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30.06.2021 • 20:55 Uhr

Bad Gandersheim: Geheime Zeichen in der Stadt aufgetaucht - Rätselraten über Verursacher und Hintergründe

Mysteriöse Zeichen sind heute auf verschiedenen Gehwegen und in Straßen der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim aufgetaucht. Mit einer Schablone wurden weiße Schriftzeichen "Ganz geheim - Markt 5" auf Pflaster und Platten signiert. Über die Verursacher herrscht Rätselraten. Ebenso ist nicht erkennbar, was es mit den Hinweisen für eine konkrete Bewandtnis hat. Aufregte Bürgerinnen und Bürger meinten gegenüber dem Redaktionsnetzwerk, man solle die Polizei informieren. red










30.06.2021 • 20:42 Uhr

Schleuser-LKW bei Göttingen gestellt - Polizei entdeckt und kontrolliert fünf junge Afghanen und ein Pakistani auf dem Standstreifen der A38

Die Polizei in Göttingen berichtet soeben:

Nachdem bereits am Montag, 28. Juni 2021 ,auf dem Rasthof Plötzetal an der Bundesautobahn 14 eine LKW-Schleusung mit zwei Afghanen aufgedeckt wurde, kam es am gestrigen Dienstag, 29. Juni 2021, zu einer weiteren "Behältnisschleusung", wie es die Polizei formulierte. Hierbei handelte es sich im aktuellen Jahr in Sachsen-Anhalt um den zwanzigsten Sachverhalt dieser Art. Hierbei stellte eine Streife der Landespolizei auf der Bundesautobahn 38, auf Höhe Merseburg, in der Nähe des Parkplatzes Geiseltal Nord, in Fahrtrichtung Göttingen fußläufig fünf Personen auf dem Standstreifen fest.

Nach den ersten Befragungen wurde bekannt, dass die vier Afghanen im Alter von 15, 16, 16 und 20 sowie ein 22-jähriger pakistanischer Staatsangehöriger mittels eines LKWs unerlaubt nach Deutschland eingereist waren. Die fünf jungen Männer verfügten über keine aufenthaltslegitimierenden Papiere. Daraufhin informierte die Landespolizei die zuständige Bundespolizei in Halle, die die unerlaubt Eingereisten übernahm und strafprozessual bearbeitete.

Weitere Erkenntnisse ergaben, dass es sich bei dem Fahrzeug um einen weißen LKW mit bulgarischen Kennzeichen handelte. Durch umfangreiche Fahndungsmaßnahmen konnte der LKW durch die Landespolizei in Göttingen gestellt und der Fahrer befragt werden. Die Ermittlungen hierzu laufen. Es wurden Strafverfahren wegen Einschleusens von Ausländern sowie der unerlaubten Einreise eingeleitet.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit der zuständigen Ausländerbehörde wurden die fünf jungen Männer an entsprechende Einrichtungen weitergeleitet, wobei die Minderjährigen an den Kinder- und Jugendnotdienst übergeben wurden.red











30.06.2021 • 19:55 Uhr

Ausgebrochenes Rind bleibt im Schlamm der Suhle stecken - Mit Blasrohr betäubt und gerettet

Ein ausgebrochenes Rind hat am Montag (28.06.21) seinen Besitzer und die Polizei aus Duderstadt in Atem gehalten. Das drei Jahre alte Tier war am Vormittag von einer Weide im benachbarten Bernshausen (Landkreis Göttingen) entkommen. Während seiner Flucht beschädigte das Tier unter anderem mehrere Zäune. Das Rind blieb schließlich in Germershausen im Flusslauf der Suhle stecken und war gefangen. Hier konnte eine alarmierte Tierärztin es mit dem Blasrohr betäuben. Dann wurde es gerettet. jk7Foto: Polizei










30.06.2021 • 19:45 Uhr

AfD-Abgeordneter aus dem Dienst als Staatsanwalt entfernt - Gericht: "Meinungsfreiheit wurde überschritten"

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Thomas Seitz darf nicht mehr als Staatsanwalt arbeiten. Er wurde durch ein am Mittwoch veröffentlichtes Urteil des Dienstgerichtshofs für Richter am Oberlandesgericht Stuttgart aus dem Dienst entfernt. Der Gerichtshof wies damit eine Berufung gegen ein gleichlautendes Urteil des Landgerichts Karlsruhe aus dem Jahr 2018 zurück.

Seitz hat nach Überzeugung der Richter mehrfach und fortwährend Kernpflichten als Beamter etwa zu Verfassungstreue, Neutralität und Mäßigung verletzt. Durch eine Vielzahl von Internetveröffentlichungen sei das Vertrauen des Landes als Dienstherr und das Vertrauen der
Allgemeinheit in seine Amtsführung «vollständig und endgültig zerstört», hieß es in der Begründung.

Konkret werfen ihm die Richter migrantenfeindliche Text- und Bildbeiträge vor. So habe er von «Migrassoren» und einer «Invasion» gesprochen und die Rechtsprechung in Deutschland als
«Gesinnungsjustiz» bezeichnet. Damit habe er die Grenzen der Meinungsfreiheit weit überschritten. Eine Entfernung aus dem Dienst sei unumgänglich und verhältnismäßig, auch wenn es sich um die härteste disziplinarische Maßnahme handele. Mildere Disziplinarmittel
reichten nicht aus, schreiben die Richter.

Eine Revision gegen das Urteil wurde nicht zugelassen. Dagegen kann Seitz allerdings binnen zwei Wochen mit einer Beschwerde vorgehen. epd










30.06.2021 • 19:41 Uhr

Bad Gandersheimer CDU führte erstes Treffen der Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtratswahl durch - Bürgeraufruf zur Mitarbeit an einem Kommunalwahl-Programm

Bad Gandersheimer Kandidatinnen und Kandidaten für Stadtrat und Kreistag trafen sich zum ersten Austausch und Organisation

Nach der Aufstellung der Kandidatinnen und Kandidaten für Stadtrat und Kreistag am 12. September 2021 fand jetzt ein erstes Treffen der CDU-Kandidaten zur Planung und Organisation des Wahlkampfes statt. Aufgrund der erfreulich niedrigen Inzidenz konnte dieses in Präsenz abgehalten werden.

Neben einem ersten Fototermin stand eine ausführliche Diskussion über mögliche Veranstaltungen an. Anzumerken ist, dass aufgrund der Corona-Pandemie viele Veranstaltungen und Unternehmensbesichtigungen leider nicht stattfinden konnten und man seitens der CDU nicht den Eindruck vermitteln wolle, dass man „nur zur Wahl greifbar sei“. Ziel ist eine dauerhafte Präsenz der CDU vor Ort auch zwischen den Wahlen. Dies entspreche zurecht der Erwartung der Bürgerinnen und Bürger gegenüber ihren Vertreterinnen und Vertretern im Stadtrat und Kreistag.

Auch das Thema Wahlprogram wurde ausführlich besprochen. Hier vertrete man die Auffassung, sich mehr als bisher auf bürgernahe Politik zu spezialisieren.


Aufruf zur Teilnahme einem
Stadt-Wahlprogramm: Was
wünschen sich die Bürger?


Um die Belange der Bürgerinnen und Bürger Bad Gandersheims bestmöglich in der künftigen (kommunal-) politischen Arbeit abzubilden und zu bearbeiten ruft die CDU die Bürgerinnen und Bürger auf, sich aktiv am Wahlprogramm zu beteiligen. Dies solle so funktionieren, dass entsprechende Themen per Mail an info@cdu-gan.de gesendet werden können und dann in die politische Arbeit mit einfließen sollen. Die CDU hoffe auf eine hohe Beteiligung und Annahme dieses Angebotes auf Mitarbeit.
red










30.06.2021 • 15:39 Uhr

Evangelische Landeskirche Braunschweig schaltet neues Gottesdienstportal im Internet frei - Alles auf einen Blick

Die Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig - zu ihr gehört die Propstei Bad Gandersheim-Seesen - hat ein neues Gottesdienstportal im Internet freigeschaltet. Unter der Adresse

www.gottesdienste-im-braunschweiger-land.de

ist dort die überwiegende Zahl der Gottesdienste verzeichnet, die jede Woche in den zwölf
Propsteien zwischen Harz und Heide gefeiert werden, wie die Landeskirche am Mittwoch in Wolfenbüttel mitteilte. Über eine detaillierte Suchfunktion können Nutzerinnen und Nutzer gezielt das für sie passende Angebot finden.

Das Portal listet die Termine auf, soweit sie von den Kirchengemeinden selbst dort eingetragen werden. Vollständigkeit sei deshalb nicht gegeben, sagte Kirchensprecher Michael Strauß (Foto. «Da sich viele Menschen mittlerweile online informieren, unternimmt die Kirche mit dem neuen Portal einen weiteren wichtigen Schritt bei der Digitalisierung ihrer Angebote.» Zur Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig gehören 300 Gemeinden mit rund 321.000
Mitgliedern im Südosten Niedersachsens und Teilen Sachsen-Anhalts.
red










30.06.2021 • 15:08 Uhr

Umgestaltung des Gandersheimer Freibades: Pannen-Stahlrohe aus Gande gehoben und kürzer gemacht

Heute sind die Pannen-Stahlrohre für die Verrohrung der Gande auf der Großbaustelle "Umgestaltung des Freibades" in der südniedersächsischen Kur- und Badestadt Bad Gandersheim mit erheblichen Aufwand(mit einem Roll-Kran aus Naensen) wieder aus dem Bachbett gehoben worden. Die zuständige Landkreisbehörde hatte mitbekommen, dass es bei der Verlegung der 7,5 Tonnen schweren Rohre nicht mit rechten Dingen zugegangen war. Bei einer Kontrolle stellte sich heraus, dass die eingebrachten Rohre nicht genehmigt waren. Daraufhin war ein Baustopp veranlasst worden. Den Behördenangaben zufolge waren die die Stahlrohe in einem Fall drei Meter zu lang, im weiteren Fall ein Meter.

Heute nun wurde diese Panne beseitigt. Immer noch streiten sich Beteiligte (Auftraggeber, Planer/Ausführende), wer für die Schlamperei verantwortlich ist und wer für die Mehrkosten aufzukommen hat. Die Freibad-Umgestaltung in eine naturnahe Schwimmteichanlage wird im Rahmen der Projekte zur Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim in Angriff genommen Sie wird komplett aus öffentlichen Geldern (Steuermitteln) aus verschiedenen Fördertöpfen finanziert. Fertigstellung im April 2022 (Eröffnung der LaGa 2022).

Die Verrohrung der Gande auf einem Teilstück dient einer Baustraße. Sie wird bis in den Bereich der Schwimmteiche gelegt. Über den meterhohen Baustraßendamm soll zu einem späteren Zeitpunkt ein 40 Tonnen schwere Aggregat transportiert werden.
red/Fotos: Fis WMG














30.06.2021 • 14:51 Uhr

Ehemaliger Göttinger Moscheeverbands-Vorsitzender(Ditib) wegen Volksverhetzung angeklagt

Der Göttinger Staatsanwaltschaft hat gegen langjährigen Göttinger Vorsitzenden des deutsch-islamischen Moscheeverbandes Ditib, Mustafa Keskin, Anklage erhoben. Ihm werde
Volksverhetzung in vier Fällen sowie in einem Fall die Billigung von Straftaten zur Last gelegt, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Andreas Buick, am Mittwoch dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Der Vorwurf der Volksverhetzung bezieht sich den Angaben der Behörde zufolge auf Posts in sozialen Netzwerken «zum Nachteil von Juden und Armeniern». Im Fall der Billigung von Straftaten gehe es unter anderem um eine Montage, auf der Papst Franziskus und der
türkische Rechtsextremist Mehmet Ali Agca abgebildet sind. Ali Agca hatte Papst Johannes Paul II. 1981 bei einem Attentat schwer verletzt. In dem Beitrag soll Keskin sinngemäß geäußert haben, weil Franziskus den Völkermord an den Armeniern als historische Realität
anerkenne, müsse er sich nicht wundern, wenn ihm in den Kopf geschossen werde.

Vorwürfe gegen Keskin hatte zu Jahresbeginn zunächst die sozialistische Jugendorganisation «Die Falken» erhoben. So habe er im Internet israelische Soldaten etwa als «jüdische Hunde» bezeichnet. Andere Bilder und Posts Keskins suggerierten, dass Juden und Israelis gezielt Kinder töten würden. Darüber hinaus habe Keskin wiederholt
Erkennungszeichen der islamistischen Muslimbruderschaft verwendet.

Keskins WhatsApp-Profil habe ein Bild gezeigt, das Donald Trump und Joe Biden als «alte» bzw. «neue» Marionette des Investmentbankers Jacob Rothschild darstelle. Die Familie Rothschild fungiert in antisemitischen Verschwörungsmythen und Weltbildern seit langer Zeit als Platzhalter für «die Juden», die über die Finanzmärkte die Regierungen und die Welt herrschten.

Infolge der Vorwürfe war Keskin als Göttinger Ditib-Vorsitzender zurückgetreten. Sowohl der Ditib-Bundesverband als auch der niedersächsische Landesverband distanzierten sich von Keskins Äußerungen.

Als Göttinger Ditib-Vorsitzender war Keskin war jahrelang im interreligiösen Dialog engagiert. Er beteiligte sich in der Universitätsstadt unter anderem am «Runden Tisch der Religionen Abrahams». An diesem «Runden Tisch» treffen sich seit 20 Jahren regelmäßig Vertreter von christlichen, jüdischen und muslimischen Gemeinden in Göttingen zu Gesprächen und zur Planung gemeinsamer Aktionen.

2002 veröffentlichte der «Runde Tisch» einen Appell gegen den drohenden Irak-Krieg. 2004 holte er ein schwer herzkrankes vierjähriges Kind aus Bethlehem nach Göttingen, wo es in der Universitätsklinik erfolgreich operiert wurde und anschließend geheilt nach Palästina zurückkehren konnte. 2018 gab es im Städtischen Museum ein gemeinsames Fest unter dem Motto «Bei Abraham zu Gast».

Ditib ist die größte sunnitisch-islamische Organisation in Deutschland. Sie untersteht der Kontrolle des staatlichen Präsidiums für religiöse Angelegenheiten der Türkei, das wiederum dem türkischen Präsidenten direkt unterstellt ist. Die an staatlichen theologischen Hochschulen in der Türkei ausgebildeten Imame der Ditib werden für fünf Jahre nach Deutschland geschickt und sind de facto Beamte des türkischen Staates, von dem sie auch bezahlt werden.epd











30.06.2021 • 14:31 Uhr

Millionen-Projekt Gabionenhang (barrierefreie Rampen) zum Skulpturenpfad

…hier wird mit fleißigen Händen weiter an den Gabionen zur Hangsicherung gebaut und unten bis zum Viadukt am Solebad werden Betonfundamente hergestellt, auf die dann die Drahtschotterkörbe aufgesetzt und mit Natursteinen an den Ansichtsseiten befüllt werden. So werden die Böschungsabgrabungen, die mehrfach zu Hangrutschungen geführt haben, gesichert. Vom Kurhausparkplatz soll hier ein sehr aufwendiger barrierefreier zusätzlicher Zugang zum Skulpturenweg erfolgen.
Überall wird für das Millionenprojekt Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim gebaut, nur an den Bundesstraße 64 Rampen GN Ost nicht, da wird noch viel besprochen.red/ Foto: Fis WMG











30.06.2021 • 14:25 Uhr

Impfangebot für Polizei und Geschäftsbereich des Niedersächsischen Innenministeriums

Der Staatssekretär des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport, Stephan Manke, hat vom Impfangebot des Innenministeriums Gebrauch gemacht. Gestern (29.06.2021) hat er in der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen seine erste Corona-Impfung erhalten. Inzwischen haben alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Geschäftsbereich des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport, wozu z.B. auch die rund 27.000 Beschäftigten der Polizei in Niedersachsen, der Verfassungsschutzes sowie die Landesbehörde für Katastrophenschutz gehören, ein entsprechendes Impfangebot erhalten, das sehr gut angenommen worden ist. Die Impfkampagne der Polizei (mit der Priorisierungsgruppe 2) war bereits am 26. Februar angelaufen, damit insbesondere die Polizeibeamtinnen und -beamten im Einsatz und anderen entsprechenden Bereichen möglichst früh einen Impfschutz erlangen konnten. Inzwischen haben alle Mitarbeitenden der Polizei - auch aus der Priorisierungsgruppe 3 - ein Angebot für eine Erstimpfung erhalten.

Staatssekretär Manke: „Uns war es wichtig, dass wir im Sinne der Fürsorge für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein entsprechendes Angebot machen können. Wir sorgen mit einer hohen Impfquote für die Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs, insbesondere in unseren Sicherheits- und Katastrophenschutzbehörden. Mit der Öffnung der Impfungen für Betriebsärzte hat die Kampagne bei uns ordentlich an Schwung gewonnen. Viele unserer Beamtinnen und Beamten sowie Angestellten haben davon Gebrauch gemacht, ich habe sehr viele positive Rückmeldungen erhalten. Auch meine Impfung heute in der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen lief reibungslos und professionell ab. Ich bedanke mich insbesondere beim medizinischen Dienst der Polizei und den weiteren Mitarbeitenden, die diesen Prozess engagiert begleitet haben, für ihre Mühe und ihren Einsatz.










30.06.2021 • 14:19 Uhr

Umfrage: In Kindergärten, Krippen und Horte fehlen 173.000 Fachkräfte

In Kitas in Deutschland fehlen laut einer Umfrage der Gewerkschaft ver.di derzeit 173.000 Fachkräfte. Über fünf Wochen habe man Erzieherinnen und Erzieher über die Personalsituation befragt, teilte ver.di am Mittwoch in Berlin mit. Trotz der angespannten Corona-Lage hätten sich rund 19.000 Fachkräfte aus allen Regionen und von unterschiedlichen Trägern am «ver.di-Personalcheck» beteiligt. Belegt werde ein hohes Maß an Unzufriedenheit über den akuten Mangel an Personal.

Die Studie, die vom 15. Mai bis 22. Juni in Kooperation mit der Hochschule Fulda stattfand, mache die starke Belastung und die Unzufriedenheit der Kita-Beschäftigten mit der Arbeitssituation deutlich, hieß es. «Fast 44 Prozent der Befragten gaben an, dass sie
zeitweise für mehr als 17 Kinder am Tag gleichzeitig verantwortlich sind, fast ein Viertel davon waren sogar für mehr als 21 Kinder zuständig», erklärte die Gewerkschaft. Daher sei es nicht überraschend, dass fast 44 Prozent der Befragten angaben, zu wenig Zeit zu haben, um auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder einzugehen.

«Diese Ergebnisse sind ein deutliches Signal der Kolleginnen und Kollegen für mehr Entlastung», betonte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Christine Behle. Mehr als 30 Prozent der befragten Fachkräfte gaben an, dass sie ihren eigenen pädagogischen Ansprüchen im Alltag nicht gerecht werden könnten. Über 64 Prozent arbeiten häufig unbezahlt außerhalb ihrer normalen Arbeitszeit, um die Arbeit bewältigen zu können.

Gefragt wurden die Kita-Fachkräfte auch danach, wie viele Fachkräfte in ihrem Team fehlen würden, um die pädagogische Arbeit so leisten zu können, wie es etwa Bildungspläne vorgeben. Danach fehlen in jeder Kita im Durchschnitt drei Vollzeitkräfte. Bei rund 57.600 Kitas in Deutschland sind dies knapp 173.000 fehlende Fachkräfte.epd










30.06.2021 • 14:15 Uhr

Vox Organi in Göttingen und in Hardegsen

Nach einem außerordentlich erfolgreichen super-Wochenende mit vier Veranstaltungen an drei Tagen vor trotz Fußball-Europameisterschaft gut besuchten Kirchen kehrt das internationale Orgelfestival Vox Organi ein weiteres Mal nach Göttingen zurück und kommt auch wieder in den Sollingraum.

Am Freitag, 2. Juli 2021, nimmt Stefan Kordes (Foto), Kantor und Organist an St. Jacobi Göttingen, noch einmal selbst Platz an der viermanualigen Ott/Schmid-Kirchenorgel. Er übernimmt die Orgelandacht im Rahmen von Vox Organi – es ist zugleich die 2018. Orgelmusik an St. Jacobi - für seinen französischen Kollegen Jean Baptiste Dupont, der kurzfristig seine Beteiligung am Festival absagen musste.
Kordes hat ein Programm mit Werken von Louis Vierne zusammengestellt und bringt für das Publikum eine zusätzliche Überraschung mit: da in eingeschränktem Maße inzwischen Vokalmusik in Kirchen wieder erlaubt ist, wird auch ein Stück von Jean Adam Guilain zu hören sein, das im Wechsel mit Gregorianischem Gesang aufgeführt wird. Die Orgelandacht beginnt um 18 Uhr, den liturgischen Part übernimmt Pastor i.R. Dirk Tiedemann.

Am Samstag, 3. Juli 2021, ist um 18 St. Mauritius in Hardegsen Festivalort für Vox Organi. Jan Ernst (Foto), Domorganist aus Schwerin, nimmt Platz an der Edskes-Orgel, für die er ein Programm mit Werken von Krebs, Händel, Sweelinck und anderen ausgewählt hat.
Jan Ernst ist regelmäßigen Festivalbesuchern kein Unbekannter; er gastierte bereits im vergangenen Jahr sehr erfolgreich bei Vox Organi. Neben seiner Tätigkeit als Domkantor und -organist unterrichtet der gebürtige Norddeutsche an der Musikhochschule Hamburg. Für sein Orgelspiel lernte er viel von den historischen Orgeln seiner ostfriesischen Heimat und von den Lehrern, die seine Studien betreuten: Harald Vogel (Bunde), Rose Kirn (Hamburg) und Hans van Nieuwkoop (Amsterdam).
Liturgin des Abends ist Pastorin Anne Dill.

Die vollständigen Programme sowie weitere Informationen über das internationale Orgelfestival Vox Organi gibt es auf der Festival-Website www.voxorgani.org













30.06.2021 • 13:11 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Null Infektionsfälle und kein einziger Corona-Akutfall mehr! Kreis Northeim total "coronafrei!"


Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 2.623 (0) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.565 (+2) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 0,0 (0 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht (wir berichteten heute früh).

Maximal 50 Personen dürfen sich draußen treffen und maximal 25 Personen dürfen sich drinnen treffen. Kinder von 0 bis 14 Jahren und Genesene sowie vollständig Geimpfte werden nicht mit angerechnet. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden auf die Höchstzahl ebenfalls nicht angerechnet!

Aktuell sind im Landkreis Northeim 0 (-2) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 0 (0),
Bodenfelde 0 (0),
Dassel 0 (-1),
Einbeck 0 (-1),
Hardegsen 0 (0),
Kalefeld 0 (0),
Katlenburg-Lindau 0 (0),
Moringen 0 (0),
Nörten-Hardenberg 0 (0),
Northeim 0 (0) und
Uslar 0 (0) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 58 (0) Personen verstorben.
Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 40.679 Personen (Stand: 27.6.2021) im Impfzentrum und 38.767 Personen (Stand 28.6.2021) bei den Hausärzten geimpft.
Eine zweite Impfdosis haben bisher 27.636 Personen (Stand: 27.6.2021) im Impfzentrum und 21.146 Personen (Stand 28.6.2021) bei den Hausärzten erhalten.
Alle weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus










30.06.2021 • 13:06 Uhr

Heute bei REWE in Echte: Bulgare öffnet Spirituosenflaschen und trinkt daraus - Danach bespuckt er Mitarbeiterin und Mittarbeiter - Staatsanwalt entlässt ihn

Tatort: Echte, Hauptstraße, Tatzeit: Heute, Mittwoch, 30. Juni 2021, 09.10 Uhr:

Ein 29-jähriger Mann öffnete unberechtigt mehrere Flaschen Spirituosen im REWE- Supermarkt.
Ein Mann aus Bulgarien öffnete in einem Supermarkt mehrere Flaschen mit alkoholischen Getränken und trank aus diesen. Durch Angestellte wurde er daraufhin in das Mitarbeiterbüro gebeten. Dort bespuckte er eine 53-jährige Mitarbeiterin und einen 24-jährigen Mitarbeiter. Zusätzlich kam es zu einer versuchten Körperverletzung zum Nachteil der Mitarbeiterin.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt. Es wurden Ermittlungsverfahren wegen Ladendiebstahl und mehreren Körperverletzungen eingeleitet.red/Mü











30.06.2021 • 12:55 Uhr

A7/B64: Straßen-Vollsperrung an der "Schlackenmühle" wirklich wegen "Brückenabbruch?

Heute ist in einer lokalen Zeitung die Rede von einem "Brückenabbruch" im Zusammenhang mit Brückenneubau an der A7 und der Vollsperrung der Bundesstraße 64 im Sektor "Schlackenmühle".

Dazu ist anzumerken:
Man kann nur hoffen, dass diese Meldung falsch ist und nur das Lehrgerüst mit der Schalung ausgebaut wird! Zu einem zunächst von VIA 7 dementierten Abriss des Brückenneubaues war es erst bei der "Pannenbrücke von Echte" gekommen (wir berichteten). Hier konnte das Lehrgerüst dann gleich stehen bleiben und für den peinlichen zweiten Brückenneubau der A 7 Brücke in nördlicher Fahrtrichtung genutzt werden. Dort musste die Brücke samt Schalung mit einer Großfräse zerlegt werden. Anschließend wurde sogar 24 Stunden durchgebaut, um im Zeitplan nicht noch mehr in Verzug zu geraten.

An der hier dokumentierten B 64 Brücke erkennt man, dass im Bereich der Brückenwiderlager schon die Kappen ausgeschalt sind und wir Steuerzahler drücken die Daumen, dass dieses Mal die Bewehrung richtig berechnet wurde und die ausgeschalte Brücke an der Schlackemühle hält. red/Foto: Fis WMG










30.06.2021 • 10:00 Uhr

Wurzeln schlagen braucht Zeit - Der Göttinger «Willkommensgarten» schafft interkulturelle Begegnungen

Die Ökolandbau-Expertin Nine Besecke leitet den «Willkommensgarten» am Flüchtlingswohnheim auf den Zietenterrassen in Göttingen. Unter dem Motto «Wurzeln schlagen» soll die gemeinsame Gartenarbeit die Integration erleichtern.

Farid Baloch aus Pakistan schippt Erde von einem Komposthaufen in eine Schubkarre. Seine Wohnheim-Nachbarskinder Mihailo (9) aus Serbien und Valeria (9) aus Venezuela, helfen ihm. Anschließend kippt Farid die Erde auf die noch leeren Beete, die sie mit Tomaten, Paprika und Kohlrabi bepflanzen wollen. Wie jeden Mittwochnachmittag kommen Bewohner der Flüchtlingsunterkunft auf den Zietenterrassen in Göttingen im benachbarten «Willkommensgarten» zusammen.

Der Garten soll sie und ihre Nachbarn niedrigschwellig in Kontakt und miteinander ins Gespräch bringen. «Oh, guck mal, wer wieder zu Besuch gekommen ist», sagt die Leiterin des Gartens, Nina Besecke, zu Valeria und zeigt auf einen Käfer auf der Minze. Danach wendet sie sich den Erdbeeren zu. «Kannst du mir sagen, wie die heißen?», fragt die pensionierte Berufsschullehrerin und Agraringenieurin. Valeria schüttelt den Kopf. «Dann schau mal auf dem Schild nach.» Valeria liest nach und lächelt. «Ich liebe Erdbeeren», sagt sie. Sie ist mit ihren Eltern vor anderthalb Jahren nach Deutschland gekommen und
spricht schon sehr gut Deutsch.

In dem 140 Quadratmeter großen Nutzgarten im Hof des Asylbewerberheims sind alle Pflanzen mit ihrem deutschen Namen beschildert. Das Projekt mit dem Titel «Wurzeln schlagen 2.0 - Flüchtlinge werden Nachbarn» hat vor fünf Jahren der Göttinger Verein
«Internationalen Gärten» ins Leben gerufen. Menschen, die sich sprachlich oft nur begrenzt verständigen können, kommen hier über die gemeinsame Arbeit zusammen. Auch Mihailo und Valeria haben sichtlich Spaß, während sie die frisch eingepflanzten Tomaten-Stecklinge
gießen.

Dennoch ist Beseckes Bilanz gemischt. «Ich habe die Leute aus der Nachbarschaft schon mehrmals zum Pellkartoffelessen eingeladen, mit dem wir uns nach der Gartenarbeit jedes Mal belohnen», sagt sie. Der Einladung sind bisher nur wenige gefolgt.

Auch die Heimbewohner nehmen den Garten weniger an als erhofft. «Das liegt sicher auch daran, dass es ein Garten für alle ist. Daher fühlt sich niemand so richtig verantwortlich», vermutet Besecke. Tatsächlich möchten die meisten Bewohner das Heim so schnell wie
möglich verlassen. Doch die Asylverfahren ziehen sich oft lange hin und längst nicht alle bekommen am Ende einen positiven Bescheid. Wer bleiben darf, findet noch lange keine Wohnung.

Farid möchte ebenfalls gern ausziehen. Vor drei Monaten durften seine Frau Tahira mit den Kindern, Tochter Manal (4) und Sohn Hammal (7), einreisen. Seitdem lebt er mit ihnen und mit seinem Bruder in einem 3-Zimmer-Appartement. Seit seiner Flucht aus Pakistan im Jahr
2016 hatte Farid seine Familie nicht mehr gesehen. «Als Menschenrechtsaktivist für mein Volk, die Belutschen, musste ich um mein Leben fürchten», erklärt er. Denn das nach Autonomie strebende Volk sei den Repressionen der pakistanischen Militärs ausgesetzt.

Farid floh zu Fuß, durch den Iran und die verschneiten Berge an der iranisch-türkischen Grenze. Nach einjähriger Odyssee erreichte Farid 2017 Deutschland. Seitdem lebt er auf den Zietenterrassen und steht vor der Aufgabe der «Neuverwurzelung».

Zeitweise hat er für einen Sicherheitsdienst gearbeitet. Aktuell hat er keine Arbeit. Er möchte Deutsch lernen und Dolmetscher werden. Noch unterhält er sich aber lieber auf Englisch. «Die Sprachkurse für Geflüchtete könnten besser sein», findet Besecke. Auch die
sogenannten Fallmanager des Jobcenters tun aus ihrer Sicht zu wenig, um für Geflüchtete eine passende Anstellung zu finden.

«Viele der Bewohner hier sind sicherlich mit Erwartungen hergekommen, die sich nicht erfüllt haben», sagt Besecke. Sie betreut selbst drei afghanische Geflüchtete. Auch sie haben es schwer auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt. Besecke lässt sich davon nicht beirren. «Wurzeln schlagen braucht eben Zeit, und außerdem eine sichere Bleibeperspektive.» epd










30.06.2021 • 09:50 Uhr

Regenbogenfahne am Sitz der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont Holzminden gehisst

Anlässlich des Christopher Street Days wurde am 28. Juni 2021 die Regenbogenfahne als Zeichen für Toleranz und Diversität am Sitz der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden in Hameln gehisst.

Der Leiter der Polizeiinspektion Matthias Kinzel ergänzt dazu: "Wir als Polizei stehen nicht nur für die innere Sicherheit ein, sondern wenden uns auch aktiv gegen jegliche Form von Diskriminierung. Dabei soll das Hissen der Fahne der symbolisch wahrnehmbare Akt der Solidarisierung sein. Messen lassen müssen wir uns aber sowohl innerdienstlich, als auch im Umgang mit den Menschen für die wir da sind, an unserem Handeln. Dabei ist die von unserem Denken geprägte Kommunikation ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Die aktuellen Ereignisse auch im Fußball zeigen, dass es notwendig ist ein Zeichen für Toleranz und Vielfältigkeit zu setzen."

Die Regenbogenfahne wurde im Beisein von Polizeidirektor Matthias Kinzel, der Leiterin Einsatz Polizeirätin Marina Vieth, dem Leiter des Zentralen Kriminaldienstes Polizeioberrat Heiko Heimann und dem Personalratsvorsitzenden Polizeihauptkommissar Ralf Hermes gehisst. red/Fotos: Polizei












30.06.2021 • 09:17 Uhr

Corona-Virus-Lage am Mittwoch: Inzidenzwert im Kreis Northeim weiter 0,0 - Immer mehr weiße (coronafreie) Landkreise

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Mittwoch in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt soeben offiziell einen Inzidenzwert von weiterhin 0,0 für den Landkreis Northeim mit. Die Nachhaltigkeit der Eindämmung der Pandemie setzt sich fort. Das bestätigt die Inzidenzampel für Niedersachsen. Es gibt immer mehr weiße (coronafreie) Landkreis. Der Inzidenzwert für ganz Niedersachen liegt aktuell im Durchschnitt bei 3,0.

red/Grafiken: RKI /NDR / Gesundheitsministerium Niedersachsen












30.06.2021 • 09:04 Uhr

Letzte Bundeswehrsoldaten verlassen Afghanistan - 59 verloren ihr Leben

Die letzten deutschen Soldatinnen und und Soldaten haben Afghanistan verlassen. Die Bundeswehrangehörigen würden am Mittwochmorgen in Deutschland erwartet, teilte das
Bundesverteidigungsministerium in Berlin am Dienstagabend mit.

«Ein historisches Kapitel geht zu Ende, ein intensiver Einsatz, der die Bundeswehr gefordert und geprägt hat, bei dem sich die Bundeswehr im Kampf bewährt hat», erklärte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) . Es sei aber auch ein Einsatz gewesen, «bei dem Angehörige unserer Streitkräfte an Leib und Seele verletzt wurden, bei dem Menschen ihr Leben verloren haben, bei dem wir Gefallene zu beklagen hatten.»

Der Einsatz im Konfliktland Afghanistan im Rahmen der Missionen ISAF und RS («Resolute Support») währte fast 20 Jahre. «Wir werden offen darüber reden, was gut war, was nicht gut war und was wir gelernt haben», betonte Kramp-Karrenbauer. Das gelte für die Bundeswehr, aber auch für die Bundesregierung insgesamt.

Für all diejenigen, die im Afghanistan-Einsatz dienten, solle es im Sommer einen Festakt geben. Insgesamt leisteten der Mitteilung zufolge rund 160.000 Soldatinnen und Soldaten Dienst in Afghanistan, 59 verloren im Zusammenhang mit dem Einsatz ihr Leben, 35 davon durch Fremdeinwirkung. Vor Beginn der Rückverlegung nach Deutschland im Mai betrug die Personalstärke in Afghanistan noch etwa 1.100.epd











30.06.2021 • 08:59 Uhr

Rückenwind: Freie Bürgerliste Nörten-Hardenberg (FBL) unterstützt Landratskandidat Christian Grascha

Die Wählergemeinschaft Freie Bürgerliste Nörten-Hardenberg (FBL) unterstützt die Landratskandidatur von Christian Grascha. In einer Mitgliederversammlung der FBL votierten die anwesenden Mitglieder einstimmig für den Landtagsabgeordneten. Grascha ist auch der Kandidat von CDU und FDP.

Im Vorfeld der Sitzung des Umweltausschusses des Landkreises Northeim in der Aula der Schule besuchte der Landratskandidat Christian Grascha die Gemeinde Nörten-Hardenberg.

Aktuelles Thema war dabei unter anderem der Entwurf zum Regionalen Raumordnungsprogramm des Landkreises zum Thema Windenergie. Für das Gebiet des Fleckens Nörten-Hardenberg sind zwei Standorte in Lütgenrode und Nörten-Hardenberg vorgesehen. „Dieser Bereich ist das am meisten besuchte und beliebteste Naherholungsgebiet für Nörten“, machten FBL-Ratsherr Ingo Tennstedt und FDP-Kreistagsabgeordneter Dr. Christian Eberl deutlich. Für Christian Grascha war klar nach diesem Besuch klar, dass die derzeit im Entwurf befindlichen Flächen nicht geeignet seien.

„Wir wollen und müssen beim Klimaschutz aktiver werden“, so Grascha weiter. Das mache die Erzeugung von regenerativen Energien notwendig. Dazu gehörten auch Windstandorte. Diese müssten nicht nur für die Natur verträglich sein, sondern vor allem für die Bürgerinnen und Bürger. Außerdem müssten diese auch wirtschaftlich sein. „Neue Windenergieanlagen in Tälern belasten nur Mensch und Natur, bringen aber keinen Vorteil für die Energiewende“, so Grascha. Es müssten daher Alternativstandorte zum Beispiel im Bereich von belasteten und zerstörten Waldflächen geprüft werden. Aufgrund von höherer Wirtschaftlichkeit seien auch weniger Anlagen erforderlich, um entsprechende Produktionsziele zu erreichen.

Ratsherr Ingo Tennstedt (FBL) stellte klar: „Das von uns unterstützte Ziel der Erzeugung erneuerbarer Energie darf nicht zu unnötigem Flächenverbrauch führen. Die FBL wird Christian Grascha daher bei seiner Kandidatur als Landrat unterstützen.“
„Die Windvorrangplanung des Landkreises ist eine klassische kommunale Aufgabe im Rahmen der Raumordnung“ betonten die FDP-Kandidaten für die Kreistagswahl Martina Verhey und Walter Möhle. Daher ist es erforderlich, Alternativen zu dem jetzigen Standort zu untersuchen, waren sich alle Teilnehmer der Rundreise durch den Flecken Nörten-Hardenberg einig.

„Die Auswahl der Standorte im Landkreis erfolgte nach den bisherigen Vorgaben des Landes Niedersachsen“, erläuterte der Kreistagsabgeordnete Dr. Eberl. Die Windhöffigkeit, also die beste Lage für Windenergieerzeugung zu nutzen, spielte bei der Auswahl praktisch keine Rolle. „Für das Flachland sind die gewählten Kriterien sinnvoll, im Bergland passt das aber nicht“, so Eberl weiter. Die Aufgabe, nach alternativen und besser geeigneten Standorten zu suchen, wird jetzt dringlich. Das Anliegen der Nörtener wird Eberl daher im Umweltausschuss des Kreistages zur Sprache bringen.red










30.06.2021 • 08:57 Uhr

Hardegsen: Verkehrsunfallflucht mit einem Lkw - 2.000 Euro Schaden hinterlassen

Tatort: Hardegsen, Hohe Straße, Tatzeitraum: Montag, 28. Juni 2021, 22 Uhr, bis Dienstag 29. Juni 2021, 10 Uhr:

Im dokumentierten Zeitraum kam es zu einer Verkehrsunfallflucht. Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer eines Lkw beschädigte vermutlich beim Rangieren den geparkten Pkw des Geschädigten und entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort. Es entstand ein Schaden von etwa 2000 Euro.

Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim unter Telefon 05551-70050 zu melden. Mü










30.06.2021 • 08:52 Uhr

Pilotprojekt Telenotfallmedizin startet im Landkreis Northeim am 1. Juli - Notarzt kann in Videokonferenz zugeschaltet werden

Leitersturz! Der Patient erleidet einen Oberschenkelbruch und hat stärkste Schmerzen. Der Notfallsanitäter ist für die Behandlung dieser Schmerzen und in der Versorgung des Oberschenkelbruches ausgebildet und weiß, welches Schmerzmittel in Frage kommt. Er darf es aber eigenständig nicht geben, weil dieses Medikament dem Betäubungsmittelgesetz unterliegt und nur von einem Arzt angeordnet werden darf. Dieser müsste nun nachgefordert werden, so lange hat der Patient aber weiterhin Schmerzen. Unmittelbares ärztliches Handeln ist hier nicht gefragt, nur dessen Entscheidung. Der Notarzt wäre hierdurch aber gebunden und könnte nicht zu einem anderen schweren Notfall eingesetzt werden, der wichtiges notärztliches Handeln erfordert.

Zukünftig kann der Notfallsanitäter sich die Unterstützung eines speziell ausgebildeten Notarztes über einen Video-Chat einholen, nämlich den des Telenotfallmediziners. Über ein modernes Handy und die intelligente Zusammenschaltung vorhandener Technologien in den Rettungswagen können der Notfallsanitäter und auch der Patient in eine Videokonferenz mit dem Telenotfallmediziner eintreten. Damit kann das notärztliche Knowhow, also die Entscheidung und Anordnung des Schmerzmittels, sofort an den Patienten gebracht werden – es muss nicht darauf gewartet werden, bis der nachgeforderte Notarzt nach längerer Fahrt eingetroffen ist.

Alle Vitaldaten (EKG, Herzfrequenz, Blutdruck, etc.) werden über eine gesicherte Internetverbindung mit einer Verzögerung von ca. 1 sec. auf dem Monitor des Telenotfallmediziners dargestellt, Bild- und Tonübertragung erfolgen über eine andere Internetverbindung, vergleichbar Whats-App, aber gesichert. Der Datenaustausch geschieht über einen deutschen Server unter deutschen Datenschutzbedingungen.
Durch die innovative Nutzung vorhandener Technik liegt der finanzielle Aufwand im Vergleich zu den beiden anderen in Deutschland erprobten Telenotarzt-Systemen, die Investitionen von mehr als 30.000 Euro je Rettungswagen erforderten, hier unter 2.000 Euro je Fahrzeug und ist bereits in der Wohnung des Patienten einsetzbar.

Die Landkreise Goslar und Northeim haben nach zweijähriger Planung und Vorarbeit dieses Pilotprojekt aufgelegt, das im Vorfeld mit dem Innenministerium, dem Landesausschuss Rettungsdienst sowie mit den Krankenkassen abgestimmt wurde. Der Landkreis Goslar ist bereits Anfang Januar gestartet, planmäßig folgt jetzt der Landkreis Northeim zum 1. Juli 2021.
Das Pilotprojekt ist auf 2 Jahre angelegt und soll Zahlen liefern, in welchem Umfang durch diese zusätzliche ärztliche Unterstützung der Notfallsanitäter eine sinnvolle Entlastung des Notarztes erzielt werden kann und wie der Notfallsanitäter dadurch ausgewählte Krankheitsbilder mit ggfs. zugeschalteter Beratung durch den Telenotfallmediziner effektiver und schneller behandeln kann.

Und es soll die Frage geklärt werden, wie viele Einwohner*innen ein telenotfallmedizinisches Zentrum gesichert versorgen kann - also Zahlen, die für das ganze Land gelten werden.
Der Telenotfallmediziner ist an die Rettungsleitstelle in Goslar angegliedert und hat seinen Arbeitsplatz dort in einem separaten Raum.
Auf zwei Monitoren werden die Werte des Patienten angezeigt, auf einem weiteren erfolgt die übliche notfallmedizinische Dokumentation. Der Telenotfallmediziner kann auf alle Informationen aus internen Datenbanken und aus dem Internet zugreifen und kann so den Notfallsanitäter auch mit zusätzlichem Wissen unterstützen.

Der Notfallsanitäter trägt einen Harnisch vor der Brust, in dem ein Handy so getragen wird, dass in eingeschaltetem Zustand das Bild des Patienten übertragen werden kann, die Sprachverbindung wird über einen kleinen Ohrhörer hergestellt. Während des Gespräches wird der Patient von dem anderen Teampartner des Rettungswagens betreut.
Vor Gesprächsbeginn wird der Patient darüber informiert, dass ein Notarzt per Videoverbindung zugeschaltet wird. Der Gesprächsaufbau kann nur vom Notfallsanitäter aus aufgebaut werden, eine unbeabsichtigte oder unkontrollierte Überwachung des Rettungsteams oder des Patienten ist weder möglich noch gewünscht.
Muss beispielsweise ein Patient vom Telenotfallmediziner aufgeklärt werden, weil der Patient den Transport nicht wünscht, so können beide vis à vis über den Video-Chat miteinander sprechen, dafür wird die Kamera des Handys gedreht.

Die ersten Auswertungen zeigen, dass dieses neue System von den Notfallsanitätern gut angenommen wurde. Es entlastet den konventionellen Notarzt für die Einsätze, die zwingend und unmittelbar notärztliches Handeln erfordern. Es unterstützt den exzellent ausgebildeten Notfallsanitäter und verschafft ihm Rechtssicherheit. Der Patient profitiert von einer schnelleren Entscheidungsfindung.

Zoe Rodefeld freut sich über die neuen Möglichkeiten der Telenotfallmedizin. „Wir können Patienten beispielsweise durch die Gabe von Schmerzmitteln schneller helfen und unsere vorhandenen Kompetenzen in der Praxis anwenden“, zeigt sich die Notfallsanitäterin überzeugt, die damit auch die Arbeitszufriedenheit bei den Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern positiv beeinflusst sieht. „Mit der Begleitung durch den Telenotarzt besteht zugleich Rechtssicherheit“, erläutert Rodefeld.lpd

Zum Bild:
Die Kommunikation mit „Telenotarzt“ Dr. Tobias Steffen erfolgt per Handy. Ärztlicher Leiter Rettungsdienst Dr. Bodo Lenkewitz (v. l. n. r.), Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Notfallsanitäterin Zoe Rodefeld (mit Harnisch für die Kommunikationstechnik) kommunizieren mit Telenotarzt Dr. Tobias Steffen per Smartphone-Kamera. Foto: lpd











30.06.2021 • 07:24 Uhr

Bad Gandersheim: Fußball-Frust und keine Lust ...es musste ja so kommen!

Gehofft und heimlich gewünscht hatten es sich die meisten. Geahnt und still befürchtet hatten es ebenso viele. Das deprimierende Abschneiden der deutschen Nationalkicker bei der Fußball-Europameisterschaft speziell im Wembley-Spiel gegen England ist bei den Fans in Bad Gandersheim wie überall im Land mit diesen zwiespältigen Gefühlen aufgenommen worden: Die Realität vor Augen und die Vision im Herzen. Ja, es hätte klappen können. Hätte Thomas Müller seine hundertprozentige Torchance verwandelt. Ein Schrei des Entsetzend erfüllte die Fanmeile Marktplatz in Bad Gandersheim. Jeder war davon überzeugt: Den hätte ich reingemacht. So musste fast 200 Menschen vor den riesigen TV-Bildschirmen im La Piazza und bei der Ecke dieses frustvolle Ausscheiden der deutschen Mannschaft ertragen. Wie gesagt: Niemand hatte es ihr gewünscht. Befürchtet hatten es die meisten. Das Ende eines Selbstbetrugs.
re

Die Bilder dokumentieren die Stimmung während und nach dem Ausscheiden der deutschen Fußball-Nationalmannschaft vor den Bildschirmen im Freiluft Café "Zur Ecke" in Bad Gandersheim. Fotos: Fis WMG
















30.06.2021 • 07:14 Uhr

CDU lädt wieder zur digitalen Bürgersprechstunde am Freitag, 2. Juli

Erstes Kennenlernen mit CDU-Kandidatinnen und Kandidaten für Stadtrat und Kreistag möglich

Bad Gandersheim. Mit dem Ziel einer guten Bürgerinformation und Kommunikation lädt die CDU Bad Gandersheim wieder zur digitalen Bürgersprechstunde am Freitag den 02. Juli 2021 ab 18:00 Uhr ein. Diesmal mit einer Besonderheit; es besteht die Möglichkeit einige Kandidatinnen und Kandidaten der CDU für den Stadtrat und den Kreistag kennenzulernen und konkrete Fragen an diese zu richten.
Man hoffe auf diese unkomplizierte Weise einen ersten konstruktiven Austausch der Kandidaten mit Bürgerinnen und Bürgern zu ermöglichen.

Wie immer findet die Bürgersprechstunde ohne Vorgabe bestimmter Themen statt; die Interessierten können frei zu jedem Gebiet Fragen stellen und den Kandidatinnen und Kandidaten auch gerne Anregungen für die politische Arbeit oder den Wahlkampf mitgeben. Man wünsche sich in der CDU auf diese Weise zu einer offeneren und bürgernäheren (Kommunal-) Politik beitragen zu können.

Die Teilnahme erfolgt ganz einfach; CDU-gan.de aufrufen, runterscrollen, auf den unter „Bürgersprechstunde“ stehenden Link klicken und an der Bürgersprechstunde teilnehmen. Die Dauer soll zunächst 40 Minuten (von 18 BIS 18:40 Uhr) betragen.

"Der Stadtverband freut sich auf das digitale Zusammentreffen mit Interessierten und ist auf Anregungen und Anfragen gespannt!", heißt es in einer Mitteilung der Partei. red











29.06.2021 • 17:38 Uhr

Audi prallt morgen um 2.40 Uhr gegen Supermarktfassade - Zwei Leichtverletzte bei Unfall in Barbis

Auf der Barbiser Straße im Bad Lauterberger Ortsteil Barbis (Landkreis Göttingen) ist Sonntagnacht (27.06.21) gegen 02.40 Uhr ein Audi aus bislang noch ungeklärter Ursache erst nach links von der Straße abgekommen und dann gegen die Fassade eines angrenzenden Supermarktes geprallt. Bei der Kollision durchbrach der PKW die Gebäudewand. Die beiden Insassen, ein Heranwachsender und seine Beifahrerin, wurden leicht verletzt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch offen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.jk










29.06.2021 • 17:32 Uhr

Bad Gandersheimer Bürgermeisterkandidatin Grit Arndt-Lauterbach: Vorbild Baumwipfelpfad Bad Harzburg - Ihre Vorstellung bei Bündnis90/ Die Grünen - 4. Teil (Neues Video)

Seit vergangenen Samstag ist es offiziell: Für Bündnis 90/Die Grünen strebt Grit Arndt-Lauterbach aus Ahlshausen, die Marketingchefin der Landesgartenschau gGmbH 2022 Bad Gandersheim, das Amt der Bürgermeisterin in Bad Gandersheim an. Mit dem Segen der Grünen (wir berichteten exklusiv). Bündnis90/Die Grünen im Kreisverband Northeim unterstützen die Kandidatin ausdrücklich.

Wo Grit Arndt-Lauterbach her kommt, was sie antreibt und was sie anstrebt hat die Managerin bei ihrer Premiere- Vorstellung bei den Grünen im Rheinischen Hof in Einbeck beherzt und offen erklärt.

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group wird auszugsweise darüber in einer kleinen Serie im Laufe des heutigen Tages berichten. Lassen Sie sich überraschen, was Bad Gandersheims Bürgermeisterkandidatin Grit Arndt-Lauterbach zu sagen hat!
Fotos/Videos: Fis WMG

Fortsetzung folgt!










29.06.2021 • 17:20 Uhr

Ford Kombi auf Parkdeck in Geismar plötzlich in Flammen - Ursache noch unklar

Auf einem Parkdeck in der Nähe eines Mehrfamilienhauses im Göttinger Stadtteil Geismar, Am Kalten Born, hat am Montagabend (28.06.21) gegen 23 Uhr ein Auto gebrannt. Hausbewohner bemerkten die Flammen und alarmierten die Feuerwehr. An dem Ford Kombi entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Erste Schätzungen gehen von einem Gesamtschaden in Höhe von etwa 15.000 Euro aus. Die Brandursache steht noch nicht fest. Die Ermittlungen hierzu dauern an.jk










29.06.2021 • 17:08 Uhr

CDU antwortet auf "Leistungsbilanz" der Bürgermeisterin - CDU wünscht sich vom nächsten Bürgermeister mehr Zusammenarbeit mit allen Ratsmitgliedern

Nach ihrer Nominierung als Bürgermeister-Kandidatin durch den SPD-Ortsverein Bad Gandersheim hatte sich Franziska Schwarz (SPD) mit einem offenen Brief an die Bürgerinnen und Bürger in Bad Gandersheim gewandt. Inhalte des Briefes hat jetzt der CDU-Fraktionsvorsitzende im Gandersheim Stadtrat, Ratsherr Timo Dröge, zum Anlass einer kritischen Kommentierung genommen. Hier sein Statement im Originalwortlaut:

Die Bürgermeisterin Franziska Schwarz hat in einem offenen Brief ihre Leistungsbilanz für Bad Gandersheim vorgelegt. Aus Sicht der CDU schmückt sich Frau Schwarz mit fremden Federn. Ihre eigene Leistungsbilanz sieht die CDU eher dürftig. „Tatsache ist, dass unter Bürgermeisterin Franziska Schwarz die Abgaben und Steuern auf ein Höchstmaß angestiegen sind. Alle Bürger tragen eine so hohe finanzielle Belastung wie unter keinem anderen Bürgermeister bisher. Dabei sind die Leistungen der Stadt für unsere Einwohner im Gegenzug noch stärker zurück gefahren. Immer mehr bezahlen und immer weniger leisten sind keine guten Argumente für eine Wiederwahl. Wir wollen als CDU die Spirale umdrehen. Als Beispiel sei nur zu nennen, dass die Dörfer immer noch selbst ihre Grünflächen pflegen müssen und sich auch um ihre Friedhöfe größtenteils selber kümmern müssen. Das ist ein untragbarer Zustand, welchen die CDU umgehend ändern wird,“ so CDU Fraktionsvorsitzender Timo Dröge.

Auch die von Frau Schwarz vorgelegte Bilanz als Bürgermeisterin ist aus Sicht der CDU deutlich ausbaufähig. So rühmt sich Frau Schwarz damit, dass die Stadt frei von Liquiditätskrediten sei. Dieser Umstand stammt aber aus der Zeit von Herrn Ehmen und dem Zukunftsvertrag. Die CDU/FDP Landesregierung hatte in 2010 diesen Vertrag geschlossen und bis 2012 knapp 24 Millionen EUR nach Bad Gandersheim transferiert. Die damals geschlossenen Entscheidungen haben natürlich Auswirkung auf die finanzielle Leistungsfähigkeit gehabt. Seit dieser Zeit sind die Haushalte in Bad Gandersheim immer ausgeglichen gewesen. Obwohl für 24 Millionen Euro keine Zinsen mehr zu zahlen sind, musste die Bürgermeisterin trotzdem die Steuern und Gebühren drastisch erhöhen, um überhaupt schuldenfreie Haushalte vorzulegen. Und Frau Schwarz wurde ja nur vom Rat gestoppt. Sie wollte die Steuern noch deutlicher erhöhen. Die Bürger immer weiter zu belasten muss aus Sicht der CDU ein Ende haben.

Das Frau Schwarz dabei den Verkauf des Kurparkhotel Bartels als Erfolg verkauft, obwohl dieser Ausflug in die Privatwirtschaft unseren Steuerzahler um die 300.000 Euro gekostet hat, zeigt welches gespaltenes Verhältnis Frau Schwarz zum Geld, welches den Bürgerinnen und Bürgern gehört, hat. Auch geht Frau Schwarz auf die angebliche Unterstützung der Dörfer ein. Hier ist festzuhalten, dass dieses Dorfentwicklungsprogramm erst nach langer Forderung der CDU Fraktion auf den Weg gebracht wurde. Dann hat man seitens der Verwaltung sogar zunächst die Antragsfristen versäumt, so dass man erst ein Jahr später ins Programm aufgenommen werden konnte. Auch sagt Frau Schwarz, dass Bad Gandersheim ein Ort für Kinder sei. Dazu gehören auch alle Schulen vor Ort.

Die Schließung der Förderschule hier in Bad Gandersheim wollte Frau Schwarz aber gar nicht verhindern. Die SPD im Kreistag hat die Schließung auf den Weg gebracht. Die CDU hatte im Stadtrat noch eine Resolution gegen die Schließung der Förderschule eingebracht. Diese Resolution hat Frau Schwarz noch nicht einmal abstimmen lassen, geschweige denn sich gegen die Schließung gewehrt.

Frau Schwarz proklamiert die Landesgartenschau für sich. In der Abstimmung über die Erweiterung des Städtebauförderprogramms unter Einschluss der Kuranlagen (vorgelagerter Beschluss zur Landesgartenschau) hat Frau Schwarz mit ihrer gesamten SPD Fraktion gegen diesen Beschlussvorschlag gestimmt. Ohne CDU und Grüne hätte es keine Beschluss zur Landesgartenschau gegeben, dann wären auch keine 6 Millionen Euro an Fördergelder gekommen. Als größte Augenwischerei betrachtet die CDU aber die Aussage seitens Frau Schwarz zum Hochwasserschutz. „Wer immer wieder beteuert, wie wichtig einem der Hochwasserschutz ist und dann das entscheidende Gutachten den Gremien trotz mehrfacher Nachfrage über 14 Monate vorenthält, der hat eindeutig gezeigt, dass der Hochwasserschutz für Frau Schwarz nur eine unbequeme Randerscheinung ist,“ analysiert der CDU Fraktionschef die auf Fakten basierten unterlassenen Handlungen der Bürgermeisterin.

Als Fazit der Amtszeit von Frau Schwarz kann man ziehen, dass der von ihr angekündigte Aufbruch wohl eher ein Abbruch ist. Nichts ist zu Ende gebracht. Vieles ist liegen geblieben. Die Personaldecke im Rathaus ist dermaßen ausgedünnt, wie unter keinem Verwaltungschef zuvor. Die Leistungsfähigkeit unserer Stadt befindet sich bei einem Höchstmaß an Steuer- und Abgabensätzen auf dem Tiefpunkt. Andere Meinungen und Ideen werden größtenteils, so sie nicht von der SPD kommen, im Keim erstickt.

Gleichzeitig ist kein Gesamtplan zu erkennen, so dass der Eindruck sich in den letzten zwei Jahren zunehmend erhärtet hat, dass Frau Schwarz den Gesamtüberblick verloren hat. „Hier ist eine mutlose, kraftlose, planlose und konzeptlose Bürgermeisterin im Amt und möchte im Amt bleiben. Daher empfehlen wir jedem sich mit den Ideen von Peik Gottschalk und Grit Arndt auseinanderzusetzen. Hier gibt es viele guten Ideen, wie es für unser Bad Gandersheim besser gemacht werden kann. Bad Gandersheim kann deutlich mehr und das möchten wir als CDU gemeinsam mit einem anderen Bürgermeister erreichen,“ so Dröge abschließend.












29.06.2021 • 16:47 Uhr

Einfälle: Liegestühle mit Bibelsprüchen: Evangelische Kirche lädt zum Chillen ein

Ausruhen und dabei über die biblischen Seligpreisungen nachdenken: Das ermöglicht die evangelische Kirche in Bremen, die ab Donnerstag (1. Juli) auf dem Liebfrauenkirchhof mitten in der Stadt Liegestühle aufstellt. Pastor Stephan Kreutz und seine Kollegin Julia Frohn hatten die Idee und ließen die Stühle mit biblischen Botschaften bedrucken. Nun laden sie dazu ein, in der Hektik der Stadt eine Pause zu machen.

«Wenn es heißt, selig seien die Langsamen, so ist das auch ein Appell, unser Arbeitstempo zu reduzieren und mehr Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen», sagte Frohn am Dienstag. Kreutz ergänzte: «Wir wollten die biblischen Seligpreisungen für moderne Menschen verständlich interpretieren. Da geht es ganz lebensnah um unser Miteinander, Einfühlungsvermögen und die Lust auf Veränderung.»

«Take place - finde deinen Platz» lautet der Titel der Aktion mit insgesamt 26 bunten Liegestühlen. Wer will, kann am Ende der Sommerferien einen Stuhl mit den Lieblingsgedanken zum Preis von 50 Euro kaufen, zuhause aufstellen oder verschenken. Direkt aus dem Liegestuhl können über #Stadtmusikantenkirche Gedanken auf Instagram, Twitter oder Facebook gepostet werden.epd











29.06.2021 • 16:27 Uhr

Schulkomplex Kalefeld: Zukunftsfähige Nachnutzungskonzeption - Verpachtung an TSG Düderode-Oldenrode

Der Schulkomplex in der Grubenhagener Straße in Kalefeld-Düderode steht schon seit einigen Jahren leer. Zwischenzeitlich hat der Landkreis das Gebäude der ehemaligen Grundschule von der Gemeinde Kalefeld übernommen. Im Gegenzug hat die Gemeinde die Spange der Sporthalle vom Landkreis übernommen.

Von Seiten der Gemeinde Kalefeld ist beabsichtigt diese Spange langfristig an die TSG Düderode-Oldenrode zu verpachten, so dass der gesamte Gebäudekomplex (Sporthalle und Spange) für vereinseigene Zwecke genutzt werden kann. Am südlichen Gebäudeende der Spange wird der Landkreis dazu noch einen barrierefreien Zugang erstellen, um so eine flexiblere Nutzung zu ermöglichen.

Die Kreisverwaltung arbeitet derzeit an einer zukunftsfähigen Nachnutzungskonzeption für den Gesamtstandort. Beabsichtigt ist demnach in einem ersten Schritt, die nicht mehr benötigten Gebäudeteile abzureißen. Das verbleibende Grundstück soll anschließend für eine ansprechende Wohnbebauung für alle Generationen genutzt werden. Nach den Vorstellungen der Kreisverwaltung sollen dort Wohnkonzepte mit gemeinschaftlich genutzten Räumen und Freibereichen mit Treffpunktcharakter für den Ort umgesetzt werden.

„Diese Konzeption verfolgt das Ziel, die Ortschaft Düderode nachhaltig zu entwickeln und insbesondere für den Zuzug junger Familien attraktiv zu gestalten. Mir war es wichtig, diese Planungen im Vorfeld eng mit der Gemeinde Kalefeld und den örtlichen Vereinen und Verbänden abzustimmen. Mein Dank gilt hier insbesondere Bürgermeister Jens Meyer, der in dieser Angelegenheit zwischen allen Parteien vermittelt hat“, so Landrätin Klinkert-Kittel abschließend.

Zum Bild:
Symbolische Schlüsselübergabe vor dem Gebäude der ehemaligen OS Kalefeld mit v. l. n. r. Dezernentin für Bauen und Umwelt Julia Gottlieb, Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, Bürgermeister Jens Meyer und Fachbereichsleiter Sven Ballay vom Facility-Management der Kreisverwaltung. Foto: lpd











29.06.2021 • 16:21 Uhr

Endlich wieder Polit-Feier: 9. liberales Burgfest auf der Heldenburg

Nach einem Jahr Pause, freut sich der Vorsitzende des FDP Kreisverbandes Christian Grascha darüber in diesem Jahr erneut zum traditionellen Burgfest auf die Heldenburg einzuladen. Termin ist Freitag, 2.Juli 2021 um 18 Uhr. Gastredner in diesem Jahr ist Christian Dürr MdB, FDP-Spitzenkandidat zur Bundestagwahl am 26. September 2021 in Niedersachsen.

Christian Dürr wird über die Arbeit der Fraktion im Bund sowie die bevorstehenden Kommunal- und Bundestagswahlen im September sprechen. Der Zuspruch für uns Freie Demokraten zeigt, dass eine Partei der Freiheit und Modernisierung gebraucht wird. Denn zurecht ist das Motto des Bundestagswahlprogramms „Nie gab es mehr zu tun!“. Zu dem Burgfest eingeladen sind alle Mitglieder, Freunde und auch Interessierte der Freien Demokraten! Die Veranstaltung wird nach der zu dieser Zeit geltenden niedersächsischen Coronaverordnung durchgeführt.

Daher müssen wir um Anmeldung zu der Veranstaltung bitten! Informationen zu dem Hygienekonzept und zur Anmeldung erhalten Sie in der Geschäftsstelle des Kreisverbandes unter der Telefonnummer 05561-7939964 oder unter info@fdp-northeim.de.












29.06.2021 • 16:01 Uhr

Fürchterlich-Studie der AOK: Corona-Krise hat Sterbezahlen in Heimen deutlich erhöht - Die Leiden der Senioren in der Isolation

In den ersten beiden Wellen der Corona-Pandemie sind deutlich mehr Pflegeheimbewohnerinnen und -bewohner gestorben als sonst. Das geht aus dem Pflege-Report 2021 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK hervor, der am Dienstag in Berlin veröffentlicht wurde. Danach lag die Sterblichkeit in Pflegeheimen drei Wochen nach
dem Beginn des ersten Lockdowns Anfang April 2020 um 20 Prozent über dem Mittel der Vorjahre.

In den ersten drei Monaten der zweiten Welle von Oktober bis Dezember 2020 starben 30 Prozent mehr Heimbewohner als im Mittel der Vorjahre. Am schlimmsten war es um die Weihnachtstage 2020. Den Forschern zufolge lag die Sterblichkeit in der zweitletzten Woche des vorigen Jahres um 80 Prozent über der vorheriger Jahre.

Die Infektionsschutzmaßnahmen zu Beginn der Pandemie hätten nicht ausgereicht, um die pflegebedürftigen Menschen zu schützen, bilanziert der Report. Es müsse untersucht werden, ob dies im weiteren Verlauf besser geworden sei und welche Maßnahmen das Ansteckungsrisiko tatsächlich senken.

Der Report enthält auch Ergebnisse einer Angehörigen-Befragung über die staatlich verfügten Isolationsmaßnahmen in den Heimen. Aus ihr geht hervor, dass die Isolation für zwei Drittel der Bewohnerinnen und Bewohner negative gesundheitliche Folgen hatte, vor allem in Form psychischer Probleme und nachlassender geistiger Fitness. Die Isolation alter pflegebedürftiger Menschen dürfe «auf keinen Fall noch einmal zur Gefährdungsvermeidung herangezogen werden», heißt es in dem Report.red/epd










29.06.2021 • 15:56 Uhr

Göttinger Figurentheatertage finden dieses Jahr im Sommer statt

Göttingen lässt die Puppen dieses Jahr im Sommer tanzen: Pandemiebedingt mit einem abgespeckten Programm und zu anderer Jahreszeit als gewöhnlich, starten Ende Juli die Göttinger Figurentheatertage 2021. Zum Auftakt führt das Figurentheater Gingganz am 29. Juli das Stück «Don Quichotte - Ein Spiel» auf, wie die Stadt Göttingen am Dienstag mitteilte.

Bis zum 21. August sind an verschieden Orten sechs weitere Inszenierungen. Neben lokalen Gruppen treten bei dem Festival auch etablierte Ensembles aus dem Bundesgebiet auf. Die Göttinger Figurentheatertage finden bereits zum 35. Mal statt, normalerweise liegt der Termin im Februar.










29.06.2021 • 15:53 Uhr

Erzdiözese: 80.000 Euro Schmerzensgeld an Missbrauchsopfer

Die Missbrauchsbeauftragten der katholischen Erzdiözese München und Freising haben ihren dritten Bericht vorgelegt. Demnach haben in den vergangenen zwei Jahren 15 Betroffene insgesamt 80.000 Euro Schmerzensgeld erhalten, wie aus dem am Dienstag veröffentlichen Papier hervorgeht. Zudem wurden im Berichtszeitraum von 2018 bis 2020 Therapiekosten von insgesamt knapp 14.000 Euro übernommen. In 13 Fällen bestand der Verdacht auf eine Straftat. Ein Beklagter wurde zu einer Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt, die anderen Verfahren
dauern noch an oder wurden eingestellt.

Inwieweit die Schmerzensgelder aus Kirchensteuermitteln gespeist sind wurde vom Missbrauchbeauftragten zunächst nicht näher spezifiziert.

Unter den 13 verdächtigten kirchlichen Mitarbeitenden waren den Angaben zufolge vier Kita-Beschäftigte, zwei Lehrer, zwei Mesner, zwei Priester, ein Diakon und ein Gemeindereferent. Ein Verdächtigter war laut Bericht ein jugendlicher Ehrenamtlicher. Bei zwei Verdächtigen standen die möglichen Taten nicht im Zusammenhang mit ihren Tätigkeiten im kirchlichen Dienst. Alle Verdachtsfälle wurden laut Erzbistum bei der Staatsanwaltschaft angezeigt, oder es waren bereits die Ermittlungsbehörden eingeschaltet, als sich die Betroffenen an die Missbrauchsbeauftragten wandten.

Insgesamt gingen laut Bericht in den vergangenen zwei Jahren 52 Meldungen ein, die lange zurückliegende Fälle betrafen, und 65 Meldungen zu aktuellen Fällen. Jedem einzelnen Hinweis sei nachgegangen worden, heißt es.

Bei den Zahlungen «in Anerkennung des Leids» erhielten alle Betroffenen den gültigen Höchstbetrag von 5.000 Euro, in einem Fall wurde er - wegen Missbrauchs durch Mitarbeiter zweier verschiedener kirchlicher Träger - zweimal ausgezahlt. In den Jahren 2015 bis 2017 wurden den Berichten zufolge 52.500 Euro ausgezahlt, in den Jahren 2011 bis 2014 waren es 147.000 Euro. red/epd










29.06.2021 • 14:24 Uhr

Bad Gandersheimer Bürgermeisterkandidatin Grit Arndt-Lauterbach: Vom Leben auf dem Lande - Ihre Vorstellung bei Bündnis90/ Die Grünen - 3. Teil (Neues Video)

Seit vergangenen Samstag ist es offiziell: Für Bündnis 90/Die Grünen strebt Grit Arndt-Lauterbach aus Ahlshausen, die Marketingchefin der Landesgartenschau gGmbH 2022 Bad Gandersheim, das Amt der Bürgermeisterin in Bad Gandersheim an. Mit dem Segen der Grünen (wir berichteten exklusiv). Bündnis90/Die Grünen im Kreisverband Northeim unterstützen die Kandidatin ausdrücklich.

Wo Grit Arndt-Lauterbach her kommt, was sie antreibt und was sie anstrebt hat die Managerin bei ihrer Premiere- Vorstellung bei den Grünen im Rheinischen Hof in Einbeck beherzt und offen erklärt.

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group wird auszugsweise darüber in einer kleinen Serie im Laufe des heutigen Tages berichten. Lassen Sie sich überraschen, was Bad Gandersheims Bürgermeisterkandidatin Grit Arndt-Lauterbach zu sagen hat!
Fotos/Videos: Fis WMG

Fortsetzung folgt!










29.06.2021 • 14:19 Uhr

Mehr Impfstoff im Juli - Gesundheitsministerin Behrens ruft zur Impfung vor den Ferien auf

Niedersachsen erhält nach den aktuellen Lieferankündigungen des Bundes im Juli wöchentlich mehr als 300.000 Impfdosen für die Impfzentren und damit deutlich mehr Impfstoff als noch vor wenigen Tagen angenommen.

„Wir freuen uns, dass die Hersteller nun doch deutlich mehr liefern können als bis zuletzt noch angekündigt war. Das wird der Impfkampagne in Niedersachsen vor den Sommerferien noch einmal einen richtigen Schub geben", so Gesundheitsministerin Daniela Behrens.

Insgesamt haben bereits 55,2 Prozent der Niedersächsinnen und Niedersachsen eine Impfung erhalten, 34,8 Prozent sind schon vollständig geimpft. Auf der Warteliste für die Impfzentren stehen derzeit noch rund 155.000 Personen, die aufgrund der erhöhten Lieferankündigungen zeitnah mit Terminen versorgt werden können. Ministerin Behrens: „In einigen Regionen ist die Warteliste mittlerweile sogar schon vollständig abgearbeitet, sodass die Landkreise und kreisfreien Städte vor Ort niedrigschwellige Sonderimpfaktionen anbieten können. Insbesondere an den Wochenenden im Juli wollen wir mit Impfaktionen im Land dafür werben, dass die Niedersächsinnen und Niedersachsen sich auch kurzfristig impfen lassen. Mit Blick auf die bevorstehenden Sommerferien und die Ausbreitung der Delta-Variante ist das Motto: Erst impfen, dann die Ferien genießen."

Dabei warnt die Gesundheitsministerin vor Leichtsinn und insbesondere vor Reisen in Virusvariantengebiete: „Wir raten ganz ausdrücklich von allen nicht zwingend erforderlichen Reisen in diese Gebiete ab. Jede Reise dorthin birgt das Risiko eines Eintrags der Delta-Variante nach Niedersachsen und gefährdet damit die Erfolge im Kampf gegen die Pandemie in den vergangenen Wochen."

In vielen Impfzentren stehen derzeit Termine mit dem Impfstoff von AstraZeneca zur Verfügung. Für diesen Impfstoff verkürzt das Land das Intervall zwischen Erst- und Zweitimpfung ab dem 1. Juli auf neun statt bisher 12 Wochen. „Es hat sich herausgestellt, dass die Schutzwirkung der Impfung mit AstraZeneca in den ersten neun Wochen schnell ansteigt, danach nimmt die Wirkung nur noch langsam und gering zu. Vor diesem Hintergrund ist eine Verkürzung des Impfintervalls für diesen Impfstoff sinnvoll", so Daniela Behrens.

Dabei werde auch berücksichtigt, dass viele Menschen beim Impfstoff von AstraZeneca auch wegen des langen Intervalls zwischen den Impfungen zögerlich seien. Zudem könne durch die Verkürzung sichergestellt werden, dass alle Zweitimpfungen vor dem geplanten Rückbau der Impfzentren zum 30. September durchgeführt werden können. „Auch nach dem
30. September wollen wir eine im Rahmen der öffentlichen Gesundheitsvorsorge organisierte Impfstruktur aufrechterhalten. Dies soll dann vor allem in Form von mobilen Teams sichergestellt werden, die dezentral impfen können", verdeutlicht Behrens.

„Die Beschäftigten und die Verantwortlichen der Impfzentren haben in den vergangenen Wochen und Monaten einen hervorragenden Job gemacht. Ohne sie wären wir mit den Impfungen nicht so weit, wie wir heute bereits sind. Bis zum Herbst werden wir allen Niedersächsinnen und Niedersachsen ein Impfangebot gemacht haben, die Impfzentren und alle Beteiligten haben ihre Aufgabe damit vorbildlich erfüllt."

Mit den mobilen Teams könnten auch über den September hinaus niedrigschwellige, dezentrale Impfaktionen in benachteiligten Quartieren angeboten oder notwendige Drittimpfungen beispielsweise in Alten-und Pflegeheimen durchgeführt werden, so die Ministerin.











29.06.2021 • 14:11 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Null Infektionen, zwei Gensene, Null,null -Inzidenzwert und noch zwei Akutinfizierte im Kreis

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 2.623 (0) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.563 (+2) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 0,0 (0 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht(wir berichteten heute früh morgens).

Maximal 50 Personen dürfen sich draußen treffen und maximal 25 Personen dürfen sich drinnen treffen. Kinder von 0 bis 14 Jahren und Genesene sowie vollständig Geimpfte werden nicht mit angerechnet. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden auf die Höchstzahl ebenfalls nicht angerechnet!
Aktuell sind im Landkreis Northeim 2 (-2) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 0 (0), Bodenfelde 0 (0), Dassel 1 (0), Einbeck 1 (-1), Hardegsen 0 (0), Kalefeld 0 (0), Katlenburg-Lindau 0 (0), Moringen 0 (-1), Nörten-Hardenberg 0 (0), Northeim 0 (0) und
Uslar 0 (0) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 58 (0) Personen verstorben.
Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 40.679 Personen (Stand: 27.6.2021) im Impfzentrum und 38.400 Personen (Stand 27.6.2021) bei den Hausärzten geimpft.

Eine zweite Impfdosis haben bisher 27.636 Personen (Stand: 27.6.2021) im Impfzentrum und 21.066 Personen (Stand 27.6.2021) bei den Hausärzten erhalten.
Alle weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus










29.06.2021 • 14:03 Uhr

SPD begrüßt Bereitstellung weiterer Mittel für allgemeine Jugendarbeit


Die SPD-Fraktion im Kreistag des Landkreises Northeim begrüßt ausdrücklich die Bereitstellung weiterer fast 100.000 Euro für die Zwecke der verbandlichen Jugendarbeit. Mit diesen Mitteln, betont für die SPD die Uslarer Abgeordnete Heidi Emunds, stellt der Landkreis mit bereits zuvor genehmigten Mitteln fast 200.000 Euro zusätzlich für die im Kreisjugendring versammelten Vereine in diesem Jahr bereit.

Die von Kinder- und Jugendarbeit in unserem Landkreis stehen seit dem Beginn der Corona-Pandemie vor erheblichen Herausforderungen, da zahlreiche Angebote, Maßnahmen, Veranstaltungen und Projekte nicht mehr durchführbar sind und auch die Infrastruktur entsprechend gefährdet ist. Die bereitgestellten Mittel, betont SPD-Fraktionsgeschäftsführer Peter Traupe aus Einbeck, können unter anderem für Stornokosten, die Stärkung der ehrenamtlichen Strukturen und für Maßnahmen zur Digitalisierung der Kinder- und Jugendarbeit eingesetzt werden.

Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Landkreis machen sich außerdem für Wege zur Stärkung der Rahmenbedingungen der allgemeinen Jugendarbeit stark. Dazu gehört für sie auch die Etablierung einer hauptamtlichen Struktur in der Geschäftsführung des Kreisjugendringes.

Abschließend weißt der SPD-Fraktionsvorsitzende Uwe Schwarz aus Bad Gandersheim auf die Möglichkeiten des „Aktionsprogramm Aufholen nach Corona" der Bundesregierung hin. Mit dem zwei Milliarden Euro starken Programm sollen Kinder und Jugendliche nach der Corona-Pandemie die bestmöglichen Chancen auf gute Bildung und persönliche Entwicklung erhalten. Die SPD-Kreistagsfraktion vermittelt hierzu gern weitere Informationen an Träger möglicher Maßnahmen. red















29.06.2021 • 12:00 Uhr

Morgens um 4.15 Uhr: Brutaler Vollbart-Mann schlägt 22-Jährige mit Faust ins Gesicht

Soeben berichtet die Polizei:
Bereits am frühen Montagmorgen, 28. Juni 2021, wurde eine 22-jährige Frau aus Hildesheim durch einen unbekannten Täter in der Schützenallee in Hildesheim zunächst angesprochen und im weiteren Verlauf geschlagen.

Bisherigen Ermittlungen zufolge war die junge Frau gegen 04:15 Uhr morgens fußläufig auf der Schützenallee unterwegs, als sie in Höhe der Grünanlage Liebesgrund von einer männlichen Person angesprochen wurde. Mit dem Hinweis sie in Ruhe zu lassen, setzte die Frau ihren Weg fort, wobei ihr der Unbekannte folgte. Kurz darauf holte der Mann sie ein, hielt sie u.a. an ihrer Oberbekleidung fest und schlug ihr mit der Faust in das Gesicht. Die Hildesheimerin lief anschließend nach Hause und verständigte die Polizei.

Der Mann konnte wie folgt beschrieben werden:

-ca. 180 cm groß
-etwa 25-30 Jahre alt
-bekleidet mit dunklem T-Shirt und heller Jeans
-kurz geschnittener Vollbart
-insgesamt gepflegtes Erscheinungsbild
-normale Statur mit breiten Schultern
-südeuropäisches Erscheinungsbild

Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen oder zu dem Unbekannten geben können, werden gebeten, sich unter der Nr. 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.jpm











29.06.2021 • 11:56 Uhr

Bei Nässe von der Fahrbahn abgekommen: Fahrer bei Unfall verletzt - 5.000 Euro Schaden

Mittwochmorgen kam ein 23-Jähriger alleinbeteiligt mit seinem Pkw von der Fahrbahn ab.

Ein 23-Jähriger befuhr mit seinem Pkw Ford die Kreisstraße 414 aus Suterode kommend in Richtung Levershausen. In einer Rechtskurve kam er vermutlich aufgrund von Straßennässe nach links von der Fahrbahn ab. Der Mann aus Bad Lauterberg wurde bei dem Unfall leicht verletzt und in ein Northeimer Krankenhaus transportiert. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit. Es entstand ein Schaden von etwa 5000 Euro. Mü










29.06.2021 • 11:46 Uhr

Grit Arndt-Lauterbach: "Schwerter zu Pflugscharen..." - Ihre Vorstellung bei Bündnis90/ Die Grünen - 2. Teil (Neues Video)

Seit vergangenen Samstag ist es offiziell: Für Bündnis 90/Die Grünen strebt Grit Arndt-Lauterbach, die Marketingchefin der Landesgartenschau gGmbH 2022 Bad Gandersheim, das Amt der Bürgermeisterin in Bad Gandersheim an. Mit dem Segen der Grünen (wir berichteten exklusiv). Bündnis90/Die Grünen im Kreisverband Northeim unterstützen die Kandidatin ausdrücklich.

Wo Grit Arndt-Lauterbach her kommt, was sie antreibt und was sie anstrebt hat die Managerin bei ihrer Premiere- Vorstellung bei den Grünen im Rheinischen Hof in Einbeck beherzt und offen erklärt.

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group wird auszugsweise darüber in einer kleinen Serie im Laufe des heutigen Tages berichten. Lassen Sie sich überraschen, was Bad Gandersheims Bürgermeisterkandidatin Grit Arndt-Lauterbach zu sagen hat!
Fotos/Videos: Fis WMG

Fortsetzung folgt!










29.06.2021 • 11:38 Uhr

Kurz vor Mitternacht in Moringen: Polizei holt angetrunkenen 42-Jährigen von der Straße

Ereignisort: Moringen, Mannesstraße, Ereigniszeitpunkt: Sonntag, 27.Juni 2021, 23.35 Uhr:
Zum dokumentierten Zeitpunkt führte ein 42-Jähriger seinen Pkw unter Alkoholeinfluss. Polizeibeamte aus Northeim führten in Moringen eine Verkehrskontrolle durch. Im Rahmen dieser Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Fahrzeugführer alkoholisiert war. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,37 Promille. Dem Mann aus Moringen wurde eine Blutprobe entnommen. Der Führerschein wurde sichergestellt und die Weiterfahrt untersagt.

Gegen den 42-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. MÜ










29.06.2021 • 11:30 Uhr

Corona-Virus-Lage am Dienstag: Null-Inzidenzwert im Kreis Northeim bleibt stabil - Corona-Krise verschwindet

Das sind die Fakten zur Corona-Virus-Lage am heutigen Dienstag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat soeben den offiziellen Corona-Inzidenzwert mitgeteilt, der faktisch keiner mehr ist: Null Inzidenz im Landkreis Northeim. Damit ist das Kreisgebiet was diesen Wert betrifft als "coronafrei" einzuordnen. Die noch verblieben Aktivfälle, gestern waren es vier) sind von der Northeimer Kreisverwaltung am heutigen Tag noch nicht hat aktualisiert.

Die Inzidenzampel für Niedersachsen kommt aus dem Grün-Signalmodus derzeit nicht heraus. Auch damit bestätigt sich die abklingende Corona-Krise. Sämtliche Risikominimierungsmaßnahmen scheinen somit erfolgreiche zu sein.

red/Grafiken: RKI /Gesudnheitsministerium Niedersachsen












29.06.2021 • 11:23 Uhr

Voller Erfolg für Fröchtenicht-Konzert im Herzen von Northeim


Fast 400 Zuschauer im Internet und 100 Menschen vor Ort waren am Montagabend bei „Die kleinste Bühne Northeims“ mit dabei. Bei der von Bundestagsabgeordnetem Dr. Roy Kühne initiierten Veranstaltung stand diesmal Musiker Jonas Fröchtenicht in „Mein Lieblingsplatz“ in Northeim auf der Bühne. Das berichtet soeben Konstantin Mennecke für das Wahlkreisbüro des Northeimer CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Roy Kühne.
In der Verlautbarung heißt es weiter:
Für das Café direkt neben der Alten Wache im Herzen der Kreisstadt war es das erste Konzert im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Die kleinste Bühne Northeims“. Die extra für den Neustart nach der Corona-Pause erweiterte Außenbestuhlung war für das Konzert stark nachgefragt, sodass am Ende vor Ort 100 Gäste begrüßt werden konnten. „Mit guter Musik, gutem Essen und kühlen Getränken war das ein hervorragender Sommerabend“ resümiert Dr. Roy Kühne.

Einen 20-minütigen Ausschnitt der Veranstaltung gibt es auf der Facebook-Seite des Bundestagsabgeordneten nachzusehen. Die nächste „Kleinste Bühne Northeims“ gibt es in Kürze. „So viel sei verraten: der Veranstaltungsort in Northeim ist außergewöhnlich.“ Mit der Veranstaltungsreihe soll lokalen Kulturschaffenden, ganz gleich ob Autoren, Musikern oder anderen, eine Bühne gegeben werden – zugleich soll die lokale Wirtschaft als Veranstaltungsort Unterstützung finden.

Zu den Bildern: Musiker Jonas Fröchtenicht zusammen mit Bundestagsabgeordnetem Dr. Roy Kühne auf „der kleinsten Bühne Northeims“. Fotos: Konstantin Mennecke













29.06.2021 • 09:59 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der 27. Kalenderwoche 2021

In der Woche vom 05.07.2021 bis 11.07.2021 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis-Northeim zu rechnen.

Montag: Raum Dassel
Dienstag: Raum Northeim
Mittwoch: Raum Moringen
Donnerstag: Raum Einbeck
Freitag: Raum Katlenburg Lindau

Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Northeim und von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche im Raum Katlenburg Lindau eingesetzt.
Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd /Fotos: Fis WMG












29.06.2021 • 09:48 Uhr

Grit Arndt-Lauterbach: "Ich will Bürgermeisterin werden!" - Ihre Vorstellung bei den Grünen

Seit vergangenen Samstag ist es offiziell: Für Bündnis 90/Die Grünen strebt Grit Arndt-Lauterbach, die Marketingchefin der Landesgartenschau gGmbH 2022 Bad Gandersheim, das Amt der Bürgermeisterin in Bad Gandersheim an. Mit dem Segen der Grünen (wir berichteten exklusiv). Bündnis90/Die Grünen im Kreisverband Northeim unterstützen die Kandidatin ausdrücklich.
Wo Grit Arndt-Lauterbach her kommt, was sie antreibt und was sie anstrebt hat die Managerin bei ihrer frischen Vorstellung bei den Grünen im Rheinischen Hof in Einbeck beherzt und offen erklärt.

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group wird auszugsweise darüber in einer kleinen Serie im Laufe des heutigen Tages berichten. Lassen Sie sie sich überraschen, was Bad Gandersheims Bürgermeisterkandidatin Grit Arndt-Lauterbach zu sagen hat!
Fotos: Videos: Fis WMG










29.06.2021 • 09:21 Uhr

„Mut zu träumen und Mut zu kämpfen“ Interview mit Christel Eppenstein (CDU), stellv. Bürgermeisterin in Kalefeld

Die Interviewreihe des Bündnis“ Politik braucht Frauen“ wird heute mit Christel Eppenstein fortgesetzt. Das Interview wurde geführt von den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten, welche im Rahmen des Bündnis „Politik braucht Frauen“ nachgefragt haben. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group dokumentiert die interessanten Fragen und Antworten im Originalwortlaut:


Vita Christel Eppenstein:
Im Oktober werde ich 77 Jahre, ich bin verheiratet habe zwei Kinder und fünf Enkelkinder. Ich bin in Bettmar geboren und in Hildesheim aufgewachsen. Seit 25 Jahren bin ich stellvertretende Bürgermeisterin in Kalefeld und lebe in Echte. Mein Großvater war mein Vorbild. Er selbst war Bürgermeister eines Dorfes und hat mich als Kind oft zu öffentlichen Veranstaltungen mitgenommen. Seit 20 Jahren bin ich Kreistagsabgeordnete. Seit 2013 bin ich Kreisvorsitzende des NSGB (Niedersächsischer Städte- und Gemeindebund) und dort stellvertretendes Präsidiumsmitglied. Ich war Mitglied in den Landesfachausschüssen Soziales und Medien. Seit 1987 engagiere ich mich in der Frauenunion und war 20 Jahre Mitglied im FU Landesvorstand . Seit 2016 bin ich Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses des Landkreises Northeim. 2018 verlieh mir der Bundespräsident das Bundesverdienstkreuz am Bande.

Wann und wie begann ihr politisches Engagement? Gab es einen Schlüsselmoment?

Christel Eppenstein: Mit 16 Jahren trat ich der Jungen Union in Hildesheim bei. Während meines Studiums, der Heirat und der Geburt meiner Kinder ließ ich die Politik ruhen. Dann stieg ich ganz klassisch wieder ein und engagierte mich in den Beiräten des Kindergartens und der Schule. Ich wollte aber nicht nur mitreden, sondern auch mitentscheiden! Wollte nicht gestaltet werden, sondern selbst mitgestalten! Trotz anfänglicher Bedenken meines Mannes trat ich 1987 der CDU bei, bin Gründungsmitglied des Ortsverbandes Echte und war 12 Jahre lang Vorsitzende des CDU Gemeindeverbandes „Altes Amt“. Seitdem bin ich dort Ehrenvorsitzende. Von Männern bekam ich anfangs oft zu hören: „Das ist eine Frau, die kann das nicht.“

Wie sind Ihre Erfahrungen im politischen Geschäft?

Christel Eppenstein:Ich habe die “Ochsentour“ durchgemacht und weiß, dass man als Frau sich erst beweisen muss. Man steht ständig unter dem Druck, sich rechtfertigen zu müssen. Zudem schürt die Mangelverwaltung den Ärger in der Bevölkerung und dieses bekommt man gerade als Frau in der Öffentlichkeit zu spüren. Als Highlight würde ich es bezeichnen, wenn lang ersehnte Wünsche in Erfüllung gegangen sind. Zum Beispiel die Abschaffung des Kindergarten-Beitrages. Ein weiteres Highlight, welches massiv durch die Frauenunion befördert wurde, ist die Anrechnung von Erziehungszeiten durch vor 1994 geborenen Kindern auf die Rente und einiges mehr!

Wie unterscheiden sich weiblicher und männlicher Politikstil?

Christel Eppenstein: Männer sind fordernder und aggressiver. Sie sind wettbewerbsorientierter und reden nicht um den heißen Brei herum, sondern sind in ihrer Aussprache direkter. Frauen hingegen sind emphatischer, teamfähiger, fantasievoller und können sich besser in andere hineinversetzen. Mütter zum Beispiel sind super organisiert, führungsstark und haben ein gutes Zeitmanagement. Die Geschlechter können voneinander lernen, eine gute Mischung macht´s.

Was muss sich verändern, damit sich mehr Frauen in Parlamenten engagieren?

Christel Eppenstein: Die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Politik muss verbessert werden. Zudem müsste die strukturelle Ungleichheit in den Geschlechterverhältnissen anerkannt und die Wahlsysteme verändert werden. Quoten reichen nicht aus. Aktuell drängeln sich Männer immer noch vor. Daher muss ein Paritätsgesetz her, sonst fallen die Frauen immer wieder runter und die Männer setzten sich mit Netzwerkarbeit durch. Nicht die Frauen müssen sich ändern, sondern die Spielregeln, die einst von Männern aufgestellt wurden.

Was würde sich verändern, wenn die Parlamente paritätisch besetzt werden?

Christel Eppenstein: Die Politik wird insgesamt weiblicher werden. Die Macht würde sich schwerpunktmäßig von den Männern gerecht auf beide Geschlechter verteilen. Dadurch würden Interessenlagen, Sichtweisen und Erfahrungen von Frauen mit in die Gesetzgebung einfließen. Der generelle Ton würde angenehmer werden und weniger von Sexismus und Sarkasmus geprägt sein. Zudem können mehr unterschiedliche Interessen berücksichtigt werden.

Was sollten interessierte Frauen noch wissen, was ist für Sie noch wichtig?

Christel Eppenstein: Man sollte sich mutig, selbstbewusst und kämpferisch für die eigene Sache einzusetzen und auch bei Niederlagen nicht gleich aufzugeben. Frauen gehören in alle Ausschüsse, nicht nur in die typischen Bereiche Soziales, Schule und Jugendhilfe. Der Haushalt ist der Schlüssel für alle zukünftigen Projekte. Mein Wahlspruch lautet daher: „Mut zu träumen und Mut zu kämpfen.“.

Zum Bild:
Christel Eppenstein, stellvertretende Bürgermeisterin in Kalefeld.











29.06.2021 • 08:20 Uhr

Wie arm ist Northeim wirklich? Tafelladen-Statistik sorgt für Verwirrung und keine klaren Antworten - Nadine Seifert-Doods fragt hartnäckig nach

Laut einer offiziellen Statistik der Landkreisverwaltung in Northeim haben im vergangenen Jahr 2.200 Menschen in Northeim das Angebot des Sozialunternehmens "Tafelladen" für günstige Lebensmitteleinkäufe genutzt. Die durchschnittlichen Angaben über die Versorgungszahlen der Tafeln im Landkreis Northeim waren soeben Gegenstand von Beratungen im Sozialausschuss des Northeimer Kreistages. Inhaltlich ging es um eine geringfügige Aufstockung der finanziellen Zuwendungungen für die defizitären Tafellanden durch den Landkreis Northeim.

Aber die Aufbesserung der Finanzierung war dann nicht das eigentliche Debattenthema. Die Kreistagsabgeordnete Nadine Seifert-Doods aus Einbeck-Kreiensen erwies sich als hartnäckige Nachfragerin. Insbesondere die krassen Unterschiede bei den Angaben über die versorgten Personen in den Tafeln waren ihr aufgefallen. So der heftige Unterschied von 2.200 versorgten Menschen in der Northeimer Tafel gegenüber beispielsweise 259 versorgten Nutzerinnen und Nutzern in der Tafel in Bad Gandersheim.

Wie erklärt sich dieser deutliche Unterschied? Hat die Statistik einen Fehler? Gibt es in Northeim sehr viel mehr ärmere Menschen als in anderen Kommunen im Landkreis Northeim? Der Unterschied sei schon eklatant, fand Seifert-Doods als sie die Einbecker Anzahl von 321 mit den 2.200 in Northeim in einen Vergleich brachte.

Bis über Vermutungen und vagen Andeutungen erhielt die Kreistagsabgeordnete von Verantwortlichen der Kreisverwaltung keine schlüssigen und schon gar nicht überzeugenden Antworten. Selbst der zuständige Sozialdezernent - online in der Hybridsitzung präsent - musste passen. Die offenen Fragen werden nachgearbeitet werden müssen.

Die Erhöhung der Zuwendungen wurde einstimmig abgesegnet.
red/Foto: Fis WMG /Screenschot Ausschnitt Tafelladen-Statistik












29.06.2021 • 07:50 Uhr

Gandersheimer Domfestspiele können das Ticket-Kontingent bei „Al dente – Ich bin hier le chef“ erhöhen

Fehmi Göklü schmeißt den Herd endlich wieder an, diesmal im neuen Probenzentrum der Gandersheimer Domfestspiele. „Al dente – Ich bin hier le chef“ steht ab dem 10. August als Wiederaufnahme auf dem Spielplan. Jetzt gibt es für die 15 Vorstellungen zusätzliche Tickets, weil das Kartenkontigent erhöht wurde. „Wir haben zunächst bewusst vorsichtig und verantwortungsvoll geplant“, sagt Geschäftsführer Thomas Groß. „Wir freuen uns, dass unser Hygienekonzept so gut funktioniert und vom Publikum angenommen wird, dieses ermöglicht ein Gefühl von Sicherheit, Entspannung und Kunstgenuss.“ Nun können jeweils noch einige Zuschauer mehr im großen Saal diesen Theaterabend voller kultureller Vielfalt, gewürzt mit Musik und angereichert mit einer guten Portion Humor erleben, für alle ist mit Abstand genügend Platz.

„Al dente“ findet im neuen Probenzentrum der Gandersheimer Domfestspiele in der Neuen Straße 60a statt. Als Koch Albert kümmert sich Fehmi Göklü liebevoll um die Kulturhungrigen dieser Region. In der Coronakrise zählen die Kultur- und Gastroszene zu den am stärksten betroffenen Bereichen. Viele gastronomische Betriebe mussten für immer schließen, Theater und Festivals bangen um ihre Existenz. Das Ein-Personen-Stück „Al dente“ vereint diese zwei Welten, durch die Erfahrungen der Krise ist es aktueller denn je. Das kulinarisches Schauspiel von Fehmi Göklü und Sarah Speiser hatte 2019 in Brunshausen Premiere. In Zeiten von Hipster Cafes, Fast-Food-Ketten und dem reizüberfluteten Überangebot kämpft unser Koch für mehr Qualitätsbewusstsein und Respekt vor dem Essen.

Albert ist schließlich Küchenchef in einem der angesagtesten Restaurants des Landes. Allabendlich stellt er sich der Herausforderung, jedem Gast das perfekte Menü zu servieren. Der Weg zum erfolgreichen Küchenchef war allerdings steinig. Vom Tellerwäscher, zum Küchenjungen, über den Souschef bis hin zum Küchenchef: Albert hat alle Höhen und Tiefen einer Kar riere erlebt. Jetzt fehlt ihm nur noch Eines auf dem Weg zum Olymp des Kochens. Er will das, wovon jeder Koch träumt: Endlich ein „à la“ vor seinem Namen, sein eigenes Gericht. Er ist überzeugt, dem Michelin-Stern steht nichts mehr im Wege.

Das Hygienekonzept der Gandersheimer Domfestspiele gilt weiterhin: Besucher müssen einen tagesaktuellen negativen Corona-Test mitbringen, vollständig geimpft oder genesen sein und auf dem Veranstaltungsgelände eine medizinische Maske bis zum Beginn der Vorstellung tragen. Während der Vorstellung kann diese Mund-Nase-Bedeckung abgenommen werden. Beim Verlassen des Sitzplatzes ist die medizinische Maske jedoch in jedem Fall wieder anzulegen. Mehr zum Hygienekonzept auf der Website unter www.gandersheimer-domfestspiele.de/hygienekonzept.

Eintrittskarten gibt es über die Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele, Stiftsfreiheit 12, telefonisch 05382 955 3311 oder per E-Mail: kartenzentrale@gandersheimer-domfestspiele.de bzw. online unter www.gandersheimer-domfestspiele.de.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 – 13 Uhr und 15 – 17 Uhr, Sonnabend 10 – 12 Uhr sowie an allen Spieltagen 90 Minuten vor den Aufführungen.


Zum Bild:
Fehmi Göklü in "Al dente - Ich bin hier le chef". Foto: Julia Lormis











28.06.2021 • 19:16 Uhr

Beliebte Erdbeerselbstpflücke geht in den Endspurt - auch auf Frankes Erdbeerplantage in Seboldshausen

Der Sonnenschein und die warmen Temperaturen machen es möglich: Die Erdbeerfelder sind zur Selbstpflücke geöffnet und ermöglichen es Erdbeerliebhabern, sich auch unter Corona-Bedingungen einen Vorrat der süßen Früchte zu pflücken. Meist gibt es Mindestabnahmemengen, sodass eine weitere Verwendung über den Sonntagskuchen hinaus eingeplant werden sollte, empfiehlt das Landvolk Niedersachsen.

Aus den frischen Früchten lassen sich zum Beispiel leckere Marmeladen kochen, sie schmecken im Salat oder anderen herzhaften Gerichten und können sogar zu Erdbeerketchup oder Chutneys weiterverarbeitet werden. Im klassischen Erdbeer-Milchshake finden auch Früchte vom Vortag oder aus dem Froster Verwendung. Pro Kopf und Jahr werden in Deutschland laut Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung etwa drei Kilogramm Erdbeeren verzehrt.

„Im Moment wird die Sorte Elsanta gepflückt, die schmeckt super!“, freut sich Stefan Kock, der auf seinem Erdbeerhof in Lutten das Selbstpflücken direkt auf dem Feld noch die ganze Woche anbietet. Er ist froh, dass die große Hitze mit Temperaturen über 30 Grad Celsius erstmal vorbei ist. „Das Wetter spielt uns in die Karten“, sagt er. Denn die süßen Früchte reifen gleichmäßig ab und haben eine bessere Haltbarkeit als bei heißem Wetter. Der Landwirt schätzt die Selbstpflücke nicht nur aufgrund der eingesparten Lohnkosten, sondern auch wegen der Kundenfreundlichkeit: „Ich probiere ja auch gerne erst, bevor ich etwas kaufe“, hebt Kock hervor.

In Niedersachsen werden aktuell auf rund 4.000 Hektar Erdbeeren angebaut. Nach der Selbstpflücke geht es mit den Frigo-Erdbeeren weiter, die erst im Mai gepflanzt wurden. „Außerdem haben wir noch remontierende Sorten im Tunnel, die im Moment pausieren, aber bis Mitte September Früchte tragen“, erläutert Kock den weiteren Saisonverlauf. Neben dem Wetter gehören auch im zweiten Corona-Jahr die Hygienemaßnahmen und der große Einsatz in der Unterbringung der Erntehelfer zu den besonderen Herausforderungen der Landwirte. Vor allem, weil Wohncontainer derzeit vermehrt in Impf- oder Testzentren zum Einsatz kommen und daher knapp und teuer sind. „Wir testen alle zweimal die Woche und betreiben einen hohen Aufwand, um die Gruppen klein zu halten“, sagt Kock. Das ist ihm aber allemal lieber, als einen positiven Fall zu riskieren. LPD /

Die Bilder dokumentieren das Erdbeer-Depot in Frankes Kühlhaus sowie die Erdbeerernte auf freiem Feld. Fotos:Fis WMG /LPD










28.06.2021 • 18:53 Uhr

Bad Gandersheim: CDU enttäuscht über Ablehnung der Abschaffung der Sportstättennutzungsgebühr

Reaktion der CDU-Stadtratsfraktion auf die Ablehnung ihres Antrages zur Abschaffung der Sportstättennutzungsgebühr im Finanzausschuss

Die von der Bad Gandersheimer CDU-Ratsfraktion erneut beantragte Abschaffung der Sportstättenbenutzunggebühr für die Vereine in Bad Gandersheim ist in der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses am Widerstand der Verwaltung und SPD im Ausschuss gescheitert. Dazu het sich soeben David Artschwanger als Geschäftsführer der CDU-Ratsfraktion mit einem Statement zu Wort gemeldet. Darin heißt es:

Seit über einem Jahr befand sich die Arbeit und Tätigkeit von Vereinen im Stadtgebiet im „Corona-Schlaf“. Doch trotz verordneter Untätigkeit sind viele Vereinsausgaben nicht gesunken, oder gar ebenfalls ausgefallen. Ebenso wenig wurden erlittene Gewinnausfälle durch nicht stattfindende Wettkämpfe oder Spendenevents kompensiert. Bereits im Oktober 2020 wurde daher im Finanzausschuss eine Summe von 5.000 Euro für die Vereine als „symbolische Hilfsgeste“, wie die Bürgermeisterin diese Summe auf Kritik an der geringen Höhe nannte, beschlossen.

Die CDU-Stadtratsfraktion ging nun einen Schritt weiter und beantragte, wie bereits über mehrere Jahre, die komplette Abschaffung der Sportstättennutzungsgebühr. Man wolle hiermit den Vereinen eine echte Entlastung zukommen lassen, um den Vereinen eine Wertschätzung zu erweisen, wie sie seitens der Kommunalpolitik leider sehr selten erfolgt.
„Jetzt ist nicht die Zeit für Symbolpolitik, sondern die Wertschätzung für unsere Vereine muss sich in echter, finanzieller Entlastung realisieren!“, so David Artschwager, Geschäftsführer der CDU-Stadtratsfraktion Bad Gandersheim.

Die Auffassung der Verwaltung im Finanzausschuss am 21. Juni 2021 lautete wie üblich, dass man im Rahmen des Zukunftsvertrages angehalten sei ausgeglichene Haushalte vorzuweisen. Zwar handele es sich bei der Sportstättennutzungsgebühr um eine städtische Einnahme, die im Jahreshaushalt nur ca. 4.500 Euro ausmache, dennoch müsse man auch auf solche kleinen Posten achten.

„Sicher wollen wir als CDU eine nachhaltige Finanzpolitik für Bad Gandersheim, was auch bedeutet zu sparen. Allerdings nur an den richtigen Stellen! Vereine, die die Lebensqualität unserer Region steigern gehören dort nicht zu.“ meint Gunda Sälzer, Ratsfrau und Mitglied der CDU-Stadtratsfraktion.

Darüber hinaus sei man enttäuscht, dass die geringe Summe von ca. 4.500 Euro im Haushalt anscheinend keinen Ausgleich finden könne:„Es muss doch möglich sein in einem städtischen Haushalt, in dem tausende Euro und mehr für Projekte und Gutachten ausgegeben werden, einen so geringen Posten von ca. 4.500 Euro gegen zu finanzieren.“, so Sälzer weiter.

Hier sehe man die Verwaltung in der Verantwortung eine entsprechende Gegenfinanzierung zu erarbeiten um die Vereine zu entlasten. Diese habe schließlich in der Haushaltsaufstellung gegenüber den ehrenamtlichen Ratsmitgliedern die größere Expertise.
So funktioniere bspw. die Nutzung von Sportstätten des Landkreises durch Vereine ohne eine Nutzungsgebühr. Dies müsse man nun, nicht zuletzt zur Schaffung gleicher Verhältnisse auch in Bad Gandersheim erreichen.

Zwar sei man sich in der CDU bewusst, dass auch die Abschaffung der Sportstättennutzungsgebühr die immateriellen Verluste der Vereine in der Coronazeit nicht kompensieren könne, aber sie sei zumindest zur finanziellen Entlastung der Vereine geeignet. Diese seien schließlich eines der Herzstücke des Soziallebens in der Region: „Vereine, egal ob im kulturellen, sportlichen oder sozialen Bereich leisten einen Enormen Beitrag für unsere Gesellschaft und Solidargemeinschaft und machen unsere Region mit ihren vielfältigen (Freizeit-) Angeboten erst richtig lebenswert!“ so Artschwager abschließend.














28.06.2021 • 16:33 Uhr

Fuchswelpe zum Kuscheln: Polizei ermittelt gegen Frau

Weil sie zu Hause einen jungen Fuchs gehalten hat, ist eine Frau in Karlsruhe in Konflikt mit der Polizei geraten. Beamte hatten die 28-Jährige in der Karlsruher Innenstadt beobachtet,
wie sie mit dem Fuchswelpen auf dem Arm unterwegs war. Damit habe sie wohl gegen jagd- und tierrechtliche Bestimmungen verstoßen, teilte die Polizei am Montag mit.

Die Frau gab bei der Kontrolle an, dass etwa zwei Wochen zuvor die Mutter des kleinen Fuchses bei einem Unfall gestorben sei. Alle Auffangstationen seien überfüllt gewesen, deshalb habe sie den Welpen bei sich aufgenommen.

