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21.06.2021 • 11:46 Uhr

Land ändert Coron-Regeln: keine Masken mehr auf dem Wochenmarkt- Partys wieder möglich

Niedrige Corona-Infektionen machen weitere Lockerungen möglich im Landkreis Northeim

Für Niedersachsen gelten inzidenzabhängig neue Corona-Regeln, die Änderungen der Corona-Verordnung hat das Land jetzt bekannt gemacht. Weggefallen ist die Begrenzung der Kontaktbeschränkungen auf drei Haushalte. Ab sofort dürfen sich im Landkreis Northeim bis zu 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten treffen (zuzüglich vollständig geimpfter und genesener Personen sowie dazugehörender Kinder unter 14 Jahren). Neu ist auch, dass auf Einzelhandelsparkplätzen ab sofort die Maskenpflicht entfallen ist (gilt bis zu einer Inzidenz von 35). Ebenfalls neu ist, dass das bisherige Verbot des Übernachtens zu touristischen Zwecken in Wohnmobilen und Kraftfahrzeugen auf öffentlichen Flächen und auf für die Öffentlichkeit geöffneten Flächen unabhängig von der Inzidenz komplett entfallen ist.

Neu sind auch die Regeln für Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 10. Reduziert werden in diesen Landkreisen die Schutzmaßnahmen im Bereich der Zusammenkünfte, der Veranstaltungen, der touristischen Angebote und der Beherbergung, der Gastronomie und im Bereich der Wochenmärkte. Es wird nun wieder möglich sein mehr Freunde zu treffen, mehr Veranstaltungen zu besuchen und gemeinsam zu feiern. Insbesondere auch die sehr belasteten Kinder und Jugendlichen können endlich wieder mehr miteinander unternehme.

Für den Landkreis Northeim trifft dies aktuell noch nicht zu. Aber, wenn die Infektionszahlen weiterhin niedrig bleiben, könnten im Landkreis Northeim weitere Erleichterungen ab Donnerstag, 24. Juni 2021, gelten:

Private Zusammenkünfte in geschlossenen Räumen
Bis zu 25 Personen dürfen sich dann ohne Einschränkungen treffen. Nicht mit eingerechnet werden Kinder dieser Personen bis zu einem Alter von 14 Jahren sowie Begleitpersonen und Betreuungskräfte, die erforderlich sind, um Menschen mit einer wesentlichen Behinderung oder Pflegebedürftigkeit eine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft ermöglichen.
Private Zusammenkünfte von mehr als 25 Personen werden in geschlossenen Räumen möglich, wenn die für die geschlossene Feier verantwortliche Person sicherstellt, dass nur Personen mit dem Nachweis eines negativen Tests, einer vollständigen Impfung oder Genesung teilnehmen. Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren unterliegen nicht der Pflicht zur Testung. Hiermit werden mit entsprechenden Testungen Hochzeitsfeierlichkeiten, Geburtstagsfeiern, Einschulungsfeiern, etc. auch im privaten Rahmen wieder möglich.

Private Zusammenkünfte im Freien
Bis zu 50 Personen können sich dann im Freien ohne Einschränkungen treffen. Nicht mit eingerechnet werden Kinder dieser Personen bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren, geimpfte und genesene Personen sowie Begleitpersonen und Betreuungskräfte, die erforderlich sind, um Menschen mit einer wesentlichen Behinderung oder Pflegebedürftigkeit eine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft ermöglichen.
Zusammenkünfte von mehr als 50 Personen im Freien sollen möglich sein, wenn die für die geschlossene Feier verantwortliche Person sicherstellt, dass nur Personen mit dem Nachweis eines negativen Tests, einer vollständigen Impfung oder Genesung teilnehmen. Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren unterliegen nicht der Pflicht zur Testung.

Sitzungen, Zusammenkünfte oder Veranstaltungen
Auch für Sitzungen, Zusammenkünfte oder Veranstaltungen gilt mit der Neuregelung, dass das Abstandsgebot nicht eingehalten und keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden muss, soweit an der Sitzung, Zusammenkunft oder Veranstaltung in geschlossenen Räumen nicht mehr als 25 Personen und unter freiem Himmel nicht mehr als 50 Personen teilnehmen.
Wenn mehr als 25 Personen drinnen bzw. mehr als 50 Personen draußen zusammenkommen, gelten die Abstands- und drinnen auch die Maskenpflicht, solange nicht ein Sitzplatz eingenommen wurde. Eine Schachbrettbelegung mit einem reduzierten Abstand von 1m ist möglich, in geschlossenen Räumen allerdings nur mit Lüftungsanlagen mit Frischluftzufuhr. Die Abstands- und die Maskenpflicht entfällt, wenn stattdessen alle nicht vollständig geimpften oder getesteten Personen einen negativen Testnachweis vorlegen.
Eine Neuregelung gibt es für die Datenerhebung und Dokumentation. Danach sind zukünftig Datenerhebungen und Dokumentationen für Sitzungen, Zusammenkünfte oder Veranstaltungen durch die Veranstalterin oder den Veranstalter notwendig, soweit hieran in geschlossenen Räumen mehr als 25 Personen oder unter freiem Himmel mehr als 50 Personen teilnehmen. Durch die Regelung soll sichergestellt werden, dass eine Kontaktnachverfolgung ermöglicht wird, um Infektionsketten effektiv und schnell erkennen und durchbrechen zu können.

Wochenmärkte
Im Bereich der Wochenmärkte entfällt bei einer Inzidenz unter 10 die Pflicht, eine Maske zu tragen.

Touristische Angebote und Beherbergungen
Es werden neue Regelungen für touristische Angebote und Beherbergungen in Landkreisen und kreisfreien Städten getroffen, in denen die 7-Tage-Inzidenz nicht mehr als 10 beträgt. Ein negativer Test soll nur noch bei der Anreise nötig sein. Beherbergungen zu touristischen Zwecken muss ein Test mit negativem Ergebnis nur noch einmalig – bei der Anreise – vorgelegt werden. Vollständig geimpfte Personen (letzte Impfung plus zwei Wochen) und vollständig genesene Personen können diese Nachweise nutzen.
Stadtführungen und Führungen durch Natur und Landschaften werden uneingeschränkt zulässig. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen das Abstandsgebot nicht mehr einhalten, auch die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung entfällt.
Touristischer Schiffs- und Kutschfahrten und touristischer Busfahrten sind unter Beachtung von Hygienekonzepten möglich. Während des Aufenthaltes im Fahrzeug müssen Fahrgäste grundsätzlich eine medizinische Maske tragen (auch wenn sie einen Sitzplatz eingenommen haben). Wenn sichergestellt ist, dass alle Fahrgäste eine medizinische Maske tragen, müssen die Fahrgäste den Mindestabstand von 1,5 Metern zu jeder anderen Person nicht einhalten. Wird umgekehrt konsequent auf die Einhaltung des Mindestabstands geachtet, muss beim Sitzen keine Maske getragen werden.
Die Masken- bzw. Abstandspflicht gilt jedoch nicht innerhalb von bereits zuvor bestehenden Gruppen von bis zu 25 Personen in geschlossenen Räumen und bis zu 50 Personen unter freiem Himmel.
Beim Betrieb und bei der Nutzung von Seilbahnen gelten die Anforderungen, die bei der Durchführung touristischer Schiffs- und Kutschfahrten und touristischen Busfahrten einzuhalten sind, entsprechend.

Feiern in der Gastronomie
Bei den geschlossenen Feiern in der Gastronomie entfallen bei einer Inzidenz von nicht mehr als 10 die zahlenmäßigen Begrenzungen. Bei Feiern ab 25 Personen drinnen und ab 50 Personen draußen müssen aber alle nicht vollständig geimpften oder genesenen Personen einen negativen Testnachweis vorlegen.

Clubs und Discotheken
In Clubs und Discotheken müssen alle Gäste einen negativen Testnachweis vorlegen oder einen Nachweis über die vollständige Impfung oder Genesung. Dafür entfällt dann aber die Pflicht zur Maske und zum Abstandhalten.
Personen, die Tätigkeiten und Dienstleistungen während des Betriebs einer Diskothek oder eines Clubs ausüben, müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Kinder- und Jugendarbeit
In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Inzidenz von nicht mehr als 50 muss im Rahmen von Angeboten der Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes eine Mund-Nasen-Bedeckung nicht mehr getragen werden.

Prostitution
Prostitution wird dahingehend geändert, dass die Durchführung von Dienstleistungen der Prostitution nach den Regelungen über körpernahe Dienstleistungen möglich ist, soweit diese übertragbar sind. Das umfassende Verbot der Prostitution entfällt. Das bedeutet, dass bei einer Inzidenz über 35, von dem Kunden oder der Kundin das negative Ergebnis eines Tests oder eine Impfdokumentation oder ein Genesenennachweis vorzulegen ist, wenn nicht durchgehend eine medizinische Maske getragen werden kann. Die Betreiberin oder der Betreiber muss sicherstellen, dass die dienstleistenden Personen nach einem Testkonzept mindestens einmal in der Woche auf das Vorliegen des Corona-Virus SARS-CoV-2 getestet werden. Es müssen von der Betreiberin oder dem Betreiber Maßnahmen aufgrund eines Hygienekonzepts getroffen werden. In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz nicht mehr als 35 beträgt, muss die Betreiberin oder der Betreiber lediglich Maßnahmen aufgrund eines Hygienekonzepts treffen.

Impfen weiter wichtig
Unabhängig von den vorstehenden Lockerungen ist Impfen im Wettlauf gegen die sich ausbreitende Delta-Variante weiterhin sehr wichtig, denn alle zugelassenen Impfstoffe bieten auch einen sehr guten Schutz gegen diese Mutation des Virus. Es gilt daher weiterhin vorsichtig zu bleiben, und nicht zu viel zu riskieren. Die Pandemie ist nicht vorbei. „Deshalb müssen wir uns alle gemeinsam weiter verantwortungsbewusst verhalten, um das Erreichte nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen“, mahnt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, die sich allerdings über die möglichen Lockerungen freut.lpd










21.06.2021 • 11:45 Uhr

Land ändert Coron-Regeln: keine Masken mehr auf dem Wochenmarkt- Partys wieder möglich

Niedrige Corona-Infektionen machen weitere Lockerungen möglich im Landkreis Northeim

Für Niedersachsen gelten inzidenzabhängig neue Corona-Regeln, die Änderungen der Corona-Verordnung hat das Land jetzt bekannt gemacht. Weggefallen ist die Begrenzung der Kontaktbeschränkungen auf drei Haushalte. Ab sofort dürfen sich im Landkreis Northeim bis zu 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten treffen (zuzüglich vollständig geimpfter und genesener Personen sowie dazugehörender Kinder unter 14 Jahren). Neu ist auch, dass auf Einzelhandelsparkplätzen ab sofort die Maskenpflicht entfallen ist (gilt bis zu einer Inzidenz von 35). Ebenfalls neu ist, dass das bisherige Verbot des Übernachtens zu touristischen Zwecken in Wohnmobilen und Kraftfahrzeugen auf öffentlichen Flächen und auf für die Öffentlichkeit geöffneten Flächen unabhängig von der Inzidenz komplett entfallen ist.

Neu sind auch die Regeln für Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 10. Reduziert werden in diesen Landkreisen die Schutzmaßnahmen im Bereich der Zusammenkünfte, der Veranstaltungen, der touristischen Angebote und der Beherbergung, der Gastronomie und im Bereich der Wochenmärkte. Es wird nun wieder möglich sein mehr Freunde zu treffen, mehr Veranstaltungen zu besuchen und gemeinsam zu feiern. Insbesondere auch die sehr belasteten Kinder und Jugendlichen können endlich wieder mehr miteinander unternehme.

Für den Landkreis Northeim trifft dies aktuell noch nicht zu. Aber, wenn die Infektionszahlen weiterhin niedrig bleiben, könnten im Landkreis Northeim weitere Erleichterungen ab Donnerstag, 24. Juni 2021, gelten:

Private Zusammenkünfte in geschlossenen Räumen
Bis zu 25 Personen dürfen sich dann ohne Einschränkungen treffen. Nicht mit eingerechnet werden Kinder dieser Personen bis zu einem Alter von 14 Jahren sowie Begleitpersonen und Betreuungskräfte, die erforderlich sind, um Menschen mit einer wesentlichen Behinderung oder Pflegebedürftigkeit eine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft ermöglichen.
Private Zusammenkünfte von mehr als 25 Personen werden in geschlossenen Räumen möglich, wenn die für die geschlossene Feier verantwortliche Person sicherstellt, dass nur Personen mit dem Nachweis eines negativen Tests, einer vollständigen Impfung oder Genesung teilnehmen. Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren unterliegen nicht der Pflicht zur Testung. Hiermit werden mit entsprechenden Testungen Hochzeitsfeierlichkeiten, Geburtstagsfeiern, Einschulungsfeiern, etc. auch im privaten Rahmen wieder möglich.

Private Zusammenkünfte im Freien
Bis zu 50 Personen können sich dann im Freien ohne Einschränkungen treffen. Nicht mit eingerechnet werden Kinder dieser Personen bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren, geimpfte und genesene Personen sowie Begleitpersonen und Betreuungskräfte, die erforderlich sind, um Menschen mit einer wesentlichen Behinderung oder Pflegebedürftigkeit eine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft ermöglichen.
Zusammenkünfte von mehr als 50 Personen im Freien sollen möglich sein, wenn die für die geschlossene Feier verantwortliche Person sicherstellt, dass nur Personen mit dem Nachweis eines negativen Tests, einer vollständigen Impfung oder Genesung teilnehmen. Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren unterliegen nicht der Pflicht zur Testung.

Sitzungen, Zusammenkünfte oder Veranstaltungen
Auch für Sitzungen, Zusammenkünfte oder Veranstaltungen gilt mit der Neuregelung, dass das Abstandsgebot nicht eingehalten und keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden muss, soweit an der Sitzung, Zusammenkunft oder Veranstaltung in geschlossenen Räumen nicht mehr als 25 Personen und unter freiem Himmel nicht mehr als 50 Personen teilnehmen.
Wenn mehr als 25 Personen drinnen bzw. mehr als 50 Personen draußen zusammenkommen, gelten die Abstands- und drinnen auch die Maskenpflicht, solange nicht ein Sitzplatz eingenommen wurde. Eine Schachbrettbelegung mit einem reduzierten Abstand von 1m ist möglich, in geschlossenen Räumen allerdings nur mit Lüftungsanlagen mit Frischluftzufuhr. Die Abstands- und die Maskenpflicht entfällt, wenn stattdessen alle nicht vollständig geimpften oder getesteten Personen einen negativen Testnachweis vorlegen.
Eine Neuregelung gibt es für die Datenerhebung und Dokumentation. Danach sind zukünftig Datenerhebungen und Dokumentationen für Sitzungen, Zusammenkünfte oder Veranstaltungen durch die Veranstalterin oder den Veranstalter notwendig, soweit hieran in geschlossenen Räumen mehr als 25 Personen oder unter freiem Himmel mehr als 50 Personen teilnehmen. Durch die Regelung soll sichergestellt werden, dass eine Kontaktnachverfolgung ermöglicht wird, um Infektionsketten effektiv und schnell erkennen und durchbrechen zu können.

Wochenmärkte
Im Bereich der Wochenmärkte entfällt bei einer Inzidenz unter 10 die Pflicht, eine Maske zu tragen.

Touristische Angebote und Beherbergungen
Es werden neue Regelungen für touristische Angebote und Beherbergungen in Landkreisen und kreisfreien Städten getroffen, in denen die 7-Tage-Inzidenz nicht mehr als 10 beträgt. Ein negativer Test soll nur noch bei der Anreise nötig sein. Beherbergungen zu touristischen Zwecken muss ein Test mit negativem Ergebnis nur noch einmalig – bei der Anreise – vorgelegt werden. Vollständig geimpfte Personen (letzte Impfung plus zwei Wochen) und vollständig genesene Personen können diese Nachweise nutzen.
Stadtführungen und Führungen durch Natur und Landschaften werden uneingeschränkt zulässig. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen das Abstandsgebot nicht mehr einhalten, auch die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung entfällt.
Touristischer Schiffs- und Kutschfahrten und touristischer Busfahrten sind unter Beachtung von Hygienekonzepten möglich. Während des Aufenthaltes im Fahrzeug müssen Fahrgäste grundsätzlich eine medizinische Maske tragen (auch wenn sie einen Sitzplatz eingenommen haben). Wenn sichergestellt ist, dass alle Fahrgäste eine medizinische Maske tragen, müssen die Fahrgäste den Mindestabstand von 1,5 Metern zu jeder anderen Person nicht einhalten. Wird umgekehrt konsequent auf die Einhaltung des Mindestabstands geachtet, muss beim Sitzen keine Maske getragen werden.
Die Masken- bzw. Abstandspflicht gilt jedoch nicht innerhalb von bereits zuvor bestehenden Gruppen von bis zu 25 Personen in geschlossenen Räumen und bis zu 50 Personen unter freiem Himmel.
Beim Betrieb und bei der Nutzung von Seilbahnen gelten die Anforderungen, die bei der Durchführung touristischer Schiffs- und Kutschfahrten und touristischen Busfahrten einzuhalten sind, entsprechend.

Feiern in der Gastronomie
Bei den geschlossenen Feiern in der Gastronomie entfallen bei einer Inzidenz von nicht mehr als 10 die zahlenmäßigen Begrenzungen. Bei Feiern ab 25 Personen drinnen und ab 50 Personen draußen müssen aber alle nicht vollständig geimpften oder genesenen Personen einen negativen Testnachweis vorlegen.

Clubs und Discotheken
In Clubs und Discotheken müssen alle Gäste einen negativen Testnachweis vorlegen oder einen Nachweis über die vollständige Impfung oder Genesung. Dafür entfällt dann aber die Pflicht zur Maske und zum Abstandhalten.
Personen, die Tätigkeiten und Dienstleistungen während des Betriebs einer Diskothek oder eines Clubs ausüben, müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Kinder- und Jugendarbeit
In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Inzidenz von nicht mehr als 50 muss im Rahmen von Angeboten der Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes eine Mund-Nasen-Bedeckung nicht mehr getragen werden.

Prostitution
Prostitution wird dahingehend geändert, dass die Durchführung von Dienstleistungen der Prostitution nach den Regelungen über körpernahe Dienstleistungen möglich ist, soweit diese übertragbar sind. Das umfassende Verbot der Prostitution entfällt. Das bedeutet, dass bei einer Inzidenz über 35, von dem Kunden oder der Kundin das negative Ergebnis eines Tests oder eine Impfdokumentation oder ein Genesenennachweis vorzulegen ist, wenn nicht durchgehend eine medizinische Maske getragen werden kann. Die Betreiberin oder der Betreiber muss sicherstellen, dass die dienstleistenden Personen nach einem Testkonzept mindestens einmal in der Woche auf das Vorliegen des Corona-Virus SARS-CoV-2 getestet werden. Es müssen von der Betreiberin oder dem Betreiber Maßnahmen aufgrund eines Hygienekonzepts getroffen werden. In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz nicht mehr als 35 beträgt, muss die Betreiberin oder der Betreiber lediglich Maßnahmen aufgrund eines Hygienekonzepts treffen.

Impfen weiter wichtig
Unabhängig von den vorstehenden Lockerungen ist Impfen im Wettlauf gegen die sich ausbreitende Delta-Variante weiterhin sehr wichtig, denn alle zugelassenen Impfstoffe bieten auch einen sehr guten Schutz gegen diese Mutation des Virus. Es gilt daher weiterhin vorsichtig zu bleiben, und nicht zu viel zu riskieren. Die Pandemie ist nicht vorbei. „Deshalb müssen wir uns alle gemeinsam weiter verantwortungsbewusst verhalten, um das Erreichte nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen“, mahnt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, die sich allerdings über die möglichen Lockerungen freut.lpd










21.06.2021 • 10:42 Uhr

Sonntagmorgen bei Suterode: Motorradfahrer von der Fahrbahn abgekommen

Ereignisort: Katlenburg-Lindau/Suterode, Kreisstraße 414, Ereigniszeitpunkt: Sonntag, 20.Juni 2021, 09.15 Uhr:

Sonntagmorgen kam ein Motorradfahrer von der Fahrbahn ab und verletzte sich leicht. Ein 56-jähriger Mann aus Hilden befuhr mit seinem Motorrad die Kreisstraße 414 von Suterode kommend in Richtung Sudheim. In einer Rechtskurve verlor er vermutlich aufgrund von Glätte durch Starkregen die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Mann wurde leicht verletzt. Durch den Verkehrsunfall entstand ein Gesamtschaden von etwa 3000 Euro.Mü











21.06.2021 • 10:25 Uhr

Weil er einem Reh ausgewich: Kradfahrer bei Unfall schwer verletzt

Am frühen Samstagmorgen, 19.Juni 2021, gegen 02:25 Uhr, ist ein junger Mann aus Höxter (Landkreis Höxter) bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der Mann mit seinem Leichtkraftrad die Bundesstraße 64 aus Richtung Godelheim in Richtung Höxter. Ungefähr 750 Meter außerhalb der Ortschaft Godelheim habe dann plötzlich ein Reh die Fahrbahn gequert. Der Fahrer habe sein Zweirad abgebremst und sei ins "Schlingern" und auf den rechtsseitigen Grünstreifen geraten. Dort kam er zu Fall, verletzte sich schwer und musste zur Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Das Leichtkraftrad wurde durch den Sturz ebenfalls beschädigt und wurde abgeschleppt. /he










21.06.2021 • 10:20 Uhr

Alfeld: Waghalsiges Drifmanöver eines 19-Jährigen am roten Berg missglückt gründlich: Verletzt und Totalschaden

In der Nacht vom vergangenen Samstag, 19. Juni 2021 auf Sonntag, 20. Juni 2021, ist es auf der Landesstraße 485 - roter Berg - von Sibbesse in Richtung Diekholzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeikommissariats Alfeld (Landkreis Hildesheim) zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein 19 Jahre alter Fahranfänger befuhr die kurvenreiche Strecke mit einem heckgetriebenen PKW. Durch zufällig anwesende Polizeibeamte der Polizeiinspektion Hildesheim war der Fahrer bereits von weitem zu hören, da dieser die Reifen des Wagens in den Kurven durchdrehen ließ, um in den Kurven den PKW zum Driften zu bringen.

In der letzten Kurve vor dem Gipfel warteten zudem Bekannte auf den Fahrer, um das fahrerische Können bestaunen zu können. Die Vorführung misslingt und endet ungewollt im Straßengraben. Am Kurvenausgang verliert der Fahrer die Kontrolle über den driftenden PKW und kommt nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Fahrer wird leicht verletzt. Am PKW entsteht ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Der Verkehrsunfall wurde durch die anwesenden Beamten der Polizeiinspektion Hildesheim aufgenommen. Rückfragen an das Polizeikommissariat Alfeld unter der Telefonnummer 05181-9116-115.hey











21.06.2021 • 10:10 Uhr

Medienradar: Nachrichtenagenturen wollen ohne Genderstern sensibler berichten

Deutschsprachige Nachrichtenagenturen haben ein gemeinsames Vorgehen vereinbart, um diskriminierungssensibler zu berichten. «Das generische Maskulinum wird in kompakter
Nachrichtensprache noch vielfach verwendet, soll aber schrittweise zurückgedrängt werden», teilten die Nachrichtenagenturen AFP, APA, dpa, Keystone-sda, KNA, Reuters, SID und epd am Montag in einer gemeinsamen Erklärung mit. Ob die Nachrichtenagenturen in einigen Jahren auf das generische Maskulinum verzichten können, hänge von der weiteren Entwicklung der Sprache ab, hieß es. Die Agenturen wollen die Entscheidung in enger Abstimmung mit ihren Medienkunden regelmäßig neu bewerten.

Noch sei unklar, ob und welches der Sonderzeichen wie Genderstern, Unterstrich, Doppelpunkt, die auch nicht-binäre Geschlechtsidentitäten abbilden sollen, sich im allgemeinen Sprachgebrauch durchsetzen werde, hieß es: «Bis auf weiteres verzichten die Nachrichtenagenturen daher auf die Verwendung dieser Zeichen.» Demgegenüber seien viele andere Möglichkeiten zur Vermeidung diskriminierender Sprache und zur Sichtbarmachung von
Diversität konsequent zu nutzen, betonten sie.

Beispiele für gendergerechtere Formulierungen seien zum Beispiel Doppelformen wie «Schülerinnen und Schüler», geschlechtsneutrale Pluralformen wie «die Angestellten» oder «die Pflegekräfte» oder Plural statt Singular wie «alle, die» statt «jeder, der». Wenn eine
Personengruppe ganz überwiegend aus Frauen besteht, könne auch das generische Femininum verwendet werden.

Wenn wörtliche Zitate Sonderzeichen wie Genderstern oder Unterstrich enthalten und für die Berichterstattung relevant sind, wolle man in diesem Fall die Sonderzeichen übernehmen, erklärten die Nachrichtenagenturen in der gemeinsamen Erklärung. «In den redaktionellen Hinweisen erläutern wir dann, dass die besondere Schreibweise so im Original steht.»










21.06.2021 • 10:02 Uhr

Weltweiter Aktionstag: Protestveranstaltung am Brandenburger Tor - „Die Olympischen Winterspiele 2022 dürfen nicht in Peking stattfinden“

Ein breites Bündnis von Menschenrechtsorganisationen protestiert am Mittwoch, 23. Juni, von 11 bis 13 Uhr auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin gegen die Vergabe der Olympischen Winterspiele 2022 an Peking. In einer Verlautbarung der Göttinger Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) heißt es dazu: Das Bündnis beklagt die systematische und umfangreiche Verletzung der Menschenrechte von Uiguren, Tibetern, Mongolen und Kasachen sowie chinesischen Menschenrechtsverteidigern in Hongkong.

Die Organisationen wollen den Opfern der Politik der Kommunistischen Partei Chinas eine Stimme verleihen und verlesen unter dem Veranstaltungsmotto „Xi und Bach hören zu“ kurze Statements von betroffenen Uiguren, Tibetern, Mongolen, Chinesen und Hongkongern. Außerdem sprechen die Bundestagsabgeordneten Margarete Bause (Bündnis 90/Die Grünen) und Peter Heidt (FDP). Weitere Abgeordnete sind angefragt.

Die Protestveranstaltung ist Teil eines weltweiten Aktionstags von Menschenrechtsgruppen am 23. Juni. Außer in Berlin gibt es unter anderem in London, New York, Brüssel, Paris, Rom, Sydney, Johannesburg, Toronto, Delhi, Mexico City, Tokio, Taipeh sowie am Sitz des IOC in Lausanne Proteste. red











21.06.2021 • 09:54 Uhr

SPD-Vorsitzende Anja Görlach: "Franziska Schwarz hat viel bewegt!"

Im Rahmen einer Mitgliederversammlung hat der SPD Ortsverein Bad Gandersheim am Samstag seine Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl am 12. September nominiert(wir berichteten aktuell).

Für den SPD-Ortsverein Bad Gandersheim meldete sich soeben Anna-Madeleine Feg mit einer Verlautbarung für ihre Partei zu Wort. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group dokumentiert die Pressemitteilung in Ergänzung der bereits erfolgten Berichterstattung zu dem Ereignis. In der Verlautbarung von Anna Feg heißt es:

Die 35 Mitglieder, die in der Turner-Musik-Akademie in Altgandersheim zusammenkamen, haben dabei Franziska Schwarz zur Kandidatin für das Amt der Bürgermeisterin nominiert. Mit 100 Prozent Zustimmung haben die Mitglieder damit gezeigt, dass sie voll und ganz hinter ihrer amtierenden Bürgermeisteirn stehen.

"Franziska Schwarz hat während ihrer Amtszeit in Bad Gandersheim viel bewegt - und dabei immer die Stadt und die Menschen im Blick gehabt. Bei ihrem Amtsantritt 2014 hat sie einen Aufbruch versprochen. Heute blicken wir zurück auf das größte Investitionsprogramm der Stadtgeschichte und haben mit der Landesgartenschau im nächsten Jahr noch ein Event vor uns, dass der Entwicklung von Stadt und Dörfern einen nachhaltigen Impuls geben wird. Es gibt noch viel zu tun und wir möchten diesen Weg gemeinsam mit unserer Bürgermeisterin fortsetzen," erklärt Anja Görlach, Vorsitzende des Ortsvereins, die breite Unterstützung der Mitglieder.

Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten haben am gleichen Tag auch ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtratswahl nominiert. Insgesamt 25 Personen stellen sich am 12. September zur Wahl - zwölf Frauen und 13 Männer, von denen elf aus den Ortsteilen und 14 aus der Kernstadt stammen. "Unsere Kandidatinnen und Kandidaten repräsentieren dabei verschiedene Berufe, bringen verschiedene Geschichten und Erfahrungen mít. Ich freue mich riesig, dass wir so viele tolle Persönlichkeiten zusammenbringen konnten, die sich für ihre Stadt und ihr Dorf einsetzen wollen. Aus unserer Sicht ist das eine echte Bürgerliste", so Anja Görlach, der die transparente Nominierung für die Kommunalwahl am Herzen liegt. Sieben der bisherigen zehn Ratsmitglieder kandidieren erneut, bekannte Gesichter und neue Persönlichkeiten mischen sich. Die Hälfte der Kandidatinnen und Kandidaten sind Mitglieder der Partei, die andere nicht. Der Ortsverein ist hochmitiviert und freut sich auf den anstehenden Wahlkampf und eine faire, an der Sache orientierte Auseinandersetzung.

Nicht nur mit Persönlichkeiten, sondern auch mit Inhalten will der SPD-Ortsverein die Menschen in den kommenden Wochen mitnehmen. Entscheidend für das inhaltliche Programm sei, welche Zukunftsfragen für die Stadt und die Dörfer wichtig sind und was die Menschen vor Ort wirklich bewegt. "Wir werden deutlich machen, wofür wir uns einsetzen und was die Bürgerinnen und Bürger von uns erwarten können", schließt Anja Görlach ab.
red / Fotos: SPD/Fis WMG
















21.06.2021 • 07:43 Uhr

Göttingen: Zwei Taschendiebe aus Algerien und Marokko vorläufig festgenommen

Gestern Morgen haben Bundespolizisten einen Algerier (25) und einen Marokkaner (16) im Hauptbahnhof Hannover vorläufig festgenommen. Die Tatverdächtigen hatten schlafenden Reisenden die Mobiltelefone gestohlen.

Die Taschendiebe waren mit dem Metronom von Göttingen nach Hannover unterwegs. Beide hatten keinen Fahrschein. Nach der Kontrolle verließen sie den Zug in Nordstemmen. Im Anschluss stellte ein Reisender fest, dass ihm sein Handy im Schlaf gestohlen wurde. Die aufmerksame Zugbegleiterin (34) fragte bei ihren Kollegen des Folgezuges nach. Und tatsächlich saßen die beiden Tatverdächtigen wieder im Zug ohne Fahrschein.

Bundespolizisten nahmen das Duo dann in Hannover vorläufig fest. In der Zwischenzeit meldete sich ein Reisender aus dem Folgezug, der ebenfalls im Schlaf bestohlen wurde. Insgesamt fanden die Beamten drei gestohlene Mobiltelefone bei den Asylbewerbern.

Beide Beschuldigten sind mehrfach polizeibekannt. Der 16-Jährige war zudem zur Fahndung ausgeschrieben. Nach einer Straftat wurde er am Freitag einer Jugendhilfeeinrichtung in Göttingen zugeführt und flüchtete. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft wurde der Junge erneut einer Einrichtung in Hannover übergeben. Der Algerier ist in einer Asylbewerberunterkunft in Celle gemeldet und konnte ebenfalls nach Abschluss der Maßnahmen gehen. red










21.06.2021 • 07:39 Uhr

Lästige Saatkrähen werden zur Plage und plündern Maisfelder

unglandwirt Sven Mohrmann weist auf die Löcher im Boden. Statt einer ordentlichen Reihe junger Maispflanzen im Vierblattstadium finden sich nur noch vereinzelt Maispflanzen auf dem Acker nahe des Dümmers im Landkreis Diepholz. Gut 40 Hektar Mais muss Mohrmann auf seinem Betrieb mit Milchvieh in Brockum neu legen. Dieses Ausmaß der Schäden sei ungewöhnlich und hänge vielleicht mit dem verzögerten Pflanzenwachstum der Maispflanze aufgrund der kühlen Witterung zusammen, vermutet der Junglandwirt. Mohrmann beobachtete, dass Saatkrähen die Verursacher sind:
Sie fressen dabei die jungen Pflanzen kaum, sondern zupfen sie eher aus einer Art Spieltrieb heraus aus. Der Kreislandvolkverband Diepholz vermutet, dass es einige Landwirte betrifft und startet aktuell bei seinen Mitgliedern eine Abfrage zur Betroffenheit. Auch aus anderen Regionen Niedersachsens - so aus Südniedersachsen und dem Braunschweiger Land - melden sich vermehrt Bauern, die sich einer wachsenden Anzahl an Saatkrähen und Rabenvögeln gegenübersehen, teilt der Landvolk-Pressedienst mit.

Laut Deutschem Maiskomitee waren 2020 etwa 16 Prozent der Maisflächen bundesweit von Fraßschäden betroffen. Eine Anfrage bei Niedersachsens Kreislandvolkverbänden zeigt, dass das Problem auch in den Kreisen Ammerland, Vechta, Oldenburg, Bremervörde, Osterholz, Rotenburg-Verden, Melle, Emsland, Gifhorn, Osnabrück, Braunschweig, Ostfriesland, Stade bei den Landwirten für Unmut und Fraßschäden auf den Äckern von mehreren hundert Hektaren sorgt.

Saatkrähen holen sich gern das keimende Saatkorn aus der Erde und reißen dafür mitunter reihenweise die jungen Pflanzen aus. Auf dem Acker ist die Folge auch für Laien gut zu erkennen, indem sich dort Loch an Loch reiht. Auf 30 bis 80 Prozent der Fläche richten die Krähen Schäden an. Dieser liegt dann schnell bei geschätzte 540 Euro pro Hektar. Die Summe beinhaltet nicht nur 180 Euro pro Hektar für das Nach-Saatgut, sondern auch die zusätzlichen Kosten für Bestellung, Bodenbearbeitung und Minderertrag. Bei mehreren Hektaren wird der Schaden für die betroffenen Ackerbauern schnell vierstellig. Auch vor Siloballen machen die Saatkrähen nicht Halt und picken Löcher in die Folie.

Als Grund für die Zunahme an Krähen wird zum einen das nahezu ganzjährig vorhandene Futterangebot gesehen, wie beispielsweise Biogasanlagen es „liefern“. Zudem war es zu Jahresbeginn lange kalt, sodass der Mais sich nicht schnell genug entwickeln konnte. Auch für andere Tiere hat der Maisfraß negative Auswirkungen: Wenn Schläge durch Nachsaat einen unterschiedlichen Reifezeitpunkt haben, kann das geerntete Tierfutter Schwierigkeiten bei der Verdaulichkeit mit sich bringen. Ein weiterer Grund ist im Wegfall von Beizmitteln wie Merusol vor zwei Jahren zu sehen: Das Saatgut scheint nun gut zu schmecken.LPD /Foto: LPD










21.06.2021 • 07:33 Uhr

Corona-Virus-Lage am Montag: Inzidenzwert nähert sich Nullmarke - Heute bei 3,0

Das sind die Fakten am heutigen Montag bei der Corona-Virus-Lage in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilte soeben einen tagesaktuellen Inzidenzwert von 3,o Fälle pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen mit. Damit nähet sich der Ansteckungsfallwert der Marke Null. Identisch die Tendenzen in den Nachbarkreisen.

Die Corona-Regeln werden damit ab heute weiter gelockert. So beispielsweise bei der Maskenpflicht und den Kontakten.

red/Grafiken: RKI/ NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen










21.06.2021 • 07:23 Uhr

Polizeistation Braunlage: Zweimal Kradunfall mit schwer verletzten Personen - Straßenschaden und Wild die Ursachen - Rettungshubschrauber im Einsatz

Am gestrigen Sonntag, 20.06.2021, befährt ein 40-jähriger aus Bad Lauterberg mit seinem Krad Ducati gegen 12.30 Uhr die Landesstraße 520 aus Richtung Silberhütte kommend, in Richtung St. Andreasberg. Im Verlauf einer Linkskurve verliert der Kradfahrer infolge des Durchfahrens eines Straßenschadens die Kontrolle über sein Motorrad, kommt nach links von der Fahrbahn ab und stürzt. Der Kradfahrer muss schwer verletzt einem Krankenhaus zugeführt werden. Am Krad Ducati entsteht Sachschaden in Höhe von ca. 2000 Euro.

Auch am gestrigen Sonntag befährt ein 24-jähriger aus Lingen mit seinem Krad Yamaha gegen 14.10 Uhr die Bundesstraße 4 aus Richtung Hohegeiß kommend, in Richtung Braunlage. In einer langgezogenen Rechtskurve (große Kesselbergkurve) steht nach Angaben des Kradfahrers plötzlich ein Stück Wild auf der Fahrbahn. Der Beteiligte weicht aus und kommt dabei nach links von der Fahrbahn ab. Hierbei touchiert das Krad ein Verkehrszeichen. Der Kradfahrer wird mittels Rettungshubschrauber schwer verletzt ins Krankenhaus geflogen. Am Krad Yamaha entsteht Sachschaden in Höhe von ca. 1000 Euro.











20.06.2021 • 20:54 Uhr

62. Gandersheimer Domfestspiele: Erstmals eingezäuntes Festspiel-Sperrgebiet - Corona-Sicherheitskonzept funktionierte - Keine positive Infektionsquelle

Zu den guten Nachrichten des Tages gehört, dass bei der Wiederaufnahme des Spielbetriebes bei den 62. Gandersheimer Domfestspielen nach einer ersten Bilanz das ausgeklügelte Corona-Hygienekonzept funktionierte: Eine positive Ansteckungsquelle wurde heute beim Besuch von rund 500 Menschen in Bad Gandersheim nicht bekannt.

Erstmals war das Festspielgelände zur Sicherheit mit einem Bauzaun umgeben. Hier erfolgte an drei Positionen mit Simply-X-Drehkreuzen die wichtige digitale Einlasskontrolle. Bestätigungen für vollen Impfschutz und aktuelle negative Corona-Testate mit Personalausweisen sowie ein Ticket waren Voraussetzungen, um digital auf grün geschaltet zu werden.

Wem der negative Nachweis fehlte konnte sich direkt am Eingang D vom Ruhnau-Team testen lassen. Das Prozedere mit Abstrich und Dokumentation war in 15 Minuten Wartezeit abgewickelt. Die meisten der heutigen Dschungelbuch-Besucher waren mit ausreichender Vorlaufzeit zum Theaterspektakel erschienen. So verliefen alle Abläufe größtenteils komplikationslos. Wo Optimierungen der Logistik sinnvoll erscheinen wird nachgebessert, bekräftigten Intendant Achim Lenz und Geschäftsführer Thomas Groß. Beide waren mit ihrem Team jederzeit vor Ort, steuerten und kontrollierten persönlich die Abläufe unter den neuen Corona-Rahmenbedingungen. Das gesamte Orga-Team stand den Besuchern und Besuchern mit Rat und Tat zur Seite.
red

Die Bilder dokumentieren die neue Zaun-Optik rund um den Festspiel-Platz, Christian Grascha mit Familie beim Schnelltest, Axel Weiberg am stärksten frequentierten Einlass, die Brezelverkäufer , Bürgermeisterin Franziska Schwarz in Männerrunde und mit Schauspielerin Denise Kiesow, die im Dschungelbuch Baghira spielt.
















20.06.2021 • 20:06 Uhr

Bürgermeisterkandidat Peak Gottschalk: Marketing für attraktives Bauen und Wohnen auf Großbildschirmen in U-Bahnen und Supermärkten vorgeschlagen

Nach Vorschlägen für einen optimierten Hochwasserschutz und die Ausweisung von Bauland für für junge Familien in Bad Gandersheim und in den Dörfern hat sich der parteiunabhängige Bürgermeisterkandidat Peik Gottschalk heute mit zwei weiteren Anregungen seiner zukünftigen Gestaltungsmaßnahmen zur Wort gemeldet.

Das betrifft ein neues und professionelles Stadtmarketing für Bad Gandersheim:

"Bad Gandersheim könnte beispielsweise in Großstädten wie Hannover, Braunschweig und Kassel eine offensive Werbung für attraktives Wohnen und Leben in der Stadt und in den Dörfern machen. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass Werbung für günstige Neubaugebiete in unserer Stadt in U-Bahnhöfen und Supermärkten auf den Großbildschirmen laufen. Ich persönlich kenne zahlreiche Menschen in Hannover, die gerne bauen möchten. Sie können es aber nicht nicht aufgrund der hohen Quadratmeterpreise für Bauland in Hannover. Auf den Großbildschirmen kann ich mir ein sehenswertes Marketing nach folgenden Motto vorstellen: Sie wollen günstig bauen und trotzdem weiter in Hannover arbeiten? Dann kommen sie zu uns in das schöne Harzvorland. Hier gibt es beste Baugrundstücke zu erschwinglichen Preisen. Die Region Bad Gandersheim liegt verkehrsgünstig. Mit Bahn oder Auto ist die Innenstadt von Hannover in 55 Minuten erreicht."

Mit einem modernen Marketing könnten weiterhin frische Start up Unternehmen angeregt werden, sich in Bad Gandersheim niederzulassen. Die erforderlichen Kontakte zu solchen Jungunternehmern habe ich durch mein Netzwerk. Wir müssen uns infrastrukturell in Bad Gandersheim nicht verstecken. Wir haben einen guten Autobahnanschluss, gute Bahnverbindung von Kreiensen und günstige gewerbliche leerstehende Immobilien. Auf diesem Aktionsfeld gibt es für die Stadt Bad Gandersheim noch reichlich zu beackern. Wirtschaftsförderung bedarf endlich entschlossener und kreativer Impulse. Unsere Vorteile des ländlichen Raumes müssen wir viel besser vermarkten!"
red

Zum Bild: Auf Großbildflächen in U-Bahnhöfen und Supermärkten in Großstädten Werbung für Bauen und Wohnen in Bad Gandersheim und auf den Dörfer machen. Das hat Bürgermeisterkandidat Peak Gottschalk im Rahmen eines neuen professionellen Stadtmarketings vorgeschlagen.












20.06.2021 • 18:42 Uhr

Rettungseinsatz an einem Unglücksort mit tragischem wie traurigem Ausgang

Rund 40 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren in der Nacht zu Sonntag in Folge eines Verkehrsunfalls im Einsatz. Gegen 23:35 Uhr wurde der Einsatzleitstelle Northeim ein brennendes Fahrzeug nach Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 241 gemeldet. Eine Person sollte kurz vor der Ortschaft Gierswalde von Bollensen kommend zudem verletzt sein.

Vor Ort zeigte sich folgendes Bild: Ein Autofahrer war mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen, in einen Straßengraben gefahren und auf die Fahrbahn zurückgeschleudert worden. Während der Fahrer das Auto selbstständig verlassen konnte, wurde der Beifahrer durch die ersteintreffende Feuerwehr Gierswalde schwersteingeklemmt im Fahrzeug vorgefunden. Die Person wurde mittels schwerem hydraulischem Rettungsgerät befreit, trotz des schnellen Einsatzes aller Rettungskräfte kam für den Beifahrer jede Hilfe zu spät, er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Durch die Feuerwehren Gierswalde, Volpriehausen und Uslar wurde der Brandschutz sichergestellt, auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen, die Gefahrenstelle abgesichert sowie für die Unfallaufnahme der Polizei die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet. Die Bundesstraße 241 war für mehrere Stunden vollgesperrt. jf/Fotos: Joel Fröchtenicht/Kreisfeuerwehr Landkreis Northeim

















20.06.2021 • 18:04 Uhr

62. Gandersheimer Domfestspiele: Nach Zwangspause ein "unglaublicher Tag", ist Intendant Achim Lenz überglücklich - Digital gestützte Corona-Hygiene-Logistik klappte

Die Erleichterung und Freunde, endlich wieder Theater auf der Bühne vor der Stiftskirche in Bad Gandersheim machen zu dürfen, war mit Händen zu greifen, mit den Augen zusehen, den Ohren zu hören und den Gefühlen zu spüren. "Es ist ein unglaublicher Tag!", so benannte Bad Gandersheims Domfestspiel-Intendant Achim Lenz seine Gemütslage. Wie gut es sich anfühlt sprach er in seiner kurzenBegrüßung beim heutigen Auftakt der 62. Gandersheimer Domfestspiele an.

Das alles in Anwesenheit einer halbvollen Tribüne. Sie durfte aufgrund der Corona-Krise und den der Abwehr der Krise geschuldeten Hygienebedingungen nur zur Hälfte besetzt werden. Außerdem galt es das strenge Corona-Hygienekonzept umzusetzen. Diese Logistik mit digital von Simply-X gestützter Kontrolle, Conrona - Schnelltests neben den Drehkreuzen und Einweisung zu den Tribünenplätzen klappte reibungslos. "Wo Optimierungen erforderlich sind besseren wir nach", versprach Festspiel-Geschäftsführer Thomas Groß auf Schwachstellen eingehend.
Die heute Kinderstück-Premiere "Dschungelbuch" wurde trotz der brütenden Hochsommerhitze für alle Beteiligten - besonders Auber für die vielen Kinder - ein unvergessliches Erlebnis. Freilichttheater in Zeiten von Corona-Mund- und Nasen-Schutzmasken mitzuerleben, oder die Festspielmeile als Sperrbezirk zu erleben, das war einmalig.
Aber entscheide ist: Endlich wird wieder Theater gespielt!

red/

Die Bilder dokumentieren Szenen aus dem heutigen Kinderstück "Dschungelbuch" bei der Auferstehung der Gandersheimer Domfestspiele. Festspielintendant Achim Lenz war voller Begeisterung und Freunde als er sagte: "Dies ist ein unglaublicher Tag!" Und die 500 Menschen auf der Tribüne quittierten das mit befreiendem Beifall. Endlich wieder Theater! Fotos: Fis WMG














20.06.2021 • 13:45 Uhr

Einbeck: 49-jähriges Opfer blutig geschlagen

Am Sonntag , 20.06.2021, gegen 01:34 Uhr wird der Polizei Einbeck eine Schlägerei in der Stadtgrabenstraße, auf Höhe der Pestalozzischule gemeldet. Vor Ort kann ein 49- jähriger stark blutender Mann (Opfer) angetroffen werden. Er gibt an von einer ihm unbekannten männlichen Person mit einem Holzgegenstand geschlagen worden zu sein. Das Opfer erleidet hierbei eine blutende Wunde am Kopf sowie Schwellungen und Blutergüsse am linken Unterarm. Die Polizei Einbeck hat ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall, bzw. dem Täter machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Einbeck unter Tel. 05561-949780 zu melden.beh










20.06.2021 • 13:42 Uhr

Grascha: „Perspektive Innenstadt“ auch für die Städte und Gemeinden im Landkreis Northeim - Jetzt Förderungen beantragen

Die Entwicklung unserer Innenstädte auch im Landkreis Northeim habe unter der Corona-Pandemie gelitten. „Einzelhandel, Gastronomie und Kultur brauchen jetzt einen Neustart. Hier bietet auch das Programm „Perspektive Innenstadt“ gute Ansätze“, so der Landratskandidat von CDU und FDP, Christian Grascha. Bei dem Landesprogramm gehe es zum Beispiel um die Handlungsfelder Problemimmobilien, Handel und Dienstleistungen, Kultur, Verkehr, Tourismus und Natur- und Klimaschutz. Das Programm umfasst insgesamt 117 Mio. Euro und richtet sich an die Städte und Gemeinden.

Die Probleme der Innenstädte seien im Kreisgebiet vergleichbar. Deswegen sei ein abgestimmtes Vorgehen zwischen den Kommunen sinnvoll, um den Bewerbungen um das Programm auch mehr Nachdruck zu verleihen. Der Landkreis könnte diese Initiativen unterstützen und ein gemeinsames Agieren koordinieren. Auch bei der späteren Umsetzung müsse darum gehen, stärker zusammenzuarbeiten.

Die touristische Entwicklung, die Lebens- und Wohnqualität sowie der Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen seien vom Zustand der Innenstädte abhängig. Es gebe viele private und auch öffentliche Initiativen. „Programme des Landes müssen wir nutzen, um auch für unseren Landkreis die Innenstädte fit zu machen“, sagte Grascha. Es gebe beim Land zahlreiche weitere Fördermöglichkeiten. red











20.06.2021 • 11:53 Uhr

Bad Harzburg: Ruhestörungen von der Polizei elegant geregelt

In der Nacht von Samstag zu Sonntag kam es im Bereich des Polizeikommissariats Bad Harzburg zu einer Vielzahl gemeldeter Ruhestörungen. So wurden sich unter anderem über Ruhestörungen um 22 Uhr aus einem Veranstaltungsraum in Göttingerode, gegen 01.00 Uhr aus einer Kneipe auf der Herzog-Julius-Straße, gegen 02 Uhr in der Wichernstraße und um 03 Uhr vor einem Bistro in der Herzog-Wilhelm-Str., beschwert. Es wurden jeweils, soweit verantwortliche Personen angetroffen werden konnten, mahnende Gespräch geführt. Da eine Einsicht in das Fehlverhalten zu erkennen war und die Einhaltung der Ruhe zugesagt wurde, wurden auf weitergehende Maßnahmen verzichtet. red










20.06.2021 • 11:48 Uhr

Erdbeerklau in Duderstadt - Unbekannte stehlen rund 90 Kilo von Feld an der Westeröder Straße

Auf einem Erdbeerfeld an der Westeröder Straße nahe Westerode bei Duderstadt (Landkreis Göttingen) haben Unbekannte rund 90 Kilo der süßen Früchte abgeerntet und gestohlen. Der Diebstahl ereignete sich irgendwann zwischen Dienstag, 18 Uhr, und Mittwoch, 17 Uhr. Der Gesamtwert der schmackhaften Beute beträgt nach Angaben eines Verantwortlichen etwa 300 Euro. Da sich das Feld in der Nähe einer vielbefahrenen Straße befindet, hoffen der bestohlene Betreiber und die Polizei in Duderstadt auf Zeugen. Hinweise werden unter Telefon 05527/98010 entgegengenommen. jk /Foto: Polizei










20.06.2021 • 11:43 Uhr

L 487 bei Bruchhof: Auto landet nach Mitternacht im Graben - Fahrer haut ab - Polizei leitet Strafverfahren

Am heutigen Sonntag, 20. Juni, kam es gegen 00:30 Uhr, zu einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 487 im Bereich der Ortschaft Bruchhof. Hierbei geriet der bislang unbekannte Fahrzeugführer eines PKW auf der L487 aus bislang unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab und landete mit seinem PKW im Graben. Der Fahrzeugführer des PKW entfernte sich daraufhin vom Verkehrsunfallort und ließ den PKW im Graben zurück. Der PKW wurde von einem örtlichen Abschleppunternehmen aus dem Graben geborgen. Ein Strafverfahren wegen unerlaubtem Entfernen vom Verkehrsunfallort wurde eingeleitet.

Zeugen, die Hinweise auf den Fahrzeugführer oder den Verkehrsunfallhergang geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. (ros)










20.06.2021 • 11:40 Uhr

Bürgermeisterkandidat Peik Gottschalk am heißen Draht: Bürger-Wahlkampftelefon eingerichtet - 0151 416 83381

Im Rahmen seiner angelaufenen Kampagne als Bürgermeisterkandidat hat Peak Gottschalk in einer Verlautbarung auf das so eben scharf geschalteten "Wahlkampftelefon" für interessierte Bad Gandersheimer Bürgerinnen und Bürger aufmerksam gemacht Gottschalk erklärt dazu: "Interessierte Bürgerinnen und Bürger können mich Wochentags jederzeit zwischen 16 und 22 Uhr auf der Nummer 0151 416 83381 erreichen. Am Wochenende ganztägig. Ich stehe gern für alle Ihre Fragen bezüglich der Stadt Bad Gandersheim sowie für Fragen, Anregungen und zum Bürgermeister-Wahlkampf gern zur Verfügung. Einfach anrufen und wir kommen in Kontakt. Ich komme auch gern bei den Bürgerinnen und Bürger persönlich vorbei. Laden Sie dazu ruhig Ihre Nachbarn für ein konstruktives Gespräch ein. Natürlich nur in dem Rahmen der Personenanzahl, die den aktuellen Hygienevorschriften entspricht", heißt es abschließend.red










20.06.2021 • 11:22 Uhr

CDU: Frank Osterhelwig mit 95 Prozent als Vorsitzender eindrucksvoll bestätigt - David Artschwager gratuliert

Am gestrigen Samstag war der Parteitag des CDU- Landesverbandes Braunschweig.
Dieser fand in Präsenz, unter Einhaltung aller Corona-Auflagen, im „Schmidt“-Busterminal in Wolfenbüttel statt.

Als Landesvorsitzender wurde Frank Osterhelwig MdL und Vizepräsident des niedersächsischen Landtages mit 95 Prozent wiedergewählt. Als Gastredner waren Dr. Bernd Althusmann MdL und stellvertretender Ministerpräsident und Dirk Töpfer MdL und Fraktionsvorsitzender der CDU-Landtagsfraktion anwesend.

Wichtige Themen waren Nachhaltigkeit, zukunftsgerichtete Wirtschaftspolitik und die Wiederbelebung der Wirtschaft nach der Corona-Pandemie.red

Auf einem der Bilder gratuliert der Bad Gandersheimer CDU-Aktivist David Artschwager dem wiedergewählten Landesvorsitzenden. Außerdem traf Artschwager der CDU-Chef Niedersachsens, Minister Bernd Althusmann.














20.06.2021 • 11:10 Uhr

Gestern um 20.33 Uhr: In Schlangenlinien von Echte nach Northeim unterwegs - Polizei erwischt betrunkenen Fahrer zuhause

Ereignisort: Northeim, Johann-Georg-Leuckfeld-Straße, Ereigniszeitpunkt: Samstag, 19 Juni 2021, 20.33 Uhr:

Am gestrigen Samstagabend gab es einen Hinweis einer aufmerksamen Verkehrsteilnehmerin auf einen in Schlangenlinien fahrenden Pkw auf der B 248 von Echte in Richtung Northeim. Im Rahmen des polizeilichen Einsatzes konnte der Pkw schließlich geparkt an der Wohnanschrift in Northeim festgestellt werden. Der deutlich alkoholisierte Fahrzeughalter und Fahrzeugführer wurde vor Ort angetroffen. Ein Alkotest ergab bei ihm eine Atemalkoholkonzentration von 1,59 Promille. In der hiesigen Dienststelle wurden daraufhin zwei Blutproben entnommen. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt und ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. hei











20.06.2021 • 11:02 Uhr

Kurz vor Mitternacht auf B241 bei Uslar/Bollensen: Fürchterlicher Unfalll mit tödlich verletztem Beifahrer - Polizei veranlasst beim Fahrer Blutprobe

Am gestrigen Samstag, 19. Juni 2021, gegen 23:25 Uhr, befuhr ein 32-Jähriger aus einem Uslarer Ortsteil die Bundesstraße 241 von Bollensen in Richtung Gierswalde. Aus bislang unbekannter Ursache kam er mit seinem Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab und verunfallte. Der Beifahrer, ein 26-Jähriger ebenfalls aus einem Uslarer Ortsteil, verstarb noch an der Unfallstelle. Der Fahrzeugführer kam in eine Göttinger Klinik. Bei ihm wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Anlass eine Alkoholanalyse.
Außerdem wurde das Fahrzeug und sein Führerschein beschlagnahmt. Zusätzlich zu der üblichen Unfallaufnahme wurde ein Expertenteam der PI Northeim zur Dokumentation mittels spezieller Technik sowie ein Gutachter hinzugezogen. Die B 241 war infolge dessen für mehrere Stunden voll gesperrt.kl











19.06.2021 • 21:20 Uhr

SPD: Franziska Schwarz mit 100 Prozent Zustimmung erneut zur Bürgermeister-Kandidatin in Bad Gandersheim gewählt

Es ist Samstag, 19. Juni 2021, 16.30 Uhr in Altgandersheim:

Soeben haben 35 Mitglieder des SPD-Ortsvereins Bad Gandersheim die bisherige Bürgermeisterin der Stadt Franziska Schwarz erwartungsgemäß ins Rennen um das Bürgermeisterinnenamt bei der Wahl am 12. September geschickt. Alle Mitglieder stimmten im Saal der Turnermusikakademie in Altgandersheim für Schwarz. Sie war einziger Wahlvorschlag. Das Votum wurde mit viel Beifall aufgenommen. Anja Görlach und Uwe Schwarz waren die ersten Gratulanten. red

Die Bilder dokumentieren den Moment der Bekanntgabe des Nominierungsergebnisses für Franziska Schwarz, die Gratulation durch Ortsvereinsvorsitzende Anja Görlach mit einem Blumenstrauß. Dahinter ein zufrieden wirkender Uwe Schwarz, Ehemann der Bürgermeisterin. Gisela Lohmann aus Dankelsheim klatscht stehend Beifall wie die gesamte Mitgliederversammlung im Saal der Bundesmusikschule.
Fotos/Video: Fis WMG












19.06.2021 • 12:55 Uhr

Trainerteam komplett: Kai Hesse kommt als weiterer Co-Trainer

Das 96-Trainerteam für die neue Saison ist komplett: Als weiterer Co-Trainer wird Kai Hesse an der Seite von Chefcoach Jan Zimmermann arbeiten.
Kai Hesse: "Ich freue mich total drauf, Teil des Teams von Jan Zimmermann zu sein. Es ist eine tolle, herausfordernde Aufgabe und Möglichkeit, die Hannover 96 mir bietet. Jetzt bin ich gespannt darauf, die Mannschaft kennenzulernen, viele Gespräche zu führen und mit den Jungs zu arbeiten."

