstützen.

Torsten Röpke, Leiter der Geschäftsstelle der Öffentlichen in Oker, war von Anfang an begeistert: „Der Zusammenhalt hier vor Ort ist einfach klasse – und was wäre der Sommer ohne einen Freibadbesuch? Wir möchten unser tolles Freibad und den Austausch zwischen Bad Harzburg und Oker ebenfalls unterstützen und freuen uns auf alle Kinder, die sich ihre Karten bei uns abholen. Gerade in diesem Sommer haben wir uns alle ein bisschen Spaß und Entspannung mehr als verdient.“

Jens Kloppenburg, Vorstandsmitglied des Freibades in Oker, bedankt sich bei der Öffentlichen für diese Zusammenarbeit: „Die Öffentliche hat uns nicht nur neue Liegestühle gespendet, sondern ermöglicht jetzt auch vielen Kindern einen Besuch bei uns. Das hilft uns ganz besonders bei der schwierigen Aufgabe, das Freibad ehrenamtlich zu betreiben. Vielen Dank für diese schöne Idee!“ red


Zum Bild:
Torsten Röpke (links), Leiter der Geschäftsstelle der Öffentlichen in Oker, und Jens Kloppenburg, Vorstandsmitglied des Freibades in Oker, bei der Übergabe der Freikarten. Foto: Fis WMG










6.08.2020 • 13:44 Uhr

Mit einzigartigem Rot: Die neuen 96-Trikots für die Saison 2020/21

Es ist soweit: Gemeinsam mit Ausrüster Macron präsentiert Hannover 96 heute die neuen Trikots für die Saison 2020/21. Bereits am kommenden Sonnabend beim Testspiel gegen den HSC Hannover wird das Team von Trainer Kenan Kocak in den neuen Heimtrikots auflaufen. Speziell an den Jerseys für die Spiele in der HDI Arena: Sie sind die ersten, die im einzigartigen 96-Rot gehalten sind.

Das sind die Heimtrikots

Die Farbe des Heimtrikots dürfte keine Überraschung sein. Dennoch bietet es eine Neuheit - es handelt sich nämlich um ein ganz besonderes Rot. „Gefühlt haben wir beim Heimtrikot in der Vergangenheit nun alle Rot-Töne einmal komplett durchgespielt. Im Austausch mit den Fanclubs, aber natürlich auch aus Sicht des Alleinstellungsmerkmals und der Wiedererkennung wird das Heimtrikot von Hannover 96 in Zukunft genau in diesem Rot-Ton gestaltet“, sagt Josip Grbavac, Bereichsleiter Marketing bei Hannover 96. „Es ist unser Rot – und daran soll man uns immer sofort erkennen.“

Ebenfalls eine Neuheit ist die Zusammensetzung des Trikots. Ein wechselnder Stoffeinsatz sorgt für eine vertikale Streifenoptik. Der eigentliche und gängige Trikotstoff wurde um Streifen aus sogenanntem Jaquard ergänzt. Das sorgt für einen äußerst angenehmen Tragekomfort. „Es bleibt ein sportlich sehr hochwertiges Kleidungsstück. Durch den Jaquardeinsatz erhält das Trikot jedoch zusätzlich einen unglaublichen Wohlfühl-Boost, sodass man es nicht nur beim Sport, sondern auch beim Chillen auf der Couch gerne trägt“, sagt Grbavac.

Das Shirt hat einen weiß geschnittenen Rundhalsausschnitt mit einem kleinen v-förmigen Einschnitt vorne. Die Hose bleibt schwarz, die Stutzen weiß. Auf der Rückseite der Wade veredelt bei allen drei Trikotvarianten das 96-Logo die Stutzen.

Modisch grün und grau: Die Trikotsets „Auswärts“ und „Ausweich“

Ein sattes Grün dominiert den Grundton des Auswärtstrikots. Die Besonderheit dabei ist: Durch weitere unterschiedliche Grün-Töne in unterschiedlichen Formen entsteht ein softer, verspielter Camouflage-Look. Dieser Stil ist auch im dritten Trikotset, dem Ausweichjersey, zu sehen. „Wir fanden die Kombination äußerst spannend und aufmerksamkeitsstark“, sagt Grbavac. „Wenn unsere Jungs damit den Platz betreten, ist das schon mal eine kleine Ansage. Wichtig war uns und Macron dabei, dass der Camouflage- Look nicht zu aggressiv, nicht militärisch, sondern vielmehr spielerisch wirkt.“
Das Auswärtstrikot (klassischer Rundhalsausschnitt) wird durch eine grüne Hose und schwarze Stutzen ergänzt. Das Ausweichtrikot (Rundhalsausschnitt mit einem kleinen V-Ausschnitt vorne) bleibt bei der Hose und den Stutzen komplett in Grau.
Auftakt zum 125-jährigen Jubiläum von Hannover 96

Am 12. April 2021, also in dieser Saison, feiert Hannover 96 bekanntermaßen den 125. Geburtstag. Den Startschuss in die Jubiläumssaison geben die drei heute vorgestellten Trikots. So ziert alle Feldspieler-Jerseys auf der Rückseite der Schriftzug „Hannover 96 – 1896-2021“.
„Die enge Zusammenarbeit mit dem Klub ist ein Schlüsselfaktor bei der Entwicklung der neuen Trikotkollektion“, sagt Oliver Weber, Sports Marketing Manager von Macron. „Geschichte, Tradition, Innovation und Design sind alles Zutaten, die den Erfolg eines neuen Trikots bestimmen. Die neuen Trikots von Hannover 96 haben all dies und ‚erzählen‘ sowohl den Spielern als auch den Fans das Gefühl der Zugehörigkeit zu diesem Verein. Die 125 Jahre Geschichte, die in der neuen Saison, die bald beginnen wird, gefeiert werden, machen diese Trikots noch spezieller.“

Das Niemals-Allein-Dankeschön!

Erneut befindet sich zudem im Nackenbereich aller drei Trikots der gestickte Schriftzug „Niemals Allein!“. Bereits einen Tag vor der offiziellen Trikotpräsentation hat Hannover 96 unter diesem Motto an insgesamt 96 Fans ein kostenloses Trikotpaket versendet. Unter Dauerkarten-Inhaberinnen und -Inhabern, Fanshop-Käuferinnen und -Käufern sowie Mitgliedern aus dem Kids-Club „EDDIs Rudel“ wurden 96 glückliche und per Los ausgewählte Fans vorab mit den neuen Trikots versorgt.
Beigefügt wurde dem Trikot ein Dankeschön-Schreiben, welches von den Spielern Timo Hübers, Genki Haraguchi und Marcel Franke persönlich unterschrieben wurde. „Wir haben die Präsentation der Trikots bewusst in die erste Trainingswoche gelegt, um der Mannschaft den gebührenden Vorrang zu gewähren. Jetzt freuen wir uns umso mehr, dass wir nun auch mit den Trikots an den Start gehen können. Diese Freude wollen wir mit den Fans teilen. Es soll
gleichzeitig ein Dankeschön sein für die unfassbare Unterstützung in den vergangenen Wochen und Monaten. Davor kann man nur den Hut ziehen“, sagt Grbavac.

Preis unverändert, ab sofort verfügbar

Die Trikotpreise bleiben unverändert bei 79,96 Euro für Erwachsene und 59,96 Euro für Kinder. Ab sofort sind die Trikots im Onlineshop unter shop.hannover96.de und in den beiden stationären Fanshops an der HDI Arena und im City-Fanshop am Kröpcke erhältlich.

Wir feiern eiskalt unser Rot!

Am Freitag, den 7. August 2020, bietet Hannover 96 allen Fans, die sich auf den Weg in den Fanshop an der HDI Arena machen, zur Feier der neuen Trikots eine Kugel leckeres Erdbeereis an – aus dem Hause Frioli aus Hannover und natürlich kostenlos. Von 12 Uhr bis 17 Uhr werden die roten Kugeln coronakonform am Ausgang des Shops verteilt – natürlich nur, solange der Vorrat reicht. red/Foto: Hannover 96













6.08.2020 • 13:39 Uhr

63-jähriger Autofahrer bringt neujähriges Kind auf dem Fahrrad zu Fall

Bei einem Verkehrsunfall auf einem Supermarktparkplatz in der Einbecker Landstraße in Nordheim wurde gestern Nachmittag (15.15 Uhr) ein Kind leicht verletzt. Ein 63-jähriger Northeimer fuhr mit seinem Pkw VW rückwärts in eine Parklücke ein. Währenddessen fuhr ein 9-jähriges Mädchen mit ihrem Fahrrad hinter seinem langsam zurücksetzenden Pkw entlang. Als der Autofahrer die junge Radfahrerin bemerkte, bremste er sofort, aber konnte einen leichten Zusammenstoß nicht mehr verhindern.

