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28.07.2021 • 21:29 Uhr

Das Finale bei "Vox Organi": Festivalabschluss in der Abtei Marienmünster

„Wir sind sehr dankbar“, sagt Friedhelm Flamme, der künstlerische Leiter des internationalen Orgelfestivals Vox Organi. „Trotz einiger unvermeidlicher Änderungen war es eine ganz tolle Saison!“

Zum zweiten Mal konnte das Festival unter Pandemiebedingungen erfolgreich über drei Monate geführt werden, anfangs noch bei strikteren Auflagen, dann nach und nach auch mit mehr Möglichkeiten zu persönlichen Begegnungen während und nach den musikalischen Veranstaltungen. Es dürfte damit auch in diesem Jahr das einzige Festival dieser Konstanz und Länge, mindestens im gesamten Großraum Südniedersachsen, wenn nicht darüber hinaus sein, das so erfolgreich der Pandemie trotzte.

Am Samstag, 31. Juli 2021, geht Vox Organi 2021 mit einem Konzert in der Abtei Marienmünster zu Ende.

Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr und ist Teil der Bach-Nacht Marienmünster. An der Johann Patroclus Möller-Orgel von 1738 nimmt Dorothea Harris Platz, die regelmäßigen Festivalbesuchern keine Unbekannte ist.

Die Konzertorganistin, Bezirkskantorin im Kirchenkreis Schlüchtern und stellvertretende Leiterin der dortigen kirchenmusikalischen Fortbildungsstätte ist die Tochter des Kathedralorganisten von Edinburgh, Michael Harris. Er gehört zu der Gruppe internationaler – hauptsächlich englischer – Solisten, die ihre diesjährige Teilnahme am Festival aufgrund der Corona-Beschränkungen bedauerlicherweise absagen mussten.

Passend zum Motto der Konzertnacht hat Dorothea Harris Johann Sebastian Bach ins Zentrum ihres Programmes gestellt. Sie wird aber auch Werke seiner Zeitgenossen zu Gehör bringen.
Ihr Vortrag wird ergänzt durch Auftritte des Vokalensembles ColVoc Detmold.

Das vollständige Programm des Vox Organi - Abschlusskonzertes kann auf der Website www.voxorgani.org heruntergeladen werden. Dort gibt es auch den Flyer der gesamten Bach-Nacht Marienmünster sowie weitere Informationen zu den Solisten. red/ Fotos: Vox Organi












28.07.2021 • 21:23 Uhr

CDU-Kreisvorsitzende Lorentsen erklärt Rücktritt aus "persönlichen Gründen" - Und hier ihr Rücktrittsbrief

CDU Northeim betrachtet sich gut aufgestellt - Entscheidung über Nachfolge nach den anstehenden Wahlen

In einer heute verbreiteten Verlautbarung haben sich die beiden Stellvertreter des CDU-Kreisverbandes Northeim zum unerwarteten Rücktritt der Kreisvorsitzenden Kerstin Lorentsen geäußert (wir berichteten exklusiv). Darin führen sie als Begründung "persönliche Gründe" der demissionierten Kreisvorsitzenden an. Zur Gesamtwürdigung des ungewöhnlichen Vorganges dokumentiert das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group zum einen die Erklärung der Vize-Kreisvorsitzenden Artschwager (Bad Gandersheim) und Bauer (Uslar). Außerdem wird der Originalbrief von Kerstin Lorentsen dokumentiert; er interpretiert nicht allein "persönliche Gründe", sondern ihren ganzen Zorn auf innerparteiliche Kritiker an ihrem umstrittenen Führungsstil.


Artschwager und Bauer: "Am 27.Juli 2021 hat die bisherige Kreisvorsitzende der CDU Kerstin Lorentsen ihren Rücktritt erklärt. Lorentsen begründet diesen überraschenden Schritt mit persönlichen Gründen. Hierzu die beiden Stellvertreter David Artschwager und Torsten Bauer: „Wir bedauern diesen Schritt, bitten jedoch diese weitreichende persönliche Entscheidung zu respektieren. Wir danken Kerstin Lorentsen für ihren Einsatz in den vergangenen zwei Jahren. Wir sind durch ein breites CDU-Team gut aufgestellt und blicken mit Zuversicht auf die bevorstehenden Wahlen“ Voraussichtlich im Oktoberwird der Kreisverband über eine Nachfolge entscheiden. Bis dahin wird der Verband kommissarisch durch die stellvertretenden Kreisvorsitzenden geführt."
red/Screenshot Rücktrittsbrief Lorentsen












28.07.2021 • 18:41 Uhr

Landesgartenschau Bad Gandersheim: Hier steht einiges Kopf...

Heute aufgefallen: eine Absperrung des Waldweges an einer Holzbrücke über Eterna hinter dem demontierten Freibad in Bad Gandersheim. Selbst mit Kopfstand ist hier kein Durchkommen. Aber so können sportliche LaGa-Freunde wenigsten den Grund lesen...










28.07.2021 • 18:22 Uhr

Polizei in Hameln: Vermisste Elfjährige aufgefunden - bei ihrem Freund!

Aufgrund des Hinweises einer 42-jährigen Hamelnerin konnte eine vermisste 11-Jährige (wir berichteten) in der Nacht vom 26. auf den 27. Juli 2021 wohlbehalten in Hameln bei einem Freund des Mädchens aufgefunden werden. Die 11-Jährige habe nicht in der Jugendhilfeeinrichtung bleiben wollen und sei deswegen bei dem Freund untergetaucht. Das Mädchen wurde zunächst in die Jugendhilfeeinrichtung zurückgebracht. Hier soll das weitere Vorgehen durch das zuständige Jugendamt am heutigen Tag entschieden werden, heißt es in einer aktuellen Mitteilung der Polizeiinspektion Holzminden-Hameln. red










28.07.2021 • 18:05 Uhr

Stichprobenkontrollen von Gaststätten hinsichtlich der Einhaltung der Corona-Verordnung mit alarmierenden Ergebnis - Gästeerfassung findet nicht mehr statt

Am gestrigen 27.07.2021, in der Zeit von 15:30 Uhr bis 20:30 Uhr, wurden im Auftrag des Gesundheitsamts des Landkreis Hameln-Pyrmont durch die Polizei Hameln stichprobenartig sieben Gaststättenbetriebe im Hamelner Stadtgebiet und den Ortsteilen aufgesucht und hinsichtlich der Einhaltung der Corona-Verordnung kontrolliert. Hierbei wurden in den sieben Gaststätten 315 Gäste angetroffen. Zielrichtung der Kontrollen war die Überprüfung, ob seitens der Gaststättenbetreiberinnen und -betreiber die notwendigen Daten der Gäste erfasst und vorgelegt werden können. Die Ergebnisse sind alarmierend. Die Regeln werden so gut wie nicht eingehalten.

Ähnliche Beobachtungen sind in gastronomischen Betrieben im Landkreis Northeim zu beobachten. In Bad Gandersheim beispielsweise wurde am heutigen Mittwoch in einer örtlichen Eisdiele gänzlich auf eine Erfassung der Gäste verzichtet. Kontrollen wie im Kreis Hameln sind im Kreis Northeim nicht bekannt geworden.

Zu den Polizeiaktiviäten im Bereich Hameln führt die Polizei weiter aus: Im Rahmen der Stichprobenkontrollen fiel auf, dass in den Gaststätten zur Registrierung der Gäste die "Luca-App" genutzt wird. Entsprechende QR-Codes sind im Eingangsbereich oder auf den Tischen vorhanden. Eine Kontrolle, ob sich die Gäste tatsächlich mit der App registrieren, wurde seitens des Gaststättenpersonals jedoch nicht durchgeführt. Weiterhin wurde festgestellt, dass durch das Gaststättenpersonal vor Ort auf Verlangen kein Auszug mit den Daten der Gäste aus der "Luca-App" generiert werden konnte.

Gaststättenbetreiberinnen und -betreiber sind gem. der Corona-Verordnung zur Datenerfassung der Gäste verpflichtet. Dies kann schriftlich oder z.B. über die "Luca-App" erfolgen. Zudem müssen die erfassten Daten z.B. im Rahmen von Polizeikontrollen auf Verlangen vorgelegt werden können. Diese Maßnahme dient dem Schutz der Gäste, des Personals und auch der Allgemeinheit. Anhand dieser Informationen wird eine Rückverfolgung eines Infektionsherdes ermöglicht.

Vor diesem Hintergrund und wegen den aktuell wieder steigenden Inzidenzen zeigt sich das Ergebnis der Stichprobenkontrollen als alarmierend. Weil sich die Gaststättenbetreiberinnen und -betreiber in den gestrigen Stichprobenkontrollen einsichtig und kooperativ zeigten, blieb es vorerst bei Verwarnungen.

Zur Sicherstellung, dass die Corona-Verordnung weiterhin eingehalten wird, werden weitere unangekündigte Stichprobenkontrollen von Gaststätten in Zusammenarbeit mit der Stadt Hameln, dem Landkreis Hameln-Pyrmont und der Polizei durchgeführt.
red










28.07.2021 • 17:55 Uhr

Einbeck/Northeim: Alexander Kloss startet mutig als parteiloser Einzelbewerber in den Wahlkampf für Stadtrat und Kreistag

Der ehemalige Vize-Bürgermeister in Einbeck, Ratsherr Alexander Kloss, startet einen bemerkenswerten Versuch: Als parteilose Einzelbewerber wagt er den erneuten Sprung in den Einbecker Stadtrat und erstmals in den Northeimer Kreistag. In einem Statement hat er sich zum Start seiner Kampagne zu Wort gemeldet. Dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group übermittelte Alexander Kloss folgende Stellungnahme:

"Nun ist es amtlich: Der Gemeindewahlausschuss hat soeben meine Kandidatur zugelassen. Damit kann ich endlich offiziell meinen Wahlkampf beginnen!

Dabei werde ich nicht nur eine „Klare Kante“ zeigen, sondern auch Gesicht. Denn: Ein wenig „analoge Reklame“ gehört doch irgendwie zu einem echten Straßenwahlkampf auch dazu!

Beigefügt finden Sie meine Plakatkampagne, die in den nächsten Tagen im Stadtgebiet sichtbar werden wird. Die Headlines sind logischerweise aus meinem Leben gegriffen - ich mag mich halt nicht verstellen. Auch und gerade nicht vor einer Wahl! Gefällt Ihnen ein Motiv? Dann laden Sie es sich gerne herunter und teilen Sie es in Ihrem Umfeld. Gleiches gilt für meinen Flyer, den ich Ihnen ebenfalls digital anhänge. Leiten Sie ihn sehr gerne an Verwandte, Freunde und Bekannte weiter!

Mir ist auch klar, dass mich niemand wegen irgendwelcher Plakate wählt. Zumindest hoffe ich das, denn inhaltliche Arbeit ist mir definitiv viel wichtiger! Aber die „etablierten“ Parteien sollen ruhig daran erinnert werden, dass sie nach dem 12. September hoffentlich nicht alleine die Sitze in unserem Stadt- und Kreisparlament unter sich werden aufteilen können.

Wenn Sie, liebe Mitbürger:innen, sich einen persönlichen, emphatischen und nahbaren Ansprechpartner wünschen, der Ihnen genau zuhört und sich auch um jene Kleinigkeiten kompetent und verlässlich kümmert, die wichtig sind, um am Ende ein vernünftiges Ganzes zu schaffen, wenn Sie Wert legen auf eine transparente Kommunikation, auf einen wertschätzenden Umgang miteinander auf Augenhöhe und auf ein zeitnahes, nachvollziehbares Feedback auf Ihre Fragen und Anregungen oder auch auf Ihre Kritik, wenn Sie noch einen Funken Hoffnung in sich tragen, dass Politik auf kommunaler Ebene ganz anders - nämlich nachvollziehbar und bürgernah - sein kann, dann freue ich mich über Ihre Stimme(n) und damit über Ihr Vertrauen in mich und meine Arbeit.

Für mich zählt am 12. September und in der Briefwahl vorab jede einzelne Stimme! Für den Stadtrat und für den Kreistag. Ich danke Ihnen sehr für Ihre Unterstützung!"
red/Screenshots Kloss















28.07.2021 • 17:41 Uhr

Bad Harzburg: Holländischer Sattelzug plötzlich in der Falle

Ereigniszeitpunkt: Dienstag, 26. Juli 2021,16 Uhr. Ereignisort: Bad Harzburg, Alter Kaiserweg:
Der Führer eines holländischen Sattelzuges überschätzte die Fahrbahnbreite der Straße Alter Kaiserweg und bog in diese mit seinem vollbeladenen Lkw ein. Etwa mittig der Strecke blieb er dann liegen, beim Herabrollen geriet er in den Gossenbereich, wobei ein Reifen des Aufliegers beschädigte wurde. Durch ein örtliches Abschleppunternehmen wurde die notwendige Hilfe geleistet, Fremdschaden entstand nicht.











28.07.2021 • 17:18 Uhr

Am Freitag, den 13. August 2021, ist um 19 Uhr Bernd Felbermair zu Gast bei den FörderFreunden PS.SPEICHER und er hat ein spannendes Thema im Gepäck: „Mit dem Motorroller nach Venedig – Zeugnisse der Italiensehnsucht der 1950er Jahre“.
Dabei stellt Felbermair den Traum von einer Reise nach Italien der 1950er Jahre anhand von Schellack-Schallplatten, Ausschnitten aus einem Werbefilm aus den 1950er Jahren und eigenen Erlebnissen vor.

Angeregt durch die Ausstellung im PS.SPEICHER hat er sich im Jahr 2015 einen Motorroller gekauft und fährt seither damit in jedem Sommer von Hildesheim nach Italien.
Zu Beginn folgt die Veranstaltung immer wieder der Spielhandlung eines Werbefilms aus den 1950er Jahren – ein junges Paar fährt mit dem Motorroller zum Campingplatz nach Cavallino, besucht Venedig und erlebt diese Reise in den Vorstellungen jener Zeit. Im weiteren Verlauf wird die Rahmenerzählung zunehmend durch Felbermeirs eigene, zunächst analoge Reiseerlebnisse gecovert.

Dabei wird viel Neues zu erfahren sein: Nicht nur, wie man noch heute mit einem Motorroller über die Alpen nach Venedig fahren kann, sondern auch Erstaunliches zum Beginn der Massenmotorisierung und Anekdoten zu anscheinend bekannten Schallplattenaufnahmen. Mitsingen ist leider nur unter besonderen Voraussetzungen und sofern etwas gesangliches Talent vorhanden ist, in gewissen Maßen erlaubt.

Die Original-Schallplatten werden auf zwei Geräten, nämlich einem Koffergrammophon, dem Telefunken Lido, und einer Radio- und Plattenspieler- Kombination, dem Loewe Spinett, abgespielt. Die Technik in der PS.Halle wird es natürlich ermöglichen, dass von jedem Platz aus die nostalgischen Tonaufnahmen gut zu hören sind. Seien Sie mit dabei, erinnern Sie sich an Ihre eigenen Reisen über die Alpen damals und heute oder fühlen Sie sich ganz einfach inspiriert.














28.07.2021 • 17:12 Uhr

Bei Auerhahn: Motorradunfall mit schwer verletzter Person

Ein 27-jähriger Mann aus Wolfenbüttel befuhr am gestrigen 27. Juli 2021, gegen 19.30 Uhr, mit seinem Motorrad Kawasaki die Bundesstraße 241, von Auerhahn kommend, in Richtung Goslar.

In einer Rechtskurve verlor er aus bislang unbekannter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der am rechten Fahrbahnrand befindlichen Schutzplanke. Der 27-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber schwerverletzt ins Klinikum Wolfenbüttel geflogen.

An Krad und Leitplanke entstanden Sachschäden in Höhe von ca.7.400 Euro. Die B 241 musste zur Absicherung der Landung des Rettungshubschraubers für eine gute halbe Stunde gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden. Es kam zu keinen nennenswerten Behinderungen. red/Foto: Polizei










28.07.2021 • 17:06 Uhr

"Fahrgast der Woche": Ohne Maske, geraucht, getrunken und eingenässt

Im Bericht der Bundespolizei von heute heißt es soeben:

Regeln sind nicht so sein Ding. Gleich vier Ordnungsverstöße leistete sich gestern Abend ein Mann (41) im Metronom von Hannover nach Göttingen. Während der gesamten Fahrt trug der Deutsch-Pole keine Mund-Nasen-Bedeckung. Trotz Verbots trank er ordentlich Alkohol. Vermutlich auch zu viel, denn er ließ es gleich am Sitzplatz laufen und nässte das Polster ein. Fürs Wohlbefinden zündete der wohnsitzlose Mann sich schließlich noch eine Kippe an. Die Zugbegleiterin war machtlos und informierte die Bundespolizei.

Bundespolizisten überprüften den 41-Jährigen. Wegen Diebstahls und Leistungserschleichung wurde er zur Aufenthaltsermittlung gesucht. Der 41-Jährige ist wegen zahlreicher Eigentums- und Gewaltdelikte hinreichend bekannt. red










28.07.2021 • 16:58 Uhr

Sorge um Dennis Gotha! Wer hat ihn gesehen?

In Braunschweig herrscht große Sorge um den vermissten Dennis Gotha. Angehörige, Bekannte und Dalia Schmidt bitten die Öffentlichkeit um Mithilfe, Dennis ausfindig zu machen. Wer ihn gesehen hat, Auskunft über seinen Aufenthaltsort geben kann, sollte sich an einen der hier dokumentierten Kontakte wenden.
red










28.07.2021 • 16:48 Uhr

Bürger protestieren gegen zunehmenden Gipsabbau im Harz - Demo am Sonntag in Ellrich

Umweltschützer und besorgte Bürgerinnen und Bürger wollen an diesem Sonntag (1. August) gegen einen zunehmenden Gipsabbau im Südharz demonstrieren. Die Kundgebung beginnt um 10 Uhr am Bahnhof in Ellrich bei Nordhausen, wie der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) am Mittwoch mitteilte. Anschließend folgt ein länderübergreifender
«Demonstrationsspaziergang» zur früheren Gipsfabrik Juliushütte und zurück.

Der Protest richte sich gegen die Ausweitung der Vorranggebiete für den Gipsabbau, die aktuell von den Landesregierungen in Niedersachsen und Thüringen vorbereitet werde, hieß es. Der zunehmende Landschaftsverbrauch im Südharz nehme der Region touristische Zukunftschancen. Er sei allerdings nicht mehr notwendig, denn die Gipsfirmen müssten ohnehin auf andere Gipsquellen umstellen, wenn sie zukunftsfähig bleiben wollten.epd










28.07.2021 • 13:07 Uhr

Bürgermeisterkandidat Peik Gottschalk folgt Einladung der Freiwilligen Feuerwehr Seboldshausen - Feuerwehrhaus und Grünepflege wichtige Reizthemen

Auf Einladung der freiwilligen Feuerwehr Seboldshausen besuchte Bürgermeisterkandidat Gottschalk am Mittwoch, 28. Juli 2021, die Feuerwehrkameraden(innen) im Feuerwehrhaus.
Dort wurden dem Kandidaten von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr die örtlichen Gegebenheiten erläutert und es erfolgte auch eine ausgiebige Begehung vor Ort.

Dabei wurde dem Bürgermeisterkandidaten mitgeteilt, dass es erhebliche Mängel am Feuerwehrhaus zu beklagen gibt. Die Räumlichkeiten sind für die Größe der Wehr
viel zu klein und es besteht nicht Möglichkeit, für die Feuerwehrkameraden(innen) nach einem erfolgten Einsatz eine Entkontaminierung mittels duschen im Feuerwehrhaus vorzunehmen.

Dieser Umstand entspricht nicht den Richtlinien der FUK (Feuerwehrunfallkasse). Nach einem erfolgten Einsatz muss eine Entkontaminierung der Feuerwehrleute durch duschen direkt im Feuerwehrhaus gewährleistet sein. Gottschalk wurde von den Verantwortlichen ein Konzept für eine Vergrößerung des Gebäudes vorgelegt, in welchem dann auch die erforderlichen Duschen vorhanden sind.

Der Bürgermeisterkandidat machte sich dann ein Bild von der Grünpflege in Seboldshausen. Hier müsse dringend, wie auch in anderen Ortsteilen, Abhilfe geleistet werden. Das Gras steht ca 20-30 Zentimeter hoch und wird selten gemäht. Spielplatz und andere Anlagen sehen mehr als ungepflegt aus, so die Wahrnehmung. "Man darf auch nicht vergessen", so Gottschalk, "dass ein Großteil der LaGa Besucher und Besucherinnen im nächsten Jahr über Seboldshausen (B64) anreisen werden. Der erste Eindruck zählt nun einmal. Zur Zeit ist die Pflege der Anlagen auf der Durchfahrtstrasse nicht hinnehmbar. Auch die Bachläufe sind stark verwachsen und würden im Fall von Hochwasser einen sicheren Abfluss des Wasser verhindern."

Allerdings müsste in diesem Fall die Stadtverwaltung den Leineverband unter Druck setzen, damit dieser diese Pflegearbeiten veranlasst. Bislang sind diese Freischneidearbeiten nicht geschehen! Gottschalk: "Hier muss mehr Druck seitens der Stadtverwaltung auf die Verantwortlichen (Leineverband) erfolgen, damit die Bachläufe im Fall einer Hochwasserkatastrophe freigeschnitten sind.

Nach gut zwei Stunden endete die informative Besichtigung und die interessanten Gespräche. Peik Gottschalk sicherte den anwesenden Teilnehmern bei einer für Ihn erfolgreichen Wahl seine volle Unterstützung zu. red
















28.07.2021 • 12:28 Uhr

Positive Stimmung bei den Landfrauen Bad Gandersheim-Kreiensen: Wahlen bringen Verjüngung des Vorstandes

Positive Stimmung bei den Landfrauen Bad Gandersheim-Kreiensen. Endlich wieder ein gemeinsames und wichtiges Treffen. Gestern war es soweit. In der Landgaststätte Köhler in Altgandersheim war die Jahreshauptversammlung angesagt. Haupttagesordnungspunkt war ein wichtige Regularie: Wahlen! Alle "Ämter" mussten (neu)gewählt werden. Das schöne und harmonische Ergebnis: Der Vorstand präsentiert sich nun weiter verjüngt.

Auf dem Foto (von links): Anneliese Müller, Beisitzerin; Brunhilde Kühle, Vorsitzende; Gunda Sälzer, 2. Vorsitzende; Ute Koch, stellv. Kassen-und Schriftführerin; Heidi Otto, Kassenführerin; Christiane Probst, Beisitzerin, Fahrtenplanung; Heidemarie Adam, Schriftführerin.
Hintere Reihe: Christine Freudenstein und Elisabeth Remane, Beisitzerinnen.
Nicht mit im Bild ist Susann Günther, ebenfalls Beisitzerin. red










28.07.2021 • 11:52 Uhr

Von Fußgängerbrücke Autos mit Eiern beworfen - Zeugenaufruf der Polizei

Eine Straftat haben Unbekannte begangen, die am Dienstagabend, 27. Juli, in Höxter von der Fußgängerbrücke der Bundesstraße 64 Gegenstände auf Fahrzeuge geworfen haben.

Gegen 20.45 Uhr befanden sich auf der Brücke mindestens zwei Personen, die ein fahrendes Auto mit Eiern trafen. Das Verkehrskommissariat der Polizei Höxter ermittelt wegen einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr. Geschädigte Verkehrsteilnehmer und Zeugen, die Hinweise auf die Personen auf der Brücke geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 05271/962-0 zu melden. /ell










28.07.2021 • 11:47 Uhr

Bad Gandersheimer einem Fakeshop aufgesessen - Polizei ermittelt wegen Betrug

Soeben berichtet die Bad Gandersheimer Polizei:

Ereignisort: Bad Gandersheim, Ulmenweg, Ereigniszeitpunkt: Samstag, 26. Juni 2021, 22 Uhr :
Am Samstag, 26. Juni 2021 , gegen 22 Uhr, bestellte ein 49-jähriger Bad Gandersheimer in einem Internetshop namens "NURBEST" Waren im Wert von knapp 900 Euro. Nachdem der Bad Gandersheimer den geforderten Betrag überwiesen hatte, blieb die Zustellung der bestellten Ware allerdings bis zur Anzeigeerstattung am 27. Juli 2021 aus.

Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Internetshop "nurbest.com" um einen Fakeshop handelt. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Betruges eingeleitet. schw










28.07.2021 • 11:39 Uhr

Ahlshausen/Rittierode: Autos touchieren sich in Kurve - 8.000 Euro Schaden

Am Dienstag, 27. Juli 2021, gegen 18 Uhr , befuhr ein 24-jähriger Einbecker mit seinem Pkw VW die Kreisstraße 649 aus Richtung Ahlshausen kommend in Richtung Rittierode. In einem Kurvenbereich fuhr er mit seinem Pkw nicht möglichst weit rechts, so dass es zu einer Berührung mit dem entgegenkommenden Pkw Renault eines 52-jährigen Einbeckers kam. An beiden Kraftfahrzeugen entstanden Schäden in Höhe von insgesamt 8000 Euro. schw










28.07.2021 • 11:35 Uhr

Erste-Hilfe-Tasche für Ferienpass gespendet

Eine willkommene Spende hat die Bad Gandersheimer Stadtjugendpflege jetzt entgegennehmen können. Durch freundliches Sponsoring der Hagen-Apotheke kann eine neue Erste-Hilfe-Tasche bereits bei den aktuellen Ferienpass-Aktionen sowie der Sonderveranstaltung „Talentcampus“ vorsorglich vom Aufsichts- und Begleitpersonal mitgeführt und im Bedarfsfall eingesetzt werden. In der Tasche befinden sich unter anderem Verbandsmaterial, Fieberthermometer; Zeckenzange, Sonnenschutzmittel und einiges mehr – kurzum allesamt Artikel, die durchaus benötigt werden, wenn Kinder und Jugendliche aktiv sind und/oder auf Exkursion gehen. Stadtjugendpfleger Gunnar Ude (Mitte) und „Talentcampus“-Leiter Benny Randriamanampisoa (rechts) bedankten sich bei Apotheker Jens Tschäpe (links) herzlich für seine Unterstützung. sbg / Foto: Stadtjugendpfege











28.07.2021 • 11:27 Uhr

Fahrräder entwendet - Ein Beschuldigter trotz Flucht erwischt

Dienstagmittag ( 12.10 Uhr) kam es zu einem Diebstahl von zwei Fahrrädern. Zwei Beschuldigte entwendeten am Bahnhof in Northeim ein Mountainbike und ein Trekkingfahrrad. Bei einer Fahndung durch Polizeibeamte aus Northeim konnten die beiden Beschuldigten mit den Fahrrädern festgestellt werden. Ein 16-Jähriger aus Göttingen wurde bei einer fußläufigen Flucht von der Polizei gestellt. Ein Fahrrad wurde sichergestellt. Weitere Ermittlungen dauern an. Mü










28.07.2021 • 11:23 Uhr

Verkehrsunfall durch Tier auf der Fahrbahn

Dienstagvormittag (10.59 Uhr) kam es zu einem Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person.

Eine 42-Jährige aus Northeim befuhr mit ihrem Pkw VW die Kreisstraße 420 von Elvese kommend in Richtung Nörten-Hardenberg. Da sich ein Tier auf der Fahrbahn befand, versuchte die Northeimerin nach rechts auszuweichen und touchierte dabei die Leitplanke. Sie wurde durch den Aufprall leicht verletzt und in ein Göttinger Krankenhaus transportiert. Mü










28.07.2021 • 11:17 Uhr

Bad Gandersheimer Ratskandidat Florian Porde: Eindrücke einer Baustellenbesichtigung - "Ich freue mich auf die LaGa!"

Der als Einzelbewerber angetretene Bad Gandersheimer Stadtratskandidat Florian Porde (Foto) - wir berichteten - hat an einer Informationsaktion der Landesgartenschau-Gesellschaft teilgenommen. Über die Baustellenbesichtigung hat sich Porde auf seinem Facebook-Pofil ausführlich zu Wort gemeldet. In dem Statement des unabhängigen Ratskandidaten heißt es:

"Wir starteten pünktlich und die erste positive Information war, dass Besucher der LAGA nur einmal Eintritt zahlen müssen und können dann das Gelände so oft an einem Tag betreten, wie sie möchten. Anders ist dies zum Beispiel gerade in Erfurt bei der BUGA. Darüber hinaus sind die Parkplätze der LAGA alle kostenfrei. Danach kam aber gleich eine schlechte Nachricht, denn das Seehotel wird nicht in die LAGA eingebunden. Weder Hotelbetrieb noch Restaurant oder Café wird es hier geben. Der Bereich wird wohl abgesperrt oder abgehängt werden. Schade, aber nicht mehr zu ändern. Wir gingen dann weiter auf der „Promenade“ am ersten Osterbergsee entlang. Das hier entstehende etwa einen Kilometer lange Blütenband wird schon nachhaltig angelegt und wird sich geplant über die Jahre von selbst verändern, so dass pflegeleichte beziehungsweise pflegearme Pflanzen sich stärker ausbreiten. In dem Blütenband wird es auch Wechselflorflächen geben. Diese werden nach der LAGA zurückgebaut und es liegt in der Hand der Stadt, was dann aus ihnen wird. Der Weg neben dem Blütenband wird schön breit und gepflastert. Eine gute, freie Sicht auf das Wasser wurde hier geschaffen. Am Ende des ersten Osterbergsees wird der Übergang zum zweiten Osterbergsee an die Oberfläche gelegt und damit sichtbar gemacht, was die Weite des Sees betont. Der zweite Osterbergsee wird neben seiner Weg- und Beetumrandung auch Holzstege bekommen, um trockenen Fußes dem Wasser noch näher zu kommen. Außerdem wird es schwimmende Inseln geben. Am Ende des zweiten Osterbergsees gibt es dann die „Steinerne Insel“ und eine Seebühne, auf der viele Veranstaltungen stattfinden werden. Hier wird es auch einen Gastronomiebereich geben. Vor der Bühne gibt es Platz für etwa 250 Sitzplätze auf einer Tribüne. Viele kleinere Veranstaltungen, statt wenigen großer sind geplant, so dass die LAGA an vielen Tagen neu erlebt werden kann und gerade im Hinblick auf die Corona-Lage ist dies bestimmt nicht die schlechteste Idee. Mit bereits 7000 verkauften Dauerkarten bekommt die LAGA einen besonders großen Vertrauensvorschuss der Bürger und so viele Vorverkäufe gelten als absoluter Spitzenwert.
Ein weiterer Programmpunkt, der mir besonders gut gefällt, ist das grüne Klassenzimmer. Hier wird jede Schulform und alle Kitas angesprochen und ein spannender Lernort unter freiem Himmel geschaffen. Am dritten Osterbergsee geht es speziell um die Mustergärten, bevor sich das Gelände öffnet und am Ende des Areals eine große Spiel- und
Sportstätte entsteht. Hier wird besonders deutlich, dass es bei der LAGA nicht nur um
Blumen geht, sondern speziell Familien im Fokus stehen. Dieser große „Spielplatz“ wird umrandet mit einem Loop, der auch nachts beleuchtet wird. In der Mitte gibt es eine zentrale Picknicktafel, eine wettkampffähige Boulebahn (Boccia) und natürlich die Boulderanlage findet hier ebenfalls ihren Platz. Ich bin überzeugt, dass dieser Ort über die LAGA hinaus ein toller Platz sein wird, wo wir Bürger uns gerne und oft begegnen werden. Auf der anderen Seite der Seen gingen wir dann wieder zurück und es wurde noch einmal sehr deutlich, wie viele einzelne Gruppen, Vereine, Verbände und mehr an der LAGA beteiligt sind. Dann kamen wir zum Schwimmbad und es wurde lauter, denn damit das Schwimmbad auch rechtzeitig fertig wird, wird hier auch samstags gearbeitet. Die Arbeiten waren in vollem Gange und man benötigt noch viel Vorstellungskraft, um zu erkennen, wie es denn wohl mal aussieht. Mit der nötigen Zuversicht riss aber auch hier das positive Gefühl und die Vorfreude auf die Veränderungen nicht ab. Das Freibad ist Teil der LAGA und bekommt auch noch einen kleinen „Schlammspielplatz“ für Kinder. Die Sanierung des Freibades zu einem umweltfreundlichen Naturbad, in dem wir dann alle unter anderem die Vorzüge von chlorfreiem (Sole)Wasser genießen können, ist für mich einer der wichtigsten und nachhaltigsten Punkt der gesamten LAGA. Daher wird es unbedingt vonnöten sein, dass durch zusätzliche Investitionen (Rutsche, Sanitär- und Sanitätsgebäude, Aufsichtsgebäude) der erfolgreiche und auch wirtschaftliche Betrieb des Freibads gesichert wird. Als „Randinformation“ sei gesagt, dass die alte Rutsche nicht wiederverwendet werden kann, da es keine Zeichnungen und Pläne mehr für diese Rutsche gibt. Vorbei an Barfußpfad und der Baustelle für das Apartmenthaus (Kurpark-Quartier), in dem 36 Apartments für die Gäste der LAGA entstehen, ließen wir den Aue-Park und das Kloster Brunshausen aus Zeitgründen aus und kamen zum Roswitha-Park. Hier wird das zweite große Areal entstehen, indem Events und Familie im Vordergrund stehen. Neben einem „Pavillon der Regionen“, einem Naschgarten, einem Heckenlabyrinth, einem Slagline-Parcours und der beliebten Weinverkostung wird die Kurmusikmuschel für die Eventvorstellungen genutzt. Zum Ende der Begehung sahen wir dann noch den Gabionenhang, zu dessen Fuße ein Fahrradparkplatz für die LAGA angelegt wird. Wir gingen dann noch Richtung Eiscafé Mucilli an der Gande entlang und begutachteten den Bauvorschritt und den neuen Zugang zur Gande. Die Vorstellung dann im nächsten Jahr hier mit Eis in der Hand direkt an der Gande zu sitzen, gefällt einem dann doch sehr gut.
Mein Fazit zu der Begehung ist durchweg positiv und ich kann jedem empfehlen, sich
selbst ein Bild vor Ort zu machen. Es entsteht ein sehr großer Mehrwert für Bad Gandersheim und es ist schön zu sehen, wie Pläne nun langsam Gestalt annehmen. Die LAGA wird Bad Gandersheim aufwecken und neu erstrahlen lassen und nach der LAGA
kann hier auf ein solides Fundament aufgebaut werden. In 262 Tagen beginnt sie, die LAGA in Bad Gandersheim und ich freue mich darauf!"

Das Bild dokumentiert Einzelbewerber für die Stadtratswahl in Bad Gandersheim Florian Porde mit seiner Partnerin Kerstin Macke auf der LaGa-Baustelle.










28.07.2021 • 11:02 Uhr

Bad Gandersheim: Auf Streife mit der Polizei/Ferien(s)pass für junge Kommissarinnen und Kommissare

Am vergangenen Dienstag trafen sich 15 Jungkommissare und -innen auf dem hiesigen Polizeikommissariat in Bad Gandersheim. Unter Anleitung von Polizeikommissarin Katharina Wenzel und Kriminalhauptkommissarin Kathrin Jahn hatten die Teilnehmer der Ferien(s)passaktion die Möglichkeit die Arbeit der Polizei einmal näher zu betrachten und im Rahmen der Aufklärung eines Fahrraddiebstahls das neu erlangte Wissen praktisch anzuwenden. Mit Unterstützung der Kollegen des hiesigen Ermittlungsdienstes wurde ein Tatort zu einem Fahrraddiebstahl präpariert, welcher bis zur Festnahme des Täters ausermittelt werden konnte. So begaben sich die Jungkommissare/innen nach einer ausführlichen Zeugenvernehmung und Aufnahme des Tatortes mit Spurensicherung wie dem Ausgipsen von Fußabdrücken und Reifenspuren und dem Sichern von Handflächenabdrücken mit Rußpulver auf die Suche nach dem Täter. Dieser konnte durch das Innenstadtgebiet aufgrund einer sehr guten Spurenlage, wie der Aufnahme von Videokameras, verlorenen Stadtplanteilen und dem Hinterlassen einer Blutspur auf einer Parkbank vor der Wilhelmsburg gestellt und der Zelle zugeführt werden. Bei der Festnahme gab es fleißige Unterstützung der Mitarbeiter eines hiesigen Sportstudios und Mitarbeitern eines zur Zeit in der Moritzstraße beschäftigten Malerfachbetriebes. Nach dem Ermittlungserfolg wurden am Ende alle Teilnehmer zu Kinderkommisaren/innen ernannt. red/Fotos: Polizei












28.07.2021 • 10:58 Uhr

Bad Gandersheim: Sachbeschädigung durch umstoßen eines Motorrades - 1.500 Euro Schaden

In der Zeit vom 24. bis 25. Juli 2021, zwischen 11.30 Uhr und 10.45 Uhr, wurde im Bad Gandersheimer Steinweg in einer Grundstückseinfahrt ein dort auf dem Hauptständer abgestelltes Motorrad durch bisher unbekannte Täter umgestoßen. Durch den Aufschlag auf dem Boden entstand an dem Kraftfahrzeug ein Schaden von ca. 1500 Euro. Sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall werden auf dem PK Bad Gandersheim unter 05382/919200 entgegengenommen.we










28.07.2021 • 10:55 Uhr

Lindau: Einbruch in einen Friseursalon: Fön und Haarschneidemaschinen gestohlen - Schaden 2.300 Euro

Tatort: Katlenburg-Lindau, Bundesstraße, Tatzeitraum: Montag, 26. Juli 2021, 23 Uhr bis Dienstag, 27. Juli 2021, 08.10 Uh: Im dokumentierten Zeitraum kam es in Lindau (Kreis Northeim) zu einem Einbruch in einen Friseursalon. Bisher unbekannte Täter verschafften sich über ein Fenster Zutritt zum Friseursalon. Dort entwendeten sie einen Fön und mehrere Haarschneidemaschinen. Der Gesamtschaden beträgt etwa 2300 Euro.

Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, wenden sich bitte an die Polizei Northeim unter Telefon 05551-70050.Mü










28.07.2021 • 09:28 Uhr

Land startet millionenschwere Impf-Werbung - Chef der Kassenärzte: Grundsätzliche Impfgegner nicht erreichbar

Das Land Niedersachsen startet am 2. August eine 3-Millionen Eure teure Impfwerbeaktion. Die Sinnhaftigkeit dieser teueren Maßnahme wird von Fachleuten angezweifelt. Impfverweigerer ließen sich damit nicht beeindrucken.

Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, sieht die niedergelassenen Ärzte in einer Schlüsselposition, um Skeptiker von einer Corona-Impfung zu überzeugen. Diese seien in den Praxen am besten aufgehoben, und die wichtige und häufig aufwendigere Beratung müsse adäquat vergütet werden, sagte Gassen den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwoch). Zugleich schränkte er ein: «Grundsätzliche Impfgegner werden wir
nicht erreichen.»

Eine Impfpflicht lehnte Gassen ab. «Es geht um Akzeptanz, nicht um Zwang», sagte er und fügte hinzu: «Überlegen sollten wir aber, ob bei vorliegenden Impfangeboten für alle die Bürgertests noch kostenlos angeboten werden können.» Mit Vorliegen eines Impfangebots sollten aus seiner Sicht Tests nur noch für diejenigen kostenlos sein, die sich nicht impfen lassen können, zum Beispiel Kinder.

Damit sich mehr Jugendliche und junge Erwachsene gegen das Coronavirus impfen lassen, plädiert der Parlamentarische Geschäftsführer der Linksfraktion im Bundestag, Jan Korte, für eine Einbeziehung der Clubszene in die Impfkampagne. «Viele Mitarbeiter haben ja schon im letzten Jahr in den Impfzentren gearbeitet, kennen sich bestens aus und so käme man auch hervorragend an die jüngeren Jahrgänge heran», sagte Korte den Funke-Zeitungen. red/Screenshot Nieds. Landesregierung











28.07.2021 • 09:18 Uhr

Zwei aufgeklärte Verkehrsunfallfluchten durch aufmerksame Zeugen

Am Montagmorgen, 07.35 Uhr, befuhr ein unbeladener Holztransporter die Bader Straße in Goslar und bog nach links in die Sorge ein. Dabei streifte und beschädigte er eine Hausfassade. Der 74jährige LKW-Fahrer aus dem Kreis Höxter setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den entstandenen Sachschaden zu kümmern. Eine aufmerksame Nachbarin beobachtete den Unfall und konnte der Polizei das Kennzeichen des Verursachers nennen. Der LKW-Fahrer konnte auf einem Forstweg ausfindig gemacht werden. Sein Führerschein wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig beschlagnahmt. Er gab an, nichts von dem Unfall mitbekommen zu haben. Es entstand ein Sachschaden von ca. 5000n Euro.

Ebenfalls am Montagmorgen, gegen 08:30 Uhr, beschädigte eine 81 Jahre alte Autofahrerin beim Ausparken aus einer Parkbucht auf der Adolph-Roemer-Straße in Goslar ein neben ihr geparktes Fahrzeug. Auch sie setzte ihre Fahrt fort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Hier waren es gleich zwei Zeugen, die das Geschehen beobachteten und sich das Kennzeichen merkten. Die Dame gab an, nichts bemerkt zu haben. Der Sachschaden wird auf ca. 1000 Euro geschätzt.










28.07.2021 • 08:42 Uhr

Corona-Virus-Lage am Mittwoch: Inzidenzwert im Landkreis Northeim klettert auf 5,3 - Impfverweigerer machen Probleme

Das sind die Fakten zur Corona-Virus-Lage am heutigen Mittwoch in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt soeben offiziell die tagesaktuellen Inzidenzwerte mit. Für den Landkreis Northeim beträgt er heute 5,3 Fälle auf 100.000 in sieben Tagen. Damit setzt sich die behutsame Steigerung der neuen Ansteckungen fort.

Diese Tendenz ist landesweit zu beobachten, berichtet das RKI weiter. Auslöser ist die stockende Impfbereitschaft in Teilen der Bevölkerung. Eine nicht unerhebliche Anzahl heimlicher Impfverweigerer und Impfskeptiker lässt sich offenbar nicht von der Notwendigkeit einer Corona-Schutzimpfung überzeugen. So werden die Ziele einer mindestens 80-prozentigen Durchimpfung und die erforderliche Herdenimmunutät nicht erreichen, argumentieren Fachleute.
red/Grafiken: RKI /NDR/Gesundheistministerium










28.07.2021 • 08:21 Uhr

Macht und Ohnmacht der dritten Gewalt: Ein Herzstück im Landesgartenschau-Areal erleidet Exodus - "Seeterrassen" am Osterbergsee in Bad Gandersheim werden versteckt

Es ist der nächste Gau im Vorfeld der für April 2022 in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim geplanten Landesgartenschau. Ein Herzstück auf dem Landesgartschaugelände, die leerstehenden Immobilien "Hotel am See" und "Seeterrassen am Osterbergsee" werden aus dem Ausstellungsgelände der Mammutschau herausoperiert. Die unansehnliche Anlage soll hinter einer Wand vor den Blicken der LaGa-Gäste versteckt werden. Die gesamte Immobilie ist aus dem Ausstellungsgelände herausgenommen worden. So ist es amtlich und offiziell.

Für die derzeit im Urlaub befindliche Bürgermeisterin Franziska Schwarz hat ihre Amtsvertreterin Claudia Bastian auf Nachfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group diese schwerwiegende Entscheidung bestätigt. "Die Stadt Bad Gandersheim und die Landesgartenschau-Gesellschaft haben das gemeinsam so beschließen müssen", erklärte Bastian.
Zuvor waren letzte Bemühungen des Managements der Landesgartenschau gescheitert, mit dem nepalesischen Eigentümer der Immobilie eine vertragliche Vereinbarung über die Einbeziehung der Anlage in die Landesgartenschau zu erzielen.

Für die Landesgartenschau ist es der zweite herbe Rückschlag nach dem Aus für den Erlebnis- und Abenteuerpark privater Investoren. Jetzt bewahrheiten sich die schrägen Lösungen von Problemgebieten, wie sie von Bürgermeisterin Schwarz in der vorletzten Ratssitzung in Altgandersheim angekündigt worden waren. Man müsse überlegen, wie man die leerstehenden und häßlichen Ansichten wie beispielsweise das ehemalige Kurhaus und die "Seeterrassen" kaschieren könne. Beim Ex-Kurhaus wurde bereits eine Hecke gesetzt. Die "Seetrassen" sollen hinter einem Schutzzaun versteckt werden.

Beide Vorgänge sind leider auch ein tieftrauriger Beweis dafür, wie es um die Macht und Ohnmacht der dritten Gewalt in Bad Gandersheim wirklich bestellt ist.red

Das Bild dokumentiert die Idylle "Seeterrassen" am Osterbergsee in besseren Zeiten. Zur Landesgartschau ab April 2022 wird die gesamte Immobilie aus dem Gelände der LaGa herausgenommen und hinter einem Schutzzaun vor den Blicken der Besucher versteckt. Archivfoto: Fis WMG










27.07.2021 • 20:17 Uhr

Pädagogische Mitarbeit an Grundschulen - Infotermin am 3. September bei der Kreisvolkshochschule

Die Kreisvolkshochschule Northeim (KVHS) bietet ab dem 10. September in Northeim eine Weiterbildung zur Pädagogischen Mitarbeiterin oder zum Pädagogischen Mitarbeiter an Grundschulen an. Ein Infotermin findet am 3. September ab 16 Uhr in den Räumen der KVHS, Wallstraße 40, in Northeim statt. Eine Beratung bei der KVHS kann per E-Mail an sturano@landkreis-northeim.de vereinbart werden. Eine Anmeldung zum Infotermin ist erforderlich.

In den 125 Unterrichtsstunden Präsenzunterricht geht es um Grundlagen der Pädagogik, Organisations- und Rechtsfragen, Methodik und Didaktik, unterrichtsergänzende Angebote, Methoden der Gesprächsführung und Inklusion. Die erfolgreiche Teilnahme wird am Ende des Kurses mit einem Zertifikat des Landesverbandes der Volkshochschulen Niedersachsen e.V. bescheinigt. Infos auch unter kvhs-northeim.de. lpd










27.07.2021 • 20:14 Uhr

Cartoon-Workshop bei der Kreisvolkshochschule: Die „zündende“ Idee ist das Wichtigste

Es kommt auf die die „zündende“ Idee und nicht unbedingt auf die perfekte Zeichnung an. Das wurde den Teilnehmenden an einen Cartoon-Workshop bei der Kreisvolkshochschule in Northeim schnell klar.

Wie erschaffe ich witzige Comics und Cartoons? Das war die Kernfrage des Kurses mit dem Einbecker Künstler Maxim Seehagen. An zwei Tagen ließen die Teilnehmenden unter seiner Leitung die Stifte „glühen“. Nach einem theoretischen Einstieg, in dem Seehagen Aufbau und Prinzipien von Humor und Pointen erläuterte, wurden gemeinsam Witze entwickelt. Inspirationen dafür fanden sich sowohl im eigenen Leben als auch in den Tageszeitungen.

Der Kursleiter nahm den Teilnehmenden Hemmungen, als es darum ging, eigene Figuren zu entwickeln und einfach drauf los zu zeichnen. Beim gemeinsamen Brainstormen und der Präsentation der erdachten Cartoons gab es viel zu lachen. Am Ende des Workshops freuten sich alle schon darauf, nun selbst witzige Situationen zu Papier zu bringen und sich Geschichten mit ihren Figuren auszudenken.

Comics sind ein generationenübergreifendes Phänomen. Das zeigte auch die Altersstruktur der Teilnehmenden: Der jüngste Zeichner war 12, der älteste stolze 85 Jahre alt.

Zum Bild:
Cartoons zeichnen bei der Kreisvolkshochschule Northeim mit dem Künstler Maxim Seehagen (Dritter von rechts). Foto: Privat











27.07.2021 • 20:04 Uhr

Kurioses: Kirchengemeinden inszenieren Gottesdienste als Krimi-Reihe

Sex, Crime und Rock'n Roll in der Kirche? Zumindest thematisch soll es darum in einer Krimi-Gottesdienstreihe gehen, die die evangelischen Kirchengemeinden Fredenbeck und Mulsum
bei Stade in einer gemeinsamen Sommerkirche an den August-Sonntagen planen. So geht es zum Auftakt am 8. August in Fredenbeck um Kampfkunst und Tanz, wie Pastorin Christa Haar-Rathjen am Dienstag mitteilte.

«Von der lustigen Madame Potifar und vom unlustigen Sklaven» handelt der Gottesdienst am 15. August in Mulsum. Eine Woche später wird von der Fredenbecker Kanzel aus zum Fall «Eine Blutspur schreit zum Himmel» ermittelt. Zum Abschluss der Reihe am 29. August heißt es schließlich in Mulsum «Pflockdown». Die Gottesdienste beginnen Haar-Rathjen zufolge jeweils um 11 Uhr- «bei gutem Wetter draußen und mit gemeinsamem Singen». epd










27.07.2021 • 18:20 Uhr

Vienenburg: Randalierer im Supermarkt - Endstation Klinik

Am heutigen Dienstag, gegen 09.30 Uhr, wurde die Polizei Goslar zu einem Einkaufsmarkt in der Goslarer Straße in Vienenburg (Landkreis GoslaR) gerufen. Dort sollte eine Person randalieren.

Die Beamt*innen stellten bei der Überprüfung fest, dass es sich erneut um den 35-jährigen Mann handelte, der am Vortag am Bahnhof Goslar betrunken Widerstand geleistet hatte, und der aus diesem Grund bis zum Abend des 26. JULI 2021 in Gewahrsam genommen worden war. Daher wurden vorsorglich mehrere Einsatzfahrzeuge vor Ort eingesetzt.
Diesmal begleitete der die eingesetzten Kräfte allerdings ohne Widerstand zur Wache nach Goslar.Nach einer ärztlichen Vorstellung wurde er aufgrund seines Gesundheitszustandes in eine Klinik verbracht. RED










27.07.2021 • 18:14 Uhr

Northeimer Handball Club aktuell: Vorbereitung läuft auf Hochtouren - Endlich wieder in der Sporthalle, könnte man sagen!

Endlich wieder in der Sporthalle, könnte man sagen!
Nachdem sich die männliche B des NHC auf dem BBS Sportplatz bestmöglich fit gehalten hatte, waren die Jungs um Keeper Björn Dörflinger und Spielmacher Basti Bialas heiß auf ihre Schuhwallhölle. Endlich wieder RICHTIG Handball!!! Es zeigte sich schnell, dass das „stählerne Rückgrat“ des Teams (Stammjahrgang 2005) mit Bialas, Dörflinger, Willem Baumbach, Timm Ottleben, Krister Brodmann, Theo Henning voll im Saft steht und die Wettspiele kaum erwarten kann. Aber auch die 06er, aus der C-Jugend kommend, mit Kaderspieler Serxho Ramazani, Lion Thormeyer, Oskar Hofmann und Adam Bohne zeigen gefechtsmäßig die Zähne. Niklas Stoscheck ein agiler, ehrgeiziger Kreisspieler, und Rekonvaleszent Leon Polinski komplettieren den Stammkader. Über das Gastspielrecht suchen Yakup Beyer, Jan Tydecks (beide MTV Rosdorf), Finn Bode und Cedric Loch (beide HSG oha!) die Herausforderung Jugendoberliga, so dass das neu formierte Trainerteam Ollo Wode, Michael Ottleben und Natti Franke bei Vollzähligkeit die Qual der Wahl haben wird.
Erste Testspiele zeigen, dass der NHC ein großes Potential hat.

NHC mB- MTV Geismar mA (Jugendoberliga) 34:44

Vorweg: das Spiel war enger als das Ergebnis. Die Northeimer stellten sich der älteren Mannschaft unerschrocken und nahm das gnadenlose Tempospiel der Geismarer (Pedros spanische Handballschule lässt grüßen) gern an. Der lockere Aufgalopp zeigte, dass es noch leichte körperliche Unterschiede zwischen Jungs der Jahrgänge 06 und 03 gibt und dass ein 3er Ball doch noch gewöhnungsbedürftig ist. Der 10-Tore Unterschied resultierte aus Fehlpässen und -würfen mit anschließenden Tempos der Gäste.

NHC mB- NHC mA (Jugendoberliga) 24:24

Der erste Schritt nach vorn: die B-Jungen beherrschten das Spiel mit einem vollgeklebten 3er Ball und glichen die körperlichen Unterschiede durch schnelles, dynamisches Spiel aus. B. Dörflinger zeigte eine sensationelle Partie im Tor und es bleibt zu hoffen, dass er möglichst verletzungsfrei bleibt. In Angriff und Abwehr überzeugte der Rückraum mit B. Bialas, W. Baumbach und S. Ramazani voll. Hier gilt es, nur noch kleine Stellschrauben zu justieren. T. Ottleben auf Linksaußen und L. Thormeier auf Rückraum Rechts zeigten, dass sie bereits gut eingespielt sind.

NHC mB - ThSV Eisenach 31:30

Abschluss der ersten Vorbereitungsphase und gleichzeitiger Höhepunkt war das Match gegen den Bundesliganachwuchs aus Thüringen. Lediglich ohne Stammlinksaußen T. Ottleben - die HVN-Auswahlspieler S. Ramazani, Y. Bayer und J. Tydecks stießen nach einem Wochenendlehrgang direkt vor Anpfiff zum Team- konnte man schon von einer Standortbestimmung sprechen. Beide Teams nahmen den Vergleich sehr ernst, so dass der Begriff Freundschaftsspiel nicht so recht passte. Allerdings blieb es immer ein faires, wenn auch hart und verbissen geführtes Match, welches Schiedsrichter Thorsten Koch souverän leitete.

Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Auf NHC Seite zeigte Dörflinger im Tor eine Sahne-Leistung. Im Angriff war es einmal mehr Basti Bialas, der nicht zu halten war. K. Brodmann steigerte sich im Laufe des Matches und erzielte nach anfänglichen Fahrkarten wichtige Treffer. Ollo Wode nutzte die Partie um verschiedene Blöcke im Rückraum zu testen, dabei zeigte sich vor allem, dass in dem 2006er Block um Ramazani, Thormeier, Beyer und Tydecks viel Potential steckt.
Im durchweg spannenden Spiel kam nach einer Auszeit beim Stande von 27:30 für die Gäste für die Schlussphase die derzeitige „Starting Seven“ auf die Platte. Brodmann von Rechtsaußen, Henning vom Kreis und Ramazani von Rückraum Mitte egalisierten die Gästeführung. Willem Baumbach war es vorbehalten durch ein kraftvolles 1gegen1 mit anschließendem Gewaltwurf drei Sekunden vor Abpfiff den Siegtreffer zu erzielen.

Nach einer dreiwöchigen Urlaubsphase mit individuellem Fitnesstraining geht es Mitte August ans Eingemachte. Saisonstart ist am 5. September 2021 beim MTV Braunschweig.

red/ok










27.07.2021 • 18:04 Uhr

A7 Abfahrt bei Nörten-Hardenberg: Verletzte Personen nach schwerem Verkehrsunfall gerettet

Am heutigen Dienstnachmittag , 26.07.2021, gegen 16:19 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Nörten-Hardenberg Mitte zu einer Hilfeleistung nach Verkehrsunfall alarmiert. An der Autobahnabfahrt Nörten-Hardenberg in Fahrtrichtung Nord war ein Renault Dacia verunglückt, bei dem es zwei verletzte Personen gab. Die Ortsfeuerwehr Nörten-Hardenberg fuhr mit dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) und fünf Feuerwehrleute zur Einsatzstelle. Dort angekommen sollten sie laut Polizei ihr Einsatzfahrzeug als „Blockfahrzeug“ vor der Einsatzstelle abstellen.

Der Begriff „Blockfahrzeug“ beschreibt ein Fahrzeug, welches eine Gefahrenstelle im Straßenverkehr kennzeichnet und als Schutz der dort arbeitenden Einsatzkräfte dient. Ein Notarzt aus Northeim, eine Rettungswagenbesatzung aus Nörten-Hardenberg und eine Besatzung eines vorbeifahrenden Krankenwagens aus dem Landkreis Goslar kümmerten sich um die zwei verletzten Personen. Diese wurden anschließend mit Rettungswagen in die Helios Albert-Schweitzer Klinik nach Northeim gebracht.

Nach etwa anderthalb Stunden war die Unfallstelle wieder befahrbar. Die Auffahrt Nörten-Hardenberg in Fahrtrichtung Nord war die gesamte Zeit für den Verkehr gesperrt. hl/Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim














27.07.2021 • 17:53 Uhr

Beben in der Kreis-CDU: Vorsitzende Kerstin Lorentsen wirft sechs Wochen vor Kommunalwahl das Handtuch

Eine Personalien erschüttert seit heute den CDU-Kreisverband Northeim: Die seit 2019 amtierende Kreisvorsitzende Kerstin Lorentsen hat soeben ihren Rücktritt vom Vorsitzendenamt erklärt. Den hat sich in einem ausführlichen Schreiben - liegt im Original dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group vor - ihren Vorstandskolleginnen und -kollegen mitgeteilt. Ihre plötzliche Demission kommt zu einer Unzeit. Die Christdemokraten haben am 12. September die Kommunalwahlen und am 26. September die Bundestagswahlen zu bestehen.

Lorentsens Abgang bahnte sich an. Zuletzt wurde ihr angelastet, dass die Kreis CDU es unter ihrer Führung nicht geschafft habe, einen eigenen Kandidaten/Kandidatin für die Landratswahl am 12. September aufzustellen. Zuvor hatte die Einschaltung einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zur Klärung undurchsichtiger Parteifinanzen im Kreisverband für Wirbel gesorgt.

In ersten Reaktionen von Vorstandsmitglieder wurde der Zeitpunkt des Lorentsen-Rücktritts kritisiert. Das grenze an ein parteischädigendes Verhalten, wurde ein Vorwurf offen ausgesprochen. red/Screenshot Ausschnitt Lorentsen Rücktrittschreiben

Weitere Berichterstattung folgt.












27.07.2021 • 16:31 Uhr

Langelsheim: Taube im polizeilicher Obhut

Das ist wahre Tierliebe bei der Polizei!
Eine Langelsheimer Funkstreife entdeckte eine offensichtliche flugunfähige Taube auf der Heubachstraße in Langelsheim (Kreis Goslar). Da ihr dort der Unfalltod drohte, wurde sie eingefangen und nach kurzem Zwischenstopp auf der Wache wird sie nun auf dem Bauernhof eines Kollegen wieder aufgepäppelt. Dort befinden sich zur Zeit noch ein Kernbeißer und eine Meise zum Aufpäppeln. Zuvor wurden dort u.a. schon Eichhörnchen, Mauersegler, Elstern, und Fischreiher gesund gepflegt. red/Foto: Polizei










27.07.2021 • 16:24 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der 31. Kalenederwoche

In der Woche vom 2. August bis 8. August ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis Northeim zu rechnen.

Montag: Raum Einbeck
Dienstag: Raum Uslar
Mittwoch: Raum Hardegsen
Donnerstag: Raum Northeim
Freitag: Raum Bad Gandersheim

Die semistationäre Messanlage Alice wird vorrausichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Katlenburg-Lindau und vorrausichtlich von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche im Raum Nörten-Hardenberg eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.lpd / Fotos: Fis WMG













27.07.2021 • 16:20 Uhr

Impfkampagne wird mit 3 Millionen-Euro-Werbeaktion angeheizt - Verpufft sie?

Unter dem Motto „Geimpft sind wir stärker! Darum: Impfen, Schützen, Testen" startet die Landesregierung ab August eine großangelegte Kampagne für die Corona-Impfung. Sie zielt darauf ab, in neun Sprachen Unentschlossene über die Vorteile einer Impfung zu informieren und hierfür zu werben. Die mit mehr als 3 Millionen Euro ausgestattete crossmediale Kampagne wird mit einer Webseite, über Zeitungs- und Social-Media-Anzeigen, mit Plakaten, Flyern und aufsuchenden Teams über die Corona-Impfung aufklären und dafür werben.

Kritiker sind skeptisch ob der Wirkung des Marketings. Impfskeptiker und Impfgegner würde sich von solchen millionenschweren PR-Aktionen nicht beeindrucken lassen, so eine Annahme.

63,9 Prozent der Niedersächsinnen und Niedersachsen haben mittlerweile ihre erste Corona-Schutzimpfung erhalten. 49,1 Prozent sind bereits vollständig geimpft. „Angesichts der Infektionslage ist es uns wichtig, die Impfbereitschaft hoch zu halten und die Impfquote zu erhöhen. Jetzt ist die Zeit, in der wir all die Menschen für eine Impfung motivieren müssen, die bislang noch unschlüssig sind. Ausreichend Impfstoff haben wir jetzt", sagt Gesundheitsministerin Daniela Behrens anlässlich der Vorstellung der neuen Werbe- und Informationskampagne der Landesregierung zur Corona-Schutzimpfung heute in Hannover. „Jede vollständig geimpfte Person trägt dazu bei, dass wir gesund bleiben, möglichst unbeschwert leben können und hoffentlich bald wieder zu mehr Normalität zurückkehren können. Jede Impfung schützt die betreffende Person vor einer schweren Erkrankung und gleichzeitig auch die gesamte Gesellschaft."

Gerade mit Blick auf die noch einmal ansteckendere Delta-Variante des Corona-Virus sowie die wieder ansteigenden Infektionen müssen sich noch mehr Menschen impfen lassen, damit das Infektionsgeschehen unter Kontrolle bleibt. Nach allen Erkenntnissen schützt eine vollständige Impfung auch bei der Delta-Variante sehr gut davor, schwer zu erkranken. Außerdem wird das Risiko, sich zu infizieren und andere anzustecken, deutlich gesenkt. red/epd











27.07.2021 • 16:17 Uhr

Networking für Unternehmen im Landkreis Northei auf dem Golfplatz: Plasma für Life – Plasmatechnologien aus Südniedersachsen/ Göttingen

V.l.n.r.) Dr. Markus Reinhold und Landrätin Astrid Klinkert-Kittel mit den beiden Fachreferenten Dr. Bernd Schieche und Prof. Dr. Wolfgang Viöl

Kürzlich haben sich auf Einladung der Wirtschaftsförderung des Landkreises Northeim, der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) und des SüdniedersachsenInnovationsCampus (SNIC) Unternehmensvertreter aus dem Landkreis Northeim in Levershausen getroffen.

Diese wurden im Wintergarten des Golfrestaurant über „Plasmatechnologien aus Südniedersachsen/Göttingen“ und deren Anwendungsmöglichkeiten informiert. Diese sind vielfältig und reichen von der Veredelung von Produktionswerkstoffen wie z. B. Kunststoffe, Metalle, Fasern oder Holzwerkstoffe bis zur plasmabasierten Reinigung und Entkeimung von Luft und Wasser.

Die beiden Fachreferenten an diesem Nachmittag waren Prof. Dr. Wolfgang Viöl, Vizepräsident für Forschung und Transfer sowie Partnerschaftssprecher und Dr. Bernd Schieche, Clustermanager bei „Plasma for Life“ – beide von der HAWK – Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Gesundheit aus Göttingen.

Das Projekt der HAWK wir durch Fördermittel vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, vom Nieders. Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie von der Industrie unterstützt. Aktuell stehen den Wissenschaftlern und Ingenieur*innen von 2021 bis 2025 ca. 6,5 Mio. Euro zur Verfügung, um entsprechende Produkt- und Verfahrensinnovationen mittels Plasma, Laser und UV-Lampen für neue Werkstoffeigenschaften zu erforschen. Die Ausweitung der Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit Unternehmen ist deshalb jederzeit ergänzend möglich.

Clustermanager Dr. Schieche: „Ich bin hier im Landkreis Northeim – vom St. Sixti Kindergarten über das Abitur am Corvinianum und anschließender Bundeswehrzeit – aufgewachsen. Es ist mir eine große Freude, in der alten Heimat die Gesamtheit der optischen Technologien an der HAWK und unsere damit verbundene Partnerschaft Plasma for Life mit aktuell ca. 50 Partnerunternehmen, 12 kooperierenden Forschungseinrichtungen und 18 Netzwerkpartnern den hiesigen Unternehmen vorstellen zu dürfen.“

Im Vorfeld der Veranstaltung nutzte der Technologieberater des Landkreises Northeim, Dr.-Ing. Markus Reinhold, die Möglichkeit, mit Blick auf das Fachthema „Plasma“ sich bei den Unternehmen persönlich vorzustellen, die Möglichkeiten der plasmabasierten Oberflächenbehandlung zu skizzieren und auf den Termin hinzuweisen: „Im Nachgang dieser Veranstaltung werden weitere persönliche Termine und vertrauensvolle Unternehmensbesuche folgen, um FuE-Optionen und passende Fördermittel für entsprechende Projekte zu eruieren“, so Reinhold.

Laut Prof. Dr. Wolfgang Viöl sind Informationsveranstaltungen für Unternehmen im Raum Südniedersachsen - ergänzend zur Vermittlung von technologischen Neuerungen - eine wunderbare Möglichkeit der Darstellung der gesamten HAWK mit ihren Fakultäten an den Standorten Göttingen, Holzminden und Hildesheim, um auf diese ergänzend zur Universität Göttingen und zur TU Clausthal als „Nachwuchskraftquelle“ mit u.a. Ingenieur/innen, Wirtschaftsingenieur/innen und Industriedesigner/innen hinzuweisen.

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel: „Wir haben im Landkreis Northeim gute, innovative Industrie-, KMU- und Handwerksbetriebe. Durch solch hervorragend zwischen der Wirtschaftsförderung, dem Technologieberater und der HAWK koordinierte Informationsveranstaltungen mit technologischem Schwerpunkt wird die Anzahl der Innovationen in den Betrieben erhöht, der Zyklus verkürzt und die Unternehmen kommen verstärkt in den Kontakt zu möglichen Nachwuchskräften, die überwiegend aus der Region kommen und hier gern nach dem Studium einen Arbeitsplatz finden möchten.“

Bei einem kleinen Imbiss und Getränken wurde sich im Nachgang der Vorträge noch angeregt auf der Terrasse zu den Möglichkeiten unterhalten und entsprechend vernetzt.
Einzelne Unternehmer berichten über Ihre Eindrücke der Veranstaltung:
Alexander Bense (Bense-Laborbau; Hardegsen): „Ich bin hier heute Nachmittag ohne jegliche Erwartungshaltung hingekommen und habe nach dem Plasma-Fachvortrag vier bis fünf Projektideen im Kopf - prima!“

Volkmar Kanne (Geschäftsführer Kanne Werkzeugtechnik; Northeim): „Ich hatte den Kontakt zum Fraunhofer IST in Braunschweig für Spezialbeschichtungen zwar schon vorher, aber durch das an der HAWK in Göttingen angedockte Fraunhofer Anwendungszentrum und der Doppelrolle der beiden Vortragenden, werde ich diesen nun wieder gezielt für eine Projektidee reaktivieren.“

Dr. Ing. Samir Lamrini (F&E-Leiter bei LISALaser; Katlenburg-Lindau): „Wir sind zwar schon assoziierter Partner bei Plasma for Life, aber hier konnte ich noch weitere Ideen mitnehmen und beim get-together eine Projektidee persönlich und konkret mit dem Clustermanager besprechen – diese werden wir ab September angehen.“
„Wir konnten in entspannter Atmosphäre mit den anwesenden Technologieexperten über innovative Entwicklungen für unsere Firma sprechen – so haben wir alle die ein oder andere neue Idee mitgenommen“, so der einstimmige Tenor der anwesenden Unternehmer.
Die anwesenden Nachfolgeführungskräfte freuten sich über die Möglichkeit, das eigene Netzwerk weiter aufbauen zu können.

Dr.-Ing. Markus Reinhold freute sich über die vielen persönlichen Gespräche: „Das ist genau die Idee. Wir wollen hier im Landkreis die Innovationskraft der Unternehmen durch Technologie-Know-how weiter stärken und gleichzeitig Menschen zielgerichtet zusammenbringen, um Entwicklungen in einem vertrauensvollen Kompetenznetzwerk voranzubringen. Die Folge sind verkürzte Entwicklungszeiten bei gleichzeitig reduziertem Entwicklungsrisiko.“
Daher auch das Angebot an die Unternehmerinnen und Unternehmer. „Ich freue mich über Ihre Kontaktaufnahme – mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der internationalen Technologie- und Innovationsberatung und unserem Partnernetzwerk unterstützen wir Sie gerne“, so Dr.-Ing. Markus Reinhold.lpd

Zum Bild: V.l.n.r. Dr. Markus Reinhold und Landrätin Astrid Klinkert-Kittel mit den beiden Fachreferenten Dr. Bernd Schieche und Prof. Dr. Wolfgang Viöl. Foto: lpd











27.07.2021 • 16:08 Uhr

Abschied nach 43 Jahren: Leiter des Polizeikommissariats Bückeburg, Werner Steding, geht in den Ruhestand

Er gehörte der Polizei Niedersachsen 43 Jahre lang an, 17 davon leitete er das Polizeikommissariat Bückeburg: Erster Polizeihauptkommissar Werner Steding wurde am Dienstag (27. Juli) von Gwendolin von der Osten, Präsidentin der Polizeidirektion Göttingen, in den Ruhestand verabschiedet. An der Verabschiedung nahmen Repräsentanten des öffentlichen Lebens aus dem Landkreis Schaumburg, Vertreterinnen und Vertreter der Polizei sowie Familie unter Einhaltung der coronabedingten Abstands- und Hygieneregeln in den Räumlichkeiten der Jäger-Kaserne in Bückeburg teil.

Werner Steding ist im Jahr 1978 in den Dienst der Polizei Niedersachsen eingetreten und absolvierte zunächst die Grundausbildung. Es schlossen sich Verwendungen in der Ausbildungs- und der Einsatzhundertschaft der Landesbereitschaftspolizei Niedersachsen an. 1980 trat Werner Steding seinen Dienst in der damaligen Autobahnpolizei Hannover an, die auch die Autobahn 2 im Landkreis Schaumburg umfasste, bevor er zum Polizeirevier Hameln wechselte. Dort war er zunächst Dienstabteilungsführer und anschließend Leiter einer Ermittlungsgruppe. 1989 schloss sich eine Verwendung im Stab des Polizeiabschnitts Hameln-Pyrmont an, wo er bis 1997 bleiben sollte. In dieser Zeit war er zudem für die Dauer von einem Jahr Fachlehrer an der früheren Landespolizeischule.

Seine nächste Station war das Polizeikommissariat Bad Münder, wo er bis ins Jahr 2000 stellvertretender Dienststellenleiter, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes sowie Pressesprecher war. Anschließend wurde Werner Steding zur Bezirksregierung Hannover abgeordnet und war hier als Sachbearbeiter Controlling tätig. Es folgte von 2002 bis 2004 eine Verwendung als Leiter des Polizeikommissariats Bad Nenndorf, bevor er im Jahr 2004, dem Gründungsjahr der Polizeidirektion Göttingen, die Leitung des Polizeikommissariats Bückeburg übernahm.

"Es war mir stets eine große Freude, in diesem Mikrokosmos Bückeburg tätig sein zu können. Ich habe mich immer wohlgefühlt und bin stolz darauf, dass ich hier wirken und viele Jahre zur Sicherheitslage in der Region beitragen konnte - immer mit dem Gedanken, dass ich alles, was ich tue, für die Bürgerinnen und Bürger in der Region Bückeburg tue. Für mich war meine Aufgabe stets mehr als nur ein Dienstposten oder ein Arbeitsplatz. Meiner Nachfolgerin wünsche ich viel Erfolg und Freude."

Anlässlich der Verabschiedung sagte Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten: "Erster Polizeihauptkommissar Werner Steding ist Polizeibeamter mit Leib und Seele und eine Führungskraft, die für ihren Beruf lebt und von ihren Mitarbeitenden hochgeschätzt, anerkannt und respektiert wird. Er hat seine Dienststelle in den vergangenen 17 Jahren stets positiv nach außen vertreten und seiner Mannschaft den Rücken freigehalten. Für sein Engagement danke ich Werner Steding im Namen der Polizeidirektion Göttingen und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute, aber vor allem Gesundheit und Zufriedenheit."

Die Nachfolge für Werner Steding steht bereits fest: Erste Kriminalhauptkommissarin Daniela Kempa, bisher Leiterin des Kriminal- und Ermittlungsdienstes im Polizeikommissariat Stadthagen, wird am 1. August ihren Dienst in Bückeburg antreten. Eine offizielle Amtseinführung ist zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen.
red/Foto: Polizei










27.07.2021 • 16:02 Uhr

Niedersachsen reagiert auf steigende Corona-Zahlen bei Jugend - Neue Zwangsjacke für Betrieb von Diskotheken, Clubs und Shisha-Bars

Weil das Coronavirus sich zuletzt vor allem unter jüngeren Menschenbei Partys und Treffen ausgebreitet hat, müssen Diskos oder Clubs jetzt Einschränkungen hinnehmen. Auch mit seiner neuen Impfkampagne zielt Niedersachsen auf junge Erwachsene.

Mit einer Änderung der Corona-Verordnung reagiert Niedersachsen auf steigende Infektionszahlen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Von Mittwoch an müssen Diskotheken und Clubs sowie Einrichtungen zum Konsum von Shisha-Pfeifen bereits ab einer
Inzidenz von über zehn schließen, erläuterte Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) am Dienstag in Hannover. Bisher galt dafür eine Sieben-Tages-Inzidenz von 35.

Der Grund sei, dass sich in diesen Einrichtungen vergleichsweise viele Menschen angesteckt hätten, sagte Behrens. Dort gilt jetzt auch bei Inzidenzen von unter zehn eine Maskenpflicht, und die Kapazität wird auf 50 Prozent begrenzt. Insgesamt sei mit einer landesweiten
Inzidenz von 15,5 das Infektionsgeschehen derzeit gut beherrschbar, sagte die Ministerin. «Aber es gibt ein paar Problembereiche.» Von insgesamt 1.260 Covid-19-Infektionsfällen in den vergangenen sieben Tagen fielen laut Gesundheitsministerium 789 und damit mehr als 60 Prozent in die Altersgruppe der 15- bis 34-Jährigen.

Die neue Verordnung gibt zudem den Landkreisen und kreisfreien Städten mehr Freiheiten. Sie können auch bei höheren Inzidenzwerten einige Bereiche von Einschränkungen verschonen, wenn sich nachweislich anderswo das Virus verbreitet hat. Dies gilt zum Beispiel für die Gastronomie, für Kultureinrichtungen und den Einzelhandel, aber auch für Kindertagesstätten und religiöse Veranstaltungen. Für sie sollen dann weiter Regeln gelten, die sonst an niedrigere Inzidenzen geknüpft sind.

«Es ist so, dass wir derzeit weiter die Inzidenz für das Maß der Mittel halten», sagte Behrens. Allerdings rechne sie damit, dass bei den kommenden Bund-Länder-Gesprächen neue Maßstäbe festgelegt werden, die auch die Impfquote und die Krankenhausbelegung stärker mit in den Blick nehmen. In Niedersachsen haben bis zum Dienstag 64 Prozent der
Bürgerinnen und Bürger eine erste Impfung und 49 Prozent bereits die zweite erhalten. Unter den 18- bis 59-Jährigen sind Behrens zufolge 48 Prozent ein erstes Mal geimpft. Bei den 12- bis 17-Jährigen sind es rund ein Viertel.

Junge Erwachsene stehen auch im Mittelpunkt der 3,6 Millionen Euro teuren Kampagne, mit der das Land vom 2. August an für die Impfungen werben will. Unter dem Motto Motto «Geimpft sind wir stärker! Darum: Impfen, Schützen, Testen» sollen dabei Unentschlossene angesprochen werden, wie Behrens erläuterte. Eine Internet-Seite, Flyer, Anzeigen
oder Beiträge in den sozialen Medien sollen in neun Sprachen veröffentlicht werden.

Neben Deutsch sind das Arabisch, Bulgarisch, Englisch, Farsi, Polnisch, Rumänisch, Russisch und Türkisch. Zudem sollen mehrsprachige mobile Teams an Orten wie internationalen Restaurants und Imbissen sowie Treffpunkten wie Begegnungszentren, Friseuren oder Kiosken für das Impfen werben.










27.07.2021 • 12:08 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim“ : Eine Neuinfektion - Inzidenzwert bei 4,5 - Neun Akutfälle

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 2.633 (+1) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.566 (0) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 4,5 (6 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen)für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Maximal 50 Personen dürfen sich draußen treffen und maximal 25 Personen dürfen sich drinnen treffen. Kinder von 0 bis 14 Jahren und Genesene sowie vollständig Geimpfte werden nicht mit angerechnet. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden auf die Höchstzahl ebenfalls nicht angerechnet!

Aktuell sind im Landkreis Northeim 9 (+1) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 0 (0),
Bodenfelde 0 (0),
Dassel 0 (0),
Einbeck 5 (+1),
Hardegsen 0 (0),
Kalefeld 1 (0),
Katlenburg-Lindau 1 (-1),
Moringen 0 (-1),
Nörten-Hardenberg 0 (0),
Northeim 2 (+2) und
Uslar 0 (0) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 58 (0) Personen verstorben.
Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 43.862 Personen (Stand: 23.7.2021) im Impfzentrum und 43.798 Personen (Stand 23.7.2021) bei den Hausärzten geimpft.
Eine zweite Impfdosis haben bisher 35.385 Personen (Stand: 23.7.2021) im Impfzentrum und 34.994 Personen (Stand 23.7.2021) bei den Hausärzten erhalten.
Alle weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus














27.07.2021 • 12:04 Uhr

Klima-Camp statt Oktoberfest während der IAA in München geplant - Klima-Aktivisten aus Südniedersachsen wollen dabei sein

Ein Klima-Camp auf der Theresienwiese soll während der Internationalen Automobilausstellung (IAA) im September in München für eine umweltfreundliche Mobilitätswende werben. Das Camp soll etwa 1.500 Teilnehmenden Platz bieten, Gespräche mit der Stadt über Standort und Genehmigung liefen noch, teilte die Organisatoren am Dienstag mit. Zu ihnen gehören neben anderen die Jugendorganisation BUND Naturschutz und «Fridays for Future München». Auch Klima-Aktivisten aus Südniedersachsen haben bereits ihre Lust signalisiert, beim Camp mitzumachen.

Die Stadt müsse auch Protestierenden Raum geben, nicht nur der Autoindustrie, forderte das Bündnis. Geeignete Orte seien aus seiner Sicht der Hermann-von-Siemens-Sportpark und die Theresienwiese, auf der im September normalerweise das Oktoberfest stattfindet, das dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie ausfällt.

Die IAA findet von 7. bis 12. September erstmals in München statt. «Viele klimaaktivistische Gruppen haben angekündigt, gegen die IAA in München zu protestieren, die in ihren Augen allein dem Greenwashing der Autoindustrie dient», sagte Michael Jäger vom Camp-Bündnis. Das Camp wolle ihnen Übernachtungsmöglichkeit, Verpflegung und Bildungsprogramm bieten und solle ein Anlaufpunkt der Klimagerechtigkeitsbewegung sein. red/epd










27.07.2021 • 11:51 Uhr

Fraktion der SPD im Rat der Gemeinde Kalefeld beantragt Luftfilter für die Grundschule Altes Amt in Echte - VA stimmt dem zu

Das ist vorbildlich und beispielhaft für die Gesundheit unserer Schülerinnen und Schüler!

Am 06.Juli 2021 stellte die SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Kalefeld, den Antrag zur Anschaffung von Hepa-Luftfiltergeräten für die Grundschule in Echte. Hintergrund war die Ankündigung des Landes sich an den Kosten mit einer Fördersumme zu beteiligen, sowie die aktuellen technischen Daten, die mittlerweile als technischer Standard bei State-of-the-Art Geräten anzusehen sind.

Mit diesem Antrag traf die SPD-Fraktion auf die Zustimmung der anderen Fraktionen/Gruppen im Rat und somit konnte nach erfolgreicher Heranziehung verschiedener Angebote, bereits am 26.07.2021 die Bestellung durch die Verwaltung erfolgen.
Das Ziel, unsere Grundschüler bereits zum Schuljahresbeginn Anfang September mit größerer Sicherheit in den Klassenräumen zu begrüßen, wird damit erreicht werden. Die Geräte werden noch in den Sommerferien geliefert und aufgestellt, heißt es in einer brandaktuellen Mittelung von Herbert Bredthauer, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Gemeinderat Kalefeld.
red /Symbolbild Luftfilter











27.07.2021 • 11:42 Uhr

Kommunalwahlen am 12. September 2021: Kreiswahlausschuss entscheidet über Zulassung der Wahlvorschläge

Am Donnerstag, 29. Juli 2021, entscheidet der Kreiswahlausschuss über die Zulassung der Wahlvorschläge für die Kreiswahl sowie die Wahl einer Landrätin oder eines Landrates am 12. September 2021. Die Sitzung ist öffentlich und findet ab 11 Uhr in der Aula der Oberschule Northeim, Arentsschildtstraße 15a, in Northeim statt.

Neben der Zusammensetzung der Orts-, Gemeinde- und Stadträte, stimmen die Wählerinnen und Wähler bei der Kommunalwahl über die Zusammensetzung des Kreistages für die nächsten fünf Jahre ab. Mit 50 zu besetzenden Sitzen bleibt es für den Kreistag bei seiner bisherigen Größe.

Darüber hinaus findet auf Kreisebene auch die Wahl einer Landrätin oder eines Landrates statt.

Am 26. Juli 2021 um 18 Uhr endete die Frist für die Einreichung von Wahlvorschlägen.

Für die Wahl einer Landrätin oder eines Landrates liegen zwei Wahlvorschläge vor:

Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Astrid Klinkert-Kittel (Landrätin)

und

Freie Demokratische Partei (FDP)
Christian Grascha (Mitglied des Landtages).

Für die Kreiswahl haben insgesamt sechs Parteien, eine Wählergruppe, eine Wählergemeinschaft und ein Einzelbewerber Wahlvorschläge eingereicht:

Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Christlich Demokratische Union Deutschlands in Niedersachsen (CDU)
Alternative für Deutschland (AfD)
Freie Demokratische Partei (FDP)
Bündnis 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE)
DIE LINKE. Niedersachsen (DIE LINKE.)
Northeim 21, Wählergruppe im Landkreis Northeim (NORTHEIM 21)
Einzelwahlvorschlag Kloss
Unabhängige Wählergemeinschaft Bürgerliste Gemeinsam für Einbeck (BlGfE)

Die Kandidatinnen und Kandidaten für den Kreistag treten in vier Wahlbereichen an:

§ I Bad Gandersheim, Einbeck
§ II Kalefeld, Northeim
§ III Hardegsen, Katlenburg-Lindau, Moringen, Nörten-Hardenberg
§ IV Bodenfelde, Dassel, Uslar (einschl. gemeindefreies Gebiet Solling)

Mit Ausnahme der „Unabhängigen Wählergemeinschaft Bürgerliste Gemeinsam für Einbeck“ und dem Einzelwahlvorschlag Kloss, deren Wahlvorschläge für den Wahlbereich I Bad Gandersheim, Einbeck eingereicht wurden, liegen jeweils Wahlvorschläge für alle vier Wahlbereiche und damit für den gesamten Landkreis Northeim vor.

Für die Wahl einer Landrätin oder eines Landrates ist der Landkreis Northeim als Wahlgebiet nicht weiter unterteilt.
Die Bilder dokumentieren die beiden Wahlvorschläge für die Landrätin-/Landrats-Wahl Astrid Klinker-Kittel und Christian Grascha.













27.07.2021 • 10:11 Uhr

Abflußbeiwerte für Wassertechnische Berechnungen - Aufweitungen der Gande im LaGa Gelände in der Diskussion

Ein lesenswerter Beitrag vom Hochwasserexperten Diplom Ingenieur Wilhelm Kühne

In letzter Zeit wurde immer wieder kontrovers über Bauen in Überflutungsbereichen, aber auch Außerhalb, wenn Hochwasserschutzbereiche betroffen sind, berichtet. Es gibt unterschiedliche Abflussereignisse, die zu berücksichtigen sind. Im nachfolgenden Fachbeitrag beschäftigt sich der Bad Gandersheimer Dipl.Ingenieur Wilhelm Kühne mit der für Bad Gandersheim bedeutsamen Thematik. Sie hat vor dem Hintergrund von neuerlichen Versiegelungen im Zusammenhang mit den Bauten für die Landesgartenschau ein herausgehobene Aktualität. Hiebei geht es auch um die Kontroverse um den praktischen Sinn von Ausweitungen der Gande, die Dipl.Ing. Kühne kritisch interpretiert.

Dipl.Ing. Kühne: Starkregenereignisse, Starkregen nach wochenlangen Regenfällen und neu die sehr lokal auftretenden Sturzregenereignisse. Unterschiedliche Gelände- und Bodenverhältnisse (steil oder flach, durchlässig (Sandböden) oder weniger durchlässig (zum Beispiel lehmige Böden, bindige Böden) spielen hierbei eine besondere Rolle, ebenso der Bewuchs mit Bäumen und Streuern, Ackerfrucht in voller Ausprägung und Ackerböden nach der Bestellung und nach der Ernte, mit sehr unterschiedlichen Auswirkungen. Großflächenfelddrainagen außerhalb der Ortslagen. Innerhalb der Bebauung gibt es ebenso befestigte und unbefestigte Flächenanteile, durchlässige oder versiegelte Flächen, bebaute Flächenanteile. Alle diese haben sehr unterschiedliche Bedeutung für die angesammelte Wassermengen, der Fließzeit talwärts, durch Kanalisation oder offene Wasserhaltung, mit natürlichen Rückhalteräumen im Gelände oder beschleunigtem Abfluss in kanalisierten Gewässern.

Wenn nun in einem Bereich, der bisher als Wiese genutzt wurde ein Gebäude mit einem Pultdach errichtet wird, wird sich die auf der Gesamtfläche die anfallende Wassermenge ändert. Abhängig vom Gelände wird von der Wiese nur 10 Prozent der anfallenden Wassermenge gesammelt und abfließen. Von der bebauten Fläche hingegen wird 90 Prozent der darauf anfallenden Wassermenge abfließen. Baut man nun dort für die Differenz, also 80 ProzentAbflussmenge ein Rückhaltebecken, kann diese Wassermenge zwischengespeichert werden. Das so gesammelte Wasser kann nach dem Regenereignis und voll gefüllter Kanalisation dann nachlaufen.

Es entstehen für Unterlieger keine Nachteile in der Theorie, wenn dort eine ausreichend bemessene Kanalisation und Vorfluter vorhanden sind. Überflutete Flächen würden durch diesen Nachlauf länger überstaut. Da ist es, abhängig von den örtlichen Verhältnissen unter Umständen sinnvoll, wenn dieses wirtschaftlich angemessen ist, einen anderen Fließweg für diese Mehrwassermenge, dem Nachlauf, zu finden. Das wurde kontrovers zum Beispiel in Altgandersheim diskutiert, hier wäre Aufklärung mit Fakten durch die Verwaltung sinnvoll, diese sollte auch im Hochwasserausschuss am 25. Mai 2020 geschehen. Zielsetzung war, durch Aufklärung können Kontroversen sachlich und fachlich ausgeräumt werden.

In Überschwemmungsbereichen sieht diese Differenzbildung der Abflussmenge nun aber anders aus. Durch Flächenversiegelung würde rechnerisch dort nach dem vorstehenden Beispiel auch 80 Prozent mehr von dem Regenereignis auf der Fläche zusätzlich anfallen. Gerne wird auch hier dann durch Geländemodellierung oder Gewässer Aufweitung versucht einen Ausgleich zu schaffen. Mann schafft theoretisch ja auch hier eine Art Rückhaltung. Wenn aber der Zufluss von außerhalb so groß ist, dass die Wassermenge zur, vielen leidvoll bekannten Vollfüllung und Überschwemmung der Vorfluter geführt hat, kann man sich auch als Laie vorstellen, dass der Pseudorückhalteraum nach wenigen Minuten wieder aufgefüllt ist, als würde es diesen nicht geben. Wenn 40 m³/sec durch die Stadt rauschen ist eine Gewässer Aufweitung oder eine Minirückhaltebecken sehr schnell vollgefüllt, aber die zusätzliche Wassermenge aus der Differenzberechnung (80%) ist weiterhin da und führt zu neuen Problemen!

So etwas wird gerne bagatellisiert, es handelt sich doch nur um wenige Quadratmeter die neu dazu kommen, hier macht es die Summe dieser Bausünden aus den letzten Jahrzehnten. Hinterher gibt es Schadensereignisse, bei der Klinik im alten Kurpark, Hallen- und Freibad, Tanzbar und auf Straßen… Bei uns im Bad Gandersheimer Kurpark spielen die Durchlässigkeit der Böden noch eine besondere Rolle. Ich beobachte das seit den 90er Jahren besonders in der Kurparklandschaft mit Seen und Wiesen genau.

Ausweitungen von Gewässern
eine "Beruhigungspille"

Bei Vollfüllung der Eterna und Gande erfolgt ein Anstieg des Wassers in den künstlich angelegten Teichen und Seen Bord voll und sogar überlaufend über das sich oberflächennah bildende Grundwasser aus den nebenan fließenden Gewässern. Die Parkflächen sind zusätzlich vernässt und es sammelt sich dort sogar Wasser an der Oberfläche. In solchen Gebieten darf aus fachlicher Sicht keine zusätzliche Versiegelung durch Bebauungen jeder Art erfolgen und eine Beruhigungspille durch vermeintliche Gewässer Aufweitungen und Geländemodellierungen verabreicht werden. Wenn man hier wirklich zusätzlichen wirklich wirksamen Rückhalteraum schaffen wollte, müsse man überdimensionierte Rohrleitungen bzw. Rückhaltebecken ohne Zufluss aus der Überschwemmung bauen. Städte haben durchaus diese sehr teuren baulichen unterirdischen Rückhalteanlagen, auch hier in Bad Gandersheim gibt es so ein unterirdisches Rückhaltebecken, bei der Neuen Straße vor dem Zufluss zur Gande in den Salzwiesen. Wilhelm Kühne -Diplomingenieur-Hachenhausen

Das Bild dokumentiert den Bau der neuen Terrassenanlage an der Gande im rückwärtigen Bereich des Eiscafes Mucilli; in diesem Sektor sind die umstrittenen Ausweitungen der Gande geplant.












27.07.2021 • 09:56 Uhr

Polizei: Brand eines Autos mit Folgen - 20.000 Euro Schaden

Ereignisort: Einbeck, Reinserturm, Ereigniszeitpunkt: Montag, 26.Juli 2021, 17.10 Uhr:

Montagabend kam es bei Reparaturarbeiten zu einem Fahrzeugbrand bei einem Gebrauchtwagenhandel (wir berichteten). Ein 52-jähriger Einbecker führte Reparaturarbeiten im Motorraum eines Pkw durch, der dabei aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geriet. Das Feuer breitete sich im weiteren Verlauf auf das Werkstattgebäude aus. Der Geschädigte wurde bei dem Versuch den Brand zu löschen leicht verletzt und vor Ort durch Rettungskräfte behandelt. Im Einsatz waren ca. 75 Einsatzkräfte der Feuerwehr. Es entstand ein Sachschaden von etwa 20.000 Euro. Mü










27.07.2021 • 09:47 Uhr

Diese Woche neu im Kino: The Green Knight (USA 2020) - Die Adern der Welt (Deutschland/Mongolei 2020) - Cash Truck (USA/GB 2021)

The Green Knight (USA 2020)

Der amerikanische Independent-Regisseur David Lowery hat sich einer Legende aus dem Sagenkreis um König Artus und die Ritter der Tafelrunde angenommen. Bei einer Versammlung der Tafelrunde betritt der Grüne Ritter den Saal und fordert die Anwesenden heraus: Einer der Ritter solle ihn jetzt schlagen, dann würde er ihm in Jahresfrist an anderer Stelle, in der «Grünen Kapelle», das Gleiche tun. Gawein stellt sich der Herausforderung - und schlägt dem Ritter den Kopf ab. In einem Jahr muss er sich dem Grünen Ritter stellen... Lowery gelang ein verstörender und gleichzeitig verzaubernder Fantasyfilm mit einer beeindruckenden visuellen Opulenz.

Regie, Buch, Schnitt: David Lowery. Mit: Dev Patel, Alicia Vikander, Sean Harris, Katie Dickie, Joel Edgerton. Länge: 125 Min. FSK: 16, ffr. FBW: ohne Angabe. (epd)

Die Adern der Welt (Deutschland/Mongolei 2020)

Die mongolisch-deutsche Regisseurin Byambasuren Davaa wurde durch ihren Dokumentarfilm «Die Geschichte vom weinenden Kamel» (2005) bekannt. Jetzt erzählt sie in einem Spielfilm vom Alltag eines mongolischen Jungen zwischen Tradition und Moderne. Der zwölfjährige Amra lebt, wie es scheint, als Nomade mit seinen Eltern im Einklang
mit der Natur. Doch das traditionelle Leben ist bedroht: Internationale Konzerne wollen in der Steppe nach Gold schürfen und halten die Nomaden an, das Gebiet zu verlassen. Mit grandiosen Bildern, mitunter auch etwas bedeutungsschwer, erzählt Byambasuren Davaa von der Ausbeutung ihres Landes.

Regie und Buch: Byambasuren Davaa. Mit: Bat-Ireedui Batmunkh, Enerel Tumen, Yalalt Namsrai, Algirchamin Baatarsuren. Länge: 95 Min. FSK: ohne Altersbeschränkung, ffr. FBW: besonders wertvoll. (epd)

Cash Truck (USA/GB 2021)

Actionstar Jason Statham spielt den Mitarbeiter eines Geldtransportunternehmens in Los Angeles, den die Legende einer düsteren Vergangenheit umgibt. Als H, wie seine Kollegen ihn nennen, auf einer Tour ausgeraubt wird, erschießt er die Räuber; keiner der Angreifer überlebt. Welche Ziele H wirklich hat, bleibt lange offen. Der britische Regisseur Guy Ritchie wurde bekannt mit seinen komödiantisch angehauchten Filmen von großen Gangstern und kleinen Ganoven, zuletzt «The Gentlemen» (2019). Aber «Cash Truck», seine Adaption eines Romans von Nicolas Boukhrief, kommt ohne Augenzwinkern aus und entpuppt sich als moderner Film Noir, der die Welt als Höllenpfuhl zeigt.

Regie: Guy Ritchie. Buch: Ritchie, Marn Davies, Ivan Atkinosn (nach dem Roman von Nicola Boukhrief). Mit: Jason Statham, Holt McCallany, Jeffrey Donovan, Josh Hartnett, Scott Eastwood. Länge: 118 Min. FSK: 16, ffr. FBW: ohne Angabe.(epd)

Die Dohnal (Österreich 2019)

1979 wurde die Wiener Gemeinderätin und Feministin Johanna Dohnal «Staatssekretärin für allgemeine Frauenfragen», später dann Ministerin für Frauenangelegenheiten in der großen Koalition unter Franz Vranitzky. Sie setzte große Projekte der Gleichstellung und Emanzipation auch gegen den Widerstand der eigenen Partei, der SPÖ, durch. Regisseurin Sabine Derflinger, eher für ihre Spielfilme bekannt, gehört zu der Generation, die in der Ägide Dohnal aufwuchs. Ihr Porträt der Politikerin ist eine Collage, bei der gerade auch
viele junge Frauen zu Wort kommen, und die ebensoviel über das Jetzt wie über das Gestern erzählt.

Regie und Buch: Sabine Derflinger. Mit: Johanna Dohnal, Sonja Ablinger, Annemarie Auftreiter, Traudl Brandsteller. Länge: 104 Min. FSK: ohne Altersbeschränkung, ffr. FBW: ohne Angabe.(epd)











27.07.2021 • 09:40 Uhr

Moringen: Brennende Strohballen sowie Altreifen fordern den Einsatz der Feuerwehr

Eine unklare Rauchentwicklung in Richtung des oberen Waldwegs meldeten am späten Montagabend Anrufer über Notruf der Einsatzleitstelle Northeim. Gegen 23:05 Uhr wurde daraufhin die Ortsfeuerwehr Moringen alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war ein Feuerschein sichtbar, worauf der Einsatzleiter Frank Fihlon den Kräfteansatz erhöhen ließ.

Bei erster Erkundung ergab sich folgende Lage: Zwei Strohballen sowie Altreifen standen in der Nähe eines Feldes in Brand. Aufgrund der mangelnden Wasserversorgung wurde im Verlauf des Einsatz auch das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Fredelsloh hinzugezogen. Das Brandgut wurde durch die Kräfte abgelöscht und mithilfe eines Landwirts auseinandergefahren. Mit der Wärmebildkamera wurden weitere Glutnester gesucht und diese unter anderem durch den Einsatz von Netzmittel gelöscht.

Die rund 35 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei konnten ihren Einsatz nach gut zwei Stunden beenden. Der Ermittlungen zur Brandursache wurden durch die Polizei eingeleitet.
jf/Fotos: Joel Fröchtenicht - Kreisfeuerwehr Northeim














27.07.2021 • 09:33 Uhr

Karolin Otte: „Es ist einfach endlich an der Zeit, dass Frauen ihre Hälfte vom Kuchen und damit gleiche Rechte wirklich überall erlangen!“

Die Interviewreihe des Bündnis“ Politik braucht Frauen“ wird heute mit Karoline Otte fortgesetzt. Das Interview wurde geführt von den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Northeim, welche im Rahmen des Bündnis „Politik braucht Frauen“ nachgefragt haben.

Ein Interview mit Karoline Otte, stv. Fraktionsvorsitz Bündnis 90 / DIE GRÜNEN. Die Politikerin ist auch Bundestagskandidatin von Bündnis 90/Die Grünen für den Wahlkreis 52 Northeim-Osterode-Goslar.

Lebenslauf:

Ich bin Karo Otte, ich bin 24 Jahre alt und seit 5 Jahren im Kreistag in Northeim für die GRÜNEN. Zusammen mit meiner Zeit im Kreistag habe ich direkt nach meinem Abi ein duales Studium zur Verwaltungsbetriebswirtin angefangen. Seit meinem Bachelorabschluss 2019 arbeite ich beim Landkreis Göttingen. Zwischenzeitlich war ich nach der Geburt unserer Tochter ein Jahr in Elternzeit. Die Verantwortung zuhause gebe ich gerade zu einem großen Stück an meinen Mann ab, denn ich kandidiere jetzt als Spitzenkandidatin der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen für den Bundestag.

Wann und wie begann ihr politisches Engagement? Gab es einen Schlüsselmoment?

Karolin Otte: Ich habe vor mehr als 10 Jahren angefangen mich politisch bei den GRÜNEN und der GRÜNEN JUGEND zu engagieren. Mit damals 14, bin ich vor allem über Umwelt- und Klimathemen zur politischen Arbeit gekommen.

Wie unterscheiden sich weiblicher und männlicher Politikstil?

Karolin Otte: Erst mit der Zeit ist mir bewusst geworden, dass es durchaus einen Unterschied macht, ob man als junger Mann oder als junge Frau mit politischem Engagement beginnt. Meinen männlichen Kollegen wurde so gut wie immer ein gigantischer Vertrauensvorschuss gewährt, den ich mir erst erarbeiten musste. Ich musste meine Kompetenzen auch im Kreistag immer erst unter Beweis stellen und ein doppeltes Maß an Vorbereitung an den Tag legen, bevor meine Positionen ernst genommen und gehört wurden. Mit meiner Schwangerschaft, der Geburt meiner Tochter und mit einem zunehmenden Anteil von Müttern im Freundeskreis, hat sich für mich deutlicher als bisher gezeigt, wie Frauen in unserer Gesellschaft auf ihre Mutterschaft oder auch nur eine potenzielle Mutterschaft reduziert werden und was das für uns und unsere politische, berufliche und gesellschaftliche Teilhabe bedeutet. Es schränkt uns ein und zwar massiv! Und deutlich über das Maß hinaus, dass aus einem Kind und Kitaöffnungszeiten von 8 bis 14:30 Uhr resultiert.

Was muss sich verändern, damit sich mehr Frauen in Parlamenten engagieren?

Karolin Otte: Ich finde es wahnsinnig wichtig, dass Frauen mit am Tisch sitzen, wenn Entscheidungen getroffen werden. Noch immer wachsen Mädchen und Jungen mit ganz unterschiedlichen Erwartungen der Gesellschaft an sie auf. Frauen werden in unserer Gesellschaft systematisch diskriminiert. Im Berufsleben werden sie benachteiligt, auch wenn sie nur rein hypothetisch Kinder kriegen könnten. Auf der Straße, im Kaffee und am Arbeitsplatz erleben sie täglich sexuell übergriffiges Verhalten. Frauen wird, in einer für Männer unvorstellbaren Weise, das Recht auf körperliche Selbstbestimmung verwehrt und ihre Gesundheit wird mutwillig aufs Spiel gesetzt. Es ist einfach verdammt nochmal an der Zeit, dass Frauen ihre Hälfte vom Kuchen und damit gleiche Rechte wirklich überall erlangen! Dafür müssen wir selber einstehen, dafür müssen wir Frauen in die Parlamente und unsere Erfahrungen und Lebensrealitäten mit an den Tisch tragen, an dem Entscheidungen getroffen werden.

Was würde sich verändern, wenn die Parlamente paritätisch besetzt werden?

Karolin Otte: Gerade deshalb ist es so entscheidend, dass wir uns als Frauen in Parlamente wählen lassen und unsere Lebensrealitäten dort in die Arbeit einbringen, denn ansonsten wird Politik weiterhin konsequent an diesen Realitäten vorbei gemacht. Ansonsten werden weiterhin Bürgersteige gebaut, auf denen man keinen Kinderwagen sicher lenken kann. Ansonsten bleibt es bei Kitaöffnungszeiten bis 14:30 Uhr. Ansonsten kommen Frauen in der Öffentlichkeit weiterhin vor allem als Mütter vor. Und ansonsten wird sich der Stil von politischen Debatten, in denen viel zu oft nur draufgehauen und nicht zugehört wird, nicht verändern.

Was sollten interessierte Frauen noch wissen, was ist für Sie noch wichtig?

Karolin Otte: Ich denke das Wichtigste, was Frauen wissen sollten, die sich kommunalpolitisch einbringen wollen, ist, dass sie dazu verdammt nochmal ein Recht haben und ihr Beitrag in dem kommunalen Parlament doppelt und dreifach wertvoll ist, weil sie eine Perspektive mitbringen, die hier noch viel zu selten gehört wird.










27.07.2021 • 09:01 Uhr

Feuerwehr evakuiert 21 Personen bei Gebäudebrand in Northeim

Das schnelle und umsichtige Eingreifen der Rettungskräfte aus Northeim hat in der Nacht zu Dienstag schlimmere Folgen eines Gebäudebrandes verhindert. 21 Personen wurden aus einem Sechs-Parteien-Haus sowie aus einem Nachbarhaus in der Northeimer Matthias-Grünewald-Straße evakuiert und gerettet.

Um 3.26 Uhr wurde die Feuerwehr Northeim mit dem Stichwort „Gebäudebrand“ alarmiert, nur kurze Zeit später wurden die Feuerwehren aus Hillerse und Sudheim ebenfalls in den Einsatz dazu gezogen. Eine Wohnung des Gebäudes stand bei Eintreffen des Brandmeisters vom Dienst bereits in Vollbrand. Eine starke, weithin sichtbare Rauchentwicklung war die Folge. Die Feuerwehr hat daraufhin die Evakuierung und Rettung der Bewohner, unter anderem über Steckleitern, eingeleitet. Durch dieses sofortige Handeln wurden keine Personen verletzt.

Die Feuerwehr hat die Flammen mit mehreren Trupps im Innenangriff und von Außen bekämpft und konnte ein Übergreifen auf andere Wohnungen verhindern. Durch das Technische Hilfswerk wurde der betroffene Gebäudeteil in Sachen Statik kontrolliert. Der Rettungsdienst hat mit einem Großaufgebot die Betreuung und Sichtung der betroffenen Personen übernommen. Northeims Bürgermeister Simon Hartmann hat noch in der Nacht veranlasst, dass alle Personen in der Jugendherberge der Kreisstadt unterkommen konnten.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der Einsatz lief bis in die frühen Morgenstunden. Insgesamt waren 85 Kräfte aller Organisationen im Einsatz.

Zu den Bildern:
Löschen in Brandwohnung und Rauch aus selbiger: Horst Lange/Kreisfeuerwehr
Einsatzkräfte kommen aus Gebäude: Konstantin Mennecke/Kreisfeuerwehr














27.07.2021 • 08:54 Uhr

Stadtratswahl: Florian Porde - seit zwei Jahren Bad Gandersheim - Jetzt strebt er als Einzelkämpfer Ratsmandat an

Kommunalpolitik macht wieder Lust! So jedenfalls ist ein Post von Florian Porde zu interpretieren. Auf Facebook hat der Porde bereits am 16. Juli 2021 angekündigt: Ich kandidiere am 12. September 2021 als Einzelbewerber für den Stadtrat in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim.

Eigenen Angaben zufolge ist er seit zwei Jahren in Bad Gandersheim zuhause. Sein Geld verdient er als "Leanmanager" in der Automobilindustrie. Warum er Lust auf Stadtrat in Bad Gandersheim hat? Er hat seine Mission via Facebook erklärt (siehe Dokumentation).

red/ Foto/Quelle: Facebook Florian Porde
















27.07.2021 • 08:28 Uhr

Zeitungen erleiden nach Abo-Verlusten starke Einbußen im Werbegeschäft

Das Corona-Jahr 2020 hat den deutschen Zeitungsverlagen nicht allein Rückgänge beim Einzelverkauf und Abonnenten beschert, sondern deutliche Einbußen im Werbegeschäft. Die Anzeigen- und Werbeerlöse seien um 16,9 Prozent auf 1,82 Milliarden Euro zurückgegangen, teilte der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) am Montag in Berlin mit. Die Vertriebserlöse seien dagegen (durch Preiserhöhungen) um 4,1 Prozent auf 5,17 Milliarden Euro gestiegen und hätten somit die Anzeigenverluste teilweise ausgleichen können.

Der Gesamtumsatz der Verlage lag im vergangenen Jahr laut dem Branchenverband bei 6,99 Milliarden Euro. Das waren 2,3 Prozent weniger als 2019. Der Anteil des Werbegeschäfts lag nur noch bei 26 Prozent der Einnahmen, so der am Montag veröffentlichte «Beitrag zur wirtschaftlichen Lage der deutschen Zeitungen» des BDZV. Im Vorjahr lag dieser Anteil noch bei rund 30 Prozent, 2016 waren es noch 35 Prozent.

Digitale Angebote hätten für gut zehn Prozent der Umsätze gesorgt. Insgesamt lagen die Digital-Erlöse der deutschen Zeitungsverlage 2020 bei 785 Millionen Euro. Knapp ein Drittel davon (248 Millionen Euro) seien auf den E-Paper-Vertrieb entfallen. Die verkaufte E-Paper-Auflage habe erstmals die Zwei-Millionen-Grenze überschritten und sich damit innerhalb von vier Jahren verdoppelt.