Die Polizisten nahmen den jungen Vierbeiner in Verwahrung und übergaben ihn an Experten der Tierrettung. Gegen die Frau wird nun ermittelt. Die Polizei verwies darauf, dass Wildtiere nur in besonderen Ausnahmefällen von Privatpersonen versorgt werden dürften. Der Vorfall ereignete sich bereits am 15. Juni.epd










28.06.2021 • 16:29 Uhr

Grimmwelt Kassel präsentiert mit «Drachenfels» Kunst im Freien

Die Grimmwelt Kassel zeigt mit «Drachenfels» eine neue Ausstellung im Außenbereich des Museums. Die Ilustrationen des Berliner Künstlers Henrik Schrat seien Neuinterpretationen der Grimmschen Märchen, sagte Julia Ronge, die im Museum den Bereich Vermittlung betreut, dem Evangelischen Pressedienst (epd). Besucherinnen und Besucher könnten die Ausstellung bis Ende 2021 über einen Rundweg erkunden.

Die Motive an fünf ausgewählten Flächen des Museums zeigen bekannte Märchen wie «Aschenputtel», «Sterntaler» und «Die sieben Raben». Schrat habe diese mit einer zeitgenössischen Darstellung in das Hier und Jetzt geholt, sagte Ronge. Zu entdecken gebe es etwa Prinzessinnen, die Turnschuhe tragen und Metro fahren.

Höhepunkt der Erlebnisreise ist demnach das Dach der Grimmwelt. Schrat habe den verspiegelten Fahrstuhl zum imaginären Schauplatz eines Drachenkampfes über den Dächern Kassels gemacht, sagte Ronge. Der siebenköpfige Drache aus dem Märchen «Die zwei Brüder» sei exklusiv für diesen Ort geschaffen worden. Die über ein Meter hohe und fast vier Meter breite Arbeit trage den Titel «Der Anderen».epd










28.06.2021 • 16:25 Uhr

Sperrung im Kreisgebiet: Vollsperrung der Kreisstraße 432 Volpriehausen-Schlarpe

. Im Zuge der Verlegung der Bundesstraße B 241 zwischen Volpriehausen und Bollensen sind umfangreiche Arbeiten im Bereich der Kreisstraße K 432 in Volpriehausen in Höhe Brückenbauwerk/Bahnunterführung im Kreuzungsbereich "Schlarper Straße - Rothebergstraße - Am Freibad" erforderlich. Die Kreisstraße 432 wird daher in diesem Bereich ab dem 28. Juni bis zum 29.Oktober 2021 voll gesperrt.

Volpriehausen kann in dieser Zeit nicht aus der Richtung Schlarpe angefahren werden. Auch die Gegenrichtung von Schlarpe nach Volpriehausen ist voll gesperrt.
Die Anlieger der betroffenen Straßen werden über die Zufahrtsmöglichkeiten gesondert informiert.

Da keine direkte Umfahrung der Sperrung möglich ist, ist eine Umleitungsstrecke eingerichtet und entsprechend ausgeschildert. Die Haltestellen der betroffenen Buslinien werden weiterhin angefahren.lpd











28.06.2021 • 15:21 Uhr

Alltagsbeobachtungen und konstruktive Anregungen: Heute zum Thema fahrradfreundliche Innenstadt Bad Gandersheim

Fahrradunfreundliche Innenstadt. Viele Fahrradständer sind für moderne E-Bikes ungeeignet. Man kann mit den Reifen nicht zwischen die vorgesehenen Bügel gelangen und eine Verbindung mit Radrahmen und Ständer ist auch nicht möglich. So kann es sein, was auch oft beobachtet wird, dass der teure Rahmen mit Motor weg ist und nur das leicht zu ersetzende Rad noch angeschlossen vorh. Ist.
Auf dem Domänenhof in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim gibt es einen modernen Fahrradständer, mit acht Einstellmöglichkeiten. Dann gibt es dort auch Gepäckboxen, nur wo bekommt man die Schlüssel dafür? Das Schild ist schon längere Zeit ausgebleicht und nicht mehr lesbar. Fahrradfreundlich ist dieser Service nicht. Bis zur Landesgartenschaz 2022 in Bad Gandersheim ist auch in der Innenstadt noch viel zu tun. Das muss in den Köpfen der Verantwortlichen anfangen. Fahrradfahren boomt, das Sicherheitsbedürfnis für die teuren Räder auch. red















28.06.2021 • 15:07 Uhr

Turbo-Ausbildung zum Pflegeassistntin /-assistenten für Berufswechseler

In Niedersachsen können Berufswechsler ab dem 1. August in nur einem Jahr Pflegeassistentin oder Pflegeassistent werden. Wie das Sozialministerium am Montag in Hannover mitteilte,
ist jetzt die Kampagne «Meine Zukunft Pflege» des Landes und der Bundesagentur für Arbeit angelaufen. Pflegekräfte aus Niedersachsen erklären auf Plakaten und in Anzeigen, warum sie sich für diesen Beruf entschieden haben.

Normalerweise nimmt die Ausbildung zum Pflegeassistenten zwei Jahre in Anspruch. Der Einstieg ins zweite Jahr der Ausbildung stehe nun Menschen mit beruflicher oder ehrenamtlicher Vorerfahrung offen, hieß es. So werde sowohl Quereinsteigern als auch bereits in der Pflege tätigen Hilfskräften ein schneller, aber dennoch gut qualifizierter Zugang in das Berufsfeld ermöglicht.

«Neu ist, dass Menschen, die zum Beispiel in der Pandemie ihren Arbeitsplatz verloren haben und bereits über eine abgeschlossene Berufsausbildung und Berufserfahrung verfügen, der Wechsel in die Pflege erleichtert wird», sagte Niedersachsens Sozialministerin Daniela Behrens (SPD): «Wir eröffnen all jenen, die sich beruflich neu orientieren wollen oder müssen und die gerne mit Menschen arbeiten, eine neue Perspektive.»

Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) betonte, für alle Beteiligten sei der Einstieg in das zweite Jahr der Ausbildung eine Herausforderung. Denn die Zusammensetzung der Klassen werde vielschichtiger, und das Ausbildungsziel müsse erreicht werden. «Dennoch wollen wir die bereits erworbenen Kompetenzen stärker berücksichtigen und so individuelle Bildungswege nicht unnötig in die Länge ziehen», sagte Tonne.











28.06.2021 • 14:59 Uhr

Unbekannte stehlen gebrauchte Porsche Cayenne von Autohausgelände in Göttingen-Weende

Vom Gelände eines Autohauses im Göttinger Stadtteil Weende haben Unbekannte in der Nacht zu Samstag (26.06.21) zwei nicht zugelassene Porsche Cayenne gestohlen. Der Gesamtwert der beiden Gebrauchtfahrzeuge wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt. Von dem grauen Cayenne Diesel und dem schwarzen Cayenne Turbo fehlt bislang jede Spur. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei Göttingen, Telefon 0551/491-2115.jk










28.06.2021 • 14:54 Uhr

Ermittler werten beschlagnahmte Gegenstände (zwei Handys) aus - Bayerns Innenminister sieht klare Hinweise auf islamistische Motive

Weshalb hat ein 24-Jähriger am vergangenen Freitag drei Menschen in Würzburg erstochen und weitere schwer verletzt? Die Ermittler suchen weiter nach einem Motiv. Bayerns Innenminister sieht klare Hinweise für einen islamistischen Hintergrund.

Nach der Messerattacke mit drei Toten und mehreren Schwerverletzen in Würzburg rätseln die Ermittler weiter über das Motiv des 24-Jährigen. Man sei derzeit dabei, die in der Obdachlosenunterkunft beschlagnahmten Gegenstände des Somaliers zu untersuchen, sagte ein Sprecher des Landeskriminalamtes am Montag. Unterdessen sieht Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) klare Hinweise auf ein islamistisches Motiv.

Bei der Messerattacke am Freitag wurden drei Frauen im Alter von 82, 49 und 24 Jahren getötet. Der Täter sitzt wegen dreifachen Mordes, versuchten Mordes sowie gefährlicher Körperverletzung derzeit in Untersuchungshaft.

Der Sprecher des Landeskriminalamtes wollte auf Anfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) keine Angaben dazu machen, welche Gegenstände die Polizei derzeit untersucht. Klar ist nur, dass sich zwei Handys darunter befinden, die dem Somalier gehören sollen. Der Inhalt werde nun übersetzt und anschließend bewertet, sagte der Sprecher. Genauere gesicherte Erkenntnisse zur Tat und zur Motivlage gebe es momentan nicht, die Ermittler arbeiteten aber mit Hochdruck.

Innenminister Herrmann sagte im Radiosender Bayern2, laut Zeugen habe der Täter im Kaufhaus «Allahu Akbar» («Gott ist am größten») gerufen, als er die ersten Stiche auf Personen verübt habe. Es gebe zudem weitere Aussagen, wonach der 24-Jährige davon gesprochen haben soll, die Tat sei «sein persönlicher Beitrag zum Dschihad». In der Obdachlosenunterkunft habe man «einiges an Material gefunden, was auf islamistisches Propagandamaterial hindeutet». epd











28.06.2021 • 14:49 Uhr

Hohegeiß: Verkehrsunfall mit drei verletzten Motorradfahrern - Strafverfahren gegen einen Beteiligten aus Bad Harzburg

Am Samstag kam es gegen 18:45 Uhr zu einem Verkehrsunfall entlang der Bundesstraße 4 zwischen Rotheshütte und Hohegeiß (Landkreis Goslar) . In einer Rechtskurve verloren zwei Motorradfahrer die Kontrolle über ihre Fahrzeuge und kamen nach links von der Fahrbahn ab. Hierbei wurden alle Beteiligten verletzt und an den Maschinen entstand Totalschaden. Die drei Verletzten (zweimal schwer und einmal leicht verletzt) wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert. Der entstandene Schaden wird auf 4.000 Euro geschätzt.

Gegen einen 42-jährigen Beteiligten aus Bad Harzburg wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen dem Fahren ohne erforderliche Fahrerlaubnis und Kennzeichenmissbrauch. Wer sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben kann, den bittet die Polizei Braunlage, sich mit ihr unter der Telefonnummer 05520-93260 in Verbindung zu setzen. bm










28.06.2021 • 13:03 Uhr

Urteil des Sondertribunals in Den Haag (30.Juni):Serbischer Geheimdienstchef Stanisic und sein Stellvertreter Simatovic angeklagt

Voraussichtlich letztes Urteil des Sondertribunals für das ehemalige Jugoslawien

Am kommenden Mittwoch, 30. Juni, wird in Den Haag das voraussichtlich letzte Urteil des Sondertribunals für das ehemalige Jugoslawien fallen. Angeklagt sind der ehemalige serbische Geheimdienstchef Jovica Stanisic und sein Stellvertreter Franko Simatovic. Ihnen wird vorgeworfen, den Völkermord an der bosniakischen Bevölkerung mittels paramilitärischer Einheiten unterstützt zu haben. „Die beiden Geheimdienstler haben die berüchtigten Einheiten aufgebaut und finanziert. Sie sollten die sogenannte ethnische Säuberung vorantreiben, für die die politische Führung des damaligen Serbien bereits verurteilt wurde“, erinnert Jasna Causevic, Referentin für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung bei der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen. „Ihr Freispruch in erster Instanz war falsch und auch juristisch hochumstritten. In seinem voraussichtlich letzten Urteil muss das Tribunal diesen Fehler korrigieren.“

Der Freispruch im Jahr 2013 hatte besonders unter den Überlebenden und den Angehörigen der Opfer für Entsetzen gesorgt. Zwei Jahre später legte die Anklage Berufung ein. „Was auch immer das Ergebnis des Urteils bezüglich der Verantwortlichkeiten von Stanisic und Simatovic sein wird, die direkte Beteiligung Serbiens an den Gräueltaten wurde inzwischen wiederholt und überzeugend dokumentiert“, erklärte der Historiker und Holocaustexperte David Pettigrew in Erwartung des Urteils gegenüber der GfbV. Die bestehenden Völkermord-Urteile seien endgültig und indisputabel – unabhängig vom Ausgang dieses Verfahrens. Noch wichtiger als ein Schuldspruch sei die Umsetzung eines Gesetzes in Bosnien gegen die Leugnung des Völkermords und gegen die Verherrlichung verurteilter Kriegsverbrecher in der Republika Srpska. „Ein solches Gesetz würde die Bedeutung der Rechtsstaatlichkeit in einer Gesellschaft nach dem Völkermord bekräftigen und den Weg für eine restaurative Justiz ebnen“, so Pettigrew.










28.06.2021 • 12:58 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Null Infektionen, drei genesen, Inzidenz 0,0

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 2.623 (0) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.561 (+3) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 0 (0 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht (wir berichteten am frühen heutigen Morgen!)


Maximal 50 Personen dürfen sich draußen treffen und maximal 25 Personen dürfen sich drinnen treffen. Kinder von 0 bis 14 Jahren und Genesene sowie vollständig Geimpfte werden nicht mit angerechnet. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden auf die Höchstzahl ebenfalls nicht angerechnet!

Aktuell sind im Landkreis Northeim 4 (-3) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 0 (0),
Bodenfelde 0 (-1),
Dassel 1 (0),
Einbeck 2 (-1),
Hardegsen 0 (0),
Kalefeld 0 (0),
Katlenburg-Lindau 0 (0),
Moringen 1 (0),
Nörten-Hardenberg 0 (0),
Northeim 0 (-1) und
Uslar 0 (0) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 58 (0) Personen verstorben.
Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 38.737 Personen (Stand: 25.6.2021) im Impfzentrum und 36.916 Personen (Stand 23.6.2021) bei den Hausärzten geimpft.
Eine zweite Impfdosis haben bisher 26.971 Personen (Stand: 25.6.2021) im Impfzentrum und 20.231 Personen (Stand 23.6.2021) bei den Hausärzten erhalten.
Alle weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus











28.06.2021 • 12:55 Uhr

Merkel-Sprecher verurteilt «niederträchtige Morde» in Würzburg - Attentäter schrie "Gott ist am größten"

Regierungssprecher Steffen Seibert hat im Namen von
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die «fürchterlichen,
niederträchtigen Morde» von Würzburg verurteilt. Es sei «eine Tat von
nicht zu begreifender Brutalität und Bösartigkeit», sagte er am
Montag in Berlin. Die Anteilnahme gelte den Opfern, den Familien der
Ermordeten, den Schwerverletzten und denen, die das Entsetzliche
miterlebt hätten.

Die Kanzlerin sei dankbar für den Mut und die Geistesgegenwart von
Menschen auf der Straße, die sich dem Täter entgegengestellt und so
womöglich weitere Morde verhindert hätten. «Das ist eine Heldentat»,
betonte Seibert. Er würdigte zugleich das «schnelle, entschlossene
Eingreifen» der Polizei.

Zu dem Tatmotiv sagte der Regierungssprecher, dies herauszufinden,
sei Aufgabe der Ermittler. Es gebe Hinweise auf islamistische
Hass-Propaganda in der Wohnung des Mannes sowie auf psychische
Probleme. Seibert warnte aber davor, von einem Täter auf andere
Menschen derselben Ethnie, derselben Herkunft oder derselben Religion
zu schließen. Er habe die Gewissheit, dass es «keine Religion gibt,
die eine solche blindwütige hasserfüllte Tat in irgendeiner Weise
rechtfertigt».

Bei der Messerattacke von Würzburg am Freitag kamen drei Frauen
ums Leben. Der Täter sitzt in Untersuchungshaft. Laut Zeugenaussagen
soll der 24-jährige Somalier während der Tat «Allahu Akbar» («Gott
ist am größten») gerufen haben. epd










28.06.2021 • 12:45 Uhr

LAGA eröffnet Ausstellung „KLEIN.STADT.VISION.“ - Geöffnet ab 2. Juli von 16 bis 18 Uhr

Das Problem ist besonders im ländlichen Raum weit verbreitet: leerstehende Ladenlokale in zentraler Lage – leider auch in Bad Gandersheim. Die Landesgartenschau Bad Gandersheim (14. April bis 9. Oktober 2022) hat Studierende des Studiengangs Innenarchitektur der Hochschule Hannover gebeten, Konzepte für eine Nutzung solcher Leerstände während der Landesgartenschau zu entwickeln. Die Ergebnisse des Studienprojekts zeigt die LAGA in der Ausstellung „KLEIN.STADT.VISION“, die am Mittwoch 30. Juni 2021 um 18 Uhr im „LAGA-Laden“, Markt 5 eröffnet wird.

Für das Publikum ist die Ausstellung ab 2. Juli in der Zeit von 16 bis 18 Uhr (außer sonntags) unter den jeweils geltenden Hygieneregeln geöffnet.

24 Studierende des zweiten Semesters am Studiengang Innenarchitektur der Hochschule Hannover setzten sich 10 Wochen lang mit dem umfangreichen Leerstand von Läden in Bad Gandersheim auseinander. Sie entwickelten Konzepte, wie diese Räume während der Landesgartenschau 2022 gestaltet und genutzt werden können, um Besucher*innen auf dieses Problem aufmerksam zu machen und Lösungen zu zeigen. Dabei sollte weit nach vorne geschaut werden: wie könnte das Leben in Bad Gandersheim in Zukunft aussehen? Wie würde sich das in den Straßen des Zentrums widerspiegeln?

Unter Coronabedingungen recherchierten die Studierenden in Bad Gandersheim, informierten sich über die Stadt, die Landesgartenschau und nahmen den Ort mit Stift, Kamera und allen Sinnen auf. Dann galt es ein temporäres Konzept für die Zeit der Landesgartenschau zu formulieren. Dabei war folgendes zu berücksichtigen: 1. der Bezug zum Ort, zur Stadt, zur Landesgartenschau, 2. die Zielgruppen: Bad Gandersheimer*innen und Besucher*innen der LAGA, und 3. die Nachhaltigkeit, also die Möglichkeit sich über 2022 hinaus zu entwickeln, und das mit einfachen Mitteln in der Umsetzung (z.B. Null Budget).
In der Zeit vom 1. bis 10. Juli werden die Ideen am Markt 5 in Bad Gandersheim ausgestellt. Zu sehen sind 12 vielfältige Konzepte, die eine Palette an Ideen für die temporäre Nutzung der leerstehenden Läden und darüber hinaus Visionen für das zukünftige Leben in Bad Gandersheim thematisieren.
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In den Konzepten werden Menschen verbunden, Generationen, Kulturen, Gäste und Einwohner*innen: Etwa mit Workshops für Neuerungen an verschiedenen Standorten in der Stadt; der Information über Radtouren und der Fahrradreparatur in Selbsthilfe. Oder dem Austausch von Erfahrungen mit Gartenbau und einem Ort für den gemeinschaftlichen Bau von Stadtmöbeln. Es sind auch Ausstellungskonzepte dabei: Hier lässt sich die Zukunft mit Augmented Reality erleben, dort wird in ein Walderlebnis eingetaucht, da gibt es eine interaktive Auseinandersetzung mit Leben, Arbeit und Natur in Bad Gandersheim. Und dann gibt es noch neue Formen des Handels: Kleingewerbe, Markthalle, Pflanzenverkauf, regional, nachhaltig und kommunikativ.

Bürgermeisterin Franziska Schwarz zeigte sich sehr angetan: „Ich möchte den
Studierenden meinen herzlichen Dank aussprechen! Ich war überrascht von den vielen kreativen Ansätzen. Sie zeigen neue, ungewöhnliche Richtungen und erweitern damit die Perspektive. Darin finden sich viele neue Denkanstöße“.

Dr. Trude Poser – sie leitet den Arbeitskreis Innenstadtbelebung des Fördervereins LAGA – freut sich riesig: „Ich bin quasi überwältigt von der Vielfalt ganz neuen Herangehens an eine lebendige Innenstadt und der Frische der auf Realisierbarkeit ausgerichteten Entwürfe. Die Vorstellung, einige der Konzepte in unseren Leerständen umgesetzt zu sehen, ist traumhaft. Wir sollten alle daran arbeiten! Ich kann nur empfehlen, sich die Ausstellung im LAGA-Laden anzusehen für eine ganz neue Vision von Bad Gandersheim.“

Das Studienprojekt fand unter der Leitung von Prof. Dipl.-Ing. Suzanne Koechert, Prof. Dipl.-Ing. Anke Bertram und Prof. André Nakonz statt. Im Studiengang Innenarchitektur der Hochschule Hannover werden angehende Innenarchitekt*innen ausgebildet, die durch ihre berufliche Tätigkeit einen Beitrag zu aktuellen gesellschaftspolitischen Herausforderungen leisten. Indem sie beispielsweise Kitas, Schulräume, Büros und Cafés, gestalten, schaffen sie die Voraussetzungen für angeregtes Spielen, Lernen und Arbeiten, wie auch Orte des Miteinanders. Die Innenarchitektur berührt viele aktuelle Themenkomplexe wie den Wohnungsmangel in großen Städten, das Leben im Alter, die Landflucht, die Zukunft der Arbeit und die Bildungsmisere. red

Die Bilder dokumentieren krasse Beispiele stellvertretend für über 70 Leerstände in der Roswithastadt Bad Gandersheim. Fotos: Fis WMG












28.06.2021 • 12:35 Uhr

Radeln für gutes Klima Klima-Bündnis-Kampagne STADTRADELN startet am 16. August

Seit 2008 gibt es die Klima-Bündnis-Kampagne STADTRADELN: Bürgerinnen und Bürger treten für mehr Klimaschutz und Radverkehr in die Pedale. Der Landkreis Northeim ist gemeinsam mit den Städten Northeim, Bad Gandersheim, Einbeck, Moringen und Uslar vom 16. August bis 05 September 2021 mit von der Partie. In diesem Zeitraum können alle, die im Landkreis Northeim und den Kommunen leben, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen bei der Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnis mitmachen und möglichst viele Radkilometer sammeln. Anmelden können sich Interessierte schon jetzt unter www.stadtradeln.de/landkreis-northeim

„Beim Wettbewerb STADTRADELN geht es um Spaß am Fahrradfahren und tolle Preise, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, erläutert Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.
Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Verkehr, sogar ein Viertel der CO₂-Emissionen des gesamten Verkehrs verursacht der Innerortsverkehr. Wenn circa 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren würden, ließen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen CO₂ vermeiden.

Jede*r kann ein STADTRADELN-Team gründen bzw. einem bestehendem beitreten, um am Wettbewerb teilzunehmen. Dabei sollten die Radelnden so oft wie möglich das Fahrrad nutzen. Als besonders beispielhafte Vorbilder sucht der Landkreis Northeim auch STADTRADELN-Stars, die in den 21 STADTRADELN-Tagen kein Auto von innen sehen und komplett auf das Fahrrad umsteigen. Während der Aktionsphase berichten sie über ihre Erfahrungen als Alltagsradelnde im STADTRADELN-Blog. Mehr Informationen zu der Sonderkategorie gibt es unter www.stadtradeln.de/star. Wer als STADTRADELN-Star agieren möchte, meldet sich bitte unter den angegebenen Kontaktdaten beim Landkreis Northeim bei Annika Rose, Tel. 05551 708-738 oder E-Mail an arose@landkreis-northeim.de oder stadtradeln@landkreis-northeim.de.
STADTRADELN ist eine internationale Kampagne des Klima-Bündnis und wird von den Partnern Ortlieb, ABUS, Busch + Müller, Stevens Bikes, MYBIKE, Paul Lange & Co., WSM und Schwalbe unterstützt.












28.06.2021 • 12:26 Uhr

Irrer Rollerfahrer entzieht sich einer polizeilichen Verkehrskontrolle durch rücksichtslose Flucht

Zum oben genannten Zeitpunkt konnte sich ein Rollerfahrer einer Verkehrskontrolle entziehen.

Polizeibeamte aus Northeim wollten in Hardegsen den Fahrer eines Rollers kontrollieren. Als der Fahrer dies erkannte, flüchtete er vor der Polizei. Hierbei fuhr er sehr rücksichtslos und verkehrswidrig, indem er beispielsweise nicht auf vorfahrtsberechtigte Verkehrsteilnehmer achtete. Außerdem war der Roller nicht zugelassen und erreichte zu hohe Geschwindigkeiten. Die Beamten brachen die Verfolgung ab, um eine Gefährdung unbeteiligter Verkehrsteilnehmer auszuschließen. Ermittlungen zu dem Fahrer dauern an. Es wurde unter anderem ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Mü










28.06.2021 • 12:21 Uhr












28.06.2021 • 12:21 Uhr

Unterstützung der Tiere des Internationalen Schulbauernhofes in Hardegsen Landrätin besucht ihre Patentiere

Bereits seit einem Jahr hat Landrätin Astrid Klinkert-Kittel die Tierpatenschaft für zwei Leineschafe übernommen und unterstützt damit den Internationalen Schulbauernhof in Hardegsen. „Ich freue mich sehr, dass ich durch meine Patenschaft zum Erhalt dieser alten, vom Aussterben bedrohten Schafrasse beitragen kann.“ erklärt die Landrätin.

Auf dem Schulbauernhof bedeutet eine Übernahme einer Tierpatenschaft, dass zwischen Mensch und Tier eine besondere Verbindung eingegangen wird. Durch den monatlichen Beitrag wird die Versorgung des jeweiligen Patentieres sichergestellt und eventuell notwendige Tierarztbesuche bezahlt. Im Gegenzug dürfen die Pat*innen die Tiere nach vorheriger Absprache auf dem Hof besuchen, sie kennenlernen und sich mit ihnen anfreunden. Mit der Übernahme der Patenschaft wird keine Verpflichtung zur regelmäßigen Versorgung der Tiere eingegangen, dies übernimmt komplett das Team des Schulbauernhofes. „Insbesondere für Familien mit Kindern ist die Übernahme einer Patenschaft eine tolle Sache. Die Kinder können eine persönliche Bindung zu den Tieren aufbauen und gleichzeitig etwas über sie lernen ohne das die Eltern eine langjährige Verpflichtung eingehen müssen, wie es beim Kauf eines eigenen Tieres der Fall wäre,“, so Claudia Eicke-Schäfer, Geschäftsführerin des Internationalen Schulbauernhofes. „Wir freuen uns über jeden, der uns unterstützen und unsere Tiere kennenlernen möchte.“

Eine Tierpatenschaft auf dem Schulbauernhof läuft für 1 Jahr und endet automatisch. Bei Interesse an einer Tierpatenschaft oder an anderen Angeboten des Schulbauernhofes können Sie sich auf der Website www.internationaler-schulbauernhof.de informieren oder direkt eine E-Mail an das Team des Schulbauernhofes an info@internationaler-schulbauernhof.de senden

lpd/Foto: lpd











28.06.2021 • 12:03 Uhr

Römerschlachtfeld Harzhorn: FDP-Politiker Grascha und Kuhle versprechen Hilfen für Wasserleitung und Zertifizierung "Lernort Schule"

Nach ihrem heutigen über zweistündigen Besuch auf dem Erlebnisgelände "Römerschlacht am Harzhorn" in der Gemeinde Kalefeld im Kreis Northeim haben die liberalen Abgeordneten Konstantin Kuhle (Bundestag) und Christian Grascha (Landtag) ihre Unterstützung für zwei wichtige Wunschprojekte für das Freilichtlichtmuseum zugesagt. Dabei handelt es sich zum einen um die fehlende Trinkwasserversorgung für das Informationszentrum Harzhorn. Das weitere von Irene Söffger von den Harzhorn Guides vorgetragene Projekt betrifft die offizielle Zertifizierung des Römerschlachtfeldes am Harzhorn als "Lernort Schule" durch das Niedersächsische Kultusministeriums. Der 120 Seiten umfassende Antrag liegt dem Ministerium vor. Eine Vorentscheidung könnte im Oktober fallen. Die finale Zertifisierung wäre laut Söffger dann in der zweiten Jahreshälfte 2022 zu erwarten. Landtagsabgeordneter Christian Grascha und auch der Bundestagsabgeordnete Konstantin Kuhle zeigte sich von der 13-jährigen Aufbauarbeit, den Präsentationen und Angeboten von Führungen für Einzelpersonen, Gruppen und Schulklassen auf dem Römerschlachtfeldes am Harzhorn beeindruckt. red

Die Bilder dokumentieren Eindrücke von der heutigen Visite der Politiker vor Ort am Harzhorn. Die Begrüßung fand am Informationszentrum durch Kalefelds Bürgermeister Jens Meyer statt. Auf dem Foto von links Christian Grascha, Konstantin Kuhle, Harzhorn-Guide und Bürgermeister a.D. Edgar Martin, Kreisarchäologin Dr.Petra Lönne und Bürgermeister Jens Meyer Fotos: Fis WMG
















28.06.2021 • 11:43 Uhr

Altgandersheim: Polizei stellt klar: "Bisher keine Hinweise auf versuchtes Tötungsdelikt" - Festnahme einer 55-Jährigen erfolgte aufgrund eines zurückliegenden Haftbefehls

Die Polizei hat sich soeben zu den Spekulationen um den plötzlichen Tod des bekannten Altgandersheimer Christian P. mit einem Statement zu Wort gemeldet.

In der Verlautbarung der Polizeiinspektion Northeim heißt es im Originalwortlaut: " Im Rahmen der Berichterstattung zu einer Todesermittlung, die im Polizeikommissariat Bad Gandersheim geführt wird, kam es in einigen Fällen zu falschen Meldungen. Die Festnahme einer 55-Jährigen stand nicht im Zusammenhang mit der geführten Todesermittlung, sondern erfolgte aufgrund eines zurückliegenden Haftbefehls. Bisher gibt es keine konkreten Hinweise, die auf ein Tötungsdelikt hindeuten.Mü"












28.06.2021 • 08:25 Uhr

Sudheim: Einbruch in Scheune - Werkzeuge gestohlen - Polizei ermittelt

Tatort: Northeim/Sudheim, Lange Straße, Tatzeitraum: Samstag, 26.Juni 2021, 22.30 Uhr bis Sonntag, 27.Juni 2021, 14 Uhr:

Im oben genannten Zeitraum wurden mehrere Werkzeuge aus einer Scheune entwendet.
Bisher unbekannte Täter verschafften sich über eine Tür unberechtigt Zutritt zu einer Scheune im Ortskern von Sudheim. Dort entwendeten sie mehrere Werkzeuge im Gesamtwert von etwa 500 Euro. Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, wenden sich bitte an die Polizei Northeim unter Telefon 05551-70050.Mü










28.06.2021 • 08:21 Uhr

Grascha-Webtalk: Digitalisierungskonferenz für den Landkreis Northeim

Im Rahmen seines traditionellen Webtalks lädt der Landtagsabgeordnete Christian Grascha (FDP) am Mittwoch, 30.Juni2021 um 19 Uhr, zu einer Digitalisierungskonferenz für den Landkreis Northeim per Zoom ein. Das Thema wird die digitale Infrastruktur sein. Hierbei soll es insbesondere um die Breibandanbindung und die Abdeckung mit Mobilfunk gehen. Gesprächspartner sind Stefan Muhle (Staatssekretär für die Digitalisierung im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung im Land) sowie Vertreter der Telekommunikationsunternehmen Benjamin Graute, Senior Referent Public Affairs Deutsche Glasfaser, Jürgen Schneider Beauftragter Landespolitik Deutsche Telekom, Leiter Privatkunden- und Kommunalvertrieb Goetel, NN Telefonicá (angefragt) und Hans-Jürgen Rosch, Senior Manager Public Affair Vodafone. Der Landkreis Northeim war mit der Landrätin auch eingeladen und sah sich aber nicht in der Lage, einen Vertreter zu entsenden.

„Die digitale Infrastruktur ist die Grundvoraussetzung dafür, dass unser Landkreis von den Veränderungen der Arbeitswelt hin zu mobilen Arbeiten profitieren kann. Es ist außerdem ein Fundament dafür, dass Menschen hier dauerhaft gut leben, wohnen und arbeiten können. Dafür brauchen wir Glasfaser in jedem Haus und dafür muss die Politik alles tun. Früher war es nur selbstverständlich, dass Häuser einen Wasser- und Stromanschluss haben. Heute kommt das Glasfaserkabel dazu“, so der Landtagsabgeordnete Christian Grascha. Es müsse von Seiten des Landkreises und der Kommunen geprüft werden, wo Investitionen gefördert werden müssten, wo ein eigenwirtschaftlicher Ausbau angestoßen werden kann und wo ggf. Planungs- und Genehmigungszeiträume für Funkmasten beschleunigt werden können.

Die digitale Veranstaltung beginnt mit einer kurzen Begrüßung durch Christian Grascha. Anschließend folgt ein Input durch Staatsekretär Muhle zum Stand des Ausbaus in Niedersachsen und insbesondere im Landkreis Northeim sowie Fördermöglichkeiten für die Zukunft. Danach folgen kurze Inputs der Vertreter der Telekommunikationsunternehmen. Im Anschluss können die interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer Fragen z.B. zu konkreten Vorhaben stellen. Um die Diskussion etwas zu sortieren, wäre es sehr gut, im Vorfeld schon Fragen per Mail zu übermitteln. Die E-Mail-Adresse lautet: christian.grascha@liberale-nds.de.

Der Zugangslink für die Videokonferenz über Zoom lautet https://zoom.us/j/91549772490?pwd=M0t3bTJmb0NrbkhvQitvNmpmamFKQT09. Diesen und noch weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Christian Grascha unter www.christian-grascha.de . Weitere Informationen erhalten Sie auch über das Wahlkreisbüro von Christian Grascha in Einbeck unter 05561/7939966.
Informationen zu Zoom: Die Einwahl funktioniert über einen externen Link. Sie müssen Zoom nicht installieren. Voraussetzung sind lediglich ein Endgerät mit Mikrofon und Kamera mit Internetanschluss. Kamera und Bild können aber, auf Wunsch, während der Unterhaltung deaktiviert werden.
red











28.06.2021 • 08:17 Uhr

Wenn Männer Opfer sind - Männerschutzwohnungen können Rettung sein

Meist richtet sich häusliche Gewalt gegen Frauen und Kinder. Doch
auch Frauen können Täterinnen werden und Männer Opfer von Gewalt.

Es war Nacht, drei Grad kalt, und Anton K. (Name geändert) stand in Unterhose vor seinem Haus auf der Straße. Die Polizisten hätten ihm nicht einmal Zeit gelassen, Kleider aufzuraffen, so erinnert er sich. «Meine Frau ist seit sieben Jahren alkoholkrank», erzählt der 62-jährige Vater von drei Kindern. An dem Abend im späten Oktober 2020 sei sie mit 1,7 Promille durchgedreht und auf ihn losgegangen, berichtet er. Die von der Nachbarin
gerufenen Polizisten hätten aber ihn auf die Straße gesetzt. «Ich hatte ein zerrissenes T-Shirt und Kratzspuren auf der Haut, sie hatte nichts», sagt er verbittert. Seine Frau habe behauptet, er habe sie gewürgt, und die Nachbarin habe das bestätigt. Nach drei Wochen
Schlafen im Auto fand er Zuflucht in einer Männerschutzwohnung des Sozialdienstes Katholischer Männer in Düsseldorf, die im Juli 2020 eröffnet wurde.

Laut der 2020 veröffentlichten Polizeilichen Kriminalstatistik wurden 2019 knapp 26.900 Männer Opfer von Gewalt in Partnerschaften, das sind 19 Prozent aller Fälle. Jede fünfte aller Tatverdächtigen war eine Frau. Bei Mord und Totschlag in Partnerschaften war jedes
vierte Opfer ein Mann, bei gefährlicher Körperverletzung 30 Prozent.

«Die Partnerschaftsgewalt zum Nachteil von Männern scheint von zunehmender Relevanz zu sein», schreibt das Bundeskriminalamt. Sowohl die absolute Zahl als auch der Anteil der männlichen Opfer seien in den vergangenen Jahren gestiegen. Andere Erfassungen wie die des sächsischen Landeskriminalamtes 2016 oder der Online-Befragung «Partner fünf» der Hochschule Merseburg 2020 geben an, dass 30 Prozent der Opfer häuslicher beziehungsweise partnerschaftlicher Gewalt Männer seien.

«Auch Frauen können Täterinnen werden und Männer Opfer von Gewalt», sagt die Pressereferentin des Verbands Frauenhauskoordinierung in Berlin, Elisabeth Oberthür. «Alle
Menschen, die von Gewalt betroffen sind, verdienen Unterstützung und Schutz.» Frauen seien allerdings in einem erheblich höheren Maß von häuslicher Gewalt betroffen.

Opfer von häuslicher Gewalt zu sein, sei für Männer wie Frauen beschämend, erklärt Petra Zöttlein. Sie leitet das Frauenhaus Hagar und die Männerschutzwohnung Riposo der Caritas Nürnberg. Opfer von Gewalt durch eine Frau zu sein, sei für Männer aber doppelt beschämend. Es widerspreche ihrer zugeschriebenen Rolle «Ein Mann ist stark», «Ein Indianer kennt keinen Schmerz», sagt Zöttlein: «Welcher Mann gibt zu, dass seine Frau ihn schlägt?»

Seit 2017 sind in Deutschland neun Männerschutzwohnungen mit insgesamt 29 Plätzen eröffnet worden, wie Enrico Damme von der Bundesfach- und Koordinierungsstelle Männergewaltschutz in Dresden berichtet. Die Orte sind Oldenburg, Leipzig, Dresden, Plauen, Düsseldorf, Köln, Stuttgart, Nürnberg und Augsburg, die Adressen wie bei den Frauenhäusern vertraulich. Die wenigen Schutzräume reichten aber längst nicht aus. Für Frauen gibt es nach Angaben des Vereins Frauenhauskoordinierung rund 6.400 Schutzplätze, der Bedarf sei größer.

Für Anton K. war die Männerschutzwohnung die Rettung. «Das war das absolute Highlight für mich», sagt er. «Von da aus konnte ich wieder Luft schnappen und überlegen: Was mache ich jetzt?» Auch die Beratungsgespräche hätten ihm sehr geholfen. «Ich habe zwei, drei Tage lang nur geheult.» Zwei Monate lang wohnte K. dort. «Ich bin mit einem guten, geborgenen Gefühl wieder raus.»

«Wir sind sehr gut ausgelastet», berichtet Manfred Höges, Leiter des Projekts «Freiraum» in Düsseldorf. Seit Sommer 2020 hätten in derWohnung für zwei Männer und den beiden Einzelappartements 13 Männer und vier Kinder vorübergehend Schutz gefunden. Allerdings musste das Projekt seit Beginn dieses Jahres 30 Männer abweisen: «Weil wir voll waren, das ist frustrierend.»
Die Klienten sind nach Höges' Erfahrung meist Männer in der Mitte des Lebens und wurden von ihrer Partnerin oder in einem Fall von dem Partner jahrelang misshandelt. Sie hätten Drohungen erlebt wie: «Wenn du das nicht machst, bringe ich mich um», oder: «Dann wirst du das Kind nie wiedersehen». Körperliche Gewalt gegen sie werde von den Männern oft bagatellisiert.

Kratzen, Beißen, Schlagen hätten die Klienten erlitten, die quer aus der Gesellschaft kämen, berichtet die Nürnberger Schutzwohnungs-Leiterin Zöttlein. Hinzu komme psychische und soziale Gewalt, die genaue Kontrolle der Kontakte oder der erzwungene Abbruch von Familienbeziehungen. Höges wie Zöttlein konnten auch Männern
helfen, die vor einer Zwangsheirat flüchteten und die Rache ihrer Familien fürchteten. Auch die mittlerweile vier Plätze der Ende 2019 eröffneten Nürnberger Wohnung seien durchgehend gut besetzt, sagt Zöttlein - es gebe mehr Anfragen als freie Plätze.
Jens Bayer-Gimm, epd










28.06.2021 • 08:10 Uhr

Fantastisch! Bernd und Birgit Grzelachowski vom Gandersheimer Tanzsportclub e.V.beim ersten Auftaktturnier im Finale

Der Tanzsport in Bad Gandersheim mag ein Nischensport sein, dennoch rangiert er unter "klein aber sehr fein". Im Gandersheimer Tanzsportclub e.V. trainieren neben weiteren Turnierpaaren Bernd und Birgit Grzelachowski. Nach den Corona-Restriktionen wagten sie als erste den Start ins Turniergeschehen. Weitere Turniere in diesem und nächsten Monat werden folgen.

Bernd und Birgit Grzelachowski tanzen Standard in der höchsten Leistungsklasse, der S-Klasse. Das bedeutet: Langsamer Walzer, Tango, Wiener Walzer, Slow Foxtrott und Quickstep. Damit die Fairness erhalten bleibt, gibt es innerhalb der Leistungsklasse eine Altersklassenunterteilung.
Am 26. Juni .2021 nahmen Bernd und Birgit Grzelachowski am Auftaktturnier der Serien "Leistungsstarke 66" in Aschaffenburg teil. Ein ausgefeiltes Hygienekonzept machte dies möglich. Die Zahl Sechsundsechzig bedeutet, dass einer der Partner 66 Jahre oder älter sein muss. Der jüngere Partner muss mindestens 56 Jahre alt sein. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Herr oder die Dame der/die Ältere ist. Die Herren im Frack, die Damen im Turnierkleid zeigen Eleganz und Sportlichkeit pur.

In Aschaffenburg tanzten sich Bernd und Birgit Grzelachowski souverän über Vor- und Zwischenrunden ins Finale und erreichten dort den vierten Rang. Ihre Bewertung ist durchmischt, zeigt aber deutlich Potential nach weiter oben. Wir dürfen gespannt sein.
Viel wichtiger aber ist das Zeichen, dass Tanzen als Leistungs- und als Breitensport bis ins hohe Alter betrieben werden kann. Das zeigen die Turnierpaare des GTSC e.V. und auch alle Breiten- bzw. Hobbysportler vieler anderer Vereine.red











28.06.2021 • 08:05 Uhr

Corona-Virus-Lage am Montag: Weiter coronafreier Landkreis Northeim - RKI bestätigt Null Inzidenzwert

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt soeben offiziell in seiner Tagesmeldung mit, dass der Inzidenzwert im Landkreis Northeim weiterhin die Null ausweist. Damit bleibt das Kreisgebiet coronafrei! Bis auf den Landkreis Holzminden betrifft das alle Landkreise in Südniedersachsen.

Für die staatlichen Instanzen bedeutet dies eine weitere Aufhebung der Hygienebeschränkungen. Sie dürften in absehbarer Zeit auf den Weg gebracht werden müssen.

red/Grafiken: RKI /NDR /Gesundheitministerium Niedersachsen










28.06.2021 • 07:56 Uhr

Entertainment: Unterhaltsames "Sommer Varieté" mit Rebecca Siemoneit-Barum bei Charles Knie

Einen atemberaubenden Varieté - Abend mit einem anspruchsvollen Programm und charmanter Moderation gibt es ab sofort wieder auf dem herrlichen Erlebnisgelände des Circus Charles Knie in Volksen bei Einbeck zu erleben. Zu den Höhepunkten gehören u.a. Artisten auf der Bühne und in der Luft. Mit Spannung und Vergnügen dürfen die Gäste ebenso die Moderation der Entertainerin und Schauspielerin Rebecca Siemoneit- Barum (Lindenstraße/Gandersheimer Domfestspiele) erwarten.

Das Unterhaltungsangebot gibt es immer an den den Wochenenden - noch bis zum 2. August (wenn nicht prolongiert wird).
Ein Stück schönes Lebensvergnügen, das man sich nach dieser lästigen Corona-Krise unbedingt gönnen sollte. Kultur zuhause! Besser geht es nicht!
red/Fotos: Fis WMG












27.06.2021 • 18:50 Uhr

Online-Gespräch über Chancen der Digitalisierung

„Chancen der Digitalisierung am Beispiel von Kommunalverwaltungen“ lautet das Motto eines Online-Gesprächs, zu dem die SPD-Bundestagskandidatin Frauke Heiligenstadt MdL am Montag, 5.7.2021 um 19:30 Uhr einlädt.

Gesprächspartnerin wird die Bundestagsabgeordnete Elvan Korkmaz-Emre sein. Sie ist digitalpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion.

Ebenfalls teilnehmen werden Astrid Klinkert-Kittel, die sich für die SPD erneut um die Wahl zur Landrätin des Landkreises Northeim bewirbt sowie Simon Hartmann, stellvertretender Vorsitzender der SPD im Landkreis Northeim und Mitglied des Landesvorstandes der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik Niedersachsen.

Das Online-Gespräch findet über die Plattform Zoom statt und ist über diesen Link erreichbar: https://bit.ly/3jg3HC6










27.06.2021 • 17:17 Uhr

Frauen-Power bei den Grünen: Drei Kandidatinnen für das Bürgermeisterin Amt in Bad Gandersheim, Moringen und Kalefeld

Bündnis 90/Die Grünen strotzen nur so vor Frauen-Power bei den anstehenden Kommunalwahlen am 12. September im Landkreis Northeim. Gleich mit drei Kandidatinnen wollen sie auf die Chefsessel der Rathäuser in Bad Gandersheim, Kalefeld und Moringen. Heike Otto in Moringen hat es bereits vor sieben Jahren geschafft. Jetzt traut sie es sich zu, diese Zeit zu verlängern. Auf einer Kreismitgliederversammlung der Grünen im Rheinischen Hof in Einbeck erhielt sie dafür am gestrigen Samstag den notwendigen Rückenwind.

Ebenso unterstützt der grüne Kreisverband die beiden Neukandidaturen in der Stadt Bad Gandersheim mit Grit Arndt-Lauterbach und in Kalefeld mit Nina Remsmeyer. In beiden Kommunen wagen die Frauen den Wettbewerb gegen gestandene Persönlichkeiten von der SPD. In Bad Gandersheim gibt als weiteren Bewerber einen von der CDU gestützten Kandidaten.

Wie ausgeprägt das Frauenteam diesmal ein Engagement in den Kommunalparlamenten anstrebt ist in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim. Hier topen die Grünen noch die SPD, die auch auf ihrer Kandidatenliste einen hochprozentigen Frauenanteil ausweist. Die Grünen sind mit fünf Frauen bei vier Herren allerdings schon jetzt Sieger was die Frauenquote betrifft.

Die Bilder dokumentieren die Persönlichkeiten, die das Bürgermeisterin-Amt anstreben: für Moringen Amtsinhaberin Heike Otte; neben ihr Grit Arndt-Lauterbach für Bad Gandersheim und Nina Rehmsmeyer für Kalefeld. In Bad Gandersheim kandidiert auf der Stadtratsliste der Grünen Dr. Tude Poser auf Platz eins. Fotos: Fis WMG














27.06.2021 • 16:05 Uhr

Bad Gandersheims Bürgermeister a.D. Heinz Gerhard Ehmen sagt Bürgermeisterkandidat Gottschalk Unterstützung im Wahlkampf zu

Der von der CDU gestützte Bürgermeisterkandidat Peik Gottschalk hat in einem Statement bestätigt, dass ihn Bad Gandersheims früherer Bürgermeister Heinz-Gerhard Ehmen (parteilos) Unterstützung in der angelaufenen Wahlkampfkampage zugesagt hat. "Ich freue mich auf seine Unterstützung!", so Gottschalk.

Beide hatten sich am vergangenen Freitag vor der Festspiel-Premiere "Die Drei von Tankstelle" auf dem Bad Gandersheimer Festspielplatz getroffen. Wie konkret Ehmens Hilfe ausschauen wird will Gottschalk demnächst bekanntmachen.

Auf dem Bild sind von links nach rechts: Ratskandidatin Veronika Gottschalk, Bürgermeisterkandidat Peik Gottschalk, der frühere Intendant der Gandersheimer Domfestspiele Prof. Johannes Klaus und der ehemalige Bürgermeister Heinz-Gerhard Ehmen. Er freute sich über weitere Begegnungen an diesem herrlichen Sommertheaterabend. So beispielsweise mit dem früheren Bad Gandersheimer Oberkreisdirektor und ehemaligen EAM-Chef Cahn von Seelen mit seiner Gattin.
red/Fis WMG












27.06.2021 • 14:52 Uhr

Einsturz eines Balkons mit vier eingeklemmten Personen und insgesamt neun Verletzten

Am heutigen Sonntag, 27. Juni 2021, wurde die Feuerwehr Horn- Bad Meinberg (Landkreis Höxter) um 0:24 mit dem Stichwort "TH 4 - Balkoneinsturz mit mehreren eingeklemmten Personen" alarmiert. An der Einsatzstelle im Stadtteil Bad Meinberg war aus bislang ungeklärter Ursache ein Balkon aus dem zweiten Obergeschoss abgestürzt. Hierdurch wurden mehrere Personen schwer verletzt. Bei Eintreffen der Feuerwehr waren noch vier Personen unter den Trümmerteilen eingeklemmt. Umgehend wurde die technische Rettung eingeleitet sowie der Rettungsdienst, speziell in der Anfangsphase, in der Versorgung der verletzten Personen unterstützt. Parallel wurde die Drehleiter zur Personenrettung in Stellung gebracht, da sich noch eine Person in Höhe desperaten Obergeschoss auf einem Trümmerteile befand.

An der Einsatzstelle wurden zwei Abschnitte, "Technische Rettung" und "medizinische Versorgung/Patientenablage" gebildet. Die eingeklemmten Personen konnten zügig befreit werden und zur weiteren Versorgung an den Rettungsdienst übergeben werden. Sowohl Feuerwehr als auch Rettungsdienst und Polizei waren mit einem Großaufgebot vor Ort, u.a. waren Rettungswagen und Notärzte aus den Kreisen Höxter und Paderborn vor Ort. Insgesamt waren 7 Rettungswagen sowie fünf Notärzte, darunter der Leitende Notarzt vor Ort. Die Feuerwehr war mit den Löschzügen Horn, Bad Meinberg und Belle mit mehreren Fahrzeugen, der Kommandodienst, der stellvertretende Leiter, der Leiter der Feuerwehr sowie der Kreisbrandmeister des Kreises Lippe an der Einsatzstelle. Über Personenschäden sowie Ursache des Unglücks können keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. red/Fotos: Polizei














27.06.2021 • 14:46 Uhr

Kriminalbeamte beklagen Fachkräftemangel in Psychiatrie

Nach der fürchterlichen Messerattacke von Würzburg mit drei Toten und vielen Schwertverletzten hat der Vorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, Sebastian Fiedler, eine bessere Ausstattung des Gesundheitswesens im psychiatrischen Bereich
gefordert. 35 Prozent der zwischen 2000 und 2015 allein handelnden Attentäter seien psychisch erkrankt gewesen, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag). Als ein Beispiel für einen psychisch kranken Täter verwies er auf die rassistischen Morde von Hanau im
Februar 2020.

Wer an bestimmten Arten von Schizophrenie leide, trage ein erhebliches Risiko in sich, zum Gewalttäter zu werden, sagte Fiedler. Er beklagte «einen dramatischen Fachkräftemangel in der Psychiatrie, der verhindert, dass die Kranken ausreichend behandelt werden». Ein besonders Problem seien Menschen, die aufgrund traumatischer Kriegserfahrungen psychisch erkranken.

Ein 24-jähriger Somalier (Asylbewerber auf Duldungsbasis) hatte am Freitag in Würzburg drei Frauen getötet und mehrere Menschen verletzt. Sein Motiv blieb am Wochenende weitgehend unklar. Nach Angaben des Bamberger Generalstaatsanwalts Wolfgang Gründler war der Mann in der jüngsten Vergangenheit bereits wegen eines Angriffs auf Mitbewohner aufgefallen und vorübergehend in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen worden.epd











27.06.2021 • 14:26 Uhr

Balsam für die coronageschädigte Kulturseele - Befreiender Applaus für die 62. Gandersheimer Domfestspiele

Es wirkte wie ein Befreiungsschlag. Es war Balsam für die coronageschundene Kulturseele. Über 15 Monate Leidenszeit für die Kulturschaffenden. Das ist endlich vorbei. Am vergangenen Freitagabend betraf es die Akteure der 62. Gandersheimer Domfestspiele. Dank eines ausgeklügelten Hygienekonzeptes und den niedrigen Ansteckungswerten mit dem Corona-Virus erlebten die Bad Gandersheimer Domfestspiele die Premiere des Stückes "Die Drei von der Tankstelle".

In den Begrüßungsansprachen der Offiziellen, besonders in der Rede vom Aufsichtsratsvorsitzenden der Festspiel-Firma, brachte es Uwe Schwarz, MdL, auf den Punkt. Er sprach von einer Art Befreiung für die Schauspielerinnen und Schauspieler, die wegen der Corona-Krise quasi mit einem Berufsverbot belegt waren. Jetzt nun die neue Freiheit. Für die Spielenden wie die 500 Gäste auf der Tribüne gleichermaßen. Ihn allen war die Freude, das neue Erlebnis und die Dankbarkeit anzumerken, als sie am Ende eines wunderbaren Sommertheaterabends mit viel Beifall sich freiapplaudierten und dem Ensemble damit das Gefühl mitgaben, wie sehr man sie vermisst hatte, wie sehr man sich darüber freute, sie wieder auf der Dombühne erleben zu dürfen.

Die von Uwe Schwarz abgesagte Premierenfeier minderte dieses Erlebnis in keinster Weise. In Feierlaune war jeder einzelne für sich und doch in der Gemeinschaft der 500 glücklichen Menschen, die bei der Premiere dabei sein durften.

Die Bilder und das Video vermitteln Szenen dieser denkwürdigen Premiere nach so langer Festspiel-Enthaltsamkeit in Bad Gandersheim! Fotos/Video: Fis WMG
























27.06.2021 • 11:58 Uhr

Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr - Beim Überholen Stinkfeiner gezeigt - Windschutzscheibe aus Wut zertrümmert

Kleinkrieg auf der Bundesstraße!
Am gestrigen Samstag, 26. Juni 2021, gegen 15:00 Uhr, kam es auf der Bundesstraße 240 zwischen Duingen und Cappellenhagen zu einer Auseinandersetzung zwischen Verkehrsteilnehmern. Ein 35-jähriger Pkw-Fahrer aus Burgdorf wollte zwei vor ihm langsamer fahrende Pkw überholen, setzte dazu an, brach den Überholvorgang jedoch wegen Gegenverkehr wieder ab. Als die Gegenfahrbahn ein Überholen wieder erlaubte, überholte der 35-Jährige die beiden anderen Verkehrsteilnehmer. Der erste Pkw-Fahrer zeigte dem Überholer jedoch im Vorbeifahren den Mittelfinger. Dies wollte man persönlich klären und signalisierte mittels Warnblinkanlage Klärungsbedarf. Beide Pkw hielten am Fahrbahnrand.

Der Überholte stieg sofort aus, beleidigte und drohte mit Schlägen. Nun stieg auch der 35-jährige aus und die Situation konnte zunächst beruhigt werden. Man verständigte sich darauf die Polizei zu benachrichtigen, doch während des Wartens auf die Polizei, stieg der Überholte wieder ein und wollte wegfahren, ohne einen Personalienaustausch zu veranlassen. Dies wollte der 35-jährige nicht zulassen und stellte sich vor den Pkw seines Kontrahenten, welcher dann aber anfuhr und den 35-jährigen leicht berührte. Nach eigenen Angaben wurde der 35-jährige dabei aber nicht verletzt. Jedoch war er so stark verärgert über die Situation, dass er ihm auf die Windschutzscheibe schlug, welche dadurch zerbrach. Der andere Verkehrsteilnehmer setzte trotz einer zerbrochenen Windschutzscheibe seine Fahrt fort und wurde im Nahbereich nicht mehr angetroffen. Das Kennzeichen des anderen Verkehrsteilnehmers ist bekannt, die Ermittlungen dauern an. Ihn erwartet eine Strafanzeige wegen Beleidigung, Bedrohung und gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr.

Zeugen, welche ergänzende Angaben zum Geschehen machen können, werden gebeten sich beim Polizeikommissariat Alfeld unter der Telefonnummer 05181/9116-0 zu melden.










27.06.2021 • 11:49 Uhr

Corona-Virus-Lage am Sonntag: Landkreis Northeim ist coronafrei! - Erstmals Null-Inzidenzwert!

Das ist die Corona -Inzidenz-Lage in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt soeben einen historisch bedeutsamen Inzidenzwert für den Landkreis Northeim mit: Er ist auf dem Null-Wert angekommen. Damit ist die Pandemie faktisch im Landkreis Northeim am Ende. Ein bedeutsames Datum.

Auch in Südniedersachsen ist der Verlauf ähnlich. Noch tanzt der Landkreis Holzminden aus der Reihe der Nullen-Landkreise!

Die neue Lage wird weitere Lockerungen der Corona-Regelung zur Folge haben.

red/Grafiken: RKI/NDR /Gesundheitsministerium Niedersachsen










27.06.2021 • 11:31 Uhr

Goslar: Verbotene Hakenkreuze rufen Polizei auf den Plan

Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Sachbeschädigung durch das Aufsprühen von Hakenkreuzen, dem Kürzel NS und einigen Schriftzügen ist die Polizei in Goslar alarmiert. Am gestrigen Samstag, 26. Juni, gegen 11.30 Uhr, wurden durch eine Funkstreifenwagenbesatzung der Polizei Goslar diverse Farbschmierereien im Innenstadtbereich von Goslar festgestellt. In der Glockengießerstraße sowie der Breiten Straße wurden an mehreren Objekten, unter anderem Hauswänden und Stromverteilerkästen, verbotene Hakenkreuze sowie das Kürzel "NS" aufgesprüht. Der Tatzeitraum dürfte sich bis in die Nacht von Freitag auf Samstag (25/26.06) erstrecken. Durch die Polizei wurden sofort Strafverfahren eingeleitet.
Die Polizei Goslar erbittet unter Telefon 05321-3390 Hinweise. red










27.06.2021 • 11:26 Uhr

Polizei nennt Details zu Opfern der Horrortat von Würzburg - Drei Frauen mit Messer getötet, fünf Menschen schwer verletzt

Die Würzburger Polizei hat am Sonntag weitere Details zu den Opfern der Messerattacke vom Freitag veröffentlicht. Demnach wurden drei Frauen im Alter von 24, 49 und 82 Jahren getötet sowie fünf Menschen schwer und zwei leicht verletzt. Der Zustand einer schwerverletzten 39-Jährigen, die zwischenzeitlich in Lebensgefahr schwebte, habe sich stabilisiert.

Unter den Verletzten sind vier Frauen, ein Mann, ein elf Jahre altes Mädchen und ein 16 Jahre alter Jugendlicher. Ein Mann hatte am Freitagnachmittag in einem Würzburger Kaufhaus die drei Frauen erstochen und im Anschluss in der Innenstadt weitere Menschen angegriffen.

Der Täter ist nach Angaben der Polizei ein 24 Jahre altern Deutschland als Asylbewerber geduldeten Somalier. Er befand sich wegen Gewalttaten bereits in psychiatrischer Behandlung. Laut Zeugenangaben soll der 24-Jährige während der Tat «Allahu Akbar» gerufen haben. epd











27.06.2021 • 11:19 Uhr

Impfzentren: Niedersachsen setzt stärker auf mobile Impfteams

Niedersachsen will die Impfungen von der stationären Versorgung in den Impfzentren stärker zu mobilen Vor-Ort-Angeboten verlagern. Der Bundeshausärzteverband beobachtet, dass immer mehr Menschen ihre Impftermine in den Praxen nicht wahrnehmen.

Monate nach dem großen Andrang in Impfzentren und Arztpraxen zeichnen sich Veränderungen in der Impfstruktur ab. Nach Auskunft von Regierungssprecherin Anke Pörksen will
Niedersachsen den Schwerpunkt künftig stärker auf mobile Impfteams setzen. Die Anzahl der Menschen, die ihre Impftermine in Hausarztpraxen nicht wahrnehmen, steigt indes bundesweit an. «Absagen oder No-Shows nehmen zu», sagte der Bundesvorsitzende des Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, dem RedaktionsNetzwerk (Samstag).

Weigeldt betonte, dass die Hausärzte flexibel auf Absagen reagieren und anderen Patienten Impfungen anbieten könnten, sodass in der Regel keine Impfstoffdosen vergeudet würden. Darüber hinaus gelinge es zum Teil auch, Patienten, die aus anderen Anlässen kommen,
für eine Impfung zu gewinnen, sagt er dem RND.

In der Diskussion um die Ende September auslaufende Finanzierung der Impfzentren durch den Bund betonte Pörksen, dass sich die Niedersächsische Landesregierung für einen bedarfsorientierten Erhalt der Zentren einsetze. Sie verwies in diesem Zusammenhang auch auf die eventuell notwendigen auffrischenden Booster-Impfungen für die ältere Generation. Die Schließung oder Betriebseinschränkung einiger der landesweit 50 Impfzentren zum Herbst hin sei aber denkbar.

Im Fokus steht Pörksen zufolge zum jetzigen Zeitpunkt der Einsatz mobiler Impfteams in Stadtvierteln, in denen die Hausarztdichte gering sei und die Menschen Vorbehalte gegenüber der Corona-Impfung hätten und noch überzeugt werden müssten. «Da gibt es viele, die noch
nicht geimpft sind», sagte Pörksen. epd










27.06.2021 • 11:18 Uhr

Diebstahl aus Kirche in Bilshausen - Opferstock aufgebrochen

Soeben berichtet die Polizei: Diebe haben bereits am vergangenen Montag (21.06.21) im Laufe des Nachmittags den Opferstock der Kirche in Bilshausen (Kreis Göttingen) aufgebrochen und anschließend etwa 70 Euro gestohlen. Zuvor rissen die Täter das Stahlbehältnis vermutlich mithilfe eines Werkzeuges halb aus der Wand. Auch das darunter angebrachte Weihwasserbecken wurde beschädigt. Der entstandene Gesamtschaden beträgt nach ersten Schätzungen mehrere hundert Euro. Zeugen berichten von einem unbekannten Mann mit einem Einkaufswagen, der zur fraglichen Zeit in der Nähe der Kirche gesehen worden sein soll. Ob es einen Zusammenhang zwischen ihm und dem Diebstahl gibt, ist unbekannt.
Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Duderstadt unter Telefon 05527/98010 entgegen.jk/Foto: Polizei










27.06.2021 • 11:16 Uhr

Terzen mit Herzen Quartett begeistern 120 in Klosterhof Oase in Brunshausen

Mit ihren heiteren wie unbeschwerten Gesangsvorträgen hat das kultige Damen-Quartett „Terzen mit Herzen“ am Samstagabend rund 120 Menschen begeistert. Der Auftritt fand Open Air statt. Die Heckenbecker Weltbühne als Veranstalter hatte das Konzert in die fantastische Löningsche
Klosterhof Oase in Brunshausen verlegt. Eine ideale Kulisse für die vier Sängerinnen in ihren bunten Kostümen und mit ihren eingängigen Evergreens.Nach der langen Enthaltsamkeit (coronabedingt) solcher lebendigen Unterhaltungsformate in Gemeinschaft netter Menschen sorgten die „Terzen mit Herzen“ für eine befreiende Wiederbelebung der kulturellen Liveacts in Brunshausen. Die 120 Besucherinnen (total in der Mehrheit) und Besucher quittierten das mit viel Applaus, toller Stimmung und sichtlichem Vergnügen.
red/Fotos: Fis WMG
















27.06.2021 • 11:02 Uhr

B64 Orxhausen: Schnelle DRK-Hilfe bei Verkehrsunfall

Vor wenigen Minuten hat sich auf der Bundesstraße 64 bei Orxhausen ein Verkehrsunfall ereignet. Die gute Nachricht: Die DRK-Rettungskräfte waren unheimlich schnell mit ihrem Equipment vor Ort und beherrschten die Einsatzlage. Unfallursache und Angaben Verletzten liegen mit gesicherten Angaben noch nicht vor.
red/Fotos: Fis WMG














26.06.2021 • 18:47 Uhr

Bad Gandersheimer Stadtratswahl: Bündnis90/Die Grünen treten mit fünf Kandidatinnen und vier Kandidaten

Bündnis 90/Die Grünen in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim haben heute neun Persönlichkeiten für die Stadtratswahl am 12. September 2021 offiziell nominiert. Die Liste mit fünf Kandidatinnen und vier Kandidaten fand die einstimmige Mehrheit bei der Nominierungsversammlung im Rheinischen Hof in Einbeck. Die Liste wird von Dr. Trude Poser angeführt. Es folgen die beiden derzeit bereits im Stadtrat vertretenen Oliver Brzink und Heinrich Hohls.

Die dokumentierte Liste zeigt die weiteren Persönlichkeiten an. Außerdem haben die Grünen Grit Arndt-Lauterbach zu ihrer Bürgermeisterkandidatin gekürt.
red/Screen Ausschnitt Liste, Fotos: Fis WMG














26.06.2021 • 18:35 Uhr

Einbeck: Grüne nominieren Grit Arndt-Lautetbach mit großer Mehrheit für Bürgermeisterin- Wahl in Bad Gandersheim

Grit Arndt-Lauterbach aus Ahlshausen ist seit wenigen Minuten offizielle Kandidatin für die Wahl einer Bürgermeisterin in Bad Gandersheim. Das hat soeben eine Mitgliederversammlung des Kreisverbandes Northeim von Bündnis 90/Die Grünen im Rheinischen Hof in Einbeck beschlossen. Von 35 Parteimitgliedern stimmten 31 für Arndt-Lauterbach, bei einer Gegenstimme und drei Enthaltungen. Die Kandidatur wird in Bad Gandersheim auch deshalb mit großer Beachtung verfolgt, weil Arndt-Lauterbach aktuell Marketingchefin bei der Landesgartenschau gGmbH ist.

In Bad Gandersheim treten derzeit mit Franzika Schwarz (SPD) und Grit Arndt-Lauterbach (Grüne) zwei Kandidantinnen an; der dritte Bewerber ist der parteilose Bürgermeisterkandidat Peik Gottschalk, den die CDU unterstützt.
red/Fotos: Fis WMG












26.06.2021 • 13:24 Uhr

Corona-Virus-Lage am Samstag: Inzidenzwert bei 0,8 - Niedersachsen alle Kreise unter Inzidenz 10

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Samstag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert Koch Institut (RKI) teilt soeben offiziell einen Inzidenzwert für den Landkreis Northeim von 0,8 Fälle auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen mit. In Niedersachsen sind alle Landkreis bei einem Inzidenzwert unter 10 angekommen. Fünf Landkreise sind inzwischen offiziell coronafrei.
red
Grafiken: RKI/ NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen












26.06.2021 • 13:06 Uhr

Riesenstress bei Vogts Teich in Northeim: Auf liegendes Opfer eingeschlagen und getreten - Mit Haftbefehl gesuchter Hannoveraner erst in Zelle, dann ins Gefängnis

Am späten Freitagabend kam es auf dem Freizeitgelände Vogts Teich in Northeim zu einer körperlichen Auseinandersetzung von mehreren Personen. Nach ersten Erkenntnissen geriet ein 38-jähriger Northeimer mit einer anderen Personengruppe in Streit. Im Zuge dessen kam es zwischen dieser männlichen Person und der besagten Gruppe zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Hierbei kam es zwischen dem 38-jährigen Northeimer und einem 42-jährigen Northeimer zu wechselseitigen Körperverletzungen. Anschließend schlug und trat der 42-jährige mit mindestens einem weiteren unbekannten Beschuldigten auf den am Boden liegenden 38-jährigen ein. Die Personen konnten daraufhin durch die eingesetzten Beamten getrennt werden.

Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme wurden die Beamten dann von einem 42-jährigen Zeugen aus Hannover beleidigt. Bei der anschließenden Identitätsfeststellung schlug dieser in Richtung der eingesetzten Beamten. Hierbei wurde ein Beamter leicht verletzt. Anschließend wurde der 42-jährige der Gewahrsamszelle zugeführt. Auch hier leistete der Beschuldigte mehrfach Widerstand.

Da gegen den 42-jährigen Hannoveraner mehrere Haftbefehle vorlagen wurde er nach Ausnüchterung in der Gewahrsamszelle der JVA Göttingen zugeführt.

Es wurden mehrere Blutentnahmen entnommen und diverse Strafverfahren (u.a. Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte, gefährliche Körperverletzung und Körperverletzung) eingeleitet.mho










26.06.2021 • 13:00 Uhr

VGL Niedersachsen-Bremen besichtigt LAGA-Gelände


Auf große Resonanz stieß die Einladung des Verband Garten, Landschafts- und Sportplatzbau Niedersachsen-Bremen e.V. (VGL) an seine Mitglieder, das Gelände der Landesgartenschau Bad Gandersheim zu besichtigen (wir berichteten). LaGa-Pressesprecher Frank Herhörst hat zu der Visite des Verbandes nachfolgendes Statement veröffentlicht:

Am Dienstag nutzen die Vertreter zahlreicher Betriebe die Gelegenheit, sich insbesondere die Bereiche genauer anzusehen, in denen im nächsten Jahr die Themengärten präsentiert werden.

Insgesamt wird es etwa zehn dieser Themengärten geben, die die Unternehmen entweder komplett allein oder mit ausgewählten Partnern gestalten. „Die Themengärten einer Landesgartenschau sind ein Schaufenster der Branche und zeigen die gesamte Bandbreite.“, erklärt Patrick Büch, Sprecher des VGL. „Hier können Betriebe präsentieren, was machbar ist, können Beispiele für neuste Trends geben, jeder in seinem Stil“.

Dr. Reinhard Schrader, Geschäftsführer des VGL, lobte das „hochspannende und abwechslungsreiche Gelände“. Es gebe viele kreative Lösungen im Bereich der Osterbergseen und im Sport- und Spielpark, die erheblich zur Steigerung der Aufenthaltsqualität beitragen. All diese Maßnahmen ließen eine langfristige, über die LAGA hinaus fortgesetzte Nutzung erkennen. „Damit wird die LAGA dem Anspruch gerecht, entscheidend zur grünen Stadtentwicklung beizutragen. Durch die neue Infrastruktur gewinnt die Stadt erheblich an touristischer Attraktivität, was wiederum wirtschaftliche Aspekte nach sich zieht. Auf diese Weise kann eine LAGA, die Initialzündung liefern, die eine ganze Region ‚wachküsst‘“, zeigte sich Schrader zuversichtlich.

Falko Werner, Vorsitzender der VGL-Regionalgruppe Hannover, Inhaber des Betriebes Falko Werner Garten- und Landschaftsbau aus Eime, bedankte sich bei LAGA-Geschäftsführer Thomas Hellingrath: „Es war eine interessante und tolle Führung über das Gelände und beeindruckend, was für Ideen hinter der Landesgartenschau stecken und was alles bewegt wird und bereits bewegt worden ist, um hier etwas Außergewöhnliches, auch im Sinne der Nachhaltigkeit für die Stadt und Region, zu schaffen“.

Übrigens: Daran, dass die Arbeiten rechtzeitig fertig werden, zweifelte von den Experten niemand. Auf Termin zu arbeiten, sei für die Betriebe normales Tagesgeschäft. Für den Laien sei es manchmal schwer vorstellbar, aber „das kennen unsere Betriebe nicht anders, das sind wir gewohnt“, so Büch.
red/Foto: LaGa/Kropp












26.06.2021 • 12:55 Uhr

Freilichtspiele Schwäbisch Hall: Highlights im Juli Musical und Klassiker auf der Treppe

Neues von den Freilichtspielen in Schwäbisch Hall. Dort arbeitet Christian Doll als künstlerischer Leiter; davor war er Intendant der Gandersheimer Domfestspiele:

Die ersten Premieren auf der Großen Treppe und am Neuen Globe in Schwäbisch Hall sind erfolgreich über die Bühne gegangen, heißt es in einem Statement der Festspielleitung. Und weiter:
Jetzt haben wir Zeit, die Erfolgsstücke aus dem letzten und sogar vorletzten Jahr wiederaufzunehmen. Ab Sonntag spielen wir das Kinder- und Familienstück Der Zinnsoldat und die Papiertänzerin nach dem Märchen von Andersen. In diesem Jahr gibt es neben den Nachmittagsvorstellungen auch solche für Schulklassen am Vormittag. Es freut uns sehr, dass auch hier wieder Normalität einkehrt. Eine Sommernacht, ein Stück mit Musik, wird wie im letzten Jahr die Liebesgeschichte erzählen, wie im Laufe einer Mittsommernacht zwei zueinanderfinden. Und Ewig Jung, das Erfolgsstück über die musikalisch äußerst rüstigen Seniorenheimbewohner aus dem Sommer 2019 kann in diesem Jahr gespielt werden, und zwar draußen unterm Blätterdach.

Der Juli beginnt mit vier Konzerten auf der Parkbühne. Und mit der Premiere von Sister Act. Dann wird Kristina Love als Deloris im Zeugenschutzprogramm ins Kloster verbracht: zum Glück für Nonnenchor und Papst, zum Nachteil für die Gangster. Freuen Sie sich jetzt schon auf unser hochkarätig besetztes Ensemble. Und der Klassiker Nathan der Weise wird komplettiert durch einen zweiten: Hofmannsthals Jedermann mit Gunter Heun in der Titelrolle, dies ab 28. Juli. red
Foto: Freilichtspiele Schwäbisch Hall










26.06.2021 • 12:47 Uhr

Gehrenrode/Altgandersheim: rasantes Überholmanöver eines Ford Escort Cabrio endet mit Unfall und Flucht des Verursachers - Polizei bittet um Zeugenhinweise

Tatort: Bad Gandersheim, Landesstraße 489, Gehrenrode Richtung Altgandersheim, Tatzeitpunktr: Gestern, Freitag, 25. Juni 2021, 15:25 Uhr:

Zur Unfallzeit hat ein bislang unbekannter Fahrzeugführer mit einem Ford Escort Cabrio trotz Gegenverkehrs zwei vor ihm befindliche Pkw überholt. Der entgegenkommende konnte nur durch eine Vollbremsung einen Zusammenstoß mit dem Verursacher vermeiden. Da die beiden Fahrzeugführer, die überholt wurden, ebenfalls eine Vollbremsung vollziehen mussten, ist es zwischen diesen beiden zu einem Unfall gekommen. Hierbei ist ein 57-Jähriger aus Lamspringe mit seinem VW Golf samt Anhänger auf den VW Crafter eines eines 56-jährigen Einbeckers gefahren. Der Schaden an beiden Fahrzeugen beträgt insgesamt ca. 7.000 Euro. Gegen den flüchtigen Unfallverursacher wurden Strafverfahren wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und einer Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet.

In diesem Zusammenhang sucht die Polizei Bad Gandersheim wie bereits erwähnt einen silbernen oder grauen Ford Escort Cabrio. Hinweise bitte an die Polizei Bad Gandersheim unter der Telefon 05382-919200. (bas)










26.06.2021 • 09:54 Uhr

Goslar: Motorradfahrer schwerverletzt bei Sturz

Zur einem Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Person kam es am gestrigen Freitag gegen 18.15 Uhr, in der Von-Garßen-Straße in Goslar. Ein nachfolgender, 57-jähriger, Motorradfahrer bemerkte offensichtlich zu spät, dass der vorausfahrende Pkw bis zum Stillstand abgebremst hatte, um Fußgängern das Überqueren der Fahrbahn zu ermöglichen. Der Motorradfahrer kam daraufhin zu Fall und verletzte sich schwer, an Pkw und Motorrad entstand Sachschaden in vierstelliger Höhe. Der verletzte Motorradfahrer wurde zur Behandlung dem Krankenhaus zugeführt, für die Zeit der Aufnahme kam es im Bereich der Unfallstelle zu Verkehrsbeeinträchtigungen. red










26.06.2021 • 09:49 Uhr

Vorbild Hann.Münden: LAGA-Förderverein legt erste Mini-Blühstelle bei Zahnarzt Pietsch in Bad Gandersheim an

Im Grunde nur logisch, dass gerade Frank Christian Pietsch sich als erster bereit erklärt hat. Mit Lücken und Löchern, die dort entstehen, wo sie eigentlich nicht hingehören, kennt sich der Zahnarzt aus. Am Mittwoch jedoch hat er extra Mitglieder des Fördervereins der Landesgartenschau eingeladen, damit sie an der Ecke seines Grundstücks Moritzstraße/An der Stadtmauer im Randbereich des Bürgersteiges einen gewissermaßen minimal invasiven Eingriff vornehmen. Vorab hatte die Stadtverwaltung als Eigentümer des Bürgersteigs ihr o.k. gegeben. Es wurden vier Pflastersteine aufgenommen und die erste „Blühstelle“ des Fördervereins wurde eingerichtet. Pietsch als angrenzender Nachbar hat die „Patenschaft“ für die Pflege übernommen.

„Solche ‚amtlich anerkannten Blühstellen‘ sind aus dem Projekt ‚Münden blüht und summt‘ in Hannoversch-Münden bekannt.“, berichtete Dr. Trude Poser vom Arbeitskreis Innenstadt. Die Aktion soll mehr Grün, vor allem Blühendes, in die Innenstadt bringen. Wenn Stadt und Grundstückeigentümer zustimmen, können die nötigen Pflastersteine aufgenommen werden und der Förderverein spendiert wie etwa in diesem Fall eine Stockrose zur nachhaltigen optischen und ökologischen Aufwertung des Straßenraumes.

Interessierte Grundstücksbesitzer können sich an Dr. Trude Poser 0171-2611 917, info@poserplan.de wenden.

Um das Pflanzen kümmert sich Birgit Henke, tatkräftig unterstützt von ihrem Sohn Ben. Der hebelte das Pflaster auf, grub das Loch und ließ sich auch das abschließende Gießen nicht nehmen. Zahnarzt Pietsch hat die vier Pflastersteine in Verwahrung genommen. Mal sehen, wo die passen…red/Quelle: LaGa / Foto: Frank Terhorst










26.06.2021 • 09:46 Uhr

Europaministerin Birgit Horne eröffnet die 62. Gandersheimer Domfestspiele und trägt sich ins Goldene Buch der Stadt ein

In Vertretung des Schirmherrn, Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil, hat soeben Europaministerin Birgit Horne vor der wuchtigen Stiftskirche in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim die 62.Gandersheimer Domfestspiele eröffnet. Die Ministerin bezeichnete das Bad Gandersheimer Theaterfestival als einen kulturellen Leuchtturm mit starker Leuchtkraft für ganz Niedersachsen. Sie lobte das ausgezeichnete Corona-Hygienekonzept des Festspielmanagements als vorbildlich. Es ermöglicht den Besuch von 500 Gästen pro Aufführung auf der 1000 Zuschauer fassenden Tribüne.
Die Ministerin hatte sich eine Stunde vor Aufführungsbeginn im Rathaus im Rahmen einen kleinen Empfangs (mit Mineralwasser und Apfelsaft aus Flaschen) ins Goldene Buch der Stadt eingetragen. red

Die Bilder dokumentieren Eindrücke aus dem Rathaus, wo sich die Ministerin ins Goldene Buch der Stadt eintrug.
Danach gab es Reden auf der Bühne vom Festspiele gGmbH-Aufsichtsratsvoristzenden Uwe Schwarz, MdL, von Intendant Achim Lenz, Bürgermeisterin Franziska Schwarz und dann die Eröffnung der Festspiele durch Europaministerin Birgit Horne. Fotos:Fis WMG
















26.06.2021 • 09:40 Uhr

Dassel: 81-Jährige überschlägt sich mit ihrem Wagen und hat Glück

Am gestrigen Freitag, 25. Juni 2021, gegen 12:50 Uhr, befuhr eine 81-jährige Fahrzeugführerin aus einem Dasseler Ortsteil mit ihrem Opel die Kreisstraße 528 von Deitersen kommend in Richtung Markoldendorf. In einer leichten Linkskurve kam die 81-Jährige dann aus bislang unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn ab, geriet in den Straßengraben und überschlug sich mit dem Pkw, der auf dem Dach liegend zum Stillstand kam. Die 81-Jährige konnte sich selbständig aus dem Pkw befreien und erlitt zum Glück nur leichte Verletzungen. Der Schaden wird auf ca. 3500 Euro geschätzt. scha











26.06.2021 • 09:31 Uhr

Inferno in Hachenhausen: Heute vor einem Jahr..."Armer Rechtsstaat!"

Ein Betroffener ruft in Erinnerung:

…um 21:45 begann das flammende Inferno Hachenhausen Nrummer 32. Auch die Gebäude der benachbarten Grundstücke wurden in Mitleidenschaft gezogen. Die Feuerwehr war die ganze Nacht im Einsatz, zuletzt mit einer Feuerwache bis in den Vormittag. Die baulichen Schäden an den Nachbargebäuden sind beseitigt. Die beschädigte Grundstückseinzäunung an einem Nachbargrundstück kann nicht erneuert werden, da der immer noch nicht beseitigte Brandschutt dieses verhindert. Die Seelen haben Schaden genommen, können aber nicht das Trauma abschließen, da der Eigentümer sich nicht um die Beräumung der Brandstelle kümmert. Beim Landkreis Northeim führt ein Dezernatsleitungswechsel ein halbes Jahr zur Handlungsunfähigkeit. Der Ortstermin der LK-Verantwortlichen am 12. Mai 2021 ist nun auch schon wieder sechs Wochen her, ohne das die betroffenen Nachbarn wissen wie es weitergeht. Aus einer Presseerklärung nach dem Ortstermin erahnen wir, dass es noch Monate dauern wird, bis vielleicht in einer 1. Stufe umsturzgefährliche Brandtrümmer, die auf Nachbargrundstücke stürzen können, im Wege der Ersatzvornahme durch die Behörde veranlasst, abgeräumt werden. Damit ist das Trümmerfeld dann aber immer noch nicht frei. Das der Rechtsstaat sich als so wenig wehrhaft erweist, macht die Nachbarschaft fassungslos. Wenn der LK NOM im Mai nun ein halbes Jahr prognostiziert, bis erste sichtbare Zeichen der Brandschuttbeseitigung erfolgen werden, ist das genau der Zeitraum der sechs Monate Handlungsunfähigkeit in der Führungsebene der Bauverwaltung zwischen Dezember 2020 und Mai 2021 entstanden war. Ohne das Handlungsvakuum der Behörde wäre jetzt nach einem Jahr wenigstens die erste Stufe der Gefahrenabwehr abgeschlossen. Armer Rechtsstaat!"
red















26.06.2021 • 09:20 Uhr

Einbeck: Mit Haftbefehl gesuchter Mann wehrt sich bei Festnahme heftig und verletzt Polizeibeamten

Die Polizei berichtet soeben: Bereits am vergangenen Donnerstag, 24. Juni 2021, gegen 18:20 Uhr, erblickte eine Streifenwagenbesatzung der Polizei Einbeck am Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB) in Einbeck einen 39-jährigen Einbecker, gegen den ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Hildesheim vorlag. Nachdem der Festzunehmende durch die Polizeibeamten angesprochen wurde, flüchtete dieser in die Dr.-Friedrich-Uhde-Straße. Nach kurzer Flucht konnte der 39-Jährige durch die Polizeibeamten gestellt und festgenommen werden. Bei der Festnahme wehrte sich die Person gegen die polizeilichen Maßnahmen, so dass ein Polizeibeamter leichte Verletzungen erlitt. Auf der Dienststelle konnte der Haftbefehl nach Zahlung des haftbefreienden Betrags durch einen Angehörigen aufgehoben werden. Gegen den 39-Jährigen wird nun u. a. wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.scha










25.06.2021 • 18:14 Uhr

Clausthal-Zellerfeld: Verkehrsunfall mit schwerstverletztem Kind - Rettungshubschrauber im Einsatz

Am gestrigen Donnerstag, gegen 16 Uhr, ereignete sich in Clausthal-Zellerfeld ein folgeschwerer Unfall, bei dem ein siebeneinhalbjähriges Kind lebensgefährlich verletzt wurde. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr eine 32-jährige Fahrzeugführerin aus Clausthal-Zellerfeld die Straße Am Schlagbaum in Fahrtrichtung Osterode. Kurz nach der Einmündung Stettiner Straße überquerte das Kind unvermittelt die Fahrbahn. Die Fahrzeugführerin konnte ihr Fahrzeug nicht mehr rechtszeitig stoppen, so dass es zum Zusammenstoß kam. Das schwerverletzte Kind wurde mittels Rettungshubschrauber einer Klinik zugeführt. Für die Zeit der polizeilichen Unfallaufnahme wurde die Straße voll gesperrt. red/Foto: Polizei










25.06.2021 • 18:09 Uhr

Kennzeichendiebstahl in Parensen - Polizei bittet um Zeugenhinweise

Tatort: Nörten-Hardenberg/Parensen, Hauptstraße, Tatzeitraum: Mittwoch, 23.Juni 2021, 20.30 Uhr bis Donnerstag, 24.Juni 2021, 05.10 Uhr:

Im oben genannten Zeitraum kam es zum Diebstahl von zwei Kennzeichen. Bisher unbekannte Täter entwendeten das vordere und hintere Kennzeichen eines Pkw VW, der am Grundstück der Geschädigten abgestellt war.

Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim unter Telefon 05551-70050 zu melden.Mü











25.06.2021 • 17:05 Uhr

Betrunkener leistet Widerstand

Ein 32-jähriger Mann aus dem Bereich Seevetal löste gestern Vormittag (24.06.2021) einen Polizeieinsatz aus, da er in alkoholisiertem Zustand auf die Fahrbahn der Schuhstraße sprang und den Verkehr ausbremste. Gegenüber der Polizei leistete er anschließend Widerstand.
Bisherigen Ermittlungen zufolge erhielt die Polizei gegen 10:30 Uhr Kenntnis über eine männliche Person, die sich lautstark schreiend und pöbelnd in der Schuhstraße aufhalten sollte. Zudem soll der Mann den Fahrzeugverkehr durch Springen auf die Fahrbahn zum Anhalten gezwungen haben.
Als kurz darauf eine Streifenbesatzung in der Schuhstraße eintraf, hielt sich der Mann noch auf der Fahrbahn auf. Nach Ansprache ging der 32-jährige in bedrohlicher Haltung auf die Beamten zu, worauf der Mann fixiert wurde. Dagegen sperrte er sich aktiv, schrie herum und versuchte, die Beamten anzuspucken.
Im weiteren Verlauf wurde der Mann zur Dienststelle in die Schützenwiese verbracht, wo ihm nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft eine Blutprobe entnommen wurde. Nach ausreichender Ausnüchterung im Polizeigewahrsam wurde der 32-jährige entlassen.
Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ein.red











25.06.2021 • 17:03 Uhr

Versuchter Totschlag in Lehrte: 49-Jähriger nach Angriff auf eigene Mutter festgenommen

Die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdeliktes gegen einen 49-Jährigen aus Lehrte. Der Mann steht im Verdacht, am Donnerstag, 24.06.2021, im Rahmen eines Streits seine Mutter gewürgt zu haben. Erst als eine Zeugin einschritt, endete der Angriff. Die Frau erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen fest.

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei war es am Donnerstagnachmittag gegen 13:10 Uhr in einem Wohnhaus an der Feldstraße in Lehrte zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen dem 49-Jährigen und dessen 77 Jahre alten Mutter gekommen. Als die Frau kurz darauf auf die Terrasse ihres Hauses trat, attackierte sie der Sohn von hinten, stieß sie zu Boden und begann sie zu würgen.

Die Enkelin der Frau, die Zeugin des Vorfalls wurde, alarmierte die Polizei und rief zudem ihre Mutter zu Hilfe. Dieser gelang es, den Angriff mit leichter körperlicher Gewalt zu beenden. Die wenig später eintreffenden Einsatzkräfte der Polizei nahmen den Tatverdächtigen fest. Gegen ihn wird nun wegen eines versuchten Tötungsdeliktes ermittelt. Der Mann wurde zunächst in Gewahrsam genommen und soll im Laufe des Freitags, 25.06.2021, einem Haftrichter vorgeführt werden.

Die 77-Jährige überstand den Angriff mit leichten Verletzungen, musste allerdings nicht im Krankenhaus behandelt werden. /ram, nash











25.06.2021 • 17:01 Uhr

Grascha-Webtalk: Digitalisierungskonferenz für den Landkreis Northeim

Im Rahmen seines traditionellen Webtalks lädt der Landtagsabgeordnete Christian Grascha (FDP) am Mittwoch, 30.06.2021 um 19 Uhr, zu einer Digitalisierungskonferenz für den Landkreis Northeim per Zoom ein. Das Thema wird die digitale Infrastruktur sein. Hierbei soll es insbesondere um die Breibandanbindung und die Abdeckung mit Mobilfunk gehen. Gesprächspartner sind Stefan Muhle (Staatssekretär für die Digitalisierung im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung im Land) sowie jeweils ein Vertreter der Telekommunikationsunternehmen Deutsche Glasfaser, Deutsche Telekom, Goetel, Telefonicá (angefragt) und Vodafone.

„Die digitale Infrastruktur ist die Grundvoraussetzung dafür, dass unser Landkreis von den Veränderungen der Arbeitswelt hin zu mobilen Arbeiten profitieren kann. Es ist außerdem ein Fundament dafür, dass Menschen hier dauerhaft gut leben, wohnen und arbeiten können. Dafür brauchen wir Glasfaser in jedem Haus und dafür muss die Politik alles tun. Früher war es nur selbstverständlich, dass Häuser einen Wasser- und Stromanschluss haben. Heute kommt das Glasfaserkabel dazu“, so der Landtagsabgeordnete Christian Grascha. Es müsse von Seiten des Landkreises und der Kommunen geprüft werden, wo Investitionen gefördert werden müssten, wo ein eigenwirtschaftlicher Ausbau angestoßen werden kann und wo ggf. Planungs- und Genehmigungszeiträume für Funkmasten beschleunigt werden können.

Die digitale Veranstaltung beginnt mit einer kurzen Begrüßung durch Christian Grascha. Anschließend folgt ein Input durch Staatsekretär Muhle zum Stand des Ausbaus in Niedersachsen und insbesondere im Landkreis Northeim sowie Fördermöglichkeiten für die Zukunft. Danach folgen kurze Inputs der Vertreter der Telekommunikationsunternehmen. Im Anschluss können die interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer Fragen z.B. zu konkreten Vorhaben stellen. Um die Diskussion etwas zu sortieren, wäre es sehr gut, im Vorfeld schon Fragen per Mail zu übermitteln. Die E-Mail-Adresse lautet: christian.grascha@liberale-nds.de.

Der Zugangslink für die Videokonferenz über Zoom lautet https://zoom.us/j/91549772490?pwd=M0t3bTJmb0NrbkhvQitvNmpmamFKQT09. Diesen und noch weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Christian Grascha unter www.christian-grascha.de . Weitere Informationen erhalten Sie auch über das Wahlkreisbüro von Christian Grascha in Einbeck unter 05561/7939966.
Informationen zu Zoom: Die Einwahl funktioniert über einen externen Link. Sie müssen Zoom nicht installieren. Voraussetzung sind lediglich ein Endgerät mit Mikrofon und Kamera mit Internetanschluss. Kamera und Bild können aber, auf Wunsch, während der Unterhaltung deaktiviert werden.










25.06.2021 • 10:10 Uhr

Gute Nachrichten für die Aktien

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Es war eine gute Woche für die Aktienmärkte. In den USA einigte sich der Senat auf ein mittelgroßes Infrastrukturprogramm und machte damit einen Schritt Richtung weiterer konjunktureller Dynamik in den kommenden Jahren. Die US-Notenbank bescheinigte den heimischen Banken grundsätzlich stabile Bilanzen, was den Kreditinstituten auch wieder Dividendenzahlungen an ihre Aktionäre ermöglichen wird. In Deutschland zeigten die Unternehmens-umfragen noch mehr Aufbruchstimmung nach der Coronazeit an – und das, trotz der vielfachen Produktionsbehinderungen durch die Knappheit von Vorprodukten und Materialien. Insbesondere die Lagebeurteilung beim Ifo-Geschäftsklimaindex nahm rekordverdächtig zu. Insgesamt also kein Wunder, dass eine Reihe von Aktienindizes in dieser Woche wieder neue historische Höchststände erreichten.

Inflation im Fokus

Obwohl im Juni sogar ein leichter Rückgang der Inflation im Euroraum möglich ist, bleibt die Inflationsrate im Fokus der Finanzmärkte. So holen die Unternehmen teilweise ausgefallene Preissteigerungen aus dem vergangenen Jahr nach. Dazu kommen Engpässe bei Material und Personal, welche die Vorleistungspreise bereits seit einiger Zeit stark steigen lassen. Hiervon könnte in den kommenden Monaten ein etwas größerer Teil als sonst üblich an die Verbraucherpreise weitergegeben werden. Ein solcher Preisschub ist jedoch noch kein Inflationsprozess. Hierfür müssten insbesondere die Löhne nachziehen. Darüber könnte der in der kommenden Woche erscheinende Arbeitsmarktbericht für die USA weiteren Aufschluss geben.











25.06.2021 • 10:06 Uhr

Verweigern Eltern ihren Kindern beharrlich den Besuch staatlich anerkannter Schulen, kann insoweit der Entzug ihres Sorgerechts in Betracht kommen

Eltern kann das Sorgerecht für ihre Kinder teilweise für den Bereich schulischer Angelegenheiten entzogen werden, wenn sie sich der Beschulung ihrer Kinder auf einer staatlich anerkannten Schule beharrlich verweigern und für ihre Kinder deshalb die Gefahr besteht, weder das erforderliche Wissen noch erforderliche Sozialkompetenzen erlernen zu können. Das hat der für Familiensachen zuständige 21. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Celle mit Beschluss vom 2. Juni 2021 bestätigt (Az.: 21 UF 205/20).

Die einer freikirchlichen Gemeinde zugehörigen Eltern von insgesamt sieben Kindern sehen sich aufgrund ihres Glaubens verpflichtet, ihre Kinder von Einflüssen fernzuhalten, die den Geboten Gottes zuwiderlaufen. Die Mutter der Kinder beschult deshalb ihre beiden ältesten acht und sieben Jahre alten Kinder nach dem Konzept einer „Freien Christlichen Schule" zu Hause. Die Landesschulbehörde hatte 2019 einen Antrag auf Befreiung der Kinder von der Schulpflicht abgelehnt. Eine verwaltungsgerichtliche Entscheidung steht insoweit noch aus. Der Vater der Kinder wurde in insgesamt 15 Verfahren wegen Verstößen gegen die Schulpflicht zu Bußgeldern verurteilt.

Das Amtsgericht Rotenburg (Wümme) hatte keine familiengerichtlichen Maßnahmen ergriffen, weil bei den Kindern aktuell noch keine Defizite beim Wissensstand oder den Sozialkompetenzen zu erkennen seien. Diese Entscheidung hat der Familiensenat des Oberlandegerichts auf die Beschwerde des Jugendamtes hin abgeändert. Er hat den Eltern das Recht zur Regelung schulischer Angelegenheiten entzogen und das Jugendamt insoweit als sog. Ergänzungspfleger bestellt. Das Jugendamt kann damit anstelle der Eltern die maßgeblichen Entscheidungen im Hinblick auf den Schulbesuch treffen und notfalls auch die Herausgabe der Kinder für den Schulbesuch erzwingen.

In Fällen, in denen das Wohl eines Kindes gefährdet ist und die Eltern nicht gewillt oder in der Lage sind, diese Gefahr abzuwenden, hat das Familiengericht nach § 1666 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) die zur Abwendung der Gefahr erforderlichen Maßnahmen zu treffen. Der Familiensenat hat hier eine akute Gefährdung des Wohls der beiden ältesten Kinder gesehen.

Zum einen gelinge es den Eltern nicht, die Kinder mit ausreichendem Wissen auszustatten und sie damit auf spätere schulische Prüfungen sowie auf eine Berufsausbildung vorzubereiten. Die Eltern konnten schon das Konzept der von ihnen durchgeführten Beschulung nicht nachvollziehbar beschreiben. Darüber hinaus unterrichtet die Mutter, die über einen erweiterten Realschulabschluss verfügt, die Kinder nur wenige Stunden am Tag und dies überwiegend auch neben der Betreuung der weiteren fünf Geschwister. Obwohl sie von einer „Freien Christlichen Schule" eine gewisse Unterstützung erhält, wären die Kinder auf diesem Weg nach Auffassung des Senats später mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht in der Lage, einen staatlich anerkannten Schulabschluss zu erwerben.

Zum anderen könnten die Kinder so auch keine sozialen Kompetenzen erwerben, die es ihnen ermöglichten, sich mit andersgläubigen Menschen auseinanderzusetzen und sich in einer Umgebung durchzusetzen und zu integrieren, in der die Mehrheit der Menschen nicht entsprechend den Glaubensvorstellungen der Familie leben. Die Kinder wachsen ohne jeden Kontakt mit gleichaltrigen Kindern außerhalb ihrer Gemeinde auf. Sie haben keinen Zugang zu Computern oder zum Fernsehen und können damit auch nicht indirekt am sozialen Leben außerhalb der Gemeinde teilnehmen.

Der Senat hat bei seiner Entscheidung berücksichtigt, dass es aufgrund der durch Artikel 4 des Grundgesetzes (GG) verbürgten Glaubensfreiheit und des in Artikel 6 GG gewährleisteten Erziehungsrechts die Aufgabe und das Recht der Eltern ist, ihren Kindern Überzeugungen in Glaubens- und Weltanschauungsfragen zu vermitteln und nicht geteilte Ansichten von ihnen fernzuhalten. Dennoch sei die getroffene Entscheidung zum Schutz der Kinder erforderlich und verhältnismäßig. Zwar werden die Kinder bei einem Schulbesuch unter anderem mit der Evolutionstheorie, der Sexualkunde und der Gleichberechtigung von Mann und Frau konfrontiert, was die Eltern hier im Hinblick auf ihre Glaubensüberzeugungen verhindern wollen. Allein durch die Behandlung dieser Unterrichtsstoffe sind die Eltern aber nicht daran gehindert, ihre Kinder in Glaubensfragen nach eigenen Vorstellungen zu erziehen.red











25.06.2021 • 09:57 Uhr

Bad Gandersheim Ex-Kurhaus-Hammer: Wofür ersteigerte die ORE-Group in Berlin die Immobilie wirklich? Erste offizielle Kontaktaufnahme mit der Stadt - Objekt mit Bauamtsleiter besichtigt

Das Geheimnis um den mysteriösen Ersteigerer des früheren Kurhauses in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim scheint gelüftet. Nach harten Recherchen des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group ist so gut wie gesichert, dass die ORE-Group aus Berlin für das Objekt bei einer Versteigerung durch die Westdeutsche Auktion AG in Köln den Zuschlag bekommen hat. Sie legte dafür eine halbe Million Euro (wir berichteten).

Bestätigt ist offiziell vom Bad Gandersheimer Rathaus, dass eine Abordnung der Ersteigerer das Objekt bereits vorigen Dienstag in Bad Gandersheim in Begleitung des städtischen Bauamtsleiters Stefan Mittwoch mit einem städtischen Techniker gründlich inspiziert hat. Bürgermeisterin Franziska Schwarz bestätigte auf Anfrage des Redaktionsnetzwerkes am Rande der jüngsten Finanzausschuss-Sitzung, dass der Stadt der Ersteigerer bekannt ist. Sie bat aber um Verständnis, dass sie speziell den Namen des Ersteigeres erst den Gremien mitteilen müsste und dann den Medien. Was die ORE-Group mit dem Objekt vorhat ist offiziellen Stellen der Stadt nicht bekannt. Ob sich Bauamtsleiter Mittwoch bei dem Ortstermin direkt bei der ORE-Delegation erkundigte ist unklar.

Aktuelle bei dem Unternehmen selbst, hier dem türkischen Geschäftsführer in Berlin, waren am heutigen Vormittag bislang nicht von Erfolg gekrönt. Das Telefon in der ORE-Group-Zentrale wurde nicht abgehoben.

Die Bilder dokumentieren die Anwesenheit von Vertretern (einer von beiden mit auffälligen roten Turnschuhen) der ORE-Group in Bad Gandersheim beim Ex-Kurhaus. Vor dem Haupteingang war zu diesem Zeitpunkt ein schwarzer 3erBMW mit Berliner Kennzeichen geparkt. red












25.06.2021 • 08:07 Uhr

Wählergruppe Northeim 21 in großer Sorge: Bürgerbegehren sollen eingeschränkt werden!

Wie ist es um die Zukunft des Demokratieinstrumentes "Bürgerbegehren" wirklich bestellt? Offenbar nicht gut. Das geht aus einer Expertise der Wählergruppe Northeim 21 hervor. Für NOM 21 hat sich Jürgen Beisiegel soeben mit einem nachdenklichen Statement zu Wort gemeldet. In dem Dokument wird ausgeführt:

"Anscheinend sind die im letzten Jahr realisierten 38 Bürgerbegehren in Niedersachsen der rot-schwarzen Landesregierung ein Dorn im Auge! Im Rahmen der Novellierung des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes soll jetzt neben verschiedenen Änderungen der Negativkatalog für Bürgerbegehren erweitert werden. In § 32 Abs.2 wird in Nr. 7 neu eingefügt der Bereich „Angelegenheiten, die als Träger von Krankenhäusern oder des Rettungsdienstes zu entscheiden sind“. Damit sind diese Angelegenheiten künftig einem Bürgerbegehren und Bürgerentscheid entzogen. Hierbei handelt es sich um eine Forderung des Niedersächsischen Landtages, der sich auch die Enquetekommission zur Zukunft der medizinischen Versorgung in Niedersachen angeschlossen hatte. Ein Gremium, dem u. a. Herr Schwarz von der SPD angehört.

Wenn die Gesetzesänderung wie geplant noch vor den Wahlen im Herbst verabschiedet wird, dürfen keine Bürgerentscheide gegen Klinikschließungen, Standortverlagerungen oder für eine bessere Gesundheitsversorgung mehr durchgeführt werden. Gerade durch die in der Pandemie
wieder offen zu Tage getretenen desaströsen Zuständen im Gesundheitssystem, bedingt durch Klinikschließungen, Einsparungen und Personalmangel, soll so der Widerstand gegen einen weiteren profitorientierten Umbau der Krankenhauslandschaft verhindert werden.

Und dieser Widerstand ist dringender denn je, wenn in der ZEIT-ONLINE unter der Überschrift „Helios Kliniken – Weniger Ärzte, hohe Gewinne“ zu erfahren ist, dass die 89 Helios-Kliniken im vergangenen Jahr allein in Deutschland, mitten in der Pandemie einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 600 Millionen aus dem Geschäft mit der Krankheit abgezockt haben. Wieviel die beiden Helios-Häuser im Landkreis Northeim dazu beigetragen haben, ist leider nicht bekannt, könnte die Geschäftsführung aber ergänzen! Der Mutterkonzern von Helios Fresenius, zu dessen Geschäftsfeldern neben Krankenhäusern auch Medizintechnik gehört, vermeldete für 2020 einen Rekordgewinn vor Steuern von 4,6 Milliarden und wird für das vergangene Jahr wahrscheinlich die höchste jemals an die Aktionäre ausgeschüttete Dividende zahlen. Insgesamt etwa 500 Millionen!

Diese Finanztransaktionen im Rahmen neoliberaler Privatisierungen auch im Gesundheitssystem auf dem Rücken von Pflegekräften, Ärzten und der Patienten dürfen keine Zukunft haben.
Es ist nicht länger tragbar, dass sich Aktionäre auf Grund von Krankheiten und Pflegbedürftigkeit von leidenden Menschen ihre Taschen vollstopfen. Gesundheit und Pflege müssen wie auch andere soziale Aufgaben des Gemeinwohls in öffentlicher Trägerschaft verbleiben bzw. dahin zurückgeführt werden. Sie dürfen nicht als profitable Geldanlage genutzt werden. Für diese Zielsetzung müssen sich Bürger*innen auch im Rahmen von Bürgerbegehren und -entscheiden einsetzen dürfen." red











25.06.2021 • 08:03 Uhr

Umfrage: Deutsche würden am liebsten in «urbaner Natur» leben

Kurze Wege zur Ärztin machen für fast jeden Zweiten in Deutschland einen guten Wohnort aus. 48 Prozent erklärten in einer Umfrage für das evangelische Monatsmagazin «chrismon» (Juli-/August-Ausgabe), auf medizinische Versorgung in der Nähe Wert zu legen. Eine fast ebenso wichtige Rolle (46 Prozent) spielen Einkaufsmöglichkeiten in der nahen Umgebung. Allerdings wünschen sich 41 Prozent der Befragten auch, in der Natur zu leben - Mehrfachantworten waren möglich.
Jeweils mehr als jedem Dritten sind laut der Befragung des Instituts Kantar Emnid nette Nachbarn (37 Prozent) oder ein großer Garten (34 Prozent) wichtig. Danach folgen ein kurzer Arbeitsweg (32 Prozent) und eine gute Internetverbindung (28 Prozent). Deutlich weniger Wert legen dagegen die meisten auf Kinos, Theater und Museen in der Nähe (13 Prozent) sowie auf Cafés, Kneipen und Restaurants um die Ecke (zwölf Prozent).
red/ Foto: iamarux/Maximilian Fischer










25.06.2021 • 07:56 Uhr

Corona-Virus-Lage am Freitag: Inzidenzwert im Kreis Northeim auf historischem Tiefststand: 0,8! - Gelingt "coronafreier" Landkreis?

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Freitag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet soeben einen Inzidenzwert für den Landkreis Northeim von 0,8 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Das ist in der 15-monatigen Pandemie ein historischer Tiefstwert im Landkreis Northeim. Die Infektionslage nähert sich damit dem angestrebten Ziel eines "coronafreien" Zone auf dem Gebiet Landkreises.