96-Cheftrainer Jan Zimmermann: "Mit Kai bekommen wir jemanden dazu, den ich schon lange kenne und von dem ich inhaltlich und menschlich absolut überzeugt bin. Er wird eine Bereicherung nicht nur fürs Trainerteam, sondern auch für die Mannschaft sein. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit und den neuen Input, den er einbringen wird. Mit Kai ist unser Trainerteam nun komplett."

Gemeinsam mit seinem neuen Co-Trainer-Kollegen Jens Jansen, der wie der Chefcoach in diesem Sommer vom TSV Havelse zu 96 kommt, machte Hesse seine A-Lizenz. Seine Trainerlaufbahn begann der heute 35-Jährige zu Beginn der Saison 2019/20 im Nachwuchsleistungszentrum von Eintracht Frankfurt. Im September 2020 schloss er sich dem FC Schalke 04 an, für den er fortan als Co-Trainer der U23 tätig war. In seiner aktiven Zeit
spielte der in Wickede geborene Hesse zunächst ebenfalls im Schalker Nachwuchs, danach war der ehemalige Stürmer unter anderem für den VfB Lübeck am Ball, wo er gemeinsam mit Jan Zimmermann unter Vertrag stand. Weitere Stationen waren die TSG 1899 Hoffenheim, der 1. FC Kaiserslautern und die Kickers Offenbach. Außerdem bestritt er insgesamt neun Partien für die Deutsche U17-, U18- und U19-Nationalmannschaft. red / Foto: Hannover 96












19.06.2021 • 12:43 Uhr

Hochsommer-Hitze: Fantastische Abkühlung im Badeparadies Innerstetalsperre...vollkommen ohne Aufsicht!

Hochbetrieb seit Tagen im naturnahen Badeparadies Innertalsperre. Bei hochsommerlichen Außentemperaturen von 34 Grad erleben die schattigen und offenen Ufer der Talsperre derzeit Hochbetrieb. Die perfekte Erfrischung dann in dem sauberen Wasser. Gestern wurden über 20 Grad Wassertemperatur gemessen.

Das Baden ist hier in keinster Weise reglementiert. Der Zutritt zum Wasser ist selbstverständlich gratis. Jeder passt auf sich und seine Nachbarn etwas auf. Bei der gestrigen Reportage vor am Stausee war von einer offiziellen Badeaufsicht nichts zu sehen. Die Besucher haben ihre Auto vernünftig am Straßenrand abgestellt. Von dort sind es keine 40 Meter bis zum Strand. red/Fotos: Fis WMG














19.06.2021 • 12:30 Uhr

Sechs SVG Athletinnen/en bei Landesmeisterschaften in Göttingen am Start und erfolgreich

Endlich wieder Leistungssport im Freien! Seit gestern wetteifern Niedersachsens beste Leichtathletinnen und -athleten bei den Landesmeisterschaften im Göttinger Jahnstadion. Mit dabei sechs Hammerwerfer/innen und ein Stabhochspringer von der Spielvereinigung Grün-Weiß Bad Gandersheim: Johanne und Charlotte Plock-Girmann, Nico Wobst, Marius Numrich, Chiara Daniel und Jesko Mohle.

Die Bilder dokumentieren Sportlerinnen und Sportler beim Auftakt der Landesmeisterschaften sowie Athleten aus Bad Gandersheim mit ihrem Trainer Peter Grajek mit Johanne Plock-Girmann und Nico Wobst. Verbandspräsident Innenminister a.D. Uwe Schünemann bei der Siegerehrung für Johanne Plock-Girmann. red/ Fotos: Fis WMG
















19.06.2021 • 12:28 Uhr

Grascha ermahnt die Landrätin eindringlich: Bei der Zukunft des Impfzentrums in Northeim ist Eile geboten

„Nachdem die Landrätin noch vor ein paar Tagen das Impfzentrum in Northeim zum 30. September schließen wollte, begrüße ich den Kurswechsel im Kreishaus. Es ist jetzt offenbar beabsichtigt, eine Lösung zu finden, die über den 30. September hinaus reicht. Es ist aber Eile geboten. Es braucht eine Garantie für die Weiterführung des Impfzentrums, damit die Zweitimpfungen auch über den 30. September hinaus durchgeführt werden können. Falls bis Anfang Juli keine Lösung gefunden würde, könnten zum Beispiel zu dem Zeitpunkt keine Erstimpfungen mit AstraZeneca mehr erfolgen. Wir dürfen deshalb nicht darauf warten, was aus Hannover kommt. Es braucht zügig eine Lösung hier vor Ort.“
red










19.06.2021 • 12:26 Uhr

Northeimer Hinterhof: Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung - Polizei fahndet erfolgreich

Am Freitagnachmittag (34 Grad im Schatten) kam es auf einem Hinterhof in der Eisenbahnstraße zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Aus bislang nicht geklärter Ursache geriet ein 44-jähriger mit mehreren dort anwesenden friedlichen Personen in Streit. Der spätere Beschuldigte schlug zunächst einen 47-jährigen Nachbarn mit der Faust gegen den Oberkörper und bedrohte einen anderen, 33-jährigen Nachbarn mit einem Hammer in der Hand und beleidigte anschließend eine weitere, 31-jährige Anwohnerin. Daraufhin flüchtete er in Richtung Innenstadt. Der 47-jährige Nachbar blieb nach dem Faustschlag glücklicherweise unverletzt. Im Zuge der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte der Beschuldigte kurze Zeit später in der Northeimer Fußgängerzone von den eingesetzten Polizeikräften angetroffen werden. Der mitgeführte Hammer sowie ein bei ihm aufgefundenes Küchenmesser wurde beschlagnahmt bzw. sichergestellt. Entsprechende Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung wurden gegen ihn eingeleitet. Nach abschließender Gefährderansprache wurde er von den Polizeikräften entlassen.hei










19.06.2021 • 09:35 Uhr

Brennender Pkw in Großenrode: Totalschaden

Ereignisort: Moringen, Ortsteil Großenrode, Kreisstraße 424, Ereigniszeitpunkt: Gestern, Freitag, 18.Juni 2021, 18.04 Uhr:

Die Northeimer Polizei teilt offiziell mit: Ein 21- jähriger Fahrzeugführer aus einem Moringer Ortsteil stellte seinen Pkw auf dem Heimweg aufgrund eines technischen Defekts am Ortsrand von Großenrode ab. Unmittelbar nach dem Abstellen begann das Fahrzeug zu brennen. Das Feuer konnte durch die sofort alarmierten Kräfte der freiwilligen Feuerwehren Großenrode und Moringen gelöscht werden. An dem Pkw Renault des 21-Jährigen entstand ein Totalschaden von ca. 3.500 Euro.hei










19.06.2021 • 09:25 Uhr

CDU Einbeck: Kandidatenkür mal völlig anders! Präsentation bekannter und neuer Persönlichkeiten unterm Zirkuszelt bei Charles Knie - "Grüner Wasserstoff" die neue Perspektive für Einbeck - "Digitalisierung und Klimaschutz" die zentralen Zukunftsvorhaben

Mit einer ungewöhnlichen Präsentation ihrer bewährten und neuen Persönlichkeiten für die Stadtratswahl am 12. September haben sich die Einbecker Christdemokraten am gestrigen Freitagabend in Szene gesetzt. Nach Volksen auf dem Erlebnisgelände des Zirkus Charles Knie hatte CDU-Vorsitzende Beatrix Rostalski-Tappe (Opperhausen) eingeladen. Was erst in der Manege geplant war, der Hitze wegen verworfen wurde, fand dann unter einem Zirkuszelt auf grüner Wiese statt: die Kür der Kandidatinnen und Kandidaten, die sich im Einbecker Stadtrat engagieren möchten. In einer herrlichen weil luftigen Umgebung, mit urigen Dromedaren und kreischen Federvieh in der Nachbarschaft, war es dann die Aufgabe von Rebecca Siemoneit-Barum, die mit einer erfrischenden Moderation jede einzelne Kandidatin und Kandidaten vorstellte, befragte und etwas erzählen ließ, was Menschen antreibt, sich für ein kommunales Parlament zu interessieren. Eine Talkrunde, die von Anfang bis Ende der Vorstellung der 23 Persönlichkeiten mit viel Interesse und Freude verfolgt wurde.

Den zweiten Part dieses ungewöhnlichen Meetings im Freien war dem Fraktionsvorsitzenden im Einbecker Stadtrat Dirk Ebrecht vorbehalten. In gewohnter Manier, lockerer freier Rede, manchmal lässig, skizzierte der CDU-Frontmann in Einbeck das neue kommunalpolitische Perspektivprogramm 2021-2030. Und das hat es in sich. 20 Punkte umfasst es. Auf zehn Seiten in den Grundabsichten und -zügen im Entwurf bereits formuliert. Erbrecht verteilte es gestern noch nicht als Schriftstück. Eine Mitgliederversammlung der CDU wird es nächste Woche beschäftigen und mit großer Wahrscheinlichkeit absegnen. Zur inhaltlichen Ausrichtung verriet Ebrecht die Perspektive, dass sich die CDU im nächsten halben Jahrzehnt intensivst der Digitalisierung und dem Klimaschutz auf lokaler Ebene stellen wird. Insbesondere zum lokalen Klimaschutz mit dem realistischen Vorhaben, aus Windkraft grünen Wasserstoff herzustellen, verfolgen die Christdemokraten ganz konkrete und laut Ebrecht umsetzbare Ziele für die Zukunft Einbecks.

Die Bilder dokumentieren Szenen der gestrigen Kandidatenkür der Einbecker CDU auf dem Erlebnisgelände des Zirkus Charles Knie in Volksen. Auf den Rundballen sind alle Kandidatinnen und Kandidaten zu sehen. Die neuen Persönlichkeiten, die sich erstmals um ein Ratsmandat am 12. September 2021 in Einbeck bemühen, sind in der vordersten Reihe aufgestellt. Fotos: Fis WMG


















19.06.2021 • 08:39 Uhr

Bundestagskandidatin Frauke Heiligenstadt zollt Bergwerksmuseum Respekt

Die Grube Samson in St. Andreasberg war das jüngste Ziel der Besuche der SPD-Bundestagskandidatin Frauke Heiligenstadt im heimischen Bundestagswahlkreis 52. Sie ist eines der berühmtesten Montandenkmale in Europa und zählte lange zu den tiefsten Bergwerken. Der Grube Samson ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes „Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft“. Die Oberharzer Wasserwirtschaft ist das größte Energiesystem der vorindustriellen Zeit weltweit.

Hans-Günter Schärf vom Bergwerksmuseum und Erlebniszentrum erläuterte die Geschichte der Grube und den Bildungsansatz des Museums. Seit mehr als 100 Jahren erzeugen zwei im Schacht der Grube Samson verbaute Turbinen regenerative Energie. Um die Turbinen zu warten, fahren Techniker auch heute noch mit der einzigen im Original erhaltenen „Fahrkunst“ weltweit in den Schacht ein. Die „Fahrkunst“ ist ein internationales Maschinenbaudenkmal und ein herausragendes Monument der Technikgeschichte.

Das Bergwerksmuseum und Erlebniszentrum erzählt Geschichte anhand realer Bilder - authentisch, kompetent und spannend. Gezeigt wird, welche Erkenntnisse der Vergangenheit in heutigen Lebenswelten wieder eine aktuelle Bedeutung erhalten. So wird Nachhaltigkeit am historischen Ort der Entstehung des Prinzips in Bergbau und Forstwirtschaft erklärt, aber auch wo und warum aus heutiger Sicht nicht nachhaltig gearbeitet werden konnte.

Großen Respekt zollte die Landtagsabgeordnete der Arbeit und dem Engagement der im Museum Tätigen. Frauke Heiligenstadt versprach, als Bundestagsabgeordnete wieder zur Grube Samson zurückzukehren und als Ansprechpartnerin für alle Anliegern der Betreiber bereit zu stehen.

Zum Bild:
Hans-Günter Schärf vom Bergwerksmuseum und Erlebniszentrum Grube Samson (2. von links) hat der SPD-Bundestagskandidatin Frauke Heiligenstadt die Anlage erläutert.
Foto: Peter Traupe










19.06.2021 • 08:37 Uhr

Resiliente Märkte

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBa


Das Highlight der Börsenwoche war die Sitzung der US-amerikanischen Notenbank. Vor dem Hintergrund steigender Inflation waren die Marktteilnehmer gespannt, wie die Währungshüter auf das unruhige Umfeld reagieren würden. Nachdem die Fed lange Zeit die Inflationsgefahren mehr oder weniger ignoriert hatte, wurde diesmal eine wachsamere Einstellung deutlich. Zwar änderte sie ihren geldpolitischen Kurs nicht augenblicklich, aber aus den Sitzungsergebnissen wurde doch deutlich, dass eine Diskussion über die Rückführung der immer noch üppigen Anleihekäufe innerhalb der Notenbank begonnen hat. Auch eine erste Zinserhöhung könnte nun bereits Ende des kommenden Jahres im Bereich des Möglichen liegen. Obwohl eine näher rückende Perspektive steigender Zinsen für die Aktienmärkte ungünstig ist, steckten diese die Ergebnisse der Fed-Sitzung locker weg. Auch die Zinsmärkte selber reagierten sehr moderat. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die US-Notenbanker genau richtig gehandelt haben.

Konjunkturdaten
spiegeln weitere Öffnung

Die kommende Woche steht im Zeichen wichtiger Konjunkturzahlen aus Europa und aus Deutschland. Die monatliche Umfrage unter Europas Einkaufsmanagern sowie der Ifo-Geschäftsklimaindex sind Frühindikatoren für das Wirtschaftsgeschehen in den kommenden Monaten. Die Industrie profitiert gegenwärtig von der kräftigen globalen Konjunktur, leidet aber andererseits unter Engpässen bei Vorprodukten und Transportkapazitäten. Ganz anders die Dienstleister und der Handel. Befreit von den Fesseln des Lockdowns und in der Erwartung eines lebhaften Sommers wird sich deren Stimmung merklich verbessert haben.










19.06.2021 • 08:36 Uhr

Bringt viel Torgefahr mit": Sebastian Kerk schließt sich Hannover 96 an

Jetzt ist es offiziell: Sebastian Kerk wechselt vom VfL Osnabrück zu Hannover 96. Der offensive Mittelfeldspieler kommt mit der Empfehlung von 20 Scorerpunkten in der Saison 2020/21.
Für Osnabrück lief der 27-Jährige in allen 34 Zweitligaspielen der abgelaufenen Saison auf. Zehn Tore erzielte er selbst, weitere zehn legte er auf. Bei den Roten unterschrieb er am Mittwoch einen Zweijahresvertrag.

96-Trainer Jan Zimmermann: "Wir haben uns sehr um Sebastian Kerk bemüht, weil er genau der Spieler ist, der uns in der Offensive gefehlt hat. Er bringt viel Torgefahr aus der zweiten Reihe und bei Standards mit und gibt uns zusätzliche Optionen in unserem Angriffsspiel. Außerdem passt er menschlich sehr gut ins Team. In Osnabrück hat er eine gute Saison gespielt und auf sich aufmerksam gemacht. Dass er sich trotz anderer Möglichkeiten für uns entschieden hat, freut uns sehr."

Sebastian Kerk: "Jan Zimmermann hat mich mit seinen Vorstellungen und Ideen mehr als nur überzeugt. Das betrifft allgemein die Art, wie er Fußball spielen lassen möchte, und ebenso die Rolle, die er für mich dabei sieht. Er hat mir sehr klar vermittelt, was bei 96 gerade entwickelt und aufgebaut wird – und ich habe einfach sehr große Lust darauf, ein Teil davon zu sein."
Kerk wurde im Nachwuchsleistungszentrum des SC Freiburg ausgebildet. Dort schaffte er unter Trainer Christian Streich auch den Sprung in den Profifußball. 2013 machte er sein erstes Bundesliga-Spiel. Zweimal wurde er anschließend ausgeliehen: zunächst an den 1. FC Nürnberg und dann zum 1. FC Kaiserslautern.
Zu Beginn der Saison 2017/18 verpflichteten ihn die Nürnberger schließlich fest. In der darauffolgenden Saison spielte er mit dem "Club" in der Bundesliga. Im vergangenen Sommer folgte der Schritt zum VfL Osnabrück. Kerk ist ein gestandener Profi, der die Erfahrung von 50 Erst- und 106 Zweitligaspielen mit an den Maschsee bringt. Als Junioren-Nationalspieler absolvierte er für die U18, U19 und U20 Deutschlands zusammengenommen 24 Spiele, in denen er 15 Tore erzielte. 2016 war er Teil des deutschen 18er-Kaders für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro.

Bei Hannover 96 erhält Kerk die Rückennummer 37. Wie seine neuen Teamkollegen wird er am Donnerstag, Freitag und Samstag die geplanten Leistungstests und sportmedizinischen Untersuchungen absolvieren. Kerk ist der dritte 96- Sommerzugang nach Sebastian Ernst von der SpVgg Greuther Fürth und Sebastian Stolze von Jahn Regensburg.red










19.06.2021 • 08:34 Uhr

In Moringen Auto zerkratzt - Polizei ermittelt

Zwischen Donnerstag (15 Uhr) und Freitagnachmittag ( 14.20 Uhr) zerkratzte ein unbekannter Täter die hintere rechte Tür eines VW-Passats, der ordnungsgemäß am Straßenrand in der Hagenbergstraße in Moringen geparkt worden war. Dabei entstand Sachschaden in Höhe von ca. 500 Euro. Der 30-jährige Geschädigte aus Moringen konnte keine Hinweise zum Verursacher geben. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim unter Telefon 05551-70050 oder bei der Polizei Moringen unter Telefon 05554-998930 zu melden. sin










19.06.2021 • 08:32 Uhr

Verkehrsunfall mit einer verletzten Person und ca. 14.500 Sachschaden - 16 Feuerwehrkräfte im Einsatz

Ereignisort: Northeim, Bundesstraße 3, Ortsdurchfahrt Sudheim, Höhe Einmündung/Gewerbegebiet Schuhstraße, Ereigniszeitpunkt: Gestern, Freitag, 18 Juni 2021, 12.10 Uhr:

Ein 39-jähriger Northeimer und ein 20-jähriger Uslarer befuhren jeweils mit ihrem Pkw in dieser Reihenfolge die B 3 von Northeim in Richtung Nörten-Hardenberg. Auf Höhe der Ortsdurchfahrt Sudheim mussten beide an der Einmündung zur Schuhstraße verkehrsbedingt abbremsen. Eine 18-jährige Pkw-Fahrerin aus Nörten-Hardenberg fuhr direkt dahinter in gleicher Fahrtrichtung und bemerkte das Bremsmanöver zu spät.

Durch den Aufprall auf das vorausfahrende Fahrzeug wurden alle drei Pkw zusammengeschoben und erheblich beschädigt. Die 18-jährige Unfallverursacherin wurde mit leichten Verletzungen mittels Rtw zur weiteren Behandlung ins Northeimer Krankenhaus verbracht. Zwei Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch hiesige Abschleppunternehmen geborgen werden.

Die Fahrbahn musste aufgrund auslaufender Betriebsstoffe auf Veranlassung der Straßenmeisterei Northeim durch eine Spezialfirma gereinigt werden. Weiterhin waren bei dem Verkehrsunfall 16 Kräfte der freiwilligen Feuerwehren Sudheim und Bühle eingesetzt und es entstand ein Gesamtschaden von ca. 14.500 Euro. hei












18.06.2021 • 17:31 Uhr

Polizei-Alarm in Hahnenklee: Mann mit Fünftagebart entblößt beim Wassertretbecken vor vier Frauen sein Geschlechtsteil

Die Polizei in Clausthal-Zellerfeld berichtet soeben:
Bereits am vergangenen Mittwoch, 16.06.2021,gegen 19:15 Uhr, kam es in Hahnenklee (Landkreis Goslar) zu einer exhibitionistischen Handlung zum Nachteil von vier weiblichen Personen. Eine männliche Person folgte den Frauen bis zum "Wassertretbecken", westlich vom Höhenweg. Hier manipulierte der noch unbekannte Täter an seinem Geschlechtsteil und entblößte dieses in Anwesenheit der vier Frauen.

Nach Zeugenhinweisen konnte der Täter wie folgt beschrieben werden:

- ca. 30 - 40 Jahre
- 180 - 185 cm groß
- südeuropäisches Erscheinungsbild
- kurzes schwarzes Kopfhaar
- 5 Tage Bart
bekleidet war der Täter zum Tatzeitpunkt mit

- einer knielangen, hellroten Hose mit dezenten Applikationen in
Form von Rechtecken
- khaki/grünes T-Shirt.
In unmittelbarer Nähe zum Wassertretbecken hielt sich zum Tatzeitpunkt eine männliche Person mit Hund auf, die ggf. sachdienliche Hinweise zum Tatgeschehen machen kann.

Die Polizei Clausthal-Zellerfeld bittet diese Person und Personen die Beobachtungen hinsichtlich des Täters gemacht haben oder sonstige Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer 05323 / 94 11 0 - 0 zu melden. red










18.06.2021 • 10:59 Uhr

Zukunft der Impfzentren: Landrätin Astrid Klinkert-Kittel möchte weiterhin Impfzentrum für Landkreis Northeim

Bund und Länder haben offenbar am Mittwoch vereinbart, innerhalb der kommenden drei Wochen eine Impfstrategie über den 30. September hinaus zu entwickeln. Diskutiert wird dem Vernehmen nach, einen Mindestbetrieb der Impfzentren weiter zu gewährleisten. Bei Bedarf könnten die Angebote dann wieder hochgefahren werden. Möglich wäre zudem auch, dort Auffrischungsimpfungen durchzuführen, falls diese benötigt werden sollten.

„Ich sehe der angekündigten Konzeption mit Spannung entgegen und hoffe sehr, dass der ländliche Raum auch zukünftig bedarfsgerecht berücksichtigt wird. Von daher erwarte ich von der Nieders. Landesregierung, dass es weiterhin in jedem Landkreis ein Impfzentrum gibt“ so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel in einer ersten Bewertung des Bund-Länder-Austauschs.
Auch wenn die ab Oktober geltenden Rahmenbedingungen für die Impfzentren noch nicht bekannt sind, hat die Kreisverwaltung bereits erste Überlegungen angestellt, an welchen Orten Impfungen durchgeführt werden können. „Die dazu bereits mit Dritten geführten Gespräche werden wir vertiefend fortsetzen, sobald die konkreten Vorgaben vom Land vorliegen“, so Landrätin Klinkert-Kittel, die hervorhebt, dass dabei auch weiterhin mobile Impfangebote im besonderen Fokus stehen.lpd










18.06.2021 • 10:56 Uhr

Um 0.45 Uhr: Junger Frau ins Ohr gestöhnt und sie unsittlich berührt - Zeugenaufruf der Polizei wegen Belästigung

Soeben berichtet die Hildesheimer Polizei. Bereits am 13. Juni 2021, ging eine junge Frau gegen 00:45 Uhr in der Moltkestraße in Hildesheim spazieren und wurde von einem unbekannten Mann unsittlich berührt.
Nach bisherigen Erkenntnissen spazierte die Frau alleine in Richtung Elisabeth-Schule und hörte dabei mit Kopfhörern Musik. Auf diesem Weg kam ihr ein Mann entgegen, der ebenfalls alleine unterwegs gewesen ist. Kurz nachdem dieser Mann an ihr vorbei war, bemerkte sie, dass sich jemand von hinten näherte, sie unsittlich berührte und in ihr Ohr stöhnte. Nach nur wenigen Sekunden ließ der Mann von ihr ab und lief in Richtung Goethestraße davon.

Den unbekannten Täter beschrieb sie wie folgt:
männlich,
ca. 40 Jahre altgraue Haare,
Brille mit einem eckigen, dicken, schwarzen Plastikgestell,
auffällig kurze Hose,
Sportbekleidung (Läufer-Bekleidung)

Zeugen, die aufgrund der Beschreibung Hinweise zu dem Täter geben können oder die in der besagten Nacht den Vorfall mitbekommen haben, mögen sich bitte bei der Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 05121-939-115 melden. kri










18.06.2021 • 10:52 Uhr

Maskenpflicht fällt! Auf Schulhöfen ab sofort keine Masken mehr für Schüler!

Niedersachsen lockert Maßnahmen an Schulen: Keine Maskenpflicht mehr auf Schulhöfen - Niedersachsens Kultusminister Tonne: „Wir holen wieder ein Stück mehr Normalität in die Schulen"

Ab sofort gilt an den niedersächsischen Schulen auf dem Außengelände einschließlich Pausenhöfen keine Maskenpflicht mehr. Das hat das Niedersächsische Kultusministerium am gestrigen Donnerstag (17. Juni 2021) den Schulen in einer Rundverfügung zur Maskenpflicht, 17.06.2021 Rundverfügung mitgeteilt. Die Änderung betrifft ausschließlich das Freigelände. Nach wie vor gilt in Innenbereichen, in denen sich Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Kohorten und weitere Personen begegnen können, Maskenpflicht. Dazu zählen z. B. Flure, Treppenhäuser und Toiletten.

Kultusminister Grant Hendrik Tonne erklärt dazu: „Mit Blick auf die inzwischen landesweit niedrigen Corona-Inzidenzwerte können wir die Schutzmaßnahmen auch in den Schulen ein wenig lockern und so wieder ein Stück mehr Normalität in die Schulen holen. Das ist sicher auch bei den aktuellen Temperaturen eine Erleichterung für viele. Zugleich appelliere ich aber an alle in den Schulen, nicht nachlässig zu werden - das Virus ist noch da. Möglich ist der Lockerungsschritt dennoch, weil nach wie vor unsere sonstigen bewährten Maßnahmen wie die Pflicht zu regelmäßigen Selbsttests, Maskenpflicht in bestimmten Innenbereichen und ein weitreichender Rahmen-Hygieneplan gelten."

Mit der aktuellen Rundverfügung wird außerdem konkretisiert, unter welchen Bedingungen Elternabende und Veranstaltungen ähnlicher Mitwirkungsgremien in Schulen stattfinden können.
Danach ist kein Nachweis eines negativen Corona-Schnelltests erforderlich, wenn die Teilnehmerinnen und Teilnehmer voraussichtlich ausschließlich Kontakt zu anderen aus ihrer Gruppe haben werden. Grundsätzlich müssen die Vorgaben des Rahmen-Hygieneplans beachtet werde.red










18.06.2021 • 10:38 Uhr

Der PS.SPEICHER Einbeck blickt zurück auf „100 Jahre AVUS“

Mit der Sonderausstellung „Ein rasantes Jahrhundert“ lässt das niedersächsische Erlebnismuseum die Geschichte der legendäre Strecke aus Berlin aufleben

Der PS.SPEICHER im niedersächsischen Einbeck erweitert ab dem 12. September sein Angebot: Eine Sonderausstellung erinnert mit originalen Fahrzeugen an die Rennstrecke und Verkehrsstraße „AVUS“.

Sie ist älter als der Nürburgring, war schneller als jede andere Rennstrecke und ist eines der Wahrzeichen Berlins. Die AVUS, einst als „Automobil- Verkehrs- und Übungsstraße“ gedacht, ist heute ein Symbol deutscher Geschichte. Dieses Jahr feiert sie ihren 100. Geburtstag. Viele Mythen ranken sich um die einst bis zu 19 Kilometer lange Strecke.
Der PS.SPEICHER und die Initiative „AVUS100“ feiern das Jubiläum dieses geschichtsträ chtigen Ortes mit einer Sonderausstellung. Das Oldtimermuseum in Niedersachsen zeigt ab dem 12. September zahlreiche Fahrzeuge, die einst die Strecke belebten. „Die AVUS ist nicht nur Berliner Historie, sie ist auch deutsches Kulturgut und genießt einen weltweiten Ruf. Wir präsentieren eine einmalige Auswahl an Exponaten, die in dieser Form noch nie gemeinsam zu sehen waren“, verspricht Ausstellungsleiter Sascha Fillies. Zudem informiert die Ausstellung über Details dieses Sinnbilds automobiler Geschichte und erinnert an unzählige Anekdoten.

Warum die Wahl auf Einbeck fiel, erklärt AVUS100-Initiator Ulf Schulz: „Mit dem PS.SPEICHER konnte ich einen Partner gewinnen, der es versteht, den Besuchern legendäre Geschichten mit Herz und Hand sowie einem guten Gespür für Ausstellungsästhetik näherzubringen. Zwar liegt der PS.SPEICHER nicht in der Hauptstadt, dafür aber zentral, mitten in Deutschland."

Die Ausstellung im PS.SPEICHER ist nur ein Teil des AVUS-Jubiläums: Pünktlich im September erscheint das gleichnamige Buch „Ein rasantes Jahrhundert” von Ulf Schulz. Das Werk entstand in Zusammenarbeit mit Co- Autor Sven Wedemeyer und erscheint im Prestel-Verlag. Zusätzlich findet am 24./25. September auf der alten Nordkurve der AVUS in Berlin ein Publikumsevent statt. Ferner arbeitet der Fernsehsender arte an einer Dokumentation und die Deutsche Post bringt eine Sonderbriefmarke zum 100. Geburtstag auf dem Markt. Das Hörspiel “Leo und die Abenteuermaschine” rundet die AVUS100-Aktivitäten ab. In der Folge bringen die Akteure den Kindern die Erfindung des Autos und die AVUS als Rennstrecke in Berlin näher. Die AVUS ist somit europaweit in aller Munde.

Kaiser Wilhelm II. erdachte die AVUS bereits 1909. Als Freund der Industrie war er überzeugt davon, die schnelle Piste am damaligen Stadtrand könne die noch junge deutsche Auto-Branche stärken. Den internationalen Motorsport dominierten längst Frankreich, Italien und England. So wurde auf kaiserlichen Befehl ab 1913 eine lange Schneise durch den Berliner Grunewald geschlagen.
red/Quelle/Fotos: PS.Speicher
Der erste Weltkrieg vereitelte jedoch einen pünktlichen Start. Erst 1921 startete das erste Rennen auf der AVUS. Fortan war sie, während das Volk noch mit Kutschen oder Fahrrädern unterwegs war, die erste reine Autostraße der Welt. Auf zwei lange Geraden, verbunden durch Nord- und Südkurve.

Internationale Bedeutung erhielt die AVUS erstmals 1926. Die Premiere des Großen Preises von Deutschland lockte viele Fahrer mit Renommee. Das Publikum kam in Scharen. Doch nach einem tragischen Unfall mit vier Toten drohte das motorsportliche Aus, noch bevor die AVUS ü berhaupt hä tte Geschichte schreiben können. Immerhin nutzte man die langen Geraden fortan als Schauplatz atemberaubender Rekordfahrten. Der Opel- Raketenwagen oder die „Silberpfeile“ kamen gerade recht, als sich Deutschland auf der Weltbü hne zu profilieren versuchte. Bald schon wurden Rekorde um 400 km/h gemessen.
Es waren die frü hen Sternstunden der AVUS. In den Folgejahren jubelten die Zuschauer nicht nur Sportwagen und Motorrädern zu, sondern auch der Formel 1, der Formel 3 und der DTM.

Im Lichte der wachsenden Stadt und strengerer Vorschriften wurde der Niedergang der AVUS als Rennstrecke immer deutlicher. 1999, vor über 20 Jahren, fiel die Flagge zum letzten Mal. Rund um die AVUS war längst eine moderne Autobahn entstanden. Doch immer noch ist die AVUS ein wichtiger Teil Berlins, wie die schnurgerade Fahrt auf der A115 beweist. Auch wenn sie nur selten mit der Zeit ging, hat die AVUS das wohl schnellste Jahrhundert der Geschichte überdauert und ist eine echte Brücke der 1920er Jahre ins Heute, hier und jetzt.

Über weitere Aktionen, Öffnungszeiten und Eintrittspreise informiert der PS.SPEICHER unter www.ps-speicher.de.














18.06.2021 • 10:30 Uhr

Unbekannte stehlen BMW xDrive in Hann. Münden

In der Postmeisterstraße in Hann. Münden haben Unbekannte in der Nacht zu Donnerstag (17.06.2021) einen schwarzen BMW 335d xDrive mit Hann. Mündener Zulassung (HMÜ) gestohlen. Der Pkw war unter einem Carport am Wohnhaus der Eigentümer abgestellt. Der Zeitwert des mit einem sog. "Keyless-Go-Systems" ausgestatteten Fahrzeuges beläuft sich auf ca. 35.000 Euro. Die Tat hat sich im Zeitraum von Mittwochabend bis Donnerstagmorgen ereignet.
Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Personen oder fremde Fahrzeuge in Tatortnähe wahrgenommen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Hann. Münden unter Telefon 05541/951-0 zu melden.mb










18.06.2021 • 10:16 Uhr

Bad Gandersheimer Skulpturenpfad: Unterführung kurzerhand zum Fasanenweg zugemauert - Treppensanierung zu teuer

Die seit einiger Zeit aus Verkehrssicherheitsgründen mit einem rotweißen Gitter gesperrte Fußgänger-Unterführung beim Skulpturenweg in Höhe des Habichtsfangs zum Fasanenweg in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim ist jetzt endgültig dicht gemacht worden. Statt einer zunächst angedachten Sanierung des Durchgangs mit einer Treppe wurde der Durchgang vom städtischen Bauhof kurzerhand zugemauert.

Diese "Sparmaßnahme" erfolgte auch vor dem Hintergrund, dass eine eventuelle Sanierung der Treppe barrierefrei hätte erfolgen sollen oder sogar müssen. Das wäre ein kostspieligeres Unternehmen geworden als der jetzige Mauerbau. Ihre häßliche Ansicht wird kaschiert. Bis zu ihrer Höhe soll dem Vernehmen nach Erdmasse eingefüllt werden. Damit wird dann auch die abgängige Treppe überdeckt und nicht mehr sichtbar. Fazit des überraschenden Mauerbaus: Clever gespart!
red

Die Bilder dokumentieren die zugemauerte Unterführung, die marode Treppe mit Absperrungsgitter. Foto: Fis WMG














18.06.2021 • 09:55 Uhr

Montgomery warnt vor zu schnellen Corona-Lockerungen - Fette Warnung vor dem Delta-Virus

Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank UlrichMontgomery, hat mit Blick auf die hochinfektiöse Delta-Variante des Corona-Virus vor zu raschen Lockerungsschritten gewarnt. Die Länder sollten jetzt prüfen, ob die angekündigten Lockerungen nicht zu weit gingen, sagte Montgomery den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitag). «Sie sollten außerdem die politische Größe haben, angekündigte Lockerungen wieder zurückzunehmen, wenn die Infektionszahlen durch die Delta-Variante wieder steigen sollten», erklärte der Verbandsfunktionär und verwies dabei auf das Beispiel der britischen Regierung.

Es sei zu erwarten, dass sich die Delta-Variante in Deutschland noch schneller ausbreite als die bisherigen Varianten, sagte Montgomery. Das Tückische bei dieser Variante sei, dass Infizierte sehr schnell eine sehr hohe Viruslast im Rachen hätten und damit andere anstecken könnten, bevor sie überhaupt merkten, dass sie sich infiziert hätten. Solange noch nicht genügend Menschen geimpft seien, müssten vor allem die Ansteckungsrisiken im Alltag reduziert werden. «Im öffentlichen Nahverkehr, in Geschäften und anderen Innenräumen
sollten deswegen unbedingt weiterhin FFP2-Masken getragen werden», mahnte der Vorsitzende des Weltärztebundes.

Die deutschen Amtsärzte mahnten angesichts der Ausbreitung der Delta-Variante mehr Tempo beim Ausbau der Gesundheitsämter an. «Anderthalb Jahre nach Beginn der Pandemie stockt es zum Beispiel immer noch beim Personal», sagte die Vorsitzende des Bundesverbands
der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Ute Teichert, den Funke-Zeitungen. Im Pakt für den Öffentlichen Gesundheitsdienst seien 1.500 neue Stellen für medizinisches Fachpersonal bis Ende des Jahres vereinbart. Ein Großteil dieser Stellen sei jedoch noch nicht besetzt, kritisierte Teichert.red/epd











18.06.2021 • 08:52 Uhr

Freilichtspiele Schwäbisch Hall: Erfolgreicher Saisonstart mit 650 Premiergästen

Die Freilichtspiele in Schwäbisch Hall sind erfolgreich gestartet. Die Festspiel -Leitung (dazu gehört der frühere Bad Gandersheim Festspielintendant Christian Doll) merkt dazu in einem Statement an:

"Am vorigen Samstag konnten wir mit der Premiere von „Nathan der Weise“ erfolgreich in die Spielzeit starten. Es war ein bewegender Moment, nach so langer Zeit wieder vor viel Publikum live aufzutreten. Die Premiere war ausverkauft, natürlich weiterhin mit einem verringerten Platzangebot, aber immerhin 650 Premierengäste durften dem berühmten Klassiker lauschen. Lessings Botschaft, das Gemeinsame der Religionen und die ethischen Forderungen zu beherzigen, und nicht das Trennende, aber letztlich nicht Begründbare zum Ausgangspunkt von Konflikten zu machen, scheint ungebrochen aktuell. Und wirklich verblüffend ist, wie Lessing es schafft, eine Geschichte im Zeitalter der Kreuzzüge spielen zu lassen, und wir heutigen hören Anspielungen auf religiös motivierte oder politisch instrumentalisierte Konflikte in der ganzen Welt. Welch schöne Vorstellung, zum Schluss zu begreifen, dass unser Menschsein uns zu Verwandten macht."red/ Screenshot Festspiele Schwäbisch Hall












18.06.2021 • 08:44 Uhr

Ooooohhh! Meine Gartenschau zuhause!

Blumige Miniaturen. Ein buntes Windspiel. Und dem steinernen Taucherkopf entfleucht ein sichtbares "Ooooohhhh!" ob dieses feinen Ensembles.

Eine neue Momentaufnahme aus der Serie "Meine Gartenschau zuhause" in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim.

Die Skulptur entstammt der Künstlerwerkstatt von Bernd Löning beim Klosterhügel Brunshausen.
red










18.06.2021 • 07:55 Uhr

Corona-Virus-Lage am Freitag: Pandemie flaut ab - Inzidenzwert im Kreis Northeim 6,8

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Freitag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt soeben einen tagesaktuellen Inzidenzwert für den Landkreis Northeim mit. Danach ist der Inzidenzwert bei 6,8 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen festgeschrieben. Das ist eine finale Veränderung gegenüber dem Vortag. Der vom RKI herausgegebene Schätzwert liegt bei 2,3. Damit ist bestätigt, dass die Corona-Pandemie immer mehr abflaut und gen Null Fälle verläuft.

red/Grafiken: RKI /NDR /Gesundheitsministerium Niedersachsen












18.06.2021 • 07:45 Uhr

Zahl der Woche - Umfrage zum Klimawandel: Rund jeder Zweite…macht sich Sorgen um die künftige Trinkwasserversorgung

BDEW: Für die sichere Wasserversorgung der Zukunft ist die Umsetzung einer nationalen Wasserstrategie erforderlich.

Durch den Klimawandel werden Hitzeperioden immer häufiger. Laut einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Prolytics sorgen sich deshalb fast die Hälfte der Deutschen um die Trinkwasserversorgung. Gefragt, wie groß ihre Sorgen angesichts der zukünftigen Entwicklung der Sicherheit der Trinkwasserversorgung sind, antworteten rund 17 Prozent „sehr groß“ und 30 Prozent „groß“. „Wenig“ oder „gar keine Sorgen“ machen sich zehn beziehungsweise vier Prozent der Befragten.

„Die Trinkwasserversorgung in Deutschland wird durch die Wasserversorger sichergestellt. Zunehmende Trockenperioden stellen jedoch auch die Wasserwirtschaft vor neue Herausforderungen“, sagt Martin Weyand, Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser. „Wir haben keinen Wassermangel in Deutschland. Um die Trinkwasserversorgung auch in Zukunft flächendeckend zu gewährleisten, muss in einigen Regionen aber die Infrastruktur gestärkt und ausgebaut werden. Diese kommt bei stark steigender Trinkwassernachfrage an heißen Sommertagen an einigen Orten an ihre Grenzen.“

Zudem sei es dringend erforderlich, der öffentlichen Trinkwasserversorgung einen Vorrang bei der Trinkwassernutzung einzuräumen. „Die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser für den menschlichen Gebrauch muss bei der Nutzung von Trinkwasserressourcen immer an erster Stelle stehen. Sie ist Teil der Daseinsvorsorge“, sagt Weyand. Für die Landwirtschaft müssten effiziente Bewässerungsmethoden gefördert werden.

Um die Grundwasserneubildung zu sichern, brauche es außerdem ein neues Regenwassermanagement. Bei der städtebaulichen Entwicklung müsse die Schaffung von Versickerungsflächen sowie die Anlage von Flutrinnen und Retentionsräumen stärker berücksichtigt werden.

Zudem fordert Weyand ein Investitionsbeschleunigungsgesetz für die Wasserwirtschaft: „Damit die Wasserversorgung auch in Zukunft gesichert bleibt, muss investiert werden, zum Beispiel in neue Leitungssysteme, Aus- bzw. Neubau von Talsperren, Ausweisung von Wasserschutzgebieten, Wasserwerke und Rückhaltebecken. Genehmigungsverfahren insbesondere für Fernwasserleitungen müssen dringend vereinfacht werden.“ red/Quelle: Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW)











18.06.2021 • 07:41 Uhr

Harzwasserwerke stellen sich auf weiteren Dürre-Sommer ein

Die Harzwasserwerke stellen sich nach den vergangenen drei Dürre-Jahren auch 2021 wieder auf einen trockenen Sommer ein. «Generell hält die Trockenheit vielerorts, besonders im Harz, weiter an», sagte der Sprecher des Versorgungsunternehmens, Norman Droste, am Donnerstag dem Evangelischen Pressedienst (epd): «Die Trinkwasserversorgung für das laufende Jahr ist aber sichergestellt.»

«Wir haben mittlerweile das vierte Jahr in Folge unterdurchschnittlich gefüllte Talsperren», sagte Droste weiter. Aktuell seien die Talsperren der Harzwasserwerke zu 64 Prozent
gefüllt. Mitte Juni sei jedoch im Vergleich der letzten 30 Jahre ein Füllungsgrad von 75 Prozent normal.

Als größter Wasserversorger Niedersachsens beliefern die Harzwasserwerke eigenen Angaben zufolge täglich etwa zwei Millionen Menschen. Zu den Kunden gehören rund 70 Städte, Gemeinden und Wasserverbände im geografischen Dreieck zwischen Bremen, Göttingen
und Wolfsburg. In den sechs Harz-Talsperren können bis zu 182 Millionen Kubikmeter Wasser gespeichert werden. Außerdem verfügen die Harzwasserwerke über vier Grundwasserwerke.rede


Das Bild dokumentiert die Innerste Talsperre in diesen Tagen. Foto: Fis WMG











18.06.2021 • 07:34 Uhr

Sozialexperten klagen über Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich - - Ministerin will mit Kindergrundsicherung strukturelle Armut bekämpfen

Die soziale Spaltung schreitet in Deutschland nach Ansicht von Experten voran. Sie fordern ein Umdenken: Es könne nicht richtig sein, dass in einer Krise reiche Menschen reicher, arme Menschen aber ärmer werden.

Namhafte Sozialexperten haben die zunehmende Spaltung der Gesellschaft zwischen Armen und Reichen beklagt. Der Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen, Hans-Joachim Lenke, sagte am Donnerstag in Hannover bei einem Online-Kongress: «Wir sehen eine Verfestigung von Armut.» Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) beklagte zum Kongressauftakt eine «Überökonomisierung» in der Altenpflege. Corona habe gezeigt, dass das System «auf Kante genäht» sei und schon unter normalen Bedingungen am Rande seiner Möglichkeiten operiere: «In Pandemie-Zeiten ist es überfordert.» Der Kongress stand unter der
Überschrift «Der Sozialstaat von morgen. Das Soziale neu denken».

Lenke zufolge haben sich die Vermögen in den vergangenen Jahren sehr unterschiedlich entwickelt. Es sei «unanständig», wenn die reichsten Menschen der Welt in Krisenzeiten innerhalb eines Jahres ihr Milliardenvermögen verdoppelten. «Der Markt an sich ist nicht
ethisch», mahnte Lenke. «Die Maske ist ein Pfennig-Artikel. Als wir keine FFP2-Masken mehr hatten, kosteten sie plötzlich zehn Euro.» Das sei dann zwar marktgerecht, aber unethisch.

Die niedersächsische Sozialministerin Daniela Behrens (SPD) forderte ein strukturelles Umdenken. Fast jedes fünfte Kind in Niedersachsen sei von Armut betroffen, obwohl das Land viel Geld in Hilfen investiere. «Die Kinderarmut steigt. Die Hilfe kommt nicht da an, wo sie gebraucht wird», räumte die Ministerin ein. Sie sprach sich für eine Kindergrundsicherung aus, um die Entwicklung und Förderung von Kindern finanziell abzusichern. Außerdem dürfe nicht nur auf die individuellen Bedürfnisse geschaut werden. Wichtig sei der Blick auf die Strukturen, die Kinder fördern könnten. Dazu zählten vor allem die Schulen und Lehrkräfte. «Nur mehr Geld hilft nicht. Wir müssen die bestehenden Strukturen hinterfragen.» epd











17.06.2021 • 23:11 Uhr

Dögerode: Feige Unfallflucht auf Firmen-Parkplatz der RKW

Tatort: Kalefeld-Dögerode, Parkplatz der Firma RKW, Tatzeitraum: Heute: Donnerstag, zwischen 20 Uhr und 20:30 Uhr:

Im dokumentierten Unfallzeitraum ist es auf dem Parkplatz der Firma RKW SE zu einer Verkehrsunfallflucht gekommen. Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer ist mit seinem Fahrzeug gegen einen schwarzen Daimler eines 28-Jährigen aus Osterode gefahren. Der Daimler wurde hierbei am Heck beschädigt. Anschließend hat der Unbekannte die Unfallörtlichkeit verlassen, ohne schadensregulierende Maßnahmen einzuleiten. Die Polizei Bad Gandersheim sucht in diesem Zusammenhang einen grünen Geländewagen, welcher am Heck einen weißen Aufbau hat. Die Schadenshöhe am Daimler beträgt ca. 500 Euro. Hinweise bitte an die Polizei Bad Gandersheim unter der Telefon . 05382-919200 (bas)










17.06.2021 • 23:07 Uhr

90-Jähriger durchbricht mit Renault Megan Gartenzaun - Feuerwehr muss Insassen befreien

Am heutigen Donnerstag, gegen 07:58 Uhr, durchbricht ein 90-jähriger Mann aus Hameln in Klein Berkel mit seinem Renault Megan beim Ausparken von seinem Grundstück den Gartenzaun des Nachbargrundstücks. Aufgrund einer dortigen Hecke konnten der Mann und seine ebenfalls im Fahrzeug sitzende Frau die Türen nicht mehr öffnen. Durch die alarmierte Feuerwehr wurde der PKW aus der Hecke freigeschnitten, sodass die beiden Insassen das Fahrzeug unverletzt verlassen konnten. Der Sachschaden wird auf ca. 3.000 Euro geschätzt. Die Ursache des Unfalls steht bislang noch nicht eindeutig fest. Da sich im Rahmen der Unfallaufnahme der Verdacht ergab, dass der 90-Jährige körperlich nicht mehr in der Lage ist ein Fahrzeug sicher im Straßenverkehr zu führen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet und der Führerschein des Mannes vorläufig beschlagnahmt. red/Foto: Polizei










17.06.2021 • 23:01 Uhr

Motorradfahrer nach Frontalzusammenstoß schwer verletzt

Ein Motorradfahrer hat sich am gestrigen Mittwochabend (16. Juni) schwer verletzt, als er bei Steinheim (Landkreis Höxter) frontal gegen ein entgegenkommendes Auto stieß.

Ein 47-Jähriger war gegen 21.00 Uhr mit seinem Motorrad auf der L 827 von Steinheim aus Richtung Schieder-Schwalenberg Lothe unterwegs und geriet in einer Kurve nach links auf die Gegenfahrbahn. Dort stieß er frontal mit einem entgegenkommenden VW Passat zusammen, der trotz eines Ausweichmanövers einen Zusammenstoß nicht verhindern konnte. Der Motorradfahrer stieß gegen die Fahrzeugfront des Passat und zog sich schwere Verletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus, wo er stationär verblieb. Der 18-jährige VW Passat-Fahrer blieb unverletzt. An dem Motorrad entstand nach Einschätzung der Polizei ein wirtschaftlicher Totalschaden, der Frontschaden an dem Passat wird auf mehr als 2000 Euro geschätzt. Für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme musste die Landstraße kurzzeitig gesperrt werden. /ell/Foto: Polizei










17.06.2021 • 20:40 Uhr

Endlich! Schützengesellschaft Kreiensen mit Trainingsbetrieb neu gestartet

Seit vergangenen Freitag ist die SG Kreiensen wieder in den Trainingsmodus gewechselt.
In vorangegangener Vorstandssitzung war man sich einig, dass mit verbesserter Ausgangslage der Corona-Zahlen (Inzidenz-Wert etc.) einem Start in den Schiessbetrieb nichts mehr im Wege steht.
Ein Konzept ist natürlich noch erforderlich und deren Einhaltung wird auch überwacht und nachgehalten. Näheres dazu können Mitglieder auf der Webseite der SG einsehen oder im Aushang-Kasten in der Wilhelmstrasse in Kreiensen lesen.
Dienstag, Mittwoch, Freitag und Sonntag kann also wieder, in den entsprechenden Disziplinen und Wettkampfarten, versucht werden das Niveau vom letzten Jahr zu erreichen oder sogar darüber hinaus.











17.06.2021 • 20:30 Uhr

FDP-Star Wolfgang Kubicki schwärmt von Hardegsen - "Wunderbarer Ort, wunderbare Menschen!"

Es wäre kein Wolfgang Kubicki, wenn er nicht einmal in seiner Rede über sich selbst bekennt "Ich weiß, dass ich gut bin!" Heute stand der Vize-Bundestagspräsident und FDP-Bundesvorstandsmitglied Kubicki im Mittelpunkt einer Veranstaltung seiner Partei in einer liberalen Hochburg: Hardegsen ist das. Und Kubicki war tatsächlich gut und besser. Er glänzte dort. Mit einer knapp 40 minütigen freien Rede. Launig und doch gepfeffert mit inhaltlichen Ansagen. Beispielsweise für die Wiederherstellung von Freiheitsrechten. Gegen die Verletzung von Grundrechten in der Corona-Krise durch die Bundesregierung. Gegen die überflüssige Maskenpflicht. Den 60 Zuhörerinnen und Zuhörern im Saal des Muthauses gefiel das. Immer wieder applaudierten sie, fühlten sich mitgenommen von dem politischen Entertainer und ebenso entschieden für Freiheitsrechte argumentieren FDP-Spitzenmann.

Im zweiten Teil seines heutigen Besuchs in Hardegsen verewigte sich Kubicki auf Wunsch von Bürgermeister Kaiser im Goldenen Buch der Stadt. Auch dabei war er ganz bei den Hardegsern. Von einem Wwundervollen Ort" schrieb er da. Und seine Wertschätzung topte er noch mit dem Verweis auf "wunderbare Menschen". Thomas Spangenberg und Christian Grascha dürfte das intensiv gefreut haben. Klar, dass Kubicki dafür ein bisschen belohnt wurde. Beispielsweise mit einem Glas mit vorzüglichem Wein. Dann einem kleinen Präsentkorb mit regionalen Produkten. Abschließend im Freien in fantastischer Burgkulisse ein Riesenspaß beim Fotoshooting. Jeder wollte mit dem prominenten FDP-Star fotografiert sein.

Für die FDP im Landkreis Northeim und in Hardegsen war es ein gelungener erster Höhepunkt ihrer Kampagne im anlaufenden Wahlkampf für die Bundes- und Kommunalwahlen. Und dem aktuellen Höhenflug der liberalen Partei und ihren lokalen Akteurinnen und Akteuren dürfte der Kubicki-Besuch einen zusätzlichen Schub gegeben haben. Die FDP schwimmt derzeit auf einer Erfolgswelle. Fakten belegen das. In den letzten Monaten hat die FDP einen Zulauf an Mitgliedern und eine Zustimmung in den Umfragen wie seit langem nicht mehr.
red

Die Bilder dokumentieren Szenen aus der Ansprache von Wolfgang Kubicki heute in Hardegsen, der Wertschätzung durch eine kleine Geste für den Redner, den Eintrag ins Goldene Buch und Kubick im Mittelpunkt beim Fotoshooting. Fotos: Fis WMG






















17.06.2021 • 14:16 Uhr

Mega-Stahlröhre wird im Bad Gandersheimer Freibadgelände in das Gandebett verlegt

Zur Vorbereitung einer Baustraße im Bad Gandersheimer Freibadgelände passiert derzeit Präzisionsarbeit. Mit einem Großkran wird im Augenblick eine fast 20 Meter lange Stahlröhre in das Bachbett der Gande verlegt. Sie wird nach Angaben eines Firmensprechers von Bremtec in diesen Bereich temporär verrohrt, um den Sektor dann mit Packlagen für eine Baustraße zuzuschütten.
Das Schwimmbadgelände soll in ein Naturbad im Rahmen der Landesgartenschau-Vorhaben für einen Millionenbetrag umgestaltet werden.
red












17.06.2021 • 14:04 Uhr

Aufstellungsversammlung in Schoningen: CDU im Landkreis sieht sich gut aufgestellt für Kreistagswahl

In Schoningen bei Uslar stellte der Kreisverband Northeim der CDU am vergangenen Montag seine Liste für die kommende Kommunalwahl im Herbst auf. In der auflagenkonformen (Corona-Krise) Versammlung stellte sich auch der gemeinsame Landratskandidat von Union und FDP, Christian Grascha, MdL, vor. „Verwalten reicht mir nicht. Wir müssen es selbst in die Hand nehmen“, betonte Grascha bei seinem Grußwort. Gemeinsam mit der CDU will man nun vor allem wirtschaftliche, schulische und digitale Themen in den Fokus der Kreispolitik bringen.

In einer Verlautbarung der Kreisparteie heißt es weiter:
Getagt hat der Kreisverband in der Halle des Sportvereins SC Schoningen. Vereinsvorsitzender Jörg Gabrowsky wandte sich vor Beginn der Aufstellung in einem Grußwort an die Parteimitglieder und dankte Ihnen für die Wahl des Tagungsortes. Gerade das lokale Ehrenamt war litt unter Corona-Pandemie betroffen, betonte Gabrowsky. Der CDU Kreisverband will auch in Zukunft das lokale Ehrenamt stärken.

Durch die anschließenden Listenaufstellung will der Kreisverband Northeim den Wählerinnen und Wählern im Herbst ein starkes Angebot machen. Dazu stellte der Kreisverband Northeim eine Mischung aus erfahrenen und neuen Kandidaten auf.

Als Spitzenkandidaten in den Wahlbereichen wählte die Versammlung auf die ersten Listenplätze Dirk Ehbrecht (Wahlbereich I Einbeck, Bad Gandersheim), Heiner Hegeler (Wahlbereich II Kalefeld/Northeim), Werner Thiele (III) Hardegsen/Katlenburg-Lindau/Moringen/Nörten-Hardenberg) und Joachim Stünkel IV Bodenfelde/Dassel/Uslar/gemeindefreies Gebiet Solling). Vervollständigt werden die Listen durch zahlreiche weitere engagierte Mitglieder der Kreispartei.

„Mit dem heutigen Tag haben wir viele motivierte und fähige Kandidaten auf unseren Listen gewählt. Gemeinsam wollen wir nun den politischen Wandel im Landkreis vorantreiben.“ kommentiert Kreisvorsitzende Kerstin Lorentsen abschließend das Ergebnis, welche selbst in Northeim auf Platz 3 kandidiert." red












17.06.2021 • 13:17 Uhr

Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim: Das letzte Pflasterloch ist zu... Clean vom "Auepark" zum Klosterhügel Brunshausen

Heute inoffizielle "Bauabnahme" durch einen ehrenamtlichen tätigen Dipl.Ing. aus der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim des neuen beampelten Straßenübergangsvom Landschaftsschutzgebiet "Auepark" (Koppelwiese) zum Klosterhügel in Brunshausen mit seinem PzG Museum und zwei gastronomischen Betrieben sowie einem Ladengeschäft.

Der Dipl.Ing. stellte nun zufrieden in seiner Expertise fest: "In Brunshausen wurde nach unendlich langer Bauzeit die letzte Pflasterlücke geschossen und abgerüttelt. Die Fugenverfüllung erfolgte dazu auch bereits."