Die deutschen Zeitungen gewannen den Angaben zufolge mehr als drei Millionen zusätzliche Leser pro Woche. Der Zugewinn sei mit digitalen Angeboten gelungen, die 63 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal die Woche abrufen. Dagegen lesen 56 Prozent regelmäßig eine gedruckte Zeitung. Insgesamt nutzen demnach fast 60 Millionen Deutsche ab 14 Jahren mindestens wöchentlich ein digitales Zeitungsangebote oder lesen regelmäßig eine Zeitung auf Papier. red/epd











27.07.2021 • 08:19 Uhr

Kartoffelbauern sparen Pflanzenschutzmittel ein- Landwirte schützen ihre Pflanzen mit Öl – Warndienst hilft

Sie sind klein und gemein: Blattläuse sind eine Herausforderung für Gärtner und Landwirte. Besonders wer Pflanzkartoffeln anbaut und diese zur Vermehrung verkaufen möchte, ist auf Maßnahmen gegen die winzigen Schädlinge angewiesen. Denn wenn die Blattlaus zusticht, gelangen oft auch Kartoffelviren in die Pflanze. Sind die Erreger in der Knolle der Kartoffel gelandet, sind die Qualitäts- und Ertragsverluste so groß, dass die Erdäpfel nicht mehr als Vermehrungskartoffeln genutzt werden können, teilt der Landvolk-Pressedienst mit.

Durch den Wegfall vieler Pflanzenschutzmittel haben sich die Kartoffelbauern nun auf ein althergebrachtes Mittel besonnen. „Wir haben mit Paraffinöl, dass auch im Ökolandbau zugelassen ist, sehr gute Erfahrungen gemacht“, sagt Ulf Hofferbert, verantwortlicher Anbauberater beim Zuchtunternehmen Europlant. Er ist von den hohen Wirkungsgraden von bis zu 80 Prozent begeistert. Und das, obwohl das Öl pur ausgebracht wird und keine schädliche Wirkung gegen die Blattläuse oder andere Insekten und Nützlinge hat.

„Die Blattläuse fliegen die Kartoffeln trotzdem an und stechen in die Blätter, für das gefährliche Y-Virus versperrt das Öl jedoch den Weg“, erläutert Hofferbert, der sich intensiv mit der Wirkungsweise befasst hat. Das Öl bilde einen Film auf den Blättern, werde von der Pflanze jedoch nicht aufgenommen. Nach der Ernte bauten Pilze und Bakterien im Boden die geringen Mengen an Paraffinöl organisch wieder ab.

Um einzuschätzen, wann und in welchem Umfang die verschiedenen Blattläuse aktiv sind, informieren amtliche Blattlaus-Warndienste per Newsletter die Kartoffelbauern. Denn auch der Einsatz von Öl erfolgt nach genauen Vorgaben und erst nach überschreiten der Schadschwelle. „Die Pflanzen werden durch den Belag auf den Blättern etwas schwerer, es besteht die Gefahr von Sonnenbrand und die Photosyntheseleistung nimmt etwas ab“, erläutert Hofferbert die Nachteile, die etwa fünf bis zehn Prozent Ertragsverluste ausmachen. Die Vorteile überwiegen seiner Meinung nach jedoch deutlich.LPD /Foto: LPD










27.07.2021 • 08:13 Uhr

Justiz ermittelt wegen Corona-Nazi-Vergleich auf Facebook

Die Generalstaatsanwaltschaft München ermittelt wegeneines Facebook-Posts, der die aktuelle Corona-Politik mit der Judenverfolgung des NS-Regimes vergleicht. Dem Beschuldigten wird
Volksverhetzung gemäß Paragraf 130 des Strafgesetzbuches zur Last gelegt, wie der Leitende Oberstaatsanwalt und Sprecher Klaus Ruhland dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Montagabend bestätigte. Zunächst hatte die «Süddeutsche Zeitung» über den Fall berichtet.

Der Beschuldigte, laut Informationen der Zeitung ein 45-jähriger Münchner, habe ein zweigeteiltes Bild gepostet, auf dessen unterer Hälfte der Eingang des Konzentrationslagers Auschwitz mit den Worten «Arbeit macht frei» zu sehen war, beschrieb Ruhland. Darüber sei eine Zeichnung mit «Impfen macht frei» sowie eine Reihe schwarz Uniformierter mit Spritzen in der Hand zu sehen gewesen. Daneben der Text: «Alles schon einmal da gewesen.» «Dieser Post wurde binnen weniger Tage 52-mal gelikt und 26-mal kommentiert», sagte der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft. red










27.07.2021 • 08:05 Uhr

Ferienprogramm 2021 aktuell: Heute "Tatort Bad Gandersheim - Auf Spurensuche mit der Polizei"

Erstes Angebot:

Heute stellt sich das Polizeikommissariat in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt ganz auf den Besuch junger Leute ein: Einmal für einen Tag lang Nachwuchspolizist sein, so lautet das Angebot im tagesaktuellen Programm des Bad Gandersheimer Ferienpasses der Stadtjugendpflege. Unter dem Motto "Tatort Bad Gandersheim - Auf Spurensuche mit der Polizei" sind spannende Eindrücke angesagt: Im Polizeiauto sitzen! So wird ein Fingerabdruck gemacht! Spuren eines Verbrechens sichern! So arbeitet ein Ermittler! Ab 9.30 Uhr starten die Mini-Polizisten ihren Ermittlerjob...

Zweites Angebot:

Einen "Schnuppertag" mit Pferden und Ponys gibt es am heutigen Dienstag auf dem Eternahof zwischen Hachenhausen und Harriehausen. Aufschlussreich die Erfahrung, dass der Umgang mit Pferden viel natürlicher und artgerechter sein kann als allgemein bekannt. Die Einführung auf dem spannenden Abenteuerhof findet von 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr statt. Qualifizierte Betreuung ist selbstverständlich!
red












27.07.2021 • 07:52 Uhr

Veranstaltungsbranche will Corona-Geimpfte besserstellen - "Rest der Bevölkerung darf nicht wegen Impfverweigern leiden!"

Die Veranstaltungsbranche hält eine Besserstellung von Geimpften gegenüber negativ auf Corona getesteten Menschen fürmöglich und je nach Infektionslage auch für geboten. «Wenn das Infektionsrisiko bei Getesteten zu groß ist, müssen jedenfalls Veranstaltungen nur für Geimpfte und Genesene erlaubt werden», sagt Jens Michow, geschäftsführender Präsident des Bundesverbands der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft, der Tageszeitung «Die Welt»
(Dienstag). Wenn Veranstaltungen unter diesen Bedingungen ohne Abstandsregeln durchgeführt werden dürfen, erlaube es das Hausrecht, nur Geimpften und Genesenen Zugang zu gewähren.

«Im Bereich der Großveranstaltungen und Konzerte gibt es spätestens ab Ende September, wenn jeder ein Impfangebot bekommen hat, nur diesen Weg», sagte Michow angesichts der aktuellen politischen Debatten. Wer sich weigere, geimpft zu werden, könne nicht erwarten, dass der Rest der Bevölkerung darunter leide. epd











27.07.2021 • 07:45 Uhr

Endlich Erfolg der Polizeiarbeit! Katalysatorendiebstähle aufgeklärt - Kriminelles Trio ermittelt - Bei Flexlärm sofort Polizei alarmieren!

In Zeiten teurer und knapper werdender Rohstoffe geraten auch Autokatalysatoren immer mehr in den Focus von Dieben, weil die darin enthaltenen Edelmetalle auf dem Rohstoffmarkt einen hohen Erlös einbringen. Meist ist dann nicht mehr nachvollziehbar, ob die Fahrzeugkatalysatoren von Schrott- oder Unfallfahrzeugen stammen oder Diebesgut sind. Ziel der Diebe sind überwiegend ältere Fahrzeugtypen, da in diesen Katalysatoren der Gehalt von Edelmetallen meist höher ist.

Anfang März diesen Jahres verzeichnete die Polizei eine Vielzahl von Diebstählen von Katalysatoren an PKW in Hildesheim. Unter anderem waren auf dem Parkplatz eines Autohauses gleich mehrere Autos Ziel der Diebe. Der Zentrale Kriminaldienst der Polizeiinspektion Hildesheim nahm daraufhin die Ermittlungen auf und konnte wenig später zwei 21-Jährige und einen 19-Jährigen als Tatverdächtige ermitteln. Das Trio steht im Verdacht, sich nachts mit Trennschleifen an den Fahrzeugen zu schaffen gemacht und insgesamt 24 Katalysatoren aus den Auspuffanlagen gezielt herausgeflext zu haben. Dabei ist ein Gesamtschaden von ca. 20.000,- EUR entstanden.

In diesem Zusammenhang wird gebeten, bei verdächtigen nächtlichen Flexgeräuschen die Polizei zu verständigen, denn es könnten wieder Katalysatorendiebe am Werk sein. kri










26.07.2021 • 21:26 Uhr

Feuer in Werkstatt: Retter bei Einbeck im Einsatz

Ein gemeldeter PKW-Brand am Stadtrand von Einbeck hat sich am späten Montagnachmittag zu einem Werkstattbrand entwickelt. 75 Kräfte der Feuerwehr hatten die Lage aber schnell unter Kontrolle.

Um 17.11 Uhr wurde ein brennendes Fahrzeug im Reinserturmweg gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Kräfte aus Einbeck stellte sich heraus, dass das Fahrzeug nicht etwa auf freier Straße, sondern in einer Werkstatt in Flammen stand. Zudem gab es kleinere Explosionen. Die Feuerwehr Einbeck um Stadtbrandmeister Lars Lachstädter hat daraufhin umgehend Kräfte nachgefordert, unter anderem aufgrund der schwierigen Wasserversorgung vor Ort. Mit zwei Trupps im Innenangriff konnten die Flammen anschließend schnell gelöscht werden.

Im Einsatz waren in Folge neben der Feuerwehr Einbeck der Wassertransportzug mit allen Tanklöschfahrzeugen aus dem Stadtgebiet sowie der Gefahrstoffzug zur Einsatzstellenhygiene.

Vor Ort eingesetzt waren die Feuerwehren aus Einbeck, Greene, Kreiensen, Naensen, Vogelbeck und Salzderhelden mit 75 Kräften. Hinzu kommen zehn Kräfte von Rettungsdienst und Polizei samt Tatortgruppe. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. red /Fotos: Konstantin Mennecke - Kreisfeuerwehr Landkreis Northeim













26.07.2021 • 19:52 Uhr

Norderney - Flugzeugabsturz im Wattenmeer - Pilot kommt ums Leben

Auf Borkum startete am Montagmittag ein Kleinflugzeug mit mehreren Fallschirmspringern besetzt in Richtung Norderney.

Die Fallschirmspringer sprangen über Norderney planungsgemäß ab. Der Pilot des Flugzeugs beabsichtigte ebenfalls auf Norderney zu landen, stürzte jedoch aus bislang ungeklärter Ursache gegen 13 Uhr vor Norderney in das Wattenmeer. Ein Zeuge hatte den Absturz beobachtet und die Rettungsleitstelle informiert.

Durch die Seenotleitung Bremen der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) wurde sofort ein umfangreicher Rettungseinsatz koordiniert und durchgeführt.

Der Rettungshubschrauber Christoph 26 beteiligte sich am Unglücksort an den Suchmaßnahmen, die Hubschrauber des SAR, Northern Rescue sowie der Polizei Niedersachsen wurden angefordert, konnten jedoch vorm Eintreffen wieder entlassen werden. Parallel wurde der Seenotrettungskreuzer Eugen der DGzRS, die Seenotrettungsboote Elli Hoffmann-Röser (Station Baltrum) und Otto Diersch (Station Norddeich) sowie Taucher zur Absturzstelle entsandt. Ein Schiff der Wasserschutzpolizei wurde ebenfalls eingesetzt. Auch zwei in der Nähe befindliche zivile Schiffe beteiligten sich an der Rettungsaktion und versuchten das Flugzeug mit einem Tau zu sichern. Leider kam für den 65-jährigen Piloten im Flugzeug jede Hilfe zu spät.

Der Zentrale Kriminaldienst der Polizeiinspektion Aurich / Wittmund und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung aus Braunschweig haben die Ermittlungen zur Absturzursache aufgenommen. Derzeit wird mit einem Tonnenleger versucht, die Cessna 208 zu bergen. Die Gezeiten im Wattenmeer und der Zustand des Flugzeugwracks erschweren die Bergung.

Personen, die Beobachtungen zum Hergang tätigen konnten, werden gebeten sich unter Telefon 04941 606-215 zu melden. ots










26.07.2021 • 19:47 Uhr

Was ist mit elfjähriger Lea Sofie passiert? Polizei leitet Öffentlichkeitsfahndung ein

Die 11-jährige Lea Sofie Möbius aus Hameln ist seit dem 21. Juli 2021 aus einer Jugendeinrichtung in Hameln abgängig. Bereits am 19. Juli .2021 war Lea von zu Hause abgängig. Am nächsten Tag konnte die 11-Jährige jedoch am Bahnhof in Bad Pyrmont aufgefunden und vorübergehend in die Jugendhilfeeinrichtung gebracht werden. Nun ist sie von dort verschwunden. Aufgrund des Alters von Lea sowie der Dauer, seitdem sie vermisst wird, bittet die Polizei um Hinweise, wo sich Lea aufhält. Lea ist 1,40 Meter groß, schlank, sie hat braune Augen und schulterlange, honigblond/orange Haare (s. Foto). Bekleidet ist Lea mit einer schwarzen Jogginghose von Adidas, einem schwarzen Pullover mit weißer Nike-Aufschrift und weißen Schuhen.

Nach bisherigen Erkenntnissen hat Lea Kontakte in Hameln und Bad Pyrmont. Polizeiliche Suchmaßnahmen verliefen bislang erfolglos.

Hinweise zum Aufenthaltsort von Lea werden rund um die Uhr bei der Polizei Hameln unter der Telefonnummer 05151/933-222 (oder bei jeder anderen Polizeidienststelle) entgegengenommen. red/Foto: Polizei










26.07.2021 • 19:41 Uhr

Göttingen: Schüsse auf flüchtenden Mercedes - Polizei berichtet über neue Details des Vorfalls in der Innenstadt - Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungsverfahren gegen Mercedesfahrer ein

Im Zusammenhang mit der mutmaßlichen Gefährdung von zwei Polizeibeamten durch einen 39 Jahren alten Mercedesfahrer aus Heiligenstadt (Thüringen) am Sonntagabend (25.07.21) gegen 18.40 Uhr in der Göttinger Innenstadt (wir berichteten) wurden am heutigen Montag (26.07.21) die Ermittlungen zur Klärung der genauen Abläufe fortgesetzt.

Inzwischen ist bekannt, dass die Beamten den zur Vorfallszeit allein im Auto sitzenden Thüringer anhalten wollten, da er nicht angegurtet war. In der Folge missachtete der Mann mehrfach die Anhaltsignale der Funkstreife und versuchte, im dichten Straßenverkehr und mit hoher Geschwindigkeit zu flüchten. Hierbei überfuhr er mehrere rote Ampeln.

Gegen 18.40 Uhr gelang es den Beamten schließlich, das Fahrzeug auf der Bürgerstraße kurz vor dem Groner Tor zu stoppen, indem sie einen Funkstreifenwagen auf der Fahrbahn querstellten. Die Beamten stiegen daraufhin aus dem Streifenwagen aus und traten von beiden Seiten an das Fahrzeug heran. Als einer der Beamten die Fahrertür öffnen wollte, legte der 39-Jährige den Rückwärtsgang ein und setzte zurück. Dabei kam der sich unmittelbar am Auto aufhaltende Polizist zu Fall und verletze sich leicht an der Hand.

Der Mercedesfahrer gab Gas und scherte unvermittelt nach rechts aus, vermutlich um an dem Streifenwagen vorbeizufahren. Der in diesem Moment an der Beifahrerseite stehende andere Beamte wich zur Seite aus, um nicht vom Fahrzeug erfasst zu werden. Sofort gab er mehrere Schüsse aus seiner Waffe auf einen Reifen des Fahrzeugs ab, von denen nach ersten Ermittlungen einer den Reifen traf.

Nach kurzer Flucht konnte der 39-Jährige an der Berliner Straße/Godehardstraße in seinem beschädigten Wagen ergriffen werden. Gegen seine Festnahme leistete der Heilgenstädter körperlichen Widerstand. Er wurde von mehreren Beamten überwältig und zur Polizeidienststelle transportiert. Der Führerschein wurde beschlagnahmt. Polizeilich in Erscheinung getreten ist der Autofahrer aus Thüringen bislang nicht.

Zu einer Gefährdung Unbeteiligter kam es durch die Schüsse nach den zurzeit vorliegenden Informationen nicht. Noch am Sonntagabend unterzogen Experten den unmittelbaren Tatort auf der Bürgerstraße einer intensiven spurentechnischen Begutachtung. Für deren Dauer war ein Teil der Straße abgesperrt.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Göttingen leitete die Göttinger Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ein. Der 39-Jährige wurde am Montag polizeilich vernommen und anschließend entlassen. Sein Motiv bleibt weiter unklar. Unter Alkoholeinfluss stand er nicht. Die Untersuchungsergebnisse einer entnommenen Blutprobe stehen noch aus. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Augenzeugen, Fotos
und Videos gesucht

Die Polizei bittet Augenzeugen, sich unter Telefon 0551/491-2115 zu melden. Darüber hinaus ist jegliches zur Situation vorhandenes Bildmaterial von Bedeutung. Die Ermittler bitten deshalb Zeugen, Fotos und auch Videos für die weiteren Ermittlungen zur Verfügung zu stellen. Dateien können an pressestelle@pi-goe.polizei.niedersachsen.de übersandt werden.

Dienstwaffe nach Prüfung durch
# Staatsanwaltschaft wieder
an Beamten ausgehändigt

Wie bei derlei Vorfällen generell vorgeschrieben, war die Dienstwaffe des Beamten, der die Schüsse auf das Fahrzeug abgegeben hatte, am Sonntagabend einbehalten worden. Nach Prüfung des zugrundeliegenden Sachverhaltes durch die Staatsanwaltschaft Göttingen wurde das Einsatzmittel am Montag wieder an den Beamten ausgehändigt, da sich aufgrund der vorliegenden Ermittlungsergebnisse kein Anfangsverdacht bzw. konkrete Hinweise auf ein strafrechtlich relevantes Handeln oder anderweitig zu würdigendes Fehlverhalten des Polizisten ergeben haben.

Schusswaffeneinsatz wird
intern nachbereitet

Dass es zu einem echten Schusswaffeneinsatz kommt, ist eher die Ausnahme und demzufolge ein herausragendes Szenario für alle Beteiligten. Aus diesem Grund wird das aktuelle Geschehen zeitnah Anlass für eine interne Überprüfung, Nachbetrachtung und auch Aufarbeitung sein.jk /Foto: Fis WMG










26.07.2021 • 19:21 Uhr

Bad Gandersheimer Bürgermeister-Kandidat Peik Gottschalk im direkten Dialog mit der Wirtschaft: Aktuell mit Harzländer-Geschäftsführer Jochen Neidhardt

Im Rahmen seiner Wahlkampftour bereist Bürgermeister-Kandidat Peik Gottschalk die heimische Wirtschaft. Ein ersten konstruktiven und informativen Dialog gab es jetzt mit Jochen Neidhardt, Geschäftsführer des Bad Gandersheimer Familienbetriebes Harzländer. Die Fleischwarenfabrik mit ihrem Filialnetz gehört zu den großen Arbeitgebern in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim.

Dabei kamen interessante Themen zur heimischen Wirtschaft und Stadtentwicklung zur Sprache. Ein ernstes Problem ist der Fachkräftemangel in der heimischen Wirtschaft. "Es ist schwierig, zur Zeit sehr gutes Fachpersonal zu bekommen", umriß Geschäftsführer Neidhardt die unerfreuliche Situation. "Uns fehlen qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seit geraumer Zeit. Das ist in unserer regionalen Wirtschaft ein großes Problem!"

Als ein weiteres Anliegen skizzierte Neidhardt eine bessere Zusammenarbeit von heimischen Unternehmen. "Da könnte viel mehr geschehen", ist Jochen Neidhardt sicher. In dem Gespräch wurde unter anderem über lokale Wärme- und Energiekonzepte gesprochen, so Gottschalk. Dabei ging es um die Versorgung von Unternehmen mit vor Ort produzierten Strom. "Wir sind in der Lage , für uns und andere Unternehmen in der Stadt unseren eigenen Strom zu produzieren", zeigte Neidhardt wirtschaftlich sinnvolle Kooperationen auf. Die erforderlichen Investitionen würden sich langfristig lohnen. "Und wir tun etwas für den Klimaschutz!" In diese Zusammenarbeit sollten die regionalen Energieversorger einbezogen werden.

Gottschalk fand diese Ideen hoch interessant. Er sagte dem Unternehmer für den Fall einer erfolgreichen Wahl jegliche Unterstützung zu. "Wir müssen unsere Stadt und die heimischen Unternehmen für die Herausforderungen der Zukunft fit machen. Ein weiter so kann und darf es nicht mehr geben" so eine Leitlinie für den Bürgermeister-Kandidaten. "Wir müssen Arbeitsplätze erhalten und noch neue schaffen!"

Wie schon in seinem Wahlprogramm mitgeteilt, plant der Bürgermeister-Kandidat im Fall einer erfolgreichen Wahl, die Stadt für die nächsten 15 bis 20 Jahre zukunftsfit zu machen.
"Die Chancen sind da", ist Gottschalk überzeugt und ermuntert alle Akteure, "diese Chancen mehr als bisher zu nutzen!".

Neidhardt und Gottschalk wollen den aufgenommen Dialog zu gegebener Zeit fortsetzen. Für das Gespräch nahmen sich beide anderthalb Stunden Zeit.
red










26.07.2021 • 12:09 Uhr

Unfall mit drei schwerverletzten Personen

Bei einem Unfall auf der K 28 zwischen Borgentreich-Körbecke und Liebenau sind drei Personen schwer verletzt worden.

Ein 42-jähriger Mann aus dem Kreis Göttingen war am Sonntag, 25. Juli, mit seinem Mercedes Cabriolet auf der K 28 von Liebenau aus Richtung Körbecke unterwegs und wollte gegen 15 Uhr in Höhe der K 29 nach links Richtung Rösebeck abbiegen. Dabei übersah er einen entgegenkommenden BMW Kombi. Nach dem Zusammenstoß beider Autos drehte sich der Mercedes und kam mit der Front Richtung Liebenau am linken Fahrbahnrand zum Stillstand. Der BMW kam unmittelbar nach dem Zusammenstoß im Einmündungsbereich zum Stehen.

Der 26-jährige BMW-Fahrer aus dem Kreis Kassel und seine 27-jährige Beifahrerin aus dem Kreis Höxter wurden ebenso wie der Mercedes-Fahrer schwer verletzt. Die Personen wurden mit Rettungswagen in verschiedene Krankenhäuser eingeliefert. Die Feuerwehren Körbecke und Großeneder waren am Unfallort tätig, um ausgelaufene Betriebsstoffe aufzunehmen.

Die Unfallwagen waren aufgrund ihres erheblichen Frontschadens nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Schaden wird von der Polizei auf insgesamt mehr als 30.000 Euro geschätzt. /ell/Foto: Polizei










26.07.2021 • 11:59 Uhr

Landesgartenschau Bad Gandersheim: Der neue LaGa-Kreisel aus der Vogelperspektive

Jetzt ist er fertig: Der einzige Kreisverkehr in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. Auf dem Kreisel hat das städtische Gartenamt mit seiner fleißigen Männern und Frauen ein Markenzeichen für die anstehenden Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim. Für das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group hat der für den LaGa-Förderverein ehrenamtlich tätige Günter Ahrens ein wunderbares Foto- und Videodokument hergestellt. Mit Genehmigung ließ er seine Drohne über dem Kreisel kreisen. Damit schaffte er die einzigartige Ansicht des neuen Wahrzeichens aus der Vogelperspektive. Die Motivlage ist auf den News-Portalen dieses Redaktionsnetzwerk exklusiv anzuschauen. Wir danken Günter Ahrens für diese vortreffliche Präsentation!
red /Fotos/Video: Günter Ahrens












26.07.2021 • 11:33 Uhr

CDU Einbeck: Geballte Persönlichkeiten-Power für die Stadtrats-Wahl

Engagement für das Allgemeinwohl ist ihre Mission. Zahlreiche Persönlichkeiten bewerben sich in diesen Tagen und Wochen bis zum 12. September 2021, um bei den Kommunalwahlen in Stadt-, Gemeinde- und Ortsräte gewählt zu werden.

So auch in der Stadt Einbeck. Hier haben sich soeben die Christdemokraten mit ihren kommunalpolitisch engagierten Frauen und Männern und einem ambitionierten Wahlprogramm der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Die Persönlichkeiten die aus der Stadt und aus den Dörfern für den Einbecker Stadtrat kandidieren sind hier kompakt in Text und Bild dokumentiert.
red














26.07.2021 • 11:26 Uhr

Northeim: Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort - 1.500 Euro Schaden verursacht

Tatort: Northeim, Eichstätte, Parkplatz, Tatzeitpunkt: Sonntag, 25. Juli 2021, 19.41 Uhr:
Zum oben genannten Zeitpunkt kam es zu einer Verkehrsunfallflucht. Ein unbekannter Fahrzeugführer touchierte vermutlich beim Ein- oder Ausparken den ordnungsgemäß geparkten Pkw Opel der 40-jährigen Geschädigten und entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort. Am Pkw der Geschädigten entstand ein Sachschaden von etwa 1500 Euro.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim unter 05551-70050 zu melden. Mü











26.07.2021 • 11:23 Uhr

Uslar: PKW ausgebrochen und Geldbörse plus Papiere entwendet

Am vorigen Samstag, dem 24. Juli 2021, zwischen 17 und 19.20 Uhr, wurde ein PKW, der auf einem Parkplatz in der Mauerstraße in Uslar abgestellt war, gewaltsam aufgebrochen und daraus eine Geldbörse mit diversen Papieren entwendet. Es entstand Sachschaden von ca. 520 Euro.
Es wird um Hinweise an die Polizei in Uslar, Telefon: 05571/926000, gebeten. js










26.07.2021 • 11:18 Uhr

Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery geht auf Impfskeptiker und Impfgegner los - Mehr Freiheitsräume für Geimpfte richtig

Der deutsche Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery hält es für richtig, wenn gegen das Coronavirus Geimpfte mehr Möglichkeiten und Freiheitsräume bekommen als Nichtgeimpfte. «Es gibt keinen Grund, Geimpften und Immunen ihre Grundrechte weiter vorzuenthalten, nur
weil ein paar ewige Skeptiker sich der Impfung entziehen», sagte er den Zeitungen der Essener Funke Mediengruppe (Montag). «Das gilt, sobald alle ein Impfangebot erhalten haben. Und das ist inzwischen geschehen.»

«Wären alle immun durch Erkrankung oder Impfung, dann bräuchten wir über irgendwelche Einschränkungen überhaupt nicht mehr zu reden», betonte der Vorsitzende des Weltärztebundes. So nutze allerdings die Impfung einem selbst und der ganzen Gesellschaft. «Nur durch Impfen können wir alle unsere Freiheiten wiedergewinnen.»

Die Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga), Ingrid Hartges, sprach sich in den Funke-Zeitungen für positive Anreize für Doppelgeimpfte aus. «Die
Motivation kann auch dadurch erhöht werden, indem Anreize dadurch gesetzt werden, dass klar kommuniziert wird, dass Geimpfte die jetzt gewonnenen Freiheiten auch im Herbst bei steigenden Inzidenzen behalten werden», sagte sie. «Dies bedeutet, dass der Restaurantbesuch wie der Hotelaufenthalt auf jeden Fall für doppelt Geimpfte auch im Herbst und Winter weiterhin erlaubt sein muss.» epd










26.07.2021 • 11:13 Uhr

Northeim: Polizei holt Kokain-Verdächtigen 19-Jährigen vom Kleinkraftrad

Ereignisort: Northeim, Rückingsallee, Ereigniszeitpunkt: Samstag, 24. Juli 2021, 14 Uhr:

Samstagnachmittag führte ein Northeimer sein Kleinkraftrad, obwohl er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.

Zur oben genannten Zeit führten Polizeibeamte aus Northeim eine Verkehrskontrolle durch. Im Rahmen der Kontrolle konnten bei dem 19-Jährigen körperliche Auffälligkeiten festgestellt werden, die auf eine mögliche Beeinflussung durch Betäubungsmittel hindeuten könnten. Ein Urinvortest verlief positiv auf THC und Kokain. Durch eine Ärztin wurde eine Blutprobe entnommen.

Zusätzlich wurde festgestellt, dass der Northeimer nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis war. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt.

Es wurde ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren wegen Fahren unter Betäubungsmitteleinfluss sowie ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Mü










26.07.2021 • 10:07 Uhr

Corona-Virus-Lage am Montag: Inzidenzwert im Kreis Northeim steigt weiter auf 4,5 - Erster roter Landkreis in Lüneburg - Hygieneregelung immer laxer gehandhabt

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Montag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt soeben die tagesaktuellen Inzidenzwerte mit. Für den Landkreis Northeim steht der Wert jetzt bei 4,5 Fälle auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Damit setzt sich die Zunahme der neuen Corona-Ansteckungen fort.

Ähnlich die Tendenz landesweit. Im Landkreis Lüneburg zeigt die Corona-Inzidenzampel wieder die Farbe Rot.

Die Steigerungen wird von Fachleuten auf die verlangsamte Impfkampagne und zum Teil ungezügelte Massentreffen bei Feiern und Partys und größeren Veranstaltungen zurückgeführt. In nicht wenigen gastronomischen Betrieben ist zu beobachten, dass auf Corona-Hygieneregeln so gut wie nicht mehr geachtet wird; behördliche Kontrollen finden ebensowenig statt.

red/Grafiken: RKI/NDR/Gesundheitsminister












26.07.2021 • 09:46 Uhr

Förderverein hilft den Gandersheimer Domfestspielen mit weiterer Unterstützung

Eine weitere Hilfe für die Gandersheimer Domfestspiele hat jetzt der Förderverein des größten professionellen Freilichttheaters in Niedersachsen in seiner Vorstandssitzung freigegeben: Mit diesem Geld soll die technische Aufrüstung beim digitalen Ton und die Lichtanlage für die Bühne ermöglicht, zudem die Ausstattung der Studiobühne im Probenzentrum unterstützt werden. Außerdem hält der Förderverein nach den Worten seines Vorsitzenden Dr. Hinrich Bönicke einen Verfügungsrahmen für möglicherweise erforderliche Eventualitäten bereit. Der Förderverein hatte zuletzt bei der Innenausstattung des Probenzentrums im kleinen Saal insbesondere die „Blackbox“ ermöglicht, also die komplette Verdunklung dieses Raumes.


Dr. Hinrich Bönicke, Ingrid Lohmann und Tina Schönfelder vom Vorstand des Fördervereins haben die Spende jetzt am Infostand des Vereins vor der Festspieltribüne symbolisch an Intendant Achim Lenz und Geschäftsführer Thomas Groß überreicht. Der Verein informiert in diesem Sommer an anderer Stelle über seine Arbeit und wirbt dort um weitere Mitglieder.
Der Förderverein der Gandersheimer Domfestspiele und die Geschäftsführung des größten professionellen Freilichttheaters in Niedersachsen stehen in ständigem Kontakt über die Situation der Festspiele. Alle sind froh, dass in diesem Sommer nach einem Jahr Pause wieder Theater vor der Stiftskirche möglich ist.

Intendant Achim Lenz und Geschäftsführer Thomas Groß dankten Förderverein-Vorsitzender Dr. Hinrich Bönicke und allen Mitgliedern des Fördervereins für die großartige Unterstützung auch in schwierigen Zeiten.

Die Mitgliederversammlung des Fordervereins findet am 1. September im Probenzentrum unter den dann geltenden Corona-Bestimmungen statt. Auf der Tagesordnung stehen die Jahresergebnisse 2019/ 20 und die turnusmäßige Wahl des Vorstandes.

Zum Bild:
Intendant Achim Lenz (l.) und Geschäftsführer Thomas Groß (r.) mit den Förderverein-Vorstandsmitgliedern Tina Schönfelder, Ingrid Lohmann und Dr. Hinrich Bönicke (v.l.). Foto: Gandersheimer Domfestspiele gGmbH / Frank Bertram











26.07.2021 • 09:42 Uhr

Bad Salzdetfurth/Bodenburg: Danke! Top-Feuerwehr verhindert Brand eines Einfamilienhauses

Am vorigen Samstag, 24. Juli 2021, kam es zu einem Brand eines hölzernen Windfangs in einem Garten einer 38-jährigen in Bodenburg (Landkreis Hildesheim). Gegen 21:25 Uhr wurde durch einen 54-jährigen Nachbarn ein Brand im Garten eines angrenzenden Grundstückes festgestellt. Es hatten sich zu diesem Zeitpunkt ein Korb mit Blumenerde, eine Plastikbox mit darin befindlichen Polstern für Gartenmöbel sowie ein Windfang, welcher aus Holzpalisaden besteht, entzündet.

Wegen der unmittelbaren Nähe zum auf dem Grundstück befindlichen Einfamilienhaus und der bereits zu diesem Zeitpunkt enormen Hitzeentwicklung, drohte das Feuer akut auf das Haus überzugreifen.
Sowohl die sofortige Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr durch den 54-jährigen Nachbarn, als auch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte, konnten ein Gebäudeschaden schließlich verhindern.

Die Polizei Bad Salzdetfurth hat nun die Ermittlungen in dieser Brandsache aufgenommen und den Brandort beschlagnahmt. Nach ersten Ermittlungen ist davon auszugehen, dass im Bereich des genannten Korbes noch nicht vollständig ausgeglühte Kohle einer Wasserpfeife entsorgt worden ist.

Neben einer Funkstreifenwagenbesatzung der Polizei Bad Salzdetfurth, waren auch die Besatzung eines Rettungswagens sowie die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehren aus Bodenburg, Östrum, Breinum und Bad Salzdetfurth vor Ort eingesetzt.gle










26.07.2021 • 09:33 Uhr

Kuriosum in Bad Gandersheim: Puh, diese Hitze...oder FKK auf der Straße und dem Skulpturenpfad

Liegt es an der Hitze des Hochsommers in Bad Gandersheim? Ist es ein Spaß? Ein kurioser Videoclip ist es auf jeden Fall. Er erheitert seit dem Wochenende die Socialmedia-Gemeinde. In dem Streifen wird ein Radler auf der öffentlichen Straße von Wrescherode über die Braunschweiger Straße bis hinein in den Skulpturenpfad dokumentiert. Eigentlich sind Radler im öffentlichen Straßenbild eine stinknormale Sache. Beim dokumentierten Fall jedoch nicht. Der Mann auf dem Rad ist einzig mit einem Kopfhörer "bekleidet". Alles andere an seiner Körperlichkeit ist textilfrei und damit seine Nacktheit den herrlichen Sonnenstrahlen und lauwarmen Winden ausgesetzt. Freie Körperkultur (FKK) diesmal nicht an der herrlichen "Weißen Düne" auf einer mondänen Nordsee-Insel, sondern den grauen Asphaltpisten in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim.
red










26.07.2021 • 09:18 Uhr

Landratskandidat Christian Grascha: Landkreis muss Regionales Raumordnungsprogramm überarbeiten

Nachdem die Landesregierung einen neuen Windenergieerlass veröffentlicht habe, solle der Landkreis Northeim den bisherigen Entwurf des Regionalen Raumordnungsprogramms überarbeiten. Dies fordert der Landratskandidat Christian Grascha. „Das Land hat neue Regelungen festgelegt für Repowering und die Nutzung der Windenergie im Wald festgelegt. Außerdem wurde die Flächenvorgabe aufgeweicht. Diese Änderungen müssten geprüft werden und in einen neuen Entwurf eingearbeitet werden“, schlägt Grascha vor. Beispielsweise sollte geprüft werden, inwiefern Repowering bei den über 30 Anlagen im Landkreis mit einer Höhenbegrenzung aufgrund es Unterschreitens der 1000 m Grenze zur Wohnbebauung möglich sind.

Grascha war vor kurzem in Höckelheim und hat sich dort vor Ort ein Bild von der Lage zu der dort geplanten Vorrangfläche gemacht. „Das vom Landkreis nach dem Regionalen Raumordnungsprogramm geplante Vorranggebiet für Windenergieanlagen zwischen Höckelheim und Hollenstedt und auch die weiteren Gebiete auf dem Stadtgebiet in Norteim sind aus meiner Sicht in dieser Größe ungeeignet“, so der Landratskandidat von CDU und FDP, Christian Grascha. Ortsratsmitglieder und Bürgerinnen und Bürger hatten Grascha eingeladen, um sich einen Eindruck vor Ort zu machen.

„Selbstverständlich müssen und wollen wir auch im Landkreis regenerative Energien entwickeln, dies darf aber nicht zu Lasten von Menschen und Natur gehen und muss einen volkswirtschaftlichen Nutzen bringen“, sagte Grascha. Nicht die politischen Vorgaben des Landes dürften maßgeblich für die Ausweisung der Gesamtfläche sein, sondern die Abwägung der gesetzlichen Schutzgüter. Es gebe Hinweise, dass aus Gründen des Artenschutzes auch aufgrund umliegend durchgeführter Untersuchungen die vorgeschlagene Fläche ungeeignet sei, berichten Anwohner. „Der Landkreis muss der Stadt zusichern, dass die Ergebnisse des nun beauftragten avifaunistisches Gutachtens bei einem neuen Entwurf berücksichtigt werden“, fordert Grascha.

Die geplanten Vorrangflächen seien auch volkswirtschaftlich nicht wirtschaftlich. „Was hilft es der Energiewende und dem Klimaschutz, wenn wir Vorrangflächen ausweisen, die aber aufgrund der Tallage und aufgrund von Abschaltzeiten, kaum Beiträge zu den Zielen leisten können. Zahlen müssen dies am Ende die Stromkunden“, sagte Grascha. Deswegen sei es auch zu kritisieren, dass das Land bei den Vorgaben nur die installierte und nicht die tatsächliche Leistung von Windenergieanlagen berücksichtigt. red











26.07.2021 • 09:08 Uhr

B64 bei Orxhausen: Bei Platzregen Kontrolle verloren und gegen Leitplanke geprallt

Ereignisort: Bundesstraße 64 zwischen Orxhausen und Kreiensen, Ereigniszeitpunkt: 24. Juli 2021, 17:40 Uhr.

Zur angegebenen Zeit befuhr ein 28-jähriger aus Bad Gandersheim mit seinem Pkw die B 64 aus Orxhausen kommend in Richtung Kreiensen. Aufgrund einer regenassen Fahrbahn durch Platzregen verlor der Fahrzeugführer nach einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug, rutsche quer über die Fahrbahn und kollidierte mit der Leitplanke auf der Gegenfahrbahn. Glücklicherweise blieb der Fahrzeugführer unverletzt und es kam auch kein anderer Verkehrsteilnehmer zu Schaden. Lediglich die Leitplanke muss an der Antoßstelle repariert werden. (Ge)










26.07.2021 • 09:01 Uhr

Grüne starten Plakat-Aktion in Bad Gandersheim - Bürgermeister-Kandidatin Grit Arndt: "Wir brauchen dringend mehr Dialog"

Während Bündnis 90/Die Grünen als Partei mit einer ersten Plakataktion in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim losgelegt hat - fast an jedem Laternenposten in der Roswitha-Straße sind sie aufgehängt - setzt die von den Grünen nominierte Bürgermeister-Kandidatin seit dem heutigen Montag auf ihre digitale Präsenz. Dabei packt sie in kurzen Statements kommunalpolitische Herausforderungen an. Heute ist sie der Meinung, das Bürgerbüro auf der Stiftsfreiheit kann mehr leisten. In einem Vorspann für einen kleinen Clip heißt es: "Zudem startet heute eine Videoserie mit kurzen Statement von Grit Arndt zu Themen, die ihr am Herzen liegen oder die einfach mal auf den Tisch müssen. Los geht es mit dem Bürgerbüro unserer Stadt. „Wir brauchen zwingend mehr Dialog und Wissenstransfer zwischen Verwaltung und Bürger*innen. Dazu gehört das Bürgerbüro.“ Den ersten Videobeitrag dazu, finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=QowyMF1E1Ek, so die offizielle Mitteilung von Benjamin Brzink vom Team Grit Arndt; er ist selbst kandidiert gemeinsam mit seinem Vater Oliver Brzink für den Bad Gandersheimer Stadtrat am 12. September 2021.
red/Screenshot Homepage Grit Arndt










26.07.2021 • 07:01 Uhr

Bad Gandersheim: Vandalismus an einem Motorrad

In der Zeit von Samstag, 24.Juli, 11:30 Uhr, bis Sonntag, 25.Juli 2021, 10:45 Uhr, hat ein bislang unbekannter Täter im Steinweg in Bad Gandersheim ein Motorrad umgestoßen, wodurch das Fahrzeug an mehreren Stellen beschädigt wurde. Der Schaden an dem Motorrad beläuft sich auf ca. 1.500 Euro. Die Polizei hat die Ermittlung hinsichtlich einer Sachbeschädigung aufgenommen.

Sachdienliche Hinweise zum Tathergang werden von der Polizei Bad Gandersheim (05382-919200) entgegen genommen. (Ge)










26.07.2021 • 06:49 Uhr

Auf der Flucht vor der Polizei Beamte gefährdet - Schussabgabe nach Verfolgungsfahrt in Göttingen, 39 Jahre alter Autofahrer aus Heiligenstadt festgenommen

Mutmaßlich um sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen, hat sich ein 39 Jahre alter Autofahrer aus Heiligenstadt am Sonntagabend (25.07.21) gegen 18.40 Uhr in der Innenstadt von Göttingen eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert.

Die Beamten hatten dem Mann seit dem Weender Tor mehrfach Haltezeichen gegeben und versucht, ihn zu anzuhalten. Offenbar um seine Überprüfung zu verhindern, versuchte der Heiligenstädter den Streifenwagen u. a. durch diverse Fahr- und Wendemanöver abzuschütteln sowie auch abzudrängen. Auf der Bürgerstraße gelang es den Beamten schließlich, sich mit ihrem Streifenwagen vor den Mercedes des Mannes zu stellen.

Als die Polizisten ausstiegen und an das Fahrzeug herantraten, gab der Fahrer nach derzeitigen Erkenntnissen unvermittelt Gas und scherte mit seinem Auto nach rechts aus. Dabei verletzte sich der in diesem Moment direkt an der Fahrertür stehende Beamte an der Hand. Sein Kollege, der unmittelbar neben dem Wagen an der Beifahrertür stand, musste sich durch einen Sprung zur Seite retten. In der Folge gab der Polizist Schüsse auf das flüchtende Fahrzeug aus seiner Dienstwaffe ab.

An der Einmündung Berliner Straße/Godehardstraße konnte der 39-Jährige nur kurz danach in seinem beschädigten Fahrzeug festgenommen werden. Das Motiv für sein Verhalten ist noch unklar. Der Mercedes wurde beschlagnahmt. Für die Dauer der spurentechnischen Untersuchungen am Tatort war die Bürgerstraße zwischen Lotzestraße und Groner Tor bis gegen 20 Uhr gesperrt. jk

Die Bilder dokumentieren u.a. den Moment, als der Fluchtwagen eine Polizeisperre in Göttingen überfährt und den den mutmaßlichen Mercedes.












25.07.2021 • 21:37 Uhr

Krebskranken Lutz einen letzten Traum erfüllt! Flugzeug vom Ith, Pilot aus Bad Gandersheim - Von Berlin nach Nienburg geflogen

Die Freude war riesig. Der krebskranke Lutz aus Nienburg wollte noch einmal richtig fliegen. Jetzt bekam er seinen letzten großen Traum erfüllt. Von und mit einem Flieger aus Bad Gandersheim.

Das ist die wunderbare Geschichte, wie sie sich abgespielt hat: Es gab einen Aufruf bei Facebook. Hilko Vonda, der Cousin von Lutz, startete den Aufruf. Es ging um die Erfüllung eines letzten Wunsches. Lutz war immer schon begeistert von Flugzeugen und der Fliegerei. Seine Familie hat eine Crowdfunding-Aktion gestartet und Spenden für die Erfüllung seiner letzten Wünsche gesammelt.

Hendrik Mädel, Flieger auf dem Airport Bad Gandersheim, hatte den Aufruf bei Facebook gelesen. "Ich wollte versuchen, Lutz zu helfen!" Lutz hatte dann einen Termin in Berlin und durfte in einem echten Airbus Flugsimulator fliegen. Am Vorabend war mit seiner Familie und einem tollen Porsche nach Berlin gereist. Auch diese Porsche-Tour ein Traum des todkranken Lutz. Nach seinem Simulatotflug hat dann Hendrik Mädel Lutz und seine Frau in Berlin abgeholt. "Ich bin also mit unserer DR 400 "Demo" vom Flugplatz Ithwiesen zum Hauptstadt-Flughaben BER geflogen. Zwischen drei wartenden Jets und zwei anfliegenden Linienfliegern bekam ich vom Tower die Landefreigabe. Ein ganz tolle Crew hat uns in BER begrüßt und wir konnten Lutz seinen letzt Wunsch erfüllen. Wirstarteten am BER und verließen den Berliner Luftraum mitten über der Berliner Innenstadt. Nach einer knappen Stunde Flug und einem spontanen Tankstopp am Flugplatz Hodenhagen bei Hildesheim setzten wir unseren Flug nach Nienburg fort. Am Flugplatz Nienburg warteten bereits Lutz Tochter und Schwiegersohn in "spee" auf uns." Lutz war während des gesamten Fluges von seiner Frau begleitet worden. Die Freude in Nienburg war riesig groß und Lutz überglücklich und bedankte sich bei allen, die ihm seinen letzten Wunsch ermöglicht hatten.

Hintergrund:
Lutz hat einen bösen Hirntumor. Zweimal konnte ihm geholfen werden. Leider hatten die Ärzte nun keine Chance mehr. Lutz wird nie wieder gesund.
Nachtrag:
Hilko Vonda, der für Lutz die Traumerfüllung eingefädelt hatte, kommentierte: "Unser heutiger Held heißt Hendrik Mädel. Er hat unserem krebskranken Lutz den Wunsch erfüllt und ist vom BER nach Nienburg geflogen. Danke, Danke, Danke, dass du ihm das "selber fliegen" ermöglichst hast."
















25.07.2021 • 21:09 Uhr

Vienenburg: 78-jährigen Rollerfahrer von Auto erfasst und schwer verletzt

Bereits am Freitag, gegen 13.05 Uhr, befuhr ein 78-jähriger Elektroroller-Fahrer die Wiedelaher Straße in Vienenburg in Richtung Vienenburg. In Höhe der Zufahrt zur A 36 Richtung Bad Harzburg wollte ein 50-jähriger Fahrer eines VW Kombi von der Wiedelaher Straße nach links abbiegen und erfasste den Rollerfahrer. Der Zweiradfahrer wurde hierbei schwer verletzt und dem Krankenhaus zugeführt. Es entstand ein Gesamtschaden von geschätzt 2000 Euro.










25.07.2021 • 21:03 Uhr

ICE mit 400 Reisenden evakuiert - Bahnhof Göttingen am heutigen Sonntag gegen 18:30 Uhr

Schreck in der Abendstunde: Am ICE 1171 in Richtung Zürich tritt an der linken Seite des Triebkopfes Rauch aus. Der Bahnsteig 10 ist bereits voll mit knapp 400 Reisenden, die bereits den Zug verlassen haben. Zusätzlich befanden sich noch knapp 70 Reisende auf dem Bahnsteig, die auf ihre Anschlussverbindungen warteten. Die Oberleitung, die bei Unfällen und anderen Unregelmäßigkeiten abgeschaltet wird, ist noch unter Strom. Aus der Luft beobachtet ein Polizeihubschrauber der Bundespolizei das Szenario. Die Tatortgruppe des Landespolizei aus Göttingen ist im Anmarsch.

Gegen 19:00 Uhr Entwarnung: Die Reisenden können ihr Gepäck aus dem Zug holen. Bei der Rauchentwicklung handelte es sich ersten Erkenntnissen zufolge um einen überhitzten Motor an einem der vorderen Drehgestelle. Die mit 35 Kameraden im Einsatz befindliche Feuerwehr konnte recht zügig aus dem Einsatz entlassen werden; der Zug verblieb zunächst in Gleis 10, von wo er voraussichtlich in Richtung Hamburg abgeschleppt wird. Personen wurden nicht verletzt, der Sachschaden ist derzeit noch unbekannt.










25.07.2021 • 20:27 Uhr

Ferienspaß mit dem Ferienpass in Bad Gandersheim: Montag "Talentcampus", "Waldabenteuer" und "Grillen am Wildgatter"

Ab heute startet das Bad Gandersheimer "Ferienprogramm" der Stadtjugendpflege richtig durch. Gleich drei tolle Angebote versprechen den zuhause gebliebenen Mädchen und Jungen schöne und interessante Abwechslung:

1. Der "Talentcampus" - die verlässliche Ferienbetreuung. Sie startet am heutigen Montag und dauert bis einschließlich dem 30. Juli. Jeden Tag Neues und Spannendes jeweils von 8 bis 15 Uhr. Wo? In der Grundschule in der Roswithastraße. "Ihr wandelt auf historischen Pfaden und entdeckt Ort, die zum Spielen und Spaß haben einladen", heißt es in der Ankündigung der Entdeckertouren.

2. "Waldabenteuer" mit Bäumen und Tieren heute ab 8 Uhr bis 14 Uhr und das an fünf Tagen angesagt. Alles mit zwei Waldpädagoginnen. Alles findet am Waldparkplatz Clus zwischen Clus und Dankelsheim statt.

3. Der Hegering Gandersheim lädt dann ab 18.30 Uhr in der Grillhütte oberhalb des Widgatters/Bergkurpark zum "Grillen am Wildgatter" in Bad Gandersheim ein. Erst wird der Bergkurpark erkundet, die Wildtiere gefüttert und dann gibt es "Wildbratwürstchen" für alle . Die Veranstaltung mit Christian Carstens ist kostenlos.

Jetzt heißt es: sich vorfreuen auf das neue Ferienprogramm der Gandersheimer Stadtjugendpflege - und viel Spaß beim mitmachen und miterleben!












25.07.2021 • 19:08 Uhr

Welttheater-Einbeck zeigt: “Fast & Furious 9” und “Die Croods - Alles auf Anfang” in 3D

Das Welttheater-Einbeck zeigt:“Fast & Furious 9” - Spielzeiten für: „Fast & Furious 9“ (ab 12) - 3. Letzte Woche!: Täglich 20:00 Uhr!

Zum Inhalt:
Dominic Toretto (Vin Diesel) hat immer großen Wert auf die „Familie“ um seine Frau Letty (Michelle Rodriguez), ihren gemeinsamen Sohn Sohn Brian, seiner Schwester Mia (Jordana Brewster) und seine Mitstreiter Roman (Tyrese Gibson) und Tej (Ludacris) gelegt. Als dann allerdings plötzlich ein weiterer Blutsverwandter von Dom auf der Bildfläche erscheint, sieht das etwas anders aus. Doms und Mias verschollener Bruder Jakob (John Cena), ein tödlicher Killer und Dieb, will mit Dom eine Rechnung begleichen und tut sich dafür mit der Cyber-Terroristin Cipher (Charlize Theron) zusammen. Dom steht vor seiner wohl größten Herausforderung. Da kommt es ihm gerade recht, dass er unverhoffte Unterstützung von seinem totgeglaubten Freund Han (Sung Kang) bekommt, der den Anschlag auf sein Leben offenbar doch überlebt hat. Dom muss sich nun den Sünden seiner Vergangenheit stellen und sich mit seiner Crew zusammenschließen, um die Weltverschwörung zu stoppen, die von Jakob und Cipher angeführt wird. Universal Pictures Germany

Welttheater-Einbeck zeigt: “Die Croods - Alles auf Anfang” in 3D - Spielzeiten für: „Die Croods - Alles auf Anfang“ in 3D (ab 0) - 2. Erfolgswoche!: Täglich 17:00 Uhr + Fr. +Sa.+ So. 14:00 Uhr!

Zum Inhalt:

Die Familie rund um das Oberhaupt Grug (Stimme im Original: Nicolas Cage / deutsche Stimme: Uwe Ochsenknecht) macht sich auf den Weg, um ein neues, aber vor allem auch sicheres Zuhause zu finden. Als sie hinter hohen Mauern auf ein unsagbares Paradies treffen, welches als neuer Lebensmittelpunkt perfekter nicht sein könnte, sehen sie sich schon den Rest ihres Lebens hier verbringen. Doch da haben sie nicht mit Familie Bessermann gerechnet, denn die wohnen schon dort! Und wie die dort wohnen: Sie haben ein Baumhaus, welches mit allen erdenklichen Extras ausgestattet ist, sämtliche neumodischen Erfindungen und sogar einen Garten, der voller Obst und Gemüse ist! Während die Croods also noch in der Steinzeit leben, sind die Bessermanns schon längst in der Zukunft angekommen. Die Bessermanns nehmen die Neuankömmlinge bei sich auf. Als sich eine neue Bedrohung ankündigt, sind die beiden gegensätzlichen Familien gezwungen, zusammenzuarbeiten. Universal Pictures Germany












25.07.2021 • 15:41 Uhr

Streitigkeiten und später gegenseitige Körperverletzung

Am Samstag 24. Juli 2021, gegen 18.10 Uhr, kam es erstmalig in Bad Harzburg zu einem Einsatz wegen Streitigkeiten zwischen Lebensgefährten. Der männliche Part verließ die Wohnung im Beisein der Polizei, kehrte allerdings später zurück. Es kam nach einem erneuten Streit zu tätlichen Auseinandersetzungen und somit zu einer gegenseitig begangenen Körperverletzung. Daraus resultierte eine kurzfristigen Ingewahrsamnahme (kurzzeitige Einweisung in eine Ausnüchterungszelle) des Verursachers zur Durchsetzung der Maßnahmen.red










25.07.2021 • 15:30 Uhr

Einbeck: Verkehrswende-Initiative demonstriert beim provozierenden PS.Speicher-Autokorso für Abschaffung aller Autos

Das fiel heute in Einbeck auf und erhitzte die Gemüter!

Die Verkehrswende-Initiative Einbeck ist heute mit Fahrrädern im PS.Speicher-Autokorso mitgefahren, um für eine echte Mobilitätswende zu demonstrieren. Zwei Fahrräder zogen Lastenanhänger, auf denen mehrere Menschen saßen und Banner hochhielten. Mit dem Bannerspruch "Autos nur noch im Museum - Mobilität der Zukunft: ÖPNV & Fahrradstraßen" fordert die Initiative ein grundlegendes Umdenken in der Verkehrspolitik. Sowohl unter Passant*innen, als auch unter den restlichen Teilnehmer*innen des Autokorsos, fand die Aktion viel Zuspruch. "Wir haben Spaß an unserem Liebhaber-Auto zu basteln, fahren sonst aber meist mit dem Rad", sagte eine der Mitfahrer*innen im Gespräch. Die Aktion der Initiative richtete sich auch gar nicht gegen den PS.Speicher, die Initiative möchte vielmehr für ein Umdenken in der Alltags-Mobilität werben.

Die Vision der Verkehrswende bedeutet für Einbeck, die Stadt und die Region so zu gestalten, dass alle Orte zu Fuß, per Fahrrad oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar sind. Dabei ist nicht der Verbrennungsmotor, sondern Autos generell das Problem. PKWs sind eine verschwenderische, gefährliche und umweltschädliche Form der Fortbewegung. Daher ist klar: E-Autos sind keine Lösung - gut ausgebaute Radinfrastruktur & ÖPNV zum Nulltarif schon! Zur Umsetzung dieses grundsätzlichen Wandels setzt sich die Initiative vor Ort für mehr Fahrradwege und einen Ausbau des Bus- und Bahnnetzes ein, und schlägt vor die Altendorfer Straße in Einbeck autofrei zu gestalten. Mittelfristig soll mit der Beteiligung von Einwohner*innen ein Verkehrswendeplan entwickelt werden, um darüber mit der Stadt ins Gespräch zu kommen. Am kommenden Freitag lädt die Verkehrswende Initiative, wie jeden letzten Freitag im Monat, zur Fahrrad-Demo ein. Startpunkt ist um 16 Uhr der Parkplatz am Köppenweg 3.
red











25.07.2021 • 15:23 Uhr

Bad Harzburg: Eltern beim Brötchenholen verloren - Polizei besorgt Happy end!

Eine Restaurantbetreiberin in Bad Harzburg meldete gestern der lokalen Polizei einen aufgefundenen zehnjährigen Jungen. Dieser war weinend auf der Herzog-Wilhelm-Straße in Bad Harzburg gelaufen und hatte seine Eltern gesucht, die er nach dem Brötchenholen verloren hatte. Die Urlaubsunterkunft der Familie konnte nach Beschreibung des Jungen ausfindig gemacht werden. Noch während der Sachverhaltsaufnahme konnten Eltern und Kind zusammengeführt werden. Die Polizei besorgte dieses Happy end!










25.07.2021 • 12:37 Uhr

Warnung an Nichtgeimpfte, Impfskeptiker und Impfverweigerer - Braun (CDU): Bei neuer Corona-Welle ist Impfung besser als Test

Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) stellt bei einem weiteren Anstieg der Corona-Neuinfektionen eine stärkere Unterscheidung zwischen Geimpften und Menschen ohne Impfung in Aussicht. «Bei hohem Infektionsgeschehen trotz Testkonzepten würden Ungeimpfte ihre Kontakte reduzieren müssen. Das kann auch bedeuten, dass gewisse Angebote wie Restaurant-, Kino- und Stadionbesuche selbst für getestete Ungeimpfte nicht mehr möglich wären, weil das
Restrisiko zu hoch ist», sagte Braun der «Bild am Sonntag».

Solch eine Unterscheidung hält der CDU-Politiker rechtlich für geboten, denn der Staat habe die Pflicht, «die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu schützen». «Dazu gehört ein
Gesundheitswesen, das im Winter nicht erneut Krebs- und Gelenkoperationen zurückstellen muss, um Corona-Patienten zu behandeln», sagte er. «Um das einmal deutlich zu sagen: Hohe
Infektionszahlen im Herbst und Winter bekommen wir nicht - wie manche behaupten - durch irgendwelche harmlosen Labornachweise des Virus bei Geimpften, sondern nur durch ein ernst zu nehmendes Infektionsgeschehen in der ungeimpften Bevölkerung, wenn die Impfquote nicht hoch genug ist», betonte der Mediziner Braun. epd










25.07.2021 • 12:32 Uhr

Medienradar: Zerwürfnis zwischen Moderatorin Standl und WDR führt zur Trennung - War sie den TV-Mächtigen zu alt?

Peinliche TV-Personalie! Nachdem sie als Moderatorin der Fernsehsendung «Lokalzeit» aus Köln abgesetzt worden war und die Entscheidung des WDR scharf kritisiert hatte, trennen sich die Wege von Simone Standl und dem Sender endgültig. Der WDR sprach von einem gestörten
Vertrauensverhältnis. Der «Bild am Sonntag» sagte die 59-Jährige, wegen «der negativen Reaktionen auf meinen Abgang hat der WDR mein Engagement nun komplett beendet. So viel zum Thema Meinungsfreiheit!»

Hinter den Kulissen wird gemunkelt: Die Moderatorin sei einigen WDR-Bossen zu alt geworden.

Am Freitag hatte der «Kölner Stadt-Anzeiger» gemeldet, dass die Zusammenarbeit endet. Die WDR-Pressestelle habe mitgeteilt, dass der Sender sein Angebot zur Weiterbeschäftigung zurückgezogen habe, «da die öffentlichen Äußerungen der Moderatorin über den WDR das
Vertrauensverhältnis schwer gestört haben». Standl bekomme wie alle freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter «eine sehr faire Abfindung nach den Regeln des WDR-Tarifvertrages».

Der «Bild am Sonntag» sagte Standl, sie habe ihre Arbeitskraft in jede Richtung angeboten. Der Umgang des Senders mit ihr sei kein Einzelfall. «Ich habe von vielen namhaften Kollegen Nachrichten erhalten, mit denen genauso umgegangen wird und wurde», sagte Standl,
die hinter ihrer Absetzung als «Lokalzeit»-Moderatorin ein aus ihrer Sicht falsches Verständnis zur Verjüngung des Programmangebots vermutet. Standl hatte die Sendung seit 2004 moderiert

«Was genau hinter meiner Entlassung steckt, weiß ich bis heute nicht. Da war der WDR recht feige und hat sich in schwammigen Aussagen hin und her gewunden», sagt Standl. Gesagt habe man ihr, «dass man andere Zielgruppen erobern möchte, vor allem jüngere zwischen 35 und 55». Die Moderatorin äußerte Zweifel am Erfolg solch einer Strategie: «Man vergrault eher die älteren, treuen Stammzuschauer, wenn man ihnen das Vertraute und Liebgewonnene wegnimmt.» red/epd










25.07.2021 • 12:26 Uhr

Blaufilter mit LaGa-Symbol - Neue Sichtbremsen an Bauzäunen auf dem Skulpturenpfad

Jetzt wird auch an der Optik der Baustellen auf dem Areal der zukünftigen Landesgartenschau 2022 in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim. In neun Monaten soll die Blumen- und Eventschau starten. An vielen Bauzäunen rund um die LaGa-Baustellen sind Sichtbremsen aufgehängt worden. Sie wirken wie ein Blaufilter. Wer genau hinschaut kann durchschauen. So beispielsweise an den Sichtfenstern am Skulpturenweg. Dort laufen die Arbeiten an weiteren Betonfundamenten für die mächtigen Gabionen (Steinkörbe mit Natursteinen) weiter auf Hochtouren. Es entstehen am Hang des Skulpturenweges einzigartige barrierefreie Rampen. Sie sollen es unter anderem gehbehinderten Menschen und Rollstuhlfahrerinnen und -fahrern ermöglichen, selbstständig und ungehindert vom Parkplatz auf den Skulpturenweg zu gelangen und selbstverständlich auch wieder herunter zu kommen. red/Fotos: Fis WMG












25.07.2021 • 11:16 Uhr

Northeimer Handball Club aktuell! Weibliche B-Jugend beim HVN-Beachturnier in Münden

So ist das Trainerleben! Wochenlang fragt man im Vorfeld ab, wie viele Mädels an einem bestimmten Wochenende können. Weil die Nachfrage groß ist, entschließt man sich, zwei Mannschaften zu melden. Und dann kommt der Spieltag und man hat kaum genug am Start. Ärgerlich und doppelt anstrengend für die Spielerinnen, die anwesend waren.

Nichtsdestotrotz fuhren wir vom Northeimer Handball Club mit einem Rumpfkader der Weiblichen B-Jugend nach Münden, der bedingt durch die zwei gemeldeten Mannschaften dann nochmals geteilt wurde. So kam es, dass man nur eine Auswechselspielerin zur Verfügung hatte. Im Sand eine große Herausforderung. Zu allem Überfluss zeigte sich der Sommer von einer fast zu schönen Seite, denn die Sonne knallte vom schier wolkenlosen Himmel nur so herab auf die Spielerinnenhäupter.

Doch bei allem Klagen über die Umstände zeigten die anwesenden Spielerinnen durchaus gute Leistungen. Wir teilten im Vorfeld die Mannschaften so auf, dass sie einigermaßen gleichstark mit Spielerinnen aus der B1 und aus der B2 besetzt wurden. Eine Mannschaft, die sich Northeimer HC II nannte, konnte sich sogar für den HVN-Landespokal qualifizieren und gehörte damit zu den fünf besten niedersächsischen Beachhandballmannschaften ihrer Altersklasse. Ein dann doch – für diesen anstrengenden Tag (übrigens für alle Beteiligten, denn was bei aller Klage vergessen wird ist die Tatsache, dass das Trainerteam quasi ununterbrochen das gesamte Turnier über an der Seitenlinie stand) toller Erfolg. Leider liegt das HVN-Landespokalturnier in den Ferien, was bedeutet, dass wir ferien-, verletzungs- und krankheitsbedingt keine Mannschaft stellen können.

Das Trainerteam kuriert nun erstmal die krebsrote Färbung sämtlicher offener Hautpartien aus und freut sich, dass es nun wieder in die Halle geht. Denn es stehen drei Testspiele gegen Mannschaften aus unserer Region an.
red/ Fotos: NHC/ ok
















25.07.2021 • 10:12 Uhr

Braunlage : Straßenverkehrsgefährdung durch volltrunkenen PKW Führer - 3,55 Promille im Atem - Zeugenaufruf der Polizei


Am gestrigen Samstag, 24. Juli 2021, um 13 Uhr, alarmiertenaufmerksame Verkehrsteilnehmer die Polizei und meldeten einen PKW Ford Transit Connect mit WR- Kennzeichen, der auf der Bundesstra0e 4 von Torfhaus in Richtung Braunlage fuhr. Der PKW fuhr Schlangenlinien und geriet mehrfach auf die Gegenfahrbahn, wodurch wiederum andere Verkehrsteilnehmer (u.a. ein Bus der KVG und ein LKW ) gefährdet wurden.

Der PKW konnte zwischen Braunlage Nord und Braunlage Mitte gestoppt werden, nachdem er zuvor Haltezeichen der Polizei missachtet hatte. Der 45-jährige PKW -Führer aus dem Landkreis Oberharz am Brocken stand unter Alkoholeinfluss. Ein freiwilliger Alkoholtest ergab eine Atemalkoholwert von 3,55 Promille. Eine Blutprobe wurde entnommen , der Führerschein sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet.

Durch den Vorfall kam es auf der B4 zwischen Braunlage Nord und Braunlage Mitte zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen. Die Polizeistation Braunlage bittet Personen, die in der Zeit zwischen 12.45 Uhr und 13 Uhr, die B4 zwischen Torfhaus und Braunlage (beidseitig) befahren haben und möglicherweise von dem PKW-Führer gefährdet wurden sich unter der Telefonnummer 05520/9326-0 zu melden. red










25.07.2021 • 10:04 Uhr

Bad Ems: Kleines Weltbad wird Weltkulturerbe

Elf traditionsreiche europäische Heilbäder sind
von der Unesco zumWeltkulturerbe ernannt worden.
Mit dabei ist auch Bad Ems. Im 19.
Jahrhundert traf sich hier Europas Elite.

«Gestern beim Spaziergang habe ich zum ersten Mal Kaiser Wilhelm getroffen, er ist ein hochgewachsener, wichtig dreinschauender, alter Mann», schrieb der russische Schriftsteller
Fjodor Dostojewski im Juni 1874 in einem Brief an seine Frau. Alle, auch die Damen, seien aufgestanden, hätten ihre Hüte gezogen und sich verbeugt. «Er selbst verbeugt sich vor niemanden und winkt höchstens manchmal mit der Hand», notierte der Literat nüchtern. Mächtige Könige, reiche Industrielle, vergötterte Künstler und allerlei andere Berühmtheiten reisten Ende des 19. Jahrhunderts zum Kuren an die Lahn nach Bad Ems. Am Samstag ist das einst mondäne Heilbad im Norden von Rheinland-Pfalz zum Weltkulturerbe erklärt worden.

Der historische Kern der Kleinstadt mit heute 9.000 Einwohnern auf beiden Seiten der Lahn mit dem prächtigen Kurhaus an den seit dem Mittelalter bekannten Thermalquellen, dem 1907 erbauten Quellenturm, der russisch-orthodoxen St.-Alexandra-Kirche und zahlreichen historischen Hotels und Villen wie dem Künstlerhaus Schloss Balmoral ist nahezu unverändert geblieben. Von Kriegszerstörungen wurde das einst nassauische und später preußische Bad Ems verschont. Die Lage im idyllischen, aber auch engen Lahntal verhinderte zudem, dass sich
die Stadt allzu sehr ausbreiten konnte.epd










25.07.2021 • 09:58 Uhr

Oldenrode: auf geparktes Fahrzeuggespann gefahren, alles demoliert und sich dabei selbst verletzt

Ereignisort: Kalefeld-Oldenrode, Oldenroder Straße, Ereigniszeitpunkt: Samstag, 24. Juli 2021, 09:30 Uhr:
Zur angegeben Zeit ist ein 76-jähriger aus einem Kalefelder Ortsteil mit seinem Dacia auf einen am rechten Fahrbahnrand geparkten VW Transporter samt Anhänger eines 58-jährigen Oldenroders gefahren. Der Anhänger der Marke Blyss wurde hierbei durch die Wucht des Aufpralls unter den VW Transporter geschoben. Sämtliche beteiligte Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch Abschleppunternehmen geborgen werden. Der Unfallverursacher wurde durch den Aufprall leicht verletzt. Der Gesamtschaden wird auf insgesamt 16.000 Euro geschätzt. (bas)












25.07.2021 • 09:53 Uhr

Kuriosum in Helmscherode

An der über 385 Jahre alten Kapelle in Helmscherode ist derzeit eine Besonderheit zu sehen: aus der weinberankten Fassade wächst eine Sonnenblume heraus und erfreut mit ihrer leuchtend gelben Blüte Betrachterinnen und Betrachter.

Wie die Sonnenblume dort hingekommen ist und sich an der Bruchsteinfassade halten und ernähren kann, bleibt ihr Geheimnis. So etwas gibt es wohl nur am Hause des Herrn…

red/Foto: Hendrik Geske - Ackenhausen











25.07.2021 • 09:45 Uhr

Eskalation auf Bad Gandersheimer Geburtstagsparty um 2.50 Uhr: Nicht eingeladener Gast pöbelt und haut einem Kalefelder Faust ins Gesicht

Tatort: Bad Gandersheim, Albert-Rohloff-Straße, Tatzeitpunkt: Samstag, 24. Juli 2021, 02:50 Uhr:
Zur genannten Tatzeit ist es durch einen 20-jährigen Einbecker auf einer Geburtstagsfeier zunächst zu Pöbeleien gekommen. Der Einbecker, der auf der Feier nicht eingeladen war, schlug im weiteren Verlauf einem 23-jährigen Kalefelder mit der Faust ins Gesicht. Dieser wurde dabei leicht verletzt. Gegen den Verursacher wurde von der alarmierten Bad Gandersheimer Polizei ein Strafverfahren wegen vorsätzlicher Körperverletzung eingeleitet. (bas)










25.07.2021 • 09:38 Uhr

Kein Problem trotz Corona: 35.000 Menschen bei Demonstration für Rechte sexueller Minderheiten

Nach einem Jahr Corona-Krisen-Pause ist wieder eine Parade zum Christopher Street Day durch Berlin gezogen. Die Demonstration sexueller Minderheiten hatte diesmal vor allem Protestcharakter.

Rund 35.000 Menschen sind am Samstag für die Rechte sexueller Minderheiten in Berlin auf die Straße gegangen. Die sogenannte Pride-Demonstration zum 43. Christopher Street Day stand
unter der Überschrift «Save our community - save your pride». Zu 32 Forderungen der Demonstrierenden zählten der Abbau von Diskriminierung im Arbeitsleben, eine konsequentere Verfolgung von Straftaten gegen queere Menschen und die Berücksichtigung anderer
Lebensweisen in Lehrmaterialien. Die Veranstalter hatten rund 20.000 Teilnehmer angemeldet.

Im Gegensatz zur Vor-Corona-Zeit gab es keine Party-Trucks, sondern eine Kundgebung mit mehreren Rednern und eine Fußdemonstration durch die Innenstadt. Die Teilnehmer führten
unzählige Regenbogenfahnen mit sich. Am Straßenrand wurde der Protestzug von Tausenden Schaulustigen verfolgt. epd










24.07.2021 • 21:59 Uhr

Harriehausen: Sommerparty des Heimatvereins im Park am Pfingstanger - Bürgermeisterkandidat Peik Gottschalk mittendrin

Heute Abend schöne und gemütliche Stimmung beim Heimatverein in Harriehausen. Der hatte zu einer geselligen Veranstaltung eingeladen. Eine schöne Sommerparty mit Bratwürstchen und coolen Getränken fand unter unter Corona-Hygieneregeln statt und klappte. Im Kreis der netten Leute unter anderem gesichert: Bad Gandersheims Bürgermeisterkandidat Peik Gottschalk und der CDU-Ratsfraktionsvorsitzende Timo Dröge.-

"Es tut richtig gut, endlich mal wieder in Gemeinschaft zusammen zu sein, gute und lockere Gespräche zu führen", so empfang es nicht nur Peik Gottschalk. Natürlich war auch die Bürgermeisterwahl am 12. September ein Thema - aber natürlich nicht das einzige. Gemeinschafts-und Geselligkeitspflege ist derzeit in vielen Bereichen wieder angesagt. Die Menschen hungern danach...
red










24.07.2021 • 21:28 Uhr

Tourismusforscher: Urlaub im eigenen Land langfristiger Trend

Der Lüneburger Tourismusforscher Edgar Kreilkamp sieht im Urlaub im eigenen Land auch unabhängig von der Corona-Pandemie einen langfristigen Trend. «Immer mehr Menschen machen Urlaub in Deutschland, auch weil sich die Angebote verbessert haben», sagte er dem Evangelischen Pressedienst (epd). Aktuell werde dieser Trend wie bereits im vergangenen Jahr durch die Pandemie noch deutlich verstärkt.

Nach Angaben der «Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen» (FUR) in Kiel ist Deutschland schon lange das beliebteste Urlaubsziel der Deutschen. Schon 2019 führten 26 Prozent der längeren Ferienfahrten ins Inland. 2020 stieg der Anteil auf 45 Prozent. Allerdings sank gleichzeitig die Gesamtzahl der Urlaubsreisen im vergangenen Jahr aufgrund der Pandemie deutlich, wie die Forschungsgemeinschaft für ihre «FUR Reiseanalyse 2021» erhoben hat.

Kreilkamp erläuterte, dieser Trend werde sich fortschreiben. Nach wie vor herrsche bei vielen Menschen mit Blick auf den Auslandsurlaub große Unsicherheit, sagte er. «In Spanien oder den Niederlanden gehen beispielsweise die Corona-Zahlen wieder hoch.» Auch innerhalb
Deutschlands rechne die Tourismus-Branche weiter mit Einbußen. «Es machen insgesamt weniger Leute Urlaub. Der alte Stand wird noch nicht erreicht.» Ursache sei auch dabei eine Unsicherheit mit Blick auf die Entwicklung der Pandemie. «Vielleicht buche ich ein Hotelzimmer und bleibe am Ende auf den Kosten sitzen.»

Mit Blick auf die Anreise sei der Urlaub im eigenen Land deutlich ökologischer und sozialverträglicher als die Fernreise vor allem per Flugzeug, erläuterte Kreilkamp. «Die Anreise ist für ein nachhaltiges Reisen der wichtigste Punkt, aber keineswegs der einzige», betonte der Wissenschaftler, der an einer Studie zum nachhaltigen Tourismus arbeitet. «Wir haben insgesamt 120 Punkte ausgemacht, die einen nachhaltigen Urlaub ausmachen.» epd










24.07.2021 • 21:22 Uhr

Motorradlärm Weserbergland e.V. : "Tag der Stille" Demonstration am 1. August - Strecke von 12 bis 15 Uhr gesperrt!

Die Motorradszene hat mit zahlreichen Demos deutschlandweit den 1. August 2021 zum "Lärmtag" ausgerufen. Der Verein Motorradlärm Weserbergland e.V. hat einen anderen Plan: "Wir laden alle Freunde der Ruhe und Erholung aus den lärmbetroffenen Ortschaften herzlich ein, gemeinsam mit uns diesen Termin in der Rühler Schweiz im Landkreis Holzminden mit Liegestuhl, Buch und Getränk erstmals am 01 August 2021 als "TAG DER STILLE" für die Region Weserbergand zu begehen":
Treffpunkt auf der Landesstraße 580, Haarnadelkurve 51°54'49.9"N / 9°30'40.4"E zwischen Rühle und Golmbach (alles Landkreis Holzminden)

In einer Verlautbarung heißt es: "Die Strecke wird von 12 bis 15 Uhr gesperrt. Die Teilnehmer können dann ihre mitgebrachten Stühle aufstellen, sich bei einem Getränk oder Lektüre entspannen und im Landschaftsschutzgebiet die Stille genießen (bitte alles Gewünschte selbst mitbringen).Wir bitten alle Demoteilnehmer um püntkliche Anreise bis 12 Uhr.
Parkmöglichkeiten auf dem Seitenfeldweg am Treffpunkt."
red










24.07.2021 • 21:16 Uhr

Das Bündnis „Politik braucht Frauen“ lädt ein - Podiumsdiskussion: Mitreden – aber wie?

Das Bündnis „Politik braucht Frauen!“ im Landkreis Northeim lädt Interessierte zu einer Podiumsdiskussion ein.

Die Podiumsdiskussion findet am 6. September 2021 von 19:00 bis 20:30 Uhr in der Aula der KGS Moringen im Waldweg 30 in Moringen statt. Anmeldungen sind telefonisch unter 05551-708319 oder per E-Mail an ischeer@landkreis-northeim.de möglich.

Die Diskussionen um Quoten und gesetzliche Verpflichtungen machen deutlich, dass der Wunsch nach Veränderung hin zu einer gerechteren, vielfältigeren politischen Teilhabe innerhalb der Gesellschaft fest verankert ist.

Viele Beschlüsse werden gefasst, ohne die Erfahrungen und Sichtweisen von Frauen zu berücksichtigen. Dadurch werden Maßnahmen und Projekte umgesetzt, die die Anforderungen von Bürgerinnen nicht erfüllen können. Eine vermeidbare Nachjustierung belastet die finanziellen und zeitlichen Ressourcen.

Gemeinsam diskutieren Frauke Heiligenstadt, Karoline Otte und Ingeborg Cramm zu Fragegestellungen, warum Frauen in der Politik unterrepräsentiert sind und wie der Einstieg trotzdem gelingen kann. Mitreden – aber wie? Die Diskussionsrunde soll Erfahrungswerte vermitteln und erste Motivationsschübe geben. Miriam Engel wird durch den Abend moderieren.

Das Bündnis „Politik braucht Frauen!“ im Landkreis Northeim ist ein gemeinsames Projekt der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Northeim und wird unterstützt von der Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft Landkreis Northeim, dem KreisSportBund Northeim-Einbeck e.V. und den LandFrauen aus den Kreisverbänden Northeim und Einbeck. lpd











24.07.2021 • 21:14 Uhr

Bürgermeister-Wahlkampf: Kandidat Peik Gottschalk im Umfeld von grasenden Kühen und schönem Fachwerk plakativ präsent

Die nächste Etappe in seiner Bürgermeister-Wahlkampf-Kampagne in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim hat heute Peik Gottschalk als erster Kandidat eingeläutet. Seine Förderer starteten mit der Plakataktion seines Porträts. Diese Marketing- und Mobilisierungsphase wurde gezielt in Bad Gandersheim Dörfern gesetzt.

"Ich möchte mich besonders für die Bürgerinnen und Bürger in unseren Dörfern einsetzen", flankiert Peik Gottschalk die Aktion mit einer inhaltlichen Ansage. Seiner Beobachtung nach seien die Dörfer in den vergangenen fünf Jahren von der verantwortlichen Spitze im Gandersheimer Rathaus nicht mit der gebührenden Ernsthaftigkeit in ihren Anliegen, Wünschen und Sorgen berücksichtigt worden. "Ich werde diese Menschen nicht vernachlässigen. Am Beispiel eines verlässlichen Hochwasserschutzes werde ich das unter Beweis stellen!", verspricht Bürgermeisterkandidat Peik Gottschalk.

Seine Kopfbilder sind derzeit speziell im ländlichen Ambiente zu sehen. So im Umfeld grasender Rinder und in der Nähe schöner Fachwerkhäuser. "Ich liebe diese meine schöne Heimat", so Peik Gottschalk.
red












24.07.2021 • 20:59 Uhr

Sonne-Abend- Insel-Feeling - Fantastische Erholzeit an der Nordsee!

Heimat, so schön und emotional: Spektakulärer Sonnenuntergang direkt am Nordseestrand. Nach erholsamen Tagen mit dem Auftanken mit neuer Energie und frischen Ideen das Ende eines produktiven Urlaubs in vollen Zügen genießen. Auf zu neuen Taten...
Und allen, die den Urlaub noch vor sich haben, ebenso eine beste Zeit!
red /Foto: Fis WMG










24.07.2021 • 20:48 Uhr

Situation der Sportvereine mit Jörg Grabowsky und Christian Grascha im Webtalk

Wie ist die Situation der Sportvereine in der Region? Was hat sich in den letzten Jahren verändert? Wie hat die Corona – Pandemie Entwicklungen verändert oder verstärkt? „Besonders im ländlichen Raum sind die Sportvereine wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. In den Vereinen werden alle Generationen angesprochen. Die Sportvereine leben durch das Ehrenamt und ihre Mitglieder“, so Christian Grascha FDP Landtagsabgeordneter aus Einbeck.

Mit Jörg Grabowsky, Vorsitzender des SC Schoningen aus dem Uslarer Land freue ich mich einen kompetenten Gesprächspartner gefunden zu haben, der diese Fragen sicherlich zum Teil beantworten kann. Die Veranstaltung findet online über Zoom statt. Termin ist Mittwoch der 28.07.2021 um 20.00 Uhr. Den Zugangslink für die Videokonferenz finden Sie auf der Homepage von Christian Grascha unter www.christian-grascha.de oder melden Sie sich bei mail@christian-grascha.de an. Weitere Informationen erhalten Sie auch über das Wahlkreisbüro von Christian Grascha in Einbeck unter 05561/7939966.

Informationen zu Zoom: Die Einwahl funktioniert über einen externen Link. Sie müssen Zoom nicht installieren. Voraussetzung sind lediglich ein Endgerät mit Mikrofon und Kamera mit Internetanschluss. Kamera und Bild können aber, auf Wunsch, während der Unterhaltung deaktiviert werden. red/Fotos: Fis WMG












24.07.2021 • 19:07 Uhr

Altgandersheim: Bürgermeisterin Schwarz ernennt Ortsbrandmeister und Stellvertreter

Nach den jeweiligen Wahlen innerhalb der Ortsfeuerwehren und entsprechendem Ratsbeschluss hat Bürgermeisterin Franziska Schwarz im Rahmen einer kleinen Feierstunde „open air“ vor dem Gerätehaus der Stützpunktfeuerwehr in Altgandersheim folgende sechs in leitender Funktion tägige Feuerwehrmänner für die Dauer von sechs Jahren zu Ortsbrandmeistern bzw. stellvertretenden Ortsbrandmeistern und damit zu Ehrenbeamten der Stadt Bad Gandersheim ernannt.

Dies sind Oberbrandmeister Heiner Schnelle (Ortsbrandmeister Gremsheim), Brandmeister Henrik Scholz (Ortsbrandmeister Harzhörde), Erster Hauptlöschmeister Marcus Neumann (Ortsbrandmeister Gehrenrode), Löschmeister Lars Probst (Ortsbrandmeister Ackenhausen), Erster Hauptlöschmeister Ralf Oppermann-Andrea (Ortsbrandmeister-Stellvertreter Helmscherode) und Erster Hauptlöschmeister Björn von Einem (Ortsbrandmeister-Stellvertreter Harzbörde).

Verabschiedet und dem Ehrenbeamtenverhältnis verabschiedet wurden Brandmeister Ralf Guder (bisher Ortsbrandmeister Gehrenrode) und Brandmeister Michael Goslar (bisher Ortsbrandmeister Ackenhausen).

Zum Ehren-Ortsbrandmeister ernannt

Michael Goslar wurde zudem eine Sonderehrung mit der Ernennung zum Ehren-Ortsbrandmeister zuteil. Er stand lange 27 Jahren an der Spitze der Ortswehr Ackenhausen und schied jetzt auf eigenen Wunsch aus.

Ehrung und Beförderung

Außerdem wurde im Rahmen der Veranstaltungen eine Ehrung und eine Beförderung ausgesprochen. Für 40-jährigen Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr erhielt Stadtbrandmeister Kai-Uwe Roßtock das Niedesächsische Ehrenzeichen verliehen. Zudem wurde der Ortsbrandmeister Clus – Kevin Kambach – zum Oberlöschmeister befördert.










24.07.2021 • 18:55 Uhr

Kuriose Idee: Hochschule testet Einsatz von Corona-Spürhunden bei Konzerten - Ministerium gibt dafür 1,5 Millionen Euro aus

Für ein Projekt zum Einsatz von Corona-Spürhunden bei Konzerten stellt das niedersächsische Kulturministerium 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Dabei wollen die Tierärztliche Hochschule
Hannover und der Konzertveranstalter «Hannover Concerts» prüfen, ob und wie Großveranstaltungen durch den Einsatz der Spürhunde sicherer werden können, wie das Ministerium für Wissenschaft und Kultur am Freitag in Hannover mitteilte. «Die Studie könnte ein Lichtblick für Künstlerinnen und Künstler und Veranstalter werden», sagte Kulturminister Björn Thümler (CDU).

Schon eine Pilotstudie der Tierärztlichen Hochschule hatte gezeigt, dass die Corona-Hunde mit ihrem ausgeprägten Geruchssinn in der Lage sind, Speichelproben von infizierten und gesunden Menschen mit rund 94-prozentiger Sicherheit zu unterscheiden. Eine Folgestudie ergab, dass auch Schweiß und Urin geeignetes Probenmaterial sind. Hunde träfen ihre Entscheidung innerhalb von Sekunden und seien damit viel schneller als Antigen-Schnelltests, sagte Thümler.

Das Projekt «Back to Culture» sieht vor, den Einsatz von Spürhunden als Screening-Methode im Zusammenspiel mit Antigen-Schnelltests und PCR-Testverfahren zu erproben. Dafür sollen
vier Konzerte unter unterschiedlichen Bedingungen ausgeführt werden. epd










24.07.2021 • 18:42 Uhr

Verfolgungsjagd in Wildwest-Manier in Goslar: Gefährdung des Straßenverkehrs und Flucht vor der Polizei - Auf Crosshelm Kamera

Tatortort: Schützenallee in Goslar, Tatozeitraum: Freitag, 23. Juli 2021, 21.10 Uhr, Zur dokumentierten Zeit sollte der Führer eines Motorrades in der Schützenallee durch eine Streifenwagenbesatzung angehalten und kontrolliert werden. Nachdem das Anhaltesignal gegeben wurde, beschleunigte der Motorradfahrer und begann sich der Kontrolle durch Flucht zu entziehen. Hierbei fuhr er teilweise mit einer Geschwindigkeit von mehr als 100 km/h von der Schützenallee über Sieben Linden, Reiseckenweg, St. Annenhöhe durch die Innenstadt von Goslar bis zur Kaiserpfalz, wo das Motorrad aus den Augen verloren wurde. Während der Flucht kam es zu mehreren Beinaheunfällen und Gefährdungen Unbeteiligter durch den Motorradfahrer. Er konnte der Polizei entkommen.

Zum Motorrad und dem Fahrers kann folgende Beschreibung gegeben werden: Enduro (Geländemotorrad) in schwarz/rot, Kennzeichen vermutlich mit "EIC" für Eichsfeld beginnend, der Fahrzeugführer trug einen schwarz/roten Crosshelm mit montierter Kamera und verspiegelter Brille. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Zeugen, insbesondere welche Angaben zum Kennzeichnen machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Goslar zu melden. Telefon: 05321-3390.
red










24.07.2021 • 18:27 Uhr

Hochwasserhilfe direkt: DRK Bad Gandersheim spendet 500 Euro für Opfer

Nicht reden, sondern handeln! Frei nach dieser Devise hat der Vorstand des DRK-Ortsvereins Bad Gandersheim e.V. beschlossen, den hilfsbedürftigen Personen der Flutkatastrophe in Nordrhein Westfalen zu helfen. Das hat für den DRK-Vorstand Torsten Meyer gegenüber dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group bestätigt. Erläuternd hieß es von ihm: Damit gezielt die benötigte Hilfe ankommt, wird der Ortsverein 500 Euro als Soforthilfe an das Deutsche Rote Kreuz in dem betroffenen Gebiet überweisen. Meyer ist sich sicher: "Die Lageteams und die Einsatzleitungen des Deutschen Roten Kreuzes vor Ort können am besten beurteilen, wo und wie Hilfe benötigt wird. Das DRK hält zusammen, um Menschen in der Not zu helfen!" red










24.07.2021 • 17:50 Uhr

Northeimer Handball Club schließt 3. Liga Kaderplanungen vorerst ab!

Die 3. Liga Kaderplanungen des NHC sind vorerst beendet, denn nun wurde das letzte Puzzleteil gefunden. Zum Ende des Monats stößt mit Milan Stancic ein 29-jähriger Linkshänder für den Rückraum zum Team. Der 1,95 Meter große Serbe verfügt über mehrjährige 3. Liga Erfahrung und spielte zuletzt in der Oberliga Nordsee beim SV Beckdorf. Milan soll das Angriffsspiel des NHC im Rückraum variabler gestalten und wird auch in der Abwehr seinen Mann stehen. Er ist seit mehr als neun Jahren bereits in Deutschland und spricht hervorragend deutsch. Milan wird mit seiner Familie, Frau und zwei kleinen Kindern, nach Northeim kommen und hat bereits eine Wohnung über den NHC-Sponsor Wohnen in Northeim gefunden.

Ermöglicht wurde die Verpflichtung allerdings erst durch die Anstellung in Vollzeit für den Verwaltungsbereich bei einem weiteren Sponsor der Fa. Harzländer in Bad Gandersheim. Geschäftsführer Jochen Neidhardt und sein Team versorgen den NHC seit Jahren bei den Heimspielen mit leckeren Wurstwahren. Nun war man auf der Suche nach personeller Verstärkung und wurde sich schnell einig, da das Anforderungsprofil passte. Der Northeimer HC bedankt sich ganz herzlich bei Jochen Neidhardt und heißt Milan und seine Familie im NHC herzlich Willkommen!
Foto: NHC.










24.07.2021 • 09:09 Uhr

Gefährlichen Abgang befürchtet! Fallschirm landet in der Nordstadt

Am gestrigen Freitag, 23.Juli 2021, gegen 18:45 Uhr, erhielt der Notruf der Feuerwehr die Mitteilung, dass in der Nordstadt ein Fallschirmspringer abgestürzt sei und nunmehr auf einem Dach liege.

Der genaue Einsatzort konnte zunächst nicht genau eingegrenzt werden, weswegen ein Großaufgebot der Feuerwehr und Polizei entsandt wurde.

Glücklicherweise wurde der Verdacht einer Schadenslage schnell ausgeräumt. Tatsächlich war lediglich der Hauptschirm eines 27-jährigen Gehrdeners auf dem Dach eines Hauses in der Fichtestraße gelandet.

Der junge Mann musste diesen abwerfen, da sich die Fangleinen beim Öffnen des Schirms verdrehten und ohne den Abwurf der ungebremste Aufprall das Resultat des Sprungs gewesen wäre.

Die Landung erfolgte dann mit dem Reserveschirm, auf dem Flugplatzgelände, wohlbehalten und unverletzt.

Ein Teil des abgeworfenen Schirms wird jedoch noch vermisst. Sollte ein Nordstädter demnach einen ihm unbekannten Gegenstand finden, der Teil eines Fallschirms sein könnte, so melde er sich bei der Polizei in Hildesheim unter der Telefonnummer 05151/939-0, damit es seinem Besitzer zurückgegeben werden kann. roh










24.07.2021 • 09:04 Uhr

Wildemann: Bauzaun und Brückengeländer entwendet - 7.500 Euro Schaden

Die Polizei in Goslar berichtet soeben: Wie erst jetzt bekannt wurde, entwendeten unbekannte Täter im Tatzeitraum zwischen dem 04. Juni und dem 12. Juli 2021 aus einem Baustellenbereich in der Bahnhofstraße mehrere Elemente eines Bauzaunes und Teile eines Brückengeländers. Die Schadenshöhe beträgt ca. 7.500 Euro.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeistation in Wildemann oder dem Polizeikommissariat Oberharz in Clausthal-Zellerfeld in Verbindung zu setzen. red










24.07.2021 • 09:00 Uhr

Miteinander für Landwirtschaft und Naturschutz

„Wir haben vor allem etwas Einmaliges geschafft, nämlich dass Ministerien, Naturschutzverbände und Landwirtschaft miteinander sprechen und versuchen, gemeinsam Lösungen zu finden. Das wird europa- und bundesweit erheblich beachtet und ist ein ganz großes Gut, das wir uns erhalten wollen“, zieht Landvolkpräsident Dr. Holger Hennies für die niedersächsische Landwirtschaft Bilanz bei der Vorstellung des Jahresberichts zum Niedersächsischen Weg am Mittwoch am Landtag. In den vergangenen 14 Monaten haben die Beteiligten aus Politik, Landwirtschaft und Naturschutz gemeinsam Maßnahmen für mehr Naturschutz, mehr Artenvielfalt und mehr Gewässerschutz auf den Weg gebracht.

Doch es gebe noch viele Baustellen, die zu bearbeiten sind, führt Hennies weiter aus. „Für uns ist wichtig, wie der Niedersächsische Weg nun weiter im Detail ausgestaltet wird. Das Aktionsprogramm Insektenschutz bringt uns leider eine Finanzierungslücke für 8.000 Hektar Fläche, die in Naturschutzgebieten liegen“, führt Hennies aus. Hier erhofft sich das Landvolk nicht nur die vom Bund angekündigten Ausgleichszahlungen, sondern einen Schulterschluss des Landes Niedersachsen.

„Wenn die fehlenden Mittel zur Finanzierung als Gemeinschaftsaufgabe anerkannt würden, könnte hier schnell Abhilfe geschaffen werden im Sinne der engagierten Landwirte und für den Arten- und Naturschutz. Die Vereinbarkeit der GAP mit dem Niedersächsischen Weg sowie die Umsetzung der Naturschutzberatung und -betreuung gehören zu den größten Herausforderungen für das nächste Jahr“, zählt Hennies einige der vielen Detailregelungen auf.

Man sei zwar auf dem Weg, doch Hennies schätzt, dass es noch bis zu einen Dreivierteljahr dauern könne, bis die Ausgleichszahlungen geregelt seien. Die würden dann auch rückwirkend geleistet. „Wir werden jedes Jahr neu bewerten, was wir ändern müssen und was wir besser machen können. Da werden wir dranbleiben“, erklärt der Landvolkpräsident abschließend.

Zum Bild:
Stellen den Jahresbericht zu einem Jahr Niedersächsicher Weg vor: Dr. Holger Buschmann, Barbara Otte-Kinast, Axel Ebeler, Dr. Holger Hennies, Olaf Lies, Gerhard Schwetje Foto: Landvolk Niedersachsen










24.07.2021 • 08:54 Uhr

Steigende Corona-Inzidenz: Ärzte sehen keinen Grund zu Aufregung

Ärzte und Krankenhäuser sehen trotz steigender Corona-Infektionszahlen in Deutschland keinen Grund zu besonderer Aufregung. «Corona wird für Geimpfte ungefährlicher, das sehen wir
bislang an den Zahlen in Großbritannien und auch an den bisherigen Daten aus Deutschland. Impfen ist der beste Individual-Schutz , sagte Andreas Gassen, Vorstandschef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), dem »Redaktions Netzwerk Deutschland« (Samstag). »Die vierte Welle darf und wird deswegen nicht zu einem vierten Lockdown führen.«

Benötigt würden zusätzliche Parameter als die reine Fallzahl, sagte Gassen. »Es braucht einen Plan, wie genau die Länder und der Bund bei steigenden Infektionszahlen unter zusätzlicher
Berücksichtigung weiterer Parameter reagieren, um überhastetes und unvorbereitetes Vorgehen nach altem holzschnittartigem Muster zu verhindern.« Die Vorbereitungen für eine vierte Welle müssten vor allem in den Schulen getroffen werden. »Es ist niemandem mehr zu
vermitteln, dass wir eineinhalb Jahre nach Corona die Schulen immer noch nicht fit haben für das neue Schuljahr. Dass sich jedes Kind impfen lassen sollte, hält Gasser nicht für notwendig. «Das geben die wissenschaftlichen Daten zumindest bisher nicht her.»

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, sagte: «Die weitere Entwicklung der Pandemie hängt maßgeblich an Impfquote und Impfgeschwindigkeit.» Er sieht auch bei steigenden Inzidenzen anders als noch im Frühjahr keinen direkten Zwang zu Lockdowns, denn die besonders gefährdeten Gruppen seien weitgehend durchgeimpft. Ulrich Weigeldt, der Vorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, appellierte, die Bürgerinnen und Bürger klüger zum Impfen zu motivieren. «Die Frage sollte nicht sein, ob die vierte Welle den bisherigen Impferfolg bremst, sondern wie sehr unser Impferfolg eine vierte Welle bremsen kann.» Er vermisse in Deutschland eine Kommunikation, die «motiviert durch positive
Botschaften und nicht immer nur auf Katastrophenalarm setzt». epd










24.07.2021 • 08:49 Uhr

Patientenschützer kritisieren scharf geringe Impfbereitschaft Jüngerer

Patientenschützer werfen den jüngeren Generationen eine mangelnde Impfbereitschaft vor. «Obwohl mittlerweile Impfstoff für täglich zwei Millionen Menschen bereitsteht, werden nur 500.000 Dosen abgerufen, denn der Impffortschritt dümpelt in der jungen und mittleren Generation nur so vor sich hin», sagte Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Samstag). «Es ist also allerhöchste Zeit, dass jetzt auch die Jüngeren ihre Impfsolidarität in der Pandemie unter Beweis stellen.»

Immer wieder sei beklagt worden, die Jungen müssten zugunsten Älterer auf ihre Freiheit verzichten. Dass die Impfbereitschaft bei ihnen nun so gering sei, zeige, «dass an dem Vorwurf nichts dran war», sagte Brysch der NOZ. Die über 60-Jährigen hingegen würden «mit
erwartbarer fast 90-prozentiger vollständiger Impfquote ihren Teil zur Pandemiebekämpfung beitragen». Schon jetzt hätten 85 Prozent dieser Altersgruppe das Impfangebot angenommen.epd










24.07.2021 • 08:44 Uhr

Corona-Virus-Lage am Samstag: Sieben-Tage-Inzidenzwert weiter bei 3,8 im Landkreis Northeim

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Samstag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt soeben in einer offiziellen Mitteilung den Sieben-Tage-Inzidenzwert von 3,8 Fälle auf 100.000 Einwohner im Landkreis Northeim mit. Damit bestätigt sich im Landkreis Northeim nicht die Tendenz in anderen Landkreisen, wo die Ansteckungswerte steigen.

red/Grafiken: RKI/NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen










24.07.2021 • 08:24 Uhr

Bürgermeisterkandidatin Grit Arndt lüftet ihre grünen Visionen für Bad Gandersheim

Nun sind sie raus. Die Visionen der Bürgermeisterkandidatin Grit Arndt aus Ahlshausen. Sie ist von Bündnis90/Die Grünen ins Rennen um den Chefsessel im Rathaus der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim geschickt. Soeben hat Grit Arndt ihre Vorstellungen für ein Wahlprogramm präsentiert. Sie benennt sie Visionen. Von Aufbereitung und Präsentation ihrer Gestaltungsangeregungen für Bad Gandersheim ist die Handschrift ihrer Profession erlebbar. Man nennt es Marketing. Auffällig auch bei Grit Arndt ihre Zurückhaltung bei der Darstellung ihrer Erfinder. Die Grüne Partei wird in der digitalen Version ihres Programms allein durch die symbolische Sonnenblume und farbliche Nuancen dezent suggeriert. Eine klare Ansprache an Wählerinnen und Wähler, die sich von Parteien mehr abgeschreckt denn angezogen fühlen.

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group okumentiert in einer Folge verschiedene Aspekte der inhaltlichen Vorstellungen der Bürgermeisterkandidatin der Grünen im Originalwortlaut.

red/Screenshot Visionen Grit Arndt
















24.07.2021 • 07:41 Uhr

Lutter: Vollstress im Straßenverkehr - 34-jähriger Frau von aufgebrachtem Mann Schläge angedroht

Die Nerven liegen blank.
Vorgestern um 17.40 Uhr krasser Stress in Lutter (Landkreis Goslar) auf der Frankfurter Straße: Im Verlauf eines Streitgespräches wurde die 34-jährige Anzeigende aus Haverlah von einem 50-jährigen Beschuldigten aus Lutter bedroht und beleidigt. Der Streit ergab sich aus einem angeblichen Fehlverhalten im Bezug auf den Straßenverkehr. Der Anzeigenden wurden u.a. Schläge angedroht. Die Polizei ermittelt nun gegen den aufgebrachten Mann wegen Bedrohung und Beleidigung. red










24.07.2021 • 07:31 Uhr

Jedermann, ein Lichtblick am richtigen Ort

Es tut sich was in Bad „Ganzandersheim“! „Ratskeller“-„La Piazza“ sehr wertig innen aufwendig saniert. Draußen mal keine Plastikstühle und gut besucht, selbst während der Vorstellung bei den 62.Gandersheimer Domfestspielen.

„Osteria“ modern und mit Gottes Hilfe ein voll besetzter Außenbereich.
Das neue „Jedermann“ wirklich ein Lichtblick. Endlich hat die Innenstadt der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim wieder gelungene Anlaufpunkte für Verabredungen mit Freunden und Freundinnen.

Übrigens, bei Gebhard Jungesblut mit seinem „Keglerheim“ und Biergarten an der Gande war heute Abend sehr viel Publikum, mit professionell gezapftem Pils!
Ein Außenbereich mit viel GRÜN.
red/Foto: Fis WMG










23.07.2021 • 18:40 Uhr

Katalysator abgeflext und entwendet

Bislang unbekannte machten sich im Zeitraum von Montag, 19. Juli 2021, 05.30 Uhr, und Donnerstag, 22.Juli 2021, 16 Uhr an einem im Magdeburger Kamp in Goslar abgestellten PKW Seat Ibiza mit ABI- Kennzeichen zu schaffen. Das Fahrzeug war im öffentlichen Verkehrsraum in einer Parkbucht abgestellt.

Vermutlich mit einem Trennschleifer schnitten die Täter den Katalysator des Fahrzeugs ab und entwendeten diesen. Die Schadenshöhe wird auf ca. 200 Euro geschätzt.

Personen, die in dem Zeitraum im Bereich Magdeburger Kamp ungewöhnliche Beobachtungen gemacht haben oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Goslar unter 05321 / 3390 zu melden.










23.07.2021 • 18:36 Uhr

Autobahnpolizei kontrolliert Sprinter an der A 7 - 80 Fahrzeuge überprüft, vierzehn Fahrern die Weiterfahrt untersagt

Auf der Rastanlage Göttingen-West an der A 7 (Landkreis Göttingen) hat die Autobahnpolizei Göttingen am Montagvormittag (19.07.21) im Rahmen einer Schwerpunktkontrolle insgesamt 80 Sprinter überprüft. Nach Angaben der Experten gab es im Prinzip an jedem der gewerblich genutzten Kleintransporter etwas zu bemängeln, beispielsweise im Zusammenhang mit der vorgeschriebenen Ladungssicherung oder den Sozialvorschriften. Auch zehn gefahrgutrechtliche Verstöße wurden registriert. Ein Fahrer saß unter Alkoholeinfluss am Steuer, ein weiterer besaß keine gültige Fahrerlaubnis. Hierfür erwartet den Mann jetzt eine Strafanzeige.

Die Polizei leitete rund 40 Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren ein. Vierzehn Transporterfahren musste wegen der festgestellten Verstöße noch am Kontrollort die Weiterfahrt untersagt werden.jk /Foto: Polizei










23.07.2021 • 18:09 Uhr

Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen Neue Regelungen für Großveranstaltungen und weitere kleinere Änderungen

Das Land hat kleinere Änderungen und auch redaktionelle Anpassungen an der geltenden Corona-Verordnung vorgenommen. Das Land weist dabei darauf hin, dass die Corona-Gefahren trotz des Impffortschritts noch keineswegs gebannt sind, und es weiterhin gilt vorsichtig zu bleiben und besonnen vorzugehen.

Im Rahmen der Änderungen wird noch einmal betont, dass die Kontaktdatennachverfolgung in der Gastronomie auch in Landkreisen und kreisfreien Städten erfolgen muss, in denen die 7-Tage-Inzidenz unter 10 liegt. Diese Verpflichtung zur Datenerhebung gilt sowohl für Gastronomiebetriebe als auch für Clubs und Diskotheken.

Verkaufspersonal auf Wochenmärkten

Neu geregelt wurde auch, dass neben den Besucherinnen und Besuchern von Wochenmärkten in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen mit einer Inzidenz von nicht mehr als 10, auch Verkäuferinnen und Verkäufer auf Wochenmärkten keine Masken mehr tragen müssen. Die Maskenpflicht für Besucherinnen und Besucher der Märkte war schon mit der letzten Verordnungsänderung aufgehoben worden.

Arbeits- und Betriebsstätten

Vor dem Hintergrund der niedrigen Inzidenzen und der steigenden Impfquote hat das Land auf die landesrechtlichen Regelungen zur Mund-Nasen-Bedeckung im Bereich der Arbeits- und Betriebsstätten verzichtet. Was bleibt, ist die Maskenpflicht für Menschen, die Tätigkeiten und Dienstleistungen ausüben, die eine Unterschreitung des Mindestabstands von 1,5 m naturgemäß erfordern (köpernahe Dienstleistungen).











23.07.2021 • 18:04 Uhr

Bürgermeisterkandidat Peik Gottschalk bekennt sich zu seiner ehemaligen SPD-Mitgliedschaft und verwahrt sich gegen abstruse Vergleiche

In einer Stellungnahme hat sich Bad Gandersheims Bürgermeisterkandidat Peik Gottschalk offensiv zu seiner ehemaligen Mitgliederschaft in der Gandersheimer SPD bekannt. Dem örtlichen Lokalblatt widmete der Kandidat eine klare Ansage in Bezug auf abstruse Vergleiche mit einer grünen Kanzlerkandidatin. Gottschalk stellt klar:

"Seiner Zeit im November 2008 wurde ganz groß im Gandersheimer Kreisblatt darüber berichtet, dass Gottschalk in der SPD Mitglied wurde und es somit für die Bevölkerung in der Stadt kein Geheimnis war. Des Weiteren ist das Wort "baerbockte" doch sehr aus der Luft gegriffen vom Gandersheimer Kreisblatt. Frau Baerbock hat Ihren Lebenslauf "frisiert" in dem Sie sich mit Punkten geschmückt hat, die Sie nie in Ihrem Leben gemacht hatte. Gottschalk wörtlich, ich habe lediglich meine Mitgliedschaft in der SPD nicht erwähnt, weil es ist doch nichts schlimmes ist, in der SPD Mitglied gewesen zu sein. Das zeigt doch eher, dass ich nicht nur stur in eine Richtung denke und für viele Sachen offen bin. Ich bin kein "blinder Parteisoldat". Daher auch meine unabhängige Kandidatur als Bürgermeisterkandidat um nach vielen Seiten offen zu sein, denn ich möchte in erster Linie Politik für den Bürger und die Stadt machen und nicht für die Partei. Ich möchte für den Fall einer erfolgreichen Wahl keinem Fraktionszwang als Bürgermeister unterliegen. Es gab auch in der Vergangenheit große politische Persönlichkeiten die einmal die Partei gewechselt haben. Bestes Beispiel Gustav Heinemann unser ehemaliger Bundespräsident.