Diese Entwicklung dokumentiert sich fast deckungsgleich in Südniedersachsen. Die weißen Landkreise in Niedersachsen nehmen zu.

red/Grafiken: RKI /NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen












25.06.2021 • 07:44 Uhr

Bad Gandersheims einziger Landesgartschau-Kreisel: Blumeninsel und das LaGa-Logo wird aufgepflastert

Er hat ein Alleinstellungsmerkmal: Bad Gandersheims einziger Verkehrskreisverkehr. Diese Insel im Sektor Holzmindener Straße/Schwarzer Weg wird derzeit aufgehübscht. Erst wurde mit Mutterboden eine sanfte Rampe angelegt. Auf diese werden derzeit Pflastersteine gesetzt. Das Motiv ganz im Sinne der neuen Bedeutung des Kreisels. Er soll ankommende Menschen in Fahrzeugen aus Richtung Kreiensen auf die Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim optisch einstimmen. Das LaGa - Logo plus der Jahreszahl 2022 wird mit Pflasterscheinen markiert. Drumherum werden dann Bepflanzungen stattfinden. Ein blühender Willkommensgruß für alle, die mit dem Auto zu der großen Schau nach Bad Gandersheim anreisen. Das Großereignis startet im April 2022. Es werden nach offiziellen Angaben 460.000 Menschen und mehr erwartet.
red/Fotos: Fis WMG














24.06.2021 • 21:49 Uhr

Donnerstagmorgen, 24. Juni, wurde die Feuerwehr Kalefeld zu einer Amtshilfe für die Polizei in die Auetalstraße in Kalefeld alarmiert.

In den frühen Morgenstunden sprengten unbekannte Täter einen Geldautomaten der Kreissparkasse in der Geschäftsstelle Kalefeld (wir berichteten) Um 04:21 Uhr erfolgte, im Rahmen der Amtshilfe für die Polizei, die Alarmierung der Feuerwehr zur Absperrung und Gasmessung der Einsatzstelle. Da der Tatzeitpunkt dort allerdings bereits circa eine Stunde vorher gewesen ist, war eine Gasmessung durch die gute Belüftung nicht mehr erforderlich. Die Absperrmaßnahmen konnten anschließend ebenfalls durch die Polizei durchgeführt werden. Der Einsatz war daher bereits nach circa einer Stunde für die Feuerwehr beendet.

Zeugenhinweise nimmt die Polizei Northeim unter 05551-70050 entgegen.

Viel handwerkliches Geschick seitens der Feuerwehr war nur wenige Stunden später erforderlich. Die Kreis-Sparkasse Northeim forderte die Einsatzkräfte zum Bergen des Bargeldes aus dem völlig zerstörten Geldautomaten an. Dieser Einsatz konnte nach rund anderthalb Stunden erfolgreich beendet werden. red/Fotos. Tim Brand, Kreisfeuerwehr Northeim













24.06.2021 • 21:36 Uhr

Ausflugsziele: Kloster Wöltingerode startet mit neuen Veranstaltungsformaten neu

Das Kloster Wöltingerode (Landkreis Goslar) ist wieder für Besucher geöffnet. Das teilte die Klosterkammer Hannover am Donnerstag mit. Das Kloster habe die längere Corona-bedingte Schließungszeit genutzt, um neue Angebote und Veranstaltungsformate zu schaffen, sagte Martin Rahmann, Geschäftsführer der Cellerar GmbH, die die Gastronomie und das Hotel im Auftrag der Klosterkammer betreibt.

Den Betreibern zufolge bietet die Brennerei auf dem Klostergelände neue Brände zum Kauf an und lädt interessierte Besucher zu Führungen ein. Zudem gebe es neue Veranstaltungen, wie das «Kloster à la Carte» mit Drei-Gänge Menü und Live-Musik, Yoga-Workshops und eine
Wald-Schnitzeljagd für Kinder.










24.06.2021 • 21:33 Uhr

Einladung zur Online-Sitzung - Zweites Treffen der neuen Arbeitsgruppe für Betroffene und Angehörige im Sozialpsychiatrischen Verbund und Vorstellung von EX-IN Deutschland e. V.

Alle Interessierten, die von einer seelischen Erkrankung betroffen sind oder waren und auch ihre Angehörigen sind eingeladen, sich an einer neuen Arbeitsgruppe im Sozialpsychiatrischen Verbund zu beteiligen. Neben dem Austausch mit anderen Betroffenen, soll die Arbeitsgruppe dazu beitrage, die Situation psychisch Erkrankter im Landkreis Northeim zu verbessern.

Die Online-Arbeitsgruppe findet am 30.Juni ab 16:30 Uhr statt. Teilnehmen wird auch eine Genesungsbegleiterin und eine Trainerin des Programmes EX-IN Deutschland e.V. EX-IN steht für „Experten durch Erfahrung in der Psychiatrie“.

Die Gäste werden über die Möglichkeiten bei EX-IN berichten und anschließend Fragen beantworten. So soll zukünftig auch in Südniedersachsen eine Ausbildung für Genesungsbegleiter*innen stattfinden, über dessen Inhalte und Aufbau informiert werden soll.
Neben dem vorhandenen Tagesordnungspunkt, sind auch die Teilnehmenden gefragt, Themen und Wünsche zu äußern. Wer einen Themenwunsch hat, kann diesen per E-Mail SPV-LKNOM@landkreis-northeim.de an den Sozialpsychiatrischen Verbund senden oder einfach an der Online-AG teilnehmen. Das Online-Format der Veranstaltung ermöglicht auch eine anonyme Teilnahme. Lediglich der Zugangslink muss per Mail angefordert werden. Diesen gibt es durch eine Anfrage an SPV-LKNOM@landkreis-northeim.de vom Sozialpsychiatrischen Verbund.
Weitere Informationen gibt es auch beim Sozialpsychiatrischen Dienst unter 05551 708575 oder per E-Mail an die oben angegebene Adresse. Infos gibt es auch auf der Internetseite des Landkreises Northeim (www.landkreis-northeim.de) im Bereich des Sozialpsychiatrischen Dienstes.

Der Sozialpsychiatrische Verbund, gehört zu den Aufgaben des Sozialpsychiatrischen Dienstes. Ziel ist die Verbesserung der Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen durch den Zusammenschluss von Anbietern von Hilfen. Diese sind aktuell durch sieben Arbeitsgruppen vernetzt. Die Arbeitsgruppen dienen neben dem Informationsaustausch dazu Versorgungslücken aufzuspüren und sie bestmöglich zu schließen. Auch hier sind Betroffene und Angehörige recht herzlich eingeladen, an diesen Treffen teilzunehmen. Die aktuellen Arbeitsgruppen und Termine gibt es ebenfalls auf der Homepage des Landkreises Northeim unter dem Stichwort Sozialpsychiatrischer Verbund.lpd












24.06.2021 • 21:25 Uhr

Familienfreundliche Unternehmen im Landkreis Northeim 2021 - Drei Unternehmen erhalten Auszeichnung für Familienfreundlichkeit

. Im Rahmen des Unternehmerfrühstücks, welches am Mittwoch im Golfrestaurant Sachsenross in Levershausen stattgefunden hat, wurden zum dritten Mal nach 2017 die Auszeichnungen des von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel ins Leben gerufenen Preises für familienfreundliche Unternehmen im Landkreis Northeim übergeben. Beworben hatten sich in der aktuellen Wettbewerbsrunde insgesamt elf Unternehmen, deren Bewerbungen von einer Jury bewertet wurden.

Ausgezeichnet wurden die Firmen Wilh. F. Kassebeer GmbH & Co. KG aus Northeim, KWS SAAT SE Agrar- und Bio-Technologie aus Einbeck und das Ingenieur- und Sachverständigenbüro Cortnum aus Einbeck.

Das letzte Jahr hat gezeigt, wie wichtig eine gute Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege ist. Aber auch vor der Corona-Pandemie war klar, welche Bedeutung eine familienbewusste Personalpolitik in Unternehmen hat. Der Fachkräftemangel und die Anforderungen an eine gute Work-Life-Balance der jüngeren Generationen fordern Arbeitgeber*innen heraus, gemeinsam neue Wege zu gehen und familienfreundliche Unternehmensstrukturen zu schaffen.

Dazu gehört nicht nur die Möglichkeit, außerhalb des Betriebes von zu Hause oder einem anderen Ort zu arbeiten, sondern auch die Mitarbeitenden bei kurzfristigen familiären Herausforderungen individuell und schnell zu unterstützen. Flexible Arbeitszeiten, (Lebens-)Arbeitszeitkonnten oder ein Stundenbudget, aus dem alle Mitarbeitenden im Notfall schöpfen können, tragen einen großen Teil zur Familienbewusstheit eines Unternehmens bei.
Die Preisverleihung erfolgte gemeinsam mit der Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft Landkreis Northeim.

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel war es ein wichtiges Anliegen auch in Krisenzeiten das Thema nicht aus dem Blick zu verlieren, sondern die Unternehmen im Landkreis für ihre individuellen Lösungen im Hinblick auf eine lebensphasenbewusste Personalpolitik auszuzeichnen. „Die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege ist ein wichtiges Instrument, um qualifiziertes Personal zu gewinnen und zu binden. Viele Unternehmen im Landkreis sind sich dieser Aufgabe bewusst und tragen zu einem familienbewussten Wirtschaftsklima bei, “zeigt sich die Landrätin überzeugt.
Miriam Engel führte die Teilnehmenden durch die Veranstaltung, bei der die Frage nach der Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege im Fokus stand. Zum Nachdenken und Nachahmen regte der Impulsvortrag „Mit Familienbewusstsein erfolgreich durch die Krise“ vom Unternehmensnetzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ an.

Alle elf teilnehmenden Arbeitgeber*innen unterschiedlicher Größe und aus diversen Branchen haben familienfreundliche Maßnahmen in Ihren Bertrieben etabliert, was der Jury die Auswahl der Gewinner*innen deutlich erschwert hat. Letztendlich hat sich die sechsköpfige Jury, bestehend aus Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, KatjaTaranczewski (Referatsleiterin Frauen und Erwerbstätigkeit, Nieders. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung), Yasemin Niwar (Gleichstellungsbeauftragte Flecken Nörten-Hardenberg), Hans-Joachim Nüsse (Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft Northeim-Einbeck), Dr. Martin Rudolph (Leiter der Geschäftsstelle Göttingen, Industrie- und Handelskammer Hannover, Geschäftsstelle Göttingen) und Bernd Siegmüller (Geschäftsführer Steuerberaterkanzlei Schirmer & Siegmüller), aber auf die drei Gewinner*innen geeinigt. Die drei für Ihre Familienfreundlichkeit ausgezeichneten Unternehmen erhielten aus den Händen der Laudator*innen sowie von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel eine Skulptur sowie eine Urkunde.

Insgesamt war die Preisverleihung eine gelungene Veranstaltung, die deutlich macht, dass familienbewusste Personalpolitik bereits ein wichtiger Bestandteil vieler Unternehmen im Landkreis Northeim ist.lpd

Zum Bild: v.l.n.r.: Hans-Joachim Nüsse (Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft Northeim-Einbeck), Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, Eva Kreiker (KWS SAAT SE Agrar- und Bio-Technologie), Mark Berke (Wilh. F. Kassebeer GmbH & Co. KG), Anja Ahrens (Ingenieur- und Sachverständigenbüro Cortnum), Bernd Siegmüller (Kanzlei Schirmer & Siegmüller), Nadia Mohseni (IHK Hannover – Geschäftsstelle Göttingen), KatjaTaranczewski (Referatsleiterin Frauen und Erwerbstätigkeit, Nieders. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung) und Kerstin Lüpkes (Koordinationsstelle Frauen & Wirtschaft). Foto: lpd










24.06.2021 • 21:22 Uhr

Kalefeld: Geglückte Erstversorgung eines Schwerverletzten durch die Feuerwehr

Am heutigen Donnerstag, 24. Juni, ereignete sich auf der B445 in Höhe Kalefeld ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen (wir berichten).

Tim Brand vom Kreisfeuerwehrverband Northeim berichtet ergänzend zur Polizei: Im Bereich der Netto-Kreuzung kollidierten gegen 07:30 Uhr, aufgrund eines Ausweichmanövers, zwei PKW frontal miteinander. Eine Person wurde dabei schwer und eine mittelschwer verletzt. Neben mehreren Rettungswagen und einem Notarzt, landete außerdem ein Rettungshubschrauber auf der Bundesstraße und verbrachte den schwerverletzten Patienten ins Uniklinikum nach Göttingen.

Da die Feuerwehr Kalefeld noch vor dem Rettungsdienst am Einsatzort eingetroffen ist, unternahm eine medizinisch ausgebildete Einsatzkraft die Erstversorgung des schwerverletzten Patienten mit einem, auf dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug befindlichen, Notfallrucksack. Außerdem wurde die Polizei bei den Sicherungsmaßnahmen der Einsatzstelle unterstützt, auslaufender Kraftstoff aufgenommen und der Brandschutz sichergestellt. Der Einsatz konnte gegen 09:15 Uhr beendet werden. Foto: Feuerwehr Kalefeld










24.06.2021 • 14:32 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Null Ansteckungsfälle, Inzidenz bei 2,3 Fälle und somit noch acht Akutfälle bei 133.000 Einwohnern

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 2.623 (0) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.557 (0) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 2,3 (3 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht (wir berichteten heute morgen).

Maximal 50 Personen dürfen sich draußen treffen und maximal 25 Personen dürfen sich drinnen treffen. Kinder von 0 bis 14 Jahren und Genesene sowie vollständig Geimpfte werden nicht mit angerechnet. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden auf die Höchstzahl ebenfalls nicht angerechnet!
Aktuell sind im Landkreis Northeim 8 (0) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim 0 (0), Bodenfelde 1 (0), Dassel 1 (0), Einbeck 3 (0), Hardegsen 0 (0), Kalefeld 0 (0), Katlenburg-Lindau 0 (0), Moringen 1 (0), Nörten-Hardenberg 0 (0), Northeim 2 (0) und Uslar 0 (0) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 58 (0) Personen verstorben.
Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 38.236 Personen (Stand: 22.6.2021) im Impfzentrum und 36.148 Personen (Stand 22.6.2021) bei den Hausärzten geimpft.
Eine zweite Impfdosis haben bisher 25.586 Personen (Stand: 22.6.2021) im Impfzentrum und 19.058 Personen (Stand 22.6.2021) bei den Hausärzten erhalten.
Alle weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus










24.06.2021 • 14:25 Uhr

Landesgartenschau 2022: Baustellen-Besuche durch Gartenbauer und CDU-Kreistagsfraktion

Gestern ganz großer Auftrieb auf dem Baugelände der Landesgartenschau 2022 in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. Erst ließen sich die Mitglieder vom Verband Garten, Lanschafts- und Sportplatzbau Niedersachsen-Bremen e.V. vom LaGa Management in das Inneneben der geplanten Landesgartenschau einführen. Es erfolgte ein Gang über Teile des Ausstellung. Hier zeigten die Gärtner und Sportplatzbauer Interesse am Konzept und den Baufortschrit. Aus dem Kreis der Verbandsmitglieder könnten sich nächstes Jahr ab April einige mit Themengärten präsentieren. So ist es geplant.

Zur zweiten Besuchergruppe gehörten Mitglieder der Northeimer CDU-Kreistagsfraktion. Sie hatte ihre Routinesitzung nach Bad Gandersheim verlegt. Dazu gehörte dass die Visite auf der Baustelle. Man wolle damit auch die Bedeutung der Landesgartenschau für den gesamten Landkreis Northeim bekräftigen und das Management in seinen Aktivitäten unterstützen. Die Christdemokraten zeigten sich von dem Gezeigten beeindruckt.

Medienvertreter waren zu den Meetings nicht extra eingeladen worden. Es habe sich um eine interne Baustellenbesichtigung gehandelt, so erklärte es LaGa-Pressesprecher Frank Herhörst auf Nachfrage.

Die Bild dokumentieren den Besuch des Gartenbauer-Verbandes e.V.












24.06.2021 • 14:04 Uhr

Peik Gottschalk: Miteinander reden und nicht übereinander!

Bürgermeisterkandidat Peik Gottschalk spricht mit Bürgern und Unternehmern und folgt persönlicher Einladung von Nuri Celik, Eigentümer vom Vitalpark und ehemaliger Roswitha Klinik

Bürgermeisterkandidat Peik Gottschalk wurde vom Eigentümer des Vitalparks und der ehemaligen Roswitha Klinik Herrn Nuri Celik zu einem unverbindlichen Kennlern- und Austausch Gespräch eingeladen. Am Dienstag, 22. Juni 2021 folgte der Bürgermeisterkandidat der Einladung und es gab ein 60 minütiges interessantes als auch informatives Gespräch im Vitalpark mit der Geschäftsleitung Nuri Celik und Karin Bargstädt.

Peik Gottschalk in seinem Fazit nach dem Dialog: "Viele Leute reden über Herrn Celik, ich rede mit ihm und höre mir auch sehr gern seine Vorstellung zu seinen Vorhaben an. Das Gespräch war informativ und interessant. Man sollte wie immer im Leben beide Seiten hören." red











24.06.2021 • 13:44 Uhr

Kalefeld: KSN-Geldautomat gesprengt - Polizei sucht Zeugen

In den frühen Morgenstunden (3.40 Uhr) sprengten unbekannte Täter einen Geldautomaten der Kreissparkasse in der Geschäftsstelle Kalefeld in der Auestraße in Kalefeld.

Die Täter flüchteten mit einem schwarzen Pkw, vermutlich Audi, in Richtung der Autobahn 7. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos.

Die Zweigstelle wurde durch die Sprengung erheblich beschädigt, sodass ein Schaden von etwa 80.000 Euro entstand. Bargeld aus dem Automaten wurde nicht entwendet.

Die Spurensicherung des Zentralen Kriminaldienstes sowie das zuständige Fachkommissariat 2 haben die Ermittlungen bereits aufgenommen. Zeugenhinweise nimmt die Polizei Northeim unter 05551-70050 entgegen. Mü /Fotos: Polizei/ Fis WMG
















24.06.2021 • 13:37 Uhr

Kalefeld B445 "Netto"-Kreuzung: Ukrainischer Brummifahrer übersieht Fiat - Zwei Schwerverletzte - Rettungshubschrauber im Einsatz

Am heutigen Donnerstag, 24. Juni 2021, gegen 07.30 Uhr, befuhr ein 49-jähriger ukrainischer LKW-Fahrer mit seinem Sattelauflieger die B445 aus Richtung Bad Gandersheim kommend in Richtung Echte. An der Kreuzung B445 / Am Windmühlenstein wollte der Lkw-Fahrer mit seinem Gespann in die Straße Am Windmühlenstein abbiegen und übersah dabei eine aus der entgegengesetzten Richtung herannahende 32-jährige Kalefelderin mit ihrem Pkw Fiat. Die Kalefelderin versuchte noch durch Ausweichen nach links einen Zusammenstoß zu verhindern, geriet dadurch allerdings in den Gegenverkehr und kollidierte dort mit dem Pkw Ford Focus eines 45-jährigen Mannes aus Lamspringe. Die Kalefelderin und der Lamspringer wurden durch den Unfall schwer verletzt. Die Kalefelderin musste mit dem Rettungshubschrauber in die UMG nach Göttingen geflogen werden. Insgesamt entstanden Schäden in Höhe von etwa 25.000 Euro Die B445 musste für die Dauer der Unfallaufnahme und der Räumarbeiten bis 11: Uhr gesperrt werden.schw










24.06.2021 • 10:38 Uhr

Paracelsus vorbildlich! 70 Pflegekräfte aus dem Ausland mit großem Einsatz erfolgreich integriert

Die Paracelsus-Kliniken ziehen eine positive Bilanz der Integration neuer Pflegekräfte aus dem Ausland / Kolleginnen und Kollegen aus sechs Staaten außerhalb der Europäischen Union fanden bundesweit in dem Gesundheitsunternehmen Arbeit und ein neues Zuhause.


Es ist eine Erfolgsgeschichte zum Nutzen aller Beteiligten: An insgesamt sechs Standorten haben die Paracelsus-Kliniken in den vergangenen drei Jahren ihre Teams durch rund 70 Pflegekräfte aus dem Ausland verstärkt – Tendenz: steigend. Dazu gehörten im Jahr 2019 und 2020 als erste 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Balkan-Region – überwiegend aus Serbien, Mazedonien und Montenegro. Gleichzeitig erreichte bis zum Frühjahr 2021 ein großer Teil von insgesamt 48 philippinischen Kolleginnen und Kollegen die Kliniken. Bewerbungen aus Brasilien, Mexiko, Sri Lanka und Argentinien sind in Osnabrück eingetroffen. Sogar Mitarbeiter aus Ägypten werden in diesem Jahr erwartet. „Wir sind mit unserer Personalakquise im Ausland sehr zufrieden“, erklärt dazu Dr. med. Dr. jur. Martin F. Siebert, Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) von Paracelsus. „Gerade im vergangenen Jahr unter dem Vorzeichen der Pandemie waren wir für jede Fachkraft dankbar, die wir gewinnen konnten.“ Gesucht werden derzeit nach wie vor Pflegekräfte, aber auch operationstechnische Assistenten – zum Teil Berufsbilder, die es in anderen Ländern so nicht gibt. „Es hat etwas gedauert, bis wir das Verfahren optimiert hatten und nicht alle Mitarbeiter, die zu uns gekommen sind, sind tatsächlich auch geblieben“, berichtet Werner Murza, Leiter des Kompetenznetzes Pflege und Funktionsdienste bei den Paracelsus-Kliniken. „Teils hatten sie andere Vorstellungen von der Arbeit in Deutschland, manchmal Heimweh oder auch Schwierigkeiten bei der langwierigen Anerkennung des Berufs. Hier konnten wir das Verfahren deutlich beschleunigen, aber es gibt immer noch Stolpersteine.“

Anerkennung beschleunigt

Größte Hürde bleibt die Anerkennungsprüfung. Während das notwendige Visum für Deutschland, ein Sprachzertifikat der Stufe „B2“, der Arbeitsvertrag und die Aufenthaltsgenehmigung in der Regel zeitaufwendig, aber einschätzbar sind, scheitern viele ausländische Arbeitskräfte am Nachweis der für Deutschland erforderlichen Fachkenntnisse. Wer die mündliche und praktische Kenntnisprüfung beim Landesverwaltungsamt nicht besteht, muss Praxisstunden nachweisen und einen Anpassungslehrgang absolvieren, der zwischen 6 und 24 Monate dauern kann. Die Folge: Ausgebildete Pflegekräfte mit meist mehrjähriger Berufserfahrung und Bachelor- oder Masterabschluss laufen bis zu einem Jahr als Krankenpflegehelfer im Krankenhausbetrieb mit.

Erst nach erfolgreicher Abschlussprüfung können sie als vollwertige Gesundheits- und Krankenpfleger eingesetzt werden. Um dieses Dilemma zu überwinden, hat Paracelsus einen Partner einbezogen, der die ausländischen Kollegen auf die Kenntnisprüfung in Theorie und in Praxis vorbereitet – die Lingoda GmbH. Sie führt Online-Veranstaltungen und Präsenzveranstaltungen durch, stellt praktische Aufgaben und bereitet in Zusammenarbeit mit den Kliniken und den Praxisanleitern vor Ort die neuen Fachkräfte ein halbes Jahr lang auf die Kenntnisprüfung vor – gefördert von der Agentur für Arbeit. Paracelsus verbindet das gleichzeitig mit einer erweiterten Sprachausbildung, da die neuen Kolleginnen und Kollegen zwar mit dem Sprachzertifikat B2 nach Deutschland kommen, aber die Pflegefachbegriffe in der Regel nicht verstehen.

Das Menschliche zählt

„Neben dem fachlichen Teil ist für uns aber auch wichtig, dass die Menschen in ihrer neuen Heimat Deutschland ankommen“, erklärt Werner Murza. Ein neues Land, eine neue berufliche Situation, die veränderte familiäre Situation, sprachliche Probleme und andere landestypische Sitten, sind natürlich sehr große Herausforderungen. Und die kleinen Probleme des Alltags, von der Busfahrkarte über das Girokonto bis zur Wohnsituation, kommen hinzu. Paracelsus geht hier einen sanften Weg der Integration und sorgt dafür, dass die Gesundheitskräfte, die aus dem Ausland kommen, in den ersten ein oder zwei Monaten nicht überfordert werden und Zeit haben, in Deutschland anzukommen. „Die Kolleginnen und Kollegen in den Kliniken helfen hier tatkräftig mit. Wir haben bei Paracelsus eine Art Mentorenprogramm aufgelegt, suchen in den Kliniken Freiwillige, die die neuen Kollegen betreuen und ihnen sowohl bei der Arbeit als auch privat in den Orten alles zeigen“, erklärt Werner Murza. Das hat sich sehr bewährt.
red/ Fotos: Paracelsus















24.06.2021 • 10:32 Uhr

Zwei Mädchen von aggressivem Mann verbal attackiert - Polizei Bad Sachsa ermittelt, Zeuginnen gesucht

Im Zusammenhang mit Ermittlungen u. a. wegen des Verdachts der Bedrohung gegen einen Mann aus Bad Sachsa ist die Polizei aus dem Ort auf der Suche nach zwei unbekannten Zeuginnen.

Der Tatverdächtige soll sich nach bislang vorliegenden Ermittlungen am Samstagabend (19.06.21) gegen 21.20 Uhr in der Markstraße von Bad Sachsa (Landkreis Göttingen) gegenüber zwei Mädchen sehr aggressiv verhalten und diese verbal attackiert haben. Die beiden gesuchten jungen Frauen seien in einem grauen PKW auf die Situation zugekommen und hätten sich couragiert eingeschaltet, woraufhin der Mann von den beiden Kindern abließ und wegging.

Der unschöne Vorfall ereignete sich gegenüber eines Restaurants in Höhe des dortigen öffentlichen Toilettenhäuschens.

Die beiden unbekannten Frauen sowie auch weitere Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 05523/952-790 bei der Polizei Bad Sachsa zu melden.jk











24.06.2021 • 10:30 Uhr

Moringen: Polizei holt nach Mitternacht betrunkenen 27-Jährigen vom Motorrad

Ereignisort: Moringen, Northeimer Straße, Ereigniszeitpunkt: Heute, Donnerstag, 24.Juni 2021, 01.40 Uhr

In der Nacht zu Donnerstag führte ein 27-Jähriger sein Krad unter Alkoholeinfluss.
Polizeibeamte aus Northeim führten zum oben genannten Zeitpunkt eine Verkehrskontrolle in Moringen durch. Im Rahmen dieser Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Mann aus Kalefeld unter dem Einfluss von Alkohol stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,77 Promille. Es wurde eine Blutprobe durch eine Ärztin entnommen und der Führerschein beschlagnahmt. Dem Mann wurde außerdem die Weiterfahrt untersagt und ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.Mü











24.06.2021 • 10:20 Uhr

CDU-Bundestagsabgeordneter Roy Kühne sorgt für Livemusik in Northeims Fußgängerzone: Auf der kleinsten Bühne Northeims mit Jonas und seiner Gitarre

„Die kleinste Bühne Northeims“ ist wieder da - und wie. Am kommenden Montag, 28. Juni, tritt der Northeimer Musiker Jonas Fröchtenicht im Café „Mein Lieblingsplatz“ am Markt in Northeim auf. Den Livestream dazu gibt es ab 19 Uhr auf www.roy-kuehne.de sowie www.northcast.de.

Es ist die erste „kleinste Bühne“, die mit großem Publikum stattfinden darf. Die ersten Auftritte der kleinsten Bühne während Pandemie und Lockdown brachte die Künstler ausschließlich per Livestream ins Internet. Der große Erfolg gab Recht - und deshalb wird die Serie nun fortgesetzt.

Mit Jonas Fröchtenicht steigt ein junger Northeimer Musiker auf „die kleinste Bühne Northeims“, der schon jetzt sein Publikum mit Talent und Leidenschaft einfängt. Alles, was er dazu braucht, ist eine Gitarre und seine Stimme. Zu hören gibt es eine Mischung aus Rock, Blues und Jazz - vor allem aber eigene Titel.

„Die kleinste Bühne Northeims“ wird initiiert durch den CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Roy Kühne. Das Format unterstützt Künstler aus der Region während der Corona-Pandemie. Im Anschluss des Konzerts gibt es die Möglichkeit, digital und vor Ort in ein dafür aufgestelltes Sparschein zu spenden. Zuschauer haben außerdem die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Vorab ist dies unter anderem per Mail an post@northcast.de möglich.red










24.06.2021 • 09:59 Uhr

Medienradar: Bad Gandersheimer CDU Ratskandidat Torsten Meyer setzt ein Zeichen mit dem Regenbogen bei der Norddeutschen Landesbank

Die gescheiterte Regenbogen-Arena von München sorgt landauf und landab weiter für aufgeregte Debatten dafür und dagegen. Sie jetzt auch ist in der südniedersäcischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim angekommen. Das ist einem Medienauftritt des Bad Gandersheimer CDU-Ratskandidaten Torsten Meyer zu verdanken. Der engagierte wie mutige Christdemokrat nahm eine offizielle Demonstration seiner Mutterbank - das ist die Norddeutsche Landesbank - in Bad Gandersheim ist das die mit der NordLB unternehmerisch verbundene Landessparkasse Braunschweig - zum Anlass, sich zu solidarisieren. Die NordLB setzte im Vorfeld des Europameisterschafts Fußballspiel Deutschland gegen Ungarn ihr Bankgebäude in Hannover in die Leuchtfarben des Regenbogens. Eine Symbolik gegen die Diskriminierung u.a. von Homosexuellen. Die NordLB formulierte das vornehm zurückhaltend mit der Begrifflichkeit "Diversität".

Torsten Meyer kandidiert auf der CDU-Liste zur Stadtratswahl auf einem günstigen Platz. Er könnte damit Chancen haben, als neuer Ratsherr in den Gandersheimer Stadtrat einzuziehen. Die Wahl findet am 12. September 2021 statt.red

Foto/ Ausschnitte: Screenshot Facebook Torsten Meyer












24.06.2021 • 09:28 Uhr

Schwarzer 3er BMW abgefackelt: B 64 mehrere Stunden gesperrt

Ein brennendes Fahrzeug hatte am gestrigen Mittwoch, 23. Juni, für eine mehrstündige Sperrung der Bundesstraße 64 bei Bad Driburg (Landkreis Höxter) gesorgt.

Ein schwarzer 3er BMW, mit dem ein 34-Jähriger auf der B 64 in Fahrtrichtung Höxter unterwegs war, hatte gegen 11.15 Uhr während der Fahrt aus bislang unbekannten Gründen Feuer gefangen. Der Fahrer konnte den Wagen in Höhe der Abfahrt zur L 954 noch in einer Nothaltebucht abstellen und unverletzt aussteigen.

Der Brand wurde anschließend durch die Feuerwehr Bad Driburg gelöscht. Sie konnte allerdings nicht verhindern, dass der BMW vollständig ausbrannte. Der entstandene Schaden wird auf rund 17.000 Euro geschätzt.

Durch die Löscharbeiten wurde die B 64 vollständig für den Verkehr gesperrt. Im Anschluss musste die Fahrbahn gereinigt werden, so dass die Strecke gegen 14.30 Uhr wieder freigegeben werden konnte. /nig/Foto: Polizei










24.06.2021 • 09:08 Uhr

simply-X unterstützt die Gandersheimer Domfestspiele bei Einlass und Registrierung

Das Bad Gandersheimer Unternehmen simply-X unterstützt die Gandersheimer Domfestspiele bei der Registrierung der Besucher und Personalisierung der Tickets am Einlass zum Veranstaltungsgelände von Niedersachsens größtem Freilichttheater. „Ich bedanke mich bei Matthias Bode und seinem engagierten Team für diese wichtige Hilfe“, sagt Domfestspiele-Geschäftsführer Thomas Groß. Das Hygienekonzept für den Spielbetrieb der Gandersheimer Domfestspiele erfordert eine Registrierung der Besucher am Einlass, um im Nachhinein wissen zu können, wer eine Vorstellung besucht hat. Die erhobenen Daten werden nach 14 Tagen gelöscht.

Im Einsatz hat simply-X in Bad Gandersheim neben Manpower leistungsstarke Hardware und perfekt abgestimmte Software. An jedem der vier Eingänge zum Veranstaltungsgelände stehen Drehsperren, außerdem sind dort Scanner für die Tickets im Einsatz, die das Drehkreuz über eine deutlich wahrnehmbare LED-Lampe für die Gäste freigeben.

Besucherinnen und Besucher, die an einem der vier Eingänge das Gelände betreten möchten, benötigen ein tagesaktuelles negatives Covid-19-Testergebnis oder den Nachweis einer Genesung oder einer vollständigen Covid-19-Impfung. Auch Tagesgäste, die noch keine gültige Eintrittskarte besitzen und diese in der Kartenzentrale erwerben wollen, müssen sich zunächst an den Zugängen registrieren lassen. Dafür werden die Nachweise zusammen mit einem Personaldokument fotografiert und registriert und damit die Tickets personalisiert. Diese erhalten dann nicht nur die Sitzreihe und den Sitzplatz, sondern auch die notwendigen aktuellen Kontaktdaten der Karteninhaber, um eine Rückverfolgung gewährleisten zu können. Es gelten die entsprechenden Regelungen der DSGVO. Mit dem registrierten Ticket gelangen die Besucherinnen und Besucher dann durch die Drehsperre.

Das Procedere am Eingang ist auch in einem kurzen Video zu sehen: https://youtu.be/a3-Jst1envU
„Für uns ist es selbstverständlich, die Gandersheimer Domfestspiele in unserer Heimatstadt mit unseren Produkten und unserem Know-how zu unterstützen, damit in diesem Sommer vor der Stiftskirche wieder ein Theatererlebnis möglich ist“, sagt simply-X-Geschäftsführer Matthias Bode.

Zum Bild:
simply-X-Geschäftsführer Matthias Bode (l.) und Domfestspiele-Geschäftsführer Thomas Groß am Eingang am Markt. Fotos:Fis WMG/ Frank Bertram













24.06.2021 • 08:55 Uhr

Corona-Virus - Lage am Donnerstag: Inzidenz auf neuem Tiefststand: Heute bei 2,3

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Donnerstag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat soeben für den Landkreis Northeim einen neuen Tiefststand des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim offiziell mitgeteilt. Der Inzidenzwert wird mit 2,3 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen angegeben. Das bedeutet die Anzahl der Akut-Infizierten tendiert heftig gen Null.

Diese Tendenz einer verschwindenden Pandemie bestätigt sich in allen Landkreisen in Niedersachsen. Heute treten aufgrund dieser nachhaltigen Berufung der Lage weitere Lockerungen in Kraft. Die nächsten dürften diskutiert werden und demnächst folgen.
red/Grafiken: RKI/NDR/Gesundheitsministerium












24.06.2021 • 07:59 Uhr

Die vergessenen Alten! Lambrecht: Corona-Krise-Folgen für Ältere nicht aus dem Blick verlieren

Die fürchterlichen psychischen und sozialen Folgen der Corona-Pandemie für Ältere dürfen nach Ansicht von Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht (SPD) nicht unterschätzt werden. Derzeit werde viel über Kinder, Jugendliche und Familien gesprochen, sagte Lambrecht den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag). Doch darüber dürfe die Gruppe der Älteren nicht aus dem Blick verloren werden, «nur weil sie nicht lautstark auftritt». Die Pandemie habe viele alte Menschen sehr einsam gemacht.

«Viele haben sich zurückgezogen, viele waren isoliert, weil sich niemand um sie kümmern konnte», sagte die Ministerin. «Wir müssen diesen älteren Menschen Angebote machen, um ihnen wieder mehr Kontakte und soziales Leben zu ermöglichen.» Dazu werde sie Teilhabemöglichkeiten vor Ort ausbauen, zum Beispiel in Mehrgenerationenhäusern, kündigte Lambrecht an.. Zudem würden neu gestartete Modellvorhaben gefördert, die helfen sollen, Einsamkeit vorzubeugen und sie zu bekämpfen.










24.06.2021 • 07:52 Uhr

Fußball: Farbige Fassaden, farbloses Spiel

So ist der Fußball in diesen Tagen:
Gezerre um eine bunte Arena. Dann Gewürge beim grottenschlechten Kick der Deutschen gestern gegen Ungarn. Die Löw-Bubis stolpern sich mit Ach und Krach ins Achtelfinale.

Da nimmt sich die riesige schwarz-rot-golde Fahnen-Fassade an einem Wohnhaus in Northeim beinahe schon etwas überheblich aus. Sind wir wirklich die Größten?
Dezent dagegen und viel wirkungsvoller das niedliche Regenbogenbanner am Northeimer Rathaus. Was die Uefa nicht hinkriegt gelingt in Northeim. Farben bereichern unser Leben.
red/Fotos: Fis WMG












24.06.2021 • 00:06 Uhr

Race across the Alps! Greener Florian Schütte greift wieder an - In einem Tag quer über die Alpen (525 Kilometer und 14.000 Höhenmeter und elf 11 Pässe

Nach der enttäuschenden Leistung beim Race around Niederösterreicht und der Aufgabe wurde im #teamSportfloh nach den Ursachen, Gründen und Lösungen gesucht. Mit einer verbesserten Strategie soll es ab Freitag 25.6.2021 in Nauders am Reschen erneut beim „Race across the Alps“ (RATA) an den Start gehen. „Nach dem Race around Niederösterreicht war für mich sehr schnell klar, ich will nochmal zum RATA, dort wo 2016 alles begann.“ 2016 war das RATA das erste Langstreckenrennen an dem der Greener Florian Schütte teilgenommen hat. „Es war der Einstieg für mich in den Langstreckensport, dieses Erlebnis, die Landschaft, die Freude und die Faszination will ich dieses Jahr wieder aufsaugen und mitnehmen.“ 2016 waren seine jetzige Frau Stephanie, damalige Teamchefin Maresa Lorenz (Orthopädiemanufaktur aus Füssen) und Jan Wacker im Team.

„Als Floh in unserer Teamgruppe gefragt hat, wer Lust und Zeit hat, mit zum RATA nach Nauders zu kommen, war ich sofort dabei, die Landschaft, die Berge und die Abfahrten sind faszinierend, wie man auf zahlreichen Fotos sehen kann,“ so die Meinung des Harriehäusers Jan Wacker, der auch 2021 das #teamSportfloh Anführen wird und als Teamchef am Start ist. Neben Wacker wird Rui von EinDruck zu seinem dritten Renneinsatz kommen und auch Schüttes Vater Gerhard feiert seine Betreuerprämiere. „Wir haben ein starkes und mittlerweile sehr erfahrenes Team, bereits die halbe Miete für ein erfolgreiches Rennen.“

2016 erreichte der Langstreckenradsportler das Ziel nach 30:05 Stunden. Mit dieser Zeit würde er in diesem Jahr die Qualifikation für das „Race across America“ erlangen, was sicherlich ein Ansporn für das gesamte Team ist.

Zum Rennen selbst gibt es noch einige kurze Daten. Das Rennen geht ab Nauders über insgesamt 525 km mit 14.000 Höhenmetern und über 11 Pässe. Dabei führt das Rennen von Nauders über den Reschen, dem Stelvio, Gavio, Aprica, Mortirolo, Bernina, Albula, Flüela, Ofenpass, Umbrail, Stelvio, Reschen nach Nauders. Gestartet wird am Freitag (25.6.2021) um 13 als Massenstart mit 45 Starter/innen. Unter den Startern finden sich einige sehr erfahrene Langstreckenfahrer/innen und Sieger/innen wie Paul Lindner, Frederik Böna, Thomas Hoffmeister, Lukas Kaufmann, Lukas Kienreich, Thomas Mausch und natürlich Robert Müller.
Leider gibt es bei diesem Rennen keinen durchgehenden Livestream, allerdings kann man über die App Racemap schon jetzt alle Infos einsehen. Auch das Team wird über Instagram, Facebook und die Whatsapp- Gruppe wieder Videos und Infos verteilen. Alle Informationen dazu auf der Homepage und in den sozialen Medien des Sportlers (SportFloh). red












23.06.2021 • 23:53 Uhr

Glückwunsch! Eine Frau aus Bad Gandersheim bleibt Pröpstin - Pastorin Meike Bräuer-Ehgart folgt Elfriede Knotte

Pfarrerin Meike Bräuer-Ehgart (45) aus Bad Gandersheim wird neue Pröpstin der Propstei Gandersheim-Seesen. Mit 30 Stimmen setzte sie sich am Mittwochabend, 23. Juni, bei der Tagung der Propsteisynode im ersten Wahlgang gegen Pastor Hagen Günter (46) aus Hannover durch, der 23 Stimmen erhielt. Notwendig waren 29 Stimmen, mehr als die Hälfte der gesetzlichen Zahl der Synodalen. Die Propsteisynode Gandersheim-Seesen umfasst 57 Personen.

Mit Meike Bräuer-Ehgart erhält die Propstei erstmals eine einzige Leitungsperson. Bis zu seinem Ruhestand im März war Thomas Gleicher Propst in Seesen; Elfriede Knotte geht Ende des Monats als Pröpstin in Bad Gandersheim in den Ruhestand. Beide amtierten seit der Fusion im Jahr 2017 als Doppelspitze.

Meike Bräuer-Ehgart ist seit 2017 Pfarrerin in Bad Gandersheim und wurde 2015 bereits zur stellvertretenden Pröpstin der damals noch selbstständigen Propstei Bad Gandersheim gewählt. Sie ist außerdem Mitglied im Propsteivorstand. Nach einem Vikariat in Heuchelheim bei Gießen und ihrem Probedienst in Gitter und Hohenrode war sie seit 2011 Pfarrerin in Kreiensen. Ihr Theologiestudium absolvierte sie in Göttingen, Amsterdam, Heidelberg und Marburg. Meike Bräuer-Ehgart ist Mutter von drei Kindern und verheiratet mit Pfarrer Thomas Ehgart, der ebenfalls in Bad Gandersheim tätig ist. Er ist als Synodale Mitglied der Kirchenregieung in der Evangelischen Landeskirche Braunschweig.

Nach der Propsteiordnung der Landeskirche Braunschweig hat die Pröpstin die Aufgabe, in Zusammenarbeit mit dem Propsteivorstand das kirchliche Leben in der Propstei zu fördern. Ihre Amtszeit dauert zwölf Jahre und umfasst eine halbe Stelle. Mit der anderen Hälfte der Stelle ist sie Gemeindepfarrerin.
red/Foto: Privat










23.06.2021 • 19:41 Uhr

Ab Donnerstag um 19 Uhr! B 3: Vollsperrung der Tunnelanlage Bovenden

Von Donnerstag, 24. Juni, 19 Uhr, bis zum Freitag, 25. Juni, etwa 5 Uhr, werden im Zuge der Bundesstraße 3 Reparatur- und Wartungsarbeiten im und am Tunnel Bovenden (Landkreis Göttingen) durchgeführt. Bei den Wartungsarbeiten überprüfen Fachleute unter anderem die sicherheitstechnischen Anlagen, wie die Brandmeldeanlage, die Notrufeinrichtungen und die Verkehrssteuerung. Hierzu muss die Bundesstraße im Bereich der Ortsumfahrung Bovenden in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden. Dies teilt die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim mit.
Während der Sperrung sind für diesen Bereich die jeweilig ausgeschilderten Umleitungsstrecken zu benutzen.
Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Gandersheim, bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für etwaig eintretende verkehrliche Behinderungen.red










23.06.2021 • 19:31 Uhr

Nordstemmen: Mit Wild- und Wärmebildkamera dem Einbrecher auf der Spur -Nach Einbruch in Gartenlaube festgenommen

Am gestrigen 22. Juni 2021, 22:46 Uhr, bemerkte ein 52-jähriger Pächter eines Grundstücks an den Wülfinger Teichen bei Nordstemmen (Landkreis Hildesheim), über gesendete Bilder seiner aufgestellten Wildkamera, dass auf seinem Grundstück eine ihm unbekannte Person vor seinem Wohnwagen steht. Er entschloss sich diesem nachzugehen und fuhr von seinem Wohnort Nordstemmen zu seinem Pachtgrundstück.

Auf dem Weg rief er die Polizei an, die sofort eine Streife entsandte. An seinem Grundstück angekommen, konnte der Nordstemmer die Person noch auf seinem Grundstück feststellen, die auf Ansprache sofort flüchtete. Mittels einer ihm zur Verfügung stehenden Wärmebildkamera konnte er den Täter, der in ein Weizenfeld flüchtete und sich versteckt hielt, tatsächlich verfolgen. Der nun hinzukommenden Polizeistreife konnte er den genauen Ort zeigen. Die Beamten konnten den Täter nach einer kurzen fußläufigen Flucht stellen und festnehmen. Es handelte sich hierbei um einen 18-jährigen Mann aus dem Bereich Elze. Bei einer Nachschau konnte dann festgestellt werden, dass der Täter bereits mit Gewalt in den Wohnwagen des 52-jährigen eingebrochen war.

Der Mann wurde nach allen erfolgten polizeilichen Maßnahmen entlassen. Ob er auch für vorangegangenen Einbrüche Ende Mai an den Wülfinger Teiche verantwortlich sein könnte, wird nun ermittelt. jp










23.06.2021 • 19:20 Uhr

Traurige Bilanz: 248 Verkehrsverstöße an einem Tag

248 Verkehrsverstöße hat die Polizei im Kreis Höxter am Dienstag, 22. Juni, im Rahmen eines Kontrolltages festgestellt. In der Zeit von 6 bis 21 Uhr wurden insgesamt zwölf Kontrollstellen an verschiedenen Straßen im gesamten Kreis Höxter eingerichtet.

Die Verkehrsteilnehmer wurden unter anderem auf Ablenkung durch technische Geräte, Fahrtauglichkeit (Alkohol und Betäubungsmittel), Geschwindigkeit und Nutzung von Rückhalteeinrichtungen überprüft.

Wegen Verkehrsverstößen wurden schließlich 191 Verwarnungen ausgesprochen, 55 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und zwei Strafanzeigen gefertigt.

Neben zahlreichen Geschwindigkeitsverstößen wurden sieben Verkehrsteilnehmer angezeigt, weil sie während der Fahrt ihr Mobiltelefon genutzt hatten. Zwei Fahrzeugführer hatten ihre Ladung nicht vorschriftsmäßig gesichert. Gegen zwei weitere wurden Ermittlungsverfahren eröffnet, weil ihre Fahrzeuge weder versichert noch zugelassen waren.

Besonders aufgefallen ist gegen 7 Uhr ein 23-jähriger Fahrer aus Holzminden, der mit seinem Audi auf der K45 bei Höxter-Corvey bei erlaubten 70 km/h mit 54 km/h zu schnell gemessen wurde. Ähnlich schnell war ein 42-jähriger Motorradfahrer aus Göttingen, dessen Geschwindigkeit gegen 18 Uhr auf der B 64 bei Brakel-Hembsen gemessen wurde: Bei erlaubten 100 km/h war er mit fast 160 km/h unterwegs. Beide erwartet nun jeweils ein Bußgeld von mindestens 240 Euro, ein Fahrverbot von einem Monat sowie die Eintragung eines Punktes im Zentralregister in Flensburg.

Zu den Zielen dieses integrativen Kontrolleinsatzes, an dem Kräfte der drei Direktionen Verkehr, Gefahrenabwehr/Einsatz und Kriminalität beteiligt waren, gehört es, auf Straßen von überörtlicher Bedeutung Hauptunfallursachen zu bekämpfen und gleichzeitig die polizeiliche Präsenz in Fläche zu erhöhen. /nig











23.06.2021 • 19:15 Uhr

Goslar: Katalysator, begehrt bei Dieben

In der Zeit von Freitagnachmittag, 17 Uhr, bis Dienstagnachmittag, 18.00 Uhr, entwendeten bislang unbekannte Täter unbemerkt den Katalysator eines auf dem Parkplatz am Domplatz abgestellten grünen Mitsubishi Lancer Station Wagon mit GS-Kennzeichen nach zuvor erfolgtem Ausbau. Bei der Tat entstand nach ersten Schätzungen ein Schaden in Höhe von mehreren hundert Euro.

Die Polizei Goslar hat dazu die Ermittlungen aufgenommen und bittet Personen, die während des angegebenen Zeitraums entsprechende Beobachtungen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 05321/339-0 zu melden. red










23.06.2021 • 18:43 Uhr

Vox Organi XL – Wochenende: Vier Veranstaltungen in drei Tagen von Göttingen entlang der Leine und zum Solling

Eine Woche nach der diesjährigen Festival-„Halbzeit“ nimmt das internationale Orgelfestival Vox Organi Kurs auf ein besonders reichhaltiges Wochenendprogramm.
Es beginnt mit einer Orgelandacht in Göttingen, wo man einen namhaften Gast aus Frankreich willkommen heißen wird: Emmanuel Hocdé gastiert am Freitag, 25. Juni 2021, um 18 Uhr in St. Jacobi. Der vielfach ausgezeichnete Solist studierte bei Berühmtheiten der französischen Orgelszene wie Gaston Litaize und Olivier Latry. Im Jahr 2002 gewann er den sehr renommierten internationalen Orgelwettbewerb in Chartres. Emanuel Hocdé ist Organist an den Kirchen Saint Éloi und Saint-Denys du Saint-Sacrement in Paris sowie Orgelprofessor an verschiedenen Hochschulen, u.a. in Mantes-La-Jolie und Laval. Auf seinem Programm stehen Werke von Bach, Liszt und Fauchard. Liturg des Abends ist Hendrik Munsonius. Wie immer bittet die Gemeinde St. Jacobi um kostenlose Ticketreservierung, jeweils von Montag vor der Andacht bis Freitag, 11.30 unter https://www.jesaja.org/org/goettingen/jacobikirche. Auch ein spontaner Besuch ist möglich, wenn es noch freie Plätze gibt.

Leineaufwärts nach Elze geht es am folgenden Samstag, 26. Juni 2021. In der Peter-und-Paul-Kirche gastiert um 18:00 Uhr Ulfert Smidt zu einer Orgelvesper. Er ist Organist der Marktkirche Hannover und künstlerischer Leiter der dortigen internationalen Orgelkonzerte. Regelmäßigen Festivalbesuchern ist er bereits ein Begriff. Werke von Bach und Rheinberger stehen auf dem Programm seines Gastspiels im Rahmen von Vox Organi. Liturg dieses Abends ist der „geistliche Hausherr“ an Peter-und-Paul, Superintendent Christian Castel.

Einen Doppelkonzert-Sonntag mit Stationen im Solling und im Leinetal gibt es am 27. Juni 2021. In der Lutherkirche Schönhagen spielt um 11:15 Uhr Marcell Fladerer-Armbrecht, Domorganist und Kantor am Brandenburger Dom St. Peter und Paul, eine Orgelmatinee mit Werken von Bach, Mendelssohn, Morandi und anderen. Er war ebenfalls bereits bei Vox Organi zu Gast. Neben seiner Tätigkeit am Dom ist er Leiter des überregionalen Brandenburger Motettenchors und des Kirchenmusikalischen Ausbildungszentrums Brandenburg an der Havel der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz. Sein Programm beginnt direkt im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst mit Pastor Carsten Schiller

Am Abend des 27. Juni reist das Festival nach Stöckheim. In der St. Martini – Kirche ist Bernd Eberhardt, Kantor und Organist an St. Johannis Göttingen, Solist einer Orgelandacht, die um 18:00 Uhr beginnt. Neben seiner Tätigkeit als konzertierender Organist, die ihn regelmäßig in deutsche Städte und ins Ausland führt, ist er in den vergangenen Jahren intensiv als Dirigent hervorgetreten. Für den Abschluss dieses Vox Organi XL – Wochenendes hat er Werke von Bach, Mendelssohn und Gigout ausgesucht. Liturgin des Abends ist Pastorin Annegret Kröger.

















23.06.2021 • 18:17 Uhr

Bad Gandersheimer Freibad- Großbaustelle: Bürgermeisterin Franziska Schwarz bestätigt nächsten Baustopp - Panne bei Verrohrung der Gande - Stahlrohre sind zu lang

Das eben angefangene Großprojekt Umgestaltung des Freibades zu einer naturnahen Schwimmteichanlage in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim ist seit vergangenen Montag angehalten. "Ja, es gibt eine Bauunterbrechung", bestätigte dieses Tatsache soeben Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz auf Anfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group. Schwarz, die auch Vorsitzendes des Aufsichtsrates der Landesgartenschau gGmbH ist, erklärte zur Begründung des Baustopps: "Die Unterbrechung hängt mit der Verrohrung der Gande auf einem Teilstück zusammen, auf dem eine Baustraße hergestellt werden soll. Hier sind zu lange Stahlrohre in das Gandebett verlegt worden."

Über die spektakuläre Aktion der 7,5 Tonnen schweren Rohre hatten Medien ausführlich berichtet. Die Rohre sind bereits in der Gande versenkt. Außerdem wurden sie sorgsam mit weißen Fließdecken verhüllt, andere sagen versteckt. Wer und wann genau die Überlänge der Rohre festgestellt hat konnte die Bürgermeisterin noch nicht beantworten. Es ist zu vermuten, dass das behörderlicherseits geschehen ist.

Zum möglichen Hintergrund erklärt dazu ein versierter Dipl.Ing.: "Solche Stahlrohre stellen ein Abflusshindernis dar. Dort gibt es im Einlauf der Rohre Eintrittsverluste und abhängig vom hydraulischen Querschnitt des Rohres nur eine berechenbare Durchflussmenge. Die Rohrlänge bewirkt zusätzliche Reibungsverluste bei einem Durchlass. Wenn jetzt die Rohre verkürzt werden müssen, kann das mit der Leistungsfähigkeit zusammenhängen. Immerhin baut man hier in einem Überschwemmungsgebiet der Gande." Soweit der Experte.
Zu der jetzt anstehenden Behebung der Panne wollte sich der Fachmann nicht vertiefend äußern. "Das ist kostspielig". Anzunehmen ist, dass die Rohre mit einem Kran aus der Gande gehoben werden müssen. Vermutlich werden sie mit Schneidbrennern auf die von den Behörden genehmigte Länge zurückgeschnitten werden müssen. Dann können sie erneut ins Bachbett gelegt werden. Danach sollen sie mit einer meterhohen Packlage zugeschüttet werden. Dann könnte die Baustraße weiter in Richtung der zu bearbeitenden Becken angelegt werden.

Zur Dauer des Baustopps gab die Bürgermeisterin ebenfalls eine klare Antwort: "Kommenden Montag gehen die Arbeiten auf der Freibad-Baustelle weiter." red

Die Bilder dokumentieren eines der Stahlrohre , die in der Gande versenkt wurden. Weiterhin ist die seit Montag abgeschlossene und vergitterte Baustelle zu sehen. In der Gande liegen noch in weißer Verhüllung Stahlrohre, die jetzt herausgenommen, verkürzt und wieder hingelegt werden müssen. Die Walze steht still und "genießt" den spaßigen Sonnenschutz. Alle Container für die Bauarbeiter und Werkzeuge sind abgeschlossen. Die Baustelle hat Zwangspause.
















23.06.2021 • 15:58 Uhr

Bewegung am Gabionenhang : Abbrüche auch oben an der Kante des Skulpturenpfades - Stadt sperrt erneut den Wanderweg

Erneut hat die Stadt Bad Gandershrim durch das Bauamt den Skulpturenpfad im Sektor der Großbaustelle barrierefreie Aufstiegrampen (Gabionenhang ) für den öffentlichen Fußgänger- und Radlerverkehr gesperrt. Aus Sicherheitsgründen, heißt aus dem Rathaus.
Am Gabionenhang - spektakuläres Großprojekt für die Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim - sind heute zeitweise fast ein Dutzend Spezialisten mit diversen Maschinen und Handarbeit im Einsatz. Offenbar hat es am Hang erneut Erdmasserutschungen gegeben. Unser Baufachmann „Dipl.Ing.“ , kommentierte seine aktuellen Beobachtungen wie folgt:
„Alle Mann werden gebraucht, dort die Fundamente zu betonieren und den Hang zu sichern, damit man dort so schnell wie möglich die Hangrutschungen aufhalten kann. Man kann auf dem Bild auch die Abbrüche an dem aufgebrachten Material für den barrierefreien Weg erkennen. Vorne im Bild sieht man schon eine betonierte Fundamentfläche, die natürlich aushärten muss. Dort wo die Arbeiter sich aufhalten, wurden zugeschnittene Bewehrungsmatten eingebaut, vermutlich soll dort dann das Anschlussfundament betoniert werden.“red


















23.06.2021 • 15:33 Uhr

„Läbbe gehd weider!

Nach nahezu 25 Jahren als Richter am Oberlandesgericht Celle, davon 13 Jahre als Vorsitzender eines Zivilsenats, tritt Ralph-Uwe Schaffert Ende Juli 2021 in den vorzeitigen Ruhestand.

„Geradlinig und souverän, mit sicherem Rechtsempfinden und einem klaren Blick für das Wesentliche", so charakterisierte die Präsidentin des Oberlandesgerichts Stefanie Otte den Pensionär und bedankte sich bei ihm anlässlich der heutigen persönlichen Verabschiedung, die aufgrund der Corona-Pandemie im kleinen Kreis stattfand. „Ralph-Uwe Schaffert hat mit seiner Kompetenz und Entscheidungsfreude, aber auch mit seinem Humor und seiner zupackenden Art das Oberlandesgericht ganz maßgeblich geprägt. Für seinen Ruhestand, der aufgrund seiner vielfältigen Interessen sicherlich eher unruhig wird, wünsche ich ihm von Herzen alles Gute."

Ralph-Uwe Schaffert war nach einer zweijährigen Tätigkeit als Anwalt in München seit 1991 in der Niedersächsischen Justiz beschäftigt, zunächst insbesondere am Landgericht Hildesheim, seit 1997 am Oberlandesgericht Celle und seit 2008 als Vorsitzender des hiesigen 16. Zivilsenats, der unter anderem für Streitigkeiten wegen Amtspflichtverletzungen zuständig ist. Daneben war er umfangreich in der Ausbildung des juristischen Nachwuchses als Mitglied des Justizprüfungsamtes und als Dozent an der Niedersächsischen Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege engagiert und zudem als Mitglied des sog. Präsidialrats in die Mitbestimmung bei Beförderungsentscheidungen innerhalb der Justiz eingebunden. Schließlich ist Ralph-Uwe Schaffert, der über eine Trainerlizenz des Deutschen Fußballbundes verfügt, Mitglied des Sportgerichts und des Kontrollausschusses des DFB. Dementsprechend verabschiedete er sich auch mit dem Ausspruch des früheren Bundesliga-Trainers Dragoslav Stepanović: „Läbbe gehd weider!"red














23.06.2021 • 14:41 Uhr

Landrätin beantwortet AfD-Anfragen zu Corona-Schnelltest -Landkreis beschafft 30.000 Kits für 161.940 Euro

Im Landkreis Northeim sind nach Darstellung von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel bisher keine Betriegsvorkommnisse im Zusammenhang mt Corona-Schnelltest bekanntgeworden. Das geht aus einer Anfrage des Kreistagsabgeordneten Maik Schmitz hervor. Der Vorsitzende der AfD-Kreistagsfraktion hast sich mit mehreren Fragen zu den Corona-Schnelltestungenan die Landrätin gewandt. Dabei wurde von Klinkert-Kittel offiziell mitgeteilt, dass die Kreisverwaltung 30.000 Kits beschafft hat. Das Stück für 5,398 Euro. Das macht 161.940 Euro aus. Diese Ausgabe ist mit der Kassenärztlichen Vereinigung abgerechnet worden.

Die weiteren Fragen und Antworten sind auf dem Briefdokument der Landrätin dargestellt und nachlesbar.
red/ Fotos: Fis WMG / Screen Ausschnitt Antwort der Landrätin
















23.06.2021 • 14:25 Uhr

Mehrheit der Schüler wegen Corona-Beschränkungen gestresst

Die Diskussion über neuerliche Corona-Beschränkungen für Schulen nach den Sommerferien setzt nach Angaben der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) eine Mehrheit der Kinder und
Jugendlichen unter Stress. 55 Prozent von rund 1.000 befragten Eltern von Sechs- bis 18-Jährigen hätten erklärt, dass sich ihr Kind durch Homeschooling unter Druck gesetzt fühle, teilte die Krankenkasse am Mittwoch in Hannover mit. Unter alleinerziehenden Eltern hätten dies
sogar 63 Prozent beobachtet.

Auch die Angst, etwa durch fehlenden Präsenzunterricht und digitales Lernen zu Hause den Anschluss in der Schule zu verlieren, sei bei Kindern alleinerziehender Eltern mit 36 Prozent stärker ausgeprägt als bei Kindern zusammenlebender Eltern (27 Prozent). Die Debatte über mögliche pandemiebedingte Beschränkungen an Schulen hatte zuletzt wegen der Ausbreitung der Deltavariante des Coronavirus an Fahrt aufgenommen.

Der Umfrage zufolge machen sich viele Eltern auch über das kommende Schuljahr hinaus Sorgen um das Wohl ihrer Kinder. Schon jetzt befürchten 56 Prozent der getrennt lebenden Eltern, dass sich Corona ungünstig auf die Persönlichkeitsentwicklung ihres Nachwuchses auswirkt, hieß es. Bei zusammenlebenden Eltern seien dies 48 Prozent. 53 Prozent der Alleinerziehenden und 44 Prozent der Paare rechneten außerdem mit schlechteren beruflichen Zukunftsperspektiven für ihr Kind.

Deutlich mehr getrennt lebende Mütter und Väter hätten außerdem Bedenken, dass die Pandemie Folgen für die Gesundheit ihres Kindes habe, sowohl psychisch als auch physisch. So befürchteten rund ein Drittel der Alleinerziehenden und rund ein Fünftel der Paare, dass
ihr Kind durch die Pandemie seelische Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen davontragen könnte. Etwas weniger Mütter und Väter rechnen laut KKH zudem mit körperlichen Leiden durch mangelnde Bewegung und ungesündere Ernährung als Corona-Folgen.











23.06.2021 • 13:57 Uhr

Digitale Veranstaltung der Frauen Union: Frauen und Corona-Krise

Frauen haben in Corona-Krisenzeiten in vielfältiger Art und Weise Mehrbelastungen zu tragen: In Familien versuchen Frauen die zeitweise ausgefallene Kinderbetreuung, Home-Schooling und den eigenen Job unter einen Hut zu bringen. In Berufsgruppen wie Pflege, Grundschullehramt oder Kindertageseinrichtungen, die in der Pandemie mehr denn je gefordert sind, stehen ebenfalls mit großer Mehrheit Frauen in erster Reihe. Hinzu kommt die soziale Vereinsamung, insbesondere auch von alleinstehenden Frauen durch die Corona-Situation. Die Probleme und Herausforderungen sind also vielschichtig.

Die Frauen Union Goslar möchte deshalb zusammen mit Bundestagsabgeordnetem Dr. Roy Kühne einen Abend lang über „Frauen und Corona“ diskutieren. Die digitale Veranstaltung findet am Donnerstag, 1. Juli, via Zoom statt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Diskussionsteilnehmer sind Susanne Herweg, Vorsitzende der Frauen-Union des CDU-Kreisverbandes Goslar und Beisitzerin im Landesvorstand der CDU Braunschweig, Monika Grammel, Vorsitzende der Frauenunion der CDU Osterode, Northeims CDU-Kreisvorsitzende Kerstin Lorentsen, Heidrun Hoffmann-Taufall als Vorsitzende der Frauen-Union Einbeck/Dassel, CDU-Europaabgeordnete Lena Düpont, und Bundestagsabgeordneter Dr. Roy Kühne.

Anmeldungen sind ab sofort per E-Mail an roy.kuehne@bundestag.de möglich. Im Anschluss gibt es den Zugangslink zur Veranstaltung.
red










23.06.2021 • 13:55 Uhr

Einbeck: Verdacht des Fahrens unter Betäubungsmitteleinfluss

In den frühen Morgenstunden des Mittwochs stellten Polizeibeamte einen Fahrzeugführer in Einbeck, Reinserturmweg, fest, der augenscheinlich unter Drogeneinfluss seinen Pkw führte.

In der Nacht zu Mittwoch führten Polizeibeamte aus Einbeck eine Verkehrskontrolle durch. Im Rahmen dieser Kontrolle wurde der Pkw Golf eines 19-Jährigen aus Einbeck angehalten. Bei einer Überprüfung der Fahrtauglichkeit konnte eine mögliche Beeinflussung durch Betäubungsmittel festgestellt werden. Dem 19-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt.

Gegen den Einbecker wurde ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren wegen Fahren unter Betäubungsmitteleinfluss eingeleitet.hor










23.06.2021 • 13:51 Uhr

Einrichtung eines Frauenhauses: Kreisausschuss entscheidet über Vergabe

Die Kreisverwaltung hat mittels europaweiter Ausschreibung einen Träger für ein Frauenhaus im Landkreis Northeim gesucht. Am kommenden Montag soll der Kreisausschuss darüber entscheiden, wer den Auftrag erhält.

Gesucht war ein Träger, der bereit ist, ein Frauenhaus mit acht Plätzen im Landkreis Northeim zu etablieren und zu betreiben sowie die dafür notwendigen begleitenden Angebote vorzuhalten. Die Frauen sollen neben dem unmittelbaren Schutz durch die Aufnahme in das Frauenhaus auch für eine individuelle Nachbetreuungszeit nach ihrem Auszug beraten werden.
Die vom Kreisausschuss zu treffende Vergabeentscheidung beinhaltet eine 15-jährige Betriebsdauer, beginnend ab dem 1. Januar 2022.

Mit der bevorstehenden Vergabeentscheidung steht somit ein weiterer wichtiger Schritt bevor. „Mein Ziel, ein Frauenhaus im Landkreis Northeim, rückt damit in greifbare Nähe“, zeigt sich Landrätin Astrid Klinkert-Kittel zuversichtlich. lpd











23.06.2021 • 13:47 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Null Infektionen, Neun Gesine - Inzidenz bei 3,0sen - Inzidenz bei 19,7 - Noch acht infizierte Personen im Kreisgebiet

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 2.623 (0) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.557 (+9) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 3,0 (4 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht (wir berichteten heute Morgen!)

Maximal zehn Personen aus zehn Haushalten oder ein Haushalt und zwei weitere Personen aus einem anderen Haushalt, dürfen sich in der Öffentlichkeit und in der eigenen Wohnung treffen. Die hier zugehörigen Kinder werden dabei bis zu einem Alter von 14 (0-14) nicht eingerechnet. Getrennt wohnende Paare zählen als ein Haushalt. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden auf die Höchstzahl ebenfalls nicht angerechnet!

Aktuell sind im Landkreis Northeim 8 (-9) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 0 (0), Bodenfelde 1 (0), Dassel 1 (-3), Einbeck 3 (-2), Hardegsen 0 (0), Kalefeld 0 (0), Katlenburg-Lindau 0 (-1), Moringen 1 (0), Nörten-Hardenberg 0 (-1), Northeim 2 (-2) und Uslar 0 (0) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 58 (0) Personen verstorben.

Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 38.236 Personen (Stand: 22.6.2021) im Impfzentrum und 35.787 Personen (Stand 21.6.2021) bei den Hausärzten geimpft.
Eine zweite Impfdosis haben bisher 25.586 Personen (Stand: 22.6.2021) im Impfzentrum und 18.186 Personen (Stand 21.6.2021) bei den Hausärzten erhalten.
Alle weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus
lpd











23.06.2021 • 06:52 Uhr

CDU/Grüne setzten lokale Corona-Hilfe 50 Euro-Gutschein für jeden Bad Gandersheimer im Finanzausschuss durch

Zweimal haben CDU und Grüne am vergangenen Montag im Finanzausschuss des Bad Gandersheimer Stadtrates ihre Initiative für eine lokale Corona-Hilfe der Stadt für den coronageschädigten Einzelhandel und die Gastronomie durchgesetzt. Der gemeinsame Antrag von Schwarz-Grün fand mit drei Stimmen gegen zwei von der SPD im Finanzausschuss eine Mehrheit. Bei der Initiative geht es um einen 50-Euro Gutschein für jeden Bad Gandersheimer Bürger, mit dem die lokale Wirtschaft ein Stück weit wieder angeregt werden soll, so begründete David Artschwager im Ausschuss den Vorstoss. Die Verwaltung hatte dagegen argumentiert. Bürgermeisterin Franziska Schwarz und Kämmereileiterin Claudia Bastian argumentierten dagegen. Unter anderem ließe der Zukunftsvertrag solche freiwilligen Leistungen nicht zu. Am Ende einer kurzen Debatte konnte das die schwarz-grüne Koalition nicht überzeugen. Die negative Vorlage der Verwaltung musste zwei empfindliche Niederlagen einstecken.
Jetzt wird das Votum den Verwaltungsausschuss und den Stadtrat am 1. Juli final beschäftigen.
red
Die Bilder dokumentieren Eindrücke aus der Sitzung des Finanzausschusses mit den beteiligten Protagonisten Bürgermeisterin Franziska Schwarz, Kämmereileiterin Claudia Bastian und Ausschussmitglieder u.a. David Artschwager (vorn). Fotos: Fis WMG












22.06.2021 • 21:30 Uhr

Baustelle Freibad Gandersheim: 7,5 Tonnen Stahlrohre in der Gande unschuldig weiß verkleidet - Meterhohe Baustraße angelegt

Die in der Gande im Freibadgelände der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim versenkten Stahlrohre (wir berichteten) sind mit einer weißen Fließdecke verkleidet worden. Die Verrohrung der Gande in diesem Teilabschnitt dient einer Baustraße. Sie wurde meterhoch aufgeschüttet. Ihre Traglast soll nach Angaben des bauausführenden Unternehmens aus Bremen eine zwischen 40 bis 50 Tonnen aushalten. Im Rahmen der Umgestaltung des Freibades in eine naturnahe Schwimmbadanlage mit natürlicher Wasseraufbereitung ist die Installation eines 40 Tonnen schweren Aggregates vorgesehen. Dieses Aggregat sicher an die neuen Schwimmteiche heranbringen zu können bedarf einer standfesten Baustraße, besonders über die verrohrte Gande hinweg.
Bei dem Millionenprojekt handelt es sich um ein Vorhaben im Rahmen der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim.
red














22.06.2021 • 21:02 Uhr

Die Weltbühne zu Gast bei Freunden: mit 30-jährigem Terzen-Team im Klosterhof Brunshausen open air

30 Jahre das pralle heitere Leben auf einem Bild! Endlich sind sie wieder da. Ihre traditionelle Plattform war hierzulande stets die die Weltbühne in Heckenbeck. Angesichts der weiter geltenden Corona-Hygieneregeln haben sich ihren mit viel Freude erwarteten Auftritt von Heckenbeck auf den Klosterhügel in Brunshausen verlegt. Samstag ist es soweit. Um 20 Uhr startet die Show mit den fünf legendären Herzen mit Herzen (oder umgekehrt). Ein Unterhaltungsspaß vom Feinsten und diesmal open air!
red










22.06.2021 • 20:54 Uhr

Keine Entwarnung bei Afrikanischer Schweinepest

So schnell Impfstoffe gegen das Coronavirus gefunden worden sind, so wenig wahrscheinlich ist es, dass zeitnah mit einem Vakzin gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) zu rechnen ist. Experten erwarten frühestens in fünf bis zehn Jahren eine Impfmöglichkeit für Wildschweine. Auch die Ausbreitung der ASP in Deutschland macht weiter Sorgen: „Aktuell gibt es mehr als 1300 Fälle bei Wildschweinen in Sachsen und Brandenburg“, berichtet Landvolk-Vizepräsident Jörn Ehlers. Für gelungen hält er den Vorsorgeplan, der auf Landesebene mit verschiedenen Partnern für Niedersachsen erarbeitet worden ist.

Dieser Plan sieht vor, dass beim ersten Auftreten der ASP in Niedersachsen schnell und kompetent agiert wird. Vor diesem Hintergrund begrüßt der Landvolk-Vizepräsident ausdrücklich, dass es in Niedersachsen nun die AN Vorsorge GmbH gibt, die im Ausbruchsfall bei Wildschweinen von der zuständigen kommunalen Behörde angefordert werden kann.

Um den Ausbruchsherd möglichst schnell eindämmen zu können, steht die schnelle und sichere Bergung von Kadavern, Fallwild und erlegtem Wild im Fokus der Bekämpfungsmaßnahmen. Dazu ist eine enge Zusammenarbeit mit Jägern vor Ort unerlässlich. Zudem stehen in Niedersachsen bald ausgebildete Kadaversuchhunde zur Verfügung, die die Suche der geschulten Helfer unterstützen werden“, so Ehlers.

Dem präventiven ASP-Monitoring kommt bei Haus- und Wildschweinen in Niedersachsen nach wie vor eine besondere Bedeutung zu. Es geht darum, die Seuche frühzeitig im Bestand zu erkennen. Schweinehalter haben zudem die Möglichkeit, an einem freiwilligen ASP-Früherkennungsprogramm teilzunehmen. Dabei stehen regelmäßige behördliche Betriebskontrollen und die kontinuierliche Untersuchung der verendeten Schweine im Fokus. „Die Entscheidung zur Teilnahme bleibt aber eine individuelle, die jeder Betrieb in Abhängigkeit von der Betriebsstruktur treffen muss“, erklärt der Landvolk-Vizepräsident.

„Zum Glück gab es in Niedersachsen immer noch keinen ASP-Fall“, sagt der Landwirt. „Da haben wir wirklich sprichwörtlich Schwein gehabt bisher. Aber wir dürfen bei allen Maßnahmen zur Vorsicht nicht nachlassen und wir müssen wachsam bleiben, denn das Virus breitet sich aktuell in Sachsen Richtung Westen weiter aus“, erklärt Jörn Ehlers.

„Es bleibt unser Ziel, die Seuche so schnell wie möglich wieder loszuwerden.“ Für Menschen ist die Schweinepest allerdings nicht ansteckend. Auch für 2021 sind landesweite ASP-Übungen der kommunalen Veterinärbehörden geplant. Zudem werden Übungen mit u.a. der Landesjägerschaft Niedersachsen, den Kreisjägermeistern, dem THW, dem Landesverband der Maschinenringe, den Klosterforsten und der Nationalparkverwaltung Harz stattfinden. Landvolk-Vizepräsident Ehlers befürwortet das: „So sind alle für den Fall der Fälle gerüstet.“
LPD/Foto: LPD











22.06.2021 • 20:48 Uhr

Hummels hätte Regenbogen-Stadion "schön gefunden"

Der deutsche Fußball-Nationalspieler Mats Hummels hätte ein Münchner Fußballstadion in Regenbogenfarben nach eigenen Worten «schön gefunden». «Ich bin ein absoluter Freund davon, wenn man Botschaften dieser Art in die Welt sendet», sagte Hummels am Dienstag bei der Online-Pressekonferenz des Deutschen Fußball-Bundes vor dem Europameisterschaftsspiel gegen Ungarn. Zugleich sagte er, es gebe Gründe seitens der Uefa für deren Nein zu den Plänen der Stadt.

Der europäische Fußballverband hatte am Morgen erklärt, dass er keine Illumination des Stadions in Regenbogenfarben beim letzten EM-Gruppenspiel der deutschen Mannschaft zulässt. Die Uefa lehnte die entsprechende Bitte des Münchner Oberbürgermeisters Dieter Reiter (SPD) mit Verweis auf ihre politische Neutralität ab. Die Stadt hatte mit der bunten Allianz Arena gegen Diskriminierungen Homosexueller in Ungarn protestieren wollen, dem Gegner der deutschen Mannschaft bei dem Spiel am Mittwochabend.

Die Entscheidung der Uefa erntete teils scharfe Kritik. Oberbürgermeister Reiter nannte es «beschämend», dass die Uefa es der Stadt verbiete, mit der Beleuchtung ein Zeichen für Weltoffenheit und Toleranz zu setzen.










22.06.2021 • 20:45 Uhr

Polizei warnt vor Lovescamming - 41-jährige Frau um vierstelligen Betrag betrogen

Am Ende der letzten Woche wurde bei der Polizei Hildesheim ein Fall von sogenanntem Romance- bzw. Lovescamming bekannt, bei dem eine 41-jährige Frau um einen mittleren vierstelligen Geldbetrag betrogen wurde.

Vorliegenden Erkenntnissen zufolge wurde die Hildesheimerin einige Wochen zuvor von einem Mann auf einer Dating-Plattform angeschrieben. Daraufhin erfolgte ein ausführlicher Kontakt über das Internet. Der Unbekannte äußerte dabei recht schnell an, dass er Heiratsabsichten hege. Kurz darauf gestand er der 41-Jährigen seine angebliche Liebe. Dem Vorschlag der Frau, sich persönlich zu treffen, stand der Mann aufgeschlossen gegenüber. Ein solches Treffen gab es jedoch nicht. Stattdessen gab der Mann an, Probleme mit seiner Bank zu haben und bat die Frau, ihm mit einem mittleren vierstelligen Betrag auszuhelfen. Nachdem die 41-Jährige das Geld überwiesen hatte, forderte der Mann eine weitere, diesmal fünfstellige Summe. Auf diese Forderung ging die Frau jedoch nicht mehr ein. Sie wurde mehr und mehr misstrauisch und entschied sich, den Fall der Polizei zu melden. Ihr wurde geraten, den Kontakt umgehend abzubrechen und insbesondere keine weiteren Geldüberweisungen mehr vorzunehmen.

Im vorliegenden Fall handelt es sich um einen typischen Fall des Romance- oder Lovescammings, einer modernen Form des Heiratsschwindelns. Die Polizei Hildesheim weist darauf hin, größte Vorsicht walten zu lassen, sobald Internetbekanntschaften Geldforderungen äußern. Unter dem Link https://bit.ly/3xHuPOo sind weitere Informationen und Tipps zu dem Thema abrufbar. jpm










22.06.2021 • 20:40 Uhr

Umstrittene Straßenausbau-Beitragssatzung am Mittwoch Brisant-Thema im Einbecker Stadtadt - Harenkamp wirft SPD Verschwendung von Steuermitteln vor

In Einbeck sorgt die umstrittene Straßenausbau-Beitragssatzung sein einiger Zeit für Diskussionsstoff speziell in der Kommunalpolitik. Soeben hat sich dazu der parteilose Ratsherr Udo Harenkamp (Opperhausen) mit einem Statement zu Wort gemeldet. Die von der SPD beantragte Sondersitzung des Finanzausschusses kritisierte Harenkamp als Verschwendung von städtischen Steuermitteln. Hier seine heutige Stellungnahme im Wortlaut:

Mit den Tagesordnungspunkten 10 und 11 des Rates der Stadt Einbeck am morgigen Mittwoch den 23. Juni 2021 zum Thema Abschaffung der Straßenausbaubeiträge ist sichtbar, dass die Fraktionen des Rates vor den Wahlen kalte Füße bekommen.

In der vergangenen Sitzung des Finanzausschuß im Mai wurde der Dringlichkeitsantrag, Abschaffung der Straßenausbaubeiträge von Ratsherr Harenkamp einstimmig von allen Fraktionen des Ausschusses abgelehnt. Hier überwiegte die parteipolitische Ignoranz und die überhebliche Arroganz der Ratsmehrheiten ohne sachliche Bewertung. Diese fehlende Bewertung holte in aller Kürze die Fraktionen ein und zwingt sie nun zu eigenen sehr fragwürdigen Anträgen. Die Fraktionen haben es versäumt das Thema in dem vorgesehenen Fachausschuß zu diskutieren, Argumente auszutauschen und meine eigene vorhandene Vorschläge einer Gegenfinanzierung zu erläutern. Die Fraktion von SPD und GFE beantragten heute zusätzlich zur morgigen Ratsitzung eine Sondersitzung des Finanzausschusses am 12. Juli 2021 ,obwohl sie die Möglichkeit in der vergangenen Finanzausschußsitzung hatten. Neben der Tatsache, das mit diesem Antrag zusätzliche Steuermittel verschwendet werden, kommt zum Vorschein, dass der Druck der Straße auf die Parteien vor den Wahlen heftiger wird , möchte man doch wiedergewählt werden. Auch die CDU erscheint im Tagesordnungspunkt 11 mit einem nichtsagenden Antrag ohne Beschlussempfehlung. Aus meiner Sicht reine Polemik und Hinhaltetaktik bis nach den Wahlen."
red











22.06.2021 • 19:50 Uhr

Tonne verspricht: Neues Schuljahr soll im Regelbetrieb starten - Kultusminister rechnet mit niedrigen Inzidenze

Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) hat am Dienstag seine Planungen für den Schulstart vorgestellt. Vorgesehen sind Präsenzunterricht und eine mindestens einwöchige Einstiegsphase. Die Opposition kritisiert das Konzept als zu wenig konkret.

Nach den vorläufigen Plänen Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) soll das neue Schuljahr in Niedersachsen am 2. September im vollständigen Regelbetrieb mit Präsenzunterricht
starten. «Wir planen auf der Basis von Normalität mit dem Szenario A», sagte der Minister am Dienstag in Hannover. Die Pläne richteten sich nach den aktuellen Bedingungen eines niedrigen
Infektionsgeschehens. Für den Fall wieder ansteigender Inzidenzen habe das Ministerium alternative Pläne für Szenarien B und C vorbereitet, also für den Wechselunterricht und das digitale Distanzlernen. Die Opposition kritisierte das Konzept des Ministers als zu wenig konkret.

Das Infektionsschutzkonzept für Szenario A sieht laut Tonne vor, dass bis Ende September an Schulen weiterhin die Testpflicht gilt. Auch die derzeit geltende Maskenpflicht bleibt bestehen. Im Unterricht müsse die Maske aber erst ab einer Inzidenz von 35 und auch dann nur in den Klassen ab Jahrgang 5 getragen werden.

In allen Schulen solle nach Schuljahresbeginn eine bis zu vier Wochen lange Einstiegsphase stattfinden, sagte Tonne. Sie solle die Gemeinschaft und die Persönlichkeit stärken, etwa indem sie Lehrkräften und Schülern Gelegenheit gebe, über die Erfahrungen mit der Pandemie ins Gespräch zu kommen. Größere pädagogische Freiheiten wie etwa flexible Stundentafeln sollen es Lehrkräften ermöglichen, auf besondere Bedarfslagen zu reagieren. Bis zum 24. September, also in den ersten vier Schulwochen, sollen keine Klassenarbeiten oder Tests geschrieben werden.










22.06.2021 • 19:00 Uhr

Hardegsen/Üssinghausen: Radbolzen gelockert

Tatort: Hardegsen/Üssinghausen, Tatzeitraum: Freitag, 18.Juni 2021, 19.30 Uhr bis Samstag, 19.Juni 2021, 10.30 Uhr:

Im oben genannten Zeitraum wurden bei einem Pkw alle Radbolzen gelockert. Bislang unbekannte Täter lockerten insgesamt fünf Radbolzen am Vorderreifen des Pkw Skoda einer 38-Jährigen. Das Fahrzeug war im Tatzeitraum in einer unverschlossenen Garage auf dem Grundstück der Geschädigten abgestellt.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei Northeim unter Telefon 05551-70050 in Verbindung zu setzen. Mü











22.06.2021 • 17:13 Uhr

Spannung vor Bürgermeisterwahl in der Gemeinde Kalefeld: Bürgermeisterkandidatin Nina Rehmsmeier fordert Amtsinhaber heraus

Klare Ansage der Kandidatin: "Der Zusammenhalt in der Gemeinde ist mein größtes Anliegen!"

Spannend verspricht die Direktwahl einer Bürgermeisterin/ers am 12. September in der Gemeinde Kalefeld zu werden. Ein breites Bündnis von CDU, Wählergemeinschaft und Grünen arbeitet an dem Projekt einer konstruktiven personellen Alternative und sorgt damit für eine echte demokratische Auswahl. Es ist Ratsfrau Nina Rehmsmeier, die für das Bündnis ins Rennen gegen den derzeitigen Amtsinhaber Jens Meyer von der SPD gehen wird. Die offizielle Nominierung erfolgt für Nina Rehmsmeier auf einer Versammlung von Bündnis 90/Die Grünen am kommenden Samstag in Einbeck.

Gegenüber dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group gab Nina Rehmsmeier erste Einblicke in ihre berufliche, private Vita und kommunalpolitisch-menschliche Perspektive.

Nina Rehmsmeier über sich selbst:
"Ich bin Nina Rehmsmeier (43), geb. Wöllm, und wohne seit meiner Geburt in Oldenrode. Heute lebe ich mit meinem Mann und Sohn (11) im Anbau des Elternhauses. Ich bin Stiefmutter von drei Söhnen und seit vorletztem Jahr stolze Stiefoma. Von Beruf bin ich Kauffrau in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft und Immobilienmaklerin. Nach vielen Jahren im Wohnungsbau arbeite ich heute bei der Firma ABRAHAM GmbH in Bad Gandersheim. Ich reite und schwimme gern. Meine Hobbies sind malen, lesen und kochen. Mein Lieblingsreiseland ist seit Jahren Sizilien und dementsprechend gehört auch die sizilianische Küche und ihre würzigen Weine zu meinen Favoriten."

Und war bewegt Sie, für das Amt der ersten Bürgermeisterin in Kalefeld zu kandidieren?

Nina Rehmsmeier:
"Als Bürgermeisterkandidatin ist mir der Zusammenhalt in der Gemeinde mein größtes Anliegen. Dabei soll beispielsweise die Stärkung der lokalen Sport- und Freizeitvereine helfen, Barrieren abzubauen und ein Miteinander zu fördern. Dem gängigen Denken in «links und rechts der Autobahn» möchte ich mit der Förderung einer gemeinsamen, offenen, regelmäßigen und ehrlichen Kommunikation entgegenhalten. Die Ortsräte mit ihren Ortsbürgermeistern sollen wie auch die Parteien im Rat noch stärker in alle Belange miteinbezogen werden. Dazu gehört natürlich auch die Förderung der Gemeindemitarbeitenden - alles unter dem Ziel der gemeinsamen Wertschöpfung. Mein zweites großes Anliegen ist das Erschließen von Gewerbe- und Baugebieten, um mehr Steuereinnahmen zu generieren. Ferner gilt es, das Leben in der Gemeinde Kalefeld attraktiv zu machen, um neue Bewohner und Bewohnerinnen, vor allem auch Familien, hierher zu locken und zu binden."
red

Das Bild dokumentiert Nina Rehmsmeier mit Persönlichkeiten aus dem Bündnis ihrer Unterstützer und Unterstützerinnen aus der CDU, Freien Wählergemeinschaft und den Grünen.










22.06.2021 • 16:53 Uhr

Einbeck/Kreiensen: Mehrere Gartenlauben aufgebrochen - Rasenmäher, Fahrrad und Getränke gestohlen

Tatort: Einbeck-Kreiensen, Mühlenweg, Tatzeitraum: Sonntag, 20. Juni 2021, 22 Uhr bis Montag, 21.Juni 2021, 05.45 Uhr :

In dem dokumentieren Tatzeitraum verschafften sich bislang unbekannte Täter Zutritt zu mehreren Gartenlauben in Kreiensen, im Mühlenweg. Der oder die Täter drangen gewaltsam in drei Gartenhütten ein und entwendeten einen Rasenmäher, ein Fahrrad und Getränke. Insgesamt entstanden Schäden in Höhe von ca. 200 Euro.

Zeugen, die in dem genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen im Bereich Mühlenweg gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Bad Gandersheim in Verbindung zu setzen.schw











22.06.2021 • 16:46 Uhr

Paracelsus Kliniken für strategische Vereinbarkeitspolitik geehrt - Online-Event würdigt 287 Arbeitgeber mit dem Zertifikat zum audit berufundfamilie

Die Paracelsus-Kliniken sind am 22.Juni 2021 für die Auszeichnung mit dem Zertifikat zum audit berufundfamilie geehrt worden. Die Würdigung für die strategisch angelegte familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik fand vor dem Hintergrund der Coronapandemie als Zertifikats-Online-Event statt. Zu den Gratulant*innen zählte neben Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH, und John-Philip Hammersen, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, sowie Dr. Auma Obama, die eine Keynote hielt, auch Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Christine Lambrecht.

Die Paracelsus Kliniken gehören zu 32 Arbeitgebern, die das Verfahren zum audit berufundfamilie zum ersten Mal erfolgreich durchlaufen haben.

Rund 4500 Beschäftigte können bei den Paracelsus Kliniken von den familienbewussten Maßnahmen profitieren. An jedem der 18 Standorte der bundesweit agierenden Klinikkette wurden so genannte Familienbeauftrage benannt. Sie fungieren am jeweiligen Standort als Ansprechpartner und Lotse für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Unternehmen punktet bei seinen Mitarbeiter darüber hinaus mit konzernweiten Angeboten zum betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM), bietet Weiterbildungsangebote zu familienbezogenen Themen in der Paracelsus-Bildungsakademie und unterstützt junge Familien bei der Suche nach einem Kita-Platz am Wohn- bzw. Arbeitsort. Die Möglichkeit zum Homeoffice, flexible Dienstplangestaltung und eine bewusste Förderung von Frauen in Leitungspositionen sind ebenfalls Teil eines Kulturwandels hin zu einem familienfreundlichen Unternehmen.



Die webbasierte Veranstaltung war insgesamt 287 Arbeitgebern – 135 Unternehmen, 118 Institutionen und 34 Hochschulen – gewidmet, die in den vorangegangenen zwölf Monaten erfolgreich das audit berufundfamilie oder das audit familiengerechte hochschule durchlaufen hatten.



Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH, erläuterte anlässlich des Zertifikats-Online-Events, das unter dem Titel „lebe hybrid – vereinbare nachhaltig“ stand: „Im zweiten Jahr der Coronapandemie rund 300 Unternehmen, Institutionen und Hochschulen für ihre familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik auszeichnen zu können, hat für uns eine besondere Bedeutung. Es ist ein motivierendes Signal der Arbeitgeber dafür, dass Vereinbarkeit ein selbstverständlicher und unentbehrlicher Bestandteil ihres organisationalen Handelns ist und sein sollte. Die hohe Zahl an Zertifikatsträgern, die zum wiederholten Mal das audit berufundfamilie durchliefen, ist ein Beleg dafür, dass sie nicht auf das verzichten möchten, was sich in der Krise als besonders vorteilhaft erwiesen hat: die vielfältigen nachhaltigen Effekte einer strategisch angelegten Vereinbarkeitspolitik – ob sozial oder auch ökonomisch. Dass zudem 32 Organisationen in den zurückliegenden zwölf Monaten erstmals das Managementinstrument nutzten, zeigt uns erneut: systematische familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik ist nicht trotz einer Krise, sondern gerade wegen einer Krise gefragt und machbar.“



Das audit berufundfamilie und das audit familienbewusste hochschule


Einsetzbar in allen Branchen und unterschiedlichen Betriebsgrößen, erfasst das audit den Status quo der bereits angebotenen familien- und lebensphasenbewussten Maßnahmen, entwickelt systematisch das betriebsindividuelle Potenzial und sorgt mit verbindlichen Zielvereinbarungen dafür, dass Familienbewusstsein in der Organisationskultur verankert wird. Nach erfolgreichem Abschluss dieses Prozesses erteilt ein unabhängiges, prominent mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbänden besetztes Kuratorium das Zertifikat zum audit. Die praktische Umsetzung wird von der berufundfamilie Service GmbH jährlich überprüft. Nach drei Jahren können im Rahmen einer Re-Auditierung weiterführende personalpolitische Ziele vereinbart werden. Nur bei erfolgreicher Re-Auditierung darf der Arbeitgeber das Zertifikat weiterführen. Seit der Einführung des audit im Jahr 1998 wurden rund 1.800 Arbeitgeber mit dem Zertifikat ausgezeichnet. Aktuell sind insgesamt 980 Arbeitgeber nach dem audit berufundfamilie bzw. audit familiengerechte hochschule zertifiziert, darunter 452 Unternehmen, 427 Institutionen und 101 Hochschulen. Davon können rund zwei Millionen Beschäftigte und über 1,3 Millionen Studierende profitieren.

Zum Bild:
Die Paracelsus Personalreferentinnen Ina Ewerth (links) und Chiara Wanzelius freuen sich über die Auszeichnung.











22.06.2021 • 16:04 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Null Neuinfektion, 25 Gensene, Inzidenz 3,0 aber leider jetzt an oder mit Corona 58 Verstorbene

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 2.623 (0) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.548 (+25) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 3,0 (4 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht (wir berichteten heute Morgen).

Maximal zehn Personen aus zehn Haushalten oder ein Haushalt und zwei weitere Personen aus einem anderen Haushalt, dürfen sich in der Öffentlichkeit und in der eigenen Wohnung treffen. Die hier zugehörigen Kinder werden dabei bis zu einem Alter von 14 (0-14) nicht eingerechnet. Getrennt wohnende Paare zählen als ein Haushalt. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden auf die Höchstzahl ebenfalls nicht angerechnet!

Aktuell sind im Landkreis Northeim 17 (-25) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim 0 (0), Bodenfelde 1 (0), Dassel 4 (-4), Einbeck 5 (-9), Hardegsen 0 (0), Kalefeld 0 (0), Katlenburg-Lindau 1 (-2), Moringen 1 (-1), Nörten-Hardenberg 1 (0), Northeim 4 (-9) und Uslar 0 (0) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 58 (0) Personen verstorben.
Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 38.210 Personen (Stand: 21.6.2021) im Impfzentrum und 35.585 Personen (Stand 18.6.2021) bei den Hausärzten geimpft.
Eine zweite Impfdosis haben bisher 25.056 Personen (Stand: 21.6.2021) im Impfzentrum und 17.941 Personen (Stand 18.6.2021) bei den Hausärzten erhalten.

Alle weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus










22.06.2021 • 15:55 Uhr

Nachweis der Corona-Schutzimpfung: Digitales Impfzertifikat jetzt auch im Impfzentrum

Ab sofort können sich alle, die im Northeimer Impfzentrum eine Zweitimpfung erhalten haben, ihr Impfzertifikat ausdrucken lassen. Mit dem QR-Code lassen sich Informationen zur erfolgten Corona-Schutzimpfung bequem und digital auf dem Smartphone speichern.
Wer geimpft ist, muss dazu zunächst nach der angeratenen Wartezeit das Impfzentrum verlassen, um an der gegenüberliegenden Seite – Zugang zur Tribüne gegenüber dem City-Center – die Stadthalle wieder zu betreten. Dort haben Frank Beckmann und sein Team den Arbeitsplatz zum Ausdruck der Impfzertifikate (QR-Codes) eingerichtet. Das digitale Impfzertifikat wird auf Wunsch der geimpften Person vor Ort ausgedruckt und mitgegeben. Geimpfte sollten die ausgehändigten QR-Codes aufbewahren, um sie bei Bedarf (z. B. bei einem Handywechsel) erneut einscannen zu können.


Der digitale Impfnachweis ist eine zusätzliche Möglichkeit, um Corona-Impfungen zu dokumentieren. Geimpfte können damit Informationen wie Impfzeitpunkt und Impfstoff bequem auf ihren Smartphones – entweder in der CovPass-App oder in der Corona-Warn-App (Apps gibt es in den bekannten Appstores) – digital speichern.
Nach den Aussagen des Landes können landesweit pro Sekunde bis zu 400 Zertifikate in den Impfzentren und im Impfportal parallel generiert und abgerufen werden. Abhängig von der Nachfrage kann es daher sein, dass man nach der Impfung aktuell bis zu 45 Minuten warten muss, bis die Daten verarbeitet und der Impfnachweis erzeugt werden kann.
„Wir bitten dazu um Verständnis“, wirbt Frank Beckmann um Geduld, denn beeinflussen kann er den Datentransfair vor Ort nicht.

Wer bereits vollständig geimpft ist, kann die Bestätigung leider nicht im Impfzentrum nachholen lassen. Im Impfzentrum werden digitale Impfzertifikate nur zeitgleich mit der Impfung ausgestellt. Bereits in der Vergangenheit Geimpfte müssen sich das digitale Impfzertifikat online oder über die Hotline abrufen oder sich das digitale Impfzertifikat in der Apotheke ausstellen lassen. Welche Apotheken den digitalen Impfpass ausstellen, das erfährt man unter www.mein-apothekenmanager.de

Über das offizielle Impfportal des Landes Niedersachsen (https://www.impfportal-niedersachsen.de) kann jede Person, die in einem Impfzentrum oder durch ein mobiles Team geimpft worden ist, ihr persönliches digitales Impfzertifikat herunterladen. Alternativ kann das digitale Impfzertifikat auch über die Hotline des Landes unter 0800 99 88 66 5 abgefragt und postalisch zugesandt werden.

Nach Verifizierung per Mobil- oder Festnetztelefon und der Eingabe der erforderlichen Daten, die die Geimpften in ihrem Impfpass oder in ihrer Impfbescheinigung finden (Impfdatum und dazugehörige Chargennummer) wird das Impfzertifikat bereitgestellt und automatisch auf das Endgerät geladen. Der Anwender bzw. die Anwenderin hat vor Eingabe der persönlichen Daten die Gelegenheit, die Datenschutzinformationen herunterzuladen und zur Kenntnis zu nehmen. Es werden nur die zum Zwecke der Erstellung des Corona-Impfzertifikats notwendigen Daten erhoben und an das Robert Koch-Institut übermittelt. Nach Beendigung der Erstellung des Zertifikats werden die eingegebenen Daten automatisch gelöscht. Der im Zertifikat enthaltene QR-Code kann mit der CovPass-App oder der Corona-Warn-App eingescannt werden.

Der digitale Impfnachweis ist lediglich ein freiwilliges und ergänzendes Angebot. Wenn Geimpfte keinen digitalen Impfnachweis besitzen oder diesen verloren haben, ist der Impfnachweis über den gelben Impfausweis weiterhin möglich und gültig.

Zum Bild:
Susanne Pfaff (links) und Gitta Förstermann (rechts) haben die ersten QR-Codes im Impfzentrum erhalten. Thomas Schaffer, Alexander Krüger und Pia Eulert (im Hintergrund v. l. n. r.) sorgen am extra eingerichteten Arbeitsplatz dafür, dass den Geimpften die digitalen Impfnachweise ausgedruckt werden











22.06.2021 • 15:52 Uhr

„Diese Theatersaison ist für das Überleben der Domfestspiele entscheidend!“ Über 20.000 Tickets im Vorverkauf bereits abgesetzt!

Auf die existenzielle Bedeutung des seit Sonntag wieder gestarteten größten Theaterfestivals unter freiem Himmel in Niedersachsen, das sind die Gandersheimer Domfestspiele, hat soeben der Aufsichtsratsvorsitzende der Festspiel gGmbH, Uwe Schwarz,MdL, hingewiesen. „Diese Theatersaison ist für das Überleben der Domfestspiele entscheidend“, erklärte Schwarz auf eine Pressekonferenz auf dem Festspielplatz. Im vorigen Jahr hatte man das Theaterspektakel wegen der Coron-Krise komplett absagen müssen.

Jetzt hoffen die Verantwortlichen mit Intendant Achim Lenz, Geschäftsführer Thomas Groß und Bürgermeisterin Franziska Schwarz, dass unter den strengen Corona-Hygienebedingungen 76 Aufführungen möglich werden. Bei einer zugelassenen Zuschauerkapazität von maximal 500 pro Aufführung kalkuliert Geschäftsführer Thomas Groß mit 35.000 Besuchern. Er berichtete heute, dass im Vorverkauf breites über 20.000 Tickets abgesetzt sind. „Das ist alles vielversprechend und macht Hoffnung, dass es unter den erschwerten Bedingungen trotzdem eine gute Theatersaison wird“, so Uwe Schwarz.red

Die Bilder dokumentieren die heutige Pressekonferenz unter freiem Himmel mit der Festspieltribüne vor dem Stiftskirchenportal im Hintergrund. Fotos: Fis WMG










22.06.2021 • 15:47 Uhr

Göttinger Theater-«Tankstelle» schließt nach 70 Vorstellungen

Nach drei Monaten und 70 Vorstellungen schließt die am Deutschen Theater Göttingen aufgebaute «Tankstelle», an der Corona-gestresste Besucher für kurze Momente «Treibstoff für die Seele» tanken können. Insgesamt knapp 5.000 Gäste hätten die Installation besucht und dabei kurzen Kontakt mit Schauspielern gehabt, sagte Theater-Sprecherin Inge Mathes am Dienstag dem Evangelischen Pressedienst (epd). Die «Tankstelle» ist letztmalig am
26. und 27. Juni geöffnet.

Theater-Intendant Erich Sidler, Regisseurin Antje Thoms und das ganze Ensemble wollten den Menschen in der Pandemie-Zeit mit dem Projekt etwas Abwechslung verschaffen. An verschiedenen Schaltern der «Tankstelle» können die Besucher mit den Schauspielern ein Spiel spielen, sich kurze Szenen anschauen, ein Musikstück hören oder ein Rätsel raten. Die Gäste dürfen jeweils nur drei Minuten an einer Station verbringen. Die Kommunikation mit den Darstellern wird durch Mikrofone und Lautsprecher ermöglicht, die draußen angebracht sind.

Gewöhnliche Tankstellen böten Treibstoff für Fahrzeuge, Chips für den Filmabend, Eis am Stiel am Sonntagnachmittag, Bier für die nächtliche Party oder die Feierabend-Zeitschrift an, hatte das Deutsche Theater zum Start des Projekts erklärt. Sie hätten damit schon so manche Situation gerettet. «Die DT-Tankstelle rettet Sie in der Corona-Zeit.» Sie sorge für Begegnungen, Literatur, Spiele, Gespräche, Lösungen, Dramen, Sinn, Wunder, Heiterkeit und vieles mehr. epd










22.06.2021 • 15:43 Uhr

Katholische Studie: Sexarbeiterinnen leiden unter Folgen der Corona-Krise

Auch Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter in Deutschland leiden unter den Folgen der Corona-Pandemie. Durch die sozialen und finanziellen Einschränkungen aufgrund des Berufsverbots entwickelten viele von ihnen Angststörungen und Depressionen, teilte die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen in Köln am Dienstag bei der Vorstellung einer Studie mit. Die Politik müsse deshalb die Betroffenen stärker unterstützen, forderte der Professor für
Klinische Sozialarbeit an der Hochschule am Standort Aachen, Daniel Deimel. Dazu gehörten spezifische Angebote durch psychosoziale Beratungsstellen und soziale Arbeit.

Für die Untersuchung wurden 50 Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter befragt. Viele Betroffene klagen laut der Studie «Psychische Gesundheit von Sexarbeiter_innen in der Covid-19-Pandemie (Gesa)» wegen der finanziellen Notlage über Arbeitslosigkeit, Schulden und
Umzüge in kleinere Wohnungen. Durch das lange Verbot der Prostitution mussten sich viele berufliche Alternativen suchen: Sie arbeiten nun online oder nahmen eine andere Erwerbstätigkeit auf.

52 Prozent der Befragten gaben an, eine generalisierte Angststörung entwickelt zu haben, 40 Prozent erkrankten an einer mittelgradigen Depression. 20 Prozent litten an mittelgradigen somatischen Beschwerden, 16 Prozent hätten ein erhöhtes Suizidrisiko. «Keine andere Berufsgruppe war so stark einer Ausgrenzung ausgesetzt und hat solch große finanzielle Einschränkungen erlebt wie die Sexarbeiter und -arbeiterinnen», erklärte die Sozialarbeiterin und Mitinitiatorin der Studie, Anna Mühlen.

Die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen ist mit über 5.100 Studentinnen und Studenten nach eigenen Angaben Deutschlands größte staatlich anerkannte Hochschule in kirchlicher Trägerschaft.epd










22.06.2021 • 15:38 Uhr

Gandersheimer Grundschule wird zur Grundschule: Buntis von Maler Schreiber spenden Schulhoffarben

Kinder und bunte Farben, das passt gut zusammen. Das dachte sich kürzlich auch Malermeister Michael Schreiber, als er mehrere Dosen bunter Markierungsfarben für die Bad Gandersheimer Grundschule spendete.

Wie es zu der schönen Geste kam, erzählt Michael Schreiber kurz und bündig:
„ Bereits vor einiger Zeit fragte die Grundschule Bad Gandersheim an, ob wir nicht Restbestände an Farben hätten, die man für die Verschönerung des Schulhofes nutzen könne. Gerne wollten wir behilflich sein, aber leider halten normale Fassadenfarben nur bedingt auf diesem Untergrund.

Kurzerhand haben wir eine Musterfläche im Außenbereich unseres Betriebes angelegt, um zu sehen, welche unserer Materialien auf dem Asphalt halten. Leider war das Ergebnis ernüchternd, denn schon nach kurzer Zeit begann die Farbe, wie befürchtet, abzublättern.
Weil wir den Kindern aber trotzdem gerne eine Freude bereiten wollten, haben wir bei unserem Lieferanten „ Jägerlacke“ nach deren Markierungsfarben gefragt. Diese gibt es nämlich nicht nur auf Lösemittelbasis, sondern neuerdings auch kinderfreundlich, auf Wasserbasis.

Und so haben wir uns letztlich dazu entschieden, dass die Grundschule keinesfalls mit Resten abgespeist werden soll, sondern vernünftige Farben bekommt, an denen die Kinder auch noch lange Freude haben. Außerdem finde ich es so großartig, wie sich die Lehrkräfte für die Kinder einsetzen, denn die letzten Monate waren sicherlich für alle nicht ganz einfach!“
Am heutigen Dienstag wurden die Schulhoffarben dann an die Kinder und Lehrkräfte der Grundschule übergeben. Natürlich kamen für diese Aufgabe, sehr zur Freude der Kinder, wieder die bekannten Buntis von Firma Schreiber zum Einsatz. Die drei in den Grundfarben gekleideten Protagonisten aus dem Schreiber-Team waren an dem doch recht grauen Morgen ein buntes Highlight.
Und so wird nun schon bald die Grundschule zur Buntschule Bad Gandersheim.red /Fotos: Fis WMG












22.06.2021 • 10:47 Uhr

Bürgermeister-Wahlkampf in Bad Gandersheim: Franziska Schwarz (SPD) erklärt ihre Kandidatur mit einer Leistungsbilanz

Kampagne mit einem "Offenen Brief an die Bürgerinnen und Bürger Bad Gandersheims" eröffnet

Wenige Tage nach ihrer erwarteten Nominierung auf einer SPD-Mitgliederversammlung als Bürgermeister-Kandidatin in Bad Gandersheims hat sich die Amtsinhaberin Franziska Schwarz an die Öffentlichkeit mit einem "Offenen Brief an die Bürgerinnen und Bürger Bad Gandersheims" gewandt. Darin begründet sie unter anderem ihre Bereitschaft der erneuten Kandidatur und präsentiert eine Leistungsbilanz ihrer bisherigen Arbeit seit 2014.