Das Mädchen verletzte sich durch den Sturz leicht und wurde nach erster notärztlicher Behandlung in die Obhut ihres Vaters übergeben. Am Fahrrad sowie dem VW Golf entstand leichter Sachschaden in einer Höhe von insgesamt ca. 200 Euro.köh










6.08.2020 • 13:35 Uhr

Glückwunsch! 16 Nachwuchskräfte beenden erfolgreich ihre Ausbildung - Landrätin Astrid Klinkert-Kittel gratuliert Nachwuchskräften zu bestandenen Prüfungen

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel hat am heutigen Tage 16 Nachwuchskräften zu ihren bestandenen Prüfungen gratuliert. „Ich möchte Ihnen allen ganz herzlich zu Ihrer bestandenen Prüfung gratulieren und freue mich, dass Sie sich für den Landkreis Northeim als Arbeitgeber entschieden haben.“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.

Ihre dreijährige Ausbildung haben Markus Adler, Antonia Bense, Jevin Cengiz, Caroline Diedrich, Larissa Kulp, Ina Sophie Löffler und Melanie Oberdieck mit dem erfolgreichen Bestehen der Prüfung zu Verwaltungsfachangestellten abgeschlossen. Seine dreijährige Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration hat David Schröder ebenfalls mit erfolgreich bestandener Prüfung beendet. Alle acht Nachwuchskräfte
haben beim Landkreis Northeim unbefristete Arbeitsverträge in verschiedensten Bereichen erhalten.

Den Titel des Kreisinspektors und der Kreisinspektorin dürfen Alexander Ofori Afram, Gerrit Nagel und Jemina Pohl nach erfolgreicher Beendigung des dualen Studiums (Bachelor of Arts – Fachrichtung Allgemeine Dienste) zukünftig tragen.Ebenfalls kann sich Ronja Schrader über den Titel Bachelor of Arts mit der Fachrichtung Soziale Arbeit freuen.

Bereits einige Jahre als Angestellte hatten Luisa Bräuniger, Wiebke Brünig, Isabell Diekmann und Sven Krautwurst beim Landkreis Northeim gearbeitet,
bevor sie sich jetzt mit dem Absolvieren des Angestelltenlehrgang II für höherwertige Tätigkeiten qualifiziert haben.

Für alle gab es von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel ein kleines Präsent zur Erinnerung an den Karrierestart beim Landkreis Northeim. Auch
Personalratsvorsitzende Marion Niggl-Stadniczuk, Fachbereichsleitung für Prozessmanagement und Demografie Bianca Wollenweber und
Ausbildungsleitung Vanessa Dreyer nutzten die Gelegenheit zum Gratulieren an die erfolgreichen und sichtlich stolzen Nachwuchskräfte.

Als attraktiver Arbeitgeber sucht der Landkreis Northeim regelmäßig Nachwuchskräfte und bildet dafür selbst aus. Verschiedene Einsatzbereiche in den Dienststellen der Kreisverwaltung bereiten dabei vielfältig auf das Berufsleben vor. „Ausbildung mit Aussicht“
bedeutet dabei auch die Perspektive, dauerhaft in der Kreisverwaltung Fuß zu fassen. Auch im nächsten Jahr bietet der Landkreis Northeim wieder einige Ausbildungsplätze an. Bewerbungen für die Ausbildung zum/zur Verwaltungsfachangestellten
(Bewerbungsfrist 13.09.2020) sowie zum/zur Kreisinspektor-Anwärter*in (Bewerbungsfrist 13.09.2020) und zum/zur Lebensmittelkontrollsekretär-Anwärter*in (Bewerbungsfrist 31.10.2020) sind unter www.landkreis-northeim.de möglich.













6.08.2020 • 12:31 Uhr

Auto kann zur tödlichen Hitze-Falle werden

Mit Blick auf die aktuelle Hitzewelle des Hochsommers appelliert die Polizei im Kreis Höxter: Lassen Sie niemals Kinder oder Tiere im Auto zurück! Auch nicht, wenn Sie "nur kurz" etwas erledigen wollen. Das Auto kann bei Hitze für Kinder und Tiere zur tödlichen Falle werden und stellt eine große Gefahr dar.

Gerade im Sommer wird der Innenraum eines Fahrzeugs regelrecht zum "Backofen" - auch wenn die Fenster leicht geöffnet sind. Untersuchungen haben gezeigt, dass bei stehenden Fahrzeugen im Wageninneren die Temperaturen schon innerhalb kürzester Zeit bedrohliche Werte erreichen. Die Lackfarbe spielt dabei keine Rolle. Bei 30 Grad Außentemperatur beträgt die Innentemperatur im Auto bereits nach zehn Minuten 37 Grad, bei 34 Grad Außentemperatur sogar 41 Grad. Setzen Sie Kinder nicht dieser Gefahr aus! Besonders Kleinkindern droht der Hitzetod!

Wer sein Tier bei Hitze im geschlossenem Auto zurücklässt, handelt verantwortungslos und verstößt gegen das Tierschutzgesetz.

Den Wagen im Schatten abzustellen und ein offener Fensterschlitz reichen nicht aus.

Wenn Sie bei dieser Hitze ein Kind oder Tier in einem geschlossenen Fahrzeug ohne geöffnete Fenster entdecken, wählen Sie bitte sofort den Notruf 110 oder 112 ! /nig











6.08.2020 • 12:27 Uhr

Corona-Krise: Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten findet Ministerin Reimann vollkommen richtig

Zu der vom Bund beschlossenen Corona-Virus-Testpflicht für Einreisende aus internationalen Risikogebieten sagt Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) soeben dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group unmissverständlich:

„Das Virus reist mit. Das zeigen die ersten freiwilligen Tests der vergangenen Tagen. Deswegen ist es wichtig, dass auf die freiwillige Regelung jetzt die Pflicht zum Testen folgt. Wer in ein Risikogebiet reist, trägt eine besonders große Verantwortung - nicht nur für sich und seine eigene Gesundheit, sondern auch für alle anderen Menschen in seinem Umfeld! Es sind nur zwei Anrufe erforderlich: einer bei der Hausarztpraxis, um einen Testtermin zu vereinbaren, und ein Anruf beim Gesundheitsamt, um seine Ankunft zu Hause zu melden." red/fis










6.08.2020 • 12:16 Uhr

Herzog Juliushütte Goslar: CDU-Bundestagsabgeordnter Dr. Kühne attackiert Bundesregierung - Kritik an Umgang mit der Firma PPM

Erstmals ist der für Goslar zuständige CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne (Northeim) mit der Bundesregierung ins Gericht gegangen. Das geht aus einer offiziellen Verlautbarung des Abgeordneten hervor. In der soeben veröffentlichten Mitteilung packt der Abgeordnete ein heißes Eisen an und stellt fest:

Die Zukunft der PPM Pure Metals GmbH ist weiterhin ungewiss. Der Firma aus Herzog Juliushütte, die seit Anfang August in der Insolvenz steckt, ist es bislang nicht gelungen, einen geeigneten Käufer zu finden. Sowohl das Bundeswirtschaftsministerium als auch das Bundesverteidigungsministerium hatten aufgrund von Bedenken einem möglichen Auslandsverkauf vorab nicht zugestimmt. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne zeigte sich enttäuscht von den Entwicklungen der vergangenen Wochen und Monate: „Ich habe mit Verantwortlichen in beiden Ministerien gesprochen und auf eine schnelle Lösung im Interesse unserer Region und der Menschen hier vor Ort gedrungen. Es ist für mich unverständlich, dass die Firma keine klaren Handlungsoptionen von der Bundesregierung aufgezeigt bekommen hat“, erklärt Kühne.

Hintergrund ist, dass das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) bei möglichen Auslandsverkäufen seine Zustimmung erteilen muss. Diese hatte es in der Vergangenheit auch aufgrund von Bedenken des Bundesverteidigungsministeriums (BMVg) nicht gegeben. Die Technologie, wie die Herstellungsprozesse sind von sicherheitsrelevanter Bedeutung, weshalb einem Verkauf nicht bedenkenlos stattgegeben werden konnte. Für den Standort, wie für die Angestellten ist dieser Zustand verständlicherweise nicht zufriedenstellend.