Gottschalk noch zum Schluss, es geht doch gar nicht um die politische Vergangenheit, es geht um die Zukunft unserer Stadt und dafür stehe ich bereit. Ich konzentriere mich auf die wesentlichen Dinge in dieser Stadt. und Thema Nummer 1 ist und bleibt für mich der Hochwasserschutz! Dort ist nach den Unwettern in den letzten Jahren fast gar nichts passiert!! Alle Aktionen wie das Regenrückhaltebecken in Seboldshausen und der Linienschutz an der Gande in der Innnenstadt wurden noch unter der Regie von Ex Bürgermeister Heinz Gerhard Ehmen und der CDU umgesetzt.

Für alle Interessierten teilte Gottschalk noch mit, dass seine neue Homepage unter www.yes-we-gan.de seit 2 Tagen online ist. "
red










23.07.2021 • 17:59 Uhr

„Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim“: Inzidenzwert bei 3,8 - Insgesant sechs Akutfälle!

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 2.632 (+3) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.566 (+2) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 3,8 (5 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen)für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Maximal 50 Personen dürfen sich draußen treffen und maximal 25 Personen dürfen sich drinnen treffen. Kinder von 0 bis 14 Jahren und Genesene sowie vollständig Geimpfte werden nicht mit angerechnet. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden auf die Höchstzahl ebenfalls nicht angerechnet!
Aktuell sind im Landkreis Northeim 8 (+1) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 0 (0),
Bodenfelde 0 (0),
Dassel 0 (0),
Einbeck 4 (+1),
Hardegsen 0 (0),
Kalefeld 1 (+1),
Katlenburg-Lindau 2 (0),
Moringen 1 (-1),
Nörten-Hardenberg 0 (0),
Northeim 0 (0) und
Uslar 0 (0) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 58 (0) Personen verstorben.

Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 42.870 Personen (Stand: 19.7.2021) im Impfzentrum und 43.169 Personen (Stand 19.7.2021) bei den Hausärzten geimpft.
Eine zweite Impfdosis haben bisher 34.140 Personen (Stand: 19.7.2021) im Impfzentrum und 31.514 Personen (Stand 19.7.2021) bei den Hausärzten erhalten.
Alle weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus










23.07.2021 • 17:55 Uhr

Bemerkenswerte Börsenerholung

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Es war eine interessante Handelswoche, die den deutschen Aktienindex DAX zunächst absacken ließ. Gewinnmitnahmen und Sorgen um die Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus‘ waren hierfür verantwortlich. Der DAX erschien vielen Finanzmarktteilnehmern bei unter 15.100 Punkten dann doch so günstig zu sein, dass im Wochenverlauf die Börsenerholung einsetzte und die kurzfristigen Kurseinbußen wettgemacht wurden. Die mit Spannung erwartete Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) brachte am Donnerstag letztlich wenig Überraschungen. Doch in Verbindung mit der neuen geldpolitischen Strategie, die eher noch längere Zeit niedrige Zinsen und günstige Finanzierungsbedingungen impliziert, bot Unterstützung für die Aktienmärkte. Die Unternehmensberichtssaison ist gut gestartet, und auch die gemeldeten Konjunkturdaten passten insgesamt zu der aktienfreundlichen Stimmung an den Märkten.

Hingucker deutsche
Inflationsrate

Die anstehende Woche startet fulminant mit der Veröffentlichung des ifo Geschäftsklimas für Juli. Die Stimmung der Unternehmen strebt ihrem Höhepunkt entgegen. Wir erwarten einen weiteren Anstieg des ifo Geschäftsklimas, trotz Lieferengpässen in der Industrie und Delta-Sorgen. Ebenfalls für Juli wird die Inflationsrate in Deutschland bekannt gegeben. Die Mehrwertsteuer sorgt für einen sprunghaften Anstieg des Preisniveaus gegenüber dem Vorjahresmonat auf mehr als 3 Prozent. Der Mehrwertsteuersatz lag vor einem Jahr auf 16 Prozent und ist nun wieder auf altem Niveau. Daher handelt es sich, wie auch von der Deutschen Bundesbank betont, nur um einen vorübergehenden Effekt auf die Inflationsrate. Dies sollte die Finanzmärkte nicht mehr erschrecken.










23.07.2021 • 17:51 Uhr

Technischer Defekt an Rundballenpresse - ca. 50.000 Euro Schaden

Ein technischer Defekt am Lager einer Rundballenpresse in Hardegsen-Hettensen führte am gestrigen Nachmittag gegen 15:20 Uhr zu einem Vollbrand der Presse und insgesamt ca. 50.000 Euro Sachschaden. Eine 41-jährige Frau aus Hardegsen wurde zudem vorsorglich wegen des Verdachts einer Rauchgasintoxikation ins Krankenhaus eingeliefert. Die Presse wurde bei dem Brand zerstört, auch der ziehende Trecker wurde am Heck beschädigt. Der Brand wurde durch 30 Feuerwehreinsatzkräfte aus Hardegsen, Lutterhausen und Hettensen gelöscht.da










23.07.2021 • 09:08 Uhr

„Mehr direkte Beteiligung“- JuLis und Junge Union im Kreis Northeim fordern Jugendkreistag für Northeim

Um dauerhaft eine kommunale Vertretung der Jugendlichen im Landkreis Northeim sicherzustellen, fordern die Kreisverbände der Jungen Liberalen und der Jungen Union die Einrichtung eines landkreisweiten Jugendkreistages für Northeim. „Oft haben Junge Menschen das Gefühl, dass ihre Sorgen und Themen von der Kommunalpolitik nicht ernst genommen werden. Diesem Problem möchten wir mit Einrichtung eines Jugendkreistages zuvorkommen“, begründet JuLi-Kreisvorsitzender Tom Becker die Forderung. Das System der beiden Kreisverbände sieht eine Entsendung der Mandatsträger nach Größe Schulen vor, wobei die Mitglieder intern gewählt werden sollen. Wahlberechtigt und wählbar sind Schülerinnen und Schüler im Alter von 12-18 Jahren.

So soll nach Meinung der Jugendverbände eine ideale Verteilung nach Altersgruppen erreicht werden. Insgesamt solle der Jugendkreistag dann mindestes zwei Mal pro Jahr tagen und im Anschluss die beschlossenen Anträge an den regulären Kreistag oder die betroffene Gemeinde zur Umsetzung übergeben. Der stellvertretende JU-Kreisvorsitzende Lucas Mennecke ergänzt:“ Junge Menschen müssen stärker in kommunale Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Deshalb braucht es ein direktes und unmittelbares Gremium auf Kreisebene“.

Aus diesem Grund solle ein künftiger Jugendkreistag auch über ein eigenes Budget verfügen, um eigene Projekte zu verwirklichen. „Für die Zukunftsfähigkeit unseres Landkreises ist es wichtig, zukünftig noch stärker die Belange von jungen Menschen zu berücksichtigen. Sowohl in Northeim als auch jetzt neu in Einbeck gibt es schon tolle Projekte der Partizipation junger Menschen. Von diesen Erfahrungen sollten wir auf der Kreisebene profitieren“, schließt der gemeinsame Landratskandidat von CDU und FDP, Christian Grascha ab. Er will die Forderung nach der Kommunalwahl als Landrat umsetzten." red










23.07.2021 • 09:02 Uhr

LAG beschließt Förderung für vier Projekte - Julia Gottlieb ist neue Vorsitzende

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) hat sich soeben in Einbeck-Iber seit einem Jahr wieder persönlich getroffen, um u. a. Fördergelder für vier neue Projekte zu beschließen. Erstmalig hat Julia Gottlieb, Leiterin des Dezernats Bauen und Umwelt des Landkreises Northeim, die Sitzung geleitet. Sie hat den Vorsitz turnusgemäß von Bürgermeister Uwe Ahrens (Katlenburg-Lindau) übernommen.

Für folgende Projekte wurde eine Förderung beschlossen:

Qualitätsoffensive „Kostbares Südniedersachsen“: Der Regionale Erzeugerverband möchte ausgehend von der selbstgesteckten Zukunftsstrategie 2021-2025 die Regionalmarke neu aufstellen. Aufgrund der gestiegenen Größe sind die Ansprüche an das Label gegenüber der Startphase gestiegen. Hierzu sollen u. a. ein Qualitätsmanagementsystem installiert, eine Kommunikationsstrategie erarbeitet und umgesetzt, sowie eine Evaluierung durchgeführt werden. Die LAG hat hierfür eine Förderung von rd. 20.330 Euro beschlossen

Wegeverbindung Suterode: Der Ortsrat Suterode möchte zur Verbesserung der Verkehrssicherheit eine fußläufige Verbindung zwischen Hammenstedter Stieg und dem Fußweg Bergstraße errichten. Dies stellt einen wichtigen Lückenschluss für den reaktivierten Suteroder Stieg dar. Die Verbindung zur Nachbarkommune, die Erhöhung der Sicherheit und der Ausbau für den Alltags- und Freizeitverkehr stehen hier im Vordergrund. Das Projekt erhält rd. 10.000 Euro Förderung aus dem LEADER-Programm.

Begegnungsstätte Odagsen: In der Dorfmitte Odagsens (Stadt Einbeck) steht ein baufälliges Gebäudeensemble, das z. T. einsturzgefährdet ist. Der vormals bestandene Denkmalschutz ist erloschen. Das Eigentum an dem Grundstück wurde aufgegeben, so dass das Grundstück derzeit herrenlos ist. Die Stadt Einbeck wird auf Anraten des Ortsrates Odagsen Eigentümerin der Gebäude und plant, diese zeitnah abzureißen und den Platz als eine naturnahe Begegnungsstätte für Jung und Alt im Ortskern einzurichten. Für das Projekt werden rd.24.363 Euro EU-Förderung bereitgestellt.

Alaris Schmetterlingspark: Die Betreiber des Schmetterlingsparks mussten auf Grund von Corona ein bereits beschlossenes Vorhaben anpassen. Eine ursprünglich geplante Hängebrücke in der Tropenhalle ist vorerst nicht mehr geplant, dafür jedoch die Installation von neuen Fenster u.a. zum Nachziehen tropischer Pflanzen und die Einrichtung eines Ofens, um die Cafeteria auch im Winter mit Leben füllen zu können. Das Projekt erhält rd. 8.100 Euro Förderung.

Wenige Fördermittel stehen noch für kommende Projekte bis Ende 2022 zur Verfügung. Auch über die neue Förderphase ab 2023 wurde informiert. Um wieder Fördermittel bis 2027 für Projekte zur Verfügung stellen zu können, muss das Regionale Entwicklungskonzept „fortgeschrieben“ werden. Ein Beteiligungsprozess für die Bewohner*innen der Region Harzweserland (Landkreis Northeim) ist ab Herbst geplant. Das Konzept dient als Bewerbungsgrundlage beim Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zum Erhalt der EU-Mittel.

Weitere Informationen gibt es unter http://www.harzweserland.de/.

Ansprechpartner rund um LEADER sind Annette Muhs vom Landkreis Northeim, telefonisch erreichbar unter 05551 708-737 oder per Mail unter amuhs@landkreis-northeim.de und Julian David von KoRiS - Kommunikative Stadt- und Regionalentwicklung, telefonisch erreichbar unter 0511 590974-30 oder per Mail unter david@koris-hannover.de.
red/lpd


ZumBild:
Übergabe des LAG-Vorsitzes von Uwe Ahrens an Julia Gottlieb. Foto: lpd











23.07.2021 • 08:39 Uhr

Sperrungen einzelner Streckenabschnitte! Markierarbeiten auf der K 503 zwischen Odagsen und Iber

In der Zeit vom 26. Juli 2021 bis 31.Juli 2021 finden auf der Kreisstraße 503 zwischen den Ortschaften Odagsen und Iber Markierarbeiten statt. Die Fahrbahn erhält ihre Erstmarkierung.

Hierzu ist es erforderlich die Kreisstraße tagsüber jeweils im Zeitraum von 6 bis 20 Uhr abschnittsweise voll zu sperren.

Zunächst wird der Streckenabschnitt zwischen den Ortschaften Odagsen und Edemissen markiert. Odagsen ist weiterhin von der B 3 über die K 503 erreichbar. Edemissen kann aus Richtung Iber, Immensen und Rotenkirchen angefahren werden.
Für diesen Abschnitt sind ca. 2 Tage vorgesehen.

Danach wird der Streckenabschnitt zwischen dem Ortsausgang Edemissen und der Kreuzung K 503/K 506 für die Markierarbeiten voll gesperrt. Auch hierfür sind ca. 2 Tage vorgesehen.
Edemissen ist an diesen Tagen über Odagsen (B 3), Rotenkirchen und Immensen erreichbar. Die Ortschaft Dörrigsen ist nur über die Kreuzung K 503/K 506 angebunden. Die Dörrigser Gemeindestraße „Auf dem Bache“ wird am Ortsausgang Dörrigsen tagsüber gesperrt. Ebenso wird der Streckenabschnitt der K 505 zwischen Strodthagen und der K 503 tagsüber gesperrt sein.
Der Verkehr wird in Edemissen über die K 530 in Richtung Immensen und weiter zur L 572 umgeleitet. Verkehrsteilnehmer die von Moringen her kommen werden an der Kreuzung K 503/ K 506 in Richtung Buensen und dann ebenfalls weiter zur L 572 geführt.

Die Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis für die kurzzeitigen Sperrungen der beiden Abschnitte gebeten. Die Umleitungen werden örtlich ausgeschildet sein.lpd











23.07.2021 • 08:37 Uhr

Freibad: Becken mit und ohne Kacheln… Waldweg jetzt gesperrt!

Auch da tut sich etwas: Das ehemalige blaue Freibad in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt wird mächtig und mit viel Lärm entrümpelt. Für den Bauschutt (abgeschlagene blaue Kacheln) wird ein Container angeliefert. Der Bagger rechts im Bild bekommt vom Serviceteam einen neuen Meisselvorsatz angeliefert. Hier wird kräftig versucht verlorengegangene Bauzeit aufzuholen. Das Abbruchteam aus Bremen ist beinahe Tag und Nacht im Einsatz.
Ein weiteres Millionenprojekt im Zusammenhang mit der Landesgartenschau 2022 nimmt langsam aber sicher Fahrt auf. Deswegen die aktuelle Sperrung des Waldspazierweges hinter dem Freibad-Baugelände. Kurgäste können bald nirgendwo mehr im Kurviertel wandeln. Alles ist beinahe gesperrt wegen der LaGa-Baustellen.red/Fotos: Fis-workmediagroup. de
















23.07.2021 • 08:22 Uhr

Nicht reden, sondern handeln! Hannover 96 und HDI: Gemeinsam grün: Weg(e) frei für die neue Saison

Unter dem Motto „Gemeinsam grün: Weg(e) frei für die neue Saison“ haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HDI- Niederlassung Hannover und von Hannover 96 den Müll rund um die HDI Arena eingesammelt. „Gemeinsam die Welt etwas besser machen, auch wenn der Schritt noch so klein ist!“ Das war der Wunsch der HDI-Niederlassung an das CSR-Team von 96.
Danach stand schnell fest, dass beide Partner die Aktion gemeinsam auf die Beine stellen möchten. So starteten Hannover 96 und HDI eine tolle Aktion zum Saisonauftakt - zum Wohle der Natur und für saubere Wege rund ums Stadion. Auf spielerische Weise wurden Kinder, die an der Aktion beteiligt waren, an ein umweltbewusstes Denken herangeführt. Die Aktion zeigt zudem nicht nur den Zusammenhalt von Sport und Business, sondern stärkt durch das soziale Engagement auch das Wir-Gefühl Gefühl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei 96 und beim HDI.
Ralf Keck, Niederlassungsleiter HDI Global SE Hannover, und Juri Sladkov, der CSR-Verantwortliche bei 96, sind beide begeistert von der Aktion und standen unterstützend zur Seite. Dank der spontanen Hilfe von „Hannover sauber!“ mit der Beigabe von Müllsäcken und Zangen war auch die ordentliche Entsorgung gewährleistet. Für die engagierten Helfenden gab es im Anschluss noch ein geselliges Beisammensein mit Bratwurst und kalten Getränken an der HDI Arena, auch 96- Sportdirektor Marcus Mann schaute kurz vorbei. Für die kleinen Helfer gab es noch eine tolle Überraschung in Form eines 96- Trikots.

Fazit: Eine gelungene Aktion mit Nachahmungscharakter!
red/Fotos: Hannover 96












23.07.2021 • 08:13 Uhr

Bad Gandersheim: Alkoholisiert mit Fahrrad über Bordstein gestürzt und verletzt

Am Donnerstag, 22. Juli 2021, gegen 22.50 Uhr befuhr ein 35-jähriger Einbecker mit seinem Fahrrad den Subecksweg in Bad Gandersheim. Als er mit seinem Fahrrad einen Bordstein überwinden wollte stürzte dieser und zog sich bei dem Sturz diverse Verletzungen zu, die ärztlich behandelt werden mussten. Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Beamten eine deutliche alkoholische Beeinflussung fest. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als 1,4 Promille. Es wurde eine Blutprobe angeordnet und die Weiterfahrt untersagt. Der Einbecker muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten. schw










23.07.2021 • 08:07 Uhr

Experten empfehlen beim Impfen Überzeugen statt Strafen - Wie die heimlichen Impfverweigerer überzeugen?

Die deutsche Impfkampagne bräuchte eine «deutlich bessere PR», sagt
der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Weigeldt.

Mobile Angebote und eine überzeugende Kommunikation sind aus Expertensicht am besten dazu geeignet, die stockende Corona-Impfkampagne in Deutschland wieder in Fahrt zu
bringen. Sanktionen für Nicht-Geimpfte oder gar eine Impfpflicht stoßen hingegen auf Skepsis. «Eine Impfpflicht wäre nur im alleräußersten Notfall gerechtfertigt, wenn die gesundheitliche
Situation völlig aus dem Ruder läuft. Und dann auch nur für bestimmte Berufsgruppen», sagte die Vorsitzende des Europäischen Ethikrates, Christiane Woopen, der Düsseldorfer «Rheinischen Post» (Freitag).

Der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, sagte dem «RedaktionsNetzwerk Deutschland» (Freitag): «Aktuell sollte sich der Diskurs weniger um Strafen für Ungeimpfte als vielmehr um Freiheiten für vollständig Geimpfte drehen.» Die deutsche Impfkampagne bräuchte aus Weigeldts Sicht eine «deutlich bessere PR». «Wenn ein Katastrophenszenario nach dem anderen entworfen wird, trotz steigender Zahl Geimpfter, dann ist es doch kein Wunder, wenn die Unsicherheit zunimmt», sagte er.

Die beste Motivation für eine Impfung sei die eigene Überzeugung. Für alle, die zunächst auf eine Impfung verzichten, rechnet Weigeldt mit Einschränkungen im Alltag: «Wer sich impfen lassen kann, aber nicht will, wird sicherlich mit gewissen Vorsichtsmaßnahmen, wie etwa
einer Testpflicht in bestimmten Bereichen, umgehen müssen.»epd










23.07.2021 • 08:01 Uhr

Kreiensen: Unfall mit Krad - 33-jähriger Autofahrer übersieht Überholvorgang - Ein Verletzter und 8.000 Euro Schäden

Am gestrigen Donnerstg, 22. Juli 2021, gegen 14.30 Uhr befuhr ein 33-jähriger Einbecker mit seinem Pkw Opel die B 64 von Bad Gandersheim kommend in Richtung Kreiensen. In Höhe des Lahbergs wollte der 33-jährige ein vorausfahrendes Kraftfahrzeug überholen und scherte zu diesem Zweck von seiner Fahrspur aus. Hierbei übersah er den von hinten im Überholvorgang befindlichen 66-jährigen Uslaraner mit seinem Motorrad. Es kam zum Zusammenstoß zwischen dem Pkw und dem Motorrad, wodurch der Uslaraner mit seinem Krad zu Fall kam und sich leicht verletzte. An beiden Kraftfahrzeugen entstanden Schäden in Höhe von insgesamt ca. 8000 Euro.schw










22.07.2021 • 20:48 Uhr

CDU Einbeck: Bislang einzige Partei mit klarem kommunalen "Fahrplan" für den 12. September

Soeben haben die Christdemokraten in Einbeck im Rahmen einer Pressekonferenz ihr ambitioniertes Wahlprogramm 2021 für die Kommunalwahl am 12. September 2021 der Öffentlichkeit präsentiert. "Es ist ein klarer Fahrplan für unsere Zukunft in Einbeck", so lautet der Titel. Stadtverbandsvorsitzende Beatrix Tappe-Rostalski (Opperhausen) und CDU-Fraktionsvorsitzender Dirk Ebrecht (Stroit) und weitere Protagonisten von Fraktion und Partei zeigten sich auch ein bisschen stolz darüber, als bislang einzige Partei den Bürgerinnen und Bürgern in Einbeck und allen Dörfern ein schlüssige und strategisches Zukunftsprogramm anbieten zu können. Außerdem tritt die CDU mit einer geballten Kraft von interessanten Persönlichkeiten bei den Kommunalwahlen an. red

Weitere Berichterstattung folgt!




















22.07.2021 • 20:16 Uhr

Nicht reden, sondern handeln! Schul- und Bürgerwald entsteht in Heckenbeck - 15.000 Euro Förderung


Er wird der größte Schulwald im Landkreis Northeim und ist das größte Kombi-Projekt als Schul- und Bürgerwald in Niedersachsen: Dankt eines von einem privaten Projektunterstützer zur Verfügung gestellten Grünlands am sogenannten „Stadtweg“ wird unter dem Leitmotto „Schulwälder gegen Klimawandel“ ein artenreiches Biotop entstehen.

Die „Freie Schule Heckenbeck“ und die Initiative „Bürgerwald Heckenbeck“ engagieren sich für das Entstehen einer neue Naturzone und verantworten diese zumindest für die nächste 30 Jahre. Schülerinnnen und Schüler sowie Ehrenamtliche des Vereins „Heckenrose“ werden ab dem Spätherbst 22 Baumarten und 16 Straucharten pflanzen, deren Erwerb mit einem Kostenvolumen von 15.000 Euro durch die Stiftung „Zukunft Wald“ getragen wird.

Eine Fläche von circa 2,2 Hektar im flacheren unteren Teil des Geländes wird anschießend der Sukzession überlassen, auf dem oberen mehr am Hang des Wadenbergs gelegene Teilstück des Areals sollen in weitem Abstand 24 hochstämmige, alte Obstsorten gepflanzt werden, die weiterhin die bisherige Schafsbeweidung zulassen.

Inmitten der Anpflanzung mit insgesamt 2200 Bäumen wird zudem ein hölzerner Pavillon errichtet, der für die Freie Schule ein „grünes Klassenzimmer“ darstellt, aber auch von Wanderern und Besucherinnen und Besuchern als Unterstand bzw. Rastplatz genutzt werden kann.

Bei der offiziellen Projekteröffnung mit Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung waren auch Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, Bürgermeisterin Franziska Schwarz, Kreis-Naturschutzbeauftragter Gert Habermann, Franziska Danneberg als stellvertretende Direktorin der Stiftung „Zukunft Wald“ sowie Aktivisten der projekttragenden Institutionen und Vereine anwesend.

Alle lobten das Zustandekommen dieses überaus positiven Beitrags zur Reduzierung von CO 2 und zur Förderung der biologischen Artenvielfalt.










22.07.2021 • 20:09 Uhr

Hilft Glockenläuten für Betroffene der Hochwasserflut wirklich?

Als Zeichen der Anteilnahme nach der Hochwasserflut sollen morgen (Freitag) ab 18 Uhr bundesweit Kirchenglocken läuten und zu Andachten und Gebeten einladen. Der
Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, sprach von «einem starken Zeichen der Solidarität», wenn viele evangelische Gemeinden bundesweit Andachten feiern. Auch katholische Bistümer riefen zu Glockenläuten und Gebeten
auf.

Ausgegangen war die Initiative von den vom Hochwasser besonders betroffenen evangelischen Landeskirchen im Rheinland und in Westfalen. Eine zusätzliche Kollekte in evangelischen Gottesdiensten soll am Sonntag unter dem Motto «Gemeinden helfen Gemeinden» dazu
beitragen, dass das Gemeindeleben in zerstörten Kirchen und Gemeindehäusern möglichst bald wieder aufblühen kann.

Es gibt dazu neben zustimmenden Äußerungen auch kritische Kommentare wie "Hilft das den Betroffenen wirklich ganz konkret!".
red










22.07.2021 • 20:03 Uhr

Polizei Elze gelingt Schlag gegen die örtliche Drogenszene in Gronau

Nachdem es in der Nacht vom 21. auf den 22. Juli gegen 22:30 Uhr im Eitzumer Weg in Gronau (Landkreis Hildesheim) zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 21-Jährigen und einem 38 jährigen Gronauer gekommen war, wo im späteren Verlauf auch ein 18 Jähriger sowie ein Pkw beteiligt waren, setzte die Polizei gleich am nächsten Morgen gegen 07:30 Uhr einen Durchsuchungsbeschluss bei dem 18-Jährigen um und war prompt erfolgreich.

Die Hinweise hatten sich im Vorfeld bereits verdichtet und so fanden die Polizeibeamten, die von den Hundeführern der Polizei Hildesheim unterstützt wurden, in einem Versteck auf dem Grundstück ca. 400 Gramm Marihuana. Er muss sich deswegen u.a. wegen Handels nicht geringer Menge bald verantworten müssen. Die weiteren Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch aus der Vornacht laufen dazu parallel.

Zeugen, die zum Vorfall am Eitzumer Weg und der Steintorstrasse etwas gesehen haben, werden gebeten sich bei der Polzei Elze unter 05068/93030 oder der Polizeistation Gronau unter 05182/923370 zu melden. red











22.07.2021 • 19:59 Uhr

Transporter übersieht beim Rückwärtsfahren Kradfahrer und klemmt ihn ein - 10.000 Euro Schaden

Dienstagnachmittag ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der Osteröder Straße in Goslar in Höhe des dortigen Supermarktes. Ein 38-jähriger Fahrer eines Transporters war zunächst in Richtung Stadtmitte unterwegs, bis er in Höhe des Supermarktes stoppte und dann rückwärts fuhr, um auf einen Parkplatz zu fahren. Dabei übersah er einen 40-jährigen Kradfahrer aus Seesen hinter seinem Transporter. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem das Motorrad im Heck des Transporters eingeklemmt wurde. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt, aber es entstand ein Sachschaden von ca. 10. 000 Euro. red










22.07.2021 • 19:58 Uhr

Verwaltungsgericht verpflichtet Landkreis Göttingen zum Nachweis eines KindergartenplatzesGöttingen

Die 2. Kammer des Verwaltungsgerichts Göttingen hat den Landkreis Göttingen verpflichtet, einem dreijährigen Kind aus der Gemeinde Staufenberg ab sofort einen wohnortnahen sechsstündigen Betreuungsplatz in einer Kindertageseinrichtung nachzuweisen (2 B 122/21).

Die Eltern hatten ihr Kind im Dezember 2020 für einen Kindergartenplatz in der Gemeinde Staufenberg angemeldet. Weil es deutlich mehr Anmeldungen als Plätze gab, erteilte ihnen keine der Tageseinrichtungen eine Zusage. In der Folgezeit bemühten sich die Eltern vergeblich gegenüber dem Landkreis und der Gemeinde um einen Betreuungsplatz. Daraufhin suchten sie bei Gericht um Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes mit dem Ziel nach, der Landkreis möge ihrem Kind einen Kindergartenplatz verschaffen.

Im Gerichtsverfahren bot der Landkreis dem Kind einen Betreuungsplatz in den Gemeinden Niemetal und Rosdorf an. Beide Plätze sah das Gericht als ungeeignet an, um den Anspruch des Kindes auf Förderung in einer Tageseinrichtung zu erfüllen. Zur Begründung führte das Gericht aus:

Ein Kind, das das dritte Lebensjahr vollendet hat, habe bis zum Schuleintritt Anspruch auf Förderung in einer Tageseinrichtung. Der Anspruch sei auf einen bedarfsgerechten Ganztagsplatz gerichtet (§ 24 SGB VIII). Diesen Anspruch erfüllten die angebotenen Plätze nicht. Beide seien unzumutbar weit vom Wohnsitz der Familie entfernt, da die Wegstrecke mit dem privaten Pkw mindestens 35 Minuten pro Weg betrage. Welche Entfernung zwischen Wohnort und Kindertagesstätte zumutbar sei, hänge von den Besonderheiten des Einzelfalls ab. Eine längere Wegestrecke als 30 Minuten sei aber grundsätzlich - und auch hier - unzumutbar.

Zum Betreuungsumfangs hat das Gericht - soweit ersichtlich bundesweit erstmalig - festgestellt, dass dieser nicht nur bei werktäglich mindestens vier Stunden (Halbtagsplatz), sondern bei mindestens sechs Stunden (Dreivierteltagsplatz) liege. Eine halbtägige Betreuung im Umfang von mindestens vier Stunden, wie sie landesrechtlich im KiTaG geregelt sei, sei nicht ausreichend, um den bundesrechtlich begründeten Anspruch zu erfüllen. Denn Tageseinrichtungen sollten den Eltern dabei helfen, Erwerbstätigkeit und Kindererziehung besser miteinander vereinbaren zu können. Dieser Funktion werde ein Halbtagsplatz nicht gerecht. Andererseits bestehe kein Anspruch auf einen Ganztagsplatz (acht oder neun Stunden), weil der Bundesgesetzgeber für die Ganztagsbetreuung eine bloß objektiv-rechtliche Hinwirkungspflicht formuliert habe.

Der Anspruch auf Nachweis des Kindergartenplatzes richte sich gegen den Landkreis Göttingen als örtlich zuständigen Träger der öffentlichen Jugendhilfe. Die von ihm mit seinen Gemeinden geschlossene öffentlich-rechtliche Vereinbarung, wonach die Gemeinden den Rechtsanspruch auf Förderung sicherstellten, ändere an der Leistungsverpflichtung des Landkreises im Außenverhältnis zu den Kindern nichts. Ob die vorhandenen Kapazitäten erschöpft seien, spiele keine Rolle. Denn der Jugendhilfeträger sei dazu verpflichtet, eine ausreichende Zahl von Betreuungsplätzen selbst zu schaffen oder durch geeignete Dritte bereitzustellen. Um eine Klärung in einem Hauptsacheverfahren zu ermöglichen, hat das Gericht die Antragstellerin verpflichtet, eine entsprechende Klage zu erheben.

Gegen den Beschluss (2 B 122/21) kann der Landkreis Göttingen binnen zwei Wochen nach Zustellung Beschwerde bei dem Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg einlegen.red











22.07.2021 • 19:56 Uhr

In Seboldshausen: Unter Einfluss von Betäubungsmitteln Unfall verursacht

Am Mittwoch, 21 Juli 2021, 15.45 Uhr, befuhr ein 26-jähriger Gieboldehäuser mit seinem Pkw die Ortsdurchfahrt Seboldshausen in Richtung Seesen, als er vermutlich aufgrund eines körperlichen Mangels plötzlich von seiner Fahrspur abkam und in den Gegenverkehr geriet. Nur durch eine sofortige Gefahrenbremsung eines entgegenkommenden Lkw-Fahrers konnte ein Zusammenstoß und somit Schlimmeres verhindert werden. Der 26-jährige geriet in der Folge in ein angrenzendes Gartengrundstück und verursachte insgesamt nur geringe Schäden in Höhe von ca. 300 Euro. Im Rahmen der Unfallaufnahme fielen den eingesetzten Beamten allerdings drogentypische Erscheinungen bei dem Unfallverursacher auf. Ein durchgeführter Drogenurintest bestätigte die Beeinflussung durch Betäubungsmittel. Es wurde eine Blutprobe angeordnet, die Weiterfahrt untersagt sowie der Führerschein sichergestellt. Zudem wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.schw










22.07.2021 • 19:51 Uhr

Salzberg-Friedhof: Peik Gottschalk würdigt Gedenktafel für Opfer des KZ-Brunshausen durch persönliche Anwesenheit bei offizieller Präsentation

Schülerinnen und Schüler der Oberschule in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim haben im Rahmen eines Projektes an 34 ermordete KZ-Häftlige im Außenlager in Brunshausen erinnert. Die Schüler erstellten in Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge eine informative Gedenktafel. Sie wurde jetzt von offiziellen des Volksbundes, der Schule und Stadt Gandersheim am Ehrenmal für die Ermordeten der Öffentlichkeit übergeben. An dem Zeremoniell nahmen u.a. die Repräsentanten Volksbundes, Ex-Innenminister Gerhard Glogowski, Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, Oberschulleiterin Petra Dröge, Bürgermeisterin Franziska Schwarz mit ihrem Mann Uwe Schwarz, MdL, Gisela Meyer vom Volksbund und Bürgermeisterkandidat Peik Gottschalk mit Veronika Gottschalk teil. Gottschalk lobte das Engagement der jungen Leute: „Die Greultaten der Nazis dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Solche Geschehnisse wie sie in Brunshausen passiert sind dürfen nie wieder passieren!“ Deswegen seien solche Erinnerungstafeln so wichtig.
Was genau 1945 in Brunshausen passiert und wieso die Tafel auf dem Salzbergfriedhof beim Ehrenmal für die Ermordeten steht erklärt ausführlich der der Text auf der Tafel.
red/Fotos: FisWMG














22.07.2021 • 19:47 Uhr

Erfolgreiche Polizeiarbeit! Vier Festnahmen an einem Tag - Haftstrafen umgangen

Am vergangenen Wochenende stellte die Bundespolizei im Rahmen der grenzpolizeilichen Ein- und Ausreisekontrollen verschiedener Flüge vier Personen fest, die zur Fahndung ausgeschrieben waren.

Bei der ersten Person am Mittwochnachmittag handelte es sich um einen niederländischen Staatsangehörigen, welcher zur Einreisekontrolle aus Pristina/ Kosovo vorstellig wurde. Die Staatsanwaltschaft Deggendorf hatte gegen den 38-Jährigen im März 2021 einen Haftbefehl wegen Kennzeichenmissbrauchs erlassen. Der Mann konnte die Ersatzfreiheitsstrafe von 40 Tagen abwenden, indem er die Geldstrafe in Höhe von 1.200 Euro und 70 Euro Verfahrenskosten bei der Bundespolizei beglich und seine Heimreise in die Niederlande fortsetzen.

Nur wenige Stunden später wurde im Rahmen einer stichprobenartigen Einreisekontrolle aus Warschau/ Polen ein Estländer festgestellt, der zur Fahndung ausgeschrieben war. Die Staatsanwaltschaft Köln hatte gegen den Mann im Juli 2019 einen Untersuchungshaftbefehl wegen Betruges erlassen. Dem 48-Jährigen wird vorgeworfen, im Zeitraum von April bis Oktober 2018 mindestens in 13 Fällen Waren über ein Internetportal zum Verkauf angeboten zu haben. Den Kaufpreis dieser Waren habe er auf sein Bankkonto überweisen lassen ohne, dass er jemals vorgehabt habe, die angebotenen Waren an die Käufer zu versenden. Aufgrund bestehender Fluchtgefahr wird der Beschuldigte im Laufe des heutigen Tages dem zuständigen Haftrichter vorgeführt.

Kurz darauf wurde während der Ausreisekontrolle nach Izmir/ Türkei eine 29-jährige Frau festgestellt. Die Staatsanwaltschaft Göttingen hatte gegen die Frau aus Northeim im Juli 2020 einen Erzwingungshaftbefehl wegen einem Verstoß gegen das Ordnungswidrigkeitengesetz erlassen. Da sich die türkische Staatsangehörige auf die ergangene Ladung zum Antritt der Erzwingungshaft nicht gestellt hatte, wurde sie zur Festnahme ausgeschrieben. Die Frau konnte die Erzwingungshaft von einem Tag abwenden, indem sie den Betrag in Höhe von 35 Euro und 36 Euro Verfahrenskosten bei der Bundespolizei beglich. Im Anschluss trat sie ihren Flug nach Izmir an.

Eine vierte Person wurde am späten Mittwochabend während der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle aus Burgas/ Bulgarien festgestellt. Gegen einen 38-jährigen Bulgaren hatte die Staatsanwaltschaft Karlsruhe bereits im März 2019 einen Haftbefehl wegen Urkundenfälschung erlassen. Der Mann konnte die Ersatzfreiheitsstrafe von 40 Tagen abwenden, indem er die Geldstrafe in Höhe von 1.400 Euro und 73,50 Euro Verfahrenskosten bei der Bundespolizei beglich und anschließend seine Heimreise nach Bulgarien fortsetzen. red










22.07.2021 • 10:29 Uhr

Transporter übersieht beim Rückwärtsfahren Kradfahrer und klemmt ihn ein - 10.000 Euro Schaden

Dienstagnachmittag ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der Osteröder Straße in Goslar in Höhe des dortigen Supermarktes. Ein 38-jähriger Fahrer eines Transporters war zunächst in Richtung Stadtmitte unterwegs, bis er in Höhe des Supermarktes stoppte und dann rückwärts fuhr, um auf einen Parkplatz zu fahren. Dabei übersah er einen 40-jährigen Kradfahrer aus Seesen hinter seinem Transporter. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem das Motorrad im Heck des Transporters eingeklemmt wurde. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt, aber es entstand ein Sachschaden von ca. 10. 000 Euro. red










22.07.2021 • 10:17 Uhr

Zahl der Woche: Neuer Höchstwert: 7,8 Milliarden Kilowattstunden Strom ……wurden im Juni 2021 durch Photovoltaik-Anlagen erzeugt

Ausbau weiter an Tempo zulegen: Um bis 2045 Klimaneutralität zu erreichen, ist ein Zubau von mindestens 10 Gigawatt pro Jahr notwendig

Viel Sonne und der steigende Ausbau von Photovoltaikanlagen haben im Juni zu einem neuen Höchstwert bei der Stromerzeugung aus Solarenergie geführt. Das zeigen aktuelle Berechnungen des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW). 7,8 Milliarden Kilowattstunden Strom (Mrd. kWh.) wurden im Juni 2021 durch Photovoltaikanlagen erzeugt. Dies sind elf Prozent mehr als im bislang PV-stärksten Monat, dem Juni 2019, mit 7,0 Mrd. kWh.

Doch um das neue Klimaziel 2045 zu erreichen, muss der PV-Ausbau in den kommenden Jahren weiter an Tempo zulegen. Das zeigen aktuelle Berechnungen des BDEW: Um bis 2045 klimaneutral leben und wirtschaften zu können, sind bis 2030 mindestens 150 Gigawatt (GW) installierte Leistung Photovoltaik notwendig. Das entspricht einem Zubau von jährlich rund 10 GW bis 2030. Heute sind knapp 50 GW Photovoltaik installiert, im vergangenen Jahr 4,8 GW hinzugekommen – der höchste Wert seit 2012.

„100 GW Photovoltaik in nur einem Jahrzehnt zuzubauen, erfordert einen nie dagewesenen PV-Boom. Das Ziel ist aber erreichbar, wenn die Politik jetzt die richtigen Hebel in Bewegung setzt“, sagt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. „Notwendig ist ein konsistenter Instrumentenmix aus finanziellen Anreizen für Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger, mehr Flexibilität bei der Wahl der Nutzung des erzeugten PV-Stroms und eine deutliche Entbürokratisierung rund um den Bau und die Nutzung von PV-Anlagen.“

Bund und Länder müssten zudem mehr Flächen für Photovoltaik-Anlagen bereitstellen, zum Beispiel durch eine PV-Pflicht für öffentliche Neubauten oder innovative Konzepte wie Agri-PV oder schwimmende Solar-Anlagen. „Wir müssen auch die Dächer von Wohn- und Gewerbebauten wesentlich stärker nutzen: Es muss attraktiver werden, eine PV-Anlage auf das Dach zu montieren. Hemmschwellen für die Dachflächen-Photovoltaik müssen beseitigt werden. Der Photovoltaik-Ausbau darf nicht an fehlenden Flächen scheitern!“ red/Foto: Fis WMG











22.07.2021 • 10:11 Uhr

Corona-Virus-Lage am Donnerstag: Inzidenzwert bei 3,8 im Landkreis Northeim

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Donnerstag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) berichtet offiziell über einen Inzidenzwert von 3,8 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen für den Landkreis Northeim. Damit verharrt der Ansteckungsgrad weiter auf niedrigstem Niveau.

In Großraumgebieten wie beispielsweise Hannover sind die Inzidenzwerte wieder zweistellig und steigend!

red/Grafiken: RKI /NDR /Gesundheitsministerium Niedersachsen












22.07.2021 • 10:04 Uhr

Mehrere Verstöße bei Schulwegüberwachung - Northeimer Polizei belässt es bei mündlichen Verwarnungen

Bei einer gemeinsamen Schulwegüberwachung durch die Polizei und das Ordnungsamt der Stadt Northeim wurden am gestrigen Vormittag überwiegend mündliche Verwarnungen ausgeprochen und Eltern auf das korrekte Verhalten vor Ort hingewiesen. Im Fokus stand insbesondere die verbotswidrige Nutzung der Raustraße (nur für Anwohner) und das Halteverbot in der Schillerstraße. In einer weiteren Kontrolle wurde auch die Parksituation im Bereich der Schule am Sultmer überwacht.da










22.07.2021 • 10:02 Uhr

Moringen: Angeblicher Tischler "Lange" trickst 78-Jährigen aus und erbeutet 900 Euro

Ein 78-Jähriger wurde am gestrigen Nachmittag gegen 14:15 Uhr in Moringen Opfer eines Trickdiebstahls. Der unbekannte Täter klingelte bei dem Mann und gab sich als Tischler "Lange" aus. Aus diesem Grund würde er Antiquitäten und Trödel aufkaufen, um diese aufzubereiten. Der Moringer zeigte sich an einem Verkauf interessiert und zeigte dem "Händler" diversen Trödel aus seinem Haus. Für einen kurzen Moment blieb der Täter daher auch unbeobachtet im Haus zurück. Der Täter gab vor, einige Sachen kaufen zu wollen und diese in einer halben Stunde mit einem Fahrzeug abzuholen. Das Opfer wurde nach Verstreichen der Frist misstrauisch und stellte erst dann fest, dass er einem Betrüger zum Opfer gefallen war - dieser hatte in dem unbeobachteten Moment 900 Bargeld gefunden und an sich genommen.

Der "Tischler" wird wie folgt beschrieben: ca. 35 Jahre alt und etwa 175cm groß schlanke Figur und kurze dunkelblonde Haare bekleidet mit schwarzer Hose und schwarzem T-Shirt

Zeugen, die weitere Hinweise zum Sachverhalt oder dem möglichen Täter geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei Northeim in Verbindung zu setzen, Tel. 05551-7005-0. da










22.07.2021 • 09:47 Uhr

Northeim: Bei Bürgermeister Hartmann Verzicht der umstrittenen "Gendersprache" beantragt - Vorstoß der AfD

Der Fraktionsvorsitzende der AfD im Northeimer Stadtrat, Maik Schmitz, hat sich soeben mit einer Initiative zur Thematik "Gendersprache" (geschlechtsneutrale Sprache) in der öffentlichen Verwaltung an Northeims Bürgermeister Simon Hartmann (SPD) gewandt. Schmitz legte einen Antrag vor, in dem er den Bürgermeister zum Verzicht auf die "Gendersprache" im Sprach- und Schriftgebrauch seiner Verwaltung auffordert. Der Antrag hat im Original nachfolgend dokumentierten Wortlaut:

"Antrag nach § 56 NKomVG: Verzicht auf die Verwendung der sog. „Gendersprache“ in der öffentlichen Verwaltung
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
der Rat der Stadt Northeim möge auf seiner nächsten Sitzung beschließen: Der durch den Souverän nicht legitimierten Einführung der sog. „Gendersprache“ in der öffentlichen Verwaltung keinen Vorschub zu leisten und zur herkömmlichen deutschen Sprache und Grammatik zurück zukehren.

Aus dem Gesetz zur Förderung der Gleichstellung der Frau in der Rechts- und Verwaltungssprache von 1989 lässt sich keine Legitimation zur generellen Einführung einer Gendersprache oder -schrift ableiten. Dieses Gesetz schreibt lediglich die Nennung beider Geschlechter in Vordrucken des Landes und seiner untergeordneten Körperschaften vor (s. §3). Der Beschluss des Landesministeriums über Grundsätze für die Gleichbehandlung von Frauen und Männern in der Rechtssprache vom 9.7.1991 empfiehlt dieses den untergeordneten Körperschaften für Rechts-und Verwaltungsvorschriften, soweit dies sinnhaft ist (S.911, 6.2).

Quelle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article208647269/Umfrage-Mehrheit-der- Deutschen-lehnt-Gendersternchen-ab.html
Die Sprache und Schrift eines jeden Volkes stellt ein zu schützendes Kulturgut dar und sollte nicht für ideologische Experimente und Erziehungsmaßnahmen einer Minderheit missbraucht werden.

Laut einer Umfrage von Infratest-Dimap spricht sich lediglich ein Drittel der Befragten für diese Verunstaltung der deutschen Sprache aus. Das Hauptargument der Befürworter, durch die Sprache eine Geschlechtergerechtigkeit herstellen zu müssen, findet nicht einmal bei der Mehrheit der Frauen in diesem Land Zustimmung. Deshalb fordert die AfD-Fraktion den Verzicht auf die sog. „Gendersprache“, wie zum Beispiel das „Gender-sternchen“, in jeglicher Form in der Verwaltung der Stadt Northeim.

Nachtrag:
1.Auch die Stadt Münster hat diesen Beschluss bereits im vergangenen Jahr gefasst: https://www.muensterschezeitung.de/Lokales/Staedte/Muenster/3934885-Eingriff-in-die- deutsche-Grammatik-Verwaltung-zeigt-dem-Genderstern-die-Rote-Karte
2.Der Verein Deutsche Sprache hat eine Umfrage zu dem Thema durchgeführt, die die Um-frage der „Welt am Sonntag“ bestätigt: https://vds-ev.de/pressemitteilungen/bundesbuerger-haben-nase-voll-von-gendersprache- und-debatte/
red












22.07.2021 • 09:34 Uhr

Gleich nebenan beim neuen tollen Laga-Kreisel...Wildwuchs vom Feinsten in Bad Gandersheim!

...und an leider vielen Stellen in der Stadt in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim herrscht Wildwuchs vom Feinsten!

Auf Verkehrsinseln und überhaupt im Verkehrsraum wird von privaten Pflegepatenschaften aus Sicherheitsgründen aber dringend abgeraten.

Da nahezu überall im LaGa Gelände gebaut wird und hier eine Entlastung des städtischen Personals erfolgt, fragt man sich was dort bei der Arbeitsvorbereitung und Koordination falsch läuft.

Und schon jetzt steht eine zentrale Frage im Raum:

Was wird nach der LaGa dort an Grünpflege möglich sein, wenn ohne die riesigen Baustellen mit liebevoll hergerichteten gestalteten Grünflächen die Stadt wieder zuständig sein wird? red











22.07.2021 • 09:27 Uhr

Konfuzius-Institut in Ingolstadt:Neun Menschenrechtsorganisationen fordern Ende der Bezuschussung durch die Stadt

Deutsche Steuergelder dürfen nicht die Propaganda der Kommunistischen Partei Chinas finanzieren

In einem gemeinsamen Brief haben die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen und acht weitere Menschenrechtsorganisationen die Mitglieder des Stadtrates von Ingolstadt dazu aufgerufen, die Bezuschussung des „Audi Konfuzius-Instituts“ zu beenden. Die Entscheidung darüber soll am 29. Juli fallen. „Diese Institute unterstehen dem chinesischen Bildungsministerium und damit der Kommunistischen Partei Chinas“, erklärt Jasna Causevic, GfbV-Referentin für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung. „Neben der chinesischen Sprache transportieren sie die Ideologie der KP in Kultur und Literatur. Kritik an den zahllosen Menschenrechtsverletzungen in der Volksrepublik ist hingegen tabu.“

Die Staats- und Parteiführung versuche die Sprachen und Kulturen von mindestens 56 ethnischen Gemeinschaften in einem monolithischen System zu ersticken, zu zerstören und auszurotten, betonen die Unterzeichnenden des Briefes. Die Konfuzius-Institute projizierten „kulturelle Soft-Power“, indem sie die Narrative der KP in einem harmlos wirkenden Kontext verbreiteten. Minderheiten und Nationalitäten in China, vor allem die uigurische, kasachische und kirgisische Volksgruppe in Xinjiang / Ostturkestan bekämen dagegen „Hard Power“ zu spüren.

„Die Menschen in Tibet, christliche Gläubige und Falun Gong-Praktizierende unterdrückt die chinesische Führung seit Jahren erbarmungslos. Die Demokratiebewegung in Hongkong ist erstickt, das Säbelrasseln in Richtung Taiwan wird immer lauter. Eine Institution, die diese Entwicklungen verharmlost und schon die Diskussion darüber unterbinden will, darf keinesfalls mit deutschen Steuergeldern finanziert werden“, findet Causevic. „Deutschland und Europa müssen die Drohgebärden und die politische Kriegführung China unmissverständlich benennen und gemeinsam anprangern.“ Durch wirtschaftliche Abhängigkeiten dürfe man sich nicht politisch erpressbar machen. Die Angehörigen des Stadtrates von Ingolstadt hätten nun die Gelegenheit, ein Zeichen zu setzen und die finanzielle Unterstützung der Stadt für das Institut einzustellen. Auch die Audi AG und die Technische Hochschule Ingolstadt sollten die Unterstützung des Konfuzius-Instituts beenden.

Am Donnerstag, den 29. Juli 2021, veranstalten die unterzeichnenden Organisationen von 12 Uhr bis 14 Uhr eine Menschenrechtsaktion auf dem Theaterplatz Ingolstadt.epd










22.07.2021 • 09:25 Uhr

Verkehrsunfall Kreisstraße 414 Sudheim: Zwei Verletzte und starker Einsatz der Feuerwehr

Die Ortsfeuerwehren Sudheim und Bühle wurden am 20. Juli 2021 gegen 08:35 Uhr zu einem Hilfeleistungseinsatz nach Verkehrsunfall alarmiert. Im Kreuzungsbereich der Kreisstraße 414 Sudheim und Kreisstraße 421 Bühle sind aus noch ungeklärter Ursache zwei Fahrzeuge der Marke VW zusammengestoßen. Bei dem Unfall wurden zwei Personen verletzt. Sie wurden, nachdem sie vom Notarzt Northeim versorgt worden waren, mit Rettungswagen aus Northeim und Nörten-Hardenberg in umliegende Krankenhäuser gebracht. Da bei den verunfallten Fahrzeugen Betriebsstoffe ausgeflossen waren, wurden diese von der Feuerwehr mit Bindemittel abgestreut und die Fahrzeugbatterien abgeklemmt. Im Einsatz waren etwa 20 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Für den gesamten Einsatz war en die Kreisstraßen für den Verkehr gesperrt. hl/ Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim













22.07.2021 • 09:21 Uhr

Impfaktion im Northeimer Impfzentrum: Impfen ohne Termin möglich

Im Northeimer Impfzentrum werden von Donnerstag (22.7.) bis Freitag (23.7.) sowie von Montag (26.7.) bis Freitag (30.7.) Impfungen ohne vorherige Terminvereinbarung angeboten.
Wer sich mit BioNTech, Moderna oder AstraZeneca impfen lassen möchte, kann in dem angegeben Zeitraum täglich von Mo-Fr jeweils in der Zeit von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr zum Impfzentrum in die Northeimer Stadthalle kommen.
Das Angebot richtet sich an Impfwillige, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und bisher noch keine Erstimpfung erhalten haben.
Auch 12 bis 18 jährige können das Angebot einer Impfung ohne Termin in Anspruch nehmen. Hierbei ist es jedoch zwingend erforderlich, dass ein Erziehungsberechtigter anwesend ist und der Impfung ausdrücklich zustimmt. Die Impfung erfolgt ausschließlich mit dem Impfstoff BioNTech.
Wer interessiert ist, muss einen Ausweis dabei haben und auch den Impfpass mitbringen. Wer keinen Impfpass hat, der bekommt eine Impfbescheinigung und kann die erfolgte Impfung später nachtragen lassen.lpd










22.07.2021 • 09:18 Uhr

Jugendämter melden so viele Kindeswohlgefährdungen wie nie zuvor

Die Zahl der festgestellten Kindeswohlgefährdungen ist im dritten Jahr in Folge deutlich gestiegen. Die Belastungen für Familien könnten im Corona-Jahr 2020 ein Grund für die Zunahme von Vernachlässigung und Gewalt gewesen sein.

Im vergangenen Jahr haben die Jugendämter in Deutschland so viele Kindeswohlgefährdungen festgestellt wie noch nie seit Einführung einer entsprechenden Statistik 2012. Das Statistische
Bundesamt meldete am Mittwoch in Wiesbaden fast 60.600 Fälle, rund neun Prozent mehr als 2019. Neben einer zunehmenden Sensibilisierung der Bevölkerung für den Kinderschutz könnten im Corona-Jahr 2020 auch die Belastungen von Familien infolge der Kontaktbeschränkungen ein Grund für die Zunahme gewesen sein, hieß es.

Familien- und Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) sieht in dem deutlichen Anstieg von Kinderwohlgefährdungen einen «weiteren wichtigen Grund dafür, künftig Schulen und Kitas geöffnet zu halten», wie sie am Mittwoch in Berlin sagte. Die Statistikbehörde schließt
nicht aus, dass ein Teil der Fälle etwa wegen vorübergehender Schulschließungen unentdeckt geblieben ist. Bundesweit prüften die ugendämter im Jahr 2020 knapp 194.500 Verdachtsmeldungen, das waren zwölf Prozent mehr als 2019.

Schulen und Kitas haben laut Lambrecht eine wichtige Schutzfunktion für Kinder und Jugendliche, die in ihren Familien häuslicher Gewalt, Vernachlässigung oder Missbrauch ausgesetzt sind. Die Ministerin wies darauf hin, dass unmittelbar nach Beginn der
pandemiebedingten Einschränkungen die Online-Beratungsangebote für Kinder und Jugendliche ausgebaut und erweitert worden seien, damit diese sich Hilfe holen konnten.epd










22.07.2021 • 09:13 Uhr

Freie Wählergemneinschaft Altes Amt unterstützt Landratskandidat Christian Grascha

Die Freie Wählergemeinschaft Altes Amt hat sich entschlossen, bei der Landratswahl Christian Grascha den Wählerinnen und Wählern zur Wahl zu empfehlen. Grascha wird mittlerweile von der CDU, der FDP, der BL Gemeinsam für Einbeck, der Wählergemeinschaft Gemeinsam Moringen verbessern sowie der FBL Nörten-Hardenberg unterstützt.
FWG Altes Amt in Kalefeld ist als politische Kraft in der Gemeinde Kalefeld seit 2011 etabliert und stellt seit der Kommunalwahl 2016 fünf Ratsmitglieder.

Mit der Unterstützung des Landratskandidaten Christian Grascha dokumentiere die FWG die inhaltliche Übereinstimmung mit den Werten und Zielen des Landratskandidaten. In zahlreichen Gesprächen konnten wir uns von der Integrität und der weitreichenden politischen Erfahrung von Christian Grascha überzeugen.

Christian Grascha freute sich über die Unterstützung und bedankte sich für das große Vertrauen. „Wir wollen gemeinsam unseren Landkreis nach vorne bringen. Ich setzte auf die Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden. Deswegen ist es mir wichtig, nicht nur eine Partei hinter mir zu haben, sondern ein breites Bündnis“, sagte Grascha. red











22.07.2021 • 09:07 Uhr

Uslar: Verkehrsunfall mit Flucht - 3.000 Euro Schaden angerichtet

Am 21.Juli 2021, zwischen 09.30 und 10.40 Uhr, wurde ein grauer PKW Audi Q3, der auf einem Kundenparkplatz in Uslar, Wolfhagen, abgestellt war, an der vorderen linken Seite vermutlich beim Ausparken durch ein anderes Fahrzeug beschädigt. Der verantwortliche Fahrzeugführer entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Es entstand ein Sachschaden von ca. 3.000 Euro. Hinweise bitte an die Polizei in Uslar, Telefon: 05571/926000.js










21.07.2021 • 20:58 Uhr

Hersfelder Festspiele versteigern Promi-Kunst für Hochwasser-Opfer

Die Bad Hersfelder Festspiele sammeln für die Opfer der Flutkatastrophe in Westdeutschland. Dazu würden Kunstwerke von Götz Schubert, Daniela Ziegler, Henry Maske und vielen anderen Prominenten versteigert, kündigte Intendant Joern Hinkel am Mittwoch an. Darüber hinaus organisierten die Ensemble- und Team-Mitglieder Sammelaktionen unter den Festspielbesuchern direkt nach den Aufführungen. Der Erlös aus beiden Aktionen überwiesen die Festspiele an das «Aktionsbündnis Katastrophenhilfe».

«Eigentlich war alles ganz anders gedacht», sagte Hinkel. Anlässlich des 70. Bestehens der Festspiele hätten Schauspieler und prominente Förderer Bilder für eine Geburtstags-Versteigerung zur Verfügung gestellt, deren Erlös für die Produktion des Familienstückes im kommenden Jahr genutzt werden sollte. «Die erschreckenden Bilder aus den deutschen Hochwassergebieten und die Not, die dort bei den Menschen herrscht, haben uns jedoch umdenken lassen», sagte Hinkel.

Bilder gestaltet haben den Angaben zufolge auch die Schauspieler Abla Alaoui, Hannes Hellmann, Gerit Kling, Stephan Schad, Roland Riebeling, Elisabeth Degen und Pierre Sanoussi-Bliss sowie die frühere Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth.epd











21.07.2021 • 20:54 Uhr

Ermittlungen wegen Falschbeurkundung im Amt - Northeimer Logistikunternehmen im Visier der Ermittler

Die Polizeiinspektion Hildesheim führt derzeit Ermittlungen sowohl gegen den Betreiber und eine Mitarbeiterin einer Fahrschule aus Hildesheim als auch gegen einen leitenden Mitarbeiter eines Logistikunternehmens aus dem Bereich Northeim. Die Fahrschule steht dabei im Verdacht, gegen Entgelt diverse falsche Bescheinigungen für Berufskraftfahrer ausgestellt zu haben.

Bisherigen Ermittlungen zufolge wurden offenbar für über 20 Arbeitnehmer, die bei zwei Unternehmen aus Northeim und Sarstedt als Kraftfahrer beschäftigt sind, Bescheinigungen ausgestellt, die für die Verlängerung bestehender Fahrerlaubnisse erforderlich sind, ohne dass die Fahrer entsprechende Kurse absolviert haben. Während die Ausstellung der Nachweise für die Firma aus Northeim über deren leitenden Angestellten abgewickelt wurde, erhielten die Kraftfahrer des Unternehmens aus Sarstedt Bescheinigungen, ohne dass die Geschäftsleitung darin involviert war.

Mit dem Ziel Beweismaterial aufzufinden, das den Tatverdacht der Falschbeurkundung erhärtet, erließ das Amtsgericht auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hildesheim mehrere Durchsuchungsbeschlüsse. Diese wurden am gestrigen Vormittag gleichzeitig in Stadt und Landkreis Hildesheim sowie in Northeim vollstreckt. Dabei konnten diverse Beweismittel sichergestellt werden, die nach jetzigem Sachstand die Verdachtslage bestätigen.jpm










21.07.2021 • 20:51 Uhr

Tödlicher Absturz eines Tragschraubers - Zwei Menschen kamen dabei ums Leben

Aus bisher ungeklärter Ursache kam es am späten Vormittag des heutigen Tages (21.07.2021) am Flughafen in Hildesheim zum Absturz eines Tragschraubers. Dabei verunglückten zwei Insassen tödlich.

Nach gegenwärtigem Stand der Ermittlungen ist der Tragschrauber gegen 10:50 Uhr auf dem Flugplatz in Hildesheim gestartet. Etwa eine Stunde später ist es beim Ansetzen zum Landeanflug zu einem sogenannten Luftzerleger gekommen. Dabei lösten sich einzelne Teile des Tragschraubers ab und dieser stürzte aus einer Höhe von ca. 50 m in die Tiefe.

Die beiden männlichen Insassen verstarben bei dem Unglück. Es handelte sich um einen 60-jährigen aus Hildesheim und um einen 53-jähigen aus Oldendorf.

Der Unfallort wurde durch die Polizei großräumig abgesperrt.

Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung aus Braunschweig und die Polizei Hildesheim sind gegenwärtig noch an der Unfallstelle und haben die Ermittlungen aufgenommen. red










21.07.2021 • 20:49 Uhr

Hochwasser: Kirchen rufen zu Andachten und Glockengeläut auf

In der Flutkatastrophe sind neben unmittelbarer Hilfe auch «tröstende Zeichen der Solidarität» nötig, erklärt der rheinische Präses Latzel. Dem Aufruf seiner Kirche zum Glockengeläut am kommenden Freitag haben sich weitere Kirchen angeschlossen.

Aus Solidarität mit den Opfern der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen haben evangelische und katholische Kirchen für kommenden Freitag zum Glockengeläut aufgerufen. Die Menschen benötigten neben konkreter, unmittelbarer Hilfe auch «tröstende Zeichen der Solidarität», erklärte der rheinische Präses Thorsten Latzel. Evangelische Gemeinden und Einrichtungen sollen am Freitag um 18 Uhr die Glocken läuten und eine Andacht feiern, teilte die Evangelische Kirche im Rheinland am Mittwoch in Düsseldorf mit. Dem Aufruf schlossen sich die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und die beiden Landeskirchen in Baden-Württemberg an.red










21.07.2021 • 20:43 Uhr

Motto „Cestnik kennt jeder“ Neue Fassadengestaltung an der Berufsbildenden Schule Einbeck

Unter dem Motto "Cestnik kennt jeder" organisiert die Einbecker Kulturwelt seit dem 3. August 2020 - dem 99. Geburtstag des Künstlers - ein Jahr lang regelmäßig spannende Kulturevents rund um den berühmten Einbecker Maler Franz Cestnik.
In diesem Rahmen entstand auch die Idee, die BBS Einbeck in das Projekt einzubinden und das Bild des Clowns, das Cestnik 1981 malte, auf der Giebelfassade des Hauses 5 der BBS Einbeck aufzubringen.

„Ich freue mich sehr über das Kunstwerk und denke, dies ist ein großartiges Beispiel dafür, was unsere Region kulturell zu bieten hat!“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.
Beauftragt wurde der Graffitikünstler Patrik Wolter alias BeNeR1 aus Garbsen, der die Arbeiten Anfang Mai innerhalb von drei Tagen ausführte. Seit der Fertigstellung fesselt das Bild die Blicke der Passantinnen und Passanten am Hullerser Tor in Einbeck.lpd










21.07.2021 • 20:42 Uhr

Vox Organi in Fredelsloh: Friedhelm Flamme springt für italienischen Kollegen ein

Am Beginn des diesjährigen internationalen Orgelfestivals Vox Organi – zum zweiten Mal über drei Monate unter Pandemiebedingungen – prägte der künstlerische Leiter Friedhelm Flamme den Satz „Der wichtigste Teilnehmer ist die Flexibilität“.

Wegen der in den verschiedenen europäischen Ländern herrschenden sehr unterschiedlichen Aus- und Einreisebestimmungen mussten im Verlauf des Festivals mehrere vor allem englische Organisten schweren Herzens ihre Teilnahme absagen, für die herausragende deutsche Orgelsolisten die jeweiligen Veranstaltungen überahmen.

Nun springt der Festivalleiter selbst ein, in diesem Fall für seinen für den kommenden Samstag vorgesehenen italienischen Kollegen Alessandro Bianchi, der ebenfalls im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie verhindert ist. Flamme hatte sich selbst von vornherein als „Einspringer“ für eine besonders kurzfristige Absage bereitgehalten.

Am Sonntag, 25. Juli 2021, also einen Tag später als im eigentlichen Plan vorgesehen, nimmt der international renommierte Festivalleiter, unmittelbar von der CD-Aufnahme einer deutschen Ersteinspielung der Symphonie Mariale von Auguste Fauchard kommend, Platz an der elektronischen Orgel der Fredelsloher Klosterkirche, um im Rahmen einer Orgelvesper Werke von Bach, Byrd, Bourgeois und anderen zu Gehör zu bringen.

Beginn ist um 18:00 Uhr, den liturgischen Teil übernimmt Pastor Peter Büttner.
„Wir fühlen mit der Enttäuschung derer, die absagen mussten“, so Flamme. „Alle waren sehr traurig, denn unser Festival genießt inzwischen international einen guten Ruf. Wir haben auf unserer Website www.voxorgani.org eine Extra-Seite eingerichtet, um die nicht teilnehmenden Kollegen zu würdigen. Sie haben unser Versprechen, auf jeden Fall im nächsten Jahr dabei zu sein.“ red/ Foto: Vox Organ










21.07.2021 • 20:40 Uhr

In Nörten-Hardenberg: Gleichzeitig ausgeparkt: 3.500 Euro Schaden

Das zeitgleiche Rückwärts-Ausparken zweier PKW-Fahrer führte am gestrigen Mittag auf einem Parkplatz im Klosteracker in Nörten-Hardenberg zu einem Verkehrsunfall mit 3.500 Euro Sachschaden. Ein 80-jähriger aus Nörten-Hardenberg erkannte die Situation noch rechtzeitig und hielt an, die 55-jährige Fahrzeugführerin des anderen PKW setzte jedoch weiter zurück und fuhr auf das andere Fahrzeug auf. Beide Fahrzeugführer blieben unverletzt.da










21.07.2021 • 20:36 Uhr

Mehr staatliche Investitionen & Förderung des Ehrenamtes - 

Kreiser über die richtigen Lehren aus Flutkatastrophe und Coronakrise 









Nach der verheerenden Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands konnten die Anwohner dank tatkräftiger Unterstützung durch Feuerwehren, Ordnungskräfte und unzählige freiwillige Helfer inzwischen zumindest Teile der offensichtlichsten Schäden beseitigen, welche die Flut in zahlreichen Städten und Gemeinden hinterlassen hat. Nach den Bergungs- und Aufräumarbeiten, die zerstörte Wohnungen, Straßen, gar ganze Ortschaften zum Vorschein bringen, wird das Ausmaß der Folgen jedoch umso dramatischer sichtbar. Die vom Bundesfinanzminister Olaf Scholz angekündigten Soforthilfen sind für die Opfer des Hochwassers, die zum Teil alles verloren haben, im wahrsten Sinne des Wortes überlebenswichtig. 



Die niedersächsische Landtagsabgeordnete Dunja Kreiser sieht in der Flutkatastrophe auch ein Alarmsignal an Politik und Gesellschaft. „Aus dem tiefen Mitgefühl, das wir gerade alle für die Betroffenen empfinden, muss entschlossenes Handeln hervorgehen, alles in unserer Macht Stehende zu tun, um künftig besser auf solche Umweltkatastrophen vorbereitet zu sein", betont die SPD-Politikerin und konkretisiert: „Es bedarf massiver bundesweiter Investitionen in den Hochwasser- und Katastrophenschutz, in die städtische Infrastruktur sowie in den Schutz von Umwelt und Klima."

Die Wissenschaft geht davon aus, dass vergleichbare extreme Wetterphänomene in den nächsten Jahren massiv zunehmen werden. Umso wichtiger sei es laut Kreiser daher in ganzheitliche Vorbeugung und wirksame Maßnahmen gegen den Klimawandel zu investieren. 

Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie und des Hochwassers lassen in den Augen der Bundestagskandidatin nur einen Schluss zu: „Was wir in einer solchen Extremsituation brauchen, sind ein starker Sozialstaat und eine solidarische Zivilgesellschaft. Statt Steuersenkungen müssen wir jetzt in eine sozial gerechte und ökologisch nachhaltige Modernisierung unserer Gesellschaft investieren, um die Folgen von Klima- und Coronakrise gemeinsam zu bewältigen." 



Für Kreiser sind der angesprochene Ausbau des Sozialstaats auf der einen Seite und nachhaltige Ausgaben in die Zukunft andererseits das politische Gebot der Stunde. „In den letzten anderthalb Jahren haben wir in Bund und Ländern bereits viel Geld in die Hand genommen, um die Krisenfolgen für Beschäftigte und Unternehmen bestmöglich abzufedern - und die Folgen der Pandemie sind noch lange nicht ausgestanden. Die Kosten für den Wiederaufbau nach dem Hochwasser, die nötigen Investitionen in Schulen, Klimaschutz, Digitalisierung, Gesundheit und Soziales: All das wird uns noch Einiges abverlangen. Aber es wird sich auszahlen! Wenn wir uns jedoch mit Verweis auf die Schuldenbremse gegen all diese dringend notwendigen Investitionen sperren, verschärfen wir damit die soziale Spaltung, verhindern dringend erforderliche Modernisierung und handeln verantwortungslos", schlussfolgert die Innenpolitikerin.



Besonderes Augenmerk legt sie dabei auf das Thema Ehrenamt. „Der Zusammenhalt in Zeiten schwerster Not, wie aktuell in NRW und Rheinland-Pfalz, wo Tausende selbstverständlich anpacken und freiwillige Hilfe für die Flutopfer leisten, ist unser größtes und wertvollstes demokratisches Gut und verdeutlicht in beeindruckender Weise den Stellenwert des Ehrenamtes in unserer Gesellschaft. Umso elementarer ist es, dass wir politisch die Voraussetzungen dafür schaffen, das Ehrenamt weiter zu stärken und auszubauen. Von den freiwilligen Feuerwehren über die vielen gemeinnützigen Vereine, die Freiwilligenagenturen und Koordinierungsstellen bis hin zu den Nachbarschaftsinitiativen: Sie alle leisten herausragende Arbeit unter zum Teil schwierigsten Bedingungen. Daher sollte unser Fokus auch darauf liegen, in Ausstattung Strukturen für das Ehrenamt zu investieren", appelliert Kreiser.red










21.07.2021 • 13:49 Uhr

Letzter Schultag im Schuljahr 2020/2021 - Tonne: „Schülerinnen und Schüler können ausgesprochen stolz sein auf ihre Leistungen. Mein Dank gilt dem Schul- und Kitapersonal"

Für rund 1,1 Millionen niedersächsische Schülerinnen und Schüler an den zirka 3.000 allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen in Niedersachsen beginnen am (morgigen) Donnerstag die Sommerferien. Das bedeutet zeitgleich für rund 88.000 Lehrkräfte sowie 40.000 weitere an Schulen beschäftigte Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Schulverwaltungskräfte den Start in die unterrichtsfreie Zeit. Am Mittwoch, dem 1. September 2021, enden die Sommerferien, am Donnerstag, dem 2. September, ist dann der erste Schultag im kommenden Schuljahr 2021/2022.

Das zu Ende gehende Schuljahr 2020/2021 war stark geprägt von der Dynamik der Corona-Pandemie, die in ihren negativen Konsequenzen zu Lockdowns und damit zu deutlichen Einschränkungen des Präsenzunterrichtes geführt hatte. Viele Jahrgänge waren zwischen Dezember 2020 und Mai 2021 im reinen Distanzunterricht (Szenario C), an Grundschulen wurde bereits ab Mitte Januar Wechselunterricht (Szenario B) angeboten, die Abschlussjahrgänge folgten kurz darauf. Nahezu alle Schülerinnen und Schüler befinden sich seit dem 31. Mai 2021 im Präsenzunterricht in voller Klassenstärke nach Szenario A.

Kultusminister Grant Hendrik Tonne zollt den Schülerinnen und Schülern Respekt für ihre Leistungen und dankt den Lehrkräften und weiteren Schulbeteiligten sowie den Fachkräften in den Kindertageseinrichtungen und den Personen in der Kindertagespflege für ihr hohes Engagement während eines strapaziösen Schul- und Kitajahres mit folgenden Worten:

„Die Schülerinnen und Schüler können ausgesprochen stolz sein auf ihre Leistungen. Das gilt ausdrücklich für die Abschlüsse und Zeugnisse, die unter ungewohnten und schwierigen Bedingungen erworben wurden. In unterschiedlichen Unterrichtsformaten und Szenarien haben die Schülerinnen und Schüler gelernt und bewertbare Leistungen erbracht. Das ist anders gewesen als jemals in den Jahren zuvor - anders heißt aber nicht weniger wert oder schlechter!

Im Gegenteil sind die in diesem Schuljahr unter den außergewöhnlich schwierigen Bedingungen erbrachten Leistungen besonders beachtenswert und positiv zu würdigen. Wir alle tun gut daran, dies nach vorne zu stellen und zu betonen. Dabei dürfen wir alle nicht vergessen, dass die Kinder und Jugendlichen über die diversen Kontaktbeschränkungen einen enormen Beitrag bei der Eindämmung von SARS CoV-2 geleistet haben. Die Einschränkungen bei Kita und Schule, der Verzicht auf Treffen mit Freunden, Sport und Hobbys haben bei vielen Kindern und Jugendlichen Spuren hinterlassen. Jetzt ist die Gesellschaft in der Breite gefordert, Kinder und Jugendliche auf ihrem weiteren Weg intensiv zu begleiten und zu unterstützen. Über die Schule und insbesondere über das neue Programm Startklar in die Zukunft werden wir diesem Auftrag nachkommen.

Mein Dank gilt den 100.000 Menschen, die an unseren Schulen arbeiten.
red










21.07.2021 • 10:31 Uhr

Bad Gandersheims LaGa-Kreisel ist ein Schmuckstück geworden

Soeben fertiggestellt: Ein prächtiges Aushängeschild für die Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim. Der LaGa-Kreisel bei der Shell-Tankstelle in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt ist soeben fertiggestellt. Die fleißigen Hände der städtischen Gärtnerei haben prächtige Arbeit geleistet. Professionell, schnell und mit Liebe zum Detail. Alle Achtung und Kompliment!
red/Fotos: Fis WMG












21.07.2021 • 10:17 Uhr

Endlich! Sanft in die Ferien und den Urlaub schweben!

Heute beginnen in Niedersachsen die großen Sommerferien. Schule aus! Zeit, um endlich auszuspannen und den Alltag abzustreifen. Beispielsweise durch einen Urlaub an Deutschlands beliebtesten Küsten an Nord - und Ostsee. Die neuen "Freiheiten" in der Corona-Krise machen es möglich. Dann heißt es die Seele baumeln lassen und entspannen. Eine vortreffliche Gelegenheit bietet das sanfte Schweben/Gleiten an einem Schirm in den warmen Aufwinden einer Düne. Fliegen wie die weißen Möwen es einem vormachen. Erlebniszeit vom Feinsten .
Ihnen allen eine schöne Ferien- und Urlaubszeit!
Und wir werden Sie/Euch weiter begleiten - wo immer sie auch sind!
red










21.07.2021 • 10:00 Uhr

Corona-Virus-Lage am Donnerstag: Inzidenzwert im Kreis Northeim jetzt bei 3,8 Fälle - Steigende Tendenz

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt soeben als offiziellen Wert für den Ansteckungsgrad im Landkreis Northeim 3,8 Fälle auf 100.000 Einwohner in soeben Tagen mit. Gegenüber dem Vortrag verstetigt sich eine behutsame Steigerung der Fälle.

Ähnliche gestaltet sich die Situation landesweit. Besonders heftig sind die neuerlichen Fallzahlen in der Region Hannover.

red/Grafiken: RKI/NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen










21.07.2021 • 09:53 Uhr

Der Zoll kontrolliert die Transport- und Logistikbranche - bundesweite Schwerpunktprüfung der Finanzkontrolle Schwarzarbeit

Bundesweit überprüfte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Zolls am Freitag, den 16.07.2021, in einer Schwerpunktprüfung die Beschäftigungsverhältnisse im Speditions-, Transport- und damit verbundenen Logistikgewerbe.

Rund um Braunschweig, Hildesheim und Göttingen waren 39 Beschäftigte des Hauptzollamts Braunschweig im Einsatz und befragten 159 Personen zu ihren Arbeitsverhältnissen. Unterstützt wurden sie bei den Prüfungen durch Beamte der Polizei und des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG).

Dabei wurde in einem Fall bereits vor Ort ein Ermittlungsverfahren wegen illegalem Aufenthalt im Bundesgebiet und Arbeiten ohne Arbeitserlaubnis eingeleitet. Denn ein ukrainischer Fahrer eines Kleintransporters war nicht im Besitz eines gültigen Aufenthaltstitels für Deutschland und hielt sich damit illegal im Bundesgebiet auf. Sein Ausweis wurde durch die Beamten sichergestellt. Den ersten Erkenntnissen nach bedarf es zudem in 15 weiteren Sachverhalten genauerer Nachprüfungen. So besteht in zwei Fällen der Verdacht, dass Sozialversicherungsbeiträge nicht ordnungsgemäß abgeführt wurden, in einem Fall wurde die in der Transportbranche erforderliche Sofortmeldung nicht abgegeben, in sechs Fällen liegen Erkenntnisse für eine Mindestlohnunterschreitung vor, ein Arbeitgeber hat die Arbeitszeiten der Arbeitnehmer nicht wie vorgeschrieben aufgezeichnet und vier Arbeitnehmer beziehen neben ihrer Tätigkeit Leistungen vom Jobcenter.

Hier ist bei den zuständigen Jobcentern abzuklären, ob der Nebenverdienst dort bekannt ist und auf die Leistungen angerechnet wird. Sollte dies nicht der Fall sein, besteht der Verdacht eines Betruges gegenüber dem Jobcenter. Im Anschluss sind Geschäftsunterlagenprüfungen bei den Arbeitgebern durchzuführen. Sofern sich die Verdachtsmomente erhärten, schließen sich weitere Ermittlungen an. "Die Prüfung vor Ort ist immer nur der erste Ansatzpunkt, die eigentliche Prüf- und Ermittlungsarbeit erfolgt im Anschluss im Büro, wenn die gesammelten Informationen mit den Geschäftsunterlagen der Arbeitgeber abgeglichen werden und entsprechende Auskünfte bei den Zusammenarbeitsbehörden, wie der Deutschen Rentenversicherung und den Jobcentern, eingeholt werden", so Nancy Schupp, Pressesprecherin vom Hauptzollamt Braunschweig.

Mit ihren kontinuierlichen Prüfungen sorgen die Beschäftigten der FKS dafür, dass es nicht zu höheren Ausfällen von Sozialversicherungs- und Steuerbeiträgen, einer stärkeren Wettbewerbsverzerrung zu Ungunsten der Unternehmen, die sich an die gesetzlichen Vorgaben halten, oder auch einer mangelhaften Absicherung bei Krankheit, Arbeitslosigkeit oder für das Alter der Arbeitnehmer*innen kommt.

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit kontrollierte insbesondere die Einhaltung des allgemeinen Mindestlohns nach dem Mindestlohngesetz in Höhe von 9,60 Euro/Stunde (seit 01.07.2021), die Einhaltung sozialversicherungsrechtlicher Pflichten, den unrechtmäßigen Bezug von Sozialleistungen sowie die illegale Beschäftigung von Ausländern.

Bei Prüfungen in der Branche des Speditions-, Transport- und damit verbundenen Logistikgewerbes wurden in der Vergangenheit oftmals sogenannte "Scheinselbstständige" angetroffen. Hierbei geben beispielsweise Fahrerinnen und Fahrer an, selbständig tätig zu sein. Tatsächlich liegt aber eine abhängige Beschäftigung vor. Auftraggeberinnen und Auftraggeber sparen durch diese Konstellation oftmals nicht nur die zu entrichtenden Sozialversicherungsbeiträge, sondern umgehen auch den Mindestlohn. Außerdem wird verstärkt versucht, mit Abdeckrechnungen Schwarzlohnzahlungen zu verschleiern oder gefälschte Identitätsnachweise zu nutzen, um eine Nationalität vorzuspiegeln, mit der eine erlaubnisfreie Erwerbstätigkeit möglich ist. Nicht nur das "fahrende Personal" ist davon betroffen, sondern auch das Personal im Warenumschlag und in der Lagerwirtschaft. red/Foto: Zoll










21.07.2021 • 09:46 Uhr

Polizeieinsatz am Kornmarkt in Göttingen - Polizeiinspektion Hildesheim übernimmt Ermittlungen - Polizei bittet um Zeugenhinweise

Am frühen Sonntagmorgen, 18.07.2021, kam es am Göttinger Kornmarkt zu einem Polizeieinsatz, bei dem ein 28-jähriger Mann aus Göttingen und ein 31-jähriger Polizeibeamter verletzt wurden (wir berichteten).

Gegen den 28-jährigen wurde in diesem Zusammenhang unter anderem ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und Beleidigung eingeleitet. Ferner leitete die Polizei ein Verfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt gegen den 31-jährigen Polizeibeamten ein.

Die Ermittlungen in diesem Fall werden in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Göttingen durch die Polizeiinspektion Hildesheim geführt. Dazu wurde eine Ermittlungsgruppe unter Federführung des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Hildesheim eingerichtet, die mit dem heutigen Tag ihre Arbeit aufgenommen hat.

Zeugen, die das Geschehen am Kornmarkt beobachtet haben, werden dringend gebeten, sich unter der Telefonnummer 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Insbesondere werden die Zeugen gesucht, die Videoaufnahmen des Vorfalls gefertigt haben. Diese Aufzeichnungen stellen einen wichtigen Beweis dar.jpm










21.07.2021 • 09:38 Uhr

Landrätin und Bürgermeisterin begutachten Baufortschritt Sanierung der Sporthalle des Roswitha-Gymnasiums in Bad Gandersheim

Die 1957 erbaute Sporthalle des Roswitha-Gymnasiums in Bad Gandersheim wird derzeit umfangreichen Sanierungsmaßnahmen unterzogen. Die Sanierung ist nötig geworden, da sowohl der technische, als auch der bauliche Zustand des 50er-Jahre Baus nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprach. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel hat sich vor Ort ein Bild verschafft und freut sich über den aktuellen Baufortschritt. „Die Sanierung der Sporthalle ist ein Bekenntnis zum Schulstandort Bad Gandersheim und sowohl für den Schulsport als auch für den Vereinssport unverzichtbar“, so die Landrätin.

Der Umbau der Sporthalle wird mit 400.000 Euro über das Sportstättensanierungsprogramm des Landes Niedersachsen gefördert. Der entsprechende Förderantrag wurde vom Landkreis Northeim bereits im Jahr 2019 gestellt. Der für die Sanierung angesetzte Kostenrahmen in Höhe von insgesamt 900.000 Euro wird eingehalten.

Im Rahmen der umfassenden Sanierungsmaßnahmen wird die gesamte Elektro- und Sanitärinstallation erneuert. Die energetische Sanierung ist ebenfalls Bestandteil der Sanierung und umfasst den Austausch der Fenster und der Wärmedämmung der Wände und Decken. Durch die energetische Sanierung wird der Wärme- und Stromverbrauch um ca. 50 Prozent vermindert. Der CO2 – Ausstoß wird durch den Einbau einer Brennwerttherme ebenfalls um ca. 45 Prozent reduziert.

Derzeit werden noch Maler- und andere Restarbeiten ausgeführt, bevor die Sporthalle nach den Sommerferien wieder ihrem Bestimmungszweck übergeben werden kann. Sie steht dann der Schule und den Vereinen wieder in neuem Glanz zur Verfügung.

Bild zu:

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (mitte) begutachtet den Baufortschritt in der Sporthalle des Roswitha-Gymnasiums mit Schulleiter Kilian Müller (rechts) und Bürgermeisterin Franziska Schwarz (links)










21.07.2021 • 08:35 Uhr

CDU-Innenpolitiker dringt auf muslimische Seelsorge für deutsche Soldaten

Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Mathias Middelberg (CDU), dringt auf die Einsetzung eines muslimischen Seelsorgers für die Bundeswehr. «Es ist nachvollziehbar, dass die Einrichtung einer muslimischen Militärseelsorge nicht ganz einfach ist, da die Islamverbände keinen Körperschaftsstatus haben», sagte er der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Mittwoch). Gleichwohl müsse nun zügig eine Lösung für die mittlerweile schon 3.000 muslimischen Soldatinnen und Soldaten gefunden werden. Wer dem Land diene und dabei seine Gesundheit und gegebenenfalls sein Leben einsetze, dürfe erwarten, dass sich der Staat um dessen seelsorgliche Betreuung kümmert, sagte Middelberg. Dafür müssten Menschen eingesetzt werden, die Deutsch sprechen und das hiesige Verständnis von Meinungsfreiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit
teilen. Die Absolventen des Islamkollegs Deutschland in Osnabrück könnten laut Middelberg dafür «hervorragend geeignet sein».epd










21.07.2021 • 08:30 Uhr

Schmitz: „AfD Kreisverband Northeim tritt mit einer Mischung aus Erfahrung und Jugend bei Kommunal- Wahlen am 12. September an“

Für den Northeimer Kreistag kandidieren zwölf Personen, heißt es in einen Pressemitteilung des AfD-Kreisvorsitzenden Maik Schmitz. Ergänzend wird ausgeführt: „Eine Quotenreglung nach Mann und Frau aufgeteilt gibt es bei uns nicht“, sagte Maik Schmitz. „Leistung kennt keine Geschlechtereinteilung. Gute Frauen setzen sich auch ohne Quote durch!“

Den Wahlbereich 1. Einbeck - Bad Gandersheim führt auf Listenplatz 1 Dirk Küpper an. Für den Wahlbereich 2 Northeim - Kalefeld steht Maik Schmitz erneut auf Listenplatz eins.
Für den Wahlbereich 3 Moringen-Hardegsen-Nörten-Katlenburg ist Jens Kestner auf dem ersten Listenplatz gewählt worden.
Für den WB 4 Uslar-Bodenfelde-Dassel-Solling steht Uwe Hagemann auf Listenplatz eins.
Für die Stadtratswahlen in Northeim konnten sechs Kandidaten, angeführt von Maik Schmitz auf Listenplatz eins gewählt werden.

Für die Ratswahlen in Einbeck wurden fünf Kandidaten gewählt.
Erstmals konnten auch zwei Kandidaten für die Stadtratswahl in Uslar gefunden werden. Zudem tritt Volker Spellig erneut bei der Gemeinderatswahl in Katlenburg-Lindau und erstmals auch für den Ortsrat in Katlenburg an.
Des Weiteren wird die AfD in fünf Ortsräten im Landkreis Northeim Kandidaten/innen aufstellen, wird in der Mitteilung angekündigt.
red










21.07.2021 • 08:25 Uhr

Es geht voran! Millionenverbindung am Gabionenhang zum Skulpturenpfad in Bad Gandersheim

…von oben ist die hangseitige Gabionenwand am Skulpturenweg am Parkplatz hinter dem Ex-Kurhaus in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim hinauf auf den Kamm des Skulpturenpfades fast fertig. Jetzt wird auf der Talseite eine Schnur gespannt und die erdfeuchte Sauberkeitsschicht unter dem Betonfundament für die zweite Gabionenwand dort eingebaut. Gut zu erkennen auch die mit Natursteinen teils beidseitig gestalteten Mosaikplatten der Gabionenwand.
Das Projekt gehört zu den ehrgeizigsten im Zusammenhang mit der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim. Hier wird ein vorbildlicher weil barrierefreier Aufweg - rollstuhlgerechte Rampen - geschaffen. red

Die Bilder dokumentieren den aktuellen Baustand in dieser Woche.














20.07.2021 • 20:41 Uhr

Innerstetalsperre: Blitzer-Linsen mit blauer Farbe besprüht und außer Funktion gesetzt

In der Nacht zum Dienstag., 20. Juli 2021, wurde der mobile "Blitzeranhänger" des Landkreises Goslar von Unbekannten beschädigt und außer Funktion gesetzt. Zur Tatzeit stand er im Bereich der Innerstetalsperre; die Linsen wurden mit blauer Farbe besprüht. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest, Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Langelsheim unter Telefon. 05326-978780 zu melden. red/Foto: Polizei











20.07.2021 • 20:30 Uhr

Die Polizei Goslar warnt erneut vor der Betrugsmasche "Enkeltrick"!

Die Polizei warnt aus aktuellem Anlass vor solchen Anrufen, bei denen sich Kriminelle am Telefon als Familienangehörige ausgeben und derzeit offenbar im Bereich Seesen versuchen, an das Geld von Seniorinnen und Senioren in Seesen zu gelangen.

Als Druckmittel in verschiedenen Variationen dient häufig der Vorwand, dass z.B. ein naher Angehöriger einen schweren Verkehrsunfall verursacht hat.
So geschehen am gestrigen Montagnachmittag, zwischen 15 und 16 Uhr, als
- eine 77-Jährige in der Gerhard-Hauptmann-Strasse,
- eine ebenfalls 77-Jährige in der Rosenstrasse und
- eine 84-Jährige im Hodagswinkel
jeweils den Anruf ihrer angeblichen Enkelin erhielt, wonach diese bei einem verschuldeten Verkehrsunfall in Hildesheim das hochwertige Fahrzeug eines Rechtsanwalts beschädigt hatte und nun dringend Bargeld im fünftstelligen Bereich benötigt, damit der Schaden vor Ort ohne Polizei reguliert werden kann, und

- eine 87-Jährige in der St.-Annen-Strasse
den Anruf ihrer angeblichen Enkelin erhielt, die unter dem gleichen Vorwand einen ähnlichen Geldbetrag für die Reparatur ihres Fahrzeugs erbat.

In allen vier Fällen reagierten die Angerufenen richtig und gingen nicht auf die Forderungen der offenbar jungen Frau ein, sondern informierten die Polizei.

Die Ermittlungen zu der Täterin/den Tätern dauern an.

Die von den Betrügern bei solchen Taten benutzten Namen und Geschichten sind austauschbar, die Orte wechseln - heute ist es Seesen, morgen ein anderer Ort im Landkreis Goslar, die Masche dahinter bleibt die gleiche. Durch das sofortige unter Druck setzen und geschickte Gesprächsführung wird versucht, dem Angerufenen glaubhaft zu machen, dass ein Angehöriger in einer dringenden oder lebensbedrohlichen Notlage stecke und man dringend Geld schicken solle, um das Leben des Verwandten zu retten oder ihn womöglich vor einer Haft zu bewahren.

Die Polizei rät:

- Gehen Sie auf keinen Fall auf solche Forderungen ein!
- Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer am Telefon nicht
selber mit Namen melden. Raten Sie nicht, wer der betroffene
Angehörige ist, sondern fordern Sie Anrufer grundsätzlich dazu
auf, ihren Namen selbst zu nennen.
- Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als
Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht
erkennen. Erfragen Sie beim Anrufer Dinge, die nur der richtige
Verwandte/Bekannte wissen kann.
- Legen Sie einfach auf und rufen Sie die Ihnen bekannte
Telefonnummer des Verwandten an!
- Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen
Verhältnissen preis.
- Lassen Sie sich nicht drängen und unter Druck setzen.
- Wenn ein Anrufer Geld oder andere Wertsachen von Ihnen fordert:
Besprechen Sie dies mit Familienangehörigen oder anderen Ihnen
nahestehende Personen.
- Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen wie Schmuck an
unbekannte Personen.
- Verständigen Sie sofort über den Notruf "110" die Polizei!
- Bitte warnen Sie auch andere Mitbürger vor diesen Betrügern!










20.07.2021 • 20:24 Uhr

CDU beantragt Verkehrsschau am Kindergarten Lebenshilfe in der Bad Gandersheimer Heckenbecker Straße

CDU Fraktionsvorsitzender Timo Dröge: „Wir brauchen eine gemeinsame Lösung für die Verkehrssicherheit und zum Verkehrsaufkommen“ /Alle Beteiligten an einen Tisch
Die CDU Fraktion im Rat der Stadt Bad Gandersheim hat für die nächste Sitzung des Ausschusses für Bürgerdienste eine Verkehrsschau am Standort der Lebenshilfe in der Heckenbecker Straße beantragt.

Laut Mitteilung der CDU soll ein Termin vor Ort mit allen Beteiligten stattfinden. Hinzu kommen sollten Vertreter der Elternschaft, der Kindergartenleitung, der Anwohner, Vertreter des Ausschusses und der Stadt- und Landkreisverwaltung. „Die Situation der Parkmöglichkeiten in der unmittelbaren Umgebung des Standortes ist unbefriedigend. Hier müsste im Sinne des Verkehrsaufkommens und der Verkehrssicherheit eine andere Lösung gefunden werden,“ so CDU Fraktionsvorsitzender Timo Dröge. „Daher wäre es im Sinne der Sache förderlich, wenn alle Beteiligten an einem Tisch sich dieser Thematik annehmen,“ so Dröge weiter.

Beginnen möchte die CDU mit einer Verkehrsschau vor Ort, damit man sich ein Bild von der Gesamtsituation machen kann. Hierzu wolle man als CDU, dass der zuständige Fachausschuss in der nächsten Sitzung dazu mit einem gesonderten Tagesordnungspunkt den Auftakt macht. Ein entsprechenden Antrag hat die CDU Fraktion bei der Bürgermeisterin eingereicht. Da auch die Gründung eines Fördervereins für den Kindergarten unmittelbar bevorsteht, regt die CDU Fraktion zusätzlich an, dass dann auch der Vorstandes des Fördervereins zu der Sitzung eingeladen wird. „Wir würden uns sehr freuen, wenn hier im Interesse der Eltern, Kinder und Anwohner eine einvernehmliche Lösung gefunden werden kann,“ so Dröge abschließend. red










20.07.2021 • 20:13 Uhr

CDU-Politiker Dr. Roy Kühne und Prof. Dr. Norbert Lammert: Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit

Eine Demokratie steht und fällt mit dem Engagement ihrer Bürger – in diesem Punkt sind sich Dr. Roy Kühne, CDU-Bundestagsabgeordneter, und Prof. Dr. Norbert Lammert, ehemaliger Bundestagspräsident und Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung, einig. Im Northeimer BMW-Autohaus Becker-Tiemann waren am Montagabend alle 100 Plätze für den Vortrag von Lammert zum Thema „Demokratie braucht Demokraten“ vergeben. Anschließend stellten sich Kühne und Lammert den Fragen aus dem Publikum.

Besonderes Augenmerkt legte Lammert auf die Annahme, Demokratie sei für eine aufgeklärte Gesellschaft selbstverständlich. Dies sei jedoch nur für fünf Prozent der Weltbevölkerung zutreffend. „Wenn wir über Demokratie reden, sprechen wir nicht über den Normalfall oder eine Selbstverständlichkeit. Eine Demokratie steht und fällt mit dem Engagement ihrer Bürger.“ Hinzu käme, dass demokratische Werte wie Gewaltenteilung, eine unabhängige Justiz oder Presse- und Wissenschaftsfreiheit zunehmend Auflösungserscheinungen zum Opfer fallen. Demokratische Staaten stehen vor der Herausforderung, die Freiheit des Individuums mit dem Wohl der Gemeinschaft zu vereinen.

Die anschließende Diskussionsrunde zeigte deutlich, dass Parteien für den Erhalt der Demokratie unerlässlich sind und ihren Wählern Identifikationspotential bieten müssen. Dazu sagt Kühne: „Norbert Lammerts Buch ‚Demokratie braucht Demokraten‘ trifft bereits im Titel den Nagel auf den Kopf. Sich politisch zu engagieren bedeutet immer auch, für die Sache diskutieren, auch streiten zu müssen. Den damit verbundenen Gegenwind, gerade auch in den sozialen Netzwerken aushalten zu müssen, ist nicht immer leicht, dieses Engagement für unsere Demokratie aber unerlässlich. Deshalb danke ich allen, die sich ehrenamtlich in unserer Region politisch engagieren.“

Lammert gab den Besuchern mit auf den Weg, bei jeder Wahl zu hinterfragen, in welche Partei sie ihre Stimme investieren wollen. Denn, und so hat es der US-amerikanische Präsident Barack Obama geäußert, die Demokratie ist immer dann am meisten gefährdet, wenn die Menschen anfangen, sie für selbstverständlich zu halten. „Demokratie stirbt nicht durch ausreichendes Engagement von Demokraten, sondern durch Populisten, die durch legitimierte Wahlen dieses System zum Einsturz bringen.“

Die Verpflegung der Gäste mit Gegrilltem und Getränken hat am Abend unter anderem der Northeimer Kreisverband des Kinderschutzbundes um Stephan Bokelmann übernommen. Der Erlös kommt der Arbeit des Verbandes zu Gute.red














20.07.2021 • 19:18 Uhr

Spannende Frage zum Hochwasserschutz am Millionen-Projekt Rollstuhl- Rampen am Skulpturenpfad in Bad Gandrsheim

Spannende Frage zum Hochwasserschutz…

…wenn die Pflasterung der Rampen erfolgt, entsteht durch die Rampen eine zusätzliche Flächenversiegelung und zusätzlicher Wasserabfluß in Kanalisation oder zur Gande im kritischen Hochwasserbereich zwischen Viadukt, Lohmühlenbrücke bis zur Gandebrücke an der Neustadt.

Gerade wurde mit der Begründung des zusätzlichen Wasseranfalls ein privates Bauprojekt im Bad Gandersheimer Rat abgelehnt (wir berichteten).

Nun wird ein paar Meter weiter möglicherweise genau das an der Millionenrampe für Rollstuhl-Fahrer/-innen passieren, meint ein Bauexperte mit Ing.Grad. Insofern sind wir gespannt, wie hier für ausgleichende Rückhaltung gesorgt wird. Das kann sicher schon auf den bevorstehenden Baustellenführungen ab Freitag aufgeklärt werden. Bei den Rampenlängen und versiegelten Pflasterflächen kommen mehr Quadratmeter zusammen, als bei einem abgelehnten Hochbauprojekt der Eisdiele Mucilli.red

Die Bilder dokumentieren den aktuellen Stand der Bauarbeiten an der gigantischsten Baustelle der Landesgartenschau. Kostenvolumen laut offiziellen Angaben in der Ratssitzung in Altgandersheim über eine Million Euro.Fotos: Fis WMG
















20.07.2021 • 19:17 Uhr

Anschaffung von Luftfiltersystemen für Klassenräume von kreiseigenen Schulen

Am vergangenen Freitag hat der Kreistag auch über die Anschaffung mobiler Luftfiltergeräte für die kreiseigenen Schulen beraten. Nach ausführlicher Diskussion haben die Kreistagsmitglieder schließlich einstimmig für die Beschaffung gestimmt.

In einer Sofortmaßnahme wird der Landkreis als Schulträger nun Luftfiltergeräte zum Schutz der Schülerinnen und Schüler unter 12 Jahren sowie vulnerable Kinder an der Weperschule Hardegsen beschaffen. In einem zweiten Schritt sollen zum Schutz der Schülerinnen und Schüler alle übrigen allgemeinen Unterrichtsräume der allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen mit Luftfiltergeräten ausgestattet werden. Die Beschaffung muss allerdings im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung erfolgen.

Insgesamt hat der Kreistag für die Beschaffung von Luftfiltergeräten Haushaltsmittel in Höhe von 1,77 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Während der Kreistagssitzung im Sportzentrum der Berufsbildenden Schulen in Northeim war bereits ein Luftreinigungssystem probehalber aufgestellt und eingesetzt.

Die Luftreinigungssysteme sind explizit für den Einsatz in Schulen, Kindergärten, Gastronomie, Büros und ähnlichen Räumlichkeiten konzipiert und zeichnen sich insbesondere durch einen leisen Betrieb aus. Gleichzeitig tragen die Geräte mit einem hohen Wirkungsgrad und ausreichend Leistungsreserven zur Luftreinigung bei. Speziell die Geräuschentwicklung, welche durch ein solches Gerät entsteht, wird daher ein ausschlaggebendes Kriterium für die Auswahl des entsprechenden Systems sein.

Das Land Niedersachsen hat die Neuauflage eines Schutzausstattungsprogramms für die Schulen angekündigt. Wenn die inhaltlichen Details bekannt sind, will der Landkreis versuchen, Fördermittel für den Kauf der Luftfiltergeräte in Anspruch zu nehmen.lpd










20.07.2021 • 19:15 Uhr

Radfahrer flüchtet nach Zusammenstoß mit einem Pkw

Ereignisort: Einbeck, Höhe Bismarckstraße 16, Ereigniszeitpunt: 19. Juli 2021, 16:19 Uhr :
Zur Unfallzeit ist ein bislang unbekannter männlicher Radfahrer auf dem Gehweg in der Bismarckstraße in Einbeck zu Fall gekommen. Hierbei hat der Radfahrer einen geparkten Pkw Fiat Punto einer 37-jährigen Einbeckerin an der Fahrzeugfront sowie der Windschutzscheibe beschädigt. Der Radfahrer, der dunkel gekleidet gewesen sein soll, hat sich im Anschluss unvermittelt auf sein Fahrrad gesetzt und ist in Richtung Innenstadt weitergefahren. Der Schaden am Pkw beträgt ca. 500 Euro. Gegen den Unfallverursacher wurde ein Strafverfahren wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet.
Die Polizei Einbeck sucht in diesem Zusammenhang Zeugen. Diese melden sich bitte unter der Telefonnummer 05561-949780 (bas










20.07.2021 • 10:23 Uhr

Einbeck: Neujähriges Mädchen auf öffentlicher Toilette belästigt - Mutmaßlicher Täter laut Polizei "südländischer Typus mit Lockenkopf"

Ein bislang Unbekannter hat am gestrigen Nachmittag gegen 16:10 Uhr in einer öffentlichen Toilette in der Maschenstraße ein 9-jähriges Mädchen belästigt. Der Mann hatte sich in einer Kabine der Damentoilette aufgehalten und dem Mädchen unter der Kabine einen Zettel mit sexuellem Inhalt zugesteckt. Unklar ist, ob dem Mann überhaupt bewusst war, dass sich neben ihm ein Kind befand, oder ob die "Kontaktaufnahme" rein zufällig erfolgte. Das Kind, welches sich mit weiteren Freunden in der Toilette aufhielt, flüchtete anschließend zu ihren in der Nähe befindlichen Eltern. Zeugen konnten kurz darauf eine männliche Person wahrnehmen, die von der Örtlichkeit wegrannte.

Der Mann wird wie folgt beschrieben:

- ca. 20-25 Jahre alt, auffällig klein (160-165 Zentimeter)
- dunkle lockige Haare
- eventuell südländischer Typus
- Brillenträger
- bekleidet mit einem schwarzen Oberteil, vermutlich ein Pullover
- dunkle Schuhe

Vor Ort erfolgte eine Spurensuche durch die Tatortermittlungsgruppe der Polizeiinspektion Northeim, die Kriminalpolizei hat entsprechende Ermittlungen aufgenommen. Aktuell wird der Vorfall in den sozialen Medien stark verbreitet und diskutiert. Die Polizei bittet darum, von Spekulationen abzusehen und keine Falschbehauptungen zu verbreiten, da dies oftmals bei Eltern und Kindern zusätzliche Verunsicherung erzeugt. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, die hiermit in Verbindung stehen könnten oder die sonstige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Telefon 05551-7005-0 mit der Polizei Northeim in Verbindung zu setzen. da










20.07.2021 • 10:19 Uhr

Ratsherr Hendrik Geske (Ackenhausen): Gedanken zum Hochwasser-Jahrestag

Am morgigen Mittwoch,21. Juli 2021, jährt sich zum fünften Mal das Hochwasserereignis in der Region Bad Gandersheim. Bad Gandersheims Ratsherr Hendrik Geske aus Ackenhausen, seit Jahren ein engagierter Verfechter eines optimierten Hochwasserschutzes, hat sich in einem Beitrag für das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group in einem Statement an das Ereignis erinnert und dazu seine Meinung geäußert.

Hendrik Geske: Dieser Tage jährt sich das folgenschwere Hochwasser vom 21. Juli 2016, welches hauptsächlich Ackenhausen, aber auch Teile von Wolperode, Dannhausen und sogar in der Kernstadt bspw. das Schwimmbad betroffen hat, zum fünften mal.
In Anbetracht der aktuell in anderen Teilen Deutschlands aufgetretenen Hochwasserschäden mit vielen Toten und weggespülten Häusern ist dieses lokale Ereignis, welches sich dann Mai/Juni 2018 diesmal insbesondere in Gremsheim, Altgandersheim aber auch Helmscherode und wiederum Teilen von Ackenhausen wiederholte, natürlich relativ gering. Glücklicherweise waren bei uns keine Personenschäden sondern nur Sachschäden zu beklagen, doch jedem, den es damals betroffen hat, bleiben die Gefühle in tiefer Erinnerung und werden bei den derzeitigen Fernsehbildern wieder wach.

Denn auch in der Heberbörde wurden Wohnungen von einem Moment auf den nächsten unbewohnbar und die Betroffenen standen buchstäblich vor den Trümmern ihrer Existenz. Auch der Stadt selbst entstand durch die Aufräumkosten und die zerstörte Infrastruktur ein beträchtlicher Schaden. Bei vielen Anwohnern wiederholt sich die Sorge um ihr Hab und Gut bis heute bei jedem Gewitter.

Von der Politik wurden 2016, wie auch 2018, natürlich die üblichen Versprechungen gemacht, dass die Betroffenen Unterstützung erhalten sollen und es Verbesserungen bei den Hochwasserschutzmaßnahmen geben werde. Es sollten flächendeckend für das gesamte Stadtgebiet Maßnahmen erarbeitet werden, wie man die Situation vor, während und nach kurzen, aber heftigen Starkregenereignissen verbessern kann. Da kurz darauf die Kommunalwahl anstand, wurde sogar medienwirksam der Regierungsbeauftragte des Landes Niedersachsen nach Ackenhausen geholt, der ebenfalls natürlich versprochen hat, irgendetwas zu prüfen oder zu tun. Ein stark betroffener Einwohner aus Altgandersheim, der mittlerweile weggezogen ist, nannte diese Menschen „Seh-Leute“. Die kommen, hauptsächlich um gesehen zu werden, und werden danach nicht wieder gesehen.
Nun, 5 bzw. 3 Jahre später, kann man eine ernüchternde Bilanz ziehen, was von den seinerzeitigen Ankündigungen eingehalten wurde. Im Ergebnis muss man feststellen, dass im gesamten Stadtgebiet in der ganzen Zeit keine einzige Rückhaltemaßnahme geplant, ja noch nicht einmal ansatzweise diskutiert worden ist. Ein (immerhin) in Auftrag gegebenes Gutachten eines Fachbüros wurde 14 Monate(!) lang unbearbeitet liegen gelassen und nicht einmal dem Stadtrat vorgelegt.
Trotz eines in 2018 extra gegründeten Sonderausschusses für Hochwasserschutz sind im Ergebnis nur wenige kleine Maßnahmen, zumeist Instandhaltungen, diskutiert und beschlossen worden. Tatsächlich greifbare, auch kleinere Verbesserungen durch die Stadt wie die Erneuerung von Gossen und Einläufen oder der Einbau von Wasserableitern in Straßen wurden nur für Ackenhausen beschlossen und, trotz anderweitiger Terminankündigungen, bisher weitgehend nicht umgesetzt. Das zeigt leider den niedrigen Stellenwert, den der Hochwasserschutz hat.
Von der Diskussion über mögliche weitergehende Maßnahmen, insbesondere, wie man das Wasser oberhalb der Ortschaften verlangsamen und vielleicht sogar zeitweise zurückhalten kann, ist bislang überhaupt nicht die Rede gewesen, weder für Ackenhausen und schon gar nicht für Gremsheim, Altgandersheim oder auch andere Orten wie bspw. Harriehausen, wo es auch Hinweise auf Gefährdungen gibt. Einzig bei der Turnermusikakademie Altgandersheim gibt es eine Planung des Leineverbands, den Luhbach aufzuteilen. Das ist gut und richtig, aber für den großen Rest des Dorfes, in dem Gande, Luhbach und Steinbach zusammenfließen, nützt das nichts.
Dabei sind die Gefahren teilweise schon seit Jahrzehnten bekannt und verschärfen sich zunehmend. In der Zwischenzeit haben sich viele Betroffene selbst geschützt und, wer konnte, buchstäblich eingemauert.
Aus der Stadtverwaltung werden stets die beiden Argumente Personalknappheit und Geldknappheit angeführt. Tatsächlich fehlt es aber weniger an Möglichkeiten als offensichtlich am politischen Willen, die richtigen Schwerpunkte zu setzen und konsequent voranzubringen. Es reicht nicht aus, (und nur auf Druck von den wenigen interessierten Ratsmitgliedern) Sitzungen des HW-Ausschusses zu machen, die dann noch zu selten stattfinden und mit wenigen praktischen Beschlüssen enden. Es wird immer nur genau so viel gemacht, dass man nicht sagen kann, die Stadt hätte garnichts getan.