Hier der Originalwortlaut des "Offenen Briefes":

Franziska Schwarz: Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
am 12. September 2021 stelle ich mich erneut für das Amt der Bürgermeisterin zur Wahl! 2014 wurde ich in dieses Amt gewählt. Damals hieß mein Motto: „Aufbruch!“. Es ging – und geht mir noch immer – vor allem um ein lebenswertes Bad Gandersheim für alle Generationen und eine Weiterentwicklung von Stadt und Dörfern. Dafür habe ich in den letzten sieben Jahren gekämpft, dafür haben wir gemeinsam eine Menge erreicht und dafür möchte ich mich auch weiterhin einsetzen. Wir haben gemeinsam viel bewegt!
Unsere einstmals hoch verschuldete Stadt ist heute vollständig frei von Liquiditätskrediten. Mit dem Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) wurde Bad Gandersheim in große Städtebauförderungsprogramme aufgenommen. So konnten wir für unsere historische Altstadt und unsere Kuranlagen insgesamt mehrere Millionen Euro Fördermittel von Land und Bund erhalten. Zugleich haben wir so viel in unsere Infrastruktur investiert wie seit Jahrzehnten nicht: Feuerwehr, Grundschule, Kitas, Rathaussanierung, Trinkwasserhochbehälter in Gehrenrode, Sanierung der Turnhalle in Altgandersheim, Herrichtung des Hartplatzes am Stadion und viele weitere Investitionen, die das Leben in Stadt und Dörfern lebenswerter machen.

Das ehemalige Kurparkhotel Bartels wurde von der Stadt gekauft, um Spekulationen mit einem weiteren Leerstand zu verhindern. Inzwischen konnte das Gebäude zum gleichen Preis an private Investoren veräußert werden; jetzt entsteht dort als Kurparkquartier ein modernes Appartementhotel. Der Campingplatz wurde an einen privaten Investor mit einem innovativen Konzept für Ferienblockhäuser verkauft. Hier werden weitere moderne und willkommene Übernachtungskapazitäten für Touristen geschaffen.

Gemeinsam mit den Ortsvorsteherinnen und Ortsvorstehern haben wir uns erfolgreich für die Anerkennung unserer 15 Dörfer als Dorfregion eingesetzt. Erstmalig können damit alle Dörfer einer Stadt über ein Dorferneuerungsprogramm gefördert und aufgewertet werden.

Zu meinen besonders schönen Erfahrungen im Bürgermeisteramt zählen jedoch vor allem die Bereitschaft der Menschen zur Solidarität, zur gegenseitigen Hilfe und zum ehrenamtlichen Einsatz, die ich in all diesen Jahren erlebt habe. Sei es angesichts des großen Zustroms geflüchteter Menschen im Jahr 2015, bei den mehrfachen Unwetterereignissen oder zuletzt während der Corona-Pandemie - immer gab es viele Bürgerinnen und Bürger, die mit angepackt und geholfen haben, diese besonderen Herausforderungen zu meistern. Hinzu kommen all die Menschen, die unser tägliches Zusammenleben durch ihr freiwilliges Engagement bereichern: In der Feuerwehr, den Kirchen, den Vereinen, in den Dörfern, im Sport- Sozial-, Jugend- und Kulturbereich.

Wo Menschen füreinander einstehen, ist ein guter Platz zum Leben. So ein Platz ist Bad Gandersheim! Wir haben gemeinsam noch viel vor!

Bei uns ist es dennoch genauso wenig perfekt wie anderswo auch. Auch das gehört zur Wahrheit dazu. In den nächsten Jahren muss es deshalb darum gehen, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und Herausforderungen weiterhin mutig anzugehen. Diese Themen sind mir dabei besonders wichtig:

Die Weiterentwicklung von Stadt und Dörfern: Das umfangreichste Projekt ist die Ausrichtung der Landesgartenschau ab April 2022, für die wir nach einer Bürgerbefragung den Zuschlag bekommen haben – und dazu sechs Mio. Euro Landeshilfe. Die überwältigende Bürgerbeteiligung im Rahmen dieses Großprojekts zeigt: Das sind unsere gemeinsamen „Garten-Fest-Spiele“! Sie sind für unsere Stadt eine einmalige Chance, nach Jahrzehnten des touristischen Stillstands neue Freizeit- und Erholungsflächen zu schaffen, das Freibad als naturnahes Solebad wieder zu öffnen, nachhaltige Impulse für Tourismus und Stadtmarketing zu setzen und die Wirtschaftskraft zu stärken. Lassen Sie uns gemeinsam für eine fantastische Landesgartenschau sorgen und den Schwung für die Weiterentwicklung von Stadt und Dörfern mitnehmen!

Der Klima- und Hochwasserschutz: Damit Bad Gandersheim eine gute Zukunft hat, müssen wir mit unseren natürlichen Ressourcen sorgsam umgehen. Der Klimawandel betrifft auch uns. Trockenheitsphasen führen dazu, dass wir sparsamer mit unserem Trinkwasser sein und für die Sicherung von Löschwasser sorgen müssen. Zugleich bringen uns Starkregenereignisse immer wieder schwere Schäden mit Überflutungen. Wir brauchen darum ein ganzheitliches Wassermanagement, das die Sicherung von Trinkwasser und Löschwasserreserven mit dem Hochwasserschutz zusammenbringt!

Ein Bad Gandersheim für Kinder: Bad Gandersheim ist ein Ort für Kinder – und kann dafür noch wachsen. Dazu gehören die Kitas und alle Schulen vor Ort. Bad Gandersheim für Kinder, ganz inklusiv, mit attraktiven Spielplätzen, Jugendräumen und Ferienangeboten. Mit Kinder- und Jugendbeteiligung, Präventionsmaßnahmen und Möglichkeiten für politische Bildung und soziales Lernen. Mit Vereinen, musischen, kirchlichen und sportlichen Angeboten. So ein Bad Gandersheim wünsche ich uns – ob in der Stadt oder in den Dörfern – ein Ort, an dem Kinder Platz haben.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, viele Projekte sind bereits auf den Weg gebracht. Aber wir haben gemeinsam auch noch viel vor! In den kommenden Wochen möchte ich Sie für meine Ziele begeistern. Ich verspreche nicht allen alles. Aber ich verspreche, mich weiterhin mit ganzer Kraft für Bad Gandersheim und seine Menschen einzusetzen.
Mit Verantwortung und Vernunft. Mit Menschlichkeit und mit Mut. Gemeinsam für Bad Gandersheim. Ihre Franziska Schwarz"
red











22.06.2021 • 10:05 Uhr

Endlich wieder Theater mit dem „Dschungelbuch“ - Das Familienabenteuer bei den Domfestspielen

„Endlich wieder Theater“ freut sich Intendant Achim Lenz. Die Begeisterung ist auch bei „Mogli“ und seinen wölfischen Gefährten zu spüren, wie sie über die Bühne toben, verstecken spielen und den Dschungel als abenteuerliche Welt erleben. „Balu“ brummelt zwar ein bisschen über das fröhliche Chaos, Aber er ist schließlich kein Brummbär sondern ein manchmal gern belehrender Naschbar, So richtig zur Ordnung rufen mag er seinen kleinen Schützling dann doch nicht, der sich bei seinen tierischen Freunden so wunderbar geborgen fühlt. Für ihn kann es kein schöneres zu Hause als den Urwald geben, selbst wenn manche Urwaldbewohner sich schon bald von ihrer finsteren Seite zeigen.

Für „Das Dschungelbuch“ und die Inszenierung von Sarah Speiser hat Bühnenbildnerin Sabet Regnery eine fantasievolle Kulisse mit langen Röhren in Grüntönen und Ockerfarben geschaffen. Toben lässt sich auch auf dem Gestell, das die Wolfshöhle markiert oder dann auf einem weiteren Gestell, das ebenfalls mit vielen bunten Röhren verblendet wurde und später nicht nur zum Verstecken gebraucht wird sondern auch für die ein oder andere Fluchtroute. Aber jetzt wird erst einmal Moglis Geschichte erzählt und wie der Panther Bagira das Waisenkind vor den Klauen des gefürchteten Tigers Shir Khan rettete, damit es der Gemeinschaft der Wölfe Schutz und Geborgenheit findet und so viele liebenswerte Freunde.
So fantasievoll wie das Bühnenbild, aus dem auch mal Honig geschlürft wird, ist auch die Stückfassung, die Regisseurin Sarah Speiser und Dramaturgin Jennifer Traum aus Rudyard Kiplings Erzählung entwickelt haben. Es geht um eine abenteuerliche Welt, in der auf das freundschaftliche Miteinander Verlass ist, das immer wieder neu bestärkt und ermutigt, sich auch für seltsame oder riskante Begegnungen zu begeistern. Mit dieser Begeisterung ist auch Stephan Luethy als Mogli unterwegs, der seine Umgebung wie ein kleiner Kobold immer wieder befeuert. Eigentlich müsste er sich jetzt in die sichere Obhut von Menschen begeben, aber wie soll das gehen an der Seite einer fürsorglich mahnenden Baghira (Denise Kiesow) oder nach diesem schelmischen Schlagabtausch mit Jan Kämmerer, dessen Balu immer eine Umarmung wert ist und gern auch ein gemeinsames Tänzchen.

Musikalisch werden die Abenteurer durch die Kompositionen von Ferdinand von Seebach ebenfalls immer wieder beflügelt, sei es durch Dschungelsounds, in denen es quäkt und röhrt und grollt oder dann im Rhythmus eines Steptanzes. Herrlich grooven lässt sich auf Bärentatzen an der Seite eines quirligen Kobolds, befeuert von einem begeisterten Publikum, das am liebsten mittanzen möchte. Da mag sich Max Jellinek als Tiger Shir Khan so richtig schön zum Fürchten wild und gefährlich gebärden, aber da begeistert eben auch der Klang seiner Baritonstimme. So wie sich Shari Lynn Stewen als ebenso listiger wie ängstlicher Schakal „Tabaqui“ in die Gefolgschaft Shir Khans begibt, wird sie zum koboldhaften Gegenpart für Mogli, der sich eben nicht bei jeder Gelegenheit duckt, dann vorübergehend auch der magischen Wirkung der Schlange Kaa ( Zoe Staubli) erliegt und von der Affenbande um KingLui (Tim Müller) und seinen machtgierigen Gefährten (Deike Darrelmann) entführt wird.
Aber selbst dann finden sich weitere hilfreiche Gefährten, die vom Publikum begeistert gefeiert werden, wie sie versuchen, mit Takt und Würde als Schutzpatrouille für die Dschungelwelt über die Bühne zu stampfen Rosa Elefanten auf der Dombühne, die kann es eben nur im Dschungelbuch geben, die mit ihren Rüsseln drohende Gefahren mit dem Rüssel nicht nur weg tröten sondern auch weg duschen. Die fantasievollen Kostüme von Sandra Becker beflügeln neben der Fantasie der Zuschauer natürlich auch die des Ensembles, das in den grauen Overalls der Wölfe ebenso viel spielerisches Vergnügen ausstrahlt wie mit Elefanten- oder Bärenohren, mit glänzend blauen Tigerkrallen oder dann mit dem endlos langen gelben Schlangenkörper. Der schlängelt und windet sich auch um Mogli, bis es zu einem weiteren freundschaftlichen Bündnis kommt und die Dschungelbewohner das glückliche Finale ihres Dschungelabenteuers auf der Dombühne feiern. Wahrscheinlich sehnen sie, ähnlich wie ihr Publikum, bereits das nächste das nächste gemeinsame Abenteuer herbei, das sie in ihrer Freundschaft bestärkt und ermutigt. Tina Fibiger / Fotos: Fis WMG













22.06.2021 • 09:54 Uhr

Staatsanwaltschaft Hildesheim veranlasst Hausdurchsuchung: Drogerie-Angestellte unterschlägt Geldbörse

Letzte Woche Donnerstag ging eine 19-Jährige in eine Drogerie in der Gifhorner Innenstadt, verließ sie jedoch wieder ohne etwas zu kaufen. Dabei vergaß sie ihr Portemonnaie, dass sie im Markt in einen Einkaufskorb gelegt und diesen an den Kassen in den Ständer gestellt hatte. Erst wieder zu Hause angekommen bemerkte sie das Fehlen und ging erneut zur Drogerie um nachzufragen, ob die Geldbörse dort gefunden worden sei. Dies verneinte ihr die Filialleiterin, sodass die junge Frau die Polizeidienststelle aufsuchte um eine Verlustanzeige zu erstatten.
Die Beamten sichteten mit der Filialleiterin das Videomaterial des Marktes und konnten den angezeigten Sachverhalt bestätigen, die Frau hatte ihre Geldbörse in dem Korb vergessen. Diese wurde auch durch eine Angestellte gefunden aber nicht an die Filialleiterin ausgehändigt oder anders gesichert.

Daraufhin erwirkten die Beamten über die Staatsanwaltschaft und das Amtsgericht in Hildesheim einen Durchsuchungsbeschluss und fuhren zur Wohnanschrift der Angestellten. Diese machte auf Vorhalt einen sichtlich nervösen Eindruck und versuchte in einem unbeobachteten Moment offensichtlich etwas in einer Kammer der Wohnung zu verstecken, was jedoch nicht unbemerkt blieb. Nach Bekanntgabe des Durchsuchungsbeschlusses ging die Frau wieder in die Kammer und holte das Portemonnaie hervor. Auch das Geld, immerhin über 800 Euro, händigte sie aus. Dieses hatte sie schon aus der Geldbörse entnommen und im Wohnzimmer gelagert.

Anschließend konnte die Verliererin ihr Portemonnaie samt Inhalt wieder in Empfang nehmen. Die 47-Jährige Angestellte hingegen muss sich nun einem Strafverfahren wegen Unterschlagung stellen.red











22.06.2021 • 09:50 Uhr

Corona-Virus-Lage am Dienstag: Inzidenzwert im Landkreis Northeim verharrt bei 3,0

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Dienstag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert -Koch-Institut (RKI) teilt soeben einen tagesaktuellen Corona-Inzidenzwert für den Landkreis Northeim von weiterhin 3,0 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen bezogen mit. Damit verfestigt sich der Niedergang der Pandemie.

Das bedeutet bei einer Nachhaltigkeit dieser Inzidenz weitere Lockerungen und die Rückkehr in gewisse Normailitäten im alltäglichen Leben und Umgang miteinander.

red/Grafiken: RKI /NDR /Gesundheitsministerium Niedersachsen










22.06.2021 • 08:43 Uhr

SPD Bad Gandersheim: Diskussion und Erstellung eines Kommunal-Wahlprogramms verschoben

Die 35 anwesenden Mitglieder des SPD-Ortsvereins Bad Gandersheim haben sich auf ihrer jüngsten Versammlung am vergangenen Samstag in der Bundesmusikschule in Altgandersheim auf Vorschlag der Vorsitzenden Anja Görlach damit einverstanden erklärt, dass die ursprünglich geplante Beschäftigung mit einem Entwurf für ein Wahlprogramm zur Stadtratswahl am 12. September 2021 verschoben wird. Zunächst sah das die Tagesordnung am vergangenen Samstag vor. Görlach schlug vor, dass das Wahlprogramm nunmehr im Rahmen von Veranstaltungen des SPD-Ortsvereins am 3. Juli und am 17. Juli 2021 behandelt und beschlossen werden soll. Diese Anregung wurde ohne Aussprache so akzeptiert.
red










22.06.2021 • 08:34 Uhr

Wahlen im September: Impfangebot für Wahlhelferinnen und Wahlhelfer im Landkreis Northeim

Im September stehen mehrere Wahlen (Kommunalwahlen, Bundestagswahlen, Stichwahlen) an. Dafür werden zahlreiche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer benötigt, die wie in den vergangenen Jahren für einen reibungslosen Ablauf der Auszählung sorgen und die Wahlergebnisse ermitteln. Allen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern möchte der Landkreis Northeim die Möglichkeit eines zeitnahen Impfangebots im Northeimer Impfzentrum geben, sofern diese noch nicht vollständig geimpft sind.
„Mit diesem Angebot möchte ich die Städte und Gemeinden darin unterstützen, in ausreichender Anzahl entsprechende Kräfte für die Durchführung der Wahlen zu gewinnen,“ so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, die darauf verweist, dass sie die Städte und Gemeinden bereits um die Benennung der dafür in Frage kommenden Personen gebeten hat. Ziel soll sein, dass die dafür in Betracht kommenden Personen bis zu den Wahlen als durchgeimpft gelten. lpd











22.06.2021 • 08:31 Uhr

24.600 Abtreibungen im ersten Quartal dieses Jahres - Sieben Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum

In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres sind in Deutschland sieben Prozent weniger Schwangerschaften abgebrochen worden als im ersten Quartal des Vorjahres. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, wurden zu Jahresbeginn rund 24.600 Abtreibungen gezählt. Eine eindeutige Ursache für den deutlichen Rückgang sei anhand der Daten nicht zu erkennen, hieß es. Im Jahr 2020 gab es insgesamt lediglich einen Rückgang um 0,9 Prozent.

70 Prozent der Frauen, die im ersten Quartal 2021 einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen ließen, waren zwischen 18 und 34 Jahre alt, 18 Prozent zwischen 35 und 39 Jahre. Neun Prozent der Frauen waren 40 Jahre und älter, drei Prozent waren jünger als 18 Jahre. Rund 41 Prozent der Frauen hatten vor dem Schwangerschaftsabbruch noch kein Kind zur Welt gebracht.

96 Prozent der gemeldeten Schwangerschaftsabbrüche wurden nach der Beratungsregelung vorgenommen. Medizinische und kriminologische Begründungen lagen in vier Prozent der Fälle vor. Die Eingriffe erfolgten überwiegend ambulant.red










22.06.2021 • 08:26 Uhr

Verlässliche Ferienbetreuung mit dem "Talentcampus": Jugendpflege Bad Gandersheim, Einbeck/Kreiensen und Kalefeld zieht an einem Strang -

Anmeldungen für Kinder von acht bis 12 Jahren sofort möglich

Mit der "Verlässlichen Ferienbetreuung" bieten die Jugendpflegerinnen und -pfleger in den Städten Bad Gandersheim, Einbeck-Kreiensen und in der Gemeinde Kalefeld erstmals in diesem Jahr eine neue Plattform für attraktive Mitmachaktionen in den Sommerferien an. Dieses Projekt stellten am gestrigen Montag die Jugendpflgerinnen Ute Wardelmann (Kalefeld),Nicole Mölder (Einbeck) und Stadtjugendpfleger Gunnar Ude (Bad Gandersheim) der Öffentlichkeit vor. Unter dem Titel "Telentcampus" sind über 60 Mädchen und Jungen im Alter von acht bis zwölf Jahren eingeladen, sich in drei Wochen (26. Juli bis 13. August 2021) die spannenden Aktionsangebote "Unsere Stadt", "Manege frei!" und "Starke Kinds" einbinden zu lassen.

Einbeck ist quasi Vorbild für diese neue Form der Jugendbetreuung in den Sommerferien. Dort ist das Projekt nach Angaben von Nicole Mölder bereits in den vergangenen Jahren erfolgreich unter dem Titel "Die Kinder-Uni kommt nach Einbeck" angelaufen. Jetzt machen Bad Gandersheim und Kalefeld mit.

Möglich gemacht haben die "Verlässliche Ferienbetreuung "Talentcampus" die Northeimer Kreisvolkshochschule, die Bündnisse für Bildung "Kultur macht stark", gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie die Jugendpflege in den drei beteiligten Kommunen Bad Gandersheim, Einbeck/Kreiensen und Kalefeld.

Kontakte für die Anmeldungen_
Kalefeld: Betrifft: "Anmeldung Telentcampus",
u.wardelmann@kalefeld.de
Infos: 0170-4656152

Bad Gandersheim:Betrifft: "Anmeldung Talentcampus"
stadtjugendpflege@bad-gandersheim.de
Gunnar Ude
Infos: 05382-73-230

Einbeck/Kreiensen: Betrifft "Talentcampus"
nmoelder@einbeck.de
Infos: 05561-916563.

Anmeldungen für die Angebote sind ab sofort möglich!
red/Foto: Fis WMG










22.06.2021 • 08:01 Uhr

"Kompetenzzentrum für Tierwohl" in Relliehausen schwer in der Kritik: "Lasst die Sau raus auf die Wiese und stopft die Ställe nicht voll mit digitaler Technik!"

Offener Brief zum Bericht über das Kompetenzzentrum für Tierwohl / HNA vom 3. Juni 2021
An: Dirk Augustin, Leiter Versuchsgut; Fachschaft Agrar; Dekan der Landwirtschaftliche Fakultät; Präsident der Uni Göttingen, sowie die Presse

Nach der Lektüre des HNA-Artikels „Damit sich die Schweine sauwohl fühlen“ vom 3.6.21 fragt sich der Leser, ob die Universität Göttingen gerade dabei ist, das Rad neu zu erfinden? So soll in Relliehausen auf dem Versuchsgut für sicherlich viel Geld eine zweiteilige Anlage errichtet werden. Neben einem konventionellen Schweinestall mit Spaltenböden und Buchten soll es einen zweiten Stalltyp mit einem Außenbereich geben. Anscheinend hat es sich bis in die Göttinger Wissenschaftsetagen noch nicht herumgesprochen, dass eine Tierhaltung auf blanken Betonspalten über den stinkenden Extrementen in keiner Weise artgerecht ist und damit auch keinem Tierwohl dienen kann. Warum eine solche Geldverschwendung? Was den Stalltyp mit Außenbereich betrifft, haben viele Landwirte durch den Bau hervorragender verschiedener Stallformen bereits bewiesen, dass sie den Plänen eines Kompetenzzentrums für Tierwohl um Jahre voraus sind. Bei entsprechender innovativer Weitsicht hätte vor 25 oder 30 Jahren ein solches Vorhaben zielführend und richtungsweisend sein können, heute wirkt es als hilfloser Aktionismus mit wissenschaftlichem Anstrich.

„Die Wissenschaftler wollen u. a. herausfinden, welche Auslöser daran schuld sein können, dass es zum Schwanzbeißen kommt“. Dazu bedarf es aber keines neuen Stalles! Inzwischen ist weit über Fachkreise bekannt, dass eine wesentliche Ursache in der Unterbindung eines arttypischen Verhaltens liegt: Schweine brauchen Material zum Schnüffeln, Wühlen, Spielen und Raum für Bewegung! Zu wenig Platz in Betonbuchten mit Spalten ohne Einstreu führen nicht nur aus Langeweile dann zum Biss in den Schwanz der Artgenossen!
Mir sind verschiedene Biobetriebe bekannt, die Schweine auf Stroh mit Außenbereichen halten, bei denen das Schwanzbeißen so gut wie nicht vorkommt. Im Übrigen ist die Uni Göttingen an einem Projekt des Landwirtschaftlichen Bildungszentrums Echem beteiligt, wo bereits genau zu diesem Thema geforscht wird. Was den Stalltyp mit Außenbereich betrifft, gibt es in der Praxis bereits viele gute Modelle, wo eine Kooperation und ein Erfahrungsaustausch mit den Betriebsleiter*innen sicherlich sinnvoll wäre.

Vielleicht ist es ratsam, wenn auch im Wissenschaftsbetrieb mehr über Maßnahmen zum Klimaschutz nachgedacht würde. Das viel propagierte E-Auto allein wird eine Klimakrise nicht verhindern. Zu jedem neuen Gebäude wird ein erheblicher Teil „graue Energie“ benötigt und bedarf es einer Menge begrenzter Ressourcen. Hier stellt sich vernünftigerweise die Frage, ob zum Erkenntnisgewinn für mehr Tierwohl wirklich ein neuer Stall gebraucht wird, oder ob auch Kooperationen mit anderen Einrichtungen und der Praxis bewährte und/oder neue Strategien ermöglichen.
Fazit: Lasst die Sau raus auf die Wiese und stopft die Ställe nicht voll mit digitaler Technik!
Jürgen Beisiegel / BUND Kreisgruppe Northeim










21.06.2021 • 20:28 Uhr

Bad Gandersheim Stadtratswahl: CDU stellt Liste mit zwölf Persönlichkeiten auf - Karin Albig Spitzenkandidatin

CDU für Wechsel an der Rathausspitze: "„Wir möchten alle Kandidatinnen und Kandidaten jenseits von Frau Schwarz.“

Soeben hat der CDU-Stadtverband Bad Gandersheimer in einer Presseverlautbarung das Ergebnis ihrer Kandidatinnen/en Nominierung für die Stadtratswahl am 12. September öffentlich gemacht. Spitzenkandidatin auf der Liste ist die stellvertretende Bürgermeisterin Karin Albig gefolgt vom Fraktionsvorsitzenden Timo Dröge und Ratsherr Günter Ahrens.

In dem Statement der CDU wird weiter ausgeführt: "Gut gemischtes Team aus jungen Kandidat/innen mit innovativen Ideen und Erfahrenen Ratsfrauen und Ratsherren für effiziente Arbeit: Für die am 12. September anstehende Stadtratswahl wagte sich kürzlich die CDU Bad Gandersheim als erste Partei vor und ergreift somit die Initiative. Am 12. Juni 2021 stellte man im Landgasthaus Köhler in Altgandersheim die Liste für die Stadtratswahl auf. „Neue, und zukunftsgerichete Wege beschreiten, dies aber unter Begleitung erfahrender Ratsfrauen und Ratsherren, um so die besten Ideen zum Wohle Bad Gandersheims möglichst effizient umzusetzen“ -so könnte man die CDU-Liste mit den Bewerberinnen und Bewerbern für die Stadtratswahlen beschreiben. Sind doch einige neue Kandidatinnen und Kandidaten „in den Ring“ gestiegen, gleichzeitig aber auch einige wohlbekannte und profilierte Kommunalpolitiker wieder auf der Liste. Die am 12.06.2021 gewählte Bewerberliste sieht wie folgt aus:

1. Karin Albig, 2. Timo Dröge, 3. Günter Ahrens, 4. David Artschwager, 5. Veronika Gottschalk, 6. Torsten Meyer, 7. Heinrich Philipps, 8. Hendrik Geske, 9. Michael Jahns, 10. Harald Wallasch , 11. Ben-Eric Salb, 12. Hans Günther von Goerne. Eine routinemäßige formelle Überprüfung der Liste durch die Wahlleiterin steht noch aus. "

Weiter heißt es in der Verlautbarung: "Diese Kandidatinnen und Kandidaten werden sich nun der Erarbeitung eines Wahlprogrammes widmen, indem die Ist-Situation der Stadt genau beleuchtet, und wo nötig Verbesserungsvorschläge gemacht werden sollen.
Wichtige Themenkomplexe werden sicher die Landesgartenschau sowie die wirtschaftliche und arbeitsplatztechnische Entwicklung, sowie die Entwicklung der Dörfer und der Innenstadt. Bei der Wahl zum Bürgermeister positioniert sich die CDU klar für einen Wechsel an der Rathausspitze: „Wir möchten alle Kandidatinnen und Kandidaten jenseits von Frau Schwarz.“ heißt es hierzu aus dem Stadtverband. Allerdings erwarte man vorher von Bewerberinnen und Bewerbern ein konkretes Zukunftskonzept für Bad Gandersheim und werde die Entwicklungen aufmerksam verfolgen."

Bei der CDU treten folgende Ratsfrauen und -männernicht wieder an: Rudolf Hermes, Friedrich Overbeck, Gundula Sälzer und Ulrike Pferdmenges.

Bisher gibt es um Rennen um den Chefsessel im Gandersheimer Rathaus die Bewerberinnen Franziska Schwarz (SPD), Peik Gottschalk (parteilos), der von der CDU unterstützt wird, und Grit Arndt, die von Bündnis 90/Die Grünen in Vorschlag gebracht wurde. Ihre Nominierung ist für das kommende Wochenende geplant.

Die Bilder dokumentieren: Karin Albig, Timo Dröge, Günter Ahrens, David Artschwager,
















21.06.2021 • 17:31 Uhr

Amtseinführung der neuen Leiterin des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Northeim: Willkommen bei der PI Polizeirätin Isabel Fischer (Bad Gandersheim)


Am heutigen Montag, 21. Juni 2021, übernahm Polizeirätin Isabel Fischer die Amtsgeschäfte von Jens Risting als Leiterin des Zentralen Kriminaldienstes (ZKD) der Polizeiinspektion Northeim. Der Erste Kriminalhauptkommissar leitete den ZKD in Abwesenheitsvertretung seit Dezember 2019. Unter seiner Leitung wurden unter anderem die Brandserie um Einbeck sowie mehrere Tötungsdelikte aufgeklärt.
Die offizielle Amtseinführung erfolgte durch Polizeivizepräsident Gerd Lewin und durch die Leiterin Einsatz der PI Northeim, Vicky Berkhan, in Göttingen.
Isabel Fischer trat als Quereinsteigerin in den höheren Polizeivollzugsdienst ein. Die Volljuristin absolvierte ihr Studium der Rechtswissenschaften an der Georg-August-Universität in Göttingen, gefolgt vom Referendariat mit Stationen im Oberlandesgerichtsbezirk Braunschweig, dem Dezernat 22 der Polizeidirektion Göttingen sowie als Strafverteidigerin. Nach Abschluss des Vorbereitungsdienstes war sie zunächst in einer Anwaltskanzlei tätig.
Seit September 2019 ist Isabel Fischer Polizeibeamtin und Angehörige der Polizeidirektion Göttingen. In Vorbereitung auf ihre neue Verwendung durchlief sie eine Qualifizierungsmaßnahme an der Deutschen Hochschule der Polizei, die eigens für die Qualifikation von Juristinnen und Juristen mit dem 2. Staatsexamen entwickelt wurde.
Die 29-jährige gebürtige Bad Gandersheimerin lebt in Göttingen.Mü/Foto:Polizei










21.06.2021 • 17:26 Uhr

Tödlicher Verkehrsunfall bei Echte: Bei Frontalzusammenstoss kommt jede Hilfe für Fahrer (49) und viermonatigen Säugling zu spät

Die Polizei Northeim berichtet soeben in einer offiziellen Verlautbarung zu dem heutigen Horrorunfall zwischen Imbshausen und Echte weitere Details:

Montagmittag (11.35 Uhr) kam es zu einem Verkehrsunfall bei dem ein Mann und ein Säugling tödlich verletzt wurden.
Ein 43-jähriger Mann aus einem Ortsteil von Kalefeld befuhr mit seinem Pkw VW die Bundesstraße 248 aus Imbshausen kommend in Richtung Echte. Aus bislang ungeklärter Ursache kam dieser in einer leichten Rechtskurve in den Gegenverkehr und kollidiert frontal mit dem entgegenkommenden Pkw Audi einer 25-Jährigen aus Moringen. Der Pkw VW drehte sich um die eigene Achse und kam rechtsseitig im angrenzenden Straßengraben zum Stehen. Der Pkw Audi überschlug sich mehrfach in einer angrenzenden Böschung und kam auf einem Acker zum Stehen.

Der 43-Jährige sowie ein vier Monate alter Säugling, der sich auf dem Beifahrersitz befand, wurden tödlich verletzt und verstarben noch an der Unfallstelle. Eine 33-Jährige aus einem Northeimer Ortsteil befand sich auf dem Rücksitz des Fahrzeugs und wurde schwer verletzt. Die 25-Jährige Fahrzeugführerin des Audi war alleine in ihrem Fahrzeug und wurde durch den Zusammenstoß im Fahrzeug eingeklemmt. Sie konnte mithilfe der Feuerwehr mit schweren Verletzungen aus ihrem Fahrzeug geborgen werden. Beide Frauen wurden mit Rettungshubschraubern in ein Göttinger Krankenhaus transportiert.

Die Unfallaufnahme erfolgte durch speziell geschulte Einsatzkräfte. Zur genauen Klärung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurden beide Fahrzeuge sichergestellt.

Während der Rettungs- und Aufräumarbeiten war die Bundesstraße 248 für mehrere Stunden voll gesperrt. Mehrere Feuerwehrkräfte aus Northeim, Imbshausen, Echte und Kalefeld waren im Einsatz.

Die Fahrbahn musste aufgrund auslaufender Betriebsstoffe auf Veranlassung der Straßenmeisterei Northeim gereinigt werden. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 50.000 Euro. Mü/Fotos: Horst Lange / Kreisfeuerwehrverband Northeim












21.06.2021 • 11:45 Uhr

Land ändert Corona-Regeln: keine Masken mehr auf dem Wochenmarkt und Parkplätzen von Supermärkten - Partys wieder möglich

Niedrige Corona-Infektionen machen weitere Lockerungen möglich im Landkreis Northeim

Für Niedersachsen gelten inzidenzabhängig neue Corona-Regeln, die Änderungen der Corona-Verordnung hat das Land jetzt bekannt gemacht. Weggefallen ist die Begrenzung der Kontaktbeschränkungen auf drei Haushalte. Ab sofort dürfen sich im Landkreis Northeim bis zu 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten treffen (zuzüglich vollständig geimpfter und genesener Personen sowie dazugehörender Kinder unter 14 Jahren). Neu ist auch, dass auf Einzelhandelsparkplätzen ab sofort die Maskenpflicht entfallen ist (gilt bis zu einer Inzidenz von 35). Ebenfalls neu ist, dass das bisherige Verbot des Übernachtens zu touristischen Zwecken in Wohnmobilen und Kraftfahrzeugen auf öffentlichen Flächen und auf für die Öffentlichkeit geöffneten Flächen unabhängig von der Inzidenz komplett entfallen ist.

Neu sind auch die Regeln für Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 10. Reduziert werden in diesen Landkreisen die Schutzmaßnahmen im Bereich der Zusammenkünfte, der Veranstaltungen, der touristischen Angebote und der Beherbergung, der Gastronomie und im Bereich der Wochenmärkte. Es wird nun wieder möglich sein mehr Freunde zu treffen, mehr Veranstaltungen zu besuchen und gemeinsam zu feiern. Insbesondere auch die sehr belasteten Kinder und Jugendlichen können endlich wieder mehr miteinander unternehme.

Für den Landkreis Northeim trifft dies aktuell noch nicht zu. Aber, wenn die Infektionszahlen weiterhin niedrig bleiben, könnten im Landkreis Northeim weitere Erleichterungen ab Donnerstag, 24. Juni 2021, gelten:

Private Zusammenkünfte in geschlossenen Räumen
Bis zu 25 Personen dürfen sich dann ohne Einschränkungen treffen. Nicht mit eingerechnet werden Kinder dieser Personen bis zu einem Alter von 14 Jahren sowie Begleitpersonen und Betreuungskräfte, die erforderlich sind, um Menschen mit einer wesentlichen Behinderung oder Pflegebedürftigkeit eine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft ermöglichen.
Private Zusammenkünfte von mehr als 25 Personen werden in geschlossenen Räumen möglich, wenn die für die geschlossene Feier verantwortliche Person sicherstellt, dass nur Personen mit dem Nachweis eines negativen Tests, einer vollständigen Impfung oder Genesung teilnehmen. Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren unterliegen nicht der Pflicht zur Testung. Hiermit werden mit entsprechenden Testungen Hochzeitsfeierlichkeiten, Geburtstagsfeiern, Einschulungsfeiern, etc. auch im privaten Rahmen wieder möglich.

Private Zusammenkünfte im Freien
Bis zu 50 Personen können sich dann im Freien ohne Einschränkungen treffen. Nicht mit eingerechnet werden Kinder dieser Personen bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren, geimpfte und genesene Personen sowie Begleitpersonen und Betreuungskräfte, die erforderlich sind, um Menschen mit einer wesentlichen Behinderung oder Pflegebedürftigkeit eine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft ermöglichen.
Zusammenkünfte von mehr als 50 Personen im Freien sollen möglich sein, wenn die für die geschlossene Feier verantwortliche Person sicherstellt, dass nur Personen mit dem Nachweis eines negativen Tests, einer vollständigen Impfung oder Genesung teilnehmen. Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren unterliegen nicht der Pflicht zur Testung.

Sitzungen, Zusammenkünfte oder Veranstaltungen
Auch für Sitzungen, Zusammenkünfte oder Veranstaltungen gilt mit der Neuregelung, dass das Abstandsgebot nicht eingehalten und keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden muss, soweit an der Sitzung, Zusammenkunft oder Veranstaltung in geschlossenen Räumen nicht mehr als 25 Personen und unter freiem Himmel nicht mehr als 50 Personen teilnehmen.
Wenn mehr als 25 Personen drinnen bzw. mehr als 50 Personen draußen zusammenkommen, gelten die Abstands- und drinnen auch die Maskenpflicht, solange nicht ein Sitzplatz eingenommen wurde. Eine Schachbrettbelegung mit einem reduzierten Abstand von 1m ist möglich, in geschlossenen Räumen allerdings nur mit Lüftungsanlagen mit Frischluftzufuhr. Die Abstands- und die Maskenpflicht entfällt, wenn stattdessen alle nicht vollständig geimpften oder getesteten Personen einen negativen Testnachweis vorlegen.
Eine Neuregelung gibt es für die Datenerhebung und Dokumentation. Danach sind zukünftig Datenerhebungen und Dokumentationen für Sitzungen, Zusammenkünfte oder Veranstaltungen durch die Veranstalterin oder den Veranstalter notwendig, soweit hieran in geschlossenen Räumen mehr als 25 Personen oder unter freiem Himmel mehr als 50 Personen teilnehmen. Durch die Regelung soll sichergestellt werden, dass eine Kontaktnachverfolgung ermöglicht wird, um Infektionsketten effektiv und schnell erkennen und durchbrechen zu können.

Wochenmärkte
Im Bereich der Wochenmärkte entfällt bei einer Inzidenz unter 10 die Pflicht, eine Maske zu tragen.

Touristische Angebote und Beherbergungen
Es werden neue Regelungen für touristische Angebote und Beherbergungen in Landkreisen und kreisfreien Städten getroffen, in denen die 7-Tage-Inzidenz nicht mehr als 10 beträgt. Ein negativer Test soll nur noch bei der Anreise nötig sein. Beherbergungen zu touristischen Zwecken muss ein Test mit negativem Ergebnis nur noch einmalig – bei der Anreise – vorgelegt werden. Vollständig geimpfte Personen (letzte Impfung plus zwei Wochen) und vollständig genesene Personen können diese Nachweise nutzen.
Stadtführungen und Führungen durch Natur und Landschaften werden uneingeschränkt zulässig. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen das Abstandsgebot nicht mehr einhalten, auch die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung entfällt.
Touristischer Schiffs- und Kutschfahrten und touristischer Busfahrten sind unter Beachtung von Hygienekonzepten möglich. Während des Aufenthaltes im Fahrzeug müssen Fahrgäste grundsätzlich eine medizinische Maske tragen (auch wenn sie einen Sitzplatz eingenommen haben). Wenn sichergestellt ist, dass alle Fahrgäste eine medizinische Maske tragen, müssen die Fahrgäste den Mindestabstand von 1,5 Metern zu jeder anderen Person nicht einhalten. Wird umgekehrt konsequent auf die Einhaltung des Mindestabstands geachtet, muss beim Sitzen keine Maske getragen werden.
Die Masken- bzw. Abstandspflicht gilt jedoch nicht innerhalb von bereits zuvor bestehenden Gruppen von bis zu 25 Personen in geschlossenen Räumen und bis zu 50 Personen unter freiem Himmel.
Beim Betrieb und bei der Nutzung von Seilbahnen gelten die Anforderungen, die bei der Durchführung touristischer Schiffs- und Kutschfahrten und touristischen Busfahrten einzuhalten sind, entsprechend.

Feiern in der Gastronomie
Bei den geschlossenen Feiern in der Gastronomie entfallen bei einer Inzidenz von nicht mehr als 10 die zahlenmäßigen Begrenzungen. Bei Feiern ab 25 Personen drinnen und ab 50 Personen draußen müssen aber alle nicht vollständig geimpften oder genesenen Personen einen negativen Testnachweis vorlegen.

Clubs und Discotheken
In Clubs und Discotheken müssen alle Gäste einen negativen Testnachweis vorlegen oder einen Nachweis über die vollständige Impfung oder Genesung. Dafür entfällt dann aber die Pflicht zur Maske und zum Abstandhalten.
Personen, die Tätigkeiten und Dienstleistungen während des Betriebs einer Diskothek oder eines Clubs ausüben, müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Kinder- und Jugendarbeit
In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Inzidenz von nicht mehr als 50 muss im Rahmen von Angeboten der Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes eine Mund-Nasen-Bedeckung nicht mehr getragen werden.

Prostitution
Prostitution wird dahingehend geändert, dass die Durchführung von Dienstleistungen der Prostitution nach den Regelungen über körpernahe Dienstleistungen möglich ist, soweit diese übertragbar sind. Das umfassende Verbot der Prostitution entfällt. Das bedeutet, dass bei einer Inzidenz über 35, von dem Kunden oder der Kundin das negative Ergebnis eines Tests oder eine Impfdokumentation oder ein Genesenennachweis vorzulegen ist, wenn nicht durchgehend eine medizinische Maske getragen werden kann. Die Betreiberin oder der Betreiber muss sicherstellen, dass die dienstleistenden Personen nach einem Testkonzept mindestens einmal in der Woche auf das Vorliegen des Corona-Virus SARS-CoV-2 getestet werden. Es müssen von der Betreiberin oder dem Betreiber Maßnahmen aufgrund eines Hygienekonzepts getroffen werden. In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz nicht mehr als 35 beträgt, muss die Betreiberin oder der Betreiber lediglich Maßnahmen aufgrund eines Hygienekonzepts treffen.

Impfen weiter wichtig
Unabhängig von den vorstehenden Lockerungen ist Impfen im Wettlauf gegen die sich ausbreitende Delta-Variante weiterhin sehr wichtig, denn alle zugelassenen Impfstoffe bieten auch einen sehr guten Schutz gegen diese Mutation des Virus. Es gilt daher weiterhin vorsichtig zu bleiben, und nicht zu viel zu riskieren. Die Pandemie ist nicht vorbei. „Deshalb müssen wir uns alle gemeinsam weiter verantwortungsbewusst verhalten, um das Erreichte nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen“, mahnt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, die sich allerdings über die möglichen Lockerungen freut.lpd










21.06.2021 • 10:42 Uhr

Sonntagmorgen bei Suterode: Motorradfahrer von der Fahrbahn abgekommen

Ereignisort: Katlenburg-Lindau/Suterode, Kreisstraße 414, Ereigniszeitpunkt: Sonntag, 20.Juni 2021, 09.15 Uhr:

Sonntagmorgen kam ein Motorradfahrer von der Fahrbahn ab und verletzte sich leicht. Ein 56-jähriger Mann aus Hilden befuhr mit seinem Motorrad die Kreisstraße 414 von Suterode kommend in Richtung Sudheim. In einer Rechtskurve verlor er vermutlich aufgrund von Glätte durch Starkregen die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Mann wurde leicht verletzt. Durch den Verkehrsunfall entstand ein Gesamtschaden von etwa 3000 Euro.Mü











21.06.2021 • 10:25 Uhr

Weil er einem Reh ausgewich: Kradfahrer bei Unfall schwer verletzt

Am frühen Samstagmorgen, 19.Juni 2021, gegen 02:25 Uhr, ist ein junger Mann aus Höxter (Landkreis Höxter) bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der Mann mit seinem Leichtkraftrad die Bundesstraße 64 aus Richtung Godelheim in Richtung Höxter. Ungefähr 750 Meter außerhalb der Ortschaft Godelheim habe dann plötzlich ein Reh die Fahrbahn gequert. Der Fahrer habe sein Zweirad abgebremst und sei ins "Schlingern" und auf den rechtsseitigen Grünstreifen geraten. Dort kam er zu Fall, verletzte sich schwer und musste zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Das Leichtkraftrad wurde durch den Sturz ebenfalls beschädigt und wurde abgeschleppt. /he










21.06.2021 • 10:20 Uhr

Alfeld: Waghalsiges Drifmanöver eines 19-Jährigen am roten Berg missglückt gründlich: Verletzt und Totalschaden

In der Nacht vom vergangenen Samstag, 19. Juni 2021 auf Sonntag, 20. Juni 2021, ist es auf der Landesstraße 485 - roter Berg - von Sibbesse in Richtung Diekholzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats Alfeld (Landkreis Hildesheim) zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein 19 Jahre alter Fahranfänger befuhr die kurvenreiche Strecke mit einem heckgetriebenen PKW. Durch zufällig anwesende Polizeibeamte der Polizeiinspektion Hildesheim war der Fahrer bereits von weitem zu hören, da dieser die Reifen des Wagens in den Kurven durchdrehen ließ, um in den Kurven den PKW zum Driften zu bringen.

In der letzten Kurve vor dem Gipfel warteten zudem Bekannte auf den Fahrer, um das fahrerische Können bestaunen zu können. Die Vorführung misslingt und endet ungewollt im Straßengraben. Am Kurvenausgang verliert der Fahrer die Kontrolle über den driftenden PKW und kommt nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Fahrer wird leicht verletzt. Am PKW entsteht ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Der Verkehrsunfall wurde durch die anwesenden Beamten der Polizeiinspektion Hildesheim aufgenommen. Rückfragen an das Polizeikommissariat Alfeld unter der Telefonnummer 05181-9116-115.hey











21.06.2021 • 10:10 Uhr

Medienradar: Nachrichtenagenturen wollen ohne Genderstern sensibler berichten

Deutschsprachige Nachrichtenagenturen haben ein gemeinsames Vorgehen vereinbart, um diskriminierungssensibler zu berichten. «Das generische Maskulinum wird in kompakter
Nachrichtensprache noch vielfach verwendet, soll aber schrittweise zurückgedrängt werden», teilten die Nachrichtenagenturen AFP, APA, dpa, Keystone-sda, KNA, Reuters, SID und epd am Montag in einer gemeinsamen Erklärung mit. Ob die Nachrichtenagenturen in einigen Jahren auf das generische Maskulinum verzichten können, hänge von der weiteren Entwicklung der Sprache ab, hieß es. Die Agenturen wollen die Entscheidung in enger Abstimmung mit ihren Medienkunden regelmäßig neu bewerten.

Noch sei unklar, ob und welches der Sonderzeichen wie Genderstern, Unterstrich, Doppelpunkt, die auch nicht-binäre Geschlechtsidentitäten abbilden sollen, sich im allgemeinen Sprachgebrauch durchsetzen werde, hieß es: «Bis auf weiteres verzichten die Nachrichtenagenturen daher auf die Verwendung dieser Zeichen.» Demgegenüber seien viele andere Möglichkeiten zur Vermeidung diskriminierender Sprache und zur Sichtbarmachung von
Diversität konsequent zu nutzen, betonten sie.

Beispiele für gendergerechtere Formulierungen seien zum Beispiel Doppelformen wie «Schülerinnen und Schüler», geschlechtsneutrale Pluralformen wie «die Angestellten» oder «die Pflegekräfte» oder Plural statt Singular wie «alle, die» statt «jeder, der». Wenn eine
Personengruppe ganz überwiegend aus Frauen besteht, könne auch das generische Femininum verwendet werden.

Wenn wörtliche Zitate Sonderzeichen wie Genderstern oder Unterstrich enthalten und für die Berichterstattung relevant sind, wolle man in diesem Fall die Sonderzeichen übernehmen, erklärten die Nachrichtenagenturen in der gemeinsamen Erklärung. «In den redaktionellen Hinweisen erläutern wir dann, dass die besondere Schreibweise so im Original steht.»










21.06.2021 • 10:02 Uhr

Weltweiter Aktionstag: Protestveranstaltung am Brandenburger Tor - „Die Olympischen Winterspiele 2022 dürfen nicht in Peking stattfinden“

Ein breites Bündnis von Menschenrechtsorganisationen protestiert am Mittwoch, 23. Juni, von 11 bis 13 Uhr auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin gegen die Vergabe der Olympischen Winterspiele 2022 an Peking. In einer Verlautbarung der Göttinger Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) heißt es dazu: Das Bündnis beklagt die systematische und umfangreiche Verletzung der Menschenrechte von Uiguren, Tibetern, Mongolen und Kasachen sowie chinesischen Menschenrechtsverteidigern in Hongkong.

Die Organisationen wollen den Opfern der Politik der Kommunistischen Partei Chinas eine Stimme verleihen und verlesen unter dem Veranstaltungsmotto „Xi und Bach hören zu“ kurze Statements von betroffenen Uiguren, Tibetern, Mongolen, Chinesen und Hongkongern. Außerdem sprechen die Bundestagsabgeordneten Margarete Bause (Bündnis 90/Die Grünen) und Peter Heidt (FDP). Weitere Abgeordnete sind angefragt.

Die Protestveranstaltung ist Teil eines weltweiten Aktionstags von Menschenrechtsgruppen am 23. Juni. Außer in Berlin gibt es unter anderem in London, New York, Brüssel, Paris, Rom, Sydney, Johannesburg, Toronto, Delhi, Mexico City, Tokio, Taipeh sowie am Sitz des IOC in Lausanne Proteste. red











21.06.2021 • 09:54 Uhr

SPD-Vorsitzende Anja Görlach: "Franziska Schwarz hat viel bewegt!"

Im Rahmen einer Mitgliederversammlung hat der SPD Ortsverein Bad Gandersheim am Samstag seine Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl am 12. September nominiert(wir berichteten aktuell).

Für den SPD-Ortsverein Bad Gandersheim meldete sich soeben Anna-Madeleine Feg mit einer Verlautbarung für ihre Partei zu Wort. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group dokumentiert die Pressemitteilung in Ergänzung der bereits erfolgten Berichterstattung zu dem Ereignis. In der Verlautbarung von Anna Feg heißt es:

Die 35 Mitglieder, die in der Turner-Musik-Akademie in Altgandersheim zusammenkamen, haben dabei Franziska Schwarz zur Kandidatin für das Amt der Bürgermeisterin nominiert. Mit 100 Prozent Zustimmung haben die Mitglieder damit gezeigt, dass sie voll und ganz hinter ihrer amtierenden Bürgermeisteirn stehen.

"Franziska Schwarz hat während ihrer Amtszeit in Bad Gandersheim viel bewegt - und dabei immer die Stadt und die Menschen im Blick gehabt. Bei ihrem Amtsantritt 2014 hat sie einen Aufbruch versprochen. Heute blicken wir zurück auf das größte Investitionsprogramm der Stadtgeschichte und haben mit der Landesgartenschau im nächsten Jahr noch ein Event vor uns, dass der Entwicklung von Stadt und Dörfern einen nachhaltigen Impuls geben wird. Es gibt noch viel zu tun und wir möchten diesen Weg gemeinsam mit unserer Bürgermeisterin fortsetzen," erklärt Anja Görlach, Vorsitzende des Ortsvereins, die breite Unterstützung der Mitglieder.

Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten haben am gleichen Tag auch ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtratswahl nominiert. Insgesamt 25 Personen stellen sich am 12. September zur Wahl - zwölf Frauen und 13 Männer, von denen elf aus den Ortsteilen und 14 aus der Kernstadt stammen. "Unsere Kandidatinnen und Kandidaten repräsentieren dabei verschiedene Berufe, bringen verschiedene Geschichten und Erfahrungen mít. Ich freue mich riesig, dass wir so viele tolle Persönlichkeiten zusammenbringen konnten, die sich für ihre Stadt und ihr Dorf einsetzen wollen. Aus unserer Sicht ist das eine echte Bürgerliste", so Anja Görlach, der die transparente Nominierung für die Kommunalwahl am Herzen liegt. Sieben der bisherigen zehn Ratsmitglieder kandidieren erneut, bekannte Gesichter und neue Persönlichkeiten mischen sich. Die Hälfte der Kandidatinnen und Kandidaten sind Mitglieder der Partei, die andere nicht. Der Ortsverein ist hochmitiviert und freut sich auf den anstehenden Wahlkampf und eine faire, an der Sache orientierte Auseinandersetzung.

Nicht nur mit Persönlichkeiten, sondern auch mit Inhalten will der SPD-Ortsverein die Menschen in den kommenden Wochen mitnehmen. Entscheidend für das inhaltliche Programm sei, welche Zukunftsfragen für die Stadt und die Dörfer wichtig sind und was die Menschen vor Ort wirklich bewegt. "Wir werden deutlich machen, wofür wir uns einsetzen und was die Bürgerinnen und Bürger von uns erwarten können", schließt Anja Görlach ab.
red / Fotos: SPD/Fis WMG
















21.06.2021 • 07:43 Uhr

Göttingen: Zwei Taschendiebe aus Algerien und Marokko vorläufig festgenommen

Gestern Morgen haben Bundespolizisten einen Algerier (25) und einen Marokkaner (16) im Hauptbahnhof Hannover vorläufig festgenommen. Die Tatverdächtigen hatten schlafenden Reisenden die Mobiltelefone gestohlen.

Die Taschendiebe waren mit dem Metronom von Göttingen nach Hannover unterwegs. Beide hatten keinen Fahrschein. Nach der Kontrolle verließen sie den Zug in Nordstemmen. Im Anschluss stellte ein Reisender fest, dass ihm sein Handy im Schlaf gestohlen wurde. Die aufmerksame Zugbegleiterin (34) fragte bei ihren Kollegen des Folgezuges nach. Und tatsächlich saßen die beiden Tatverdächtigen wieder im Zug ohne Fahrschein.

Bundespolizisten nahmen das Duo dann in Hannover vorläufig fest. In der Zwischenzeit meldete sich ein Reisender aus dem Folgezug, der ebenfalls im Schlaf bestohlen wurde. Insgesamt fanden die Beamten drei gestohlene Mobiltelefone bei den Asylbewerbern.

Beide Beschuldigten sind mehrfach polizeibekannt. Der 16-Jährige war zudem zur Fahndung ausgeschrieben. Nach einer Straftat wurde er am Freitag einer Jugendhilfeeinrichtung in Göttingen zugeführt und flüchtete. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft wurde der Junge erneut einer Einrichtung in Hannover übergeben. Der Algerier ist in einer Asylbewerberunterkunft in Celle gemeldet und konnte ebenfalls nach Abschluss der Maßnahmen gehen. red










21.06.2021 • 07:39 Uhr

Lästige Saatkrähen werden zur Plage und plündern Maisfelder

unglandwirt Sven Mohrmann weist auf die Löcher im Boden. Statt einer ordentlichen Reihe junger Maispflanzen im Vierblattstadium finden sich nur noch vereinzelt Maispflanzen auf dem Acker nahe des Dümmers im Landkreis Diepholz. Gut 40 Hektar Mais muss Mohrmann auf seinem Betrieb mit Milchvieh in Brockum neu legen. Dieses Ausmaß der Schäden sei ungewöhnlich und hänge vielleicht mit dem verzögerten Pflanzenwachstum der Maispflanze aufgrund der kühlen Witterung zusammen, vermutet der Junglandwirt. Mohrmann beobachtete, dass Saatkrähen die Verursacher sind:
Sie fressen dabei die jungen Pflanzen kaum, sondern zupfen sie eher aus einer Art Spieltrieb heraus aus. Der Kreislandvolkverband Diepholz vermutet, dass es einige Landwirte betrifft und startet aktuell bei seinen Mitgliedern eine Abfrage zur Betroffenheit. Auch aus anderen Regionen Niedersachsens - so aus Südniedersachsen und dem Braunschweiger Land - melden sich vermehrt Bauern, die sich einer wachsenden Anzahl an Saatkrähen und Rabenvögeln gegenübersehen, teilt der Landvolk-Pressedienst mit.

Laut Deutschem Maiskomitee waren 2020 etwa 16 Prozent der Maisflächen bundesweit von Fraßschäden betroffen. Eine Anfrage bei Niedersachsens Kreislandvolkverbänden zeigt, dass das Problem auch in den Kreisen Ammerland, Vechta, Oldenburg, Bremervörde, Osterholz, Rotenburg-Verden, Melle, Emsland, Gifhorn, Osnabrück, Braunschweig, Ostfriesland, Stade bei den Landwirten für Unmut und Fraßschäden auf den Äckern von mehreren hundert Hektaren sorgt.

Saatkrähen holen sich gern das keimende Saatkorn aus der Erde und reißen dafür mitunter reihenweise die jungen Pflanzen aus. Auf dem Acker ist die Folge auch für Laien gut zu erkennen, indem sich dort Loch an Loch reiht. Auf 30 bis 80 Prozent der Fläche richten die Krähen Schäden an. Dieser liegt dann schnell bei geschätzte 540 Euro pro Hektar. Die Summe beinhaltet nicht nur 180 Euro pro Hektar für das Nach-Saatgut, sondern auch die zusätzlichen Kosten für Bestellung, Bodenbearbeitung und Minderertrag. Bei mehreren Hektaren wird der Schaden für die betroffenen Ackerbauern schnell vierstellig. Auch vor Siloballen machen die Saatkrähen nicht Halt und picken Löcher in die Folie.

Als Grund für die Zunahme an Krähen wird zum einen das nahezu ganzjährig vorhandene Futterangebot gesehen, wie beispielsweise Biogasanlagen es „liefern“. Zudem war es zu Jahresbeginn lange kalt, sodass der Mais sich nicht schnell genug entwickeln konnte. Auch für andere Tiere hat der Maisfraß negative Auswirkungen: Wenn Schläge durch Nachsaat einen unterschiedlichen Reifezeitpunkt haben, kann das geerntete Tierfutter Schwierigkeiten bei der Verdaulichkeit mit sich bringen. Ein weiterer Grund ist im Wegfall von Beizmitteln wie Merusol vor zwei Jahren zu sehen: Das Saatgut scheint nun gut zu schmecken.LPD /Foto: LPD










21.06.2021 • 07:33 Uhr

Corona-Virus-Lage am Montag: Inzidenzwert nähert sich Nullmarke - Heute bei 3,0

Das sind die Fakten am heutigen Montag bei der Corona-Virus-Lage in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilte soeben einen tagesaktuellen Inzidenzwert von 3,o Fälle pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen mit. Damit nähet sich der Ansteckungsfallwert der Marke Null. Identisch die Tendenzen in den Nachbarkreisen.

Die Corona-Regeln werden damit ab heute weiter gelockert. So beispielsweise bei der Maskenpflicht und den Kontakten.

red/Grafiken: RKI/ NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen










21.06.2021 • 07:23 Uhr

Polizeistation Braunlage: Zweimal Kradunfall mit schwer verletzten Personen - Straßenschaden und Wild die Ursachen - Rettungshubschrauber im Einsatz

Am gestrigen Sonntag, 20.06.2021, befährt ein 40-jähriger aus Bad Lauterberg mit seinem Krad Ducati gegen 12.30 Uhr die Landesstraße 520 aus Richtung Silberhütte kommend, in Richtung St. Andreasberg. Im Verlauf einer Linkskurve verliert der Kradfahrer infolge des Durchfahrens eines Straßenschadens die Kontrolle über sein Motorrad, kommt nach links von der Fahrbahn ab und stürzt. Der Kradfahrer muss schwer verletzt einem Krankenhaus zugeführt werden. Am Krad Ducati entsteht Sachschaden in Höhe von ca. 2000 Euro.

Auch am gestrigen Sonntag befährt ein 24-jähriger aus Lingen mit seinem Krad Yamaha gegen 14.10 Uhr die Bundesstraße 4 aus Richtung Hohegeiß kommend, in Richtung Braunlage. In einer langgezogenen Rechtskurve (große Kesselbergkurve) steht nach Angaben des Kradfahrers plötzlich ein Stück Wild auf der Fahrbahn. Der Beteiligte weicht aus und kommt dabei nach links von der Fahrbahn ab. Hierbei touchiert das Krad ein Verkehrszeichen. Der Kradfahrer wird mittels Rettungshubschrauber schwer verletzt ins Krankenhaus geflogen. Am Krad Yamaha entsteht Sachschaden in Höhe von ca. 1000 Euro.











20.06.2021 • 20:54 Uhr

62. Gandersheimer Domfestspiele: Erstmals eingezäuntes Festspiel-Sperrgebiet - Corona-Sicherheitskonzept funktionierte - Keine positive Infektionsquelle

Zu den guten Nachrichten des Tages gehört, dass bei der Wiederaufnahme des Spielbetriebes bei den 62. Gandersheimer Domfestspielen nach einer ersten Bilanz das ausgeklügelte Corona-Hygienekonzept funktionierte: Eine positive Ansteckungsquelle wurde heute beim Besuch von rund 500 Menschen in Bad Gandersheim nicht bekannt.

Erstmals war das Festspielgelände zur Sicherheit mit einem Bauzaun umgeben. Hier erfolgte an drei Positionen mit Simply-X-Drehkreuzen die wichtige digitale Einlasskontrolle. Bestätigungen für vollen Impfschutz und aktuelle negative Corona-Testate mit Personalausweisen sowie ein Ticket waren Voraussetzungen, um digital auf grün geschaltet zu werden.

Wem der negative Nachweis fehlte konnte sich direkt am Eingang D vom Ruhnau-Team testen lassen. Das Prozedere mit Abstrich und Dokumentation war in 15 Minuten Wartezeit abgewickelt. Die meisten der heutigen Dschungelbuch-Besucher waren mit ausreichender Vorlaufzeit zum Theaterspektakel erschienen. So verliefen alle Abläufe größtenteils komplikationslos. Wo Optimierungen der Logistik sinnvoll erscheinen wird nachgebessert, bekräftigten Intendant Achim Lenz und Geschäftsführer Thomas Groß. Beide waren mit ihrem Team jederzeit vor Ort, steuerten und kontrollierten persönlich die Abläufe unter den neuen Corona-Rahmenbedingungen. Das gesamte Orga-Team stand den Besuchern und Besuchern mit Rat und Tat zur Seite.
red

Die Bilder dokumentieren die neue Zaun-Optik rund um den Festspiel-Platz, Christian Grascha mit Familie beim Schnelltest, Axel Weiberg am stärksten frequentierten Einlass, die Brezelverkäufer , Bürgermeisterin Franziska Schwarz in Männerrunde und mit Schauspielerin Denise Kiesow, die im Dschungelbuch Baghira spielt.
















20.06.2021 • 20:06 Uhr

Bürgermeisterkandidat Peak Gottschalk: Marketing für attraktives Bauen und Wohnen auf Großbildschirmen in U-Bahnen und Supermärkten vorgeschlagen

Nach Vorschlägen für einen optimierten Hochwasserschutz und die Ausweisung von Bauland für für junge Familien in Bad Gandersheim und in den Dörfern hat sich der parteiunabhängige Bürgermeisterkandidat Peik Gottschalk heute mit zwei weiteren Anregungen seiner zukünftigen Gestaltungsmaßnahmen zur Wort gemeldet.

Das betrifft ein neues und professionelles Stadtmarketing für Bad Gandersheim:

"Bad Gandersheim könnte beispielsweise in Großstädten wie Hannover, Braunschweig und Kassel eine offensive Werbung für attraktives Wohnen und Leben in der Stadt und in den Dörfern machen. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass Werbung für günstige Neubaugebiete in unserer Stadt in U-Bahnhöfen und Supermärkten auf den Großbildschirmen laufen. Ich persönlich kenne zahlreiche Menschen in Hannover, die gerne bauen möchten. Sie können es aber nicht nicht aufgrund der hohen Quadratmeterpreise für Bauland in Hannover. Auf den Großbildschirmen kann ich mir ein sehenswertes Marketing nach folgenden Motto vorstellen: Sie wollen günstig bauen und trotzdem weiter in Hannover arbeiten? Dann kommen sie zu uns in das schöne Harzvorland. Hier gibt es beste Baugrundstücke zu erschwinglichen Preisen. Die Region Bad Gandersheim liegt verkehrsgünstig. Mit Bahn oder Auto ist die Innenstadt von Hannover in 55 Minuten erreicht."

Mit einem modernen Marketing könnten weiterhin frische Start up Unternehmen angeregt werden, sich in Bad Gandersheim niederzulassen. Die erforderlichen Kontakte zu solchen Jungunternehmern habe ich durch mein Netzwerk. Wir müssen uns infrastrukturell in Bad Gandersheim nicht verstecken. Wir haben einen guten Autobahnanschluss, gute Bahnverbindung von Kreiensen und günstige gewerbliche leerstehende Immobilien. Auf diesem Aktionsfeld gibt es für die Stadt Bad Gandersheim noch reichlich zu beackern. Wirtschaftsförderung bedarf endlich entschlossener und kreativer Impulse. Unsere Vorteile des ländlichen Raumes müssen wir viel besser vermarkten!"
red

Zum Bild: Auf Großbildflächen in U-Bahnhöfen und Supermärkten in Großstädten Werbung für Bauen und Wohnen in Bad Gandersheim und auf den Dörfer machen. Das hat Bürgermeisterkandidat Peak Gottschalk im Rahmen eines neuen professionellen Stadtmarketings vorgeschlagen.












20.06.2021 • 18:42 Uhr

Rettungseinsatz an einem Unglücksort mit tragischem wie traurigem Ausgang

Rund 40 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren in der Nacht zu Sonntag in Folge eines Verkehrsunfalls im Einsatz. Gegen 23:35 Uhr wurde der Einsatzleitstelle Northeim ein brennendes Fahrzeug nach Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 241 gemeldet. Eine Person sollte kurz vor der Ortschaft Gierswalde von Bollensen kommend zudem verletzt sein.

Vor Ort zeigte sich folgendes Bild: Ein Autofahrer war mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen, in einen Straßengraben gefahren und auf die Fahrbahn zurückgeschleudert worden. Während der Fahrer das Auto selbstständig verlassen konnte, wurde der Beifahrer durch die ersteintreffende Feuerwehr Gierswalde schwersteingeklemmt im Fahrzeug vorgefunden. Die Person wurde mittels schwerem hydraulischem Rettungsgerät befreit, trotz des schnellen Einsatzes aller Rettungskräfte kam für den Beifahrer jede Hilfe zu spät, er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Durch die Feuerwehren Gierswalde, Volpriehausen und Uslar wurde der Brandschutz sichergestellt, auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen, die Gefahrenstelle abgesichert sowie für die Unfallaufnahme der Polizei die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet. Die Bundesstraße 241 war für mehrere Stunden vollgesperrt. jf/Fotos: Joel Fröchtenicht/Kreisfeuerwehr Landkreis Northeim

















20.06.2021 • 18:04 Uhr

62. Gandersheimer Domfestspiele: Nach Zwangspause ein "unglaublicher Tag", ist Intendant Achim Lenz überglücklich - Digital gestützte Corona-Hygiene-Logistik klappte

Die Erleichterung und Freunde, endlich wieder Theater auf der Bühne vor der Stiftskirche in Bad Gandersheim machen zu dürfen, war mit Händen zu greifen, mit den Augen zusehen, den Ohren zu hören und den Gefühlen zu spüren. "Es ist ein unglaublicher Tag!", so benannte Bad Gandersheims Domfestspiel-Intendant Achim Lenz seine Gemütslage. Wie gut es sich anfühlt sprach er in seiner kurzenBegrüßung beim heutigen Auftakt der 62. Gandersheimer Domfestspiele an.

Das alles in Anwesenheit einer halbvollen Tribüne. Sie durfte aufgrund der Corona-Krise und den der Abwehr der Krise geschuldeten Hygienebedingungen nur zur Hälfte besetzt werden. Außerdem galt es das strenge Corona-Hygienekonzept umzusetzen. Diese Logistik mit digital von Simply-X gestützter Kontrolle, Conrona - Schnelltests neben den Drehkreuzen und Einweisung zu den Tribünenplätzen klappte reibungslos. "Wo Optimierungen erforderlich sind besseren wir nach", versprach Festspiel-Geschäftsführer Thomas Groß auf Schwachstellen eingehend.
Die heute Kinderstück-Premiere "Dschungelbuch" wurde trotz der brütenden Hochsommerhitze für alle Beteiligten - besonders Auber für die vielen Kinder - ein unvergessliches Erlebnis. Freilichttheater in Zeiten von Corona-Mund- und Nasen-Schutzmasken mitzuerleben, oder die Festspielmeile als Sperrbezirk zu erleben, das war einmalig.
Aber entscheide ist: Endlich wird wieder Theater gespielt!

red/

Die Bilder dokumentieren Szenen aus dem heutigen Kinderstück "Dschungelbuch" bei der Auferstehung der Gandersheimer Domfestspiele. Festspielintendant Achim Lenz war voller Begeisterung und Freunde als er sagte: "Dies ist ein unglaublicher Tag!" Und die 500 Menschen auf der Tribüne quittierten das mit befreiendem Beifall. Endlich wieder Theater! Fotos: Fis WMG














20.06.2021 • 13:45 Uhr

Einbeck: 49-jähriges Opfer blutig geschlagen

Am Sonntag , 20.06.2021, gegen 01:34 Uhr wird der Polizei Einbeck eine Schlägerei in der Stadtgrabenstraße, auf Höhe der Pestalozzischule gemeldet. Vor Ort kann ein 49- jähriger stark blutender Mann (Opfer) angetroffen werden. Er gibt an von einer ihm unbekannten männlichen Person mit einem Holzgegenstand geschlagen worden zu sein. Das Opfer erleidet hierbei eine blutende Wunde am Kopf sowie Schwellungen und Blutergüsse am linken Unterarm. Die Polizei Einbeck hat ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall, bzw. dem Täter machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Einbeck unter Tel. 05561-949780 zu melden.beh










20.06.2021 • 13:42 Uhr

Grascha: „Perspektive Innenstadt“ auch für die Städte und Gemeinden im Landkreis Northeim - Jetzt Förderungen beantragen

Die Entwicklung unserer Innenstädte auch im Landkreis Northeim habe unter der Corona-Pandemie gelitten. „Einzelhandel, Gastronomie und Kultur brauchen jetzt einen Neustart. Hier bietet auch das Programm „Perspektive Innenstadt“ gute Ansätze“, so der Landratskandidat von CDU und FDP, Christian Grascha. Bei dem Landesprogramm gehe es zum Beispiel um die Handlungsfelder Problemimmobilien, Handel und Dienstleistungen, Kultur, Verkehr, Tourismus und Natur- und Klimaschutz. Das Programm umfasst insgesamt 117 Mio. Euro und richtet sich an die Städte und Gemeinden.

Die Probleme der Innenstädte seien im Kreisgebiet vergleichbar. Deswegen sei ein abgestimmtes Vorgehen zwischen den Kommunen sinnvoll, um den Bewerbungen um das Programm auch mehr Nachdruck zu verleihen. Der Landkreis könnte diese Initiativen unterstützen und ein gemeinsames Agieren koordinieren. Auch bei der späteren Umsetzung müsse darum gehen, stärker zusammenzuarbeiten.

Die touristische Entwicklung, die Lebens- und Wohnqualität sowie der Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen seien vom Zustand der Innenstädte abhängig. Es gebe viele private und auch öffentliche Initiativen. „Programme des Landes müssen wir nutzen, um auch für unseren Landkreis die Innenstädte fit zu machen“, sagte Grascha. Es gebe beim Land zahlreiche weitere Fördermöglichkeiten. red











20.06.2021 • 11:53 Uhr

Bad Harzburg: Ruhestörungen von der Polizei elegant geregelt

In der Nacht von Samstag zu Sonntag kam es im Bereich des Polizeikommissariats Bad Harzburg zu einer Vielzahl gemeldeter Ruhestörungen. So wurden sich unter anderem über Ruhestörungen um 22 Uhr aus einem Veranstaltungsraum in Göttingerode, gegen 01.00 Uhr aus einer Kneipe auf der Herzog-Julius-Straße, gegen 02 Uhr in der Wichernstraße und um 03 Uhr vor einem Bistro in der Herzog-Wilhelm-Str., beschwert. Es wurden jeweils, soweit verantwortliche Personen angetroffen werden konnten, mahnende Gespräch geführt. Da eine Einsicht in das Fehlverhalten zu erkennen war und die Einhaltung der Ruhe zugesagt wurde, wurden auf weitergehende Maßnahmen verzichtet. red










20.06.2021 • 11:48 Uhr

Erdbeerklau in Duderstadt - Unbekannte stehlen rund 90 Kilo von Feld an der Westeröder Straße

Auf einem Erdbeerfeld an der Westeröder Straße nahe Westerode bei Duderstadt (Landkreis Göttingen) haben Unbekannte rund 90 Kilo der süßen Früchte abgeerntet und gestohlen. Der Diebstahl ereignete sich irgendwann zwischen Dienstag, 18 Uhr, und Mittwoch, 17 Uhr. Der Gesamtwert der schmackhaften Beute beträgt nach Angaben eines Verantwortlichen etwa 300 Euro. Da sich das Feld in der Nähe einer vielbefahrenen Straße befindet, hoffen der bestohlene Betreiber und die Polizei in Duderstadt auf Zeugen. Hinweise werden unter Telefon 05527/98010 entgegengenommen. jk /Foto: Polizei










20.06.2021 • 11:43 Uhr

L 487 bei Bruchhof: Auto landet nach Mitternacht im Graben - Fahrer haut ab - Polizei leitet Strafverfahren

Am heutigen Sonntag, 20. Juni, kam es gegen 00:30 Uhr, zu einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 487 im Bereich der Ortschaft Bruchhof. Hierbei geriet der bislang unbekannte Fahrzeugführer eines PKW auf der L487 aus bislang unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab und landete mit seinem PKW im Graben. Der Fahrzeugführer des PKW entfernte sich daraufhin vom Verkehrsunfallort und ließ den PKW im Graben zurück. Der PKW wurde von einem örtlichen Abschleppunternehmen aus dem Graben geborgen. Ein Strafverfahren wegen unerlaubtem Entfernen vom Verkehrsunfallort wurde eingeleitet.

Zeugen, die Hinweise auf den Fahrzeugführer oder den Verkehrsunfallhergang geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. (ros)










20.06.2021 • 11:40 Uhr

Bürgermeisterkandidat Peik Gottschalk am heißen Draht: Bürger-Wahlkampftelefon eingerichtet - 0151 416 83381

Im Rahmen seiner angelaufenen Kampagne als Bürgermeisterkandidat hat Peak Gottschalk in einer Verlautbarung auf das so eben scharf geschalteten "Wahlkampftelefon" für interessierte Bad Gandersheimer Bürgerinnen und Bürger aufmerksam gemacht Gottschalk erklärt dazu: "Interessierte Bürgerinnen und Bürger können mich Wochentags jederzeit zwischen 16 und 22 Uhr auf der Nummer 0151 416 83381 erreichen. Am Wochenende ganztägig. Ich stehe gern für alle Ihre Fragen bezüglich der Stadt Bad Gandersheim sowie für Fragen, Anregungen und zum Bürgermeister-Wahlkampf gern zur Verfügung. Einfach anrufen und wir kommen in Kontakt. Ich komme auch gern bei den Bürgerinnen und Bürger persönlich vorbei. Laden Sie dazu ruhig Ihre Nachbarn für ein konstruktives Gespräch ein. Natürlich nur in dem Rahmen der Personenanzahl, die den aktuellen Hygienevorschriften entspricht", heißt es abschließend.red










20.06.2021 • 11:22 Uhr

CDU: Frank Osterhelwig mit 95 Prozent als Vorsitzender eindrucksvoll bestätigt - David Artschwager gratuliert

Am gestrigen Samstag war der Parteitag des CDU- Landesverbandes Braunschweig.
Dieser fand in Präsenz, unter Einhaltung aller Corona-Auflagen, im „Schmidt“-Busterminal in Wolfenbüttel statt.

Als Landesvorsitzender wurde Frank Osterhelwig MdL und Vizepräsident des niedersächsischen Landtages mit 95 Prozent wiedergewählt. Als Gastredner waren Dr. Bernd Althusmann MdL und stellvertretender Ministerpräsident und Dirk Töpfer MdL und Fraktionsvorsitzender der CDU-Landtagsfraktion anwesend.

Wichtige Themen waren Nachhaltigkeit, zukunftsgerichtete Wirtschaftspolitik und die Wiederbelebung der Wirtschaft nach der Corona-Pandemie.red

Auf einem der Bilder gratuliert der Bad Gandersheimer CDU-Aktivist David Artschwager dem wiedergewählten Landesvorsitzenden. Außerdem traf Artschwager der CDU-Chef Niedersachsens, Minister Bernd Althusmann.














20.06.2021 • 11:10 Uhr

Gestern um 20.33 Uhr: In Schlangenlinien von Echte nach Northeim unterwegs - Polizei erwischt betrunkenen Fahrer zuhause

Ereignisort: Northeim, Johann-Georg-Leuckfeld-Straße, Ereigniszeitpunkt: Samstag, 19 Juni 2021, 20.33 Uhr:

Am gestrigen Samstagabend gab es einen Hinweis einer aufmerksamen Verkehrsteilnehmerin auf einen in Schlangenlinien fahrenden Pkw auf der B 248 von Echte in Richtung Northeim. Im Rahmen des polizeilichen Einsatzes konnte der Pkw schließlich geparkt an der Wohnanschrift in Northeim festgestellt werden. Der deutlich alkoholisierte Fahrzeughalter und Fahrzeugführer wurde vor Ort angetroffen. Ein Alkotest ergab bei ihm eine Atemalkoholkonzentration von 1,59 Promille. In der hiesigen Dienststelle wurden daraufhin zwei Blutproben entnommen. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt und ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. hei











20.06.2021 • 11:02 Uhr

Kurz vor Mitternacht auf B241 bei Uslar/Bollensen: Fürchterlicher Unfalll mit tödlich verletztem Beifahrer - Polizei veranlasst beim Fahrer Blutprobe

Am gestrigen Samstag, 19. Juni 2021, gegen 23:25 Uhr, befuhr ein 32-Jähriger aus einem Uslarer Ortsteil die Bundesstraße 241 von Bollensen in Richtung Gierswalde. Aus bislang unbekannter Ursache kam er mit seinem Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab und verunfallte. Der Beifahrer, ein 26-Jähriger ebenfalls aus einem Uslarer Ortsteil, verstarb noch an der Unfallstelle. Der Fahrzeugführer kam in eine Göttinger Klinik. Bei ihm wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Anlass eine Alkoholanalyse.
Außerdem wurde das Fahrzeug und sein Führerschein beschlagnahmt. Zusätzlich zu der üblichen Unfallaufnahme wurde ein Expertenteam der PI Northeim zur Dokumentation mittels spezieller Technik sowie ein Gutachter hinzugezogen. Die B 241 war infolge dessen für mehrere Stunden voll gesperrt.kl











19.06.2021 • 21:20 Uhr

SPD: Franziska Schwarz mit 100 Prozent Zustimmung erneut zur Bürgermeister-Kandidatin in Bad Gandersheim gewählt

Es ist Samstag, 19. Juni 2021, 16.30 Uhr in Altgandersheim:

Soeben haben 35 Mitglieder des SPD-Ortsvereins Bad Gandersheim die bisherige Bürgermeisterin der Stadt Franziska Schwarz erwartungsgemäß ins Rennen um das Bürgermeisterinnenamt bei der Wahl am 12. September geschickt. Alle Mitglieder stimmten im Saal der Turnermusikakademie in Altgandersheim für Schwarz. Sie war einziger Wahlvorschlag. Das Votum wurde mit viel Beifall aufgenommen. Anja Görlach und Uwe Schwarz waren die ersten Gratulanten. red

Die Bilder dokumentieren den Moment der Bekanntgabe des Nominierungsergebnisses für Franziska Schwarz, die Gratulation durch Ortsvereinsvorsitzende Anja Görlach mit einem Blumenstrauß. Dahinter ein zufrieden wirkender Uwe Schwarz, Ehemann der Bürgermeisterin. Gisela Lohmann aus Dankelsheim klatscht stehend Beifall wie die gesamte Mitgliederversammlung im Saal der Bundesmusikschule.
Fotos/Video: Fis WMG












19.06.2021 • 12:55 Uhr

Trainerteam komplett: Kai Hesse kommt als weiterer Co-Trainer

Das 96-Trainerteam für die neue Saison ist komplett: Als weiterer Co-Trainer wird Kai Hesse an der Seite von Chefcoach Jan Zimmermann arbeiten.
Kai Hesse: "Ich freue mich total drauf, Teil des Teams von Jan Zimmermann zu sein. Es ist eine tolle, herausfordernde Aufgabe und Möglichkeit, die Hannover 96 mir bietet. Jetzt bin ich gespannt darauf, die Mannschaft kennenzulernen, viele Gespräche zu führen und mit den Jungs zu arbeiten."

96-Cheftrainer Jan Zimmermann: "Mit Kai bekommen wir jemanden dazu, den ich schon lange kenne und von dem ich inhaltlich und menschlich absolut überzeugt bin. Er wird eine Bereicherung nicht nur fürs Trainerteam, sondern auch für die Mannschaft sein. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit und den neuen Input, den er einbringen wird. Mit Kai ist unser Trainerteam nun komplett."

Gemeinsam mit seinem neuen Co-Trainer-Kollegen Jens Jansen, der wie der Chefcoach in diesem Sommer vom TSV Havelse zu 96 kommt, machte Hesse seine A-Lizenz. Seine Trainerlaufbahn begann der heute 35-Jährige zu Beginn der Saison 2019/20 im Nachwuchsleistungszentrum von Eintracht Frankfurt. Im September 2020 schloss er sich dem FC Schalke 04 an, für den er fortan als Co-Trainer der U23 tätig war. In seiner aktiven Zeit
spielte der in Wickede geborene Hesse zunächst ebenfalls im Schalker Nachwuchs, danach war der ehemalige Stürmer unter anderem für den VfB Lübeck am Ball, wo er gemeinsam mit Jan Zimmermann unter Vertrag stand. Weitere Stationen waren die TSG 1899 Hoffenheim, der 1. FC Kaiserslautern und die Kickers Offenbach. Außerdem bestritt er insgesamt neun Partien für die Deutsche U17-, U18- und U19-Nationalmannschaft. red / Foto: Hannover 96












19.06.2021 • 12:43 Uhr

Hochsommer-Hitze: Fantastische Abkühlung im Badeparadies Innerstetalsperre...vollkommen ohne Aufsicht!

Hochbetrieb seit Tagen im naturnahen Badeparadies Innertalsperre. Bei hochsommerlichen Außentemperaturen von 34 Grad erleben die schattigen und offenen Ufer der Talsperre derzeit Hochbetrieb. Die perfekte Erfrischung dann in dem sauberen Wasser. Gestern wurden über 20 Grad Wassertemperatur gemessen.

Das Baden ist hier in keinster Weise reglementiert. Der Zutritt zum Wasser ist selbstverständlich gratis. Jeder passt auf sich und seine Nachbarn etwas auf. Bei der gestrigen Reportage vor am Stausee war von einer offiziellen Badeaufsicht nichts zu sehen. Die Besucher haben ihre Auto vernünftig am Straßenrand abgestellt. Von dort sind es keine 40 Meter bis zum Strand. red/Fotos: Fis WMG














19.06.2021 • 12:30 Uhr

Sechs SVG Athletinnen/en bei Landesmeisterschaften in Göttingen am Start und erfolgreich

Endlich wieder Leistungssport im Freien! Seit gestern wetteifern Niedersachsens beste Leichtathletinnen und -athleten bei den Landesmeisterschaften im Göttinger Jahnstadion. Mit dabei sechs Hammerwerfer/innen und ein Stabhochspringer von der Spielvereinigung Grün-Weiß Bad Gandersheim: Johanne und Charlotte Plock-Girmann, Nico Wobst, Marius Numrich, Chiara Daniel und Jesko Mohle.

Die Bilder dokumentieren Sportlerinnen und Sportler beim Auftakt der Landesmeisterschaften sowie Athleten aus Bad Gandersheim mit ihrem Trainer Peter Grajek mit Johanne Plock-Girmann und Nico Wobst. Verbandspräsident Innenminister a.D. Uwe Schünemann bei der Siegerehrung für Johanne Plock-Girmann. red/ Fotos: Fis WMG
















19.06.2021 • 12:28 Uhr

Grascha ermahnt die Landrätin eindringlich: Bei der Zukunft des Impfzentrums in Northeim ist Eile geboten

„Nachdem die Landrätin noch vor ein paar Tagen das Impfzentrum in Northeim zum 30. September schließen wollte, begrüße ich den Kurswechsel im Kreishaus. Es ist jetzt offenbar beabsichtigt, eine Lösung zu finden, die über den 30. September hinaus reicht. Es ist aber Eile geboten. Es braucht eine Garantie für die Weiterführung des Impfzentrums, damit die Zweitimpfungen auch über den 30. September hinaus durchgeführt werden können. Falls bis Anfang Juli keine Lösung gefunden würde, könnten zum Beispiel zu dem Zeitpunkt keine Erstimpfungen mit AstraZeneca mehr erfolgen. Wir dürfen deshalb nicht darauf warten, was aus Hannover kommt. Es braucht zügig eine Lösung hier vor Ort.“
red










19.06.2021 • 12:26 Uhr

Northeimer Hinterhof: Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung - Polizei fahndet erfolgreich

Am Freitagnachmittag (34 Grad im Schatten) kam es auf einem Hinterhof in der Eisenbahnstraße zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Aus bislang nicht geklärter Ursache geriet ein 44-jähriger mit mehreren dort anwesenden friedlichen Personen in Streit. Der spätere Beschuldigte schlug zunächst einen 47-jährigen Nachbarn mit der Faust gegen den Oberkörper und bedrohte einen anderen, 33-jährigen Nachbarn mit einem Hammer in der Hand und beleidigte anschließend eine weitere, 31-jährige Anwohnerin. Daraufhin flüchtete er in Richtung Innenstadt. Der 47-jährige Nachbar blieb nach dem Faustschlag glücklicherweise unverletzt. Im Zuge der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte der Beschuldigte kurze Zeit später in der Northeimer Fußgängerzone von den eingesetzten Polizeikräften angetroffen werden. Der mitgeführte Hammer sowie ein bei ihm aufgefundenes Küchenmesser wurde beschlagnahmt bzw. sichergestellt. Entsprechende Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung wurden gegen ihn eingeleitet. Nach abschließender Gefährderansprache wurde er von den Polizeikräften entlassen.hei










19.06.2021 • 09:35 Uhr

Brennender Pkw in Großenrode: Totalschaden

Ereignisort: Moringen, Ortsteil Großenrode, Kreisstraße 424, Ereigniszeitpunkt: Gestern, Freitag, 18.Juni 2021, 18.04 Uhr:

Die Northeimer Polizei teilt offiziell mit: Ein 21- jähriger Fahrzeugführer aus einem Moringer Ortsteil stellte seinen Pkw auf dem Heimweg aufgrund eines technischen Defekts am Ortsrand von Großenrode ab. Unmittelbar nach dem Abstellen begann das Fahrzeug zu brennen. Das Feuer konnte durch die sofort alarmierten Kräfte der freiwilligen Feuerwehren Großenrode und Moringen gelöscht werden. An dem Pkw Renault des 21-Jährigen entstand ein Totalschaden von ca. 3.500 Euro.hei










19.06.2021 • 09:25 Uhr

CDU Einbeck: Kandidatenkür mal völlig anders! Präsentation bekannter und neuer Persönlichkeiten unterm Zirkuszelt bei Charles Knie - "Grüner Wasserstoff" die neue Perspektive für Einbeck - "Digitalisierung und Klimaschutz" die zentralen Zukunftsvorhaben

Mit einer ungewöhnlichen Präsentation ihrer bewährten und neuen Persönlichkeiten für die Stadtratswahl am 12. September haben sich die Einbecker Christdemokraten am gestrigen Freitagabend in Szene gesetzt. Nach Volksen auf dem Erlebnisgelände des Zirkus Charles Knie hatte CDU-Vorsitzende Beatrix Rostalski-Tappe (Opperhausen) eingeladen. Was erst in der Manege geplant war, der Hitze wegen verworfen wurde, fand dann unter einem Zirkuszelt auf grüner Wiese statt: die Kür der Kandidatinnen und Kandidaten, die sich im Einbecker Stadtrat engagieren möchten. In einer herrlichen weil luftigen Umgebung, mit urigen Dromedaren und kreischen Federvieh in der Nachbarschaft, war es dann die Aufgabe von Rebecca Siemoneit-Barum, die mit einer erfrischenden Moderation jede einzelne Kandidatin und Kandidaten vorstellte, befragte und etwas erzählen ließ, was Menschen antreibt, sich für ein kommunales Parlament zu interessieren. Eine Talkrunde, die von Anfang bis Ende der Vorstellung der 23 Persönlichkeiten mit viel Interesse und Freude verfolgt wurde.

Den zweiten Part dieses ungewöhnlichen Meetings im Freien war dem Fraktionsvorsitzenden im Einbecker Stadtrat Dirk Ebrecht vorbehalten. In gewohnter Manier, lockerer freier Rede, manchmal lässig, skizzierte der CDU-Frontmann in Einbeck das neue kommunalpolitische Perspektivprogramm 2021-2030. Und das hat es in sich. 20 Punkte umfasst es. Auf zehn Seiten in den Grundabsichten und -zügen im Entwurf bereits formuliert. Erbrecht verteilte es gestern noch nicht als Schriftstück. Eine Mitgliederversammlung der CDU wird es nächste Woche beschäftigen und mit großer Wahrscheinlichkeit absegnen. Zur inhaltlichen Ausrichtung verriet Ebrecht die Perspektive, dass sich die CDU im nächsten halben Jahrzehnt intensivst der Digitalisierung und dem Klimaschutz auf lokaler Ebene stellen wird. Insbesondere zum lokalen Klimaschutz mit dem realistischen Vorhaben, aus Windkraft grünen Wasserstoff herzustellen, verfolgen die Christdemokraten ganz konkrete und laut Ebrecht umsetzbare Ziele für die Zukunft Einbecks.

Die Bilder dokumentieren Szenen der gestrigen Kandidatenkür der Einbecker CDU auf dem Erlebnisgelände des Zirkus Charles Knie in Volksen. Auf den Rundballen sind alle Kandidatinnen und Kandidaten zu sehen. Die neuen Persönlichkeiten, die sich erstmals um ein Ratsmandat am 12. September 2021 in Einbeck bemühen, sind in der vordersten Reihe aufgestellt. Fotos: Fis WMG


















19.06.2021 • 08:39 Uhr

Bundestagskandidatin Frauke Heiligenstadt zollt Bergwerksmuseum Respekt

Die Grube Samson in St. Andreasberg war das jüngste Ziel der Besuche der SPD-Bundestagskandidatin Frauke Heiligenstadt im heimischen Bundestagswahlkreis 52. Sie ist eines der berühmtesten Montandenkmale in Europa und zählte lange zu den tiefsten Bergwerken. Der Grube Samson ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes „Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft“. Die Oberharzer Wasserwirtschaft ist das größte Energiesystem der vorindustriellen Zeit weltweit.

Hans-Günter Schärf vom Bergwerksmuseum und Erlebniszentrum erläuterte die Geschichte der Grube und den Bildungsansatz des Museums. Seit mehr als 100 Jahren erzeugen zwei im Schacht der Grube Samson verbaute Turbinen regenerative Energie. Um die Turbinen zu warten, fahren Techniker auch heute noch mit der einzigen im Original erhaltenen „Fahrkunst“ weltweit in den Schacht ein. Die „Fahrkunst“ ist ein internationales Maschinenbaudenkmal und ein herausragendes Monument der Technikgeschichte.

Das Bergwerksmuseum und Erlebniszentrum erzählt Geschichte anhand realer Bilder - authentisch, kompetent und spannend. Gezeigt wird, welche Erkenntnisse der Vergangenheit in heutigen Lebenswelten wieder eine aktuelle Bedeutung erhalten. So wird Nachhaltigkeit am historischen Ort der Entstehung des Prinzips in Bergbau und Forstwirtschaft erklärt, aber auch wo und warum aus heutiger Sicht nicht nachhaltig gearbeitet werden konnte.

Großen Respekt zollte die Landtagsabgeordnete der Arbeit und dem Engagement der im Museum Tätigen. Frauke Heiligenstadt versprach, als Bundestagsabgeordnete wieder zur Grube Samson zurückzukehren und als Ansprechpartnerin für alle Anliegern der Betreiber bereit zu stehen.

Zum Bild:
Hans-Günter Schärf vom Bergwerksmuseum und Erlebniszentrum Grube Samson (2. von links) hat der SPD-Bundestagskandidatin Frauke Heiligenstadt die Anlage erläutert.
Foto: Peter Traupe










19.06.2021 • 08:37 Uhr

Resiliente Märkte

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBa


Das Highlight der Börsenwoche war die Sitzung der US-amerikanischen Notenbank. Vor dem Hintergrund steigender Inflation waren die Marktteilnehmer gespannt, wie die Währungshüter auf das unruhige Umfeld reagieren würden. Nachdem die Fed lange Zeit die Inflationsgefahren mehr oder weniger ignoriert hatte, wurde diesmal eine wachsamere Einstellung deutlich. Zwar änderte sie ihren geldpolitischen Kurs nicht augenblicklich, aber aus den Sitzungsergebnissen wurde doch deutlich, dass eine Diskussion über die Rückführung der immer noch üppigen Anleihekäufe innerhalb der Notenbank begonnen hat. Auch eine erste Zinserhöhung könnte nun bereits Ende des kommenden Jahres im Bereich des Möglichen liegen. Obwohl eine näher rückende Perspektive steigender Zinsen für die Aktienmärkte ungünstig ist, steckten diese die Ergebnisse der Fed-Sitzung locker weg. Auch die Zinsmärkte selber reagierten sehr moderat. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die US-Notenbanker genau richtig gehandelt haben.

Konjunkturdaten
spiegeln weitere Öffnung

Die kommende Woche steht im Zeichen wichtiger Konjunkturzahlen aus Europa und aus Deutschland. Die monatliche Umfrage unter Europas Einkaufsmanagern sowie der Ifo-Geschäftsklimaindex sind Frühindikatoren für das Wirtschaftsgeschehen in den kommenden Monaten. Die Industrie profitiert gegenwärtig von der kräftigen globalen Konjunktur, leidet aber andererseits unter Engpässen bei Vorprodukten und Transportkapazitäten. Ganz anders die Dienstleister und der Handel. Befreit von den Fesseln des Lockdowns und in der Erwartung eines lebhaften Sommers wird sich deren Stimmung merklich verbessert haben.










19.06.2021 • 08:36 Uhr

Bringt viel Torgefahr mit": Sebastian Kerk schließt sich Hannover 96 an

Jetzt ist es offiziell: Sebastian Kerk wechselt vom VfL Osnabrück zu Hannover 96. Der offensive Mittelfeldspieler kommt mit der Empfehlung von 20 Scorerpunkten in der Saison 2020/21.
Für Osnabrück lief der 27-Jährige in allen 34 Zweitligaspielen der abgelaufenen Saison auf. Zehn Tore erzielte er selbst, weitere zehn legte er auf. Bei den Roten unterschrieb er am Mittwoch einen Zweijahresvertrag.

96-Trainer Jan Zimmermann: "Wir haben uns sehr um Sebastian Kerk bemüht, weil er genau der Spieler ist, der uns in der Offensive gefehlt hat. Er bringt viel Torgefahr aus der zweiten Reihe und bei Standards mit und gibt uns zusätzliche Optionen in unserem Angriffsspiel. Außerdem passt er menschlich sehr gut ins Team. In Osnabrück hat er eine gute Saison gespielt und auf sich aufmerksam gemacht. Dass er sich trotz anderer Möglichkeiten für uns entschieden hat, freut uns sehr."

Sebastian Kerk: "Jan Zimmermann hat mich mit seinen Vorstellungen und Ideen mehr als nur überzeugt. Das betrifft allgemein die Art, wie er Fußball spielen lassen möchte, und ebenso die Rolle, die er für mich dabei sieht. Er hat mir sehr klar vermittelt, was bei 96 gerade entwickelt und aufgebaut wird – und ich habe einfach sehr große Lust darauf, ein Teil davon zu sein."
Kerk wurde im Nachwuchsleistungszentrum des SC Freiburg ausgebildet. Dort schaffte er unter Trainer Christian Streich auch den Sprung in den Profifußball. 2013 machte er sein erstes Bundesliga-Spiel. Zweimal wurde er anschließend ausgeliehen: zunächst an den 1. FC Nürnberg und dann zum 1. FC Kaiserslautern.
Zu Beginn der Saison 2017/18 verpflichteten ihn die Nürnberger schließlich fest. In der darauffolgenden Saison spielte er mit dem "Club" in der Bundesliga. Im vergangenen Sommer folgte der Schritt zum VfL Osnabrück. Kerk ist ein gestandener Profi, der die Erfahrung von 50 Erst- und 106 Zweitligaspielen mit an den Maschsee bringt. Als Junioren-Nationalspieler absolvierte er für die U18, U19 und U20 Deutschlands zusammengenommen 24 Spiele, in denen er 15 Tore erzielte. 2016 war er Teil des deutschen 18er-Kaders für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro.

Bei Hannover 96 erhält Kerk die Rückennummer 37. Wie seine neuen Teamkollegen wird er am Donnerstag, Freitag und Samstag die geplanten Leistungstests und sportmedizinischen Untersuchungen absolvieren. Kerk ist der dritte 96- Sommerzugang nach Sebastian Ernst von der SpVgg Greuther Fürth und Sebastian Stolze von Jahn Regensburg.red










19.06.2021 • 08:34 Uhr

In Moringen Auto zerkratzt - Polizei ermittelt

Zwischen Donnerstag (15 Uhr) und Freitagnachmittag ( 14.20 Uhr) zerkratzte ein unbekannter Täter die hintere rechte Tür eines VW-Passats, der ordnungsgemäß am Straßenrand in der Hagenbergstraße in Moringen geparkt worden war. Dabei entstand Sachschaden in Höhe von ca. 500 Euro. Der 30-jährige Geschädigte aus Moringen konnte keine Hinweise zum Verursacher geben. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim unter Telefon 05551-70050 oder bei der Polizei Moringen unter Telefon 05554-998930 zu melden. sin










19.06.2021 • 08:32 Uhr

Verkehrsunfall mit einer verletzten Person und ca. 14.500 Sachschaden - 16 Feuerwehrkräfte im Einsatz

Ereignisort: Northeim, Bundesstraße 3, Ortsdurchfahrt Sudheim, Höhe Einmündung/Gewerbegebiet Schuhstraße, Ereigniszeitpunkt: Gestern, Freitag, 18 Juni 2021, 12.10 Uhr:

Ein 39-jähriger Northeimer und ein 20-jähriger Uslarer befuhren jeweils mit ihrem Pkw in dieser Reihenfolge die B 3 von Northeim in Richtung Nörten-Hardenberg. Auf Höhe der Ortsdurchfahrt Sudheim mussten beide an der Einmündung zur Schuhstraße verkehrsbedingt abbremsen. Eine 18-jährige Pkw-Fahrerin aus Nörten-Hardenberg fuhr direkt dahinter in gleicher Fahrtrichtung und bemerkte das Bremsmanöver zu spät.

Durch den Aufprall auf das vorausfahrende Fahrzeug wurden alle drei Pkw zusammengeschoben und erheblich beschädigt. Die 18-jährige Unfallverursacherin wurde mit leichten Verletzungen mittels Rtw zur weiteren Behandlung ins Northeimer Krankenhaus verbracht. Zwei Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch hiesige Abschleppunternehmen geborgen werden.

Die Fahrbahn musste aufgrund auslaufender Betriebsstoffe auf Veranlassung der Straßenmeisterei Northeim durch eine Spezialfirma gereinigt werden. Weiterhin waren bei dem Verkehrsunfall 16 Kräfte der freiwilligen Feuerwehren Sudheim und Bühle eingesetzt und es entstand ein Gesamtschaden von ca. 14.500 Euro. hei












18.06.2021 • 17:31 Uhr

Polizei-Alarm in Hahnenklee: Mann mit Fünftagebart entblößt beim Wassertretbecken vor vier Frauen sein Geschlechtsteil

Die Polizei in Clausthal-Zellerfeld berichtet soeben:
Bereits am vergangenen Mittwoch, 16.06.2021,gegen 19:15 Uhr, kam es in Hahnenklee (Landkreis Goslar) zu einer exhibitionistischen Handlung zum Nachteil von vier weiblichen Personen. Eine männliche Person folgte den Frauen bis zum "Wassertretbecken", westlich vom Höhenweg. Hier manipulierte der noch unbekannte Täter an seinem Geschlechtsteil und entblößte dieses in Anwesenheit der vier Frauen.

Nach Zeugenhinweisen konnte der Täter wie folgt beschrieben werden:

- ca. 30 - 40 Jahre
- 180 - 185 cm groß
- südeuropäisches Erscheinungsbild
- kurzes schwarzes Kopfhaar
- 5 Tage Bart
bekleidet war der Täter zum Tatzeitpunkt mit

- einer knielangen, hellroten Hose mit dezenten Applikationen in
Form von Rechtecken
- khaki/grünes T-Shirt.
In unmittelbarer Nähe zum Wassertretbecken hielt sich zum Tatzeitpunkt eine männliche Person mit Hund auf, die ggf. sachdienliche Hinweise zum Tatgeschehen machen kann.

Die Polizei Clausthal-Zellerfeld bittet diese Person und Personen die Beobachtungen hinsichtlich des Täters gemacht haben oder sonstige Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer 05323 / 94 11 0 - 0 zu melden. red










18.06.2021 • 10:59 Uhr

Zukunft der Impfzentren: Landrätin Astrid Klinkert-Kittel möchte weiterhin Impfzentrum für Landkreis Northeim

Bund und Länder haben offenbar am Mittwoch vereinbart, innerhalb der kommenden drei Wochen eine Impfstrategie über den 30. September hinaus zu entwickeln. Diskutiert wird dem Vernehmen nach, einen Mindestbetrieb der Impfzentren weiter zu gewährleisten. Bei Bedarf könnten die Angebote dann wieder hochgefahren werden. Möglich wäre zudem auch, dort Auffrischungsimpfungen durchzuführen, falls diese benötigt werden sollten.

„Ich sehe der angekündigten Konzeption mit Spannung entgegen und hoffe sehr, dass der ländliche Raum auch zukünftig bedarfsgerecht berücksichtigt wird. Von daher erwarte ich von der Nieders. Landesregierung, dass es weiterhin in jedem Landkreis ein Impfzentrum gibt“ so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel in einer ersten Bewertung des Bund-Länder-Austauschs.
Auch wenn die ab Oktober geltenden Rahmenbedingungen für die Impfzentren noch nicht bekannt sind, hat die Kreisverwaltung bereits erste Überlegungen angestellt, an welchen Orten Impfungen durchgeführt werden können. „Die dazu bereits mit Dritten geführten Gespräche werden wir vertiefend fortsetzen, sobald die konkreten Vorgaben vom Land vorliegen“, so Landrätin Klinkert-Kittel, die hervorhebt, dass dabei auch weiterhin mobile Impfangebote im besonderen Fokus stehen.lpd










18.06.2021 • 10:56 Uhr

Um 0.45 Uhr: Junger Frau ins Ohr gestöhnt und sie unsittlich berührt - Zeugenaufruf der Polizei wegen Belästigung

Soeben berichtet die Hildesheimer Polizei. Bereits am 13. Juni 2021, ging eine junge Frau gegen 00:45 Uhr in der Moltkestraße in Hildesheim spazieren und wurde von einem unbekannten Mann unsittlich berührt.
Nach bisherigen Erkenntnissen spazierte die Frau alleine in Richtung Elisabeth-Schule und hörte dabei mit Kopfhörern Musik. Auf diesem Weg kam ihr ein Mann entgegen, der ebenfalls alleine unterwegs gewesen ist. Kurz nachdem dieser Mann an ihr vorbei war, bemerkte sie, dass sich jemand von hinten näherte, sie unsittlich berührte und in ihr Ohr stöhnte. Nach nur wenigen Sekunden ließ der Mann von ihr ab und lief in Richtung Goethestraße davon.

Den unbekannten Täter beschrieb sie wie folgt:
männlich,
ca. 40 Jahre altgraue Haare,
Brille mit einem eckigen, dicken, schwarzen Plastikgestell,
auffällig kurze Hose,
Sportbekleidung (Läufer-Bekleidung)

Zeugen, die aufgrund der Beschreibung Hinweise zu dem Täter geben können oder die in der besagten Nacht den Vorfall mitbekommen haben, mögen sich bitte bei der Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 05121-939-115 melden. kri










18.06.2021 • 10:52 Uhr

Maskenpflicht fällt! Auf Schulhöfen ab sofort keine Masken mehr für Schüler!

Niedersachsen lockert Maßnahmen an Schulen: Keine Maskenpflicht mehr auf Schulhöfen - Niedersachsens Kultusminister Tonne: „Wir holen wieder ein Stück mehr Normalität in die Schulen"

Ab sofort gilt an den niedersächsischen Schulen auf dem Außengelände einschließlich Pausenhöfen keine Maskenpflicht mehr. Das hat das Niedersächsische Kultusministerium am gestrigen Donnerstag (17. Juni 2021) den Schulen in einer Rundverfügung zur Maskenpflicht, 17.06.2021 Rundverfügung mitgeteilt. Die Änderung betrifft ausschließlich das Freigelände. Nach wie vor gilt in Innenbereichen, in denen sich Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Kohorten und weitere Personen begegnen können, Maskenpflicht. Dazu zählen z. B. Flure, Treppenhäuser und Toiletten.

Kultusminister Grant Hendrik Tonne erklärt dazu: „Mit Blick auf die inzwischen landesweit niedrigen Corona-Inzidenzwerte können wir die Schutzmaßnahmen auch in den Schulen ein wenig lockern und so wieder ein Stück mehr Normalität in die Schulen holen. Das ist sicher auch bei den aktuellen Temperaturen eine Erleichterung für viele. Zugleich appelliere ich aber an alle in den Schulen, nicht nachlässig zu werden - das Virus ist noch da. Möglich ist der Lockerungsschritt dennoch, weil nach wie vor unsere sonstigen bewährten Maßnahmen wie die Pflicht zu regelmäßigen Selbsttests, Maskenpflicht in bestimmten Innenbereichen und ein weitreichender Rahmen-Hygieneplan gelten."

Mit der aktuellen Rundverfügung wird außerdem konkretisiert, unter welchen Bedingungen Elternabende und Veranstaltungen ähnlicher Mitwirkungsgremien in Schulen stattfinden können.
Danach ist kein Nachweis eines negativen Corona-Schnelltests erforderlich, wenn die Teilnehmerinnen und Teilnehmer voraussichtlich ausschließlich Kontakt zu anderen aus ihrer Gruppe haben werden. Grundsätzlich müssen die Vorgaben des Rahmen-Hygieneplans beachtet werde.red










18.06.2021 • 10:38 Uhr

Der PS.SPEICHER Einbeck blickt zurück auf „100 Jahre AVUS“

Mit der Sonderausstellung „Ein rasantes Jahrhundert“ lässt das niedersächsische Erlebnismuseum die Geschichte der legendäre Strecke aus Berlin aufleben

Der PS.SPEICHER im niedersächsischen Einbeck erweitert ab dem 12. September sein Angebot: Eine Sonderausstellung erinnert mit originalen Fahrzeugen an die Rennstrecke und Verkehrsstraße „AVUS“.

Sie ist älter als der Nürburgring, war schneller als jede andere Rennstrecke und ist eines der Wahrzeichen Berlins. Die AVUS, einst als „Automobil- Verkehrs- und Übungsstraße“ gedacht, ist heute ein Symbol deutscher Geschichte. Dieses Jahr feiert sie ihren 100. Geburtstag. Viele Mythen ranken sich um die einst bis zu 19 Kilometer lange Strecke.
Der PS.SPEICHER und die Initiative „AVUS100“ feiern das Jubiläum dieses geschichtsträ chtigen Ortes mit einer Sonderausstellung. Das Oldtimermuseum in Niedersachsen zeigt ab dem 12. September zahlreiche Fahrzeuge, die einst die Strecke belebten. „Die AVUS ist nicht nur Berliner Historie, sie ist auch deutsches Kulturgut und genießt einen weltweiten Ruf. Wir präsentieren eine einmalige Auswahl an Exponaten, die in dieser Form noch nie gemeinsam zu sehen waren“, verspricht Ausstellungsleiter Sascha Fillies. Zudem informiert die Ausstellung über Details dieses Sinnbilds automobiler Geschichte und erinnert an unzählige Anekdoten.

Warum die Wahl auf Einbeck fiel, erklärt AVUS100-Initiator Ulf Schulz: „Mit dem PS.SPEICHER konnte ich einen Partner gewinnen, der es versteht, den Besuchern legendäre Geschichten mit Herz und Hand sowie einem guten Gespür für Ausstellungsästhetik näherzubringen. Zwar liegt der PS.SPEICHER nicht in der Hauptstadt, dafür aber zentral, mitten in Deutschland."

Die Ausstellung im PS.SPEICHER ist nur ein Teil des AVUS-Jubiläums: Pünktlich im September erscheint das gleichnamige Buch „Ein rasantes Jahrhundert” von Ulf Schulz. Das Werk entstand in Zusammenarbeit mit Co- Autor Sven Wedemeyer und erscheint im Prestel-Verlag. Zusätzlich findet am 24./25. September auf der alten Nordkurve der AVUS in Berlin ein Publikumsevent statt. Ferner arbeitet der Fernsehsender arte an einer Dokumentation und die Deutsche Post bringt eine Sonderbriefmarke zum 100. Geburtstag auf dem Markt. Das Hörspiel “Leo und die Abenteuermaschine” rundet die AVUS100-Aktivitäten ab. In der Folge bringen die Akteure den Kindern die Erfindung des Autos und die AVUS als Rennstrecke in Berlin näher. Die AVUS ist somit europaweit in aller Munde.

Kaiser Wilhelm II. erdachte die AVUS bereits 1909. Als Freund der Industrie war er überzeugt davon, die schnelle Piste am damaligen Stadtrand könne die noch junge deutsche Auto-Branche stärken. Den internationalen Motorsport dominierten längst Frankreich, Italien und England. So wurde auf kaiserlichen Befehl ab 1913 eine lange Schneise durch den Berliner Grunewald geschlagen.
red/Quelle/Fotos: PS.Speicher
Der erste Weltkrieg vereitelte jedoch einen pünktlichen Start. Erst 1921 startete das erste Rennen auf der AVUS. Fortan war sie, während das Volk noch mit Kutschen oder Fahrrädern unterwegs war, die erste reine Autostraße der Welt. Auf zwei lange Geraden, verbunden durch Nord- und Südkurve.

Internationale Bedeutung erhielt die AVUS erstmals 1926. Die Premiere des Großen Preises von Deutschland lockte viele Fahrer mit Renommee. Das Publikum kam in Scharen. Doch nach einem tragischen Unfall mit vier Toten drohte das motorsportliche Aus, noch bevor die AVUS ü berhaupt hä tte Geschichte schreiben können. Immerhin nutzte man die langen Geraden fortan als Schauplatz atemberaubender Rekordfahrten. Der Opel- Raketenwagen oder die „Silberpfeile“ kamen gerade recht, als sich Deutschland auf der Weltbü hne zu profilieren versuchte. Bald schon wurden Rekorde um 400 km/h gemessen.
Es waren die frü hen Sternstunden der AVUS. In den Folgejahren jubelten die Zuschauer nicht nur Sportwagen und Motorrädern zu, sondern auch der Formel 1, der Formel 3 und der DTM.

Im Lichte der wachsenden Stadt und strengerer Vorschriften wurde der Niedergang der AVUS als Rennstrecke immer deutlicher. 1999, vor über 20 Jahren, fiel die Flagge zum letzten Mal. Rund um die AVUS war längst eine moderne Autobahn entstanden. Doch immer noch ist die AVUS ein wichtiger Teil Berlins, wie die schnurgerade Fahrt auf der A115 beweist. Auch wenn sie nur selten mit der Zeit ging, hat die AVUS das wohl schnellste Jahrhundert der Geschichte überdauert und ist eine echte Brücke der 1920er Jahre ins Heute, hier und jetzt.

Über weitere Aktionen, Öffnungszeiten und Eintrittspreise informiert der PS.SPEICHER unter www.ps-speicher.de.














18.06.2021 • 10:30 Uhr

Unbekannte stehlen BMW xDrive in Hann. Münden

In der Postmeisterstraße in Hann. Münden haben Unbekannte in der Nacht zu Donnerstag (17.06.2021) einen schwarzen BMW 335d xDrive mit Hann. Mündener Zulassung (HMÜ) gestohlen. Der Pkw war unter einem Carport am Wohnhaus der Eigentümer abgestellt. Der Zeitwert des mit einem sog. "Keyless-Go-Systems" ausgestatteten Fahrzeuges beläuft sich auf ca. 35.000 Euro. Die Tat hat sich im Zeitraum von Mittwochabend bis Donnerstagmorgen ereignet.
Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Personen oder fremde Fahrzeuge in Tatortnähe wahrgenommen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Hann. Münden unter Telefon 05541/951-0 zu melden.mb










18.06.2021 • 10:16 Uhr

Bad Gandersheimer Skulpturenpfad: Unterführung kurzerhand zum Fasanenweg zugemauert - Treppensanierung zu teuer

Die seit einiger Zeit aus Verkehrssicherheitsgründen mit einem rotweißen Gitter gesperrte Fußgänger-Unterführung beim Skulpturenweg in Höhe des Habichtsfangs zum Fasanenweg in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim ist jetzt endgültig dicht gemacht worden. Statt einer zunächst angedachten Sanierung des Durchgangs mit einer Treppe wurde der Durchgang vom städtischen Bauhof kurzerhand zugemauert.

Diese "Sparmaßnahme" erfolgte auch vor dem Hintergrund, dass eine eventuelle Sanierung der Treppe barrierefrei hätte erfolgen sollen oder sogar müssen. Das wäre ein kostspieligeres Unternehmen geworden als der jetzige Mauerbau. Ihre häßliche Ansicht wird kaschiert. Bis zu ihrer Höhe soll dem Vernehmen nach Erdmasse eingefüllt werden. Damit wird dann auch die abgängige Treppe überdeckt und nicht mehr sichtbar. Fazit des überraschenden Mauerbaus: Clever gespart!
red

Die Bilder dokumentieren die zugemauerte Unterführung, die marode Treppe mit Absperrungsgitter. Foto: Fis WMG














18.06.2021 • 09:55 Uhr

Montgomery warnt vor zu schnellen Corona-Lockerungen - Fette Warnung vor dem Delta-Virus

Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank UlrichMontgomery, hat mit Blick auf die hochinfektiöse Delta-Variante des Corona-Virus vor zu raschen Lockerungsschritten gewarnt. Die Länder sollten jetzt prüfen, ob die angekündigten Lockerungen nicht zu weit gingen, sagte Montgomery den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitag). «Sie sollten außerdem die politische Größe haben, angekündigte Lockerungen wieder zurückzunehmen, wenn die Infektionszahlen durch die Delta-Variante wieder steigen sollten», erklärte der Verbandsfunktionär und verwies dabei auf das Beispiel der britischen Regierung.

Es sei zu erwarten, dass sich die Delta-Variante in Deutschland noch schneller ausbreite als die bisherigen Varianten, sagte Montgomery. Das Tückische bei dieser Variante sei, dass Infizierte sehr schnell eine sehr hohe Viruslast im Rachen hätten und damit andere anstecken könnten, bevor sie überhaupt merkten, dass sie sich infiziert hätten. Solange noch nicht genügend Menschen geimpft seien, müssten vor allem die Ansteckungsrisiken im Alltag reduziert werden. «Im öffentlichen Nahverkehr, in Geschäften und anderen Innenräumen
sollten deswegen unbedingt weiterhin FFP2-Masken getragen werden», mahnte der Vorsitzende des Weltärztebundes.

Die deutschen Amtsärzte mahnten angesichts der Ausbreitung der Delta-Variante mehr Tempo beim Ausbau der Gesundheitsämter an. «Anderthalb Jahre nach Beginn der Pandemie stockt es zum Beispiel immer noch beim Personal», sagte die Vorsitzende des Bundesverbands
der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Ute Teichert, den Funke-Zeitungen. Im Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst seien 1.500 neue Stellen für medizinisches Fachpersonal bis Ende des Jahres vereinbart. Ein Großteil dieser Stellen sei jedoch noch nicht besetzt, kritisierte Teichert.red/epd











18.06.2021 • 08:52 Uhr

Freilichtspiele Schwäbisch Hall: Erfolgreicher Saisonstart mit 650 Premiergästen

Die Freilichtspiele in Schwäbisch Hall sind erfolgreich gestartet. Die Festspiel -Leitung (dazu gehört der frühere Bad Gandersheim Festspielintendant Christian Doll) merkt dazu in einem Statement an:

"Am vorigen Samstag konnten wir mit der Premiere von „Nathan der Weise“ erfolgreich in die Spielzeit starten. Es war ein bewegender Moment, nach so langer Zeit wieder vor viel Publikum live aufzutreten. Die Premiere war ausverkauft, natürlich weiterhin mit einem verringerten Platzangebot, aber immerhin 650 Premierengäste durften dem berühmten Klassiker lauschen. Lessings Botschaft, das Gemeinsame der Religionen und die ethischen Forderungen zu beherzigen, und nicht das Trennende, aber letztlich nicht Begründbare zum Ausgangspunkt von Konflikten zu machen, scheint ungebrochen aktuell. Und wirklich verblüffend ist, wie Lessing es schafft, eine Geschichte im Zeitalter der Kreuzzüge spielen zu lassen, und wir heutigen hören Anspielungen auf religiös motivierte oder politisch instrumentalisierte Konflikte in der ganzen Welt. Welch schöne Vorstellung, zum Schluss zu begreifen, dass unser Menschsein uns zu Verwandten macht."red/ Screenshot Festspiele Schwäbisch Hall












18.06.2021 • 08:44 Uhr

Ooooohhh! Meine Gartenschau zuhause!

Blumige Miniaturen. Ein buntes Windspiel. Und dem steinernen Taucherkopf entfleucht ein sichtbares "Ooooohhhh!" ob dieses feinen Ensembles.

Eine neue Momentaufnahme aus der Serie "Meine Gartenschau zuhause" in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim.

Die Skulptur entstammt der Künstlerwerkstatt von Bernd Löning beim Klosterhügel Brunshausen.
red










18.06.2021 • 07:55 Uhr

Corona-Virus-Lage am Freitag: Pandemie flaut ab - Inzidenzwert im Kreis Northeim 6,8

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Freitag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt soeben einen tagesaktuellen Inzidenzwert für den Landkreis Northeim mit. Danach ist der Inzidenzwert bei 6,8 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen festgeschrieben. Das ist eine finale Veränderung gegenüber dem Vortag. Der vom RKI herausgegebene Schätzwert liegt bei 2,3. Damit ist bestätigt, dass die Corona-Pandemie immer mehr abflaut und gen Null Fälle verläuft.

red/Grafiken: RKI /NDR /Gesundheitsministerium Niedersachsen












18.06.2021 • 07:45 Uhr

Zahl der Woche - Umfrage zum Klimawandel: Rund jeder Zweite…macht sich Sorgen um die künftige Trinkwasserversorgung

BDEW: Für die sichere Wasserversorgung der Zukunft ist die Umsetzung einer nationalen Wasserstrategie erforderlich.

Durch den Klimawandel werden Hitzeperioden immer häufiger. Laut einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Prolytics sorgen sich deshalb fast die Hälfte der Deutschen um die Trinkwasserversorgung. Gefragt, wie groß ihre Sorgen angesichts der zukünftigen Entwicklung der Sicherheit der Trinkwasserversorgung sind, antworteten rund 17 Prozent „sehr groß“ und 30 Prozent „groß“. „Wenig“ oder „gar keine Sorgen“ machen sich zehn beziehungsweise vier Prozent der Befragten.

„Die Trinkwasserversorgung in Deutschland wird durch die Wasserversorger sichergestellt. Zunehmende Trockenperioden stellen jedoch auch die Wasserwirtschaft vor neue Herausforderungen“, sagt Martin Weyand, Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser. „Wir haben keinen Wassermangel in Deutschland. Um die Trinkwasserversorgung auch in Zukunft flächendeckend zu gewährleisten, muss in einigen Regionen aber die Infrastruktur gestärkt und ausgebaut werden. Diese kommt bei stark steigender Trinkwassernachfrage an heißen Sommertagen an einigen Orten an ihre Grenzen.“

Zudem sei es dringend erforderlich, der öffentlichen Trinkwasserversorgung einen Vorrang bei der Trinkwassernutzung einzuräumen. „Die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser für den menschlichen Gebrauch muss bei der Nutzung von Trinkwasserressourcen immer an erster Stelle stehen. Sie ist Teil der Daseinsvorsorge“, sagt Weyand. Für die Landwirtschaft müssten effiziente Bewässerungsmethoden gefördert werden.

Um die Grundwasserneubildung zu sichern, brauche es außerdem ein neues Regenwassermanagement. Bei der städtebaulichen Entwicklung müsse die Schaffung von Versickerungsflächen sowie die Anlage von Flutrinnen und Retentionsräumen stärker berücksichtigt werden.

Zudem fordert Weyand ein Investitionsbeschleunigungsgesetz für die Wasserwirtschaft: „Damit die Wasserversorgung auch in Zukunft gesichert bleibt, muss investiert werden, zum Beispiel in neue Leitungssysteme, Aus- bzw. Neubau von Talsperren, Ausweisung von Wasserschutzgebieten, Wasserwerke und Rückhaltebecken. Genehmigungsverfahren insbesondere für Fernwasserleitungen müssen dringend vereinfacht werden.“ red/Quelle: Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW)











18.06.2021 • 07:41 Uhr

Harzwasserwerke stellen sich auf weiteren Dürre-Sommer ein

Die Harzwasserwerke stellen sich nach den vergangenen drei Dürre-Jahren auch 2021 wieder auf einen trockenen Sommer ein. «Generell hält die Trockenheit vielerorts, besonders im Harz, weiter an», sagte der Sprecher des Versorgungsunternehmens, Norman Droste, am Donnerstag dem Evangelischen Pressedienst (epd): «Die Trinkwasserversorgung für das laufende Jahr ist aber sichergestellt.»

«Wir haben mittlerweile das vierte Jahr in Folge unterdurchschnittlich gefüllte Talsperren», sagte Droste weiter. Aktuell seien die Talsperren der Harzwasserwerke zu 64 Prozent
gefüllt. Mitte Juni sei jedoch im Vergleich der letzten 30 Jahre ein Füllungsgrad von 75 Prozent normal.

Als größter Wasserversorger Niedersachsens beliefern die Harzwasserwerke eigenen Angaben zufolge täglich etwa zwei Millionen Menschen. Zu den Kunden gehören rund 70 Städte, Gemeinden und Wasserverbände im geografischen Dreieck zwischen Bremen, Göttingen
und Wolfsburg. In den sechs Harz-Talsperren können bis zu 182 Millionen Kubikmeter Wasser gespeichert werden. Außerdem verfügen die Harzwasserwerke über vier Grundwasserwerke.rede


Das Bild dokumentiert die Innerste Talsperre in diesen Tagen. Foto: Fis WMG











18.06.2021 • 07:34 Uhr

Sozialexperten klagen über Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich - - Ministerin will mit Kindergrundsicherung strukturelle Armut bekämpfen

Die soziale Spaltung schreitet in Deutschland nach Ansicht von Experten voran. Sie fordern ein Umdenken: Es könne nicht richtig sein, dass in einer Krise reiche Menschen reicher, arme Menschen aber ärmer werden.

Namhafte Sozialexperten haben die zunehmende Spaltung der Gesellschaft zwischen Armen und Reichen beklagt. Der Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen, Hans-Joachim Lenke, sagte am Donnerstag in Hannover bei einem Online-Kongress: «Wir sehen eine Verfestigung von Armut.» Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) beklagte zum Kongressauftakt eine «Überökonomisierung» in der Altenpflege. Corona habe gezeigt, dass das System «auf Kante genäht» sei und schon unter normalen Bedingungen am Rande seiner Möglichkeiten operiere: «In Pandemie-Zeiten ist es überfordert.» Der Kongress stand unter der
Überschrift «Der Sozialstaat von morgen. Das Soziale neu denken».

Lenke zufolge haben sich die Vermögen in den vergangenen Jahren sehr unterschiedlich entwickelt. Es sei «unanständig», wenn die reichsten Menschen der Welt in Krisenzeiten innerhalb eines Jahres ihr Milliardenvermögen verdoppelten. «Der Markt an sich ist nicht
ethisch», mahnte Lenke. «Die Maske ist ein Pfennig-Artikel. Als wir keine FFP2-Masken mehr hatten, kosteten sie plötzlich zehn Euro.» Das sei dann zwar marktgerecht, aber unethisch.

Die niedersächsische Sozialministerin Daniela Behrens (SPD) forderte ein strukturelles Umdenken. Fast jedes fünfte Kind in Niedersachsen sei von Armut betroffen, obwohl das Land viel Geld in Hilfen investiere. «Die Kinderarmut steigt. Die Hilfe kommt nicht da an, wo sie gebraucht wird», räumte die Ministerin ein. Sie sprach sich für eine Kindergrundsicherung aus, um die Entwicklung und Förderung von Kindern finanziell abzusichern. Außerdem dürfe nicht nur auf die individuellen Bedürfnisse geschaut werden. Wichtig sei der Blick auf die Strukturen, die Kinder fördern könnten. Dazu zählten vor allem die Schulen und Lehrkräfte. «Nur mehr Geld hilft nicht. Wir müssen die bestehenden Strukturen hinterfragen.» epd











17.06.2021 • 23:11 Uhr

Dögerode: Feige Unfallflucht auf Firmen-Parkplatz der RKW

Tatort: Kalefeld-Dögerode, Parkplatz der Firma RKW, Tatzeitraum: Heute: Donnerstag, zwischen 20 Uhr und 20:30 Uhr:

Im dokumentierten Unfallzeitraum ist es auf dem Parkplatz der Firma RKW SE zu einer Verkehrsunfallflucht gekommen. Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer ist mit seinem Fahrzeug gegen einen schwarzen Daimler eines 28-Jährigen aus Osterode gefahren. Der Daimler wurde hierbei am Heck beschädigt. Anschließend hat der Unbekannte die Unfallörtlichkeit verlassen, ohne schadensregulierende Maßnahmen einzuleiten. Die Polizei Bad Gandersheim sucht in diesem Zusammenhang einen grünen Geländewagen, welcher am Heck einen weißen Aufbau hat. Die Schadenshöhe am Daimler beträgt ca. 500 Euro. Hinweise bitte an die Polizei Bad Gandersheim unter der Telefon . 05382-919200 (bas)










17.06.2021 • 23:07 Uhr

90-Jähriger durchbricht mit Renault Megan Gartenzaun - Feuerwehr muss Insassen befreien

Am heutigen Donnerstag, gegen 07:58 Uhr, durchbricht ein 90-jähriger Mann aus Hameln in Klein Berkel mit seinem Renault Megan beim Ausparken von seinem Grundstück den Gartenzaun des Nachbargrundstücks. Aufgrund einer dortigen Hecke konnten der Mann und seine ebenfalls im Fahrzeug sitzende Frau die Türen nicht mehr öffnen. Durch die alarmierte Feuerwehr wurde der PKW aus der Hecke freigeschnitten, sodass die beiden Insassen das Fahrzeug unverletzt verlassen konnten. Der Sachschaden wird auf ca. 3.000 Euro geschätzt. Die Ursache des Unfalls steht bislang noch nicht eindeutig fest. Da sich im Rahmen der Unfallaufnahme der Verdacht ergab, dass der 90-Jährige körperlich nicht mehr in der Lage ist ein Fahrzeug sicher im Straßenverkehr zu führen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet und der Führerschein des Mannes vorläufig beschlagnahmt. red/Foto: Polizei










17.06.2021 • 23:01 Uhr

Motorradfahrer nach Frontalzusammenstoß schwer verletzt

Ein Motorradfahrer hat sich am gestrigen Mittwochabend (16. Juni) schwer verletzt, als er bei Steinheim (Landkreis Höxter) frontal gegen ein entgegenkommendes Auto stieß.

Ein 47-Jähriger war gegen 21.00 Uhr mit seinem Motorrad auf der L 827 von Steinheim aus Richtung Schieder-Schwalenberg Lothe unterwegs und geriet in einer Kurve nach links auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß er frontal mit einem entgegenkommenden VW Passat zusammen, der trotz eines Ausweichmanövers einen Zusammenstoß nicht verhindern konnte. Der Motorradfahrer stieß gegen die Fahrzeugfront des Passat und zog sich schwere Verletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus, wo er stationär verblieb. Der 18-jährige VW Passat-Fahrer blieb unverletzt. An dem Motorrad entstand nach Einschätzung der Polizei ein wirtschaftlicher Totalschaden, der Frontschaden an dem Passat wird auf mehr als 2000 Euro geschätzt. Für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme musste die Landstraße kurzzeitig gesperrt werden. /ell/Foto: Polizei










17.06.2021 • 20:40 Uhr

Endlich! Schützengesellschaft Kreiensen mit Trainingsbetrieb neu gestartet

Seit vergangenen Freitag ist die SG Kreiensen wieder in den Trainingsmodus gewechselt.
In vorangegangener Vorstandssitzung war man sich einig, dass mit verbesserter Ausgangslage der Corona-Zahlen (Inzidenz-Wert etc.) einem Start in den Schiessbetrieb nichts mehr im Wege steht.
Ein Konzept ist natürlich noch erforderlich und deren Einhaltung wird auch überwacht und nachgehalten. Näheres dazu können Mitglieder auf der Webseite der SG einsehen oder im Aushang-Kasten in der Wilhelmstrasse in Kreiensen lesen.
Dienstag, Mittwoch, Freitag und Sonntag kann also wieder, in den entsprechenden Disziplinen und Wettkampfarten, versucht werden das Niveau vom letzten Jahr zu erreichen oder sogar darüber hinaus.











17.06.2021 • 20:30 Uhr

FDP-Star Wolfgang Kubicki schwärmt von Hardegsen - "Wunderbarer Ort, wunderbare Menschen!"

Es wäre kein Wolfgang Kubicki, wenn er nicht einmal in seiner Rede über sich selbst bekennt "Ich weiß, dass ich gut bin!" Heute stand der Vize-Bundestagspräsident und FDP-Bundesvorstandsmitglied Kubicki im Mittelpunkt einer Veranstaltung seiner Partei in einer liberalen Hochburg: Hardegsen ist das. Und Kubicki war tatsächlich gut und besser. Er glänzte dort. Mit einer knapp 40 minütigen freien Rede. Launig und doch gepfeffert mit inhaltlichen Ansagen. Beispielsweise für die Wiederherstellung von Freiheitsrechten. Gegen die Verletzung von Grundrechten in der Corona-Krise durch die Bundesregierung. Gegen die überflüssige Maskenpflicht. Den 60 Zuhörerinnen und Zuhörern im Saal des Muthauses gefiel das. Immer wieder applaudierten sie, fühlten sich mitgenommen von dem politischen Entertainer und ebenso entschieden für Freiheitsrechte argumentieren FDP-Spitzenmann.

Im zweiten Teil seines heutigen Besuchs in Hardegsen verewigte sich Kubicki auf Wunsch von Bürgermeister Kaiser im Goldenen Buch der Stadt. Auch dabei war er ganz bei den Hardegsern. Von einem Wwundervollen Ort" schrieb er da. Und seine Wertschätzung topte er noch mit dem Verweis auf "wunderbare Menschen". Thomas Spangenberg und Christian Grascha dürfte das intensiv gefreut haben. Klar, dass Kubicki dafür ein bisschen belohnt wurde. Beispielsweise mit einem Glas mit vorzüglichem Wein. Dann einem kleinen Präsentkorb mit regionalen Produkten. Abschließend im Freien in fantastischer Burgkulisse ein Riesenspaß beim Fotoshooting. Jeder wollte mit dem prominenten FDP-Star fotografiert sein.

Für die FDP im Landkreis Northeim und in Hardegsen war es ein gelungener erster Höhepunkt ihrer Kampagne im anlaufenden Wahlkampf für die Bundes- und Kommunalwahlen. Und dem aktuellen Höhenflug der liberalen Partei und ihren lokalen Akteurinnen und Akteuren dürfte der Kubicki-Besuch einen zusätzlichen Schub gegeben haben. Die FDP schwimmt derzeit auf einer Erfolgswelle. Fakten belegen das. In den letzten Monaten hat die FDP einen Zulauf an Mitgliedern und eine Zustimmung in den Umfragen wie seit langem nicht mehr.
red

Die Bilder dokumentieren Szenen aus der Ansprache von Wolfgang Kubicki heute in Hardegsen, der Wertschätzung durch eine kleine Geste für den Redner, den Eintrag ins Goldene Buch und Kubick im Mittelpunkt beim Fotoshooting. Fotos: Fis WMG






















17.06.2021 • 14:16 Uhr

Mega-Stahlröhre wird im Bad Gandersheimer Freibadgelände in das Gandebett verlegt

Zur Vorbereitung einer Baustraße im Bad Gandersheimer Freibadgelände passiert derzeit Präzisionsarbeit. Mit einem Großkran wird im Augenblick eine fast 20 Meter lange Stahlröhre in das Bachbett der Gande verlegt. Sie wird nach Angaben eines Firmensprechers von Bremtec in diesen Bereich temporär verrohrt, um den Sektor dann mit Packlagen für eine Baustraße zuzuschütten.
Das Schwimmbadgelände soll in ein Naturbad im Rahmen der Landesgartenschau-Vorhaben für einen Millionenbetrag umgestaltet werden.
red












17.06.2021 • 14:04 Uhr

Aufstellungsversammlung in Schoningen: CDU im Landkreis sieht sich gut aufgestellt für Kreistagswahl

In Schoningen bei Uslar stellte der Kreisverband Northeim der CDU am vergangenen Montag seine Liste für die kommende Kommunalwahl im Herbst auf. In der auflagenkonformen (Corona-Krise) Versammlung stellte sich auch der gemeinsame Landratskandidat von Union und FDP, Christian Grascha, MdL, vor. „Verwalten reicht mir nicht. Wir müssen es selbst in die Hand nehmen“, betonte Grascha bei seinem Grußwort. Gemeinsam mit der CDU will man nun vor allem wirtschaftliche, schulische und digitale Themen in den Fokus der Kreispolitik bringen.

In einer Verlautbarung der Kreisparteie heißt es weiter:
Getagt hat der Kreisverband in der Halle des Sportvereins SC Schoningen. Vereinsvorsitzender Jörg Gabrowsky wandte sich vor Beginn der Aufstellung in einem Grußwort an die Parteimitglieder und dankte Ihnen für die Wahl des Tagungsortes. Gerade das lokale Ehrenamt war litt unter Corona-Pandemie betroffen, betonte Gabrowsky. Der CDU Kreisverband will auch in Zukunft das lokale Ehrenamt stärken.

Durch die anschließenden Listenaufstellung will der Kreisverband Northeim den Wählerinnen und Wählern im Herbst ein starkes Angebot machen. Dazu stellte der Kreisverband Northeim eine Mischung aus erfahrenen und neuen Kandidaten auf.

Als Spitzenkandidaten in den Wahlbereichen wählte die Versammlung auf die ersten Listenplätze Dirk Ehbrecht (Wahlbereich I Einbeck, Bad Gandersheim), Heiner Hegeler (Wahlbereich II Kalefeld/Northeim), Werner Thiele (III) Hardegsen/Katlenburg-Lindau/Moringen/Nörten-Hardenberg) und Joachim Stünkel IV Bodenfelde/Dassel/Uslar/gemeindefreies Gebiet Solling). Vervollständigt werden die Listen durch zahlreiche weitere engagierte Mitglieder der Kreispartei.

„Mit dem heutigen Tag haben wir viele motivierte und fähige Kandidaten auf unseren Listen gewählt. Gemeinsam wollen wir nun den politischen Wandel im Landkreis vorantreiben.“ kommentiert Kreisvorsitzende Kerstin Lorentsen abschließend das Ergebnis, welche selbst in Northeim auf Platz 3 kandidiert." red












17.06.2021 • 13:17 Uhr

Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim: Das letzte Pflasterloch ist zu... Clean vom "Auepark" zum Klosterhügel Brunshausen

Heute inoffizielle "Bauabnahme" durch einen ehrenamtlichen tätigen Dipl.Ing. aus der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim des neuen beampelten Straßenübergangsvom Landschaftsschutzgebiet "Auepark" (Koppelwiese) zum Klosterhügel in Brunshausen mit seinem PzG Museum und zwei gastronomischen Betrieben sowie einem Ladengeschäft.

Der Dipl.Ing. stellte nun zufrieden in seiner Expertise fest: "In Brunshausen wurde nach unendlich langer Bauzeit die letzte Pflasterlücke geschossen und abgerüttelt. Die Fugenverfüllung erfolgte dazu auch bereits."

Bei der Maßnahme - die auf der Seite des Aueparks nicht abgeschlossen ist! - handelte es sich im ein Detailvorhaben im Rahmen des Millionenprojektes Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim. Maßgeblich bauausführendes Unternehmen war das Landschafts- und Gartenbauunternehmen Kluge aus Delligsen im Landkreis Holzminden.
red










17.06.2021 • 13:01 Uhr

Bericht: Katholischer Priester Georg M. missbrauchte fünf Kinder - Er war auch Kaplan in Bad Gandersheim

Der 2019 gestorbene katholische Priester Georg M. aus dem Bistum Hildesheim - der auch Kaplan in der St. Mariä Himmelfahrt Gemeinde in Bad Gandersheim tätig war - hat einem Untersuchungsbericht zufolge fünf ihm anvertraute Kindern sexuell missbraucht. Die Taten erstreckten sich über den Zeitraum von 1980 bis 2009, wie das Bistum am Donnerstag mitteilte. Der Bericht wurde von dem Juristen Wolfgang Rosenbusch im Auftrag des Bistums erstellt. Er ist auf der Website der Diözese veröffentlicht.

«Die Ergebnisse des Berichts sind verstörend und machen mich sehr betroffen», sagte Generalvikar Martin Wilk. «Kinder haben durch einen Geistlichen unseres Bistums sexualisierte Gewalt erlitten. Wir möchten allen Betroffenen unsere Hilfe und Unterstützung anbieten.» Rosenbusch hat ermittelt, dass Georg M. ein «Setting» entwickelt habe, «das ihm den Zugang zu Kindern ermöglichte, die nicht in vollem Umfang unter dem Schutz der Gemeindenähe sicher aufgehoben waren».

Aus dem Bericht geht weiter hervor, dass der frühere Bischof Josef Homeyer und der damalige Personalchef, Domkapitular Werner Holst, als Entscheidungsträger im Jahr 1992 Georg M. aus der Pfarrgemeinde Christ König in Salzgitter-Bad in die Pfarrgemeinde St. Marien in Cuxhaven versetzten, obwohl sie durch das Jugendamt Salzgitter über die Vorwürfe in Kenntnis gesetzt worden waren. «Im konkreten Fall Georg M. wäre es die absolute Pflicht des Bischofs und des Bistums gewesen, sich um die Betroffenen zu sorgen und die Begehung weiterer Straftaten zu verhindern», sagte Wilk.

Für seinen Bericht hat Rosenbusch zwischen Januar und Mai 2021 mit mehr als 50 Zeugen gesprochen, personen- und gemeindebezogene Akten aus dem Bistumsarchiv und aus Pfarrarchiven ausgewertet, Presseveröffentlichungen zum Fall Georg M. genutzt und weitere eigene Recherchen getätigt. Der Jurist sei in seinen Nachforschungen von einer eigens dafür gebildeten Projektgruppe unterstützt worden, hieß es.

Die Untersuchung gegen M. waren aufgrund von Zeugenaussagen ins Rollen gekommen. Als erster hatte 2012 ein Mann Strafanzeige erstattet. Der Priester habe ihn 1993 als damals 11-Jährigen sowie einen 14-jährigen Jungen während einer Ferienfreizeit in Cuxhaven missbraucht.

M. war nach seiner Weihe zum Priester im Jahr 1969 als Kaplan in den Pfarrgemeinden oder Kirchorten in Bad Gandersheim (St. Maria Himmelfahrt), Groß Ilsede (St. Bernward), Salzgitter-Gebhardshagen (St. Gabriel) und Uelzen (Zum göttlichen Erlöser) tätig. Als Pastor
oder Pfarrer arbeitete der Priester in Ronnenberg (St. Thomas Morus), Lehre (St. Martin), Salzgitter (Christ König) und Cuxhaven (St. Marien), ehe er 2005 in den Ruhestand versetzt wurde. Als Ruhestandsgeistlicher war M. ab 2009 in Wolfenbüttel (St. Petrus) eingesetzt.epd










17.06.2021 • 12:51 Uhr

Attacken auf Polizisten in Berlin: Pistorius spricht von hinterhältigen Angriffen und verurteilt sie auf das schärfste

Vor dem Hintergrund der gestrigen Ausschreitungen linksextremistischer Gewalttäter in der Rigaer Straße in Berlin haben die SPD-Innenminister und -senatoren bei der aktuell in Rust stattfindenden Innenministerkonferenz einen Beschlussvorschlag eingebracht, in dem sie gemeinsam eindeutig Stellung beziehen. Dabei stellen sich die Minister und Senatoren aus Bremen, Hamburg, Rheinland-Pfalz, Thüringen und Niedersachsen an die Seite des Berliner Innensenators Andreas Geisel und der Einsatzkräfte vor Ort. Sie zeigen sich bestürzt über die jüngste Gewalteskalation der linksextremistischen Szene in der Rigaer Straße in Berlin und verurteilen das Maß der Ausschreitungen, gerade gegen Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr, aufs Schärfste. Sie betonen dabei, dass die Durchsetzung von Demokratie und Rechtsstaat oberste Priorität hat und zeigen sich solidarisch mit den Einsatzkräften vor Ort.

Der Sprecher der SPD-Innenminister und -senatoren und Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: „Die Bilder aus Berlin bestürzen uns zutiefst. Die massiven und hinterhältigen Angriffe auf die Einsatzkräfte verurteilen wir auf das Schärfste. Das Leben der eingesetzten Frauen und Männer wird bei diesen Attacken gezielt aufs Spiel gesetzt. Das ist unerträglich und durch nichts zu rechtfertigen. Das ist rohe, extreme Gewalt gegen unsere Polizei und Feuerwehr. Wir wünschen den Verletzten baldige Genesung und stehen fest an der Seite der eingesetzten Kräfte. Ausschreitungen werden nicht geduldet."

Der Beschlussvorschlag wird den Innenministerinnen und -ministern sowie Senatoren im morgigen Plenum vorgelegt, wo sich auch die CDU- und CSU-geführten Innenressorts nach dem bei der Innenministerkonferenz geltenden Einstimmigkeitsprinzip anschließen können.










17.06.2021 • 12:47 Uhr

Einbruch in ein Wohnhaus mit Aluleiter

Tatort: Hardegsen, Burgstraße, Tatzeitraum: Freitag, 04. Juni 2021, 17Uhr, bis Samstag, 12. Juni 2021, 16.45 Uhr:

Im dokumentierten Zeitraum kam es zu einem Einbruch in ein Wohnhaus unterhalb der Burg Hardeg.

Bislang unbekannte Täter verschafften sich über ein Fenster mittels einer Leiter Zugang zu dem Wohnhaus. Aus dem Gebäude wurden mehrere Instrumente entwendet. Die genaue Schadenshöhe der entwendeten Gegenstände ist bislang noch nicht bekannt. Durch das gewaltsame Eindringen entstand ein Schaden von etwa 500 Euro.

Die Täter verwendeten eine Leiter, um in das Gebäude zu gelangen. Nach ersten Ermittlungen dürfte die Leiter aus der näheren Umgebung oder der Nachbarschaft stammen. Es handelt sich um eine ca. 6 Meter lange, ausziehbare Alu-Leiter.

Zeugen, die im genannten Tatzeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben, oder Angaben zu der Leiter machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim unter Telefon 05551-70050 zu melden. Mü/Fotos: Polizei












17.06.2021 • 12:39 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Null Neuinfektionen, drei Gensene, Inzidenz bei 6

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 2.622 (0) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.513 (+3) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 6,0 (8 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht (wir berichteten heute morgen!)

Maximal zehn Personen aus drei Haushalten oder ein Haushalt und zwei weitere Personen aus einem anderen Haushalt, dürfen sich in der Öffentlichkeit und in der eigenen Wohnung treffen. Die hier zugehörigen Kinder werden dabei bis zu einem Alter von 14 (0-14) nicht eingerechnet. Getrennt wohnende Paare zählen als ein Haushalt. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden auf die Höchstzahl ebenfalls nicht angerechnet!

Aktuell sind im Landkreis Northeim 52 (-3) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 0 (0), Bodenfelde 1 (0), Dassel 9 (0), Einbeck 14 (0), Hardegsen 1 (0), Kalefeld 2 (0), Katlenburg-Lindau 6 (-2), Moringen 2 (0), Nörten-Hardenberg 1 (0), Northeim 15 (-1) und
Uslar 1 (0) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 57 (0) Personen verstorben.
Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 37.651 Personen (Stand: 15.6.2021) im Impfzentrum und 29.641 Personen (Stand 14.6.2021) bei den Hausärzten geimpft.

Eine zweite Impfdosis haben bisher 22.100 Personen (Stand: 15.6.2021) im Impfzentrum und 14.597 Personen (Stand 14.6.2021) bei den Hausärzten erhalten.
Alle weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus










17.06.2021 • 10:42 Uhr

Feinstaub: Berlin hat die schlechteste und Göttingen die beste Luft

Berlin ist laut einem EU-Bericht zur Feinstaubbelastung die deutsche Stadt mit der schlechtesten und Göttingen die mit der besten Luft. Europaweit steht das schwedische
Umea mit den niedrigsten Durchschnittswerten an der Spitze der Rangliste, die die Europäische Umweltagentur (EEA) in Stockholm am Donnerstag online veröffentlichte. Am Ende der 323 bewerteten Städte rangiert Nowy Sacz in Polen.

Feinstaub ist laut EEA von allen Luftverschmutzungsarten die mit dem schwerwiegendsten Folgen für die Gesundheit. Bei dem Ranking wurde die durchschnittliche Belastung mit Feinstaubpartikeln der Größe PM 2,5 in den Jahren 2020 und 2019 zugrunde gelegt. Als gut
galten Werte unter zehn Mikrogramm pro Quadratmeter, als mäßig von zehn bis unter 15, als schlecht bis unter 25 Mikrogramm und als sehr schlecht die Werte darüber.

Berlin auf Platz 219 wies demnach im Schnitt 13,1 Mikrogramm auf, Göttingen auf Platz 29 nur 7,3. Bei Gelsenkirchen als zweitschlechtester deutscher Stadt auf Platz 197 waren es 12,1 und bei Passau auf Platz 186 waren es 11,7 Mikrogramm. Freiburg im Breisgau und Darmstadt auf den Plätzen 45 und 46 hatten je 8,3 Mikrogramm. Alle ausgewiesenen deutschen Städte fanden sich im guten oder moderaten Bereich.

Die Bandbreite in Europa reichte von 3,7 Mikrogramm in Umea bis 27,3 Mikrogramm in Nowy Sacz. Die Städte mit schlechter Luft ballen sich dem Ranking zufolge in Osteuropa und Norditalien. Allerdings waren eine ganze Reihe von Städten, darunter Köln und Münster, nicht
vertreten, zum Beispiel weil für sie nicht genug Werte vorlagen.











17.06.2021 • 10:32 Uhr

Hitze wird durch Kühlsysteme im Stall erträglich

Genau wie den Menschen macht die Hitze auch den Tieren zu schaffen. Zum Glück tun die Landwirte jedoch alles dafür, um es ihren Schützlingen im Stall so angenehm wie möglich zu machen. Moderne Kuhställe sind ohnehin so luftig wie möglich gebaut. Ventilatoren – so groß wie Flugzeugtriebwerke – sorgen zudem für eine frische Brise über den schattigen Liegeboxen und dem Futtergang. Zum Teil wird dabei Wasser vernebelt, sodass sich die Kühe mit dem kühlen Nass berieseln lassen können, während sie bequem in den Liegeboxen liegen und wiederkäuen, schreibt der Landvolk-Pressedienst. Ihren Durst stillen die Rinder in modernen Kuhställen über große Tränken, über die sie bis zu 120 Liter Wasser pro Tag aufnehmen.

Empfindlicher gegen Hitze als Mastschweine oder größere Aufzuchtferkel sind Sauen und ihre kleinen Ferkel. Viele Landwirte kühlen ihre Ställe daher mit einer Hochdruckkühlung, bei der die Zuluft von außen mit feinem Wassernebel vermischt wird und sich dadurch abkühlt. „Sonst wird es kuschelig im Stall“, sagt Nadine Henke. Die Sauenhalterin aus Bruchhausen-Vilsen lässt die computergesteuerte Kühlung bei heißen und trockenen Temperaturen durchgängig laufen, damit sich die Schweine wohl fühlen und sich gut um ihre Ferkel kümmern können. Manche Bauern verschaffen ihren Tieren auch über Duschen, Mikrosuhlen oder eine Bodenkühlung Erleichterung bei der Hitze.

Am besten mit der Hitze umgehen kann das Geflügel, obwohl Hühner nicht schwitzen können. Wenn es heiß ist, helfen sie sich damit, die Flügel abzuspreizen und Wärme über den Schnabel abzugeben. Die Landwirte sorgen daher dafür, dass immer kühles, frisches Wasser zur Verfügung steht, passen die Fütterung an und kühlen den Stall. In modernen Hühner- oder auch Hähnchenställen berücksichtigen die Stallklimacomputer die drei Faktoren Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Luftgeschwindigkeit, die von den Tieren als „Gefühlte Temperatur“ wahrgenommen werden. Die Verantwortung, dass es den Tieren gut geht, liegt jedoch immer beim Tierhalter. Eine mehrmals tägliche Stallkontrolle ist daher für die Bauern selbstverständlich – um zu schauen, wie es den Tieren geht und ob die Technik funktioniert. LPD/Foto: Verband Niedersächsischer Milchwirtschaft










17.06.2021 • 10:27 Uhr

Polizei-Alarm morgens um 3 Uhr in Goslar: Rabiater Mann prügelt auf seine Lebensgefährtin ein und verletzt sie

Am heutigen frühen Donnerstagmorgen, gegen 03:00 Uhr, kam es auf dem Gehweg in der Wasserbreeke in der Kaiserstadt Goslar zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einem alkoholisierten 31-Jährigen und seiner ebenfalls unter Alkoholeinfluss stehenden 35-jährigen Lebensgefährtin. Im weiteren Verlauf der Streitigkeiten schlug der 31-Jährige auf seine Lebensgefährtin ein und verletzte sie leicht. Das sorgte für Alarm bei der Polizei. Sie schritt unverzüglich ein. Gegen den Beschuldigten wurde von der Polizei ein Strafverfahren eingeleitet. Zudem erhielt er einen Platzverweis. red










17.06.2021 • 10:20 Uhr

Mit Anwesenheit in Northeim: Netzwerktreffen der Kontaktstelle Musik

Das nächste Netzwerktreffen der Kontaktstelle Musik des Landkreises Northeim findet am Mittwoch, 23. Juni, von 19 bis 21:15 Uhr in der Kreisvolkshochschule in Northeim, Wallstraße 40, statt. Das Treffen soll allen Musikakteuren aus der Region einen Termin zum gemeinsamen Austausch mit Impulsen von außen bieten. Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldungen sind telefonisch unter der Nummer 05551/708-8220, per E-Mail an jkrause@landkreis-northeim.de oder unter www.kvhs-northeim.de mit der Kursnummer C2089X2 möglich und erforderlich.

Bar-Piano für Einsteigende

Im Hybrid-Kurs „Bar-Piano für Einsteigerinnen und Einsteiger“ - am 4. Juli online sowie am 10. und 11. Juli mit Anwesenheit in Northeim – sind noch Plätze frei. Notenkenntnisse und Grundwissen über den Aufbau einfacher Dur- und Mollakkorde werden für den Kurs vorausgesetzt.











17.06.2021 • 10:15 Uhr

Bad Gandersheim: Katzenschicksal beschäftigt Polizei, Ordnungsamt, Tierarzt und Tierklinik - Halterin/er dringend gesucht!

Gestern Abend ist gegen 19 Uhr ein graugetigerter Kater im Bereich der B64 Abzweig Holzmindener Straße vermutlich von einem Auto angefahren worden. Ein tierliebe Dame alarmierte sofort die Bad Gandersheimer Polizei. Die kümmerte sich unverzüglich. Erst wurde das verletzte Tier zu einem Tierarzt in Kalefeld transportiert. Von dort wurde sie zur weiteren Versorgung und Behandlung in eine Tierklinik gebracht. Nach offiziellen Angaben ist das gut gepflegte Tier auf dem Weg der Besserung.

Da der Kater weder gechipt und noch kastriert ist weiß niemand, wem das niedliche Tier gehört. Der allgemeine Zustand des Katers lässt jedoch darauf schließen, dass es sich nicht um eine wilde Katze handelt. "Sie gehört bestimmt in eine Hausgemeinschaft im Sektor des Kleinen Feldes", vermutet eine Behördenvertreter. Er appellierte an die oder den mögliche/n Katzenhalterin/er, sich bitte beim Gandersheimer Polizeikommissariat (110) oder dem Ordnungsamt der Stadt Bad Gandersheim (0538273-200) zu melden. Es sei nicht auszuschließen, dass der Kater von einer Familie oder ihren Kindern vermisst wird.
red










17.06.2021 • 09:52 Uhr

Experte: Politik muss Schulen auf mögliche vierte Corona-Virus-Welle vorbereiten

Die Politik muss sich im Schulbereich nach Ansicht des Dortmunder Immunologie-Professors Carsten Watzl auf eine mögliche vierte Corona-Welle wegen der Delta-Virusvariante
einstellen. «Wenn man die Infektion nicht einfach unter den Schulkindern durchlaufen lassen will, muss man sich spätestens jetzt an Konzepte wie Luftfilter machen», sagte der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie (DGI) der «Augsburger Allgemeinen» (Donnerstag). Andernfalls drohten im Herbst wieder Schulschließungen wegen zu hoher Inzidenzzahlen, mahnte er.

Mit Blick auf Großbritannien, wo die Delta-Variante bereits einen starken Anstieg der Inzidenzzahlen vor allem unter Schulkindern verursacht habe, sagte er: «Es wäre blauäugig, nur auf die Impfungen von Kindern zu setzen.» Schließlich gebe es für viele Schulkinder noch gar keinen zugelassenen Impfstoff. An die Erwachsenen appellierte Watzl, sich trotz aktuell niedriger Inzidenzzahlen impfen zu lassen: «Wenn die Zahlen im Herbst ansteigen, kann es zu spät für die Impfung sein.» Eine Erstimpfung biete keinen starken Schutz - diesen erreiche man erst durch die Zweitimpfung rund sechs Wochen später.










17.06.2021 • 09:45 Uhr

Corona-Virus-Lage am Donnerstag: Inzidenzwert im Kreis Northeim auf historischem Tiefstwert von 6

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Donnerstag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat soeben den neuen Inzidenzwert für den Landkreis Northeim offiziell mitgeteilt. Danach ist der Ansteckungsfallwert auf einen historischen Tiefstwert von 6 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen abgesackt.

Ähnlich sind die Niedrigwerttendenzen in den Nachbarkreisen und überhaupt in ganz Niedersachsen. Entsprechend ist die Inzidenzampel für Niedersachsen auf Grün geschaltet.

red/Grafiken: RKI /NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen










17.06.2021 • 09:19 Uhr

Ratsherr in spe Günter Ahrens zeigt Interesse - Drohne befliegt Landesgartenschau-Großbaustelle

Weiterhin stark interessiert zeigt sich Bad Gandersheims Ratsherr in spe Günter Ahrens an der Großbaustelle am Hang des Skulpturenpfades hinter dem ehemaligen Kurhaus in der Roswithastadt. Dort entsteht für einen enormen materiellen und finanziellen Aufwand eines der Vorzeigeprojekte zur Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim. Es handelt sich um barrierefreie Aufwegrampen vom Parkplatz hinauf zum Kamm des Skulpturenpfades. Aktuelle werden dort auf Betonfundamenten "Gabionen" aufgestellt. Gabionen sind Drahtkörbe. Sie werden mit gebrochenem Material schichtenweise gefüllt. An der Ansichtsfront wird Naturstein als Packlage aufgeschichtet.

Das Bild dokumentiert Günter Ahrens bei einer Befliegung des Hanges im Auftrag des Fördervereins Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim, mit Duldung durch Stadt und LaGa. Ahrens ist Nachrücker im Stadtrat für Friedrich Overbeck, der sein Mandat abgegeben hat. Außerdem kandidiert der ehemalige Stadtbrandmeister am 12. September bei der Wahl zum Bad Gandersheimer Stadtrat für die CDU. red












17.06.2021 • 09:03 Uhr

Gedenken an Volkserhebung vom 17. Juni 1953 in der DDR

Mit mehreren Gedenkveranstaltungen wird heute (Donnerstag) in Berlin an den Volksaufstand in der DDR vor 68 Jahren erinnert. Dazu findet unter anderem am Mahnmal für die Opfer des 17. Juni 1953 auf dem Friedhof Seestraße eine Kranzniederlegung statt. Erwartet werden Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) und der Chef des Bundeskanzleramtes, Helge Braun (CDU).
Rund um den 17. Juni 1953 gingen etwa eine Million Menschen in rund 700 Städten und Gemeinden in der DDR auf die Straße. Schätzungen zufolge starben mehr als 50 Menschen, bis zu 15.000 kamen in Haft.epd










17.06.2021 • 08:58 Uhr

Landesstraße 604: Fahrbahnsanierung im Bereich Bad Sachsa - Vollsperrung - Kostenrahmen 1,1 Millionen Euro

Die Bauarbeiten an der Landesstraße 604 in Bad Sachsa im Bauabschnitt (BA) 3 zwischen „Blumenberg" und dem Parkplatz „Priorteich" werden zum Wochenende hin weitestgehend abgeschlossen. Ab Dienstag, 22. Juni 2021, können daher die Arbeiten im 2. BA zwischen der Esso-Tankstelle und „Blumenberg" beginnen. Aus Gründen der Arbeitssicherheit ist während der gesamten Bauzeit eine Vollsperrung der L 604 erforderlich.

Nach Fertigstellung des 3. Bauabschnittes zwischen „Blumenberg" und dem Parkplatz „Priorteich" sind insgesamt noch drei Abschnitte (BA) zu sanieren:

BA 2: ab Mitte Esso-Tankstelle bis Kreuzungsbereich „Blumenberg" ca. 3 bis 4 Wochen. Die Straße „Blumenberg" kann bei den Bauarbeiten lediglich vom Knoten Sportplatzweg/ Sachsensteinstraße angefahren werden.

BA 1c: von der Bahnhofstraße bis einschließlich Fußgängerweg Sachsensteinstraße ca. 2 Monate. Die Nord- Süd Durchfahrt Bahnhofstraße und die Kreuzung Sachsensteinstraße/ Sportplatzweg bleiben befahrbar.

BA 1d: von der Sachsensteinstraße/ Sportplatzweg bis Mitte Esso-Tankstelle ca. 3 Wochen. Das Gewerbegebiet bleibt von der Bahnhofstraße über eine temporäre Umleitungsstrecke für PKW- Verkehr befahrbar.
Der überregionale Verkehr und der Schwerverkehr werden während der Gesamtbauzeit in beiden Richtungen auf der K 429, L 603 und L 601 über Tettenborn und Walkenried geführt. Auf Grund von Winterschäden wird in diesem Zusammenhang die K 414 zwischen Bad Sachsa und Neuhof für den LKW- Verkehr gesperrt.

Die Gesamtbaukosten der Gemeinschaftsmaßnahme belaufen sich auf rund 1.100.000 Euro.

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Goslar und die Stadt Bad Sachsa bitten alle Gewerbetreibenden, Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die erforderlichen Bauarbeiten. red











17.06.2021 • 08:58 Uhr

Landesstraße 604: Fahrbahnsanierung im Bereich Bad Sachsa - Kostenrahmen 1,1 Millionen Euro

Die Bauarbeiten an der Landesstraße 604 in Bad Sachsa im Bauabschnitt (BA) 3 zwischen „Blumenberg" und dem Parkplatz „Priorteich" werden zum Wochenende hin weitestgehend abgeschlossen. Ab Dienstag, 22. Juni 2021, können daher die Arbeiten im 2. BA zwischen der Esso-Tankstelle und „Blumenberg" beginnen. Aus Gründen der Arbeitssicherheit ist während der gesamten Bauzeit eine Vollsperrung der L 604 erforderlich.

Nach Fertigstellung des 3. Bauabschnittes zwischen „Blumenberg" und dem Parkplatz „Priorteich" sind insgesamt noch drei Abschnitte (BA) zu sanieren:

BA 2: ab Mitte Esso-Tankstelle bis Kreuzungsbereich „Blumenberg" ca. 3 bis 4 Wochen. Die Straße „Blumenberg" kann bei den Bauarbeiten lediglich vom Knoten Sportplatzweg/ Sachsensteinstraße angefahren werden.

BA 1c: von der Bahnhofstraße bis einschließlich Fußgängerweg Sachsensteinstraße ca. 2 Monate. Die Nord- Süd Durchfahrt Bahnhofstraße und die Kreuzung Sachsensteinstraße/ Sportplatzweg bleiben befahrbar.

BA 1d: von der Sachsensteinstraße/ Sportplatzweg bis Mitte Esso-Tankstelle ca. 3 Wochen. Das Gewerbegebiet bleibt von der Bahnhofstraße über eine temporäre Umleitungsstrecke für PKW- Verkehr befahrbar.
Der überregionale Verkehr und der Schwerverkehr werden während der Gesamtbauzeit in beiden Richtungen auf der K 429, L 603 und L 601 über Tettenborn und Walkenried geführt. Auf Grund von Winterschäden wird in diesem Zusammenhang die K 414 zwischen Bad Sachsa und Neuhof für den LKW- Verkehr gesperrt.

Die Gesamtbaukosten der Gemeinschaftsmaßnahme belaufen sich auf rund 1.100.000 Euro.

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Goslar und die Stadt Bad Sachsa bitten alle Gewerbetreibenden, Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die erforderlichen Bauarbeiten. red











17.06.2021 • 08:54 Uhr

Blitzer-Alarm! Hier alle Termine und Standorte - auch von Alice!

In der Woche vom 21. Juni 2021 bis 27. Juni 2021 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis-Northeim zu rechnen:

Montag: Raum Katlenburg-Lindau
Dienstag: Raum Kalefeld
Mittwoch: Raum Northeim
Donnerstag: Raum Uslar
Freitag: Raum Hardegsen

Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Katlenburg-Lindau und voraussichtlich von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche im Raum Moringen eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd /Fotos: Fis WMG












17.06.2021 • 08:49 Uhr

Nörten-Hardenberg: Vorfahrt missachtet - Unfall mit Verletztem und 15.000 Euro Schaden

Montagmorgen kam es zu einem Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person. Ein 31-Jähriger aus Mühlhausen befuhr mit seinem Pkw Renault die Bundesstraße 446 in Richtung Nörten-Hardenberg. Der Mann beabsichtigte nach links auf die Auffahrt der Autobahn 7 abzubiegen und übersah dabei den entgegenkommenden und vorfahrtsberechtigten Pkw Audi eines 35-jährigen Northeimers. Durch den Zusammenstoß wird der Mann aus Northeim leicht verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Durch den Verkehrsunfall entstand ein Gesamtschaden von etwa 15000 Euro. Mü











17.06.2021 • 08:44 Uhr

Deutlich mehr Flüchtlings-Kinder als Schutzsuchende geboren

Die Zahl der in Deutschland geborenen Schutzsuchenden (Kinder von Flüchtlingen) ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Von 2015 bis 2019 kamen jährlich im Durchschnitt 27.200 Kinder hierzulande als Schutzsuchende zur Welt, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. In den fünf Jahren vor 2015 lag die Zahl durchschnittlich lediglich bei 4.400.

Das Aufenthaltsrecht von ausländischen Kindern, die in Deutschland geboren werden, hängt zunächst von ihren Eltern ab. Daher steht der sprunghafte Anstieg an neugeborenen Schutzsuchenden auch in direktem Zusammenhang mit der erhöhten Zuwanderung von zumeist jungen Schutzsuchenden zwischen 2014 und 2016, wie die Statistiker zum
Weltflüchtlingstag am 20. Juni erklärten. In diesem Zeitraum habe sich allein die Zahl der Frauen im Alter von 15 bis unter 50 Jahren unter den Schutzsuchenden von 149.000 auf 324.000 mehr als verdoppelt. Trotz insgesamt wieder rückläufiger Zahlen seit 2016 sei
aufgrund der jungen Altersstruktur der Schutzsuchenden auch in den kommenden Jahren noch mit einer erhöhten Zahl von Kindern zu rechnen, die in Deutschland als Schutzsuchende geboren werden.

Insgesamt wurden den Angaben zufolge von Anfang 2010 bis Ende 2019 rund 158.000 neugeborene Schutzsuchende registriert. Sie hatten zumeist die syrische (33 Prozent), irakische (elf Prozent), afghanische (zehn Prozent) oder nigerianische (sechs Prozent) Staatsangehörigkeit. In sechs Prozent der Fälle war die Staatsangehörigkeit noch ungeklärt.

Ende 2019 waren im Ausländerzentralregister insgesamt rund 1,8 Millionen Schutzsuchende in Deutschland registriert, darunter 497.000 Minderjährige, wie es weiter hieß. Knapp 150.000 oder 30 Prozent der minderjährigen Schutzsuchenden wurden in Deutschland geboren. Ende
2016 hatte dieser Anteil noch bei 17 Prozent gelegen. epd











17.06.2021 • 07:34 Uhr

Christian Grascha: Glaserfaser im Landkreis in jedes Haus

„Bei der digitalen Infrastruktur im Landkreis Northeim muss das Ziel sein, Glaserfaser in jedes Haus zu bringen“, dies sagte der Landtagsabgeordnete und gemeinsame Landratskandidat von CDU und FDP, Christian Grascha, nach einem Gespräch im Wirtschaftsministerium mit Staatssekretär Stefan Muhle in Hannover. Wenn der Landkreis von den Veränderungen in der Arbeitswelt mit mehr mobilem Arbeiten profitieren wolle, müsse die Breitbandverbindung in Gigabit-Geschwindigkeit für jede und jeden zur Verfügung stehen.
Kurzfristiger Handlungsbedarf bestehe vor allem bei den Schulstandorten und den Gewerbegebieten. Diesen sollten alle vollständig mit Glaserfaser angeschlossen werden. Im Bereich Mobilfunk gebe es in einigen Bereichen des Landkreises noch Nachholbedarf, insbesondere in den Wahlgebieten des Sollings.

Das Gespräch habe ergeben, dass es im Landkreis in Bezug auf die digitale Infrastruktur noch viel zu tun gebe. „Deswegen muss der Ausbau der digitalen Infrastruktur in Zukunft Chefsache sein. Ich werde mich dafür stark machen, dass diese Aufgabe in der Kreisverwaltung personell gestärkt wird“, so Grascha. Weiter schlug er vor, ein Gigabit-Bündnis mit den Städten und Gemeinden im Landkreis zu gründen. In diesem sollen die Initiativen für den eigenwirtschaftlichen Ausbau für Breitband und Mobilfunk der Telekommunikationsunternehmen gebündelt und gemeinsam vorangebracht werden. Außerdem gehe es darum, die Baugenehmigungen für Mobilfunkmaßnahmen zu beschleunigen. Es müsse darum gehen, die weiterhin vorhandenen Versorgungslücken zu schließen und die Fördermöglichkeiten des Landes zu nutzen.

„Es wird auch in der Zukunft notwendig sein, dass wir Mittel des Landkreises investieren müssen. Die wirtschaftliche Entwicklung hängt im Wesentlichen von der digitalen Infrastruktur ab. Wenn wir wachsen wollen, brauchen wir Gigabit-Geschwindigkeit. Die negative Bevölkerungsentwicklung ist nicht in Stein gemeißelt. Mit den besten Voraussetzungen können wir eine Trendumkehr schaffen. Dafür sollten wir alles tun“, sagte der Landratskandidat. red


Das Bild dokumentiert Christian Grascha , MdL, mit Staatssekretär Stefan Muhle vor dem Landtag in Hannover.











16.06.2021 • 21:29 Uhr

Bad Gandersheimer Bürgermeister-Wahl-Hammer: Bürgermeisterkandidat Peik Gottschalk mobil mit neuem Slogan "Yes we GAN"

Kandidat äußert sich zu seinen ersten zwei Schwerpunkt-Anliegen "Hochwasserschutz" und "Ausweisung von Bauland" für junge Familien mit Kindern

Es war auffällig und von einigen Bürgern und Bürgerinnen entdeckt worden. Und sofort wurde das Redaktionsnetzwerk der Work Media von Bürgern der Stadt angesprochen, was es mit dem Wahlkampfslogan: "Yes we GAN" auf sich hat, als der weißen BMW gesichtet wurde. Nun, dass Mobil gehört zum unabhängigen Bürgermeisterkandidaten Peik Gottschalk in der Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. Bei einer Rückfrage bei ihm bestätigte Gottschalk: "Ja, das ist jetzt der Einstieg in die warme Phase meines Bürgermeisterwahlkampfes".

Im Gespräch mit dem Reporter erklärte Peak Gottschalk seinen Wahlslogan, "Yes We GAN", den er aus dem Wahlkampf 2008 des US-Präsidenten Barack Obama abgeleitet hat. hatte Gottschalk bei seiner Verwandtschaft in den USA aktiv am Wahlkampf für Barak Obama teilgenommen und für Obama geworben. Gegenkandidat war damls John McCain. Aus dieser Zeit resultiert noch das T-Shirt mit Barack Obama`s berühmten Leitspruch.

Auf die Frage, wie das Motto " Yes we GAN" zu verstehen ist, erwiderte Gottschalk: "Es ist an der Zeit, sich ernsthaft über Bad Gandersheims Zukunft in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren Gedanken zu machen. Jedes gute geführte Unternehmen entwirft für seine Zukunft Strategien und Konzepte, auch und besonders in Bezug auf Nachhaltigkeit. Man hört derzeit immer nur die LaGa und nochmals LaGa. Aber was kommt denn nach der Landesgartenschau? Da hört man so gut wie gar nichts. Ich mache mir Gedanken über die langfristige Zukunft unserer Stadt und insbesondere unserer Dörfer, die in den letzten Jahren erheblich vernachlässigt worden. Wo wollen wir in 20 Jahren stehen? Wie können wir die Stadt in diese neuen Jahrzehnte hineinbringen? Welche Ziele haben wir überhaupt?"

Dann wurde Peik Gottschalk ganz konkret: "Im Falle einer erfolgreichen Wahl werde ich mich dafür einsetzten, dass die Kernstadt von Bad Gandersheim wieder Bauland ausweist. Es kann nicht sein, dass Bauinteressenten, vor allem junge Familien, die eigentlich gern in der Kernstadt bauen möchten, letztendlich nach Seesen, Einbeck oder Northeim auswandern, , weil wir nicht liefern können."

Gottschalk hat auf Grund seiner bankfachlichen Tätigkeiten ein gewisses Portfolio an Investoren in seinem Netzwerk. Erste informelle Gespräche mit einem großen Bauinvestor habe er in den vergangenen Tagen führen dürfen. "Es war ein erster Gedankenaustausch, inwieweit bei Investoren ein Interesse besteht, sich in Bad Gandersheim zu engagieren.

Der Investor habe diese grundsätzliche Bereitschaft signalisiert, Bauland in Bad Gandersheim zu erwerben, um attraktiven Wohnraum und Häuser zu schaffen. In einem solchen Fall würden die Erschließungskosten vom Investor übernommen. "Das war eine sehr optimistische Perspektive. Ich habe mich darüber gefreut." Im Falle eines Wahlsieges würden aus solchen Kontakten intensivere Gespräche folgen. Gottschalk ist davon überzeugt, "dass wir nur durch den Zuzug von jungen Menschen, Familien mit Kindern, wachsen und Nachhaltigkeit für die nächsten 20 Jahre erreichen können. Das müssen wird jetzt strategisch planen und Zug um Zug verwirklichen". Attraktiven Wohnraum im schönen Bad Gandersheim schaffen ist ein Schlüssel für eine gute Zukunft Bad Gandersheims, ist Gottschalk überzeugt.

Damit wurden die ersten zwei Schwerpunktthemen aus Gottschalks 20 Punkte ausmachenden Konzept für eine neue Zukunft Bad Gandersheims öffentlich gemacht. Oben an auf seiner Agenda steht bekanntlich der Hochwasserschutz in der Heberbörde sowie Ausweisung von neuem Bauland für unsere Stadt. "Das bringt uns vorwärts! Daher mein Motto: Yes we GAN! Gandersheim und seine Bürgerinnen und Bürger können es!"
red














16.06.2021 • 20:02 Uhr

SPD: Wird es die Krönungsmesse für die Bürgermeisterkandidatin mit Pauken und Trompeten? Nominierung in der Turner-Musik-Akademie in Altgandersheim bietet die Plattform dafür

Die Versammlungsplattform hat das Zeug nicht allen wegen ihrer Großräumigkeit den geltenden Corona-Regeln gerecht zu werden. Nein, die Turner-Musik-Akademie in Altgandersheim ist eine Schule, wo Musik gelehrt und gespielt wird. An dieser künstlerisch wertvollen Stätte die Nominierung einer Bürgermeisterkandidatin/eines Kandidaten vorzunehmen, fordert geradezu heraus, die Krönung der Kandidatin/des Kandidaten mit einem Tusch oder etwas mehr Musik am Ende zu würdigen. Nun, diese musikalische Variante ist genauso spekulativ, wie der bevorstehende inhaltliche Ablauf des Mitgliedertreffen des SPD-Ortsvereins. Zu einem solchen hat Ortsvereinsvorsitzende Anja Görlach eingeladen. Für kommenden Samstag. Das ist der 19. Juni 2021. Für den SPD-Ortsverein Bad Gandersheim in dieser ersten Jahreshälfte der wohl bedeutsamste Tag. "Gemeinsam möchten wir unseren Kandidaten bzw. unsere Kandidatin für die Bürgermeisterwahl nominieren und die Liste für die Stadtratswahl verabschieden", so hat es Anja Görlach festgelegt und ihren Mitgliedern mitgeteilt.

Bedeutsam ist der Tag insbesondere deswegen, weil sich die Sozialdemokraten ein ehrgeiziges Ziel vorgenommen haben. Bei der Bürgermeisterwahl am 12. September gilt es für sie, ihre Position als bestimmenden kommunalpolitische Kraft und Mehrheit im Stadtrat von Bad Gandersheim zu behaupten. Mehr noch: Es gilt für sie das Amt der Bürgermeisterin zu verteidigen. Alles andere anzunehmen ist abwegig. Nicht mal spekulativ. Und ebenso dürfte es wenig spekulativ sein, dass die bisherige Amtsinhaberin Franziska Schwarz ein weiteres Mal von ihrer Partei gebeten und vorgeschlagen wird, diesen Job weiterzumachen. Es wird so kommen! Sie selbst hat sich zwar offiziell noch nicht zu ihren persönlichen Absichten geäußert. Sie verwies bei hartnäckigen Nachfragern korrekterweise stets auf die Regularien ihrer Partei. Interessant ist gleichwohl, dass erstens eine mögliche Neukandidatur weder von ihr noch anderen Sozialdemokraten dementiert wurde und zweitens hat sie in ihrem Amtsverständnis nach innen und außen mehr als deutlich gemacht hat, dass ihr das Bürgermeisteramt ein echtes Herzensanliegen ist.

Auch die Tatsache, dass die Bürgermeisterin seit Beginn dieser Woche ihre Amtsgeschäfte ruhen lässt und sich in Urlaubstage abgemeldet hat, ist ein klares Indiz, dass sie sich - wie es ihre Art ist - auf den Nominierungshöhepunkt gehörig gut vorbereitet. Mit dem kommenden Samstag dürfte sie, und mit ihr die gesamte Sozialdemokratie nebst Unterstützertruppen in Bad Gandersheim und in der Dörfern, in die Kampagne für einen Wiederholungseinzug ins Bad Gandersheimer Rathaus starten. Die SPD ist gut beraten, jetzt mit Furore loszulegen.

Der Wettbewerb ist diesmal von vollkommen anderen Rahmenbedingungen geprägt als vor fünf Jahren. Allein die neue Konkurrenz mit den beiden bisher bekannten Persönlichkeiten als Bürgermeisterkandidaten wird für Franziska Schwarz eine ganz besondere Herausforderung bedeuten. Wie beherzt sie diese Aufgabe bereits am kommenden Samstag angehen wird könnte der Grundstein dafür sein, am 12. September oder 26. September erfolgreich abzuschneiden oder es nicht zu schaffen.
red /

Das Bild entstand 2017 im ersten Jahr der Bürgermeistertätigkeit von Franziska Schwarz, als sie für die Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim warb. Dieses Projekt könnte sie nächste Jahr im April eröffnen, wenn sie am kommenden Samstag von ihrer Partei abermals als Bürgermeisterkandidatin gekürt werden sollte. Alle vernuftsbezogenen und logischen Anzeichen signalisieren, dass Franziska Schwarz sich ein weiteres Mal bereiterklären wird, für das Amt der Bürgemeisterin in Bad Gandersheim zu kandidieren. Sie weiß mit Sicherheit, dass ihre Chancen, wiedergewählt zu werden, derzeit günstig erscheinen. Fotos: Fis WMG










16.06.2021 • 19:37 Uhr

Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim: Kleines ganz groß – Neuer LAGA-Fotowettbewerb widmet sich der Nahaufnahme

Beim neuen Fotowettbewerb der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim geht es um die kleinen Dinge. „Kleines ganz groß – Natur als Makroaufnahme“ ist der Wettbewerb überschrieben, der noch bis zum 12. September 2021 läuft.

Wie schon ein altes Sprichwort sagt, steckt der Teufel im Detail. Die Schönheit der Natur ist mit dem bloßen Auge manchmal gar nicht zu erkennen – erst die Makrofotografie bringt Texturen und Beschaffenheiten hervor, deren Schönheit uns sonst verborgen bliebe. Sie zeigt uns Wesen, die wir sonst gar nicht bemerken oder die für unser Auge schlicht zu klein sind, um zu erkennen, wie sie tatsächlich aussehen.
Die Makrofotografie macht diese kleinen Dinge groß, erkennbar, dient also als eine Art Lupe für Raum und Zeit der kleinen Dinge. Und obwohl sie ein enges Sichtfeld benutzt, eröffnet sie neue Horizonte.

Für den berühmten Fotografen Karl Blossfeldt (1865-1932), der mit seinen Pflanzenbildern als einer der wichtigsten Vertreter der neuen Sachlichkeit gilt, sollten seine Makroaufnahmen „dazu beitragen, die Verbindung mit der Natur wieder herzustellen. Sie sollten den Sinn für die Natur wieder wecken, auf den überreichen Formenschatz in der Natur hinzuweisen und zu eigener Beobachtung unserer heimischen Pflanzenwelt anregen.“ Zeigen Sie uns Ihre neue Perspektive auf die Anmut unserer Natur!

Alle Infos zum Wettbewerb auf der Website der LAGA unter
https://laga-bad-gandersheim.de/teilnahmebedingungen-fotowettbewerbe/
Eine Jury kürt die drei besten Fotos. Die Gewinner erhalten die beliebten Dauer- bzw. Tageskarten für die Landesgartenschau (14. April bis 9. Oktober 2022). Die Gewinnerbilder aller Wettbewerbe werden auf der Landesgartenschau in einer Ausstellung präsentiert. Die Gewinner des vorigen Fotowettbewerbs zum Thema „rauschend & ruhend: Lebenselixier Wasser“ werden in Kürze bekannt gegeben. red











16.06.2021 • 19:34 Uhr

Krankenhäuser steigern in Corona-Krise 2020 Erlöse bei weniger Fällen

Die Krankenhäuser haben nach Angaben der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) im Pandemiejahr 2020 rund 13 Prozent weniger Fälle behandelt als im Vorjahr. Dennoch haben sie ihre Erlöse um 15 Prozent gesteigert, wie der GKV-Spitzenverband am Mittwoch in Berlin mitteilte. Im Jahresdurchschnitt waren nach den Angaben zwei Prozent aller Krankenhausfälle Corona-Patienten.

«Mit Beginn der Pandemie haben die Krankenhäuser umsichtig reagiert und schnell und unbürokratisch gehandelt», lobte Stefanie Stoff-Ahnis, Vorstand beim GKV-Spitzenverband die Arbeit in den Kliniken. Das System der gesetzlichen Krankenversicherung habe in der Krise die flächendeckende Versorgung der Menschen sichergestellt. Allerdings hätten sich auch sehr deutlich Schwächen gezeigt. Stoff-Ahnis sieht daher «akuten Reformbedarf in der
Krankenhausversorgung».

Notwendig sei «vor allem eine ausreichende Personaldecke». Pflegekräfte müssten durch Pflegepersonaluntergrenzen vor Überlastung geschützt werden, so Stoff-Ahnis.

Mit einem Anstieg der Einnahmen aus der Krankenversicherung und weiterem Geld aus dem Bundeshaushalt von insgesamt 80,3 Milliarden Euro im Jahr 2019 auf 92,5 Milliarden Euro im vergangenen Jahr sei die Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser in der Pandemie gesichert
worden. Andererseits seien mit Geld strukturelle Schwächen zugedeckt worden. «Dieses goldene Jahr der Krankenhausfinanzierung darf nicht über den gewaltigen Reformbedarf hinwegtäuschen», appellierte Stoff-Ahnis an die Gesundheitspolitik. epd










16.06.2021 • 19:21 Uhr

„Schutzinsel Einbeck“ – wir helfen euch! - Stadtjugendpflege, Fips und Einbeck Marketing stellen Schutzinsel vor

Die Jugendpflege Einbeck hat in den vergangenen Monaten in Zusammenarbeit mit dem Präventionsförderverein FIPS und der Einbeck Marketing GmbH das Projekt „Schutzinsel Einbeck“ auf den Weg gebracht. Ziel des Projektes ist es, Zufluchtsstätten für Kinder und Jugendliche, die sich bedroht fühlen oder Hilfe brauchen, zu benennen und sichtbar zu machen. Die „Schutzinseln“ sind im gesamten Stadtgebiet verteilt. Die hilfesuchenden Kinder und Jugendlichen werden in den Einzelhandels-, Gastonomie- und Dienstleistungsbetrieben ernst genommen und ihnen wird konkrete Unterstützung angeboten. Die Hilfe kann dabei sehr unterschiedlich aussehen, es kann sich zum Bespiel um einen Anruf bei den Eltern, ein Pflaster oder ähnliches handeln. „Der Schutz unserer Kinder ist nicht nur in Einbeck besonders wichtig. Wir hoffen mit dem Projekt einen Beitrag leisten zu können, das Leben der Kinder sicherer zu machen“, sagt Nicole Mölder der Stadtjugendpflege Einbeck.

Neues Logo und die Bilder
Platz ein, zwei und drei

Für das Logo des Projektes wurde ein Wettbewerb an Einbecker Schulen ausgerufen und 39 Kinder haben Entwürfe gestaltet. Im Rahmen einer Ausstellung in den Räumen der Sparkasse und einer Veröffentlichung in der Einbecker Morgenpost, wurden Einbecker Bürger aufgerufen unter den Einsendungen abzustimmen und auf diesem Weg das Schutzinsel Einbeck Logo auszuwählen. Die besten drei Logoentwürfe wurden mit Gewinnen ausgezeichnet.
Den 3. Platz und somit zwei Einbecker 10er hat Katharina Prescher gewonnen. Platz 2 und drei Einbecker 10er gehen an Iris Teixeira und der Gewinnerentwurf kam von Lena Ilsemann, sie bekommt fünf Einbecker 10er. „Wir freuen uns, dass die Schülerinnen und Schüler sich so zahlreich beteiligt haben!“ bedankt sich Mölder.

Um für die Hilfesuchenden sichtbar zu sein, wird das Logo als Aufkleber an die Türen oder Schaufenster der teilnehmenden Schutzinseln geklebt. „So können die Kinder auf einen Blick erkennen, wo sie Hilfe bekommen können. Es ist super, dass sich so viele Anlaufstellen gefunden haben, die an dem Projekt teilnehmen und damit einen wichtigen Beitrag zum Kinderschutz leisten möchten,“ freut sie sich.

76 Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister in Einbeck und Umgebung sind bereits Teil der Aktion. Plakate und Aufkleber, die von Print4you gesponsert wurden, werden im gesamten Stadtgebiet aufgehängt. So sollen noch weitere Stellen mobilisiert werden, um ein möglichst großes Netzwerk von „Schutzinseln“ aufzubauen.
Auch in Einbecker Kindergärten und Schulen sollen Plakate aufgehängt und das Logo nochmals vorgestellt werden, um die Kinder in ihrer Wahrnehmung der „Schutzinseln“ zu sensibilisieren.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei Nicole Mölder von der Stadtjugendpflege Einbeck, E-Mail: nmoelder@einbeck.de; Telefon: 05561 916-563.

zum Bild: von links zu sehen Iris Teixeira, Stefan Jagonak, Katharina Prescher, Simone Bertram, Lena Ilsemann, Sophie Pyrkotsch, Ilias Tzioros, Christiane Folttmann und Nicole Mölder

















16.06.2021 • 15:31 Uhr

Um Mitternacht: Irrer Eingriff in den Straßenverkehr in Goslar - Gullydeckel ausgehoben

Tatort: Goslar, Tatzeitpunkt heute, Mittwoch, 00.00 Uhr:

Durch aufmerksame Verkehrsteilnehmer wurde gemeldet, dass sowohl in der Breiten Straße als auch in der Glockengießerstraße Kanaldeckel (Gullideckel) in Goslar ausgehoben und neben die Kanalschächte gelegt wurden. In der Breiten Straße fuhr eine Fahrzeugführerin mit ihrem Pkw über den nun offenen Kanalschacht, ohne das Schaden an dem Pkw entstanden ist.

Die Kanaldeckel wurden durch die Polizei wieder eingesetzt, ein Strafverfahren gegen zur Zeit unbekannt wurde eingeleitet. Hinweise nimmt die Polizei Goslar unter 05321-3390 entgegen. red










16.06.2021 • 15:24 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Noch 55 Corona-Infizierte bei über 130.000 Einwohnern

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 2.622 (0) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.510 (0) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 10,6 (14 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht (wir berichteten heute Morgen).

Maximal zehn Personen aus drei Haushalten oder ein Haushalt und zwei weitere Personen aus einem anderen Haushalt, dürfen sich in der Öffentlichkeit und in der eigenen Wohnung treffen. Die hier zugehörigen Kinder werden dabei bis zu einem Alter von 14 (0-14) nicht eingerechnet. Getrennt wohnende Paare zählen als ein Haushalt. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden auf die Höchstzahl ebenfalls nicht angerechnet!

Aktuell sind im Landkreis Northeim 55 (0) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 0 (0), Bodenfelde 1 (0), Dassel 9 (0), Einbeck 14 (0), Hardegsen 1 (0),
Kalefeld 2 (0), Katlenburg-Lindau 8 (0), Moringen 2 (0), Nörten-Hardenberg 1 (0), Northeim 16 (0) und Uslar 1 (0) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 57 (0) Personen verstorben.

Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 37.651 Personen (Stand: 15.6.2021) im Impfzentrum und 29.409 Personen (Stand 11.6.2021) bei den Hausärzten geimpft.
Eine zweite Impfdosis haben bisher 22.100 Personen (Stand: 15.6.2021) im Impfzentrum und 14.431 Personen (Stand 11.6.2021) bei den Hausärzten erhalten.
Alle weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus










16.06.2021 • 15:20 Uhr

Heute in Bad Gandersheim: In zwei Minuten digital Corona-„schutzgeimpft“!

Es ging ohne Anmeldung und blitzschnell: Apotheker Reese in der Post-Apotheke antwortete heute auf die Frage des Reporters vom Redaktionsnetzwerk Fis WMG :“Für den digitalen Impfnachweis brauche ich bitte den analogen Impfpass und Personalausweis.“

Und wie lange dauert es?

Apotheker Reese: „Zwei Minuten wenn ich durchkomme“. Er kam durch. In einem hinteren Raum pflegte er die Corona-Impfdaten und die Personalien ein. Mit zwei Dokumenten mit den entscheidenden Barcodes kam er zurück. „Diese beiden Signets scannen sie mit dem Handy ins System, wenn die CovPass App. auf dem IPhone geladen ist. Dann ist alles digital erfasst und einsetzbar. Auch mit der Corona-WarnApp lässt sich Gleiches erledigen. Alles vollkommen unkompliziert und gratis. Auf unsere Apotheker ist Verlass!

red/Screen Ausschnitte Impfpass analog und digital














16.06.2021 • 15:14 Uhr

Fremdsprachen lernen! Die Kreisvolkshochschule lädt ein zum „Sprachensommer“

Die Kreisvolkshochschule Northeim veranstaltet im Juli und August einen „Sprachensommer“ und lädt dazu ein. Interessierte, die Fremdsprachen lernen oder vertiefen wollen, sind willkommen. Angeboten werden insgesamt elf überwiegend kompakte Wochenkurse, ein Bildungsurlaub und ein Sommercamp.
Im Angebot sind vier Englisch-Kurse: für Anfangende in Einbeck, für Anfangende in einer Woche in Northeim, Englisch zum (Wieder-)Einstieg und Englisch Grammatik (Wiederholung) jeweils in Uslar.

Spanisch für Anfangende gibt es jeweils in Einbeck und in Uslar, Spanisch Grundstufe A2 wird in Uslar angeboten.

Ein Italienisch-Kurs für Anfangende und ein Italienisch-Kurs Grundstufe A1/2 stehen in Northeim auf dem Programm.

Einen Finnisch-Sommerkurs und einen Dänisch-Sommerkurs sind in Uslar geplant.
Ein Bildungsurlaub Business English Stufe A2/B1 findet von Montag, 23., bis Freitag, 27. August, in Northeim, Wallstraße 40, statt. Die Teilnahme kostet 140 Euro (ermäßigt 105 Euro). Die Teilnehmenden sollten über Grundkenntnisse in Englisch verfügen.


Ein „Sommercamp: Spanisch für Kinder und Jugendliche“ ist von Montag, 16. bis Freitag, 20. August, geplant. Der Veranstaltungsort steht noch nicht fest. Die Teilnahme kostet 60 Euro.
Die Termine für die einzelnen Kurse und weitere Infos über die Inhalte gibt es im Internet auf kvhs-northeim.de. Dort sind ab sofort auch Online-Anmeldungen möglich. Fragen beantwortet die Kreisvolkshochschule telefonisch unter der Nummer 05551/708-8210.lpd /Foto: Eckhard Senger











16.06.2021 • 15:12 Uhr

Heute in Bad Gandersheim: In zwei Minuten digital Corona-„schutzgeimpft“!

Heute, Mittwoch, 11.15 Uhr:
Es ging ohne Anmeldung und blitzschnell: Apotheker Reese in der Post-Apotheke antwortete heute auf die Frage des Reporters vom Redaktionsnetzwerk Fis WMG :“Für den digitalen Impfnachweis brauche ich bitte den analogen Impfpass und Personalausweis.“

Und wie lange dauert es?
Apotheker Reese: „Zwei Minuten wenn ich durchkomme“. Er kam durch. In einem hinteren Raum pflegte er die Corona-Impfdaten und die Personalien ein. Mit zwei Dokumenten mit den entscheidenden Barcodes kam er zurück. „Diese beiden Signets scannen sie mit dem Handy ins System, wenn die CovPass App. auf dem IPhone geladen ist. Dann ist alles digital erfasst und einsetzbar. Auch mit der Corona-WarnApp lässt sich Gleiches erledigen. Alles vollkommen unkompliziert und gratis. Auf unsere Apotheker ist Verlass! red/Screen Ausschnitte Impfpass analog und digital










16.06.2021 • 15:10 Uhr

Dabrock: Vertrauen in die Politik ist beschädigt - Das Corona-Versagen! Fehlenden Luftfilter in Schulen

Aus Sicht des evangelischen Theologen Peter Dabrock hat der Umgang der Regierenden mit der Pandemie das Vertrauen der Bürger in die Politik erheblich beschädigt. «Fast drei Viertel der
Todesopfer fallen in die dritte Welle, in der die Politik schwere Fehler gemacht hat und in der die Pandemie-Bekämpfung weitaus effektiver hätte ausfallen können», sagte der ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrates der am Sonntag erscheinenden Zeitung „Kirchenbote“ des katholischen Bistums Osnabrück.

Die Politik habe etwa nicht auf Wissenschaftler gehört, die einen konsequenten Lockdown forderten, kritisierte Dabrock. Schwer verzeihlich sei es auch, dass die Regierenden in Bund und Ländern Kinder und Familien links liegen gelassen hätten. Ein Indiz dafür sei, dass es noch immer in kaum einer Schule Luftfilter gebe.

Die Politik müsse sich den Fehlern stellen, um Vertrauen zurückzugewinnen. «Wir können nicht einfach so weitermachen. Das würde die Gesellschaft zur Spaltung bringen», mahnte der Theologe. Ein Untersuchungsausschuss oder eine Enquete-Kommission sei hierfür jedoch zu wenig. «Wir brauchen eine Art Wahrheits- und Versöhnungskommission», forderte Dabrock.










16.06.2021 • 15:10 Uhr

Fridays for Future» und ver.di demonstrieren für Klimaschutz - Aktionen in Göttingen und Braunschweig 100 Tage vor der Bundestagswahl will

«Fridays for Future» erneut auf die Straße gehen und mehr Tempo beim Klimaschutz anmahnen. An diesem Freitag (18. Juni) sind in rund 25 deutschen Städten Demonstrationen und Kundgebungen geplant, wie «Fridays for Future» mitteilte. In Niedersachsen gibt es u.a. in Hannover, Braunschweig, Göttingen und Lüneburg Klimaproteste. Zu den Aktionen haben auch die Gewerkschaft ver.di, kirchliche Initiativen, Sportvereine und lokale Gruppen aufgerufen.
«Am Freitag streiken wir gemeinsam mit ver.di und verschiedenen anderen Gruppen, die sich für soziale Gerechtigkeit einsetzen», sagte „Fridays for Future»-Sprecher Ole Horn. «Große Veränderung müssen wir zusammen angehen. Gemeinsam gestalten wir Zukunft und beenden Ungerechtigkeiten.»

Die Demonstranten wollen nach eigenen Angaben ein Zeichen setzen, dass eine 1,5-Grad konforme Klimapolitik sozial gerecht gestaltet werden muss und auch kann. «Klimapolitik darf uns sozial nicht spalten. Deshalb brauchen wir ehrgeizige Klimaziele und ein sozial gerechtes Klimageld», erklärte der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke. In Hannover beginnt die Klima-Demonstration am Mittag mit einer Auftaktkundgebung am Opernplatz. Dort soll nach einem Demonstrationszug durch die Stadt auch der Abschluss stattfinden. In Lüneburg wollen die Aktivisten vom Marktplatz zum Klima-Camp im Kurpark ziehen. In Braunschweig ist eine Fahrrad-Demo geplant. In den verbleibenden Wochen vor der Bundestagswahl will «Fridays for Future» wieder jeden Freitag für Klimagerechtigkeit streiken.
In Göttingen wird noch an Aktionen gebastelt, heißt es.










16.06.2021 • 15:09 Uhr

Ganz speziell! Scheinwerfer-" Verfolgerfahrer" für Vorstellungen in Bad Gandersheim gesucht - Das lohnt sich richtig!

Die Gandersheimer Domfestspiele suchen ab sofort für die Proben und die Vorstellungen abends technisch interessierte Menschen, die Lust haben die so genannten Verfolger-Scheinwerfer bei Niedersachsens größtem professionellen Freilichttheater zu bedienen. Es sind dafür keine Voraussetzungen oder Vorkenntnisse notwendig. Die Arbeit wird selbstverständlich vergütet. Wer Interesse hat, beim Theater vor der Stiftskirche im Bereich Beleuchtung mitzuwirken, meldet sich bei Catrin Reich, reich@gandersheimer-domfestspiele.de.










16.06.2021 • 11:32 Uhr

Unterstützung für Schülerinnen und Schüler - Landrätin Astrid Klinkert-Kittel wirbt für den verstärkten Einsatz von Lesepaten

Viele Schulen konnten zuletzt feststellen, dass mit fortlaufender Dauer des Distanzunterrichts bei einem Teil der Schülerinnen und Schüler ein deutlicher Motivations- und Leistungsabfall festzustellen war. Besonders lernschwächere Kinder und Jugendliche waren hiervon betroffen. „Trotz der Erleichterung, dass der vollständige Präsenzunterricht zwischenzeitlich wieder eine intensivere Begleitung ermöglicht, müssen in den nächsten Monaten deshalb viele Anstrengungen unternommen werden, um entstandene Lernrückstände und zurückgebliebene seelische oder körperliche Belastungen aufzuarbeiten“, ist Landrätin Astrid Klinkert-Kittel sicher. In diesem Zusammenhang setzt sich die Landrätin für einen verstärkten Einsatz von Lesepatenschaften an Schulen ein und wirbt für das ehrenamtliche Engagement des Vereins „Deutsch für Alle e.V.“.

Der Verein setzt sich seit vielen Jahren für die sprachliche und kulturelle Integration von Kindern und Jugendlichen ein. Zu den verschiedenen Vereinsaktivitäten zählt unter anderem das Projekt der Leselernhelfer: Ehrenamtlich Tätige treffen sich hierzu regelmäßig und einmal wöchentlich mit Kindern, um eine Stunde lang gemeinsam zu lesen. Dabei liegt der Schwerpunkt der Tätigkeit auf der sozialen Begleitung. Nicht selten entsteht zwischen Mentorinnen/Mentoren und Schülerinnen/Schülern ein ganz besonderes Vertrauensverhältnis. So wird durch das gemeinsame Lesen nicht nur das Leseverständnis gefördert, sondern die Kinder entwickeln auch mehr Selbstbewusstsein und Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten.
„Aufgrund der Kontakt- und Zutrittsbeschränkungen, die in den zurückliegenden Monaten immer wieder bestanden, konnten die Mentoren zuletzt nur sehr eingeschränkt tätig werden“, bestätigt auch der 1. Vorsitzende Jochen Lehmann.

Die Kreisverwaltung ermutigt deshalb die Schulen im Kreisgebiet, die Zusammenarbeit mit dem Verein „Deutsch für Alle e.V.“ aufzunehmen.
„Gleichzeitig möchte ich gerne dazu aufrufen, sich ehrenamtlich als Lesepatin oder Lesepate einzusetzen“, richtet Landrätin Klinkert-Kittel ihren Appell nicht ausschließlich nur an Ruheständler und Pensionäre, sondern an alle Lesebegeisterten im Landkreis Northeim.
Unterstützt wird sie dabei auch durch den Vorstand des Kreiselternrates, der davon überzeugt ist, dass der vermehrte Einsatz von Mentoren eine schnelle und wertvolle Hilfe darstellt, die nicht allein auf Grundschulen beschränkt sein sollte.

Personen, die Interesse an einer ehrenamtlichen Tätigkeit als Leselernhelferin oder -helfer haben, werden gebeten sich direkt mit dem Verein „Deutsch für Alle e.V.“ in Verbindung zu setzen.
Der Verein ist unter der Telefonnummer 0152/01045856 oder per E-Mail unter dfa.sekretariat@web.de zu erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie außerdem auf der Vereins-Homepage: https://www.dfa-mentor-northeim.de.
red/lpd


Zum Bild:
Werben für den Einsatz von Mentoren als Lesepaten für Schülerinnen und Schüler (v. l. n. r.): Jochen Lehmann (1. Vorsitzender Verein Deutsch für Alle), Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, Beate Austin (2. Vorsitzende Verein Deutsch für Alle) und Maik Fieber (Fachbereichsleiter Schule und Kultur). Foto: lpd











16.06.2021 • 11:12 Uhr

Johanniter: Wiederbelebung sollten schon Schulkinder lernen - Niedersachsen kündigt Aufnahme in den Pflichtunterricht an

Es kann jeden treffen. Der dänische Fußballstar Christian Eriksen hat einen plötzlichen Herzstillstand dank schneller Reanimation überlebt. Den meisten Betroffenen in Deutschland ist das nicht vergönnt. Sie sterben, weil zu wenige Menschen helfen.

Der plötzliche Herzstillstand, den der dänische Fußballer Christian Eriksen am Samstag während eines Europameisterschaftsspiels erlitten hatte, könnte nach Ansicht von Experten jeden treffen. Deshalb sollten Erwachsene und auch Kinder viel besser auf einen solchen Notfall vorbereitet werden, sagte der Leiter der Johanniter Akademie Niedersachsen-Bremen, Kersten Enke in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd). Führerscheininhaber sollten alle zwei Jahre ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse auffrischen müssen. In den Schulen sollte die
Wiederbelebung mit Herzdruckmassage zum Pflichtfach werden, forderte der Diplom-Gesundheitslehrer und Notfallsanitäter.

In Deutschland würden nur bei rund 40 Prozent der Betroffenen umgehend Wiederbelebungsmaßnahmen durch anwesende Zeugen eingeleitet, beklagte Enke. In Norwegen liege der Anteil der sogenannten Laienwiederbelebungen bei mehr als 70 Prozent. Dort trainierten schon Kindergartenkinder Erste-Hilfe-Maßnahmen. Die Johanniter setzten sich
dafür ein, dass Erste Hilfe und Wiederbelebung in den Klassen sieben bis zehn zum Pflichtfach werden. In anderen Bundesländern, wie etwa Baden-Württemberg gebe es erste Ansätze, in Niedersachsen bislang jedoch nicht.

Das Kultusministerium teilte auf Anfrage mit, dass die Verantwortlichen die Stärkung der lebensrettenden Kompetenz bei den Schülerinnen und Schüler bereits längerfristig im Blick hätten. Sie arbeiteten an einem entsprechenden Angebot etwa für Siebtklässler, sagte eine Sprecherin dem epd. Die Kooperationsverhandlungen mit den Johannitern, aber auch mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) seien aufgrund der Corona-Pandemie unterbrochen worden. Sie würden aber zeitnah wieder
aufgenommen. epd










16.06.2021 • 11:04 Uhr

Göttingen/Bad Gandersheim: Friedhelm Flamme begrüßt seinen Lehrer bei Vox Organi

Professor Gerhard Weinberger aus München gehört nicht nur zu den profiliertesten deutschen Konzertorganisten, als Lehrer an der Musikhochschule Detmold hat er auch zahlreiche international bekannte Organisten positiv beeinflusst und in ihrem Werdegang geformt.
Der Leiter des internationalen Orgelfestivals Vox Organi, Professor Friedhelm Flamme, legte bei ihm mit Auszeichnung sein Konzertexamen ab. Es war ihm daher ein großes Bedürfnis, seinen ehemaligen Lehrer als Gast bei Vox Organi begrüßen zu können. Schon im letzten Jahr war der Besuch geplant und musste zu beiderseitigem Bedauern umständehalber verschoben werden, nun aber ist es soweit.

Am Freitag, 18. Juni 2021, gastiert Gerhard Weinberger um 18Uhr im Rahmen einer Orgelandacht in St. Jacobi Göttingen. Auf seinem Programm stehen Werke von Schmid, Reger und Liszt. Liturgen sind Pastor Harald Storz und Gäste. Kostenlose Eintrittskarten sind jeweils von Montag vor der Andacht bis Freitag 11:30 Uhr reservierbar. Einen direkten Link dazu bietet das Programm des Abends auf www.voxorgani.org. Natürlich ist auch ein spontaner Besuch der Orgelandacht möglich, wenn noch freie Plätze vorhanden sind.

Am folgenden Samstag, 19. Juni 2021, nimmt Weinberger an der Mühleisen Orgel in der Gandersheimer Stiftskirche Platz. Die Orgelvesper beginnt um 17:30 Uhr, Liturg ist Thomas Ehgart. Für Gandersheim hat der Solist Werke von Bach. Mozart und Franck vorgesehen. Als besonderes Highlight wird er zum Abschluss zwei eigene Kompositionen zu Gehör bringen.
Gerhard Weinberger ist Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste und des Direktoriums der Neuen Bachgesellschaft Leipzig. 2017 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Für seine Gesamteinspielung der Orgelwerke Bachs auf historischen Instrumenten erhielt er den renommierten Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik 2009. Augenblicklich arbeitet er an einer Gesamteinspielung der Orgelwerke Max Regers auf Orgeln der Regerzeit.

Am Sonntag, 20. Juni 2021, nimmt Vox Organi ein Gastspiel in einem anderen Bundesland wahr. Dietrich Kollmannsperger aus Tangermünde, der den Festival-„Stammgästen“ bereits ein Begriff ist, wird ab 19:00 Uhr an der Oehninger-Orgel der wunderschönen St. Antonius-Kirche eine Orgelvesper gestalten. Die Anreise lohnt sich. Näheres zum Programm wie auch zu allen weiteren Veranstaltungen und den Künstlern auf www.voxorgani.org . Foto: Vox Orgnai











16.06.2021 • 10:37 Uhr

Auftakt im Rheinischen Braunkohlerevier in Lützerath - Betroffene wehren sich gegen RWE-Konzern und NRW-Landesregierung

An diesem Wochenende (Freitag, 18. Juni, 18 Uhr bis Sonntag, 20. Juni, 16 Uhr
Zirkuszelt gegenüber Hofgut von Eckhardt Heukamp, Lützerath 7A, 41812 Erkelenz) kommen in Lützerath am Rande des Braunkohletagebaus Garzweiler II Klimaverbrechen, Gesundheitsschädigung, Heimatvertreibung und Umweltzerstörung durch die RWE AG zur "Anklage". Dazu lässt die Gesellschaft für bedrohte Völker und der Dachverband kritischer Aktionärinnen und Aktionäre nachfolgen d dokumentierte Presseerklärung verlauten:

"In dem öffentlichen RWE-Tribunal mit Ankläger*innen, einer Jury und vielen Zeug*innen soll der gesamte „NRWE-Komplex“ verhandelt werden. Das RWE-Tribunal ersetzt aber keine Klagen vor Gerichten; es soll Öffentlichkeit herstellen und durch die Anhörung von Zeug*innen und Sachverständigen weitere Klagen vorbereiten.

„Die Jury des Tribunals wird sich in ihrer Beurteilung der ´Verbrechen´ durch RWE vor allem auf die allgemeine Erklärung der Menschenrechte beziehen“, erklärt Alfred Emilio Weinberg, Mitglied des Rates von Attac Deutschland.

Auch die oft traumatisierenden Folgen der Vertreibung bzw. Zwangsumsiedlung werden neben den allgemeinen gesundheitlichen Folgen des Abbaus und der Verstromung der Braunkohle durch RWE in einem zivilgesellschaftlichen Prozess verhandelt.

Christiane Niesel vom RWE-Tribunal erklärt: „Wir möchten den von Zwangsumsiedlung betroffenen Menschen eine Plattform bieten, dieses Unrecht anklagen zu können.“ Artikel 12 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte besagt: „Niemand darf willkürlichen Eingriffen in sein Privatleben, seine Familie, sein Heim... ausgesetzt werden."

Der Lützerather Landwirt Eckhardt Heukamp klagt gegen das Land NRW, um seine Zwangsenteignung durch RWE abzuwenden. Er wird einer der Zeugen auf dem RWE-Tribunal sein. „Ich werde auf alle Fälle bis zum Schluss auf meinem Hof bleiben“, beteuert Heukamp. „Der RWE-Konzern versucht seit Jahren, mit allen Mitteln gegen mich vorzugehen. Aber ich hoffe, dass meine Klage durchkommt. Ich bin sehr froh, dass mir durch das RWE-Tribunal der Rücken gestärkt wird. Es ist passend, dass das Tribunal praktisch am Tatort tagt – nur wenige hundert Meter von der Tagebaukante entfernt."

Als Sachverständige beim Tribunal gibt die Expertin der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Tjan Zaotschnaja, Auskunft über die humanitären Folgen und Umweltauswirkungen des Steinkohleabbaus im südsibirischen Kuzbass. „RWE ist wichtiger Importeur und somit mitverantwortlich für die Zerstörung der Umwelt im Land der Schoren, schwerste Gesundheitsschäden und Vertreibung der indigenen Bevölkerung bis hin zur Flucht ins Exil.“

Das RWE-Tribunal findet vom 18. bis 20. Juni in einem Zirkuszelt beim Hofgut von Eckhardt Heukamp in Erkelenz-Lützerath statt. Es wird von Klimaaktivist*innen, Umweltschützer*innen und von Zwangsumsiedlung im Rheinischen Braunkohlerevier bedrohten Menschen vorbereitet. Attac Deutschland, der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre und RLS NRW unterstützen das Tribunal."
red










16.06.2021 • 10:32 Uhr

Tageswohnungseinbruch in Northeim - Unbekannte erbeuten Schmuck

Tatort: Northeim, Wallstraße, Tatzeitraum: Dienstag 15. Juni 2021, 11.30 Uhr bis 19.45 Uhr:
Am Dienstag kam es im oben genannten Zeitraum zu einem Einbruch in einem Mehrfamilienhaus. Unbekannte Täter verschafften sich über die Tür gewaltsam Zugang zu einer Wohnung und entwendeten dort Schmuck in Höhe von mehreren Tausend Euro.

Das 2. Fachkommissariat des Zentralen Kriminaldienstes in Northeim hat die Ermittlungen zu diesem Fall aufgenommen. Zeugen, die im genannten Zeitraum in der Wallstraße verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim unter Telefon 05551-70050 zu melden. Mü










16.06.2021 • 10:05 Uhr

Wählergruppe Hardegsen 21: Eigene Liste, eigenes Programm - Unterstützung für Bürgermeisterfavoriten wird ausgelotet

Die Wählergruppe Hardegsen 21 wird bei der Kommunalwahl wieder mit eigener Liste und erneuertem Programm für Hardegsen antreten. Die Aufstellungsversammlung findet am 1. Juli 2021 um 20 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Asche statt. "Wir begrüßen es sehr, dass die Hardegser*innen eine echte Wahl zwischen zwei Bürgermeisterkandidaten haben werden. Die Wählergruppe Hardegsen 21 wird nach ihrer Aufstellungsversammlung mit beiden Kandidaten sprechen um auszuloten, ob wir einen der beiden Kandidaten unterstützen können", heißt es in einer Mittelung von Frank Wiese.
red











16.06.2021 • 09:09 Uhr

Jobmaschine Landesgartenschau stottert: Für "Ticketing"-Stelle keine geeigneten Bewerber

In dem aktuellen Lagebericht der Geschäftsführer der Landesgartenschau 20022 in Bad Gandersheim sind einmal mehr Fakten zu der Besetzung von ordentlich dotierten (befristeten) Stellen in dem Unternehmen im Rahmen der jüngsten Ratssitzung in Bad Gandersheim gemacht worden. Die Stelle „Tourismus / Gruppengeschäft“ wurde zum 01. Juni 2021 mit Herrn Henning Lange besetzt.
Aktuell sind zwei weitere Stellenausschreibungen veröffentlicht: Sie betreffen die Teamassistenz sowie den Besucherdienst / Ehrenamtskoordination.

Aufschlussreich dann eine weitere Nachricht: Für die bereits mehrfach ausgeschriebene Stelle „Ticketing“ gibt es bisher keine geeigneten Bewerber*innen.

Aktuell - Stand heute - sind laut nachgefragter Angabe beim Pressesprecher der LAGA, Frank Terhorst, nunmehr 15 Mitarbeiter/innen im Hauptquartier der Landesgartenschau Gesellschaft beschäftigt.
red










16.06.2021 • 09:00 Uhr

Corona-Virus-Lage am Mittwoch: Inzidenzwert bei 10,6 im Landkreis Northeim - Göttingen und Goslar unter 10!

Das sind die aktuellen Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Mittwoch in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt soeben einen tagesaktuellen Inzidenzwert für den Landkreis Northeim von 10,6 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen offiziell bekannt. Die Werte in den Nachbarkreisen Göttingen und Goslar liegen unter 10.

Die extrem sinkenden Ansteckungen mit dem Corona-Virus haben sich somit fortgesetzt. Dieser massive Rückgang wird ebenso auf der heutigen Corona-Inzidenzampel des Gesundheitsministerium in Hannover angezeigt.

red/Grafiken: RKI /NDR / Gesundheitsministerium












16.06.2021 • 08:48 Uhr

Kurz vor Mitternacht nacht in Einbeck: Auffällige Fahrweise entlarvt volltrunkenen Autofahrer

Am Dienstagabend, gegen 23.10 Uhr, wurde in Einbeck in der Barumstraße ein Fahrzeug von einer Polizeistreife kontrolliert. Da das Fahrzeug eine unsichere Fahrweise aufwies, entschlossen sich die Polizeibeamten, das Fahrzeug zu anzuhalten. Bei der Überprüfung des 37-jährigen Fahrers des Pkw stellten die eingesetzten Polizeikräfte massiven Alkoholeinfluss fest. Ein Alkotest ergab eine Atemalkoholkonzentration von 1,32 Promille. Daraufhin wurde er mit zur hiesigen Dienststelle genommen und anschließend eine Blutprobe entnommen. Der Führerschein wurde sichergestellt. Das Führen fahrerlaubnispflichtiger Kraftfahrzeuge wurde ihm bis auf weiteres untersagt.hor











16.06.2021 • 08:39 Uhr

Bad Gandersheimer Spenden-Marathon kommt auf Hochtouren: Aktuell Lebenshilfe Kiga Gremsheim Spitzenreiter

Einen fantastischen Start hat die neue Aktion "Spenden Marathon 2021" im Bad Gandersheimer E-Center hingelegt. Aktuell liegt der Förderverein des Lebenshilfekindergartens in Gremsheim ganz vorn bei der Gunst der Spenderinnen und Spender.

Und so funktioniert die schöne Aktion:

Bei einem Einkauf ab 10 Euro gibt es einen gelben Spendenchip. Sie können nach Belieben und Zuneigung in die Spendenröhren der mitmachenden Vereine und Institutionen geworfen werden. Mit der Verteilung der Spendenchips entscheiden die Kunden/innen, wie die Spendensumme von 3.555 Euro am Ende verteilt wird. Auf Platz Zwei rangierte gestern die Spendenröhre für die Freiwillige Jugendfeuerwehr Bad Gandersheim. Dritte im Ranking war bei dem Zwischenstand der Förderverein Kindergarten Harriehausen.

Warum der Spenden-Marathon? Dazu Dirk Scheuner: "Wir möchten die Vereine und Institutionen aus unserer Region unterstützen. Das liegt uns am Herzen. Gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden!"
red/ Fis WMG
















16.06.2021 • 08:01 Uhr

Silvesterfeuerwerk - große Mehrheit ist gegen ein Verbot

In einer vom Meinungsforschungsinstitut Forsa durchgeführten telefonischen Umfrage stimmten 80 Prozent der Befragten für den Erhalt von privatem Silvesterfeuerwerk.

Das Corona-bedingte Abgabeverbot von Feuerwerkskörpern zu Silvester 2020 befeuerte die langjährige Diskussion, ob privates Silvesterfeuerwerk weiterhin erlaubt bleiben soll. Vor diesem Hintergrund beauftragte das Unternehmen Röder Feuerwerk Handelsgesellschaft mbH aus Schlüsselfeld das Meinungsforschungsinstitut Forsa mit einer telefonischen Umfrage zum Thema "Silvesterfeuerwerk". Im Zeitraum vom 21. April bis 6. Mai 2021 wurden durch Forsa in einer repräsentativen Umfrage, bundesweit Bürger im Alter von 18 bis 69 Jahren befragt. Zentrales Thema der groß angelegten Umfrage war, wie die Bürger in Deutschland tatsächlich zu dem immer wieder diskutierten Silvesterfeuerwerk-Verbot stehen. Dabei wurden auch Aspekte wie Feinstaub, Müll, Tierwohl und Umweltschutz berücksichtigt.

Hervorzuheben ist, dass 90 Prozent der Befragten angaben, selbst gezündetes Feuerwerk ist hierzulande eine Tradition. Diese klar mehrheitliche Einschätzung ist unabhängig von Alter, Geschlecht oder formaler Bildung. Mit 80 Prozent der befragten Bürger wünscht sich zudem eine deutliche Mehrheit, dass privates Silvesterfeuerwerk auch zukünftig erlaubt bleibt. Unter ihnen sind 25 Prozent , welche die Erlaubnis nicht an weitere Einschränkungen geknüpft sehen wollen.

Und 55Prozent plädieren für Einschränkungen durch etwa Verbotszonen oder weniger extrem lautes Feuerwerk. Dies unterstützt die Entwicklung der in der Vergangenheit eingerichteten Verbotszonen in Innenstädten, um Gefährdungen und Belästigungen zu reduzieren. Die aktuellen gesetzlichen Regelungen sehen bereits eine Beschränkung der Lautstärke bis maximal 120 dB in 8 Meter Entfernung vor, sowie ein Zündverbot in der Nähe von beispielsweise Seniorenheimen und denkmalgeschützten Gebäuden. Die Hersteller haben in den letzten Jahren zudem ihre Produktpalette stark um geräuschärmerer Feuerwerkskörper erweitert.

Ergänzend zu ihrer Einstellung zu Silvester-Feuerwerk wurden die Teilnehmer der Umfrage auch zu ihrem Kaufverhalten in den letzten fünf Jahren befragt. Dabei gab die Mehrheit von 56 % an, dass in ihrem Haushalt in den vergangenen fünf Jahren Geld für Silvesterfeuerwerk ausgegeben wurde. 31 % kaufen jedes Jahr Feuerwerk und 25 % gelegentlich, 11 % der Befragten schauen lieber bei anderen zu. Dabei war zu beobachten, dass Haushalte mit jüngeren Befragten deutlich häufiger Silvester Feuerwerkskörper kauften. Zusätzlich gehören gerade Familien mit Kindern überdurchschnittlich häufig zu den Käufern und überraschenderweise ebenso ein höherer Prozentteil an Haustierbesitzern als Haushalte ohne Tiere. In diesem Zusammenhang wurden Personen, die kein Feuerwerk in den vergangenen fünf Jahren gekauft haben nach den Gründen gefragt und konnten spontan mehrere Punkte nennen. Als Hauptgrund wurde "Geldverschwendung" genannt, nachfolgend von "Umweltschutz" und an dritter Stelle "kein Interesse an Silvester-Feuerwerk".

Die Umfrage widmete sich auch umfangreich den Verletzungen durch Feuerwerkskörper. Einer von 10 Befragten berichtet, schon einmal selbst eine Verletzung davon getragen zu haben, jedoch 80 % davon so gering, dass sie selbst oder jemand in ihrer Nähe diese versorgen konnte. Entgegen der landläufigen Meinung ist festzuhalten, dass in Deutschland zugelassene Schwarzpulver-Böller keine Gliedmaßen abtrennen können. Vom Gesundheitswesen werden allerdings an Silvester keine Zahlen zu Verletzungen erhoben, um Aussagen über das Ausmaß und der Schwere von Verletzungen durch Feuerwerkskörper treffen zu können. Meist treten nur die sehr seltenen schweren Fälle, verursacht durch illegale Pyrotechnik, über die Medien in die öffentliche Aufmerksamkeit.

Durch das Abbrennen von Feuerwerkskörpern wird Feinstaub freigesetzt, daher widmete sich die Umfrage auch diesem Thema. Rund zwei Drittel der Befragten (69 Prozent ) sind der Meinung, dass Feuerwerk im Vergleich zu anderen Feinstaubquellen sehr viel Feinstaub erzeugt. Parallel dazu stimmen aber auch 40 % der Aussage zu, Feinstaub sei zwar bedenklich, aber das bisschen, das durch das Silvesterfeuerwerk einmal im Jahr freigesetzt werde, sei für die Gesundheit der Menschen irrelevant. Dass ein Teil der Befragten beiden Aussagen zustimmt, lässt schon erkennen, dass beim Thema 'Feinstaub' viel Unsicherheit herrscht, wie die Belastung der Menschen durch unterschiedliche Feinstaubquellen einzuschätzen ist. Ein gutes Viertel der Befragten (27 Prozent ) hält die Feinstaubdiskussion sogar insgesamt für übertrieben. Tatsächlich wurde lange Zeit eine vom Umweltbundesministerium abenteuerlich hoch geschätzte Feinstaubmenge durch Feuerwerk kommuniziert und dieser anerkannte falsche Wert von Feuerwerksgegnern und Umweltschutzorganisationen gerne aufgegriffen. Mittlerweile gibt es eine belastbare wissenschaftliche Untersuchung dazu, wonach die tatsächliche Menge an Feinstaub durch Feuerwerk drastisch geringer ist als bisher vermutet.

Abschließend wurde nach der Einschätzung gefragt, wie gefährlich Feuerwerk für Tiere sei, wenn es in deren Nähe gezündet wird. Der Aussage "Tiere werden öfter oder häufig kurz gestresst, nehmen aber keinen dauerhaften Schaden" stimmten 77 Prozent der Befragten zu. Von diesen stimmen zusätzlich einige der Aussage zu, dass Tiere ein Silvesterfeuerwerk "öfter" oder sogar "häufig" komplett unbeschadet überstehen, so dass alles in allem 50 Prozent der Befragten diese letztere Vermutung teilen. Bemerkenswert ist, dass sich Tierhalter in ihrer Einschätzung nicht von Befragten ohne Haustiere unterscheiden. Offensichtlich scheinen viele Tierhalter (84 Prozent haben Hund, Katze oder beides), entgegen der Behauptung von Feuerwerksgegner, keine anderen Erfahrungen gemacht zu haben und eindeutige 78 Prozent der Haustierbesitzer plädieren für ein Silvester mit Feuerwerk!

Durch die Forsa-Umfrage wird klar, dass die überwiegende Mehrheit der Bürger in Deutschland im Alter von 18 bis 69 Jahre "pro" Feuerwerk eingestellt ist und sich ein Silvester ohne privat gezündetes Feuerwerk nicht vorstellen kann. Die Bürger sind offensichtlich der Meinung, privates Silvesterfeuerwerk soll auch weiterhin in Deutschland Tradition haben.

Über das Unternehmen

Die Röder Feuerwerk Handelsgesellschaft mbH mit Sitz in Schlüsselfeld ist einer von Deutschlands größten Online-Shops für Konsumentenfeuerwerk zu Silvester und unter dem Jahr, deren Anfänge schon 20 Jahre zurück reicht. Gegründet wurde das Unternehmen von Dipl.-Ing.(FH) Heiko Röder und Dipl.-Chem. Max Schütz (beides staatl. geprüfte Pyrotechniker), die ihre Leidenschaft "Feuerwerk" zu ihrem Beruf machten. ots










15.06.2021 • 20:41 Uhr

Wahlkampf im Kreisschulausschuss: Landrätin Klinkert-Kittel kontert CDU-Kreitz - "Bad nicht ihrer Initiative!"

Da liegen nicht die Nerven blank, sondern Northeims Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (SPD) erweist sich plötzlich als angriffslustige Kämpferin in eigener Sache und Person. Heute im Kreisschul-Ausschuss ein erstes Wahlkampfgeplänkel.

Auslöser war eine kecke Kommentierung des CDU-Kreistagsabgeordneten Hans-Dietmar Kreitz. Als heute die CDU-Initiative "Digitaler Unterricht an den Schulen in Trägerschaft des Landkreises Northeim" zur einvernehmliche Debatte stand, wagte sich Kreitz aus der Deckung. Angesichts erster Fortschritte bei der Umsetzung von Maßnahmen für eine Verbesserung des digitalen Unterrichts in den kreiseigenen Schulen, führte das der Unionsabgeordnete auch auf den Vorstoss der Christdemokraten im Kreistag zurück.

Nun, die Landrätin, als Kandidatin für den Job sichtlich in Wahlkampflaune, ließ das so nicht umkommentiert stehen. Man habe seitens der Kreisverwaltung schon seit längerer Zeit den digitalen Unterrichtselbstverständlich auf der Agenda, führte sie allgemein aus. Ihre Teammitglieder hatten das zuvor im Detail präzisiert. Dann watschte Klinkert-Kittel Kreitz kurz aber bündig ab: "Das bedarf nicht erst ihres CDU-Antrages!". Kreitz schien danach bedient. Von ihm war nichts mehr zu vernehmen. red

Die Bilder von heute dokumentieren die Akteure Landrätin Astrid-Kittel und CDU-Abgeordneter Hans-Dietmar Kreitz. Außerdem in der Hybrid-Sitzung in der Aula der Oberschule in Northeim Ausschussvorsitzende Nadine Seifert-Doods sowie die Ausschussmitglieder Pinkepank und Ehrlich. Fotos: Fis WMG














15.06.2021 • 20:13 Uhr

Bad Gandersheim: Erst weiße Baustraßen, dann wird das blaue Freibad abgewrackt

Bauunternehmer Markgraf mit seinen Leuten aus Bremen hat einen präzisen Auftrag: "Erst legen wir eine Baustraße an. Dann sorgen wir für den Abbruch des alten Freibades in Bad Gandersheim." So seine Ansage am Montag. Er war mit seinem Team aus Bremen angereist. Das Abbruchunternehmen Bremonteec.com hat mit den vorbereitenden Arbeiten für die völlige Umgestaltung des Bad Gandersheimer Schwimmbadgeländes gestartet. Diese Maßnahme gehört zum Projektpaket im Rahmen der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim. Sie beginnt im April 2022. Erwartete Zuschauerzahl 460.000.

Die Anlage der Baustraße auf dem Freibadgelände ist heute fortgesetzt worden. Auf das weiße Fließ wurde eine feste Packlage verfüllt. "Die Baustraße muss so stabil sein, dass sie eine neue einzelne Freibadkomponente mit immerhin einem Gewicht von 40 Tonnen aushalten muss. Dieses gigantische Bauteil ist ein wichtiges Element der neuen technischen Einrichtung für das naturnahe Schwimmbad. Das Team von Bremontec hat diese Baustraße außerdem über einen kleinen Bach zu erstellen. Der wird eigens für diese Maßnahme in Baustraßenbreite verrohrt und dann zugeschüttet.

Zweiter Schwerpunktauftrag ist die Entkernung der vorhandenen Schwimmbecken. Sie werden laut Markgraf von sämtlichen blauen Fliesen befreit. Eine Abbrucharbeit von besonderer Herausforderung. Der nackte Beton der Beckenwände muss wieder zum Vorschein kommen. Die werden später u.a. mit Plastikplanen neu verkleidet werden.

Was festzustellen bleibt: Nach den Abholzaktionen auf dem Freibadgelände wird nun dem traditionellen blauen Kachelimage der Garaus gemacht. Man darf auf das Neue gespannt sein.
red/ Fotos: Fis WMG
















15.06.2021 • 19:23 Uhr

Armutskonferenz und DGB warnen vor Spannungen durch hohe Mieten - Experten erneuern Forderung nach Landeswohnungsbaugesellschaft

Insbesondere in den Großstädten schießen die Mietpreise ungebremst in die Höhe. Die Hälfte aller Haushalte muss mehr als ein Drittel des Einkommens für Miete aufwenden. Der DGB und die Landesarmutskonferenz befürchten soziale Verwerfungen.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Landesarmutskonferenz in Niedersachsen warnen vor verschärften Spannungen angesichts hoher Mieten, die zu Armut führen könnten. In
77 deutschen Großstädten wende fast die Hälfte aller Haushalte zum Teil deutlich mehr als 30 Prozent des Einkommens für die Miete auf, sagte der Geschäftsführer der Armutskonferenz, Klaus-Dieter Gleitze, am Dienstag in Hannover. Er berief sich dabei auf eine aktuelle Studie der Berliner Humboldt-Universität und der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Aus Sicht von Experten sollten hingegen maximal 30 Prozent des Nettoeinkommens für die Miete inklusive der Nebenkosten aufgewendet werden.

In Oldenburg zahlten jedoch 57 Prozent aller Haushalte mehr als 30 Prozent ihres Nettoeinkommens für die Warmmiete, erläuterte Gleitze. In Hannover seien es 51 Prozent, in Göttingen knapp 50 Prozent, in Braunschweig und Wolfsburg jeweils 46 Prozent. «Wohnen in
Ballungsräumen wird selbst für die Mitte der Gesellschaft zunehmend unbezahlbar», betonte der Geschäftsführer. Für Arme werde die Wohnungsfrage zu einer Existenzfrage. Nach Angaben des DGB zeigt die Studie, dass in Hannover 39.290, in Braunschweig 11.524 und in Oldenburg 10.732 bezahlbare Wohnungen fehlen.

Wohnungsgesellschaften nehmen Gleitze zufolge schon keine Mieter mehr an, bei denen die Miete mehr als 30 Prozent des Nettoeinkommens betrage, weil sie Mietrückstände befürchteten: «Hier setzt ein gnadenloser Verdrängungswettbewerb ein, bei dem zum Schluss die Schwächsten auf der Straße landen.»

Die Landesarmutskonferenz bekräftigte ihre Forderung nach dem Aufbau einer Landeswohnungsbaugesellschaft. Diese müsse wieder bezahlbare Wohnungen für Normalverdienende und Arme anbieten. In Ballungsräumen müsse das Land Niedersachsen im Verbund mit kommunalen Wohnungsbaugesellschaften das Wohnungsangebot aus eigener Kraft
erhöhen.epd











15.06.2021 • 19:17 Uhr

Bad Gandersheim: Unbekannter Autofahrer rauscht gegen Mauer und haut ab

Tatort: Bad Gandersheim, Odastraße Höhe Hausnummer 19, Tatzeitraum: Dienstag, 15. Juni 2021, zwischen 06.30 Uhr und 15:15 Uhr:

Im angegeben Zeitraum ist es in der Odastraße zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer ist hierbei vermutlich beim Rangieren gegen eine Betonmauer gefahren. Anschließend verließ der Unbekannte den Unfallort ohne schadensregulierende Maßnahmen einzuleiten. Der Schaden an der Mauer wird auf 500 Euro geschätzt. Als Verursacher könnte ein weißer Kleintransporter in Frage kommen.

Zeugen melden sich bitte bei der Polizei Bad Gandersheim unter der Telefon 05382-919200 (bas)











15.06.2021 • 19:11 Uhr

Jetzt amtlich! Corona-Schutz-Impfzentrum Northeim bleibt bis zum 30. September - Nutzungsvertrag für Stadthalle wird verlängert

Der ursprünglich mit der Stadt Northeim geschlossene Nutzungsvertrag für die Stadthalle als zentrales Impfzentrum sieht als Enddatum den 15. August vor. Bund und Land gehen derzeit allerdings davon aus, dass die Impfzentren in Niedersachsen noch bis zum 30. September betrieben werden sollen.

Der Verwaltungsausschuss der Stadt Northeim hat daher in seiner Sitzung am Montag einer Verlängerung der Nutzung bis zum 30. September 2021 zugestimmt. Die Nutzung ist aber zeitlich letztmalig auf diesen Zeitpunkt begrenzt.

Bürgermeister Simon Hartmann: "Wir kommen damit einem ausdrücklichen Wunsch des Landkreises Northeim nach. Wir stehen somit zu unserer fortgesetzten Verantwortung für ein Gelingen der Impfkampagne, die vom Impfzentrum, den Hausärztinnen und -ärzten und zunehmend auch von den Betriebsärzten so herausragend durchgeführt wird. Dafür danke ich den Hilfsorganisationen, den Ärztinnen und Ärzten sowie den medizinischen Fachkräften sehr herzlich. Aber leider werden die Akteure immer wieder von den unterbrochenen und zögerlichen Impfstofflieferungen zurückgeworfen.

Das muss seitens des Bundes jetzt dringend beschleunigt werden. Die Stadt Northeim appelliert an die Verantwortlichen, die benötigten Impfstoffmengen sicherzustellen. Mein ausdrücklicher Dank gilt auch den Kulturschaffenden in unserer Stadt und der Region, die diese Entscheidung in großer Solidarität getragen haben. Mir ist wichtig, dass wir eine konkrete zeitliche Perspektive für die Nutzung der Stadthalle schaffen. Daher hat der Verwaltungsausschuss beschlossen, dass der Rückbau des Impfzentrums so rechtzeitig durchgeführt werden muss, dass das geplante Konzert des Göttinger Symphonieorchesters am 3. Oktober 2021 sicher stattfinden kann."

Aktuell haben mehr als die Hälfte (50,7 Prozent) der Kreiseinwohner zumindest eine Erstimpfung erhalten. Die Quote der Zweitimpfungen liegt bei 27 Prozent.
„Ich hoffe, wir können die niedergelassenen Ärzte und Betriebsärzte auf dem Weg zur Herdenimmunität bis September noch tatkräftig unterstützen“, hofft Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. „Mehr Impfstoffe würden dabei helfen“, betont Astrid Klinkert-Kittel die zugleich der Stadt Northeim für die Nutzungsverlängerung der Stadthalle dankt.

Für die Ende August geplante Figurentheaterkonferenz des „Theaters der Nacht“ befinden sich Stadt und Landkreis mit dem Theater der Nacht in einem intensiven Austausch, um eine alternative Eventlocation zu definieren. „Gemeinsam mit allen Beteiligten werden wir eine Lösung finden“, zeigt sich Landrätin Astrid Klinkert-Kittel zuversichtlich. lpd /Foto: Fis WMG











15.06.2021 • 13:27 Uhr

Holzmindener mit seinem Roomster auf der Autobahn verunglückt

Am gestrigen Montag ereignete sich gegen 14Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf der A27. Einfallbeteiligter kommt aus dem Kreis Holzminden.

Die Polizei berichtet: Ein 22-Jähriger aus der Wesermarsch war mit seinem Seat Arosa in Richtung Cuxhaven unterwegs. Kurz vor der Anschlussstelle Nordholz beabsichtigte dieser einen Skoda Roomster mit Wohnwagen zu überholen. Der Roomster wurde von einem 75-jährigen Urlauber aus dem Kreis Holzminden gelenkt. Beim Überholvorgang kam der Fahrer des Arosa aus bislang unbekannter Ursache in den Grünstreifen vor der Mittelschutzplanke. Von hier schleuderte der Pkw gegen das Gespann. Dieses kam auf dem Überholfahrstreifen zum Stillstand. Der Wohnwagen hatte sich gegen das Zugfahrzeug gedreht und lag auf der Seite. Der Pkw des Unfallverursachers kam auf dem Hauptfahrstreifen zum Stehen. Bei dem Unfall wurde die Beifahrerin des Wohnwagengespanns leicht verletzt. Der gesamte Sachschaden wird auf 15.000,- Euro geschätzt. Die Richtungsfahrbahn Cuxhaven musste zunächst ab der Anschlussstelle Neuenwalde komplett gesperrt werden. Die Berufsfeuerwehr Bremerhaven, welche ebenfalls ausgerückt war, konnte die beteiligten Fahrzeuge auf den Verzögerungsstreifen verbringen, sodass die Vollsperrung bereits nach ca. 40 Minuten aufgehoben werden konnte. Von dort wurden die nicht mehr fahrbereiten Unfallwagen und der Anhänger von Abschleppdiensten geborgen. red/Foto: Polizei










15.06.2021 • 11:01 Uhr

Autofahrer kommt auf K 431 von der Straße ab - 47-Jähriger verstirbt noch an der Unfallstelle

Ein 47 Jahre alter Autofahrer aus der Gemeinde Bad Grund (Landkreis Göttingen) hat am gestrigen Montagmorgen (14.06.21) bei einem schweren Verkehrsunfall auf der K 431 sein Leben verloren. Nach ersten Ermittlungen war der Mann mit seinem VW Polo von Teichhütte in Richtung Eisdorf unterwegs. In einer langgezogenen Rechtskurve kam er aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und verlor anschließend die Kontrolle über seinen Wagen. Der Polo drehte sich und prallte seitlich gegen einen Baum. Bei der Kollision wurde der 47-Jährige im Auto eingeklemmt und so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb. Vor Ort waren rund 30 Kammeraden der Freiwilligen Feuerwehren Bad Grund, Eisdorf und Windhausen sowie ein Rettungs- und ein Notarztwagen im Einsatz. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.jk










15.06.2021 • 10:59 Uhr

BMW erfasst Motorradfahrer auf L 523 bei Wulften - Kradfahrer erliegt seinen Verletzungen, Unfallursache noch unklar, Verkehrssicherheitsberater rä

Beim Zusammenstoß zwischen einem BMW und einem Motorrad ist am Sonntag (13.06.21) gegen 18 Uhr auf der L 523 zwischen Wulften und Schwiegershausen (Landkreis Göttingen) ein 53 Jahre alter Kradfahrer aus dem Landkreis Göttingen so schwer verletzt worden, dass er noch am Unfallort verstarb. Der 63-jährige Autofahrer aus Berlin wurde leicht verletzt. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei Osterode wollte der BMW-Fahrer mit seinem Auto von einem Feldweg nach links auf die L 523 in Richtung Schwiegershausen einbiegen und stieß hierbei aus bislang noch ungeklärter Ursache mit dem von links kommenden Motoradfahrer zusammen.

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die L 523 voll gesperrt.
Erschreckende Zahl: Vier getötete Motorradfahrer in der PI Göttingen in nur wenigen Tagen.
Der schwere Unfall bei Wulften ist bereits der vierte Motoradunfall mit tödlichem Ausgang innerhalb von nur wenigen Tagen.
Jörg Arnecke, Verkehrssicherheitsberater der Polizeiinspektion Göttingen (Foto) rät:

Motorrad

- Überprüfen Sie Ihr Motorrad auf
o funktionsfähige Beleuchtung / "Sichtbarkeit ist Sicherheit!",
o richtigen Reifendruck,
o auf mögliche Reifenbeschädigungen und eine ausreichende Profiltiefe,
o die richtige Kettenspannung (Kettendurchhang)
Krad - Fahrer

- Lernen Sie zum Saisonstart Ihre Maschine wieder zu beherrschen, insbesondere die starken Beschleunigungs- und Bremskräfte! - Überschätzen Sie sich nicht selbst! - Fahren Sie stets vorausschauend, gelassen und entspannt - - Denken Sie "um die Kurve und nicht nur "um die Ecke"! - Überholen Sie nur an übersichtlichen Stellen! - Passen Sie Ihre Geschwindigkeit den Sicht- und Straßenverhältnissen an! - Investieren Sie in ein Fahrsicherheitstraining - das ist das "A" und "O"! - Testen Sie niemals "Grenzen" aus - riskieren Sie nicht Ihr Leben oder Ihre Gesundheit! - Wählen Sie immer einen ausreichenden Sicherheitsabstand zum voraus- fahrenden Fahrzeug! - Unterlassen Sie das "Vorbeihüpfen an Autoschlangen" (Kolonnenspringen)! - Riskieren Sie nichts! Nutzen Sie hochwertige Motorradkleidung! - Handschuh, Stiefel und ein Lederkombi mit Protektoren sind Grundausstattung! - Sichtbarkeit ist Sicherheit! Signalfarben an Kleidung und Helm erhöhen die Wahrnehmbarkeit!

Autofahrer

Ein Apell auch an alle anderen Verkehrsteilnehmer - insbesondere an die Autofahrer:

- Fahren Sie vorausschauend! - Nehmen Sie Rücksicht auf
Motorradfahrer - diese haben keine Knautschzone! - Rechnen Sie mit
den starken Beschleunigungskräften von einem Motorrad!
Ihre Sicherheit liegt allen Kolleg*innen der Polizeiinspektion (PI) Göttingen am Herzen! Kommen Sie sicher an!
jk/Foto: Polizei










15.06.2021 • 10:47 Uhr

Reineckes Angebot in der Bad Gandersheimer Sportstadt: Bei Bedarf weiter Corona-Testungen

Nach der Beendigung des privaten Filialbetriebes "Impfzentrum in der Ratsschänke" in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim hat der Betreiber der Sportstadt Bad Gandersheim (auch Mitbetreiber des Ratskellers/La Piazza/Ratsschänke) ankündigt, dass bei Bedarf weiterhin Corona-Testungen in seinem Unternehmen angeboten werden. "Wir halten hierfür die Logistik in der Sportstadt in der Marienstraße bereit!", versicherte Tobias Reinecke gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Fis WMG online. Hilfsreich sei, wenn Interessierte vorher Kontakt mit der Sportstadt aufnehmen würden. red










15.06.2021 • 10:39 Uhr

Die kommunalen Finanzen in Niedersachsen im 1. Quartal 2021: destarös weil defizitär

Nach Mitteilung des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) wiesen die niedersächsischen Gemeinden und Gemeindeverbände im 1. Quartal des Jahres 2021 ein Finanzierungsdefizit in Höhe von 133,6 Mio. Euro aus. Nach den Ergebnissen der vierteljährlichen Kassenstatistik hatten somit 41,0% der kommunalen Haushalte einen Fehlbetrag in der Finanzrechnung. Zum Vergleich: Für das 1. Quartal 2020 belief sich das Finanzierungsdefizit auf 1,1 Mrd. Euro, 83,7% der Haushalte waren damals defizitär.

Wie zu erwarten war, brachen die Erträge aus der Gewerbesteuer gegenüber dem Vorjahresquartal mit einem Rückgang von gut 10% stark ein. Trotzdem konnten die Kommunen in Niedersachsen über einen deutlichen Zuwachs von 24,8% bei den bereinigten Einzahlungen auf 6,56 Mrd. Euro verfügen. Ursächlich hierfür waren vor allem deutlich gestiegene Zuweisungen des Landes Niedersachsen, die um 13% auf 1,66 Mrd. Euro anstiegen. Auf der anderen Seite stiegen die bereinigten Auszahlungen der Kommunen in Niedersachsen um 4,8% auf 6,7 Mrd. Euro. Hervorzuheben ist ein Anstieg der kommunalen Auszahlungen für Investitionen um 4,9% auf 828,6 Mio. Euro.

Die Kassenkredite gegenüber dem nicht-öffentlichen Bereich beliefen sich zum 31. März 2021 auf 1,328 Mrd. Euro, dies entspricht einem Rückgang gegenüber dem 31. März 2020 um 23,2%. Die eher langfristig angelegten Wertpapierschulden und Investitionskredite gegenüber dem nicht-öffentlichen Bereich stiegen im gleichen Zeitraum hingegen deutlich um 9,5% auf 11,5 Mrd. Euro. red











15.06.2021 • 09:42 Uhr

Corona-Virus-Lage am Dienstag: Inzidenzwert im Kreis Northeim sinkt immer tiefer - heute auf 12,1

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Dienstag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut. (RKI) gibt soeben den tagesaktuellen Inzidenzwert für den Landkreis Northeim bekannt. Danach ist der Fallwert auf 12,1 Fälle auf 1000.000 Einwohner in sieben Tagen gesunken. Die Tendenz der abklingenden Pandemie verfestigt sich. Das ist überall so in Südniedersachsen und im ganzen Land.

red/Grafiken: RKI /NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen










15.06.2021 • 09:32 Uhr

Grascha widerspricht der Landrätin: Keine vorzeitige Schließung des Impfzentrums in Northeim!

„Die von der Landrätin vorzeitig beabsichtigte Schließung des Impfzentrums im Landkreis Northeim halte ich für falsch. Es ist zum jetzigen Zeitpunkt absolut unklar, wie die Impfkampagne im Sommer und im Herbst weiterläuft. Fraglich sei zum Beispiel, wann für die zurzeit vollständig Geimpften die Auffrischungsimpfung erfolgen muss und welche Kapazitäten hierfür notwendig sind“, sagte der Landratskandidat von CDU und FDP, Christian Grascha. Problematisch bei einer Schließung sei, wenn die Planung der Zweitimpfung über diesen Termin hinausgeht. So könnten dann bei AstraZeneca schon Anfang Juli und bei anderen Impfstoffen Mitte August keine neuen Erstimpfungen mehr erfolgen. Der Landtagsabgeordnete greift damit eine Forderung des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) auf. Dieser hatte vergangene Woche im Landtag erklärt, er setze sich gegenüber dem Bund für eine Verlängerung der Impfzentren über den 30. September ein.

Falls in Verlängerung in der Stadthalle über den 30. September 2021 hinaus nicht möglich ist, muss der Landkreis zügig alternative Variante prüfen. Infrage komme ein anderer Standort oder auch der Einsatz von mobilen Teams, die flexibel im Kreisgebiet eingesetzt werden können. red










15.06.2021 • 09:23 Uhr

„Unterschiede bereichern die Politik“ - Interview mit Astrid Klinkert-Kittel (SPD), Landrätin des Landkreises Northeim

Neue Serie. Das „Bündnis „Politik braucht Frauen“ startet heute mit einer mit Interviewreihe“ zum Thema. Damit sollen Persönlichkeiten Anregungen und Einstellungen vermitteln und dazu motivieren, dass Engagement von Frauen in der kleinen und großen Politik Sinn macht und bereichert. Die Serie startet mit einem Gespräch mit Landrätin Astrid Klinker Kittel.

Zur Person

Ich bin 1963 in Kassel geboren, verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder. Nach meinem Abitur 1982 am Engelsburg-Gymnasium in Kassel absolvierte ich ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Orthopädischen Landesklinik in Kassel. Von 1983 - 1986 studierte ich an der Verwaltungsfachhochschule Kassel mit dem Abschluss zur Diplom-Verwaltungswirtin (FH). Von 2000 – 2003 machte ich ein Abendstudium an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie in Göttingen mit dem Abschluss zur Diplom-Betriebswirtin (VWA). Während meiner Berufslaufbahn war ich in der Stadtverwaltung Herzberg am Harz als Leiterin der Stadtkasse, Personalratsvorsitzende, Abteilungsleiterin des Grundstückamtes und als stellvertretende Teamleiterin des Fachbereiches Allgemeine Dienste, Personalwesen und Organisation tätig. Beim Flecken Nörten-Hardenberg hatte ich die Stelle als Kämmerin und allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters, sowie als kommissarische Bauamtsleiterin und von Herbst 2011 bis März 2016 die Position der Bürgermeisterin inne. Seit dem 17. März 2016 bin ich Landrätin des Landkreises Northeim.

Wann und wie begann ihr politisches Engagement? Gab es einen Schlüsselmoment?

Als Bürgermeisterin kann gemeinsam viel gestaltet, verändert und bewegt werden. Deswegen wollte ich dieses Ziel erreichen. Mein persönlicher Schlüsselmoment war, als ich mir beim Eintragen in ein Freundebuch Gedanken über meine berufliche Zukunft gemacht habe. Da wurde mir bewusst, dass meine berufliche Reise in meine jetzige Richtung gehen soll.

Wie sind Ihre Erfahrungen im politischen Geschäft?

Noch vor ein paar Jahren wurde Frauen empfohlen, männliche Verhaltensweisen zu adaptieren, um so erfolgreich z.B. auf dem politischen Parkett, sein zu können. Das war nie meine Vorgehensweise. Ich wollte mich nicht verbiegen und authentisch bleiben. Mein weiblicher Führungs- und Politikstil ist ein Teil von mir.

Wie unterscheiden sich weiblicher und männlicher Politikstil?

Frauen agieren und kommunizieren anders als Männer. Dabei gibt es kein „Besser“ oder „Schlechter“, sondern ein „Anders“. Weibliche und männliche Politikstile sind oft unterschiedlich. Frauen stellen sich ungern in den Vordergrund und organisieren viel im Hintergrund. Männern fällt es scheinbar leichter, im Fokus zu stehen. Die Diversität bereichert unsere politische Landschaft und die Geschlechter können voneinander profitieren und lernen.

Was muss sich verändern, damit sich mehr Frauen in Parlamenten engagieren?

Frauen müssen die Möglichkeit erhalten, sich zu entwickeln und zu entfalten. Dies kann durch Unterstützung und Empowerment gelingen. Außerdem müssen Frauen teilweise lernen sich zu behaupten. Die Sicht und Bewertung muss gerechter und die Toleranz mehr gelebt werden. Frauen müssen ernst genommen und akzeptiert werden. Es muss sich eine Kultur der Offenheit und des gegenseitigen Interesses etablieren. Die Rahmenbedingungen und Strukturen müssen sich ändern, zum Beispiel durch eine bessere Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Politik.

Was würde sich verändern, wenn die Parlamente paritätisch besetzt werden?

Die Unterschiedlichkeit würde zu einer Bereicherung führen. Unterschiedliche Erfahrungen würden Gesetze und Maßnahmen positiv beeinflussen und der Diversität der Gesellschaft Rechnung tragen. Damit würden politische Beschlüsse gerechter werden und gemeinsame Ziele schneller erreicht werden. Die Erfahrungen und das Wissen von Frauen erhält gleichermaßen Einzug wie das von Männern.

Was sollten interessierte Frauen noch wissen, was ist für Sie noch wichtig?

Frauen sollten authentisch bleiben, sich nicht verbiegen und einen langen Atem haben. Ja, wir sind anders, wir denken anders und haben andere Schwerpunkte. Wir stehen dafür ein! Frauen sollten mehr Selbstvertrauen und innere Stärke haben, um gemeinsam die Zukunft zu gestalten.

Vielen. Dank für das Gespräch!











15.06.2021 • 09:15 Uhr

Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim: Drahtkörbe beim Skulpturenpfadhang angekommen - Installation auf Betonfundamenten gestartet

Die neue Woche auf den Baustellen der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim hat gestern mit einem entscheidenden Fortschritt am so genannten Gabionenhang beim Skulpturenpfad in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim begonnen. Am Montag rauschte ein Lastzug mit einer tonnenschweren Ladung auf den Parkplatz zwischen Hang und Ex-Kurhaus an. Auf den Paletten unendliche viele Drahtgitter. Sie sind für die Gabionen bestimmt. Das sind Drahtkörbe. Sie werden später mit Steinen gefüllt.

Rund acht Mitarbeiter der bauausführenden Firma Kluge (Delligsen) begannen heute mit dem aufwendigen Zusammenbau der Drahtkörbe auf den Betonfundamenten oberhalb der Auflaufraumpen, die einen barrierefreien Zugang der LAGA-Gäste von der Parkplatzebene zum Skulpturenpfad ermöglichen sollen. Es handelt sich um ein ehrgeiziges Millionenprojekt mit Vorbildfunktion. In ganz Südniedersachsen hat es bislang für diesen enormen Aufwand kein vergleichbares barrierefreies Projekt gegeben.

Die Gabionen oder Steinmauern haben als entscheidende Funktion, den Steilhang der ehemaligen Bahntrassse abzustützen und die Rampen vor Erdrutschen zu sichern und zu schützen. red

Die Bilder dokumentieren den Antransport der Einzelteile der Drahtkörbe mit einem riesigen Laster und die ersten fertiggestellten Körbe auf den Betonfundamenten am Hang des Skulpturenpfades beim ehemaligen Kurhaus in Bad Gandersheim. Sie müssen anschließend mit Hunderttausenden von Steinen gefüllt werden. Fotos: Fis WMG














15.06.2021 • 08:15 Uhr

Die abklingende Corona-Pandemie: Aussicht auf weitere Lockerungen

Nach der Verordnung ist vor der Verordnung! Die aktuelle Corona-Verordnung läuft noch bis zum 24. Juni 2021, die Fallzahlen gehen aber fast überall in Niedersachsen stetig zurück. Landesweit liegt die 7-Tage-Inzidenz inzwischen bei 9,8 - in 29 Landkreisen und Kreisfreien Städten sind die Inzidenzen unter 10 gesunken. Sechs weitere sind kurz vor Unterschreiten dieser Grenze.

Die Landesregierung arbeitet deshalb bereits an einer weiteren Änderung der Corona-Verordnung mit diversen Lockerungen für Landkreise und Kreisfreie Städte mit einer Inzidenz unter 10 und an einer moderaten Erleichterung bei den Kontaktbeschränkungen in Regionen zwischen 10 und 35. Der Verordnungsentwurf soll am Mittwoch in die Abstimmung mit den Ressorts, den Verbänden und dem Landtag gehen.

Hier die bislang geplanten Veränderungen im Überblick:

Härtefallklausel

Neu eingeführt werden soll eine Härtefallregelung für Landkreise, wenn Inzidenzsteigerungen klar abgrenzbar sind und epidemiologisch keinen Sprung in die nächste Stufe rechtfertigen.
Lockerungen bei einer Inzidenz von 10 bis 35

Bei den privaten Kontaktbeschränkungen wird erwogen, die Begrenzung auf drei Haushalte entfallen zu lassen, möglich wären dann Treffen von bis zu 10 (über 14-jährigen) Personen aus bis zu 10 Haushalten zuzüglich vollständig geimpfte und genesene Personen.
Lockerungen bei einer Inzidenz unter 10

Bei den privaten Kontaktbeschränkungen wird vorgeschlagen, die Zahl von 10 auf 25 Personen drinnen und 50 Personen draußen zu erhöhen. Geimpfte/Genesene zählen nicht mit (und auch die sonstigen in § 2 der VO geregelten Ausnahmen nicht). Treffen darüber hinaus sollen auch möglich sein, wenn der Verantwortliche sicherstellt, dass alle Erwachsenen einen negativen Testnachweis haben. Damit wären dann auch private Geburtstagsfeiern, Fußball-/Grillfeiern, Einschulungsfeiern etc. möglich.
Die Regelungen im Veranstaltungsbereich sollen deutlich vereinfacht und gelockert werden. Das würde für alle Veranstaltungsformen bedeuten:
o Wenn mehr als 25 Personen drinnen / 50 draußen (wegen Neuregelung privater Kontaktbeschränkungen), gelten Abstands- und drinnen Maskenpflicht, solange nicht ein Sitzplatz eingenommen wurde.red

o Schachbrettbelegung mit einem reduzierten Abstand von 1m wäre überall möglich, in geschlossenen Räumen allerdings nur mit Lüftungsanlage mit Frischluftzufuhr.

o Eine weitere Reduzierung der Abstandspflicht oder der Pflicht, eine Maske zu tragen, soll möglich sein, wenn stattdessen von Besucherinnen und Besuchern ein negativer Testnachweis gefordert wird.

o Ab 1.000 Personen wird eine Genehmigungspflicht für Veranstaltungen ins Auge gefasst.

Für Großveranstaltungen soll es nächste Woche einen Vorschlag der Länder für ein bundeseinheitliches Vorgehen geben.

Im Gastronomiebereich wird vorgeschlagen, die zahlenmäßige Begrenzung bei den geschlossenen Feiern entfallen zu lassen (bisher 100 Personen drinnen/draußen mit Testnachweis, kein Abstand und keine Maskenpflicht). Ab 25 Personen drinnen und ab 50 Personen draußen soll aber ein negativer Testnachweis verlangt werden. In Discotheken würde dann die Pflicht zur Maske und zum Abstandhalten entfallen.
Bei den Beherbergungen soll zukünftig voraussichtlich nur noch bei Anreise ein negativer Testnachweis gefordert werden.
Auch die Regelungen für touristische Bus, Schiffs- und Kutschfahrten sowie Seilbahnen sollen gelockert werden. Bei Busreisen würde die Pflicht zur Testung entfallen. Insgesamt gäbe es eine Wahlmöglichkeit:
o drinnen durchgängig Maskenpflicht auch im Sitzen, dafür müsste kein Abstand eingehalten werden oder

o Einhaltung Abstand, dafür drinnen Maskenpflicht nur bis der Sitzplatz eingenommen wurde

In der Stufe zwischen 10 und 35 würde eine analoge Anpassung erfolgen. Bei den Schiffsfahrten könnte (wie bei Busreisen) auf den Mindestabstand verzichtet werden, wenn alle Teilnehmenden einen negativen Testnachweis haben. Und bei Seilbahnen könnte auf Abstände verzichtet werden, wenn drinnen durchgängig Masken getragen würden.

Die Regelungen im Bereich Schule sollen bis zum 30.09.2021 unverändert bleiben, einschließlich der Testpflicht. Hintergrund ist, dass zunächst die Entwicklung nach den Sommerferien (und damit die Rückkehr vieler Reisenden) abgewartet werden soll.
Änderung aufgrund des OVG-Urteils zur Prostitution

Die Prostitution soll entsprechend der OVG-Entscheidung den körpernahen Dienstleistungen zugeordnet werden.










15.06.2021 • 08:11 Uhr

Bad Gandersheim: Gartenlauben aufgebrochen

Tatort: Bad Gandersheim, Dannhäuser Meile, Tatzeitraum: Samstag, 12. Juni 2021, 18 Uhr bis Montag, 14. Juni 2021, 11 Uhr:

In dem Tatzeitraum Samstag 18 Uhr, bis Montag, 11 Uhr, verschafften sich bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu zwei, in der Dannhäuser Meile, in Dannhausen gelegenen Gartenlauben. Ob aus den Gartenlauben etwas entwendet wurde, konnte zum Zeitpunkt der Tatortaufnahme nicht geklärt werden. Der Schaden durch den Einbruch in die Lauben beläuft sich nach ersten Erkenntnissen auf ca. 500 Euro.

Zeugen, die in dem oben genannten Tatzeitraum verdächtige Beobachtungen im Bereich der Dannhäuser Meile gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Bad Gandersheim in Verbindung zu setzen.schw











15.06.2021 • 01:26 Uhr

Dienstag, 045 Uhr: Nach fast fünf Stunden hat das Ryll-Team havarierten Laster geborgen

Mit einem spektakulären Einsatz hat das Abschlepp-Unternehmen Ryll aus Naensen (Einbeck) in den vergangenen fünf Stunden den auf der B64 zwischen Bad Gandersheim und Kreiensen verunglückten tschechischen Großlaster geborgen (wir berichteten). Dabei musste das achtköpfige Team mehr als ein halbes Dutzend Bergungsfahrzeuge zum Einsatz bringen. Mit einem Kran war zunächst die tonnenschwere Ladung (Wärmetauscher) des LKW's umgeladen worden.

Bei Einbruch der Dunkelheit hatten die vor Ort anwesenden Polizeibeamten für eine Verstärkung der Lichtquellen gesorgt. Dafür war die Feuerwehr in Kreiensen mit Sirenen alarmiert worden. und eilig zur Stelle. Mit Seilwinden eines 500-PS-starken Bergungsfahrzeugs und mit dem Kran wurde der umgekippte Laster erst aufgerichtet und dann mit einer unglaublichen professionellen Präzisionsarbeit aus seiner misslichen Situation befreit. Der Fahrer des Lasters hatte sich bei dem Unfall nicht verletzt, verfolgte die stundenlange Bergung mit gespannter Aufmerksamkeit. Knapp eine Stunde nach Mitternacht war die Bergung beendet. Die B64 zwischen Bad Gandersheim und Kreiensen konnte wieder freigegeben werden. red/Fotos/Video: Fis WMG














15.06.2021 • 01:12 Uhr

Montag, 19.45 Uhr: B64 nach Laster-Havarie zwischen Bad Gandersheim und Kreiensen voll gesperrt

Unter der ICE -Brücke beim Bad Gandersheimer Klärwerk ist soeben auf der Bundesstraße 64 ein ausländischer Megalaster verunglückt. Er geriet aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und kippte mit seiner tonnenschweren Ladung (Wärmetauscher der Firma Stiebel) auf eine Wiese. Verletzt wurde niemand. Wegen der Bergung der Ladung und des Lasters ist die Bundesstraße zwischen Kreiensen und Bad Gandersheim
komplett gesperrt. Umleitungen werden zur Minute von der Straßenmeisterei ausgeschildert. An der Unglücksstelle haben zwei Polizeibeamte die B64 gesperrt.red/Video/Foto: Fis WMG










14.06.2021 • 16:46 Uhr

Hennies: Schwarzer Tag für Grünlandbauern

Mit großer Enttäuschung hat der Präsident des Landvolks Niedersachsen, Dr. Holger Hennies, auf die Beschlüsse des Bundestages zur Umsetzung der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) ab 2023 in Deutschland reagiert: „Die Gesetzentwürfe lassen die Anerkennung und faire Honorierung von gesellschaftlich geforderten Leistungen unserer Betriebe für Klima- und Naturschutz vermissen. Das ist katastrophal.“

Hennies weiter: „Leider ist auf europäischer Ebene bis heute keine Einigung über die Rechtsgrundlagen für diese Gesetze zwischen EU-Kommission, Ministerrat und Europaparlament gelungen. Der Bundestag hat vorauseilend höhere Anforderungen an die finanzielle Honorierung freiwilliger Leistungen auf unseren Höfen für gesellschaftliche Ziele gestellt. Die Politik riskiert damit gefährliche Nachteile für unsere Landwirtschaft im europäischen und globalen Wettbewerb. Das wäre eine Entwicklung, die auf dem Rücken vieler Landwirte ausgetragen werden wird.“

Der Bundestag reduziert mit seinem Beschluss die Höhe der finanziellen Unterstützung von landwirtschaftlichen Betrieben für gleichzeitig verschärfte Basisanforderungen (Konditionalität) ab 2023 in einem historisch einmaligen Umfang. Besonders betroffen sind nach Analyse des Landvolks und der Landwirtschaftskammer in Niedersachsen Milchviehbetriebe mit hohen Anteilen an Dauergrünland und wenig Ackerfutterflächen, zum Beispiel in den Marsch- und Moorgebieten.

„Wir haben kein Verständnis für das parteipolitische Gezänk über die Weideprämien oder andere Maßnahmen zur Unterstützung dieser Betriebe. Entscheidend ist immer die Einkommenswirksamkeit von Förderungen für den durchschnittlichen Gesamtbetrieb. Wer gleichzeitig Vorgaben einführt, die zu deutlichen Ertrags- und Qualitätsminderungen auf den Wiesen und Weiden führen, verschaukelt die Öffentlichkeit“, kritisiert Hennies die gegenseitigen Schuldzuweisungen.

Das Landvolk Niedersachsen erwartet jetzt auch von der Landesregierung, dass in der weiteren Umsetzung der Beschlüsse die europarechtlich möglichen Spielräume zum Beispiel für einkommensstützende Ökoregelungen auch für intensive Milchviehbetriebe oder zulässige Maßnahmen der Erhaltung ertragsreicher Grünlandflächen in EU-Natura 2000-Gebieten und auf Moorböden genutzt werden. Die Honorierung der vielfältigen Grabenstrukturen in den gewässerreichen Regionen Niedersachsens wie im Nachbarland Schleswig-Holstein wäre nach Auffassung des Landvolks ebenfalls eine geeignete Unterstützung für die betroffenen Betriebe.LPD / Foto: Landvolk Niedersachsen










14.06.2021 • 16:43 Uhr

Endlich Hochsommer! Weiße Straßen weisen in eine neue Zukunft

Endlich ist der Hochsommer in Südniedersachsen angekommen. Herrliche Zeiten mit viel Sonne und blauen Himmel haben sich angekündigt. Und plötzlich sind da diese weißen Straßen in Südniedersachsen beobachtet worden. Was haben sie wirklich zu bedeuten? Fest steht: Sie weisen in eine neue Zukunft. Und was hat das alles mit dem heißen Hochsommer zu tun?

Fortsetzung folgt!










14.06.2021 • 15:15 Uhr

FDP gibt Michael Spallek mächtig Rückwind - Einstimmig gewählt - Liberale im Aufwind

Es war ein langer Vormittag für die Kreis-FDP, als am 12. Juni in Wellersen die Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahlen im Landkreis Northeim gewählt und die Listen für den Kreistag sowie die einzelnen Stadträte aufgestellt wurden. Doch nicht nur die Wahl der Listen stand an, sondern auch zwei Einzelwahlen, die der Kreisvorsitzende Christian Grascha schon in seiner Eröffnungsrede erwähnte. Schließlich zeige dies, dass die Freien Demokraten bei der diesjährigen Kommunalwahl eindeutig mehr erreichen wollen als noch 2016.

Die hohe Anzahl von 60 Kandidaten, die auf den Listen kandidieren, unterstreiche dies noch zusätzlich. Und so wurde zunächst Christian Grascha von der Wahlkreismitgliederversammlung in seiner Kandidatur zum Landrat bestätigt, und mit 95,6 Prozent gewählt.

Michael Spallek aus dem Ortsverband Dassel wurde im Zuge der Versammlung von den Wahlberechtigten einstimmig als Kandidat zur Bürgermeisterwahl in Dassel gewählt.
„Das haben wir nicht anders erwartet!“, so der Ortsverbandsvorsitzende Dieter Böhlke nach der Wahl mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht. Bei seiner Rede stellte Michael Spallek die Wichtigkeit des demografischen Wandels in den Vordergrund, der sich als Hauptaugenmerk durch viele Bereiche, die Dassel betreffen und künftig noch betreffen werde, zieht.

Dabei sei es ihm wichtig, das Lösungen und Gestaltung stets alle Altersgruppen im Blick habe und dass es kein gegeneinander ausspielen von Interessen geben darf.
Der Landkreis Northeim gehöre mit zu den drei Landkreisen niedersachsenweit mit dem höchsten Durchschnittsalter der Bevölkerung. Daraus entstehen ganz besondere Herausforderungen, aber auch ein hohes Maß an Synergiemöglichkeiten.

Nach der Wahl stellte Christian Grascha noch mal deutlich klar, dass auch der Kreisverband Michael Spallek in seinem Wahlkampf unterstützen werde, und auch der als Gast anwesende Bundestagsabgeordnete und frühere Ortsverbandsvorsitzende von Dassel, Konstantin Kuhle, hat sich bereits für einen Unterstützungsbesuch Anfang Juli angekündigt.
„Nun beginnt der Wahlkampf also so richtig. Ich freue mich sehr auf diese kommenden Wochen bis zur Wahl und vor allem darauf, mit den Bürgerinnen und Bürgern von Dassel in den Dialog zu treten.“, so ein sichtlich motivierter Michael Spallek nach der Veranstaltung. red













14.06.2021 • 15:06 Uhr

Die gute Nachricht: Der Einbecker Kulturbus kommt nach Kohnsen

Ab dem 23. Juni macht der Einbecker Kulturbus auch regelmäßig Station für den Bereich Kohnsen, Avendshausen, Vardeilsen und Rengershausen. Das Angebot, welches von der KVHS Northeim, dem Einbecker Bündnis für Familie e.V. und der Jugendpflege Einbeck durchgeführt wird, ist durch die Förderung des BMBF und der BKJ sowie der Programme „Kultur macht stark“ und „Künste öffnen Welten“ für alle Teilnehmenden komplett kostenlos und richtet sich an Kinder von 6 bis 14 Jahren dieser Ortschaften, wobei auch Kinder aus den umliegenden Dörfern willkommen sind.

Jeden zweiten und vierten Mittwochnachmittag soll unter pädagogischer Aufsicht der Schauspielerin und Sprecherin Johanna Pollet gebastelt, gemalt und gespielt werden. Vor allem sind die Ideen der Kinder gefragt. Außerdem soll viel draußen unternommen werden, wo es einiges zu entdecken gibt: „Kann man im Dorf vielleicht noch etwas verschönern? Was für Tierchen leben eigentlich im Bach? Kann man aus Ästen im Wald eine Hütte bauen?“

Wegen begrenzter Teilnehmerzahl wird um Voranmeldung bei der Jugendpflege in Einbeck gebeten (Frau Mölder, Telefon: 05561/916563; E-Mail: nmoelder@einbeck.de). Die ersten Termine sind am 23. Juni, sowie am 07. und am 21. Juli 2021 jeweils von 16 bis 18 Uhr im Gemeinschaftshaus in Kohnsen. Außerdem gibt es am 28.07. ein Ferienpassangebot im Rahmen des Kulturbusprojektes, bei dem sich die Kinder auf eine Schatzsuche begeben und im Anschluss gemeinsam am Grillplatz in Kohnsen feiern.

Die Teilnahme am Ferienpass ist für alle Kinder möglich, unabhängig davon, ob sie bisher am Kulturbus teilnehmen, oder nicht oder in Zukunft gerne teilnehmen möchten. Bei schlechtem Wetter gibt es einen Ausweichtermin am 29.07. Wichtig ist vor allem wetterfeste Kleidung, die auch mal schmutzig werden darf. Die aktuell gültigen Abstands- und Hygieneregeln sind einzuhalten. red/Foto: Jugendhilfe Stadt Einbeck











14.06.2021 • 15:00 Uhr

FDP gegen Masken im Freien

Die FDP-Fraktion im niedersächsischen Landtag hat sich für eine Aufhebung der Maskenpflicht im Freien ausgesprochen. Für Innenräume hingegen sei die Maskenpflicht differenziert zu betrachten, sagte Fraktionschef Stefan Birkner am Montag in Hannover. «Überall dort, wo viele Menschen auf engem Raum zusammen sind, sollten wir weiterhin vorsichtig sein», betonte er.

Außerdem forderte Birkner weitere Lockerungen für private Kontakte in Kommunen und Landkreisen mit einer Corona-Inzidenz von unter 10: «Es ist nicht vermittelbar, dass die massiven Grundrechtseingrif hier länger fortbestehen.»

Angesichts sinkender Inzidenzen hatte Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) am Sonntag die Bundesländer aufgefordert, die Verhältnismäßigkeit der Maskenpflicht zu überprüfen. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sagte daraufhin,
dass er die Maske im Freien für verzichtbar halte. Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) forderte ein komplettes Ende der Maskenpflicht.EPD











14.06.2021 • 14:00 Uhr

Bad Gandersheimer Festspiel-Gastronomie aktuell: Schampus bei Jungesblut & Fischbrötchen von Eichbaum

Es ist angekündigt: Die Festspiel-Gastronomie beim Bad Gandersheimer Theaterspektakel präsentiert sich aufgrund der Corona-Krise in einer dosierten Miniversion. Aus dem Verkaufspavillion des "Waldschlösschen" (Aki Kolbe) beim Festspiel-Brunnen wird nach Angaben von Festspiel-Wirt Gebhard Jungblut (Keglerheim) fast alles an Getränken, die das Herz begehrt, cool und nett serviert. Junges blut bestätigte weiterhin, dass kulinarische Köstlichkeiten (u.a. Fischbrötchen) vom Aussteller Herbert Eichbaum angeboten werden.

Imbiss und Getränke können dann an weißen Stehtischen mit Sonnenschirmen eingenommen . Dabei sind Corona-Hygieneregeln zu beachten (u.a. Abstände) sind.

Die ordnungsrechtlichen Rahmenbedingungen besprachen heute Festwirt Jungesblut mit Bad Bad Gandersheims Ordnungsamtschef Frank Biener direkt vor Ort. .red/ Foto: Fis WMG










14.06.2021 • 13:51 Uhr

Alkoholisierte Autofahrer aus Polen flüchtet nach Unfall und schraubt heimlich Kennzeichen ab

Im Bereich der Einmündung Brinksweg / Zur Tweete in Oeynhausen (Landkreis Höxter) kam es am vergangenen Samstagabend, gegen 20.00 Uhr zu einer Verkehrsunfallflucht mit einer gewissen kriminellen Energie.

Ein zunächst unbekannter Fahrzeugführer befuhr mit einem Citroen Nemo (Kastenwagen) den Brinksweg in Fahrtrichtung Zur Tweete. Beim Einfahren in die Einmündung Zur Twete kam er nach rechts von der Straße ab, prallte gegen ein Verkehrszeichen und blieb im Graben liegen. Als der Versuch das Fahrzeug aus dem Straßengraben zu fahren misslang, entfernte sich der Fahrer zu Fuß von der Unfallörtlichkeit. Vermutlich suchte er seine Wohnanschrift auf, holte sich entsprechendes Schraubwerkzeug und kehrte zu seinem Fahrzeug zurück. Hier schraubte er die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen ab, um weitere Straftaten zu verschleiern, und entfernte sich erneut.

Aufgrund von polizeilichen Ermittlungen und Zeugenaussagen konnte der Sachverhalt aufgeklärt werden. Als Unfallverursacher wurde ein 46-jähriger, aus Polen stammender Fahrer ermittelt. Er konnte an seiner Wohnanschrift in Oeynhausen aufgegriffen werden. Da der Fahrer unter Alkoholeinwirkung stand, wurde durch die Staatsanwaltschaft die Entnahme von Blutproben angeordnet. Es wurden mehrere Ermittlungsverfahren, u. a. wegen Verkehrsunfallflucht, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetzt und Kennzeichenmißbrauch eingeleitet. Das Führen von Fahrzeugen wurde untersagt. Bei dem Unfall entstand insgesamt ein Schaden von ca. 3.000 Euro. Das Fahrzeug wurde sichergestellt. /Sche











14.06.2021 • 13:45 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Fünf Neuinfektionen, vier Genesene, Inzidenz 13,6 - Jetzt 57 an/mit Corona Verstorbene


Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 2.622 (+5) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.509 (+4) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 13,6 (18 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht (wir berichteten).

Maximal zehn Personen aus drei Haushalten oder ein Haushalt und zwei weitere Personen aus einem anderen Haushalt, dürfen sich in der Öffentlichkeit und in der eigenen Wohnung treffen. Die hier zugehörigen Kinder werden dabei bis zu einem Alter von 14 (0-14) nicht eingerechnet. Getrennt wohnende Paare zählen als ein Haushalt. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden auf die Höchstzahl ebenfalls nicht angerechnet!

Aktuell sind im Landkreis Northeim 56 (0) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim 0 (0), Bodenfelde 1 (0), Dassel 9 (0), Einbeck 14 (-3), Hardegsen 1 (-1),
Kalefeld 2 (0), Katlenburg-Lindau 9 (0), Moringen 2 (0), Nörten-Hardenberg 1 (0), Northeim 16 (+4) und Uslar 1 (0) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 57 (+1) Personen verstorben.

Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 37.240 Personen (Stand: 9.6.2021) im Impfzentrum und 28.561 Personen (Stand 10.6.2021) bei den Hausärzten geimpft.

Eine zweite Impfdosis haben bisher 18.739 Personen (Stand: 9.6.2021) im Impfzentrum und 13.008 Personen (Stand 10.6.2021) bei den Hausärzten erhalten.
Alle weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus










14.06.2021 • 13:38 Uhr

Nicht Teil des Jobs: Polizeidirektion Göttingen sensibilisiert Amts- und Mandatsträgerinnen und -träger, wie sie mit Hass, Drohungen, Beleidigungen und Nötigungen umgehen sollten


Im Jahr 2020 wurden in Deutschland mehr als 9.000 Straftaten gegen den Staat und seine Vertreterinnen und Vertreter begangen - und damit fast doppelt so viele wie im Jahr 2019. Auch im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Göttingen ist ein Anstieg von Straftaten gegen Amts- und Mandatsträgerinnen und -träger im vergangenen Jahr zu verzeichnen gewesen.

Die nach wie vor steigenden Fallzahlen, das Wahljahr 2021 sowie die weiterhin grassierende Pandemie und die daraus resultierenden Veränderungen im gesellschaftlichen Klima hat die Polizeidirektion Göttingen zum Anlass genommen, Politikerinnen und Politiker, kommunale Verwaltungsspitzen sowie Vertreterinnen und Vertreter der Justiz im Rahmen einer Online-Veranstaltung über das Thema zu informieren. Ziel war es, die Teilnehmenden für potenzielle Gefahren zu sensibilisieren, ihnen Handlungsempfehlungen zu geben, wie sie sich schützen können und ihnen aufzuzeigen, was sie unternehmen können, sollten sie Opfer einer Straftat geworden sein. Darüber hinaus wurde auch direkt Betroffenen Raum gegeben, zu schildern, mit welchen Anfeindungen sie es im beruflichen Alltag als Vertreter des Staates zu tun haben und was es mit dem Menschen hinter dem Amt macht, wenn man angefeindet, beleidigt oder gar mit dem Tod bedroht wird.

Die Online-Veranstaltungen fanden im Mai und Juni in allen fünf Polizeiinspektionen im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Göttingen statt. Neben einer Reihe von Grußworten stand insbesondere jeweils ein umfangreicher Lagevortrag des jeweiligen Staatsschutzkommissariates im Mittelpunkt der Veranstaltung, der die Teilnehmenden über aktuelle Entwicklungen informierte und dafür sensibilisierte, mit welchen Phänomenen in der jeweiligen Region zu rechnen ist. Weiteres Thema waren die Zentralstellen zur Bekämpfung der Hasskriminalität beim Landeskriminalamt Niedersachsen und der Hasskriminalität im Internet bei der Staatsanwaltschaft Göttingen. Abschließend wurden den Teilnehmenden Präventionstipps an die Hand gegeben, wie sie sich grundsätzlich schützen können und wie sie vorgehen sollten, wenn sie Opfer geworden sind. Die Botschaft lautete: Beleidigungen, Nötigungen und Bedrohungen sind nicht "Teil des Jobs".

Gwendolin von der Osten, Präsidentin der Polizeidirektion Göttingen, freute sich, dass viele Personen des öffentlichen Lebens der Einladung zu den Online-Veranstaltungen gefolgt sind. Das zeige, wie aktuell das Thema ist und welche Bedeutung es für die Betroffenen auf allen politischen Ebenen hat. Die Polizei nehme das Thema nicht nur deshalb sehr ernst: "Straftaten gegen Amts- und Mandatsträgerinnen und -träger sind kein neues Phänomen, aber spätestens seit der Flüchtlingskrise im Jahr 2015 zunehmend ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Und auch die Corona-Pandemie hat noch einmal gezeigt, welche Ausmaße die Wut Einzelner zum Nachteil von Politikerinnen und Politikern sowie Menschen des öffentlichen Lebens annehmen kann", so die Präsidentin. Nicht immer bleibe es dabei bei Drohungen oder Hassbotschaften im Internet. Welche Folgen politisch motivierter Hass haben kann, zeige sich nicht zuletzt an der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke. "Wir als Polizei verurteilen Straftaten gegen Menschen, die sich für unser Gemeinwohl engagieren, auf Schärfste und werden diese Taten nicht hinnehmen. Denn sie führen dazu, dass sich für die Demokratie engagierte Menschen aus dem öffentlichen Diskurs zurückziehen und ein wichtiger Pfeiler unserer Demokratie darunter leidet - die Meinungsfreiheit, und damit auch die Demokratie selbst", ist Gwendolin von der Osten überzeugt. ots/Foto: Polizei










14.06.2021 • 11:11 Uhr

Alfeld: Betrunken auf dem Rasenmäher - Polizei schnappt 44-Jährigen mit über 2 Promille intus

Am gestrigen Sonntag, gegen 22:20 Uhr, kommt einer Funkstreifenwagenbesatzung ein Rasenmähertraktor auf der Weinbergstraße in Alfeld entgegen. Bei der Kontrolle des 44-jährigen Fahrers aus Alfeld wird festgestellt, dass dieser nicht unerheblich unter Alkoholeinfluss steht. Diese liegt jenseits der 2 Promille. Daraufhin wird eine Blutprobenentnahme angeordnet und dem Alfelder die Weiterfahrt mit seinem Aufsitzmäher untersagt. ni










14.06.2021 • 11:05 Uhr

Braunlage: Richtig dumm gelaufen - Chaotischer Besuch im Nationalpark Harz - "Übernachten nie wieder im Wald"

Am vergangenen Freitag, um 23.45 Uhr, meldete sich ein 26-Jähriger aus dem Landkreis Oldenburg bei der Polizei in Goslar und teilte mit, dass er sich im Wald mit seinem PKW festgefahren habe. Eine Suche nach dem Anrufer und dessen Freundin ergab, dass beide Personen mit ihrem PKW von der Bundesstraße 4 in den Wald /Nationalpark, auf den Ulmer Weg abgebogen waren.

Anschließend fuhren die Beiden fast drei Kilometer in den Wald. Beim Wenden rutschte der PKW dann einen Wiesenhang hinunter. Die jungen Leute suchten nach einer kostenfreien Übernachtungsmöglichkeit im Nationalpark. Die Bergung durch den ADAC und die Ordnungswidrigkeiten Anzeige machten dieses Vorhaben aber zu Nichte. Beide Personen waren glücklich gerettet worden zu sein und versicherten glaubhaft, nie mehr unerlaubt im Wald zu übernachten. red










14.06.2021 • 10:59 Uhr

Göttingen: Leitungswechsel beim Evangelischen Literaturportal

Beim Dachverband der evangelischen öffentlichen Büchereien gibt es nach fast 30 Jahren einen Wechsel in der Leitung. Neue Geschäftsführerin des Evangelischen Literaturportals wird die Literaturwissenschaftlerin Wiebke Mandalka, heißt es in einer Mitteilung vom Montag. Sie wird Nachfolgerin von Gabriele Kassenbrock, die das Amt seit 1992 ausübte und im Juni in den
Ruhestand geht.

Mandalka gehört dem sechsköpfigen Team der Geschäftsstelle seit 2016 an und arbeitete beim Portal als leitende Redakteurin und Projekt-Koordinatorin. Das Evangelische Literaturportal mit Sitz in Göttingen gibt Buchempfehlungen und Tipps zur Leseförderung und Literaturvermittlung in Büchereien, Kirchengemeinden, Kitas und Schulen und organisiert die Ausschreibung und Vergabe des jährlichen Evangelischen Buchpreises.epd










14.06.2021 • 10:55 Uhr

Corona-Virus-Lage am Montag: Inzidenzwert sinkt auf neuen Niedrigstwert von 13,8 im Kreis Northeim - Göttingen inzwischen bei 8

Das sind die Fakten der Corona-Viris-Lage in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:
Das Robert -Koch-Institut (RKI) teilt soeben einen tagesaktuellen Inzidenz-Wert für den Landkreis Northeim von 13,8 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen mit. Das ist ein neuer Niedrigstwert. Im Nachbarkreis Göttingen liegt dieser Fallwert noch mit 8 noch niedriger.

Ähnlich ist die Entspannung an der Ansteckungsfront in ganz Südniedersachsen. Die Inzidenzampel ist auf grün geschaltet.

red/Grafiken: RKI/ NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen










14.06.2021 • 10:44 Uhr

Stadtratswahl-Hammer: Veronica Gottschalk, Frau des Bürgermeisterkandidaten, kandidiert für Bad Gandersheimer Rat

Nicht meckern sondern mitmachen!
Frei nach dieser Devise hat sich eine weitere Persönlichkeit in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim auf den Weg gemacht, mit gutem Beispiel dabei zu sein. Veronika Gottschalk, Frau des unabhängigen Bürgermeisterkandidaten Peik Gottschalk (wir berichteten) , hat ihre Bereitschaft bekräftig, bei der Stadtratswahl am 12. September 2021 anzutreten. Das wurde am vergangenen Samstag auf einer Nomivierungskonferenz des CDU-Stadtverbandes Bad Gandersheim offiziell bestätigt und in einer Abstimmung festgelegt.

Damit erlebt Bad Gandersheim ein absolutes Novum. Noch nie in der kommunalpolitischen Geschichte der Stadt ist ein Ehepaar in der Konstellation - Frau kandidiert für den Stadtrat, Mann kandidiert für das Bürgermeisteramt - für ein Selbstverwaltungsgremium angetreten.

Wird es Bad Gandersheims neues kommunalpolisches Traumpaar?
red










14.06.2021 • 10:31 Uhr

Northeimer Handball Club: 3. Liga Team: Umzug von Joe Schuster! Endlich Ende der „VOR“-Vorbereitung!

Am vergangenen Samstag war es soweit. Ein weiterer NEUER im 3. Liga Team des NHC kam Northeim näher. Joe zog mit tatkräftiger Unterstützung des NHC nach Göttingen um. Der Umzug wurde mit zwei Kleinbussen von Gummersbach nach Göttingen an einem Tag erledigt. Unser DANK geht hierbei an Luca und Thorsten Burandt, Nicolas Brandt und Kevin Schiffer für ihre tolle Unterstützung. Joe wird nun noch ein bis zwei Wochen in Gummersbach sein und im Anschluss für eine Woche mit der luxemburgischen Nationalmannschaft zu einem Lehrgang nach Rostock gehen. Anfang Juli dürfen wir Joe dann endlich beim NHC im Training begrüßen. "Die Vorfreude ist riesig", so Joe Schuster.

Das restliche Team der 1. Herren Mannschaft hat ihre vierwöchige Vorbereitung auf die Ende Juni beginnende Vorbereitung erfolgreich abgeschlossen. Neben Athletik- und Laufeinheiten gab es hin und wieder auch mal den geliebten Handball zu sehen. Eine Leistungsdiagnostik bildete einen Höhepunkt und zeigte jedem Spieler seine Stärken und Schwächen auf. Mit einem individuellen Trainingsplan wurde im Anschluss jeder Spieler ausgestattet und wird in den nächsten zwei Wochen intensiv selbständig nach Plan trainieren.

Aufem Bild v. l. n. rechts - Joe Schuster, Luca Brandt (Jugendspieler NHC), Marc Schuster (Joes Vater), Sam Richard (Spieler VfL), Thorsten Burandt (NHC), Kevin Schiffer (Vorsitzender NHC) und Nicolas Brandt (NHC).Fotos:NHC












14.06.2021 • 10:27 Uhr

Klare Absage an feige Fake-Namen auf Facebook: Pistorius fordert Pflicht zu Identifikation in sozialen Netzwerken

Endlich mal ein mutiger Politiker, der den Personen, die mit Falschnamen und peinlichen Anonymitäten in den sozialen Netzwerken im Internet mit Verleumdungen, Beleidigungen, Hass und Hetze agieren, die klare Kante geben: Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) verlangt, dass soziale Netzwerke die wahre Identität ihrer Nutzer und Nutzerinnen künftig speichern. Es gehe darum, Hass, Hetze und Gewaltaufrufe im Internet besser verfolgen zu können, sagte Pistorius der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Montag). Er werde bei der Innenministerkonferenz, die am Mittwoch (16. Juni) beginnt, einen Vorschlag dazu machen: «Wir brauchen eine Identifizierungspflicht. Nach im Netz begangenen Straftaten muss auf hinterlegte Identitätsdaten zurückgegriffen werden können, um eine effektive Strafverfolgung zu ermöglichen.»

Wer unter einem Pseudonym in den sozialen Netzen aktiv sei, müsse bislang keine echten Daten beim Anbieter hinterlassen, erläuterte der Minister. Das müsse sich ändern. Eine Klarnamenpflicht bedeute das aber ausdrücklich nicht: «Natürlich soll sich jeder und jede im Netz anonym bewegen können.»

Nach Worten von Pistorius ist sich die Innenministerkonferenz in dieser Frage einig, bislang seien aber Netz-Politiker dagegen. Er schlägt vor, sogenannte Log-in-Fallen zu nutzen, um jemanden zu identifizieren. Wenn ein Nutzer im Netz einen Aufruf zur Gewalt oder
Hetze sehe und das dem Anbieter melde, stelle die Polizei eine Log-in-Falle. Beim nächsten Log-in mit seinem Account werde der Täter gefasst, seine IP-Adresse gespeichert. Der SPD-Politiker sagte: «Das wäre ein lohnenswerter, datensparender Ansatz, der nur diejenigen ins Visier nimmt, die strafrechtlich in Erscheinung treten.» Dann könnte man auf eine Identifikationspflicht für alle verzichten.

Der Minister geht davon aus, dass die Anbieter mitmachen werden: «Weil Facebook und Co. keine Schmuddelecke werden wollen, kein Hort von Hass und Hetze und Extremismus.» Das neue Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) umfasse nicht alle Bereiche und nicht alle gängigen Plattformen. Zudem bleibe die Identifizierung von einzelnen Nutzern nach wie vor schwierig. red










14.06.2021 • 10:19 Uhr

Kreisvolkshochschule Northeim: Sommersemester mit Einschränkungen gestartet

Das Programm Frühjahr/Sommer der Kreisvolkshochschule (KVHS) ist mit Einschränkungen angelaufen. Mit einem Hygienekonzept zur Vorbeugung gegen Corona wird für Sicherheit der Teilnehmenden und der Kursleitungen gesorgt. Viele Teilnehmende und die Verantwortlichen hoffen, dass das kommende Herbst/Winter-Semester im September unbeschwerter starten kann.

Durch neue Lockerungen der Corona-Verordnung darf der Mund-Nasen-Schutz am Platz jetzt abgesetzt werden. Der Nachweis über eine Testung, Genesung oder Impfung entfällt in den KVHS-Gebäuden. In Schulgebäuden bleibt die Test- oder Nachweispflicht bestehen.
Einige Kurse im Fremdsprachenbereich laufen, wenn auch zum Teil mit geringeren Teilnehmerzahlen. Die KVHS plant nun einen kleinen „Sprachensommer“. Infos dazu folgen.
Im Musikbereich gab es zahlreiche Beschränkungen wegen Corona.

Jetzt gibt es einige Neustarts. So soll zum Beispiel das nächste Netzwerktreffen der Kontaktstelle Musik am 23. Juni ab 19 Uhr wieder in Präsenz stattfinden – und zwar in der Wallstraße 40 in Northeim. Ein Workshop über das Band- und Orchestermusizieren im Internet hatte Anfang Mai knapp 50 Teilnehmende. Ein „Singen-Tut-Gut-Workshop“ läuft zurzeit donnerstags online über Zoom.

Im Programmbereich Gesundheit ist das Semester aus unterschiedlichen Gründen eher durchwachsen angelaufen. So ist zum Beispiel in einigen Kursen die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht worden. Die Kurse sind dann ausgefallen.

Im Programmbereich Grundbildung, Alphabetisierung, Zweiter Bildungsweg sind fast alle Kurse angelaufen. Ab Mitte Juli 2021 steht die Zeugnisübergabe für die Nichtschülerinnen und -schüler des Abschlusslehrganges Hauptschulabschluss/Realschulabschluss an.
Die Planungen für die Sommerakademie vom 26. bis 30. Juli in Brunshausen bei Bad Gandersheim laufen.

Einzelheiten über die Angebote der KVHS gibt es auf kvhs-northeim.de. Wer Fragen hat, kann sich telefonisch unter der Nummer 05551/708-8210 an die Kreisvolkshochschule wenden. lpd












14.06.2021 • 08:30 Uhr

Claus König aus Clus richtet Fragen ans Rathaus - Bürgermeisterin Franziska Schwarz antwortet

Er ist der wohl eifrigste Fragesteller in der vergangenen Legislaturperiode des Bad Gandersheimer Stadtrates: Bürger Claus König aus Clus. Wie angeboten, nutzte König die Offerte der Bürgermeisterin, seine Fragen vorab an die Verwaltung zu richten.


König:
1. Frau Bürgermeisterin, Sie haben in der 37. Ratssitzung am 29.4. mitgeteilt, dass es für die Stadt Bad Gandersheim aus mehreren Förderprogrammen bis zu 2, 5 Millionen Euro gibt. Dazu meine Fragen: wie viel Eigenmittel werden dazu benötigt, da Förderungen ja nie hundertprozentig vom Zuschussgeber gefördert werden.

2. Die zweite Frage dazu: was wird gefördert und wie profitieren die Dörfer davon? Sollte das Geld, wie von mir befürchtet wird, nur der Kernstadt zugutekommen, müssten Sie für die Dörfer anderweitig Mittel bereitstellen.

3. Noch eine Frage zum Verkauf des Campingplatzes: wie hoch waren bisher die Pachteinnahmen und wie werden diese Mindereinnahmen in Zukunft ausgeglichen? Wurde der Campingplatz zum Verkauf öffentlich ausgeschrieben und wenn nicht, warum nicht? Denn Sie haben ja den Grundbesitz der Bürgerinnen und Bürger verkauft und nach meinem Verständnis hätten Sie das höchste Angebot annehmen müssen!

Ich bitte Sie diese Fragen in der Ratssitzung zu verlesen und zu beantworten.

Eine Anmerkung noch zu der Landesgartenschau:

Es hat immer geheißen, die Dörfer sollen davon profitieren. Bisher habe ich davon leider noch nichts mitbekommen. Hier ein Vorschlag von mir dazu: Warum gibt es nicht eine Art Stempelrunde, so dass die Dörfer erwandert werden oder mit dem Fahrrad abgefahren werden können ( ähnlich wie die Harzerwandernadel)?

Nun, da Bürger Klaus König nicht an der Videokonferenz-Ratssitzung teilnehmen konnte, kündigte die Bürgermeisterin bei ihrer allgemeinen Antwort an, die wolle Klaus König direkt informieren. Deswegen wurden seine Fragen einschließlich der Antworten nicht in der Videothek-Konferenz vorgelesen. Für die Ratsmitglieder würden Fragen und Antworten dem Protokoll beigefügt.

Nun, dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group liegen sowohl die König-Fragen als auch die Antworten von Bürgermeisterin Franziska Schwarz vor. Alles ist in dieser aktuellen Nachricht dokumentiert.

red/Fotos: Fis WMG / Screen Ausschnitte Antwort der Bad Gandersheimer Bürgermeisterin
















14.06.2021 • 08:08 Uhr

CDU im Kreis Northeim: Kandidaten-Kür am 14. Juni in Uslar - Einbeck-Gandersheim von Dirk Ebrecht angeführt

Nach SPD und FDP folgt in dieser Woche die Kreis CDU mit der Kür ihrer Kandidatinnen und Kandidaten für die Kreistagswahl am12. September. In einer bemerkenswerten Einladung hat Kreisvorsitzende Kerstin Lorentsen die Mitglieder zu einem Treffen am 14. Juni eingeladen. Dem Vernehmen nach findet das Nominierungsmeeting in Uslar statt.

Für den Wahlbereich Einbeck-Bad Gandersheim ist die Liste mit folgenden Kandidatinnen und Kandidaten als Entwurf eingepflegt:

An erster Stelle mit dem Kreistagsabgeordneten Dirk Ebrecht aus Stroit. Platz zwei nimmt die CDU-Ratsfrau aus Einbeck-Opperhausen Beatrix Rostalski-Tappe ein. An dritter Stelle der Bad Gandersheimer Nachwuchspolitiker David Artschwager aufgestellt werden. Platz vier ist für den Gandersheimer CDU-Ratsherrn Hendrik Geske aus Ackenhausen vorgesehen. Platz fünf nimmt der frühere Kreistagsabgeordnete Helmar Breuer aus Einbeck ein. Es folgen auf Platz sieben die Eindecker Ratsfrau Hoffmann-Taufall und auf Platz sieben ist Bad Gandersheims CDU-Stadtverbandesvorsitzender und Ex-Stadtbrandmeister Günter Ahrens gesetzt. red /Fotos: Fis WMG /Screen Ausschnitt CDU-Einladung
















14.06.2021 • 07:48 Uhr

Brunshausen/Ackenhausen: Grasernte startet spät, aber gut

In vielen Teilen Niedersachsens - so auch in der Heberbörde Brunshausen - Ackenhausen - haben die Landwirte die schönen Tage genutzt, um ihre Wiesen abzumähen. Dass der erste Schnitt bis in den Juni hineingeht, ist jedoch ungewöhnlich, schreibt der Landvolk-Pressedienst. Im vergangenen Jahr sei zu dieser Zeit bereits der zweite Schnitt eingefahren worden. „Durch das kalte Wetter im Frühjahr sind die Gräser in ihrer Entwicklung zwei bis drei Wochen später dran als sonst“, erläutert Dr. Karsten Padeken, Vorsitzender des Grünland-Ausschusses im Landvolk Niedersachsen. Die Qualität eigne sich daher trotz des späten Zeitpunkts noch für eine qualitativ gute Grassilage für die anspruchsvollen Milchkühe, die auf ein hochwertiges Futter mit optimalen Eiweiß- und Energiegehalten angewiesen sind.

„Jetzt hat man eine reelle Chance, gutes Futter einzufahren“, meint der Milchviehhalter. Schließlich müssen die Grashalme auch noch „anwelken“, um mit einem Trockensubstanzgehalt von mehr als 30 Prozent siliert und im Fahrsilo gelagert werden zu können. Wer es zu früh versucht hat, lief gerade im Norden Niedersachsens Gefahr, Fahrspuren auf seinen Wiesen zu hinterlassen und Erde mit in den Silohaufen zu fahren.

„Durch die großen Mengen an Aufwuchs dauert das Abtrocknen des Bodens in diesem Jahr besonders lange“, lautet Padekens Erfahrung. Denn das Gras habe sich bei den kühlen Temperaturen gut bestockt und stehe relativ dicht. Nach zwei trockenen Jahren und einem normalen stellt diese erhebliche Menge an hochwertigem Grundfutter jedoch eine große Erleichterung für die Bauern dar.

Aufgrund der kommenden wechselhaften Witterung werde die Heuernte an der Küste – im Gegensatz zum Binnenland – jedoch noch auf sich warten lassen. „Daran denkt hier noch keiner“, beschreibt Padeken die Situation in der Wesermarsch. Über alle Landstriche hinweg tragen die Landwirte jedoch Sorge für die Tiere, die auf ihren Wiesen leben. Besonders die Rehkitze, die dort zu dieser Jahreszeit oft liegen, lassen sich von Drohnen mit Wärmebildkameras aufspüren und in Sicherheit bringen. Wer auf solches Equipment noch verzichten muss, geht mit dem Jäger und seinem Hund oder der Familie durch das Gras und bringt die Tierkinder vor dem Schnitt in Sicherheit. LPD / Foto: Fis WMG










14.06.2021 • 07:38 Uhr

Bad Gandersheim: Fausthiebe ins Gesicht, Tritte in den Bauch - Polizei belegt Streithähne mit Strafanzeigen

Aggressive Lage am Sonntag um 0.50 Uhr:
Zur angegeben Tatzeit ist es in der Straße Hagen in der südniedersächsischen Kur- und Reha Stadt Bad Gandersheim zu einer wechselseitigen Körperverletzung gekommen. Hierbei hat ein 37-Jähriger einen 39-Jährigen mit beiden Fäusten ins Gesicht geschlagen und zudem in den Bauch getreten. Der 39-jährige erlitt hierdurch diverse Platzwunden im Gesicht. Der 39-jährige revanchierte sich, indem er den 37-jährigen zu Boden schubste. Dieser wiederum trug eine Schürfwunde am Knie davon. Gegen die beiden alkoholisierten Streithähne wurde jeweils ein Strafverfahren wegen Körperverletzungen. red










13.06.2021 • 21:04 Uhr

Kurhaus unter dem Hammer: Rätselraten über den Ersteigerer - Stecken AfD-Kreise hinter dem Deal? Riedlberger halbzufrieden - Was macht die Stadt?

Nach der Versteigerung des ehemaligen Kurhauses für 500.000 Euro an einen unbekannter Bieter hat das große Rätselraten in der Stadt eingesetzt. Wilde Spekulationen schwirren herum. Von einem Strohmann ist die Rede. Er habe die Immobilie im Auftrag einer politischen Gruppierung ersteigert. Hier wird immer wieder Kreise der AfD ins Spiel gebracht.

Der frühere Eigentümer Robert Riedlberger war am Freitag ahnungslos. "Ich weiß nicht wer das Kurhaus ersteigert hat", sagte er in einem Telefongespräch mit dem Redaktionsnetzwerk. Er sei "halbzufrieden" mit dem Ergebnis der Versteigerung in dem Kölner Auktionshaus. Vor dort erwarte er in den nächsten 14 Tagen die offizielle Bestätigung. Riedlberger hielt es aber auch für möglich, dass "mich der Erwerber vorher telefonisch kontaktieren könnte. Das ist nicht unüblich." Bislang scheint das nicht passiert zu sein.

Mit Spannung wird jetzt die Reaktion im Bad Gandersheimer Rathaus erwartet. Auch dort wird man in Kürze von dem Eigentümerwechsel in Kenntnis gesetzt werden müssen. Das hat damit zu tun, weil die Stadt bei dieser Art von Immobiliengeschäften ein Vorkaufsrecht hat. Sie hat damit u.a. eine Handhabe, Nutzungen der Immobilie zu verhindern, die gegen die Interessen der Stadtentwicklung gerichtet sein könnten. Nimmt die Stadt ihr Vorkaufsrecht in Anspruch kommt der Übernehmer aus der Versteigerung nicht zum Zuge. Allerdings hat die Stadt dann an Riedlberger die halbe Millionen Euro zu zahlen.

Jetzt muss sich das Bad Gandersheimer Rathaus erst einmal in Geduld üben, um den Ersteigerer der Ex-Kurhausimmobilie zu erfahren.red /Foto: Fis WMG










13.06.2021 • 20:21 Uhr

Bad Gandersheim heute: Vandalismus, Diebstahl, gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr und Beamtenbeleidigung

Tatort: Bad Gandersheim, Steinweg und auf dem Salzberge, Tatzeitraum: Heute, Sonntag, 13. Juni 2021, zwischen 05:30 Uhr und 06:10 Uhr:

Im angegebenen Tatzeitraum ist es durch einen 23-Jährigen aus einem Bad Gandersheimer Ortsteil und einem 22-Jährigen aus Kreiensen zunächst zu einer Sachbeschädigung gekommen. Die beiden alkoholisierten Täter haben hierbei den rechten Außenspiegel eines VW Golf durch Tritte beschädigt. Danach wurden durch die Täter mehrere Gullideckel ausgehoben und diverse Kennzeichen an verschieden Pkw entwendet.

Die alarmierte Polizei griff ein. Während der Aufnahme durch die Polizei wurde ein einschreitender Polizeibeamter durch den 22-jährigen Kreiensener zudem mehrfach beleidigt. Die Taten konnten größtenteils durch Zeugen beobachtet werden.

Sollte es weitere Zeugen geben, die noch nicht mit der Polizei gesprochen haben, melden diese sich bitte bei der Polizei Bad Gandersheim unter der Telefon 05382-919200 (bas)










13.06.2021 • 20:15 Uhr

Viele Personen im Bereich "Blauer Haufen" flüchten als die Polizei erschien - Rücksäcke vergessen

Am gestrigen Abend wird an einer Wetterschutzhütte im Bereich des Rammelsbergs / "Blauer Haufen" im Landkreis Goslar von der alarmierten Polizei eine Vielzahl von Personen festgestellt. Bei der anschließenden Kontrolle flüchtet ein Großteil unerkannt vom Ort. Nach ersten Schätzungen der Polizei könnten es sich insgesamt um ca. 30 bis 40 Personen gehandelt haben. Die "Geflüchteten" haben zum Teil ihre persönlichen Gegenstände, u.a. Rucksäcke zurückgelassen. Die Rucksäcke wurden sichergestellt und können bis zur Übergabe an das Fundbüro der Stadt Goslar bei der Polizei Goslar abgeholt werden. Dazu wurde der Bereich stark "vermüllt" hinterlassen.

Die Polizei Goslar hat mehrere Verfahren aufgrund der erheblichen Verschmutzungen in diesem Waldbereich eingeleitet, weiterhin werden Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz im Zuge der Corona-Pandemie geprüft. red











13.06.2021 • 20:10 Uhr

Esebeck/Göttingen: Baustellenkran stürzt auf Rohbau - Arbeiter kommt ums Leben, ein weiterer schwerstverletzt

Bei einem schweren Kranunfall auf der Baustelle eines Mehrfamilienhauses in Esebeck (Landkreis Göttingen) sind am Samstagnachmittag (12.06.21) gegen 15.15 Uhr ein Mitarbeiter einer Baufirma aus dem Sauerland (Nordrhein-Westfalen) tödlich und ein weiterer schwerstverletzt worden. Die Identität des Getöteten ist auch einen Tag nach der Tragödie weiterhin unbekannt. Sein 40-jähriger Arbeitskollege wurde in die Göttinger Uniklinik eingeliefert und notoperiert. Er ist derzeit nicht vernehmungsfähig. Der 42 Jahre alte, mutmaßliche Kranführer erlitt einen Schock. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, steht noch nicht fest. Experten des Gewerbeaufsichtsamtes und der Berufsgenossenschaft erschienen noch am Samstag am Unglücksort.

Ersten Erkenntnissen zufolge, kippte der Baustellenkran während Ladetätigkeiten aus noch ungeklärter Ursache plötzlich um. Er fiel auf das Obergeschoss des Rohbaus und begrub den einen Bauarbeiter unter sich. Er war vermutlich sofort tot. Sein Kollege wurde eingeklemmt und schwerstverletzt.

Für die weiteren Ermittlungen wurde die Baustelle beschlagnahmt. Wegen des auf der Straße liegenden, umgestürzten Krans bleibt die Ortsdurchfahrt Esebeck weiter gesperrt. Eine Umleitung ist eingerichtet. Am Unglückort waren eine Vielzahl an Rettungskräften im Einsatz.jk










13.06.2021 • 20:05 Uhr

Unfall-Drama! Frontalzusammenstoß auf Landesstraße 554 bei Göttingen - Auto gerät auf Gegenfahrbahn - Motorradfahrer tödlich verletzt

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Landesstraße 554 ist am Sonntagnachmittag (13.06.21) gegen 15.35 Uhr ein Motorradfahrer tödlich verletzt worden. Die Unfallstelle befindet sich zwischen dem Kreisel Bundesstraße 27/Zubringer A 7 und der Abfahrt Lenglern (Landkreis Göttingen). Der Streckenabschnitt ist vermutlich für die umfangreichen Bergungsarbeiten noch bis zum späten Abend voll gesperrt.

Nach ersten vorliegenden Informationen geriet ein aus Richtung Kreisel kommender Opel einer Familie aus dem Landkreis Göttingen in einer scharfen Linkskurve kurz vor der Abfahrt Lenglern aus bislang ungeklärter Ursache nach links auf den Gegenfahrstreifen und stieß frontal mit dem entgegenkommenden Krad zusammen. Der Motorradfahrer verlor bei der Kollision sein Leben.
Der 37 Jahre alte Fahrer des PKW und die vier Insassen wurden verletzt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. jk










13.06.2021 • 19:33 Uhr

Bad Gandersheim: Irrer Mercedes-Fahrer aus Holzminden flüchtet rücksichtslos

Tatort: Bad Gandersheim, Tatzeitraum: Gestern, Samstag, 12. Juni 2021,13:53 Uhr bis 14:10 Uhr:

Zur angegeben Tatzeit hat ein 35-Jähriger aus Holzminden zunächst eine Familie in der Odastraße in Bad Gandersheim bedroht und zu erpressen versucht, berichtet soeben ein Sprecher der Polizei in Bad Gandersheim. Während der Anfahrt der Polizei kommt diesen der 35-Jährige (namentlich dem Opfer und somit der Polizei bekannt) mit einem schwarzen Mercedes in der Odastraße entgegen. Der 35-Jährige flüchtet daraufhin mit seinem Pkw über die Ludolfstraße, die Roswithastraße, den Lohmühlenweg über die Hildesheimer Straße in Richtung Lamspringe.

Der 35-Jährige fährt hierbei derart schnell und rücksichtslos, dass zwei andere Pkw-Führer jeweils nur durch eine Vollbremsung einen Zusammenstoß gerade so verhindern konnten. In einem Pkw wurde eine 24-jährige Beifahrerin durch das eingeleitete Bremsmanöver sogar leicht verletzt. Der 35-Jährige konnte trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen nicht mehr gestellt werden.

Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen Bedrohung und Erpressung, Gefährdung des Straßenverkehrs und Verkehrsunfallflucht eingeleitet. Da der 35-Jährige auch nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, wird zudem wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen ihn ermittelt. Personen, die während der Flucht des Mercedes-Fahrers ebenfalls gefährdet oder geschädigt wurden, sowie Zeugen, die die Flucht beobachtet haben, melden sich bitte bei der Polizei Bad Gandersheim unter der Telefon 05382-919200 (bas)










13.06.2021 • 18:56 Uhr

Jagdversammlung der Jagdgenossenschaft Clus im Freiluftcafe Löning in Brunshausen - Anmeldungen erwünscht

Der Jagdvorstand der Jagdgenossenschaft Clus hat zur diesjährigen Jagdversammlung am 24. Juni 2021 auf dem Klosterhof der Familie Löhning eingeladen. Das Treffen beginnt um 19 Uhr , berichtet Genossenaschaftsvorsitzender Claus König.

Auf Grund der Corona Lage müssen die dann geltenden Coronabestimmungen beachtet werden. Die Versammlung wird bei Löhnings unter freiem Himmel stattfinden. Im Anschluss an die Versammlung gibt Wild vom Grill.

Um die Veranstaltung zu planen werden für die Organisation bis zum 22. Juni die Anmeldungen der Teilnehmer erwünscht. Zu richten sind sie bitte an Benno Löhning Telefon 05382-3141 oder Claus König Tel 05382- 5417 oder per Mail an clauskoenig@gmx,de

red











13.06.2021 • 18:45 Uhr

52-Jähriger verliert Kontrolle über sein Motorrad - Unfall mit 11.000 Euro Schaden

Am gestrigen Samstagmittag, es war 12.50 Uhr, befuhr ein 52-jähriger Hannoveraner mit seinem Motorrad zunächst die Bundesstraße 3 in Höhe Einbeck. Im Bereich der Abfahrt zur Hannoverschen Straße verlor er in der dortigen Rechtskurve die Kontrolle über sein Krad und geriet im weiteren Verlauf links an der Verkehrsinsel vorbei in den Gegenverkehr. Hierbei streifte er den entgegenkommenden Pkw eines 65jährigen Fahrers aus Mechtersen. Beide Verkehrsteilnehmer wurden bei dem Unfall nicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von ca. 11.000 Euro.kr










13.06.2021 • 18:38 Uhr

Northeim: Taxi und Mofa auf Kollisionskurs - Polizei entlarvt Mofafahrer mit 1,5 Promille Alkohol im Blut

Am Samstag, gegen 22 Uhr, ereignete sich ein Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich der Rückingsallee / Friedrich-Ebert-Wall in Northeim. Ein 47-jähriger Northeimer befuhr mit seiner Mofa die Rückingsallee, um von dort nach rechts in den Friederich-Ebert-Wall abzubiegen. Zeitgleich befuhr ein 59-jähriger mit seinem Taxi den Friedrich-Ebert-Wall, um nach links in die Rückingsallee abzubiegen. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, da der Mofafahrer in seinem Abbiegevorgang im großen Bogen zu weit links fuhr. Es entstand Sachschaden in Höhe von 1500 Euro. Personen wurden nicht verletzt. Bei der Unfallaufnahme stellten die eingesetzten Beamten fest, dass der Mofafahrer unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand. Ein Test ergab einen Wert von über 1,5 Promille. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt und die Weiterfahrt untersagt.sch











13.06.2021 • 18:32 Uhr

Das Volk hat entschieden: Schweizer sagen Nein zu CO2-Gesetz - Klare Ansage gegen höhere Spritpreise

Das ist ein dickes Ausrufungszeichen für die Grünen in Deutschland!
Die Schweizerinnen und Schweizer haben ein neues Gesetz zum Klimaschutz abgelehnt. In einem Referendum am Sonntag sagten laut Hochrechnungen vom späten Nachmittag rund 51 Prozent der Stimmberechtigten Nein zu dem geplanten CO2-Gesetz, das unter anderem
höhere Benzinpreise zur Folge gehabt hätte.

Die Grünen-Politikerin Regula Rytz sprach von einem enormen Rückschlag. Die Regierung in Bern wollte mit dem Gesetz den Ausstoß der klimaschädlichen Treibhausgase senken und somit die Erderwärmung bremsen. Das CO2-Gesetz sollte mit einem Mix aus finanziellen Anreizen und
einem Zur-Kasse-Bitten das Verhalten steuern. «Wer dem Klima schadet, darf das nicht gratis machen», lautet die Parole der Umweltministerin Simonetta Sommaruga.

So sah der Gesetzentwurf höhere Preise für Benzin, Diesel und Flugreisen vor. Die Gegner des Gesetzes wie die rechtsnationale Schweizerische Volkspartei argumentierten, dass die steigenden Preise die ärmeren Schichten der Bevölkerung besonders hart getroffen
hätten. Mobilität dürfe nicht bestraft werden. Zudem sei das Gesetz ein «bürokratisches Monster», das der Schweizer Wirtschaft die Luft zum Atmen genommen hätte. Um sich von der Corona-Krise zu erholen, bräuchten die Unternehmen Flexibilität. red/epd










13.06.2021 • 18:28 Uhr

Bad Gandersheim: Kinderfeuerwehren starten eine Super-Aktion- Bitte Steine mit Feuerwehrmotiven bemalen!

Stadtjugenfeuerwehrwart Falk Heinrich hat sich mit einer tollen Einladung an alle Familien mit Kindern in Bad Gandersheim gewandt. Darin ermuntert er zur Teilnahme an verschiednen Aktionen. Das Vorhaben ist von Stadtbrandeister Kai-Uwe Roßtock ausdrücklich begrüßt worden und er hat für die Teilnahme geworben.

Falk Heinrich:
Liebe Kinder, Liebe Eltern, aber auch Liebe aktive, Freunde und Förderer der Kinderfeuerwehren im Stadtgebiet der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim!

Ab heute startet unsere zweite übergreifende Challenge zwischen den Kindern der beiden Kinderfeuerwehren im Stadtgebiet. Es starteten aber auch die gemeinsamen Aktionen, die wir uns als Team der Betreuerinnen und Betreuer, für die nächsten acht Wochen gemeinsam überlegt haben. Für diese Zeit wird es immer am Ende der Woche eine neue Beschreibung der Aktion bzw. Challenge geben, die wir uns für euch überlegt haben.

Es bleibt also weiterhin spannend. Aber so viel sei gesagt: wir basteln, treiben Sport, lösen Rätsel, sind eigenständig kreativ und lassen unserer Phantasie freuen lauf. Machen einfach Sachen, die Spaß machen und die Kinder gern tun, oder auch gut tun.

Heute hoffen wir auf die Mithilfe aller, die uns gut gesonnen sind und sehen, dass die Kinder ganz lange zu kurz gekommen sind und aus diesem Grund solidarisch mit ihnen und uns gegenüber sein möchten.

Oder halt auch einfach noch mal an einem Kinderfeuerwehr Dienst teilnehmen möchten ;-).
Wir bitten alle Kinder, aktiven Feuerwehrkameradinnen- und Kameraden, Förderer und Freunde sich einen Stein zu suchen, diesen mit einem Feuerwehrmotiv oder etwas das einen mit der Feuerwehr verbindet zu bemalen, am besten noch zu imprägnieren und dann auf das Podest am Rathaus in Bad Gandersheim zu legen.

Ziel ist es, das Podest zu umrunden und dann mit den Steinen die Treppe runter zu kommen. Achtet bitte darauf, dass die Steine nicht zu Stolpersteinen werden, legt sie ganz an den Rand und nicht in den Weg.

Für diese Aktion haben wir uns ein zeitliches Limit von vier Wochen bis zum 15. Juli 2021 gesetzt. An diesem Tag werden wir

1. den schönsten Stein küren und auch für die nächsten zehn schönsten Steine einen kleinen Preis organisieren.

2. Die Steine rund um das Stadtgebiet, der Harz- und Heberbörde an beliebte Plätze wieder ausgesetzt, dass diese noch mal bei einem Ausflug gefunden werden können.
Und jetzt geht es los, bemalt alle fleißig einen Stein.

Damit wir die Gewinnerinnen und Gewinner hinterher bekannt geben können, schreibt bitte euren Vornamen und die KF bzw OF hinten auf den Stein.
Mal gucken wie viele wir in unserer Feuerwehrfamilie so sind, Eure Kinderfeuerwehren im Stadtgebiet!"










13.06.2021 • 17:34 Uhr

FDP-Hammer! Grascha zum Landratskandidat gewählt! Freie Demokraten gehen mit 60 Kandidatinnen und Kandidaten in die Kreistagswahl

Christian Grascha ist bei der Kreiswahlversammlung der Freien Demokraten im Landkreis Northeim zum Kandidaten für die anstehende Landratswahl gewählt worden. „Ich freue mich sehr über dieses große Vertrauen unserer Mitglieder und freue mich nun auf den gemeinsamen Wahlkampf mit der CDU, der FDP und vielen weiteren Unterstützern“, so Grascha nach seiner Wahl. Unter anderem waren an dem Tag Roy Kühne MdB, Konstantin Kuhle MdB, der Duderstädter Bürgermeister Thorsten Feike sowie der ehemalige Polizeipräsident Uwe Lührig vor Ort, um ihre Unterstützung für Grascha Kandidatur zu zeigen. Grascha erhielt in geheimer Abstimmung 95,6% der Stimmen. Er machte in seiner Vorstellungsrede deutlich, dass der Landkreis einen Neustart braucht. „Bloßes Verwalten reicht nicht. Wir müssen es selbst in die Hand nehmen, um die Chancen für den Landkreis zu nutzen“, so Grascha. Als zentrale Felder nannte der gemeinsame Landratskandidat von CDU und FDP die Felder wirtschaftliche Entwicklung, ein sicheres Leben im Landkreis, die Förderung des Ehrenamtes und beste Schulen und Kitas für unsere Kinder. „Unsere Töchter sind 9 und 6 Jahre und ich möchte, dass sie so wie alle Kinder in 10 bis 15 Jahren alle Chancen in unserer Region haben und nicht gezwungen sind, wegzuziehen. Auch das ist mein Antrieb“, so Grascha.

Für die Kreistagswahl gehen die Freien Demokraten mit 60 Kandidatinnen und Kandidaten ins Rennen. Dies sei eine Rekordbeteiligung. Auf den ersten drei Plätzen stehen folgende Personen auf den jeweiligen Listen. Wahlbereich Nörten-Hardenberg, Katlenburg-Lindau, Hardegsen und Moringen 1. Dr. Christian Eberl, 2. Bernd Bundstein und 3. Magdalena Gruber, Wahlbereich Northeim, Kalefeld 1. Tobias Schnabel 2. Edgar Martin und 3. Kornelia Ilsemann, Wahlbereich Dassel, Uslar, Bodenfelde 1. Melanie Bludau-Kater, 2. Antje Zacharias und 3. Marcel Bufi und für den Wahlbereich Bad Gandersheim, Einbeck 1. Christian Grascha, 2. Dr. Marion Villmar-Doebeling und 3. Torge Gipp. „Die Vielzahl der Bewerberinnen und Bewerber zeigt, dass die Freien Demokraten hochmotiviert sind und etwas für unseren Landkreis bewegen wollen. Es gibt viel zu tun“, so die stellvertretenden Kreisvorsitzenden Marion Villmar-Doebeling und Eckhard Ilsemann. red












13.06.2021 • 09:19 Uhr

Corona-Virus-Lage am Sonntag: Inzidenzwert im Kreis Northeim fällt wieder auf 14,4 - Fallzahlen im brutalen Sinkflug

Das sind die neuesten Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Sonntag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt soeben offiziellen einen Inzidenzwert für den Landkreis Northeim von 14,4 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen mit. Der Sinkflug der Ansteckungen setzt sich damit deutlich fort. Die Tendenz ist weiter auf ein spürbares Abklingen der Pandemie ausgerichtet. Und das ist landesweit so. Das belegen die Fakten!

red/Grafiken: RKI/NDR /Gesundheitsministerium Niedersachsen










13.06.2021 • 09:12 Uhr

Niedersachsen für längere Unterstützung von Impfzentren

Viele Bundesländer wollen bis Ende September einen großen Teil ihrer Impfzentren schließen, Niedersachsen steht diesem Schritt allerdings noch skeptisch gegenüber. Eine einheitliche
Regelung ist nicht in Sicht, wie eine Umfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) bei den Gesundheitsbehörden ergab. Ministerpräsident Stephan Weil hatte am Donnerstag nachdrücklich angemahnt, noch einmal die Diskussion über die Perspektiven der Impfzentren zu führen. Hintergrund ist, dass der Bund ab Ende September die finanzielle Unterstützung der Impfzentren einstellt.

Er habe erhebliche Zweifel daran, ob es ein kluges Vorhaben ist, die Impfzentren zu schließen, betonte Weil. «Entsprechende Schleifspuren wären bereits in wenigen Wochen feststellbar, weil die Impfzentren die Zweitimpfungen mit in ihre Planungen einbeziehen müssen. Mit AstraZeneca könnten dann bereits Anfang Juli, bei den anderen Impfstoffen Mitte August keine neuen Erstimpfungen mehr erfolgen.»

Gleichzeitig sei zu erwarten, dass viele niedergelassene Ärztinnen und Ärzte im Sommer einen Urlaub antreten werden. Deshalb solle «unbedingt im Bundesgesundheitsministerium noch einmal überprüft werden», ob nicht die Infrastruktur der Impfzentren im ganzen Sommer
und darüber hinaus weiterhin gute Dienste leisten könne.

Der Sprecher des niedersächsischen Sozialministeriums, Oliver Grimm, sagte dem epd, die Frage, wann die Impfzentren in Niedersachsen ihren Betrieb einstellen können, werde vom Verlauf der Impfkampagne über den Sommer und den entsprechenden Bund-Länder-Beratungen abhängig sein. «Derzeit befinden sich noch viele Niedersächsinnen und Niedersachsen auf den Wartelisten der Impfzentren und wir haben heute noch keine Lieferankündigung des Bundes für die zu erwartenden Impfstoffmengen im dritten Quartal.»
red/

Das Bild zeigt das Impfzentrum in der Northeimer Stadthalle.Fotos: Fis WMG











13.06.2021 • 09:07 Uhr

Landesgartenschau 2022: Wasserspiele vorgestellt - Schadzek: Alles mit Trinkwasser gespeist

Im Rahmen ihrer Präsentation hat die Expertin Franziska Schadzek vom Planungsbüro nsp Hannover in der jüngsten Video-Konferenz des Bad Gandersheimer Stadtrates Details für den geplanten Sport- und Spielpark auf dem Gelände der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim vorgestellt und erklärt. Konkret ging Schadzek unter anderem auf das ehrgeizige Vorhaben der umfangreichen Wasserspiele ein. Wasser ist ein zentrales Thema der nächstjährigen Landesgartenschau. Neben Wasserläufen mit Handpumpen soll auch eine Archimedische Spirale installiert werden. Sie kann von Besucherinnen und Besuchern spielerisch benutzt werden. Der gesamte Wasserkreislauf der Spielinstallationen wird nach Angaben von Franziska Schadzek mit Trinkwasser gespeist. red/Fotos: Fis WMG












13.06.2021 • 08:57 Uhr

Gesellschaft für bedrohte Völker Göttingen schlägt Alarm: Morddrohungen gegen indigene Aktivistin

GfbV ist besorgt über die Todesdrohungen gegen Leila Rocha - Guarani Kaiowá-Anführerin widersetzt sich Übergriffen der Agrarwirtschaft

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen ist besorgt über die Todesdrohungen gegen Leila Rocha. Die Anführerin der Guarani Kaiowá widersetzt sich seit Jahren Übergriffen durch die Agrarwirtschaft in der Gemeinde Japorã im brasilianischen Bundestaat Mato Grosso do Sul. „Landwirtschaftliche Großkonzerne bauen dort unter massivem Pestizideinsatz Soja, Mais, Zuckerrohr und Eukalyptus in Monokultur an und vereinnahmen dafür immer größere Flächen“, berichtet Regina Sonk, GfbV-Referentin für indigene Völker. „Auch für die extensive Rinderhaltung zerstören sie die ursprüngliche Natur und damit die Lebensgrundlage der Indigenen, die dort leben.“ Wer sich diesem treiben widersetze, begebe sich in Lebensgefahr, wie die zunehmenden Gewalttaten gegen indigene Führungspersonen zeige.

Leila Rocha hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, diesen Teil des traditionellen Landes der Guarani Kaiowá offiziell als indigenes Gebiet anerkannt zu bekommen. Während der Amtszeit von Präsidentin Dilma Rousseff wurde es demarkiert. „Den letzten Schritt im Anerkennungsprozess, die homologação, hat die Regierung Bolsonaro 2019 unterbunden“, erklärt Sonk. „Seither kämpfen die Guarani Kaiowá gegen die Verdrängung durch die Sojabarone und die Übergriffe der Bundespolizei. Mit ihrem Territorium verteidigen sie die letzten noch intakten Wälder und Flüsse in der Region.“

Die indigenen Völker Brasiliens stünden unter dem Druck einer offen indigenen-feindlichen Regierung, die die Vereinnahmung von Land und Gemeingütern durch Großkonzerne unterstützt. Gleichzeitig verschärfe sich ein Klima der Gewalt und Straflosigkeit. „Internationale Öffentlichkeit kann zu einem besseren Schutz für Menschen wie Leila Rocha beitragen. Lokale Führungspersonen wie sie sind das Kernstück der indigenen Bewegung Brasiliens. Sie sind es, die sich täglich Gefahren aussetzen und den Aggressoren die Stirn bieten.“, so Sonk. „Dass Indigene für ihre Territorien kämpfen ist ihr Recht, verankert in internationalen Rechtstexten und in der brasilianischen Verfassung. Trotzdem müssen sie stetig um ihr Leben fürchten.“

Das sei Teil einer Strategie, die die Regierung Bolsonaro seit ihrer Amtsübernahme verfolge: „Behörden zum Schutz der Umwelt und der Indigenen werden entmachtet, Landrechte verweigert, Umweltverbrechen und Straftaten gegen Indigene nicht verfolgt“, ergänzt Sonk. „Das ermutigt die Täter, Invasionen nehmen zu und mit ihnen die Gewalt. Alle verfügbaren Daten bestätigen diese Trends.“ Einem Bericht der kirchlichen Organisation CIMI zufolge gab es alleine im Jahr 2019 in Mato Grosso do Sul 40 Morde an Indigenen. red










12.06.2021 • 19:56 Uhr

Landkreis Northeim: "Donna" und ihre fünf süßen Dackelbabys - Gesund und zum kuscheln

Sie sind alle wohlauf, erfreuen sich bester Gesundheit und genießen die Umgebung ihrer Hundemami "Donna". Fünflinge hatte die Rauhhaardackel-Hündin aus einem Dorf im Landkreis Northeim geworfen. In der Regel beträgt die Tragzeit bei Hunden 63 Tage. Die fünf Hundebabys kamen am 61. Tag. Vom Züchter erfahren wir: Die Geburt dauerte über fünf Stunden. "Alles lief problemlos, weil Hundemütter instinktiv wissen, was zu tun ist." Und wo Unterstützung angesagt war erfolgte sie.

Die Geburtsgewichte der Welpen reichen von 210 bis 260 Gramm. Es sind drei Rüden und zwei Hündinnen. Wie auf den Bildern dokumentiert sind vier "Saufarben", einer schokobraun. Was passiert nun weiter in der perfekte eingerichteten Geburtsstation auf dem Anwesen wo die Dackelbabys zur Welt kamen?

Die Dackelkinder bleiben acht bis zehnWochen bei der Mama, werden ernährt, betreut und erzogen. Das geschieht intensivsten und mit unglaublicher Dichte der Babys zu ihrer Mutter. Denn bei den Welpen sind Augen und Ohren in den ersten zwei Wochen noch verschlossen. Damit sind sie absolut auf die Hundemama fixiert, weil sie sich dort sicher und bestens aufgehoben fühlen.

Heute sind die niedlichen Dackelchen knapp eine Woche jung und haben im Durchschnitt pro Tag zwischen 40 und 60 Gramm zugenommen.
red/ Fotos: Fis WMG















12.06.2021 • 18:42 Uhr

Bilder der Woche: Daumen nach oben bei der SPD! LAGA-Aktivisten hinter Gittern! Pflaster rein und wieder raus!

Es hat sich viel ereignet in den vergangenen sieben Tagen in der Region Südniedersachsen und in Bad Gandersheim. Unseren Fotoreportern sind wieder Motive gelungen, die es verdient haben besonders dokumentiert zu werden:

Aufbruch bei den Sozialdemokraten:

Im abgelegenen Berka (Katlenburg-Lindau) halten die Spitzendamen der SPD im Landkreis Northeim Bundestagskandidatin Frauke Heiligenstadt, Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz ihre Daumen nach oben. Symbolik für Aufbruch Stimmung und Attacke im aufziehenden Wahlkampf auf einem bebeifallten Parteitag. Die SPD gibt in Berka die Devise aus: Im Landkreis Northeim soll die Sozialdemokratie auch nach dem 12. und 26. September die stärkste politische Kraft bleiben. 43 Prozent sind eine ehrgeizige Vorgabe angesichts der derzeit deprimierenden Umfrageergebnisse auf Bundesebene mit 15 Prozent. Noch schklimmer dann am vorigen Sonntag das katastrophale Abschneiden der SPD bei der Landtagswahl in Sachsen Anhalt mit 8,x Prozent. Da braucht es Daumen rauf als Mutmachersymbole.

Lagebesprechung bei der LAGA hinter Gittern:

Während am Gabionenhang des Skulpturenpfades hinter dem Ex-Kurhaus in Bad Gandersheim tagelang jegliches Bauaktivität gestoppt ist, dafür ein großes Palaver um Sicherheit und Standfestigkeit losgetreten wird, trifft sich an der Gande beim Eispavillon Mucilli eine Spezialistenrunde der Landesgartenschau mit dem LAGA-Sonderberater Jürgen Schnute (Ex-Bauamtsleiter in Bad Gandersheim). In Vertretung für den urlaubenden LAGA-Geschäftsführer Thomas Hellingrath scheint Schnute ganz lässig die Mitarbeiter der bauausführenden Firma auf eine korrekte Ausführung der Arbeiten an der Uferpromenade einzuschwören. Süffisant, dass alles hinter einem vergitterten Areal stattfindet. Wer ist hier eingesperrt, wer ausgesperrt?

Puzzle mit kleinen Pflastersteinen - rein und raus und rein...:

Eine der kleinsten aber intensivsten Baustellen der Landesgartschau 2022 will und will einfach nicht so fertig werden: Der beampelte Übergang vom "Auepark" zum Klosterhügel Brunshausen ist über fast acht Wochen nach allen Regel der Baukunst bearbeitet und dann gepflastert worden. Und weil offenbar bestimmte Fugen, Normen, Abstände, Höhen und Tiefen einfach nicht DIN-gerecht werden wollten, musste immer wieder nachgebessert werden. Letzten Mittwoch schien das Finale eigentlich erreicht und der letzte Pflasterstein war erkennbar gesetzt. Mitnichten. Rund um den Ampelpfosten mussten plötzlich die gesetzten Ministeine wieder herausgenommen werden. Irgend etwas war schief gelaufen. Damit geht die Baustelle in der nächsten Woche in eine weitere Umdrehung...

red/Fotos: Fis WMG
















12.06.2021 • 18:23 Uhr

Menschen feiern die neuen Corona-Freiheiten - Polizei bestreift verschärft Prinz-Albrecht-Park

Überall in der Region genießen die Menschen genießen die neuen Freiheiten und das herrliche Sommerwetter in der abklingenden der Corona-Krise und feiern ausgelassen. Das gefällt nicht jedem.

Aufgrund vermehrter Anrufe wegen Ruhestörungen musste die Polizei im Prinz-Albrecht-Park in Braunschweig heute gegen 0.40 Uhr verstärkt Präsenz zeigen.

In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es im Prinz-Albrecht-Park in Braunschweig zu einer erhöhten Anzahl von Ruhestörungen durch Feiernde in der Parkanlage. Anwohner hatten die Polizei über eine Vielzahl von Menschen, welche im Park lautstark feiern würden, informiert. Es konnten zirka 500 Personen vorrangig auf den Rasenflächen festgestellt werden. Die Polizei bestreifte die Parkanlage daraufhin mit einem erhöhten Kräfteaufgebot. Ein Großteil der Menschen verließ den Park daraufhin. Aufgrund des konsequenten Polizeieinsatzes wurden aus dem Prinz-Albrecht-Park im weiteren Verlauf keine weiteren Ruhestörungen mehr gemeldet. Um einer Wiederholung der Situation der gestrigen Nacht vorzubeugen, wird die Polizei am heutigen Abend und in der Nacht verstärkt Präsenz im Prinz-Albrecht-Park und Umgebung zeigen. red










12.06.2021 • 16:37 Uhr

Christen in der SPD erregen sich über bieldiskutierte Anzeige mit Baerbock-Verbotstafeln in FAZ und Süddeutschen Zeitung

Eine Anzeige mit der Grünen-Politikerin Baerbock sorgt heute auch für Diskussionen in Südniedersachsen und in Bad Gandersheim. Dazu passt die nachfolgende Nachricht:

Der Arbeitskreis Christinnen und Christen in der SPD hat die Kampagne der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) unter dem Slogan «Wir brauchen keine Staatsreligion» gegen
Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock scharf verurteilt. Damit werde nicht nur Religion zu Wahlkampfzwecken missbraucht, sondern es komme eine antisemitische Haltung zum Ausdruck, die das jahrhundertealte Vorurteil pflege, das Judentum sei eine gesetzliche Verbotsreligion, heißt es in einer von Wolfgang Thierse und Kerstin Griese als Sprechern des Arbeitskreises verbreiteten Resolution, die das Gremium am Samstag bei seiner Klausurtagung verabschiedete.

Die Initiative, die nach eigenen Angaben durch die Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie finanziert wird, hatte in den Freitagsausgaben überregionaler Tageszeitungen eine große Anzeige geschaltet, in der Baerbock als Mosesfigur mit zwei Steintafeln dargestellt wird. Überschrieben ist die Anzeige, die unter anderem in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung», der «Süddeutschen Zeitung» und im Berliner «Tagesspiegel» erschien, mit dem Slogan «Wir brauchen keine Staatsreligion».

«Indem die INSM antisemitische Stereotype nutzt und diese religionsfeindliche Anzeige in großen Tageszeitungen geschaltet hat, hat sie eine bisher gültige Grenze des politisch-moralischen Anstands überschritten», erklärte der SPD-Arbeitskreis. Man warne ausdrücklich
davor, politische Unterschiede mit respektlosen Mitteln auszutragen. «Die INSM sollte sich fragen, wem sie damit nützt. Die Geister, die sie ruft, sind am rechten Rand der Gesellschaft», erklärten die christlichen Genossen.

Die bieldiskutierte Anzeige ist aber auch auf Zustimmung gestoßen.

epd/ Screen Ausschnitt Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)










12.06.2021 • 16:23 Uhr

Mutiger Theologe: Kirchen ohne überzeugende Antworten zu Corona - "Im Kitsch verrannt"

Der Systemtheologe Günter Thomas hat die Rolle der Kirchen in der Corona-Pandemie kritisiert. Die Kirchen hätten viel getan und viel geredet, aber im Kern nichts gesagt, sagte Thomas am Samstag vor der digital tagenden lippischen Landessynode. «Tapfer, tiefenentspannt und doch zugleich tief trostlos» hätten sich die Kirchen in ihren Statements dargestellt. Wenn sie in «stoischer Ruhe» verkündeten, dass Gott die Menschen begleite, egal was passiere, sei das ein «Heldenchristentum mit einer metaphysischen Trostlosigkeit».

Nach Worten von Thomas sollte die Kirche die Klage, wie etwa in den Psalmen vermittelt, stärker entdecken. «Wir brauchen in diesen Zeiten Klagemauern», erklärte der evangelische Theologe, der an der Bochumer Ruhr-Universität den Lehrstuhl für Ethik und Fundamentaltheologie innehat. «Wir brauchen diese Ritzen, in die Menschen so heimlich wie öffentlich ihren Verzweiflungsglauben stecken können», sagte er.

Dazu gehöre auch die Erkenntnis, dass die Natur nicht allein schön und bewahrenswert sei, sondern wie das Corona-Virus ein Feind des Menschen sein könne, sagte der Theologe. Wer nur die Integrität der Schöpfung bewahren wolle, leugne «die Härten der Evolution». Kirche habe sich hier oftmals im Kitsch verrannt.epd










12.06.2021 • 16:16 Uhr

Innenstadt Goslar: Mutiger Zeuge hilft der Polizei bei der Verfolgung und Festnahme eines widerspenstigen 28-Jährigen

Am gestrigen Freitag, gegen 15 :30 Uhr, entdeckten zivile Beamte der Polizeiinspektion Goslar eine Person in der Goslarer Innenstadt, die per Haftbefehl gesucht wurde. Beim Ansprechen der Person flüchtete diese sofort fußläufig durch die gut besuchte Innenstadt in Richtung Jakobikirchhof.

Dank des beherzten Eingreifens eines Gastes, welcher die Situation erkannte und sich im Außenbereich eines Restaurants am Jakobikirchhof aufhielt, konnte der Flüchtende aufgehalten werden. Dabei verletzte sich der Helfer leicht. Die hinzueilenden Polizeibeamten konnten so den Flüchtigen überwältigen. Hierbei widersetzte sich der 28- jährige Goslarer der Festnahme und leistete aktiv Widerstand, so dass unmittelbarer Zwang eingesetzt werden musste, um eine Fixierung durchführen zu können.

Nach der erfolgten Fesselung und Durchsuchung fanden die Beamten beim 28- Jährigen diverse Betäubungsmittel sowie einen "Knallkörper", welcher unter das Sprengstoffgesetz fällt. Nun erwarten dem Festgenommenen -neben der noch zu verbüßenden Freiheitsstrafe- neue Verfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie gegen Sprengstoffgesetz. Im Anschluss daran wurde der 28- jährige Goslarer ins Gefängnis gesteckt. red










12.06.2021 • 13:53 Uhr

Kohle für Kultur! Programm „Niedersachsen dreht auf“ wird verlängert - Minister Tümler: "Wir brauchen Kultur mehr denn je!"

Das Programm „Niedersachsen dreht auf“ wird bis Ende 2022 verlängert. In allen vier Förderlinien können ab sofort wieder Anträge gestellt werden. „Wir brauchen Kultur dringender denn je“, so Niedersachsens Kulturminister Björn Thümler. „Niedersachsen dreht auf“ ist eine echte Erfolgsgeschichte. Gerade jetzt, wo es endlich wieder los geht mit vielfältigen kulturellen Aktivitäten, ist es wichtig, dass weitere Anträge bei „Niedersachsen dreht auf“ gestellt werden können. So stellen wir sicher, dass wir eine nachhaltige Vitalisierung der Kultur in ganz Niedersachsen erleben werden.“ Vier Millionen Euro stehen für die Neuauflage des Programms bereit.

„Die Landschaften und Landschaftsverbände als Träger der regionalisierten Kulturförderung freuen sich sehr, dass „Niedersachsen dreht auf“ fortgeführt werden kann“ erklärt Hermann Bröring, der Präsident der Emsländischen Landschaft und Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Landschaften und Landschaftsverbände in Niedersachsen. „Das Programm trägt entscheidend dazu bei, auch die Kultur im ländlichen Raum erfolgreich an der aktuellen positiven Entwicklung teilhaben zu lassen.“

Alle Informationen zum Programm finden Sie hier:

https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/ausschreibungen_programme_forderungen/corona-sonderprogramm-fur-solo-selbststandige-und-kultureinrichtungen-192816.html










12.06.2021 • 13:44 Uhr

Kreiensen: Schule mit Steinen bombardiert - Schäden in Höhe von 3.000 Euro angerichtet - Zeugenaufruf der Polizei

Tatort: Einbeck, Am Thie in Kreiensen, Tatzeitraum: Mittwoch, 09.Juni 2021, 15.30 Uhr bis Donnerstag, 10.Juni 2021, 07 Uhr :

Im Zeitraum Mittwoch bis Donnerstag beschädigten bislang unbekannte Täter das Schulgebäude der Grundschule in Kreiensen. Der oder die Täter warfen mehrere Steine gegen die Fenster des Gebäudes, die dadurch beschädigt wurden. Insgesamt entstanden Schäden in Höhe von ca. 3000 Euro.

Zeugen, die in dem oben genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen im Bereich der Grundschule Kreiensen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Bad Gandersheim in Verbindung zu setzen. schw











12.06.2021 • 13:23 Uhr

Landfrauen-Schaufenster in Bad Gandersheim: "Das lehrt uns jeder Garten, Arbeit, Freude und auch Warten!"

Kreativ mit Sinn! Die aktiven Landfrauen Bad Gandersheim-Kreiensen haben ihr Schaufenster in der Moritzstraße (ehemals Handarbeitsladen Funke) in der südniedersächsischen Kur- und Rehstadt Bad Gandersheim neu und ansehnlich dekoriert. Das berichtet Brunhilde Kühle für den Verein. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group hat sich die neuen Dekoration angeschaut - und war begeistert. Inspirationen reichlich. Diesmal haben sich die Landfrauen dem Thema Garten zugewandt. Neben nostalgischen Exponaten sind Anregungen für die Selbstversorgung mit Obst und Kräutern zu bestaunen.

Schön zu lesen und doch auch nachdenklich Anmerkungen zum Thema Garten.

Zitat: "Der Garten ist mein Heiligtum,
mein Himmelreich und Glück,
die Insel, die mir Freude schenkt,
vom Paradies ein Stück..."


red/Fotos: Fis WMG














12.06.2021 • 12:55 Uhr

Liedermacher Wecker hadert mit narzisstischen Herrschern

Der bayerische Liedermacher Konstantin Wecker (74) träumt von einer herrschaftsfreien Welt. «Wir sind seit tausenden Jahren von malignen, narzisstischen Herrschern besetzt. Von Caligula bis Trump: Wieso hat es sich die Menschheit immer gefallen lassen, beherrscht zu werden?», führte Wecker im Interview mit der «Augsburger Allgemeinen» (Samstagsausgabe) aus.

«Wir haben doch alles vernichtet, was uns am Leben erhält. Wir machen die Tier- wie die Pflanzenwelt kaputt. Wir vernichten, anstatt aufzubauen», kritisierte Wecker. Das habe alles mit «diesen Herrschaftsstrukturen zu tun, die uns auch zum zerstörerischen Immer-Mehr und zur Konkurrenz treiben». Dem allem stehe sein «naiver Wunsch nach Utopia» entgegen. «Und ich stehe zu meiner Naivität.»

Auch mit Europa hadert der Liedermacher aktuell. Was derzeit mit Geflüchteten passiere, sei eine Katastrophe. «Ich gehöre zu den ganz wenigen glücklichen Menschen der Weltgeschichte, die in ihren über 70 Jahren selbst keinen einzigen Krieg erlebt haben.» Aber die Kriege, «die wir nicht erleben mussten», würden trotzdem in die Welt getragen, auch von Europa aus, betonte Wecker. Als Grund nannte er auch die deutschen Waffenlieferungen.

In dem Interview ging Wecker auch auf sein eigenes Leben ein: Man müsse sich etwa mit dem Alter versöhnen. «Das ist in unserer Gesellschaft sehr schwer: Stille einkehren zu lassen. Das wäre die Aufgabe des Alters.» Auch das Scheitern sei ein wesentlicher Teil des Lebens. Die Kunst liege darin, es anzunehmen. «Es nicht immer wieder zu schieben auf die anderen oder die Verhältnisse. Nur wenn man sich letztlich als verantwortlich für sein eigenes Scheitern begreift,
kann man daraus lernen und wachsen.»epd










12.06.2021 • 12:52 Uhr

Wolf im Landkreis Cuxhaven von Auto getötet

In Niedersachsen ist erneut ein Wolf von einem Auto überfahren worden. Die Kollision ereignete sich am frühen Samstagmorgen auf der Autobahn 27 in Richtung Cuxhaven, wie die Polizei mitteilte. Hinter der Anschlussstelle Nordholz sei der Wolf einem 28-jährigen Bremer direkt vor das Auto gelaufen. Der Wolf sei noch an der Unfallstelle verendet, am Wagen entstand den Angaben zufolge geringer Schaden. Ein alarmierter Wolfsberater habe das Tier mitgenommen, hieß es. In Niedersachsen leben nach Angaben der Landesjägerschaft mindestens 34 Wolfsrudel in freier Wildbahn. epd











12.06.2021 • 12:48 Uhr

Es hört nicht auf! Wieder schwer verletzter junger Biker (19) - Nach Kollision mit Ackerschlepper gegen Baum geprallt

Am gestrigen Freitag, 11. Juni 2021, gegen 16:05 Uhr, befuhr ein 58-Jähriger aus einem Uslarer Ortsteil mit einem Ackerschlepper und Anhänger die Landesstraße 554 von Schoningen in Richtung Allershausen. Beim Linksabbiegen in einen Feldweg kollidiert er mit einem überholenden, 19-jährigen Motorradfahrer aus einem Uslarer Ortsteil. Nach der Kollision mit dem Ackerschlepper prallt der Motorradfahrer gegen einen Baum. Der Motorradfahrer verletzte sich dabei schwer. An Ackerschlepper und Motorrad entstanden Sachschäden in Gesamthöhe von ca. 5000,00 EUR.

Die Polizei berichtet weiter: Gegen den Fahrer des Ackerschleppers wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Gegen den Motorradfahrer wird wegen einer Ordnungswidrigkeit ermittelt. reu










12.06.2021 • 12:38 Uhr

Hildesheim: Ökumenisches Projekt bringt Musik in Altenheime

Nach Monaten der Isolation, Einsamkeit und Eintönigkeit wollen evangelische und katholische Kirche mit einem ökumenischen Projekt unter dem Titel «Musik liegt in der Luft» in Südniedersachsen Konzerte in Altenheimen organisieren. «Musik erhebt und bringt die Seele zum Klingen», erklärte am Sonnabend Pastor Klaus-Daniel Serke, Initiator der Aktion und Koordinator für Altenseelsorge im evangelischen Kirchenkreis Hildesheim-Sarstedt.

Serke ist selbst Chorsänger und ergänzte, Musik «macht innerlich frei und verbindet mit dem Himmel». Beteiligt sind seinen Angaben zufolge 36 Gesangs- und Instrumentalgruppen, 24 Altenheime im Kirchenkreis Hildesheim-Sarstedt sollen zu Aufführungsorten werden. In Gärten, auf Terrassen und auf Höfen sind bis zu den Sommerferien 80 Konzerte für Seniorinnen und Senioren geplant.

Unter den beteiligten Gruppen gibt es laut Serke Kirchenbands und Kirchenchöre, Posaunen- und Gospelchöre sowie einen Kinderchor, Solisten und Familienbands. Am Montag (14. Juni) solle es mit einem Auftritt des Kirchenchores der evangelischen Gemeinde Zwölf-Apostel
Sarstedt-Land in einem Seniorenheim in einem Ortsteil von Sehnde südöstlich von Hannover losgehen. Auch für die Aktiven seien die Auftritte nach einer langen Zeit ohne Proben und Konzerte ein Grund zur Vorfreude, ergänzte Serke.epd










12.06.2021 • 09:15 Uhr

Überfall auf Tankstelle - Pistolenmann flüchtete mit einem Fahrrad

Am Donnerstagnachmittag (10.06.2021) kam es zu einem Überfall auf eine Tankstelle in der Bavenstedter Straße (Teilstück zwischen Siemensstraße und Porschestraße). Ein bisher unbekannter Täter erbeutete dabei unter dem Vorhalt einer Schusswaffe Bargeld.

Den Ermittlungen zufolge fuhr der Täter gegen 14:20 Uhr mit einem Fahrrad auf das Tankstellengelände, betrat den Verkaufsraum, bedrohte die Angestellte mit einer Pistole und erzwang so die Herausgabe eines niedrigen vierstelligen Geldbetrages. Anschließend flüchtete der Unbekannte auf dem Fahrrad in unbekannte Richtung.

Die Polizei leitete nach Bekanntwerden der Tat umgehend eine Fahndung mit mehreren Streifenwagen ein, die jedoch erfolglos verlief. Der Tatverdächtige wurde von der Überwachungskamera der Tankstelle erfasst. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht einen Beschluss, die Bilder des Tatverdächtigen zu veröffentlichen.

Zur Beschreibung des Mannes liegen folgenden Informationen vor:

-ca. 175 Zentimeter groß
-schlank
-dunkle Sonnenbrille
-OP-Maske
-schwarze Jacke (Art Trainingsjacke) mit weißen Aufdruck im
Brustbereich linksseitig
-dunkle Hose
-weiße Sneaker
-dunkle Umhängetasche mit drei weißen Streifen darauf
-hielt die Pistole in der rechten Hand
Zeugen, die Hinweise zu der Person geben können oder diese womöglich vor oder nach der Tat beobachtet haben, werden gebeten, sich dringend bei der Polizei Hildesheim unter der Nr. 05121/939-115 zu melden.jp /Fotos: Polizei
















12.06.2021 • 09:06 Uhr

Der Zoll kontrolliert die Gebäudereinigungsbranche - bundesweite Schwerpunktprüfung der Finanzkontrolle Schwarzarbeit

34 Beschäftigte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Braunschweig waren am 9. Juni 2021 im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktprüfung erfolgreich im Einsatz. Sie überprüften an 22 Objekten im Raum Braunschweig, Göttingen und Hildesheim insgesamt 23 Arbeitgeber der Gebäudereinigungsbranche und die dort tätigen 68 Arbeitnehmer, um die Einhaltung sozialversicherungsrechtlicher Pflichten und die rechtmäßige Zahlung des gesetzlich festgelegten Mindestlohns sicherzustellen, sowie den unrechtmäßigen Bezug von Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld I und II und die illegale Beschäftigung von Ausländern aufzudecken.

Den ersten Erkenntnissen nach bedarf es in 13 Sachverhalten weiterer Nachprüfungen. So besteht in drei Fällen der Verdacht, dass Sozialversicherungsbeiträge nicht ordnungsgemäß abgeführt wurden, in einem Fall liegen Erkenntnisse für eine Mindestlohnunterschreitung vor, ein Arbeitgeber hat die Arbeitszeiten der Arbeitnehmer nicht wie vorgeschrieben aufgezeichnet und sieben Arbeitnehmer beziehen neben ihrer Tätigkeit Leistungen vom Jobcenter. Hier ist bei den zuständigen Jobcentern abzuklären, ob der Nebenverdienst dort bekannt ist und auf die Leistungen angerechnet wird. Sollte dies nicht der Fall sein, liegt ein Betrug gegenüber dem Jobcenter vor. Zudem konnte ein ausländischer Arbeitnehmer bei der Prüfung keine gültige Arbeitserlaubnis vorlegen, so dass geprüft werden muss, ob ihm die Ausübung einer Beschäftigung in Deutschland überhaupt erlaubt ist.

Mit ihren kontinuierlichen Prüfungen sorgen die Beschäftigten der FKS dafür, dass es nicht zu höheren Ausfällen von Sozialversicherungs- und Steuerbeiträgen, einer stärkeren Wettbewerbsverzerrung zu Ungunsten der Unternehmen, die sich an die gesetzlichen Vorgaben halten, oder auch einer mangelhaften Absicherung bei Krankheit, Arbeitslosigkeit oder für das Alter der Arbeitnehmer*innen kommt. Die Gebäudereinigungsbranche ist geprägt von geringfügiger Beschäftigung und zählt zu einer der beschäftigungsstärksten Branchen, so dass der Zoll bei seiner Aufgabenwahrnehmung nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz einen besonderen Fokus darauf legt.

Zu den Tätigkeiten in diesem Bereich gehören beispielsweise die Innenreinigung von Gebäuden aller Art wie Büros, Geschäfte, Wohnhäuser, Krankenhäuser oder auch Schulen. Seit dem 1. April 2021 gilt die Achte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen in der Gebäudereinigung (Achte Gebäudereinigungsarbeitsbedingungenverordnung - 8. Gebäude-ArbbV) und damit ein bundeseinheitlicher Mindestlohn, auch für alle nicht an den Tarifvertrag Mindestlohn gebundenen Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen, einschließlich derer, die von einem Arbeitgeber mit Sitz im Ausland nach Deutschland entsandt werden.

Die Mindestlöhne pro Stunde betragen derzeit für die Lohngruppe 1 (z.B. Innen- und Unterhaltsreinigungsarbeiten) 11,11 Euro und für die Lohngruppe 6 (z.B. Glas- und Fassadenreinigungsarbeiten) 14,45 Euro. Neben Mindestlohnverstößen kommt es in der Branche der Gebäudereinigung erfahrungsgemäß auch häufig zu Strafverfahren wegen des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt nach § 266a StGB, da beispielsweise Wegezeiten von einem Objekt zum nächsten oder Umkleide- und Rüstzeiten (Aus- und Anziehen von Hygienekleidung, Auf- und Ab-rüsten von Putzwagen) nicht als Arbeitszeit angerechnet werden.

Zusatzinformation:

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit der Zollverwaltung führt ganzjährig regelmäßig sowohl bundesweite als auch regionale Schwerpunktprüfungen mit einem erhöhten Personaleinsatz durch, um den besonderen präventiven Charakter einer hohen Anzahl an Prüfungen in bestimmten Branchen zu erhalten. Dies ist ein wichtiges Instrument zur Senkung der gesellschaftlichen Akzeptanz von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung.











12.06.2021 • 09:03 Uhr

Eskalation in Bündheim: Frau schlägt anderer Frau mehrfach ins Gesicht

Am Freitagnachmittag kam es laut Angaben der alarmierten Polizei in Goslar in einem Mehrfamilienhaus in Bündheim zu erst zu verbalen Streitigkeiten zwischen einer 29-Jährigen aus Liebenburg und einer 23-Jährigen aus Bad Harzburg. Dann wurde es heftiger. Im Verlauf der Streitigkeiten soll die Liebenburgerin ihre Kontrahentin mehrfach in das Gesicht geschlagen und zu Boden gestoßen haben. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzungen aufgenommen. red










12.06.2021 • 08:58 Uhr

Corona-Virus-Lage am Samstag: Inzidenzwert im Kreis Northeim bei 18,9 - geschätzt 15,1 - Ansteckungswelle flacht weiter stark ab

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Freitag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt einen Ansteckungswert - Inzidenz - von tagesaktuell 18,9 Fälle auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen offiziell bekannt. Aufgrund von Meldeverzügen hat das RKI ergänzend einen "Schätzwert" von 15,1 Inzidenzen für den Kreis dokumentiert.

Im Klartext deutet das an: Die Ansteckungswelle mit dem Corona-Virus tedentiert weiter heftig in Richtung Null. Die Detailfakten für den Kreis werden von der Northeimer Kreisverwaltung traditionell am Montag veröffentlicht.

red/Grafiken: RKI / NDR / Gesundheitsministerium Niedersachsen










12.06.2021 • 08:46 Uhr

Förderverein verteilt 1.000 LAGA-Maskottchen "Gießkanne WASIM" jetzt aus Holz zum Bemalen an Kindergärten und Grundschulen

Im Frühjahr 2020 hatte die LAGA-Gesellschaft einen Wettbewerb ausgeschrieben, in dem ein Maskottchen für die LAGA 2022 gesucht wurde. Den Gewinnerentwurf lieferten zwei Schüler:innen aus Stadtoldendorf. Johanna Nienstedt und Florian Arifaj hatten sich eine Gießkanne mit Mütze und Brille ausgedacht, die den Besucher freundlich anlächelt. Der kleine sympathische Kerl erhielt den Namen Wasim. Sie ist als Plastik-Gießkanne schon einmal von der LAGA Gesellschaft vorgestellt worden, jetzt kommt sie in Holz!

Um das Maskottchen überall in der Region bekannt zu machen, startet der Förderverein der Landesgartenschau in der kommenden Woche eine groß angelegte Mit-Mach-Aktion für Kinder. Zwischen dem 14. und 29. Juni verteilen Mitglieder des Fördervereins mehrere hundert, rund 30cm hohe Holz-Wasims an insgesamt 18 Kindergärten und Schulen. Das Projekt unterstützt die Jugendstiftung des Landkreises Northeim mit 5.000 Euro, weitere 1.000 Euro steuert der Förderverein selbst bei.

Der Auftakt der Aktion findet am Montag, 14.Juni um 11:30 Uhr in der Grundschule Bad Gandersheim statt.

Die Schul- und Vorschulkinder der Stadt Bad Gandersheim, der Gemeinde Kalefeld sowie der Ortsteile Kreiensen, Greene und Opperhausen der Stadt Einbeck erhalten je einen Wasim, genauer gesagt seinen Schattenriss aus Holz. Das Holz ist wasserfest verleimt und mit einem Bohrloch versehen, so dass es auf einen Stab aufgesteckt werden kann. Die Kinder können ihren Wasim nach ihren eigenen Vorstellungen bemalen und zu Hause in den Garten oder an anderer gut sichtbarer Stelle aufstellen.

„Unsere Idee ist, dass wir mehrere hundert bunte Gießkannen in der Stadt und den Dörfern aufstellen und so einen unübersehbaren Hinweis auf die Landesgartenschau 2022 geben. Auf diese Weise werden die Kinder zugleich in das Projekt eingebunden und dafür begeistert. Die LAGA wird für sie zu einer Veranstaltung, an der sie aktiv teilhaben und zu der sie selbst beitragen“, erläutert Dr. Rolf Holbe, Vorsitzender des LAGA-Fördervereins.

Der Auftakt der Aktion findet am Montag, 14. Juni um 11:30 Uhr in der Grundschule Bad Gandersheim statt. In den folgenden Tagen besuchen Mitglieder des Fördervereins in Gandersheim die Kindergärten des DRK, der Lebenshilfe, die Kindergärten Wolperode, Harriehausen, Gremsheim, Wolperode und in die Grundschule Heckenbeck, in Einbeck die Schulen Kreiensen und Greene, die Kindergärten Kreiensen, Opperhausen und Greene und in der Gemeinde Kalefeld den Evangelische Kindergarten Kalefeld, den Evangelischen Kindergarten Echte, die Kita Spatzennest und die Grundschule Kalefeld. red










12.06.2021 • 08:40 Uhr

„Die Möbelfanten – Nichts verschwenden – weiter verwenden“ - Landkreis Northeim startet Projekt zur Unterstützung von Bedürftigen

Durch das Projekt „Die Möbelfanten – Nichts verschwenden – weiter verwenden“ sollen Personen, die gebrauchsfähige Möbel abgeben wollen und bedürftige Personen, welche die Möbel gerne noch verwenden wollen, zusammengeführt werden.

Jedes Jahr werden in Deutschland mehrere Millionen von grundsätzlich noch gut erhaltenen Möbelstücken entsorgt. Dadurch entsteht ein immens großer Anteil von Müll, welcher die Kapazitäten der Deponien belastet. Die Herstellung von Ersatzmöbeln hat zudem einen negativen Einfluss auf das Klima. Gleichzeitig gibt es viele Menschen, auch im Landkreis Northeim, die bereit wären, gebrauchte Möbel, für die keine Verwendung mehr besteht, zu übernehmen. Oftmals sind das Personen, die nur über geringe Einkünfte verfügen oder Sozialleistungen erhalten und in vielen Fällen nicht in der Lage sind, auf einen Schlag größere Anschaffungen zu tätigen oder die Möbel abzuholen.

„Genau diesem Problemansatz wollen wir mit dem Projekt Möbelfanten entgegen wirken“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. „Es werden nicht nur Menschen mit einem kleinen Geldbeutel unterstützt, sondern gleichzeitig auch noch die Umwelt geschont.“

Für die vorbereitenden Maßnahmen soll der Landkreis Northeim rd. 18.000 Euro zur Verfügung stellen. Anschließend soll das, zunächst befristete Projekt, jährlich mit 60.000 Euro unterstützt werden. „Bis 2024 wollen wir das Projekt sukzessive etablieren und Erfahrungen sammeln, um darauf aufbauend im Anschluss über eine Fort-setzung des Projektes entscheiden zu können“, verweist Landrätin Astrid Klinkert-Kittel auf den zunächst vorgesehenen dreijährigen Projektzeitraum. Nach Zustimmung des Kreistages am 19. Juli könnte die Projektumsetzung im Kreisgebiet bereits im Herbst 2021 gestartet und vom Tagestreff Oase Northeim landkreisweit umgesetzt werden. lpd/ Foto: Fis WMG











12.06.2021 • 08:33 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen der Polizei auf B64 bei Greene: 17 Tempoverstösse

Ereignisort: Einbeck, Bundesstraße 64 Höhe Greene, Ereigniszeitraum: Donnerstag, 10 Juni 2021, 08.50 Uhr bis 10.45 Uhr:

Bereits am Donnerstag, 10. Juni 2021, führten Beamte der Polizei Bad Gandersheim und Einbeck in der Zeit von 08.50 Uhr bis 10.45 Uhr im Bereich der Ortsdurchfahrt Greene eine Geschwindigkeitskontrolle durch. In dem genannten Zeitraum konnten insgesamt 17 Verstöße festgestellt werden, wovon zehn Verstöße im Verwarngeldbereich geahndet wurden. Die anderen werden teurer. red/ schw










12.06.2021 • 08:18 Uhr

Dassel: 71-Jähriger im Supermarkt Geldbörse gestohlen - 100 Euro Bargeld , Ausweis und Scheckkarte weg

Die Polizei in Dassel berichtet soeben: Bereits am Mittwochvormittag, 9. Juni 2021, befand sich eine 71-jährige Frau gegen 12.15 Uhr zum Einkaufen in einem Lebensmittelmarkt in der Ilmestraße in Dassel. In einem unbeobachteten Moment muss ein bislang noch unbekannter Täter die Geldbörse der Dame aus einer mitgeführten Einkaufstasche entwendet haben. Diese hatte die aus einem Einbecker Ortsteil stammende Frau während des Einkaufes im Einkaufswagen abgelegt. Im Kassenbereich wurde dann von ihr das Fehlen der Geldbörse, mit 100 Euro Bargeld, Ausweis und Scheckkarte bemerkt.

Zeugen, die möglicherweise Angaben zu Tat und Täter machen können, werden gebeten, sich unter Telefon 05561-949780 zu melden.kr










12.06.2021 • 08:10 Uhr

Jetzt mitmachen und schöne Preise gewinnen! Balkonwettbewerb in Jürgenohl

Auch in diesem Jahr bleibt wohl für viele Einwohner*innen nur der Balkon als Erholungsplatz Zuhause. Viele Balkone in Jürgenohl werden jährlich mit Blumen liebevoll bepflanzt und dekoriert. Die blühenden Pflanzen erfreuen nicht nur die Mieter selbst, sondern auch die ganze Nachbarschaft.

Die Kooperationspartner vom Beratungsbüro Lebens Raum in Jürgenohl wollen in diesem Jahr die besten Balkon-Oasen finden und rufen einen Balkonwettbewerb aus. Alle Bürgerinnen und Bürger, die in Jürgenohl (und auch in Kramerswinkel) wohnen und ihren Balkon in diesem Jahr mit Blumen bepflanzen, können sich an dieser Aktion beteiligen. Interessierte können mehrere schöne Bilder von Ihrer Balkon-Oase machen und diese digital an den Quartiersmanager Pavel Simchanka (pavel.simchanka@paritaetischer.de) oder ausgedruckt per Post an den Lebens Raum, Danziger Str. 53, 38642 Goslar mit dem Vermerk „Balkonwettbewerb“ schicken. Bitte die eigenen Kontaktdaten nicht vergessen.

Da die Balkonpflanzen unterschiedliche Blütezeiten haben, wird der Einsendeschluss auf den 31.Juli 2021 gesetzt. Im August oder September wird die Jury der Kooperationspartner vom Lebens Raum (Paritätischer Goslar, Wohngesellschaften Goslar/Harz und ›Wiederaufbau‹ eG) die drei schönsten Balkone von Jürgenohl auswählen und auszeichnen. Mit etwas Glück kann man Gutscheine vom Gartencenter Nordharz im Wert von 75, 50 und 25 Euro für die nächste Bepflanzung gewinnen.red










12.06.2021 • 08:07 Uhr

Alle Augen auf die US-Notenbank

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekraBank

Die Aktienmärkte starteten die vergangene Woche etwas nervös, nachdem die US-Zentralbank etwas lauter über die Notwendigkeit eines steigenden Zinsniveaus nachgedacht hatten. Im Laufe der Woche beruhigten sich die Gemüter wieder, nicht zuletzt, weil die Europäische Zentralbank in ihrer Sitzung am Donnerstag deutlich machte, wie weit sie noch von einer Straffung der monetären Bedingungen entfernt ist. Es erscheint so, als haben die Finanzmärkte die starke Konjunkturerholung bei vorübergehend höheren Inflationsraten mittlerweile eingepreist und warteten jetzt auf neue Impulse. Eine positive Nachricht für die Staatshaushalte vieler Länder bedeutete die internationale Einigung auf Mindeststeuersätze für Unternehmen. Allerdings wird deren Umsetzung noch viel Zeit in Anspruch nehmen. Auf Unternehmensseite sind hiervon eine begrenzte Anzahl von Großunternehmen betroffen, deren Gewinnperspektiven sich dadurch etwas eintrüben. Angesicht der gegenwärtigen guten Bedingungen für die Aktienmärkte kam es jedoch nicht zu spürbaren Auswirkungen.

Inflationserwartung
unter Beobachtung

Impulse könnte den Märkten die anstehende Sitzung der US-Notenbank Fed geben. Die Erholung der US-Wirtschaft von der Corona-Krise ist bereits weiter vorangeschritten als in Europa. Die Inflationsrate liegt mittlerweile deutlich oberhalb der von der Fed angestrebten Marke. Die Währungshüter müssen die Entwicklung der Inflationserwartungen genau beobachten, denn Inflation beginnt in den Köpfen der Akteure in den Unternehmen, in den Haushalten und an den Finanzmärkten. Die Kunst der Notenbanker besteht vor allem darin, den Märkten ein behutsames Vorgehen bei der Normalisierung der Geldpolitik nach der Corona-Pandemie zu vermitteln.










12.06.2021 • 08:04 Uhr

VW-Passat-Fahrer zwingt Frau durch irres Überholmanöver zur Vollbremsung - Sie merkt sich Kennzeichen und alarmiert Polizei - Ermittlungen wegen Nötigung

Am Donnerstagnachmittag,10.Juni 2021, es war 17 Uhr, befuhr eine 49-jährige Einbeckerin die Bundesstraße 3, in Richtung Einbeck. Hierbei wurde sie von einem männlichen Fahrer eines VW Passat genötigt, indem dieser mehrmals hinter ihr die Hupe betätigte, sehr dicht auffuhr und sie dann trotz durchgezogener Linie überholte. Im weiteren Verlauf hielt er, ohne ersichtlichen Grund, sein Fahrzeug in einem Kurvenbereich an und zwang die Frau somit zu einer Vollbremsung. Anschließend entfernte sich der bislang unbekannte Fahrer.

Da sich die Pkw-Fahrerin das Kennzeichen des Passat merken konnte, hat die Polizei Einbeck ein Ermittlungsverfahren wegen Nötigung eingeleitet. Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall und dem Fahrer machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Einbeck unter Telefon 05561-949780 zu melden.kr










11.06.2021 • 20:25 Uhr

Bad Gandersheimer Harzländer-Chef Neidhardt dementiert Gerüchte um Mastanlage - Einfriedung dient der Sicherheit - Überwachungsaudit mit 96 Prozent-Level bestanden

Die kurzzeitig aufgetretenen Spekulationen nach einer neuen Einfriedung eines 6.000 Quadratmeter großen Areals im Umfeld der Fleischwarenfabrik Harzländer über die mögliche Nutzung des Geländes hat der Geschäftsführer des Bad Gandersheimer Unternehmens, Jochen Neidhardt, soeben mit aller Deutlichkeit dementiert. "Wir haben die neue umfangreiche Einfriedung des unbebauten Grundstücks mit Zäunen und Schranke vor allem aus Sicherheitsgründen vorgenomme.", erklärte der Geschäftsführer vor wenigen Minuten in einer Richtigstellung gegenüber dem Redaktionsnetzwerk. Die aufgekommenen Spekulationen hatten für einigen Wirbel gesorgt. Definitiv ist damit klargestellt, dass es keine Pläne für eine Mastanlage mit 2.500 Schweinen bei der Fleischwarenfabrik im Kriegerweg gibt.

Der Firmenchef wartete vielmehr mit einer tatsächlichen und Motiven Aktualität auf:
"Wir setzen weiter auf Sicherheit, Qualität und Nachhaltigkeit unserer Harzländer-Produkte und Produktion", so bekräftigte Jochen Neidhardt. Eine aktuelle Bestätigung dieser Firmenstrategie hat das Unternehmen soeben bei einem nicht angekündigten Überwachungsaudit "JFS" (Internationaler Food Standard) mit einem 96-Prozent High level bestanden. Das sind beste Fakten aus dem Harzländer-Unternehmen.
red /Foto: Fis WMG










11.06.2021 • 20:08 Uhr

Ex-Stadtbrandmeister Günter Ahrens rückt nach Mandatsverzicht von Friedrich Overbeck im Stadtrat nach

Drei Monate vor der Kommunalwahl am 12. September 2021 ergibt sich im Rat der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim noch einmal eine personelle Veränderung. CDU-Ratsherr Friedrich Overbeck (Altgandersheim) ließ durch Bürgermeisterin Schwarz am gestrigen Donnerstag in der öffentlichen Video-Ratssitzung seinen sofortigen Mandatsverzicht mitteilen. Es heißt mit Rücksicht auf seinen Gesundheitszustand.

CDU-Fraktionsvorsitzender Timo Dröge bestätigte auf Nachfrage, dass als neuer Ratsherr der frühere Stadtbrandmeister Günter Ahrens in den Stadtrat nachrücken wird. Ahrens ist auch CDU-Stadtverbandesvorsitzender der Christdemokraten in Bad Gandersheim. Er wird bei den anstehenden Kommunalwahlen für den Stadtrat und Kreistag antreten.red












11.06.2021 • 19:21 Uhr

Freilichtspiele Schwäbisch: Endlich! Testpflicht entfällt!

Neues von den Freilichtfestspielen in Schwäbisch Hall:

In einem aktuellen Statement an das "sehr verehrte Publikum" heißt es: In der nächsten Woche geht es weiter. Walter Sittler hat am Samstag Premiere, in dieser Saison spielt er, erstmals im Ensemble der Freilichtspiele, die Titelrolle in Lessings Nathan der Weise. Und schon in der kommenden Woche wird er als Erich Kästner zu erleben sein. Bereits im letzten Jahr hat er mit den Erinnerungen an eine Dresdner Kindheit sein Publikum verzaubert. Mit großer Intensität und zugeneigter Wärme erzählt er über eine Zeit, die so längst untergegangen ist; aber die Empfindungen und Erlebnisse, die leichte Spielfreude, die Ängste und Zwänge der Heranwachsenden sind doch von allgemeiner Gültigkeit. Über 300 Mal hat Sittler die Erinnerungen aufgeführt; Martin Mühleis führte Regie, Libor Símas Originalkompositionen für ein Sextett begleiten den Abend. Die Sagas-Produktion wurde mit dem renommierten Erich-Kästner-Literatur-Preis ausgezeichnet. Freitag, 18. Juni, um 20.30 Uhr auf der Großen Treppe: Walter Sittler spielt Erich Kästner: Als ich ein kleiner Junge war.


„Die Monate haben es eilig. Die Jahre haben es eiliger.
Und die Jahrzehnte haben es am eiligsten. Nur die
Erinnerungen haben Geduld mit uns. Besonders dann,
wenn wir mit ihnen Geduld haben.“
Erich Kästner

Im letzten Jahr wurde Das Spiel von Liebe und Zufall von Marivaux von Kritik und Publikum gefeiert. Die witzige Umsetzung des klassischen Textes zeigt die Zufälle der Liebe mittels Corona-Abstands-Baguette und überdreht farbigen Spiel. Es ist eine vergnüglich geistreiche Verwechslungskomödie, in der zwei junge Menschen das Herz des/der Zukünftigen prüfen wollen, indem sie mit Diener und Kammerzofe die Rollen tauschen. Keiner weiß vom Tausch des anderen, die scheinbare Zofe verliebt sich in den scheinbaren Diener, und beide wissen vor lauter Standesunterschiedbedenken nicht ein noch aus; Verwirrung auf allen Seiten, nur einer hat die Spielfäden in der Hand: der Vater. Mit Gefühlen spielt man nicht, doch wenn die Eitelkeit einen dazu treibt, mag’s Verletzungen geben – oder eine Auflösung im letzten Moment…

„Für ausgesprochen ansehnlich hält
sich hier schließlich jeder!“
Silvia in Marivaux‘ Komödie

Übrigens: Regie führte Philipp Moschitz. Die Presse feierte ihn für sein „Spiel von Liebe und Zufall“ und zeigte sich überrascht von der bunten Lebendigkeit des Spiels. In diesem Jahr wird er das himmlische Musical Sister Act inszenieren. Der junge Regisseur und Schauspieler war hier bereits mit dem Metropoltheater München zu Gast, eine überaus phantasievoll poetische artistische „Alice“ verzauberte 2019 im Neuen Globe. Moschitz wurde für seine Arbeiten mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Monika-Bleibtreu-Preis und war zuletzt zum Festival Radikal jung eingeladen.

Und zum Schluss die gute Nachricht für Ihren Theaterbesuch: Gerade noch pünktlich zu unserem Saisonstart fallen die Inzidenzwerte unter 35 und bereits zur öffentlichen Generalprobe von „Nathan der Weise“ mit Walter Sittler in der Titelrolle am Freitag, den 11. Juni, können wir das Platzangebot an der Großen Treppe erhöhen. Außerdem entfällt für alle Besucher die Testpflicht. Sie müssen lediglich wegen der Nachverfolgbarkeit Ihre Adresse hinterlegen und bis zum Platz eine Maske tragen. red/Screen Freilichtspiele














11.06.2021 • 18:05 Uhr

Bad Gandersheimer Kriegerweg: Was hat die gigantische Einzäunung von 6.000 Quadratmeter Harzländer-Areal zu bedeuten? - Spekulationen um eine Mastanlage für 2.500 Schweine - Vorteilhafte Synergien

Mit großer Aufmerksamkeit und spekulativen Interesse ist eine auffällige Einfriedung eines großen Areals bei der Harzländer-Fleischwarenfabrik in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt beobachtet worden. Die Schranken und Einzäunungen umschließen Firmenangaben zufolge eine Fläche von rund 6.000 Quadratmetern.

Sofort wurden im benachbarten Wrescherode diverse Gerüchte über eine neue Großinvestition gestreut. Entsteht hier eventuell eine Mastanlage für Schweine direkt neben der Fleischwarenfabrik? Die Fläche bietet tatsächlich Raum für eine Anlage für 500 Tiere pro Etage. Bei einer geplanten Kapazität auf fünf möglichen weil zulässigen Ebenen könnten 2.500 Tiere gehalten werden. Als ideal wird der Standort einer möglichen Mastanlage auch aufgrund der Nähe zur angeschlossenen Biogasanlage von Experten eingeordnet. "Hier gibt es Synergieeffekte, wenn durch den Mist Wärme produziert und in Ökostrom umgewandelt wird", so ein Fachmann. Das alles ist klimafreundlich."

Eine Recheranfrage zu den Hintergründen der spektakulären Einzäunt ist an das Unternehmen "Harzländer" gerichtet. Sie soll zeitnah beantwortet werden, heißt es aus dem Unternehmen.
red/Foto: Fis WMG










11.06.2021 • 16:15 Uhr

Bad Gandersheimer Ex-Kurhaus unter dem Hammer: Zuschlag für 500.000 Euro in Köln

Heute, Freitag, 15.27Uhr:

Vor wenigen Minuten ist das Versteigerungsrennen bei der Westdeutschen Auktions AG im Kölner Hilton Hotel über die Bühne gegangen. Dort galt das besondere Interesse der Bad Gandersheimer Immobilie "Ex-Kurhaus". Der Zuschlag erfolgte nach nicht einmal 15 Minuten. Es erfolgte der Zuschlag für 500.000 Euro. Der bisherige Eigentümer Robert Riedlberger hatte die Immobilie vor knapp zehn Jahren für 70.000 Euro von der Stadt Bad Gandersheim übernommen.
Mit dem neuen Investor dürfte feststehen, dass sich aus dem Gebäude heraus eine spannende Zukunft für das Quartier im Herzen des Kurviertels entswickeln wird.
red/ Fotos: Fis WMG










11.06.2021 • 10:02 Uhr

Bild des Tages! CDU "blitzt" Slogan "Zukunft gestalten" auf Hildesheimer Straße in Bad Gandersheim und wirbt damit für Engagement!

Was für ein geiler Hingucker! Das durchgeschnittene Auto auf der Hildesheimer Straße in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim ähnelt etwas dem mobilen Blitzer-Anhänger "Alice", ist aber keine Tempomessmaschine. Das bunte Autoteil "blitzt" auf seine Art. Zum Beispiel Schlagzeilen wie "Zukunft gestalten" und das knallrote rotes Logo "CDU". Die Fahrzeughälfte ist nach Angaben des Bad Gandersheimer Stadtverbandsvorsitzenden der Christdemokraten, Günter Ahrens, ein auffälliges Marketingobjekt für seine Partei. "Wir wollen damit auf uns aufmerksam machen. Werben, in unserer Partei mitzumachen. Nicht nur reden und meckern, sondern sich einbringen, engagieren, mitmachen und vielleicht auch als Kandidat oder Kandidatin für den Bad Gandersheimer Stadtrat und den Northeimer Kreistag aufstellen lassen!"
Ahrens (früherer Stadtbrandmeister) geht übrigens mit gutem Beispiel voran. Er wird am 12. September 2021 bei der Stadtrats- und Kreistagswahl für die CDU antreten.
Nachahmung empfohlen - in welcher Partei auch immer!
red/Foto: Fis WMG










11.06.2021 • 09:43 Uhr

Förderung der Tafelläden im Landkreis Northeim:Landrätin schlägt Erhöhung der institutionellen Förderung vor

Die fünf im Kreisgebiet vorhandenen Tafelläden erhalten aktuell jeweils bis zu 5.000 Euro je Kalenderjahr vom Landkreis Northeim. Bereits diese Unterstützung geht auf einen Vorschlag von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel aus dem Jahr 2019 zurück.

Für die Tafeln erleichtern die Zuschüsse die Arbeit und die oft unsicheren Jahresplanungen.
Die Corona-Pandemie hat die Tafelläden in den vergangenen Monaten besonders stark gefordert und die Arbeit deutlich erschwert. So konnten zahlreiche ehrenamtliche Kräfte, die als sog. Risikoperson gelten, ihre Tätigkeit nicht mehr oder nur mit starken Einschränkungen verrichten. Besonders herausfordernd waren aber auch die zu schaffenden hygienischen Voraussetzungen, um die Ausgabe der Lebensmittel zu gewährleisten. Dadurch entstanden nicht unerhebliche zusätzliche Aufwendungen.

Trotzdem haben die Tafelläden im Landkreis Northeim im Jahr 2020 regelmäßig 3.458 Personen mit Lebensmitteln versorgt (Bad Gandersheim 259, Einbeck 321, Northeimer 2.200, Nörten-Hardenberg 250 und Uslar 428). Durch die Tafeln werden viele Menschen durch ein breites Warenangebot unterstützt. „Dass die Tafelläden mit ihren Beschäftigten und vielen ehrenamtlichen Kräften ihr Angebot auch unter den Bedingungen der Corona-Pandemie zur Verfügung gestellt haben, verdient großen Respekt“, würdigt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel die Arbeit.

Die Tafeln bieten über dieses grundsätzliche Angebot zum Teil noch verschiedene Projekte an. Positiv fällt hier besonders das mobile Angebot der Tafeln auf. So wurden während der Corona-Pandemie Bedarfsgemeinschaften beliefert, sofern diese keine Möglichkeit hatten, die Tafelläden aufzusuchen.

Dieses Angebot soll künftig mit zusätzlichen Fördermitteln honoriert werden. So schlägt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel vor, die finanzielle Unterstützung der Tafelläden wie folgt auszugestalten:
• Sockelbetrag (max. 7.500 Euro / pro Jahr),
• Außenstellenzuschlag (max. 2.500 Euro / pro Jahr),
• Mobilitätszuschlag (max. 2.500 Euro / pro Jahr für regelmäßige Lieferdienste)
• Erhöhungszuschlag (max. 5.000 Euro / pro Jahr bei Versorgung von mehr als 1.000 Personen wöchentlich).

Sollten die Tafeln die Fördermittel jährlich in voller Höhe ausschöpfen, entstehen für den Kreishaushalt Aufwendungen in Höhe von 50.000 Euro pro Jahr. Das bedeutet gegenüber den derzeit bereit gestellten Mitteln eine Verdoppelung der Unterstützung.
Wenn der Kreistag zustimmt, soll die überarbeitete Richtlinie zur Förderung der Tafelläden im Landkreis Northeim rückwirkend zum 1. Januar 2021 in Kraft treten, so dass die Tafelläden bereits im laufenden Jahr die höheren Zuschüsse in Anspruch nehmen könnten.

lpd/
Das Bild dokumentiert Landrätin Astrid Klinkert-Kittel bei der gestrigen Pressekonferenz im Kreishaus in Northeim; neben ihr die neue Mitarbeiterin Seline Baumecker. Foto: Fis WMG










11.06.2021 • 09:14 Uhr

Was ist mit dem beliebten Spielbus NOMI los? SPD-Kreistagsfraktion startet Anfrage an Landrätin Astrid Klinkert-Kittel

Die Besorgnisse der Jugendpfleger und Jugendpflgerinnen im Landeis Northeim um das offenbar stillgelegte Betreuungsangebot für Kinder und Jugendliche durch den beliebten Spielbus NOMI durch die KSN hat zu einer ersten politischen Initiative geführt. Der sozialpolitische Sprecher und Geschäftsführer der SPD-Kreistagsfraktion Peter Traupe (Foto) richtete eine schriftliche Anfrage an Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (SPD), die im Aufsichtsrat der Kreissparkasse Northeim mitarbeitet. Peter Traupe: "Für die SPD-Kreistagsfraktion bitte ich um Auskunft: Sind Ihnen Hintergründe für die Entscheidung der KSN bekannt? Wie war die Inanspruchnahme des Spielbus? Sehen Sie Möglichkeiten für die Fortführung des Angebotes? Die SPD-Fraktion würde das sehr begrüßen."

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group hatte nach einem Recherchegespräch mit dem verantwortlichen Pressesprecher der KSN, Marketingchef Gernot Bollerhai am gestrigen Donnerstag seiner Bitte entsprochen, Fragen zum geschilderten Sachverhalt vorzulegen. Das ist unverzüglich geschehen. Wir dokumentieren an dieser Stelle diesen Fragenkatalog.

1. Aktivieren Sie wieder den Spielbus NOMI vollumfänglich, wenn die Corona-Beschränkungen diese wieder zulassen?

2. Ist der Spielbus NOMI von der KSN bereits ausgemustert?

3. Hat die KSN vor, die personelle Betreuung des Spielbusses NOMI bereits umstrukturiert?

4. Wie hoch war das bisherige Engagement der KSN in der Zeit, in der der Spielbus NOMI aktiv im Einsatz war?

5. Welche alternativen Sponsoring-Engagements sind von der KSN geplant, sollte der Spielbus NOMI gänzlich aus den Verkehrs gezogen werden?

Antworten seitens der KSN liegen bislang nicht vor.
red

Die Bilder dokumentieren Peter Traupe, Geschäftsführer der SPD-Keistagsfraktion, Landrätin Astrid Klinkert-Kittel im Kreistag und ein Screenscho/Ausschnitt der KSN zum Thema NOMI-Spielbus aus 2012.














11.06.2021 • 08:47 Uhr

Landkreis startet aufsuchende Beratung - Landrätin Astrid Klinkert-Kittel möchte besser über Unterstützungsangebote informieren

„Gegen Armut hilft Geld“ – mit diesem Titel ist der aktuelle Armutsbericht des Paritätischen überschrieben. Im Armutsbericht wird aufgezeigt, dass die Gruppe der Rentner*innen und Pensionär*innen mit Abstand am stärksten von dem Risiko der Armut betroffen ist. Die Entwicklung macht auch vor dem Landkreis Northeim nicht halt. Zahlen bei der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung oder der Anteil älterer Menschen beim Wohngeld steigen konstant.

„Häufig stellen Geld und Einkommen tatsächlich die entscheidende Schlüsselressource dar, wenn es um Teilhabemöglichkeiten an der Gesellschaft und die Chance auf selbstbestimmtes Leben im Alter geht“, weiß Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Wichtig sei deshalb, ältere Menschen aktiv am Leben der Gemeinschaft teilhaben zu lassen. Ziel ist, die Menschen so zu unterstützen, dass sie in ihrem gewohnten Lebensumfeld und ihren Sozialräumen leben können.

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel hat deshalb eine neue Vollzeitstelle im Fachbereich Soziale Leistungen eingerichtet. Aufgabengebiet von Seline Baumecker ist schwerpunktmäßig die aufsuchende Beratung der älteren Menschen vor Ort, abgestimmt auf die jeweilige persönliche Lebenslage.
„Ich möchte dazu beitragen, ältere Menschen besser über Unterstützungsangebote zu informieren und den Zugang zu zustehenden Sozialleistungen vereinfachen“, so Seline Baumecker, die aktuell noch beim Landkreis Northeim im 6. Semester duale Studentin der Sozialen Arbeit ist und die Tätigkeiten derzeit neben dem Studium mit 22 Wochenarbeitsstunden wahrnimmt.

Neben der Beratung von Betroffenen sollen unter ihrer Federführung innovative und bedarfsgerechte Angebote für ältere Menschen im Landkreis Northeim entwickelt werden. Zum Aufgabengebiet von Baumecker gehört auch die Unterstützung bei behördlichen Angelegenheiten, die Wahrnehmung einer „Lotsenfunktion“ für Angebote lokaler Akteure, die Planung und Durchführung von Veranstaltungen und Projekten zu den Themen „Übergang Arbeit in den Ruhestand“ und „Älterwerden“, die Vernetzung mit lokalen Akteuren und das Monitoring.

Nach erfolgreichem Studienabschluss soll sie die Stelle ab dem 1. August vollständig übernehmen. Seline Baumecker ist per E-Mail an sbaumecker@landkreis-northeim.de oder telefonisch unter 05551 708467 zu erreichen.

Zum Bild:

Wollen künftig besser über Unterstützungsangebote informieren: (v. l. n. r.) Seline Baumecker, Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Harald Rode (Dezernent für Jugend und Soziales)












11.06.2021 • 08:29 Uhr

Einbeck: 71-jähriger Autofahrer missachtet Vorfahrt: Zwei Menschen (80/81) bei Zusammenstoss schwer verletzt

Zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei schwerverletzten Personen kam es am gestrigen Donnerstag, gegen 16.10 Uhr in Einbeck im Bereich der Saalfeldstraße / Altendorfer Tor. Ein 71- jähriger Einbecker befuhr mit seinem Fahrzeug die Saalfeldstraße und beabsichtigte, das Altendorfer Tor in gerader Richtung zu überqueren. Hierbei übersah er den vorfahrtsberechtigten 80-jährigen Einbecker, welcher das Altendorfer Tor mit seinem Auto stadteinwärts befuhr.

Im Einmündungsbereich der beiden Straßen kam es zum Zusammenstoß. Durch den Aufprall wurden der 80-jährige Fahrer und seine 81-jährige Beifahrerin schwer verletzt und mussten ins Krankenhaus verbracht werden. An dem verursachenden Fahrzeug entstand Totalschaden, wobei die gesamte Front stark beschädigt wurde. Beide PKW waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.hor











11.06.2021 • 08:19 Uhr

Neuer Spielplatz Plangarten: Franziska Schadzek gibt erste Ein- und Ausblicke - Baubeginn am 9. August - Ab Oktober Einbau der neuen Spielgeräte - Stahlrutsche und Kunstrasen

Im Rahmen der Bauvorhaben des Millionenprojektes Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim soll der zentrale Kinderspielplatz im denkmalgeschützten Plangarten in der südniedersächsischen Kur- und Rehstadt Bad Gandersheim für einen beachtlichen Aufwand komplett um- und neugestaltet werden. Vom verantwortlichen Planungsbüro nsp in Hannover gab dazu Franziska Schadzek in der Video-Ratssitzung am gestrigen Donnerstagabend (wir berichteten) aufschlussreiche Ein- und Ausblicke.

Wichtig war ihre Information vor den Ratsmitgliedern und gut 55 online-Zuhörern und Zuschauern, dass der vorhandene Spielplatz komplett ausgeräumt wird. Diesen Maßnahmenbeginn datierte die Planerin auf den 9. August 2021. Die beauftragte Firma Reinhard werde ab diesem Zeitpunkt den Spielplatz für den öffentlichen Betrieb sperren. Dann beginnen die vorbereitenden Erd-, Gründungs- und Fundamentarbeiten. Bäume würden im Plangarten nicht mehr gefällt, versicherte Schadzek ausdrücklich. Alles an Bauaktivitäten habe sich an den Erfordernissen des Denkmalschutzes auszurichten. "Die Denkmalschutzbehörde hat die Maßnahme genehmigt. Die ehemalige Burg, heute das Amtsgericht, dürfe nicht verstellt werden".

Ihren Darstellungen zufolge soll ab Oktober 2021 der Einbau der ambitionierten neuen Spielgeräte erfolgen. Hier sind einige besondere Attraktionen vorgesehen. So u.a. ein Stangenwald, eine Stahlrutsche in eine Sandfläche hinein. Es sollen Hügel angelegt werden. In einem besonderen Bereich ist die Anlage von Kunstrasen vorgesehen. Die jetzt noch vorhandene Seilbahn auf dem Spielplatz soll es an dieser Stelle in Zukunft nicht mehr geben. Schadzek versprach, dass sie an anderer Stelle erstellt werden soll. Ein genauer Standort steht aber noch nicht fest.

Auf Nachfragen von Ratsfrau Anja Görlach versicherte die nsp-Repräsentatin, dass der neue Spielplatz definitiv barrierefrei - auch für Kinder in Rollstühlen - gestaltet wird. red /Fotos: Fis WMG
















11.06.2021 • 07:55 Uhr

Corona-Virus-Lage am Freitag: Inzidenzwert im Kreis Northeim sinkt wieder auf 15,9 - Pandemie schwächt sich weiter ab

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Freitag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat einen tagesaktuellen Inzidenzwert für den Landkreis Northeim von 15,9 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen offiziell mitgeteilt (siehe Inzidenzkarte).
Damit ist der Ansteckungsgrad gegenüber dem Vortag gesunken. Diese Entspannung der Pandemie hat sich in ganz Niedersachsen fortgesetzt. Das lässt sich ergänzend an der Inzidenzampel des Gesundheitsministeriums in Hannover absehen. Niedersachsen ist seit gestern insgesamt grün markiert.

Seit dem gestrigen Donnerstag sind aufgrund der anhaltend fallenden Inzidenzwerte weitere Lockerungen in Kraft. Versammlungen bis 500 Menschen sind möglich. Testungen als Voraussetzungen für diverse Aktivitäten (u.a.Einkaufen, Gaststättenbesuche) sind nicht zwingend vorgeschrieben.
red/Grafiken: RKI / NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen












11.06.2021 • 07:43 Uhr

Fast zweimal die Erde umrundet - Laufchallenge der Volksbank eG übertrifft alle Erwartungen - Spitzenreiter Schwarz-Weiß Harriehausen: über 5.600 Euro 58 Vereine sind mitgelaufen!

Zum ersten Mal hat die Volksbank eG in Bad Gandersheim eine Laufchallenge veranstaltet. Für jeden gelaufenen Kilometer spendet die Volksbank eG 10 Cent für den Verein. 58 Vereine aus dem gesamten Geschäftsgebiet haben mitgemacht. In der Region Bad Gandersheim und Altes Amt sind viele Menschen für die Vereine FC Spiel und Sport Sebexen e.V., Heimatverein Harriehausen e.V., MTV Dankelsheim e.V., SVG Grün-Weiß Bad Gandersheim e.V., SV Schwarz-Weiß von 1929 Harriehausen e.V., TSG Düderode-Oldenrode e.V. und der Turnverein Vater Jahn Ackenhausen e.V. fleißig Kilometer um Kilometer gelaufen. Die Volksbank eG ist von der Resonanz dieser Challenge überwältigt.

„Wir sind mit dem Auswerten kaum nachgekommen“, sagt Dieter Brinkmann, Vorstandsmitglied der Volksbank eG in Bad Gandersheim. Die Vereine hätten teilweise über die Tageszeitungen zum Mitmachen aufgerufen, berichtet er. Im April konnten sich die Vereine bei der Laufchallenge registrieren und den ganzen Mai über haben die Läufer*innen für ihren Verein ordentlich Kilometer gesammelt und der Volksbank eG zur Auswertung weitergeleitet. Nun sind alle Lauf-Nachweise ausgewertet. Und die Zahlen sind in der Tat spektakulär: 13.724 Läufe wurden der Volksbank eG als Nachweis eingereicht. Alle Teilnehmer sind insgesamt 83.153 Kilometer gelaufen. „Das ist ungefähr zweimal um die Erde“, lacht Dieter Brinkmann. Er ist sichtlich überrascht, wie viele Vereine und Läufer*innen bei der Laufchallenge mitgemacht haben und wie viele Kilometer dabei zusammengekommen sind. Die versprochene Spende wird in den nächsten Tagen an die Vereine überwiesen.

„Wir haben auf volle 10 Euro aufgerundet“, so der Volksbank-Vorstand. Offenbar hat die Volksbank eG mit ihrer Lauf Challenge einen Nerv getroffen. Den ganzen Mai über waren drei Volksbank-Mitarbeitende damit beschäftigt, die zahlreichen Laufnachweise auszuwerten und den jeweiligen Spendenbetrag zu berechnen. An die sieben Vereine aus der Region Bad Gandersheim und Altes Amt wird ein Betrag von insgesamt 1.590 Euro von der Volksbank eG in Bad Gandersheim gespendet.

„Und die Läufer*innen haben sich mächtig ins Zeug gelegt“, weiß Dieter Brinkmann zu berichten. Sage und schreibe 16.233 Kilometer sind sie für die vorgenannten Vereine gelaufen. Spitzenreiter sind die Läufer*innen des Vereins SV Schwarz-Weiß von 1929 Harriehausen e.V., die im Mai 5.656 Kilometer für ihren Verein gelaufen sind. Dieter Brinkmann dankt allen Läufer*innen, die in den letzten Wochen so fleißig für ihre Vereine unterwegs waren und die Laufchallenge zu einem tollen Abschluss gebracht haben.red










11.06.2021 • 07:34 Uhr

Orgelfestival Vox Organi in Bad Gandersheim und Greene

Auf Musik mit dem Lüneburger Organisten Joachim Vogelsänger dürfen sich Besucher von Vox Organi am kommenden Wochenende gleich zweimal freuen. Er ist Kantor an der auch aus einer beliebten Fernsehserie bekannten St. Johannis-Kirche und Kirchenmusikdirektor im Sprengel Lüneburg. Sein Repertoire umfasst sowohl Musik, des 19. und 20. Jahrhunderts – so hat er beispielsweise die symphonische Chororgel in St. Johannis mit einer CD „Symphonische Impressionen“ (Musik von César Franck, Louis Vierne und Charles-Marie Widor) portraitiert – als auch die Musik des Barock und Frühbarock. Eine seiner Leidenschaften ist die Verknüpfung neuer, auch zeitgenössischer, mit alter Musik zu interessanten Programmen viel beachteter Konzerte.

Am Samstag, 12. Juni 2021 spielt er ab 17:30 Uhr in der Bad Gandersheimer Stiftskirche im Rahmen einer Orgelvesper Werke von Charles-Marie Widor und Petr Eben. Liturgin des Abends ist Pröpstin Elfriede Knotte.

Seine musikalische Bandbreite beweist Joachim Vogelsänger einen Tag später, am 13. Juni 2021, in einer Orgelandacht in Greene. Hier ist sein Programm ganz der Alten Musik gewidmet. Große Namen wie Bach, Sweelinck und andere stehen auf dem Programm. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr, den liturgischen Teil übernimmt Pastorin Dorothea Kipp.red/Foto: Vox Organi











10.06.2021 • 21:40 Uhr

Bad Gandersheim: Neue Untersuchungen der Statik und des Boden auf der Großbaustelle Skulpturenpfad-Hang beschäftigen heutigen Stadtrat - Nach Baustopp Sicherungszaun versetzt -

Vor wenigen Minuten ist die Ratssitzung im südniedersächsischen Bad Gandersheim nach zweieinhalbstündigen öffentlichen Beratungen und Beschlüssen vom Ratsvorsitzenden Jürgen Steinhoff beendet worden. Die Sitzung fand wegen der Corona-Krise wieder als online Video-Konferenz statt. Bis auf die die beiden entschuldigten Ratsmitglieder Overbeck und Dröge war der Rat vollzählig. Zeitweise zeigte die Frequenzangabe die Beteiligung von 55 Zuhörerinnen/ern/Zuschauerinnen/er. Das waren u.a. interessierte Bürger und Bürgerinnen, Verwaltungsmitarbeiter, Kreistagsabgeordnete, kooptierte Ausschussmitglieder, Experten der Landesgartenschau, Planer und die Kandidatin der Grünen für die Bürgermeisterwahl Grit Arndt.

Inhaltlich hatte der Stadtrat fast zwei Dutzend Tagesordnungspunkte im öffentlichen Teil zu bearbeiten. Die ganz großen Thema drehten sich erwartungsgemäß die Projekte Landesgartenschau,Hochwasserschutz und Kinderbetreuung.

Für die Landesgartenschau wurde zum einem der aktuelle Lagebericht des Managements vorgebracht. Hier stellte die Geschäftsführung schriftlich fest: "Die Baumaßnahmen liegen weiterhin überwiegend im Zeitplan. Die stellenweise aufgetretenen Mängel bei den Pflasterarbeiten wurden behoben. Beim Gabionenhang wurden die Arbeiten kurzfristig unterbrochen, um zusätzliche geologische Untersuchungen durchzuführen. Diese wurden erforderlich, da der Bahndamm aus heterogenem Material aufgebaut ist, was wiederum abschnittsweise eine daran angepasste Bauweise erforderlich macht. Mittlerweile wurden die Arbeiten wieder aufgenommen."

Das hat sich heute am Hang des Skulpturenweges im Bereich des ehemaligen Kurhauses tatsächlich beobachten lassen. Zwei Mitarbeiter der Firma Kluge (Delligsen) schoben zunächst vom Hang abgebrochenes Geröll mit einem Schaufelbagger weg. Außerdem versetzten sie auf einen Teilabschnitt den Baustellensicherungszaun von der Hangkante weg in Richtung des asphaltierten Pfades. Die Korrektur der Sicherungszaunes war von Dipl.Ing. Wilhelm Kühne als dringende Maßnahme zur Gefahrenabwehr der Bürgermeisterin vorschlagen worden.

In der heutigen Ratssitzung war dann vom Planungsbüro nsp Hannover Franziska Schadzek zugeschaltet. Sie präzisierte die neuen Untersuchungen der Boden- und Statikverhältnisse des Hanges. Deswegen sei der mehrwöchige Baustopp veranlasst worden. Nach Vorliegen der neuen gutachterlichen Ergebnisse sei zu konstatieren, dass die ersten Gabionen schon bald an den Hang gesetzt werden könnten. Die eingebrachten Fundamente seien dafür geeignet. Das hätten die neuen Berechnungen der Statik ergeben.

Zu den von Ratsherrn Hendrik Geske nachgefragten Mehrkosten meldete sich später Bürgermeisterin Franziska Schwarz (sie ist auch Aufsichtsratsvorsitzende der LAGA) zu Wort mit einem allgemeinen Statement wie dem: "Es gibt Kostensteigerungen". Grundsätzlich bekräftigte sie jedoch die Linie, dass bislang alles "weitestgehend im Plan" verläuft. LAGA-Geschäftsführer Thomas Hellingrath nahm an der Videokonferenz aus Urluabsgründen diesmal nicht teil.
red/Fotos: Fis WMG











10.06.2021 • 14:51 Uhr

Jugendpfleger und Kinder enttäuscht: NOMI-Spielbus kommt nicht mehr - Sozialpolitiker Schwarz und Traupe überrascht

Die Jugendpfleger/innen im Landkreis Northeim haben sich enttäuscht darüber geäußert, dass das sozialpädagogische Betreuungsangebot für Kinder in den Dörfern des Landkreises mit dem Spielbus NOMI eingestellt wurde. Dieses seit Jahrzehnten nützliche und beliebte Betreuungsangebot, vor allem in den großen Ferienzeiten für Mädchen und Jungen, die aufgrund der Wirtschaftslage ihrer Familien nicht aufwendige Ferienaufenthalte unternehmen können, war von Qualität und Angeboten als erstklassig eingestuft worden. Hunderte von Kindern und Jugendlichen haben den NOMI-Spielbus im Landkreis Northeim schätzen und lieben gelernt.

Sie werden ihn vermissen. "Die Spielsachen aus dem Spielbus sind bereits verteilt beziehungsweise werden sie irgendwo in Northeim gelagert", berichtet eine Persönlichkeit aus der Jugendpflegemillieu des Kreises. Angebote mit dem Spielbus NOMI könne man nicht mehr in die aktuellen Ferienpass-Programm

Seit Jahren schon und im Wahljahr besonders ist vornehmlich die SPD auf dem Weg, ihr familien- und kinderfreundliches Profil und Image weiter zu stärken, da schockt die Nachricht vom ausgemusterten Spielbus NOMI.

"Ichhöre das zum ersten Mal", so reagierte SPD-Fraktionschef Uwe Schwarz auf eine Anfrage zum Spielbus NOMI. Ebenso war sein sozialpolitischer Sprecher und Fraktionsgeschäftsführer Peter Traupe aus Einbeck sichtlich überrascht: "Ich weiß davon nichts. Das ist auch bislang in unserer Fraktion nicht thematisiert worden." Traupe versprach, sich in der undurchsichtigen Angelegenheit schlau zu machen.

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group richtete eine Anfrage an die Kreissparkasse Northeim. Sie hatte vor gut zwei Jahrzehnten dem Landkreises Northeim auf Bitten der Kreispolitik (besonders der SPD) den Spielbus NOMI als Träger übernommen, organisiert und dafür eine Fachfrau eingestellt. Sie erledigte über Jahrzehnte einen Top-Job für die Kinder, die sich stets freuten, wenn der Spielbus NOMI mit Claudia in ihren Heimatorten angesagt war. red/
Screen: Ausschnitt aus KSN Gesellschafts- und Leistungsbilanz 2012










10.06.2021 • 14:28 Uhr

Tödlicher Verkehrsunfall auf der K 224 - 18-jähriger Motorradfahrer erliegt seinen schweren Verletzungen - Northeimer Autofahrer gerät in Gegenverkehr

Die Göttinger Polizei teilt soeben mit:
Auf der Kreisstraße 224 kam es auf Höhe der Ortschaft Eberhausen bereits am Dienstagabend (08.06.2021) gegen 19.55 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Pkw und ein Motorrad zusammengeprallt waren.

Ersten Ermittlungen zufolge befuhr ein 36 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Northeim mit seinem Pkw die K 224 aus Güntersen kommend in Richtung Uslar. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet er in einer scharfen Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und kollidierte hierbei mit einem entgegenkommenden Motorrad.

Der 18-jährige Motorradfahrer aus der Samtgemeinde Dransfeld wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Er wurde in ein Göttinger Krankenhaus transportiert, wo er seinen schweren Verletzungen erlag. Der Pkw-Fahrer wurde leicht verletzt und ebenfalls mit einem Rettungswagen in ein Göttinger Krankenhaus gefahren.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Göttingen wurde dem 36-Jährigen im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Weiterhin wurde durch die Staatsanwaltschaft Göttingen die Beschlagnahme des Führerscheins des Pkw-Fahrers sowie der beiden Fahrzeuge angeordnet.

An der Unfallstelle waren die Freiwilligen Feuerwehren Erbsen und Eberhausen, zwei Rettungswagen und ein Rettungshubschrauber mit einem Notarzt eingesetzt. Auch eine Gutachterin der DEKRA wurde hinzugezogen.

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie die umfassende Unfallaufnahme war die K 224 ca. 1,5 Stunden voll gesperrt.jk










10.06.2021 • 14:22 Uhr

Heckenbeck/Göttingen:«Extinction Rebellion» kündigt erneut Verkehrsblockaden an

Mit Ein-Personen-Blockaden des Straßenverkehrs in zahlreichen europäischen Städten will die Initiative «Extinction Rebellion» an diesem Samstag (12. Juni) erneut für mehr Tempo beim
Klimaschutz und eine Mobilitätswende demonstrieren. In Niedersachsen würden sich Aktivisten in Braunschweig, Göttingen, Hildesheim und Lüneburg an den Blockaden beteiligen, teilte «Extinction Rebellion» am Donnerstag mit.

Die Aktivistinnen/en sind auch in Heckenbeck-Bad Gandersheim und in Göttingen für ihr klimapolitisches Anliegen unterwegs.

Es handele sich um die dritte Aktion dieser Art, sagte Josephine Konopka von der Hildesheimer Ortsgruppe von «Extinction Rebellion». «Die Verzweiflung ist so groß, dass die Menschen bereit sind, sich als einzelne Person dem Straßenverkehr auszusetzen und eine Strafe zu
riskieren.»

Den persönlichen Grund für ihre Teilnahme an der Protestaktion mit dem Namen «Rebellion of One» (Rebellion der Einzelnen) werden die Menschen den Angaben zufolge auf einem Schild am Körper tragen. Auf einem weiteren Schild sollen Aussagen von Menschen aus Entwicklungsländern stehen, um auf deren jetzt schon existenziell bedrohliche Situation hinzuweisen. epd










10.06.2021 • 14:12 Uhr

Northeimer Pilgerweg jetzt mit Logo und Begleitheft

Ein neuer Pilgerweg rund um Northeim ist jetzt mit Plaketten und einem Logo gekennzeichnet worden und somit leichter zu finden. Zudem ist ein Begleitheft mit Karte und Beschreibungen zu den einzelnen Stationen erschienen, wie der evangelische Kirchenkreis Leine-Soling am Donnerstag mitteilte. Die Broschüre liegt unter anderem in der Northeimer Touristinformation, in der Superintendentur und in Kirchengemeinden aus.

Der etwa 13 Kilometer lange Weg führt zu 18 «Anhaltepunkten», die entweder in der Northeimer Innenstadt oder in der Umgebung liegen. Ein kleiner schriftlicher Impuls lade an dem jeweiligen Ort zum Innehalten und Nachdenken ein, hieß es: «Denn es geht nicht einfach
nur darum, eine Wanderung zu machen, sondern auch darum, Geist und Seele zu füttern - um eine ganzheitliche Bewegung von Leib und Seele.» Am Konzept und der Realisierung des Pilgerwegs haben sich der Kirchenkreis, mehrere evangelische Gemeinden und der Northeimer
Touristikverein beteiligt. epd/ Foto: Kirchenkreis Leine Solling










10.06.2021 • 14:06 Uhr

Faktenlage offiziell bestätigt: Anschlussrampen B64 Gandersheimer Ost für Landesgartenschau verzögern sich - Gegenseitige Schuldzuweisungen nerven

Landesbehörde für Straßenbau: Notwendige Umplanungen verzögern tatsächlich den für Juni geplanten Baubeginn

Die gegenseitigen Schuldzuweisungen bei den verzögerten Projekt "Anschlussrampen B64 Gandersheim Ost" für eine optimierte Verkehrsanbindung zur Hauptverkehrsschlagader "Dehneweg" zur Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim nehmen bizarre Züge. Erst hieß es aus der beteiligten Landesbehörde für Straßenbau, die Stadt würde erforderliche Ergänzungpläne für den Ausbau des "Dehneweges" nicht beibringen. Dann knickte die Behörde ein und gestand: Umplanungen seitens der Landesbehörde würden den Baubeginn verzögern. Eine nervige Debatte um Schuldzuweisungen. Wir baten erneut einen kompetenten Dipl.Ing. und ehrenamtlich tätigen Controller um eine Sachverhaltsbeurteilung. Hier seine mit aufschlussreichen neuen Fakten gespickte Kommentierung:

Dipl.Ing.: "Überraschende Wende, Landesbehörde ist dafür verantwortlich, dass nun erst bis Ende Juni 2021 die Veröffentlichung der Umbaumaßnahme erfolgen soll und Baubeginn nicht vor Ende August in Aussicht gestellt wird. Eine Fertigstellung bis Ende 2021 wird stark bezweifelt. Ob nun Stadt, oder Landesbehörde schuld sind ist unerheblich, fakt ist der Bau verzögert sich in unverantwortlicher Art und Weise. Wenn mal wieder ein normaler Winter kommen sollte, womit eine verantwortungsbewusste Behörde rechnen sollte, kippt der zu ambitionierte Zeitplan von Stadt und Landesbehörde.
Es war aber keinesfalls verboten und auch möglich die Baumaßnahme früher zu veröffentlichen, zumal das Projekt schon länger mit Baufeldfreimachen begonnen und auch durchfinanziert ist. Mit mehreren Behörden angedachte Datumsketten, 22.03.2021 Veröffentlich der Maßnahme, Mitte April Submission und Baubeginn Anfang Juni 2021 wären vernünftiger gewesen.
Das Füllhorn von Ausreden, warum sich was verzögert scheint im Behördendenken immer noch unendlich gefüllt zu sein, nun auch noch Corona-Ausfälle einer nicht benannten Firma anzuführen ist schon abenteuerlich mit Beigeschmack. Wenn im Herbst die vielfach angekündigte 4. Corona-Welle kommen wird, kommt dann fremdbestimmt wieder die bauliche Umsetzung ganz überraschend in Verzug, zumindest in Amtsstuben. Bei rechtzeitigem Baubeginn wäre das zu verhindern gewesen. Das Füllhorn scheint beim Ltd. BD Udo Othmer leer zu sein, wenn es darum geht rechtzeitig so wichtige Projekte voran zu bringen. Die kritische Bevölkerung, die sich auf die LaGa freut, wird die versprochene Terminkette der Landesbehörde mit Aufmerksamkeit verfolgen."
red /Foto: FWMG











10.06.2021 • 13:48 Uhr

Corona-Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen noch nicht vorbei - RKI-Chef Wieler warnt!

Der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, hat trotz einer hohen Impfquote unter älteren Menschen Vorsicht bei der Lockerung von Corona-Schutzmaßnahmen in Alten- und Pflegeheimen angemahnt. Die Pandemie sei noch nicht vorbei, sagte Wieler am Donnerstag in Berlin. Das sei besonders sichtbar, wenn man sich die Situation in Alten- und Pflegeheimen in Deutschland anschaue. Aktuell gebe es dort noch immer 40 aktive Ausbrüche , auch verbunden mit Krankenhausaufenthalten und Todesfällen. In vulnerablen Bereichen dürfe daher nach wie vor nur vorsichtig gelockert werden. Schutzmaßnahmen müssten aufrecht erhalten werden.

Wieler erklärte, Ende Januar habe es 450 Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen gegeben. Dass die Zahl danach stark gesunken ist, sei ein Beleg für die Wirksamkeit der Impfungen. Hochaltrige waren bei den Schutzimpfungen als erste an der Reihe. Man müsse aber bedenken,
dass nicht alle Heimbewohner geimpft seien, etwa Neuzugänge. Die Impfquoten beim Personal seien auch unterschiedlich, sagte Wieler. Zudem schütze eine Impfung zwar vor einer schweren Erkrankung. Anstecken könnten sich Geimpfte aber dennoch.

Seit Beginn der Pandemie sind in Deutschland fast 90.000 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben. Weltweit registrierte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) 1,2 Millionen Tote. Wieler sagte, pro Woche würden noch immer mehrere hundert Todesfälle in Deutschland gemeldet. Am Donnerstag meldete das RKI 94 neue Todesfälle. epd











10.06.2021 • 13:46 Uhr

Corona-Virus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Acht Neuinfektionen, Vier davon in Einbeck! Das treibt Inzidenzwert nach oben: 18,1

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 2.616 (+8) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.505 (+1) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 18,1 (24 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Maximal zehn Personen aus drei Haushalten oder ein Haushalt und zwei weitere Personen aus einem anderen Haushalt, dürfen sich in der Öffentlichkeit und in der eigenen Wohnung treffen. Die hier zugehörigen Kinder werden dabei bis zu einem Alter von 14 (0-14) nicht eingerechnet. Getrennt wohnende Paare zählen als ein Haushalt. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden auf die Höchstzahl ebenfalls nicht angerechnet!

Aktuell sind im Landkreis Northeim 55 (+7) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim 0 (0), Bodenfelde 1 (0), Dassel 9 (+1), Einbeck 17 (+4), Hardegsen 2 (0), Kalefeld 2 (+1), Katlenburg-Lindau 9 (+2), Moringen 2 (0),
Nörten-Hardenberg 1 (-1), Northeim 11 (0) und Uslar 1 (0) stammen.
Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 56 (0) Personen verstorben.
Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 37.240 Personen (Stand: 9.6.2021) im Impfzentrum und 27.416 Personen (Stand 8.6.2021) bei den Hausärzten geimpft.
Eine zweite Impfdosis haben bisher 18.739 Personen (Stand: 9.6.2021) im Impfzentrum und 10.008 Personen (Stand 8.6.2021) bei den Hausärzten erhalten.

Alle weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus










10.06.2021 • 10:25 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet : Mobile Messungen in der 24. Kalenderwoche 2021

In der Woche vom 14.06.2021 bis 20.06.2021 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis-Northeim zu rechnen:

Montag: Raum Einbeck
Dienstag: Raum Katlenburg-Lindau
Mittwoch: Raum Northeim
Donnerstag: Raum Nörten-Hardenberg
Freitag: Raum Hardegsen
Samstag: Raum Kalefeld

Die semistationäre Messanlage Alice wird vorrausichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Kalefeld und voraussichtlich von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche im Raum Northeim eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.lpd/Fotos: Fis WMG












10.06.2021 • 10:21 Uhr

Züchter-Glück in Südniedersachsen: Rauhhaardackel "Donna" wirft gesunde Dackelkinder

Es ist ein Bilddokument voller Wärme, Sanftmut und Glück: "Donna" hat soeben auf einem Anwesen in einem idyllischen Dorf im Landkreis Northeim fünf winzige Rauhhaardackel gesund zur Welt gebracht. Einer dieser niedlichen Minis ist auf dem Bild zu sehen. Das Rotlicht entflammt einer Wärmelampe. Es dient dem unterstützenden Wohlbefinden der Dackelfamilie. red /Foto: Fis WMG

Fortsetzung folgt!










10.06.2021 • 10:08 Uhr

Treuer Angestellter bestiehlt Arbeitgeber über längeren Zeitraum - Jetzt auf frischer Tat erwischt!

Ein langjähriger Mitarbeiter eines Hildesheimer Kaufhauses steht im Verdacht, über einen längeren Zeitraum hinweg seine Vertrauensstellung missbraucht und diverse Waren entwendet zu haben. Am gestrigen Abend (08.06.2021) wurde der 53-jährige Hildesheimer, der seit mehr als zwei Jahrzehnten in dem Kaufhaus arbeitet, bei einem erneuten Diebstahl auf frischer Tat ertappt.

Bisher vorliegenden Erkenntnissen zufolge wurde in dem betroffenen Kaufhaus seit geraumer Zeit das Fehlen von Waren bemerkt. Gestern Abend wurde der Tatverdächtige nach Feierabend zufällig dabei angetroffen, als er mit zwei Tüten voller Diebesgut im Wert eines mittleren dreistelligen Betrages das Kaufhaus verließ.

Die Mitarbeiter, die ihn dabei beobachteten und stellten, informierten daraufhin die Polizei. Bei einer anschließenden, durch die Staatsanwaltschaft Hildesheim beantragten Wohnungsdurchsuchung stießen die Beamten auf eine Vielzahl entwendeter Gegenstände, die der geschädigten Firma zugeordnet werden konnten. Dabei handelte es sich u.a. um Bekleidung, Taschen, Kosmetikartikel und Schmuckgegenstände. Die Beamten benötigten mehrere große Plastiksäcke für den Abtransport des Diebesgutes.

Der entstandene Schaden lässt sich momentan noch nicht beziffern, dürfte aber mehrere tausend Euro betragen. Die Ermittlungen gegen den 53-jährigen dauern an.red











10.06.2021 • 09:52 Uhr

Gewerkschaftschef warnt vor «neuem Klima-Prekariat»

Der Chef der Gewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, Michael Vassiliadis, befürchtet soziale Schieflagen durch den Kampf gegen den Klimawandel. Steigende CO2-Preise träfen die
Schwächsten in der Gesellschaft am härtesten, sagte Vassiliadis dem Nachrichtenmagazin «Der Spiegel»: «Wird Klimaschutz nicht sehr schnell und sehr konkret sozial gerecht ausgestaltet, schafft er ein neues Klima-Prekariat.» Die Gewerkschaft fordere deshalb ein pauschales Klimageld als Ausgleich für immer weiter steigende Abgaben.

Die Einnahmen aus der CO2-Abgabe müssten vollständig an die Bürgerinnen und Bürger als «einheitliche Pro-Kopf-Zahlung» zurückgegeben werden, sagte der Vorsitzende der in Hannover ansässigen Gewerkschaft. Davon würden die Schwächeren überdurchschnittlich profitieren, und die ökologische Lenkungswirkung bliebe erhalten. Zudem verlangte Vassiliadis ein höheres Mobilitätsgeld für wachsende Pendler-Kosten und einen Schutz vor Mieterhöhungen bei energetischer Gebäudesanierung.epd

Hintergrund:
Prekariat bedeutet eine verschärfte Armutschicht durch finanzielle Zusatzbelastungen von sozialschwachen Bürgern und Bürgerinnen durch staatliche Maßnahmen gegen den Klimawandels.











10.06.2021 • 09:40 Uhr

Endlich wieder schlägt das Herz des Deutschen Theaters Göttingen: Wiedereröffnung „Alles muss glänzen“

Auf den Bühnenrand prasselt ein kurzer Regenschauer. Von der Decke regnet es immer wieder Fischkörper. Die Flunder wird Rebekka mit einem neuen Rezept veredeln und zum Abendessen ihre Familie herbei sehnen. Diese unbändige Vorfreude, in der Andrea Strube jetzt mit dem Herd über die Spielfläche tanzt, spricht aus den Worten von Erich Sidler zur Wiedereröffnung des Hauses mit Noah Haidles Komödie „Alles muss glänzen“ in der Inszenierung von Isabel Osthues: Dass das Herz des Theaters endlich wieder schlägt, im unmittelbaren Dialog mit seinem Publikum, und das mit einem Stück, indem sich die sozialen Auswirkungen einer Pandemie spiegeln, in der das gesellschaftliche Leben verkümmerte und das Miteinander.

Der Radiomoderator kündigt immer wieder Hits aus den 60er Jahren an, die diese Rebecca beflügeln. Gleich wird sie sich mit ihrer Tochter Rachel (Nathalie Thiede)auf den Abschlussball freuen und über diese strahlend schöne junge Frau, die gleich von Gary (Lukas Becker) abgeholt wird, um mit ihm vielleicht auch diesen glücklichen Moment zu erleben wie sie damals mit ihrem späteren Ehemann. Wieder steht Andrea Strube ihrer Rebecca mit einem strahlenden Lächeln und euphorischem Überschwang zur Seite, wie die sich der drohenden Verzweiflung in der Einsamkeit verweigert. Der Ehemann hat sie vor einem Jahr verlassen, Sohn Michael ist ihm gefolgt und Rachel vermutlich längst auf dem College. Sie vertraut auch weiterhin auf den wichtigeren Teil ihres Lebens mit den Vorbereitungen für das liebevolle zu Hause, das sie mit ihrer Liebe geschaffen hat.
Draußen kündigt sich ein Unwetter biblischen Ausmaßes an. Doch selbst eine drohende Sintflut kann der Innenwelt, mit der sich diese Frau am Leben hält, nicht bedrängen. Real ist für sie, was sie an Gesprächen imaginiert und auch an Erinnerungen, mit denen sie den Abend wie so viele zuvor durchlebt. Nachbarin Gladys (Gaby Dey) schaut kurz vorbei und hinterlässt noch eine schmerzhaft spöttische Anekdote über den Versuch, ihr Eheleben erotisch aufzupeppen, bevor sie sich in Rebeccas Badezimmer mit einem Gewehr erschießt. Sie wird die Einladung zu einer köstlichen Flunder ebenso wenig annehmen wie dieser Poltergeist, der als gescheiterter Vergewaltiger auftritt und seine Einsamkeit beklagt. Rebecca will auch ihren früheren Lateinlehrer Mr. Chalmers (Ronny Thalmeyer mit dieser unbedingten Zuversicht wieder aufrichten und verweist nur einen ungebetenen Gast (Lukas Becker), der ihre Welt real bedroht, wenn er sie als Zeuge Jehovas mit göttlichen und teuflischen Rachedämonen malträtiert und ihr jede Form von Mitgefühl verweigert. Dann erscheint endlich Sohn Michael ( Gabriel von Berlepsch) und rollt den festlich gedeckten Tisch auf die Bühne, nach seine Mutter ihr psychisch krankes Sorgenkind aus dem Bauch eines Walfisches befreit hat und sich mit ihm in ihrer bedingungslosen Liebe für ihre Familie endlich verstanden fühlt.

Auf dieser scheinbar surrealen Ebene finden die Ereignisse und die Begegnungen statt, die jetzt unbedingt gebraucht werden, egal wie irritierend, seltsam oder absurd sie anmuten. Darauf vertraut auch Isabel Osthues in ihrer Inszenierung, damit sich Noah Haidles Rebecca noch einmal die Nähe zurückwünschen kann, die ihrem Leben auch über viele strapaziöse Jahre Sinn gegeben hat. Mit dem mütterlichen Rat küsst eine verzweifelte Rachel eine ramponierte Puppe, nachdem ihre Gerry auf dem Heimweg von einem Hai zerfleischt wurde und ihre Liebeserklärung nicht mehr hören kann. Ein fürsorglicher Michael entsorgt dann die zertrümmerten Requisiten des Abends, wenn es an der Zeit ist, sie ebenso wie das lebenslange emotionale Chaos in einem gewaltigen Saugrohr einfach verschwinden zu lassen. Dann verschwindet auch die Wand mit der Tür zu dem blutigen Badezimmer, während die Treppe für den effektvollen Auftritt Rachels zum Abschlussball nun erneut an die Rückwand mit dem wohnlichen Dekor gefügt wird.

Auch Jeremias Böttchers Bühnenbild verstärkt diese surreale Ebene, auf der die Dinge und die Gedanken ein Eigenleben entwickeln und jede Figur auf ihre Weise aus einem imaginären Raum in Erscheinung tritt. Bis auf den bigotten Prediger klopft auch niemand an die Haustür, durch die immer wieder eine kleine Flutwelle mit Fischkörpern schwappt, bis der Radiomoderator mit „only you“ endlich die einzig wahre Sehnsuchtsmelodie ankündigt und die Gestalt in der Kittelschürze sich wieder in das junge Mädchen verwandelt, das auf der Tanzfläche seinen Traum vom Glück gefunden zu haben glaubte. Dieser Traum darf auch in ihrer letzen Vision nicht fehlen, wie er sich jetzt in Cowboykluft und mit geschultertem Sattel wieder einfindet, auch wenn Ronny Thalmeyer nur das gemütliche Wohlbehagen mit heißem Kakao beschwört. Der Schuss, draußen vor der Tür könnte auch dem geflüchteten Ehemann gelten. Aber es ist diese bis zuletzt kämpfende Mutter, Hausfrau und Familienbeschützerin, die den Cowboyhut trägt und sich nach einer letzten, leidenschaftlich verzweifelten sentimental journey von allem befreit.

Auf dieser scheinbar surrealen Ebene lässt Noah Haidle die dramatische Widmung für seine Mutter und die beschützende Kraft der Mutterliebe die Ereignisse stattfinden, die jetzt unbedingt gebraucht werden, egal wie irritierend, widersprüchlich oder abwegig sie anmuten. Vertraut auch die Inszenierung von Isabel Osthues und mit ihr das Schauspiel-Team. Tina Fibiger /Foto: DT Göttingen












10.06.2021 • 09:29 Uhr

Endlich! Rathaus, Wilhelmsburg und Touristinformation öffnen wieder die Türen

Die Türen des Rathauses, sowie der Wilhelmsburg und der Touristinformation sind ab Montag, 14. Juni, wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Nach langer pandemiebedingter Schließung der Verwaltungsgebäude für die Bürgerinnen und Bürger lässt die niedrige Inzidenz nun eine Öffnung unter Einhaltung der bekannten Hygieneregeln wieder zu. Um die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, bittet die Bürgermeisterin Franziska Schwarz die Bevölkerung trotzdem darum, Angelegenheiten, die sich per Telefon und oder per Mail regeln lassen, möglichst auf diesem Wege zu erledigen. Auch eine vorherige Terminvereinbarung wird weiterhin empfohlen. Die allgemeine Öffnung ist einzig für die Bürgerbüro aufgrund der engen räumlichen Gegebenheiten noch nicht möglich. Hier muss der Publikumsverkehr auch weiterhin nach telefonischer Terminvereinbarung und Corona-Vorgaben erfolgen. Das Bauamt der Stadt bleibt nach wie vor montags und mittwochs geschlossen. sbg

Zum Bild: Die Zeiten der Bürger-Dienstleistungen durch ein Fenster im Bürgerbüro sind erst einmal vorbei! Foto: Fis WMG











10.06.2021 • 08:58 Uhr

Nabu fordert Pause beim Autobahnneubau

Drei Viertel der Bundesbürger sind laut einer Umfrage des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) überzeugt, dass es genug Straßen in Deutschland gibt. Demnach sprechen sich 93 Prozent der Befragten dafür aus, dass eine zukünftige Bundesregierung den Schwerpunkt eher auf die Instandhaltung bestehender Autobahnen anstelle des Neubaus zusätzlicher Strecken legen sollte, teilte der Nabu am Dienstag in Berlin mit. Der Umweltverband verwies dabei auf eine von ihm in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar.

Demnach würden 41 Prozent der Befragen es begrüßen, wenn der Neubau von Autobahnen generell gestoppt wird. 15 Prozent sprachen sich dagegen aus, wie es weiter hieß. Besonders hohe Zustimmungswerte von jeweils rund 80 Prozent hätten Aussagen erzielt, die einen Verzicht auf den weiteren Ausbau des Straßennetzes in Aussicht stellen, wenn dadurch das Klima und die Artenvielfalt geschützt sowie der Flächenverbrauch gestoppt werden könne.

Nabu-Präsident Jörg-Andreas Krüger sagte: «Der Bau immer neuer Straßen befeuert die Klima- und Artenkrise.» Der Umweltverband fordert deshalb eine Pause beim Autobahnneubau. Stattdessen müsse in klimafreundliche Verkehrswege investiert werden.epd










10.06.2021 • 08:50 Uhr

Integrationskonzept des Landkreises Northeim - Ausarbeitung der Themen beginnt in den Fachforen - Einladungen und Termine

Nachdem der sogenannte Lenkungskreis die Rahmenbedingungen gesetzt hat, kann die inhaltliche Ausarbeitung des Integrationskonzeptes jetzt starten. Dafür wurden vier Themenbereiche herausgearbeitet, die sich später im Konzept wiederfinden sollen: „Barrieren abbauen und Zugänge erleichtern“, „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“, „Bildung“ und „Ausbildung und Arbeit“.

Im Rahmen von sogenannten Fachforen sollen die Themen jetzt ausgearbeitet werden.
Sie finden statt am
Mittwoch, 16.06.21, 09:00 – 13:00 Uhr: Barrieren abbauen und Zugänge erleichtern
Donnerstag, 24.06.21, 13:00 – 17:00 Uhr: Bildung fördern
Samstag, 03.07.21, 09:30 – 13:30 Uhr: Gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken
Montag, 05.07.21, 14:00 – 18:00 Uhr: In Arbeit und Ausbildung integrieren


Zur Teilnahme eingeladen sind alle Menschen, die im Landkreis Northeim leben oder arbeiten.
Die Fachforen finden als Onlinekonferenz statt. Die Anmeldung ist möglich über den Link: www.landkreis-northeim.de/Ausarbeitung-Integrationskonzept. Wer gerne teilnehmen möchte, aber nicht die technischen Voraussetzungen besitzt, kann sich bei Hanna Bludau (hbludau@landkreis-northeim.de, Tel. 05551 708 323) oder Simone Förster (sfoerster@landkreis-northeim.de, Tel. 05551 708 435) beim Landkreis Northeim melden. Anmeldeschluss ist jeweils eine Woche vor dem Fachforum. Für das erste Fachforum Anmeldungen noch bis zum 13.06.21 möglich.

Jedes Fachforum beinhaltet vier Themenworkshops, in denen die Teilnehmenden in je einer Stunde über die jeweiligen Herausforderungen sprechen und notwendige umsetzbare Ziele und Maßnahmen entwickeln. Pro Fachforum ist eine Teilnahme an zwei Workshops möglich. Anschließend haben alle Teilnehmenden des jeweiligen Fachforums die Möglichkeit, online noch weiter an den Ergebnissen der Workshops zu arbeiten. jpg











10.06.2021 • 08:40 Uhr

Grascha: Mehr Pflegelehrkräfte - Landkreis Northeim muss sich für Studienseminar in Göttingen stark machen

Um den Fachkräftemangel im Bereich der Pflege zu beseitigen, ist es notwendig regional Pflegelehrkräfte an den Universitäten und Hochschulen auszubilden. Deshalb gibt es seit langem die Bemühungen von verschiedenen Beteiligten in Südniedersachsen einen entsprechenden Masterstudiengang in Göttingen anzusiedeln.

„Die Ansiedlung in Göttingen wäre natürlich zielführender für die Region, dennoch freue ich mich, dass der Wissenschaftsminister mir in einem Gespräch mitgeteilt hat, dass mit dem Wintersemster 2022/2023 an der Ostfalia Hochschule in Wolfenbüttel 20 Masterstudienplätze für angehende Pflegelehrkräfte geschaffen werden“, sagte Christian Grascha, Landtagsabgeordneter und Landratskandidat von CDU und FDP nach einem Gespräch mit Minister Björn Thümler. Die Ausbildung von Lehrkräften sei existenziell für die Arbeit der öffentlichen und privaten Pflegeschulen auch im Landkreis Northeim. Den Pflegeschulen auch im Landkreis Northeim würden ohne neue Lehrkräfte das Aus drohen.

„Da nun der Standort in Wolfenbüttel ist, müssen wir Anreize schaffen, damit die Lehrkräfte auch in den Landkreis Northeim kommen. Der Landkreis ist deswegen gefordert, mit der Ostfalia einen Kooperationsvertrag abzuschließen. Es muss das Ziel sein, schon frühzeitig Kontakte zwischen dem Hochschulstandort und den Pflegeschulen zu vermitteln“, so Christian Grascha. „Die Landrätin ist aber vor allem gefordert, gemeinsam mit dem Landkreis Göttingen beim Land dafür zu werben, die Pflegelehrkräfte auch im Studienseminar in Göttingen statt nur in Braunschweig auszubilden. Das würde die Versorgung mit notwendigen Lehrkräften in Südniedersachsen sichern“, sagte Grascha.

Die Zahl der Pflegebedürftigen in Südniedersachsen und auch im Landkreis Northeim wird weiter steigen. Um entsprechendes Personal vor Ort ausbilden zu können, wird schon seit längerem bemängelt, dass Pflegelehrkräfte fehlen. red /Foto: Fis WMG










10.06.2021 • 07:53 Uhr

Schöne Heimat: Das Haus am See ist nicht in Schweden...

Bei der Ansicht dieses Bildes sind einigen hiesigen Protagonisten warme Erinnerungen an eine Haus am See in Schweden wach geworden. Die täuschend ähnliche Idylle ist viel näher als man vermutet. Nun wenige Kilometer von Langelsheim im Landkreis Northeim entfernt erstreckt sich dieser beeindruckende See. Eingebettet in herrliche Wälder und frisches Grün erstreckt sich die Innerste Talsperre. Derzeit ansehnlich mit Wasser gefüllt. An den Ufern bieten sich Stätten zum Verweilen. Endlich sind die gastronomischen Betriebe dort wieder geöffnet. Und die Menschen sehnen sich danach, diese neuen Freiheiten in vollen Zügen zu genießen. Jetzt dieses schöne Heimat neu entdecken!red/










10.06.2021 • 07:42 Uhr

Corona-Virus-Lage am Donnerstag: Inzidezwert im Kreis Northeim steigt auf 18,1 - Ab heute weitreichende Lockerungen

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet einen Inzidenzwert für den Landkreis Northeim von 18,1 Fällen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Das ist gegenüber dem Vortag eine Steigerung von über vier Punkten. Die Inzidenzampel zeigt für Niedersachsen beinahe komplett grün!

Mit dem heutigen Donnerstag treten eine Reihe von wichtigen Lockerungen der Corona-Regeln in Kraft (wir berichteten).

red/Grafiken: RKI /NDR/Gesundheitsministerium












9.06.2021 • 20:51 Uhr

Hochwasserschutz: Zuerst-Maßnahmen in Heckenbeck

Wenn am Donnerstag der Stadtrat in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim sich dem wichtigen Thema "Hochwasserschutz" zuwenden wird, dann soll das nach langem Hin und Her mit Entscheidungen unterlegt werden. In der jüngsten Sitzung des Sonderausschusses Hochwasserschutz waren dazu Aktionsansätze vom zuständigen Ingenieur Nolte im städtischen Bauamt in ersten Details vorgetragen worden.

Im Fokus seiner Vorschläge die beiden Ortsteile Heckenbeck und Ackenhausen. Für Heckenbeck bracht Nolte vier Maßnahmen für rund 30.000 Euro in Vorschlag (sie Grafik). Hier geht es u.a. um eine Optimierung eines Rechens in der Mahmilch und eine Umgestaltung des Bereiches um diesen Rechens in der Mahmilch. Sie ist in jüngster Zeit in ihrem offenen Verlauf ausgebaggert, verbreitert und gesäubert worden. Da für Heckenbeck bereits ein Regenrückhaltebecken existiert sind hier "Optimierungen" vorgesehen, wie es Ingenieur Nolte im Ausschuss vortrug.

Grundsätzliche Zweifel an der Notnwendigkeit dieser Maßnahmen sind im Ausschuss nicht vorgebracht worden. Allerdings gibt es unterschiedliche Auffassungen darüber, ob es sich bei den kleinen Projekten wirklich um einen Hochwasserschutz handelt oder schlicht um ganz normale Unterhslatungsmaßnahmen fließenden Gewässer wie in diesem Fall der Mahmilch. Ratsherr Hendrik Geske hatte auf diese Unterscheidung hingewiesen: "Für mich sind das Unterhaltungsmaßnahmen, die sowieso gemacht werden müssen. Hochwasserschutz sieht anders aus, ist grundsätzlicher!"

Geske warnte vor einer Art Etikettenschwindel. So sei auch die von der Bürgermeisterin immer wieder erwähnte Aufwendung von einer Million Euro für den Hochwasserschutz vielmehr für die Beseitigung massiver Schäden durch die Überflutungen verwendet worden.
















9.06.2021 • 19:13 Uhr

Medienradar: Handel im Wandel in Bad Gandersheim - Erste amazon-Paketstation bei Blumen Dörries entdeckt

Wieder eine neue Aktion des jungen Unternehmers Arne Dörries. Einmal mehr setzt er in der Corona-Krise mit ihren diversen Einkaufsbeschränkungen auf neue Vertriebsformen und auch neue Partner.

Aktuell war Dörries neuester Vorstoss, Kundinnen und Kundinnen in seine Geschäftsumfeld zu locken, heute in einem Socialmediaportal zu erfahren. Da war zunächst ein riesige Paket gezeigt worden. Später entpuppte sich daraus eine veritable Verteilerbox des amerikanischen Online Vertriebsgiganten amazon.

Und das Verfahren funktioniert kinderleicht: Via Homecomputer oder Smartphone suche ich mir digital einen Artikel aus, bestelle und kaufe ihn. Die Bezahlung erfolgt ebenfalls bargeldlos, ebenl digital. amazon beschafft das Produkt. Es wird innerhalb eines Tages in der amazon-Paketstation bei Dörrieres abgelegt. Der Kunde erhält eine Info von dem Konzern. Mit dieser fährt oder geht er an die Box heran. Per Code lässt sich ein Schließfach öffnen und das Paket mit dem bestellten Artikel wird herausgenommen.

Mögliche und gewünschte Synergie: Der Kunde, die Kundin holt nicht nur sein amazon-Paket ab. Wenige Meter entfernt ist Dörries mit seinem reichhaltig bestückten Landmarkt und Blumenladen präsent. Hier können sich Kunden in einem Rutsch beispielsweise mit Blumen oder anderen regionalen Lebensmittelprodukten eindecken.

Das Modell: digital und analog in Kombination einkaufen. Man darf gespannt sein wie das am Beispiel Arne Dörries tatsächlich funktioniert. Bekanntlich ist amazon nicht ganz unumstritten. Der Konzern zahlt kaum Steuern und seinen Fahrern keine tarifgerechten Löhne, beschweren sich fortgesetzt Gewerkschaften.
red/Screen/Fotos Fis WMG












9.06.2021 • 16:31 Uhr

Bad Gandersheim: Skulpturenpfad muss erneut gesperrt werden - Nun doch Gefahrenbeseitigung

Ab dem morgigen Donnerstag, 10. Juni, muss der Skulpturenweg in Höhe des neuen Gabionenhangs am Kurhaus-Parkplatz erneut gesperrt werden. Grund ist diesmal aber nicht mögliches Gefahrenpotenzial durch den Beschaffenheit des Hangs, sondern wieder nun wieder einsetzende Bauarbeiten der Fachfirma, deren Tätigkeitsbereich sich nun in die Nähe des Skulpturenweges bewegen wird. Um entsprechende Beachtung wird gebeten. sbg










9.06.2021 • 16:25 Uhr

Medien-Radar: Ex-«Bild»-Chefredakteurin wird Wahlkampfberaterin von Armin Laschet

Die ehemalige «Bild»-Chefredakteurin Tanit Koch wird Wahlkampfberaterin des CDU-Kanzlerkandidaten Armin Laschet. Entsprechende Medienberichte bestätigte Koch am Mittwoch auf dem Microblogging-Dienst Twitter. Daraufhin retweetete der Twitteraccount
der CDU Kochs Tweet und schrieb: «Willkommen an Bord, liebe @tanit, wir freuen uns sehr!»

Koch war von 2016 bis 2018 Chefredakteurin die «Bild»-Zeitung. Danach war Chefredakteurinder Zentralredaktion und Geschäftsführerin von ntv. Im November wurde bekannt, dass Koch die RTL-Mediengruppe wieder verlässt.











9.06.2021 • 16:11 Uhr

Gute Nachricht für Hardegsen - Roy Kühne: Die Umgestaltung des Kurparks in Hardegsen wird vom Bund mit 371.314 Euro gefördert

Die Umgestaltung des Kursparks in Hardegsen wird mit 371.314 Euro vom Bund gefördert. Dies geschieht im Rahmen des Förderprogramms "Modellprojekte zur Klimaanpassung und Modernisierung in urbanen Räumen". Das teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne mit, nachdem der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages dies nun beschlossen hat.

Roy Kühne: "Der Kurpark in Hardegsen ist zentraler Ort der Begegnung und ein sehr schöner Ort zum Verweilen, der zudem einen großen Einfluss auf das Stadtklima hat. Davon konnte ich mich schon des Öfteren persönlich überzeugen. Ich freue mich daher, dass dieses Projekte der Stadt Hardegsen vom Sonderförderprogramm profitieren kann und sich mein Einsatz in Berlin ausgezahlt hat. Ich bedanke mich beim Bürgermeister Michael Kaiser und der Verwaltung für die gute Zusammenarbeit."

Die Neukonzeptionierung des Kurparks soll einen wirksamen und nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung des Stadtklimas und zur CO2-Minderung leisten. Insbesondere sollen klimaresiliente Bepflanzungen, die naturnahe Aufwertung von Teilbereichen und Erholungsräumen des Parks, einhergehend mit einer Verringerung des Pflege- und Unterhaltungsaufwandes erzielt werden.

Hintergrund:
Das 2020 neu aufgelegte Sonderprogramm zur Förderung von Maßnahmen zur Klimaanpassung und Modernisierung in urbanen Räumen versteht sich als Beitrag des Bundes zur klimaangepassten Stadtentwicklung durch eine gezielte Entwicklung und Modernisierung von Grünflächen zur Nutzung der in urbanen Räumen lebenden Menschen.

Zum Bild: Dr. Roy Kühne MdB lässt sich von Bürgermeister Michael Kaiser die Umgestaltungspläne erläutern. Foto: Konstantin Mennecke











9.06.2021 • 16:07 Uhr

Bischöfin Fehrs kritisiert Eitelkeit in der evangelischen Kirche

Die Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs rügt in einem Interview Narzissmus und Eitelkeit in der Kirche. «Auch Menschen im Pfarramt sind nicht davor gefeit, sich zu sehr für ihre Wirkung zu
interessieren», sagte Fehrs in einem Interview mit der Wochenzeitung «Die Zeit». Das «Machotum» hingegen nehme aus ihrer Sicht ab: «Früher gab es oft den Bischof, der einem die Welt erklärt.» Heute gebe es auch in der evangelischen Kirche eine ganz neue Generation von
Männern, die auf Diversität und Teamarbeit setze. epd











9.06.2021 • 16:03 Uhr

BVB-Start Mats Hummels wird Schirmherr für Preis der Robert-Enke-Stiftung

Fußball-Nationalspieler Mats Hummels (Borussia Dortmund) übernimmt die Schirmherrschaft für den «Förderpreis Seelische Gesundheit im Nachwuchsleistungssport» der Robert-Enke-Stiftung. «Als junger Mensch den Herausforderungen im Leistungssport, in der Schule oder Ausbildung und im privaten Umfeld gerecht zu werden, kann schnell belastend werden», sagte Hummels am Mittwoch. Umso wichtiger sei die mentale Unterstützung. Der Förderpreis der Robert-Enke-Stiftung finde den richtigen Ansatz, genau solche Projekte zu würdigen.

Die Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Teresa Enke, sagte: «Ich finde es klasse, dass Mats Hummels einmal mehr beweist, wie wichtig es ist, über den Tellerrand hinauszuschauen.» Über seine Patenschaft trage er dazu bei, die wichtigen Projekte und Initiativen für junge Sportler in die Öffentlichkeit zu bringen.

Die Robert-Enke-Stiftung hatte im vergangenen Jahr erstmals den mit 17.500 Euro dotierten Förderpreis ausgeschrieben. Zu den Preisträgern gehörten unter anderem der Olympia-Stützpunkt Berlin und die Handball-Akademie Flensburg. Olympia-Stützpunkte,
Nachwuchsleistungszentren, Sportinternate und Sportvereine, die sich im Bereich der Prävention, Diagnostik oder Behandlung von seelischen Leiden bei Nachwuchsathleten engagieren, können sich bis zum 31. Juli für den diesjährigen Preis bewerben.

Die Anfang 2010 gegründete Stiftung fördert Maßnahmen und Einrichtungen, die der Aufklärung über die Krankheit Depression und über Kinder-Herzkrankheiten sowie deren Erforschung oder Behandlung dienen. Teresa Enke ist die Witwe des Fußball-Nationaltorwarts Robert Enke. Robert Enke litt über mehrere Jahre an Depressionen. Am 10. November 2009 nahm er sich das Leben. epd











9.06.2021 • 10:27 Uhr

Mysteriöser Fall: Vermisster 27-Jähriger tot in einem Privatteich aufgefunden

Am Dienstag, gegen 09:30 Uhr, wurde ein seit Montagabend vermisster 27-Jähriger leblos in einem Teich auf einem Privatgrundstück in Osterwald bei Salzhemmendorf aufgefunden. Das berichtet die Polizeiinspektion Holzminden-Hameln. Als der Eigentümer des Grundstücks im südlichen Bereich von Osterwald zu seinem dortigen Teich kam, fand er den leblosen Mann auf. Durch die unverzüglich verständigten Rettungskräfte konnte lediglich der Tod des Mannes festgestellt werden. Die Ermittlung der Todesursache wurde aufgenommen und dauert an. red










9.06.2021 • 10:18 Uhr

Unverschämte weil verbotene Müllentsorgung am Landschaftsschutzgebiet

Bislang unbekannte Täter entsorgten, vermutlich in den letzten Tagen, im Bereich der Landesstraße 515, zwischen Langelsheim und Bredelem, 32 gefüllte blaue Plastiksäcke. Die Säcke wurden vor einer Schranke, direkt am Landschaftsschutzgebiet Innerstetal, abgelegt. Gefüllt waren sie mit Gartenabfällen, also Strauch- und Rasenschnitt. Die Polizei Langelsheim hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise unter Telefon. 05326-978780.
















9.06.2021 • 10:08 Uhr

Polizei-Alarm in Uslar-Schoningen: Beschuss mit einer Glasmurmel auf ein Fenster

Am vergangenen Montag, gegen 21.20 Uhr, schoss eine bisher unbekannte Person mittels eines unbekannten Gegenstandes eine Glasmurmel auf ein Fenster eines Hauses in der Bachstraße in Schoningen. Dadurch wurde die äußere Scheibe der Doppelverglasung beschädigt. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. Hinweise bitte an die Polizei in Uslar, Telefon: 05571/926000.js










9.06.2021 • 10:03 Uhr

AOK-Studie: Klimawandel führt zu mehr «Hitzestress», besonders bei Senioren/innen

Der Klimawandel führt einer neuen Studie zufolge vor allem für Ältere zu mehr «Hitzestress» und damit zu erhöhten Patientenzahlen in den deutschen Kliniken. «Wir können Belege vorzeigen, für wen und wo diese Belastungen heute und in der Zukunft
problematisch sein können», sagte Nicolas Koch, Forschungsleiter am Mercator-Institut, am Dienstag in Berlin bei der Vorstellung desVersorgungsreports «Klima & Gesundheit». Die Modellrechnung entstand gemeinsam durch das Wissenschaftliche Institut der AOK, das
Helmholtz-Zentrum und das Mercator-Institut.

Demnach sind durch Hitzefolgen an jedem extrem heißen Tag 40 zusätzliche Klinikeinweisungen pro eine Million über 65-jähriger Patienten zu erwarten. Im Schnitt werden täglich 1.350 Personen stationär aufgenommen. «Rund drei Prozent der klinisch versorgten
Personen gehen an heißen Tagen auf das Konto von Hitzestress.»

Die Daten zeigten auch, dass ein Viertel der rund 18 Millionen über 65-Jährigen in Deutschland überdurchschnittlich hitzegefährdet ist. Sie seien besonders empfindlich, vor allem wegen möglicher Vorerkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislaufproblemen, Demenz oder
Depressionen. Aus dieser Gruppe komme es an Hitzetagen zu überdurchschnittlich vielen Klinikeinweisungen. «Bei den am stärksten gefährdeten Senioren finden wir bis zu 550 weitere Klinikeinweisungen je eine Million Ältere am Tag», so der Forscher: «Hitzestress ist stark ungleich verteilt in der älteren Bevölkerung.»

Zu beachten sei auch, dass diese Gefährdung regional stark variiert, wie Auswertungen von klinischen Behandlungen in den Landkreisen gezeigt hätten. Der Grund: Nicht überall wohnen gleich viele Menschen mit einem individuellen Risikopotenzial. Der Altersdurchschnitt variiert und auch die Vorerkrankungen sind unterschiedlich oft zu diagnostizieren.

Schließlich projizierten die Forscher die Folgen des Klimawandels bis zum Jahr 2100 mit einem durchschnittlichen globalen Temperaturanstieg um fünf Grad Celsius. «Dann würden nach unseren Schätzungen sechs Mal so viele hitzebedingte Klinikeinweisungen stattfinden würden wie im Durchschnitt der zurückliegenden zehn Jahre», sagte Koch. epd/Foto: Fis WMG











9.06.2021 • 09:50 Uhr

Herzlichen Glückwunsch! Gandersheimer Roswitha-Preisträgerin Herta Müller erhält Jacob-Grimm-Preis

Der Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache geht dieses Jahr an die Schriftstellerin und Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller. Der mit 30.000 Euro dotierte Preis wird am 16. Oktober in Kassel verliehen, wie der Kulturpreis Deutsche Sprache am Dienstag in Dortmund mitteilte. Die Laudatio werde Christoph Stölzl, Präsident der Weimarer Hochschule für Musik Franz Liszt, halten.

Die weltberühmte Literatin war bereits 1990 (!) mit dem Bad Gandersheimer Roswitha-Preis, dem Literaturpreis mit dem Namen der ersten deutschen Dichterin Roswitha von Gandersheim, in besonderer Weise gewürdigt worden!

«Herta Müller ist eine Kämpferin gegen Totalitarismus jeder Färbung, auch in der Sprache», begründete der Sprecher der Jury, der Bamberger Sprachwissenschaftler Helmut Glück. Herta Müller habe die «unendlichen Möglichkeiten», die die deutsche Sprache als Quelle der Poesie biete, meisterlich genutzt. «Sie hat die Quittensprache Deutsch biegsam und geschmeidig gemacht, aber auch kantig und widerständig gelassen.» Zu den bisherigen Preisträgern gehören Cornelia Funke, Nora Gomringer, Loriot, Ulrich Tukur, Dieter Nuhr, Katharina Thalbach und zuletzt der Sprachwissenschaftler Peter Eisenberg.

Der mit 5.000 Euro dotierte Institutionenpreis Deutsche Sprache geht an die Sendung «Wissen macht Ah!» des WDR. Seit über 20 Jahren vermittele diese Sendung nicht nur alltägliche Wissensinhalte, sondern lege ihr Augenmerk auch immer wieder auf die Vielfalt und die Schönheit der deutschen Sprache, erläuterte Glück. «Die klugen und
wortgewandten Beiträge machen Kinder im besten Sinne zu Besserwissern.» Zuletzt erhielt den Preis die «Kaukasische Post», die einzige deutschsprachige Zeitung im Kaukasus.

Für den mit 5.000 Euro dotierten Initiativpreis Deutsche Sprache schreibt die Jury des Kulturpreises Deutsche Sprache 2021 den Dichterwettstreit «Zauberwort» aus. «Mit dem Preis honorieren wir den Beitrag, den die Poetry-Slam-Szene für die kreative Weiterentwicklung der deutschen Sprache und ihres Ansehens leistet», erklärte die Jury.
Der Gewinner oder die Gewinnerin werde bei der Preisverleihung vom Publikum ermittelt. Zuletzt erhielt die Hamburger Musikgruppe
«Tonbandgerät» den Preis.

Der dreiteilige Kulturpreis Deutsche Sprache wird seit 2001 von der Eberhard-Schöck-Stiftung (Baden-Baden) und vom Verein Deutsche Sprache (Dortmund) für besondere Verdienste um die deutsche Sprache vergeben. Im vergangenen Jahr fiel die Verleihung wegen der Corona-Pandemie aus. Ab dem Jahr 2022 wird der Preis von der Eberhard-Schöck-Stiftung allein vergeben werden. red/epd










9.06.2021 • 09:39 Uhr

Während Einsatz in Krebeck: Attacke auf Reifen eines Polizeieinsatzautos - Danach kam der Abschleppwagen

In Krebeck (Landkreis Göttingen) haben Unbekannte Dienstagnacht (08.06.21) einen Funkstreifenwagen der Polizei Duderstadt beschädigt. Der Vorfall ereignete sich gegen 02.30 Uhr in der Osteroder Straße, während die dazugehörigen Beamten einer gemeldeten Ruhestörung nachgingen.

Auf einem Grundstück trafen die Polizisten mehrere Heranwachsende bzw. Jugendliche an, die laute Musik hörten und Alkohol konsumierten. Die Gruppe wurde zur Einhaltung der Nachtruhe ermahnt. Als die Beamten zu ihrem Fahrzeug zurückkehrten, stellten sie einen Riss an einem der Hinterreifen fest. Die Beschädigung wurde vermutlich mit einem spitzen Gegenstand verursacht. Der Streifenwagen musste von einem Abschleppunternehmen zur Dienststelle transportiert werden. Ob es einen Zusammenhang mit dem vorherigen Einsatz gibt, ist noch unklar.

Die Polizei Duderstadt hat ein Ermittlungsverfahren wegen Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel eingeleitet. Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 05527/98010 zu melden.jk











9.06.2021 • 09:34 Uhr

Meine Landgartenschau miniatur! Blütenpracht in Brunshausen

Beeindruckendes lässt sich häufig im Verborgenen entdecken. Es bedarf nicht der spektakulären Aufrisse und vollmundigen Ankündigungen. In unserer kleinen Reihe "Meine Landesgartenschau zuhause" haben wir farbenprächtige Blüten auf dem Klosterhügel in Brunshausen bei Bad Gandersheim entdeckt. Ein Erhol-Oase vom Feinsten. Fantastischer Ort für positive Inspiration und warme Emotionen. Schlicht und doch so schön!
red / Fotos: Fis WMG














9.06.2021 • 09:23 Uhr

Zukunftskommission Landwirtschaft: Verbraucher müssen mehr Geld für Essen ausgeben - Wollen das die Bürger wirklich?

Die von der Bundesregierung ins Leben gerufene Zukunftskommission Landwirtschaft stimmt die Verbraucher auf höhere Lebensmittelpreise ein. «Wir werden künftig mehr ausgeben müssen», sagte der Vorsitzende der Kommission, Peter Strohschneider, der
«Neuen Osnabrücker Zeitung» (Mittwoch). Der Anteil des Einkommens, den die Bürger für Ernährung ausgäben sei in der Vergangenheit kontinuierlich gesunken, von 45 Prozent 1950 auf heute 14 Prozent. Das könne so nicht weitergehen. Der Supermarkt sei «eine
entscheidende finanzielle Quelle, wenn es gelingen soll, die höheren Produktionskosten einer deutlich umweltverträglicheren Agrarproduktion auszugleichen».

Die Kommission soll nach eigenen Angaben Empfehlungen für eine Landwirtschaft erarbeiten, die «ökonomisch, ökologisch und sozial tragfähig und gesellschaftlich akzeptiert sind». Dem Gremium gehören neben Vertretern der Agrarwirtschaft und der Wissenschaft auch Tier-, Umwelt- und Verbraucherschützer an. Strohschneider zeigte sich optimistisch, dass die Kommission Ende Juni einen Abschlussbericht beschließen wird.

In dem Bericht werde es auch um den Ex- und Import von Lebensmitteln gehen. Die derzeitige Orientierung der Landwirtschaft an der Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt sei der falsche Weg, sagte Strohschneider. Dies führe in einen Unterbietungswettbewerb bei
Produktionsstandards und Preisen und könne kein Leitbild der deutschen und europäischen Agrarpolitik sein: «Die Politik wird den Schutz der höheren Produktionsstandards gegen billigere Konkurrenz aus dem Ausland organisieren müssen.» Dies sei kein Aufruf zum Protektionismus. Aber die Regulierung des internationalen Handels unter ökologischen Gesichtspunkten sei notwendig. «Die Regeln des Welthandels werden sich verändern», sagte der ehemalige Vorsitzende des Wissenschaftsrats und Ex-Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft. epd










9.06.2021 • 09:18 Uhr

Paracelsus-Kliniken sind weiterhin Partner der Theaterpädagogik bei den Gandersheimer Domfestspielen

Die Paracelsus-Kliniken unterstützen auch in diesem Jahr die Nachwuchs- und Bildungsarbeit der Gandersheimer Domfestspiele und stehen an der Seite des größten professionellen Freillichttheaters in Niedersachsen. „Wir müssen in diesen Zeiten vor Ort weiterhin zusammenhalten, damit das Theater auch in Zukunft zu Bad Gandersheim gehören kann“, sagt Klinikmanager Thorsten Prieß. Die Paracelsus-Kliniken bleiben Sponsor der Theaterpädagogik, die sie seit vielen Jahren nicht nur finanziell fördern. Sobald es die Umstände der Pandemie wieder zulassen, sollen auch wieder Workshops mit Patienten als eine gute Ergänzung zur psychosomatischen Therapie in der Reha-Klinik stattfinden. Die Klinikgruppe betreibt drei Häuser in Bad Gandersheim.

Domfestspiele-Geschäftsführer Thomas Groß und Intendant Achim Lenz bedanken sich für die nachhaltige Partnerschaft der Paracelsus-Kliniken, diese sei vorbildlich. „Sobald es uns möglich ist, die theaterpädagogischen Angebote wieder aufzunehmen, werden wir das tun“, sagte Geschäftsführer Thomas Groß. Für Einzelheiten sei es aber noch zu früh. Die Gandersheimer Domfestspiele engagieren sich bewusst für kulturelle Bildung in der Region und bieten ganzjährig und damit auch außerhalb der Spielsaison ein breit aufgestelltes theaterpädagogisches Angebot, das sich an alle theaterbegeisterten Menschen richtet, die etwas über Theater lernen und erfahren oder selbst theaterpraktisch aktiv werden möchten. Theaterpädagoge Lukas Keller möchte die Menschen dieser Region in Kontakt mit den künstlerischen Prozessen der Gandersheimer Domfestspiele bringen.

Zum Bild:
Domfestspiele-Geschäftsführer Thomas Groß, Paracelsus-Klinikmanager Thorsten Prieß, Theaterpädagoge Lukas Keller (v.l.). Foto: Frank Bertram












9.06.2021 • 09:11 Uhr

Corona-Virus-Lage am Mittwoch: Inzidenzwert mit 13,6 auf neuem Tiefstand im Kreis Northeim - Niedersachsen bis auf einen Kreis überall im grünen Bereich! Ab Donnerstag neue Normalitäten

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Mittwoch in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat mit dem Inzidenzwert von 13,6 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen für den Landkreis Northeim einen neuen Niedrigstwert offiziell mitgeteilt.

Die Corona-Pandemie ebbt weiter massiv ab. Deutlich wird das bei den Ansteckungs- und Gesenenzahlen sowie bei der grünen Farbe der aktuellen Inzidenzampel für Niedersachsen. Allein der Landkreis Diepholz wird noch gelb angezeigt. Alle anderen Landkreise sind grün markiert.

Beste Vorraussetzungen für die angekündigten Lockerungen und neuen Freiheiten ab dem morgigen Donnerstag.
red/Grafiken: RKI / NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen












9.06.2021 • 08:16 Uhr

Polizei Einbeck warnt eindringlich vor dubiosen reisenden Handwerkern!

Derzeit gibt es wieder vermehrt Meldungen aus der Bevölkerung, dass sich sogenannte reisende Handwerker im Bereich Einbeck und Umgebung aufhalten. In einem Fall fehlte nach den Arbeiten ein dreistelliger Geldbetrag aus dem Haus und die Arbeiten sollten teurer sein, als vorher vereinbart. Polizeiliche Erfahrungen zeigen, dass diese Personen ihren Aufenthalt oftmals nutzen, um handwerkliche Arbeiten durchzuführen, die auf den ersten Blick günstig erscheinen. Sie tauchen unangemeldet auf und bieten in ihren Augen zwingend notwendige Arbeiten am Dach, der Dachrinne oder auch Asphalt- Pflaster- oder Teerarbeiten an. Diese "reisenden Handwerker" sind dabei durchaus flexibel und mobil und beschränken sich örtlich nicht ausschließlich auf den Nahbereich der derzeitigen Verweilorte.

Das Verhalten der Handwerker muss nicht zwangsläufig ein strafbares Verhalten darstellen. Dennoch: Oft erweist sich das durchgeführte Handwerk als nicht fachgerecht und/oder es wurde mit minderwertigen Materialien ausgeführt. Daher können sich die Folgekosten um ein Vielfaches erhöhten. Zudem haben die bisherigen polizeilichen Erfahrungen gezeigt, dass sich diese Handwerker nicht immer an die zuvor ausgehandelten Vereinbarungen halten, sondern plötzlich ein Vielfaches als Lohn verlangen.

In der Vergangenheit wurden dabei oftmals Kunden teils massiv unter Druck gesetzt, indem sie beispielsweise die Arbeiten nicht oder erst nach Bezahlung beendeten. Nach ihrem Werk verschwanden sie auf Nimmerwiedersehen. Der Kunde stand dann ohne Rechnung da, hatte keine Anschrift und somit keinen Ansprechpartner, um etwaige Gewährleistungsansprüche geltend machen zu können.

Die Polizei rät dringend von solchen Geschäften ab. "Ein Schnäppchen, dass in der Regel keines ist. Man ist mit Sicherheit besser beraten, sich für eine tatsächlich notwendige Reparatur nach entsprechenden Kostenvoranschlägen einer ortsansässigen Firma zu bedienen. Die Folgekosten zur Beseitigung der nicht fachgerechten Arbeit mit minderwertigen Materialien durch die reisenden Handwerker würden die tatsächlich notwendigen Kosten nur in die Höhe treiben."

Bei Zweifel rufen Sie ihre Polizei in Einbeck unter 05561 - 94978-0 an oder auch jede andere Polizeidienststelle. Weitere Informationen zum Schutz vor derartigen Betrügereien stehen im Internet auch unter www.polizei-beratung.de.











9.06.2021 • 08:13 Uhr

Erfolgreiche Jugendkooperation im regionalen Fußball perfekt! JSG Aue/Leine findet im SV Harriehausen weiteren Partner

FC Auetal, SG Altes Amt, PSV Kreiensen und SV Harriehausen gehen als JSG Aue/Leine/Harzhorn an den Start


Die bisherige Jugendfußballspielgemeinschaft JSG Aue/Leine mit den Stammvereinen FC Auetal, SG Altes Amt und PSV Kreiensen hat ab der kommenden Saison 2021/2022 einen weiteren Verein für die Jugendkoorperation dazugewonnen.


Der SV Schwarz-Weiß Harriehausen wird sich mit seiner Jugendfußballabteilung der JSG anschließen, sodass ab der nächsten Spielzeit vier Stammvereine vertreten sind.
Die neu formierte JSG Aue/ Leine/Harzhorn setzt sich nun aus mehr als 175 Spielern zusammen und wird von über 20 Übungsleitern betreut. In den niedrigen Altersklassen wird es möglich sein in mehreren Ortschaften Training anbieten zu können. Gleichzeitig wird durch die Breite der Spielerkader noch ein besseres Angebot von „Spaß am Kicken“ bis zu leistungsorientiertem Fußball umsetzbar sein.


Hendrik Henze, Jugendwart beim SV Harriehausen, zeigte sich zufrieden, dass der Vorstand die Entscheidung einstimmig mitgetragen hat. „Für unsere Kinder und Jugendlichen ist das die richtige Entscheidung. Wir wollen es unseren Jugendlichen ermöglichen, auch im höheren Jugendalter von der C- bis zur A-Jugend, Fußball zu spielen. Das ist als SVH in Eigenregie nicht mehr leistbar. Da muss man den Realitäten ins Auge blicken“.

Aktuell sind in Harriehausen knapp 40 Kinder am Ball aktiv, das Gros im Bereich der G- bis zur D-Jugend. Auch SV-Vorsitzender Markus Hoffmann unterstützte das Vorhaben, zumal es für die jüngsten Kinder im SV Harriehausen zunächst einmal nichts ändert. Der Bambini-Fußball bis hin zur F- und E-Jugend und teils bis zur D-Jugend kann auch weiterhin in Harriehausen stattfinden. Werden die Kinder älter und möchten weiterhin Fußball spielen, haben sie nun eine gute Möglichkeit, sich in einer gemeinsamen JSG weiterzuentwickeln.


„Wir sind froh, dass wir mit dem SV Schwarz-Weiß Harriehausen einen weiteren Partner für unsere Jugendspielgemeinschaft gefunden haben. Die Gespräche über die gemeinsame Aufnahme der Jugendarbeit sind sehr positiv verlaufen und stimmen uns zuversichtlich für die anstehende Zusammenarbeit“, verkündete Jugendabteilungsleiter Sven Rupp.

Außerdem steht mit dem Sportplatz in Harriehausen eine weitere Top-Anlage für Trainings- und Punktspielbetrieb zur Verfügung. „Man muss sagen, dass das Umfeld in Harriehausen mit dem Sportgelände, dem modernen Sporthaus und deren handelnden Akteuren vor Ort ein wahrer Gewinn für unsere Spielgemeinschaft ist. Wir haben eine gemeinsame Vorstellung und diesen Weg wollen wir nun mit diesen vier Stammvereinen angehen.
Es ist wichtig, dass der Jugendfußball in unseren Dörfern attraktiv bleibt und daran werden wir alles setzen – und zwar alle zusammen“, so Rupp. Ab dem 1. Juli 2021 werden die Mannschaften der neuen JSG in den Trainingsbetrieb einsteigen.red

Zum Bild: ußballfachwart vom SV Harriehausen Hendrik Henze (li.) und Jugendabteilungsleiter der JSG Aue/Leine Sven Rupp (re.) besiegeln die Zusammenarbeit per Handschlag.










9.06.2021 • 08:07 Uhr

Hachenhausen: Nächtlicher Brand eines Hühnerstalls löst Feueralarm aus und weckt böse Erinnerungen

Feueralarm heute gegen 1.23 Uhr in Hachenhausen! Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr wurden zu einem Feuer in Hachenhausen gerufen. Dort war in einem Hühnerstall am Rand des Dorfes ein mysteriöses Feuer ausgebrochen. Die Bevölkerung war durch Sirenengeheul aufgeschreckt worden. Die Feuerwehrenden waren unheimlich schnell zur Stelle. Sie hatten die Flammen professionell und in einem Blitzeinsatz unter Kontrolle. Über genaue Schäden und die mögliche Ursache ist noch nichts bekannt. Die Ermittlungen der Polizei, die ebenfalls am Einsatzort arbeitete, sind angelaufen.
Zur Erinnerung: Vor gut einem Jahr war der Ort von einem Großfeuer heimgesucht worden.red/Fotos: Fis WMG
















9.06.2021 • 07:56 Uhr

Hardegsen: LKW-Tank schlägt Leck: Feuerwehr im Einsatz

Ein LKW in einem Graben hat am gestrigen Dienstagnachmittag den Einsatz der Feuerwehr Hardegsen gefordert. Gegen 16:30 Uhr meldete die Leitstelle der Feuerwehr auslaufende Betriebsstoffe im Bereich Hardegsen-Landwehr.

Der Tank des LKW hatte beim Sturz in den Graben Leck geschlagen. Durch die Einsatzkräfte wurde mittels Bindemittel ein weiteres Ausbreiten auf das Erdreich verringert. Im Bereich der Kanalisation wurden Dichtkissen gesetzt, wodurch ein Eindringen die Kanalisation verhindert werden konnte. Angrenzende Bacheinläufe wurden kontrolliert und mittels Rohrdichtkissen geschlossen. Für den Zeitraum der Bergungsarbeiten war die Zufahrt von der Bundesstraße 241 nach Hardegsen zwischenzeitlich voll gesperrt.

Neben der Feuerwehr war auch die Polizei sowie die untere Wasserbehörde des Landkreises Northeim im Einsatz. jf/Fotos: Joel Fruchtenicht














8.06.2021 • 21:41 Uhr

Bürgermeisterkandidatin und LAGA-Marketingchefin Grit Arndt überrascht ihre Aufsichtsratsvorsitzende und Bürgermeisterin Franziska Schwarz

"Ja, das hat mich überrascht!", gestand Bad Gandersheims amtierende Bürgermeisterin Franziska Schwarz heute auf Nachfrage, ob sie die bekanntgewordene Kandidaturabsicht der grünen Bürgermeisterkandidatin in spe Grit Arndt von ihr persönlich oder aus den Medien erfahren habe. "Aus den Medien", erklärte Franziska Schwarz, zunächst ohne Bewertung. Das pikante an dieser Art der Kommunikation über eine Medienbrücke ist die Tatsache, dass Bürgermeisterin Schwarz gleichzeitig die Aufsichtsratsvorsitzende der Landesgartenschau gGmbH ist. Und ebenso gleichzeitig ist Grit Arndt (Ahlshausen) die Marketingchefin der Landesgartenschau gGmbH. Da hätte man schon ein gegenseitiges informelles Vertrauen erwarten können. So ist nach außen der Eindruck entstanden, dass die Bürgermeisterin vom Auftreten einer Wahlkampfkonkurrentin kalt erwischt worden ist.
Absicht? Kalkül? Naivität? Zufall?

Nun ist es selbstverständlich das gute Recht von Arndt, sich privat beispielsweise kommunalpolitisch zu engagieren und ebenso, sich - wie geschehen - von den Grünen als Kandidatin für das Bürgermeisteramt ins Gespräch bringen zu lassen. Andererseits ist es aber auch nachvollziehbar, dass sich die oberste Verantwortliche der Landesgartenschau, und damit Arbeitgeberin von Frau Arndt, von ihrer Spitzenmanagerin des LAGA -Marketings eine informelle Einbeziehung gewünscht hätte. Zumal auch deshalb, weil sich beide Frauen in der Vergangenheit mit einer Art beidseitiger Wertschätzung begegneten. "Das gehört sicherlich zum guten Ton und würde dem gegenseitigen Respekt vor- und miteinander sicherlich förderlich sein", meint auch ein Personalchef eines Bad Gandersheimer Unternehmens.

Angesichts des bereits angefangenen Bürgermeisterwahlkampfes, insbesondere vor dem Hintergrund der Kampfansage des grünen Ratsherrn Oliver Brzink (ein maßgeblicher Entdecker und Förderer von Grit Arndt), am 12. September 2021 eine Wachablösung an der Verwaltungsspitze durch neue Mehrheiten vom Stadtrat zu erreichen, könnte das Verhältnis Schwarz - Arndt noch mehr belastet werden. Zur Erinnerung: In der jüngsten Sitzung des Stadtrates, als Brzink sein Projekt einer Hangrutsche im neuen Freibad speziell von der SPD und Bürgermeisterin Schwarz (SPD) beerdigt bekam, machte er aus seinem Herzen keine Mördergrube. Er kündigte unumwunden vor aller Öffentlichkeit sein kommunalpolitisches Ziel eines Bürgermeisterwechsel an. Grit Arndt soll das bewerkstelligen.

Das Bild zeigt LAGA-Aufsichtsratsvorsitzende und Bürgermeisterin Franziska Schwarz mit LAGA-Marketing-Chefin Grit Arndt in vollster Harmonie: Am 25. Mai 2020 pflanzten sie gemeinsam mit der Ortsvorsteherin in Ellierode einen Apfelbaum. Jetzt strebt Grit Arndt selbst den Chefsessel im Gandersheimer Rathaus an, will Franziska Schwarz verdrängen. Foto: Fis WMG










8.06.2021 • 16:32 Uhr

Bad Gandersheim: Planungsbüro nsp meldet sich zu Wort: „Hang im Kurpark ist sicher“, aber Erdverrutschungen bestätigt

Bauüberwachung stellt nur wenige oberflächige Veränderungen am Gabionenhang im Kurpark fest - Skulpturenpfad wieder freigegeben - Warum der Baustopp?

LAGA-Pressesprecher Terhorst hat sich soeben zu der von Bürgermeisterin Schwarz veranlassten Teilsperrung des Skulpturenpfades bei Bad Gandersheim zu Wort gemeldet.

Hier das Statement im Originalwortlaut:

„Nach der Besichtigung gestern Morgen konnte die Bauüberwachung Entwarnung geben: Der Hang im Kurpark steht weiterhin gut und weist nur wenige oberflächige Verlagerungen auf. Das teilt das Planungsbüro nsp aus Hannover mit. Damit treten die Planer Gerüchten und Vermutungen entgegen, die in den vergangenen Wochen in der Stadt verbreitet wurden. Insbesondere die vorsorgliche Sperrung des Skulpturenpfads am vergangenen Samstag und die heftigen Regenfälle des Wochenendes hatten für Diskussionen gesorgt.
Für die Planer ist das Thema nicht neu: Bereits am 19.05. sind auf der Baustelle leichte Erdrutsche festgestellt worden. Noch am selben Tag wurden Bodengutachter und Statiker verständigt, die die Rutschungen nach Lage, Größe und Form mit den Bodenkennwerten erklären konnten.

Das Ergebnis: Die Zusammensetzung des Hangs ist in einigen Teilbereichen inhomogener als es die Bodenproben vermuten ließen. Erst mit Beginn der Arbeiten zeigte sich, dass der alte Bahndamm aus den verschiedensten Baustoffen wie Schlacken im Wechsel mit unterschiedlich starken Schichten lockerer Gesteine besteht. Diese bilden Gleitschichten, die zu lokal begrenzten, oberflächigen Erdrutschen führen.

Am vergangenen Donnerstag, den 03.06.2021 stellten die Fachplaner die Ergebnisse der Untersuchungen und die statische Berechnung vor. Es zeigt sich, dass es sich bei den vor Ort sichtbaren Erdrutschen um oberflächige Verlagerungen einzelner Teilbereiche handelt. Hierdurch bedingt kann es auch zu Verschiebungen entlang des Bauzauns kommen. Der Skulpturenweg ist deshalb am Wochenende vorsorglich gesperrt worden.
Die genaue Analyse der Erdrutsche durch die Fachplaner kommt zu dem Ergebnis, dass darüber hinaus keine temporären Sicherungsmaßnahmen der Hangfläche notwendig sind. Die Stabilität des Hangs ist zu keiner Zeit gefährdet, die erläuterten Schichtungen haben keine Auswirkungen auf die Gesamtstabilität des Hangs.

Diese neuen Erkenntnisse sind in die vorliegende statische Berechnung und konstruktive Planung eingeflossen und sollen zeitnah umgesetzt werden. Demzufolge hat die Stadt Bad Gandersheim die vorsorglich zum Wochenende eingeleitete Verkehrssicherungsmaßnahme durch Sperrung des Bereichs inzwischen aufgehoben und die öffentliche Nutzung des Skulpturenpfad wieder frei gegeben.“

Zu dem von der Aufsichtsratsvorsitzenden Franziks Schwarz bestätigten Baustopp auf den Hang, wo Anfahrtrampen für Rollstuhlfshrer/innen aufwändig erstellt, wird in der Statement von dem nsp-Verantwortlichlichen keine Stellung bezogen.red /Foto: Fis WMG










8.06.2021 • 15:47 Uhr

Feueralarm in der Landesbehörde für Straßenbau in Gandersheim: Brandgeruch sorgt für Evakuierung der Mitarbeiter

Heute, es ist Dienstag, 10.45 Uhr:

Riesenaufregung in der letzten halbe Stunde für Miarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesbehörde für Straßenbau in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. Nach einem plötzlichen mysteriösen Brandgeruch in dem historischen Dienstgebäude der ehemaligen Abtei wurde die Gandersheimer Feuerwehr und Polizei alarmiert. Laut Gemeindebrandmeister Wilfried Nobel rückte die Wehr mit 15 Einsatzkräften und erforderlichem Gerät und Fahrzeugen an. Vorsorglich wurde die anwesende Mitarbeiterschaft aufgefordert, geordnet und sofort die Büros zu verlassen. Sie versammelten sich auf der Stiftsfreiheit vor dem Haupteingang. Experten lokalisierten dann die Ursache des Geruchs in einem Büro. Dort war eine Lampe durchgebrannt. Ein Elektriker wurde beauftragt, eventuell defekte Stromleitungen zu prüfen. Das historische Gebäude unterliegt aufgrund seines Alters besonderen Brandschutzbedingungen. Vor wenigen Minuten wurde dann Entwarnung gegeben. Die Mitarbeiter/innen gingen wieder an ihre Arbeitsplätze. Fotos/Video: Fis WMG










8.06.2021 • 15:38 Uhr

Bad Gandersheim: Bürgermeister-Kandidat Peik Gottschalk bezieht Stellung: Hochwasserschutz klar im Fokus - gestern vor Ort in der Heberbörde

Seit gestern ist es offiziell bekannt, dass Peik Gottschalk, Sohn des ehemaligen Stadtdirektors von Bad Gandersheim Hans-Dieter Gottschalk, seinen Hut
um die Bewerbung als Bürgermeister in den Ring geworfen hat (wir berichteten).
Peik Gottschalk wurde gefragt, warum er sich für das Amt des Bürgermeisters bewirbt.

Dazu Gottschalk im zitierten Wortlaut:

„Erst einmal möchte ich mich jetzt schon bedanken für die vielen Glückwünsche und Unterstützer zu meiner Person. Ich war überwältigt wie viele Nachtrichten ich gestern über den Facebook Messenger und Whats App nach Bekanntgabe der Kandidatur erhalten habe. Herzlichen Dank dafür. Und jetzt möchte ich kurz auf die Kandidatur zurückkommen:
Seit längerer Zeit sehe ich und nehme es zur Kenntnis, dass es mit unserer Stadt immer weiter bergab geht. Ich wohne mit einigen kleinen beruflichen Unterbrechungen (Frankfurt,/Köln/Bonn, Hamburg und München) seit 61 Jahren in Bad Gandersheim. Ich liebe meine Heimatstadt und es hat mich immer wieder nach Bad Gandersheim zurückgezogen. Umso mehr schmerzt es mich, wenn ich sehe das es meines Erachtens fast nur noch bergab geht.
Beruflich habe ich viele unterschiedliche Stationen im Bereich von Großbanken durchlaufen. Vom Revisor bis zum Investmentbanking. Meinen CV überreiche ich gern den Medien.
Nach Rücksprache mit meine Ehefrau Veronika habe ich mich dann entschlossen für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren. Dieses musste vorab geklärt werden. Uns war beiden klar, dass wir für den Fall das mir von den Wählern das Vertrauen ausgesprochen werden sollte, unser Privatleben eine Wendung um 180 Grad machen wird. Insbesondere was Freizeit an den Wochenenden usw. betrifft.

Ich hatte mich dann entschlossen, als unabhängiger Kandidat in das Rennen um das Bürgermeisteramt zu gehen. Ich selber bin zwar Unionsmitglied möchte aber im Fall einer Wahl zum Bürgermeister frei entscheiden und stimmen könne ohne Fraktionszwang im Rücken. Dazu war es erforderlich mindestens 105 Unterstützerunterschriften zu sammeln. Ich war angenehm überrascht, dass ich innerhalb von guter einer Woche mehr als 170 Unterstützerunterschriften erhalten habe und diese Aktion ist noch nicht beendet. Ich möchte als unabhängige Bürgermeister Politik für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt machen um deren Wünsche (wenn diese erfüllbar und umsetzbar sind) nachkommen zu können. Es liegt mir sehr am Herzen, dass es mit dieser UNSERER Stadt wieder bergauf geht. Und das Wichtigste für mich, ich möchte soviel wie möglich die Bürgerinnen und Bürger in dieser Stadt erreichen und mitnehmen.

Ich habe einen 20 Punkteplan den ich gern, für den Fall des Wahlsieges umsetzen möchte. Die einzelnen Punkte auf der "Pipeline" werden rechtzeitig bekannt gegeben über die örtliche Presse, meiner eigenen Homepage als auch auf den Social Media Newsportalen.
Einen Punkt möchte ich aber schon vorab mitteilen, der mir persönlich sehr am Herzen liegt. Das ist der Hochwasserschutz in der Heberbörde. Vor drei Jahren war das furchtbare Hochwasser und bislang hat sich nichts großartig getan. Irgendwann kommt der nächste Starkregen und man kann nicht tatenlos zusehen, wie Einwohner ihr Hab und Gut verlieren.
Alles weitere kommt später zu gegebener Zeit. Ich würde mich freuen, wenn ich viele Bürgerinnen und Bürger erreichen könnte und Sie mir Ihr Vertrauen schenken würden.“
Gestern verschaffte sich Gottschalk vor Ort in der Heberbörde weitere Einblicke in die Herausforderungen des Hochwasserschutzes und sprach mit Bürgern und Bürgerinnen."
red










8.06.2021 • 15:36 Uhr

Tödlicher Verkehrsunfall im Landkreis Hildesheim: Porsche knallt gegen Bäume

Auf der Landesstraße 493, zwischen den Ortschaften Henneckenrode und Nette (Landkreis Hildesheim) ereignete sich am späten Nachmittag des gestrigen Tages (07.06.2021), gegen 17:20 Uhr, ein Horror- Verkehrsunfall. Ein Porsche Cayenne kam dabei nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen mehrere Bäume. Der Fahrer wurde schwerstverletzt. Sein Beifahrer wurde bei dem Unfall getötet.

Den bisherigen Ermittlungen zufolge befuhr der 41-jährige Porschefahrer aus dem Landkreis Holzminden mit seinem 31-jährigen Beifahrer aus der Region Hannover die L 493 aus Henneckenrode kommend in Richtung Nette. Im Verlauf einer leichten Rechtskurve kam das Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Straßenbaum, drehte sich vermutlich, kollidierte mit einem weiteren Baum und kam anschließend im Straßengraben zum Stehen.

Der Beifahrer verstarb infolge des Unfallgeschehens. Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen. Die Feuerwehr musste den Mann aus seinem Fahrzeug befreien. Ein Rettungswagen verbrachte den 41-jährigen anschließend in ein Hildesheimer Krankenhaus.

An dem Porsche entstand Totalschaden. Der Motorblock wurde durch die Wucht des Aufpralls herausgerissen und fing an zu brennen. Durch das Feuer wurde auch der Böschungsbereich in Mitleidenschaft gezogen.

Die Staatsanwaltschaft Hildesheim ordnete die Beschlagnahme des Porsche sowie die Hinzuziehung eines Unfallsachverständigen am Einsatzort an.
Neben mehreren Fahrzeugen der Polizei waren zwei Rettungswagen, ein Notarztfahrzeug, der Rettungshubschrauber „Christoph 30", ehrenamtliche Retter der Freiwilligen Feuerwehren aus Nette und Bockenem, die untere Wasserbehörde, die Straßenmeisterei Bockenem sowie Kräfte der Berufsfeuerwehr Hildesheim eingesetzt. Letztere suchten die Unfallstelle mittels Wärmebildkamera ab, nachdem im Unfallfahrzeug ein Kindersitz aufgefunden wurde und zunächst nicht auszuschließen war, dass sich außer den beiden Männern ein Kind in dem Porsche befunden haben konnte. Dieser Verdacht bestätigte sich nicht. Die L 493 war für die Unfallaufnahme und anschließende Bergungs- und Reinigungsarbeiten bis 02:00 Uhr morgens gesperrt.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang geben können bzw. denen der Porsche womöglich bereits vor dem Unfall aufgefallen ist, werden gebeten, sich dringend bei der Polizei Bad Salzdetfurth unter 05063/901-0 zu melden.

Insbesondere sucht die Polizei den Fahrer eines Fahrzeuges mit einer Aufschrift der Fa. „Dallmayr". Hierbei könnte es sich einen wichtigen Zeugen handeln. red










8.06.2021 • 15:30 Uhr

Paracelsus Kliniken: Corona - Der tägliche Kampf in der Reha gegen die Spätfolgen

Paracelsus Harzklinik Bad Suderode erweitert Therapiespektrum und Behandlungskapazitäten in der Post-Covid-Rehabilitation

Kaum eine Region in Deutschland hat so unter den Folgen der Pandemie gelitten wie die Bundesländer Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen. Mittendrin: die Paracelsus Harzklinik Bad Suderode südlich von Quedlinburg. Hier arbeiten Chefarzt Dr. med. Stefan Schwarz und sein Team in der Pneumologie gegen die Spätfolgen der Pandemie. „Die dritte Welle der Infektion ist vorbei, aber bei uns geht es jetzt erst richtig los”, erklärt der Mediziner. Die Folgen sind zum Teil dramatisch”.

Bereits 150 Patienten, die an den Spätfolgen einer Corona-Erkrankung leiden, hat er in diesem Jahr an der Fachklinik für Rehabilitation behandelt. Aber der Strom der Patienten reißt nicht ab. Und immer wieder gibt es neue Arten von Spätfolgen und auch neue Erkenntnisse zu den Zusammenhängen. Mittlerweile hat die Abteilung Pneumologie eine Auslastung von 150 Prozent erreicht, interdisziplinär werden andere Stationen belegt und Patienten der Pneumologie dort aufgenommen. Dazu kommen nun verstärkt auch wieder reguläre Patienten, die wegen Asthma, Pneumonien und anderer Lungen- oder Atemwegserkrankungen aus den Kliniken in die Reha verlegt werden.

Versorgungslücken
drohen

„Ich bin mit meiner Abteilung eigentlich auf Erkrankungen der Atemwege spezialisiert”, erklärt Dr. Schwarz. „Darunter fallen auch die typischen Folge-Symptome einer überstandenen Sars-Cov-2--Infektion wie Brustenge und Atembeschwerden. Aber die Patienten, die zu uns kommen, haben weitaus mehr Symptome als die bekannten Funktionsstörungen der Atmungsorgane.” Ob langanhaltende Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, chronische Müdigkeit, Wortfindungsstörungen, Schwindel oder Schmerzen – das Spektrum der „Krankheit nach der Krankheit” ist groß und die Patienten kommen mit lang anhaltenden Beschwerden in die Rehabilitation. Begleiterkrankungen im Herz-Kreislauf-System, im neurologischen oder psychischen Bereich sind an der Tagesordnung. Mittlerweile unterscheiden die Experten zwischen dem sogenannten Post-Covid-Syndrom mit Spätfolgen, die mehr als 12 Wochen nach der Infektion dauern, und dem sogenannten Long-Covid mit Folgen, die ab 4 Wochen nach akuter Infektion unabhängig von der Dauer weiter bestehen. Möglicherweise, so Dr. Schwarz, müsse man sich auch auf ambulante Behandlungen in der Nachsorge mancher Patienten über Monate oder Jahre einstellen. „Das Problem ist, dass nach dem Aufenthalt in der Rehaklinik für die Patienten derzeit nichts mehr kommt”, kritisiert der Arzt. „Da entsteht eine große Versorgungslücke gerade für Patienten, die zum Beispiel wegen neurologischer Einschränkungen und allgemeinen Leistungsdefiziten auch nach der Reha weiter therapiert werden müssen.”

Ganzheitlich
umfassende Behandlung

„Zum Glück ist unsere Rehabilitation interdisziplinär und ganzheitlich angelegt”, weiß der Chefarzt der Pneumologie. Gemeint ist damit vor allen Dingen die Abteilung Kardiologie in Bad Suderode unter deren Chefarzt apl. Prof. Dr. med. habil. Axel Schlitt, MHA mit dem Dr. Schwarz fachübergreifend eng zusammenarbeitet. Die Klinik in Bad Suderode hat darüber hinaus seit Jahresbeginn Stück für Stück ihr Therapiespektrum erweitert, um die Patienten umfassend behandeln zu können. Neben erweiterten physiotherapeutischen Therapien gibt es nun auch eine psychologische Gesprächsgruppe, ein spezielles Hirnleistungstraining und sogar ein Schlafapnoe-Screening für die häufig auftretenden Schlafstörungen. Dabei legt die Klinik großen Wert auf ein individuell an den Bedürfnissen des Patienten ausgerichtetes Programm. Von Anfang an werden alle Symptome systematisch erfasst, insbesondere die Aspekte des weit verbreiteten chronischen Erschöpfungssyndroms.

Ein weiterer Schwerpunkt ist das Training der Hirnleistung, um Konzentrationsstörungen entgegenzuwirken und die Gedächtnisfunktion zu unterstützen. Mithilfe einer neu angeschafften neurologischen Software lassen sich hier künftig an mehreren Arbeitsplätzen Defizite genau feststellen und gezielt trainieren. Gleichzeitig gehen die Psychologen des Hauses in Einzel- und Gruppengesprächen auf die spezifischen Störungen der Patienten ein. Bei entsprechender Indikation bietet die Klinik darüber hinaus die gesamte Lungen-funktionelle und nicht invasive kardiale Diagnostik an. Insgesamt drei Wochen dauert die Rehabilitation mit einer zusätzlichen Option auf Verlängerung. „Zum Teil sind die Erfolge dabei sehr rasch zu sehen, zum Teil muss eine längere Rekonvaleszenz erfolgen, bis die Rückkehr in den beruflichen Alltag wieder möglich ist”, erklärt Dr. Schwarz. Stück für Stück nähere man sich aber bei jedem Patienten irgendwann dem Ziel an, die körperliche Leistungsfähigkeit wiederherzustellen, die Psyche zu stabilisieren und eine Rückkehr in den Alltag zu Familie und Beruf zu erreichen.

Pionierarbeit erforderlich

Flexibilität heißt dazu derzeit in der Paracelsus-Harzklinik Bad Suderode das Gebot der Stunde. Damit hat sich das Haus in den vergangenen Monaten einen guten Namen gemacht. „Wir arbeiten in der Klinik alle Hand in Hand, sehen fast täglich neue Zusammenhänge und helfen unseren Patienten wo es geht”, so Dr. Schwarz. „Das ist zum Teil echte Pionierarbeit. Wir müssen unsere Behandlungsmethoden permament den Erfordernissen der diagnostizierten Störungen neu anpassen.” Um diese Herausforderung zu schaffen, pflegt man vom Harz aus unter anderem einen engen wissenschaftlichen Austausch mit der Covid-19-Sprechstunde von Dr. med. Isabell Pink in der Abteilung von Prof. Dr. med. Tobias Welte, dem Direktor der Klinik für Pneumologie an der Medizinischen Hochschule Hannover und anderen pneumologischen Reha-Fachklinken. „Wir wollen hier im engen Austausch mit unseren Kolleginnen und Kollegen die Behandlung langfristig stetig weiter verbessern”, so Dr. Schwarz. Das Schönste aber sei, so der Chefarzt, wenn man es geschafft habe, seinen Patienten zu helfen. „Unsere Patienten sind zum Teil wirklich extrem dankbar für das, was wir hier tun”, resümiert der Mediziner. „Viele von ihnen sind mit ihren Beschwerden überhaupt nicht ernst genommen worden und haben einen langen Weg hinter sich, bevor Sie bei uns aufgenommen werden. Dazu kommt, dass so spezielle Behandlungsmöglichkeiten wie sie bei uns geboten werden, generell noch nicht überall verfügbar sind. Wer zu uns kommt, hat oft einfach das Gefühl, Glück gehabt zu haben.” red

Zu den Bildern:

Paracelsus-Long-Covid3: Fundierte Untersuchung der Lungen- und Atemfunktion mittels der Bodyplethysmographie

Paracelsus-Log Covid5: Pneumologe Dr. Schwarz (r.) begleitet eine Spirometrie, bei der Luftmenge und -geschwindigkeit beim Atmen gemessen werden.

Portrait Chefarzt Dr. med. Stefan Schwarz. Fotos: Paracelsus-Kliniken















8.06.2021 • 15:25 Uhr

Sudheim: Auto und Firmengebäude beschädigt

Tatort: Sudheim, Schuhstraße, Tatzeitraum: Samstag, 05. Juni 2021, 16 Uhr bis Montag, 07.Juni 2021, 08 Uhr:

Ein bislang unbekannter Täter beschädigt zwei Fensterscheiben einer Kfz-Werkstatt und einen dort abgestellten Kleinbus.

Im oben genannten Zeitraum beschädigt ein unbekannter Täter durch Steinwurf zwei Fensterscheiben einer Kfz-Werkstatt. Zusätzlich wurde ein auf dem Gelände abgestellter Kleinbus, ebenfalls durch das Werfen von Steinen beschädigt. Der Schaden beläuft sich auf etwa 4000 Euro.
Zeugen, die im Tatzeitraum auffällige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich bei der Polizei Northeim, unter Telefon 05551-70050, zu melden.Mü











8.06.2021 • 15:10 Uhr

Gericht- Hammer: Prostituierte jubeln - Verbot von Bordellbetrieb nicht mehr rechtmäßig

Das vom Land Niedersachsen im Rahmen der Corona-Schutzmaßnahmen verhängte Verbot zum Betrieb von Bordellen ist einem Gerichtsbeschluss zufolge rechtswidrig. Mit einem
entsprechenden Urteil gab das Oberverwaltungsgericht (OVG) des Bundeslandes am Dienstag dem Normenkontrolleilantrag eines Bordellbetreibers statt (Az. 13 MN 298/21).

Der Antragsteller hatte sich gegen die in der Niedersächsischen Corona-Verordnung festgeschriebene Untersagung des Betriebs von Prostitutionsstätten und die Untersagung entsprechender Dienstleistungen gewandt. Zur Begründung machte er geltend, ein vollständiges Verbot sei keine notwendige Infektionsschutzmaßnahme mehr. Es liege zudem ein Verstoß gegen den allgemeinen Gleichheitssatz vor.

Das OVG folgte der Argumentation. Unter Berücksichtigung des aktuellen Infektionsgeschehens und der Relevanz der Prostitutionsausübung für das Infektionsgeschehen sei ein umfassendes und ausnahmsloses Verbot offensichtlich nicht mehr erforderlich, hieß
es in der Urteilsbegründung. Für den Gesundheitsschutz seien auch mildere Beschränkungen möglich.

Darüber hinaus verletze das umfassende Verbot der Ausübung der Prostitution den allgemeinen Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes. Mit Blick auf sonstige körpernahe Dienstleistungen, die laut Corona-Verordnung wieder möglich sind, gebe es keine nachvollziehbaren sachlichen Gründe, die eine weitere Aufrechterhaltung des Prostitutionsverbotes rechtfertigten. Das Urteil ist unanfechtbar. epd











8.06.2021 • 10:30 Uhr

Göttingen: Kofferdieb im Intercity aktiv - Wertvoller Schmuck weg - Polizei verdächtigt Täter mit südländischem Aussehen

Opfer eines Gepäckdiebstahls wurde vergangene Woche ein 60-Jähriger aus Neuhütten, Landkreis Trier-Saarburg (Rheinland-Pfalz). Der Mann war zur Tatzeit am 2. Juni, zwischen 17 und 18 Uhr, mit seiner Ehefrau im Zug aus Göttingen kommend, in Richtung Süden unterwegs.

Zwischen Göttingen und Eichenberg hat offensichtlich ein bislang Unbekannter den Trolly (65cm hoch) des Mannes gestohlen. Zur Beute gehörten u.a. Schmuck im Wert von rund 1000 Euro sowie diverse hochwertige Kleidungsstücke. Der Gesamtschaden wird auf etwa 2200 EUR geschätzt.

Tatverdächtiger im Bahnhof
Eichenberg ausgestiegen

Einem Zugbegleiter war ein möglicher Tatverdächtiger aufgefallen, der den Zug in Göttingen mit nur einem Rucksack bestieg und in Eichenberg mit zwei Koffern verlassen hatte.

Personenbeschreibung:

Der Tatverdächtige (südländisches Aussehen) soll etwa 160-170 Zentimeter groß gewesen sein. Bekleidet war er mit einer schwarzen Basecap, einer hellen Jacke, einer blaugrauen Jeanshose sowie einem schwarzen Mundschutz.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Wer Angaben zu dem Fall machen kann, wird gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 0561 816160 oder über www.bundespolizei.de zu melden. ots










8.06.2021 • 10:27 Uhr

Seesen: Mal eben Strom im Keller abgezapft - Polizei ermittelt wegen Stromdiebstahl

In einem Mehrfamilienhaus in der Talstraße Seesen wurde durch einen Mieter gestern festgestellt, dass im Kellerflur offensichtlich ein Stromkabel von einer Verteilerbox in den Kellerraum eines anderen Mieters führte. Beim Eintreffen der alarmierten Polizei bestätigte sich der Sachverhalt. Offenbar wurde hier unrechtmäßig elektrische Energie entzogen. Die Ermittlungen hierzu wurden aufgenommen und eine entsprechende Strafanzeige gefertigt. red











8.06.2021 • 10:23 Uhr

Stadtrat tagt am Donnerstag erneut als Videokonferenz! Starke und spannende Themen auf der Tagesordnung - Initiativen der Fraktionen für Kinder, Jugend und Hochwasserschutz

Die nächste öffentliche Sitzung des Stadtrates in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim am kommenden Donnerstag, 10. Juni 2021, 18.30 Uhr, findet wiederum als Online-Video-Konferenz mit GoTo Meeting statt. Öffentlich, versteht sich. Jederman und jede Frau, die interessiert sind, die Ratsmitglieder am Bildschirm zuhause live zu erleben, kann dabei sein. Das bedarf einer schlichten Anmeldung beim Büro der Bürgermeisterin. Frau Sander vermittelt unverzüglich die Einwahldaten für eine Teilnahme an der Sitzung.
Service:
1. Die ganze Tagesordnung auf einen Blick!
2.Hilfestellung für die Einwahldaten!
red/Screens: Amtliche Bekanntmachungen Stadt Bad Gandersheim














8.06.2021 • 10:02 Uhr

Asphaltarbeiten in Bad Gandersheim fortgesetzt - Ampel in Hildesheimer - Weg im Kurgebiet am 9. Juni gesperrt

Die Ausbesserungsarbeiten auf den desolaten Straßen in Bad Gandersheim sind in der vorigen Woche fortgesetzt worden. In der Roswithastraße wurde eine neue Deckenschicht auf die Schlaglöcher aufgebracht. In der Hildesheimer Straße wurde eigens für das Aufbringen der schwarzen Masse eine Baustellenampel aufgestellt. Das löste zeitweise Rückstaus auf der Hildesheimer Straße bis zur Höhe eines Eiscafes aus.

Heute nun kündigte Stadtsprecher Manfred Kielhorn eine Wegsperrung wegen der Ausbesserungsarbeiten an:

Ám Mittwoch, 9. Juni, wird im Zuge von Asphaltarbeiten der Fußweg vom Kurpark bis zum Freibad für den Durchgang komplett gesperrt. Die voraussichtlich ganztägige Sperrung dieses Teilbereich des „Friedrich-Schröder-Weges“ umfasst die Fußwegführung von der Dr.-Heinrich-Jasper-Straße bis zur Straße „Am Osterbergsee“. Das teilt jetzt die Bauverwaltung mit. Um entsprechende Beachtung wird gebeten. sbg











8.06.2021 • 08:20 Uhr

Corona-Virus-Lage am Dienstag: Inzidenzwert bei 15,9 im Kreis Northeim - Kreis Goslar total coronavirusfrei! - Weitere Freiheiten ab Donnerstag

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:
Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt soeben offiziell einen Inzidenzwert für den Landkreis Northeim von 15,9 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen mit. Das ist gegenüber dem Vortag eine leichte Zunahme.
Für den Nachbarkreis Goslar wird erstmals eine Inzidenzwert von 0 gemeldet. Damit ist Goslar coronavirusfrei!

Die Inzidenz-Ampel bestätigt dieser Trend der weiter abklingenden Pandemie! Das hat die Behörden veranlasst, die in den Verordnungen festgeschriebenen weiteren Lockeren und Erleichterungen anzukündigen. Für den Landkreis Northeim sollen sie ab dem kommenden Donnerstag in Kraft treten!
red/Grafiken: RKI /NDR / Gesundheitsministerium Niedersachsen










8.06.2021 • 08:06 Uhr

7-Tage-Inzidenz unter 35! Das hat positive Auswirkungen! Ab Donnerstag gelten im Landkreis Northeim weitere Erleichterungen Feste und Partys wieder erlaubt!

Am heutigen Dienstag (8. Juni) beträgt die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Northeim 15,9. Der Wert liegt damit den fünften Werktag in Folge unter dem Schwellenwert von 35. Folglich treten ab Donnerstag (10. Juni) im Landkreis Northeim weitere Lockerungen in Kraft.

Kontakte

Es bleibt dabei: Menschen aus drei Haushalten dürfen sich treffen. Ein Haushalt ist zum Beispiel ein Paar, eine Familie oder eine Wohngruppe. Insgesamt dürfen es höchstens 10 Personen sein. Kinder bis 14 Jahre aus diesen Haushalten, Pflegepersonen sowie vollständig Geimpfte oder genesene Menschen werden nicht mitgezählt. Zehn Kinder bis 14 Jahre aus verschiedenen Haushalten dürfen sich mit Erwachsenen aus einem Haushalt treffen.

Feiern und Feste

Hochzeiten, Taufen, Konfirmation, Beerdigungen und ähnliche Familienfeiern sind erlaubt. Bei der Zeremonie dürfen alle dabei sein, wenn die Abstandsregeln eingehalten werden können. Drinnen ist es Pflicht, eine Maske zu tragen, bis man sich hinsetzt. Bei der Feier zu Hause oder im eigenen Garten gelten die allgemeinen Kontaktregeln. In einem Restaurant oder Saal sind Feiern mit bis zu 100 Personen möglich. Es gelten besondere Hygieneregeln. Jeder Gaste benötigt einen negativen Corona-Test oder er muss vollständig geimpft oder genesen sein. Die Testpflicht besteht nicht für Kinder bis einschließlich 14 Jahren. Es besteht Maskenpflicht, die Maske darf allerdings abgesetzt werden, wenn man sitzt.

Wohn- und Pflegeeinrichtungen

Die Testpflicht für Besucherinnen und Besucher von Alten- und Pflegeheimen entfällt. Die Heimleitungen bzw. Betreiberinnen und Betreiber sind verpflichtet, Regelungen zum Besuch von Bewohnerinnen und Bewohnern in den Einrichtungen zu treffen. SO kann etwa das Recht auf Besuch im Bewohnerzimmer durch Hygienekonzepte eingeschränkt werden. Besuch darf nicht empfangen werden, wenn es in der Einrichtung ein aktuelles Corona-Infektionsgeschehen gibt.
Einzelhandel
Der Einzelhandel ist unter Einhaltung von Hygienekonzepten geöffnet. Die Kundinnen und Kunden sowie das Verkaufspersonal müssen mindestens eine medizinische Maske tragen.
Gastronomie (auch Bars)
Bars sind den übrigen Gastronomiebetrieben gleichgestellt. Eine Testpflicht besteht nicht mehr in gastronomischen Betrieben, die Maske muss allerdings im Innenbereich weiter aufgesetzt werden, wenn man nicht an seinem Platz sitzt. Und selbstverständlich kann man sich gerne auch weiterhin freiwillig testen lassen, bevor man ein Restaurant oder ein Café betritt. Die Betriebe müssen ein Hygienekonzept umsetzen. Es ist ein Abstand von 1,5 Meter einzuhalten. Auch das Personal muss mind. eine medizinische Maske tragen. Die Kontaktdaten der Gäste sind zu erheben. Privaten Feiern mit geschlossenem Personenkreis sind mit bis zu 100 Personen zulässig. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer brauchen hierfür einen negativen Corona-Test oder Nachweis über vollständige Impfung oder Genesung.
Diskotheken und Clubs
Clubs und Diskotheken dürfen unter Einhaltung eines Hygienekonzeptes öffnen. Für den Zutritt ist ein negativer Corona-Test vorzuweisen oder der Nachweis über vollständige Impfung oder Genesung. Die Zahl der Gäste darf die Hälfte der zulässigen Personenkapazität des Betriebs nicht überschreiten. Die Regeln zur Datenerhebung und Dokumentation sind anzuwenden. Es ist mind. eine medizinische Maske zu tragen, die allerdings abgenommen werden darf, wenn man sitzt.
Friseur oder Kosmetikstudio
Öffnung mit Hygienekonzept. Sowohl Kundinnen und Kunden als auch die Friseurin/der Friseur oder die Kosmetikerin/der Kosmetiker müssen soweit dies möglich ist eine medizinische Maske tragen. Der Nachweis eines negativen Corona-Tests ist nicht mehr erforderlich.

Sauna und Solarium

Können unter Umsetzung eines Hygienekonzeptes wieder öffnen. Im Solarium ist bis zum Beginn der Bestrahlung eine Maske zu tragen.

Spielbanken und Spielhallen

Öffnung mit erhöhtem Hygienekonzept. Sobald der Sitzplatz bzw. der Automat verlassen wird, muss eine medizinische Maske getragen werden (außer bei Identitätsfeststellung). Die Pflicht für einen negativen Corona-Test entfällt.

Sport
Die Ausübung von Freizeit- und Amateursport ist sowohl in geschlossenen Räumen als auch unter freiem Himmel ohne Einschränkungen möglich. Sportanlagen, Fitnessstudios und Kletterhallen sind geöffnet, und auch Kontaktsport ist wieder möglich. Allerdings müssen von der Betreiberin oder dem Betreiber einer Sportanlage Maßnahmen im Rahmen eines Hygienekonzeptes getroffen werden, die insbesondere die räumlichen Kapazitäten begrenzen und steuern, damit Personenströme und Warteschlangen vermieden werden. Eine Testpflicht ist nicht mehr vorgeschrieben, das Land bittet jedoch darum, insbesondere bei der Sportausübung mit Kontakt in geschlossenen Räumen, sich auch weiterhin regelmäßig testen zu lassen. Darüber hinaus gilt es weiterhin vorsichtig zu bleiben und möglichst draußen Sport zu machen und möglichst kontaktlos bzw. mit Abstand.
Schwimmbäder
Freibäder, Hallenbäder, Thermen oder auch Spaßbäder können mit Hygienekonzept geöffnet werden. Eine Testpflicht besteht dabei nicht mehr.
Tourismus und Beherbergung in Niedersachsen
Unabhängig von der Inzidenz bleibt es dabei, dass bei der Anreise und zweimal wöchentlich getestet werden muss (gilt auch für Dauercamper). Dies gilt nicht für Menschen, die bereits vollständig geimpft oder genesen sind und nicht für Eigentümerinnen und Eigentümer von Ferienhäusern und -wohnungen.
Touristische Busreisen
Touristische Busreisen sind möglich. Neben dem Hygienekonzept ist zu beachten, dass für die Teilnahme ein negativer Test oder ein Impf- bzw. Genesenen-Nachweis erforderlich ist. Und während des gesamten Aufenthalts im Bus (auch am Platz) ist das Tragen mind. einer medizinischen Maske notwendig.

Theater und Kino

Kinos, Theater, Konzerthäuser oder ähnliche Einrichtungen können ohne Test besucht werden. In Schachbrettbelegung ist ein reduzierter Abstand von 1m möglich. Geschlossene Räume müssen über eine Lüftungsanlage mit Frischluftzufuhr verfügen. Die Maske bis zum Sitzplatz gehört aber weiter dazu.

Schulen

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist nur noch in gekennzeichneten Bereichen erforderlich. Die Pflicht zum Tragen einer MNB im Unterricht entfällt.

Sitzungen, Zusammenkünfte und Veranstaltungen

Sitzungen, Zusammenkünfte und Veranstaltungen unter freiem Himmel mit teilweise stehendem Publikum sind mit bis zu 500 teilnehmenden Personen ohne vorherige Testung aller Teilnehmenden zulässig. In Innenräumen sind ohne Test Veranstaltungen mit bis zu 500 Personen bei sitzendem Publikum (bei Schachbrettbelegung ist ein reduzierter Abstand von 1m möglich) und bis zu 100 Personen bei zumindest teilweise stehendem Publikum möglich. Es gelten Hygienekonzepte und das Abstandsgebot ist einzuhalten.

Museen, Galerien, Ausstellungen, Gedenkstätten

Dürfen mit Hygienekonzept drinnen und draußen öffnen. Es gibt keine Begrenzung für Besucherzahlen. Drinnen besteht aber Maskenpflicht.

Der Text der aktuell geltenden Corona-Verordnung vom 5. Juni hat das Land auf seiner Seite unter folgendem Link veröffentlicht: https://www.niedersachsen.de/.../vorschriften-der...










8.06.2021 • 07:59 Uhr

Grascha bringt Freude nach Bad Gandersheim

Im Rahmen seiner Kampagne im laufenden Landratswahlkampf hat Christian Grascha, MdL, soeben Bad Gandersheim einen weiteren Informations- und Gesprächsbesuch abgestattet. Seine Visite führte ihn diesmal zum Team der Diakonie im Gebäude der Propstei Bad Gandersheim. Wunderschön zu sehen: Graschas wertschätzender Besuch zauberte Lächeln auf die Gesichter von Andree Schröder und seiner Kollegin. Seine Botschaft für eine Ehrenamtskarte wurde dort positiv aufgenommen. red











8.06.2021 • 07:48 Uhr

Schweinehalter kritisieren Preispolitik der Schlachter

Die drei größten deutschen Schlachtunternehmen Tönnies, Westfleisch und Vion haben in der vergangenen Woche erstmals seit langem wieder den Preis der Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG-Preis) unterlaufen und sich dadurch den Unmut der Schweinhalter zugezogen. Mit Hauspreisen von 1,54 Euro je kg Schlachtgewicht unterboten sie den etablierten Referenzwert um drei Cent.

Jörn Ehlers, Vizepräsident des Landvolk Niedersachsen, und Hubertus Beringmeier, Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbands (WLV) und Sprecher für den Bereich der Schweinehaltung im Deutschen Bauernverband, kritisieren diese Preispolitik als nicht hinnehmbar: „Das Angebot an Schlachtschweinen in Deutschland ist aufgrund der vielen Betriebsaufgaben der zurückliegeneden Monate spürbar knapper geworden. Die logische Folge wären daher deutlich steigende Erzeugerpreise – und keine Hauspreise.“

Beide verweisen darauf, dass Deutschland als großer Verbraucher von Schweinefleisch jahrzehntelang im europäischen Preisvergleich Spitzenpositionen eingenommen habe. Nun bildeten die hiesigen Schweinepreise das Schlusslicht im europäischen Vergleich. Steigendes Interesse der Schlachtunternehmen an Schlachtschweinen aus dem benachbarten Ausland untermauerten diese Entwicklung.

Vor dem Hintergrund der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Situation vieler Schweinehalter verlangen Ehlers und Beringmeier einen Kurswechsel: „Wir fordern Tönnies, Westfleisch und Vion auf, die Kosten, die ihnen durch die Abschaffung der Werkverträge und höhere Lohnabschlüsse entstanden sind, an den Lebensmittelhandel weiterzugeben statt die Erzeugerpreise zu drücken. Die anlaufende Grillsaison gibt wichtige Impulse und die coronabedingten Schließungen der Gastronomie sind vielerorts gelockert. Hauspreise sind dagegen ein fatales Signal an die Erzeuger und treffen auf keinerlei Verständnis.“ LPD

Zum Bild:
Jörn Ehlers verlangt einen Kurswechsel in Schlachtunternehmen Foto: Landvolk Niedersachsen










8.06.2021 • 07:41 Uhr

Baufortschritt im Bad Gandersheimer Jugendcafé:Stadtjugendring mit toller Leistung

Es wird gehämmert, gesägt, geschraubt und geklotzt. Die fleißigen Anpacker vom Stadtjugendring sind unermüdlich aktiv im Jugendcafé in der Marienstraße. Jetzt wurde auch die Trockenbaudecke im Seminarraum angebracht und sogar schon erste Fugen verspachtelt. Auch auf dem Flur wurde schon die Unterkonstruktion für den Trockenbau hergestellt.
Die Fertigstellung des neuen Treffpunktes im Herzen Bad Gandersheims rückt immer mehr in greifbare Nähe.
Der Stadtjugendring kann stolz sein, auf das was sie in den letzten Monaten umgesetzt haben.
Eine Bereicherung für Bad Gandersheim und seine jungen Bewohner. Bald ist es richtig nutz- und erlebbar! red/Fotos: Stadtjugendring

















7.06.2021 • 21:39 Uhr

Experten-Hotline: Hirntumor

Die Paracelsus Klinik Zwickau beteiligt sich am 8. Juni 2021 am Welthirntumortag und bietet von 9 bis 15 Uhr eine kostenlose Telefonsprechstunde an.

Im Rahmen des Aktions- und Gedenktages am 8. Juni 2021 bietet die Paracelsus Klinik Zwickau eine Telefonsprechstunde für Hirntumorpatienten und Angehörige an. Mit dem Chefarzt der neurochirurgischen Abteilung Prof. Dr. med. habil Jan-Peter Warnke und Stationsarzt Christian Schürer stehen zwei Experten unter der kostenlosen Hotline 0800 55 66 102 von 9 bis 15 Uhr zur Verfügung. Sie beantworten alle Fragen rund um das Thema Diagnostik, Behandlungsmöglichkeiten und Nachsorge.

Die neurochirurgische Abteilung der Paracelsus Klinik Zwickau gehört deutschlandweit zu den führenden Kompetenzzentren für Neurochirurgie. Als eine von vier Kliniken in Europa bietet die Abteilung die „NanoTherm“-Therapie zur Behandlung von Hirntumoren an. Das innovative und noch recht junge Verfahren behandelt Hirntumoren mittels magnetischer Nanopartikel und bedeutet für betroffene Patienten neue Hoffnung.

Mit dem Welthirntumortag möchte die Deutsche Hirntumorhilfe seit 2000 mehr Aufmerksamkeit für diese seltenen Tumoren gewinnen, eine Sensibilisierung für die Situation der Betroffenen schaffen und Patienten umfassend informieren. Tumore des Gehirns sind im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen selten. Vor allem schnell wachsende, aggressive und bösartige Formen stellen die Mediziner als auch Betroffene vor besonders große Herausforderungen. Trotz aufwändiger Therapien gelten diese Krebserkrankungen bis heute als unheilbar. Aber es gibt Verfahren, wie die NanoTherm-Therapie, die die Lebenszeit verlängern können.

Zum Bild:
Die Paracelsus Klinik Zwickau beteiligt sich mit einer Expertenhotline am Welthirntumortag. Foto: Paracelsus Kliniken












7.06.2021 • 21:31 Uhr

Zeitungen in der Krise: Madsack übernimmt mehr Anteile an «Kieler Nachrichten»

Die Madsack Mediengruppe erhöht ihre seit 2009 bestehende Beteiligung an den Unternehmen der «Kieler Nachrichten» und «Segeberger Zeitung» (KN-Gruppe) auf 50 Prozent plus eine Stimme. Gleichzeitig sei mit der Verlegerfamilie Heinrich ein weiterer Ausbau der Zusammenarbeit zwischen der KN-Gruppe und Madsack vereinbart worden, teilte das Unternehmen am Montag in Hannover mit. Vorgesehen sei unter anderem eine enge Partnerschaft in Produktentwicklung, Vermarktung und im kaufmännischen Bereich.

Zu der KN-Gruppe gehört den Angaben zufolge der Verlag der «Kieler Nachrichten», der größten Tageszeitung in Schleswig-Holstein mit einer verkauften Auflage von etwa 80.000 Exemplaren, sowie Digitalangebote und die «Segeberger Zeitung». Darüber hinaus gehören zum Verbund Beteiligungen in der Medien- und Agenturbranche, im Event- und Veranstaltungsbereich und zukünftig verstärkt im Immobilienbereich. Die Erweiterung der Beteiligung der Madsack Mediengruppe steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch das Kartellamt.

Einer der Hintergründe der verstärkten Kooperation ist die anhaltende Zeitung-Krise mit zurückgehenden Auflagen, Einzelverkauffrequenzen und Umsatzeinbußen bei Werbung und Vertriebserlösen. Gleichzeitig kämpfen die Verlage gegen Kostensteigerungen.










7.06.2021 • 21:24 Uhr

Bad Gandersheim/Ludolfstraße: Ältere Person fällt auf üblen Enkeltrick eines Schein-Polizisten herein und gibt Goldbarren heraus

Polizei fahndet nun nach einem Mann ("Herr Braun" ) mit ausländischem Aussehe, Kraftprotz mit Oberlippenbart

Am Montag, gegen 15.45 Uhr, kam es in Bad Gandersheim zu einem Betrug zum Nachteil einer älteren Person in der Ludolfstraße. Diese erhielt am Vormittag mehrere Anrufe, in denen vorgetäuscht wurde, dass ein Familienmitglied einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. Ein Anrufer gab sich als Polizeibeamter Herr Schmidt, eine Anruferin als Frau Krüger, Angestellte bei einem Gericht, aus. Es wurde vorgetäuscht, dass eine "Kaution" entrichtet werden müsse, um die U-Haft von dem Familienmitglied zu verhindern. Es wurde vereinbart, dass die geforderte Summe mit einem Goldbarren gezahlt werden würde. Dieser wurde von einer männlichen Person (Herr Braun) abgeholt. Der Übergabeort befand sich im Nahbereich der Wohnanschrift. Der Abholer konnte wie folgt beschrieben werden:

- südländische Erscheinung, ca. 28-35 Jahre alt, ca.1,70-1,75 Meter
groß, dunkle Haare und dunkle Augen, Oberlippenbart, kräftige
Statur, sprach gebrochenes Deutsch, trug ein schwarzes Cappi,
eine dunkle Jacke, hellgraues Shirt, eine blaue Jeans und
schwarze, sportliche Schuhe. Nach der Übergabe verschwand der
Mann zu Fuß in unbekannte Richtung.

Zeitnah wurde dann doch die Polizei über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. Eine sofortig Fahndung verlief jedoch bisher erfolglos.

Die Polizei in Bad Gandersheim bittet daher um Hinweise aus der Bevölkerung?
Wer kann Angaben zu dem Abholer oder anderen auffälligen Personen, insbesondere in der Zeit von 15.15 Uhr - 15.45 Uhr, im Bereich der Ludolfstraße in Bad Gandersheim machen? Hinweise bitte an das Polizeikommissariat in Bad Gandersheim unter der Rufnummer 05382-91920-0.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei erneut die Bevölkerung vor den weit verbreiteten Maschen zu den Phänomenen "Enkeltrick" und "falsche Polizeibeamte" und rät dringend dazu, auf derartige Anrufe nicht einzugehen. Seien Sie immer misstrauisch. Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen preis. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen.ots










7.06.2021 • 18:28 Uhr

Der Einbecker Kulturbus kommt nach Opperhausen, Rittierode und Ahlshausen

Ab dem 16. Juni macht der Einbecker Kulturbus auch regelmäßig Station in den Dörfern Opperhausen, Rittierode und Ahlshausen. Das Angebot, welches von der KVHS Northeim, dem Einbecker Bündnis für Familie e.V. und der Jugendpflege Einbeck durchgeführt wird, ist durch die Förderung des BMBF und der BKJ sowie der Programme „Kulturmacht stark“ und „Künste öffnen Welten“ für alle Teilnehmenden komplett kostenlos und richtet sich an Kinder von 6 bis 14 Jahren der drei Ortschaften, wobei auch Kinder aus den umliegenden Dörfern willkommen sind.

Am 16. Juni werden im Gemeinderaum in Opperhausen Namenssteine bemalt, während die Kinder am 30. Juni im Bürgerhaus in Rittierode Insektenhotels aus Dosen bauen können. Zwei Wochen später, am 07. Juli, ist der Kulturbus wieder in Opperhausen zum Holzboot basteln. Auch der Termin am 21. Juli zum Meißeln von Ytong Skulpturen in Rittierode steht bereits fest. Wegen begrenzter Teilnehmerzahl wird um Voranmeldung bei der Jugendpflege in Einbeck gebeten (Frau Mölder, Telefon: 05561/916563; E-Mail: nmoelder@einbeck.de). Die Termine sind jeweils mittwochs und gehen von 16 bis 18 Uhr. Wichtig ist vor allem wetterfeste Kleidung, die auch mal schmutzig werden darf. Die aktuell gültigen Abstands- und Hygieneregeln sind einzuhalten. red













7.06.2021 • 18:24 Uhr

Rettungswagen gerät in Brand und wird völlig zerstört

Ein Rettungswagen (RTW) aus Bad Segeberg ist am heutigen Montagmittag aus ungeklärter Ursache vor der Rettungswache am Levo-Park in Flammen aufgegangen und dabei komplett zerstört worden. Im Verlauf der Löscharbeiten kam es zu einer Explosion, nach der insgesamt 15 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst ärztlich untersucht wurden. Es entstand erheblicher Sachschaden, da neben dem RTW auch umstehende PKW sowie Glasscheiben beschädigt wurden.

Bad Segeberg (cm) - Gegen 12.15 Uhr bemerkte ein diensthabender Kollege der Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH eine Rauchentwicklung im Führerhaus des vor dem Gebäude ordnungsgemäß abgestellten Rettungswagens. Parallel zum Notruf erfolgten eigene Löschversuche mit dem Pulverlöscher.

Im Verlauf der Löscharbeiten durch die Feuerwehr Bad Segeberg kam es zu einer Explosion im Kofferaufbau des RTW, in Folge derer eine ambulante durchgangsärztliche Begutachtung erforderlich wurde. Niemandem musste klinisch behandelt werden.

Mehrere umstehende PKW sowie Glasscheiben der angrenzenden Gebäude wurden durch die Wucht der Explosion ebenfalls beschädigt.

Insgesamt entstand erheblicher Sachschaden, der in Summe noch nicht genau zu beziffern ist. Zur Brandursache gibt es seitens der RKiSH ebenfalls bislang keine gesicherten Erkenntnisse. Die Polizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen.red/Foto: Polizei












7.06.2021 • 17:52 Uhr

CDU Bad Gandersheim wirbt für Wechsel im Bürgermeisteramt - Unterstützung für Gottschalk und Arndt signalisiert, Gespräche mit weiteren Interessenten laufen

Stadtverbandsvorsitzender Günter Ahrens: "Unsere einzige Empfehlung ist, Franziska Schwarz nicht zu wählen"

Die CDU Bad Gandersheim sieht einen Wechsel im Bürgermeisteramt zwingend als notwendig an. Das haben die Christdemokraten in der Roswithastadt soeben in einer Presseverlautbarung bekräftigt. In der Position heißt es weiter:
Dazu hat die CDU in den vergangenen Monaten mit diversen Interessenten Gespräche geführt. Dabei ist heraus gekommen, dass es mehrere gute Bewerber/innen mit jeweils eigenen Vorzügen für das Bürgermeisteramt gibt. Die CDU hat sich daher entschlossen, keinen Kandidaten/in selbst aufzustellen, sondern den Kandidaten oder die Kandidatin zu unterstützen, der/die in einer möglichen Stichwahl gegen Franziska Schwarz antritt.

„Im ersten Wahlgang werden wir als CDU keine Wahlempfehlung abgeben. Wir wollen dem Wähler/innen ohne Beeinflussung den/die Kandidaten/in wählen lassen, der aus seiner Sicht der beste Bewerber ist ,“ so CDU Stadtverbandsvorsitzender Günter Ahrens. „Da wir einen Wechsel im Rathaus anstreben, ist unsere einzige Empfehlung nicht die amtierende Bürgermeisterin zu wählen,“ so Ahrens weiter.

„Bisher haben sich mit Grit Arndt und Peik Gottschalk zwei wirklich gute Bewerber in der CDU vorgestellt. Daher hätten beide Bewerber auch unsere volle Unterstützung bei einer evtl. Stichwahl,“ ergänzt CDU Fraktionsvorsitzender Timo Dröge die aktuelle Entwicklung. Es ist aus Sicht der CDU auch möglich, dass noch weitere Bewerber ihren Hut in den Ring werfen. „Es gab noch mehr Gespräche mit möglichen Interessenten. Sollte es sich bewahrheiten, dass noch weitere Bewerber/in um das Bürgermeisteramt kandidieren, so kann man das nur unterstützen. So viele gute neue Bewerber gab es noch nie. Wir freuen uns darauf, dass unsere Bürger und Bürgerinnen bei dieser Bürgermeisterwahl eine echte Wahl haben und wünschen allen neuen Kandidaten und Kandidatinnen an dieser Stelle schon einmal viel Erfolg im Wahlkampf,“ so Ahrens abschließend.
red/Foto: Fis WMG










7.06.2021 • 16:30 Uhr

Bürgermeisterkandidaten-Hammer: Peik Gottschalk tritt als unabhängiger Kandidat für das Bad Gandersheimer Bürgermeisteramt an

Jetzt geht es Schlag auf Schlag bei den Personalvorschlägen für die Bürgermeisterwahl in Bad Gandersheim:

Wie erwartet hat Peik Gottschalk seinen Hut in den Ring bei der Wahl um das Bürgermeisteramt am 12. September 2021 in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim geworfen. "Ich bewerbe mich als unabhängiger Kandidat um das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler in Bad Gandersheim", erklärte der Sohn des früheren Bad Gandersheimer Stadtdirektors Hans-Dieter Gottschalk vor wenigen Minuten im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group.

Peik Gottschalk hat bereits ersten spontanen Zuspruch für seine Mission "Bürgermeisterwahl 2021" erfahren. So bekam er innerhalb von nur einer Woche 150 Unterschriften von Unterstützeinnen und Unterstützern für seine Bewerbung. Diese Unterstützerunterschriften sind formal eine Bedingung, um als unabhängiger Bewerber am 12. September 2021 antreten zu können.

Gottschalk machte in einem ersten Statement deutlich, dass er ein Bürgermeister für alle Bürgerinnen und Bürger sein möchte, sollte er am 12. September das Vertrauen bekommen. Unter einem Parteidiktat oder einen Fraktionszwang möchte er die anstehenden Herausforderungen für Bad Gandersheim nicht angehen. "Ich möchte möglichst viele Menschen mitnehmen und einbeziehen! Unabhängig davon, ob sie in einer Partei sind oder nicht."

red/Foto/Video: Fis WMG












7.06.2021 • 15:00 Uhr

Wahlkampf-Hammer: FDP-Gigant Wolfgang Kubicki kommt nach Hardegsen

Am Donnerstag, 17. Juni 2021, um 17 Uhr wird der Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki MdB zu einer Veranstaltung in Hardegsen erwartet. Ort ist das Muthaus, Burgstr. 2 in Hardegsen. Kubicki, der auch stellvertretender Bundesvorsitzender der FDP ist, wurde vom Kreisverband Northeim und Ortsverband Hardegsen der Freien Demokraten zu dieser traditionellen Veranstaltung zum 17. Juni – Tag der Freiheit – eingeladen. Einlass ist ab 16 Uhr. Die Platzkapazitäten sind auch aufgrund der Hygienemaßnahmen begrenzt. Der Kreisverband bittet deshalb um eine Anmeldung. Möglich ist dies unter der Telefon-Nummer. (05561) 79 39 96 4 der Fax-Nr. (05561) 79 39 96 5 sowie per E-Mail unter info@fdp-northeim.de.

„Die pandemische Lage verbessert sich, Diskussionen über wirksame und angemessene Maßnahmen laufen weiter und mehr und mehr beginnt die Debatte darüber, welche wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen die Pandemie für unser Land hat. Der Zuspruch zu unserer Partei zeigt, dass gerade in dieser Situation eine Partei gebraucht wird, die die Freiheit und die Verantwortung des Einzelnen und ein Modernisierungsprogramm für Deutschland in den Mittelpunkt stellt. Wir freuen uns, dass wir Wolfgang Kubicki für den Auftakt eines spannenden Wahljahres gewinnen konnten“, sagte der Kreisvorsitzende Christian Grascha. Grascha kandidiert am 12. September für das Landratsamt im Kreis Northeim.
red










7.06.2021 • 14:53 Uhr

Grüne schicken Marketingchefin der LAGA-Grit Arndt (Ahlshausen) ins Rennen um Bad Gandersheimer Bürgermeisterposten

Die grüne Fraktion im Bad Gandersheimer Stadtrat wird immer mutiger und auch ein bisschen frecher: Jetzt hat sie es geschafft, eine von ihr favorisierte Kandidatin für das Amt der Bürgermeisterin in der Roswithastadt zu gewinnen. Auf Anfrage bestätigte Ratsherr Oliver Brzink die Kandidatur der Marketingchefin der Landesgartenschau Grit Arndt aus Ahlshausen. Sie selbst sagte dem Gandersheimer Kreisblatt, "ja, ich kandidiere...".

Frau Arndt hat nach einer längeren Abwesenheit vom Management der Landesgartenschau erst vor kurzem ihren Job behutsam wieder aufgenommen, so hatte es LAGA-Geschäftsführer Thomas Hellingradt bestätigt.

Mit Arndts bestätigter Kandidaturabsicht dürfte Bürgermeisterin Franziska Schwarz, die bislang alles Anzeichen einer erneuten Kandidaturabsicht angedeutet hat, wird damit eine erste Konkurrentin im Rennen mit den heißen Chefsessel im Rathaus bekommen. Dem Vernehmen nach positionieren sich weitere Bewerber/innen. Die Wahl findet am 12. September 2021 statt.red /Fotos: Fis WMG












7.06.2021 • 14:36 Uhr

B64 Brückenbau: Vollsperrung im Bereich der Ortschaft Negenborn (Kreis Holzminden)

Ab Montag, 14. Juni, müssen sich Verkehrsteilnehmende auf der Bundesstraße 64 zwischen Eschershausen und Holzminden im