„Ich würde eine Lösung, die zum Erhalt der Firma am Standort Herzog Juliushütte und der damit verbundenen Arbeitsplätze beiträgt, begrüßen. Ich fordere beide zuständigen Bundesministerien auf, alles Mögliche dafür zu tun“ sagt Dr. Roy Kühne. Gleichzeitig zeigte sich Kühne irritiert über die Entwicklungen der vergangenen Wochen. Dass die Firma noch immer keine Handlungsmöglichkeiten hat, obwohl die Politik in Bund und Land seit längerem über die Herausforderungen informiert ist, ist unverständlich. Kühne: „Wir müssen in solchen Fällen schneller agieren und nicht nur reagieren. Die Unternehmen benötigen verlässliche Informationen und Unterstützung!“
red/Foto: Trutschel










6.08.2020 • 10:15 Uhr

Darum ist es in Bad Gandersheim so schön: Erfrischung im Eterna-Natur-Badesee auf dem Kur-Campingpark

Einzigartig und jetzt noch ein Voreindruck für den geplanten Badesee bei der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim: der Ettern-Natur-Badesee auf dem Kur-Campingsplatz Bad Gandersheim, direkt neben der Bundesstraße 64 gelegen. Ein Erholidylle vom Feinsten. Diese touristische Perle Bad Gandersheim bietet neben dem Badesee (22 Grad Wassertemperatur) eine gepflegte Gastronomie. Der "Schweitzer" birgt für Qualität. Neben Minigolf, Schachspiel und Tischtennisplatte bieten sich vielfältige Abwechslungen an. Die Krönung ist das natürliche Umfeld: viel Grün, einzigartige Seerosen, reizvolle Landschaften mit Wiesen, Wäldern, Wanderwegen. Das alles in einer inspirierenden Stille. Das alles schenkt den Erholungsuchenden neue Energie und Kraft und gute Gedanken.
red/Fotos/Video: Fis WMG














6.08.2020 • 08:37 Uhr

Roy Kühne: Bund fördert Elektromobilität in Handwerksbetrieben - Neuer Geldsegen(50 Millionen Euro) aus Berlin

Förderanträge ab sofort bis zum 14. September 2020 auf den Weg bringen

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) macht Handwerkern den Umstieg auf Elektromobilität jetzt einfacher. Wie CDU-Bundestagsabgeordneter Dr. Roy Kühne mitteilt, stehen ab sofort 50 Millionen Euro für die Neuanschaffung von Nutzfahrzeugen zur Verfügung. „Ziel des Förderprogramms ist es, nach und nach den Verkehrssektor auf klimafreundliche Technologien umzustellen“, erklärt Kühne.

Handwerksunternehmen, handwerksähnliche-, sowie klein und mittlere Unternehmen, die ihre Fahrzeugflotte auf Elektrofahrzeuge umstellen wollen, können davon profitieren. Gefördert werden Nutzfahrzeuge der europäischen Fahrzeugklassen N1 bis N3, ebenso die zum Betrieb notwendige Ladeinfrastruktur. Unter die Förderung fallen auch Hybrid- und Plug-In-Hybridfahrzeuge.

Die Förderung erfolgt als Investitionszuschuss mit Förderquoten bis zu 40 Prozent. Für kleinere und mittlere Unternehmen kann ein zusätzlicher Bonus in Höhe von 10 beziehungsweise 20 Prozent gezahlt werden, wenn das Vorhaben sonst nicht umgesetzt werden könnte. Die Vergabe der Mittel erfolgt nach Eingang der Anträge. Diese können ab sofort bis Montag, 14. September, gestellt werden. Informationen zum Förderprogramm und zur Antragstellung gibt es um Internet unter www.now-gmbh.de
red/ Foto: Trutschel










6.08.2020 • 08:22 Uhr

Göttingen/Bad Karlshafen: Steine auf Eisenbahnschienen

Zwei zehn- und elfjährige Kinder haben am vorigen Dienstag in der Nähe der Ortschaft Bad Karlshafen vermutlich Schottersteine auf die Bahnschienen gelegt. Ein Reisezug aus Göttingen konnte gerade noch rechtzeitig anhalten. Der Lokführer entfernte die Hindernisse selbst und setzte anschließend seine Fahrt fort. Eine Streife der Polizei Hofgeismar traf die beiden Schüler an den Gleisen an. Auf Vorhalt räumten sie ihre gefährliche Spielerei ein. Eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wird durch die Bundespolizei in Kassel gefertigt. Im Anschluss konnten die beiden Teenager den Eltern übergeben werden.

Sicherheitshinweis der Bundespolizei

Besonders in der Ferienzeit gilt: Bahnanlagen sind keine Spielplätze. Bei dem Auflegen von Gegenständen begeben sich die Kinder in den gefährlichen Gleisbereich. Eltern sollten mit ihren Kindern über diese Gefahren sprechen und ihnen erklären, dass dies nicht nur lebensgefährlich, sondern auch verboten ist. Züge können durch das Überfahren von Gegenständen entgleisen oder es entstehen Schäden, die erst Wochen später zu Unfällen führen können. Solche Handlungen haben in der Regel strafrechtliche und zivilrechtliche Folgen. Neben einem Strafverfahren müssen die Verursacher oder in diesem Fall die Erziehungsberechtigten mit Schadenersatzansprüchen durch das Eisenbahnverkehrsunternehmen oder Privatpersonen rechnen.ots










6.08.2020 • 08:15 Uhr

Beim Einparken auffällig - kein Wunder mit 2,63 Promille Alkohol im Blut - Polizei greift ein

Am gestrigen Mittwochabend führte eine zivile Funkstreifenwagenbesatzung der Polizeiinspektion Hildesheim am Hildesheimer Hauptbahnhof in Hildesheim Ermittlungen durch. Während ihrer Arbeit fiel ihnen eine Verkehrsteilnehmerin auf, die unter anderem beinahe beim Einparken ein Fahrzeug touchierte.

Aufgrund der auffälligen Fahrweise kontrollierten die Beamten die Fahrzeugführerin. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die 59-jährige Frau aus Hohenhameln alkoholisiert war.

Eine hinzugezogene Funkstreifenwagenbesatzung führte daraufhin einen Atemalkoholtest bei der Fahrerin durch. Das Testergebnis bestätigte die Annahme, die Frau pustete einen Wert von 2,63 Promille. Anschließend wurde ihr das Strafverfahren eröffnet und sie wurde zwecks einer Blutprobenentnahme der hiesigen Dienststelle zugeführt.kri










6.08.2020 • 08:09 Uhr

Mann in psychischer Ausnahmesituation löst Polizeieinsatz in der Göttinger Innenstadt aus - 40-Jähriger von Polizei überwältigt und in Fachklink eingeliefert

Ein 40 Jahre alter Bewohner eines Mehrparteienwohnhauses in der Unteren Karspüle hat am Mittwochmittag (05.08.20) einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Familienangehörige des Mannes hatten zuvor mitgeteilt, dass sich der 40-Jährige offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand befinden würde. Diesen Eindruck habe man während eines am Vormittag geführten Telefonats bekommen. Da nicht bekannt war, ob der 40-Jährige gefährliche Gegenstände bei sich tragen würde, wurde das Haus in der Unteren Karspüle zunächst von der Polizei umstellt und die Untere Karspüle für den Verkehr gesperrt. Beamte konnten den Göttinger schließlich im Innenhof des Wohnhauses ausfindig machen und überwältigen. Er leistete keinen Widerstand. Mit einem alarmierten Rettungswagen wurde der mutmaßlich psychisch Kranke anschließend in eine Fachklink eingeliefert.jk










6.08.2020 • 08:07 Uhr

Angeblicher TV-Altgerätekäufer (Deutscher) mit weißbaluen Turnschuhen bestiehlt Goslarerin - Die Polizei Goslar warnt und bittet um Ihre Mithilfe

Am vorgestrigen Dienstagvormittag ist eine Goslarerin, eine 70-jährige Dame, Opfer von Trickdieben geworden. Der bislang unbekannte Betrüger klingelte gegen 10.00 Uhr an ihrer Eingangstür ihres Wohnhauses im Hubertusweg und gaukelte ihr vor, alte TV-Geräte ankaufen zu wollen.

Man habe die Anwohner in den letzten Tagen durch entsprechende Einwurf-Sendungen informiert. Auf Grund tatsächlich mehrerer im Haus befindlicher TV-Altgeräte ließ sie den Mann daraufhin hinein. Anschließend suchten beide Personen die entsprechenden Räumlichkeiten auf.

Hier fragte er zudem nach alten Büchern und Schmuckgegenstände. Nachdem sie ihn den Inhalt mehrerer Schmuckkästchen gezeigt hatte, wurde von dem Mann ein Defekt an einer Tür vorgetäuscht, so dass die Goslarerin kurzfristig abgelenkt wurde.

Diese Zeit nutzte er aus, entwendete mehrere Schmuckgegenstände und begab sich anschließend unter Angabe, seinen Partner und ein Fahrzeug zum Abtransport der TV-Altgeräte holen zu wollen, wieder aus dem Gebäude.
Unmittelbar danach fuhr ein Transporter mit weißer Führerkabine und schwarzer Plane mit weißer, gewellter Aufschrift am Gebäude vorbei.

Die Person wurde mit ca. 35 Jahre alt, ca., 160 Zentimeter groß, schlanke Figur, kurze dunkle Haare, leicht gebräunte Haut, gepflegtes Äußeres, sprach akzentfreies Hochdeutsch ohne Dialekt, bekleidet mit einer kurzen dunklen Hose, einem langem dunklen Oberteil und blau-weißen Turnschuhen beschrieben.

Die unmittelbar nach Bekanntwerden der Straftat eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen führten bislang nicht zur Feststellung des Täters.

Die Polizei Goslar hat die Ermittlungen dazu aufgenommen, warnt vor dem Betrüger und bittet Personen, die vor und nach dem Tatzeitraum am Dienstag, 4. August 2020, zwischen 10 und 11 Uhr, möglicherweise eine oder mehrere verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Hubertuswegs bzw. der unmittelbaren Nähe festgestellt oder entsprechende Beobachtungen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05321/339-0 zu melden. ots










6.08.2020 • 08:03 Uhr

Stadtkasse Bad Gandersheim erinnert: Steuertermin am 17. August beachten

Die Stadtkasse erinnert alle Bürgerinnen und Bürger daran, dass am Montag, 17. August, die Grundsteuer sowie die Wasser- und Schmutzwasserbeseitigungsgebühren für das dritte Quartal 2020 fällig werden. Sofern der Stadtkasse kein SEPA-Lastschriftmandat erteilt wurde, ist die fristgerechte Überweisung der fälligen Beträge unter Angabe der Finanzadresse aus dem Bescheid vorzunehmen. Für weitere Fragen stehen Stadtkasse oder Steuerabteilung unter den Telefonnummern 73-132, 73-133 oder 73-140 gern zur Verfügung. sbg












6.08.2020 • 07:35 Uhr

Polizei bekommt fast alles heraus...

Im Rahmen einer Fahrerermittlung des Landkreises Northeim nach einem Geschwindigkeitsverstoß im Juni 2020, konnte die Polizei Einbeck jetzt ermitteln, dass zum festgestellten Zeitpunkt nicht der Halter des Fahrzeuges sondern eine 40jährige, polizeibekannte Frau als Fahrerin in Frage kommt. Dieser wurde bereits im Jahr 2017 die Fahrerelaubnis behördlich entzogen. Gegen sie wurde nun ein Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Ebenso gegen den Halter des Fahrzeuges, da dieser die Fahrt genehmigte.kr










6.08.2020 • 07:33 Uhr

Bartshausen: Granatenfund durch spielende Kinder - Spezialisten geben schnell Entwarnung!

Am gestrigen Mittwoch wurde die Polizei Einbeck nach Bartshausen zu einem Fund einer möglichen Granate aus Kriegszeiten gerufen. Spielende Kinder hatten den Gegenstand auf einem Feld gefunden und mit nach Hause gebracht. Durch die Polizeibeamten vor Ort konnte schnell herausgefunden werden, dass es sich bei dem aufgefundenen Gegenstand tatsächlich um eine Granate aus vergangener Zeit handelt. Sofort wurde der Kampfmittelbeseitigungsdienst aus Hannover angefordert und der Gegenstand bis zum Eintreffen der Spezialkräfte gesichert. Die Spezialisten konnten dann aber vor Ort Entwarnung geben. In der Granate befand sich keinerlei Sprengmittel mehr.kr











6.08.2020 • 07:30 Uhr

Innenstadt Bad Gandersheim: Asphaltarbeiten und Ampelverkehr

Im Zeitraum vom kommenden Montag, 10. August, bis Mittwoch, 26. August, werden im Innenstadtbereich „Burgstraße / Domänenhof / Am Plan“ die Schachtsanierungen und Asphaltierungsarbeiten wieder aufgenommen. Im Zuge dieser Maßnahme wird es zu einer halbseitigen Sperrung mit Ampelregelung kommen. Des Weiteren werden die Haltestellen für den Linienbusverkehr während dieses Zeitraumes in die Marienstraße verlegt. Es wird um entsprechende Beachtung bei allen Verkehrsteilnehmern gebeten. sbg











6.08.2020 • 07:25 Uhr

Resolution des Einbecker Stadtrates zu Demos und Aufzügen: Die Partei "Die Linke" positioniert sich - "Antifaschismus ist erste Bürgerpflicht!"

Nach den andauernden Demonstrationen und Gegendemonstration von politischen Aktivisten von Rechts und Links in der südniedersächsischen Stadt Einbeck, gegen die sich der Einbecker Stadtrat in einer Resolution ausgesprochen hat (wir berichteten), hat sich nun die Partei Die Linke im Kreisverband Northeim/Ortsverband Einbeck,Dassel, Bad Gandersheim positioniert. Der Linken ist der Inhalt der Resolution zu windelweich. Sie fordert eine deutlichere Abgrenzung von Rechtsextremen und lehnt die Gleichsetzung von Links und Rechts ab. Vielmehr sei ein aktiver Antifaschismus es erste Bürgerpflicht. Scharfkantig ist der Verweis der Linken, die "bürgerliche Mitte" habe schon einmal historisch versagt, als sie den Diktator Adolf Hitler ermöglichte.

Hier die die Stellungnahme der Partei Die Linke (Kreisvorsitzende Eva Brunnemann, Ortsvorstand Jürgen Otto) zur Resolution des Stadtrates Einbeck vom 24. Juni 2020 im Originalwortlaut:


"Wer rechts und links gleich setzt, begeht erstens den großen Fehler, die rechte Gefahr zu verharmlosen und hat zweitens in Geschichte nicht aufgepasst. Es war die „bürgerliche Mitte“, die Hitler zur Macht verhalf.

Der Stadtrat Einbeck, alle „bürgerlichen“ Parteien in Einklang mit der AfD, stellt sich mit seiner Resolution in eine verhängnisvolle Tradition.
Das sogenannte Hufeisenmodell provoziert eine gefährliche Gleichsetzung zwischen links und rechts. Die Ereignisse in Thüringen hätten gezeigt, wie durchlässig die Grenze zwischen bürgerlichen Parteien und extremer Rechter sei - jedenfalls mancherorts, so der Politologe Dr. Robert Feustel im Interview beim ZDF. Die Einteilung Links, Mitte, Rechts funktioniere nicht, „vor allem, was die Mitte angeht. Gerade die extreme Rechte tut beständig so, als sei sie die bürgerliche Mitte", so Feustel. Diese Mitte sei "eher eine Täuschung als ein relevanter politischer Ort".

Der Vormarsch rechter Ideologien wird gestützt durch Schweigen und Wegschauen. Statt die Demonstrationen gegen den Aufbau rechter Strukturen in Einbeck zu verurteilen, sollte der Stadtrat sich bemühen, die demokratischen Kräfte zu bündeln, sich auf die Seite der Antifaschisten stellen, statt sie in die Aussenseiterecke zu drängen. Er sollte in die Offensive gehen, gemeinsam gegen Faschismus und Rassismus. Die Partei die RECHTE veröffentlicht auf facebook unter „Einbeck 18 News“. Es ist allgemein bekannt, dass 18 für Adolf Hitler steht. Dies bleibt unkommentiert stehen. Rassismus begegnet uns im Alltag, auf der Straße. Die Opfer, die bei der Polizei in Einbeck vorstellig wurden, wurden nicht ernst genommen, so Zeugenberichte. Es reicht nicht, dazu zu schweigen und den Konsum auf dem Marktplatz in den Mittelpunkt zu stellen. Statt ängstlich auf Umsatzzahlen und „Imageschaden“ zu starren, sollte der Stadtrat seine Bürger*innen ernst nehmen, sie einladen, ermutigen, sich an der Auseinandersetzung zu beteiligen. Diese gehört in unsere Mitte, gehört auf den Marktplatz, geht uns alle an. Es ist Aufgabe des Stadtrates dies zu vermitteln, den demokratischen Prozess anzustoßen und Brücken zu bauen, statt den Kampf gegen Faschismus ins Abseits zu drängen. Antifaschismus ist unsere Bürger*innenpflicht, auch wenn uns das Verhalten der Antifagruppen in Einbeck nicht passt. Wenn das der Fall ist, Frau Michalek, ist es Ihre Aufgabe, in die Auseinandersetzung zu gehen. Besuchen Sie die öffentliche Sitzung des OATE, bringen Sie Ihre Kritik vor. Geben Sie dem Begriff Antifaschismus eine Bedeutung im öffentlichen Diskurs. In Ihrer Erklärung zur Resolution sagten Sie: „Wir fangen an, uns gegenseitig auszugrenzen, das stimmt mich äußerst nachdenklich. Wir dürfen uns in unserer Ablehnung des Rechtsextremismus nicht auseinander dividieren lassen“. Sie appellieren in die richtige Richtung, tun aber leider das Gegenteil. So vertiefen Sie die Spaltung. So bleibt das „friedliche Miteinander in Gefahr“. Gut gesprochen hat Marcus Seidel, SPD (warum eigentlich fand diese Haltung in der Abstimmung keinen Niederschlag?). Daran kann der Stadtrat anknüpfen und in eine konstruktive Debatte starten, um den großen Fehler dieser Resolution zu korrigieren."















6.08.2020 • 07:09 Uhr

Illegalen Eintritt verschafft: Siegelbruch ruft Polizei auf den Plan

Am gestrigen Mittwoch, so gegen 12.26 Uhr, wurde der Polizei in Einbeck ein Siegelbruch in der Innenstadt von Einbeck gemeldet. An einem Wohnhaus in der Münsterstraße sind amtliche Siegel angebracht, welche den Zutritt zu dem Gebäude verbieten. Durch einen bislang noch unbekannten Täter wurde ein Siegel am Zugangstor zum Hinterhof beschädigt, bzw. zerstört. Da dies eine Straftat darstellt, hat die Polizei Einbeck ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und bittet mögliche Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen können, sich unter Telefon 05561-949780 zu melden.kr











6.08.2020 • 07:05 Uhr

Das wird ein richtig heißer Hochsommertag...

Kalifornisches Wetter ist heute in Südniedersachsen angesagt. Der Hochsommer läuft zu seiner Hochform auf. Donnerstagmorgen um 6.16 Uhr lässt sich über abgeernteten Äckern bei Bad Gandersheim eine wunderbar aufgehende Sonne am stahlblauen Himmel erblicken. Wenn es stimmen sollte, dass die Sonne vor dem Corona-Virus schützt, dann soll sie erstrahlen und noch nochmals erstrahlen!
red/Foto: Fis WMG










6.08.2020 • 06:54 Uhr

Salzderhelden: Unbewachten Aufsitz-Rasenmäher gestohlen - 1.500 Euro Schaden

Soeben berichtet die Polizei in Einbeck:
Im Tatzeitraum von Dienstag dieser Woche bis zum gestrigen Mittwoch wurde aus einem verschlossenen Gartengelände, in der Einbecker Straße in Salzderhelden, ein unbewachter Aufsitzrasenmäher der Marke John Deere, inklusive Auffangbehälter entwendet. Dem 65-jährigen Eigentümer aus Einbeck entstand hierbei ein Schaden von ca. 1500 Euro.

Die Polizei Einbeck hat die Ermittlungen diesbezüglich aufgenommen und bittet Personen, die Angaben zur Tat/Täter sowie dem Verbleib des Rasenmähers machen können, sich unter Tel. 05561-949780 zu melden. kr











5.08.2020 • 21:21 Uhr

Am Ende des Tages: Weizenernte voll angelaufen - Erträge in diesem Jahr schlechter

Beim hochsommerlichen Wetter sind sie jetzt im Dauereinsatz: unsere Landwirte mit ihren Mähdreschern. Nach Wintergerste und Raps wird jetzt der Weizen reingeholt. Die beeindruckenden Fotos dokumentieren den maschienellen Einsatz auf Feldern in der Heberbörde. Er wird bis weit nach Eindruck der Dunkelheit andauern. Und wie beurteilen die Bauern die diesjährigen Erträge? Nun, in ersten Bilanzen wird von einem guten Jahr für die Gerste gesprochen. Die Weizenerträge fallen dagegen schlechter aus. Als Erklärung wird die Trockenheit im Frühjahr genannt. Nur an feuchten Stellen des Bodens ist der Weizen voll ausgereift.
Das Korn wird dann zum Gravis-Zwischenlager bei Altgandersheim gebracht. Hier bauen sich in den Betonwannen riesige Kornberge auf. Mit Lastern werden sie zu den Getreidesilos transportiert. Alles der natürliche Stoff für unser tägliches Brot. Dank den Landwirten und Landwirtinnen, die dafür Jahr für Jahr im Einsatz sind!
red/Fotos: Fis WMG















5.08.2020 • 15:32 Uhr

Harriehausens Handke-Bagger schaufeln im Akkord Bad Gandersheimer Osterbergsee schlammfrei

Die zähen Rodungsarbeiten für Sichtschneisen im Seekurpark der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt sollen sich nicht wiederholen. Die Verantwortlichen haben aus den ersten unerfreulichen Bauverzögerungen im Zuge von vorbereitenden Arbeiten für das Millionenprojekt Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim offenbar die richtigen Schlüsse gezogen.

Seit Montag sind zwei Bagger der Harriehäuser Firma Handke mit der Ausbaggerung des zweiten Osterbergsees beschäftigt. Von morgens 6 Uhr bis spät am Nachmittag schaufeln die Bagger in einem spektakulären Akkord. Am heutigen Mittwochmittag war bereits ein Viertel des Osterbergsees vom Schlamm befreit.

Pausenlos kratzt ein Bagger die Massen zusammen und schaufelt sie ans Ufer. Der zweite Bagger hievt den frühen achtbaren Schlamm auf die bereitstehenden Hänger. Heute war ein halbes Dutzend dieser Abfuhrgeräte mit ihren bulligen Traktoren im Dauereinsatz. Wenn die Entschlackung so weiter flutscht, dann könnte das Projekt zum Wochenende ins Finale gehen. Begünstigt werden die professionellen Erdarbeiten in ihrem ungestörten Fortgang durch das gigantische Hochsommerwetter.
red/Fotos: Fis WMG












5.08.2020 • 15:21 Uhr

Northeim B3 Höhe Krankenhauszufahrt: Eindecker Motorradfahrer kracht auf einen Seat, wird dabei schwer verletzt

Gestern Nachmittag, bei Sonnenschein, es ist 16 Uhr, kam es auf der Bundesstraße 3 in Höhe der Krankenhauszufahrt (Helios) zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem abbiegenden Pkw und einem Mototorradfahrer. Ein 34-jähriger Northeimer befuhr mit seinem Pkw Seat den Albert-Schweitzer-Weg und wollte nach links auf die B 3 in Richtung Northeim abbiegen.

Verkehrsbedingt hielt er im Einmündungsbereich an, um einen vorfahrtberechtigten Pkw durchfahren zu lassen, der jedoch nach Betätigung des Fahrtrichtungsanzeigers nach rechts in den Albert-Schweitzer-Weg einbog. Den dahinterfahrenden vorfahrtsberechtigten Motorradfahrer aus Einbeck hatte er übersehen, sodass dieser in die hintere linke Fahrzeugtür des Seat fuhr. Durch den Aufprall wurde das Motorrad zurückgeschleudert und kam nach einigen Metern auf der Fahrbahn liegend zum Stillstand.

Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt in die Universitätsmedizin in Göttingen verbracht. Am Motorrad entstand Totalschaden. Der Schaden an beiden Fahrzeugen wird insgesamt auf ca. 4.000 Euro geschätzt.köh











5.08.2020 • 15:12 Uhr

Hitzewelle im Hochsommer - Gesundheits-Tipps für heiße Tage

Heiß, heißer, Südniedersachsen – der Hochsommerr bringt wieder Temperaturen um die 30 Grad. Während sich manche am See oder im Freibad abkühlen können, müssen andere am Arbeitsplatz schwitzen. Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV, weiß, wie man sich vor Hitze und Sonneneinstrahlung am besten schützen kann und cool durch den Tag kommt.

Genug trinken

Wer an heißen Tagen viel schwitzt, muss ausreichend trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. „Am besten gleichmäßig über den Tag verteilt mindestens zwei Liter Wasser oder ungesüßten Kräuter- oder Früchtetee trinken – wer stark schwitzt, besser sogar drei Liter“, rät Dr. Wolfgang Reuter. Die Getränke sollten nicht zu kalt sein. Fällt es schwer, so viel zu trinken, können wasserhaltige Lebensmittel wie Gurken oder Wassermelonen zwischendurch eine Alternative sein.

Der richtige Sonnenschutz

Sonnenstrahlen auf der Haut heben die Stimmung. Aber auch hier gilt: Nicht übertreiben. Denn zu viel UV-Strahlung sorgt nicht nur für einen unschönen und schmerzenden Sonnenbrand. Sie erhöht auch das Risiko für Hautkrebs. Um sich vor der schädlichen UV-A und UV-B-Strahlung zu schützen, sollten Kinder und Erwachsene die besonders intensive Mittagssonne meiden. Ansonsten bietet Kleidung den besten Schutz. Insbesondere für die empfindliche Haut von Kindern empfiehlt sich beispielsweise ein leichtes T-Shirt. Wer sich sonnen möchte, sollte sich unbedingt mit Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor eincremen und zwischendurch den Schatten aufsuchen. Für die Augen eine Sonnenbrille mit UV-Schutz wählen. Kopfbedeckungen wie Hüte oder Kappen verhindern einen Sonnenstich.

Cool von A nach B

Stand das Auto längere Zeit in der prallen Sonne, am besten vor der Fahrt zunächst alle Türen öffnen, um gründlich durchzulüften. Ist die schlimmste Hitze entwichen, kann es losgehen: Während der Fahrt die Fenster geschlossen halten und die Klimaanlage zunächst in der Umluftfunktion einschalten. Dadurch gelangt keine heiße Luft ins Auto. Autofahrer sollten diese Funktion allerdings nach kurzer Zeit wieder ausschalten, damit wieder frische Luft ins Innere gelangt. Der Gesundheitsexperte empfiehlt, die Klimaanlage so einzustellen, dass zwischen Innen- und Außentemperatur nicht mehr als sechs Grad Unterschied liegen. Sonst drohen Erkältungen und Verspannungen. Um Kinder auf der Rückbank vor der Sonneneinstrahlung während der Fahrt zu schützen, können Autofahrer Sonnenblenden an den Seitenfenstern anbringen. „Große Hitze kann schnell zu Unkonzentriertheit oder Müdigkeit führen“, so Dr. Wolfgang Reuter. Um Unfällen vorzubeugen, lange Fahrten bei sehr hohen Temperaturen wenn möglich vermeiden und öfter Pausen einlegen.

Erholsam schlafen

In heißen Sommernächten ist an guten Schlaf oft nicht zu denken. Manch einer bekommt bei Hitze kaum ein Auge zu. Doch schon ein paar einfache Maßnahmen können helfen: „Morgens, wenn es noch kühl ist, ausgiebig lüften. Anschließend das Fenster schließen und so gut wie möglich abdunkeln“, rät der Gesundheitsexperte. Außerdem kann es helfen, vor dem Zubettgehen eine lauwarme Dusche zu nehmen. Das öffnet die Poren und lässt angestaute Hitze entweichen. Statt einer Bettdecke nur ein leichtes, dünnes Laken aus Baumwolle, Leinen oder Naturseide verwenden.
red/Quelle: ERGO Group










5.08.2020 • 14:17 Uhr

Täter sorgt für Lärm und wird auf frischer Tat festgenommen und für eine Nacht in Zelle eingesperrt

In den späten Abendstunden des gestrigen Dienstag verschaffte sich ein junger Täter durch Einwerfen einer Türverglasung Zugang zu einem Supermarkt in der Einbecker Landstraße in Nordheim.

Eine Zeugin hörte das laute Klirren, schaute aus dem geöffneten Fenster und sah eine männliche Person an einer Seiteneingangstür, die anschließend in den Markt ging. Durch die eintreffenden Polizeibeamten konnte eine männliche Person im Einkaufsmarkt beobachtet werden, die nach Erkennen der Beamten die Flucht über eine rückwärtige Notausgangstür des Marktes antrat. Dort konnte der 19-jährige amtsbekannte Täter von einem Polizeibeamten festgehalten und anschließend vorläufig festgenommen werden.

Dem Beschuldigten, der bei der Tatbegehung unter Alkoholeinfluss (1,6 Promille) stand, wurde eine Blutprobe entnommen. Er verbrachte die Nacht in der Gewahrsamszelle der Polizei Northeim.köh











5.08.2020 • 14:07 Uhr

Carina Tränkner: Neue Online-Wendo-Kurse ab August 2020 - Termine im Oktober in Göttingen und im "Funkenhaus"

"Weil das neue Konzept gut funktioniert, die Nachfrage so groß ist und es weiterhin gilt, die Corona-Ansteckungsgefahr gemeinsam einzudämmen…
...werden wir ab dem 16.August 2020 neue ONLINE-Wendo-Kurse für Frauen*, Lesben*, Trans*personen und Inter*personen anbieten!" So steht es in einer aktuellen Mitteilung von Carina Tränkner. Sie führt weiter aus:
Außerdem gibt es jetzt auch zwei Schnupper-Termine für Mädchen* ab 12 Jahren! Weitere Fakten dazu von der Kursleiterin : "In den Kursen kannst du lernen:

· deine eigenen Grenzen besser zu spüren und dich selbstbewusster und stärker zu fühlen
· wie du am besten „Nein!“ und „Stop!“ sagen kannst, wenn du etwas nicht möchtest → Zum Beispiel bei sexistischen oder rassistischen Sprüchen, Beleidigungen und Mobbing
· verschiedene Selbstverteidigungs-Techniken, um dich gegen körperliche, psychische und sexualisierte Gewalt zu wehren".

→ weitere Infos auf: carinawendo.blackblogs.org

1. Kostenlose ONLINE-SCHNUPPER-Trainings:

Sonntag, den 16.8.2020 von 16:00-18:00 Uhr
für Mädchen* von 12-19 Jahren

Montag, den 17.8.2020 von 17:00-19:00 Uhr
für Mädchen* von 12-19 Jahren

Dienstag, den 18.8.2020 von 17:00-19:00 Uhr
für Frauen*, Lesben*, Trans*personen und Inter*personen

2. Regelmäßiger ONLINE-Kurs (8 Termine)
Jeden Montag vom 24.8.2020 – 19.10.2020 von 17 bis 19 Uhr
für Frauen*, Lesben*, Trans*personen und Inter*personen

Du brauchst für die Teilnahme:
einen Computer mit guter Internetverbindung, Mikrofon und Kamera;
am besten eine oder zwei Trainingspartnerinnen* (mit der/denen du keinen 1,5 Meter Abstand hältst - sodass ihr gemeinsam von einem Computer teilnehmen könnt) – falls es nicht anders möglich ist, kannst du aber auch allein teilnehmen;
einen Schlafsack oder eine Isomatte oder einen Boxsack oder etwas anderes, was du als Schlagpolster benutzen kannst :-)

→ Die Schnupper-Termine sind kostenlos, für den achtwöchigen Kurs wird ein Teilnahme-Beitrag von 30-40 Euro pro Person erbeten.
(Falls du den Teilnahme-Beitrag nicht zahlen kannst, melde dich gerne bei uns. Es soll nicht am Geld scheitern!) → Anmeldung und Fragen an: wendo@kore-goettingen.de

Weitere Kurs-Termine – im Oktober:
3. Wendo-Kurs für Frauen*/FLIT*
Samstag und Sonntag, 3./4.10.2020
für Frauen* ab 17 Jahren mit und ohne Einschränkungen
von 10:00-15:00 Uhr und 11:00-15:00 Uhr in Göttingen
→ Anmeldung über Kore e.V. unter 0551/57453 oder wendo@kore-goettingen.de
4. Wendo-Kurs für Frauen* mit körperlichen Einschränkungen und Lernschwierigkeiten
Freitag bis Sonntag, 9.10.-11.10.2020
für Frauen* ab 17 Jahren mit und ohne Einschränkungen
im Funkenhaus in Greene (Einbeck) (http://gelebteutopie.de/funkenhausprojekt/)
→ Anmeldung über carina-wendo@riseup.net


5. Wendo-Kurs für Mädchen*/junge Frauen* von 12-19 Jahren
Mittwoch bis Freitag, 14.10.-16.10.2020 in Göttingen
→ Anmeldung über Kore e.V. unter 0551/57453 oder wendo@kore-goettingen.de
















5.08.2020 • 13:56 Uhr

B 241: Umbau der Lichtsignalanlage in Höhe Bella Clava in Uslar - Start am 10. August

In Uslar beginnen am 10. August 2020 umfangreiche Arbeiten für den Umbau der Lichtsignalanlage in Höhe Bella Clava.

Die Baumaßnahme umfasst auch Tiefbauarbeiten für die Fundamente der Ampelmasten, so dass für Fußgänger mit engen Platzverhältnissen zu rechnen ist. Ein Passieren der Baustelle und Queren der Fahrbahn ist für Fußgänger jederzeit möglich.

Im Vorfeld erfolgt die Errichtung einer provisorischen Lichtsignalanlage, welche den Verkehrsablauf während des Umbaus ersatzweise regelt. Zeitweise werden jedoch geringfügige Einengungen der Fahrbahn und der Gehwege notwendig. Die Bella Clava sowie die Albert-Schweitzer-Straße müssen je nach Baufortschrift für den gesamten Verkehr gesperrt werden.

Die verbleibende Fußgänger-Lichtsignalanlage wird mit moderner Steuerungstechnik ausgestattet. Zudem erfolgt eine Umrüstung auf stromsparende LED-Technik.

Sofern die Bauarbeiten wie geplant verlaufen, wird die Maßnahme voraussichtlich Mitte September 2020 fertiggestellt.

Die Kosten für die Modernisierung der Lichtsignalanlage belaufen sich auf ca. 55.000,00 Euro.

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Gandersheim bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis. red/fis











5.08.2020 • 13:46 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebie: t Mobile Messungen in der 33. Kalenderwoche 2020

In der Woche vom 10. bis 16. August 2020 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:

Montag, 10. August: Raum Einbeck

Dienstag, 11. August: Raum Katlenburg-Lindau

Mittwoch, 12. August: Raum Nörten-Hardenberg

Donnerstag, 13. August: Raum Kalefeld

Freitag, 14. August: Raum Moringen

Die semistationäre Messanlage „Alice“ wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Katlenburg-Lindau und
von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche (KW 34) im Raum Einbeck eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden.
Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd/Fotos: Fis WMG













5.08.2020 • 13:39 Uhr

Roy Kühne: Forstwirtschaft braucht auch in Zeiten des Klimawandels eine Perspektive - Neue 700 Millionen Euro an Förderung

Verhaltene Freude bei den Waldbauern in Südniedersachsen. Ein neuer Geldregen ist angekündigt!
Die massiven Waldschäden in Deutschland nimmt der Bund zum Anlass, die bestehenden GAK-Mittel (Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz) durch eine zusätzliche Förderung zu ergänzen.
Zu den von Bund und Ländern auf den Weg gebrachten 800 Millionen Euro für private und kommunale Waldeigentümer sollen nochmals rund 700 Millionen Euro für Wald und Holz hinzukommen.

„Ein Blick hier in die Wälder in Südniedersachsen und auch im Harz ist erschütternd und zeigt, wie dringend das Geld gebraucht wird“, betont CDU-Bundestagsabgeordneter Dr. Roy Kühne. „Wir sprechen hier über eine Herausforderung, die mehrere Generationen der Forst- wirtschaft beschäftigen wird - deshalb müssen die Waldmaßnahmen auf einem soliden finanziellen Fundament stehen. Die Forstwirtschaft braucht auch in Zeiten des Klimawandels eine Perspektive.“

Laut Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung und Landwirt- schaft, sollen die 700 Millionen Euro in drei Bereichen umgesetzt werden: 500 Millionen Euro stehen als Prämie zum Erhalt und zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder zur Verfügung, 100 Milli- onen Euro gibt es für das Investitionsprogramm Wald und Holz und weitere 100 Millionen Euro sind als Förderung für „Klimafreundli- ches Bauen mit Holz“ vorgesehen. „Wir werden damit ein Hilfspaket an den Start bringen, das der Forstwirtschaft in dieser Krise gemein- sam mit den bestehenden GAK-Hilfen Unterstützung und Halt geben wird“, betont Ministerin Julia Klöckner.
red/Fotos: Fis WMG












5.08.2020 • 13:31 Uhr

Schützengesellschaft Kreiensen nutzt allgemeinen Lockdown-Stillstand

Bereits Mitte Mai, ganz Deutschland befand sich im Corona-Lockdown, erhielt die SG Kreiensen die lang erwartete zweite wirklich gute Nachricht in diesem Jahr.

Nach intensiven und langwierigen Bemühungen, die schon im letzten Jahr ihren Anfang nahmen, ging bei der ersten Vorsitzenden Doris Dietrich, der Förderbescheid der LEADER-Region ein.
Schon im Februar hatte der LSB seine Unterstützung verkündet und so konnte, nach Absicherung bei den entsprechenden Stellen über Hygiene- und Abstandsregeln,
mit dem geplanten Umbau des Luftdruckstandes im Schützenhaus begonnen werden. Sanierungsarbeiten und Materiallieferungen gaben sich sozusagen die Klinke in die Hand.
Man ist mitten im ausgearbeiteten Zeitplan und erwartet Mitte dieses Monats, die neue vollelektronische Anlage der Fa. Meyton. Aktivitäten gibt es auch von anderer Seite zu berichten.

Währte doch die Zwangspause für die Pistolenschützen nicht länger als nötig. Bereits seit 07. Juni ist, mit einem sorgfältig ausgearbeiteten Konzept vom Pistolenleiter Holger Laufer,
im halboffenen Pistolenstand auf zwei von vier Ständen das Training wieder möglich. Voranmeldungen sind dringende Voraussetzung zum Trainingsbetrieb.

Als nächstes sollen nun die Klein-Kaliber-Schützen folgen. Auch hier ist mit sechs vorhandenen Ständen ein geordneter Trainingsbetrieb, immer unter Berücksichtigung der aktuellen Regularien, in den nächsten Tagen angedacht. mj/Foto: Fis WMG











5.08.2020 • 13:25 Uhr

Wussten Sie, …?...wie ein verlorenes Smartphone wiederzufinden ist ?

Percy Wippler (Foto), Digitalexperte bei der IDEAL Versicherung, klärt Sie auf:

Wenn das Smartphone plötzlich nicht mehr zu finden ist, sollte der Besitzer zunächst die eigene Nummer mit einem anderen Handy wählen. Unter Umständen klingelt das Handy in der Nähe oder ein Finder meldet sich. Ist das nicht der Fall, gilt es, das Gerät so schnell wie möglich zu orten. Dafür können beispielsweise die in den meisten Smartphones integrierten Ortungsdienste genutzt werden. Unter der Voraussetzung, dass eine solche Funktion aktiviert ist, kann das Handy über eine Webseite lokalisiert werden. Sie zeigt den letzten Standort des Smartphones an, an dem es mit dem Internet verbunden war.

Bleibt das Handy verschwunden, ist es womöglich in fremde Hände geraten. Daher sollte der Handybesitzer sofort die SIM-Karte sperren lassen, um einem möglichen Datenmissbrauch vorzubeugen. Das geht entweder über die Website des jeweiligen Mobilfunkanbieters oder über die, innerhalb Deutschlands, kostenfreie Sperr-Notrufnummer 116 116. Außerdem ist es ratsam, umgehend wichtige Passwörter zu wechseln, beispielsweise von Onlinebanking-Apps, Shopping-Portalen oder E-Mail-Konten. Ist das Handy gestohlen worden, sollte der Smartphone-Besitzer die Polizei verständigen.

Hilfreich ist es, dabei auch die IMEI-Nummer anzugeben, die sowohl auf der Verpackung des Smartphones als auch auf dem Gerät selbst zu finden ist. Mittels dieser Nummer kann der rechtmäßige Besitzer schnell und eindeutig identifiziert werden. Ist das Handy wieder aufgetaucht, am besten präventive Vorkehrungen für einen erneuten Smartphone-Verlust treffen. Falls noch nicht geschehen, die IMEI-Nummer notieren. Zudem sollten Handynutzer sicherstellen, dass der Ortungsdienst aktiviert ist. Eine Bildschirmsperre schützt die Privatsphäre vor Zugriffen Fremder. Dabei ist zu beachten: Zahlencodes und Passwörter sind sicherer als Muster, denn beim Zeichnen des Musters bleiben oft deutliche Fingerspuren auf dem Display sichtbar.

Mehr Infos aus dem Verbraucher-Alltag im IDEAL Magazin unter https://www.ideal-versicherung.de/magazin/.











5.08.2020 • 10:57 Uhr

Nachts plötzlich Suzuki unter einem Carport in Brand geraten

In der letzten Nacht, 04.August 2020 auf den 05.August 2020, geriet ein Pkw, der unter einem Carport in der Straße Tosmarblick in Diekholzen Ortsteil Söhre (Kreis Hildesheim) stand, in Brand.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde das Fahrzeug gegen 23:30 Uhr von dem Halter auf dem Grundstück abgestellt. Nach einigen Minuten stellte er ein Feuer im Bereich der Motorhaube des Suzuki fest und versuchte mittels eines Feuerlöschers den Brand zu bekämpfen. Der freiwilligen Feuerwehr aus Söhre gelang es dann schließlich den Brand vollständig zu löschen.