Das Thema Hochwasserschutz sollte auch in den Behörden bei jedem neuen Bauwerk mit einbezogen werden, um zu sehen, wo man optimieren kann. Beispielweise ist es vielen Altgandersheimern unbegreiflich, warum man bei der Erweiterung einer Fabrik das Oberflächenwasser nach behördlicher Anweisung (immerhin mit vorheriger Rückhaltung) dann doch wieder durch den Ortskern ableitet, anstatt es dem natürlichen Gefälle folgend, hinter der Ortslage abzulassen und die örtlichen Kanäle um diese große Fläche zu entlasten. Wenn es dafür Gründe gibt, müssen die auch kommuniziert werden.

Die schlimmen Ereignisse aus West- und Süddeutschland dieser Tage verdeutlichen, dass das Thema Hochwasser nahezu jeden unvermittelt treffen kann. Somit ist und bleibt das Thema für die gesamte Stadt wichtig und sollte konsequent bearbeitet und das Machbare gemacht werden. Denn die Maßnahmen in den Dörfern schützen schließlich alle, insbesondere auch die Kernstadt, in der man 1998 den Marktplatz mit dem Schlauchboot erreichen konnte. Wenn man sich das enorme Schadenspotential für jeden Einzelnen, aber auch für die Kommune vor Augen führt, ist jeder Euro in Hochwasserschutz gut investiert.
Weiterhin die fortwährende Gefahr auszublenden ist mindestens grob fahrlässig, denn das nächste Hochwasser kommt leider ganz bestimmt! Dann wird man sich wieder fragen, warum man nicht wenigstens versucht hat, die Gefahren abzumildern. Und die Politiker und „Seh-Leute“ werden wieder medienwirksam kommen und ihre üblichen Versprechungen machen….
Hendrik Geske

Die Bilder rufen das Hochwasserereigniss in der Region Bad Gandersheim-Ackenhausen-Altgandersheim in Erinnerung.



















20.07.2021 • 10:03 Uhr

Irre Tat in Uslar: Radmuttern am Vorderrad eines Autos gelöst - Reifen fällt bei der Fahrt ab

Polizei ermittelt zunächst wegen "Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr"

Zwischen dem 15.Juli, 14 Uhr, und dem 16. Juli 2021, 10.30 Uhr, löste ein bisher unbekannter Täter an einem PKW, der in der Auschnippe in Uslar abgestellt war, die Radmuttern des linken Vorderrades. Das Rad löste sich während der Fahrt und fiel ab. Es entstand ein Sachschaden von ca. 500 Euro. Zeugenhinweise bitte an die Polizei in Uslar, Telefon: 05571/926000.js










20.07.2021 • 09:56 Uhr

Light-house Göttingen GmbH stattet Gandersheimer Domfestspiele mit neuen Lavaliermikrofonen und Drahtlossystemen aus

Die Gandersheimer Domfestspiele setzen seit diesem Jahr auf die TwinPlex Subminiatur Lavaliermikrofone und das digitale Drahtlossystem QLX-D von Shure. Technischer Dienstleister und Ausstatter ist die light-house Göttingen GmbH. „Für heutige Ansprüche braucht Kunstproduktion auch einen Rahmen, der diesem genügt“, sagt Domfestspiele-Geschäftsführer Thomas Groß. „Mit light-house bin ich froh, auf einer Partnerschaft aufbauen zu können, welche dabei hilft, die Gandersheimer Domfestspiele in die Zukunft zu führen“.

Das bisher verwendete analoge Drahtlossystem ist vor allem aufgrund des reduzierten Frequenzspektrums, und daraus resultierenden Frequenzstörungen an seine Grenzen gekommen. Mit dem digitalen QLX-D System lässt sich nun eine zuverlässige HF-Performance mit einer höheren Kanalzahl in einem kleineren Spektrum realisieren.

Die Anforderungen an die Lavaliermikrofone sind vielseitig: Bei einer Freilichtbühne sind die Mikrofone der Witterung und starken Temperaturschwankungen eines Sommers ausgesetzt. So müssen die Mikrofone tiefe und sehr hohe Temperaturen aushalten. Kostüme bringen die Schauspieler vor allem bei sommerlichen Temperaturen stark zum Schwitzen. Diesen Gegebenheiten sowie das Einschminken der Mikrofone und häufige Reinigungen von Klebe- und Schminkresten müssen die Lavaliermikrofone trotzen. Bei einem Test konnte hierbei das TwinPlex TL47 Lavaliermikrofon von Shure überzeugen. Die Robustheit des Kabels zusammen mit dem natürlichen Klang der Mikrofone war für die Entscheidung ausschlaggebend.

Die innovative Doppelmembran der TwinPlex Mikrofone sorgt für eine natürliche Klangwiedergabe, während die geringe Empfindlichkeit des TL47 Verzerrungsfreiheit in den anspruchsvollsten akustischen Umgebungen gewährleistet. Das Kapseldesign sowie das 1,6 mm Plex-Kabel sind besonders einfach zu überschminken und dank der extrem wasserabweisenden Beschichtung wird der Klang nicht durch Feuchtigkeit beeinträchtigt. Eine mehrfach ausgelegte Masseverbindung im Plex-Kabel sorgt für eine erhöhte Kabellebensdauer und macht das Kabel unempfindlich gegen Knicken und Memory-Effekt.

Zum Bild:
Felicitas Heyerick und Alexander Wipprecht im „Faust“ mit den neuen Mikroports. Foto: Julia Lormis / Gandersheimer Domfestspiele gGmbH











20.07.2021 • 09:52 Uhr

„Harmonika-Freunde“ spielen in der Musikmuschel Kurpark-Konzert am Sonntag, 25. Juli um 15 Uhr

Musikalische Unterhaltung im Zentralkurpark für die Gäste der Stadt und interessierte Einwohner / innen: Am kommenden Sonntag, 25. Juli, gastieren die „Harmonika-Freunde“ aus Sebexen in der Musikmuschel nahe der Paracelsus-Roswithaklinik in der Zeit von 15 bis 17 Uhr. Das musikalische Motto des Konzerts: Alpenländischer Volksliedernachmittag. Das Programm ergänzen weitere volkstümliche Evergreens und Schlager. Gäste können nur mit Mund-Nasen-Bedeckung eingelassen werden, der Eintritt ist frei. sbg














20.07.2021 • 09:02 Uhr

Einbeck: Verkehrsunfall mit gestürztem 16-jährigem Kradfahrer

Ein 16-jähriger Einbecker befuhr gestern mit seinem Kleinkraftrad von der Bundesstraße 3 kommend die Zollstraße in Salzderhelden in Richtung Einbeck. Auf Höhe der Ecke Tiestraße ist er in der dortigen Rechtskurve zu weit links in Richtung Fahrbahnmitte gefahren. Hierbei ist er auf die Gegenfahrbahn geraten, als ihm ein 21-jähriger Northeimer mit seinem PKW entgegengekommen ist. Deshalb musste der 16-jährige ruckartig nach rechts lenken, um mit seinem Kleinkraftrad wieder komplett nach rechts auf seine Fahrbahnseite zurückzukehren. Bei diesem Manöver ist er mit seinem Kleinkraftrad nach rechts umgefallen. Während dieses Umfallens ist er dann noch mit den Reifen des Kleinkraftrades voraus gegen die Fahrerseite des nun passierenden PKWs gerutscht. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Der 16-jährige Kleinkraftfahrer wurde dabei leicht verletzt. Durch den Verkehrsunfall entstand ein Gesamtschaden von ca. 2.000 Euro.hor











20.07.2021 • 08:56 Uhr

Corona-Virus-Lage am Dienstag: Inzidenzwert im Kreis Northeim steigt auf 3.0 - Was löst neue Ansteckungen aus?

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Dienstag in Niedersachsen, Südniedersachsen, Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt in seinem tagesaktuellen Bulletin für den Landkreis Northeim den offiziellen Inzidenzwert von 3.0 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen mit. Damit setzt sich die Tendenz einer sanften Steigerung der Neuansteckungen fort.

Über die Ursachen wird kontrovers diskutiert. Experten vermuten Folgen einer laxen Handhabung der Hygieneregeln und die zunehmende Impfakzeptanz. Andere Fachleute meinen, dass die neuen größeren Menschansammlungen bei Partys und Veranstaltungen klassische Ansteckungsherde sein könnten.

red/Grafiken: RKI/NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen












20.07.2021 • 08:44 Uhr

Unbeständiges Wetter zieht Ernte in Südniedersachsen in die Länge - Ernte der Gerste dauert an, bald folgt der Raps

„Wenn das angekündigte Hoch zwei bis drei Wochen am Stück anhält, dann sind wir ein ganzes Stück weiter. In den vergangenen Tagen ist der Raps zwar gut abgereift, aber mit der Ernte dauert das noch ein bis zwei Wochen“, prognostiziert Landwirt Konrad Westphale für die wichtige Nutzpflanze. Bislang habe das wechselhafte Wetter den Landwirten bei der diesjährigen Ernte nicht in die Hand gespielt. „Mindestens ein bis zwei Tage muss es trocken sein, damit man aufs Feld kann. Deshalb steht bei uns in der Region noch die Hälfte der Gerste auf dem Feld“, zeigt der Vorsitzende des Landvolk-Kreisverbands Hildesheim die Abhängigkeit der Landwirte vom Wetter auf.

Das Wetter werde in einigen Regionen zu Konsequenzen bei den Ernteergebnissen führen, ist sich Westphale sicher. Erste Berichte zeigen, dass die Erträge bei der Gerste zufriedenstellend sind. Jedoch sorgen gleichzeitig die Qualitätsmeldungen für Ernüchterung, auf vielen Standorten werden leichte Hektolitergewichte bemängelt. „Das könnte bedeuten, dass die Qualitäten nicht an die Werte der Vorjahre heranreichen werden. Wir müssen abwarten“, zeigt sich Westphale dennoch optimistisch, obwohl aufgrund zunehmender Ernteaktivität die Getreidepreise am Markt etwas nachgeben.

Anders sieht es derzeit am Rapsmarkt aus. Bedingt durch den erfreulichen Pflanzenölmarkt, aber auch durch die aktuelle Hitzewelle in Kanada zeigen die Rapspreise einen erneuten Aufwärtstrend. „Dieser wird durch die Tatsache verstärkt, dass das US-Agrarministerium eine weitere Absenkung der globalen Raps-Endbestände vorgenommen und somit eine knappe Versorgungslage in Aussicht gestellt hat“, erklärt Karl-Friedrich Meyer, Vorsitzender des Pflanzenausschusses im Landvolk Niedersachsen. 91 Prozent der Welt-Rapsproduktion erfolgt in der Europäischen Union, China, Kanada und Indien. Kanada führt die Liste der Exportländer mit über 18 Mio. t. an, Deutschland liegt auf Platz sechs mit gut 2,8 Mio. t (Stand 2019), Tendenz steigend.

Auch Niedersachsens Landwirte bauen verstärkt Raps an. Betrug die Erntefläche 2020 noch 78.300 Hektar (ha), so wird sie für 2021 auf gut 85.000 ha geschätzt – ein Plus von fast neun Prozent. „Die stark angezogenen Notierungen haben viele Landwirte veranlasst, entsprechende Vorkontrakte für die diesjährige, teilweise auch für die kommende Ernte 2022 abzuschließen. Der Rapsanbau erlebt eine Renaissance“, zeigt Meyer für diese für die Fruchtfolge mit Getreide so wichtige Pflanze auf. „Raps sieht nicht nur schön im Frühjahr aus, sondern fördert Struktur und biologische Aktivität des Bodens und dient der Humusbildung“, hofft Meyer auf eine gute Ernte. 2020 lag diese deutschlandweit bei 36,8 dt/ha.
LPD/FOTO: Landvolkverband Niedersachsen










20.07.2021 • 08:31 Uhr

Bad Harzburg: Nach Spuck-Attacke gegen Frau Strafverfahren der Polizei

Die Polizei Goslar berichtet soeben: Bereits am 17. Juli 2021, um 19.31 Uhr, kam es im Bad Harzburger Ortsteil Harlingerode zu einer Körperverletzung. Nach einer zunächst verbalen Streitigkeit zwischen einem 27-jährigen Mann und einer ebenfalls 27-jährigen Frau, beide aus Bad Harzburg, spuckte der Mann die Frau in das Gesicht. Da dieser Vorgang bei der Frau Ekel hervorrief, erfüllte diese Handlung den Tatbestand der Körperverletzung. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet.red










20.07.2021 • 08:23 Uhr

Weltärzte-Präsident warnt vor zu schnellen Corona-Lockerungen - Das Risiko der "vierten Welle"

Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery warnt angesichts erneut steigender Infektionszahlen vor zu schnellen Öffnungen. «Jetzt die Einschränkungen unserer Kontakte einfach fallenzulassen und 'alles zu öffnen' wäre brandgefährlich», sagte Montgomery den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstag). «Wer das tut, riskiert den Einstieg in die vierte Welle.» Schon die kleineren Öffnungsschritte der vergangenen Wochen hätten die Inzidenzwerte anwachsen lassen. Die Zahl der Infizierten verdoppele sich momentan
im Wochenrhythmus.

Montgomery plädierte stattdessen für ein schrittweises und kontrolliertes Vorgehen. «Nicht gleich alles aufmachen - wie es in Großbritannien geplant ist - sondern nach und nach mehr Kontakte zulassen.» In Innenräumen und überall, wo Mindestabstände nicht eingehalten werden können, sollten laut dem Chef des Weltärztebunds Abstandsregeln und Maskenpflicht erhalten bleiben.

Es seien hoffnungsfrohe Botschaften, dass die Therapien sich verbessert hätten, Intensivstationen mehr Erfahrung hätten und Geimpfte weniger schwere Verläufe erleben würde, sagte Montgomery. «Aber vergessen wir nicht, wie trügerisch die Infektionszahlen im
letzten Sommer daherkommen und welche destruktive Kraft das Virus danach entwickelte.»

An die Bürger und Bürgerinnen appellierte Montgomery, aus eigenem Antrieb vorsichtig zu sein, auch wenn schon mehr erlaubt ist. «Wer einen weiteren totalen Lockdown verhindern möchte, wer unseren Kindern und Jugendlichen einen geregelten Schulbetrieb ermöglichen
möchte, der wird sich freiwillig an diese Regeln halten - aus Vernunft», sagte Montgomery.










20.07.2021 • 08:19 Uhr

Bad Gandersheimer Kandidaten-Hammer: Einzelbewerber Gerry Klein überrascht mit Flyer und Internetauftritt

Mit Gerry Klein als unabhängigen (parteilosen) Einzelbewerber bei der Stadtratswahl am 12.September 2021 in der südniedersächsischen Kur-und Rehastadt Bad Gandersheim tritt eine der sicherlich spannendsten neuen Persönlichkeiten an. Soeben hat Ratskandidat Gerry Klein mit einem inhaltsträchtigen Antritt und Auftritt erneut spektakulär und überraschend auf sich und seine besondere Programmatik aufmerksam gemacht. Das ist seiner Internetpräsentation und einem Flyer zu entnehmen. Seine Kandidaten-Homepage ist einsehbar. Klein hat angekündigt, seinen Flyer ab Dienstag an die Wahlbürgerinnen und Bürger zu bringen. Selbstverständlich steht Kandidat und BürgerGerry Klein jedermann und jeder Frau für einen Dialog zu Verfügung. Alles unter seinem Wahl- und Aktionsmotto: „Suchet das Beste für unsere Stadt“.
red/Screenshot Ausschnitt Flyer












19.07.2021 • 22:07 Uhr

Enthemmte Gesellschaft entsetzt die Polizei - Alkohol und Drogen veranlassen Polizei zu 18 Blutproben bei 20 Einsätzen am Wochenende -

Der Genuss von Alkohol und Drogen führt erfahrungsgemäß zur Enthemmung und teilweise aggressivem Verhalten von Menschen. Die Begehung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten sind oftmals Ausfluss des Konsums berauschender Mittel, was wiederum polizeiliche Einsätze nach sich zieht, bei denen sich Aggressionen nicht zuletzt gegen die eingesetzten Polizeikräfte richten.

"Ich bin schockiert über das aggressive und respektlose Verhalten gegenüber den Einsatzkräften. Der übermäßige Alkohol- und Drogenkonsum führte allein an diesem Wochenende zu einer Vielzahl an schwierigen und herausfordernden Sachverhalten mit zum Teil enthemmten Tatbeteiligten. Ich habe großen Respekt vor unseren Kolleginnen und Kollegen. Mit einer angemessenen Kommunikation, einem deeskalierenden sowie einem konsequenten Vorgehen im Einzelfall konnten die Einsätze professionell und beweissicher abgearbeitet werden", sagte Michael Weiner, Leiter der PI Hildesheim. Michael Weiner begleitete den Einsatz- und Streifendienst in der Stadt Hildesheim im Nachtdienst vom Freitag auf Samstag persönlich.

Zwischen Freitagnacht und Montagmorgen, 16.07.2021 bis 19.07.2021, wurden in Stadt und Landkreis Hildesheim über 20 Einsätze registriert, die überwiegend in Zusammenhang mit dem Konsum von Alkohol standen.

Zu diversen Einsätzen kam es dabei bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag. So kam es am späten Freitagabend in einer Kneipe in der Osterstraße zunächst zu Streitigkeiten, weil mehrere Personen sich trotz Ansprache weigerten, einen Mund-Nase-Schutz aufzusetzen. Der Streit eskalierte und zwei alkoholisierte Beschuldigte schlugen gemeinsam auf einen Mitarbeiter ein. Während der anschließenden polizeilichen Aufnahme fertigte einer der Beschuldigten Aufnahmen von den eingesetzten Kräften. Während die Beamten versuchten, dies zu unterbinden, schlug der Mann um sich. Eine Beamtin wurde dabei leicht verletzt, blieb aber dienstfähig. Bei beiden Beschuldigten wurden Blutproben entnommen.

Ebenfalls am Freitagabend gerieten fünf erheblich alkoholisierte junge Männer in der Greifswalder Straße aneinander. Die Folge waren wechselseitig begangene, gefährliche Körperverletzungen mittels Schlägen und Tritten. In einem Fall schlug ein Beschuldigter mit einer Bierflasche auf seinen Kontrahenten ein, wodurch dieser eine Platzwunde erlitt und in einem Krankenhaus behandelt werden musste. Auch in diesem Fall wurden allen Beteiligten Blutproben entnommen.

Der übermäßige Alkoholkonsum eines 37-jährigen sorgte für einen weiteren Einsatz, weil dieser mit über drei Promille selbstständig ein Hildesheimer Krankenhaus verließ. Die Polizei wurde alarmiert, suchte nach dem Mann, konnte ihn jedoch nicht mehr ausfindig machen. Allerdings habe für den 37-jährigen, der oft dem Alkohol zusprechen soll, keine Eigen- oder Fremdgefährdung vorgelegen.

Zwei weitere Männer befuhren unabhängig voneinander öffentliche Straße im Stadtgebiet mit E-Scootern, obwohl sie unter Alkoholeinfluss standen. Atemalkoholtests ergaben Werte von 1,16 und 1,68 Promille. Es folgten Blutentnahmen, Untersagungen der Weiterfahrt, die Beschlagnahme der Führerscheine und die Einleitung von Strafverfahren.

Auch im Lauf des 17.07.2021 beschäftigten unter Alkoholeinfluss stehende Personen die Hildesheimer Polizei. Ein 36-jähriger belästigte am späten Nachmittag Passanten und Kinder auf dem Andreasplatz. Einen Platzverweis der Polizei befolgte er zunächst. Jedoch wurde er etwa zwei Stunden später wieder am Andreasplatz angetroffen, wo er vor der Kirche schlief. Neben einem weiteren Platzverweis wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gegen den Verursacher gefertigt.

In der Alfelder Straße gerieten zwei Brüder in Streit, bei dem der eine den anderen in den Schwitzkasten nahm und ihm mit der Faust ins Gesicht schlug. Der Beschuldigte hatte eine Atemalkoholkonzentration von über 1,9 Promille.

Eine 18-jährige Frau fiel am frühen Sonntagmorgen auf, als sie als Fahrerin eines Pkw Renault mit einer Atemalkoholkonzentration von knapp einem Promille in der Königstraße unterwegs war. Es folgte eine Blutentnahme und die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens.

Doch nicht nur die Beamtinnen und Beamten aus Hildesheim registrierten am zurückliegenden Wochenende alkoholbedingte Straftaten und Ordnungswidrigkeiten.

Die Polizei Bad Salzdetfurth zog vier Verkehrsteilnehmer aus dem Verkehr, die sich alkoholisiert bzw. unter Drogeneinfluss hinter das Steuer setzten. In Bettmar wurde ein 21-jähriger angehalten, dessen Atemalkoholkonzentration 1,52 Promille betrug. Zudem verlief ein Drogenvortest positiv auf THC, was dafür spricht, dass der Mann auch Cannabisprodukte konsumiert haben muss.

In Bad Salzdetfurth und Bockenem wurden ein 61-jähriger und ein 64-jähriger festgestellt, die jeweils mit über 1,4 Promille mit ihren Pkw unterwegs waren.

Ein 42-jähriger Renault-Fahrer wurde am späten Sonntagabend in Holle angehalten. Ein Drogenvortest erhärtete den Verdacht, dass der Mann unter Drogeneinfluss stand. Es folgten eine Blutentnahme und die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens.

In Sarstedt hielt am späten Freitagabend ein unter Alkohol stehender 62-jähriger eine Streifenbesatzung an und führte Beschwerde, da die Kräfte im Rahmen ihrer Kontrolltätigkeit die Fußgängerzone befuhren. Anschließend schlug der Mann beim Weggehen gegen den Streifenwagen. Ein Schaden ist dabei allerdings nicht entstanden.

Zwischen drei Arbeitern, die in einer Unterkunft in Gödringen wohnhaft sind, soll es in der Nacht zu Samstag zu einer Schlägerei gekommen sein. Wie sich herausstellte, handelte es sich dabei eher um eine Rangelei. Alle Männer standen deutlich unter Alkoholeinfluss.

Am frühen Montagmorgen kontrollierte die Polizei Sarstedt in der Voss-Straße einen 61-jährigen Radfahrer. Der Mann war mit einer Atemalkoholkonzentration von 1,82 Promille unterwegs. Dem Beschuldigten wurde im Anschluss auf der Wache eine Blutprobe entnommen.

Auch den Kollegen aus Elze fiel ein alkoholisierter Radfahrer auf, der in Gronau mit deutlichen Ausfallerscheinungen unterwegs war. Seine Atemalkoholkonzentration betrug über 2,3 Promille. Als Folge wurde dem Mann im Gronauer Krankenhaus eine Blutprobe entnommen und ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.

Die Polizei Alfeld war am Wochenende mit vier Sachverhalten beschäftigt, die im Kontext von Alkohol bzw. Drogen standen. Am frühen Sonntagmorgen soll eine stark alkoholisierte 17-jährige Frau im Warzer Weg eine 19-jährige zu Boden geschubst und dieser in den Unterleib getreten haben.

Ebenfalls in den frühen Stunden des Sonntagmorgens kam es wegen ruhestörendem Lärms zu Streitigkeiten zwischen mehreren alkoholisierten jungen Leuten und einem 46-jährigen Anwohner in der Ortschaft Föhrste. Ein bislang unbekannter Täter versuchte den Anwohner im weiteren Verlauf zu schlagen und zu schubsen, wobei der 46-jährige leicht am Arm verletzt wurde.

In der Hannoverschen Straße pöbelte ein alkoholisierter 30-jähriger am 18.07.2021, gegen 06:30 Uhr, Personen vor der dortigen Discothek an. Durch die daraufhin eingesetzten Beamten wurde der Verursacher aufgefordert, die Örtlichkeit zu verlassen. Diesem kam er jedoch nicht nach, sondern begann, die Polizeikräfte aggressiv und provokant zu beleidigen und zu bedrohen. Da er dem Platzverweis weiterhin nicht nachkam, wurde der Mann in Gewahrsam genommen.

In Duingen wurde am Sonntagnachmittag der 31-jährige Fahrer eines VW Golf kontrolliert. Ein Drogenvortest ergab den Verdacht, dass der Mann zuvor Cannabisprodukte konsumiert haben muss. Nach einer Blutprobenentnahme wurde dem Mann die Weiterfahrt untersagt. Zudem leiteten die Beamten ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren ein. jpm










19.07.2021 • 22:02 Uhr

Gefährliche Überholmanöver: Es waren schwarzer Golf...

Ein schwarzer VW-Golf hat nach Angaben einer Zeugin am Sonntag, gegen 19.50 Uhr auf der Bundesstraße 64 zwischen Amelunxen und Hembsen (Landkreis Höxter) mehrfach mit überhöhter Geschwindigkeit gefährlich überholt. Die gefährlichste Situation ereignete sich auf der B64 zwischen Ottbergen und Hembsen, als auf einem geraden Streckenabschnitt mit mehren Kuppen der Golf 3 andere Pkw vor einer Kuppe überholte und gleichzeitig ein weißer Opel SUV entgegen kam. Nur durch starkes Abbremsen der überholten Pkw und des entgegenkommenden SUV habe ein Unfall verhindert werden können.

Dann ein Erfolg für die Polizei: Der Pkw konnte auf der Bundesstraße 64 im Bereich Bad Driburg angehalten werden. Der Führerschein des Beschuldigten wurde beschlagnahmt. Die Polizei Höxter bittet nun darum, dass sich die gefährdeten Fahrzeugführer melden. Weitere sachdienliche Hiweise werden gerne entgegengenommen: Polizei Höxter, 05271-962-0 /TT.










19.07.2021 • 21:54 Uhr

St. Andreasberg: Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung

Am vorigen Samstag, 17.Juli 2021, in der Zeit zwischen 21.55 und 22.05 Uhr, beschädigten zwei bislang unbekannte Täter den Gartenzaun eines Grundstücks in der Hinterstraße in St. Andreasberg. Anschließend begaben sich beide Personen auf das Grundstück, randalierten dort und beschädigten Pflanzen. Die Schadenshöhe beträgt ca. 400 Euro. Nachdem die Personen dann noch bei einer nahgelegenen Bäckerei einen Tisch umgeworfen hatten, entfernten sie sich in Richtung Kurpark. Beide Personen sollen ca. 25-30 Jahre alt gewesen sein, bekleidet mit hellen, kurzen Hosen und schwarzen T-Shirts. Einer der Täter hatte kurze, schwarze Haare, der zweite helle Haare, gebunden zu einem Pferdeschwanz.

Personen, die nähere Angaben zur Tat oder den Tätern machen können, werden gebeten, sich mit der Polizeistation St. Andreasberg, Telefon 05582/999970 oder Mail an andreas.boehm@polizei.niedersachsen.de, in Verbindung zu setzen.red










19.07.2021 • 21:48 Uhr

Attraktion Kletter- und Fitnesspark auf dem Spiel- und Sportpark beim dritten Osterbergsee in Bad Gandersheim geplant

Zurzeit ist im Rahmen der Landesgartenschau am dritten Osterbergsee ein Spiel- und Sportpark geplant. Vorgesehen sind ein Spielplatz, ein Loop, der mit einer Länge von ca. 700m das gesamte Areal umrundet sowie eine Boule-Anlage. Dieses sportliche Angebot soll bis zum Beginn der Landesgartenschau um die sportlichen Elemente „Klettern- und Fitness“ erweitert werden.

Ein Arbeitskreis, bestehend aus den Herren Dr. Gisbert Vogt und Uwe Grande als Koordinatoren, Dr. Klaus-Dieter Berling als Vorsitzender des KVV, Klaus Dörries als Vorsitzender des MTV Bad Gandersheim sowie Lennart Jörn, der den Arbeitskreis „Junge-LAGA“ in dem Förderverein der Landesgartenschau leitet und den Stadtjugendring, sowie den SVG Bad Gandersheim vertritt haben sich zusammengeschlossen, um das sportliche Angebot am dritten Osterbergsee zu erweitern. Ein kleiner sowie ein großen Boulderblock sollen das Interesse am Klettern wecken. Ein Fitnesspark soll die Möglichkeit zum allumfassenden Training bieten. Nicht nur Kraft- sondern insbesondere auch Koordinations- und Konditionsübungen können Sportbegeisterte hier trainieren.

In Absprache mit der Geschäftsleitung der Landesgartenschau konnten Plätze am dritten Osterbergsee gefunden werden, die das sportliche Angebot nicht nur optisch aufwerten, sondern auch die sportliche Vielfalt ergänzen. Der kleine Boulderwürfel ist direkt im Anschluss an den Spielplatz geplant. Da bereits der Spielplatz mit Bewegungselementen ausgestattet werden soll, wo die Koordination, Kräftigung und Motorik der Kinder geschult werden soll, ist der kleine Boulderwürfel eine wunderbare Ergänzung für all die Kinder und Jugendlichen, die Spaß am klettern gefunden haben und eine weitere Herausforderung suchen. In Sichtweite davon soll der große Boulderblock platziert werden. Er soll eine Kletterfläche von ca. 50 bis 60 Quadratmeter haben und ist für größere Jugendliche sowie für ambitionierte Kletterer vorgesehen.

Der Vorsitzende des MTV Bad Gandersheim, Klaus Dörries sieht die neuen Sportangebote auch als Chance für seinen Verein: „ Über den Weg einer neuen Outdoor Aktivität möchten wir im zweiten Schritt „bouldern“ im MTV in Zukunft als feste Sparte etablieren, denn: Kinder lernen nicht bouldern, Kinder können bouldern! In Zusammenarbeit mit dem Bergsportverband Nord e.V., die den Arbeitskreis beratend unterstützt, sollen interessierte Vereinsmitglieder zum Kletter-Guide ausgebildet werden. Sie können dann ihr erlangten Wissen an all die weitergeben, die Interesse am klettern gefunden haben.

Der Fitnesspark ist zum Ende des dritten Osterbergsees vorgesehen. Im Oktober 2020 hatten sich im Rahmen einer Fragebogenaktion des Stadtjugendringes, wo es um die Auswahl der Freizeitplätze ging, 640 Schüler beteiligt. Mit 305 Stimmen war der Fitnesspark – nach Skateranlage, Freibad und Mountainbike-Park – auf den vorderen Plätzen gelandet. Mit den Jugendlichen möchte Herr Lennart Jörn vom Stadtjugendring in einem zeitnahen Workshop die Geräte festlegen, mit denen der Fitness-Park ausgestattet werden soll.
Die mit Ratsbeschluss vom 08. Oktober .2020 im 2. Nachtrag bereitgestellten Haushaltsmittel in Höhe von 40.000,- EUR für die Umsetzung eines Partizipationsprojektes, wurden mit Beschluss der letzten Ratssitzung vom 15. Juli 2021 dem Arbeitskreis zur Umsetzung des Projektes zur Verfügung gestellt. Die Grundlage des Ratsbeschlusses ermöglicht dem Arbeitskreis jetzt die Optionen auf weitere Fördermöglichkeiten. Da das Gesamtvolumen des Projekts mittlerweile ca. 100.000 Euro beträgt, sind private Förderungen und Unterstützungen herzlich willkommen. Das kann z. B. auch darin bestehen, den geplanten Fitnesspark mit einzelnen Geräten zu ergänzen und damit aufzuwerten.

Die Ideen und Überlegungen des Arbeitskreises gehen aber sehr viel weiter. Der Spiel- und Sportpark beim dritten Osterbergsee soll sukzessive mit weiteren Sport- und Bewegungsangeboten für alle Altersgruppen ausgebaut werden. Dazu sollen alle Bürgerinnen und Bürger eingebunden werden, die Spaß am Sport und der Bewegung haben. Die Interessen der Jugendlichen sollen dabei genauso berücksichtigt werden wie die, die den Sportpark als Treffpunkt sehen. Vielleicht nur um sich auszutauschen und zu bowlen oder die Walking-Runde in Gemeinschaft zu absolvieren.

Ein nachhaltiges Angebot zu schaffen ist oberstes Ziel der Arbeitsgruppe. Vielleicht trägt es dazu bei, dem Sport-Tourismus in Bad Gandersheim weitere Impulse für die Zukunft zu geben!











19.07.2021 • 17:46 Uhr

Polizeieinsatz am Kornmarkt - Ermittlungsverfahren gegen Polizeibeamten wegen Verdachts der Körperverletzung im Amt eingeleitet, erste Sichtung der Bodycam zeigt Angriff des 28-Jährigen

Einen Tag nach dem Polizeieinsatz am Göttinger Kornmarkt (wir berichteten) haben die Ermittlungen zur Klärung des genauen Tatablaufes begonnen.

Bei dem Einsatz im Zuge einer geplanten Identitätsfeststellung waren am Sonntagmorgen (18.07.2021) gegen 06.40 Uhr ein 28 Jahre alter Göttinger und ein 31 Jahre alter Polizeibeamter verletzt worden. Gegen den 28-Jährigen wird deshalb unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und Beleidigung ermittelt. Weil er zur Vorfallszeit ein Einhandmesser bei sich führte, leitete die Polizei zusätzlich ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz gegen den bereits polizeilich bekannten Mann ein.

Ein von einem unbekannten Zeugen aufgenommenes Video hatte am Sonntag in den Sozialen Medien für Entrüstung und Diskussionen gesorgt. Die veröffentlichte Aufnahme, die lediglich einen Ausschnitt des kompletten Geschehensablaufes wiedergibt, zeigt, wie der Beamte am Kornmarkt auf den am Boden liegenden Göttinger einschlägt. Wegen dieser Handlung hat die Polizeiinspektion Göttingen ein Ermittlungsverfahren gegen den Polizeikommissar wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt eingeleitet. Das Verfahren wird für die weiteren Ermittlungen an die Polizei in Hildesheim abgegeben. Ein Disziplinarverfahren wurde eingeleitet und bis zum Abschluss des Strafverfahrens ausgesetzt.

Aufnahme der Bodycam dokumentiert vorausgegangenen Angriff des 28-Jährigen

Eine erste Sichtung der Aufnahme der von dem Beamten am Körper getragenen Bodycam hat indes ergeben, dass dem Handeln des Beamten ein körperlicher Angriff des 28-Jährigen vorausging. Das Video dokumentiert, wie der aggressive Mann, unmittelbar nachdem er den Beamten umklammert hatte und gemeinsam mit ihm auf den Boden gestürzt war, auf den Polizeikommissar einschlug. Dabei verletzte er den 31-Jährigen mutmaßlich mit Faustschlägen erheblich im Gesicht.

Der Göttinger hatte sich nach vorliegenden Erkenntnissen gegen alle Bemühungen der Beamten, ihn für die Durchführung der Folgemaßnahmen zu überwältigen, heftig und ohne Unterlass mit Schlägen und Tritten zu Wehr gesetzt. Zu den Faustschlägen kam es schließlich, um den massiven Widerstand des Mannes zu überwinden. Mutmaßlich hierbei erlitt der 28-jährige Göttinger Gesichtsverletzungen. In der Folge gelang es den vier eingesetzten Beamten, den Mann in Bauchlage zu drehen und zu überwältigen. Er wurde zur Dienststelle transportiert und anschließend mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der Polizeibeamte ist aufgrund der erlittenen Verletzungen an Kopf und Körper bis auf Weiteres nicht dienstfähig. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Zu den Geschehnissen äußert sich Gwendolin von der Osten, Präsidentin der Polizeidirektion Göttingen wie folgt:

"Das Video, welches seit gestern (18.07.2021) in den Sozialen Medien kursiert und nur einen Ausschnitt des Gesamtgeschehens abbildet, erregte große Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Solche Teilinformationen dürfen jedoch nicht zu einer Vorverurteilung führen. Das Verfahren wurde an die Polizeiinspektion Hildesheim abgegeben. Das dortige Fachkommissariat ermittelt umfangreich und tut alles dafür, um den Sachverhalt weiter aufzuhellen. Schlussendlich wird das Verfahren an die Staatsanwaltschaft abgegeben, die die strafrechtliche Bewertung vornehmen wird. Ich möchte betonen, dass ich weiterhin großes Vertrauen in die Arbeit einer jeden Kollegin und eines jeden Kollegen in der Polizeidirektion Göttingen habe."jk










19.07.2021 • 17:44 Uhr

Nabu warnt vor zu vielen versiegelten Flächen, auch in Region Gandersheim!

Der niedersächsische Nabu-Vorsitzende, Holger Buschmann, warnt angesichts der Hochwasserkatastrophen im Westen undSüden Deutschlands vor zögerlichem Vorgehen bei Klimaschutz und dem Rückbau von versiegelten Flächen. Die Hochwasserereignisse des Sommers 2017, die insbesondere im Harz - Region Bad Gandersheim - und südlich davon in den Mittelgebirgslagen gewütet hätten, seien eine deutliche Mahnung gewesen, Klimaschutz und Bodenversiegelung nicht auf die lange Bank zu schieben, sagte Buschmann am Montag in Hannover. «Unser Bundesland darf sich nicht in trügerischer Sicherheit wähnen, nur weil manche den Trugschluss ziehen, die Topografie Niedersachsens weise nicht so viele enge Fluss- und Bachtäler und Gebirgszüge auf.»

Auch Niedersachsen könne von Naturgewalten angesichts des menschengemachten Klimawandels und eines hohen Flächenverbrauchs «mitvoller Wucht» getroffen werden, betonte Buschmann. «Jeder asphaltierte oder betonierte Quadratmeter geht nicht nur Tieren und Pflanzen als Lebensraum verloren und trägt zur Klimaerwärmung durch Aufheizung bei, sondern fehlt auch als Versickerungsraum für Regenwasser.» Dadurch würden immer größere Mengen Wasser in Bäche undFlüsse abgeführt, deren Kapazitäten heute oft bis an die Grenzen ausgeschöpft seien. «Da ist es ein Leichtes, dass sie bei Starkregen über die Ufer treten.» red










19.07.2021 • 17:39 Uhr

Verkehrsfreigabe für Radweg und Kreisstraße - Streckenabschnitt zwischen Uslar und Wiensen seit 17. Juli 2021 wieder befahrbar

Mit der Freigabe für den Verkehr seit dem 17.07.2021 kann der Streckenabschnitt zwischen Uslar und Wiensen wieder uneingeschränkt genutzt werden, nachdem die Strecke über einen Zeitraum von viereinhalb Monaten gesperrt war. Die ursprünglich für den 21. Mai geplante Freigabe der Strecke hatte sich verzögert. Grund dafür waren die Standsicherheitsprobleme an der Böschung neben dem Radweg und die nach dem extremen Winter stark geschädigte Fahrbahn.
Begonnen wurde mit den Bauarbeiten Anfang März, um den stark beschädigten Radweg an der Kreisstraße 449 zwischen Uslar und Wiensen grundhaft zu erneuern. Der ca. ein Kilometer lange Weg ist jetzt 2,50 Meter breit, so dass ein regelkonformer Begegnungsverkehr von Radfahrern möglich ist. Um die Böschung abzustützen und die dauerhafte Sicherheit der Radfahrer zu gewährleisten wurde auf etwa 1/3 der Strecke eine Böschungssicherung mit Hilfe von zwei- bis dreilagigen Gabionen errichtet.lpd










19.07.2021 • 17:37 Uhr

Landfrauen in Bad Gandersheim kreativ: Erste Wanderbank auf Marktplatz aufgestellt

Mit einer weiteren kreativen Aktion haben die aktiven Landfrauen Verein Bad Gandersheim-Kreiensen auf sich aufmerksam gemacht. In Kooperation mit der Landesgartenschau wurde das Projekt „Wanderbank“ in die Tat umgesetzt. Der Ruheplatz besticht durch seine künstlerische Gestaltung. Bis Ende der Domfestspiele wird die Bank in schönem Ambiente zum Verweilen auf dem Marktplatz unter dem Motto „Nimm Dir Zeit!“ einladen. Danach „wandert“ die Bank in die Dörfer, in denen die Landfrauen zuhause sind. Laut Brunhilde Kühle ist von dem Landfrauen-Verein am 14.Oktober eine besondere Aktion auf dem Marktplatz in Bad Gandersheim geplant. Dann wird die grüne Bank wieder auf dem Marktplatz stehen.Die Bilder dokumentieren Brunhilde Kühle, Gunda Sälzer und Susann Günther (Gestalterin/Künstlerin) sowie weitere Protagonistinnen bei der Aufstellung.red












19.07.2021 • 17:34 Uhr

Satirisches Wahlplakat sorgt in Hannover für Unmut

Ein Wahlplakat der Satirepartei «Die Partei» hat erneut für Unmut gesorgt. Die Partei hatte in einigen Stadtteilen Hannovers Plakate mit der Aufschrift «Nazis töten.» an Laternenpfählen aufgehängt. Teile der CDU-Regionsfraktion sahen darin einen Aufruf zum Töten, wie die «Hannoversche Allgemeine Zeitung» (Montag) berichtet. So sagte Regionsfraktionschef Bernward Schlossarek der Zeitung, mit der Botschaft sei «eine Grenze überschritten» worden.
Der Regionsgeschäftsführer der CDU, Uwe Rebitzky, sagte dem epd, in der Fraktion gebe es einige Menschen, die diese Auffassung teilten. «Allerdings haben wir nicht darüber beraten oder gar einen Beschluss für weiteres Vorgehen gefasst.»

Die Satirepartei verweist dagegen darauf, dass «Nazis töten.» keine Aufforderung sondern eine Feststellung sei. Spitzenkandidat Marc-Oliver Schrank sagte der Zeitung, es sei unstrittig, dass Nazis in der Vergangenheit millionenfach Menschen ermordet hätten und auchNeonazis Tötungsdelikte verübten, wie der Fall des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke zeige.epd










19.07.2021 • 17:32 Uhr

Millionenprojekt Rollstuhl Rampen Bad Gandersheim: Skulpturenweg Sicherung im „Schwenkbereich...“

Im Schwenkbereich des Baggers macht nun die Vergrößerung des Sicherungsabstandes vom Bauzaun erforderlich. Oben an der letzten Rampe wird die letzte schmalere Gabionenreihe befüllt und auch die Hinterfüllung der Gabionenwand mit Radlader und Bagger vorgenommen.
Auch der Arbeitsraum im Bereich der Gabionen in dem es Hangrutschungen gab, wird abschnittweise aufgefüllt und gesichert.
Wie die Absturzsicherung auf der barrierefreien Rampe auf den Gabionenelementen dann mal aussehen wird ist noch nicht erkennbar. „Die Öffentlichkeitsarbeit zum Baugeschehen ist noch ausbaufähig“, meint ein Baufachmann mit Ing.Grad.
Bei dem Millionenprojekt der rollstuhlgerechten Auffahrrampen vom Parkplatz am Ex-Kurhaus hinauf auf den Kamm des Skulpturenpfades handelt es sich um eines der gewaltigsten Prestigevorhaben der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim. Sie wird laut offiziellen Angaben ab April 2022 in sechs Monaten rund 460.000 Menschen nach Bad Gandersheim locken.red

Die Bilder dokumentieren aktuelle Szenen der intensiven Hand- und Maschinenarbeit an den Rollstuhl-Rampen.
















19.07.2021 • 10:02 Uhr

Gewinner-Bilder des Malwettbewerbs zum „Dschungelbuch“ der Gandersheimer Domfestspiele stehen fest

Die Entscheidung hat sich die Jury nicht leicht gemacht, doch am Ende des Treffens standen die zehn Sieger fest: Welche Schülerinnen und Schülern zwischen 5 und 11 Jahren die Gewinner-Bilder des traditionellen Malwettbewerbs zum Kinder- und Familienstück der Gandersheimer Domfestspiele gestaltet haben, kann jeder in den Fenstern der Kartenzentrale an der Stiftsfreiheit sehen. Dort sind die Bilder ausgestellt. Die Sieger wurden bereits benachrichtigt und erhalten je eine Kinder- und eine Erwachsenen-Freikarte für einen Besuch der „Dschungelbuch“-Produktion der Gandersheimer Domfestspiele.

Insgesamt 446 Bilder waren zum Kinder- und Familienstück „Das Dschungelbuch“ eingereicht worden. Bewertet wurde nicht nur die gestalterische Ausführung, sondern vor allem die (künstlerische) Idee des Bildes (zum Beispiel Perspektive, Einsatz von Collagemitteln, verwendete Technik oder Abstraktionsgrad).

Die Jury bestand aus Dramaturgin Jennifer Traum, „Mogli“-Darsteller Stephan Luethy, Verwaltungsmitarbeiterin Catrin Reich, dem musikalischen Leiter Ferdinand von Seebach mit seinen Kindern Carla und Adrian von Seebach sowie Theaterpädagoge Lukas Keller.
Auf der Festspielbühne ist noch bis zum 29. August eine eigene Fassung von „Das Dschungelbuch“ von Sarah Speiser und Jennifer Traum mit Musik von Ferdinand von Seebach frei nach Rudyard Kipling zu sehen. Das Kinder- und Familienstück erzählt, wie Mogli über die vermeintlich natürlichen Grenzen zwischen Mensch und Tier hinweg Freundschaft und Familie findet. Zusammen mit dem Bären Balu und dem Panther Baghira erlebt Mogli die Freuden und Gefahren seiner neuen Heimat. Bei seinen Abenteuern trifft er auf die hinterlistige Riesenschlange Kaa, die verrückte Affenbande von King Louie und den gefährlichen Tiger Shir Khan, der es auf das Menschenkind abgesehen hat.

Eintrittskarten gibt es über die Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele, Stiftsfreiheit 12, telefonisch 05382 955 3311 oder per E-Mail: kartenzentrale@gandersheimer-domfestspiele.de bzw. online unter www.gandersheimer-domfestspiele.de

Zum Bild:
Die Jury mit den Sieger-Bildern (v.l.): Carla von Seebach, Lukas Keller, Catrin Reich, Stephan Luethy, Jennifer Traum, Ferdinand von Seebach.
Foto: Frank Bertram/ Gandersheimer Domfestspiele gGmbH











19.07.2021 • 09:21 Uhr

Bad Gandersheim: Polizei erwischt irischen Staatsbürger bei Drogen-Fahrt

Ereignisort: Bad Gandersheim, Holzmindener Straße, Ereigniszeitpunkt: Zeit: Sonntag, 18. Juli 2021, 17:25 Uhr.

Ein irischer Staatsangehöriger befuhr mit seinem BMW im Stadtgebiet Bad Gandersheim den öffentl. Verkehrsraum und er wurde im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle angehalten und überprüft. Die anschließende Überprüfung ergab, dass der nun Betroffene unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Ein sogenannter Protzek-Test verlief positiv und reagierte auf die Einnahme von THC. Es wurde eine Blutprobenentnahme durchgeführt und eine Sicherheitsleistung für die begangene Verkehrsordnungswidrigkeit erhoben. Nach Abschluß der polizeilichen Maßnahmen, wurde der irische Staatsbürger wieder entlassen und die Weiterfahrt vorübergehend untersagt. Me










19.07.2021 • 09:15 Uhr

Erneut Diebstahl eines Katalysators auf abgelegenen Paracelsus-Parkplatz - Polizei vermutet "Flex" benutzt

Tatort: Bad Gandersheim, Dehneweg, dortiger Parkplatz der Paracelsus Klinik am See. Tatzeitpunkt: Mittwoch, 30.Juni 2021, 16 Uhr bis Sonntag, 18. Juli 2021, 09:30 Uhr.

Bisher unbekannte Täter suchten den genannten Parkplatz der Klinik am See auf und machten sich an einem blauen Opel Zafira zu schaffen. Von dem Zafira wurde der Katalysator abgebaut, vermutlich durch Flexen, und entwendet. Es entstand Sachschaden/und Entwendungsschaden von ca. 1500.-Euro.

Anwohner aus dem Dehneweg und auch Patienten der Klinik am See werden gebeten, sachdienliche Hinweise wie verdächtige Personen und Fahrzeuge, dem Polizeikommissariat Bad Gandersheim, Telefon 05382 919200, zu melden. Me










19.07.2021 • 09:11 Uhr

Kalefeld um 1.15 Uhr: Reh von Opel erfasst - Frontschaden 2.000 Euro

Ereignisort: Kalefeld, Bundesstraße 248, Höhe Wetterschacht. Ereigniszeitpunkt: Samstag, 17. Juli 2021, 01:15 Uhr.

Ein 18-jähriger Opel Fahrer aus Lamspringe befuhr mit seinem PKW die Bundesstraße 248 in Richtung Ildehausen und in Höhe Wetterschacht querte plötzlich ein Reh die Fahrbahn. Das Reh wurde vom PKW erfaßt und verendete am Unfallort. Zuständiger Jagdberechtigter erschien zur Unfallstelle und das tote Reh wurde waidgerecht entsorgt. Am Opel entstand Frontsachschaden in Höhe von 2.000 Euro. Me










19.07.2021 • 09:03 Uhr

Der mysteriöse Tod eines VW-Managers und sein abgefackeltes Wohnhaus - Ermittlungen abgeschlossen

Hinsichtlich eines am 10.August 2020 in Rottorf (Landkreis Helmstedt) tot in seinem brennenden Fahrzeug aufgefundenen 37-jährigen Volkswagen-Managers ist das von Amts wegen eingeleitete Todesermittlungsverfahren abgeschlossen worden. Das teilt soeben die Staatsanwaltschaft in Braunschweig mit. Weiter heißt es in dem Statement:

Nach den sehr umfangreichen Ermittlungen, in deren Verlauf der Leichnam des Verstorbenen obduziert und ein Brandgutachten eingeholt worden war, liegen keine Anhaltspunkte für ein strafrechtlich relevantes Verhalten Dritter vor. Vielmehr ist von einem atypisch verlaufenen Suizid des damals freigestellten VW-Managers auszugehen. Es fanden sich insbesondere keine Spuren einer Manipulation an dem vom Betroffenen genutzten Pkw.

Nach den Ergebnissen der rechtsmedizinischen Untersuchung trat der Tod durch die Einwirkung von Rauchgasen in Gestalt von Kohlenmonoxid und Cyanid ein. Dem vorangegangen ist der anhand eindeutiger Reifenspuren nachvollziehbare Versuch des später Verstorbenen, sich durch ein Auffahren mit seinem Pkw auf eine Böschung das Leben zu nehmen. Bei diesem Fahrmanöver hat sich ausweislich des Gutachtens des Brandsachverständigen mutmaßlich das trockene Gras der Böschung durch die auf dem Boden aufliegende Auspuffanlage entzündet. Von dort griff das Feuer auf den Unterboden des Fahrzeugs über und erfasste schließlich das gesamte Fahrzeug.

Angesichts mehrerer, nachweislich vom Verstorbenen stammenden Abschiedsbriefen ist davon auszugehen, dass der 37-jährige aufgrund privater Probleme aus dem Leben geschieden ist. Dabei hat auch die sog. „Prevent-Affäre" bei seinem Arbeitgeber, dem Volkswagen-Konzern, eine Rolle gespielt. (Anm.: Als sog. „Prevent-Affäre" Vertragsstreitigkeiten zwischen Volkswagen und dem Zulieferer „Prevent", bezeichnet in deren Zusammenhang Tonbandaufnahmen von konzerninternen Besprechungen bei Volkswagen an die Öffentlichkeit gelangt sind. Insoweit sind bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig weitere Ermittlungen anhängig.) Der Manager sah sich insoweit offenbar als der mutmaßliche „Maulwurf" derart bedrängt, dass er für sich keinen anderen Ausweg als die Selbsttötung sah.

Bereits am 26. Mai 2020 war das Wohnhaus des 37-jährigen Managers in Grasleben vollständig abgebrannt. Ursache war zweifelsfrei eine vorsätzliche Brandstiftung. Die dafür Verantwortlichen konnten jedoch nicht ermittelt werden. Auch die Hintergründe des Brandes ließen sich nicht aufklären.

So hat sich der zwischenzeitlich bestehende Tatverdacht gegen zwei 33- bzw. 61-jährige wegen Diebstahls vorbestrafte Männer nicht erhärtet. So gibt es auch keine konkreten Anhaltspunkte dafür, dass die Brandstiftung zur Spurenbeseitigung im Rahmen eines möglichen Wohnungseinbruchdiebstahls erfolgte.

Ebenso wenig haben sich Belege dafür ergeben, dass die Brandlegung im Zusammenhang mit der „Prevent-Affäre" steht. red










19.07.2021 • 08:54 Uhr

Stadt Bad Gandersheim unterstützt „Bündnis gegen Depression in Südniedersachsen e. V.“ mit Sonnenblumen

Sonnenblumen wachsen jetzt an drei Stellen des Stadtgebietes – Kreissprecher Helmut Platte dankt Bürgermeisterin Franziska Schwarz

Die Unterstützung für das ehrenamtlich agierende „Bündnis gegen Depression in Südniedersachsen“ hat nach der temporär auf dem Marktplatz stationierten und federführend durch die Landfrauen Bad Gandersheim-Kreiensen entstandene „Wanderbank“ eine weitere lokale Förderung durch Kooperationen erhalten.

Die Stadt Bad Gandersheim hat von der KWS in Einbeck gesponsertes Sonnenblumen-Saatgut auf drei Flächen im Sinne des Bündnissen ausgesät, um das Thema „Fields for hope – Sonnenblumen gegen Depression“ in der Öffentlichkeit zu bringen und die Aktion damit sinnvoll zu unterstützen.

Sonnenblumen wachsen jetzt auf dem Fahrbahnteiler in der Northeimer Straße, am Fuß- und Radweg entlang der Gande am Fuße der Str.-Georgsfriedhofs und im „Rosengarten“ unterhalb des Salzberges. Bürgermeistern Franziska Schwarz und Stadtwerke-Betriebsleiterin Astrid Schelle setzten mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Baubetriebshofes die projektbezogene Infotafel am Gandelauf. Oberarzt Helmut Platte von der Paracelsus Roswitha-Klinik und ehrenamtlicher Kreissprecher des „Bündnisses“ im Landkreis Northeim danke der Stadtverwaltung für diese weitere Unterstützung der Aktion am Ort.

Projekt „Fields
for Hope“

„Depressionen gehören zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen. Es ist daher notwendig, noch mehr für die Aufklärung über Depression einiges in der und die Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen zu tun.“
Unter dem Dach der US-amerikanischen Organisation iFred (International Foundation for Research and Education on Depression) pflanzt die „Stiftung Deutsche Depressionshilfe“ seit nunmehr neun Jahren mit anderen gemeinnützigen Organisationen Sonnenblumen als Zeichen der Hoffnung und für eine Entstigmatisierung der Erkrankung Depression.
Auch das „Bündnis gegen Depression in Südniedersachsen e. V.“ unterstützt diese Aktion und hat von der KWS in Einbeck eine Saatgutspende erhalten.

Interessierte Einrichtungen oder auch Privatpersonen können sich bei Frau Engelke per E-Mail melden und kostenlos Samen anfordern. Weiterhin besteht auch die Möglichkeit, kleine Saatguttütchen, die durch die Firma my.worX abgepackt wurden, als kleine Give-Aways kostenlos zu bestellen.

Insgesamt hat das „Bündnis gegen Depression“ in Südniedersachsen 16 größere Mengen der Sonnenblumensamen verteilen können. Dazu gehören auch eine Fläche an der Paracelsus Roswithaklinik (Klinikvorplatz und im Kurpark ( wir berichteten) in der Nähe der Kurmuschel) sowie eine Kooperation mit dem Förderverein der Landesgartenschau in Bad Gandersheim 2022.
Alle Informationen zum „Bündnis gegen Depression in Südniedersachsen e. V.“ und einen Newsletter gibt es unter https://gesundheitsregiongoettingen.de/buendnis-gegen-depression/. sbg

Zum Bild:
Dank des „Bündnisses gegen Depression in Südniedersachsen e. V.“ an Bürgermeisterin Schwarz und das Team der Stadtwerke. Foto: Kielhorn











18.07.2021 • 19:08 Uhr

Beispielhaft und vorbildlich! Familienstiftung Vogt aus Bad Gandersheim spendete hochwertige Orientierungshilfe auf dem Markplatz

Ein hochwertiges Innenstadt-Modell aus Bronze ist durch Projekt-Sponsoring der Familienstiftung Vogt in Absprache mit der Stadt auf dem Markplatz direkt neben dem Aufgang zum Rathaus / Stadtmuseum aufgestellt worden. In einer offiziellen Verlautbarung der Bad Gandersheimer Stadtverwaltung wird zu dem beispielhaften Sponsoring weiter ausgeführt:

Initiator Dr. Gisbert Vogt (links auf dem Bild) erläuterte das Zustandekommen des Projekts, bei dem der federführende Initiator wertvolle Unterstützung durch Harm Smidt von den „Museumsfreunden“ erhalten hat. Bürgermeisterin Franziska Schwarz (Foto) dankte im Namen der Stadt und brachte auch ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass durch Straßenbeschriftungen auch in Blindenschrift Aspekte der Barrierefreiheit berücksichtigt werden konnten.

Hoch erfreut sind auch die „Museumsfreunde“ sowie die Gästeführer und Gästeführerinnen über die Orientierungshilfe und den damit verbundenen deutlichen touristischen Mehrwert. Letztendlich waren sich alle – darunter auch viele zufällig der offiziellen Übergabe Beiwohnende – einig, dass das gespendete neue Bronze-Modell eine großartige Bereicherung des Fußgängerbereichs in der Innenstadt darstellt.
red/Foto: Stadtverwaltung/Manfred Kielhorn











18.07.2021 • 18:58 Uhr

Erfolgreicher Saisonstart: ALPEN-SYLT Nachtexpress trifft mit 220 Gästen aus Süddeutschland, Österreich und erstmals auch aus der Schweiz auf Sylt eingetroffen

Bei strahlendem Sonnenschein hat der ALPEN-SYLT Nachtexpress zum ersten Mal in dieser Saison heute Westerland auf Sylt erreicht – und damit erfolgreich seine Premierentour von der Insel nach Salzburg, an den Bodensee und zurück absolviert.

Am Freitag Mittag war der am Vorabend auf Sylt eingesetzte Zug in der Mozartstadt Salzburg und in seiner neuen Destination Radolfzell am Bodensee eingetroffen. „Neben Salzburg bieten wir nun auch Fahrgästen in Südhessen und Baden-Württemberg diese komfortable und klimafreundliche Direktverbindung per Zug über Nacht an die Nordsee und nach Sylt sowie zurück an“, sagt Dr. Markus Hunkel, Geschäftsführer RDC Deutschland.

Reiseziele wie die Küsten Schleswig-Holsteins oder die Alpenregion Österreich, Bodensee und der Schweiz sind in diesem Jahr besonders nachgefragte Destinationen. Der ALPEN-SYLT Nachtexpress des privaten Eisenbahnverkehrsunternehmens RDC-Gruppe ist der einzige Full-Service-Nachtzuganbieter in Deutschland – und bietet bis Anfang November 2021 bis zu 4x wöchentlich eine stau- und stressfreie Anreise. Die Strecke führt von Westerland/Sylt via u.a. Hamburg und Hannover südwärts, ab Betriebshalt Gemünden fährt ein Zugflügel via Nürnberg und München bis nach Salzburg, der andere via Frankfurt/M-Süd, Heidelberg, Ludwigsburg und Gäubahnroute nach Radolfzell und zurück (donnerstags und samstags gen Süden; freitags und sonntags gen Norden).

„Wir glauben an die erfolgreiche Renaissance von Nachtzügen in Europa. Das Angebot erfüllt den Wunsch der Reisenden nach klimafreundlicher Mobilität per Eisenbahn, auch über größere Distanzen hinweg“, so Henry Posner III, Hauptgesellschafter der RDC Gruppe, der bei der Premierenfahrt nach Sylt persönlich mit an Bord war.

Reisende können bequem ausgestreckt im persönlichen Liegewagen- oder Schlafwagenabteil über Nacht mehr als tausend Kilometer gen Norden oder Süden zurücklegen und am nächsten Tag ausgeruht am Urlaubsziel ankommen. „Das ist gerade auf der Langstrecke eine attraktive Alternative zu Flugreisen oder Autofahrten. Und die CO2-Bilanz kann sich sehen lassen", so Markus Hunkel. Neben den Liegewagen bietet der ALPEN-SYLT Nachtexpress erstmals in dieser Saison auch zwei Schlafwagen. Das Schlafwagen-Komfortabteil bietet Platz für bis zu drei Reisende und hat eine private Waschgelegenheit im Abteil; das Schlafwagen-Deluxe-Abteil bietet ein vollständiges Bad-en-suite, mit Dusche, Waschbecken und WC – und auf zwei Doppelbetten Platz für vier Reisende.

Der Ticketpreis ab 199 € (Single-Abteil inkl. 1 Kind bis 14 Jahre) bzw. ab 399 € (Friends+ Family-Abteil inkl. 6 Personen) umfasst das gesamte Zugabteil mit Liegewagenausstattung (Bettzeug und -wäsche) für alle im Abteil Mitreisenden inklusive. Der Infektionsschutz an Bord ist u.a. sichergestellt, indem Fahrgäste im eigenen Privatabteil ohne Zustieg fremder Dritter reisen – und dieses nach Ausstieg des Reisenden unterwegs leer bleibt. Im eigenen Abteil muss unterwegs keine Maske getragen zu werden. Nur im öffentlichen Sitzplatzwagen, indem die Fahrgäste ohne Liegemöglichkeit durch die Nacht reisen, gilt aus Infektionsschutzgründen unterwegs Maskenpflicht. ots












18.07.2021 • 18:48 Uhr

Betrunkener Fahrer verursacht zwei Unfälle

Am frühen Samstagmorgen alarmierte ein Zeuge in Scherfede (Landkreis Höxter) die Polizei, nachdem er einen Verkehrsunfall an der Bushaltestelle an der Briloner Straße beobachtet hatte. Der Verursacher flüchtete zunächst von der Unfallstelle. Wenig später teilte der Zeuge mit, dass der Fahrer einen zweiten Unfall verursacht hatte. Die eingesetzten Polizeibeamten trafen an der Unfallstelle den total betrunkenen 37-jährigen Fahrer eines Pkw VW an. Er hatte sich bei dem Unfall Verletzungen zugezogen, die stationär im Krankenhaus versorgt werden mussten. Die Ermittlungen ergaben, dass der Mann zuvor in einer Gaststätte Alkohol konsumiert hatte. Kurz nachdem er losgefahren war, prallte er gegen die Bushaltestelle, fuhr dann noch ca. 200 m weiter und stieß dann gegen eine Mauer und Straßenlaterne. Es entstand ein erheblicher Sachschaden von mehreren Tausend Euro, der Pkw wurde durch einen Abschleppdienst geborgen. Die Feuerwehr streute ausgelaufene Betriebsstoffe ab. Auf Anordnung der Polizei wurde dem Unfallfahrer im Krankenhaus zu Beweiszwecken eine Blutprobe entnommen. red










18.07.2021 • 18:42 Uhr

Niedersachsen lockert Sonntagsfahrverbot für Lkw

Um rasche Hilfe für die überschwemmten Gebiete im Westen Deutschlands zu ermöglichen, lockert Niedersachsen seine Verkehrsverordnungen. Nach einem Erlass des Verkehrsministeriums sind Lastkraftwagen, die Hilfsgüter nach Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz bringen, ab sofort vom Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen sowie vom Samstagsfahrverbot der Ferienreiseverordnung ausgenommen, wie das Ministerium am Sonntag in Hannover mitteilte.

«Die Schäden der Flutkatastrophe sind verheerend», sagte Verkehrsminister Bernd Althusmann (CDU). «In weiten Teilen der betroffenen Regionen ist die Infrastruktur komplett zusammengebrochen - es kommt jetzt auf schnelle und unkomplizierte Hilfe an.» Die Ausnahmeregelung gilt vorerst bis zum 1. August. epd










18.07.2021 • 18:36 Uhr

Gronau: Messer-Mann muss Bußgeld bezahlen - Waffen von der Polizei abgenommen

Im Verlauf einer Personenkontrolle eines 18-jährigen Gronauers am Sonntag gegen 02.40 Uhr in Gronau (Landkreis Hildesheim), Steintorstraße, wird festgestellt, dass dieser zwei sogenannte Einhandmesser mitführt. Das unberechtigte Führen dieser Messer in der Öffentlichkeit stellt einen Verstoß gegen das Waffengesetz dar. Die Messer wurden beschlagnahmt, den Gronauer erwartet nun ein Bußgeld. red










18.07.2021 • 18:32 Uhr

Bad Harzburg: Passant und Polizisten "retten" hilflosen Mann - Mit 4,15 Promille ins Krankenhaus

Durch einen Passanten wurde eine auf dem Gehweg der Herzog-Wilhelm-Straße, Bad Harzburg, liegende, hilflose Person mitgeteilt. Die eingesetzten Beamten konnten feststellen, dass der 49-jährige Mann aus Bad Harzburg volltrunken war. Ein durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 4,15 Promille. Daher wurde für den Mann ein Rettungswagen angefordert und er vorsorgliche zur Beobachtung ins Krankenhaus Goslar eingeliefert. red











18.07.2021 • 18:28 Uhr

28 Jahre alter Mann greift Beamte bei Polizeieinsatz in der Göttinger Innenstadt tätlich an - Überwältigt und gefesselt! Angreifer und Polizist verletzt

Bei einem Polizeieinsatz im Zusammenhang mit einer geplanten Identitätsfeststellung sind am Sonntagmorgen (18.07.21) gegen 06.40 Uhr am Göttinger Kornmarkt in der Fußgängerzone ein 28 Jahre alter Mann aus Göttingen und ein Polizeibeamter leicht verletzt worden.
Der mutmaßlich unter Alkoholeinfluss stehende 28-Jährige war den Beamten nach bislang vorliegenden Informationen bereits im Vorfeld an anderen Orten in der Innenstadt durch verbal aggressives Verhalten und provozierende Gesten gegenüber an ihm vorbeifahrenden Streifenwaqen aufgefallen. Im Bereich Kornmarkt stellte er sich schließlich einer Funkstreife in den Weg und hinderte das Fahrzeug an der Weiterfahrt. Dabei gestikulierte der Mann erneut aggressiv und provozierend in Richtung der Beamten.

Wegen seines Verhaltens sollte nunmehr die Identität des Mannes festgestellt werden. Einer wiederholten Aufforderung, sich auszuweisen, kam er aber nicht nach. Stattdessen reagierte der 28-Jährige erneut aggressiv und ging in bedrohlicher Körperhaltung auf die Beamten zu. Alle Versuche, beruhigend auf ihn einzuwirken, schlugen fehl. Ein Beamter ergriff den Göttinger schließlich, um ihn zu überwältigen. Dabei umklammerte der 28-Jährige den Beamten und beide fielen zusammen auf den Boden. Hier wehrte sich der Mann weiter massiv mit Schlägen und Tritten. Im weiteren Verlauf der Maßnahme trugen sowohl der 28-Jährige als auch der Beamte Verletzungen davon.

Der genaue Hergang ist zurzeit unklar und Bestandteil der weiteren Ermittlungen. Mithilfe weiterer hinzugezogener Funkstreifen konnte der Göttinger überwältigt und gefesselt werden. Er wurde für die Entnahme einer Blutprobe zum Polizeidienstgebäude transportiert und von dort zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Der Polizeibeamte kann aufgrund seiner erlittenen Verletzungen bis auf Weiteres keinen Dienst versehen. Er musste ebenfalls im Krankenhaus behandelt werden.

Die Ermittlungen in der Sache gehen weiter.jk










18.07.2021 • 18:26 Uhr

Körperverletzung durch unvermittelten Faustschlag ins Gesicht

Am Samstag, 17. Juli 2021, kam es in den Abendstunden zu einer Körperverletzung zwischen dem 45 - jährigen beschuldigten aus Göttingen und dem 66 - jährigen Opfer aus einem Dasseler Ortsteil. Während eines Streitgespräches schlug der Beschuldigte dem Opfer unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Durch das Opfer wurde ausdrücklich ein Strafantrag bei der alarmierten Polizei gestellt.kal










18.07.2021 • 18:25 Uhr

Viele Apotheken im Hochwassergebiet außer Funktion

Das Hochwasser hat in Nordrhein-Westfalen auch zahlreiche Apotheken zerstört. Nach Schätzungen der Apothekerkammer und des Apothekerverbandes seien gut 50 Apotheken besonders im Südendes Landes nicht mehr betriebsbereit, sagte Thomas Preis, Chef desApothekerverbands Nordrhein, der Düsseldorfer «Rheinischen Post» (Montag). Zahlreiche Apotheken seien durch die Überflutungen völlig zerstört worden, andere seien durch die Zerstörung der Infrastruktur für Personal und Patienten nicht erreichbar.

Die funktionstüchtigen Apotheken würden jetzt die Versorgung der Patienten übernehmen, erklärte der Chef des Apothekerverbands. Kein Patient bleibe unversorgt. "Mit den Behörden sind wir bereits im Gespräch, um kurzfristig praktikable Interimslösungen zu finden,sagte Preis. Viele Apotheken würden Wochen oder Monate brauchen, um ihre Betriebsräume wiederherzustellen.red










18.07.2021 • 09:28 Uhr

Göttingen/ Hildesheim: Mit Leidenschaft und Teamgeist für die Kirche von morgen

Adelheid Ruck-Schröder ist als neue Regionalbischöfin des Kirchensprengels Hildesheim-Göttingen eingeführt worden. Ihr Amt will sie «mit maximaler Offenheit» und weit über den kirchlichen Tellerrand hinaus angehen.

Adelheid Ruck-Schröder liebt Gärten - und das Bild des Gartens passt gut zu ihrem Selbstverständnis als neue Regionalbischöfin des evangelischen Kirchensprengels
Hildesheim-Göttingen. «Mir geht es darum, etwas neu zu gestalten, aber auch darum, zu gießen, zu hegen und zu pflegen und zu ernten, was bereits in der Vergangenheit angelegt wurde», sagt sie. Am Sonnabend hat der hannoversche Landesbischof Ralf Meister Ruck-Schröder offiziell in das Leitungsamt eingeführt, das sie zum August antritt. Zuvor war sie sechs Jahre lang als Studiendirektorin des Predigerseminars im Kloster Loccum für die Ausbildung angehender Pastorinnen und Pastoren verantwortlich. Die 55-Jährige tritt die
Nachfolge von Eckhard Gorka an, der im Februar in den Ruhestand gegangen ist.

Ruck-Schröder ist mit dem Göttinger Theologieprofessor Bernd Schröder verheiratet. Sie tanzt leidenschaftlich gern mit ihrem Mann und liebt es, «im Schwimmbad mal buchstäblich abzutauchen und viele Bahnen zu ziehen, weil das wie ein Zu-sich-Kommen ist». Das Paar hat
zwei erwachsene Kinder. Der 24-jährige Sohn studiert Jura, die drei Jahre jüngere Tochter Medizin.

Für ihre Leitungsaufgabe im Sprengel Hildesheim-Göttingen, dem rund 460.000 evangelische Christinnen und Christen in Südniedersachsen angehören, hat sich Ruck-Schröder viele Ziele
gesetzt: Die Ökumene, die in Hildesheim als katholischem Bistumssitz naturgemäß ein zentrales Thema ist, liegt ihr am Herzen, ebenso der Dialog mit dem Judentum und dem Islam. Aber auch den Kontakt zu anderen gesellschaftlichen Akteuren, vom Handwerk bis zur Kultur, will die im baden-württembergischem Bietigheim geborene Theologin voranbringen.epd











18.07.2021 • 08:49 Uhr

Uneinsichtige 33-Jährige mit Audi fällt durch Wildwest-Fahrverhalten auf - Polizei ermittelt wegen Nötigung

Am Samstag, 17. Juli 2021, gegen 14 Uhr, melden Zeugen einen dunklen Audi, der auf der Bundesstraße 241 zwischen Hardegsen und Uslar durch diverses Fehlverhalten im Straßenverkehr aufgefallen sei. Unter anderem nötigte die 33-jährige Fahrerin aus Uslar den Vorausfahrenden durch dichtes Auffahren zum Schnellerfahren und überholte andere Verkehrsteilnehmer über Sperrflächen. Bei der anschließenden Kontrolle des PKW zeigte sich die Fahrzeugführerin gegenüber den Beatmen des Polizeikommissariat Uslar uneinsichtig. Ermittlungen in Bezug auf eine Nötigung im Straßenverkehr und weiterer bußgeldrelevanter Verfehlungen wurden aufgenommen. eng










18.07.2021 • 08:39 Uhr

Corona-Virus-Lage am Sonntag: Inzidenzwert im Kreis Northeim stabilisiert sich bei 2,3 Fälle

Das sind die Fakten zur Corona-Virus-Lage in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlicht soeben die offiziellen Daten zum Infektionsgeschehen und teilt offiziell für den Landkreis Northeim einen Inzidenzwert von 2,3 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen mit. Damit stabilisiert sich die aktuelle Lage und zeigt gegenüber dem Vortag keine Veränderung an. Derzeit sind jeweils zwei Personen in Einbeck und Moringen akutinfiziert und in häuslicher Quarantäne.

red/Grafiken: RKI / Gesundheitsministerium












18.07.2021 • 08:24 Uhr

Streitigkeiten zwischen Nachtwanderer und PKW-Fahrer enden in Strafanzeige

Am heutigen Sonntag, 18. Juli 2021, zwischen 01.15 Uhr und 01.25 Uhr, kommt es zwischen einem Nachtwanderer und einem unbekannten Fahrzeugführer im Bereich Dinkelhausen, in Nähe des Parkplatzes Malliehagental, zu Streitigkeiten, in deren Folge der unbekannte Führer des PKW auf den Wanderer zufährt und dieser dem PKW durch einen Sprung zur Seite ausweichen muss. Es wurden Ermittlungen zu einem "Gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr" und Nötigung von der alarmierten Polizei aufgenommen.eng










18.07.2021 • 08:21 Uhr

Bischof Woelki: Einander beistehen in der Flutkatastrophe - "Wir bitten Gott um Erbarmen"

Die Zeit in der Unwetterkatastrophe ist nach Worten des katholischen Kölner Erzbischofs Rainer Maria Woelki die Zeit, einander beizustehen in größter Not. «Es ist jetzt auch Zeit für Seelsorger, für Zuhörer und für Tröster. Für Menschen, die da sind für andere», sagte der
Kardinal in seinem wöchentlichen «Wort des Bischofs» im Kölner Bistumssender domradio.de. Zudem sei es die Zeit, «unsere Not vor Gott zu bringen» und für die Notleidenden zu beten. Woelki dankte auch den vielen tausend Einsatzkräften in den Katastrophengebieten
sowie für die Hilfsbereitschaft untereinander.

Auch in den am schlimmsten betroffenen Gebieten sollten heilige Messen gefeiert werden, kündigte Woelki an. Das geschehe zum Teil noch ohne Strom oder in einer Kirche, die am Vortag noch unter Wasser gestanden habe. «Wir bitten Gott um sein Erbarmen, dass er uns und
wir einander beistehen mögen in dieser schlimmen Stunde.»

Woelki erklärte, er habe seinen Urlaub abgebrochen: «Mein Platz ist jetzt hier im Bistum bei den Menschen.» Er habe bereits mit vielen Pfarrern und Dechanten in den betroffenen Gebieten gesprochen. Mit Hochdruck werde geprüft, «wo wir in den Bildungshäusern des Erzbistums Notunterkünfte bereitstellen können». Als Soforthilfe seien 100.000 Euro für Bedürftige bereitgestellt worden. red










18.07.2021 • 08:16 Uhr

Unbekannte entwenden unverschlossenes Damenrad "Marke Brax" in der Mühlenstraße

Am gestrigen Samstag, 17. Juli 2021, gegen 21.30 Uhr, zeigt eine 43-jährige Uslarerin den Diebstahl ihres Fahrrades in der Mühlenstraße in Uslar an. Das unverschlossene Damenfahrrad der Marke Brax wurde im Zeitraum zwischen 21.30 Uhr und 23.35 entwendet. Es handelt sich um ein Damenrad mit beigem Rahmen. Der Lenker ist schwarz mit braunen Ledergriffen. Weitere besondere Merkmale sind ein weißer Fahrradkorb und ein grünes Spiralschloss am Fahrrad. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.eng










18.07.2021 • 08:10 Uhr

In den Ferien per Rad die Landwirtschaft entdecken

16 Themenstationen, 43 Kilometer und viel gesunde Landluft – die Tour de Flur-Route im Ammerland führt an weidenden Kühen, Blühstreifen und Biogasanlagen entlang und durch die Gemeinden Bad Zwischenahn, Westerstede sowie Wiefelstede. Auf den Tafeln erhalten die Radfahrer umfangreiche Informationen. „Wer Lust hat, kann auch eine der im Sommer angebotenen Gästeführungen buchen, die von einem Landwirt geleitet werden und mit einer Betriebsbesichtigung enden“, erläutert Dr. Tatjana Hoppe vom Landvolk Ammerland, die die Tour geplant hat. Sie freut sich über die zahlreichen Besucher, die die Landwirtschaft hautnah erleben wollen und beim Stallbesuch viele Fragen stellen. Um an einer der Gästeführungen teilzunehmen, ist eine Anmeldung in den Touristikbüros Westerstede, Bad Zwischenahn oder Wiefelstede https://tourdeflur-ammerland.de/kontakt/ erforderlich.

So wie im Ammerland gibt es in Niedersachsen in zahlreichen Landkreisen verschiedene Tour de Flur-Angebote, schreibt der Landvolk-Pressedienst. Manche sind an feste Termine gekoppelt, manche lassen sich auf eigene Faust und spontan erkunden. In der Lüneburger Heide ist dies noch bis zum 31. August digital und kostenlos per App möglich. „Es ist uns ein großes Anliegen, moderne Landwirtschaft zu zeigen und aktive Landwirtsfamilien mit Verbrauchern zusammen zu bringen“, beschreibt Kathrin Sarau vom Bauernverband Nordostniedersachsen die bewährte Aktion.

In diesem Jahr wird aufgrund Corona zwar auf Hofbesuche verzichtet, stattdessen wird jedoch zu einer digitalen Schatzsuche rund um Schneverdingen und Todtshorn eingeladen. An der 28 Kilometer langen Strecke liegen Bauernhöfe mit Schweinemast, Mutterkuhhaltung, Biogas, Milchkühen und Ackerbau. „Es wurde eine Strecke gewählt, die sich sehr gut von Familien mit Kindern fahren lässt“, erläutert Sarau. Breite geteerte Wege und eine Vielzahl von Picknickbänken laden zum Verweilen ein. Weitere Informationen sind unter https://tourdeflur.com/ zu finden.

Woher kommen Brot, Milch und Fleisch? Wie halten wir unsere Nutztiere? Wie sieht der Alltag eines Landwirts aus? Auf der „Tour de Flur“ in Lohne im Landkreis Vechta stehen bis Oktober neben Landwirten zum Teil auch Imker, Jäger und andere Fachleute Rede und Antwort. Zudem kann die Route noch bis Oktober entlang der Schilder erkundet werden. Start und Ziel ist das Gut Brettberg. Im Vordergrund stehen dabei Informationen aus erster Hand, intensive Gespräche und ganz reale Eindrücke vom landwirtschaftlichen Alltag. Die „Tour de Flur“ ist als Radtour konzipiert, die von jedem beliebigen Punkt aus gestartet werden kann. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Geführte Touren werden vom Industriemuseum Lohne angeboten. Anmeldungen nimmt das Museum direkt entgegen: https://www.industriemuseum-lohne.de/index.php/49-tour-de-flur/464-tour-de-flur-1 In Friesland gibt es seit einigen Jahren eine Tour de Flur die sich „Milch-Ku(h)l-Tour“ nennt, in Jever startet und durchs Wangerland führt. Wenn die Radler die stählernen Kuh-Silhouetten ansteuern, können sie sich über einen QR-Code Informationen zur Milcherzeugung aufs Smartphone holen. Weitere Infos dazu sind unter http://www.kreislandvolk-friesland.de/index-html/ aufgeführt. Nach diesem Vorbild wurden dank der Unterstützung durch EU-Fördergeld auch in der Wesermarsch drei Touren angelegt, die durch die Gemeinden Butjadingen, Stadland und die Stadt Elsfleth führen. Sie werden Ende August offiziell eröffnet, sind aber bereits eingerichtet und „befahrbar“. Weitere Infos stehen unter www.milch-kuhl-tour.de zur Verfügung. LPD

Zum Bild:
Die Milch-Ku(h)l-Tour ist eine von vielen Tour de Flur-Strecken in Niedersachsen. Foto: Landvolk Niedersachsen/ Foto: LPD










18.07.2021 • 08:02 Uhr

Polizei: Verkehrsunfallflüchtiger riskiert Anzeige für Bagatellschaden

Am gestrigen Samstag, 17. Juli 2021, gegen 11.10 Uhr, stößt ein 53-jährige PKW-Führer aus einem Uslarer Ortsteil mit seinem Fahrzeug gegen den Einkaufswagenunterstand eine Marktes in der Kurt-Schumacher-Straße in Uslar. Dabei wird der am Unterstand befestigte Mülleimer beschädigt. Der Verursacher wird dabei von Zeugen beobachtet, wie er nach dem Anstoß die Unfallstelle verlässt, ohne sich im Markt zu melden und eine Schadensregulierung anzustreben. Anhand der Zeugenangaben und weiterer Ermittlungen durch die Beamten des Polizeikommissariat Uslar, konnte der verursachende PKW samt Fahrer festgestellt werden. Der durch Zeugen geäußerte Verdacht einer Alkoholbeeinflussung konnte nicht bestätigt werden. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 100 Euro. Trotz des geringen Sachschadens muss sich der Verursacher nun den Ermittlungen eines eingeleiteten Strafverfahrens wegen Verkehrsunfallflucht stellen. eng










18.07.2021 • 07:57 Uhr

In Uslar passiert: Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch

Am gestrigen Samstag, 17. Juli 2021, alarmierte die Eigentümerin eines Abbruchhauses in der Kreuzstraße in Uslar die Polizei und meldete ihr, dass die Hauseingangstür des Hauses gewaltsam geöffnet worden sei. Durch die Beamten des PK Uslar konnte vor Ort festgestellt werden, dass das Gebäude widerrechtlich betreten worden war. Der Schaden an der Hauseingangstür wurde mit 100 Euro angegeben. Eine Anzeige wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch wurde erstattet. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Mögliche Zeugen, die im Tatzeitraum von Freitag, ca. 23 Uhr bis Samstag 06.45 Uhr, etwas Verdächtiges bemerkt haben, werden gebeten, sich bei der hiesigen Polizeidienststelle zu melden. eng










17.07.2021 • 22:52 Uhr

PKW wird in der Diemel mitgerissen

Der Geländewagen der Marke Defender eines 61-Jährigen wurde am heutigen Samstag, 17.07.2021, gegen 12.40 Uhr, von der stark strömenden Diemel mehrere Meter mitgerissen. Der Mann aus Bad Arolsen hatte versucht, die Diemel, die reißendes Hochwasser führte, an der Furt bei der Pfennigsmühle bei Warburg-Ossendorf (Kreis Höxter) zu queren. Damit hat er nicht nur sich und seine drei Mitfahrer, sondern auch die Rettungskräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr, DLRG und Polizei, die vor Ort waren, gefährdet. Durch entsprechende Warnschilder wird auf den Wegen auf die Hochwasserlage hingewiesen. Die Fahrzeuginsassen waren in dem PKW eingeschlossen, die Türen ließen sich nicht öffnen. Mit einem Boot konnte die Feuerwehr an den Geländewagen heranfahren und die Insassen durch die geöffneten Fenster retten. Für die aufwändige Bergung des Fahrzeugs musste ein Kran eingesetzt werden. Die Untere Wasserbehörde wurde über den Vorfall informiert. Verletzt wurde bei dem waghalsigen Manöver niemand. /Te./Foto: Polizei












17.07.2021 • 22:46 Uhr

Christian Grascha: Förderschulen brauchen Bestandsgarantie

„Die beiden Förderschulen im Landkreis Northeim leisten eine exzellente Arbeit für die Chancen von vielen Schülerinnen und Schülern. Für Eltern und Kinder muss klar sein: Wir müssen sie dauerhalft erhalten. Für dies Planungssicherheit braucht es von der Kreispolitik eine Bestandsgarantie“, so der Landtagsabgeordnete Christian Grascha (FDP). Notwendig dafür sei aber auch, dass das Land Niedersachsen die Befristung der Förderschule Lernen aufgebe.
Schülerinnen und Schüler, die besonderen Förderbedarf haben, kämen häufig in kleineren Schulen mit individuellen Möglichkeiten besser zurecht.

Dafür bräuchte es die Förderschulen auch in der Zukunft. „Die Schülerzahlen in den Förderschulen wachsen. Das zeigt, dass es Bedarf gibt. Wichtig ist mir aber, dass die Förderschulen nicht im Wettbewerb zur Inklusion stehen, sondern sie sind Teil der Inklusion“, sagte der FDP-Politiker. Dies zeigten auch die vielen guten Erfahrungen, die die Erich-Kästner-Schule in Northeim mit der erfolgreichen Berufsorientierung gemacht hätten. „Das Northeimer Modell kann Vorbild auch für andere Förderschulen sein. Wir können sehr stolz sein auf die geleistete Arbeit der Lehrkräfte“, so der liberale Abgeordnete.

Im Webtalk von Christian Grascha zu diesem Thema war der ehemalige Förderschulleiter der Erich-Kästner-Schule in Northeim, Joachim Brinkmann, zu Gast und hat dort die Bedeutung der Förderschulen hervorgehoben. Bildung und die Förderung von Kindern und Jugendlichen müssten sich immer an den individuellen Anforderungen und Bedürfnissen orientieren. In dem Zusammenhang hätten Förderschulen eine wichtige Aufgabe. red










17.07.2021 • 22:45 Uhr

Polizei—Alarm in Einbeck: Hausfriedensbruch durch einen 24-Jährigen

Am heutigen Samstag, 17. Juli 2021, kam es gegen 13:20 Uhr zu einem Hausfriedensbruch in der Mühlenbergstraße in Einbeck. Der 24-jährige Beschuldigte hielt sich zum wiederholten Male in der Wohnung einer 22-jährigen Bekannten auf. Aufgrund von lautstarken Streitigkeiten wurde die Nachbarschaft auf die Anwesenheit des Beschuldigten aufmerksam. Eine entsprechende Strafanzeige wird gefertigt.kal











17.07.2021 • 08:59 Uhr

Brand in einem Abstellraum einer DG-Wohnung in Sohlingen

Die Polizei berichtet soeben:
Am gestrigen Freitag, 16.07.2021, gegen 17.15 Uhr rücken Feuerwehr und Polizei zu einem Brand in einer Dachgeschosswohnung in den Knobbenweg, im Uslarer Ortsteil Sohlingen aus. In einem Abstellraum der Wohnung konnte ein ausgebrochenes Feuer durch die Bewohner rechtzeitig bemerkt werden. Mittels eines Feuerlöschers wurde das Feuer erfolgreich bis zum Eintreffen der Feuerwehr eingedämmt. Bei den anschließenden Löscharbeiter der Feuerwehr kam auch eine Drehleiter zum Einsatz. Nach ersten Ermittlungen durch Beamte der spezialisierten Tatortaufnahme aus Northeim, könnte es sich um einen technischen Defekt gehandelt haben. Zur Schadenshöhe kann zum jetzigen Zeitpunkt keine Angabe gemacht werden. Der unmittelbare Brandort wurde beschlagnahmt.eng/ Foto: Polizei










17.07.2021 • 08:54 Uhr

Heute um 4.50 Uhr: Verkehrsunfall mit einem schwerverletzten Kradfahrer unter Alkoholeinfluss

Ein 18-jähriger Northeimer befuhr am heutigen Samstag um 4.50 Uhr mit seinem Krad die Untere Dorfstraße in Langenholtensen in Richtung Brunsteiner Straße. In einer Linkskurve kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Betonpfeiler und einem Grundstückszaun.

Er wurde anschließend mit schweren aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen mittels Rtw zur weiteren Behandlung ins Northeimer Krankenhaus verbracht. Bei der Verkehrsunfallaufnahme stellten die eingesetzten Beamten fest, dass der 18-jährige ohne Helm unterwegs war. Weiterhin wurde bei ihm Alkoholeinfluss festgestellt und es besteht zusätzlich der Verdacht auf den Einfluss von Betäubungsmitteln. Eine entsprechende Blutprobenentnahme wurde durchgeführt. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Kradfahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.

Durch den Verkehrsunfall entstand inklusive des vollständig zerstörten Leichtkraftrades ein Gesamtschaden von ca. 2.000 Euro. hei










17.07.2021 • 08:47 Uhr

Wahlkampfradar: Roy Kühne im Jugendcafé, Torsten Meyer und Michael Krauel im Internet aktiv

Es ist die Zeit der Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer. Bekanntlich sind am 12. September und am 26. September erst Kommunalwahlen, dann folgen die Bundestagswahlen. Wo tummeln sich eigentlich die Kandidatinnen und Kandidaten, um sich beim Wahlvolk bekannt zu machen?

Unser Wahlkampfradar nimmt bis zu den Wahlterminen in schöner Regelmäßigkeit interessante Bewerberinnen und Bewerber ins Visier. Heute starten wir mit drei Kandidaten.

---Im Fokus Stadtratskandidat Torsten Meyer. Er tritt für die CDU in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. Bei seinem Internetauftritt präsentiert sich Meyer mit einer sozialpolitischen Botschaft: "Ich will mich für das soziale Ehrenamt, die Wohlfahrtspflege und die Jugend einsetzen." Meyer proklamiert das nicht nur: Sein Engagement im DRK ist stadtbekannt.

---Auf der SPD-Liste für die Stadtratswahl in Bad Gandersheim ist Michael Krauel platziert. Auch er hat sich mit seiner Person im sozialen Netzwerk Facebook präsentiert. Ein echter Hingucker im heißen Sommer 2021 das Motiv "Rathaus" mit dem menschenleeren Platz davor; dafür erstrahlt ein wunderschöner Weihnachtsbaum im Lichterglanz. Und was interpretiert dieses dieses Bild über das Motiv des frischen Kandidaten? Vielleicht sein vorweihnachtlicher Wunsch: Ich will hier rein ins Gandersheimer Rathaus - als Ratsherr versteht sich.

---Immer auf Achse und überall präsent der Dritte im Bunde der Wahlkämpfer: Dr. Roy Kühne. Bundestagsabgeordneter der CDU. Er muss sein Direktmandat gegen eine starke SPD-Frau verteidigen. Auf dem Bild informiert er sich über die Arbeiten des aktiven Stadtjugendringes in Bad Gandersheim im Jugendcafé in der Marienstraße. Dort gehen die Renovierungsarbeiten ihrem Finale entgegen. Der Politiker mit Bodenhaftung zeigte sich beeindruckt, knüpfte mit den Protagonisten wie beispielsweise Stadtjugendpfleger Gunnar Ude, Malermeister Michael Schreiber und dem Stadtjugendringvorsitzenden weiter an seinem Netzwerk.red















17.07.2021 • 08:22 Uhr

Corona-Virus-Lage am Samstag: Es passiert wieder! Inzidenzwert im Kreis Northeim steigt auf 2,3 - Impfignoranz breitet Sorgen

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Samstag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat soeben die offiziellen Corona-Inzidenzwerte für den Landkreis Northeim am heutigen Samstag dokumentiert. Danach steigen die Ansteckungswerte wieder an: 2,3 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage.

Bedenklich: die Tendenz steigender Infektionszahlen nimmt wieder zu. Behörden führer das auf die Laxheit bei der Einhaltung der nach wie vor geltenden Hygieneregelnen zurück. Außerdem bereitet die anhaltende Impfignoranz bestimmter Bevölkerungsteile den Behörden Sorgen.

red/ Grafiken: RKI /Gesundheitsministerium Niedersachsen












17.07.2021 • 08:08 Uhr

"Schieben Sie Einbrechern den Riegel vor!" - Polizei Osterode informiert vier Tage zum Thema "Schutz vor Wohnungseinbruchsdiebstahl"

Ein Einbruch in Haus oder Wohnung ist für Betroffene immer ein unerwarteter Schock. Die Verletzung der Privatsphäre, das verloren gegangene Sicherheitsgefühl oder andere schwerwiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können machen Ihnen dabei oft mehr zu schaffen, als der reine materielle Schaden.

Die Täter kommen oft tagsüber, wenn überwiegend niemand zu Hause ist, aber auch am frühen Abend, in der dunklen Jahreszeit, beim Einsetzen der Dämmerung, an Wochenenden und sowie jetzt aktuell während der Urlaubszeit!

Dass man sich davor schützen kann, zeigt die Erfahrung der Polizei.

Ein großer Anteil der Einbrüche bleibt heute schon im Versuchsstadium stecken. Nicht zuletzt wegen sicherheitstechnischer Einrichtungen, aber auch richtiges Verhalten und aufmerksame Nachbarn können Einbrüche verhindern helfen.

Was man gezielt tun kann, um sich sinnvoll vor unliebsamen Eindringlingen zu schützen, darüber informieren Experten der Polizei in der kommenden Woche bei einer mehrtägigen Aktion in der Osteroder Innenstadt.

Im Gebäude der "Regionalen Koordinierungsstelle für Vereine und Verbände" am Martin-Luther-Platz 8 wird für vier Tage eine offene Beratungsstelle eingerichtet. Insbesondere den Dienstag und den Samstag, also die beiden Tage, an denen der nahegelegene Wochenmarkt stattfindet, wollen die Präventioner nutzen, um die Bürger*innen direkt vor Ort zu erreichen. Auch Plakate und Exponate werden zu sehen sein. Ein Fachvortag am Mittwoch (21.07.21) rundet das Programm zusätzlich ab.

Interessierte können sich an den folgenden Tagen / Zeiten im Gebäude am "Martin-Luther-Platz" kostenlos informieren und persönlich beraten lassen:

Dienstag (20.07.2021), 08.00 - 15.00 Uhr, Mittwoch (21.07.2021), 13.00 - 19.00 Uhr, ab 17.00 Uhr öffentlicher Fachvortrag, Freitag (23.07.2021), 08.00 - 15.00 Uhr, Samstag (24.07.2021), 08.00 - 15.00 Uhr.

"Nutzen Sie unsere Beratungsangebote und sprechen Sie mit uns, damit dem Einbrecher ein Riegel vorgeschoben wird und der Urlaub unbeschwert verläuft bzw. Sie keine unangenehme Überraschung bei der Rückkehr erleben müssen", lautet die Botschaft von Volker Hahn von der Polizei Osterode.vh/jk










17.07.2021 • 07:56 Uhr

Hochwasser: Die Prognosefähigkeit ist laut Lies entscheidend

Der Niedersächsische Umweltminister Olaf Lies zur Hochwasserkatastrophe in Teilen Nordrhein-Westfalens und in Rheinland-Pfalz: „Die Ereignisse in NRW führen uns einmal mehr auf traurige und gleichzeitig beunruhigende Art und Weise vor Augen, dass der Klimawandel Realität ist. Unser Mitgefühl ist bei den Betroffenen und den Angehörigen. Diese hohe Zahl von Toten und Verletzten ist erschreckend. Und mit ihm nimmt die Wahrscheinlichkeit für solche extremen Wetterereignisse weiter zu. Wir müssen daher nicht nur die Klimawandel bekämpfen, sondern auch unser Land widerstandsfähiger machen gegen die Folgen des Klimawandels.

Das bedeutet: noch mehr tun für den Küstenschutz und für den Schutz vor Hochwasser im Binnenland. Seit den heftigen Ereignissen vor vier Jahren haben wir hier in Niedersachsen eine Menge investiert. Diese Millionen sind an der richtigen Stelle investiertes Geld. Wir müssen aber gerade bei den Verfahren noch schneller werden.

Und die Ereignisse in NRW und im Südwesten Deutschlands zeigen auch, wie wichtig die Prognosefähigkeit ist. Die Frage, ob solche Gefahren früh genug erkannt werden können, kann am Ende über Menschenleben entscheiden. Auch hier haben wir in den vergangenen Jahren in Niedersachsen zahlreiche Projekte initiiert. So bauen wir unsere Hochwasservorhersagesysteme konsequent weiter aus. Durch die Aufnahme neuer, auch kleinerer Flussgebiete wird eine Prognose so immer besser.red /Foto: Fis WMG











17.07.2021 • 07:52 Uhr

Nach Streit mit einer Softairwaffe aufgekreuzt- Polizei greift ein: Verstoß gegen das Waffengesetz

Am heutigen Samst, 17. Juli 2021, 00:15 Uhr, kam es in der Einbecker Innenstadt im Bereich eines Kiosk zu Meinungsverschiedenheiten zwischen zwei Personen. Der 36 - jährige Beschuldigte ging dann kurz nach Hause und führte anschließend eine Softairwaffe bei sich. Da für diese Art der Waffe eine Erlaubnis nach dem Waffengesetz erforderlich ist, der Beschuldige diese jedoch nicht besitzt, wurde die Waffe sichergestellt und eine entsprechende Anzeige gefertigt.kal










17.07.2021 • 07:51 Uhr

Neue Charmeoffensive: LAGA Bad Gandersheim bietet endlich wieder Baustellenführungen an

Am 24. Juli nimmt das Millionenprojekt Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim wieder die öffentlichen Baustellenführungen auf. In einer offiziellen Verlautbarung der Gesellschaft heißt es dazu:

Im regelmäßigen Turnus, alle sechs Wochen, haben Interessierte an insgesamt 17 Terminen Gelegenheit, sich das Gelände, den aktuellen Stand der Bauarbeiten und die Planungen von Mitgliedern des LAGA-Teams erläutern zu lassen. Die letzten Führungen fanden Pandemiebedingt im Frühjahr 2020 statt.

Den Anfang machen die Chefs: LAGA-Geschäftsführer Thomas Hellingrath und Prokurist Kai Schönberger übernehmen die ersten vier Führungen am Samstag, 24.7. „Wir freuen uns sehr auf direkte Begegnungen! Viele der Themen, die z.B. in den letzten Monaten in den sozialen Medien mitunter erregt diskutiert worden sind, lassen sich vor Ort viel besser erklären.“, so Hellingrath.

„Wir bieten zwei unterschiedliche Versionen an: die lange, dreistündige Fassung führt über das gesamte Gelände. Außerdem führen wir immer freitags kürzere, nur anderthalbstündige Führungen durch für alle, denen längere Strecken schwerfallen, insbesondere Ältere und alle mit Einschränkungen“, erklärt Schönberger.
Mitzubringen sind in jedem Fall festes Schuhwerk, der Witterung angepasste Kleidung und Proviant. Eine Toilette steht unterwegs nicht zur Verfügung. Start der Führungen ist der Parkplatz des „Hotel am See“. Aufgrund des derzeitigen Stands der Bauarbeiten ist es leider nicht möglich, die Führungen barrierefrei anbieten.
Es gelten die im Landkreis Northeim jeweils aktuellen Corona-Regeln.
Interessierte melden sich bitte über das Kontaktformular auf der Homepage der LAGA
https://laga-bad-gandersheim.de/baustellenfuehrung/
Die Termine sind*:
Samstag; 24.07.2021; 11:00 – 14:00;
Samstag; 24.07.2021; 11:00 – 14:00;
Samstag; 24.07.2021; 15:00 – 18:00;
Samstag; 24.07.2021; 15:00 – 18:00;
Freitag; 03.09.2021; 11:00 – 12:30; Kurzführung
Freitag; 03.09.2021; 11:00 – 12:30; Kurzführung
Samstag; 04.09.2021; 11:00 – 14:00;
Samstag; 04.09.2021; 11:00 – 14:00;
Samstag; 04.09.2021; 15:00 – 18:00;
Samstag; 04.09.2021; 15:00 – 18:00;
Freitag; 15. 10.2021; 11:00 – 12:30; Kurzführung
Freitag; 15. 10.2021; 11:00 – 12:30; Kurzführung
Samstag; 16.10.2021; 11:00 – 14:00;
Samstag; 16.10.2021; 11:00 – 14:00;
Samstag; 16.10.2021; 15:00 – 18:00;
Samstag; 16.10.2021; 15:00 – 18:00;
Samstag; 27.11.2021; 11:00 – 14:00;
Samstag; 27.11.2021; 11:00 – 14:00.
*(vorbehaltlich Änderungen auf Grund veränderter Pandemie-Bestimmungen)

Das Motiv dokumentiert LaGa-Geschäftsführer Thomas Hellingrath. Foto: Fis WMG










17.07.2021 • 07:47 Uhr

Linksabbiegerstreifen zum Überholen genutzt und die Ampel ignoriert - Polizisten bekamen es mit!

Die Polizei berichtet soeben:
Ein 20-jähriger Northeimer wird wegen dreister Verkehrsordnungswidrigkeiten demnächst mit einem Bußgeld und einem Fahrverbot rechnen müssen. Der junge Mann hatte bereits am Dienstag gegen 16:15 Uhr an der Kreuzung Rückingsallee / Rhumestraße in Northeim zunächst den Linksabbiegerstreifen genutzt, um zwei an der roten Ampel wartende PKW zu überholen. Anschließend fuhr er geradeaus über die rote Ampel.
Zu seinem Pech befanden sich in einem der überholten PKW zwei Polizeibeamte der Polizeiinspektion Northeim. Da es sich um einen Privat-PKW handelte, war ein sofortiges Anhalten nicht möglich, der Northeimer konnte jetzt aber im Nachgang ermittelt werden. Ihn erwarten nun mind. 200 Euro Bußgeld und ein einmonatiges Fahrverbot. red










16.07.2021 • 22:30 Uhr

Sohlingen: Zimmerbrand und Stromausfall: Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz

Ein Feuer in einem Wohnhaus in Sohlingen hat am Freitagabend den Einsatz von rund 45 Kräften von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei gefordert. „Zimmerbrand im Knobbenweg“ lautete die Meldung um 17:16 Uhr.

Die Einsatzkräfte konnten bereits auf der Anfahrt eine massive Rauchentwicklung bestätigen. Bei der weiteren Erkundung der Wohnung stellte sich heraus, dass Unrat in einem Zimmer im 1. Obergeschoss brannte. Mehrere Trupps unter Atemschutz konnten die Flammen ablöschen und das Brandgut aus dem Gebäude bringen. Das Gebäude wurde anschließend belüftet und mittels Wärmebildkamera kontrolliert.

Die Bewohner hatten das Gebäude bei Eintreffen der Feuerwehr bereits verlassen und wurden durch den Rettungsdienst gesichtet. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Im Einsatz waren die Feuerwehren Sohlingen, Uslar, der Rettungsdienst sowie die Polizei. Nur eine Stunde zuvor forderte ein Stromausfall im Bereich Uslar und Bodenfelde den Einsatz der Feuerwehren.

So wurde die Feuerwehr Bodenfelde gegen 16:04 Uhr mit dem Stichwort „Einsatz Mittel TH- Stromausfall“ in das in Bodenfelde ansässige Holzkohlewerk alarmiert. Vor Ort galt es zur Gefahrenabwehr mehrere Verkohlungsanlagen zu kühlen.

So konnte durch diesen Einsatz ein größerer Schaden verhindert werden. Auch die Uslarer Einsatzkräfte wurden aufgrund des Stromausfalls alarmiert. Personen im Aufzug war da die Meldung, dies konnte beim Eintreffen aber nicht bestätigt werden.
jf/Fotos: Joel Fröchtenicht-Kreisfeuerwehr Northeim














16.07.2021 • 20:32 Uhr

Zwei Autofahrerinnen bei Unfall verletzt

Zwei verletzte Fahrerinnen und ein Sachschaden von insgesamt rund 30.000 Euro, das ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls an der Kreuzung Landesstraße 755/Landersstraße 951 bei Nieheim-Merlsheim (Landkreis Höxter).

Eine 72-jährige Frau fuhr am Donnerstag, 15. Juli, um 11.10 Uhr mit ihrem Opel Meriva die L951 aus Richtung Merlsheim kommend in Fahrtrichtung Oeynhausen. An der Kreuzung zur L755 achtete sie nicht auf einen von links kommenden VW Golf, der in Richtung Nieheim unterwegs war. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß, wodurch der Opel auf eine Verkehrsinsel und gegen ein Schild geschleudert wurde.

Die 72-jährige Opel-Fahrerin aus dem Kreis Paderborn und die 48-jährige Golf-Fahrerin wurden beide verletzt. Sie konnten sich selbstständig aus ihren Fahrzeugen befreien, wurden anschließend zur weiteren Versorgung mit dem Rettungswagen in zwei Krankenhäuser gebracht werden.

Beide Autos mussten abgeschleppt werden, an ihnen entstand jeweils ein Schaden von rund 15.000 Euro. Während der Bergung und Unfallaufnahme kam es im Kreuzungsbereich zu Verkehrsbehinderungen. /nig /Foto: Polizei











16.07.2021 • 20:26 Uhr

Mit entsorgtem Tablet unberechtigt Ware bestellt - Tatverdächtiger von Polizei Duderstadt ermittelt

Experten geben Tipps zur sicheren Entsorgung von Datenträgern aller Art

Mit einem von seinem Besitzer im Elektronikschrottcontainer eines Fachgeschäftes entsorgten Tablet, hat ein Duderstädter nach bisherigen Ermittlungen kürzlich unberechtigt und unter falschem Namen einen Elektronikartikel im Internet bestellt. Hierfür nutzte der Tatverdächtige den E-Mail-Account des ursprünglichen Eigentümers. Möglich war dies, weil die Daten auf dem Tablet vor der Entsorgung nicht gelöscht und zudem auch die Passwörter für den E-Mail-Account und das Online-Bezahlen (paypal) noch hinterlegt waren. Der mutmaßliche Warenbetrüger musste also nur das Tablet anschalten und konnte loslegen, d.h. mit fremden Accounts einen Online-Einkauf tätigen.

Der Geschädigte konnte der Polizei Duderstadt Informationen zur geplanten Auslieferung der bestellten Ware geben. Die Beamten verfolgten die Spur, ermittelten in diesem Zuge den dringend Tatverdächtigen und erlangten auch das alte Tablet zurück.

Tipps zur
sicheren Entsorgung

Der aktuelle Fall führt deutlich vor Augen, wie wichtig die richtige und sichere Entsorgung von Datenträgern aller Art ist. Nicht nur Festplatten, sondern alle technischen Geräte mit Speichermedien, z. B. alte Tablets, PCs, Laptops, Smartphones, USB-Sticks, Speicherkarten, Spielekonsolen, sollten vor Verkauf oder Abgabe in die Verwertung/den Müll sicher gelöscht werden. Hierfür ist eine Spezialsoftware notwendig, welche jedoch auch kostenlos im Internet erhältlich ist.