Bei der Maßnahme - die auf der Seite des Aueparks nicht abgeschlossen ist! - handelte es sich im ein Detailvorhaben im Rahmen des Millionenprojektes Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim. Maßgeblich bauausführendes Unternehmen war das Landschafts- und Gartenbauunternehmen Kluge aus Delligsen im Landkreis Holzminden.
red










17.06.2021 • 13:01 Uhr

Bericht: Katholischer Priester Georg M. missbrauchte fünf Kinder - Er war auch Kaplan in Bad Gandersheim

Der 2019 gestorbene katholische Priester Georg M. aus dem Bistum Hildesheim - der auch Kaplan in der St. Mariä Himmelfahrt Gemeinde in Bad Gandersheim tätig war - hat einem Untersuchungsbericht zufolge fünf ihm anvertraute Kindern sexuell missbraucht. Die Taten erstreckten sich über den Zeitraum von 1980 bis 2009, wie das Bistum am Donnerstag mitteilte. Der Bericht wurde von dem Juristen Wolfgang Rosenbusch im Auftrag des Bistums erstellt. Er ist auf der Website der Diözese veröffentlicht.

«Die Ergebnisse des Berichts sind verstörend und machen mich sehr betroffen», sagte Generalvikar Martin Wilk. «Kinder haben durch einen Geistlichen unseres Bistums sexualisierte Gewalt erlitten. Wir möchten allen Betroffenen unsere Hilfe und Unterstützung anbieten.» Rosenbusch hat ermittelt, dass Georg M. ein «Setting» entwickelt habe, «das ihm den Zugang zu Kindern ermöglichte, die nicht in vollem Umfang unter dem Schutz der Gemeindenähe sicher aufgehoben waren».

Aus dem Bericht geht weiter hervor, dass der frühere Bischof Josef Homeyer und der damalige Personalchef, Domkapitular Werner Holst, als Entscheidungsträger im Jahr 1992 Georg M. aus der Pfarrgemeinde Christ König in Salzgitter-Bad in die Pfarrgemeinde St. Marien in Cuxhaven versetzten, obwohl sie durch das Jugendamt Salzgitter über die Vorwürfe in Kenntnis gesetzt worden waren. «Im konkreten Fall Georg M. wäre es die absolute Pflicht des Bischofs und des Bistums gewesen, sich um die Betroffenen zu sorgen und die Begehung weiterer Straftaten zu verhindern», sagte Wilk.

Für seinen Bericht hat Rosenbusch zwischen Januar und Mai 2021 mit mehr als 50 Zeugen gesprochen, personen- und gemeindebezogene Akten aus dem Bistumsarchiv und aus Pfarrarchiven ausgewertet, Presseveröffentlichungen zum Fall Georg M. genutzt und weitere eigene Recherchen getätigt. Der Jurist sei in seinen Nachforschungen von einer eigens dafür gebildeten Projektgruppe unterstützt worden, hieß es.

Die Untersuchung gegen M. waren aufgrund von Zeugenaussagen ins Rollen gekommen. Als erster hatte 2012 ein Mann Strafanzeige erstattet. Der Priester habe ihn 1993 als damals 11-Jährigen sowie einen 14-jährigen Jungen während einer Ferienfreizeit in Cuxhaven missbraucht.

M. war nach seiner Weihe zum Priester im Jahr 1969 als Kaplan in den Pfarrgemeinden oder Kirchorten in Bad Gandersheim (St. Maria Himmelfahrt), Groß Ilsede (St. Bernward), Salzgitter-Gebhardshagen (St. Gabriel) und Uelzen (Zum göttlichen Erlöser) tätig. Als Pastor
oder Pfarrer arbeitete der Priester in Ronnenberg (St. Thomas Morus), Lehre (St. Martin), Salzgitter (Christ König) und Cuxhaven (St. Marien), ehe er 2005 in den Ruhestand versetzt wurde. Als Ruhestandsgeistlicher war M. ab 2009 in Wolfenbüttel (St. Petrus) eingesetzt.epd










17.06.2021 • 12:51 Uhr

Attacken auf Polizisten in Berlin: Pistorius spricht von hinterhältigen Angriffen und verurteilt sie auf das schärfste

Vor dem Hintergrund der gestrigen Ausschreitungen linksextremistischer Gewalttäter in der Rigaer Straße in Berlin haben die SPD-Innenminister und -senatoren bei der aktuell in Rust stattfindenden Innenministerkonferenz einen Beschlussvorschlag eingebracht, in dem sie gemeinsam eindeutig Stellung beziehen. Dabei stellen sich die Minister und Senatoren aus Bremen, Hamburg, Rheinland-Pfalz, Thüringen und Niedersachsen an die Seite des Berliner Innensenators Andreas Geisel und der Einsatzkräfte vor Ort. Sie zeigen sich bestürzt über die jüngste Gewalteskalation der linksextremistischen Szene in der Rigaer Straße in Berlin und verurteilen das Maß der Ausschreitungen, gerade gegen Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr, aufs Schärfste. Sie betonen dabei, dass die Durchsetzung von Demokratie und Rechtsstaat oberste Priorität hat und zeigen sich solidarisch mit den Einsatzkräften vor Ort.

Der Sprecher der SPD-Innenminister und -senatoren und Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: „Die Bilder aus Berlin bestürzen uns zutiefst. Die massiven und hinterhältigen Angriffe auf die Einsatzkräfte verurteilen wir auf das Schärfste. Das Leben der eingesetzten Frauen und Männer wird bei diesen Attacken gezielt aufs Spiel gesetzt. Das ist unerträglich und durch nichts zu rechtfertigen. Das ist rohe, extreme Gewalt gegen unsere Polizei und Feuerwehr. Wir wünschen den Verletzten baldige Genesung und stehen fest an der Seite der eingesetzten Kräfte. Ausschreitungen werden nicht geduldet."

Der Beschlussvorschlag wird den Innenministerinnen und -ministern sowie Senatoren im morgigen Plenum vorgelegt, wo sich auch die CDU- und CSU-geführten Innenressorts nach dem bei der Innenministerkonferenz geltenden Einstimmigkeitsprinzip anschließen können.










17.06.2021 • 12:47 Uhr

Einbruch in ein Wohnhaus mit Aluleiter

Tatort: Hardegsen, Burgstraße, Tatzeitraum: Freitag, 04. Juni 2021, 17Uhr, bis Samstag, 12. Juni 2021, 16.45 Uhr:

Im dokumentierten Zeitraum kam es zu einem Einbruch in ein Wohnhaus unterhalb der Burg Hardeg.

Bislang unbekannte Täter verschafften sich über ein Fenster mittels einer Leiter Zugang zu dem Wohnhaus. Aus dem Gebäude wurden mehrere Instrumente entwendet. Die genaue Schadenshöhe der entwendeten Gegenstände ist bislang noch nicht bekannt. Durch das gewaltsame Eindringen entstand ein Schaden von etwa 500 Euro.

Die Täter verwendeten eine Leiter, um in das Gebäude zu gelangen. Nach ersten Ermittlungen dürfte die Leiter aus der näheren Umgebung oder der Nachbarschaft stammen. Es handelt sich um eine ca. 6 Meter lange, ausziehbare Alu-Leiter.

Zeugen, die im genannten Tatzeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben, oder Angaben zu der Leiter machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim unter Telefon 05551-70050 zu melden. Mü/Fotos: Polizei












17.06.2021 • 12:39 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Null Neuinfektionen, drei Gensene, Inzidenz bei 6

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 2.622 (0) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.513 (+3) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 6,0 (8 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht (wir berichteten heute morgen!)

Maximal zehn Personen aus drei Haushalten oder ein Haushalt und zwei weitere Personen aus einem anderen Haushalt, dürfen sich in der Öffentlichkeit und in der eigenen Wohnung treffen. Die hier zugehörigen Kinder werden dabei bis zu einem Alter von 14 (0-14) nicht eingerechnet. Getrennt wohnende Paare zählen als ein Haushalt. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden auf die Höchstzahl ebenfalls nicht angerechnet!

Aktuell sind im Landkreis Northeim 52 (-3) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 0 (0), Bodenfelde 1 (0), Dassel 9 (0), Einbeck 14 (0), Hardegsen 1 (0), Kalefeld 2 (0), Katlenburg-Lindau 6 (-2), Moringen 2 (0), Nörten-Hardenberg 1 (0), Northeim 15 (-1) und
Uslar 1 (0) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 57 (0) Personen verstorben.
Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 37.651 Personen (Stand: 15.6.2021) im Impfzentrum und 29.641 Personen (Stand 14.6.2021) bei den Hausärzten geimpft.

Eine zweite Impfdosis haben bisher 22.100 Personen (Stand: 15.6.2021) im Impfzentrum und 14.597 Personen (Stand 14.6.2021) bei den Hausärzten erhalten.
Alle weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus










17.06.2021 • 10:42 Uhr

Feinstaub: Berlin hat die schlechteste und Göttingen die beste Luft

Berlin ist laut einem EU-Bericht zur Feinstaubbelastung die deutsche Stadt mit der schlechtesten und Göttingen die mit der besten Luft. Europaweit steht das schwedische
Umea mit den niedrigsten Durchschnittswerten an der Spitze der Rangliste, die die Europäische Umweltagentur (EEA) in Stockholm am Donnerstag online veröffentlichte. Am Ende der 323 bewerteten Städte rangiert Nowy Sacz in Polen.

Feinstaub ist laut EEA von allen Luftverschmutzungsarten die mit dem schwerwiegendsten Folgen für die Gesundheit. Bei dem Ranking wurde die durchschnittliche Belastung mit Feinstaubpartikeln der Größe PM 2,5 in den Jahren 2020 und 2019 zugrunde gelegt. Als gut
galten Werte unter zehn Mikrogramm pro Quadratmeter, als mäßig von zehn bis unter 15, als schlecht bis unter 25 Mikrogramm und als sehr schlecht die Werte darüber.

Berlin auf Platz 219 wies demnach im Schnitt 13,1 Mikrogramm auf, Göttingen auf Platz 29 nur 7,3. Bei Gelsenkirchen als zweitschlechtester deutscher Stadt auf Platz 197 waren es 12,1 und bei Passau auf Platz 186 waren es 11,7 Mikrogramm. Freiburg im Breisgau und Darmstadt auf den Plätzen 45 und 46 hatten je 8,3 Mikrogramm. Alle ausgewiesenen deutschen Städte fanden sich im guten oder moderaten Bereich.

Die Bandbreite in Europa reichte von 3,7 Mikrogramm in Umea bis 27,3 Mikrogramm in Nowy Sacz. Die Städte mit schlechter Luft ballen sich dem Ranking zufolge in Osteuropa und Norditalien. Allerdings waren eine ganze Reihe von Städten, darunter Köln und Münster, nicht
vertreten, zum Beispiel weil für sie nicht genug Werte vorlagen.











17.06.2021 • 10:32 Uhr

Hitze wird durch Kühlsysteme im Stall erträglich

Genau wie den Menschen macht die Hitze auch den Tieren zu schaffen. Zum Glück tun die Landwirte jedoch alles dafür, um es ihren Schützlingen im Stall so angenehm wie möglich zu machen. Moderne Kuhställe sind ohnehin so luftig wie möglich gebaut. Ventilatoren – so groß wie Flugzeugtriebwerke – sorgen zudem für eine frische Brise über den schattigen Liegeboxen und dem Futtergang. Zum Teil wird dabei Wasser vernebelt, sodass sich die Kühe mit dem kühlen Nass berieseln lassen können, während sie bequem in den Liegeboxen liegen und wiederkäuen, schreibt der Landvolk-Pressedienst. Ihren Durst stillen die Rinder in modernen Kuhställen über große Tränken, über die sie bis zu 120 Liter Wasser pro Tag aufnehmen.

Empfindlicher gegen Hitze als Mastschweine oder größere Aufzuchtferkel sind Sauen und ihre kleinen Ferkel. Viele Landwirte kühlen ihre Ställe daher mit einer Hochdruckkühlung, bei der die Zuluft von außen mit feinem Wassernebel vermischt wird und sich dadurch abkühlt. „Sonst wird es kuschelig im Stall“, sagt Nadine Henke. Die Sauenhalterin aus Bruchhausen-Vilsen lässt die computergesteuerte Kühlung bei heißen und trockenen Temperaturen durchgängig laufen, damit sich die Schweine wohl fühlen und sich gut um ihre Ferkel kümmern können. Manche Bauern verschaffen ihren Tieren auch über Duschen, Mikrosuhlen oder eine Bodenkühlung Erleichterung bei der Hitze.

Am besten mit der Hitze umgehen kann das Geflügel, obwohl Hühner nicht schwitzen können. Wenn es heiß ist, helfen sie sich damit, die Flügel abzuspreizen und Wärme über den Schnabel abzugeben. Die Landwirte sorgen daher dafür, dass immer kühles, frisches Wasser zur Verfügung steht, passen die Fütterung an und kühlen den Stall. In modernen Hühner- oder auch Hähnchenställen berücksichtigen die Stallklimacomputer die drei Faktoren Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Luftgeschwindigkeit, die von den Tieren als „Gefühlte Temperatur“ wahrgenommen werden. Die Verantwortung, dass es den Tieren gut geht, liegt jedoch immer beim Tierhalter. Eine mehrmals tägliche Stallkontrolle ist daher für die Bauern selbstverständlich – um zu schauen, wie es den Tieren geht und ob die Technik funktioniert. LPD/Foto: Verband Niedersächsischer Milchwirtschaft










17.06.2021 • 10:27 Uhr

Polizei-Alarm morgens um 3 Uhr in Goslar: Rabiater Mann prügelt auf seine Lebensgefährtin ein und verletzt sie

Am heutigen frühen Donnerstagmorgen, gegen 03:00 Uhr, kam es auf dem Gehweg in der Wasserbreeke in der Kaiserstadt Goslar zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einem alkoholisierten 31-Jährigen und seiner ebenfalls unter Alkoholeinfluss stehenden 35-jährigen Lebensgefährtin. Im weiteren Verlauf der Streitigkeiten schlug der 31-Jährige auf seine Lebensgefährtin ein und verletzte sie leicht. Das sorgte für Alarm bei der Polizei. Sie schritt unverzüglich ein. Gegen den Beschuldigten wurde von der Polizei ein Strafverfahren eingeleitet. Zudem erhielt er einen Platzverweis. red










17.06.2021 • 10:20 Uhr

Mit Anwesenheit in Northeim: Netzwerktreffen der Kontaktstelle Musik

Das nächste Netzwerktreffen der Kontaktstelle Musik des Landkreises Northeim findet am Mittwoch, 23. Juni, von 19 bis 21:15 Uhr in der Kreisvolkshochschule in Northeim, Wallstraße 40, statt. Das Treffen soll allen Musikakteuren aus der Region einen Termin zum gemeinsamen Austausch mit Impulsen von außen bieten. Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldungen sind telefonisch unter der Nummer 05551/708-8220, per E-Mail an jkrause@landkreis-northeim.de oder unter www.kvhs-northeim.de mit der Kursnummer C2089X2 möglich und erforderlich.

Bar-Piano für Einsteigende

Im Hybrid-Kurs „Bar-Piano für Einsteigerinnen und Einsteiger“ - am 4. Juli online sowie am 10. und 11. Juli mit Anwesenheit in Northeim – sind noch Plätze frei. Notenkenntnisse und Grundwissen über den Aufbau einfacher Dur- und Mollakkorde werden für den Kurs vorausgesetzt.











17.06.2021 • 10:15 Uhr

Bad Gandersheim: Katzenschicksal beschäftigt Polizei, Ordnungsamt, Tierarzt und Tierklinik - Halterin/er dringend gesucht!

Gestern Abend ist gegen 19 Uhr ein graugetigerter Kater im Bereich der B64 Abzweig Holzmindener Straße vermutlich von einem Auto angefahren worden. Ein tierliebe Dame alarmierte sofort die Bad Gandersheimer Polizei. Die kümmerte sich unverzüglich. Erst wurde das verletzte Tier zu einem Tierarzt in Kalefeld transportiert. Von dort wurde sie zur weiteren Versorgung und Behandlung in eine Tierklinik gebracht. Nach offiziellen Angaben ist das gut gepflegte Tier auf dem Weg der Besserung.

Da der Kater weder gechipt und noch kastriert ist weiß niemand, wem das niedliche Tier gehört. Der allgemeine Zustand des Katers lässt jedoch darauf schließen, dass es sich nicht um eine wilde Katze handelt. "Sie gehört bestimmt in eine Hausgemeinschaft im Sektor des Kleinen Feldes", vermutet eine Behördenvertreter. Er appellierte an die oder den mögliche/n Katzenhalterin/er, sich bitte beim Gandersheimer Polizeikommissariat (110) oder dem Ordnungsamt der Stadt Bad Gandersheim (0538273-200) zu melden. Es sei nicht auszuschließen, dass der Kater von einer Familie oder ihren Kindern vermisst wird.
red










17.06.2021 • 09:52 Uhr

Experte: Politik muss Schulen auf mögliche vierte Corona-Virus-Welle vorbereiten

Die Politik muss sich im Schulbereich nach Ansicht des Dortmunder Immunologie-Professors Carsten Watzl auf eine mögliche vierte Corona-Welle wegen der Delta-Virusvariante
einstellen. «Wenn man die Infektion nicht einfach unter den Schulkindern durchlaufen lassen will, muss man sich spätestens jetzt an Konzepte wie Luftfilter machen», sagte der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie (DGI) der «Augsburger Allgemeinen» (Donnerstag). Andernfalls drohten im Herbst wieder Schulschließungen wegen zu hoher Inzidenzzahlen, mahnte er.

Mit Blick auf Großbritannien, wo die Delta-Variante bereits einen starken Anstieg der Inzidenzzahlen vor allem unter Schulkindern verursacht habe, sagte er: «Es wäre blauäugig, nur auf die Impfungen von Kindern zu setzen.» Schließlich gebe es für viele Schulkinder noch gar keinen zugelassenen Impfstoff. An die Erwachsenen appellierte Watzl, sich trotz aktuell niedriger Inzidenzzahlen impfen zu lassen: «Wenn die Zahlen im Herbst ansteigen, kann es zu spät für die Impfung sein.» Eine Erstimpfung biete keinen starken Schutz - diesen erreiche man erst durch die Zweitimpfung rund sechs Wochen später.










17.06.2021 • 09:45 Uhr

Corona-Virus-Lage am Donnerstag: Inzidenzwert im Kreis Northeim auf historischem Tiefstwert von 6

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Donnerstag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat soeben den neuen Inzidenzwert für den Landkreis Northeim offiziell mitgeteilt. Danach ist der Ansteckungsfallwert auf einen historischen Tiefstwert von 6 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen abgesackt.

Ähnlich sind die Niedrigwerttendenzen in den Nachbarkreisen und überhaupt in ganz Niedersachsen. Entsprechend ist die Inzidenzampel für Niedersachsen auf Grün geschaltet.

red/Grafiken: RKI /NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen










17.06.2021 • 09:19 Uhr

Ratsherr in spe Günter Ahrens zeigt Interesse - Drohne befliegt Landesgartenschau-Großbaustelle

Weiterhin stark interessiert zeigt sich Bad Gandersheims Ratsherr in spe Günter Ahrens an der Großbaustelle am Hang des Skulpturenpfades hinter dem ehemaligen Kurhaus in der Roswithastadt. Dort entsteht für einen enormen materiellen und finanziellen Aufwand eines der Vorzeigeprojekte zur Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim. Es handelt sich um barrierefreie Aufwegrampen vom Parkplatz hinauf zum Kamm des Skulpturenpfades. Aktuelle werden dort auf Betonfundamenten "Gabionen" aufgestellt. Gabionen sind Drahtkörbe. Sie werden mit gebrochenem Material schichtenweise gefüllt. An der Ansichtsfront wird Naturstein als Packlage aufgeschichtet.

Das Bild dokumentiert Günter Ahrens bei einer Befliegung des Hanges im Auftrag des Fördervereins Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim, mit Duldung durch Stadt und LaGa. Ahrens ist Nachrücker im Stadtrat für Friedrich Overbeck, der sein Mandat abgegeben hat. Außerdem kandidiert der ehemalige Stadtbrandmeister am 12. September bei der Wahl zum Bad Gandersheimer Stadtrat für die CDU. red












17.06.2021 • 09:03 Uhr

Gedenken an Volkserhebung vom 17. Juni 1953 in der DDR

Mit mehreren Gedenkveranstaltungen wird heute (Donnerstag) in Berlin an den Volksaufstand in der DDR vor 68 Jahren erinnert. Dazu findet unter anderem am Mahnmal für die Opfer des 17. Juni 1953 auf dem Friedhof Seestraße eine Kranzniederlegung statt. Erwartet werden Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) und der Chef des Bundeskanzleramtes, Helge Braun (CDU).
Rund um den 17. Juni 1953 gingen etwa eine Million Menschen in rund 700 Städten und Gemeinden in der DDR auf die Straße. Schätzungen zufolge starben mehr als 50 Menschen, bis zu 15.000 kamen in Haft.epd










17.06.2021 • 08:58 Uhr

Landesstraße 604: Fahrbahnsanierung im Bereich Bad Sachsa - Vollsperrung - Kostenrahmen 1,1 Millionen Euro

Die Bauarbeiten an der Landesstraße 604 in Bad Sachsa im Bauabschnitt (BA) 3 zwischen „Blumenberg" und dem Parkplatz „Priorteich" werden zum Wochenende hin weitestgehend abgeschlossen. Ab Dienstag, 22. Juni 2021, können daher die Arbeiten im 2. BA zwischen der Esso-Tankstelle und „Blumenberg" beginnen. Aus Gründen der Arbeitssicherheit ist während der gesamten Bauzeit eine Vollsperrung der L 604 erforderlich.

Nach Fertigstellung des 3. Bauabschnittes zwischen „Blumenberg" und dem Parkplatz „Priorteich" sind insgesamt noch drei Abschnitte (BA) zu sanieren:

BA 2: ab Mitte Esso-Tankstelle bis Kreuzungsbereich „Blumenberg" ca. 3 bis 4 Wochen. Die Straße „Blumenberg" kann bei den Bauarbeiten lediglich vom Knoten Sportplatzweg/ Sachsensteinstraße angefahren werden.

BA 1c: von der Bahnhofstraße bis einschließlich Fußgängerweg Sachsensteinstraße ca. 2 Monate. Die Nord- Süd Durchfahrt Bahnhofstraße und die Kreuzung Sachsensteinstraße/ Sportplatzweg bleiben befahrbar.

BA 1d: von der Sachsensteinstraße/ Sportplatzweg bis Mitte Esso-Tankstelle ca. 3 Wochen. Das Gewerbegebiet bleibt von der Bahnhofstraße über eine temporäre Umleitungsstrecke für PKW- Verkehr befahrbar.
Der überregionale Verkehr und der Schwerverkehr werden während der Gesamtbauzeit in beiden Richtungen auf der K 429, L 603 und L 601 über Tettenborn und Walkenried geführt. Auf Grund von Winterschäden wird in diesem Zusammenhang die K 414 zwischen Bad Sachsa und Neuhof für den LKW- Verkehr gesperrt.

Die Gesamtbaukosten der Gemeinschaftsmaßnahme belaufen sich auf rund 1.100.000 Euro.

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Goslar und die Stadt Bad Sachsa bitten alle Gewerbetreibenden, Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die erforderlichen Bauarbeiten. red











17.06.2021 • 08:58 Uhr

Landesstraße 604: Fahrbahnsanierung im Bereich Bad Sachsa - Kostenrahmen 1,1 Millionen Euro

Die Bauarbeiten an der Landesstraße 604 in Bad Sachsa im Bauabschnitt (BA) 3 zwischen „Blumenberg" und dem Parkplatz „Priorteich" werden zum Wochenende hin weitestgehend abgeschlossen. Ab Dienstag, 22. Juni 2021, können daher die Arbeiten im 2. BA zwischen der Esso-Tankstelle und „Blumenberg" beginnen. Aus Gründen der Arbeitssicherheit ist während der gesamten Bauzeit eine Vollsperrung der L 604 erforderlich.

Nach Fertigstellung des 3. Bauabschnittes zwischen „Blumenberg" und dem Parkplatz „Priorteich" sind insgesamt noch drei Abschnitte (BA) zu sanieren:

BA 2: ab Mitte Esso-Tankstelle bis Kreuzungsbereich „Blumenberg" ca. 3 bis 4 Wochen. Die Straße „Blumenberg" kann bei den Bauarbeiten lediglich vom Knoten Sportplatzweg/ Sachsensteinstraße angefahren werden.

BA 1c: von der Bahnhofstraße bis einschließlich Fußgängerweg Sachsensteinstraße ca. 2 Monate. Die Nord- Süd Durchfahrt Bahnhofstraße und die Kreuzung Sachsensteinstraße/ Sportplatzweg bleiben befahrbar.

BA 1d: von der Sachsensteinstraße/ Sportplatzweg bis Mitte Esso-Tankstelle ca. 3 Wochen. Das Gewerbegebiet bleibt von der Bahnhofstraße über eine temporäre Umleitungsstrecke für PKW- Verkehr befahrbar.
Der überregionale Verkehr und der Schwerverkehr werden während der Gesamtbauzeit in beiden Richtungen auf der K 429, L 603 und L 601 über Tettenborn und Walkenried geführt. Auf Grund von Winterschäden wird in diesem Zusammenhang die K 414 zwischen Bad Sachsa und Neuhof für den LKW- Verkehr gesperrt.

Die Gesamtbaukosten der Gemeinschaftsmaßnahme belaufen sich auf rund 1.100.000 Euro.

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Goslar und die Stadt Bad Sachsa bitten alle Gewerbetreibenden, Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die erforderlichen Bauarbeiten. red











17.06.2021 • 08:54 Uhr

Blitzer-Alarm! Hier alle Termine und Standorte - auch von Alice!

In der Woche vom 21. Juni 2021 bis 27. Juni 2021 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis-Northeim zu rechnen:

Montag: Raum Katlenburg-Lindau
Dienstag: Raum Kalefeld
Mittwoch: Raum Northeim
Donnerstag: Raum Uslar
Freitag: Raum Hardegsen

Die semistationäre Messanlage Alice wird voraussichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Katlenburg-Lindau und voraussichtlich von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche im Raum Moringen eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd /Fotos: Fis WMG












17.06.2021 • 08:49 Uhr

Nörten-Hardenberg: Vorfahrt missachtet - Unfall mit Verletztem und 15.000 Euro Schaden

Montagmorgen kam es zu einem Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person. Ein 31-Jähriger aus Mühlhausen befuhr mit seinem Pkw Renault die Bundesstraße 446 in Richtung Nörten-Hardenberg. Der Mann beabsichtigte nach links auf die Auffahrt der Autobahn 7 abzubiegen und übersah dabei den entgegenkommenden und vorfahrtsberechtigten Pkw Audi eines 35-jährigen Northeimers. Durch den Zusammenstoß wird der Mann aus Northeim leicht verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Durch den Verkehrsunfall entstand ein Gesamtschaden von etwa 15000 Euro. Mü











17.06.2021 • 08:44 Uhr

Deutlich mehr Flüchtlings-Kinder als Schutzsuchende geboren

Die Zahl der in Deutschland geborenen Schutzsuchenden (Kinder von Flüchtlingen) ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Von 2015 bis 2019 kamen jährlich im Durchschnitt 27.200 Kinder hierzulande als Schutzsuchende zur Welt, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. In den fünf Jahren vor 2015 lag die Zahl durchschnittlich lediglich bei 4.400.

Das Aufenthaltsrecht von ausländischen Kindern, die in Deutschland geboren werden, hängt zunächst von ihren Eltern ab. Daher steht der sprunghafte Anstieg an neugeborenen Schutzsuchenden auch in direktem Zusammenhang mit der erhöhten Zuwanderung von zumeist jungen Schutzsuchenden zwischen 2014 und 2016, wie die Statistiker zum
Weltflüchtlingstag am 20. Juni erklärten. In diesem Zeitraum habe sich allein die Zahl der Frauen im Alter von 15 bis unter 50 Jahren unter den Schutzsuchenden von 149.000 auf 324.000 mehr als verdoppelt. Trotz insgesamt wieder rückläufiger Zahlen seit 2016 sei
aufgrund der jungen Altersstruktur der Schutzsuchenden auch in den kommenden Jahren noch mit einer erhöhten Zahl von Kindern zu rechnen, die in Deutschland als Schutzsuchende geboren werden.

Insgesamt wurden den Angaben zufolge von Anfang 2010 bis Ende 2019 rund 158.000 neugeborene Schutzsuchende registriert. Sie hatten zumeist die syrische (33 Prozent), irakische (elf Prozent), afghanische (zehn Prozent) oder nigerianische (sechs Prozent) Staatsangehörigkeit. In sechs Prozent der Fälle war die Staatsangehörigkeit noch ungeklärt.

Ende 2019 waren im Ausländerzentralregister insgesamt rund 1,8 Millionen Schutzsuchende in Deutschland registriert, darunter 497.000 Minderjährige, wie es weiter hieß. Knapp 150.000 oder 30 Prozent der minderjährigen Schutzsuchenden wurden in Deutschland geboren. Ende
2016 hatte dieser Anteil noch bei 17 Prozent gelegen. epd











17.06.2021 • 07:34 Uhr

Christian Grascha: Glaserfaser im Landkreis in jedes Haus

„Bei der digitalen Infrastruktur im Landkreis Northeim muss das Ziel sein, Glaserfaser in jedes Haus zu bringen“, dies sagte der Landtagsabgeordnete und gemeinsame Landratskandidat von CDU und FDP, Christian Grascha, nach einem Gespräch im Wirtschaftsministerium mit Staatssekretär Stefan Muhle in Hannover. Wenn der Landkreis von den Veränderungen in der Arbeitswelt mit mehr mobilem Arbeiten profitieren wolle, müsse die Breitbandverbindung in Gigabit-Geschwindigkeit für jede und jeden zur Verfügung stehen.
Kurzfristiger Handlungsbedarf bestehe vor allem bei den Schulstandorten und den Gewerbegebieten. Diesen sollten alle vollständig mit Glaserfaser angeschlossen werden. Im Bereich Mobilfunk gebe es in einigen Bereichen des Landkreises noch Nachholbedarf, insbesondere in den Wahlgebieten des Sollings.

Das Gespräch habe ergeben, dass es im Landkreis in Bezug auf die digitale Infrastruktur noch viel zu tun gebe. „Deswegen muss der Ausbau der digitalen Infrastruktur in Zukunft Chefsache sein. Ich werde mich dafür stark machen, dass diese Aufgabe in der Kreisverwaltung personell gestärkt wird“, so Grascha. Weiter schlug er vor, ein Gigabit-Bündnis mit den Städten und Gemeinden im Landkreis zu gründen. In diesem sollen die Initiativen für den eigenwirtschaftlichen Ausbau für Breitband und Mobilfunk der Telekommunikationsunternehmen gebündelt und gemeinsam vorangebracht werden. Außerdem gehe es darum, die Baugenehmigungen für Mobilfunkmaßnahmen zu beschleunigen. Es müsse darum gehen, die weiterhin vorhandenen Versorgungslücken zu schließen und die Fördermöglichkeiten des Landes zu nutzen.

„Es wird auch in der Zukunft notwendig sein, dass wir Mittel des Landkreises investieren müssen. Die wirtschaftliche Entwicklung hängt im Wesentlichen von der digitalen Infrastruktur ab. Wenn wir wachsen wollen, brauchen wir Gigabit-Geschwindigkeit. Die negative Bevölkerungsentwicklung ist nicht in Stein gemeißelt. Mit den besten Voraussetzungen können wir eine Trendumkehr schaffen. Dafür sollten wir alles tun“, sagte der Landratskandidat. red


Das Bild dokumentiert Christian Grascha , MdL, mit Staatssekretär Stefan Muhle vor dem Landtag in Hannover.











16.06.2021 • 21:29 Uhr

Bad Gandersheimer Bürgermeister-Wahl-Hammer: Bürgermeisterkandidat Peik Gottschalk mobil mit neuem Slogan "Yes we GAN"

Kandidat äußert sich zu seinen ersten zwei Schwerpunkt-Anliegen "Hochwasserschutz" und "Ausweisung von Bauland" für junge Familien mit Kindern

Es war auffällig und von einigen Bürgern und Bürgerinnen entdeckt worden. Und sofort wurde das Redaktionsnetzwerk der Work Media von Bürgern der Stadt angesprochen, was es mit dem Wahlkampfslogan: "Yes we GAN" auf sich hat, als der weißen BMW gesichtet wurde. Nun, dass Mobil gehört zum unabhängigen Bürgermeisterkandidaten Peik Gottschalk in der Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. Bei einer Rückfrage bei ihm bestätigte Gottschalk: "Ja, das ist jetzt der Einstieg in die warme Phase meines Bürgermeisterwahlkampfes".

Im Gespräch mit dem Reporter erklärte Peak Gottschalk seinen Wahlslogan, "Yes We GAN", den er aus dem Wahlkampf 2008 des US-Präsidenten Barack Obama abgeleitet hat. hatte Gottschalk bei seiner Verwandtschaft in den USA aktiv am Wahlkampf für Barak Obama teilgenommen und für Obama geworben. Gegenkandidat war damls John McCain. Aus dieser Zeit resultiert noch das T-Shirt mit Barack Obama`s berühmten Leitspruch.

Auf die Frage, wie das Motto " Yes we GAN" zu verstehen ist, erwiderte Gottschalk: "Es ist an der Zeit, sich ernsthaft über Bad Gandersheims Zukunft in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren Gedanken zu machen. Jedes gute geführte Unternehmen entwirft für seine Zukunft Strategien und Konzepte, auch und besonders in Bezug auf Nachhaltigkeit. Man hört derzeit immer nur die LaGa und nochmals LaGa. Aber was kommt denn nach der Landesgartenschau? Da hört man so gut wie gar nichts. Ich mache mir Gedanken über die langfristige Zukunft unserer Stadt und insbesondere unserer Dörfer, die in den letzten Jahren erheblich vernachlässigt worden. Wo wollen wir in 20 Jahren stehen? Wie können wir die Stadt in diese neuen Jahrzehnte hineinbringen? Welche Ziele haben wir überhaupt?"

Dann wurde Peik Gottschalk ganz konkret: "Im Falle einer erfolgreichen Wahl werde ich mich dafür einsetzten, dass die Kernstadt von Bad Gandersheim wieder Bauland ausweist. Es kann nicht sein, dass Bauinteressenten, vor allem junge Familien, die eigentlich gern in der Kernstadt bauen möchten, letztendlich nach Seesen, Einbeck oder Northeim auswandern, , weil wir nicht liefern können."

Gottschalk hat auf Grund seiner bankfachlichen Tätigkeiten ein gewisses Portfolio an Investoren in seinem Netzwerk. Erste informelle Gespräche mit einem großen Bauinvestor habe er in den vergangenen Tagen führen dürfen. "Es war ein erster Gedankenaustausch, inwieweit bei Investoren ein Interesse besteht, sich in Bad Gandersheim zu engagieren.

Der Investor habe diese grundsätzliche Bereitschaft signalisiert, Bauland in Bad Gandersheim zu erwerben, um attraktiven Wohnraum und Häuser zu schaffen. In einem solchen Fall würden die Erschließungskosten vom Investor übernommen. "Das war eine sehr optimistische Perspektive. Ich habe mich darüber gefreut." Im Falle eines Wahlsieges würden aus solchen Kontakten intensivere Gespräche folgen. Gottschalk ist davon überzeugt, "dass wir nur durch den Zuzug von jungen Menschen, Familien mit Kindern, wachsen und Nachhaltigkeit für die nächsten 20 Jahre erreichen können. Das müssen wird jetzt strategisch planen und Zug um Zug verwirklichen". Attraktiven Wohnraum im schönen Bad Gandersheim schaffen ist ein Schlüssel für eine gute Zukunft Bad Gandersheims, ist Gottschalk überzeugt.

Damit wurden die ersten zwei Schwerpunktthemen aus Gottschalks 20 Punkte ausmachenden Konzept für eine neue Zukunft Bad Gandersheims öffentlich gemacht. Oben an auf seiner Agenda steht bekanntlich der Hochwasserschutz in der Heberbörde sowie Ausweisung von neuem Bauland für unsere Stadt. "Das bringt uns vorwärts! Daher mein Motto: Yes we GAN! Gandersheim und seine Bürgerinnen und Bürger können es!"
red














16.06.2021 • 20:02 Uhr

SPD: Wird es die Krönungsmesse für die Bürgermeisterkandidatin mit Pauken und Trompeten? Nominierung in der Turner-Musik-Akademie in Altgandersheim bietet die Plattform dafür

Die Versammlungsplattform hat das Zeug nicht allen wegen ihrer Großräumigkeit den geltenden Corona-Regeln gerecht zu werden. Nein, die Turner-Musik-Akademie in Altgandersheim ist eine Schule, wo Musik gelehrt und gespielt wird. An dieser künstlerisch wertvollen Stätte die Nominierung einer Bürgermeisterkandidatin/eines Kandidaten vorzunehmen, fordert geradezu heraus, die Krönung der Kandidatin/des Kandidaten mit einem Tusch oder etwas mehr Musik am Ende zu würdigen. Nun, diese musikalische Variante ist genauso spekulativ, wie der bevorstehende inhaltliche Ablauf des Mitgliedertreffen des SPD-Ortsvereins. Zu einem solchen hat Ortsvereinsvorsitzende Anja Görlach eingeladen. Für kommenden Samstag. Das ist der 19. Juni 2021. Für den SPD-Ortsverein Bad Gandersheim in dieser ersten Jahreshälfte der wohl bedeutsamste Tag. "Gemeinsam möchten wir unseren Kandidaten bzw. unsere Kandidatin für die Bürgermeisterwahl nominieren und die Liste für die Stadtratswahl verabschieden", so hat es Anja Görlach festgelegt und ihren Mitgliedern mitgeteilt.

Bedeutsam ist der Tag insbesondere deswegen, weil sich die Sozialdemokraten ein ehrgeiziges Ziel vorgenommen haben. Bei der Bürgermeisterwahl am 12. September gilt es für sie, ihre Position als bestimmenden kommunalpolitische Kraft und Mehrheit im Stadtrat von Bad Gandersheim zu behaupten. Mehr noch: Es gilt für sie das Amt der Bürgermeisterin zu verteidigen. Alles andere anzunehmen ist abwegig. Nicht mal spekulativ. Und ebenso dürfte es wenig spekulativ sein, dass die bisherige Amtsinhaberin Franziska Schwarz ein weiteres Mal von ihrer Partei gebeten und vorgeschlagen wird, diesen Job weiterzumachen. Es wird so kommen! Sie selbst hat sich zwar offiziell noch nicht zu ihren persönlichen Absichten geäußert. Sie verwies bei hartnäckigen Nachfragern korrekterweise stets auf die Regularien ihrer Partei. Interessant ist gleichwohl, dass erstens eine mögliche Neukandidatur weder von ihr noch anderen Sozialdemokraten dementiert wurde und zweitens hat sie in ihrem Amtsverständnis nach innen und außen mehr als deutlich gemacht hat, dass ihr das Bürgermeisteramt ein echtes Herzensanliegen ist.

Auch die Tatsache, dass die Bürgermeisterin seit Beginn dieser Woche ihre Amtsgeschäfte ruhen lässt und sich in Urlaubstage abgemeldet hat, ist ein klares Indiz, dass sie sich - wie es ihre Art ist - auf den Nominierungshöhepunkt gehörig gut vorbereitet. Mit dem kommenden Samstag dürfte sie, und mit ihr die gesamte Sozialdemokratie nebst Unterstützertruppen in Bad Gandersheim und in der Dörfern, in die Kampagne für einen Wiederholungseinzug ins Bad Gandersheimer Rathaus starten. Die SPD ist gut beraten, jetzt mit Furore loszulegen.

Der Wettbewerb ist diesmal von vollkommen anderen Rahmenbedingungen geprägt als vor fünf Jahren. Allein die neue Konkurrenz mit den beiden bisher bekannten Persönlichkeiten als Bürgermeisterkandidaten wird für Franziska Schwarz eine ganz besondere Herausforderung bedeuten. Wie beherzt sie diese Aufgabe bereits am kommenden Samstag angehen wird könnte der Grundstein dafür sein, am 12. September oder 26. September erfolgreich abzuschneiden oder es nicht zu schaffen.
red /

Das Bild entstand 2017 im ersten Jahr der Bürgermeistertätigkeit von Franziska Schwarz, als sie für die Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim warb. Dieses Projekt könnte sie nächste Jahr im April eröffnen, wenn sie am kommenden Samstag von ihrer Partei abermals als Bürgermeisterkandidatin gekürt werden sollte. Alle vernuftsbezogenen und logischen Anzeichen signalisieren, dass Franziska Schwarz sich ein weiteres Mal bereiterklären wird, für das Amt der Bürgemeisterin in Bad Gandersheim zu kandidieren. Sie weiß mit Sicherheit, dass ihre Chancen, wiedergewählt zu werden, derzeit günstig erscheinen. Fotos: Fis WMG










16.06.2021 • 19:37 Uhr

Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim: Kleines ganz groß – Neuer LAGA-Fotowettbewerb widmet sich der Nahaufnahme

Beim neuen Fotowettbewerb der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim geht es um die kleinen Dinge. „Kleines ganz groß – Natur als Makroaufnahme“ ist der Wettbewerb überschrieben, der noch bis zum 12. September 2021 läuft.

Wie schon ein altes Sprichwort sagt, steckt der Teufel im Detail. Die Schönheit der Natur ist mit dem bloßen Auge manchmal gar nicht zu erkennen – erst die Makrofotografie bringt Texturen und Beschaffenheiten hervor, deren Schönheit uns sonst verborgen bliebe. Sie zeigt uns Wesen, die wir sonst gar nicht bemerken oder die für unser Auge schlicht zu klein sind, um zu erkennen, wie sie tatsächlich aussehen.
Die Makrofotografie macht diese kleinen Dinge groß, erkennbar, dient also als eine Art Lupe für Raum und Zeit der kleinen Dinge. Und obwohl sie ein enges Sichtfeld benutzt, eröffnet sie neue Horizonte.

Für den berühmten Fotografen Karl Blossfeldt (1865-1932), der mit seinen Pflanzenbildern als einer der wichtigsten Vertreter der neuen Sachlichkeit gilt, sollten seine Makroaufnahmen „dazu beitragen, die Verbindung mit der Natur wieder herzustellen. Sie sollten den Sinn für die Natur wieder wecken, auf den überreichen Formenschatz in der Natur hinzuweisen und zu eigener Beobachtung unserer heimischen Pflanzenwelt anregen.“ Zeigen Sie uns Ihre neue Perspektive auf die Anmut unserer Natur!

Alle Infos zum Wettbewerb auf der Website der LAGA unter
https://laga-bad-gandersheim.de/teilnahmebedingungen-fotowettbewerbe/
Eine Jury kürt die drei besten Fotos. Die Gewinner erhalten die beliebten Dauer- bzw. Tageskarten für die Landesgartenschau (14. April bis 9. Oktober 2022). Die Gewinnerbilder aller Wettbewerbe werden auf der Landesgartenschau in einer Ausstellung präsentiert. Die Gewinner des vorigen Fotowettbewerbs zum Thema „rauschend & ruhend: Lebenselixier Wasser“ werden in Kürze bekannt gegeben. red











16.06.2021 • 19:34 Uhr

Krankenhäuser steigern in Corona-Krise 2020 Erlöse bei weniger Fällen

Die Krankenhäuser haben nach Angaben der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) im Pandemiejahr 2020 rund 13 Prozent weniger Fälle behandelt als im Vorjahr. Dennoch haben sie ihre Erlöse um 15 Prozent gesteigert, wie der GKV-Spitzenverband am Mittwoch in Berlin mitteilte. Im Jahresdurchschnitt waren nach den Angaben zwei Prozent aller Krankenhausfälle Corona-Patienten.

«Mit Beginn der Pandemie haben die Krankenhäuser umsichtig reagiert und schnell und unbürokratisch gehandelt», lobte Stefanie Stoff-Ahnis, Vorstand beim GKV-Spitzenverband die Arbeit in den Kliniken. Das System der gesetzlichen Krankenversicherung habe in der Krise die flächendeckende Versorgung der Menschen sichergestellt. Allerdings hätten sich auch sehr deutlich Schwächen gezeigt. Stoff-Ahnis sieht daher «akuten Reformbedarf in der
Krankenhausversorgung».

Notwendig sei «vor allem eine ausreichende Personaldecke». Pflegekräfte müssten durch Pflegepersonaluntergrenzen vor Überlastung geschützt werden, so Stoff-Ahnis.

Mit einem Anstieg der Einnahmen aus der Krankenversicherung und weiterem Geld aus dem Bundeshaushalt von insgesamt 80,3 Milliarden Euro im Jahr 2019 auf 92,5 Milliarden Euro im vergangenen Jahr sei die Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser in der Pandemie gesichert
worden. Andererseits seien mit Geld strukturelle Schwächen zugedeckt worden. «Dieses goldene Jahr der Krankenhausfinanzierung darf nicht über den gewaltigen Reformbedarf hinwegtäuschen», appellierte Stoff-Ahnis an die Gesundheitspolitik. epd










16.06.2021 • 19:21 Uhr

„Schutzinsel Einbeck“ – wir helfen euch! - Stadtjugendpflege, Fips und Einbeck Marketing stellen Schutzinsel vor

Die Jugendpflege Einbeck hat in den vergangenen Monaten in Zusammenarbeit mit dem Präventionsförderverein FIPS und der Einbeck Marketing GmbH das Projekt „Schutzinsel Einbeck“ auf den Weg gebracht. Ziel des Projektes ist es, Zufluchtsstätten für Kinder und Jugendliche, die sich bedroht fühlen oder Hilfe brauchen, zu benennen und sichtbar zu machen. Die „Schutzinseln“ sind im gesamten Stadtgebiet verteilt. Die hilfesuchenden Kinder und Jugendlichen werden in den Einzelhandels-, Gastonomie- und Dienstleistungsbetrieben ernst genommen und ihnen wird konkrete Unterstützung angeboten. Die Hilfe kann dabei sehr unterschiedlich aussehen, es kann sich zum Bespiel um einen Anruf bei den Eltern, ein Pflaster oder ähnliches handeln. „Der Schutz unserer Kinder ist nicht nur in Einbeck besonders wichtig. Wir hoffen mit dem Projekt einen Beitrag leisten zu können, das Leben der Kinder sicherer zu machen“, sagt Nicole Mölder der Stadtjugendpflege Einbeck.

Neues Logo und die Bilder
Platz ein, zwei und drei

Für das Logo des Projektes wurde ein Wettbewerb an Einbecker Schulen ausgerufen und 39 Kinder haben Entwürfe gestaltet. Im Rahmen einer Ausstellung in den Räumen der Sparkasse und einer Veröffentlichung in der Einbecker Morgenpost, wurden Einbecker Bürger aufgerufen unter den Einsendungen abzustimmen und auf diesem Weg das Schutzinsel Einbeck Logo auszuwählen. Die besten drei Logoentwürfe wurden mit Gewinnen ausgezeichnet.
Den 3. Platz und somit zwei Einbecker 10er hat Katharina Prescher gewonnen. Platz 2 und drei Einbecker 10er gehen an Iris Teixeira und der Gewinnerentwurf kam von Lena Ilsemann, sie bekommt fünf Einbecker 10er. „Wir freuen uns, dass die Schülerinnen und Schüler sich so zahlreich beteiligt haben!“ bedankt sich Mölder.

Um für die Hilfesuchenden sichtbar zu sein, wird das Logo als Aufkleber an die Türen oder Schaufenster der teilnehmenden Schutzinseln geklebt. „So können die Kinder auf einen Blick erkennen, wo sie Hilfe bekommen können. Es ist super, dass sich so viele Anlaufstellen gefunden haben, die an dem Projekt teilnehmen und damit einen wichtigen Beitrag zum Kinderschutz leisten möchten,“ freut sie sich.

76 Einzelhändler, Gastronomen und Dienstleister in Einbeck und Umgebung sind bereits Teil der Aktion. Plakate und Aufkleber, die von Print4you gesponsert wurden, werden im gesamten Stadtgebiet aufgehängt. So sollen noch weitere Stellen mobilisiert werden, um ein möglichst großes Netzwerk von „Schutzinseln“ aufzubauen.
Auch in Einbecker Kindergärten und Schulen sollen Plakate aufgehängt und das Logo nochmals vorgestellt werden, um die Kinder in ihrer Wahrnehmung der „Schutzinseln“ zu sensibilisieren.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei Nicole Mölder von der Stadtjugendpflege Einbeck, E-Mail: nmoelder@einbeck.de; Telefon: 05561 916-563.

zum Bild: von links zu sehen Iris Teixeira, Stefan Jagonak, Katharina Prescher, Simone Bertram, Lena Ilsemann, Sophie Pyrkotsch, Ilias Tzioros, Christiane Folttmann und Nicole Mölder

















16.06.2021 • 15:31 Uhr

Um Mitternacht: Irrer Eingriff in den Straßenverkehr in Goslar - Gullydeckel ausgehoben

Tatort: Goslar, Tatzeitpunkt heute, Mittwoch, 00.00 Uhr:

Durch aufmerksame Verkehrsteilnehmer wurde gemeldet, dass sowohl in der Breiten Straße als auch in der Glockengießerstraße Kanaldeckel (Gullideckel) in Goslar ausgehoben und neben die Kanalschächte gelegt wurden. In der Breiten Straße fuhr eine Fahrzeugführerin mit ihrem Pkw über den nun offenen Kanalschacht, ohne das Schaden an dem Pkw entstanden ist.

Die Kanaldeckel wurden durch die Polizei wieder eingesetzt, ein Strafverfahren gegen zur Zeit unbekannt wurde eingeleitet. Hinweise nimmt die Polizei Goslar unter 05321-3390 entgegen. red










16.06.2021 • 15:24 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Noch 55 Corona-Infizierte bei über 130.000 Einwohnern

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 2.622 (0) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.510 (0) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 10,6 (14 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht (wir berichteten heute Morgen).

Maximal zehn Personen aus drei Haushalten oder ein Haushalt und zwei weitere Personen aus einem anderen Haushalt, dürfen sich in der Öffentlichkeit und in der eigenen Wohnung treffen. Die hier zugehörigen Kinder werden dabei bis zu einem Alter von 14 (0-14) nicht eingerechnet. Getrennt wohnende Paare zählen als ein Haushalt. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden auf die Höchstzahl ebenfalls nicht angerechnet!

Aktuell sind im Landkreis Northeim 55 (0) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum
Bad Gandersheim 0 (0), Bodenfelde 1 (0), Dassel 9 (0), Einbeck 14 (0), Hardegsen 1 (0),
Kalefeld 2 (0), Katlenburg-Lindau 8 (0), Moringen 2 (0), Nörten-Hardenberg 1 (0), Northeim 16 (0) und Uslar 1 (0) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 57 (0) Personen verstorben.

Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 37.651 Personen (Stand: 15.6.2021) im Impfzentrum und 29.409 Personen (Stand 11.6.2021) bei den Hausärzten geimpft.
Eine zweite Impfdosis haben bisher 22.100 Personen (Stand: 15.6.2021) im Impfzentrum und 14.431 Personen (Stand 11.6.2021) bei den Hausärzten erhalten.
Alle weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus










16.06.2021 • 15:20 Uhr

Heute in Bad Gandersheim: In zwei Minuten digital Corona-„schutzgeimpft“!

Es ging ohne Anmeldung und blitzschnell: Apotheker Reese in der Post-Apotheke antwortete heute auf die Frage des Reporters vom Redaktionsnetzwerk Fis WMG :“Für den digitalen Impfnachweis brauche ich bitte den analogen Impfpass und Personalausweis.“

Und wie lange dauert es?

Apotheker Reese: „Zwei Minuten wenn ich durchkomme“. Er kam durch. In einem hinteren Raum pflegte er die Corona-Impfdaten und die Personalien ein. Mit zwei Dokumenten mit den entscheidenden Barcodes kam er zurück. „Diese beiden Signets scannen sie mit dem Handy ins System, wenn die CovPass App. auf dem IPhone geladen ist. Dann ist alles digital erfasst und einsetzbar. Auch mit der Corona-WarnApp lässt sich Gleiches erledigen. Alles vollkommen unkompliziert und gratis. Auf unsere Apotheker ist Verlass!

red/Screen Ausschnitte Impfpass analog und digital














16.06.2021 • 15:14 Uhr

Fremdsprachen lernen! Die Kreisvolkshochschule lädt ein zum „Sprachensommer“

Die Kreisvolkshochschule Northeim veranstaltet im Juli und August einen „Sprachensommer“ und lädt dazu ein. Interessierte, die Fremdsprachen lernen oder vertiefen wollen, sind willkommen. Angeboten werden insgesamt elf überwiegend kompakte Wochenkurse, ein Bildungsurlaub und ein Sommercamp.
Im Angebot sind vier Englisch-Kurse: für Anfangende in Einbeck, für Anfangende in einer Woche in Northeim, Englisch zum (Wieder-)Einstieg und Englisch Grammatik (Wiederholung) jeweils in Uslar.

Spanisch für Anfangende gibt es jeweils in Einbeck und in Uslar, Spanisch Grundstufe A2 wird in Uslar angeboten.

Ein Italienisch-Kurs für Anfangende und ein Italienisch-Kurs Grundstufe A1/2 stehen in Northeim auf dem Programm.

Einen Finnisch-Sommerkurs und einen Dänisch-Sommerkurs sind in Uslar geplant.
Ein Bildungsurlaub Business English Stufe A2/B1 findet von Montag, 23., bis Freitag, 27. August, in Northeim, Wallstraße 40, statt. Die Teilnahme kostet 140 Euro (ermäßigt 105 Euro). Die Teilnehmenden sollten über Grundkenntnisse in Englisch verfügen.


Ein „Sommercamp: Spanisch für Kinder und Jugendliche“ ist von Montag, 16. bis Freitag, 20. August, geplant. Der Veranstaltungsort steht noch nicht fest. Die Teilnahme kostet 60 Euro.
Die Termine für die einzelnen Kurse und weitere Infos über die Inhalte gibt es im Internet auf kvhs-northeim.de. Dort sind ab sofort auch Online-Anmeldungen möglich. Fragen beantwortet die Kreisvolkshochschule telefonisch unter der Nummer 05551/708-8210.lpd /Foto: Eckhard Senger











16.06.2021 • 15:12 Uhr

Heute in Bad Gandersheim: In zwei Minuten digital Corona-„schutzgeimpft“!

Heute, Mittwoch, 11.15 Uhr:
Es ging ohne Anmeldung und blitzschnell: Apotheker Reese in der Post-Apotheke antwortete heute auf die Frage des Reporters vom Redaktionsnetzwerk Fis WMG :“Für den digitalen Impfnachweis brauche ich bitte den analogen Impfpass und Personalausweis.“

Und wie lange dauert es?
Apotheker Reese: „Zwei Minuten wenn ich durchkomme“. Er kam durch. In einem hinteren Raum pflegte er die Corona-Impfdaten und die Personalien ein. Mit zwei Dokumenten mit den entscheidenden Barcodes kam er zurück. „Diese beiden Signets scannen sie mit dem Handy ins System, wenn die CovPass App. auf dem IPhone geladen ist. Dann ist alles digital erfasst und einsetzbar. Auch mit der Corona-WarnApp lässt sich Gleiches erledigen. Alles vollkommen unkompliziert und gratis. Auf unsere Apotheker ist Verlass! red/Screen Ausschnitte Impfpass analog und digital










16.06.2021 • 15:10 Uhr

Dabrock: Vertrauen in die Politik ist beschädigt - Das Corona-Versagen! Fehlenden Luftfilter in Schulen

Aus Sicht des evangelischen Theologen Peter Dabrock hat der Umgang der Regierenden mit der Pandemie das Vertrauen der Bürger in die Politik erheblich beschädigt. «Fast drei Viertel der
Todesopfer fallen in die dritte Welle, in der die Politik schwere Fehler gemacht hat und in der die Pandemie-Bekämpfung weitaus effektiver hätte ausfallen können», sagte der ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrates der am Sonntag erscheinenden Zeitung „Kirchenbote“ des katholischen Bistums Osnabrück.

Die Politik habe etwa nicht auf Wissenschaftler gehört, die einen konsequenten Lockdown forderten, kritisierte Dabrock. Schwer verzeihlich sei es auch, dass die Regierenden in Bund und Ländern Kinder und Familien links liegen gelassen hätten. Ein Indiz dafür sei, dass es noch immer in kaum einer Schule Luftfilter gebe.

Die Politik müsse sich den Fehlern stellen, um Vertrauen zurückzugewinnen. «Wir können nicht einfach so weitermachen. Das würde die Gesellschaft zur Spaltung bringen», mahnte der Theologe. Ein Untersuchungsausschuss oder eine Enquete-Kommission sei hierfür jedoch zu wenig. «Wir brauchen eine Art Wahrheits- und Versöhnungskommission», forderte Dabrock.










16.06.2021 • 15:10 Uhr

Fridays for Future» und ver.di demonstrieren für Klimaschutz - Aktionen in Göttingen und Braunschweig 100 Tage vor der Bundestagswahl will

«Fridays for Future» erneut auf die Straße gehen und mehr Tempo beim Klimaschutz anmahnen. An diesem Freitag (18. Juni) sind in rund 25 deutschen Städten Demonstrationen und Kundgebungen geplant, wie «Fridays for Future» mitteilte. In Niedersachsen gibt es u.a. in Hannover, Braunschweig, Göttingen und Lüneburg Klimaproteste. Zu den Aktionen haben auch die Gewerkschaft ver.di, kirchliche Initiativen, Sportvereine und lokale Gruppen aufgerufen.
«Am Freitag streiken wir gemeinsam mit ver.di und verschiedenen anderen Gruppen, die sich für soziale Gerechtigkeit einsetzen», sagte „Fridays for Future»-Sprecher Ole Horn. «Große Veränderung müssen wir zusammen angehen. Gemeinsam gestalten wir Zukunft und beenden Ungerechtigkeiten.»

Die Demonstranten wollen nach eigenen Angaben ein Zeichen setzen, dass eine 1,5-Grad konforme Klimapolitik sozial gerecht gestaltet werden muss und auch kann. «Klimapolitik darf uns sozial nicht spalten. Deshalb brauchen wir ehrgeizige Klimaziele und ein sozial gerechtes Klimageld», erklärte der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke. In Hannover beginnt die Klima-Demonstration am Mittag mit einer Auftaktkundgebung am Opernplatz. Dort soll nach einem Demonstrationszug durch die Stadt auch der Abschluss stattfinden. In Lüneburg wollen die Aktivisten vom Marktplatz zum Klima-Camp im Kurpark ziehen. In Braunschweig ist eine Fahrrad-Demo geplant. In den verbleibenden Wochen vor der Bundestagswahl will «Fridays for Future» wieder jeden Freitag für Klimagerechtigkeit streiken.
In Göttingen wird noch an Aktionen gebastelt, heißt es.










16.06.2021 • 15:09 Uhr

Ganz speziell! Scheinwerfer-" Verfolgerfahrer" für Vorstellungen in Bad Gandersheim gesucht - Das lohnt sich richtig!

Die Gandersheimer Domfestspiele suchen ab sofort für die Proben und die Vorstellungen abends technisch interessierte Menschen, die Lust haben die so genannten Verfolger-Scheinwerfer bei Niedersachsens größtem professionellen Freilichttheater zu bedienen. Es sind dafür keine Voraussetzungen oder Vorkenntnisse notwendig. Die Arbeit wird selbstverständlich vergütet. Wer Interesse hat, beim Theater vor der Stiftskirche im Bereich Beleuchtung mitzuwirken, meldet sich bei Catrin Reich, reich@gandersheimer-domfestspiele.de.










16.06.2021 • 11:32 Uhr

Unterstützung für Schülerinnen und Schüler - Landrätin Astrid Klinkert-Kittel wirbt für den verstärkten Einsatz von Lesepaten

Viele Schulen konnten zuletzt feststellen, dass mit fortlaufender Dauer des Distanzunterrichts bei einem Teil der Schülerinnen und Schüler ein deutlicher Motivations- und Leistungsabfall festzustellen war. Besonders lernschwächere Kinder und Jugendliche waren hiervon betroffen. „Trotz der Erleichterung, dass der vollständige Präsenzunterricht zwischenzeitlich wieder eine intensivere Begleitung ermöglicht, müssen in den nächsten Monaten deshalb viele Anstrengungen unternommen werden, um entstandene Lernrückstände und zurückgebliebene seelische oder körperliche Belastungen aufzuarbeiten“, ist Landrätin Astrid Klinkert-Kittel sicher. In diesem Zusammenhang setzt sich die Landrätin für einen verstärkten Einsatz von Lesepatenschaften an Schulen ein und wirbt für das ehrenamtliche Engagement des Vereins „Deutsch für Alle e.V.“.

Der Verein setzt sich seit vielen Jahren für die sprachliche und kulturelle Integration von Kindern und Jugendlichen ein. Zu den verschiedenen Vereinsaktivitäten zählt unter anderem das Projekt der Leselernhelfer: Ehrenamtlich Tätige treffen sich hierzu regelmäßig und einmal wöchentlich mit Kindern, um eine Stunde lang gemeinsam zu lesen. Dabei liegt der Schwerpunkt der Tätigkeit auf der sozialen Begleitung. Nicht selten entsteht zwischen Mentorinnen/Mentoren und Schülerinnen/Schülern ein ganz besonderes Vertrauensverhältnis. So wird durch das gemeinsame Lesen nicht nur das Leseverständnis gefördert, sondern die Kinder entwickeln auch mehr Selbstbewusstsein und Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten.
„Aufgrund der Kontakt- und Zutrittsbeschränkungen, die in den zurückliegenden Monaten immer wieder bestanden, konnten die Mentoren zuletzt nur sehr eingeschränkt tätig werden“, bestätigt auch der 1. Vorsitzende Jochen Lehmann.

Die Kreisverwaltung ermutigt deshalb die Schulen im Kreisgebiet, die Zusammenarbeit mit dem Verein „Deutsch für Alle e.V.“ aufzunehmen.
„Gleichzeitig möchte ich gerne dazu aufrufen, sich ehrenamtlich als Lesepatin oder Lesepate einzusetzen“, richtet Landrätin Klinkert-Kittel ihren Appell nicht ausschließlich nur an Ruheständler und Pensionäre, sondern an alle Lesebegeisterten im Landkreis Northeim.
Unterstützt wird sie dabei auch durch den Vorstand des Kreiselternrates, der davon überzeugt ist, dass der vermehrte Einsatz von Mentoren eine schnelle und wertvolle Hilfe darstellt, die nicht allein auf Grundschulen beschränkt sein sollte.

Personen, die Interesse an einer ehrenamtlichen Tätigkeit als Leselernhelferin oder -helfer haben, werden gebeten sich direkt mit dem Verein „Deutsch für Alle e.V.“ in Verbindung zu setzen.
Der Verein ist unter der Telefonnummer 0152/01045856 oder per E-Mail unter dfa.sekretariat@web.de zu erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie außerdem auf der Vereins-Homepage: https://www.dfa-mentor-northeim.de.
red/lpd


Zum Bild:
Werben für den Einsatz von Mentoren als Lesepaten für Schülerinnen und Schüler (v. l. n. r.): Jochen Lehmann (1. Vorsitzender Verein Deutsch für Alle), Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, Beate Austin (2. Vorsitzende Verein Deutsch für Alle) und Maik Fieber (Fachbereichsleiter Schule und Kultur). Foto: lpd











16.06.2021 • 11:12 Uhr

Johanniter: Wiederbelebung sollten schon Schulkinder lernen - Niedersachsen kündigt Aufnahme in den Pflichtunterricht an

Es kann jeden treffen. Der dänische Fußballstar Christian Eriksen hat einen plötzlichen Herzstillstand dank schneller Reanimation überlebt. Den meisten Betroffenen in Deutschland ist das nicht vergönnt. Sie sterben, weil zu wenige Menschen helfen.

Der plötzliche Herzstillstand, den der dänische Fußballer Christian Eriksen am Samstag während eines Europameisterschaftsspiels erlitten hatte, könnte nach Ansicht von Experten jeden treffen. Deshalb sollten Erwachsene und auch Kinder viel besser auf einen solchen Notfall vorbereitet werden, sagte der Leiter der Johanniter Akademie Niedersachsen-Bremen, Kersten Enke in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd). Führerscheininhaber sollten alle zwei Jahre ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse auffrischen müssen. In den Schulen sollte die
Wiederbelebung mit Herzdruckmassage zum Pflichtfach werden, forderte der Diplom-Gesundheitslehrer und Notfallsanitäter.

In Deutschland würden nur bei rund 40 Prozent der Betroffenen umgehend Wiederbelebungsmaßnahmen durch anwesende Zeugen eingeleitet, beklagte Enke. In Norwegen liege der Anteil der sogenannten Laienwiederbelebungen bei mehr als 70 Prozent. Dort trainierten schon Kindergartenkinder Erste-Hilfe-Maßnahmen. Die Johanniter setzten sich
dafür ein, dass Erste Hilfe und Wiederbelebung in den Klassen sieben bis zehn zum Pflichtfach werden. In anderen Bundesländern, wie etwa Baden-Württemberg gebe es erste Ansätze, in Niedersachsen bislang jedoch nicht.

Das Kultusministerium teilte auf Anfrage mit, dass die Verantwortlichen die Stärkung der lebensrettenden Kompetenz bei den Schülerinnen und Schüler bereits längerfristig im Blick hätten. Sie arbeiteten an einem entsprechenden Angebot etwa für Siebtklässler, sagte eine Sprecherin dem epd. Die Kooperationsverhandlungen mit den Johannitern, aber auch mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) seien aufgrund der Corona-Pandemie unterbrochen worden. Sie würden aber zeitnah wieder
aufgenommen. epd










16.06.2021 • 11:04 Uhr

Göttingen/Bad Gandersheim: Friedhelm Flamme begrüßt seinen Lehrer bei Vox Organi

Professor Gerhard Weinberger aus München gehört nicht nur zu den profiliertesten deutschen Konzertorganisten, als Lehrer an der Musikhochschule Detmold hat er auch zahlreiche international bekannte Organisten positiv beeinflusst und in ihrem Werdegang geformt.
Der Leiter des internationalen Orgelfestivals Vox Organi, Professor Friedhelm Flamme, legte bei ihm mit Auszeichnung sein Konzertexamen ab. Es war ihm daher ein großes Bedürfnis, seinen ehemaligen Lehrer als Gast bei Vox Organi begrüßen zu können. Schon im letzten Jahr war der Besuch geplant und musste zu beiderseitigem Bedauern umständehalber verschoben werden, nun aber ist es soweit.

Am Freitag, 18. Juni 2021, gastiert Gerhard Weinberger um 18Uhr im Rahmen einer Orgelandacht in St. Jacobi Göttingen. Auf seinem Programm stehen Werke von Schmid, Reger und Liszt. Liturgen sind Pastor Harald Storz und Gäste. Kostenlose Eintrittskarten sind jeweils von Montag vor der Andacht bis Freitag 11:30 Uhr reservierbar. Einen direkten Link dazu bietet das Programm des Abends auf www.voxorgani.org. Natürlich ist auch ein spontaner Besuch der Orgelandacht möglich, wenn noch freie Plätze vorhanden sind.

Am folgenden Samstag, 19. Juni 2021, nimmt Weinberger an der Mühleisen Orgel in der Gandersheimer Stiftskirche Platz. Die Orgelvesper beginnt um 17:30 Uhr, Liturg ist Thomas Ehgart. Für Gandersheim hat der Solist Werke von Bach. Mozart und Franck vorgesehen. Als besonderes Highlight wird er zum Abschluss zwei eigene Kompositionen zu Gehör bringen.
Gerhard Weinberger ist Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste und des Direktoriums der Neuen Bachgesellschaft Leipzig. 2017 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Für seine Gesamteinspielung der Orgelwerke Bachs auf historischen Instrumenten erhielt er den renommierten Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik 2009. Augenblicklich arbeitet er an einer Gesamteinspielung der Orgelwerke Max Regers auf Orgeln der Regerzeit.

Am Sonntag, 20. Juni 2021, nimmt Vox Organi ein Gastspiel in einem anderen Bundesland wahr. Dietrich Kollmannsperger aus Tangermünde, der den Festival-„Stammgästen“ bereits ein Begriff ist, wird ab 19:00 Uhr an der Oehninger-Orgel der wunderschönen St. Antonius-Kirche eine Orgelvesper gestalten. Die Anreise lohnt sich. Näheres zum Programm wie auch zu allen weiteren Veranstaltungen und den Künstlern auf www.voxorgani.org . Foto: Vox Orgnai











16.06.2021 • 10:37 Uhr

Auftakt im Rheinischen Braunkohlerevier in Lützerath - Betroffene wehren sich gegen RWE-Konzern und NRW-Landesregierung

An diesem Wochenende (Freitag, 18. Juni, 18 Uhr bis Sonntag, 20. Juni, 16 Uhr
Zirkuszelt gegenüber Hofgut von Eckhardt Heukamp, Lützerath 7A, 41812 Erkelenz) kommen in Lützerath am Rande des Braunkohletagebaus Garzweiler II Klimaverbrechen, Gesundheitsschädigung, Heimatvertreibung und Umweltzerstörung durch die RWE AG zur "Anklage". Dazu lässt die Gesellschaft für bedrohte Völker und der Dachverband kritischer Aktionärinnen und Aktionäre nachfolgen d dokumentierte Presseerklärung verlauten:

"In dem öffentlichen RWE-Tribunal mit Ankläger*innen, einer Jury und vielen Zeug*innen soll der gesamte „NRWE-Komplex“ verhandelt werden. Das RWE-Tribunal ersetzt aber keine Klagen vor Gerichten; es soll Öffentlichkeit herstellen und durch die Anhörung von Zeug*innen und Sachverständigen weitere Klagen vorbereiten.

„Die Jury des Tribunals wird sich in ihrer Beurteilung der ´Verbrechen´ durch RWE vor allem auf die allgemeine Erklärung der Menschenrechte beziehen“, erklärt Alfred Emilio Weinberg, Mitglied des Rates von Attac Deutschland.

Auch die oft traumatisierenden Folgen der Vertreibung bzw. Zwangsumsiedlung werden neben den allgemeinen gesundheitlichen Folgen des Abbaus und der Verstromung der Braunkohle durch RWE in einem zivilgesellschaftlichen Prozess verhandelt.

Christiane Niesel vom RWE-Tribunal erklärt: „Wir möchten den von Zwangsumsiedlung betroffenen Menschen eine Plattform bieten, dieses Unrecht anklagen zu können.“ Artikel 12 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte besagt: „Niemand darf willkürlichen Eingriffen in sein Privatleben, seine Familie, sein Heim... ausgesetzt werden."

Der Lützerather Landwirt Eckhardt Heukamp klagt gegen das Land NRW, um seine Zwangsenteignung durch RWE abzuwenden. Er wird einer der Zeugen auf dem RWE-Tribunal sein. „Ich werde auf alle Fälle bis zum Schluss auf meinem Hof bleiben“, beteuert Heukamp. „Der RWE-Konzern versucht seit Jahren, mit allen Mitteln gegen mich vorzugehen. Aber ich hoffe, dass meine Klage durchkommt. Ich bin sehr froh, dass mir durch das RWE-Tribunal der Rücken gestärkt wird. Es ist passend, dass das Tribunal praktisch am Tatort tagt – nur wenige hundert Meter von der Tagebaukante entfernt."

Als Sachverständige beim Tribunal gibt die Expertin der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Tjan Zaotschnaja, Auskunft über die humanitären Folgen und Umweltauswirkungen des Steinkohleabbaus im südsibirischen Kuzbass. „RWE ist wichtiger Importeur und somit mitverantwortlich für die Zerstörung der Umwelt im Land der Schoren, schwerste Gesundheitsschäden und Vertreibung der indigenen Bevölkerung bis hin zur Flucht ins Exil.“

Das RWE-Tribunal findet vom 18. bis 20. Juni in einem Zirkuszelt beim Hofgut von Eckhardt Heukamp in Erkelenz-Lützerath statt. Es wird von Klimaaktivist*innen, Umweltschützer*innen und von Zwangsumsiedlung im Rheinischen Braunkohlerevier bedrohten Menschen vorbereitet. Attac Deutschland, der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre und RLS NRW unterstützen das Tribunal."
red










16.06.2021 • 10:32 Uhr

Tageswohnungseinbruch in Northeim - Unbekannte erbeuten Schmuck

Tatort: Northeim, Wallstraße, Tatzeitraum: Dienstag 15. Juni 2021, 11.30 Uhr bis 19.45 Uhr:
Am Dienstag kam es im oben genannten Zeitraum zu einem Einbruch in einem Mehrfamilienhaus. Unbekannte Täter verschafften sich über die Tür gewaltsam Zugang zu einer Wohnung und entwendeten dort Schmuck in Höhe von mehreren Tausend Euro.

Das 2. Fachkommissariat des Zentralen Kriminaldienstes in Northeim hat die Ermittlungen zu diesem Fall aufgenommen. Zeugen, die im genannten Zeitraum in der Wallstraße verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim unter Telefon 05551-70050 zu melden. Mü










16.06.2021 • 10:05 Uhr

Wählergruppe Hardegsen 21: Eigene Liste, eigenes Programm - Unterstützung für Bürgermeisterfavoriten wird ausgelotet

Die Wählergruppe Hardegsen 21 wird bei der Kommunalwahl wieder mit eigener Liste und erneuertem Programm für Hardegsen antreten. Die Aufstellungsversammlung findet am 1. Juli 2021 um 20 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Asche statt. "Wir begrüßen es sehr, dass die Hardegser*innen eine echte Wahl zwischen zwei Bürgermeisterkandidaten haben werden. Die Wählergruppe Hardegsen 21 wird nach ihrer Aufstellungsversammlung mit beiden Kandidaten sprechen um auszuloten, ob wir einen der beiden Kandidaten unterstützen können", heißt es in einer Mittelung von Frank Wiese.
red











16.06.2021 • 09:09 Uhr

Jobmaschine Landesgartenschau stottert: Für "Ticketing"-Stelle keine geeigneten Bewerber

In dem aktuellen Lagebericht der Geschäftsführer der Landesgartenschau 20022 in Bad Gandersheim sind einmal mehr Fakten zu der Besetzung von ordentlich dotierten (befristeten) Stellen in dem Unternehmen im Rahmen der jüngsten Ratssitzung in Bad Gandersheim gemacht worden. Die Stelle „Tourismus / Gruppengeschäft“ wurde zum 01. Juni 2021 mit Herrn Henning Lange besetzt.
Aktuell sind zwei weitere Stellenausschreibungen veröffentlicht: Sie betreffen die Teamassistenz sowie den Besucherdienst / Ehrenamtskoordination.

Aufschlussreich dann eine weitere Nachricht: Für die bereits mehrfach ausgeschriebene Stelle „Ticketing“ gibt es bisher keine geeigneten Bewerber*innen.

Aktuell - Stand heute - sind laut nachgefragter Angabe beim Pressesprecher der LAGA, Frank Terhorst, nunmehr 15 Mitarbeiter/innen im Hauptquartier der Landesgartenschau Gesellschaft beschäftigt.
red










16.06.2021 • 09:00 Uhr

Corona-Virus-Lage am Mittwoch: Inzidenzwert bei 10,6 im Landkreis Northeim - Göttingen und Goslar unter 10!

Das sind die aktuellen Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Mittwoch in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt soeben einen tagesaktuellen Inzidenzwert für den Landkreis Northeim von 10,6 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen offiziell bekannt. Die Werte in den Nachbarkreisen Göttingen und Goslar liegen unter 10.

Die extrem sinkenden Ansteckungen mit dem Corona-Virus haben sich somit fortgesetzt. Dieser massive Rückgang wird ebenso auf der heutigen Corona-Inzidenzampel des Gesundheitsministerium in Hannover angezeigt.

red/Grafiken: RKI /NDR / Gesundheitsministerium












16.06.2021 • 08:48 Uhr

Kurz vor Mitternacht nacht in Einbeck: Auffällige Fahrweise entlarvt volltrunkenen Autofahrer

Am Dienstagabend, gegen 23.10 Uhr, wurde in Einbeck in der Barumstraße ein Fahrzeug von einer Polizeistreife kontrolliert. Da das Fahrzeug eine unsichere Fahrweise aufwies, entschlossen sich die Polizeibeamten, das Fahrzeug zu anzuhalten. Bei der Überprüfung des 37-jährigen Fahrers des Pkw stellten die eingesetzten Polizeikräfte massiven Alkoholeinfluss fest. Ein Alkotest ergab eine Atemalkoholkonzentration von 1,32 Promille. Daraufhin wurde er mit zur hiesigen Dienststelle genommen und anschließend eine Blutprobe entnommen. Der Führerschein wurde sichergestellt. Das Führen fahrerlaubnispflichtiger Kraftfahrzeuge wurde ihm bis auf weiteres untersagt.hor











16.06.2021 • 08:39 Uhr

Bad Gandersheimer Spenden-Marathon kommt auf Hochtouren: Aktuell Lebenshilfe Kiga Gremsheim Spitzenreiter

Einen fantastischen Start hat die neue Aktion "Spenden Marathon 2021" im Bad Gandersheimer E-Center hingelegt. Aktuell liegt der Förderverein des Lebenshilfekindergartens in Gremsheim ganz vorn bei der Gunst der Spenderinnen und Spender.

Und so funktioniert die schöne Aktion:

Bei einem Einkauf ab 10 Euro gibt es einen gelben Spendenchip. Sie können nach Belieben und Zuneigung in die Spendenröhren der mitmachenden Vereine und Institutionen geworfen werden. Mit der Verteilung der Spendenchips entscheiden die Kunden/innen, wie die Spendensumme von 3.555 Euro am Ende verteilt wird. Auf Platz Zwei rangierte gestern die Spendenröhre für die Freiwillige Jugendfeuerwehr Bad Gandersheim. Dritte im Ranking war bei dem Zwischenstand der Förderverein Kindergarten Harriehausen.

Warum der Spenden-Marathon? Dazu Dirk Scheuner: "Wir möchten die Vereine und Institutionen aus unserer Region unterstützen. Das liegt uns am Herzen. Gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden!"
red/ Fis WMG
















16.06.2021 • 08:01 Uhr

Silvesterfeuerwerk - große Mehrheit ist gegen ein Verbot

In einer vom Meinungsforschungsinstitut Forsa durchgeführten telefonischen Umfrage stimmten 80 Prozent der Befragten für den Erhalt von privatem Silvesterfeuerwerk.

Das Corona-bedingte Abgabeverbot von Feuerwerkskörpern zu Silvester 2020 befeuerte die langjährige Diskussion, ob privates Silvesterfeuerwerk weiterhin erlaubt bleiben soll. Vor diesem Hintergrund beauftragte das Unternehmen Röder Feuerwerk Handelsgesellschaft mbH aus Schlüsselfeld das Meinungsforschungsinstitut Forsa mit einer telefonischen Umfrage zum Thema "Silvesterfeuerwerk". Im Zeitraum vom 21. April bis 6. Mai 2021 wurden durch Forsa in einer repräsentativen Umfrage, bundesweit Bürger im Alter von 18 bis 69 Jahren befragt. Zentrales Thema der groß angelegten Umfrage war, wie die Bürger in Deutschland tatsächlich zu dem immer wieder diskutierten Silvesterfeuerwerk-Verbot stehen. Dabei wurden auch Aspekte wie Feinstaub, Müll, Tierwohl und Umweltschutz berücksichtigt.

Hervorzuheben ist, dass 90 Prozent der Befragten angaben, selbst gezündetes Feuerwerk ist hierzulande eine Tradition. Diese klar mehrheitliche Einschätzung ist unabhängig von Alter, Geschlecht oder formaler Bildung. Mit 80 Prozent der befragten Bürger wünscht sich zudem eine deutliche Mehrheit, dass privates Silvesterfeuerwerk auch zukünftig erlaubt bleibt. Unter ihnen sind 25 Prozent , welche die Erlaubnis nicht an weitere Einschränkungen geknüpft sehen wollen.

Und 55Prozent plädieren für Einschränkungen durch etwa Verbotszonen oder weniger extrem lautes Feuerwerk. Dies unterstützt die Entwicklung der in der Vergangenheit eingerichteten Verbotszonen in Innenstädten, um Gefährdungen und Belästigungen zu reduzieren. Die aktuellen gesetzlichen Regelungen sehen bereits eine Beschränkung der Lautstärke bis maximal 120 dB in 8 Meter Entfernung vor, sowie ein Zündverbot in der Nähe von beispielsweise Seniorenheimen und denkmalgeschützten Gebäuden. Die Hersteller haben in den letzten Jahren zudem ihre Produktpalette stark um geräuschärmerer Feuerwerkskörper erweitert.

Ergänzend zu ihrer Einstellung zu Silvester-Feuerwerk wurden die Teilnehmer der Umfrage auch zu ihrem Kaufverhalten in den letzten fünf Jahren befragt. Dabei gab die Mehrheit von 56 % an, dass in ihrem Haushalt in den vergangenen fünf Jahren Geld für Silvesterfeuerwerk ausgegeben wurde. 31 % kaufen jedes Jahr Feuerwerk und 25 % gelegentlich, 11 % der Befragten schauen lieber bei anderen zu. Dabei war zu beobachten, dass Haushalte mit jüngeren Befragten deutlich häufiger Silvester Feuerwerkskörper kauften. Zusätzlich gehören gerade Familien mit Kindern überdurchschnittlich häufig zu den Käufern und überraschenderweise ebenso ein höherer Prozentteil an Haustierbesitzern als Haushalte ohne Tiere. In diesem Zusammenhang wurden Personen, die kein Feuerwerk in den vergangenen fünf Jahren gekauft haben nach den Gründen gefragt und konnten spontan mehrere Punkte nennen. Als Hauptgrund wurde "Geldverschwendung" genannt, nachfolgend von "Umweltschutz" und an dritter Stelle "kein Interesse an Silvester-Feuerwerk".

Die Umfrage widmete sich auch umfangreich den Verletzungen durch Feuerwerkskörper. Einer von 10 Befragten berichtet, schon einmal selbst eine Verletzung davon getragen zu haben, jedoch 80 % davon so gering, dass sie selbst oder jemand in ihrer Nähe diese versorgen konnte. Entgegen der landläufigen Meinung ist festzuhalten, dass in Deutschland zugelassene Schwarzpulver-Böller keine Gliedmaßen abtrennen können. Vom Gesundheitswesen werden allerdings an Silvester keine Zahlen zu Verletzungen erhoben, um Aussagen über das Ausmaß und der Schwere von Verletzungen durch Feuerwerkskörper treffen zu können. Meist treten nur die sehr seltenen schweren Fälle, verursacht durch illegale Pyrotechnik, über die Medien in die öffentliche Aufmerksamkeit.

Durch das Abbrennen von Feuerwerkskörpern wird Feinstaub freigesetzt, daher widmete sich die Umfrage auch diesem Thema. Rund zwei Drittel der Befragten (69 Prozent ) sind der Meinung, dass Feuerwerk im Vergleich zu anderen Feinstaubquellen sehr viel Feinstaub erzeugt. Parallel dazu stimmen aber auch 40 % der Aussage zu, Feinstaub sei zwar bedenklich, aber das bisschen, das durch das Silvesterfeuerwerk einmal im Jahr freigesetzt werde, sei für die Gesundheit der Menschen irrelevant. Dass ein Teil der Befragten beiden Aussagen zustimmt, lässt schon erkennen, dass beim Thema 'Feinstaub' viel Unsicherheit herrscht, wie die Belastung der Menschen durch unterschiedliche Feinstaubquellen einzuschätzen ist. Ein gutes Viertel der Befragten (27 Prozent ) hält die Feinstaubdiskussion sogar insgesamt für übertrieben. Tatsächlich wurde lange Zeit eine vom Umweltbundesministerium abenteuerlich hoch geschätzte Feinstaubmenge durch Feuerwerk kommuniziert und dieser anerkannte falsche Wert von Feuerwerksgegnern und Umweltschutzorganisationen gerne aufgegriffen. Mittlerweile gibt es eine belastbare wissenschaftliche Untersuchung dazu, wonach die tatsächliche Menge an Feinstaub durch Feuerwerk drastisch geringer ist als bisher vermutet.

Abschließend wurde nach der Einschätzung gefragt, wie gefährlich Feuerwerk für Tiere sei, wenn es in deren Nähe gezündet wird. Der Aussage "Tiere werden öfter oder häufig kurz gestresst, nehmen aber keinen dauerhaften Schaden" stimmten 77 Prozent der Befragten zu. Von diesen stimmen zusätzlich einige der Aussage zu, dass Tiere ein Silvesterfeuerwerk "öfter" oder sogar "häufig" komplett unbeschadet überstehen, so dass alles in allem 50 Prozent der Befragten diese letztere Vermutung teilen. Bemerkenswert ist, dass sich Tierhalter in ihrer Einschätzung nicht von Befragten ohne Haustiere unterscheiden. Offensichtlich scheinen viele Tierhalter (84 Prozent haben Hund, Katze oder beides), entgegen der Behauptung von Feuerwerksgegner, keine anderen Erfahrungen gemacht zu haben und eindeutige 78 Prozent der Haustierbesitzer plädieren für ein Silvester mit Feuerwerk!

Durch die Forsa-Umfrage wird klar, dass die überwiegende Mehrheit der Bürger in Deutschland im Alter von 18 bis 69 Jahre "pro" Feuerwerk eingestellt ist und sich ein Silvester ohne privat gezündetes Feuerwerk nicht vorstellen kann. Die Bürger sind offensichtlich der Meinung, privates Silvesterfeuerwerk soll auch weiterhin in Deutschland Tradition haben.

Über das Unternehmen

Die Röder Feuerwerk Handelsgesellschaft mbH mit Sitz in Schlüsselfeld ist einer von Deutschlands größten Online-Shops für Konsumentenfeuerwerk zu Silvester und unter dem Jahr, deren Anfänge schon 20 Jahre zurück reicht. Gegründet wurde das Unternehmen von Dipl.-Ing.(FH) Heiko Röder und Dipl.-Chem. Max Schütz (beides staatl. geprüfte Pyrotechniker), die ihre Leidenschaft "Feuerwerk" zu ihrem Beruf machten. ots










15.06.2021 • 20:41 Uhr

Wahlkampf im Kreisschulausschuss: Landrätin Klinkert-Kittel kontert CDU-Kreitz - "Bad nicht ihrer Initiative!"

Da liegen nicht die Nerven blank, sondern Northeims Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (SPD) erweist sich plötzlich als angriffslustige Kämpferin in eigener Sache und Person. Heute im Kreisschul-Ausschuss ein erstes Wahlkampfgeplänkel.

Auslöser war eine kecke Kommentierung des CDU-Kreistagsabgeordneten Hans-Dietmar Kreitz. Als heute die CDU-Initiative "Digitaler Unterricht an den Schulen in Trägerschaft des Landkreises Northeim" zur einvernehmliche Debatte stand, wagte sich Kreitz aus der Deckung. Angesichts erster Fortschritte bei der Umsetzung von Maßnahmen für eine Verbesserung des digitalen Unterrichts in den kreiseigenen Schulen, führte das der Unionsabgeordnete auch auf den Vorstoss der Christdemokraten im Kreistag zurück.

Nun, die Landrätin, als Kandidatin für den Job sichtlich in Wahlkampflaune, ließ das so nicht umkommentiert stehen. Man habe seitens der Kreisverwaltung schon seit längerer Zeit den digitalen Unterrichtselbstverständlich auf der Agenda, führte sie allgemein aus. Ihre Teammitglieder hatten das zuvor im Detail präzisiert. Dann watschte Klinkert-Kittel Kreitz kurz aber bündig ab: "Das bedarf nicht erst ihres CDU-Antrages!". Kreitz schien danach bedient. Von ihm war nichts mehr zu vernehmen. red

Die Bilder von heute dokumentieren die Akteure Landrätin Astrid-Kittel und CDU-Abgeordneter Hans-Dietmar Kreitz. Außerdem in der Hybrid-Sitzung in der Aula der Oberschule in Northeim Ausschussvorsitzende Nadine Seifert-Doods sowie die Ausschussmitglieder Pinkepank und Ehrlich. Fotos: Fis WMG














15.06.2021 • 20:13 Uhr

Bad Gandersheim: Erst weiße Baustraßen, dann wird das blaue Freibad abgewrackt

Bauunternehmer Markgraf mit seinen Leuten aus Bremen hat einen präzisen Auftrag: "Erst legen wir eine Baustraße an. Dann sorgen wir für den Abbruch des alten Freibades in Bad Gandersheim." So seine Ansage am Montag. Er war mit seinem Team aus Bremen angereist. Das Abbruchunternehmen Bremonteec.com hat mit den vorbereitenden Arbeiten für die völlige Umgestaltung des Bad Gandersheimer Schwimmbadgeländes gestartet. Diese Maßnahme gehört zum Projektpaket im Rahmen der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim. Sie beginnt im April 2022. Erwartete Zuschauerzahl 460.000.

Die Anlage der Baustraße auf dem Freibadgelände ist heute fortgesetzt worden. Auf das weiße Fließ wurde eine feste Packlage verfüllt. "Die Baustraße muss so stabil sein, dass sie eine neue einzelne Freibadkomponente mit immerhin einem Gewicht von 40 Tonnen aushalten muss. Dieses gigantische Bauteil ist ein wichtiges Element der neuen technischen Einrichtung für das naturnahe Schwimmbad. Das Team von Bremontec hat diese Baustraße außerdem über einen kleinen Bach zu erstellen. Der wird eigens für diese Maßnahme in Baustraßenbreite verrohrt und dann zugeschüttet.

Zweiter Schwerpunktauftrag ist die Entkernung der vorhandenen Schwimmbecken. Sie werden laut Markgraf von sämtlichen blauen Fliesen befreit. Eine Abbrucharbeit von besonderer Herausforderung. Der nackte Beton der Beckenwände muss wieder zum Vorschein kommen. Die werden später u.a. mit Plastikplanen neu verkleidet werden.

Was festzustellen bleibt: Nach den Abholzaktionen auf dem Freibadgelände wird nun dem traditionellen blauen Kachelimage der Garaus gemacht. Man darf auf das Neue gespannt sein.
red/ Fotos: Fis WMG
















15.06.2021 • 19:23 Uhr

Armutskonferenz und DGB warnen vor Spannungen durch hohe Mieten - Experten erneuern Forderung nach Landeswohnungsbaugesellschaft

Insbesondere in den Großstädten schießen die Mietpreise ungebremst in die Höhe. Die Hälfte aller Haushalte muss mehr als ein Drittel des Einkommens für Miete aufwenden. Der DGB und die Landesarmutskonferenz befürchten soziale Verwerfungen.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Landesarmutskonferenz in Niedersachsen warnen vor verschärften Spannungen angesichts hoher Mieten, die zu Armut führen könnten. In
77 deutschen Großstädten wende fast die Hälfte aller Haushalte zum Teil deutlich mehr als 30 Prozent des Einkommens für die Miete auf, sagte der Geschäftsführer der Armutskonferenz, Klaus-Dieter Gleitze, am Dienstag in Hannover. Er berief sich dabei auf eine aktuelle Studie der Berliner Humboldt-Universität und der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Aus Sicht von Experten sollten hingegen maximal 30 Prozent des Nettoeinkommens für die Miete inklusive der Nebenkosten aufgewendet werden.

In Oldenburg zahlten jedoch 57 Prozent aller Haushalte mehr als 30 Prozent ihres Nettoeinkommens für die Warmmiete, erläuterte Gleitze. In Hannover seien es 51 Prozent, in Göttingen knapp 50 Prozent, in Braunschweig und Wolfsburg jeweils 46 Prozent. «Wohnen in
Ballungsräumen wird selbst für die Mitte der Gesellschaft zunehmend unbezahlbar», betonte der Geschäftsführer. Für Arme werde die Wohnungsfrage zu einer Existenzfrage. Nach Angaben des DGB zeigt die Studie, dass in Hannover 39.290, in Braunschweig 11.524 und in Oldenburg 10.732 bezahlbare Wohnungen fehlen.

Wohnungsgesellschaften nehmen Gleitze zufolge schon keine Mieter mehr an, bei denen die Miete mehr als 30 Prozent des Nettoeinkommens betrage, weil sie Mietrückstände befürchteten: «Hier setzt ein gnadenloser Verdrängungswettbewerb ein, bei dem zum Schluss die Schwächsten auf der Straße landen.»

Die Landesarmutskonferenz bekräftigte ihre Forderung nach dem Aufbau einer Landeswohnungsbaugesellschaft. Diese müsse wieder bezahlbare Wohnungen für Normalverdienende und Arme anbieten. In Ballungsräumen müsse das Land Niedersachsen im Verbund mit kommunalen Wohnungsbaugesellschaften das Wohnungsangebot aus eigener Kraft
erhöhen.epd











15.06.2021 • 19:17 Uhr

Bad Gandersheim: Unbekannter Autofahrer rauscht gegen Mauer und haut ab

Tatort: Bad Gandersheim, Odastraße Höhe Hausnummer 19, Tatzeitraum: Dienstag, 15. Juni 2021, zwischen 06.30 Uhr und 15:15 Uhr:

Im angegeben Zeitraum ist es in der Odastraße zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer ist hierbei vermutlich beim Rangieren gegen eine Betonmauer gefahren. Anschließend verließ der Unbekannte den Unfallort ohne schadensregulierende Maßnahmen einzuleiten. Der Schaden an der Mauer wird auf 500 Euro geschätzt. Als Verursacher könnte ein weißer Kleintransporter in Frage kommen.

Zeugen melden sich bitte bei der Polizei Bad Gandersheim unter der Telefon 05382-919200 (bas)











15.06.2021 • 19:11 Uhr

Jetzt amtlich! Corona-Schutz-Impfzentrum Northeim bleibt bis zum 30. September - Nutzungsvertrag für Stadthalle wird verlängert

Der ursprünglich mit der Stadt Northeim geschlossene Nutzungsvertrag für die Stadthalle als zentrales Impfzentrum sieht als Enddatum den 15. August vor. Bund und Land gehen derzeit allerdings davon aus, dass die Impfzentren in Niedersachsen noch bis zum 30. September betrieben werden sollen.

Der Verwaltungsausschuss der Stadt Northeim hat daher in seiner Sitzung am Montag einer Verlängerung der Nutzung bis zum 30. September 2021 zugestimmt. Die Nutzung ist aber zeitlich letztmalig auf diesen Zeitpunkt begrenzt.

Bürgermeister Simon Hartmann: "Wir kommen damit einem ausdrücklichen Wunsch des Landkreises Northeim nach. Wir stehen somit zu unserer fortgesetzten Verantwortung für ein Gelingen der Impfkampagne, die vom Impfzentrum, den Hausärztinnen und -ärzten und zunehmend auch von den Betriebsärzten so herausragend durchgeführt wird. Dafür danke ich den Hilfsorganisationen, den Ärztinnen und Ärzten sowie den medizinischen Fachkräften sehr herzlich. Aber leider werden die Akteure immer wieder von den unterbrochenen und zögerlichen Impfstofflieferungen zurückgeworfen.

Das muss seitens des Bundes jetzt dringend beschleunigt werden. Die Stadt Northeim appelliert an die Verantwortlichen, die benötigten Impfstoffmengen sicherzustellen. Mein ausdrücklicher Dank gilt auch den Kulturschaffenden in unserer Stadt und der Region, die diese Entscheidung in großer Solidarität getragen haben. Mir ist wichtig, dass wir eine konkrete zeitliche Perspektive für die Nutzung der Stadthalle schaffen. Daher hat der Verwaltungsausschuss beschlossen, dass der Rückbau des Impfzentrums so rechtzeitig durchgeführt werden muss, dass das geplante Konzert des Göttinger Symphonieorchesters am 3. Oktober 2021 sicher stattfinden kann."

Aktuell haben mehr als die Hälfte (50,7 Prozent) der Kreiseinwohner zumindest eine Erstimpfung erhalten. Die Quote der Zweitimpfungen liegt bei 27 Prozent.
„Ich hoffe, wir können die niedergelassenen Ärzte und Betriebsärzte auf dem Weg zur Herdenimmunität bis September noch tatkräftig unterstützen“, hofft Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. „Mehr Impfstoffe würden dabei helfen“, betont Astrid Klinkert-Kittel die zugleich der Stadt Northeim für die Nutzungsverlängerung der Stadthalle dankt.

Für die Ende August geplante Figurentheaterkonferenz des „Theaters der Nacht“ befinden sich Stadt und Landkreis mit dem Theater der Nacht in einem intensiven Austausch, um eine alternative Eventlocation zu definieren. „Gemeinsam mit allen Beteiligten werden wir eine Lösung finden“, zeigt sich Landrätin Astrid Klinkert-Kittel zuversichtlich. lpd /Foto: Fis WMG











15.06.2021 • 13:27 Uhr

Holzmindener mit seinem Roomster auf der Autobahn verunglückt

Am gestrigen Montag ereignete sich gegen 14Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf der A27. Einfallbeteiligter kommt aus dem Kreis Holzminden.

Die Polizei berichtet: Ein 22-Jähriger aus der Wesermarsch war mit seinem Seat Arosa in Richtung Cuxhaven unterwegs. Kurz vor der Anschlussstelle Nordholz beabsichtigte dieser einen Skoda Roomster mit Wohnwagen zu überholen. Der Roomster wurde von einem 75-jährigen Urlauber aus dem Kreis Holzminden gelenkt. Beim Überholvorgang kam der Fahrer des Arosa aus bislang unbekannter Ursache in den Grünstreifen vor der Mittelschutzplanke. Von hier schleuderte der Pkw gegen das Gespann. Dieses kam auf dem Überholfahrstreifen zum Stillstand. Der Wohnwagen hatte sich gegen das Zugfahrzeug gedreht und lag auf der Seite. Der Pkw des Unfallverursachers kam auf dem Hauptfahrstreifen zum Stehen. Bei dem Unfall wurde die Beifahrerin des Wohnwagengespanns leicht verletzt. Der gesamte Sachschaden wird auf 15.000,- Euro geschätzt. Die Richtungsfahrbahn Cuxhaven musste zunächst ab der Anschlussstelle Neuenwalde komplett gesperrt werden. Die Berufsfeuerwehr Bremerhaven, welche ebenfalls ausgerückt war, konnte die beteiligten Fahrzeuge auf den Verzögerungsstreifen verbringen, sodass die Vollsperrung bereits nach ca. 40 Minuten aufgehoben werden konnte. Von dort wurden die nicht mehr fahrbereiten Unfallwagen und der Anhänger von Abschleppdiensten geborgen. red/Foto: Polizei










15.06.2021 • 11:01 Uhr

Autofahrer kommt auf K 431 von der Straße ab - 47-Jähriger verstirbt noch an der Unfallstelle

Ein 47 Jahre alter Autofahrer aus der Gemeinde Bad Grund (Landkreis Göttingen) hat am gestrigen Montagmorgen (14.06.21) bei einem schweren Verkehrsunfall auf der K 431 sein Leben verloren. Nach ersten Ermittlungen war der Mann mit seinem VW Polo von Teichhütte in Richtung Eisdorf unterwegs. In einer langgezogenen Rechtskurve kam er aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und verlor anschließend die Kontrolle über seinen Wagen. Der Polo drehte sich und prallte seitlich gegen einen Baum. Bei der Kollision wurde der 47-Jährige im Auto eingeklemmt und so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb. Vor Ort waren rund 30 Kammeraden der Freiwilligen Feuerwehren Bad Grund, Eisdorf und Windhausen sowie ein Rettungs- und ein Notarztwagen im Einsatz. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.jk










15.06.2021 • 10:59 Uhr

BMW erfasst Motorradfahrer auf L 523 bei Wulften - Kradfahrer erliegt seinen Verletzungen, Unfallursache noch unklar, Verkehrssicherheitsberater rä

Beim Zusammenstoß zwischen einem BMW und einem Motorrad ist am Sonntag (13.06.21) gegen 18 Uhr auf der L 523 zwischen Wulften und Schwiegershausen (Landkreis Göttingen) ein 53 Jahre alter Kradfahrer aus dem Landkreis Göttingen so schwer verletzt worden, dass er noch am Unfallort verstarb. Der 63-jährige Autofahrer aus Berlin wurde leicht verletzt. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei Osterode wollte der BMW-Fahrer mit seinem Auto von einem Feldweg nach links auf die L 523 in Richtung Schwiegershausen einbiegen und stieß hierbei aus bislang noch ungeklärter Ursache mit dem von links kommenden Motoradfahrer zusammen.

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die L 523 voll gesperrt.
Erschreckende Zahl: Vier getötete Motorradfahrer in der PI Göttingen in nur wenigen Tagen.
Der schwere Unfall bei Wulften ist bereits der vierte Motoradunfall mit tödlichem Ausgang innerhalb von nur wenigen Tagen.
Jörg Arnecke, Verkehrssicherheitsberater der Polizeiinspektion Göttingen (Foto) rät:

Motorrad

- Überprüfen Sie Ihr Motorrad auf
o funktionsfähige Beleuchtung / "Sichtbarkeit ist Sicherheit!",
o richtigen Reifendruck,
o auf mögliche Reifenbeschädigungen und eine ausreichende Profiltiefe,
o die richtige Kettenspannung (Kettendurchhang)
Krad - Fahrer

- Lernen Sie zum Saisonstart Ihre Maschine wieder zu beherrschen, insbesondere die starken Beschleunigungs- und Bremskräfte! - Überschätzen Sie sich nicht selbst! - Fahren Sie stets vorausschauend, gelassen und entspannt - - Denken Sie "um die Kurve und nicht nur "um die Ecke"! - Überholen Sie nur an übersichtlichen Stellen! - Passen Sie Ihre Geschwindigkeit den Sicht- und Straßenverhältnissen an! - Investieren Sie in ein Fahrsicherheitstraining - das ist das "A" und "O"! - Testen Sie niemals "Grenzen" aus - riskieren Sie nicht Ihr Leben oder Ihre Gesundheit! - Wählen Sie immer einen ausreichenden Sicherheitsabstand zum voraus- fahrenden Fahrzeug! - Unterlassen Sie das "Vorbeihüpfen an Autoschlangen" (Kolonnenspringen)! - Riskieren Sie nichts! Nutzen Sie hochwertige Motorradkleidung! - Handschuh, Stiefel und ein Lederkombi mit Protektoren sind Grundausstattung! - Sichtbarkeit ist Sicherheit! Signalfarben an Kleidung und Helm erhöhen die Wahrnehmbarkeit!

Autofahrer

Ein Apell auch an alle anderen Verkehrsteilnehmer - insbesondere an die Autofahrer:

- Fahren Sie vorausschauend! - Nehmen Sie Rücksicht auf
Motorradfahrer - diese haben keine Knautschzone! - Rechnen Sie mit
den starken Beschleunigungskräften von einem Motorrad!
Ihre Sicherheit liegt allen Kolleg*innen der Polizeiinspektion (PI) Göttingen am Herzen! Kommen Sie sicher an!
jk/Foto: Polizei










15.06.2021 • 10:47 Uhr

Reineckes Angebot in der Bad Gandersheimer Sportstadt: Bei Bedarf weiter Corona-Testungen

Nach der Beendigung des privaten Filialbetriebes "Impfzentrum in der Ratsschänke" in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim hat der Betreiber der Sportstadt Bad Gandersheim (auch Mitbetreiber des Ratskellers/La Piazza/Ratsschänke) ankündigt, dass bei Bedarf weiterhin Corona-Testungen in seinem Unternehmen angeboten werden. "Wir halten hierfür die Logistik in der Sportstadt in der Marienstraße bereit!", versicherte Tobias Reinecke gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Fis WMG online. Hilfsreich sei, wenn Interessierte vorher Kontakt mit der Sportstadt aufnehmen würden. red










15.06.2021 • 10:39 Uhr

Die kommunalen Finanzen in Niedersachsen im 1. Quartal 2021: destarös weil defizitär

Nach Mitteilung des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) wiesen die niedersächsischen Gemeinden und Gemeindeverbände im 1. Quartal des Jahres 2021 ein Finanzierungsdefizit in Höhe von 133,6 Mio. Euro aus. Nach den Ergebnissen der vierteljährlichen Kassenstatistik hatten somit 41,0% der kommunalen Haushalte einen Fehlbetrag in der Finanzrechnung. Zum Vergleich: Für das 1. Quartal 2020 belief sich das Finanzierungsdefizit auf 1,1 Mrd. Euro, 83,7% der Haushalte waren damals defizitär.

Wie zu erwarten war, brachen die Erträge aus der Gewerbesteuer gegenüber dem Vorjahresquartal mit einem Rückgang von gut 10% stark ein. Trotzdem konnten die Kommunen in Niedersachsen über einen deutlichen Zuwachs von 24,8% bei den bereinigten Einzahlungen auf 6,56 Mrd. Euro verfügen. Ursächlich hierfür waren vor allem deutlich gestiegene Zuweisungen des Landes Niedersachsen, die um 13% auf 1,66 Mrd. Euro anstiegen. Auf der anderen Seite stiegen die bereinigten Auszahlungen der Kommunen in Niedersachsen um 4,8% auf 6,7 Mrd. Euro. Hervorzuheben ist ein Anstieg der kommunalen Auszahlungen für Investitionen um 4,9% auf 828,6 Mio. Euro.

Die Kassenkredite gegenüber dem nicht-öffentlichen Bereich beliefen sich zum 31. März 2021 auf 1,328 Mrd. Euro, dies entspricht einem Rückgang gegenüber dem 31. März 2020 um 23,2%. Die eher langfristig angelegten Wertpapierschulden und Investitionskredite gegenüber dem nicht-öffentlichen Bereich stiegen im gleichen Zeitraum hingegen deutlich um 9,5% auf 11,5 Mrd. Euro. red











15.06.2021 • 09:42 Uhr

Corona-Virus-Lage am Dienstag: Inzidenzwert im Kreis Northeim sinkt immer tiefer - heute auf 12,1

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Dienstag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut. (RKI) gibt soeben den tagesaktuellen Inzidenzwert für den Landkreis Northeim bekannt. Danach ist der Fallwert auf 12,1 Fälle auf 1000.000 Einwohner in sieben Tagen gesunken. Die Tendenz der abklingenden Pandemie verfestigt sich. Das ist überall so in Südniedersachsen und im ganzen Land.

red/Grafiken: RKI /NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen










15.06.2021 • 09:32 Uhr

Grascha widerspricht der Landrätin: Keine vorzeitige Schließung des Impfzentrums in Northeim!

„Die von der Landrätin vorzeitig beabsichtigte Schließung des Impfzentrums im Landkreis Northeim halte ich für falsch. Es ist zum jetzigen Zeitpunkt absolut unklar, wie die Impfkampagne im Sommer und im Herbst weiterläuft. Fraglich sei zum Beispiel, wann für die zurzeit vollständig Geimpften die Auffrischungsimpfung erfolgen muss und welche Kapazitäten hierfür notwendig sind“, sagte der Landratskandidat von CDU und FDP, Christian Grascha. Problematisch bei einer Schließung sei, wenn die Planung der Zweitimpfung über diesen Termin hinausgeht. So könnten dann bei AstraZeneca schon Anfang Juli und bei anderen Impfstoffen Mitte August keine neuen Erstimpfungen mehr erfolgen. Der Landtagsabgeordnete greift damit eine Forderung des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) auf. Dieser hatte vergangene Woche im Landtag erklärt, er setze sich gegenüber dem Bund für eine Verlängerung der Impfzentren über den 30. September ein.

Falls in Verlängerung in der Stadthalle über den 30. September 2021 hinaus nicht möglich ist, muss der Landkreis zügig alternative Variante prüfen. Infrage komme ein anderer Standort oder auch der Einsatz von mobilen Teams, die flexibel im Kreisgebiet eingesetzt werden können. red










15.06.2021 • 09:23 Uhr

„Unterschiede bereichern die Politik“ - Interview mit Astrid Klinkert-Kittel (SPD), Landrätin des Landkreises Northeim

Neue Serie. Das „Bündnis „Politik braucht Frauen“ startet heute mit einer mit Interviewreihe“ zum Thema. Damit sollen Persönlichkeiten Anregungen und Einstellungen vermitteln und dazu motivieren, dass Engagement von Frauen in der kleinen und großen Politik Sinn macht und bereichert. Die Serie startet mit einem Gespräch mit Landrätin Astrid Klinker Kittel.

Zur Person

Ich bin 1963 in Kassel geboren, verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder. Nach meinem Abitur 1982 am Engelsburg-Gymnasium in Kassel absolvierte ich ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Orthopädischen Landesklinik in Kassel. Von 1983 - 1986 studierte ich an der Verwaltungsfachhochschule Kassel mit dem Abschluss zur Diplom-Verwaltungswirtin (FH). Von 2000 – 2003 machte ich ein Abendstudium an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie in Göttingen mit dem Abschluss zur Diplom-Betriebswirtin (VWA). Während meiner Berufslaufbahn war ich in der Stadtverwaltung Herzberg am Harz als Leiterin der Stadtkasse, Personalratsvorsitzende, Abteilungsleiterin des Grundstückamtes und als stellvertretende Teamleiterin des Fachbereiches Allgemeine Dienste, Personalwesen und Organisation tätig. Beim Flecken Nörten-Hardenberg hatte ich die Stelle als Kämmerin und allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters, sowie als kommissarische Bauamtsleiterin und von Herbst 2011 bis März 2016 die Position der Bürgermeisterin inne. Seit dem 17. März 2016 bin ich Landrätin des Landkreises Northeim.

Wann und wie begann ihr politisches Engagement? Gab es einen Schlüsselmoment?

Als Bürgermeisterin kann gemeinsam viel gestaltet, verändert und bewegt werden. Deswegen wollte ich dieses Ziel erreichen. Mein persönlicher Schlüsselmoment war, als ich mir beim Eintragen in ein Freundebuch Gedanken über meine berufliche Zukunft gemacht habe. Da wurde mir bewusst, dass meine berufliche Reise in meine jetzige Richtung gehen soll.

Wie sind Ihre Erfahrungen im politischen Geschäft?

Noch vor ein paar Jahren wurde Frauen empfohlen, männliche Verhaltensweisen zu adaptieren, um so erfolgreich z.B. auf dem politischen Parkett, sein zu können. Das war nie meine Vorgehensweise. Ich wollte mich nicht verbiegen und authentisch bleiben. Mein weiblicher Führungs- und Politikstil ist ein Teil von mir.

Wie unterscheiden sich weiblicher und männlicher Politikstil?

Frauen agieren und kommunizieren anders als Männer. Dabei gibt es kein „Besser“ oder „Schlechter“, sondern ein „Anders“. Weibliche und männliche Politikstile sind oft unterschiedlich. Frauen stellen sich ungern in den Vordergrund und organisieren viel im Hintergrund. Männern fällt es scheinbar leichter, im Fokus zu stehen. Die Diversität bereichert unsere politische Landschaft und die Geschlechter können voneinander profitieren und lernen.

Was muss sich verändern, damit sich mehr Frauen in Parlamenten engagieren?

Frauen müssen die Möglichkeit erhalten, sich zu entwickeln und zu entfalten. Dies kann durch Unterstützung und Empowerment gelingen. Außerdem müssen Frauen teilweise lernen sich zu behaupten. Die Sicht und Bewertung muss gerechter und die Toleranz mehr gelebt werden. Frauen müssen ernst genommen und akzeptiert werden. Es muss sich eine Kultur der Offenheit und des gegenseitigen Interesses etablieren. Die Rahmenbedingungen und Strukturen müssen sich ändern, zum Beispiel durch eine bessere Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Politik.

Was würde sich verändern, wenn die Parlamente paritätisch besetzt werden?

Die Unterschiedlichkeit würde zu einer Bereicherung führen. Unterschiedliche Erfahrungen würden Gesetze und Maßnahmen positiv beeinflussen und der Diversität der Gesellschaft Rechnung tragen. Damit würden politische Beschlüsse gerechter werden und gemeinsame Ziele schneller erreicht werden. Die Erfahrungen und das Wissen von Frauen erhält gleichermaßen Einzug wie das von Männern.

Was sollten interessierte Frauen noch wissen, was ist für Sie noch wichtig?

Frauen sollten authentisch bleiben, sich nicht verbiegen und einen langen Atem haben. Ja, wir sind anders, wir denken anders und haben andere Schwerpunkte. Wir stehen dafür ein! Frauen sollten mehr Selbstvertrauen und innere Stärke haben, um gemeinsam die Zukunft zu gestalten.

Vielen. Dank für das Gespräch!











15.06.2021 • 09:15 Uhr

Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim: Drahtkörbe beim Skulpturenpfadhang angekommen - Installation auf Betonfundamenten gestartet

Die neue Woche auf den Baustellen der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim hat gestern mit einem entscheidenden Fortschritt am so genannten Gabionenhang beim Skulpturenpfad in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim begonnen. Am Montag rauschte ein Lastzug mit einer tonnenschweren Ladung auf den Parkplatz zwischen Hang und Ex-Kurhaus an. Auf den Paletten unendliche viele Drahtgitter. Sie sind für die Gabionen bestimmt. Das sind Drahtkörbe. Sie werden später mit Steinen gefüllt.

Rund acht Mitarbeiter der bauausführenden Firma Kluge (Delligsen) begannen heute mit dem aufwendigen Zusammenbau der Drahtkörbe auf den Betonfundamenten oberhalb der Auflaufraumpen, die einen barrierefreien Zugang der LAGA-Gäste von der Parkplatzebene zum Skulpturenpfad ermöglichen sollen. Es handelt sich um ein ehrgeiziges Millionenprojekt mit Vorbildfunktion. In ganz Südniedersachsen hat es bislang für diesen enormen Aufwand kein vergleichbares barrierefreies Projekt gegeben.

Die Gabionen oder Steinmauern haben als entscheidende Funktion, den Steilhang der ehemaligen Bahntrassse abzustützen und die Rampen vor Erdrutschen zu sichern und zu schützen. red

Die Bilder dokumentieren den Antransport der Einzelteile der Drahtkörbe mit einem riesigen Laster und die ersten fertiggestellten Körbe auf den Betonfundamenten am Hang des Skulpturenpfades beim ehemaligen Kurhaus in Bad Gandersheim. Sie müssen anschließend mit Hunderttausenden von Steinen gefüllt werden. Fotos: Fis WMG














15.06.2021 • 08:15 Uhr

Die abklingende Corona-Pandemie: Aussicht auf weitere Lockerungen

Nach der Verordnung ist vor der Verordnung! Die aktuelle Corona-Verordnung läuft noch bis zum 24. Juni 2021, die Fallzahlen gehen aber fast überall in Niedersachsen stetig zurück. Landesweit liegt die 7-Tage-Inzidenz inzwischen bei 9,8 - in 29 Landkreisen und Kreisfreien Städten sind die Inzidenzen unter 10 gesunken. Sechs weitere sind kurz vor Unterschreiten dieser Grenze.

Die Landesregierung arbeitet deshalb bereits an einer weiteren Änderung der Corona-Verordnung mit diversen Lockerungen für Landkreise und Kreisfreie Städte mit einer Inzidenz unter 10 und an einer moderaten Erleichterung bei den Kontaktbeschränkungen in Regionen zwischen 10 und 35. Der Verordnungsentwurf soll am Mittwoch in die Abstimmung mit den Ressorts, den Verbänden und dem Landtag gehen.

Hier die bislang geplanten Veränderungen im Überblick:

Härtefallklausel

Neu eingeführt werden soll eine Härtefallregelung für Landkreise, wenn Inzidenzsteigerungen klar abgrenzbar sind und epidemiologisch keinen Sprung in die nächste Stufe rechtfertigen.
Lockerungen bei einer Inzidenz von 10 bis 35

Bei den privaten Kontaktbeschränkungen wird erwogen, die Begrenzung auf drei Haushalte entfallen zu lassen, möglich wären dann Treffen von bis zu 10 (über 14-jährigen) Personen aus bis zu 10 Haushalten zuzüglich vollständig geimpfte und genesene Personen.
Lockerungen bei einer Inzidenz unter 10

Bei den privaten Kontaktbeschränkungen wird vorgeschlagen, die Zahl von 10 auf 25 Personen drinnen und 50 Personen draußen zu erhöhen. Geimpfte/Genesene zählen nicht mit (und auch die sonstigen in § 2 der VO geregelten Ausnahmen nicht). Treffen darüber hinaus sollen auch möglich sein, wenn der Verantwortliche sicherstellt, dass alle Erwachsenen einen negativen Testnachweis haben. Damit wären dann auch private Geburtstagsfeiern, Fußball-/Grillfeiern, Einschulungsfeiern etc. möglich.
Die Regelungen im Veranstaltungsbereich sollen deutlich vereinfacht und gelockert werden. Das würde für alle Veranstaltungsformen bedeuten:
o Wenn mehr als 25 Personen drinnen / 50 draußen (wegen Neuregelung privater Kontaktbeschränkungen), gelten Abstands- und drinnen Maskenpflicht, solange nicht ein Sitzplatz eingenommen wurde.red

o Schachbrettbelegung mit einem reduzierten Abstand von 1m wäre überall möglich, in geschlossenen Räumen allerdings nur mit Lüftungsanlage mit Frischluftzufuhr.

o Eine weitere Reduzierung der Abstandspflicht oder der Pflicht, eine Maske zu tragen, soll möglich sein, wenn stattdessen von Besucherinnen und Besuchern ein negativer Testnachweis gefordert wird.

o Ab 1.000 Personen wird eine Genehmigungspflicht für Veranstaltungen ins Auge gefasst.

Für Großveranstaltungen soll es nächste Woche einen Vorschlag der Länder für ein bundeseinheitliches Vorgehen geben.

Im Gastronomiebereich wird vorgeschlagen, die zahlenmäßige Begrenzung bei den geschlossenen Feiern entfallen zu lassen (bisher 100 Personen drinnen/draußen mit Testnachweis, kein Abstand und keine Maskenpflicht). Ab 25 Personen drinnen und ab 50 Personen draußen soll aber ein negativer Testnachweis verlangt werden. In Discotheken würde dann die Pflicht zur Maske und zum Abstandhalten entfallen.
Bei den Beherbergungen soll zukünftig voraussichtlich nur noch bei Anreise ein negativer Testnachweis gefordert werden.
Auch die Regelungen für touristische Bus, Schiffs- und Kutschfahrten sowie Seilbahnen sollen gelockert werden. Bei Busreisen würde die Pflicht zur Testung entfallen. Insgesamt gäbe es eine Wahlmöglichkeit:
o drinnen durchgängig Maskenpflicht auch im Sitzen, dafür müsste kein Abstand eingehalten werden oder

o Einhaltung Abstand, dafür drinnen Maskenpflicht nur bis der Sitzplatz eingenommen wurde

In der Stufe zwischen 10 und 35 würde eine analoge Anpassung erfolgen. Bei den Schiffsfahrten könnte (wie bei Busreisen) auf den Mindestabstand verzichtet werden, wenn alle Teilnehmenden einen negativen Testnachweis haben. Und bei Seilbahnen könnte auf Abstände verzichtet werden, wenn drinnen durchgängig Masken getragen würden.

Die Regelungen im Bereich Schule sollen bis zum 30.09.2021 unverändert bleiben, einschließlich der Testpflicht. Hintergrund ist, dass zunächst die Entwicklung nach den Sommerferien (und damit die Rückkehr vieler Reisenden) abgewartet werden soll.
Änderung aufgrund des OVG-Urteils zur Prostitution

Die Prostitution soll entsprechend der OVG-Entscheidung den körpernahen Dienstleistungen zugeordnet werden.










15.06.2021 • 08:11 Uhr

Bad Gandersheim: Gartenlauben aufgebrochen

Tatort: Bad Gandersheim, Dannhäuser Meile, Tatzeitraum: Samstag, 12. Juni 2021, 18 Uhr bis Montag, 14. Juni 2021, 11 Uhr:

In dem Tatzeitraum Samstag 18 Uhr, bis Montag, 11 Uhr, verschafften sich bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu zwei, in der Dannhäuser Meile, in Dannhausen gelegenen Gartenlauben. Ob aus den Gartenlauben etwas entwendet wurde, konnte zum Zeitpunkt der Tatortaufnahme nicht geklärt werden. Der Schaden durch den Einbruch in die Lauben beläuft sich nach ersten Erkenntnissen auf ca. 500 Euro.

Zeugen, die in dem oben genannten Tatzeitraum verdächtige Beobachtungen im Bereich der Dannhäuser Meile gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Bad Gandersheim in Verbindung zu setzen.schw











15.06.2021 • 01:26 Uhr

Dienstag, 045 Uhr: Nach fast fünf Stunden hat das Ryll-Team havarierten Laster geborgen

Mit einem spektakulären Einsatz hat das Abschlepp-Unternehmen Ryll aus Naensen (Einbeck) in den vergangenen fünf Stunden den auf der B64 zwischen Bad Gandersheim und Kreiensen verunglückten tschechischen Großlaster geborgen (wir berichteten). Dabei musste das achtköpfige Team mehr als ein halbes Dutzend Bergungsfahrzeuge zum Einsatz bringen. Mit einem Kran war zunächst die tonnenschwere Ladung (Wärmetauscher) des LKW's umgeladen worden.

Bei Einbruch der Dunkelheit hatten die vor Ort anwesenden Polizeibeamten für eine Verstärkung der Lichtquellen gesorgt. Dafür war die Feuerwehr in Kreiensen mit Sirenen alarmiert worden. und eilig zur Stelle. Mit Seilwinden eines 500-PS-starken Bergungsfahrzeugs und mit dem Kran wurde der umgekippte Laster erst aufgerichtet und dann mit einer unglaublichen professionellen Präzisionsarbeit aus seiner misslichen Situation befreit. Der Fahrer des Lasters hatte sich bei dem Unfall nicht verletzt, verfolgte die stundenlange Bergung mit gespannter Aufmerksamkeit. Knapp eine Stunde nach Mitternacht war die Bergung beendet. Die B64 zwischen Bad Gandersheim und Kreiensen konnte wieder freigegeben werden. red/Fotos/Video: Fis WMG














15.06.2021 • 01:12 Uhr

Montag, 19.45 Uhr: B64 nach Laster-Havarie zwischen Bad Gandersheim und Kreiensen voll gesperrt

Unter der ICE -Brücke beim Bad Gandersheimer Klärwerk ist soeben auf der Bundesstraße 64 ein ausländischer Megalaster verunglückt. Er geriet aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und kippte mit seiner tonnenschweren Ladung (Wärmetauscher der Firma Stiebel) auf eine Wiese. Verletzt wurde niemand. Wegen der Bergung der Ladung und des Lasters ist die Bundesstraße zwischen Kreiensen und Bad Gandersheim
komplett gesperrt. Umleitungen werden zur Minute von der Straßenmeisterei ausgeschildert. An der Unglücksstelle haben zwei Polizeibeamte die B64 gesperrt.red/Video/Foto: Fis WMG










14.06.2021 • 16:46 Uhr

Hennies: Schwarzer Tag für Grünlandbauern

Mit großer Enttäuschung hat der Präsident des Landvolks Niedersachsen, Dr. Holger Hennies, auf die Beschlüsse des Bundestages zur Umsetzung der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) ab 2023 in Deutschland reagiert: „Die Gesetzentwürfe lassen die Anerkennung und faire Honorierung von gesellschaftlich geforderten Leistungen unserer Betriebe für Klima- und Naturschutz vermissen. Das ist katastrophal.“

Hennies weiter: „Leider ist auf europäischer Ebene bis heute keine Einigung über die Rechtsgrundlagen für diese Gesetze zwischen EU-Kommission, Ministerrat und Europaparlament gelungen. Der Bundestag hat vorauseilend höhere Anforderungen an die finanzielle Honorierung freiwilliger Leistungen auf unseren Höfen für gesellschaftliche Ziele gestellt. Die Politik riskiert damit gefährliche Nachteile für unsere Landwirtschaft im europäischen und globalen Wettbewerb. Das wäre eine Entwicklung, die auf dem Rücken vieler Landwirte ausgetragen werden wird.“

Der Bundestag reduziert mit seinem Beschluss die Höhe der finanziellen Unterstützung von landwirtschaftlichen Betrieben für gleichzeitig verschärfte Basisanforderungen (Konditionalität) ab 2023 in einem historisch einmaligen Umfang. Besonders betroffen sind nach Analyse des Landvolks und der Landwirtschaftskammer in Niedersachsen Milchviehbetriebe mit hohen Anteilen an Dauergrünland und wenig Ackerfutterflächen, zum Beispiel in den Marsch- und Moorgebieten.

„Wir haben kein Verständnis für das parteipolitische Gezänk über die Weideprämien oder andere Maßnahmen zur Unterstützung dieser Betriebe. Entscheidend ist immer die Einkommenswirksamkeit von Förderungen für den durchschnittlichen Gesamtbetrieb. Wer gleichzeitig Vorgaben einführt, die zu deutlichen Ertrags- und Qualitätsminderungen auf den Wiesen und Weiden führen, verschaukelt die Öffentlichkeit“, kritisiert Hennies die gegenseitigen Schuldzuweisungen.

Das Landvolk Niedersachsen erwartet jetzt auch von der Landesregierung, dass in der weiteren Umsetzung der Beschlüsse die europarechtlich möglichen Spielräume zum Beispiel für einkommensstützende Ökoregelungen auch für intensive Milchviehbetriebe oder zulässige Maßnahmen der Erhaltung ertragsreicher Grünlandflächen in EU-Natura 2000-Gebieten und auf Moorböden genutzt werden. Die Honorierung der vielfältigen Grabenstrukturen in den gewässerreichen Regionen Niedersachsens wie im Nachbarland Schleswig-Holstein wäre nach Auffassung des Landvolks ebenfalls eine geeignete Unterstützung für die betroffenen Betriebe.LPD / Foto: Landvolk Niedersachsen










14.06.2021 • 16:43 Uhr

Endlich Hochsommer! Weiße Straßen weisen in eine neue Zukunft

Endlich ist der Hochsommer in Südniedersachsen angekommen. Herrliche Zeiten mit viel Sonne und blauen Himmel haben sich angekündigt. Und plötzlich sind da diese weißen Straßen in Südniedersachsen beobachtet worden. Was haben sie wirklich zu bedeuten? Fest steht: Sie weisen in eine neue Zukunft. Und was hat das alles mit dem heißen Hochsommer zu tun?

Fortsetzung folgt!










14.06.2021 • 15:15 Uhr

FDP gibt Michael Spallek mächtig Rückwind - Einstimmig gewählt - Liberale im Aufwind

Es war ein langer Vormittag für die Kreis-FDP, als am 12. Juni in Wellersen die Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahlen im Landkreis Northeim gewählt und die Listen für den Kreistag sowie die einzelnen Stadträte aufgestellt wurden. Doch nicht nur die Wahl der Listen stand an, sondern auch zwei Einzelwahlen, die der Kreisvorsitzende Christian Grascha schon in seiner Eröffnungsrede erwähnte. Schließlich zeige dies, dass die Freien Demokraten bei der diesjährigen Kommunalwahl eindeutig mehr erreichen wollen als noch 2016.

Die hohe Anzahl von 60 Kandidaten, die auf den Listen kandidieren, unterstreiche dies noch zusätzlich. Und so wurde zunächst Christian Grascha von der Wahlkreismitgliederversammlung in seiner Kandidatur zum Landrat bestätigt, und mit 95,6 Prozent gewählt.

Michael Spallek aus dem Ortsverband Dassel wurde im Zuge der Versammlung von den Wahlberechtigten einstimmig als Kandidat zur Bürgermeisterwahl in Dassel gewählt.
„Das haben wir nicht anders erwartet!“, so der Ortsverbandsvorsitzende Dieter Böhlke nach der Wahl mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht. Bei seiner Rede stellte Michael Spallek die Wichtigkeit des demografischen Wandels in den Vordergrund, der sich als Hauptaugenmerk durch viele Bereiche, die Dassel betreffen und künftig noch betreffen werde, zieht.

Dabei sei es ihm wichtig, das Lösungen und Gestaltung stets alle Altersgruppen im Blick habe und dass es kein gegeneinander ausspielen von Interessen geben darf.
Der Landkreis Northeim gehöre mit zu den drei Landkreisen niedersachsenweit mit dem höchsten Durchschnittsalter der Bevölkerung. Daraus entstehen ganz besondere Herausforderungen, aber auch ein hohes Maß an Synergiemöglichkeiten.

Nach der Wahl stellte Christian Grascha noch mal deutlich klar, dass auch der Kreisverband Michael Spallek in seinem Wahlkampf unterstützen werde, und auch der als Gast anwesende Bundestagsabgeordnete und frühere Ortsverbandsvorsitzende von Dassel, Konstantin Kuhle, hat sich bereits für einen Unterstützungsbesuch Anfang Juli angekündigt.
„Nun beginnt der Wahlkampf also so richtig. Ich freue mich sehr auf diese kommenden Wochen bis zur Wahl und vor allem darauf, mit den Bürgerinnen und Bürgern von Dassel in den Dialog zu treten.“, so ein sichtlich motivierter Michael Spallek nach der Veranstaltung. red













14.06.2021 • 15:06 Uhr

Die gute Nachricht: Der Einbecker Kulturbus kommt nach Kohnsen

Ab dem 23. Juni macht der Einbecker Kulturbus auch regelmäßig Station für den Bereich Kohnsen, Avendshausen, Vardeilsen und Rengershausen. Das Angebot, welches von der KVHS Northeim, dem Einbecker Bündnis für Familie e.V. und der Jugendpflege Einbeck durchgeführt wird, ist durch die Förderung des BMBF und der BKJ sowie der Programme „Kultur macht stark“ und „Künste öffnen Welten“ für alle Teilnehmenden komplett kostenlos und richtet sich an Kinder von 6 bis 14 Jahren dieser Ortschaften, wobei auch Kinder aus den umliegenden Dörfern willkommen sind.

Jeden zweiten und vierten Mittwochnachmittag soll unter pädagogischer Aufsicht der Schauspielerin und Sprecherin Johanna Pollet gebastelt, gemalt und gespielt werden. Vor allem sind die Ideen der Kinder gefragt. Außerdem soll viel draußen unternommen werden, wo es einiges zu entdecken gibt: „Kann man im Dorf vielleicht noch etwas verschönern? Was für Tierchen leben eigentlich im Bach? Kann man aus Ästen im Wald eine Hütte bauen?“

Wegen begrenzter Teilnehmerzahl wird um Voranmeldung bei der Jugendpflege in Einbeck gebeten (Frau Mölder, Telefon: 05561/916563; E-Mail: nmoelder@einbeck.de). Die ersten Termine sind am 23. Juni, sowie am 07. und am 21. Juli 2021 jeweils von 16 bis 18 Uhr im Gemeinschaftshaus in Kohnsen. Außerdem gibt es am 28.07. ein Ferienpassangebot im Rahmen des Kulturbusprojektes, bei dem sich die Kinder auf eine Schatzsuche begeben und im Anschluss gemeinsam am Grillplatz in Kohnsen feiern.

Die Teilnahme am Ferienpass ist für alle Kinder möglich, unabhängig davon, ob sie bisher am Kulturbus teilnehmen, oder nicht oder in Zukunft gerne teilnehmen möchten. Bei schlechtem Wetter gibt es einen Ausweichtermin am 29.07. Wichtig ist vor allem wetterfeste Kleidung, die auch mal schmutzig werden darf. Die aktuell gültigen Abstands- und Hygieneregeln sind einzuhalten. red/Foto: Jugendhilfe Stadt Einbeck











14.06.2021 • 15:00 Uhr

FDP gegen Masken im Freien

Die FDP-Fraktion im niedersächsischen Landtag hat sich für eine Aufhebung der Maskenpflicht im Freien ausgesprochen. Für Innenräume hingegen sei die Maskenpflicht differenziert zu betrachten, sagte Fraktionschef Stefan Birkner am Montag in Hannover. «Überall dort, wo viele Menschen auf engem Raum zusammen sind, sollten wir weiterhin vorsichtig sein», betonte er.

Außerdem forderte Birkner weitere Lockerungen für private Kontakte in Kommunen und Landkreisen mit einer Corona-Inzidenz von unter 10: «Es ist nicht vermittelbar, dass die massiven Grundrechtseingrif hier länger fortbestehen.»

Angesichts sinkender Inzidenzen hatte Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) am Sonntag die Bundesländer aufgefordert, die Verhältnismäßigkeit der Maskenpflicht zu überprüfen. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sagte daraufhin,
dass er die Maske im Freien für verzichtbar halte. Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) forderte ein komplettes Ende der Maskenpflicht.EPD











14.06.2021 • 14:00 Uhr

Bad Gandersheimer Festspiel-Gastronomie aktuell: Schampus bei Jungesblut & Fischbrötchen von Eichbaum

Es ist angekündigt: Die Festspiel-Gastronomie beim Bad Gandersheimer Theaterspektakel präsentiert sich aufgrund der Corona-Krise in einer dosierten Miniversion. Aus dem Verkaufspavillion des "Waldschlösschen" (Aki Kolbe) beim Festspiel-Brunnen wird nach Angaben von Festspiel-Wirt Gebhard Jungblut (Keglerheim) fast alles an Getränken, die das Herz begehrt, cool und nett serviert. Junges blut bestätigte weiterhin, dass kulinarische Köstlichkeiten (u.a. Fischbrötchen) vom Aussteller Herbert Eichbaum angeboten werden.

Imbiss und Getränke können dann an weißen Stehtischen mit Sonnenschirmen eingenommen . Dabei sind Corona-Hygieneregeln zu beachten (u.a. Abstände) sind.

Die ordnungsrechtlichen Rahmenbedingungen besprachen heute Festwirt Jungesblut mit Bad Bad Gandersheims Ordnungsamtschef Frank Biener direkt vor Ort. .red/ Foto: Fis WMG










14.06.2021 • 13:51 Uhr

Alkoholisierte Autofahrer aus Polen flüchtet nach Unfall und schraubt heimlich Kennzeichen ab

Im Bereich der Einmündung Brinksweg / Zur Tweete in Oeynhausen (Landkreis Höxter) kam es am vergangenen Samstagabend, gegen 20.00 Uhr zu einer Verkehrsunfallflucht mit einer gewissen kriminellen Energie.

Ein zunächst unbekannter Fahrzeugführer befuhr mit einem Citroen Nemo (Kastenwagen) den Brinksweg in Fahrtrichtung Zur Tweete. Beim Einfahren in die Einmündung Zur Twete kam er nach rechts von der Straße ab, prallte gegen ein Verkehrszeichen und blieb im Graben liegen. Als der Versuch das Fahrzeug aus dem Straßengraben zu fahren misslang, entfernte sich der Fahrer zu Fuß von der Unfallörtlichkeit. Vermutlich suchte er seine Wohnanschrift auf, holte sich entsprechendes Schraubwerkzeug und kehrte zu seinem Fahrzeug zurück. Hier schraubte er die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen ab, um weitere Straftaten zu verschleiern, und entfernte sich erneut.

Aufgrund von polizeilichen Ermittlungen und Zeugenaussagen konnte der Sachverhalt aufgeklärt werden. Als Unfallverursacher wurde ein 46-jähriger, aus Polen stammender Fahrer ermittelt. Er konnte an seiner Wohnanschrift in Oeynhausen aufgegriffen werden. Da der Fahrer unter Alkoholeinwirkung stand, wurde durch die Staatsanwaltschaft die Entnahme von Blutproben angeordnet. Es wurden mehrere Ermittlungsverfahren, u. a. wegen Verkehrsunfallflucht, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetzt und Kennzeichenmißbrauch eingeleitet. Das Führen von Fahrzeugen wurde untersagt. Bei dem Unfall entstand insgesamt ein Schaden von ca. 3.000 Euro. Das Fahrzeug wurde sichergestellt. /Sche











14.06.2021 • 13:45 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Fünf Neuinfektionen, vier Genesene, Inzidenz 13,6 - Jetzt 57 an/mit Corona Verstorbene


Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 2.622 (+5) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.509 (+4) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 13,6 (18 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht (wir berichteten).

Maximal zehn Personen aus drei Haushalten oder ein Haushalt und zwei weitere Personen aus einem anderen Haushalt, dürfen sich in der Öffentlichkeit und in der eigenen Wohnung treffen. Die hier zugehörigen Kinder werden dabei bis zu einem Alter von 14 (0-14) nicht eingerechnet. Getrennt wohnende Paare zählen als ein Haushalt. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden auf die Höchstzahl ebenfalls nicht angerechnet!

Aktuell sind im Landkreis Northeim 56 (0) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim 0 (0), Bodenfelde 1 (0), Dassel 9 (0), Einbeck 14 (-3), Hardegsen 1 (-1),
Kalefeld 2 (0), Katlenburg-Lindau 9 (0), Moringen 2 (0), Nörten-Hardenberg 1 (0), Northeim 16 (+4) und Uslar 1 (0) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 57 (+1) Personen verstorben.

Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 37.240 Personen (Stand: 9.6.2021) im Impfzentrum und 28.561 Personen (Stand 10.6.2021) bei den Hausärzten geimpft.

Eine zweite Impfdosis haben bisher 18.739 Personen (Stand: 9.6.2021) im Impfzentrum und 13.008 Personen (Stand 10.6.2021) bei den Hausärzten erhalten.
Alle weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus










14.06.2021 • 13:38 Uhr

Nicht Teil des Jobs: Polizeidirektion Göttingen sensibilisiert Amts- und Mandatsträgerinnen und -träger, wie sie mit Hass, Drohungen, Beleidigungen und Nötigungen umgehen sollten


Im Jahr 2020 wurden in Deutschland mehr als 9.000 Straftaten gegen den Staat und seine Vertreterinnen und Vertreter begangen - und damit fast doppelt so viele wie im Jahr 2019. Auch im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Göttingen ist ein Anstieg von Straftaten gegen Amts- und Mandatsträgerinnen und -träger im vergangenen Jahr zu verzeichnen gewesen.

Die nach wie vor steigenden Fallzahlen, das Wahljahr 2021 sowie die weiterhin grassierende Pandemie und die daraus resultierenden Veränderungen im gesellschaftlichen Klima hat die Polizeidirektion Göttingen zum Anlass genommen, Politikerinnen und Politiker, kommunale Verwaltungsspitzen sowie Vertreterinnen und Vertreter der Justiz im Rahmen einer Online-Veranstaltung über das Thema zu informieren. Ziel war es, die Teilnehmenden für potenzielle Gefahren zu sensibilisieren, ihnen Handlungsempfehlungen zu geben, wie sie sich schützen können und ihnen aufzuzeigen, was sie unternehmen können, sollten sie Opfer einer Straftat geworden sein. Darüber hinaus wurde auch direkt Betroffenen Raum gegeben, zu schildern, mit welchen Anfeindungen sie es im beruflichen Alltag als Vertreter des Staates zu tun haben und was es mit dem Menschen hinter dem Amt macht, wenn man angefeindet, beleidigt oder gar mit dem Tod bedroht wird.

Die Online-Veranstaltungen fanden im Mai und Juni in allen fünf Polizeiinspektionen im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Göttingen statt. Neben einer Reihe von Grußworten stand insbesondere jeweils ein umfangreicher Lagevortrag des jeweiligen Staatsschutzkommissariates im Mittelpunkt der Veranstaltung, der die Teilnehmenden über aktuelle Entwicklungen informierte und dafür sensibilisierte, mit welchen Phänomenen in der jeweiligen Region zu rechnen ist. Weiteres Thema waren die Zentralstellen zur Bekämpfung der Hasskriminalität beim Landeskriminalamt Niedersachsen und der Hasskriminalität im Internet bei der Staatsanwaltschaft Göttingen. Abschließend wurden den Teilnehmenden Präventionstipps an die Hand gegeben, wie sie sich grundsätzlich schützen können und wie sie vorgehen sollten, wenn sie Opfer geworden sind. Die Botschaft lautete: Beleidigungen, Nötigungen und Bedrohungen sind nicht "Teil des Jobs".

Gwendolin von der Osten, Präsidentin der Polizeidirektion Göttingen, freute sich, dass viele Personen des öffentlichen Lebens der Einladung zu den Online-Veranstaltungen gefolgt sind. Das zeige, wie aktuell das Thema ist und welche Bedeutung es für die Betroffenen auf allen politischen Ebenen hat. Die Polizei nehme das Thema nicht nur deshalb sehr ernst: "Straftaten gegen Amts- und Mandatsträgerinnen und -träger sind kein neues Phänomen, aber spätestens seit der Flüchtlingskrise im Jahr 2015 zunehmend ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Und auch die Corona-Pandemie hat noch einmal gezeigt, welche Ausmaße die Wut Einzelner zum Nachteil von Politikerinnen und Politikern sowie Menschen des öffentlichen Lebens annehmen kann", so die Präsidentin. Nicht immer bleibe es dabei bei Drohungen oder Hassbotschaften im Internet. Welche Folgen politisch motivierter Hass haben kann, zeige sich nicht zuletzt an der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke. "Wir als Polizei verurteilen Straftaten gegen Menschen, die sich für unser Gemeinwohl engagieren, auf Schärfste und werden diese Taten nicht hinnehmen. Denn sie führen dazu, dass sich für die Demokratie engagierte Menschen aus dem öffentlichen Diskurs zurückziehen und ein wichtiger Pfeiler unserer Demokratie darunter leidet - die Meinungsfreiheit, und damit auch die Demokratie selbst", ist Gwendolin von der Osten überzeugt. ots/Foto: Polizei










14.06.2021 • 11:11 Uhr

Alfeld: Betrunken auf dem Rasenmäher - Polizei schnappt 44-Jährigen mit über 2 Promille intus

Am gestrigen Sonntag, gegen 22:20 Uhr, kommt einer Funkstreifenwagenbesatzung ein Rasenmähertraktor auf der Weinbergstraße in Alfeld entgegen. Bei der Kontrolle des 44-jährigen Fahrers aus Alfeld wird festgestellt, dass dieser nicht unerheblich unter Alkoholeinfluss steht. Diese liegt jenseits der 2 Promille. Daraufhin wird eine Blutprobenentnahme angeordnet und dem Alfelder die Weiterfahrt mit seinem Aufsitzmäher untersagt. ni










14.06.2021 • 11:05 Uhr

Braunlage: Richtig dumm gelaufen - Chaotischer Besuch im Nationalpark Harz - "Übernachten nie wieder im Wald"

Am vergangenen Freitag, um 23.45 Uhr, meldete sich ein 26-Jähriger aus dem Landkreis Oldenburg bei der Polizei in Goslar und teilte mit, dass er sich im Wald mit seinem PKW festgefahren habe. Eine Suche nach dem Anrufer und dessen Freundin ergab, dass beide Personen mit ihrem PKW von der Bundesstraße 4 in den Wald /Nationalpark, auf den Ulmer Weg abgebogen waren.

Anschließend fuhren die Beiden fast drei Kilometer in den Wald. Beim Wenden rutschte der PKW dann einen Wiesenhang hinunter. Die jungen Leute suchten nach einer kostenfreien Übernachtungsmöglichkeit im Nationalpark. Die Bergung durch den ADAC und die Ordnungswidrigkeiten Anzeige machten dieses Vorhaben aber zu Nichte. Beide Personen waren glücklich gerettet worden zu sein und versicherten glaubhaft, nie mehr unerlaubt im Wald zu übernachten. red










14.06.2021 • 10:59 Uhr

Göttingen: Leitungswechsel beim Evangelischen Literaturportal

Beim Dachverband der evangelischen öffentlichen Büchereien gibt es nach fast 30 Jahren einen Wechsel in der Leitung. Neue Geschäftsführerin des Evangelischen Literaturportals wird die Literaturwissenschaftlerin Wiebke Mandalka, heißt es in einer Mitteilung vom Montag. Sie wird Nachfolgerin von Gabriele Kassenbrock, die das Amt seit 1992 ausübte und im Juni in den
Ruhestand geht.

Mandalka gehört dem sechsköpfigen Team der Geschäftsstelle seit 2016 an und arbeitete beim Portal als leitende Redakteurin und Projekt-Koordinatorin. Das Evangelische Literaturportal mit Sitz in Göttingen gibt Buchempfehlungen und Tipps zur Leseförderung und Literaturvermittlung in Büchereien, Kirchengemeinden, Kitas und Schulen und organisiert die Ausschreibung und Vergabe des jährlichen Evangelischen Buchpreises.epd










14.06.2021 • 10:55 Uhr

Corona-Virus-Lage am Montag: Inzidenzwert sinkt auf neuen Niedrigstwert von 13,8 im Kreis Northeim - Göttingen inzwischen bei 8

Das sind die Fakten der Corona-Viris-Lage in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:
Das Robert -Koch-Institut (RKI) teilt soeben einen tagesaktuellen Inzidenz-Wert für den Landkreis Northeim von 13,8 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen mit. Das ist ein neuer Niedrigstwert. Im Nachbarkreis Göttingen liegt dieser Fallwert noch mit 8 noch niedriger.

Ähnlich ist die Entspannung an der Ansteckungsfront in ganz Südniedersachsen. Die Inzidenzampel ist auf grün geschaltet.

red/Grafiken: RKI/ NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen










14.06.2021 • 10:44 Uhr

Stadtratswahl-Hammer: Veronica Gottschalk, Frau des Bürgermeisterkandidaten, kandidiert für Bad Gandersheimer Rat

Nicht meckern sondern mitmachen!
Frei nach dieser Devise hat sich eine weitere Persönlichkeit in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim auf den Weg gemacht, mit gutem Beispiel dabei zu sein. Veronika Gottschalk, Frau des unabhängigen Bürgermeisterkandidaten Peik Gottschalk (wir berichteten) , hat ihre Bereitschaft bekräftig, bei der Stadtratswahl am 12. September 2021 anzutreten. Das wurde am vergangenen Samstag auf einer Nomivierungskonferenz des CDU-Stadtverbandes Bad Gandersheim offiziell bestätigt und in einer Abstimmung festgelegt.

Damit erlebt Bad Gandersheim ein absolutes Novum. Noch nie in der kommunalpolitischen Geschichte der Stadt ist ein Ehepaar in der Konstellation - Frau kandidiert für den Stadtrat, Mann kandidiert für das Bürgermeisteramt - für ein Selbstverwaltungsgremium angetreten.

Wird es Bad Gandersheims neues kommunalpolisches Traumpaar?
red










14.06.2021 • 10:31 Uhr

Northeimer Handball Club: 3. Liga Team: Umzug von Joe Schuster! Endlich Ende der „VOR“-Vorbereitung!

Am vergangenen Samstag war es soweit. Ein weiterer NEUER im 3. Liga Team des NHC kam Northeim näher. Joe zog mit tatkräftiger Unterstützung des NHC nach Göttingen um. Der Umzug wurde mit zwei Kleinbussen von Gummersbach nach Göttingen an einem Tag erledigt. Unser DANK geht hierbei an Luca und Thorsten Burandt, Nicolas Brandt und Kevin Schiffer für ihre tolle Unterstützung. Joe wird nun noch ein bis zwei Wochen in Gummersbach sein und im Anschluss für eine Woche mit der luxemburgischen Nationalmannschaft zu einem Lehrgang nach Rostock gehen. Anfang Juli dürfen wir Joe dann endlich beim NHC im Training begrüßen. "Die Vorfreude ist riesig", so Joe Schuster.

Das restliche Team der 1. Herren Mannschaft hat ihre vierwöchige Vorbereitung auf die Ende Juni beginnende Vorbereitung erfolgreich abgeschlossen. Neben Athletik- und Laufeinheiten gab es hin und wieder auch mal den geliebten Handball zu sehen. Eine Leistungsdiagnostik bildete einen Höhepunkt und zeigte jedem Spieler seine Stärken und Schwächen auf. Mit einem individuellen Trainingsplan wurde im Anschluss jeder Spieler ausgestattet und wird in den nächsten zwei Wochen intensiv selbständig nach Plan trainieren.

Aufem Bild v. l. n. rechts - Joe Schuster, Luca Brandt (Jugendspieler NHC), Marc Schuster (Joes Vater), Sam Richard (Spieler VfL), Thorsten Burandt (NHC), Kevin Schiffer (Vorsitzender NHC) und Nicolas Brandt (NHC).Fotos:NHC












14.06.2021 • 10:27 Uhr

Klare Absage an feige Fake-Namen auf Facebook: Pistorius fordert Pflicht zu Identifikation in sozialen Netzwerken

Endlich mal ein mutiger Politiker, der den Personen, die mit Falschnamen und peinlichen Anonymitäten in den sozialen Netzwerken im Internet mit Verleumdungen, Beleidigungen, Hass und Hetze agieren, die klare Kante geben: Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) verlangt, dass soziale Netzwerke die wahre Identität ihrer Nutzer und Nutzerinnen künftig speichern. Es gehe darum, Hass, Hetze und Gewaltaufrufe im Internet besser verfolgen zu können, sagte Pistorius der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Montag). Er werde bei der Innenministerkonferenz, die am Mittwoch (16. Juni) beginnt, einen Vorschlag dazu machen: «Wir brauchen eine Identifizierungspflicht. Nach im Netz begangenen Straftaten muss auf hinterlegte Identitätsdaten zurückgegriffen werden können, um eine effektive Strafverfolgung zu ermöglichen.»

Wer unter einem Pseudonym in den sozialen Netzen aktiv sei, müsse bislang keine echten Daten beim Anbieter hinterlassen, erläuterte der Minister. Das müsse sich ändern. Eine Klarnamenpflicht bedeute das aber ausdrücklich nicht: «Natürlich soll sich jeder und jede im Netz anonym bewegen können.»

Nach Worten von Pistorius ist sich die Innenministerkonferenz in dieser Frage einig, bislang seien aber Netz-Politiker dagegen. Er schlägt vor, sogenannte Log-in-Fallen zu nutzen, um jemanden zu identifizieren. Wenn ein Nutzer im Netz einen Aufruf zur Gewalt oder
Hetze sehe und das dem Anbieter melde, stelle die Polizei eine Log-in-Falle. Beim nächsten Log-in mit seinem Account werde der Täter gefasst, seine IP-Adresse gespeichert. Der SPD-Politiker sagte: «Das wäre ein lohnenswerter, datensparender Ansatz, der nur diejenigen ins Visier nimmt, die strafrechtlich in Erscheinung treten.» Dann könnte man auf eine Identifikationspflicht für alle verzichten.

Der Minister geht davon aus, dass die Anbieter mitmachen werden: «Weil Facebook und Co. keine Schmuddelecke werden wollen, kein Hort von Hass und Hetze und Extremismus.» Das neue Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) umfasse nicht alle Bereiche und nicht alle gängigen Plattformen. Zudem bleibe die Identifizierung von einzelnen Nutzern nach wie vor schwierig. red










14.06.2021 • 10:19 Uhr

Kreisvolkshochschule Northeim: Sommersemester mit Einschränkungen gestartet

Das Programm Frühjahr/Sommer der Kreisvolkshochschule (KVHS) ist mit Einschränkungen angelaufen. Mit einem Hygienekonzept zur Vorbeugung gegen Corona wird für Sicherheit der Teilnehmenden und der Kursleitungen gesorgt. Viele Teilnehmende und die Verantwortlichen hoffen, dass das kommende Herbst/Winter-Semester im September unbeschwerter starten kann.

Durch neue Lockerungen der Corona-Verordnung darf der Mund-Nasen-Schutz am Platz jetzt abgesetzt werden. Der Nachweis über eine Testung, Genesung oder Impfung entfällt in den KVHS-Gebäuden. In Schulgebäuden bleibt die Test- oder Nachweispflicht bestehen.
Einige Kurse im Fremdsprachenbereich laufen, wenn auch zum Teil mit geringeren Teilnehmerzahlen. Die KVHS plant nun einen kleinen „Sprachensommer“. Infos dazu folgen.
Im Musikbereich gab es zahlreiche Beschränkungen wegen Corona.

Jetzt gibt es einige Neustarts. So soll zum Beispiel das nächste Netzwerktreffen der Kontaktstelle Musik am 23. Juni ab 19 Uhr wieder in Präsenz stattfinden – und zwar in der Wallstraße 40 in Northeim. Ein Workshop über das Band- und Orchestermusizieren im Internet hatte Anfang Mai knapp 50 Teilnehmende. Ein „Singen-Tut-Gut-Workshop“ läuft zurzeit donnerstags online über Zoom.

Im Programmbereich Gesundheit ist das Semester aus unterschiedlichen Gründen eher durchwachsen angelaufen. So ist zum Beispiel in einigen Kursen die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht worden. Die Kurse sind dann ausgefallen.

Im Programmbereich Grundbildung, Alphabetisierung, Zweiter Bildungsweg sind fast alle Kurse angelaufen. Ab Mitte Juli 2021 steht die Zeugnisübergabe für die Nichtschülerinnen und -schüler des Abschlusslehrganges Hauptschulabschluss/Realschulabschluss an.
Die Planungen für die Sommerakademie vom 26. bis 30. Juli in Brunshausen bei Bad Gandersheim laufen.

Einzelheiten über die Angebote der KVHS gibt es auf kvhs-northeim.de. Wer Fragen hat, kann sich telefonisch unter der Nummer 05551/708-8210 an die Kreisvolkshochschule wenden. lpd












14.06.2021 • 08:30 Uhr

Claus König aus Clus richtet Fragen ans Rathaus - Bürgermeisterin Franziska Schwarz antwortet

Er ist der wohl eifrigste Fragesteller in der vergangenen Legislaturperiode des Bad Gandersheimer Stadtrates: Bürger Claus König aus Clus. Wie angeboten, nutzte König die Offerte der Bürgermeisterin, seine Fragen vorab an die Verwaltung zu richten.


König:
1. Frau Bürgermeisterin, Sie haben in der 37. Ratssitzung am 29.4. mitgeteilt, dass es für die Stadt Bad Gandersheim aus mehreren Förderprogrammen bis zu 2, 5 Millionen Euro gibt. Dazu meine Fragen: wie viel Eigenmittel werden dazu benötigt, da Förderungen ja nie hundertprozentig vom Zuschussgeber gefördert werden.

2. Die zweite Frage dazu: was wird gefördert und wie profitieren die Dörfer davon? Sollte das Geld, wie von mir befürchtet wird, nur der Kernstadt zugutekommen, müssten Sie für die Dörfer anderweitig Mittel bereitstellen.

3. Noch eine Frage zum Verkauf des Campingplatzes: wie hoch waren bisher die Pachteinnahmen und wie werden diese Mindereinnahmen in Zukunft ausgeglichen? Wurde der Campingplatz zum Verkauf öffentlich ausgeschrieben und wenn nicht, warum nicht? Denn Sie haben ja den Grundbesitz der Bürgerinnen und Bürger verkauft und nach meinem Verständnis hätten Sie das höchste Angebot annehmen müssen!

Ich bitte Sie diese Fragen in der Ratssitzung zu verlesen und zu beantworten.

Eine Anmerkung noch zu der Landesgartenschau:

Es hat immer geheißen, die Dörfer sollen davon profitieren. Bisher habe ich davon leider noch nichts mitbekommen. Hier ein Vorschlag von mir dazu: Warum gibt es nicht eine Art Stempelrunde, so dass die Dörfer erwandert werden oder mit dem Fahrrad abgefahren werden können ( ähnlich wie die Harzerwandernadel)?

Nun, da Bürger Klaus König nicht an der Videokonferenz-Ratssitzung teilnehmen konnte, kündigte die Bürgermeisterin bei ihrer allgemeinen Antwort an, die wolle Klaus König direkt informieren. Deswegen wurden seine Fragen einschließlich der Antworten nicht in der Videothek-Konferenz vorgelesen. Für die Ratsmitglieder würden Fragen und Antworten dem Protokoll beigefügt.

Nun, dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group liegen sowohl die König-Fragen als auch die Antworten von Bürgermeisterin Franziska Schwarz vor. Alles ist in dieser aktuellen Nachricht dokumentiert.

red/Fotos: Fis WMG / Screen Ausschnitte Antwort der Bad Gandersheimer Bürgermeisterin
















14.06.2021 • 08:08 Uhr

CDU im Kreis Northeim: Kandidaten-Kür am 14. Juni in Uslar - Einbeck-Gandersheim von Dirk Ebrecht angeführt

Nach SPD und FDP folgt in dieser Woche die Kreis CDU mit der Kür ihrer Kandidatinnen und Kandidaten für die Kreistagswahl am12. September. In einer bemerkenswerten Einladung hat Kreisvorsitzende Kerstin Lorentsen die Mitglieder zu einem Treffen am 14. Juni eingeladen. Dem Vernehmen nach findet das Nominierungsmeeting in Uslar statt.

Für den Wahlbereich Einbeck-Bad Gandersheim ist die Liste mit folgenden Kandidatinnen und Kandidaten als Entwurf eingepflegt:

An erster Stelle mit dem Kreistagsabgeordneten Dirk Ebrecht aus Stroit. Platz zwei nimmt die CDU-Ratsfrau aus Einbeck-Opperhausen Beatrix Rostalski-Tappe ein. An dritter Stelle der Bad Gandersheimer Nachwuchspolitiker David Artschwager aufgestellt werden. Platz vier ist für den Gandersheimer CDU-Ratsherrn Hendrik Geske aus Ackenhausen vorgesehen. Platz fünf nimmt der frühere Kreistagsabgeordnete Helmar Breuer aus Einbeck ein. Es folgen auf Platz sieben die Eindecker Ratsfrau Hoffmann-Taufall und auf Platz sieben ist Bad Gandersheims CDU-Stadtverbandesvorsitzender und Ex-Stadtbrandmeister Günter Ahrens gesetzt. red /Fotos: Fis WMG /Screen Ausschnitt CDU-Einladung
















14.06.2021 • 07:48 Uhr

Brunshausen/Ackenhausen: Grasernte startet spät, aber gut

In vielen Teilen Niedersachsens - so auch in der Heberbörde Brunshausen - Ackenhausen - haben die Landwirte die schönen Tage genutzt, um ihre Wiesen abzumähen. Dass der erste Schnitt bis in den Juni hineingeht, ist jedoch ungewöhnlich, schreibt der Landvolk-Pressedienst. Im vergangenen Jahr sei zu dieser Zeit bereits der zweite Schnitt eingefahren worden. „Durch das kalte Wetter im Frühjahr sind die Gräser in ihrer Entwicklung zwei bis drei Wochen später dran als sonst“, erläutert Dr. Karsten Padeken, Vorsitzender des Grünland-Ausschusses im Landvolk Niedersachsen. Die Qualität eigne sich daher trotz des späten Zeitpunkts noch für eine qualitativ gute Grassilage für die anspruchsvollen Milchkühe, die auf ein hochwertiges Futter mit optimalen Eiweiß- und Energiegehalten angewiesen sind.

„Jetzt hat man eine reelle Chance, gutes Futter einzufahren“, meint der Milchviehhalter. Schließlich müssen die Grashalme auch noch „anwelken“, um mit einem Trockensubstanzgehalt von mehr als 30 Prozent siliert und im Fahrsilo gelagert werden zu können. Wer es zu früh versucht hat, lief gerade im Norden Niedersachsens Gefahr, Fahrspuren auf seinen Wiesen zu hinterlassen und Erde mit in den Silohaufen zu fahren.

„Durch die großen Mengen an Aufwuchs dauert das Abtrocknen des Bodens in diesem Jahr besonders lange“, lautet Padekens Erfahrung. Denn das Gras habe sich bei den kühlen Temperaturen gut bestockt und stehe relativ dicht. Nach zwei trockenen Jahren und einem normalen stellt diese erhebliche Menge an hochwertigem Grundfutter jedoch eine große Erleichterung für die Bauern dar.

Aufgrund der kommenden wechselhaften Witterung werde die Heuernte an der Küste – im Gegensatz zum Binnenland – jedoch noch auf sich warten lassen. „Daran denkt hier noch keiner“, beschreibt Padeken die Situation in der Wesermarsch. Über alle Landstriche hinweg tragen die Landwirte jedoch Sorge für die Tiere, die auf ihren Wiesen leben. Besonders die Rehkitze, die dort zu dieser Jahreszeit oft liegen, lassen sich von Drohnen mit Wärmebildkameras aufspüren und in Sicherheit bringen. Wer auf solches Equipment noch verzichten muss, geht mit dem Jäger und seinem Hund oder der Familie durch das Gras und bringt die Tierkinder vor dem Schnitt in Sicherheit. LPD / Foto: Fis WMG










14.06.2021 • 07:38 Uhr

Bad Gandersheim: Fausthiebe ins Gesicht, Tritte in den Bauch - Polizei belegt Streithähne mit Strafanzeigen

Aggressive Lage am Sonntag um 0.50 Uhr:
Zur angegeben Tatzeit ist es in der Straße Hagen in der südniedersächsischen Kur- und Reha Stadt Bad Gandersheim zu einer wechselseitigen Körperverletzung gekommen. Hierbei hat ein 37-Jähriger einen 39-Jährigen mit beiden Fäusten ins Gesicht geschlagen und zudem in den Bauch getreten. Der 39-jährige erlitt hierdurch diverse Platzwunden im Gesicht. Der 39-jährige revanchierte sich, indem er den 37-jährigen zu Boden schubste. Dieser wiederum trug eine Schürfwunde am Knie davon. Gegen die beiden alkoholisierten Streithähne wurde jeweils ein Strafverfahren wegen Körperverletzungen. red










13.06.2021 • 21:04 Uhr

Kurhaus unter dem Hammer: Rätselraten über den Ersteigerer - Stecken AfD-Kreise hinter dem Deal? Riedlberger halbzufrieden - Was macht die Stadt?

Nach der Versteigerung des ehemaligen Kurhauses für 500.000 Euro an einen unbekannter Bieter hat das große Rätselraten in der Stadt eingesetzt. Wilde Spekulationen schwirren herum. Von einem Strohmann ist die Rede. Er habe die Immobilie im Auftrag einer politischen Gruppierung ersteigert. Hier wird immer wieder Kreise der AfD ins Spiel gebracht.

Der frühere Eigentümer Robert Riedlberger war am Freitag ahnungslos. "Ich weiß nicht wer das Kurhaus ersteigert hat", sagte er in einem Telefongespräch mit dem Redaktionsnetzwerk. Er sei "halbzufrieden" mit dem Ergebnis der Versteigerung in dem Kölner Auktionshaus. Vor dort erwarte er in den nächsten 14 Tagen die offizielle Bestätigung. Riedlberger hielt es aber auch für möglich, dass "mich der Erwerber vorher telefonisch kontaktieren könnte. Das ist nicht unüblich." Bislang scheint das nicht passiert zu sein.

Mit Spannung wird jetzt die Reaktion im Bad Gandersheimer Rathaus erwartet. Auch dort wird man in Kürze von dem Eigentümerwechsel in Kenntnis gesetzt werden müssen. Das hat damit zu tun, weil die Stadt bei dieser Art von Immobiliengeschäften ein Vorkaufsrecht hat. Sie hat damit u.a. eine Handhabe, Nutzungen der Immobilie zu verhindern, die gegen die Interessen der Stadtentwicklung gerichtet sein könnten. Nimmt die Stadt ihr Vorkaufsrecht in Anspruch kommt der Übernehmer aus der Versteigerung nicht zum Zuge. Allerdings hat die Stadt dann an Riedlberger die halbe Millionen Euro zu zahlen.

Jetzt muss sich das Bad Gandersheimer Rathaus erst einmal in Geduld üben, um den Ersteigerer der Ex-Kurhausimmobilie zu erfahren.red /Foto: Fis WMG










13.06.2021 • 20:21 Uhr

Bad Gandersheim heute: Vandalismus, Diebstahl, gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr und Beamtenbeleidigung

Tatort: Bad Gandersheim, Steinweg und auf dem Salzberge, Tatzeitraum: Heute, Sonntag, 13. Juni 2021, zwischen 05:30 Uhr und 06:10 Uhr:

Im angegebenen Tatzeitraum ist es durch einen 23-Jährigen aus einem Bad Gandersheimer Ortsteil und einem 22-Jährigen aus Kreiensen zunächst zu einer Sachbeschädigung gekommen. Die beiden alkoholisierten Täter haben hierbei den rechten Außenspiegel eines VW Golf durch Tritte beschädigt. Danach wurden durch die Täter mehrere Gullideckel ausgehoben und diverse Kennzeichen an verschieden Pkw entwendet.

Die alarmierte Polizei griff ein. Während der Aufnahme durch die Polizei wurde ein einschreitender Polizeibeamter durch den 22-jährigen Kreiensener zudem mehrfach beleidigt. Die Taten konnten größtenteils durch Zeugen beobachtet werden.

Sollte es weitere Zeugen geben, die noch nicht mit der Polizei gesprochen haben, melden diese sich bitte bei der Polizei Bad Gandersheim unter der Telefon 05382-919200 (bas)










13.06.2021 • 20:15 Uhr

Viele Personen im Bereich "Blauer Haufen" flüchten als die Polizei erschien - Rücksäcke vergessen

Am gestrigen Abend wird an einer Wetterschutzhütte im Bereich des Rammelsbergs / "Blauer Haufen" im Landkreis Goslar von der alarmierten Polizei eine Vielzahl von Personen festgestellt. Bei der anschließenden Kontrolle flüchtet ein Großteil unerkannt vom Ort. Nach ersten Schätzungen der Polizei könnten es sich insgesamt um ca. 30 bis 40 Personen gehandelt haben. Die "Geflüchteten" haben zum Teil ihre persönlichen Gegenstände, u.a. Rucksäcke zurückgelassen. Die Rucksäcke wurden sichergestellt und können bis zur Übergabe an das Fundbüro der Stadt Goslar bei der Polizei Goslar abgeholt werden. Dazu wurde der Bereich stark "vermüllt" hinterlassen.

Die Polizei Goslar hat mehrere Verfahren aufgrund der erheblichen Verschmutzungen in diesem Waldbereich eingeleitet, weiterhin werden Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz im Zuge der Corona-Pandemie geprüft. red











13.06.2021 • 20:10 Uhr

Esebeck/Göttingen: Baustellenkran stürzt auf Rohbau - Arbeiter kommt ums Leben, ein weiterer schwerstverletzt

Bei einem schweren Kranunfall auf der Baustelle eines Mehrfamilienhauses in Esebeck (Landkreis Göttingen) sind am Samstagnachmittag (12.06.21) gegen 15.15 Uhr ein Mitarbeiter einer Baufirma aus dem Sauerland (Nordrhein-Westfalen) tödlich und ein weiterer schwerstverletzt worden. Die Identität des Getöteten ist auch einen Tag nach der Tragödie weiterhin unbekannt. Sein 40-jähriger Arbeitskollege wurde in die Göttinger Uniklinik eingeliefert und notoperiert. Er ist derzeit nicht vernehmungsfähig. Der 42 Jahre alte, mutmaßliche Kranführer erlitt einen Schock. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, steht noch nicht fest. Experten des Gewerbeaufsichtsamtes und der Berufsgenossenschaft erschienen noch am Samstag am Unglücksort.

Ersten Erkenntnissen zufolge, kippte der Baustellenkran während Ladetätigkeiten aus noch ungeklärter Ursache plötzlich um. Er fiel auf das Obergeschoss des Rohbaus und begrub den einen Bauarbeiter unter sich. Er war vermutlich sofort tot. Sein Kollege wurde eingeklemmt und schwerstverletzt.

Für die weiteren Ermittlungen wurde die Baustelle beschlagnahmt. Wegen des auf der Straße liegenden, umgestürzten Krans bleibt die Ortsdurchfahrt Esebeck weiter gesperrt. Eine Umleitung ist eingerichtet. Am Unglückort waren eine Vielzahl an Rettungskräften im Einsatz.jk










13.06.2021 • 20:05 Uhr

Unfall-Drama! Frontalzusammenstoß auf Landesstraße 554 bei Göttingen - Auto gerät auf Gegenfahrbahn - Motorradfahrer tödlich verletzt

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Landesstraße 554 ist am Sonntagnachmittag (13.06.21) gegen 15.35 Uhr ein Motorradfahrer tödlich verletzt worden. Die Unfallstelle befindet sich zwischen dem Kreisel Bundesstraße 27/Zubringer A 7 und der Abfahrt Lenglern (Landkreis Göttingen). Der Streckenabschnitt ist vermutlich für die umfangreichen Bergungsarbeiten noch bis zum späten Abend voll gesperrt.

Nach ersten vorliegenden Informationen geriet ein aus Richtung Kreisel kommender Opel einer Familie aus dem Landkreis Göttingen in einer scharfen Linkskurve kurz vor der Abfahrt Lenglern aus bislang ungeklärter Ursache nach links auf den Gegenfahrstreifen und stieß frontal mit dem entgegenkommenden Krad zusammen. Der Motorradfahrer verlor bei der Kollision sein Leben.
Der 37 Jahre alte Fahrer des PKW und die vier Insassen wurden verletzt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. jk










13.06.2021 • 19:33 Uhr

Bad Gandersheim: Irrer Mercedes-Fahrer aus Holzminden flüchtet rücksichtslos

Tatort: Bad Gandersheim, Tatzeitraum: Gestern, Samstag, 12. Juni 2021,13:53 Uhr bis 14:10 Uhr:

Zur angegeben Tatzeit hat ein 35-Jähriger aus Holzminden zunächst eine Familie in der Odastraße in Bad Gandersheim bedroht und zu erpressen versucht, berichtet soeben ein Sprecher der Polizei in Bad Gandersheim. Während der Anfahrt der Polizei kommt diesen der 35-Jährige (namentlich dem Opfer und somit der Polizei bekannt) mit einem schwarzen Mercedes in der Odastraße entgegen. Der 35-Jährige flüchtet daraufhin mit seinem Pkw über die Ludolfstraße, die Roswithastraße, den Lohmühlenweg über die Hildesheimer Straße in Richtung Lamspringe.

Der 35-Jährige fährt hierbei derart schnell und rücksichtslos, dass zwei andere Pkw-Führer jeweils nur durch eine Vollbremsung einen Zusammenstoß gerade so verhindern konnten. In einem Pkw wurde eine 24-jährige Beifahrerin durch das eingeleitete Bremsmanöver sogar leicht verletzt. Der 35-Jährige konnte trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen nicht mehr gestellt werden.

Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen Bedrohung und Erpressung, Gefährdung des Straßenverkehrs und Verkehrsunfallflucht eingeleitet. Da der 35-Jährige auch nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, wird zudem wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen ihn ermittelt. Personen, die während der Flucht des Mercedes-Fahrers ebenfalls gefährdet oder geschädigt wurden, sowie Zeugen, die die Flucht beobachtet haben, melden sich bitte bei der Polizei Bad Gandersheim unter der Telefon 05382-919200 (bas)










13.06.2021 • 18:56 Uhr

Jagdversammlung der Jagdgenossenschaft Clus im Freiluftcafe Löning in Brunshausen - Anmeldungen erwünscht

Der Jagdvorstand der Jagdgenossenschaft Clus hat zur diesjährigen Jagdversammlung am 24. Juni 2021 auf dem Klosterhof der Familie Löhning eingeladen. Das Treffen beginnt um 19 Uhr , berichtet Genossenaschaftsvorsitzender Claus König.

Auf Grund der Corona Lage müssen die dann geltenden Coronabestimmungen beachtet werden. Die Versammlung wird bei Löhnings unter freiem Himmel stattfinden. Im Anschluss an die Versammlung gibt Wild vom Grill.

Um die Veranstaltung zu planen werden für die Organisation bis zum 22. Juni die Anmeldungen der Teilnehmer erwünscht. Zu richten sind sie bitte an Benno Löhning Telefon 05382-3141 oder Claus König Tel 05382- 5417 oder per Mail an clauskoenig@gmx,de

red











13.06.2021 • 18:45 Uhr

52-Jähriger verliert Kontrolle über sein Motorrad - Unfall mit 11.000 Euro Schaden

Am gestrigen Samstagmittag, es war 12.50 Uhr, befuhr ein 52-jähriger Hannoveraner mit seinem Motorrad zunächst die Bundesstraße 3 in Höhe Einbeck. Im Bereich der Abfahrt zur Hannoverschen Straße verlor er in der dortigen Rechtskurve die Kontrolle über sein Krad und geriet im weiteren Verlauf links an der Verkehrsinsel vorbei in den Gegenverkehr. Hierbei streifte er den entgegenkommenden Pkw eines 65jährigen Fahrers aus Mechtersen. Beide Verkehrsteilnehmer wurden bei dem Unfall nicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von ca. 11.000 Euro.kr










13.06.2021 • 18:38 Uhr

Northeim: Taxi und Mofa auf Kollisionskurs - Polizei entlarvt Mofafahrer mit 1,5 Promille Alkohol im Blut

Am Samstag, gegen 22 Uhr, ereignete sich ein Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich der Rückingsallee / Friedrich-Ebert-Wall in Northeim. Ein 47-jähriger Northeimer befuhr mit seiner Mofa die Rückingsallee, um von dort nach rechts in den Friederich-Ebert-Wall abzubiegen. Zeitgleich befuhr ein 59-jähriger mit seinem Taxi den Friedrich-Ebert-Wall, um nach links in die Rückingsallee abzubiegen. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, da der Mofafahrer in seinem Abbiegevorgang im großen Bogen zu weit links fuhr. Es entstand Sachschaden in Höhe von 1500 Euro. Personen wurden nicht verletzt. Bei der Unfallaufnahme stellten die eingesetzten Beamten fest, dass der Mofafahrer unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand. Ein Test ergab einen Wert von über 1,5 Promille. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt und die Weiterfahrt untersagt.sch











13.06.2021 • 18:32 Uhr

Das Volk hat entschieden: Schweizer sagen Nein zu CO2-Gesetz - Klare Ansage gegen höhere Spritpreise

Das ist ein dickes Ausrufungszeichen für die Grünen in Deutschland!
Die Schweizerinnen und Schweizer haben ein neues Gesetz zum Klimaschutz abgelehnt. In einem Referendum am Sonntag sagten laut Hochrechnungen vom späten Nachmittag rund 51 Prozent der Stimmberechtigten Nein zu dem geplanten CO2-Gesetz, das unter anderem
höhere Benzinpreise zur Folge gehabt hätte.

Die Grünen-Politikerin Regula Rytz sprach von einem enormen Rückschlag. Die Regierung in Bern wollte mit dem Gesetz den Ausstoß der klimaschädlichen Treibhausgase senken und somit die Erderwärmung bremsen. Das CO2-Gesetz sollte mit einem Mix aus finanziellen Anreizen und
einem Zur-Kasse-Bitten das Verhalten steuern. «Wer dem Klima schadet, darf das nicht gratis machen», lautet die Parole der Umweltministerin Simonetta Sommaruga.

So sah der Gesetzentwurf höhere Preise für Benzin, Diesel und Flugreisen vor. Die Gegner des Gesetzes wie die rechtsnationale Schweizerische Volkspartei argumentierten, dass die steigenden Preise die ärmeren Schichten der Bevölkerung besonders hart getroffen
hätten. Mobilität dürfe nicht bestraft werden. Zudem sei das Gesetz ein «bürokratisches Monster», das der Schweizer Wirtschaft die Luft zum Atmen genommen hätte. Um sich von der Corona-Krise zu erholen, bräuchten die Unternehmen Flexibilität. red/epd










13.06.2021 • 18:28 Uhr

Bad Gandersheim: Kinderfeuerwehren starten eine Super-Aktion- Bitte Steine mit Feuerwehrmotiven bemalen!

Stadtjugenfeuerwehrwart Falk Heinrich hat sich mit einer tollen Einladung an alle Familien mit Kindern in Bad Gandersheim gewandt. Darin ermuntert er zur Teilnahme an verschiednen Aktionen. Das Vorhaben ist von Stadtbrandeister Kai-Uwe Roßtock ausdrücklich begrüßt worden und er hat für die Teilnahme geworben.

Falk Heinrich:
Liebe Kinder, Liebe Eltern, aber auch Liebe aktive, Freunde und Förderer der Kinderfeuerwehren im Stadtgebiet der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim!

Ab heute startet unsere zweite übergreifende Challenge zwischen den Kindern der beiden Kinderfeuerwehren im Stadtgebiet. Es starteten aber auch die gemeinsamen Aktionen, die wir uns als Team der Betreuerinnen und Betreuer, für die nächsten acht Wochen gemeinsam überlegt haben. Für diese Zeit wird es immer am Ende der Woche eine neue Beschreibung der Aktion bzw. Challenge geben, die wir uns für euch überlegt haben.

Es bleibt also weiterhin spannend. Aber so viel sei gesagt: wir basteln, treiben Sport, lösen Rätsel, sind eigenständig kreativ und lassen unserer Phantasie freuen lauf. Machen einfach Sachen, die Spaß machen und die Kinder gern tun, oder auch gut tun.

Heute hoffen wir auf die Mithilfe aller, die uns gut gesonnen sind und sehen, dass die Kinder ganz lange zu kurz gekommen sind und aus diesem Grund solidarisch mit ihnen und uns gegenüber sein möchten.

Oder halt auch einfach noch mal an einem Kinderfeuerwehr Dienst teilnehmen möchten ;-).
Wir bitten alle Kinder, aktiven Feuerwehrkameradinnen- und Kameraden, Förderer und Freunde sich einen Stein zu suchen, diesen mit einem Feuerwehrmotiv oder etwas das einen mit der Feuerwehr verbindet zu bemalen, am besten noch zu imprägnieren und dann auf das Podest am Rathaus in Bad Gandersheim zu legen.

Ziel ist es, das Podest zu umrunden und dann mit den Steinen die Treppe runter zu kommen. Achtet bitte darauf, dass die Steine nicht zu Stolpersteinen werden, legt sie ganz an den Rand und nicht in den Weg.

Für diese Aktion haben wir uns ein zeitliches Limit von vier Wochen bis zum 15. Juli 2021 gesetzt. An diesem Tag werden wir

1. den schönsten Stein küren und auch für die nächsten zehn schönsten Steine einen kleinen Preis organisieren.

2. Die Steine rund um das Stadtgebiet, der Harz- und Heberbörde an beliebte Plätze wieder ausgesetzt, dass diese noch mal bei einem Ausflug gefunden werden können.
Und jetzt geht es los, bemalt alle fleißig einen Stein.

Damit wir die Gewinnerinnen und Gewinner hinterher bekannt geben können, schreibt bitte euren Vornamen und die KF bzw OF hinten auf den Stein.
Mal gucken wie viele wir in unserer Feuerwehrfamilie so sind, Eure Kinderfeuerwehren im Stadtgebiet!"










13.06.2021 • 17:34 Uhr

FDP-Hammer! Grascha zum Landratskandidat gewählt! Freie Demokraten gehen mit 60 Kandidatinnen und Kandidaten in die Kreistagswahl

Christian Grascha ist bei der Kreiswahlversammlung der Freien Demokraten im Landkreis Northeim zum Kandidaten für die anstehende Landratswahl gewählt worden. „Ich freue mich sehr über dieses große Vertrauen unserer Mitglieder und freue mich nun auf den gemeinsamen Wahlkampf mit der CDU, der FDP und vielen weiteren Unterstützern“, so Grascha nach seiner Wahl. Unter anderem waren an dem Tag Roy Kühne MdB, Konstantin Kuhle MdB, der Duderstädter Bürgermeister Thorsten Feike sowie der ehemalige Polizeipräsident Uwe Lührig vor Ort, um ihre Unterstützung für Grascha Kandidatur zu zeigen. Grascha erhielt in geheimer Abstimmung 95,6% der Stimmen. Er machte in seiner Vorstellungsrede deutlich, dass der Landkreis einen Neustart braucht. „Bloßes Verwalten reicht nicht. Wir müssen es selbst in die Hand nehmen, um die Chancen für den Landkreis zu nutzen“, so Grascha. Als zentrale Felder nannte der gemeinsame Landratskandidat von CDU und FDP die Felder wirtschaftliche Entwicklung, ein sicheres Leben im Landkreis, die Förderung des Ehrenamtes und beste Schulen und Kitas für unsere Kinder. „Unsere Töchter sind 9 und 6 Jahre und ich möchte, dass sie so wie alle Kinder in 10 bis 15 Jahren alle Chancen in unserer Region haben und nicht gezwungen sind, wegzuziehen. Auch das ist mein Antrieb“, so Grascha.

Für die Kreistagswahl gehen die Freien Demokraten mit 60 Kandidatinnen und Kandidaten ins Rennen. Dies sei eine Rekordbeteiligung. Auf den ersten drei Plätzen stehen folgende Personen auf den jeweiligen Listen. Wahlbereich Nörten-Hardenberg, Katlenburg-Lindau, Hardegsen und Moringen 1. Dr. Christian Eberl, 2. Bernd Bundstein und 3. Magdalena Gruber, Wahlbereich Northeim, Kalefeld 1. Tobias Schnabel 2. Edgar Martin und 3. Kornelia Ilsemann, Wahlbereich Dassel, Uslar, Bodenfelde 1. Melanie Bludau-Kater, 2. Antje Zacharias und 3. Marcel Bufi und für den Wahlbereich Bad Gandersheim, Einbeck 1. Christian Grascha, 2. Dr. Marion Villmar-Doebeling und 3. Torge Gipp. „Die Vielzahl der Bewerberinnen und Bewerber zeigt, dass die Freien Demokraten hochmotiviert sind und etwas für unseren Landkreis bewegen wollen. Es gibt viel zu tun“, so die stellvertretenden Kreisvorsitzenden Marion Villmar-Doebeling und Eckhard Ilsemann. red












13.06.2021 • 09:19 Uhr

Corona-Virus-Lage am Sonntag: Inzidenzwert im Kreis Northeim fällt wieder auf 14,4 - Fallzahlen im brutalen Sinkflug

Das sind die neuesten Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Sonntag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt soeben offiziellen einen Inzidenzwert für den Landkreis Northeim von 14,4 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen mit. Der Sinkflug der Ansteckungen setzt sich damit deutlich fort. Die Tendenz ist weiter auf ein spürbares Abklingen der Pandemie ausgerichtet. Und das ist landesweit so. Das belegen die Fakten!

red/Grafiken: RKI/NDR /Gesundheitsministerium Niedersachsen










13.06.2021 • 09:12 Uhr

Niedersachsen für längere Unterstützung von Impfzentren

Viele Bundesländer wollen bis Ende September einen großen Teil ihrer Impfzentren schließen, Niedersachsen steht diesem Schritt allerdings noch skeptisch gegenüber. Eine einheitliche
Regelung ist nicht in Sicht, wie eine Umfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) bei den Gesundheitsbehörden ergab. Ministerpräsident Stephan Weil hatte am Donnerstag nachdrücklich angemahnt, noch einmal die Diskussion über die Perspektiven der Impfzentren zu führen. Hintergrund ist, dass der Bund ab Ende September die finanzielle Unterstützung der Impfzentren einstellt.

Er habe erhebliche Zweifel daran, ob es ein kluges Vorhaben ist, die Impfzentren zu schließen, betonte Weil. «Entsprechende Schleifspuren wären bereits in wenigen Wochen feststellbar, weil die Impfzentren die Zweitimpfungen mit in ihre Planungen einbeziehen müssen. Mit AstraZeneca könnten dann bereits Anfang Juli, bei den anderen Impfstoffen Mitte August keine neuen Erstimpfungen mehr erfolgen.»

Gleichzeitig sei zu erwarten, dass viele niedergelassene Ärztinnen und Ärzte im Sommer einen Urlaub antreten werden. Deshalb solle «unbedingt im Bundesgesundheitsministerium noch einmal überprüft werden», ob nicht die Infrastruktur der Impfzentren im ganzen Sommer
und darüber hinaus weiterhin gute Dienste leisten könne.

Der Sprecher des niedersächsischen Sozialministeriums, Oliver Grimm, sagte dem epd, die Frage, wann die Impfzentren in Niedersachsen ihren Betrieb einstellen können, werde vom Verlauf der Impfkampagne über den Sommer und den entsprechenden Bund-Länder-Beratungen abhängig sein. «Derzeit befinden sich noch viele Niedersächsinnen und Niedersachsen auf den Wartelisten der Impfzentren und wir haben heute noch keine Lieferankündigung des Bundes für die zu erwartenden Impfstoffmengen im dritten Quartal.»
red/

Das Bild zeigt das Impfzentrum in der Northeimer Stadthalle.Fotos: Fis WMG











13.06.2021 • 09:07 Uhr

Landesgartenschau 2022: Wasserspiele vorgestellt - Schadzek: Alles mit Trinkwasser gespeist

Im Rahmen ihrer Präsentation hat die Expertin Franziska Schadzek vom Planungsbüro nsp Hannover in der jüngsten Video-Konferenz des Bad Gandersheimer Stadtrates Details für den geplanten Sport- und Spielpark auf dem Gelände der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim vorgestellt und erklärt. Konkret ging Schadzek unter anderem auf das ehrgeizige Vorhaben der umfangreichen Wasserspiele ein. Wasser ist ein zentrales Thema der nächstjährigen Landesgartenschau. Neben Wasserläufen mit Handpumpen soll auch eine Archimedische Spirale installiert werden. Sie kann von Besucherinnen und Besuchern spielerisch benutzt werden. Der gesamte Wasserkreislauf der Spielinstallationen wird nach Angaben von Franziska Schadzek mit Trinkwasser gespeist. red/Fotos: Fis WMG












13.06.2021 • 08:57 Uhr

Gesellschaft für bedrohte Völker Göttingen schlägt Alarm: Morddrohungen gegen indigene Aktivistin

GfbV ist besorgt über die Todesdrohungen gegen Leila Rocha - Guarani Kaiowá-Anführerin widersetzt sich Übergriffen der Agrarwirtschaft

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen ist besorgt über die Todesdrohungen gegen Leila Rocha. Die Anführerin der Guarani Kaiowá widersetzt sich seit Jahren Übergriffen durch die Agrarwirtschaft in der Gemeinde Japorã im brasilianischen Bundestaat Mato Grosso do Sul. „Landwirtschaftliche Großkonzerne bauen dort unter massivem Pestizideinsatz Soja, Mais, Zuckerrohr und Eukalyptus in Monokultur an und vereinnahmen dafür immer größere Flächen“, berichtet Regina Sonk, GfbV-Referentin für indigene Völker. „Auch für die extensive Rinderhaltung zerstören sie die ursprüngliche Natur und damit die Lebensgrundlage der Indigenen, die dort leben.“ Wer sich diesem treiben widersetze, begebe sich in Lebensgefahr, wie die zunehmenden Gewalttaten gegen indigene Führungspersonen zeige.

Leila Rocha hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, diesen Teil des traditionellen Landes der Guarani Kaiowá offiziell als indigenes Gebiet anerkannt zu bekommen. Während der Amtszeit von Präsidentin Dilma Rousseff wurde es demarkiert. „Den letzten Schritt im Anerkennungsprozess, die homologação, hat die Regierung Bolsonaro 2019 unterbunden“, erklärt Sonk. „Seither kämpfen die Guarani Kaiowá gegen die Verdrängung durch die Sojabarone und die Übergriffe der Bundespolizei. Mit ihrem Territorium verteidigen sie die letzten noch intakten Wälder und Flüsse in der Region.“

Die indigenen Völker Brasiliens stünden unter dem Druck einer offen indigenen-feindlichen Regierung, die die Vereinnahmung von Land und Gemeingütern durch Großkonzerne unterstützt. Gleichzeitig verschärfe sich ein Klima der Gewalt und Straflosigkeit. „Internationale Öffentlichkeit kann zu einem besseren Schutz für Menschen wie Leila Rocha beitragen. Lokale Führungspersonen wie sie sind das Kernstück der indigenen Bewegung Brasiliens. Sie sind es, die sich täglich Gefahren aussetzen und den Aggressoren die Stirn bieten.“, so Sonk. „Dass Indigene für ihre Territorien kämpfen ist ihr Recht, verankert in internationalen Rechtstexten und in der brasilianischen Verfassung. Trotzdem müssen sie stetig um ihr Leben fürchten.“

Das sei Teil einer Strategie, die die Regierung Bolsonaro seit ihrer Amtsübernahme verfolge: „Behörden zum Schutz der Umwelt und der Indigenen werden entmachtet, Landrechte verweigert, Umweltverbrechen und Straftaten gegen Indigene nicht verfolgt“, ergänzt Sonk. „Das ermutigt die Täter, Invasionen nehmen zu und mit ihnen die Gewalt. Alle verfügbaren Daten bestätigen diese Trends.“ Einem Bericht der kirchlichen Organisation CIMI zufolge gab es alleine im Jahr 2019 in Mato Grosso do Sul 40 Morde an Indigenen. red










12.06.2021 • 19:56 Uhr

Landkreis Northeim: "Donna" und ihre fünf süßen Dackelbabys - Gesund und zum kuscheln

Sie sind alle wohlauf, erfreuen sich bester Gesundheit und genießen die Umgebung ihrer Hundemami "Donna". Fünflinge hatte die Rauhhaardackel-Hündin aus einem Dorf im Landkreis Northeim geworfen. In der Regel beträgt die Tragzeit bei Hunden 63 Tage. Die fünf Hundebabys kamen am 61. Tag. Vom Züchter erfahren wir: Die Geburt dauerte über fünf Stunden. "Alles lief problemlos, weil Hundemütter instinktiv wissen, was zu tun ist." Und wo Unterstützung angesagt war erfolgte sie.

Die Geburtsgewichte der Welpen reichen von 210 bis 260 Gramm. Es sind drei Rüden und zwei Hündinnen. Wie auf den Bildern dokumentiert sind vier "Saufarben", einer schokobraun. Was passiert nun weiter in der perfekte eingerichteten Geburtsstation auf dem Anwesen wo die Dackelbabys zur Welt kamen?

Die Dackelkinder bleiben acht bis zehnWochen bei der Mama, werden ernährt, betreut und erzogen. Das geschieht intensivsten und mit unglaublicher Dichte der Babys zu ihrer Mutter. Denn bei den Welpen sind Augen und Ohren in den ersten zwei Wochen noch verschlossen. Damit sind sie absolut auf die Hundemama fixiert, weil sie sich dort sicher und bestens aufgehoben fühlen.

Heute sind die niedlichen Dackelchen knapp eine Woche jung und haben im Durchschnitt pro Tag zwischen 40 und 60 Gramm zugenommen.
red/ Fotos: Fis WMG















12.06.2021 • 18:42 Uhr

Bilder der Woche: Daumen nach oben bei der SPD! LAGA-Aktivisten hinter Gittern! Pflaster rein und wieder raus!

Es hat sich viel ereignet in den vergangenen sieben Tagen in der Region Südniedersachsen und in Bad Gandersheim. Unseren Fotoreportern sind wieder Motive gelungen, die es verdient haben besonders dokumentiert zu werden:

Aufbruch bei den Sozialdemokraten:

Im abgelegenen Berka (Katlenburg-Lindau) halten die Spitzendamen der SPD im Landkreis Northeim Bundestagskandidatin Frauke Heiligenstadt, Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz ihre Daumen nach oben. Symbolik für Aufbruch Stimmung und Attacke im aufziehenden Wahlkampf auf einem bebeifallten Parteitag. Die SPD gibt in Berka die Devise aus: Im Landkreis Northeim soll die Sozialdemokratie auch nach dem 12. und 26. September die stärkste politische Kraft bleiben. 43 Prozent sind eine ehrgeizige Vorgabe angesichts der derzeit deprimierenden Umfrageergebnisse auf Bundesebene mit 15 Prozent. Noch schklimmer dann am vorigen Sonntag das katastrophale Abschneiden der SPD bei der Landtagswahl in Sachsen Anhalt mit 8,x Prozent. Da braucht es Daumen rauf als Mutmachersymbole.

Lagebesprechung bei der LAGA hinter Gittern:

Während am Gabionenhang des Skulpturenpfades hinter dem Ex-Kurhaus in Bad Gandersheim tagelang jegliches Bauaktivität gestoppt ist, dafür ein großes Palaver um Sicherheit und Standfestigkeit losgetreten wird, trifft sich an der Gande beim Eispavillon Mucilli eine Spezialistenrunde der Landesgartenschau mit dem LAGA-Sonderberater Jürgen Schnute (Ex-Bauamtsleiter in Bad Gandersheim). In Vertretung für den urlaubenden LAGA-Geschäftsführer Thomas Hellingrath scheint Schnute ganz lässig die Mitarbeiter der bauausführenden Firma auf eine korrekte Ausführung der Arbeiten an der Uferpromenade einzuschwören. Süffisant, dass alles hinter einem vergitterten Areal stattfindet. Wer ist hier eingesperrt, wer ausgesperrt?

Puzzle mit kleinen Pflastersteinen - rein und raus und rein...:

Eine der kleinsten aber intensivsten Baustellen der Landesgartschau 2022 will und will einfach nicht so fertig werden: Der beampelte Übergang vom "Auepark" zum Klosterhügel Brunshausen ist über fast acht Wochen nach allen Regel der Baukunst bearbeitet und dann gepflastert worden. Und weil offenbar bestimmte Fugen, Normen, Abstände, Höhen und Tiefen einfach nicht DIN-gerecht werden wollten, musste immer wieder nachgebessert werden. Letzten Mittwoch schien das Finale eigentlich erreicht und der letzte Pflasterstein war erkennbar gesetzt. Mitnichten. Rund um den Ampelpfosten mussten plötzlich die gesetzten Ministeine wieder herausgenommen werden. Irgend etwas war schief gelaufen. Damit geht die Baustelle in der nächsten Woche in eine weitere Umdrehung...

red/Fotos: Fis WMG
















12.06.2021 • 18:23 Uhr

Menschen feiern die neuen Corona-Freiheiten - Polizei bestreift verschärft Prinz-Albrecht-Park

Überall in der Region genießen die Menschen genießen die neuen Freiheiten und das herrliche Sommerwetter in der abklingenden der Corona-Krise und feiern ausgelassen. Das gefällt nicht jedem.

Aufgrund vermehrter Anrufe wegen Ruhestörungen musste die Polizei im Prinz-Albrecht-Park in Braunschweig heute gegen 0.40 Uhr verstärkt Präsenz zeigen.

In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es im Prinz-Albrecht-Park in Braunschweig zu einer erhöhten Anzahl von Ruhestörungen durch Feiernde in der Parkanlage. Anwohner hatten die Polizei über eine Vielzahl von Menschen, welche im Park lautstark feiern würden, informiert. Es konnten zirka 500 Personen vorrangig auf den Rasenflächen festgestellt werden. Die Polizei bestreifte die Parkanlage daraufhin mit einem erhöhten Kräfteaufgebot. Ein Großteil der Menschen verließ den Park daraufhin. Aufgrund des konsequenten Polizeieinsatzes wurden aus dem Prinz-Albrecht-Park im weiteren Verlauf keine weiteren Ruhestörungen mehr gemeldet. Um einer Wiederholung der Situation der gestrigen Nacht vorzubeugen, wird die Polizei am heutigen Abend und in der Nacht verstärkt Präsenz im Prinz-Albrecht-Park und Umgebung zeigen. red










12.06.2021 • 16:37 Uhr

Christen in der SPD erregen sich über bieldiskutierte Anzeige mit Baerbock-Verbotstafeln in FAZ und Süddeutschen Zeitung

Eine Anzeige mit der Grünen-Politikerin Baerbock sorgt heute auch für Diskussionen in Südniedersachsen und in Bad Gandersheim. Dazu passt die nachfolgende Nachricht:

Der Arbeitskreis Christinnen und Christen in der SPD hat die Kampagne der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) unter dem Slogan «Wir brauchen keine Staatsreligion» gegen
Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock scharf verurteilt. Damit werde nicht nur Religion zu Wahlkampfzwecken missbraucht, sondern es komme eine antisemitische Haltung zum Ausdruck, die das jahrhundertealte Vorurteil pflege, das Judentum sei eine gesetzliche Verbotsreligion, heißt es in einer von Wolfgang Thierse und Kerstin Griese als Sprechern des Arbeitskreises verbreiteten Resolution, die das Gremium am Samstag bei seiner Klausurtagung verabschiedete.

Die Initiative, die nach eigenen Angaben durch die Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie finanziert wird, hatte in den Freitagsausgaben überregionaler Tageszeitungen eine große Anzeige geschaltet, in der Baerbock als Mosesfigur mit zwei Steintafeln dargestellt wird. Überschrieben ist die Anzeige, die unter anderem in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung», der «Süddeutschen Zeitung» und im Berliner «Tagesspiegel» erschien, mit dem Slogan «Wir brauchen keine Staatsreligion».

«Indem die INSM antisemitische Stereotype nutzt und diese religionsfeindliche Anzeige in großen Tageszeitungen geschaltet hat, hat sie eine bisher gültige Grenze des politisch-moralischen Anstands überschritten», erklärte der SPD-Arbeitskreis. Man warne ausdrücklich
davor, politische Unterschiede mit respektlosen Mitteln auszutragen. «Die INSM sollte sich fragen, wem sie damit nützt. Die Geister, die sie ruft, sind am rechten Rand der Gesellschaft», erklärten die christlichen Genossen.

Die bieldiskutierte Anzeige ist aber auch auf Zustimmung gestoßen.

epd/ Screen Ausschnitt Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)










12.06.2021 • 16:23 Uhr

Mutiger Theologe: Kirchen ohne überzeugende Antworten zu Corona - "Im Kitsch verrannt"

Der Systemtheologe Günter Thomas hat die Rolle der Kirchen in der Corona-Pandemie kritisiert. Die Kirchen hätten viel getan und viel geredet, aber im Kern nichts gesagt, sagte Thomas am Samstag vor der digital tagenden lippischen Landessynode. «Tapfer, tiefenentspannt und doch zugleich tief trostlos» hätten sich die Kirchen in ihren Statements dargestellt. Wenn sie in «stoischer Ruhe» verkündeten, dass Gott die Menschen begleite, egal was passiere, sei das ein «Heldenchristentum mit einer metaphysischen Trostlosigkeit».

Nach Worten von Thomas sollte die Kirche die Klage, wie etwa in den Psalmen vermittelt, stärker entdecken. «Wir brauchen in diesen Zeiten Klagemauern», erklärte der evangelische Theologe, der an der Bochumer Ruhr-Universität den Lehrstuhl für Ethik und Fundamentaltheologie innehat. «Wir brauchen diese Ritzen, in die Menschen so heimlich wie öffentlich ihren Verzweiflungsglauben stecken können», sagte er.

Dazu gehöre auch die Erkenntnis, dass die Natur nicht allein schön und bewahrenswert sei, sondern wie das Corona-Virus ein Feind des Menschen sein könne, sagte der Theologe. Wer nur die Integrität der Schöpfung bewahren wolle, leugne «die Härten der Evolution». Kirche habe sich hier oftmals im Kitsch verrannt.epd










12.06.2021 • 16:16 Uhr

Innenstadt Goslar: Mutiger Zeuge hilft der Polizei bei der Verfolgung und Festnahme eines widerspenstigen 28-Jährigen

Am gestrigen Freitag, gegen 15 :30 Uhr, entdeckten zivile Beamte der Polizeiinspektion Goslar eine Person in der Goslarer Innenstadt, die per Haftbefehl gesucht wurde. Beim Ansprechen der Person flüchtete diese sofort fußläufig durch die gut besuchte Innenstadt in Richtung Jakobikirchhof.

Dank des beherzten Eingreifens eines Gastes, welcher die Situation erkannte und sich im Außenbereich eines Restaurants am Jakobikirchhof aufhielt, konnte der Flüchtende aufgehalten werden. Dabei verletzte sich der Helfer leicht. Die hinzueilenden Polizeibeamten konnten so den Flüchtigen überwältigen. Hierbei widersetzte sich der 28- jährige Goslarer der Festnahme und leistete aktiv Widerstand, so dass unmittelbarer Zwang eingesetzt werden musste, um eine Fixierung durchführen zu können.

Nach der erfolgten Fesselung und Durchsuchung fanden die Beamten beim 28- Jährigen diverse Betäubungsmittel sowie einen "Knallkörper", welcher unter das Sprengstoffgesetz fällt. Nun erwarten dem Festgenommenen -neben der noch zu verbüßenden Freiheitsstrafe- neue Verfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie gegen Sprengstoffgesetz. Im Anschluss daran wurde der 28- jährige Goslarer ins Gefängnis gesteckt. red










12.06.2021 • 13:53 Uhr

Kohle für Kultur! Programm „Niedersachsen dreht auf“ wird verlängert - Minister Tümler: "Wir brauchen Kultur mehr denn je!"

Das Programm „Niedersachsen dreht auf“ wird bis Ende 2022 verlängert. In allen vier Förderlinien können ab sofort wieder Anträge gestellt werden. „Wir brauchen Kultur dringender denn je“, so Niedersachsens Kulturminister Björn Thümler. „Niedersachsen dreht auf“ ist eine echte Erfolgsgeschichte. Gerade jetzt, wo es endlich wieder los geht mit vielfältigen kulturellen Aktivitäten, ist es wichtig, dass weitere Anträge bei „Niedersachsen dreht auf“ gestellt werden können. So stellen wir sicher, dass wir eine nachhaltige Vitalisierung der Kultur in ganz Niedersachsen erleben werden.“ Vier Millionen Euro stehen für die Neuauflage des Programms bereit.

„Die Landschaften und Landschaftsverbände als Träger der regionalisierten Kulturförderung freuen sich sehr, dass „Niedersachsen dreht auf“ fortgeführt werden kann“ erklärt Hermann Bröring, der Präsident der Emsländischen Landschaft und Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Landschaften und Landschaftsverbände in Niedersachsen. „Das Programm trägt entscheidend dazu bei, auch die Kultur im ländlichen Raum erfolgreich an der aktuellen positiven Entwicklung teilhaben zu lassen.“

Alle Informationen zum Programm finden Sie hier:

https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/ausschreibungen_programme_forderungen/corona-sonderprogramm-fur-solo-selbststandige-und-kultureinrichtungen-192816.html










12.06.2021 • 13:44 Uhr

Kreiensen: Schule mit Steinen bombardiert - Schäden in Höhe von 3.000 Euro angerichtet - Zeugenaufruf der Polizei

Tatort: Einbeck, Am Thie in Kreiensen, Tatzeitraum: Mittwoch, 09.Juni 2021, 15.30 Uhr bis Donnerstag, 10.Juni 2021, 07 Uhr :

Im Zeitraum Mittwoch bis Donnerstag beschädigten bislang unbekannte Täter das Schulgebäude der Grundschule in Kreiensen. Der oder die Täter warfen mehrere Steine gegen die Fenster des Gebäudes, die dadurch beschädigt wurden. Insgesamt entstanden Schäden in Höhe von ca. 3000 Euro.

Zeugen, die in dem oben genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen im Bereich der Grundschule Kreiensen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Bad Gandersheim in Verbindung zu setzen. schw











12.06.2021 • 13:23 Uhr

Landfrauen-Schaufenster in Bad Gandersheim: "Das lehrt uns jeder Garten, Arbeit, Freude und auch Warten!"

Kreativ mit Sinn! Die aktiven Landfrauen Bad Gandersheim-Kreiensen haben ihr Schaufenster in der Moritzstraße (ehemals Handarbeitsladen Funke) in der südniedersächsischen Kur- und Rehstadt Bad Gandersheim neu und ansehnlich dekoriert. Das berichtet Brunhilde Kühle für den Verein. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group hat sich die neuen Dekoration angeschaut - und war begeistert. Inspirationen reichlich. Diesmal haben sich die Landfrauen dem Thema Garten zugewandt. Neben nostalgischen Exponaten sind Anregungen für die Selbstversorgung mit Obst und Kräutern zu bestaunen.

Schön zu lesen und doch auch nachdenklich Anmerkungen zum Thema Garten.

Zitat: "Der Garten ist mein Heiligtum,
mein Himmelreich und Glück,
die Insel, die mir Freude schenkt,
vom Paradies ein Stück..."


red/Fotos: Fis WMG














12.06.2021 • 12:55 Uhr

Liedermacher Wecker hadert mit narzisstischen Herrschern

Der bayerische Liedermacher Konstantin Wecker (74) träumt von einer herrschaftsfreien Welt. «Wir sind seit tausenden Jahren von malignen, narzisstischen Herrschern besetzt. Von Caligula bis Trump: Wieso hat es sich die Menschheit immer gefallen lassen, beherrscht zu werden?», führte Wecker im Interview mit der «Augsburger Allgemeinen» (Samstagsausgabe) aus.

«Wir haben doch alles vernichtet, was uns am Leben erhält. Wir machen die Tier- wie die Pflanzenwelt kaputt. Wir vernichten, anstatt aufzubauen», kritisierte Wecker. Das habe alles mit «diesen Herrschaftsstrukturen zu tun, die uns auch zum zerstörerischen Immer-Mehr und zur Konkurrenz treiben». Dem allem stehe sein «naiver Wunsch nach Utopia» entgegen. «Und ich stehe zu meiner Naivität.»

Auch mit Europa hadert der Liedermacher aktuell. Was derzeit mit Geflüchteten passiere, sei eine Katastrophe. «Ich gehöre zu den ganz wenigen glücklichen Menschen der Weltgeschichte, die in ihren über 70 Jahren selbst keinen einzigen Krieg erlebt haben.» Aber die Kriege, «die wir nicht erleben mussten», würden trotzdem in die Welt getragen, auch von Europa aus, betonte Wecker. Als Grund nannte er auch die deutschen Waffenlieferungen.

In dem Interview ging Wecker auch auf sein eigenes Leben ein: Man müsse sich etwa mit dem Alter versöhnen. «Das ist in unserer Gesellschaft sehr schwer: Stille einkehren zu lassen. Das wäre die Aufgabe des Alters.» Auch das Scheitern sei ein wesentlicher Teil des Lebens. Die Kunst liege darin, es anzunehmen. «Es nicht immer wieder zu schieben auf die anderen oder die Verhältnisse. Nur wenn man sich letztlich als verantwortlich für sein eigenes Scheitern begreift,
kann man daraus lernen und wachsen.»epd










12.06.2021 • 12:52 Uhr

Wolf im Landkreis Cuxhaven von Auto getötet

In Niedersachsen ist erneut ein Wolf von einem Auto überfahren worden. Die Kollision ereignete sich am frühen Samstagmorgen auf der Autobahn 27 in Richtung Cuxhaven, wie die Polizei mitteilte. Hinter der Anschlussstelle Nordholz sei der Wolf einem 28-jährigen Bremer direkt vor das Auto gelaufen. Der Wolf sei noch an der Unfallstelle verendet, am Wagen entstand den Angaben zufolge geringer Schaden. Ein alarmierter Wolfsberater habe das Tier mitgenommen, hieß es. In Niedersachsen leben nach Angaben der Landesjägerschaft mindestens 34 Wolfsrudel in freier Wildbahn. epd











12.06.2021 • 12:48 Uhr

Es hört nicht auf! Wieder schwer verletzter junger Biker (19) - Nach Kollision mit Ackerschlepper gegen Baum geprallt

Am gestrigen Freitag, 11. Juni 2021, gegen 16:05 Uhr, befuhr ein 58-Jähriger aus einem Uslarer Ortsteil mit einem Ackerschlepper und Anhänger die Landesstraße 554 von Schoningen in Richtung Allershausen. Beim Linksabbiegen in einen Feldweg kollidiert er mit einem überholenden, 19-jährigen Motorradfahrer aus einem Uslarer Ortsteil. Nach der Kollision mit dem Ackerschlepper prallt der Motorradfahrer gegen einen Baum. Der Motorradfahrer verletzte sich dabei schwer. An Ackerschlepper und Motorrad entstanden Sachschäden in Gesamthöhe von ca. 5000,00 EUR.

Die Polizei berichtet weiter: Gegen den Fahrer des Ackerschleppers wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Gegen den Motorradfahrer wird wegen einer Ordnungswidrigkeit ermittelt. reu










12.06.2021 • 12:38 Uhr

Hildesheim: Ökumenisches Projekt bringt Musik in Altenheime

Nach Monaten der Isolation, Einsamkeit und Eintönigkeit wollen evangelische und katholische Kirche mit einem ökumenischen Projekt unter dem Titel «Musik liegt in der Luft» in Südniedersachsen Konzerte in Altenheimen organisieren. «Musik erhebt und bringt die Seele zum Klingen», erklärte am Sonnabend Pastor Klaus-Daniel Serke, Initiator der Aktion und Koordinator für Altenseelsorge im evangelischen Kirchenkreis Hildesheim-Sarstedt.

Serke ist selbst Chorsänger und ergänzte, Musik «macht innerlich frei und verbindet mit dem Himmel». Beteiligt sind seinen Angaben zufolge 36 Gesangs- und Instrumentalgruppen, 24 Altenheime im Kirchenkreis Hildesheim-Sarstedt sollen zu Aufführungsorten werden. In Gärten, auf Terrassen und auf Höfen sind bis zu den Sommerferien 80 Konzerte für Seniorinnen und Senioren geplant.

Unter den beteiligten Gruppen gibt es laut Serke Kirchenbands und Kirchenchöre, Posaunen- und Gospelchöre sowie einen Kinderchor, Solisten und Familienbands. Am Montag (14. Juni) solle es mit einem Auftritt des Kirchenchores der evangelischen Gemeinde Zwölf-Apostel
Sarstedt-Land in einem Seniorenheim in einem Ortsteil von Sehnde südöstlich von Hannover losgehen. Auch für die Aktiven seien die Auftritte nach einer langen Zeit ohne Proben und Konzerte ein Grund zur Vorfreude, ergänzte Serke.epd










12.06.2021 • 09:15 Uhr

Überfall auf Tankstelle - Pistolenmann flüchtete mit einem Fahrrad

Am Donnerstagnachmittag (10.06.2021) kam es zu einem Überfall auf eine Tankstelle in der Bavenstedter Straße (Teilstück zwischen Siemensstraße und Porschestraße). Ein bisher unbekannter Täter erbeutete dabei unter dem Vorhalt einer Schusswaffe Bargeld.

Den Ermittlungen zufolge fuhr der Täter gegen 14:20 Uhr mit einem Fahrrad auf das Tankstellengelände, betrat den Verkaufsraum, bedrohte die Angestellte mit einer Pistole und erzwang so die Herausgabe eines niedrigen vierstelligen Geldbetrages. Anschließend flüchtete der Unbekannte auf dem Fahrrad in unbekannte Richtung.

Die Polizei leitete nach Bekanntwerden der Tat umgehend eine Fahndung mit mehreren Streifenwagen ein, die jedoch erfolglos verlief. Der Tatverdächtige wurde von der Überwachungskamera der Tankstelle erfasst. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht einen Beschluss, die Bilder des Tatverdächtigen zu veröffentlichen.

Zur Beschreibung des Mannes liegen folgenden Informationen vor:

-ca. 175 Zentimeter groß
-schlank
-dunkle Sonnenbrille
-OP-Maske
-schwarze Jacke (Art Trainingsjacke) mit weißen Aufdruck im
Brustbereich linksseitig
-dunkle Hose
-weiße Sneaker
-dunkle Umhängetasche mit drei weißen Streifen darauf
-hielt die Pistole in der rechten Hand
Zeugen, die Hinweise zu der Person geben können oder diese womöglich vor oder nach der Tat beobachtet haben, werden gebeten, sich dringend bei der Polizei Hildesheim unter der Nr. 05121/939-115 zu melden.jp /Fotos: Polizei
















12.06.2021 • 09:06 Uhr

Der Zoll kontrolliert die Gebäudereinigungsbranche - bundesweite Schwerpunktprüfung der Finanzkontrolle Schwarzarbeit

34 Beschäftigte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Braunschweig waren am 9. Juni 2021 im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktprüfung erfolgreich im Einsatz. Sie überprüften an 22 Objekten im Raum Braunschweig, Göttingen und Hildesheim insgesamt 23 Arbeitgeber der Gebäudereinigungsbranche und die dort tätigen 68 Arbeitnehmer, um die Einhaltung sozialversicherungsrechtlicher Pflichten und die rechtmäßige Zahlung des gesetzlich festgelegten Mindestlohns sicherzustellen, sowie den unrechtmäßigen Bezug von Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld I und II und die illegale Beschäftigung von Ausländern aufzudecken.

Den ersten Erkenntnissen nach bedarf es in 13 Sachverhalten weiterer Nachprüfungen. So besteht in drei Fällen der Verdacht, dass Sozialversicherungsbeiträge nicht ordnungsgemäß abgeführt wurden, in einem Fall liegen Erkenntnisse für eine Mindestlohnunterschreitung vor, ein Arbeitgeber hat die Arbeitszeiten der Arbeitnehmer nicht wie vorgeschrieben aufgezeichnet und sieben Arbeitnehmer beziehen neben ihrer Tätigkeit Leistungen vom Jobcenter. Hier ist bei den zuständigen Jobcentern abzuklären, ob der Nebenverdienst dort bekannt ist und auf die Leistungen angerechnet wird. Sollte dies nicht der Fall sein, liegt ein Betrug gegenüber dem Jobcenter vor. Zudem konnte ein ausländischer Arbeitnehmer bei der Prüfung keine gültige Arbeitserlaubnis vorlegen, so dass geprüft werden muss, ob ihm die Ausübung einer Beschäftigung in Deutschland überhaupt erlaubt ist.

Mit ihren kontinuierlichen Prüfungen sorgen die Beschäftigten der FKS dafür, dass es nicht zu höheren Ausfällen von Sozialversicherungs- und Steuerbeiträgen, einer stärkeren Wettbewerbsverzerrung zu Ungunsten der Unternehmen, die sich an die gesetzlichen Vorgaben halten, oder auch einer mangelhaften Absicherung bei Krankheit, Arbeitslosigkeit oder für das Alter der Arbeitnehmer*innen kommt. Die Gebäudereinigungsbranche ist geprägt von geringfügiger Beschäftigung und zählt zu einer der beschäftigungsstärksten Branchen, so dass der Zoll bei seiner Aufgabenwahrnehmung nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz einen besonderen Fokus darauf legt.

Zu den Tätigkeiten in diesem Bereich gehören beispielsweise die Innenreinigung von Gebäuden aller Art wie Büros, Geschäfte, Wohnhäuser, Krankenhäuser oder auch Schulen. Seit dem 1. April 2021 gilt die Achte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen in der Gebäudereinigung (Achte Gebäudereinigungsarbeitsbedingungenverordnung - 8. Gebäude-ArbbV) und damit ein bundeseinheitlicher Mindestlohn, auch für alle nicht an den Tarifvertrag Mindestlohn gebundenen Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen, einschließlich derer, die von einem Arbeitgeber mit Sitz im Ausland nach Deutschland entsandt werden.

Die Mindestlöhne pro Stunde betragen derzeit für die Lohngruppe 1 (z.B. Innen- und Unterhaltsreinigungsarbeiten) 11,11 Euro und für die Lohngruppe 6 (z.B. Glas- und Fassadenreinigungsarbeiten) 14,45 Euro. Neben Mindestlohnverstößen kommt es in der Branche der Gebäudereinigung erfahrungsgemäß auch häufig zu Strafverfahren wegen des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt nach § 266a StGB, da beispielsweise Wegezeiten von einem Objekt zum nächsten oder Umkleide- und Rüstzeiten (Aus- und Anziehen von Hygienekleidung, Auf- und Ab-rüsten von Putzwagen) nicht als Arbeitszeit angerechnet werden.

Zusatzinformation:

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit der Zollverwaltung führt ganzjährig regelmäßig sowohl bundesweite als auch regionale Schwerpunktprüfungen mit einem erhöhten Personaleinsatz durch, um den besonderen präventiven Charakter einer hohen Anzahl an Prüfungen in bestimmten Branchen zu erhalten. Dies ist ein wichtiges Instrument zur Senkung der gesellschaftlichen Akzeptanz von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung.











12.06.2021 • 09:03 Uhr

Eskalation in Bündheim: Frau schlägt anderer Frau mehrfach ins Gesicht

Am Freitagnachmittag kam es laut Angaben der alarmierten Polizei in Goslar in einem Mehrfamilienhaus in Bündheim zu erst zu verbalen Streitigkeiten zwischen einer 29-Jährigen aus Liebenburg und einer 23-Jährigen aus Bad Harzburg. Dann wurde es heftiger. Im Verlauf der Streitigkeiten soll die Liebenburgerin ihre Kontrahentin mehrfach in das Gesicht geschlagen und zu Boden gestoßen haben. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzungen aufgenommen. red










12.06.2021 • 08:58 Uhr

Corona-Virus-Lage am Samstag: Inzidenzwert im Kreis Northeim bei 18,9 - geschätzt 15,1 - Ansteckungswelle flacht weiter stark ab

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Freitag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt einen Ansteckungswert - Inzidenz - von tagesaktuell 18,9 Fälle auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen offiziell bekannt. Aufgrund von Meldeverzügen hat das RKI ergänzend einen "Schätzwert" von 15,1 Inzidenzen für den Kreis dokumentiert.

Im Klartext deutet das an: Die Ansteckungswelle mit dem Corona-Virus tedentiert weiter heftig in Richtung Null. Die Detailfakten für den Kreis werden von der Northeimer Kreisverwaltung traditionell am Montag veröffentlicht.

red/Grafiken: RKI / NDR / Gesundheitsministerium Niedersachsen










12.06.2021 • 08:46 Uhr

Förderverein verteilt 1.000 LAGA-Maskottchen "Gießkanne WASIM" jetzt aus Holz zum Bemalen an Kindergärten und Grundschulen

Im Frühjahr 2020 hatte die LAGA-Gesellschaft einen Wettbewerb ausgeschrieben, in dem ein Maskottchen für die LAGA 2022 gesucht wurde. Den Gewinnerentwurf lieferten zwei Schüler:innen aus Stadtoldendorf. Johanna Nienstedt und Florian Arifaj hatten sich eine Gießkanne mit Mütze und Brille ausgedacht, die den Besucher freundlich anlächelt. Der kleine sympathische Kerl erhielt den Namen Wasim. Sie ist als Plastik-Gießkanne schon einmal von der LAGA Gesellschaft vorgestellt worden, jetzt kommt sie in Holz!

Um das Maskottchen überall in der Region bekannt zu machen, startet der Förderverein der Landesgartenschau in der kommenden Woche eine groß angelegte Mit-Mach-Aktion für Kinder. Zwischen dem 14. und 29. Juni verteilen Mitglieder des Fördervereins mehrere hundert, rund 30cm hohe Holz-Wasims an insgesamt 18 Kindergärten und Schulen. Das Projekt unterstützt die Jugendstiftung des Landkreises Northeim mit 5.000 Euro, weitere 1.000 Euro steuert der Förderverein selbst bei.

Der Auftakt der Aktion findet am Montag, 14.Juni um 11:30 Uhr in der Grundschule Bad Gandersheim statt.

Die Schul- und Vorschulkinder der Stadt Bad Gandersheim, der Gemeinde Kalefeld sowie der Ortsteile Kreiensen, Greene und Opperhausen der Stadt Einbeck erhalten je einen Wasim, genauer gesagt seinen Schattenriss aus Holz. Das Holz ist wasserfest verleimt und mit einem Bohrloch versehen, so dass es auf einen Stab aufgesteckt werden kann. Die Kinder können ihren Wasim nach ihren eigenen Vorstellungen bemalen und zu Hause in den Garten oder an anderer gut sichtbarer Stelle aufstellen.

„Unsere Idee ist, dass wir mehrere hundert bunte Gießkannen in der Stadt und den Dörfern aufstellen und so einen unübersehbaren Hinweis auf die Landesgartenschau 2022 geben. Auf diese Weise werden die Kinder zugleich in das Projekt eingebunden und dafür begeistert. Die LAGA wird für sie zu einer Veranstaltung, an der sie aktiv teilhaben und zu der sie selbst beitragen“, erläutert Dr. Rolf Holbe, Vorsitzender des LAGA-Fördervereins.

Der Auftakt der Aktion findet am Montag, 14. Juni um 11:30 Uhr in der Grundschule Bad Gandersheim statt. In den folgenden Tagen besuchen Mitglieder des Fördervereins in Gandersheim die Kindergärten des DRK, der Lebenshilfe, die Kindergärten Wolperode, Harriehausen, Gremsheim, Wolperode und in die Grundschule Heckenbeck, in Einbeck die Schulen Kreiensen und Greene, die Kindergärten Kreiensen, Opperhausen und Greene und in der Gemeinde Kalefeld den Evangelische Kindergarten Kalefeld, den Evangelischen Kindergarten Echte, die Kita Spatzennest und die Grundschule Kalefeld. red










12.06.2021 • 08:40 Uhr

„Die Möbelfanten – Nichts verschwenden – weiter verwenden“ - Landkreis Northeim startet Projekt zur Unterstützung von Bedürftigen

Durch das Projekt „Die Möbelfanten – Nichts verschwenden – weiter verwenden“ sollen Personen, die gebrauchsfähige Möbel abgeben wollen und bedürftige Personen, welche die Möbel gerne noch verwenden wollen, zusammengeführt werden.

Jedes Jahr werden in Deutschland mehrere Millionen von grundsätzlich noch gut erhaltenen Möbelstücken entsorgt. Dadurch entsteht ein immens großer Anteil von Müll, welcher die Kapazitäten der Deponien belastet. Die Herstellung von Ersatzmöbeln hat zudem einen negativen Einfluss auf das Klima. Gleichzeitig gibt es viele Menschen, auch im Landkreis Northeim, die bereit wären, gebrauchte Möbel, für die keine Verwendung mehr besteht, zu übernehmen. Oftmals sind das Personen, die nur über geringe Einkünfte verfügen oder Sozialleistungen erhalten und in vielen Fällen nicht in der Lage sind, auf einen Schlag größere Anschaffungen zu tätigen oder die Möbel abzuholen.

„Genau diesem Problemansatz wollen wir mit dem Projekt Möbelfanten entgegen wirken“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. „Es werden nicht nur Menschen mit einem kleinen Geldbeutel unterstützt, sondern gleichzeitig auch noch die Umwelt geschont.“

Für die vorbereitenden Maßnahmen soll der Landkreis Northeim rd. 18.000 Euro zur Verfügung stellen. Anschließend soll das, zunächst befristete Projekt, jährlich mit 60.000 Euro unterstützt werden. „Bis 2024 wollen wir das Projekt sukzessive etablieren und Erfahrungen sammeln, um darauf aufbauend im Anschluss über eine Fort-setzung des Projektes entscheiden zu können“, verweist Landrätin Astrid Klinkert-Kittel auf den zunächst vorgesehenen dreijährigen Projektzeitraum. Nach Zustimmung des Kreistages am 19. Juli könnte die Projektumsetzung im Kreisgebiet bereits im Herbst 2021 gestartet und vom Tagestreff Oase Northeim landkreisweit umgesetzt werden. lpd/ Foto: Fis WMG











12.06.2021 • 08:33 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen der Polizei auf B64 bei Greene: 17 Tempoverstösse

Ereignisort: Einbeck, Bundesstraße 64 Höhe Greene, Ereigniszeitraum: Donnerstag, 10 Juni 2021, 08.50 Uhr bis 10.45 Uhr:

Bereits am Donnerstag, 10. Juni 2021, führten Beamte der Polizei Bad Gandersheim und Einbeck in der Zeit von 08.50 Uhr bis 10.45 Uhr im Bereich der Ortsdurchfahrt Greene eine Geschwindigkeitskontrolle durch. In dem genannten Zeitraum konnten insgesamt 17 Verstöße festgestellt werden, wovon zehn Verstöße im Verwarngeldbereich geahndet wurden. Die anderen werden teurer. red/ schw










12.06.2021 • 08:18 Uhr

Dassel: 71-Jähriger im Supermarkt Geldbörse gestohlen - 100 Euro Bargeld , Ausweis und Scheckkarte weg

Die Polizei in Dassel berichtet soeben: Bereits am Mittwochvormittag, 9. Juni 2021, befand sich eine 71-jährige Frau gegen 12.15 Uhr zum Einkaufen in einem Lebensmittelmarkt in der Ilmestraße in Dassel. In einem unbeobachteten Moment muss ein bislang noch unbekannter Täter die Geldbörse der Dame aus einer mitgeführten Einkaufstasche entwendet haben. Diese hatte die aus einem Einbecker Ortsteil stammende Frau während des Einkaufes im Einkaufswagen abgelegt. Im Kassenbereich wurde dann von ihr das Fehlen der Geldbörse, mit 100 Euro Bargeld, Ausweis und Scheckkarte bemerkt.

Zeugen, die möglicherweise Angaben zu Tat und Täter machen können, werden gebeten, sich unter Telefon 05561-949780 zu melden.kr










12.06.2021 • 08:10 Uhr

Jetzt mitmachen und schöne Preise gewinnen! Balkonwettbewerb in Jürgenohl

Auch in diesem Jahr bleibt wohl für viele Einwohner*innen nur der Balkon als Erholungsplatz Zuhause. Viele Balkone in Jürgenohl werden jährlich mit Blumen liebevoll bepflanzt und dekoriert. Die blühenden Pflanzen erfreuen nicht nur die Mieter selbst, sondern auch die ganze Nachbarschaft.

Die Kooperationspartner vom Beratungsbüro Lebens Raum in Jürgenohl wollen in diesem Jahr die besten Balkon-Oasen finden und rufen einen Balkonwettbewerb aus. Alle Bürgerinnen und Bürger, die in Jürgenohl (und auch in Kramerswinkel) wohnen und ihren Balkon in diesem Jahr mit Blumen bepflanzen, können sich an dieser Aktion beteiligen. Interessierte können mehrere schöne Bilder von Ihrer Balkon-Oase machen und diese digital an den Quartiersmanager Pavel Simchanka (pavel.simchanka@paritaetischer.de) oder ausgedruckt per Post an den Lebens Raum, Danziger Str. 53, 38642 Goslar mit dem Vermerk „Balkonwettbewerb“ schicken. Bitte die eigenen Kontaktdaten nicht vergessen.

Da die Balkonpflanzen unterschiedliche Blütezeiten haben, wird der Einsendeschluss auf den 31.Juli 2021 gesetzt. Im August oder September wird die Jury der Kooperationspartner vom Lebens Raum (Paritätischer Goslar, Wohngesellschaften Goslar/Harz und ›Wiederaufbau‹ eG) die drei schönsten Balkone von Jürgenohl auswählen und auszeichnen. Mit etwas Glück kann man Gutscheine vom Gartencenter Nordharz im Wert von 75, 50 und 25 Euro für die nächste Bepflanzung gewinnen.red










12.06.2021 • 08:07 Uhr

Alle Augen auf die US-Notenbank

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekraBank

Die Aktienmärkte starteten die vergangene Woche etwas nervös, nachdem die US-Zentralbank etwas lauter über die Notwendigkeit eines steigenden Zinsniveaus nachgedacht hatten. Im Laufe der Woche beruhigten sich die Gemüter wieder, nicht zuletzt, weil die Europäische Zentralbank in ihrer Sitzung am Donnerstag deutlich machte, wie weit sie noch von einer Straffung der monetären Bedingungen entfernt ist. Es erscheint so, als haben die Finanzmärkte die starke Konjunkturerholung bei vorübergehend höheren Inflationsraten mittlerweile eingepreist und warteten jetzt auf neue Impulse. Eine positive Nachricht für die Staatshaushalte vieler Länder bedeutete die internationale Einigung auf Mindeststeuersätze für Unternehmen. Allerdings wird deren Umsetzung noch viel Zeit in Anspruch nehmen. Auf Unternehmensseite sind hiervon eine begrenzte Anzahl von Großunternehmen betroffen, deren Gewinnperspektiven sich dadurch etwas eintrüben. Angesicht der gegenwärtigen guten Bedingungen für die Aktienmärkte kam es jedoch nicht zu spürbaren Auswirkungen.

Inflationserwartung
unter Beobachtung

Impulse könnte den Märkten die anstehende Sitzung der US-Notenbank Fed geben. Die Erholung der US-Wirtschaft von der Corona-Krise ist bereits weiter vorangeschritten als in Europa. Die Inflationsrate liegt mittlerweile deutlich oberhalb der von der Fed angestrebten Marke. Die Währungshüter müssen die Entwicklung der Inflationserwartungen genau beobachten, denn Inflation beginnt in den Köpfen der Akteure in den Unternehmen, in den Haushalten und an den Finanzmärkten. Die Kunst der Notenbanker besteht vor allem darin, den Märkten ein behutsames Vorgehen bei der Normalisierung der Geldpolitik nach der Corona-Pandemie zu vermitteln.










12.06.2021 • 08:04 Uhr

VW-Passat-Fahrer zwingt Frau durch irres Überholmanöver zur Vollbremsung - Sie merkt sich Kennzeichen und alarmiert Polizei - Ermittlungen wegen Nötigung

Am Donnerstagnachmittag,10.Juni 2021, es war 17 Uhr, befuhr eine 49-jährige Einbeckerin die Bundesstraße 3, in Richtung Einbeck. Hierbei wurde sie von einem männlichen Fahrer eines VW Passat genötigt, indem dieser mehrmals hinter ihr die Hupe betätigte, sehr dicht auffuhr und sie dann trotz durchgezogener Linie überholte. Im weiteren Verlauf hielt er, ohne ersichtlichen Grund, sein Fahrzeug in einem Kurvenbereich an und zwang die Frau somit zu einer Vollbremsung. Anschließend entfernte sich der bislang unbekannte Fahrer.

Da sich die Pkw-Fahrerin das Kennzeichen des Passat merken konnte, hat die Polizei Einbeck ein Ermittlungsverfahren wegen Nötigung eingeleitet. Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall und dem Fahrer machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Einbeck unter Telefon 05561-949780 zu melden.kr










11.06.2021 • 20:25 Uhr

Bad Gandersheimer Harzländer-Chef Neidhardt dementiert Gerüchte um Mastanlage - Einfriedung dient der Sicherheit - Überwachungsaudit mit 96 Prozent-Level bestanden

Die kurzzeitig aufgetretenen Spekulationen nach einer neuen Einfriedung eines 6.000 Quadratmeter großen Areals im Umfeld der Fleischwarenfabrik Harzländer über die mögliche Nutzung des Geländes hat der Geschäftsführer des Bad Gandersheimer Unternehmens, Jochen Neidhardt, soeben mit aller Deutlichkeit dementiert. "Wir haben die neue umfangreiche Einfriedung des unbebauten Grundstücks mit Zäunen und Schranke vor allem aus Sicherheitsgründen vorgenomme.", erklärte der Geschäftsführer vor wenigen Minuten in einer Richtigstellung gegenüber dem Redaktionsnetzwerk. Die aufgekommenen Spekulationen hatten für einigen Wirbel gesorgt. Definitiv ist damit klargestellt, dass es keine Pläne für eine Mastanlage mit 2.500 Schweinen bei der Fleischwarenfabrik im Kriegerweg gibt.

Der Firmenchef wartete vielmehr mit einer tatsächlichen und Motiven Aktualität auf:
"Wir setzen weiter auf Sicherheit, Qualität und Nachhaltigkeit unserer Harzländer-Produkte und Produktion", so bekräftigte Jochen Neidhardt. Eine aktuelle Bestätigung dieser Firmenstrategie hat das Unternehmen soeben bei einem nicht angekündigten Überwachungsaudit "JFS" (Internationaler Food Standard) mit einem 96-Prozent High level bestanden. Das sind beste Fakten aus dem Harzländer-Unternehmen.
red /Foto: Fis WMG










11.06.2021 • 20:08 Uhr

Ex-Stadtbrandmeister Günter Ahrens rückt nach Mandatsverzicht von Friedrich Overbeck im Stadtrat nach

Drei Monate vor der Kommunalwahl am 12. September 2021 ergibt sich im Rat der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim noch einmal eine personelle Veränderung. CDU-Ratsherr Friedrich Overbeck (Altgandersheim) ließ durch Bürgermeisterin Schwarz am gestrigen Donnerstag in der öffentlichen Video-Ratssitzung seinen sofortigen Mandatsverzicht mitteilen. Es heißt mit Rücksicht auf seinen Gesundheitszustand.

CDU-Fraktionsvorsitzender Timo Dröge bestätigte auf Nachfrage, dass als neuer Ratsherr der frühere Stadtbrandmeister Günter Ahrens in den Stadtrat nachrücken wird. Ahrens ist auch CDU-Stadtverbandesvorsitzender der Christdemokraten in Bad Gandersheim. Er wird bei den anstehenden Kommunalwahlen für den Stadtrat und Kreistag antreten.red












11.06.2021 • 19:21 Uhr

Freilichtspiele Schwäbisch: Endlich! Testpflicht entfällt!

Neues von den Freilichtfestspielen in Schwäbisch Hall:

In einem aktuellen Statement an das "sehr verehrte Publikum" heißt es: In der nächsten Woche geht es weiter. Walter Sittler hat am Samstag Premiere, in dieser Saison spielt er, erstmals im Ensemble der Freilichtspiele, die Titelrolle in Lessings Nathan der Weise. Und schon in der kommenden Woche wird er als Erich Kästner zu erleben sein. Bereits im letzten Jahr hat er mit den Erinnerungen an eine Dresdner Kindheit sein Publikum verzaubert. Mit großer Intensität und zugeneigter Wärme erzählt er über eine Zeit, die so längst untergegangen ist; aber die Empfindungen und Erlebnisse, die leichte Spielfreude, die Ängste und Zwänge der Heranwachsenden sind doch von allgemeiner Gültigkeit. Über 300 Mal hat Sittler die Erinnerungen aufgeführt; Martin Mühleis führte Regie, Libor Símas Originalkompositionen für ein Sextett begleiten den Abend. Die Sagas-Produktion wurde mit dem renommierten Erich-Kästner-Literatur-Preis ausgezeichnet. Freitag, 18. Juni, um 20.30 Uhr auf der Großen Treppe: Walter Sittler spielt Erich Kästner: Als ich ein kleiner Junge war.


„Die Monate haben es eilig. Die Jahre haben es eiliger.
Und die Jahrzehnte haben es am eiligsten. Nur die
Erinnerungen haben Geduld mit uns. Besonders dann,
wenn wir mit ihnen Geduld haben.“
Erich Kästner

Im letzten Jahr wurde Das Spiel von Liebe und Zufall von Marivaux von Kritik und Publikum gefeiert. Die witzige Umsetzung des klassischen Textes zeigt die Zufälle der Liebe mittels Corona-Abstands-Baguette und überdreht farbigen Spiel. Es ist eine vergnüglich geistreiche Verwechslungskomödie, in der zwei junge Menschen das Herz des/der Zukünftigen prüfen wollen, indem sie mit Diener und Kammerzofe die Rollen tauschen. Keiner weiß vom Tausch des anderen, die scheinbare Zofe verliebt sich in den scheinbaren Diener, und beide wissen vor lauter Standesunterschiedbedenken nicht ein noch aus; Verwirrung auf allen Seiten, nur einer hat die Spielfäden in der Hand: der Vater. Mit Gefühlen spielt man nicht, doch wenn die Eitelkeit einen dazu treibt, mag’s Verletzungen geben – oder eine Auflösung im letzten Moment…

„Für ausgesprochen ansehnlich hält
sich hier schließlich jeder!“
Silvia in Marivaux‘ Komödie

Übrigens: Regie führte Philipp Moschitz. Die Presse feierte ihn für sein „Spiel von Liebe und Zufall“ und zeigte sich überrascht von der bunten Lebendigkeit des Spiels. In diesem Jahr wird er das himmlische Musical Sister Act inszenieren. Der junge Regisseur und Schauspieler war hier bereits mit dem Metropoltheater München zu Gast, eine überaus phantasievoll poetische artistische „Alice“ verzauberte 2019 im Neuen Globe. Moschitz wurde für seine Arbeiten mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Monika-Bleibtreu-Preis und war zuletzt zum Festival Radikal jung eingeladen.

Und zum Schluss die gute Nachricht für Ihren Theaterbesuch: Gerade noch pünktlich zu unserem Saisonstart fallen die Inzidenzwerte unter 35 und bereits zur öffentlichen Generalprobe von „Nathan der Weise“ mit Walter Sittler in der Titelrolle am Freitag, den 11. Juni, können wir das Platzangebot an der Großen Treppe erhöhen. Außerdem entfällt für alle Besucher die Testpflicht. Sie müssen lediglich wegen der Nachverfolgbarkeit Ihre Adresse hinterlegen und bis zum Platz eine Maske tragen. red/Screen Freilichtspiele














11.06.2021 • 18:05 Uhr

Bad Gandersheimer Kriegerweg: Was hat die gigantische Einzäunung von 6.000 Quadratmeter Harzländer-Areal zu bedeuten? - Spekulationen um eine Mastanlage für 2.500 Schweine - Vorteilhafte Synergien

Mit großer Aufmerksamkeit und spekulativen Interesse ist eine auffällige Einfriedung eines großen Areals bei der Harzländer-Fleischwarenfabrik in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt beobachtet worden. Die Schranken und Einzäunungen umschließen Firmenangaben zufolge eine Fläche von rund 6.000 Quadratmetern.

Sofort wurden im benachbarten Wrescherode diverse Gerüchte über eine neue Großinvestition gestreut. Entsteht hier eventuell eine Mastanlage für Schweine direkt neben der Fleischwarenfabrik? Die Fläche bietet tatsächlich Raum für eine Anlage für 500 Tiere pro Etage. Bei einer geplanten Kapazität auf fünf möglichen weil zulässigen Ebenen könnten 2.500 Tiere gehalten werden. Als ideal wird der Standort einer möglichen Mastanlage auch aufgrund der Nähe zur angeschlossenen Biogasanlage von Experten eingeordnet. "Hier gibt es Synergieeffekte, wenn durch den Mist Wärme produziert und in Ökostrom umgewandelt wird", so ein Fachmann. Das alles ist klimafreundlich."

Eine Recheranfrage zu den Hintergründen der spektakulären Einzäunt ist an das Unternehmen "Harzländer" gerichtet. Sie soll zeitnah beantwortet werden, heißt es aus dem Unternehmen.
red/Foto: Fis WMG










11.06.2021 • 16:15 Uhr

Bad Gandersheimer Ex-Kurhaus unter dem Hammer: Zuschlag für 500.000 Euro in Köln

Heute, Freitag, 15.27Uhr:

Vor wenigen Minuten ist das Versteigerungsrennen bei der Westdeutschen Auktions AG im Kölner Hilton Hotel über die Bühne gegangen. Dort galt das besondere Interesse der Bad Gandersheimer Immobilie "Ex-Kurhaus". Der Zuschlag erfolgte nach nicht einmal 15 Minuten. Es erfolgte der Zuschlag für 500.000 Euro. Der bisherige Eigentümer Robert Riedlberger hatte die Immobilie vor knapp zehn Jahren für 70.000 Euro von der Stadt Bad Gandersheim übernommen.
Mit dem neuen Investor dürfte feststehen, dass sich aus dem Gebäude heraus eine spannende Zukunft für das Quartier im Herzen des Kurviertels entswickeln wird.
red/ Fotos: Fis WMG










11.06.2021 • 10:02 Uhr

Bild des Tages! CDU "blitzt" Slogan "Zukunft gestalten" auf Hildesheimer Straße in Bad Gandersheim und wirbt damit für Engagement!

Was für ein geiler Hingucker! Das durchgeschnittene Auto auf der Hildesheimer Straße in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim ähnelt etwas dem mobilen Blitzer-Anhänger "Alice", ist aber keine Tempomessmaschine. Das bunte Autoteil "blitzt" auf seine Art. Zum Beispiel Schlagzeilen wie "Zukunft gestalten" und das knallrote rotes Logo "CDU". Die Fahrzeughälfte ist nach Angaben des Bad Gandersheimer Stadtverbandsvorsitzenden der Christdemokraten, Günter Ahrens, ein auffälliges Marketingobjekt für seine Partei. "Wir wollen damit auf uns aufmerksam machen. Werben, in unserer Partei mitzumachen. Nicht nur reden und meckern, sondern sich einbringen, engagieren, mitmachen und vielleicht auch als Kandidat oder Kandidatin für den Bad Gandersheimer Stadtrat und den Northeimer Kreistag aufstellen lassen!"
Ahrens (früherer Stadtbrandmeister) geht übrigens mit gutem Beispiel voran. Er wird am 12. September 2021 bei der Stadtrats- und Kreistagswahl für die CDU antreten.
Nachahmung empfohlen - in welcher Partei auch immer!
red/Foto: Fis WMG










11.06.2021 • 09:43 Uhr

Förderung der Tafelläden im Landkreis Northeim:Landrätin schlägt Erhöhung der institutionellen Förderung vor

Die fünf im Kreisgebiet vorhandenen Tafelläden erhalten aktuell jeweils bis zu 5.000 Euro je Kalenderjahr vom Landkreis Northeim. Bereits diese Unterstützung geht auf einen Vorschlag von Landrätin Astrid Klinkert-Kittel aus dem Jahr 2019 zurück.

Für die Tafeln erleichtern die Zuschüsse die Arbeit und die oft unsicheren Jahresplanungen.
Die Corona-Pandemie hat die Tafelläden in den vergangenen Monaten besonders stark gefordert und die Arbeit deutlich erschwert. So konnten zahlreiche ehrenamtliche Kräfte, die als sog. Risikoperson gelten, ihre Tätigkeit nicht mehr oder nur mit starken Einschränkungen verrichten. Besonders herausfordernd waren aber auch die zu schaffenden hygienischen Voraussetzungen, um die Ausgabe der Lebensmittel zu gewährleisten. Dadurch entstanden nicht unerhebliche zusätzliche Aufwendungen.

Trotzdem haben die Tafelläden im Landkreis Northeim im Jahr 2020 regelmäßig 3.458 Personen mit Lebensmitteln versorgt (Bad Gandersheim 259, Einbeck 321, Northeimer 2.200, Nörten-Hardenberg 250 und Uslar 428). Durch die Tafeln werden viele Menschen durch ein breites Warenangebot unterstützt. „Dass die Tafelläden mit ihren Beschäftigten und vielen ehrenamtlichen Kräften ihr Angebot auch unter den Bedingungen der Corona-Pandemie zur Verfügung gestellt haben, verdient großen Respekt“, würdigt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel die Arbeit.

Die Tafeln bieten über dieses grundsätzliche Angebot zum Teil noch verschiedene Projekte an. Positiv fällt hier besonders das mobile Angebot der Tafeln auf. So wurden während der Corona-Pandemie Bedarfsgemeinschaften beliefert, sofern diese keine Möglichkeit hatten, die Tafelläden aufzusuchen.

Dieses Angebot soll künftig mit zusätzlichen Fördermitteln honoriert werden. So schlägt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel vor, die finanzielle Unterstützung der Tafelläden wie folgt auszugestalten:
• Sockelbetrag (max. 7.500 Euro / pro Jahr),
• Außenstellenzuschlag (max. 2.500 Euro / pro Jahr),
• Mobilitätszuschlag (max. 2.500 Euro / pro Jahr für regelmäßige Lieferdienste)
• Erhöhungszuschlag (max. 5.000 Euro / pro Jahr bei Versorgung von mehr als 1.000 Personen wöchentlich).

Sollten die Tafeln die Fördermittel jährlich in voller Höhe ausschöpfen, entstehen für den Kreishaushalt Aufwendungen in Höhe von 50.000 Euro pro Jahr. Das bedeutet gegenüber den derzeit bereit gestellten Mitteln eine Verdoppelung der Unterstützung.
Wenn der Kreistag zustimmt, soll die überarbeitete Richtlinie zur Förderung der Tafelläden im Landkreis Northeim rückwirkend zum 1. Januar 2021 in Kraft treten, so dass die Tafelläden bereits im laufenden Jahr die höheren Zuschüsse in Anspruch nehmen könnten.

lpd/
Das Bild dokumentiert Landrätin Astrid Klinkert-Kittel bei der gestrigen Pressekonferenz im Kreishaus in Northeim; neben ihr die neue Mitarbeiterin Seline Baumecker. Foto: Fis WMG










11.06.2021 • 09:14 Uhr

Was ist mit dem beliebten Spielbus NOMI los? SPD-Kreistagsfraktion startet Anfrage an Landrätin Astrid Klinkert-Kittel

Die Besorgnisse der Jugendpfleger und Jugendpflgerinnen im Landeis Northeim um das offenbar stillgelegte Betreuungsangebot für Kinder und Jugendliche durch den beliebten Spielbus NOMI durch die KSN hat zu einer ersten politischen Initiative geführt. Der sozialpolitische Sprecher und Geschäftsführer der SPD-Kreistagsfraktion Peter Traupe (Foto) richtete eine schriftliche Anfrage an Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (SPD), die im Aufsichtsrat der Kreissparkasse Northeim mitarbeitet. Peter Traupe: "Für die SPD-Kreistagsfraktion bitte ich um Auskunft: Sind Ihnen Hintergründe für die Entscheidung der KSN bekannt? Wie war die Inanspruchnahme des Spielbus? Sehen Sie Möglichkeiten für die Fortführung des Angebotes? Die SPD-Fraktion würde das sehr begrüßen."

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group hatte nach einem Recherchegespräch mit dem verantwortlichen Pressesprecher der KSN, Marketingchef Gernot Bollerhai am gestrigen Donnerstag seiner Bitte entsprochen, Fragen zum geschilderten Sachverhalt vorzulegen. Das ist unverzüglich geschehen. Wir dokumentieren an dieser Stelle diesen Fragenkatalog.

1. Aktivieren Sie wieder den Spielbus NOMI vollumfänglich, wenn die Corona-Beschränkungen diese wieder zulassen?

2. Ist der Spielbus NOMI von der KSN bereits ausgemustert?

3. Hat die KSN vor, die personelle Betreuung des Spielbusses NOMI bereits umstrukturiert?

4. Wie hoch war das bisherige Engagement der KSN in der Zeit, in der der Spielbus NOMI aktiv im Einsatz war?

5. Welche alternativen Sponsoring-Engagements sind von der KSN geplant, sollte der Spielbus NOMI gänzlich aus den Verkehrs gezogen werden?

Antworten seitens der KSN liegen bislang nicht vor.
red

Die Bilder dokumentieren Peter Traupe, Geschäftsführer der SPD-Keistagsfraktion, Landrätin Astrid Klinkert-Kittel im Kreistag und ein Screenscho/Ausschnitt der KSN zum Thema NOMI-Spielbus aus 2012.














11.06.2021 • 08:47 Uhr

Landkreis startet aufsuchende Beratung - Landrätin Astrid Klinkert-Kittel möchte besser über Unterstützungsangebote informieren

„Gegen Armut hilft Geld“ – mit diesem Titel ist der aktuelle Armutsbericht des Paritätischen überschrieben. Im Armutsbericht wird aufgezeigt, dass die Gruppe der Rentner*innen und Pensionär*innen mit Abstand am stärksten von dem Risiko der Armut betroffen ist. Die Entwicklung macht auch vor dem Landkreis Northeim nicht halt. Zahlen bei der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung oder der Anteil älterer Menschen beim Wohngeld steigen konstant.

„Häufig stellen Geld und Einkommen tatsächlich die entscheidende Schlüsselressource dar, wenn es um Teilhabemöglichkeiten an der Gesellschaft und die Chance auf selbstbestimmtes Leben im Alter geht“, weiß Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Wichtig sei deshalb, ältere Menschen aktiv am Leben der Gemeinschaft teilhaben zu lassen. Ziel ist, die Menschen so zu unterstützen, dass sie in ihrem gewohnten Lebensumfeld und ihren Sozialräumen leben können.

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel hat deshalb eine neue Vollzeitstelle im Fachbereich Soziale Leistungen eingerichtet. Aufgabengebiet von Seline Baumecker ist schwerpunktmäßig die aufsuchende Beratung der älteren Menschen vor Ort, abgestimmt auf die jeweilige persönliche Lebenslage.
„Ich möchte dazu beitragen, ältere Menschen besser über Unterstützungsangebote zu informieren und den Zugang zu zustehenden Sozialleistungen vereinfachen“, so Seline Baumecker, die aktuell noch beim Landkreis Northeim im 6. Semester duale Studentin der Sozialen Arbeit ist und die Tätigkeiten derzeit neben dem Studium mit 22 Wochenarbeitsstunden wahrnimmt.

Neben der Beratung von Betroffenen sollen unter ihrer Federführung innovative und bedarfsgerechte Angebote für ältere Menschen im Landkreis Northeim entwickelt werden. Zum Aufgabengebiet von Baumecker gehört auch die Unterstützung bei behördlichen Angelegenheiten, die Wahrnehmung einer „Lotsenfunktion“ für Angebote lokaler Akteure, die Planung und Durchführung von Veranstaltungen und Projekten zu den Themen „Übergang Arbeit in den Ruhestand“ und „Älterwerden“, die Vernetzung mit lokalen Akteuren und das Monitoring.

Nach erfolgreichem Studienabschluss soll sie die Stelle ab dem 1. August vollständig übernehmen. Seline Baumecker ist per E-Mail an sbaumecker@landkreis-northeim.de oder telefonisch unter 05551 708467 zu erreichen.

Zum Bild:

Wollen künftig besser über Unterstützungsangebote informieren: (v. l. n. r.) Seline Baumecker, Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und Harald Rode (Dezernent für Jugend und Soziales)












11.06.2021 • 08:29 Uhr

Einbeck: 71-jähriger Autofahrer missachtet Vorfahrt: Zwei Menschen (80/81) bei Zusammenstoss schwer verletzt

Zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei schwerverletzten Personen kam es am gestrigen Donnerstag, gegen 16.10 Uhr in Einbeck im Bereich der Saalfeldstraße / Altendorfer Tor. Ein 71- jähriger Einbecker befuhr mit seinem Fahrzeug die Saalfeldstraße und beabsichtigte, das Altendorfer Tor in gerader Richtung zu überqueren. Hierbei übersah er den vorfahrtsberechtigten 80-jährigen Einbecker, welcher das Altendorfer Tor mit seinem Auto stadteinwärts befuhr.

Im Einmündungsbereich der beiden Straßen kam es zum Zusammenstoß. Durch den Aufprall wurden der 80-jährige Fahrer und seine 81-jährige Beifahrerin schwer verletzt und mussten ins Krankenhaus verbracht werden. An dem verursachenden Fahrzeug entstand Totalschaden, wobei die gesamte Front stark beschädigt wurde. Beide PKW waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.hor











11.06.2021 • 08:19 Uhr

Neuer Spielplatz Plangarten: Franziska Schadzek gibt erste Ein- und Ausblicke - Baubeginn am 9. August - Ab Oktober Einbau der neuen Spielgeräte - Stahlrutsche und Kunstrasen

Im Rahmen der Bauvorhaben des Millionenprojektes Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim soll der zentrale Kinderspielplatz im denkmalgeschützten Plangarten in der südniedersächsischen Kur- und Rehstadt Bad Gandersheim für einen beachtlichen Aufwand komplett um- und neugestaltet werden. Vom verantwortlichen Planungsbüro nsp in Hannover gab dazu Franziska Schadzek in der Video-Ratssitzung am gestrigen Donnerstagabend (wir berichteten) aufschlussreiche Ein- und Ausblicke.

Wichtig war ihre Information vor den Ratsmitgliedern und gut 55 online-Zuhörern und Zuschauern, dass der vorhandene Spielplatz komplett ausgeräumt wird. Diesen Maßnahmenbeginn datierte die Planerin auf den 9. August 2021. Die beauftragte Firma Reinhard werde ab diesem Zeitpunkt den Spielplatz für den öffentlichen Betrieb sperren. Dann beginnen die vorbereitenden Erd-, Gründungs- und Fundamentarbeiten. Bäume würden im Plangarten nicht mehr gefällt, versicherte Schadzek ausdrücklich. Alles an Bauaktivitäten habe sich an den Erfordernissen des Denkmalschutzes auszurichten. "Die Denkmalschutzbehörde hat die Maßnahme genehmigt. Die ehemalige Burg, heute das Amtsgericht, dürfe nicht verstellt werden".

Ihren Darstellungen zufolge soll ab Oktober 2021 der Einbau der ambitionierten neuen Spielgeräte erfolgen. Hier sind einige besondere Attraktionen vorgesehen. So u.a. ein Stangenwald, eine Stahlrutsche in eine Sandfläche hinein. Es sollen Hügel angelegt werden. In einem besonderen Bereich ist die Anlage von Kunstrasen vorgesehen. Die jetzt noch vorhandene Seilbahn auf dem Spielplatz soll es an dieser Stelle in Zukunft nicht mehr geben. Schadzek versprach, dass sie an anderer Stelle erstellt werden soll. Ein genauer Standort steht aber noch nicht fest.

Auf Nachfragen von Ratsfrau Anja Görlach versicherte die nsp-Repräsentatin, dass der neue Spielplatz definitiv barrierefrei - auch für Kinder in Rollstühlen - gestaltet wird. red /Fotos: Fis WMG
















11.06.2021 • 07:55 Uhr

Corona-Virus-Lage am Freitag: Inzidenzwert im Kreis Northeim sinkt wieder auf 15,9 - Pandemie schwächt sich weiter ab

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Freitag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat einen tagesaktuellen Inzidenzwert für den Landkreis Northeim von 15,9 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen offiziell mitgeteilt (siehe Inzidenzkarte).
Damit ist der Ansteckungsgrad gegenüber dem Vortag gesunken. Diese Entspannung der Pandemie hat sich in ganz Niedersachsen fortgesetzt. Das lässt sich ergänzend an der Inzidenzampel des Gesundheitsministeriums in Hannover absehen. Niedersachsen ist seit gestern insgesamt grün markiert.

Seit dem gestrigen Donnerstag sind aufgrund der anhaltend fallenden Inzidenzwerte weitere Lockerungen in Kraft. Versammlungen bis 500 Menschen sind möglich. Testungen als Voraussetzungen für diverse Aktivitäten (u.a.Einkaufen, Gaststättenbesuche) sind nicht zwingend vorgeschrieben.
red/Grafiken: RKI / NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen












11.06.2021 • 07:43 Uhr

Fast zweimal die Erde umrundet - Laufchallenge der Volksbank eG übertrifft alle Erwartungen - Spitzenreiter Schwarz-Weiß Harriehausen: über 5.600 Euro 58 Vereine sind mitgelaufen!

Zum ersten Mal hat die Volksbank eG in Bad Gandersheim eine Laufchallenge veranstaltet. Für jeden gelaufenen Kilometer spendet die Volksbank eG 10 Cent für den Verein. 58 Vereine aus dem gesamten Geschäftsgebiet haben mitgemacht. In der Region Bad Gandersheim und Altes Amt sind viele Menschen für die Vereine FC Spiel und Sport Sebexen e.V., Heimatverein Harriehausen e.V., MTV Dankelsheim e.V., SVG Grün-Weiß Bad Gandersheim e.V., SV Schwarz-Weiß von 1929 Harriehausen e.V., TSG Düderode-Oldenrode e.V. und der Turnverein Vater Jahn Ackenhausen e.V. fleißig Kilometer um Kilometer gelaufen. Die Volksbank eG ist von der Resonanz dieser Challenge überwältigt.

„Wir sind mit dem Auswerten kaum nachgekommen“, sagt Dieter Brinkmann, Vorstandsmitglied der Volksbank eG in Bad Gandersheim. Die Vereine hätten teilweise über die Tageszeitungen zum Mitmachen aufgerufen, berichtet er. Im April konnten sich die Vereine bei der Laufchallenge registrieren und den ganzen Mai über haben die Läufer*innen für ihren Verein ordentlich Kilometer gesammelt und der Volksbank eG zur Auswertung weitergeleitet. Nun sind alle Lauf-Nachweise ausgewertet. Und die Zahlen sind in der Tat spektakulär: 13.724 Läufe wurden der Volksbank eG als Nachweis eingereicht. Alle Teilnehmer sind insgesamt 83.153 Kilometer gelaufen. „Das ist ungefähr zweimal um die Erde“, lacht Dieter Brinkmann. Er ist sichtlich überrascht, wie viele Vereine und Läufer*innen bei der Laufchallenge mitgemacht haben und wie viele Kilometer dabei zusammengekommen sind. Die versprochene Spende wird in den nächsten Tagen an die Vereine überwiesen.

„Wir haben auf volle 10 Euro aufgerundet“, so der Volksbank-Vorstand. Offenbar hat die Volksbank eG mit ihrer Lauf Challenge einen Nerv getroffen. Den ganzen Mai über waren drei Volksbank-Mitarbeitende damit beschäftigt, die zahlreichen Laufnachweise auszuwerten und den jeweiligen Spendenbetrag zu berechnen. An die sieben Vereine aus der Region Bad Gandersheim und Altes Amt wird ein Betrag von insgesamt 1.590 Euro von der Volksbank eG in Bad Gandersheim gespendet.

„Und die Läufer*innen haben sich mächtig ins Zeug gelegt“, weiß Dieter Brinkmann zu berichten. Sage und schreibe 16.233 Kilometer sind sie für die vorgenannten Vereine gelaufen. Spitzenreiter sind die Läufer*innen des Vereins SV Schwarz-Weiß von 1929 Harriehausen e.V., die im Mai 5.656 Kilometer für ihren Verein gelaufen sind. Dieter Brinkmann dankt allen Läufer*innen, die in den letzten Wochen so fleißig für ihre Vereine unterwegs waren und die Laufchallenge zu einem tollen Abschluss gebracht haben.red










11.06.2021 • 07:34 Uhr

Orgelfestival Vox Organi in Bad Gandersheim und Greene

Auf Musik mit dem Lüneburger Organisten Joachim Vogelsänger dürfen sich Besucher von Vox Organi am kommenden Wochenende gleich zweimal freuen. Er ist Kantor an der auch aus einer beliebten Fernsehserie bekannten St. Johannis-Kirche und Kirchenmusikdirektor im Sprengel Lüneburg. Sein Repertoire umfasst sowohl Musik, des 19. und 20. Jahrhunderts – so hat er beispielsweise die symphonische Chororgel in St. Johannis mit einer CD „Symphonische Impressionen“ (Musik von César Franck, Louis Vierne und Charles-Marie Widor) portraitiert – als auch die Musik des Barock und Frühbarock. Eine seiner Leidenschaften ist die Verknüpfung neuer, auch zeitgenössischer, mit alter Musik zu interessanten Programmen viel beachteter Konzerte.

Am Samstag, 12. Juni 2021 spielt er ab 17:30 Uhr in der Bad Gandersheimer Stiftskirche im Rahmen einer Orgelvesper Werke von Charles-Marie Widor und Petr Eben. Liturgin des Abends ist Pröpstin Elfriede Knotte.

Seine musikalische Bandbreite beweist Joachim Vogelsänger einen Tag später, am 13. Juni 2021, in einer Orgelandacht in Greene. Hier ist sein Programm ganz der Alten Musik gewidmet. Große Namen wie Bach, Sweelinck und andere stehen auf dem Programm. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr, den liturgischen Teil übernimmt Pastorin Dorothea Kipp.red/Foto: Vox Organi











10.06.2021 • 21:40 Uhr

Bad Gandersheim: Neue Untersuchungen der Statik und des Boden auf der Großbaustelle Skulpturenpfad-Hang beschäftigen heutigen Stadtrat - Nach Baustopp Sicherungszaun versetzt -

Vor wenigen Minuten ist die Ratssitzung im südniedersächsischen Bad Gandersheim nach zweieinhalbstündigen öffentlichen Beratungen und Beschlüssen vom Ratsvorsitzenden Jürgen Steinhoff beendet worden. Die Sitzung fand wegen der Corona-Krise wieder als online Video-Konferenz statt. Bis auf die die beiden entschuldigten Ratsmitglieder Overbeck und Dröge war der Rat vollzählig. Zeitweise zeigte die Frequenzangabe die Beteiligung von 55 Zuhörerinnen/ern/Zuschauerinnen/er. Das waren u.a. interessierte Bürger und Bürgerinnen, Verwaltungsmitarbeiter, Kreistagsabgeordnete, kooptierte Ausschussmitglieder, Experten der Landesgartenschau, Planer und die Kandidatin der Grünen für die Bürgermeisterwahl Grit Arndt.

Inhaltlich hatte der Stadtrat fast zwei Dutzend Tagesordnungspunkte im öffentlichen Teil zu bearbeiten. Die ganz großen Thema drehten sich erwartungsgemäß die Projekte Landesgartenschau,Hochwasserschutz und Kinderbetreuung.

Für die Landesgartenschau wurde zum einem der aktuelle Lagebericht des Managements vorgebracht. Hier stellte die Geschäftsführung schriftlich fest: "Die Baumaßnahmen liegen weiterhin überwiegend im Zeitplan. Die stellenweise aufgetretenen Mängel bei den Pflasterarbeiten wurden behoben. Beim Gabionenhang wurden die Arbeiten kurzfristig unterbrochen, um zusätzliche geologische Untersuchungen durchzuführen. Diese wurden erforderlich, da der Bahndamm aus heterogenem Material aufgebaut ist, was wiederum abschnittsweise eine daran angepasste Bauweise erforderlich macht. Mittlerweile wurden die Arbeiten wieder aufgenommen."

Das hat sich heute am Hang des Skulpturenweges im Bereich des ehemaligen Kurhauses tatsächlich beobachten lassen. Zwei Mitarbeiter der Firma Kluge (Delligsen) schoben zunächst vom Hang abgebrochenes Geröll mit einem Schaufelbagger weg. Außerdem versetzten sie auf einen Teilabschnitt den Baustellensicherungszaun von der Hangkante weg in Richtung des asphaltierten Pfades. Die Korrektur der Sicherungszaunes war von Dipl.Ing. Wilhelm Kühne als dringende Maßnahme zur Gefahrenabwehr der Bürgermeisterin vorschlagen worden.

In der heutigen Ratssitzung war dann vom Planungsbüro nsp Hannover Franziska Schadzek zugeschaltet. Sie präzisierte die neuen Untersuchungen der Boden- und Statikverhältnisse des Hanges. Deswegen sei der mehrwöchige Baustopp veranlasst worden. Nach Vorliegen der neuen gutachterlichen Ergebnisse sei zu konstatieren, dass die ersten Gabionen schon bald an den Hang gesetzt werden könnten. Die eingebrachten Fundamente seien dafür geeignet. Das hätten die neuen Berechnungen der Statik ergeben.

Zu den von Ratsherrn Hendrik Geske nachgefragten Mehrkosten meldete sich später Bürgermeisterin Franziska Schwarz (sie ist auch Aufsichtsratsvorsitzende der LAGA) zu Wort mit einem allgemeinen Statement wie dem: "Es gibt Kostensteigerungen". Grundsätzlich bekräftigte sie jedoch die Linie, dass bislang alles "weitestgehend im Plan" verläuft. LAGA-Geschäftsführer Thomas Hellingrath nahm an der Videokonferenz aus Urluabsgründen diesmal nicht teil.
red/Fotos: Fis WMG











10.06.2021 • 14:51 Uhr

Jugendpfleger und Kinder enttäuscht: NOMI-Spielbus kommt nicht mehr - Sozialpolitiker Schwarz und Traupe überrascht

Die Jugendpfleger/innen im Landkreis Northeim haben sich enttäuscht darüber geäußert, dass das sozialpädagogische Betreuungsangebot für Kinder in den Dörfern des Landkreises mit dem Spielbus NOMI eingestellt wurde. Dieses seit Jahrzehnten nützliche und beliebte Betreuungsangebot, vor allem in den großen Ferienzeiten für Mädchen und Jungen, die aufgrund der Wirtschaftslage ihrer Familien nicht aufwendige Ferienaufenthalte unternehmen können, war von Qualität und Angeboten als erstklassig eingestuft worden. Hunderte von Kindern und Jugendlichen haben den NOMI-Spielbus im Landkreis Northeim schätzen und lieben gelernt.

Sie werden ihn vermissen. "Die Spielsachen aus dem Spielbus sind bereits verteilt beziehungsweise werden sie irgendwo in Northeim gelagert", berichtet eine Persönlichkeit aus der Jugendpflegemillieu des Kreises. Angebote mit dem Spielbus NOMI könne man nicht mehr in die aktuellen Ferienpass-Programm

Seit Jahren schon und im Wahljahr besonders ist vornehmlich die SPD auf dem Weg, ihr familien- und kinderfreundliches Profil und Image weiter zu stärken, da schockt die Nachricht vom ausgemusterten Spielbus NOMI.

"Ichhöre das zum ersten Mal", so reagierte SPD-Fraktionschef Uwe Schwarz auf eine Anfrage zum Spielbus NOMI. Ebenso war sein sozialpolitischer Sprecher und Fraktionsgeschäftsführer Peter Traupe aus Einbeck sichtlich überrascht: "Ich weiß davon nichts. Das ist auch bislang in unserer Fraktion nicht thematisiert worden." Traupe versprach, sich in der undurchsichtigen Angelegenheit schlau zu machen.

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group richtete eine Anfrage an die Kreissparkasse Northeim. Sie hatte vor gut zwei Jahrzehnten dem Landkreises Northeim auf Bitten der Kreispolitik (besonders der SPD) den Spielbus NOMI als Träger übernommen, organisiert und dafür eine Fachfrau eingestellt. Sie erledigte über Jahrzehnte einen Top-Job für die Kinder, die sich stets freuten, wenn der Spielbus NOMI mit Claudia in ihren Heimatorten angesagt war. red/
Screen: Ausschnitt aus KSN Gesellschafts- und Leistungsbilanz 2012










10.06.2021 • 14:28 Uhr

Tödlicher Verkehrsunfall auf der K 224 - 18-jähriger Motorradfahrer erliegt seinen schweren Verletzungen - Northeimer Autofahrer gerät in Gegenverkehr

Die Göttinger Polizei teilt soeben mit:
Auf der Kreisstraße 224 kam es auf Höhe der Ortschaft Eberhausen bereits am Dienstagabend (08.06.2021) gegen 19.55 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Pkw und ein Motorrad zusammengeprallt waren.

Ersten Ermittlungen zufolge befuhr ein 36 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Northeim mit seinem Pkw die K 224 aus Güntersen kommend in Richtung Uslar. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet er in einer scharfen Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und kollidierte hierbei mit einem entgegenkommenden Motorrad.

Der 18-jährige Motorradfahrer aus der Samtgemeinde Dransfeld wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Er wurde in ein Göttinger Krankenhaus transportiert, wo er seinen schweren Verletzungen erlag. Der Pkw-Fahrer wurde leicht verletzt und ebenfalls mit einem Rettungswagen in ein Göttinger Krankenhaus gefahren.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Göttingen wurde dem 36-Jährigen im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Weiterhin wurde durch die Staatsanwaltschaft Göttingen die Beschlagnahme des Führerscheins des Pkw-Fahrers sowie der beiden Fahrzeuge angeordnet.

An der Unfallstelle waren die Freiwilligen Feuerwehren Erbsen und Eberhausen, zwei Rettungswagen und ein Rettungshubschrauber mit einem Notarzt eingesetzt. Auch eine Gutachterin der DEKRA wurde hinzugezogen.

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie die umfassende Unfallaufnahme war die K 224 ca. 1,5 Stunden voll gesperrt.jk










10.06.2021 • 14:22 Uhr

Heckenbeck/Göttingen:«Extinction Rebellion» kündigt erneut Verkehrsblockaden an

Mit Ein-Personen-Blockaden des Straßenverkehrs in zahlreichen europäischen Städten will die Initiative «Extinction Rebellion» an diesem Samstag (12. Juni) erneut für mehr Tempo beim
Klimaschutz und eine Mobilitätswende demonstrieren. In Niedersachsen würden sich Aktivisten in Braunschweig, Göttingen, Hildesheim und Lüneburg an den Blockaden beteiligen, teilte «Extinction Rebellion» am Donnerstag mit.

Die Aktivistinnen/en sind auch in Heckenbeck-Bad Gandersheim und in Göttingen für ihr klimapolitisches Anliegen unterwegs.

Es handele sich um die dritte Aktion dieser Art, sagte Josephine Konopka von der Hildesheimer Ortsgruppe von «Extinction Rebellion». «Die Verzweiflung ist so groß, dass die Menschen bereit sind, sich als einzelne Person dem Straßenverkehr auszusetzen und eine Strafe zu
riskieren.»

Den persönlichen Grund für ihre Teilnahme an der Protestaktion mit dem Namen «Rebellion of One» (Rebellion der Einzelnen) werden die Menschen den Angaben zufolge auf einem Schild am Körper tragen. Auf einem weiteren Schild sollen Aussagen von Menschen aus Entwicklungsländern stehen, um auf deren jetzt schon existenziell bedrohliche Situation hinzuweisen. epd










10.06.2021 • 14:12 Uhr

Northeimer Pilgerweg jetzt mit Logo und Begleitheft

Ein neuer Pilgerweg rund um Northeim ist jetzt mit Plaketten und einem Logo gekennzeichnet worden und somit leichter zu finden. Zudem ist ein Begleitheft mit Karte und Beschreibungen zu den einzelnen Stationen erschienen, wie der evangelische Kirchenkreis Leine-Soling am Donnerstag mitteilte. Die Broschüre liegt unter anderem in der Northeimer Touristinformation, in der Superintendentur und in Kirchengemeinden aus.

Der etwa 13 Kilometer lange Weg führt zu 18 «Anhaltepunkten», die entweder in der Northeimer Innenstadt oder in der Umgebung liegen. Ein kleiner schriftlicher Impuls lade an dem jeweiligen Ort zum Innehalten und Nachdenken ein, hieß es: «Denn es geht nicht einfach
nur darum, eine Wanderung zu machen, sondern auch darum, Geist und Seele zu füttern - um eine ganzheitliche Bewegung von Leib und Seele.» Am Konzept und der Realisierung des Pilgerwegs haben sich der Kirchenkreis, mehrere evangelische Gemeinden und der Northeimer
Touristikverein beteiligt. epd/ Foto: Kirchenkreis Leine Solling










10.06.2021 • 14:06 Uhr

Faktenlage offiziell bestätigt: Anschlussrampen B64 Gandersheimer Ost für Landesgartenschau verzögern sich - Gegenseitige Schuldzuweisungen nerven

Landesbehörde für Straßenbau: Notwendige Umplanungen verzögern tatsächlich den für Juni geplanten Baubeginn

Die gegenseitigen Schuldzuweisungen bei den verzögerten Projekt "Anschlussrampen B64 Gandersheim Ost" für eine optimierte Verkehrsanbindung zur Hauptverkehrsschlagader "Dehneweg" zur Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim nehmen bizarre Züge. Erst hieß es aus der beteiligten Landesbehörde für Straßenbau, die Stadt würde erforderliche Ergänzungpläne für den Ausbau des "Dehneweges" nicht beibringen. Dann knickte die Behörde ein und gestand: Umplanungen seitens der Landesbehörde würden den Baubeginn verzögern. Eine nervige Debatte um Schuldzuweisungen. Wir baten erneut einen kompetenten Dipl.Ing. und ehrenamtlich tätigen Controller um eine Sachverhaltsbeurteilung. Hier seine mit aufschlussreichen neuen Fakten gespickte Kommentierung:

Dipl.Ing.: "Überraschende Wende, Landesbehörde ist dafür verantwortlich, dass nun erst bis Ende Juni 2021 die Veröffentlichung der Umbaumaßnahme erfolgen soll und Baubeginn nicht vor Ende August in Aussicht gestellt wird. Eine Fertigstellung bis Ende 2021 wird stark bezweifelt. Ob nun Stadt, oder Landesbehörde schuld sind ist unerheblich, fakt ist der Bau verzögert sich in unverantwortlicher Art und Weise. Wenn mal wieder ein normaler Winter kommen sollte, womit eine verantwortungsbewusste Behörde rechnen sollte, kippt der zu ambitionierte Zeitplan von Stadt und Landesbehörde.
Es war aber keinesfalls verboten und auch möglich die Baumaßnahme früher zu veröffentlichen, zumal das Projekt schon länger mit Baufeldfreimachen begonnen und auch durchfinanziert ist. Mit mehreren Behörden angedachte Datumsketten, 22.03.2021 Veröffentlich der Maßnahme, Mitte April Submission und Baubeginn Anfang Juni 2021 wären vernünftiger gewesen.
Das Füllhorn von Ausreden, warum sich was verzögert scheint im Behördendenken immer noch unendlich gefüllt zu sein, nun auch noch Corona-Ausfälle einer nicht benannten Firma anzuführen ist schon abenteuerlich mit Beigeschmack. Wenn im Herbst die vielfach angekündigte 4. Corona-Welle kommen wird, kommt dann fremdbestimmt wieder die bauliche Umsetzung ganz überraschend in Verzug, zumindest in Amtsstuben. Bei rechtzeitigem Baubeginn wäre das zu verhindern gewesen. Das Füllhorn scheint beim Ltd. BD Udo Othmer leer zu sein, wenn es darum geht rechtzeitig so wichtige Projekte voran zu bringen. Die kritische Bevölkerung, die sich auf die LaGa freut, wird die versprochene Terminkette der Landesbehörde mit Aufmerksamkeit verfolgen."
red /Foto: FWMG











10.06.2021 • 13:48 Uhr

Corona-Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen noch nicht vorbei - RKI-Chef Wieler warnt!

Der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, hat trotz einer hohen Impfquote unter älteren Menschen Vorsicht bei der Lockerung von Corona-Schutzmaßnahmen in Alten- und Pflegeheimen angemahnt. Die Pandemie sei noch nicht vorbei, sagte Wieler am Donnerstag in Berlin. Das sei besonders sichtbar, wenn man sich die Situation in Alten- und Pflegeheimen in Deutschland anschaue. Aktuell gebe es dort noch immer 40 aktive Ausbrüche , auch verbunden mit Krankenhausaufenthalten und Todesfällen. In vulnerablen Bereichen dürfe daher nach wie vor nur vorsichtig gelockert werden. Schutzmaßnahmen müssten aufrecht erhalten werden.

Wieler erklärte, Ende Januar habe es 450 Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen gegeben. Dass die Zahl danach stark gesunken ist, sei ein Beleg für die Wirksamkeit der Impfungen. Hochaltrige waren bei den Schutzimpfungen als erste an der Reihe. Man müsse aber bedenken,
dass nicht alle Heimbewohner geimpft seien, etwa Neuzugänge. Die Impfquoten beim Personal seien auch unterschiedlich, sagte Wieler. Zudem schütze eine Impfung zwar vor einer schweren Erkrankung. Anstecken könnten sich Geimpfte aber dennoch.

Seit Beginn der Pandemie sind in Deutschland fast 90.000 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben. Weltweit registrierte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) 1,2 Millionen Tote. Wieler sagte, pro Woche würden noch immer mehrere hundert Todesfälle in Deutschland gemeldet. Am Donnerstag meldete das RKI 94 neue Todesfälle. epd











10.06.2021 • 13:46 Uhr

Corona-Virus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Acht Neuinfektionen, Vier davon in Einbeck! Das treibt Inzidenzwert nach oben: 18,1

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 2.616 (+8) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.505 (+1) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 18,1 (24 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht.

Maximal zehn Personen aus drei Haushalten oder ein Haushalt und zwei weitere Personen aus einem anderen Haushalt, dürfen sich in der Öffentlichkeit und in der eigenen Wohnung treffen. Die hier zugehörigen Kinder werden dabei bis zu einem Alter von 14 (0-14) nicht eingerechnet. Getrennt wohnende Paare zählen als ein Haushalt. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden auf die Höchstzahl ebenfalls nicht angerechnet!

Aktuell sind im Landkreis Northeim 55 (+7) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim 0 (0), Bodenfelde 1 (0), Dassel 9 (+1), Einbeck 17 (+4), Hardegsen 2 (0), Kalefeld 2 (+1), Katlenburg-Lindau 9 (+2), Moringen 2 (0),
Nörten-Hardenberg 1 (-1), Northeim 11 (0) und Uslar 1 (0) stammen.
Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 56 (0) Personen verstorben.
Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 37.240 Personen (Stand: 9.6.2021) im Impfzentrum und 27.416 Personen (Stand 8.6.2021) bei den Hausärzten geimpft.
Eine zweite Impfdosis haben bisher 18.739 Personen (Stand: 9.6.2021) im Impfzentrum und 10.008 Personen (Stand 8.6.2021) bei den Hausärzten erhalten.

Alle weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus










10.06.2021 • 10:25 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet : Mobile Messungen in der 24. Kalenderwoche 2021

In der Woche vom 14.06.2021 bis 20.06.2021 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis-Northeim zu rechnen:

Montag: Raum Einbeck
Dienstag: Raum Katlenburg-Lindau
Mittwoch: Raum Northeim
Donnerstag: Raum Nörten-Hardenberg
Freitag: Raum Hardegsen
Samstag: Raum Kalefeld

Die semistationäre Messanlage Alice wird vorrausichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Kalefeld und voraussichtlich von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche im Raum Northeim eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam.lpd/Fotos: Fis WMG












10.06.2021 • 10:21 Uhr

Züchter-Glück in Südniedersachsen: Rauhhaardackel "Donna" wirft gesunde Dackelkinder

Es ist ein Bilddokument voller Wärme, Sanftmut und Glück: "Donna" hat soeben auf einem Anwesen in einem idyllischen Dorf im Landkreis Northeim fünf winzige Rauhhaardackel gesund zur Welt gebracht. Einer dieser niedlichen Minis ist auf dem Bild zu sehen. Das Rotlicht entflammt einer Wärmelampe. Es dient dem unterstützenden Wohlbefinden der Dackelfamilie. red /Foto: Fis WMG

Fortsetzung folgt!










10.06.2021 • 10:08 Uhr

Treuer Angestellter bestiehlt Arbeitgeber über längeren Zeitraum - Jetzt auf frischer Tat erwischt!

Ein langjähriger Mitarbeiter eines Hildesheimer Kaufhauses steht im Verdacht, über einen längeren Zeitraum hinweg seine Vertrauensstellung missbraucht und diverse Waren entwendet zu haben. Am gestrigen Abend (08.06.2021) wurde der 53-jährige Hildesheimer, der seit mehr als zwei Jahrzehnten in dem Kaufhaus arbeitet, bei einem erneuten Diebstahl auf frischer Tat ertappt.

Bisher vorliegenden Erkenntnissen zufolge wurde in dem betroffenen Kaufhaus seit geraumer Zeit das Fehlen von Waren bemerkt. Gestern Abend wurde der Tatverdächtige nach Feierabend zufällig dabei angetroffen, als er mit zwei Tüten voller Diebesgut im Wert eines mittleren dreistelligen Betrages das Kaufhaus verließ.

Die Mitarbeiter, die ihn dabei beobachteten und stellten, informierten daraufhin die Polizei. Bei einer anschließenden, durch die Staatsanwaltschaft Hildesheim beantragten Wohnungsdurchsuchung stießen die Beamten auf eine Vielzahl entwendeter Gegenstände, die der geschädigten Firma zugeordnet werden konnten. Dabei handelte es sich u.a. um Bekleidung, Taschen, Kosmetikartikel und Schmuckgegenstände. Die Beamten benötigten mehrere große Plastiksäcke für den Abtransport des Diebesgutes.

Der entstandene Schaden lässt sich momentan noch nicht beziffern, dürfte aber mehrere tausend Euro betragen. Die Ermittlungen gegen den 53-jährigen dauern an.red











10.06.2021 • 09:52 Uhr

Gewerkschaftschef warnt vor «neuem Klima-Prekariat»

Der Chef der Gewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, Michael Vassiliadis, befürchtet soziale Schieflagen durch den Kampf gegen den Klimawandel. Steigende CO2-Preise träfen die
Schwächsten in der Gesellschaft am härtesten, sagte Vassiliadis dem Nachrichtenmagazin «Der Spiegel»: «Wird Klimaschutz nicht sehr schnell und sehr konkret sozial gerecht ausgestaltet, schafft er ein neues Klima-Prekariat.» Die Gewerkschaft fordere deshalb ein pauschales Klimageld als Ausgleich für immer weiter steigende Abgaben.

Die Einnahmen aus der CO2-Abgabe müssten vollständig an die Bürgerinnen und Bürger als «einheitliche Pro-Kopf-Zahlung» zurückgegeben werden, sagte der Vorsitzende der in Hannover ansässigen Gewerkschaft. Davon würden die Schwächeren überdurchschnittlich profitieren, und die ökologische Lenkungswirkung bliebe erhalten. Zudem verlangte Vassiliadis ein höheres Mobilitätsgeld für wachsende Pendler-Kosten und einen Schutz vor Mieterhöhungen bei energetischer Gebäudesanierung.epd

Hintergrund:
Prekariat bedeutet eine verschärfte Armutschicht durch finanzielle Zusatzbelastungen von sozialschwachen Bürgern und Bürgerinnen durch staatliche Maßnahmen gegen den Klimawandels.











10.06.2021 • 09:40 Uhr

Endlich wieder schlägt das Herz des Deutschen Theaters Göttingen: Wiedereröffnung „Alles muss glänzen“

Auf den Bühnenrand prasselt ein kurzer Regenschauer. Von der Decke regnet es immer wieder Fischkörper. Die Flunder wird Rebekka mit einem neuen Rezept veredeln und zum Abendessen ihre Familie herbei sehnen. Diese unbändige Vorfreude, in der Andrea Strube jetzt mit dem Herd über die Spielfläche tanzt, spricht aus den Worten von Erich Sidler zur Wiedereröffnung des Hauses mit Noah Haidles Komödie „Alles muss glänzen“ in der Inszenierung von Isabel Osthues: Dass das Herz des Theaters endlich wieder schlägt, im unmittelbaren Dialog mit seinem Publikum, und das mit einem Stück, indem sich die sozialen Auswirkungen einer Pandemie spiegeln, in der das gesellschaftliche Leben verkümmerte und das Miteinander.

Der Radiomoderator kündigt immer wieder Hits aus den 60er Jahren an, die diese Rebecca beflügeln. Gleich wird sie sich mit ihrer Tochter Rachel (Nathalie Thiede)auf den Abschlussball freuen und über diese strahlend schöne junge Frau, die gleich von Gary (Lukas Becker) abgeholt wird, um mit ihm vielleicht auch diesen glücklichen Moment zu erleben wie sie damals mit ihrem späteren Ehemann. Wieder steht Andrea Strube ihrer Rebecca mit einem strahlenden Lächeln und euphorischem Überschwang zur Seite, wie die sich der drohenden Verzweiflung in der Einsamkeit verweigert. Der Ehemann hat sie vor einem Jahr verlassen, Sohn Michael ist ihm gefolgt und Rachel vermutlich längst auf dem College. Sie vertraut auch weiterhin auf den wichtigeren Teil ihres Lebens mit den Vorbereitungen für das liebevolle zu Hause, das sie mit ihrer Liebe geschaffen hat.
Draußen kündigt sich ein Unwetter biblischen Ausmaßes an. Doch selbst eine drohende Sintflut kann der Innenwelt, mit der sich diese Frau am Leben hält, nicht bedrängen. Real ist für sie, was sie an Gesprächen imaginiert und auch an Erinnerungen, mit denen sie den Abend wie so viele zuvor durchlebt. Nachbarin Gladys (Gaby Dey) schaut kurz vorbei und hinterlässt noch eine schmerzhaft spöttische Anekdote über den Versuch, ihr Eheleben erotisch aufzupeppen, bevor sie sich in Rebeccas Badezimmer mit einem Gewehr erschießt. Sie wird die Einladung zu einer köstlichen Flunder ebenso wenig annehmen wie dieser Poltergeist, der als gescheiterter Vergewaltiger auftritt und seine Einsamkeit beklagt. Rebecca will auch ihren früheren Lateinlehrer Mr. Chalmers (Ronny Thalmeyer mit dieser unbedingten Zuversicht wieder aufrichten und verweist nur einen ungebetenen Gast (Lukas Becker), der ihre Welt real bedroht, wenn er sie als Zeuge Jehovas mit göttlichen und teuflischen Rachedämonen malträtiert und ihr jede Form von Mitgefühl verweigert. Dann erscheint endlich Sohn Michael ( Gabriel von Berlepsch) und rollt den festlich gedeckten Tisch auf die Bühne, nach seine Mutter ihr psychisch krankes Sorgenkind aus dem Bauch eines Walfisches befreit hat und sich mit ihm in ihrer bedingungslosen Liebe für ihre Familie endlich verstanden fühlt.

Auf dieser scheinbar surrealen Ebene finden die Ereignisse und die Begegnungen statt, die jetzt unbedingt gebraucht werden, egal wie irritierend, seltsam oder absurd sie anmuten. Darauf vertraut auch Isabel Osthues in ihrer Inszenierung, damit sich Noah Haidles Rebecca noch einmal die Nähe zurückwünschen kann, die ihrem Leben auch über viele strapaziöse Jahre Sinn gegeben hat. Mit dem mütterlichen Rat küsst eine verzweifelte Rachel eine ramponierte Puppe, nachdem ihre Gerry auf dem Heimweg von einem Hai zerfleischt wurde und ihre Liebeserklärung nicht mehr hören kann. Ein fürsorglicher Michael entsorgt dann die zertrümmerten Requisiten des Abends, wenn es an der Zeit ist, sie ebenso wie das lebenslange emotionale Chaos in einem gewaltigen Saugrohr einfach verschwinden zu lassen. Dann verschwindet auch die Wand mit der Tür zu dem blutigen Badezimmer, während die Treppe für den effektvollen Auftritt Rachels zum Abschlussball nun erneut an die Rückwand mit dem wohnlichen Dekor gefügt wird.

Auch Jeremias Böttchers Bühnenbild verstärkt diese surreale Ebene, auf der die Dinge und die Gedanken ein Eigenleben entwickeln und jede Figur auf ihre Weise aus einem imaginären Raum in Erscheinung tritt. Bis auf den bigotten Prediger klopft auch niemand an die Haustür, durch die immer wieder eine kleine Flutwelle mit Fischkörpern schwappt, bis der Radiomoderator mit „only you“ endlich die einzig wahre Sehnsuchtsmelodie ankündigt und die Gestalt in der Kittelschürze sich wieder in das junge Mädchen verwandelt, das auf der Tanzfläche seinen Traum vom Glück gefunden zu haben glaubte. Dieser Traum darf auch in ihrer letzen Vision nicht fehlen, wie er sich jetzt in Cowboykluft und mit geschultertem Sattel wieder einfindet, auch wenn Ronny Thalmeyer nur das gemütliche Wohlbehagen mit heißem Kakao beschwört. Der Schuss, draußen vor der Tür könnte auch dem geflüchteten Ehemann gelten. Aber es ist diese bis zuletzt kämpfende Mutter, Hausfrau und Familienbeschützerin, die den Cowboyhut trägt und sich nach einer letzten, leidenschaftlich verzweifelten sentimental journey von allem befreit.

Auf dieser scheinbar surrealen Ebene lässt Noah Haidle die dramatische Widmung für seine Mutter und die beschützende Kraft der Mutterliebe die Ereignisse stattfinden, die jetzt unbedingt gebraucht werden, egal wie irritierend, widersprüchlich oder abwegig sie anmuten. Vertraut auch die Inszenierung von Isabel Osthues und mit ihr das Schauspiel-Team. Tina Fibiger /Foto: DT Göttingen












10.06.2021 • 09:29 Uhr

Endlich! Rathaus, Wilhelmsburg und Touristinformation öffnen wieder die Türen

Die Türen des Rathauses, sowie der Wilhelmsburg und der Touristinformation sind ab Montag, 14. Juni, wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Nach langer pandemiebedingter Schließung der Verwaltungsgebäude für die Bürgerinnen und Bürger lässt die niedrige Inzidenz nun eine Öffnung unter Einhaltung der bekannten Hygieneregeln wieder zu. Um die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, bittet die Bürgermeisterin Franziska Schwarz die Bevölkerung trotzdem darum, Angelegenheiten, die sich per Telefon und oder per Mail regeln lassen, möglichst auf diesem Wege zu erledigen. Auch eine vorherige Terminvereinbarung wird weiterhin empfohlen. Die allgemeine Öffnung ist einzig für die Bürgerbüro aufgrund der engen räumlichen Gegebenheiten noch nicht möglich. Hier muss der Publikumsverkehr auch weiterhin nach telefonischer Terminvereinbarung und Corona-Vorgaben erfolgen. Das Bauamt der Stadt bleibt nach wie vor montags und mittwochs geschlossen. sbg

Zum Bild: Die Zeiten der Bürger-Dienstleistungen durch ein Fenster im Bürgerbüro sind erst einmal vorbei! Foto: Fis WMG











10.06.2021 • 08:58 Uhr

Nabu fordert Pause beim Autobahnneubau

Drei Viertel der Bundesbürger sind laut einer Umfrage des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) überzeugt, dass es genug Straßen in Deutschland gibt. Demnach sprechen sich 93 Prozent der Befragten dafür aus, dass eine zukünftige Bundesregierung den Schwerpunkt eher auf die Instandhaltung bestehender Autobahnen anstelle des Neubaus zusätzlicher Strecken legen sollte, teilte der Nabu am Dienstag in Berlin mit. Der Umweltverband verwies dabei auf eine von ihm in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar.

Demnach würden 41 Prozent der Befragen es begrüßen, wenn der Neubau von Autobahnen generell gestoppt wird. 15 Prozent sprachen sich dagegen aus, wie es weiter hieß. Besonders hohe Zustimmungswerte von jeweils rund 80 Prozent hätten Aussagen erzielt, die einen Verzicht auf den weiteren Ausbau des Straßennetzes in Aussicht stellen, wenn dadurch das Klima und die Artenvielfalt geschützt sowie der Flächenverbrauch gestoppt werden könne.

Nabu-Präsident Jörg-Andreas Krüger sagte: «Der Bau immer neuer Straßen befeuert die Klima- und Artenkrise.» Der Umweltverband fordert deshalb eine Pause beim Autobahnneubau. Stattdessen müsse in klimafreundliche Verkehrswege investiert werden.epd










10.06.2021 • 08:50 Uhr

Integrationskonzept des Landkreises Northeim - Ausarbeitung der Themen beginnt in den Fachforen - Einladungen und Termine

Nachdem der sogenannte Lenkungskreis die Rahmenbedingungen gesetzt hat, kann die inhaltliche Ausarbeitung des Integrationskonzeptes jetzt starten. Dafür wurden vier Themenbereiche herausgearbeitet, die sich später im Konzept wiederfinden sollen: „Barrieren abbauen und Zugänge erleichtern“, „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“, „Bildung“ und „Ausbildung und Arbeit“.

Im Rahmen von sogenannten Fachforen sollen die Themen jetzt ausgearbeitet werden.
Sie finden statt am
Mittwoch, 16.06.21, 09:00 – 13:00 Uhr: Barrieren abbauen und Zugänge erleichtern
Donnerstag, 24.06.21, 13:00 – 17:00 Uhr: Bildung fördern
Samstag, 03.07.21, 09:30 – 13:30 Uhr: Gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken
Montag, 05.07.21, 14:00 – 18:00 Uhr: In Arbeit und Ausbildung integrieren


Zur Teilnahme eingeladen sind alle Menschen, die im Landkreis Northeim leben oder arbeiten.
Die Fachforen finden als Onlinekonferenz statt. Die Anmeldung ist möglich über den Link: www.landkreis-northeim.de/Ausarbeitung-Integrationskonzept. Wer gerne teilnehmen möchte, aber nicht die technischen Voraussetzungen besitzt, kann sich bei Hanna Bludau (hbludau@landkreis-northeim.de, Tel. 05551 708 323) oder Simone Förster (sfoerster@landkreis-northeim.de, Tel. 05551 708 435) beim Landkreis Northeim melden. Anmeldeschluss ist jeweils eine Woche vor dem Fachforum. Für das erste Fachforum Anmeldungen noch bis zum 13.06.21 möglich.

Jedes Fachforum beinhaltet vier Themenworkshops, in denen die Teilnehmenden in je einer Stunde über die jeweiligen Herausforderungen sprechen und notwendige umsetzbare Ziele und Maßnahmen entwickeln. Pro Fachforum ist eine Teilnahme an zwei Workshops möglich. Anschließend haben alle Teilnehmenden des jeweiligen Fachforums die Möglichkeit, online noch weiter an den Ergebnissen der Workshops zu arbeiten. jpg











10.06.2021 • 08:40 Uhr

Grascha: Mehr Pflegelehrkräfte - Landkreis Northeim muss sich für Studienseminar in Göttingen stark machen

Um den Fachkräftemangel im Bereich der Pflege zu beseitigen, ist es notwendig regional Pflegelehrkräfte an den Universitäten und Hochschulen auszubilden. Deshalb gibt es seit langem die Bemühungen von verschiedenen Beteiligten in Südniedersachsen einen entsprechenden Masterstudiengang in Göttingen anzusiedeln.

„Die Ansiedlung in Göttingen wäre natürlich zielführender für die Region, dennoch freue ich mich, dass der Wissenschaftsminister mir in einem Gespräch mitgeteilt hat, dass mit dem Wintersemster 2022/2023 an der Ostfalia Hochschule in Wolfenbüttel 20 Masterstudienplätze für angehende Pflegelehrkräfte geschaffen werden“, sagte Christian Grascha, Landtagsabgeordneter und Landratskandidat von CDU und FDP nach einem Gespräch mit Minister Björn Thümler. Die Ausbildung von Lehrkräften sei existenziell für die Arbeit der öffentlichen und privaten Pflegeschulen auch im Landkreis Northeim. Den Pflegeschulen auch im Landkreis Northeim würden ohne neue Lehrkräfte das Aus drohen.

„Da nun der Standort in Wolfenbüttel ist, müssen wir Anreize schaffen, damit die Lehrkräfte auch in den Landkreis Northeim kommen. Der Landkreis ist deswegen gefordert, mit der Ostfalia einen Kooperationsvertrag abzuschließen. Es muss das Ziel sein, schon frühzeitig Kontakte zwischen dem Hochschulstandort und den Pflegeschulen zu vermitteln“, so Christian Grascha. „Die Landrätin ist aber vor allem gefordert, gemeinsam mit dem Landkreis Göttingen beim Land dafür zu werben, die Pflegelehrkräfte auch im Studienseminar in Göttingen statt nur in Braunschweig auszubilden. Das würde die Versorgung mit notwendigen Lehrkräften in Südniedersachsen sichern“, sagte Grascha.

Die Zahl der Pflegebedürftigen in Südniedersachsen und auch im Landkreis Northeim wird weiter steigen. Um entsprechendes Personal vor Ort ausbilden zu können, wird schon seit längerem bemängelt, dass Pflegelehrkräfte fehlen. red /Foto: Fis WMG










10.06.2021 • 07:53 Uhr

Schöne Heimat: Das Haus am See ist nicht in Schweden...

Bei der Ansicht dieses Bildes sind einigen hiesigen Protagonisten warme Erinnerungen an eine Haus am See in Schweden wach geworden. Die täuschend ähnliche Idylle ist viel näher als man vermutet. Nun wenige Kilometer von Langelsheim im Landkreis Northeim entfernt erstreckt sich dieser beeindruckende See. Eingebettet in herrliche Wälder und frisches Grün erstreckt sich die Innerste Talsperre. Derzeit ansehnlich mit Wasser gefüllt. An den Ufern bieten sich Stätten zum Verweilen. Endlich sind die gastronomischen Betriebe dort wieder geöffnet. Und die Menschen sehnen sich danach, diese neuen Freiheiten in vollen Zügen zu genießen. Jetzt dieses schöne Heimat neu entdecken!red/










10.06.2021 • 07:42 Uhr

Corona-Virus-Lage am Donnerstag: Inzidezwert im Kreis Northeim steigt auf 18,1 - Ab heute weitreichende Lockerungen

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet einen Inzidenzwert für den Landkreis Northeim von 18,1 Fällen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Das ist gegenüber dem Vortag eine Steigerung von über vier Punkten. Die Inzidenzampel zeigt für Niedersachsen beinahe komplett grün!

Mit dem heutigen Donnerstag treten eine Reihe von wichtigen Lockerungen der Corona-Regeln in Kraft (wir berichteten).

red/Grafiken: RKI /NDR/Gesundheitsministerium












9.06.2021 • 20:51 Uhr

Hochwasserschutz: Zuerst-Maßnahmen in Heckenbeck

Wenn am Donnerstag der Stadtrat in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim sich dem wichtigen Thema "Hochwasserschutz" zuwenden wird, dann soll das nach langem Hin und Her mit Entscheidungen unterlegt werden. In der jüngsten Sitzung des Sonderausschusses Hochwasserschutz waren dazu Aktionsansätze vom zuständigen Ingenieur Nolte im städtischen Bauamt in ersten Details vorgetragen worden.

Im Fokus seiner Vorschläge die beiden Ortsteile Heckenbeck und Ackenhausen. Für Heckenbeck bracht Nolte vier Maßnahmen für rund 30.000 Euro in Vorschlag (sie Grafik). Hier geht es u.a. um eine Optimierung eines Rechens in der Mahmilch und eine Umgestaltung des Bereiches um diesen Rechens in der Mahmilch. Sie ist in jüngster Zeit in ihrem offenen Verlauf ausgebaggert, verbreitert und gesäubert worden. Da für Heckenbeck bereits ein Regenrückhaltebecken existiert sind hier "Optimierungen" vorgesehen, wie es Ingenieur Nolte im Ausschuss vortrug.

Grundsätzliche Zweifel an der Notnwendigkeit dieser Maßnahmen sind im Ausschuss nicht vorgebracht worden. Allerdings gibt es unterschiedliche Auffassungen darüber, ob es sich bei den kleinen Projekten wirklich um einen Hochwasserschutz handelt oder schlicht um ganz normale Unterhslatungsmaßnahmen fließenden Gewässer wie in diesem Fall der Mahmilch. Ratsherr Hendrik Geske hatte auf diese Unterscheidung hingewiesen: "Für mich sind das Unterhaltungsmaßnahmen, die sowieso gemacht werden müssen. Hochwasserschutz sieht anders aus, ist grundsätzlicher!"

Geske warnte vor einer Art Etikettenschwindel. So sei auch die von der Bürgermeisterin immer wieder erwähnte Aufwendung von einer Million Euro für den Hochwasserschutz vielmehr für die Beseitigung massiver Schäden durch die Überflutungen verwendet worden.
















9.06.2021 • 19:13 Uhr

Medienradar: Handel im Wandel in Bad Gandersheim - Erste amazon-Paketstation bei Blumen Dörries entdeckt

Wieder eine neue Aktion des jungen Unternehmers Arne Dörries. Einmal mehr setzt er in der Corona-Krise mit ihren diversen Einkaufsbeschränkungen auf neue Vertriebsformen und auch neue Partner.

Aktuell war Dörries neuester Vorstoss, Kundinnen und Kundinnen in seine Geschäftsumfeld zu locken, heute in einem Socialmediaportal zu erfahren. Da war zunächst ein riesige Paket gezeigt worden. Später entpuppte sich daraus eine veritable Verteilerbox des amerikanischen Online Vertriebsgiganten amazon.

Und das Verfahren funktioniert kinderleicht: Via Homecomputer oder Smartphone suche ich mir digital einen Artikel aus, bestelle und kaufe ihn. Die Bezahlung erfolgt ebenfalls bargeldlos, ebenl digital. amazon beschafft das Produkt. Es wird innerhalb eines Tages in der amazon-Paketstation bei Dörrieres abgelegt. Der Kunde erhält eine Info von dem Konzern. Mit dieser fährt oder geht er an die Box heran. Per Code lässt sich ein Schließfach öffnen und das Paket mit dem bestellten Artikel wird herausgenommen.

Mögliche und gewünschte Synergie: Der Kunde, die Kundin holt nicht nur sein amazon-Paket ab. Wenige Meter entfernt ist Dörries mit seinem reichhaltig bestückten Landmarkt und Blumenladen präsent. Hier können sich Kunden in einem Rutsch beispielsweise mit Blumen oder anderen regionalen Lebensmittelprodukten eindecken.

Das Modell: digital und analog in Kombination einkaufen. Man darf gespannt sein wie das am Beispiel Arne Dörries tatsächlich funktioniert. Bekanntlich ist amazon nicht ganz unumstritten. Der Konzern zahlt kaum Steuern und seinen Fahrern keine tarifgerechten Löhne, beschweren sich fortgesetzt Gewerkschaften.
red/Screen/Fotos Fis WMG












9.06.2021 • 16:31 Uhr

Bad Gandersheim: Skulpturenpfad muss erneut gesperrt werden - Nun doch Gefahrenbeseitigung

Ab dem morgigen Donnerstag, 10. Juni, muss der Skulpturenweg in Höhe des neuen Gabionenhangs am Kurhaus-Parkplatz erneut gesperrt werden. Grund ist diesmal aber nicht mögliches Gefahrenpotenzial durch den Beschaffenheit des Hangs, sondern wieder nun wieder einsetzende Bauarbeiten der Fachfirma, deren Tätigkeitsbereich sich nun in die Nähe des Skulpturenweges bewegen wird. Um entsprechende Beachtung wird gebeten. sbg










9.06.2021 • 16:25 Uhr

Medien-Radar: Ex-«Bild»-Chefredakteurin wird Wahlkampfberaterin von Armin Laschet

Die ehemalige «Bild»-Chefredakteurin Tanit Koch wird Wahlkampfberaterin des CDU-Kanzlerkandidaten Armin Laschet. Entsprechende Medienberichte bestätigte Koch am Mittwoch auf dem Microblogging-Dienst Twitter. Daraufhin retweetete der Twitteraccount
der CDU Kochs Tweet und schrieb: «Willkommen an Bord, liebe @tanit, wir freuen uns sehr!»

Koch war von 2016 bis 2018 Chefredakteurin die «Bild»-Zeitung. Danach war Chefredakteurinder Zentralredaktion und Geschäftsführerin von ntv. Im November wurde bekannt, dass Koch die RTL-Mediengruppe wieder verlässt.











9.06.2021 • 16:11 Uhr

Gute Nachricht für Hardegsen - Roy Kühne: Die Umgestaltung des Kurparks in Hardegsen wird vom Bund mit 371.314 Euro gefördert

Die Umgestaltung des Kursparks in Hardegsen wird mit 371.314 Euro vom Bund gefördert. Dies geschieht im Rahmen des Förderprogramms "Modellprojekte zur Klimaanpassung und Modernisierung in urbanen Räumen". Das teilt der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne mit, nachdem der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages dies nun beschlossen hat.

Roy Kühne: "Der Kurpark in Hardegsen ist zentraler Ort der Begegnung und ein sehr schöner Ort zum Verweilen, der zudem einen großen Einfluss auf das Stadtklima hat. Davon konnte ich mich schon des Öfteren persönlich überzeugen. Ich freue mich daher, dass dieses Projekte der Stadt Hardegsen vom Sonderförderprogramm profitieren kann und sich mein Einsatz in Berlin ausgezahlt hat. Ich bedanke mich beim Bürgermeister Michael Kaiser und der Verwaltung für die gute Zusammenarbeit."

Die Neukonzeptionierung des Kurparks soll einen wirksamen und nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung des Stadtklimas und zur CO2-Minderung leisten. Insbesondere sollen klimaresiliente Bepflanzungen, die naturnahe Aufwertung von Teilbereichen und Erholungsräumen des Parks, einhergehend mit einer Verringerung des Pflege- und Unterhaltungsaufwandes erzielt werden.

Hintergrund:
Das 2020 neu aufgelegte Sonderprogramm zur Förderung von Maßnahmen zur Klimaanpassung und Modernisierung in urbanen Räumen versteht sich als Beitrag des Bundes zur klimaangepassten Stadtentwicklung durch eine gezielte Entwicklung und Modernisierung von Grünflächen zur Nutzung der in urbanen Räumen lebenden Menschen.

Zum Bild: Dr. Roy Kühne MdB lässt sich von Bürgermeister Michael Kaiser die Umgestaltungspläne erläutern. Foto: Konstantin Mennecke











9.06.2021 • 16:07 Uhr

Bischöfin Fehrs kritisiert Eitelkeit in der evangelischen Kirche

Die Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs rügt in einem Interview Narzissmus und Eitelkeit in der Kirche. «Auch Menschen im Pfarramt sind nicht davor gefeit, sich zu sehr für ihre Wirkung zu
interessieren», sagte Fehrs in einem Interview mit der Wochenzeitung «Die Zeit». Das «Machotum» hingegen nehme aus ihrer Sicht ab: «Früher gab es oft den Bischof, der einem die Welt erklärt.» Heute gebe es auch in der evangelischen Kirche eine ganz neue Generation von
Männern, die auf Diversität und Teamarbeit setze. epd











9.06.2021 • 16:03 Uhr

BVB-Start Mats Hummels wird Schirmherr für Preis der Robert-Enke-Stiftung

Fußball-Nationalspieler Mats Hummels (Borussia Dortmund) übernimmt die Schirmherrschaft für den «Förderpreis Seelische Gesundheit im Nachwuchsleistungssport» der Robert-Enke-Stiftung. «Als junger Mensch den Herausforderungen im Leistungssport, in der Schule oder Ausbildung und im privaten Umfeld gerecht zu werden, kann schnell belastend werden», sagte Hummels am Mittwoch. Umso wichtiger sei die mentale Unterstützung. Der Förderpreis der Robert-Enke-Stiftung finde den richtigen Ansatz, genau solche Projekte zu würdigen.

Die Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Teresa Enke, sagte: «Ich finde es klasse, dass Mats Hummels einmal mehr beweist, wie wichtig es ist, über den Tellerrand hinauszuschauen.» Über seine Patenschaft trage er dazu bei, die wichtigen Projekte und Initiativen für junge Sportler in die Öffentlichkeit zu bringen.

Die Robert-Enke-Stiftung hatte im vergangenen Jahr erstmals den mit 17.500 Euro dotierten Förderpreis ausgeschrieben. Zu den Preisträgern gehörten unter anderem der Olympia-Stützpunkt Berlin und die Handball-Akademie Flensburg. Olympia-Stützpunkte,
Nachwuchsleistungszentren, Sportinternate und Sportvereine, die sich im Bereich der Prävention, Diagnostik oder Behandlung von seelischen Leiden bei Nachwuchsathleten engagieren, können sich bis zum 31. Juli für den diesjährigen Preis bewerben.

Die Anfang 2010 gegründete Stiftung fördert Maßnahmen und Einrichtungen, die der Aufklärung über die Krankheit Depression und über Kinder-Herzkrankheiten sowie deren Erforschung oder Behandlung dienen. Teresa Enke ist die Witwe des Fußball-Nationaltorwarts Robert Enke. Robert Enke litt über mehrere Jahre an Depressionen. Am 10. November 2009 nahm er sich das Leben. epd











9.06.2021 • 10:27 Uhr

Mysteriöser Fall: Vermisster 27-Jähriger tot in einem Privatteich aufgefunden

Am Dienstag, gegen 09:30 Uhr, wurde ein seit Montagabend vermisster 27-Jähriger leblos in einem Teich auf einem Privatgrundstück in Osterwald bei Salzhemmendorf aufgefunden. Das berichtet die Polizeiinspektion Holzminden-Hameln. Als der Eigentümer des Grundstücks im südlichen Bereich von Osterwald zu seinem dortigen Teich kam, fand er den leblosen Mann auf. Durch die unverzüglich verständigten Rettungskräfte konnte lediglich der Tod des Mannes festgestellt werden. Die Ermittlung der Todesursache wurde aufgenommen und dauert an. red










9.06.2021 • 10:18 Uhr

Unverschämte weil verbotene Müllentsorgung am Landschaftsschutzgebiet

Bislang unbekannte Täter entsorgten, vermutlich in den letzten Tagen, im Bereich der Landesstraße 515, zwischen Langelsheim und Bredelem, 32 gefüllte blaue Plastiksäcke. Die Säcke wurden vor einer Schranke, direkt am Landschaftsschutzgebiet Innerstetal, abgelegt. Gefüllt waren sie mit Gartenabfällen, also Strauch- und Rasenschnitt. Die Polizei Langelsheim hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise unter Telefon. 05326-978780.
















9.06.2021 • 10:08 Uhr

Polizei-Alarm in Uslar-Schoningen: Beschuss mit einer Glasmurmel auf ein Fenster

Am vergangenen Montag, gegen 21.20 Uhr, schoss eine bisher unbekannte Person mittels eines unbekannten Gegenstandes eine Glasmurmel auf ein Fenster eines Hauses in der Bachstraße in Schoningen. Dadurch wurde die äußere Scheibe der Doppelverglasung beschädigt. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. Hinweise bitte an die Polizei in Uslar, Telefon: 05571/926000.js










9.06.2021 • 10:03 Uhr

AOK-Studie: Klimawandel führt zu mehr «Hitzestress», besonders bei Senioren/innen

Der Klimawandel führt einer neuen Studie zufolge vor allem für Ältere zu mehr «Hitzestress» und damit zu erhöhten Patientenzahlen in den deutschen Kliniken. «Wir können Belege vorzeigen, für wen und wo diese Belastungen heute und in der Zukunft
problematisch sein können», sagte Nicolas Koch, Forschungsleiter am Mercator-Institut, am Dienstag in Berlin bei der Vorstellung desVersorgungsreports «Klima & Gesundheit». Die Modellrechnung entstand gemeinsam durch das Wissenschaftliche Institut der AOK, das
Helmholtz-Zentrum und das Mercator-Institut.

Demnach sind durch Hitzefolgen an jedem extrem heißen Tag 40 zusätzliche Klinikeinweisungen pro eine Million über 65-jähriger Patienten zu erwarten. Im Schnitt werden täglich 1.350 Personen stationär aufgenommen. «Rund drei Prozent der klinisch versorgten
Personen gehen an heißen Tagen auf das Konto von Hitzestress.»

Die Daten zeigten auch, dass ein Viertel der rund 18 Millionen über 65-Jährigen in Deutschland überdurchschnittlich hitzegefährdet ist. Sie seien besonders empfindlich, vor allem wegen möglicher Vorerkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislaufproblemen, Demenz oder
Depressionen. Aus dieser Gruppe komme es an Hitzetagen zu überdurchschnittlich vielen Klinikeinweisungen. «Bei den am stärksten gefährdeten Senioren finden wir bis zu 550 weitere Klinikeinweisungen je eine Million Ältere am Tag», so der Forscher: «Hitzestress ist stark ungleich verteilt in der älteren Bevölkerung.»

Zu beachten sei auch, dass diese Gefährdung regional stark variiert, wie Auswertungen von klinischen Behandlungen in den Landkreisen gezeigt hätten. Der Grund: Nicht überall wohnen gleich viele Menschen mit einem individuellen Risikopotenzial. Der Altersdurchschnitt variiert und auch die Vorerkrankungen sind unterschiedlich oft zu diagnostizieren.

Schließlich projizierten die Forscher die Folgen des Klimawandels bis zum Jahr 2100 mit einem durchschnittlichen globalen Temperaturanstieg um fünf Grad Celsius. «Dann würden nach unseren Schätzungen sechs Mal so viele hitzebedingte Klinikeinweisungen stattfinden würden wie im Durchschnitt der zurückliegenden zehn Jahre», sagte Koch. epd/Foto: Fis WMG











9.06.2021 • 09:50 Uhr

Herzlichen Glückwunsch! Gandersheimer Roswitha-Preisträgerin Herta Müller erhält Jacob-Grimm-Preis

Der Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache geht dieses Jahr an die Schriftstellerin und Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller. Der mit 30.000 Euro dotierte Preis wird am 16. Oktober in Kassel verliehen, wie der Kulturpreis Deutsche Sprache am Dienstag in Dortmund mitteilte. Die Laudatio werde Christoph Stölzl, Präsident der Weimarer Hochschule für Musik Franz Liszt, halten.

Die weltberühmte Literatin war bereits 1990 (!) mit dem Bad Gandersheimer Roswitha-Preis, dem Literaturpreis mit dem Namen der ersten deutschen Dichterin Roswitha von Gandersheim, in besonderer Weise gewürdigt worden!

«Herta Müller ist eine Kämpferin gegen Totalitarismus jeder Färbung, auch in der Sprache», begründete der Sprecher der Jury, der Bamberger Sprachwissenschaftler Helmut Glück. Herta Müller habe die «unendlichen Möglichkeiten», die die deutsche Sprache als Quelle der Poesie biete, meisterlich genutzt. «Sie hat die Quittensprache Deutsch biegsam und geschmeidig gemacht, aber auch kantig und widerständig gelassen.» Zu den bisherigen Preisträgern gehören Cornelia Funke, Nora Gomringer, Loriot, Ulrich Tukur, Dieter Nuhr, Katharina Thalbach und zuletzt der Sprachwissenschaftler Peter Eisenberg.

Der mit 5.000 Euro dotierte Institutionenpreis Deutsche Sprache geht an die Sendung «Wissen macht Ah!» des WDR. Seit über 20 Jahren vermittele diese Sendung nicht nur alltägliche Wissensinhalte, sondern lege ihr Augenmerk auch immer wieder auf die Vielfalt und die Schönheit der deutschen Sprache, erläuterte Glück. «Die klugen und
wortgewandten Beiträge machen Kinder im besten Sinne zu Besserwissern.» Zuletzt erhielt den Preis die «Kaukasische Post», die einzige deutschsprachige Zeitung im Kaukasus.

Für den mit 5.000 Euro dotierten Initiativpreis Deutsche Sprache schreibt die Jury des Kulturpreises Deutsche Sprache 2021 den Dichterwettstreit «Zauberwort» aus. «Mit dem Preis honorieren wir den Beitrag, den die Poetry-Slam-Szene für die kreative Weiterentwicklung der deutschen Sprache und ihres Ansehens leistet», erklärte die Jury.
Der Gewinner oder die Gewinnerin werde bei der Preisverleihung vom Publikum ermittelt. Zuletzt erhielt die Hamburger Musikgruppe
«Tonbandgerät» den Preis.

Der dreiteilige Kulturpreis Deutsche Sprache wird seit 2001 von der Eberhard-Schöck-Stiftung (Baden-Baden) und vom Verein Deutsche Sprache (Dortmund) für besondere Verdienste um die deutsche Sprache vergeben. Im vergangenen Jahr fiel die Verleihung wegen der Corona-Pandemie aus. Ab dem Jahr 2022 wird der Preis von der Eberhard-Schöck-Stiftung allein vergeben werden. red/epd










9.06.2021 • 09:39 Uhr

Während Einsatz in Krebeck: Attacke auf Reifen eines Polizeieinsatzautos - Danach kam der Abschleppwagen

In Krebeck (Landkreis Göttingen) haben Unbekannte Dienstagnacht (08.06.21) einen Funkstreifenwagen der Polizei Duderstadt beschädigt. Der Vorfall ereignete sich gegen 02.30 Uhr in der Osteroder Straße, während die dazugehörigen Beamten einer gemeldeten Ruhestörung nachgingen.

Auf einem Grundstück trafen die Polizisten mehrere Heranwachsende bzw. Jugendliche an, die laute Musik hörten und Alkohol konsumierten. Die Gruppe wurde zur Einhaltung der Nachtruhe ermahnt. Als die Beamten zu ihrem Fahrzeug zurückkehrten, stellten sie einen Riss an einem der Hinterreifen fest. Die Beschädigung wurde vermutlich mit einem spitzen Gegenstand verursacht. Der Streifenwagen musste von einem Abschleppunternehmen zur Dienststelle transportiert werden. Ob es einen Zusammenhang mit dem vorherigen Einsatz gibt, ist noch unklar.

Die Polizei Duderstadt hat ein Ermittlungsverfahren wegen Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel eingeleitet. Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 05527/98010 zu melden.jk











9.06.2021 • 09:34 Uhr

Meine Landgartenschau miniatur! Blütenpracht in Brunshausen

Beeindruckendes lässt sich häufig im Verborgenen entdecken. Es bedarf nicht der spektakulären Aufrisse und vollmundigen Ankündigungen. In unserer kleinen Reihe "Meine Landesgartenschau zuhause" haben wir farbenprächtige Blüten auf dem Klosterhügel in Brunshausen bei Bad Gandersheim entdeckt. Ein Erhol-Oase vom Feinsten. Fantastischer Ort für positive Inspiration und warme Emotionen. Schlicht und doch so schön!
red / Fotos: Fis WMG














9.06.2021 • 09:23 Uhr

Zukunftskommission Landwirtschaft: Verbraucher müssen mehr Geld für Essen ausgeben - Wollen das die Bürger wirklich?

Die von der Bundesregierung ins Leben gerufene Zukunftskommission Landwirtschaft stimmt die Verbraucher auf höhere Lebensmittelpreise ein. «Wir werden künftig mehr ausgeben müssen», sagte der Vorsitzende der Kommission, Peter Strohschneider, der
«Neuen Osnabrücker Zeitung» (Mittwoch). Der Anteil des Einkommens, den die Bürger für Ernährung ausgäben sei in der Vergangenheit kontinuierlich gesunken, von 45 Prozent 1950 auf heute 14 Prozent. Das könne so nicht weitergehen. Der Supermarkt sei «eine
entscheidende finanzielle Quelle, wenn es gelingen soll, die höheren Produktionskosten einer deutlich umweltverträglicheren Agrarproduktion auszugleichen».

Die Kommission soll nach eigenen Angaben Empfehlungen für eine Landwirtschaft erarbeiten, die «ökonomisch, ökologisch und sozial tragfähig und gesellschaftlich akzeptiert sind». Dem Gremium gehören neben Vertretern der Agrarwirtschaft und der Wissenschaft auch Tier-, Umwelt- und Verbraucherschützer an. Strohschneider zeigte sich optimistisch, dass die Kommission Ende Juni einen Abschlussbericht beschließen wird.

In dem Bericht werde es auch um den Ex- und Import von Lebensmitteln gehen. Die derzeitige Orientierung der Landwirtschaft an der Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt sei der falsche Weg, sagte Strohschneider. Dies führe in einen Unterbietungswettbewerb bei
Produktionsstandards und Preisen und könne kein Leitbild der deutschen und europäischen Agrarpolitik sein: «Die Politik wird den Schutz der höheren Produktionsstandards gegen billigere Konkurrenz aus dem Ausland organisieren müssen.» Dies sei kein Aufruf zum Protektionismus. Aber die Regulierung des internationalen Handels unter ökologischen Gesichtspunkten sei notwendig. «Die Regeln des Welthandels werden sich verändern», sagte der ehemalige Vorsitzende des Wissenschaftsrats und Ex-Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft. epd










9.06.2021 • 09:18 Uhr

Paracelsus-Kliniken sind weiterhin Partner der Theaterpädagogik bei den Gandersheimer Domfestspielen

Die Paracelsus-Kliniken unterstützen auch in diesem Jahr die Nachwuchs- und Bildungsarbeit der Gandersheimer Domfestspiele und stehen an der Seite des größten professionellen Freillichttheaters in Niedersachsen. „Wir müssen in diesen Zeiten vor Ort weiterhin zusammenhalten, damit das Theater auch in Zukunft zu Bad Gandersheim gehören kann“, sagt Klinikmanager Thorsten Prieß. Die Paracelsus-Kliniken bleiben Sponsor der Theaterpädagogik, die sie seit vielen Jahren nicht nur finanziell fördern. Sobald es die Umstände der Pandemie wieder zulassen, sollen auch wieder Workshops mit Patienten als eine gute Ergänzung zur psychosomatischen Therapie in der Reha-Klinik stattfinden. Die Klinikgruppe betreibt drei Häuser in Bad Gandersheim.

Domfestspiele-Geschäftsführer Thomas Groß und Intendant Achim Lenz bedanken sich für die nachhaltige Partnerschaft der Paracelsus-Kliniken, diese sei vorbildlich. „Sobald es uns möglich ist, die theaterpädagogischen Angebote wieder aufzunehmen, werden wir das tun“, sagte Geschäftsführer Thomas Groß. Für Einzelheiten sei es aber noch zu früh. Die Gandersheimer Domfestspiele engagieren sich bewusst für kulturelle Bildung in der Region und bieten ganzjährig und damit auch außerhalb der Spielsaison ein breit aufgestelltes theaterpädagogisches Angebot, das sich an alle theaterbegeisterten Menschen richtet, die etwas über Theater lernen und erfahren oder selbst theaterpraktisch aktiv werden möchten. Theaterpädagoge Lukas Keller möchte die Menschen dieser Region in Kontakt mit den künstlerischen Prozessen der Gandersheimer Domfestspiele bringen.

Zum Bild:
Domfestspiele-Geschäftsführer Thomas Groß, Paracelsus-Klinikmanager Thorsten Prieß, Theaterpädagoge Lukas Keller (v.l.). Foto: Frank Bertram












9.06.2021 • 09:11 Uhr

Corona-Virus-Lage am Mittwoch: Inzidenzwert mit 13,6 auf neuem Tiefstand im Kreis Northeim - Niedersachsen bis auf einen Kreis überall im grünen Bereich! Ab Donnerstag neue Normalitäten

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Mittwoch in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat mit dem Inzidenzwert von 13,6 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen für den Landkreis Northeim einen neuen Niedrigstwert offiziell mitgeteilt.

Die Corona-Pandemie ebbt weiter massiv ab. Deutlich wird das bei den Ansteckungs- und Gesenenzahlen sowie bei der grünen Farbe der aktuellen Inzidenzampel für Niedersachsen. Allein der Landkreis Diepholz wird noch gelb angezeigt. Alle anderen Landkreise sind grün markiert.

Beste Vorraussetzungen für die angekündigten Lockerungen und neuen Freiheiten ab dem morgigen Donnerstag.
red/Grafiken: RKI / NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen












9.06.2021 • 08:16 Uhr

Polizei Einbeck warnt eindringlich vor dubiosen reisenden Handwerkern!

Derzeit gibt es wieder vermehrt Meldungen aus der Bevölkerung, dass sich sogenannte reisende Handwerker im Bereich Einbeck und Umgebung aufhalten. In einem Fall fehlte nach den Arbeiten ein dreistelliger Geldbetrag aus dem Haus und die Arbeiten sollten teurer sein, als vorher vereinbart. Polizeiliche Erfahrungen zeigen, dass diese Personen ihren Aufenthalt oftmals nutzen, um handwerkliche Arbeiten durchzuführen, die auf den ersten Blick günstig erscheinen. Sie tauchen unangemeldet auf und bieten in ihren Augen zwingend notwendige Arbeiten am Dach, der Dachrinne oder auch Asphalt- Pflaster- oder Teerarbeiten an. Diese "reisenden Handwerker" sind dabei durchaus flexibel und mobil und beschränken sich örtlich nicht ausschließlich auf den Nahbereich der derzeitigen Verweilorte.

Das Verhalten der Handwerker muss nicht zwangsläufig ein strafbares Verhalten darstellen. Dennoch: Oft erweist sich das durchgeführte Handwerk als nicht fachgerecht und/oder es wurde mit minderwertigen Materialien ausgeführt. Daher können sich die Folgekosten um ein Vielfaches erhöhten. Zudem haben die bisherigen polizeilichen Erfahrungen gezeigt, dass sich diese Handwerker nicht immer an die zuvor ausgehandelten Vereinbarungen halten, sondern plötzlich ein Vielfaches als Lohn verlangen.

In der Vergangenheit wurden dabei oftmals Kunden teils massiv unter Druck gesetzt, indem sie beispielsweise die Arbeiten nicht oder erst nach Bezahlung beendeten. Nach ihrem Werk verschwanden sie auf Nimmerwiedersehen. Der Kunde stand dann ohne Rechnung da, hatte keine Anschrift und somit keinen Ansprechpartner, um etwaige Gewährleistungsansprüche geltend machen zu können.

Die Polizei rät dringend von solchen Geschäften ab. "Ein Schnäppchen, dass in der Regel keines ist. Man ist mit Sicherheit besser beraten, sich für eine tatsächlich notwendige Reparatur nach entsprechenden Kostenvoranschlägen einer ortsansässigen Firma zu bedienen. Die Folgekosten zur Beseitigung der nicht fachgerechten Arbeit mit minderwertigen Materialien durch die reisenden Handwerker würden die tatsächlich notwendigen Kosten nur in die Höhe treiben."

Bei Zweifel rufen Sie ihre Polizei in Einbeck unter 05561 - 94978-0 an oder auch jede andere Polizeidienststelle. Weitere Informationen zum Schutz vor derartigen Betrügereien stehen im Internet auch unter www.polizei-beratung.de.











9.06.2021 • 08:13 Uhr

Erfolgreiche Jugendkooperation im regionalen Fußball perfekt! JSG Aue/Leine findet im SV Harriehausen weiteren Partner

FC Auetal, SG Altes Amt, PSV Kreiensen und SV Harriehausen gehen als JSG Aue/Leine/Harzhorn an den Start


Die bisherige Jugendfußballspielgemeinschaft JSG Aue/Leine mit den Stammvereinen FC Auetal, SG Altes Amt und PSV Kreiensen hat ab der kommenden Saison 2021/2022 einen weiteren Verein für die Jugendkoorperation dazugewonnen.


Der SV Schwarz-Weiß Harriehausen wird sich mit seiner Jugendfußballabteilung der JSG anschließen, sodass ab der nächsten Spielzeit vier Stammvereine vertreten sind.
Die neu formierte JSG Aue/ Leine/Harzhorn setzt sich nun aus mehr als 175 Spielern zusammen und wird von über 20 Übungsleitern betreut. In den niedrigen Altersklassen wird es möglich sein in mehreren Ortschaften Training anbieten zu können. Gleichzeitig wird durch die Breite der Spielerkader noch ein besseres Angebot von „Spaß am Kicken“ bis zu leistungsorientiertem Fußball umsetzbar sein.


Hendrik Henze, Jugendwart beim SV Harriehausen, zeigte sich zufrieden, dass der Vorstand die Entscheidung einstimmig mitgetragen hat. „Für unsere Kinder und Jugendlichen ist das die richtige Entscheidung. Wir wollen es unseren Jugendlichen ermöglichen, auch im höheren Jugendalter von der C- bis zur A-Jugend, Fußball zu spielen. Das ist als SVH in Eigenregie nicht mehr leistbar. Da muss man den Realitäten ins Auge blicken“.

Aktuell sind in Harriehausen knapp 40 Kinder am Ball aktiv, das Gros im Bereich der G- bis zur D-Jugend. Auch SV-Vorsitzender Markus Hoffmann unterstützte das Vorhaben, zumal es für die jüngsten Kinder im SV Harriehausen zunächst einmal nichts ändert. Der Bambini-Fußball bis hin zur F- und E-Jugend und teils bis zur D-Jugend kann auch weiterhin in Harriehausen stattfinden. Werden die Kinder älter und möchten weiterhin Fußball spielen, haben sie nun eine gute Möglichkeit, sich in einer gemeinsamen JSG weiterzuentwickeln.


„Wir sind froh, dass wir mit dem SV Schwarz-Weiß Harriehausen einen weiteren Partner für unsere Jugendspielgemeinschaft gefunden haben. Die Gespräche über die gemeinsame Aufnahme der Jugendarbeit sind sehr positiv verlaufen und stimmen uns zuversichtlich für die anstehende Zusammenarbeit“, verkündete Jugendabteilungsleiter Sven Rupp.

Außerdem steht mit dem Sportplatz in Harriehausen eine weitere Top-Anlage für Trainings- und Punktspielbetrieb zur Verfügung. „Man muss sagen, dass das Umfeld in Harriehausen mit dem Sportgelände, dem modernen Sporthaus und deren handelnden Akteuren vor Ort ein wahrer Gewinn für unsere Spielgemeinschaft ist. Wir haben eine gemeinsame Vorstellung und diesen Weg wollen wir nun mit diesen vier Stammvereinen angehen.
Es ist wichtig, dass der Jugendfußball in unseren Dörfern attraktiv bleibt und daran werden wir alles setzen – und zwar alle zusammen“, so Rupp. Ab dem 1. Juli 2021 werden die Mannschaften der neuen JSG in den Trainingsbetrieb einsteigen.red

Zum Bild: ußballfachwart vom SV Harriehausen Hendrik Henze (li.) und Jugendabteilungsleiter der JSG Aue/Leine Sven Rupp (re.) besiegeln die Zusammenarbeit per Handschlag.










9.06.2021 • 08:07 Uhr

Hachenhausen: Nächtlicher Brand eines Hühnerstalls löst Feueralarm aus und weckt böse Erinnerungen

Feueralarm heute gegen 1.23 Uhr in Hachenhausen! Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr wurden zu einem Feuer in Hachenhausen gerufen. Dort war in einem Hühnerstall am Rand des Dorfes ein mysteriöses Feuer ausgebrochen. Die Bevölkerung war durch Sirenengeheul aufgeschreckt worden. Die Feuerwehrenden waren unheimlich schnell zur Stelle. Sie hatten die Flammen professionell und in einem Blitzeinsatz unter Kontrolle. Über genaue Schäden und die mögliche Ursache ist noch nichts bekannt. Die Ermittlungen der Polizei, die ebenfalls am Einsatzort arbeitete, sind angelaufen.
Zur Erinnerung: Vor gut einem Jahr war der Ort von einem Großfeuer heimgesucht worden.red/Fotos: Fis WMG
















9.06.2021 • 07:56 Uhr

Hardegsen: LKW-Tank schlägt Leck: Feuerwehr im Einsatz

Ein LKW in einem Graben hat am gestrigen Dienstagnachmittag den Einsatz der Feuerwehr Hardegsen gefordert. Gegen 16:30 Uhr meldete die Leitstelle der Feuerwehr auslaufende Betriebsstoffe im Bereich Hardegsen-Landwehr.

Der Tank des LKW hatte beim Sturz in den Graben Leck geschlagen. Durch die Einsatzkräfte wurde mittels Bindemittel ein weiteres Ausbreiten auf das Erdreich verringert. Im Bereich der Kanalisation wurden Dichtkissen gesetzt, wodurch ein Eindringen die Kanalisation verhindert werden konnte. Angrenzende Bacheinläufe wurden kontrolliert und mittels Rohrdichtkissen geschlossen. Für den Zeitraum der Bergungsarbeiten war die Zufahrt von der Bundesstraße 241 nach Hardegsen zwischenzeitlich voll gesperrt.

Neben der Feuerwehr war auch die Polizei sowie die untere Wasserbehörde des Landkreises Northeim im Einsatz. jf/Fotos: Joel Fruchtenicht














8.06.2021 • 21:41 Uhr

Bürgermeisterkandidatin und LAGA-Marketingchefin Grit Arndt überrascht ihre Aufsichtsratsvorsitzende und Bürgermeisterin Franziska Schwarz

"Ja, das hat mich überrascht!", gestand Bad Gandersheims amtierende Bürgermeisterin Franziska Schwarz heute auf Nachfrage, ob sie die bekanntgewordene Kandidaturabsicht der grünen Bürgermeisterkandidatin in spe Grit Arndt von ihr persönlich oder aus den Medien erfahren habe. "Aus den Medien", erklärte Franziska Schwarz, zunächst ohne Bewertung. Das pikante an dieser Art der Kommunikation über eine Medienbrücke ist die Tatsache, dass Bürgermeisterin Schwarz gleichzeitig die Aufsichtsratsvorsitzende der Landesgartenschau gGmbH ist. Und ebenso gleichzeitig ist Grit Arndt (Ahlshausen) die Marketingchefin der Landesgartenschau gGmbH. Da hätte man schon ein gegenseitiges informelles Vertrauen erwarten können. So ist nach außen der Eindruck entstanden, dass die Bürgermeisterin vom Auftreten einer Wahlkampfkonkurrentin kalt erwischt worden ist.
Absicht? Kalkül? Naivität? Zufall?

Nun ist es selbstverständlich das gute Recht von Arndt, sich privat beispielsweise kommunalpolitisch zu engagieren und ebenso, sich - wie geschehen - von den Grünen als Kandidatin für das Bürgermeisteramt ins Gespräch bringen zu lassen. Andererseits ist es aber auch nachvollziehbar, dass sich die oberste Verantwortliche der Landesgartenschau, und damit Arbeitgeberin von Frau Arndt, von ihrer Spitzenmanagerin des LAGA -Marketings eine informelle Einbeziehung gewünscht hätte. Zumal auch deshalb, weil sich beide Frauen in der Vergangenheit mit einer Art beidseitiger Wertschätzung begegneten. "Das gehört sicherlich zum guten Ton und würde dem gegenseitigen Respekt vor- und miteinander sicherlich förderlich sein", meint auch ein Personalchef eines Bad Gandersheimer Unternehmens.

Angesichts des bereits angefangenen Bürgermeisterwahlkampfes, insbesondere vor dem Hintergrund der Kampfansage des grünen Ratsherrn Oliver Brzink (ein maßgeblicher Entdecker und Förderer von Grit Arndt), am 12. September 2021 eine Wachablösung an der Verwaltungsspitze durch neue Mehrheiten vom Stadtrat zu erreichen, könnte das Verhältnis Schwarz - Arndt noch mehr belastet werden. Zur Erinnerung: In der jüngsten Sitzung des Stadtrates, als Brzink sein Projekt einer Hangrutsche im neuen Freibad speziell von der SPD und Bürgermeisterin Schwarz (SPD) beerdigt bekam, machte er aus seinem Herzen keine Mördergrube. Er kündigte unumwunden vor aller Öffentlichkeit sein kommunalpolitisches Ziel eines Bürgermeisterwechsel an. Grit Arndt soll das bewerkstelligen.

Das Bild zeigt LAGA-Aufsichtsratsvorsitzende und Bürgermeisterin Franziska Schwarz mit LAGA-Marketing-Chefin Grit Arndt in vollster Harmonie: Am 25. Mai 2020 pflanzten sie gemeinsam mit der Ortsvorsteherin in Ellierode einen Apfelbaum. Jetzt strebt Grit Arndt selbst den Chefsessel im Gandersheimer Rathaus an, will Franziska Schwarz verdrängen. Foto: Fis WMG










8.06.2021 • 16:32 Uhr

Bad Gandersheim: Planungsbüro nsp meldet sich zu Wort: „Hang im Kurpark ist sicher“, aber Erdverrutschungen bestätigt

Bauüberwachung stellt nur wenige oberflächige Veränderungen am Gabionenhang im Kurpark fest - Skulpturenpfad wieder freigegeben - Warum der Baustopp?

LAGA-Pressesprecher Terhorst hat sich soeben zu der von Bürgermeisterin Schwarz veranlassten Teilsperrung des Skulpturenpfades bei Bad Gandersheim zu Wort gemeldet.

Hier das Statement im Originalwortlaut:

„Nach der Besichtigung gestern Morgen konnte die Bauüberwachung Entwarnung geben: Der Hang im Kurpark steht weiterhin gut und weist nur wenige oberflächige Verlagerungen auf. Das teilt das Planungsbüro nsp aus Hannover mit. Damit treten die Planer Gerüchten und Vermutungen entgegen, die in den vergangenen Wochen in der Stadt verbreitet wurden. Insbesondere die vorsorgliche Sperrung des Skulpturenpfads am vergangenen Samstag und die heftigen Regenfälle des Wochenendes hatten für Diskussionen gesorgt.
Für die Planer ist das Thema nicht neu: Bereits am 19.05. sind auf der Baustelle leichte Erdrutsche festgestellt worden. Noch am selben Tag wurden Bodengutachter und Statiker verständigt, die die Rutschungen nach Lage, Größe und Form mit den Bodenkennwerten erklären konnten.

Das Ergebnis: Die Zusammensetzung des Hangs ist in einigen Teilbereichen inhomogener als es die Bodenproben vermuten ließen. Erst mit Beginn der Arbeiten zeigte sich, dass der alte Bahndamm aus den verschiedensten Baustoffen wie Schlacken im Wechsel mit unterschiedlich starken Schichten lockerer Gesteine besteht. Diese bilden Gleitschichten, die zu lokal begrenzten, oberflächigen Erdrutschen führen.

Am vergangenen Donnerstag, den 03.06.2021 stellten die Fachplaner die Ergebnisse der Untersuchungen und die statische Berechnung vor. Es zeigt sich, dass es sich bei den vor Ort sichtbaren Erdrutschen um oberflächige Verlagerungen einzelner Teilbereiche handelt. Hierdurch bedingt kann es auch zu Verschiebungen entlang des Bauzauns kommen. Der Skulpturenweg ist deshalb am Wochenende vorsorglich gesperrt worden.
Die genaue Analyse der Erdrutsche durch die Fachplaner kommt zu dem Ergebnis, dass darüber hinaus keine temporären Sicherungsmaßnahmen der Hangfläche notwendig sind. Die Stabilität des Hangs ist zu keiner Zeit gefährdet, die erläuterten Schichtungen haben keine Auswirkungen auf die Gesamtstabilität des Hangs.

Diese neuen Erkenntnisse sind in die vorliegende statische Berechnung und konstruktive Planung eingeflossen und sollen zeitnah umgesetzt werden. Demzufolge hat die Stadt Bad Gandersheim die vorsorglich zum Wochenende eingeleitete Verkehrssicherungsmaßnahme durch Sperrung des Bereichs inzwischen aufgehoben und die öffentliche Nutzung des Skulpturenpfad wieder frei gegeben.“

Zu dem von der Aufsichtsratsvorsitzenden Franziks Schwarz bestätigten Baustopp auf den Hang, wo Anfahrtrampen für Rollstuhlfshrer/innen aufwändig erstellt, wird in der Statement von dem nsp-Verantwortlichlichen keine Stellung bezogen.red /Foto: Fis WMG










8.06.2021 • 15:47 Uhr

Feueralarm in der Landesbehörde für Straßenbau in Gandersheim: Brandgeruch sorgt für Evakuierung der Mitarbeiter

Heute, es ist Dienstag, 10.45 Uhr:

Riesenaufregung in der letzten halbe Stunde für Miarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesbehörde für Straßenbau in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. Nach einem plötzlichen mysteriösen Brandgeruch in dem historischen Dienstgebäude der ehemaligen Abtei wurde die Gandersheimer Feuerwehr und Polizei alarmiert. Laut Gemeindebrandmeister Wilfried Nobel rückte die Wehr mit 15 Einsatzkräften und erforderlichem Gerät und Fahrzeugen an. Vorsorglich wurde die anwesende Mitarbeiterschaft aufgefordert, geordnet und sofort die Büros zu verlassen. Sie versammelten sich auf der Stiftsfreiheit vor dem Haupteingang. Experten lokalisierten dann die Ursache des Geruchs in einem Büro. Dort war eine Lampe durchgebrannt. Ein Elektriker wurde beauftragt, eventuell defekte Stromleitungen zu prüfen. Das historische Gebäude unterliegt aufgrund seines Alters besonderen Brandschutzbedingungen. Vor wenigen Minuten wurde dann Entwarnung gegeben. Die Mitarbeiter/innen gingen wieder an ihre Arbeitsplätze. Fotos/Video: Fis WMG










8.06.2021 • 15:38 Uhr

Bad Gandersheim: Bürgermeister-Kandidat Peik Gottschalk bezieht Stellung: Hochwasserschutz klar im Fokus - gestern vor Ort in der Heberbörde

Seit gestern ist es offiziell bekannt, dass Peik Gottschalk, Sohn des ehemaligen Stadtdirektors von Bad Gandersheim Hans-Dieter Gottschalk, seinen Hut
um die Bewerbung als Bürgermeister in den Ring geworfen hat (wir berichteten).
Peik Gottschalk wurde gefragt, warum er sich für das Amt des Bürgermeisters bewirbt.

Dazu Gottschalk im zitierten Wortlaut:

„Erst einmal möchte ich mich jetzt schon bedanken für die vielen Glückwünsche und Unterstützer zu meiner Person. Ich war überwältigt wie viele Nachtrichten ich gestern über den Facebook Messenger und Whats App nach Bekanntgabe der Kandidatur erhalten habe. Herzlichen Dank dafür. Und jetzt möchte ich kurz auf die Kandidatur zurückkommen:
Seit längerer Zeit sehe ich und nehme es zur Kenntnis, dass es mit unserer Stadt immer weiter bergab geht. Ich wohne mit einigen kleinen beruflichen Unterbrechungen (Frankfurt,/Köln/Bonn, Hamburg und München) seit 61 Jahren in Bad Gandersheim. Ich liebe meine Heimatstadt und es hat mich immer wieder nach Bad Gandersheim zurückgezogen. Umso mehr schmerzt es mich, wenn ich sehe das es meines Erachtens fast nur noch bergab geht.
Beruflich habe ich viele unterschiedliche Stationen im Bereich von Großbanken durchlaufen. Vom Revisor bis zum Investmentbanking. Meinen CV überreiche ich gern den Medien.
Nach Rücksprache mit meine Ehefrau Veronika habe ich mich dann entschlossen für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren. Dieses musste vorab geklärt werden. Uns war beiden klar, dass wir für den Fall das mir von den Wählern das Vertrauen ausgesprochen werden sollte, unser Privatleben eine Wendung um 180 Grad machen wird. Insbesondere was Freizeit an den Wochenenden usw. betrifft.

Ich hatte mich dann entschlossen, als unabhängiger Kandidat in das Rennen um das Bürgermeisteramt zu gehen. Ich selber bin zwar Unionsmitglied möchte aber im Fall einer Wahl zum Bürgermeister frei entscheiden und stimmen könne ohne Fraktionszwang im Rücken. Dazu war es erforderlich mindestens 105 Unterstützerunterschriften zu sammeln. Ich war angenehm überrascht, dass ich innerhalb von guter einer Woche mehr als 170 Unterstützerunterschriften erhalten habe und diese Aktion ist noch nicht beendet. Ich möchte als unabhängige Bürgermeister Politik für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt machen um deren Wünsche (wenn diese erfüllbar und umsetzbar sind) nachkommen zu können. Es liegt mir sehr am Herzen, dass es mit dieser UNSERER Stadt wieder bergauf geht. Und das Wichtigste für mich, ich möchte soviel wie möglich die Bürgerinnen und Bürger in dieser Stadt erreichen und mitnehmen.

Ich habe einen 20 Punkteplan den ich gern, für den Fall des Wahlsieges umsetzen möchte. Die einzelnen Punkte auf der "Pipeline" werden rechtzeitig bekannt gegeben über die örtliche Presse, meiner eigenen Homepage als auch auf den Social Media Newsportalen.
Einen Punkt möchte ich aber schon vorab mitteilen, der mir persönlich sehr am Herzen liegt. Das ist der Hochwasserschutz in der Heberbörde. Vor drei Jahren war das furchtbare Hochwasser und bislang hat sich nichts großartig getan. Irgendwann kommt der nächste Starkregen und man kann nicht tatenlos zusehen, wie Einwohner ihr Hab und Gut verlieren.
Alles weitere kommt später zu gegebener Zeit. Ich würde mich freuen, wenn ich viele Bürgerinnen und Bürger erreichen könnte und Sie mir Ihr Vertrauen schenken würden.“
Gestern verschaffte sich Gottschalk vor Ort in der Heberbörde weitere Einblicke in die Herausforderungen des Hochwasserschutzes und sprach mit Bürgern und Bürgerinnen."
red










8.06.2021 • 15:36 Uhr

Tödlicher Verkehrsunfall im Landkreis Hildesheim: Porsche knallt gegen Bäume

Auf der Landesstraße 493, zwischen den Ortschaften Henneckenrode und Nette (Landkreis Hildesheim) ereignete sich am späten Nachmittag des gestrigen Tages (07.06.2021), gegen 17:20 Uhr, ein Horror- Verkehrsunfall. Ein Porsche Cayenne kam dabei nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen mehrere Bäume. Der Fahrer wurde schwerstverletzt. Sein Beifahrer wurde bei dem Unfall getötet.

Den bisherigen Ermittlungen zufolge befuhr der 41-jährige Porschefahrer aus dem Landkreis Holzminden mit seinem 31-jährigen Beifahrer aus der Region Hannover die L 493 aus Henneckenrode kommend in Richtung Nette. Im Verlauf einer leichten Rechtskurve kam das Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Straßenbaum, drehte sich vermutlich, kollidierte mit einem weiteren Baum und kam anschließend im Straßengraben zum Stehen.

Der Beifahrer verstarb infolge des Unfallgeschehens. