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31.07.2025 • 20:55 Uhr

Menschen in Niedersachsen spenden mehr Geld für «Brot für die Welt»

Das evangelische Hilfswerk «Brot für die Welt»unterstützt weltweit Projekte zur Hilfe durch Selbsthilfe. Die Menschen und Kirchengemeinden in Niedersachsen fördern dies mit Millionenbeträgen aus Spenden und Kollekten.

Hannover (epd). Die Menschen und Kirchengemeinden in Niedersachsen haben im vergangenen Jahr deutlich mehr Geld an das Hilfswerk «Brot für die Welt» gespendet als im Vorjahr. In den fünf evangelischen Landeskirchen kamen insgesamt mehr als 7,7 Millionen Euro zusammen,
wie die Referatsleiterin für «Brot für die Welt» in den Landeskirchen Hannover und Schaumburg-Lippe, Denise Irmscher, und die Oldenburger Diakonie am Donnerstag mitteilten. Das waren rund 500.000 Euro mehr als im Jahr davor.

Bundesweit gingen die Spenden dagegen zurück. Im vergangenen Jahr sammelte das Hilfswerk den Angaben zufolge 73,9 Millionen Euro an Spenden und Kollekten - zwei Millionen weniger als im Jahr zuvor.epd










31.07.2025 • 20:54 Uhr

ZDF muss «Heute Journal»-Beitrag zu Brosius-Gersdorf wegen krasser Falschmeldungen korrigieren

Das ZDF hat Fehler im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Verfassungsrichter-Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf eingeräumt. Gegenüber dem rechtskonservativen
Online-Portal «Apollo News» habe der Sender bezüglich der «Heute-Journal»-Ausgabe vom 20. Juli eine Unterlassungserklärung abgegeben, sagte ein ZDF-Sprecher am Donnerstag auf Anfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) in Mainz.

In der Ausgabe des Nachrichtenmagazins seien in einem Beitrag Falschmeldungen thematisiert worden, die rund um Brosius-Gersdorf erschienen. «Dazu wurden exemplarisch einige Artikel gezeigt, um das Themenspektrum aufzuzeigen. Da zwei dieser Artikel zwar die genannten Themen bedienten, selbst aber keine Falschmeldungen darstellen, wurden sie nachträglich unkenntlich gemacht», so der ZDF-Sprecher.

Zudem habe es in dem Beitrag geheißen, «Apollo»-Chefredakteur Max Mannhart habe auf der Plattform X gefordert, die Wahl von Brosius-Gersdorf müsse verhindert werden. «Dass es allein Ex-Bild-Chef Julian Reichelt war, der einen anderen Post von Mannhart mit dem Aufruf 'Muss verhindert werden!' repostete, haben wir entsprechend korrigiert», sagte der ZDF-Sprecher. Die Korrekturen veröffentlichte der öffentlich-rechtliche Sender auch in «zdfheute.de» in der Rubrik «In eigener Sache: Korrekturen & Richtigstellungen».epd










31.07.2025 • 20:53 Uhr

Intendantin Patzak verlässt Hildesheimer Literaturhaus

Die Intendantin des evangelischen Literaturhauses St. Jakobi in Hildesheim, Sarah Patzak, verlässt mit Ende der Spielzeit in diesem Sommer die Einrichtung. «Das Literaturhaus verliert mit Sarah Patzak eine außergewöhnlich profilierte, visionäre und engagierte Leitungspersönlichkeit», sagte die evangelische Superintendentin Cordula Trauner am Donnerstag. Über die Nachfolge sei bisher nicht entschieden, das Programm unter dem Titel «Wachen» für die neue Spielzeit ab dem 19. September stehe jedoch bereits. Das Literaturhaus in der spätmittelalterlichen St.-Jakobi-Kirche im Hildesheimer Stadtzentrum ist seit 2014 eine von vier Kulturkirchen der hannoverschen Landeskirche.

Die mehr als 500 Jahre alte Pilgerkirche, die zu jeder Spielzeit mit einem neuen Bühnenbild ausgestattet wird, bietet den Angaben zufolge eine Rest für «Alltagsreisende, Heimatlose, Kreative und Geschichtenliebhaberinnen». Die Finanzierung der Literaturkirche sei für vier weitere Jahre gesichert, hieß es.
epd










31.07.2025 • 16:10 Uhr

Feuer in Osterode: Technischer Defekt verursacht Brand auf Firmengelände an der Bahnhofstraße, mehrere Autos beschädigt

Auf dem Hinterhof eines Autohandels an der Bahnhofstraße in Osterode (Landkreis Göttingen) sind Mittwochabend (30.07.25) mehrere Autos in Brand geraten. Menschen wurden nicht verletzt. Auch Schäden an den angrenzenden Gebäuden entstanden nicht. Der Gesamtschaden beträgt vermutlich mehrere zehntausend Euro. Passanten wurden gegen 22.15 Uhr durch Rauch auf das Geschehen aufmerksam und riefen Feuerwehr und Polizei.

Nach Ermittlungen der Polizei Osterode löste ein technischer Defekt an einem der
Wagen das Feuer aus. Von dem Auto griffen die Flammen auf weitere Fahrzeuge über
und beschädigten diese. Die Feuerwehr Osterode löschte die Brandherde ab.











31.07.2025 • 16:06 Uhr

Intendantin Patzak verlässt Hildesheimer Literaturhaus

Die Intendantin des evangelischen Literaturhauses St. Jakobi in Hildesheim, Sarah Patzak, verlässt mit Ende der Spielzeit in diesem Sommer die Einrichtung. «Das Literaturhaus verliert mit Sarah Patzak eine außergewöhnlich profilierte, visionäre und engagierte Leitungspersönlichkeit», sagte die evangelische Superintendentin Cordula Trauner am Donnerstag. Über die Nachfolge sei bisher nicht entschieden, das Programm unter dem Titel «Wachen» für die neue Spielzeit ab dem 19. September stehe jedoch bereits. Das
Literaturhaus in der spätmittelalterlichen St.-Jakobi-Kirche im Hildesheimer Stadtzentrum ist seit 2014 eine von vier Kulturkirchen der hannoverschen Landeskirche. epd










31.07.2025 • 16:03 Uhr

ZDF muss «Heute Journal»-Beitrag zu Brosius-Gersdorf wegen Falschmeldungen korrigieren

Das ZDF hat Fehler im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Verfassungsrichter-Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf eingeräumt. Gegenüber dem rechtskonservativen
Online-Portal «Apollo News» habe der Sender bezüglich der «Heute-Journal»-Ausgabe vom 20. Juli eine Unterlassungserklärung abgegeben, sagte ein ZDF-Sprecher am Donnerstag auf Anfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) in Mainz.

In der Ausgabe des Nachrichtenmagazins seien in einem Beitrag Falschmeldungen thematisiert worden, die rund um Brosius-Gersdorf erschienen. «Dazu wurden exemplarisch einige Artikel gezeigt, um das Themenspektrum aufzuzeigen. Da zwei dieser Artikel zwar die genannten
Themen bedienten, selbst aber keine Falschmeldungen darstellen, wurden sie nachträglich unkenntlich gemacht», so der ZDF-Sprecher.

Zudem habe es in dem Beitrag geheißen, «Apollo»-Chefredakteur Max Mannhart habe auf der Plattform X gefordert, die Wahl von Brosius-Gersdorf müsse verhindert werden. «Dass es allein
Ex-Bild-Chef Julian Reichelt war, der einen anderen Post von Mannhart mit dem Aufruf 'Muss verhindert werden!' repostete, haben wir entsprechend korrigiert», sagte der ZDF-Sprecher. Die Korrekturen veröffentlichte der öffentlich-rechtliche Sender auch in «zdfheute.de» in der Rubrik «In eigener Sache: Korrekturen & Richtigstellungen».epd










31.07.2025 • 15:57 Uhr

Menschen in Niedersachsen spenden mehr Geld für «Brot für die Welt»

Das evangelische Hilfswerk «Brot für die Welt»unterstützt weltweit Projekte zur Hilfe durch Selbsthilfe. Die Menschen und Kirchengemeinden in Niedersachsen fördern dies mit Millionenbeträgen aus Spenden und Kollekten.

Hannover (epd). Die Menschen und Kirchengemeinden in Niedersachsen haben im vergangenen Jahr deutlich mehr Geld an das Hilfswerk «Brot für die Welt» gespendet als im Vorjahr. In den fünf evangelischen Landeskirchen kamen insgesamt mehr als 7,7 Millionen Euro zusammen,
wie die Referatsleiterin für «Brot für die Welt» in den Landeskirchen Hannover und Schaumburg-Lippe, Denise Irmscher, und die Oldenburger Diakonie am Donnerstag mitteilten. Das waren rund 500.000 Euro mehr als im Jahr davor.

Bundesweit gingen die Spenden dagegen zurück. Im vergangenen Jahr sammelte das Hilfswerk den Angaben zufolge 73,9 Millionen Euro an Spenden und Kollekten - zwei Millionen weniger als im Jahr zuvor.epd










31.07.2025 • 15:10 Uhr

„Vorkommen und Ausbreitungsrisiko der invasiven Ameisenart Tapinoma magnum“: Landrätin Klinkert-Kittel antwortet der AfD Kreistagsfraktion

Die Anfrage der AfD-Kreistagsfraktion zum „Vorkommen und Ausbreitungsrisiko der invasiven Ameisenart Tapinoma magnum“ - Präventions- und Reaktionsstrategien im Landkreis Northeim -hat soeben Landrätin Astrid Klinkert-Kittel umfassend eine amtliche Stellungnahme abgegeben.
Das RedaktionsNetzwerkSüdniedersachsen (RNS) dokumentiert Fragen der AfD und die Antworten der Landrätin im Originalwortlaut:

Sehr geehrter Herr Schmitz,
Ihre Anfrage vom 18. Juli 2025 beantworte ich wie folgt:
Vorbemerkung:
Naturschutzfachliche sowie rechtliche Einordnung (vgl. Drucksache 19/7793 des Niedersächsischen Landkreistages sowie Internetpräsenz Naturkundemuseum Stuttgart):
Die Große Drüsenameise (Tapinoma magnum) ist eine von insgesamt fünf in Deutschland vorkommenden Arten der Gattung Tapinoma, die sich sehr ähnlich sehen. Sie bildet sogenannte Superkolonien, welche aus zahlreichen Brutzentren mit jeweils mehreren Königinnen und tausenden Arbeiterinnen bestehen. Die Art bildet über die Jahre ein weitverzweigtes Netz von Nestern einer Kolonie. Dadurch hat die Art das Potenzial, sich rasant flächig auszubreiten und lässt sich auch nur sehr schwer bekämpfen. Die Große Drüsenameise ist keine invasive, gebietsfremde Art im Sinne des § 7 Abs. 2 Nr. 9 Bundesnaturschutzgesetz, da sie nicht in der Liste nach Artikel 4 der „Verordnung (EU) Nr. 1143/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Oktober 2014 über die Prävention und das Management der Einbringung und Ausbreitung invasiver gebietsfremder Arten“ (sogenannte Unionsliste) aufgeführt ist. Eine Aufnahme in die Unionsliste der EU ist auch zu einem späteren Zeitpunkt nicht zu erwarten, da die Große Drüsenameise innerhalb der Europäischen Union im Mittelmeergebiet heimisch ist. Nach der naturschutzfachlichen Invasivitätsbewertung des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) ist die Art naturschutzfachlich lediglich als potenziell invasiv anzusehen. Aus der Einstufung des BfN ergeben sich jedoch grundsätzlich keine rechtlichen Verpflichtungen, naturschutzfachlich tätig zu werden.

Zu 1.
Welche konkreten Hinweise oder Verdachtsfälle auf das Vorkommen von Tapinoma magnum sind der Kreisverwaltung bisher bekannt oder wurden von extern (z. B. Kommunen, Fachstellen) übermittelt?
Bisher sind keine Vorkommen im Landkreis Northeim bekannt. Auch Meldungen von Verdachtsfällen aus dem Landkreis Northeim liegen bisher nicht vor. Niedersachsenweit gab es 2022 in der Region Hannover ein Vorkommen einer anderen, nicht-heimischen Drüsenameisenart, der Iberischen Ameise (Tapinoma ibericum). Weiterhin wurden dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) seitdem drei Verdachtsfälle des Vorkommens der Großen Drüsenameise in den Landkreisen Celle, Cloppenburg und Nienburg/Weser gemeldet, welche jedoch nicht bestätigt werden konnten.
Existiert derzeit ein systematisches oder stichprobenartiges Monitoring zur frühzeitigen Identifikation dieser Ameisenart innerhalb des Kreisgebiets?
Ein stichprobenartiges Monitoring existiert weder auf Landkreis- noch auf Landesebene, da die Art nicht als invasive gebietsfremde Art auf der Unionsliste gelistet ist. Dennoch geht das NLWKN Hinweisen und Verdachtsfällen zu möglichen Vorkommen dieser Art nach, bei entsprechenden Meldungen aus dem Landkreis Northeim würde meine Untere Naturschutzbehörde unterstützend tätig werden.
Wird die Thematik als Teil des allgemeinen Risikomanagements invasiver Arten in den Arbeitsstrukturen der Verwaltung mitgedacht?
Meine Untere Naturschutzbehörde weiß um die Problematik der Art und hat Zugriff auf Informationen zur zielgerichteten Bekämpfung der Art, die bei Bedarf bereitgestellt werden können.
Zu 2.
Wurde die Thematik Tapinoma magnum innerhalb relevanter verwaltungsinterner Gremien, Ausschüsse oder Arbeitszusammenhänge bereits aufgegriffen - insbesondere im Kontext öffentlicher Infrastruktur, Umweltgesundheit oder kommunaler Bauunterhaltung ?
Bisher ist die Thematik nicht in der gefragten Form behandelt worden.
Gibt es innerhalb der Verwaltung eine koordinierende Stelle, die sich speziell mit invasiven Arten oder Schädlingsmanagement befasst und das Thema betreut?
Eine koordinierende Stelle für das Thema innerhalb der Verwaltung gibt es nicht. Anfragen zu invasiven Arten werden durch die Untere Naturschutzbehörde bearbeitet. Eine Zuständigkeit des Landkreises für die Bekämpfung der Großen Drüsenameise ist nicht gegeben.
Treten an Gebäuden im Landkreis Schäden auf, so sind zunächst die Eigentümer des Gebäudes bzw. des betroffenen Grundstücks oder der beeinträchtigten Infrastruktur verantwortlich. Für die Bauaufsichtsbehörde beispielsweise sind Schäden erst dann relevant, wenn das öffentliche Baurecht beeinträchtigt ist, insbesondere im Falle bestehender Gefahrenlagen.

Dann würde sich die Bauaufsichtsbehörde an den Eigentümer wenden. Die Bauaufsichtsbehörde wird nicht (präventiv) die Große Drüsenameise bekämpfen. Bei einem Vorkommen der Großen Drüsenameise an kreiseigenen Liegenschaften würde entsprechendes Know-How aus der Schädlingsbekämpfung hinzugezogen werden.
In welcher Form findet ein Wissenstransfer zwischen Kreisverwaltung und den Gemeinden/Städten im Landkreis statt - etwa über Arbeitsgruppen, Informationsrundschreiben oder fachliche Netzwerktreffen?
Bisher gab es keine Informationsrundschreiben, Arbeitsgruppentreffen o. Ä. zu der Thematik.
Zu 3.
Wurden bislang konkrete Bekämpfungsmaßnahmen gegen Tapinoma magnum geprüft oder vorbereitet (z. B. Einsatz thermischer Methoden, Gelköder, Biologische Maßnahmen)?
Welche Erfahrungen und Empfehlungen wurden dabei aus anderen Landkreisen oder Bundesländern berücksichtigt?
Bisher bestand kein Anlass, konkrete Bekämpfungsmaßnahmen gegen die Große Drüsenameise zu prüfen. Eine Zuständigkeit des Landkreises für die Bekämpfung der Großen Drüsenameise ist nicht gegeben. Erfahrungen u. a. aus der Schweiz und Süddeutschland zeigen jedoch, dass die Große Drüsenameise teilweise nur begrenzte Zeit Fraßköder annimmt, sodass diese gewechselt werden müssen und eine Bekämpfung mit anderen Methoden kombiniert werden sollte. Dazu kann auch Heißwasser eingesetzt werden, das mit entsprechenden Heißwassererzeugern und Lanzen/Erdspießen im Erdboden gegen die Große Drüsenameise ausgebracht wird.
Sollten Biozidprodukte eingesetzt werden, ist deren Zulässigkeit zu beachten. Maßnahmen zur Bekämpfung der Art sind derzeit auch durch das Land Niedersachsen nicht vorgesehen.
Gibt es bereits fachliche Handlungsempfehlungen, Arbeitshilfen oder interne Leitfäden zur Einschätzung und Eindämmung dieser Ameisenart?
Es existieren keine fachlichen Handlungsempfehlungen, Arbeitshilfen oder interne Leitfäden zu der Thematik.
Ist geplant, ein digitales oder analoges Meldesystem für Bürgerinnen und Bürger bereitzustellen, um Sichtungen niedrigschwellig zu erfassen?
Vorkommen der Art können der Unteren Naturschutzbehörde oder dem NLWKN gemeldet werden. Die Bereitstellung eines Meldesystems ist aktuell nicht vorgesehen.

Zu 4.
Besteht ein Austausch mit wissenschaftlichen Einrichtungen, Landesämtern oder Fachgesellschaften (z. B. Universitäten, Entomologische Gesellschaften) zur Einschätzung und Prävention der Ausbreitung?
Ein Austausch zu der Thematik mit externen Stellen war bisher nicht erforderlich. Im Zuge der Beantwortung dieser Anfrage hat sich die Untere Naturschutzbehörde mit dem NLWKN zu der Thematik ausgetauscht.
Wie wird die Zusammenarbeit mit anderen niedersächsischen Landkreisen oder angrenzenden Bundesländern organisiert, in denen Tapinoma magnum bereits auftritt oder vermutet wird?
Bisher besteht kein Erfordernis für die Organisation einer landkreisübergreifenden Zusammenarbeit.
Wurden bereits Fortbildungen, Workshops oder runde Tische mit externen Akteuren durchgeführt oder initiiert?
Bisher wurden keine Fortbildungen, Workshops oder runde Tische mit externen Akteuren durchgeführt oder initiiert.
Zu 5.
Wie schätzt die Verwaltung das mittelfristige Risiko eines Befalls im Landkreis Northeim unter Berücksichtigung klimatischer, logistischer und infrastruktureller Faktoren ein?
Eine Risikoabschätzung liegt nicht vor. Im urbanen Raum verursacht die Ameisenart insbesondere Schäden an Gebäuden, öffentlichen und privaten Wegen sowie Infrastruktur.
Welche öffentlichen Bereiche oder Anlagen gelten aus Sicht des Landkreises als besonders gefährdet (z. B. Spielplätze, Stromverteilerschächte, Schulen, Kläranlagen)?
Eine landkreisspezifische Gefährdungsbewertung öffentlicher Bereiche liegt nicht vor, da bislang keine Schadensfälle bekannt geworden sind.
Gibt es bereits erste Vorfälle, Schadensbilder oder Einschätzungen über wirtschaftliche Auswirkungen eines möglichen Befalls?
Die Art kommt im Landkreis Northeim nach aktuellem Kenntnisstand nicht vor. Einschätzungen über wirtschaftliche Auswirkungen liegen nicht vor.
Zu 6.
Plant die Kreisverwaltung Maßnahmen zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit - etwa in Form von Informationskampagnen, Broschüren, Onlinehinweisen oder Schulungsangeboten ?
Bisher sind keine der genannten Maßnahmen geplant.

Stehen den Gemeinden finanzielle oder strukturelle Mittel des Landkreises zur Verfügung, um präventiv tätig zu werden?
Die Bereitstellung von finanziellen und strukturellen Mitteln des Landkreises zur Prävention ist nicht vorgesehen.
Gibt es Planungen zur Beantragung externer Fördermittel (z. B. auf Landes- oder EU- Ebene) zur Unterstützung im Umgang mit invasiven Arten?
Nach aktuellem Kenntnisstand gibt es keine geeigneten Förderprogramme zur Bekämpfung der Großen Drüsenameise. Die Beantragung von Fördermitteln zur Bekämpfung invasiver Arten (Unionsliste) ist vorgesehen.
Wie wird sichergestellt, dass das Thema Tapinoma magnum bei der zukünftigen Planung kommunaler Infrastrukturprojekte (z. B. Neubauten, Freiflächenplanung) berücksichtigt wird?
Derzeit gibt es im Landkreis Northeim weder akute Fälle, noch Handlungsempfehlungen, die in die Planung neuer Projekte einfließen könnten.
Mit freundlichen Grüßen - Astrid Klinkert-Kittel
red/Fotos: FisWMG












31.07.2025 • 14:56 Uhr

VW Käfer überschlägt sich auf A 7: Autofahrerin aus Schleswig-Holstein tödlich verletzt

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A 7 in Fahrtrichtung Kassel (wir berichteten) ist am Donnerstagmorgen (31.07.25) eine Autofahrerin aus Schleswig-Holstein tödlich verletzt worden. Die Unfallursache ist noch unklar. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie die Unfallaufnahme war die Autobahn in Richtung Süd ab der Anschlussstelle Seesen bis 13.20 Uhr voll gesperrt. Der Verkehr wurde abgeleitet.

Nach ersten Informationen kam die 62-Jährige etwa gegen 08.25 Uhr während eines Überholvorganges kurz hinter dem Parkplatz "Schwalenberg-Ost" mit ihrem VW Käfer aus bislang unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Auto prallte gegen die Außenschutzplanke, überschlug sich und blieb anschließend auf dem linken Überholfahrstreifen stehen. Für die Fahrerin kam jede Hilfe zu spät.

An der Unfallstelle waren mehrere Rettungs-, ein Notarztfahrzeug und die Freiwilligen Feuerwehren aus Seesen, Kalefeld und Echte im Einsatz. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

im Einsatz waren rund 70 Kräfte der Feuerwehren aus Echte und Kalefeld, Bad Gandersheim und Seesen, der Rettungsdienst aus beiden Landkreisen, Autobahnpolizei und Polizeiinspektion Northeim. Die Feuerwehr hat mit hydraulischem Rettungsgerät eine Tür aus dem Unfallfahrzeug entfernt. jk/Fotos: Konstantin Mennecke














31.07.2025 • 14:48 Uhr

Erschreckendes Umfrageergebnis: Mehrheit vermisst Wertschätzung Älterer

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland vermisst einer Umfrage zufolge eine ausreichende Wertschätzung der älteren Generation. Wie das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) am
Donnerstag in Berlin mitteilte, halten lediglich 26 Prozent der Befragten ab 18 Jahren die Anerkennung von Seniorinnen und Senioren für passend. Mit 61 Prozent meint dagegen eine klare Mehrheit, dass das nicht der Fall ist.

Diese Einschätzung sei generationenübergreifend, hieß es. Die Gruppe der Befragten ab 50 weicht nur vier Prozentpunkte vom Ergebnis der unter 50-Jährigen ab. Die den Angaben zufolge repräsentative Online-Umfrage mit 3.000 Personen ab 18 Jahren wurde im März und
April von INSA Consulere im Auftrag des DIA durchgeführt. Das DIA wird von Unternehmen der Finanzwirtschaft getragen.

Kommentar einer
weisen Dame
Bad Gasndersheim!

Dazu liegt dem RedaktionsNetzwerkSüdniedersachsen der nachdenkliche Kommentar einer weisen Seniorin aus Bad Gandersheim vor. Sie kommentiert treffend: "Wer das Alter nicht wertschätzt hat die Zukunft nicht verdient!" red










31.07.2025 • 14:42 Uhr

Einbecker kritische Kioske von Behörden gefilzt - Zweimal Steuerhehlerei ermittelt

Am gestrigen Mittwoch wurden im Zeitraum von 13.00 bis 19.00 Uhr zwei Kioske im Einbecker Stadtgebiet kontrolliert. Die Kontrolle fand gemeinsam mit dem Zoll und der Steuerfahndung statt.

Hauptaugenmerk lag auf dem Jugendschutz, insbesondere der Abgabe von Tabakwaren an Minderjährige, sowie auf steuerrechtlichen Überprüfungen. Die anwesenden Mitarbeiter und Besucher zeigten sich kooperativ.

Es konnten zwei Straftaten (Steuerhehlerei) festgestellt werden. Verstöße ergeben sich jedoch erst nach Bearbeitung der heute festgestellten Informationen durch die Steuerfahndung.Wol











31.07.2025 • 14:40 Uhr

14 Tage vor Schulbeginn: Jetzt schon an die Vorbereitungen denken!

Die großen Sommerferien neigen sich langsam ihrem Ende. In zwei Wochen startet wieder der Betrieb in den südniedersächsischen Schulen. Besonders für die Erstklässler gilt es jetzt die ersten Vorbereitungen zu treffen.
Hilfestellungen dabei leisten den Eltern schulpflichtiger Kinder Dienstleister wie die Supermärkte wie beispielsweise das E-Center in Bad Gandersheim. Er kompensiert damit das Fehlen eines professionellen Schreibwarengeschäftes in der Roswithastadt. Schulbücher lassen sich Gott sei Dank alternativ in der Buchhandlung Pieper in Bad Gandersheim oder in Nachbarstädten oder online beschaffen. red/Foto: FisWMG










31.07.2025 • 14:38 Uhr

Das Festspiel-Spektakel naht! Tickets für die „Domspitzen“-Gala der 66. Gandersheimer Domfestspiele ab 4. August in Kartenzentrale erhältlich!

Eine einmalige Show mit unglaublich viel Humor versprechen zum Ende der 66. Spielzeit der Gandersheimer Domfestspiele die „Domspitzen“. Karten für diese am Freitag, 15. August, ab 22 Uhr auf der Festspielbühne vor der Stiftskirche stattfindende Benefizgala sind ab kommenden Montag, 4. August, erhältlich – ab 10 Uhr direkt in der Kartenzentrale an der Stiftsfreiheit, ab 11 Uhr dann auch online. So haben die Festspielfans ohne Internetanschluss einen kleinen Vorsprung, an die begehrten Karten zu kommen. Eine Reservierung von Karten vorab per E-Mail ist nicht möglich. Die Tickets kosten 15 Euro. Die „Domspitzen“ sind eine Benefizveranstaltung der Gandersheimer Domfestspiele. Der „Domspitzen“-Erlös fließt zur Hälfte in die eigene Jugendarbeit und die Nachwuchsförderung von jungen Künstlerinnen und Künstlern. Über den Verwendungszweck der zweiten Hälfte wird das Ensemble wieder selbst bestimmen. Einzige Bedingung: Die Institution soll aus Bad Gandersheim oder der näheren Region kommen und sich einem gemeinnützigen oder sozialen Zweck verschrieben haben.

Bei der „Domspitzen“-Gala geben die Darstellerinnen und Darsteller zum Spielzeit-Abschluss und zu später Stunde noch einmal alles: Zu sehen sind Höhepunkte aus den einzelnen Inszenierungen. Dabei tauchen auch gerne einmal Protagonisten aus anderen Stücken in einer Szene auf und wirbeln so die Handlung auf völlig absurde und skurrile Weise durcheinander. Es wird gesungen und getanzt, gelacht und geweint – und das alles für einen guten Zweck. Die „Domspitzen“ sind das spektakuläre Finale einer erfolgreichen Spielzeit.










31.07.2025 • 14:37 Uhr

A 7 in Richtung Kassel nach Unfall aktuell ab Seesen voll gesperrt - Auto überschlägt sich!

Die Autobahn 7 in Fahrtrichtung Kassel (Hessen) ist aktuell nach
einem Verkehrsunfall ab der AS Seesen voll gesperrt. Verkehrsteilnehmende werden gebeten, die A 7 frühzeitig zu verlassen bzw. den Bereich zu umfahren.

Ersten Informationen zufolge ist etwa gegen 08.25 Uhr ein PKW aus bislang noch ungeklärter Ursache zwischen den AS Seesen und Echte nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und hat sich anschließend überschlagen.

Die Unfallaufnahme sowie die Maßnahmen an der Unfallstelle dauern an. Wie lange die Autobahn gesperrt bleiben muss, steht nicht fest. Es wird nachberichtet. jk










31.07.2025 • 14:34 Uhr

"Die Konjunkturdynamik in Deutschland bleibt weiterhin dürftig"

Das Statistische Bundesamt hat gerade bekannt gegeben, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im 2. Quartal 2025 gegenüber dem 1. Quartal 2025 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – um 0,1 Prozent gesunken ist.
Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank, kommentiert das BIP-Ergebnis des zweiten Quartals folgendermaßen:
„Die ersten beiden Quartale waren für die deutsche Wirtschaft stark von der spektakulären Zollpolitik der USA beeinflusst. Zuerst gab es Vorzieheffekte bei der Produktion im zweiten Quartal wurde dann hauptsächlich abgewartet, wie sich die außenwirtschaftlichen Bedingungen entwickeln. Wenn sich im weiteren Jahresverlauf der Staub der Zollexplosion langsam legt, wird man feststellen, dass die Konjunkturdynamik in Deutschland weiterhin dürftig bleibt, insbesondere im Vergleich zu vielen europäischen Nachbarn. Für Deutschland gilt ganz klar: In dem Maß, in dem sich die Weltmärkte verschließen, muss sich die wirtschaftliche Dynamik auf den eigenen Wirtschaftsraum in Deutschland und Europa konzentrieren. Das geht nur, wenn Hindernisse wie Regulierung, Bürokratie und hohe Abgaben verringert werden.“











31.07.2025 • 14:33 Uhr

Saisonal und konjunkturell bedingter Anstieg der Arbeitslosigkeit im Juli

Die Arbeitslosigkeit ist im Bezirk der Agentur für Arbeit Göttingen, der die Landkreise Northeim und Göttingen umfasst, im Juli 2025 gestiegen. 16.226 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 415 Personen (2,6 Prozent) mehr als im Juni, aber 410 Personen bzw. 2,5 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote beträgt 6,6 Prozent und liegt mit 0,1 Prozentpunkten über dem Vormonatsniveau.

Vor einem Jahr lag sie bei 6,8 Prozent. Ein Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Juli ist durchaus üblich. Klaudia Silbermann(Foto), Chefin der Agentur für Arbeit Göttingen, erklärt diese Tatsache wie folgt: „Der Juli ist ein klassischer Ferienmonat, in dem aufgrund der Urlaubszeit in den Unternehmen das Personalgeschäft etwas zur Ruhe kommt. Hinzukommen aber weitere Aspekte: Der 30. Juni markiert häufig das Ende von befristeten Arbeitsverträgen, der Beginn der Arbeitslosigkeit fällt dann in den Juli. Aber auch Zugänge von Ausbildungsabsolventinnen und -absolventen, die ihre schulische Lehre beendet haben oder von ihren Betrieben nicht übernommen werden konnten, sind um diese Zeit zu verzeichnen“, so die Arbeitsmarktexpertin.

„Das führt wiederkehrend zu einem zeitlich begrenzten Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit, da sich auch junge Menschen vorübergehend melden, die bis zum Beginn des Studiums oder ihrer Ausbildung eine Beschäftigung suchen.“ So waren im Juli insgesamt 1.675 unter 25jährige im Agenturbezirk arbeitslos gemeldet, 169 (11,2 Prozent) mehr als im Juni, allerdings 59 (3,4 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat.

Die Zahl der neu gemeldeten Arbeitsstellen in der Region blieb gegenüber dem Vormonat relativ konstant. Insgesamt 1.080 Angebote wurden bei der Agentur für Arbeit neu aufgegeben, 68 (6,7 Prozent) mehr als im Juni und 163 (17,8 Prozent) mehr als vor Jahresfrist. Deutlich geschrumpft ist hingegen der Bestand an offenen Stellen.
Dieser lag im Juli bei 3.991 Arbeitsofferten und damit zwar knapp über dem Juni-Wert (23 bzw. 0,6 Prozent), allerdings deutlich unter der Zahl vom Juli 2024. Vor einem Jahr waren noch 5.027 Stellen bei der Arbeitsagentur für den Bezirk gelistet.

Das entspricht einem Rückgang von 20,6 Prozent bzw. 1.036 Stellenangeboten. „Weder der gegenüber dem Vorjahresmonat leicht gestiegene Zugang an neuen Stellenangeboten, noch die gegenüber Juli 2024 gesunkene Zahl der Arbeitslosen Agentur für Arbeit Göttingen kann darüber hinwegtäuschen, dass der Arbeitsmarkt sich in den letzten Monaten auch bei uns in Südniedersachsen eingetrübt hat“, bilanziert Silbermann. „Der Rückgang der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahrsmonat ist ausschließlich im Bereich der Jobcenter zu spüren. Die konjunkturelle Verfassung des Arbeitsmarktes spiegelt sich zeitnah jedoch insbesondere in den Zahlen der Arbeitslosenversicherung wieder, für die die Agentur für Arbeit zuständig ist. Hier bilden sich Einstellungen wie Entlassungen früher ab als in der Grundsicherung für Arbeitsuchende. Und hier steigen die Zahlen leider zur Zeit beständig.“

Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 5.658 Personen. Das waren 449 Personen (8,6 Prozent) mehr als im Vormonat und 580 Personen (11,4%) mehr als vor einem Jahr. Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 10.568 Arbeitslose registriert. Damit waren 34 Personen (0,3 Prozent) weniger als im Vormonat arbeitslos und 990 Personen (8,6 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat. Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) werden derzeit 65,1 Prozent aller Arbeitslosen im Agenturbezirk betreut.










31.07.2025 • 14:29 Uhr

Nörten-Hardenberg: Unfall mit einer verletzten Person - Bremsmanöver zu spät bemerkt

Am Mittwoch gegen 10.45 Uhr befuhr eine 36-jährige Hardegserin die Bundesstraße 446 aus Lütgenrode in Richtung Nörten-Hardenberg. Kurz vor dem Kreisel musste die Frau mit ihrem Auto verkehrsbedingt abbremsen. Der hinter ihr befindliche 36-jährige Motorradfahrer aus Bodenfelde bemerkte dies zu spät und fuhr auf. Durch den Zusammenstoß kam der 36-Jährige zu Fall und verletzte sich leicht. Nach einer Erstversorgung vor Ort wurde er zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Es kam zu einem Gesamtschaden von ca. 4.500 Euro. Wol










31.07.2025 • 14:28 Uhr

Wohnhausbrand in Alfeld - Ursache unbekannt - Haus nicht mehr bewohnbar!

Am Mittwochmittag, 30.07.2025, kam es in der Blumenstraße im Alfelder Ortsteil Gerzen zu einem Hausbrand.
Gemeldet wurde das Feuer gegen 12:00 Uhr durch eine Bewohnerin. Einsatzkräfte
von Polizei und Feuerwehr trafen nur kurze Zeit nach der Alarmierung am Brandort ein. Die ehrenamtlichen Retter bekämpften das Feuer u.a. mit zwei Drehleitern. Gegen 14:00 Uhr war der Brand unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis etwa 17:30 Uhr hin.

Nach vorliegenden Informationen wurde eine Person mit Verdacht einer Rauchgasintoxikation zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar. Die Höhe des Schadens ist gegenwärtig unbekannt.

Der Brandort wurde beschlagnahmt. Sowohl die genauen Umstände des Brandgeschehens als auch die bislang unbekannte Ursache des Feuers, sind Gegenstand von polizeilichen Ermittlungen, die von Beamten des 1. Fachkommissariats der Polizeiinspektion Hildesheim übernommen wurden und andauern. jpm










31.07.2025 • 14:27 Uhr

Tafeln aus Niedersachsen & Bremen freuen sich über Wirkung der Rekordförderung

Zu Beginn des Jahres 2023 haben die DEUTSCHE FERNSEHLOTTERIE und ihre Stiftung DEUTSCHES HILFSWERK ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und gelebte Solidarität in Deutschland gesetzt. Mit einer Soforthilfe von insgesamt 30 Millionen Euro konnten Hunderte bedürftige gemeinnützige Organisationen unterstützt werden. Der Löwenanteil – stolze 23 Millionen Euro – ging dabei direkt an den Tafel Deutschland e.V. und seine Landesverbände. Die verbleibenden 7 Millionen Euro flossen in andere gemeinnützige Projekte. Besonders bemerkenswert: Die geförderten Organisationen mussten keinen Eigenanteil leisten – eine spürbare Erleichterung für eine unbürokratische und hürdenfreie Unterstützung.
Zeit für ein Fazit: Dank der Unterstützung der DEUTSCHEN FERNSEHLOTTERIE konnten die Tafelangebote in Niedersachsen und Bremen deutlich gestärkt werden. Für viele Tafel-Kundinnen und -Kunden sind sie zu einem wichtigen Anker im Alltag geworden.
Mehr als 7.500 ehrenamtliche Tafel-Helferinnen und -Helfer bilden das Rückgrat der Tafeln in Niedersachsen und Bremen. Sie sammeln, sortieren und verteilen die gespendeten Lebensmittel bedarfsgerecht. Dabei schenken sie den Bedürftigen nicht nur praktische Unterstützung, sondern auch menschliche Wärme und persönliche Zuwendung.










30.07.2025 • 19:00 Uhr

Verkehrsunfall mit verletzter Person auf der BAB 7 bei Hildesheim - Sattelzug schiebt PKW 275 Meter vor sich her

Am 30.07.2025 kam es gegen 14:25 Uhr im Baustellenbereich der A 7 in Fahrtrichtung Hannover, in Höhe der Anschlussstelle Hildesheim, zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Sattelzug.

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen befuhr die 43-jährige Fahrzeugführerin aus Oldenburg mit ihrem PKW die Anschlussstelle Hildesheim und beabsichtigte, über den dortigen Beschleunigungsstreifen auf die Hauptfahrbahn der BAB 7 in Richtung Hannover aufzufahren. Beim Wechsel auf den Hauptfahrstreifen kam es zu einem Zusammenstoß mit dem dort fahrenden Sattelzug eines 56-jährigen Fahrers aus dem Kreis Hersfeld-Rotenburg. Der Pkw wurde in der Folge rund 275 Meter vor dem Sattelzug hergeschoben, bevor er entgegen der Fahrtrichtung zum Stillstand kam.

Die Fahrzeugführerin des Pkw konnte ihren PKW nicht selbstständig verlassen und wurde daher durch die Berufsfeuerwehr rückenschonend aus dem Fahrzeug befreit. Anschließend wurde die Fahrzeugführerin aufgrund leichter Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Sattelzugs blieb unverletzt.

Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Sattelzug blieb fahrbereit und konnte seine Fahrt nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen fortsetzen. Der entstandene Gesamtschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.

Für die Dauer der Unfallaufnahme sowie der Bergungsmaßnahmen kam es zu Voll- und Teilsperrungen der A 7 in Fahrtrichtung Hannover. Dies führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen sowohl auf der BAB 7 als auch auf den Umleitungsstrecke im Bereich Hildesheim. dre










30.07.2025 • 18:54 Uhr

Trauer um Laura Dahlmeier - Söder: Bayern trauert um eine «Königin des Wintersports»

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat sich nach dem tödlichen Bergunfall der Ex-Biathletin Laura Dahlmeier betroffen gezeigt. «Bayern trauert um eine Königin des
Wintersports», erklärte der CSU-Politiker am Mittwoch. Dahlmeier sei «ein großes Vorbild und eine herausragende Botschafterin Bayerns» gewesen, die mit ihren sportlichen Leistungen die ganze Welt beeindruckt habe. Die 31-Jährige war bereits am Montag bei einer Expedition im pakistanischen Karakorumgebirge verunglückt. Am Mittwoch bestätigte ihr Management den Tod der Alpinistin.

Laura Dahlmeier stammte aus Garmisch-Partenkirchen. Sie gewann sieben Gold-, drei Silber- und fünf Bronzemedaillen bei Biathlon-Weltmeisterschaften. 2019 beendete sie mit 25 Jahren ihre Karriere und widmete sich ihrer zweiten Leidenschaft, dem Bergsport. Dahlmeier war seit 2023 staatlich geprüfte Berg- und Skiführerin und absolvierte zahlreiche anspruchsvolle Touren.

Am Montag geriet sie Medienangaben zufolge am Laila Peak auf einer Höhe von 5.700 Metern mit ihrer Seilpartnerin in einen Steinschlag. Aufgrund schlechter Wetterbedingungen war eine Hubschrauber-Rettung nicht möglich. Auch eine Bergung des Leichnams sei derzeit aufgrund
der widrigen Umstände vor Ort nicht realisierbar.epd










30.07.2025 • 18:48 Uhr

Müller-Ende in Northeim: Schmitz kritisiert Bürgermeister Hartmann

Zur angekündigten Schließung der Müller-Drogerie am Northeimer Marktplatz bringt der Fraktionsvorsitzende der AfD im Stadtrat und Kreisverbandsvorsitzende, Maik Schmitz Kritik am Bürgermeister der Kreisstadt vor. In einer Pressemitteilung führt Schmitz dazu aus: "Was in anderen Städten mit Engagement verhindert wird, lässt man in Northeim einfach geschehen. Der Bürgermeister glänzt durch Tatenlosigkeit – wieder einmal.“ Während in Weißenfels (Sachsen-Anhalt) der dortige Bürgermeister persönlich zur Müller- Zentrale nach Ulm reiste, um den Standort zu retten, schweigt Simon Hartmann. Das Ergebnis in Weißenfels: Die Filiale bleibt bestehen, zumindest teilweise. In Northeim: kompletter Rückzug – ohne Kampf, ohne Konzept, ohne Transparenz. „Andere Bürgermeister brennen für ihre Stadt – Hartmann hat sich offenbar innerlich schon verabschiedet.“ In politischen Kreisen ist längst zu hören, dass sich der SPD-Bürgermeister auf den Posten des Landrats vorbereitet". Maik Schmitz dazu: „Wer schon heimlich die neue Besoldung als Landrat feiert, der hat für die Stadt Northeim keine Energie mehr übrig. Der hat aufgegeben – lange vor dem Wähler.“ Die AfD-Stadtratsfraktion fordert Transparenz: Wann mit wem und welche Gespräche wurden mit Müller geführt – oder eben nicht? Was tut die Stadt, um den Leerstand zu verhindern? Hat Herr Hartmann die Stadt überhaupt noch im Blick – oder nur noch seine Karriere? Maik Schmitz abschließend: „Northeim braucht keinen Übergangsverwalter im Vorwahlmodus. Northeim braucht endlich wieder einen Bürgermeister, der für diese Stadt kämpft. Wir werden uns dahingehend Zeit nehmen und Gespräche zum Wohle der Stadt führen."











30.07.2025 • 17:19 Uhr

Altstadtfest Bad Gandersheim: Petra Dröge (AK Prävention in der AWO Bad Gandersheim) wirbt Sponsoren für Aktion "0,0 für 1000"

So wie es das Altstadtfest von Bad Gandersheim am ersten September-Wochenende geben wird, wird auch eine gute Aktion ins dien Stadtparty wieder eingebunden sein. Für den Arbeitskreis Prävention in der Arbeiterwohlfahrt Bad Gandersheim hat das Petra Dröge jetzt angekündigt. In einem Schreiben an potenzielle Unterstützung wirbt sie für Kooperationen der Aktion "0,0 für 1.000". Die Aktion zielt auf einen verantwortlichen Umgang mit alkoholischen Getränken beim Altstadtfest - besonders an junge Leute adressiert. Dröge schreibt in einem dem RedaktionsNetzwerkSüdniedersachsen vorliegenden Dokument: "Sehr geehrte Mitglieder und Interessierte, auch in diesem Jahr möchte der Arbeitskreis Prävention in der AWO Bad Gandersheim auf dem Altsadtfest die Atkion „0,0 für 1000“ durchführen. Dabei werden Jugendliche zwischen 16 und 21 Jahren, die sich um Mitternacht promillefrei testen lassen, belohnt. Unser Ziel ist es, positive Vorbilder zu schaffen, was uns in den zurückliegenden Jahren immer recht gut gelungen ist. Um die Preise von insgesamt 1000 Euro zu finanzieren, benötigen wir Sponsoren. Es wäre schön, wenn Mitglieder unseres Kreises die Werbung für das Sponsoring unterstützen könnten, indem der Aufruf gestreut wird.

Am 05. September 2925 soll laut Dröge ein Sponsorentreffen stattfinden
Unsere Kontoverbindung lautet:
DE59278937600010506600
Kennwort: 0,0 für 1000











30.07.2025 • 17:10 Uhr

Einbruch in ein unbewohntes Einfamilienhaus - Zeugen gesucht

Im Tatzeitraum von Montag, dem 28. Juli 2025, bis Dienstag, dem 29. Juli 2025, kam es zu einem Einbruch in ein unbewohntes Einfamilienhaus im östlichen Stadtgebiet von Bad Harzburg.
Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude.

Im Inneren wurden mehrere Schränke und Kisten durchwühlt. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf einen vierstelligen Betrag geschätzt. Die strafprozessualen Ermittlungen wurden durch das Polizeikommissariat Bad Harzburg bereits aufgenommen.

Sachdienliche Hinweise zur Tat oder zu tatverdächtigen Personen nimmt das Polizeikommissariat Bad Harzburg unter der Telefonnummer 05322/55480 entgegen.










30.07.2025 • 17:07 Uhr

Versuchter Einbruch in Sudheim - Polizei bittet um Zeugenhinweise

Am Dienstag im Zeitraum von 07.30 - 15.30 Uhr hat mindestens eine Person versucht in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses einzubrechen. Die Person versuchte die Wohnungstür in der Straßer "Hintere Straße" in Sudheim gewaltsam zu öffnen. Der Versuch misslang, wodurch ein Betreten nicht erfolgte. Es kam zu einem Schaden von ca. 200 Euro.

Zeuginnen und Zeugen, welche sachdienliche Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Polizei Northeim unter 05551 - 91480. Wol










30.07.2025 • 16:22 Uhr

SPD-Abgeordnete Kopka & Penno: Gemeinden in den Landtagswahlkreisen Einbeck und Northeim können sich auf 5.841.578,46 Euro vom Land freuen - 343.000 Euro für Bad Gandersheim

Die Gemeinden in den Landtagswahlkreisen Einbeck und Northeim können sich auf eine weitere Unterstützung durch das Land Niedersachsen einstellen. Darauf weisen die SPD-Landtagsabgeordneten René Kopka (Einbeck) und Sebastian Penno (Northeim) hin.

Hintergrund:

Am Dienstag hatte die SPD-geführte Landesregierung das neue Kommunalfördergesetz auf den Weg gebracht. Das Gesetz soll auch helfen, den Kommunalinvestitionspakt umzusetzen, mit dem das Land Niedersachsen die Kommunen unkompliziert und bürokratiearm in diesem und im kommenden Jahr mit insgesamt mehr als 600 Millionen Euro unterstützen will. Dabei sollen die Kommunen pauschal nach ihrer Einwohnerzahl unterstützt werden, mindestens jedoch mit 200.000 Euro.

Die Förderung ist Teil der Investitionsoffensive des Landes, mit der Niedersachsen modernisiert und die Kommunen entlastet werden sollen. Die Landesregierung hat dazu noch in diesem Jahr einen Nachtragshaushalt mit einem Volumen von 1,4 Milliarden Euro vorgeschlagen. Auch der Entwurf für den Haushalt 2026 sieht deutliche Entlastungen der Kommunen und mehr Investitionen vor.

Northeim "sahnt" über
eine Million Euro an
Extra-Landesgeld ab!

„Wir bringen Niedersachsen voran, und das zeigt sich ganz praktisch auch in unserer Region“, kommentiert der SPD-Landtagsabgeordnete Sebastian Penno. „Konkret sollen im Wahlkreis Northeim der Flecken Adelebsen insgesamt 236.140,33 Euro, die Stadt Hardegsen 279.342,61 Euro, die Gemeinde Kalefeld 219.755,44 Euro, die Gemeinde Katlenburg-Lindau 257.627,24 Euro, die Stadt Moringen 252.398,29 Euro, der Flecken Nörten-Hardenberg 291.755,02 Euro und die Stadt Northeim 1.042.921,38 Euro erhalten“, so Penno. „Die kommunalen Kassen bekommen Luft für wichtige Investitionen vor Ort. Damit zeigt die Landesregierung, dass ihnen die kommunale Familie am Herzen liegt“, sagt der SPD-Landtagsabgeordnete René Kopka. „Im Wahlkreis Einbeck sollen die Stadt Bad Gandersheim insgesamt 343.511,45 Euro, der Flecken Bodenfelde 200.000,00 Euro, die Stadt Dassel 352.395,59 Euro, die Stadt Einbeck 1.136.598,25 Euro, die Stadt Seesen 712.050,78 Euro und die Stadt Uslar 517.082,08 Euro erhalten“, berichtet Kopka.

Noch in diesem Jahr soll der Landtag das Gesetz beschließen. Anschließend können laut Regierung noch in 2025 insgesamt 400 Millionen Euro an Niedersachsens Kommunen fließen. 2026 sind weitere 200 Millionen geplant. „Mit diesem Gesetz zeigt die rot-grüne Landesregierung, dass sie auch in schweren Zeiten fest an der Seite der Kommunen steht“, betont Penno. Und Kopka ergänzt: „Denn wir wissen: Ein starkes Niedersachsen braucht starke Städte und Gemeinden.“











30.07.2025 • 16:18 Uhr

Wegen Verzögerungen beim Bau: Moschee muss abgerissen werden

Eine muslimische Gemeinde in Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart muss ihre neu gebaute Moschee auf eigene Kosten wieder abreißen. Der Gemeinderat hat in einer am Mittwoch veröffentlichten Entscheidung dafür eine Frist bis zum 31. Dezember gesetzt. Anlass sind jahrelange Verzögerungen bei der Fertigstellung des Gebäudes. Ein Rechtsstreit ging bis zum
Bundesgerichtshof.

Das oberste Gericht hatte im Januar vergangenen Jahres entschieden, dass die muslimische Gemeinde das ihr per Erbbaurecht überlassene Areal aufgrund der Bauverzögerung wieder an die Stadt zurückgeben muss. Die Glaubensgemeinschaft hatte es nicht geschafft, innerhalb der vertraglich vereinbarten vier Jahre den ersten Bauabschnitt von Moschee und Kulturhaus zu vollenden. Die Kommune verfolge mit dem Erbbaurecht gerade das Ziel, das Grundstück einer Nutzung zuzuführen, die öffentlichen Zwecken dient, hieß es in dem Urteil.

Die Stadtverwaltung bedauert laut Sitzungsvorlage, dass es nicht gelungen sei, verloren gegangenes Vertrauen wieder aufzubauen. Nun werde empfohlen, «einen Schlussstrich zu ziehen». Einen neuen Vertrag soll es laut Gemeinderatsbeschluss weder mit der Moschee-Gemeinde noch mit dem Verband der Islamischen Kulturzentren geben. Allerdings bietet die Stadt an, der Gemeinde vor Ort bei der Suche nach anderen Räumen zu helfen. epd










30.07.2025 • 16:15 Uhr

Was ist da eigentlich passiert? Deutsche lassen sich seltener katholisch trauen oder bestatten

Deutsche werden seltener katholisch getraut oder bestattet. Im Jahr 2024 heirateten gut 22.500 Paare katholisch, wie aus der Broschüre «Kirche in Zahlen» hervorgeht, die die katholische Deutsche Bischofskonferenz am Mittwoch in Bonn veröffentlichte. Im Jahr 2023 hatten gut 27.560 Paare katholisch geheiratet. Die Zahl der katholischen Trauungen geht demnach seit 1990 stark zurück: Ende der 1980er Jahre gaben sich laut Bischofskonferenz noch mehr als 110.000 Paare in einer katholischen Kirche das Ja-Wort.

Auch die Zahl der katholischen Bestattungen sinkt. Im Jahr 2024 gab es laut der Statistik rund 213.000 Bestattungen. Das entspreche etwa einem Viertel aller Sterbefälle in Deutschland. 2023 waren es demnach noch knapp 226.200 Bestattungen.

In den bevölkerungsreichsten Bundesländern Bayern und Nordrhein-Westfalen, wo auch die meisten Katholiken in Deutschland leben, ließen sich die meisten Menschen katholisch trauen oder beerdigen, wie die Statistik zeigt.

In beiden Bundesländern gab es laut der Broschüre mit jeweils über 80.000 Austritten auch die stärksten Mitgliederverluste, allein im Erzbistum Köln kehrten 2024 gut 29.000 Menschen der katholischen Kirche den Rücken - der höchste Wert unter allen 27 katholischen Bistümern.epd










30.07.2025 • 16:12 Uhr

Die beste Nachricht! Spendenübergabe: 1200€ für Kinderfeuerwehr

Wenn Engagement auf Herzblut trifft, entstehen besondere Momente – so wie jetzt in der Gemeinde Katlenburg-Lindau: Die Kinderfeuerwehr Berka freut sich über neue T-Shirts und Pullover, gespendet von „Wiebkes Haarwerkstatt“. Rund 1.200 Euro hat das Team um Friseurmeisterin Wiebke Koller für die neue Ausstattung der jüngsten Brandschützer investiert.

Die Idee entstand ganz spontan: Feuerwehrmitglied Stefan Vogel äußerte beim Haareschneiden den Wunsch nach neuer Bekleidung für die Kinderfeuerwehr. Bei Wiebke Koller stieß er sofort auf offene Ohren: „Wir brauchen engagierten Nachwuchs in unseren Feuerwehren – und da ist es wichtig, dass sich die Kinder auch als Teil einer Gemeinschaft fühlen.“ Denn: Im Gegensatz zu den Jugendfeuerwehren mit ihren bundeseinheitlichen Kombis, wie die Anzüge heißen, gibt es solche Regelungen bei den Kinderfeuerwehren nicht. Hier sucht sich jeder seine eigene, individuelle Lösung.

Ein T-Shirt allein wäre dem engagierten Team der Haarwerkstatt aber nicht genug gewesen. Angesichts wechselhafter Sommertage entschied man sich kurzerhand für ein Komplettpaket inklusive Pullovern – zur Freude der Kinder, die die neue Kleidung stolz tragen.

Dank gab es auch von der Kinderfeuerwehr selbst: Die Nachwuchsbrandschützer um Kinderfeuerwehrwartin Nadine Daenner überraschten die Spenderinnen mit einem Gruppenfoto, süßen Leckereien und einer kleinen Aufmerksamkeit in flüssiger Form. Das Erinnerungsfoto erhält nun einen Ehrenplatz im Salon – als Zeichen einer besonderen Verbindung zwischen Engagement, Nachwuchsförderung und lokalem Zusammenhalt in Berka. Foto: Konstantin Mennecke - Kreisfeuerwehr Northeim











30.07.2025 • 16:08 Uhr

Zwei Motorgleitschirmflieger stoßen zusammen und stürzen ab

Zwei Motorgleitschirmflieger sind am Dienstag, 29. Juli, gegen 20.35 Uhr in dem Luftraum über dem Flugplatz Höxter-Holzminden zusammengestoßen und abgestürzt.

Ein 56-Jähriger prallte auf dem Boden auf und musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gefahren werden.

Ein 45-Jähriger blieb mit seinem Gleitschirm in angrenzenden Bäumen hängen und konnte sich aus der großen Höhe nicht selbst befreien. Zu seiner Bergung wurde ein Rettungshubschrauber mit Seilwinde angefordert. Er konnte ohne größere Verletzungen aus den Bäumen geborgen werden.

Die beiden Motorgleitschirmflieger befanden sich auf einem Schulungsflug und hatten zum Landeanflug angesetzt, als beide Fluggeräte in etwa 300 Metern Höhe aus noch unklaren Gründen zusammenstießen. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, die beiden Motorgleitschirme wurden sichergestellt. Feuerwehren, Rettungskräfte und Polizei waren mit einem großen Aufgebot an der Unfallstelle erschienen. /nig










30.07.2025 • 16:01 Uhr

Markus Kuhlmann wird neuer kaufmännischer Geschäftsführer der Gandersheimer Domfestspiele

Der 53-Jährige konnte sich in einem Auswahlverfahren durchsetzen und wird die Position bereits zum 1. August antreten. Das hat der Aufsichtsrat des größten professionellen Freilichttheaters in Niedersachsen entschieden. Das haben siebenden die Gandersheimer Domfestspiele GmbH in einer Pressemitteilung bestätigt.

In dem Statement heißt es weiter:Wir haben mit Markus Kuhlmann aus Bilshausen einen erfahrenen Betriebswirtschaftler aus der Region verpflichten können“, freut sich Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Schwarz. „Im Kulturbereich sind zunehmend kaufmännische Fähigkeiten gefordert, hier möchte ich meine Erfahrungen aus der Wirtschaft einbringen“, sagt Kuhlmann. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und die Unterstützung im administrativen Bereich unseres Theaterbetriebs“, sagt Intendant Achim Lenz.

Der 53-Jährige ist Diplom-Kaufmann und gelernter Steuerfachangestellter. Er war zuletzt Ressortleiter Betriebswirtschaft & Vertrieb bei der Energieversorgung Nordhausen GmbH. Zuvor hat sich Kuhlmann elf Jahre lang als dreifacher Geschäftsführer (Eichsfelder Wirtschaftsbetriebe GmbH, Eichsfelder Energie- und Wasserversorgungs GmbH, Eichsfelder Blockheizkraftwerk und Bäder GmbH) in Duderstadt um das Finanz- und Rechnungswesen, die Betriebsorganisation, den Personalbereich sowie die Beantragung und Verwaltung von öffentlichen Fördermitteln gekümmert.

Bei der items project GmbH und der EnergieGesellschaft Frankenberg mbH hat Markus Kuhlmann neben der Verantwortung für den Jahresabschluss auch eine funktionsfähige Kosten- und Leistungsrechnung sowie ein Berichtswesen implementiert. Dabei habe er im Zusammenhang mit Wirtschafts- und Steuerprüfern, Banken und Behörden Impulse geben können, berichtet er. Hier zählten auch die Bereiche Recht und Marketing zu seinem Verantwortungsbereich. Durch langjährige ehrenamtliche Tätigkeiten besitzt er zudem vertiefende Kenntnisse im Gemeinnützigkeits- und Vereinsrecht.

Während seines Betriebswirtschaftsstudiums an der Georg-August-Universität Göttingen hat sich Markus Kuhlmann schwerpunktmäßig mit der Unternehmensrechnung/-leitung sowie der Handelsbetriebslehre und dem Marketing befasst. Durch eine frühere Anstellung im öffentlichen Dienst an der Universität Göttingen sowie durch seine Berufsausbildung konnte er praktische Erfahrungen in den Rechnungslegungsvorschriften sowie der Überwachung von Kostenstellen für Plan- und Drittmittel nach dem Haushaltsrecht des Landes Niedersachsen sammeln können.










30.07.2025 • 09:18 Uhr

Nach einem Einbruch in ein Zweirad-Geschäft in Bad Driburg sucht die Polizei Zeugen - 100.000 Euro Schaden

Die Polizei in Höxter berichtet soeben: Bereits in der Nacht von Mittwoch, 23. Juli, zu Donnerstag 24. Juli, hatten sich unbekannte Täter gewaltsam Zugang zu einem Seitenbereich des Zweiradgeschäftes an der Brakeler Straße verschafft, in dem Lager und Werkstatt untergebracht sind. Ein Pedelec sowie sechs Motorräder und Kleinkrafträder wurden entwendet, darunter auch Modelle, die für den Einsatz im Gelände gedacht sind. Der Gesamtwert der Beute wird auf rund 100.000 Euro geschätzt.

Für den Abtransport muss ein größerer Transporter oder Anhänger genutzt worden sein. Die Ermittler der Kriminalpolizei bitten daher um Hinweise zu auffälligen Fahrzeugen oder Personen, die sich in der Nacht zum 24. Juli auf dem Gelände des Zweiradhandels aufgehalten haben. Hinweise bitte an Telefon 05271/962-0.










30.07.2025 • 09:11 Uhr

500 Jahre  Heinrich der Jüngere: Welfenherzog, Intrigant und von Luther geschmäht

2. Sonderführung des Portals zur Geschichte am 01. August 2025 um 17 Uhr!

Im Rahmen des Harzer Klostersommers bietet das Portal zur Geschichte eine besondere Stadtführung an.

Heinrich der Jüngere hat eine Menge Spuren in Gandersheim hinterlassen und noch mehr Geschichten, die es zu erzählen lohnt.
Als kaisertreuer Katholik war er seinem Zeitgenossen Martin Luther in tiefer Feindschaft verbunden, umgekehrt widmete Luther ihm eine 100-seitige Schmähschrift, aus der einiges zitiert werden wird und die auf praktisch jede Aktion Heinrichs Bezug nimmt.
Natürlich wird neben Erpressungen des Stifts, der Verlegung der Gande und dem Teilabriss der Georgskirche auch die Scheinbeerdigung seiner Geliebten Eva von Trott in Gandersheim zur Sprache kommen.

Mit einem 90-minütigen Rundgang durch die Stadt zeigen wir ihnen, neben der Geschichte, auch die Wirkungsstätte Heinrichs.
Treffpunkt ist vor der Rathaustreppe am Staftmodell.
Der Kostenbeitrag ist 6€, Kurgäste 5€.
Seien sie gespannt auf eine tolle Führung!











30.07.2025 • 09:06 Uhr

Unternehmen in Südniedersachsen: Wichtige Personalentscheidung gefallen!

In einer bedeutenden Unternehmung in Südniedersachsen ist am Montag eine wichtige Personalentscheidung gefallen. Dem Vernehmen nach ist davon eine Firma mit Strahlkraft in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim betroffen.

Wir berichten weiter!










30.07.2025 • 08:47 Uhr

Goslar: Plötzlich von Straße abgekommen, über Gehweg gerauscht, VW Golf angefahren und dann abgehauen

Die Polizei in Goslar sucht Zeugen zu einer Verkehrsunfallflucht, die sich zwischen Sonnabendmittag und Montagmorgen im Bereich Nordberg in Goslar ereignet hat.

Ein unbekanntes Fahrzeug befuhr den Marienbader Weg vom Reinkamp in Richtung Astfelder Straße. In Höhe der Hausnummer 27 kam das Fahrzeug offenbar nach links von der Fahrbahn ab, überfuhr einen Gehweg und stieß auf dem angrenzenden Parkplatz gegen einen dort geparkten roten VW Golf. Anschließend entfernte sich das verursachende Fahrzeug unerlaubt vom Unfallort.

Die Beifahrerseite des VW Golf wurde durch die Kollision großflächig beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 7.000 Euro geschätzt.

Die Polizei hat vor Ort Spuren des flüchtigen Fahrzeugs gesichert und fragt nach Beobachtungen, die mit dem Geschehen in Verbindung stehen könnten. Aufgrund des entstandenen Sachschadens dürfte die Kollision einen nicht unerheblichen Knall verursacht haben. Zudem muss das verursachende Fahrzeug ebenfalls stark beschädigt worden sein. Hinweise nimmt die Polizei Goslar unter der Amtsnummer (05321) 3390 entgegengenommen.










30.07.2025 • 08:42 Uhr

Fahren unter Alkoholbeeinflussung - 36-jährigen Bad Gandersheim aus dem Verkehr gezogen

Tatort: Kalefeld, Ortsteil Westerhof, Hagenteichgasse. Tatzeit: Dienstag, 29.Juli 2025, 12 Uhr. Ein 36-Jähriger Bad Gandersheimer befuhr mit seinem PKW Opel Hagenteichgasse in Westerhof und er wurde kontrolliert. Die Überprüfung ergab, dass der nun Beschuldigte erheblich unter Alkoholbeeinflussung stand. Es wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet und die Weiterfahrt untersagt. Gegen den Beschuldigten wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr. Me/ Foto: FisWMG










30.07.2025 • 08:40 Uhr

Bertelsmann Stiftung: 25 Milliarden Euro Rekord-Defizit bei Kommunen - Kaum noch handlungsfähig!

Die Kommunen in Deutschland verbuchen nach Berechnungen der Bertelsmann Stiftung für das vergangene Jahr ein Rekord-Defizit von rund 25 Milliarden Euro. Ursachen seien die hohe Inflation und eine schwache Konjunktur, erklärte die Bertelsmann Stiftung am Mittwoch bei der Veröffentlichung des «Kommunalen Finanzreports 2025» in Gütersloh.

Das Defizit des Jahres 2024 markiere eine Zeitenwende, die die finanzielle Handlungsfähigkeit der Kommunen nachhaltig infrage stelle, erklärte die Vorständin der Bertelsmann Stiftung, Brigitte Mohn. Kommunen schulterten mehr als 50 Prozent der öffentlichen Investitionen und seien wichtig für den sozialen Zusammenhalt. «Wir brauchen eine Staatsreform, weil die Kommunen diese wichtigen Aufgaben sonst nicht mehr wahrnehmen können», forderte sie. Nötig sei eine eindeutige Finanzierungsverantwortung beim Bund.

Nicht nur hohe Defizite und ein Investitionsstau von etwa 215 Milliarden Euro belasteten die kommunalen Haushalte, erklärte die Kommunalexpertin der Stiftung, Kirsten Witte. Zusätzlich seien umfangreiche Investitionen in die Klimaanpassung der kommunalen Infrastruktur notwendig. «Angesichts der aktuellen Finanzlage werden die Kommunen die dafür notwendigen Mittel nicht allein aufbringen können», erklärte sie. Auch das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität werde das nur teilweise decken. epd










30.07.2025 • 08:39 Uhr

Bürgermeisterwahl in Northeim: CDU-Ratsherr und Lehrer Malte Schober will es werden!

Die Kommunalwahlen im September 2026 beginnen die politischen Parteien zu beschäftigen. Dabei geht es in einer Reihe von Landkreisen, Städten und Gemeinden um die Leitungsposten in den Verwaltungen. In der Kreisstadt Northeim hat jetzt der CDU Ratsherr und Lehrer Malte Schober seinen Hut in den Ring geworfen. Es hat seine Bereitschaft öffentlich erklärt, 2026 Bürgermeister in Northeim werden zu wollen. Ein Risikounternehmen. Schober hat schon einmal in Northeim eine politische Karriere versucht. Dabei erlitt er bei einer Lsndtagswahl gegen die SPD Politikerin Frauke Heiligenstadt eine schwere Niederlage. Ob er gegen Bürgermeister Simon Hartmann von der SPD besser abschneiden kann bleibt abzuwarten. Mutig ist Schobers Antritt in der SPD-Hochburg auf alle Fälle. Aber seit dem schlechten Abschneiden der SPD bei den jüngsten Wahlen wittert Schobers CDU so etwas wie Morgenluft. red/Foto: CDU










30.07.2025 • 08:30 Uhr

Anbauvereine für Cannabis- Droge genehmigt - Niedersachsen mit an der Spitze - Kritik kommt vom Drogenbeauftragten

293 Anbaulizenzen für sogenannte Cannabis Social Clubs sind einem Medienbericht zufolge seit Juli vergangenen Jahres in Deutschland erteilt worden. Die Funke Mediengruppe (Mittwoch) beruft sich bei ihrer Recherche auf eine Umfrage unter den zuständigen Ministerien, Landesämtern und Bezirksregierungen der 16 Bundesländer.

Mit 82 Clubs gibt es demnach die meisten lizenzierten Anbauvereine in Nordrhein-Westfalen. Auf Platz zwei und drei folgen Niedersachsen (54 Anbaulizenzen) und Rheinland-Pfalz (27 Anbaulizenzen). Im Verhältnis zur Einwohnerzahl ist Hamburg mit 13 Cannabis-Clubs Spitzenreiter: Dort gibt es mit 0,68 Cannabis-Clubs pro 100.000 Einwohnern die meisten Clubs mit Anbaulizenz.

Drogenbeauftragte warnt
vor gefährlichen Konsum
der Cannabis-Droge

Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck (CDU), kritisierte die von der ehemaligen Ampel-Regierung initiierte Teilfreigabe von Cannabis: «Das Konsumcannabis-Gesetz ist nicht gut gemacht, denn es gibt Widersprüche, und Fragen bleiben offen», sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Mediengruppe. Die Grenze zwischen harmlosem und gefährlichem Konsum sei schwierig einzuhalten, und Menschen, die täglich mit Jugendlichen arbeiten wie Kinderärzte, Lehrkräfte, Polizisten und Eltern seien bei der Gesetzesentwicklung
zu wenig eingebunden worden. Im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD ist für den Herbst eine «ergebnisoffene Evaluierung» der Gesetzesänderung vorgesehen. epd










30.07.2025 • 08:28 Uhr

Wo die Sommersonne blüht: Tausende von Sonnenblumen auf dem Heber eine Augenweide!

Auf der Suche nach dem Sommer sind wir fündig geworden: Tausende von Sonnenblumen auf einem Feld auf dem Heber zwischen Ackenhausen und Dannhausen sind eine wahre Augenweide. Schöner kann der Sommer 2025 nicht strahlen.
Ihnen und Euch da draußen wünscht die Redaktion mit dieser Strahlkraft einen wunderschönen Mittwoch! red/Foto: FisWMG










29.07.2025 • 20:59 Uhr

Gutachten: Feuer in größter Holzkirche durch Brandstiftung verursacht

Der Verdacht, dass der Brand in Deutschlands größter Holzkirche in Clausthal-Zellerfeld vorsätzlich gelegt wurde, hat sich bestätigt. Ein Sachverständigen-Gutachten habe
ergeben, dass es sich um Brandstiftung durch «Einbringen einer externen Zündquelle» gehandelt habe, teilte die Staatsanwaltschaft Braunschweig am Dienstag mit.

Bei dem Feuer in der historischen Marktkirche mit mehr als 2.000 Sitzplätzen waren in der Nacht zum 20. Juli die Fassade und der Dachstuhl beschädigt worden. Noch am Tag nach dem Brand gab es nach Angaben der Staatsanwaltschaft eine vorläufige Festnahme. Mangels
eines dringenden Tatverdachts sei jedoch kein Haftbefehl beantragt worden. Die verdächtige Person wurde wieder entlassen. Weil sie es dem Vernehmen nach nicht gewesen ist. Weitere Auskünfte erteilte die Staatsanwaltschaft mit Verweis auf laufende Ermittlungen am Dienstag nicht. Auch die genaue Schadenshöhe ist weiterhin unklar. epd











29.07.2025 • 20:51 Uhr

„Werde Herbonaut/Hebonautin!“: Familiensonntag mit Kinder-Workshop im Museum

Am Sonntag, 10. August 2025, lädt das Städtische Museum Göttingen, Ritterplan 7-8, im Rahmen eines Familiensonntags von 11.00 bis 13.00 Uhr zum Kinder-Workshop „Werde Herbonaut!“ ein. Interessierte Kinder ab sieben Jahren können hier mit Pflanzen ihre Kreativität erforschen.

Im Workshop gestalten die teilnehmenden Kinder ihr eigenes Pflanzenbuch und entdecken dabei die Welt der Botanik. Kreativ, spannend - und mit Spaß am Forschen!

Rechtzeitige
Anmeldung empfohlen

Die Zahl der Plätze ist auf maximal zwölf Teilnehmende begrenzt. Daher wird um frühzeitige Anmeldung unter 0551/400-2843 oder museum@goettingen.de gebeten.

Der Kinder-Workshop findet im Rahmen der Ausstellung „Umwelt, Klima & DU“ im Städtischen Museum Göttingen, Ritterplan 7-8, statt. Die Ausstellung ist dienstags bis freitags von 10.00 bis 17.00 Uhr, samstags und sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr sowie jeden ersten Donnerstag im Monat bis 19.00 Uhr geöffnet.










29.07.2025 • 20:48 Uhr

Wie nutze ich das Assistenz-Portal? Infos für Assistenzkräfte und Assistenz Suchende

Im August und September lädt Pro Inklusion e.V. zu vier Info-Veranstaltungen ein, die in die Benutzung des Assistenz-Portals im Landkreis Northeim einführen. Zwei der vier Veranstaltungen richten sich an Menschen, die aufgrund von Pflegebedarf oder Behinderung Assistenz und Unterstützung im Alltag benötigen. Auch Angehörige können an den Info-Veranstaltungen am 21.August 2025 um 19 Uhr und am 09.September 25 um 17 Uhr teilnehmen.

Die Veranstaltungen informieren auch grundlegend zu Entlastungsleistungen im Rahmen der Pflegeversicherung und zu Assistenz-Leistungen für Menschen mit Behinderung.
Zwei weitere Veranstaltungen am 07.August 2025 um 19 Uhr und am 26. August 2025 um 17 Uhr erklären, wie Assistenz-Kräfte das digitale Vermittlungs-Portal nutzen können und wie sie sich dort anmelden können. Es wird auch darüber informiert, wie Personen, die sich für das Arbeitsfeld Assistenz und Unterstützung im Alltag interessieren, sich ehrenamtlich engagieren oder eine berufliche Aufgabe finden können.

Die Info-Veranstaltungen am 07.August 2025, 19 Uhr, und am 21. August 2025, 19 Uhr, finden online über Zoom statt: Zugang mit der Meeting-ID: 649 565 6265. Die Info-Veranstaltungen am 26. August 2025, 17 Uhr, und am 09. September, 17 Uhr, finden bei Pro Inklusion e.V., Neustadt 8, in Northeim statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das Assistenz-Portal im
Landkreis Northeim ist gestartet

Mit einer Auftaktveranstaltung wurde am 18. Juni 2025 der Probebetrieb des neuen Assistenz-Portals im Landkreis Northeim gestartet. Das Portal will Menschen mit Behinderung oder Pflegebedarf dabei unterstützen, ein selbstbestimmtes Leben nach ihren Bedürfnissen und Vorstellungen zu führen. Auch Assistenzkräfte, Anbieter sozialer Dienstleistungen sowie ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger können das Vermittlungs-Portal nutzen. Ziel ist es, passgenaue Assistenz digital zu vermitteln und neue Möglichkeiten gesellschaftlicher Teilhabe zu eröffnen. Das digitale Angebot ist Teil des Projekts MEAPP, das von Pro Inklusion e.V., Northeim, in Kooperation mit der Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg, und Helferportal GmbH & Co. KG, München, durchgeführt wird. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert.

Begleitend zum Portal informiert eine Website in einfacher Sprache über alle Fragen rund um Assistenz und Entlastung im Alltag (https://northeim.assistenz-portal.com). Das Assistenz-Portal ist über die Website und auch als App verfügbar – unter den Titeln Helferportal (für Assistenzkräfte) und Helferportal für Suchende im Apple Store und Google Play Store.
Aktuell arbeiten fünf Leistungsanbieter im Projekt mit und nutzen das Vermittlungs-Portal. Assistenzkräfte, die ehrenamtlich oder beruflich tätig werden wollen, können sich einem dieser Anbieter zuordnen: Lebenshilfe Bad Gandersheim-Seesen e.V., Star gGmbH, Bad Gandersheim, Treffpunkt e.V., Gillersheim, Aktiva Alltagsbegleitung, Einbeck, und Alltagsbegleitung Okay, Northeim.

Anmeldung im
Assistenz-Portal möglich

Personen, die Assistenz suchen, oder pflegende Angehörige legen im Portal ein Profil mit ihrem Unterstützungsbedarf, Stundenumfang und Standort an. In einem kurzen Gespräch mit dem Kundendienst wird die Identität der Person mit Hilfe des Personalausweises geprüft, um Fake-Anmeldungen zu verhindern. Danach kann die Person Suchaufträge eingeben. Menschen, die Assistenz im Ehrenamt oder beruflich ausüben möchten, können ebenfalls ihr Profil im Portal hinterlegen. Neben einer kurzen persönlichen Beschreibung kann angegeben werden, welche unterstützenden Tätigkeiten die Person ausführen möchte.

Nach der Anlage des Profils schließt sich die Assistenzkraft einem Leistungsanbieter an. Mit dem Leistungsanbieter erfolgt ein Vorstellungsgespräch und es wird ein polizeiliches Führungszeugnis angefordert. Liegt dieses vor, schaltet der Leistungsanbieter die Assistenzkraft frei. Kommt es zu einer Übereinstimmung von Suchanfrage und Assistenz-Angebot („Match“), kann über ein Chat-Modul ein erster Kontakt hergestellt werden. Das erleichtert die Kontaktaufnahme, denn oft merkt man schon in dem ersten Video-Gespräch, ob sich beide Seiten eine Zusammenarbeit vorstellen können.

In Assistenz-Beziehungen ist es wichtig, dass man Vertrauen aufbauen und sich auf die Assistenzkraft verlassen kann. Stimmen beide Parteien der Zusammenarbeit zu, wird der Auftrag angenommen. Bei entgeltlichen Aufträgen (zum Beispiel über den Entlastungsbetrag oder über die Eingliederungshilfe) schaltet der Leistungsanbieter den Auftrag frei. Weitere Informationen und Registrierung: northeim.assistenz-portal.com











29.07.2025 • 20:42 Uhr

Stadt Göttingen nutzt Spielzeitpause für Instandhaltungsarbeiten am Deutschen Theater

Während der laufenden Spielzeitpause am Deutschen Theater Göttingen nutzt die Stadtverwaltung die Gelegenheit für Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen im Theatergebäude. Insgesamt werden Maßnahmen für gut 280.000 Euro umgesetzt.

Wesentliche
Maßnahmen

Zu den wesentlichen Maßnahmen, die derzeit umgesetzt werden, zählen:

Reparatur und Optimierung der elektronischen Anlagen sowie der Brandmeldeeinrichtungen
Überarbeitung der Stromverteilung für Bühne und Küche
Sanierung der Elektrik in der Kücheneinrichtung
Ausbesserung des Teppichbodens im Treppenhaus
Parallel bereitet die Verwaltung aktuell die europaweite Ausschreibung der Vergabe an ein Planungsbüro. Diese soll im kommenden Jahr in Auftrag gegeben werden. Diese Arbeiten sichern den reibungslosen und sicheren Spielbetrieb für die kommende Spielzeit und sind im aktuellen Haushalt mit zusätzlich rund 250.000 Euro veranschlagt.

Neben diesen Sofortmaßnahmen befindet sich das übergeordnete Sanierungskonzept in der Phase der Variantenprüfung. Stadtbaurat Frithjof Look sagt: „Während der Spielzeitpause des Deutschen Theaters nutzen wir die Zeit, um wichtige Baumaßnahmen durchzuführen. Das ist eine gute Gelegenheit, um Arbeiten im Gebäude vorzunehmen, ohne den normalen Spielbetrieb zu stören.“

Kulturdezernentin Anja Krause ergänzt: „Jede Instandhaltungs- oder Bautätigkeit, die den Spielbetrieb im Deutschen Theater Göttingen sichert, ist willkommen.“

Ab Montag, 25. August 2025, startet das Theater wieder den regulären Spielbetrieb. Eröffnet wird die Spielzeit mit dem traditionellen „Tag der offenen Tür“ am Samstag, 30. August.










29.07.2025 • 20:39 Uhr

Shakespeare Sonette und Flötenklänge am 3. August im Klosterhof Brunshausen

Ein literarisch-musikalischer Vormittag der besonderen Art erwartet die Besucherinnen und Besucher im lauschigen Klosterhof Brunshausen am kommenden Sonntag, 3. August, um 11 Uhr im Klosterhof Brunshausen: Der Intendant der Gandersheimer Domfestspiele, Achim Lenz, liest mit Charme und Gefühl ausgewählte Sonette von William Shakespeare – zeitlos schön, überraschend aktuell, einfach so nett! Begleitet wird er von Hagen-Goar Bornmann, der mit Flötenmusik aus Shakespeares Zeit die Worte in sanfte Klänge hüllt. In einzigartiger Atmosphäre und exklusiver Bewirtung des Cafés eine Sonntagsmatinee einfach für die Seele. Der Eintritt ist frei. Fotos: Julia Lormis











29.07.2025 • 20:36 Uhr

Bürgerbüro am 8. August nur bis 10 Uhr geöffnet

Die Bad Gandersheimer Stadtverwaltung teilt mit, dass am Freitag, 8. August, das Bürgerbüro im Verwaltungsgebäude Stiftsfreiheit 13 aus innerbetrieblichen Gründen lediglich bis 10:00 Uhr öffnet. Um Kenntnisnahme und Beachtung wird gebeten. sbg











29.07.2025 • 20:21 Uhr

Neue Windräder braucht das Land! Über 5.000 Tonnen schwere Fundamente aus Stahl und Beton auf dem Heber

Im Umfeld des Windparks auf dem Heber bei Dannhausen werden in diesen Tagen die Fundamente für zwei neue Mega-Windkraftanlagen geschaffen. Eine von beiden ist in diesen Tagen soweit fertiggestellt, dass die Aufbauten bevorstehen.

Bei dem zweiten Megawindrad sind Stahlarbeiten für die Bewehrung im Gange. Hier stehen jetzt die Betonarbeiten bevor. Dem Vernehmen nach haben die wie Satalitenscheiben aussehenden Sockel am Ende ein Gewicht von rund 5.000 Tonnen aus Stahl- und Betonmasse. Mit der Installierung der beiden Türme einschließlich der Rotorenblätter wird im August/September 2025 zu rechnen sein. red/Fotos/Video: FisWMG












29.07.2025 • 20:02 Uhr

Hilferufe am ZOB: Couragierte Zeugen eilen attackiertem Polizisten zu Hilfe, Beamter von mutmaßlichem Fahrraddieb verletzt, Richter erlässt U-Haftbefehle gegen zwei Tatverdächtige

Bei dem Versuch, einen zuvor geflüchteten mutmaßlichen Fahrraddieb zu ergreifen und festzunehmen, ist Sonntagnacht (27.07.25) gegen 02.00 Uhr am ZOB in Göttingen ein Polizist nicht unerheblich verletzt worden. Der Beamte hatte den 20-Jährigen zuvor etwa 300 Meter im Dauersprint von der Groner Landstraße verfolgt. Im Bereich des ZOB konnte er ihn einholen, ergreifen und zu Boden bringen. Hiergegen setzte sich der Heranwachsende massiv zur Wehr, schlug dem Polizeikommissar mehrfach gegen den Kopf und fügte ihm eine tiefe Bisswunde am Arm zu.

Hilferufe des attackierten
Beamten alarmieren
zwei Passanten

Die erhebliche Gegenwehr und fortgesetzten Angriffe brachten den Beamten letztlich selbst in Gefahr. In seiner Not rief er um Hilfe. Zwei 29 und 37 Jahre alte Männer, die sich in der näheren Umgebung aufhielten, hörten die Rufe und eilten dem auf dem Boden liegenden Polizisten zu Hilfe. Sie zogen den Angreifer von dem jungen Beamten und befreiten ihn so aus seiner misslichen Lage. Einer der Helfer bediente sofort den Notruf, woraufhin innerhalb weniger Minuten mehrere Streifenwagen am Ort eintrafen und die Festnahme des Tatverdächtigen vollendeten.

Inspektionsleiter
dankt Helfenden

"Wir müssen feststellen, dass unsere Kolleginnen und Kollegen vor allem im Dienst auf der Straße vermehrt gefahrenträchtigen und auch teils nicht vorhersehbaren Situationen ausgesetzt sind. Die Hemmschwelle beim polizeilichen Gegenüber, Polizistinnen und Polizisten nicht nur zu beleidigen, sondern auch körperlich anzugehen, sinkt. Das birgt eine Vielzahl an Gefahren für meine Mitarbeitenden, die täglich zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger im Einsatz sind", sagt Marco Hansmann (Foto), Leiter der Polizeiinspektion Göttingen, am Dienstag.
"Der besondere und große Dank der gesamten Göttinger Polizei richtet sich deshalb an dieser Stelle an die beiden couragierten Passanten, ohne deren schnelles und beherztes Eingreifen der attackierte Beamte vermutlich noch erheblicher verletzt worden wäre", so Hansmann.
"Das sofortige Handeln der beiden Männer hat uns alle positiv überrascht, zumal es nicht alltäglich ist, dass Unbeteiligte insbesondere einem Polizisten aus einer bedrohlichen Notlage helfen. Umso mehr freut es uns. Deshalb nochmal Danke, auch im Namen meines verletzten Mitarbeiters", sagt Hansmann abschließend.

Zur Vorgeschichte

Eine Funkstreife der Polizei Göttingen hatte Sonntagnacht (27.07.25) gegen 01.50 Uhr an der Groner Straße zwei 20 und 27 Jahre alte Männer beobachtet, die ein augenscheinlich verschlossenes, hochwertiges E-Bike in Richtung eines nahegelegenen Wohnkomplexes trugen. Während der nachfolgenden Kontrolle konnte der jüngere der mutmaßlichen Fahrraddiebe entkommen, sein älterer Komplize ließ sich widerstandslos festnehmen.
Dem 20-Jährigen gelang zunächst die Flucht. Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung wurde er jedoch von einem Polizisten erkannt und sodann fußläufig bis zum ZOB verfolgt. Bei der geplanten Festnahme wehrte sich der Tatverdächtige massiv, biss den Beamten in den Arm und schlug ihm gegen den Kopf. Zwei Passanten aus Göttingen und dem Landkreis Northeim wurden durch Hilferufe auf die Situation aufmerksam und eilen dem Polizeikommissar bis zum Eintreffen weiterer Streifenwagen zu Hilfe. Der mutmaßliche Fahrraddieb wurde anschließend überwältigt und festgenommen.

Angegriffener Polizeikommissar
nicht dienstfähig

Durch den massiven Widerstand des 20-Jährigen erlitt der Polizist eine Schädelprellung, eine tiefere Bisswunde und eine Knieprellung. Ein Rettungswagen brachte ihn zur Begutachtung und Versorgung der Verletzungen in eine Klinik. Der Polizeikommissar ist derzeit nicht dienstfähig.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft:
Haftrichter erlässt U-Haftbefehle

Die beiden festgenommenen Tatverdächtigen wurden am Montag (28.07.25) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen dem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ gegen den 20-Jährigen U-Haftbefehl wegen Flucht- und gegen den 27-Jährigen wegen Wiederholungsgefahr.
Das von ihnen transportierte Pedelec im Wert von rund 2.500 Euro war kurz zuvor an der Groner Straße gestohlen worden. Es wurde wieder an seinem Besitzer ausgehändigt.
Die weiteren Ermittlungen wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie besonders schweren Fall des Fahrraddiebstahls dauern an.jk/Foto: Polizei










29.07.2025 • 13:23 Uhr

Nikolaus Jazz 2025! Programm steht! Musikalischer Höhepunkt in der Vorweihnachtszeit! Diesmal auch in Opperhausen und Altgandersheim!

An alle Jazzfans: das Programm für den Nikolaus-Jazz 2025 steht fest – die Vorfreude auf musikalische Highlights in der Vorweihnachtszeit in und um Bad Gandersheim kann also beginnen!
Das Festival startet mit der Varifocal Jazz-Lounge am 29. November im Gasthaus Tappe in Opperhausen. Bereits im April veranstalteten die Jazzfreunde dort ein musikalisches Osterfeuer mit der Varifocal Jazz-Lounge. Von den zeitlosen Jazz Standards und vorweihnachtlichen Titel des American Songbooks der 30er Jahre über entspannendes Easy Listening und mitreißenden Pop und Funk bis hin zu kraftvollem Rock – hier ist für jeden Musikliebhaber etwas dabei. Die Klänge der legendären Künstlerinnen wie Ella Fitzgerald und Amy Winehouse ziehen das Publikum in ihren Bann. Ihre unverwechselbaren Stile sorgen für unvergessliche Momente und begeistern Musikliebhaber aller Generationen. Konzertbeginn ist um 20.00 Uhr.
Weiter geht es am Nikolaustag, 06. Dezember mit der „Matchbox Bluesband“ und ihrem Programm „Mr. Santa's Got The Blues!“ ab 20.00 Uhr im Köhler’s Landgasthaus in Altgandersheim.
Alle Jahre wieder ... baut die Matchbox Bluesband in ihr Programm eine Reihe von Songs ein, die zum Jahresausklang passen – aber nicht „Stille Nacht“ oder so was, sondern Blues- und R&B-Weihnachtsklassiker wie „Boogie Woogie Santa Claus“ oder „Merry Christmas Baby“ sowie die eine oder andere eigene Verarbeitung des alljährlichen Themas rund um Glühweinrausch und Geschenkewahn. Seit über 40 Jahren spielt die Matchbox Bluesband traditionellen Blues in vielen Schattierungen. Ausgehend vom klassischen Chicago-Blues enthält unser Repertoire auch swingenden Rhythm & Blues, erdigen Down Home Blues und akustische Spielarten. Die langjährige Stabilität der Besetzung hat zu einem äußerst homogenen Gruppensound geführt, der gleichermaßen stilecht, individuell und mitreißend ist.
Am 12. Dezember erwartet die Musikliebhaber ein einzigartiges Konzerterlebnis im Rosencafé in Brunshausen: Die „Nikolaus Jazz – Boogie Bar Deluxe“ präsentiert einen Abend vollgestopft mit BoogieWoogie, Blues und West Coast Blues – eine Kombination, wie sie kein zweites Mal zu finden ist. Drei Piano-Legenden, ein Special Guest & groovende Begleitung bringen die Bühne zum Beben! Dennis Koeckstadt, der Organisator des Mottos „Boogie Bar Deluxe“ und versierter Pianist im BoogieWoogie – laut Jürgen Wölfer „einer der talentiertesten BoogieWoogieSpieler der jüngeren Generation“. Er war Schüler von Christian Rannenberg und Frank Muschalle, spielte 12 Jahre bei B.B. & The Blues Shacks und veröffentlichte 2003 mit seinem Bruder Jan am Schlagzeug das Album Shift It Up. Zu ihm gesellen sich die beiden Blues- und BoogieWoogie-Pianisten Christian Rannenberg und Joe Pentzlin. Als Special Guest hat sich der charismatische Mundharmonika-Virtuose und Sänger von der Westküste Alex Woodson (USA/Kalifornien) angekündigt. Für diesen Abend finden sich Andreas Arlt an der Gitarre, Henning Hauerken am Bass und Jan Koeckstadt am Schlagzeug zu einer einzigartigen Formation zusammen. Konzertbeginn ist um 20.00 Uhr.
Den krönenden Abschluss machen am 19. Dezember um 20.00 Uhr die Damen von „Sistergold“ im Gewächshaus von Blumen Dörries in Bad Gandersheim. In ihrem neuen Programm „Luftmaschen“ präsentieren die vier Saxophonistinnen neben bekannten Stücken aus Jazz, Klassik, Funk und Pop auch eine Vielzahl eigener Kompositionen passgenau zugeschnitten für das Quartett. Der rote Faden wird schnell sichtbar: die Liebe zur Musik jedweden Genres, die Freude am Zusammenspiel miteinander und das Spiel mit dem Publikum. Mit feinem Gespür für Inszenierung verstricken die temperamentvollen Musikerinnen ihre Stücke mit amüsanten Moderationen, gekonnten Showeinlagen und überraschenden Griffen in die Instrumentenkiste. Sie drehen musikalische Schleifen, flachsen mit den Gästen und spinnen Stroh zu Gold.
Wohlbekannte Werke wie „Forest Gump“, „Spinning Wheel“, „Palladio“, „Monster Inc.“ oder auch Johannes Brahms „Ungarischer Tanz Nr.5“ werden mit Raffinesse und durch eigene Bearbeitungen zu neuen Klanggeweben. Wer Sistergold schon einmal erlebt hat, weiß: Es wird ein fesselnder, feiner, wilder und kurzweiliger Konzertabend!










29.07.2025 • 13:19 Uhr

Missbrauch: Katholische Kirche zahlt rund 19 Millionen an Betroffene - bezahlt aus dem Topf mit Kirchensteuermitteln!

Die katholische Kirche hat im vergangenen Jahr rund 19 Millionen Euro an Betroffene von sexualisierter Gewalt gezahlt. Die Unabhängige Kommission für Anerkennungsleistungen sprach Betroffenen insgesamt knapp 19,5 Millionen Euro zu, ausgezahlt wurden 18,9 Millionen Euro, wie aus dem Tätigkeitsbericht der Kommission für das Jahr 2024 hervorgeht, der am Dienstag online veröffentlicht wurde.

Die Differenz bei der Auszahlung ergibt sich, weil nach der Verfahrensordnung vorherige Zahlungen an Betroffene etwa von einzelnen Bistümern angerechnet werden. Die Gesamtsumme aller Entscheidungen der Kommission beläuft sich seit ihrem Start im Januar 2021 auf 76,7 Millionen Euro. Die Kommission ist für die 27 Diözesen, einige katholische Ordensgemeinschaften und die Caritas zuständig. epd

Hintergrund:

Die katholische Kirche (wie auch die evangelische) finanziert sich dem Vernehmen nach zu fast 100 Prozent aus Mitteln der vom Staat eingetriebenen Kirchensteuermitteln; außerdem in einem geringen Anteil u.a. durch Spendengeldern, Erträgen aus Mieten und Pachten sowie Finanzgeschäften. red










29.07.2025 • 10:48 Uhr

Wirtschaft kriselt: 8,8 Prozent Zuwachs bei den Unternehmensinsolvenzen im 1. Halbjahr 2025 - Über 7.000 Arbeitsplätze durch Insolvenz bedroht

Im ersten Halbjahr 2025 stellten 984 Unternehmen einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens bei einem der 33 niedersächsischen Insolvenzgerichte. Nach Angaben des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) entsprach dies einem Plus von 8,8% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, in dem 904 Unternehmensinsolvenzen gezählt wurden. Der starke Anstieg aus dem Vorjahr (+35,1% von 2023 auf 2024) hat sich somit deutlich abgeschwächt.

Im ersten Halbjahr 2025 stellten 984 Unternehmen einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens bei einem der 33 niedersächsischen Insolvenzgerichte. Nach Angaben des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) entsprach dies einem Plus von 8,8% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, in dem 904 Unternehmensinsolvenzen gezählt wurden. Der starke Anstieg aus dem Vorjahr (+35,1% von 2023 auf 2024) hat sich somit deutlich abgeschwächt.

Aufgrund der Insolvenz ihres Arbeitgebers waren im ersten Halbjahr 2025 die Arbeitsplätze von 7.341 Beschäftigten bedroht. Im Vorjahreszeitraum bewegte sich die Anzahl mit 7.381 gefährdeten Arbeitsplätzen auf einem sehr ähnlichen Niveau.










29.07.2025 • 10:45 Uhr

Meeresbiologin sieht noch Chancen für Erholung von Nord- und Ostsee

Die Meeresbiologin Stefanie Moorthi sieht trotz zunehmender Herausforderungen gute Chancen für eine Verbesserung des ökologischen Zustandes von Nord- und Ostsee. Einige Pilotprojekte etwa zur Wiederansiedlung von Seegraswiesen und Austernriffen lieferten erste vielversprechende Ergebnisse, sagte die neue Leiterin des Referats Meeresnaturschutz der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Allerdings müssten die Regeln zum Schutz von Gebieten, in denen sich Arten erholen oder wiederangesiedelt würden, konsequenter durchgesetzt werden, forderte Moorthi, die zuvor am Institut für Chemie und Biologie des Meeres der Universität Oldenburg geforscht hat. So müssten teils schon bestehende Gesetze, etwa zum Verbot der Grundschleppnetz-Fischerei, auch angewendet werden.

Vor allem die durch den Klimawandel verursachte erhöhte Wassertemperatur, die Verschmutzung mit Plastik, Düngemitteln oder Schwermetallen setzten Nord- und Ostsee nach wie vor schwer zu, erläuterte Moorthi. Auch Lärmbelastungen und Küstenschutz beeinträchtigten viele Organismen und Lebensräume. Die Übernutzung durch Fischerei, den Tourismus und Offshore-Windanlagen seien weitere Stressfaktoren für die Meere. epd










29.07.2025 • 10:39 Uhr

Zwei PKW beschädigt - Polizei sucht Zeugen!

Ein bislang unbekannter Täter hat vermutlich am Nachmittag des 28.07.2025 in zwei Fällen Pkw im Warweg in Duingen beschädigt. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Beamte des Polizeikommissariats Alfeld hatten am Montagabend zwei Strafanzeigen
wegen Sachbeschädigung aufgenommen. Demnach hatte mindestens ein Unbekannter am Warweg auf einem Parkplatz zwei Pkw beschädigt. Ein Renault Zoe war mit Lackkratzern und ein Honda Jaxx mit mehreren Dellen und einem verbogenen Kennzeichen aufgefunden worden. Der Schaden beläuft sich ersten Schätzungen nach auf ca. 8000EUR.

Ein Zeuge konnte zwei Kinder vom Tatort weglaufen sehen. Ob es sich hierbei um weitere Zeugen oder Tatverdächtige handelt, ist bislang nicht klar.

Daher werden weiter Zeugen zum Vorfall gesucht. Wer Angaben dazu machen kann, wendet sich bitte an das Polizeikommissariat Alfeld unter der Rufnummer 05181-80730. rin











29.07.2025 • 10:36 Uhr

Ladung verrutscht - Sattelzug droht umzukippen

Die Polizei berichtet: Bereits vorigen Mittwoch kam es in Holzminden im Feierabendverkehr gegen 16:15 Uhr zu einer gefährlichen Situation im Straßenverkehr.

In einer Linkskurve verrutschte die Ladung eines Sattelaufliegers. Die Ladung, rund 26 Tonnen Bier eines Münchener Herstellers, und der Auflieger drohten in der Folge nach rechts zu kippen. Da der Fahrer seine Fahrt zunächst fortsetzte, gingen über den Notruf zahlreiche Anrufe ein. Eine Streifenbesatzung der Polizei Holzminden konnte den LKW in Holzminden im Lüchtringer Weg stoppen und kontrollieren. Hierbei wurde festgestellt, dass der Auflieger für die Ladung ungeeignet und zudem nicht ausreichend gesichert war.

Verlader und Fahrer erwarten nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren. Außerdem wurde der Auflieger durch die verrutschte Ladung beschädigt, sodass die Weiterfahrt untersagt werden musste.Foto: Polizei










29.07.2025 • 10:32 Uhr

Polizei stoppt 22-jährigen unter Drogeneinfluss und geht konsequent gegen Mißbrauch von Cannabis und Kokain vor!

Tatort: Northeim, Güterbahnhofstraße, Tatzeit: Montag, 28.07.2025, 22.58 Uhr:
Die Polizei Northeim unterzog am Montagabend einen 22-jährigen Mann einer Verkehrskontrolle, welcher mit seinem Pkw die Güterbahnhofstraße in Northeim befuhr. Während der Kontrolle stellten die Beamten körperliche Auffälligkeiten bei dem jungen Mann fest. Ein anschließend freiwillig durchgeführter Urin-Vortest reagierte positiv auf THC (Cannabis-Droge) und Kokain. Im weiteren Verlauf wurde ihm eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt.
Gegen ihn wurde nicht nur ein Verfahren wegen Fahren unter Drogeneinfluss sondern auch wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. mil










29.07.2025 • 10:31 Uhr

Unbekannte Person durchwühlt in Moringen Geräteschuppen nach möglichen Diebesgut

Tatort: Moringen, Badeanstaltsweg, Tatzeitraum: Freitag, 25.07.2025 - Montag, 28.07.2025, 10.35 Uhr.
Eine bislang unbekannte Person stieg im o.g. Tatzeitraum über den Zaun des Gartengrundstückes eines 61-jährigen Mannes. Auf dem Gelände öffnete er mehrere unverschlossene Geräteschuppen und durchsuchte diese nach möglichem Diebesgut. Anschließend entfernte sich die unbekannte Person unentdeckt in unbekannte Richtung.
Der Entwendungsschaden kann bislang nicht beziffert werden.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der Tat geben können, werden gebeten sich bei der Polizei Northeim zu melden. mil










29.07.2025 • 10:30 Uhr

Wie die Domfestspiele gute Gemeinschaft auslösen! 300 Menschen bei Gesangsevent in Kirche und danach im Pfarrgarten!

Es war wieder einmal der Beweis wie ein Kulturereignis wie die Gandersheimer Domfestspiele inspirierend für die Pflege von Gemeinschaft sind. In Greene hatten Fördervereine mit Unterstützung von Frewilliger Feuerwehr und Heimatverein zu einer Matinee mit dem Festspielensemble eingeladen. Ein schönes Livekonzert mit tollen Künstlerpersönlichkeiten. Erst sangen sie vor 300 Menschen in der Kirche. Dann gingen sie auf Tuchfühlung zu ihnen im Pfarrgarten bei Bratwurst und coolen Getränken. Alle waren sehr zufrieden (und ein bisschen glücklich!) an diesem beeindruckenden Vormittag in Greene. red/Fotos: FisWMG










29.07.2025 • 10:29 Uhr

Ratsherr Breuker fragt kritisch nach: Alles nach Plan auf Einbecks Innenstadt-Baustellen?

Der Sachstandsbericht der Bauverwaltung zu den beiden Baustellen Altes Rathaus und Neustädter Kirchplatz in Einbeck kommt aus Sicht des fraktionslosen CDU-Ratsherren Helmar Breuker(Edemissen) mit Blick auf die tatsächlichen Umstände etwas zu nüchtern und technisch daher.

Ratsherr Breuker: ,Die beiden Baustellen sind alles andere als im Zeitplan, wir reden von Jahren im Verzug . Allein, dass man sich nach einer kritischen Berichterstattung zum Zustand des Pavillons am Neustädter Kirchplatz eine Woche zuvor und den Pumparbeiten am Alten Rathaus so an die Bevölkerung wendet, zeigt schon eine Art von Krisenkommunikation, an die viele Einbeckerinnen und Einbecker nicht mehr glauben.‘

Kein Wort zur so genannten ,Betonkosmetik‘ am Fundament, stattdessen werden nüchtern die nächsten Bauschritte aufgezeigt. Jeder weiß, wie wichtig das Fundament eines Gebäudes ist und dass ,Kosmetik’ nur fünf bis zehn Jahre hält. Von der Notwendigkeit des Pavillons in der Form mal ganz abgesehen.

Die beiden Baustellen liegen weit hinter dem ursprünglichen Zeitplan, das Kostenbudget wurde gesprengt. Allein beim Neustädter Kirchlichen liegt man jetzt schon bei der dreifachen Summe! Der Pavillon hat Schwächen und erinnert in dieser Erscheinung eher an einen Bunker und an Einbecks Beitrag zum Zivilschutz. ,Hier sind unnötig viele Steuergelder versenkt worden und man bemüht sich, das zu übertünchen. Und nicht die Politik als Ganzes im Rat hat zugestimmt, sondern in erster Linie die große Gruppe. Als kritischer Ratsherr, der stets gegen diese überdimensionierten im Projekte gestimmt hat und u.a. deswegen eine Fraktion verlassen hat, lassen meine kritischen Kollegen im Rat und ich mich nicht Mithaftung nehmen.‘ so Breuker abschließend. red










29.07.2025 • 10:26 Uhr

In Northeim morgens um 5 Uhr: Unbekannte Person entwendet Kleinkraftrad vor Wohnhaus

Tatort: Northeim, In der Güldenen Aue, Tatzeit: Montag, 28.07.2025, 05.00 Uhr:
Eine bislang unbekannte Person entwendete den vor dem Wohnhaus des 38-jährigen Geschädigten abgestellte Kleinkraftrad. Das Zweirad war mit einem Lenkradschloss gesichert und mit einer Plane abgedeckt. Gegen 05.00 Uhr nahm der Geschädigte Geräusche unterhalb des geöffneten Schlafzimmerfensters wahr, reagierte jedoch zunächst nicht darauf. Kurze Zeit später bemerkte er den Diebstahl seines Rollers.
Bei dem Kleinkraftrad handelt es sich um ein rotes Zweirad der Marke MSA. Der Schaden beläuft sich auf einen mittleren dreistelligen Betrag.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Diebstahl geben können, werden gebeten sich bei der Polizei Northeim zu melden. mil










29.07.2025 • 10:24 Uhr

Klare Ansage für den Schutz ungeborenen Lebens! Unionsfraktion beharrt auf Beibehaltung von Paragraf 218

Die Unionsfraktion sieht sich durch ein Gutachten in ihrer Auffassung bestärkt, dass das Abtreibungsrecht unverändert bleiben sollte. «Eine begrenzte erweiterte Kostenübernahme für
Schwangerschaftsabbrüche ist als sozialpolitische Ausnahmeregelung rechtlich möglich, ohne den Paragrafen 218 reformieren und den verfassungsrechtlich gebotenen Schutz des ungeborenen Lebens schwächen zu müssen», sagte Fraktionsvize Anja Weisgerber (CSU) dem
Evangelischen Pressedienst (epd).

Hintergrund ist ein Passus im Koalitionsvertrag zu Schwangerschaftsabbrüchen, über dessen Interpretation Union und SPD uneins sind. Dort heißt es, dass «die Kostenübernahme durch die
gesetzliche Krankenversicherung über die heutigen Regelungen hinaus» erweitert werden soll. Bisher zahlen die Kassen den mehrere hundert Euro teuren Eingriff nur bei medizinischer Indikation oder nach einer Vergewaltigung. Außerdem gibt es die Möglichkeit der Kostenübernahme für Frauen mit besonders geringem Einkommen. Abgewickelt wird dies über die Krankenkassen, die Kosten tragen aber die Bundesländer. epd










28.07.2025 • 21:22 Uhr

Gandeon: Höhepunkt für die Ferienmaß-Kinder: "Paddington in Peru" und dazu eine Tüte Popkorn

Darauf dürfen sich die Ferienpass-Aktionen-Kinder in Bad Gandersheim besonders freuen: Am Dienstag, 5. August, steht für die Kids ein schöner Filmtitel im Gandeonkino an. Es wird "Paddington in Peru" gezeigt. Und das Kino mit Dr. Trude Poser und Team setzt noch einen drauf: alle Kinder dürfen sich auf eine Gratistüte Popkorn freuen. So macht Schulferien richtig Kinospaß. Das alles ist im Gandeon in der Marienstraße in der Programmzeit bis zum 6. August zu erleben. Weitere Infos zu Filmen und Rahmendaten lesen sie bitte hier auf der tipaktuellen Nachrichten- und Serviceseite ihrer Online-Zeitung. Wir wünschen beste Kino-Unterhaltung!

Die Schlümpfe:
Der große Kinofilm

Als Papa Schlumpf auf mysteriöse Weise von den bösen Zauberern Gargamel und Razamel entführt wird, machen sich Schlumpfine und die Schlümpfe auf den Weg in die reale Welt, um ihn zu befreien. Mit Hilfe ihrer neuen Freunde müssen die Schlümpfe herausfinden, was ihre Bestimmung ist, um das Universum zu retten. - In der deutschen Fassung leiht Uwe Ochsenknecht dem kultigen Papa Schlumpf seine ausdrucksvolle Stimme, Sänger Álvaro Soler wird als No Name Schlumpf nicht nur sprechen, sondern auch singen, und Stimmenwunder Rick Kavanian ist zu hören als Gargamel und Razamel.

F1 - Der Film

Sonny Hayes (Brad Pitt) trägt den Spitznamen „Der Beste, der es niemals ge- schafft hat“. In den Neunzigerjahren galt er als hoffnungsvollstes Talent der FORMEL 1 – bis ein Unfall auf der Rennstrecke seine Karriere um ein Haar beendet hätte. 30 Jahre später verdient er sich seinen Lebensunterhalt als Gelegenheitsrennfahrer. Eines Tages tritt Sonnys ehemaliger Teamkollege Ruben Cervantes (Javier Bardem) an ihn heran, der inzwischen Eigentümer eines vor dem Aus stehenden FORMEL-1-Teams ist. Ruben überredet Sonny zu einer Rückkehr in die FORMEL 1, um das Team zu retten und einen letzten Versuch zu unternehmen, sich als bester Fahrer der Welt zu beweisen. Sein Teamkollege, Nachwuchstalent Joshua Pearce (Damson Idris), ist unterdessen fest entschlossen, auf der Rennstrecke sein ganz eigenes Tempo vorzulegen. Im Getöse der Motoren holt die Vergangenheit Sonny ein. Der Film wurde an echten Grand-Prix-Wochenenden gedreht, gegen die realen Stars der Formel1

Jurassic World:
Die Wiedergeburt

Eine neue Ära bricht an. Seit den Ereignissen auf Isla Nublar teilen sich Dino- saurier die Welt mit den Menschen. Fünf Jahre später hat sich die Ökologie des Planeten allerdings stark verändert und die Dinosaurier sind gezwungen, sich in isolierte äquatoriale Umgebungen zurückzuziehen. Ein unerschrocke- nes Expertenteam begibt sich in streng geheimer Mission zu einer entlegenen Insel. Ziel ist es, für ein bahnbrechendes Heilmittel genetisches Material aus den größten Kolossen zu Land, zu Wasser und in der Luft zu extrahieren.

Paddington in Peru

Paddington ist wieder da! Nach seinen ersten beiden erfolgreichen Leinwandabenteuern führt den tollpatschigen knuddeligen Bären jetzt in seine Heimat nach Südamerika zurück. Gemeinsam mit Familie Brown reist Paddington nach Peru, um seine geliebte Tante Lucy im Heim für Bären im Ruhestand zu besuchen. Doch Tante Lucy ist plötzlich verschwunden und für Paddington und die Browns beginnt eine atemberaubende Reise vom Dschungel des Amazonas bis hoch zu den Berggipfeln Perus. Elyas M’Barek leiht Paddington die deutsche Stimme.
red/Foto: FisWMG












28.07.2025 • 21:07 Uhr

In der Göttinger Innenstadt - Unbekannte beschmieren Uni-Gebäude, Denkmäler und Litfaßsäulen mit politischen Parolen, Staatsschutz ermittelt, Zeugen gesucht

Unbekannte haben am vorletzten Wochenende (18. bis 20.07.25) in der Göttinger Innenstadt mehrere Gebäude sowie zwei Denkmäler mit politischen Parolen beschmiert. Die unterschiedlichen Inhalte nehmen Bezug auf den Nahost-Konflikt. Das für die Verfolgung zuständige Staatsschutzkommissariat hat die weiteren Ermittlungen u. a. wegen Sachbeschädigung, Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Billigung von Straftaten übernommen.

Von den Verunreinigungen betroffen waren die Fassaden von Gebäuden der Göttinger Universität am Wilhelmsplatz, darunter auch die Aula, sowie das auf dem beliebten Platz stehende Denkmal Wilhelm IV, Litfaßsäulen am Theaterplatz und das Kriegerdenkmal vor dem Auditorium an der Weender Landstraße.

Der verursachte Gesamtschaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf etwa 2.500 Euro.

Die Polizei Göttingen bittet Zeugen, die die Sachbeschädigungen beobachtet haben, oder sonst sachdienliche Hinweise auf den oder die Täter geben können, sich unter Telefon 0551/491-2115 zu melden. jk










28.07.2025 • 21:04 Uhr

Jobcenter setzt in Northeim komplett auf Terminierung

Zum 4. August stellt das Jobcenter in Northeim die Eingangszone auf terminierte Besuche um. Fortan können Kundinnen und Kunden selbstständig online einen passenden Termin buchen und anschließend ohne Wartezeiten ihr Anliegen klären. Damit ist die Umstellung auf Terminierung für alle Standort des Jobcenters abgeschlossen.

Northeim. Zum 4. August stellt das Jobcenter in Northeim die Eingangszone auf eine terminbasierte Anliegenklärung um. Damit verkürzen sich künftig die Wartezeiten für Kundinnen und Kunden vor Ort. Was für Beratungsgespräche längst üblich ist, gilt somit künftig auch für Besucherinnen und Besucher des Kundenportals – etwa bei der erstmaligen Beantragung von Bürgergeld.

Wer ab dem 4. August ein Anliegen im Jobcenter Northeim klären möchte, kann dies weiterhin telefonisch, online oder persönlich tun – letzteres dann allerdings nur noch mit Termin. Termine lassen sich schon jetzt einfach online über die Homepage des Jobcenters Landkreis Northeim unter http://www.jobcenter-northeim.de buchen. Noch komfortabler ist die Terminbuchung über die Jobcenter-App. Wer weder Smartphone noch PC zur Verfügung hat, kann selbstverständlich auch weiterhin während der Öffnungszeiten telefonisch unter 05551 98 800 700 einen Termin vereinbaren.

Nach der bereits erfolgten Umstellung in den Geschäftsstellen Bad Gandersheim, Uslar und Einbeck sieht Stefan Schäfer, Geschäftsführer des Jobcenters Landkreis Northeim, die Entscheidung für die terminierte Anliegenklärung bestätigt: „Die Einführung der Terminvergabe in der Eingangszone hat sich an den bereits umgestellten Standorten bewährt. Natürlich gab es zu Beginn vereinzelt kleinere Anlaufschwierigkeiten. Mittlerweile stellen wir jedoch eine deutlich höhere Zufriedenheit bei unseren Kundinnen und Kunden fest – vor allem, weil lange und nicht planbare Wartezeiten entfallen. Wichtig ist uns dabei, auch kurzfristig Termine über das Buchungsportal anbieten zu können.

Auch für unsere Mitarbeitenden bedeutet die Terminierung eine Entlastung: Die Arbeit ist besser planbar, und für Anliegen wie die Antragstellung kann ausreichend Zeit eingeplant werden. Zudem verbessert sich die Gesprächsatmosphäre – denn volle Flure und lange Wartezeiten sind für beide Seiten belastend“, so Schäfer.

Neben der Terminvereinbarung können mittlerweile auch viele weitere Anliegen bequem von zu Hause oder unterwegs online erledigt werden. So entfallen nicht nur Wege zum Jobcenter, sondern auch mögliche Wartezeiten. Zu den besonders häufig genutzten digitalen Services zählen etwa die Beantragung von Bürgergeld, die Mitteilung von Veränderungen sowie die Weiterbewilligung. Diese Anträge lassen sich unkompliziert über die Jobcenter-App ausfüllen, die im Google PlayStore und im Apple AppStore erhältlich ist.












28.07.2025 • 21:01 Uhr

Hann. Münden: Unbekannte zerstechen Reifen auf Parkplatz "Am Feuerteich", drei Autos betroffen

Auf dem öffentlichen Parkplatz "Am Feuerteich" in Hann. Münden (Landkreis Göttingen) haben Unbekannte mehrere Autoreifen mutmaßlich mit einem spitzen Gegenstand zerstochen. Die Sachbeschädigungen passierten an dem Wochenende vom 18. bis 20. Juli. Betroffen waren Fahrzeuge der Marken Dacia und Mazda. Einer der Fahrzeugbesitzer entdeckte den Schaden am Sonntagmorgen (20.07.25) und rief die Polizei.

Insgesamt wurden von dem oder den Tätern fünf Reifen auf diese Weise beschädigt. Zur Höhe des entstandenen Gesamtschadens liegen derzeit keine genauen Zahlen vor.

Das Polizeikommissariat Hann. Münden ermittelt und sucht Zeugen. Wer innerhalb des Tatzeitraumes auf dem Parkplatz verdächtige Personen beobachtet hat, wird gebeten, sich unter Telefon 05541/9510 zu melden. jk











28.07.2025 • 20:58 Uhr

Niedersachsen und Bremen nehmen mehr als 7.100 Minderjährige in Obhut

Die Jugendämter in Niedersachsen und Bremen haben im vergangenen Jahr mehr als 7.100 Kinder oder Jugendliche zu ihrem Schutz vorübergehend in Obhut genommen. In Niedersachsen sank die Zahl der Fälle im Vergleich zum Vorjahr von 6.398 auf 5.895, wie
das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Auch für Bremen meldeten die Statistiker rückläufige Zahlen: Dort mussten 1.224 Kinder und Jugendliche in Obhut genommen werden. Im Jahr zuvor waren es noch 1.587.

Deutschlandweit mussten die Behörden rund 69.500 Kinder oder Jugendliche in Obhut nehmen. Das waren den Angaben zufolge gut 5.100 Jungen und Mädchen weniger als im Jahr zuvor. Damit sei die Zahl der Schutzmaßnahmen erstmals wieder zurückgegangen, nachdem sie zuvor drei Jahre in Folge angestiegen war.

Neben der unbegleiteten Einreise zählten 2024 zu den häufigsten Anlässen für eine Schutzmaßnahme: Überforderungen der Eltern, Vernachlässigungen sowie körperliche und psychische Misshandlungen. epd











28.07.2025 • 20:54 Uhr

Merz kündigt «Luftbrücke» für die verhungernden Menschen in Gaza an

Angesichts der dramatischen Lage im Gaza-Streifen plant die Bundesregierung die Organisation von Hilfe für die hungernden Menschen aus der Luft. Gemeinsam mit Jordanien führe Deutschland «umgehend eine Luftbrücke humanitärer Hilfsgüter über Gaza durch», sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Montagabend nach einer Sitzung des Sicherheitskabinetts in Berlin. Es gebe dabei eine enge Abstimmung mit Frankreich und Großbritannien, die ebenfalls bereit seien, «eine solche Luftbrücke für Lebensmittel und für medizinische Güter zur Verfügung zu stellen».

Die Bundesregierung sei sich darüber im Klaren, «dass das für die Menschen in Gaza nur eine ganz kleine Hilfe sein kann», räumte Merz ein. Gleichwohl sei die Luftbrücke «ein Beitrag, den wir gerne leisten wollen».










28.07.2025 • 20:48 Uhr

Verlässliche Stimme für den Landkreis Northeim - Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin Mareike Lotte Wulf (CDU) bleibt Wahlkreispatin und setzt Engagement fort

Der CDU-Kreisverband Northeim begrüßt die Entscheidung von Mareike Lotte Wulf, auch in der neuen Legislaturperiode die Wahlkreispatenschaft für den Landkreis Northeim zu übernehmen. Wulf, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, engagierte sich bereits seit 2021 als Patin für den Wahlkreis.

"Ich freue mich sehr, die Wahlkreispatenschaft für den Landkreis Northeim weiterhin wahrzunehmen und gemeinsam mit den örtlichen Abgeordneten für die Region etwas zu bewegen", betont Mareike Lotte Wulf. Die CDU-Bundestagsabgeordnete ist offiziell für den Wahlkreis 46 (Hameln-Pyrmont – Holzminden) zuständig, zu dem auch die zum Landkreis Northeim gehörenden Kommunen Bodenfelde und Uslar zählen. Mit der Fortführung der Patenschaft weitet Wulf ihr Engagement nun erneut auf den gesamten Landkreis Northeim aus.

Die CDU setzt das Instrument der Wahlkreispatenschaft ein, um auch in Wahlkreisen, in denen kein CDU-Kandidat ein Mandat erringen konnte, eine parlamentarische Betreuung sicherzustellen. Das Ziel besteht darin, auch dort eine starke christdemokratische Stimme im Bundestag zu gewährleisten und den Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern sowie lokalen Akteuren aktiv zu führen.

"Wir freuen uns sehr, die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit Mareike Lotte Wulf fortsetzen zu können", erklärt CDU-Kreisvorsitzender David Artschwager. "Aufgrund ihrer Erfahrung und ihres Zugangs zur Bundesregierung ist sie eine wertvolle Ansprechpartnerin für unseren Landkreis. Die bestehende Verbindung über Uslar und Bodenfelde macht die Patenschaft zusätzlich sinnvoll."

Artschwager betont zudem die Bedeutung eines abgestimmten Miteinanders: "Für die CDU im Landkreis Northeim ist es ein wichtiges Signal, dass Mareike Lotte Wulf an unserer Seite bleibt. Gemeinsam mit den gewählten Abgeordneten Frauke Heiligenstadt (SPD) und Karoline Otte (Grüne) ist es unser Ziel, für die Menschen in der Region das Beste zu erreichen."

Der CDU Kreisverband Northeim sieht in der Fortführung der Patenschaft eine große Chance, die Interessen des Landkreises Northeim weiterhin wirksam in Berlin zu vertreten – mit Kompetenz, Engagement und kurzen Wegen in die Bundespolitik.











28.07.2025 • 13:06 Uhr

Autobahnpolizei klärt Verkehrsunfallflucht auf - Vom „Notruf“ bis zum Geständnis in 58 Minuten!

Am 27.07.2025 wird der Autobahnpolizei Hildesheim eine Gefahrenstelle im Autobahndreieck Salzgitter auf der BAB 7 gemeldet. Vor Ort stellen die Beamten schnell fest, dass es sich um eine Verkehrsunfallflucht handelt. Neben der Unfallaufnahme vor Ort, der Spurensicherung und der Beseitigung der Baken und der Verunreinigung auf der Fahrbahn hatten die Beamten vor Ort ein leichtes Spiel. Der flüchtige Unfallverursacher beschädigte sein Fahrzeug und verlor sein vorderes Kennzeichen am Unfallort. Zwischenzeitliche Ermittlungen ergaben, dass der vermutliche Unfallverursacher sein Kennzeichen bei der Polizei in Hildesheim als Verlustig gemeldet hatte. Die Wohnanschrift des möglichen Verursachers, ein 18-Jähriger Hildesheimer, wurde in Hildesheim aufgesucht. Das Fahrzeug befand sich im öffentlichen Verkehrsraum. Dem geschulten Auge der Beamten der Autobahnpolizei fielen sofort die Unfallbeschädigungen am Fahrzeug auf. Diese korrespondierten mit den Unfallschäden und den Trümmerteilen auf der Autobahn. Der Unfallverursacher wurde mit dem Sachverhalt konfrontiert und war schnell geständig. Seinen Führerschein, welchen er erst seit wenigen Wochen besaß, übergab er freiwillig den Beamten der Autobahnpolizei. fau










28.07.2025 • 13:04 Uhr

Einbeck: Alkoholisiert und ohne Versicherung E-Scooter gefahren

Ereignisort: Einbeck, Rosental, Ereigniszeit: Samstag, 26.06.2025, 15:53 Uhr:
Die Polizei berichtet: Ein 32-jähriger Fahrzeugführer aus einem Einbecker Ortsteil befuhr mit einem E-Scooter öffentliche Straßen, obwohl keine erforderliche Haftpflichtversicherung bestand. Während der Verkehrskontrolle konnte überdies festgestellt werden, dass der 32-Jährige unter der Wirkung von Alkohol stand. Ein gerichtsverwertbare Atemalkoholmessung ergab einen Atemalkoholwert von knapp unter einem Promille.
Die Weiterfahrt wurde folglich untersagt. Der 32-Jährige muss sich nun wegen der Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie der 0,5 Promille-Grenze verantworten. schu










28.07.2025 • 13:03 Uhr

Mario-Adorf-Preis für Lisa Natalie Arnold

Lisa Natalie Arnold ist Trägerin des Mario-Adorf-Preises für besondere künstlerische Leistungen der WormserNibelungen-Festspiele 2025. Damit werde die schauspielerische Leistung der 43-Jährigen in der diesjährigen Inszenierung «See aus Asche - Das Lied der Nibelungen» gewürdigt, teilten die Festspiele am Sonntagabend mit. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde zum siebten Mal vergeben. epd










28.07.2025 • 13:01 Uhr

Matinée: So nett motivierte Ernst Müller seinen Wunsch auf eine Wiederholung im Jahr 2026!

Die erste Matinee der Gandersheimer Domfestspiele in Greene (wir berichteten) ist am gestrigen Sonntag bei den 300 Besuchern in der St. Martin Kirche fulminant angekommen. Damit das im nächsten Jahr dann hoffentlich auf der Greener Burg wiederholt wird, setzte Ernst Müller, Chef des Fördervereins Greener Burg, am Sonntag geschickt das Publikum in der Kirche in Szene. Seinen vorgetragenen Wunsch einer Zweitauflage quittierten die Menschen mit donnernden Applaus. Eine Abstimmung mit bewegten Händen! Intendant und Greenes Neubürger Achim Lenz wird es mit Freude vernommen haben - und sicherlich nicht vergessen. Die Greener Burgruine gilt als Geburtsstätte des Gandersheimer Freilichttheaters. red/Video: FisWMG










28.07.2025 • 12:56 Uhr

Panik vor dem nächsten Test - Sowohl Kinder als auch Erwachsene leiden massiver unter Prüfungsangst

Psychotherapiepraxen beobachten eine zunehmende Zahl von Hilfsanfragen wegen Prüfungsangst. Belastbare Zahlen dazu gibt es noch nicht, aber viele mögliche Gründe für mehr Bammel vor Leistungsabfragen.

Abitur, Führerschein, Studium - stets müssen Prüfungen bewältigt werden. Manchen Menschen fällt das leicht. Andere haben panische Angst vor jedem Test. «Zu mir kommen im Moment auffallend viele Menschen mit Prüfungsangst», sagt Brigitte Neumann, psychologische Beraterin aus dem unterfränkischen Aschaffenburg. Einige hätten Angst vor der Führerscheinprüfung, andere vor Prüfungen in der Lehre oder an der Uni.

Prüfungsängste resultieren nicht notwendig daraus, dass jemand den abgefragten Stoff nicht beherrscht. Möglicherweise können Prüflinge durch ihre Angst auf ihr vorhandenes Wissen nicht zugreifen. Es kann auch andere Gründe geben als Angst.

«Was bringt es Ihnen, bestehen Sie die Prüfung nicht?» Mit dieser Frage hat Ingrid von Fircks schon viele Patienten überrascht. Hinter Prüfungsangst, sagt die Psychologin aus München, stecke nicht selten Selbstsabotage. Sie erinnert sich an einen Zimmermann, der nach einer gescheiterten Meisterprüfung zu ihr kam. Im therapeutischen Gespräch
stellte sich heraus, dass sein Wunsch, Meister zu werden, durchaus ambivalent war: «Er hätte dann viel seltener in Urlaub fahren können.» Und Reisen liebte er.

Der Zimmermann sei auf die Idee gekommen, einen Kollegen zu fragen, ob der mit ihm zusammen einen Betrieb gründen würde, so dass beide weniger stark belastet wären. Nachdem diese Perspektive geschaffen war, kam er zum ersehnten Meisterbrief. epd










28.07.2025 • 12:55 Uhr

19-jähriger ohne Versicherung und unter Cannabis-Droge mit E-Scooter unterwegs und erwischt

Tatort: Nörten-Hardenberg, Göttinger Straße, Tatzeitpunkt: Sonntag, 27.07.2025, 22.45 Uhr:
Die Polizei Northeim wurde am Sonntagabend in Nörten-Hardenberg auf einen jungen Mann aufmerksam, welcher mit seinem E-Scooter die Göttinger Straße befuhr. Im Rahmen der Verkehrskontrolle stellten die Beamten fest, dass für den E-Scooter kein Versicherungsschutz bestand. Zudem nahmen sie körperliche Auffälligkeiten bei dem 19-jährigen wahr, welche auf einen vorherigen Konsum von Betäubungsmittel hindeuten könnte. Ein anschließend freiwillig durchgeführter Urin-Vortest bestätigte den Verdacht - er reagierte positiv auf THC. (Cannabis-Droge).
Im weiteren Verlauf wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt.
Gegen ihn wurden nun zwei Verfahren eingeleitet - zum einen für das Fahren unter Drogeneinfluss und zum anderen wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. mil










28.07.2025 • 12:54 Uhr

Brüder-Grimm-Festspiele mit Besucherrekord

Die Aufführungen der Brüder-Grimm-Festspiele in Hanau haben in diesem Jahr so viele Menschen gesehen wie nie zuvor: Mit rund 92.500 Zuschauerinnen und Zuschauern seien 14 Prozent mehr Besucher gekommen als vor einem Jahr, teilten die Festspiele am Sonntagabend in Hanau mit. Besonders das Musical «Die Bremer Stadtmusikanten» und das Familienstück «Rapunzel» seien mit jeweils knapp 30.000 kleinen und großen Zuschauern besonders stark gefragt gewesen. Die Festspiele rechnen den Angaben zufolge mit einem Plus von knapp einer Million Euro. epd










28.07.2025 • 12:53 Uhr

«Bandenmäßiger» Missbrauch von Bürgergeld in 421 Fällen erfasst - Dazu kommt eine hohe Dunkelziffer!

Die Zahl des «bandenmäßigen» Leistungsmissbrauchs beim Bürgergeld ist im vergangenen Jahr gestiegen. 421 Fälle wurden 2024 erfasst, vor allem bei Jobcentern in städtischen Ballungsgebieten. Das Arbeitsministerium vermutet eine hohe Dunkelziffer.

Im Jahr 2024 haben die Jobcenter 421 Fälle von «bandenmäßigem Leistungsmissbrauch» beim Bürgergeld erfasst. In 209 dieser Fälle wurde eine Strafanzeige gestellt, wie aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen hervorgeht, die dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegt. Zuerst hatte die «Rheinischen Post» (Montag) darüber berichtet. Insgesamt beziehen etwa 5,5 Millionen Menschen in Deutschland Leistungen des
Bürgergelds.

In diesem Jahr wurden laut Bundesarbeitsministerium bis einschließlich Mai 195 Fälle von «bandenmäßigem Leistungsmissbrauch» verzeichnet, die bisher zu 96 Strafanzeigen führten. 2023 habe die Zahl bei insgesamt 229 Fällen gelegen. 52 dieser Fälle hätten zu einer Anzeige geführt. Das Ministerium geht dabei von einer hohen Dunkelziffer aus. Vor allem Jobcenter in städtischen Ballungsgebieten seien damit konfrontiert.

Als «bandenmäßiger Leistungsmissbrauch» werden Fälle gewertet, in denen Arbeitsverhältnisse von EU-Bürgern vorgetäuscht werden, um einen Ausschluss von Sozialleistungen wie dem Bürgergeld zu umgehen. Dabei geben sich laut der Antwort häufig Personen oder organisierte Gruppen als Arbeitgeber oder Vermieter aus, um von den Sozialleistungen zu profitieren. Betroffene Menschen müssten die Sozialleistungen dann an kriminell organisierte, oft menschenhandelsähnliche Strukturen abführen, die teilweise auch Einreise und Unterbringung unter ausbeuterischen Bedingungen organisierten. epd










28.07.2025 • 12:51 Uhr

Elf Konzerte beim Internationalen Musikfest Goslar-Harz - Rock Live in der Kaiserpfalz!

Das Internationale Musikfest Goslar-Harz steht in diesem Jahr unter dem Motto «Reflections». Vom 8. bis 24. August sind in Goslar und anderen Orten im Harz insgesamt elf Konzerte geplant, wie die Organisatoren mitteilten. Das Spektrum reicht von Klassik über moderne Kammermusik bis zu Jazz und Rock. Viele Veranstaltungen finden unter freiem Himmel statt, weitere in Kirchen, Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden. Das Musikfest erlebt bereits seine 23. Auflage.
Zum Auftakt spielt das Streicher-Oktett «Lisa Jacobs & Friends» am Abend des 8. August in der Sparkassen-Passage am Goslarer Jakobi-Kirchhof Stücke der Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy und George Enescu. Ein herausragendes Ereignis des Festivals ist das Open Air-Konzert «Philharmonic Rock» am 17. August in der Goslarer Kaiserpfalz. Das Ensemble besteht dabei aus sechs Rock- und 27 Orchestermusikern. epd










27.07.2025 • 16:52 Uhr

66. Gandersheimer Domfestspiele: 300 begeisterte Menschen bei erfolgreicher Premiere mit Gastspiel als Matinee in der Greener St. Martin Kirche

Am Ende des heutigen einstündigen Liveauftrittes von acht Mitgliedern des Ensembles der 66. Gandersheimer Domfestspiele in der Greener St. Martin Kirche (Baujahr 1.255) brandete heftiger und langanhaltender Beifall auf. Zuvor hatte Ernst Müller für den Förderverein Greener Burg, zusammen mit dem Heimatverein und Förderverein Gandersheimer Domfestspiele Mitveranstalter der Matinee, eine Bitte an die Domfestspiele gerichtet: Lassen Sie bitte dieser gelungenen Matinee im nächsten Jahr eine Wiederholung folgen. Die Beifallsovation machte deutlich, wie sehr sich die Menschen in Greene und Umgebung das wünschen.

300 Besucher füllten die St.Martin Kirche bis auf den letzten Platz. Sie war kurzfristig als Ausweichplattform gewählt worden. Die unerfreulichen Wetterprognosen ließen die Pläne platzen, den Auftritt des Ensembles in der idyllischen Burgruine (Baujahr 1308) stattfinden zu lassen. Deswegen auf der Burg, weil dort vor über 66 Jahren die Idee mit Leben erfüllt wurde, in der Region ein Freilichttheater aufzuziehen. Es gelang.

Später zogen die Miemen nach Bad Gandersheim vor die Stiftskirche. Fortan nannten sie ihr Theater "Domfestspiele", obwohl die Kirche gar kein Dom ist und auch nie war. In seiner angenehmen Moderation der heutigen Künstlerauftritte fand Intendant Achim Lenz für einige Sequenzen Zeit, um etwas Historie und Bezüge aufzuzeigen. Der heute Auftritt dürfte aber auch in Verbindung zu seiner neuen Heimat Greene stehen. Familie Lenz ist dort vollumfänglich seßhaft geworden.
Das heutige Programm bot jeweils zwei Auftritte der sechs beteiligten Domschauspieler und -schauspielerinnen. Sie alle engagierten sich leidenschaftlich mit wunderbaren Songs.
Den Abschluss bildete passend für eine Kirche das bekannte Lied "Son of a Preacher Man", von Theresa Möhle temperamentvoll interpretiert. Das Publikum klatschte rhythmisch mit - ein wunderbarer Lohn für alle, die die heutige Premiere der Greener Festspiel Matinee ermöglichten. Allen voran die fantastischen Ensemblemitglieder.

Dies waren von links nach rechts: Achim Lenz, Ferdinand von Seebach, Theresa Löhle, Hagen Goar Bohrmann, Kein Dickmann, Tim Müller, Nadine Kühn und Dominik Müller.
red/ Fotos/Video: FisWMG










27.07.2025 • 14:01 Uhr

Krad Unfall mit Schwerverletzten - Polizei: Es war das Tempo

Am gestrigen Samstag, 26.07.2025, befährt gegen 15.45 Uhr ein 34-Jähriger aus Bovenden als Zweiter einer Dreier Krad Gruppe mit seinem Krad Yamaha die Landesstraße 519 aus Richtung Bundesstraße 27/Oderhaus kommend, in Richtung St. Andreasberg. Im Verlauf einer Linkskurve kommt er vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers, sowie, für die Straßenverhältnisse unangepasster zu hoher Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzt in den dortigen Straßengraben. Hierbei verletzt er sich schwer und wird mit dem Rettungshubschrauber Christoph 37 einem Krankenhaus im Südharz zugeführt. Am Krad Yamaha entsteht wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 2000 Euro. Die Landesstraße 519 war für den Zeitraum der Bergung und Unfallaufnahme voll gesperrt. Aufgrund des Ausflugsverkehrs und bereits bestehender Sperrungen, entstand ein erheblicher Rückstau in beiden Richtungen.red/Foto: Polizei










27.07.2025 • 13:56 Uhr

Neu und streng Limitiert! EINBECKER 100 - Jerrys Ecke hat sie!

Jerry, Kultwirt in Bad Gandersheim Szenekneipe "Zur Ecke" ist glücklich: Wer regionale Produkte schätzt, kann sich freuen: Das Einbecker Brauhaus bringt mit „EINHUNDERT“ ein ganz besonderes Bier auf den Markt, das zu 100 Prozent aus heimischer Braugerste gebraut wird. Insgesamt acht Landwirte bauten die Sommergerste exklusiv für das Traditionsbrauhaus an.

Zum Geschmack
ist anzumerken:

Mit seinen weichen Noten von Honig und geröstetem Brot sowie einem Hauch Zitrus begleitet dieses Bier die regionale Küche perfekt, ist aber auch solo ein echter Genuss. Es überzeugt mit ehrlichem, charaktervollem Geschmack, liegt vollmundig und weich auf der Zunge und zeigt eine angenehm eingebundene Bittere. Ein Bier, das nach Heimat schmeckt. Jetzt auch in der "Ecke" in Bad Gandersheim. red











27.07.2025 • 13:46 Uhr

Umfrage: Gefängnisse an Belastungsgrenze - Hohe Belegung in Bremen

Während der Corona-Pandemie war die Zahl der Inhaftierten in Deutschland deutlich gesunken. Jetzt liegt die Auslastung in einigen Bundesländern wieder bei über 90 Prozent.

Die Gefängnisse in Deutschland sind einer Umfrage des «RedaktionsNetzwerks Deutschland» (RND) zufolge in einigen Bundesländern bis an die Kapazitätsgrenzen belegt. Teilweise seien diese sogar schon überschritten, berichtete das RND am Sonntag. Besonders ausgelastet sind demnach unter anderem die Haftanstalten im Land Bremen. Dort waren 696 von 717 Haftplätzen belegt, das entspricht einer Auslastung von 97,1 Prozent.

Im Vergleich der Bundesländer hat Bremen damit den zweithöchsten Wert hinter Rheinland-Pfalz. Dort gibt es mit einer Belegungsquote von 99,5 Prozent nahezu keine freien Haftplätze mehr. In Niedersachsen sind dem Bericht zufolge 4.934 von 5.934 Haftplätzen
besetzt, die Auslastungsquote liegt bei 83,1 Prozent. Unter dem Bundesländern rangiert Niedersachsen damit im Mittelfeld. Das RND hatte vom 24. Juni bis 22. Juli alle 16 Justizministerien der Bundesländer befragt.epd










27.07.2025 • 13:41 Uhr

Heute um 9.02 Uhr: Verkehrsunfall auf der A7 bei Echte – Zwei Verletzte - Feuerwehr gefordert

Am heute Sonntagmorgen, dem 27. Juli 2025, wurde die Feuerwehr Kalefeld um 09:02 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Autobahn 7 in Fahrtrichtung Northeim, Höhe der Anschlussstelle Echte, alarmiert.

Ein Pkw prallte bei starkem Regen frontal gegen die Leitplanke der linken Fahrbahn und kam erst mehrere Hundert Meter weiter zum Stehen. Aufgrund der zunächst unklaren Lage wurden zusätzlich die Feuerwehren Seesen und Rhüden alarmiert. Ein Eingreifen dieser Kräfte war jedoch nicht erforderlich.

Zwei Personen wurden bei dem Unfall verletzt, vom Rettungsdienst Erstversorgt und in ein Krankenhaus transportiert. Die Feuerwehr Kalefeld sicherte gemeinsam mit der Polizei die Unfallstelle ab.

Nach einer kurzen Vollsperrung konnte der Verkehr einspurig an der Einsatzstelle vorbeigeführt werden.

Der Einsatz für die Feuerwehr war gegen 10:00 Uhr beendet. Die Polizei blieb weiterhin vor Ort, bis die Fahrbahn gereinigt und das Unfallfahrzeug abgeschleppt war. Fotos: Tim Brand – Pressesprecher Feuerwehr Gem. Kalefeld
















27.07.2025 • 13:33 Uhr

Noch einmal: Brand in größter Holzkirche - Jetzt dankt auch Bischof Meister der Feuerwehr

Nach dem Brand in Deutschlands größter Holzkirche hat der evangelische Landesbischof Ralf Meister der Feuerwehr in Clausthal-Zellerfeld im Harz für ihren Einsatz gedankt. «Wenn eine Kirche brennt, dann brennt auch die Seele eines Ortes», sagte er am Wochenende vor der Marktkirche im Stadtteil Clausthal. Durch ihr beherztes Eingreifen hätten die Feuerwehrleute in der Nacht zum 20. Juli viel Schlimmeres verhindert. «Sie haben die Kirche gerettet», betonte Meister bei seinem Ortsbesuch.

Zum staatsanwaltlichen Verdacht der Brandstiftung gibt es dem Vernehmen nach keine neuen Erkenntnisse der weiter ermittelnden Behörden. red/red/Foto: Feuerwehr










27.07.2025 • 13:19 Uhr

125 Jahre TuS Kalefeld – Zeltfest am 8. August und 9. August 2025 mit "Stromfrei"

Der TuS Kalefeld von 1900 e.V. feiert sein 125-jähriges Jubiläum mit einem Jubiläumswochenende. Das 2. August-Wochenende steht im Zeichen des TuS Kalefeld, der im Jahr 1900 gegründet wurde. Am Freitag den 8.08.2025 und am Samstag den 9.08.2025 wird auf der Sportanlage in Kalefeld gefeiert.

Veranstaltungsdetails
Freitag 8.08.2025
• 17.30 Uhr Festgottesdienst in der Liebfrauenkirche
• 18.45 Uhr Festkommers
• 21.00 Uhr Live-Band „Stromfrei“
Samstag 9.08.2025
• 12.00 Uhr Katermittagessen (Anmeldung)
• 14.00 Uhr Familientag für Groß und Klein
• 20.00 Uhr Zeltfete mit DJ Alex
Der Vorverkauf der Karten für Freitag und Sonntag ist im vollen Gange.
Vorverkaufsstelle ist der Getränkemarkt „Getränkepartner Laue“ in der Auetalstr. in Kalefeld. Karten kosten im Vorverkauf:
• Freitag 10 Euro (Abendkasse 13 Euro)
• Samstag 5 Euro (Abendkasse 8 Euro)

Beim Katermittagsessen werden von der Fleischerei Brinkmann zwei Speisen angeboten. Neben Schnitzel mit Rahmsoße oder Pilzsoße wird auch Hähnchenschnitzel mit Rahmsoße oder Pilzsoße angeboten. Als Beilagen wird Gemüse, Kartoffelgratin oder Kartoffeln serviert. Die Essenmarken sind für 10 Euro ab dem 7.07.2025 beim Getränkepartner Laue erhältlich
Des Weiteren bietet der TuS Kalefeld eine Vereinschronik an: 125 JAHRE TUS KALEFELD VON 1900 E. V.

Die Vereinschronik für die Jahre 2000 bis 2025 ist kurz vor der Fertigstellung und wird mit den Berichten über die Festveranstaltungen des Jahres 2025 im Herbst der Öffentlichkeit präsentiert. Zahlreiche Förderer und Gönner haben bereits ihre finanzielle Unterstützung zugesagt und ermöglichen somit einen Verkaufspreis von 10 Euro pro Exemplar. Die Chronik wird einen Umfang von 120 Seiten haben und den Werdegang des TuS in den Jahren 2000 bis 2025 umfassend für spätere Generationen in Wort und Bild dokumentieren.
Vorbestellungen können ab sofort per email unter edgar-martin@gmx.de getätigt werden.

Und auf diese Band „STROMFREI“ darf man sich in Kalefeld freuen:

STROMFREI - Das Akustik-Quattro
aus dem Eichsfeld.

Seit der Gründung im Jahr 2014 stehen die vier Jungs auf jeglicher Art von Bühne; ob Hochzeiten, Geburtstage, Stadtfeste, Kirmessen, Firmen- oder Galaevents. Unplugged passt zu jedem Anlass. Oder darf es auch etwas mehr sein?
Genau das ist unsere Aufgabe: Weltbekannte Songs neu zu interpretieren und zu gestalten. Sei es stilvolle Akustikmusik mit leisen und sanften Klängen im Hintergrund zum Dinner oder energiegeladene Rhythmen mit brachialen Rocksound, die jeden Gast auf das Parkett ziehen. Dabei ist es uns wichtig, auf die Wünsche des Publikums einzugehen und dieses stets in unsere Performance mit einzubinden. Unser breitgefächertes Repertoire erstreckt sich über Musik vergangener Jahrzehnte, bis hin zu aktuellen Titeln und ist für jeden Anlass stimmig.

Zum Bild:

von links: Edgar Martin (1.Vorsitzender) und René Hantke (Vorsitzender Festausschuss) Freuen sich auf das Festwochenende zum 125 jährigem Bestehen des Turn- und Sportverein von 1900 e.V.












27.07.2025 • 13:08 Uhr

B64 beim "Grünen Jäger": Unfall-Stress für Einsatzkräfte

Zur Mittagszeit hat sich am heutigen Sonntag auf der Bundesstraße 64 bei Orxhausen, Höhe des aktuell geschlossenen Restaurants "Grüner Jäger", ein Verkehrsunfall ereignet. Einsatzkräfte der Rettungsdienste, Freiwilligen Feuerwehr und Polizei sind vor Ort. Der Verkehr wird einbeinig an der Unfallstelle vorbeigeführt. Feuerwehrkräfte regeln den Verkehr. Andere Feuerwehrmänner streuen ausgelaufene Betriebsstoffe ab und fegen.

Auslöser und Folgen des Unfalls sind noch unklar. Über Verletzte oder keine liegen keine gesicherten Angaben vor. red/Foto: FisWMG










27.07.2025 • 10:13 Uhr

Verkehrsunfall mit verletzten Kradfahrer - 10.000 Euro Schaden

Am Samstag, gegen 13:55 Uhr, 13.55 Uhr, befuhr ein 54-jähriger Krefelder die Kreisstraße 435 mit seinem Motorrad in Richtung Espol. Aufgrund eines Fahrfehlers kam er im Kurvenbereich auf die Gegenfahrbahn und prallte mit einem 42-jährigen Radfahrer aus dem Bereich Bovenden zusammen. Beide Personen wurden verletzt, der Radfahrer wurde einem Krankenhaus zugeführt. Motorrad und Rennrad wurden durch den Zusammenstoß ebenfalls beschädigt. Es entstand Sachschaden von ca. 10.000 Euro.Gro










27.07.2025 • 10:08 Uhr

In Uslar kurz vor Mitternacht: Fahrer eines E-Scooters unter Betäubungsmitteleinfluss von der Polizei erwischt!

Die Polizei berichtet soeben: Am 25.07.2025 um 23:30 Uhr kontrollierten Beamte des Polizeikommissariat Uslar einen E-Scooter Fahrer in der Langen Straße in Uslar. Im Rahmen der Kontrolle stellten die Beamten drogentypische Auffälligkeiten fest. Eine Blutentnahme wurde angeordnet, die Weiterfahrt untersagt.
Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Fahrens unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln wurde gegen den Fahrzeugführer eingeleitet. Liek










27.07.2025 • 10:08 Uhr

Alfeld: Brand einer Ballenpresse - Feuer setzt zehn Rundballen in Brand

Am 26.07.2025 gegen 17:30 Uhr geriet eine Ballenpresse zwischen Föhrste und Wispenstein in Brand. Das Feuer griff auf die bewirtschaftete landwirtschaftliche Fläche über. Hierdurch wurden zehn Rundballen zerstört und die freiwilligen Feuerwehren löschten eine Fläche von ein bis zwei Hektar. An der Ballenpresse entstand Sachschaden. Die Brandursache ist derzeit unklar, erklärt die Polizei Alfeld. geb










27.07.2025 • 10:07 Uhr

Polizei in Uslar: Unbekannte Täter beschädigen Kabelverzweiger - Schaden rund 1.000 Euro!

Tatort: Uslar, Mauerstraße, Ecke Mühlentor, Tatort: Donnerstag, 24.07.2025, 06:15 Uhr bis Freitag, 25.07.2025, 06:15 Uhr:
Im genannten Zeitraum haben unbekannte Täter einen Kabelverzweiger (sogenannter Stromkasten) in der Mauerstraße umgerissen. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1000 Euro. Ersten Ermittlungen zufolge haben mindestens zwei Täter den Kabelverzweiger mit körperlicher Gewalt umgerissen.
Mögliche Zeugen oder Hinweisgeber, die dort insbesondere in der Nacht vom 24. Juli 2025 auf den 25. Juli 2025 besondere Wahrnehmungen hatten oder auffällige Personen beobachten konnten, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Uslar zu melden. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Liek










27.07.2025 • 10:06 Uhr

NDR-Report über Festspiel- Zeitzeugin Elke Dietrich-Puhlmann: „Ich bin seit 1959 dabei…!“

Diese telegene Reminiszenz passt zur heutigen Matinee der 66. Gandersheimer Domfestspiele auf der Greener Burg. Dort möchte Festspielintendant Achim Lenz mit Team ab 11 Uhr an die Ursprünge des Freilichttheaters erinnern. Passend dazu strahlte der NDR in dieser Woche eine charmante Reportage über die Bad Gandersheimer Fotografin Elke Dietrich-Puhlmann aus. Ihr berufliches und privates Leben ist seit Anbeginn des Freilichttheaters in Bad Gandersheim eng miteinander verknüpft. Einst als Statistin, Jahrzehnte als Fotografin-Legende, bis heute als Chefin im Festspiel-Infozelt engagiert sich die immer noch dynamische Seniorin. Die Zeitzeugin ist wie ein lebendiges Geschichtsbuch mit dem Titel „66 Jahre Gandersheimer Gandersheimer Domfestspiele“. Die NDR TV Story erzählt davon. Dem Medienpartner ist dafür zu danken. red/Ausschnitt/Screen NDR 3 Nord










27.07.2025 • 10:05 Uhr

Polizei in Uslar: Unbekannte Täter beschädigen Kabelverzweiger - Schaden rund 1.000 Euro!

Tatort: Uslar, Mauerstraße, Ecke Mühlentor, Tatort: Donnerstag, 24.07.2025, 06:15 Uhr bis Freitag, 25.07.2025, 06:15 Uhr:
Im genannten Zeitraum haben unbekannte Täter einen Kabelverzweiger (sogenannter Stromkasten) in der Mauerstraße umgerissen. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1000 Euro. Ersten Ermittlungen zufolge haben mindestens zwei Täter den Kabelverzweiger mit körperlicher Gewalt umgerissen.
Mögliche Zeugen oder Hinweisgeber, die dort insbesondere in der Nacht vom 24. Juli 2025 auf den 25. Juli 2025 besondere Wahrnehmungen hatten oder auffällige Personen beobachten konnten, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Uslar zu melden. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Liek










27.07.2025 • 10:04 Uhr

Alexander Kloss ist begeistert! Per Bierdeckel Kontakt zur Stadtverwaltung aufnehmen!

Der unabhängige Ratsherr in Einbeck meint: „Damit die eigene Heimatstadt positiv mitgestalten: Innovative Idee aus Oldenburg wäre vielleicht auch etwas für die Bierstadt Einbeck!“
In einem aktuellen Statement erklärt der Kommunalpolitiker zu der originellen Idee: „In dieser Woche erhielt ich von einem Einwohner den Link zu einem spannenden Beitrag über ein Projekt in Oldenburg. In den dortigen Kneipen und Bars liegen Bierdeckel mit einem QR-Code aus. Scannt man diesen mit seinem Smartphone, kann man direkt mit der Stadtverwaltung interagieren und seine Meinung zu bestimmten Themen äußern.
Ich finde das Projekt richtig gut - denn je mehr eine Kommune ihre Einwohnerinnen und Einwohner informiert und in Diskussions- und damit in politische Entscheidungsprozesse einbezieht, umso besser ist das für unsere Demokratie, die derzeit leider schon genug aushalten muss… Daher habe ich die Anregung auch gleich an das Team von Smart City weitergeleitet und hoffe, die Damen und Herren greifen den Impuls auf und entwickeln etwas für Einbeck. An Bierdeckeln dürfte es vermutlich nicht scheitern.“ red










27.07.2025 • 10:03 Uhr

In Northeim: Diebstahl aus Auto - Scheibe eingeschlagen und Rucksack geklaut

Tatort: Northeim, Weißer Budenweg, Tatzeit: Samstag, 26.07.2025, 16:15 Uhr bis 16:50 Uhr:
Im dokumentierten Zeitraum wurde durch bislang unbekannte Täterschaft die Scheibe eines Pkw Dacia eingeschlagen, welcher im Weißen Budenweg abgestellt war. Aus dem Fahrzeug wurde u.a. ein Rucksack entwendet, in welchem sich auch die Geldbörse des Geschädigten befand. Der Zeitwert des Diebesgutes beträgt ca. 90 Euro, der entstandene Sachschaden ca. 500 Euro.
Mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim (Telefon 05551-9148-0) zu melden. Gro










27.07.2025 • 10:03 Uhr

Hardegsen: Diebstahl von Kupferkabeln und Elektroschrott- 22-Jähriger als Täter ermittelt!

Tatort: Hardegsen, Steintor, Tatzeit: Samstag, 26.07.2025, 08:52 Uhr - 09:15 Uhr:
Durch eine Zeugin wurde mitgeteilt, dass ein sogenannter "Schrottsammler" unberechtigt Kabelreste und Elektroschrott aus Gitterboxen einer Firma entnommen habe. Eine Erlaubnis der Firma dafür lag nicht vor. Das
Kennzeichen des dazu benutzten Fahrzeugs war bekannt. Das Fahrzeug konnte im Verlauf des Tages durch die Polizei Uslar festgestellt und einer Kontrolle unterzogen werden. Es stellte sich heraus, dass der "Schrottsammler", ein 22-Jähriger aus dem Bereich Salzgitter, u.a. keine Reisegewerbekarte und keine Sammelerlaubnis vorweisen konnte. Neben dem Ermittlungsverfahren wegen Diebstahl wurden daher zusätzlich Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Gro










27.07.2025 • 10:02 Uhr

Puh! Dieses Wetter! Heutige Festspiel-Matinee von der Greener Burg in Kirche verlegt!

Das berichtet soeben Frank Bertram, Pressesprecher der Gandersheimer Domfestspiele: „unsere Matinee heute um 11 Uhr findet wegen unsicherer Wetterverhältnisse in der Greener Kirche statt (nicht auf der Greener Burg!). Die Feuerwehr weist die Parkplätze ein.“
Klar ist, der veranstaltende Förderverein Gandersheimer Domfestspiele freut sich auch über zahlreiche Besucher in der St. Martinkirche. Alle sind herzlich willkommen! red










26.07.2025 • 21:05 Uhr

Miniproteste gegen Treffen von 300 bis 500 «Reichsbürgern» vor Karlsruher Schloss

Etwa 300 bis 350 «Reichsbürger» haben sich am Samstag unter dem Motto «Das sechste große Treffen der Bundesstaaten, Heimath und Weltfrieden» vor dem Karlsruher Schloss versammelt. Das seien weniger als die angemeldeten 500 Personen gewesen, sagte ein
Sprecher der Polizei Karlsruhe dem Evangelischen Pressedienst (epd). Die Veranstalter haben eine eigene Teilnehmerzahl ausgemacht. Es seien dem Vernehmen nach "fast" 500 gewesen.

Deutlich weniger Teilnehmende gab es auch bei der Gegendemonstration, die ebenfalls vor dem Schloss stattfand. Statt der angemeldeten 800 Personen, seien es nur zwischen 200 und 250 gewesen. Für den Protest war in Medien bundesweit eine mediale Motivation gemacht worden.

«Wir stehen für Frieden, Freiheit und Solidarität», hieß es vonseiten der «Reichsbürger». Zu sehen waren Fahnen des Deutschen Kaiserreiches und der historischen Bundesstaaten, wie dem
Großherzogtum Baden. Es war dem Vernehmen nach eine friedliche Demonstration.

Dem baden-württembergischen Verfassungsschutz zufolge «zelebrieren» die Teilnehmenden das historische Deutsche Reich mit seiner konstitutionellen Monarchie und meinen, die Rückkehr zur Reichsverfassung von 1871 fordern zu müssen. Sie seien überzeugt davon, dass die historischen Ereignisse nach dieser Zeit niemals rechtliche Legitimation erlangt hätten. Eine Meinung, die umstritten ist.










26.07.2025 • 20:58 Uhr

Fahrrad nach unbefugtem Gebrauch wieder beim Eigentümer - Polizei geht dagegen vor!

Am 25.07.2025, gegen 09:45 Uhr, stellte der Eigentümer sein E-Mountainbike der Marke Orbea in grau unverschlossen vor dem EDEKA in der Hildesheimer Straße in Goslar ab. Als er kurze Zeit später wieder aus dem Laden zurückkehrte, war das Fahrrad nicht mehr vor Ort. Das E-Mountainbike konnte gegen 10:30 Uhr ebenfalls unverschlossen am Bahnhof Goslar durch eine Funkstreifenwagenbesatzung entdeckt werden und anschließend dem glücklichen Eigentümer übergeben werden.

Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen unbefugten Gebrauchs eines Fahrzeugs eingeleitet.










26.07.2025 • 20:47 Uhr

Polizei Bad Salzdetfurth stoppt Wiederholungstäter

Am 26.07.2025, gegen 16:30 Uhr, kontrollierten Beamte der Polizei Bad Salzdetfurth in der Straße An der Lamme in 31162 Bad Salzdetfurth im Rahmen der Streife einen 25-jährigen E-Scooter-Fahrer.

Durchgeführte Tests zur Überprüfung der Fahrtüchtigkeit erhärteten den Verdacht, dass der E-Scooter-Fahrer aus Bad Salzdetfurth unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln steht. Der E-Scooter-Fahrer räumte schließlich den Konsum von Cannabis ein. Daraufhin wurde dieser zur Entnahme einer Blutprobe in eine Bad Salzdetfurther Klinik verbracht.

Gegen den Fahrzeugführer wurde ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren gem. § 24a StVG eingeleitet. Seine Fahrt durfte er nicht fortsetzen. Des Weiteren muss der Bad Salzdetfurther nun mit empfindlichen Konsequenzen rechnen, da dieser bereits mehrfach wegen des Fahrens unter Betäubungsmitteleinfluss polizeilich in Erscheinung getreten ist. lud











26.07.2025 • 20:37 Uhr

Starke Unternehmen in Südniedersachsen: GHK Altgandersheim feierte 40-jähriges Betriebsjubiläum

Mit Kunden, Gästen, aktiven und ehemaligen MItarbeitern, Freunden, Nachbarn und Vize-Bürgermeister Heinrich Hohls hat das Unternehmen GHK in Altgandersheim heute sein 40-jähriges Betriebsjubiläum gefeiert. Geschäftsführer Jens Hoppmann und sein Vater Hans sowie Familienmitglieder nahmen die liebenswürdigen Gratulationen und netten Gesten der Verbundenheit bei strahlenden Sonnenschein entgegen. Aus Anlass des Geburtstages war extra ein weißes Zelt aufgebaut worden.

Jens Hoppmann würdigte in seiner Ansprache den Mut und Einsatz zur Firmengründung vor vier Jahrzehnten. Seitdem hat das Unternehmen eine erfolgreiche Zeit hinter sich. Laut Geschäftsführer Jens Hoppmann geht sich optimistisch in die nächste Zukunft. Er dankte allen, die in den vergangen 40 Jahren zum GHK Erfolg ihren aktiven Beitrag geleistet haben.

Diese Wertschätzung brachte auch Bad Gandersheimer Vize-Bürgermeister Heinrich Hohls namens des Stadtrates und der Bürgerschaft zum Ausdruck. Ebenso tat das Ortsvorsteher Jonas Schnute für die Dorfgemeinschaft in Altgandersheim. Ein würdiger Rahmen sorgte nach den Ansprachen für leckere Speisen und Getränke sowie heute Gespräche zwischen den Jubiläumsgästen. Man traf alte Bekannte, tauschte schöne Reminnenzen aus. Ein rundes GHK-Jubiläumsfest! red

Die Bilder vermitteln einige Eindrücke vom heutigen GHK-Gebutstag. Fotos: FisWMG
















26.07.2025 • 08:52 Uhr

Elisabeth Behrens erneut im CDA-Landesvorstand

Die stellvertretende Kreisvorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) im Landkreis Northeim Elisabeth Behrens aus Hardegsen wurde wieder zur Beisitzerin für den CDA-Landesverband in Niedersachsen gewählt. Elisabeth Behrens engagiert sich seit langem ehrenamtlich für die Pflege im ländlichen Raum. Der demographische Wandel mit einer alternden und abnehmenden Bevölkerung stellt die Pflegekassen und die Gesellschaft vor große Herausforderungen wie beispielsweise Kostenexplosionen für die Betroffenen und ihre Angehörigen, Personalmangel und zu wenig Pflegeplätze. Zudem sitzt Elisabeth Behrens seit mehr als 20 Jahren im Stadtrat von Hardegsen und ist dadurch mit den Herausforderungen in der Region bestens vertraut.

Auf dem 14. Niedersachsen Tag der CDA wurde außerdem der Vorstand mit Eike Holsten, MdL an der Spitze im Amt bestätigt. Inhaltlich standen die Krankenhausreform mit einer flächendeckend Versorgung, der soziale Wohnungsbau, die Arbeitszeitregelungen und die Industriepolitik im Mittelpunkt.










26.07.2025 • 08:50 Uhr

Verkehrsunfall in Kurve auf der K415 mit verletztem Kradfahrer

Ereignisort: Kreisstraße 415 zwischen Bishausen und Sudershausen, Ereigniszeitpunkt: Freitag, 25.07.2025, 16:22 Uhr: Die Polizei berichtet soeben:
Ein 41-jähriger Nörten-Hardenberger befuhr mit seinem Motorrad die K 415 von Bishausen in Richtung Sudershausen. Aus bislang unbekannter Ursache kam er in einer Kurve von der Fahrbahn ab und stürzte. Zur weiteren Untersuchung wurde der Motorradfahrer in ein Krankenhaus gebracht.

Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass das Krad aktuell weder zugelassen noch versichert ist. Entsprechende Verfahren wurden daher eingeleitet. Gro










26.07.2025 • 08:44 Uhr

Verletzung durch Hundebiss - Sennenhund war nicht angeleint - 28-Jähriger in Klinik gebracht

Tatort: Katlenburg-Lindau, Burgberg, Tatzeit: Freitag, 25.07.2025, 21:30 Uhr. Die Polizei berichtet soeben: Zu einer blutigen Bissverletzung kam es am Freitagabend in Katlenburg. Das Opfer, ein 28-jähriger Hildesheimer, ging mit seinem angeleinten Hund auf dem Hof der Katlenburg spazieren, als plötzlich ein nicht angeleinter Sennenhund seinen Hund attackierte. Bei dem Versuch, die Hunde zu trennen, wurde der 28-Jährige in die Hand gebissen. Er wurde mittels Rettungswagen einem Krankenhaus zugeführt. Gegen den Halter des nicht angeleinten Hundes wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.










26.07.2025 • 08:38 Uhr

Im Sole-Naturfreibad in Bad Gandersheim: Akis Imbiss jetzt an neuem Standort!

Wieder hat sich eine Veränderung im Sole-Naturfreibad in Bad Gandersheim eingestellt. Aki Kolbe vom Hotel Waldschlösschen, der kurzfristig wieder für den ausgebliebenen Caterer Auszeit eingesprungen ist, hat seinen Imbiss im Freibad an einem neuen Standort aufgestellt. Jetzt sind seine Bratwurst und Pommes gleich neben dem Getränkeautomaten in der Nähe des Freibadeinganges zu bekommen. Im vorigen Jahr bot Aki sein Essen und Eis noch beim Kinder-Wasserspielplatz und dem kleinen Sandstrand an; dort hatte bereits während der Landesgartenschau 2023 ein Imbiss mit Sitzgelegenheiten gestanden. Von dieser Erinnerung ist nun auch nichts mehr präsent im Freibad.red

Die Bilder entstanden vorigen Donnerstagmittag bei bestem Sonnenschein im Naturfreibad. Das Kassenhäuschen war nicht besetzt. Zwölf Badegäste wurden gezählt. In der Nähe eines Rettungsringes qualmte ein Grill. Die Imbissholzhütte war geschlossen. Fotos: FisWMG










26.07.2025 • 08:37 Uhr

Weihbischof Wübbe leitet deutsche Pilgerfahrt nach Rom

Mehr als eine halbe Million Jugendliche aus aller Welt werden von Montag an in Rom zu einer Pilgerwallfahrt erwartet. Die deutschen Pilger werden von einer Delegation unter Leitung des Osnabrücker Weihbischofs Johannes Wübbe begleitet, wie die katholische Deutsche Bischofskonferenz am Freitag in Bonn mitteilte. «In Rom feiern wir nicht nur ein großes Fest der Begegnung, sondern auch die Hoffnung, die Jugendliche in Kirche und Gesellschaft hineintragen», sagte Wübbe.

Der verstorbene Papst Franziskus hatte unter dem Motto «Pilger der Hoffnung» zum Jubiläum für die Jugend nach Rom eingeladen. Der Höhepunkt der Wallfahrt ist am 3. August eine von Papst Leo XIV. geleitete Abschlussmesse. Anlass ist das Heilige Jahr, das Katholikinnen und Katholiken alle 25 Jahre feiern. epd










26.07.2025 • 08:34 Uhr

ADAC Stiftung fordert mehr Defibrillatoren auf Autohöfen

Die ADAC Stiftung fordert eine bessere Ausstattung von Autohöfen mit Defibrillatoren. Während Autobahnraststätten bereits häufig mit automatischen externen Defibrillatoren ausgestattet seien, fehlten sie vielfach auf Autohöfen, kritisierte die Stiftung am Freitag in München.
Die ADAC Stiftung bezieht sich auf eine Studie, für die im Mai je 25 Raststätten und Autohöfe in Deutschland untersucht worden waren. Demnach waren 16 Raststätten mit Defibrillatoren ausgestattet, aber nur ein Autohof. Der ADAC e.V. habe die Studie durchgeführt, sagte der Pressesprecher der ADAC Stiftung, Paul Polyfka, dem Evangelischen Pressedienst (epd).
Christina Tillmann, Vorständin der ADAC Stiftung, erklärte, Defibrillatoren unterstützten bei lebensrettenden Maßnahmen, bevor der Rettungsdienst eintreffe. Diese schnelle Hilfe sei oft
entscheidend. «Auch Autohöfe können hier Teil einer starken Rettungskette sein», sagte Tillmann. epd/Foto: FisWMG










26.07.2025 • 08:33 Uhr

Einige Bundesländer wollen Reanimation verpflichtend in Schulen unterrichten - Ist das Konkurrenz zu Rettungsdiensten?

Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz wollen ab dem kommenden Jahr Wiederbelebungsunterricht verpflichtend in ihre Lehrpläne aufnehmen. Im Saarland gibt es so einen Unterricht bereits, Hessen plant die verpflichtende Einführung bis 2028, wie eine Umfrage des Evangelischen Pressediensts (epd) in allen Bundesländern ergab.

Nordrhein-Westfalen hatte am 9. Juli angekündigt, dass Schülerinnen und Schüler in dem Bundesland künftig mindestens einmal in den Klassen 7, 8 oder 9 eine Schulung zur Reanimation erhalten. Das bayerische Kultusministerium teilte dem epd mit, an
weiterführenden Schulen habe die Schulleitung «Sorge dafür zu tragen, dass jede Schülerin und jeder Schüler einmal während ihrer/seiner Schulzeit die Möglichkeit erhält, an einer Grundausbildung in Erster Hilfe teilzunehmen».

Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg, Bremen, Brandenburg, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Hamburg planen derzeit den Angaben zufolge keinen verpflichtenden Reanimationsunterricht.

Viele Kurs-Angebote auf freiwilliger
Basis von Feuerwehren, DRK
und Rettungsdiensten vorhanden!

Auf freiwilliger Basis gibt es allerdings vielerorts entsprechende Angebote von den bekannten Rettungsorganisationen wie beispielsweise Feuerwehren, DRK, Johanniter und DLRG. Einige von ihnen fürchten dem Vernehmen nach nun Konkurrenzaktivitäten. red/epd










26.07.2025 • 08:29 Uhr

Freiwillige Feuerwehr Bad Gandersheim: Einsatz beim „PCH“

Die Gandersheimer Feuerwehr berichtet über einen Einsatz beim Hotel Cäciliä Petersen Hausin Bad Gandersheim am gestrigen Freitag: "Zu einer eingeschlossenen Person in einem feststeckenden Aufzug wurden wir am Freitagabend gegen 17:33 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen des Brandmeisters vom Dienst war die Fahrstuhltür bereits offen. Der Angriffstrupp versorgte die Person und übergab diese anschließend dem Rettungsdienst." Quelle/Foto: Freiwillige Feuerwehr Bad Gandersheim











25.07.2025 • 15:03 Uhr

Tourismus im Mai 2025: Rückgänge bei der Zahl der Gäste und Übernachtungen

Anzahl der Übernachtungen im Mai 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 3,1% gesunken

Die Zahlen der angekommenen Gäste und der gebuchten Übernachtungen zeigten sich in Niedersachsen im Mai 2025 rückläufig. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) auf der Grundlage vorläufiger Ergebnisse mitteilt, ging die Zahl der Gäste im Mai 2025 um 2,8% auf knapp über 1,6 Mio. im Vergleich zum Mai 2024 zurück. Die Zahl der gebuchten Übernachtungen sank im Vergleich zum Vorjahresmonat auf annährend 4,8 Mio. (-3,1%). Die angebotenen Schlafgelegenheiten waren in Niedersachsen im Mai zu 36,5% ausgelastet. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste in ihren gebuchten Unterkünften betrug 2,9 Tage.










25.07.2025 • 14:44 Uhr

Verkehrsunfallflucht-Lidl Parkplatz Bad Gandersheim - Parkplatzrempler mit 100 Euro Schaden

Tatort: Bad Gandersheim, Holzmindener Straße 2, dortiger Parkplatz vom Lidl Markt. Tatzeiotpunkt: Heute, Freitag, 25.Juli 2025, 10 Uhr bis 10:35 Uhr. Unbekannter Fahrer bzw. Beifahrer beschädigte beim Türöffnen und vermutlich beim Ein-oder Aussteigen einen ordnungsgemäß zum Parken abgestellten (graumetallic) PKW Suzuki Vitara. Vom Verursacher wurden keinerlei schadensregulierende Maßnahmen getroffen, er ist flüchtig. Am Suzuki entstand auf der hinteren rechten Fahrzeugtür eine kleine Deformierung und der angerichtete Schaden wurde auf 100 Euro geschätzt.

Vom Polizeikommissariat Bad Gandersheim, 05382 95390, wurden Ermittlungen wegen Verkehrsunfallflucht aufgenommen und Zeugen/ Kundschaft vom Lidl werden um sachdienliche Hinweise gebeten. Aber auch an den Verursacher ergeht der Hinweis sich bei der Polizei Bad Gandersheim zu melden, um das Unfallgeschehen aufzuklären. Me











25.07.2025 • 14:39 Uhr

SPD-Politiker wegen Hakenkreuz auf Stimmzettel zurückgetreten

Der Vizepräsident des baden-württembergischen Landtags, Daniel Born (SPD), ist am Freitag im Zusammenhang mit einer Hakenkreuz-Schmiererei auf einem Wahlzettel von seinem Amt
zurückgetreten. Er hat zugegeben, am Donnerstag bei einer geheimen Abstimmung über zwei AfD-Kandidaten als stellvertretende parlamentarische Mitglieder des Landes in den Oberrheinrat im Landtag auf einen Stimmzettel ein Hakenkreuz gekritzelt zu haben, wie die SPD-Fraktion am Freitag mitteilte. Der Vorfall hatte großes Aufsehen erregt, Landtagspräsidentin Muhterem Aras (Grüne) sprach von einer «Straftat». Born erklärte auch den Austritt aus seiner Fraktion. epd











25.07.2025 • 14:35 Uhr

Kulturstaatssekretär Weimer lehnt AfD-Verbotsverfahren ab - "Wir müssen den Wettbewerb in der Sache bestehen"

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) hat sich skeptisch zu einem möglichen AfD-Verbotsverfahren gezeigt. Er glaube, dass der politische Wettbewerb über Verbote am Ende nicht funktioniere, sagte er im Interview der Woche des Deutschlandfunks, das am Sonntag ausgestrahlt wird. «Ich glaube, dass uns das mehr schaden würde, denn dann sind sie noch mehr in der Opferrolle», sagte Weimer. Er unterstrich: «Wir müssen den Wettbewerb in der Sache bestehen.»

«Wir müssen gut regieren, die Dinge besser machen. Wir müssen die Ressentiments adressieren und die Probleme lösen, die da sind, warum so viele Menschen solche Parteien wählen», sagte der Kulturstaatsminister. Zuvor hatten sich bereits Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) skeptisch gegenüber einem Verbotsverfahren gegen die AfD gezeigt. epd










25.07.2025 • 12:29 Uhr

Stadtwerke Bad Gandersheim: Der letzte Akte des Alten Spülwagens

Die Ära des alten Spülwagens der Kläranlage der Stadtwerke Bad Gandersheim ist nun endgültig vorbei. Mit Baujahr 1983 war das Fahrzeug bis Anfang des Jahres im Einsatz und damit eines der ältesten im Saug- und Spüldienst. Nun wurde das Fahrzeug auf einer Online-Auktionsplattform zum Verkauf angeboten und machte den Bediensteten der Schmutzwasserbeseitigung damit ein letztes Geschenk: Mit dem Verkaufserlös von über 9.000 EUR können einige Türen und Fenster der Kläranlage endlich modernisiert werden. Die Stadtwerke bedanken sich für die langen Dienste und hoffen, dass das Fahrzeug bei seinem neuen Besitzer eine gute Weiterverwendung findet!











25.07.2025 • 12:23 Uhr

Verkehrsunfall mit schwerverletzter Kradfahrerin, Einsatz eines Rettungshubschraubers und Vollsperrung der B498

Am Donnerstag, 24.07.2025, gegen 15:45 Uhr, befährt eine Motorradgruppe aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen die B498 von Dammhaus in Richtung Altenau. In einer Linkskurve kommt die 49-jährige Fahrerin einer Suzuki aufgrund eines Fahrfehlers nach rechts von der Fahrbahn ab und kommt im Straßengraben zum Liegen.

Das Krad wird hierbei schwer beschädigt und die Fahrzeugführerin erleidet schwere Verletzungen. Sie wird nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst und das Deutsche Rote Kreuz Clausthal-Zellerfeld von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Die B498 musste für die Dauer der Unfallaufnahme für ca. eine Stunde in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Hierdurch entstanden erhebliche Beeinträchtigungen für den Verkehr.










25.07.2025 • 12:20 Uhr

Polizei ist sich sicher: 16-Jähriger verübte Überfall auf Kiosk

Am Abend des 16. Juni 2025 kam es in der Ottostraße zu einem bewaffneten Überfall auf einen Kiosk. Anschließend gelang es dem Täter, unerkannt zu entkommen. Beute machte er keine. Im Zuge der nachfolgenden Ermittlungen wegen versuchter schwerer räuberischer Erpressung konnte ein 16-jähriger Hildesheimer als Tatverdächtiger identifiziert werden. Der Verdacht gegen den Jugendlichen beruht im Wesentlichen auf Zeugenaussagen sowie der Auswertung von Videoaufnahmen.

Bei einer von der Staatsanwaltschaft Hildesheim beantragten Wohnungsdurchsuchung
stellten Ermittler am heutigen Morgen (25.07.2025) weitere Beweismittel sicher. Die weiteren Ermittlungen dauern an .jpm










25.07.2025 • 12:16 Uhr

Larifari-Kindersommer: Herr Müller präsentiert „Ohrwürmer – ein Best-of aller Müller-Songs!“

In den Sommerferien bietet der Larifari-Kindersommer im Rahmen des Göttinger Kultursommers 2025 wieder Sonntagsveranstaltungen auf der Open-Air-Bühne des Dots im Börnerviertel. Am vorletzten Feriensonntag, 3. August 2025, um 15.00 Uhr präsentiert Herr Müller und seine Gitarre auf der Open Air Bühne „Ohrwürmer – ein Best-of aller Müller-Songs!“ für Kinder ab 4 Jahren.

Mit dem richtigen Gespür für die Situation präsentiert Herr Müller ein Kinder- und Familienkonzert mit großem Unterhaltungswert und Mitmachgarantien. Zu seinem Klassiker „Im Popcorntopf ist der Teufel los“ dürfen die Kinder wie wild durch die Gegend hüpfen, sie turnen mit der Marionette Friedrich und zum Song „Disco-Fieber“ wird die schlechte Laune weggetanzt, mit der „Klaus, die Laus“ um die Ecke gekommen ist. Für seine Cousine Caroline spielt Herr Müller schließlich noch auf der Mandoline und gibt zum Schluss noch einen wirklich guten Tipp: Er würde nämlich niemals mit vielen Krokodilen spielen.

Herr Müller versteht es, zu begeistern und lässt nach seinen Auftritten stets gut gelaunte Konzertbesucher*innen zurück.

Veranstalter sind die Stadt Göttingen in Kooperation mit Domino e.V. und dem jungen literarischen Zentrum Göttingen. Beim Eintritt gilt: Jede*r zahlt, was sie/er kann.
Bei starkem Regen müssen die Veranstaltungen leider entfallen. Weitere Informationen unter www.kultursommer.goettingen.de.










25.07.2025 • 12:10 Uhr

Vorsichtiger Aufschwung in unsicheren Zeiten

Marktkommentar Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt DekaBank

Trotz anhaltender globaler Unsicherheit mehren sich die Zeichen für eine vorsichtige konjunkturelle Erholung am Wirtschaftsstandort Deutschland. Der ifo-Geschäftsklimaindex ist im Juli 2025 mit 88,6 Punkten erneut leicht gestiegen und setzt damit seinen vorsichtigen Aufwärtstrend fort. Die Unternehmen bewerten ihre aktuelle Geschäftslage also positiver und gehen zunehmend von einer Verbesserung der konjunkturellen Perspektiven in den kommenden Monaten aus. Zumindest symbolischen Rückenwind erhielt die deutsche Wirtschaft in der abgelaufenen Woche außerdem durch eine Investitionsankündigung aus der Privatwirtschaft: Über 60 Unternehmen haben sich im Rahmen der Initiative „Made in Germany“ dazu verpflichtet, in den kommenden drei Jahren rund 631 Milliarden Euro in den Standort Deutschland zu investieren.

Die Europäische Zentralbank hat sich in ihrer jüngsten Sitzung gegen eine weitere Senkung des Leitzinses entschieden. Ausschlaggebend dafür war zum einen, dass die Inflation im Euroraum aktuell bei rund zwei Prozent liegt – und damit die Zielmarke der EZB erreicht ist. Zum anderen herrscht weiterhin Unsicherheit über die möglichen Auswirkungen des Zollstreites auf Konjunktur und Preisentwicklung. Trotz aller Probleme in der Weltpolitik zeigen sich die Kapitalmärkte optimistisch. Sowohl Aktien- als auch Rentenmärkte profitieren derzeit von der Hoffnung auf ein Handelsabkommen zwischen der EU und den USA. Insbesondere der US-Aktienmarkt reagierte mit neuen Höchstständen, wobei hier vor allem der sehr positive Start in die US-Berichtssaison für das zweite Quartal die Ursache war: 83 % der Unternehmen übertrafen ihre Gewinnprognosen, und etwa 80 % lagen über den Umsatzschätzungen, was den höchsten Wert seit vier Jahren markiert.










25.07.2025 • 12:00 Uhr

Teilzeit-Bildungsurlaubswoche: Italienisch für Anfängerinnen und Anfänger mit kleinen Vorkenntnissen (A1/3) Die schöne Sprache Italiens entdecken und vertiefen

Italienisch gilt als eine der klangvollsten und ausdrucksstärksten Sprachen der Welt – verbunden mit einer faszinierenden Kultur, einer reichen Geschichte und weltberühmter Küche. Wer über geringe Vorkenntnisse verfügt und seine Sprachkenntnisse intensiv vertiefen möchte, hat dazu im Rahmen eines Bildungsurlaubs vom 13. bis 17. Oktober 2025 an der Kreisvolkshochschule (KVHS) Northeim die Gelegenheit.

Der Kurs richtet sich an Anfängerinnen und Anfänger mit geringen Vorkenntnissen, etwa aus zwei vorangegangenen Semestern. Im Mittelpunkt steht das alltagsnahe Training der italienischen Sprache – Sprechen, Hören, Lesen und Schreiben werden gleichermaßen gefördert. Geleitet wird der Kurs von einer italienischen Muttersprachlerin.

Der Bildungsurlaub findet in Teilzeitform an fünf Vormittagen von jeweils 9:00 bis 12:30 Uhr in der KVHS Northeim, Wallstraße 40, statt. Die Sprachwoche ist als Teilzeit-Bildungsurlaub anerkannt und kann von Beschäftigten bei ihrem Arbeitgeber beantragt werden.

Eine Beratung zur Eignung des Kurses bietet die KVHS unter Telefon 05551 7088222 oder per Mail an sturano@landkreis-northeim.de.











25.07.2025 • 10:59 Uhr

Verdächtige Spendensammler beim E-Center in Bad Gandersheim waren gar keine Taubstimme - Polizei ermittelt wegen Betrug!

Tatort: Bad Gandersheim, Marienstraße 25,E- Center Bad Gandersheim. Tatzeit: Donnerstag, 24. Juli 2025, gegen 14:
Uhr.
Die Polizei berichtet: Drei männliche Personen im Alter von 23 - 30 Jahren hielten sich am E-Center Bad Gandersheim auf. Sie täuschten vor, taubstumm zu sein und deshalb Unterschriften und Spenden zu sammeln. Angereist waren die nun Verdächtigen mit einem PKW Audi aus Nordrhein Westfalen. Bei den Verdächtigen dürfte es sich um sogenannte Reisende Täter handeln mit selbigem Modus Operandi, die seit mehreren Tagen landesweit agieren und unterwegs sind. Es wurden Klemmbretter sichergestellt und ein Strafverfahren wegen Betrugs eingeleitet.
Zeugen / Kunden werden gebeten, sachdienliche Hinweise an das Polizeikommissariat Bad Gandersheim, 05382 95390, zu melden.Me










25.07.2025 • 10:56 Uhr

Unbekannte Person klaut teures Fahrrad aus einem Laden und kann unbemerkt flüchten

Tatort: Northeim, Über dem Hellewege, Tatzeit: Donnerstag, 24.07.2025, 14.31 Uhr. Eine unbekannte männliche Person entwendete mitten am Tag ein E-Bike im Wert von rund 7000,00 Euro aus einem Fahrradladen an der hier dokumentierten Örtlichkeit.

Der 34-jährige Mitarbeiter hielt sich im vorderen Bereich des Verkaufsraumes auf, als die männliche bislang unbekannte Person den Laden betrat. Im weiteren Verlauf schaute sich die unbekannte Person das später entwendete E-Bike an, lehnte jedoch eine Beratung ab. Kurze Zeit später verließ der Täter das Geschäft mit dem E-Bike fahrend in Richtung der Straße "Über dem Hellewege".

Eine Absuche im Nahbereich verlief erfolglos. Die unbekannte Person konnte wie folgt beschrieben werden:

- ca. 1,80m groß
- schwarzer T-Shirt mit einem weißen Logo auf dem Rücken
- weiße Hose
Bei dem entwendeten E-Bike handelt es sich um ein Zweirad der Marke Bulls in der Farbe anthrazit/ beige.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der flüchtigen Person geben können, werden gebeten sich bei der Polizei Northeim zu melden. mil










25.07.2025 • 10:51 Uhr

Northeim um 21.20 Uhr: Plötzlich brennt es in mobiler Toilette - Polizei der Ursache auf der Spur

Tatort: Northeim, Am Münster, Tatort: Donnerstag, 24.07.2025, 21.20 Uhr: Aus bislang unbekannten Gründen geriet am Donnerstagabend eine mobile Toilette in Brand. Durch mehrere aufmerksame Personen konnte der Brand in der Entstehung mittels Feuerlöscher bekämpft und gelöscht werden. Die alarmierten Feuerkräfte der Feuerwehr Northeim löschten den Brandherd vorsorglich erneut mit Wasser und kontrollierten ihn anschließend nach weiteren Glutnestern. Der Schaden beläuft sich auf einen mittleren dreistelligen Betrag. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. mil










25.07.2025 • 10:49 Uhr

Caravanplatz „Rio Gande“: Auffällige Platzierungen von Wagen vor dem Eingang fallen auf!

Gewisse Auffälligkeiten bei einigen abgestellten Campingwagen im Umfeld des Caranvanplatzes „Rio Gande“ beim Cahn-von-Seelen-Stadion in Bad Gandersheim beschäftigen nun auch die hiesige Stadtverwaltung. Das wurde dem RedaktionsNetzwerk Südniedersachsen auf Anfrage bestätigt. Geprüft werden möglicherweise nicht ordnungsgemäß abgestellte Wohnmobile und dazugehörige Aufbauten im Eingangsbereich des Platzes. red/Foto: FisWMG










25.07.2025 • 10:41 Uhr

TK-Chef Baas gegen Leistungskürzungen bei der Gesundheitsreform!

Der Chef der Techniker Krankenkasse (TK), Jens Baas, will bei der geplanten Gesundheitsreform nicht über Leistungskürzungen sprechen. «Über Leistungskürzungen zu diskutieren, ist aus meiner Sicht nicht der richtige Weg. Wir müssen vielmehr darüber diskutieren, wie wir das vorhandene Geld besser und zielgenauer einsetzen», sagte er dem «RedaktionsNetzwerk Deutschland» (Freitag). Dafür seien «endlich echte Reformen im Gesundheitssystem» nötig, die Zeit bräuchten. Kurzfristig müsse es darum gehen, die gesetzliche Krankenversicherung finanziell zu entlasten.

Vorschläge dazu lägen auf dem Tisch. «Dazu gehört die Anhebung des Herstellerrabatts, den pharmazeutische Unternehmen auf Arzneimittel zahlen, und die Senkung der Mehrwertsteuer auf Arznei- und Hilfsmittel», sagte der TK Vorstandsvorsitzende Baas. Außerdem müsse der Staat «endlich seiner finanziellen Verantwortung nachkommen und kostendeckende Beiträge für Empfängerinnen und Empfänger von Bürgergeld zahlen». Der Staat schulde den gesetzlichen Krankenkassen an dieser Stelle jährlich rund zehn Milliarden Euro. epd










25.07.2025 • 10:37 Uhr

Wo einst alles anfing: Sonntags-Matinee der Gandersheimer Domfestspiele auf der Greener Burg am 27. Juli

Die Gandersheimer Domfestspiele kehren für eine Matinee an den Ort zurück, an dem einst alles angefangen hat: Kommenden Sonntag, 27. Juli, findet um 11 Uhr auf der Greener Burg ein buntes Programm statt. Moderiert wird die Veranstaltung von Intendant Achim Lenz. „Ich freue mich sehr, mit einem Teil meines Ensembles an den Ursprungsort der Domfestspiele zurückkehren und in diesem tollen Ambiente dank des Fördervereins Greener Burg vielen Besucherinnen und Besuchern einen unterhaltsamen Sonntag gestalten zu können“, sagt Lenz. Mit dabei sein werden mit verschiedenen Songs und anderen Darbietungen begleitet vom musikalischen Leiter Ferdinand von Seebach u.a. Nadine Kühn, Tim Müller, Dominik Müller, Hagen-Goar Bornmann, Theresa Löhle und Kevin Dickmann. Der Eintritt ist frei.

Für das leibliche Wohl wird gesorgt sein; es gibt Gegrilltes und Getränke. Die Veranstaltung wird vom Förderverein Greener Burg organisiert und findet nur bei gutem Wetter statt, bei unklarer Wetterlage in der Kirche in Greene. Da an der Burg nur wenige Parkmöglichkeiten bestehen, wird gebeten, rechtzeitig zu der Veranstaltung anzureisen und die ausgewiesenen Parkplätze zu nutzen. Die Feuerwehr wird den Verkehr regeln.

Zur 1100-Jahrfeier des Stiftes Gandersheim im Jahre 1952 wurde das historische Freilichtspiel „Das Lied von Gandersheim“ vor dem Rathaus in Bad Gandersheim inszeniert. Die künstlerische Leitung übernahm Eberhard Gieseler. Gieseler war zu der Zeit Intendant des gerade gegründeten Kulturwerks Bundesweihestätte Burg Greene. Im künstlerischen Programm des Kulturwerks war von Anfang an von Burgfestspielen in Greene und von Domfestspielen in Bad Gandersheim die Rede. Auf Burg Greene inszenierte Gieseler von 1952 bis 1958 verschiedene Stücke. Nach einer kompakten Probenzeit und einer Generalprobe vor 1000 Schülern und Schülerinnen feierten die Gandersheimer Domfestspiele am 4. Juli 1959 ihre als „glanzvoll“ beschriebene Eröffnungspremiere mit „Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal.

Unter dem Motto „Alles wird gut“ zeigen die Gandersheimer Domfestspiele in ihrer 66. Spielzeit noch bis zum 17. August vor dem Portal der Stiftskirche vier Produktionen: die turbulente Shakespeare-Komödie „Ein Sommernachtstraum“ in einer packenden Neuinterpretation, den Musikabend „Walk the line – die große Johnny-Cash-Show“, den hochaktuellen Musical-Klassiker „Cabaret“ und als Kinder- und Familienstück „Der kleine König Artus“. Hinzu kommen zwei Stücke im Probenzentrum: die Wiederaufnahme von George Orwells „1984“ sowie das Psychical „Sie rufen außerhalb der Sprechzeiten an“.

Eintrittskarten gibt es über die Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele, Stiftsfreiheit 12, telefonisch 05382 955 3311 oder per E-Mail: kartenzentrale@gandersheimer-domfestspiele.de bzw. online unter www.gandersheimer-domfestspiele.de.
Service- und Öffnungszeiten Kartenzentrale: Montag von 10 bis 17 Uhr, Dienstag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr, bei Abend-Vorstellungen von 10 bis 20 Uhr, Sonnabend und Sonntag von 13 bis 20 Uhr.

red/Foto: FisWMG










25.07.2025 • 10:36 Uhr

Künstliche Intelligenz soll Bäche überwachen

Mittels neu entwickelter Sensoren soll künftig auch in kleinen Bächen und Seen die Gewässergüte kontrolliert werden können. Das Projekt OpenRiverSense erlaube es, Wasserdaten vollautomatisch zu erfassen und damit wichtige Datenlücken für Frühwarnsysteme zu schließen, teilte eine Projektsprecherin am Donnerstag in Berlin mit. Die Inbetriebnahme einer ersten Station findet am 31. Juli in Jena statt.

Dürren, Starkregen und Schadstoffeinträge setzten nahezu allen Flüssen und Seen in Deutschland zu. Doch während größere Flüsse wie Rhein oder Elbe gut überwacht seien, fehlten für kleinere Gewässer oft verlässliche Langzeitdaten wie etwa Messungen von Wasserstand und Temperaturen, sagte die Sprecherin. Ziel des Projekts sei es, bezahlbare und offene Technologien zur Umweltüberwachung zu entwickeln.

Hierfür sei ein Sensor entwickelt worden, der die benötigten Wasserdaten unter Verwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) kontinuierlich messe und per Fernübertragung übermittle. Interessant seien die gewonnenen Daten gleichermaßen für Behörden, Umweltverbände und interessierte Bürgerinnen sowie Bürger.

OpenRiverSense ist den Angaben zufolge eines von elf Pilotprojekten der KI-Ideenwerkstatt für Umweltschutz, einer Initiative des Bundesumweltministeriums. Die Anlagen sollen jeweils von lokalen Umweltschützern betreut werden. In Jena übernehmen diese Aufgabe Helfer, die bereits seit 2021 die Gewässerdaten von Bächen vor Ort messen. Ihre Ergebnisse fließen regelmäßig in ökologische Studien ein. epd










25.07.2025 • 10:34 Uhr

Rückkehr zur Wehrpflicht: Regierung will noch keinen Automatismus

Die Regierung wünscht sich deutlich mehr Personal für die Bundeswehr - notfalls mit einer Rückkehr zur Wehrpflicht. Unter welchen konkreten Umständen diese reaktiviert werden könnte, bleibt nach Angaben aus Regierungskreisen aber vorerst offen.
Für eine mögliche Reaktivierung der Wehrpflicht wird es zunächst keine konkreten Kriterien geben. Der Gesetzentwurf zur Wehrdienstreform sehe dafür «keinen Automatismus, keine festgelegte Zahl und keinen festgelegten Zeitpunkt» vor, verlautete am Donnerstag aus Regierungskreisen in Berlin. Fest eingeplant ist hingegen die Wiedereinführung der Musterung.
Derzeit hat die Bundeswehr gut 180.000 aktive Soldatinnen und Soldaten, davon etwa 12.000 freiwillig Wehrdienstleistende. Die Bundesregierung hält allerdings aufgrund der veränderten Sicherheitslage mindestens 260.000 aktive Soldatinnen und Soldaten für nötig; außerdem etwa 200.000 «gut ausgebildete und ausgerüstete» Reservistinnen und Reservisten.
Um dieses Ziel zu erreichen, soll das System des Wehrdienstes grundlegend überarbeitet werden. Deutsche Männer sollen mit 18 Jahren dazu verpflichtet werden, einen Fragebogen zu dem Thema auszufüllen, wie es aus Regierungskreisen hieß. Für andere Geschlechter soll das freiwillig sein. Abgefragt werden sollen «Bereitschaft, Eignung und Verfügbarkeit für den Dienst in den Streitkräften».
Ab 2028 soll außerdem die Musterung für 18-jährige Männer wieder verpflichtend werden, wie es weiter hieß. Die dafür benötigten Kapazitäten würden «mit Hochdruck» aufgebaut. Die
Kreiswehrersatzämter, die zu Zeiten der Wehrpflicht für die Musterung zuständig waren, gibt es mittlerweile nicht mehr. epd










24.07.2025 • 21:16 Uhr

Verkehrsunfall mit einer schwerstverletzten Person - 89-Jähriger dreht fast durch

Der 23-jährige Beteiligte aus Braunlage befährt mit dem Pkw/Kleintransporter Peugeot die Bundesstraße 27 von Braunlage kommend in Richtung Oderhaus. Der 19-jährige Beteiligte aus Geestland (Heidekreis) befährt heute mit dem Krad KTM die B27 in entgegengesetzte Richtung. In Höhe des Abschnitt 30 / Station 0,630 kommt es zum Zusammenstoß zwischen dem Kradfahrer und dem Pkw im Bereich der Fahrerseite. Im Bereich des Unfallortes verläuft die Strecke für den beteiligten Braunlager als Gefälle mit mehreren leichten und schärferen Kurven, am unmittelbaren Unfallort als leichte Rechtskurve, welche sich nach dem Unfallort verschärft. Durch den Zusammenstoß wird der Beteiligte Kradfahrer schwerstverletzt. Er erleidet schwerste multiple Verletzungen der gesamten linken Körperhälfte. Der Kradfahrer wird mittels Rettungshubschrauber einem Klinikum im Südharz zugeführt

Während der Unfallaufnahme durchbricht ein 89-jähriger Verkehrsteilnehmer die Sperrung ca. 150 m vor der Unfallstelle. In der Unfallstelle kann er durch die Beamten angehalten werden. Auf Vorhalt, dass er die Unfallstelle nicht passiere könne, reagiert er aggressiv und uneinsichtig. In der Folge fährt schlagartig rückwärts und beinahe über den Fuß des 38-jährigen eingesetzten Beamten. Durch die weitere eingesetzte 27-jährige Beamtin kann der Streifenpartner gewarnt werden, so dass dieser ein Überfahren seines Fußes durch seine schnelle Reaktion verhindern kann. Ca. 40 Minuten später erscheint der 89-jährige Verkehrsteilnehmer bei einer anderen polizeilichen Straßensperre auf Grund eines weiteren Verkehrsunfalls und zeigt ein ähnliches aggressives und uneinsichtiges Verhalten.

Die Bundesstraße 27 war im Zeitraum zwischen 12.30 Uhr und 16.55 Uhr voll gesperrt. Eingesetzte Kräfte: Polizei Braunlage und Clausthal Zellerfeld, 1 x Hundeführer zur Durchsetzung der Sperrmaßnahmen, FFW Braunlage, Christoph 37, Rettungskräfte aus Bad Lauterberg und Braunlage, Straßenmeisterei Braunlage, Verkehrsunfallgutachter, Spezialfirma zur Reinigung der Fahrbahn, Abschleppunternehmen










24.07.2025 • 21:08 Uhr

18-Jähriger kommt mit Pkw von der Fahrbahn ab und landet in einem Bach - Schwierige Bergung geglückt

Am heutigen Donnerstag, 24.07.25, ca. 06 Uhr, befuhr ein 18 Jahre junger Pkw-Fahrer die Landesstraße 517 von Schulenberg in Richtung . Clausthal-Zellerfeld (Landkreis Goslar). Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Fahrer nach links von der Fahrbahn ab, durchfuhr den Straßengraben und kam dann im Bachlauf der Schalke zum Stehen.

Aufgrund des weit von der Straße entfernten Endstandes des PKW erwies sich die Bergung als schwierig. Da der eigene Kran des beauftragten Abschleppfahrzeugs für die Bergung nicht ausreichte, wurde ein weiterer Kran, der zufällig an der Unfallstelle vorbeifuhr, durch den Abschlepper um Hilfe gebeten. Mit Hilfe beider Kräne konnte das Fahrzeug schließlich aus dem Bachlauf geborgen werden. Der Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Der Sachschaden wird auf ca. 5000 Euro geschätzt. Foto: Polizei










24.07.2025 • 21:02 Uhr

Ermittlungserfolg nach schwerem Raub auf Spielothek in Wolfhagen: Zwei Tatverdächtige identifiziert und festgenommen

Nach einem schweren Raubüberfall auf eine Spielothek in Wolfhagen ist den Ermittlern des Kommissariats 35 der Kasseler Kripo und der Staatsanwaltschaft Kassel ein Ermittlungserfolg gelungen. Nach umfangreichen Ermittlungen und operativen Maßnahmen konnten inzwischen zwei von drei Tätern identifiziert und festgenommen werden: Zunächst war ein 44-jähriger Mann aus dem Landkreis Kassel bereits kurz nach dem am 16. Juni 2025 stattgefundenen Überfall in den Verdacht geraten, an der Tat beteiligt gewesen zu sein. Nach seiner Festnahme erhärtete sich der Anfangsverdacht, dass er die beiden Täter in einem Auto zu der Spielhalle gebracht und anschließend mit diesem Fluchtfahrzeug wieder weggefahren hat.

Im weiteren Verlauf geriet schließlich ein 53-Jähriger aus Warburg in den Fokus der intensiven Ermittlungen, der nun dringend verdächtig ist, den Mitarbeiter mit einem Bajonett bedroht und an einen Stuhl gefesselt zu haben. Die Staatsanwaltschaft Kassel hatte daraufhin bei Gericht einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des 53-Jährigen erwirkt, der am gestrigen Mittwoch vollstreckt wurde.

Gleichzeitig nahmen Kräfte der Polizei Höxter den Tatverdächtigen an seiner Wohnanschrift fest. Bei der Durchsuchung konnten die Beamten Beweismittel auffinden und sicherstellen, darunter auch die mutmaßlich bei dem Raubüberfall getragene Kleidung. Der 53-jährige Tatverdächtige soll am heutigen Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt werden, der über die Untersuchungshaft entscheidet. Der 44-Jährige war hingegen nach seiner Festnahme auf freien Fuß gesetzt worden, da keine Haftgründe gegen ihn vorgelegen hatten. Die Ermittlungen zu dem dritten Täter dauern aktuell noch an.

Der Raub auf die Spielothek in der Bahnhofstraße hatte sich am Montagmorgen, dem 16. Juni, gegen 3:40 Uhr ereignet. Zu dieser Zeit hatten zwei maskierte Täter den allein anwesenden Mitarbeiter mit einem Bajonett bedroht und an einen Stuhl gefesselt. Anschließend versuchten sie erfolglos, mehrere Spielautomaten aufzubrechen. Mit einem kleinen Möbeltresor, in dem sich lediglich rund 100 Euro befanden, ergriffen die beiden Täter die Flucht und stiegen in das vor dem Gebäude wartende Auto, das vom dritten Komplizen gesteuert wurde. Der Mitarbeiter konnte sich anschließend befreien und die Polizei alarmieren.










24.07.2025 • 20:56 Uhr

Reiterin stürzt vom Pferd - Polizei bitte Radfahrer um Kontaktaufnahme

Am Mittwochabend, 23. Juli, kam es in Höxter-Bödexen (Landkreis Höxtert) zu einem ungewöhnlichen Verkehrsunfall, bei dem eine Reiterin leicht verletzt wurde. Die Polizei Höxter bittet zwei bislang unbekannte Radfahrer, sich zur Verfügung zu stellen.

Gegen 18:30 Uhr war eine 26-jährige Reiterin aus Bad Pyrmont mit ihrem Pferd auf dem Wittelweg in Richtung Wald unterwegs. Nach derzeitigem Ermittlungsstand kamen ihr dort zwei männliche Fahrradfahrer entgegen. Das Pferd scheute offenbar beim Anblick der Radfahrer. Diese reduzierten daraufhin ihre Geschwindigkeit. Beim Passieren verlor die Reiterin das Gleichgewicht und stürzte vom Pferd. Die beiden Radfahrer reagierten umsichtig, setzten einen Notruf ab und informierten die Rettungskräfte. Anschließend setzten sie ihre Fahrt jedoch fort, ohne ihre Personalien zu hinterlassen. Die 26-Jährige wurde mit einem Rettungswagen zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Das Pferd blieb unverletzt und wurde von einer Bekannten der Reiterin betreut.

Die Polizei Höxter bittet nun die beiden Radfahrer, sich zu melden. Hinweise werden unter der Telefonnummer 05271/962-0 entgegengenommen./rek











24.07.2025 • 19:25 Uhr

CDU will Helfer-Gleichstellung weiter vorantreiben – trotz rot-grüner Blockade im Landtag

CDU Kreisverband Northeim setzt sich weiter für gerechte Rahmenbedingungen für alle ehrenamtlichen Einsatzkräfte ein


Trotz der Ablehnung ihres Gesetzesentwurfs zur Helfer-Gleichstellung in der letzten Plenarwoche des Niedersächsischen Landtags hält die CDU an ihrem Ziel fest. Die rechtliche Gleichbehandlung aller ehrenamtlichen Einsatzkräfte ist im Sinne der Fairness und der Anerkennung für den Einsatz tausender Helferinnen und Helfer im Bevölkerungsschutz erforderlich.
„Unsere Rettungs- und Hilfskräfte erbringen täglich herausragende Leistungen – oft unter schwierigen Bedingungen und mit hohem persönlichen Einsatz. Es ist nicht akzeptabel, dass DLRG-Strömungsrettern und anderen Helferorganisationen bei Einsätzen nicht die gleichen Rechte eingeräumt werden wie Feuerwehrleuten. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass dieses Engagement auch rechtlich gleich behandelt wird", betont David Artschwager, Vorsitzender des CDU Kreisverbands Northeim.
Die CDU-Landtagsfraktion hatte bereits im Februar 2024 ein entsprechendes Helfergleichstellungsgesetz eingebracht. Ziel war es, die bestehenden Unterschiede etwa im Anspruch auf Freistellung oder Entgeltfortzahlung bei Einsätzen zu beseitigen. Diese Initiative ist eine direkte Konsequenz der Erfahrungen beim "Weihnachtshochwasser" 2023, bei dem zahlreiche Organisationen im Einsatz waren – jedoch rechtlich unterschiedlich behandelt wurden.
Im Innenausschuss hatte es zuvor eine umfassende Anhörung zur Gesetzesinitiative gegeben. Vertreter von Feuerwehr, DLRG, THW, DRK und weiteren Organisationen hatten dort deutlich gemacht, dass die Ungleichbehandlung nicht nur ungerecht sei, sondern auch die Motivation und Einsatzbereitschaft gefährden könne. Die rot-grüne Regierungskoalition lehnte den Gesetzentwurf dennoch in der letzten Plenarsitzung vor der Sommerpause ab. Für die CDU-Fraktion und den CDU Kreisverband Northeim ist damit jedoch keineswegs das letzte Wort gesprochen.
„Dieses Thema werden wir weiter vorantreiben – im Parlament, in den Kommunen und im direkten Austausch mit den Hilfsorganisationen. Artschwager betont in diesem Zusammenhang: "Wer sich für andere einsetzt, muss auf den Rückhalt des Staates zählen können – unabhängig vom Organisationswappen auf der Uniform." red










24.07.2025 • 19:16 Uhr

Ermittlungen zum Brand der Marktkirche in Clausthal-Zellerfeld Polizei sucht Zeugen

Nach dem Brand der Marktkirche in Clausthal-Zellerfeld in der Nacht zu Sonntag (wir berichteten topaktuell und exklusiv), haben sich im Lauf der gemeinsamen Ermittlungen der Polizei Goslar und der Staatsanwaltschaft Braunschweig Hinweise auf mögliche Zeugen ergeben.

Am Samstagabend, gegen 23.30 Uhr, also etwa eine Stunde vor Brandentdeckung, sollen sich vier Jugendliche auf einer Treppe vor dem Gebäude der Technischen Universität mit Blick auf die Kirche aufgehalten haben.

Diese Jugendlichen haben möglicherweise Beobachtungen gemacht, die zur Aufklärung der Brandursache beitragen können. Sie werden daher gebeten, sich mit der Polizei Goslar unter der Telefonnummer (05321) 3390 in Verbindung zu setzen. red/ Fotos: Feuerwehr Clausthal Zellerfeld












24.07.2025 • 19:14 Uhr

Katholische Lobby wehrt sich! Bistum weist AfD-Vorwürfe gegen Imam Ötztürk bei Abschlussfeier zurück

Das katholische Bistum Hildesheim hat mit Unverständnis auf Vorwürfe der AfD reagiert, wonach der Hildesheimer Imam Sinan Öztürk die Teilnehmer der diesjährigen umstrittenen Abschlussfeier der katholischen Bonifatiusschule II in Göttingen «indoktriniert» haben soll. «Der Schule liegen keine Beschwerden von Eltern an dem rund vierminütigen Beitrag des Imams während der Andacht vor», sagte Bistumssprecher Thomas Pohlmann am Donnerstag auf Anfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd). Das Bistum ist Träger der Schule,
die einen Anteil an muslimischen Schülern von rund 17 Prozent hat und als einzige des Bistums auch islamischen Religionsunterricht anbietet.

Über die Abschlussfeier am 26. Juni in einer Göttinger katholischen Kirche hatte zunächst das von dem früheren «Bild»-Chefredakteur Julian Reichelt gegründete Portal NIUS berichtet. In dem Text war Öztürk «enger Kontakt zur Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs» unterstellt worden. Diese werde vom Verfassungsschutz als islamistische Bewegung eingestuft und solle Verbindungen zu anderen radikal islamistischen und salafistischen
Bewegungen haben.

Der Vorsitzende des AfD Kreisverbandes Göttingen, Justin Vogel, zeigte sich daraufhin in einer Mitteilung «erschüttert über soviel Nähe zu demokratiefeindlichen Extremisten». «Wenn selbst auf einer katholischen Schule die Kinder nicht mehr sicher sind vor islamistischer Indoktrination, dann ist unsere Jugend wahrlich in großer Gefahr», schrieb er. Gleichzeitig kündigte Vogel an, bei der Stadt Göttingen Beschwerde nach dem Kommunalverfassungsgesetz einzulegen.

Bistumssprecher Pohlmann sagte, Öztürk habe bei der Abschlussfeier Verse aus dem Koran zitiert, zunächst auf Arabisch, dann in deutscher Übersetzung. Dann habe er sich kurz in deutscher Sprache an die Schülerinnen und Schüler gewandt und ihnen alles Gute für die Zukunft gewünscht. «Zu keinem Zeitpunkt äußerte er sich zu Themen, die dem Bildungsauftrag der Schule, dem Leitbild der Schulen in Trägerschaft des Bistums Hildesheim oder dem Leitfaden für Antidiskriminierung widersprechen.» Insgesamt dauerte die schulische Abschlussfeier nach Bistumsangaben rund 180 Minuten.

«Herr Öztürk ist im interreligiösen Dialog, unter anderem bei ‚Abrahams Runder Tisch in Hildesheim', engagiert», fügte Pohlmann hinzu. Diese Initiative wurde 2024 mit dem Friedenspreis der Stadt Hildesheim ausgezeichnet. Der Kontakt zu Öztürk sei durch die islamische Religionslehrerin der Schule hergestellt worden, die in einem verwandtschaftlichen Verhältnis zu Herrn Öztürk steht.

Öztürk selbst sagte dem «Göttinger Tageblatt», er setze sich für den «interreligiösen Dialog, für Verständigung und die Stärkung junger Menschen in unserer vielfältigen Gesellschaft» ein. Es betrübe ihn, dass seine Teilnahme «verzerrt und in einen extremistischen Kontext gestellt wird». Gleichzeitig bestärke ihn dies, den Weg des Dialogs entschlossen weiterzugehen."

Die muslimische Hildesheimer Ayasofya-Gemeinde von Öztürk gehört nach eigenen Angaben zwar formal zu Milli Görüs. Die Gemeinde sei in Hildesheim aktiv ins Stadtleben eingebunden und kooperiere mit kirchlichen Einrichtungen sowie mit der Beratungsstelle Radius gegen Radikalisierung. Milli Görüs wird seit 2014 nicht mehr durch den Niedersächsischen Verfassungsschutz beobachtet. epd










24.07.2025 • 19:10 Uhr

Wolfsmonitoring: Weniger Wölfe, deutlich weniger Risse

Die Zahl der in freier Wildbahn lebenden Wölfe in Niedersachsen ist annähernd stabil geblieben, die Zahl der Risse an Nutztieren ging dagegen zurück. Das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Monitorbericht der Landesjägerschaft (LJN) für das 1. Quartal 2025 hervor.

Demnach waren Ende März in dem Bundesland insgesamt 62 Wolfsterritorien erfasst. Sie verteilten sich auf 54 Wolfsrudel, sechs Wolfspaare und zwei residente, also in einem bestimmten Revier streifende Einzelwölfe. Im 4. Quartal 2025 waren 63 Territorien
bestätigt worden - 56 Wolfsrudel, vier Wolfspaare und drei residente Einzelwölfe. Die Gesamtzahl der in Niedersachsen lebenden Wölfe wird auf etwa 700 geschätzt.
In das Monitoring nahmen die Jäger für das 1. Quartal dieses Jahres 13 Totfunde von Wölfen auf, im Quartal davor waren es zwölf Tiere. Die meisten Wölfe sterben durch Verkehrsunfälle. Einige Wölfe werden aber auch abgeschossen oder kommen durch natürliche Ursachen
zu Tode.

Darüber dokumentiert die Landesjägerschaft für das 1. Quartal 59 Übergriffe auf Nutztiere, bei denen insgesamt 129 Tiere getötet und 30 verletzt wurden. Weitere zwölf Tiere gelten als verschollen. Dies entspricht einem Rückgang der Übergriffe von knapp 36 Prozent im Vergleich zum 4. Quartal 2024. In 46 Fällen wurden Wölfe als Verursacher bestätigt, in vier Fällen ausgeschlossen. In neun Fällen sei eine eindeutige Feststellung des Verursachers nicht möglich gewesen, hieß es.

Die Landesjägerschaft ist in Niedersachsen mit dem Wiolfsmonitoring beauftragt. Die meisten gesicherten Nachweise basieren auf Fotofallenaufnahmen, Sichtungen und Losungsfunden. epd










24.07.2025 • 19:08 Uhr

Staatsanwaltschaft und Polizei: Mutmaßlicher Brandstifter nach Fahrzeugbrand in Untersuchungshaft

Ein 38-Jähriger aus dem Landkreis Hildesheim steht im Verdacht, am vergangenen Sonntagabend (20.07.2025) ein Auto im Ortsteil Giften angesteckt zu haben. Das Amtsgericht ordnete Untersuchungshaft gegen den Mann an.

Vorliegenden Erkenntnissen zufolge bemerkte ein Zeuge am Sonntag gegen 22:00 Uhr, dass in der Wilhelmstraße in Giften ein Peugeot brannte und alarmierte die Feuerwehr, die den Brand anschließend löschte. Der Pkw wurde durch die Flammen vollständig zerstört.
Die Polizei nahm zeitgleich Ermittlungen zur Ursache des Brandes auf. Hierbei deuteten die Umstände auf eine vorsätzliche Inbrandsetzung des Fahrzeuges hin. Im Nahbereich der Brandstelle wurde ferner der 38-Jährige angetroffen, gegen den sich ein Anfangsverdacht ergab. Die Staatsanwaltschaft ordnete noch am Sonntagabend eine Durchsuchung der Wohnräume des Mannes an. Dabei wurden Beweismittel sichergestellt. Eine Auswertung dieser sowie weiterer gesicherter Spuren begründete sodann einen dringenden Tatverdacht gegen den 38-Jährigen.

In der Folge erließ das Amtsgericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Untersuchungshaftbefehl, der heute (24.07.2025) von Ermittlern der Polizei vollstreckt wurde. Nach Vorführung bei einem Richter wurde der Tatverdächtige in
eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die weiteren Ermittlungen dauern an. Im Rahmen derer wird geprüft, ob der 38-Jährige auch für weitere Brände, zu denen es seit dem 20. März dieses Jahres in Giften gekommen war, verantwortlich sein könnte. Der Beschuldigte schweigt bislang zu den Vorwürfen. jpm










24.07.2025 • 19:06 Uhr

as ist das denn für ein sogenanntes Forschung? „Studie“ basiert auf Ergebnissen von nur fünf Einrichtungen: Krankenhausessen schädigt Klima ?

Hier die Behauptung: Die Verpflegung in Krankenhäusern und Pflegeheimen schädigt einer Studie zufolge bisweilen Gesundheit und Umwelt und trägt auch zum Klimawandel bei.

In den untersuchten fünf Einrichtungen seien zu wenig gesunde, pflanzliche und zu viele ungesunde und umweltschädliche Lebensmittel verwendet worden, teilte das
Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung unter Berufung auf die am Donnerstag veröffentlichte Studie mit. Damit seien die angebotenen Mahlzeiten weder förderlich für die individuelle noch für die planetare Gesundheit.

Die Verpflegung in den Einrichtungen enthalte unter anderem zu wenig Gemüse, Obst, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte und zugleich zu viel Weißmehlprodukte, Zucker, Salz und gesättigte Fette, hieß es. Zudem sei deutlich weniger als die empfohlene Tagesmenge wichtiger
Nährstoffe wie Folsäure, Kalium und Vitamin B6 gefunden worden.

Angebotene tierische Produkte hätten zudem maßgeblich Anteil unter anderem an zu hohen Treibhausgasemissionen, hieß es. Damit trage die Verpflegung in ihrer jetzigen Form zu Umweltzerstörung und Klimawandel bei. Das wiederum bedrohe die Gesundheit. Es seien grundlegende Änderungen nötig, um die Gesundheit der Menschen und der Erde zu schützen.
An der Studie waren den Angaben zufolge das PIK, die Berliner Charité und die Stanford-Universität in den USA beteiligt. Dafür seien Speisepläne und Einkaufsdaten von zwei Krankenhäusern und drei Pflegeheimen durchschnittlicher Größe in Deutschland analysiert worden, hieß es. Die Verpflegung dort ähnle vermutlich dem Angebot in vielen Gesundheitseinrichtungen in westlichen Ländern. epd










24.07.2025 • 19:03 Uhr

Autofahrer prallt Höhe Göttingen-Nord gegen Absperrfahrzeug, - Mann schwer verletzt

Auf der A 7 in Höhe Göttingen-Nord ist am Donnerstagmittag (24.07.25) ein Autofahrer bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Der 36-Jährige aus Mecklenburg-Vorpommern wurde in eine Klinik eingeliefert. Die Richtungsfahrbahn Hannover war bis gegen 15.30 Uhr voll gesperrt. Der Verkehr wurde von der AS Göttingen-Nord über die parallel zur eigentlichen Autobahn verlaufende Nebenfahrbahn an der Unfallstelle vorbei- und wieder zurück auf die A 7 geführt. Es bildeten sich mehrere Kilometer Stau. Die genaue Unfallursache steht noch nicht fest.
Zum Unfallzeitpunkt war der linke Überholfahrstreifen aufgrund von laufenden Arbeiten gesperrt. Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr der 36-Jährige etwa gegen 13.00 Uhr mit seinem VW Golf vermutlich ungebremst gegen ein eingesetztes Absperrfahrzeug und verletzte sich hierbei schwer. Weitere Verletzte gab es nicht.. jk










24.07.2025 • 10:06 Uhr

Jüdischer Moderator beklagt vergiftetes Diskursklima zum Gazakrieg

Der jüdische Moderator, Aktivist und Sozialunternehmer Shai Hoffmann vermisst in Deutschland noch immer eine offene Diskussion über den Gaza-Krieg. Er erlebe den Meinungskorridor in Politik und Medien als viel zu eng, sagte der in Berlin lebende Mitbegründer des Nahost-Schulprojekts «Trialoge» dem Evangelischen Pressedienst (epd). «Wer Verständnis für Palästinenser äußert oder die Politik Israels kritisiert, wird schnell in eine anti-israelische, antisemitische Ecke gestellt.»

Zwar habe sich die Beurteilung des Konfliktes vor allem vor dem Hintergrund der desaströsen humanitären Lage im Gazastreifen in den vergangenen Wochen ein wenig verändert, sagte Hoffmann. Doch diese ersten Versuche seien noch zu zaghaft. «Wir müssen mutiger Dinge
benennen, wie sie sind.» Medien müssten etwa darüber berichten, dass Israel, und nicht die Hamas, Journalisten den Zutritt zum Gazastreifen verbiete.

Hoffmann, der israelische Wurzeln hat, gründete als Reaktion auf den Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 gemeinsam mit der Deutsch-Palästinenserin Jouanna Hassoun das Projekt «Trialoge», das unter anderem mit dem Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis 2025
ausgezeichnet wurde. Gemeinsam bringen sie Schülerinnen und Schüler über den Nahostkonflikt miteinander ins Gespräch. epd










24.07.2025 • 10:02 Uhr

Tötungsdelikt in Edemissen-Rietze - Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen ehemaligen Lebensgefährten

Am 28.02.2025 kam es zum gewaltsamen Tod einer 38-jährigen Frau in Edemissen Ortsteil Rietze (Landkreis Hildesheim). Die Frau erlitt zahlreiche Schädelbrüche und verstarb aufgrund des damit einhergehenden Blutverlustes. Gegen den 40-jährigen ehemaligen Lebensgefährten der Frau wurde Haftbefehl erlassen

Die Staatsanwaltschaft hat nunmehr gegen den Mann Anklage zum Schwurgericht des Landgerichts Hildesheim wegen Totschlags und versuchten Mordes erhoben. Der Angeschuldigte soll seine ehemalige Lebensgefährtin am 28.02.2025, da er sie immer mehr als Last empfunden habe, mittels stumpfer Gewalt in ihrem Wohnhaus getötet haben. Er soll ihr 23-mal mit einem Brecheisen wuchtig gegen den Schädel geschlagen und sie auch eine Treppe heruntergestoßen haben.
Einige Tage zuvor soll der Mann bereits versucht haben, seine Ex-Partnerin zu vergiften, indem er den Wassertank ihrer Kaffeemaschine mittels eines hochgiftigen Insektizids präpariert haben soll. Zu einer Aufnahme des Stoffes sei es nur deshalb nicht gekommen, weil die Frau bei dem zubereiteten Kaffee einen seltsamen Geruch und eine Blaufärbung des Getränkes mitbekommen habe.
Die Staatsanwaltschaft wertet das Geschehen rund um das Insektizid aufgrund der heimtückischen Vorgehensweise als versuchten Mord. In der konkreten Situation habe sich die Frau keines Angriffes auf ihr Leben versehen. Hinsichtlich der schlussendlich zum Tode führenden Gewalthandlungen konnte ein Mordmerkmal nicht hinreichend sicher festgestellt werden. Der Tatvorwurf lautet diesbezüglich daher auf Totschlag.

Im Weiteren wird das Landgericht Hildesheim über die Zulassung der Anklage und Eröffnung des Hauptverfahrens zu entscheiden haben. Unter den zahlreichen aufgeführten Beweismitteln befinden sich allein 125 Zeugen. red











24.07.2025 • 09:57 Uhr

Vorbildlich und beispielhaft: Vorlesen für Kinder in Göttingen und in den Ortsteilen!

Ab Montag, 12. Mai 2025, finden wieder verschiedene Aktionen für Kinder in der Kinderbibliothek der Göttinger Stadtbibliothek sowie in den Stadtteilbibliotheken Weende und Geismar statt. Eingeladen sind Kinder ab vier Jahren und ihre Eltern und Begleitpersonen. Der Eintritt ist frei. Eine Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich, solange Plätze verfügbar sind.

Vorlesen in Weende am 12. Mai
In der Stadtteilbibliothek Weende, Hennebergstraße 11, liest am Montag, 12. Mai 2025, um 16.30 Uhr Kerstin Wagner aus dem Buch „Das Kamel hat schlechte Laune“ von Rachel Bright vor.

Zum Inhalt: Als die Sonne über der Wüste aufgeht, erwacht das kleine Kamel Konrad und hat schlechte Laune. Ihm ist heiß, er ist müde, und auf keinen Fall will er zur Oase wandern. Sollen die anderen Kamele eben ohne ihn losziehen. Aber allein im heißen Sand ist es irgendwie auch blöd ... Da hoppelt plötzlich eine Wüstenspringmaus vorbei, die vor Fröhlichkeit nur so sprüht! Was ist wohl ihr Geheimnis? Könnte auch Konrad nur ein Lächeln von guter Laune entfernt sein?

Englischsprachiges Vorlesen in der Stadtbibliothek am 15. Mai
Am Donnerstag, 15. Mai 2025, liest Laura Liebig um 16.00 Uhr in der Kinderbibliothek der Stadtbibliothek im Thomas-Buergenthal-Haus, Gotmarstraße 8, aus dem Buch „The Fish Who Could Wish“ von John Bush vor. Im Anschluss wird die Geschichte auch kurz auf Deutsch erläutert.

Zum Inhalt: Tief im Ozean lebt ein ganz besonderer Fisch, dessen Wünsche in Erfüllung gehen! Zuerst wünscht er sich alles Mögliche, von einem Schloss bis zu einem Auto, doch dann wünscht er sich etwas, das völlig schiefgeht.

Vorlesen in Geismar am 15. Mai
Ina Laengner liest in der Stadtteilbibliothek Geismar, Kerllsgasse 2, am Donnerstag, 15. Mai 2025, um 16.30 Uhr, spannende Geschichten vor.

In der gemütlichen Vorleseecke haben Kinder die Gelegenheit, sich von den Erzählungen verzaubern zu lassen.

Basteln ohne Worte am 16. Mai
In der Stadtteilbibliothek Geismar, Kerllsgasse 2, findet am Freitag, 16. Mai 2025, von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr die Bastelaktion „Basteln ohne Worte“ statt. Nigora Ahmedova präsentiert Bastelideen aus ihrem Buch.

Mit diesem Buch können auch die kleinsten unter den kreativen Bastler*innen direkt loslegen und eigene erste Projekte, wie zum Beispiel Schmetterlinge, Füchse und Vögel, mit Hilfe von bildlichen Anleitungen umsetzen.

Vorlesen in der Stadtbibliothek am 17. Mai
Am Samstag, 17. Mai 2025, liest um 11.00 Uhr Gabriele Scheel in der Kinderbibliothek der Stadtbibliothek im Thomas-Buergenthal-Haus, Gotmarstraße 8, aus dem Buch „Wenn sieben kleine Hasen dem Nachbarn gleich zu Hilfe rasen“ von Sabine Praml vor.

Zum Inhalt: Oh nein, der Nachbar hat ein Gipsbein und kann sich kaum bewegen. Die sieben kleinen Hasen sind natürlich sofort zur Stelle und greifen ihm unter die Arme! Sie räumen auf, kaufen ein und sorgen dafür, dass es dem alten Herrn Meier richtig gut geht. Im Gegenzug können die kleinen Hasen Herrn Meier als Schiedsrichter gewinnen, wenn sie über die Wiese rasen und Fußball spielen. Gemeinsam geht einfach alles besser, und wenn man sich hilft, sind am Ende alle Gewinner!











24.07.2025 • 09:53 Uhr

Die widerlichen Atombomben der USA auf Hiroshima und Nagasaki

Der Atompilz von Hiroshima ist zum Symbol für den nuklearen Schrecken geworden. Am Morgen des 6. August 1945 wirft ein US-Bomber über der japanischen Stadt eine Waffe ab, die eine bis dahin nie erlebte Vernichtungskraft aufweist: die mehr als vier Tonnen schwere Atombombe «Little Boy». US-Präsident Harry Truman hatte im Juli 1945 angeordnet, die Massenvernichtungswaffe einzusetzen.

Nach dem Abwurf sind Zehntausende unschuldige Menschen (viele Kinder und ältere Menschen) sofort tot. Sie sterben in den Trümmern zusammenstürzender Gebäude oder verbrennen in Sekundenschnelle im Feuerball, der noch am Boden Temperaturen von 6.000 Grad Celsius erreicht. 80 Prozent der überwiegend aus Holz gebauten Häuser Hiroshimas sind zerstört, der Atompilz steigt 13 Kilometer hoch in die Atmosphäre. Wer die Explosion überlebt, hat oft schwere Verbrennungen erlitten.

Nach einigen Tagen beginnt die Strahlenkrankheit: Die Opfer erbrechen sich, haben Durchfall, bluten aus Mund und Nase und leiden unter Geschwüren. In den Wochen und Monaten nach dem Angriff sterben qualvoll noch einmal 70.000 bis 100.000 Menschen. Im Oktober 1945
verbietet die US-Besatzung zunächst alle Fotografien und Filmaufnahmen von Hiroshima, damit das Ausmaß der Zerstörung nicht öffentlich wird.

Dann wiederholen die USA ihre apokalyptische Grausamkeit: Am 9. August explodiert eine weitere US-Atombombe über Nagasaki. Schätzungsweise 120.000 Einwohner von Hiroshima und Nagasaki sterben laut dem Nobelkomitee sofort. Eine vergleichbare Zahl an Menschen
stirbt in den folgenden Monaten und Jahren an Verbrennungen und Strahlenschäden. Die Strahlenschäden sind bei Überlebenden bis ins hohe Lebensalter nachweisbar, stellen die «Internationalen Ärzte zur Verhütung eines Atomkriegs» fest. Etliche Überlebende erkrankten an Krebs.epd










24.07.2025 • 09:45 Uhr

Scheunenbrand UM 01 Uhr in Heisede - Ursache bislang unbekannt

In der vergangenen Nacht kam es im Sarstedter Ortsteil Heisede zu einem Brand an einer Scheune. Dem schnellen Eingreifen von Anwohnern und der Feuerwehr ist es offenbar zu verdanken, dass sich das Feuer nicht weiter ausbreiten konnte.

Den bisherigen Ermittlungen zufolge bemerkten Anwohner der Dorfstraße gegen 01:00 Uhr zunächst Brandgeruch. Bei einer Nachschau stellten sie anschließend fest, dass ein Teil einer auf ihrem Grundstück befindlichen Scheune brannte. Die Bewohner begannen umgehend mit Löscharbeiten und verständigen zeitgleich die Feuerwehr, die rasch zur Stelle war und den Brand schnell unter Kontrolle hatte. Menschen wurden nicht verletzt. Der Schaden wird vorerst auf einen niedrigen vierstelligen Betrag geschätzt.

Die Polizei hat den Brandort beschlagnahmt und Ermittlungen zur bislang unbekannten Brandursache aufgenommen. jpm










24.07.2025 • 09:41 Uhr

Göttingen: Abfahrt Northeim der B27 gesperrt

Aufgrund einer Sanierung der Fahrbahnübergänge wird in Weende-Göttingen die Abfahrt Northeim von der Bundesstraße 27 (Autobahnzubringer) auf die Bundesstraße 3 stadteinwärts bis voraussichtlich Freitag, 15. August 2025, voll gesperrt.

Eine Umleitung wird über die B27 bis zur Ausfahrt Weende / Lutteranger über die beiden Kreisel auf der Straße Lutteranger zurück auf die B27 Richtung Westen zur Auffahrt B3 Richtung Northeim geführt.










24.07.2025 • 09:40 Uhr

Stadtleben im Hochmittelalter hautnah erleben! Gruppe Vuozvolc belebt das Mittelalterhaus Nienover

Am 26. und 27. Juli 2025 wird das Mittelalterhaus Nienover erneut mit Leben gefüllt: Die Living-History-Gruppe Vuozvolc vermittelt einen lebendigen Einblick in das hochmittelalterliche Stadtleben. Besucher*innen sind jeweils von 11 bis 16 Uhr herzlich willkommen.
In Friedenszeiten gingen städtische Bürger*innen in der Regel einem „ehrbaren“ Handwerk oder Handel nach. Die Gruppe Vuozvolc macht diese und weitere Aspekte städtischen Lebens im Hochmittelalter erlebbar – darunter auch die städtische Infanterie und alltägliche Lebens- und Arbeitsweisen. Vuozvolc legt großen Wert auf historische Genauigkeit: Kleidung, Alltagsgegenstände, Handwerkspraktiken sowie Waffen und Rüstungsteile sind sorgfältig rekonstruiert und basieren auf zeitgenössischen Quellen.

Außerdem wird der Backofen im Haus befeuert, es wird nach historischen Rezepten gebacken und auf der großzügigen Kochstelle gekocht.
Der Besuch des Mittelalterhauses ist an beiden Tagen kostenfrei möglich. Weitere Informationen zur Anfahrt und zum Haus finden Sie unter: mittelalterhaus-nienover.de
Mitglieder der Gruppe Vuozvolc beim Färben von Stoffen nach historischem Vorbild. Foto: Jens Wessel










24.07.2025 • 09:39 Uhr

Umfrage: Angst und Unsicherheit treiben viele in die Notaufnahmen

Viele Menschen suchen einer Umfrage zufolge aus Angst oder Unsicherheit Notaufnahmen in Krankenhäusern auf. Wie der AOK-Bundesverband am Mittwoch in Berlin mitteilte, antworteten 41 Prozent der Befragten, die in den vergangenen fünf Jahren in eine Notaufnahme gegangen waren, sie hätten sich zu schlecht gefühlt, um abzuwarten. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hatte für die AOK in einer repräsentativen Studie mehr als 8.500 Menschen telefonisch und online befragt.

15 Prozent der befragten Patientinnen und Patienten nannten die Angst vor lebensbedrohlichen Notfällen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt als Grund für ihre Inanspruchnahme der Notaufnahmen. Lediglich 5 Prozent gaben an, sie hätten eine Klinik aufgesucht, weil ihnen die Zeit für einen Besuch beim Hausarzt gefehlt habe.

Insgesamt 35 Prozent hatten vor dem Aufsuchen der Notaufnahme eine
medizinische Ersteinschätzung eingeholt. 24 Prozent seien demnach von einer Arztpraxis weitergeschickt, 11 Prozent von Telefonzentralen des Ärztlichen Bereitschaftsdiensts an die Notaufnahmen verwiesen worden.

10 Prozent gaben an, keinen Facharzttermin bekommen zu haben, ehe sich ihr gesundheitliches Problem verschlimmerte und sie daraufhin in der Klinik vorstellig wurden.

Laut der AOK-Vorstandsvorsitzenden Carola Reimann zeigen die Daten, dass die geplanten Integrierten Notfallzentren «eine gute Lösung für eine bessere Steuerung» von Patientinnen und Patienten seien. Diese Zentren sollen von Klinikträgern und Ärztlichem Bereitschaftsdienst gemeinsam betrieben werden, eine Ersteinschätzung abgeben und Hilfesuchende in für sie passende Strukturen lenken. Die Ampel-Regierung hatte eine entsprechende Notfallreform geplant, aber nicht mehr umsetzen können. Die schwarz-rote Bundesregierung will die Veränderungen angehen. epd










24.07.2025 • 09:37 Uhr

Besuch bei DFE Pharma in Nörten- Hardenberg - Herstellung von Tabletten-Füllstoffen auf Laktose-Basis

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel hat den Produktionsstandort des Unternehmens DFE Pharma in Nörten-Hardenberg besucht, gemeinsam mit dem Göttinger Landrat Marcel Riethig und Marc Diederich, Geschäftsführer der WRGN Wirtschaftsförderung Region Göttingen Northeim GmbH. Der Besuch war der erste Unternehmensbesuch in dieser Konstellation, seit der Gründung der WRGN Anfang des Jahres.

DFE Pharma ist ein im Bereich Life Science tätiges Unternehmen und ein weltweit agierender Anbieter von Hilfsstoffen. Diese werden als Trägersysteme für zahlreiche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel verwendet und sind die für die Wirksamkeit und Sicherheit von Medikamenten entscheidend. Der Hauptsitz von DFE Pharma befindet sich in Goch, insgesamt sind für das Unternehmen rund 450 Mitarbeitende tätig.

Am DFE Pharma Standort in Nörten-Hardenberg, der seit 2003 besteht, werden Füllstoffe für Tabletten auf Laktose-Basis mit drei verschiedenen Trocknungstechnologien für unterschiedliche Füllstofftypen produziert. Daraus ergeben sich zwanzig verschiedene Produkte, die das Unternehmen seinen Kunden in der pharmazeutischen Industrie anbieten kann. „Schätzungsweise enthält jede zweite Tablette auf Laktose-Basis weltweit Füllstoffe von DFE Pharma“, berichtet Werkleiter Gerhard Windecker.

Derzeit sind 72 Mitarbeitende am Standort Nörten-Hardenberg beschäftigt. Besonderer Wert werde auf eine positive Unternehmenskultur gelegt, mit flachen Hierarchien, Möglichkeiten zur Mitbestimmung und Weiterbildung sowie einem gesund gestalteten Schichtsystem, das eine gute Work-Life-Balance ermöglicht, erklärt Windecker weiter.

Im Rahmen des Besuchs konnten sich die Gäste auch einen Eindruck von der Produktionshalle mit ihren vier Produktionslinien verschaffen. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel bedankte sich anschließend für den informativen Austausch: „Aus meiner Zeit als Bürgermeisterin in Nörten-Hardenberg kenne ich den DFE Pharma-Standort gut. Das Unternehmen ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für unsere Region. Es schafft hochwertige Arbeitsplätze, fördert Innovationen und stärkt unsere Standortqualität im Zukunftsmarkt Life Science.“


Über DFE Pharma:
DFE Pharma ist ein weltweit führendes Unternehmen für pharmazeutische Hilfsstofflösungen. Das Unternehmen entwickelt, produziert und liefert hochwertige funktionelle Hilfsstoffe für die pharmazeutische, biopharmazeutische- und nutrazeutische Industrie. Konkret in respiratorischen, festen oralen Darreichungsformen (OSD), opthalmischen und parenteralen Formulierungen. Diese Hilfsstoffe spielen eine wichtige Rolle als Füllstoffe, Bindemittel, Zerfallsmittel und bei der Stabilisierung von Wirkstoffen. Mit mehr als einem Jahrhundert an Erfahrung und rund 450 Mitarbeitern weltweit werden über 5.000 Kunden in mehr als 100 Ländern von DFE Pharma beliefert. Mit Hauptsitz in Goch, Deutschland, ist es DFE Pharma’s Bestreben, (bio)pharmazeutische Unternehmen auf ihrem Weg zu unterstützen, das Leben von Patienten zu verbessern, getrieben vom Unternehmens- Purpose: „Ihre Medikamente, unsere Lösungen. Auf dem Weg zu einer gesünderen Welt.“ Weitere Informationen über DFE Pharma gibt es online unter www.dfepharma.com sowie auf Social Media.

Zum Bild:
Zu sehen sind (v.l.n.r.): Helge Lüttich (Fachkraft für Arbeitssicherheit), Dr. Georg Platz (Produktionsleiter), Astrid Klinkert-Kittel (Landrätin Northeim), Gerhard Windecker (Werkleiter), Aniela Wucherpfennig (Personalleitung), Marcel Riethig (Landrat Landkreis Göttingen), Marcel Diederich (Geschäftsführer WRGN) Quelle: lpd










24.07.2025 • 09:36 Uhr

Durchschnittliche Lebenserwartung wieder auf Vor-Corona-Niveau

Die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland ist im vergangenen Jahr gestiegen und hat wieder das Vor-Corona-Niveau erreicht. Für Frauen betrug sie bei Geburt 83,5 Jahre (plus 0,2 Jahre) und für Männer 78,9 Jahre (plus 0,4 Jahre), wie das Statistische Bundesamt jetzt in Wiesbaden mitteilte.

Beide Geschlechter erreichten damit in etwa wieder das Niveau aus dem Jahr 2019 vor der Pandemie. Bereits 2023 waren die Werte für Frauen und Männer nach den Rückgängen der Coronazeit deutlich gestiegen. Vor der Pandemie hatte die Lebenserwartung in den Jahren 2011 bis 2019 für beide Geschlechter pro Jahr um durchschnittlich etwa 0,1 Jahre
zugenommen. epd










24.07.2025 • 09:35 Uhr

Polizei greift ein: 14-Jähriger fährt mit BMW - Ermittlungen wg. Fahrens ohne Führerschein!

Tatort: Kalefeld, Ortsteil Eboldshausen, An der Schule. Tatzeit: Mittwoch, 23. Juli 2025, 20:55 Uhr.
Die Polizei teilt soeben mit: Es wurde beobachtet, wie ein 14-Jähriger aus Northeim, einen PKW BMW im öffentlichen Verkehrsraum führte. Noch vor Eintreffen der von einem Zeugen alarmierten Polizeibeamten war der BMW abgeparkt und der 14-Jährige befand sich in der Obhut seiner Eltern. Es wurden Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Me










24.07.2025 • 09:34 Uhr

Betrunken Auto gefahren und prompt auf einem Acker gelandet - Polizei kassiert Führerschein und ermittelt!

Tatort: Einbeck, L 580 zwischen Einbeck und Klapperturm, Mittwoch, 23.07.2025, 23:20 Uhr:
Zu einem Verkehrsunfall kam es am Mittwochabend in Einbeck. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 35-jähriger Mann aus Einbeck mit seinem Pkw die Landesstraße 580 von Einbeck in Richtung Klapperturm.

Im Verlauf einer Rechtskurve kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und auf einem angrenzend Acker zum Stehen. Während der Unfallaufnahme konnte festgestellt werden, dass der Mann unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken stand. Ein Test ergab einen Wert von über 2 Promille. Daher wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen und der Führerschein beschlagnahmt.

Der Fahrer blieb unverletzt und das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.
Es entstand Gesamtschaden i.H.v. mindesten 5000 Euro. Der Mann muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten. mho










23.07.2025 • 20:44 Uhr

Rettung eines Rollstuhlfahrers auf dem Skulpturenpfad geglückt

Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Bad Gandersheim heute Nachmittag auf dem Skulpturenpfad. In Höhe des Gabionehanges war plötzlich ein Rollstuhlfahrer mit seinem Gefährt von der Fahrbahn abgekommen. Er rutsche seitlich durch ein Gebüsch in einen kleinen Graben. Mit eigenen Kräften war ein Rückwärtsfahren nicht mehr möglich.

Die alarmierte Feuerwehr war unverzüglich zur Stelle, packte mit Hilfe eines Gurtes an. Der Rollstuhl wurde mit Manneskräften aus seiner misslichen Lage gezogen. Der Mann in dem Rollstuhl war sichtlich erleichtert und dankbar für die schnelle Hilfe - ganz ohne technische Unterstützung. Die stand vorsichtshalber auf dem Parkplatz mit mehreren Fahrzeugen des ehemaligen Kurhauses in Bereitschaft. Ebenso ein Rettungsfahrzeug für einen etwaigen Krankentransport. Das alles wurde diesmal nicht gebraucht. red/Fotos: FisWMG














23.07.2025 • 19:10 Uhr

Vox Organi verabschiedet sich mit Orgelkonzert in der langen Bach-Nacht

Wie es seit Jahren Tradition ist, verabschiedet sich das internationale Orgelfestival Vox Organi auch in diesem Jahr im Rahmen der langen Bach-Nacht in der Abtei Marienmünster.
Am kommenden Samstag, 26. Juli 2025, nimmt um 19:30 Sven-Ingvart Mikkelsen, renommierter Orgelprofessor aus Kopenhagen, Platz an der historischen Patroclus-Möller-Orgel, die sich vermutlich verwundert die Augen reiben wird, denn sein Programm ist „A Stairway to Bach“ übertitelt und enthält neben klassischen Stücken auch Bearbeitungen, in denen der Solist Klänge von J.S. Bach mit Rockmusik von Procol Harum und Jethro Tull zu einzigartigen musikalischen Synthesen führen wird.

Sven-Ingvart Mikkelsen, Professor und Leiter der Abteilung für Orgel und Kirchenmusik an der Königlich Dänischen Musikakademie in Kopenhagen, ist einer der vielseitigsten Musiker der dänischen Orgelszene. Er absolvierte die Musikkonservatorien in Esbjerg und Kopenhagen, und studierte in Wien und Paris.

Seine Arbeit als Organist ist geprägt von Neugier und Freude, neue Wege bei der Zusammenstellung von Konzertprogrammen und in der Kooperation mit anderen Musikern zu finden. Neben seiner Arbeit an der Königlich Dänischen Musikakademie hält er Kurse, Vorlesungen und Meisterklassen an Konservatorien und Musikhochschulen in Dänemark und im Ausland. Seine umfangreiche Konzerttätigkeit führt ihn regelmäßig ins europäische Ausland sowie nach Amerika und Asien.

Zu seinen Zusammenstellungen außergewöhnlicher Konzertprogramme gehört Musik für Orgel und Bombarde (ein bretonisches Volksmusikinstrument) sowie Zusammenstellungen klassischer Musik mit Bearbeitungen von symphonischen Rockklassikern.
Seine Forschungsschwerpunkte sind aber auch die französische Barockmusik und hier speziell ihr liturgischer Platz neben dem gregorianischen Gesang. Dokumentiert ist diese Arbeit in CD-Veröffentlichungen mit Orgelwerken von Couperin, Guilain und de Grigny sowie in seinem Buch „Plainsong and French Baroque“.

Neben dem Orgelkonzert stehen „Bach in Bearbeitungen des 19.und 21. Jahrhunderts“, „Bach im Original“ und „Bach-Choräle zum Abschluss“ als weitere Programmpunkte der Bach-Nacht auf dem Programm. Für das leibliche Wohl sorgt eine "Pause bei Wein und Brot“ auf dem wunderschönen Klostergelände Marienmünster.










23.07.2025 • 19:03 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet - Mobile Messungen in der 31. Kalenderwoche 2025

In der Woche vom 28.07.2025 bis 03.08.2025 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:
Montag 28.07.2025, Raum: Northeim / Kalefeld
Dienstag 29.07.2025, Raum: Einbeck / Dassel
Mittwoch 30.07.2025, Raum: Bodenfelde / Uslar
Donnerstag 31.07.2025, Raum: Nörten-Hardenberg / Katlenburg-Lindau
Freitag 01.08.2025, Raum: Hardegsen / Moringen

Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag (28.07.) bis voraussichtlich Montag (04.08.) im Raum Kalefeld eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd/ Fotos: FisWMG













23.07.2025 • 19:00 Uhr

Bundespolizei wird ausgerüstet! Der Taser kommt - Deutsche Polizeigewerkschaft DPolG: Innenminister Alexander Dobrindt hat Wort gehalten!

Gute Nachrichten für die Beschäftigten der Bundespolizei: Die flächendeckende Ausstattung mit „Distanz-Elektro-Impuls-Geräten“ (DEIG) oder kurz „Taser“ kann beginnen. Noch in diesem Jahr wird die erste Rate der Beschaffung eingeleitet, 5 Millionen Euro stehen dafür zur Verfügung. Insgesamt ist zunächst die Beschaffung von 10.000 Geräten geplant.

„Bis wir komplett durch sind, wird einige Zeit ins Land gehen, aber der Anfang ist gemacht. Die Zusage des Bundesinnenministers wurde eingehalten, das begrüßen wir sehr“, zeigt sich der Vorsitzende der DPolG Bundespolizeigewerkschaft, Heiko Teggatz, zufrieden.

In Berlin nahm DPolG-Bundesvorsitzender Rainer Wendt Stellung:

„Die Einsatzkräfte der Bundespolizei sind immer öfter gewalttätigen Attacken ausgesetzt, sehr häufig mit Messern oder anderen gefährlichen Gegenständen. Sie müssen die Lage bereinigen, am besten ohne Schusswaffengebrauch. Das wäre aber häufig die einzige Alternative in solchen lebensgefährlichen Situationen und endet dann rasch tödlich für den Angreifer. Das DEIG setzt ihn kurzzeitig außer Gefecht, macht ihn bewegungslos, er kann entwaffnet und fixiert werden und ist schon nach wenigen Minuten wieder unverletzt auf den Beinen.
Aus allen Erfahrungsberichten wissen wir, dass viele Angreifer schon ihre Waffen fallenlassen, wenn das DEIG nur angedroht wird. Sie wissen, dass die Polizei es ernst meint und dass der Einsatz des Geräts Schmerzen verursacht. Dann kommen alle Beteiligten heil aus der Situation heraus.“ red











23.07.2025 • 18:57 Uhr

Fahrradfahrer von Traktorgespann genötigt - Polizei bittet um Hinweise


Zu einem gefährlichen Begegnungsverkehr kam es am Dienstag, 22. Juli, auf einem Feldweg in Höxter-Lüchtringen (Landkreis Höxter). Ein 69-jähriger Fahrradfahrer wurde durch ein entgegenkommendes Traktorgespann zum Ausweichen gezwungen und beinahe zu Fall gebracht. Die Polizei Höxter sucht nun Zeugen des Vorfalls. Gegen 12 Uhr befuhr der 69-Jährige aus Höxter mit seinem Fahrrad den Feldweg "An der Fähre" in Richtung Höxter. Nach bisherigen Erkenntnissen kam ihm ein Traktor mit Anhänger entgegen, woraufhin der Radfahrer auf den Grünstreifen ausweichen musste, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Dabei geriet er ins Straucheln, kam jedoch nicht zu Fall und blieb unverletzt. Bei dem Traktorgespann soll es sich um einen grünen Traktor gehandelt haben. Am Steuer befand sich laut Zeugenangaben möglicherweise eine junge, blonde Frau. Die Polizei Höxter hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Nötigung im Straßenverkehr aufgenommen und bittet Zeugen, die Hinweise zum Vorfall oder zum beschriebenen Traktor geben können, sich unter der Telefonnummer 05271/962-0 zu melden./rek











23.07.2025 • 18:50 Uhr

Auf der B242: Verkehrsunfall mit leichtverletzter Beteiligten - 9.000 Euro Schaden

Am gestrigen Dienstag, 22.07.25, ca. 08 Uhr, befuhr eine 19jährige Frau aus Braunschweig die B 242 von Clausthal-Zellerfeld in Richtung Wildemann mit ihrem Pkw Mercedes. In einer Rechtskurve kurz vor der Frankenscharrnhütte geriet sie nach links auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit dem entgegenkommenden Pkw Ford einer 53 Jahre alten Frau aus Langelsheim zusammen. Dabei wurde die 53jährige leicht verletzt. Beide Pkw mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf ca. 9000 Euro geschätzt.Foto: Polizei










23.07.2025 • 18:40 Uhr

Frauke Heiligenstadt nominiert Johannes de Vries für ein Austauschjahr in den USA nominiert

Johannes de Vries aus Goslar für ein Austauschjahr in den USA. Der 15-Jährige wird somit Stipendiat im Parlamentarischen Patenschafts-Programm des Deutschen Bundestages.
Ab August 2025 wird der Schüler aus Goslar das kommende Schuljahr in den USA in einer Gastfamilie verbringen und vor Ort in die Schule gehen, um das Leben in Amerika aus nächster Nähe kennenzulernen. Gleichzeitig vertritt er dabei Deutschland als Junior-Botschafter mit dem Ziel, für eine bessere Verständigung von Deutschen und Amerikanern aktiv zu sein.
Frauke Heiligenstadt hatte auch im vergangenen Jahr wieder interessierte junge Menschen aus ihrem Wahlkreis dazu aufgerufen, sich für das Jugendaustauschprogramm zu bewerben und Johannes de Vries hat diese Chance erfolgreich wahrgenommen.

Bereits in einem intensiven Vorauswahlverfahren zeigte er, dass er gut in der Lage ist, die anstehenden Herausforderungen zu bewältigen und er wusste auch Frauke Heiligenstadt mit seinem Engagement zu überzeugen.

„Ich wünsche Johannes für seine Zeit in den USA alles Gute und hoffe, dass er wertvolle Erfahrungen sammelt, neue Freundschaften schließt und viele schöne Momente erlebt. Besonders freue ich mich, wenn er mir von seinem Austausch berichten wird“, so die SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis 52 Goslar – Northeim – Göttingen II (Osterode).“

Johannes de Vries:
Ich bin sehr dankbar, die Möglichkeit zu bekommen, innerhalb des Parlamentarischen Patenschafts-Programms nach Germantown in Maryland reisen zu dürfen. Vielen Dank an Frau Heiligenstadt für die Nominierung und an meine Austauschorganisation AFS für die gute Vorbereitung und Organisation. Besonders freue ich mich darauf, meine Gasteltern und -geschwister in weniger als drei Wochen kennenzulernen, vielen neuen Menschen zu begegnen, und auch darauf, neue Erfahrungen im US-amerikanischen Schulleben zu sammeln.

Hintergrund:

Das PPP wurde 1983 vom Deutschen Bundestag und dem US-Kongress ins Leben gerufen. Es steht unter der Schirmherrschaft der Bundestagspräsidentin. Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler, die zum Zeitpunkt der Ausreise mindestens 15 und höchstens 17 Jahre alt sind und ihre Schulausbildung zum Ausreisetag noch nicht mit dem Abitur oder Fachabitur abgeschlossen haben. Bewerbungen mit einem mittleren Schulabschluss sind möglich.











23.07.2025 • 18:36 Uhr

15-jährige Diaa N. aus Duderstadt seit 10. Juli vermisst - Polizei bittet um Mithilfe

Seit dem 10. Juli (Donnerstag) wird die 15 Jahre alte Diaa N. (Foto) aus dem Raum Duderstadt vermisst. Die Gesuchte ist ca. 160 cm groß, schlank und hat schwarzes Haar. Zur getragenen Kleidung ist nichts bekannt. Es wird vermutet, dass sich die Jugendliche in Göttingen aufhält.
Wer die 15-Jährige gesehen hat oder sonst sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter Telefon 05527/8461- 0 bei der Polizei in Duderstadt oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. jk/Foto: Polizei










23.07.2025 • 18:31 Uhr

Seehofer meint selbstkritisch: Wenn Kirche sich einmischt, hat Politik was falsch gemacht

Der frühere bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) gibt nach eigenen Worten viel auf das Wort der Kirchen in politischen Debatten. «Wenn die Kirche es nötig hat, sich einzumischen, dann hat vorher meistens die Politik etwas falsch gemacht», sagte der ehemalige CSU-Chef Seehofer der «Zeit» für einen am Mittwoch online veröffentlichten Beitrag: «Die Forderung, die Kirche aus der Politik herauszuhalten, zeigt eher die Schwäche der Politiker, die das fordern.»

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) etwa hatte im Bundestagswahlkampf im Frühjahr die Kirchen für ihre Einmischung in die Asylpolitik kritisiert, auch Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) beklagte im April eine übertriebene Einmischung der Kirchen in die Tagespolitik im Stile von Nichtregierungsorganisationen. epd










23.07.2025 • 12:22 Uhr

Was machen die da? – Stadtwerke Bad Gandersheim (Teil 12) : Unterwegs in der Wolperöder Unterwelt

Unter den Straßen der Dörfer und der Kernstadt laufen weit verzweigte Rohrleitungssysteme, die die Bewohnerinnen und Bewohner mit Trinkwasser versorgen oder vom Abwasser befreien. Während die heutigen Abwasserleitungen als Beton- oder Kunststoffrohr verlaufen, wurden insbesondere die Niederschlagswasserkanäle bis noch 1950er Jahre in Form eines rechteckigen Plattenkanales gebaut, die teilweise noch heute in Betrieb sind. Ein solcher Plattenkanal wurde nun im Rahmen einer durch Anwohner gemeldeten Versackung in einer Straße in Wolperode gefunden.

Häufig kommt es bei größeren Temperaturschwankungen wie in den letzten zu Rissen im Asphalt durch sich aufbauende Spannung. In Wolperode trat in der vorletzten Woche nicht nur ein Riss, sondern gleich ein ganzes Loch auf. Entstanden ist Loch dieses durch Ausspülungen eines undichten Niederschlagswasserkanales, der durch das Vertragsunternehmen der Stadtwerke freigelegt wurde. Zum Vorschein trat, wie von einigen älteren Anwohnern bereits vermutet, ein Plattenkanal, der das auftretende Niederschlagswasser im Bereich rund um die Wolperöder Kirche und das der Quelle auf dem Wolperöder Spielplatzes in Richtung des nach Ackenhausen abfließenden Gewässers ableitet. Nach Offenlegung der Schadstelle wurde der restliche Kanal mit der Inspektionskamera der Stadtwerke begutachtet. Aufgrund des noch guten Zustandes wurde von einem Austausch abgesehen und an der Schadstelle ein neuer Schacht gemauert, um künftig eine bessere Begehbarkeit zu erreichen. Nach der notwendigen Zeit zum Aushärten des Schachtes wurde die Baugrube und die vorhandenen Kanalschlüsse verschlossen und mit einer Asphalt-Tragschicht versehen, die Deckschicht wird noch durch eine entsprechende Asphaltkolonne des Vertragsunternehmers hergestellt.

Der Verlauf von alten Kanälen stellt für den Tiefbau der Stadtwerke oft eine besondere Herausforderung dar. Insbesondere auf den Ortsteilen ist der Verlauf bzw. die reine Existenz einiger Kanäle schwierig zu ermitteln, da im Zuge der Eingemeindung in die Stadt Bad Gandersheim Pläne und Zeichnungen nicht oder unvollständig übertragen wurden. Sind die Funktion und die Stabilität dieser Plattenkanäle weiterhin gegeben, werden diese durch die Stadtwerke weiterhin Bestand gelassen, um unnötige Kosten und damit auch eine zusätzliche Belastung für den Gebührenzahler zu vermeiden. Perspektivisch werden alle Rohrsysteme im Stadtgebiet und Dörfern ausgetauscht, jedoch ist dies eine Aufgabe der nächsten beiden Jahrzehnte, da eine umfassende Erneuerung nicht nur finanziell, sondern auch personell sehr aufwändig ist. Die Stadtwerke handelt dabei nach einem mit den politischen Gremien abgestimmten Sanierungskonzept, dass die zu erneuernden Straßenzüge für die nächsten Jahre festsetzt. Hierbei steht zunächst die Kernstadt im Fokus, da die Dörfer wesentlich später an die zentrale Abwasserbeseitigung angeschlossen wurden und die Rohre folglich in einem besseren Zustand sind.

Für Fragen und Anregungen stehen die Stadtwerke unter 05382/95580 oder unter stadtwerke@bad- gandersheim.de gern zu Verfügung.

Quelle/Fotos: Stadtwerke














23.07.2025 • 11:40 Uhr

Nach schwerem Unfall: Autobahn 7 zwischen Northeim und Echte gesperrt!

Heute Vormittag: Nach einem schweren Unfall auf der Bundesautobahn A7 auf dem Abschnitt zwischen Northeim und Echte ist die Magistrale gesperrt worden. Rettungskräfte sind im Einsatz. Die Autofahrer sind angehalten, Ausweichstraße zur benutzen.
Zum Ausmaß des Unfalls, Angaben zur Ursache und zur Zeitdauer der Sperrung, liegen noch keine genauen Angaben vor.

Wir berichten weiter!










23.07.2025 • 11:33 Uhr

Gefährliche Körperverletzung durch unbekannte Person, die russisch sprach - Polizei bittet um Zeugenhinweise

Die Polizei berichtet soeben:
Am 20.07.2025, zwischen 00:00 und 01:30 Uhr, kam es in der Breiten Straße in Northeim zu einer gefährlichen Körperverletzung durch einen unbekannten Täter. Der unbekannte Mann, welcher mit einer Gruppe von alkoholisierten Personen (3 männlich, 1 weiblich) unterwegs war, verhielt sich verbal aggressiv gegenüber dem 27-jährigen Opfer und schlug ihm im Zuge dessen ins Gesicht, wodurch er zu Boden stürzte. Am Boden hockend wurde der 27-jährige Mann weiter geschlagen und getreten. Anschließend ließ der unbekannte Mann von dem Opfer ab.

Kurze Später trafen die Personen auf dem Marktplatz, nahe des Eiscafés, erneut aufeinander, wo der unbekannte Mann dem 27-jährigen wiederholt ins Gesicht schlug. Der 27-jährige erlitt leichte Verletzungen. Eine medizinische Versorgung fand im Nachgang eigenverantwortlich statt.

Der unbekannte Mann konnte wie folgt beschrieben werden:

- 25-30 Jahre alt
- 1,85-1,90m groß
- Hagere Statur
- Kurze Haare, kein/wenig Bart
- Weißes T-Shirt
- Jogginghose (weiß oder schwarz)
- Sneaker
- Schwarze Umhängetasche
- z.T. russisch sprachig
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der Tat und/ oder der unbekannten Person geben können, werden gebeten sich bei der Polizei Northeim zu melden.mil










23.07.2025 • 10:36 Uhr

Einbruch in metallverarbeitenden Betrieb in Scharzfeld - Täter stehlen Kupfer, Messing, Bronze und Messgeräte, Schadenshöhe noch unbekannt

Heute berichtet die Göttinger Polizei: die Aus einem metallverarbeitenden Betrieb im Herzberger Ortsteil Scharzfeld (Landkreis Göttingen) haben Unbekannte bereits in der Nacht zu Mittwoch (16.07.25) mehrere hundert Kilo Metallrohstoffe, Metallprodukte aus Kupfer, Bronze und Messing sowie hochwertige Messgeräte gestohlen. Die Höhe des entstandenen Gesamtschadens lässt sich derzeit noch nicht beziffern.

Dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen zufolge drangen die Täter nach Durchtrennen eines Zaunes über eine aufgebrochene Tür in eine Halle des Betriebs ein. Das tatbetroffene Firmengelände liegt unweit der Bundesstraße 243.

Sachdienliche Hinweis zu verdächtigen Personen oder auch Fahrzeugen, die in der Tatnacht in der Ortslage Scharzfeld beobachtet wurden, nimmt die Polizeistation Herzberg unter Telefon 05521/998 95-0 entgegen. Die weiteren Ermittlungen dauern an. jk










23.07.2025 • 10:35 Uhr

Nachts in Lichtenborn: Unbekannte Person lässt Pferde frei

Tatort: Hardegsen/ Ortsteil Lichtenborn, Dorfstraße, Tatzeitpunkt: Dienstag, 22.07.2025, 03.45 Uhr bis 05.40 Uhr:
Eine bislang unbekannte Person verschaffte sich über einen Elektro-Weidezaun hinweg Zugang zu einem Pferde-Paddock und öffnete dort zwei Pferdeboxen. Im weiteren Verlauf verlässt ein Pferd den Innenbereich des Pferdestalles und läuft über eine längere Zeit über das Paddock. Das Pferd musste schließlich medizinisch versorgt werden.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten sich bei der Polizei Northeim zu melden. mil










23.07.2025 • 09:52 Uhr

Was tun bei ungebetenen tierischen Gästen in Haus und Garten? - Fragen und Antworten zum Umgang mit Ameise, Ratte, Waschbär und Co.

Wo Wildtiere und Menschen sich begegnen, kann es gerade auch in der warmen Jahreszeit zu Problemen kommen. Besonders kritisch wird es, wenn die Tiere ungewollt in Haus, Wohnung oder Garten Zuflucht suchen. Zum richtigen Umgang mit verschiedenen
Untermietern geben Experten Praxistipps:

Was tun bei Hornissen und
Wespen im oder am Haus?

Der Naturschutzbund (Nabu) sieht darin keinen Grund zur Panik. Ein friedliches Zusammenleben von Mensch und Tier sei durchaus möglich, sagt Lamin Neffati vom Nabu Niedersachsen. «Tipps gegen Wespen haben wir nicht, sondern Tipps zum Umgang mit Wespen.» Die Wespen und Hornissen seien ohnehin nach der Bundesartenschutzverordnung
geschützt und dürften nicht einfach entfernt werden.

Zwar werde von Immobilien-Eigentümern bei Hornissen oft der Wunsch nach einer Umsiedlung der Tiere geäußert. «Aus naturschutzfachlicher Sicht muss das Umsiedeln von Hornissenvölkern nach dem Abtöten als die zweitschlechteste Lösung angesehen werden», sagt Neffati. Sollte es gar nicht anders gehen, könne Fachpersonal die Tiere zwar
umsiedeln, dafür seien aber viele Vorarbeiten nötig und die Experten seien rar.

Bei Wespen gilt laut Nabu: Hände weg von «bewährten Hausmitteln» und «Tipps von guten Freunden». Sollte es unvermeidbar erscheinen, die Tiere entfernen zu müssen, sollten auch hier Fachleuten kontaktiert werden. Je nach Art stirbt das Volk allerdings im Hochsommer oder Herbst sowieso ab und nur die Jungköniginnen überwintern.

Welche Schäden können
Ameisen anrichten?

Häufig tritt Ameisenbefall nach Angaben des niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) nach Wasserschäden an Holz auf. Das Holz wird bis auf papierdünne Reste ausgehöhlt und verliert nach und nach seine Stabilität. Im Extremfall könne ein nicht bekämpfter Ameisenbefall sogar zum Einsturz tragender Konstruktionen führen. Es dauere mitunter Jahre, bis Balken ihre Stabilität verlieren, jedoch sollte ein Ameisenbefall nicht unterschätzt werden.

Die Tiere fallen oft erst dann auf, wenn die geflügelten Geschlechtstiere schwärmen (Ende Mai bis Anfang August) oder Nistmaterial hinter den Türrahmen oder unter den Fußleisten
hervortritt. Die Bekämpfung richtet sich nach der Art der Ameise und der Größe des Befalls. Die Anwendung von Fraßgiftködern ist nach Laves-Angaben langfristig gesehen am sinnvollsten. Entsprechende Maßnahmen können mit im Handel verfügbaren Produkten selbst in die Wege geleitet oder beim Deutschen Schädlingsbekämpfer Verband
beauftragt werden.

Wie bekämpfe ich
Ratten und Mäuse?

Wie mit «Schadnagern» umzugehen ist, dafür hat das Laves einige Tipps parat. Wanderratte, Hausratte und Hausmaus fänden im Herbst und Winter in Gebäuden nicht nur Schutz vor Kälte und Frost, sondern profitierten auch vom reichlich vorhandenen Nahrungsangebot, sagt
Laves-Pressesprecherin Hiltrud Schrandt.

Die Tiere können Krankheiten übertragen und zudem durch ihre Nagetätigkeit zu Schäden an Gebäuden führen. Vor einer Bekämpfung der Kleinsäuger im Haus sollte zuerst ermittelt werden, wie ausgeprägt der Befall ist. Die anschließende Maßnahmen sollten insbesondere bei einer größeren Zahl von Tieren einem ausgebildeten Schädlingsbekämpfer überlassen werden. Begleitend sollten eventuelle Schlupflöcher gestopft und Nahrungsquellen entfernt werden. Dazu gehören auch Futterstellen für Vögel oder Nahrungsmittel auf Komposthaufen sowie für Mäuse zugängliche Müllplätze. epd










23.07.2025 • 09:40 Uhr

Holzminden: Motorblock eines Opel Safari fängt Feuer - Fahrzeugführerin bringt Auto zum Stehen

Die Polizei berichtet: Am Montag (21.07.2025) fing der Motorblock eines Pkw Opel Zafira Feuer, als dieser gegen 16:20 Uhr die Bundesstraße 64 bei Holzminden befuhr. Die 42-jährige Fahrzeugführerin konnte ihr Auto noch zum Stehen bringen. Der Motorblock wurde durch die alarmierte Feuerwehr gekühlt und abgesichert. Für die Dauer des Einsatzes wurde der Verkehr an dem Fahrzeug vorbeigeleitet. Ersten Erkenntnissen zufolge, ist ein technischer Defekt in Verbindung mit möglichen Mängeln am Fahrzeug als Brandursache anzunehmen. Die Ermittlungen dauern an.










23.07.2025 • 09:21 Uhr

Was ist denn da passiert? Plötzlich Absage von Bad Gandersheimer Ferienpassaktionen - "Personelle Engpässe" der Grund

Die Bad Gandersheimer Stadtverwaltung teilt mit, dass drei der für die kommenden Woche geplanten Ferienpassaktionen aufgrund von Personalengpässen leider nicht stattfinden können. Betroffen sind der sportliche Ausflug in die Multifunktionshalle Einbeck am Montag, 28. Juli, das Kartfahren in Hildesheim am Mittwoch, 30. Juli, und der Besuch des XLAB - Göttinger Experimentierlabor am Donnerstag, 31. Juli.

Auch das noch: Jugendraum
bleibt bis einschließlich
Freitag, 1. August geschlossen!

Zusätzlich muss der Jugendraum in der Marienstraße in Bad Gandersheim bis einschließlich Freitag, 1. August, geschlossen bleiben. Die kurzfristige Absage wird seitens der Stadt sehr bedauert, dennoch wird um Verständnis und Kenntnisnahme gebeten. sbg











23.07.2025 • 09:04 Uhr

"Herzwerkaktion“: Aktives Engagement durch motivierte Jugendliche - Stadtmuseum sauber gemacht

Die Bad Gandersheimer Stadtverwaltung würdigt in einem Statement die am Mittwoch durchgeführt "Herzwerk-Aktion" mit nachfolgenden Statement:

Während der Jugendkurzbibelschule des Glaubenszentrums beteiligten sich etwa 180 Personen ehrenamtlich für das Gemeinwohl an der Aktion

Im Rahmen der „Herzwerkaktion“, einem ehrenamtlichen Großprojekt mit Jugendlichen des Glaubenszentrums, waren erneut zahlreiche engagierte Menschen innerhalb des Stadtgebiets unterwegs.

Während des diesjährigen Aktionstages wurden eine Vielzahl an Projekten von insgesamt etwa 180 Jugendlichen und Betreuern ausgeführt. So wurde unter anderem in Zusammenarbeit mit den Museumsfreunden das Stadtmuseum geputzt oder das Rudolf-Cahn-von-Seelen-Stadion sowie das zugehörige Sportheim gepflegt. Gemeinsam mit den Stadtwerken konnten weitere Arbeiten durchgeführt werden, so beispielsweise die Reinigung von Schildern, Bushaltestellen, Brückengeländern, Bänken und in diesem Jahr erstmalig auch von den Stegen am zweiten Osterbergsee. Auch der Jüdische Friedhof und der Spielplatz am Plangarten wurden gepflegt.


Die „Herzwerkaktion“ ist seit etwa 20 Jahren ein fester Bestandteil der jährlich stattfindenden Kurzbibelschule im Glaubenszentraum auf dem Osterberg. Ziel ist dabei, der Stadt und somit ihren Bürgerinnen und Bürgern während des ehrenamtlichen Projekts zu dienen. Stellvertretende Bürgermeisterin Ingrid Lohmann begrüßte das Team am Stadtmuseum und sprach allen Jugendlichen und Koordinatoren der Aktion ihren Dank aus, da erneut hunderte freiwillige Arbeitsstunden für das Gemeinwohl und ein schöneres Stadtbild geleistet wurden. Foto: Zimmer










23.07.2025 • 08:55 Uhr

Burda-Vorstand Welte bettelt weiter um Mehrwertsteuer- Vorteile für kriselnde Zeitungsverlage

Der Vorstandsvorsitzende des Medienverbandes der freien Presse (MVFP), Philipp Welte, will weiter für Steuererleichterungen zugunsten der kriselnden Verlage kämpfen. «Lange hatten wir während der Koalitionsverhandlungen den Eindruck, dass die Mehrwertsteuer für Presseerzeugnisse auf null gesenkt werden soll», sagte Burda-Vorstand Welte der «Süddeutschen Zeitung» (Mittwoch). Am Ende habe es das Vorhaben nicht in den schwarz-roten Koalitionsvertrag geschafft. Aber das bedeute nicht, «dass wir diesen Ansatz einer neutralen und diskriminierungsfreien Unterstützung der freien Presse aufgeben».

Der Weg zu einer Absenkung der Mehrwertsteuer sei sicher weit, aber es sei die Mühe wert, dafür zu kämpfen, sagte Burda-Vorstand Welte: «Für den Staat würde das etwa 700 Millionen Euro geringere Steuereinnahmen bedeuten, was im Verhältnis zu anderen Maßnahmen der neuen Regierung nicht wirklich viel ist.» Auf Länderebene gebe es für die Steuererleichterung eine große Unterstützung, weil die Regierungen etwa in Bayern, Düsseldorf oder Hamburg erkennen würden, welche Bedeutung die unabhängige Information der Menschen habe in einer Zeit, «in der etwa die AfD die sozialen Netzwerke bespielt wie eine Teufelsgeige».

Die freie Presse sei entscheidend für die Stabilität der Demokratie, sagte Welte, «aber die Politik inszeniert und zelebriert sich lieber auf TikTok und Instagram, als in einen ernsten Dialog über die Zukunft des verlässlichen Journalismus zu gehen». «Wir müssen den Journalismus der Verlage als Gegengewicht zu Manipulation und Hetze in den sozialen Netzwerken stärken, wenn wir nicht wollen, dass dieses Land in die Hand von radikalen Kräften fällt», forderte
er.
Eine Senkung der Mehrwertsteuer wäre aus Weltes Sicht ein wichtiger Schritt: «Er würde uns Luft verschaffen, um das hohe Niveau unserer journalistischen Angebote und gleichzeitig das hohe Investitionstempo in die Digitalisierung unserer Medien halten zu können.» epd










23.07.2025 • 08:47 Uhr

Schon wieder Einbruch in leerstehende Klinikruine! Diebstahl von Kupferkabel

Tatort: Bad Gandersheim, Hildesheimer Straße 6, dortige leerstehende Paracelsus Roswitha Klinik. Tatzeit: Sonntag, 13. Juli 2025, gegen 22:00 Uhr.
Die Polizei berichtet soeben: Bisher unbekannte Täterschaft suchte bereits am 13.Juli 2025 das Areal der leerstehenden Roswitha Klinik auf und man machte sich dort gewaltsam an einer Trafostation zu schaffen. Wie erst jetzt angezeigt wurde, entwendeten die Einbrecher außerdem cirka 20 Meter Kupferkabel.
Anwohner aus der Straße Habichtsfang und Hildesheimer Straße werden gebeten, sachdienliche Hinweise an das Polizeikommissariat Bad Gandersheim, 05382 95390, zu melden. Me/Foto: FisWMG










23.07.2025 • 08:44 Uhr

Fürst der Finsternis»: Ozzy Osbourne ist tot

Auf seinem Grabstein werde einst stehen: «Ozzy Osbourne, geboren 1948, gestorben irgendwann. Er biss einer Fledermaus den Kopf ab», sagte der Pionier des Heavy Metal über sich. Mit 76 Jahren ist Ozzy Osbourne gestorben.
Zwei Drittel seines Lebens vergeudete Ozzy Osbourne, indem er mit Alkohol und Drogen sein «Hirn in einen Pudding» verwandelte, wie er selbst sagte. Mit der Drei-Minuten-Nummer «Paranoid» schuf er 1970 als Sänger von «Black Sabbath» die Hymne aller Fans des harten Rocks. Vor zwei Wochen gab der an Parkinson erkrankte Sänger in seiner britischen Heimatstadt Birmingham sein Abschiedskonzert. Am Dienstag ist er im Alter von 76 Jahren gestorben, wie seine Familie mitteilte. «Er war einer der lustigsten Menschen, die ich je getroffen habe», würdigte ihn sein Freund, der britische Sänger Elton John, mit dem er 2020 den Song „Ordinary Man» aufnahm. «Er wird mir sehr fehlen.» epd










23.07.2025 • 08:39 Uhr

Einbeck um 15.10 Uhr: Verkehrsunfall mit leicht verletzter Person - Abstand falsch eingeschätzt!

Ereignisort: Einbeck, Hullerser Landstraße, Ereigniszeit: Dienstag, 22.07.2025, 15:10 Uhr:
Am Dienstagnachmittag kam es in Einbeck zu einem Verkehrsunfall.
Nach bisherigen Erkenntnissen wollte ein 65-jähriger Pkw-Fahrer aus Einbeck in den Kreisverkehr einfahren. Hierbei schätzte er den Abstand zum Bevorrechtigten, einem 60-jährigen Kradfahrer aus Einbeck falsch ein.
Der Kradfahrer musste daher stark abbremsen und stürzte.
Durch den Sturz zog er sich leichte Verletzungen zu und musste ärztlich behandelt werden.
Am Motorrad entstand Sachschaden i.H.v. 1000 Euro. mho










23.07.2025 • 08:39 Uhr

Originell oder merkwürdig? Drei Pfarrschweine für eine Orgelsanierung - Tombola in bayerischer Gemeinde sorgt für Protest bei Tierschützern

Im Pfarrgarten von Aufkirchen bei Gerolfingen mästet die evangelische Kirchengemeinde drei Pfarrschweine. Nicht zum Spaß, sondern zum Geldverdienen. Die drei Duroc-Schweine werden für die teure Orgelsanierung verlost. Engagierte Tierschützer rufen zum Protest auf.

Pfarrer Christian Dellert ist noch die Ruhe selbst. «Die Stimmung vor Ort ist sehr entspannt», sagt der evangelische Gemeindepfarrer von Aufkirchen, einem kleinen Ortsteil von Gerolfingen am Fuße des mittelfränkischen Hesselbergs. Zwar habe er in den vergangenen Tagen 60 bis 70 E-Mails von Tierschützern zur aktuellen «Pfarrschweine-Aktion» seiner Gemeinde bekommen. «Aber die waren eigentlich fast alle höflich formuliert - auch wenn sie einen anderen Standpunkt vertreten», berichtet er.

Pfarrer Dellert gelassen: Wir sind
mitten im Nirgendwo - die Peta
Aktivisten kommen nicht zu uns!

Auslöser für diese mittelgroße Protest-E-Mail-Welle ist offenbar die Tierrechtsorganisation Peta. Sie sprechen von einem «makaberen» Vorhaben, den drei Schweinen zuerst Namen zu geben und dann «ihre Leichenteile als Preise wie auf einem Jahrmarkt zu verlosen». Die öffentliche Peta-Kritik hat dann wohl auch zu den kritischen E-Mails an Pfarrer Dellert geführt. Er hält diese für eine «lautstarke Minderheitenmeinung», mit der die Menschen im Ort gut umgehen könnten. Mit Protesten der Tierschützer zum Fest am 8. November rechnet er nicht: «Wir sind mitten im schönen Nirgendwo - die kommen nicht zu uns.»

Pfarrer Dellert: Kinder sollen
sehen lernen woher
das Fleisch kommt..

Pfarrer Dellert zum Hintergrund der kuriosen Benefizaktion:
«Es gibt zwei Schweinehirten aus unserer Gemeinde, Karl und Gerhard Weinländer, die füttern morgens und abends», sagt der Gemeindepfarrer. Bauern, Futterunternehmen und Schrotmühle haben sich als Futter-Sponsoren gefunden. Die Kinder und die Senioren der Gemeinde haben Futterrüben gesät, die im Oktober dann auf dem Speiseplan der Schweine stehen sollen, erläutert Christian Dellert: «Ich finde ja, Kinder sollen sehen und lernen, woher das Fleisch und die Wurst kommen.» epd










22.07.2025 • 18:10 Uhr

Unfall auf Rollsplitt: Polizei sucht schwarzen Geländewagen - Neue Anhaltspunkte für Unfall


Ein Auto rutscht auf einer mit Rollsplitt versehenen Strecke in den Graben und prallt gegen einen Baum, die Fahrerin wird schwer verletzt. Doch so eindeutig, wie der Hergang bei dem Unfall am Mittwoch, 9. Juli, auf der K18 bei Brakel zunächst schien, ist er offenbar nicht. Es gibt Erkenntnisse, dass anscheinend noch ein weiteres Fahrzeug eine Rolle spielte. Das Verkehrskommissariat der Polizei in Höxter ermittelt nun wegen Unfallflucht und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Es werden Zeugen gesucht.

Die 36-jährige Fahrerin, die gegen 8.10 Uhr auf der K 18 zwischen Bad Driburg und Brakel mit ihrem weißen Nissan Juke in Richtung Brakel unterwegs war, musste nach dem Unfall mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden .

Inzwischen gibt es Anhaltspunkte dafür, dass ein schwarzer Geländewagen, dessen Marke und Kennzeichen bisher nicht bekannt sind, den Nissan zuvor bedrängt haben könnte. In dem kurvigen Streckenabschnitt der "Emder Höhe" sei er der Nissan-Fahrerin zunächst mehrfach dicht aufgefahren, später habe er an einer unübersichtlichen Stelle zum Überholen angesetzt, so dass die 36-Jährige ausweichen musste, um einen Zusammenstoß zu vermeiden.

In dem Streckenabschnitt hatten zuvor Reparaturmaßnahmen stattgefunden, so dass der Bereich mit Rollsplitt versehen und die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 40 km/h reduziert war.

Die Polizei hofft nun auf Zeugen, denen ein solcher schwarzer Geländewagen ebenfalls aufgefallen ist, oder die mit anderen Hinweisen zur Aufklärung des Unfallhergangs beitragen können. Sie sollten sich mit dem Verkehrskommissariat in Höxter unter Telefon 05271/962-0 in Verbindung setzen. /nig/Foto: Polizei











22.07.2025 • 18:05 Uhr

Bad Harzburg: Nach Handtaschendiebstahl helfen Zeugen, dass die Polizei 29-jährigen Kriminellen dingfest macht

Heute berichtet die Polizei: Bereits am Sonntag, 20.07.2025, kam es gegen 16.25 Uhr, zu einem Handtaschenraub im Bereich der Fußgängerzone in der Herzog-Wilhelm-Straße in Bad Harzburg. Der Täter nutzte ein Fahrrad und überraschte das 84jährige weibliche Opfer, indem er ihr die Handtasche im Vorbeifahren entriss. Dabei stürzte die Seniorin und verletzte sich leicht. Der Dieb entfernte sich, wurde jedoch durch Zeugen beobachtet, die dem Opfer halfen und die Polizei verständigten. Aufgrund der Beschreibung durch die aufmerksamen Zeugen wurde der Tatverdächtige bereits kurz nach der Tat angetroffen. Während der Überprüfung wurden bei ihm Gegenstände aus dem persönlichen Besitz des Opfers aufgefunden. Nachdem die Zugehörigkeit der Gegenstände eindeutig geklärt war, räumte der 29-jährige Harzburger die Tat schließlich ein. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Raubes. red

Kommentar:
Interessant , dass die Polizei bei der Identifizierung des Täter ausdrücklich nicht ausdrücklich die Tatsache erwähnt, es sei ein deutscher Räuber gewesen.red










22.07.2025 • 17:59 Uhr

Bad Gandersheim: Einbruch in leerstehende Paracelsus Klinik - Vandalismus und Werkzeuge weg!

Tatort: Bad Gandersheim, Dr.-Heinrich-Jasper-Str. 4, dortige leerstehende Paracelsus Klinik. Tatzeit: Dienstag, 01. Juli 2025, 16 Uhr bis Dienstag, 15. Juli 2025, 11:00 Uhr.
Die Gandersheimer Polizei berichtet soeben: Bisher unbekannte Täterschaft drang gewaltsam in die leerstehende Paracelsus Klinik an der Dr.-Heinrich-Jasper-Straße ein und randalierten, öffneten Behältnisse und entwendeten Werkzeuge. Insbesondere Anwohner aus der Dr. H. Jasper-Str. und Gäste vom Glaubenszentrum werden gebeten, sachdienliche Hinweise an das Polizeikommissariat Bad Gandersheim, 05382 95390, zu melden.










22.07.2025 • 17:58 Uhr

Unfall auf B 27 bei Göttingen: Drei Menschen bei Frontalzusammenstoß verletzt- Niemand versteht die Ursache!

Beim Zusammenstoß eines VW T-Roc mit einem entgegenkommenden Audi sind am Montagnachmittag (21.07.25) auf der B 27 in Göttingen zwei Erwachsene und ein Kind verletzt worden. Für die Dauer der Unfallaufnahme und die anschließenden Bergungs- und Fahrbahnreinigungsarbeiten musste die Bundesstraße in beide Fahrtrichtungen bis gegen 17.30 Uhr voll gesperrt werden. Die Unfallursache ist noch unbekannt.

Ein in Richtung Stadtgebiet fahrender, 54 Jahre alter Autofahrer aus dem Landkreis Fulda war gegen 15.45 Uhr in Höhe Luttertal mit seinem SUV aus noch
unbekannter Ursache nach links in den Gegenverkehr geraten und mit einem
entgegenkommenden Audi aus dem Landkreis Göttingen zusammengestoßen.
Bei der Kollision wurden der 54-Jährige, ein bei ihm im Wagen sitzendes Kind
sowie die 55-jährige Audifahrerin verletzt.
An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von geschätzt 50.000 Euro. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. jk










22.07.2025 • 17:47 Uhr

Die gute Nachricht des Tages: 160 Herzwerkerinnen und Herzwerker putzen Bad Gandersheim - Freischnitt-Einsatz auf Juden-Friedhof

Die Aktion "Herzwerk" des Glaubenszentrums in Bad Gandersheim hat heute erneut ihre traditionelle Einsatzmaßnahme in aller Öffentlichkeit Eindrucks durchgezogen. 160 junge Menschen der Ferien-Bibelschule zogen mit Putzlappen, Eimern und Gerätschaften für Freischnitteinheiten durch die Roswithastadt. Ihre freiwillige Mission: "Wir putzen Bad Gandersheim. Wir sorgen für eine saubere Stadt." Schilder wurden gesäubert. Hinweistafeln sauber gemacht. Bushaltestellen von Schmierereien befreit. Geländer abgewischt. Im Heimatmuseum erfolgte ein großes Saubermachen vom Fußboden bis zu einzelnen Exponaten.

"Alles, um unsere freundschaftliche Verbindung zu Bad Gandersheim und ihren Bürgern und Bürgerinnen zu zeigen. Wir sind gern hier. Und wollen einen Beitrag für ein gutes Miteinander in aktive Taten für die Stadtgemeinschaft umsetzen!", so erklärte es eine Jugendliche bei der Reportage des RedaktionsNetzwerkers Südniedersachsen über diese beispielhafte wie vorbildliche Aktion.

Zu den besonderen Aktionplattformen der jungen Leute gehörte jedes Jahr eine Aufräummaßnahme auf dem Juden-Friedhof bei der St. Georgshöhe. Hier wurde heute stundenlang Unkraut geschnitten, ausufernde Heckenteile gestutzt und Grabfelder wieder erkennbar gemacht. Völkerfreundschaft pur war hier außerdem erleben. Neben den 12 deutschen Jugendlichen engagierten sich auf dem Friedhof fünf Mädchen und Jungen aus Israel. Sie sind Teil der großen Gemeinschaft der 160 Teilnehmenden der Bibelschule für die Jugend in der Ferienzeit. Das Glaubenszentrum unterhält beste Beziehungen zu Israel.

Die Stadt würdigte heute im Rahmen eines offiziellen Statements den freiwilligen Einsatz der Jugendlichen und bedankte sich für das tolle Engagement. red/Fotos/Video: FisWMG
















22.07.2025 • 17:25 Uhr

Gericht: Bundesregierung darf Facebook-«Fanpage» weiter betreiben

Das Verwaltungsgericht Köln hat den Betrieb einer Facebook-«Fanpage» der Bundesregierung für zulässig erklärt und ein dagegen gerichtetes Verbot der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationssicherheit gekippt. Die Richter gaben damit Klagen des Bundes und des Facebook-Mutterkonzerns Meta Recht, wie das Gericht am Dienstag in Köln mitteilte. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig (AZ.: 13 K 1419/23).

In dem Rechtsstreit geht es um eine «Fanpage» auf Facebook, die von dem Bundespresseamt betrieben wird. Dort informiert das Amt über aktuelle politische Tätigkeiten der Bundesregierung. Bei dem Besuch der «Fanpage» können auf den Endgeräten der Nutzer sogenannte Cookies platziert werden.

Die Bundesbeauftragte für Datenschutz hatte dem Bundespresseamt 2023 den Betrieb der Facebook-Seite untersagt. Unter anderem wurde dies mit vermeintlichen Verstößen gegen die Datenschutzgrundverordnung begründet. Dem folgte das Gericht nun nicht. epd










22.07.2025 • 10:57 Uhr

Gandeon Kino Bad Gandersheim: Jetzt mit drei Titeln bis zum 30.Juli: „Die Schlümpfe“, „Der Film“ und „Monsieur Aznavour“!


Mit drei Titel ist das Programm im Bad Gandersheimer Gandeon Kino in der Msrienstraße ausgefüllt. Das hat soeben Kinochefin Dr. Trude Poser mitgeteilt. Das neue Programm läuft bis zum 30. Juni 2025. Kurz Inhalte lassen sich hier einlesen, führen in die filmischen Handlungen. Die Grafik ergänzt Rahmenbedingungen und gibt eine Vorschau.
Wir wünschen beste Kinoevents - natürlich zuhause im Gandeon! red

Die Schlümpfe:
Der große Kinofilm

Als Papa Schlumpf auf mysteriöse Weise von den bösen Zauberern Gargamel und Razamel entführt wird, machen sich Schlumpfine und die Schlümpfe auf den Weg in die reale Welt, um ihn zu befreien. Mit Hilfe ihrer neuen Freunde müssen die Schlümpfe herausfinden, was ihre Bestimmung ist, um das Universum zu retten. - In der deutschen Fassung leiht Uwe Ochsenknecht dem kultigen Papa Schlumpf seine ausdrucksvolle Stimme, der spanisch-deutsche Sänger Álvaro Soler wird als No Name Schlumpf nicht nur sprechen, sondern natürlich auch singen, und Stimmenwunder Rick Kavanian wird gleich zweimal zu hören sein – als Gargamel und dessen Bruder Razamel.

F1 - Der Film

Sonny Hayes (Brad Pitt) trägt den Spitznamen „Der Beste, der es niemals geschafft hat“. In den Neunzigerjahren galt er als hoffnungsvollstes Talent der FORMEL 1 – bis ein Unfall auf der Rennstrecke seine Karriere um ein Haar beendet hätte. 30 Jahre später verdient er sich seinen Lebensunterhalt als Gelegenheitsrennfahrer. Eines Tages tritt Sonnys ehemaliger Teamkollege Ruben Cervantes (Javier Bardem) an ihn heran, der inzwischen Eigentümer
eines vor dem Aus stehenden FORMEL-1-Teams ist. Ruben überredet Sonny zu einer Rückkehr in die FORMEL 1, um das Team zu retten und einen letzten Versuch zu unternehmen, sich als bester Fahrer der Welt zu beweisen. Sein Teamkollege, Nachwuchstalent Joshua Pearce (Damson Idris), ist unterdessen fest entschlossen, auf der Rennstrecke sein ganz eigenes Tempo vorzulegen. Im Getöse der Motoren holt die Vergangenheit Sonny ein. Bald stellt er fest, dass in der FORMEL 1 der eigene Teamkollege der erbittertste Konkurrent sein kann – und dass der Weg zur Erlösung nicht allein beschritten werden kann. Der Film wurde an echten Grand-Prix-Wochenenden gedreht, das Team tritt gegen die realen Superstars der Formel 1 an.

Monsieur
Aznavour

Paris in den 1930er Jahren. Als der kleine Charles für ein paar Münzen an einem Theaterstück mitwirkt, entdeckt er sein Talent für die Bühne und beschließt Sänger zu werden. Die Bedingungen dafür sind denkbar schlecht: Ohne Geld, als Sohn armenischer Einwanderer und mit einer ungewöhnlichen Stimme glaubt niemand an seinen Erfolg. Von unbändigem Ehrgeiz getrieben, scheut Charles weder Mühe noch Risiko und als die Chanson-Ikone Edith Piaf auf ihn aufmerksam wird, scheint der Ruhm zum Greifen nahe. Doch ist er für seinen Traum bereit, die Menschen zurückzulassen, die er liebt?.












22.07.2025 • 10:52 Uhr

Einbruch in leerstehende Paracelsus Klinik

Tatort: Bad Gandersheim, Dr.-Heinrich-Jasper-Str. 4, dortige leerstehende Paracelsus Klinik. Tatzeit: Dienstag, 01. Juli 2025, 16 Uhr bis Dienstag, 15. Juli 2025, 11:00 Uhr.

Die Gandersheimer Polizei berichtet soeben: Bisher unbekannte Täterschaft drang gewaltsam in die leerstehende Paracelsus Klinik an der Dr.-Heinrich-Jasper-Straße ein und randalierten, öffneten Behältnisse und entwendeten Werkzeuge. Insbesondere Anwohner aus der Dr. H. Jasper-Str. und Gäste vom Glaubenszentrum werden gebeten, sachdienliche Hinweise an das Polizeikommissariat Bad Gandersheim, 05382 95390, zu melden.










22.07.2025 • 10:49 Uhr

Katlenburg-Lindau: Mann bedroht Mitbewohner mit Axt und landet in Ausnüchterungszelle

Tatort: Katlenburg-Lindau, Lindauer Straße, Tatzeit: Montag, 21.07.2025, 18.45 Uhr:

Die Polizei berichtet soeben: Am Montagnachmittag kam es im gemeinsamen Wohnhaus zu einer Bedrohung durch einen 59-jährigen Mann zum Nachteil seines 53-jährigen Mitbewohners. Zwischen den beiden Männern gab es in der jüngsten Vergangenheit bereits diverse verbale Auseinandersetzungen. Am Montagnachmittag bedrohte der 59-jährige schließlich seinen Mitbewohner mit einer Axt und forderte ihn zum Herauskommen aus einem Raum auf. Der 53-Jährige befand sich jedoch in der Garage des Hauses, woraufhin er der Gefahr schnellstmöglich entkommen konnte und alarmierte die Polizei. Der 59-jährige Mann wurde vor Ort angetroffen und zum Zwecke weiterer Maßnahmen zur Polizeidienststelle verbracht. Ein freiwillig durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von über 1,3 Promille.

Zur Verhinderung weiterer Straftaten blieb der 59-jährige über Nacht im Gewahrsam der Polizei.mil










22.07.2025 • 10:45 Uhr

Religionssoziologe: Kirchliches Handeln kann Mitglieder nicht mehr binden - Entkirchlichung geht weiter!

Aus Sicht des Religionssoziologen Detlef Pollack haben die Kirchen dem Mitgliederrückgang nur wenig entgegenzusetzen. „Funktionierende, lebendige Gemeinden können lokal den
Entkirchlichungsprozess verlangsamen», sagte Pollack der „Süddeutschen Zeitung» (Dienstag). Insgesamt habe das kirchliche Handeln jedoch nur einen sehr begrenzten Einfluss auf das Sinken der Kirchenbindung.

Pollack rät davon ab, wieder stärker auf traditionelles kirchliches Leben aus früheren Zeiten wie zum Beispiel die tridentinische Messe mit einer Liturgie hauptsächlich auf Latein zu setzen. «Für die Mehrheit wäre das eher abstoßend. Wir haben gesamtgesellschaftlich eine Tendenz zu liberalen, postmaterialistischen Werten, zu Selbstbestimmung, zur Gleichberechtigung der Geschlechter, zu Akzeptanz von Homosexualität», sagte der Universitätsprofessor: «Wenn die Kirche nicht mit der Zeit geht, würde sie noch mehr Menschen verlieren und nur wenige gewinnen.»

Seit ungefähr 20 Jahren umfasse die Entkirchlichung alle Teile der Gesellschaft. «Davor waren es vor allem die Gebildeten und Wohlhabenden, die Städter, die Männer, die dem Glauben und der Kirche den Rücken zugekehrt haben», sagte Pollack.

Die Tendenz zur Entkirchlichung setze sich fort. Zuerst nehme die Bedeutung der religiösen Praktiken ab, die Zeit und Kraft kosten, also Gebet und Kirchgang. «Dann folgen die Kirchenmitgliedschaft und der Glaube», sagte der Religionssoziologe.

Aus Sicht Pollacks würde etwas fehlen, wenn es Kirche und Glaube nicht mehr gäbe. «Wir sehen es im Osten Deutschlands, wo sich in weiten Teilen eine Mentalität der Selbstbehauptung und des Sich-Beschwerens durchgesetzt hat - eine wirklich unchristliche Form der Undankbarkeit», sagte der Wissenschaftler. Er könne im Bedeutungsrückgang des Christentums nicht viel Gutes erkennen. epd










22.07.2025 • 10:42 Uhr

Alleinbeteiligt von regennasser Straße abgekommen - Fahrer leicht verletzt!

Ereignisort: Katlenburg-Lindau/ Ortsteil Wachenhausen, Ereigniszeitpunkt: Montag, 21.07.2025, 13.50 Uhr.
Die Polizei teilt soeben: Ein 35-jähriger Mann kam am Montagmittag auf regennasser Fahrbahn mit seinem PKW von der Fahrbahn ab und verletzte sich leicht.
Gegen 13.50 Uhr befuhr der Mann mit seinem PKW von Wachenhausen kommend in Richtung Suterode. In einer dortigen Rechtskurve kam der PKW ins Rutschen, in dessen Folge er nach rechts von der Fahrbahn ab kam. Durch den Unfall wurde der 35-jährige Fahrer leicht verletzt und musste in ein umliegendes Krankenhaus verbracht werden.
Der Schaden beläuft sich auf etwa 4000 Euro. mil










22.07.2025 • 10:42 Uhr

Northeim: Frau demoliert erst Auto mit Einkaufswagen und wird danach auch noch frech

Tatort: Northeim, Über dem Hellewege, Tatzeit: Montag, 21.07.2025, 10.45 Uhr.
Zwischen einer 68-jährigen Frau und einem 49-jährigen Mann kam es am Montagvormittag auf dem Parkplatz eines örtlichen Einkaufsmarktes zu einer verbalen Streitigkeit. Auslöser des Streites war die Beschädigung des PKW des Mannes durch die 68-jährige Frau mit ihrem Einkaufswagen.
Im weiteren Verlauf der Streitigkeit beleidigte die 68-jährige Frau den Mann mit abwertenden Worten, sodass er die Polizei informierte.
Die Polizei Northeim nahm der Unfall auf und leitete zusätzlich gegen die 68-jährige Frau ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung ein. mil










22.07.2025 • 10:41 Uhr

Tierschutzhof Heile Seele: Eine zweite Chance für Tiere mit Handicap in Bad Sachsa

Ob blind, gelähmt oder traumatisiert: Auf dem Tierschutzhof Heile Seele bekommen Tiere mit Handicap eine zweite Chance - und die nötige Pflege, wenn es sein muss, auch rund um die Uhr.

Auf dem Tierschutzhof Heile Seele in Bad Sachsa steht die Fütterung an. Gründerin und Besitzerin Ann-Christin Pabst steht umzingelt von Lämmern in einem der Gehege und hält zwei Milchflaschen bereit. Die Kleinen stürzen sich schon gierig auf sie. „Ihr seid ein wildes Gewusel hier», sagt sie lachend. Seit 2019 bietet der Tierschutzhof Tieren mit körperlichen und seelischen Einschränkungen ein Zuhause. Viele von ihnen wären sonst getötet worden.
Auf etwa zwei Hektar Land leben im Augenblick Ziegen, Schafe, Pferde, Rinder, Hunde und Katzen - sogar Enten und Gänse. Insgesamt haben dort mehr als 200 Tiere ihr Zuhause. Manche leiden unter epileptischen Anfällen, andere sind gehbehindert oder blind. Für Ann-Christin Pabst sind all das keine Gründe dafür, ein Tier aufzugeben: «Sie haben alle den gleichen Wunsch nach Familie, nach Sonne, Wind, Regen, nach Liebe und Lebensfreude.»

Die Arbeit mit den Tieren erfordert viel Zeit. Ein 18-Stunden-Tag sei in der Sommerzeit keine Seltenheit, erläutert die Tierschützerin. Ihren Lebensunterhalt verdient Ann-Christin Pabst etwa durch Seminare, die sie im Bereich Tierkommunikation gibt. Damit will sie Interessierte dabei unterstützen, die Bedürfnisse ihrer Tiere besser zu verstehen. Ihren Hof finanziert Pabst über Geld- und Sachspenden, sowie durch Tierpatenschaften. Ein Weg, der nach Angaben des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat in dem Bereich durchaus üblich ist. Im Koalitionsvertrag sei allerdings festgehalten, dass die Bundesregierung Tierheime und im weiteren Sinne auch Gnadenhöfe bei Investitionen unterstützen wolle, erläutert Pressesprecher Oliver Köhler.

Es seien Vorstellungen von einer anderen Welt, die viele der Betreiber motivierten, sagt Lisa Kainz von der Tierschutzorganisation Peta. „Sinn und Zweck von Lebenshöfen ist es, geretteten Tieren ein möglichst artgerechtes Leben zu schenken und gleichzeitig ein neues Bewusstsein für das Zusammenleben von Tier und Mensch aufzuzeigen - weg von Tierquälerei und Tierausbeutung.»

Das ist auch Ann-Christin Pabst wichtig. Über ihre Internetseite und andere Veröffentlichungen möchte sie auf die Schicksale der Tiere aufmerksam machen. Für sie ist klar: Tierliebe sollte nicht bei Hund und Katze aufhören. «Wir müssen kein Leben mehr ausbeuten, um satt zu werden», betont sie.
Für Ann-Christin Pabst haben Tiere schon immer eine wichtige Rolle gespielt. «Schon als Kind habe ich verletzte Tiere gefunden, die Hilfe benötigt haben», sagt die 39-Jährige. «Ich glaube, ich habe sie angezogen.» epd










22.07.2025 • 10:37 Uhr

Schulbücher haben sich überdurchschnittlich verteuert

Die Preise für Schul- und Lehrbücher sind binnen Jahresfrist stärker gestiegen als die allgemeinen Lebenshaltungskosten. Andere Schulmaterialien wie Stifte, Hefte oder
Zeichenblöcke verteuerten sich hingegen unterdurchschnittlich, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Während die Verbraucherpreise demnach seit Sommer vergangenen Jahres um insgesamt 2,0 Prozent zulegten, waren Lehr- und Schulbücher im Juni 2025 um durchschnittlich 3,8 Prozent teurer.

Für andere Materialien, die Kinder und Jugendliche im Unterricht brauchen, lag die Teuerung laut der Statistikbehörde unter der Marke von 2,0 Prozent, variierte aber: Schulhefte und Zeichenblöcke waren mit plus 0,3 Prozent nur unwesentlich teurer als im vergangenen Jahr.
Für Füller, andere Stifte und Farbkästen mussten Familien in diesem Jahr 1,7 Prozent mehr bezahlen als zwölf Monate zuvor. epd










22.07.2025 • 10:29 Uhr

Vermisste 15-Jährige aus Göttingen wieder zuhause

Die seit dem 30. Juni vermisst gewesene 15-Jährige aus Göttingen (wir berichteten) ist am späten Montagabend (21.07.25) wohlbehalten nach Hause zurückgekehrt. Die Polizei Göttingen bedankt sich bei allen, die die Suche nach der Schülerin unterstützt haben. jk











21.07.2025 • 20:48 Uhr

Deichbrand-Festival 2025 - Abschlussfazit der Polizei - Auftritt von US Rapper Macklemore in Ordnung

Der Leiter der Polizeiinspektion Cuxhaven und Gesamteinsatzleiter der Polizei beim Deichbrand-Festival Michael Hasselmann zeigte sich in seinem Abschlussfazit des Deichbrand-Festivals aus polizeilicher Sicht sehr zufrieden. Im Zeitraum von Mittwoch bis Montag (16.07. - 21.07.2025) besuchten bis zu 60.000 Besucherinnen und Besucher täglich das Festival und feierten friedlich und ausgelassen miteinander.

Auf der Festival-Wache
Gelegenheit zum
kurzen Schnack genutzt

Wie bereits aus den Vorjahren bekannt war die Polizei wieder mit einer Festival-Wache und einer Vielzahl an Kolleginnen und Kollegen rund um die Uhr im Einsatz. Die Möglichkeit, direkt vor Ort mit der Polizei in Kontakt zu kommen, wurde von vielen Festival-Besucherinnen und -Besuchern ausgiebig genutzt, "gerne auch mal einfach nur für einen kurzen Schnack miteinander", so berichtet Stephan Hertz, der Pressesprecher der Polizeiinspektion Cuxhaven mit einem Schmunzeln im Gesicht.

Einige Betrugsversuche
mit den Einlassbändchen
für Festivalteilnahme

So wurden bis Montagmittag nur rund 80 Straftaten registriert. Dies ist ein deutlicher Rückgang zum Vorjahr und unterstreicht den friedlichen Charakter des Festivals. Hierbei handelte es ich um festivaltypische Straftaten wie Erschleichen von Leistungen (Personen ohne Bändchen auf dem Gelände), einfache Körperverletzungen oder Diebstähle. Die Polizeiinspektion Cuxhaven warnt in diesem Zussamenhang davor, Lichtbilder von vollständigen Ticketansichten bei Kleinanzeigenportalen oder ähnlichen Verkaufsplattformen einzustellen. Täterinnen und Täter können das Foto des Tickets dann nutzen, um dieses in Betrugsabsicht "weiterzuverkaufen".

"Unsere Konzepte rund um Sicherheit, Kriminalität und Verkehr haben sich aus unserer polizeilichen Sicht absolut bewährt" bilanzierte Hasselmann.

Todesfall überschattet
friedliches Festival -
Kein Fremdverschulden

Überschattet wurde dieses ansonsten durchweg positive Fazit durch einen Todesfall auf dem Festivalgelände. Am Sonntagmittag wurde ein 36-jähriger Mann aus Bremen tot im Bereich der Campingplätze aufgefunden. Die Polizeiinspektion Cuxhaven führte in diesem Zusammenhang ein in solchen Fällen übliches, so genanntes Todesursachenermittlungsverfahren. Hierbei gab es keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden.

US Rapper Macklemore
von Polizei nicht beanstandet:
Meinungsfreiheit zugelassen!

Der im Vorwege in den Medien viel diskutierte Auftritt von US Rapper Macklemore am Sonntagabend stand aus polizeilicher Sicht besonders im Fokus. Hier galt es, mögliche Songinhalte und Statements des Künstlers im Lichte des Rechts auf Meinungsfreiheit zu bewerten. Hiernach musste sich die Polizei aber nicht veranlasst sehen, in den Programmablauf des Künstlers einzugreifen.

Positives Fazit der Polizei:
Friedliches und ausgelassenes
Festival für alle gelungen!

"Zusammen mit dem Veranstalter und den anderen Sicherheitsbörden ist es uns gelungen, für ein sehr friedliches, ausgelassenes und weitestgehend störungsfreies Festival zu sorgen" fasst Hasselmann die vergangenen Tage zusammen.










21.07.2025 • 18:56 Uhr

Alfeld: Einbruch in Stadionräumlichkeiten - Polizei sucht Zeugen

Am Montag, 21.07.2025, meldete der Geschädigte einen Einbruch in seinen Vorratsraum des SV Alfeld Stadions. Es entstand Sachschaden. Die Polizei sucht nach Zeugen. Bislang unbekannte Täter brachen in der Zeit vom 13.07.2025 - 21.07.2025 in den Vorratsraum ein, welcher sich in Alfeld, Im Hindenburg-Stadion, befindet. Ersten Erkenntnissen nach wurde nichts entwendet, es entstand jedoch ein Schaden von ca. 50 Euro. Die Polizei untersuchte den Tatort auf Spuren.

Angaben zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen oder anderweitig sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Alfeld unter der Telefonnummer 05181/8073-0 entgegen.rin











21.07.2025 • 18:50 Uhr

Gestürzter Radfahrer schwerverletzt stundenlang im Wald gelegen - und dann gerettet!

Ereignisort: Bodenfelde, Ortsteil Polier, Waldstück, Ereigniszeitpunkt: Samstag, 19.Juli 2025, zwischen 14:00 Uhr 20:33 Uhr.

Ein 58- jähriger Radfahrer aus einem Uslarer Ortsteil befuhr mit seinem E-MTB einen Schottterweg in einem Waldstück. In einer Linkskurve rutschte dieser weg und kam zu Fall. Der 58- jährige wurde dabei schwer verletzt und erst Stunden später durch einen weiteren Radfahrer aufgefunden. Er wurde mittels RTW in ein Krankenhaus nach Höxter gebracht. Das Fahrrad verblieb bei der FFW Bodenfelde. go










21.07.2025 • 18:36 Uhr

Bei der Schlackenmühle auf B64/B243: Heute schwere Kollision von PKW und Laster - Rettungshubschrauber im Einsatz

Im Bereich der beampelten Einmündung von Bundesstraße 243 in die Bundesstraße 64 im Bereich der Schlackenmühle hat sich heute Vormittag gegen 10.31 Uhr offiziellen Angaben zufolge ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Bei der Kollision von zwischen einem Personenwagen und einem Großraumlaster gab es Verletzte. Ein Schwerverletzter erforderte den Einsatz eines Rettungshubschraubers. Notarzt, Rettungssanitäter und Feuerwehr waren ebenfalls zügig vor Ort.

Über das weitere Ausmaß des Schadens und die mögliche Ursache kündigte die Polizei ein offizielles Statement des Polizeikommissarits in Seesen an. Die Polizeibeamten von dort nahmen das Unfallgeschehen auf. red










21.07.2025 • 17:39 Uhr

DAK-Umfrage ist sich sicher: Frauen stärker von Hitze betroffen als Männer

Frauen leiden einer Umfrage zufolge stärker unter Hitze als Männer. Laut dem am Montag in Hamburg veröffentlichten Hitzereport der Krankenkasse DAK-Gesundheit hatte mehr als jede
dritte Frau (37 Prozent) im laufenden Jahr schon einmal temperaturbedingte gesundheitliche Probleme. Nur 15 Prozent der Männer berichteten von ähnlichen Beschwerden, teilte die DAK mit.

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hatte für die DAK in der repräsentativen Studie mehr als 1.500 Menschen online befragt. Demnach berichteten 69 Prozent der Befragten beiderlei Geschlechts von Abgeschlagenheit oder Müdigkeit, 68 Prozent von Kreislaufproblemen und 59 Prozent von Schlafstörungen. Fünf Prozent derjenigen, die gesundheitliche Probleme durch Hitze angaben, hätten deswegen ärztliche Hilfe in Anspruch genommen. epd










21.07.2025 • 17:29 Uhr

Stadtführung am 1. August 2025, 15 Uhr „Herzog Otto und Kaiserin Richenza – Zwei aus Northeim beim Game of Thrones“

Am Freitag, dem 1. August 2025, begibt sich Stadtführer Dr. Heinz-Jörg Elliehausen um 15 Uhr auf einen Stadtrundgang zum Thema „Herzog Otto und Kaiserin Richenza – Zwei aus Northeim beim Game of Thrones“.

1000. Geburtstag von Graf Otto von Northeim und 900. Krönungsjubiläum von Richenza
Vor tausend Jahren wurde Graf Otto in Northeim geboren. Seine Enkeltochter Richenza von Northeim wurde vor 900 Jahren als deutsche Königin gekrönt und später zur Kaiserin. Diese beiden bedeutenden Northeimer Persönlichkeiten haben beim „Game of Thrones“ seinerzeit tüchtig mitgemischt und mitgelitten.

Aus Anlass beider Jubiläen soll eine Stadtführung die damalige Zeit der Ritter und der Minne lebendig werden lassen. Es wird unterhaltsam gezeigt, wo die beiden lebten, wie sich der edle Ritter Otto seine Sporen verdiente und wie das Burgfräulein Richenza ihren Verehrern „einen Korb gab“.

Details zur Führung:
Datum und Uhrzeit: Freitag, 1. August 2025, 15:00 Uhr
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Treffpunkt: Tourist-Information im Reddersen-Haus, Am
Münster 6, Northeim
Teilnahmegebühr: 5 € (Kinder im Grundschulalter: 2 €)
Anmeldung: Nicht erforderlich – die Gebühr ist direkt beim
Gästeführer zu entrichten
Hinweis: Die Führung findet ab einer Mindestteilnehmerzahl
von 4 Personen statt.
Diese Tour bietet eine wunderbare Gelegenheit, die faszinierende Geschichte eines außergewöhnlichen Mannes zu entdecken und Northeim aus einer besonderen Perspektive zu erleben.

Im Rahmen des Graf-Otto-Jahres kann auch diese Führung nach individueller Vereinbarung zu einem Wunschdatum gebucht werden.











21.07.2025 • 17:22 Uhr

Gedruckte Zeitungsauflagen schrumpfen weiter

Die Entwicklung der in Papier geduckten Zeitungsauflagen sind weiterhin
tendenziell negativ. Das teilt heute die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) in Berlin mit. Damit setzte sich die Krise der Zeitung in Deutschland fort.

Das Hauptproblem für die Verlage ist dem Vernehmen nach: Die Einnahmen durch die digitalen e-Paper-Angebote ersetzen in keinsterweise die Verluste und Einnahmerückgänge bei den Abo-Zeitungen, Einzelverkäufen und Anzeigen.

Die verkaufte Auflage von Tageszeitungen ist demnach im zweiten Quartal dieses Jahres auf rund 10,43 Millionen Exemplare weiter zurückgegangen, in dieser Zahl sind auch die ePaper-Verkäufe enthalten. Im Vorjahresquartal waren es noch gut 11 Millionen verkaufte Exemplare gewesen. Das entspricht einem Minus von 5,3 Prozent.

Die «Süddeutsche Zeitung» verkaufte im zweiten Quartal 2025 insgesamt 253.044 Exemplare zwischen Montag und Samstag, im Vorjahresquartal waren es noch 264.234. Bei den ePapern lag die Verkaufs-Zahl bei 102.570 Exemplaren, beim digitalen Paid Content (SZ Plus) stieg die Zahl der Nutzungen auf 198.008.

Bei der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» inklusive der Sonntagszeitung waren es 344.306 verkaufte Exemplare, davon 139.109 ePaper. Der Paid Content wuchs auf 162.394 Nutzungen im zweiten Quartal.

Im zweiten Quartal dieses Jahres lag die verkaufte Auflage von «Bild» und «B.Z.» in den Ausgaben von Montag bis Samstag bei 981.582 Exemplaren. Die verkauften Exemplare von ePapern stiegen auf 238.459 Exemplare.

Weiterhin erwähnenswert:
In den Monaten April, Mai und Juni 2025 ist der Verkauf
von Zeitungs-ePapern erneut gestiegen. Laut der IVW-Statistik stieg der
ePaper-Verkauf von Wochenzeitungen im Vorjahres-Quartalsvergleich um 9,2 Prozent, bei den Tageszeitungen waren es 9,5 Prozent. Demzufolge lag die verkaufte Auflage der ePaper von Tageszeitungen bei 2,67 Millionen Exemplaren, im Bereich der Wochenzeitungen waren es 509.018 Exemplare. red/epd











21.07.2025 • 16:57 Uhr

In Ildehausen bei Seesen: Diebstahl aus einem Altkleidercontainer

Die Polizei berichtet soeben: Am 19.07.2025, gegen 23:00 Uhr kam es in der Raiffeisenstraße in Ildehausen zu einem Diebstahl aus einem Altkleidercontainer. Hierbei wurden durch fünf unbekannte Täter das Vorhängeschloss beschädigt und anschließend mehrere Altkleidersäcke entwendet.

Die Polizei Seesen bittet mögliche Zeugen oder Hinweisgeber sich unter der Telefonnummer 05381-944-0 zu melden.










21.07.2025 • 16:53 Uhr

Überfall in Göttingen: Unbekannter raubt Fußgängerin auf Groner Landstraße die Handtasche, Zeugen gesucht

Auf der Groner Landstraße in Göttingen ist am frühen Donnerstagabend (17.07.25) eine Fußgängerin überfallen und beraubt worden. Die Tat ereignete sich etwa gegen 18.25 Uhr im Tunnel der Bahnunterführung. Das 26 Jahre alte Opfer aus Northeim blieb unverletzt. Von dem mutmaßlichen Räuber fehlt jede Spur.

Ersten Ermittlungen zufolge soll sich der ca. 170 cm große Unbekannte der Frau von hinten genähert und an ihrer Handtasche gerissen haben. Die Überfallene schrie und lief dem Täter anschließend hinterher. Letztlich entkam er mit der geraubten Tasche.

Täterbeschreibung: ca. 30 bis 35 Jahre alt, bekleidet mit dunkler Jogginghose und dunklem Kapuzenpullover, weiteres ist bislang nicht bekannt.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 entgegen.










21.07.2025 • 10:00 Uhr

Gemeinsam setzen sich Stadt Northeim und Stadtmarketing NOM WMT für den Erhalt der Müller-Drogeriefiliale ein

Die Drogeriekette Müller kündigte überraschend die Schließung der Northeimer Filiale am Markt zum Anfang des kommenden Jahres an. Die Drogerie gilt als einer der Ankerbetriebe der Innenstadt und zieht eine Vielzahl an Kund/innen in das Zentrum der Fachwerkstadt.
Sowohl die Northeimer Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, Marketing und Tourismus mbH (NOM WMT) als auch die Stadtverwaltung sind sehr daran interessiert, das Unternehmen am Standort Northeim zu halten. „Wir bedauern die Entscheidung sehr. Bereits viele Stimmen der Bürgerinnen und Bürger sprechen sich für den Erhalt der Filiale aus. Das zeigt einmal mehr die Bedeutung der Drogerie Müller im Northeimer Stadtbild. Mit der einzigartigen Sortimentszusammenstellung wird ein wichtiger alltäglicher Bedarf der Kundschaft gedeckt“, betont Michael Eilers-Turau, Geschäftsführer der Stadtmarketinggesellschaft NOM WMT, in einer heute verbreiteten Pressemitteilung.

Weiter heißt es in dem Statement: Die Bedeutung der Müller-Filiale reicht dabei weit über die Stadtgrenzen hinaus: Nicht nur Northeimerinnen und Northeimer nutzen das vielfältige Angebot, auch zahlreiche Menschen aus dem Umland schätzen die breite Produktauswahl und den zentralen Standort in der Innenstadt. Die Filiale trägt somit wesentlich zur Attraktivität und Frequenz der Northeimer City bei. Bürgermeister Simon Hartmann berichtet: „Viele Bürgerinnen und Bürger, aber auch Mitarbeitende haben sich mit großer Sorge an mich gewandt. Für die Stadt Northeim und die NOM WMT ist es deshalb ein zentrales Anliegen, mit der Drogerie Müller im Dialog eine gute Lösung zu finden. Der Standort ist für die Innenstadt und die Menschen in unserer Region von großer Bedeutung.“

Die Stadt Northeim und die NOM WMT signalisieren ihre Bereitschaft zur Unterstützung. Aktuell wird gemeinsam der Kontakt zum Unternehmen hergestellt, um die Hintergründe der Entscheidung besser zu verstehen und mögliche Handlungsoptionen zu sondieren. Auch im Falle einer endgültigen Schließung möchte die NOM WMT ihre Hilfe anbieten: „Natürlich möchten wir die Northeimer Innenstadt so attraktiv wie möglich mitgestalten und einen weiteren Leerstand unbedingt vermeiden. Gerne beteiligen wir uns als Wirtschaftsförderung an der Suche nach neuen

Nach wie vor sehen die Stadt Northeim und die NOM WMT die Chance, gemeinsam mit der Unternehmensführung der Müller Drogeriemärkte eine tragfähige Lösung für den Standort Northeim zu entwickeln. Der Wille zum Dialog ist ausdrücklich vorhanden – im Interesse des innerstädtischen Handels und der Kundinnen und Kunden aus Northeim und der Region. red/ Foto: FisWMG










21.07.2025 • 09:57 Uhr

Seesen: Fahrzeugführer mit PKW gefährdet Funkstreifenwagen der Polizei

Am 19.07.2025 kam es gegen 11:50 Uhr auf der B 242 zwischen Herrhausen und Münchehof zu einer Straßenverkehrsgefährdung zum Nachteil eines Funkstreifenwagen des PK Seesen. Zur angegeben Zeit befuhr die Seesener Funkstreife die B 242 aus Münchehof in Richtung Herrhausen. Auf halber Strecke kam der Funkstreife eine landwirtschaftliche Arbeitsmaschine entgegen. Dahinter folgten mehrere PKW. Als der Streifenwagen kurz vor der Höhe des landwirtschaftlichen Fahrzeugs war, überholte plötzlich ein PKW aus der dahinter fahrenden Kolonne und fuhr dem Streifenwagen entgegen. Der Streifenwagen musste hierdurch eine Notbremsung einleiten und nach rechts auf den Fahrradweg ausweichen um ein Zusammenstoß zu verhindern. Nach Wendemanöver und unter Einsatz der Sonder- und Wegerechte konnte der Verursacher in Münchehof noch gestoppt werden. Im PKW VW wurde ein 50jähriger Fahrzeugführer aus Bad Gandersheim festgestellt. Nach eingehender Kontrolle konnte keine Beeinflussung festgestellt werden. Der 50jährige Fahrzeugführer aus Bad Gandersheim war sich jedoch keiner Schuld bewusst und gab an, es eilig gehabt zu haben. Es wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Zeugen der Verkehrsstraftat mögen sich bitte beim PK Seesen unter der Telefon 05381/9440 melden.











21.07.2025 • 09:53 Uhr

Bentele schlägt vor: „Superreiche» stärker besteuern, um Renten zu stabilisieren

Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK, Verena Bentele, schlägt höhere Erbschaftssteuern oder Vermögensabgaben vor, um das Rentensystem zu stabilisieren. «Statt über einen Renten-Soli zu sprechen, wäre eine gerechte Beteiligung der Superreichen an der Finanzierung des Sozialstaats das Gebot der Stunde», sagte Bentele der «Augsburger Allgemeinen» (Montag). Als Weg dorthin sprach sie sich für «kluge, faire und solidarische Abgaben auf Vermögen und Erbschaften» aus.
Den Vorschlag des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), bei den geburtenstarken Jahrgängen Renten und Alterseinkünfte ab einer bestimmten Höhe zur Umverteilung mit einer Solidaritätsabgabe zu belegen, lehnte Bentele ab. Auch reichten derzeitige Ausgleichsmechanismen wie die Grundrente oder Rentenpunkte für Pflegezeiten bei weitem nicht aus, um soziale Ungleichheit im Alter wirksam abzufedern. epd










21.07.2025 • 09:52 Uhr

Duderstadt: Schläge nach Streit auf demSchützenfest - Zeugen für Vorfall beim Autoscooters gesucht!

Die Polizei in Duderstadt sucht Zeugen für eine Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, die sich am letzten Dienstag (15.07.25) gegen 19.40 Uhr auf dem Schützenfest ereignet hat. Ein 77-Jähriger wurde hierbei durch Schläge ins Gesicht leicht verletzt. Der mutmaßliche Täter steht fest. Beide Beteiligte sind miteinander bekannt.
Ersten Erkenntnissen zufolge gerieten der tatverdächtige 43-Jährige und der 77 Jahre alte Mann in Höhe des Autoscooters aus noch ungeklärten Gründen in Streit.
In dessen Verlauf soll der jüngere dem älteren dann mehrfach ins Gesicht geschlagen haben. Die weiteren Ermittlungen in dem Fall dauern an.
Die Polizei Duderstadt sucht nach Zeugen des Geschehens und bittet diese, sich unter Telefon 05527/8461-0 zu melden. jk










21.07.2025 • 09:50 Uhr

Berliner Justizsenatorin Badenberg (CDU) hält AfD- Verbotsverfahren für aussichtslos

Berlins Justizsenatorin Felor Badenberg (CDU) hält ein bundesweites AfD-Verbotsverfahren derzeit für praktisch
aussichtslos, nicht aber Verbote auf Landesebene. In der „Süddeutschen Zeitung» (Montag) zeigte sich die CDU-Politikerin skeptisch hinsichtlich der Chancen, dass der Partei in Gänze
nachgewiesen werden kann, dass sie planvoll, aktiv und kämpferisch gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung vorgeht. Dafür bräuchte es nach ihrer Einschätzung etwa ein Konzept zur Ausweisung deutscher Staatsbürger mit Migrationsgeschichte, «das der
Parteispitze zurechenbar ist und das auf eine tatsächliche Umsetzung abzielt», fügte die frühere Vizepräsidentin des Verfassungsschutzes hinzu.
Der Nachweis eines planvollen, aktiven und kämpferischen Vorgehens gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung lasse sich bei der AfD auf Basis der vorliegenden Erkenntnisse nur schwer führen, so Badenberg. Aus ihrer Sicht hat die AfD dazugelernt: «Sie agiert
strategisch und bewegt sich zumeist haarscharf unterhalb der Schwelle
dessen, was ihr juristisch gefährlich werden könnte.»

Das Meinungsforschungsinstitut Allensbach hatte soeben ermittelt, dass über die Hälfte der Bevölkerung ein AfD-Verbot ablehnt. Bei der letzten Bundestagswahl hatten 10,3 Millionen Menschen die AfD zur stärksten Oppositionsfraktion in den Deutschen Bundestag gewählt. epd










21.07.2025 • 09:48 Uhr

Sonntagabend-Gewitter mit viel Blitzen und Wind! Glimpflich abgegangen! Aber Abbruch des Musicals Cabaret!

Das angekündigte Wärmegewitter ist Sonntagabend weniger heftig über Südniedersachsen niedergegangen als befürchtet. Relativ kurz gab es in der Region Bad Gandersheim-Einbeck-Seesen einen heftigen Gewitterguss. Vor stürmte es zeitweilig. Danach jagten zahlreiche Blitze aus den dunklen Wolken und das Donnergrollen. Alles schien glimpflich abzugehen.

In Bad Gandersheim litt die Abendvorstellung bei den 66.Gandersheimer Domfestspielen unter der kurzzeitigen widrigen Wetterlage. Am Ende sah sich die Festspielleitung gezwungen, das Musical Cabaret aufgrund der widrigen Verhältnisse aus Sicherheitsgründen nach gut 70 Minuten absagen zu müssen. red/Video /Foto: FisWMG











21.07.2025 • 09:41 Uhr

Bodenfelde: Großangelegte Sucheinsatz

In der Nacht zu Sonntag kam es in Bodenfelde zu einem groß angelegten Sucheinsatz nach einer vermissten Person. Gegen 23.30 Uhr am Samstagabend rückten zahlreiche Einsatzkräfte aus, um das Gelände in und rund um den Ort abzusuchen.

Neben der örtlichen Feuerwehr Bodenfelde und der DRK-Bereitschaft Solling sowie dem Abschnittsbrandmeister samt Stellvertreter waren auch spezialisierte Einheiten vor Ort: Die Fachgruppe Rettungsrobotik und der Fachzug Bevölkerungswarnung und Öffentlichkeitsarbeit kam mit Drohnentechnik zum Einsatz. Aus der Luft unterstützte der Polizeihubschrauber „Phoenix“ die Suche mit Wärmebildtechnik, die Polizeiinspektion war mit bodengebundenen Kräften vor Ort.

Auch die Johanniter-Rettungshundestaffel und der Bundesverband Rettungshunde waren eingebunden und durchkämmte mit ihren Hunden systematisch das Gelände. Die Person konnte am Morgen gefunden werden. Fotos: Konstantin Mennecke/Kreisfeuerwehr











21.07.2025 • 09:39 Uhr

Tankbetrug - Videoaufzeichnungen geben Hinweis auf Täter

Tatort: Northeim, Harztor, Tatzeitpunkt: Sonntag, 20.07.2025, 08.11 Uhr. Die Polizei berichtet soeben: Eine bislang noch unbekannte weibliche Person betankte an einer Tankstelle am Harztor in Northeim ihren Pkw und entfernte sich anschließend ohne die Tankfüllung in Höhe von rund 30,00 Euro zu bezahlen. Trotz unmittelbarer Meldung durch den 61-jährigen Zeugen, konnte die Polizei Northeim den flüchtigen Touran nicht mehr im Nahbereich antreffen.

Die Tat konnte mittels an der Tankstelle angebrachten Kameras aufgezeichnet werden. Die Ermittlungen dauern an.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der Tat geben können, werden gebeten sich bei der Polizei Northeim zu melden. mil











21.07.2025 • 09:36 Uhr

Betroffene erstatten Anzeige gegen Woelki beim Vatikan

Betroffene sexualisierter Gewalt haben eine kirchenrechtliche Anzeige gegen den Kölner Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki beim Vatikan eingereicht. In dem Dokument fordert der
Betroffenenbeirat bei der katholischen Deutschen Bischofskonferenz von Papst Leo XIV. eine Voruntersuchung gegen Woelki, wie der WDR und der «Kölner Stadt-Anzeiger» (Montag) berichten, denen die Anzeige vorliegt. Man habe jegliches Vertrauen verloren, dass unter Woelkis Leitung Missbrauchstaten ohne Rücksicht auf die Täter aufgeklärt werden. Die Pressestelle des Erzbistums Köln wies die Anschuldigungen des Beirats laut WDR als «offenkundig haltlos» zurück.

Es ist das erste Mal, dass der Betroffenenbeirat eine Anzeige beim Vatikan gegen einen Bischof einreicht. Woelki hatte unter Leos Vorgänger Papst Franziskus bereits im Jahr 2022 seinen Rücktritt wegen kommunikativer Fehler bei der Aufarbeitung von Missbrauchstaten
angeboten, über den das katholische Kirchenoberhaupt jedoch nie offiziell entschieden hatte.
epd










21.07.2025 • 09:32 Uhr

Natur-Solefreibad Bad Gandersheim: Kasse in den kommenden Wochen nur an warmen Tagen geöffnet

Das Natur-Solefreibad in der Hildesheimer Straße weist laut einer offiziellen Mitteilung der Bad Gandersheimer Stadtverwaltung soeben darauf hin, dass die Freibadkasse in den nächsten Wochen ausschließlich an warmen und wetterbeständigen Tagen besetzt sein wird. An Tagen mit schlechtem Wetter oder Regen bleibt die Kasse geschlossen.

Für den Badebetrieb an diesen Tagen steht allen Gästen der Kassenautomat am Eingang zur Verfügung. Dieser ermöglicht den schnellen und unkomplizierten Eintritt ins Bad – auch ohne Personal vor Ort. Der Automat akzeptiert alle gängigen EC- und Kreditkarten sowie NFC-Zahlungen (z. B. mit dem Smartphone oder der Smartwatch). Alternativ besteht die Möglichkeit sich online über den Ticketshop auf der Homepage der Stadt Bad Gandersheim Eintrittskarten zu kaufen.

Alle Besucherinnen und Besucher werden gebeten, sich vor dem Freibadbesuch über die aktuelle Wetterlage zu informieren. Weitere Informationen über die Öffnung der Kasse und den Badebetrieb sind wie gewohnt auf der Webseite der Stadt Bad Gandersheim und des Stadtmarketings zu finden. sbg/Foto: FisWMG











21.07.2025 • 09:28 Uhr

ZdF jubelt! Fußballkrimi bei Frauen-EM beschert Traumquote

Den dramatischen 7:6 Sieg der deutschen Frauen-Fußballnationalmannschaft im Viertelfinale gegen Frankreich der derzeit laufenden Europameisterschaft in der Schweiz haben am Samstagabend mehr als zehn Millionen Menschen gesehen. 10,695 Millionen Zuschauer und Zuschauerinnen bedeuteten eine Einschaltquote von 52,2 Prozent, wie die AGF Videoforschung am Sonntag auf ihrer Webseite veröffentlichte. In der besonders werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen waren es demnach sogar 59,6 Prozent.

Die Partie im Baseler St. Jakob-Park war ein echter Fußballkrimi: Deutschland spielte nach einer Roten Karte für Kathrin Hendrich, die eine Gegenspielerin an den Haaren gezogen hatte, nach nicht einmal einer Viertelstunde in Unterzahl. Den ebenfalls fälligen Elfmeter verwandelte Grace Geyoro für Frankreich.

Doch die DFB-Elf kämpfte aufopferungsvoll und gab sich nie auf. Sjoeke Nüsken glich in der 25. Minute aus, verschoss später allerdings einen regulären Elfmeter. Zwei Tore der Französinnen
wurden wegen Abseits aberkannt. Am Ende der regulären Spielzeit und der fälligen Verlängerung stand es 1:1 - es ging ins Elfmeterschießen, in dem DFB-Keeperin Ann-Katrin Berger als Torhüterin und -schützin für die Entscheidung zugunsten Deutschlands sorgte. epd










21.07.2025 • 09:25 Uhr

Gefährliche Körperverletzung auf Sportplatz: Bierglas auf den eines Mannes Kopf gehämmert!

Tatort: Dassel, Moorweg, Sportplatz, Tstzeit: Sonntag, 20.07.2025, 04:05 Uhr. Die Polizei berichtet soeben:
Zu einer gefährlichen Körperverletzung kam es in der Nacht zu Sonntag auf dem Sportplatz in Amelsen.
Nach bisherigen Erkenntnissen verhielt sich ein Besucher der Veranstaltung derart aggressiv, dass er von anderen Personen auf dem Boden liegend festgehalten wurde.
Der Verursacher, ein 21-jähriger Mann aus Dassel, hatte zuvor randaliert und mindestens einem Gast, einem 32-jährigen Mann aus Dassel vermutlich mit einem Bierglas mehrfach auf den Kopf geschlagen.
Anschließend pöbelte der Verursacher weiter herum, sodass ihn andere Gäste letztlich zu Boden brachten und die Polizei informierten. Nachdem die Beamten der Polizei Einbeck eintrafen, verhielt sich der Verursacher weiterhin verbal aggressiv. Ein im Anschluss durchgeführter Alkoholtest ergab fast 2 Promille.
Dem Mann wurde daher in einem umliegenden Krankenhaus eine Blutprobe entnommen.
In der Zwischenzeit hatte sich der Verursacher merklich beruhigt, sodass er nach Hause entlassen werden konnte.
Ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung wurde eingeleitet.
Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei Einbeck oder Dassel zu melden. mho










20.07.2025 • 20:21 Uhr

Feststellung nach Analyse: Wärmepumpe heizt 41 Prozent günstiger als Gasheizung

er mit einer effizienten Wärmepumpe anstatt mit einer Gastherme heizt, kann laut einer Verbraucheranalyse deutlich sparen. Energieexperten raten Hauseigentümern deshalb, sich vor dem Kauf einer neuen Heizungsanlage dahingehend beraten zu lassen.
Der Betrieb einer effizienten Wärmepumpe ist aktuellen Berechnungen zufolge auf lange Sicht
deutlich günstiger als das Heizen mit Gas. Im Vergleich zu einer Gastherme fallen die Heizkosten aktuell rund 41 Prozent niedriger aus, wie eine Analyse des Vergleichsportals Verivox ergab, die dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegt. Selbst weniger
leistungsfähige Wärmepumpensysteme brächten noch einen Kostenvorteil von rund 13 Prozent. Zuerst hatten die Zeitungen der Essener Funke Mediengruppe (Sonntag) über die Studie berichtet.

Entscheidend sei mit Blick auf die Kosten vor allem die Effizienz der Anlage, sagte Verivox-Energieexperte Thorsten Storck. Je höher die Jahresarbeitszahl, desto geringer falle der Strombedarf aus und desto größer sei die Ersparnis gegenüber fossilen Heizsystemen.

Für das Heizen eines Einfamilienhauses mit Erdgas und einem angenommenen Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden (kWh) werden laut der Analyse derzeit durchschnittlich 2.262 Euro fällig. Eine Wärmepumpe mit einer Jahresarbeitszahl von 4 benötigt für die Bereitstellung der gleichen Heizleistung 5.000 kWh Wärmepumpenstrom.
Die Kosten dafür liegen bundesweit bei durchschnittlich 1.337 Euro, wie es hieß. Im Vergleich zu einer Gasheizung seien das 925 Euro oder 41 Prozent weniger Heizkosten im Jahr.

Vor der Anschaffung einer
Wärmepumpe sich unbedingt
von Fachleuten beraten lassen!


Zu den Kosten einer Wärmepumpe äußert sich die Analyse nicht. Es gilt der wichtige Tip: Bevor auf die Wärmepumpe umsteigt unbedingt fachlichen Rat einholen. red/ epd










20.07.2025 • 20:16 Uhr

Seltenes Ereignis! Kleinkraftrad fängt während der Fahrt plötzlich Feuer, geht in Flammen auf

Am Sonntag, 20.07.2025, ist in Alfeld während der Fahrt ein Kleinkraftrad mutmaßlich durch einen technischen Defekt in Brand geraten. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 1.000 Euro.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei fing am Sonntagmorgen gegen 10:20 Uhr ein Kleinkraftrad in Alfeld auf der Ravenstraße während der Fahrt Feuer. Der Fahrzeugführer konnte glücklicherweise absteigen, bevor er verletzt wurde.

Der Brand wurde durch einen aufmerksamen Passanten der Feuerwehr gemeldet und durch die hinzugerufenen Rettungskräfte gelöscht. Weiter konnte die Feuerwehr Alfeld die auslaufenden Betriebsstoffe abbinden.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei Alfeld fing das Kleinkraftrad durch einen technischen Defekt Feuer. rin/Foto: Polizei










20.07.2025 • 13:16 Uhr

Verdacht der Polizei: Feuerteufel legte Brand in der christlichen Marktkirche in Clausthal-Zellerfeld

In der größten Holzkirche in Deutschland hat es in der Nacht ein
Feuer gegeben (wir berichteten topakteull und exklusiv). Die Löscharbeiten dauerten Stunden. Fakt ist: Die Polizei ermittelt wegen möglicher Brandstiftung. Zuvor war diese Vermutung in den sozialen Netzwerken kursiert.

In der historischen Marktkirche in Clausthal-Zellerfeld hat es in der Nacht zum Sonntag einen Brand gegeben. Die Löscharbeiten in der größten deutschen Holzkirche dauerten laut Polizei mehrere Stunden. Es wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung eingeleitet, wie die Polizei in Goslar am Sonntag mitteilte. Die Schadenshöhe sei aktuell nicht
bekannt. Personen kamen laut Polizei nach ersten Erkenntnissen nicht zu Schaden. Der Brandort wurde beschlagnahmt.

Die Feuerwehr Clausthal-Zellerfeld wurde eigenen Angaben zufolge gegen 00.39 Uhr alarmiert, nachdem die Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Als der Brandmeister vom Dienst an der Einsatzstelle eintraf, brannte es laut den Angaben hinter der Fassade, auf der Ostseite der Kirche, vom Boden bis unter dem Dachüberstand. Hinweise zur Entstehung des
Feuers nimmt die Polizei Goslar unter der Telefonnummer 05321/3390 entgegen.

Die evangelisch-lutherische Marktkirche «Zum Heiligen Geist» gilt als größte deutsche Holzkirche. Die im 17. Jahrhundert errichtete Kirche im Harz zählt neben Fachwerkkirchen oder sogenannten Notkirchen, die nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet wurden, zu den
wenigen erhaltenen Holzkirchen in Deutschland. Für den Bau mussten damals ganze Wälder abgeholzt werden. Allein der Turm wurde aus 56 Tonnen Holz gebaut. red/epd










20.07.2025 • 13:11 Uhr

Gemeiner Diebstahl eines Rucksacks beim fröhlichen Weinfest - Handy und Ausweise weg

Tatort: Northeim, Am Münster, Tatzeit 18.07.2025, 23:30 Uhr - 19.07.2025, 00:30 Uhr.

Die Polizei berichtet soeben: Ein bislang unbekannter Täter entwendete zur o.a. Tatzeit beim Weinfest in der Northeimer Innenstadt den Rucksack einer 60-jährigen Frau aus Northeim.

Die Frau stellte ihren schwarzen Rucksack samt Inhalt (u.a. Mobiltelefon, Ausweis) neben sich ab. Später merkte sie, dass der Rucksack entwendet wurde.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim zu melden.pel










20.07.2025 • 09:19 Uhr

Die verdeckten Lobbynetzwerke der Konzerne - abgeordnetenwatch.de - Weil Transparenz Vertrauen schafft

Mindestens 670 Lobbyist:innen im Berliner Regierungsviertel waren früher selbst Teil des politischen Apparats – oder sind es immer noch. Recherchen von abgeordnetenwatch.de zeigen ihre Verbindungen bis in die Spitzen der Koalition:

Ein früherer SPD-Abgeordneter und Duzfreund von Verteidigungsminister Boris Pistorius arbeitet jetzt als Rüstungslobbyist für einen Hersteller von Kampfdrohnen. Das Unternehmen hofft auf einen Großauftrag der Bundeswehr noch in diesem Jahr.
Ein Ex-Büroleiter von Friedrich Merz lobbyiert im Auftrag einer Agentur für Unternehmen aus der Pharmaindustrie. Im Wahlkampf bot die Agentur Unterstützung bei der Platzierung von politischen Anliegen bei Parteien an.
Ein langjähriger Vertrauter von Unionsfraktionschef Jens Spahn arbeitet als Lobbyist für internationale Großkonzerne. Bei seinem Ausscheiden aus der Politik sagte er: "Ich bleibe meinem langjährigen Chef Jens Spahn auch in Zukunft sehr verbunden.”
Und dann ist da noch ein weiterer brisanter Fall: Ein hoher Beamter aus dem Wirtschaftsministerium wechselte zu einem eFuels-Unternehmen – dessen Projekt er zuvor mit einer Millionen-Förderung unterstützt hatte.
red/Quelle: abgeordnetenwatch.de - Weil Transparenz Vertrauen schafft










20.07.2025 • 09:15 Uhr

Herrlicher Hochsommer läßt Schwimmbäder boomen! Heute überall gut besuchte Freibäder!

Die Toptemperaturen mit fantastischem Sonnenschein dieses Hochsommers haben heute den Freibädern in Südniedersachsen sehr gut getan. Tausende tummelten sich von Göttingen, Northeim, Einbeck, Düderode, Bad Gandersheim bis Lamspringe in bestens aufbereiteten Schwimmbecken. Erfrischung pur war angesagt. Coole Erholung wurde geliefert. Die Menschen genossen dieses schöne Vergnügen den ganzen Tag lang. Zufriedenheit auch bei den Badbetreibern! red/Foto: FisWMG










20.07.2025 • 09:14 Uhr

Gedenken an gescheitertes Hitler-Attentat

An das gescheiterte Hitler-Attentat vor 81 Jahren wird morgen (Sonntag) mit einer Gedenkveranstaltung der Bundesregierung in der Gedenkstätte Berlin-Plötzensee erinnert. Zu den geladenen Gästen werden neben anderen Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD), Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und der Schauspieler und Autor Matthias Brandt sprechen. Nach einem Totengedenken sollen Kränze niedergelegt werden. Am 20. Juli 1944 hatte eine Widerstandsgruppe um Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg und General Friedrich Olbricht versucht, Hitler im Führerhauptquartier «Wolfsschanze» in Ostpreußen zu töten. Das Attentat misslang. Vier Anführer des Widerstands, darunter Stauffenberg und Olbricht, wurden noch am selben Tag hingerichtet. epd










20.07.2025 • 09:13 Uhr

Verkehrsbehinderungen durch verbotenen Autokorso einer Hochzeitsgeschaft auf der Bundesautobahn A7

Am 19.07.2025, gegen 16:30 Uhr, meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer der Polizei einen auffälligen Fahrzeugkonvoi auf der A7 zwischen dem Autobahndreieck Hannover Süd und der Anschlussstelle Hildesheim-Drispenstedt.
Nach übereinstimmenden Zeugenangaben befuhr der Autokorso, bestehend aus etwa 10 bis 15 Fahrzeugen, mit eingeschaltetem Warnblinklicht und unter lautstarkem Hupen zeitweise alle drei Fahrstreifen und bremsten den fließenden Verkehr auf rund 30 km/h ab. Ein Überholen war für andere Verkehrsteilnehmer nicht möglich. Im weiteren Verlauf fuhr der Konvoi, der offensichtlich einer Hochzeitsgesellschaft (dem Vernehmen nach keine Deutschen) angehörte, in dem auf der Strecke befindlichen zweispurigen Baustellenbereich und blockierte auch dort beide Fahrstreifen vollständig. Darüber hinaus wurde beobachtet, wie sich mehrere Personen während der Fahrt aus den Fenstern lehnten und sich gegenseitig filmten. Einsatzkräfte der Autobahnpolizei konnten die beteiligten Fahrzeuge auf der Autobahn lokalisieren und anschließend unter Hinzuziehung weiterer Kräfte im Stadtgebiet einer gezielten Kontrolle unterziehen. Die Personalien mehrerer Beteiligter wurden aufgenommen. Einige der kontrollierten Personen zeigten sich gegenüber den polizeilichen Maßnahmen uneinsichtig.
Gegen mehrere Personen wurden Ermittlungsverfahren wegen verschiedener Ordnungswidrigkeiten und Straftaten eingeleitet. Die Ermittlungen dauern derzeit an.
Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmer, die durch den Autokorso behindert oder gefährdet wurden oder Hinweise zum Ablauf des Geschehens geben können, sich bei der Polizei Hildesheim zu melden.
Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass ein derart rücksichtsloses Verhalten im Straßenverkehr, vor allem auf Autobahnen oder mehrspurigen Schnellstraßen, nicht toleriert wird. Solche Verstöße werden auch zukünftig konsequent unterbunden und geahndet. red/dre










20.07.2025 • 09:09 Uhr

Politologe meint: Union hat sich im Richter-Fall Brosius-Gersdorf treiben lassen

Der Politologe Thomas Biebricher sieht in dem Fall Brosius-Gersdorf eine Bedrohung für das Bundesverfassungsgericht. «Die ernstzunehmende Gefahr ist, dass es zu
einer Politisierung des Bundesverfassungsgerichts kommt», sagte Biebricher dem Evangelischen Pressedienst (epd). Eine schleichende Autokratisierung führe oft über die Judikative, das sei in den USA, in Ungarn oder Polen zu beobachten.

Man müsse aber «aufpassen, es mit dem Alarmschlagen nicht zu übertreiben», sagte Biebricher, der an der Goethe-Universität Frankfurt zum Konservatismus forscht. Es hänge davon ab, ob jetzt jede Richterwahl diesem Muster folge. Falls dem so sei, wäre das aber „dramatisch und eine Zäsur».

Die umstrittene Juristin war von der SPD für ein oberstes Richteramt vorgeschlagen worden. Das war am Widerstand der Christdemokraten gescheitert. epd










20.07.2025 • 09:07 Uhr

Um 0.10 Uhr in Kreiensen: Polizei stoppt Seesener nach Fahren unter Alkohol-Droge

Tatort: Einbeck, Ortsteil Kreiensen, Holzmindener Straße. Tatzeit: Samstag, 19. Juli 2025, 00:10 Uhr. Ein 40-Jähriger aus Seesen befuhr mit seinem PKW Hyundai die Holzmindener Straße in Kreiensen und die anschließende Überprüfung ergab, dass er unter erheblicher Alkoholbeeinflussung stand. Es wurde eine Blutprobenentnahme durchgeführt, der Führerschein beschlagnahmt und die Weiterfahrt untersagt. Der Beschuldigte hat nun mit dem Entzug der Fahrerlaubnis zu rechnen und es wurde ein Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Me










20.07.2025 • 09:07 Uhr

Randalierer treiben im Freibad Liebenburg ihr Unwesen! Polizei leitet Strafverfahren ein

Die Polizei berichtet soeben: In der Nacht von dem 17.07 auf den 18.07 zwischen 18:30 - 08:15 Uhr gelangten die bislang unbekannten Täter unter Gewalteinwirkung auf das umfriedete Gelände des Freibads in Liebenburg. Dort werden durch die unbekannte Täterschaft diverse Liegen, Tische und Stühle in ein Schwimmbecken geworfen. Weiterhin wird eine Halterung aus der Verankerung am Boden gerissen und beschädigt. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 200 Euro. Seitens der Polizei Liebenburg wurde ein Strafverfahren eingeleitet.










20.07.2025 • 09:05 Uhr

Clausthal-Zellerfeld: Nach Mitternacht Sirenenalerm! Feuer in blauer Holzkirche!

Riesenaufreger letzte Nacht in Clauthal-Zellerfeld: 39 Minuten nach Mitternacht schlägt die Brandmeldeanlage in der blauen Holzkirche an. Sofort wird Sirenenalarm gegeben. Die Feuerwehren sind unheimlich schnell am Ort des Schadenfeuers.
In einem Statement der Feuerwehr heißt es:
Die Feuerwehr Clausthal-Zellerfeld ist in den Nachtstunden vom 20.07.2025, um 00:39 Uhr, zu einem Feuer an der historischen Marktkirche alarmiert. Ausgelöst hatte die Brandmeldeanlage, welche in der Marktkirche eingebaut ist. Als der Brandmeister vom Dienst (BvD) an der Einsatzstelle eintraf, konnte er bereits feststellen, dass es hinter der Fassade, auf der Ostseite der Kirche, vom Boden bis unter dem Dachüberstand brannte.red /Foto: Feuerwehr Clausthal-Zellerfeld

Weitere Berichterstattung!










20.07.2025 • 09:04 Uhr

Weinfest in Northeim: Heute Höhepunkt mit Jazz-Frühschoppen auf dem Münsterplatz - Festmacher Hahne gewürdigt!

Das prächtig gelungene 25.Weinfest in Northeim geht heute ins Finale. Auf dem Münster findet ein fetziger Frühschoppen statt. Dabei gibt es ein Livekonzert mit einer siebenköpfigen Jazzband. Das hat Festmacher Hahne angekündigt. Hahne war zum Auftakt des gelungenen Weinfestes (wir berichteten topaktuell und exklusiv) für sein nunmehr 25-jähriges Engagement für den Event besonders geehrt worden. Stadtmarketing Manager Eilers würdigte Hahne mit einer Ehrenscheibe aus Granit. Das Publikum an den vollbesetzten Bänken spendete einen Riesenbeifall für den erfolgreichen Weinhändler. red/Fotos: FisWMG












19.07.2025 • 16:58 Uhr

Trotz Zeitungskrise! Fettes Lohnplus für Redakteure bei Tageszeitungen - Über 10 Prozent aufs Gehalt drauf!

Sie verdienen schon nicht schlecht. Jetzt gibt es noch fett was drauf für Zeitungsredakteure. Und das obwohl Zeitungsverlage schwer kriseln. Auch in Südniedersachsen!

Nach zahlreichen Streiks haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaften auf einen Tarifvertrag für Redakteurinnen und Redakteure bei Tageszeitungen geeinigt. Die Lohnzuwächse summieren sich laut den beteiligten Gewerkschaften auf 10,5 Prozent.

Die Tarifverhandlungen für die Redakteurinnen und Redakteure bei Tageszeitungen sind am Freitagabend mit einer Einigung zu Ende gegangen. Wie die beiden beteiligten Gewerkschaften
und der Arbeitgeberverband BDZV am Samstag mitteilten, verständigten sie sich in der zehnten Verhandlungsrunde in Hamburg auf Lohnerhöhungen, die laut der Arbeitnehmerseite prozentual zweistellig (durchschnittlich plus 10,5 Prozent) ausfallen.

Die Verständigung sieht rückwirkende Erhöhungen um 100 Euro zum 1. März 2025 sowie zusätzliche 90 Euro zum 1. Mai dieses Jahres vor. Zum 1. Februar nächsten Jahres folgt den Angaben zufolge eine lineare Erhöhung um drei Prozent sowie ab 1. Februar 2027 um einen Festbetrag von 110 Euro. Der neue Tarifvertrag gilt mit einer Laufzeit von 1. Januar 2025 bis 31. Dezember 2027 für drei Jahre. Der bislang gültige Tarifvertrag stammte aus dem Jahr 2022.

Die beiden Gewerkschaften waren mit unterschiedlichen Forderungen in die Verhandlungen gegangen: Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hatte ursprünglich 12 Prozent mehr Lohn verlangt, der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) 10,5 Prozent.

Verhandlungsführer Georg Wallraf vom Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger sprach laut einer BDZV-Mitteilung von «langen und nicht einfachen Gesprächen». Der Abschluss sei «Bewegung auf beiden Seiten» zu verdanken. Ver.di verwies auf Streiks in bundesweit 36 Verlagen und Redaktionen, die zuletzt bis zu sechs Tage angedauert hätten. Auch vor der entscheidenden Verhandlungsrunde war es erneut zu Warnstreiks in mehreren Redaktionen gekommen, darunter bei der «Süddeutschen Zeitung». Die Arbeitsniederlegungen hätten Wirkung gezeigt, hieß es sowohl von ver.di als auch vom DJV.. epd

Hintergrund:
Zahlreiche Verlage sind dem Vernehmen nicht betroffen. Sie sind „OT“. Das bedeutet „ohne Tarifbindung.“. Viele sind aus den Lobbyverbänden ausgetreten. Das entpflichtet sie, die Tarifabschlüsse zu übernehmen. red










19.07.2025 • 16:55 Uhr

Einbeck: Noch freie Plätze im Jungjägerkurs

Nach den Sommerferien in Niedersachsen startet bei der Jägerschaft Einbeck e.V. der nächste Jungjägerkurs. Einige wenige Plätze sind kurzfristig wieder frei geworden, sodass sich nun auch Kurzentschlossene noch anmelden können. Insgesamt haben sich bereits über 20 angehende Jägerinnen und Jäger für den Lehrgang angemeldet – der Andrang ist entsprechend groß.
Seit vielen Jahren führt die Jägerschaft Einbeck solche Jungjägerkurse durch und legt dabei Wert auf eine fundierte, praxisnahe Ausbildung. Der aktuelle Kurs läuft bis zum Frühjahr 2026 und bereitet die Teilnehmenden umfassend auf die Jägerprüfung vor. Auf dem Programm stehen sowohl Theorie- als auch Praxiseinheiten – von Wildtierkunde und Naturschutz bis hin zum sicheren Umgang mit Jagdwaffen.
Interessierte können ab 16 Jahren daran teilnehmen. Anmeldungen und Rückfragen nimmt die Jägerschaft per E-Mail unter ausbildung@jaegerschaft-einbeck.de entgegen. Aufgrund der begrenzten Platzzahl wird um eine zügige Anmeldung gebeten. Die Jägerschaft Einbeck freut sich auf einen erfolgreichen Kurs.











19.07.2025 • 16:54 Uhr

Wildunfall auf B241 bei Volpriehausen: 86-Jähriger fährt mit seinem Auto ein Reh tot!

Ereignisort: Uslar, Bundesstraße 241, Volpriehausen - Uslar, Ereigniszeit: 18.07.2025, 07.15 Uhr.:
Ein 86-jähriger Einwohner eines Uslarer Ortsteiles befährt mit seinem Pkw die neue Bundestraße 241, aus Richtung Volpriehausen kommend, in Richtung Uslar. In Höhe der Ortschaft Gierswalde überquert plötzlich ein Stück Rehwild die Fahrbahn und wird vom Fahrzeug erfasst. Das Tier verendet an der Unfallstelle. Am Fahrzeug entsteht ein geschätzter Sachschaden von 3.000. Euro. eiv










19.07.2025 • 16:53 Uhr

Zeitungskrise: Konzentration geht weiter! Medienhaus Gerstenberg/ Hildesheimer Zeitung hat mehrheitlich die AZ Alfelder Zeitung übernommen!

Die Konzentration in der kriselnden Zeitungslandschaft Südniedersachens schreitet voran. Nach dem TAH in Holzminden hat es die Alfelder Zeitung erwischt. Beinahe unbemerkt von der Öffentlichkeit hat der GerstenbergVerlag/ Hildesheimer Zeitung nebst die Alfelder Zeitung übernommen. Juristisch vollzog sich das zum Beginn 2025. Das bestätigt nachfolgend die dokumentierte offizielle Stellungnahme der AZ. In dem Dokument wird ausgeführt: „In einem immer schwieriger werdenden Umfeld für regionale Zeitungsverlage unserer Größenordnung wollen wir die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft der ‚Alfelder Zeitung‘ stellen“, betonen Ewald Dobler, Altverleger, und Carolin Dobler, Verlegerin und Geschäftsführerin, der „Alfelder Zeitung“. „Lokale Tageszeitungen sind unverzichtbare Bestandteile der demokratischen Prozesse. Wir freuen uns daher, dass wir mit unseren Kollegen aus Hildesheim, die bereits seit mehr als 40 Jahren Gesellschafter der ‚Alfelder Zeitung‘ sind, einen Partner gefunden haben, für den ein qualitativ hochwertiger Journalismus auch im ländlichen Raum selbstverständlich ist und der die stetige Weiterentwicklung der AZ konsequent voranbringen wird.“
Im Zuge der Anteilsübernahme wird auch Geschäftsführerin Carolin Dobler das Unternehmen zum Jahresende verlassen. Sie übergibt ihre Aufgaben an die Geschäftsführung der „Hildesheimer Allgemeinen Zeitung“, die im Medienhaus Gerstenberg erscheint.
„Der Erhalt einer qualitativ hochwertigen und vielfältigen Berichterstattung auf regionaler Ebene ist seit jeher Teil unserer verlegerischen Ausrichtung. Daher stellen wir uns dieser Verantwortung auch in und für Alfeld. Der Familie Dobler danken wir für die jahrelange Partnerschaft“, so Daniel Gerstenberg, Verleger der „Hildesheimer Allgemein Zeitung“.
Quelle: Pressemitteilung AZ Alfelder Zeitung & Niedersächsische Volkszeitung Dobler GmbH & Co.










19.07.2025 • 16:51 Uhr

Bei Aldi Produkt-Warnung und Rückruf! Im Kartoffelsalat mit Ei „antigener Senf“ nicht ausgewiesen!

Wichtige Nachricht für Verbraucher: beim Aldi Markt in Bad Gandersheim gibt es eine Produktwarnung und einen -Rückruf. Im Kartoffelsalat mit Ei und Gurke von Wonnemeyer Feinkostsalate ist der „antigene Senf“ im Lebensmittel nicht ausgewiesen. Wer den Kartoffelsalat gekauft hat kann ihn bei Aldi zurückgeben. Es gibt das Geld retour.red










19.07.2025 • 16:50 Uhr

Hardegsen-Hettensen: Unbekannter rammt mit Auto Schild und Mauer und haut ab!

Tatort: Hardegsen, Ortsteil Hettensen, Lödingser Straße, Tatzeitpunkt: Freitag, 18.07.2025, 21:30 Uhr.
Die Polizei berichtet: Ein bislang unbekannter Verursacher befuhr die Ortsdurchfahrt von Hettensen und kam in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab.
Dabei beschädigte er ein Verkehrsschild und eine Grundstücksmauer. Anschließend entfernte sich der Verursacher unerlaubt vom Unfallort, es wurden keinerlei schadensregulierende Maßnahmen getroffen.
Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim zu melden. pel










19.07.2025 • 16:49 Uhr

Fußballfest: Malteser erfüllen «Herzenswunsch» - auch in der Uni-Stadt Göttingen!

Mit einem Besuch beim Sommerfest des Fußballvereins Hannover 96 haben die Malteser eigenen Angaben zufolge einem schwer kranken Mann einen «Herzenswunsch» erfüllt. Der
«Herzenswunsch-Krankenwagen» der Hilfsorganisation fuhr Torsten Richteweg zur Heinz-von-Heiden-Arena in Hannover, wie ein Sprecher am Sonnabend mitteilte. Bei dem Fest am Freitag habe er dort Stadionluft schnuppern können.

«Für den Besuch eines Heimspiels hätten seine Kräfte nicht mehr gereicht», sagte Richtewegs Mutter Elke Harste den Angaben zufolge. Sie begleitete die Herzenswunsch-Fahrt ebenso wie die beiden Malteser Torben Abel und Sarah Reichenberger, die den MS-Kranken im Pflegezentrum Herta-Meyer-Haus in Hannover-Herrenhausen abgeholt und wieder zurückgebracht hatten.

Seit 2016 bieten die Malteser in Niedersachsen das Projekt «Herzenswunsch-Krankenwagen» an, das schwer kranke Patienten noch einmal an einen Ort ihrer Wahl fährt. Allein in der katholischen Diözese Hildesheim gibt es laut der Hilfsorganisation die speziellen Krankenwagen inzwischen an den Standorten Buxtehude, Hannover, Celle, Braunschweig, Wolfsburg, Hildesheim und Göttingen.

Etwa 100 für dieses Projekt ausgebildete ehrenamtliche Helferinnen und Helfer stünden dafür bereit. 2024 hätten sie 30 Herzenswunschfahrten unternommen, seit Projektstart seien es ungefähr 230 gewesen. Das Projekt sei auf Spenden angewiesen. epd










19.07.2025 • 11:37 Uhr

Kubicki lehnt Alkoholverbot an Supermarktkassen ab

Der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Wolfgang Kubicki hat den Vorschlag des neuen Bundesdrogenbeauftragten Hendrik Streeck zurückgewiesen, alkoholische Getränke aus dem Bereich vor den Supermarktkassen zu verbannen. Der Vorstoß sei ein Beispiel für
unnötige staatliche Einmischung, sagte Kubicki der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Samstag).

Streecks Vorschlag soll unter anderem trockene Alkoholabhängige schützen, indem sie an der Kasse nicht ständig mit Alkohol konfrontiert werden. Kubicki nannte die Diskussion hierüber «absurd, weil sie das Problem gar nicht löst». Wörtlich sagte er: «Als seien die so blöd, den Alkohol nicht wahrzunehmen, wenn er in anderen Ecken des Kaufhauses platziert ist?»

Der Liberale ordnete die Debatte in seine generelle Kritik an staatlicher Bevormundung ein. Er warnte vor einem «Zeitgeist, der in den staatlichen Vorgaben das Heil schlechthin sieht». Der Staat sei in vielen Fällen nicht der Heilsbringer, sondern durch zu viele Vorgaben und Verordnungen das Problem. epd











19.07.2025 • 11:30 Uhr

Bericht: Mehrheit lehnt in Umfrage AfD-Verbotsverfahren ab

So ticken die Deutschen wirklich: Die Bevölkerung in Deutschland hält laut einer aktuellen Umfrage die AfD mehrheitlich für rechtsextrem, lehnt ein AfD-Verbotsverfahren aber dennoch ab. Laut der repräsentativen Erhebung des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der
Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Samstag) stuft mehr als jeder und jede zweite Befragte (54 Prozent) die Partei als rechtsextrem ein. Gleichwohl sprechen sich fast ebenso viele (52 Prozent) gegen ein Verbotsverfahren aus und nur 27 Prozent dafür. In Ostdeutschland
seien sogar Zweidrittel der Befragten gegen ein Parteiverbot, hieß es weiter.

«Ein Grund für die überwiegend kritische Haltung zu einem Verbot liegt in der Vertrautheit der Mehrheit mit Sympathisanten der Partei», schreibt Allensbach-Geschäftsführerin Renate Köcher in dem Namensbeitrag für die Zeitung. Zweidrittel (67 Prozent) der Westdeutschen und eine überwältigende Mehrheit von 88 Prozent der Ostdeutschen haben demnach in ihrem Bekanntenkreis Anhänger der AfD. Die Anhänger der AfD würden völlig anders eingeschätzt als die Partei selbst: Nur ein Bruchteil der Befragten (5 Prozent) hat von den Sympathisanten, die sie kennen, den Eindruck, diese seien rechtsextrem.

Zudem unterstellten viele den Parteien, die ein AfD-Verbotsverfahren befürworten, diese wollten sich nur einer zu stark gewordenen Konkurrenz entledigen. Auch rechnet eine Mehrheit
der Befragten (54 Prozent) damit, dass sich rasch eine neue Partei mit ähnlicher Ausrichtung gründen würde, sollte die AfD verboten werden. epd










18.07.2025 • 21:21 Uhr

Unfall der Woche: Großaufgebot an Einsatzkräften mit Feuerwehr und Rettungshubschrauber - Drei Personen leicht verletzt und Vorfahrt missachtet

Rein optisch vermittelte der heftige Verkehrsunfall am vorigen Dienstagnachmittag auf einer Brücke über die neue B 3 bei Bovenden (wir berichteten topaktuell und exklusiv) den Eindruck einer mittleren Katastrophe. Die Einsatzkräfte boten ein Großaufgebot an Fahrzeugen, Rettungsspezialisten, Polizei- und Feuerwehrfahrzeugen, Kranken- und Notarztwagen und einen Rettungshubschrauber auf.

Zu den Folgen und Ursache der Kollision von zwei Fahrzeugen fragte das RedaktionsNetzwerk Südniedersachsen bei Polizeisprecherin Katz in Göttingen nach. Ihrer Darstellung nach wurden bei dem Zusammenstoß drei Menschen leicht verletzt. Die Fahrzeugen waren anschließend nicht mehr fahrfähig. Als Ursache wurde eine Vorfahrtmissachtung eines auswärtigen Autofahrers angegeben. Er habe ein Stoppschild an der Kreuzung missachtet. Das Schadensausmaß wurde mit einem fünfstelligen Betrag angegeben.

red/Fotos/Video: FisWMG










18.07.2025 • 21:02 Uhr

Umstrittene Richter-Kandididatin Brosius-Gersdorf: Soll jetzt katholische Kirche medial gespalten werden?

Die gescheiterte Wahl der Juristin Brosius-Gersdorf (SPD-Favoritin) zur Verfassungsrichterin beschäftigt weiterhin die katholische Kirche. Die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken warnt vor einer Beschädigung der Kandidatin und der Demokratie. Gleichzeitig bahnt sich dem Vernehmen nach so etwas wie der mediale Versuch an, die katholische Kirche in der Frage der umstrittenen Richter-Kandidatin zu spalten.

Nach der massiven Kritik konservativer Kreise an der Juristin Frauke Brosius-Gersdorf haben mehrere Vertreter der katholischen Kirche zur Mäßigung aufgerufen. Die Präsidentin des
Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Irme Stetter-Karp, äußerte sich bestürzt über die Art, wie diese Auseinandersetzung geführt werde. Der Paderborner Erzbischof Udo Markus Bentz warnte davor, das Thema Lebensschutz zu instrumentalisieren.

Der Bonner Moraltheologe Jochen Sautermeister verteidigte hingegen die ablehnende Haltung von Vertretern der katholischen Kirche. «Das ist weder unvernünftig noch radikal», schrieb der katholische Theologe im «Kölner Stadt-Anzeiger» (Freitag online). Es sei «die Konsequenz einer politischen Kontroverse, bei der es um nichts weniger als um die Auslegung der Menschenwürde geht und dabei um die Bedeutung und Ausgestaltung des Lebensschutzes». Es gehe um
Grundwerte und politische Kernthemen, schreibt Sautermeister, der auch Mitglied im Deutschen Ethikrat ist.

Die Wahl von drei neuen Richtern für das höchste Gericht in Deutschland war vor einer Woche vom Bundestag wegen koalitionsinterner Querelen über die Staatsrechtlerin kurzfristig
vertagt worden. Der von der SPD als Bundesverfassungsrichterin vorgeschlagenen Juristin Brosius-Gersdorf war unter anderem interpretierend vorgeworfen worden, sie befürworte die Möglichkeit von Abtreibungen bis zur Geburt. red











18.07.2025 • 20:45 Uhr












18.07.2025 • 20:42 Uhr

„Northeim dreht auf!“ Schon jetzt volles Haus beim 25.Weinfest! Holger Lamprecht eröffnet Fest!

Es ist Freitagabend, kurz nach 18 Uhr: Bei herrlichsten Sommer-Sonnenwetter ist vor wenigen Minuten das 25. Weinfest auf dem Northeimer Münster eröffnet worden. Drei Tage lang werden exquisite Weine serviert, Leckeres angeboten, heitere Gemeinschaft gepflegt. Vize-Bürger Holger Lamprecht erfand bei seiner launigen Eröffnungsansprache ein originelles Motto für die süffisante Stadtparty: „Northeim dreht auf!“, spielte Lamprecht auf die vielen Weinflaschen mit Schraubverschlüssen an. Und er traf den Nerv der vielen Gäste an den Tischen: die drehten stimmungsmäßig gerne auf und überhaupt nicht durch! Sie applaudierten den Machern (u.a. Stsdtmarketing, Weinhändler Hahne) des Weinfestes und dem Vize-Bürgermeister. red/Fotos/Video: FisWMG












18.07.2025 • 16:10 Uhr

Das ist verboten: 12-Jähriger auf E-Scooter - Das ist die Folge: Bußgeld und Punkt für die Eltern

Die Polizei im Kreis Höxter erinnert daran, dass das Führen von E-Scootern erst ab einem Alter von 14 Jahren erlaubt ist, und dann auch nur eine Person auf dem Trittbrett stehen darf. Bei einer Überprüfung können die Eltern belangt werden.

Immer wieder stellt die Polizei im Kreis Höxter im Rahmen der Streife E-Scooter fest, auf denen zwei Personen mitfahren. Dies ist nicht erlaubt. Außerdem beträgt das vorgeschriebene Mindestalter für solche Fahrzeuge im öffentlichen Straßenverkehr 14 Jahre.

In einem konkreten Fall waren einer Streife in Brakel am vergangenen Montag auf der Bökendorfer Straße zwei jüngere Personen aufgefallen, die zu zweit auf dem E-Scooter fuhren. Der Fahrer war dem Polizeibeamten schon bekannt, da er wenige Wochen zuvor bereits als "Mitfahrer" auf einem E-Scooter aufgefallen war. Das seinerzeit geführte Gespräch über die gesetzlichen Vorschriften war anscheinend wirkungslos geblieben.

Außerdem ergab die Überprüfung, dass der Fahrer erst 12 Jahre alt ist. Somit war er noch nicht berechtigt, den E-Scooter zu führen, zudem transportierte er damit einen 13-jährigen Freund. Der 12-jährige Junge aus Brakel kann aufgrund seines Alters nicht belangt werden. Aber als Fahrzeughalterin kommt auf die Mutter des Kindes nun ein Bußgeld in Höhe von 90 Euro und ein Punkt im Fahreignungsregister zu, da sie die Fahrt mit dem E-Scooter zuließ. Die Weiterfahrt wurde dem 12-Jährigen untersagt.

Die Polizei wird weiterhin vermehrt E-Scooter kontrollieren und die Verstöße konsequent ahnden.











18.07.2025 • 16:02 Uhr

Verkehrsunfall auf A 7 bei Nörten-Hardenberg - Autofahrer aus dem Landkreis Göttingen schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen ist am Freitagmorgen (18.07.25) auf der A 7 in Fahrtrichtung Hannover ein Autofahrer aus dem Landkreis Göttingen schwer verletzt worden. Der Mercedesfahrer wurde in eine Klinik nach Göttingen transportiert. Die beiden
Insassen eines BMW aus Rheinland-Pfalz kamen mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus nach Northeim. Der genaue Unfallhergang steht noch nicht fest. Für die Dauer der Unfallaufnahme sowie die Rettungs- und Bergungsarbeiten war die A 7 in Richtung Hannover teilweise gesperrt. Bis zum Nachmittag wurde der Verkehr auf einem der insgesamt drei Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt.

Ersten Ermittlungen der Autobahnpolizei Göttingen zufolge, stießen die beiden PKW etwa gegen 08.05 Uhr aus bislang noch unbekannter Ursache zusammen.

Der mit einem 30 Jahre Mann und einer 27-jährigen Frau besetzte BMW aus Rheinland-Pfalz prallte anschließend gegen die Betonschutzwand und blieb auf dem mittleren Fahrstreifen stehen.

Der 56 Jahre alte Mercedesfahrer aus dem Landkreis Göttingen geriet mit seinem Wagen ins Schleudern. Die Limousine kam in der Folge von der Fahrbahn ab, überschlug sich und landete auf einem angrenzenden Feld.

Beide Fahrzeuge waren anschließend nicht mehr fahrbereit und mussten von Abschleppunternehmen abtransportiert werden. Angaben zur Schadenshöhe liegen noch nicht vor. Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.jk










18.07.2025 • 15:59 Uhr

Heiligenstadt ledert im Bundestag gegen Grüne: "Kein Bock mehr auf Märchenstunde!"

Knallharte Auseinandersetzung zwischen SPD und Grünen heute im Deutschen Bundestag. Die Northeimer Bundestagsabgeordnete der SPD Frauke Heiligenstadt ließ sich das nicht gefallen. Sie ritt dann in ihrer Gegenrede volle Attacke.

In einer Mitteilung dazu heißt es: "Grüne und Linke erzählen gerade ein Märchen. Es handelt von der bösen Regierung, die Kitas Geld wegnimmt, und den Reichen gibt. Diese Falschbehauptung lässt unsere Abgeordnete Frauke Heiligenstadt nicht länger stehen! Denn zwei Dinge verdreht die Opposition dabei völlig:
1. Nicht reiche Privatpersonen werden entlastet. Unternehmen werden entlastet, damit diese in unser Land und in Arbeitsplätze investieren.
2. Kitas, Unis, Krankenhäuser bekommen nicht weniger Geld. Im Gegenteil setzen wir Länder, Städte und Gemeinden endlich wieder in die Lage, genau dort zu investieren! Und das in Milliardenhöhe." red










18.07.2025 • 15:58 Uhr

Heiligenstadt ledert im Bundestag gegen Grüne: "Kein Bock mehr auf Märchenstunde!"

Knallharte Auseinandersetzung zwischen SPD und Grünen heute im Deutschen Bundestag. Die Northeimer Bundestagsabgeordnete der SPD Frauke Heiligenstadt ließ sich das nicht gefallen. Sie ritt dann in ihrer Gegenrede volle Attacke.

In einer Mitteilung dazu heißt es: "Grüne und Linke erzählen gerade ein Märchen. Es handelt von der bösen Regierung, die Kitas Geld wegnimmt, und den Reichen gibt. Diese Falschbehauptung lässt unsere Abgeordnete Frauke Heiligenstadt nicht länger stehen! Denn zwei Dinge verdreht die Opposition dabei völlig:
1. Nicht reiche Privatpersonen werden entlastet. Unternehmen werden entlastet, damit diese in unser Land und in Arbeitsplätze investieren.
2. Kitas, Unis, Krankenhäuser bekommen nicht weniger Geld. Im Gegenteil setzen wir Länder, Städte und Gemeinden endlich wieder in die Lage, genau dort zu investieren! Und das in Milliardenhöhe." red










18.07.2025 • 15:50 Uhr

Tat am Bahnhof in Hann. Münden: Unbekannte stehlen Borddisplay von E-Bike

Innerhalb von fünfzehn Minuten haben Unbekannte am Montagnachmittag (14.07.25) in Hann. Münden (Landkreis Göttingen) das Borddisplay eines am Bahnhof abgestellten E-Bikes abmontiert und gestohlen.

Die Besitzerin hatte ihr Rad gegen 14.00 Uhr an einem Fahrradständer abgestellt und die benachbarte Postfiliale aufgesucht. Als sie nach fünfzehn Minuten zurückkehrte, war das Display verschwunden. Die Frau meldete den Diebstahl der Polizei.

Zeugen der Tat oder sonstige Personen, die sachdienliche Hinweise geben können,
werden gebeten, sich unter Telefon 05541/9510 mit dem Polizeikommissariat Hann.
Münden in Verbindung zu setzen. jk











18.07.2025 • 15:32 Uhr

Alarmierende Selbstmordrate - Expertin: Altersdepression aus der Tabuzone holen

Die Zahl der Depressionen und Suizide unter älteren Menschen ist laut Dorothee Wolf von der Psychologischen Beratungsstelle in Stuttgart alarmierend hoch. Studien zeigten, dass
40 Prozent aller Suizide von Menschen über 60 Jahren begangen werden, sagte Wolf am Freitag dem Evangelischen Pressedienst (epd). Dass die Krankheit bei Menschen wie dem Unternehmer Wolfgang Grupp für die Öffentlichkeit nicht erkennbar sei, liege daran, dass Betroffene nach
außen oft leistungsfähig wirkten und ihren Zustand aus Scham verbergen würden.

Auslöser für eine Altersdepression ist Wolf zufolge häufig das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden. Dieser Bedeutungsverlust, etwa nach dem Ende des Berufslebens, treffe besonders Menschen, die zuvor sehr aktiv waren und in der Öffentlichkeit standen. Mit dem Alter verbundene Einschränkungen wie nachlassende Konzentration und Leistungsfähigkeit seien für sie nur schwer zu akzeptieren.

Die Anzeichen für eine Depression sind nach den Worten der Psychologin nicht immer eindeutig. Sie reichen von sozialem Rückzug, gedrückter Stimmung und dem Verlust von Interessen bis hin zu körperlichen Beschwerden. «Manche sind häufig krank oder sie haben
Magen-Darm-Probleme oder permanent Rückenschmerzen, Appetitlosigkeit oder Schlafstörungen», erklärte sie. Andere wirkten vor einem Zusammenbruch sehr gereizt oder übermäßig aktiv. epd










18.07.2025 • 12:33 Uhr

Aktive Gastronomen in Bad Gandersheim: Initiative plant 21. August 2025 "After Work" im "Abtei"

Jetzt haben aktive gastronomische Betriebe in Bad Gandersheim gemeinsam mit der Stadtmarkteting GmbH Bad Gandersheim das Heft in die Hand genommen, um das Image in Bad Gandersheim etwas aufzupolieren: Das soll mit einer neuen Veranstaltungsserie unter dem Titel "Bad Gandersheim Get-Together - After-Work" geschehen.

Unter Federführung der neuen Stadtmarketing GmbH, hier den Verantwortlichen Elisabeth Klapproth-Opitz (GF) und Frau Marie-Luise Kisters, wurde heute bei einer Pressekonferenz unter freiem Himmel im Abteihof bestätigt, dass die erste "After Work Party" mit einem Auftaktevent bereits am 21. August 2025 im "Domänenhof" open air stattfinden wird. Von 17 bis 22 Uhr wird ein Treffpunkt für einen gemeinsamen Feierabend für alle Beschäftigten in Bad Gandersheim angeboten. Dabei ist für eine Beköstigung mit Speisen und Getränken gesorgt. Ebenso wird ein Discjockey für die musikalische Unterhaltung aller Teilnehmenden sorgen. Alles ist an diesem Feierabend nicht gratis, aber der Eintritt.

Die "After-Work"-Aktionen sollen dann in schöner Regelmäßigkeit einmal monatlich donnerstags in den beteiligten gastronomischen Betrieben stattfinden. Die erste Staffel ist bis Juli 2026 festgelegt. Danach ist ein weiterer Event im "Abteihof" geplant. red/

Von links nach rechts: Elisabeth Klapproth-Opitz (Stadtmarketing), Bettina Plock-Girmann (Rosencafe), Aki Kolbe (Waldschlösschen) Karsten und Bianca Köhler (Jedermann), Marie-Luise Kisters (Stadtmarketing), Jerry mit Frau (Zur Ecke), Gebhard Jungesblut (Keglerheim), Maria ("La Piazza), Julia Bode mit Claudia (X-Lounge) Fotos: FisWMG












18.07.2025 • 10:27 Uhr

AfD Kreistagsfraktion fragt Landrätin Klinkert-Kittel nach gefährlicher "Ameisenart Tapinoma magnum"

In einer schriftlichen Anfrage an die Landrätin Astrid Klinkert-Kittel in Northeim kümmert sich die Northeimer AfD Kreistagsfraktion mit dem "Vorkommen und Ausbreitungsrisiko der invasiven Ameisenart Tapinoma magnum“ – Präventions- und Reaktionsstrategien im Landkreis Northeim". Fraktionschef Maik Schmitz hat die Initiative jetzt in einer Pressemitteilung öffentlich gemacht.

Schmitz: " Sehr geehrte Frau Landrätin, die Ausbreitung invasiver Arten stellt eine zunehmende Herausforderung für öffentliche Infrastruktur, Umweltstabilität und gesundheitliche Vorsorge dar. Besonders im Fokus steht derzeit die Große Drüsenameise (Tapinoma magnum), eine ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammende Art, die sich in Deutschland in alarmierendem Tempo verbreitet. Aufgrund der fortschreitenden Klimaerwärmung mit zunehmend milden Wintern ist davon auszugehen, dass sich diese Art langfristig flächendeckend über das gesamte Bundesgebiet ausbreiten wird – darunter auch nach Niedersachsen und unweigerlich in den Landkreis Northeim.
Die jüngsten Entwicklungen unterstreichen die Dringlichkeit:

Dresden/Coswig (Sachsen): Erste bestätigte Funde im Frühjahr 2025, u.a. auf Gartencentern, öffentlich bekannt durch die Dresdner Neuesten Nachrichten, 17.06.2025
Quelle: https://www.dnn.de/lokales/dresden/tapinoma-magnum-invasive-ameisenart-im- raum-dresden-angekommen-RRAF3LVYGRFO7PXYFKFWTTUKHM.html
Tübingen (Baden-Württemberg): Massive Population am Burgholzweg, Bekämpfung mit Heißwasserlanze im Juli 2025

Quelle: https://www.gea.de/neckar-alb/kreis-tuebingen_artikel,t%C3%BCbingen-mit- hei%C3%9Fwasserlanze-gegen-invasive-ameisen-_arid,7051246.html
Region Hannover (Niedersachsen): Im April 2025 entdeckte man T. magnum auf einem Supermarktgelände, auch im Innenbereich
Quelle: https://www.t-online.de/region/hannover/id_100681554/invasive-tapinoma- ameisen-in-hannover-bedrohung-fuer-bauwerke-und-technik.html
Kehl/Karlsruhe (Baden-Württemberg): Spielplätze gesperrt, Schäden an Strom- und Kommunikationsleitungen, Juli 2025
Quelle: https://www.rnd.de/panorama/ameisenplage-in-deutschland-experten-warnen-vor- invasiver-art-tapinoma-magnum-UKLD2EUZXRFUPOXMMQQ7HASYOQ.html
Reinheim (Hessen): Fund in einer kommunalen Grünanlage, Maßnahmen eingeleitet, Koordination über Landkreis Darmstadt-Dieburg
Quelle: https://www.reinheim.de/verwaltung- buergerservice/oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilungen/2025/juli/invasive-ameisenart- tapinoma-magnum-in-reinheim-entdeckt-massnahmen-angelaufen

Diese Beispiele zeigen: Die Gefahr ist real, sie betrifft Kommunen und Landkreise in ihrer Infrastruktur, im Gesundheits- und Hygienebereich ebenso wie in der öffentlichen Grünpflege und der Bauwirtschaft.
Vor diesem Hintergrund bitte ich Sie um die Beantwortung der nachfolgenden, bewusst offen gehaltenen Fragen. Ziel ist es, ein Bild davon zu erhalten, ob und in welchem Umfang der Landkreis Northeim die Problematik erkannt hat, Maßnahmen eingeleitet wurden oder entsprechende Planungen laufen.

1. Verbreitung & Wahrnehmung
Welche konkreten Hinweise oder Verdachtsfälle auf das Vorkommen von Tapinoma magnum sind der Kreisverwaltung bisher bekannt oder wurden von extern (z. B. Kommunen, Fachstellen) übermittelt?
Existiert derzeit ein systematisches oder stichprobenartiges Monitoring zur frühzeitigen Identifikation dieser Ameisenart innerhalb des Kreisgebiets?
Wird die Thematik als Teil des allgemeinen Risikomanagements invasiver Arten in den Arbeitsstrukturen der Verwaltung mitgedacht?

2. Kommunale Koordination
Wurde die Thematik Tapinoma magnum innerhalb relevanter verwaltungsinterner Gremien, Ausschüsse oder Arbeitszusammenhänge bereits aufgegriffen – insbesondere im Kontext öffentlicher Infrastruktur, Umweltgesundheit oder kommunaler Bauunterhaltung?
Gibt es innerhalb der Verwaltung eine koordinierende Stelle, die sich speziell mit invasiven Arten oder Schädlingsmanagement befasst und das Thema betreut?
In welcher Form findet ein Wissenstransfer zwischen Kreisverwaltung und den Gemeinden/Städten im Landkreis statt – etwa über Arbeitsgruppen, Informationsrundschreiben oder fachliche Netzwerktreffen?

3. Konzepte & Maßnahmen
Wurden bislang konkrete Bekämpfungsmaßnahmen gegen Tapinoma magnum geprüft oder vorbereitet (z. B. Einsatz thermischer Methoden, Gelköder, Biologische Maßnahmen)?
Welche Erfahrungen und Empfehlungen wurden dabei aus anderen Landkreisen oder Bundesländern berücksichtigt?
Gibt es bereits fachliche Handlungsempfehlungen, Arbeitshilfen oder interne Leitfäden zur Einschätzung und Eindämmung dieser Ameisenart?
Ist geplant, ein digitales oder analoges Meldesystem für Bürgerinnen und Bürger bereitzustellen, um Sichtungen niedrigschwellig zu erfassen?

4. Kooperation & Fachliche Vernetzung
Besteht ein Austausch mit wissenschaftlichen Einrichtungen, Landesämtern oder Fachgesellschaften (z. B. Universitäten, Entomologische Gesellschaften) zur Einschätzung und Prävention der Ausbreitung?
Wie wird die Zusammenarbeit mit anderen niedersächsischen Landkreisen oder angrenzenden Bundesländern organisiert, in denen Tapinoma magnum bereits auftritt oder vermutet wird? Wurden bereits Fortbildungen, Workshops oder runde Tische mit externen Akteuren durchgeführt oder initiiert?

5. Risikoanalyse & Infrastrukturelle Folgen
Wie schätzt die Verwaltung das mittelfristige Risiko eines Befalls im Landkreis Northeim unter Berücksichtigung klimatischer, logistischer und infrastruktureller Faktoren ein?
Welche öffentlichen Bereiche oder Anlagen gelten aus Sicht des Landkreises als besonders gefährdet (z. B. Spielplätze, Stromverteilerschächte, Schulen, Kläranlagen)?
Gibt es bereits erste Vorfälle, Schadensbilder oder Einschätzungen über wirtschaftliche Auswirkungen eines möglichen Befalls?

6. Kommunikation, Sensibilisierung & Finanzierung
Plant die Kreisverwaltung Maßnahmen zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit – etwa in Form von Informationskampagnen, Broschüren, Onlinehinweisen oder Schulungsangeboten?
Stehen den Gemeinden finanzielle oder strukturelle Mittel des Landkreises zur Verfügung, um präventiv tätig zu werden?
Gibt es Planungen zur Beantragung externer Fördermittel (z. B. auf Landes- oder EU- Ebene) zur Unterstützung im Umgang mit invasiven Arten?
Wie wird sichergestellt, dass das Thema Tapinoma magnum bei der zukünftigen Planung kommunaler Infrastrukturprojekte (z. B. Neubauten, Freiflächenplanung) berücksichtigt wird?"

Schmitz weiter: "Sehr geehrte Frau Landrätin,
mit dieser Anfrage möchten wir zur frühzeitigen Auseinandersetzung mit einer komplexen Herausforderung beitragen, die in anderen Regionen Deutschlands bereits zu spürbaren Belastungen geführt hat. Wir möchten vermeiden, dass auch der Landkreis Northeim unvorbereitet betroffen wird. Für Ihre differenzierte und umfassende Beantwortung danken wir Ihnen im Voraus."
red/Foto: FisWMG










18.07.2025 • 10:15 Uhr

Familienzentrum mobil Northeim veröffentlicht Programm für August 2025

Das Familienzentrum mobil Northeim lädt Familien und Kinder aus Kalefeld, Moringen, Dassel, Katlenburg-Lindau und Bodenfelde zum August-Programm ein

Auch im August gibt es im Familienzentrum mobil Northeim wieder tolle Aktionen für Klein und Groß: Es können eigene Bilderrahmen gestaltet werden und Obstsalat wird zubereitet. Die Angebote richten sich an Kinder mit ihren Familien. Kinder können auch ohne Begleitung kommen, dann ist eine Anmeldung notwendig. In Begleitung der Eltern ist auch eine spontane Teilnahme möglich.
Über Anmeldungen freut sich die Projektmitarbeiterin Janina Wilharm unter der E-Mail-Adresse familienmobil@caritas-suedniedersachsen.de oder unter der mobilen Rufnummer 0151/40 246 787. Das aktuelle Programm ist zudem auf der Website www.caritas-northeim.de abrufbar.


Montags
Kalefeld
Jugendraum, Neue Bahnhofstr. 2, 15.00 bis 16.30 Uhr
4. August: Wir gestalten Bilderrahmen (ab 4 Jahren)
11. August: Wasser-Party (ab 4 Jahren)
18. August: Wir machen Obstsalat (ab 4 Jahren)
25. August: Ausflug zum Spielplatz (ab 4 Jahren)

Katlenburg
Alte Schule, Suteroder Str. 9, 9.30 bis 11.30 Uhr
11. August: Krabbelgruppe (0-3 Jahre)
25. August: Krabbelgruppe (0-3 Jahre)

Dienstags
Moringen
Mütterzentrum, Lange Str. 33
5. August, 15.00 bis 16.30 Uhr: Wir gestalten Bilderrahmen (ab 4 Jahren)
12. August, 09.30 bis 11.30 Uhr: Krabbelgruppe (0-3 Jahre)
19. August, 15.00 bis 16.30 Uhr: Wir machen Obstsalat (ab 4 Jahren)
26. August, 09.30 bis 11.30 Uhr: Krabbelgruppe (0-3 Jahre)

Mittwochs
Dassel
Ratskeller, Marktplatz 4, 15.00 bis 16.30 Uhr
6. August: Wir gestalten Bilderrahmen (ab 4 Jahren)
20. August: Wir machen Obstsalat (ab 4 Jahren)

Donnerstags
Gillersheim
Sporthaus, Grasweg 4b, 15.00 bis 16.30 Uhr
7. August: Wir gestalten Bilderrahmen (ab 4 Jahren)
21. August: Wir machen Obstsalat (ab 4 Jahren)

Sievershausen
St. Trinitatis Kirche, Försterweg 15, 9.30 bis 11.30 Uhr
14. August: Krabbelgruppe (0-3 Jahren)
28. August: Krabbelgruppe (0-3 Jahren)

Bodenfelde
Alte Schule, Mädchenzimmer 1. Etage, Amelither Str. 23
14. August:
15.15 bis 16.15 Uhr: Krabbelgruppe (0-3 Jahren)
16.30 bis 17.30 Uhr: Wir machen Obstsalat (ab 4 Jahren)
28. August:
15.15 bis 16.15 Uhr: Krabbelgruppe (0-3 Jahren)
16.30 bis 17.30 Uhr: Wir gestalten Bilderrahmen (ab 4 Jahren)












18.07.2025 • 10:12 Uhr

Vorlesen für Erwachsene in der Stadtbibliothek

Am Donnerstag, 24. Juli 2025, liest Andreas Müller ab 11.15 Uhr in der Göttinger Stadtbibliothek im Thomas-Buergenthal-Haus, Gotmarstraße 8, aus dem Werk „L´Arrabbiata“ von Paul Heyse.

Treffpunkt ist das rote Sofa im ersten Obergeschoss. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.











18.07.2025 • 10:11 Uhr

US-Inflation zieht leicht an - neue Drohungen aus dem Weißen Haus

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

An den Finanzmärkten spüren die Marktteilnehmer die ersten makroökonomischen Folgen der neuen US-Handelspolitik: Die US-Inflation ist im Juni leicht auf 2,7 Prozent gestiegen. Damit deutet sich an, dass die eingeführten Importzölle erste Auswirkungen auf die Verbraucherpreise in den USA zeigen. Bislang haben viele Exporteure und Importeure versucht, die Zollbelastungen über niedrigere Gewinnmargen aufzufangen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und keine Kunden zu verlieren. Dieses Vorgehen hat jedoch Grenzen – und nun könnte sich eine Wende abzeichnen. Die Preise steigen, der Inflationsdruck nimmt zu. Parallel dazu verschärft sich der Ton aus dem Weißen Haus. Präsident Trump hat erneut mit massiven Zollerhöhungen gedroht: 30 Prozent auf sämtliche EU-Importe sowie 50 Prozent auf Kupfer, beginnend ab dem 1. August. Nach den ersten Erfahrungen mit diesen Ankündigungen aus dem Weißen Haus haben die Aktienmärkte kaum mehr reagiert. Zu schnell hatten sich Vorgaben auch immer wieder geändert.

Doch könnte es diesmal anders sein? Ein Unbehagen bleibt, und damit nimmt die Unsicherheit an den Märkten nicht ab. Das bedeutet, dass es auch in den kommenden Wochen weiterhin zu spürbaren Ausschlägen an Aktien- und Rentenmärkten kommen kann. Zusätzlich belastete die in dieser Woche intensivierte Diskussion über eine vorzeitige Ablösung des Notenbankchefs Jerome Powell die Märkte. Auch hier gab es wieder die übliche Verwirrungstaktik der Regierung Trump, die in Kongresskreisen eine Absetzung des Fed-Präsidenten diskutieren ließ, nur um danach ein Dementi dieser Absicht zu veröffentlichen. Die Anleihemärkte quittierten dies mit einem risikobedingten weiteren Anstieg der Renditen von US-Staatsanleihen.











18.07.2025 • 10:09 Uhr

Grüne stellen «Notlage» Begründung für Grenzkontrollen wegen Flüchtlingsüberlastung infrage

Die oppositionellen Grünen haben Zweifel an einer «Notlage» der Kommunen bei der Flüchtlingsunterbringung. Die mit dieser «Notlage» begründeten Grenzkontrollen seien «reine populistische Symbolpolitik», sagte die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Fraktion, Irene Mihalic, der Düsseldorfer «Rheinischen Post» (Freitag). Es werde immer offensichtlicher, dass es für die Kontrollen keine sachliche Begründung gebe. Mihalic verwies auf die Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine entsprechende Anfrage der Grünen.

In ihrer Anfrage hatten die Grünen um Auskunft darüber gebeten, in wie vielen Aufnahmeeinrichtungen der Länder und Kommunen eine Überlastung zu verzeichnen sei. In der Antwort des Bundesinnenministeriums heißt es laut Zeitungsbericht dazu: «Der Bundesregierung liegen umfassende eigene Erkenntnisse zu den einzelnen Aufnahmeeinrichtungen der Länder und Kommunen im Sinne der Fragestellung nicht vor.»

Für die Aufnahme, Unterbringung und Versorgung seien die Länder zuständig, zitiert die Zeitung weiter aus der Antwort. Mit Stand März 2025 seien an die Europäische Asylagentur 399.524 Personen in Erstaufnahmeeinrichtungen gemeldet worden, wobei diese Zahl auch ukrainische Schutzsuchende beinhalte, die nicht unter den Begriff der Asylsuchenden fallen würden.

Mihalic nannte es «völlig paradox», dass Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) die andauernden Grenzkontrollen und Zurückweisungen mit einer vermeintlichen Notlage begründe «und gleichzeitig überhaupt keinen Überblick hat, ob es diese Notlage in den Kommunen überhaupt gibt oder nicht». epd










18.07.2025 • 10:07 Uhr

Krankenkassen-Chef warnt vor massiv steigenden Beiträgen, und keine Ende ist in Sicht!

Der Chef der Techniker-Krankenkasse, Jens Baas, befürchtet deutlich höhere Beitragssätze zur Krankenversicherung. Sollte die Politik keine Reform anstoßen, könnte der Beitrag von heute mehr als 17 Prozent des Bruttolohns bis Ende dieses Jahrzehnts auf 20 Prozent steigen, sagte Baas der Wochenzeitung «Die Zeit» (Donnerstag). Aktuell sei kein Ende der Beitragsspirale in Sicht.
Außerdem warnte Baas vor zusätzlichen, kurzfristigen Belastungen für die Versicherten: «Wenn die Ausgaben weiter so stark steigen, werden viele Kassen die Beiträge zum nächsten Jahreswechsel wieder anheben müssen», sagte er. Geplante Kredite des Bundes lehnte er in
dem Interview ab: «Wenn ein System staatliche Hilfen braucht, zeigt das eigentlich nur, dass es allein nicht überlebensfähig ist», erklärte der TK-Chef: «Wir brauchen keine Kredite, sondern echte Lösungen.» epd










18.07.2025 • 10:06 Uhr

Entsorgung auf Benefiz-Art: Hilfsorganisation sammelt ausgediente Campingausrüstung auf wildem Rockmusik-Festival!

Die Hilfsorganisation Hanseatic Help sammelt vom 17. bis 20. Juli gemeinsam mit dem Lions Club Cuxhaven nicht mehr benötigte Campingausrüstung von Besucherinnen und Besuchern des Wilden Deichbrandfestivals ein. Die ausgedienten Schlafsäcke, Isomatten, Zelte und andere Ausrüstungsgegenstände sollen Obdachlosen zur Verfügung gestellt werden, wie der gemeinnützige Verein am Donnerstag mitteilte. Was Festivalbesucher und Besucherinnen nur für ein paar Nächte benötigten und häufig liegenließen könne im Winter Obdachlosen das Leben retten, heißt es in einer Erklärung von Hanseatic Help. Auch Pfandflaschen würden eingesammelt und die Erlöse der Obdachlosenhilfe der Organisation zur Verfügung gestellt. epd










18.07.2025 • 10:05 Uhr

Ex-Ampel-Sprecherin: Zu wenig Fehlertoleranz gegenüber Politikern beklagt - Medienschelte von Frau Hoffmann

Die ehemalige stellvertretende Regierungssprecherin der Ampel-Regierung, Christiane Hoffmann, kritisiert den medialen Umgang mit Politikerinnen und Politikern. «Die Fehlertoleranz ist extrem gering, bis hin zu einer Art von Charakter-Hinrichtungen, die aufgrund von kleinen Fehlern stattfinden», beklagte sie sich beim Evangelischen Pressedienst (epd). Als Beispiel nannte sie die Print- und TV- Berichterstattung über den damaligen Unions-Kanzlerkandidaten Armin Laschet (CDU), der 2021 wegen seines Lachens im Flutgebiet des Ahrtals stark kritisiert wurde.
Es seien unrealistische Erwartungen an Politikerinnen und Politiker, die zwölf Stunden am Tag in der Öffentlichkeit stehen, dass diese «nie einen verrutschten oder falschen Satz» sagen dürfen, sagte Hoffmann. «Man muss doch unterscheiden: Was ist ein Fehler, der passieren kann, und was ist ein grundsätzliches Problem?», unterstrich Hoffmann. Es brauche mehr Augenmaß.
Die Ursache sieht die von Dezember 2021 bis Mai 2025 amtierende Sprecherin auch bei der Aufmerksamkeitsökonomie und den sozialen Medien. Wenn einzelne Sätze aus dem Zusammenhang gerissen werden, gehe es nicht mehr darum zu verstehen, was die Person eigentlich sagen wolle. «Wenn es nur noch darum geht, einzelne Schnipsel zu produzieren, die irgendwie klicken, weil sich dort jemand blamiert, dann hat das nichts mehr mit politischem Journalismus zu tun.» red/epd










18.07.2025 • 10:03 Uhr

„Move4Trees – Bewegung, die Wurzeln schlägt“: Die neue Fitness- und Aufforstungs-Challenge für Unternehmen in der Region Göttingen-Northeim

Gesundheit fördern, Teamgeist stärken und gleichzeitig den Harz retten: Das ist die Idee hinter der Challenge „Move4Trees“, die vom 8. September bis 19. Oktober 2025 Unternehmen aus der Region Göttingen-Northeim in Bewegung bringt. Jede sportliche Aktivität sammelt Kilometer, die in Bäume umgerechnet und in der Harzregion gepflanzt werden.

Betriebliches
Gesundheitsmanagement
trifft Klimaschutz

Die Challenge, welche von der WRGN Wirtschaftsförderung Region Göttingen Northeim in Zusammenarbeit mit dem Hannoveraner Startup Summitree und den Niedersächsischen Landesforsten angeboten wird, bietet Unternehmen eine innovative Möglichkeit, Betriebliches Gesundheitsmanagement mit konkretem Klimaschutz zu verbinden. Für 29 Euro pro Teilnehmenden erhalten Unternehmen ein umfassendes Paket: von der Nutzung der Summitree-App über Baumpflanzungen bis hin zu professionellem Kommunikationsmaterial für die interne und externe Sichtbarkeit.
„Mit Move4Trees fördern wir nicht nur Gesundheit Teamspirit im Unternehmen, sondern setzen auch ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit und regionale Verantwortung“, erklärt Wirtschaftsförderer Max Meyer.

Kilometer sammeln
für den Harz

Die gesammelte Bewegung wird in Bäume umgerechnet, die ab Herbst gemeinsam mit den Niedersächsischen Landesforsten nahe der Odertalsperre in Bad Lauterberg gepflanzt werden. Diese Region ist stark vom Waldsterben betroffen. „Die Challenge ist eine einzigartige Chance, den Nachhaltigkeitsgedanken in der Region zu stärken und gleichzeitig ein Stück Heimat wiederzubeleben“, betont Josefine Barke von den Landesforsten Niedersachsen.

Motivation und
Gemeinschaft per App

Herzstück der Challenge ist die Summitree-App, die Aktivitäten wie Laufen, Radfahren, Wandern oder sogar Gartenarbeit erfasst und automatisch in den „Baumzähler“ überführt. Live-Rankings und ein öffentlicher Feed motivieren die Teilnehmenden zusätzlich. Über 40 Aktivitätsarten stehen zur Auswahl, sodass wirklich alle mitmachen können.

Jetzt anmelden und
gemeinsam ein Zeichen setzen

„Move4Trees“ ist für Unternehmen jeder Größe geeignet. Neben dem positiven Beitrag zum Klima profitieren Betriebe von gesteigerter Motivation, verbessertem Zusammenhalt und einem nachhaltigen Image.
Interessierte Unternehmen können sich ab sofort anmelden und ihre Belegschaft für eine gesunde, zukunftsorientierte und gemeinschaftsstärkende Aktion begeistern.










18.07.2025 • 10:02 Uhr

Katholische Kirche uneins in Brosius-Gersdorf-Debatte - Kirchenfunktionäre rudern retour

Zur gescheiterten Wahl der Linken Juristin Frauke Brosius-Gersdorf zur Verfassungsrichterin gibt es innerhalb der katholischen Kirche unterschiedliche Positionen. Die Laieninitiative Maria 2.0 wirft konservativen Bischöfen vor, sie hätten mit angeblichen Falschbehauptungen argumentiert.

Innerhalb der katholischen Kirche gibt es Streit über die Positionierung zur gescheiterten Wahl der Juristin Frauke Brosius-Gersdorf. Die Laienbewegung Maria 2.0 warf konservativen Bischöfen Verantwortungslosigkeit und Unglaubwürdigkeit vor. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, warnte vor einem Kulturkampf. Der evangelische Theologe Peter Dabrock sagte, die katholische Kirche solle bei solchen Themen «ein bisschen
menschlicher» agieren. SPD Parlamentarier sehen bei der Union eine Doppelmoral in Bezug auf kirchliche Positionen.

Die Richterwahl war in der vergangenen Woche vom Bundestag wegen der koalitionsinternen Querelen über die Staatsrechtlerin kurzfristig vertagt worden. Der von der SPD als Bundesverfassungsrichterin vorgeschlagene Juristin Brosius-Gersdorf war fälschlicherweise unter anderem vorgeworfen worden, sie befürworte die Möglichkeit von Abtreibungen bis zur Geburt. In einer Expertenanhörung im Bundestag im Februar 2025 hatte sie sich allerdings lediglich zur Möglichkeit einer Regelung des Schwangerschaftsabbruchs außerhalb des Strafrechts bis zur zwölften Woche nach der Empfängnis geäußert.

Der Limburger Bischof Bätzing verteidigte Brosius-Gersdorf. «Diese Frau hat es nicht verdient, so beschädigt zu werden», sagte er der „Augsburger Allgemeinen» (Freitag). Auf die Frage, ob Vertreter der Kirche die Diskussionen um die Besetzung der Richterposten angeheizt haben, sagte er: «In dieser gesamten Debatte ist viel schiefgelaufen.» Viele Personen, die mit der Richterinnenwahl befasst sind, seien dadurch beschädigt worden. «Es ist kein Thema für einen Kulturkampf. Wir können diesen Kulturkampf nicht gebrauchen. Es gibt zu viele Profiteure davon.» epd










18.07.2025 • 10:00 Uhr

29-Jähriger unter illegalem Mischkonsum gefahren - Polizei beendet Weiterfahrt!

Die Polizei Northeim kontrollierte am Donnerstagmittag einen 29-jährigen Mann, welcher mit seinem E-Scooter in der Bahnhofstraße in Notheim unterwegs war. Während der Kontrolle stellten die Beamte körperliche Auffälligkeiten bei dem 29-jährigen Mann fest. Bei den freiwillig durchgeführten Tests zeigte sich, dass der Mann unter dem Einfluss von THC (Cannabis Droge) und Opiaten stand. Zudem räumte er die Einnahme von Medikamenten ein. Das reichte jedoch noch nicht - ein freiwillig durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von knapp 0,40 Promille.
Die Weiterfahrt wurde dem Mann untersagt. Zusätzlich wurde ihm eine Blutprobe entnommen und der Führerschein beschlagnahmt.
Gegen den Mann wurden nun Verfahren wegen Fahren unter Einfluss berauschender Mittel und wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. mil










18.07.2025 • 09:59 Uhr

Auch in Moringen GPS- Tracker entwendet - Zeugen gesucht

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag verschaffte sich mindestens eine Person gewaltsam Zutritt zu einer Halle im Tönniesweg in Moringen. Innerhalb der Halle waren die beiden tatbetroffenen Trecker einer 37-jährigen Mannes abgestellt. Die unbekannte Person entwendete die an den Treckern angebrachten GPS-Trecker sowie weitere Gegenstände. Anschließend entfernte sich die Person unentdeckt in unbekannte Richtung.
Der Schaden beläuft sich auf ein hohen vierstelligen Betrag.
Zeugen, die Hinweise zu der Tat geben können, werden gebeten sich bei der Polizei Northeim zu melden.
Ob diese Tat in Zusammenhang mit dem Diebstahl eine GPS-Antenne in Einbeck/ OT Greene steht, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. mil










18.07.2025 • 09:58 Uhr

In Greene/Bruchhof: GPS-Tracker von Trecker entwendet - Schaden von 9.000 Euro!

Tatort: Einbeck/ Ortsteil: Greene, Bruchhof, Tatzeitpunkt: Mittwoch, 16.07.2025, 19.00 Uhr - Donnerstag, 17.07.2025, 08.00 Uhr:
Eine bislang unbekannte Person verschaffte sich gewaltsam Zutritt zu einer Scheune an der hier dokumentierten Örtlichkeit, welche mit einer Kette gesicherter war. Anschließend entwendete die unbekannte Person die auf dem Dach angebrachte GPS-Antenenne eines in der Scheune abgestellten Treckers.
Dem 52-jährigen Geschädigten entstand nun ein Sachschaden von über 9000 Euro.
Zeugen, die Hinweise zu dem Diebstahl oder der unbekannten Person geben können, werden gebeten sich bei der Polizei Northeim zu melden. mil










18.07.2025 • 09:57 Uhr

Rollerfahrer flüchtet vor der Polizei, gefährdet Radfahrer und kann entkommen - Nun werden Zeugen gesucht!

In der Nacht zu Mittwoch wollten Beamte der Polizei Einbeck einen Rollerfahrer in der Walter-Poser Straße in Einbeck kontrollieren. Nachdem die Beamten dem Fahrzeugführer signalisierten, dass er anhalten soll, beschleunigte dieser und versuchte zu flüchten.
Hierbei überquerte er mehrere Kreuzungen und Einmündungen in rücksichtsloser Art und Weise.
Im Bereich Sülbecksweg wurde zudem einem Radfahrer die Vorfahrt genommen.
Trotz mehrfacher Aufforderung, auch unter Zuhilfenahme von Blaulicht und Martinshorn, hielt der Rollerfahrer nicht an. Weiterhin versuchte dieser den Streifenwagen abzudrängen.
Nur durch das umsichtige Handeln der Beamten kam es zu keinem Zusammenstoß. Im Bereich Königsberger Straße konnte der Rollerfahrer letztlich unerkannt flüchten.
Zeugen, sowie der besagte Radfahrer, werden gebeten sich bei der Polizei Einbeck zu melden. mil










18.07.2025 • 09:55 Uhr

80 Jahre Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki Gedenkstunde am Neuen Rathaus

Im Jahr 2025 jährt sich der Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki zum 80. Mal. Zum Gedenken an die Opfer wird Göttingens Oberbürgermeisterin Petra Broistedt am Mittwoch, 6. August 2025, um 16.30 Uhr am Fukushima-Gedenkstein vor dem Neuen Rathaus auf dem Hiroshimaplatz ein Blumengesteck niederlegen und ein Grußwort sprechen.
Auch Vertreter/innen der Religionsgemeinschaften und des Deutschen Gewerkschaftsbundes werden auf der Gedenkveranstaltung sprechen. Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen.red










18.07.2025 • 09:55 Uhr

Heute: Abschiebeflug mit Schwerverbrechern nach Afghanistan endlich geglückt!

Die Schwarz-rote Bundesregierung schiebt wie versprochen erstmals Straftäter nach Afghanistan ab. Am Freitagmorgen sei ein Flugzeug mit «schweren und schwersten Straftätern» an Bord gestartet, sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) im «Morgenmagazin» der ARD. An der Vorbereitung des Fluges von Leipzig/Halle nach Kabul seien «strategische Partner» beteiligt gewesen, konkret nannte Dobrindt Katar.
Abschiebungen nach Afghanistan sind wie erwartet umstritten, Menschenrechtsorganisationen lehnen sie wegen des autoritären Regimes dort vehement ab. Deutschland hatte auf Grundlage eines Abkommens bis zur Machtübernahme der Taliban 2021 Straftäter und Gefährder nach Afghanistan abgeschoben. Die Ampel-Regierung sorgte Ende August 2024 für Schlagzeilen, als erstmals seit drei Jahren wieder ein Abschiebeflug nach Afghanistan ging. Es blieb seitdem der einzige. epd










17.07.2025 • 21:02 Uhr

66. Gandersheimer Domfestspiele: Schon Shakespeare ließ bei Regen durchspielen - "Kaminabend" mit Professor Schmidt auf dem Klosterhügel Brunshausen

Als unterhaltsam, informativ und amüsant hat sich Donnerstagabend die Premiere eines "Kaminabends" bei den 66. Gandersheimer Domfestspielen im Saal des Hofcafés der Familie Löning auf dem Klosterhügel in Brunshausen herausgestellt.

Seit vielen Jahren mal wieder weilte Professor Hanns-Dietrich Schmidt, besonders als Autor von Festspieltexten im Programmheft bekannt, in der Festspielstadt. Gemeinsam mit Intendant Achim Lenz, er studierte bei Schmidt, vermittelte der Professor vor einem kleinen, aber feinen Publikum in Vortrag und Dialog seine profunden Kenntnisse über und von dem berühmten Dramatiker William Shakespeare. Bekanntlich wird sein "Sommernachtstraum" in dieser Spielzeit vor dem Portal der Gandersheimer Stiftskirche aufgeführt.

Und wie passend ein Verweis des Professors auf die Zeiten von Shakespeare, als er seine Stücke schrieb und sie im Globetheater in London aufgeführt wurden, zur Istzeit. Just als er davon berichtete, dass seinerzeit die Theateraufführungen in London auch bei Regen aufgeführt und bis zu Ende gespielt wurden, ging am heutigen Abend zwei Kilometer Luftlinie südwärts auf der Gandersheimer Festspielbühne ein anhaltender Nieselregen nieder. Und das Cabaret-Ensemble sang und tanzte trotzdem. Das gut verpackte Publikum schaute begeistert zu und applaudierte heftig.

In Brunshausen entwickelte sich zeitgleich im trockenen Saal ein gewinnender Dialog über Leben und Werk des englischen Dramatiker. Prof. Schmidt ließ das Publikum an seinen Erkenntnissen Anteil nehmen und beließ es bei interessanten Andeutungen und Interpretationen, wo sich jenseits des faktischen Lebens von Shakespeare reichlich Raum für Spekulationen ergibt. Wie in seinen weltberühmten Stücken. red/Fotos: FisWMG
















17.07.2025 • 15:36 Uhr

Verfolgungsfahrt: 29-Jähriger mit Haftbefehl Gesuchter flieht vor Polizei und verursacht Unfall

Am Donnerstag (17.07.2025) kam es in Aerzen zu einer Verfolgungsfahrt. Ein 29-jähriger Mann aus dem Landkreis Holzminden floh vor der Polizei, um sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen. Gegen den Mann bestand ein offener Haftbefehl.

Gegen 01:15 Uhr fiel Polizisten aus Bad Pyrmont ein Pkw Jaguar auf, der bei Erblicken des Streifenwagens wendete. Die Beamten entschlossen sich, das Fahrzeug zu kontrollieren. Der Fahrer des Jaguars beschleunigte sein Auto stark und fuhr aus Aerzen kommend in Richtung des Kreisverkehrs Reher/ Umgehungsstraße Bundesstraße 1. Trotz Haltesignalen des Streifenwagens, flüchtete der Fahrer mit hoher Geschwindigkeit.

Beim Befahren des Kreisverkehrs gegen die Fahrtrichtung, konnte der Flüchtige einem in dem Kreisel befindlichen Pkw Citroen nicht mehr rechtzeitig ausweichen, stieß mit diesem zusammen, kollidierte anschließend mit einer Verkehrsinsel und kam auf dem begrünten Rondell des Kreisels zum Stehen. Anschließend flüchtete der 29-Jährige fußläufig in Richtung einiger Getreidefelder. Hinzugezogene Einsatzkräfte nahmen daraufhin fußläufig die Verfolgung auf und konnten den Flüchtigen in einem Feld stellen.

In dem Pkw Citroen befanden sich neben dem 76-jährigen Fahrer drei Frauen (29, 36 und 73 Jahre alt) sowie ein 6-jähriges Kind (alle aus dem Kreis Lippe). Die 73 und 6 Jahre alten Personen wurden leicht verletzt. Beide Fahrzeuge wurden im Anschluss an die Unfallaufnahme abgeschleppt.

Gegen den 29-Jährigen wird derzeit wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Unfallflucht und fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt. Zudem stellten die Beamten fest, dass gegen den Mann ein offener Haftbefehl bestand. Nach Zahlung des haftbefreienden Betrages wurde der Mann aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.










17.07.2025 • 15:27 Uhr

Motorroller entwendet - Zeugen gesucht

Tatort: Northeim, Wolfshof, Tatzeitpunkt: Mittwoch, 16.07.2025, 02.00 Uhr - 03.00 Uhr:
Die Polizei teilt soeben mit: Mindestens eine bislang unbekannte Person entwendete in der vergangenen Mittwochnacht den Motorroller des 65-jährigen Geschädigten. Dieser hatte den Roller mittels Lenkradschloss gesichert und auf der Straße vor dem Wohnhaus ordnungsgemäß geparkt.

In der Nacht nahm der Geschädigte zwar verdächtige Geräusche wahr, bemerkte den Diebstahl jedoch erst morgens.

Bei dem Zweirad handelt es sich um einen Motorroller der Marke Honda in blau mit einem schwarzen Koffer und einer großen Scheibe.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich bei der Polizei Northeim zu melden. mil










17.07.2025 • 15:25 Uhr

Gurtkontrolle führt auf die Spur rumänischer Kosmetikdiebe

Am Anfang war es "nur" ein Gurtverstoß: Ein Mercedes, besetzt mit zwei Männern und einer Frau, war am Donnerstag, 10. Juli, in Brakel (Landkreis Höxter) dem Verkehrsdienst der Polizei aufgefallen, weil alle drei nicht den vorgeschriebenen Sicherheitsgurt angelegt hatten. Alle drei zeigten sich damit einverstanden, das fällige Verwarngeld von jeweils 30 Euro zu entrichten.

Während der Kontrolle fiel den Beamten jedoch ein großer Beutel im Kofferraum auf, der mit Kosmetikartikeln gefüllt war. Sie ließen sich den Beutel zeigen und stellten fest, dass es sich dabei um Diebesgut handeln könnte. Bei der weiteren Durchsuchung des Fahrzeugs wurde auf der Rücksitzbank ebenfalls ein mit Kosmetikartikeln gefüllter Beutel sowie im hinteren Fußraum eine große Tasche mit gleichem Inhalt aufgefunden. Der Warenwert der Gegenstände wurde auf mehrere tausend Euro geschätzt.

Noch vor Ort wurde festgestellt, dass das Fahrzeug bereits einige Tage zuvor in Siegen nach einem Ladendiebstahl bei einer Drogeriemarktkette aufgefallen war. Die Personenbeschreibung der flüchtigen Tatverdächtigen passte zu den Erscheinungsbildern der Fahrzeuginsassen.

Die drei rumänischen Personen, welche über keinen festen Wohnsitz im Inland verfügten, wurden wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen gewerbsmäßigen Diebstahls festgenommen. Die drei Personen im Alter zwischen 32 und 38 Jahren wurden ins Gewahrsam der Polizeiwache Höxter eingeliefert. Bei dem Fahrer wurden außerdem betäubungsmitteltypische Auffälligkeiten festgestellt. Ein Drogenvortest verlief positiv auf Kokain. Eine Blutprobe wurde angeordnet und entnommen.

Die Kosmetikartikel wurden gezählt und asserviert. Dabei konnten Artikel im Wert von 2.800 Euro konkret einer Tat in Brakel zugeordnet werden. Darüber hinaus wurden in dem Pkw zahlreiche weitere Kosmetikartikel sichergestellt. Ob es sich dabei ebenfalls um Diebesgut handelt, ist derzeit noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Gegen alle drei Personen hat das zuständige Amtsgericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft Paderborn Untersuchungshaft angeordnet. /nig










17.07.2025 • 15:22 Uhr

Sieben Verletzte bei Unfall auf der B239, 25.000 Euro Sachschaden

Sieben Personen sind bei einem Unfall auf der B239 in Höhe Marienmünster-Papenhöfen verletzt worden. An beiden beteiligten Autos entstand Totalschaden.

Am Mittwoch, 16. Juli, befuhr ein 18-Jähriger mit einem 3er BMW die B239 in Fahrtrichtung Höxter. Der Wagen war mit insgesamt fünf Personen im Alter zwischen 16 und 18 Jahren besetzt. Um 22.20 Uhr wollte er an der Abzweigung Papenhöfen nach links auf die K64 abbiegen. Hierbei achtete er nicht auf einen entgegenkommenden Skoda Fabia, der in Richtung Steinheim unterwegs war.

Im Kreuzungsbereich kam es zu einem frontalen Zusammenstoß mit dem Skoda, in dem sich der 26-jährige Fahrer und eine 27-jährige Beifahrerin befanden. Alle Insassen wurden durch den Zusammenstoß verletzt, der 18-jährige BMW-Fahrer sowie ein 16-jähriger Mitfahrer sogar schwer. Alle beteiligten Personen wurden mit einem Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Die beiden Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. An ihnen entstand Totalschaden in Höhe von insgesamt rund 25.000 Euro. Die B239 wurde während der Unfallaufnahme komplett gesperrt. Foto: Polizei










17.07.2025 • 15:18 Uhr

Vorbildlich und beispielhaft! Notfallvorsorge-Infoabend lockte 50 nach Markoldendorf

Rund 50 Bürgerinnen und Bürger folgten kürzlich der Einladung des Ortsrates Markoldendorf, des Fachzuges Bevölkerungswarnung und des Kreisbrandschutzerziehers Jan-Eric Loy zu einer Informationsveranstaltung zum Thema Notfallvorsorge. Im Gemeinschaftshaus Markoldendorf informierten Zugführer Konstantin Mennecke und Kreisbrandschutzerzieher Jan-Eric Loy praxisnah und verständlich über wichtige Maßnahmen zur Eigenvorsorge bei Krisenlagen wie Stromausfall, Extremwetter oder Ausfall der Kommunikation.

Besonders großes Interesse zeigten die Teilnehmenden am Thema Notfall-Anlauf-Punkte (NAP). In der Diskussion wurde deutlich, dass hier noch viel Aufklärungsbedarf besteht – vor allem zur Frage, wann und unter welchen Bedingungen diese Punkte in der Region besetzt werden. Auch die NINA-Warn-App stieß auf großes Interesse: Einige Bürgerinnen und Bürger nahmen das Angebot wahr, sich die App direkt vor Ort auf ihrem Smartphone installieren und erklären zu lassen.

Die Qualität der Fragen zeigte, wie stark das Thema Eigenvorsorge mittlerweile in der Gesellschaft angekommen ist. Besonders nach dem mehrstündigen Stromausfall in Einbeck, bei dem unter anderem in Kreiensen ein Notfall-Anlauf-Punkt eingerichtet und genutzt wurde, ist vielen klar geworden, wie schnell alltägliche Strukturen wegbrechen können.

„Viele Besucherinnen und Besucher haben an diesem Abend verstanden, warum Notfallvorsorge keine Panikmache ist, sondern ein sinnvoller Bestandteil des Bevölkerungsschutzes“, sagte Zugführer Konstantin Mennecke. Dabei wurden auch ganz praktische Beispiele angesprochen – etwa mögliche Stolperfallen im Haushalt wie aufladbare Taschenlampen ohne Ladestandanzeige oder Trinkwassersprudler ohne Alternative bei Stromausfall.

Ortsbürgermeister Uwe Jahns zeigte sich erfreut über das große Interesse: „Es war eine gelungene Veranstaltung mit wichtigen Impulsen – wir werden dieses Format sicherlich wiederholen.“

Die Veranstalter stellten zum Abschluss kostenfreie Informationsmaterialien und Checklisten zur Verfügung, mit denen jeder Haushalt seinen eigenen Notfallplan erstellen kann.










17.07.2025 • 15:11 Uhr

Verteidiger kein Bock auf Urteil - Strafprozess wegen Handwerkertermin platzen lassen!

Am Mainzer Amtsgericht hat der Strafprozess gegen einen Einbrecher kurz vor dem Ende eine skurrile Wende genommen. Wegen eines Handwerkertermins wollte der Verteidiger die Urteilsverkündung nicht abwarten und verließ stattdessen überstürzt den Gerichtssaal,
wie Amtsgerichtsdirektor Jens Wilhelmi am Donnerstag dem Evangelischen Pressedienst (epd) bestätigte. Das Prozessende war damit geplatzt. Zuvor hatte die Mainzer «Allgemeine Zeitung» über den laut Behördenangaben einzigartigen Vorfall berichtet.

Laut Wilhelmi hatten sich die Schöffen am Dienstag, dem letzten Verhandlungstag, nach den Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigung zur Beratung zurückgezogen und die Bekanntgabe des Urteils für 13.15 Uhr angekündigt. Als sie drei Minuten später als
geplant in den Saal zurückgekehrt seien, hätten sie den Verteidiger dort nicht mehr vorgefunden. Laut Zeitungsbericht war er mit den Worten aufgebrochen, er müsse dringend nach Hause zu den Handwerkern, weil er anderenfalls kein fließendes Wasser mehr habe.

Da dem 42 Jahre alten Angeklagten in dem Strafprozess eine Haftstrafe von mehr als zwei Jahren droht, muss nach geltendem Prozessrecht während des gesamten Verfahrens ein Verteidiger anwesend sein. Für die Urteilsverkündung wurde ein neuer Termin angesetzt, zu
dem der wegen anderer Delikte bereits in Darmstadt inhaftierte Angeklagte erneut mit einem Gefangenentransport nach Rheinland-Pfalz gebracht werden muss. Im Gegensatz zu Zeugen oder Angeklagten, die einer Verhandlung fernbleiben, gebe es bei Anwälten keine rechtlichen
Möglichkeiten, ihre Anwesenheit zu erzwingen, sagte Wilhelmi. epd











17.07.2025 • 15:08 Uhr

Verwaltungsgerichte Braunschweig, Göttingen und Hannover auf Instagram

Die Verwaltungsgerichte Braunschweig, Göttingen und Hannover haben sich zur Erweiterung ihrer Öffentlichkeitsarbeit zusammengeschlossen, um auf dem gemeinsamen Kanal „verwaltungsgerichte.nds“ abwechslungsreiche Einblicke in die verwaltungsrichterliche Tätigkeit zu bieten.










17.07.2025 • 15:01 Uhr

Flüchtiger 23-Jähriger wird von Polizisten eingefangen und leistet Widerstand

Am Mittwochabend wollte die Polizei Northeim einen 23-jährigen Mann mit seinem E-Scooter einer Verkehrskontrolle in der Göttimnger Straße in Northeim unterziehen, da er für diesen keinen gültigen Versicherungsschutz besaß. Der junge Mann entzog sich jedoch der Kontrolle und flüchtete schließlich fußläufig vor den eingesetzten Beamten. Nach kurzer Verfolgung konnten die Beamten den Mann jedoch stellen, welcher sich unmittelbar gegen die Maßnahme wehrte und erheblichen Widerstand leistete.

Ein 31-jähriger Polizist wurde bei dem Widerstand leicht verletzt. Im weiteren Verlauf konnte festgestellt werden, dass der 23-jährige unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.

Gegen den 23-jährigen Mann wurden nun mehrere Verfahren wegen Widerstand, Fahren unter Betäubungsmitteinfluss und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.mil










17.07.2025 • 14:59 Uhr

Güntgenburg in Flammen - Himmelsbeleuchtung und Fackeln basteln und abbrennen!

Ein „ gemütliches Lichterfest“ versprechen die Organisatoren auf der Güntgenburg in Northeim am 10. Oktober 2025. Für Kindern mit ihren Familien gibt es lichtes Spektakel. Dazu gehört eine Boden- und „Himmelsbeleuchtung“, Fackeln basteln und sie bei einer Nachtwanderung abbrennen lassen. Abends ist eine Scheunen Disco und viel mehr Spaß angesagt. red










17.07.2025 • 14:50 Uhr

Bei Billerbeck um 22.24 Uhr: Verkehrsunfall mit schwerem Personen- und erheblichem Sachschaden (18.000 Euro)!

Ereignisort: Einbeck, Landesstraße 592 (Billerbeck-Ippensen), Gemarkung Billerbeck. Zeit: Mittwoch, 16. Juli 2025, 22:24 Uhr. Die Polizei berichtet: Ein 31-jähriger Einbecker befuhr mit seinem PKW Hyundai die Landesstr. 592 aus Richtung Billerbeck kommenend in Fahrtrichtung Ippensen. Nach der dortbefindlichen abknickenden Vorfahrtsstraße überholt der Einbecker trotz unklarer Verkehrslage zwei vor ihm fahrende PKW und kollidiert frontal mit einer entgegenkommenden 73-jährigen Bad Gandersheimerin, die die Landesstr. 592 mit ihrem PKW Ford in Richtung Billerbeck befuhr. Die Bad Gandersheimerin und ihr Beifahrer (Ehemann) wurden durch den Unfall schwer verletzt und sie mussten mittels Rettungswagen dem Krankenhaus zugeführt werden. Der Unfallverursacher verletzte sich nicht, er wurde jedoch vorsorglich ärztlich versorgt. An beiden PKW entstand wirtschaftlicher Totalschaden und der Gesamtsachschaden wurde auf 18000 Euro geschätzt. Me/Fotos: Konstantin Mennecke/Kreisfeuerwehr














17.07.2025 • 14:43 Uhr

Erinnerungspolitisches Projekt „Ein Bahnhof ohne Erinnerung“ des Deutschen Theaters in Göttingen erhält Förderung

Im Rahmen des Bundesförderprogramms „MemoRails: Halt! Hier wird an NS-Geschichte erinnert“ erhält das Projekt „Ein Bahnhof ohne Erinnerung“ des Deutschen Theaters in Göttingen rund 65.000 Euro für die Umsetzung.

Ziel von MemoRails ist es, Bahnhöfe als Orte der NS- Verfolgung sichtbar zu machen und dabei im Bahnhofsumfeld an die Opfer und Verbrechen zu erinnern. Dabei werden beispielsweise Geschichten von Verfolgten, aber auch von Täterinnen und Tätern recherchiert und auf die jeweiligen individuellen Gegebenheiten vor Ort abgestimmt, um die Bevölkerung in die Erinnerungsarbeit miteinzubeziehen.

„Bahnhöfe spielten im NS-Unrecht eine ganz zentrale Rolle, beispielsweise bei Deportationen und Verschleppungen von Menschen in Konzentrationslager. Nach wie vor sind Bahnhöfe Drehpunkte im Alltag der Menschen, sei es für die tägliche Pendelei oder jetzt in den Ferien als Reisestartpunkte. Deshalb eignen sich Bahnhöfe ungemein, um die Erinnerung an die nationalsozialistischen Verfolgungen niedrigschwellig und lebensnah wachzuhalten.
Deshalb möchte ich mich herzlich bei dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Stiftung EVZ für die Förderung bedanken und dem Deutschen Theater viel Erfolg bei der Umsetzung dieses wichtigen Projekts wünschen!“, so die Bundestagsabgeordnete Frauke Heiligenstadt (SPD).

Welches Projekt sich genau hinter „Ein Bahnhof der Erinnerung“ versteckt, wird mit der neuen Spielzeit des Deutschen Theaters am 19. August enthüllt.

Hintergrund:
„Memorails“ fördert Projekte, die sich mit der Aufarbeitung der NS-Geschichte beschäftigen und dabei innovative Ansätze verfolgen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Sichtbarmachung der Schicksale verfolgter Menschen und Gruppen, die bisher weniger öffentliche Aufmerksamkeit erhalten haben.
Die Stiftung EVZ (Erinnerung, Verantwortung, Zukunft), die das Förderprogramm MemoRails umsetzt, beteiligt sich mit 100.000 Euro. Die Bundesförderung liegt bei knapp 700.000 Euro. Die Deutsche Bahn AG unterstützt das Vorhaben logistisch und kommunikativ. Fotos: FisWMG











17.07.2025 • 14:41 Uhr

Steinmeier: Intendant Peymann hat tiefe Spuren hinterlassen

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den verstorbenen Claus Peymann als einen «der bedeutendsten Regisseure und Intendanten» des Landes gewürdigt. Er habe tiefe Spuren hinterlassen und sich mit seinen Inszenierungen unvergesslich gemacht, heißt es in einem am Donnerstagmorgen veröffentlichten Kondolenzschreiben Steinmeiers. Peymanns Tod war tags zuvor bekannt
geworden.
Die Arbeit Peymanns sei immer getragen gewesen von der Überzeugung, «dass Kunst das politische und gesellschaftliche Klima in einem Land zum Besseren verändern kann», schrieb Steinmeier: «Die Widersprüche menschlichen Handelns und die Katastrophen, die aus
kleinen und großen Lebens- und Weltentwürfen entstehen - all das hat er zusammen mit vielen wunderbaren Schauspielern auf die Bühne gebracht.»

Peymann war mit 88 Jahren gestorben. Er war Intendant des Berliner Ensembles von 1999 bis 2017, zuvor seit 1986 Direktor des Wiener Burgtheaters. Dorthin war er aus Bochum gewechselt, wo er von 1979 an Intendant am Schauspielhaus war. epd










17.07.2025 • 14:40 Uhr

Versuchter Ladendiebstahl im ReWe-Markt Echte - Zeugenaufruf der Polizei

Tatort: Kalefeld- Echte, Ortsteil Echte, Hauptstraße 6, dortiger ReWE-Markt. Zeit: Mittwoch, 16. Juli 2025, 21:35 Uhr. Zwei bisher unbekannte Täter suchen den ReWe-Markt in Echte auf und man wollte einen voll beladenen Einkaufswagen, ohne die Waren zu bezahlen, entwenden. Die Täter schoben den Einkaufswagen zum Ausgang, wo sie von einer Zeugin angesprochen wurden. Daraufhin flüchten die nun Tatverdächtigen ( Beschreibung: männlich, beide ca. 35 Jahre alt mit südeuropäischem Erscheinungsbild)aus dem Markt und laufen in Richtung Ortsmitte von Echte weg. Kunden, die sich zufällig zur Tatzeit am ReWe-Markt aufgehalten haben, und Anwohner aus Echte werden gebeten, sachdienliche Hinweise auf die Verdächtigen beziehungsweise auf eventuell mitgeführte Fahrzeuge, an das Polizeikommissariat Bad Gandersheim, 05382 95390, zu melden. Me










17.07.2025 • 14:38 Uhr

Verkehrsunfall durch querenden Igel: Tierliebende Fahren wich dem Tier aus!

Ereignisort: Einbeck, Bundesstraße 3, Höhe Abfahrt Einbeck, Ereigniszeit: Donnerstag, 17.07.2025, 02:10 Uhr:
Zu einem Verkehrsunfall mit einer verletzten Person kam es in der Nacht zu Donnerstag.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr eine 21-jährige Pkw-Führerin aus Einbeck die B 3 von Salzderhelden in Richtung Einbeck.
Auf Höhe der ersten Abfahrt nach Einbeck querte ein Igel die Fahrbahn, sodass die junge Frau bremsen musste.
Ein dahinter befindlicher 32-jähriger Pkw-Fahrer aus Hannover konnte nicht mehr bremsen und fuhr auf den Pkw der Frau auf.
Hierdurch wurde die Frau leicht verletzt und begab sich anschließend eigenständig in ärztliche Behandlung. Der Mann blieb unverletzt. Insgesamt entstand Sachschaden circa 4000 Euro. Der kam dem Vernehmen nach mit dem Leben davon. mho










16.07.2025 • 17:06 Uhr

Zeugenaufruf der Polizei - Wer klaut denn 200 Obstkisten?

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, den 16.07.2025, kam es in der Straße Lammetal in 31162 Bad Salzdetfurth Ortsteil Wehrstedt (Kreis Hildesheim) auf dem Gelände eines dortigen Supermarktes zu einem Diebstahl von etwa 200 leeren Obstkisten. Die Tat ereignete sich im Zeitraum zwischen 01:00 Uhr und 03:00 Uhr morgens. Aufgrund der Menge des Diebesguts ist davon auszugehen, dass die Kisten mit einem Fahrzeug abtransportiert wurden.

Die Polizei bittet um Hinweise:
Wer hat im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des
Supermarktes in der Straße Lammetal beobachtet? Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise zur Tat oder zum Verbleib der gestohlenen Obstkisten geben? Die Schadenssumme beläuft sich auf ca. 900 Euro.
Hinweise nimmt die Polizei Bad Salzdetfurth unter der Telefonnummer 05063/9010 entgegen.fri










16.07.2025 • 17:00 Uhr

Einbeck:Beton-Pavillon auf Neustädter Kirchplatz beschäftigt Verwaltungsausschuss - Jetzt soll "Betonkosmetik" Friktionen kaschieren!

Die Bauarbeiten an dem neuen Beton-Pavillion auf dem Neustädter Kirchplatz in Einbeck (wir berichteten) hat jetzt den Verwaltungsausschuss in einer aktuellen nichtöffentlichen Sitzung beschäftigt.

Eine Dame vom Fach berichtete dort den irritiert zuhörenden Mitgliedern, dass die Baufirma angeblich minderwertigen Beton für die Sichtbetonwände eingesetzt habe. Nach Reklamationen durch die aufpassende Stadtverwaltung (Bauen) wurden nun drei Varianten angedacht, vorgeschlagen und diskutiert, wie man der unerfreulichen Pfuscherei begegnen könnte:

1. Abriss des bisher aufgebauten Betonkörpers.
2. Überstreichen in Schwarz vor allem im Innenbereich.
3. "Betonkosmetik" (Fachjargon) vornehmen zu lassen.

Dem Vernehmen nach habe man sich im Verwaltungsausschuss darauf verständigt, die Variante 3 ("Betonkosmetik") vornehmen zu lassen. Angeblich habe die betroffene Baufirma bereits signalisiert, die Regulierung des Schadens zu übernehmen.
red/Foto: FisWMG











16.07.2025 • 16:38 Uhr

Jetzt vormerken! Die 20er Jahre Party des Fördervereins der Gandersheimer Domfestspiele e.V. am 01.August 2025:

Die legendäre Reihe „Freitags im Zelt“ (FIZ) gibt es auch in dieser Spielzeit der Gandersheimer Domfestspiele – am 18. und 25. Juli sowie am 1. August jeweils nach der Abendvorstellung gegen 22.30 Uhr im Irmgart-Benesch-Kulturhof. Der Eintritt ist frei. Die Bewirtung übernimmt die Festspielgastronomie.

Der 18. Juli ist der Ensembleabend mit der Festspielband: Das Ensemble der Gandersheimer Domfestspiele hat so viel mehr zu bieten als die Besucher auf der Festspielbühne erleben können. Aus diesem Grund gibt es unter der Leitung von Ferdinand von Seebach und Michael Siskov ausgewählte Programmnummern und Songs aus dem unerschöpflichen Repertoire der Darstellerinnen und Darsteller.

Am 25. Juli bietet Ferdinand von Seebach, musikalischer Leiter bei den Gandersheimer Domfestspielen, mit der Festspielband wieder eine legendäre Jazz-After-Hour. Vielleicht tauchen auch einzelne Ensemblemitglieder als Sängerinnen und Sänger auf. Zu hören sind sowohl Jazzstandards als auch eigene Kompositionen.

Der dritte FIZ-Abend am 1. August wird zur Goldenen Nacht, zur Party „20 Jahre Förderverein Gandersheimer Domfestspiele“. Der Förderverein lädt zu einer glanzvollen 20er-Jahre-Party ein. Die Besucher tauchen in das Lebensgefühl der „Roaring Tweeties“ ein – mit stilechtem Charleston, schimmernden Kleidern und mitreißendem Swing. „Lernen Sie die legendären Moves von unseren professionellen Choreographen – Charleston leicht gemacht“, versprechen die Domfestspiele. DJ Juicy Junebug bringt die Tanzfläche mit den heißesten Beats der 20er zum Beben – von Jazz-Klassikern bis Electro-Swing! Start ist in den 1920ern, zu späterer Stunde gibt’s dann den Sound der 2020er.










16.07.2025 • 16:34 Uhr

Apokalyptische Atom-Hitze: Ausstellung im Göttinger Rathaus mit Schreckbildern

Eine beachtenswerte Präsentation von Grausamkeiten ist im Erdgeschoss des Göttimnger Rathauses zu sehen: "Posterausstellung der Bürgermeister für den Frieden - Eine Botschaft von 1945 an die Zukunft" lautet ihre Überschrift. Gezeigt werden Fakten. Außerdem Fotodokumente. Sie erschrecken. Deswegen wird vor ihnen gewarnt!
red/Video/Fotos: FisWMG














16.07.2025 • 16:04 Uhr

Drogen zum Kauf angeboten - 28-Jähriger in Untersuchungshaft

Soeben berichtet die Polizei: Bereits am Freitag (11.07.2025) durchsuchten Einsatzbeamte der Polizei Holzminden eine Wohnung, nachdem diese Hinweise auf einen Holzmindener erhielten, der Drogen zum Kauf angeboten hatte. Der 28-Jährige sitzt nun in Untersuchungshaft.

Gegen 11:30 Uhr meldete sich eine 52-jährige Frau bei der Polizei und teilte mit, dass ihrer Tochter in der Holzmindener Innenstadt von einem Mann Drogen zum Kauf angeboten worden seien. Nachdem die 15-Jährige einen Kauf sofort ablehnte, teilte sie den Vorfall ihrer Mutter mit.

Ermittlungen führten zur Personalie des Mannes. Durch die Staatsanwaltschaft Hildesheim wurde daraufhin ein Antrag auf eine Wohnungsdurchsuchung bei dem 28-Jährigen gestellt, welche durch das Amtsgericht Hildesheim angeordnet wurde.

Beamte trafen den Mann in der Innenstadt an und durchsuchten zunächst seine mitgeführten Sachen. Hierbei fanden die Polizisten mehrere Klarsichtbeutel mit einer unbekannten Substanz. Ein Test ergab, dass es sich um mehrere hundert Gramm Amphetamin handelte. Zudem wurde bei der Durchsuchung seiner Kleidung ein Springmesser aufgefunden, welches sichergestellt wurde. Die anschließende Wohnungsdurchsuchung führte zum Auffinden weiterer Substanzen. Hierbei handelte es sich ersten Erkenntnissen nach um Kokain und Marihuana.

Durch die Staatsanwaltschaft Hildesheim wurde daraufhin Untersuchungshaft beantragt, welche durch das Amtsgericht Holzminden jetzt angeordnet wurde.

Der 28-Jährige muss er sich nun wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz verantworten.











16.07.2025 • 15:56 Uhr

«Zu gut für die Tonne»: Aktionswoche gegen Lebensmittelverschwendung

Für den Herbst rufen das Bundeslandwirtschaftsministerium und die Bundesländer wieder zur bundesweiten Aktionswoche «Zu gut für die Tonne!» auf. An der Initiative vom 29. September bis zum 6. Oktober könnten sich Vereine, Unternehmen und Privatpersonen mit
eigenen Aktionen für weniger Lebensmittelverschwendung beteiligen, teilte die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung am Mittwoch in Bonn mit. Denkbar seien etwa Infoveranstaltungen, Koch-Workshops, Mitmachaktionen in Schulen und Social-Media-Kampagnen.

Die Aktionswoche findet bereits zum sechsten Mal statt. In diesem Jahr stehen den Angaben zufolge praktische Tipps für den Alltag im Mittelpunkt. So könnten durch gute Einkaufsplanung, die richtige Lagerung von Lebensmitteln und die Verwertung von Resten die Lebensmittelabfälle deutlich reduziert werden, hieß es. epd











16.07.2025 • 15:54 Uhr

Krankenkasse klagt an: Zahl der Cannabissüchtigen 2024 deutlich angestiegen - Ergebnis der Freigabe

Die Zahl der Cannabissüchtigen war im vergangenen Jahr einer Krankenkassenerhebung zufolge so hoch wie lange nicht. Nach einer Hochrechnung der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) wurden bundesweit rund 250.500 Menschen wegen psychischer und Verhaltungsstörungen aufgrund der Cannabis-Droge ärztlich behandelt, wie die Krankenkasse am Mittwoch in Hannover mitteilte. Zu den Störungen zählen den Angaben zufolge Abhängigkeit, akute Rauschzustände sowie Psychosen.

Im Vergleich zum Jahr 2023 vor der Teil-Legalisierung von Cannabis bedeute das einen Anstieg von 14,5 Prozent, hieß es. Damit hätten die Diagnosen 2024 nicht nur den Höchststand der vergangenen zehn Jahre erreicht, sondern seien seit langem auch am deutlichsten innerhalb
eines Jahres gestiegen.

Die meisten Cannabissüchtigen im vergangenen Jahr seien in der Altersgruppe der 25- bis 29-Jährigen zu finden - mit bundesweit hochgerechnet rund 47.100 Betroffenen. Das entspreche 95 Fällen pro 10.000 Einwohnern. In der Altersgruppe der 45- bis 49-Jährigen habe es den größten Anstieg von 2023 auf 2024 mit fast 25 Prozent gegeben. Allerdings lägen die Fallzahlen mit 43 pro 10.000 Einwohner deutlich unter denen der Generation Z.

Fachleute führen diese neuen Erkenntnisse dem Vernehmen nach auf die Legalisierung der Droge zurück. Damit sei zu rechnen gewesen. Drogenbeauftragte und Polizei hatten stets für der Droge Cannabis gewarnt. red/epd










16.07.2025 • 15:48 Uhr

«Boomer-Soli»: DIW schlägt Sonderabgabe für "wohlhabende Rentner" vor

In der Debatte über die künftige Finanzierung des Rentensystems schlägt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) eine umstrittene Sonderabgabe auf hohe Alterseinkünfte vor. Das so eingenommene Geld könne an Menschen mit besonders niedrigen Renten
verteilt werden, um so das Risiko der Altersarmut zu senken, erklärte das DIW am Mittwoch. Gleichzeitig würde vermieden, die junge Generation zusätzlich zu belasten, etwa durch höhere
Rentenversicherungsbeiträge.

In der DIW-Berechnung geht es um eine Sonderabgabe von zehn Prozent auf sämtliche Alterseinkünfte, also etwa die gesetzliche Rente, Betriebsrenten und Pensionen. Dabei soll ein Freibetrag von rund 1.000 Euro monatlich gelten - nur auf darüber liegende Einkünfte
würde die Abgabe fällig. Dieser «Boomer-Soli» lasse sich «bürokratiearm im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung abwickeln», heißt es in der Studie. Die Abgabe wäre zweckgebunden, sodass das Geld ausschließlich Menschen zugutekommen würde, die besonders geringe Renten-Ansprüche haben. Möglich wäre laut DIW auch, die Abgabe zusätzlich auf Einkünfte aus Vermögen zu erheben. epd










16.07.2025 • 15:43 Uhr

Armutskonferenz: Menschen mit wenig Geld sind häufiger einsam

Die Landesarmutskonferenz in Niedersachsen hat auf den Zusammenhang zwischen Armut und Einsamkeit hingewiesen. «Wer arm ist, lebt häufiger allein und wird systematisch
ausgeschlossen», erklärte Geschäftsführer Fabian Steenken am Mittwoch in Hannover anlässlich der Veröffentlichung neuer Zahlen zur Einsamkeit in Deutschland. Danach leben in Deutschland rund 17 Millionen Menschen allein.

Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, ist die Zahl der Alleinlebenden ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten um 21,8 Prozent gestiegen. «Diese Entwicklung ist auch Ausdruck wachsender sozialer Ungleichheit und ein Alarmsignal für die gesellschaftlichen
Folgen von Armut», warnte Steenken. Die 1995 gegründete Landesarmutskonferenz Niedersachsen ist ein Zusammenschluss von Verbänden, Gewerkschaften und Initiativen.

Laut Statistik waren 29 Prozent der Alleinlebenden armutsgefährdet. Die Armutsgefährdungsquote von Alleinlebenden war damit fast doppelt so hoch wie die der Gesamtbevölkerung (15,5 Prozent). Eine Person gilt als armutsgefährdet, wenn sie über weniger
als 60 Prozent des mittleren Äquivalenzeinkommens der Gesamtbevölkerung verfügt. epd










16.07.2025 • 15:37 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet - Mobile Messungen in der 30. Kalenderwoche 2025

In der Woche vom 21.07.2025 bis 27.07.2025 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:
Montag 21.07.2025, Raum: Hardegsen / Uslar
Dienstag 22.07.2025, Raum: Katlenburg-Lindau / Nörten-Hardenberg
Mittwoch 23.07.2025, Raum: Moringen / Dassel
Donnerstag 24.07.2025, Raum: Kalefeld / Northeim
Freitag 25.07.2025, Raum: Einbeck / Bad Gandersheim

Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag (21.07.) bis voraussichtlich Montag (28.07.) im Raum Einbeck eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd/Fotos: FisWMG













16.07.2025 • 15:35 Uhr

Mehr als fünf Millionen Euro fließen in kreiseigene Schulen Landkreis Northeim nutzt Ferien für umfangreiche Baumaßnahmen

Der Landkreis Northeim nutzt auch in diesem Jahr die Sommer- und Herbstferien, um die Gebäude der kreiseigenen Schulen umfangreich zu sanieren, instand zu setzen und zu modernisieren. Insgesamt mehr als fünf Millionen Euro fließen unter anderem in Brandschutz, Digitalisierung und die Beseitigung von Schäden.

„Gute Schulen brauchen nicht nur engagierte Lehrkräfte, sondern auch Gebäude, in denen gerne gelernt und unterrichtet wird. Die Sanierungen in den Sommer- und Herbstferien sind ein wichtiger Schritt, um unsere Schulen zukunftsfähig aufzustellen“, betont Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.

So werden am Gymnasium Uslar der Flur und der Verwaltungstrakt saniert, nachdem es dort im Februar 2025 gebrannt hatte. Die Arbeiten, die mit 500.000 Euro veranschlagt sind, sollen bis Oktober beendet sein. Für 50.000 Euro werden zudem die Lautsprecher- und Hausalarmanlage erneuert, die Rauchabzugsanlage instandgesetzt und neue Brandschutztüren im Treppenhaus eingebaut. Zusätzlich ist die Sanierung der Klinkerfassade an den Fensterstützen geplant – mit einer Fertigstellung bis Jahresende und Kosten in Höhe von rund 40.000 Euro.

An der Förderschule in Uslar und der Oberschule Uslar wird die digitale Infrastruktur ausgebaut. Die Maßnahmen, die im Rahmen des DigitalPakt Schule umgesetzt werden, belaufen sich auf 225.000 Euro (Förderschule) und 200.000 Euro (Oberschule). Sie sollen bis Ende 2025 abgeschlossen sein. Zudem erhält die Oberschule in den Herbstferien für 35.000 Euro neue Brandschutztüren.

Bis Mitte 2026 werden an der IGS in Bodenfelde ebenfalls Brandschutzmaßnahmen durchgeführt. Dazu gehören die Erneuerung und Verlegung der Lautsprecher- und Hausalarmtechnik und die Instandsetzung der Sicherheitsbeleuchtung. Kostenpunkt: 50.000 Euro.

In Northeim wird an der BBS II in großem Umfang weitergebaut: Für insgesamt 2,3 Millionen Euro wird die Sanierung von Fassade, Heizung, Lüftung und Brandschutz fortgesetzt, die bis Ende 2025 fertiggestellt sein soll. Darüber hinaus wird das Forum saniert. Die Arbeiten laufen bis April 2026 und sind mit 700.000 Euro kalkuliert.

Auch in anderen Teilen des Landkreises wird in den Sommerferien investiert: In Bad Gandersheim am Roswitha-Gymnasium wird der Biologieraum zu einem allgemeinen Unterrichtsraum umgebaut. Dafür sind 36.500 Euro vorgesehen. Die Umsetzung soll während der Sommerferien erfolgen. An der Oberschule Bad Gandersheim werden Wasserschäden an Sporthalle und Jungen-WC beseitigt sowie Trennwände in der Sporthalle erneuert. Insgesamt werden dafür 97.000 Euro bereitgestellt.

An der Haupt- und Realschule (HRS) Greene stehen mehrere Baumaßnahmen an. Für rund 95.000 Euro wird in den Sommerferien ein Lernbereich umgebaut. Dabei werden Räume neu aufgeteilt, vergrößert oder zusammengelegt. Außerdem wird ein Wasserschaden im Untergeschoss behoben (230.000 Euro) und die zentrale Stromverteilung des Gebäudes erneuert (45.000 Euro). Letzteres wird voraussichtlich bis Ende dieses Jahres abgeschlossen.

In Katlenburg-Lindau wird an der Rhumeschule die Decke der Sporthalle saniert – inklusive Elektroinstallationen und Trockenbau. Dafür sind 443.000 Euro vorgesehen, die Fertigstellung ist bis Ende September geplant.

Auch in Hardegsen wird gearbeitet: An der Weperschule wird die Küche für 35.000 Euro umgebaut. Geplant ist ein Abschluss der Arbeiten bis Ende des Jahres.



Die Baumaßnahmen im Überblick:

Uslar:

Gymnasium Uslar

· Sanierung Brandschaden Flur und Verwaltung aus Februar 2025
Fertigstellung: bis Oktober 2025
Kosten: 500.000 Euro

· Brandschutzmaßnahmen: Erneuerung elektrische Lautsprecheranlage / Hausalarm; Instandsetzung Rauchabzugsanlage und Brandschutztüren Treppenhaus

Fertigstellung: bis Oktober 2025
Kosten: 50.000 Euro

· Sanierung Klinkerfassade Fensterstütze
Fertigstellung: bis Ende 2025
Kosten: 40.000 Euro



Förderschule

· Umsetzung Digitalisierung
Fertigstellung: Ende Sommerferien bis Ende 2025
Kosten: 225.000 Euro



Oberschule Uslar

· Umsetzung Digitalisierung
Fertigstellung: Ende Sommerferien bis Ende 2025
Kosten: 200.000 Euro

· Einbau Brandschutztüren
Fertigstellung: Herbstferien 2025
Kosten: 35.000 Euro


IGS Bodenfelde

· Brandschutzmaßnahmen: Erneuerung und Verlegung elektrische Lautsprecheranlage / Hausalarm; Instandsetzung Sicherheitsbeleuchtung; Rückbau Brandlasten im Flur
Fertigstellung: bis Mitte 2025
Kosten: 50.000 Euro



Northeim

BBS II

· Sanierung Bauteil F (Fassade, Heizung, Lüftung, Brandschutz)
Fertigstellung: bis Ende 2025
Kosten: 2.300.000 Euro



· Sanierung Bauteil G (Forum)
Fertigstellung: bis April 2026
Kosten: 700.000 Euro


Bad Gandersheim:

Roswitha-Gymnasium

· Umbau Biologie zum Allgemeinen Unterrichtsraum
Fertigstellung: Sommerferien
Kosten: 36.500 €



Oberschule

· Austausch Trennwände SPH
Fertigstellung: Sommerferien
Kosten: 30.000 Euro

· Wasserschaden Sporthalle
Fertigstellung: Sommerferien
Kosten: 35.000 Euro

· Wasserschaden Jungen-WC
Fertigstellung: Sommerferien
Kosten: 32.000 Euro


Greene:

HRS Greene

· Umbau Lernkonzept II. Bauabschnitt
Fertigstellung: Sommerferien
Kosten: 95.000 Euro

· Wasserschaden UG
Fertigstellung: Sommerferien
Kosten: 230.000 Euro

· Erneuerung der Niederspannungshauptverteilung (NSHV)
Fertigstellung: Ende 2025
Kosten: 45.000 €

Katlenburg/Lindau:

Rhumeschule

· Sanierung Sporthallendecke (ELT und Trockenbau)
Fertigstellung: bis Ende September 2025
Kosten: 443.000 Euro

Hardegsen:

Weperschule

· Umbau Küche
Fertigstellung: bis Ende 2025
Kosten: 35.000 Euro










16.07.2025 • 15:34 Uhr

Akustik-Cover mit Miss Who in der Torhaus-Galerie

Melodischer Gesang trifft auf virtuoses Gitarrenspiel: Am Sonntag, 20. Juli 2025, gibt das Duo Miss Who ab 18.00 Uhr ein Konzert in der Torhaus-Galerie auf dem Göttinger Stadtfriedhof, Kasseler Landstraße 1.

Miss Who - das sind Sängerin Frauke Hein aus Vernawahlshausen und Gitarrist Werner Schultz aus Göttingen, die seit 2019 zusammen Musik machen. Ihr Repertoire reicht von ABBA über ZZ TOP bis zum Jazz-Klassiker. Im Mittelpunkt ihrer Konzerte stehen aber eigene Interpretationen bekannter, aber auch mancher seltener gehörter Songs starker Sängerinnen wie Marie Fredriksson von der Band Roxette oder Amy Winehouse.

Aufgrund des begrenzten Platzangebotes wird empfohlen, sich rechtzeitig Karten für das Konzert im Vorverkauf zu sichern. Diese sind zum Preis von 12,50 Euro (zuzüglich Vorverkaufsgebühr) in der Tourist-Information am Alten Rathaus erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse zum Preis von 15,00 Euro.











16.07.2025 • 15:33 Uhr

Einbeck: Es geht voran mit der Gestaltung des Neustädter Kirchplatzes! Aber wie wirklich?

Lange Zeit herrschte Unbehagen über die zögerliche (und kostspielige!) Umsetzung der Gestaltungspläne für den Neustädter Kirchplatz in Einbeck. Jetzt sind erste Veränderungen erkennbar. Der Bau des Pavillons ist angefangen. Doch wieso sind die Arbeiten plötzlich zum Stillstand gekommen. Neue Friktionen sind dem Vernehmen nach passiert! Es gibt neue Friktionen. Von erstem Pfusch am Rohbau ist die Rede!
red/Foto: FisWMG

Weitere Berichterstattung!










16.07.2025 • 15:31 Uhr

Mit Oldtimer und Spalier: so wurde Einbecks Stadtbrandmeister Lachstädter verabschiedet

Mit Standing Ovations, einem langen Spalier aus Feuerwehrkameradinnen und -kameraden und einer bewegenden Feier auf der Hube ist Lars Lachstädter jetzt nach 18 Jahren im Amt als Stadtbrandmeister der Stadt Einbeck feierlich verabschiedet worden. Rund 300 Gäste aus der Blaulicht-Familie, Politik, Verwaltung und Wegbegleiter aus nah und fern würdigten seine beeindruckende Lebensleistung im Dienst der Feuerwehr – und damit auch im Dienst der Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt.

Ruhig und Besonnen, mit viel Vertrauen, Weitblick und vor allem Herz führte Lachstädter die Einbecker Feuerwehr durch unzählige Einsätze, Herausforderungen und Veränderungen – darunter das verheerende Feuer in der Langen Brücke 2005, die Feuerwehrfusion mit der Gemeinde Kreiensen oder das Hochwasser zu Weihnachten 2023. Sein Markenzeichen: kühler Kopf, klare Kommunikation, tiefe Verbundenheit zur Blaulicht-Familie – und der unermüdliche Einsatz dafür, dass alle Einsatzkräfte gesund zurückkehren.

Bereits am Nachmittag wurde Lars Lachstädter gemeinsam mit seiner Frau Manuela in einem historischen Feuerwehrfahrzeug durch die Stadt chauffiert – mit Zwischenstopp an prägenden Stationen seines Einsatzlebens, darunter Orte von diversen Großbränden in 18 Jahren Dienst als Stadtbrandmeister. Dass dieses Fahrzeug, ein LF 24, auf dem Lachstädter viele Jahre im Einsatz war, auf „sein“ Kennzeichen „EIN LL 58 H“ zugelassen wurde, ist dem großen Engagement des PS-Speichers zu verdanken – eine Geste, die für diesen bis ins kleinste Detail geplanten Abschied nicht passender hätte sein können. Der Feuerwehrkorso endete auf der Hube, wo ein langes Ehrenspalier auf das Ehepaar wartete. Mitten auf der Festwiese nahmen beide auf einem landwirtschaftlichen Anhänger als Bühne, ausgestattet mit Sofa und Rednerpult Platz.

Tobias Krawietz, der neue Stadtbrandmeister, hob in seiner Ansprache hervor, dass Lars Lachstädter nicht nur Fachwissen, sondern auch Motivation und Menschlichkeit in die Feuerwehr gebracht habe. Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek zeigte sich tief beeindruckt vom Rückhalt, den Lachstädter in der gesamten Stadtgesellschaft genießt. Sie sagte: „Du hast deinen Führungskräften Vertrauen geschenkt und ihnen Aufgaben übertragen – weil du immer wusstest, wie gut du sie ausgebildet hast.“ Auch auf Kreisebene und weit darüber hinaus war seine Arbeit hoch angesehen. Regierungsbrandmeister Henning Thörel sprach von einem „Glücksfall für die Feuerwehr“. Kreisbrandmeister Marko de Klein, der auch zum Monatswechsel aus dem Amt geschieden ist, würdigte die beeindruckende Lebensleistung seines Kollegen: „Auf der Höhe seines Daseins nach 18 Jahren sagen zu können: Es gibt ein gutes Team, es gibt gut eingearbeitete Nachfolger – das zeugt von persönlicher Stärke.“

Lars Lachstädter selbst blickte dankbar und emotional auf seine Amtszeit zurück: „Unsere Feuerwehr ist ein großer Teil meines Lebens. Ich bin stolz, Teil dieser starken Gemeinschaft zu sein.“ Besonders bewegend wurde es, als er sich an seine Frau Manuela wandte: „Ich danke meiner Frau. Dein Rückhalt war meine Kraftquelle. Wenn ich dich nicht schon geheiratet hätte, würde ich dich erneut heiraten.“

Auch wenn seine aktive Zeit als Stadtbrandmeister endet, bleibt Lars Lachstädter der Feuerwehr verbunden: als Kreisausbildungsleiter, als Ehrenstadtbrandmeister und ganz sicher als regelmäßiger Fahrer des Wechselladers der Feuerwehr Einbeck.

Der Abend klang in kameradschaftlicher Runde, unter anderem mit Leberkäsebrötchen der Kreisfeuerwehrbereitschaft 1, auf der Hube aus – voller Respekt, Dankbarkeit und dem Gefühl: Hier geht einer, der Großes geleistet hat. Und bleibt – als Mensch, Mentor und Teil der Feuerwehrfamilie. Fotos: Konstantin Mennecke - Kreisdfeuerwehr Northeim

















16.07.2025 • 15:25 Uhr

Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr: Unbekannter löst Radmutter an einem Auto

Die Polizei berichtet soeben: Bereits am 07.07.2025, zwischen 00:00 Uhr und 06:00 Uhr Im angegebenen Tatzeitraum hat ein bislang unbekannter Täter auf dem Parkplatz des Hagenmühlenweg in Bad Gandersheim am linken Vorderrad eines grauen Seat einer 60-jährigen Geschädigten aus Bad Gandersheim eine Radmutter gelöst. Gegen den bislang unbekannten Täter wurde ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet. Zeugen, die Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Polizei Bad Gandersheim unter der Telefonnummer 05382-95390 (bas)










16.07.2025 • 15:25 Uhr

Unfall in Northeim - Fahrradfahrerin bei Kollision mit Auto leicht verletzt

Eine 52-jährige Frau befuhr am Dienstagvormittag mit ihrem Pkw die "Alte Straße" in Northeim und wollte im weiteren Verlauf nach rechts in die "Hannoversche Straße" abbiegen. Hierbei übersah sie die von rechts kommende 18-jährige Radfahrerin und es kam zum Zusammenstoß. Durch die Kollision wurde die 18-jährige Frau leicht verletzt und musste in ein umliegendes Krankenhaus gebracht werden.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 800 Euro. mil










15.07.2025 • 20:42 Uhr

*Vox Organi in Hardegsen*

Auch in diesem Jahr gehört St. Mauritius Hardegsen wieder zu den Festivalorten von Vox Organi.

Am Freitag, 18. Juli 2025, nimmt um 18:00 Uhr Dietrich Kollmannsperger aus Tangermünde Platz an der von allen bisherigen Solisten gerühmten Edskes-Orgel, der er mit Werken von Bach, Buxtehude, Pachelbel und anderen mit Sicherheit ihre schönsten Klänge entlocken wird. Besonderes Highlight: zum Abschluss seines Programms wird der Solist auch eine eigene Komposition zu Gehör bringen.

Dietrich Kollmannsperger ist national und international als Konzertorganist, Clavichordspieler und Orgelwissenschaftler tätig. Seine Klavier-und Orgelausbildung erhielt er in Tangermünde, es folgten Studien zur Orgelinterpretation, hier speziell zur historisch orientierten Aufführungspraxis Alter Musik. Den Schwerpunkt seines Repertoires bilden Werke des 17. und 18. Jahrhunderts.

Er betätigt sich außerdem in der Orgelforschung, hauptsächlich zu den Arbeiten der Orgelbauer Scherer (17. Jh.) und Wagner (18. Jh.). Außerdem wird er häufig beratend zu Orgelrestaurierungsprojekten herangezogen. Er wirkte an der Neuausgabe des New Grove Dictionary (1999) und am Bach-Handbuch (Laaber-Verlag, 2007) mit.

Das Konzert in Hardegsen ist das drittletzte der diesjährigen Saison von Vox Organi.

Wer das Festival bis zum letzten Klang dieses Jahres auskosten möchte, hat noch am Folgetag, Samstag 19. Juli 2025, um 16:00 Uhr in der Stadtkirche St. Blasius Hann.Münden und in der langen Bach-Nacht in der Abtei Marienmünster am Samstag, 26. Juli 2025, um 19:30 Uhr Gelegenheit dazu.

Solist in Hann.Münden ist Marcell Fladerer-Armbrecht, Domorganist aus Brandenburg. Besucher der Bach-Nacht dürfen sich auf Sven-Ingvart Mikkelsen freuen. Er ist Professor und Leiter der Abteilung für Orgel und Kirchenmusik an der Königlich Dänischen Musikakademie in Kopenhagen.











15.07.2025 • 19:33 Uhr

Verkehrsunfall am Adenauerring - Polizei Duderstadt bittet um Zeugenhinweise zum Unfallhergang

Am vergangenen Samstag (12.07.2025) kam es gegen 10:25 Uhr auf dem Adenauerring, Ecke Ebertring, in Duderstadt (Landkreis Göttingen) zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Kleinkraftradfahrerin leicht verletzt wurde. Zum Unfallhergang gibt es widersprüchliche Angaben. Die Polizei sich daher weitere Zeugen des Unfalls.

Nach bisherigem Erkenntnisstand scherte ein 71-jähriger Radfahrer vom Gehweg des Adenauerrings unvermittelt auf die Fahrbahn und schnitt dabei eine herannahende 15-jährige Simson-Fahrerin, die in Richtung Ebertring unterwegs war. Die Jugendliche musste eine Vollbremsung einleiten und verlor die Kontrolle über ihr Kleinkraftrad. Sie stürzte und rutschte mehrere Meter über die Fahrbahn. Dabei zog sie sich leichte Verletzungen zu. Auch an der Simson entstand geringer Sachschaden.