"Ein Maximum an Sicherheit bietet übrigens die physische Vernichtung des Speichermediums, aus Ersparnisgründen in Privathaushalten eher selten praktiziert. Ein alter PC kann auch ohne Festplatte verkauft werden und bei Entsorgung als Elektronikschrott sollte die Festplatte immer entfernt werden - dann können Daten nicht in fremde Hände gelangen", empfiehlt Kriminalhauptkommissar Oliver Knabe, Leiter des Kriminalermittlungsdienstes der Polizei in Duderstadt.

Weitere Informationen zu diesem speziellen Thema enthält ein unter Beteiligung der Task Force Cybercrime der Polizeiinspektion Göttingen entstandener Beitrag des Wirtschaftsmagazins "Plusminus". "Datenleck: Ungelöschte Festplatten auf ebay Kleinanzeigen" wurde am 30.06.21, 21.45 Uhr, ausgestrahlt. In der Mediathek ist die Sendung noch zu finden. https://www.ardmediathek.de/sendung/plusminus/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3BsdXNtaW51cw/).jk










16.07.2021 • 20:23 Uhr

Liebenburg: Unfall mit zwei verletzten Personen - Rettungshubschrauber im Einsatz

Am gestrigen Donnerstag, gegen 19 Uhr, kam es in Liebenburg, an der Einmündung Landesstraße 500,/ Lever Straße zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 42-jähriger Liebenburger wollte mit seinem PKW Toyota von der Lewer Straße aus auf die Landesstraße 500 einbiegen. Hierbei übersah er nach derzeitigem Ermittlungsstand den VW Golf einer 54-jährigen Frau aus Hornburg, die mit diesem auf der L 500, aus Richtung Neuenkirchen kommend, in Richtung Liebenburg unterwegs war.

Bei dem Zusammenstoß beider Fahrzeuge wurde die 54-Jährige schwer und der Liebenburger leicht verletzt. Der eingesetzte Rettungshubschrauber brachte die Hornburgerin in das Städtische Klinikum nach Wolfenbüttel. Lebensgefahr besteht nach derzeitigen Informationen nicht. Der Unfallverursacher wurde ins Krankenhaus Goslar verbracht. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 12.500 Euro. Die L 500 musste während der Rettungsmaßnahmen und zur Unfallaufnahme mehrfach kurzzeitig gesperrt werden. Es kam zu keinen nennenswerten Störungen. red










16.07.2021 • 20:16 Uhr

Barrierefrei mit LEADER-Förderung - Landrätin besucht PS.Lernwerkstatt in Einbeck

Die bereits 2017 umfangreich renovierte PS.Lernwerkstatt hat ihre gesamten baulichen Anlagen jetzt auch barrierefrei gestaltet. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel hat die PS.Lernwerkstatt besucht und konnte sich ein Bild von dem mit LEADER-Mitteln geförderten Ergebnis machen. Von Projektleiter Tarik Schreivogel gab es außerdem eine Einführung ins Schmieden.

Die PS.Lernwerkstatt hat sich zum Ziel gemacht, junge Menschen und Kinder aller Bevölkerungsgruppen und beiderlei Geschlechts für technische Berufe zu interessieren, ihnen zu helfen grundlegende technische Fertigkeiten zu erwerben und die Bedeutung des automobilen Kulturgutes in allen Dimensionen verständlich zu vermitteln. Hierfür fanden dort bereits seit 2018 erste Workshops und Veranstaltungen statt, etwa Schmiedekurse für Kinder, Löten für Mädchen, aber auch Workshops für Erwachsene.

Schon die ersten Workshops haben gezeigt, dass die Räumlichkeiten nur bedingt barrierefrei erreichbar waren. Die vorhandenen Werkbänke waren nicht rollstuhlgerecht, viele der älteren Maschinen verfügten darüber hinaus nicht über aktuelle Zulassungen nach den geltenden Unfallverhütungsvorschriften und auch die Beleuchtungssituation an den Arbeitsplätzen war für Menschen mit eingeschränkter Seefähigkeit unbefriedigend.

Für den barrierefreien Umbau flossen 74.765 € Fördermittel aus dem LEADER-Programm, weitere 17.500 € steuerte der Landkreis Northeim aus Haushaltsmitteln bei.

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel zeigt sich begeistert, was sich durch den Umbau in der Lernwerkstatt alles getan hat. „Es ist wunderbar zu sehen, dass durch die baulichen Maßnahmen nun alle Menschen uneingeschränkt die Möglichkeit haben, an den Programmen der PS.Lernwerkstatt teilzunehmen“, stellt sie bei der Besichtigung fest.

Durch die baulichen Veränderungen wurden die Werkstätten in zwei barrierefrei miteinander verbunden Räumen untergebracht, es wurde eine verbesserte Arbeitsplatzbeleuchtung integriert und die Räume nach Möglichkeit mit Tageslicht versehen. Die Arbeitsplätze an denen die wesentlichen Grundfertigkeiten vermittelt werden, wurden mit höhenverstellbaren und rollstuhlgeeigneten Arbeitsflächen eingerichtet und verschiedene Maschinen wurden entsprechend der geltenden Unfallverhütungsmittel ausgestattet, um sie Menschen mit Beeinträchtigungen zugänglich zu machen.

Zur Vermittlung von ersten Schritten beim Schweißen wurden zwei Schweißsimulatoren („Virtual Welding“) angeschafft. Diese Systeme ermöglichen es Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen, den Schweißvorgang gefahrlos, virtuell in einer Computersimulation zu erlernen. Diese innovative Technik gibt zumal Menschen mit Beeinträchtigungen die Möglichkeit, Ihre Fähigkeiten beim Schweißen ohne Hemmschwellen auszuprobieren. Darüber hinaus ist noch die Anschaffung von weiterem, für Menschen mit Beeinträchtigungen geeignetes Werkzeug vorgesehen.

Zur Entwicklung des Kursangebotes, eines auf die Bedürfnisse von Menschen mit Beeinträchtigungen abgestimmtes Curriculums, sowie nicht zuletzt zur Betreuung der Kurse, wurde eine neue Stelle geschaffen, welche nun von Tarik Schreivogel (Projektleiter der Lernwerkstatt) besetzt wird. Für die Entwicklung des Curriculums soll eine enge Abstimmung mit Behindertenverbänden angestrebt werden. Wesentliche Bestandteile des Curriculums sollen das Erlenen grundlegender technischer Fertigkeiten wie Löten, Schweißen, Drehen sowie die Bedienung von CNC-Fräsen sein.

Die PS.Lernwerkstatt ist Teil der durch die Kulturstiftung Kornhaus realisierten, gemeinnützigen Anliegen des Stifters Karl-Heinz Rehkopf, der mit der Erlebnisausstellung „PS.SPEICHER“ nicht nur einen touristischen Magneten für Südniedersachsen, sondern auch darüber hinaus einen wesentlichen Beitrag zur Daseinsvorsorge und Existenzsicherung der Bürger*innen im Landkreis Northeim leistet.lpd

Zum Bild:
Landrätin Astrid Klinkert-Kittel beim Schmieden in der PS.Lernwerkstatt. Hinten v.l.n.r. Tarik Schreivogel (Projektleiter PS.Lernwerkstatt), Lothar Meyer-Mertel (Geschäftsführer PS.Speicher) und Karl-Heinz Rehkopf.Foto: lpd










16.07.2021 • 20:10 Uhr

Niedersächsischer Landtag ehrt Uwe Schwarz (SPD) – Landtagsabgeordneter aus Bad Gandersheim mit außergewöhnlichem Jubiläum

Uwe Schwarz gehört seit dem 21. Juni dieses Jahres seit nunmehr 35 Jahren ununterbrochen dem Niedersächsischen Landtag an. Der SPD-Abgeordnete aus Bad Gandersheim ist damit so lange Mitglied des Landesparlaments, wie noch niemand vor ihm. Zu diesem außergewöhnlichen Jubiläum beglückwünschte auch Landtagspräsidentin Dr. Gabriele Andretta in der vergangenen Parlamentssitzung:

"Streitbar, leidenschaftlich, beharrlich – das sind die Attribute, die wir mit Uwe Schwarz in Verbindung bringen. Einem guten Streit, der Sache willen, ist er nie aus dem Weg gegangen. Und da ein guter Streit Demokratie belebt, bin ich mir sicher im Namen des ganzen Hauses sagen zu können: Das Parlament wäre ärmer ohne ihn. Im Namen des Hauses danke ich dem Abgeordneten Schwarz für sein jahrzehntelanges Engagement und wünsche ihm alles Gute für seine persönliche Zukunft und für die weitere politische Arbeit.“

Bereits seit 1986 ist der gebürtige Hildesheimer Mitglied des Niedersächsischen Landtages. In seiner Zeit im Parlament war Uwe Schwarz unter anderem stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für öffentliches Dienstrecht und Mitglied im Ausschuss für Sozial- und Gesundheitswesen. Von 2008 bis 2017 war er Mitglied im Ältestenrat des Niedersächsischen Landtages.

Schwarz gilt über die Landesgrenzen hinaus parteiübergreifend als herausragender Experte auf dem Gebiet der Gesundheits- und Sozialpolitik. Seit 1994 setzt er sich in seiner Funktion als sozial- und gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion unermüdlich für eine bessere medizinische und pflegerische Versorgung, für Inklusion und für Gleichstellung ein. Seit 2003 ist er Mitglied im Vorstand seiner Fraktion.

Hervorzuheben ist zudem sein großes Engagement in der Kommunalpolitik. Seit 15 Jahren gehört er dem Northeimer Kreistag an. Zuvor war er 24 Jahre Mitglied im Rat der Stadt Bad Gandersheim, davon zehn Jahre als ehrenamtlicher Bürgermeister. Als Aufsichtsratsvorsitzender engagiert er sich seit vielen Jahren außerdem für die Bad Gandersheimer Domfestspiele - und das mit großem Erfolg.

„Diese eindrucksvolle Bilanz ist Ausdruck des großen Vertrauens, das unser Landtagsabgeordneter seit 35 Jahren bei den Bürgerinnen und Bürgern seines Wahlkreises genießt“, kommentiert auch Anja Görlach, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Bad Gandersheim, das Jubiläum. „Für uns vor Ort ist es von unschätzbarem Wert, mit Uwe Schwarz einen so erfahrenen und gut vernetzten Abgeordneten im Landtag zu haben. Für seinen unermüdlichen Einsatz und seine Verdienste für unsere gesamte Region, unsere Stadt und die Menschen hier sind wir sehr dankbar.“ red Fotos: Niedersächsischer Landtag












16.07.2021 • 20:04 Uhr

Langenholtensen: Volltrunken im Partykeller versteckt

Ereignisort: Northeim, Ortsteil Langenholtensen, Am Leimkebach, Ereigniszeitpunkt: Donnerstag, 15.07.2021, gegen 11 Uhr:

Anwohner alarmierten die Polizei und meldeten ihr am gestrigen Vormittag eine augenscheinlich volltrunkene Person, die sich an einem Wohnwagen zu schaffen machte. Bei der Sachverhaltsaufnahme stellte sich heraus, dass der 48-Jährige zuvor bereits bei einem angrenzenden Grundstück aus einem unverschlossenen Kellerraum eine Flasche Whisky entwendet hatte. Den im Nahbereich abgestellten Wohnwagen nutzte der Mann anschließend offenbar als Abort. Ein Atemalkoholtest ergab 2,81 Promille. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der Northeimer in Gewahrsam genommen, entspreche Verfahren wegen Diebstahl, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch eingeleitet.da










16.07.2021 • 20:02 Uhr

„Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim“: Vier Infektionsfälle, Inzidenzwert bei 1,5 Fälle

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 2.627 (+2) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.565 (0) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 1,5 (2 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen)für den Landkreis Northeim veröffentlicht.
Maximal 50 Personen dürfen sich draußen treffen und maximal 25 Personen dürfen sich drinnen treffen. Kinder von 0 bis 14 Jahren und Genesene sowie vollständig Geimpfte werden nicht mit angerechnet. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden auf die Höchstzahl ebenfalls nicht angerechnet!

Aktuell sind im Landkreis Northeim 4 (+2) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 0 (0),
Bodenfelde 0 (0),
Dassel 0 (0),
Einbeck 2 (+2),
Hardegsen 0 (0),
Kalefeld 0 (0),
Katlenburg-Lindau 0 (0),
Moringen 2 (0),
Nörten-Hardenberg 0 (0),
Northeim 0 (0) und
Uslar 0 (0) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 58 (0) Personen verstorben.
Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 42.848 Personen (Stand: 14.7.2021) im Impfzentrum und 42.686 Personen (Stand 14.7.2021) bei den Hausärzten geimpft.
Eine zweite Impfdosis haben bisher 33.792 Personen (Stand: 14.7.2021) im Impfzentrum und 28.856 Personen (Stand 14.7.2021) bei den Hausärzten erhalten.

Alle weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus










16.07.2021 • 19:57 Uhr

In der Corona-Krise die Freiheit gefunden: Knapp 80.000 Wohnmobile 2020 neu zugelassen

Die Corona-Krise hat den Trend (Sehsucht nach Freiheit und Mobilität) zum Campen verstärkt: 2020 wurden mehr als 100.000 neue Freizeitfahrzeuge zugelassen, wie der TÜV Nord am Freitag in Hamburg mitteilte. 78.055
Wohnmobile und 29.148 Wohnwagen bildeten einen neuen Höchstwert an Neuzulassungen. Bei den Wohnmobilen liege das Wachstum bei 44,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Das Interesse an regionalen, naturnahen, nachhaltigen und individuellen Reisen sei sichtbar gestiegen, sagte Julian Klüß von TÜV Nord. Eine neue Zielgruppe seien die 25- bis 34-Jährigen: Durch die Pandemie sei das Interesse vor allem bei den jüngeren Menschen gestiegen. Die Zielgruppe gelte als jung, gebildet und gut verdienend.










16.07.2021 • 19:55 Uhr

Trotz Nervosität zu neuen Rekordständen

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Noch einmal schwang sich der deutsche Aktienindex DAX in dieser Woche zu einem neuen Rekordhoch auf. Dies kann auch als Reaktion auf die neue geldpolitische Strategie der Europäische Zentralbank (EZB) gesehen werden. Weitere Impulse für Unternehmenswerte blieben jedoch aus. Die Unternehmen melden zwar hohe Gewinnsteigerungen, es fällt ihnen jedoch schwer, die bereits sehr hohen Erwartungen der Märkte noch zu toppen.

Eine wieder steigende Anzahl von Covid-Infektionen sowie die anhaltenden Produktionsbehinderungen in den weltweitern Wertschöpfungsketten tragen auch nicht gerade zu Konjunkturoptimismus bei. Dies war ebenso an den Anleihemärkten zu beobachten, wo die Renditen bereits seit mehreren Wochen wieder deutlich sinken. Wieder wurde mit einer Rate von 5,4 Prozent eine hohe Inflationszahle aus den USA gemeldet. Diese führte jedoch solange nicht zu größerer Unruhe, wie sowohl die Marktteilnehmer als auch die US-Notenbank diese Zahlen als vorübergehend ansehen.

EZB mit
neuer Systematik

Trotz zunehmender Sommerruhe wird es in der kommenden Woche durchaus spannend: Zum ersten Mal legt die E ZB die Geldpolitik in ihrer turnusgemäßen Sitzung nach den neuen Strategieregeln fest. Dabei könnten sich die ohnehin schon geringen Zinserwartungen der Marktteilnehmer abermals abflachen. Von Seiten der Konjunktur geben die Einkaufmanagerindizes Aufschluss über die Stimmung in den Unternehmen. Und mit dem CPB-Welthandelsmonitor werden die globale Industrieproduktion und der Welthandel für Mai veröffentlicht. Bereits Ende 2020 wurden die Vorkrisenniveaus erreicht. Inzwischen stellt sich die Frage, wann die Dynamik an Kraft verliert.










16.07.2021 • 19:53 Uhr

Weitere Einsatzkräfte aus Niedersachsen auf dem Weg in Hochwassergebiete - Insgesamt 1.100 Kräfte von Feuerwehr, Polizei und DLRG am Wochenende im Einsatz

In den von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Gebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz werden die Rettungs-, Aufräum- und Bergungsarbeiten fortgesetzt. Dabei werden die Rettungskräfte seit dem späten Donnerstagabend auch von niedersächsischen Einsatzkräften unterstützt. Zwei Landeseinsatzzüge Wasserrettung der DLRG mit insgesamt 110 Personen sind im Rhein-Erft-Kreis eingetroffen. Die Einheiten verfügen über Spezialfahrzeuge u.a. mit Ladekran sowie Rettungsboote mit niedrigem Tiefgang, die speziell für den Einsatz bei Hochwasserlagen geeignet sind. Einsatzschwerpunkt soll die Personenrettung mittels Booten sein.

Im Laufe des heutigen Tages werden außerdem acht Kreisfeuerwehrbereitschaften (KFB) aus den Landkreisen Göttingen, Grafschaft Bentheim, Holzminden, Osnabrück, Schaumburg, Verden, Diepholz und der Region Hannover in die Regierungsbezirke Arnsberg, Düsseldorf und Köln entsandt sowie vier Hochleistungspumpen zur Verfügung gestellt. Aufgabe dieser Einheiten wird die Wasserförderung mit Pumpen sein. Eine KFB besteht aus ca. 100 Einsatzkräften der Feuerwehr und Hilfsorganisationen. Es werden also etwa 800 Feuerwehrleute im Einsatz sein. Dazu kommen noch 80 weitere Einsatzkräfte für die Hochleistungspumpen-Systeme. Zur Unterstützung des Krisenstabes in NRW wird eine Verbindungsperson des Landes Niedersachsen entsandt.

Auch die Polizei Niedersachsen unterstützt das Land NRW im Rahmen der aktuellen Ein-sätze im Katastrophengebiet. Im Wesentlichen werden die Beamtinnen und Beamte etwa zur Verhinderung von Plünderungen in den von Evakuierungen und Stromausfällen betroffenen Gebieten mit dem Schwerpunkt Rhein-Erft-Kreis zum Einsatz kommen. Auch Kräfte der Technischen Einsatzeinheit werden mit vier Schlauchbooten im Einsatz sein. red










16.07.2021 • 19:52 Uhr

Harzwasserwerke: Unbedenkliche Druckschwankungen am Mittwoch in Bad Gandersheim möglich

Die Stadtwerke in Bad Gandersheim teilen mit, dass es am Mittwoch, 21. Juli, in der Zeit von 8.30 bis 11 Uhr durch Auswechseln der Druckminderer im Leitungsnetz der Harzwasserwerke zu unbedenklichen Druckschwankungen im Bereich der Trinkwasserversorgung kommen kann. Betroffen davon sind nachfolgende Straßen in Kernstadt und Wrescherode: Northeimer Straße, Am Moosberge, Hohenhöfen, Adolf-Mühe-Weg, Leuckfeldweg, Brackebuschweg, Im Zöllischen Sieke, Flugplatzweg, Kohlkamp, Kriegerweg, Hohlweg und Kühlerblick sowie das E-Center. Um Kenntnisnahme wird gebeten. sbg










16.07.2021 • 19:50 Uhr

Uwe Schwarz (SPD): Land unterstützt Soziokultur – Weltbühne Heckenbeck erhält Fördermittel

Zur Förderung der Soziokultur in Niedersachsen stellt die Niedersächsische Landesregierung dem Landesverband Soziokultur Niedersachsen regelmäßig Mittel zur Verfügung. Im zweiten Halbjahr 2021 wurden insgesamt rund 97.600 Euro für die Förderung von zwölf Vereinen aus dem Bereich der Soziokultur vergeben.

Auch der KuK e.V. – Weltbühne Heckenbeck erhält erneut Mittel vom Land. Bereits in der vorhergegangenen Förderperiode profitierte das Kulturzentrum gemeinsam mit Einrichtungen in Einbeck und Uslar von dem Programm.
„Durch unsere kulturellen Angebote vor Ort werden Räume für menschliche Begegnungen geschaffen, die in die Pandemie so sehr gefehlt haben und erst langsam wieder möglich sind“, so der örtliche Landtagsabgeordnete Uwe Schwarz. „Mit der Förderung der Soziokultur unterstreicht das Land seinen Willen, das Kulturleben in seiner ganzen Vielfalt auch in schwierigen Zeiten verlässlich zu unterstützen.“

Soziokulturelle Zentren und Vereine können auch weiterhin Förderung aus den Landesmitteln für Soziokultur beantragen. Anträge auf Projekt- und Strukturförderung werden beim Landesverband Soziokultur gestellt; Anträge auf Förderung für Investitionen beim Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Stichtag für die Anträge für 2022 ist der 15. Oktober 2021.red










16.07.2021 • 19:47 Uhr

Ver.di kritisiert «finanzielle Schieflage» in der Erwachsenenbildung - Kritik an Rot-Schwarz in Hannover

Die Gewerkschaft ver.di hat die rot-schwarze Landesregierung in Niedersachsen dafür kritisiert, Erwachsenenbildung nicht mit weiteren finanziellen Mitteln auszustatten. In der
Haushaltsklausur am 10. und 11. Juli habe die Regierung beschlossen, die Mittel nicht weiter aufzustocken, sagte Landesleiter Detlef Athing am Freitag in Hannover. Diese Entscheidung sei «ein Schlag ins Gesicht» der ehren- und hauptamtlichen Lehrkräfte, die in der Pandemie häufig mit erhöhtem Gesundheitsrisiko arbeiteten. Viele hätten auch aufgrund von Kurzarbeit finanzielle Einbußen hinnehmen müssen oder ihre Beschäftigungsverhältnisse und Honorarverträge verloren.

Eine durch das Land auskömmlich finanzierte Erwachsenenbildung sei relevanter denn je, betonte Athing. So werde dort gesellschaftliche Teilhabe in der Breite genauso ermöglicht, wie das Nachholen von Bildungsphasen, die berufliche Fort- und Weiterbildung und nicht zuletzt die politische Bildung. Gerade in Zeiten einer immer mehr unter Druck geratenen Demokratie« seien dies zentrale Herausforderungen, die höchste politische Priorität haben müssten.

Aufgrund der strukturellen Unterfinanzierung der Branche seien Träger in finanzielle Schieflage geraten, erläuterte Athing. »Zuvorderst sind hier die Heimvolkshochschulen zu nennen, deren Existenzen als lebendige Lernorte in Niedersachsen gefährdet sind.
Dringend notwendige Investitionen in Modernisierung und Bausubstanz konnten nicht getätigt werden." Auch Investitionen in Digitalisierung seien weiterhin nötig, um attraktive und zeitgemäße Angebote entwickeln zu können. epd











16.07.2021 • 19:44 Uhr

Seesen: Dienstrechtliches Verfahren der ev. Landeskirche gegen Ex-Propst Thomas Gleicher aus Seesen wie erwartet eingestellt

Die evangelische braunschweigische Landeskirche hat ein dienstrechtliches Verfahren gegen den ehemaligen Propst der Propstei Gandersheim-Seesen, Thomas Gleicher, erwartungsgemäß eingestellt. Es sei nach Prüfung durch die Rechtsabteilung des Landeskirchenamtes kein dienstrechtliches Fehlverhalten festgestellt worden, teilte Kirchensprecher Michael Strauß dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Freitag mit. Gleicher war im Januar in die Kritik geraten, nachdem er sich und seiner Ehefrau als Leitungsperson des Alten- und Pflegeheims St. Vitus in der Einrichtung gegen das Corona-Virus impfen lassen hatte, ohne einer entsprechenden Priorisierungsgruppe anzugehören.

In der Folge war Thomas Gleicher am 26. Februar von seinen Ämtern als Propst der Propstei Gandersheim-Seesen und als Aufsichtsratsvorsitzender der Einrichtung zurückgetreten. Im Frühjahr hatte die Kirchenregierung als kirchenleitendes Gremium das dienstrechtliche Verfahren aufgenommen.

Am kommenden Sonntag (18. Juli) wird Gleicher von Landesbischof Christoph Meyns in Seesen offiziell verabschiedet. Gleichers Nachfolgerin wird Pastorin Meike Bräuer-Ehgart aus Bad Gandersheim.red










16.07.2021 • 19:40 Uhr

Bad Gandersheim /Kalefeld: Gemeinsam Sommer des Brandschutz- Nachwuchses retten

Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz (Mitte) Kalefelds Bürgermeister Jens Meyer (rechts) und Vize-Kreisjugendfeuerwehrwart Konstantin Mennecke (links) werfen mit einer Gemeinschaftsaktion den Rettungsring für den Brandschutz-Nachwuchs: die Kinder- und Jugendfeuerwehren aus der Stadt Bad Gandersheim und der Gemeinde Kalefeld können in den Sommerferien einen Tag mit ihren Kindern und Jugendlichen im Freibad Düderode verbringen.

Da in diesem Jahr das geplante Kreiszeltlager mit über 300 Teilnehmern bereits zum zweiten Mal in Folge aufgrund der Pandemielage nicht stattfinden kann und auch viele andere Veranstaltungen ausfallen müssen, haben sich die Verwaltungschefs zusammen mit der Abschnittsjugendfeuerwehr gemeinsam ein Ersatzprogramm überlegt. „Zeltlager, ebenso Spielewettbewerbe sind absolute Höhepunkte eines jeden Jahres, schweißen zusammen und werden bei den Kindern und Jugendlichen auch in diesem Jahr schmerzlich vermisst“, betont Abschnittsjugendfeuerwehrwart Konstantin Mennecke.

„Deshalb ist es keine Frage, dass wir die Kinder- und Jugendfeuerwehren gerne einzeln bei uns im Freibad in Düderode begrüßen und so ein wenig zur Normalität für die jungen Menschen beitragen, die sich bereits in jüngsten Jahren ehrenamtlich für unsere Bürgerinnen und Bürger engagieren“, lobt Jens Meyer. Dass dieses Engagement wortwörtlich unbezahlbar ist, darauf weist Bürgermeisterin Franziska Schwarz hin. „Unsere Feuerwehren beziehen ihren Nachwuchs zu über 90 Prozent aus unseren Kinder- und Jugendfeuerwehren. Eine hauptamtliche Feuerwehr wäre finanziell nicht zu stemmen. Deshalb freuen wir uns, nicht nur eine tolle Aktion für den Sommer anbieten zu können, sondern so auch das Engagement der jungen Menschen und ihrer Betreuer würdigen zu können.“

Die Kosten für den Freibadbesuch übernehmen die Stadt und Gemeinde sowie die Abschnittsjugendfeuerwehr. „Im kommenden Jahr revanchieren wir uns gerne und laden nach Bad Gandersheim ein“, verspricht Bürgermeisterin Franziska Schwarz.










16.07.2021 • 08:40 Uhr

In 2020 wurden 5.000 Babys weniger geboren

Im vergangenen Jahr sind in Deutschland etwa 5.000 Babys weniger geboren worden als noch im Jahr zuvor. Das Statistisches Bundesamt meldete am Freitag in Wiesbaden 773.144
Neugeborene für das Jahr 2020.

Die sogenannte zusammengefasste Geburtenziffer mit 1,53 Kindern je Frau sei nur geringfügig niedriger als im Jahr 2019, als sie bei 1,54 Kindern je Frau lag. Damit sei sie allerdings das vierte Jahr in Folge gesunken. Die Zahl der Frauen im sogenannten fertilen Alter zwischen 26 und 37 Jahren sei im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Prozent gesunken. Das sei seit 2011 erstmals ein Rückgang.

Bei den Frauen mit deutscher Staatsangehörigkeit blieb die Geburtenziffer 2020 laut Bundesamt mit 1,43 Kindern je Frau auf dem Niveau des Vorjahres. Bei den Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit sei sie von 2,06 auf 2,00 Kinder je Frau gesunken.

Die zusammengefasste Geburtenziffer gibt an, wie viele Kinder eine Frau im Laufe ihres Lebens bekäme, wenn diese Zahl den Geburten bezogen auf alle Frauen zwischen 15 und 49 Jahren im betrachteten Jahr entspräche. epd










16.07.2021 • 08:36 Uhr

Corona-Virus-Lage am Freitag: Inzidenzwert im Landkreis Northeim bei 1,5

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt soeben in seiner offiziellen Verlautbarung mit, dass der tagesaktuelle Inzidenzwert im Landkreis Northeim auf 1,5 Fälle auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen leicht angestiegen ist.

red/Grafiken: RKI /NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen










16.07.2021 • 08:30 Uhr

Vermisstes Duo - ein Jugendlicher aufgegriffen - Wer hat den anderen Jungen gesehen?

Die Polizei in Hildesheim berichtet soeben:
Der seit Samstag, 26. Juni, vermisste 15-Jährige aus einer Judgendeinrichtung in Schierschwende konnte am Donnerstag, nach Zeugenhinweisen, in Hildesheim durch Polizisten aufgegriffen werden. Noch immer wird sein 16-jähriger Kumpel Danny Voges vermisst. Danny Voges ist ca. 1.70 bis 1.75 m groß, schlank und trägt mittelblonde, kurze Haare. Zuletzt war er mit einer schwarzen Jogginghose, einem T-Shirt und Turnschuhen bekleidet. Möglicherweise hält sich der Vermisste auch in Hildesheim auf.
Wer hat den Jungen gesehen und kann Hinweise zu seinem Aufenthalt geben? Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Mühlhausen,unter der Telefonnummer 03601/4510 oder in jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.red/Foto: Polizei










16.07.2021 • 08:22 Uhr

Ver.di-Chef lehnt Impfpflicht für Pflegekräfte und Kita-Personal ab

Ver.di-Chef Frank Werneke lehnt eine Impfpflicht für Pflegkräfte und Kita-Personal als grundrechtswidrig ab. «Eine Impfpflicht für bestimmte Arbeitnehmergruppen wäre ein massiver
Eingriff in die Grundrechte, der sich nicht rechtfertigen lässt», sagte Werneke laut Vorabmeldung dem «RedaktionsNetzwerk Deutschland» (Freitag). Die Impfquoten bei Pflegekräften und Kita-Beschäftigten seien hoch. «Ich kenne viele Pflegerinnen und Pfleger persönlich - und sie sind alle geimpft», erklärte er. Beim Kita-Personal liege die
Quote bei fast 80 Prozent.

Er empfehle allen Pflegerinnen und Pflegern, Erzieherinnen und Erziehern und ver.di-Mitgliedern generell, sich impfen zu lassen, sagte Werneke. Er sei auch sehr dafür, alles zu tun, um die Impfung für die Menschen in Deutschland noch zu vereinfachen. «Schicken wir
Impfmobile los, überzeugen wir die Menschen», sagte er. «Zwang kann und darf nicht die Lösung sein.»

Der Mediziner Wolfram Henn, der Mitglied im Deutschen Ethikrat ist, hatte die Debatte über eine Impfpflicht neu angestoßen mit dem Vorschlag, das Personal in Kitas und Schulen dazu zu verpflichten. Dies stieß aber überwiegend auf Ablehnung.epd










16.07.2021 • 08:15 Uhr

Nordstemmen: Evangelischer Kirchenvorstand will Pastor Diehl loswerden - "Ich stehe auf biblischen Fundament" - Pastor fühlt sich kriminalisiert

Evangelisch Gemeinde und Pastor über umstrittenen Artikel über Homosexuelle uneins

Der wegen kritischer Äußerungen zu alternativen Familienmodellen und Geschlechtsidentität in die Kritik geratene Nordstemmer Pastor Marcus Piehl verlässt seine Gemeinde. Am Donnerstag verteidigte er seine Positionen - und bekam Kritik und Zuspruch.

Der wegen eines Gemeindebrief-Artikels in die Kritik geratene evangelische Pastor Marcus Piehl und der Kirchenvorstand der evangelischen St.-Johannis-Gemeinde in Nordstemmen bei Hildesheim sehen keine Basis für eine weitere Zusammenarbeit. In einer rund dreistündigen Gemeindeversammlung erläuterte der Kirchenvorstand am Donnerstagabend vor rund 200 Gemeindemitgliedern einen Anfang Juli gefassten Beschluss, der Piehl den Wechsel auf eine andere Stelle nahelegt. Der Pastor, dessen Äußerungen über homosexuelle und geschlechtsdiverse Menschen für Irritationen gesorgt hatten, verteidigte die in dem Text formulierten Positionen: «Ich stehe auf biblischem Fundament, und das wird weiter
mein Fundament sein.» Piehl kündigte zudem an, die Gemeinde zu verlassen. Einen Zeitpunkt dafür nannte er nicht.

In der anschließenden, teils emotional geführten Aussprache auf der Gemeindewiese meldeten sich sowohl Anhänger als auch Kritiker des Pastors zu Wort. Die Befürworter würdigten unter anderem, dass Piehl «ein Hingucker, kein Weggucker» sei. Er benenne gesellschaftliche Probleme klar, sei meinungsstark und fordere die Gemeinde zur
kritischen Debatte heraus. Dass der Kirchenvorstand ihm einen Stellenwechsel nahegelegt habe, sei für viele Menschen in der Gemeinde ein Schock gewesen und habe sie «überfahren».

Piehls Kritiker entgegneten, seine Äußerungen hätten die Gemeinde polarisiert oder gar gespalten. Zudem seien seine Ausführungen zu den Ursachen psychischer Probleme von Jugendlichen zu undifferenziert. Piehl hatte bei der Gemeindeversammlung erneut argumentiert, dass die nach seiner Auffassung zunehmenden seelischen Nöte junger Menschen unter anderem auf Ein-Eltern- und Patchwork-Familien sowie das Fehlen
von Vätern zurückzuführen seien. Er warb für das klassische Familienmodell und betonte, dass ein Aufwachsen bei den leiblichen Eltern «der bessere Weg» sei. Zugleich verwahrte sich der Pastor gegen den Vorwurf, andere Familienformen, sexuelle Orientierungen und
Geschlechtsidentitäten zu diskriminieren: «Nur weil man für das eine wirbt, kriminalisiert man nicht das andere.»

Auch zum Dritten Geschlecht äußerte sich Piehl abermals. Der Diskurs um das Thema sei größer als das Thema selbst. Da es nur eine kleine Minderheit betreffe, sei zu fragen, «ob wir darauf unsere Gesellschaft ausrichten und unsere Sprache ummodeln müssen». Einige Gemeindemitglieder kritisierten, dass Piehls Positionen dazu beitrügen, dass sich Menschen anderer Meinung und Lebensweise in der St.-Johannis-Gemeinde nicht willkommen fühlten.

Trotz deutlicher Meinungsverschiedenheiten wurde in vielen Beiträgen Wunsch geäußert, dass sich «der Riss durch die Gemeinde» nicht weiter vertiefe. Piehl habe gute Arbeit geleistet und vieles vorangebracht, betonte der stellvertretende Kirchenvorstandsvorsitzende Hermann Reinhold, «aber mit ihm können wir unsere Gemeinde nicht einen.» Die Wochen nach dem Gemeindebrief-Artikel und die öffentliche Resonanz darauf hätten den Kirchenvorstand und viele Mitglieder der St.-Johannis-Gemeinde
getroffen «wie kaum etwas zuvor».

Mit Blick auf den Antrag eines Gemeindemitgliedes, der Kirchenvorstand möge sich für die «christliche Tugend der Vergebung» entscheiden und seinen Beschluss zurückziehen, äußerte der im Frühjahr in den Ruhestand getretene Hildesheimer Regionalbischof
Eckhard Gorka Bedenken: «Ein Pastor kann nicht nur der Pastor seiner Freunde sein. Würden wir den Riss nicht nur vertiefen, wenn wir über diesen Antrag abstimmen würden?». Gorka, der dem Klärungsprozess in der St.-Johannis-Gemeinde beratend zur Seite steht, betonte, dass ein Pastor das Gegenüber möglichst aller Gemeindemitglieder sein müsse. Er zollte Piehl Anerkennung, kritisierte aber zugleich dessen Gemeindebrief-Artikel: «Pastor Piehls Artikel war schlecht. Aber Marcus Piehl ist kein schlechter Mensch». epd











16.07.2021 • 08:00 Uhr

Bad Gandersheimer SPD besucht Ausstellung KLEIN.STADT.VISIONEN – Ratsmitglieder, Ortsverein und Kandidaten sind dabei

20 bis 25 Personen sind der Einladung der Bad Gandersheimer Ortsvereinsvorsitzenden Anja Görlach gefolgt und haben sich die Arbeit zur Ausstellung "Klein.Stadt.Visionen" der Studierenden aus Hannover angesehen. Geführt von LaGa-Geschäftsführer Thomas Hellingrath haben sie die Chance genutzt, auch unmittelbar Fragen zu stellen .

"Man erkennt, wie intensiv sich die Studierenden mit Bad Gandersheim und insbesondere mit den Fragen des Leerstandes in der Innenstadt kreativ auseinander gesetzt haben", zeigt sich Anja Görlach erfreut über die Ergebnisse. Sie sieht einige Ansätze mit Potential. So zum Beispiel eine Fahrradwerkstatt oder das Konzept „Krasse Kiste“, bei dem eine Markthalle für regionale, nachhaltige Produkte jeder Art und ein Bistro kombiniert werden.

Vorstandsmitglied Nina Siavwapa war begeistert von den freizeitorientierten Konzeptideen. Von einem digitalen Wald, Augmented Reality (AR; computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung ) basierter Stadtgeschichte oder auch Entspannung unter dem LED Sternenhimmel geben der Innenstadt möglicherweise einen ganz neuen Charakter und Nutzen.

"Hier zeigt sich ein weiteres Mal, welche Strahlkraft die Landesgartenschau schon vor ihrer Eröffnung hat. Erneut haben sich junge Menschen aufgemacht, um mit einem Blick von außen Impulse zu setzen", freut sich Anja Görlach.

Insbesondere für die Ratsmitglieder und die Kandidaten zur Kommunalwahl hat sich der gemeinsame Besuch gelohnt. Sie sind inspiriert und wünschen sich, dass auch Investoren und Immobilienbesitzer die Impulse aus der Ausstellung vorgestellt bekommen und dieses Potential erkennen. red/Fotos: SPD Gandersheim
















15.07.2021 • 19:26 Uhr

Einbeck bekommt den Zuschlag und wird „Smart City“

Einbeck kann „smart“ werden: Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat hat am späten Donnerstagnachmittag grünes Licht für die Bierstadt als eines von 28 Modellprojekten der „Smart Cities“ ausgewählt. „Damit hat sich Einbeck in einem mehrstufigen Prüfprozess für das insgesamt 820 Millionen Euro starke Programm zur Digitalisierung in Kommunen qualifiziert. Eine hervorragende Grundlage für einen Digitalisierungsschub“, betont Bundestagsabgeordneter Dr. Roy Kühne.

Mit den Modellprojekten Smart Cities unterstützt die Bundesregierung Kommunen dabei, die Digitalisierung strategisch im Sinne einer integrierten, nachhaltigen und gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung zu gestalten. Die Modellprojekte Smart Cities entwickeln und erproben sektorenübergrei- fende digitale Strategien für das Stadtleben der Zukunft. Die Modellprojekte 2021 stehen unter dem Motto „Gemeinsam aus der Krise: Raum für Zukunft“. Die geförderten Projekte sollen aufzeigen, wie die Qualitäten der europäi- schen Stadt in das Zeitalter der Digitalisierung übertragen werden können.

94 Städte, Kreise und Gemeinden hatten sich für die mittlerweile dritte Staffel der „Smart Cities“ beworben. Zwei externe Fachgutachter haben die Bewerbungen bewertet, eine elfköpfige Jury unter dem Vorsitz von Bau-Staatssekretärin Anne Katrin Bohle hat die Sieger ausgewählt. „Einbeck überzeugt immer wieder mit innovativen Ideen, weshalb ich mich sehr freue, dass diese Förderung der Modellprojekte, möglich gemacht durch die KfW-Bank, auch in unsere Region fließt“, so Kühne.

Ebenfalls Teil der „Smart Cities“ sind jetzt unter anderem der Landkreis Hameln-Pyrmont, die Stadt Hildesheim und die Landeshauptstadt Hannover.red










15.07.2021 • 19:05 Uhr

350 Feuerwehrleute aus Ostwestfalen im Hilfseinsatz im Hochwassergebiet

Seit Mittwochabend sind 350 Feuerwehrleute und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes aus Ostwestfalen im überörtlichen Hilfseinsatz in den Hochwassergebieten im Sauerland und dem Bergischen Land. Schwerpunkt ist das Lennetal mit den Städten Altena und Hagen, wo der Starkregen des Tiefdruckgebietes zu schweren Überschwemmungen geführt hat.

Rund 350 Einsatzkräfte der Feuerwehrbereitschaften 2 Herford/Minden und 3 Höxter/Paderborn machten sich am späten Mittwochabend auf den Weg nach Altena im Märkischen Kreis. Die Feuerwehrbereitschaft 1 aus Bielefeld war bereits im Laufe des Tages nach Hagen beordert worden. Überschattet wurde die überörtliche Hilfe durch den Tod von zwei Feuerwehrmännern, die im Hochwassereinsatz in Altena und Umgebung ums Leben gekommen waren.

Gegen 18.15 Uhr erreichte den Paderborner Kreisbrandmeister Elmar Keuter der Einsatzbefehl der Bezirksregierung Detmold. Um 18.47 Uhr wurden die Einheiten im Kreis Paderborn alarmiert. Gegen 20.15 Uhr trafen 23 Fahrzeuge mit 105 Einsatzkräften aus dem Kreis Paderborn an der Kreisfeuerwehrzentrale in Büren-Ahden ein. Um 20.55 Uhr setzte sich dort der Hilfskonvoi in Bewegung.

Mit Lösch- und Spezialfahrzeugen für flächige Hochwasserlagen und Technische Hilfeleistungen rückten die Züge 33 und 34 aus. Mit im Einsatz war auch der Logistikzug 35 mit zahlreichen Helfern und Fahrzeugen des Deutschen Roten Kreuzes Der Logistikzug stellte die Versorgung der Einheiten aus den Kreisen Höxter und Paderborn sicher.

In den Nachtstunden versuchte der Verband aus dem Kreis Paderborn, unterstützt durch hochwatfähige Bundeswehrfahrzeuge und Bagger, sich in die überflutete Innenstadt vorzukämpfen. "Bei einem Wasserstand von 1,80 Metern mussten wir jedoch kapitulieren", berichtete Elmar Keuter, der die Verbandsführung innehat, am Donnerstagmorgen.

Seit den Vormittagsstunden arbeiten die Züge 33 und 34 des Paderborner Verbandes als erste auswärtige Feuerwehr in der Innenstadt von Altena. "Überall werden wir mit hochgerecktem Daumen begrüßt", freut sich Keuter. Die Einsatzkräfte befreien die Straßen von Schlamm und Geröll und haben bereits 30 Keller ausgepumpt.

Am frühen Nachmittag wurden die Kräfte aus dem Kreis Paderborn von 80 frischen Feuerwehrleuten aus dem Kreis Paderborn abgelöst. Sie waren in Mannschaftstransportern über Iserlohn nach Altena gefahren und übernahmen dort an den Einsatzstellen die Fahrzeuge.
















15.07.2021 • 16:54 Uhr

Heute Schwerpunktkontrolle des gewerblichen Güterverkehrs auf dem Autohof Northeim: Abenteuerlich viele Verstöße und Mängel

Der Wettbewerb im Transportgewerbe wird immer größer und führt unter anderem dazu, dass einige Firmen Sicherheitsrisiken im Straßenverkehr -wie Überschreitung der Lenkzeit oder unterlassene Fahrzeugwartungen - bewusst in Kauf nehmen.

Gut 40 Angehörige der regionalen Kontrollgruppe der Polizeidirektion Göttingen aus Göttingen, Hildesheim und Northeim führten daher am heutigen Donnerstag seit 08 Uhr bis in den Nachmittag hinein auf dem Autohof Northeim ganzheitliche Kontrollen des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs durch. Unterstützt wurden sie dabei durch den Zoll, das Bundesamt für Güterkraftverkehr, das Gewerbeaufsichtsamt Göttingen und den Landkreis Northeim.

Wie bei zurückliegenden Kontrollen wurden auch am heutigen Tag zahlreiche Verstöße und erhebliche Mängel festgestellt, die mitunter zu einer Untersagung der Weiterfahrt führten.

So transportierten gleich zwei Unternehmen lange Konstruktionshölzer, die deutlich über die Ladefläche der Fahrzeuge hinausragten, so dass in beiden Fällen die hinteren Ladetüren offen standen. Besonders unglücklich war in einem Fall der Umstand, dass die Ladung mit etwas mehr Aufwand durchaus ordnungsgemäß hätte verstaut werden können. Hierfür wäre es nur erforderlich gewesen, einige einzelne an der vorderen Bordwand angelehnte Europaletten vor der Beladung herunter zu nehmen und diese -statt vor- direkt auf der eigentlichen Ladung zu platzieren. Beiden Fahrzeugführern wurde die Weiterfahrt untersagt, der o.a. Fahrer konnte nach umfangreicher Umladung mittels Kran seine Türen wieder ordnungsgemäß schließen und dann seine Fahrt fortsetzen.

Bei einem Gefahrgut-LKW stellten die Beamten fest, dass durch die nicht ordnungsgemäß durchgeführte Ladungssicherung ein äußerer Transportbehälter eines Containers beschädigt wurde. Glücklicherweise trat die beförderte Säure noch nicht aus, die Weiterfahrt musste dennoch untersagt und ein Bußgeldverfahren eingeleitet werden.

Bei einem gewerblichen Fahrzeug der Sprinterklasse war zwar ein EG-Kontrollgerät verbaut, der Fahrer war jedoch nicht im Besitz einer Fahrerkarte. Ob ein ordnungsgemäßer Aufschrieb des Tachographen überhaupt noch möglich gewesen wäre steht zu dem auf einem anderen Blatt - das alle zwei Jahre zu prüfende Gerät hatte bereits seit neun Jahren keine vorgeschriebene Wartung mehr erhalten.

Bei den insgesamt 106 kontrollierten Fahrzeugen konnten zusammengefasst folgende Mängel festgestellt werden:

67 x Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten (Mehrfachverstöße eines Fahrers möglich)
4 x Verstöße gegen Bestimmungen der Kabotage-Verordnung
6 x technische Mängel
30 x mangelnde Ladungssicherung
3 x zollrechtliche Bestimmungen
14 x allgemeine Verstöße gegen die StVO (Geschwindigkeit, Gurt, Handy...)
2 x Gefahrgutverstöße

Die Vielzahl an Beanstandungen zeigen erneut die Wichtigkeit dieser Kontrollen. Die Verkehrssicherheit von Kraftfahrzeugen und dem Fahrpersonal ist von grundlegender Bedeutung, um Verkehrsunfälle zu verhindern. Die Polizei Northeim wird aufgrund der zahlreichen Feststellungen daher auch zukünftig ähnliche Kontrollen durchführen. da











15.07.2021 • 16:48 Uhr

Aktionstage am Freitag und Samstag im Northeimer Impfzentrum!Impfaktion für Kinder und Jugendliche ab dem 12. Lebensjahr - Termine sofort telefonisch oder per e-mail buchbar!

Für Kinder und Jugendliche ab dem 12. Lebensjahr bietet das Northeimer Impfzentrum am kommenden Freitag (16.7.) und Samstag (17.7.) eine spezielle Impfaktion an.
An beiden Tagen können sich Jugendliche in der Zeit von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr im Impfzentrum in der Stadthalle in Northeim mit dem mRNA Impfstoff von BioNTech erstimpfen lassen. Das Northeimer Impfzentrum beteiligt sich damit ebenfalls an der landesweit vom Sozialministerium beworbenen Impfaktion für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren.

Die Termine für die Sonderaktion können ab sofort ausschließlich telefonisch über die Hotline des Landes unter 0800/9988665 gebucht werden.

Zum Impftermin müssen die Kinder und Jugendlichen von mindestens einem Erziehungsberechtigten begleitet werden, denn vor dem Impfen ist eine ausdrückliche Zustimmung erforderlich. Mitzubringen sind außerdem Ausweispapiere und der Impfpass. Selbstverständlich gibt es vorab im Impfzentrum eine ausführliche ärztliche Beratung.
Nachdem die Warteliste für das Northeimer Impfzentrum mittlerweile nahezu vollständig abgearbeitet ist, gibt es außerdem regelmäßig freie Impftermine, die über das Landesportal gebucht werden können. „Es muss niemand mehr auf seinen Impftermin warten“, bekräftig Frank Beckmann, operativer Leiter des Impfzentrums. lpd










15.07.2021 • 16:36 Uhr

Vox Organi Konzert mit Irene Roth-Halter in Hann.Münden

Am kommenden Samstag, 17. Juli 2021, gastiert das internationale Orgelfestival Vox Organi in der Stadtkirche St. Blasius in Hann.Münden.

Zu einer Orgelvesper reist Irene Roth-Halter aus der Schweiz an. Sie ist regelmäßigen Besuchern bereits als herausragende Solistin des denkwürdigen Festivaljahres 2020 bekannt.
Irene Roth-Halter studierte Klavier und Orgel an der Musikhochschule Zürich. Sie ist Organistin an der Stefanskirche in Konstanz und Dozentin für Klavier und Orgel an der Pädagogischen Hochschule Thurgau. Als Konzertorganistin hat sie mehrere wichtige Wettbewerbe gewonnen. Sie widmet sich einer regen Konzerttätigkeit im In- und Ausland als Organistin, Pianistin, Cembalistin und als Kammermusikerin.

Für ihr Gastspiel in Hann.Münden hat sie ein Programm mit Werken von Bach, Böhm, Mendelssohn und Fischer zusammengestellt. Die Veranstaltung beginnt um 16:00 Uhr. Der Eintritt ist wie alle Veranstaltungen von Vox Organi frei.

Das komplette Programm sowie weitere Informationen über das Festival, die Künstler und die Orgeln gibt es auf der Festival-Website www.voxorgani.org .










15.07.2021 • 16:33 Uhr

Aktuelle Unwetterkatastrophen beflügeln Protestler: Fridays for Future» kündigt Aktion in Göttingen und anderswo an

Angesichts der jüngsten Extremwetterereignisse in Nordamerika und Deutschland (mit vielen Toten) mit Hitzerekorden und schweren Unwettern wollen wieder viele Menschen für mehr Klimaschutz auf die Straße gehen. An diesem Freitag (16. Juli) sind bundesweit Dutzende Demonstrationen geplant, teilte die Bewegung «Fridays for Future» mit. In Niedersachsen gibt es Aktionen in Göttingen, Hameln, Helmstedt, Lüchow, Osterholz-Scharmbeck, Uelzen und Vechta.

In Göttingen soll um 11.55 Uhr am Bahnhof eine Demonstration unter dem Motto «Schlägt es zwölf»? starten, wie die Ortsgruppe von «Fridays for Future» mitteilte. «Schon heute leiden viele Menschen weltweit unter der Klimakrise, unter Stürmen, Überflutungen, Dürre»,
sagte Nassim Do al, einer der Göttinger Aktivisten.

In Helmstedt, Osterholz-Scharmbeck, Uelzen und Vechta wollen sich die Aktivisten in den jeweiligen Innenstädten zu Kundgebungen und Demonstrationen treffen. Eine Fahrrademo für mehr Klimaschutz ist in Hameln angekündigt. In Lüchow will «Fridays for Future» konkrete
klimapolitische Forderungen an den Landkreis Lüchow-Dannenberg bekanntgeben. red/epd










15.07.2021 • 13:49 Uhr

Gebläse- und Steuerungstechnik der Bad Gandersheimer Kläranlage wird erneuert

Viele positive energetische, personelle und digitale Effekte - Bürgermeisterin Schwarz besucht die Kläranlage

Die Stadt Bad Gandersheim erneuert für die Belüftung der Belebungsbecken zwei Gebläseaggregate auf der Kläranlage. Die Gebläse sollen an das ebenfalls neu zu errichtende Prozessleitsystem angeschlossen werden und mit dem neu installierten Mess- und Reglersystem gesteuert werden. Für die Entlüftung des Gebläseraums ist zusätzlich ein temperaturgeregelter Rohrventilator geplant. Die Kläranlage wurde 1979 errichtet und reinigt das Abwasser aus dem gesamten Gemeindegebiet der Haushalte, Kliniken, Gewerbe- und Industriebetriebe, aller sozialen Einrichtungen wie auch der Bewohner/innen dreier Ortsteile Fredens. Aufgrund der fortgeschrittenen Nutzungsdauer sind bautechnische Sanierungsmaßnahmen auf der gesamten Kläranlage notwendig. „Nun geht es endlich los, die Aufträge sind vergeben“, freut sich Bürgermeisterin Schwarz.

„Denn die Optimierung der biologischen Reinigung stellt den größten Baustein im Klimaschutz-Teilkonzept der Kläranlage dar. Er bringt uns einen großen Schritt weiter in puncto einer klimafreundlichen Abwasserbehandlung für die Stadt Bad Gandersheim“, so Schwarz weiter. Das Belebungsbecken Nr. 2 hat ein Volumen von 3.200 m3, ist mit zwei Rührwerken und drei Gebläsen (55 kW) ausgestattet. Seit 2019 arbeitet Stadtwerkeleiterin Astrid Schelle mit den Kollegen daran, nachhaltige Investitionen zu entwickeln, die gleichzeitig energetische, personelle und digitale Effekte mit sich bringen.

Die geplanten Maßnahmen werden eine erhebliche Energieeffizienz erzielen: die Gebläse verbrauchen weniger Energie in Form von Strom und die Messtechnik steuert zugleich automatisch den optimalen Sauerstoffeintrag aus dem Gebläse in das Belebungsbecken. Bisher wurde durch das Personal auch an Wochenenden und Feiertagen händisch die Sauerstoffzufuhr eingestellt. Diese Personaleinsätze wird es bald nicht mehr geben. Die Kollegen der Rufbereitschaft werden dann nur noch im Störfall über Handy alarmiert.

Durch die automatische Steuerung der biologischen Abwasserreinigung werden die Stickstoffverbindungen im Abwasser durch die optimale Sauerstoffbelüftung maximal eliminiert. „Das ist Chemie, Physik und Klimaschutz pur!“ - lacht Astrid Schelle - „und soll über die Abwasserabgabe anteilig refinanziert werden.“ Langfristig trägt das Gesamtpaket zu sinkenden Kosten auf der Kläranlage bei. „Das freut alle Bürger und Bürgerinnen dieser Stadt!“, so Schwarz dankend zu den Kollegen der Schmutzwasserbeseitigung und wünscht viel Erfolg bei der Baumaßnahme. sbg

Zu den Bildern:
Gebläseaggregate für die Belüftung der Belebungsbecken werden erneuert.

Belebungsbecken wird durch nachhaltige Investitionen optimiert. Fotos: Kielhorn















15.07.2021 • 10:45 Uhr

„Fit for 55“: Landvolk wirft EU Realitätsferne beim Klimaschutz vor - Entwürfe nicht umsetzbar

Das Landvolk Niedersachsen betrachtet die heute (14. Juli) von der EU-Kommission vorgestellten Entwürfe als nicht umsetzbar in Deutschland. Nach den Entwürfen „Fit for 55“ sollen die EU-Mitgliedstaaten unter Einbeziehen der Klimawirkungen der Landnutzung bis 2035 eine klimaneutrale Lebensmittelerzeugung erreichen. „Der Vorschlag läuft darauf hinaus, dass als einzige Lösung für die von der EU-Kommission geforderte Nullbilanz für große Teile Niedersachsens eine 300-jährige Kulturleistung innerhalb von 15 Jahren zurückgedreht werden müsste“, erklärt dazu Landvolkpräsident Dr. Holger Hennies.

„So eine Forderung ist unseriös, denn wir könnten diese Auflage nur erfüllen, wenn wir die Landwirtschaft auf mehreren hunderttausend Hektar Nutzfläche zeitnah einstellen und in massive Wiedervernässung einsteigen. Ein solcher Vorschlag ist nicht nur realitätsfern, sondern auch ein Schlag ins Gesicht der betroffenen Regionen und Betriebe, die einen fairen Umgang mit den Kohlendioxidfreisetzung aus kohlenstoffreichen Böden – wie zum Beispiel entwässerten Moorstandorten – verdient haben.“

Die EU-Kommission schlägt vor, dass dem Sektor Landwirtschaft zukünftig zusätzlich zu den Treibhausgasen, die bei der Erzeugung von Milch, Fleisch, Getreide, Hülsenfrüchten, Kartoffeln, Gemüse, Obst oder Wein aufgrund natürlicher Prozesse unvermeidbar sind, weitere Quellen zugerechnet werden. Dazu soll zukünftig die Kohlendioxidfreisetzung beim Abbau organischer Substanz im Boden gehören, die bei Nutzung entwässerter Moorböden unvermeidbar ist. Das gilt auch bei Entwässerung für Siedlungszwecke.

Auf der anderen Seite will die EU-Kommission als Treibhausgassenke die Humusanreicherung in Mineralboden und die Zuwächse bei der Kohlenstoffbindung in Wäldern positiv berücksichtigen.

„Über die Möglichkeit der Humusanreicherung in Mineralböden schweigt sich die EU-Kommission bis heute aus, wie das umgesetzt werden kann. Dieses sogenannte Carbon Farming sehen wir als Chance – allerdings mit begrenztem Umfang. Die EU will aber erst im Herbst erläutern, welche Anforderungen hier gestellt werden sollen“, kritisiert Hennies. „Die EU-Pläne sind unausgewogen, weil sie nicht mit anderen EU-Strategien abgestimmt sind und so zur weiteren Verlagerung der Lebensmittelerzeugung und Treibhausgasemissionen ins Ausland führen.“

Das Landvolk Niedersachsen fordert von Bund und Ländern, sich auf EU-Ebene für eine realisierbare Übergangsfrist beim Umgang mit entwässerten Moorböden einzusetzen und lehnt die Vorgabe der Klimaneutralität bei der Erzeugung von Lebensmitteln unter den bisher dafür verwendeten Berechnungsverfahren entschieden ab.

„Wenn wir über Klimaneutralität in der Landnutzung diskutieren, muss der Landwirtschaft auch die Vermeidung von Treibhausgasemissionen durch nachwachsende Rohstoffe und jeder Hektar angerechnet werden, der für die Erzeugung von Strom aus Freiflächen-Photovoltaikanlagen oder auch Windkraftanlagen aus der bisherigen landwirtschaftlichen Nutzung herausgenommen wird“, fordert Hennies. „Außerdem muss der geplante Grenzausgleich gegen Klimadumping von Drittländern nicht nur für Stahl und andere Industrieerzeugnisse eingeführt werden, sondern auch für Lebensmittel“, zeigt Hennies weitere Ungleichgewichte auf.











15.07.2021 • 10:36 Uhr

Verkehrsbehinderungen nach Unfall auf der B252 bei Warburg an der A44-Auffahrt

Durch einen Unfall auf der B252 bei Warburg ist es an der Anschlussstelle zur A44 am Mittwoch, 14. Juli, zu Verkehrsbehinderungen gekommen.

Ein 66-Jähriger war mit seinem blauen Fiat Spider auf der B252 von Warburg (Kreis Höxter) kommend in Fahrtrichtung Welda unterwegs, als um 9.45 Uhr von rechts ein blauer BMW auf die Bundesstraße einbog. Der von einem 49-jährigen Mann aus Dortmund gesteuerte BMW war von der A44 aus Richtung Dortmund gekommen und wollte auf die B252 in Richtung Warburg einbiegen.

Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß, wobei der Fiat-Fahrer leichte Verletzungen erlitt. Der BMW-Fahrer blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf mehr als 10.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr war im Einsatz, um auslaufende Betriebsstoffe aufzunehmen.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung wurde der betroffene Bereich teilweise gesperrt, zum Teil wurden die Fahrzeuge einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet, wodurch es auf der B252 und teilweise auch an der Ausfahrt der A44 zu Rückstaus kam. Gegen 10.45 Uhr konnte die Unfallstelle wieder freigegeben werden. /nig /Foto: Polizei










15.07.2021 • 10:32 Uhr

EugH: Kopftuchverbot am Arbeitsplatz kann rechtens sein

Das Verbot eines muslimischem Kopftuches am Arbeitsplatz kann laut Europäischem Gerichtshof (EuGH) rechtens sein. Der Arbeitgeber könne das Tragen jeder sichtbaren Ausdrucksform politischer, weltanschaulicher oder religiöser Überzeugungen verbieten, um den Kunden ein Bild der Neutralität zu vermitteln oder soziale Konflikte zu vermeiden, erklärte der EuGH am Donnerstag in Luxemburg. Es ging um die Fälle zweier Muslima aus Deutschland. (AZ:
C-804/18 und C-341/19)

Die eine Frau ist als Heilerziehungspflegerin bei WABE e. V., einem Kinder- und Jugendhilfeträger aus Hamburg, beschäftigt. Die andere ist Verkäuferin und Kassiererin bei der Drogeriemarktkette Müller. Beide trugen am Arbeitsplatz ein islamisches Kopftuch und
gerieten darüber in Konflikt mit dem Arbeitgeber.

Der EuGH urteilte nun, dass der Arbeitgeber grundsätzlich das Tragen solcher Symbole wie des Kopftuches oder auch eines christlichen Kreuzes verbieten dürfe. Das müsse aber «einem
wirklichen Bedürfnis» entsprechen, der Arbeitgeber müsste also anderenfalls Nachteile haben. Dafür seien die Erwartungen und Wünsche der Kunden oder Nutzer beziehungsweise der Eltern der betreuten Kinder maßgeblich.epd










15.07.2021 • 10:25 Uhr

Heute Jahrestag des Militärputsches in der Türkei: 100 Journalisten sitzen immer noch hinter Gittern

Gemeinsamer Bericht von GfbV in Göttingen und International Journalists Association

Bundesregierung muss auf Pressefreiheit und Freilassung aller politischen Gefangenen drängen
Zum fünften Jahrestag des Militärputsches in der Türkei am 15. Juli 2016 veröffentlicht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gemeinsam mit der „International Journalists Association“ einen kurzen Bericht unter dem Titel: „Wie die Türkei das freie Wort mit Terrorismus gleichsetzt und Journalist:innen zu langjährigen Haftstrafen verurteilt“. Dieser erinnert an das Schicksal der 100 Medienschaffenden und der zehntausenden politischen Gefangenen, die das Erdogan-Regime unter dem Verdacht ins Gefängnis gesteckt hat, mit den Putschisten kooperiert zu haben.

„Die 100 Journalist:innen und Medienschaffenden sitzen auch fünf Jahren nach dem Putschversuch vom 15. Juli 2016 in der Türkei hinter Gittern. Hunderte von ihnen mussten das Land verlassen, um demselben Schicksal zu entgehen. Tausende Mitarbeiter:innen, etwa beim staatlichen Rundfunk TRT verloren ihre Jobs, weil ihre Zeitung oder ihr Fernsehsender verboten wurden. Sie sind arbeitslos und werden von der Regierung und Gesellschaft wie „Ausgestoßene“ behandelt“, schreiben die Autoren des Berichtes, der Türkei-stämmige Journalist Erkan Pehlivan und Dr. Kamal Sido, Nahostexperte der GfbV.

Als vor fünf Jahren noch Menschen auf der Straße starben und der Ausgang des Umsturzversuchs ungewiss schien, verkündete Erdogan, der Putschversuch sei ein Geschenk Allahs. Offensichtlich hatte er einen umfassenden Säuberungsplan vorbereitet und konnte ihn nun umsetzen“, erinnert Dr. Kamal Sido. Tatsächlich begann eine großangelegte Kampagne gegen alle Oppositionellen, unabhängig von ihrer Sympathie für die Putschisten. Der kurdische Politiker Salahattin Demirtas verurteilte den Putsch bereits in den ersten Stunden öffentlich – er wurde trotzdem festgenommen und sitzt bis heute im Gefängnis. In den ersten Wochen und Monaten nach dem versuchten Putsch wurde etwa 160.000 Staatsbedienstete freigestellt oder entlassen. Mindestens 312.000 Menschen wurden festgenommen. 180 Medien wurden geschlossen und hunderte Journalisten wurden inhaftiert. 100 von ihnen sitzen immer noch im Gefängnis.

Zur Bekämpfung der Meinungs- und Pressefreiheit verwendet Erdogan vor allem zwei Instrumente: Das Antiterrorgesetz und den Paragraphen gegen Majestätsbeleidigung. Allen Medienschaffenden kann „Propaganda für eine Terrororganisation, Mitgliedschaft in einer Terrororganisation, Anführung einer Terrororganisation oder Gründung einer Terrororganisation“ vorgeworfen werden. Gleiches gilt für „Majestätsbeleidigung“, die Beleidigung des Präsidenten. Wer ihn kritisiert, kann zu mehrjähriger Haft verurteilt werden. Dafür reicht auch ein kritischer Kommentar auf Twitter.










15.07.2021 • 10:17 Uhr

Corona-Virus-Lage am Donnerstag: Inzidenz sinkt wieder auf 0,8 - Ein Akutpatient im Kreisgebiet! - Ausreißer Wolfsburg

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am Donnerstag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt soeben in einer seiner offiziellen Verlautbarung einen tagesaktuellen Inzidenzwert für den Landkreis Northeim von 0,8 Fälle auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen mit. Das bedeutet ein Corona-Akutpatient im Kreisgebiet. Der Inzidenzwert ist damit weiter im Sinkflug gen Nullwert.

Während landesweit die Inzidenzen auf niedrigem Niveau verharren gibt es im Bereich Wolfsburg einen heftigen Ausreißer. Hier beträgt der Inzidenzwert heute über 20.

red/Grafiken: RKI /NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen












15.07.2021 • 10:00 Uhr

Klare Ansage vom Ärztepräsident: Ungeimpfte sollen für Corona-Tests bezahlen

Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat sich dafür ausgesprochen, Ungeimpfte ab dem Herbst selbst für Corona-Tests zahlen zu lassen. «Wenn bis zum Ende des Sommers alle die Chance für eine vollständige Impfung bekommen haben, ist es angemessen, dass Ungeimpfte Schnell- oder PCR-Tests selbst bezahlen müssen, wenn sie in den Urlaub fahren, ins Restaurant oder ins Kino gehen wollen», sagte der Präsident der Bundesärztekammer dem «RedaktionsNetzwerk
Deutschland» (Donnerstag).

Es dürfe am Ende nicht so sein, dass die Gemeinschaft für den Impfunwillen Einzelner aufkommen müsse, erklärte Reinhardt weiter. Zudem forderte er erneut, die Menschen besser zu informieren. «Wir benötigen eine umfassende Aufklärungskampagne zum Impfen in allen
Medien, in der gezielt Vorurteile und Falschbehauptungen aufgegriffen und richtiggestellt werden», sagte der Ärztefunktionär.epd










15.07.2021 • 09:57 Uhr

Aufregung in der Alten Gasse in Bad Gandersheim: Schnelle Eingreiftruppe der Feuerwehr fix vor Ort - Defekter Backofen löst Rauchmelder aus

Die Freiwillige Schwerpunktfeuerwehr Bad Gandersheim wurde gestern um 17:07 Uhr zu einem Küchenbrand in die Alte Gasse in Bad Gandersheim gerufen. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte hatten die Bewohner des Hauses die Wohnung bereits verlassen und hielten sich im Hinterhof auf. Die ausgelösten Rauchmelder waren weit hörbar. Die Feststellungen der Feuerwehr haben einen technischen Defekt an der Zuleitung zum Backofen ergeben. Mit der Unterbrechung der Stromversorgung durch die Mieter vor Eintreffen der Feuerwehr war die bestehende Gefahr eines Brandes reduziert. Mit der Wärmebildkamera wurde der Bereich kontrolliert. Nach kurzer Zeit konnte die schnell Eingreiftruppe der verlässlichen Gandersheimer wieder einrücken. red /Foto: Feuerwehr Bad Gandersheim










15.07.2021 • 08:46 Uhr

In einem reichen Land eine entlarvende Studie: Jedes fünfte Kind in Deutschland lebt in Armut

Rund 2,8 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland leben laut einer Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in Armut. Das ist jedes fünfte Kind. Mit einer Armutsquote von 20,5 Prozent im Vergleich zu anderen Altersgruppen seien Minderjährige überproportional von Armut betroffen, kritisierte der Verband in Berlin. Besonders hart und häufig treffe es
unverändert Alleinerziehende und kinderreiche Familien.

In der am Donnerstag veröffentlichten Studie der Paritätischen Forschungsstelle wurde laut Verband die Entwicklung der Kinderarmut in Deutschland über einen Zehn-Jahres-Zeitraum untersucht. Dabei gebe es eine konträre Entwicklung zwischen Ost und West, bei starker regionaler Differenzierung. Während sich die Lage der Kinder und Jugendlichen in den ostdeutschen Ländern ausgehend von einem sehr hohen Niveau positiv entwickle, würden die Probleme in verschiedenen westdeutschen Ländern wie Bremen, Hessen, Niedersachsen oder
Nordrhein-Westfalen teilweise dramatisch wachsen.

Die sozialen Sicherungssysteme reichten nicht aus, um Kinderarmut effektiv zu verhindern, kritisieren die Studienautoren. Obwohl die Hartz-IV-Quoten sinken, wachse die Kinderarmut überdurchschnittlich. Das sei nicht nur besorgniserregend, sondern skandalös und ein
Ausdruck armuts- und gesellschaftspolitischen Versagens, sagte der Leiter der Forschungsstelle, Joachim Rock.

Der Verband fordert die Einführung einer bedarfsgerechten, einkommensabhängigen Kindergrundsicherung und einen Rechtsanspruch auf Angebote der Jugendarbeit. Auch Verteilungsfragen müssten neu diskutiert werden.epd










15.07.2021 • 08:42 Uhr

Im Klosterhof Brunshausen am 18. Juli: Jan Kämmerer liest aus Klaus Manns Roman „Mephisto“

In Ergänzung zur diesjährigen Inszenierung von Goethes „Faust“ präsentieren die Gandersheimer Domfestspiele eine Lesung aus Klaus Manns Roman „Mephisto“ im wunderbaren Ambiente des Klosterhofes Brunshausen: Nach der vielgelobten Lesung aus Victor Hugos „Der Glöckner von Notre Dame“ 2019 gibt sich Schauspieler Jan Kämmerer am Sonntag, 18. Juli, um 11 Uhr die Ehre mit ausgewählten Kapiteln aus Klaus Manns Meisterwerk. Der Eintritt ist frei.
Klaus Manns „Roman einer Karriere“ über den Aufstieg des Schauspielers, Regisseurs und Intendanten Hendrik Höfgen in der Weimarer Republik und im Dritten Reich ist vieles zugleich: unverhohlenes Porträt einer Theaterlegende, beredtes Zeugnis einer Epoche der deutschen Geschichte (und darin womöglich Parabel des heutigen Deutschlands), klarsichtiger Einblick in das Seelenleben eines Künstlers, Herausforderung an die Theaterschaffenden der deutschen Gegenwart, Monument einer Hassliebe – und nicht zuletzt großartige Literatur. Die Besucher sind eingeladen in die Abgründe einer Seele – und jene der Zeit, in der sie versuchte, den Theaterhimmel zu erobern. red/Foto: Julia Lormis











15.07.2021 • 08:38 Uhr

Neu in Northeim: "Queeres Café" lädt zum ersten Austausch ein

Wenn sich die kleine und große Menschenwelt wandelt und neu orientiert, dann geschieht das selbstverständlich zuballerst in der kleinsten Zelle: im kommunalen Milieu macht jetzt eines neues Café auf sich aufmerksam. Es spricht die unterschiedlichsten Menschen in Northeim und in der Region an. Es bietet Unterhaltung und Dialog an. Es ist in Northeim in der von Menzel Straße angesiedelt. Und es ist ein vollkommen neuer Start in der Gastroszene. Der findet am 27. Juli 2021 statt. Das Café Dialog oder auch "Queeres Café" im gleichnamigen Zentrum wird hier in einem ergänzenden Flyer erklärt. Wer genau wissen möchte was dort passiert sollte einfach mal vorbeischauen! red










15.07.2021 • 08:24 Uhr

Studie: Armutsrisiko von Alleinerziehenden bleibt weiter hoch

Das Armutsrisiko für Alleinerziehende bleibt laut einer aktuellen Studie auf hohem Niveau. 43 Prozent der Familien mit nur einem Elternteil gelten als einkommensarm, wie die Bertelsmann
Stiftung bei der Veröffentlichung der Untersuchung «Alleinerziehende weiter unter Druck» am Donnerstag in Gütersloh erklärte. Bei Paarfamilien mit einem oder zwei Kindern seien es nur neun beziehungsweise elf Prozent. Besonders betroffen sind demnach Frauen - sie stellen 88 Prozent der Alleinerziehenden.

2019 lebten den Angaben zufolge in Deutschland rund 1,5 Millionen alleinerziehende Familien mit Kindern unter 18 Jahren. Ihr höheres Armutsrisiko sei nicht auf mangelnde Erwerbstätigkeit zurückzuführen, betonte die Stiftung. Alleinerziehende Frauen gingen häufiger einer Beschäftigung nach als andere Mütter und arbeiteten auch öfter in Vollzeit. Sie leisteten «im Alltag enorm viel und erfahren dafür zu wenig Anerkennung», sagte der Vorstand der Bertelsmann Stiftung, Jörg Dräger. Oftmals sorgten sie allein für die Kinder und gingen zusätzlich arbeiten.

Zwar sei der Anteil der Alleinerziehenden, die SGB-II-Hilfe wie etwa eine Grundsicherung für Arbeitssuchende bekommen, seit 2015 zurückgegangen - in Westdeutschland von 36 auf 34 Prozent, in Ostdeutschland sogar von 43 auf 33 Prozent, hieß es weiter. Die Reformen von Unterhaltsvorschuss und Kinderzuschlag hätten offenbar dazu beigetragen, alleinerziehende Familien aus dem SGB-II-Bezug zu lösen, so die Studie. Doch sei ihr Anteil unter den Empfängern mit 34 Prozent immer noch fünfmal höher als bei Paarfamilien mit Kindern
(sieben Prozent).

Die Studie «Alleinerziehende weiter unter Druck» wurde von Anne Lenze von der Hochschule Darmstadt im Auftrag der Bertelsmann Stiftung erstellt. Die Zahlen zur Einkommensarmut kommen vom Statistischen Bundesamt und stammen aus 2019.epd










15.07.2021 • 08:18 Uhr

Sozial- und Gesundheitspolitiker des Landes zu Gast - Klausurtagung der Regierungskoalition in Altgandersheim – Besuch der Domfestspiele begeisterte

Eine Klausurtagung der Sozial- und Gesundheitspolitiker*innen der Niedersächsischen Regierungskoalition aus SPD und CDU hat in „Köhler‘s Landgasthaus“ in Altgandersheim stattgefunden. In einer von Stadtsprecher Manfred Kielhorn veröffentlichten Mitteilung heißt es zu dem prominenten Besuch weiter:

Die traditionell vor den Sommerferien angesetzte Tagesveranstaltung liefert den Abgeordneten jeweils wertvolle Erkenntnisse und Impulse. Sie ist wesentliches Vorbereitungsgremium für die sich in jedem Jahr anschließende Drei-Tage-Klausur, die dann nach der Sommerpause in Schneverdingen / Heidekreis terminiert ist.

Zum aktuellen Tagungskreis in Altgandersheim gehörten neben Sozialministerin Daniela Behrens und Staatssekretär Heiger Scholz sowie dem Parlamentsreferat und dem Ministerbüro sämtliche GroKo-Landtagspolitiker*innen aus dem Fachbereich „Soziales, Gesundheit und Gleichstellung“. Im Rahmen der Arbeitstagung konnte auch der ohnehin stattfindende wöchentliche Austausch über die aktuelle Corona-Entwicklung in Niedersachsen erfolgen, über die Fachministerin Behrens und Staatssekretär Scholz als Leiter des landesweiten Corona-Krisenstabes die Abgeordneten mit den neuesten Informationen versorgte.

Hier wurde mit Sorge die scheinbar mehr und mehr auftretende „Impfmüdigkeit“ der Bürgerinnen und Bürger festgestellt und thematisiert. Die landesweite Sonder-Impfkampagne des Landes am Sonntag, 18. Juli, für Kinder und Jugendliche, deren Eltern dies möchten, soll zu einem deutlichen Impffortschritt führen und wurde von den Gesundheitspolitiker*innen befürwortet. Des Weiteren diente die Klausurtagung zur parteiübergreifenden Diskussion und zum Austausch über wesentliche Sozial-Gesetzesvorhaben des Landes im zweiten Halbjahr 2021.

Für die Stadt Bad Gandersheim informierte Bürgermeisterin Franziska Schwarz den Arbeitskreis mit seinen wichtigen Multiplikatoren über die Entwicklung und die wirtschaftliche Situation der Stadt und über die im Rahmen der Landesgartenschau 2022 vorgesehenen nachhaltigen Investitionen für die Lebensqualität der Einwohnerinnen und Einwohner sowie für die Verweildauer von Gästen und Urlauber*innen.

Der kaufmännische Direktor der Gandersheimer Domfestspiele gGmbH, Thomas Groß, berichtete über Niedersachsens größtes Freilichttheater nach und mit den Auswirkungen von Corona und stimmte die Delegation aus der Landeshauptstadt gleichzeitig auf den für alle nachfolgenden abendlichen Besuch des Schauspiels mit Musik „Die drei von der Tankstelle“ ein, der vom Arbeitskreis bei milden Temperaturen und regenfreiem Festspielwetter mit großer Begeisterung aufgenommen wurde. sbg /Foto: Manfred Kielhorn











14.07.2021 • 20:52 Uhr

Verdacht auf Menschenhandel: Razzien in Bereichen Holzminden, Göttingen und Fulda - Staatsanwaltschaft und Polizei bestätigen Festnahmen

Am Mittwoch (13.07.2021) fanden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Hildesheim in den Bereichen Holzminden, Göttingen und Fulda Durchsuchungsmaßnahmen aufgrund des Verdachts des Menschenhandels statt.

Dem für Gewaltdelikte zuständige 1. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont liegt eine entsprechende Strafanzeige vor. Beschuldigt sind mehrere Männer mit Wohn- und Firmensitz in den genannten Bereichen.

Die Männer werden verdächtigt, Arbeiter aus dem Ausland unter falschen Vorwänden nach Deutschland zu locken, wo sie für deren Baufirma arbeiten müssen.

Der mutmaßliche Chef der Firma, ein 23 Jahre alter Mann, wurde am Morgen durch die hessische Polizei in Fulda vorläufig festgenommen. Nach Beendigung aller polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann entlassen. Weitere Personen wurden nicht festgenommen.

Am Durchsuchungs-Objekt im Bereich Holzminden wurden 14 Arbeiter verschiedener Nationalitäten angetroffen. Diese wurden durch den Zoll und die Ausländerbehörde überprüft.

In allen Objekten wurden Dokumente sichergestellt. Die Durchsicht wird einige Zeit in Anspruch nehmen. red










14.07.2021 • 20:46 Uhr

Tageszeitung «Die Welt» erscheint künftig mit weniger Seiten - wie andere Zeitungen auch - Aber Preise bleiben stabil

Zeitungen müssen immer mehr sparen! Künftig erscheint die Tageszeitung «Die Welt» mit weniger Seiten. Wie viele anderen Printprodukte in Deutschland und in Südniedersachsen machen das auch so. Und einige schon länger!

Von Montag bis Freitag begleite «Die Welt» die Woche in einem schlankeren Blatt, teilte der Verlag Axel Springer am Dienstag in Berlin mit. Die einzelnen Stücke würden auf nunmehr regulär 16 Seiten kürzer, die Struktur stringenter und die Inhalte zu einem Thema stärker gebündelt. Mit der Reform gingen in der Redaktion keine Sparmaßnahmen einher, hieß es.

Zudem erscheine die «Welt am Sonntag» mit einer zusätzlichen Frühausgabe schon am Samstag. Diese ist den Angaben zufolge mit «Zeitung von morgen gekennzeichnet und ersetzt die bisherige Samstagsausgabe von »Die Welt«. Die Sonntagsausgabe wird auch künftig erst Sonntag früh verfügbar sein. »Künftig geben wir unseren Lesern mehr Flexibilität für die Lektüre von 'Welt am Sonntag', sagte Chefredakteur Johannes Boie. «Entweder, wie gewohnt, mit der aktuellen Sonntagszeitung oder, wenn sie das wollen, mit der Frühausgabe am Samstag.»

Zusätzlich zu dem neuen redaktionellen Konzept werde ein gesenkter Abo- und Einzelverkaufspreis-Preis eingeführt, teilte das Unternehmen mit. Laut der Informationsgemeinschaft zur Feststellung derVerbreitung von Werbeträgern (IVW) hat «Die Welt» im ersten Quartal2021 am Tag durchschnittlich 71.661 Zeitungen verkauft, davon 7.839
E-Paper-Ausgaben.

Kommentar:
Wer denkt, die Reduzierung des Seitenumfanges bei den Tageszeitung geht mit einer gleichzeitigen Verringerung des Abo-Preises/Einzelverkaufspreises einher, der irrt.
red










14.07.2021 • 19:57 Uhr

Greene: Keine Kennzeichnung eines Schrottsammelfahrzeuges - Polizei greift ein

Am gestrigen Dienstag, 13.Juli 2021, gegen 16.20 Uhr, kontrollierten Beamte der Polizei Bad Gandersheim in Greene, in der Marktstraße einen Transporter, Mercedes Sprinter, dessen Fahrer im örtlichen Bereich Schrott sammelte. Im Rahmen der Kontrolle konnte festgestellt werden, dass sich bereits einige zur Verschrottung bestimmte Gegenstände auf der Ladefläche befanden. Da das Kraftfahrzeug allerdings nicht mit einer entsprechenden Warntafel versehen war, wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt.schw










14.07.2021 • 19:52 Uhr

Kirchen verlieren weiter immer mehr Mitglieder - In einem Jahr 884.000!

Die von Missbrauchsskandalen erschütterten großen christlichen Kirchen in Deutschland verlieren weiter heftig Mitglieder. 2020 sank die Zahl der Angehörigen der evangelischen Kirche auf rund 20,2 Millionen (2019: 20,7), rund 22,2 Millionen Menschen gehörten der katholischen Kirche an (2019: 22,6), wie aus den am Mittwoch von der Evangelischen Kirche in Deutschland
(EKD) und der katholischen Deutschen Bischofskonferenz veröffentlichten Statistiken hervorgeht.

Der Mitgliederschwund summierte sich damit bei beiden Kirchen auf rund 884.000 Menschen. 2019 lag die Zahl noch bei 830.000. Dennoch gehören noch etwas mehr als die Hälfte (51 Prozent) der Bevölkerung einer der beiden großen Kirche an. Hinzu kommen Christen aus orthodoxen oder Freikirchen.

Nach den aktuellen Berechnungen aus den 20 evangelischen Landeskirchen auf Basis der gemeldeten vorläufigen Zahlen traten laut EKD 220.000 Menschen aus der evangelischen Kirche aus. Die Zahl der Austritte sei damit im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent zurückgegangen, hieß es weiter. Bei den Austritten meldet die Bischofskonferenz ähnliche Zahlen. Aus der katholischen Kirche traten im Jahr 2020 den Angaben zufolge 221.390 Personen aus, ein Minus von 18,8 Prozent im Vergleich zu 2019.red /Foto: Fis WMG










14.07.2021 • 19:45 Uhr

Grascha: Infektionsschutz für alle Schülerinnen und Schüler – Besser spät als nie

„Nun scheint der Weg endlich frei zu sein: Luftfilter und Luftaustauschsysteme können für die weiterführenden Schulen angeschafft werden“, freute sich Christian Grascha, Kreistagsabgeordneter und Landratskandidat. Grascha zeigte sich zufrieden darüber, dass seine Vorschläge im Kreisausschuss eine Mehrheit gefunden haben. Entgegen der ursprünglichen Pläne der Landrätin, die der Presse zu entnehmen waren, sollen nun nicht nur Luftfilter für die 5. und 6. Klassen angeschafft werden, sondern auch für die Klassen 7 bis 13 bzw. auch für die berufsbildenden Schulen. Außerdem hatte Grascha beantragt, nicht nur in Luftfilter zu investieren, sondern auch in Luftaustauschsysteme, wie Ventilatoren, die möglicherweise vom Land mit 80 Prozent gefördert werden. Insgesamt soll für beide Bereiche gut 500.000 Euro zur Verfügung gestellt werden.

„Unterricht für unsere Kinder muss unabhängig von Impfungen für alle sicher stattfinden können. Der Infektionsschutz für die über 12jährigen Schülerinnen und Schüler in den Klassen 7 bis 13 ist genauso wichtig. Der ursprüngliche Vorschlag der Landrätin wurde nun auch zurecht korrigiert“, so Grascha.

Bedauerlich sei, dass erst jetzt ein entsprechender Beschluss erfolge. „Es gilt zwar, besser spät als nie, dennoch hätten wir schon viel weiter sein können, so müssen wir darauf hoffen, dass zumindest bis zum Herbst die entsprechenden Geräte bzw. Systeme für einen Teil der Räume angeschafft werden können“, so Grascha. Seit November 2020 liegt eine Initiative der Gruppe FDP/GfE vor. Die Beauftragung eines Ingenieurbüros, das die bisherigen Argumente zur Ablehnung geliefert hatte, war zumindest in dieser Form ein Fehler, zumal die Überprüfung entsprechender Luftfiltersysteme offenbar nicht vollständig war. „So haben wir leider kostbare Zeit verloren und es wurde auch noch Steuergeld verschwendet“, sagte der Landratskandidat, dessen Kandidatur von CDU, FDP, Bürgerleiste GfE, der Wählergemeinschaft GMV sowie der FBL Nörten Hardenberg unterstützt wird.red










14.07.2021 • 19:43 Uhr

Bundesförderung zur Anschaffung mobiler Luftfiltergeräte in Schulen

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne kommentiert die Initiative der Bundesregierung, den Ländern 200 Millionen Euro zur Anschaffung mobiler Luftfiltergeräte für Kitas und Schulen zur Verfügung zu stellen, wie folgt:

„Dieser Schritt war zu erwarten, da das Bundes-Förderprogramm für stationäre raumlufttechnische RLT-Anlagen schlicht zu spät auf den Weg gebracht wurde. Daher hat Niedersachsen mit dem Ausschöpfen der Richtlinie Sächliche Schutzausstattung für Schulen schnell reagiert und weitere 20 Millionen Euro für einfache Zu-/Abluftanlagen, automatisierte kontrollierte Fensterlüftungen oder mobile Luftfiltergeräte zur Verfügung gestellt. Damit kann das Lüften für Klassenräume der Schuljahrgänge 1 - 6 technisch unterstützt werden.
Mit dem neuen Bundesprogramm für mobile Luftfiltergeräte werden den Schulträgern damit drei Fördertöpfe für technische Lüftungsunterstützungsmaßnahmen zur Verfügung stehen.
Details zum neuen Förderprogramm sind noch nicht bekannt, daher lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt zur Kofinanzierung noch keine Angabe machen.

Grundsätzlich zeichnet sich aber ab, dass das Engagement des Landes und der Schulträger durch den Bund sinnvoll ergänzt wird. Jetzt kommt es darauf an, von den Fördermöglichkeiten auch Gebrauch zu machen."red










14.07.2021 • 19:42 Uhr

Von Pfeifen, Knöpfen und „den Dingern da unten“ - Vox Organi - Orgelpräsentation und Werkstattkonzert für Schüler in Dassel

„Warum wechselt ein Organist vor dem Spiel die Schuhe?“ „Was sind das für Knöpfe?“ „Was machen die Dinger da unten?“ Wie (ver)stimmt man eine Orgel? Es gab viel zu entdecken an den beiden Tagen, die das internationale Orgelfestival Vox Organi speziell für Schüler vorgesehen hatte.

In Kooperation mit der Paul-Gerhard-Schule Dassel, an der er auch unterrichtet, präsentierte der künstlerische Leiter des Festivals, Prof. Friedhelm Flamme, am vergangenen Dienstag und Mittwoch die Orgel der St. Laurentius – Kirche in Dassel als das technische Wunderwerk, das eine Orgel ist, und beantwortete alle Fragen der jugendlichen Gäste aus allen Jahrgangsstufen von Klasse 6 bis 12.

In mehreren über beide Vormittage verteilten Blöcken hatten sich die Schüler in Klassenstärke, teilweise in Begleitung ihrer Lehrer, eingefunden. Auffallend die gute Disziplin, gerade auch der jüngeren, die die Vorführung teilweise regelrecht gebannt verfolgten.
Nach anfänglichem Zögern waren schnell Neugier und Interesse geweckt, Finger reckten sich zahlreich in die Luft, um auf Fragen zu antworten und selbst Fragen zu stellen.
Immer wieder lud Friedhelm Flamme auch zum Mitmachen ein, so zum Beispiel zum Ziehen der „Knöpfe“, also der Ton produzierenden Orgelregister, zum Treten auf die „Dinger am Boden“ (die Pedale) oder zum Hineinblasen in die kleinste kurzerhand zu Anschauungszwecken ausgebaute Orgelpfeife, die nach allgemeinem Bekunden solo „wie eine Hundepfeife“ klingt. Auch ein planvolles Verstimmen einiger Register fand statt, um diese dann mit Hilfe musikalischer Ohren wieder in die richtige Stimmung zu bringen.

Klassische Werke wie Bachs berühmte Toccata und Fuge d-Moll oder ein Praeludium von Dietrich Buxtehude fanden ebenso Eingang in die zwischendurch eingebauten Werkstattkonzert-Sequenzen wie das aus der Fernsehwerbung bekannte Adiemus von Karl Jenkins oder die Titelmusik der Sendung mit der Maus, die es zu erraten galt.
Fehlerquote: Null.

Höhepunkt für die älteren Schüler war das vorsichtige Hineinklettern in den Korpus der Orgel, um das komplexe Instrument einmal von Innen zu besichtigen.
Nachdem zwei Veranstaltungen dieser Art bereits im letzten Jahr geplant waren und Corona-bedingt ausfallen mussten, kann man in diesem Jahr von einer außerordentlich geglückten Premiere sprechen. „Die Kooperation mit der Paul-Gerhard-Schule hat hervorragend funktioniert“, so Friedhelm Flamme. „Ich danke meine Kollegen. Veranstaltungen dieser Art für Jugendliche werden wir in Zukunft in jede Saison von Vox Organi einbauen.“
red/Fotos: Vox Organi












14.07.2021 • 19:37 Uhr

Niedersachsens Sozialministerin Behrens besucht Paracelsus Klinik am See in Bad Gandersheim

Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Uwe Schwarz hat die Niedersächsische Sozialministerin, Daniela Behrens, die Paracelsus Klinik am See in Bad Gandersheim besucht. Begleitet wurde die Ministerin von ihrem Staatssekretär Heiger Scholz. Im Gespräch mit dem Klinikmanager Thorsten Prieß konnten sich die Gäste einen Eindruck über die Arbeit und die aktuelle Situation der Paracelsus Reha-Einrichtungen in der Kurstadt verschaffen. Die Ministerin zeigte sich dabei sichtlich beeindruckt von dem vielfältigen und hochwertigen Reha-Angebot. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen insbesondere der Klinik-Standort Bad Gandersheim sowie die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Einrichtungen.

Mit der Paracelsus Klinik am See, der Paracelsus Roswithaklinik und der Paracelsus Klinik an der Gande betreibt die Klinikgruppe in Bad Gandersheim insgesamt drei Häuser mit den Schwerpunkten onkologische Rehabilitation, Psychosomatik und orthopädische Rehabilitation. Die drei Einrichtungen sind nicht nur aufgrund ihres guten Rufs und der Kurgäste ein wichtiger Standortfaktor für die Stadt Bad Gandersheim. Als größter Arbeitgeber vor Ort engagieren sie sich darüber hinaus auch für die Attraktivität der Region. Und auch mit Blick auf das bevorstehende Großereignis Landesgartenschau erhoffen sich die Verantwortlichen, dass Stadt und Kliniken wechselseitig voneinander profitieren.

„Als örtlicher Abgeordneter kenne ich die Klinik gut und weiß um die enorme Bedeutung von Paracelsus für die Stadt Bad Gandersheim. Ich bin sehr froh, dass unsere Sozialministerin Daniela Behrens uns heute besucht hat und sich persönlich von der guten Arbeit überzeugen konnte, die hier in Bad Gandersheim seit Jahren geleistet wird. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie der Klinikleitung gilt unser herzlicher Dank“, kommentiert der Landtagsabgeordnete Uwe Schwarz den gemeinsamen Besuch.

Im Anschluss an den Termin ging es für die Gruppe zur gemeinsamen Klausurtagung der Landtagsfraktionen von SPD und CDU im Landgasthaus Köhler in Altgandersheim. Am Abend folgte der Besuch der Gandersheimer Domfestspiele mit der musikalischen Komödie „Die Drei von der Tankstelle“.

Zum Bild (v.l.n.r.): Landtagsabgeordneter Uwe Schwarz, Sozialministerin Daniela Behrens, Klinikmanager Thorsten Prieß, Staatssekretär Heiger Scholz.










14.07.2021 • 10:42 Uhr

Festnahmen nach Durchsuchungen in Betrugsverfahren - Jetzt in Haft

Insgesamt drei Mitglieder einer mehrköpfigen Tätergruppe aus dem Raum Wolfsburg und Hildesheim wurden am Dienstag durch die Polizei festgenommen. Vorausgegangen waren umfangreiche und langwierige Ermittlungen der Zentralen Kriminalinspektion Braunschweig unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Braunschweig.

Die Tatverdächtigen hatten sich zur Tatbegehung zusammengeschlossen und im gesamten Bundesgebiet Betrugsdelikte in großem Umfang begangen.

Bei der Umsetzung diverser richterlicher Durchsuchungsbeschlüsse in unserer Region sowie in Baden-Württemberg wurde umfangreiches Beweismaterial sichergestellt, darunter Datenträger, Baumaschinen, Transportfahrzeuge und mehrere Tausend Euro Bargeld.

Die 27, 28 und 36-jährigen Männer wurden einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft für alle Tatverdächtigen anordnete. red










14.07.2021 • 10:39 Uhr

Hann. Münden: Unbekannte beschmieren Fassade der Trafo-Station auf dem Tanzwerder, geschätzte 5.000 Euro Schaden

Unbekannte haben auf dem Tanzwerder in Hann. Münden (Landkreis Göttingen) die gesamte Außenfassade der Trafo-Station mit Graffitis besprüht. Der verursachte Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 5.000 Euro. Die Schmierereien entstanden vermutlich zwischen dem 24.06. und 08.07.21. Von den Tätern fehlt jede Spur. Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Hann. Münden unter Telefon 05541/9510 entgegen.jk/Foto: Polizei










14.07.2021 • 10:35 Uhr

Abartiges in Adelebsen: Unbekannte töten Kater mit Armbrustpistole - Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Tierschutz- und das Waffengesetz eingeleitet, Polizei bittet um Hinweise

In Adelebsen (Landkreis Göttingen) haben Unbekannte am vergangenen Wochenende (10. bis 12.07.21) einen Bengalkater durch einen Schuss aus einer Armbrustpistole getötet. Der Besitzer fand das tote Tier am Montagabend (12.07.21) in einem Waldstück im Bereich Sollingeck. Der vermutlich gezielt abgeschossene Aluminiumpfeil traf die braungetupfte Rassekatze an der Flanke und blieb dort stecken. Hinweise auf die Täter gibt es bislang nicht. Die Polizei in Adelebsen hat ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutz- und das Waffengesetz eingeleitet. Sachdienliche Hinweise werden unter Telefon 05506/950 900 entgegengenommen. jk/Fotos: Polizei












14.07.2021 • 10:11 Uhr

Verkehrsunfall infolge einer Trunkenheitsfahrt: 78-Jähriger touchiert geparkten Wagen - 3.000 Euro Schaden

Der 78-jährige Fahrzeugführer aus Einbeck fuhr am gestrigen Dienstag, 19.15 Uhr, mit seinem PKW beim Rangieren auf einem Parkplatz in der Eindecker Bachstraße gegen einen dort abgeparkten PKW. Bei der anschließenden Verkehrsunfallaufnahme durch die alarmierte Polizei wird eine Atemalkoholkonzentration von 0,98 Promille bei dem Fahrzeugführer festgestellt. Es wurde eine Blutprobe durchgeführt. und der Führerschein sichergestellt. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet. Schadenshöhe ca 3000 Euro. fi










14.07.2021 • 10:03 Uhr

«Es ist ein Lebensmittel, es ist ja auch essbar» - Mit Besteck aus Brot will eine Göttinger Firma den Markt aufmischen

Teller, Besteck und Kaffeebecher to-go: Viele Einweg-Plastikprodukten
sind seit dem 3. Juli in der EU verboten. Mit der Produktion essbarer
Löffel liegt die Göttinger Firma Kulero also genau im Trend.
Schmackhaft ist das gebackene Besteck außerdem.

«Zum Schokoladeneis passt vielleicht Cocoa Delight am besten», empfiehlt Julia Schöning. «Farblich und vom Geschmack her.» Die Mitgründerin und Co-Geschäftsführerin des Göttinger Start-up-Unternehmens «Kulero» schiebt einen dunkelbraunen Löffel über den Tisch. Das cremige Eis ist schnell verputzt, der Besucher knabbert nun an dem Besteckteil. Es ist knusprig gebacken und lecker, eine leichte Note nach Kakao ist herauszuschmecken.

«Wir haben auch Classic, Marsala Magic und Black Pepper», sagt Schöning. Seit zwei Jahren produziert Kulero die essbaren Löffel und verkauft sie mit wachsendem Erfolg inzwischen in ganz Deutschland. Im Angebot sind auch Teller, Schüsseln, Becher und Halme für Getränke aus Brotteig, die von befreundeten Firmen hergestellt und von Kulero mit vertrieben werden.

Die Idee, essbare Löffel zu backen und damit Plastikmüll zu verhindern, hatte Mitgründer Hemant Chawla vor rund drei Jahren bei einem Festival in Indien. «Es gab da Schälchen mit Reis zu essen, aber nicht genug Besteck. Alle hatten Hunger, überall türmten sich Müllberge. Und da wir haben in der Familienküche überlegt, Löffel aus Teig zu backen, die nicht nur lecker, sondern auch stabil sind.» Nach etlichen Versuchen mit Backzeiten und Zutaten stand das Rezept. Es besteht aus verschiedenen Mehlsorten und natürlichen Geschmacksstoffen, alles komplett vegan. In heißen Suppen halten sich die Löffel bis zu 30 Minuten, in kalten Speisen und Eis eine Stunde. Heute leitet Chawla das Unternehmen zusammen mit Schöning. Seine Familie in Indien betreibt eine der beiden Produktionsstätten, die andere ist eine Keksfabrik in Baden-Württemberg.

Nach Absolvierung des obligatorischen bürokratischen Hindernislaufs erfolgte 2019 die Gründung von Kulero in Deutschland. «Da musste erst von den Behörden geklärt werden: Ist es ein Lebensmittel oder ist es ein Besteck», erzählt Schöning. «Es ist dann ein Lebensmittel geworden, es ist ja auch essbar.» Das Startkapital sammelten Schöning und Chawla über ein Crowdfunding ein. Nach Aufrufen in den sozialen Medien kamen schnell rund 750 Spender und 20.000 Euro zusammen.

Auf solche Zuwendungen ist das junge Unternehmen inzwischen nicht mehr angewiesen. Das Geschäft läuft gut - allein rund vier Millionen essbare Löffel hat Kulero inzwischen verkauft. Für den Vertrieb des Geschirrs und der Knusper-Halme der Partnerfirmen kassiert die Firma ein paar Prozente. Es gibt in Göttingen fünf Vollzeitstellen und eine Handvoll weiterer Arbeitsplätze für Werkstudenten und Praktikantinnen.

Die Kundschaft rekrutiert sich aus Lebensmittel-Märkten, Eisdielen und anderen gastronomischen Betrieben. Auch knapp 40 Gefängnisse und mehrere psychiatrische Krankenhäuser ordern inzwischen das Ess-Besteck aus Göttingen. «Natürlich nicht nur aus ökologischen Gründen oder weil es gut schmeckt», sagt Schöning. «Sondern auch, weil sich Gefangene und Patienten damit nicht selbst oder andere verletzen können.»

Für die Kulero-Belegschaft indes steht der Umwelt- und Nachhaltigkeitsgedanke im Zentrum. «Ich bin vor allem wegen der ökologischen und zukunftsfähigen Produkte hier», sagt Praktikantin Lotte Nacke. Geschäftsführerin Schöning ist «davon überzeugt, dass
man die Nutzung von Plastik- und Einwegprodukten überwinden kann und überwinden muss», wie sie betont: «Unsere Löffel hinterlassen keinen Müll, und wenn Menschen sie nicht essen, dann essen Tiere sie, oder sie kommen auf den Kompost.» Chawla ergänzt, auch das zuletzt so gehypte Bio-Plastik sei keine Alternative. Das werde zwar als erdölfrei und kompostierbar beworben: «Aber keiner sagt dazu, dass es teilweise Jahrzehnte dauert, bis das Zeug zerfallen ist.»

Das unternehmerische, soziale und ökologische Engagement findet nicht nur in steigenden Käuferzahlen Anerkennung. Bereits 2019 wurden die Kulero-Gründer von der Bundesregierung als Kultur- und Kreativpiloten ausgezeichnet. Die im hessischen Bensheim ansässige Karl Kübel Stiftung verlieh kürzlich ihren «Fairwandler-Preis» an das
Göttinger Start-up, weil es «innovative Lösungen zum Umweltschutz und nachhaltigen Konsum» biete. Zukünftig wollen Schöning und Chawla noch mehr Menschen von ihrer Idee und ihrem Produkt überzeugen. Möglichst auch im Ausland. Den passenden Namen als internationale Marke hat das Unternehmen schließlich schon: «Kulero» bedeutet Löffel In der Weltsprache Esperanto. Reimar Paul, epd










14.07.2021 • 09:48 Uhr

Im Polder frisst der Naturschutz sich selber auf - Kritik an Landrätin und Grünen / sachdienliche Lösungen gefordert

Nachdem die Zahl an Wildschweinen im Gebiet des Polders bei Salzderhelden immer weiter zunimmt, Wühlschäden an den Deichen zu verzeichnen sind und durch Wildschweine aufgefressene Gelege von Bodenbrütern den Schutzzweck des Gebietes in das Gegenteil zu verkehren drohen, hatte der CDU-Kreistagsabgeordnete Dirk Ebrecht die Kreisverwaltung zum Handeln aufgefordert. Konkret hatte Ebrecht beantragt, die Jagd auf Wildschweine in einem weiteren Randbereich des Polders bei Salzderhelden zu ermöglichen. Diese Form des dosierten und sensiblen jagdlichen Eingriffs – nur in bestimmten Zeiträumen, die den Vogelzug und das Brutgeschäft nicht beeinträchtigen, wird bereits seit Jahren an anderen Stellen des Polders mit Erfolg praktiziert. Konkret geht es um die Bejagungsmöglichkeit in einem Streifen von 200 Metern am Rand des Polders, der zwischen Salzderhelden und Immensen immerhin mehr als zwei Kilometer breit ist.

Auf Grundlage des Antrages hatte der Umweltausschuss des Kreistages getagt und Ebrechts Antrag einstimmig abgenickt. Alle Mitglieder des Umweltausschusses waren fachlich zu der Auffassung gelangt, dass diese Form der sensiblen Bejagung einen guten Kompromiss zwischen Schutzzweck des Gebietes, Prävention der Afrikanischen Schweinepest und, Erhöhung der Verkehrssicherheit im Bereich der angrenzenden B3 sowie des Deichschutzes gewährleisten könne. In der Sitzung war auch einer der drei Naturschutzbeauftragten des Landkreises anwesend, der den Beschluss des Ausschusses noch in der Sitzung als richtig und fachlich vertretbar einschätzte.

Das einstimmige Ergebnis des Umweltausschusses sollte als Grundlage für das abschließende Votum des Kreistages am Freitag dienen. Die Landrätin hat nun den Rückzug angetreten und den Antrag von der Tagesordnung genommen, um ihn weiter gehend beraten zu lassen. Dirk Ebrecht stellt dazu fest: „Ganz offenbar ist Wahlkampf. Anders ist das Verhalten der Landrätin und auch das der Grünen Kreistagsfraktion nicht zu bewerten. Schließlich haben die Grünen in Person von Frau Otte den Beschluss im Umweltausschuss mitgetragen. Diese Rolle rückwärts passt allerdings in die realitätsferne Verbotswelt der Grünen.“

In der Sache, so Ebrecht, gehe es offenbar um Ideologie – ähnlich wie bei der Haltung zu der sich immer weiter und unkontrolliert ausbreitenden Wolfs-Population. Diese Haltung an den Einschätzungen und Überzeugungen der Menschen vor Ort vorbei, wirkten eher wie Scheuklappen und verstellten den Blick auf die Realität. Denn Realität, so Dirk Ebrecht, sei auch, dass der Wachtelkönig mittlerweile nicht mehr im Poldergebiet brüte, da seine Gelege durch Wildschweine, Dachse, Füchse und Waschbären aufgefressen würden. „Hier frisst sich ideologisch überzogener Naturschutz praktisch selber auf“, so Dirk Ebrecht in seiner Bewertung.

Was man brauche, seien nicht „ideologische Beton-Diskussionen“, sondern fachlich untermauerte Lösungen, die der Sache dienen und möglichst alle Sachverhalte einbeziehen. Schließlich könne man weder die Verkehrsproblematik noch das Gefährdungspotential der Afrikanischen Schweinepest einfach ausblenden. „Nach meiner Überzeugung gehören alle Beteiligten an einen Tisch, um eine Lösung zu besprechen und zu finden. Wie immer, gibt es auch hier nicht nur ganz oder gar nicht.“, fordert Dirk Ebrecht die Kreisverwaltung zum weiteren Vorgehen auf.
red/Fotos: Fis WMG














14.07.2021 • 08:58 Uhr

Zweiter Bildungsweg bei der KVHS: Landrätin übergibt Zeugnisse für erreichte Schulabschlüsse

Sieben Frauen und Männer haben bei der Kreisvolkshochschule Northeim auf dem „Zweiten Bildungsweg“ den Hauptschul- bzw. den Realschulabschluss gemacht. Die Teilnehmenden des Vorbereitungslehrgangs konnten jetzt ihre Zeugnisse über den erreichten Hauptschul- oder Realschulabschluss jetzt im Beisein von Landrätin Astrid-Klinkert-Kittel entgegen nehmen.
„In Abendschule, neben den Verpflichtungen aus Job und Familie eine Weiterbildung abzuschließen, das ist eine ganz besondere Leistung, auf die man zu Recht stolz sein kann“, gratulierte Landrätin Astrid Klinkert-Kittel zu den bestandenen Schulabschlüssen.
Zwei Teilnehmende haben einen Realschulabschluss, vier einen erweiterten Realschlussabschluss und ein Teilnehmer einen Hauptschulabschluss erreicht. Die Teilnehmenden sind zwischen 18 und 37 Jahre alt.