Zum jetzigen Zeitpunkt gehen die Ermittler davon aus, dass der Brand wahrscheinlich aufgrund eines technischen Defektes entfacht ist. kri










5.08.2020 • 10:52 Uhr

Bad Gandersheimer Rathaus und die neue Erreichbarkeit: Fax-Nummern sind geändert

Die aktuellen Bauarbeiten in den Büros im Gandersheimer Rathaus. Nach den neuen Telefonnummern nun auch eine Veränderung der Erreichbarkeit über das FAX-Medium. Dazu teilt Stadtsprecher Manfred Kielhorn soeben mit:
Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass die zentrale Fax-Nummer 73-170 derzeit nicht für diesen Kommunikationsweg zur den Dienststellen zu Verfügung steht. Es ist aber trotzdem möglich, der Stadt Infos per Fax zukommen zu lassen. Dies ist über die Anschlüssen 05382-73-271 oder 05382-955820 machbar. sbg











5.08.2020 • 09:38 Uhr

Polizei holt bekifften 19-jährigen BMW-Fahrer aus Bad Gandersheim von der B445

Am gestrigen Dienstag, 18.30 Uhr, kontrollierten Beamte der Polizei Bad Gandersheim den Pkw BMW eines 19-jährigen Bad Gandersheimers auf der Bundesstraße 445 im Bereich der Abzweigung Opperhausen. Im Rahmen der Kontrolle stellten die Beamten bei dem 19-jährigen Auffälligkeiten fest, die auf eine Beeinflussung mit Betäubungsmitteln hindeutet. Dem Betroffenen wurde eine Blutprobe entnommen und es wurde die Weiterfahrt untersagt. Er muss sich nun wegen führen eines Kraftfahrzeuges unter dem Einfluss berauschender Mittel verantworten.











5.08.2020 • 09:33 Uhr

Nach Farbschmierereien in Bad Gandersheimer Innenstadt bittet Polizei um Zeugenhinweise - 2.500 Euro Schaden

In dem Tatzeitraum von Sonntag, 23 Uhr bis Montag, 8 Uhr beschmierten bislang unbekannte Täter die Hausfassaden mehrerer Objekte in der Bad Gandersheimer Innenstadt mit grüner Farbe (wir berichteten).

Die Polizei teilt dazu soeben in einer Pressemitteilung weiter mit:

So konnten im Bereich der Moritzstraße, Burgstraße, Moritzgasse, am Martin-Luther-Haus, sowie an der Katholischen Kirche an der Stiftsfreiheit Schriftzüge in grüner Farbe festgestellt werden. Der oder die Täter verursachten durch die Farbschmierereien Schäden in Höhe von ca. 2500 Euro.
Zeugen, die in dem oben genannten Zeitraum, im Bereich der Innenstadt von Bad Gandersheim verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Bad Gandersheim in Verbindung zu setzen.schw/ Foto: Fis WMG










5.08.2020 • 09:19 Uhr

Barockes Wetterleuchten" von Antwerpen bis Paderborn

Mit seinen Bildideen von Licht und Schatten, die er mit unzähligen Mitarbeitern in seiner Werkstatt in Antwerpen entwickelte, revolutionierte der flämische Künstler Peter Paul Rubens die Kunst des 17. und 18. Jahrhunderts in ganz Europa. Dass sein Einfluss weit bis nach Westfalen reichte, zeigt die großangelegte kulturhistorische Ausstellung unter dem Titel "Peter Paul Rubens und der Barock des Nordens" im Diözesanmuseum Paderborn.

Wegen der Corona-Pandemie geht die Schau nun zwei Monate später als geplant an den Start. Für dieses "barocke Wetterleuchten von Antwerpen nach Paderborn" sind rund 150 Exponate aus 67 internationalen Museen von Kopenhagen über London bis nach San Francisco zu sehen, wie Museumsleiter Christoph Stiegemann ankündigt. "Gerade in der aktuellen Situation setzen die Leihgeber auf ein mutiges Zeichen europäischer Solidarität gegen Abschottung und Isolation", sagt der Museumsleiter.

"Beweinung Christi"

Die Paderborner Ausstellung eröffnet ein breites Panorama des flämischen Hochbarock und beleuchtet anhand von verschiedenen Künstlerpersönlichkeiten den regen Kulturtransfer als wichtigen Motor für die Erfolgsgeschichte des Barock. Zu den sehenswerten Höhepunkten aus Malerei, Bildhauerei und Kunsthandwerk zählen dabei eine Vielzahl an großformatigen Gemälden und liturgische Prunkgefäße.

Präsentiert werden auch von Rubens eigenhändig geschaffene Ölskizzen, Zeichnungen, Kupferstiche und Entwürfe, die die enorme schöpferische Kraft des Künstlers dokumentieren. Als eines der ausdrucksstärksten und emotional facettenreichsten Objekte gilt die "Beweinung Christi", die Rubens um 1612 schuf und die heute zu den religiösen Hauptwerken des Meisters zählt. Wie gewohnt, erwartet die Besucher keine reine Vitrinenschau, sondern eine Theaterdekoration mit 3D-Animationen und Multimedia-Stationen, die Rubens' breites Wirken in vielen Kunstgenres widerspiegelt.

Im Krieg zerstörtes Meisterwerk restauriert

Für eine besondere Premiere sorgt zudem das Altargemälde aus dem Paderborner Dom über die "Anbetung der Hirten". Das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Gemälde wurde in mühevoller Puzzlearbeit aufwendig restauriert. 75 Jahre nach Kriegsende sei das Werk "wie Phönix aus der Asche in großen Teilen wieder auferstanden", erklärt Stiegemann, der 1983 als junger Wissenschaftler die zerfetzten Fragmente des Bildes im Keller der Dompropstei mitentdeckte.

Für den Direktor ist die Restaurierung ein persönlicher Höhepunkt: "Mit der Wiederauferstehung in der Rubens-Ausstellung fügen sich Anfang und Ende meiner Tätigkeit aufs Schönste zusammen." Im Herbst wird sich Stiegmann nach fast 40 Jahren in den Ruhestand verabschieden.

Für das Ensemble barocker Kunst im Paderborner Dom zeichnet der Antwerpener Künstler Antonius Willemssens verantwortlich, ein Maler, der im direkten Umfeld von Rubens gelernt und gearbeitet hat. Gemeinsam mit seinem Bruder Ludovicus verbrachte Willemssens sechs Jahre an der Pader und schuf unter anderem Werke für die Domkirche und die Kapelle der fürstbischöflichen Residenz in Neuhaus. "Mit ihnen gelangte die Formensprache des flämischen Barock in die geistlichen Territorien Westfalens", erklärt Stiegemann.

Aktualität des Barock

Durch die Neuausstattung vieler Kirchen erlebte auch die flämische Skulptur eine Blütezeit, die Rubens wesentlich beeinflusste, wie plastische Arbeiten und Reproduktionsgrafiken befreundeter Künstler veranschaulichen. Von üppiger Pracht und sinnlicher Lebensfreude führt schließlich das "Große Welttheater" vom spanischen Dichter Pedro Calderón de la Barca zu Zeit und Ewigkeit, zu Leben und Tod und damit zum letzten Akt der Ausstellung - zur Aktualität des Barock.

Zeitgenössische Künstler wie Gerhard Richter oder Tony Cragg spüren in ihren Werken den Wesenszügen des Barock nach. Wunderbar ironisch ist dabei Hans Op de Beecks Videoarbeit "Celebration", die eine feudale Festtafel ohne Gäste in die Wüste verlagert. Ein ewiger Augenblick als Sinn des Lebens? Mitdenken erwünscht! Die Schau ist bis zum 25. Oktober zu sehen. Von Martina Schäfer (epd)










5.08.2020 • 09:13 Uhr

Grünes Spaß-Krokodil mit den weißen Zähnen - Symbol der Hoffnung

In diesen Tagen ist eine beeindruckende Hilfsaktion in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim angelaufen. Das spaßige Spiel-Krokodil mit den weißen Zähnen ist hierfür zu einem Symbol geworden.
Menschen helfen Menschen in der Corona-Krise. Vorbildlich und beispielhaft.
Wir berichten darüber!
red/Foto: Fis WMG