Der 71-Jährige, der auf einem dunklen Pedelec unterwegs war, setzte seine Fahrt über den Linksabbiegerstreifen in Richtung Obertorstraße fort, ohne zunächst seine Personalien anzugeben. Als er währen der Unfallaufnahme an die Unfallstelle zurückkehrte, stellten die Beamten ihn zur Rede. Im Rahmen seiner Einlassung widersprach er dem geschilderten Unfallhergang.

Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall sowie wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt.

Die Polizei Duderstadt sucht nun nach Zeugen zu dem Unfall. Insbesondere eine bislang unbekannte Autofahrerin, die unmittelbar nach dem Unfall anhielt und sich nach dem Befinden der Verletzten erkundigte, könnte eine wichtige Zeugin sein. Auch weitere Passanten oder Verkehrsteilnehmer, die den Unfall beobachtet oder Hinweise zum Geschehenen geben können, werden gebeten sich zu melden.

Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Duderstadt unter der Telefonnummer 05527 / 84610 entgegen.ab










15.07.2025 • 19:31 Uhr

Schwerer Unfall auf der Brücke über die neue B3 bei Bovenden - Großeinsatz mit Hubschrauber und Feuerwehr

Auf der Brücke über die neue B3 in Richtung Bovender Kreisel Richtung Göttingen-Weende ist es vor wenigen Minuten am heutigen Dienstag, 15. Juli 2025, zu einem schweren Zusammenstoß von zwei Fahreugen gekommen. Ein Großaufgebot an Rettungskräften ist im Einsatz. Bei der Kollision wurde einer der beteiligten Wagen gegen das Brückengeländer geschleudert. Über Verletzte und Unfallursache liegen noch keine Angaben vor.red/Foto/Video: FisWMG










15.07.2025 • 19:25 Uhr

Chefarzt klagt gegen Abtreibungsverbot in katholischem Krankenhaus

Ein Chefarzt eines katholischen Krankenhauses in Lippstadt geht mit einer Klage und einer Petition gegen ein Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen vor. Seit Übernahme seines
Krankenhauses durch einen katholischen Träger dürften er und sein Team keine Schwangerschaftsabbrüche mehr vornehmen, erklärt der Chefarzt der Frauenklinik in Lippstadt, Joachim Volz, in seiner am Dienstag gestarteten Online-Petition. «Das Verbot kann ich nicht
akzeptieren», schreibt der Arzt. Er habe sich deshalb entschieden, dagegen zu klagen und die Petition «als Weckruf an die Politik und die Gesellschaft zu richten».

Eine Sprecherin des Arbeitsgerichts Hamm bestätigte dem Evangelischen Pressedienst (epd), dass das Verfahren am 8. August in den Räumen des Amtsgerichts Lippstadt stattfinden soll (AZ: 2CA 182/24). In seiner Petition fordert der Chefarzt: «Schluss mit religiösen Vorschriften in öffentlichen Krankenhäusern» sowie «Schluss mit der Kriminalisierung von jeglicher Form des
Schwangerschaftsabbruchs». Medizin brauche Herz und Verstand, und keine Moralpredigt.epd











15.07.2025 • 19:20 Uhr

Gandersheimer Domfestspiele: „Freitags im Zelt“ an drei Abenden nach den Vorstellungen im Kulturhof


Die legendäre Reihe „Freitags im Zelt“ (FIZ) gibt es auch in dieser Spielzeit der Gandersheimer Domfestspiele – am 18. und 25. Juli sowie am 1. August jeweils nach der Abendvorstellung gegen 22.30 Uhr im Irmgart-Benesch-Kulturhof. Der Eintritt ist frei. Die Bewirtung übernimmt die Festspielgastronomie.

Der 18. Juli ist der Ensembleabend mit der Festspielband: Das Ensemble der Gandersheimer Domfestspiele hat so viel mehr zu bieten als die Besucher auf der Festspielbühne erleben können. Aus diesem Grund gibt es unter der Leitung von Ferdinand von Seebach und Michael Siskov ausgewählte Programmnummern und Songs aus dem unerschöpflichen Repertoire der Darstellerinnen und Darsteller.

Am 25. Juli bietet Ferdinand von Seebach, musikalischer Leiter bei den Gandersheimer Domfestspielen, mit der Festspielband wieder eine legendäre Jazz-After-Hour. Vielleicht tauchen auch einzelne Ensemblemitglieder als Sängerinnen und Sänger auf. Zu hören sind sowohl Jazzstandards als auch eigene Kompositionen.

Der dritte FIZ-Abend am 1. August wird zur Goldenen Nacht, zur Party „20 Jahre Förderverein Gandersheimer Domfestspiele“. Der Förderverein lädt zu einer glanzvollen 20er-Jahre-Party ein. Die Besucher tauchen in das Lebensgefühl der „Roaring Tweeties“ ein – mit stilechtem Charleston, schimmernden Kleidern und mitreißendem Swing. „Lernen Sie die legendären Moves von unseren professionellen Choreographen – Charleston leicht gemacht“, versprechen die Domfestspiele. DJ Juicy Junebug bringt die Tanzfläche mit den heißesten Beats der 20er zum Beben – von Jazz-Klassikern bis Electro-Swing! Start ist in den 1920ern, zu späterer Stunde gibt’s dann den Sound der 2020er.

Unter dem Motto „Alles wird gut“ zeigen die Gandersheimer Domfestspiele in ihrer 66. Spielzeit noch bis zum 17. August vor dem Portal der Stiftskirche vier Produktionen: die turbulente Shakespeare-Komödie „Ein Sommernachtstraum“ in einer packenden Neuinterpretation, den Musikabend „Walk the line – die große Johnny-Cash-Show“, den hochaktuellen Musical-Klassiker „Cabaret“ und als Kinder- und Familienstück „Der kleine König Artus“. Hinzu kommen zwei Stücke im Probenzentrum: die Wiederaufnahme von George Orwells „1984“ sowie das Psychical „Sie rufen außerhalb der Sprechzeiten an“.
Eintrittskarten gibt es über die Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele, Stiftsfreiheit 12, telefonisch 05382 955 3311 oder per E-Mail: kartenzentrale@gandersheimer-domfestspiele.de bzw. online unter www.gandersheimer-domfestspiele.de.
Service- und Öffnungszeiten Kartenzentrale: Montag von 10 bis 17 Uhr, Dienstag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr, bei Abend-Vorstellungen von 10 bis 20 Uhr, Sonnabend und Sonntag von 13 bis 20 Uhr.
Foto: Julia Lormis










15.07.2025 • 19:16 Uhr

AfD-Mitglieder im Staatsdienst: Jurist Wieland für Einzelfallprüfung

Der Staatsrechtler Joachim Wieland hält es für den falschen Weg, AfD-Mitglieder grundsätzlich vom Staatsdienst auszuschließen. «Ich glaube, man muss jedenfalls eine Einzelfallprüfung machen», sagte Wieland, der Professor an der Universität Speyer ist, am Dienstag dem Radiosender WDR 5. In Rheinland-Pfalz müssen Bewerberinnen und Bewerber für Beamtenjobs
künftig im Einstellungsverfahren erklären, dass sie keiner extremistischen Organisation angehören.
Die Mitgliedschaft in einer extremen Partei bedeute nicht zwingend, dass eine Person nicht bereit sei, für die freiheitliche-demokratische Grundordnung einzutreten, erklärte
Wieland: «Es kann ja sein, dass man in den kritischen Punkten nicht der gleichen Meinung ist wie die eigene Partei.» epd











15.07.2025 • 12:12 Uhr

Bad Gandersheimer Jugendraum in dieser Woche geschlossen

Die Bad Gandersheimer Stadtverwaltung teilt mit, dass in der Woche vom 14. bis 20. Juli 2025, der Jugendraum in der Marienstraße 8 geschlossen bleiben muss. Um Kenntnisnahme und Beachtung wird gebeten. sbg











15.07.2025 • 12:07 Uhr

Kreiszeltlager mit mehr als 700 Teilnehmenden voller Erfolg

Eine ereignisreiche Woche voller Abenteuer, Teamgeist und unvergesslicher Erlebnisse liegt hinter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Kreiszeltlagers der Jugendfeuerwehren im Landkreis Northeim. Vom 5. bis 12. Juli verwandelten über 700 Kinder, Jugendliche und Betreuerinnen und Betreuer den Jugendzeltplatz des Stadtjugendrings Wolfsburg in Almke in eine lebendige Gemeinschaft auf Zeit – mitten in der Natur, geprägt von Kameradschaft und Zusammenhalt.

Unter dem Motto „Gemeinsam stark“ bot das Kreiszeltlager ein abwechslungsreiches Programm: sportliche Wettbewerbe, kreative Bastelangebote, spannende Ausflüge in die Region und jede Menge Spiel, Spaß und Lagerfeueratmosphäre. Zu den besonderen Highlights zählten unter anderem der Besuch im Erlebniszentrum Phaeno, der Hochseilgarten Monkeyman, ein actiongeladenes Lasergame-Turnier sowie diverse Lagerolympiaden und Abendveranstaltungen – darunter Karaoke- und SingStar-Abende sowie das beliebte Spiel „Schlag die Lagerleitung“, das in diesem Jahr ganz im Zeichen von Super Mario stand. Das vielseitige Rahmenprogramm spiegelte die zentralen Werte der Kreisjugendfeuerwehr wider: Teamarbeit, das spielerische Fördern von Kompetenzen in den MINT-Bereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und das Schaffen gemeinsamer Erlebnisse.

Doch das Zeltlager war weit mehr als bloße Freizeitgestaltung. Es wurde zu einem Ort gelebter Gemeinschaft, der das vermittelt, was Jugendfeuerwehr auszeichnet: Verantwortung, Hilfsbereitschaft und gegenseitiger Rückhalt. In einer zunehmend individualisierten Gesellschaft bot die Zeltlagerwoche vielen jungen Menschen eine nachhaltige Erfahrung – geprägt von neuen Freundschaften, einem gestärkten Wir-Gefühl und wertvollem Wissen über Feuerwehrtechnik und Teamarbeit. „Toll, dass in diesem Jahr wieder so viele Jugendliche mit dabei sind“, sagte Kreisbrandmeister Bernard Krzepina, der das Lager in den ersten Tagen begleitete. Zahlreiche weitere Funktionäre, darunter Stadt- und Gemeindebrandmeister, Abschnittsbrandmeister und auch politische Vertreter, etwa Bundestagsabgeordnete Karoline Otte und Landtagsabgeordneter Sebastian Penno sowie stellvertretend für die Bürgermeister der Hardegser Verwaltungschef Lars Gunnar Gärner waren beim Eröffnungsabend mit anwesend.

Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen ehrenamtlich Engagierten aus den unterschiedlichsten Fachbereichen. Ohne ihren Einsatz wäre ein Zeltlager dieser Größenordnung nicht denkbar. Hervorzuheben ist das Engagement von Julian Ewig, stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart für den Brandabschnitt Nord, der sich im Vorfeld intensiv mit der Organisation und den erforderlichen Abstimmungen befasst hat. Für einen reibungslosen Ablauf sorgten Helferinnen und Helfer aus allen vier Brandabschnitten des Landkreises – unterstützt unter anderem durch die Kreisfeuerwehrbereitschaften 1 und 2 sowie das Technische Hilfswerk Holzminden, das mit Material und tatkräftiger Hilfe vor Ort war.

„Wir als Kreisjugendfeuerwehr erleben eindrucksvoll, welch hohen Stellenwert Freizeiten wie das Kreiszeltlager für junge Menschen haben. Für viele Teilnehmer stellt diese Woche sogar den einzigen echten Urlaub im Jahr dar – ein Aspekt, dessen Bedeutung nicht unterschätzt werden darf. Unser besonderer Dank gilt daher nicht nur allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, sondern auch unseren Förderern, insbesondere der Kreisverwaltung und der Kreispolitik. Durch ihre verlässliche Unterstützung und die gezielte Förderung von Jugendfreizeiten wird die gesellschaftliche Teilhabe junger Menschen aktiv ermöglicht“, betont Konstantin Mennecke, Sprecher der Kreisjugendfeuerwehr.

Mit großer Dankbarkeit und Vorfreude blicken die Beteiligten bereits auf das nächste Kreiszeltlager, das in drei Jahren stattfinden wird. Traditionell wird die Planung dabei maßgeblich durch das Jugendforum, bestehend aus Jugendlichen aus dem gesamten Landkreis mitgestaltet – denn bei der Kreisjugendfeuerwehr gilt: Mitbestimmung und Verantwortung fangen früh an. Fotos: Konstantin Mennecke - Kreisfeuerwehr

















15.07.2025 • 12:00 Uhr

Umfrage: Junge Menschen beklagen Generationenkonflikte im Job

Mehr als ein Viertel der Berufstätigen unter 30 erlebt einer Umfrage zufolge Generationenkonflikte am Arbeitsplatz. In einer am Dienstag in Berlin vorgestellten Erhebung des Meinungsforschungsunternehmens Forsa für die Krankenkasse DAK-Gesundheit berichteten 28 Prozent der 18- bis 29-jährigen Befragten von solchen Spannungen. In der Altersgruppe von 30 bis 49 Jahren waren es demnach 26 Prozent und in der Gruppe von 50 bis 65
Jahren waren es 22 Prozent.

Jüngere Beschäftigte berichteten dabei öfter von Generationenkonflikten, wenn sie ihr jeweiliges Team im Job insgesamt als älter einstuften. Umgekehrt sprachen Befragte über 50 eher von Spannungen zwischen den Generationen, wenn sie in einem jungen Team
arbeiteten. Für die Erhebung wurden im vergangenen Jahr 7.068 Menschen zwischen 18 und 65 online befragt.

DAK-Chef Andreas Storm forderte angesichts der Umfrageergebnisse die Arbeitgeber auf, «Verständnis für die junge Generation» zu entwickeln und ein gesundes Miteinander in der Belegschaft zu fördern. Altersgemischte Teams seien «Erfolgsmodell der Zukunft», erklärte Storm. «Wir müssen in den Unternehmen an einer Generationenbrücke arbeiten.» epd










15.07.2025 • 11:45 Uhr

Roswitha Wochenende im Portal am 19. Juli um 14 Uhr im Sommerschloss Brunshausen

Da die Resonanz des Roswitha-Wochenendes in Bad Gandersheim im Februar so groß war, bietet das Museum „Portal zur Geschichte“ (PzG) erneut die Führung „Auf den Spuren von Roswitha“ im Rahmen des Harzer Klostersommers an. Nachdem sich das PzG schon seit Jahren mit den vielen „starken Frauen“ im Gandersheimer Stift auseinandersetzt, widmet es am kommenden Sonnabend, 19. Juli, 14 Uhr, die Führung der ersten deutschen Dichterin Roswitha von Gandersheim, die im 10. Jahrhundert Stiftsdame in Gandersheim war.

Von ihr liegen uns interessante Schriften vor mit spannenden Vorworten, deren Inhalten sich die Sonnabend-Führung widmen will. Insbesondere geht es um die von ihr verfasste Geschichte der Stiftsgründung, um eine Lobrede auf die Ottonen, eine sehr heikle Auftragsarbeit, die sie sehr diplomatisch zu aller Zufriedenheit erledigt hat und ihre wunderbaren Dramen mit witzigen und schnellen Dialogen, die immer wieder überraschen. Die Führung/ Lesung ist am Sonnabend um 14 Uhr anstelle der Daueraustellungsführung, im Sommerschloss Brunshausen zu erleben. Der Kostenbeitrag beträgt fünf Euro, Kurkarteninhaber zahlen vier Euro. red.










15.07.2025 • 11:40 Uhr

Vorbildlich und beispielhaft! Barber Angels schneiden Bedürftigen gratis die Haare

Die Bremer Barber Angels haben am Montag obdachlosen und bedürftigen Menschen kostenlose Haar- und Bartschnitte geschenkt. Insgesamt nahmen 53 Frauen und Männer das Angebot im Nelson-Mandela-Park an, darunter auch so mancher Stammkunde, wie Mitorganisatorin Concettina Domenica Michaelis dem Evangelischen
Pressedienst (epd) sagte. Etwa 40 Prozent der Kundschaft seien weiblich, der Rest männlich gewesen.
Obdachlose und von Altersarmut betroffene Menschen könnten sich
einen professionellen Haarschnitt oft nicht mehr leisten, für viele sei das Angebot daher weit mehr als eine nette Geste, betone Michaelis. «Es ist daher immer wieder schön, wenn wir die tiefe Dankbarkeit der Menschen spüren und wissen, dass wir ihnen wirklich geholfen haben, mit einem Haarschnitt, den normale Bürgerinnen und Bürger für selbstverständlich halten.» epd










15.07.2025 • 11:39 Uhr

Absagen macht Schule! CSU- Mann sagt plötzlich als neuer Dezernent beim Kreis Northeim ab!

Der gerade ausgewählte neue Dezernent und Nachfolger für die ausgeschiedene Bau-Dezernentin Godelieve Gogreve eingestellte Kandidat und CSU-Mann ist der Northeimer Kreisverwaltungsspitze schon wieder abhanden gekommen. Der 64-Jährige aus Süddeutschland hat dem Vernehmen nach aus persönlichen Gründen abgesagt, bevor er seinen neuen Job überhaupt angetreten war. Die Personalie muss neu verhandelt werden. So könnte es weitergehen: Entweder den im seinerzeitigen Bewerbungsrennen Zweitplatzierten nehmen oder eine Neuausschreibung platzieren.
Erst kürzlich hatte es in der Bad Gandersheimer Stadtverwaltung eine ähnliche Besetzungspanne mit einer Führungsperson gegeben. red










15.07.2025 • 11:38 Uhr

Unerlaubter Handel mit Betäubungsmittel und Konsum auf dem verbotenen Bereich Kinderspielplatz!

Tatort: Northeim, Vogts Teich, Tatzeitpunkt: Montag, 14.07.2025, 13.05 Uhr:
Am Montag wurde der Polizei Northeim auf einem Spielplatz an der dokumentierten Örtlichkeit eine männliche Person gemeldet, welcher dem 21-jährigen Anrufer Cannabis zum Kauf anbot. Vor Ort trafen die eingesetzten Polizeikräfte den 30-jährigen Mann an. In seiner mitgeführten Tasche fand die Polizei unter anderem die Cannabis-Droge in Plastiktüten verstaut. Das illegale Betäubungsmittel wurde beschlagnahmt. Er muss sich nun wegen unerlaubten Handel mit Cannabis verantworten.
Darüber hinaus war ein 41-jähriger Mann vor Ort, welcher sich in unmittelbarer Nähe zum Spielplatz einen Drogen-Joint zubereitete und diesen anschließend konsumierte. Gegen ihn wurde eine Ordnungswidrigkeit nach dem KCanG eingeleitet. mil










15.07.2025 • 11:37 Uhr

Literaturkreis Grone trifft sich am 18. Juli - Es wird aus dem Buch „Die Lüge“ vorgelesen!

Am Freitag, 18. Juli 2025, trifft sich der Literaturkreis Grone ab 11.00 Uhr in der Stadtteilbibliothek Grone, Heinrich-Warnecke-Str. 6a, in Göttingen. In diesem Monat steht das Buch „Die Lüge“ von Mikita Franko im Mittelpunkt der Diskussion.
Zum Inhalt: Mikita wird nach dem Tod seiner Mutter von ihrem Bruder adoptiert, er ist fünf Jahre alt. Mit Slawa und dessen Partner Lew genießt er eine fröhliche Kindheit. Aber mit der Einschulung beginnt das Versteckspiel, das Lügen. Wenn Besuch kommt, müssen Fotos weggeräumt, in Aufsätzen müssen Dinge verschwiegen oder erfunden werden, und Mikita schlagen Vorurteile entgegen. Er verliert seinen Frohsinn, wird wütend, aggressiv, depressiv.
Erst die Freundschaft mit einem Jungen aus dem Waisenhaus beruhigt ihn. Und dann merkt er, dass er sich zu Jungs hingezogen fühlt. Ausgerechnet! Er beschuldigt sich, zum Beweis für die Propaganda geworden zu sein, die behauptet, gleichgeschlechtliche Paare würden homosexuelle Kinder großziehen. All seine Versuche, sich in Mädchen zu verlieben, scheitern. Es wird noch dauern, bis Mikita Frieden mit sich selbst und seiner Sexualität findet.
Wer sich mit Gleichgesinnten über das Buch austauschen möchte, ist herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei und ohne Anmeldung möglich, solange der Platz reicht.










15.07.2025 • 11:37 Uhr

Sommernachtstraum: Nach 70 Minuten Abbruch wegen zuviel Regen für Schauspieler und Publikum!

Die 66. Gandersheimer Domfestspiele haben ihren ersten Abbruch einer Aufführung wegen Dauerregens hinnehmen müssen. Intendant Achim Lenz bestätigte dem RedaktionsNetzwerkSüdniedersachsen: „Wir mussten vergangenen Samstag das Musical Cabaret leider nach 70 Minuten abbrechen.“ Ursache waren heftige Regenschauer und eine Risikoprognose. Vornehmlich der Schutz der Schauspieler, aber auch die feuchten Bedingungen für die Zuschauer, zwangen zum vorzeitigen Ende.
Am Freitagabend litt auch das zeitgleiche Sommerfestival am See auf der Osterberg-Plaza massiv unter den lästigen Regenfällen in Bad Gandersheim. red/Symbolvideo FisWMG










15.07.2025 • 11:36 Uhr

Gestern Nachmittag in Northeim: Zusammenstoß Fahrrad und Kind - Zwei Personen bei Kollision verletzt

Ein 66-jähriger Mann befuhr am gestrigen Nachmittag mit seinem Pedelec die Straße am Münster in Richtung Breite Straße in Northeim, als plötzlich ein minderjähriges Kind vor das Pedelec läuft. Der 66-jährige Mann kam auf Grund des starken Bremsmanövers zu Fall und verletzte sich leicht. Ebenfalls wurde das Kind durch den Zusammenstoß leicht verletzt.
Beide Personen wurden vor Ort durch den Rettungsdienst behandelt. Eine Untersuchung im Krankenhaus war nicht erforderlich.
Der entstandene Sachschaden kann derzeit nicht abschließend beziffert werden. mil










14.07.2025 • 21:17 Uhr

Göttingen: Vorlesen für Erwachsene am 17. Juli

Am Donnerstag, 17. Juli 2025, liest Hiltrud Althaus um 11.15 Uhr in der Stadtbibliothek im Thomas-Buergenthal-Haus, Gotmarstraße 8, in Göttingen aus dem Werk „Solange es leicht ist“ von Herman van Veen vor. Der Treffpunkt ist das rote Sofa im ersten Stock.

Zum Inhalt: Auch mit über 70 steht Herman van Veen noch fast täglich auf der Bühne. Seit seinen ersten Konzerten vor mehr als 50 Jahren beschäftigt sich der Musiker und Entertainer immer wieder mit dem Älterwerden und dem Tod. In „Solange es leicht ist“ behandelt Herman van Veen in autobiographischen Schlaglichtern und persönlichen Anekdoten auf die ihm typisch poetisch-augenzwinkernde Weise alle Aspekte des Älterwerdens: die Gebrechen des Alters, die Verluste, die geistigen und seelischen Entwicklungen – aber er erzählt auch, was ihn jung hält und Kraft verleiht in dieser Lebensphase.

Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich, solange Plätze verfügbar sind.










14.07.2025 • 21:15 Uhr

Fahrgastverband PRO BAHN Südniedersachsen: Metronom-Teilnetzvergabe ist intelligente Lösung

Die heute von der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) offiziell verkündete Neuvergabe der Metronom-Zugleistungen in zwei Teilnetzen ist aus Fahrgastsicht „eine intelligente Lösung“. Der Fahrgastverband PRO BAHN Südniedersachsen hat die Hoffnung, dass die Züge ab Juni 2026 endlich wieder zuverlässiger unterwegs sind. „Wir können gut nachvollziehen, dass sich die Metronom-Eisenbahngesellschaft nun ganz auf das Hamburger Umland konzentrieren kann, während die Deutsche Bahn dafür sorgen kann, dass es zwischen Uelzen, Hannover und Göttingen wieder reibungsloser läuft“, erklärte der Vorsitzende Gerd Aschoff.

Der Fahrgastverband hatte in den vergangenen Jahren die Unzuverlässigkeit der Metronom-Züge immer wieder kritisiert. Personalausfälle hatten komplette Ausfälle von Verbindungen zur Folge. PRO BAHN: „Wir hoffen, dass die Deutsche Bahn ausreichend Kapazitäten vorhält, um einen stabilen Bahnbetrieb im Leinetal zu gewährleisten. Und wir freuen uns natürlich auch darauf, viele Metronom-Beschäftigte in neuer Uniform wiederzutreffen. Alle bekommen ein hoffentlich attraktives Übernahmeangebot.

Aschoff räumte ein, dass sein Verband keine schlagartige Verbesserung über Nacht erwartet. „Störungen im Bahnbetrieb haben verschiedene Ursachen, die nicht allein vom Eisenbahnverkehrsunternehmen zu verantworten sind.“ Defekte Weichen, Stellwerke und Oberleitungen gehörten ebenso dazu wie kaputte Zugtechnik. PRO BAHN hofft, dass über die Stabilisierung des vorhandenen Betriebs hinaus auch an die Ausweitung des bestehenden Angebots gedacht werde. Dazu zählt der Verband die Verdichtung des Zugtaktes im Leinetal von 60 auf 30 Minuten gemäß Deutschland-Takt-Konzept. red/Foto: FisWMG










14.07.2025 • 21:12 Uhr

Domhofkonzert: Chöre singen «Ode an die Freude»

Ludwig van Beethovens Neunte Sinfonie mit Friedrich Schillers «Ode an die Freude» erklingt am 7. September von 19 Uhr an vor der Kulisse des Hildesheimer Mariendoms. An dem Domhofkonzert - dirigiert von Florian Ziemen - nehmen verschiedene namhafte Chöre
teil, wie die Bischöfliche Pressestelle Hildesheim am Montag mitteilte. Der Domhof ist ab 17 Uhr geöffnet, der Eintritt frei. epd











14.07.2025 • 21:09 Uhr

Stadt und Landkreis Osnabrück verbieten Bauern Wasserentnahme für Pflanzenbewässerung

Stadt und Landkreis Osnabrück reagieren auf die Dürrephase im Frühjahr und untersagen von Dienstag (15. Juli) an die Wasserentnahme aus kleineren und mittleren Flüssen und Bächen.
Insbesondere Landwirte dürfen bis einschließlich 30. September kein Wasser zur Bewässerung und Beregnung ihrer Pflanzen entnehmen, wie beide Verwaltungen am Montag mitteilten. Das Verbot gelte auch, wenn eine gültige wasserrechtliche Erlaubnis vorliege. epd










14.07.2025 • 21:02 Uhr

Grüne reiben sich an AfD: Reges Interesse an öffentlichem Austausch zum AfD ‑Verbotsverfahren mit Lühmann (MdL)

Am Montag, 7. Juli 2025, kamen über 40 interessierte Bürgerinnen und Bürger in der Kreisgeschäftsstelle von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Am Münster 27) zusammen, um mit dem niedersächsischen Landtagsabgeordneten und Sprecher der Landtagsfraktion für Innenpolitik und Antifaschismus, Michael Lühmann, über ein mögliches Verbot der AfD zu diskutieren.
Dazu heißt es in einer Vertautbarung der Grünen: „Anhand fundierter, aktueller Bewertungen erläuterte Lühmann, warum er ein Verbotsverfahren für notwendig hält. Er verwies auf die Einstufung der AfD durch das Bundesamt für Verfassungsschutz als „gesichert rechtsextremistisch“ und betonte, dass ein Verbotsverfahren – und damit ein mögliches Parteiverbot – jetzt so wahrscheinlich sei wie nie zuvor. Die Anwesenden zeigten sich interessiert und stellten zahlreiche Fragen, etwa zu den möglichen Ergebnissen eines Verbotsverfahrens, aber auch zum Umgang mit AfD-Vertretern in der Kommunalpolitik. Till Köhler, Kreisvorsitzender der Grünen, zeigte sich angesichts des großen öffentlichen Interesses sehr zufrieden: „Es freut uns sehr, dass Michael Lühmann als ausgewiesener Experte zur Verfügung stand um die Fragen der Bürgerinnen und Bürger zu beantworten.“ Kerstin Limburg, Kreisvorsitzende, ergänzte: „Dass so reges Interesse an der Veranstaltung bestand – das zeigt klar, dass den Menschen im Landkreis dieses Thema wichtig ist.“ red










14.07.2025 • 21:01 Uhr

Invasion von Flugameisen in der Göttinger Fußgängerzone belästigt dort viele Passanten!

Die heutige warme Schwüle hat in der Göttinger Innenstadt zu einer Invasion von fliegenden Ameisen geführt. Besonder in der Fußgängerzone fühlten sich zahlreiche Menschen von den massenhaft auftretenden Flugameisen angegangen. Sie setzten an Kleidungsstücken und in Haaren fest. Ursache ist das warme Wetter und die Geilheit der männlichen Ameisen. Sie fliegen zu den Weibchen, um sich zu paaren. Danach müssen sie sterben.

Hier mehr zu den
Flugameisen aus
dem Internet Wikipedia:

Flugameisen sind keine eigene Ameisenart, sondern geschlechtsreife Männchen und Weibchen, die Flügel tragen, um sich zu paaren und neue Kolonien zu gründen. Dieser sogenannte Hochzeitsflug findet meist im Frühling oder Sommer statt, wenn das Wetter warm und windstill ist. Die Männchen sterben nach der Paarung, während die Weibchen ihre Flügel abwerfen und neue Nester gründen oder zu ihren Heimatkolonien zurückkehren.
red

Zum Bild:
Bekämpfen mit patronus Power Spray, wenn es mit Flugameisen zu lästig wird. Sie sind aber nicht gefährlich und stechen auch nicht! Foto: patronus










14.07.2025 • 21:00 Uhr

Gescheiterte Richterinnenwahl: Miersch wirft Kirchenoberen Hetze vor! Heil bietet Kirche Dialog an

Nach der vorerst gescheiterten Wahl der Rechtsprofessorin Frauke Brosius-Gersdorf zur Richterin am Bundesverfassungsgericht hat der Kirchenbeauftragte der SPD-Fraktion im Bundestag, Hubertus Heil, den Kirchen ein Gespräch angeboten. Er wolle diesen Dialog ausdrücklich anbieten, «auf Augenhöhe, mit gegenseitigem Respekt und im Bewusstsein der jeweiligen Verantwortung», sagte Heil dem Evangelischen Pressedienst (epd). Aus der katholischen Kirche war vor der geplanten Wahl deutliche Kritik an Brosius-Gersdorf laut geworden, die sich in der Vergangenheit für eine Reform des Abtreibungsrechts ausgesprochen hatte.

Heil sagte, er verteidige grundsätzlich das Recht der Kirchen, sich zu politischen Fragen zu äußern. Mit Blick auf Äußerungen aus den Reihen der katholischen Deutschen Bischofskonferenz wolle er aber auch betonen, dass die Juraprofessorin in ihren Arbeiten eine Position vertrete, «die das Spannungsverhältnis zwischen dem Schutz des ungeborenen Lebens und den Grundrechten der schwangeren Frau klar benennt und verfassungsdogmatisch reflektiert». «Dies mag von einigen auf der kirchlichen Seite als kritisch empfunden werden, ist aber im Rahmen einer pluralistischen und säkularen Rechtsordnung legitim und notwendig», sagte Heil.

Die für vergangenen Freitag geplante Wahl für insgesamt drei Posten am Bundesverfassungsgericht war im Bundestag abgesetzt worden, nachdem die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit für die von der SPD vorgeschlagene Brosius-Gersdorf wegen Kritik aus den Unionsparteien fraglich war. Harsche Kritik an der Personalie kam von Abtreibungsgegnern und der AfD. Auch die katholische Kirche meldete sich zu Wort. Der Leiter des Katholischen Büros in Berlin, Karl Wüsten, sagte vor der Wahl der «Bild»-Zeitung, die Haltung von Brosius-Gersdorf zur Abtreibung berge «die Gefahr einer weiteren Polarisierung der Gesellschaft».

Brosius-Gersdorf hatte in der vergangenen Wahlperiode der Kommission angehört, die im Auftrag der damaligen Regierung prüfen sollte, ob Schwangerschaftsabbrüche außerhalb des Strafrechts geregelt werden sollten. Die neunköpfige Arbeitsgruppe kam einstimmig zu dem Ergebnis, Abbrüche in der Frühphase der Schwangerschaft zu entkriminalisieren.
Die Einmischung der katholischen Kirche in die Richterinnenwahl sorgte auch für Kritik bei SPD-Fraktionschef Matthias Miersch. Er sei „sehr empört, wie sich prominente Bischöfe und Kardinäle in diese Sache eingeschaltet haben», sagte er der «Süddeutschen Zeitung» (Montag). Kirche könne durchaus politisch sein. «Sich aber an dieser Hetze zu beteiligen, ist unchristlich», sagte er mit Blick auf die Attacken auf Brosius-Gersdorf insbesondere auf Social-Media-Plattformen. epd










14.07.2025 • 13:00 Uhr

Johanniter schicken Rocker-Retter zum Deichbrand-Festival

Das Deichbrand-Festival bei Cuxhaven wird von «Rocker-Rettern» der Johanniter begleitet. In diesem Jahr reisen rund 600 ehrenamtliche Einsatzkräfte aus dem gesamten Bundesgebiet
für den Sanitätsdienst des Festivals an, wie die Johanniter am Montag in Hannover mitteilten. Ihr Motto während der Veranstaltung vom 17. bis 20. Juli laute: «Ihr rockt. Wir retten». Erwartet würden rund 60.000 Besucher. epd











14.07.2025 • 12:56 Uhr

Kopka und Penno (SPD) zur Härtefallregelung bei der neuen Grundsteuer: Niedersachsen schützt Eigentümerinnen und Eigentümer vor unzumutbaren Belastungen

Mit einer neuen landesrechtlichen Regelung schafft Niedersachsen Rechtssicherheit für Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer, die durch das neue Flächen-Lage-Modell der Grundsteuer übermäßig stark belastet werden. Die beiden SPD-Landtagsabgeordneten René Kopka (Wahlkreis Einbeck) und Sebastian Penno (Wahlkreis Northeim) begrüßen die vom Kabinett beratene Gesetzesänderung ausdrücklich.

„Das neue Gesetz schützt Menschen vor Härtefällen und sorgt dafür, dass die Grundsteuer in Niedersachsen auch in besonderen Einzelfällen fair bleibt“, erklärt René Kopka, Mitglied im Ausschuss für Haushalt und Finanzen, dazu.
Das vom Kabinett beratene Gesetz sieht vor, dass Gemeinden auf Antrag die Grundsteuer ganz oder teilweise erlassen können, wenn die Belastung im Einzelfall unzumutbar ist. Besonders profitieren sollen Eigentümerinnen und Eigentümer von Grundstücken, bei denen das Verhältnis von Fläche, Nutzung und steuerlicher Bewertung stark auseinanderfällt.

„Das betrifft zum Beispiel ehemalige landwirtschaftliche Resthöfe mit ungenutzten Nebengebäuden, Grundstücke im Außenbereich, die gar nicht bebaut oder genutzt werden dürfen, oder auch spezielle Flächen wie Reitplätze oder Golfanlagen außerhalb kommunaler oder vereinsgebundener Nutzung“, so Sebastian Penno.

Die Entscheidung über einen möglichen Erlass trifft die jeweilige Gemeinde. Ein Antrag kann jeweils bis zum 31. März des Folgejahres gestellt werden – also beispielsweise für das Jahr 2025 bis zum 31. März 2026. Wichtig: Hat sich an den Umständen auch im Folgejahr nichts geändert, reicht ein einmaliger Antrag.

„Wir geben den Kommunen ein Werkzeug an die Hand, um Einzelfälle gerecht zu lösen – gleichzeitig stellen wir sicher, dass das neue Grundsteuermodell insgesamt stabil und gerecht bleibt“, betont Kopka die Bedeutung der Regelung. „Niedersachsen nutzt mit dieser Regelung die Spielräume des Bundesrechts, um regionale Besonderheiten angemessen zu berücksichtigen“, so Penno abschließend.












14.07.2025 • 12:51 Uhr

Gandeon Kino: Jurasic World: Die Wiedergeburt in 2D und 3D wird fortgesetzt

Wenn Filme gut angenommen werden bleiben sie auf dem Spielplan. So ist das in den nächsten Tagen auch im Bad Gandersheim Gandeon Kino. Der beliebte Titel "Jurasic World: Die Wiedergeburt in 2D und 3D" geht in die erste Verlängerung. Über den Inhalt der neuen Ära berichteten wir hier bereits.
Alles weitere und eine kleinen Vorstand vermittelt die Grafik. Wir wünschen im Gandeon in der Mariuenstraße beste Kinounterhaltung!














14.07.2025 • 12:43 Uhr

Shakespeare-Kaminabend mit Prof. Hanns-Dietrich Schmidt am 17. Juli im Saal des Klosterhof-Cafés Brunshausen

Einen Abend über Shakespeares beliebte Komödie „Ein Sommernachtstraum“ voller Irrungen, Liebeswirren und nächtlicher Verzauberung bieten die Gandersheimer Domfestspiele in ihrem Rahmenprogramm an. Bei einer Veranstaltung am Donnerstag, 17. Juli, um 19 Uhr im Saal des Klosterhof-Café Brunshausen geht es um das in diesem Sommer vor der Stiftskirche inszenierte Stück. Moderiert wird der Kaminabend von Prof. Hanns-Dietrich Schmidt, renommierter Dramaturg und Shakespeare-Kenner, der mit Fachwissen und Esprit durch den Text, seine Tiefe und seine zeitlose Relevanz führt. Der Eintritt ist frei.

Feen mischen sich unter die Liebespaare, ein Esel spricht Verse, und am Ende stellt sich die Frage: Was ist Traum, was ist Wirklichkeit? Die Komödie „Ein Sommernachtstraum“, vor über 400 Jahren geschrieben, spiegelt auf humorvolle Weise Themen, die bis heute aktuell sind: Identität, emotionale Verwirrung und der Wunsch nach Selbstbestimmung in der Liebe.
Unter dem Motto „Alles wird gut“ zeigen die Gandersheimer Domfestspiele in ihrer 66. Spielzeit noch bis zum 17. August vor dem Portal der Stiftskirche vier Produktionen: die turbulente Shakespeare-Komödie „Ein Sommernachtstraum“ in einer packenden Neuinterpretation, den Musikabend „Walk the line – die große Johnny-Cash-Show“, den hochaktuellen Musical-Klassiker „Cabaret“ und als Kinder- und Familienstück „Der kleine König Artus“. Hinzu kommen zwei Stücke im Probenzentrum: die Wiederaufnahme von George Orwells „1984“ sowie das Psychical „Sie rufen außerhalb der Sprechzeiten an“.

Eintrittskarten gibt es über die Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele, Stiftsfreiheit 12, telefonisch 05382 955 3311 oder per E-Mail: kartenzentrale@gandersheimer-domfestspiele.de bzw. online unter www.gandersheimer-domfestspiele.de.
Service- und Öffnungszeiten Kartenzentrale: Montag von 10 bis 17 Uhr, Dienstag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr, bei Abend-Vorstellungen von 10 bis 20 Uhr, Sonnabend und Sonntag von 13 bis 20 Uhr.











14.07.2025 • 12:40 Uhr

Friedrich-Nämsch-Park: Jugendlicher bei Fußballspiel geschlagen und getreten

Ein 17-jähriger Hildesheimer soll am Sonntagabend (13.07.2025) gegen 19:45 Uhr im Friedrich-Nämsch-Park bei einem Fußballspiel von mehreren Männern geschlagen und getreten worden sein. Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet
und sucht Zeugen des Vorfalls.

Ersten Ermittlungen zufolge soll der 17-Jährige bei dem Fußballspiel als Schiedsrichter fungiert haben. Dabei sollen mehrere bislang unbekannte Spieler mit einer Entscheidung des Jugendlichen nicht einverstanden gewesen sein und diesen mit Schlägen und Tritten traktiert haben. Der 17-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Er wurde zur Untersuchung in ein
Krankenhaus gebracht.

Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben oder sonstige Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 05121/939-115 bei der Polizei
Hildesheim zu melden.










14.07.2025 • 12:37 Uhr

Windkraftausbau: Nordrhein-Westfalen ist Spitzenreiter in diesem Jahr, erst danach kommt Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen ist laut einer Auswertung des Landesverbandes Erneuerbare Energien Spitzenreiter beim Windkraftausbau in Deutschland. 101 Windkraftanlagen wurden in diesem
Jahr bisher in dem Bundesland neu in Betrieb genommen, wie der Landesverband Erneuerbare Energien NRW am Montag in Düsseldorf erklärte. Die neuen Windräder hätten eine Leistung von 525 Megawatt. Das sei in etwa so viel, wie ein mittlerer Kohlekraftwerksblock erzeuge.

Da 2025 auch ältere Anlagen abgebaut wurden, liege der Nettozuwachs insgesamt bei 479 Megawatt. Mit Brutto- wie auch Nettowert liege Nordrhein-Westfalen vor Niedersachsen und
Schleswig-Holstein, hieß es. Der Landesverband Erneuerbare Energien NRW vertritt die Interessen von Unternehmen, Vereinen und Initiativen aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien in Nordrhein-Westfalen. epd










14.07.2025 • 12:33 Uhr

20. Juli – Kranzniederlegung am Ehrenmal

Zum Gedenken der Opfer des Widerstands gegen Adolf Hitler wird Göttingens Bürgermeisterin Jutta Steinke am Sonntag, 20. Juli 2025, um 17.00 Uhr für die Stadt Göttingen einen Kranz am Ehrenmal am Stauffenbergring niederlegen und ein Grußwort halten.

Der Termin ist öffentlich, interessierte Bürger*innen können gerne teilnehmen.











14.07.2025 • 12:31 Uhr

Erster Domfestspiele-Hammer! Zusatzvorstellungen von George Orwells „1984“ und von „Walk the Line – die große Johnny-Cash-Show“

Die Gandersheimer Domfestspiele nehmen drei Zusatzvorstellungen auf ihren Spielplan: Zum einen wird es am 22. und 29. Juli zwei zusätzliche Abende der Bühnenfassung des George-Orwell-Romans „1984“ im Probenzentrum geben, zum anderen wird am 29. Juli zusätzlich „Walk the Line – die große Johnny-Cash-Show“ vor der Stiftskirche zu erleben sein. Tickets für alle Zusatzvorstellungen sind ab sofort erhältlich. „Die Inszenierung von Franziska Detrez mit Dominik Müller als Darsteller war auch in diesem Jahr bereits vor der Wiederaufnahme komplett ausverkauft, da reagieren wir gerne mit den beiden Zusatzvorstellungen“, sagt Intendant Achim Lenz. „Auch bei der Johnny-Cash-Show spüren wir bereits jetzt eine große Nachfrage nach Tickets, weshalb wir gerne mit einer weiteren Vorstellung vielen Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit geben möchten, die Lebensgeschichte des Country-Stars und seine Musik bei uns live zu erleben.“

„1984“, der Literaturklassiker des 20. Jahrhunderts von George Orwell, ist für die Bühne adaptiert worden. In der im vergangenen Jahr gefeierten Inszenierung von Franziska Detrez mit Dominik Müller als Darsteller kann das Publikum den Kampf eines Einzelnen gegen den Unrechtsstaat verfolgen. Winston Smith versucht, sich gegen die Machthaber aufzulehnen und Gleichgesinnte zu finden. Doch Wahrheit und Lüge verschwimmen zunehmend. Schafft er es, der Propaganda und verdrehten Wahrheiten (neudeutsch Fake-News und Framing) zu entkommen? „Der große Bruder sieht dich“. Seine Augen folgen einem überall, sie sehen alles, hören alles, kontrollieren alles.

Bei „Walk the Line – die große Johnny-Cash-Show“ zeigt das Ensemble der Gandersheimer Domfestspiele, wie der unscheinbare Gitarrenspieler 1955 das erste Mal das Sun-Studio in Memphis betritt und damit den Grundstein seiner späteren Karriere legt. Die Show erzählt vom Erfolg des Sängers Johnny Cash und seinen Schattenseiten, von der tragischen Liebe, von Drogen, vom dramatischen Tod des Bruders und den Schwierigkeiten, von seinem engsten Umfeld akzeptiert zu werden. „Perfekt inszeniert, musikalisch auf hohem Niveau und mit einer Band, die das Herz eines Countrymusik- und gleichermaßen Cash-Fans einige Takte höher schlagen lässt“, schreibt die Presse. „Mitreißende Songs, ein stimmiges Bühnenbild und eine charismatische Besetzung.“

Unter dem Motto „Alles wird gut“ zeigen die Gandersheimer Domfestspiele in ihrer 66. Spielzeit noch bis zum 17. August vor dem Portal der Stiftskirche vier Produktionen: die turbulente Shakespeare-Komödie „Ein Sommernachtstraum“ in einer packenden Neuinterpretation, den Musikabend „Walk the line – die große Johnny-Cash-Show“, den hochaktuellen Musical-Klassiker „Cabaret“ und als Kinder- und Familienstück „Der kleine König Artus“. Hinzu kommen zwei Stücke im Probenzentrum: die Wiederaufnahme von George Orwells „1984“ sowie das Psychical „Sie rufen außerhalb der Sprechzeiten an“.
Eintrittskarten gibt es über die Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele, Stiftsfreiheit 12, telefonisch 05382 955 3311 oder per E-Mail: kartenzentrale@gandersheimer-domfestspiele.de bzw. online unter www.gandersheimer-domfestspiele.de.
Service- und Öffnungszeiten Kartenzentrale: Montag von 10 bis 17 Uhr, Dienstag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr, bei Abend-Vorstellungen von 10 bis 20 Uhr, Sonnabend und Sonntag von 13 bis 20 Uhr. Foto: Julia Lormis










14.07.2025 • 12:28 Uhr

«Safer Sex»-Kampagne für Menschen über 50

Mit einer Kampagne für geschützten Sex wendet sich das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit an Menschen ab 50. Auf dem Internetportal «liebesleben.de» fänden sich für ältere Menschen unter der Rubrik «hotgoldensummer» Informationen zu möglichen Risiken
sexuell übertragbarer Infektionen und Informationen zu Schutz und Safer-Sex-Praktiken, erklärte die Fachstelle im Bundesgesundheitsministerium am Montag in Bonn.

Einer Umfrage zufolge, an der den Angaben nach 1.000 Singles über 50 in Deutschland in diesem Monat teilnahmen, haben sich 23 Prozent bislang noch keine Gedanken über sexuell übertragbare Infektionen gemacht, wie das Bundesinstitut erklärte. Neben HIV zählen zum
Beispiel Syphilis, Gonorrhö und Hepatitis B dazu. Zugleich wünschten sich 58 Prozent mehr Informationen. epd










14.07.2025 • 09:36 Uhr

Sachbeschädigung Vandalismus an einer Grundstücksmauer in der Roswithastraße

Tatort: Bad Gandersheim, Roswithastraße 20-22. Tstzeit: Samstag, 12. Juli 2025, 21:45 Uhr. bis Sonntag, 13.Juli 2025, 11:00 Uhr. Die Polizei teilt soeben mit: Bisher unbekannte Täter machten sich gewaltsam an einer Einfriedung zu schaffen. Am genannten Ort wurde bei einer Grundstücksmauer eine Lampe aus der Verankerung gerissen und beschädigt. Der angerichtete Schaden wurde auf 150 Euro geschätzt. Anwohner aus der Roswithastraße werden um sachdienliche Hinweise an das Polizeikommissariat Bad Gandersheim, 05382 95390, gebeten. Me










14.07.2025 • 09:35 Uhr

Sommerfestival Ibiza in Bad Gandersheim: 500 Partygäste trotzten dem Regen am See!

Die Bilanz von 500 Teilnehmenden beim ersten „Sommerfedtival 2025“ unter dem Partymotto „Ibizia“ am Bad Gandersheimer Osterbergsee sind offiziell bestätigt. Diese Anzahl an Partygästen in der herrlichen Idylle bestätigte auf Anfrage Elisabeth Klapproth-Opitz, Geschäftsführerin der Stadtmarketing GmbH Bad Gandersheim. Die hatte den Musikevent am vergangenen Freitag auf der Osterbergplaza organisiert (wir berichteten topaktuell und exklusiv). Die lokalen Anbieter an Getränken, Aki Kolbe (Waldschlässchen) und Karsten Köhler (Jedermann) zeigten sich mit den Resonanzen an ihren Ständen zufrieden. Köhlers Rolling Bar erwies sich wie ein Publikumsmsgnet. Trotz zeitweiliger Regenschauer ließen sich viele Besucherinnen die Stimmung dadurch nicht vermiesen. Eine spannende Mädelgruppe feierte immRahmenndes Festivals originell und ausgelassen einen spaßigen Junggesellinnenabschied mit einem aufgeblasenen Riesenpenis. red/Fotos: FisWMG














14.07.2025 • 09:28 Uhr

Opelfahrer unter Drogeneinfluß von der Polizei rechtzeitig aus dem Verkehr gezogen!

Tatort: Bad Gandersheim, Marienstraße. Tatzeitpunkt: Freitag, 11. Juli 2025, 12:15 Uhr.
Die Polizei berichtet: Ein 24-Jähriger aus Dippoldiswalde befuhr mit seinem PKW Opel in Bad Gandersheim die Marienstraße und er wurde angehalten und überprüft. Die anschließende Überprüfung ergab, dass der nun Betroffene unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Es wurde eine Blutprobenentnahme durchgeführt, ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt. Auch deswegen, um Schlimmeres zu vereiteln. Me










14.07.2025 • 09:27 Uhr

Portal zur Geschichte, Brunshausen, Sommerschloss, Donnerstag, 17. Juli um 18 Uhr: Lesung zu Rassismus im Nationalsozialismus


Das Portal zur Geschichte lädt Donnerstag, den 17. Juli 20225 um 18 Uhr im Rahmen der Sonderausstellung „Zeugnisse aus dem KZ-Außenlager Gandersheim“ zu einer Lesung zu Rassismus im Nationalsozialismus“ ins Sommerschloss Brunshausen ein:

• „Neger Neger Schornsteinfeger“
von Hans Jürgen Massaquoi,
gelesen von Ursel Schardinel
• „Deutsch sein und schwarz dazu“
von Theodor Michael,
gelesen von Gaby Quost.

Zwei Männer, jeweils mit deutscher Mutter und afrikanischem Vater werden um 1925 in Deutschland geboren, erleben als Kinder den Beginn des 3. Reiches und schildern als Erwachsene ihre Erlebnisse während NS-Diktatur, Krieg und Nachkriegszeit. Jeder schreibt ein Buch darüber.

Bei unserer Veranstaltung gibt es biografische Informationen dieser beiden bemerkenswerten Persönlichkeiten, sowie Lesungen von Auszügen aus dem jeweiligen Buch.

Zitat aus „Neger Neger
Schornsteinfeger“:

Da stand ich, ein achtjähriger, kraushaariger, dunkelhäutiger Junge in einem Meer von blonden und blauäugigen Kindern, erfüllt von kindlichem Patriotismus und noch geschützt durch selige Unwissenheit.

Wie alle um mich herum jubelte ich dem Mann zu, der sein Leben der Vernichtung aller „minderwertigen nichtarischen Menschen“, wie ich einer war, gewidmet hatte…. dem Mann, der die Welt nur wenige Jahre später an den Rand des Untergangs bringen und sein eigenes Volk in die größte Katastrophe seiner langen Geschichte führen würde.

Zitat aus: „Deutsch sein
und schwarz dazu“

„Ich hatte kein Zuhause, keine Heimat, war ein Niemand, in der Familie und in dem Land, in dem ich lebte. Ich wurde bestenfalls geduldet. Ich hatte auch niemanden, mit dem ich darüber sprechen konnte.“ Um Spenden wird gebeten.












14.07.2025 • 09:23 Uhr

Kostspielig und zu aufwändig! Einzelfallentscheidungen bei Sozialhilfe infrage

Die Kommunen sprechen sich dafür aus, bei Sozialhilfeleistungen anstelle von Einzelfallentscheidungen stärker auf Pauschalierungen zu setzen. «In der Pflegeversicherung gibt es verschiedene Stufen, in die die Bedürftigen eingeordnet werden und
nach denen sich die Unterstützung bemisst. Wir sollten auch bei der Sozialhilfe Pauschalen einführen», sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, André Berghegger, der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Montag).

Derzeit werde für jede Person, die Hilfe zum Leben benötigt, einzeln entschieden. «Aber können und müssen wir uns diese Einzelfallgerechtigkeit noch leisten?», fragte Berghegger. Bei Sozialhilfe-Pauschalen wären seinen Worten zufolge die Entscheidungen sehr viel einfacher zu treffen, es könnte massiv an Personal gespart werden.

Ähnlich argumentierte der Präsident des Deutschen Landkreistages, Achim Brötel (CDU). Das beständige Streben nach Einzelfallgerechtigkeit, am besten bis zur vierten Nachkommastelle oder sogar noch weiter, ist ein typisch deutsches Phänomen", sagte er der Zeitung. Aus seiner Sicht gibt es ein erhebliches Vereinfachungspotenzial durch Pauschalierungen. epd










14.07.2025 • 09:22 Uhr

Heute Morgen: Verkehrsunfall mit überschlagenem Pkw auf der L548 bei Eschershausen

Am heutigen Montagmorgen, 14. Juli 2025, wurde die Feuerwehr gegen 05:37 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Landesstraße 548 zwischen Eschershausen und Relliehausen alarmiert. Gemeldet war ein Pkw, der sich überschlagen haben sollte.
Vor Ort bestätigte sich die Lage: Ein Fahrzeug war von der Fahrbahn abgekommen, hatte ein Verkehrsschild sowie eine Sitzgruppe touchiert und sich anschließend überschlagen. Betriebsstoffe liefen keine aus. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab und blieb bis zum Abtransport des Fahrzeugs durch einen Abschleppwagen mit Kran vor Ort.
Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Eschershausen, der stellvertretende Stadtbrandmeister, die Polizei, der Rettungsdienst sowie der Fachzug Öffentlichkeitsarbeit und Bevölkerungswarnung des Landkreises Northeim. Eine verletzte Fahrerin wurde durch den Notarzt und den Rettungsdienst vor Ort behandelt und in ein umliegendes Krankenhaus transportiert.
Eine Sperrung der Straße war nicht erforderlich. Die Feuerwehr war mit rund zehn Einsatzkräften im Einsatz.red/Fotos: Christopher Sakel - Kreisfeuerwehr NortheimHeute Morgen:












13.07.2025 • 21:25 Uhr

Wende im Rechtsstreit zwischen Badgenossenschaft und Stadt Bad Gandersheim - Jetzt Landgericht zuständig

Im immer noch nicht beendeten Rechtsstreit zwischen der Badgenossenschaft und der Stadt Bad Gandersheim im Zusammenhang mit finanziellen Forderungen der Geno gegenüber der Stadt wegen des geschlossenen Hallenbades ist die angekündigte Rechtswende vollzogen. Das Verwaltungsgericht in Göttingen nahm die Klage der Badgenossenschaft nicht an. Stattdessen erfolgte eine "Verweisungsbeschluß". Der bedeutet, dass das Verwaltungsgericht die Sache an das nun zuständige Landgericht in Braunschweig verwiesen hat.

Diese "Verweisung" wurde den streitenden Parteien jetzt vom VG Göttingen schriftlich zugestellt. Zum weiteren Verfahren ist zu hören, dass beide Streitparteien jetzt gegenüber dem Landgericht darlegen müssen, wie sie sich eine gütliche Einigung vorstellen können. Damit soll ein langwieriger wie kostspieliger Prozeß vermieden werden. Es gibt weiterhin die Variation, dass die Baugenossenschaft ihre Klage schleunigst zurücknimmt. Dann könnten Verhandlungen für eine einvernehmliche Einigung geführt werden.

Ob dabei ein tragfähiger Kompromiss herausbekommt, den beide Seiten nach einer Mitgliederversammlung der Geno anzustreben versprachen (wir berichteten), werden am Ende der Stadtrat und eine Geno-Mitgliederversammlung entscheiden müssen. Zuletzt hatte für die Badgenossenschaft ihr "Finanzchef" Werner Wilde als eine finanzielle Forderung der Geno die Entschädigungssumme von 250.000 Euro in den Raum gestellt. red










13.07.2025 • 21:12 Uhr

Zeugen gesucht: Unbekannter Täter setzt Altkleidercontainer in Brand - Feuerwehr im Einsatz

Tatort: Bad Gandersheim, Gandestraße Ecke Eberhard- Gieseler Weg; Im Zeitraum des 13.07.2025, vermutlich zwischen 5:00 Uhr bis 07:00 Uhr, setzt ein unbekannter Täter einen Altkleidercontainer in Bad Gandersheim in Brand. Der Brand konnte durch die eingesetzte Feuerwehr Bad Gandersheim vollständig gelöscht werden. Die im Container befindlichen Gegenstände sind durch das Feuer jedoch beschädigt worden und nicht mehr nutzbar. Die Polizei ermittelt nun wegen vorsätzlicher Brandstiftung.

Mögliche Zeugen, die Hinweise zum Täter oder zur konkreten Tatzeit geben können, werden gebeten, sich umgehend bei der Polizei Bad Gandersheim zu melden (05382/95390) (Füh)












13.07.2025 • 21:05 Uhr

Prüelszenen und Platzverweise in der Innenstadt

Am 12. Juli 2025 um 06:10 Uhr erfolgten Meldungen zu einer Schlägerei mit mehreren Beteiligten im Bereich des Marktkirchhofs in Goslar. Bereits in der Markstraße, Marstallstraße und am Marktkirchhof konnten die Einsatzkräfte mehrere Gruppen von Personen (unter anderem dem Vernehmen nach mit Migrationshintergrund) feststellen, die zuvor in körperliche Auseinandersetzungen verwickelt waren. Das aggressive und provokante Verhalten gegenüber den Polizeibeamten führte dazu, dass mehreren Personen Platzverweise erteilt wurden. Es wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.










13.07.2025 • 17:56 Uhr

Am heutigen Sonntag: Der Brand in Northeimer Altstadt

Ein gemeldeter Brand in der Altstadt von Northeim forderte am heutigen Sonntag den Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Gegen 14:06 Uhr meldeten Anrufer eine Rauchentwicklung aus einem Haus in der Hagenstraße. Daraufhin alarmierte die Einsatzleitstelle des Landkreises Northeim eine Vielzahl von Einsatzkräften mit dem Stichwort „Zimmerbrand“.

Aufgrund vieler weiterer Notrufe wurde noch auf der Anfahrt der ersten Kräfte das Stichwort auf „Gebäudebrand“ erhöht. Beim Eintreffen der ersten Kräfte war eine Rauchentwicklung aus einem Innenhof sichtbar, so Kreisfeuerwehrsprecher Joel Fröchtenicht.

Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte der Brand schnell gelöscht und ein Übergreifen der Flammen auf das Wohngebäude verhindert werden. Im Innenhof des Gebäudes standen Unrat sowie ein Sofa in Brand. Die angrenzenden Bereiche wurden mittels Wärmebildkamera kontrolliert, um mögliche Glutnester zu lokalisieren.

Bei dem Feuer wurden zwei Personen, darunter ein Feuerwehrmann, leicht verletzt.

Neben der Feuerwehr Northeim waren rund 60 weitere Kräfte der Feuerwehren Edesheim, Hollenstedt, Bewartshausen, die Werkfeuerwehr der Firma Continental, das Deutsche Rote Kreuz sowie das Technische Hilfswerk im Einsatz. Fotos: Joel Fröchtenicht / Kreisfeuerwehr Landkreis Northeim














13.07.2025 • 17:54 Uhr

Ibiza Sommefestival am Osterbergsee: nicht vom Wettergott beglückt!

Einige Hundert Teilnehmende haben sich am Samstagabend nicht von grauen Wolken und Regenschauern abschrecken lassen, um beim ersten Sommerfestival mit dem verheißungsvollen Motto „Ibizia“ abschrecken zu lassen. Sie folgten der Einladung der Stadtmarketing GmbH. Die hatte zur Party auf die Plaza am zweiten Osterbergsee eingeladen. Bei coolen Getränken, heißen Pizzen und fetziger Musik wurde trotz des lästigen Regens in dem Palmenambiete am See ausgelassen gefetet und auch auf dem Pflaster getanzt. Den allermeisten Oldies unter den Gästen schien das Festival mächtig zu gefallen, auch ohne heiße Ibiza-Temperaturen.

Am Sonntag gibt es die Party für die Kids.
Die Motive dokumentieren Eindrücke vom
heutigen Start ins Sommerfestival am Osterbergsee.
red/Fotos: FisWMG












13.07.2025 • 17:52 Uhr

Kreative Kulinarik in Bad Gandersheim: IMQUARTIER sind die Garnelen los!

Was für ein Anblick, was für ein Geschmack: mit einer neuen Aktion überrascht das Restaurant IMQUARTIER in Bad Gandersheim. Diesmal kommen knackige Garnelen auf den Tisch. Kreative Kreta-Kulinarik. Urlaubsfeeling kann auch in der Roswithsstadt so schön lecker sein!












13.07.2025 • 17:51 Uhr

Falls es Stress gibt ist die Sicherheit in der Nähe: AfD mit MdL Alfred Dannenberg und seinem Blaubus in Northeim

Der Auftritt der beiden netten Polizisten dauerte nur wenige Sekunden. Sie waren am Samstag mit ihrem schwarzen Zivilgolf beim City-Centerbrunnen in Northeim vorgefahren. Zwischen Müller-Drogerie und Brunnen hatte der Landtagsabgeordnete Alfred Dannenberg mit seinem blauen Bus an einem Informationsstand der Kreis AfD Station gemacht. Dabei unter anderem die Kreistagsabgeordneten Maik Schmitz und Andreas Jakob. Die Polizisten ließen erkennen, man sei in der Nähe falls es Stress gebe. Damit war ein möglicher Auflauf der Antifa gemeint. Fakt ist: die AfD blieb bei ihrer Infoaktion diesmal ungestört und vielmehr bei interessierten Bürgern nachgefragt. Beispielsweise zum aktuellen Eklatthema im Bundestag. Dort war überraschend eine linke Bundesrichterin und SPD-Favoritin am Widerstand konservativer CDU Bundestagsabgeordneter gescheitert. red/Fotos: FisWMG












13.07.2025 • 17:48 Uhr

Klosterwanderwege führen jetzt in die Stiftskirche: weil es dort einen Stempelkasten gib

Die evangelische Stiftskirche in Bad Gandersheim ist um eine Attraktion reicher. Dort wurde jetzt ein Stempelkasten offiziell installiert und vorgestellt. Auf ihren „Harzer Klosterwanderwegen“ werden fortan die Begeher dieser Routen ausnahmsweise in Bad Gandersheim nicht in ein Kloster, sondern in die Stiftskirche geleitet. Hier gilt es dann, sich als Beweis des Ankommens einen Stempel abzuholen. red/Foto: FisWMG










13.07.2025 • 17:47 Uhr

Alfeld: Frau unter Drogeneinfluss, ohne Fahrerlaubnis mit nicht zugelassenem PKW unterwegs

Am 12.07.2025 um 23:55 Uhr stellte eine Streifenwagenbesatzung in der Blücherstraße in Alfeld einen PKW mit angebrachten Kurzzeitkennzeichen fest. Hierbei fiel auf, dass die Kennzeichen im Februar 2025 ihre Gültigkeit verloren hatten. Mit dem Ziel einer anlassbezogenen Verkehrskontrolle wurde dem Fahrzeug gefolgt. Hierbei wurde festgestellt, dass der PKW in Schlangenlinien geführt wurde. Im Rahmen der sich anschließenden Kontrolle wurde festgestellt, dass die 39-jährige Fahrzeugführerin unter dem Einfluss eines Cannabisprodukts stand und nicht im Besitz eines Führerscheins war. Das mitgeführte Fahrzeug war nicht zugelassen und demnach wurde für dieses auch keine KFZ-Versicherung abgeschlossen bzw. Kraftfahrzeugsteuer gezahlt. Die entsprechenden Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet, die Weiterfahrt wurde untersagt und der Fahrzeugführerin wurde durch einen Arzt eine Blutprobe
entnommen. cmü










13.07.2025 • 17:40 Uhr

Sicherheit beginnt vor Ort / CDU-Kreistagsfraktion sieht erheblichen Handlungsbedarf - Uslar als Budeswehrstandort diskutiert

Die drastisch veränderte Sicherheitslage in Europa und weltweit machen ein Umdenken auch vor Ort im Landkreis Northeim unabdingbar. Neben den Strukturen, die in sicherheitspolitischer Hinsicht nicht nur neu gedacht, sondern auch wieder hochgefahren werden müssen, ist es wichtig, überhaupt die Wahrnehmung dafür in den Köpfen der Menschen zu schaffen. Auf dieser Grundlage hat die CDU- Kreistagsfraktion einen Antrag in den Kreistag eingebracht, der zum Ziel hat, das Bewusstsein dafür zu schaffen, dass militärische Sicherheit und der Zivilschutz jede und jeden vor Ort angehen und eben nicht in den Fernsehnachrichten darüber halt machen.
Ausgehend von einer Initiative aus Uslar, die zum Ziel hat, Uslar als potentiellen Bundeswehrstandort „anzubieten“, sieht die CDU-Kreistagsfraktion diesen Bedarf erheblich weiter gefasst, heißt es in einer Medienverlautbarung.

„Seit dem Aussetzen der Wehrpflicht vor nunmehr 14 Jahren scheinen die allermeisten von uns die Themen Militär und Sicherheit aus Gründen der Bequemlichkeit schlicht verdrängt zu haben. Jetzt hat die längst absehbare sicherheitspolitische Entwicklung uns schneller eingeholt als jemals gedacht“, so Dirk Ebrecht als Mitglied des militärischen Verbindungskommandos zum Landkreis Northeim und Kreistagsabgeordneter in Doppelfunktion.

Die Strukturen des Zivilschutzes und der zivil-militärischen Zusammenarbeit seien in den vergangenen rund 30 Jahren nahezu komplett zerschlagen worden. Dazu, so Ebrecht, zählten auch die Kreiswehrersatzämter, um die Erfassung und Eignung junger Menschen für den Wehrdienst zu ermöglichen. Wer glaube, dass militärische Sicherheit im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung ohne eine allgemeine Wehrpflicht machbar sei, der habe den Ernst der Lage nicht einmal im Ansatz begriffen.

Von daher, so die CDU-Kreistagsfraktion in einer Mitteilung, sei es unbedingt auch Aufgabe von Kommunalpolitik, auch vor Ort die Erkenntnis die fördern, dass Sicherheit nicht an Europas Grenzen ende, sondern vor Ort ihren Kern habe. In einer der kommenden Sitzungen wird sich der zuständige Fachausschuss auf Kreisebene mit einer Bestandsaufnahme befassen, um anschließend in Zusammenarbeit mit dem Kreisverbindungskommando und dem Landeskommando Niedersachsen ein Verständnis und einen konkreten Plan darüber zu entwickeln, was der Landkreis Northeim zukünftig bereitstellen muss, um einen Beitrag für den Schutz von Frieden und Freiheit leisten zu können. „Wir sehen hier einen ersten und notwendigen politischen Schritt. Weitere werden folgen müssen, um uns allen klarzumachen, was Schutz und Sicherheit ausmacht und welche Mitwirkung wir dafür leisten können und auch müssen.“, fasst die Positionierung der CDU-Kreistagsfraktion zusammen.red/ Fotos: FisWMG











13.07.2025 • 17:31 Uhr

Norteim, Hinter der Kapelle: Diebstahl eines Kleinkraftrades

Tatort: Northeim, Hinter der Kapelle, Tatzeit zwischen Donnerstag, 10.07.2025, 12:30 Uhr und Samstag, 12.07.2025, 17:00 Uhr:
Die Polizei berichtet soeben:
Im genannten Tatzeitraum entwendet ein bislang unbekannter Täter ein ordnungsgemäß abgestelltes Kleinkraftrad der Marke Kymco (Kwang Yang). Der Entwendungsschaden wird auf ca. 600,- EUR beziffert. Wer Hinweise zum Sachverhalt geben kann, wird gebeten sich bei der Polizei in Northeim zu melden. sei










13.07.2025 • 17:30 Uhr

Unbekannter Täter beschmiert Garagentor mit den goldenen Buchstaben "HH" und der Zahl "88" - War es eine politische Attacke?

Die Polizei berichtet soeben:
Im Zeitraum des 12. Juli 2025, 13:00 Uhr bis 12.Juli 2025, 15:30 Uhr, besprüht ein bislang unbekannter Täter ein Garagentor im Bismarckweg 1 in Kreiensen mit den Initialen "HH" und der Zahl "88". Hierbei benutzt er goldene Sprühfarbe. Nach der Tat entfernt sich der Täter in unbekannte Richtung.Es könnte sich dem Vernehmen nach um eine politisch motivierte Straftat handeln.

Mögliche Zeugen, die Hinweise zum oben geschilderten Sachverhalt geben können, werden gebeten sich telefonisch bei der Polizei in Bad Gandersheim zu melden (05382/95380)










13.07.2025 • 17:24 Uhr

Sommerfestival Bad Gandersheim: Alkoholisierte Person leistet Widerstand - Man hatte 2,01 Promille im Atem

Die Polizei berichtet soeben:
Im Rahmen des ausgetragenen Sommerfestivals Bad Gandersheim kommt es in der Nacht zum 13.Juli 2025 zu verbalen Streitigkeiten zwischen zwei Personen. Hierbei muss der Beschuldigte durch den dortigen Sicherheitsdienst (HKS) am Boden fixiert werden, um mögliche strafbaren Handlungen zu vermeiden. Beim Eintreffen der alarmierten Polizeibeamten leistet der Beschuldigte massiven Widerstand gegen die polizeilichen Anweisungen und sperrt sich gegen jegliche Maßnahme. Ein im Anschluss durchgeführter Atemalkoholtest ergibt einen Wert von 2,01 Promille.

Der Beschuldigte wurde im Anschluss dem Polizeigewahrsam Northeim zugeführt. Ihn erwartet eine Anzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.










13.07.2025 • 17:20 Uhr

Richtig dreister Diebstahl in Einbeck - Polizei startet Zeugenaufruf!

Eine bislang unbekannte Täterschaft entwendete im Tatzeitraum aus einem Fahrradunterstand im rückwärtigen Bereich (Köppenweg) des Bahnhof Einbeck-Mitte, ein gegen Wegnahme gesichertes Pedelec des Hersteller "Zündapp" in schwarz/rot sowie ein E-Scooter des Hersteller "SoFlow" in grün. Beide Fahrzeuge waren miteinander angeschlossen.

Der entstandene Entwendungsschaden wird auf ca. 1500 Euro geschätzt.

Zeugen, die Hinweise auf die Täterschaft geben können oder verdächtige Personen oder Umstände wahrgenommen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Einbeck unter Telefonnummer 05561-31310 zu melden. schu











13.07.2025 • 17:17 Uhr

Am heutigen Sonntag um 14.05 Uhr: Brand in der Northeimer Innenstadt - Zwei Verletzte - 47 Einsatzkräfte verhindern Schlimmeres

Am Sonntag, gegen 14:05 Uhr, wurde der Feuerwehrleitstelle der Brand eines Wohnhauses in der Hagenstraße in Northeims Innenstadt gemeldet. Durch erst eintreffende Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr und der Polizei Northeim konnte festgestellt werden, dass in einem Innenhof in der Hagenstraße Altpapier auf einem dort abgestellten Sofa in Brand geraten ist. Ein Anwohner, sowie ein Feuerwehrmann, wurden leicht verletzt, mussten jedoch nicht ins Krankenhaus. Durch das Feuer wurden die Hausfassade und einige Dachbalken beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf ca. 60.000 EUR geschätzt. Die Freiwilligen Feuerwehren der Ortschaften Northeim, Berwartshausen, Hollenstedt und Edesheim waren mit 47 Kräften vor Ort und konnten ein Übergreifen auf weitere Wohnhäuser verhindern.

Die Ermittlungen zur noch ungeklärten Brandursache werden durch die Polizei Northeim geführt. shei










12.07.2025 • 13:23 Uhr

Seesen: Anzeige nach dem Tierschutzgesetz - "Schwein gehabt"

"Schwein gehabt" Am 11.0Juli 2025 finden Spaziergänger gegen 22:15 Uhr unweit eines Ortsteils von Seesen in der dortigen Feldmark insgesamt fünf niedliche Meerschweinchen. Die Tiere wurden vor Ort ganz von Unbekannten offensichtlich ausgesetzt. Die Finder bewiesen starke Tierliebe! Sie nahmen die Tiere vorübergehend bei sich auf. Ein Ermittlungsverfahren wurde von der alarmierten Polizei eingeleitet./Foto: Polizei










12.07.2025 • 13:17 Uhr

ZWAG-Projektgruppe Nahwärme Wrescherode: "Es tut sich etwas!", berichtet Axel Weiberg

Wie geht es mit dem Wrescheröder Projekt Nahwärme Wrescherode weiter? Dazu hat soeben Axel Weiberg ein aktuelles Statement veröffentlicht. Wir dokumentieren die Mitteilung:

Weiberg: "Liebe Interessenten für Nahwärme in Wrescherode, es tut sich etwas! Zunächst war unsere ZWAG-Projektgruppe Nahwärme zu einem Gedankenaustausch mit der
Bürgergenossenschaft Energie in Adensen. Das liegt an der B3 vor Hannover.
Die sind etwas weiter als wir und wollen nach Freigabe des Bundeshaushaltes mit der Ausschreibung des Erdbaus in den Straßen und auf den Grundstücken beginnen. Wir konnten über viele wichtige Dinge einen tieferen Einblick erlangen. Auch in deren Preiskalkulation. Die Adenser planen auch mit 3N aus Göttingen.

Unser Auftrag für die Planung (Modul 1) ist in der letzten Woche an 3N – in Person Herr Kralemann – vergeben worden.
Unser erstes gemeinsames Gespräch findet am 22.07. statt. Danach geht es zügig weiter! Es folgt auch eine Bürgerinformation!

Was ist jetzt wichtig:
aus Adensen haben wir mitgenommen: wir benötigen ein WIR-Gefühl in Wrescherode!
Wir bauen gemeinsam unser Wärmenetz in unserem Dorf!
Wir bilden gemeinsam unsere Bürgergenossenschaft für günstige Energie in Wrescherode!
durch eine Bürgergenossenschaft fließen keine Gelder in Betreiberfirmen sondern bleiben bei uns!
Es gibt für uns, der Bürgergenossenschaft, auch die Möglichkeit günstigen Strom aus der Energieproduktion zu erhalten! Beim Erdbau könnten Glasfaserleitungen mit in jedes Haus verlegt werden und dann das Netz
von der Bürgergenossenschaft an einen Betreiber vermietet werden!

In der Anlage ist ein Vortrag aus einem Webinar bundesweit an dem ich aus Niedersachsen teilnahm. Hier zur Info ein Beispiel aus Hessen. Die sind uns 10 Jahre voraus! Aus deren Schwierigkeiten können wir nur lernen und müssen sie nicht noch einmal machen!"
red/ Fotos: FisWMG/Sreens Ausschnitte Flyer















12.07.2025 • 13:05 Uhr

Rauchzeichen am Osterbergsee! Heute steigt das Sommerfestival! Erstmals mit Köhlers Rolling-Bar!

Bad Gandersheim steht vor einer Party-Premiere. Ab heute gibt es erstmals am zweiten Osterbergsee das „Sommerfestival“. Es soll laut dem rockigen Teil des neuen Bad Gandersheimer Stadtmarketings ein fetzige Show voller Musik und schöner Stimmung werden. Gerstern beim Aufbau waren von der aufgebauten Bühne die ersten vielversprechenden Rauchzeichen zu sehen.Gespannt sind wir auch auf Karsten Köhlers Einsatz seiner originellen Rolling-Bar. Auch Aki Kolbe ist als lokaler Wirt auf der Plaza im Einsatz. Reserviert hat gestern den Kartenvorverkauf beendet; es gibt heute reichlich Tickets an der Abendkasse. Einlass 18 Uhr; Veranstaltungsbeginn 19 Uhr. Mit 1.000 Besuchern wird gerechnet. red/Foto/Video: FisWMG










12.07.2025 • 12:59 Uhr

Täuschungsmanöver auf der A7! Mann aus Hamburg beim Fahren ohne Führerschein ertappt

In der Freitagnacht gegen 22:15 kam es auf der BAB 7 Gemarkung Schellerten in Fahrtrichtung Kassel zu einem Fahren ohne Fahrerlaubnis. Durch ein gefährliches Täuschungsmanöver wurde versucht diese Straftat zu vertuschen.

Ein 44-jähriger Hamburger befährt zusammen mit seiner 41-jährigen Ehefrau und zwei Kindern in seinem Toyota Corolla die BAB 7 in Richtung Kassel. Die Beamten der Autobahnpolizei Hildesheim trafen das Fahrzeug bereits zweimal im Rahmen ihrer Streifenfahrt an. Bei beiden Malen konnten die Beamten den 44-jährigen Mann auf dem Fahrersitz feststellen.

Kurz vor der Tank- und Rastanlage Hildesheimer Börde-West entschlossen sich die Polizeibeamten bei dem Toyota Corolla eine allgemeine Verkehrskontrolle durchzuführen. Dafür setzten sie sich mit ihrem Streifenwagen vor den Toyota und gaben das Zeichen zum Folgen. Plötzlich bremste der Toyota stark ab und kam kurzerhand auf dem Standstreifen zum Stehen. Als die Beamten dies bemerkten, fuhren sie rückwärts auf dem Standstreifen bis sie den Toyota erreichten. Dort stellten sie fest, dass plötzlich die Frau hinter dem Steuer und der Mann auf dem Beifahrersitz saß.

Bei der anschließenden Kontrolle auf der Hildesheimer Börde stellte sich heraus, dass der 44-jährige Hamburger keine Fahrerlaubnis besitzt. Um dies zu vertuschen, führten er und seine Frau einen gefährlichen Fahrerwechsel auf dem Standstreifen durch, mit dem Ziel die Polizeibeamten zu täuschen.

Der 44-jährige Hamburger wird sich nun wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Parkens auf der Autobahn verantworten müssen.










12.07.2025 • 12:57 Uhr

Freilichtspiele Schwäbisch Hall: Die nächste Premieren: „Titanic“ und „Der Besuch der alten Dame“

In einem aktuellen Statement der Freilichtspiele Schwäbisch Hall verlautet:
In der kommenden Woche warten zwei Premieren auf Sie. Zum ersten Mal haben fünf der zehn großen Freilichtfestspielorte in einer Kooperation vereinbart, gemeinsam ein Stück zu produzieren, welches dann an den verschiedenen Orten zu sehen ist. Nach der Premiere bei den Burgfestspielen Mayen reist Titanic jetzt zu uns nach Hall und spielt auf der wiedererrichteten Parkbühne am Neuen Globe.

Das Spiel im Freien unterm Blätterdach war ‘20 und ’21 wegen der Pandemie nötig gewesen, wurde aber nicht als Notlösung, sondern als Bereicherung empfunden (auch weil man Getränke mit an den Platz nehmen durfte?). Jetzt werden also in der Regie von Caroline Stolz zwei Damen live am Radio die Oscarpreisverleihung 1998 verfolgen und ihre Enttäuschung über die leer ausgegangene Kate Winslet zur sofortigen Rehabilitierung nutzen und den gesamten Film mit allen Hollywoodempfindungen nachspielen. Das gelingt überzeugend: schöne Menschen spielen große Gefühle.
TITANIC
- Schöne Menschen spielen große Gefühle
Musikalische Komödie
Trailer
Premiere Mittwoch, 16. Juli
Weitere Vorstellungen 17. - 20., 22., 23. Juli, jeweils um 20 Uhr
Parkbühne am Neuen Globe.
Zwei Tage später zeigen wir im zweiten Jahr „Der Besuch der alten Dame“ mit Franziska Becker als Rächerin und Dirk Weiler als Verursacher der Tragödie, dessen Tod allerdings eine Milliarde in die klamme Ortskasse spült. Friedrich Dürrenmatts parabelhaftes Spiel gehört zu den großen Theaterwelterfolgen (allein in Hall gab es zuvor drei Inszenierungen auf der Großen Treppe), fand im letzten Jahr großen Anklang beim Publikum und zeigt brüchige und umdeutbare Moralvorstellungen in Erwartung eines übergroßen (Kopf-)Geldsegens. Für das fast treppenfüllende Hochzeitskleid der Titelfigur gab’s im letzten Jahr immer Szenenapplaus, zumal diese die Ehegatten im Stück schneller wechselt, als man ein Aufgebot bestellen kann. Ab Freitag gibt es fünf Vorstellungen auf der Großen Treppe.
DER BESUCH DER ALTEN DAME
Tragische Komödie von Friedrich Dürrenmatt
Trailer
WA-Premiere Freitag, 18. Juli
Weitere Vorstellungen 19., 20., 22., 23. Juli, jeweils um 20:30 Uhr
Große Treppe
red/Quelle/Fotos: Freilichtspiele Schwäbisch Hall










12.07.2025 • 12:56 Uhr

Schrottsammler ohne Genehmigung bei Polizeikontrolle festgestellt - Danach zur Mülldeponie beordert!

Am Freitagnachmittag wurde durch eine Streifenbesatzung der Polizei Northeim am Harztor in Northeim ein Transporter der Marke Daimler Benz Sprinter kontrolliert.
Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass das Fahrzeug vollständig, bis unter das Dach, mit diversem Metallschrott beladen war. Weiterhin konnten die beiden Fahrzeuginsassen aus Salzhemmendorf keine gewerbliche Sammelerlaubnis vorweisen und waren auch nicht im Besitz einer ebenfalls erforderlichen Reisegewerbskarte.

Daraufhin wurde durch die eingesetzten Polizeikräfte die "Rückgabe" des gesamten Metallschrotts, u.a. bestehend aus Dunstabzugshauben, Metallrohren und Werkzeugkästen, an die zuständige Kreisabfallwirtschaft angeordnet. Der Schrott wurde daraufhin an einer Mülldeponie abgeladen.

Gegen die beiden Fahrzeuginsassen wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. red










12.07.2025 • 12:55 Uhr

Verkehrsunfall mit zwei leichtverletzten Personen - Blendende Sonne war Schuld!

Ein 57-jähriger Northeimer befuhr gestern Nachmittag (16.05 Uhr) mit seinem Pkw die Landesstraße 572 von Hollenstedt in Richtung Einbeck. In der Ortsdurchfahrt Stöckheim beabsichtigte er an der Kreuzung Frauenanger nach links abzubiegen.
Ein 28-jähriger Pkw-Fahrer aus Einbeck, der direkt hinter ihm fuhr, bemerkte dies aufgrund blendender Sonne zu spät und fuhr auf den vor ihm bremsenden Pkw auf.
Durch den Zusammenstoß wurden beide Fahrzeugführer leicht verletzt. Der 57-jährige Northeimer wurde anschließend mittels Rtw zur weiteren Behandlung ins Northeimer Krankenhaus verbracht.
Beide Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch Abschleppfahrzeuge geborgen werden.
Durch den Verkehrsunfall entstand ein Gesamtschaden von ca. 5.000 Euro. hei











12.07.2025 • 12:54 Uhr

Fridays for Future will gegen holländische Gasbohrungen vor Borkum demonstrieren - Fotoaktion geplant!

Die Initiative Fridays for Future hat für Dienstag (15. Juli) eine Protestaktion auf der Insel Borkum angekündigt. Im Fokus der Kritik stehen die geplanten Gasbohrungen vor der Insel, wie
die Aktivisten am Sonnabend in Hannover mitteilten. Nachdem die Bundesregierung kürzlich ein Unitarisierungsabkommen zwischen Deutschland und den Niederlanden beschlossen habe, sei eine weitere Hürde für die Gasbohrungen ausgeräumt.

«Während Deutschland und ganz Europa in den letzten Wochen von extremer Hitze betroffen war, mit tausenden Todesopfern und Texas von beispiellosen Fluten verwüstet wurde, wollen Friedrich Merz und Katherina Reiche nun also ein weiteres fossiles Projekt möglich
machen, was 65 Millionen Tonnen CO2 verursachen würde», heißt es in
dem Aufruf. Damit würden Merz und Reiche den Aktivisten zufolge wissentlich mehr Extremwetterereignisse hervorrufen.

Geplant sind auf der Insel eine Fotoaktion um 9.30 Uhr an der
Strandpromenade und eine Lesung samt Gespräch mit Luisa Neubauer um 13.30 Uhr. Die eigentliche Protestaktion soll ab 14.30 Uhr an der Strandpromenade starten. epd










12.07.2025 • 12:53 Uhr

IHK: GOe FUTURE ist ein Meilenstein für die Startup- Region Südniedersächsen!

„Die Entscheidung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, die Initiative GOe FUTURE im Rahmen des Leuchtturmwettbewerbs Startup Factories zu fördern, ist ein bedeutender Meilenstein für den Innovationsstandort Göttingen und die gesamte Region Südniedersachsen.

Mit dem Ziel, nach dem Vorbild der UnternehmerTUM GmbH bis zu zehn Startup-Fabriken in Deutschland zu etablieren, setzt das Bundeswirtschaftsministerium ein starkes Zeichen für die nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung wissensbasierter Gründungen. Dass sich die Region Göttingen mit ihren exzellenten wissenschaftlichen Einrichtungen und starken Industriepartnern in diesem hochkarätigen Wettbewerb durchsetzen konnte, unterstreicht das enorme Potenzial des Life-Science-Standorts in Südniedersachsen.

Die Initiative GOe FUTURE vereint führende akademische Institutionen wie die Universitätsmedizin Göttingen, die Universität Göttingen, die TU Braunschweig und die Medizinische Hochschule Hannover mit renommierten Unternehmen wie Sartorius, Ottobock und KWS. Die zentrale Rolle der Life Science Valley GmbH als organisatorisches Rückgrat der Startup-Factory zeigt, wie stark die Region bereits vernetzt ist.

Als IHK Hannover – Geschäftsstelle Göttingen begrüßen wir insbesondere den unternehmerischen Ansatz der Startup-Factory, der auf eine signifikante Steigerung der Anzahl und Qualität innovativer Ausgründungen abzielt. Die enge Verzahnung von Wissenschaft, Wirtschaft und privaten Investoren ist ein entscheidender Hebel, um Gründungen erfolgreich in den Markt zu bringen und international zu skalieren.
Wir freuen uns darauf, diesen Prozess weiterhin aktiv zu begleiten und gemeinsam mit unseren Partnern ein dynamisches Startup-Ökosystem zu gestalten, das weit über die Region hinausstrahlt.“










12.07.2025 • 12:51 Uhr

Kirchengemeinde plant großformatige Ausstellung von Kriegs- und Krisenfotos

Die Evangelisch-lutherische Gesamtkirchengemeinde Linden-Limmer in Hannover will im September ein großformatiges Kunstprojekt umsetzen. Unter dem Titel «1m2 Menschenrecht» werde auf den Außenflächen vor der Bethlehemkirche in Linden-Nord für 30 Tage
eine Freiluft-Installation aufgebaut, teilte die Gemeinde am Sonnabend mit. Vom 30. August bis 28. September werden demnach 176 Quadratmeter Bildfläche auf Baugerüste gespannt. Gezeigt werden Fotos aus Kriegs- und Krisengebieten von Journalist und Fotograf Wolf Böwig. epd










11.07.2025 • 13:05 Uhr

Göttinger Spielplatz Grete-Henry-Straße: Sanierung abgeschlossen - 85.000 Euro investiert!

Der Spielplatz an der Grete-Henry-Straße in Göttingen wurde seit Ende April 2025 saniert und um neue Spielelemente ergänzt. Nun sind die Bauarbeiten abgeschlossen und Kinder können den Spielplatz auf den Zietenterrassen ab sofort wieder nutzen.

Ihnen steht nun ein neuer sechs Meter hoher Rutschenturm zur Verfügung. Außerdem wurde ein Spielbereich für Kleinkinder angelegt. Der Sandkasten, die Schaukel und die Wege auf dem Spielplatz konnten erhalten werden. Entfernt wurde ein in die Jahre gekommener Spielbus auf Federn. Darüber hinaus waren bereits einige Sandspielgeräte abgängig. Die Kosten für die Sanierungsmaßnahmen belaufen sich auf ca. 85.000 Euro.











11.07.2025 • 13:03 Uhr

Börsenrekorde trotz Handelsdrohungen

Marktommentar Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt DekaBank


Hat Donald Trump seinen Schrecken für die Märkte verloren? Kann die Wirtschaft darauf vertrauen, „dass es schon nicht so schlimm kommen wird“, wie es immer wieder angekündigt wurde? Das sind die Fragen, die sich die Finanzmärkte insbesondere in der angelaufenen Handelswoche stellten. Schon länger wunderten sich viele Analysten, dass die bisherige Zolldebatte die Geschäfte von weltweit agierenden Unternehmen im Durchschnitt nur wenig getroffen hatte. In dieser Woche heizte Donald Trump die Zolldiskussion wieder an mit den blauen Zollbriefen, die er an viele Länder verschickte. Es gab allerdings nichts Neues: die bereits in Aussicht gestellten „reziproken“ Zollsätze wurden bestätigt, sofern nicht bis zum 1. August Einigungen erzielt werden würden.

Was eine Einigung nach Donald Trumps Geschmack ist, konnte man im Fall Vietnams sehen: Das Land „schluckte“ die zehn-prozentigen Zölle der USA, ohne Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Kleinen Ländern bleibt in der Tat nicht viel anderes übrig. bei einer Eskalation können kleine Volkswirtschaft eigentlich nur verlieren. Großen Wirtschaftsmächten wie China oder der Staatenverbund der Europäischen Union sind da nicht so leicht einzuschüchtern. Daher stehen die Fortschritte in den Handelsgesprächen mit den Eurostaaten im Zentrum der Aufmerksamkeit an den Kapitalmärkten. Insgesamt glauben die Kapitalmarktteilnehmer allerdings an ein konstruktives Ergebnis: Trotz der Ankündigungen gab es sowohl an den US-amerikanischen als auch an den deutschen Börsen neue historische Höchststände, nach dem Motto: Stell‘ Dir vor, es ist Handelskrieg und keiner geht hin.

In der kommenden Woche stehen die US-Inflationszahlen im Mittelpunkt des Kapitalmarktinteresses. Kommen sie nun, die Überwälzungen der bislang erhobenen Zölle oder kommen sie immer noch nicht? Sollten die bisherigen Zollerhebungen auf der Ebene von Export- und Importunternehmen versanden, dann würde die US-Zentralbank mehr und mehr zu Zinssenkungen genötigt werden. Einen weiteren Hinweis auf den Zustand der US-Wirtschaft wird auch die in der kommenden Woche beginnende Saison der Geschäftsberichtserstattung über das zweite Quartal liefern. Die Experten erwarten nur noch leicht steigende Gewinne – genügend Raum für positive Überraschungen.











11.07.2025 • 12:57 Uhr

Polizeizugriff stoppt Schockanruf-Betrüger: Wohnsitzloser Geldabholer im Bereich Bovenden festgenommen, Ermittlungen dauern an

Ermittlerinnen und Ermittlern der Polizeiinspektion Göttingen ist am vergangenen Wochenende ein weiterer Schlag gegen bundesweit agierende Telefonbetrüger gelungen. Zivilkräfte nahmen im Landkreis Göttingen einen 41-jährigen mutmaßlichen Abholer fest, der unmittelbar zuvor versucht hatte, von einem älteren Ehepaar Wertgegenstände in mittlerer fünfstelliger Höhe in Empfang zu nehmen.

Bereits Mitte Juni verzeichneten die Ermittler aus Hann. Münden einen ähnlichen Erfolg.

Sohn des Ehepaars schöpfte
sofort Verdacht und setzte
Polizei sofort in Kenntnis

Ersten Erkenntnissen zur Folge war das Paar aus dem Landkreis Göttingen bereits Tage zuvor Opfer eines sogenannten Schockanrufs geworden. Dabei hatte sich eine angebliche Amtsperson gemeldet, einen schweren Verkehrsunfall ihres Sohnes vorgetäuscht und unter dem Druck einer angeblichen Kautionsforderung Bargeld und Wertgegenstände in Höhe einer mittleren fünfstelligen Summe erlangt. Am Folgetag wurde erneut durch vermeintlich dieselbe Anruferin eine deutlich höhere "Kaution" verlangt. Zufällig meldete sich der sich im Ausland befindliche Sohn bei den Eltern telefonisch, worauf im Rahmen des Gesprächs der Schwindel aufflog. Der Sohn schaltete unverzüglich die Polizei ein.

Polizisten überraschend
Kriminellen als er die
Kaution abholen wollte

Ermittlerinnen und Ermittler entwickelten daraufhin gemeinsam mit dem Ehepaar ein Einsatzkonzept, welches schlussendlich zum Erfolg führte. Als im Laufe des Vormittags der 41-Jährige Abholer absprachegemäß an der Wohnanschrift des Paares erschien, um die "Kaution" entgegenzunehmen, griffen verdeckt eingesetzte Kräfte unmittelbar zu und nahmen diesen widerstandslos fest.

Bei der Durchsuchung stellten die Beamtinnen und Beamten diverse Beweisgegenstände bei dem Mann sicher. Erste Auswertungen lieferten Hinweise darauf, dass der Festgenommene auch bei ähnlich gelagerten Delikten in Bayern und Baden-Württemberg als Abholer eingeschaltet war. Der Beschuldigte verfügt über keinen festen Wohnsitz in Deutschland; die Staatsanwaltschaft prüft derzeit die Beantragung eines Untersuchungshaftbefehls wegen gewerbsmäßigen Bandenbetrugs.

Polizei gibt wichtigen
Ratschlag wenn ähnliche
Fälle passieren sollten!

Dieser Erfolg unterstreicht, wie wirkungsvoll das entschlossene und schnelle Handeln betroffener Bürgerinnen und Bürger sein kann. Wer bei einem Anruf unter Druck gesetzt wird, angeblich Geld für Polizei, Staatsanwaltschaft oder Gerichte bereitstellen zu müssen, sollte unverzüglich auflegen, den Polizeinotruf 110 wählen und gegebenenfalls Angehörige unter den bekannten Rufnummern kontaktieren.

Polizei: Verdächtige
Anrufe sofort melden
und besonnen bleiben!

Jeder zeitnahe Hinweis ermöglicht es den Ermittlungsbehörden, Täterinnen und
Täter auf frischer Tat zu stellen und organisierte Betrugsstrukturen empfindlich
zu treffen. Die Ermittlerinnen und Ermittler danken dem betroffenen Ehepaar
ausdrücklich für seine Besonnenheit und die enge Zusammenarbeit, durch die diese
Festnahme erst möglich wurde und appelliert gleichzeitig an alle Bürgerinnen und
Bürger, verdächtige Anrufe umgehend zu melden, um weitere Erfolge im Kampf gegen
diese perfiden Betrugsmaschen zu ermöglichen.

Die weiteren Ermittlungen dauern an. ab










11.07.2025 • 10:52 Uhr

Pkw-Fahrer missachtet Weisung von Verkehrssicherungsposten

Wie jetzt bekannt wurde, kam es am 28.Juni 2025, im Verlauf einer Musikveranstaltung auf der Waldbühne in Northeim zu einem Verkehrsereignis, welches sich auf der Zuwegung zum Veranstaltungsgelände, im Bereich des Weinbergswegs ereignet hat.

Gegen 16.50 Uhr befuhr eine männliche Person mit einem roten Pkw Renault die Straße Weinbergsweg in Richtung Wilhelmswiese, um nach eigenen Angaben zur Wilhelmswiese zu fahren. Da die unmittelbare Zuwegung, zum Veranstaltungsgelände, in der Verlängerung des Weinbergsweges während der Veranstaltung auf der Waldbühne ausschließlich für den Fußgängerverkehr und als Rettungsweg genutzt werden sollte, wurde durch den Veranstalter zur Verhinderung der Einfahrt unberechtigter Kraftfahrzeuge ein Verkehrssicherungsposten eingesetzt. Dieser wies den Kraftfahrzeugführer auf den Umstand hin und verweigerte die Durchfahrt. Diese Weisung missachtete der Kraftfahrzeugführer jedoch und fuhr mit erhöhter Geschwindigkeit über den Waldweg in Richtung Wilhelmswiese. Nach Aussage des Zeugen mussten mehrere Besucher, die sich fußläufig auf dem Weg zum Veranstaltungsgelände befanden, zügig zur Seite gehen, um einen Zusammenstoß mit dem Pkw zu verhindern.

Zeuginnen und Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können oder selber Betroffene des Vorfalls waren, werden gebeten, sich mit der Polizei Northeim unter der Telefonnummer 05551-91480 in Verbindung zu setzen.schw











11.07.2025 • 10:48 Uhr

Jetzt klickten die Handschellen! Mehrfach gegen das Freizügigkeitsgesetz verstoßen - Göttinger Landkreis-Verfügung ignoriert

Eine gemeinsame Streife von Zoll und Bundespolizei überprüfte am Mittwochmorgen einen polnischen Staatsangehörigen (50), als dieser mit seinem Pkw über den Grenzübergang Hagenwerder (Görlitz) nach Polen fahren wollte. Wie sich herausstellte, hätte sich der 50-Jährige gar nicht in Deutschland aufhalten dürfen. Anfang dieses Jahres hatte ihm die Ausländerbehörde des Landkreises Göttingen das Recht auf Einreise und Aufenthalt entzogen, ihn verpflichtet, unverzüglich die Bundesrepublik zu verlassen. Dass ihm das Verbot egal zu sein scheint, bewies er alleine im Juni zwei Mal. Dabei wurde er zunächst in der Kontrollstelle auf der Autobahn bei Görlitz angetroffen und auf der Grundlage der Verbotsverfügung umgehend zurückgewiesen. Später griffen ihn Kollegen der sächsischen Polizei in Zentendorf (Gemeinde Neißeaue) auf. Dieser Aufgriff endete mit einer Zurückschiebung durch die Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf. Gestern konfrontierten die Beamten den Unbelehrbaren nochmals mit der Einreisesperre. Daraufhin erklärte er, dass er ja nur wenige hundert Meter von Polen entfernt sei und man ihn doch fahren lassen solle. Nachdem schließlich die Handfesseln klickten, er anschließend abermals wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Freizügigkeitsgesetz angezeigt wurde, endete auch diese vorläufige Festnahme mit einer Zurückschiebung nach Polen. red










11.07.2025 • 10:34 Uhr

Mund zu, Ohren auf - Im «Zuhör-Café» sind Unterbrechungen tabu

Reden ist Silber, Hören ist Gold: Das könnte das Motto des «Internationalen Tags des Zuhörens» sein, der am 18. Juli im Kalender steht. Er will darauf aufmerksam machen, wie wichtig das Zuhören ist. Und dass sich gutes Zuhören lernen lässt.

Fünf Minuten. Fünf Minuten können ganz schön lang werden, wenn sie mit eigenen Gedanken gefüllt werden wollen. Im Bremer «Zuhör-Café» von Petra Haslop werden sie aber in der Regel zu einem erfüllenden Erlebnis: fünf Minuten sprechen können, ohne unterbrochen zu werden. Und ein Gegenüber spitzt die Ohren, hört einfach zu. Echter Luxus. Nach fünf Minuten werden die Rollen gewechselt, im Verlauf des Treffens insgesamt dreimal. Das sind die Spielregeln, zu der die Mediatorin einmal im Monat ins Nachbarschaftshaus «Nahbei» im Bremer Stadtteil Findorff einlädt.

«Zu Beginn einigen wir uns auf ein Thema, eine offene Frage, beispielsweise 'Was ist in Dir gerade lebendig?'. Oft geht es auch um Bedürfnisse wie Wertschätzung, Humor oder Erfolg», berichtet Petra Haslop. «Dann finden sich Gesprächspaare, die sich nicht unbedingt
kennen.» Handys werden auf lautlos gestellt oder außer Reichweite gelegt, die Paare setzen sich ohne einen Tisch dazwischen zusammen. Das Zwiegespräch kann starten - mit einem Zuhörenden, der sich ganz in den Dienst des Redenden stellt. «Dabei nicht unterbrochen zu
werden, das ist für viele ein Überraschungseffekt», sagt Petra Haslop.

Wie schwierig das Zuhören Menschen oft fällt, hat der Schriftsteller Kurt Tucholsky schon 1931 unter seinem Pseudonym Kaspar Hauser festgehalten, als er schrieb: «Der Mensch hat, neben
dem Trieb der Fortpflanzung und dem zu essen und zu trinken, zwei Leidenschaften: Krach zu machen und nicht zuzuhören.» Das ist zugespitzt, ja. Aber heute, in einer Zeit, in der viele glauben, ständig etwas über sich sagen zu müssen, um sich selbst zu beweisen, ist das die Erfahrung vieler Menschen.

«Gute Zuhörerinnen und Zuhörer sind eher selten», bestätigt der Göttinger Linguist und Gesprächsexperte Martin Hartung, der ein Praxishandbuch für die Erwachsenenbildung zum besseren Zuhören herausgegeben hat. Dabei sei Zuhören, betont er, «die erste
kommunikative Fähigkeit, die wir im Verlauf unserer Entwicklung erwerben, und die wichtigste Voraussetzung dafür, dass wir die anderen wie Sprechen, Lesen und Schreiben überhaupt erlernen können». epd










11.07.2025 • 10:29 Uhr

SWR Medium entlarvt nach vier Jahren: 92 Millionen Euro Spenden für Flutkatastrophe nicht ausgegeben, liegen auf Spekulationskonten herum

Von den Spenden für die Opfer der Flutkatastrophe im Juli 2021 in Rheinland-Pfalz und
Nordrhein-Westfalen sind nach einem Bericht des Südwestrundfunks (SWR) 92 Millionen Euro noch nicht ausgegeben. Dies seien knapp 14 Prozent der Spendensumme von 671 Millionen Euro, teilte der SWR am Freitag in Koblenz nach einer Umfrage bei rund 40 Hilfsorganisationen, Landkreisen und Kommunen mit. Nach deren Angaben seien Helferinnen und Helfer immer noch in den Katastrophengebieten im Einsatz und würden dort dringend gebraucht. Dem Vernehmen nach liegen die fast 100 Millionen Euro auf Festgeldkonten verschiedener Hilfsorganisationen herum.

Viele Wiederaufbauprojekte hätten sich verzögert. Die Helfer beraten den Angaben zufolge Bürger beim Beantragen der Hilfe aus dem Wiederaufbaufonds und ersetzen gegebenenfalls Familien den benötigten Eigenanteil von 20 Prozent. Zudem werde die Nachfrage nach
psychosozialer Therapie immer größer. Vielen Betroffenen werde erst allmählich klar, dass sie traumatisiert seien und sich helfen lassen müssten. Viele Hilfsorganisationen geben dem SWR zufolge an, große Teile der restlichen Spendensumme schon verplant zu haben. Das Spendengeld werde bis 2030 verbraucht sein. epd










11.07.2025 • 10:05 Uhr

Gandewehr an der St. Georgskirche: Defekter Hochwasserschutz - Das Wehr ist weg!

Das nächste Hochwasser im Bereich der Stadt Bad Gandersheim darf nicht sofort kommen. Eine wichtige Regulierungseinheit, das Gandewehr bei der St. Geogskirche in Bad Gandersheim, ist nämlich derzeit überhaupt nicht funktionsbereit. Bestätigt ist was jedem Betrachter der Anlage neben der alten Kirche sofort auffällt: Hier existiert derzeit ein Wehr ohne die dazugehörende Technik und das eigentliche Wehr. Ein mögliches Stauen bei Hochwassereignissen ist aktuell nicht möglich.

Wir erkundigten uns. Bürgermeister Niklas Kielhorn versprach sich um die Angelegenheit zu kümmern. Sein Verhinderungsvertreter und Fachbereichsleiter auch für Bauen, Christoph Renziehausen, war am Freitag nicht zu erreichen. Gleichwohl brachte das RedaktionsNetzwerk Südniedersachsen in Erfahrung, dass derzeit die nicht funktionierende Steuerungstechnik in Reparatur sei. Wann die abgeschlossen sein wird, und das Wehr seine eigentliche Funktion wieder bekommt, ist noch offen. red/Foto/Video: FisWMG










11.07.2025 • 09:53 Uhr

In Zeiten von Forderungen nach mehr Kriegstauglichkeit: Zahl der Kriegsdienstverweigerer wächst erneut

In Zeiten der politischen Propaganda für mehr Kriegstauglichkeit (Pistorius) gibt es gegenläufige Auffälligkeiten: Die Zahl der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung bei
der zuständigen Behörde ist nach einem Bericht des „RedaktionsNetzwerks Deutschland» vom Freitag erneut gestiegen. Eine Sprecherin des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben sagte der Mediengruppe, bis zum Stichtag 30. Juni 2025 seien in diesem Jahr 1.363 Anträge zur Anerkennung auf Kriegsdienstverweigerung in ihrem Amt eingegangen. Würde man die Zahl des ersten Halbjahres 2025 auf das Gesamtjahr hochrechnen, läge sie bei 2.726. Im gesamten Jahr 2022 seien 951 Anträge bei dem in Köln ansässigen Bundesamt eingegangen, 2023 seien es 1.079 gewesen und im vergangenen Jahr 2.241.
Aktive Bundeswehr-Soldaten können Anträge ebenso stellen wie Reservisten und Ungediente. Zuletzt lag die Gruppe der Reservisten unter den Antragstellern jeweils vorn.
Der politische Geschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFGVK), Michael Schulze von laßer, sagte dem RedaktionsNetzwerk Deutschland: «Die steigende Zahl
der Kriegsdienstverweigernden zeigt die berechtigte Sorge vieler Menschen vor einem neuen Zwangsdienst. Es ist ein klares Zeichen gegen die Reaktivierung der Wehrpflicht.» epd










11.07.2025 • 09:47 Uhr

Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr! Manipulation an einem abgestellten PKW in Altgandersheim

Tatort: Bad Gandersheim, Orteil: Altgandersheim, Gremsheimer Straße. Zeitraum: Samstag, 5. Juli 2025, 17:00 Uhr bis Mittwoch, 9. Juli 2025, 17:30 Uhr.
Bisher unbekannte Täterschaft suchte die Ortschaft Altgandersheim auf und man machte sich gewaltsam an einem zum Parken abgestellten (zielgerichtet) PKW Hyundai zu schaffen. Bei dem Fahrzeug wurden Veränderungen vorgenommen, die die Sicherheit und Gesundheit des Benutzers und der Allgemeinheit erheblich gefährdeten!
Es wurden vom alarmierten Polizeikommissariat Bad Gandersheim, 05382 95390, Ermittlungen wegen Gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr aufgenommen.
Anwohner aus Altgandersheim werden gebeten, sachdienliche Hinweise auf verdächtige Personen und auch Fahrzeuge zu melden! Me










11.07.2025 • 09:45 Uhr

Nachbarschaftsstreit eskaliert! Als Ursache sollen es spielende Kinder gewesen sein!

Tatort: Katlenburg-Lindau/ Ortsteil Katlenburg, Lange Reihe, Tatzeit: Donnerstag, 10.07.2025, 17.21 Uhr:
Die Polizei berichtet: Am Donnerstagnachmittag wurde die Polizei Northeim über einen eskalierten Nachbarschaftsstreit informiert. Zwischen zwei Familien, welche in der unmittelbaren Nachbarschaft wohnen, eskalierte ein zunächst verbaler Streit. Grund der verbalen Auseinandersetzung seien die spielenden Kinder eines 41-jährigen Mannes und seiner 40-jährigen Frau gewesen. Schließlich eskalierte die Situation, in dessen Verlauf der 41-jährige Mann seiner 25-jährige Nachbarin und ihren 28-jährigen Freund beleidigte und ihnen körperliche Gewalt androhte.
Ebenfalls beleidigte die 25-jährige die 40-jährige Frau.
Der Streit konnte zwar geschlichtet werden bevor es in Handgreiflichkeiten überging, dennoch müssen sie sich nun wegen Beleidigung und Bedrohung verantworten. mil










11.07.2025 • 09:42 Uhr

Parlamentarische Linke: SPD-MdB Frauke Heiligenstadt ist dabei

Die Northeimer SPD-Bundestagsabgeordnete Frauke Heiligenstadt avanciert in ein weiteres politisches Engagement. Wie aus den Sozialen Netzen - hier bei Facebook - zu erfahren ist, gehört sie jetzt zum "Leitungskreis" der "Parlamentarischen Linken". Die Bezeichnung und personelle Besetzung des Vereins interpretieren politische Beobachter dem Vernehmen nach als "eindeutige politische Positionierung in Richtung linker Ideologien". red/ Screen Facebook










11.07.2025 • 09:31 Uhr

Aufmerksamer Zeuge beobachtet Unfall, informiert Polizei - Flüchtiger Verursacher fix ermittelt

Zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Verkehrsunfallflucht kam es am Donnerstagvormittag (11.34 Uhr) auf einem Kundenparkplatz in der Hillerser Straße in Northeim. Ein 70-jähriger Mann parkte auf dem Parkplatz mit seinem Pkw rückwärts aus einer Parklücke aus und touchierte dabei den gegenüber der Parkbucht geparkten Pkw eines 60-jährigen Mannes. Der 70-jährige kam seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nicht nach und flüchtete von der Unfallörtlichkeit. Ein aufmerksamer 36-jähriger Mann beobachtete den Unfallhergang und konnte der Polizei Northeim hilfreiche Hinweise auf den Verursacher mitteilen, der so ermittelt werden konnte.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 4000Euro. Der 70-jährige Mann muss sich nun wegen Verkehrsunfallflucht verantworten.mil










10.07.2025 • 18:04 Uhr

CDU-Kreisverband Northeim hält an vollständiger Umsetzung der Stromsteuersenkung fest!

Kreisverband begrüßt Senkung für Wirtschaft – fordert aber auch Entlastung für Haushalte in der Region

Die Ergebnisse des jüngsten Koalitionsausschusses zur Stromsteuerreduktion sind bundesweit Gegenstand intensiver Diskussionen. Wie bekannt wurde, ist eine Senkung der Stromsteuer für das produzierende Gewerbe sowie die Land- und Forstwirtschaft vorgesehen. Eine Entlastung aller Unternehmen und Privathaushalte ist jedoch vorerst nicht geplant. Als Begründung wird die angespannte Haushaltslage genannt – eine vollständige Reduktion würde demnach zu einem Haushaltsloch von rund 5,4 Milliarden Euro führen. Der CDU-Kreisverband Northeim begrüßt die beschlossenen Maßnahmen grundsätzlich, sieht jedoch weiteren Handlungsbedarf.

David Artschwager, Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Northeim, begrüßt die Senkung der Stromsteuer für das produzierende Gewerbe sowie die Land- und Forstwirtschaft als bedeutenden Schritt zur Stärkung unseres Wirtschaftsstandortes. „Auch die geplante Bezuschussung der Netzentgelte und die Reduzierung der Gasspeicherumlage sind sinnvolle Maßnahmen zur Entlastung. Es ist jedoch zu beachten, dass das im Koalitionsvertrag festgelegte Ziel einer allgemeinen Stromsteuersenkung für alle zügig umgesetzt werden muss“
.
Bereits im Bundestagswahlkampf hatte die Union eine Entlastung der energieintensiven Industrie gefordert. Mit der aktuellen Entscheidung wird ein Teil dieses Ziels umgesetzt. Im Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD wurde jedoch ausdrücklich vereinbart, die Stromsteuer perspektivisch auch für andere Wirtschaftszweige sowie für Verbraucherinnen und Verbraucher zu senken. Zwar bringt der Wegfall der Gasspeicherumlage in Kombination mit der Bezuschussung der Übertragungsnetzentgelte eine Entlastung von rund drei Cent pro Kilowattstunde – dennoch bleibe die vollständige Umsetzung der Koalitionsvereinbarung bislang aus. Die Bundesregierung hat mitgeteilt, dass die vollständige Umsetzung dieser Entlastung aufgrund der aktuellen Haushaltslage nicht für 2026, sondern zu einem späteren Zeitpunkt realisiert werden kann. Bundeskanzler Olaf Scholz hat dies öffentlich eingeräumt und auf die finanziellen Rahmenbedingungen verwiesen.

"Die haushaltspolitische Verantwortung ist zweifellos ein hohes Gut. Auch wir stehen für nachhaltige und seriöse Finanzpolitik", betont Artschwager. "Nichtsdestotrotz bleibt es unser Anspruch, dass die im Koalitionsvertrag vereinbarten Ziele umgesetzt werden. Es ist bedauerlich, dass das Bundesfinanzministerium offenbar keine Einsparpotenziale an anderer Stelle sieht, um die versprochene Stromsteuersenkung vollumfänglich umzusetzen. Die vollständige Entlastung muss weiterhin unser vorrangiges Ziel bleiben“.
Bundeskanzler Merz hatte in der Generaldebatte am vergangenen Mittwoch bereits in Aussicht gestellt, dass weitere Entlastungen bei der Stromsteuer vorrangig in Angriff genommen würden, sobald die finanzielle Situation des Haushaltes zulasse.










10.07.2025 • 17:08 Uhr

Scheuenbrand von Sudheim: So verlief das Einsatzgeschehen - 130 Kräfte aktiv - THW stellt Feuerwehr 14.500 Liter Löschwasser bereit - Kontrolliertes Abbrennen

In den frühen Morgenstunden des heutigen Donnerstags, gegen 04:15 Uhr, wurde ein Brand in einer Scheune am Carlshof bei Sudheim gemeldet (wir berichteten topaktuell und exklusiv). Das betroffene Gebäude, in dem mehrere Hundert Strohballen gelagert waren, befand sich an der Bundesstraße 3, Ecke Kreisstraße 414. Die Ursache des Feuers ist bislang unklar – die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Bereits während der ersten Löschmaßnahmen unterstützte das Technische Hilfswerk (THW) Northeim die Feuerwehr mit seiner Wasserkomponente und stellte 14.500 Liter Löschwasser zur Verfügung, da sich die Wasserversorgung an der Einsatzstelle zunächst schwierig gestaltete. Um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern, schuf das THW mit einem Telelader gezielt Schneisen. Gemeinsam mit dem Radlader des THW Clausthal-Zellerfeld wurden glühende Trümmer und Ballen auseinandergezogen und zum Ablöschen vorbereitet. Die Einheiten des THW rissen in Zusammenarbeit mit einem Abrissunternehmen Gebäudeteile gezielt ein, um Glutnester zu bekämpfen. Am Nachmittag wurde zudem ein Bagger des THW Elze zur weiteren Unterstützung angefordert.

Die Feuerwehr ließ die Scheune, die während der Löscharbeiten einstürzte, kontrolliert abbrennen, um eine sichere Brandbekämpfung zu ermöglichen. Die Nachlöscharbeiten dauern zur Stunde noch an.

Trotz klarer Straßensperrungen kam es zu gefährlichen Situationen: Zahlreiche Autofahrer missachteten die Absperrungen der Feuerwehr. Wir weisen darauf hin, dass das Überfahren der auf den Straßen verlegten Schläuche nicht nur ordnungswidrig ist, sondern im Ernstfall den Erfolg der Löscharbeiten gefährden kann.

Die Bundesstraße 3 und die Kreisstraße 414 bleiben im Bereich der Einsatzstelle weiterhin gesperrt. Die Dauer der Sperrung ist derzeit nicht absehbar. Die Aufhebung wird über die Social-Media-Kanäle der Kreisfeuerwehr Northeim und der Polizei Northeim bekannt gegeben. Auch die Aufhebung der Bevölkerungswarnung vor Rauchgasen erfolgt nach Abschluss der Maßnahmen.

Nach ersten Schätzungen der Polizei beläuft sich der entstandene Sachschaden auf rund 60.000 bis 70.000 Euro.

In der Spitze waren etwa 130 Einsatzkräfte vor Ort. Neben den Feuerwehren aus Bühle, Denkershausen, Edesheim, Hammenstedt, Hillerse, Hollenstedt, Höckelheim, Langenholtensen, Moringen, Northeim, Stöckheim und Sudheim kamen auch das Technische Hilfswerk, das Deutsche Rote Kreuz sowie verschiedene Einheiten des Landkreises zum Einsatz: das Fachmodul HFS (Hytrans-Fire-System) zur Förderung großer Wassermengen mit mehreren Tausend Litern die Minute, die Fachgruppe Logistik und Technik zur Kraftstoffversorgung, die Kreisfeuerwehrbereitschaft 1 zur Verpflegung sowie der Fachzug Bevölkerungswarnung.

Die Zusammenarbeit aller Kräfte verlief reibungslos. Verletzt wurde niemand.

Fotos: (mit THW-Telelader): Michael Aue/THW; die zwei Motive mit Feuerwehr und Bagger: Christian Vogelbein/Kreisfeuerwehr

















10.07.2025 • 17:02 Uhr

Bad Gandersheim: Fachbereichsleiterin Ines Dankert nach kurzer Karriere fast heimlich verabschiedet

Es passierte beinahe heimlich und fernab jedweder Öffentlichkeit: Nach einer der kürzesten Karrieren bei der Bad Gandersheimer Stadtverwaltung ist mit dem Monatswechsel die Fachbereichsleiterin Ines Dankert schon wieder weg. Dem Vernehmen nach hat ihr Bürgermeister Niklas Kielhorn mit einem bunten Blumenstrauß und guten Wünschen für ihre persönliche Zukunft in Hildesheim höflich Tschüss gesagt.

Als erstes wurden Exponate
Bad Gandersheimer Erinnerungen
aus dem Chefbüro verbannt

Dankert war als Nachfolgerin von Franziska Vogt eingestellt worden. Dem Vernehmen nach muss sie sich wohl zeitgleich bereits bei einem alternativen Arbeitgeber in Hildesheim beworben haben. Mit ihrem kurzen Wirken in der Gandersheimer Stadtverwaltung verbinden sich die unter anderem die kolportierte Umgestaltung des Büros der Fachbereichsleiterin in der Wilhelmsburg. Exponate Bad Gandersheimer Identitäten, nostalgische Raritäten wie Schilder und historische Karten, wurden aus dem Büro verbannt. Per Rundmail sollen sie allen Verwaltungsmitarbeitern angeboten worden sein. Einer der sofort zugriff schien Bürgermeister Niklas Kielhorn gewesen zu sein. Eine nostalgisches Tafel mit Werbeauftritten von Bad Gandersheimer Firmen und Handwerksbetrieben hat den Weg in sein Amtszimmer gefunden.

Wenige öffentliche Auftritt
im Fachausschuss, Pressekonferenz
und einem Fotoshooting

Die öffentliche Auftritte der ehemaligen Fachbereichsleiterin beschränkten sich auf einige wenige Meetings wie beispielsweise in einem Fachausschuss und einer Pressekonferenz mit dem Stadtjugendpflege sowie dem rituellen Fotoshooting auf der Rathaustreppe mit Neueinstellungen in der Bad Gandersheimer Stadtverwaltung. Ob sie bei dieser demonstrativen Präsentation bereits wußte, dass sie wieder weiterzieht? Es bleibt ihr Geheimnis. Und bei einigen Protagonisten im Rathaus, Stadtrat und der Öffentlichkeit hinterließ Dankerts Gandersheimer Blitzkarriere mehr Ratlosigkeit denn Verständnis. red

Die Bilder dokumentieren Exponate, die einst im Büro der Fachbereichsleitung gezeigt wurden und plötzlich verbannt wurden. Außerdem Ines Dankert in einer öffentlichen Pressekonferenz mit Stadtjugendpfleger Hafner und dem Bürgermeister. Außerdem zeigt sie die Handwerkertafel von anno dazumal. Sie ist jetzt im Amtszimmer von Bürgermeister Niklas Kielhorn zu bestaunen. Das bunte LaGa-Motiv seiner Vorgängerin ist verschwunden. Fotos: FisWMG










10.07.2025 • 16:26 Uhr

Orgel und Bariton: Festival Vox Organi wieder in Fredelsloh

Das Publikum der Kulturkirche Fredelsloh schätzt die im Rahmen dieses Projekts angebotenen Kunsterlebnisse unterschiedlichster Art, zu denen auch immer wieder Orgelkonzerte im Rahmen des internationalen Orgelfestivals Vox Organi gehören, nicht selten ergänzt durch Ensembles oder weitere Solisten.
Am Sonntag, 13. Juli 2025, werden die Besucher der Klosterkirche in den Genuss eines Dialogs zwischen Orgel und Gesang kommen:
Dialogpartner von Festivaldirektor Prof. Friedhelm Flamme an der Orgel wird der renommierte Berliner Bariton Markus Köhler sein. Der Konzertabend beginnt um 18:00 Uhr. Auf dem Programm stehen Werke von Bach, Raphael, Weyrauch und anderen; sie haben teilweise interreligösen Bezug im Geiste des Austausches zwischen Judentum und Christentum.
Markus Köhler war bis zum Abitur Mitglied des Leipziger Thomanerchores. Er studierte Gesang an der Musikhochschule „Carl Maria von Weber“ in Dresden und an der Hochschule der Künste in Berlin. Noch während des Studiums war er Preisträger des Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs 1981 in Zwickau und des Wettbewerbs „Das Deutsche Kunstlied“ 1986 in Frankfurt am Main. Es folgte Meisterkurse, unter anderem bei Dietrich Fischer-Dieskau und Aribert Reimann.
Neben Bühnenengagements bei Festivals und an deutschen Theatern machte er sich vor allem als Konzertsänger und Liedinterpret einen Namen, zum Beispiel mit Auftritten in der Berliner Philharmonie, im Konzerthaus Berlin, im Kulturpalast Dresden, im Leipziger Gewandhaus oder in der Alten Oper Frankfurt.
Von 1992 bis 2022 war Markus Köhler Professor an der Musikhochschule Detmold und von 2012 bis 2023 Kommissionsmitglied des Deutschen Akademischen Austauschdienstes in Bonn.










10.07.2025 • 16:23 Uhr

Katholischer Bischof Bätzing empfiehlt umstrittene Segnung von Männer- und Frauen-Paaren - Aber heiraten dürfen sie nicht!

. Der katholische Limburger Bischof Georg Bätzing gibt die umstrittene Segnung gleichgeschlechtlicher Paare frei. Der Bischof empfehle die Umsetzung der Handreichung «Segen gibt der Liebe Kraft. Segnungen für Paare, die sich lieben» für die Seelsorge im Bistum, heißt es in einer Mitteilung von Donnerstag. Die Handreichung sieht Segensfeiern für Paare vor, die nach katholischem Verständnis nicht kirchlich heiraten können, etwa geschiedene und wiederverheiratete Paare,
gleichgeschlechtliche Paare oder konfessionsverbindende Paare. «Mit der Umsetzung der Handreichung wollen wir im Bistum Limburg Menschen in Partnerschaften stärken, die in Liebe und Verantwortung miteinander leben», sagte Bätzing.

Konservative katholische Christen haben dem Vernehmen nach die Empfehlung des Bischof kritisiert. red/epd











10.07.2025 • 16:18 Uhr

Göttinger Elch Ernst Kahl verstorben

Die Stadt Göttingen (und mit ihre viele andere!) trauert um den Göttinger Elch Ernst Kahl. Der Maler, Zeichner, Musiker, Filmemacher und Autor ist im Juli 2025 im Alter von 76 Jahren nach langer Krankheit verstorben.

Ernst Kahl gehörte mit seinem stilistisch, technisch und thematisch außerordentlich vielseitigen und abwechslungsreichen Werk und zahlreichen Ausstellungbeteiligungen im In- und Ausland zu den anerkanntesten deutschen Vertretern komischer Kunst. Als kreatives, überbordendes Multitalent und Künstler, dessen Schaffen sich auf keine künstlerische Sparte beschränken ließ und höchste Wertschätzung erfuhr, erhielt Ernst Kahl im Jahr 2007 den Göttinger Elch, Deutschlands einzigen Satirepreis. Unvergessen ist seine die Preisverleihung begleitende Werkausstellung „Das Göttinger Bestiarium“ im Alten Rathaus.

Ernst Kahl wurde 1949 in Schleswig-Holstein geboren und lebte in Schwabstedt und in Hamburg. Von ihm stammen zahlreiche Gemälde, Cartoons, Buchpublikationen, Objekte und Bildergeschichten, die unter anderem in pardon, konkret, Titanic, Kowalski, Stern, Der Feinschmecker und der Süddeutschen Zeitung erschienen. Darüber hinaus war er Autor zahlreicher Drehbücher für teils preisgekrönte Kurz- und Kinofilme wie „Wir können auch anders“ und „Werner – Beinhart!“. Mit dem kongenial an seiner Seite spielenden Hardy Kayser bildete er ein Musikduo mit einem satirischen Programm feinziselierter Klänge und hintergründig-frecher Texte.

Ernst Kahl war seit 2007 und solange seine Gesundheit zuließ ein fester und unverzichtbarer Gast aller ELCH-Preis-Verleihungen, immer humorvoll und fröhlich, oft auch kritisch und erhellend in seinen Kommentaren.

Die Stadt Göttingen verliert mit Ernst Kahl einen langjährigen Wegbegleiter des Göttinger Elches und trauert mit den Angehörigen um den Verlust










10.07.2025 • 16:14 Uhr

Rot-Grün modernisiert Wassergesetzes - Poolwasser wird teurer! Michael Lühmann: Mehr Schutz, mehr Vorsorge, mehr Nachhaltigkeit

„Mit einem modernen Wasserrecht wollen wir Niedersachsen robuster gegenüber Wetterextremen aufstellen – sei es zu viel Wasser bei Hochwasser und Starkregen oder zu wenig bei Dürre und Trockenheit“, erklärt Michael Lühmann aus Bovenden. „Damit schaffen wir die Grundlagen für mehr Vorsorge, Schutz und nachhaltige Nutzung unserer überlebenswichtigen Wasserressourcen.“

Die rot-grüne Landesregierung setzt klare Anreize für einen sparsamen Wasserverbrauch. Künftig können Kommunen Satzungen erlassen, die Regen- und Grauwassernutzung erleichtern. Wasserversorger dürfen Tarife anbieten, die sparsamen Verbrauch finanziell belohnen. Lühmann: „Durch das Gesetz steigen die Wasserpreise nicht. Wasserversorger sollen aber gestaffelte Tarife einführen dürfen. Damit könnten zum Beispiel Familien entlastet und soziale Anreize zum Wassersparen gesetzt werden. Der Grundbedarf könnte dann günstiger werden – ein überdurchschnittlicher Verbrauch, zum Beispiel für den Pool, dagegen teurer.“

Ein weiterer Schwerpunkt liegt beim Hochwasserschutz: „Ein zentrales Register für Deiche und Schutzanlagen soll die Planbarkeit und Zusammenarbeit zwischen Behörden und Kommunen verbessern“, so Lühmann. Genehmigungen für Projekte, die Klima- und Hochwasserschutz voranbringen – etwa Renaturierungen, Versickerungen oder schwimmende Solaranlagen – sollen künftig schneller und einfacher erteilt werden. Diese Vorhaben sollen ausdrücklich als „überragendes öffentliches Interesse“ gelten.

Hintergrund:
Die niedersächsische Landesregierung hat einen Gesetzentwurf zur umfassenden Modernisierung des Niedersächsischen Wassergesetzes (NWG) vorgelegt. Ziel ist es, das Land besser auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten und Nutzungskonflikte um die wertvolle Ressource Wasser vorausschauend zu steuern. Der Gesetzentwurf sieht vor, bisher erlaubnisfreie Wasserentnahmen künftig meldepflichtig zu machen, um eine verlässliche Datengrundlage und bessere Überwachung zu schaffen – gerade in Regionen mit bereits stark beanspruchtem Grundwasser. Außerdem sollen Wasserbehörden bei Engpässen zügiger reagieren und Entnahmerechte im Notfall flexibel anpassen können. Auch für die Landwirtschaft bringt das Gesetz Fortschritte: Beregnungsverbände werden gestärkt, um die Feldbewässerung effizienter und gemeinschaftlicher zu organisieren.











10.07.2025 • 15:16 Uhr

Raser (76) gefährdet Gegenverkehr - Zeugen gesucht

Die Polizei berichtet soeben: Am Dienstagnachmittag, 8. Juli 2025, kam es auf der Bundesstraße 64 bei Bad Driburg (Landkreis Höxter) zu mehreren gefährlichen Verkehrssituationen durch die rücksichtslose Fahrweise eines 76-Jährigen aus Marienmünster. Die Polizei Höxter bittet nun Zeugen sowie betroffene Fahrzeugführer, sich zu melden. Gegen 16 Uhr befuhr ein Polizeibeamter in seiner Freizeit die B64 aus Richtung Paderborn kommend in Richtung Höxter. Im Bereich der Josefsmühle (Bad Driburg) wurde er von einem schwarzen Opel trotz Überholverbots mit überhöhter Geschwindigkeit überholt. Der Opel setzte seine riskante Fahrweise fort und überholte auch das vor ihm fahrende Fahrzeug - diesmal trotz Gegenverkehrs. Ein entgegenkommender Mercedes musste ausweichen, um einen Frontalzusammenstoß zu verhindern. Auch ein dunkler BMW mit Paderborner Städtekennung wurde zur Vollbremsung und einem Spurwechsel gezwungen, um eine Kollision zu vermeiden. Die Polizei leitete unverzüglich Ermittlungen ein. Einsatzkräfte suchten die Halteranschrift in Marienmünster auf. Dem 76-jährigen Fahrer wurde der Führerschein entzogen. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung durch grob verkehrswidriges und rücksichtsloses Verhalten ermittelt.

Das Verkehrskommissariat der Polizei Höxter bittet Zeugen sowie die betroffenen Fahrzeugführer, insbesondere die Fahrer des entgegenkommenden Mercedes und des BMW mit PB-Kennzeichen, sich unter der Rufnummer 05271/962-0 zu melden./rek










10.07.2025 • 15:05 Uhr

Danke! Niedersächsische Opferhilfe betreut 2024 fast 3.000 Fälle

Die Stiftung Opferhilfe Niedersachsen hat im vergangenen Jahr fast dreitausend Menschen geholfen, die Opfer von Verbrechen geworden sind. Die Fallzahl von 2.937 bedeute einen
Anstieg um 122 Fälle gegenüber dem Vorjahr, teilte die Stiftung am Donnerstag in Göttingen mit. Unter anderem sei es um sexuelle oder häusliche Gewalt, Beleidigung, Sachbeschädigung oder Raub gegangen. Auffällig sei der Zuwachs bei den Neuanmeldungen, hieß es. So hätten
2.181 Personen zum ersten Mal Hilfe bei der Stiftung gesucht, darunter 211 Kinder bis 13 Jahre.

«Opfern helfen - können wir», sagte der Geschäftsführer der Stiftung, Jörg Sprenger. Dabei fasse der Satz nicht nur das Selbstverständnis der Stiftung zusammen, «sondern auch unsere
Motivation für die Zukunft». Seit 2002 hat die Stiftung nach eigenen Angaben 36.870 Betroffene oder ihre Angehörigen beraten. Mehr als 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen an zwölf Standorten landesweit für das Angebot bereit. epd










10.07.2025 • 15:01 Uhr

Seniorennachmittag der Gandersheimer Domfestspiele am 23. Juli im Gasthaus Tappe in Opperhausen

Nach langer Pause laden die Gandersheimer Domfestspiele wieder zum beliebten Nachmittag in geselliger Runde ein: Der Seniorennachmittag findet am Mittwoch, 23. Juli, um 15 Uhr im Gasthaus Tappe in Opperhausen statt. Besucherinnen und Besucher erleben ein warmherziges Programm, Lieder und Songs aus verschiedenen Epochen, die Erinnerungen wecken und zum Mitsingen einladen. Wer noch teilnehmen möchte, kann sich bis 15. Juli anmelden unter E-Mail: meinshausen@gandersheimer-domfestspiele.de

Beim Seniorennachmittag treffen die Gäste ihre Lieblingsdarstellerinnen und Lieblingsdarsteller der Gandersheimer Domfestspiele – mit einem exklusiven, liebevoll gestalteten Programm nur für diesen Nachmittag. „Lauschen Sie Geschichten von früher und heute, erzählt mit Witz, Gefühl und Lebenserfahrung“, laden die Veranstalter ein. Dazu gibt‘s frischen Kaffee und hausgemachten Kuchen.

Unter dem Motto „Alles wird gut“ zeigen die Gandersheimer Domfestspiele in ihrer 66. Spielzeit noch bis zum 17. August vor dem Portal der Stiftskirche vier Produktionen: die turbulente Shakespeare-Komödie „Ein Sommernachtstraum“ in einer packenden Neuinterpretation, den Musikabend „Walk the line – die große Johnny-Cash-Show“, den hochaktuellen Musical-Klassiker „Cabaret“ und als Kinder- und Familienstück „Der kleine König Artus“. Hinzu kommen zwei Stücke im Probenzentrum: die Wiederaufnahme von George Orwells „1984“ sowie das Psychical „Sie rufen außerhalb der Sprechzeiten an“.

Eintrittskarten gibt es über die Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele, Stiftsfreiheit 12, telefonisch 05382 955 3311 oder per E-Mail: kartenzentrale@gandersheimer-domfestspiele.de bzw. online unter www.gandersheimer-domfestspiele.de.
Service- und Öffnungszeiten Kartenzentrale: Montag von 10 bis 17 Uhr, Dienstag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr, bei Abend-Vorstellungen von 10 bis 20 Uhr, Sonnabend und Sonntag von 13 bis 20 Uhr.










10.07.2025 • 14:59 Uhr

BILD Spitzenreiter! Presserat spricht vier Rügen gegen «bild.de» aus - Hat aber keine Folgen

Der Deutsche Presserat hat gegen «bild.de» insgesamt vier Rügen ausgesprochen. Konkret wurde «bild.de» unter anderem gerügt wegen schwerer Verstöße gegen den Pressekodex in der
Berichterstattung über die Polizistin Judy S., wie der Presserat am Donnerstag in Berlin mitteilte. Insgesamt verstieß der Beitrag laut dem Kontrollgremium massiv gegen das Wahrhaftigkeitsgebot, gegen das Gebot zur Trennung von Tätigkeiten und gegen den
Persönlichkeitsschutz der Polizistin. Zudem sei der Bericht vorverurteilend.

Die anderen drei Rügen gegen «bild.de» begründete der Rat unter anderem mit einer Verletzung der Sorgfaltspflicht, einer Verletzung des Persönlichkeitsrechtes sowie wegen schwerer Verstöße gegen das Wahrhaftigkeitsgebot. «Bild am Sonntag» wurde laut Presserat für ein Foto einer Erschießung gerügt, weil es «unangemessen sensationell»
gewesen sei. Das Foto der Tat verletze die Ziffer 11 des Pressekodex, wonach die Presse auf eine unangemessen sensationelle Darstellung von Gewalt, Brutalität und Leid verzichtet. Zudem verstieß die Redaktion gegen den Opferschutz.

Eine weitere Rüge erhielt «Bild am Sonntag» für den Artikel mit dem Titel «Polizei hat Freundin von RAF-Terrorist im Visier» wegen einer «identifizierenden Darstellung» der angeblichen Freundin. Darin sah der Presserat einen schweren Verstoß gegen den Persönlichkeitsschutz der Frau.

Insgesamt sprach der Presserat acht öffentliche Rügen aus, vier Missbilligungen und acht Hinweise. Zwölf Beschwerden wurden als unbegründet erachtet. Insgesamt behandelt wurden 32 Beschwerden. Der Presserat ist das Selbstkontrollorgan der deutschen Presse. epd











10.07.2025 • 12:20 Uhr

Pkw landet auf dem Dach - Fahrer schwer verletzt

Am Mittwochnachmittag, 9. Juli, kam es auf der Landstraße 863 bei Brakel-Erkeln (Landkreis Höxter) zu einem schweren Verkehrsunfall. Gegen 16:10 Uhr verlor ein 55-Jähriger aus Beverungen die Kontrolle über seinen Wagen. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mann mit einem KIA Soul auf der L863 von Erkeln in Richtung Tietelsen unterwegs, als er kurz hinter dem Ortsausgang Erkeln nach rechts von der Fahrbahn abkam. Das Fahrzeug durchfuhr den Straßengraben, überschlug sich und kam schließlich auf dem Dach liegend auf der Fahrbahn zum Stillstand.

Dabei erlitt der Fahrer schwere Verletzungen. Ein Rettungswagen transportierte ihn in ein Krankenhaus. Der KIA war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 30.000 Euro.

Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Landstraße voll gesperrt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen./rek/Foto: Polizei










10.07.2025 • 12:17 Uhr

Leichnam in der Innerstetalsperre als der vermisste 40- jährige identifiziert

Am Mittwochnachmittag, gegen 14:40 Uhr, wurde ein männlicher Leichnam am Nordufer der Innerstetalsperre in Langelsheim durch Spaziergänger entdeckt und anschließend durch die DLRG geborgen.

Durch anschließende polizeiliche Ermittlungen wurde der Leichnam als der seit dem 22. Juni nach einem Badeunfall im Stausee vermisste 40-jährige Langelsheimer identifiziert.










10.07.2025 • 12:15 Uhr

Evakuierung für heute beendet – Verzögerungen durch Defekt an kleinem Bohrgerät

Die Sondierungen des zweiten Blindgängerverdachtspunktes (BVP) in der Nähe des Godehardkreisels sind für heute beendet. Alle Anwohnenden können zurück in ihre Häuser und Wohnungen.

Im Zuge der Arbeiten kam es zu einem Defekt an dem eingesetzten kleinen Bohrgerät, das aufgrund seiner Größe für den Einsatz in einem niedrigen Nebengebäude geeignet ist. Sieben der Bohrungen konnten daher leider noch nicht wie geplant durchgeführt werden. Aus diesem Grund liegt aktuell für den zweiten BVP noch kein Ergebnis vor.

Die heute unterbrochenen Bohrungen am zweiten BVP sollen schnellstmöglich fortgesetzt werden. Die Stadt Göttingen gibt kurzfristig bekannt, wann das möglich ist und welche Auswirkungen das auf die geplanten Evakuierungen hat.

Am kommenden Montag, 14. Juli 2025, gehen die Sondierungen planmäßig am dritten BVP weiter. Hier kann die beauftragte Fachfirma ein großes Bohrgerät nutzen. Der Defekt des kleineren Kellerbohrgeräts Bohrgeräts hat daher auf diesen BVP keine Auswirkungen.













10.07.2025 • 12:10 Uhr

Kurioses aus dem Seniorenheim: Einfach mal plaudern mit Roboter Ricky

Soziale Roboter sollen sich in Altenheimen mit Bewohnern unterhalten. Aktuell sind sie aber noch keine Entlastung. Roboter Ricky ist im Johanniter-Stift in Hannover-Ricklingen unterwegs.

Eine kleine Kunststoff-Figur samt großer blauer Kulleraugen plaudert in einem Altenheim mit Seniorinnen. «Das ist ein wichtiger Punkt, Frau Ulmer», sagt die Figur. «Freundlichkeit kann
wirklich viel bewirken.» Was klingt wie eine freundliche Antwort unter Bekannten, stammt von einem sozialen Roboter. Ricky ist etwa 75 Zentimeter groß und trägt eine blaue Strickmütze. Im Johanniter-Stift in Hannover-Ricklingen soll er mit den Bewohnern sprechen und sie aktivieren.

Ricky ist ein sogenannter Empathie-Roboter, das heißt, er kann Stimmlage und Mimik seines Gegenübers «lesen» und einfühlsam reagieren. Er kann seinen Kopf bewegen, Blickkontakt aufbauen und erfüllt mit seinen Kulleraugen das Kindchenschema. «Faszinierend, der
kleine Kerl», sagt die 91-jährige Waltraud Ulmer. An Ricky gefallen ihr seine Augen. «Dass er so lustig guckt und auch so schön antworten kann, das finde ich sehr schön.»

Das Roboter-Modell heißt «Navel» (englisch für «Nabel») und wurde von der Münchner Firma Navel Robotics entwickelt. Es greift auf die künstliche Intelligenz von ChatGPT zurück, läuft über WLAN und kann sich Namen und Informationen merken. Den Angaben zufolge ist der
Roboter datenschutzkonform. Informationen werden direkt auf ihm und nicht in der Cloud gespeichert. epd










10.07.2025 • 12:02 Uhr

Armutsgefährdung steigt in Niedersachsen 2024 auf 16,6 Prozent

Höchste Zunahme bei jungen Erwachsenen -

In Niedersachsen waren 2024 rund 1,3 Millionen Menschen von relativer Einkommensarmut betroffen. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, lag die Armutsgefährdungsquote bei 16,6% und damit 0,2 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert.

Als armutsgefährdet gilt, wer weniger als 60% des durchschnittlichen monatlichen Haushaltsnettoeinkommens zur Verfügung hat. Die Armutsgefährdungsschwelle lag 2024 in Niedersachsen für einen Einpersonenhaushalt bei 1.284 Euro, für einen Haushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren bei 2.697 Euro. Bei Haushalten von Alleinerziehenden mit einem Kind unter 14 Jahren waren es 1.669 Euro.

Junge Menschen
besonders betroffen

Unter den minderjährigen Kindern und Jugendlichen waren 20,1% armutsgefährdet. In der Altersgruppe der jungen Erwachsenen unter 25 Jahren lag die Quote mit 25,4% sogar noch höher. In den Altersgruppen zwischen 25 und unter 50 Jahren (14,5%) sowie zwischen 50 und unter 65 Jahren (12,2%) war das Armutsrisiko deutlich geringer. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass die Erwerbseinkommen im Laufe des Berufslebens in der Regel zunehmen. Mit dem Eintritt in den Ruhestand dreht sich diese Entwicklung jedoch um: Die gesetzlichen Renten liegen meist unter dem früheren Einkommen, was das Risiko von Armut im Alter erhöht. Auch spielen die überproportional vielen Einpersonenhaushalte von Frauen in diesem Alter eine Rolle. 2024 waren 18,3 Prozent der Menschen ab 65 Jahren armutsgefährdet.

Gegenüber dem Vorjahr ging die Armutsgefährdung unter den Minderjährigen leicht zurück (-0,3 Prozentpunkte), während sie bei den 18- bis unter 25-Jährigen merklich anstieg (+2,2 Prozentpunkte). Auch die Quote unter den 65-Jährigen und Älteren stieg mit 0,4 Prozentpunkten stärker als im Durchschnitt.

Hohe Armutsgefährdung bei Alleinerziehenden und kinderreichen Familien
Zwar war 2024 wie in den Vorjahren auch etwa jedes 5. Kind beziehungsweise jede und jeder 5. Jugendliche unter 18 Jahren armutsgefährdet, entscheidend ist dabei jedoch der Haushaltskontext: Haushalte mit zwei Erwachsenen und einem Kind waren mit 8,3% vergleichsweise selten armutsgefährdet und verzeichneten sogar einen leichten Rückgang gegenüber 2023 (-0,3 Prozentpunkte).

Paarhaushalte mit zwei Kindern lagen mit 9,0% nicht sehr stark darüber und die Quote sank noch deutlicher gegenüber 2023 um 1,6 Prozentpunkte.

Bei Haushalten mit zwei Erwachsenen mit drei oder mehr Kindern lag die Armutsgefährdungsquote 2024 dagegen mit 27,8% exakt auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Alleinerziehendenhaushalte wiesen mit 40,9% eine besonders hohe Quote auf (2023: 41,5%).










10.07.2025 • 11:58 Uhr

Wohlfahrtspflege düst vorbildlich: Jedes fünfte Auto fährt elektrisch

Fast jedes fünfte Fahrzeug (19 Prozent), das die Wohlfahrtsverbände auf den Straßen haben, fährt einer nicht repräsentativen Umfrage zufolge elektrisch. Der Wert liege deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt, heißt es in einer Mitteilung der Sozialverbände vom Donnerstag. Befragt wurden 180 Mitgliedsorganisationen.

Demnach haben knapp zwei Drittel (60 Prozent) der Organisationen ein sehr großes Interesse an der weiteren Elektrifizierung ihrer Flotte. Weitere 26 Prozent stehen der Antriebswende zumindest aufgeschlossen gegenüber. Unterschieden wurde in der Auswertung nicht, zu welchem Zweck die schon vorhandenen E-Fahrzeuge genutzt werden.

Als größtes Hindernis für die Umstellung des Fuhrparks nannten die befragten Träger das fehlende Angebot bezahlbarer Elektroautos zum Preis unter 20.000 Euro. Noch gravierender sei jedoch der Mangel an eigener Ladeinfrastruktur: In 15 Prozent der Fälle müssten die Mitarbeitenden auf öffentlichen Parkplätzen parken, oft ohne sicheren Zugang zu den Ladestationen.epd










10.07.2025 • 11:39 Uhr

Gestern tödlicher Verkehrsunfall auf der L488 bei Lamspringe - Motorradfahrer (41) verstirbt nach Frontalkollision mit Pkw

Am Mittwoch, den 09.07.2025, kam es gegen 17:14 Uhr auf der Landesstraße 488 zwischen Lamspringe und Westerberg zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Pkw, bei dem ein Mensch tödlich verletzt wurde.

Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein 41-jähriger Motorradfahrer aus Lamspringe die L488 in Fahrtrichtung Westerberg, als er im Bereich einer Rechtskurve - mutmaßlich im Anschluss an einen Überholvorgang - auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort kam es zur Frontalkollision mit dem entgegenkommenden Pkw einer 43-jährigen Frau aus Sibbesse.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Motorradfahrer mehrere Meter durch die Luft geschleudert und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Drei couragierte Ersthelfer leiteten sofort Wiederbelebungsmaßnahmen ein und versorgten den Mann bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Trotz aller Bemühungen erlag der Mann später in einer Klinik in Göttingen seinen schweren Verletzungen, wohin er per Rettungshubschrauber transportiert worden war.

Die Pkw-Fahrerin erlitt leichte Verletzungen und stand unter Schock. Sie wurde vor Ort medizinisch betreut.

Beide Fahrzeuge - ein weißer Ford Kuga und eine schwarze Ducati - wurden bei dem Unfall komplett zerstört. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 35.000 Euro.

Die L488 musste für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Neben der Polizei waren zwei Rettungswagen, ein Rettungshubschrauber sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Freden, Winzenburg, Wetteborn und Everode im Einsatz. Die Unfallaufnahme erfolgte mit einem speziellen Fotoscan-Verfahren. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

Ein besonderer Dank gilt den Ersthelfern, die durch ihr schnelles und entschlossenes Handeln vor Ort einen wichtigen Beitrag zur Erstversorgung des Verunfallten geleistet haben.

Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, sich mit der Polizei Alfeld unter Tel. 05181 / 8073-0 in Verbindung zu setzen. rst










10.07.2025 • 11:16 Uhr

Dobrindt: «Migrationspolitische Isolierung» Deutschlands aufheben

Vor seinem Treffen mit Innenministern ausgewählter EU-Staaten hat Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) den Wunsch nach einer härteren europäischen Migrationspolitik bekräftigt. Sein Ziel sei es, «die migrationspolitische Isolierung Deutschlands» in Europa aufzuheben, sagte Dobrindt am Donnerstag im Bundestag. Zu lange sei Deutschland als Land wahrgenommen worden, «das nationale Pull-Faktoren etabliert und in Europa Lösungen blockiert hat», sagte er. Deutschland dürfe «nicht mehr im Bremserhäuschen» sitzen.

«Deutschland liegt in der Mitte Europas und deswegen muss Deutschland auch im Mittelpunkt der europäischen Lösung in der Migrationskrise stehen», sagte Dobrindt in seiner Rede zum geplanten Haushalt für sein Ministerium in diesem Jahr. Am Freitag nächster Woche will sich Dobrindt mit seinen Amtskolleginnen und -kollegen aus Frankreich, Polen, Österreich, Dänemark und Tschechien auf der Zugspitze treffen, um über das Ziel einer «härteren» europäischen
Migrationspolitik zu beraten. Auch der zuständige EU-Kommissar Magnus Brunner wird erwartet. epd










10.07.2025 • 11:12 Uhr

Krankheitsbedingte Ausfälle bei der Papiermüllabfuhr Edemissen, Strodthagen, Hollenstedt

Aufgrund aktueller krankheitsbedingter Personalausfälle kann die Papierabfuhr am heutigen Donnerstag, 10. Juli 2025, in den Ortschaften Edemissen, Strodthagen und Hollenstedt nicht wie geplant durchgeführt werden. Leider ist es aus personellen Gründen nicht möglich, die ausgefallenen Touren nachzuholen. Beim nächsten regulären Abfuhrtermin wird zusätzlich bereitgestelltes Altpapier aber mitgenommen, sofern es gebündelt und gut sichtbar neben der blauen Tonne platziert wird. Die Kreisabfallwirtschaft Northeim bittet die betroffenen Bürgerinnen und Bürger um Verständnis.lpd











10.07.2025 • 11:10 Uhr

Küchenbrand in Moringen - Feuerwehr verhindert Übergreifen der Flammen

Am Mittwoch gegen 14.15 Uhr kam es in der Straße "Neue Straße, in Moringen zu einem Küchenbrand. Vermutlich hatte eine 31-jährige Bewohnerin vergessen die Herdplatte auszustellen, wodurch eine Glasplatte sowie ein Teller zersprangen. Auf dem Teller befanden sich Essensreste, welche in Brand gerieten. Durch die Brandentstehung entstand ein Gebäudeschaden von ca. 5.000 Euro.

Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein weiteres Übergreifen verhindert werden. Wol










10.07.2025 • 11:06 Uhr

An der B3 in Sudheim: Scheunenbrand beim Carlshof - Brandursache mysteriös - 70.000 Euro Schaden - B3 gesperrt!

Am heutigen Donnerstag gegen 04.15 Uhr kam es zu einem Scheunenbrand in Sudheim. Die Scheune befindet sich an der Bundesstraße 3 Ecke Kreisstraße 414 beim sogenannten Carlshof. In der Scheune war Stroh gelagert. Die Brandursache steht zum aktuellen Zeitpunkt nicht fest.

Nachdem die Scheune kontrolliert abgebrannt ist, werden weiterhin Löscharbeiten beim Abtragen des Gebäudes durchgeführt. Deshalb müssen die Straßensperrungen weiterhin aufrechterhalten werden. Wie lange die Sperrungen andauern kann nicht gesagt werden. Eine Meldung zur Beendigung der Sperrungen wird über die Social-Media-Kanäle der Kreisfeuerwehr Northeim und der Polizei Northeim erfolgen. Nach ersten Schätzungen wird der Schaden auf 60.000 bis 70.000 Euro geschätzt. Wol










10.07.2025 • 06:48 Uhr

Fahren ohne Pflichtversicherung mit E-Scooter

Tatort: Einbeck, Ortsteil Kreiensen, Bahnhofstraße/am Bahnhof. Zeit: Mittwoch, 9.Juli 2025,16:25 Uhr. Die Polizei berichtet soeben: Ein 27-Jähriger aus Sörup( Schleswig Holstein)führte einen E-Scooter, obwohl dieser nicht versichert war. Es wurde die Weiterfahrt untersagt und ein Strafverfahren wegen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.Me










10.07.2025 • 06:44 Uhr

Bad Gandersheimer "Seeterrassen": Ja, es hat sich etwas verändert

Die Aktivitäten rund um das derzeit beinahe gänzlich ungenutzte "Hotel am See" und den Außenbereich der "Seeterrassen" am ersten Osterbergsee sind einmal mehr sichtbar geworden. So wurde weiter von B.A. gemalert und verschönert. Außerdem wurde auf der idyllischen Terrasse die Bestuhlung besorgt. Von hier aus lässt sich das malerische Seepanorama mit dem Osterberg wunderbar anschauen - und genießen! Wenn es jetzt noch mit der Kioskeröffnung zum Wochenende klappt wäre das eine zusätzlich positive Perspektive. Warten wir's ab. red/Foto: FiswMG










10.07.2025 • 06:36 Uhr

Mal wieder "Jahrhunderthochwasser": Vier Bundesländer extrem gefährdet, behauptet die Dt. Umwelthilfe

Und wieder gibt es eine Katastrophendrohung: Zehn Bundesländer besitzen laut einer Bewertung der umstrittenen Institution "Deutschen Umwelthilfe" (DUH) ein mindestens sehr hohes Risiko für schwere Schäden im Falle eines «Jahrhunderthochwassers». Bayern,
Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen hätten gar ein extremes Risiko, teilte die Umweltorganisation am Donnerstag in Berlin mit. Zur Ermittlung des Risikograds verrechnete die Umwelthilfe demnach die potenziell von Schäden betroffene Flächen mit
den dortigen Wohnadressen.

Den höchsten Wert in diesem errechneten «Hochwasser-Risikograd» erhalte demnach Bayern mit 8,29 Punkten. Ab 7,5 Punkten ist das Risiko laut Umwelthilfe «extrem». Auf ein mäßiges Risiko kommen dagegen Bremen, Hamburg und Berlin. red/epd










9.07.2025 • 21:03 Uhr

Afrikanische Schweinepest darf sich nicht weiter ausbreiten

Die Urlaubszeit läuft auf Hochtouren, der Güterverkehr brummt – und mit beidem wächst auch das Risiko, dass sich die Afrikanische Schweinepest (ASP) weiter in Deutschland ausbreitet. Das Landvolk Niedersachsen appelliert daher eindringlich an alle Reisenden, insbesondere an Urlauber aus oder in betroffene Regionen sowie an Lkw-Fahrer im grenzüberschreitenden Verkehr: Bitte bringen Sie keine Fleischprodukte mit – und entsorgen Sie keine Essensreste unbedacht in der Landschaft!

„Niedersachsen ist derzeit nicht von der Afrikanischen Schweinepest betroffen, aber in unserem Nachbar-Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW) im Kreis Olpe wurden mehrere Wildschweine positiv auf das ASP-Virus getestet – und insgesamt ist die Lage in Europa alarmierend. Dass das ASP-Virus immer wieder über den Menschen in zuvor ASP-freie Regionen eingetragen wird, zeigt der jüngste Ausbruch in NRW. Das Friedrich-Loeffler-Institut hat nachgewiesen, dass das ASP-Virus im Kreis Olpe eine hohe Übereinstimmung mit ASP-Viren aus der italienischen Region Kalabrien aufweist“, schildert Vize-Präsident Jörn Ehlers die Lage.

Das ASP-Virus ist für den Menschen ungefährlich, doch Schweine sind hochempfänglich. Obwohl sich das Virus langsam ausbreitet, reichen kleinste Mengen kontaminierten Fleisches oder Blutes, um eine Infektion zu verursachen. Vor allem nicht erhitzte Schweinefleischprodukte, etwa Wurst oder Aufschnitt, stellen ein hohes Risiko dar – insbesondere dann, wenn sie von ahnungslosen Reisenden weggeworfen und von Wildschweinen gefressen werden. Doch auch Gegenstände und Fahrzeuge, die Kontakt zu infizierten Schweinen oder Wildschweinen hatten, können das Virus verbreiten.LPD










9.07.2025 • 20:56 Uhr

Auseinandersetzung in Restaurant in Bad Sachsa am 13. April - Polizei sucht unbekannten Gast, der schlichtend eingriff, und weitere Zeugen

Im Zusammenhang mit einer Auseinandersetzung zwischen mehreren jungen Männern Mitte April in einem Lokal in Bad Sachsa (Landkreis Göttingen), sucht die Polizei nach einem unbekannten Gast, der sich schlichtend in die Situation eingeschaltet und die beiden involvierten Parteien getrennt haben soll. Bei dem Streit wurde ein Beteiligter leicht verletzt. Der als ca. 190 cm groß und etwa 30 bis 40 Jahre alt beschriebene Unbekannte soll die eine Gruppe im weiteren Verlauf zu ihrem Auto begleitet haben. Der Zeuge wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Der besagte Vorfall ereignete sich am 13. April (Sonntag) gegen 01.35 Uhr in einem Restaurant am Schulweg. Der genaue Geschehensablauf ist bislang weiterhin unklar und Bestandteil der laufenden Ermittlungen.

Hierfür sind die Beobachtungen des unbekannten Helfers, aber auch die von weiteren Zeugen bzw. Gästen von Bedeutung. Die Polizei Bad Lauterberg bittet deshalb diese Personen, sich unter Telefon 05524/963-0 zu melden.jk










9.07.2025 • 20:52 Uhr

Feuerwehr schneidet eingeklemmte Fahrerin aus dem Auto und rettet sie dadurch

Auf der K18 zwischen Bad Driburg und Brakel (Landkreis Höxter) war eine 36-jährige Fahrerin nach einem Unfall in ihrem Fahrzeug so stark eingeklemmt worden, dass sie durch die Feuerwehr aus ihrem Wagen befreit werden musste. Die Feuerwehr trennte dazu das Autodach ab.

Am Mittwoch, 9. Juli, fuhr die 36-Jährige gegen 8 Uhr mit ihrem Nissan die K18 aus Richtung Bad Driburg kommend in Fahrtrichtung Brakel. Auf der mit Rollsplitt versehenen Straße, auf der aktuell eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h gilt, geriet sie im Bereich Emder Höhe ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb auf dem Fahrzeugdach liegen.

Die alarmierte Feuerwehr musste die Windschutzscheibe zerschneiden und das Dach abtrennen, um die Frau aus ihrer Sitzposition am Steuer befreien zu können. Lebensgefahr bestand nach ärztlicher Einschätzung vor Ort nicht. Jedoch wurde aufgrund ihrer Verletzungen ein Rettungshubschrauber alarmiert, der sie in eine Klinik flog. Während der Bergung war die K18 für den Verkehr für gut zwei Stunden gesperrt. An dem Fahrzeug entstand Totalschaden, es musste abgeschleppt werden.Foto: Polizei











9.07.2025 • 20:49 Uhr

Transporter vom Parkplatz eines Autohauses entwendet - Polizei sucht Zeugen

Im Zeitraum zwischen Donnerstag (12.06.2025) und Freitag (04.07.2025) entwendete unbekannte Täterschaft einen Opel Movano vom Schotterparkplatz des Autohauses "Siebrecht" in der Zeppelinstraße in Holzminden.

Die Polizei Holzminden sucht Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt tätigen können. Diese werden gebeten, sich telefonisch bei der Polizei in Holzminden unter der Rufnummer 05531 9580 zu melden.red











9.07.2025 • 16:48 Uhr

Einbruch in das neue Gymnasium in Sarstedt - 25.000 Euro Schaden

Die Polizei berichtet soeben: In der Zeit vom 08.07.2025, 16:00 Uhr bis zum 09.07.2025, 06:45 Uhr, kam es zu einem Einbruch in den Neubau des Gymnasiums in Sarstedt. Bislang unbekannte Täter brachen mehrere Türen des Objektes auf und entwendeten aus dem Gebäude einen tragbaren Lautsprecher. Im gleichen Zeitraum wurde ein Sonnensegel auf dem Außengelände zerschnitten. Ein Zusammenhang beider Taten wird geprüft. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf über 25.000 Euro geschätzt.

Zeugen, die in diesem Zusammenhang Angaben zu verdächtigen Fahrzeugen oder Personen machen können, werden gebeten sich mit der Polizei in Sarstedt unter der Telefonnummer 05066/9850 in Verbindung zu setzen. bub











9.07.2025 • 16:42 Uhr

Krise im Bad Gandersheimer Einzelhandel: "Kiosk B11" in Baderstraße überlebt keine 160 Tage - Wieder Leerstand

Es ist eine texanische Verfallszeit: Der mit viel Gerede im Januar 2025 gestartete "Kiosk B11" in der Baderstraße in Bad Gandersheim ist schon wieder Vergangenheit. Der Kiosk ist geschlossen. Das Inventar samt Verkaufsartikeln wie CBD-Produkten und Nutella im Miniformat ist komplett ausgeräumt. Im Eingang ist immer noch ein symbolträchtiges Hermescover aufgeklebt: "Tschüss Stress...", steht darauf geschrieben. Traurig an der Geschichte: Bad Gandersheim ist um einen Leerstand "bereichert". Die Krise im Einzelhandel hört und hört nicht auf.

Und natürlich wird nach den Gründen der Kiosk-Aufgabe gefragt. Die einen wissen von kritischen Beziehungen zwischen Mieter und Vermieter. Andere spekulieren über körperliche Befindlichkeiten der Betreiberin. Andere erinnern an auffällige Polizeieinsätze in der Baderstraße. Alles irgendwie nebulös. Fakt aber ist: Der Kiosk B11 oder CBD-Kiosk ist dicht. Irgendwo in der Straße soll ein "Aufatmen" vernommen worden sein. Warum auch immer...
red/Fotos/Screen: FisWMG














9.07.2025 • 16:01 Uhr

Abi-Schnitt in Niedersachsen mit Note 2,45 konstant

Der Notendurchschnitt der niedersächsischen Abiturientinnen und Abiturienten ist identisch mit dem des Vorjahres. Im Schuljahr 2024/25 erreichten die Schülerinnen und Schüler wie
2023/24 im Abitur eine Durchschnittsnote von 2,45 wie das Kultusministerium am Mittwoch in Hannover mitteilte. Insgesamt haben 27.500 Jugendliche die Abiturprüfung bestanden. 1.744 Schülerinnen und Schüler (5,9 Prozent) fielen durch - etwas weniger als im Vorjahr.

Die höchstmögliche Gesamtpunktzahl von 900 Punkten erreichte den Angaben zufolge in diesem Jahr ein Abiturient des Ulrichgymnasiums in Norden in Ostfriesland. Für dieses Ergebnis sind 15 Punkte in allen Abiturprüfungen sowie allen Kursen der Schulhalbjahre nötig. In den
Jahren 2022 und 2021 wurde diese besondere Leistung schon einmal von drei Prüflingen erbracht.

Auf Platz zwei folgten laut Ministerium dieses Jahr eine Abiturientin aus Oldenburg mit 895 Punkten sowie zwei Abiturienten mit jeweils 893 Punkten aus Hemmoor bei Cuxhaven und Lehrte bei Hannover. Insgesamt können sich 550 Schüler über die Abiturnote 1,0 freuen. Das sind zwei Prozent der Geprüften und damit etwas weniger als im Vorjahr. 11,4 Prozent haben einen Notendurchschnitt von 1,5 und besser. 28,3 Prozent kamen auf einen Notendurchschnitt von 2,0 und besser. epd












9.07.2025 • 15:56 Uhr

Stiftung gibt 140.000 Euro Zuschuss für 750.000 Euro teure Orgel-Sanierung in iNortheim St. Sixti

Für die Restaurierung und Reinigung ihrer mehr als 300 Jahre alten Gloger-Orgel erhält die evangelische St. Sixti-Kirche in Northeim 140.000 Euro von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Die klangschöne Orgel aus der Barockzeit werde von Organisten aus Nah und Fern geschätzt, teilte die Stiftung mit. Mit dem historischen Instrument besitze St. Sixti eine der größten barockdisponierten Orgeln in Niedersachsen. Die Spende soll am Freitag offiziell überbracht werden.

Die Orgel der St.-Sixti-Kirche wurde in ihrem Grundbestand von dem barocken südniedersächsischen Orgelbaumeister Johann Hinrich Gloger (um 1670-1732) im Jahr 1721 erbaut und später mehrmals erweitert. Ausder ersten Bauzeit sind noch 15 Register erhalten. Gloger und seine Mitarbeiter verwendeten damals sogar Pfeifenmaterial aus der Vorgängerorgel von 1549. Die St.-Sixti-Kirche lässt das kostbare Instrument derzeit für rund 750.000 Euro renovieren.
Unter anderem muss die Windanlage erneuert werden. Die Spiel- und Registertraktur wird nach historischem Vorbild, aber auch mit neuester Technik verbessert. Schimmel hat dem Holz und Korrosion den Metallpfeifen zugesetzt. Auch die Elektrik muss auf den neuesten Stand gebracht werden.
Die insgesamt rund 3.600 Pfeifen und weitere Teile wurden für die Renovierung bereits ausgebaut. Der Orgelprospekt von St. Sixti ist nach Angaben der Kirche die weltweit größte komplett erhaltene Schauseite einer Gloger-Orgel. epd










9.07.2025 • 15:54 Uhr

„Älterwerden – und dabei das Gute für sich bewahren“ Thema: Selbstbestimmt zu Hause wohnen

Aus der Veranstaltungsreihe „Älterwerden – und dabei das Gute für sich bewahren“ fand im Juni in der St. Alexander-Kirche in Willershausen die zweite Veranstaltung mit dem Schwerpunkt „Würdevoll und selbstbestimmt zu Hause wohnen bleiben“ statt. Zahlreiche Interessierte folgten der Einladung, um sich aus erster Hand zu informieren und individuelle Fragen zu stellen.
Der erste Teil des Nachmittags gehörte Lara Birresborn vom Senioren- und Pflegestützpunkt des Landkreises Northeim.

In ihrem Vortrag stellte sie die vielfältigen Möglichkeiten der Wohnberatung vor – ein Angebot, das von allen Bürgerinnen und Bürgern kostenlos in Anspruch genommen werden kann. Mit praktischen Beispielen zeigte sie auf, wie bereits kleine Veränderungen im Wohnraum – etwa die Anbringung eines Haltegriffs oder das Umgestalten eines Zugangsbereichs – den Alltag deutlich erleichtern können. Die Wohnberatung des Landkreises ist über den Senioren- und Pflegestützpunkt erreichbar: Telefon: 05551 - 708 420, E-Mail: spn@landkreis-northeim.de.


Im zweiten Teil der Veranstaltung erklärte Sascha Thiel, Geschäftsführer der 24-Stunden-Pflege „Pflegehelden“, wie eine 24-Stunden-Pflege zuhause gestaltet werden kann und gab Einblicke in die Arbeit seines Teams. Im Anschluss an die Vorträge gab es für die Besucherinnen und Besucher außerdem die Möglichkeit zum persönlichen Austausch und zur Klärung weiterer Fragen.

Die gelungene Kombination aus praxisnahen Informationen, kompetenten Ansprechpartner*innen und offenem Dialog machte die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg. Die Organisatoren – das Netzwerk Pflege des Landkreises Northeim und die Kirchengemeinde Willershausen – freuen sich über das große Interesse. Die Veranstaltungsreihe „Älterwerden – und dabei das Gute für sich bewahren“ soll fortgeführt werden. Über neue Termine wird rechtzeitig informiert.










9.07.2025 • 15:53 Uhr

Polizeieinsatz, weil sich vier Männer mit Messer und Pistole attackieren

Eine körperliche Auseinandersetzung auf offener Straße, an der vier Männer (dem Vernehmen nach mit Migrationshintergrund) beteiligt gewesen sein sollen, führte am Dienstagabend (08.07.2025) zu einem größeren Polizeieinsatz in der Leunisstraße.

Gegen 21:15 Uhr gingen mehrere Anrufe wegen der Schlägerei bei der Polizei ein. Durch erste Kräfte wurden kurz darauf zwei 41 und 51 Jahre alte Männer aus Hildesheim am Einsatzort angetroffen.

Nach ersten Erkenntnissen soll es zwischen diesen, zusammen mit einem bislang unbekannten Mann, zu der handgreiflichen Auseinandersetzung mit einer ebenfalls unbekannten männlichen Person gekommen sein. Hierbei soll es auch zum Einsatz von Schlaggegenständen und eines vermutlich größeren Messers gekommen sein. Einer der Männer soll zudem eine Schusswaffe mit sich geführt haben. Dabei handelte es sich mutmaßlich um eine Soft-Air-Pistole. Diese wurde später von der Polizei auf der Straße gefunden und sichergestellt.

Der 41-Jährige wies eine Schnittverletzung im Gesicht auf, die in einem Krankenhaus medizinisch versorgt werden musste.

Was sich gestern Abend genau in der Leunisstraße zugetragen hat, die Hintergründe dafür und in welcher Beziehung die Beteiligten zueinander stehen, ist Gegenstand der nun geführten Ermittlungen, die noch am Anfang stehen.red/jpm











9.07.2025 • 15:47 Uhr

Medizinischer Notfall am Faßberg: 69-Jähriger verliert Kontrolle über seinen Pkw und prallt in eine Hecke, Zustand kritisch

Auf dem Faßberg in Göttingen ist am Mittwochmittag (09.07.25) gegen 12.00 Uhr ein 69 Jahre alter Mann aus Göttingen mit seinem Audi plötzlich von der Straße abgekommen. Der Wagen überfuhr zunächst ein Verkehrsschild und am schließlich in einer angrenzenden Hecke zum Stehen. Seine 69-jährige Beifahrerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt.

Nach ersten Erkenntnissen erlitt der Fahrer während der Fahrt einen akuten medizinischen Notfall, verlor das Bewusstsein und damit die Kontrolle über sein Fahrzeug. Polizeibeamte und Sanitäter kämpften bereits an der Unfallstelle um sein Leben, stabilisierten ihn und brachten ihn schließlich "in kritischem Zustand" in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und anschließenden Bergung des Fahrzeugs wurde die Straße zwischen der B27 und der Grisebachstraße voll gesperrt. Der Gesamtschaden steht zur Stunde noch nicht fest. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. ab











9.07.2025 • 12:50 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet - Mobile Messungen in der 29. Kalenderwoche 2025

In der Woche vom 14.07.2025 bis 20.07.2025 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:
Montag 14.07.2025, Raum: Northeim / Kalefeld
Dienstag 15.07.2025, Raum: Hardegsen / Moringen
Mittwoch 16.07.2025, Raum: Uslar / Bodenfelde
Donnerstag 17.07.2025, Raum: Nörten-Hardenberg / Katlenburg-Lindau
Freitag 18.07.2025, Raum: Einbeck / Bad Gandersheim

Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag (14.07.) bis voraussichtlich Montag (21.07.) im Raum Northeim eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd/Fotos: FisWMG













9.07.2025 • 12:48 Uhr

Wo sind die Klima- und Umwelt-Aktivitäten im Stadtbild sichtbar?“ – Stadtrundgang am 22. Juli

Im Rahmen der Ausstellung „Umwelt, Klima & DU“ im Städtischen Museum Göttingen veranstaltet das Referat für Stadtentwicklung der Stadt Göttingen am Dienstag, 22. Juli 2025, unter dem Titel „Wo sind die Klima- und Umwelt-Aktivitäten der Stadt Göttingen im Stadtbild sichtbar?“ einen grünen Stadtrundgang. Eingeladen sind Kinder ab zehn Jahren und Erwachsene. Die Stadtführung ist kostenfrei.

Auf der Route vom Neuen Rathaus zum städtischen Museum geht es rund um das Thema Klimaschutz und Klimawandelanpassung. Die Teilnehmenden gehen auf Spurensuche, was wie viel Treibhausgase produziert und kommen unterwegs an Orten vorbei, wo beispielhaft gesehen werden kann, was die Stadt bereits dagegen unternimmt.

Treffpunkt der einstündigen Stadtführung ist um 10.30 Uhr vor dem Neuen Rathaus am Hiroshimaplatz. Der Rundgang endet gegen 11.30 Uhr am Städtischen Museum Göttingen, Ritterplan 7-8.

Anmeldung
erforderlich

Um frühzeitige Anmeldung unter 0551/400-2843 oder museum@goettingen.de wird gebeten.

Der Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung „Umwelt, Klima & DU“ im Städtischen Museum Göttingen, Ritterplan 7-8, statt. Die Ausstellung ist dienstags bis freitags von 10.00 bis 17.00 Uhr, samstags und sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr sowie jeden ersten Donnerstag im Monat bis 19.00 Uhr geöffnet.











9.07.2025 • 12:45 Uhr

Neue Regierung unter Feuer - Schlagabtausch im Bundestag - Merz verteidigt Flüchtlingspolitik

Der Bundestag berät über den 503-Milliarden-Euro-Haushalt 2025. Kanzler Merz verteidigt seine Migrationspolitik und kündigt die Bürgergeld-Reform an. Die AfD wirft der Regierung «Schuldenexzesse» vor. Auch von Grünen und Linken kommt scharfe Kritik.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung von Union und SPD verteidigt. Durch Zurückweisungen im Zusammenhang mit Binnengrenzkontrollen seien bereits «Tausende illegale Einreisen» verhindert worden, sagte Merz am Mittwoch im Bundestag bei der Generaldebatte zum Bundeshaushalt 2025. Es seien jedoch Maßnahmen auf Zeit, die Bundesregierung bemühe sich weiter um eine europäische Lösung.

Der Kanzler lobte die Zustimmung des Koalitionspartners SPD zur Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär Schutzberechtigte. Außerdem habe die Bundesregierung die beschleunigten Einbürgerungen abgeschafft und Änderungen bei der Bestimmung sicherer
Herkunftsländer vorangetrieben. An die AfD-Fraktion gewandt erklärte Merz: «Sie werden jetzt ihr politisches Kampfthema los, dem Sie Ihre Existenz verdanken.»

Alice Weidel: Kanzler Merz
wirft das Geld der Bürger
zum Fenster aus..."

Zuvor hatte AfD-Fraktionschefin Alice Weidel den Kanzler in ihrer Rede scharf wegen dessen Migrationspolitik angegriffen. Sie beschrieb unter anderem die Zurückweisungen als wirkungslos. Zudem warf Weidel dem Kanzler vor, das Geld der Bürger «zum Fenster herauszuwerfen» und höhere Rüstungsausgaben und Ausgaben für die Infrastruktur als Vorwand für «Schuldenexzesse» zu nutzen.

Matthias Giersch: Kritik an
Seidels Satz von "Transformation
des Staatsvolkes..."

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch konterte mit scharfen Worten gegen die AfD und forderte ein Parteiverbotsverfahren. «Wie kann man so eiskalt, so hasserfüllt als Mensch eine solche Rede halten, wie Sie das eben getan haben?», fragte Miersch mit Blick auf Weidels Auftritt. Deren Äußerungen über die «Transformation des Staatsvolkes» erinnerten ihn «an alte Zeiten wo es um Rassenlehre ging».

Oppositionelle Grüne
und Linke üben harsche
Kritik an Regierungspolitik

Die Opposition von Grünen und Linken übte harsche Kritik an der Regierungspolitik. Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge warf der Bundesregierung einen «unfassbaren Rückschritt beim Klimaschutz» vor. Sie kritisierte unter anderem, dass die Regierung weniger in die
Schiene investiere, fossiles Gas subventioniere, neue Gasbohrungen auf Borkum plane und das Heizungsgesetz aufweiche. Das sei eine «klimapolitische Bankrotterklärung».

Linken Chefin Heidi Reichinneck:
Jeder Cent für die Rüstung
fehlt an anderer Stelle!"

Linken-Chefin Heidi Reichinnek monierte, die schwarz-rote Koalition lasse die Menschen im Stich. Im Haushalt fehle Geld für Gesundheit, bezahlbaren Wohnraum, öffentlichen Nahverkehr und Sozialleistungen wie Bürgergeld und Elterngeld. «Sie kürzen an allen
Ecken und Enden, während der Verteidigungshaushalt schon jetzt um rund zehn Milliarden ansteigt. Aber jeder Cent, der in die Rüstung fließt, fehlt an anderer Stelle», sagte Reichinnek. Es gebe nicht zu wenig Geld, es sei nur falsch verteilt. epd












9.07.2025 • 09:45 Uhr

Verkehrsunfallflucht in Bahnhofstraße in Einbeck - Zeugen gesucht

Tatort: Einbeck, Bahnhofstraße, Tatzeitpunkt: Montag, 07.07.2025, zwischen 11:30 Uhr bis 17:30 Uhr: Die Polizei berichtet: Zu einer Verkehrsunfallflucht kam es am Montag in Einbeck. Nach bisherigen Erkenntnissen beschädigte ein bislang unbekannter Verursacher den Pkw Renault einer 19-jährigen Frau aus Einbeck. Anschließend entfernte sich der Verursacher ohne schadensregulierende Maßnahmen zu treffen. Es entstand Sachschaden von mindestens 300 Euro. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Einbeck zu melden. mho











9.07.2025 • 09:42 Uhr

Viatores Medievalium beleben das Mittelalterhaus Nienover am 12. und 13. Juli

Am kommenden Wochenende, 12. und 13. Juli 2025, wird das Mittelalterhaus in Nienover erneut zum Schauplatz lebendiger Geschichte: Die Gruppe Viatores Medievalium nimmt Besucher/innen mit auf eine Zeitreise in die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts.
Im Mittelpunkt steht das Alltagsleben eines bürgerlichen Haushalts im Harzgau. Die Gruppe zeigt historische Handwerkskunst, bereitet Speisen nach mittelalterlichen Rezepten zu und gibt spannende Einblicke in den damaligen Zeitvertreib.
Weitere Informationen gibt es unter mittelalterhaus-nienover.de.

Zum Bild:
Eine Darstellerin der Gruppe Viatores Medivalium. Foto: Viatores MedivaliUM










9.07.2025 • 09:42 Uhr

Zeitungslobbyist jammert über Ausbau der PR-Stäbe von Städten und Gemeinden

Stefan Hilscher lamentiert: "Die Pressefreiheit wird ausgehöhlt, demokratische Transparenz geht verloren"

Immer mehr Städte und Gemeinden bauen ihre Kommunikationsabteilungen aus - wie etwa die Stadt Bremerhaven, die kürzlich mit einem Social-Media-Post über ihre gestiegene Follower-Zahl eine Debatte über die Grenzen zwischen Journalismus und PR ausgelöst hat. Diese Praxis kritisiert Stefan Hilscher, BDZV-Vorstandsvorsitzender, im Interview mit den "Nürnberger Nachrichten" (NN). Auch in Südniedersachsen sind immer mehr kommunale Stadtmarktingunternehmen wie in Bad Gandersheim, Northeim, Seesen und Einbeck aktiv.
"Es wird inzwischen auf allen möglichen Kanälen kommuniziert, mit eigenen Redaktionen, professionellen Kampagnen, Hochglanzmagazinen, Podcasts und Videoformaten", so Zeitungslobbyist Hilscher. Und weiter: "Da wird oft der Eindruck erweckt, es handle sich um unabhängige Informationen."

Dabei sei gerade das nicht der Fall, erinnert Hilscher im Interview mit den "Nürnberger Nachrichten". Denn eine kommunale PR würde gegenüber der eigenen Verwaltung sicherlich keine Kritk üben. "Wenn Verwaltungen sich als scheinbar neutrale Quellen inszenieren, untergräbt das die Glaubwürdigkeit unabhängiger Medien", so Hilscher weiter.
Der Verbandsboss meint: „Die Pressefreiheit wird ausgehöhlt, demokratische Transparenz geht verloren." red










9.07.2025 • 09:40 Uhr

Larifari-Kindersommer: Katrin Pokahr liest „Voll molliwollig – Ein Schaf kommt selten allein!“

In den Sommerferien bietet der Larifari-Kindersommer im Rahmen des Göttinger Kultursommers 2025 wieder Sonntagsveranstaltungen für Kinder auf der Open-Air-Bühne des Dots im Börnerviertel, Barfüßerstraße 12-13. Am zweiten Feriensonntag, 13. Juli 2025, um 15 Uhr liest die Autorin Katrin Pokahr aus Köln aus ihrem Buch „Voll molliwollig – Ein Schaf kommt selten allein!“ für Kinder ab 4 Jahren vor.
Eine Schafherde, eine Autorin und viel Spaß auf der Bühne. Bei der Lesung aus ihrem Buch bringt Katrin Pokahr eine freundliche Schafherde mit. Sie liest und erzählt und bezieht alle mit Fragen und Mitmachaktionen ins Geschehen mit ein: Das Publikum wird zum Chor, es werden schafstarke Zungenbrecher geübt, in einer Wohnung im dritten Stock Schlafplätze für die ganze Schafherde gesucht und zu guter Letzt eine Schneeballschlacht auf der Bühne veranstaltet.
Veranstalter sind die Stadt Göttingen in Kooperation mit Domino e.V. und dem jungen literarischen zentrum Göttingen. Beim Eintritt gilt: Jeder zahlt, was sie/er kann. Bei starkem Regen müssen die Veranstaltungen leider entfallen.










9.07.2025 • 09:17 Uhr

Roswitha-Gymnasium Bad Gandersheim: Zweimal makelloser Notenschnitt von 1,0 - Oberstudiendirektor Kilian Müller würdigt Abi-Leistungen - Es lohnt sich, anwesend zu sein!"

In seiner beachtenswerte Rede bei der Entlassungsfeier des Abiturjahrganges 2025 am Roswitha-Gymnasium (wir berichteten topaktuell und exklusiv) hat der Leiter der Bildungseinrichtung, Oberstudiendirektor Kilian Müller, die Leistungen der erfolgreichen Abiturienten besonders herausgestellt und gewürdigt. Der Schulleiter ging darauf in seiner Rede wie folgt ein:

Oberstudiendirektor Müller: Die Abiturprüfungen sind ja ein formeller Akt, der mit reichlich juristischer und behördlicher Struktur daherkommt. Ein Aspekt dabei ist die nach jedem Abiturdurchgang durchzuführende und an das zuständige Regionale Landesamt für Schule und Bildung zu meldende Abiturstatistik. An dieser Stelle möchte ich daher ein paar Worte zur Statistik sagen. Ihr Jahrgang ist die bisher kleinste Abiturientia, an die ich mich hier am Roswitha-Gymnasium erinnern kann."

Sechs Abiturienten haben
bei Nachprüfungen
doch noch Abi geschafft!

Oberstudiendirektor Müller: "Von 53 zur Prüfung zugelassenen und angetretenen Kandidaten haben 48 (also 91 Prozent) die Prüfungen erfolgreich mit einem Gesamtschnitt von 2,51 abgelegt. Zweimal wurde das Abitur mit einem makellosen Schnitt von 1,0 abgelegt. Bravo!
27 Prozent (13) der Abiturientinnen und Abiturienten Ihres Jahrgangs haben einen ausgezeichneten Schnitt mit einer 1 vor dem Komma. 35 Prozent (17) der Abiturientinnen und Abiturienten erreichten einen Schnitt von 2,0 bis 2,9. Was ich ganz besonders bemerkenswert finde: Sechs Abiturientinnen und Abiturienten haben durch teils mehrere Nachprüfungen bewiesen, dass es sich lohnen kann, anwesend zu sein, nicht aufzugeben und am Ende fulminant bestanden. Dazu meine Anerkennung und meine ausdrückliche Gratulation!"
red/

Die Bilder dokumentieren den Leiter des Gymnasiums bei seiner Ansprache, die erfolgreichen Abiturienten und die Lerche-Preisträger 2025 Jan-Niklas Ehgart und Johann Jakob Christian Friedrichs mit dem Lerche-Peisträger von 2015 Bennet Eicke. Fotos: FisWMG


















9.07.2025 • 09:04 Uhr

Nächster Schlag gegen den Northeimer Einzelhandel: Kundenmagnet Drogerie Müller kündigt Schließung an

Die Dauerkrise im Northeimer Einzelhandel setzt sich fort. "Sie weitet sich aus!", so die Ansage von lokalen Protagonisten. Auslöser ist eine neue Hiobsbotschaft für die Kunden und Kundinnen in der Kreisstadt. Die Drogerie Müller, seit Jahrzehnten beliebter Einkaufsstandort im Herzen der Stadt weil gleich neben dem City-Center, hat für das Jahresende sein Aus angekündigt. "Weil das Geschäft kein Entwicklungspotenzial am derzeitigen Standort hat!", verlautet als Hauptgrund aus dem Unternehmen mit über 500 Filialen in Deutschland. So heißen: Müller in Northeim ist zu klein, um bessere Umsatz- und Gewinnerlöse erzielen zu können.

Kunden machen sich für
Erhalt von Müller stark:
Erst 600 Unterschriften

Dabei ist die Drogerie mit dem "M" in der Stadt offenbar beliebt. Eine mutige Bürgerinitiative macht sich für Müller stark. "Die Drogerie muss bleiben!", so ein altbekannter Schlachtruf. Die Mobilisierung der Müller-Fans hält sich allerdings derzeit noch in Grenzen. Ganze 600 Unterschriften sind für die Forderung nach Erhalt des Drogeriemarktes gezeichnet worden.

Ratsherr Befürchtet: "Northeim
entwickelt sich immer
mehr zu einer Geisterstadt"

Wir erinnern uns: Als beispielsweise der beliebte in Aldi-Markt in Kreiensen geschlossen wurde gab es zuvor ebenfalls einen zaghaften Bürgerprotest. In der Aldi-Zentrale soll man das seinerzeit nett gefunden haben. Das Aldi-Aus für Kreiensen wurden selbstverständlich gnadenlos ( ökonomisch) durchgezogen. "So passiert das auch bei Müller", sagt ein Northeimer Ratsmitglied voraus und beklagt, dass "Northeim eine Geisterstadt wird bei diesen vielen Leerständen in der City...".
red/ Foto: Hartmut Kölling










8.07.2025 • 20:44 Uhr

Betrunkener Radfahrer ohne Licht leistet bei Kontrolle Widerstand

Weil er zu nächtlicher Stunde ohne Licht in Bad Driburg (Landkreis Höxter) unterwegs war, ist ein betrunkener Radfahrer einer Polizeistreife aufgefallen. Der Auftakt zu einer unerwartet ereignisreichen Kontrolle.

Der 34-Radfahrer fuhr in der Nacht zu Mittwoch, 8. Juli, zunächst die Lange Straße entlang. Als die Polizeibeamten ihn gegen Mitternacht zur Überprüfung anhielten, fiel direkt auf, dass der Radfahrer stark alkoholisiert war. Ein Atemalkoholvortest bestätigte eine strafbare Teilnahme am Straßenverkehr. Während ihn die Beamten daraufhin zur Polizeiwache Bad Driburg mitnehmen wollten, wurde der Radfahrer verbal immer aggressiver.

Auf der Wache leistete er weiterhin verbal und körperlich Widerstand und versuchte, die Polizisten zu treten. Daraufhin musste er fixiert werden, damit ein Arzt eine Blutprobe entnehmen konnte. Außerdem erschien das hinzugerufene Ordnungsamt Bad Driburg vor Ort und ordnete eine Einweisung in die psychiatrische Abteilung des Krankenhauses Bad Driburg an.

Sogar noch während der Verlegung zum Krankenbett griff der 34-Jährige von seiner Trage aus die begleitenden Polizeibeamten an. Ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen wegen verschiedener Delikte. /nig










8.07.2025 • 20:25 Uhr

Digitale Passfotos für elektronische Aufenthaltstitel und Reiseausweise ab sofort möglich - Landkreis Northeim nimmt neue Lichtbildstation in Betrieb

Der Landkreis Northeim verfügt seit dem 3. Juli über eine moderne mehrsprachige Lichtbildstation, mit der Ausländerinnen und Ausländer digitale biometrische Passfotos für elektronische Aufenthaltstitel und Reiseausweise direkt im Kreishaus erstellen lassen können. Die Station im Foyer neben dem Front Desk Terminal ist barrierefrei zugänglich, passt sich automatisch der Körpergröße der Nutzerinnen und Nutzer an und lässt sich in mehreren Sprachen bedienen. Die Kosten betragen sechs Euro pro Foto.

Die Lichtbildstation ermöglicht nicht nur die Aufnahme von Passfotos, sondern erfasst auch Fingerabdrücke und Unterschriften digital. Alle Daten werden dabei direkt in das jeweilige Antragsverfahren übernommen, was die Bearbeitung beschleunigt und Wartezeiten reduziert.

Das System erfüllt höchste Sicherheitsanforderungen und sorgt für eine medienbruchfreie Übertragung der biometrischen Daten in die behördlichen Fachverfahren. Es wurde im Auftrag des Bundesministeriums des Innern und für Heimat entwickelt und bundesweit eingeführt.

Mit der neuen Technik erfüllt der Landkreis Northeim die seit Mai 2025 geltenden gesetzlichen Vorgaben, die – mit einer Übergangsfrist für Kommunen bis zum 31. Juli – ausschließlich die Nutzung digitaler Lichtbilder für Aufenthaltstitel und vergleichbare Dokumente vorschreiben.


Zu den Bildern:

1. Die neue Lichtbildstation im Foyer ist barrierefrei zugänglich und passt sich automatisch der Körpergröße an.

2. Das Menü kann in mehreren Sprachen bedient werden. Fotos: Landkreis Northeim













8.07.2025 • 20:14 Uhr

Wichtige Infos zur Abendkasse am Samstag, 12. Juli – Ibiza Vibes: Gandersheim tanzt!

Am Samstagabend steigt am 2. Osterbergsee unser Sommerfestival Ibiza Vibes – Gandersheim tanzt! – hier kommen die wichtigsten Infos für alle, die an der Abendkasse Tickets kaufen oder bereits eins haben:
📍 Abendkasse
Ihr findet die Abendkasse am südlichen Zugang zum 2. Osterbergsee. Dort stehen zwei Kassen bereit – so vermeiden wir lange Wartezeiten.
💳 Zahlung
Bezahlen könnt ihr bar oder mit Karte – ganz unkompliziert.
✅ Schneller Einlass für Ticketinhaber*innen
Wer sein Ticket schon hat, nutzt den separaten Schnell-Einlass – haltet das Ticket bitte direkt bereit.
🎫 Einlasskontrolle
Am Eingang kontrolliert unser Security-Team Personalausweise und Taschen. Danach erhaltet ihr euer Festivalbändchen.
👉 Alle unter 18 Jahren bekommen ein Bändchen in anderer Farbe.
🚫 Wichtig: Kein Zugang über den Dehneweg!
Der Einlass erfolgt ausschließlich über den südlichen Zugang.
🌅 „Wir freuen uns auf einen unvergesslichen Abend mit euch – mit Ibiza-Vibes, Sonnenuntergang und richtig guter Musik!“, so das Team vom Stadtmarketing Bad Gandersheim in einem Statement zur Party am See! red










8.07.2025 • 20:09 Uhr

Nach Einbruch in Kirche: Orgelpfeifen tauchen auf Recyclinghof auf

Nachdem Unbekannte Mitte Juni in eine ehemalige Kirche auf dem Gelände der Diakonie Himmelsthür in Sorsum bei Hildesheim eingebrochen waren, sind dabei entwendete Orgelpfeife
jetzt wieder aufgetaucht. Wenige Tage nach der Berichterstattung über den Fall habe sich ein Recyclingunternehmen aus Hildesheim gemeldet, bei dem Orgelpfeifen angeliefert worden seien, teilte die Polizei am Dienstag mit. Eine Überprüfung habe ergeben, dass es sich um das
Diebesgut handelte.

Die Orgelpfeifen wurden den Angaben zufolge sichergestellt und an die Diakonie Himmelsthür ausgehändigt. Darüber hinaus habe sich im weiteren Verlauf ein Tatverdacht gegen einen 32-jährigen Hildesheimer ergeben, hieß es. Die Ermittlungen zu dem Fall dauerten an. Der oder
die Täter hatten in der Kirche die Orgel zerstört und sämtliche Orgelpfeifen gestohlen. Außerdem waren im Sanitärbereich Waschbecken von der Wand geschlagen und Wasserhähne entwendet worden. epd










8.07.2025 • 20:03 Uhr

Vorbildliche Brandschutzerziehung für Vorschulkinder in Düderode

In den vergangenen Wochen führte Heike Bialaschewitz, Brandschutzerzieherin der Feuerwehr Gemeinde Kalefeld, im Kindergarten Düderode eine mehrteilige Brandschutzerziehung für die Vorschulkinder durch. Jedes Jahr ist sie in mehreren Einrichtungen der Gemeinde unterwegs, um Kinder frühzeitig mit dem Thema Brandschutz vertraut zu machen.

An vier Terminen lernten die zehn Vorschulkinder die Aufgaben der Feuerwehr kennen, erfuhren den Unterschied zwischen gutem und schlechtem Feuer, übten das Verhalten im Brandfall, das Absetzen eines Notrufs und beschäftigten sich mit der persönlichen Schutzausrüstung.

Zum Abschluss war die Ortsfeuerwehr Düderode zu Gast im Kindergarten. Die Kinder konnten ein Feuerwehrfahrzeug besichtigen, einen Blick auf die Ausrüstung werfen und sich erklären lassen, wie bestimmte Geräte eingesetzt werden. Einige Dinge durften dabei auch selbst ausprobiert werden.

Fotos: Tim Brand – Pressesprecher Feuerwehr Gem. Kalefeld
Zum Bild mit Verantwortlichen: v.l.n.r: Brandschutzerzieherin Heike Bialaschewitz, Heilerziehungspflegerin Meilin Götze sowie die Vorschulkinder der Kita Spatzennest Düderode.
Fotos: Tim Brand – Pressesprecher Feuerwehr Gem. Kalefeld















8.07.2025 • 19:56 Uhr

Künstliche Intelligenz in der Verwaltung – Chancen nutzen, Risiken im Blick behalten

Kürzlich fand die Abendveranstaltung der Kreis-FDP zum Thema: „Künstliche Intelligenz in der Verwaltung“ in Einbeck statt. Die Co- Vorsitzende, Dr. Marion Villmar-Doebeling, machte in ihrer Einführung deutlich: Künstliche Intelligenz werde unsere Lebens- und Arbeitswelt tiefgreifend durchdringen und verändern. Die Chancen und Herausforderungen seien gewaltig; ebenso die Verantwortung der Politik, durch gesetzliche und regulierende Anpassungen der Rahmenbedingungen Risiken zu minimieren. KI sei, so Villmar-Doebeling, ein Quantensprung, vergleichbar mit der Industriellen Revolution oder der Entwicklung der Atombombe. Darauf habe auch der diesjährige Nobelpreisträger in Physik, Geoffrey Hinton, hingewiesen. Zugleich gelte: Das einmal Gedachte oder Erfundene könne nicht mehr zurückgenommen werden.

Julian Funke, Experte für Künstliche Intelligenz und Geschäftsführer der IT- p. GmbH aus Hannover, stellte seine Vision für das Jahr 2030 vor. In seinem Vortrag sowie in seinem kürzlich erschienenen Buch „Die Revolution des Wissensmanagements“ erläutert er, wie KI bis zu 40 Prozent der Bearbeitungszeit in Verwaltungen einsparen könnte – Zeit, die stattdessen den Bürgeranliegen zugutekommen könne. KI solle dabei nicht den Menschen ersetzen, sondern ihn unterstützen. Voraussetzung seien „gute Daten“ und „klare Zielvorgaben“. Auch kleine Schritte könnten hier große Wirkung entfalten. In seinen Beratungen mit Unternehmen sei es zentral, die Mitarbeitenden aktiv einzubinden und ihre Erwartungen bestmöglich zu berücksichtigen.

Herr Thomas Freyer, Experte für KI im Bereich Compliance und früher fünf Jahre in der Bundesfinanzverwaltung tätig, ging auf die praktischen Einsatzmöglichkeiten in der öffentlichen Verwaltung ein. Vertrauen und der richtige Umgang mit KI als Werkzeug seien entscheidend – KI dürfe keine Entscheidungen treffen, da sie auch „falsch liegen“ könne. Entscheidungen müssten weiterhin von Menschen verantwortet werden.

Freyer stellte seine Leitplanken vor: Der Bürger müsse im Mittelpunkt stehen. Rechtsstaatlichkeit, Grundrechte und die absolute Rechtskonformität der Behörden, Wahrheitspflicht, digitale Souveränität und Datenschutz seien unverzichtbar. KI dürfe niemals rechtsrelevante Entscheidungen treffen. Gleichzeitig könne durch den KI-Einsatz der Automatismus des „Das haben schon immer so gemacht“ überwunden werden. Insbesondere in Bereichen wie Vergabeverfahren könne dies zu einer deutlichen Beschleunigung führen. Ebenso sei der Schutz vor Cyberangriffen von zentraler Bedeutung.

Mit dem europäischen AI-Act habe die EU den weltweit ersten umfassenden Rechtsrahmen für den Einsatz von KI geschaffen. Sorgen bereite ihm allerdings, dass es weltweit noch zahlreiche Staaten gebe, die bislang keine rechtlichen Grundlagen für den Umgang mit KI etabliert hätten. Zum Schluss appellierte Freyer: Kontrolle über KI und Daten müsse dauerhaft beim Menschen bleiben. Sie dürfe nie aus der Hand gegeben werden. Dennoch biete KI die Chance, große Verwaltungen effizienter und schneller zu machen – ein wichtiger Beitrag auch zum Fachkräftemangel.

Zum Bild:

Auf dem Foto von links nach rechts: Eckhard Ilsemann, Thomas Freyer, Julian Funke, Dr. Marion Villmar-Doebeling, Torge Gipp, Michael Spallek










8.07.2025 • 19:51 Uhr

Fachtag „Gewaltschutz“ in Northeim am 28. August - Impulse, Austausch und Vernetzung zum Thema Gewalt gegen Frauen

Die Gleichstellungsstelle des Landkreises Northeim lädt mit dem Netzwerk „Runder Tisch gegen häusliche Gewalt im Landkreis Northeim“ am Donnerstag, den 28. August 2025, von 14:00 bis 17:30 Uhr, zum Fachtag Gewaltschutz ein.

Die Veranstaltung findet im Kinder- und Jugendkulturzentrum Alte Brauerei in Northeim (Schaupenstiel 20, 37154 Northeim) statt.

Eingeladen sind Fachkräfte und interessierte Personen, die sich mit dem Thema Gewalt gegen Frauen befassen oder sich darüber informieren möchten. Ziel des Fachtags ist es, die Netzwerkarbeit im Landkreis zu stärken, Wissen zu vertiefen und Handlungsbedarfe in der lokalen Interventionskette aufzuzeigen.

Auf dem Programm stehen sechs Impulsvorträge, die unterschiedliche Formen von Gewalt gegen Frauen beleuchten:
Häusliche Gewalt
Stalking
Sexualisierte Gewalt
Digitale Gewalt
Zwangsprostitution
Gewalt in der Pflege

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet neben fachlichen Einblicken auch Raum für Austausch, Diskussion und Vernetzung. Für einen kleinen Imbiss ist gesorgt.











8.07.2025 • 19:47 Uhr

Vox Organi mit Gast aus England in Eisdorf

Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde St.Georg Eisdorf ist bereits im sechsten Jahr einer der jährlichen Festspielorte des internationalen Orgelfestivals Vox Organi.
Initiiert wurde die Beteiligung durch den ortsansässigen Versicherungsmakler Steffen Brakebusch (Brakebusch KG), der auch Sponsor der Eisdorfer Veranstaltung ist. Er ist ein großer Fan des Instruments und seiner Musik und wird mit Sicherheit auch in diesem Jahr wieder auf seine Kosten kommen, denn Vox Organi reist mit einem renommierten englischen Gast in den Vorharz:

Am Samstag, 12. Juli 2025, um 18:00 Uhr wird David Pipe an der Furtwängler-Orgel Platz nehmen, um Werke von Bach, Mozart, Rheinberger und anderen zu Gehör zu bringen.
Sein Spiel wird Bestandteil einer Orgelandacht sein; den liturgischen Teil übernimmt wie schon in den vergangenen Jahren Pastor Uwe Rumberg-Schimmelpfeng.

David Pipe studierte Musik an der Universität Cambridge und an der Royal Academy of Music in London. Er war stellvertretender Musikdirektor am York Minster und Kathedralorganist an der Kathedrale in Leeds. Derzeit ist er Organist an der Huddersfield Town Hall, wo er die Orgelkonzertreihe an der berühmten „Father-Willis“-Orgel verantwortet. Als gefragter Dirigent ist er seit 2012 musikalischer Leiter der York Musical Society. Darüber hinaus ist er Prüfer für das Royal College of Organists. 2018 wurde er zum „Associate of the Royal Academy of Music“ gewählt, eine Auszeichnung an ehemalige Studenten, die sich in der Musikszene hervorgetan haben.

Er konzertiert regelmäßig in ganz Europa und den USA, ist als Organist und Dirigent im nationalen Fernsehen und Radio aufgetreten und ist in zahlreichen CD-Aufnahmen als Organist und Continuospieler vertreten.
Wer David Pipe im Rahmen von Vox Organi zweimal hören möchte, hat am vorausgehenden Freitag, 11. Juli 2025, um 18:00 in St. Jacobi Göttingen Gelegenheit dazu. Für den Abend an der viermanualigen Ott/Schmid-Orgel hat er Werke von Bach, Vierne, Guilmant und anderen zusammengestellt.

Die Orgelvesper findet bei freiem Eintritt statt. Die Organisatoren weisen aber darauf hin, dass das Festival aufgrund des Wegfalls der finanziellen Unterstützung durch einen großen Sponsor in diesem Jahr mehr denn je auf eine Spende nach dem Konzert angewiesen ist, um die am Ausgang gebeten wird.

Wer Vox Organi unterstützen möchte, kann dies auch zu jedem anderen Zeitpunkt tun. Informationen dazu auf der Festival-Website www.voxorgani.org. Dort gibt es auch das gesamte diesjährige Festivalprogramm und Informationen zu den Solisten der diesjährigen noch bis Ende des Monats dauernden Saison.










8.07.2025 • 10:58 Uhr

Kommunale Schulden in Niedersachsen stiegen 2024 um 17,7 Prozent

Gesamtverschuldung der kommunalen Kernhaushalte betrug zum 31. Dezember 2024 17,8 Milliarden - Zehn Gemeinden und Gemeindeverbände in Niedersachsen schuldenfrei

Nach aktuellen Ergebnissen der jährlichen Schuldenstatistik des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) stieg die Verschuldung der kommunalen Kernhaushalte beim nicht-öffentlichen Bereich im Jahr 2024 um 17,7%. Im Vorjahr lag der Anstieg bei 7,1%.

Besonders deutlich fiel die Entwicklung bei den kurzfristigen Kassen- oder Liquiditätskrediten aus: Nach einem Rückgang um 14,1% im Jahr 2023 stieg deren Volumen 2024 deutlich um 75,2%. Auch die längerfristigen Wertpapierschulden und Investitionskredite verzeichneten ein Wachstum von 13,7%.

Zum Stichtag 31. Dezember 2024 belief sich der Schuldenstand der kommunalen Kernhaushalte auf insgesamt 17.802 Mio. Euro. Dies entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 2.223 Euro. Davon entfielen 16.096 Mio. Euro auf Wertpapierschulden und Investitionskredite und 1.706 Mio. Euro auf kurzfristige Kassenkredite.

Trotz des allgemeinen Anstiegs waren mit Stand 31.12.2024 nach wie vor zehn niedersächsische Gemeinden und Gemeindeverbände vollständig schuldenfrei: Stadt Burgwedel, Gemeinde Scheeßel, Stadt Verden (Aller), Gemeinde Edewecht, Gemeinde Dötlingen, die Samtgemeindebereiche Baddeckenstedt, Kirchdorf und Schwaförden sowie die gemeindefreien Bezirke Lohheide und Osterheide.

Demgegenüber wiesen neun Kommunen eine besonders hohe Pro-Kopf-Verschuldung von über 5.000 Euro je Einwohnerin und Einwohner auf. Darunter befinden sich drei Städte aus der Region Hannover sowie die Nordseeinseln Wangerooge und Spiekeroog.










8.07.2025 • 10:44 Uhr

Gewinner-Bilder des Malwettbewerbs der Gandersheimer Domfestspiele zu „Der kleine König Artus“ stehen fest und sind in der Stadtbücherei zu sehen

Die Jury hat getagt, viele Entscheidungen fielen ihr wieder nicht leicht, doch am Ende des Treffens standen die zehn Siegerinnen und Sieger fest: In der Stadtbücherei Bad Gandersheim an der Burgstraße sind jetzt die Kinder der Gewinner-Bilder des traditionellen Malwettbewerbs zum Kinder- und Familienstück der 66. Gandersheimer Domfestspiele ausgezeichnet worden. Theaterpädagoge Lukas Keller überreichte die jeweiligen Urkunden zusammen mit einem altersgerechten Buchpräsent. Die zehn Sieger-Bilder sind in der Stadtbücherei in den nächsten Wochen bis zum Ende der Festspielzeit ausgestellt.
Insgesamt 422 Bilder waren zum Kinder- und Familienstück „Der kleine König Artus“ eingereicht worden, deutlich mehr als im vergangenen Jahr. Bewertet wurde nicht nur die gestalterische Ausführung, sondern vor allem die (künstlerische) Idee des Bildes (zum Beispiel Perspektive, Einsatz von Collagemitteln, verwendete Technik oder Abstraktionsgrad). Zur Jury gehörten die Darstellerinnen und Darsteller Emily Seubert, Sven Olaf Denkinger, Stefan Stara, Eva Paulina Loska, Sindy Tscherrig, Regie-Assistentin Martina Pallinger, der musikalische Leiter Ferdinand von Seebach sowie Theaterpädagoge Lukas Keller und Dramaturgin Jennifer Traum.

Gewonnen haben die Bilder von Klara (1. Klasse, Grundschule am Teichenweg Einbeck), Franz (3. Klasse, Grundschule am Teichenweg Einbeck), Neele (4. Klasse, Grundschule am Teichenweg Einbeck), Timofei (4. Klasse, Grundschule am Teichenweg Einbeck), Henri (1. Klasse, Grundschule Bad Gandersheim), Emil (2. Klasse, Grundschule Bad Gandersheim), Tessa (2. Klasse, Grundschule Bad Gandersheim), Raik (3. Klasse, Grundschule Bad Gandersheim), Clara (5. Klasse, Gymnasium Corvinianum Northeim), Stella (6. Klasse, Jacobson-Gymnasium Seesen).

Auf der Festspielbühne ist noch bis zum 17. August das Kinder- und Familienstück „Der kleine König Artus“ von Sarah Speiser und Jennifer Traum mit Musik von Ferdinand von Seebach zu sehen, das von Franziska Detrez inszeniert wurde. Vorstellungen sind am 12., 27. Juli, 2., 10. und 17. August jeweils 15 Uhr.

Eintrittskarten gibt es über die Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele, Stiftsfreiheit 12, telefonisch 05382 955 3311 oder per E-Mail: kartenzentrale@gandersheimer-domfestspiele.de bzw. online unter www.gandersheimer-domfestspiele.de.
Service- und Öffnungszeiten Kartenzentrale: Montag von 10 bis 17 Uhr, Dienstag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr, bei Abend-Vorstellungen von 10 bis 20 Uhr, Sonnabend und Sonntag von 13 bis 20 Uhr.

Zum Bild

Theaterpädagogoge Lukas Keller und Manfred Schultzki (Stadtbücherei Bad Gandersheim) mit den Gewinnerinnen und Gewinner des Malwettbewerbs 2025 zu „Der kleine König Artus“ mit ihren Bildern, die in der Stadtbücherei ausgestellt sind. Fotos: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH











8.07.2025 • 10:41 Uhr

RegioBoard: Jetzt auch für Northeim live – Wirtschaftsdaten & Meinungen digital erleben

Die Wirtschaftsförderung Region Göttingen Northeim GmbH (WRGN) erweitert ihr digitales Analyseinstrument: Das interaktive RegioBoard wurde zum 1. Juli mit den aktuellsten statistischen Strukturdaten versorgt und um die Daten für den Landkreis Northeim und seiner Mitgliedskommunen erweitert. Neben bewährten Standortkennzahlen bietet das Tool zudem nun erstmals die Möglichkeit Ergebnisse aus Unternehmensbefragungen zu visualisieren– ein bedeutender Schritt hin zu einer umfassenderen Betrachtung der regionalen Wirtschaftslandschaft.

Graphiken bringen Klarheit: Die Region Göttingen-Northeim überzeugt mit stabilen Standortfaktoren - eine hohe Akademikerquote, innovationsstarke Branchen und eine aktive Gründungsszene zählen zu den zentralen Stärken. Gleichzeitig machen die Zahlen Entwicklungsfelder sichtbar – etwa bei Investitionsvolumen und Arbeitslosenquote, aber auch der Unzufriedenheit der Unternehmen mit der Arbeitskräfteverfügbarkeit.
Das RegioBoard ist ein webbasiertes Dashboard, das zentrale Wirtschaftsindikatoren wie Arbeitsmarkt, Branchenentwicklung, Demografie, Bildung und Innovationskraft anschaulich aufbereitet. Nutzerinnen und Nutzer können die Daten interaktiv erkunden und die Region mit anderen Landkreisen und die eigene Kommune mit benachbarten Gemeinden vergleichen. Mit der Erweiterung auf den Landkreis Northeim wird das Tool zu einer wertvollen Informationsquelle für Unternehmen, Investoren, V erwaltungen und interessierte Bürgerinnen und Bürger in beiden Landkreisen.

Neu ist die Integration von Ergebnissen aus Unternehmensbefragungen. Diese ergänzen die „harten“ Standortfaktoren um „weiche“ Aspekte wie Zufriedenheit mit Infrastruktur, Fachkräfteverfügbarkeit oder dem Angebot an Kultur- und Freizeitangeboten. „Mit der Kombination aus statistischen Daten und Unternehmensmeinungen schaffen wir eine fundierte Grundlage für strategische Entscheidungen und die Weiterentwicklung unserer Wirtschaftsregion“, betont WRGN- Geschäftsführer Marc Diederich.
Das RegioBoard wurde in Zusammenarbeit mit DataCharts entwickelt. DataCharts bringt Expertise in empirischer Wirtschaftsforschung und Datenvisualisierung ein, um ein benutzerfreundliches und aussagekräftiges Tool bereitzustellen. Interessierte können das RegioBoard unter folgendem Link aufrufen: https://datacharts.de/regioboard-region-goettingen-northeim/











8.07.2025 • 10:39 Uhr

Lesung und Musik bei Dörries! Bahn von Mark und Frank spaßig auf die Schippe genommen

Mit viel Heiterkeit und Beifall ist Montagabend die Lesung mit Musik von Mark Daniel und Frank Bahrenberg in der neuen Kulturplattform Blumen Dörries in Bad Gandersheim aufgenommen worden. Vor stattlicher Kulisse bescherten die beiden Künstler ihrem Publikum spaßige Satire und ein bisschen Galgenhumor. Ihr Medium war die Deutsche Bundesbahn. Mark rezitierte dazu aus seinem Buch „Bahn-Bingo“. Domschauspieler Frank Bahrenberg gefiel durch seine passenden musikalischen Interpretationen mit Gesang, Gitarre und Mundharmonika. Ermöglicht hatte den gelungenen Event der rührige Förderverein Gandersheimer Domfestspiele. Seine Protagonisten (Ilka Brodmann und Arne Dörries und Ingrid Lohmann) freuten sich riesig über die Beiträge der Künstler und tolle Resonanz eines begeisterten Publikums. red/Fotos: FisWMG
















8.07.2025 • 10:38 Uhr

Mutprobe? Scherz? Straftat? Ortsschild Altgandersheim abgebaut und entwendet!

Tatort: Bad Gandersheim, Ortsteil Altgandersheim, Ortsdurchfahrt/ Landesstraße 489. Zeitraum: Sonntag, 06. Juli 2025, 22:00 Uhr bis Monatg,07.Juli 2025, 07:00 Uhr. Die Polizei berichtet soeben: Bisher unbekannte Täter entwendeten das Ortsschild (am Ortsausgang Richtung Gehrenrode) Altgandersheim. Der Fall ist bei der Polizei angezeigt. Sie ermittelt.
Es wird um sachdienliche Hinweise an das Polizeikommissariat Bad Gandersheim, 05382 95390, gebeten. Me










8.07.2025 • 10:38 Uhr

Räuberischer Diebstahl und wilde Flucht durch einen 15-jährigen Flüchtling aus der Ukraine!

Die Polizei berichtet: Am 07. Juli 2025, 15:30 Uhr, wurde eine männliche Person dabei beobachtet, wie er in einem Lebensmittelmarkt in der Langen Maße in Nordstemmen (Kreis Hildesheim) Ware in einen Rucksack steckte. Als er das Geschäft über die Obst- und Gemüseabteilung mit seinem Diebesgut verlassen wollte, wurde er von dem Hausdetektiv und dem Geschäftsführer des Marktes angesprochen. Der 15-jährige Ukrainer wollte sich aber nicht aufhalten lassen und versuchte zu flüchten. Als ihn die ansprechenden Personen festhielten, riss sich dieser los, lief in den Markt zurück und versuchte dann über den Kassenbereich nach draußen zu flüchten. Auch hier wurde er festgehalten, konnte sich aber erneut losreißen. Wieder rannte er in den Markt zurück. Hier konnte er dann mithilfe von zwei Kunden zu Boden gebracht werden. Der 15-Jährige, der unbegleitet in Deutschland verweilt, wurde nach den polizeilichen Maßnahmen dem Jugendamt übergeben. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen räuberischen Diebstahls.

Die beiden Kunden, die beim Festhalten des Täters behilflich waren, werden gebeten, die Polizei in Sarstedt zu kontaktieren. Telefon 05066/9850. jb










8.07.2025 • 10:37 Uhr

Gandeon-Kino: Schluss mit der Sommerpause - Jetzt kommt „Die Wiedergeburt“

Nach der Minisommerpause nimmt das Gandeon Kino in der Marienstraße in Bad Gandersheim wieder seinen Unterhaltungsbetrieb auf. Dr.Trude Poser mit Team starten behutsam mit dem Titel „Jurassic World: Die Wiedergeburt“.

Lassen Sie sich mit der kurzen Inhaltsangabe hier in die filmische Handlung einführen. Danach ab ins Gandeon. Wichtiges vermittelt außerdem die Grafik. Viel Freude bei der besten Kinounterhaltung in Bad Gandersheim!

Jurasic World: Die
Wiedergeburt in 2D und 3D

Eine neue Ära bricht an. Seit den Ereignissen auf Isla Nublar teilen sich Dinosaurier die Welt mit den Menschen. Fünf Jahre später hat sich die Ökologie des Planeten allerdings stark verändert und die Dinosaurier sind gezwungen, sich in isolierte äquatoriale Umgebungen zurückzuziehen. Ein unerschrockenes Expertenteam begibt sich in streng geheimer Mission zu einer entlege-
nen Insel. Ziel ist es, für ein bahnbrechendes Heilmittel genetisches Material aus den größten Kolossen zu Land, zu Wasser und in der Luft zu extrahieren. Doch überschneidet sich die Operation mit dem Schicksal einer Familie, deren Boot von angreifenden Wassersauriern zum Kentern gebracht wurde. Gemeinsam stranden sie auf einer verbotenen Insel, die einst eine geheime Jurassic-Park-Forschungseinrichtung beherbergte und damit auch die gefährlichsten der gefährlichen Dinosaurier. In diesem Gebiet werden sie mit einem düsteren, schockierenden Geheimnis konfrontiert, das seit Jahrzehnten vor der Welt verborgen blieb…
Nach dem Abschluss der Jurassic World-Trilogie lenkt der kreative Visionär Gareth Edwards (Rogue One: A Star Wars Story) die legendäre Blockbuster-Reihe nun in eine fesselnde, actiongeladene neue Richtung. Die Besetzung wird angeführt von Superstar Scarlett Johansson,
Jonathan Bailey und Mahershala Ali. Foto: FisWMG












8.07.2025 • 10:33 Uhr

Motorrad-Fahrer entkommt der Polizei durch Flucht nach Fahrt ohne Zulassung! Wichtiger Zeugenaufruf der Polizei!

Tatort: Einbeck, Ortsteil Greene, Steinweg. Zeit: Montag, 7. Juli 2025, 20:55 Uhr. Bisher unbekannter Motorradfahrer, vermutlich mit orange/schwarzer Enduro der Marke KTM, flüchtet vor der Polizei, die kontrollieren wollte. An dem Motorrad war kein amtliches Kennzeichen vorhanden und der nun flüchtige Motorradfahrer fuhr grob verkehrswidrig und rücksichtlos.
Anwohner aus Greene und Kreiensen werden gebeten, sachdienliche Hinweise auf den flüchtigen Enduro-Fahrer (wie ausgeführt war die Maschine orange/schwarz, der Fahrer war dunkel bekleidet, hatte einen schwarzer Motocross Helm, schwarze verspiegelte Motocross Brille) an das Polizeikommissariat Bad Gandersheim, 05382 95390, zu melden. Es wurden Ermittlungen wegen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Kraftfahrzeugrennen aufgenommen.
Die Polizei fragt: Wem ist in den zurückliegenden Tagen ein so beschriebener Motorradfahrer aufgefallen? Me










8.07.2025 • 10:31 Uhr

Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung in Habichtsfang-Klinikruine in Bad Gandersheim (Lost Place)

Tatort: Bad Gandersheim, Habichtsfang 7a, dortige leerstehende Habichtsfang-Klinik. Zeit: Samstag, 5. Juli 2025, 22:30 Uhr bis Sonntag, 6. Juli 2025, 19:30 Uhr. Wiederholt wurde die leerstehende Habichtsfang-Klinik mal wieder illegal aufgesucht und als sogenannter Lost Place benutzt. Bei Betreten der Klinik wurde aktuell eine Außentür beschädigt.
Anwohner aus dem Habichtsfang werden gebeten, Personenbewegungen an der Klinik unverzüglich an das Polizeikommissariat Bad Gandersheim, 05382 95390, zu melden. Es wurden Ermittlungen wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung aufgenommen und der entstandene Sachschaden wurde auf 100 Euro geschätzt. Me/Foto: FisWMG










8.07.2025 • 10:29 Uhr

Kirsten bittet um Hilfe: Süße Katze „Luna“ vom Eternahof Harriehausen seit Tagen schon vermisst!

Kirsten Steinau vom Eternahof bei Harriehausen hat die Öffentlichkeit bei der Suche nach ihrer vermissten Katze“Luna“ um Unterstützung gebeten. Sie ist seit fünf Tagen nicht zurück zum Hof gekommen. Wer sie gesehen hat sollte sich bitte bei Kirsten melden. Sie ist in großer Sorge.
Kontakt:
K.steinau@gmx.de

red










8.07.2025 • 10:26 Uhr

Brasilien und China planen Bahnstrecke zwischen Atlantik und Pazifik

Brasilien und China wollen mit dem Bau einerEisenbahnstrecke den Atlantischen mit dem Pazifischen Ozean verbinden. Am Montag (Ortszeit) unterzeichneten beide Länder eine entsprechende Vereinbarung, wie die Tageszeitung «Folha de São Paulo» berichtete. Damit sollen Machbarkeitsstudien für die rund 4.500 Kilometer lange Strecke vorangetrieben werden, die die Häfen Chancay in Peru und Ilhéus in Brasilien verbinden soll. Die neue Verbindung zwischen beiden Ozeanen gilt als eines der weltweit größten Logistikprojekte.

Mit der neuen Route soll Untersuchungen zufolge die Transportzeit für Güter von Brasilien nach Asien von aktuell durchschnittlich 40 auf 28 Tage verringert werden. Außerdem sollen die Transportkosten erheblich sinken.

Mit dem Projekt weitet China seinen Einfluss in Lateinamerika aus. Das Land ist vor allem an Rohstoffen und Agrarprodukten aus Südamerika interessiert. Brasilien ist dabei der größte
Handelspartner. Das südamerikanische Land exportiert jedes Jahr Waren im Wert von rund 350 Milliarden US-Dollar nach China, vor allem Soja, Eisenerz und Fleisch. Für Brasilien ist deshalb der Ausbau seines Bahnnetzes für den Gütertransport von großer strategischer Bedeutung.

Der im vergangenen Jahr in Betrieb genommene Hafen in Chancay, der rund 70 Kilometer von der peruanischen Hauptstadt Lima entfernt ist, soll nicht nur der größte Hafen in Südamerika werden, sondern ist auch der erste komplett von China kontrollierte. Er gehört zu 60 Prozent dem chinesischen Staatskonzern Cosco Shipping Ports. epd










8.07.2025 • 10:25 Uhr

Rund 475.000 Wohnungslose übernachten in Unterkünften oder Bänken wie in Göttingen!

Zum Stichtag 31. Januar waren in Deutschland nach den Meldungen von Kommunen und Einrichtungen rund 474.700 Menschen in Unterkünften untergebracht, weil sie keine Wohnung hatten. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, erhöhte sich die gemeldete Zahl gegenüber dem Jahr zuvor um acht Prozent. Das sei vermutlich auf Verbesserungen der Datenmeldungen im vierten Jahr seit der Einführung der Statistik zurückzuführen.

Die Erhebung erfasst wohnungslose Menschen, die in der Nacht vom 31. Januar zum 1. Februar 2025 beispielsweise in überlassenem Wohnraum, Sammelunterkünften oder Einrichtungen für Wohnungslose untergebracht waren. Obdachlose, die ohne jede Unterkunft auf der Straße leben, sowie Formen von verdeckter Wohnungslosigkeit zum Beispiel beim Übernachten bei Bekannten oder Angehörigen werden nicht in der Statistik berücksichtigt.

86 Prozent der untergebrachten wohnungslosen Menschen hatten eine ausländische Staatsangehörigkeit. Schutzsuchende aus der Ukraine waren die größte Gruppe (29 Prozent). epd.

Das Bild dokumentiert einen Wohnungslosen auf einer Bank in Göttingen. Foto: FisWMG










7.07.2025 • 18:38 Uhr

Fürchterlicher Todeskampf bei Langenholtensen: Verendeter Fuchs mit unzulässiger Fuchsfalle aufgefunden

Am Samstagvormittag fand ein Northeimer einen verendeten Fuchs auf einer Freifläche an der Braunschweiger Straße in Langenholtensen. Der Fuchs hatte an einem seiner Beine eine unzulässige Fuchsfalle. Nach Rücksprache mit dem zuständigen Jagdpächter ist es möglich, dass der Fuchs noch mehrere hundert Meter bis zu ca. einem Kilometer mit der Falle gelaufen ist, bis er den Todeskampf verlor.

Aufgrund der möglichen Entfernung, die der Fuchs noch zurückgelegt haben könnte, kann der Aufstellungsort der Falle nicht benannt werden. Durch die Polizei Northeim wurde ein Verfahren wegen Jagdwilderei eingeleitet.

Zeuginnen und Zeugen, welche sachdienliche Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Polizei Northeim unter 05551 - 91480. Wol










7.07.2025 • 18:36 Uhr

Information zur Baustelle „An der Stadtmauer“ in Bad Gandersheim

Wie kürzlich berichtet, beinhalten die letzten Schritte vor Fertigstellung und Freigabe der neuen Trinkwasserleitung im Bereich „An der Stadtmauer“ in Bad Gandersheim wichtige Beprobungen, um eine einwandfreie Wasserqualität gewährleisten zu können. Die nächste Reinigung der neuen Leitung ist für Dienstag, 8. Juli, vorgesehen, am darauffolgenden Tag erfolgt die Beprobung des Wassers. Sobald die gewünschten Ergebnisse vorliegen, können die Abschlussarbeiten begonnen werden. Zum jetzigen Stand wird davon ausgegangen, dass die Gesamtmaßnahme am Freitag, 1. August, beendet werden kann. sbg











7.07.2025 • 18:33 Uhr

WRGN-Büroeinweihung - Neuer WRGN-Standort in Northeim

Mit der Einweihung des neuen Bürostandortes in Northeim hat die Wirtschaftsförderung Region Göttingen Northeim GmbH (WRGN) am 4. Juli 2025 ein sichtbares Zeichen für die erfolgreiche Zusammenarbeit der Wirtschaftsförderungen der Landkreise Göttingen und Northeim gesetzt. Zahlreiche Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung nahmen an der Einweihung in der Robert-Bosch-Straße 22, 37154 Northeim teil.

„Der neue Standort des Northeimer Büros steht für gelebte Kooperation und ein klares Bekenntnis zur Stärkung unserer regionalen Unternehmen. Mit der gemeinsamen Wirtschaftsförderung unter dem Dach der WRGN haben wir ein neues Kapitel aufgeschlagen. Ich bin überzeugt, dass das der richtige Weg ist, um gemeinsam die Herausforderungen der Zeit zu meistern und unsere Wirtschaftsregion nachhaltig zu stärken“, betonte Astrid Klinkert-Kittel, Landrätin des Landkreises Northeim und Vorsitzende des Aufsichtsrates der WRGN GmbH.

Die Einweihung des Northeimer Standortes markiert einen wichtigen Meilenstein für die WRGN. Durch die Bündelung der Kräfte beider Landkreise werden Synergien geschaffen, die den Wirtschaftsraum Göttingen-Northeim nachhaltig stärken.
Mit Holger Mißling, Petra Becker und Sophie Kakstein sind drei Mitarbeitende im Team der WRGN am Standort Northeim tätig. Sie bringen wertvolle Erfahrung und Expertise in den Bereichen Unternehmensservice, Standortentwicklung und Netzwerkmanagement mit.
Außerdem ist besonders hervorzuheben, dass der neue Standort eine Bürogemeinschaft mit der Gründungsberatung mobil (BFGoe) bildet. Dadurch entstehen wertvolle Synergieeffekte: Gründerinnen und Gründer, Start-ups und Unternehmen profitieren von kurzen Wegen, gebündelten Beratungsangeboten und einem direkten Austausch vor Ort. Diese enge Zusammenarbeit fördert innovative Ideen und stärkt die Entwicklung zukunftsfähiger Geschäftsmodelle in der Region.

„Mit dem neuen Standort schaffen wir Nähe, bündeln Kompetenzen und zeigen, dass wir Wirtschaftsförderung modern und partnerschaftlich leben. Wir verstehen uns als Impulsgeber und Partner für regionale Unternehmer und Unternehmerinnen“, erklärte Marc Diederich, Geschäftsführer der WRGN.
Nach den Grußworten nutzten die Gäste die Gelegenheit, sich bei einem Imbiss auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und die neuen Räumlichkeiten zu besichtigen. Die positive Resonanz unterstrich, dass der neue Standort als wichtiger Schritt für eine zukunftsorientierte, starke Wirtschaftsregion wahrgenommen wird.

Mit dem Northeimer Büro stärkt die WRGN ihre Rolle als verlässlicher Partner für Unternehmen, Gründer und Investoren und setzt ein klares Zeichen für die Weiterentwicklung und Wettbewerbsfähigkeit der Region.










7.07.2025 • 18:27 Uhr

500 Jahre Heinrich der Jüngere: Welfenherzog, Intrigant und von Luther geschmäht

Im Rahmen des Harzer Klostersommers bietet das Portal zur Geschichte eine besondere Stadtführung an.

Heinrich der Jüngere hat eine Menge Spuren in Gandersheim hinterlassen und noch mehr Geschichten, die es zu erzählen lohnt.
Als kaisertreuer Katholik war er seinem Zeitgenossen Martin Luther in tiefer Feindschaft verbunden, umgekehrt widmete Luther ihm eine 100-seitige Schmähschrift, aus der einiges zitiert werden wird und die auf praktisch jede Aktion Heinrichs Bezug nimmt.
Natürlich wird neben Erpressungen des Stifts, der Verlegung der Gande und dem Teilabriss der Georgskirche auch die Scheinbeerdigung seiner Geliebten Eva von Trott in Gandersheim zur Sprache kommen.

Mit einem 90-minütigen Rundgang durch die Stadt zeigen wir ihnen, neben der Geschichte, auch die Wirkungsstätte Heinrichs.

Termine sind Mittwoch, 9. Juli und Freitag, 1. August, Treffpunkt ist jeweils um 17 Uhr vor der Rathaustreppe am Stadtmodell.
Der Kostenbeitrag ist 6 Euro, für Kurgäste 5 Euro.













7.07.2025 • 12:33 Uhr

Polizei beendet hartnäckige Ruhestörung im Northeimer Nordring - Musikanlagen beschlagnahmt!

In den frühen Morgenstunden des Sonntags kam es im Northeimer Nordring zu wiederholten Ruhestörungen durch laute Musik, die ein konsequentes Einschreiten der Polizei erforderlich machten.
Der erste Notruf erreichte die Polizei Northeim um 03:30 Uhr. Bevor die entsandte Streifenwagenbesatzung vor Ort eintreffen konnte, stellte der Verursacher die Musik ab, sodass ein unmittelbares Einschreiten zunächst nicht erforderlich war.
Um 06:05 Uhr ging ein weiterer Anruf wegen lauter Musik ein. Die Beamten suchten daraufhin den 47-jährigen Northeimer persönlich auf. Ihm wurde eindringlich mitgeteilt, dass eine erneute Ruhestörung die Sicherstellung seiner Musikanlage zur Folge haben würde. Trotz fehlenden Verständnisses schaltete der 47-Jährige die Musik daraufhin aus.
Gegen 06:40 Uhr wurde die Polizei erneut aufgrund von Lärmbelästigung verständigt. Diesmal weigerte sich der 47-Jährige, die Wohnungstür zu öffnen. Obwohl er die Musik um 06:55 Uhr erneut ausschaltete, blieb die Tür trotz Androhung einer gewaltsamen Öffnung verschlossen. Daraufhin wurde die gewaltsame Öffnung der Wohnungstür mittels einfacher körperlicher Gewalt durchgeführt. Die Beamten konnten anschließend drei Musikanlagen und einen Subwoofer sicherstellen.
Im Anschluss an diese Maßnahmen kam es zu keinen weiteren Ruhestörungen. Die Wohnungstür blieb nach der zwangsweisen Öffnung weiterhin funktionsfähig. Wol










7.07.2025 • 12:26 Uhr

Rascher Fahndungserfolg aufgrund Beobachtung eines wachsamen Zeugen - Tatverdächtiger nach Fahrraddiebstahl ermittelt, Zweirad sichergestellt

Nach einem Fahrraddiebstahl in der Hildesheimer Innenstadt am Sonntagabend (06.07.2025), ist die Polizei schnell einem Tatverdächtigen auf die Spur gekommen. Das betroffene Fahrrad wurde sichergestellt.

Bisherigen Ermittlungen zufolge beobachtete ein aufmerksamer Zeuge gegen 20:15 Uhr in der Straße Rosenhagen zwei Männer, als diese das Schloss eines an einem Fahrradständer angeschlossenen Damenrades gewaltsam öffneten. Anschließend flüchteten die Täter, wobei einer von ihnen mit dem Fahrrad davonfuhr.

Aufgrund der Zeugenangaben hegten die eingesetzten Beamten eine Vermutung, wo sich das entwendete Fahrrad eventuell befinden könnte - und lagen richtig. Auf einem Hinterhof in der Nordstadt fanden sie zunächst das von dem Zeugen detailliert beschriebene Fahrrad. Anschließend trafen sie in einer Wohnung auf einen 51-jährigen Hildesheimer, auf den eine der Täterbeschreibungen passte. Mit dem Vorwurf des Fahrraddiebstahls konfrontiert, räumte dieser eine Tatbeteiligung ein.

Polizei fahndet nach
einem hageren Dieb mit
schwarzem T-Shirt

Der zweite Tatverdächtige ist derzeit unbekannt. Die Ermittlungen in diesem Zusammenhang dauern an. Der Mann soll um die 40 Jahre alt, etwa 170 cm groß und hager sein. Er sei u.a. mit einem schwarzen T-Shirt und einem schwarzen Käppi bekleidet gewesen. Hinweise zu dem Unbekannten werden unter der Rufnummer 05121/939-115 entgegengenommen.

Polizei möchte wissen:
Wer ist die Eigentümerin
des Damenfahrrads "Gigant"?

Darüber hinaus ist die Eigentümerin bzw. der Eigentümer des beigefarbenen Damenrades der Marke GIANT unbekannt. Die oder der Geschädigte wird ebenfalls gebeten, sich mit der Polizei Hildesheim in Verbindung zu setzen. jpm











7.07.2025 • 12:11 Uhr

Zur Minute Feueralarm und Großeinsatz der Feuerwehr in der Northeimer Südstadt - Kellerbrand in Mehrfamilienhaus

Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften sind zur Minute Feuerwehr, Polizei und Rettungssanitäter in der Northeimer Steegerwaldstraße im Einsatz. Von dort ist ein Kellerbrand gemeldet worden. In dem Mehrfamilienhaus gilt es dafür zu sorgen, dass keine Bewohner verletzt werden. Dem Vernehmen nach findet eine Evakuierung statt. Ursache und Folgen des Kellerbrandes sind bisher nicht hat genau bekannt. red










7.07.2025 • 10:03 Uhr

Motorradfahrer(73) und Sozius (71( bei Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt

Am Sonntag, 07. Juni kam es gegen 15.36 Uhr zu einer Kollision zwischen einem Pkw und einem Motorrad, bei der sich der Motorradfahrer und seine Mitfahrerin lebensgefährlich verletzten.

Gegen 15.36 Uhr war ein 43-jähriger Volvo-Fahrer aus Höxter auf der Straße Am Henkelberge in Fahrtrichtung Dahl (Landkreis Höxter) unterwegs. An der Ampel wollte er nach links auf die B 64 in Fahrtrichtung Buke abbiegen. Zeitgleich befuhr ein 73 Jahre alter Mann mit seiner 71-jährigen Frau auf seiner Suzuki die K1 aus Fahrtrichtung Dahl. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenprall von Pkw und Motorrad, die beiden Motorradfahrenden verletzten sich bei dem Sturz lebensgefährlich. Der Volvofahrer erlitt einen Schock, seine Ehefrau, die auf dem Beifahrersitz saß und die beiden Kinder blieben unverletzt.

Der Motorradfahrer kam lebensgefährlich verletzt mit einem Rettungswagen in ein Paderborner Krankenhaus. Ein Rettungshubschrauber flog die ebenfalls lebensgefährlich verletzte Ehefrau in eine Spezialklinik nach Bielefeld.

Das Verkehrsunfallaufnahme-Team der Polizei Paderborn wurde zur Unfallaufnahme angefordert. Für die Dauer der Unfallaufnahme waren die Straßen B 64, K 1 und Am Henkelberge zeitweise komplett gesperrt, die Polizei leitete den Verkehr ab. Alle Fahrzeuge und das Mobiltelefon des Volvofahrers wurden sichergestellt, die weiteren Ermittlungen dauern an.

Es entstand ein Sachschaden von 40.000 Euro.md










7.07.2025 • 09:59 Uhr

Nörten um 2 Uhr: Faustschlag ins Gesicht durch unbekannten Täter - Zeugenaufruf der Polizei

Tatort: Nörten-Hardenberg, An der Bünte 2, Tatzeitpunkt: Sonntag, 06.07.2025, 02:00 Uhr
Die Polizei berichtet soeben: Durch Zeugen wurde mitgeteilt, dass es bei einer Feierlichkeit in Nörten-Hardenberg zu einer Körperverletzung gekommen sei. Ein derzeit unbekannter männlicher Täter habe hierbei laut Zeugenaussagen einen 18-jährigen Mann aus Katlenburg-Lindau mit einem Faustschlag im Gesicht attackiert. Das Opfer wurde durch den Faustschlag leicht im Gesicht verletzt. Noch vor Eintreffen der eingesetzten Funkstreifenwagen aus Northeim konnte der Täter unerkannt vom Tatort fliehen. Eingeleitete Fahndungsmaßnahmen nach dem Täter verliefen negativ.

Zeuginnen und Zeugen, welche sachdienliche Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Polizei Northeim unter 05551 - 91480.fm











7.07.2025 • 09:56 Uhr

Im Schnabel-E-Center Northeim passiert: Diebstahl einer Geldbörse aus dem Rollator einer 82-Jährigen

Die Polizei berichtet soeben: Am Samstag zeigte eine 82-jährige Frau aus Northeim bei der Polizei Northeim einen Diebstahl an. Sie war zwischen 09:10 Uhr und 09:37 Uhr in einem Lebensmitteldiscounter in der Robert-Schnabel-Straße in Northeim einkaufen. Während des Einkaufs hatte die Frau ihre Geldbörse in ihrer Handtasche im Rollator verstaut. Im Kassenbereich stellte sie das Fehlen der Geldbörse fest. In dieser befanden sich Dokumente und Bargeld in Höhe von 60 Euro.

Zeuginnen und Zeugen, welche sachdienliche Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Polizei Northeim unter 05551 - 91480. fm










7.07.2025 • 09:55 Uhr

Berufung statt Büro: Leon will Pfarrerin werden

Mit 16 weiß Leon bereits, was sie beruflich machen will - auch wenn kaum jemand ihre Entscheidung versteht. Zwischen Kerzenlicht, Kirchenbank und Konfirmanden wächst ein Traum heran. Der Weg dorthin ist nicht nur leicht.

Während die Mitschüler ein Berufspraktikum im Schwimmbad, im Zoo oder im Kindergarten absolvierten, verbrachte Leon die Zeit in der örtlichen Kirchengemeinde bei Salzgitter. Die 16-Jährige, die sich gerade mit ihrer Transidentität im Übergang zur Frau befindet, probierte über drei Wochen aus, wie es sich anfühlt, evangelische Pfarrerin zu sein. «Ich wollte schauen, wie sich mein Berufswunsch entwickelt», sagt sie mit fester Stimme und strahlendem Lächeln.

Ein paar Wochen später sitzt Leon gemeinsam mit Pfarrerin Marlen Below auf einer Kirchenbank der Kirche Heilige Dreifaltigkeit in Salzgitter und lässt die Zeit noch einmal Revue passieren. Um das Praktikum zu beginnen, musste sie zunächst die Schulleitung ihrer
Realschule überzeugen. Vorgesehen waren nämlich nur Praktika in Ausbildungsberufen, für die kein Studium vorgesehen ist. Das war nicht einfach, aber sie war sich sicher: «Es bringt mir doch nichts, wenn ich doch genau weiß, dass ich das machen möchte.»

Wie selbstverständlich bewegt sich Leon, die ein langes Kleid trägt, durch den Altarraum, zündet am Altar die Kerzen an. Die Kirchengemeinde kennt sie durch die Jugendarbeit schon lange. Nun begleitet sie selbst Konfirmanden auf Freizeiten - zum Gewinn der jungen Menschen, wie Pfarrerin Below hervorhebt: «Du liest keine Broschüre über Konfirmandenfreizeiten, sondern fährst einfach mit und bringst die schüchternen Jugendlichen sogar zum Singen.»

In der braunschweigischen Landeskirche ist Strauß zufolge die Zahl der jungen Menschen, die ein Theologiestudium mit anschließendem Vikariat in einer Kirchengemeinde anstrebten, in den vergangenen 20 Jahren von jährlich rund sechs auf derzeit zwei zurückgegangen. Auch
in der benachbarten hannoverschen Landeskirche gibt es Nachwuchssorgen. Dort hat sich nach Kirchenangaben im gleichen Zeitraum die Zahl von 50 Studienanfängern auf weniger als die Hälfte reduziert. Derzeit sind rund 100 Pfarrstellen unbesetzt. Beide Kirchen beschreiben, dass alternative Wege in den Pfarrberuf für Quereinsteiger aber beliebter werden.

Auch Leon ist sich bisher nicht sicher, ob sie direkt Theologie studieren oder auf dem zweiten Bildungsweg ins Pfarramt gehen wird. Nur der Berufswunsch steht fest: «Nach dem Praktikum bin ich felsenfest davon überzeugt, diesen Weg einzuschlagen.» epd











7.07.2025 • 09:49 Uhr

Verkehrsunfall zwischen Pkw und Radfahrer - eine Person schwer verletzt - Mann trug laut Polizei keinen Schutzhelm!

Am Sonntagnachmittag, gegen 16:05 Uhr, kam es im Bereich der Zufahrtstraße zum Solebad in Bad Salzdetfurth (Solebadstraße) zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Radfahrer.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 53-jähriger Pkw-Fahrer die Solebadstraße aus Richtung Solebad kommend und beabsichtigte, nach rechts in die Soltmannstraße abzubiegen. Zeitgleich nutzte ein 49-jähriger Radfahrer mit seinem E-Bike den in beide Richtungen freigegebenen kombinierten Geh- und Radweg in Fahrtrichtung Innenstadt. Im Einmündungsbereich kam es zur Kollision, bei der der Radfahrer vom Fahrzeug erfasst wurde, stürzte und sich dabei schwere Verletzungen am Kopf und an der Schläfe zuzog. Mehrere Ersthelfer leisteten sofort Hilfe und alarmierten die Rettungskräfte.
Der Radfahrer wurde nach der Erstversorgung mit einem Rettungswagen in ein Hildesheimer Krankenhaus gebracht. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen trug der Radfahrer keinen Helm. Das Nichttragen eines Fahrradhelms könnte die Schwere der erlittenen Verletzungen begünstigt haben. Die polizeilichen Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an. hue










7.07.2025 • 09:48 Uhr

LVM Versicherung Wartmann aus Einbeck fördert den Nachwuchs bei Grün-Weiß

Das ist ein neuer Werbepartner der SVG in Bad Gandersheim: die LVM-Versicherung Wartmann aus Einbeck. Sie präsentiert sich in Form einer fünf Meter Bande im Cahn von Seelen Stadion. „Hiermit unterstützt Herr Wartmann die Jugendarbeit im Verein“, heißt es in einem Statement. Herr Wartmann hatte bereits im Jahr 2024 die C-Jugend mit Sweat-Shirts ausgestattet und setzt somit seine Unterstützung im Verein fort. Der Verein freute sich sehr darüber. Die Präsentation fand während des jüngsten Fußball-Camps statt. Von links nach rechts Sven Wartmann (LVM), C-Jugendspieler Christopher Hamman, Joel Vetter, Finn Schütze, Marc Allerkamp, Butz Kampa, Jugendtrainerin Tabea Krenauer und Marc Allerkamp sen. (LVM).










7.07.2025 • 09:46 Uhr

Er ist wieder da! Der Kreisverband Northeim „Die Partei“ ist wiederauferstanden

Die politische Landschaft im Kreis Northeim ist belebt. Soeben meldet sich ein aktivierter Kreisverband zurück. Es gab Vorstandswahlen und dazu ein Statement vom neuen Vorsitzenden Vincenzo Fritzsche. Wir dokumentieren seine offizielle Verlautbarung: „Nach Jahren des politischen Tiefschlafs meldet sich der glorreiche Kreisverband Northeim der PARTEI zurück auf der Bühne des lokalpolitischen Wahnsinns. Ja, ihr habt richtig gelesen: Northeim lebt! Jetzt auch wieder mit einer voll funktionsfähigen, völlig kompetenten und maximal seriösen politischen Kraft: UNS! Was haben wir in den letzten Jahren erreicht? Viel. Also… nichts. Aber das mit Absicht, denn auch Nichtstun muss man konsequent betreiben – das ist gelebter politischer Widerstand gegen die hektische Leistungsgesellschaft! Doch jetzt ist Schluss mit dem Stillstand! Offiziell, mit Stempel und Siegel. Wir sind zurück, um: Mehr oder weniger sinnvolle Anträge im Kreistag zu stellen völlig realistische Wahlziele zu formulieren kommunale Großprojekte zu fordern und um Northeim wieder zu dem zu machen, was es nie war: eine aufstrebende Metropole zwischen Bovenden und Katlenburg.
Der erste offene Stammtisch ist schon in Planung. Motto: „Bier, Burger, Basisdemokratie.“
Er findet am 12.Juli 2025 in Höckelheim statt.
Vorsitzender Fritzsche: „Kommt vorbei, bringt Freunde und Verwandte mit, wir nehmen alle. Wer sich berufen fühlt, die Geschicke dieses wunderbaren Landstrichs in die Hand zu nehmen (oder wenigstens mit einem Bier in der Hand zu kommentieren), ist herzlich willkommen. Bleibt dran. Der nächste Blogeintrag kommt garantiert. Vielleicht schon vor 2030. Mit maximaler Ernsthaftigkeit Euer wiederauferstandener Kreisverband Northeim.“
Auf dem Foto der neue Vorstand:
1. Vorsitzender Vincenzo Fritzsche, 2. Vorsitzender Marcel Eickholt, Schatzmeister Frank Beckmann.
red












7.07.2025 • 09:43 Uhr

Lehrerpräsident gegen Migrations-Obergrenzen an Schulen - Mehr Eltern schicken ihre Kinder auf Privatschulen

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Stefan Düll, hält den Vorstoß von Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) für Migrationsquoten an Grundschulen für nicht umsetzbar. «Wenn wir einfach eine Migrationsquote ansetzen, dann werden wir an der
Umsetzung scheitern», sagte Düll der «Augsburger Allgemeinen» (Montag). «Das Ausweichverhalten deutscher Eltern, raus aus dem staatlichen System und hin zu Privatschulen, ginge radikal nach oben», warnte der Lehrerverbandschef.

«Man darf nicht nur vom Migrationshintergrund ausgehen, sondern muss den Sprachstand eines Kindes zugrundelegen», betonte Düll. Es gebe schließlich auch Kinder mit Migrationshintergrund, die in Deutschland geboren seien und die Sprache beherrschten. Sprachschwierigkeiten von Kindern aus zugewanderten Familien müssten schon im Kindergarten oder in Zusatzkursen aufgefangen werden.

Bildungs- und Familienministerin Prien hatte jüngst eine Obergrenze für Kinder mit Migrationshintergrund an Schulen als «ein denkbares Modell» bezeichnet und dabei auf Erfahrungen aus dem Ausland verwiesen. Düll sagte zu dem Vorstoß, die Ministerin wolle damit «in erster Linie die Diskussion anregen». epd










7.07.2025 • 09:42 Uhr

Unbekannte zünden einen Kastanienbaum an! Zeugen von Polizei gesucht!

Am 7.Juli 2025 kam es in Freden, in der Straße Klippe, zu einem Brand eines Baumes. Die Polizei sucht Zeugen.
Durch aufmerksame Zeugen wurde die Feuerwehr am 07.07.2025, gegen 20:00 Uhr, auf einen Brand in Freden, hier in der Straße Klippe, hingewiesen. Vor Ort stellte
sich heraus, dass der Baumstamm eines Kastanienbaumes brannte. Vor einem Übergreifen auf andere Bäume oder gar Wohnhäuser konnte der Brand durch die Feuerwehr gelöscht werden. Der Sachschaden beträgt ersten Schätzungen nach ca. 5000 Euro.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Personen, die Hinweise zur Brandursache geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Alfeld in Verbindung zu setzen (Telefon 05181/8073-0).rin










7.07.2025 • 09:39 Uhr

Opperhausen: Seit 22.40 Uhr funktioniert wieder die Stromversorgung - Was war die wirkliche Ursache?

Entwarnung für die verunsicherten Stromkunden in Opperhausen und anderen Orten in Südniedersachsen: für Opperhausen gilt, die Stromversorgung ist seit dem heutigen Sonntag, 6. Juli 2025, 22.40 Uhr, wieder hergestellt. Ob das für alle Bereiche gilt, in denen heute Abend ein Black out passiert war, konnten die Stromversorger aktuell nicht mitteilen. Ebenso wird sich von offizieller Seite zur Ursache der Panne in peinliches Schweigen gehüllt.

Zuvor hatten die Einbecker Stadtwerke den seit mehreren Stunden anhaltenden Stromausfall im Sektor Bad Gandersherim-Einbeck mit einer Grafik bestätigt. red/ Grafik Stadtwerke










6.07.2025 • 20:18 Uhr

Verbraucher melden Stromausfall in weiteren Bereichen von Kreiensen und Umgebung - Polizei hat keine Kenntnis

Der aus Opperhausen gemeldete Stromausfall ist offensichtlich von einem größeren Ausmaß. Zur Zeit melden sich Verbraucher aus Kreiensen und anderen Orten. Auf unsere Nachfrage hatte die Polizei auf Northeimer Inspektionsebene noch keine Kenntnis von der Strompanne. Angeblich soll der Stromversorger, das sind die Stadtwerke in Einbeck, über den Ausfall unterrichtet sein. Man arbeite an einer Problemlösung.

Weitere Berichterstattung!










6.07.2025 • 20:00 Uhr

EILMELDUNG!!! Black out in Opperhausen: Harenkamp bestätigt kompletten Stromausfall

Noch ist die Ursache nicht geklärt. Aber die Irritationen sind groß. Seit gut 30 Minuten gibt es im Einbecker Ortsteil Opperhausen einen wahrscheinlichen Totalausfall der Stromversorgung. Diese Alarmmeldung hat soeben Udo Harenkamp aus Opperhausen glaubhaft bestätigt. Seiner Darstellung ist auch die Stromversorgung für den Handyfunkverkehr ausgefallen. Er selbst habe sein Notstromaggregat in Gang geworfen. Somit sind Nachrichten von ihmvia Handy aus dem Ort nach draußen gedrungen. Harenkamp selbst kann sich den Stromausfall bislang nicht erklären.

Wir berichten weiter!










6.07.2025 • 17:52 Uhr

Überraschungspaket für die Fußballsparte SVG Grün-Weiß Bad Gandersheim

Kürzlich um 18 Uhr, präsentierte der Sportausstatter Freckmann aus Göttingen / Bovenden, völlig überraschend für die Sparte Fußball der SVG Grün-Weiß Bad Gandersheim, eine Sponsoringaktion im Sportheim in Bad Gandersheim.

Anwesend waren die Sponsoren dieser Aktion, Herr Scheuner von E-Center Bad Gandersheim, Herr Schilling vom Autoland Schilling in Bad Gandersheim, Herr Trott, von Kfz. & Gartengeräte aus Bad Gandersheim und Frau Kuck von der Fa. Freckmann aus Bovenden sowie der stellv. Spartenleiter der Fußballabteilung, Yannic Winkler, der Jugendleiter, Frank Presch als auch Trainer u. Betreuer der Fußballjugendabteilung. Nicht anwesend waren die weiteren Sponsoren der Fa. Hey BABA als auch die Fa. Gjinis Pizza aus Bad Gandersheim.

Auf Initiative der Firma Freckmann wurden diese fünf genannten Sponsoren gefunden um die Ausstattung des gesamten Jugendtrainer / Betreuerteams mit je 1 Zip-Top als auch einem Trainings-Shirt auszuführen. Bei diesem Gesamtpaket handelte es sich schließlich um insgesamt 36 Zip-Tops als auch Trainingsshirt`s.

Das anwesende Trainer/Betreuerteam war hoch erfreut, mit einem solchen Paket ausgestattet zu werden. Den Dank verdeutlichten Herr Winkler als auch Herr Eisner aus der SVG-Sparte in einer kurzen Rede zu den Sponsoren, aber auch an Frau Kuck von der Fa. Freckmann, die das Ganze organisierte und auch umsetzte. In der Regel muss der Verein über bestimmte Sponsoren immer selber organisieren, nicht so diesmal. Und das es nicht selbstverständlich sei, in der heutigen Zeit Sponsoren zu finden, die einen derart großen Bereich unterstützen. red/

Auf dem Gruppenfoto Jugendtrainer der SVG mit den Sponsoren; links Firma Schilling, E-Center, Herr Scheuner und Frau Kuck, Firma Freckmann, rechts Firma Trott. Nicht anwesend Firma Hey BABA und Gjinis-Pizzeria. Fotos: Grün-Weiß.














6.07.2025 • 12:26 Uhr

Über 1,4 Millionen Rentnerinnen und Rentner müssen noch malochen

Rund anderthalb Millionen Menschen arbeiten, obwohl sie bereits in Rente sind. Die meisten gehen einer geringfügigen Beschäftigung nach, 375.000 Rentner arbeiten noch mehr.

Mehr als 1,4 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland arbeiten. Davon gehen fast 375.000 mehr als nur einer geringfügigen Beschäftigung nach, wie aus Daten der Deutschen
Rentenversicherung hervorgeht, die dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegen. Sie waren von dem Linken-Abgeordneten Dietmar Bartsch bei der Bundesregierung erfragt worden. Zuerst hatte das «RedaktionsNetzwerk Deutschland» (Sonntag) berichtet. Die Zahlen sind vom Stichtag 31. Dezember 2023.

Bartsch bezeichnete die Daten als «Armutszeugnis». Deutschland sei das Land mit der stärksten Wirtschaft Europas und liege mit seinem Rentenniveau zehn Prozentpunkte unter dem EU-Schnitt. «Österreich, die Niederlande oder Dänemark liegen bei über 80 Prozent, wir bei
unter 50 Prozent, kein Wunder, dass immer mehr Ältere weiterarbeiten - vielfach nicht, weil sie wollen, sondern weil sie müssen , sagte er.










6.07.2025 • 12:23 Uhr

Northeim um 6.30 Uhr: Brand von Altpapier

Tatort: Northeim, Weißer Budenweg, Tatzeit: Samstag, 05.07.2025, 06:30 Uhr Am Samstagmorgen wurde der Brand von abgestellten Altpapiermüll im Bereich Weißer Budenweg in Northeim gemeldet. Der Brand konnte durch die eingesetzten Freiwilligen Feuerwehren Edesheim und Hohnstedt unmittelbar gelöscht werden. Die Brandursache ist derzeit noch ungeklärt. Zeuginnen und Zeugen, welche sachdienliche Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Polizei Northeim unter 05551 - 91480. fm










6.07.2025 • 12:22 Uhr

In Moringen passiert: Fahren ohne erforderliche Fahrerlaubnis von der Polizei beendet!

Am Samstag gegen 10:20 Uhr hielt die Polizei Northeim einen Mercedes Sprinter mit angebrachtem Anhänger im Bereich der Wilhelm-Raabe-Straße in Moringen an. Bei der Kontrolle konnte festgestellt werden, dass der 34-jährige Fahrzeugführer aus Dassel nicht im Besitz der erforderlichen Führerscheinklasse BE war. Ihm wurde die Einleitung eines Ermittlungsverfahren wegen "Fahrens ohne erforderliche Fahrerlaubnis" bekannt gegeben. Die Weiterfahrt mit dem Fahrzeuggespann wurde dem Fahrzeugführer untersagt. fm










6.07.2025 • 09:15 Uhr

Natürliche Heimat duftend und naturfein: Lavendel lockt Schwarm von Schmetterlingen

Die Lavendelblüten sind derzeit in einer fantastischen Hochform: In Seboldshausen war dieser Tage ein duftendes Blütenfeld zu bestaunen. Beinahe spektakulär der Schwarm von Schmetterlingen. Aufgeregt flatterten sie um die violetten Blüten herum. Das natürliche Lockmittel von Farben und Düften entfachte bei den wilden Zitronenfaltern einen erotisierenden Reiz.
red/Fot/Video: FisWMG










6.07.2025 • 08:56 Uhr

Bundestreffen: Tafeln mahnen Solidarität mit Armutsbetroffenen an

Mit einer «Langen Tafel» vor dem Opernhaus in Hannover haben die deutschen Lebensmittel-Tafeln am Samstag zu Solidarität mit armutsbetroffenen Menschen aufgerufen. «Armut
betrifft viel zu viele Menschen, wir brauchen eine solidarische Gesellschaft und viele Hände, die mit anpacken - so wie hier bei den Tafeln», sagte Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne) zum Abschluss des dreitägigen Bundestafeltreffens 2025 in Hannover. Mehrere hundert Menschen nahmen an der «Langen Tafel» Platz und tauschten sich bei Gratis-Kartoffelsuppe, Kuchen und Gummibärchen mit ehrenamtlichen Tafel-Aktiven aus ganz Deutschland aus.

Zu Beginn des 25. Bundestreffens hatten die Organisatoren auf eine zunehmende Armut in Deutschland aufmerksam gemacht. Die Lage habe sich dramatisch verschärft, immer mehr Menschen seien auf die Tafeln angewiesen, sagte der Vorsitzende des Vereins Tafel Deutschland, Andreas Steppuhn.

974 Tafeln in Deutschland retten überschüssige Lebensmittel und geben sie kostenlos oder gegen einen geringen Beitrag an Bedürftige weiter. Jährlich kommen so rund 265.000 Tonnen Lebensmittel zusammen. In Niedersachsen gibt es 106 Tafeln. So auch in Bad Gandersheim, Northeim und Einbeck.

Die Zahl der Kundinnen und Kunden ist laut Angaben in den letzten fünf Jahren um 50 Prozent gestiegen. Ursache seien die Auswirkungen von Corona, der Ukrainekrieg sowie die Inflation. Die Nachfrage sei inzwischen so groß, dass einige Tafeln Aufnahmestopps aussprechen
mussten. Insgesamt versorgen die Tafeln eigenen Angaben zufolge derzeit etwa 1,5 Millionen Menschen. 75.000 «Tafelaner», wie sie sich die Ehrenamtlichen selbst nennen, engagieren sich. epd












6.07.2025 • 08:51 Uhr

NRW-Ministerpräsident Wüst dringt auf bessere Integration

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Bedeutung der Integration von Flüchtlingen hervorgehoben. Es brauche «Migranten, die willig sind zur Integration in unsere Gesellschaft», und zugleich eine Gesellschaft, die «offen für eine Teilhabe dieser Menschen» ist, sagte er am Samstag vor der Mitgliederversammlung des Landesintegrationsrats NRW in Düsseldorf. Integration erfordere Einsatz. «Heimat gelingt nur mit Demokratie», erklärte der Ministerpräsident. «Damit NRW Heimat ist, braucht es
Integration.»

Allerdings müsse «irreguläre Migration» stärker eingedämmt und die Hilfe auf Migranten begrenzt werden, die tatsächlich Hilfe brauchten, sagte der CDU-Politiker und verwies auf eine teilweise Überforderung der aufnehmenden Länder. In vielen Bereichen seien «die
Kapazitätsgrenzen hierzulande erreicht», unter anderem in Kindertagesstätten und Schulen. NRW schaffe es aber immer noch, «Flüchtlingen ein Dach über dem Kopf zu bieten». epd










6.07.2025 • 08:49 Uhr

Bischof Christoph Meyns in den Ruhestand verabschiedet - Ministerpräsident Lies meint: Wir brauchen die Stimme der Kirche

Nach elf Jahren im Amt wurde Landesbischof Christoph Meyns am Samstag im Braunschweiger Dom verabschiedet. In seiner Predigt sprach er über Macht, Verantwortung und die Herausforderungen der Kirche - auch mit Blick auf sexualisierte Gewalt.

Der braunschweigische Landesbischof Christoph Meyns ist am Samstag mit einem Gottesdienst im voll besetzten Braunschweiger Dom in den Ruhestand verabschiedet worden. Der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) würdigte Meyns dafür, dass er sich in seinen Predigten immer wieder gegen Ungerechtigkeit und Ausgrenzung und für Solidarität eingesetzt habe. «Wir brauchen diese Stimme der Kirche.» Der 63-jährige evangelische
Theologe stand elf Jahre an der Spitze der Landeskirche.

Der scheidende Bischof hatte zuvor selbstkritisch unter anderem angemerkt, die Kirche sei eine Sünderin. epd











6.07.2025 • 08:45 Uhr

Beim E-Bike wenden auf Sperrfläche mit Auto zusammengestoßen - 72-Jähriger stürzt

Am Freitag, 04.07.2025, verursachte ein 72-jähriger E-Bike Fahrer aus Höxter um 11:15 Uhr einen Verkehrsunfall auf der Bredenborner Straße in Nieheim (Kreis Höxter) , bei dem er selbst leicht verletzt wurde. Der 72-jährige befuhr mit seinem E-Bike zunächst die Bredenborner Straße in Fahrtrichtung Bredenborn. Kurz vor der Einmündung der Straße Alersfelde versuchte er, über eine Sperrfläche auf der Bredenborner Straße zu wenden. Dieses unerlaubte Fahrmanöver kam für einen hinter dem Höxteraner ebenfalls in Richtung Bredenborn fahrenden 64-jährigen PKW-Fahrer aus Bad Driburg derart unerwartet, dass er nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte und mit dem E-Bike Fahrer kollidierte. Durch den Zusammenstoß kam der E-Bike Fahrer zu Fall und stürzte auf die Fahrbahn. Wohl auch, weil er einen Fahrradhelm trug, wurde er durch den Unfall nur leicht verletzt und konnte die Unfallstelle eigenständig verlassen. Ersten Schätzungen zufolge entstand an den beteiligten Fahrzeugen ein Sachschaden im oberen dreistelligen Bereich. DL/Foto: Polizei











5.07.2025 • 18:59 Uhr

Zwei Unfälle mit Totalschaden in einer halben Stunde

Innerhalb von nur einer halben Stunde ereigneten sich am Freitagvormittag im südlichen Kreis Höxter zwei Unfälle, bei denen die Fahrerinnen jeweils mit leichten Verletzungen aussteigen konnten, an den Fahrzeugen aber Totalschaden entstand. Auch der Unfallhergang ähnelt sich.

Zunächst fuhr um 9.30 Uhr eine 67-Jährige mit ihrem Citroen die L838 von Warburg in Fahrtrichtung Daseburg. In Höhe des Desenberges kam sie nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet in den Graben. Dort prallte der Citroen mehrfach gegen die Böschung, an dem Wagen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Die Fahrerin kam mit leichten Verletzungen davon.

Um 9.55 Uhr wurde ein Unfall auf der L763 zwischen Peckelsheim und Eissen gemeldet. Eine 26-Jährige war mit einem BMW die Eissener Straße von Peckelsheim kommend in Richtung Eissen gefahren. Etwa in Höhe der Einmündung Richtung Schönthal kam sie nach links von der Fahrbahn ab und prallte dort gegen einen Baum. Am BMW entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Die Fahrerin wurde mit leichten Verletzungen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gefahren. Während der Unfallaufnahme und Bergung wurde die Eissener Straße für den Verkehr voll gesperrt. Die Unfallursache ist in beiden Fällen noch unklar.Fotos: Polizei












5.07.2025 • 18:52 Uhr

Kradfahrer (34) aus Bad Gandersheim wird bei Alleinunfall schwerstverletzt und vom Hubschrauber gerettet

Am heutigen Tag, es ist Samstag, 5. Juli 2025, gegen 15:00 Uhr, kommt es auf der Kreisstraße 331, zwischen Rhüden und Königsdahlum, zu einem schweren Kradunfall. Zum Unfallzeitpunkt befährt der 34-jährige Kradfahrer aus Bad Gandersheim mit einer DUCATI die K 331 in Rtg. Königsdahlum. Aus unbekannten Gründen gerät das Krad ins Schleudern und der Kradfahrer stürzt auf die Fahrbahn. Im weiteren Verlauf rutscht das Krad über die Fahrbahn, kommt in den Grünstreifen, überschlägt sich dort, prallt in die Leitplanke und bleibt schließlich stark unfallbeschädigt liegen.

Der Führer des Krades wird bei dem Unfall schwerstverletzt. Er wird nach der medizinischen Versorgung mit dem Rettungshubschrauber Christoph 4 in die "Medizinische Hochschule Hannover" geflogen. Die K 331 wird während der Unfallaufnahme bis ca. 17:30 Uhr - zwischen Rhüden und dem Abzweig Bornum - vollgesperrt. Es kommt nur zu geringen Verkehrsbehinderungen. Am Krad entsteht ein Totalschaden von ca. 8.000 Euro. Neben zwei Streifen der Polizei in Bad Salzdetfurth sind auch ein Rettungswagen, zwei Kräder der Johanniter Unfallhilfe und ein Rettungshubschrauber vor Ort im Einsatz. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.web/Foto: Polizei











5.07.2025 • 18:04 Uhr

66. Gandersheimer Domfestspiele: Heute ist das Gestern von Morgen - Cabaret - Gesehen von Jens Witzke

„Wozu verbringst du den Abend allein? Ich hab ne Prachtidee: Ein Cabaret ist unsre Welt, drum geh ins Cabaret“ Das dachte sich auch das Publikum und so wartete die fast gefüllte Tribüne auf den Beginn der vierten Premiere bei den Gandersheimer Domfestspielen 2025.

Vor 59 Jahren feierte es seine Erstaufführung in New York City, zwei Jahre später seine Premiere im Londoner West End, unter anderen mit der jungen Dame Judi Dench als Sally Bowles.
Den meisten ist Cabaret aber sicher durch die Verfilmung aus dem Jahre 1972 bekannt. Ausgezeichnet mit acht Oscars, unter anderem für die beste Hauptdarstellerin Liza Minelli und die beste Filmmusik. Einige von diesen prämierten Ohrwürmern wurden daraufhin in die Musicalfassung eingebaut. Mein Herr, Money und Maybe this time bereichern seit dem den großen Fundus an Ohrwürmern wie Cabaret, Heirat, Two ladys und natürlich Willkommen.

Mit größter Spiellaune und Perfektion werden diese Stücke von der großartigen Festspielband unter der Leitung Ferdinand von Seebach energetisch präsentiert. Stephan Genze, Martin Werner, István Szarka, HD Lorenz, Sebastian Gerhards und Peer Kleiner vermitteln zudem auch optisch den Flair der 20er/30er Jahre.
So wie auch die gesamte Ausstattung und das Bühnenbild von Birte Wallbaum. Die Kostüme des Kit Kat Girls sind keck, aber nicht vulgär. Schon beim betreten der Spielstätte fühlt man sich zurückversetzt in die damalige Zeit. Eindrucksvoll wurde ein glamouröses Cabaret kreiert, welches einen würdigen Rahmen schafft.

Es ist der Silvestertag 1929. Ein Conférencier betritt die Bühne und begrüßt die Zuschauer mit den ikonischen Zeilen „Willkommen, bienvenue, welcome“. Er ist auch das bindende Element der Geschichte. Mit der Besetzung des Enfant terrible steht und fällt für mich auch eine Inszenierung dieses Musicals. Die Bandbreite der Darstellung muss von provokant über nachdenklich bis hin zu lasziv und albern reichen. Ach ja, singen und tanzen muss er auch können. 2013 brillierte bereits Jens Schnarre in dieser Rolle vor der Stiftskirche und drückte ihr seinen Stempel auf. Kein leichtes Unterfangen, weswegen meine Erwartungen in diesem Jahr auch sehr hoch waren.
Intendant Achim Lenz, der auch die Regie dieser Inszenierung inne hat, beweist einmal mehr, dass er ein gutes Auge für die Besetzung einer Rolle hat. Hagen-Goar Bornmann schafft es mit seiner Intensität und Energie, mich und die Zuschauer einzufangen. Gekonnt spielt er die Klaviatur der Emotionen. Zu Recht bekam er auch den größten Beifall des minutenlangen, begeisterten stehenden Publikums am Ende der Vorstellung.

Er stellt in der ersten musikalischen Nummer die Kit Kat Girls und Boy vor.
Felicia Aimée, Vera Lorenz, Theresa Löhle(Dance Captain), Lisa Radl und Julio Adrián Yenes bringen frivol und dekadent mit ihrem Spiel, Gesang und Tanz eine Fülle auf die Bühne und sorgen perfekt für das passende Ambiente.
Sehr gut inszeniert von Choreograf Dominik Müller. Kraftvoll und auf den Punkt.
Anschliessend wird auch gleich die Hauptattraktion des Kit Kat Clubs präsentiert. Marlene Jubelius darf Sally Bowles verkörpern. Exzentrisch, aber auch sehnsuchtsvoll genießt sie das ausschweifende Leben der wilden 20er. Sie startet gleich zu Beginn mit starker Präsenz zu „Mama“ und lässt einen emotionalen Blick in ihr Innerstes bei „Maybe this time“ zu.

Sie lernt im Club den erfolglosen amerikanischen Schriftsteller Cliff Bradshaw kennen und lieben, lebensnah und mit einem Zauber der alten Schule gespielt von Johannes Krimmel. Nach der Trennung mit ihrem Freund Max, Frank Bahrenberg, welcher, ebenso wie die Kit Kat Girls und Boy auch in mehreren Ensemble Rollen auftritt, zieht sie zu Cliff in die Pension von Fräulein Schneider. Tabea Scholz lebt die Rolle charismatisch mit Witz und Stimmgewalt. Besonnen und authentisch verkörpert Kevin Dickmann Herrn Schulz, welcher eine starke Zuneigung zu seiner Pensionswirtin hegt. Ebenfalls in dieser eingemietet ist Fräulein Kost. Nadine Kühn spielt in ihrer klaren Art die Lebedame, die mit ihren wechselnden Männerbesuchen Fräulein Schneider zur Weißglut treibt.

Während der Verlobungsfeier von Schulz und Schneider kippt die Stimmung, wenn der vorher unscheinbare Schmuggler Ernst Ludwig erfährt, dass Herr Schulz ein Jude ist.
Tim Müller spielt den Nazi so kraftvoll und überzeugend, dass man ein frösteln im Nacken verspürt. Es ist schön, dass Tim in diesem Stück seine Vielfältigkeit beweisen darf und mal ein von der NSDAP verblendet und manipuliertes Feindbild darstellt.

Ab diesem Moment kippt die Stimmung und dies ist mit ein Grund warum Cabaret zu meinen Lieblingsmuscials zählt. Feiert man noch in der ersten Hälfte das lockere, leichte Leben der Wilden 20er, so kehrt es sich ins konträre und man setzt sich mit der dunklen Vergangenheit Deutschlands auseinander. Auf der einen Seite die geblendeten wie Ernst Ludwig, auf der anderen die ignorierenden, wie Sally und dann noch solche, welche die Gefahr erkennen und versuchen die anderen zu warnen, so wie Cliff und der Conférencier. Achim Lenz arbeitet hier mit starken Bildern, wie vorbei laufenden Passanten, wenn Herr Schulz zusammen geschlagen wird oder einem Conférencier, der die verblendeten Spielfiguren wie Marionetten über die Bühne dirigiert. Aber auch, wie man mit Widerstand und Entschlossenheit ein Hakenkreuz einreissen kann. Auch das Statement „Nie wieder“ wird effektiv in Szene gesetzt.

Heute aktueller denn je ist Cabaret ein Paradebeispiel, was Theater bedeutet:
Unterhaltung, Meinung, Aufklärung und ja, es war, ist und sollte auch immer wieder mal politisch sein.

Wir leben in einer Welt, die immer mehr nach rechts abdriftet und statt uns gegenseitig gegeneinander auszuspielen, sollten wir froh und stolz auf unsere Werte wie Respekt, Toleranz und Meinungsfreiheit sein. Mancherorts sieht man diese leider bröckeln. Es setzt sich immer mehr ein schwarz/weiss denken durch. Das widerspricht aber alledem, was mir von klein auf bei gebracht wurde. Es kann nicht sein, dass jeder der eine andere Meinung hat als der Mainstream, gleich als links oder gar rechts abgestempelt wird.

Auch so etwas sägt an den Grundpfeilern einer Demokratie. Ich glaube die Gefahr ist, dass sich viele Menschen von ihrer Regierung in Stich gelassen fühlen und die Politiker eine Sprache sprechen, die der Bürger nicht mehr versteht. Wie bereits vor ein paar Jahren einmal erwähnt, brachte mir meine verstorbene Mutter (ich hab dich lieb) bei:
Es gibt nicht nur Gut und Böse, nur Schwarz und Weiss. Es gibt auch viele Graustufen. Das muss wieder mehr in den Vordergrund rücken. Weg vom schnellen Vorurteil, hin zu sich richtig zuhören, nachdenken, bevor man handelt und auf Augenhöhe miteinander kommunizieren. Das ist ein wehret den Anfängen. So hätte man damals den Aufstieg der Braunen und so kann man den wieder aufsteigenden Rechtspopulismus effektiv eindämmen.

Rundherum eine sehr schöne Inszenierung. Unterhaltsam und zum nachdenken anregend. Jetzt heißt es auf in die schönsten sechs Wochen im Jahr mit hoffentlich vielen begeisterten Zuschauern und denen, die sich neu gewinnen lassen.

In diesem Sinne: Die ganze Welt ist eine Bühne,
und wenn die Welt in Stücke fällt, ich liebe das Cabaret.
Wir sehen uns vorm Dom. Jens Witzke/ Fotos: Julia Lormis

Zu den Bildern:

Felicia Aimée,Vera Lorenz, Lisa Radl, Marlene Jubelius, Nadine Kühne, Julio Yanes, Theresa Löhle, Johannes Krimmel.

Johannes Krimmel (Cliff Bradshaw), Marlene Jubelius (Sally Bowles).

Lisa Radl (Kit Kat Girl Babsi), Hagen-Goar Bornmann (Conférencier), Vera Lorenz (Kit Kat Girl Helga).

Tabea Scholz (Fräulein Schneider), Kevin Dickmann (Herr Schultz). Fotos: Julia Lormis
















5.07.2025 • 17:10 Uhr

Israelische Siedler greifen Mitarbeiter der Deutschen Welle an

Im Westjordanland haben radikale israelische Siedler zwei Mitarbeiter der Deutschen Welle (DW) angegriffen. Wie der Auslandssender am Samstag in Bonn mitteilte, wurden eine
Korrespondentin aus dem DW-Büro in Jerusalem sowie ein Kameramann mit Steinen beworfen und verfolgt. Sie konnten sich den Angaben zufolge unverletzt in Sicherheit bringen. Das Auto des Kameramanns wurde stark beschädigt.

Der Vorfall ereignete sich laut DW am Freitag während einer Attacke der Siedler auf das Dorf Sinjil im palästinensisch verwalteten Teil des israelisch besetzten Westjordanlands. Neben der DW waren demnach weitere internationale Medien vor Ort, um zu berichten, unter anderem AFP, die «New York Times» und die «Washington Post». Die DW-Mitarbeiter seien durch Pressewesten klar als Medienschaffende zu erkennen gewesen. epd










5.07.2025 • 16:31 Uhr

66. Gandersheimer Domfestspiele: Annette Brinkmann mit vollbesetztem Bus bei "Cabaret" - Festspiel-Freunde aus Salzgitter-Lebenstedt kommen seit 37 Jahren!

Was für eine Treue und Liebe zum Festspieltheater in Bad Gandersheim. Gestern lernten wir dank Vize-Bürgermeister Gerry Klein Annette Brinkmann kennen. Die sympathische Dame erzählte uns von ihrer Liebe und Begeisterung für die Gandersheimer Domfestspiele. "Wir kommen von der Kirchengemeinde Apostel Markus aus Salzgitter-Lebenstedt seit nunmehr 37 Jahren regelmäßig zu dem herrlichen Freilichttheater", berichtete sie. Und mit ihr ist das fast immer ein vollbesetzter Omnibus.

Die Gemeinschaft eint
die Liebe zu den
Gandersheimer Festspielen!

Gestern zur Premiere des Musicals "Cabaret" waren es wieder 50 Damen und Herren aller Altersklassen und sozialer Herkunft. Was die Gemeinschaft eint: "Diese Gandersheimer Domfestspiele sind jedes Jahr ein besonderer Höhepunkt für uns. Wir freuen uns schon das ganze Jahr darauf, wieder in der Festspielstadt zu sein. Wir haben hier schon viele unvergessliche Aufführungen erlebt und eine sehr gute Zeit gehabt!"

Annette Brinkmann:
"Es war einfach genial,
was wir erleben durften!"

Auch gestern war die Festspiel-Fangemeinde von Apostel Markus aus Salzgitter-Lebenstedt von der Aufführung, dem leidenschaftlich spielenden Ensemble und dem Ambiente des perfekten Sommertheaters einschließlich idealem Wetter hin- und hergerissen. "Es war einfach genial und wir waren glückseelig", brachte es die Pfarrfrau auf den Punkt. Und sie versprach: "Wir kommen selbstverständlich wieder!" Dankbar war sie außerdem von der liebenswürdigen Aufnahme durch Vize-Bürgermeister Gerry Klein und den netten Reporter der Fis WMG vom RedaktionsNetzwerk Südniedersachsen. "Toll, dass Sie über uns einen Bericht absetzen...".
red/Foto: FisWMG












5.07.2025 • 15:44 Uhr

TSV Hohnstedt: Mini-Fußballstadion ist das Ziel - Andre Dörflinger von CARITIVA hilft, das Projekt "Kinder und Jugend in Bewegung" zu realisieren! Weitere Förderer gesucht!

Die Verantwortlichen des rührigen TSV in Hohnstedt haben sich ein neues ehrgeiziges Ziel gesteckt. Der Verein möchte für seine fußballbegeisterten Mitglieder, besonders den kleinsten, eine neue Attraktion realisieren. Dabei ist der Vereine auf Kooperationspartner und Förderer angewiesen. Bei dem Projekt handelt es sich um eine Mini-Fußballarena. Ähnliche Beispiele dafür sind in der Region bereits in Kalefeld und in Northeim realisiert. Für den TSV Hohnstedt engagiert sich derzeit als Projektleiter André Dörflinger von der Unternehmung CARITIVA. Sie organisiert die Umsetzung des Vorhabens unter dem sportlichen wie gesundheitsfördernden Motto "Kinder und Jugendliche in Bewegung" insbesondere für gemeinnützige Vereine wie zum Beispiel den TSV Hohnstedt.

CARITIVA: Stecksystem
ermöglicht einen schnellen
und flexiblen Aufbau des Stadions

Wir trafen André Dörflinger und unterhielten uns über sein aktuelles CARITIVA Projekt im Landkreis Northeim. Was soll soll noch in diesem Jahr entstehen? Dörflinger: "Das Ministadion mit den Maßen 18 Meter mal zehn Meter lässt sich in kürzester Zeit aufbauen und ist ideal für schnelle Spielvorbereitungen. Es wird mit zwei Toren geliefert, die zusammen mit dem Rahmen ein durchdachtes Stecksystem bilden. Dieses System ermöglicht einen schnellen und einfachen Aufbau. Zudem sorgt das aufgespannte Netz dafür, dass alle Außenstehenden vor versehentlichen Ballkontakten geschützt sind."

Dörflinger: "Fußball.Arena"
wird im praktischen
Anhänger den Verein geliefert

Dörflinger weiter: "Die gesamte Soccer Arena wird in einem praktischen Anhänger geliefert, der nicht nur den Transport erleichtert, sondern auch als Lagerort dient. So ist das Ministadion immer gut geschützt und einsatzbereit. Das durchdachte Design und die praktischen Funktionen machen es zu einer hervorragenden Wahl für alle, die schnell und unkompliziert ein Fußballspiel organisieren möchten."

Weitere Förderer für Buchung
von Werbeflächen an dem Mini-
Stadion für die Fußball-Kids gesucht

Um das Mini-Stadion auf ordentliche finanzielle Beine stellen zu können, und dem Verein bei der Finanzierung zu helfen, benötigt das Projekt Förderer und Sponsoren. Die werden von André Dörflinger angesprochen. "Die Unterstützer können sich mit eigenen Werbeauftritten an den Wänden der Arena einbringen. Das ermöglicht eine attraktive Präsentation und fördert das Image insbesondere beim Nachwuchs des Vereins". Dörflinger ist stolz, dass bereits die Hälfte der angepeilten Sponsoren mitmacht. "Jetzt arbeite ich gemeinsam mit dem TSV daran, dass die zweite Hälfte an Unterstützern akquiriert wird." Er ist bester Hoffnung, dass in der vertraglich vereinbarten Zeit das Vorhaben "mit Sicherheit" realisiert werden kann.

Kontakt: a.doerflinger@caritiva.com
oder
MTV Hohnstedt
















5.07.2025 • 12:37 Uhr

"Die Kirche ist eine Sünderin!" Das bekennt scheidender Bischof Meyns! Kirche muss sich selbstkritisch hinterfragen!

Der braunschweigische Landesbischof Christoph Meyns hat nach eigenen Angaben in seiner Amtszeit auch einen geschärften Blick auf die Schattenseiten von Kirche und
Gesellschaft entwickelt. Insbesondere die Auseinandersetzung mit dem Thema sexualisierte Gewalt als Beauftragter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) habe ihm die Illusion genommen, dass die Kirche ein Ort besserer Gerechtigkeit sei, sagte Meyns am Sonnabend im Braunschweiger Dom. Der 63-Jährige wurde nach elf Jahren an der Spitze der Landeskirche mit einem Gottesdienst in den Ruhestand verabschiedet.

Er sehe deutlicher als noch zu seiner Einführung, wie schnell es mit der christlichen Nächstenliebe vorbei sein könne, wenn es um Geld und Macht gehe, sagte der evangelische Theologe. Oft genug gehe es allzu menschlich zu: «Die Kirche ist und bleibt eine Sünderin,
aufgerufen, sich laufend selbstkritisch im Lichte der Liebe Gottes zu überprüfen und umzukehren, wo ihr Reden und Handeln der Botschaft des Evangeliums widerspricht.» epd/Foto: FisWMG










5.07.2025 • 12:30 Uhr

50 Jahre Glaubenszentrum: Jubiläums Lobpreisabend - 400 Teilnehmende von Outbreakband mit Mike Chance begeistert

Und noch einmal hat das Glaubenszentrum sein 50-jähriges Bestehen feierlich und festlich begangen. In der großen Halle auf dem Berg versammelten sich kürzlich 400 Ehemalige zu einen beeindruckenden Lobpreis. Es wurde für die Teilnehmenden eine erinnerungsträchtige Zeitreise, musikalisch wunderbar gestaltet von der Outbreakband mit einem der Väter des Zentrums, dem legendären Mike Chance. Sein Auftritt mit der Gitarre auf großer Bühne beeindruckte tief. Ebenso die Gesprächsrunde von Verantwortlichen. Dabei der langjährige Leiter der Bibelschule, Pastor und Bad Gandersheims Vize-Bürgermeister Gerry Klein.

Die Feierlichkeiten aus Anlass des GZ-Jubiläums waren in diesem Jahr bereits mit einer Feier für lokale und regionale Repräsentanten eingeleitet worden (wir berichteten). Der Einladung der Gastgeber war auch die evangelische Pröpstin Maike Bräuer-Ehgart gefolgt. Das wurde als eine besondere Wertschätzung wahrgenommen und man freute sich darüber.

red/Fotos: FisWMG














5.07.2025 • 12:08 Uhr

Frau (42) aus Einbeck randaliert in Northeimer Restaurant bis die Polizei erscheint - Mit Bierdosen geschmissen, danach in Zelle gesperrt

Tatort: Northeim, Am Münster, Tatzeitpunkt: Freitag, 04.07.2025, 21:40 Uhr. Die Polizei berichtet: Zur dokumentierten Zeit warf sie mit Bierdosen um sich und kam mehrfach einem erteilten Hausverbot nicht nach. Durch die Handlungen der Frau wurden weder Sachen beschädigt, noch unbeteiligte Personen verletzt. Nach Eintreffen der Polizei zeigte sich die Randaliererin weiterhin völlig uneinsichtig und entfernte sich trotz Aufforderung nicht von der Örtlichkeit. Ferner stand die Frau erheblich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke. Im Anschluss wurde die Randaliererin zur Ausnüchterung in das Polizeigewahrsam der Polizei Northeim verbracht.fm










5.07.2025 • 12:01 Uhr

Mit Frank Bahrenberg und Mark Daniel: Musikalische Lesung „Bahn-Bingo“ über Abenteuer mit dem Zug - Iim Kultur-Gewächshaus Dörries

Eine weitere durch den Förderverein der Gandersheimer Domfestspiele unterstützte Lesung findet am Montag, 7. Juli, um 19 Uhr bei Blumen Dörries in Bad Gandersheim statt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind möglich.

Zugausfall, Verspätung, Zoff ums Deutschland-Ticket: Wer Bahn-Bashing betreiben will, schöpft in vollen Zügen aus täglich nachwachsenden Pannen. Man kann das Reisen mit der DB aber auch ganz anders betrachten: Kein Trip gleicht dem anderen, und immer wieder switchen die Weichen auf Abenteuer um. In „Tagebuch eines Bahnsinnigen“ versammelt Mark Daniel schräge Episoden, spannende Begegnungen sowie die coolsten Durchsagen. Dazu gibt‘s Porträts vom Zugpersonal und dem unsichtbaren Mann, der bundesweit die Bahnhof-Durchsagen spricht. Gewohnt humorvoll und zugespitzt nimmt der Autor seine Leserschaft mit an Bord. Bei der Lesung in Bad Gandersheim in der Gärtnerei Dörries hat Mark Daniel einen besonderen Partner an der Gitarre: Frank Bahrenberg, seit Jahren beliebter Darsteller bei den Gandersheimer Domfestspielen, singt und spielt passgenaue Songs zum Thema. Übrigens: Auch die Domfestspiele tauchen in einem Kapitel auf.

Mark Daniel, Jahrgang 1967, wuchs im westfälischen Witten auf und studierte in Bochum Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften. Seit Anfang der 1990er Jahre arbeitet er bei der Leipziger Volkszeitung, ist Autor von Kabarett und Theater-Texten, Hörspielen und Büchern. 2018 erschien die Reportagen-Sammlung „Rock'n'Roll 4evermore“ (Eulenspiegel Verlag). 2021 folgte der Roman „Der weiße Song“ (Edition Winterwork) sowie 2023 „Witten – ker, wat schön!“, eine literarische Hymne auf seine Heimatstadt. Mehr Informationen stehen auf www.markdaniel.de.

Frank Bahrenberg wurde in Witten an der Ruhr geboren und absolvierte sein Gesangsstudium an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Nach ersten Erfahrungen im Opernfach wendete er sich auch dem Musical-Genre zu. Neben seiner Theatertätigkeit arbeitet Frank Bahrenberg auch als Studiosänger, TV-Schauspieler und Sprecher in den Bereichen Werbung, Reportage und Hörspiel. Der Wahl-Düsseldorfer spielt in diesem Sommer vor der Stiftskirche den Moderator in „Walk the Line – die große Johnny-Cash-Show“ sowie Max/Zollbeamter im Musical „Cabaret“. 2023 war er Oberst Pickering in „My Fair Lady“ und spielte verschiedene Rollen in „Der Graf von Monte Christo“.

Mehr über den im Jahr 2005 gegründeten Förderverein sowie Beitrittsformular und Kontaktdaten im Internet unter www.gandersheimer-domfestspiele.de/foerderverein/

Foto: Stephan Thielicke











5.07.2025 • 11:29 Uhr

Osteröder (25) liefert der Polizei im Kokainrausch wilde Verfolgungsfahrt auf der A7

Die Polizei berichtet soeben: Durch Beamte der Autobahnpolizei Hildesheim wurde am Freitag, 04.07.2025, gegen 23:30 Uhr ein auffälliger Opel Combo festgestellt, welcher die Autobahn 7 in Richtung Süden befuhr. Die Beamten entschlossen sich, den PKW auf der Tank- und Rastanlage Hildesheimer Börde zu kontrollieren.

Der 25-jährige Fahrzeugführer aus Osterode am Harz missachtete jedoch die Anhaltesignale und fuhr weiter auf der BAB 7 in Richtung Süden. Im weiteren Verlauf missachtete der Fahrzeugführer diverse Male die Anhaltesignale der eingesetzten Beamten und versuchte seinen PKW auf eine höchstmögliche Geschwindigkeit zu beschleunigen, um sich der Kontrolle zu entziehen.

An der Anschlussstelle Rhüden verließ der PKW die BAB 7 und fuhr in das Stadtgebiet von Rhüden ein. Hierbei versuchte er weiterhin die eingesetzten Beamten abzuhängen. Als der Fahrzeugführer mit seinem PKW auf einem Feld nördlich von Rhüden seine Flucht nicht mehr mittels PKW fortsetzen konnte, versuchte dieser fußläufig zu flüchten, konnte aber nach kurzer fußläufiger Verfolgung gestellt werden.

Da sich im Rahmen der Kontrolle der Verdacht ergab, dass der Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Kokain stand, wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Den Fahrzeugführer erwarten nun ein Strafverfahren wegen eines unerlaubten Kraftfahrzeugrennens, sowie wegen Trunkenheit im Verkehr infolge Drogeneinfluss. hos










5.07.2025 • 11:26 Uhr

Freilichtspiele Schwäbisch Hall: Premiere zum 100-jährigen Jubiläum auf der Großen Treppe

Soeben lassen die Freilichtspiele in Schwäbisch Hall, die vom früheren Gandersheimer Intendanten Christian Doll als künstlerischer Leiter verantwortet werden, offiziell verlauten: "Natürlich feiern wir das 100-jährige Jubiläum mit einer großen Neuinszenierung von Hofmannsthals Jedermann, diesmal in großer Besetzung, wie einstmals vor hundert Jahren, als über 250 Mitwirkende auf der Großen Treppe spielten, heuer mit dem Festspielchor der Freilichtspiele und dem Großen Siedershof. Für den Chor, der auch in mehreren Szenen choreographisch mitwirkt, hat Heiko Lippmann die Musik geschrieben, Chorleiterin Birgit Busse hat sie einstudiert, und auch das Ensemble wird musikalisch gefordert werden. Der Große Siedershof spielt ebenfalls eine bedeutende Rolle, hier können Sie sich auf den Spielmannszug, die Tanzpaare (historisch gesehen bestehend aus Siedersjungfer und Siedersbursch) und die Schützen freuen (natürlich mit mehreren Salutschüssen).
Regie führt Philipp Moschitz, der hier zuletzt überaus humorvoll und frech-dynamisch „Sister Act“ inszeniert hatte. Die Titelrolle spielt Tobias Licht, der Ihnen sicher aus zahlreichen TV-Rollen bekannt ist, an seiner Seite u.a. Dirk Weiler als „Tod“ und Franziska Schuster als „Buhlschaft“.

Die erste „Jedermann“ - Aufführung im Jahre 1925
JEDERMANN
Unter der Regie von Philipp Moschitz mit dem Festspielchor der Freilichtspiele und dem Großen Siedershof

Premiere Freitag, 11. Juli
Öffentliche Generalprobe 10. Juli [Karten]
Weitere Vorstellungen 12., 13., 24., 25. Juli, 26. - 28. August, 3. - 6. September, jeweils um 20:30 Uhr
Große Treppe

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Mit seinem berühmten Mysterienspiel vom Sterben des reichen Mannes hat Hofmannsthal das moderne Drama um eine verlorengeglaubte Bedeutung erneuern wollen, und Hall hat sein Theater vor 100 Jahren mit ebendiesem Stück auf der Großen Treppe vor St. Michael begründet. Dort sollten jährlich die Menschen an ihre Vergänglichkeit gemahnt und im Hinblick auf ihre guten, zu Lebzeiten vollbrachten Werke, eine gewünschte Besserung eindringlich empfinden können. Hier finden Sie einen kurzen Essay zu Hofmannsthals Jedermann, zu Vorbildern und Entstehung. Quelle/

Das Uraltbild zeigt die Jedermann-Auffürung 1925 in Schwäbisch Hall.
Fotos: Freilichtspiele Schwäbisch Hall












5.07.2025 • 11:08 Uhr

Riskante Politiker-Meinung: Schnieder gegen Absenkung der Promillegrenze im Straßenverkehr

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat sich gegen eine Absenkung der Promillegrenze im Straßenverkehr ausgesprochen. «Bei Alkohol ist das 0,5-Promille-Limit ausreichend und zielführend», sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag). «Bei vielen gesellschaftlichen Anlässen stößt man aus Höflichkeit mit an und nimmt einen Schluck - ohne dass man damit gleich den Straßenverkehr gefährdet.»

Jeder Fahrer müsse prüfen, ob er körperlich, geistig und psychisch fit genug sei, um fahren zu können, bevor er ins Auto steige, sagte Schnieder. «Das gilt ganz besonders, wenn Alkohol oder Cannabis im Spiel ist.» Er empfehle aber, «sich ganz ohne Alkohol ans Steuer zu setzen». «Sehr kritisch» ist Schnieder dagegen bei Cannabis. Die Wirkung im Verkehr halte er für «relativ unberechenbar», sagte er. „Das müssen wir uns in dieser Wahlperiode genau anschauen.»










5.07.2025 • 11:07 Uhr

Zeitung: Zahl der Asylanträge von Flüchtlingen in gesunken - Neue Asylpolitik zeigte Wirkungen

Die Zahl der Asylanträge in Deutschland ist einem Zeitungsbericht zufolge in den ersten sechs Monaten angeblich nahezu um die Hälfte zurückgegangen. Wie die «Welt am Sonntag» meldet, wurden im ersten Halbjahr 65.495 Anträge gestellt. Das sei ein Rückgang um 43 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Blatt beruft sich auf bisher unveröffentlichte Zahlen der Asylagentur der Europäischen Union. Demzufolge sind die Zahlen nicht bestätigt!
Laut dem WELT-Artikel ist Deutschland bei den Asylanträgen mit Blick auf die
ersten sechs Monate eines Kalenderjahres erstmals seit Jahren nicht mehr Spitzenreiter in Europa: In Spanien hätten 76.020 Personen Schutz beantragt, in Frankreich seien es 75.428 gewesen. Deutschland liege an dritter Stelle, gefolgt von Italien (62.534), Griechenland
(27.718) und Belgien (17.285). Die Schlusslichter seien Ungarn (47),
die Slowakei (84) und Litauen (152).

Die meisten Antragssteller in Deutschland kamen den Angaben
zufolge aus Afghanistan (22 Prozent), Syrien (20 Prozent) und der Türkei (11 Prozent). 3,1 Prozent der Antragssteller - und damit die fünftgrößte Gruppe in Deutschland - waren demnach Personen aus Russland. epd










5.07.2025 • 11:03 Uhr

66. Gandersheimer Domfestspiele: Premierepublikum reißt es nach Cabaret-Aufführung von den Plätzen - Stehende Ovationen!

Wieder eine erfolgreiche Premiere bei den 66. Gandersheimer Domfestspielen. Freitagabend bei fantastischen Bedingungen war es die vierte Premiere. Diesmal mit dem sehenswerten Musical Cabaret. Unterhaltsam und politisch von Achim Lenz inszeniert. Schöne Songs und schräger Hitlergruß vor dem Domportal. Am Schluß wird sogar ein schwarzes Hakenkreuz im XXL-Format zertrümmert. „Nie wieder“, so ist es auf den Trikots der Theaterleute geschrieben. Das Publikum steht auf, beklatscht diese politische Ansage. red/ Fotos/Video: FisWMG












5.07.2025 • 10:57 Uhr

Hilfe für Tiere im Sommer: Manchmal reicht schon ein niedlicher Mini-Teich!

Von Stefanie WaLanganhaltende Hitze und Trockenheit im Sommer machen
nicht nur den Menschen zu schaffen - auch die Tiere um uns herum leiden. Aber es gibt jede Menge Möglichkeiten, den Haus-, Wild- und Stalltieren durch die heiße Jahreszeit zu helfen. Der Evangelische Pressedienst (epd) gibt einen Überblick:

TIERE IM GARTEN: Amphibien leiden besonders unter Trockenheit.
Ihnen kann im Garten manchmal schon ein Mini-Teich helfen, wie Kathrin Kaltwaßer vom Naturschutzbund Nabu Hessen erläutert. Eidechsen und Schlangen brauchen nach ihren Worten kühle Rückzugsräume wie Reisig- oder Totholzstapel. Igeln, Vögeln und
Insekten helfen kleine Tränkschalen. Wichtig: Auf die Hygiene achten. Am besten zwei Schalen verwenden und eine immer durchtrocknen lassen, rät Kaltwaßer. Ein flacher Stein in der Mitte verhindert, dass Insekten und Jungvögel ertrinken.
WILDTIERE: «Nach mehreren Wochen ohne Regen wird der Waldboden krustig und reißt auf, das Gras hat weniger Saft und auch der Morgentau ist nicht mehr ausgeprägt», erklärt Markus Stifter vom Landesjagdverband Hessen. «Wasser ins Revier» heißt deshalb eine Aktion der Jäger in heißen Jahren: Mit Treckern bringen sie in großen Kanistern Tausende Liter Zisternen-Wasser in den Wald. «Man sieht, wie schnell dann das Leben zurückkehrt. »Die Wildtiere kriegen
schnell mit, wenn irgendwo Wasser ist«, sagt Stifter. Rotwild und Wildschweine legen sich in die Suhlen, die Schlammkruste hilft bei der Insekten- und Zeckenabwehr.
Für Rebhühner und andere Tiere im Feld stellen die Jäger Tonschalen mit Wasser auf. Davon, dass Bürger das selbst in die Hand nehmen, rät Stifter ab: Schnell können sich Keimquellen in den Schalen entwickeln.
HAUSTIERE: Generell gilt: Das Haustier gut beobachten und es nicht der Sonnenstrahlung aussetzen, sofern es sich nicht freiwillig in die Sonne legt, sagt Corinna Madjitov von der Tierschutzorganisation „Vier Pfoten". Für Hunde gibt es Kühlmatten zu kaufen, manche legen sich auch in einen kleinen Pool. Spaziergänge am besten morgens oder abends. Ob ein Tier geschoren werden sollte, kann man mit dem Tierarzt besprechen. red/Foto: FisWMG










5.07.2025 • 10:57 Uhr

Riskante Politiker-Meinung: Schnieder gegen Absenkung der Promillegrenze im Straßenverkehr

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat sich gegen eine Absenkung der Promillegrenze im Straßenverkehr ausgesprochen. «Bei Alkohol ist das 0,5-Promille-Limit ausreichend und zielführend», sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag). «Bei vielen gesellschaftlichen Anlässen stößt man aus Höflichkeit mit an und nimmt einen Schluck - ohne dass man damit gleich den Straßenverkehr gefährdet.»

Jeder Fahrer müsse prüfen, ob er körperlich, geistig und psychisch fit genug sei, um fahren zu können, bevor er ins Auto steige, sagte Schnieder. «Das gilt ganz besonders, wenn Alkohol oder Cannabis im Spiel ist.» Er empfehle aber, «sich ganz ohne Alkohol ans Steuer zu setzen». «Sehr kritisch» ist Schnieder dagegen bei Cannabis. Die Wirkung im Verkehr halte er für «relativ unberechenbar», sagte er. „Das müssen wir uns in dieser Wahlperiode genau anschauen.»










5.07.2025 • 10:55 Uhr

Frauen-EM: 8,2 Millionen TV-Zuschauer sahen deutschen Auftaktsieg

Das Auftaktspiel der deutschen Frauen-Nationalmannschaft bei der Fußball-Europameisterschaft in der Schweiz haben am Freitagabend rund 8,22 Millionen Menschen im Ersten verfolgt. Die Partie gegen Polen, die um 21 Uhr angepfiffen wurde, erreichte damit einen Marktanteil von 41,2 Prozent, wie die AGF Videoforschung am Samstag in Frankfurt a.M. mitteilte.
In der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen wurden rund 1,96 Zuschauerinnen und Zuschauer verzeichnet. Das entsprach einem Marktanteil von 50,1 Prozent. Die DFB-Elf gewann die Begegnung in St. Gallen mit 2:0. Die EM findet noch bis zum 27. Juli statt. epd










5.07.2025 • 10:51 Uhr

Caritex reduziert Öffnungszeiten - Das Secondhand-Angebot im Caritas-Centrum Northeim ist bis Ende August nur eingeschränkt erreichbar.

Eine zweiwöchige Ferienschließzeit beginnt im Caritex-Laden, Breiter Weg 2, am Montag, 14. Juli 2025. Der erste anschließende Öffnungstag ist am Montag, 28. Juli 2025. Dann wird der Caritex-Laden zunächst nur montags von 9 bis 16.30 Uhr, dienstags von 13 bis 16.30 Uhr und mittwochs von 9 bis 18 Uhr seine Waren anbieten. Erst ab September kommt auch die Öffnungszeit donnerstags von 9 bis 13 Uhr wieder hinzu. Spenden können nur während der Öffnungszeiten angenommen werden.

Der Caritex-Laden gehört zur Caritas Südniedersachsen und steht für nachhaltigen Konsum, soziale Verantwortung und faire Preise. Zum Einkauf ist grundsätzlich eine Kundenkarte notwendig, damit der gemeinnützige Charakter dokumentiert werden kann. Um sicher eine Kundenkarte zu erhalten, muss ein geringes Einkommen des eigenen Haushalts nachgewiesen werden. Darüber hinaus darf nur ein geringer Anteil an Kundenkarten ohne Einkommensnachweis frei vergeben werden. Kundenkarten werden während der Öffnungszeiten von Sandra Spuck ausgegeben.










4.07.2025 • 17:53 Uhr

Mediaanalyse Wochenrückblick: 4,7 Millionen Aufrufe für FisWMG News - Spitzenreiter der tote Wolf von Ildehausen

META hat am 3. Juli 2025 den aktuellen Wochenrückblick der Aufrufe der News auf der Fis Work Media Group Account dokumentiert: Danach sind 4,7 Millionen Aufrufe in den letzten 28 Tagen erfasst.

Hier eine kleine Auswahl, wie Stories bei den Nutzern und Nutzerinnen im Netz in den letzten Wochen wahrgenommen wurden:

Feuerwehr-Jubiläum und
Jenny Cash Premiere mit
jeweils 20.000 gleich auf!

Spitzenreiter ist die Story vom toten Wolf auf dem Bahnübergang in Ildehausen mit 92.529 Aufrufen. Die Story von der Pleite des "Seniorenparks am Berge" in Bad Gandersheim kam auf 35.000 Aufrufe. Hier weitere Beispiele: Löschflugzeug "Kleine Hexe1" auf dem Kühler 33.000. Jonny Cash-Show bei den 66. Gandersheimer Domfestspielen 20.000 Aufrufe; 140 Jahre Freiwillige Feuerwehr Dankelsheim über 20.000 Aufrufe; erfolgreiche Abitur-Abschlüsse beim Roswitha-Gymnasium 15.000 Aufrufe.

In dieser von META ausgewiesenen Statistik des Nutzerverhalten sind die Frequenzen auf den News-Accounts auf Instagram und der Nachrichtenpage www.fis-workmediagroup.de noch nicht enthalten. Soviel ist hier gesagt: Sie potenzieren die Reichweitenstärke der Medialität von Fis Work Media Group als ergänzendes/alternatives digitales Medium für Südniedersachsen. red/Screen META










4.07.2025 • 16:59 Uhr

Es ist Erntezeit und riecht nach Getreide! Wo einst Autos der Landesgartenschau parkten wird gerade Gerste geerntet!

Bei fantastischem Wetter sind die Ernteaktivitäten der Bauern in Bad Gandersheim voll angelaufen. Auf dem Bild/Video ist der Claas-Mähdrescher auf einem Acker unterwegs, den wir noch in lebhafter Erinnerung des Landesgartenschau 2023 Bad Gandersheim haben. Am Dehneweg Südseite war seinerzeit ein riesiger Parkplatz für Automobile LaGa-Besucher angelegt. Heute Nachmittag erlebt die goldglänzende Fläche ihre traditionelle Nutzung. Der junge Bauer erntet dort seine reife Gerste. Es riecht auf dem Feld nach Getreide und frischem Stroh. Erntezeit gute Zeit! red/Foto/Video: FisWMG










4.07.2025 • 16:07 Uhr

Sommerferien 2025: An diesen Schulen wird gebaut - Stadt investiert über 3 Millionen Euro!

Die Göttinger Stadtverwaltung nutzt auch in diesem Jahr die Zeit der Sommerferien, um an den Schulen der Stadt zu bauen, um sie zu sanieren oder zu erweitern. Insgesamt stehen dafür ca. 3,231 Millionen Euro bereit.
„Während Kinder und Eltern im Schwimmbad durch die Wellen tauchen, erobern wir Schulflure, reißen Decken auf, stemmen Wände – modernisieren, sichern und machen wir unsere Schulen fit fürs neue Schuljahr“, so Stadträtin und Schuldezernentin Maria Karaus. „Schulen sind mehr als Orte des Lernens, Kinder wachsen hier täglich, entdecken und entwickeln sich und jedes Jahr im Sommer sorgen wir dafür, dass auch die Schulräume sich weiterentwickeln.“
„Sommerzeit ist unsere Hauptarbeitszeit an den Schulen, damit zum Schulstart im August alle durchstarten können. Insgesamt verbauen wir über 3 Millionen Euro“, führt Stadtbaurat Frithjof Look weiter aus. „Neben Schulhofflächen, WC-Anlagen, Heizungssystemen, streichen wir auch Flure und Wände, kümmern uns um die Ertüchtigung der Rettungswege und vieles mehr.“
Die nachstehende Übersicht zeigt, an welcher Schule welche Baumaßnahmen mit welchem Budget in den nächsten Wochen vorgenommen werden.
Albanischule: Sanierung von Fluren und Treppenhäusern. 75.000 Euro
Egelsbergschule: Unterfangung eines Gebäudeteils. 50.000 Euro
Hagenbergschule
Neue Innengeländer. 60.000 Euro
baulicher Rettungsweg. 290.000 Euro
Leinebergschule: Umbau 1. Rettungsweg. 180.000 Euro
Mittelbergschule:
Sanierung der Schulhofflächen. 171.000 Euro
Sanierung der Toiletten. 85.000 Euro
Felix-Klein-Gymnasium: Sanierung von WC-Anlagen. 75.000 Euro
Hainberggymnasium, Außenstelle: Einbau einer Durchsage-Anlage. 150.000 Euro
Max-Planck-Gymnasium
Umbau des Freizeitbereichs im Keller. 50.000 Euro
Erneuerung des Heizungssystems und von Decken in der Außenstelle. 850.000 Euro
Otto-Hahn-Gymnasium: Sanierung des Mädchen-WCs. 100.000 Euro
Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule (IGS Geismar):
Sanierung der Decken und Beleuchtung auf Ebene 3. 85.000 Euro
Erneuerung der Elektrohauptverteilung. 180.000 Euro
Anschluss Fernwärme und Erneuerung der Heizungsregelung. 80.000 Euro
Neue IGS: 2. baulicher Rettungsweg. 350.000 Euro
Weitere kleinere Baumaßnahmen in verschiedenen Schulen umfassen ca. 400.000 Euro.










4.07.2025 • 16:04 Uhr

René Kopka (SPD) zur Haushaltsklausur der Landesregierung: Ein historisches Ergebnis für ein starkes Niedersachsen

René Kopka, SPD-Landtagsabgeordneter und Mitglied im Ausschuss für Haushalt und Finanzen, hat das Ergebnis der Haushaltsklausur der Landesregierung als „historische Weichenstellung für eine starke Zukunft“ gelobt. „Wir bringen das größte Investitionspaket in der Geschichte des Landes auf den Weg. Mit einem milliardenschweren Nachtrag für das Jahr 2025, einem soliden Haushaltsentwurf für 2026 und einer klaren mittelfristigen Planung für die nächsten Jahre geben wir Niedersachsen ein Upgrade für eine bessere Zukunft. Dabei nutzen wir die neuen Spielräume des Bundes für die Modernisierung unseres Landes. Dies werden die Niedersächsinnen und Niedersachsen in den kommenden Monaten und Jahren sehr konkret spüren“, so der Haushaltspolitiker Kopka.

Zu Beginn der Woche hatte Ministerpräsident Olaf Lies die Eckdaten für die kommenden Jahre, auf die sich die rot-grüne Koalition am Wochenende geeinigt hatte, vorgestellt. Demnach sollen in den kommenden Jahren zusätzlich 14,45 Milliarden Euro für Zukunftsinvestitionen mobilisiert werden.
Insbesondere die Kommunen werden niedersachsenweit deutlich gestärkt: Sie sollen binnen vier Jahren mehr als 61 Milliarden Euro vom Land erhalten und beim Kitaausbau weiter gestärkt werden. Weitere Punkte sind der Einstieg in die Ausstattung von Schülerinnen und Schülern ab der siebten Klasse mit Tablets zum Schuljahr 2026/2027, massive Investitionen in Straßen, Schienen, Brücken und Häfen. Auch die Landeswohnungsgesellschaft erhält mehr Geld und die Mittel für die Förderung bezahlbaren Wohnens werden erhöht.

„Dieses Paket ist ein starkes Aufbruchssignal für ganz Niedersachsen. Das beginnt bei den kleinsten Kommunen und hört bei landesweit bedeutsamen Projekten nicht auf. Nun heißt es anpacken, damit dieses historische Paket auch schnell bei den Menschen ankommt und das Motto „Niedersachsen kann Zukunft“ mit Leben gefüllt und spürbar wird“, betonte Kopka abschließend.










4.07.2025 • 15:59 Uhr

Gefahrguteinsatz auf dem Gelände des Wertstoffhofes der ZAH in Heinde

Am heutigen Vormittag wurden auf dem Gelände der ZAH in Heinde mehrere Müllsäcke angeliefert, die u.a. chemische Substanzen enthielten. Beim Abladen wurden einige kleine Behältnisse beschädigt und deren Inhalte liefen aus. Hierdurch kam es zunächst zu keinen erkennbaren chemischen Reaktionen. Der Vorfall wurde von den Mitarbeitern des Wertstoffhofes erst zu einem späteren Zeitpunkt bemerkt. Umgehend wurden die entsprechenden Stellen informiert. Der Bereich auf dem Gelände der ZAH wurde abgesperrt und weitere Maßnahmen wurden durch das Gewerbeaufsichtsamt des LK Hildesheim veranlasst (u. a. zeitnahe und fachgerechte Entsorgung des Sondermülls). Gegen 12:10 Uhr kam es aus unbekannten Gründen zu einer chemischen Reaktion, welche sich u. a. zeitweise durch das Entstehen einer kleineren "Rauchwolke" zeigte. Daraufhin informierte die ZAH die Feuerwehr. Unter der Leitung des stellv. Ortsbrandmeisters Heinde, Herrn Kai Schwetje, kam es zu einem größeren Feuerwehreinsatz auf dem Gelände der ZAH. Neben den Kräften aus Heinde kamen auch der 4. Zug der Stadt Bad Salzdetfurth, der Gefahrgutzug des Brandabschnittes Ost, der ABC-Zug des LK Hildesheim und Kräfte der FTZ Groß Düngen vor Ort zum Einsatz. Insgesamt befanden sich rund 60 Feuerwehrkräfte vor Ort. Das aufgefundene Material wurde von den Angehörigen des Gefahrgutzuges geborgen und in entsprechenden Behältnissen sicher umverpackt. Der Betrieb auf dem Gelände der ZAH lief unterdessen weiter. Eine Gefahr für Dritte bestand nicht. Das Gewerbeaufsichtsamt des LK Hildesheim führt die weiteren Ermittlungen u. a. wegen des "Unerlaubten Umganges mit Abfällen". Zu den Stoffen können bislang keine genauen Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen dauern an. web/Foto: Polizei










4.07.2025 • 15:57 Uhr

Feuerwehr-Jubiläum: Polizei auf der Blaulichtmeile in Dankelsheim dabei!

Das war sehenswert und damit beachtlich: Am 28. Juni hat sich die Polizei Bad Gandersheim an der Blaulichtmeile zum Jubiläum der Feuerwehr Dankelsheim beteiligt. An mehreren Stationen galt es für die Kinder, Aufgaben zu bewältigen. So musste bei der Polizei zunächst ein Alltagshelden-Quiz gelöst werden, in welchem ein besonderes Augenmerk auf Engagement in Alltagssituationen gelegt wurde. Für die richtige Beantwortung der Fragen gab es am Ende eine Urkunde. Außerdem konnten sich die Nachwuchspolizisten in einem Sportparcours beweisen, indem es um Geschicklichkeit und Schnelligkeit ging. Alle Kinder haben diesen auch bei der Wärme und dem sonnigen Wetter erfolgreich gemeistert. Am Ende konnten sich alle Kinder über einen Kinderpolizeiausweis freuen. Die beteiligten Polizistinnen PK'in Fischer und KHK'in Jahn resümieren wie folgt: "Es war eine tolle Veranstaltung und wir haben uns über die vielen mitmachenden Kinder sehr gefreut!".










4.07.2025 • 15:56 Uhr

Hardesen: Falsche Wasserwerker begehen frechen Diebstahl bei einer 88-jährigen Dame

Am Donnerstag gegen 10.15 Uhr erschienen zwei bisher unbekannte Männer beim 88-jährigen Hausbewohner in Hardegsen und gaben an Wasserwerker der Stadtwerke zu sein. Dadurch gelangten die beiden Männer in das Wohnhaus in der Straße "Schwarzer Weg".
Durch einen der beiden Männer wird das Obergeschoss durchsucht und dabei ein Aktenkoffer mit Dokumenten, eine Geldkassette und Schmuck entwendet. Insgesamt kam es zu einem Schaden von ca. 550 Euro.
Die beiden Männer sollen ca. 30-40 Jahre alt gewesen sein und haben deutsch mit osteuropäischem Akzent gesprochen.

Zeuginnen und Zeugen, welche sachdienliche Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Polizei Northeim unter 05551 - 91480. Wol










4.07.2025 • 15:53 Uhr

Die mysteriöse Tote aus dem "Reinhäuser Wald": Wurde sie doch umgebracht? Plötzlich 23-Jährige als Tatverdächtigen in Haft genommen

Die Ermittlungen im Fall der am frühen Montagmorgen (30.06.25) leblos in einem Waldstück bei Reinhausen aufgefundenen jungen Frau (wir berichteten) haben zu einer entscheidenden Wendung geführt.

Zur Klärung der genauen Todesumstände ordnete die Staatsanwaltschaft Göttingen unmittelbar eine Obduktion des Leichnams der jungen Frau an. Die noch am Montagnachmittag (30.06.25) in der Göttinger Rechtsmedizin durchgeführte Untersuchung ergab zunächst keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung, die zum Tod der jungen Frau geführt haben (wir berichteten).

Parallel hierzu leiteten Ermittler des 1. Fachkommissariats des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Göttingen intensive Ermittlungen zu den Geschehnissen ein, die sich neben dem unmittelbaren Fundort des Opfers auch auf dessen privates Umfeld erstreckten. Im Ergebnis dessen stießen die Ermittler auf eine 23-jährige Frau aus einer Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Gieboldehausen, gegen die sich der dringende Tatverdacht des Totschlags erhärtete. Nähere Angaben hierzu sollen derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht erfolgen, heißt es in einer offiziellen Verlautbarung der Polizei. ab










4.07.2025 • 15:46 Uhr

An der B3 bei Nörten-Hardenberg: Freifläche geriet in Brand

Aus bisher unbekannter Ursache geriet am Donnerstag, 12.15 Uhr, eine ca. 40 Quadratmeter große Freifläche unterhalb der Bundesstraße 3 in Höhe Nörten-Hardenbergs in Brand.

Durch die sofortige Brandbekämpfung seitens der Freiwilligen Feuerwehren Nörten-Hardenberg und Bishausen konnte eine Ausbreitung verhindert werden. Wol











4.07.2025 • 12:32 Uhr

Nach "Luxusleben" nun in Haft - Betrüger festgenommen - 88-Jährige aus Höxter ein Opfer

Er rühmte sich in der Öffentlichkeit mit seinem "Luxusleben". Dies brachte die Ermittler der Polizei auf die Spur eines Betrügers. Am Mittwoch klickten die Handschellen bei ihm und einem Mittäter. Beide sind nun in Haft.

Ende 2024 wurden die Ermittler der Borkener Kriminalpolizei auf einen damals 27-jährigen Bocholter aufmerksam. Der polizeilich nicht unbekannte Mann zeigte sich öffentlich - auch in den Medien - mit teuren Luxusgütern, die nicht im Verhältnis zu dessen beruflichen Einkünften stehen konnten. Die Ermittlungen zeigten bald, dass betrügerisches Handeln hinter dem zur Schau gestellten Reichtum zu stecken schien. Aus diesen Gründen richtete die Kriminalpolizei in Borken Anfang 2025 eine Ermittlungskommission ein. Durch umfangreiche und aufwendige Ermittlungen ergab sich der Verdacht, dass der Bocholter der Drahtzieher einer bundesweit agierenden Bande sein könnte. Diese schien vorwiegend ältere, alleinstehende Menschen mit dem Verkauf oder der Vermittlung von Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen betrogen zu haben. Hierzu nutzten die Bandenmitglieder nach jetzigem Ermittlungsstand ein umfangreiches Netzwerk und brachten in mehreren Fällen ihre Opfer um ihre gesamten Ersparnisse. So soll eine 88-jährige Frau aus dem Kreis Höxter Waren im Wert von 6.000 Euro erhalten haben, obwohl sie mehr als 150.000 Euro bezahlt hatte. In einem weiteren Fall könnte eine 77-jährigen Frau aus dem Kreis Coesfeld mehr als 70.000 Euro gezahlt haben, ohne überhaupt einen Gegenwert erhalten zu haben. Vielen weiteren Opfern könnte es ähnlich ergangen sein. Insgesamt erbeutete die Bande damit vermutlich mindestens 530.000 Euro. Die Fahnder sind sich jedoch sicher, dass dies nur die Spitze eines Eisbergs sein dürfte.

Am vergangenen Mittwoch schlugen die Ermittler zu. Mit richterlichem Beschluss durchsuchten die Beamten vier Objekte im Bereich Bocholt und eines in Emmerich, stellten umfangreiches Beweismaterial sicher und nahmen den 28-jährigen Bocholter und einen 57-jährigen Komplizen aus Gummersbach mit bereits durch ein Gericht erlassenen Haftbefehlen fest. Beide wurden am Donnerstag dem zuständigen Richter vorgeführt. Dieser ordnete gegen die Beschuldigten die Untersuchungshaft an. Bei dem Hauptbeschuldigten sicherten die Beamten für das Verfahren zwei hochwertige Fahrzeuge sowie Bargeld und Schmuck. (pl)










4.07.2025 • 12:26 Uhr

Besonnene Seniorin verhindert Betrug in hohem fünfstelligem Bereich - Polizei fasst falschen "Gutachter" bei der versuchten Abholung nach sogenannten "Schockanruf"

In den Abendstunden des 19. Juni 2025 erhielt eine 83-Jährige aus Hann. Münden einen Anruf mit unterdrückter Nummer. Ein Mann gab sich als Staatsanwalt aus und behauptete, die Tochter der Seniorin habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und sitze nun in Untersuchungshaft. Nur eine sofortige Kaution von einem hohen fünfstelligen Betrag in bar könne ihre Freilassung sichern.

Die Seniorin ließ sich nicht einschüchtern. Sie wies einen Hausbewohner leise an, den Notruf zu wählen und schaltete das Telefonat auf Lautsprecher, um jedes Detail für die Polizei hörbar zu machen. Während die Gesprächsleitung absichtlich offenblieb, koordinierte die Leitstelle den Einsatz von zivilen Streifen. Beamte gelangten unbemerkt ins Haus der 83-Jährigen, während weitere Streife verdeckt in der Nähe Position bezogen.

Unter diskreter Anleitung der Einsatzkräfte ging die Seniorin zum Schein auf die Forderungen der Täter ein. Sie gab vor, Goldschmuck im Haus gefunden zu haben und packte bewusst Gegenstände von geringem Wert in eine Tüte. Der angebliche Staatsanwalt kündigte daraufhin einen "Gutachter" an, der die vermeintlichen Wertsachen prüfen solle, und forderte sie auf, den Beutel vor ihrer Haustür zu übergeben.

Nur Minuten später erschien ein junger Mann und wollte den Schmuck abholen. Kaum hatte die Seniorin ihm den Beutel ausgehändigt, griffen die verdeckt postierten Beamten ein und nahmen ihn im Hausflur fest. Die Ermittlungen dauern an und richten sich auch gegen mögliche Bandenmitglieder.
Die Polizei betont, dass der schnelle Fahndungserfolg maßgeblich dem ruhigen, vorausschauenden Handeln der Seniorin zu verdanken ist. Durch ihr besonnenes Vorgehen wurden wertvolle Informationen gesichert, ein erheblicher Vermögensschaden verhindert und ein Tatverdächtiger auf frischer Tat gestellt.

Für diese Geistesgegenwart und ihre enge Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften spricht die Polizei der 83-Jährigen ihren ausdrücklichen Dank aus und erinnert daran, niemals Bargeld oder Schmuck an Unbekannte zu übergeben, verdächtige Anrufe sofort zu beenden und unverzüglich die 110 zu wählen.

Wer zur besagten Zeit im Bereich des Sichelnsteiner Weg oder umliegender Straßen verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Zusammenhang mit der geplanten Übergabe beobachtet hat, wird gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hann. Münden unter der Telefonnummer 05541 / 951-0 zu melden. AB










4.07.2025 • 12:22 Uhr

Glamouröse Unterhaltung unter freiem Himmel: Sommer Open Air der Travestie am 22. August 2025

Funkelnde Roben, atemberaubende Verwandlungen und jede Menge Entertainment: Am Freitag, 22. August 2025, verwandelt sich " Kalles - Musikantenstadl" IN Bad Gandersheim-Hebersiedlung, , erneut in eine glitzernde Bühne für das Sommer Open Air der Travestie.
Ab 20 Uhr, erwartet das Publikum ein Feuerwerk der guten Laune, präsentiert von den talentierten Travestiekünstlerinnen des Potpourri der Travestie.

Das abwechslungsreiche Programm verspricht einen unvergesslichen Abend voller Gesang, Tanz, Comedy, beeindruckender Illusionen und Kostümen, unter sommerlichem Sternenhimmel.
„Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr freuen wir uns, das Sommer Open Air der Travestie erneut präsentieren zu können“, erklärt Familie Bohnsack. „Es ist eine wunderbare Gelegenheit, die faszinierende Welt der Travestie in einer entspannten Open-Air-Atmosphäre zu genießen und einen Abend lang dem Alltag zu entfliehen.“

Für das leibliche Wohl der Gäste, wird ebenfalls durch die Veranstalter bestens gesorgt.
Der Eintritt zum Sommer Open Air der Travestie beträgt 25 Euro-Tickets sind ab sofort, über die Vorverkaufsstellen (Kalles Musikantenstadl, das Stadtmarketing Bad Gandersheim oder an der Abendkasse erhältlich. Frühzeitiges Sichern der Karten wird empfohlen!
Das Sommer Open Air der Travestie am 22. August 2025 verspricht ein unvergessliches Highlight im Sommerkalender für alle, die sich nach außergewöhnlicher und mitreißender Unterhaltung sehnen.










4.07.2025 • 12:19 Uhr

„Was Wasser alles kann“ - Ferienaktion im Museum

Am Montag, 14. Juli 2025, lädt der Landschaftsverband Südniedersachsen zu seiner jährlichen Ferienaktion ins Städtische Museum Göttingen ein. Kinder von sechs bis zwölf Jahren können unter dem Motto „Was Wasser alles kann“ von 14.30 bis 16.30 Uhr spielerisch auf eine Entdeckungsreise gehen.

Dabei wird unter anderem den Fragen nachgegangen, ob Wasser eigentlich immer flüssig ist und warum es so unglaublich viel Kraft hat. Aufregende Experimente, interessante Geschichten und Fakten zeigen, was Wasser alles kann, welche Rolle es hier auf der Erde spielt und welche Bedeutung Wasser für das Leben hat.

Veranstaltungsort ist das Städtische Museum in der Alten Posthalterei, Jüdenstraße 39. Bitte den Verwaltungseingang nutzen, nicht den Haupteingang des Museums im Ritterplan.

Anmeldung erforderlich
Da die Zahl der Plätze auf maximal 20 Teilnehmende begrenzt ist, wird um frühzeitige Anmeldung unter 0551/400-2843 oder museum@goettingen.de gebeten.

Der Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung „Umwelt, Klima & DU“ im Städtischen Museum Göttingen, Ritterplan 7-8, statt. Die Ausstellung ist dienstags bis freitags von 10.00 bis 17.00 Uhr, samstags und sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr sowie jeden ersten Donnerstag im Monat bis 19.00 Uhr geöffnet.










4.07.2025 • 12:16 Uhr

Gritta Meierkord – "Retrospektive" Fotografie

Gritta Meierkord – << Retrospektive >>
Fotografie

05.Juli bis 03.August 2025
Vernissage Samstag, 05.07 2025, 11:00 Uhr

Öffnungszeiten: Samstag von 11 bis 13 Uhr, Sonntag von 15 bis 17 Uhr
Ausstellungsräume: Knochenhauerstraße 7 , 37574 Einbeck

Mit der Ausstellung „Retrospektive – Fotografien von Gritta Meierkord“ feiert der Kunstverein Kunsthaus Einbeck e.V. seine 100. Ausstellung – ein stolzer Meilenstein für uns, als ein rein ehrenamtlich getragener Verein, der sich seit seiner Gründung im Jahr 2011 für die Sichtbarkeit zeitgenössischer regionaler Kunst in Einbeck einsetzt.

Einen besonderen Stellenwert innerhalb des Ausstellungsprogramms haben die Gemeinschaftsausstellungen der Vereinsmitglieder. In den Anfangsjahren standen diese häufig unter einem thematischen Schwerpunkt – wie etwa „Primär! Farben“ oder „Annäherung an Eden“. Seit einigen Jahren hat sich das Format der Werkschau etabliert: eine offene Ausstellung, zu der alle aktiven Mitglieder aktuelle Arbeiten aus dem laufenden Jahr beisteuern können – unabhängig von Medium, Thema oder künstlerischer Handschrift. So entsteht jedes Mal ein lebendiges Panorama des vielfältigen künstlerischen Schaffens im Verein und ein authentischer Einblick in dessen kreative Gegenwart.

Die Vielfalt der gezeigten Werke – von Malerei, Skulptur, über Fotografie bis zu Installation, Textilkunst oder Grafik – spiegelt das zentrale Anliegen unseres Vereins wider: Raum zu geben für künstlerischen Ausdruck, für Austausch und für die Begegnung von Menschen, die Kunst schaffen und solche, die sie erleben wollen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Förderung regionaler Kunst. Das Kunsthaus versteht sich als Plattform, auf der Kunst aus Südniedersachsen ein öffentliches Forum erhält und neue Aufmerksamkeit erfährt. Immer wieder wurde dabei auch weniger bekannten Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit gegeben, ihre Arbeiten zu präsentieren – für einige war die Ausstellung im Kunsthaus sogar die erste öffentliche Präsentation ihres Schaffens. Der persönliche Kontakt zu den Ausstellenden, der Austausch über das reine Ausstellungsgeschehen hinaus, ist uns dabei stets ein zentrales Anliegen geblieben.

Dass dies hundert Mal gelungen ist, ist dem großen Engagement der Vereinsmitglieder, zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützern und nicht zuletzt den vielen Besucherinnen und Besuchern zu verdanken. Die Ausstellungen in der Knochenhauerstraße 7 – mitten in der Einbecker Altstadt – haben sich zu einem Ort lebendiger Kultur entwickelt.

Die Jubiläumsausstellung „Retrospektive – Fotografien von Gritta Meierkord“ lädt nun ein, innezuhalten, zurückzublicken – und nach vorn zu träumen. Auf die nächsten 100!










4.07.2025 • 12:04 Uhr

66. Gandersheimer Domfestspiele: Was für ein Lichtspektakel heute an der Fassade der Stiftskirche nach Cabaret?

Zweimal hat Gesa nach den ersten Premieren bei den 66. Gandersheimer Domfestspielen besondere Lichtspektakel an der Fassade der Gandsewershdeimer Stiftskirche gegeben. Erst war es ein Design voller praller Farben. Zuletzt eine Art virtuelle Schneeballschlacht an der tausendjährigen Kirchenwand.

Und heute, was dürfen die Zuschauer nach der Premiere von "Cabarewt Das Musical" für eine illuminierte unierte Inspiration ewerwarten? Wir sind gespannt!
red/ Fotos: FisWMG










4.07.2025 • 11:57 Uhr

Vollsperrung der K 404 zwischen Wiebrechtshausen und Edesheim Fahrbahnsanierung am 8. und 9. Juli

Aufgrund von Instandsetzungsarbeiten an der Fahrbahn wird die Kreisstraße 404 zwischen Wiebrechtshausen und Edesheim von Dienstag, 8., bis Mittwoch, 9. Juli, vollständig gesperrt. Eine halbseitige Sperrung ist nach Angaben der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr nicht möglich, da beide Fahrstreifen erneuert werden.
Die Vollsperrung wird am Morgen des 8. Juli eingerichtet und im Laufe des 9. Juli wieder aufgehoben. Eine Umleitung wird nicht eingerichtet. Ortskundige Verkehrsteilnehmende werden gebeten, die Sperrung über die Bundesstraßen 3 und 248 zu umfahren.
Die Fahrbahnsanierung ist infolge des Ausbaus der Autobahn 7 erforderlich geworden und erfolgt in Zusammenarbeit zwischen der ARGE A 7 und der Straßenmeisterei Northeim. lpd










4.07.2025 • 11:52 Uhr

„Kalle’s Musikantenstadl“ in der Hebersiedlung das Livekonzert: JFC Band sorgt für Partystimmung!

Das verspricht eine fantastischen Psrtysbend: am 23.August das Livekonzert mit der Band „John Fogerty Coveration“ in „Kalles Musikantenstadl“ in der Bad Gandersheimer Hebersiedlung Nr.1.

Hier Infos zur Band:
Was im Jahr 2014 verhalten begann, hat sich im Laufe der letzten Jahre zu einem der größten Creedence Clearwater Revival - Tributeacts Deutschlands entwickelt.
Die John Fogerty Coveration (kurz JFC) ist mit geladenen Shows eine der meist gebuchten CCR- Tribute-Bands, nämlich -The German Tribute to CCR-. Die Band tourt in allen Bundesländern und ist regelmäßig in angesagten Live-Clubs in z.B. Berlin, Bocholt und Hamburg zu Gast.

Ob bei Festivals, wie dem „Woodstock forever and ever“ (50 Jahre Woodstock) in Berlin auf der Biesdorfer Parkbühne oder verschiedenen Veranstaltungen (z.B. „Rheinpuls“ auf der Festung
Ehrenbreitstein in Koblenz etc.) - die Band bringt echtes CCR- Feeling mit und hinterlässt begeisterte Gesichter - nicht nur bei eingefleischten Creedence-Fans.
Die John Fogerty Coveration bietet dem Publikum eine musikalische Zeitreise zurück in die 60er/70er Jahre durch die 5-jährige Schaffensphase CCR's. Vom Debütalbum bis zum letzten gemeinsamen Album „Mardi Gras“ wird nichts ausgelassen. Somit dauert ein JFC-Konzert auch schon einmal bis zu knapp 3 Stunden....










4.07.2025 • 11:51 Uhr

Sozial- und Sportstiftung des Landkreises Northeim fördert Projekte

Der Vorstand der Sozial- und Sportstiftung des Landkreises Northeim hat in seiner Sitzung am 02. Juli 2025 insgesamt 15 Förderanträge mit einem Volumen von 52.386,19 Euro bewilligt.
Gefördert werden folgende Projekte:

- Der TSV Elvershausen erhält für die Sanierung des Fußbodens in der Mehrzweckhalle einen Betrag von 2.476,75 Euro,
- Die Stadt Hardegsen erhält für die Renovation von Tennenflächen des Hartplatzes einen Betrag in Höhe von 4.189,34 Euro,
- Die Stadt Hardegsen erhält für die Renovation von Tennenflächen der Laufbahn einen Betrag in Höhe von 5.000,00 Euro,
- Der Uslarer Tennisclub erhält für das überregionale Tennisturnier Bikeleasing.de-Open einen Förderbetrag in Höhe von 5.000,00 Euro,
- Der Uslarer Tafel e.V. erhält zum Zwecke der Anschaffung eines neuen Kühltransporters für den Tafelbetrieb einen Betrag in Höhe von 5.000,00 Euro,
- Der FC Sebexen erhält für die Erneuerung des Fußbodens der Sporthalle einen Förderbetrag von 5.000,00 Euro,
- Der FC Sebexen erhält für die Erneuerung des Prallschutzes der Sporthalle einen Förderbetrag von 4.500,00 Euro,
- Der FC Auetal von 1997 e.V. erhält für die Anschaffung von zwei
Jugendfußballtoren inklusive Kippschutz einen Betrag in Höhe von 867,70 Euro,
- Die Deinerlinde Senioren- und Pflegezentrum gGmbH erhält für die Anschaffung eines intelligenten, mit Solarenergie angetriebenen, Gradierwerks einen Betrag in Höhe von 5.000,00 Euro,
- Der Turn- und Sportverein Odagsen e.V. erhält für den Kauf von zwei Tischtennistischen einen Förderbetrag von 400,05 Euro,
- Der Göttinger AIDS-Hilfe e.V. erhält für die Durchführung von Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung von HIV-Infektionen und AIDS Erkrankungen durch Prävention, Beratung und Betreuung einen Betrag in Höhe von 4.000,00 Euro,
- Der Reitverein Vahle e.V. erhält zum Zwecke der Sanierung des Reitplatzes einen Betrag in Höhe vo

Die telefonische Beratung durch die Geschäftsstelle der Stiftung kann im Vorfeld der Antragstellung gerne in Anspruch genommen werden. Ansprechpartner bei der Stiftung sind Marina Herbst, Telefon 05551/708404 und Marvin Schulze, Telefon 05551/708385, Email: OL










4.07.2025 • 11:46 Uhr

Freiwillige Feuerwehren aktuell! Ernennungen, Ehrungen und eine Spendenübergabe im Kaisersaal

Nach den jeweiligen Wahlen innerhalb der Bad Gandersheimer Ortsfeuerwehren und entsprechendem Ratsbeschluss wurden im Rahmen einer Feierstunde im Kaisersaal verschiedene Ernennungen durch Bürgermeister Niklas Kielhorn vollzogen.
So wurde Henrik Scholz zum stellvertretenden Stadtbrandmeister ernannt und folgt damit auf Wilfried Nobel. Zum stellvertretenden Ortsbrandmeister in Seboldshausen wurde André Jürries ernannt, er folgt auf Frank Junge, der nach über 20 Jahren diese Funktion abgegeben hat. Auch im Altgandersheimer Ortskommando gab es einen Wechsel: Holger Nicolai gab nach zwei Amtszeiten seine Funktion als stellvertretender Ortsbrandmeister ab, zu seinem Nachfolger wurde Torsten Overbeck ernannt. In ihrer Funktion als Ortsbrandmeister wiedergewählt wurden Peter Schnute für Altgandersheim und Jan-Patrick Strauch für Wolperode. Bürgermeister Kielhorn sprach den Anwesenden seinen großen Dank und Anerkennung für ihr jahrelanges, selbstloses Engagement aus und gratulierte den drei neu ernannten zu ihrer neuen Funktion, welche sie jeweils für die kommenden sechs Jahre ausüben werden.

Anschließend folgte die Ernennung der Löschzugführer durch Stadtbrandmeister Kai-Uwe Roßtock. Für den Löschzug 1 (Gehrenrode, Heckenbeck, Helmscherode) wurde Alexander Neunast als Löschzugführer ernannt, dies ist seine zweite Amtszeit. Neu zum Löschzugführer ernannt wurden Lars Probst für den Löschzug 2 (Ackenhausen, Clus, Gremsheim, Wolperode) und Marcel Schmidt für den Löschzug 3 (Dannhausen, Harzbörde, Seboldshausen). Die drei genannten üben ihre Funktion für die nächsten drei Jahre aus.

Des Weiteren wurden zwei besondere Ehrungen durch Carsten Winkler, Abschnittsleiter Brandabschnitt Nord/Ost, vorgenommen. So wurde Jens Helwig die „Ehrennadel in Bronze des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsens“ verliehen. Helwig ist seit 38 Jahren Mitglied der Ortsfeuerwehr Clus und dort seit 20 Jahren als stellvertretender Ortsbrandmeister tätig. Es ist unter anderem seinem Einsatz zu verdanken, dass die Feuerwehr Clus, trotz der kleinen Einwohnerzahl, zu einer der aktivsten Ortswehren im Stadtgebiet zählt.

Ebenfalls durch Carsten Winkler wurde Andreas Bertram das „Ehrenkreuz des Deutschen Feuerwehrverbandes in Bronze“ verliehen. Seit über 40 Jahren ist Bertram im aktiven Dienst tätig - zunächst in der Ortsfeuerwehr Dankelsheim, seit 1991 in der Ortsfeuerwehr Wrescherode. 2004 wurde er zum stellvertretender Ortsbrandmeister ernannt, bis zwölf Jahre später die Ernennung zum Ortsbrandmeister Wrescherode folgte, welche Funktion er bis heute ausübt. In seinen mehr als 20 Jahren in leitender Funktion konnte Andreas Bertram mit großer Motivation die Ausstattung, aber auch die Mitgliederzahl der Ortsfeuerwehr verstärken.

Ein weiterer Grund zur Freude war die Übergabe eines Spendenschecks durch Ernst-Detlev Schulte vom Sozialverband Deutschland – Kreisverband Northeim. Mit einer Spende von insgesamt 1.000 Euro möchte der Verband die fünf Kinder- und Jugendfeuerwehren im Stadtgebiet in ihrer Gemeinnützigkeit stärken und die Jugendarbeit fördern. Hierfür sprachen Bürgermeister Niklas Kielhorn und Stadtbrandmeister Kai-Uwe Roßtock ihren herzlichen Dank aus. sbg / Fotos: Zimmer

Zu den Bildern:
Ernennungen Feuerwehr 2025: von links: André Jürries (stellv. Ortsbrandmeister Seboldshausen), Jan-Patrick Strauch (Ortsbrandmeister Wolperode), Torsten Overbeck (stellv. Ortsbrandmeister Altgandersheim), Henrik Scholz (stellv. Stadtbrandmeister), Stadtbrandmeister Kai-Uwe Roßtock, Bürgermeister Niklas Kielhorn

Verabschiedung und Dank: von links: Stadtbrandmeister Kai-Uwe Roßtock, Holger Nicolai, Frank Junge, Bürgermeister Niklas Kielhorn

Feuerwehr-Ehrungen 2025: von links: Brandabschnittsleiter Carsten Winkler, Kreisbrandmeister Bernard Krzepina, Jens Helwig, Andreas Bertram, Stadtbrandmeister Kai-Uwe Roßtock, Bürgermeister Niklas Kielhorn

Übergabe Spendenscheck Kinder- und Jugendfeuerwehren: von links: Stadtbrandmeister Kai-Uwe Roßtock, Ernst-Detlev Schulte (Sozialverband Deutschland – Kreisverband Northeim), Bürgermeister Niklas Kielhorn














4.07.2025 • 11:39 Uhr

Gute Nachrichten machen gute Kurse

Marktkommentar Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt DekaBank

Erfreulich unspektakulär bleiben die Nachrichten über die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Sowohl in den USA als auch im Euroraum trotzt die Konjunktur weiterhin allen Widrigkeiten, von den hohen Inflationsraten der zurückliegenden Jahre über die geopolitischen Unsicherheiten bis hin zum Zollstreit. Aus den USA wurden jüngst insgesamt gute, aber eben auch nicht zu gute Zahlen vom Arbeitsmarkt gemeldet. Trotz aller wirtschaftspolitischer Verunsicherung durch die Regierung Trump gab es im Juni knapp 150 Tausend neue Jobs, die Arbeitslosenquote ging nochmals ein wenig zurück. Das bedeutet, dass die US-Wirtschaft durch die neuen dauerhaften Zölle zwar etwas abgebremst wird, jedoch weiterhin ausreichend Fahrt hat.

Im Euroraum waren es die Inflationszahlen, die eine positive Ausstrahlung auf die Kapitalmärkte hatten. Nach der großen Teuerungswelle aus den beiden Vorjahren pendelt sich die Inflation wieder beim Zielwert der Europäischen Zentralbank von 2 Prozent ein. Da die Schrecken der Geldentwertung damit langsam verblassen, sitzt bei den privaten Haushalten auch das Geld wieder ein wenig lockerer. Die Unternehmen freuen sich über eine etwas bessere Auftragslage. Alles in allem eine gute Umgebung für Aktien- und Anleihemärkte. Im Euroraum konsolidierten die Aktienkurse auf hohem Niveau, in den USA wurden in der abgelaufenen Handelswoche sogar wieder neue Allzeithochs verzeichnet.

Problematisch könnte es nochmals in der kommenden Woche werden, wenn das Trumpsche Datum für die Einigung auf neue Zollabkommen erreicht wird. Aber auf diesem Feld sind die Marktteilnehmer nicht mehr so schreckhaft wie noch vor einigen Monaten, wissen sie doch, dass Zölle zwar dauerhaft bleiben werden, die US-Regierung jedoch vor den selbstzerstörerischen Effekten von zu hohen Zollsätzen zurückschreckt.










3.07.2025 • 20:58 Uhr

25. Northeimer Weinfest - Drei Tage Kulinarik und gute Stimmung auf dem Münsterplatz

Es ist wieder Weinfestzeit in Northeim. Vom 18. bis zum 20. Juli lädt die Northeimer Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, Marketing und Tourismus mbH Northeimer*innen und Besucher*innen zum geselligen Beisammensein auf den Münsterplatz zum Northeimer Weinfest ein. Ob Musik zum Zuhören und Mitschunkeln, gemütliche Stunden mit den Liebsten, leckere Tropfen oder herzhafte regionale Köstlichkeiten genießen – von Freitag bis Sonntag ist das Northeimer Weinfest mit sieben Winzern, der örtlichen Vinothek sowie acht Genussständen im Herzen der Fachwerkstadt geöffnet.

Genuss und Geselligkeit - das sind die Markenzeichen des nunmehr 25. Weinfestes, dem beliebten Sommerevent, das weit über die Grenzen der Fachwerkstadt hinaus bekannt ist. Köstliche Weine und regionale Erfrischungsgetränke kombiniert mit kulinarischen Spezialitäten wie Käse, Burger, Winzerbraten, Handbrot, Flammkuchen, Crepes sowie ganz neu einem Stand mit Weineis und eine Zigarrenlounge vereinen alle Generationen:
Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Stimmungsvolle Musik von DJ Rainer Schneidewind am Freitag und DJ Nicktastic am Samstag bieten zudem jeden Abend ab 18 Uhr die Möglichkeit zum Schunkeln, Tanzen und Genießen. Am Samstag gibt es ab 13 Uhr Programm auf der Bühne mit wechselnden Vorstellung u. a. von der Sportschule Mark Haubold aus Northeim. Wer allseits bekannte Songs aus 4 Jahrzehnten, mutig verändert oder selbstbewusst übernommen mag, sollte unbedingt am Samstag ab 15 Uhr bei dem Frauenduo „George“ vorbeischauen. Am Sonntag ab 12 Uhr findet traditionell der Jazz- frühschoppen statt. Die „Thirsty Skiffle LTD.“– eine siebenköpfige Jazzband mit Musikern von gestandener Banderfahrung spielen Jazzklassiker.

Stadtführung „In vino
veritas, in aqua sanitas“

Dass sich der Genuss von Rebensaft und Stadtgeschichte auf unterhaltsame Art und Weise miteinander verbinden lassen, stellt der Gästeführer der Tourist Information am Weinfest-Samstag unter Beweis. Der etwa 90-minütige Stadtspaziergang mit Klaus Röglin beginnt am Samstag, dem 20. Juli, um 11 Uhr vor der Northeimer Tourist-Information im Reddersen-Haus. Die Teilnahme an der Stadtführung inkl. einem Probiergläschen Wein kostet 6 Euro pro Person. Für Kinder im Grundschulalter kostet die Führung 3 Euro pro Person – natürlich mit alkohlfreiem Getränk. Die teilnehmenden Winzer und Gastronomen:

Weingut Haas-Jüngling (Kesten/Mosel) |
Weingut Dornbach (Oestrich-Winkel/Rheingau) |
Die Vinothek in Northeim
Weingut und Destillerie Böhm (Wörrstadt/Rheinhessen) | Weingut Mangold (Ober-Hilbersheim/Rheinhessen) |
Neu dabei: Weingut Reis & Luff (Aspisheim/Rheinhessen) Neu dabei: Weingut Clemens (Sulzheim)
Neu dabei: Weingut Born (Ilbesheim bei Landau)
Fa. Rawiel (Großdeuben), Handbrot | Krummackers Crêperie | Don ́s Diner (Northeim), Burger | „Rent a DJ“ Carsten Diezemann (Northeim), Bier & Softgetränke
Milchtankstelle Lutterbeck, Leinetaler Käsespezialitäten | Stefan Daniel (Mühlheim an der Ruhr) / Flammkuchen
Partyservice Junge kocht, Winzerbraten im Brötchen, Bruschetta, Antipasti, Pasta Mediterran (Northeim), Nobbis Tabakwelt | Zigarren-lounge
Neu dabei: Invinita Roast (Northeim), hochwertige Kaffee- und Pancake Spezialitäten Neu Dabei: Eisspezialitäten Patricia Fiume; Weineis

Programm im Überblick Freitag, 18.07.
Ab 18 Uhr: Eröffnung mit Bürgermeister Simon Hartmann. Im Anschluss sorgt „DJ Rainer Schneidewind“ für die passende musikalische Untermalung.

Samstag, 19.07.
11 Uhr: Stadtführung mit Weingenuss "In vino veritas, in aqua sanitas" mit Gäste-führer Klaus Röglin, Treffpunkt: Northeim Touristik, Reddersen-Haus. Teilnahme: 6 Euro pro Person (inkl. Probiergläschen)
13 Uhr: Vorführung der Sportschule Mark Haubold auf der Weinfestbühne
ab 15 Uhr: Duo George- Coversongs
Allseits bekannte Songs aus 4 Jahrzehnten, mutig verändert oder selbstbewusst übernommen bieten eine abwechslungsreiche Grundlage für einen spaßigen Vorabend.
ab 18 Uhr: Gute Laune Musik von „DJ Nicktastic“
Sonntag, 21.07.24
ab 12 Uhr: Musikalischer Frühschoppen mit der „Thirsty Skiffle LTD “
Sponsoren
Das Kulturprogramm des Northeimer Weinfestes wird unterstützt von der Firma
Thimm, Wohnen in Northeim, Autohaus Südstadt, dem Autohaus Herrmann, Graf Metternich Quellen und der Kreis-Sparkasse Northeim.
Veranstaltungszeiten
Freitag, 18. Juli bis Sonntag, 21. Juli 2024
Zeiten:
Freitag 18.00 bis 23.00 Uhr, Samstag 11.00 bis 23.00 Uhr, Sonntag 11.00 bis 18.00 Uhr (Ausklang)
Ort: Northeimer Innenstadt, Münsterplatz












3.07.2025 • 20:57 Uhr

25. Northeimer Weinfest - Drei Tage Kulinarik und gute Stimmung auf dem Münsterplatz

Es ist wieder Weinfestzeit in Northeim. Vom 18. bis zum 20. Juli lädt die Northeimer Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, Marketing und Tourismus mbH Northeimer*innen und Besucher*innen zum geselligen Beisammensein auf den Münsterplatz zum Northeimer Weinfest ein. Ob Musik zum Zuhören und Mitschunkeln, gemütliche Stunden mit den Liebsten, leckere Tropfen oder herzhafte regionale Köstlichkeiten genießen – von Freitag bis Sonntag ist das Northeimer Weinfest mit sieben Winzern, der örtlichen Vinothek sowie acht Genussständen im Herzen der Fachwerkstadt geöffnet.

Genuss und Geselligkeit - das sind die Markenzeichen des nunmehr 25. Weinfestes, dem beliebten Sommerevent, das weit über die Grenzen der Fachwerkstadt hinaus bekannt ist. Köstliche Weine und regionale Erfrischungsgetränke kombiniert mit kulinarischen Spezialitäten wie Käse, Burger, Winzerbraten, Handbrot, Flammkuchen, Crepes sowie ganz neu einem Stand mit Weineis und eine Zigarrenlounge vereinen alle Generationen:
Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Stimmungsvolle Musik von DJ Rainer Schneidewind am Freitag und DJ Nicktastic am Samstag bieten zudem jeden Abend ab 18 Uhr die Möglichkeit zum Schunkeln, Tanzen und Genießen. Am Samstag gibt es ab 13 Uhr Programm auf der Bühne mit wechselnden Vorstellung u. a. von der Sportschule Mark Haubold aus Northeim. Wer allseits bekannte Songs aus 4 Jahrzehnten, mutig verändert oder selbstbewusst übernommen mag, sollte unbedingt am Samstag ab 15 Uhr bei dem Frauenduo „George“ vorbeischauen. Am Sonntag ab 12 Uhr findet traditionell der Jazz- frühschoppen statt. Die „Thirsty Skiffle LTD.“– eine siebenköpfige Jazzband mit Musikern von gestandener Banderfahrung spielen Jazzklassiker.

Stadtführung „In vino
veritas, in aqua sanitas“

Dass sich der Genuss von Rebensaft und Stadtgeschichte auf unterhaltsame Art und Weise miteinander verbinden lassen, stellt der Gästeführer der Tourist Information am Weinfest-Samstag unter Beweis. Der etwa 90-minütige Stadtspaziergang mit Klaus Röglin beginnt am Samstag, dem 20. Juli, um 11 Uhr vor der Northeimer Tourist-Information im Reddersen-Haus. Die Teilnahme an der Stadtführung inkl. einem Probiergläschen Wein kostet 6 Euro pro Person. Für Kinder im Grundschulalter kostet die Führung 3 Euro pro Person – natürlich mit alkohlfreiem Getränk. Die teilnehmenden Winzer und Gastronomen:

Weingut Haas-Jüngling (Kesten/Mosel) |
Weingut Dornbach (Oestrich-Winkel/Rheingau) |
Die Vinothek in Northeim
Weingut und Destillerie Böhm (Wörrstadt/Rheinhessen) | Weingut Mangold (Ober-Hilbersheim/Rheinhessen) |
Neu dabei: Weingut Reis & Luff (Aspisheim/Rheinhessen) Neu dabei: Weingut Clemens (Sulzheim)
Neu dabei: Weingut Born (Ilbesheim bei Landau)
Fa. Rawiel (Großdeuben), Handbrot | Krummackers Crêperie | Don ́s Diner (Northeim), Burger | „Rent a DJ“ Carsten Diezemann (Northeim), Bier & Softgetränke
Milchtankstelle Lutterbeck, Leinetaler Käsespezialitäten | Stefan Daniel (Mühlheim an der Ruhr) / Flammkuchen
Partyservice Junge kocht, Winzerbraten im Brötchen, Bruschetta, Antipasti, Pasta Mediterran (Northeim), Nobbis Tabakwelt | Zigarren-lounge
Neu dabei: Invinita Roast (Northeim), hochwertige Kaffee- und Pancake Spezialitäten Neu Dabei: Eisspezialitäten Patricia Fiume; Weineis















3.07.2025 • 20:49 Uhr

Der Bayerische Verfassungsgerichtshof (BayVGH) hat Kritik an seiner umstrittenen Entscheidung zu einem ehemaligen Personenschützer von Charlotte Knobloch zurückgewiesen. Man sei nicht «auf dem rechten Auge blind», teilte ein Sprecher dem Evangelischen
Pressedienst (epd) am Donnerstag auf Anfrage mit. Solchen Mutmaßungen wolle er «mit Nachdruck entgegentreten». Die Kritik hatte sich daran entzündet, dass der ehemalige Personenschützer der Holocaust-Überlebenden Knobloch gemäß der BayVGH-Entscheidung trotz antisemitischer Hetze weiter Polizist sein darf. Eine Entfernung aus dem Beamtendienst wäre «nicht gerechtfertigt» gewesen, betonte der Gerichtssprecher.

Der BayVGH begründete sein Urteil mit dem Grundrecht auf freie Meinungsäußerung und dem Schutz des allgemeinen Persönlichkeitsrechts. epd











3.07.2025 • 20:47 Uhr

Glamouröse Unterhaltung unter freiem Himmel: Sommer Open Air der Travestie am 22. August 2025

Funkelnde Roben, atemberaubende Verwandlungen und jede Menge Entertainment: Am Freitag, den 22. August 2025, verwandelt sich " Kalles - Musikantenstadl" erneut in eine glitzernde Bühne für das Sommer Open Air der Travestie.

Ab 20 Uhr, erwartet das Publikum ein Feuerwerk der guten Laune, präsentiert von den talentierten Travestiekünstlerinnen des Potpourri der Travestie.
Das abwechslungsreiche Programm verspricht einen unvergesslichen Abend voller Gesang, Tanz, Comedy, beeindruckender Illusionen und Kostümen, unter sommerlichem Sternenhimmel.

„Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr freuen wir uns, das Sommer Open Air der Travestie erneut präsentieren zu können“, erklärt Familie Bohnsack. „Es ist eine wunderbare Gelegenheit, die faszinierende Welt der Travestie in einer entspannten Open-Air-Atmosphäre zu genießen und einen Abend lang dem Alltag zu entfliehen.“

Für das leibliche Wohl der Gäste, wird ebenfalls durch die Veranstalter bestens gesorgt.

Der Eintritt zum Sommer Open Air der Travestie beträgt 25 Euro-Tickets sind ab sofort, über die Vorverkaufsstellen (Kalles Musikantenstadl, das Stadtmarketing Bad Gandersheim oder an der Abendkasse erhältlich.
Frühzeitiges Sichern der Karten wird empfohlen!

Das Sommer Open Air der Travestie am 22. August 2025 verspricht ein unvergessliches Highlight im Sommerkalender für alle, die sich nach außergewöhnlicher und mitreißender Unterhaltung sehnen.











3.07.2025 • 20:45 Uhr

BAB 39: Transporter fährt auf Stauende auf - Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen und vier Verletzten

Am Donnerstagmittag gegen 13:30 Uhr kam es auf der BAB 39 Gemarkung Westerlinde in Fahrtrichtung Kassel zu einem Verkehrsunfall mit insgesamt drei beteiligten
Fahrzeugen.

Aufgrund von Sperrungen auf der BAB 2 und BAB 7 kam es auf der BAB 39 zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen. Hierdurch bildetet sich vor einem Baustelleneinlauf in Fahrtrichtung Kassel, auf Höhe der Anschlussstelle Westerlinde, ein Stau.

Ein 52-jähriger Hannoveraner befuhr mit seinem Mercedes-Benz Sprinter den Hauptfahrstreifen und übersah das vor ihm befindende Stauende und kollidierte mit dem Kia EV6 eines 49-jährigen Fahrers aus Holle. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Kia in den BMW eines 58-jährigen Hannoveraners und seiner Beifahrerin geschoben, welcher sich im Stau vor dem Kia befand.

Aufgrund der zunächst unklaren Verletztenlage wurden mehrere Rettungskräfte, sowie die umliegenden freiwilligen Feuerwehren zur Unfallstelle entsandt. Unter anderem landete ein Rettungshubschrauber mit Notarzt aus Wolfenbüttel auf der Fahrbahn. Die Feuerwehrkräfte sperrten dafür die Fahrbahn und leiteten den Verkehr an der Anschlussstelle Westerlinde ab.

Glücklicherweise wurden die insgesamt vier Fahrzeuginsassen nur leicht verletzt und konnten nach einer Behandlung vor Ort wieder entlassen werden. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden im unteren fünfstelligen Bereich.

Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Fahrbahn für ca. eine Stunde voll gesperrt werden. Anschließend konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.

Nach Abschluss der Reinigungsarbeiten konnte die Fahrbahn gegen 17:00 Uhr wieder vollständig freigegeben werden.stä










3.07.2025 • 13:42 Uhr

Baumstamm am Okerteich in Altenau angezündet - Spaziergänger verhindert Schlimmeres

Am 03.07.2025, gegen 08:30 Uhr wurde die Feuerwehrleitstelle des Landkreises Goslar über einen brennenden Baumstumpf im Bereich des Waldschwimmbades "Okerteich" in Altenau informiert.

Ein aufmerksamer Spaziergänger entdeckte den Brand rechtzeitig und alarmierte die Einsatzkräfte. Der brennende Baumstamm konnte durch die schnell eintreffende Feuerwehr Altenau zügig gelöscht werden, bevor sich das Feuer auf umliegende Vegetation ausbreiten konnte.

Eine Selbstentzündung des Baumstamms wird nach ersten Einschätzungen ausgeschlossen. Die genaue Ursache des Feuers ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.

Zeugen oder Personen, die im Zusammenhang mit dem Brand verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei Clausthal-Zellerfeld unter der Telefonnummer 05323/9531-0 in Verbindung zu setzen. red/ Foto: Polizei










3.07.2025 • 13:40 Uhr

Heute Morgen auf der B82Schwerer Verkehrsunfall mit drei verletzten Personen

Zu einem Verkehrsunfall mit drei verletzten Personen kam es am Donnerstag gegen 09:05 Uhr auf der Bundesstraße 82. Ein dänischer Verkehrsteilnehmer hielt verbotswidrig mit seinem Volvo auf der Bundesstraße 82 die als Kraftfahrtstraße gewidmet ist. Eine nachfolgende Autofahrerin eines VW Polo fuhr auf den stehenden Volvo auf. Beide Fahrzeuge gerieten über den freien linken Fahrstreifen der B 82 auf den Fahrstreifen des Gegenverkehrs wo sie zum Stillstand kamen. Am Volvo wurde das linke Hinterrad herausgerissen und das Heck eingedrückt. An dem VW Polo wurde das rechts Vorderrad herausgerissen und die Front eingedrückt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 35.000 Euro. Die Fahrerin des VW Polo sowie die beiden Insassen des Volvos wurden leicht verletzt. Für die Dauer der Bergung wurde die B 82 voll gesperrt. Einige Fahrzeuge, u.a. auch Wohnwagengespanne, wendeten verbotswidrig auf der Kraftfahrtstraße um so den Stau zu umgehen. red/ Foto: Polizei










3.07.2025 • 13:37 Uhr

Lebensmittel-Tafeln beobachten zunehmende Armut in Deutschland

Wartelisten und vorübergehende Aufnahmestopps: Viele Tafeln in Deutschland können die Nachfrage nach gespendeten Lebensmitteln kaum noch bewältigen und führen das auf eine gestiegene Armut in der Gesellschaft zurück.

Die Lebensmittel-Tafeln beobachten eine zunehmende Armut in Deutschland. «Wir merken es an den Zahlen und an der Nachfrage, dass es bundesweit immer mehr armutsbetroffene Menschen gibt», sagte der Vorsitzende des Vereins Tafel Deutschland, Andreas
Steppuhn, am Donnerstag in Hannover zum Auftakt des Bundestafeltreffens 2025. Mit ihrem Angebot an gespendeten Lebensmitteln, die sonst weggeworfen würden, seien die Tafeln eine
Art Seismograf für Armut in der Bundesrepublik.

Steppuhn appellierte an die Bundesregierung, für eine «soziale Zeitenwende» zu sorgen. Die Ursachen der Armut müssten politisch bekämpft werden. «Wir können als Tafeln die Armut zwar lindern, aber der Kampf gegen die Armut ist die Aufgabe von Staat und Politik», betonte der Vorsitzende der Hilfsorganisation. Zu dem dreitägigen Bundestreffen, das alle zwei Jahre in einer anderen Stadt stattfindet, sind rund 1.000 Tafel-Aktive aus ganz Deutschland nach
Hannover gekommen.

Die insgesamt 974 Tafeln in Deutschland retten überschüssige Lebensmittel von Herstellern und Supermärkten und geben sie kostenlos oder gegen einen geringen Beitrag an armutsbetroffene Menschen weiter.epd










3.07.2025 • 13:27 Uhr

Städte rufen am 8. Juli mit «Flaggentag» zum nuklearen Abrüsten auf

Mehrere Hundert Städte bundesweit wollen auch in diesem Jahr wieder am 8. Juli ein Zeichen für den Frieden und zur nuklearen Abrüstung setzen. Dazu werden an den Rathäusern Flaggen der Initiative «Mayors for Peace» («Bürgermeister für den Frieden») gehisst, wie die Stadt Hannover am Donnerstag mitteilte. Hannover ist seit 2015 die deutsche «Lead City» des Netzwerks und Partnerstadt des japanischen Hiroshima, wo im August 1945 von den USA die erste Atombombe gezündet wurde.

Mit dem Flaggentag erinnern die «Mayors for Peace» an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag vom 8. Juli 1996. Der Gerichtshof stellte darin fest, dass die Androhung des Einsatzes und der Einsatz von Atomwaffen generell gegen das
Völkerrecht verstoßen. Zudem stellte der Gerichtshof fest, dass eine völkerrechtliche Verpflichtung besteht, «in redlicher Absicht Verhandlungen zu führen und zum Abschluss zu bringen, die zu nuklearer Abrüstung in allen ihren Aspekten unter strikter und
wirksamer internationaler Kontrolle führen».

«80 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki ist die Haltung der 'Mayors for Peace' klar und unmissverständlich: es darf kein neues nukleares Wettrüsten geben», sagte Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne). Onay ist auch Vizepräsident des Netzwerkes «Mayors for Peace». epd










3.07.2025 • 13:22 Uhr

Blaulicht-Action-Day 2025 begeistert mit spektakulären Übungen und starken Botschaften

Mit realitätsnahen Szenarien, modernster Technik und einer geballten Ladung Teamgeist fand am vergangenen Wochenende der zweite Blaulicht-Action-Day in Einbeck statt - ein voller Erfolg mit rund 40 aktiven Teilnehmenden und 300 begeisterten Besucherinnen und Besuchern.

Ziel der Veranstaltung war es, die vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen von Polizei, Feuerwehr, THW, DLRG und Rettungsdiensten erlebbar zu machen. In fünf praxisnahen Stationen konnten die Teilnehmenden nach den Grußworten der Leiterin Einsatz der Polizeiinspektion Northeim, Marina Vieth, ihr Wissen und Können unter realitätsnahen Bedingungen trainieren: Bei der Station der DLRG ging es unter Anleitung der ausgebildeten Strömungsretter durch ein spektakuläres Abseilen ins Gewässer, um dort eine Personensuche mit anschließender Rettung aus dem Wasser durchzuführen. Bei dem kniffligen THW-Parcours mussten Hindernisse mithilfe technischer Geräte überwunden werden - hier zählte vor allem Präzision, Teamwork und Kommunikation.

An der Station der Polizei wurde nach einem kurzen aber intensiven Warm-Up der richtige Einsatz von Kommunikation (verbal und nonverbal), der Umgang mit Pfefferspray, das Anlegen von Handfesseln sowie das Lösen von Sitzblockaden praxisnah geübt. ASB, DRK und die Johanniter-Unfall-Hilfe stellten die Teilnehmenden ebenfalls unter körperlichen Stress - die Aufgabe: lebenserhaltende Maßnahmen und schnelle, aber saubere Wundversorgung. An der letzten Station schlüpften die Teilnehmenden nicht nur in die Rolle einer Feuerwehrkraft, sondern auch in ihre Einsatzkleidung. Darin lernten sie den sicheren Umgang mit den Einsatzmitteln und mussten anschließend eine brennende Feuerstelle eigenständig löschen.

Trotz der hohen Temperaturen fieberten nicht nur Teilnehmende und Besuchende sondern auch die ausrichtenden Blaulichtorganisationen auf den Höhepunkt des Tages hin: das gemeinsame Abschlussszenario. Eine inszenierte Klimademonstration mit Gegenprotest eskalierte zu einer Lage mit körperlicher Gewalt, Stress und Pyrotechnik. Hier konnten die Teilnehmenden in ihren zugewiesenen Rollen als Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst das zuvor Gelernte realitätsnah anwenden und mussten unter Zeitdruck Entscheidungen treffen.

Die Resonanz war durchweg positiv: Glückliche und zufriedene Teilnehmende, die mit einem realistischen Einblick in die Arbeit der Blaulichtorganisationen nach Hause gingen, sowie ein dankbares Publikum machten den Blaulicht-Action-Day 2025 zu einer rundum gelungenen Veranstaltung.

Veranstalter und Einsatzkräfte bedanken sich bei allen Helfenden, Beteiligten und Gästen - mit dem Blaulicht-Action-Day wurde nicht nur Interesse geweckt, sondern auch das wichtige gesellschaftliche Engagement für Sicherheit und Zusammenhalt erlebbar gemacht.mil/Fotos: Polizei
















3.07.2025 • 09:08 Uhr

Seesen um 7 Uhr: 19-jährige Autofahrerin von der Sonne geblendet - Kollision mit zwei Wagen - Schaden 13.000 Euro

Die Polizei berichtet soeben: Bereits am 01.07.2025 gegen 07:00 Uhr befährt eine 19-jährige PKW-Fahrerin aus Seesen mit ihrem PKW die Gartenstraße aus Richtung Frankfurter Straße in Richtung Bahnhof in Seesen. Auf Höhe der Hausnummer 30 wird die Fahrzeugführerin derart durch die aufgehende Sonne geblendet, so dass sie nach rechts von der Fahrbahn abkommt und in zwei geparkte Fahrzeuge fährt. Bei dem Anstoß verletzt sich die Fahrzeugführerin leicht. Sie wurde mit dem RTW in das Krankenhaus Goslar verbracht. An allen Fahrzeugen entstand Sachschaden. Geschätzt ca. 13000 Euro. Die Fahrzeuge wurden durch Abschleppunternehmen von der Unfallstelle verbracht.










3.07.2025 • 09:02 Uhr

Brand in der Duderstädter Innenstadt - zwei Leichtverletzte, alkoholisierter Störer greift Einsatzkräfte an

Am Montagabend (30.06.25) gegen 19:20 Uhr, brach in einem Wohn- und Geschäftshaus in der Marktstraße in Duderstadt (Landkreis Göttingen) ein Feuer aus. Die Höhe des Sachschadens ist derzeit noch nicht beziffert. Zwei Personen erlitten leichte Rauchgasvergiftungen und wurden ambulant im Krankenhaus versorgt.

Ersten Erkenntnissen zufolge nahm das Feuer seinen Ursprung in einem Raum des im Erdgeschoss gelegenen Restaurants und breitete sich von dort auf weitere Teile des Gebäudes aus. Die Brandursache ist derzeit unklar. Der Brandort wurde beschlagnahmt, um eine kriminaltechnische Untersuchung zu ermöglichen. Die Ermittlungen zur Entstehung des Feuers sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens dauern an. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nach aktuellem Kenntnisstand nicht vor.

Die Bewohner des betroffenen Hauses sowie des angrenzenden Nachbargebäudes wurden vorsorglich evakuiert. Obwohl die Flammen bereits auf Teile des Fachwerks übergegriffen hatten, gelang es den Einsatzkräften aus neun Ortsfeuerwehren und der Werkfeuerwehr Otto Bock - insgesamt 125 Kameraden - den Brand rasch unter Kontrolle zu bringen und zu löschen.

Ein hinzugezogener Baufachberater des Technischen Hilfswerks stellte anschließend fest, dass für das Gebäude keine akute Einsturzgefahr besteht. Dennoch bleibt das Haus vorerst unbewohnbar; die Stadt Duderstadt organisierte eine vorübergehende Unterbringung der betroffenen Bewohner.

Während der Löscharbeiten kam es zu einer erheblichen Störung des Einsatzes: Ein 53-jähriger, mutmaßlich alkoholisierter Mann überschritt wiederholt die Absperrung, beleidigte Einsatzkräfte und griff eingesetzte Feuerwehrleute tätlich an.

Nachdem er auch den Aufforderungen der eingesetzten Polizeibeamten nicht Folge leistete und diese beleidigte, versuchte er auf diese einzuschlagen. Der Mann wurde daraufhin mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht, und zur Durchführung einer Blutentnahme einem Arzt vorgestellt, ehe er im Anschluss einen Platzverweis für den Bereich der Einsatzstelle erhielt.

Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet. Ein Polizeibeamter zog sich bei dem Angriff leichte Verletzungen zu, blieb jedoch dienstfähig.ab










3.07.2025 • 08:56 Uhr

Unfall auf B446 - Beim Linksabbiegen Pkw übersehen

Zu einem Verkehrsunfall kam es am späten Mittwochabend (22.50 Uhr) auf der Bundesstraße 446 in Lütgenrode - Nörten-Hardenberg. Ein 59-jähriger Mann wolle mit seinem Pkw nach links von einem Tankstellengelände auf die Bundesstraße in Richtung Hardegsen auffahren. Hierbei übersah er den aus Richtung Hardegsen kommenden Pkw eines 26-jährigen Mannes, in dessen Folge es zu einer Kollision der beiden Pkw kam.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Der 26-jährige verletzte sich leicht, musste allerdings nicht in ein Krankenhaus.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf einen mittleren vierstelligen Bereich. mil











3.07.2025 • 08:55 Uhr

Brand eines Silageballen in Alfelder Leinewiesen! Verdacht Brandstiftung!

Am 02.07.2025, gegen 06:00 Uhr, informierte ein Gassigänger die Polizei darüber, dass in den Leinewiesen, im Bereich zur Straße Ziegelmasch, ein Silageballen qualmen würde. Vor Ort stellte sich heraus, dass das Innere des Ballen bereits in Vollbrand stand, weswegen die Feuerwehr
hinzugezogen werden musste. Durch den Brand wurden die beiden benachbarten
Ballen ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Die Feuerwehr brachte den Brand jedoch schnell unter Kontrolle. Es ergaben sich Hinweise auf eine Brandstiftung. Entsprechende Spuren konnten gesichert werden.
Über die entstandene Schadenshöhe können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.
Die Polizei erbittet nun sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die in der vorangegangenen Nacht Personen im Nahbereich der Ballen bemerkt haben, melden sich bitte bei der Polizei Alfeld unter der Telefonnummer 05181/80730. neu










3.07.2025 • 08:52 Uhr

Nachts eine feige Verkehrsunfallflucht

Tatort: Bad Gandersheim, St.-Georg-Straße. Tatzeit: Montag, 30. Juni 2025, 20:00 Uhr bis Mittwoch, 02. Juli 2025, 13:00 Uhr. Die Polizei berichtet: Ein bisher unbekannter Fahrzeugführer stieß beim Ein.-Ausparken gegen einen ordnungsgemäß geparkten schwarzen PKW Chevrolet. Dem Chevrolet wurde eine Beschädigung am hinteren linken Kotflügel zugefügt und der nun Unfallflüchtige entfernte sich unerlaubt. Vom Verursacher wurden keinerlei schadensregulierende Maßnahmen getroffen. Anwohner aus der St.-Georg-Straße werden gebeten, sachdienliche Hinweise auf den Unfallverursacher an das Polizeikommissariat Bad Gandersheim, Telefon 05382 95390, zu melden. Me











3.07.2025 • 08:49 Uhr

Versuchter Einbruch in landwirtschaftlichen Betrieb(Bauernhof), Zeugenaufruf der Polizei in Opperhausen

Tatort: Einbeck, Ortsteil Opperhausen, Tellerbeck, dortiger landwirtschftlicher Betrieb /Bauernhof. Tatzeitraum.
Die Polizei berichtet soeben: In den Nachtstunden vom Dienstag, 1. Juli, ca. 21:00 Uhr zum Mittwoch, 2. Juli 2025, 09:00 Uhr. Bisher unbekannte Täterschaft suchte den Bauernhof in der Straße Tellbeck auf und man verschaffte sich Zugang zum Innenhof. Vermutlich wurden der/die Täter bei der weiteren Tatausführung gestört und Anwohner aus Opperhausen werden gebeten, sachdienliche Hinweise an das Polizeikommissariat Bad Gandersheim, 05382 95390, zu melden. Wem sind verdächtige Personen und Fahrzeuge an den Vortagen aufgefallen? fragt die Polizei. Me / Foto: Polizei










2.07.2025 • 19:43 Uhr

Wirre Wetterprognose für Bad Gandersheim: Um 16 Uhr Gewitterwarnung bei herrlichem Rosen-Wetter mit 34 Grad

Heute Mittag in Bad Gandewrsheim. Bei bestem Sonnenschein, blauem Himmel und über 30 Grad im Schatten. Die Hiobsbotschaft löst Beunruhigung aus: Plötzlich wird auf dem Handy eine Angstmeldung verbreitet: Zweimal Unwetterwarnungen. 1. Moderate Gefahr durch hohe Temperaturen, 2. Extreme Gewitterwarnung! Beginn der Wetterereignisse 16 Uhr auch in der Region Bad Gandersheim.

Dann haben wir uns eingestellt und gewartet: Es wurde 16 Uhr, 17 Uhr, 18 Uhr und 19 Uhr... Die Sonne schien immer noch und weiter aus Knopflöchern! Es blieb hochsommerlich warm. Weiße Wolken am blauen Himmel. Im Garten die ganze Zeit über herrliches Rosen-Wetter. Wie jüngst auf Kreta! Von Gewitter bis in dieser wunderbaren Abendstunden hier bei uns in Südniedersachsen nicht eine winzige Spur.

Merke: Wetterprognosen sind mit Vorsicht wahrzunehmen.
red/Foto: FisWMG/ Screen Ausschnitt Internet












2.07.2025 • 16:27 Uhr

Leitungswechsel bei der Öffentlichen Versicherung Salzgitter-Lichtenberg - Burgbergstraße 48D Stefan Granzow neu! Elmar Gahl bewährt!

Kompetenz kehrt zurück. Zum 1. Juli 2025 wird Stefan Granzow (Foto) die Leitung der Geschäftsstelle der Öffentlichen Versicherung in der Burgberg- Straße in Salzgitter-Lichtenberg übernehmen. Ein Team von sechs weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird dann unter Granzows Leitung der Kundschaft für Versicherungen und Finanz- Dienstleistungen der Öffentlichen weiter zur Verfügung stehen.

Bereits ein Jahrzehnt
Beruflich bei der Öffentlichen

Der neue Geschäftsstellenleiter ist seit Jahrzehnten mit seiner Persönlichkeit in der Region verwurzelt und mit seiner beruflichen Expertise gut bekannt. Denn Granzow ist ein „Kind der Öffentlichen“ könnte man sagen. Bereits von 2004 bis 2014 arbeitete er für die Öffentliche in Salzgitter. Es folgte ein Jahrzehnt neuer beruflicher Herausforderungen und Erfahrungen bei einem Mitbewerber der Branche. „Jetzt bin ich wieder zuhause angekommen“, freut sich Granzow auf seine neue verantwortliche Tätigkeit.

Harmonischer Übergang mit
bisherigem Leiter Elmar Gahl

Dabei wird er von einem bewährten Kollegen, dem bisherigen Leiter der Geschäftsstelle, Herrn Elmar Gahl, eine zeitlang begleitet. Denn für Stefan Granzow ist ihm ein harmonischer Übergang bei der Betreuung der Stammkundschaft und der Akquise von Neukunden besonders wichtig. „Die Öffentliche genießt hier bei uns als dominierender Versicherer und Finanzdienstleister viel Vertrauen in Kompetenz, Verlässlichkeit und gute Produkte. Das möchte ich gemeinsam
mit Herrn Gahl und dem Team gegenüber unseren treuen und neuen Kunden auch in Zukunft
bestens bedienen“, verspricht Granzow.

Zur Person

Zur Verbundenheit von Stefan Granzow mit Land und Leuten gehören seine persönlichen Beziehungen und Bindungen. Der verheiratete Familienvater mit zwei Kindern ist aktiv in der Freiwilligen Feuerwehr. Wenn es seine Zeit erlaubt angelte gerne. Optimistisch möchte er seine neue Leitungsfunktion bei der Öffentlichen angehen: „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe und die Zusammenarbeit mit dem Team. Es macht mir Spaß, mich wieder für die Kundschaft der Öffentlichen erfolgreich einzusetzen!" red










2.07.2025 • 16:14 Uhr

Hinweisschild vom Grenzstein entwendet

Unbekannte Täter haben in der Gemarkung Breinum ein Hinweisschild aus Edelstahl entwendet, das an einem historischen Grenzstein angebracht war. Das Schild war fest mit dem Stein
verankert und diente der Information von Spaziergängern, Wanderern und geschichtsinteressierten Personen über die ehemalige Landesgrenze zwischen dem
Königreich Hannover und dem Herzogtum Braunschweig. Der Grenzstein befindet sich in Verlängerung der Straße "Am Forsthaus", kurz vor dem Waldstück in Richtung Maiental.

Wann genau und auf welche Weise das Schild entfernt wurde, ist derzeit nicht bekannt. Der Heimatverein Breinum e.V. hat Strafanzeige erstattet. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 150 Euro geschätzt.

Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Verbleib des Schildes
oder zur Tat selbst geben können, sich beim Polizeikommissariat Bad Salzdetfurth
zu melden. hue/Foto: Polizei










2.07.2025 • 16:09 Uhr

Bei der Ilmebahn GmbH Einbeck: Interessanter Job zu vergeben

Das verspricht eine interessante Jobperspektive. Ausgeschrieben ist von einem attraktiven Einbecker Mobilitätsunternehmen eine verantwortungsvolle Führungsposition. Hier eine aktuelle Stellenbeschreibung:
"Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stellvertretende Geschäftsführung (m/w/d), ETV Vergütungsgruppe 14 für unser kommunales Unternehmen, das seit 1882 für serviceorientierte Mobilität auf Schienen und Straßen in unserer Region sorgt. Wir erwarten von Ihnen: Ein erfolgreich abgeschlossenes Studium im Bereich Betriebswirtschaft,
Verkehrsmanagement oder einer vergleichbaren Qualifikation, mehrjährige Berufserfahrung in einer Führungsposition, idealerweise im Verkehrssektor (Eisenbahn, Omnibusunternehmen oder Spedition), sehr qute Kenntnisse im Bereich Finanzmanagement und Controlling,
Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Aufsichtsbehörden und politischen Institutionen.
Ausführliche Informationen finden Sie unter https://ilmebahn.de/stellenangebote
Bitte senden Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) unter Angabe Ihres frühestmöglichen Eintrittstermins bis zum 15.08.2025 an die Vorsitzende des Aufsichtsrates: Stadt Einbeck, z. H. Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Sabine Michalek, Teichenweg 1, 37574 Einbeck oder per mail an: stadtverwaltuna@einbeck.de
red










2.07.2025 • 15:56 Uhr

Grünes Licht für Variantenprüfung zur Sanierung des Deutschen Theaters

Der Verwaltungsausschuss der Stadt Göttingen hat in seiner jüngsten Sitzung die Prüfung mehrerer Sanierungsvarianten für das Deutsche Theater (DT) beschlossen. Ziel ist es, unterschiedliche bauliche Konzepte auf ihre Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit hin zu analysieren – als Grundlage für den weiteren Fortgang der dringend erforderlichen Sanierung.

Sanierung des Deutschen
Theaters in Göttingen
ist unabwendbar!

Bauliche und technische Mängel im DT machen eine Sanierung unabwendbar. Vor dem Hintergrund der finanziellen Lage der Stadt Göttingen soll eine möglichst kostensparende und dennoch funktionsfähige Sanierungsvariante gefunden werden. Die Erstellung einer baulichen Gesamtkonzeption ist außerdem Voraussetzung für den Abruf der im Rahmen des Förderprogrammes Kulturinvest eingeworbenen Fördermittel in Höhe von 4,5 Millionen Euro für Teilsanierungen, etwa der Tragkonstruktion, im Fassadenbau sowie von Fenstern oder der Werkstatthalle. Die Gesamtkosten der Maßnahmen belaufen sich auf 9 Millionen Euro und werden hälftig aus Bundes- und aus städtischen Mitteln finanziert.

Laut Sanierungsfahrplan
kostet das Projekt
178 Millionen Euro

In 2024 wurde ein Sanierungsfahrplan vorgelegt, nach dem der sogenannte Brandi-Bau abgerissen, das gesamte Haus saniert und aufgrund von Arbeits- und Brandschutz erweitert werden sollte. Die Gesamtkosten für diese integrierte Standort-Lösung sollte inklusive Sicherheitspuffer und Risikoaufschlag 178 Millionen Euro kosten – ein Betrag, der angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage der Stadt Göttingen nicht finanzierbar erschien, weshalb jetzt Alternativen geprüft werden sollen.

Untersucht werden neben der bereits vorliegenden Variante der Vollsanierung drei weitere Optionen zur Zukunft des Brandi-Anbaus, zur Werkstattfrage und zur Verlagerung der Raumbühne. Der Fokus liegt auf einer möglichst kostenbewussten und zugleich funktionsfähigen Lösung unter Einhaltung der geltenden Anforderungen an den Arbeits- und Brandschutz. Die Stadt stellt für die Erarbeitung dieser Varianten Haushaltsmittel in Höhe von 250.000 Euro für die Jahre 2025 und 2026 bereit.

Diese drei weiteren
Ansätze sollen geprüft werden:

Sanierung des Brandi-Anbaus: Dieser stellt durch enge Verkehrsflächen und Niveauunterschiede zum Altbau erhebliche funktionale Einschränkungen dar. Es soll geprüft werden, ob eine wirtschaftlich tragfähige und funktionale Sanierung unter Optimierung von Raum- und Verkehrsflächen möglich ist.
Werkstattfrage: Es wird abgewogen, ob das Werkstattgebäude am Standort verbleibt oder ausgelagert wird. Eine Auslagerung könnte zwar spätere Betriebskosten erhöhen, aber neue Nutzungsmöglichkeiten vor Ort schaffen – etwa für die Raumbühne.
Zukunft der Raumbühne: Da die bisherige Spielstätte DT2 brandschutztechnisch nicht zukunftsfähig ist, wird eine Verlagerung der Raumbühne in das Güterverkehrszentrum (GVZ) geprüft – inklusive Gegenüberstellung der Investitionskosten und künftiger Betriebsausgaben.

Deutsches Theater erfüllt
gesellschaftliche Funktion
und "ist kein Luxus"!

Das Deutsche Theater Göttingen erfüllt neben seinen künstlerischen Aufgaben auch zentrale gesellschaftliche Funktionen – von Bildung über Repräsentation bis zur Förderung der lokalen Identität. „Das Theater ist kein Luxus“, betont Göttingens Oberbürgermeisterin Petra Broistedt. Es sei ein Kern der Stadtidentität und kulturelles Gedächtnis der Göttinger*innen. Jede Gelegenheit, jede Förderlinie, jede Idee würde genutzt, um das Deutsche Theater Stück für Stück zukunftsfest zu machen. „Das wird eher ein Marathonlauf als ein Sprint“, so Broistedt, „aber wir sind unterwegs.“

Folgerichtig bleibt das Deutsche Theater in allen Varianten ein zentraler Ort für Kunst, Kultur und gesellschaftlichen Dialog. Der Betrieb als Repertoiretheater wird ausdrücklich festgeschrieben. red/Foto: FisWMG

Stadtbaurat Frithjof Look ergänzt: „Bis zum Beginn einer umfassenden Sanierung investiert die Stadt weiter in das Deutsche Theater Göttingen und dessen Technik. Dafür stehen 2,04 Millionen Euro im Doppelhaushalt 2025/26 bereit, damit das Deutsche Theater weiterhin spielbereit ist.“ red/Foto: FisWMG










2.07.2025 • 15:49 Uhr

Kreistagsabgeordneter Alexander Kloss fragt: "Gibt es Versäumnisse des Veterinäramtes?" - Verstörendes Video mit verletzten Tieren

Der unabhängige Kreistagsabgeordnete Alexander Kloss aus Einbeck hat sich eine kritischen Angelegenheit angenommen. Dabei könnte es sich um Versäumnisse des Veterinäramtes beim der Kreisverwaltung Northeim handeln. Kloss, kein stromlinienförmiger Abgeordneter, hat sich der Tierschutz-Sache angenommen. An die Landrätin des Landkreises Northeim, Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, hat Kloss eine Anfrage gerichtet. Zum Hintergrund hat der Abgeordnete folgendes Statement veröffentlicht.

Alexander Kloss: "Ein möglicherweise heikles Thema: Gibt es Versäumnisse des Veterinäramtes? | Meine Anfrage an unsere Landrätin soll Aufklärung bringen.
Liebe Leser, heute berichte ich Ihnen von einem Thema, an dem ich in der letzten Zeit ziemlich im Verborgenen gearbeitet habe - weil ich vor dem Komplex einigen Respekt habe! Zunächst wollte ich möglichst umfangreiche und seriöse Informationen zusammentragen, mir ein klares Bild der Zusammenhänge verschaffen und erst dann an die Landrätin herantreten.
Worum es geht":

Video zeigt Anlieferung
verletzter Tiere bei einem
Schlachthof in Bad Iburg

Kloss: "Mehrere Tierschützer hatten mich um Unterstützung in einer Sache gebeten. Es geht um mutmaßliche Tierquälerei in unserem Landkreis, um konkrete Hinweise an das Veterinäramt und in der Folge mögliche Versäumnisse der Behörde. Dabei handelte es sich zum Teil um ganz aktuelle Vorfälle sowie um einen schlimmen Vorfall aus dem Jahr 2018, der seinen Beginn hier in der Region nahm, sogar in überörtlichen Medien für Negativschlagzeilen sorgte und aufgrund dessen es laut der Hinweisgeber bislang nicht zu den erhofften bzw. notwendigen Prozessveränderungen im Veterinäramt gekommen sein soll.
Soweit die mir vorliegenden Informationen aus der Bevölkerung. Ganz sicher möchte ich zu den Negativschlagzeilen aus 2018 keine weiteren hinzufügen. Daher gilt für mich trotz diverser mir zur Verfügung gestellter Informationen und eines verstörenden Videos, dass ich niemanden vorverurteile. Das Video veröffentliche ich hier nicht. Es zeigt, so wurde es mir berichtet, die Anlieferung von Tieren aus dem Landkreis Northeim auf einem Schlachthof für verletzte Tiere in Bad Iburg."

Kann Landrätin schwerwiegende
Vorwürfe gegen das
Veterinäramt entkräften?

Kloss: "Manch Kommunalpolitiker(in) wird mir jetzt vermutlich wieder Populismus vorwerfen. Bei den Rissen am Alten Rathaus war das jüngst ja auch schon so. Ich sehe es auch in diesem Fall als meine Pflicht als Kreistagsabgeordneter an, hier nachzubohren. Und eben nicht per Anruf mal eben schnell irgendwas zwischen Tür und Angel zu klären. Solche schwerwiegenden Themen, noch dazu von öffentlichem Interesse, gehören sauber und nachvollziehbar kommuniziert. Daher habe ich jetzt eine mehrteilige Anfrage an Astrid Klinkert-Kittel geschickt und hoffe, dass sie die im Raum stehenden schwerwiegenden Vorwürfe gegenüber dem Veterinäramt schnell entkräften kann. Die Namen der mutmaßlichen Täter aus unserer Region habe ich ebenso geschwärzt wie die regionalen Ortsangaben. Hierfür bitte ich um Ihr Verständnis. So sehr ich auch für Transparenz bin - es geht immer auch um den Schutz der Betroffenen. Zunächst muss der Landkreis Northeim für eine saubere Einordnung des Sachverhaltes sorgen. Sollten sich die Anschuldigungen tatsächlich bestätigen, kann die Presse das Thema aufgreifen. Und in der Kreisverwaltung wird man sicherlich den Komplex ebenfalls bewerten."

Werden schwingende
Fälle von Tierquälerei i Kreis Northeim verschleiert?

Kloss: "Selbstverständlich werde ich Sie über den weiteren Verlauf der Angelegenheit informiert halten. Auch das gehört für mich zu einer guten Feedbackkultur dazu.
Persönlich hat es mich doch sehr getroffen, dass hier in unserem Landkreis schwere und schwerste Fälle von Tierquälerei vorkommen sollen und mutmaßlich nicht geahndet werden. Ein Großteil meiner Verwandtschaft war oder ist selbst in der Landwirtschaft tätig. Meine halbe Kindheit habe ich in den Ferien zwischen Kühen, Schweinen, Rindern und Hühnern verbracht und dabei nie einen Fall erlebt, in dem Tiere respekt- oder würdelos behandelt wurden. Umso wichtiger ist mir persönlich, dass Menschen, die sich im Tierschutz engagieren, gehört werden und Missstände schnell und schonungslos beseitigt werden.
Vielleicht ist meine aktuelle Anfrage auch dazu geeignet, dass in der Veterinärbehörde bestimmte Prozesse oder Entscheidungen aus der Vergangenheit nochmal überprüft und neu bewertet werden."
red










2.07.2025 • 15:33 Uhr

Und es hat perfekt geklappt! Löschflieger "Hexe 1" erstmals auf Bad Gandersheimer Flugplatz betankt

Heute Morgen war es bereits soweit: Der große Löschflieger landete erstmals erfolgreich auf dem Flugplatz in Bad Gandersheim. Nach dem Brandeinsatz in Thale musste die Maschine auf dem Kühler Kraftstoff tanken. So war es mit allen Beteiligten vereinbart (wir berichteten topaktuell und exklusiv).

Der polnische Pilot wurde von Mitgliedern der Sportfliegergemeinschaft in die Besonderheiten des Gandersheimer Flugplatz eingewiesen. "Fortan kann er künftig eigenständig bei uns tanken", freute sich ein Sprecher der Sportflieger über die erste gelungene Kooperation. Ziel sei für die Zukunft eine mögliche Zusammenarbeit der Löschfliegerstaffel mit Stadt und Feuerwehr Bad Gandershe3im. Dann könnte das Löschflugzeug mit dem Rufzeichen im Feuerwehrfunk "Hexe 1" auch mit Wasser gefüllt werden. Die Tanks nehmen dem Vernehmen nach rund 2.200 Liter Löschwasser auf. red/Fotos: Hendrik Mädel










2.07.2025 • 15:20 Uhr

Elf Teilnehmende erhalten Zertifikat „Praxismentoring“ Kreisvolkshochschule

Elf engagierte Fachkräfte haben im Juni ihre Zertifikate im Rahmen der erfolgreichen Basisqualifizierung im „Praxismentoring“ erhalten.

Die Weiterbildung wurde in enger Zusammenarbeit mit der Berufsbildenden Schule Einbeck sowie der Fachberatung für Kindertagesstätten des Landkreises Northeim durchgeführt. Das Land Niedersachsen fördert im Rahmen einer Qualifizierungsinitiative das Praxismentoring in Kindertageseinrichtungen. Ziel ist es, pädagogische Fachkräfte für die Aufgabe der Anleitung, Beratung und Unterstützung von Auszubildenden in der Praxis zu stärken.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten an fünf intensiven Samstagen praxisnahes Wissen und wertvolle Kompetenzen im Bereich des Praxismentoring erwerben. Am letzten Kurstag wurden ihnen qualifizierte Teilnahmebescheinigungen überreicht, die ihre erfolgreiche Weiterbildung dokumentieren.

Die positive Resonanz auf den Kurs zeigt den hohen Bedarf an qualifizierten Fachkräften in diesem Bereich und unterstreicht die Bedeutung solcher Weiterbildungsangebote für die regionale Fachkräftesicherung.

„Die hohe Nachfrage und die positiven Rückmeldungen bestätigen, wie wichtig praxisorientierte Qualifizierungen für die pädagogische Arbeit sind“, erklärt Frau Stefanie Turano, Programmbereichsleiterin der KVHS Northeim.
Der Leiter der KVHS Northeim, Herr Jörg Hüddersen, lobte die Arbeit der Lehrgangsleitung Ariane Viehmann-Koch ausdrücklich und bedankte sich für das engagierte Engagement.

Die Weiterbildung wurde vom Niedersächsischen Kultusministerium gefördert.


Zum Bild:
Zu sehen sind die Teilnehmenden des Zertifikatskureses „Praxismentoring“ mit ihren Zertifikaten. Rechts im Bild ist die Kursleiterin Ariane Viehmann-Koch. Foto: Kreisvolkshochschule











2.07.2025 • 15:17 Uhr

Dürre im Hochsommer bedarf besonderer Vorsicht: Feuerprävention beginnt bei jedem Einzelnen - Beste Tips von unserer Kreisfeuerwehr

Die anhaltend hohen Temperaturen und die langanhaltende Trockenheit haben die Vegetation im Landkreis stark ausgedörrt. Die Kreisfeuerwehr warnt eindringlich vor der aktuell sehr hohen Gefahr von Wald-, Böschungs- und Flächenbränden. Insbesondere leichtsinniges Verhalten kann nun fatale Folgen haben. Überregional, darunter im Harz und im Reinhardswald, kommt es aktuell zu Waldbränden.

„Gerade in der jetzigen Phase, wo die Böden knochentrocken sind und bereits ein Funke genügt, ist besondere Umsicht gefragt“, betont Jan-Eric Loy, Kreisbrandschutzerzieher des Landkreises Northeim. „Wir appellieren an alle Bürgerinnen und Bürger, verantwortungsvoll mit der Natur umzugehen und Feuerquellen konsequent zu vermeiden.“ Die Waldbrandgefahr liegt im Kreis Northeim aktuell bei Stufe 4 von 5, der Graslandfeuerindex ebenso.

Das rät die Kreisfeuerwehr:

• Rauchverbot im Wald: In allen Wäldern ist das Rauchen strikt verboten – auch außerhalb von ausgewiesenen Gefahrenstufen. Eine achtlos weggeworfene Zigarette kann ganze Waldstücke in Brand setzen.

• Grillen nur auf freigegebenen Plätzen: In der freien Natur darf ausschließlich auf dafür ausgewiesenen Grillplätzen gegrillt werden – niemals auf trockenen Wiesen oder im Wald.
Zufahrten freihalten: Wege zu Wald- und Feldgebieten dürfen nicht zugeparkt werden. „Im Notfall zählt jede Sekunde – blockierte Rettungswege verzögern den Einsatz der Feuerwehr“, so Loy.

• Keine Kippen aus dem Auto werfen: Besonders an Straßenrändern ist die Vegetation aktuell extrem trocken. Kippen können hier Böschungsbrände auslösen, die sich entlang der Fahrbahn rasend schnell ausbreiten. Das war in diesem Jahr bereits mehrfach Ursache für Brände.

• Vorsicht beim Parken: Fahrzeuge mit heißen Katalysatoren oder Abgasanlagen dürfen keinesfalls auf trockener Wiese oder Stoppelfeld abgestellt werden. Der Kontakt mit der ausgedörrten Vegetation kann Brände auslösen, die sich nicht nur auf die Fläche, sondern auch auf das Fahrzeug selbst ausweiten können.

• Umgeworfene Verkehrsleitkegel in Wald und Flur liegen lassen: sie dienen den Einsatzkräften bei Wald- und Vegetationsbränden als Richtungsweiser.

Wenn’s doch brennt:

„Sollten Sie einen Brand oder eine Rauchentwicklung bemerken, alarmieren Sie sofort die Feuerwehr über den Notruf 112“, so Jan-Eric Loy. „Geben Sie den Ort des Geschehens so genau wie möglich an. Nutzen Sie Orientierungspunkte wie Straßennamen, Wanderparkplätze oder markante Geländeformen.“ Loy rät zudem: „Wer sich nicht selbst in Gefahr bringt, kann kleinere Entstehungsbrände mit Wasser oder einer Schaufel eindämmen. Aber bitte nur, wenn das ohne Risiko für die eigene Gesundheit möglich ist.“

Wer gut auf solche Situationen vorbereitet sein möchte, kann sich die App Whats3Words herunterladen. Der Erdball ist in dieser App in 3x3 Meter große Quadrate ein- geteilt. Mittels einer Dreiwort-Adresse, beispielsweise
„Fahrrad.Baum.Regen" können Sie der Einsatzleitstelle punktgenau ihren Standort mitteilen – diese Daten werden an die Einsatzkräfte weitergegeben.

Weitere hilfreiche Tipps gibt’s auch im Waldbrand-Informationsflyer von Landkreis und Kreisfeuerwehr. Den Flyer gibt es an allen Präventionsständen, die Kreisbrandschutzerzieher Jan-Eric Loy und Konstantin Mennecke, verantwortlich für die Bevölkerungswarnung, bei verschiedenen Terminen überall im Landkreis anbieten.

Auch wichtig bei großer Hitze:

Neben dem Brandschutz rät die Feuerwehr zur allgemeinen Vorsicht bei hohen Temperaturen:

• Vermeiden Sie körperliche Anstrengungen in der prallen Sonne.
• Trinken Sie ausreichend Wasser.
• Achten Sie besonders auf Kinder, ältere Menschen und Tiere.
• Lassen Sie keine Lebewesen im geparkten Auto zurück – auch nicht „nur kurz“.

„Feuerprävention beginnt bei jedem Einzelnen“, so Jan-Eric Loy abschließend. „Mit ein wenig Achtsamkeit können wir gemeinsam verhindern, dass aus einem heißen Sommertag eine Katastrophe wird.“
Quelle: Kreisfeuerwehr Northeim/ Foto: Konstantin Mennecke













2.07.2025 • 11:46 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet - Mobile Messungen in der 28. Kalenderwoche 2025

In der Woche vom 07.07.2025 bis 13.07.2025 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen:
Montag 07.07.2025, Raum: Katlenburg-Lindau / Nörten-Hardenberg
Dienstag 08.07.2025, Raum: Bodenfelde / Uslar
Mittwoch 09.07.2025, Raum: Northeim / Moringen
Donnerstag 10.07.2025, Raum: Einbeck / Dassel
Freitag 11.07.2025, Raum: Kalefeld / Bad Gandersheim

Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag (07.07.) bis voraussichtlich Montag (14.07.) im Raum Nörten-Hardenberg eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd/ Fotos: FisWMG













2.07.2025 • 11:42 Uhr

Kreisleistungsvergleich der Feuerwehren: Asche ist Kreismeister

Einsatzstärke, Teamarbeit und Präzision standen am Sonntag in Uslar im Mittelpunkt: Beim Kreisentscheid der Feuerwehren im Landkreis Northeim traten die 50 besten Gruppen aus den vier Brandschutzabschnitten gegeneinander an. Der Leistungsvergleich lockte zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer in die Innenstadt und wurde von einer musikalisch umrahmten Siegerehrung des Feuerwehrspielmannszugs Bollensen begleitet.

Die Wettbewerbe folgen dem niedersächsischen Leistungsvergleichssystem, bei dem Feuerwehrgruppen und -staffeln in genormten Modulen antreten. Bewertet werden unter anderem das fehlerfreie Kuppeln einer Saugleitung, die korrekte Funkkommunikation sowie ein schneller, strukturierter Löschangriff. Neben der Geschwindigkeit zählt vor allem die Präzision: Fehlerpunkte können schnell entscheidend sein.

Die Idee, den Wettbewerb mitten in der Altstadt stattfinden zu lassen, stammt von Rolf Engelke, Fachbereichsleiter Wettbewerbe im Landkreis Northeim. Inspiriert durch den Landesentscheid 2024 in der Duderstädter Altstadt, wollte Engelke auch im eigenen Landkreis ein öffentlichkeitswirksames Zeichen setzen. „Ziel war es, die Leistungsvergleiche für die Bürgerinnen und Bürger sichtbar und zugänglich zu machen“, so Engelke. „Auch die örtliche Gastronomie und die Eisdielen sollten mit eingebunden werden – und ich denke, das ist uns gelungen. Es war eine tolle Atmosphäre bei bestem Wetter.“

Engelke sieht in der Veranstaltung auch einen wichtigen Beitrag zur Sichtbarkeit der Feuerwehrarbeit, wie sie auch vom Ministerium und dem Arbeitskreis Leistungsvergleiche gefordert wird: „Ich bin überzeugt, dass wir dieser Vorgabe sehr gut nachgekommen sind.“ Ganz nebenbei diente der Kreisentscheid auch als „Generalprobe“ für den kommenden Regionalentscheid, der am 21. September 2025 in der Altstadt von Einbeck stattfinden wird – mit den besten 50 Gruppen aus dem gesamten Regierungsbezirk Hannover.

Die zehn besten Gruppen des Kreisentscheids 2025 in Uslar:
1. Asche (Gruppe, Stadt Hardegsen) – 100 %
2. Dinkelhausen 2 (Staffel, Stadt Uslar) – 100 %
3. Altgandersheim 2 (Gruppe, Stadt Bad Gandersheim) – 100 %
4. Iber (Gruppe, Stadt Einbeck) – 100 %
5. Strodthagen (Staffel, Stadt Einbeck) – 100 %
6. Rittierode (Gruppe, Stadt Einbeck) – 100 %
7. Lichtenborn (Gruppe, Stadt Hardegsen) – 100 %
8. Naensen (Gruppe, Stadt Einbeck) – 100 %
9. Hardegsen (Staffel, Stadt Hardegsen) – 100 %
10. Opperhausen 2 (Staffel, Stadt Einbeck) – 100 %

Diese zehn Gruppen dürfen sich über ihre hervorragenden Leistungen freuen und gehören in diesem Jahr zu den besten Feuerwehrwettkampfgruppen des Landkreises Northeim.

Der zum Zeitpunkt der Wettbewerbe noch amtierende Kreisbrandmeister Marko de Klein lobte die Leistungen der Gruppen: „Was hier gezeigt wurde, war Feuerwehr auf höchstem Niveau. Es ist beeindruckend zu sehen, mit welcher Leidenschaft, Disziplin und Kameradschaft unsere Feuerwehrleute an den Start gehen.“

Auch Bürgermeister Torsten Bauer zeigte sich beeindruckt vom Engagement. Er lobte die Ausrichtung in diesem Jahr in der Uslarer Altstadt, die nicht nur Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu den Wettbewerben ermöglichte, sondern zugleich eine gute Gelegenheit bot, für die Feuerwehr zu werben.

Mit Marschmusik, Applaus und einem großen Gemeinschaftsgefühl endete ein rundum gelungener Tag für die Feuerwehren im Landkreis Northeim.














2.07.2025 • 11:39 Uhr

Herzliche Gratulation! Erfolgreiche Abschlüsse bei der Stadtverwaltung in Bad Gandersheim!

In den vergangenen Tagen gab es gleich zwei wichtige Meilensteine innerhalb der Bad Gandersheim Stadtverwaltung zu feiern: Lennart Uhde konnte erfolgreich seinen Angestelltenlehrgang II beenden, dabei handelt es sich um eine berufsbegleitende Weiterbildung für Verwaltungsangestellte. Schon zu Beginn des Jahres konnte Uhde unter anderem seine Tätigkeit im Bereich Hochwasserschutz und als Betriebsleiter des Natur-Solefreibads aufnehmen. Er bleibt seinem Team auch nach der Weiterbildung erhalten. Des Weiteren konnte Rafael Hampe seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten erfolgreich abschließen. Auch er bleibt den Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung erhalten, wenngleich er sich ebenfalls in Kürze beim Angestelltenlehrgang II weiterbilden wird. Christin Baye, Ausbildungsleitung bei der Stadtverwaltung, zeigte sich sichtlich zufrieden: „Wir sind sehr stolz auf Lennart Uhde und Rafael Hampe und freuen uns sehr, dass wir sie bei uns in der Verwaltung halten und weiter fördern dürfen“. Auch Bürgermeister Niklas Kielhorn gratulierte Uhde und Hampe herzlich zu ihren erfolgreichen Abschlüssen und bekräftigt, dass bei der Stadtverwaltung großer Wert auf eine gute Ausbildung von Nachwuchskräften gelegt wird. Aktuell absolvieren fünf weitere junge Menschen ihre Ausbildung bei der Stadt Bad Gandersheim, im August beginnen drei weitere Auszubildende ihre Tätigkeit bei der Stadt: zwei als Verwaltungsfachangestellte und einer als Land- und Baumaschinen-Mechatroniker, dieser entsprechend bei den Stadtwerken. sbg / Fotos: Stadt Bad Gandersheim












2.07.2025 • 11:36 Uhr

Kunsthaus Göttingen zeigt Bryan Adams‘ Fotografien ab Oktober 2025

Der Aufsichtsrat der Kunsthaus Göttingen GmbH hat in seiner jüngsten Sitzung eine Änderung des Ausstellungsprogrammes beschlossen, doch werden wie geplant vom 9. Oktober 2025 bis zum 8. Februar 2026 die Fotografien des kanadischen Fotografen und Musikers Bryan Adams unter dem Titel „Shot by Adams“ gezeigt. Mit Jim Dine und William Kentridge folgen weitere international renommierte Künstler zu Beginn des kommenden Jahres.

Nach der Adams-Ausstellung präsentiert das Kunsthaus Jim Dine, der jüngst 90 Jahre alt geworden ist, mit „Two Hammers“ (19. Februar bis 26. April 2026), den litauischen Fotografen Antanas Sutkus mit „Sweet Life“ (7. Mai bis 21. Juni 2026) und William Kentridge mit „Let us Begin at the End“ (2. Juli bis 20. September 2026). Letztere sollte ursprünglich noch im Sommer 2025 gezeigt werden. Nachdem die ursprünglich geplante Ausstellung im Rahmen des Insolvenzverfahrens des Kunsthauses nicht stattfinden konnte, wurde die Ausstellung in Absprache mit der Kuratorin für den Sommer 2026 neu terminiert.

„Das Kunsthaus Göttingen wird in den kommenden Monaten echte Blockbuster nach Göttingen holen. Das verspricht überregionale Aufmerksamkeit“, freut sich die Aufsichtsratsvorsitzende und Oberbürgermeisterin Petra Broistedt. „Ich bin Gerhard Steidl für seine exzellenten Kontakte dankbar – sie sind ein echter Gewinn für das Kunsthaus und für unsere Stadt.“

„Künstler*innen mit Weltruf wie Bryan Adams oder William Kentridge für eine Ausstellung in Göttingen zu gewinnen, ist kein leichtes Unterfangen“, sagt Gerhard Steidl, der das künstlerische Programm im Bereich »Bild« des Kunsthauses ehrenamtlich leitet. „Es ist aber gelungen und das ist eine gute Nachricht.“

Johannes-Peter Herberhold, der ebenso wie Steidl ehrenamtlich den Bereich »Wort« verantwortet, betont: „Das Kunsthaus ist auf dem richtigen Weg, ein Publikumsmagnet zu werden. Jetzt gilt es, die Spur zu halten und die Erfolgsgeschichte in gemeinsamer Kraftanstrengung fortzuschreiben.“

Der Aufsichtsrat hatte eine alternative Variante für die nächsten Ausstellungen geprüft. Anlass war, dass der Göttinger Kunstverein das Alte Rathaus Anfang 2026 nicht für sein Programm nutzen kann; es muss aufgrund eines Schädlingsbefalls für einige Wochen saniert und daher geschlossen werden. Abgewogen wurde, dem Kunstverein in dieser Zeit das Kunsthaus zur Verfügung zu stellen. Dafür hätte das Kunsthaus-Programm umgestellt und vor allem die Adams-Ausstellung um ein Jahr verschoben werden müssen. Mit Blick auf die derzeitige Situation des Kunsthauses hat sich der Aufsichtsrat dann deutlich für das ursprüngliche, von Steidl und Herberhold aufgestellte Programm entschieden. „Das war eine schwere Entscheidung – keineswegs gegen den Kunstverein, sondern für das Kunsthaus“, so Petra Broistedt. Sie betont: „Angesichts der Herausforderungen, vor dem das Kunsthaus Göttingen steht, war eine andere Lösung nicht möglich.“

Aktuelle Ausstellung zeigt
Fotografien von Winfried Bullinger

Unter dem Titel »Mobile Homes. Nomaden hinterlassen keine Ruinen« lädt das Kunsthaus Göttingen zu einer Fotoausstellung von Winfried Bullinger ein. Kuratiert von Thomas Schirmböck präsentiert die Ausstellung Bullingers Fotografien von Häusern und Siedlungen von Nomaden in Ost- und Zentralafrika.

Seit 2008 dokumentiert Bullinger mit seinem Fotoprojekt indigene Architekturtraditionen, die in der postkolonialen Ära weitgehend in Vergessenheit geraten und heute durch veränderte Lebensweisen bedroht sind. Die Ausstellung im Kunsthaus Göttingen ist noch bis zum 7. September 2025 zu sehen und wird nach den Sommerferien von einem Veranstaltungsprogramm begleitet, das sich unter anderem mit dem Konzept der »nomadischen Architektur«, mit dem »ethnographischen Blick« und mit der kolonialen Vergangenheit Göttingens befasst. Darüber hinaus beginnt mit dieser Ausstellung auch das kunstpädagogische Vermittlungsprogramm für Kinder- und Jugendgruppen, das ab sofort angefragt werden kann.

Das Kunsthaus
Göttingen

Das Kunsthaus Göttingen in der Düsteren Straße 7 ist ein Ausstellungshaus für Arbeiten auf Papier, Fotografie und neue Medien. Der Ausstellungsschwerpunkt liegt auf zeitgenössischer Kunst mit internationaler Ausrichtung. ‍Pro Jahr finden drei bis vier große Ausstellungen als umfangreiche Einzel- oder Gruppenausstellungen statt, die auf drei Ebenen in großzügigen Galerieräumen gezeigt werden. Dazu lädt ein begleitendes Veranstaltungsprogramm mit Vermittlungsangeboten, Führungen und Events regelmäßig ins Kunsthaus Göttingen und das Kunstquartier Göttingen ein.

Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 5 Euro. Geöffnet ist das Kunsthaus Göttingen dienstags bis freitags von 14.00 bis 18.00 Uhr sowie samstags und sonntags von 11.00 bis 18.00 Uhr.

Seit diesem Jahr wird das Kunsthaus Göttingen ehrenamtlich geleitet, nachdem es im November 2024 Insolvenz anmelden musste. Gerhard Steidl verantwortet künstlerisch den Bereich Bild, Johannes-Peter Herberhold den Bereich Wort. Das Insolvenzverfahren hat die Sanierung des Hauses zum Ziel, läuft planmäßig und wird voraussichtlich Ende 2025 beendet sein.










2.07.2025 • 08:49 Uhr

Mordkommission ermittelt zu tödlichen Verletzungen eines Beifahrers aus Holzminden

Die Staatsanwaltschaft und die Mordkommission "Fast" des Polizeipräsidiums Bielefeld geben bekannt, dass am Dienstag, 01.07.2025, die Obduktion des am Samstag, 28.06.2025, verstorbenen 26-Jährigen aus Holzminden erfolgt ist. Nach Auskunft der Rechtsmediziner ist eine massive Kopfverletzung, hervorgerufen durch den Sturz des Mannes auf den Asphalt, todesursächlich gewesen. Auch die sofort herbeigerufene notärztliche Hilfe konnte das Leben des Mannes nicht retten.

Die Ermittler konzentrieren sich aktuell auf die Suche nach dem Fahrer des grauen Mercedes A-Klasse AMG. Ein weiterer Ermittlungsansatz ist ein Event am vergangenen Samstag am Lippesee in Paderborn, welches das spätere Opfer zuvor besuchte. Aus diesem Grund sind Zeugen von großer Bedeutung, die beispielsweise den gesuchten Mercedes oder Personen an dem Auto gesehen oder eventuell fotografiert haben.












2.07.2025 • 08:45 Uhr

Schwerer Verkehrsunfall auf Bundesstraße - Zwei Personen verletzt - 20.000 Euro Schaden

Am Dienstagnachmittag, 1. Juli, kam es auf der Bundesstraße 252 bei Brakel (Landkreis Höxter) zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen. Nach ersten Ermittlungen befuhr gegen 16:40 Uhr eine 21-Jährige aus Paderborn mit ihrem Fiat die B252 aus Richtung Steinheim kommend in Fahrtrichtung Warburg. An der Einmündung zur Nieheimer Straße beabsichtigte sie nach links abzubiegen. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem VW Polo, der die B252 in Fahrtrichtung Steinheim befuhr. Durch den Aufprall wurde eine 55-jährige Beifahrerin aus dem Kreis Altenkirchen (Derschen) leicht verletzt. Sie konnte ambulant versorgt werden. Der 57-jährige Fahrer des Polos blieb unverletzt. Die 21-jährige Fiat-Fahrerin erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Die Polizei Höxter hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen./rek /Foto: Polizei











2.07.2025 • 08:42 Uhr

Vox Organi mit Gast aus der Schweiz in St. Jacobi Göttingen

Am Freitag, 4. Juli 2025, gastiert um 18:00 Uhr das internationale Orgelfestival Vox Organi erneut in St. Jacobi Göttingen. Orgelsolistin ist Irene Roth-Halter aus Thurgau in der Schweiz, die dem Festival seit langem verbunden ist.

Ihr Programm für die viermanualige Ott/Schmid-Orgel steht unter dem Motto „Romantische Orgelmusik aus Deutschland, Frankreich und England“ und umfasst Werke von Léon Boëllmann und anderen.

Irene Roth-Halter studierte Klavier und Orgel an der Musikhochschule Zürich. Sie schloss ihre Studien mit Lehr- und Konzertdiplom mit Auszeichnung ab. Weitere Studien folgten in Lausanne. Daneben besuchte sie internationale Meisterkurse bei namhaften Lehrern, um sich vor allem in historischer Instrumentenkunde und Interpretationsweise weiterzubilden. Als Organistin ist sie in Thalwil und an der Basilika St. Ulrich in Kreuzlingen tätig; seit 1999 ist sie auch Organistin an der Stefanskirche Konstanz. Sie ist Musikdozentin an der Pädagogischen Hochschule Thurgau für Klavier und Orgel und widmet sich einer regen Konzerttätigkeit als Organistin, Pianistin, Cembalistin und als Kammermusikerin.

Irene Roth Halters Lebenslauf lässt aber auch aus einem anderen Grund aufhorchen: sie ist nicht nur professionelle und im In- und Ausland hoch anerkannte Musikerin, sondern verfügt auch über einen Abschluss der Universität Zürich in Psychologie und praktiziert als ausgebildete Psychoanalytikerin in der Schweiz in eigener Praxis.










2.07.2025 • 08:40 Uhr

Northeim um 19.39 Uhr: 47-jähriger droht nach Streit mit Schlägen

Auf dem Northeimer Bahnhofsvorplatz kam es am Dienstagabend zwischen einem 47-jährigen Mann und einer Personengruppe zu einer verbalen Auseinandersetzung. In der Folge des Streits drohte der 47-jährige Mann einem 41-jährigen Mann aus der Gruppe Schläge an. Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind derzeit Gegenstand der Ermittlungen.

Die Polizei Northeim erteilte dem 47-jährigen alkoholisierten Mann schließlich einen Platzverweis und leitete gegen ihn ein Strafverfahren wegen Bedrohung ein. mil










2.07.2025 • 08:37 Uhr

Polizei: Präventionsteam geht in den niedersächsischen Sommerferien wieder auf Tour

Wie in den vergangenen Jahren wird das Präventionsteam der Polizeiinspektion Northeim auch in diesem Jahr im Rahmen ihrer "Sommertour Prävention" die Wochenmärkte der Region bereisen. Die Kollegin und die beiden Kollegen stehen den Bürgerinnen und Bürgern mit Unterstützung der jeweiligen örtlichen Ansprechpartner für Prävention mit Rat und Tat an ihrem Infomobil zur Seite.

Im vergangenen Jahr nutzten mehr als 500 Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, sich am Infomobil zu den unterschiedlichsten Themen der Kriminalprävention und Verkehrssicherheitsarbeit zu informieren oder über andere polizeiliche Themen mit der Polizei ins Gespräch zu kommen.

In diesem Jahr sind folgende Termine auf den Wochenmärkten geplant:

Freitag, 11.07.2025, 09:00 - 13:00 Uhr, Uslar
Mittwoch, 16.07.2025, 08:30 - 13:00 Uhr, Einbeck
Mittwoch, 23.07.2025, 09:00 - 13:00 Uhr, Northeim
Freitag, 25.07.2025, 09:00 - 12:00 Uhr, Bad Gandersheim

mil/Foto: Polizei










2.07.2025 • 08:35 Uhr

Feuerwehr-Jubiläum furios: 400 Leute bei fetziger Party der Landjugend begeistert!

Es war ein Auftakt nach Maß! Die Feierlichkeiten zum 140-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr in Dankelsheim begannen am vergangenen Wochenende mit einer buchstäblich heißen Party. Dazu hatte die Landjugend in der Heberbörde ins Feuerwehr-Festzelt eingeladen. Und sage und schreibe 400 Leute kamen. Viele von ihnen nicht nur Freunde der Feuerwehr, sondern aktive junge Leute in der Wehr! Und sie erlebten einen fetzigen Partyabend, nicht wenige eine richtig geile Nacht! Ungesslich, schwärmten später die Beteiligten. Ihr Dank richtete sich an alle, die die Party so toll aufgezogen hatten. Und an die Jubiläumswehr. Sie hatte das Zelt bereitgestellt. In Dankelsheim wird Gemeinschaft gelebt. Das Jubiläum war der Beweis! red










2.07.2025 • 08:34 Uhr

Bundesärztekammer fordert verbindliche Hitzeschutzpläne

Angesichts der hochsommerlichen Hitzewelle in Deutschland ruft die
Bundesärztekammer die Politik auf, verbindliche Strategien zum Hitzeschutz zu erstellen. «Was Deutschland dringend braucht, sind verbindliche Hitzeschutzpläne, klare Zuständigkeiten und gezielte Unterstützung für besonders gefährdete Menschen», sagte Ärztepräsident Klaus Reinhardt dem «RedaktionsNetzwerk Deutschland» (Mittwoch).
Besonders durch Hitze gefährdet seien Personen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen, Ältere, Schwangere, Kinder und Menschen, die keine kühlen Räume zur Verfügung haben, so Reinhardt. Hitzeschutz beginne nicht erst in Arztpraxen und Krankenhäusern, sondern in den Städten, Schulen, Unternehmen, Pflegeeinrichtungen und
in jedem Zuhause, unterstrich der Präsident der Bundesärztekammer. epd










2.07.2025 • 08:34 Uhr

Das Desaster um den „Seniorenpark am Berg“ nimmt seinen traurigen Verlauf: Dienstag Eröffnung der Insolvenz - Letztes Personaltreffen!

Gestern ist um 8.40 Uhr das Insolvenzverfahren der geschlossenen „Seniorenpark am Berge GmbH“ in Bad Gandersheim von Insolvenzverwalter Henning Jung aus Salzgitter offiziell eröffnet worden. Gleichzeitig fand in den Räumen des Seniorenheims eine letzte Versammlung der Mitarbeiterschaft statt. Sie wurden entlassen, was administrativ als Freistellung deklariert ist. Das bedeutet eine letzte Frist für eine Bezahlung ihrer Gehälter. Freistellung bedeutet, dass sie in der Einrichtung nicht mehr arbeiten müssen. Das geht auch nicht, weil die betreuten Bewohner in einem Kraftakt innerhalb von sieben Tagen aus dem Seniorenpark heraus in andere Heime untergebracht worden sind. Der Seniorenpark ist definitiv seit Montag geschlossen (wir berichteten topaktuell und exklusiv).

Gläubiger sind jetzt
aufgefordert, offene
Forderungen anzuzeigen!

Gläubiger der pleite gegangenen Einrichtung sind seit gestern vom Insolvenzgericht offiziell aufgefordert, Ansprüche gegenüber der GmbH anzumelden.

Eigentümer hatte Immobilie
an sich selbst für eine
stattliche Summe verpachtet

Pikant ist, dass dazu der Eigentümer (Horn Holding) auch selbst gehören könnte. Gegenüber seiner Seniorenpark GMbH trat eine Gandersheimer Horn-Verwaltungs GmbH auf, die die Immobilie gegen eine stattliche Summe verpachtet hatte. red/Foto: FisWMG/Screen Insolvenzgericht










2.07.2025 • 08:32 Uhr

Schmorbrand in Moringen frühzeitig gelöscht

Ereiognisort: Moringen, In der Klappe, Ereigniszeitpunkt: Dienstag, 01.07.2025, 05.22 Uhr

Am Dienstagmorgen wird über die Rettungsleitstelle eine Qualmentwicklung auf einem angrenzenden Feld an der hier dokumentierten Örtlichkeit gemeldet. Ein 57-jähriger Mann entzündete am Montagabend in einer Feuertonne sogenanntes Dinkel-Spelz und ließ die Feuertonne schließlich über Nacht stehen. Aus bisher unbekannten Gründen entwickelte sich ein Schmorbrand, welcher sich auf den angrenzenden Misthaufen auf dem Feld ausbreitete. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Die alarmierten Feuerwehrkräfte aus Moringen und den umliegenden Bereichen konnten den Schmorbrand frühzeitig löschen. Es wurde niemand verletzt. Der Schaden beläuft sich auf einen mittleren zweistelligen Bereich. mil










1.07.2025 • 20:53 Uhr

Flugtag auf dem Kühler! 2 Boeing "Stearman“, ACRO-TEAM Meschede, Modell-Flugzeuge und Feuerwehr-Flugdienst sind die Stars der Flugshow!

Hochkarätige Kunstflugvorführungen Verlosung von Rundflügen

Am Sonntag, 31. August, ist es wieder so weit. Auf dem Kühler in Bad Gandersheim veranstaltet der Sportfliegerclub Gandersheim-Seesen e.V. den Flugtag 2025.
Nach den großen Erfolgen der letzten Jahre, in denen mehrere tausend Zuschauer die spannenden Vorführungen verfolgten, gibt es eine Wiederauflage des beliebten Familienfestes. Das Programm von 2023 wird in diesem Jahr noch überboten. Die Vorbereitungen auf dem Flugplatz und drum herum laufen auf Hochtouren, denn es gibt alle Hände voll zu tun. Auch in diesem Jahr wird der Flugtag wieder zum Familienerlebnistag.
„Wir wollen nicht nur den Luftfahrtbegeisterten Zuschauer ansprechen, sondern unseren Sport einem möglichst breiten Publikum vorstellen“ bemerkt Henning Jahns, der den Flugtag zusammen, mit einem 10-köpfigen Team für den Sportfliegerclub organisiert.

Es ist vor allem die Luftfahrt und der Luftsport die im Vordergrund der Veranstaltung stehen. So ist an diesem Tag so ziemlich alles zu sehen, was in die Luft gehen kann. Das Spektrum reicht von den leichtesten Ultraleicht-Flugzeugen, bis hin zu den Rundflügen mit einem Helikopter. Höhepunkt der Veranstaltung ist das Acro-Team aus Meschede, die mit ihren Doppeldeckern spektakuläre Kunstflug-Formationen zeigen. Weitere Highlights sind die “Stearman Crew“ mit 2 "Boeing Stearman" Doppeldeckern aus den 30-iger Jahren, die Kunstflug-Doppeldecker Pitts S2 und der heimische Starduster mit Michael Jahns am Steuerknüppel, eine Cessna “Caravan, die zur Begrüßung um 14:00 Uhr Fallschirmspringer über dem Kühler absetzen wird, und die Cessna 206 vom Feuerwehrflugdienst Niedersachsen. Daneben können die Zuschauer auch neuartige Konstruktionen wie die ultraleichten Tragschrauber, eine Mischung aus Flugzeug und Hubschrauber, oder motorisierte Gleitschirme bewundern.

Für das leibliche Wohl sorgen Stände mit Getränken, Gegrilltem, Eis und Crêpes; und Kaffee und Kuchen gibt es auch. Für die Unterhaltung der kleineren Besucher stehen ein Bungee-Trampolin und eine Hüpfburg zur Verfügung.

Den Abschluss des Tages bildet dann der Start der Heißluftballone.
Spannende Vorführungen motorisierter Flugzeuge, atemberaubende Kunstflugvorführungen und Fallschirmspringer bieten den spektakulären Rahmen des Flugtages und natürlich gibt es auch genügend Möglichkeiten, um selbst in die Luft zu gehen. Sowohl Helikopter als auch Motorflugzeuge und Ultraleichtflieger laden zu Rundflügen ein. Daneben besteht die Möglichkeit als Gast bei der abendlichen Ballonfahrt dabei zu sein oder selbst einen Kunstflug mitzumachen. Die Tickets für die Rundflüge sind direkt am Flugtag erhältlich.
Geboten werden auch Flugzeuge zum Anfassen. Ob Motor- oder Ultraleichtflug, der interessierte Besucher kann die Flugzeuge „hautnah“ erleben. Sachkundiges Personal steht für Fragen und Antworten bereit und erklärt gern jedes Detail.
Begleitend wird Mathias Jahns den gesamten Tag umfangreich und fachgerecht moderieren.
Um den Weg in die Luft noch einfacher zu machen, werden drei Rundflüge in einem Motorflugzeug unter den Besuchern verlost.

Auch die Modellflieger werden ihre naturgetreuen Modellflugzeuge zeigen. Die Modellflieger sind seit einigen Jahren ein fester Bestandteil im Verein.
Wer dann Geschmack an der Fliegerei gefunden hat, der kann sich am Infostand über seine eigene „Luftfahrerkarriere“ informieren oder gleich loslegen. „Selber Fliegen ist eine Faszination, die jeder lernen kann“, sagt Henning Jahns, 1. Vorsitzender des SFC und Fluglehrer. „Unsere Vereinseigene Flugschule bildet jedes Jahr mehr Schüler aus, nicht zuletzt, weil wir im Verein eine viel günstigere Kostenstruktur haben als kommerzielle Flugschulen“.

„Der Weg ins Cockpit ist in Bad Gandersheim also geebnet. Wie man dort reinkommt, erfährt man am Flugtag...“, heißt es in einem Statement.
















1.07.2025 • 20:51 Uhr

OVG: Immer mehr Asylverfahren Verwaltungsgerichte ächzen unter einer Flut von Widersprüchen in zunehmenden Eilverfahren

Die niedersächsischen Verwaltungsgerichte ächzen unter der weiter ansteigenden Zahl von asylrechtlichen Verfahren. Nachdem sich die Zahl der Eingänge 2024 gegenüber dem Vorjahr bereits massiv um 34,37 Prozent erhöht habe, liege die Steigerung in den ersten fünf Monaten des Jahres 2025 im Vergleich zu den entsprechenden Monaten des Vorjahres bei «nicht mehr zu bewältigenden» 147,4 Prozent, teilte das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) am Dienstag in Lüneburg mit.

In absoluten Zahlen nahmen die Eingänge asylrechtlicher Klage - und Eilverfahren von 9.573 in 2023 auf 12.863 im Folgejahr zu. Ihr Anteil an den Gesamteingängen habe sich damit weiter von bereits mehr als 40 Prozent auf über 50 Prozent erhöht und entspreche damit wieder in etwa dem Jahr 2016, heißt es im Geschäftsbericht des OVG-Präsidenten Frank-Thomas Hette.
Dementsprechend sei der bereits angelaufene Abbau der Bestände an asylrechtlichen Verfahren über die vergangenen Jahre in 2024 nicht nur gestoppt worden. Vielmehr habe sich ihre Zahl wieder von 9.874 auf 11.992 erhöht. Gleichzeitig sei es den Richterinnen und Richtern an den Verwaltungsgerichten gelungen, die Verfahrenslaufzeiten asylrechtlicher Klageverfahren von 21,8 auf 16,5 Monate zu verringern, fügte Hette an.

«Die dramatische Entwicklung in diesem Jahr bei den Eingangszahlen stellt eine außerordentliche Belastung für alle Kolleginnen und Kollegen dar», betonte der OVG-Präsident. Die anhaltend hohe Belastungssituation habe leider auch Auswirkungen auf den Gesundheitszustand der Beschäftigten. Er sei deshalb sehr dankbar, „dass wir uns in Abstimmung mit dem Justizministerium personell weiter verstärken können.» Allerdings brauchten die Verwaltungsgerichte noch weiteres Personal, damit die großen Bestände zeitnah abgebaut werden könnten. epd










1.07.2025 • 20:49 Uhr

Tödlicher Verkehrsunfall bei Gieboldehausen - Radfahrer auf der Bundesstraße 247 von Mercedes eines 84-Jährigen erfasst

Auf der Bundesstraße 247 bei Gieboldehausen (Landkreis Göttingen) ist am frühen Dienstagnachmittag (01.07.25) gegen 13.30 Uhr ein 73 Jahre alter Radfahrer beim Zusammenstoß mit einem Mercedes tödlich verletzt worden. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist zurzeit noch unklar. Der 84 Jahre alte Autofahrer aus dem Landkreis Göttingen erlitt einen Schock.

Aufgrund der komplexen Unfallaufnahme unter Zuhilfenahme eines Gutachters ist der betreffende Streckenabschnitt zur Stunde gesperrt und wird voraussichtlich noch bis in die frühen Abendstunden andauern. Im Mittelpunkt der polizeilichen Ermittlungen steht insbesondere die Klärung der Frage, wie es zu der Kollision zwischen dem Radfahrer und dem nachfolgenden Pkw kommen konnte, als beide die B247 von Gieboldehausen in Richtung Strohkrug befuhren. Bei der Kollision erlitt der Radfahrer schwerste Verletzungen. Er verstarb noch an der Unfallstelle.

Der Leichnam des Mannes wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Göttingen beschlagnahmt. Unfallzeugen werden gebeten, sich unter Telefon 05527/8461-0 bei der Polizei in Duderstadt zu melden. Die weiteren Ermittlungen dauern an. ab










1.07.2025 • 12:49 Uhr

Sieben weitere Schnäpse von Klosterbrennerei bekommen Harz-Label

Die Klosterbrennerei Wöltingerode im Goslarer Stadtteil Vienenburg entwickelt sich immer mehr zu einem Werbeträger für den Harz. Am Dienstag wurden sieben weitere Spezialitäten des
Traditionsbetriebs mit der Regionalmarke «Typisch-Harz» ausgezeichnet, wie der Harzer Tourismusverband am Dienstag mitteilte. Damit tragen nun 28 Produkte des Wöltingeroder Spirituosen-Sortiments das Harz-Label.

Das Kloster wurde im Jahr 1174 als Benediktinerkloster durch die Grafen von Wöltingerode gestiftet. Die Klosterkirche St. Marien entstand im 12. und 13. Jahrhundert. Nach einem Brand im Jahre 1676 gründete der damalige Propst eine Brennerei auf dem Klostergut. Er
wollte zusätzliche finanzielle Mittel für den Wiederaufbau erwirtschaften und legte damit den Grundstein der heutigen Klosterbrennerei Wöltingerode.

Seit 1818 wird das Ensemble, zu dem auch das landwirtschaftlich genutzte Klostergut gehört, von der Klosterkammer Hannover verwaltet. Außerdem gibt es auf dem Areal eine Klosterbäckerei und in der Eingangshalle des barocken Gutshauses einen Hofladen, in dem
regionale Spezialitäten vertrieben werden.

Erstmals 2012 ließ die Klosterbrennerei Wöltingerode mit dem Kloster-Edelkorn ihren Klassiker mit der Marke «Typisch Harz» auszeichnen. Die Grundlage aller Produkte der Brennerei ist den
Angaben zufolge ein besonders reiner Feinbrand. Er entsteht nach traditioneller Rezeptur mit Weizen aus eigenem Anbau, klarem Brunnenwasser und Gerstenmalz in kupfernen Brenngeräten und Reifung im Eichenfass. Am Dienstag erhielten mehrere Fruchtliköre das Harz-Label. epd










1.07.2025 • 12:46 Uhr

Tödlicher Verkehrsunfall auf der L580 bei - Renault fährt plötzlich auf die Gegenfahrbahn

Die Polizei berichtet soeben: Bereits am Samstag (28.06.2025) kam es, gegen 14 Uhr, zu einem tödlichen Verkehrsunfall zwischen den Ortschaften Deensen und Braak im Landkreis Holzminden. Nach jetzigen Erkenntnissen beabsichtigten mehrere Quad Fahrer auf die L580 aufzufahren. Zwei PKW-Fahrer bemerken dies und bremsten vorausschauend auf der L580 ab, um der Gruppe die Einfahrt zu ermöglichen. Aus bislang unbekannter Ursache beschleunigte der hintere der zwei wartenden Fahrzeugführer seinen PKW Renault zu früh und wich nach links auf die Gegenfahrbahn aus. Hierbei kollidierte das Fahrzeug mit einem entgegenkommenden Opel. Im Opel befanden sich eine 68 Jahre alte Fahrerin aus Dassel, sowie eine 73 Jahre alte Beifahrerin aus Dassel und eine 68 Jahre alte Mitfahrerin aus Einbeck. Alle drei Insassen wurden schwer verletzt und in umliegende Krankenhäuser verbracht. Im Renault befanden sich neben dem 32 Jahre alten Fahrzeugführer aus Dassel, eine 22 Jahre alte Beifahrerin sowie eine 59 Jahre alte Mitfahrerin beide ebenfalls aus Dassel. Die Beifahrerin wurde schwer und die Mitfahrerin tödlich verletzt. Die 59-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle. Einsatzkräfte der Polizei Holzminden nahmen den Verkehrsunfall auf. Die L 580 musste zur Unfallaufnahme voll gesperrt werden.










1.07.2025 • 12:41 Uhr

Nach Vorfahrtfehler eines 74-Jährigen: Kollision auf der Bundesstraße 64 - 50.000 Euro Schaden!

Am Montag, 30. Juni, ereignete sich auf der B64 bei Brakel ein Verkehrsunfall. Zwei Personen verletzten sich leicht. Der entstandene Schaden beläuft sich auf rund 50.000 Euro. Gegen 15.10 Uhr fuhr ein 74-Jähriger aus Borchen mit einem BMW auf der B64 von Bad Driburg in Richtung Höxter. Auf Höhe Brakel beabsichtigte er links auf die B252 abzufahren. Nach ersten Erkenntnissen übersah er dabei einen entgegenkommenden 61-Jährigen aus Höxter. Der Höxteraner war mit einem Ford auf der B64 in Richtung Bad Driburg unterwegs. Es kam zum Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen. Beide Fahrer erlitten glücklicherweise nur leichte Verletzungen und wurden ambulant am Unfallort behandelt. Die beiden Fahrzeuge waren beide nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Der Schaden beläuft sich auf rund 50.000 Euro. Für die Unfallaufnahme war die B64 einspurig gesperrt./rek /Foto: Polizei










1.07.2025 • 12:37 Uhr

Grüße von Bad Gandersheims Stadtjugendpfleger Andreas Hafner zum Ferienstart

Jedes Jahr aufs Neue freuen sich Schülerinnen und Schüler auf die wohlverdienten Sommerferien. Als Stadtjugendpfleger gratuliert Andreas Hafner laut einer Pressemitteilung der Bad Gandertsheimer Stadtverwaltung allen Absolventinnen und Absolventen der jeweiligen Schulformen: „Für euch alle beginnt, meist nach den Sommerferien, ein neuer Lebensabschnitt“. Einige wechseln die Schule und gehen von nun an auf eine Berufsbildende Schule. Solch ein Wechsel bedeutet auch, einen Schritt hinaus aus der eigenen Wohlfühlzone und hinein in etwas Neues zu wagen. Es gilt sich neu zu orientieren und sich beruflich zu finden.

Als zweite Gruppe der Schulabsolventinnen und -absolventen sind all jene zu nennen, die nun mit einer Ausbildung beginnen. Hafner erinnert sich, wie schwer dies teilweise war. So hat er in den vergangenen Monaten häufig bei der Formulierung für Bewerbungen geholfen und musste anschließend auch in enttäuschte Gesichter blicken, wenn es Absagen oder keine Reaktionen seitens der Arbeitgeber auf die Bewerbungen gab. „Jeder und jedem mit einem Ausbildungsplatz wünsche ich viel Spaß beim Erlernen eines Berufes. Ihr werdet für eure eigene Zukunft viel Neues erfahren, viel in der Praxis lernen“, so der Stadtjugendpfleger.

Als letzte Gruppe seien diejenigen zu nennen, die sich für ein Studium entschieden haben. Ein Studium bedeutet vor allem eigenständiges Lernen. Hafner empfiehlt hierfür das Lernen in Gruppen: „Sich gegenseitig zu beraten und Wissen zu vermitteln erleichtert ein oft zähes Auseinandersetzen mit wissenschaftlichen Texten“. Egal, welchen beruflichen Werdegang die Absolventinnen und Absolventen nun einschlagen werden, Stadtjugendpfleger Hafner wünscht allen viel Kraft, Ausdauer und vor allem Spaß auf dem neuen Lebensweg.

Außerdem wünscht er allen anderen Schülerinnen und Schülern, allen Eltern und Lehrkräften eine erholsame, sonnige Sommerzeit – gern auch in Verbindung mit dem umfangreichen Angebot im Ferienpass für Kinder und Jugendliche. Ein wöchentliches Update dazu, inklusive Hinweisen auf noch freie Kontingente, wird es in diversen Bad Gandersheimer Facebook-Gruppen geben. sbg/ Foto: FisWMG










1.07.2025 • 12:30 Uhr

Bad Harzburg: Nachts Diebstahl eines Bikes mit Braunschweiger Löwen

In der Nacht von Sonntag (29.06.2025, 17:00 Uhr) auf Montag (30.06.2025, 08:00 Uhr) entwendeten unbekannte Täter in der Raabestraße in Bad Harzburg ein eBike. Das eBike war mit einem Speichenschloss gesichert und mit einem Seilschloss an einem einbetonierten Fahrradständer angeschlossen. Es ist grün-weiß und hatte zum Tatzeitpunkt einen auffälligen, lilafarbenen Korb auf dem Gepäckträger montiert. Des Weiteren hat der Eigentümer vorne einen Aufkleber des BTSV und hinten den Braunschweiger Löwen aufgeklebt. Hinweise auf den/die Täter oder das Fahrrad nimmt das Polizeikommissariat Bad Harzburg unter (0 53 22) 5548-0 entgegen. Foto: Polizei











1.07.2025 • 12:27 Uhr

Marcus Seidel mit Übung und Ehrung als Bereitschaftsführer verabschiedet

Mit einer besonderen Ehrung und einer anspruchsvollen Abschlussübung wurde Marcus Seidel, 1. Hauptbrandmeister und Bereitschaftsführer der Kreisfeuerwehrbereitschaft 1 (KFB 1) des Landkreises Northeim,feierlich verabschiedet. Kreisbrandmeister Marko de Klein überreichte Seidel das Ehrenzeichen der Feuerwehren in Silber des Landes Niedersachsen.
Die Veranstaltung fand auf der Domäne in Greene statt – jenem Ort, an dem Marcus Seidel vor sechs Jahren die Führung der KFB 1 von Marko de Klein übernommen hatte. In seiner Laudatio würdigte de Klein Seidels über drei Jahrzehnte andauerndes Engagement: „Marcus Seidel verkörpert, was es heißt, für die Sache der Feuerwehr zu brennen – mit Fachlichkeit, mit Führungsstärke, vor allem aber mit Herzblut und Kameradschaft.“

Seidel trat 1992 in die Kreisfeuerwehrbereitschaft 1 ein und übernahm bereits als junger Gruppenführer Verantwortung. Es folgten weitere Führungspositionen – zuletzt ab 2019 als Bereitschaftsführer. Besonders hob de Klein Seidels ruhige, gewissenhafte und teamorientierte Führung hervor: „Wer mit Marcus Seidel zusammenarbeitet, weiß: Hier steht jemand an der Spitze, der Führung als Dienst an der Gemeinschaft versteht – nicht als Privileg, sondern als Verpflichtung.“

Langjähriges Engagement
in Führungsfunktionen

Erster Hauptbrandmeister Marcus Seidel engagiert sich seit seinem 18. Lebensjahr in herausragender Weise innerhalb der Kreisfeuerwehrbereitschaft 1 des Landkreises Northeim. Seine Laufbahn ist geprägt von stetiger Verantwortungsübernahme und außergewöhnlicher Verlässlichkeit in Führungsfunktionen, heißt es in der Laudatio. Seinen Dienst begann Kamerad Seidel 1992 als Ersatzdienstleistender in der Kreisfeuerwehrbereitschaft. Bereits in dieser frühen Phase übernahm er mit großem Verantwortungsbewusstsein seine erste Führungsaufgabe als Gruppenführer auf dem LF 8-schwer der Ortsfeuerwehr Einbeck.

Im Mai 2007 wurde ihm das Amt des Zugführers des 3. Zuges „Wasserförderung“ übertragen, das er mit großem Engagement und fachlicher Kompetenz ausfüllte. Seine hohe Einsatzbereitschaft, gepaart mit taktischem Verständnis und Führungsstärke, machten ihn schnell zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Bereitschaftsführung.
Im Jahr 2013 wurde Marcus Seidel zum stellvertretenden Bereitschaftsführer der Kreisfeuerwehrbereitschaft 1 berufen. Auch in dieser Funktion überzeugte er durch sein Organisationstalent, seine ruhige, besonnene Art und seine Fähigkeit, Kameradinnen und Kameraden für gemeinsame Ziele zu motivieren.
Seit Juli 2019 führte Marcus Seidel als Bereitschaftsführer die Kreisfeuerwehrbereitschaft 1 mit Umsicht, Entschlossenheit und ausgeprägtem Verantwortungsbewusstsein. Unter seiner Leitung wurden Einsätze, Übungen und überörtliche Hilfeleistungen auf hohem organisatorischen Niveau durchgeführt.
Marcus Seidel steht beispielhaft für ein langjähriges, kontinuierliches und überdurchschnittliches Engagement im Bereich der überörtlichen Gefahrenabwehr. Er vereint fachliche Kompetenz, Führungsqualität und Kameradschaft in besonderem Maße und hat sich um das Feuerwehrwesen im Landkreis Northeim und darüber hinaus verdient gemacht.

Abschlussübung
mit realistischer Lage

Im Anschluss an die Ehrung wartete eine Überraschung auf den scheidenden Bereitschaftsführer: eine aufwendig inszenierte Abschlussübung auf dem landwirtschaftlichen Anwesen von Heino Freudenstein in der Ortschaft Greene. Angenommen wurde ein herausforderndes Szenario: Ein brennender PKW auf dem Hof drohte auf eine angrenzende Scheune überzugreifen. Fast zeitgleich kam es durch einen Kurzschluss bei Reparaturarbeiten in der Maschinenhalle zu einer weiteren kritischen Lage – ein Techniker wurde schwer verletzt in der Trocknung eingeschlossen, während sich dichter Rauch ausbreitete. Besonders anspruchsvoll: Auf dem gesamten Gelände stand kein Löschwasser zur Verfügung, da eine Wasserleitung am Vortag durch Tiefbauarbeiten in der Naenser Straße beschädigt worden war.
Die Einheiten der Kreisfeuerwehrbereitschaft 1 inklusive der Feuerwehr Uppen zeigten bei der Übung einmal mehr ihre Einsatzbereitschaft, ihr technisches Können und ihr eingespieltes Miteinander – ein Spiegelbild der professionellen Arbeit, für die Marcus Seidel über viele Jahre stand.

Generationswechsel an
der Spitze der KFB 1

Mit Ablauf des Monats Juni endet in diesem Jahr die sechsjährige Amtszeit der Funktionsträger der Feuerwehrbereitschaft 1 – und damit auch die Amtszeit von Bereitschaftsführer Seidel. Florian Koch übernimmt als Bereitschaftsführer, Jan-Eric Loy als Stellvertreter und Dennis Bodenstein als Leiter der Führungsgruppe. „Damit weiß ich die Bereitschaft in sehr guten Händen“, sagte Marcus Seidel. Fotos: Konstantin Mennecke
















1.07.2025 • 12:20 Uhr

Antrag der AfD Kreistagsfraktion: Resolution gegen die weitere Ausweisung für Photovoltaikanlagen auf Acker- und Waldflächen

Die AfD Fraktion im Northeimer Kreistag will in einer Resolution fordern, dass im Kreisgebiet keine weiteren Photovoltaikanlagen auf Acker- und Waldflächen ausgewiesen werden. Eine entsprechenden Initiative ist der Spitze der Kreisverwaltung soeben zugegangen. In dem Schreiben heißt es:
„Sehr geehrte Frau Landrätin,
die AfD Fraktion möchte eine weitere gravierende Veränderung des Landschaftsbildes und der Wohnqualität in unserem Landkreis verhindern. Bekanntlich gibt es für PV-Anlagen in Siedlungsbereichen noch außerordentlich viel Platz. Auf Dächern wirken sie sogar der sommerlichen Überhitzung in den Städten entgegen.

Beschlussvorschlag:
Der Kreistag möge folgende Resolution beschließen: In Landkreis Northeim werden keine weiteren Flächen/Gebiete für Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf forstwirtschaftlichen und landwirtschaftlichen Flächen ausgewiesen.

Begründung:
Die sogenannte Energiewende wird mit aller Macht vorangetrieben. Wenige Akteure gewinnen, viele Akteure verlieren. Die unüberlegte Ansiedelung durch Photovoltaik- Freiflächenanlagen ist zu stoppen, da wertvolle landwirtschaftliche Flächen dadurch vernichtet werden. Diese Anlagen sind Industrieanlagen, die im Wald und auf dem Feld nichts zu suchen haben. Wälder und ihre Böden besitzen viele unverzichtbare Funktionen als CO2-Speicher, Luftfilter, Erholungsraum für Menschen, Kühlfunktion, Trinkwassergewinnung und als Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Landwirtschaftliche Flächen sollten grundsätzlich und ausschließlich der Ernährungssicherung der Bevölkerung dienen. Unsere Natur- und Kulturlandschaft darf nicht den Energieindustrieanlagen geopfert werden, die ohnehin keine verlässlichen Energiequellen für eine Industrienation darstellen.“ red










1.07.2025 • 12:15 Uhr

Auf der B64 um 22.15 Uhr: Unfallflucht im Gegenverkehr

Tatort: Bad Gandersheim, Tatzeit : 11. Juni 2025, um 22:15 Uhr, Bundesstraße 64, Höhe Bad Gandersheim. Soeben berichtet die Bad Gandersheimer Polizei: Zur angegeben Tatzeit ist ein 63-jähriger Seesener mit seinem braunen Pkw Volvo aus Richtung Seboldshausen kommend in Richtung Kreiensen gefahren. Höhe Bad Gandersheim ist ihm in einer leichten Linkskurve ein heller Pkw auf seinem Fahrstreifen entgegengekommen. Hierdurch kam es zur Berührung der beiden Fahrzeuge. Der Unfallverursacher setzte seine Fahrt unvermittelt fort. Ein Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort wurde eingeleitet. Am Pkw des Geschädigten entstand Sachschaden in Höhe von ca. 500 Euro.

Hinweise hierzu bitte an die Polizei Bad Gandersheim unter der Tel.Nr. 05382-95390.(bas)










1.07.2025 • 12:06 Uhr

Bad Gandersheim: Eingeschränkte Öffnungszeiten der Stadtkasse

Die Bad Gandersheimer Stadtverwaltung teilt mit, dass ab sofort und bis Freitag, 29. August, die Stadtkasse im Verwaltungsgebäude „Wilhelmsburg“, Barfüßerkloster 15, zu angepassten Zeiten öffnen wird. Im genannten Zeitraum ist sie am Montagvormittag von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und Donnerstagnachmittag von 14.00 bis 15.30 Uhr geöffnet. An allen anderen Tagen bleibt die Stadtkasse geschlossen. Es wird um Kenntnisnahme und Beachtung gebeten. sbg











1.07.2025 • 12:02 Uhr

Kreativ mit Holz: Ferien-Workshop am 9. Juli im Museum

Am Mittwoch, 9. Juli 2025, lädt das Städtische Museum Göttingen von 10.00 bis 12.30 Uhr zum Ferien-Workshop „Kreativ mit Holz – Bau dein eigenes Meisterstück!“ ein. Interessierte Kinder ab sieben Jahren können hier mit Holz kreativ werden und eigene Holzobjekte erschaffen.

In diesem spannenden Ferien-Workshop erkunden die teilnehmenden Kinder verschiedene Bäume und Holzarten und können anschließend in der Werkstatt des Museums kreativ werden: eigene Objekt aus Holz erschaffen - zum Staunen, Spielen oder Verschenken!

Anmeldung erforderlich
Da die Zahl der Plätze auf maximal zwölf Teilnehmende begrenzt ist, wird um frühzeitige Anmeldung unter 0551/400-2843 oder museum@goettingen.de gebeten.

Der Workshop findet im Rahmen der Ausstellung „Umwelt, Klima & DU“ im Städtischen Museum Göttingen, Ritterplan 7-8, statt. Die Ausstellung ist dienstags bis freitags von 10.00 bis 17.00 Uhr, samstags und sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr sowie jeden ersten Donnerstag im Monat bis 19.00 Uhr geöffnet.











1.07.2025 • 12:01 Uhr

Ein Jahr Cannabis-Gesetz: 49 Anbauvereine in Niedersachsen - Meiste Anträge kommen aus Regionen Göttingen, Stade und Hannover

Ein Jahr nach dem Inkrafttreten des Cannabis-Gesetzes ist das Interesse am legalen Anbau von Hanf in Niedersachsen rege. Die Landwirtschaftskammer hat insgesamt 166 Anträge registriert.
Agrarministerin Staudte zieht eine positive Zwischenbilanz.

Ein Jahr nach der teilweisen Legalisierung der Cannabis-Droge gibt es in Niedersachsen 49 genehmigte «Cannabis Social Clubs». Weitere 104 Anträge würden zurzeit bearbeitet, teilte das Landwirtschaftsministerium am Montag in Hannover auf Anfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) mit. In zwölf Fällen wurde die Zulassung versagt. In einem Fall wurde eine zunächst erteilte Erlaubnis widerrufen.

Das Cannabis-Gesetz des Bundes mit den Regelungen zum Eigenanbau in Anbauvereinigungen war am 1. Juli 2024 in Kraft getreten. Danach dürfen zugelassene Anbauvereine gemeinschaftlich Hanf für den Eigenkonsum ihrer erwachsenen Mitglieder anbauen. Eine Weitergabe oder der Verkauf der Cannabis-Droge an Dritte ist verboten. Die Genehmigungen werden von der Landwirtschaftskammer mit Sitz in Oldenburg erteilt. Sie übernimmt auch die Kontrolle der eingetragenen Vereine und Genossenschaften.

Die meisten Anträge auf «Cannabis Social Clubs» kamen laut Ministerium aus den Landkreisen Stade (10) und Göttingen (. Aus der Stadt Hannover und dem Landkreis Vechta kamen jeweils fünf Anträge, aus der übrigen Region Hannover sechs. Wird eine Genehmigung versagt, so liegt das den Angaben zufolge häufig an nicht erfüllten Auflagen zum Gesundheits- und Jugendschutz. In solchen Fällen besteht etwa ein zu geringer Abstand zwischen der geplanten Cannabis-Ausgabestelle und einer Schule oder einem Spielplatz. Wenn die Mängel beseitigt sind, kann die Vereinigung einen neuen Antrag stellen. epd










1.07.2025 • 12:00 Uhr

Trauergottesdienst für Schaubuden-Entertainer Carlo von Tiedemann (NDR)

Im Hamburger «Michel» findet am 10. Juli (16:30 Uhr) ein Trauergottesdienst für den verstorbenen NDR-Moderator Carlo von Tiedemann statt. Die Traueransprache hält die Hamburger Bischöfin und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Kirsten Fehrs, wie die Nordkirche am Montag mitteilte. Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) übertrage die Trauerfeierlichkeiten in Fernsehen und Hörfunk.

Wie der NDR auf seiner Website berichtet, ist die Gedenkfeier offen für alle Interessierten. Die Veranstaltung in der evangelischen Hauptkirche St. Michaelis umfasse einen liturgischen und einen weltlichen Teil. «Michel»-Pastorin Julia Atze führe durch den kirchlichen Teil. NDR-Moderatorin Bettina Tietjen moderiere die Live-Sendung, die Gedenkfeier kommentiere NDR 90,3-Kulturchef Daniel Kaiser.

Zu der Gedenkfeier seien zahlreiche Prominente eingeladen, darunter der Komiker Otto Waalkes, die Sängerinnen und Sänger Vicky Leandros, Mary Roos, Roland Kaiser und Bernhard Brink sowie die ehemalige «Tagesschau»-Sprecherin Dagmar Berghoff und ihr einstiger
Kollege Jo Brauner. Der populäre Radio- und Fernsehmoderator Carlo von Tiedemann war am Pfingstsonntag (8. Juni) mit 81 Jahren in Hamburg gestorben. Er prägte seit 1971 zahlreiche Sendungen im NDR. epd










1.07.2025 • 11:57 Uhr

Northeim: Einbruch in Pkw - Unbekannter schlägt Autoscheibe ein - 1.500 Euro Schaden!

Ein 41-jähriger Mann parkte am Montagnachmittag seinen Pkw auf einem Schottweg am weißen Budenweg nahe der dortigen Bahnschienenin Northeim ab. Als er kurze Zeit später zu seinem Pkw zurückkam, stellte er das eingeschlagene vordere Fahrerfenster fest. Aus dem Skoda wurde zudem eine Aufbewahrungsmappe für Tabak sowie darin befindlicher Tabak entwendet.
Der Schaden beläuft sich auf etwa 1500 Euro. Zeugen, die Hinweise zu der Tat geben können, werden gebeten sich bei der Polizei Northeim zu melden. mil










1.07.2025 • 11:56 Uhr

Stadt Göttingen hisst Flagge gegen widerliche Atomwaffen

Am Dienstag, 8. Juli 2025, werden die Flaggen des weltweiten Bündnisses der Mayors for Peace als Zeichen für eine friedliche und atomwaffenfreie Welt vor dem Neuen Rathaus gehisst. Die Gemeinschaft der Bürgermeister*innen setzt damit ein Zeichen für den Frieden und die weltweite Abschaffung der Atomwaffen und fordert weitere Staaten und die Atommächte auf, dem Atomwaffenverbotsvertrag von 2017 beizutreten.

„Gerade in einer Zeit zunehmender geopolitischer Spannungen ist es unsere Pflicht, uns mit Nachdruck für Frieden und Abrüstung starkzumachen. Das Flaggenhissen ist ein Symbol – aber eines mit klarer Botschaft: Setzt Euch für den Frieden ein. Es lohnt sich“, erklärt Göttingens Oberbürgermeisterin Petra Broistedt.

Die Mayors
for Peace!

Die Organisation Mayors for Peace wurde 1982 durch den Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Das weltweite Netzwerk setzt sich vor allem für die Abschaffung von Atomwaffen ein, greift aber auch aktuelle Themen auf, um neue Wege für ein friedvolles Miteinander zu diskutieren. Mehr als 8.000 Städte und Gemeinden gehören dem Netzwerk an, darunter mehr als 900 Mitglieder in Deutschland.

Ab Montag, 7. Juli 2025, gibt es anlässlich des 80. Jahrestags der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki im Foyer des Neuen Rathauses eine Posterausstellung der Mayors for Peace unter dem Titel „Eine Botschaft von 1945 für die Zukunft“. Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Neuen Rathauses zu sehen.










1.07.2025 • 11:55 Uhr

Lasterfahrer aus Lettland mit 2,5 Promille Alkohol im Körper aus Verkehr gezogen!

Am Montagmorgen (8.45 Uhr) wurde der Polizei Einbeck ein auffällig fahrender Lkw mitgeteilt. Dieser befuhr die B 3 und kam mehrfach auf den Grünstreifen und fuhr Schlagenlinien.
Im Bereich Mühlenbeck wurde der Lkw angehalten und durch Beamte der Polizei Einbeck kontrolliert.
Der 59-jährige Fahrer aus Lettland stand zu diesem Zeitpunkt unter der Wirkung von alkoholischen Getränken. Ein durchgeführter Test ergab fast 2,5 Promille.
Daher wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Der Mann muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten. mho










1.07.2025 • 11:24 Uhr

Sommerfestival am See:
Elektro-Beats und Kinderstars am 12. und 13. Juli in Bad Gandersheim

Am Wochenende des 12. und 13. Juli 2025 verwandelt sich das Parkgelände am Osterbergsee in Bad Gandersheim in eine sommerliche Festivalbühne. Mit dem Partyevent „Ibiza Vibes – Gandersheim tanzt!“ am Samstagabend und dem Kinderfestival „Beats for Kids – Musikspaß für die ganze Familie“ am Sonntag lädt die Stadtmarketing Bad Gandersheim GmbH zu einem musikalischen Erlebnis für Jung und Alt ein.

DJ Chris Decay bringt
den See zum Beben

Der Samstag, 12. Juli, steht ganz im Zeichen elektronischer Beats und entspannter Festivalstimmung. DJ Chris Decay, international bekannt durch seinen Hit „Shining“, legt ab 19:00 Uhr auf und sorgt mit melodischen Sounds und tanzbaren Rhythmen für ausgelassene Stimmung direkt am Wasser. Einlass ist ab 16 Jahren mit schriftlicher Erziehungsbeauftragung möglich. Die Veranstaltung endet um 1:00 Uhr nachts. Der Eintritt beträgt 15 Euro.

Kindermusikstars live
auf der Bühne

Am Sonntag, 13. Juli, gehört die Bühne den jüngeren Gästen: Ab 11:00 Uhr ist das Festivalgelände geöffnet, das Programm startet um 12:30 Uhr mit Jonny Karacho, der mit energiegeladenem Punkrock, Witz und Tempo begeistert. Um 15:00 Uhr übernimmt herrH, bekannt aus dem KiKA. Seine „Neue Deutsche Kindermusik“ bringt Hits wie „Emma, die Ente“ und seinen brandneuen Song „Alles Glück dieser Welt“ auf die Bühne. Den musikalischen Abschluss gestaltet ab 17:30 Uhr Simon sagt, dessen moderne Mischung aus Pop, Rock und Hip-Hop große und kleine Gäste gleichermaßen mitreißt. Das Rahmenprogramm bietet Kinderschminken, Hüpfburgen und Autogrammstunden mit den Künstlern. Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Verschiedene Leckereien und bunte Kinder-Cocktails sorgen für Erfrischung und Genuss. Eintrittskarten für den Sonntag sind ab 15 Euro erhältlich.

Hinweise und
Sperrungen

Von Freitag, 11. Juli, bis Montag, 14. Juli 2025 ist der Kurpark rund um den zweiten und dritten Osterbergsee für den öffentlichen Durchgang gesperrt. Der Zugang zum Festivalgelände erfolgt ausschließlich über die Roswithastraße / Am Osterbergsee. Die Eingänge Dehneweg und Campingplatz sind geschlossen, ein Rundgang ist nur um den ersten See möglich.

Detaillierte Informationen zur Veranstaltung, zur Sperrung des Kurparks sowie zu Parkmöglichkeiten gibt es auf:  www.badgandersheim-tourismus.de oder telefonisch unter 05382 958880 2.

Zu den Bildern:

DJ Chris Decay bringt am Samstagabend den See zum Beben.Fotos: Stadtmarketing GmbH

herrH bringt mit seiner „Neuen Deutschen Kindermusik“ jede Menge Energie auf die Bühne












1.07.2025 • 11:19 Uhr

Gericht weist Klage einer mehrfach missbrauchten Pflegetochter gegen Erzbistum zurück

Das Landgericht Köln hat die Klage einer früheren Pflegetochter eines bereits wegen Missbrauchs verurteilten perversen Priesters abgewiesen, die vom Erzbistum Schadenersatz verlangt hatte. Die Ansprüche, die die heute erwachsene Frau gegen das Erzbistum Köln
wegen einer Vielzahl sexueller Missbrauchstaten geltend gemacht hatte, seien unbegründet, urteilte das Gericht am Dienstag. Eine Haftung des beklagten Erzbistums unter sogenannten
Amtshaftungsgrundsätzen scheide nach Auffassung der Kammer ebenso aus wie eine Haftung wegen unterlassener Sorgfalts- und Fürsorgepflichten. (AZ: 5 O 220/23)

Das am Dienstag verkündete Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Über eine Berufung würde das Oberlandesgericht Köln entscheiden

Die Klägerin sei der Ansicht, dass ihr wegen dieser Taten gegenüber dem Erzbistum Köln sogenannte Amtshaftungsansprüche zustehen würden, da die Missbrauchstaten seitens des ehemaligen Priesters in Ausübung eines kirchlichen Amtes erfolgt seien. Auch
habe das Erzbistum aus Sicht der ehemaligen Pflegetochter Aufsichts- beziehungsweise Schutzpflichten ihr gegenüber verletzt, erläuterte das Gericht.

Die Klägerin wurde als Minderjährige über Jahre sexuell von dem Priester missbraucht und wurde dabei auch geschwängert. Der Priester hatte in etwa 40 Jahren mehreren Mädchen sexualisierte Gewalt angetan. Dafür war er im Jahr 2022 strafrechtlich zu zwölf Jahren
Haft verurteilt worden. Die Taten an seiner Pflegetochter waren zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits verjährt. epd











1.07.2025 • 11:08 Uhr

Merkel liest beim «Göttinger Literaturherbst» aus ihren Memoiren

Die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kommt zu einer Lesung nach Göttingen. Sie wird am 8. Oktober beim «Göttinger Literaturherbst» ihr Buch «Freiheit» vorstellen, wie der
Verlag Kiepenheuer und Witsch mitteilte. Der «Literaturherbst» ist das größte Lesefestival Norddeutschlands, es findet seit 1992 jedes Jahr statt. Das übrige Programm für 2025 ist noch nicht bekannt.

In ihrem Buch über ihre Erinnerungen, das sie gemeinsam mit ihrer langjährigen politischen Beraterin Beate Baumann verfasste, blickt Merkel zurück auf ihr Leben in zwei deutschen Staaten - 35 Jahre in der DDR, 35 Jahre im wiedervereinigten Deutschland. Persönlich
erzählt sie von ihrer Kindheit und Jugend, ihrem Studium in der DDR und dem dramatischen Jahr 1989, in dem die Mauer fiel und ihr politisches Leben begann. epd











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