Vorausgegangen war etwa ein Jahr lang intensiver Unterricht in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch, Geschichte, Wirtschaft, Physik und Biologie.
Der kombinierte Vorbereitungslehrgang zum nachträglichen Erwerb der Schulabschlüsse der Sekundarstufe I - Hauptschul- bzw. Realschulabschluss – wurde im Programmbereich Zweiter Bildungsweg der KVHS konzipiert. Er fand von September 2020 bis Juli 2021 statt und wurde mit den Landesmitteln aus dem Sonderfonds zur Förderung des lebenslangen Lernens über die Agentur für Erwachsenen – und Weiterbildung (AEWB) gefördert.

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, das Dozententeam und die Organisatoren des Lehrgangs freuten sich mit den Teilnehmenden über den Erfolg, wünschten ihnen mit dem Hauptschul- oder Realschulabschluss bessere Anschlussperspektiven im Beruf und alles Gute für ihre Zukunft.
Wegen Corona wurden die Rahmenbedingungen in Bezug auf die Raumbelegung (maximal zehn Teilnehmende) und auf die Art der Unterrichtsvermittlung als Hybridunterricht (Präsenz und online) angepasst.

Ansprechpartnerin bei der Kreisvolkshochschule ist Programmbereichsleiterin Zweiter Bildungsweg / Schulabschlüsse, Halida Sydymanova, Telefon 05551/708-8218, E-Mail hsydymanova@landkreis-northeim.de. Aktuelle Infos gibt es auch im Internet unter www.kvhs-northeim.de.

Zum Bild:

Freude bei der Kreisvolkshochschule über nachgeholte Schulabschlüsse. Das Foto entstand bei der Zeugnisübergabe im Kulturgarten der KVHS in Northeim.














14.07.2021 • 08:34 Uhr

Corona-Virus-Lage am Mittwoch: Inzidenzwert im Kreis Northeim sinkt wieder auf 1,5 Fälle

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Mittwoch in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt soeben den tagesaktuellen Inzidenzwert für den Landkreis Northeim von 1,5 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen mit. Damit ist der Inzidenzwert gegenüber dem Vortrag wieder am sinken.

Auffällig ist die Steigerung der Ansteckungen im Großraum Hannover. Dort hat der Ansteckungsfallwert mit 12 die wichtige Marke von 10 übersprungen. Das bedeutet eine Neuauflage von Regelwerken zur Eindämmung der Pandemie im Sektor Hannover.
red/Grafiken: RKI/NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen










14.07.2021 • 08:23 Uhr

Durchwachsene Silphie: Blühpflanze mit hohem Wert - Zahlreiche gelbe Blüten von Juli bis Oktober – Verwendung in Biogasanlagen

Sie ist für Insekten interessant, fördert die Biodiversität, bildet Humus und bindet damit Kohlendioxid (CO2) – und das alles mit geringem Aufwand. Die Durchwachsene Silphie ist ein echter Tausendsassa unter den landwirtschaftlichen Nutzpflanzen. Ohne Bodenbearbeitung erlaubt sie zehn bis 20 Jahre lang jedes Jahr eine Ernte und bringt in der Biogasanlage bis zu 90 Prozent des Ertrages vom Mais. „Das ist eine schöne Pflanze, die ökologisch sehr viel schafft“, ist sich Gerd-Hinrich Groß aus Friedeburg sicher. Der Landwirt baut den gelbblühenden Korbblütler seit fünf Jahren an, mittlerweile ist seine Fläche auf 35 Hektar angewachsen. „Dieses Jahr steht sie perfekt“, freut er sich über die gute Entwicklung der Stauden durch den feuchten und kühlen Mai.

Auf die Idee, die Durchwachsene Silphie in Niedersachsen anzubauen, ist Groß durch seinen Vater gekommen, der Imker ist. Die Silphie ist für Bienen äußerst attraktiv und liefert reichlich Nektar und Pollen, insbesondere zu einer Jahreszeit, in der das Nahrungsangebot für Insekten oft sehr begrenzt ist. Zudem wollte keine der Töchter den Hof mit damals noch 100 Kühen übernehmen. „Da habe ich überlegt, wie es weitergehen kann“, blickt der Landwirt zurück. Mittlerweile hat er die Anbauberatung für Niedersachsen übernommen. An der Durchwachsenen Silphie gefällt ihm besonders der geringe Aufwand, mit dem die dauerhaften Blühflächen zu erhalten sind. Lediglich nach der Ansaat, die aufgrund der Wertschöpfung gemeinsam mit Mais erfolgt, ist noch Pflanzenschutz nötig. „Danach ist das kein Thema mehr“, hebt Groß die Fähigkeit der Staude, Unkraut zu unterdrücken, hervor.

Zu dem offensichtlichen Ertrag in der Biogasanlage zählt Groß noch den immensen Humusaufbau durch das bis zu zwei Meter tiefe Wurzelwerk hinzu. „Durchschnittlich werden damit nachweislich sechs Tonnen CO2 pro Jahr eingelagert“, macht er deutlich. Jede Tonne werde von der Industrie mit 30 bis 40 Euro entlohnt. Seit zwei Jahren werden die Silphie-Fasern zudem in einer Papierfabrik weiterverarbeitet, um daraus Verpackungen herzustellen. „Das ist günstiger, als aus Holz Papier zu fertigen“, sagt Groß. 80 Prozent der Fasern könnten direkt verwendet werden.LPD /Foto: LPD /Energiepark Hahnenklee










14.07.2021 • 08:16 Uhr

Gastroszene Bad Gandersheim: Neues Kapitel mit "Jedermann" Brasserie

Ein neues Kapitel der lebendigen Gastronomiegeschichte in der Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim wird am heutigen 14. Juli 2021 aufgeschlagen. An diesem Tag geht Köhler's Brasserie "Jedermann" am Domänenhof in Bad Gandersheim ans Netz. Der neue gastronomische Betrieb kann mit einigen Überraschungen aufwarten. Dazu gehören unter anderem Ansagen wie "erst schütteln, dann genießen" oder die Lektüre der Speisekarte nach dem Motto "genießen & erleben". Heute ab 15 Uhr ist die Eröffnung. red










14.07.2021 • 08:08 Uhr

«Spiegel» und SWR fallen auf CDU-Fake-Gruppierung herein

Eine mutmaßliche CDU-Gruppierung sorgt für Aufsehen. Dem vermeintlichen «Zukunftsrat» der Partei gelingt es, zwei Redaktionenrenommierter Medien in die Irre zu führen.

Das Hamburger Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» und der Südwestrundfunk (SWR) sind auf eine satirische CDU-Fake-Gruppierung reingefallen. Beide Medien korrigierten am Dienstag ihre Berichterstattung über den vermeintlichen «Zukunftsrat» und entschuldigten sich für den Fehler. Derweil hielt der «Zukunftsrat der CDU» nach eigenen Angaben am Dienstag seine Gründungs-Pressekonferenz in Berlin ab.

«Wir haben heute in der 'Lage am Morgen' auf eine angekündigte Pressekonferenz eines 'CDU-Zukunftsrates' hingewiesen. Wie das Konrad-Adenauer-Haus mitteilt, handelt es sich offenbar um eine Fake-Gruppierung, kreiert von Klimaschützern», teilte «Der Spiegel» am Morgen in Hamburg mit.

Am Nachmittag erklärte der SWR auf seiner Internetseite, am Morgen sei im Radioprogramm SWR Aktuell eine «Mitgründerin des CDU-Zukunftsrats» namens Rosa Schneider zu Wort gekommen. «Noch ist nicht ganz klar, wer hinter dieser Gruppierung steckt. Aber wir sind
eider auf eine Fake-Gruppierung reingefallen», erklärte der Sender. Das online gestellte Audio von dem Interview sei gelöscht worden.

Eine Sprecherin der CDU sagte auf Anfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) in Berlin, dass es sich bei der Gruppierung um einen Fake handele. Die Partei vermutet dahinter eine satirische Aktion rund um Aktivisten der klimapolitischen Bewegung Extinction Rebellion. «Fest steht: Die Mitglieder sind keine CDU-Mitglieder», sagte die Sprecherin. Bedingt durch die Corona-Pandemie und dem damit einhergehenden verstärkten Wahlkampf im Digitalen befürchten manche Experten eine Zunahme an Fake News während des Bundestagswahlkampfes.

In einem vermeintlichen Gründungspapier des «Zukunftsrats» heißt es: «Es ist unser Anliegen, die CDU zukunftsfähig und wählbar für ein modernes Deutschland im Jahr 2021 zu machen.» Um das zu erreichen, müsse der «unverhältnismäßige Einfluss von Wirtschaftsverbänden auf die Parteiführung ein Ende haben». Zudem, heißt es weiter, solle der «Zukunftsrat der CDU» einen ständigen Sitz im Bundesvorstand der Partei bekommen.epd










14.07.2021 • 08:01 Uhr

Wie Impfskeptiker und -gegner motivieren und begeistern? Städtetagspräsident fordert mehr Werbung für Corona-Impfungen

In der Debatte um eine sinkende Impfbereitschaft fordert der Deutsche Städtetag mehr Werbung für die Immunisierungen. «Wir müssen auf allen Kanälen versuchen, Menschen anzusprechen, die sich beim Impfen bisher zurückhalten», sagte Städtetagspräsident
Burkhard Jung (SPD) den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwoch). Es müsse einfacher werden, sich auch außerhalb von Impfzentren und Arztpraxen impfen zu lassen.« In den vergangenen Tagen ist die Zahl der Corona-Impfungen zurückgegangen.

Impfmüdigkeit dürfe sich nicht durchsetzen, die Zahl der Impfungen müsse wieder steigen, sagte der Leipziger Oberbürgermeister: »Dann sind wir besser für einen Herbst mit Delta und anderen Virusvarianten gewappnet.« Jung appellierte zugleich an das Verantwortungsbewusstsein von Beschäftigten in sozialen Berufen. »Es wäre gut, wenn vor allem Beschäftigte im Gesundheitswesen, in der Altenhilfe und auch im pädagogischen Bereich die Impfung als eine Selbstverständlichkeit ansehen - im Sinne der ihnen anvertrauten
Menschen«, sagte er. Impfen sei auch eine Frage der Solidarität.

Einen Anlass für eine Impfpflicht gegen das Coronavirus sehe er bisher nicht, betonte Jung. »Aber wir müssen möglichst viele Menschen fürs Impfen motivieren, die bisher zurückhaltend sind.« Die Pandemie lasse sich nur mit einer deutlich höheren Impfquote besiegen. epd










13.07.2021 • 20:16 Uhr

Schwarzwildbejagung im Hochwasserrückhaltebecken Salzderhelden erweist sich als Rohrkrepierer - Thema überraschend von der Tagesordnung im Kreistag geflogen

Herbe Niederlage für den CDU-Kreistagsabgeotrdneten Dirk Ebrecht aus Stroit und seine Fraktion. Ebrecht hat beantragt, die Schwarzwildbejagung in allen Randbereichen des Natur- und Wildschutzgebietes Polder I im Hochwasserrückhaltebecken Salzderhelden in speziell festgelegten Zeiträumen zu ermöglichen.

Nach der zustimmenden (einstimmigen)Beschlussempfehlung des Ausschusses für Bau, Umweltschutz und Regionalplanung, war vorgesehen, dass der Kreistag am kommenden Freitag in der Sache entscheidet. Nun die überraschende Wende: Auf Vorschlag von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (SPD) soll der Punkt aber von der Tagesordnung der Kreistagssitzung abgesetzt werden. Der Kreisausschuss hat der Absetzung am Montag bereits zugestimmt, wie heute offiziell bestätigt wurde.

Denn zwischenzeitlich hat sich gezeigt, dass die unterschiedlichen Interessenlagen wesentlich weiter auseinander liegen, als zunächst angenommen, heißt in einer ersten Begründung. Dies wird allein dadurch deutlich, dass selbst die Naturschutzbeauftragten des Landkreises unterschiedliche Auffassungen vertreten. „Es besteht daher noch weiterer Abstimmungsbedarf, dem zuvor vor dem Hintergrund der Komplexität des Themas Rechnung getragen werden muss“, erläutert Landrätin Klinkert-Kittel die Situation.

Insbesondere seien noch Abstimmungen mit den Naturschutzverbänden und dem NLWKN erforderlich, die jetzt nachgeholt werden sollen, bevor die Kreisgremien erneut mit dem Thema befasst werden. Warum das nicht bereits vor dem zustimmenden Votum im Umweltausschuss der Fall war hat erste politische Reaktionen ausgelöst. Bei den Grünen/Bündnis 90 gab es positive Reaktionen. Sie hatten vor dem möglichen Beschluss im Kreistag eine Aktion im Hochwasserrückhaltebecken angekündigt. Mit der Absicht, die Wildschweinbejagung anzugehen. Aufschlussreich wird in diesem Zusammenhang das Abstimmungsverhalten der grünen Kreistagsabgeordneten Karo Otte im Umweltausschuss interpretiert. Laut dem Kreistagsabgeordneten Dirk Ebrecht soll die grüne Politikerin im Umweltausschuss der Abschuss-Empfehlung zugestimmt haben.
red










13.07.2021 • 19:41 Uhr

Bürgermeister-Wahl-Hammer in Bad Gandersheim: Bürgermeister-Kandidat Peik Gottschalk präsentiert sein 21-Punkte-Plan - Kassensturz, Hochwasserschutz, weiches Wasser für alle, Schüleraustausch mit den USA und weitere 17 weitere Angebote

Gottschalk erklärt seinen Kritikern und Nörglern selbstbewußt: "Ist nicht möglich gibt es für mich nicht!"

Peik Gottschalk, Bad Gandersheims Bürgermeister-Kandidat für die Direktwahl am 12. September 2021, hat heute ein 21-Punkte-Wahl-Programm erstmals vorgestellt. Darin spricht sich der als unabhängiger und von der CDU gestützte Kandidat für einen Kassensturz aus, eine konsequenten Hochwasserschutz in den Dörfern, weiches Wasser für alle Bad Gandersheimer Bürgerinnen und Bürger, für eine neue Schüleraustausch-Initative mit den USA und weitere 17 Angebote aus. Und allen Kritikern schrieb Gottschalk in einem ersten Kommentar im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group ins Stammbuch, sollten sie mit sattsam bekannten Einwänden kommen: Diese Widerrede von "Ist nicht möglich, geht nicht" gilt für mich überhaupt nicht. Man muss es anpacken und gemeinsam mit Gutwilligen auf den Weg bringen. "Für die Menschen in Bad Gandersheim und in den Dörfern. Ich möchte dazu meinen Anteil beitragen!"

Hier nun Gottschalks geplante Vorhaben für den Fall seiner Wahl zum Bürgermeister:

HAUSHALTSBILANZ ZIEHEN:
Bestandsaufnahme des Haushaltes. Als allererstes werde ich eine Bestandsaufnahme des Haushaltes aufnehmen. Ich möchte mir ein eigenes Bild über die Finanzen der Stadt machen. Als Banker gehörte es mit zu meinen Aufgaben Bilanzen analysieren zu können.

Hochwasserschutz:
Für mich ein ganz großes Thema für die Stadt und insbesondere auch die Heberbörde. Bislang ist nach dem schrecklichen Hochwasser aus dem Jahr 2018 so gut wie nichts geschehen, um der nächsten Flut Herr zu werden. Für mich ist das absolut unverständlich. Hier werden Bad Gandersheimer Bürgerinnen und Bürger einfach Ihrem Schicksal überlassen, obwohl die Führung weiß, wo das Problem liegt. Dort leben Mitbürger, die bei jedem Unwetter Angst haben müssen, Ihr Hab und Gut erneut zu verlieren. Elementarversicherungen sind für Hochwassergebiete nur zu überdimensionalen Beiträgen zu bekommen. Fast nicht bezahlbar. Sollte ich in das Bürgermeisteramt gewählt werden, ist das ein Hauptpunkt, den ich zur Chefsache machen werde. Jetzt wurde bereits von der Stadtverwaltung verkündet, dass in dieser Legislaturperiode nichts mehr passieren wird. Darauf nimmt das Wetter keine Rücksicht.

LANDESGARTENSCHAU 2022:
Die LaGa 2022 muss ein Erfolg werden!! Wir können es uns nicht leisten, dass es ein Misserfolg wird. Meine Frage geht aber auch dahin, was kommt den nach der LaGa?? Was kommt in den Jahren 2023 ff. Da redet zurzeit keiner darüber. Wir müssen mehr in das Thema Nachhaltigkeit investieren. Wir müssen fit werden für die Zukunft. Stand jetzt laufen wir der Zeit weit hinterher. Das Thema Nachhaltigkeit ist für mich auch ein Top Punkt. Ich möchte für den Fall einer erfolgreichen Wahl, die Stadt fit machen für die nächsten 20 Jahre.

WEICHES WASSER FÜR ALLE BÜRGER:
Weiches Wasser für Bad Gandersheimer die zurzeit noch mit dem „harten Wasser“ versorgt werden. Für alle Bad Gandersheimer, die es wünschen. Evtl. Kosten könnten über leicht höheren Preis in qm abgefangen werden. Gespräche mit den Harzwasserwerken würde ich dann persönlich führen. Dieses Problem mit dem harten Wasser wurde mir bei allen Gesprächen in der Stadt immer wieder vorgetragen. Teilweise müssen die Betroffenen alle 2-3 Jahre neue Geräte kaufen.

NEUES BAULAND IN DER KERNSTADT.
Neues Bauland in GAN. Wir brauchen dringend neues Bauland in der Kernstadt. Zurzeit gibt es kein ausgewiesenes und erschlossenes Bauland. Um fit für die Zukunft zu sein und um wachsen zu können, benötigen wir Zuzug von neuen Einwohnern. Junge Familien die sich ein Heim bauen möchten, sogar nach Gandersheim kommen um hier wenn möglich zu bauen, ziehen nach Einbeck oder Seesen, weil dort Bauland vorhanden ist. Wenn die Stadt wieder „wächst“ durch Zuzug von neuen Einwohnern, werden auch die Haus- und Grundstückpreise wieder steigen (gut für Immobilienbesitzer) wenn Zuzug und Neubauten entstehen. In den letzten Jahren ist es traurig zu sehen, was die Immobilien in unserer Stadt nur noch für einen geringen Wert haben. Das steht in keinster Weise zu den Kosten die investiert worden. Ein großer Bauinvestor hat mir Bereitschaft signalisiert Grundstücke als auch Erschließungskosten zu übernehmen. Gespräche mit Grundstücksbesitzern müssen vorab geführt werden. Dafür mache ich mich stark.

GROSSBILDLEINWAND WERBUNG:
Werbung auf Großbildleinwänden in Bahnhöfen und U-Bahnhöfen in Hannover, BS, Göttingen für günstiges Bauen und Wohnen in Bad Gandersheim. Wir können jungen Familien eine Zukunft bieten, wenn wir nur wollen. Ich selber pendele jeden Tag mit der DB von Bad Gandersheim nach Hannover. Das ist alles machbar. Dafür wohnen wir hier erheblich günstiger.

INTERNET AUF DEN DÖRFERN:
Das Internet auf den Dörfern muss ausgebaut und modifiziert werden. Wurde mir immer wieder bei meinen Besuchen und Gesprächen auf den Ortsteilen mitgeteilt.

START UP UNTERNEHMEN:
Ansiedlung von neuen Firmen (Start Ups) um sich Bad Gandersheim ein Gewerbe aufzubauen. Wir haben Leerstand in Ladenlokalen und die Kosten zur Anmietung sind in keinster Weise vergleichbar mit anderen Orten. Wir müssen aktiv werden um solche Unternehmen in die Stadt zubringen. Aus Eigeninitiative kommen die Jungunternehmer nicht. Diese Initiative wird von mir persönlich geleitet werden, für den Fall einer erfolgreichen Wahl.

PARKGEBÜHREN:
Parkgebühren (Brötchentaste) / Am Samstag nur mit Parkscheibe. Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir in der Kernstadt an den Parkgebührautomaten eine Brötchentaste wie auch in Northeim am Impfzentrum bekommen. Bei all meinen Gesprächen mit Unternehmern und Bürgerinnen und Bürgern der Stadt wurde immer wieder auf dieses Problem hingewiesen. Ich mache mich auch dafür stark, dass am Samstag nur noch eine Parkscheibe erforderlich ist. Wir wollen die Geschäfte in der Innenstadt erhalten. Dafür müssen wir als Stadt den ersten Schritt tun und eine Brötchentaste einführen.

JUGEND IN DER STADT:
Jugendraum in Verbindung mit Gunnar Uhde modernisieren. Wir müssen mehr für die Jugend der Stadt tun. Eine attraktive Begegnungsstätte für Jugendliche inkl. eines Proberaum für Bands sollte geschaffen werden.

FEUERWEHR:
Feuerwehr u.a. Löschwasserversorgung muss gesichert sein. Ich werde die Freiwilligen Feuerwehren in den nächsten Tagen und Wochen besuchen und mich erkundigen, ob es Verbesserungsbedarf gibt.

ZUKUNFTSVERTRAG:
Ich werde den Zukunftsvertrag mit dem Land überprüfen um besser disponieren zu können

HELIOS KLINIK BAD GANDERSHEIM:
Sollte die Helios Leitung wirklich eine Schließung des Krankenhauses beabsichtigen (war ja schon im Gespräch), werde ich mich mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln dafür einsetzen, dass die Schließung verhindert wird. Die notärztliche Versorgung der Bürgerinnen und Bürger, gerade bei Schlaganfällen und Herzinfarkten (dort zählen Minuten) muss gewährleistet sein. Eine Fahrt nach Northeim könnte schon zu lange dauern. Dafür mache ich mich stark.

CLUSTURM:
Das erfolgreiche gestartete Clusturmprojekt weiter voranbringen

SCHÜLERAUSTAUSCH USA:
Schüleraustausch mit Schülern von Bad Gandersheim in die USA. Bad Gandersheimer Schülerinnen und Schüler fliegen in die USA (Bundesstaat New York) und US-amerikanische Schüler kommen im Gegenzug nach Bad Gandersheim in Gastfamilien. Über die nötigen Verbindungen und Kontakte verfüge ich

OSTERFEUER IN DER KERNSTADT:
Bad Gandersheim soll wieder ein Osterfeuer bekommen. Es kann nicht sein, dass die Kernstadt nicht in der Lage ist ein Osterfeuer über die Osterfeiertage zu organisieren.

LASERSHOW:
Ich werde mich dafür stark machen, dass wir im Jahr 2023 nach der LaGa eine Lasershow analog zu Bad Pyrmont im Kurpark oder im LaGa Viertel bekommen werden. In Bad Pyrmont gibt es jeden Freitag eine Lasershow im dortigen Kurpark. Dort wird ein Eintritt von € 8,00 erhoben und der Kurpark ist fast jeden Freitag mehr als gut besucht. Das können wir auch!!

BÜRGERMEISTERFRÜHSTÜCK:
Sollte ich erfolgreich gewählt werden, wird es einen Bürgermeister zum Anfassen geben. Ich werde alle 2 Monate Bürgerinnen und Bürger zum Bürgermeisterfrühstück einladen. Die Interessierten können sich direkt nach Bekanntgabe des Termins über die Presse bei mir anmelden. Per Anruf, e-mail usw. Die Kosten für das Frühstück, werde ich aus eigener Tasche zahlen.

TOURISMUSABGABE AUSSETZEN:
Ich schließe mich dem CDU-Antrag an, die Tourismusabgabe auszusetzen für die Zeit von Corona. Darüber sollte noch einmal dringend nachgedacht werden.
red
Das Bild dokumentiert Bad Gandersheims Bürgermeisterkandidat Peik Gottschalk mit seiner Frau Veronika, die für den Gandersheimer Stadtrat am 12. September 2021 kandidiert.











13.07.2021 • 17:52 Uhr

Sonderimpfaktion für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren am Sonntag, dem 18. Juli - Impfzentren in Göttingen dabei

Unter dem Motto „Erst impfen, dann die Ferien genießen" ermöglichen die Landesregierung und 23 teilnehmende Impfzentren (u.a. beide in Göttingen) die Impfung von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren am letzten Sonntag vor den Sommerferien, den 18. Juli. Hierfür liefert das Land in diesen Tagen rund 27.000 zusätzliche Dosen des Impfstoffs von BioNTech an die 23 teilnehmenden Impfzentren aus.

Die Termine für die Sonderaktion können ab heute und ausschließlich telefonisch über die Hotline des Landes unter 0800/9988665 gebucht werden. Terminbuchungen für diesen Aktionstag sind auch dann möglich, wenn die Kinder und Jugendlichen nicht im Einzugsgebiet des jeweiligen Impfzentrums wohnen.

„Wir wollen den Kindern und Jugendlichen, die Interesse an einer Impfung haben, die Möglichkeit geben, sich noch vor den Ferien gegen Covid-19 impfen zu lassen. Die zweite Impfung nach sechs Wochen findet auf diese Weise noch vor dem Schulstart statt", erklärt Gesundheitsministerin Daniela Behrens. „Auch wenn bisher keine generelle Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission für Kinder und Jugendliche vorliegt, ermuntere ich die Familien in Niedersachsen, sich über eine Impfung zu informieren und selbst darüber zu entscheiden. Uns ist es wichtig, dass möglichst alle, die geimpft werden wollen, auch zeitnah ein entsprechendes Angebot erhalten." red












13.07.2021 • 17:50 Uhr

Projektstart im September 2021: Pilotprojekt „Pflegekoffer“ – neuen Herausforderungen mutig begegnen

Die Corona-Pandemie hat gezeigt: Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist der Schlüssel zur Gewinnung, Bindung und Motivation von Mitarbeitenden. Arbeitgeber, die ihre Beschäftigten in diesem Bereich gut unterstützen, sorgen für ein von Wertschätzung und Vertrauen geprägtes Arbeitsklima – so wie der Landkreis Northeim.

Über das Thema Vereinbarkeit von Kinderbetreuung und Beruf wird viel in der Öffentlichkeit gesprochen. Die Geburt eines Kindes ist ein positives Ereignis. Wohingegen die Pflege von Angehörigen teilweise immer noch ein Tabuthema ist, dass nicht in den Fokus rückt, sondern mit dem sich Mitarbeitende teilweise allein auseinandersetzen müssen und das das eigenen Leben – beruflich und privat – von heute auf morgen vor riesige Herausforderungen stellt.
„Familie bedeutet nicht nur die Eltern und Kinder, sondern auch Großeltern und andere nahe Angehörige. Wir müssen über das Thema Pflege sprechen und gemeinsam an guten Lösungen für die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf arbeiten.“, betont die Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Dem demografischen Wandel und dem Fachkräftemangel kann nur so adäquat begegnet werden.

Aus diesen Gründen unterstützt der Landkreis Northeim das von der Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft Landkreis Northeim ins Leben gerufene Pilotprojekt „Pflegekoffer“. Die Kreisvolkshochschule, der Pflege- und Seniorenstützpunkt und die Gleichstellungsstelle des Landkreises haben die Umsetzung mit vorangetrieben und freuen sich, dass auch der Landkreis Northeim eigene Pflegelots*innen ausbilden wird. „Dieses Angebot wird ein weiterer wichtiger Baustein im Bereich Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf und macht deutlich, dass in der Kreisverwaltung eine lebensphasenbewusste, geschlechtergerechte Personalpolitik fest verankert ist“, freut sich die Gleichstellungsbeauftragte Julia Kögler.

Das einjährige Pilotprojekt startet im September 2021 und bietet neben der Qualifizierung von Pflegelots*innen auch regelmäßige Netzwerktreffen, um einen konstruktiven Austausch aller Beteiligten sinnvoll voranzutreiben. lpd










13.07.2021 • 17:48 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Immer noch zwei Akutinfizierte in Moringen


Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 2.625 (0) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.565 (0) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 2,3 (3 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen)für den Landkreis Northeim veröffentlicht (wir berichteten).

Maximal 50 Personen dürfen sich draußen treffen und maximal 25 Personen dürfen sich drinnen treffen. Kinder von 0 bis 14 Jahren und Genesene sowie vollständig Geimpfte werden nicht mit angerechnet. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden auf die Höchstzahl ebenfalls nicht angerechnet!

Aktuell sind im Landkreis Northeim 2 (0) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 0 (0),
Bodenfelde 0 (0),
Dassel 0 (0),
Einbeck 0 (0),
Hardegsen 0 (0),
Kalefeld 0 (0),
Katlenburg-Lindau 0 (0),
Moringen 2 (0),
Nörten-Hardenberg 0 (0),
Northeim 0 (0) und
Uslar 0 (0) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 58 (0) Personen verstorben.
Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 42.670 Personen (Stand: 12.7.2021) im Impfzentrum und 42.307 Personen (Stand 9.7.2021) bei den Hausärzten geimpft.
Eine zweite Impfdosis haben bisher 33.606 Personen (Stand: 12.7.2021) im Impfzentrum und 26.054 Personen (Stand 9.7.2021) bei den Hausärzten erhalten.

Alle weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online
www.landkreis-northeim.de










13.07.2021 • 17:47 Uhr

Auf der B445 Echte: 25 Fahrzeuge zu schnell

Ereignisort: Bundesstraße 445, Echte Richtung Bad Gandersheim, Ereigniszeitpunkt: Montag, 12. Juli 2021:
Bei einer mehrstündigen Geschwindigkeitsmessung der Polizei im Bereich der Bundesstraße 445 waren gestern insgesamt 25 Fahrzeuge zu schnell unterwegs. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 104km/h bei erlaubten 70km/h.da










13.07.2021 • 17:46 Uhr

Nach wechselseitiger Körperverletzung - Ein Schwerverletzter in Klink, anderer in Zelle

Tatort: Northeim, Breite Straße, Tatzeitpunt: Heute, Dienstag, 13. Juli 2021, 03:15 Uhr:

Aus bislang unbekannten Gründen gerieten laut Polizei in der Nacht zu Heute ein 29-jähriger Northeimer mit einem 31-Jährigen, ebenfalls aus Northeim, in einen Streit. Die beiden stark alkoholisierten Männer hatten zunächst noch zusammen gefeiert, sich dann aber eine Schlägerei geliefert. Beim Eintreffen der Polizei waren beide Männer verletzt, der 31-Jährige musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der andere Mann wurde zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen.da










13.07.2021 • 17:45 Uhr

Einladung zur Fahrradtour Frauenorte – Fahrradtour am 28. August 2021 bis nach Bad Gandersheim

Der Kreissportbund Northeim-Einbeck und die Gleichstellungsbeauftragten der Städte Einbeck und Bad Gandersheim sowie des Landkreises Northeims laden zu einer Fahrradtour am 28. August 2021 zu den frauenORTEN Kreiensen und Bad Gandersheim ein.

Die Fahrradtour ist in zwei Etappen geplant. Die erste Etappe von Northeim nach Kreiensen umfasst ca. 23 Kilometer und startet um 10 Uhr am Treffpunkt Medenheimer Straße, gegenüber dem Kreishaus. Die zweite Etappe von ca. sieben Kilometer führt anschließend von Kreiensen nach Bad Gandersheim.

In Kreiensen berichtet Simone Engelhardt über den frauenORT Paula Tobias. In Bad Gandersheim wartet Annegret Wrobel am Roswitha-Brunnen auf die Teilnehmer, um Interessantes über den frauenORT Roswitha von Gandersheim zu erzählen. Im Anschluss gibt es einen kleinen Snack. Die Veranstaltung endet gegen 14 Uhr. Getränke für die Fahrt sind selbst mitzubringen. Im Hinblick auf die eigene Sicherheit sind ein verkehrstaugliches Fahrrad und ein geeigneter Fahrradhelm zu verwenden.

Bei weiteren Fragen oder zur Anmeldung können Sie Frau Ira Scheer telefonisch unter 05551 708-319 oder per E-Mail scheeri@landkreis-northeim.de kontaktieren.lpd










13.07.2021 • 17:43 Uhr

Prof. Dr. Norbert Lammert folgt Einladung von Dr. Kühne nach Northeim ins BMW-Autohaus Leinetal

Prof. Dr. Norbert Lammert, Bundestagspräsident a.D., wird der Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Roy Kühne folgen und bei einer Veranstaltung zum Thema: "Demokratie braucht Demokraten" am 19. Juli 2021 um 18.30 Uhr sprechen. Die Veranstaltung findet im Autohaus Becker-Tiemann Leinetal, Filiale Northeim, in der Hirschberger Straße 2 in Northeim statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Es wird die Möglichkeit bestehen, mitzudiskutieren und Fragen an Prof. Dr. Lammert und an Roy Kühne zu stellen.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung bis zum 18. Juli per E-Mail an roy.kuehne@bundestag.de notwendig. Sofern Sie nicht nachweisbar von Corona genesen oder seit 14 Tagen vor der Veranstaltung doppelt dagegen geimpft sind, ist am Einlass ein negativer Schnelltest vorzulegen. Es besteht die Möglichkeit diesen vor Ort von einem zertifizierten Testzentrum durchführen zu lassen. Bitte planen Sie hierfür ausreichend Zeit im Vorfeld ein. Falls ein Schnelltest vor Ort in Anspruch genommen werden möchte, wird um einen Nennung in der Anmeldung gebeten.red










13.07.2021 • 17:42 Uhr

Beschluss des Wahlprogramms - SPD Bad Gandersheim lädt zur Versammlung ein


Nach der Nominierung ihrer Bürgermeisterkandidatin Franziska Schwarz und der Stadtratskandidatinnen und -kandidaten treffen sich am Samstag 17. Juli 2021 um 15.30 Uhr die Mitglieder des SPD-Ortsvereins im Waldschlößchen in Bad Gandersheim, um das Wahlprogramm für Stadtratswahl zu verabschieden. „Mit dabei sind auch die Kandidatinnen und Kandidaten, die für die SPD zur Stadtratswahl antreten“, kündigte die SPD Ortsvereinsvorsitzende Anja Görlach an. „Ich freue mich besonders, dass es gelungen ist, wieder viele Persönlichkeiten für eine Kandidatur bei der SPD zu gewinnen. Es handelt sich um eine Bürgerliste mit 25 Kandidatinnen und Kandidaten aus allen Altersgruppen und gesellschaftlichen Bereichen für den Stadtrat. Die Hälfte unserer Kandidatinnen und Kandidaten sind Mitglieder der SPD - die andere nicht. Sie alle repräsentieren gemeinsam verschiedene Berufe, Lebenssituationen und Erfahrungen.“

Auf der Konferenz wird das Wahlprogramm diskutiert und verabschiedet. Die Inhalte des Programms wurden aktiv mit den Fraktionsmitgliedern, Kandidatinnen und Kandidaten, Vorstandsmitgliedern sowie interessierten Neu-Mitgliedern und alten Bekannten in mehreren Treffen diskutiert und zusammen getragen. "Ideen und Anregungen wurden aktiv aufgenommen. Ein Wahlprogramm, das nicht die breite Masse der eigenen Mitglieder einbezieht, wird auch beim Rest der Wählerinnen und Wähler keinen Anklang finden können“ betont Anja Görlach.

„Wir als SPD haben den Gestaltungswillen und stehen weiterhin für eine Politik, die Bad Gandersheim zukunftsfähig aufstellt! Das findet sich auch in unserem Wahlprogramm wieder.“ Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen an der Veranstaltung teilzunehmen. Zur besseren Planung wird um vorherige Anmeldung bei Anja Görlach, Telefon: 05382-907236 bis spätestens Freitag, 16. Juli 2021 gebeten.red










13.07.2021 • 17:40 Uhr

Bad Gandersheim auf dem Skulpturenpfad im Abschnitt Gabionenhang ab Mittwoch Morgen nur halbseitig befahrbar

Am morgigen Mittwoch, 14. Juli 2021, wird der Skulpturenpfad im Bereich des Gabionenhangs ab dem frühen Morgen halbseitig gesperrt. Das Passieren der Engstelle bleibt weiterhin in beide Richtungen möglich. Grund für die Einschränkung ist die Versetzung des Bauzauns. Die ist nötig, weil sich die Arbeiten am Gabionenhang nun wieder in den oberen Bereich verlagern, so LaGa-Pressesprecher Terhorst in einer heute verbreiteten Mitteilung.red










13.07.2021 • 17:39 Uhr

Moringen: Hund verletzt Bekannten schwer im Gesicht

Ein 18-Jähriger aus dem Bereich Moringen wurde am gestrigen Abend (21.20 Uhr) durch einen Hundebiss schwer verletzt. Die Northeimer Polizei berichtet zu dem Vorfall weiter: Der Mann war bei einer Bekannten in der Wohnung in Moringen in der Wasserstraße, als der Mischlingshund zunächst an ihm schnupperte und dann plötzlich zubiss. Das Opfer erlitt Verletzungen im Gesichtsbereich und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Gegen die 21-jährige Hundehalterin wurde ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet, des Weiteren wurde das Veterinäramt über den Vorfall informiert.da










13.07.2021 • 09:41 Uhr

Göttinger Immunologe befürwortet Impfungen von Kindern

Der Göttinger Immunologe Jürgen Wienands hält Impfungen gegen Covid-19 auch bei Kindern für sinnvoll. Das gelte auch für jüngere Kinder, sagte er der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung» (Dienstag): «Wenn Kinder in die Schule gehen, dann sollten sie geimpft werden. Und das, obwohl sie meist nicht sehr stark unter Covid-Symptomen leiden.» Wienands ist Direktor des Institutes für Zelluläre und Molekulare Immunologie an der Göttinger Universitätsmedizin.

Kinder würden in Deutschland schon nach wenigen Wochen oder gar als Säugling gegen verschiedene Krankheiten geimpft und dann weiter bis zur Pubertät - also bis sie immunologisch gesehen erwachsen seien, betonte Wienands. Mit etwa vier Jahren sei beim Menschen das Immunsystem bereits voll entwickelt und könne als erwachsen bezeichnet werden.

«Warum also spreche ich einem 15-Jährigen ab, dass er biologisch
und auch immunologisch erwachsen ist?», sagte Wienands. Es könne
nicht sein, dass 15-Jährige von einigen Impfärzten nach Hause
geschickt würden, während sie andernorts problemlos eine Impfung
erhielten. Hier sei dringend eine übergreifende Regelung nötig, die
auf medizinischen Fakten beruhe. «Es werden immer noch viele
Fake-News über das Impfen verbreitet, vor allem darüber, was das
Impfen angeblich mit dem Menschen macht.»

Wienands zufolge schützen Impfungen von Kindern nicht nur diese
gegen eine schwere Erkrankung, sie leisteten darüber hinaus einen
Beitrag zum Schutz der Bevölkerung: «Kinder zu impfen, das ist für
die Herdenimmunität ein wichtiger Beitrag. Je größer die
Herdenimmunität, desto geringer die Wahrscheinlichkeit von
gefährlichen Escape-Varianten.»

Offen zeigte sich Wienands auch für eine generelle Impfpflicht.
«Wenn Menschen ins Ausland reisen, lassen sie sich doch auch impfen»,
sagte er. Es gebe weltweit zahlreiche Impfpflichten, das akzeptierten
die Urlaubsreisenden. Die Corona-Impfung hingegen solle ein Eingriff
in die Freiheitsrechte sein: «Mir fehlt hier tatsächlich das
Verständnis.» epd











13.07.2021 • 09:19 Uhr

Prozess gegen Kölner Sängerin geht weiter (14.Juli): Deutsch-kurdische Sängerin Hozan Cane (Künstlername) wieder in der Türkei vor Gericht

Am morgigen Mittwoch, den 14. Juli, wird in der Türkei der Prozess gegen die deutsch-kurdische Sängerin Hozan Cane (Künstlername) fortgesetzt. „Canes einzige Verbrechen sind ihr Singen für die Freiheit der kurdischen Bevölkerung und ihr Protest gegen die ethnozidale Politik des türkischen Staates“, erklärt Dr. Kamal Sido, Nahostexperte der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). „Seit der Gründung der Republik versucht die Türkei mit allen Mitteln, die Identität der kurdischen Volksgruppe zu vernichten. Dabei handeln Canes Lieder auch von der Versöhnung mit der türkischen Bevölkerung.“ Politisch habe sich Cane wie viele andere kurdische Kunstschaffende für eine friedliche Lösung der Kurdenfrage innerhalb und außerhalb der Türkei eingesetzt. Der Prozess gegen die aus Köln stammende Sängerin wird immer wieder neu aufgerollt. Ein Berufungsgericht hatte das ursprüngliche Urteil aus Mangel an Beweisen aufgehoben. Sie sitzt seit über drei Jahren in Haft.

Canes Tochter, Gönül Örs, war ebenfalls in Haft, durfte die Türkei aber mittlerweile verlassen. Seit Ende Juni ist sie zurück in Köln. „Sie wurde aufgrund falscher Anschuldigungen zu 15 Jahren Haft verurteilt. Besonders empörend ist, dass dieses Urteil auch auf Informationen beruht, die deutsche Sicherheitsbehörden an die Türkei weitergegeben haben“, berichtet Sido. Er fordert die deutsche Bundesregierung vor diesem Hintergrund auf, ihre Zusammenarbeit mit der türkischen Regierung gegen kurdische und türkische Aktivistinnen und Aktivisten zu beenden. Stattdessen müsse die deutsche Bundesregierung auf ihren NATO-Partner einwirken, alle Beschränkungen der Meinungs- und Pressefreiheit zurückzunehmen. „Ankara muss internationale Menschenrechtsstandards einhalten. Die vollständige Gleichberechtigung und Gleichbehandlung aller Völker und Religionsgemeinschaften der Türkei müssen auch vor Gericht gewährleistet sein“, fordert Sido. epd










13.07.2021 • 09:08 Uhr

Ratsfrau Ulrike Pferdmenges: Engagiertes Plädoyer für die kleine Seilbahn im Plangarten in Bad Gandersheim

Für die Beibehaltung eines der beliebtesten Spielgeräte auf dem Abenteuerarreal "Plangarten" in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim hat CDU-Ratsfrau Ulrike Pferdmenges aus Hilprechtshausen stark gemacht. "Es wäre sehr schön, wenn die kleine Seilbahn auf dem Spielplatz im Plangarten für die Kinder erhalten bleiben würde", machte sich die Kommunalpolitikerin und Mutter für das Spielgerät stark. Ihrer Kenntnis nach würde die Seilbahn stark von den Kids angenommen. "Die ist unheimlich beliebt!"

In der jüngsten Ratssitzung im Saal der Turner-Musik-Akademie Altgandersheim richtete sie insbesondere ihren engagierten Appell der Beibehaltung der Seilbahn speziell in Richtung des LaGa-Geschäftsführers Thomas Hellingrath. Er möge dafür sorgen, dass die Seilbahn für die Kinder irgendwie auf einem der neuen Spielplätze erhalten bleibt.

Bekanntlich soll der Spielplatz am Plangarten für einen erheblichen finanziellen Aufwand im Rahmen der Projekte der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim grundlegend neu geordnet und gestaltetet werden (wir berichteten). Dieses Projekt steht bevor. Für diese Zeit wird der Spielplatz für die Öffentlichkeit gesperrt werden.red/Foto: Fis WMG










13.07.2021 • 08:57 Uhr

Keine Sommerpause für den Stadtrat in Bad Gandersheim: "Mucilli-Projekt" das Hauptthema - Einwohner-Fragestunde

Die Kommunalpolitik in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim ist immer für Besonderes gut. Jetzt ist der Stadtrat zu einer weiteren öffentlichen Sitzung eingeladen. Und das in einer Zeit, in der eigentlich schon beinahe die politische Sommerpause angesagt ist. Nun, am Donnerstag treffen sich die Ratsmitglieder noch einmal mit körperlicher Anwesenheit im großen Forum der Oberschule. Ab 18.30 Uhr beginnt die Sitzung.

Die Tagesordnung der bevorstehenden Sommerpause angepasst, soll heißen sehr überschaubar aber nicht minder spannend. Das betrifft zum einen die Überraschungseffekte durch Anfragen und Anregungen der Ratsmitglieder; außerdem steht ein "Bauvorhaben auf der Hildesheimer Straße" auf der Tagesordnung. Dem Vernehmen nach handelt sich es um ein interessantes Erweiterungvorhaben beim Eispavillon Mucilli. Es gibt das Begehren, neben dem Pavillon ein neues Bauprojekt zu erstellen. Hier ist die Stadt insoweit involviert, als sie dafür Grund und Boden bereitstellen müsste und selbstverständlich Einfluss auf die Gestaltung des Projektes in dem empfindlichen Kurviertel nehmen möchte.

Vor den Beratungen der Kommunalpolitiker haben interessierte Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, Fragen an Rat und Verwaltung zu richten.red /Foto: Fis WMG












13.07.2021 • 08:35 Uhr

Rückzahlung von Fitnessstudiobeiträgen wegen behördlicher Schließung

Während der Corona-Pandemie mussten Fitnessstudios zeitweise schließen. Die Mitgliedsbeiträge wurden vielfach weiterhin eingezogen. Was gilt nun in den Zeiten behördlicher Schließungen in Bezug auf die gezahlten Mitgliedsbeiträge? Sind diese vom Fitnessstudiobetreiber zu erstatten? Mit diesen Fragen hatte sich die 2. Zivilkammer des Landgerichts in einer Berufungsentscheidung zu befassen (Urt. v. 09.07.2021, Az. 2 S 35/21).

Der Kläger hatte mit dem beklagten Fitnessstudio einen Mitgliedsvertrag über 24 Monate geschlossen. Aufgrund behördlicher Anordnung musste das Fitnessstudio vom 16.03.2020 bis zum 04.06.2020 schließen. Noch während der Schließung kündigte der Kläger seine Mitgliedschaft zum 08.12.2021. Die vom Kläger geschuldeten Mitgliedsbeiträge wurden auch für den Zeitraum der Schließung weiterhin von der Beklagten eingezogen. Der Aufforderung, die gezahlten Beiträge für den Schließungszeitraum zu erstatten, kam das Fitnessstudio nicht nach.

Das Amtsgericht Papenburg gab dem Kläger recht und verurteilte das beklagte Fitnessstudio zur Rückzahlung der gezahlten Beträge.

Dagegen legte das Fitnessstudio Berufung ein. Es machte geltend, die von ihr geschuldete Leistung – Zurverfügungstellung des Studios – könne jederzeit nachgeholt werden. Der Vertrag sei dahingehend anzupassen, dass sich die Vertragslaufzeit um die behördlich angeordnete Schließungszeit verlängere.

Die Berufung der Beklagten hatte keinen Erfolg. Nach dem Urteil ist das Fitnessstudio verpflichtet, dem Kläger die gezahlten Beträge zu erstatten. Dem Fitnessstudio sei die geschuldete Leistung aufgrund der Schließung unmöglich geworden, so dass sein Anspruch auf Entrichtung der Monatsbeträge für den Zeitraum der Schließung entfalle. Die geschuldete Leistung könne nicht nachgeholt werden. Darüber hinaus könne die Beklagte auch nicht die Anpassung des Vertrages in der Weise verlangen, dass der Schließungszeitraum an das Ende der Vertragslaufzeit (kostenfrei) angehängt werde. Dies sei insbesondere daraus zu schließen, dass der Gesetzgeber für Miet- und Pachtverhältnisse in Art. 240 § 7 EGBGB ausdrücklich eine Anpassung der Verträge für die Zeit der coronabedingten Schließung vorsieht. Für Freizeiteinrichtungen sei eine solche Regelung dagegen nicht getroffen worden. Vielmehr sei in Art. 240 § 5 EGBGB lediglich eine sog. Gutscheinlösung vorgesehen. red











13.07.2021 • 08:28 Uhr

„Die Akzeptanz in den unterschiedlichen Gremien ist vorhanden.“

Interview mit Gudrun Borchers (SPD), stellvertretende Landrätin, stellvertretende Bürgermeisterin von Nörten-Hardenberg

Wir setzen heute die Interviewreihe des Bündnis“ Politik braucht Frauen“ mit Gudrun Borchers fort. Das Interview wurde geführt von den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten, welche im Rahmen des Bündnis „Politik braucht Frauen“ nachgefragt haben.

Vita
Geboren bin ich am 08. Mai 1957. Nach meinem Abitur machte ich eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin und arbeitete anschließend an der MHH und der UMG. Von 1992 – 1994 absolvierte ich die Ausbildung zur Pflegedienstleiterin und war von 1995 bis zum Eintritt in meinen Ruhestand im August 2020 als Pflegedienstleiterin an der UMG tätig. Neben der Politik engagiere ich mich in der Hallenbad-Genossenschaft Nörten-Hardenberg als AR-Vorsitzende.

Wann und wie begann ihr politisches Engagement? Gab es einen Schlüsselmoment?

Gudrun Borchers: Ich bin seit 1984 parteipolitisch aktiv. Vorher nahm ich schon an Aktivitäten in der Jugendarbeit, zum Beispiel durch die Betreuung von Jugendgruppen und Freizeiten, teil. Durch die Tätigkeit meines Vaters, der Gemeindedirektor in Nörten-Hardenberg war, wurde früh mein Interesse an der Gemeinde geweckt. 1986 wurde ich erstmals in den Ortsrat gewählt und seit 1996 bin ich im Kreistag und im Gemeinderat aktiv. Vor meiner jetzigen Tätigkeit als stellvertretende Bürgermeisterin von Nörten-Hardenberg und stellvertretende Landrätin beim Landkreis Northeim war ich Kreistagsvorsitzende.

Wie sind Ihre Erfahrungen im politischen Geschäft?

Gudrun Borchers: Ich habe unterschiedliche Erfahrungen gemacht, aber grundsätzlich kann ich sagen, dass die Akzeptanz in den unterschiedlichen Gremien vorhanden war.

Wie unterscheiden sich weiblicher und männlicher Politikstil?

Gudrun Borchers: Weiblicher Politikstil ist nach meiner Erfahrung in der Regel etwas ruhiger und besonnener, manch-mal auch weniger laut. Auch scheint mir die Kompromissbereitschaft bei Frauen oft größer zu sein, was dann gelegentlich aber auch als Schwäche ausgelegt wird.

Was muss sich verändern, damit sich mehr Frauen in Parlamenten engagieren?

Frauen müssen auch in der Politik bessere Möglichkeiten haben Familie, Beruf und Politik zu vereinbaren. Das ist, so glaube ich, häufig ein Grund, dass sich politisches Interesse nicht auch in politisches Engagement umwandelt. Dazu können vielleicht u. a. Sitzungszeiten und Sitzungsdauer, aber auch die Möglichkeit per Videokonferenz teilzunehmen, beitragen.

Was würde sich verändern, wenn die Parlamente paritätisch besetzt werden?

Gudrun Borchers: Die Interessen und Bedürfnisse von Frauen würden vermutlich stärker bei Entscheidungen berücksichtigt werden. Auch der Blick auf manche Dinge würde ggf. etwas differenzierter werden.

Was sollten interessierte Frauen noch wissen, was ist für Sie noch wichtig?

Gudrun Borchers: Frauen mit Interesse an der Politik sollten sich einfach die Freiheit nehmen, für ihre Themen einzustehen und ihre Forderungen klar zu formulieren. Sie sollten schauen, welche Partei oder Vereinigung ihre Schwerpunkte am ehesten vertritt und sich einfach melden oder eine ihnen bekannte Person ansprechen.










13.07.2021 • 08:21 Uhr

Die Gerste muss jetzt als Erste möglichst trocken rein - Anhaltender Niederschlag erschwert Erntebedingungen - Gute Abreife des Getreides

„Wenn die Mähdrescher das erste Mal aufs Feld zur Ernte fahren, fängt es oft an zu regnen“, zitiert Karl-Friedrich Meyer, Vorsitzender im Pflanzenausschuss im Landvolk Niedersachsen, eine Bauernweisheit, die zum einen die Abhängigkeit der Landwirte von Wind und Wetter verdeutlicht, zum anderen auch den damit verbundenen Kummer. Als erste Getreidefrucht wird aktuell die Gerste gedroschen. „In den meisten Regionen Niedersachsens hat die Gerstenernte begonnen. Auch wir und weitere Landwirte im Weserbergland haben bereits Gerste trocken geerntet. Sie ist gut abgereift und beginnt ins Lager zu gehen, wenn es mehr regnet. Ein Zeichen, dass sie vom Feld muss“, erklärt der Ackerbauer aus dem Weserbergland.

Aufgrund der Hitze in den vergangenen Wochen habe die Gerste gut Zeit aufgeholt. „Im Frühjahr war die Gerste in der Entwicklung gut 14 Tage zurück. Jetzt ist sie vom Kern her trocken und kann gedroschen werden. Die ersten Landwirte konnten schon loslegen, es kommt Bewegung in die Sache. Aber – wie immer bei uns in Niedersachsen – hängt es von der Region ab“, führt Meyer aus. Während im Celler Raum schon vor Tagen bei schönstem Sonnenschein die Gerste eingefahren werden konnte, habe auch bei Meyer der Mähdrescher trotz Raupenlaufwerk mit dem feuchten und schweren Boden zu kämpfen gehabt. „Wenn jetzt noch mehr Niederschlag fällt, wird es noch schwieriger.

Weil die Sonne nicht mehr bis zum Boden durchdringt, trocknet der Boden nicht mehr richtig ab“, erklärt der Pflanzenexperte. Zudem würden bei weiterem Ernteverzug die Ähren abknicken, sodass der Mähdrescher sie nicht mehr erfassen kann. So bleibt es spannend, wie viel Niedersachsens Landwirte 2021 vom Feld holen werden. Die Anbaufläche von Gerste ist in Niedersachsen 2020 von gut 155.000 Hektar (ha) auf nun rund 150.000 ha gesunken, was dem Deutschlandtrend entspricht. Hier sank die Anbaufläche für Gerste von 1,31 Mio. ha im vorherigen Jahr um 400.000 ha auf nun 1,27 Mio. ha. Durchschnittlich wurden 2020 in Deutschland 67 dt/ha geerntet, in Niedersachsen lag dieser mit 69,5 dt/ha etwas höher. „Leider entsprechen die Hektolitergewichte nicht den Anforderungen des Marktes. Ursache dafür ist die Verschärfung der Düngeregelung, vor allem in den roten Gebieten, wo nun kein marktfähiges Getreide mehr erzeugt werden kann, sondern nur noch für den Futtertrog“, so Meyer abschließend. LPD/Foto: LPD










13.07.2021 • 08:17 Uhr

Lamspringe: Schneller Fahndungserfolg nach Diebstahl von alten Dachrinnen

Am gestrigen Tage, gegen 12:20 Uhr, fuhr der Eigentümer eines Dachdeckerbetriebes aus Lamspringe auf sein Firmengrundstück und stellte dabei fest, dass zeitgleich ein ihm unbekanntes Fahrzeuges das Grundstück verließ.

Da es sich augenscheinlich um sogenannte "Schrotthändler" gehandelt haben könnte, wurde vom Eigentümer und Geschädigten unmittelbar ein entsprechender Altmetallcontainer überprüft. Die Überprüfung ergab, dass alte Dachrinnen unberechtigt aus dem Container entnommen worden waren. Eine erste Schätzung ergab ein Schaden von ca. 1.000 Euro.

Der Eigentümer selbst informierte daraufhin sofort mehrere Schrott- und Recyclinghöfe im Umkreis, mit der Bitte, auf verdächtige Fahrzeug zu achten.

Kurz darauf meldete sich ein Schrott- und Recyclinghof aus Salzgitter. Dieser hatte die Täter zwar abgewiesen, wusste jedoch wo diese es als nächstes versuchen wollten.

Der Geschädigte informierte die Polizei in Bad Salzdetfurth, welche sich umgehend mit den Kollegen in Salzgitter in Verbindung setzte. Das gesuchte Fahrzeug, ein roter Mercedes Sprinter, wurde zunächst knapp verpasst. Auf dem Rückweg zur Dienststelle fuhr das Fahrzeug jedoch plötzlich vor den Kollegen aus Salzgitter und konnte entsprechend angehalten werden.

Die Ladefläche war bis oben hin mit alten Dachrinnen gefüllt. Die Beamten der Polizei in Salzgitter nahmen die beiden Insassen zunächst in polizeiliches Gewahrsam und informierten die Beamten der Polizei in Bad Salzdetfurth.

Der genutzte Sprinter (samt Diebesgut) wurde sichergestellt. Die 19 und 25-jährigen Beschuldigten (beide Wohnhaft in Salzgitter) wurden nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf gewerbsmäßigen Diebstahl eingeleitet. Ob beide Personen für weitere Taten in Frage kommen ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen. red










13.07.2021 • 08:13 Uhr

Corona-Virus-Lage am Dienstag: Inzidenzwert im Landkreis Northeim weiter bei 2,3

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert Koch Institut (RKI) hat soeben den tagesaktuellen Fallwert bei den Corona-Virus Inzidenzen offiziell veröffentlicht. Danach verharrt der Inzidenzwert im Landkreis Northeim auf dem Niedrigniveau von 2,3 Fällen auf 100.000 Einwohnern in sieben Tagen. Das bedeutet keine Veränderung gegenüber dem Vortag.
Die Inzidenzampel für Niedersachsen bestätigt diesen Trend.

red/Grafiken: RKI /NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen










13.07.2021 • 07:58 Uhr

Clausthal Zellerfeld: Verkehrsschild überfahren, Kennzeichen verloren und abgehauen - Polizei schnappt betrunkenen Fahrer trotzdem

Am Freitagabend befuhr ein 31-jähriger Mann aus Clausthal-Zellerfeld den Kreisel Am Alten Bahnhof in Clausthal. Dabei kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und überfuhr ein Verkehrsschild. Anschließend entfernte er sich unerlaubt von der Unfallstelle. Aufgrund von Zeugenbeobachtungen und eines verloren Kennzeichens konnte der Fahrer ermittelt werden. Beim Antreffen stand dieser deutlich unter dem Einfluss von Alkohol. Eine Blutprobe wurde entnommen und der Führerschein sichergestellt.red










13.07.2021 • 07:52 Uhr

Umfrage: Mehrheit akzeptiert teureren Sprit für Klimaschutz

Eine Mehrheit in Deutschland wäre bereit, für den Klimaschutz mehr Geld für Benzin und Diesel auszugeben. Laut einer am Montag veröffentlichten Forsa-Umfrage gaben 57 Prozent der Deutschen an, für Sprit tiefer in die Tasche greifen zu wollen. 37 Prozent lehnten das ab, die Übrigen machten keine Angaben.

Jeder zweite Bundesbürger glaubt, dass die Vorhersagen zum Klimawandel zuverlässig sind. Jeder vierte hält sie sogar für untertrieben. Unter den AfD-Anhängern glauben dagegen 81 Prozent, die Informationen seien übertrieben. Allerdings widersprechen 62 Prozent in der Gesamtbevölkerung der Aussage, der Klimawandel sei «zurzeit das größte Problem».

Auftraggeber der Studie, bei der Anfang Juli repräsentativ 1.001 Frauen und Männer befragt wurden, war das Freiburger «Centrum für Europäische Politik». red










12.07.2021 • 21:47 Uhr

Lasterfahrer übersieht Radler und verletzt ihn bei Kollision schwer - Vorbildliche Ersthelfer - Rettungshubschrauber im Einsatz

Am heutigen Tage, gegen 16:35 Uhr, kam es auf der Bundesstraße 243, in Groß Düngen, am Abzweig Richtung Klein Düngen zu einem schweren Verkehrsunfall.

Der 51-jährige Fahrer (aus Hildesheim) eines LKW Muldenkippers befuhr die Klein-Düngener-Straße aus Richtung Klein Düngen kommend und wollte nach rechts auf die B 243 in Richtung Hildesheim abbiegen. Zeitgleich befuhr ein 22-jähriger Radfahrer die B 243 aus Richtung Hildesheim kommend und wollte auf dem Geh-/ Radweg weiter in Rtg. Wesseln fahren. Die Polizei stellt fest: Der Lkw-Fahrer übersah beim Abbiegen den 22-jährigen Hildesheimer, so dass es zum Zusammenstoß kam. Der Radfahrer kam dabei zu Fall und blieb schwerverletzt vor Ort liegen.

Diverse Verkehrsteilnehmer hielten sofort an und kümmerten sich vorbildlich um den Radfahrer. Kurze Zeit später übernahmen eine Rettungswagenbesatzung und ein Hildesheimer Notarzt die Versorgung des Verletzten. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde nach kurzer Zeit auch der Rettungshubschrauber Chr. Niedersachsen nachgefordert. Zur Ladung des Hubschraubers wurde die Einmündung der B 243 vollgesperrt. Hierdurch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Nach der weiteren medizinischen Versorgung wurde der Verletzte mit dem Rettungshubschrauber der Medizinischen Hochschule Hannover zugeführt (aktuell keine Lebensgefahr).

Das genutzte Mountainbike wurde durch den Unfall zerstört (ca. 800 Euro Schaden). Am Lkw entstand kein Schaden.Neben zwei Streifen der Polizei in Bad Salzdetfurth waren auch eine Streife der Autobahnpolizei Hildesheim, ein Rettungswagen, ein Notarztwagen und der Rettungshubschrauber im Einsatz.

Die Vollsperrung wurde gegen 17:45 Uhr aufgehoben. Die Normalisierung des Verkehrs nahm noch einige Zeit in Anspruch.web/Foto: Polizei










12.07.2021 • 20:57 Uhr

Wie teuer wird die Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim? Eine Frage, drei Summen und auf jeden Fall deutlich teurer als kalkuliert

Es war nicht das erste Mal, dass Ratsherr Hendrik Geske in öffentlichen Sitzungen sich nach den Kosten der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim erkundigte. So geschah das auch in der aktuellsten Sitzung des Stadtparlaments. Der Rat tagte öffentlich. Die Sitzung fand im großen Saal der Turner Musik Akademie in Altgandersheim statt (wir berichteten). Und persönlich anwesend diesmal wieder LaGa-Geschäftsführer Thomas Helingrath. Beste Gelegenheit für Ratsherrn Hendrik Geske seine Frage diesmal zu stellen.

Die Beantwortung fiel auch diesmal, wie immer bei diesen Gelegenheiten, kompliziert, ja sagen wir verwirrend aus. Denn für den LaGa-Geschäftsführer geht es definitiv um Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten. Schon mehrmals hat er gegenüber dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group darauf hingewiesen, dass die Stadt Auftraggeber sämtlicher Projekte bei der Landesgartenschau ist und folglich die Hoheit bei der Beantwortung von Fragen hat, die die Kosten für diese Projekte betrifft. Und so war es zuerst Bürgermeisterin Franziska Schwarz, gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzende der LaGa, die von derzeit rund 9,6 Millionen Euro Gesamtkosten sprach. Hellingrath bekräftigte in seinem späteren Statement diese Summe insofern, als er von rund 10 Millionen Euro sprach. Aber damit nicht genug.

Nun, als sich das Redaktionsnetzwerk am Rande der Sitzung ganz speziell bei der Herrin über die Stadtfinanzen, Kämmereileiterin und Amtsvertreterin der Bürgermeisterin Claudia Bastian erkundigte, präzisierte diese die Summe bei immerhin 12 Millionen Euro. Hierbei interpretierte sie die Summenangaben mit Hinweisen auf Netto- und Bruttobeträge. Und auf die Frage, welches denn die ursprüngliche Annahme für das Millionenprojekt gewesen sei antwortete Claudia Bastian: 7,3 Millionen Euro.

Allen drei Antwortgebern war in der Ratssitzung eine Grundinformation gleich: Die definitiv eingetretenen Kostensteigerungen haben zentral mit den gestiegenen Preisen für Baustoffe und Bauleistungen zu tun. Bei den aktuellen Ausschreibungen für weitere Detailprojekte müssten sogar bis zu 30prozentige Steigerungen berücksichtigt werden, so die Bürgermeisterin. Weil die Baubranche boomt boomen ihre Preise.
red /Fotos: Fis WMG










12.07.2021 • 20:40 Uhr

Nachwuchskommissar kontrolliert den Johannismarkt in Holzminden

Im Rahmen ihres Dienstes im Holzmindener Stadtgebiet fiel den beiden Polizeikommissaren Fabian Thieme und Niko Stille am Freitagabend auf dem Johannismarkt eine Polizeistreife auf. Da sie offensichtlich nicht aus dem Polizeikommissariat Holzminden stammte und mit Blaulicht und Martinshorn auf dem Parkplatz fuhr, wurde das Auto einer Kontrolle unterzogen. Sofort konnte sich der dreieinhalbjährige Joel mit Kinderführerschein und Dienstmarke ausweisen. Er gab an, den Parkplatz zu kontrollieren und so die Polizei in Holzminden unterstützen zu wollen. Das nutzten die drei sofort für ein schönes Erinnerungsfoto. red/Foto: Polizei










12.07.2021 • 20:36 Uhr

Montagnacht in Bad Lauterberg: Skoda Fabia auf Parkplatz abgefackelt - Mysteriöse Ursache - Polizei sucht Zeugen

In der Innenstadt von Bad Lauterberg (Landkreis Göttingen) ist Montagnacht (12.07.21) gegen 01.50 Uhr ein Skoda Fabia teilweise komplett ausgebrannt. Die Ursache ist zurzeit noch ungeklärt. Das Fahrzeug stand auf einem Stellplatz am Lutherplatz in der Nähe der Sebastian-Kneipp-Promenade. Durch das unruhige Verhalten ihres Hundes wurde nach eigenen Schilderungen eine Anwohnerin auf die Flammen aufmerksam und alarmierte die Feuerwehr.

Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 05524/9630 beim Polizeikommissariat Bad Lauterberg zu melden. Die Bitte der Ermittler richtet sich auch an zwei bislang unbekannte Zeitungsausträger, die zur fraglichen Zeit in der Nähe des Brandortes offenbar gerade ihre Arbeit aufgenommen haben und möglicherweise sachdienliche Hinweise geben können. jk










12.07.2021 • 20:18 Uhr

Eine großartige Show trotz Dauerregen - „Flashdance“ bei den Gandersheimer Domfestspielen

Patricia Martin und ihre Band rocken die Bühne. Schon nach wenigen Takten rockt das Publikum mit und lässt sich ebenso wenig wie das Ensemble von den Regenschauern verdrießen, die schon vor der „Flashdance“ Premiere bei den 62. Gandersheimer Domfestspielen einsetzten. Schließlich geht es in der gefeierten Verfilmung dieser musikalischen Erzählung auch um Hürden und Hindernisse, die eine junge Tänzerin für ihren Traum von einer Bühnenkarriere schultern muss, bis der Titelsong „What a feeling“ erklingt. Jetzt wird der Song zum Leitmotiv für eine großartige Show, die musikalisch und szenisch einfach allen wetterwendischen Zumutungen trotzt.
„Flashdance“ ist ein Stück der Überlebenskämpfe und der Mutproben, die nicht nur Alex (Sarah Kornfeld) schultern muss, bis sie endlich vor einer kritischen Jury mit ihrer ersten eigene Choreographie besteht. Da sind die schweißtreibenden Schichten in einem Stahlwerk und abends die Show in Harrys Bar, wo auch nicht immer alles zum Besten läuft.

Dort befürchtet Harry (Frank Behrenbach), dass ihm sein schmieriger Konkurrent CC.(Sven Olaf Denkinger) die Kundschaft mit offensivem Pornoflair abspenstig macht. Kellner Jimmy (Lukas Witzel) träumt von einer Karriere als Comedian, während er ständig Flachwitztiraden zum Besten gibt und auch Alex‘ Freundin Gloria möchte ihr Talent nicht in einer Bar verkümmern lassen, selbst wenn sie dafür bei CC als Nackttänzerin und mit viel Kokain in eine zerstörerische Abseitsfalle gerät.

Im Stahlwerk drohen Entlassungen. Davon ist die junge Schweißerin anders als ihr Kollege Andy (Stephan Lethy) nicht betroffen, die auch die vielen Sprüche der männlichen Belegschaft souverän kontert, um sich engagiert für sie einzusetzen. Mehr zu schaffen machten ihr die Gefühle für Juniorchef Nick Hurley (Tim Müller) und vor allem sein Versuch, seine big business Kontakte für sie zu mobilisieren, damit sie überhaupt einen Termin zum Vortanzen an einer renommierten Schule bekommt. Sie möchte lieber auf ihr Talent vertrauen und wird darin vor allem von ihrer alten Tanzlehrerin Hannah (NiniStadelmann) bestärkt, damit „what a feeling“ auf der Bühne zu einem leidenschaftlich enthusiastischen Chorus werden kann, an dem auch Kiki (Deike Darrelmann) und Tess (Marlene Jubelius) ihren musikalisch-tänzerischen Anteil haben.

Ebenso leidenschaftlich enthusiastisch wird das Flashdance Ensemble von Patricia Martin und ihren Musikern beflügelt. In bester Rock und Bluesmanier lassen Andreas Lakeberg und Martin Werner ihre Gitarrensaiten zu den fetzigen Saxofonstimmungen von Sidney Pfnür aufjaulen. Patrica Martin und MichaelSiskov grooven und rocken an den Keyboards im Bündnis mit Drummer Stephan Grenze und Hans-Dieter Lorenz am Bass. Im Eingangsportal der Stiftskirche hat es die Band auch ein bisschen geschützter als das Musical-Ensemble, das in den Choreographien von Regisseur Marc Bollmeyer natürlich bisschen auf Nummer sicher gehen muss, weil der Bühnenboden immer wieder von Regenschauern geflutet wird.

Zweimal wird die Vorstellung für einen kurzen Moment unterbrochen, wenn Intendant Achim Lenz und seine Mitarbeitercrew die Wasserinseln von der Bühne schieben, vorübergehend für trockene Verhältnisse zwischen Bartresen und Stahlkulisse sorgen und dafür auch jede Menge Szenenapplaus bekommen. Der ist auch nach jedem Song fällig, weil das „Flashdance“-Ensemble stimmlich in Bestform ist, um das Publikum mit „He’s a dream“ in Gefühlsstürme eintauchen zu lassen und mit „Maniac“ und „Manhunter“ erneut zu rocken. Schon in den Sehnsuchtsduetten, die Sarah Kornfeld und Tim Müller ihrem widerspenstigen Paar widmen, wird das Motiv des Titelsongs spürbar.

„What a feeling“ kommt auch in der feinsinnigen Ballade zum Ausdruck, wenn Nini Stadlmann ihre Hannah für Mut, Hoffnung und Zuversicht eintreten lässt. Wahre Gefühlsstürme entfacht die Stimme von Zoe Staubli mit diesen dunklen Schwingungen, wie sie das Premierenpublikum mit hochdramatischen emotionalen Kraftfeldern bestürmt. „What a feeling“! Kein Dauerregen kann diese großartige Show in der Inszenierung von Marc Bollmeyer eintrüben, selbst wenn es immer wieder heftig auf die vertrauten Plastikhüllen prasselt, mit denen sich die Festspielgäste für den open air Theatersommer traditionell ausstatten. Auch damit gelingen standing ovations, um das „Flashdance“ Ensemble und sein leidenschaftlich enthusiastisches Engagement auf der Festspielbühne besonders enthusiastisch zu feiern. Tina Fibiger /Fotos: Julia Lormis


















12.07.2021 • 20:03 Uhr

Erfolgreiche Baumbergung in Bad Gandersheim

Erfolgreich ist die Bergung eines Baumes in Bad Gandersheim gewesen. Er war durch einen unglücklichen Umstand beim Fällen auf ein Gebäude gefallen. Gemeinsam gelang es dem Ryll-Team Birgit und Scotty sowie der Firma Geske mit Geschick und schwerem Gerät den Baum zu heben und aus dem Gefahrenbereich abzuräumen. Insgesamt verlief die Bergung top. Das Team machte einen perfekten Job. red

Die Bilder dokumentieren Szenen der erfolgreichen Begung des Baumschadens durch das Ryll-Team in Kooperation mit der Firma Geske. Fotos: Fis WMG
















12.07.2021 • 19:58 Uhr

Nach Schlag-Attacke Polizeiermittlungen wegen Räuberischer Erpressung

Tatort: Northeim, Mittelweg, Tatzeitpunkt: Sonntag, 11. Juli 2021, gegen 03:45 Uhr:

Drei 31, 35 und 41 Jahre alte Männer haben am frühen Sonntagmorgen gemeinsam auf einen 34-Jährigen eingeschlagen und ihn schwer verletzt. Alle Beteiligten haben zuvor gemeinsam für ein Unternehmen in Göttingen gearbeitet und waren vorübergehend in einem Haus am Mittelweg untergebracht. Da mit den Schlägen möglicherweise die Herausgabe bestimmter Wertgegenstände erzwungen werden sollte, ermittelt die Polizei wegen räuberischer Erpressung. Die drei zum Tatzeitpunkt stark alkoholisierten Männer wurden daher zunächst vorläufig festgenommen. Das Opfer musste stationär behandelt werden. Die Ermittlungen hierzu dauern an.da










12.07.2021 • 19:57 Uhr

Roy Kühne lädt zur Bürgersprechstunde in Clausthal-Zellerfeld ein

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne lädt Interessierte zur Bürgersprechstunde in Clausthal-Zellerfeld ein. Sie findet statt am Freitag, 16. Juli 2021, von 15.30 - 17 Uhr in der Adolf-Roemer-Straße 4. In dieser Zeit können Bürgerinnen und Bürger ihre Anliegen persönlich mit Roy Kühne besprechen. Um Wartezeiten zu vermeiden, wird vorab um Anmeldung unter roy.kuehne@bundestag.de oder telefonisch unter 05551/90 888 99 gebeten. red










12.07.2021 • 19:57 Uhr

Mündener Buchhandlung bekommt am 14. Juli den Buchhandelspreis 2021!

Die Buchhandlung Winnemuth in Hann. Münden und ihre Inhaberin Julia Erlen bekommen am 14. Juli den Niedersächsischen Buchhandelspreis 2021. Die Preisverleihung erfolgt einer Mitteilung vom Montag zufolge im Rittersaal des Mündener Welfenschlosses durch die Leiterin der Kulturabteilung im Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Corinna Fischer. Mit dem Niedersächsischen Buchhandelspreis werden Buchhandlungen geehrt, die sich in besonderem Maße für die Literaturvermittlung in ihrer Region einsetzen. Der Preis wird in Zusammenarbeit mit dem Landesverband des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels vergeben und ist mit 5.000 Euro dotiert.
Der diesjährige Preisträger war Anfang Juni bekanntgegeben worden. Julia Erlen hatte die Buchhandlung Winnemuth im vergangenen Jahr mitten in der Corona-Pandemie übernommen und damit das Fortbestehen der einzigen Buchhandlung in der Stadt gesichert. Deren Zukunft war nach dem plötzlichen Tod der Gründerin Hella Winnemuth monatelang ungewiss gewesen.red










12.07.2021 • 09:37 Uhr

Polizei kann Abholer nach versuchtem Betrug festnehmen

Am vergangenen Dienstagabend informierte ein Gifhorner die Polizei über einen Betrug zum Nachteil seiner Mutter. Diese hätte in den letzten Wochen immer wieder Überweisungen auf unbekannte Konten getätigt und auch Bargeld an fremde Personen ausgehändigt.

In der ersten Befragung noch am Abend erklärte die 53-Jährige, dass sie Mitte Juni von Unbekannten angerufen worden sei. Diese hätten ihr versprochen dafür zu sorgen, dass es der Familie bessergehen würde, dafür müsste sie aber Geld bezahlen.

Die Frau sei darauf eingegangen und habe in der Folge mehrfach hohe Geldbeträge von ihrem Konto überwiesen. Als Gegenleistung habe sie einen in Papier gehüllten Stein bekommen und Anweisungen wie z.B. Gegenstände in ein Tuch zu wickeln und zu verstecken, weil diese Handlungen unter esoterischen Gesichtspunkten zu Heilung und Besserung für die Familie führen sollten.

Für Donnerstagmittag war seitens der Betrüger die Abholung eines Geldbetrages vereinbart. Diesmal war jedoch der Zentrale Kriminaldienst der Polizei Gifhorn rund um den Wohnort der Geschädigten postiert, nachdem der Sohn der Geschädigten die Ermittlungsbehörden informiert hatte. Nach einer fingierten Übergabe wurde ein tatverdächtiger Abholer festgenommen. Es handelt sich um einen 25-Jährigen Mann aus der Ukraine. Er war mit einem E-Scooter zum Wohnhaus der Geschädigten gefahren und hatte dort eine Tasche mit präparierten Geldscheinen übernommen.

Der Mann, der über keinen Wohnsitz in Deutschland verfügt, wurde erkennungsdienstlich behandelt. Die Staatsanwaltschaft Hildesheim beantragte gegen ihn den Erlass eines Haftbefehls wegen gewerbsmäßigen versuchten Betruges. Er wird am heutigen Tag dem Amtsgericht Gifhorn vorgeführt. Die Ermittlungen in diesem Fall, auch zu den Mittätern, dauern an. red










12.07.2021 • 09:09 Uhr

Feierstunde für das Ehrenamt! Landkreis Northeim verleiht Ehrennadeln an Ehrenamtliche

Liesel Becker (Bad Gandersheim), Dieter Henze (Kreiensen) und Claus Padberg (Einbeck) gehören zu den Geehrten

Im Rahmen einer Feierstunde wurden am vergangenen Freitag in einer zweiten Veranstaltung die Silbernen Ehrennadeln für langjähriges ehrenamtliches Engagement verliehen. Vorgenommen wurde die Verleihung von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, die dabei von der stellvertretenden Landrätin Gudrun Borchers, dem stellvertretenden Landrat Christian Grascha sowie dem Ersten Kreisrat Jörg Richert unterstützt wurde.
Insgesamt fünfunddreißig engagierte Personen aus dem Landkreis Northeim erhalten in diesem Jahr die Auszeichnung. In der Aula der KGS Moringen in Nörten-Hardenberg hat eine Woche zuvor die Auftakt-Veranstaltung stattgefunden. Eine Woche später, am vergangenen Freitag, fand im Forum der Berufsbildenden Schulen in Einbeck eine zweite Feierstunde statt.
In ihrer Ansprache ging Landrätin Astrid Klinkert-Kittel darauf ein, von welch großer Bedeutung die Arbeit der unzähligen ehrenamtlich Tätigen für das Gemeinwesen ist.
„Für den Landkreis und für unsere Gesellschaft ist es von besonderer Bedeutung, dass es Menschen wie sie gibt, die sich für ihr Umfeld einsetzen“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Ohne die vielen Ehrenamtlichen - die stillen Helfer - ginge in den Vereinen und Verbänden gar nichts, ohne sie wären viele soziale und kulturelle Einrichtungen regelrecht aufgeschmissen. „Ein Stück weit Dank und Anerkennung, eine Wertschätzung für ein Wirken, das nicht in Geld aufzuwiegen ist und nicht hoch genug einzuschätzen ist, verbinden wir mit der Verleihung der Silbernen Ehrennadel“, so die Landrätin weiter. Dieses Engagement mache den Landkreis Northeim lebens- und liebenswert.

Anschließend wurden die
Auszeichnungen an
dreizehn Personen überreicht:

Liesel Becker (Bad Gandersheim) unterstützt seit 2010 den Besuchsdienstkreis der ev.-luth. Stiftskirchengemeinde Bad Gandersheim. Sie hat sich darüber hinaus der ökumenischen Hospizinitiative angeschlossen und leistet wertvolle Hospizarbeit. Sie besucht und unterstützt dabei schwerstkranke Menschen und die Angehörigen. Frau Becker hält auch Vorträge über die Hospizarbeit und organisiert zweimal im Monat ein Trauercafé. Sie ist weiterhin ehrenamtliche Patientenfürsprecherin im Helios Krankenhaus Bad Gandersheim und unterstützt in dieser Funktion Patienten und Angehörige. Als Mitglied im örtlichen Arbeitskreis Prävention der AWO setzt sie sich für verschiedenen Projekte für Kinder und Jugendliche ein. Als Mitglied des Fördervereins Landesgartenschau 2022 unterstützt sie die Planung und Durchführung der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim.

Christa Freitag (Einbeck) engagiert sich als Grüne Dame im Bürgerspital Einbeck und hilft mit viel Sachverstand, Empathie und großem Einsatz kranken und alten Menschen. Sie ist eine der Teamleiterinnen von 18 aktiven Grünen Damen und als ehemalige Krankenschwester eine der tragenden Säulen in der Gruppe.

Dietmar Grüning (Einbeck) wurde 2006 zum besonderen Vertreter des Kreisjägermeisters für den Bereich der Jägerschaft Einbeck und zum Vertreter der Jäger im Jagdbeirat des Landkreises Northeim. Seit 2011 ist er Kreisjägermeister und steht seit dieser Zeit dem Jagdbeirat des Landkreises Northeim vor. In dieser Funktion führt er für den Landkreis die jährlich stattfindende Jägerprüfung durch. Das gleichberechtigte Neben- und Miteinander der Interessen der Jagd, des Vogelschutzes und der Landwirtschaft rund um den Leinepolder sind ihm ein besonderes Anliegen. Er wirkt auf Kreisebene maßgeblich bei der Entwicklung von Maßnahmen und Konzepten zur Abwehr eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest bzw. dessen möglicher Folgen mit.

Dieter Henze (Einbeck) ist seit 30 Jahren Mitglied im Vorstand der Marinekameradschaft „Admiral von Hipper“ Kreiensen und Umgebung und davon seit 16 Jahren Vorsitzender. Er ist aktiver Sänger im Shantychor und organisiert zahlreiche Veranstaltungen, wie beispielsweise das traditionelle Heringsessen, das Bordfest mit Labskausessen und das gemeinsame Konzert des Shantychores mit den Original Gandetalern. Auch als Koordinator für den Kreienser Weihnachtsmarkt ist er aktiv. Seit 1973 ist er Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Greene.

Gerda Mickan (Moringen) ist seit vielen Jahren vielfältig ehrenamtlich tätig und engagiert, wenn es um neue Projekte und Initiativen geht. Sie ist ausgebildete Lektorin und hält jedes Jahr ca. 30 Gottesdienste und Andachten, überwiegend in den 8 Kirchen der Kirchengemeinde Leine-Weper. Seit 23 Jahren ist sie Kirchenvorsteherin der Kirchengemeinde Leine-Weper. Sie ist Mitglied im Vorbereitungsteam für die Taizégottesdienste in Fredelsloh und leitet das Team zur Vorbereitung der jährlichen Gottesdienste zum Weltgebetstag und Frauensonntag. Als Beauftragte für den Erhalt der Niederdeutschen Sprache beim Landkreis Northeim ist sie aktives Mitglied des Plattdeutsch Forums Südniedersachsen. Darüber hinaus ist Frau Mickan Fachgruppensprecherin der Arbeitsgemeinschaft Südniedersächsische Heimatforschung e.V. . Sie leitet und gestaltet Treffen des Seniorentreffs in Fredelsloh, ist aktives Mitglied der Vereinsleiterkonferenz und leitete verschiedene Gymnastikgruppen. Die Treffen der Gruppe 60plus in Nienhagen werden von ihr begleitet und sie arbeitet in der dortigen kirchlichen Arbeitsgruppe mit. Schließlich ist sie Vorsitzende des DRK Fredelsloh und engagiert sich zudem beim interkulturellen Theaterprojekt der Flüchtlingshilfe Moringen.

Claus Padberg (Einbeck) ist seit 2010 Mitglied des Fördervereins für das Sole-Waldschwimmbad Bad Gandersheim e.V. . Er hat dort seit 2011 das Amt des Kassierers inne. Er verwaltet zuverlässig die Finanzen sowie die Mitgliederliste und erstellt die Steuererklärungen. Auch im Vorstand des Schulelternrates ist seit einigen Jahren engagiert. Weiterhin übt er Ehrenämter im Gandersheimer Tennisclub aus: Er war dort lange Jugendwart und in dieser Funktion maßgeblich an der Gründung der Tennis-AG am Roswitha-Gymnasium beteiligt und hat diese gemeinsam mit einer Lehrkraft jahrelang betreut. Aktuell ist er stellvertretender Vorsitzender des Tennisclubs.

Andrea Reschke (Einbeck) engagiert sich seit über zehn Jahren leidenschaftlich als Elternvertreterin und ist seit gut fünf Jahren im Vorstand des Kreiselternrats Northeim tätig, davon die meiste Zeit als stellvertretende Vorsitzende. Dabei kommt ihr zugute, dass sie auf allen Ebenen der Elternvertretung – von der Schule bis auf Landesebene - tätig ist und mit wichtigen Akteuren der Zivilgesellschaft sehr gut vernetzt ist. Neben der Elternvertretung ist Frau Reschke auch in anderen Bereichen ehrenamtlich tätig.

Armin Ristau (Dassel) ist seit 1994 Vorsitzender des Sollingvereins Sievershausen e.V. . In dieser Zeit hat er viele Ideen für den Verein und das Dorf Sievershausen eingebracht und realisiert. Auf seiner Idee beruht die Umsetzung des „Wichtelpfades“. Dieser Erlebnispfad als „Qualitätsweg Familienspaß“ unter dem Siegel der Qualitätsoffensive „Wanderbares Deutschland“ vom Deutschen Wanderverband ausgezeichnet und hat damit Sievershausen überregional bekannt gemacht. Ein weiteres seiner Idee entsprungenes Projekt ist die SollingScheune. Die SollingScheune hat sich seit 2013 zum kulturellen Mittelpunkt des Dorfes entwickelt und wird von ortsansässigen Vereinen genutzt. Unter seiner Mitwirkung wurden mehrere Gruppierungen im Verein neu gegründet oder weiterentwickelt. Dazu gehören Beispielsweise die Meilergruppe, die Treckerfreunde oder die Gruppe der Plattduitschen Frünne. Er pflegt in seiner Funktion als Vorsitzender die Partnerschaft mit dem Heimatverein in Stegelitz, der Partnergemeinde von Sievershausen in Sachsen-Anhalt.

Arno Schelle (Moringen) ist seit 1995 im Vorstand der Lagergemeinschaft und Gedenkstätte KZ Moringen e.V. tätig. In der Zeit von 1996 bis 2002 war er 1. Vorsitzender des Vereins „Lagergemeinschaft und Gedenkstätte KZ Moringen e.V.“ Er hat sich jahrelang für die Aufarbeitung und Erhaltung einer lebendigen und verantwortungsvollen Erinnerungskultur im Kontext des ehemaligen KZ in Moringen eingesetzt. Seit vielen Jahren ist er im Heimatverein Fredelsloh aktiv und leistet dort wertvolle Arbeit im Bereich der historischen Heimatforschung. Zudem ist er seit Jahren kommunalpolitisch bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aktiv in der Organisation von Veranstaltungen und parteiinternen Abläufen.

Hennig Städtler (Einbeck) ist seit über 40 Jahren im BUND tätig – davon 10 Jahre als Leitung der Kreisgruppe Northeim. Er arbeitet beim BUND Landesverband und in den Arbeitskreisen Wald und Naturschutz mit und ist bis heute beratend in Sachen Wald für den BUND Landesverband tätig. Bei der Ausweisung von NWE 5 Waldflächen sowie bei der Ausweisung von FFH-Gebieten im Landkreis Northeim ist sein Expertenwissen gefragt. Er arbeitet mit der HAWK Göttingen Forst zusammen, ist seit vielen Jahren Zweitprüfer bei Diplomarbeiten und betreut darüber hinaus diverse Bachelor- und Masterarbeiten. Er engagiert sich außerdem deutschlandweit für die Anwendung der „Zuger Methode“ für die Renaturierung von Mooren (Teichwiesen) und auch für den Märchenwald in Einbeck und hat er rd. 50.000 € Sponsorengelder eingeworben. Er betreut dort Artenschutz-Wissenschaftler bei der Erfassung von u.a. diversen besondere Insektenarten sowie Pflanzen, Flechten, Pilzen und Käfern. Seit vielen Jahren führt er diverse Artenerfassungen, u.a. am Altendorfer Berg sowie am Dohrenberg durch und führt Exkursionen am Dohrenberg, am Altendorfer Berg und im Märchenwald durch. Das Beweidungskonzept am Altendorfer Berg wird von ihm betreut. Viele Beiträge und Presseartikel beispielsweise über den Märchenwald und diverse Waldthemen stammen aus seiner Feder.

Patrick Stahlmann (Dassel) hat im März 2019 den Vorsitz des Stadtjugendrings Dassel e.V. übernommen und den Verein auf eine neue, zukunftsorientierte und moderne Basis gestellt. Mit der Übernahme des ehemaligen Tennisheims konnten hinaus geeignete Räumlichkeiten für viele Aktivitäten gefunden werden. Er engagiert sich für das Ferienprogramm der Stadt Dassel und bietet abwechslungsreiche Angebote an. Er ist darüber hinaus Jugendfeuerwehrwart und betreut die Jugendfeuerwehr Markoldendorf.

Karin Wessel (Einbeck) leitet seit 2005 Schwimmkurse für Kinder ab 5 Jahren im Hallenbad Greene. Ihr oberstes Prinzip ist dabei, dass die Kinder mit Spaß an das Wasser und an das Schwimmen herangeführt werden. Sie ist zudem seit 2006 als Schriftführerin und Vorstandsmitglied im Förderverein Hallenbad Greene e.V. tätig.

Helga Zöll (Kalefeld) engagiert sich seit Jahren in der Seniorenarbeit in der Gemeinde Kalefeld. Sie ist seit über 25 Jahren in der Rumänienhilfe über das Kirchkreisamt Osterode aktiv, organisiert Sammlungen und die Zusammenstellung der Hilfslieferungen. Seit 2008 organisiert sie im Rahmen der Kirchenarbeit einen Klönkreis in den Ortschaften Düderode/Oldenrode. Für jedes Treffen wird ein Programm erstellt, sie organisiert darüber hinaus jedes Jahr eine Tagesfahrt. Auch im Verein „Gemeinsam besser leben e.V.“ ist sie engagiert. Dieser wurde 2016 mit dem Ziel gegründet, die Mobilität insbesondere von älteren Menschen zu verbessern, aber auch darüber hinaus Bevölkerungsgruppen Hilfe in besonderen Lebenslagen anzubieten. Sie stellt die Fahrten zusammen und sorgt dafür, dass ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer zur Verfügung stehen und übernimmt auch selbst Fahrdienste. Sie ist darüber hinaus auch ehrenamtlich für den Turn- und Sportverein Düderode/Oldenrode tätig. Hier führt sie Grünpflegearbeiten rund um das vereinseigene Sportheim aus und reinigt die Räumlichkeiten des Sportheims und der angrenzenden selbst bewirtschafteten Turnhalle in Düderode.lpd

Zum Bild:
Nach der Verleihung der „Silbernen Ehrennadeln“ zeigt das Foto die für ihr Engagement Ausgezeichneten mit den Laudatorinnen und Laudatoren im Forum der Berufsbildenden Schulen Einbeck:
( vordere Reihe sitzend v. l. n. r.) Christa Freitag, Helga Zöll, Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, Karin Wessel und Liesel Becker.
(hintere Reihe stehend v. l. n. r.) Claus Padberg, Patrick Stahlmann, Henning Städtler, Armin Ristau, Dietmar Grüning, Dieter Henze, Andrea Reschke, stellv. Landrat Christian Grascha, Arno Schelle, Gerda Mickan, Erster Kreisrat Jörg Richert und stellv. Landrätin Gudrun Borchers. Foto: lpd











12.07.2021 • 09:01 Uhr

Goslar: Attacke auf SPD Parteibüro - Zeugenaufruf der Polizei

Bislang unbekannter Täter entfernte sechs große Aufkleber von der Fensterscheibe des Parteibüros der SPD in den Fleischscharren in Goslar. Die Tatzeit dürfte sich von Donnerstag 08. Juli 2021, 21 bis Freitag 09.Juli 2021, 07:50 Uhr ereignet haben. Die Aufkleber mit SPD Logo haben einen Durchmesser von ca. 30 Zentimeter.

Die Polizei Goslar bittet Zeugen sich unter der Telefonnummer 05321-339-215 zu melden. red










12.07.2021 • 08:57 Uhr

Bernd Althusmann CDU): Mehr außerhalb von Zentren und Praxen impfen - Beispielsweise auf Wochenmärkten

Der niedersächsische Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) dringt auf mehr Angebote für Corona-Schutzimpfungen außerhalb von Impfzentren und Arztpraxen. «Wir müssen jedenfalls niedrigschwelliger werden und ja, vielleicht auch anbieten, zum Beispiel am Rande von Wochenmärkten oder in Einkaufszentren zu impfen», sagte er der «Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft»
(Montag).

Zudem sollten aus seiner Sicht verstärkt Familien mit Sprachbarrieren kontaktiert werden. «Um diese müssen wir uns gezielt kümmern und dabei enger mit den Verbänden kooperieren», sagte
Althusmann. «Es darf nicht an Sprachbarrieren scheitern, wenn Menschen impfwillig sind.» Er wandte sich allerdings gegen Gutscheine oder Lotterien als Anreize für eine Impfung.

Nach den aktuellsten Angaben des Bundesgesundheitsministeriums waren am Freitag vergangener Woche rund 35 Millionen Menschen in Deutschland vollständig gegen Corona geimpft. Das entspricht 42,1 Prozent der gesamten Bevölkerung. 58,2 Prozent haben mindestens eine Impfdosis erhalten.RED










12.07.2021 • 08:53 Uhr

Goslar: Vandalismus auf Friedhof Jerstedt - Polizei bittet um Zeugenhinweise

Am vergangenen Samstag wurden durch Mitarbeiter des Friedhofsamtes mehrere Sachbeschädigungen auf dem Friedhof in Jerstedt gemeldet. Vor Ort wurde festgestellt, dass erheblicher Vandalismus auf dem Friedhof stattgefunden hat. Dabei wurden diverse Grabbeilagen, Blumen und Grabschmuck beschädigt. Die Stadt Goslar war am selbigen Tag noch mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Die Polizei Goslar hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Gesamtschaden wird auf ca. 800 Euro geschätzt. Die Tat dürfte sich Freitag, den 9. Juli 2021, 14 bis Samstag, den 10. Juli 2021, 07:30 Uhr, ereignet haben.

Die Polizei Goslar bittet Zeugen sich unter der Telefonnummer 05321-339-215 zu melden. red










12.07.2021 • 08:48 Uhr

Corona-Virus-Lage am Montag: Inzidenzwert im Landkreis Northeim bei 2,3

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage in Niedersachsen, Südniedersachsen und damit im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat für den heutigen Montag soeben einen tagesaktuellen Inzidenzwert für den Landkreis Northeim von 2,3 Fälle auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen offiziell mitgeteilt. Damit stabilisiert sich das Ansteckungsniveau auf niedrigsten Niveau.

Allerdings verzeichnen die Behörden insgesamt einen leicht ansteigenden Trend der Ansteckungen. Deswegen pochen sie auf die Einhaltung der aktuell geltenden Hygieneregeln. Dazu gehören u.a. die Maskenpflicht und die Distanzen.

red/ Grafiken: RKI / NDR / Gesundheitsministerium Niedersachsen












12.07.2021 • 08:38 Uhr

Kommunalwahl 12. September 2021 in Bad Gandersheim: Wahlhelferinnen und -helfer willkommen!

Es gehört zum demokratischen System, dass die Besetzung kommunaler Parlamente und der Chefsessel in den Rathäusern durch Wahlen entschieden werden.So geschieht das auch am 12. September 2021 bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen und somit auch in der Stadt Bad Gandersheim. Diese Wahlen unterliegen Regeln. Sie haben geheim stattzufinden. Per Briefwahl oder am Wahltag durch das Ankreuzen der Kandidaten/innen auf Stimmzetteln.

Für dieses Prozedere werden bei den Wahlen freiwillige Helferinnen und Helfer gebraucht. Bei der Stadtverwaltung, hier Wahlamt/Ordnungsamt, sind derzeit noch Interessierte willkommen. Es heißt dort, man könne noch Unterstützung gebrauchen. Die Wahlvorstände in den Wahllokalen müssen zweimal besetzt werden. Nach Schließung der Wahllokale erfolgt dann die Auszählung. Für die Teilnahme an dem ehrenamtlichen Job gibt es ein "Erfrischungssalär".

Korkt für Interessentinnen /Interessierte: Stadtverwaltung Bad Gandersheim, 05382-73200.
red










12.07.2021 • 08:28 Uhr

Zahl der Schweinehalter sinkt um 44 Prozent

Einen Bauernhof, der mit der Aufzucht und dem Verkauf von Schweinen, Hühnern und Kühen sein Geld verdient, gibt es in Niedersachsen kaum noch. Die meisten Landwirte haben sich auf die Haltung einer Tierart spezialisiert, um den weltweit höchsten Anforderungen gerecht zu werden. Für viele Bauern waren die gesetzlichen Vorgaben und Standards zum Beispiel die strengen Vorschriften der neuen Düngeverordnung, das Verbot der betäubungslosen Kastration und der Verzicht des Kupierens von Ringelschwänzen beim Schwein sowie die Auflagen zur Haltung von Sauen in Kastenständen, jedoch auch ein Grund ihre Tierhaltung aufzugeben. Vor allem in den vergangenen drei Jahren beschleunigte sich dieser Trend, schreibt der Landvolk-Pressedienst.

„Ehe sie bei unsicherer Marktlage ihre Ställe mit hohen Investitionssummen umbauen oder erneuern, wählen sie lieber den Ausstieg, zumal für Baugenehmigungen meist große Hürden zu bewältigen sind“, sagt Landvolk-Vizepräsident Manfred Tannen, der seine Sauenhaltung selbst erst vor einigen Jahren aufgegeben hat. Er und seine Berufskollegen vermissen klare, verlässliche Aussagen, wie sie sich den Herausforderungen der Zukunft stellen können.

Der Strukturwandel macht sich auch in den aktuellen Zahlen des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) bemerkbar. Nach den Ergebnissen der Landwirtschaftszählung 2020, hielten im Jahr 2020 in Niedersachsen von allen 35.348 landwirtschaftlichen Betrieben nur noch 25.431 Betriebe (71,9 Prozent) Vieh. Damit sank die Zahl der viehhaltenden Betriebe in den vergangenen zehn Jahren um 22,3 Prozent.

Besonders bei den Milchviehbetrieben zeigt sich ein deutlicher Strukturwandel hin zu weniger, aber größeren Höfen. Die Zahl der milchkuhhaltenden Betriebe sank in den vergangenen zehn Jahren um 41,8 Prozent. Zum Stichtag 1. März 2020 gab es in Niedersachsen 7.658 Betriebe mit rund 804.130 Milchkühen. Wurden im Jahr 2010 noch durchschnittlich 58 Milchkühe je Bauernhof gehalten, stieg die Zahl im Jahr 2020 auf 105 Milchkühe je Betrieb. Bundesweit lag die Zahl bei durchschnittlich 72 Milchkühen je Hof. Gleichzeitig stellte die Rinderhaltung den größten Anteil an allen viehhaltenden Betrieben mit 15.664 Bauernhöfen und einem Anteil von knapp 61,6 Prozent. Ihre Zahl sank in den vergangenen zehn Jahren jedoch um 25,7 Prozent. Insgesamt wurden in Niedersachsen im Jahr 2020 rund 2,4 Mio. Rinder gehalten.

Noch stärker als die der Zahl der Milchviehhalter reduzierte sich im Zehnjahreszeitraum die Zahl der Schweinehalter. 2020 hielten 6.203 Betriebe in Niedersachsen knapp 8,6 Mio. Schweine. Im Jahr 2010 wirtschafteten noch 10.990 Betriebe mit rund 8,4 Mio. Schweinen. Innerhalb von zehn Jahren reduzierte sich die Zahl der Betriebe somit um 43,6 Prozent. Allerdings stieg der Tierbestand in diesem Zeitraum um 1,7 Prozent. Die durchschnittliche Zahl der Tiere pro Bauernhof erhöhte sich somit von 767 auf 1.382. Zum Vergleich, bundesweit wurden zum Stichtag 1. März 2020 rund 826 Schweine je Betrieb gehalten.

„Den Spagat zwischen Marktdruck durch immer weiter liberalisierte Weltmärkte und inländischer Standarderhöhung durch Tierschutz- und Umweltauflagen können wir Landwirte vielfach nur durch Effizienzvorteile größerer Einheiten begegnen“, verdeutlicht Tannen. Immer mehr Tierhalter würden aber auch aufgrund der immens gestiegenen Baukosten und der fehlenden Planungssicherheit aussteigen. Die daraus folgende, fehlende Wertschöpfung für die Regionen, auch im vor- und nachgelagerten Bereich, werde politisch deutlich unterschätzt.

Bei der Hühnerhaltung zeichnet sich auch in Niedersachsen ein Trend zur Freilandhaltung und zur Haltung in ökologischer Erzeugung ab. Insgesamt stieg dadurch die Zahl der Betriebe seit dem Jahr 2016, trotz sinkender Bestandszahlen an. Zum 1. März 2016 hielten in Niedersachsen 5.183 Betriebe rund 85,7 Mio. Hühner, im Jahr 2020 waren es 5.881 Betriebe mit einem Bestand von rund 80 Mio. Hühnern. Rund 83,6 Prozent (4.914) dieser Betriebe hatten sich auf Legehennenhaltung spezialisiert. Sie hielten rund 22 Mio. Legehennen. Die Anzahl an Legehennen pro Betrieb sank im Vergleich der Jahre 2016 und 2020 von 4.680 auf 4.475 Tiere. Vergleichsweise konstant blieb die niedersächsische Verbindung zu Einhufern, dazu zählen allen voran Pferde aber beispielsweise auch Ponys, Esel und Maultiere. Zum 1. März 2020 hielten 6.862 Bauernhöfe 69.427 dieser Tiere. Vor zehn Jahre waren sowohl die Zahl der Betriebe als auch die Zahl der gehaltenen Einhufer ähnlich groß gewesen, damals gab es 6.958 Betriebe mit 70.811 Tieren. LPD /Foto: LPD










12.07.2021 • 08:23 Uhr

Gemeinsam Moorigen verbessern (GMV) unterstützt Christian Grascha

Der Vorstand und die Mitgliederinnen und Mitglieder der unabhängigen Wählergemeinschaft „Gemeinsam Moringen Verbessern“ (GMV) unterstützen ausdrücklich die Landratskandidatur von Christian Grascha im Landkreis Northeim. Eine langjährige freundschaftliche Verbindung mit Herrn Grascha und seine bereits in der Vergangenheit der GMV dargebotene Unterstützung in vielen Bereichen der Kreistags- und Landtagsebene sowie die vorn Herr Grascha in seiner Vorstellung dargestellten Ziele seiner Kandidatur haben zu diesem einstimmigen Votum bei Vorstand und Versammlung geführt. Die GMV freut sich auf einen konstruktiven und sich gegenseitig stärkenden Wahlkampf und auf gemeinsame Veranstaltungen zu kommunalpolitischen Themen im Landkreis Northeim und der Stadt Moringen. „Die GMV wünscht Christian Grascha viel Erfolg bei der Landratswahl am 12.09.21“, so der Vorsitzende der GMV, Bernd Bundstein.

Christian Grascha freute sich über die Unterstützung und bedankte sich für das große Vertrauen. „Wir wollen gemeinsam unseren Landkreis nach vorne bringen. Deswegen ist es mir wichtig, nicht nur eine Partei hinter mir zu haben, sondern ein breites Bündnis“, sagte Grascha. Grascha wird mittlerweile neben der CDU und der FDP auch von der Bürgerliste Gemeinsam für Einbeck, der Freien Bürgerliste in Nörten-Hardenberg sowie der GMV (Gemeinsam Moringen verbessern) unterstützt. red











11.07.2021 • 19:44 Uhr

Bad Gandersheimer Domfestspiele: Musical Flash dance im Regen und dennoch gute Stimmung

Die Schauspielerinnen und Schauspieler wollten unbedingt spielen. Das Publikum donnerte seinen Beifall auch unterm Regenschutz. Das Musical Flash dance bei den 62. Gandersheimer Domfestspielen ging auch trotz des Dauerregens von Anfang bis Ende über die Bühne. Niemand ließ sich davon abhalten, an dem beeindruckenden Theaterereignis in der südniedersächsischen Festivalstadt teilzunehmen.

Gut, für die künstlerische Leitung mit Intendant Achim Lenz an der Spitze und seiner Dramaturgin Jennifer Traum mag es ein Drahtseilakt gewesen zu sein. Spielen wir? Spielen wir nicht? Am Ende gingen beide das Risiko ein. "Wir spielen!", so die Entscheidung kurz vor 20 Uhr. Und dann legten die von Regisseur Bollmeyer stark inspirierten Schauspielerinnen und Schauspieler los. Und ihre Spielfreunde ließ auch durch zwei Unterbrechungen des Stückes nicht nach. Aus Sicherheitsgründen musste die Bühne immer wieder von den Wasserlachen freigeschoben werden. Das funktionierte perfekt. Auch hierfür gab es Beifall auf offener Szene.

Nach zwei Stunden große Dankbarkeit beim Publikum und berechtigter Stolz beim Ensemble: beide hatten es geschafft. Die einen (Publikum) hatten ein Musical vom Feinsten genießen dürfen. Die anderen (Schauspieler) hatten endlich(!) ihrer Profession und unbändigen Spielkunst freien Lauf lassen dürfen. Eine wunderbare Premiere!
red/Fotos: Fis WMG

Wir berichten weiter über das Ereignis!


















11.07.2021 • 19:25 Uhr

An "Vogts Teich" in Northeim: Drei prügeln auf 25-Jährigen ein - Opfer verletzt in Göttinger Klinik gebracht

Am Samstag, 10. Juli 2021, gegen 15.50 Uhr, wurde ein 25-jähriger Mann aus Northeim nach einer verbalen Auseinandersetzung in der Parkanlage "Vogts Teich" von vermutlich drei Kontrahenten mit Schlägen im Gesicht verletzt. Das Opfer wurde mittels Rettungswagen zur weiteren Behandlung einem Göttinger Krankenhaus zugeführt. Die Ermittlungen der Polizei zu den konkreten Tatumständen dauern an.

Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei in Northeim unter der Rufnummer 05551-7005-0 in Verbindung zu setzen.sch










11.07.2021 • 19:16 Uhr

Northeimer Handball Club mit neuem Fitnesspartner!

Der Northeimer Handbll Club wechselt zur neuen Saison seinen Fitnesspartner und freut sich über die künftige Unterstützung vom GYM 80 Sports Up in Sudheim, Unteres Tor 21. Daniel Koch und sein Team haben den NHC mit offenen Armen empfangen und sehr herzlich aufgenommen. Das GYM 80 bietet den Spielern und Spielerinnen der 3. Liga- und Oberliga Teams aber auch allen anderen Aktiven des NHC gute Trainingsmöglichkeiten (Cardio Training, Geräte Training, Kurs Training und Sauna) bei ständiger fachkundiger Betreuung. Die ausgebildeten Trainer des Studios erstellen in Abstimmung mit jedem Trainierenden individuelle Trainingspläne um die persönlichen Trainingsziele zu erreichen. Nach einem anstrengenden Training steht den Trainierenden der Saunabereich zum Entspannen zur Verfügung. Der NHC bedankt sich sehr herzlich bei Daniel Koch und seinem Team für die Unterstützung und freut sich auf eine gute Partnerschaft.
Uf dem Bild v. l. n. r.: Yanik Springer, Glenn-Louis Eggert, Marc Bode und Daniel Koch. Foto: NHC










11.07.2021 • 19:13 Uhr

Grüne lehnen Bejagung der Wildschweine im Leinepolder Salzderhelden entschieden ab - Vor Votum im Kreistag Aktion geplant

Der Umweltausschuss des Northeimer Kreistages hat am vergangenen Montag für eine Bejagung von Wildschweinen im Leinepolder gestimmt. Am kommenden Freitag soll das Vorhaben im Kreistag beschlossen werden. Auf einem Streifen von 200 Meter in das Naturschutzgebiet des Polders 1 bei Salzderhelden hienein soll dann, ab 16. Juli bis 30. September sowie vom 28. Dezember bis 28. Februar eines jeden Jahres gejagt werden dürfen. Als GRÜNER Kreisverband Northeim zusammen mit der Kreistagsfraktion, können dies, nach intensiven Gesprächen mit den Natur- und Umweltschutzverbänden im Landkreis, so nicht hinnehmen, argumentiert Kreistsgsabgeordnete Karo Otte.

Sie erkärt weiter: Das Hochwasser-Rückhaltebecken Salzderhelden ist eben keineswegs nur ein technisches Bauwerk, sondern ein Schutzgebiet der Europäischen Union, das einem Verschlechterungsverbot unterliegt, gegen das durch die hier vorgeschlagene Maßnahme massiv verstoßen würde.

Das Sommerzeitfenster vom 16. Juli bis 30.September, in dem künftig Wildschweine im Polder gejagt werden soll, fällt ausgerechnet in die sich von Anfang Juli bis Anfang Oktober erstreckende Haupt-Durchzugszeit der meisten den Polder I und die Geschiebesperre als Rastplatz nutzenden Vogelarten. Es betrifft besonders die dort zahlreich rastenden nordeuropäischen Watvögel. Für sehr viele dort brütende Vogelarten umfasst die Brutzeit den kompletten Juli und reicht oft bis weit in den August hinein.

Die im Polder brütenden seltenen Entenarten führen ihre Küken überwiegend erst ab Juli und bevorzugt an den Rändern der in die 200-Meter-Zone reichenden Flachwasserbereiche. Dort halten sich ebenso die um diese Zeit noch nicht flüggen jungen Kiebitze der zweiten Brut auf. Während des vorgesehenen Wintertermins haben tausende von arktischen Wasservögeln im Polder ihr Winterquartier bezogen. Der Störeffekt durch Schüsse wäre enorm und ist in einem EU-Vogelschutzgebiet völlig inakzeptabel.

Die Grünen haben vor der Entscheidung im Kreistag eine Aktion gegen die umstrittene Ballerei im Schutzgebiet angekündigt.red










11.07.2021 • 19:10 Uhr

Evangelische Ex-Bischöfin Käßmann kritisiert Arroganz des Christentums

Die evangelische und Ex-Bischöfin Theologin Margot Käßmann hat eine arrogante Haltung und ein Überlegenheitsgefühl in der Geschichte des Christentums gegenüber anderen Kulturen kritisiert. «Was für eine unfassbare Arroganz zu meinen, Christentum und europäische Kultur seien allen anderen Religionen und Völkern überlegen», schrieb Käßmann in ihrer wöchentlichen Kolumne in der «Bild am Sonntag».
Sie bezog sich auf den Skandal in kirchlichen Internaten in Kanada, in denen indigene Kinder vor allem in den 1970er Jahren misshandelt und gestorben waren. Ende Mai waren in der Provinz British Columbia Hunderte Kinderleichen auf dem Gelände früherer katholischer Internate entdeckt worden. «Leider ist die
Kirchengeschichte voll von solch unfassbaren Beispielen eines abstoßenden Überlegenheitsgefühls. Dadurch wurde nicht christliche Nächstenliebe, sondern unsägliches Leid in alle Welt gebracht», schrieb die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland und hannoversche Landesbischöfin.
Die Kirchen Europas seien zu lange mitgegangen mit den Kolonialherren - in Afrika, Nord- und Südamerika und Australien. «Als Christin schockiert es mich, was im Namen meines Glaubens an Gewalt gerechtfertigt wurde», so Käßmann. red










11.07.2021 • 19:06 Uhr

Die Angst vorm bösen Wolf hat nie aufgehört

Lies: „Wo Herdenschutz und Vergrämung nicht mehr helfen, müssen Tiere aus auffälligen Wolfsrudeln geschossen werden"

Die landesweite Aktion am (heutigen) Sonntag gegen die Freiheit der Wölfe und zur Einführung eines aktiven Wolfsmanagements in Niedersachsen, zu der unter anderem das Landvolk, der LSV, die Landfrauen, die Landjugend, die Arbeitskreise junger Landwirte sowie die Mitglieder des Aktionsbündnisses Aktives Wolfsmanagement aufgerufen haben, kommentiert der Niedersächsische Umweltminister Olaf Lies wie folgt:

„Diese Aktion zeigt, dass die zunehmende Ausbreitung des Wolfs in Niedersachsen und die damit verbundenen Konflikte mit der Nutztierhaltung oder auch Nahkontakten mit Menschen, völlig nachvollziehbar für große Verunsicherung in der Bevölkerung sorgen. Gerade in den letzten vier Jahren ist die Population in Niedersachsen von 10 auf 36 Rudel angewachsen. Verbunden ist damit eine stark zunehmende Zahl an Nutztierissen, aber auch eine deutliche Zunahme an Nahkontakten.

Die Menschen in Niedersachsen sehen das Thema Wolf aber wesentlich differenzierter, als es in den teilweise extremen Zuspitzungen in der öffentlichen Debatte den Eindruck macht. Das zeigt die jüngst präsentierte Umfrage des Landvolks aber auch eine ältere Umfrage des NABU. Nach Umfrage des Landvolks begrüßen 70 Prozent, dass der Wolf wieder in Niedersachsen ist. Aber auch die Bedeutung der Weidetierhaltung und die Sorge um die Zukunft wird in der Befragung deutlich. Entscheidend ist aber, dass 70 Prozent sich die Festlegung einer maximalen Zahl der in Niedersachsen lebenden Wölfe wünschen.

Mich bestätigen diese Umfragen in meiner Überzeugung, dass wir im Umgang mit dem Wolf zu einer neuen Normalität kommen müssen. Denn der Wolf ist zurück in Niedersachsen und das ist zunächst einmal auch gut so. Er ist nach Europäischem Recht und Bundesrecht eine streng geschützte Art. Das bedeutet, dass am Anfang immer der Herdenschutz und die Vergrämung stehen muss. Wolfsfreie Zonen oder vorsorgliche regulierende Abschüsse sind nach geltendem Recht in Deutschland bisher ausgeschlossen.

Die neue Normalität bedeutet für mich aber auch, dass, wenn die anderen Maßnahmen nicht greifen oder unverhältnismäßig sind, Tiere aus besonders auffälligen Rudeln geschossen werden müssen - sei es etwa auf Grund einer hohen Zahl von Weidetierrissen oder, wenn sie die natürliche Scheu vor dem Menschen verlieren.

Auch werden wir Wölfe, die sich mehrfach Wohngebäuden nähern und nachweislich ihre natürliche Furcht vor dem Menschen verlieren, werden wir nicht dulden. Vor dem Abschuss stehen zwar immer der Herdenschutz und die Vergrämung des Wolfs. Wo das aber nicht hilft, werden Wölfe konsequent entnommen. Der Rahmen für diese Verfahren haben wir mit der Wolfsverordnung klar formuliert, damit Entscheidungen nachvollziehbar und schnell getroffen werden können. red










11.07.2021 • 19:00 Uhr

Nörten Hardenberg/Sudheim: Motorradunfall auf der B3, Fahrer und Sozius schwer verletzt

Am Sonntag, 11.07.2021, gegen 14:45 Uhr, kommt es auf der Bundesstraße 3, Nörten-Hardenberg in Fahrtrichtung Sudheim, zu einem Verkehrsunfall bei dem zwei Personen schwer verletzt wurden. Ein 61-jähriger Kradfahrer mit Sozius aus Hannover kam mit seinem Krad und Sozius aufgrund eines Fahrfehlers nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte. Dabei wurden beide Unfallbeteiligten durch offene Knochenbrüche schwer verletzt und mit dem Krankenwagen in Göttinger Krankenhäuser gebracht. Das Motorrad wurde durch einen Abschlepper geborgen. Die B 3 war für ca. anderthalb Stunden gesperrt. sch











11.07.2021 • 08:58 Uhr

Verkehrsunfall mit drei leichtverletzten Personen nach verbotenem Autorennen - Führerscheine beschlagnahmt

AmFreitag, 9. Juli 2021, gegen 22.45 Uhr, ist es auf der Kasseler Landstraße Ecke Otto-Brenner-Straße in Göttingen zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei ist eine 24-jährige Pkw-Führerin mit ihrem Pkw von der Fahrbahn abgekommen. Der Pkw hat sich überschlagen, die drei Insassen sind leichtverletzt worden. Eine Insassin ist mittels Rettungswagen einem Krankenhaus zugeführt worden.

Der Sachschaden wird auf ca. 30.000 Euro geschätzt. Aufgrund von Zeugenaussagen und der Unfallspuren besteht der Verdacht, dass sich die Pkw-Führerin mit einem 22-jährigen anderen Pkw-Führer vorher ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen geliefert hat. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft sind die Führerscheine der beiden Pkw-Führer beschlagnahmt worden. Die Einziehung der beiden Pkw als Tatmittel wird durch die Staatsanwaltschaft geprüft.ELB











11.07.2021 • 08:49 Uhr

Corona-Virus-Lage am Sonntag: Inzidenzwert im Kreis Northeim klettert auf 2,3 - Spontane Erstimpfungen jetzt auch in Einbeck

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim am heutigen Sonntag:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet soeben einen neuen Inzidenzwert für den Landkreis Northeim. Danach ist der Ansteckungsgrad auf 2,3 Fälle auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen angestiegen. Diese leichte Steigerung der Fallzahlen ist tendenziell landesweit festzustellen, so die Datenerfassung des RKI.

Die Behörden empfehlen weiterhin, dass der Impfschutz gesteigert werden müsse. Die Impfbereitschaft bei vielen Impfskeptikern/innen müsse gesteigert werden. Deswegen bieten die Gesundheitsbehörden noch flexiblere Angebote für Erstimpfungen an. So beispielsweise jetzt auch in Einbeck. Auch dort gibt es ab Montag für Spontanentschlossene Erstimpfungen ohne vorherige Terminfestlegung! red










11.07.2021 • 08:37 Uhr

Einbeck: Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Radfahrerin - Sie hatte die Vorfahrt eines Pkw missachtet

Am gestrigen Samstag, gegen 12.15 Uhr, wollte eine 62-jährige Einbeckerin mit ihrem E-Bike in Einbeck, Barumstraße aus einer Einfahrt auf die Straße nach links einbiegen. Dabei übersah sie einen bevorrechtigten Pkw. Es kam zu einem Zusammenstoß, wobei sich die Radfahrerin einen Beinbruch zuzog. Sie wurde mit einem Rettungswagen dem Einbecker Bürgerspital zugeführt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von ca. 8500 Euro. Eine entsprechende Unfallaufnahme erfolgte. reu










11.07.2021 • 08:29 Uhr

Lehrerverband: Schulen digitale Tools kommerzieller Anbieter erlauben

Der Deutsche Lehrerverband warnt davor, Schulen aus Datenschutzgründen die Nutzung digitaler Werkzeuge von kommerziellen Anbietern zu verbieten. «Datenschutz ist natürlich sehr
wichtig, er sollte aber zu keiner grundsätzlichen Gefährdung des Bildungsauftrags führen», sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag). Viele Schulen hätten etwa für Videokonferenzen auf Microsoft Teams zurückgegriffen, als sie wegen der Corona-Pandemie auf Distanzunterricht umstellen mussten. Inzwischen seien die Lernplattformen der Länder zwar nachgerüstet, aber in Teams hätten
sich bereits mehrere Zehntausend Lehrkräfte eingearbeitet.

Eine knappe Mehrheit von Datenschutzbeauftragten hatte sich auf der Datenschutzkonferenz von Bund und Ländern im vergangenen Jahr gegen den Einsatz der Microsoft-Software ausgesprochen, weil die Server in den USA stünden. «Es ist in der jetzigen Situation schwierig und problematisch, wenn man den Schulen jetzt ein bewährtes Arbeitsmittel wegnimmt wegen einer eher abstrakten Gefahr, ohne ihnen ein gleichwertiges alternatives System anzubieten», sagte Meidinger. Er forderte eine Verlängerung der Übergangsfristen, solange die Gefahr bestehe, dass die Schulen wieder in den Distanzunterricht müssten.

Ähnlich äußerte sich der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans. «Der Datenschutz ist sehr wichtig, aber man kann ihn nicht über alles stellen», sagte der CDU-Politiker den Funke-Zeitungen. Datenschutzrechtliche Regelungen hemmten die Digitalisierung der Schulen. «Im Gegensatz zu unseren Nachbarländern hält uns der Datenschutz in Deutschland davon ab, Standardsoftware einzusetzen», kritisierte der Regierungschef. Hans forderte einen Datenschutzgipfel von Bund und Ländern, um eine schnelle Digitalisierung der Schulen zu
erreichen: «Auch mit der Software, die auf dem Markt zur Verfügung steht.»epd










11.07.2021 • 08:25 Uhr

Räuberischer Diebstahl in Uslar: Whiskey-Diebe ergriffen die Flucht

Am Samstag, 10 Juli 2021, gegen 18Uhr, begaben sich zwei unbekannte männliche Personen in den Rewe-Getränkemarkt in der Wiesenstraße in Uslar, entnahmen mehrere Flaschen Whiskey im Gesamtwert von ca. 170 Euro aus den Auslagen und packten diese in einen mitgeführten Rucksack.

Anschließend versuchten sie den Markt zu verlassen, ohne die Waren zu bezahlen. Beim Verlassen des Marktes wurden sie von einem Mitarbeiter des Marktes angesprochen. Dieser wurde daraufhin von einem der Täter zur Seite geschubst, so dass beide Täter unerkannt fliehen konnten. Den Rucksack mit dem Diebesgut lassen die Diebe bei ihrer Flucht im Markt zurück.

Die Polizei Uslar ermittelt wegen des versuchten räuberischen Diebstahls und bittet um ihre Hinweise. reu










10.07.2021 • 22:38 Uhr

Verkehrsunfall mit einer leicht und einer tödlich verletzten Person nach Frontalkollision

Am frühen Nachmittag des gestrigen Samstag befuhr ein 32-jähigiger Mann aus Einbeck mit einem Mercedes Sprinter die Bundesstraße 64 von der Schlackenmühle kommend in Richtung Bad Gandersheim. Zwischen der Autobahnunterführung und dem Kreisel kam ihm ein 63-jähriger Mann aus Seesen mit seinem PKW entgegen und geriet vermutlich aufgrund eines Krankheitsfalles in den Gegenverkehr, wo der PKW und der Sprinter frontal kollidierten.

Die Unfallstelle wurde zum Zwecke der Unfallaufnahme und Landung eines Rettungshubschraubers für etwa zwei Stunden voll gesperrt, wodurch es zu teils erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen der viel befahrenen Bundesstraße kam. Vor Ort austretende Betriebsstoffe mussten aufgenommen, die Fahrbahn gereinigt und die erheblich beschädigten Fahrzeuge abgeschleppt werden. Die Schadenshöhe kann noch nicht genau beziffert werden.

Trotz aller Bemühungen musste noch an der Unfallstelle der Tod des 63-Jährigen festgestellt werden. Der 32-jährige kam glücklicherweise mit nur leichten Verletzungen und einem Schock davon. Er wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Northeim abtransportiert. red










10.07.2021 • 22:30 Uhr

Goslar: Unfall mit leichtverletzter Person und fünf beteiligten Fahrzeugen

Am gestrigen Freitag, gegen 15 Uhr, kam es zu einem Verkehrsunfall im Ginsterbusch in Goslar. Beim Einbiegen in den Erlenweg kollidierte der vermeintliche Unfallverursacher mit einem kreuzenden Fahrzeug, welches durch die Wucht des Aufpralls mit drei weiteren Pkw kollidierte. Diese wurden hierdurch beschädigt. Ein Fahrzeugführer, welcher zu diesem Zeitpunkt Be- und Entladetätigkeiten an seinem geparkten Pkw durchführte, wurde durch den Aufprall leicht verletzt. Insgesamt wurde der entstandene Sachschaden auf ca. 20.000 Euro geschätzt.red










10.07.2021 • 22:26 Uhr

Fredelsloh: Unfall mit eingeklemmten Opfern- Feuerwehr rettet perfekt - Vorbildlicher Einsatz!

Zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wurden die Feuerwehren Fredelsloh, Moringen und Northeim am Samstagmittag um 12:13 Uhr alarmiert. Die Einsatzleitstelle des Landkreises Northeim meldete einen Pkw, der auf der Landestraße 547 zwischen Fredelsloh und Lauenberg gegen einen Strommast geprallt sein soll.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte konnte die gemeldete Lage bestätigt werden. Das Fahrzeug war mit einem am Fahrbahnrand stehenden Masten kollidiert, sodass dieser umstürzte. Hingegen der ersten Meldung handelte es sich jedoch nicht um einen Strommasten, sondern um eine Leitungstrasse eines Telekommunikationsanbieters. So ging von den Leitungen keine Gefahr für die Einsatzkräfte aus. Die Feuerwehr hat die Unfallstelle zusammen mit der Polizei abgesichert und in enger Absprache mit dem Rettungsdienst die Rettungsarbeiten mittels hydraulischem Rettungsgerät übernommen. Einsatzleiter Claus Carstens lobte den vorbildlichen Einsatz mehrerer Ersthelfer, welche die Person bis zum Eintreffen der Rettungskräfte im Fahrzeug betreuten.

Die rund 30 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst konnten ihren Einsatz nach rund zwei Stunden beenden. Die L547 war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt.jf/Fotos:Joel Joel Fröchtenicht












10.07.2021 • 17:08 Uhr

In Einbeck: Gegen 44-Jährige Strafverfahren eingeleitet: Vier Katzen vor Verelendung gerettet

Am gestrigen Freitagabend gegen 19 Uhr wurde die Polizeidienststelle Einbeck von zwei Mitgliedern des sogenannten "Katzenteams" über möglicherweise verwahrloste Katzen in einer leeren Wohnung im Stadtgebiet Einbeck in Kenntnis gesetzt. Diese hatten über soziale Medien Kenntnis bekommen. Die Mieterin sollte bereits vor Wochen ausgezogen sein. Die eingesetzte Streife stellte eine völlig verdreckte, verlassene Wohnung fest. Aufgrund des enormen Geruches konnte die Wohnung nur sehr kurz betreten werden, da Gesundheitsgefahren zu befürchten waren. Die ehemalige Mieterin konnte erreicht werden. In Absprache mit ihr wurden vier Katzen durch das Katzenteam vorläufig in Pflege genommen. Gegen die 44-jährige Mieterin wurde ein Strafverfahren nach dem Tierschutzgesetz eingeleitet. red










10.07.2021 • 09:51 Uhr

Corona-Virus-Lage am Samstag: Inzidenzwert stabilisiert sich bei 1,5 im Kreis Northeim - Schutzimpfungen jetzt "to go" in Göttingen und Holzminden

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Samstag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet einen tagesaktuellen Inzidenzwert für den Landkreis Northeim von weiterhin 1,5 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Das bedeutet zweit Corona-Akutfälle im Landkreis, speziell in Moorigen. Alle anderen Städte und Gemeinden sind weiterhin coronavirisfrei!

Wichtig!
Die Schutzimpfungen werden weiterhin flexibler. So beispielsweise in Göttingen und in Holzminden. Dort werden heute Corona-Schutz-Impfungen "to go" angeboten. Die Impfangebote erfolgen ohne Anmeldungen. Einfach in Göttingen ins neue Rathaus gehen und schon erfolgt der Piks. Flexibler geht nicht!
red/Grafiken: RKI /NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen










10.07.2021 • 09:29 Uhr

Niedersachsens Ärztekammerpräsidentin warnt vor «Lockerungswettlauf

Niedersachsens Ärztekammerpräsidentin Martina Wenker warnt angesichts der fortschreitenden Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus eindringlich davor, sich nach und nach von sämtlichen Schutzmaßnahmen zu verabschieden. «Der politische Lockerungswettlauf, den manche in Bund und Ländern derzeit veranstalten, ist aus medizinischer Sicht fatal», sagte die Chefin der Interessenvertretung von mehr als 43.000 Ärzten in Niedersachsen der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Samstag). Vorsicht und Maßhalten
seien weiter die Gebote der Stunde.

«Das Coronavirus wird uns noch sehr lange beschäftigen», betonte Wenker. Jetzt, wo Inzidenzen und Virusvarianten schon wieder stiegen, müssten zumindest Abstands-, Hygiene- und Maskenregeln weiter strikt eingehalten werden. «Wie kann man sich nur ernsthaft vom Maskentragen verabschieden wollen, wenn die meisten Kinder voraussichtlich gar keine Chance auf eine Impfung bekommen werden?», fragte Wenker.epd










10.07.2021 • 09:27 Uhr

Northeim: Vorfahrt missachtet - Kollision mit einer verletzten Person - Reaktion der Airbags lösen Feuerwehreinsatz aus

Am gestrigen Freitag, 09. Juli 2021, gegen 14.50 Uhr, kam es zu einem Verkehrsunfall mit einer verletzten Person im Kreuzungsbereich der Matthias-Grünewald-Str./ Am Martinsgraben. Ein 41-jähriger Northeimer befuhr mit seinem Mercedes-Benz die Matthias-Grünewald-Str. und wollte von dort nach links in die Straße Am Martinsgraben einbiegen. Hierbei übersah er den vorfahrtsberechtigten Opel Meriva einer von rechts kommenden 30-jährigen Frau aus Northeim.

Es kam zum Zusammenstoß beider Pkw im Kreuzungsbereich, wodurch die 30-jährige Frau verletzt und vorsorglich mit dem Rettungswagen in das Krankenhaus Northeim verbracht wurde. Der Opel wurde durch den Unfall so stark beschädigt, dass er von einem Abschleppunternehmen geborgen werden musste. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden, zudem wurden beide Airbags ausgelöst. Kurzzeitig kam es zu einer Rauchentwicklung aus dem Opel, sodass die FFW Feuerwehr mit alarmiert wurde. Glücklicherweise handelte es sich nur um eine Verpuffung, die durch die Aktivierung des Airbags ausgelöst wurde.

Die Unfallstelle wurde mit Hilfe der FFW Northeim abgesichert und geräumt. Auslaufende Betriebsstoffe auf der Fahrbahn wurden durch eine Fachfirma beseitigt.sch










10.07.2021 • 08:38 Uhr

Großbaustelle Freibad Bad Gandersheim: Bevor Neues entsteht ein lärmender Abriss des blauen Bades

Mit lärmenden Schlagbohrgeräten ist ein Abbruchunternehmen aus Bremen weiter intensiv damit beschäftigt, das alte Bad Gandersheimer Freibad zu schürfen. Vollkommen abgeräumt ist seit gestern das Nichtschwimmerbecken. Ebenso das Planschbecken. Der Abraum aus abgeschlagenen blauen Fliesen und gebrochenem Betonteilen häuft sich auf dem wüsten Gelände. Hier ist die Neuanlage einer alternativen Badelandschaft geplant. Die Schwimmbereiche werden vollkommen neu angelegt. Herzstück ist eine Wasseraufbereitung ganz ohne Chemie und Chlor. Naturnah und damit viel umwelt- und klimafreundlicher, so haben es die Planer angekündigt. Neue Spielangebote sind für Kinder vorgesehen. Außerdem soll ein einladender weißer Sandstrand rund um die Schwimmanlage installiert werden. Zu weiteren Detailprojekten gehört ein Mehrzweckgebäude und eine Brücke über die Gande.red/Foto/Video: Fis WMG












10.07.2021 • 07:57 Uhr

Premiere Flashdance - Das Musical bei den 62. Gandersheimer Domfestspielen: Trotz Dauerregen leidenschaftlich durchgespielt - "What a Feeling"

Das war sie: Flashdance - das Musical. Die dritte Premiere bei den 62. Gandersheimer Domfestspiele. Gestern Abend vor der wuchtigen Kulisse der Gandersheimer Stiftskirche. Eine Regenschlacht. Zwei Stunden lang Dauerregen. Das hat es so lange nicht mehr gegeben. Und dennoch. Die 500 Zuschauer und das spielfreudige, ja leidenschaftlich agierende Ensemble einschließlich der Band ließen sich von der Dauerberieselung wenig beeindrucken. Der Regen wurde buchstäblich von der Bühne weggetanzt, weggesungen, weggespielt und wenn nötig, weggeschoben. Zweimal musste dieser weitere Höhepunkt des auferstandenen Bad Gandersheimer Theaterfestivals unterbrochen werden. Mit Schiebern räumten Mitglieder des Festspielteams mit Intendant Achim Lenz persönlich die Wasserlachen von der Bühne, machten sie so sicherer für die beeindruckende Tanzchoreografie. Mit stehenden Applaus des Publikums bedankte es sich für einen hinreißenden Abend. Und der Titelsong "What a Feeling" passte nicht nur zum Musical, sondern beschreibt einen treffend einen nicht so schnell zu vergessenden Theaterabend in Bad Gandersheim.
red/Fotos: Fis WMG




















9.07.2021 • 18:11 Uhr

Bürgermeister-Kandidat Peik Gottschalk unterwegs: Gestern beim SV Harriehausen - Lob und Tadel

Beeindruckt über die Eigenleistungen Aktiver im SV Harriehausen hat sich Bürgermeister-Kandidat Peak Gottschalk gezeigt. Gestern verschaffte er sich einen aktuellen Einblick beim Verein. In der wieder eröffneten "Liiss Sportbar" im Vereinsheim gab es zunächst interessante Infogespräche. Dann schaute Gottschalk beim Tischtennistraining im vereinigenen Übungsraum vorbei. Die aufgehübschte Tribüne und der Spielplatz wurden vom Kandidaten trotz des Dauerregens inspiziert und gelobt. "Hier sieht man, dass sich die Harriehäuser für ihren Verein toll engagieren!" Die Gesamtanlage macht einen ausgezeichneten Eindruck, so sein Gesamturteil.

Weniger schön empfang es der Bürgermeister-Kandidat, als er sich noch vom Zustand des benachbarten Kinder-Spielplatzes persönlich überzeugte. Die Spielgeräte sind arg zugewachsen. "Das könnte hier ansprechender gepflegt sein", fand Gottschalk und fügte hinzu: "Auch in meinem Heimatdorf Wrescherode sieht es beispielsweise auf dem Friedhof , wo meine Eltern begraben liegen, einfach schäbig aus". Gottschalk kündigte an, seine spontanen Info-Besuche in den Dörfern fortzusetzen. "Die haben mehr Aufmerksamkeit verdient als das in der Vergangenheit der Fall war!" red














9.07.2021 • 17:48 Uhr

BMW-Fahrer benutzt Handy am Lenkrad und flüchtet dann in Wildwest-Manier vor Polizeikontrolle -

Alles begann mit einem Handy-Verstoß. Beamten der Kreispolizeibehörde Höxter war am gestrigen Donnerstag, 8. Juli, während einer Verkehrsüberwachung in Warburg-Scherfede gegen 18.15 Uhr ein BMW aufgefallen, dessen Fahrer am Steuer offensichtlich ein Handy benutzte. Daraufhin versuchten die Beamten, mit ihrem zivilen Einsatzfahrzeug dem BMW 1er Coupé nachzueilen.

Es wurden "Stopp"-Zeichen gezeigt und Sondersignale eingeschaltet. Der noch unbekannte Fahrer im schwarzen BMW reagierte jedoch nicht auf die Anhaltezeichen, sondern beschleunigte stark.
Auf einer Geschwindigkeitsmesstafel im Bereich Bernhardusstraße/ Werkstraße wurde für den BMW eine Geschwindigkeit von 102 km/h angezeigt. Hier beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit 30 km/h.
Die Fahrt ging anschließend durch mehrere Ortschaften, die Beamten eilten dem BMW weiterhin nach. Hierbei kam es mehrfach zu Gefährdungen anderer Verkehrsteilnehmer durch den BMW-Fahrer. Im Ortsbereich Willebadessen brachen die Beamten die Fahrt aufgrund der hohen Gefahr für die Allgemeinheit ab.

Die Ermittlungen zur Identität des Fahrers dauern noch an. Dem Fahrer wird unter anderem grob verkehrswidriges und rücksichtsloses Fahrverhalten vorgeworfen.

Zeugen und Geschädigte des Vorfalls sollten sich mit der Polizei in Höxter unter der Telefonnummer 05271/962-0 in Verbindung setzen. /nig










9.07.2021 • 17:35 Uhr

Netzwerk Familie im Landkreis Goslar startet Aktion gegen sexuelle Übergriffe auf Kinder und Jugendliche

"Hilfe holen ist so einfach!", ist das Netzwerk Familie im Landkreis Goslar überzeugt. Kindern und Jugendlichen - auch anonym - gelingt es jedoch nur erfolgreich Hilfe für sich oder andere zu holen, wenn die Hilfestellen bekannt sind. Und genau dort soll die neueste Aktion des Netzwerkes ansetzen an, die heute in der Grundschule in Oker gestar-tet wurde.

Noch bis zu den Sommerferien sollen 5.000 Taschen, gefüllt mit Infor-mationsmaterial, "Give aways" und eigens dafür entworfenen Stunden-plänen an die Schülerinnen und Schüler im Landkreis Goslar verteilt werden. Mit dem Stundenplan, auf dessen Rückseite die Erreichbarkei-ten der unterschiedlichen Hilfestellen verzeichnet sind, soll den Kindern das Hilfeholen erleichtert werden. Ferner soll er als Begleiter durch den Schulalltag stetig daran erinnern, dass sie mit ihren Problemen nicht allein zurechtkommen müssen.

Die Netzwerkmitglieder vermuten, dass die Coronapandemie die Situa-tion noch verschärft haben könnte, und Kinder und Jugendliche noch häufiger Opfer von unterschiedlichen Übergriffen sexueller Art gewor-den sind. Petra Franke, Kinderschutzfachkraft und Netzwerkkoordina-torin beim Landkreis Goslar erläutert, dass sexuelle Übergriffe oft von Menschen verübt werden, die die Kinder gut kennen, denen sie ver-trauen, die Grenzen verletzen und Kinder und Jugendliche am Ende vor die Frage stellen, wem sie sich anvertrauen können: "Kinder und Ju-gendliche, die Opfer sexueller Übergriffe geworden sind, suchen die Schuld oft bei sich selbst und hegen große Zweifel, wer ihnen und ihren Erzählungen überhaupt noch Glauben schenkt."

"Darüber hinaus", ergänzt Stephani Gobernack vom Präventionsteam der Polizeiinspektion Goslar, "werden die Kinder von den Tätern seelisch und körperlich unter Druck gesetzt, niemandem etwas zu erzählen oder sie erhalten Ge-schenke als eine Art Schweigegeld. Mit der nun gestarteten Aktion wollen wir den Opfern sexueller Übergriffe Mut machen, sich einem Erwachsenen anzuvertrauen, und den Weg aus der Einsamkeit zu finden."

Das neuste Projekt des Netzwerkes Familie knüpft an die Verteilung von Taschen im vergangenen Herbst an. Auch da hatte die Netzwerk-Arbeitsgruppe "Gemeinsam gegen Gewalt" mit Beteiligten vom Land-kreis Goslar (Jugendschutz sowie der Fachstelle Kinderschutz und Schulspezialdienst), vom Frauenhaus Goslar und der Polizei Informati-onsmaterial an Schulen verteilt.

Je nach Haushaltslage sollen weitere Stundenpläne beschafft werden. Die Arbeitsgruppe möchte so immer wieder dazu auffordern: Augen auf für den Kinder- und Jugendschutz!
red/Fotos/Grafik: Polizei












9.07.2021 • 17:29 Uhr

Einbeck: Auf regennasser Straße Kontrolle verloren - Crash gegen Baum mit Verletztem und 15.000 Euro Schaden

Am gestrigen Donnerstagabend, es war gegen 23.45 Uhr, befuhr ein 20-jähriger Mann aus Einbeck mit seinem Pkw den Reinserturmweg stadteinwärts. Auf regennasser Fahrbahn verlor er dann die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte links gegen einen Straßenbaum. Dabei zog sich der Fahrer leichte Verletzungen zu; er wurde mit einem Rettungswagen dem Northeimer Krankenhaus zugeführt. An seinem Pkw entstand Totalschaden von geschätzt 15.000 Euro. Da hier eine nicht angepasste Geschwindigkeit als Unfallursache in Frage kommt, wurde ein entsprechendes Verfahren eingeleitet. red











9.07.2021 • 17:24 Uhr

Laubenpieper in Einbeck geschockt: Container aufgeflext und ausgeräumt

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gelangten bisher unbekannte Täter in einem Kleingarten in der Kolonie Schlachthofstr./Kleiner Varlenkamp in Einbeck. Dort wurde ein Container, der als Geräteschuppen diente aufgeflext. Aus dem Container wurden diverse, hochwertige Geräte im Wert von mehreren tausend Euro entwendet. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet. Wer in der Nacht verdächtige Beobachtungen im Bereich der Kleingartenkolonie gemacht hat, wende sich bitte an die Polizei Einbeck. red










9.07.2021 • 17:22 Uhr

B64 Dannhäuser Berg: Heute um 14 Uhr ein tragischer Unfalltod

Bei einem fürchterlichen Verkehrsunfall auf der B64 im Bereich Dannhäuser Berg ist heute gegen 14 Uhr ein Mensch ums Leben gekommen. Der Mann aus Seesen kollidierte mit seinem Wagen frontal mit einem Laster. Zur Unfallursache wurden von offizieller Seite noch keine Angaben gemacht. Der zweite Beteiligte an dem Unfall, ein Mann aus Kreiensen, soll einen Schock erlitten haben. Auf der B64 ergaben sich durch das Unfallgeschehen Verkehrsbehinderungen. red










9.07.2021 • 15:58 Uhr

Konzipiert für Jugendliche, offen für alle Interessierten: Vox Organi Orgelpräsentation mit Werkstattkonzert in St. Laurentius Dassel

„Die Orgel ist nicht ohne Grund das Instrument des Jahres“, sagt Friedhelm Flamme. „Erste Versuche, mittels Wasser in Röhren verschiedene Tonhöhen und daraus Klänge zu erzeugen, gab es schon im alten Griechenland und Rom. Als im Mittelalter die Pfeifenorgel entwickelt wurde, die mit Luft arbeitet, wurden die Instrumente als technische Wunderwerke bestaunt, und der Orgelbau ist bis heute sicher eines der komplexesten Handwerke, die man erlernen kann.“

Der künstlerische Leiter des internationalen Orgelfestivals Vox Organi ist nicht nur Konzertorganist, Musikwissenschaftler und Hochschuldozent, sondern auch examinierter Religions- und Musikpädagoge. Als solcher verfolgt er mit Vox Organi auch das Ziel, das faszinierende Instrument des Jahres einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen und wieder zugänglich zu machen. Eine wichtige Zielgruppe sind für ihn dabei Jugendliche. In diesem Jahr ist darum eine zweitägige Orgelpräsentation mit Werkstattkonzert-Anteilen für Schüler der Paul-Gerhard-Schule Dassel, an der er unterrichtet, wesentlicher Bestandteil des Festivals.

In mehreren ca. halbstündigen Blöcken besuchen verschiedene Jahrgangsstufen am Dienstag, 13., und Mittwoch, 14. Juli 2021, die örtliche St. Laurentius – Kirche und erhalten eine Einführung in die „Königin der Instrumente“, wie die Orgel auch genannt wird. Außerdem gibt es Klangbeispiele und kurze konzertante Einlagen.

Am 13, Juli beginnen die Blöcke jeweils um 9:30 Uhr, 10:15 Uhr und 11:15 Uhr. Am 14. Juli um 10 Uhr und 11:15 Uhr.

Die Schulklassen werden mit Friedhelm Flamme auf der Orgelempore sein, weitere interessierte Besucher können ohne Eintritt im Kirchenschiff Platz nehmen; es besteht weiterhin Maskenpflicht.

„Die Veranstaltung wurde für Schüler der PG Dassel konzipiert“, so Flamme, „aber ich lade ausdrücklich alle anderen Interessierten, Schüler wie Erwachsene, ein, dabei zu sein. Die Kirche ist geöffnet, man kann ganz zwanglos hereinschauen und sich anschließen. Mein Dank gilt der freundlichen Kooperation der Kirchengemeinde St. Laurentius.“











9.07.2021 • 15:54 Uhr

Bad Gandersheimer Domfestspiele-Geschäftsführer Thomas Groß hilft bei Sparkassen-Sponsoring für Seebühne entscheidend mit

Dank der hilfreichen Beratertätigkeit von Domfestspiele-Geschäftsführer Thomas Groß werden die Sparkassen Niedersachsens einer der Hauptsponsoren der Landesgartenschau Bad Gandersheim 2022. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Gandersheimer Domfestspiele gGmbH, Uwe Schwarz MdL, würdigte die wesentliche Unterstützung durch Thomas Groß bei der Sponsorensuche. „Es kann nur gelingen, wenn beide Großveranstaltungen in Bad Gandersheim an einem Strang ziehen“, sagte Schwarz. Groß hatte in den vergangenen Monaten sein Netzwerk der Förderer und Unterstützer als Berater auch für die Landesgartenschau eingebracht.


Guido Mönnecke, Geschäftsführer des Sparkassenverbandes Niedersachsens und Aufsichtsratsmitglied der Gandersheimer Domfestspiele gGmbH, dankte Thomas Groß herzlich: „Das waren konstruktive Verhandlungen und eine gute Zusammenarbeit.“
Bürgermeisterin Franziska Schwarz, auch sie Aufsichtsratsmitglied der Gandersheimer Domfestspiele gGmbH, sagte: „Ich freue mich, dass es Thomas Groß gelungen ist, die Sparkassen von einem mehrjährigen Engagement in Bad Gandersheim zu überzeugen, das nach dem Großereignis Laga nicht endet.“

Der Niedersächsische Sparkassen-Verband und seine regionalen Mitgliedssparkassen im Landkreis Northeim – Braunschweigische Landessparkasse, Kreis-Sparkasse Northeim und Sparkasse Einbeck – werden der erste Hauptsponsor der Landesgartenschau Bad Gandersheim 2022. Die Sparkassen sichern sich die Namensrechte an der im zweiten Osterbergsee gelegenen Seebühne, die bis Ende 2025 „Sparkassen-Seebühne“ heißen wird. Foto: Julia Lormis











9.07.2021 • 15:47 Uhr

AGRAVIS Technik Raiffeisen ist offizieller Technikpartner der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim 2022

Vom Pritschenfahrzeug über Mähroboter bis zum Handschuh – als offizieller Technikpartner stellt AGRAVIS der Landesgartenschau Bad Gandersheim (9. April – 9. Oktober 2022) neuste Fahr- und Werkzeuge für Unterhalt und Pflege des 40 Hektar großen Geländes.

Zum bereitgestellten Fuhrpark gehören ein EVUM Pritschenfahrzeug, eine weitere EVUM Pritsche mit CEMO Gießfass sowie ein Schäffer Radlader 23E. Alle drei Fahrzeuge sind vollelektrisch und damit komplett emissionsfrei.
Völlig elektrisch – und komplett selbstständig – unterwegs ist auch die Flotte der sieben Mähroboter aus dem Hause Stihl, die sich mehreren Tausend Quadratmetern Rasenfläche der LAGA annehmen werden. Vom selben Hersteller stellt AGRAVIS der LAGA auch mehrere Kettensägen, Laubbläser, Freischneider sowie eine Kehrmaschine zur Verfügung. Geräte, die dringend gebraucht werden, gilt es doch neben mehreren tausend Quadratmetern Rasenfläche bis zu 10 Mustergärten, 3500 qm Stauden und 2500 qm Sommerblumen zu versorgen.

Außerdem stattet AGRAVIS die für die Pflege des Geländes zuständigen LAGA-Mitarbeiter:innen mit persönlicher Schutzausrüstung vom Helm über die Schnittschutzhose bis zum Handschuh aus.

LAGA-Geschäftsführer Thomas Hellingrath: „Wir freuen uns sehr, vor Ort einen kompetenten, erfahrenen und flexiblen Partner an unserer Seite zu haben, der uns bei der Unterhaltspflege des Geländes unterstützt“.
Holger Popillas, Geschäftsführer AGRAVIS Technik Raiffeisen GmbH: „Als Technikpartner diese bedeutende Veranstaltung unterstützen zu dürfen inspiriert uns, nach unserem Motto „Gemeinsam Stark. Für Land und Leben“, technische Lösungen zu zeigen, die für Digitalisierung, Elektrifizierung und Nachhaltigkeit stehen und sich damit der gesellschaftlichen Diskussion stellen.“

Die Landesgartenschau Bad Gandersheim findet vom 14. April bis 9. Oktober 2022 unter dem Motto GARTEN.FEST.SPIELE. statt und erwartet rund 450.000 Besucher*innen.
Die Roswitha-Stadt lädt mit vier von Wasser durchzogenen Parkbereichen, prächtigen, farbenfrohen Pflanzungen, kreativen Themengärten und wilder Auenlandschaft dazu ein, das „blaue Band“ durch die Stadt zu entdecken. Das 1 km lange Blumenband verbindet das Gelände und die Altstadt mit ihren traditionsreichen Fachwerkhäusern und der romanischen Stiftskirche.
An 179 Tagen bietet die LAGA ein umfangreiches Ereignisprogramm für Gartenfreunde, Erlebnishungrige, Kunst- und Kulturliebhaber, Wissbegierige und sportlich Aktive.

An ihren zehn Standorten vom Harz bis zur Küste garantiert die AGRAVIS Technik Raiffeisen GmbH ihren Kunden eine flächendeckende Versorgung, qualifizierte Beratung und den besten Service rund um die Landtechnik, Motoristik, Kommunal und Forsttechnik. Die AGRAVIS Technik Raiffeisen GmbH ist in ihrem Arbeitsgebiet exklusiver Vertriebspartner der Marke Fendt und Valtra und unterschiedlicher Hersteller wie zum Beispiel Stihl, Stiga, Böckmann, Grillo, Unterreiner, Westermann, Bobcat, Dücker, Massey Ferguson, Iseki, Agria, Kärcher, Farmtrac und vieles mehr.
Mit 260 Mitarbeitern bietet AGRAVIS den landwirtschaftlichen Betrieben, Lohnunternehmen, Forst- und Gartenbaubetrieben sowie Privatkunden attraktive Produkte und schnelle Hilfe bei Wartung, Reparatur und Ersatzteilen an. red










9.07.2021 • 15:19 Uhr

Gesundheitsministerin Behrens warnt vor leichtfertigem Umgang mit Corona-Pandemie - Die vierte Welle kommt!

Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela (SPD) warnt vor zu viel Sorglosigkeit im weiteren Umgang mit der Corona-Pandemie. «Die Pandemielage erscheint derzeit entspannt. Das ist ein Trugschluss», sagte Behrens der «Hannoverschen Allgemeinen Zeitung» (Freitag). «Ich gehe davon aus, dass die vierte Welle kommen wird. Es wird nun die Frage sein, wie sie sich auswirkt.» Auch im Sommer 2020 sei die Entwicklung vor der dritten Corona-Welle zunächst gut gewesen.

Behrens ermutigte erneut Unentschlossene und Zögerer, sich gegen das Virus impfen zu lassen. «Wenn wir eine hohe Anzahl von Menschen in der Gesellschaft haben, die geimpft sind, dann haben wir auch eine hohe Schutzfunktion für alle insgesamt.» Zugleich bezweifelte sie,
dass eine Impfquote von 85 Prozent erreicht werden kann, die für eine sogenannte «Herdenimmunität» zurzeit als Zielmarke ausgegeben wird.

Es müsse vor diesem Hintergrund auch weiterhin Schutzmaßnahmen geben, betonte Behrens. Da es für Kinder und viele Jugendlich nicht möglich sei, eine Impfung anzubieten, «kann man sich der Idee nur schwer nähern, alle Beschränkungen aufzuheben». Es gelte, mit dem
Blick auf weitere Schritte zu analysieren, «wie sich das Infektionsgeschehen entwickelt, wenn alle aus dem Urlaub wieder da sind, wenn die Deltavariante in ganz Europa die vorherrschende
Variante ist».

Für Lockerungen sei auch die weitere Belegung der Intensivstationen ein Faktor, erläuterte die Ministerin. «Bleibt sie so niedrig wie jetzt oder entwickelt sie sich anders. Und dann gucken
wir uns die Inzidenz an. wenn wir feststellen, das Infektionsgeschehen ist sehr hoch, aber es löst keine Erkrankungen mehr aus, dann können wir uns andere Parameter überlegen.»epd










9.07.2021 • 15:12 Uhr

Kirschen süß - Anwohner sauer
 Motorradlärm Weserbergland e.V. auf Lärmtour mit Politik und Verwaltung

Auf Einladung des kürzlich gegründeten Vereins fanden am Sonntag Vertreter aus Politik und Verwaltung, darunter die Landtagsabgeordneten Hermann Grupe (FDP), Uwe Schünemann (CDU), Sabine Tippelt (SPD), Beverns Samtgemeindebürgermeister Thomas Junker (CDU), Sprecher der SPD Kreistagsfraktion Dirk Reuter, Beverns Ortsbürgermeister Burkhard Dörrier (FDP) und sowie der Hehlener Bürgermeister Sebastian Rhode (SPD) den Weg nach Golmbach zum Austausch bei einem „Lärmspaziergang“.



Nach einem kurzen, aber eindrucksvollen Spaziergang durch die Rühler Schweiz, geleitet durch Manfred Böker („Kirschenböker“), war man sich einig über das massive Problem mit Motorradlärm in der gesamten Region Weserbergland, das gemeinsam und parteiübergreifend gelöst werden müsse: die Betroffenen litten gleichermaßen unter dem ständigen Lärm, egal welchem politischen Umfeld sie angehörten, so der Vereinsvorstand. Ebenso wurde festgestellt, dass die Geschwindigkeit, mit der man beim Landkreis am Problem arbeite, sich als eher zäh darstelle und scheinbar aufgrund personeller Engpässe und Interessenkonflikte es nicht möglich scheine, einfachste Maßnahmen umzusetzen: so scheitern Verkehrsschauen nicht zuletzt am Personalmangel, das Versetzen von Ortschildern, Geschwindigkeitsbegrenzungen und sonstige Maßnahmen zur Verbesserung an scheinbar unüberwindbaren rechtlichen Hürden.

Da wundert sich der ein' oder andere Anwohner, dass im Landkreis dagegen teure doppelte Leitplanken zum Schutz der Motorradfahrer im Handumdrehen wie Pilze aus dem Boden schießen und Gelder zum Schutz der Anwohner scheinbar endlich, bzw. schlichtweg nicht vorhanden scheinen: so mussten Plakate mit Lärmhinweisen, die nun das Problem zumindest optisch sichtbar machen, von den Gemeinden selbst übernommen werden.

Zum wiederholten Mal kam auch die Frage auf, wie sich der nachhaltige Tourismus, den man in der Region ganz besonders bewirbt und in den viel Fördergeld fließe, sich mit allgegenwärtigen Lärm, Raserei und Abgasgestank vereinen lasse. Auch die Frage inwiefern sich Lautstärken im gesundheitsgefährdenden Bereich von über 110db auch auf die Fauna, vor allem in den Landschaftsschutzgebieten auswirken, wurde angesprochen wozu bereits die untere Naturschutzbehörde in Holzminden um Stellungnahme gebeten wurde.

Einen weiteren Diskussionspunkt stellten die kürzlich von der CDU im Kreistag beantragten Lärmdisplays dar, die von FDP und SPD unterstützt wurden. Diese sollen laute Motorradfahrer dazu anhalten, ihr Fahrverhalten zu ändern, ähnlich wie die bereits vereinzelt aufgestellten Lärm-Plakate. Uwe Schünemann sicherte zu, auf eine rasche Beschaffung zu drängen.
Laut Presseberichten zu Kontrollen in der Rühler Schweiz, am roten Fuchs und weiteren Hotspots, wo erneut rund ein Drittel der kontrollierten Kradfahrer mit einer Anzeige belegt wurden, sei den geplagten Anwohner mittlerweile jedes Mittel willkommen, dass das Problem benennt und zumindest minimale Verbesserungen der verlorenen Lebensqualität verheiße, so die Vorstandsmitglieder des Vereins.





Zur Sprache kam auch die fragwürdige einseitige Diskussion, die im Bereich Gastronomie und Tourismus geführt werde, in der persönliche wirtschaftliche Gewinne mit Geschäftsmodellen erzielt werden, die nicht zuletzt mit der Entwertung der Immobilien an betroffenen Strecken zulasten der Anwohner gehe: so beziffert eine Studie der Uni Trier den Wertverlust von Immobilien durch Lärm mit ein Prozent pro Dezibel pro Jahr pro Haushalt! Fazit der Betroffenen:  “Wir werden schlicht und ergreifend enteignet: neben dem Wertverlust unserer Häuser bezahlen wir mit dem Verlust unserer Lebensqualität und unserer Gesundheit! Ein Lastenausgleich ist für uns nicht erkennbar.“
 


Markus Renner, Vorsitzender von Motorradlärm Weserbergland e.V., apellierte zum Abschluss erneut an die Verantwortung der Politik, die Anwohner nicht länger mit diesem elementaren Problem alleine zu lassen und alles in ihrer Macht stehende zu tun, um Verbesserungen herbeizuführen, worauf die Vertreter der Landespolitik parteiübergreifend weitere Bearbeitung des Problems auf Landesebene zusagten. Im Hinblick auf die Kommunalwahl stellte er nochmal klar, dass die vielen Betroffenen auch Wähler seien, die das diesbezügliche Agieren der Volksvertreter sehr genau zur Kenntnis nehmen würden, bevor das Treffen durch jäh einsetzenden strömenden Regen, den bislang einzigen Verbündeten der Anwohner, beendet wurde. red

Zum Bild: Einige der Teilnehmer mit Blick auf die Kirschbäume beim Rundgang in Golmbach im Landkreis Holzminden.










9.07.2021 • 15:05 Uhr

Tödlicher Frontal-Zusammenstoss: Golf gerät in den Gegenverkehr - Landkreis-Unternehmen schleppt Unfall-Laster ab

Ein auf Großfahrzeuge spezialisiertes Abschleppunternehmen aus dem Landkreis Northeim musste am heutigen Freitag einen schweren Job erledigen. Es hatt einen Lasten abzuschleppen, der zuvor in einen tragischen Unfall verwickelt war.

Ein Golf war am frühen Morgen auf der geraden B 214 im Landkreis Diepholz aus ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geraten. Bei dem Frontalzusammenstoss kam ein Mensch ums Leben, wie das die Polizei in Medienberichten bestätigte. Der Lasterfahrer erlitt einen Schock. Er hatte keine Chance, rechtzeitig zu bremsen. Die Abschleppaktion des demolierten Lasters durch das Unternehmen Roll aus Naensen verlief ohne Komplikationen. red










9.07.2021 • 13:21 Uhr

Langelsheim: Kleinkrieg bei Paketzustellung - Senior stützt, T-Shirt des Paketboten zerrissen - Strafanzeigen der Polizei

Am gestrigen Donnerstag., 08, Juli 2021, gegen 12 Uhr, wollte ein 29-jähriger Auslieferungsfahrer aus Braunschweig Pakete in Langelsheim zustellen. Es gab jedoch eine Meinungsverschiedenheit darüber, ob die Pakete bis ins Haus getragen werden sollten. Beim Wegfahren soll dann ein 79-jähriger Bewohner des Hauses den Fahrer durch Gesten beleidigt haben. Dieser stoppte daraufhin sein Fahrzeug und es gab ein Handgemenge zwischen den Personen, in dessen Verlauf der Senior über eine Hecke zu Boden stürzte und beim Auslieferungsfahrer das T-Shirt zerriss. Es wurden Strafanzeigen wegen Körperverletzung und Beleidigung gefertigt.










9.07.2021 • 13:13 Uhr

5,2 Millionen Euro aus Strafverfahren für gemeinnützige Einrichtungen - Opferhilfe und "Löwenherz" profitieren am heftigsten

Trotz der Corona-Pandemie haben die niedersächsischen Justizbehörden im Jahr 2020 gemeinnützige Organisationen insgesamt rund 5.235.000 Euro an Geldauflagen zugewiesen. Das sind rund 82.000 Euro weniger als im Vorjahr, wie das niedersächsische Justizministerium am Freitag mitteilte. Ob dieser Rückgang mit der Pandemie zusammenhänge, könne derzeit noch nicht bewertet werden, hieß es.

Knapp 1,4 Millionen Euro wurden Einrichtungen des allgemeinen Sozialwesens zugewiesen, etwa 754.000 Euro kamen Hilfseinrichtungen für beeinträchtigte Kinder zugute, gut 836.000 Euro der allgemeinen Jugendhilfe. Wie in den Vorjahren floss die größte Summe der Zuweisungen an die Stiftung Opferhilfe (rund 451.000 Euro), die zweitgrößte Summe (rund 181.000 Euro) ging an das Kinderhospiz Löwenherz.

Gerichte und Staatsanwaltschaften können Strafverfahren bei dem Vorwurf eines Vergehens unter Auflagen einer Zahlung einstellen. Bei Verbrechen ist dies nicht möglich. Welche gemeinnützige Einrichtung das Geld erhalten soll, entscheiden die zuständigen Richterinnen oder Staatsanwälte. Bleiben die Zahlungen ganz oder teilweise aus, wird das Verfahren fortgesetzt. Außerdem kann eine Geldauflage bei einer Verurteilung auch Teil einer Bewährungsauflage sein.

An Auflagenzuweisungen interessierte gemeinnützige Einrichtungen können die Aufnahme in ein landesweites Verzeichnis beantragen. Die Eintragung ist keine Voraussetzung für die Zuweisung von Geldauflagen. Das Verzeichnis informiert Gerichte und Staatsanwaltschaften allerdings über das bestehende Interesse an der Zuweisung von Auflagenzahlungen. epd










9.07.2021 • 13:09 Uhr

Sitzung des Angebot für dem Kreistages BBS Sporthalle in Northeim: Am 16. Juli 2021 Bürger-Fragen wieder online einreichen

Am Freitag, 16. Juli findet die nächste Sitzung des Kreistages im Sportzentrum der Berufsbildenden Schulen Northeim statt. Wegen des Corona-Infektionsgeschehens gelten für die Besucherinnen und Besucher besondere Abstands- und Hygienevorgaben. Wer die Sitzung besuchen möchte, um in der Einwohnerfragestunde Fragen an Landrätin Astrid Klinkert-Kittel zu stellen, kann dieses wieder vor der Sitzung tun.

In jeder Kreistagssitzung haben die Einwohnerinnen und Einwohner die Möglichkeit, Fragen an die Landrätin zu stellen. Um vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie die Sitzung so kurz wie möglich halten zu können, können die Fragen vor der Sitzung eingereicht werden. Das ist online unter www.landkreis-northeim.de/kreistag möglich. Aber auch schriftlich an Landkreis Northeim – Kreistagsbüro, Medenheimer Str. 6/8, 37154 Northeim oder per E-Mail an kreistagsbuero@landkreis-northeim.de

Die Anfragen müssen bis Mittwoch, 14. Juli um 10 Uhr eingegangen sein. Wenn möglich, werden sie bis zur Kreistagssitzung beantwortet. In jedem Fall gibt es aber eine persönliche Antwort sowie eine Veröffentlichung im öffentlichen Protokoll. Der Kreistagssitzung kann auch online unter www.landkreis-northeim.de/liveticker in Form eines Live-Tickers gefolgt werden.
Unabhängig von etwaig geltenden Kontaktbeschränkungen sind die Sitzungen des Kreistages aber öffentlich und der Besuch möglich. „Wer momentan größere Ansammlungen von Menschen meiden möchte, auch um sich selber zu schützen, soll die Möglichkeit haben, seine Fragen trotzdem zu stellen“, erklärt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel die Ausweitung der Einwohnerfragestunde.

Zum Schutz vor dem Infektionsgeschehen werden die Besucherinnen und Besucher gebeten, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Außerdem ist während der Sitzung sowie beim Betreten und Verlassen der Stadthalle der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen zu wahren. Beim Betreten der Räumlichkeit sollte eine Handdesinfektion erfolgen.

Die Tagesordnung ist unter www.landkreis-northeim.de/kreistag einsehbar.lpd











9.07.2021 • 12:24 Uhr

A7 / A38 Brennender Laster mit Folgen verursacht starke Verkehrsbehinderungen

Zur Zeit kommt es am heutigen Freitag zu erheblichen Verkehrsbehinderungen durch zwei Vollsperrungen im Bereich des Autobahndreiecks Drammetal, Richtung Osten, (BAB 7 / 38) sowie der AS Friedland (BAB 38, Richtung Osten)

Die Autobahnpolizei berichtet zur Minute:

Im Bereich des Autobahndreiecks Drammetal ist ein auf der BAB 7 aus Richtung Süden kommender Fahrer eines Sattelzuges in der Überfahrt zur A38 in Richtung Osten von der Fahrbahn abgekommen und mit der Schutzplanke kollidiert. Der Fahrer blieb unverletzt. Die Schadenhöhe ist noch nicht bekannt. Die Überfahrt ist aktuell für die Dauer der Bergungsarbeiten voll gesperrt. Im weiteren Verlauf der BAB 38, in Höhe der AS Friedland, in Richtung Osten kam es zeitgleich zum Brand mehrerer auf einem Sattelzug geladener Arbeitsmaschinen. Auch in diesem Bereich ist die Fahrbahn bis auf Weiteres voll gesperrt. Die Löscharbeiten dauern an. Der Fahrer blieb unverletzt. Zur Schadenshöhe und Ursache des Brandes ist auch hier noch nichts bekannt. Bedingt durch die Vollsperrungen kommt es aktuell auch zu Stauungen auf der BAB 7 in Richtung Hannover zwischen dem Autobahndreieck Drammetal und der AS Göttingen. Die Abfahrt Göttingen, Richtung Hannover, wird daher ebenfalls in Kürze für den Verkehr bis auf Weiteres voll gesperrt. Die Autobahnpolizei Göttingen bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis und das weiträumiges Umfahren des Bereichs.sie











9.07.2021 • 12:18 Uhr

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 2.625 (+1) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.565 (0) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 2.625 (+1) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.565 (0) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 1,5 (2 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen)für den Landkreis Northeim veröffentlicht.
Maximal 50 Personen dürfen sich draußen treffen und maximal 25 Personen dürfen sich drinnen treffen. Kinder von 0 bis 14 Jahren und Genesene sowie vollständig Geimpfte werden nicht mit angerechnet. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden auf die Höchstzahl ebenfalls nicht angerechnet!

Aktuell sind im Landkreis Northeim 2 (+1) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 0 (0),
Bodenfelde 0 (0),
Dassel 0 (0),
Einbeck 0 (0),
Hardegsen 0 (0),
Kalefeld 0 (0),
Katlenburg-Lindau 0 (0),
Moringen 2 (+1),
Nörten-Hardenberg 0 (0),
Northeim 0 (0) und
Uslar 0 (0) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 58 (0) Personen verstorben.
Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 42.158 Personen (Stand: 8.7.2021) im Impfzentrum und 41.723 Personen (Stand 7.7.2021) bei den Hausärzten geimpft.
Eine zweite Impfdosis haben bisher 33.104 Personen (Stand: 8.7.2021) im Impfzentrum und 24.679 Personen (Stand 7.7.2021) bei den Hausärzten erhalten.
Alle weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus










9.07.2021 • 12:03 Uhr

Angst macht sich breit! Deutsche sorgen sich vor neuen Corona-Mutationen

In Deutschland sind 87 Prozent der Bevölkerung beunruhigt über mögliche weitere Virus-Mutationen. Laut einer repräsentativen europaweiten Befragung des Hamburg Center for Health
Economics (HCHE) der Universität Hamburg machen sich 51 Prozent große bis sehr große Sorgen. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei der Frage nach einer möglichen vierten Welle der Pandemie im Herbst. Nur zehn Prozent machen sich in Deutschland darüber keine Gedanken, 57 Prozent haben dagegen große bis sehr große Sorgen, wie die Universität am Freitag mitteilte.

Im europäischen Vergleich zeigen sich unterschiedliche Werte. Insbesondere in Spanien (96 Prozent) und Portugal (97 Prozent) ist die Beunruhigung vor weiteren Virus-Mutationen groß. 75 Prozent der portugiesischen Bevölkerung machen sich sogar große oder sehr große Sorgen. «Innerhalb Europas sehen wir ein Nord-Süd-Gefälle», sagte Jonas Schreyögg, wissenschaftlicher Direktor des HCHE.

Das HCHE untersucht, wie die Bevölkerung mit der Bedrohung durch das Coronavirus umgeht und politischen Entscheidungen folgt. Es befragt seit Beginn der Corona-Krise in Kooperation mit anderen Instituten alle zwei Monate jeweils 7.000 Menschen in sieben europäischen Ländern. Zuletzt waren es mit Spanien acht Länder und 8.000 Befragte. Die jüngste Befragung fand zwischen dem 21. Juni und dem 6. Juli statt.epd










9.07.2021 • 11:45 Uhr

Nörten-Hardenberg: Gemeiner Taschendiebstahl im Supermarkt - 100 Euro entwendet - Wichtiger Tipp der Polizei!

Ein Unbekannter hat am gestrigen Nachmittag (15.30 Uhr) in einem Supermarkt in der Göttinger Straße in Nöten -Hardenberg eine ortsansässige 64-Jährige bestohlen. Die Frau hatte ihre Handtasche an den Einkaufswagen gehängt und nichts Verdächtiges bemerkt. Erst an der Kasse stellte sie das Fehlen ihrer Geldbörse fest. Neben den üblichen Papieren waren auch ca. 100 Euro Bargeld weg.

Die Polizei rät, Taschen niemals unbeaufsichtigt zu lassen und Geldbörsen möglichst immer in verschlossenen Innentaschen dicht am Körper zu führen. Hand- und Umhängetaschen sollten möglichst verschlossen an der Körpervorderseite getragen werden.da










9.07.2021 • 11:35 Uhr

Inflationsgefahren abgeblasen

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der 
DekaBank, das Wertpapierhaus der Sparkassen

Von sommerlicher Ferienruhe konnte an den Aktienmärkten in der zurückliegenden Woche keine Rede sein. Wirtschaftspolitisches Highlight war die Verkündung der neuen geldpolitischen Strategie durch die Europäische Zentralbank (EZB). Ein symmetrisches Inflationsziel von zwei Prozent soll die Einschätzbarkeit der Geldpolitik erleichtern. Dabei betonte die EZB durch ihre neue Strategie vor allem die Notwendigkeit energischer Maßnahmen im Fall von Unterschreitungen des Inflationsziels. Insgesamt deutet alles auf die Fortsetzung des bisherigen Kurses hin: Zinsen bleiben niedrig, die Liquidität üppig, und das für lange Zeit. An den Finanzmärkten erscheinen auf einmal die Inflationssorgen des ersten Halbjahres erscheinen wie weggeblasen. Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Corona-Delta-Welle werden die bisherigen Wachstumsschätzungen wieder heruntergenommen. Das ließ die Renditen an den Anleihemärkten deutlich nach unten gehen. Den Aktien bekam dieser Erwartung-Schwenk nicht gut, der Dax verlor spürbar an Schwung.

Preiszahlen aus
den USA

Im Gegensatz zum langfristigen Ausblick wird die Inflation in den USA wohl kurzfristig nochmal deutlich anziehen. Dies sollten die Zahlen in der kommenden Woche zeigen. In den Produktionswirren nach der Lockdown-Öffnung passen in vielen Volkswirtschaften Angebot und Nachfrage einfach noch nicht zusammen. Dies sollte im Juni zu einem weiteren kräftigen Preisschub geführt haben. Allerdings ist langsam die Erkenntnis gereift, dass diese Entwicklungen vorrübergehender Natur sind. Es kommen sogar schon erste Erwartungen auf, dass in den kommenden Monaten auch wieder Preissenkungen vorkommen können. Hierdurch würde die Inflationsrate dann relativ deutlich fallen.











9.07.2021 • 11:18 Uhr

Betrunkener Radfahrer (65) touchiert mit Pedale Auto: Blutprobe, Strafverfahren, 200 Euro Schaden

Ein 65-jähriger Northeimer verursachte am gestrigen Nachmittag gegen 15:40 Uhr mit seinem Fahrrad auf dem Bahnhofsvorplatz einen Verkehrsunfall. Beim Vorbeifahren an einem geparkten PKW kollidierte er mit seiner Pedale mit der Front des PKW und verursachte ca. 200 Euro Lackschaden. Bei der anschließenden Unfallaufnahme stellten die Beamten dann deutlichen Alkoholgeruch fest, ein Test ergab fast 1,6 Promille. Gegen den Radfahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet und eine Blutprobe entnommen. da










9.07.2021 • 09:49 Uhr

Der direkte Draht: Bundestagskandidatin Dunja Kreiser bietet Telefonsprechstunde an

Die nächste Telefonsprechstunde der SPD-Bundestagskandidatin Dunja Kreiser, MdL, findet am kommenden Donnerstag, 15.Juli 2021, statt. Die SPD-Kandidatin ist in der Zeit von 13 bis 15 Uhr, unter der Rufnummer 05331-881415 erreichbar und beantwortet gern Fragen rund um die aktuelle Politik und Themen aus ihrem Wahlkreis Wolfenbüttel-Salzgitter-Vorharz. Schriftliche Anliegen können an folgende E-Mail gestellt werden: info@dunja-kreiser.de.










9.07.2021 • 09:42 Uhr

Landrätin begutachtet Baufortschritt in Schönhagen - Kirchengemeinde Schönhagen schafft Übernachtungsmöglichkeiten für Pilger

Seit 2006 ist die Kirchengemeinde Schönhagen eine offizielle Nebenstrecke des Pilgerwegs Loccum-Volkenroda. Seitdem empfängt die Gemeinde jedes Jahr viele Pilger, die auf dem Weg unterwegs sind. Um den Pilgern eine ansprechende Übernachtungs-, und Erholungsmöglichkeit zu schaffen, wurde nun damit begonnen das Backhaus zu einer Unterkunft umzubauen, das Gemeindehaus mit einem Duschbad zu versehen und das Kirchengelände mit Ruheplätzten auszustatten.

Um das Ziel zu erreichen den zahlreichen Pilgern bei Ihrem Besuch in Schönhagen ein verbessertes Angebot zur Verfügung zu stellen wurde im Frühjahr dieses Jahres damit begonnen, die Um- und Ausbaumaßnahmen für rund rd. 60.000 € umzusetzen. Mit 34.320 € stammt ein Großteil der finanziellen Mittel aus der EU-LEADER Förderung. Zusätzlich unterstützt der Landkreis Northeim das Projekt mit Kreismitteln von 8.008 €. Die restliche Finanzierungssumme wird von der Klosterkammer und aus eigenen Mitteln gestemmt.

Der Bau des Duschbades, welches sich im Gemeindehaus befindet, wurde bereits abgeschlossen und steht schon jetzt zur Nutzung bereit. Die Arbeiten am Backhaus befinden sich noch in vollem Gange. Beim Ausbau wird insbesondere sehr viel Wert darauf gelegt, dass der Charakter des Backhauses sowohl von innen als auch von außen erhalten bleibt. Nach der geplanten Fertigstellung zu Ende dieses Jahres, soll das Backhaus eine Pilgerunterkunft für bis zu vier Personen bieten. „Ein wunderbares Projekt bei welchem so viel Wert auf den Erhalt des ursprünglichen Charmes des alten Gebäudes gelegt wird.“ Schwärmt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel „Ich freue mich sehr, dass wir das Vorhaben mit Kreismitteln unterstützen und so neben den Pilgerangeboten auch aus touristischer Sicht den Ort und die Region bereichern können.“ Mit den Maßnahmen zur Errichtung der Ruheplätze und Rückzugsmöglichkeiten soll ebenfalls demnächst begonnen werden. Geplant ist hier die Errichtung Bänken und einer Liegefläche auf dem Kirchengelände mit malerischem Blick in die Umgebung.

Entstanden ist die Idee zur Umsetzung des Projektes durch die wachsenden Pilgerzahlen, welche insbesondere während der Pilgersaison, von Ostern bis zum Reformationstag am 31. Oktober, die Martin-Luther-Kirchengemeinde Schönhagen besuchen. „In der Saison begrüßen wir wöchentlich ca. 10 Pilger und gerade in diesem Jahr erreichten uns etliche Übernachtungsanfragen von Pilgern, denen wir nicht allen gerecht werden konnten.“ so Pastor Carsten Schiller „Die Pilger nutzten Ihren Aufenthalt bei uns für Gebete, Gottesdienste, Ruhepausen und Besichtigungen, oder sie sind auf der Suche nach einer Unterkunft. Obwohl wir alle Menschen mit großer Gastfreundschaft und Offenheit empfangen, beschränkt sich die Gastfreundschaft auf das kleine Angebot eines Gottesdienstes oder einer Gebetszeit und der Möglichkeit im Gemeindehaus in einem, bereits im letzten Jahr eingerichteten, Pilgerzimmer mit zwei Plätzen oder auf Isomatten und mit Schlafsäcken kostenlos zu übernachten.“

Eine Übernachtung in einem der Gasthäuser/Hotels vor Ort ist mit hohen Kosten verbunden, die nicht jeder Pilger aufbringen möchte und kann. Insbesondere junge Menschen, die auf der Suche nach spirituellen Erfahrungen den Pilgerweg gehen, haben nicht den finanziellen Hintergrund, über mehrere Tage in einem Gasthaus oder einer Pension zu übernachten. Allen Menschen sollen mit den neuen Räumlichkeiten die Möglichkeiten geschaffen werden, die Tradition des Pilgerns kennenzulernen und Gastfreundschaft zu erfahren. Das Angebot ist nicht an eine Konfession gebunden, die Türen stehen allen Pilgern offen.lpd

Zum Foto:
Vorne Pastor Carsten Schiller und Landrätin Astrid Klinkert-Kittel bei der Begutachtung des Backhauses. Hinten v.l.n.r. Regina Gruhne und Simone Stengel (Kirchenvorstand), Annette Muhs (Regionalmanagement Landkreis Northeim) und Kerstin Ahlborn (Kirchenvorstand).lpd











9.07.2021 • 09:37 Uhr

Betriebsschließungsversicherungen greifen bei einer Schließung aufgrund der Corona-Pandemie nicht immer ein

Unternehmer können sich mit sog. Betriebsschießungsversicherungen gegen Schäden absichern, die ihnen bei einer behördlich angeordneten Schließung ihres Betriebes aus Gründen des Infektionsschutzes drohen. Aber greifen diese Versicherungen auch in Fällen ein, in denen die Schließung wegen eines Krankheitserregers wie dem Corona-Virus erfolgt, der bei Abschluss des Versicherungsvertrages noch unbekannt war? Das hängt von der konkreten Formulierung der Versicherungsbedingungen ab, wie der für Rechtsstreitigkeiten über Versicherungsverhältnisse zuständige 8. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Celle jetzt mit Urteil vom 1. Juli 2021 entschieden hat (Az.: 8 U 5/21).

In diesem Fall betreibt der Kläger ein Restaurant in Schwanewede. Er hatte im Jahr 2018 eine Betriebsschließungsversicherung abgeschlossen, die nach den Versicherungsbedingungen u.a. dann eine Entschädigung leistet, wenn der versicherte Betrieb beim Auftreten meldepflichtiger Krankheiten oder Krankheitserreger aufgrund des Infektionsschutzgesetzes geschlossen wird. Nach der sich anschließenden Klausel sind „meldepflichtige Krankheiten und Krankheitserreger im Sinne dieser Bedingungen [...] die folgenden im Infektionsschutzgesetz [...] namentlich genannten Krankheiten und Krankheitserreger: [...]" Im Anschluss sind verschiedene Krankheiten und Krankheitserreger ausdrücklich aufgelistet, nicht aber das - damals noch unbekannte - Coronavirus.

Nachdem der Landkreis Osterholz im März 2020 aufgrund der Corona-Epidemie u.a. Restaurants geschlossen hatte, möchte der Kläger von seiner Versicherung ihm hierdurch entstandene Schäden ersetzt haben. Die Versicherung verweigerte eine Zahlung, weil eine Schließung nur aufgrund derjenigen Krankheiten und Krankheitserreger versichert sei, die in den Versicherungsbedingungen abschließend aufgezählt seien.

Während das Landgericht Verden noch dem Kläger Recht gegeben hatte, wies der 8. Zivilsenat des Oberlandesgerichts die Klage auf die Berufung der Versicherung hin ab. Die Aufzählung der Krankheiten und Krankheitserreger in den Versicherungsbedingungen erfolgte abschließend. Sollte der Versicherungsfall - wie der Kläger meint - bei jeder Schließung aufgrund irgendeiner nach dem Infektionsschutzgesetz meldepflichtigen Krankheit eintreten, wäre diese Aufzählung sinnlos. Einem verständigen Versicherungsnehmer sei deshalb klar, dass die Versicherung nur das Risiko der ausdrücklich bezeichneten Krankheiten und Erreger übernehme.

Der Senat hat weiter insbesondere geprüft, ob diese Einschränkung des Versicherungsschutzes auf ausdrücklich benannte Krankheiten und Erreger deshalb unwirksam sein könnte, weil sie im Gesamtkontext nicht ausreichend verständlich wäre, den Versicherungsnehmer unangemessen benachteiligte oder typischen Erwartungen an eine Betriebsschließungsversicherung zuwiderliefe. Er hat dies jeweils verneint. Die abschließende Aufzählung bestimmter Krankheiten und Erreger sei vielmehr eine typische Ausprägung einer solchen Versicherung.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Senat hat die Revision zum Bundesgerichtshof wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Sache zugelassen. red











9.07.2021 • 08:31 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der 28. Kalenderwoche 2021

In der Woche vom 12. Juli 2021 bis 18.Juli 2021 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis-Northeim zu rechnen.

Montag: Raum Northeim
Dienstag: Raum Uslar
Mittwoch: Raum Katlenburg-Lindau
Donnerstag: Raum Kalefeld
Freitag: Raum Einbeck
Samstag: Raum Kalefeld

Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Hardegsen und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche im Raum Einbeck eingesetzt.
Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.lpd/ Fotos: Fis WMG












9.07.2021 • 08:25 Uhr

Es ist vollbracht! Bad Gandersheimer Ratsschänke stilvoll möbliert - 44 mal bitte Platz nehmen auf tannengrünen Ergonomiesesseln

Ein gutes Werk braucht seine Zeit. Jetzt ist es vollbracht. Die Sanierung und Umgestaltung des Bad Gandersheimer Ratskellers/ La Piazza hat mit der Fertigstellung der Ratsschänke ihren gelungenen Abschluss gefunden.

Nach aufwendiger Sanierungsarbeiten ist die neue alte Ratsschänke soeben edel im Vintage-Stil möbliert worden. Die in Massivholz Eiche antik gehaltene Möblierung passt sich dem bauhistorischen Gewölbeambiente der Schänke in angenehmer Weise an. Besonders einladend die tannengrünen Ergonomiesssel. Insgesamt bietet der neue Gastraum für 44 Menschen eine wohltuende Aufenthaltsathmoshäre. Die Räumlichkeiten sind vielseitig nutzbar. So für beispielsweise für Versammlungen oder kleinere Auftritte von Künstlerinnen/Künstlern bei Musik- und Theaterevents. Selbstverständlich lässt sich auch in der Ratsschänke das kulinarische Angebot aus Marias La Piazza Küche nach Herzenslust genießen.

Die Gastroszene in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim hat mit dem neuen Ratskeller-Ratsschänke-La Piazza einen neuen Glanzpunkt bekommen. red












9.07.2021 • 07:55 Uhr

Galerie in Blaustimmungen beim Kunstkreis Kloster Brunshausen - Hiltrud Esther Menz fasziniert mit aktuellen Arbeiten und „trunkenen Flügeln“

Der unmittelbare Dialog mit Zeichnungen, Skizzen und Gemälden hat auch im Kloster Brunshausen in Bad Gandersheim lange nicht stattfinden können. Umso mehr Anklang finden jetzt die Arbeiten von Hiltrud Esther Menz in den Galerieräumen des Kunstkreis Kloster Brunshausen. Bad Gandersheim nach den langen pandemischen Monaten, in denen der Ausstellungsbetrieb eingestellt werden musste. Beflügelnde Wirkung hat schon der Titel, den die Künstlerin aus dem Landkreis Göttingen ihrer Werkschau mit aktuellen Arbeiten gegeben hat.

Abheben, in die Ferne schweifen und nach einem offenen Horizont Ausschau halten, lässt sich bei dem Gedanken an „Trunkene Flügel“ mit all den Blaustimmungen, in die Hiltrud Esther Menz ihre Farblandschaften taucht. Dem blauen Tuschefluss hat die Künstlerin gleich mehrere Serien gewidmet, die in jedem der Galerieräume eine andere Wirkung ausstrahlen. Im Eingangsbereich sind es ozeanische Naturschauspiele, die sich in den blauen Wasserwelten spiegeln und den Titel „Gewalten“ bekommen haben. Da brodeln, wirbeln und wüten die Farbströme in einer stürmischen Umgebung. Eine weitere Serie kontrastiert die Dramatik der Bildmotive. In den drei Arbeiten will etwas „Ans Licht“, wo ein sanft schwingendes Wasserblau aus unterschiedlichen Perspektiven auf eine felsige Landschaft zutreibt, hinter der sich ein befreiender Lichtraum entfaltet.

Während der pandemischen Wintermonate widmete sich die Künstlerin dem blauen Tuschefluss in der Erstarrung und beschreibt ihre malerische Spurensuche bei minus 27 Grad. Da fasziniert die Fülle kristalliner Formen und Verwerfungen in den magisch anmutenden Lichtreflektionen, auch wenn so mancher Ausstellungsbesucher beim Anblick der Serie „Eiskalt“ immer wieder ins frösteln kommt. Für aufmunternde Wirkung sorgen wiederum die schwarzen Vögel, denen sich Hiltrud Esther Menz auch in ihren Skizzenbüchern immer wieder gerne widmet. In der Serie „Corviden“ halten sie eben auf blaue Tuscheräume zu, nachdem die Künstlerin ihr artistisches luftiges Schauspiel in bewegende Skizzen verwandelt hat. Zu den Momentaufnahmen aus ihren Skizzenbüchern gehören in dieser Ausstellung auch die kleinen pointierten Anmerkungen, die sich dem pandemischen Alltag unter dem Motto „Maskenball“ widmen. Das Spiel mit den Masken, das ihre Träger geduldig oder auch trotzig frech betreiben, demonstriert die Künstlerin mit dem Zeichenstift auch aus einem komischen Blickwinkeln, um mit ein bisschen kreativem Spott eine ständig vermummte Welt ein bisschen aufzuheitern.

Da Hiltrud Esther Menz im malerischen Prozess gern unterschiedliche Materialien einsetzt kontrastiert sie ihre Blaustimmungen in dieser Ausstellung mit Arbeiten, die sie mit Papier, Hartfaser, Baumwolltuch oder Holz in Beziehung setzt. Sei es in einer Collage mit fotografischen Elementen, in Mischtechnik oder in Verbindung von Acryl, Kohle und Tusche. Die Spannungsverhältnisse, die sie einer Geste entnimmt, einem Pflanzenkörper oder auch einem Wasserstrudel, erfahren auf Holz auch eine besondere skulpturale Wirkung. Diese „gelebten Bretter“, wie die Künstlerin sie nennt, stammen aus alten Regalen und Schränken, wo sie eine Patina aus Rissen, Wölbungen, Löchern und schlichten Gebrauchsspuren bilden, die auf die Motive einwirkt. Jetzt beleben ihre kraftvollen Wellen die Galerieräume im Kloster Brunshausen ebenso wie die wärmende Glut einer felsigen Farbmauer oder die Landschaft mit ihren steinernen Mosaiken.

Eine beflügelnde Wirkung unter dem malerischen Leitmotiv „trunkene Flügel“ hat auch die Serie „Tapetenwechsel“. Die Motive erinnern mitunter an Pflanzen, die keine feste Form wahren, sondern ständig austreiben, verwachsen, sich verknoten oder wild wuchern. Hier hat Hiltrud Esther Menz Tapetenreste als vieldeutiges Motiv verarbeitet und mit Gedankensplittern über Heimatverlust und Fluchtbewegungen collagiert. Die Reste von fleuralen Dekors, Mustern und Ornamenten, wie sie oft nur schwer ablösbar sind, lassen sich wie Erinnerungsspuren lesen, die auch anderswo in einem verwirrenden Neuland einfach haften bleiben. Zwischen diesen bewegenden Unruheherden lässt die Künstlerin die Ausstellungsbesucher*innen erneut in Blaustimmungen verweilen, wo sie beim Anblick von Wasserwelten und offenen Horizonten ihre vielstimmigen malerischen Landschaften erkunden und genießen können. Tina Fibiger

Die Bilder zeigen Szenen der Menz Ausstellung sowie die Künstlerin Hiltrud Esther Lenz (links) mit Feuilletonjournalistin Tina Fibiger
















9.07.2021 • 07:39 Uhr

B 27 / B 243: Fahrbahnsanierung und Instandsetzung der Entwässerung zwischen Osterode und Bad Lauterberg

Von Montag, 19. Juli, bis voraussichtlich Ende September werden auf der Bundesstraße 243 zwischen Osterode und Herzberg und auf der B 27 zwischen Herzberg und Scharzfeld (Landkreis Göttingen) Asphaltsanierungen durchgeführt und in verschiedenen Teilbereichen die Entwässerungseinrichtungen instand gesetzt.

Zunächst werden die Instandsetzungsarbeiten auf der B 243 beginnen und anschließend auf der B 27 fortgeführt. Während der gesamten Arbeiten stehen auf den jeweiligen Streckenabschnitten statt der gewohnten zwei Fahrstreifen je Richtung nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Die Sperrung der Anschlussstelle Scharzfeld in Richtung Bad Lauterberg ist dafür voraussichtlich ab dem 16. August vorgesehen.
Mit Verkehrsbehinderungen ist daher ab Montag, 12. Juli, zur rechnen, da die Einrichtung der Verkehrssicherung für die Maßnahme beginnt. Witterungsbedingte Verzögerungen der Baumaßnahme sind nicht auszuschließen.
Die Baukosten belaufen sich auf rund 320.000 Euro. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Goslar bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis.red











9.07.2021 • 07:31 Uhr

SPD vor Ort: Politiker*innen informieren sich bei örtlichen Unternehmen - SPD-Politiker von Gallowayhof Rhüden und Erlebnisscheune Mechtshausen begeistert - SPD-Bundestagskandidatin Dunja Kreiser auf Wahlkreistour

Den Gallowayhof Rhüden sowie die Erlebnisscheune Mechtshausen besuchten jetzt die Bundestagskandidatin Dunja Kreiser (MdL), der Landratskandidat für den Landkreis Goslar Dr. Alexander Saipa (MdL und Fraktionsvorsitzender Kreistag), die Unterbezirksvorsitzende der SPD Goslar Petra Emmerich Kopatsch (MdL und Kreistagsmitglied), Patrick Kriener (Ortsvereinsvorsitzender der SPD Seesen und Mitglied der Stadtratsfraktion) sowie Andrea Melone (Fraktionsvorsitzende der SPD Seesen im Stadtrat).

Auf dem Gallowayhof Rhüden, der seit 1989 in Besitz von Sabine Kirsch ist, werden seit 2002 Galloways artgerecht gehalten und gezüchtet. Mittlerweile ist die Herde auf 70 Tiere angewachsen. Aber auch Schwäbisch Häller Schweine, Pferde, drei Hunde und zwei Schafe haben mittlerweile auf dem Hof ein Zuhause gefunden. Das Fleisch der Nutztiere und ab Herbst auch Produkte von den Streuobstwiesen werden im Hofladen und den Onlineshop direkt vermarktet. Eine Kostprobe davon finden interessierte am 19. September 2021 auf dem Hoffest. 

Im Gespräch der  Politiker*innen mit Besitzerin Sabine Kirsch bekamen die SPD-Politiker*innen einen Einblick in die tägliche Arbeit auf dem Hof und den täglichen Herausforderungen und Schwierigkeiten in der Landwirtschaft. Es wurde über gesetzliche Bestimmungen und Auflagen diskutiert. Sabine Kirsch zeigte auf, dass man auch mit Achtung vor dem Leben des Tieres Fleisch produzieren kann. „Ich bin sehr beeindruckt von dem Engagement, mit dem Frau Kirsch den Hof bewirtschaftet. Das steckt viel Arbeit und Fleiß dahinter“, so Dunja Kreiser.

Als zweite Station ging es für die Politiker*innen nach Mechtshausen. Hier gibt es seit 2016 die Erlebnisscheune Mechtshausen, die von Robert Kulessa betrieben wird. Der Betrieb, der vom studierten Sozialpädagogen Kulessa nur nebenberuflich betrieben wird, bietet alles rund um und über das Thema Fahrrad an. Neben einer professionell ausgestatteten Fahrradwerkstatt (in der man auch selbst schrauben kann) bietet er auch den Verkauf und den Verleih von Fahrrädern, Ebikes samt Zubehör, Ersatzteilen und Bekleidung an. Weitere Angebote wie Bett und Bike, Mountainbike Fahrtechnikkurse, Kids Camps, Workshops & Events sowie der Fahrradträger & Anhänger Verleih runden das Angebot ab. Die Fahrräder werden individuell an den jeweiligen Kunden oder die Kundin angepasst.

Im Gespräch mit den SPD-Politiker*innen stellt sich schnell heraus, dass es für den Beruf des Zweiradmechanikers einen absoluten Fachkräftemangel gibt, da der Bedarf der Verbraucher im Bereich der Fahrrad-Mobilität immer weiter ansteigt. Hier, da waren sich alle Anwesenden einig, muss etwas im Bereich der Fachkräfte-Qualifizierung getan werden. Bei der Führung durch die Mechtshausener Fahrradwerkstatt bekamen die Gäste einen Eindruck, mit welch hoher Professionalität hier Kunden betreut und beraten werden und wie man das Thema Online-Shopping und guter Beratung vor Ort mit einander vereinen kann. red

Zum Bild:
Dr. Alexander Saipa (links), MdL, und SPD-Landratskandidat für den Landkreis Goslar, die SPD-Bundestagskandidatin Dunja Kreiser, MdL, Andrea Melone, Fraktionsvorsitzende der SPD Seesen und Patrick Kriener, Vorsitzender der SPD-Seesen, informierten sich bei Robert Kulessa in der Erlebnisscheune Mechtshausen rund um das Thema Fahrrad. Foto: Timo Pischke












8.07.2021 • 21:36 Uhr

Vom Sterben des Millionenprojektes "Abenteuer- und Kletterpark" auf dem Gelände der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim - Kielhorn-Statement zum Dröge-Bericht - 3. Teil

In dem Bemühen einer Durchleuchtung des Sterbens des Millionenprojektes "Abenteuer- und Kletterpark" auf dem Gelände der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim zum Start des Events hat sich heute der Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion im Bad Gandersheimer Stadt, Niklas Kielhorn, mit einem Statement auf Nachfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group zu Wort gemeldet. In dieser Position bezieht sich Kielhorn insbesondere auf den vom CDU-Ratsherrn Timo Dröge nach seiner Akteneinsicht im Stadtrat vorgetragenen Bericht und Dröges politische Bewertungen. Kielhorn zweifelte die Motive des CDU-Politikers an. Es sei ihm darum gegangenen, die Bürgermeisterin anzugreifen. Der SPD-Politiker wirft Dröge vor, er würde mit seinem Vorgehen die Landesgartenschau beschädigen.

Hier Niklas Kielhorn im Originalwortlaut seiner Stellungnahme für die SPD-Ratsfraktion:
"Am 1. Juli 2021 hatte der CDU-Fraktionsvorsitzende Dröge den Punkt „Bericht über den Kletterpark" für die Tagesordnung im Rat beantragt. Wir waren überrascht, dass es sich hierbei um einen Bericht von Herrn Dröge gehandelt hat, da es keine weiteren Informationen im Vorfeld gegeben hat, so Ratsvorsitzender Steinhoff. Für Rat und Verwaltung musste damit die Erwartung verbunden sein, dass die Verwaltung einen Bericht über die geplante Event- und Kletteranlage am dritten Osterbergsee abgeben solle.

Stattdessen nahm Herr Dröge diesen Tagesordnungspunkt zum Anlass, aus seiner eigenen Akteneinsicht über dieses Thema zu berichten. Dabei wurden einzelne Inhalte der Verwaltungsakten von Herrn Dröge hervorgehoben und mit Mutmaßungen, Unterstellungen und weiteren persönlichen Meinungsäußerungen versehen, die u.a. die Namensnennung des Landtagsabgeordneten Uwe Schwarz in den Akten kritisch hinterfragten. Dies alles wurde am Samstag, 03.07.2021 im Gandersheimer Kreisblatt abgedruckt.

Seitens der Verwaltung wurde in der Ratssitzung von Bürgermeisterin Schwarz darauf hingewiesen, dass für den im Herbst vergangenen Jahres vorgeschlagenen Kletterpark die erforderlichen Millionen Euro nicht von der Stadt zur Verfügung gestellt werden können. Die Bürgermeisterin ist deshalb auf einen Unternehmer aus Bad Gandersheim zugegangen, der grundsätzliches Interesse an dem Vorhaben gezeigt habe.

In der Ratssitzung wurde verdeutlicht, dass es ausdrücklicher Wunsch dieses möglichen Investors gewesen ist, den örtlichen Landtagsabgeordneten mit einzubinden, um Kontakte zum Wirtschaftsministerium und zur N-Bank herzustellen und Fördermittel für das Vorhaben zu prüfen. Entsprechende Gespräche haben auf Vermittlung stattgefunden. „Es ist allgemein bekannt, dass es sich bei dem örtlichen Landtagsabgeordneten um Uwe Schwarz, den Ehemann der Bürgermeisterin handelt. Hieran ist nichts Ehrenrühriges und hat der Stadt bisher in keinem Fall geschadet sondern geholfen", so SPD Ortsvereinsvorsitzende und Ratsmitglied Anja Görlach. „Dies immer wieder speziell zu betonen und öffentlich kund zu tun, wirkt auf mich wie eine persönliche Fehde gegen den Abgeordneten und die Bürgermeisterin", so Anja Görlach weiter.

Der Rat hat im Januar 2021 die Verwaltung beauftragt, mit Hilfe eines Rechtsbeistands die Beteiligung der Stadt an einer Gesellschaft für den Event- und Kletterpark zu prüfen. Dabei sollte die Stadt das Grundstück für die Anlage zu einem obligatorischen Preis von 1€ zur Verfügung stellen und sich mit einer größeren Summe an einer zu gründenden Gesellschaft beteiligen. Zusätzlich sollte geklärt werden, ob die Stadt bei einem Pachtausfall des späteren Kletterpark-Betreibers eine alleinige Ausfallgarantie übernehmen könne. Eine Rechtsprüfung hat dabei ergeben, dass eine solche alleinige Haftungsübernahme gegen das EU-Beihilferecht verstoßen und sogar zur Nichtigkeit von Verträgen führen könne, berichtete die Bürgermeisterin in der Ratssitzung. Dieses Rechtsgutachten wurde mit den potentiellen Investoren besprochen und man habe sich darauf verständigt, dass nun zunächst diese rechtlichen Fragen mit der Kommunalaufsicht geklärt werden müssen. „Wir haben als Politik entschieden, dass wir dieses Vorhaben begrüßen. Es muss allerdings unter rechtlich einwandfreien Bedingungen realisiert werden", erläutert Niklas Kielhorn, Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat. Außerdem müssen noch bautechnische Voraussetzungen für den geplanten hohen Kletterturm geklärt werden. Alle noch offenen Punkte sind realistischerweise nicht vor Eröffnung der Landesgartenschau umsetzbar, deshalb habe man gemeinsam mit den Investoren eine Realisierung im Anschluss an die Landesgartenschau ins Auge gefasst und das ist auch gut so.

Die SPD-Fraktion ist allen Beteiligten und potentiellen Investoren dankbar, dass sie sich weiterhin für diese Attraktion einsetzen.

Als SPD-Fraktion stellen wir fest, dass es Herrn Dröge und der CDU erkennbar nicht um die Sache „Kletterpark" geht, sonst hätte Herr Dröge dieses Vorhaben nicht in ein so zweifelhaftes Licht gestellt. Herrn Dröge und der CDU geht es offenkundig vielmehr darum, die Bürgermeisterin und die Verwaltung sowie den Abgeordneten Schwarz in fragwürdiger Weise anzugreifen. Dies allerdings beschädigt nicht nur das von vielen Seiten gewünschte Projekt „Event- und Kletterpark" mit samt der bereitstehenden Investoren, sondern insgesamt die großen Anstrengungen der Stadt, sich mit der Landesgartenschau und darüber hinaus nachhaltig als attraktiven Tourismusstandort aufzustellen."
red /Foto: Fis WMG













8.07.2021 • 21:21 Uhr

Vom Sterben des Millionenprojektes "Abenteuer- und Kletterpark" auf dem Gelände der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim - Der Dröge-Bericht nach Akteneinsicht - 2. Teil

Das Scheitern des groß angekündigten Abenteuer- und Kletterpark auf dem Gelände der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim hat den CDU-Fraktionsvorsitzenden im Bad Gandersheimer Stadtrat zu dem Zwangsmittel der Akteneinsicht beworben. Was er dabei herausgearbeitet hat war Gegenstand seines Berichts in der jüngsten Ratssitzung in Altgandersheim. Hier sein Bericht im Originalwortlaut:

Dröge: "Am 04.Juni .2021 hat in der Zeit von 08.30 bis 11.00 Uhr die Akteneinsichtnahme der CDU Fraktion i.S. Kletterpark Bad Gandersheim stattgefunden. Hintergrund der Akteneinsichtnahme war die Klärung, ob seit dem Beschluss des Rates zur Umsetzung des Kletterparks, die Bürgermeisterin ihrem Arbeitsauftrag nachgekommen ist. Die anderen Fraktionen wurde über den Termin der Akteneinsichtnahme unterrichtet. Außer der CDU Fraktion hat keine andere Fraktion an diesem Termin teilgenommen.

Mit Datum vom 11.September 2020 hat der Geschäftsführer der Landesgartenschau Herr Hellingrath der Bürgermeisterin Frau Schwarz den Vorschlag unterbreitet, dass eine Kletteranlage als Ergänzung zur Landesagartenschau und vor allem nachhaltig nach Beendigung der Landesgartenschau gebaut werden könne. Am 02. Oktober 2020 wurde ein erstes Konzept mit einer dazugehörigen Betriebskostenkalkulation vorgelegt. Bereits am 26. Oktober 2020 wurde die Notwendigkeit erörtert, dass die Stadt Bad Gandersheim eine mögliche Ausfallbürgschaft bzw. eine Mieteintrittsverpflichtung eingehen müsste sowie Mitgesellschafter an der zu gründenden Gesellschaft sein möge. Am 28. Oktober 2020 hat die Bürgermeisterin offiziell bei der Kommunalaufsicht nachgefragt, ob eine solche Beteiligung seitens der Stadt möglich ist und ob eine Bürgschaft seitens der Stadt gegeben werden könnte. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurde intensiv auch schon über Fördermöglichkeiten beraten. Dazu wurde auch ein Mitarbeiter der Förderbank in die Gespräch eingebunden. In sämtlichen Schriftwechseln und Mailverkehrs ist zu diesem Zeitpunkt auch der Ehemann der Bürgermeisterin Herr Uwe Schwarz involviert.

Der Rat hatte zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt keine Kenntnisse von dem Projekt. Offensichtlich gab es dann eine Unzufriedenheit in der Vorbereitung für das Gespräch mit der Förderbank. Am 23.11.2020 schreibt Herr Schwarz in einer Mail an Frau Bastian (allg. Vertretung der Bürgermeisterin) und Herrn Buberti (Leiter Fachbereich Bauen vom Landkreis Northeim ), dass die Vorbereitung des Fördergesprächs mit der NBank peinlich war und schreibt dann, dass hier das Buch (Kletterpark) auch zugeklappt werden kann. Am 21.12.2020 antwortet die Kommunalaufsicht auf die Rückfrage der Stadt vom 28.10.2020 bzgl. der Ausfallbürgschaft/Mieteintrittsverpflichtung. Hierbei fehlen aber Aktennotizen. Die Akte ist an dieser Stelle nicht plausibel nachvollziehbar, denn bei der Mail der Kommunalaufsicht handelt es sich um eine Ergänzung einer frühere Mitteilung. Diese frühere Mitteilung ist nicht Bestandteil der Akte. Dem Rat der Stadt Bad Gandersheim wird mit der Drucksache 825/18 für die Ratssitzung am 19.01.2021 die Grundsatzentscheidung vorgelegt, dass sich die Stadt an der Gesellschaftsgründung zum Kletterpark beteiligen möge und auch eine Ausfallbürgschaft/Mieteintrittsverpflichtung eingehen möchte.

Hierzu sollten die rechtlichen Rahmenbedingungen abgeklärt werden und die Bürgermeisterin wurde beauftragt, sich anwaltlich beraten zu lassen. Die Kommunalaufsicht hat nach Prüfung der Drucksache keine Einwände gegen den Beschlusstext. Schließlich stimmt der Rat mit 16 JA stimmen und einer Enthaltung für die Umsetzung des Projektes. Am 27.01.2021 gibt es die erste Rückfrage, ob schon Kontakt mit einem Anwaltsbüro aufgenommen wurde. Gleichzeitig hat die Bürgermeisterin in einer Mail 2 Anwaltsbüros genannt bekommen, die sich auf derartige Rechtsfragen spezialisiert haben. Ab dem Beschluss des Rates zur Durchführung der Gesellschaftsgründung wird die Akte sehr dünn. Aktivitäten der Stadtverwaltung, die eine positive Umsetzung des Projektes befördern, sind nicht mehr zu erkennen. Am 10.03.2021 und am 19.03.2021 gibt es wiederholte Nachfragen, ob denn nun ein Anwaltsbüro beauftrag sei. Während des gesamten Zeitraums findet sich in der Akte kein Vermerk oder Dokument, welches darauf schließen lässt, dass hier auch nur mit der Suche nach einem Anwaltsbüro begonnen wurde bzw. auch die bereits am 27.01.2021 möglich genannten Anwaltskanzleien wurden nicht angefragt. Am 26.03.2021 wurde schließlich mit einem Anwaltsbüro Kontakt aufgenommen und ein Besprechungstermin für den 13.04.2021 angesetzt. Es wurde ein Pauschalhonorar für die rechtliche Prüfung i.H.v. 10.000,00 EUR (5.000 EUR für die Vorprüfung und Sichtung der Unterlagen und 5.000 EUR für das Gutachten) vereinbart. Das rechtliche Gutachten lag mit Datum vom 19.04.2021 vor. Während des gesamten Auftragszeitraums gibt die Akte keine Informationen her, dass es zwischen der Stadt und dem Anwaltsbüro Kontakt gegeben hat. Nur eine Reisekostenabrechnung eines städtischen Mitarbeiters liegt vor, der das Anwaltsbüro einmalig aufgesucht hat.

Das Rechtsgutachten kommt zu dem Schluss, dass eine Ausfallbürgschaft / Mieteintrittsverpflichtung so nicht möglich sei und schlägt vor, dass die Geldgeber hier die Haftung quotal übernehmen mögen. Laut Aktenlage hat die Rechtsprüfung ohne weiteren telefonischen oder schriftlichen Kontakt nach Auftragserteilung stattgefunden. Das ist schon sehr ungewöhnlich, da gerade das Gutachen zu dem Ergebnis kommt, dass eine Umsetzung des Projektes wie vom Rat beschlossen so nicht möglich ist. Es wurde also laut Aktenlage nicht nach Möglichkeiten gesucht, wie das Projekt umzusetzen ist.

Bewertung
Es gibt Hinweise darauf, dass die Akte zur Akteneinsichtnahme nicht vollständig vorgelegen hat. Insbesondere war die Akte nicht durch nummeriert. Außerdem fehlt konkret eine bzw. mehrere Seiten, da die Kommunalaufsicht bei einem Schreiben sich gezielt auf eine vorherige Aussage bezieht, die aber nicht Bestandteil der Akte ist. Es ist auch nicht lebenswirklichkeitsnah, dass die Verwaltung behauptet zwar eine Antwort erhalten zu haben, diese aber nur mündlich erhalten hat und dazu keinen Aktenvermerk angelegt hat.
Warum der Ehemann der Bürgermeisterin hier Wortführer für die Stadt Bad Gandersheim ist zu einem Zeitpunkt als der Rat noch keine Kenntnis von dem Projekt hatte, ist aus der Akte auch nicht ersichtlich.

Viel gravierender ist allerdings die Tatsache, dass die Aktenlage nicht erkennen lässt, dass die Bürgermeisterin seit Beschluss des Rates zur Umsetzung des Kletterparks vom 19.01.2021 in irgend einer Form tätig geworden ist. Weder wurden Anwaltsbüros kontaktiert, noch wurde auf Empfehlung eines Beteiligten vom 27.01.2021 das konkret genannte Anwaltsbüro kontaktiert. Erst nach mehrmaligem Nachfragen zum Sachstand wurde die Verwaltung gegen Ende März 2021 tätig. Mehr als 8 Wochen nach dem Ratsbeschluss und dass obwohl allen Beteiligten hinlänglich bekannt war, dass die Umsetzung dieses Projektes unter erheblichem Zeitdruck steht. Die Bürgermeisterin hat hier durch Untätigkeit wertvolle Zeit verstreichen lassen.

Auch das Gutachten des Anwaltsbüros wirft mehr Fragen als Antworten auf. Warum hier ein Negativgutachten erstellt wurde, obwohl doch die Vorprüfung durch die Kommunalaufsicht keine Bedenken hatte, ist nicht zu erklären. Selbst wenn die Prüfung durch das Anwaltsbüro zu einem anderen Schluss als die Kommunalaufsicht gelangt ist, so würde doch jeder, der eine Beschluss positiv umsetzen will noch Gespräche zwischen Mandant und Anwaltsbüro führen, mit dem Ziel einer positiven Umsetzung. Zwischen Stadt und Anwaltsbüro hat es mit Ausnahme der Dienstreise eines Vertreters der Stadt Bad Gandersheim zu einem vor Ort Termin keinen weiteren Kontakt gegeben. Auch hier wären, sofern es weitere Telefongespräche gegeben hätte, doch Aktenvermerke angelegt. Alleine schon um wesentliche Gesprächsinhalte mit dem von der Stadt beauftragten Anwaltsbüro festzuhalten, damit nicht später vom Anwaltsbüro gesagt werden kann, dass bestimmte Sachverhalte nicht mitgeteilt oder anders mitgeteilt wurden.

Hier gibt es demnach noch erheblichen Aufklärungsbedarf. Daher schlägt die CDU Fraktion vor, dass das Anwaltsbüro zur nächsten Ratssitzung eingeladen wird und in dieser Sitzung zum vorgelegten Gutachten Fragen gestellt werden können. Auch wäre das Gutachten allen Ratsmitgliedern zugänglich zu machen.

Abschließend lässt sich sagen, dass es wieder mal sehr bedauerlich ist, dass ein von allen gewollter Ratsbeschluss, der zu einem erheblichen Erweiterungsangebot der Landesgartenschau geführt hätte, der vor allem aber für Familien mit Kindern ein tolles Angebot vorgehalten hätte durch Verzögerung der Bürgermeisterin nicht mehr umgesetzt werden kann."
red













8.07.2021 • 20:59 Uhr

Vom Sterben des Millionenprojektes "Abenteuer- und Kletterpark" auf dem Gelände der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim - 1. Teil

Im Vorfeld der des Mammutereignisses "Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim" war der "Abenteuer- und Kletterpark" als ein bedeutender Höhepunkt der Schau angekündigt worden. Von einer Attraktion und einem Alleinstellungsmerkmal für die LaGa war die Rede. Und die Initiatoren waren voller Optimimus. Dieses Projekt werde die Landesgartenschau in Bad Gandersheim unvergeßlich machen. Besonders deswegen, weil diese gigantische Kletterkugel von 50 Meter Höhe mit einem Fahrstuhl im Zentrum über den Tag der Landesgartschau hinaus eine Attraktion hätte werden sollen. Alles war logistisch auf den Weg gebracht. Die LaGa Verantwortlichen waren guten Mutes ob dieses privat bezahlten Highlights in ihrer Blumenschau..

Private Investoren aus der Stadt hatten es angeschoben. Mit Begeisterung. Mit Leidenschaft. Natürlich mit dem erforderlichen finanziellen Mitteln. Dann plötzlich platzte dieses ehrgeizige wie ambitionierte Vorhaben. Und was folgte war die zentrale Frage: Was war die Ursache für dieses Scheitern, das ein Sterben ist. Schuldzuweisungen machten die Runde. Alles blieb zunächst nebulös. Fakten und Verdächtigungen wurden hinter einer unangenehmen Intransparenz versteckt. Offiziell wurde verbreitet, das Projekt sei an juristischen Feinheiten wie beispielsweise Haftungsfragen gescheitert. Aber es gab dann Vermutungen, es könnten mehr als nur juristische Unstimmigkeiten zwischen Stadt und Investoren/Betreiber gewesen sein.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Timo Dröge im Bad Gandersheimer Stadtrat bemühte sich seinerseits, etwas Licht ins Dunkel zunächst verheimlichter Verfahrensabläufe zu bringen. Er musste dazu das kommunale Schwert der Akteneinsicht strapazieren. Ein nicht gewöhnliches Werkzeug im kommunalpolitischen Geschäft, um zu seinem Recht zu kommen. Und was der Ratsherr in einem aufwendigen Studium als einziger Ratspolitiker aus der ihm vorgelegten Akte herausarbeitete, kopieren von Amtsakten ist verboten, hat er aufgeschrieben, bewertet und dazu in einem Bericht zusammenverfasst. Diesen trug er in seinen wichtigsten Passagen in der jüngsten Ratssitzung in der Turner-Musik-Akademie in Altergandersheim öffentlich vor.

Was der CDU-Fraktionsvorsitzende Timo Dröge im Stadtrat vortrug hat er schriftlich fixiert. Dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group liegt dieses Dokument vor. Es wird hier im Originalwortlaut in Teil Zwei dieses Reports veröffentlicht. Weil der Dröge-Bericht eine gewisse kommunalpolitische Sprengkraft besitzt reagierte noch in der Sitzung die verantwortliche Verwaltungschefin und Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD) zuerst. Sie bekräftigte die ungeklärten rechtlichen Probleme, die zum Aussetzen des Projektes beigetragen haben. Neu war ihre Einlassung, es habe zudem technische Probleme gegeben. Den Vorwurf Dröges, das Projekt sei schon zu einem früheren Zeitpunkt speziell durch ihren Mann, den Landtagsabgeordneten Uwe Schwarz in der Bereich der Unrealisierbarkeit gerückt worden, wies sie entschieden zurück.

Und nun hat sich zu dem Gesamtvorgang, aber speziell zum Dröge-Bericht nach seiner Akteneinsicht, die Bad Gandersheimer SPD-Ratsfraktion mit einer dezidierten Stellungnahme zu Wort gemeldet. Fraktionsvorsitzender Niklas Kielhorn stellte sie ebenfalls im Orginalwortlaut dem Redaktionsnetzwerk zur Verfügung. In Teil Drei zu diesem Report wird das Statement der SPD-Stadtratsfraktion ebenfalls dokumentiert.

red










8.07.2021 • 17:55 Uhr

Oberschule Bad Gandersheim: Coronabedingte Einweihung der neuen Außensportanlage im kleinen Kreis

Die Außensportanlage der Oberschule Bad Gandersheim besteht aus einer ca. 60 mal 60 Meter großen Asphaltfläche mit angrenzender Tartanbahn und einer Weitsprunganlage. Da die überalterte Asphaltfläche brüchig geworden war und zunehmend Unfallgefahren für den Schul- und Freizeitsport auftraten, hat der Landkreis die Anlage saniert.

Eine bislang fehlende Entwässerung des Platzes wurde in die Planung und Ausschreibung der Außensportanlage integriert. Es wurden zwei parallel verlaufende Entwässerungsrinnen an den Längsseiten des Platzes angeordnet, die in eine Versickerungsmulde entwässern. Durch diese natürliche Entwässerung versickert das Wasser im Boden und die öffentliche Kanalisation wird nicht zusätzlich belastet.

Des Weiteren wurde auch der Zugang zur Außensportanlage neu gestaltet. Die bestehende breite Rampe erhielt eine neue Pflasterung und die marode Treppenanlage wurde zurückgebaut und zu zwei Pflanzbeeten umgestaltet. Der überdachte Bereich vor dem Mofaschuppen wurde ebenfalls neu gepflastert und der Sand der Sprunggrube ausgetauscht.

Abschließend erfolgte dann die Montage der Handballtore, Basketballkörbe und der Hülsen und Stangen für Volleyball- und Badmintonfelder sowie die Linierung der Felder auf der Asphaltfläche.

„Ich hoffe das die Schülerinnen und Schüler, aber natürlich auch die Lehrerinnen und Lehrer künftig viel Spaß und Freunde an den hier stattfindenden Wettkämpfen und dem Sportunterricht haben werden“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, die zugleich darauf verweist, dass die Zielsetzung, Kinder und Jugendliche den Zugang zum Sport zu ermöglichen, eine sehr wichtige Zielsetzung für die Schulen ist.

Für die Sanierung standen Fördermittel aus KIP II in Höhe von 270.000 Euro zur Verfügung. Nicht auch zuletzt wegen der guten Zusammenarbeit mit der Baufirma, die zum Beispiel durch das Recycling des ausgebauten Materials auf eine kostenintensivere Neulieferung der Frostschutzschicht verzichten konnte, wurde der ursprüngliche Kostenrahmen eingehalten.lpd











8.07.2021 • 16:01 Uhr

Niedersächsische Sparkassen fördern die Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim

Die Sparkassen Niedersachsens werden einer der Hauptsponsoren der Landesgartenschau Bad Gandersheim 2022. Die Sparkassen sichern sich die Namensrechte an der im zweiten Osterbergsee gelegenen Seebühne, die bis zum Ende 2025 „Sparkassen-Seebühne“ heißen wird (wir berichteten exklusiv).
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Der Niedersächsische Sparkassen-Verband und seine regionalen Mitgliedssparkassen – Braunschweigische Landessparkasse, KSN Northeim und Sparkasse Einbeck – fördern die LAGA aufgrund der herausragenden Bedeutung des Projekts „Landesgartenschau 2022“ für die Bürger:innen sowie für die Stadt Bad Gandersheim und die Region Südniedersachsen auch über die Dauer der Veranstaltung hinaus.

Für das umfangreiche Sponsoring der Sparkassen vergibt die LAGA für das Jahr 2022 und die Stadt Bad Gandersheim zusätzlich für die Jahre 2023 bis 25 die Namensrechte der im Osterbergsee gelegenen Seebühne, die „Sparkassen-Seebühne“ getauft wird.

Die „Sparkassen-Seebühne“ ist einer der Hauptveranstaltungsorte der LAGA. Auf den gegenüberliegenden, neu geschaffenen Sitzterrassen finden bestuhlt ca. 250 Besucher:innen Platz. Während der LAGA ist die „Sparkassen-Seebühne“ der zentrale Ort für das Musik-, Theater- und vielfältige Unterhaltungsprogramm. So finden im LAGA-Zeitraum (14. April bis 9. Oktober 2022) jeden Sonntag um 10:30 Uhr Gottesdienste mit anschließender Matinée (von Jazz- über Orchestermusik bis Rock und Klassik) statt. In der „Literaturwoche“ (10.-17.7.) erwarten die Besucher:innen zahlreiche Autor:innen mit szenischen Lesungen.
Im Rahmen des „Fests der Chöre“ feiert der Niedersächsische Chorverband am 30. April auf der „Sparkassen-Seebühne“ sein 75-jähriges Bestehen, internationale Stars wie das Artistenduo „Strange Comedy“ mit Jason McPherson (San Francisco) & Shelly Mia Kastner (Montreal) treten mit ihren Shows auf. Die Partnerstädte Bad Gandersheims präsentieren sich auf der „Sparkassen-Seebühne“ mit dem Königlichen Sinfonieorchester Rotselaar und der „Silver Band“ aus Skegness.

Die „Sparkassen-Seebühne“ bietet nicht nur Raum für Kultur, auch „grüne Themen“ finden hier ihren Platz. Während der „Woche des Gartens“ stehen Pflanzenarzt René Wadas (8. Juni) und Heike Boomgarten den LAGA-Besucher:innen mit ihrer Expertise zur Verfügung. Anfang September tragen die Floristen hier ihren Landeswettbewerb „Silberne Rose“ aus.

Guido Mönnecke, Geschäftsführer des Sparkassenverband Niedersachsens, erklärt: „In der LAGA spiegelt sich die regionale Identität der Sparkassen. Unser Engagement unterstreicht die öffentlichen Aufgaben der niedersächsischen Sparkassen.“

Thomas Hellingrath: „Mit ihrem großzügigen Engagement setzen die Sparkassen ein klares Signal für die Langfristigkeit und Nachhaltigkeit des Projekts Landesgartenschau. Wir freuen uns auf zahlreiche unterhaltsame Abende am Osterbergsee auf der „Sparkassen-Seebühne“!“

Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz betont: „Die Sparkassen zeigen mit ihrem Engagement: Die Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim ist ein Großereignis weit über die Region hinaus. Damit wird eine Initialzündung für die weitere touristische und wirtschaftliche Entwicklung in den nächsten Jahren gelegt. Ich freue mich auf viele Besucherinnen und Besucher der neuen Sparkassen-Seebühne im Gelände der Landesgartenschau. Mein herzlicher Dank gilt der Braunschweigischen Landessparkasse, der Kreissparkasse Northeim, der Sparkasse Einbeck und nicht zuletzt dem Sparkassenverband Niedersachsen.“

Zum Bild:
Hintere Reihe: Stefan Beumer (Vorstandsvorsitzender Sparkasse Einbeck), Werner Schilli (Stellv. Vorsitzender Braunschweigische Landessparkasse), Ute Assmann (Vorstandsvorsitzender Kreissparkasse Northeim), Guido Mönnecke (Geschäftsführer des Sparkassenverbandes Niedersachsens)
Vordere Reihe: Thomas Groß (Geschäftsführer Domfestspiele), Bürgermeisterin Franziska Schwarz, Thomas Hellingrath (Geschäftsführer Landesgartenschau). Foto: Fis WMG













8.07.2021 • 15:55 Uhr

Henning Lange koordiniert das Tourismus- und Gruppengeschäft der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim

Wolfenbütteler sieht viel Potenzial für Bad Gandersheim

„Bad Gandersheim ist eine kleine Offenbarung!“, stellt Lange begeistert fest. Seit 1. Juni 2022 koordiniert er bei der Landesgartenschau das Tourismus- und Gruppengeschäft, insbesondere das Geschäft mit Busreiseanbietern.

Und das kennt der geborene Wolfenbütteler auf dem Effeff. Schließlich organisiert er seit 2007 mit seinem Unternehmen „Kunst.Kultur.Reisen“ erfolgreich Busreisen zu Kulturorten in ganz Europa.

Dabei kam die Reisebranche ursprünglich nicht in seinen Plänen vor. In Göttingen studierte Lange zunächst Betriebswirtschaftslehre. Weil ihm die BWL bald zu zahlenlastig wurde, wählte Lange, der als Vertragsamateur in der Regionalliga Handball spielte, Sport hinzu. Im Rahmen seines Studiums verbrachte er im Olympia-Jahr 1996 ein Auslandssemester in Atlanta und hängte gleich noch ein paar Monate als Volunteer im Olympia-Stadion hinten dran.

Zurück in Göttingen war er zunächst bei einer Werbeagentur tätig und arbeitete parallel an der Organisation sogenannter Neuwagenkongresse von Volkswagen für die Einführung der Modelle Beatle, Bora, Lupo, Touareg und Phaeton mit.

Über Freunde und Verwandte führte ihn sein Weg wieder in die alte Heimat nach Braunschweig, in das älteste erhaltene Gebäude der Stadt, die „jakob kemenate“. Gemeinsam mit dem Stifterehepaar erarbeitete er die Strategie für das Kultur- und Begegnungszentrum mit preisgekrönter Architektur. Lange entwickelte die Konzeption für die Vermarktung der kemenate als Ort für Ausstellungen, Lesungen und andere Events von der Pressekonferenz bis zur Hochzeit.

Ein Angebot, das schnell ein interessiertes Publikum fand. Denn Lange gelang es publikumswirksame Ausstellungen wie die der Grafiken von Günther Grass oder Lesungen wie die der „Blechtrommel“ durch Fanta4-Rapper Smudo zu organisieren. Für den so gewonnenen Kreis Kulturinteressierter organisierte er mit „kunst.kultur.reisen“ bald bis zu 30 Reisen zu Ausstellungen und Gärten in ganz Europa. Erst die Corona-Pandemie setzte dem Geschäftsbetrieb ein jähes Ende.

Bad Gandersheim hält er aus Sicht eines Reiseveranstalters für ein Kleinod: „Bad Gandersheim ist durch seine geographische Lage zwischen den beiden Tourismus-Magneten Harz und Weserbergland scheinbar etwas in Vergessenheit geraten, das aber völlig zu Unrecht!“ Mit dem Blick des erfahrenen Reiseplaners fügt er hinzu: „Stadt und Region haben genau die Mischung aus Natur und Kultur, die ich für mein Unternehmen im europäischen Ausland immer gesucht habe. Die LAGA kann eine Initialzündung für eine nachhaltige touristische Entwicklung sein. Ich sehe hier viel Potenzial.“

red/Foto:Jens Burger










8.07.2021 • 15:49 Uhr

Rennfahrer-Legende Helmut Dähne in Einbeck: 'King of the Ring' - Nordschleife - 7.49,71


Am Freitag, den 20. August 2021, um 19:00 Uhr trifft sich Rennfahrerlegende Helmut Dähne zu einem Benzintalk mit Motorradkurator Andy Schwietzer im PS.SPEICHER.
In der Motorradszene kennt ihn eigentlich jeder: Helmut Dähne, einer der besten Nürburgring- und TT-Kenner!

Die 21 km lange Nordschleife des Nürburgrings, die so genannte Grüne Hölle, zählt zu den landschaftlich schönsten, technisch anspruchsvollsten und schwersten, aber auch zu den gefährlichsten Rennstrecken der Welt. Unübersichtliche, uneinsehbare Kurven, blinde, tückische Kuppen, starke Neigungen - diese Strecke ist eine wahre Herausforderung an Mensch und Material und benötigt eine Extraportion Mut und noch mehr Erfahrung. Seit 1993 ist der sympathische Münchener Helmut Dähne Rundenrekordhalter auf der Nordschleife mit einer spektakulären Zeit von 7:49,71 Minuten.

Dass kein anderer Fahrer bisher seinen Streckenrekord unterbieten konnte, liegt allerdings nicht nur an seinem rasanten Fahrstil: Schon ein Jahr nach seinem Rundenrekord wird die Nordschleife aus Sicherheitsgründen für Motorradrennen gesperrt.

Doch der Nürburgring ist nicht die einzige Rennstrecke, die Dähne Ruhm und Ehre bringt. Mit einem Sieg bei der 61 Kilometer langen Isle of Man Tourist Trophy (TT) 1976 in der Produktions-Klasse wird er weltweit bekannt. Insgesamt startet er 26 Mal bei dem wohl gefährlichsten Motorradrennen und erhält den Namen "Mister TT".
Über all dies und noch viel mehr wird Helmut Dähne zusammen mit unserem Motorrad-Kurator Andy Schwietzer berichten. Tags drauf ist er als Special-Guest mit dabei beim PS.Bikertag.
Der Eintritt kostet 10,- €; FörderFreunde haben freien Zugang. Tickets gibt es im Vorverkauf im PS.SPEICHER oder an der Abendkasse.
Bitte informieren Sie sich tagesaktuell, ob und unter welchen Bedingungen diese Veranstaltung stattfinden kann.
Interessierte werden unbedingt gebeten, sich im Büro der FörderFreunde unter Tel. 05561 92320 270 bzw. per E-Mail an ursula.raschke@ps-speicher.de vorab anzumelden.
red/Fotos: Helmut Dähne












8.07.2021 • 15:20 Uhr

Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim: Wo die wachsende Vorfreude endlich einmal sichtbar wird! Erste Tagetes- und Begonien blühen schon!

Erstmals in der Vorbereitung auf die Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim ist dieses Gefühl einer "wachsenden Vorfreude" jetzt so richtig sichtbar und damit erlebbar: Und zwar am "LaGa-Kreisel" im Sektor Holzmindener Straße, Schwarzer Weg und Heckenbecker Straße in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim.

Hier entfaltet die städtische Gärtnerei derzeit ihre prächtige Kreativität und guten Professionalismus. Auf Bad Gandersheims einzigen Kreisel sind in den erdigen Grund die Großbuchstaben mit den Initialen "LAGA" und die Jahreszahl" 2022" mit Pflastersteinen gesetzt. Im gepflasterten LAGA Logo blühen die ersten Blumen. Dabei handelt es sich nach Angaben der Leiterin des Bauhofes mit Stadtgärtnerei, Astrid Schelle, um die Farben der Landesgartenschau mit gelb-grünen Taketes, dunkellaubige rote Begonien und grünen Rollrasen (der noch aufgebracht wird). Stabilisiert werden die Anpflanzungen - beispielsweise gegen starken Regenereignisse - durch das Einbringen von grobem Rindenmulch.

Der Bad Gandersheimer LAGA-Kreisel wächst somit zu einer Visitenkarte, die sich an diesem Platz sehen lassen kann.
red/Fotos: Fis WMG














8.07.2021 • 14:37 Uhr

Erste Frau an der Spitze: Polizeipräsidentin führt Maren Jäschke offiziell als neue Leiterin der Polizeiinspektion Northeim ins Amt ein - Erstmals führt Frauen-Trio die Inspektion

Sie hat viel Führungserfahrung, großes Knowhow in der Polizeiarbeit und ist im Bereich der Polizeidirektion Göttingen die erste Frau an der Spitze einer Inspektion: Polizeidirektorin Maren Jäschke wurde am Donnerstag (8. Juli) von Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten offiziell in ihr Amt als neue Leiterin der Polizeiinspektion Northeim eingeführt. Die Amtseinführung fand coronabedingt im kleinen internen Kreis unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen statt.

Maren Jäschke ist seit 25 Jahren Angehörige der Polizei Niedersachsen. Ihre Laufbahn begann 1996 mit dem Studium an der damaligen Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege - Fachbereich Polizei. Es folgten Verwendungen in der Bereitschaftspolizei Hannover, im Einsatz- und Streifendienst in den Polizeikommissariaten Ronnenberg und Hildesheim sowie im Kriminal- und Ermittlungsdienst im Polizeikommissariat Alfeld. In dieser Dienststelle sammelte Maren Jäschke von 2007 bis 2010 als Dienstschichtleiterin im Einsatz- und Streifendienst erste Führungserfahrungen. Von 2010 bis 2012 war sie an der Polizeiakademie Niedersachsen im dortigen Dezernat 01 (Grundsatz) im Bereich Internationale Zusammenarbeit tätig, bevor sich das zweijährige Masterstudium für den höheren Dienst an der Deutschen Hochschule der Polizei anschloss.

Als junge Polizeirätin kehrte Maren Jäschke an die Polizeiakademie zurück und leitete dort zunächst das Dezernat 24 (Technologie und Medien) und anschließend das Dezernat 01. Ihre nächste Station war von 2017 bis 2019 der Posten der Leiterin Einsatz der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden, bevor sie in den Stab der Polizeidirektion Göttingen wechselte und hier zunächst die Leitung des Dezernats 01 (Grundsatz) und anschließend des Dezernats 12 (Einsatz und Verkehr) übernahm. Seit dem 1. April 2021 ist sie als Leiterin der Polizeiinspektion Northeim tätig.

Weibliches Führungstrio

Das Führungsteam der Polizeiinspektion Northeim ist erstmals komplett mit Frauen besetzt: Maren Jäschke stehen Vicky Berkhan als Leiterin Einsatz und Isabel Fischer als Leiterin des Zentralen Kriminaldienstes zur Seite. Zusammen mit 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Inspektion, in drei Kommissariaten sowie in acht Polizeistationen sind sie für die Sicherheit von rund 133.000 Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Northeim verantwortlich.

"Mein Dank gilt meinen beiden Vorgängern, die mir eine gut aufgestellte Polizeiinspektion übergeben haben. Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben als Inspektionsleiterin und insbesondere auf die Zusammenarbeit mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Mein Ziel ist es, die Inspektion zukunftsfähig zu gestalten. Ich möchte meinen Mitarbeitenden die Rahmenbedingungen schaffen, in denen ein motiviertes und effizientes Arbeiten möglich ist. Dies bildet die Basis, damit sich die Bevölkerung im Landkreis Northeim auch in Zukunft sicher fühlen kann", sagte Polizeidirektorin Maren Jäschke anlässlich ihrer Amtseinführung.

"Ich weiß, dass Polizeidirektorin Maren Jäschke alles mitbringt, was eine Inspektionsleiterin braucht, um die Dienststelle weiterzuentwickeln. Mit Blick auf ihren Werdegang habe ich alles Vertrauen in ihre Fähigkeiten und bin davon überzeugt, dass sie sie zum Wohle der Inspektion einbringen wird. Für die spannenden Aufgaben, die jetzt auf Maren Jäschke warten, wünsche ich ihr Erfolg, viel Freude, aber auch Glück, das für bevorstehende Entscheidungen mitunter nötig sein kann", sagte Gwendolin von der Osten, Präsidentin der Polizeidirektion Göttingen, anlässlich der Amtseinführung.










8.07.2021 • 12:55 Uhr

"Neue Höfe in Holzminden: Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen startet wieder!

Die Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen startet wieder. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte sich die Gruppe lange Zeit nicht persönlich treffen. Seit April 2021 sind Gruppentreffen von Selbsthilfegruppen unter Einhaltung bestimmter Hygienevorschriften wieder
möglich. Die Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen ist offen für neue Mitglieder. Jeder Mensch mit diesem Erkrankungsbild ist in der Gruppe willkommen.

Die Gruppe trifft sich jeden ersten und dritten Mittwoch in der Zeit von 18.15 Uhr bis 20.15 Uhr in den Räumlichkeiten der Tagespflege „Neue Höfe“ in Holzminden. In einer Selbsthilfegruppe treffen sich Menschen, mit ähnlicher Betroffenheit, um sich auszutauschen. Die Gruppenmitglieder verstehen worum es geht, sie erhalten emotionale Stärkung sowie praktischen Tipps. Eine Selbsthilfegruppe ersetzt jedoch keine professionelle Hilfe wie eine Psychotherapie.

Wer Interesse hat, an einem Gruppentreffen der Selbsthilfegruppe für Menschen mit Depressionen teilzunehmen, kann sich bei den Ansprechpartnerinnen Frau Rempel 0162/9341420 oder Frau Nolte 0174/5820605 gerne melden. Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Kontaktstelle für Selbsthilfe des Paritätischen Holzminden unter 05531 – 93 27 -25 oder unter selbsthilfe.holzminden@paritaetischer.de.










8.07.2021 • 12:50 Uhr

Deponie in Moringen-Blankenhagen: KEAM mit dem Bau einer Photovoltaik-Anlage beauftragt

Der Landkreis Northeim hat die KEAM mit dem Bau einer Photovoltaik-Anlage auf der Deponie Blankenhagen (Stadt Moringen) beauftragt. Die PV-Anlage wird aufgeständert und steht zu-künftig auf einem renaturierten Bereich der Deponie. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel unterzeichnete am Donnerstag, 8. Juli 2021 zusammen mit EAM-Geschäftsführer Olaf Kieser den Auftrag an die KEAM auf der Deponie Blankenhagen. Der Landkreis Northeim setzt langfristig auf Umweltschutz und nach-haltige Versorgung und übernimmt damit eine Vorreiterrolle. Die Errichtung der PV-Anlage erfolgt über ein Pachtmodell durch die KEAM und die Kosten amortisieren sich aus der Einspeisevergütung und dem Eigenstromverbrauch. Nach Ende der 19-jährigen Laufzeit geht die Anlage in den Besitz des Landkreises Northeim über.

Die Anlage wird eine Leistung von rund 620 Kilowatt-Peak haben und soll die ansässige Kläranlage und Pumpentechnik mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgen. „Wir freuen uns, dass wir als kommunales Unternehmen mit dem Bau der PV-Anlage und der nachhaltigen Stromversorgung der Deponie beauftragt wurden“, so Olaf Kieser. Mit der Anlage werden zukünftig rund 650.000 Kilowatt-stunden Strom pro Jahr regional vor Ort erzeugt, etwa ein Drittel davon soll gleich vor Ort verbraucht werden.

„Bereits früh habe ich mich für eine Nutzung der Deponie als Standort für eine PV-Anlage ausgesprochen. Mit der KEAM setzen wir nun auf einen kompetenten Partner bei der Umsetzung des Vorhabens. Uns verbindet eine langjährige, gute Zusammenarbeit, die sicherlich auch dieses Projekt zum Erfolg führen wird“, ist Landrätin Astrid Klinkert-Kittel sicher.
Alle Gutachten sowie ein landschaftspflegerischer Begleitplan liegen bereits vor. Wenn alles klappt und auch die Baumaterialien pünktlich zur Verfügung stehen, soll die PV-Anlage noch zum Jahresende in Betrieb genommen werden.

Der Landkreis Northeim setzt damit seine Strategie hin zu einer Versorgung aus regional erzeugtem und erneuerbarem Strom konsequent fort.
Hintergrund KEAM

Die „KEAM Kommunale Energie aus der Mitte GmbH“ ist eine Gesellschaft zur Energiebeschaffung und -belieferung für Kommunen und Landkreise und unterstützt diese bei der Umsetzung der Energiewende. Sie wurde gemeinsam von der EAM und interessierten Kommunen und Landkreisen gegründet, um effizient und unkompliziert Strom und Erdgas für an der KEAM beteiligte Städte und Gemeinden zu beschaffen. Dabei beliefert die KEAM ausschließlich eigene Liegenschaften und Einrichtungen ihrer Gesellschafter, nicht Privat- und Gewerbekunden in den jeweiligen Städten und Gemeinden


Zum Bild:
Nach der Unterzeichnung auf dem Gelände der Deponie in Blankenhagen: Vorne Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und EAM-Geschäftsführer Olaf Kieser, dahinter von links Julia Gottlieb (Baudezernentin des Landkreises Northeim), Manfred Jeschke (Fachbereich Gebäude- und Verkehrsinfrastruktur beim Landkreis Northeim), Dirk Fröchtenicht (Leiter Abfallwirtschaft des Landkreises Northeim), Tim Hendrich (Individualkundenbetreuer bei der EAM), Jörg Hausknecht (EAM-Kommunalreferent) und Armin Schülbe (Leiter des EAM-Regionalzentrums Nord).










8.07.2021 • 12:41 Uhr

Widerspenstige Frau (34) leistet Widerstand bei Festnahme durch die Polizei - Zwei Beamtinnen leicht verletzt

Bei dem Versuch einen Haftbefehl gegen sie zu vollstrecken, leistete eine 34-jährige Frau gestern Nachmittag, 07. Juli 2021, Widerstand gegen Beamte der Polizei Elze.

Der Vorfall ereignete sich in einer Wohnung in der Gartenstraße in Gronau. Die Frau bekam zunächst die Gelegenheit, einen haftbefreienden Geldbetrag aufzutreiben, dessen Zahlung sie vor einer Verhaftung bewahrt hätte. Das Geld konnte sie allerdings nicht beibringen. Statt anschließend mit den Beamten mitzukommen, begann sie diese zu beleidigen und zu bedrohen. Ferner trat sie nach den Polizeikräften, kratzte und kniff diese. Nur unter erheblichen Anstrengungen gelang es, die Frau zu fixieren. Zwei Beamtinnen wurden dabei jeweils leicht an der Hand verletzt. Anschließend wurde die 34-jährige einer Justizvollzugsanstalt zugeführt.

Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung ein. jpm










8.07.2021 • 12:36 Uhr

B64 Greene/Naensen: 32 Fahrzeuge rauschen in Tempokontrolle der Polizei

Bei einer Geschwindigkeitsmessung auf der Bundesstraße 64 im Bereich Naensen waren am gestrigen Vormittag insgesamt 32 Fahrzeuge zu schnell. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 103km/h, erlaubt sind in diesem Bereich 70km/h. da











8.07.2021 • 12:32 Uhr

AfD contra Verfassungsschutz -Gericht stellt klar: Verfassungsschutz darf AfD nicht mehr als Verdachtsfall einstufen - Keine Entscheidung vor der Wahl

In der juristischen Auseinandersetzung zwischen der AfD und dem Bundesamt für Verfassungsschutz wird es kein Gerichtsurteil mehr vor der Bundestagswahl geben. Sowohl eine für die AfD positive als auch eine negative Entscheidung könnte ansonsten die
Wahlentscheidung der Bürger zugunsten oder zulasten der Partei beeinflussen, teilte das Verwaltungsgericht Köln am Donnerstag mit. Sowohl über die Klage als auch die Eilanträge der Partei werde voraussichtlich im ersten Quartal 2022 entschieden. (AZ: 13 L 104/21, 13 K 325/21, 13 L 105/21 und 13 K 326/21)

In dem Verfahren wendet sich die AfD unter anderem gegen die Einstufung durch den Verfassungsschutz als so genannter «Verdachtsfall». Bis zur endgültigen Entscheidung sei das Bundesamt für Verfassungsschutz weiterhin an den sogenannten «Hängebeschluss» vom März gebunden, betonte das Gericht. Demnach darf der Verfassungsschutz die Partei bis dahin weder als «Verdachtsfall» einstufen noch entsprechend behandeln, also AfD-Abgeordnete und
Kandidaten nicht mit nachrichtendienstlichen Mitteln überwachen.

Eigentlich seien die Entscheidungen in den Eilverfahren bereits für Anfang Juli in ausreichendem Abstand zur Bundestagswahl geplant gewesen, teilte das Gericht weiter mit. Diese Planung der zuständigen Kammer lasse sich nun wegen der «hohen Komplexität der Verfahren» und aufgrund der späten Übersendung von Unterlagen nicht mehr halten. Das Bundesamt für Verfassungsschutz habe insgesamt 41 Aktenordner mit Verwaltungsvorgängen erst im Mai und Juni übersandt. Eine weitere Stellungnahme stehe noch aus. Der Schriftsatz der AfD umfasse knapp 1.400 Seiten sowie 17 Ordner Anlagen.epd










8.07.2021 • 12:16 Uhr

Goslar: Freizeittreffs in Jürgenohl sind wieder geöffnet! „Hier trifft man sich“!

Nach einer langen Corona-Pause ist es nun endlich so weit. Seit dem 1. Juli 2021 sind das Beratungsbüro Lebens Raum und das Nachbarschaftshaus in Goslar-Jürgenohl wieder für die Freizeitgruppen geöffnet. Die Corona bedingte Pause wurde genutzt, um die Küchen- und Raumausstattung aufzufrischen. „Die Gruppen freuen sich, dass es endlich wieder losgeht. Teilweise sind die Gruppen schon viele Jahre in unseren Räumlichkeiten des
Lebens Raum in der Danziger Straße 53 (1. Etage) sowie des Nachbarschaftshauses in der Kneippstraße 14 beheimatet“, so Quartiersmanager Pavel Simchanka. Er freut sich, dass die verschiedenen Gruppen endlich wieder starten können.

So können die Seniorinnen und Senioren wieder mit Gymnastik beginnen, ihre Brettspiele aus dem Regal holen oder gemütlich einen Kaffee zusammen trinken. Die internationalen
Gruppen füllen wieder die Räume mit einem bunten Mix aus Sprachen und Köstlichkeiten. Die Jugendlichen schließen wieder ihre Boxen an, um mit ihren Hip-Hop-Songs ihre Gefühle auszudrücken. Die Amateur-Künstler packen die neuen Staffeleien aus. „Jeder/jede kann bei uns etwas finden. Es sind natürlich noch einige Hygieneregeln zu beachten, die Teilnehmerzahl ist begrenzt“, so Simchanka.

Er ist zugleich auch der Ansprechpartner für unterschiedliche Alltagsfragen der Quartiersbewohnerinnen und Quartiersbewohner. Die Sprechstunden im Beratungsbüro finden ab sofort wieder vor Ort statt: Montag von 9.00 bis 12.00 Uhr und Dienstag von 14.00 bis 17.00 Uhr. Weitere Informationen über die Quartiersarbeit finden interessierte im Internet unter www.lebensraum-juergenohl.de.

Da der Freizeittreff hauptsächlich vom ehrenamtlichen Engagement lebt, ist Pavel Simchanka weiterhin auf der Suche nach Menschen, die sich mit Ihren Erfahrungen und Kenntnissen in den Gruppen einbringen möchten um ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger zu unterstützen. Möglichkeiten gibt es viele: Als Leitung einer Freizeitgruppe, eine kurzzeitige Projektunterstützung oder eine Veranstaltungsreihe – im Lebens Raum ist jede Idee willkommen.

„Wir suchen gerade eine verantwortungsvolle Person für das Projekt „Café der Lebenshilfe“. Aber auch weitere Ideen, die unterstützt und ausgebaut werden können sind das Bastelangebot, die Geschichtswerkstatt, die Männergruppe oder die Reporter-Werkstatt. Aber auch eigene Ideen und Vorstellungen sind willkommen“, so der Quartiersmanager. Bei Fragen ist Pavel Simchanka unter folgenden Kontaktmöglichkeiten erreichbar: Telefon:
05321- 3889278 oder per Mail: quartiersmanagement@lebensraum-juergenohl.de

Über das Beratungsbüro „Lebens Raum“

Der Paritätische Goslar bietet mit Unterstützung der Wohngesellschaften Goslar/Harz und der Baugenossenschaft ›Wiederaufbau‹ eG eine gemeinsame Stadtteilarbeit in Goslar-Jürgenohl an. Zentraler Ort dafür ist das bekannte Lebens Raum-Beratungsbüro in der Danziger Straße 53. Hier steht zu festen Zeiten ein Quartiersmanager als Ansprechpartner zur Verfügung, wenn es um das gemeinschaftliche Leben im Stadtteil geht. Dank der
ehrenamtlichen Unterstützer*innen finden in dem Lebens Raum-Beratungsbüro
verschiedene Gruppenaktivitäten statt. Bei Bedarf erhalten die Besucher*innen auch Unterstützung in Fragen der Alltagsbewältigung oder bei der Erschließung weitergehender Hilfe (z.B. Handwerkerdienste, Hilfen im Haushalt, Hausnotruf oder ambulanten Pflege). Neben dem Beratungsbüro gibt es noch das Nachbarschaftshaus in der Kneippstraße 14 als weiteren Ort für Veranstaltungen, die von und für die Menschen aus dem Stadtteil organisiert werden. So findet sich genügend Raum für gemütliche Stunden, in denen eine
lebendige Nachbarschaft gestaltet und neue Freundschaften geschlossen werden können. Getragen wird der Lebens Raum von dem Paritätischen Goslar sowie den Wohnungsgesellschaften Goslar/Harz und Baugenossenschaft ›Wiederaufbau‹ eG, den beiden größten Vermietern im Stadtteil.
red/Foto: Paritätischer











8.07.2021 • 10:26 Uhr

Auto gerät auf die Gegenfahrbahn und prallt in Leitplanke

Aus noch ungeklärten Gründen ist am Mittwoch, 7. Juli, auf der Bundesstraße 64 bei Bad Driburg (Landkreis Höxter) ein Auto auf die Gegenfahrbahn geraten und dort gegen die Leitplanke geprallt. Drei entgegenkommende Fahrzeuge konnten noch rechtzeitig ausweichen.

Eine 63-Jährige aus dem Kreis Paderborn war mit einem roten Toyota gegen 9.45 Uhr auf der B 64 aus Richtung Paderborn kommend in Richtung Bad Driburg unterwegs. Im Bereich Stellberg fuhr sie aus noch unbekannten Gründen mit ihrem Fahrzeug zunächst auf die zweispurige Gegenfahrbahn und prallte mit der Front gegen die Leitplanke und blieb dort stecken.

Drei entgegenkommende Fahrzeuge hatten noch rechtzeitig ausweichen und einen Frontalzusammenstoß verhindern können. Die Frau war in ihrem Kleinwagen eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden, zog sich aber nur leichte Verletzungen zu. Der Toyota wurde durch den Aufprall erheblich beschädigt. Für die Zeit der Bergung und Unfallaufnahme musste die B 64 vollständig bis 11.30 Uhr gesperrt werden, der Verkehr wurde umgeleitet. /nig /Foto: Polizei










8.07.2021 • 10:21 Uhr

Tatverdächtiger für Autoaufbrüche ermittelt

Seit Ende März 2021 häuften sich bei der Polizei Anzeigen wegen Diebstählen aus Autos. Der Modus Operandi war immer gleich. Unbekannte schlugen die Seitenscheiben geparkter Autos auf und entwendeten zurückgelassene Handtaschen oder andere Wertsachen. Und auch die Tatörtlichkeiten waren auffällig, es handelte sich immer um Parkplätze an Kanälen die häufig von Spaziergängern benutzt wurden.

Insgesamt kam es zu etwa 40 Taten in den Regionen Gifhorn, Wolfsburg, Celle und auch Hannover. Der Wert des erlangten Diebesgutes lag bei ca. 30.000 Euro. Erste Ermittlungen der Polizei Gifhorn führten schließlich zu einem Tatverdacht gegen einen 44-Jährigen. Weiterführende, operative Ermittlungsmaßnahmen, abgestimmt zwischen Polizei Gifhorn und der Staatsanwaltschaft Hildesheim erhärteten den Verdacht und führten Anfang des Monats zur Durchsuchung der Wohnung des Gifhorners.

Bei dieser Durchsuchung wurde Diebesgut aus vergangenen Taten gefunden und der Beschuldigte noch während der Maßnahme auf Anordnung der Staatsanwaltschaft festgenommen. Er befindet sich wegen dringenden Tatverdachts in Bezug auf 4 Taten in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen wegen sämtlicher Taten dauern an. red











8.07.2021 • 10:19 Uhr

Kurioser Unfall: Auto landet auf dem Balkon eines Hauses

Bei einem Unfall in Bad Driburg ist ein Auto auf dem Balkon eines Wohnhauses gelandet. Die 31-jährige Fahrerin eines weißen Skoda wollte am gestrigen Mittwoch, 7. Juli, eigentlich auf dem Parkplatz eines Krankenhauses an der Elmarstraße in Bad Driburg ( Kreis Höxter) einparken. Gegen 6.50 Uhr verlor sie dabei aus noch ungeklärten Gründen die Kontrolle über ihren Wagen und fuhr in einer scharfen Rechtskurve gerade aus über eine Böschung. Hierdurch wurde der Skoda in die Luft katapultiert und flog gegen ein Fenster im ersten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses. Danach rutschte der Pkw mit der Front auf dem direkt angrenzenden Balkon des 1.OG und landete mit dem Heck in das Gebüsch darunter.

Die Fahrerin konnte sich aus dem senkrecht stehenden Fahrzeug befreien und wurde aufgrund ihrer Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Der Skoda wurde erheblich beschädigt, der Sachschaden an dem Auto wird auf rund 15.000 Euro geschätzt. Der Gebäudeschaden muss noch beziffert werden.

Der Balkon musste durch die Feuerwehr Bad Driburg abgestützt werden, die Feuerwehr unterstützte auch die anschließende Bergung des Fahrzeuges durch ein Abschleppunternehmen. /nig/Foto: Polizei










8.07.2021 • 10:08 Uhr

Dieb nutzt Gelegenheit und entwendet Navigationsgerät

Ein 44-jähriger Mann aus Laatzen steht im Verdacht, am gestrigen Vormittag, 07.Juli 2021, ein mobiles Navigationsgerät aus dem Fahrzeug eines Paketboten in der Straße Immengarten entwendet zu haben. Der Tatverdächtige wurde kurz darauf durch den Nutzer des Fahrzeuges gestellt.

Vorliegenden Erkenntnissen zufolge stellte der Paketbote seinen Transporter gegen 10:30 Uhr am Fahrbahnrand im Immengarten ab, um eine Sendung auszuliefern. Er verschloss sein Fahrzeug zwar zuvor, jedoch was das Fenster der Beifahrertür heruntergekurbelt gewesen. Diesen Umstand nutzte der Tatverdächtige aus, um die Tür zu öffnen und sich in das Fahrzeug zu lehnen. Dabei wurde der Mann von einem Zeugen gesehen. Dieser teilte seine Beobachtung kurz darauf dem 23-jährigen Paketboten mit, welcher umgehend die Verfolgung des Tatverdächtigen aufnahm, der sich noch im Nahbereich aufhielt. In einem Hinterhof gelang es dem Fahrer, den 44-Jährigen zu stellen und anschließend an die Polizei zu übergeben.

Da von dem Diebesgut zunächst jede Spur fehlte, suchten die eingesetzten Beamten den Fluchtweg des Tatverdächtigen ab. Dabei entdeckten sie das Navigationsgerät auf dem Hinterhof, wo es neben Mülltonnen versteckt lag.

Der 44-Jährige wurde nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Diebstahls eingeleitet.jpm











8.07.2021 • 09:54 Uhr

Umfrage: Mehrheit will Hygiene-Maßnahmen auch nach Corona beibehalten

Eine große Mehrheit der Menschen in Deutschland will einem Bericht zufolge wesentliche Hygiene-Maßnahmen auch nach der Corona-Pandemie beibehalten. So wollen sich acht von zehn Befragten weiterhin häufig die Hände waschen und zwei Drittel auch in Zukunft die Hände desinfizieren, wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag) unter Berufung auf eine Umfrage im Auftrag des Bundesverbands der Arzneimittel-Hersteller berichteten. Bei
Begegnungen mit fremden Menschen sei für 77 Prozent der Bevölkerung weiterhin Abstand halten angesagt.

Eine Mehrheit von 59 Prozent will auch ohne akute Virusgefahr gegenüber Bekannten reservierter auftreten, wie es weiter hieß. 71 Prozent wollten zudem auch nach der Pandemie um größere Menschenansammlungen einen Bogen machen. Mehr als jeder Zweite (54
Prozent) will laut der Umfrage des Marktforschungsinstituts Nielsen weiterhin häufig Mund-Nasen-Schutzmasken aufsetzen. 44 Prozent der Befragten planen nach eigenen Angaben, weniger in Geschäften und vermehrt im Internet einzukaufen.epd










8.07.2021 • 09:47 Uhr

Die Corona-Virus-Lage: Inzidenzwert im Kreis Northeim steigt plötzlich auf 1,5 - Massenansammlungen aus dem Weg gehen

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Donnerstag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim: Tendenziell ist plötzlich eine minimaler Anstieg von Ansteckungen dokumentiert.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat für den Landkreis Northeim einen tagesaktuellen Inzidenzwert von 1,5 Fälle auf 100.000 in sieben Tagen offiziell mitgeteilt. Der Schnittwert für Niedersachsen liegt heute bei 4,6 Fälle auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen.

Aufgrund dieser Entwicklung verweisen die Behörden entschieden darauf hin, dass die derzeit geltenden Corona-Hygieneregeln unbedingt eingehalten werden sollten. Das bedeutet auch, Massenansammlungen von menschen aus dem Weg zu gehen!

red/Grafiken: RKI /NDR / Gesundheitsministerium Niedersachsen












8.07.2021 • 09:36 Uhr

Kirchliches Modellprojekt soll biologische Vielfalt voranbringen - Was passiert in der Region Northeim?

Mit einem Modellprojekt zum Naturschutz will die hannoversche Landeskirche die biologische Vielfalt auf den Grundstücken ihrer Kirchengemeinden voranbringen. Dabei können interessierte Gemeinden einen «Biodiversitätscheck» ausführen lassen, wie eine Sprecherin am Mittwoch in Hannover mitteilte. Sie werden dann mit Mitteln vom Bund dabei unterstützt, der Natur auf ihren
Flächen mehr Raum zu geben. Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers ist mit 1.230 Gemeinden die größte evangelische Landeskirche in Deutschland.

Man darf gespannt sein, welche Evangelischen Kirchengemeinden in der Region Northeim auf dieses Modellvorhaben einsteigen.

Am Verbundprojekt «Biodiversitätscheck in Kirchengemeinden» beteiligen sich insgesamt drei kirchliche Partner. Neben der hannoverschen Landeskirche sind dies das katholische Erzbistum Köln und die Evangelischen Kirche von Westfalen. Sie erhalten für diesen Zweck bis 2026 Fördermittel in Höhe von 3,58 Millionen Euro vom Bundesumweltministerium und dem Bundesamt für Naturschutz. Ziel des Projektes ist es, kirchliche Flächen im Sinne der
Biodiversitätsstrategien von Bund, Land und Kommunen aufzuwerten und als Teil einer urbanen grünen Infrastruktur zu entwickeln.

Das Vorhaben hat bundesweiten Modellcharakter. Es wendet sich an insgesamt 3.000 Kirchengemeinden und über fünf Millionen Gemeindemitglieder in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Diese können beispielsweise Nisthilfen für Gebäudebrüter, Insekten und Fledermäuse anbringen, Wege und Plätze entsiegeln oder Wildblumenwiesen anlegen. Denkbar ist auch die Anlage und Pflege von Dachbegrünungen, Hecken, Pflanzenbeeten, Totholzhecken und Steinmauern für Insekten und Reptilien sowie von Naturteichen für Amphibien. Auch Friedhöfe können einbezogen werden. red/epd











8.07.2021 • 09:31 Uhr

Mini-Cooper plötzlich auf Abwegen... Mehrfach überschlagen -Fahrerin leicht verletzt - Wagen totalschrottig

Am gestrigen Mittwoch, 7. JULI 2021, befuhr eine 31-jährige Frau mit ihrem Mini-Cooper die Kreisstraße 510, aus Richtung . Einbeck kommend, inRichtung Dassensen. Kurz vor der Einmündung des landwirtschaftlichen Verbindungsweges nach Hullersen, kam die aus Wellersen stammende Frau mit ihrem Pkw aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, geriet auf den Grünstreifen und verlor dabei die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Anschließend durchfuhr sie mehrere Meter den Böschungsraum und stieß gegen eine Straßenuntermauerung. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der Pkw mehrfach, kam dann aber im weiteren Verlauf im Bereich der Böschung wieder auf den Rädern zum Stehen. Die Fahrerin konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien. Sie erlitt durch den Unfall nur leichte Verletzungen, die durch Rettungskräfte vor Ort behandelt werden konnten. Am Pkw entstand Totalschaden.kr










8.07.2021 • 09:26 Uhr

2020 starben in Niedersachsen 1.945 Menschen an und 129 Menschen mit COVID-19

Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, ergab eine aktuelle Auswertung der Todesbescheinigungen für Niedersachsen und das Berichtsjahr 2020 bei gut zwei Prozent der rund 97.000 Sterbefälle COVID-19 als Grundleiden oder als Begleiterkrankung. Bei 2.074 Todesfällen war COVID-19 auf der Todesbescheinigung vermerkt. Bei diesen Fällen starben knapp 94% der betroffenen Personen an COVID-19 als sogenanntem Grundleiden, nach den Regeln der WHO war diese Krankheit somit die Todesursache. In gut 6,2% der Fälle verstarben die Personen mit einer COVID-19-Infektion als Begleiterkrankung. In diesen Fällen ist COVID-19 nicht ursächlich für den Tod gewesen. Die Betroffenen starben an einem anderen Grundleiden.

Im Berichtsmonat Januar 2021, dem Höhepunkt der zweiten Corona-Welle beziehungsweise der Zahl der daraus resultierenden Todesfälle, wurde für 1.042 Personen und damit gut 11% aller Sterbefälle COVID-19 als Grundleiden nachgewiesen. 62 Personen starben mit COVID-19 als Begleiterkrankung.

Dies geht aus dem neuen statistischen Monatsbericht mit ersten vorläufigen Ergebnissen aus der Todesursachenstatistik hervor. Darin wird COVID-19 anderen häufigen Todesursachen gegenübergestellt. Damit reagiert die amtliche Statistik auf den wachsenden Bedarf an aktuelleren Zahlen in der Corona-Pandemie. Ermöglicht wird dies durch die Auswertung vorläufiger Daten der Todesursachenstatistik zu ausgewählten Merkmalen, die die wichtigsten Diagnosegruppen und Einzeldiagnosen abbilden.

So starben 2020 in Niedersachsen fast 35.600 Menschen (37%) an Krankheiten des Kreislaufsystems, darunter annähernd 13.000 an Ischämischen Herzkrankheiten und 10.000 an sonstigen Formen der Herzerkrankung. Mit gut 23.000 Fällen war fast ein Viertel aller Sterbefälle auf bösartige Neubildungen zurückzuführen, darunter gut 7.000 auf bösartige Neubildungen der Verdauungsorgane.
red










8.07.2021 • 09:23 Uhr

Lütgenrode: In Auffahrunfall vier Fahrzeuge verstrickt - Eine Frau verletzt - Schaden insgesamt 10.000 Euro

Ereignisort: Nörten-Hardenberg-Lütgenrode, B 446, Obere Dorfstraße, Ereigniszeitpunkt: Dienstag, 6. Juli 2021, 07.10 Uhr:

Dienstagmorgen kam es auf der Bundesstraße 446 zu einem Auffahrunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen. Ein 38-jähriger Fahrzeugführer aus dem Bereich Göttingen befuhr mit seinem Pkw BMW die B 446 von Nörten-Hardenberg in Richtung Hardegsen. In Lütgenrode erkannte er zu spät, dass der vor ihm fahrende Daimler verkehrsbedingt abbremsen musste und fuhr auf diesen auf. Dadurch wurde der Daimler einer 37-jährigen Uslarerin auf einen Skoda und dieser wiederum auf einen BMW aufgeschoben.

Die 37-jährige Uslarerin sowie der 26-jährige Göttinger, der den Skoda fuhr, wurden bei dem Zusammenstoß der Fahrzeuge leicht verletzt und mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Bei dem Verkehrsunfall entstanden Schäden in Höhe von 10.000 Euro.










8.07.2021 • 09:22 Uhr

Eskalation in Einbeck: Wiederholte Streitigkeiten enden in häuslicher Gewalt

Am Mittwochmittag, 7.Juli, alarmierten zum wiederholten Mal Personen aus der Nachbarschaft der Mühlenbergstraße die Polizei, weil sich ein dort wohnendes Pärchen so lautstark stritt, dass sie Angst hatten, dass der Mann der jungen Frau etwas antun würde. Die eingesetzte Polizei traf in der Wohnung der Verursacher zunächst auf die 22jährige Bewohnerin und fand dann im weiteren Verlauf ihren 24jährigen Freund, der sich vor den Beamten im Kleiderschrank versteckt hatte, im Schlafzimmer. Bei der Sachverhaltsaufnahme kam heraus, dass sich das Pärchen erst verbal gestritten hatte, der junge Mann dann aber gegenüber seiner Freundin handgreiflich geworden war. Die Polizeibeamten verwiesen den Mann daraufhin für mehrere Tage der Wohnung. Hier darf er sich aufgrund eines bestehenden Hausverbotes durch den Vermieter sowieso nicht mehr aufhalten. Zudem wurden mehrere Ermittlungsverfahren gegen den Aggressor, wegen Hausfriedensbruch, Körperverletzung und Beleidung eingeleitet, da er die eingesetzten Polizeibeamten während des Einsatzes auch noch mehrfach verbal beleidigte. kr










8.07.2021 • 09:16 Uhr

GEW-Vorsitzende: In den Ferien nicht für die Schule pauken

Die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Maike Finnern, hält wenig davon, dass Schüler in den Sommerferien den in der Corona-Zeit versäumten Lernstoff aufholen. «Es ist völlig falsch, jetzt in den Ferien Inhalte zu pauken», sagte Finnern dem Evangelischen Pressedienst (epd). Nach anderthalb weitgehend vor Computern und Handys verbrachten Jahren sollten Schüler nicht auch noch die Ferien online verbringen.

Um Versäumtes nachzuholen, hat die Bundesregierung ein Aufholprogramm für Kinder und Jugendliche beschlossen. Bis Ende 2022 stehen zwei Milliarden Euro unter anderem für Ferienfreizeiten, Aufenthalte in Familienferienstätten oder Nachhilfe zur Verfügung. Das sei «relativ viel Geld für relativ wenig Zeit», betonte Finnern. «Die einfachste Lösung ist natürlich, den Kindern Gutscheine für Nachhilfe in die Hand zu drücken.»

Finnern forderte hingegen Kommunen und Schulträger auf, «gute Ferienangebote» zu entwickeln: Die Jugendlichen müssten rausgehen in die Natur, Gemeinschaft erleben, «voneinander und miteinander lernen». Die GEW-Vorsitzende kritisierte, dass die Homeschooling-Zeit «viel zu defizitär und negativ gesehen wird». Finnern sagte: «Ja, es
war eine schwierige Phase, aus der man aber viel lernen kann für das künftige Leben.»

Den Alltag strukturieren, die Organisation des Online-Lernens, der Umgang mit den Programmen - «Kinder und Jugendliche haben enorm viel geleistet.» Die Gewerkschafterin forderte, von einem «überkommenen Bildungsbegriff» wegzukommen und in der Bildung nicht nur an Mathe, Deutsch und Englisch zu denken. Das Geld müsse jetzt systematisch in
die Schulen fließen, die auf Dauer mehr Personal und eine bessere Ausstattung bräuchten. -
(epd-Gespräch) epd-Gespräch: Stefanie Walter












8.07.2021 • 09:08 Uhr

Motto der Linken: "Zeit zu handeln: Für soziale Sicherheit, Frieden und Klimagerechtigkeit! " Einführung in Wahlprogramm mit Daphne Weber

"Zeit zu handeln: Für soziale Sicherheit, Frieden und Klimagerechtigkeit! 
Es kommt auf uns alle an. Es kommt auf dich an!" Unter diesem startet die Partei Die Linke im Kreis Northeim in den Wahlkampf für Kommunalparlamente und Bundestag.

In einer Verlautbarung präzisiert die Partei ihre bevorstehenden Aktionen und Inhalten:

Am 16. Juni um 19 Uhr lädt der Kreisverband der LINKEN Northeim in Einbeck zu einer Einführung ins Wahlprogramm zur Bundestagswahl ein. Die Einführung wird von Daphne Weber gegeben, niedersächsisches Mitglied im Parteivorstand und an der Erarbeitung des Programms beteiligt. Anschließend ist Raum für Diskussion. Das Wahlprogramm der LINKEN zur Bundestagswahl wurde vielfach gelobt. So schreibt das Handelsblatt: "Auffällig ist, wie unkonkret die Parteien mit Ausnahme der Linken im Vergleich zu früheren Wahlprogrammen bleiben." Der Spiegel stellt fest: "Linken-Wahlprogramm: Viel Empathie und sehr konkret."

Eva Brunnemann, Kreisvorstandsmitglied der LINKEN Northeim und Kandidatin für den Stadtrat und Direktkandidatin für den Bundestag sagt dazu: "Wir sind motiviert, nun mit voller Energie in den Wahlkampf in Einbeck zu starten. Für die ländlichen Regionen fordern wir gut getakteten, günstigen Nahverkehr und kulturelle Angebote. Gegen rechte Hetze in Einbeck helfen Aufklärung und Bildung sowie der Kampf gegen Armut und Ungerechtigkeit.
Flächendeckend brauchen wir einen Mindestlohn von 13 Euro und es darf kein Rentner unter 1200 Euro im Monat fallen. Niemand darf abgehängt werden, dafür setzen wir uns als LINKE ein."

Termin der Veranstaltung ist der 16. Juli um 19 Uhr. Das Treffen findet im "Backpackers INN" in der Tiedexer Straße 7 in 37574 Einbeck statt. red













7.07.2021 • 19:25 Uhr

Lütgenrode: In Auffahrunfall vier Fahrzeuge verstrickt - Eine Frau verletzt - Schaden insgesamt 10.000 Euro

Ereignisort: Nörten-Hardenberg-Lütgenrode, B 446, Obere Dorfstraße, Ereigniszeitpunkt: Dienstag, 6. Juli 2021, 07.10 Uhr:

Dienstagmorgen kam es auf der Bundesstraße 446 zu einem Auffahrunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen.

Ein 38-jähriger Fahrzeugführer aus dem Bereich Göttingen befuhr mit seinem Pkw BMW die B 446 von Nörten-Hardenberg in Richtung Hardegsen. In Lütgenrode erkannte er zu spät, dass der vor ihm fahrende Daimler verkehrsbedingt abbremsen musste und fuhr auf diesen auf. Dadurch wurde der Daimler einer 37-jährigen Uslarerin auf einen Skoda und dieser wiederum auf einen BMW aufgeschoben.

Die 37-jährige Uslarerin sowie der 26-jährige Göttinger, der den Skoda fuhr, wurden bei dem Zusammenstoß der Fahrzeuge leicht verletzt und mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Sachschaden von ca. 10.000 Euro. Der BMW des Unfallverursachers sowie der Skoda waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.köh











7.07.2021 • 19:18 Uhr

Seesen -Zeugenaufruf nach Fahrzeugdiebstahl vom Bauhof der Stadt Seesen

Im Zeitraum vom 05.Juli 2021, 16.30 Uhr bis 06.Juli 20211, 06.15 Uhr, wurde der Bau- und Betriebshof der Stadt Seesen in der Mühlenkampstraße das Ziel bislang unbekannter Täter.

Nachdem diese das Einfahrtstor zum Betriebshof gewaltsam geöffnet hatten, versuchten sie zunächst erfolglos, zwei auf der Freifläche des Grundstücks abgestellte Dienstfahrzeuge zu entwenden. Hierbei entstand Sachschaden.

Daraufhin öffneten sie gewaltsam eine verschlossene Garage und entwendeten einen darin abgestellten VW Transporter.

Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um ein orangefarbenes Fahrzeug, Bj. 2015, mit offener Ladefläche, und dem amtlichen Kennzeichen, GS - SE 317. Neben der typischen Lackierung ist das Fahrzeug mit der Aufschrift vom städt. Bauhof Seesen versehen. In dem Fahrzeug befand sich u.a. diverses Werkzeug.

Der angerichtete Gesamtschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 15.000 EUR belaufen.

Das für die Bearbeitung zuständige Polizeikommissariat in Seesen bittet nun Personen, die in dem Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge in dem Bereich um die Mühlenkampstr. herum gesehen haben, oder Hinweise auf den VW Transporter geben können, sich unter 05381 / 9440 zu melden. red /Foto: Stadtverwaltung Seesen










7.07.2021 • 19:04 Uhr

Hauptsponsoren bekommen Namensrecht für neue „Sparkassen-Seebühne“ auf der Landesgartenschau 2022

Die Sparkassen Niedersachsens werden neuer Hauptsponsor des Millionenprojektes Landesgartenschau 2022 in der Kur- und Rehastadt-Stadt Bad Gandersheim. Die Sparkassen sichern sich damit die Namensrechte an der im zweiten Osterbergsee gelegenen Seebühne, die bis zum Ende 2025 „Sparkassen-Seebühne“ heißen wird. Diese „strategische Allianz“ , so formulierte es Sparkassenverbandsdirektor Guido Mönnecke, wurde soeben im Rahmen einer Pressekonferenz im „Sommerschloss“ im Kloster Brunshausen von Repräsentanten der beteiligten Sparkassen und Banken, der Stadt Bad Gandersheim und der Landesgartenschau Gesellschaft besiegelt.
red/Fotos: Fis WMG










7.07.2021 • 18:50 Uhr

Museum zeigt Dorfstraße wie zur Zeit von Wilhelm Busch

Das Museum im Alten Pfarrhaus im niedersächsischen Wiedensahl gibt von Freitag an Einblicke in das Dorfleben zur Zeit von Wilhelm Busch (1832-1908). Die Dauerausstellung wurde komplett überarbeitet und modernisiert, wie Museumsleiterin Frauke Quurck mitteilte. Kern der neuen Ausstellung ist der Nachbau einer Dorfstraße wie zu Zeiten von Busch. Der Dichter und Zeichner wurde in Wiedensahl geboren und lebte von 1872 bis 1879 im Alten Pfarrhaus gemeinsam mit seiner Schwester Fanny und seinem Schwager, dem evangelischen Dorfpastor Hermann Nöldeke.

Busch verbrachte einen großen Teil seines Leben in dem kleinen Dorf an der Grenze von Niedersachsen zu Nordrhein-Westfalen. Hier wuchs er auf, und hierher kehrte er von seinen vielen Reisen immer wieder zurück. Neben dem Alten Pfarrhaus gibt es in Wiedensahl auch
noch ein zweites Museum, das an den berühmtesten Sohn des Ortes erinnert: das Wilhelm Busch Geburtshaus nur wenige Schritte weiter.










7.07.2021 • 18:44 Uhr

Historische Furtwängler-Orgel entdeckt: Vox Organi in Wetteborn bei Freden - Einmaliges Konzert mit Orgelvirtuosin Ingeborg Schubert

Als „eine echte Entdeckung“ bezeichnet der künstlerische Leiter des internationalen Orgelfestivals Vox Organi, Prof. Friedhelm Flamme, die romanische Peter-und-Paul-Kirche in Wetteborn bei Freden mit ihrer historischen Furtwängler-Orgel. „Schon beim ersten Besuch war ich begeistert“, sagt er, „solche verborgenen Schätze zu entdecken und mehr in die Öffentlichkeit zu bringen, ist ja eines der erklärten Ziele von Vox Organi.“

Am Samstag, 10. Juli 2021, ist Wetteborn mit einer Orgelvesper um 18 Uhr zum ersten Mal Festivalort. Aus Bremen reist die Orgelvirtuosin Ingelore Schubert an, um an der Furtwängler-Orgel Platz zu nehmen. Das Hamburger Abendblatt nannte sie „eine der Größten ihres Fachs“. Sie unterrichtet historische Tasteninstrumente und Generalbass-Spiel an der Hochschule für Künste Bremen und ist eine Spezialistin für alte Orgeln.

Passend zum Instrument stellt sie eine der interessantesten Persönlichkeiten alter Orgelmusik in den Mittelpunkt ihres Programms unter dem Motto Der Organistenmacher: Sweelinck und die Hamburger. Gemeint ist der Komponist Jan Pieterszoon Sweelinck (1562-1621), der im Übergang von der Renaissance zum Barock wesentlichen Einfluss auf den norddeutschen Orgelbarock ausübte. Werke von Praetorius, Weckmann und Reincken stehen daher ebenfalls auf dem Programm.

Den liturgischen Part der Orgelvesper gestaltet Pastor Felix Rinckhoff.

Eine Wegbeschreibung nach Wetteborn finden Ortsunkundige auf der Website des Festivals, www.voxorgani.org unter dem Menüpunkt „Anfahrten“.
red/Foto: Vox Organi












7.07.2021 • 13:33 Uhr

„Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim“: Weiterhin ein Moringer angesteckt - deswegen Inzidenz 0,8

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 2.624 (0) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.565 (0) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das Robert Koch Institut (RKI) hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 0,8 (1 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen)für den Landkreis Northeim veröffentlicht.
Maximal 50 Personen dürfen sich draußen treffen und maximal 25 Personen dürfen sich drinnen treffen. Kinder von 0 bis 14 Jahren und Genesene sowie vollständig Geimpfte werden nicht mit angerechnet. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden auf die Höchstzahl ebenfalls nicht angerechnet!

Aktuell sind im Landkreis Northeim 1 (0) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 0 (0),
Bodenfelde 0 (0),
Dassel 0 (0),
Einbeck 0 (0),
Hardegsen 0 (0),
Kalefeld 0 (0),
Katlenburg-Lindau 0 (0),
Moringen 1 (0),
Nörten-Hardenberg 0 (0),
Northeim 0 (0) und
Uslar 0 (0) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 58 (0) Personen verstorben.
Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 41.948 Personen (Stand: 5.7.2021) im Impfzentrum und 41.131 Personen (Stand 5.7.2021) bei den Hausärzten geimpft.
Eine zweite Impfdosis haben bisher 31.204 Personen (Stand: 5.7.2021) im Impfzentrum und 23.478 Personen (Stand 5.7.2021) bei den Hausärzten erhalten.

Alle weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus











7.07.2021 • 13:25 Uhr

Bad Gandersheimer Abgeordneter Uwe Schwarz (SPD): Landesförderung für Sportstätten geht weiter – Sanierung der Sporthalle Markoldendorf mit 400.000 Euro berücksichtigt

Durch das Sportstättensanierungsprogramm des Landes Niedersachsen mit einer Gesamthöhe von insgesamt 100 Millionen Euro zwischen 2019 und 2022 werden im aktuellen dritten von vier Schritten der Förderung 55 weitere Maßnahmen mit einer Landeszuwendung bedacht. Unter den Maßnahmen befindet sich auch die Sanierung der Sporthalle Markoldendorf, die mit insgesamt 400.000 Euro unterstützt wird (wir berichteten exklusiv).

Die im Jahr 1965 errichtete Sporthalle grenzt unmittelbar an die Grundschule Markoldendorf an und wird durch die Schule und die örtlichen Vereine gleichermaßen genutzt. Funktionale Verbesserungen sind seit der Errichtung der Sporthalle in den vergangenen 54 Jahren nicht erfolgt. Dringend erforderlich ist daher eine Sanierung der Sanitäranlagen und des Umkleidebereiches der Sporthalle. Hierzu ist ein moderner An- und Umbau der Sporthalle geplant, um den sich die Stadt Dassel gemeinsam mit dem örtlichen Landtagsabgeordneten Uwe Schwarz (SPD) nun erfolgreich bemüht hat.

Uwe Schwarz: „Die guten Nachrichten aus Hannover freuen mich sehr. Die Landesregierung hat die Bedeutung der Sporthalle für die Region erkannt. Ohne eine Erneuerung wäre ein weiterer Betrieb der stark ausgelasteten Sporthalle nicht denkbar gewesen. Eine Nutzung der Halle durch die angrenzende Schule und durch Vereine wird dank des Einsatzes der Verantwortlichen vor Ort und dank der Unterstützung des Landes auch langfristig sichergestellt.“

Auch Sporthalle beim Roswithas-Gymnasium
in Bad Gandersheim projizierte
von der Landesförderung

Neben der Sporthalle des Roswitha-Gymnasiums in Bad Gandersheim (2019) und dem Uslarer Badeland (2020) ist die Sporthalle Markoldendorf bereits die dritte Einrichtung in der Region, die von dem Sportstättensanierungsprogramm profitiert.
Kommunen können die Fördermittel weiterhin ebenso beantragen wie Vereine, die im Landessportbund organisiert sind. Durch die Richtlinie soll dabei insbesondere die Sanierung von Turn- und Schwimmhallen, aber auch von Sportplätzen gefördert werden.
red










7.07.2021 • 13:00 Uhr

Bürgermeister-Wahl in Bad Gandersheim: Kandidat Peik Gottschalk reicht 285 Unterstützer-Unterschriften im Wahlamt ein - 42 hätten formal ausgereicht

Jetzt ist es hochoffiziell und amtlich: Bürgermeisterkandidat Peik Gottschalk, der als Einzelbewerberbei der Bürgermeister-Wahl in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim antritt und unter anderen von den Christdemokraten in Bad Gandersheim gestützt wird, hat am heutigen Vormittag seine Kandidatur bei der Bürgermeisterwahl am 12. September 2021 mit den erforderlicher Formalien manifestiert. Beim Wahlamt in der Wilhelmsburg reichte er seine Unterstützerunterschriften ein.

"Es sind 285 Formulare mit den persönlichen Daten und Unterschriften von Menschen, die meine Kandidatur unterstützen", erklärte Gottschalk mit dem dicken Stapel der Dokumente unter dem Arm. Laut Angaben des Leiters vom städtischen Ordnungsamt,Frank Biener, wären nach einer aktualisierten Vorgabe des Landesgesetzgebers 42 Unterstützerunterschriften erforderlich gewesen. Aufgabe der Behörde ist es nun, die Ordnungsmäßigkeit der Personendaten aller dokumentierten Unterstützer und Unterstüzerinnen zu prüfen. Sie müssen alle hier gemeldet sein. Außerdem müssen sie wahlberechtigt sein.

Gottschalk zeigte sich erfreut über den starken Zuspruch. "Ich möchte diesen Rückenwind auf- und mitnehmen nehmen. Es ist mein Ziel, mich für alle Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt und in unseren Dörfern einzusetzen. Deswegen kandidiere ich für das Amt des Bürgermeisters!"
red/ Foto: Fis WMG










7.07.2021 • 12:43 Uhr

Göttingen/Duderstadt: Zwangsarbeiter-Ausstellung bietet kostenlose Workshops an

Die Dauerausstellung «Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939-1945» in Göttingen ermöglicht Schulklassen und Jugendgruppen den kostenlosen Besuch von drei Workshops. Für den Kurzbesuch eigne sich eine etwa 90 Minuten dauernde interaktive und persönliche «Erkundungstour», teilten die Organisatoren am Mittwoch mit. Dabei gingen die Jugendlichen selbst auf «Erkundungstour» durch die Ausstellung und erklärten sich
anschließend gegenseitig das Gesehene und Gehörte.

Jeweils drei bis vier Stunden dauern die Workshops «Geschichte erforschen mit dem Museumskoffer» und «Propaganda zur Zwangsarbeit». Für diese beiden Angebote sind historische Vorkenntnisse erwünscht.

Insgesamt mussten während des Zweiten Weltkriegs in Göttingen und Umgebung bis zu 60.000 Menschen Zwangsarbeit leisten. Sie wurden unter anderem in Gaststätten, in der Landwirtschaft, bei der Müllabfuhr, in kirchlichen Einrichtungen und Privathaushalten eingesetzt. In der Göttinger Universitätsklinik waren Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in der Krankenpflege, in der Wäscherei, als Küchenhilfe und als Reinigungskräfte beschäftigt. Außerdem wurden etwa 50 junge Polinnen und Russinnen als sogenannte Hausschwangere benutzt, an denen die Medizinstudenten vaginale Untersuchungen übten.

Die Ausstellung wurde 2010 von den Geschichtswerkstätten in Duderstadt und Göttingen in Kooperation mit internationalen Projektpartnern erstellt. Studierende der Hochschule Hannover hatten das Design und die multimediale Präsentation erarbeitet. Nachdem die mehrfach aktualisierte Schau zunächst an wechselnden Orten gezeigt wurde, hat sie seit 2015 in der Berufsbildenden Schule II in Göttingen ein festes Domizil.epd










7.07.2021 • 12:37 Uhr

Caritas gibt gebrauchte Schultaschen an bedürftige Familien weiter

Der katholische Caritas-Verband in Südniedersachsen sammelt auch in diesem Sommer gebrauchte Schulranzen und Turnbeutel, um sie zum neuen Schuljahr an bedürftige Familien weiterzugeben. Auch Rucksäcke für ältere Kinder würden angenommen und weitervermittelt, sagte Maria Weiss. Sie organisiert die Aktion bereits seit 2006. Bislang konnten auf diese Weise rund 1.000 Schultaschen weitergegeben werden.

Wer zum neuen Schuljahr eine Tasche haben möchte, kann sich unter der Telefonnummer 0551/995990 einen Ausgabetermin geben lassen. Die Ausgabe erfolgt im Caritas-Zentrum St. Godehard in Göttingen, Ecke Godehardstraße, Pfalz-Grona-Breite. red










7.07.2021 • 12:30 Uhr

Tongrube in Willershausen: Bedeutende Fossillagerstätte soll Servicestation erhalten

. Der Heimatverein Willershausen e.V. plant den Bau einer Service-Station für die Tongrube in Willershausen. Als Naturdenkmal zählt die Tongrube mit über 50.000 Fossilfunden zu den bedeutendsten Fossillagerstätten in Europa.

Der Heimatverein möchte auf dem Gelände der Tongrube eine Service-Station errichten. Diese soll multifunktionale Bereiche für Veranstaltungen und Besucher sowie die Vereinsarbeit bieten. Zusätzlich soll eine dauerhafte Infrastruktur entstehen, die Lager- und Archivierungsmöglichkeiten bietet sowie Toiletten und Parkmöglichkeiten vorhält.
Um dieses Projekt zu realisieren, wurden 60 Prozent der Gesamtkosten (112.068 Euro) über das EU-Förderprogramm LEADER bewilligt. 25.000 Euro werden von Seiten der Kultur- und Denkmalstiftung und der Kreis-Sparkasse Northeim bereitgestellt. Vom Landkreis Northeim kommen 24.712 Euro, welche die Umsetzung sichern sollen.

„Damit erhält der Heimatverein die dringend benötigte räumliche Sicherheit, insbesondere für die Ausstellung von Fossilien und eine Perspektive für die Zukunft“, freut sich Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.

Bei einem Ortstermin hat Heiko Jäckel als Vorsitzender des Heimatvereins Willershausen e.V. mit weiteren Vertreter*innen des Vereins und Prof. Joachim Reitner vom Geographischen Institut der Universität Göttingen über die aktuellen und geplanten Umbauten und Neuerungen im Gelände informiert. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Ute Assmann (Vorsitzende des Vorstandes der Kreis-Sparkasse Northeim) sowie Dezernentin Julia Gottlieb konnten sich vor Ort ein Bild von den Vorhaben verschaffen.

Die Tongrube ist übrigens als Geopunkt Nr. 9 der Landmarke 1 Teil des UNESCO-Geoparks Harz - Braunschweiger Land - Ostfalen und seit 08/2019 zertifiziert als Nationales Geotop. Damit zählt die Tongrube Willershausen zu den bedeutendsten Geotopen Deutschlands.

Zum Bild:

Feierliche Scheckübergabe an den Heimatverein Willershausen e.V. durch die Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Ute Assmann (Vorsitzende des Vorstandes der Kreis-Sparkasse Northeim) Zu sehen sind v.l.n.r.Prof. Joachim Reitner, Heiko Jäckel, Baudezernentin Julia Gottlieb, Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, Wolfgang Meuschke und Ute Assmann. Foto: lpd












7.07.2021 • 10:49 Uhr

Zoff um "wolfsfreie Zonen" - NABU fordert Herdenschutz statt Obergrenze für Wölfe

Der Naturschutzbund NABU lehnt ein Wolfmanagement mit Obergrenze und Bestandsregulierung weiterhin strikt ab. Die einzige dauerhafte Lösung zum Schutz von Nutztieren und Wölfen könne nur in der Umsetzung konsequenter und fachgerechter Herdenschutzmaßnahmen bestehen, betonte der niedersächsische NABU-Landesverband amMittwoch. Er äußerte sich mit Blick auf einen landesweiten Aktionstag des Landvolks, des Aktionsbündnisses Aktives Wolfmanagement und des Landes Niedersachsen am 11. Juli. Insbesondere das Landvolk hat sich mehrfach für «wolfsfreie Zonen» und eine Obergrenze für wild lebende Wölfe ausgesprochen.

Dem NABU zufolge haben fachliche Studien gezeigt, dass Nutztierrisse nach Abschüssen erst zurückgehen, wenn der Wolf wieder ausgerottet würde. «Entscheidend ist nicht die Anzahl der Wölfe innerhalb des Landes für eine Entnahme von Einzeltieren, sondern ob diese tatsächlich gelernt haben, empfohlene und zumutbare Herdenschutzmaßnahmen zu überwinden», sagte der
NABU-Landesvorsitzende Holger Buschmann. Wenn das passiere, sei eine Entnahme dieser Tiere sinnvoll: «Eine sogenannte Bestandsregulierung durch Abschuss ist dagegen sinnfrei, weil durch die Zerstörung von Rudelstrukturen sogar erhöhte Nutztierrisse die Folge sein können.»

Der Umweltverband räumte ein, dass die Zahl der Nutztierrisse durch Wölfe zuletzt weiter gestiegen sei - allerdings in erster Linie in den Gebieten, in denen sich die Weidetierhalter noch nicht auf den Wolf eingestellt hätten. In Gegenden, in denen der Wolf schon länger präsent sei, gingen die Risszahlen hingegen zurück.

Im Jahr 2020 wurden nach NABU-Angaben in Niedersachsen insgesamt 358 Fälle möglicher Wolfsübergriffe gemeldet. In 226 Fällen wurde ein Wolf als Verursacher nachgewiesen. Dabei kamen 1.083 Nutztiere zu Tode, 181 wurden verletzt und 80 als vermisst gemeldet. 49 Fälle sind noch in Bearbeitung. «Gerade einmal 12 Prozent dieser 226 Fälle wiesen nach offiziellen Angaben überhaupt einen Herdenschutz auf», sagte Buschmann. «Demnach waren 836 Tiere ungeschützt, als sie vom Wolf gerissen wurden - ein Zustand, der schleunigst in Form von mehr
Herdenschutz und mit Förderung durch die Politik geändert werden muss.» epd










7.07.2021 • 10:24 Uhr

Jetzt den Endspurt nutzen! „Unbezahlbar und freiwillig“ – Bewerbungsfrist endet am 15. Juli 2021

Gemeinsam mit den Sparkassen in Niedersachsen und den VGH Versicherungen lobt die Niedersächsische Landesregierung zum achtzehnten Mal den „Niedersachsenpreis für Bürgerengagement – Unbezahlbar und freiwillig“ aus. Ziel ist dabei, das freiwillige Engagement stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und zu würdigen. Engagierte Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, sich noch bis zum 15. Juli 2021 am Wettbewerb zu beteiligen.
Bewerben können sich Einzelpersonen, Vereine, Initiativen oder Selbsthilfegruppen aus den Bereichen Kultur, Sport, Umwelt, Kirche/religiöse Gemeinschaften und Soziales, die sich in ihrer Freizeit für das Gemeinwohl engagieren. Es ist aber auch möglich, dass Einzelpersonen oder Vereinigungen von Dritten vorgeschlagen werden.

Eine Jury mit namhaften Vertreterinnen und Vertretern niedersächsischer Institutionen wird die Preisträgerinnen und Preisträger unter den eingereichten Vorschlägen auswählen. Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung überreicht Ministerpräsident Stephan Weil gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Vorstands der VGH Versicherungen, Dr. Ulrich Knemeyer, sowie dem Präsidenten des Sparkassenverbands Niedersachsen, Thomas Mang, am 4. Dezember 2021 10 Preise im Gesamtwert von 30.000 Euro. Darüber hinaus lobt NDR Niedersachsen noch einen Ehrenamtspreis aus, der vom Publikum des Senders ermittelt wird. Dieser ist ebenfalls mit 3.000 Euro dotiert.

Die Bewerbungsunterlagen müssen eine Beschreibung des freiwilligen Engagements (maximal zwei Seiten), die Darstellung der Ziele und Zielgruppe, Startzeitpunkt, Anzahl der Engagierten, eventuelle Kooperationspartner sowie die Finanzierung des Projektes enthalten.
Weitere Informationen über den Wettbewerb und die Möglichkeit zur Online-Bewerbung gibt es auf www.unbezahlbarundfreiwillig.de. Bewerberinnen und Bewerber können ihre Unterlagen gleichfalls per Mail an Christiane.Lamarre@stk.niedersachsen.de oder postalisch an die Niedersächsische Staatskanzlei, „Unbezahlbar und freiwillig“, Planckstraße 2, 30169 Hannover, senden. red










7.07.2021 • 10:10 Uhr

Neue Multifunktionshalle in Einbeck: Überschwängliche Begeisterung im Sportausschuss

Die Begeisterung über den neuen Tagungsraum war den Mitgliedern in der gestrigen öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Schule und Sport des Northeimer Kreistages anzumerken.
Die Zusammenkunft fand in der neuen "Multifunktionshalle" in der Kohnser Straße 2 in Einbeck statt. Ausschussvorsitzende Nadine Seifert-Doods ganz ganz baff von der Größe und Weitläufigkeit des Raumes sichtlich beeindruckt: "Das sieht optisch sehr schön aus", merkte sie gleich bei ihrer Begrüßung an. "Einfach ideal" fand es die Vorsitzende weiterhin, dass die Größe des Raumes eine perfekte Sitzordnung mit den notwendigen Coronadistanzen zwischen allen Beteiligten zuließ. Genauso ideal die Medientechnik. Alle Vortragenden waren mit Mikroports ausgestattet. Die Ausschussmitglieder selbst vermittelten sich über mehrerer Handmikrophone, alles übertragen von einer einwandfreien Tontechnik und somit bestens in der Halle zu verstehen.

Am Schluss der einstündigen Beratungen und Beschlüsse war es der Abgeordnete Metje aus Einbeck, der auf die Einmaligkeit dieser besonderen Multifunktionshalle aufmerksam machte. Er hätte sich die Anwesenheit eines Vertreters der Einbecker Stadtverwaltung in der Ausschusssitzung gewünscht, damit die neue Einrichtung vorgestellt wird. Nun, diesen Part nahm der in der Sitzung anwesende Tontechniker. Er ließ sich nicht zweimal bitten, um die ausgezeichneten multifunktionalen Vorzüge der Halle für Freizeitaktivitäten, Sport, Versammlungen, Sitzungen und andere Events (z.B. Abi-Ball) kurz und bündig den Kreispolitikern zu erklären. Die staunten ein weiteres Mal. Und die Abgeordnete Tappe-Rostalski aus Einbeck-Opperhausen informierte darüber, dass die neue Multifunktionshalle der Stadt Einbeck noch so jungfräulich ist, dass ihre offizielle Einweihung erst noch bevorsteht. Als Termin nannte sie den 14. Juli 2021. Dann sollte wirklich gefeiert werden. Die Einrichtung ist für ein Einbeck ein neuer einzigartiger Eventtempel!
red/Fotos: Fis WMG














7.07.2021 • 09:41 Uhr

Verkehrsunfall mit leichtverletzter Fahrerin - Auto überschlägt sich mehrmals und landet im Kornfeld

Am Montag, 05. Juli 2021, 09.25 Uhr, befuhr eine 18-jährige Pkw-Fahrerin aus Bockenem mit ihrem VW Polo die Landstraße 515, Kunigunde in Richtung Bredelem. Kurz vor der ersten Abfahrt nach Bredelem kam sie aus unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, geriet in den Straßengraben und übeschlug sich anschließend mindestens zwei Mal, ehe das Fahrzeug auf der Seite im Kornfeld liegen blieb. Die Fahrerin wurde leicht verletzt und mit einem Rettungswagen in die Klinik nach Goslar gebracht. Am Pkw entstand wirtschaftl. Totalschaden, er musste abgeschleppt werden. Insgesamt entstand ca 2000 Euro Sachschaden. red/Foto: Polizei












7.07.2021 • 09:34 Uhr

Jetzt heißt es "Mitmachen!" - Beteiligungsworkshop „Freizeitplätze für Kinder und Jugendliche in Bad Gandersheim“

Die Bad Gandersheimer Stadtjugendpflege in Person des Jugendpflegers Gunnar Ude hat alle Jugendlichen Bad Gandersheims und aus den Dörfern zum spannenden Beteiligungsworkshop „Freizeitplätze für Kinder und Jugendliche in Bad Gandersheim“ eingeladen.

In der Einladung heißt es speziell: "Hallo, du hattest ja Lust, an einer kinder- und jugendfreundlichen Stadt Bad Gandersheim mitzuarbeiten. Noch einmal vielen Dank für dein Interesse. Die Arbeitsgruppe Partizipation möchte dich zu einem eintägigen Workshop einladen. Wir wollen noch einmal gemeinsam die Fragebogenaktion auswerten und schauen, was umgesetzt oder für die Zukunft geplant werden kann. Schön wäre es, wenn ein fortlaufende Beteiligungsprozess entsteht und ihr eure Wünsche und Vorstellungen in regelmäßigen Abständen den lokalen Politikern vorstellt."

Termin ist Samstag, 17. Juli, von 10 bis 18 Uhr im Forum der Oberschule Bad Gandersheim.

Wichtig:
ONLINE Anmeldungen bis zum 14.Juli 2021 stadtjugendpflege@bad-gandersheim.de
mit den folgenden Angaben: Name, Geburtsdatum, Adresse, Schulklasse + Emailadresse

red/Foto: Fis WMG










7.07.2021 • 09:17 Uhr

Tourismusanalyse: Die Urlauber zieht es an den Strand - Virtuelles Reisen total out

Auch in Corona-Zeiten hat der Strand-Urlaub nichts an Attraktivität verloren. Laut einer Befragung des BAT-Instituts für Zukunftsfragen im Juni wünschen sich 59 Prozent der Deutschen einen Bade-Urlaub am Meer, gefolgt von Städtereisen (53 Prozent). Vor allem
sicher soll das Reiseziel sein, wie die Stiftung am Mittwoch in Hamburg mitteilte. Der Wunsch nach einer intakten Natur ist dagegen zurückgegangen. Die Erwartung, angesichts der Corona-Pandemie würden viele Menschen am PC verreisen, hat sich nicht bestätigt: Lediglich drei Prozent setzen auf virtuelle Reisen.

Bei den Städtereisen profitierten neben den Metropolen mittlerweile auch kleinere Städte, erklärte Ulrich Reinhardt, Wissenschaftlicher Leiter der Stiftung. Schon heute entfielen nur etwa ein Drittel aller Übernachtungen auf die 80 größeren deutschen Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern. Dabei setzten die kleineren Städte auf Authentizität, Gemütlichkeit und Entschleunigung.

Fremde Kulturen und Menschen kennenzulernen, steht mit 73 Prozent oben auf der Wunschliste der deutschen Urlauber. 46 Prozent wollen immer neue Reiseziele entdecken, vier Prozentpunkte mehr als bei der Befragung 2007. Vor allem Frauen, Großstädtern und Gebildeten ist die Authentizität am Reiseort wichtig. Aber mehr als die Hälfte der Reisenden (56 Prozent) wollen sich im Urlaub auch um nichts kümmern und einfach entspannen. 43 Prozent wünschen sich vor allem Luxus und Komfort.

Bei 89 Prozent steht der Wunsch nach Sicherheit ganz oben. Dies werde den Inlandstourismus fördern, prognostiziert Reinhardt. «Selbst verlockende Sonderangebote, atemberaubende Natur und hohe Gastfreundschaft werden nicht reichen, solange ein Gefühl der Unsicherheit mitreist.» Mehr als die Hälfte (57 Prozent) wünscht sich eine intakte Natur. 2007 waren es allerdings noch 64 Prozent. Reinhardt: «Zu attraktiv bleiben Flugreiseziele, zu groß die Sehnsucht nach Sonne, Strand und Meer.» epd/ Foto: Fis WMG











7.07.2021 • 09:08 Uhr

Corona-Virus-Lage am Mittwoch: Inzidenzwert im Kreis Northeim verharrt bei 0,8

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Mittwoch in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim: Das Ansteckungsgeschehen ist niedrigschwellig bis in den Nullsektor in einigen Landkreisen.

Das Robert Koch Institut hat für den Landkreis Northeim als tagesaktuellen Inzidenzwert die 0,0 von gestern bestätigt. Also keine Veränderung. Die allgemeine Lage vermitteln die Inzidenzkarte und und die Inzidenzampel.

red/Grafiken: RKI/ NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen












7.07.2021 • 08:59 Uhr

Überfall am Montagmorgen: Frau auf dem Göttinger Stadtwall beraubt - Täter mit OP-Maske flüchtet mit gelbem Rucksack

Auf dem Göttinger Stadtwall an der Berliner Straße ist am Montagmorgen (05.07.21) eine Frau von einem unbekannten Mann überfallen und beraubt worden. Die Göttingerin blieb unverletzt. Der dunkel gekleidete Täter flüchtete mit ihrem gelben Rucksack in Richtung Obere-Masch-Straße. Eine eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos.

Die Tat ereignete sich gegen 07.35 Uhr an einer Steinbank zwischen dem Restaurant "Vapiano" und der Diskothek "Club Savoy"/dem Gebäude des Verwaltungsgerichtes. Hier griff der Unbekannte die mit Blickrichtung Straße auf der Bank sitzende Frau unvermittelt von hinten an und brachte sie zu Boden. Anschließend entriss er ihr den auf dem Rücken getragenen gelben Rucksack und lief davon. Die Überfallene alarmierte über Notruf die Polizei.

Täterbeschreibung:

ca. 170 bis 175 Zentimeter groß, schlank, bekleidet mit schwarzer Jogginghose, schwarzem T-Shirt, weißen Schuhen, schwarzem Cap und blauer OP-Maske.

Wer den Unbekannten auf der Flucht gesehen oder den Überfall beobachtet hat, wird gebeten, sich unter Telefon 0551/491-2115 bei der Polizei Göttingen zu melden.jk











7.07.2021 • 08:50 Uhr

Kritik am UN-Menschenrechtsrat: Diktaturen schützen sich gegenseitig vor Resolutionen

Seit Jahren keine einzige Resolution gegen die Türkei, nur vereinzelt gegen Nordkorea oder Belarus

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen zieht eine kritische Bilanz zur Sommersitzung des UN-Menschenrechtsrats (UNHRC), der am kommenden Freitag, den 9. Juli, in Genf zu Ende geht. „Diese Sitzung war für viele Menschen eine reine Enttäuschung. Denn einige Staaten, die schlimmste Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen begehen wie beispielsweise die Türkei, haben sich verbündet und schützen sich gegenseitig. Die Menschen- und Minderheitenrechte, die eigentlich der Leitstern des Rates sein sollten, bleiben auf der Strecke“, kritisiert Dr. Kamal Sido, Nahostexperte der GfbV.

Nur was Resolutionen gegen Israel betreffe, sei der UNHRC sehr fleißig: Insgesamt 94 waren es bisher, ein Drittel davon allein zwischen 2015 und 2020. „Dieses Jahr kamen vier dazu. Die schlimmsten Regime der Welt, Nordkorea oder Belarus etwa, werden pro Jahr in durchschnittlich einer Resolution kritisiert“, so Sido. „Besonders der Türkei gelingt es dagegen immer wieder, sich sowohl von diktatorischen Regimen der Organisation für Islamische Zusammenarbeit als auch von NATO-Staaten schützen zu lassen. Darum werden Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen der Türkei an der kurdischen Bevölkerung innerhalb und außerhalb der Türkei im Menschenrechtsrat nur selten verurteilt“, erklärt Sido.

In den letzten Jahren wurde die Türkei kein einziges Mal vom UNHRC verurteilt. Sie hat bei allen Resolutionen auch in der UN-Generalsversammlung gegen Israel gestimmt. Israel wurde in den letzten 15 Jahren öfter verurteilt als Syrien, Nordkorea, Iran, Eritrea und Venezuela zusammengenommen.

Der UN-Menschenrechtsrat tagte aufgrund der Coronavirus-Pandemie weitgehend online. Er besteht aus 47 Ländern, die von der UN-Generalversammlung für jeweils drei Jahre bestimmt werden. red











7.07.2021 • 08:48 Uhr

Markoldendorf: Geldbörse aus Wohnung einer 61-Jährigen gestohlen - Einbecker Polizei bittet um Zeugenhinweise

Im Tatzeitraum von Montagabend, den 05. Juli .2021, bis zum Dienstag, 06. Juli 2021, nutzte ein bislang noch unbekannter Täter die Abwesenheit einer 61-jährigen Bewohnerin in der Brückenstraße, um aus deren Wohnung eine Geldbörse zu entwenden. Der Täter verschaffte sich durch ein gekipptes Fenster Zutritt zum Schlafzimmer und entnahm aus dem Nachttisch eine dort abgelegte Geldbörse mit 200 Euro Bargeld und diversen Ausweisdokumenten. Anschließend entfernte sich der Täter auf gleichem Wege.

Die Polizei Einbeck hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die möglicherweise Beobachtungen gemacht haben, sich unter Telefon 05561-949780 oder 05564-999100 zu melden.kr











7.07.2021 • 08:24 Uhr

Müll-Sammel-Aktion von der Freien Schule Heckenbeck: Müll nicht achtlos wegwerfen!

Im Rahmen eines Projektunterrichts haben sich Schülerinnen der Freien Schule Heckenbeck mit Umweltfragen und einigen Auswirkungen unserer Wegwerfgesellschaft, wild entsorgtem Abfall, beschäftigt. Der folgende kleine Artikel von Maja und Charlotte berichtet über eine Aktivität und die Sicht der Schülerinnen:

"Kürzlich haben Charlotte, Maja, Marai und Lehrerin Wiebke in Bad Gandersheim und auf dem Stadtweg zwischen Heckenbeck und Bad Gandersheim Müll gesammelt. Wir haben drei Müllsäcke voll gesammelt. Daraufhin bitten wir Sie, Ihren Müll in Mülltonnen oder wieder mit nach Hause zu nehmen und nicht einfach in die Stadt zu werfen, da es auch viele Tiere in der Stadt gibt und sich Vögel zum Beispiel in Maskengummis verheddern können. Pizza Verpackungen und anderer Müll haben im Wald genau so wenig verloren wie ein Elefant im Porzellanladen."













7.07.2021 • 08:17 Uhr

Polizei ermittelt: 30-jährige beim Spaziergang um 22.51 Uhr in Einbeck überfallen und 1.800 Euro Bargeld geraubt

Am späten Dienstagabend, ging eine 30-jährige Einbeckerin mit ihrer American Bulldogge im Bereich Ivenstraße in Einbeck spazieren. Gegen 22:51 Uhr soll sich ihr, nach ihren Angaben, in Höhe der Brücke "Krummes Wasser" eine männliche Person von hinten genähert und ihr anschließend einen unbekannten Gegenstand in den Rücken gedrückt haben. Der schwarz gekleidete Mann soll sie aufgefordert haben, ihre mitgeführte Handtasche herauszugeben. Nachdem sie dieser Aufforderung nicht nachkam und versucht habe wegzulaufen, habe ihr der Mann die Tasche aus der Hand gerissen.

Anschließend habe er dieser Tasche eine weitere kleine Tasche entnommen, in der sich die Geldbörse der Dame befunden habe. Hier drin sollen sich wichtige Dokumente der jungen Frau sowie ca. 1.800 Euro Bargeld befunden haben, die der Täter an sich nahm. Anschließend sei der Täter mit einem Fahrrad in Richtung Ochsenhofweg geflüchtet. Während der polizeilichen Aufnahme verstrickte sich das Opfer immer wieder in Widersprüche sodass Zweifel an der Tat und deren Ausführung entstehen können.

Die Polizei Einbeck hat ein Ermittlungsverfahren wegen Handtaschenraub eingeleitet und bittet mögliche Zeugen, die sich zum Tatzeitraum im Bereich Ivenstraße, Brücke "Krummes Wasser" aufgehalten und Beobachtungen gemacht haben könnten, sich unter Tel. 05561-949780 zu melden.










7.07.2021 • 08:13 Uhr

Landratswahl im Kreis Northeim: Volle Unterstützung für Christian Grascha - Wirtschaftskompetenz und ruhige Art gelobt

Die Mitgliederversammlung der unabhängigen Wählergemeinschaft „Bürgerliste Gemeinsam für Einbeck“ (BLGfE) hat sich einstimmig für die Unterstützung von Christian Grascha bei der bevorstehenden Landratswahl ausgesprochen. „Das einstimmige Votum hat uns durchaus überrascht. In einem basisdemokratischen Prozess gibt es so etwas ja nicht alle Tage“, so der Vorsitzende der Wählergemeinschaft Dirk Strohmeyer. Auf eine Vorstellung der Kandidaten hatte man verzichtet, da beide Politiker hinreichend bekannt sind. Nach der Corona-Krise ist vor allem Wirtschaftskompetenz gefragt, um den Landkreis wieder voranzubringen. Hier ist das umfassende Netzwerk des Herausforderers in der Landeshauptstadt von großem Vorteil.

Christian Grascha vertritt die Region seit 13 Jahren im niedersächsischen Landtag und ist seit zehn Jahren Kreistagsabgeordneter. Die Herausforderungen des Landkreises Northeim sind ihm also bestens bekannt. Damit besitzt Grascha die erforderlichen Voraussetzungen, um die Zukunft des Landkreises erfolgreich zu gestalten. Fest verankert in seiner politischen Heimat bei den Freien Demokraten setzt er auf einen engen Schulterschluss mit der Wirtschaft. Dementsprechend will er die Aufgaben der Wirtschaftsförderung in einer eigenständigen Gesellschaft bündeln und ein Kompetenz-Center für Förderanträge einrichten.

Außerordentlich erfreulich ist aus Sicht der BLGfE die Tatsache, dass Grascha die Unterstützung der CDU erhält. „Parteipolitik hat hier offensichtlich endlich mal keine Rolle gespielt“ erklärte Frank-Dieter Pfefferkorn, der für die „Bürgerliste Gemeinsam für Einbeck“ für den Kreistag kandidiert. „Der 42-jährige Christian Grascha ist mit seiner ruhigen, sympathischen und stets lösungsorientierten Art sehr überzeugend. Daher ist er auch unser Kandidat für das Landratsamt in Northeim – zu 100 Prozent“, so Pfefferkorn abschließend.

Landratskandidat Christian Grascha freute sich über die Unterstützung und bedankte sich für das Vertrauen. „Wir wollen gemeinsam unseren Landkreis nach vorne bringen. Deswegen ist es mir wichtig, nicht nur eine Partei hinter mir zu haben, sondern ein breites Bündnis“, sagte Grascha. red











7.07.2021 • 08:08 Uhr

Schüler fordern Impfangebote in den Sommerferien

Die Bundesschülerkonferenz fordert ein Impfangebot für alle Jugendlichen in den Sommerferien. «Gerade wenn es um den Schulstart nach den Ferien geht, sind Impfungen ein Schlüsselfaktor für sicheren Unterricht», sagte Generalsekretär Dario Schramm dem «RedaktionsNetzwerk Deutschland» (Mittwoch). «Für mich ist klar: Jeder Schüler ab zwölf Jahren muss in den Sommerferien ein Impfangebot bekommen», unterstrich er. Das erste Angebot für eine Impfung gegen das Coronavirus müsse schon am Anfang der Ferien
erfolgen, damit im besten Fall am Ende der Ferien bereits die zweite Impfung möglich sei.

Viele junge Menschen wollten sich gegen die Delta-Variante des Virus schützen, kämen aber nicht an Impftermine, kritisierte der Schülervertreter. «Ich sehe die Kultusministerien in diesem Prozess genauso in der Verantwortung wie die Gesundheitsministerien», betonte er. «Sie müssen jetzt schleunigst zusammenkommen und entsprechende Schritte einleiten.»

Die Ständige Impfkommission hat die Impfung für Jugendliche ab zwölf Jahren für Risikogruppen empfohlen, aber nicht generell für alle in dieser Altersgruppe. Dadurch sei die Impfbereitschaft zwar etwas gesenkt worden, sagte Schramm. Es gebe aber dennoch viele
Jugendliche, die sich impfen lassen wollten und Schwierigkeiten hätten, an Termine zu kommen.epd











7.07.2021 • 07:28 Uhr

Fahrraddiebstahl am Einbecker Bahnhof

Am Montagabend, 05.Juli 2021, 7.30 Uhr, stellte ein 30-jähriger Einbecker sein Fahrrad am Bahnhof in Einbeck ab, um mit dem Zug zur Arbeit zu fahren. Als er am nächsten Morgen zum Bahnhof zurückkehrte, stellte er fest, dass sein Fahrrad durch einen bislang unbekannten Täter entwendet worden war. Bei dem Fahrrad handelt es sich um ein Herren-Trekkingrad mit einem Zeitwert von ca. 300 Euro. Die Polizei in Einbeck hat diesbezüglich die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die möglicherweise Beobachtungen am Bahnhof gemacht haben, sich unter Telefon 05561-949780 zu melden. Kr










7.07.2021 • 07:25 Uhr

Nach Kartoffelklau in Edemissen Polizei alarmiert - Verdächtige Frau bestreitet Vorwürfe

Am gestrigen Dienstagvormittag, 06. Juli 2021, 10.45 Uhr, wurde eine Frau mittleren Alters von der Betreiberin einer "Hofverkaufsstelle" in Edemissen dabei beobachtet, wie sie zwei Säcke Kartoffeln aus den Auslagen nahm und anschließend einen Geldbetrag in die dort vorhandene Kasse legte. Als die Betreiberin gleich nachdem die Dame sich entfernt hatte, zur Kasse ging, um den entrichteten Betrag nachzuzählen, stellte sie fest, dass die Frau nur Kleingeld in Höhe von 1,40 Euro anstatt 16,-Euro in die Kasse gelegt hatte. In der Vergangenheit wurde dieselbe Frau schon einmal an gleicher Stelle dabei beobachtet, wie sie Kartoffeln abholte und anschließend nicht bezahlte. Dieses Mal konnte die Betreiberin aber das Kennzeichen am Pkw der Frau ablesen und meldete den Vorfall der Polizei. Diese suchte daraufhin zusammen mit dem Ehemann der Meldenden die Wohnanschrift der aus Einbeck stammenden Frau auf und konfrontierte diese mit dem Sachverhalt. Die Dame bestritt in Gegenwart der Polizei die Tat. Die Polizei Einbeck leitete im Anschluss ein Ermittlungsverfahren, wegen Diebstahl, gegen die Frau ein.Kr










7.07.2021 • 07:19 Uhr

Er schuf den "Pakt des Sports" - Heinz Jürgen Ehrlich: KSB-Vorsitzender verabschiedet sich im Schulausschuss

Abschiedstimmung gestern im Ausschuss für Schule und Sport des Northeimer Kreistages. In seiner letzten öffentlichen Sitzung in der fantastischen weil neuen Multifunktionshalle in Einbeck meldete sich der der Vorsitzende des Kreissportbundes (KSB) Heinz-Jürgen Ehrlich, ein letztes Mal zu Wort.

"Meine Amtszeit ist vorbei. Ich werde nicht wieder für den Vorsitz des KSB kandidieren.", sagte und rekapitulierte: "Sechseinhalb Jahre lang habe ich diese Ausschüsse und die Kreispolitik etwas mehr kennengelernt. Für diese jahrelange Zusammenarbeit möchte ich mich bedanken!" Zu den Höhepunkten seines Mitwirken gehörte das Zustandekommen des "Paktes des Sports" zwischen dem KSB und dem Landkreis Northeim. Dieses Bündnis und das Ehrlichs Engagement nahm Ausschussvorsitzende Nadine Seifert - Doods (Kreiensen) ihrerseits zum Anlass einer kurzen Würdigung. "Danke für ihre konstruktive Zusammenarbeit!" Die Ausschussmitglieder bekräftigten diese Geste der Wertschätzung mit Beifall. Ehrlich schien davon gerührt.

Auf die Anspielung von Seifert-Doods, "Ich hoffe, dass Sie nach dem Ende des Einsatzes für den KSB einen alternative Beschäftigung finden", griff Ehrlich noch einmal zum Mikrophon: "Ja, das habe ich. Ich werde mich meinem neuen Hobby dem Blindenfußball widmen und im Stützpunkt in Göttingen mitarbeiten". Das nächste große Projekt ist die Organisation eines Vier-Länder-Blinden-Fußballturniers an den Standorten Göttingen und Northeim. Wenn Ehrlich mit anpackt, könnte es mit dem Event 2022 etwas werden. Organisieren versteht er prächtig.
red/Foto: Fis WMG










6.07.2021 • 20:42 Uhr

Katlenburg: Tempokontrollen der Polizei auf Umleitungsstrecke - 86 Verstöße

Am gestrigen Montag führten Polizeibeamte der Verfügungseinheit Northeim eine Geschwindigkeitsmessung auf der Kreisstraße 414 im Bereich Katlenburg, Am Katelberg durch. Hierbei handelt es sich um eine ausgewiesene Umleitungsstrecke zur Baustelle "Harztor" in Northeim. Bei erlaubten 70 Km/h waren insgesamt 86 Kraftfahrer zu schnell. Ein Pkw-Führer aus Kassel durchfuhr mit seinem VW die Messstelle mit 131 km/h. Dies hat ein 1-monatiges Fahrverbot und ein Bußgeld von 240 Euro für den Mann zur Folge. Nach wie vor zählt überhöhte Geschwindigkeit zu den Hauptunfallursachen schwerer Verkehrsunfälle. Zur Bekämpfung dieser Unfallursache wird die Polizei Northeim weitere Geschwindigkeitsmessungen im gesamten Landkreis durchführen - auch zur Nachtzeit, so ein Sprecher der Polizei Northeim.bor










6.07.2021 • 20:31 Uhr

Olaf Lies zu Tempo 130 auf Autobahnen und CDU-Laschet: „Stillstandspolitik aus dem letzten Jahrhundert."

Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet hat sich aktuell gegen ein Tempolimit von 130 km/h auf Autobahnen ausgesprochen. Niedersachsens Umwelt-, Klimaschutz- und Energieminister Olaf Lies (SPD) findet das gar nicht gut und geht Laschet deswegen an:

„Diese Verweigerung von Armin Laschet beim Thema Tempo 130 passt einfach nicht mehr in die Zeit. Es gibt kein vernünftiges Argument mehr für unbegrenzte Raserei auf unseren Straßen. Nicht nur werden die meisten schweren Unfälle durch zu hohe Geschwindigkeit ausgelöst. Auch solange der ganz überwiegende Teil der Autos auf unseren Straßen mit Verbrennungsmotor unterwegs sind, ist unbegrenztes Rasen unter Verbrauchs- und Klimaaspekten schlicht rückschrittlich.
Da hilft es auch nicht, sich die Elektromobilität vor den eigenen Verbrenner-Karren zu spannen. Das nun gerade die Elektromobilität als Argument gegen 130 herangezogen wird, setzt dem Ganzen die Krone auf. Wenn Herr Laschet mal ein Elektroauto fahren würde, dann wüsste er auch, dass man damit auch Energie sparen muss. Aber wer gegen den Bau von Windrädern ist und Dinge fordert, wie pauschale 1.000 Meter-Abstandsregelungen, der weiß scheinbar weder, wo die Energie herkommt, noch wie sie verbraucht wird.

Diese Haltung reiht sich nahtlos ein in seine Serie von rückwärtsgewandten Positionen gerade beim Thema Klimaschutz. Und gerade hier gilt: Stillstand bedeutet Rückschritt. Wenn wir die Klima- und Energiewende schaffen wollen brauchen wir fundierten, vernunftbasierten Mut und keine des klimapolitischen Stillstandspolitik, die wirkt, wie aus einem Kohl-Wahlkampf der 80er Jahre."












6.07.2021 • 20:16 Uhr

Jugendschützer warnen vor wachsenden Risiken für Jugendliche im Netz -

Kinder und Jugendliche sind nach Einschätzung des Kompetenzzentrums Jugendschutz.net seit dem Ausbruch der Corona-Krise noch größeren Risiken im Internet ausgesetzt als zuvor. Aufgrund der Pandemie verbringen sie noch mehr Zeit mit Online-Spielen, sozialen
Netzwerken und Messenger-Diensten, wie es im Jahresbericht 2020 der in Mainz ansässigen Bund-Länder-Einrichtung heißt, der am Dienstag vorgestellt wurde. Im Berichtsjahr beanstandete Jugendschutz.net über 5.000 jugendgefährdende Inhalte im Netz.

Darstellungen sexualisierter Gewalt waren in 41 Prozent und damit mit Abstand am häufigsten Anlass für die Jugendschützer, aktiv zu werden. In 21 Prozent der Fälle gingen sie gegen extremistische Inhalte vor, in 14 Prozent gegen Pornografie. Zu beobachten sei, dass
extremistische Kräfte vermehrt versuchten, über Online-Spiele Kontakte zu Jugendlichen zu knüpfen. Als neue Form jugendgefährdender Inhalte in Internet erwähnt der Bericht zudem sogenannte Coronavirus-Challenges. Darunter fielen Aufrufe, sich bewusst einem
Infektionsrisiko auszusetzen: «Als eine Art Mutprobe sollten Gegenstände wie öffentliche Toiletten oder Griffe in U-Bahnen abgeleckt werden.»

Wie in den vergangenen Jahren gingen die Plattformbetreiber unterschiedlich mit den Meldungen von Jugendschutz.net um. So löschte der Anbieter Instagram über 90 Prozent aller beanstandeten Inhalte, die Videoplattform Youtube allerdings nur etwas mehr als die Hälfte.
Oft würden von Nutzern gemeldete Verstöße zunächst ignoriert und erst gelöscht, wenn sich auch Jugendschutz.net einschalte.epd










6.07.2021 • 20:13 Uhr

Endlich wieder die Freiheit über den Wolken genießen! Schnupperfliegen auf dem Sultmer Berg



Das Gefühl, einzig mit der Kraft natürlicher Aufwinde und dem eigenen Können, Höhen von mehreren tausend Metern zu erreichen und sich dabei lautlos wie ein Vogel durch die Luft zu bewegen, kann man wohl nur beim Segelfliegen erfahren. Für die Dauer des Fluges, ist die gesamte Konzentration beim Steuern des Segelflugzeuges, dem Navigieren über kilometerlange Strecken oder dem bloßen Genießen der grenzenlosen Freiheit.

Wer diese Erfahrungen selbst einmal machen möchte, für den bietet der Luftsportverein Northeim vom 31. Juli bis 8August 2021 ein Schnupperfliegen auf dem Sultmer Berg an. Das Angebot richtet sich an alle, die diesen Sport einmal ausprobieren möchten oder sich noch nicht sicher sind, ob Segelfliegen etwas für sie ist. Hierbei kann für 180 Euro zehn Mal mit einem Fluglehrer geflogen und zusätzlich bei anderen Piloten des Vereins mitgeflogen werden. Außerdem sind Unterkunft und Verpflegung für 20 Euro pro Tag auf dem Vereinsgelände erhältlich. Das Alter spielt ausdrücklich keine Rolle, ab 14 Jahren kann jeder mitmachen.

Kontakt und weitere Informationen gibt es unter www.segelflug-northeim.de oder auf Facebook. Fragen oder Anmeldungen können an info@segelflug-northeim.de geschickt werden.














6.07.2021 • 15:43 Uhr

Lamspringe originell! Guten Rutsch in die Ferien! Tolle Preise zu gewinnen!

Wieder ein origineller wie attraktiver Event im herrlichen Waldschwimmbad in Lamspringe. Diesmal heißt es dort am 21. Juli von 15 bis 17 Uhr: "Guten Rutsch in Ferien!", ein fantastischer Badespaß. Dabei wird das feuchte Rutschvergnügen noch getopt: Die bes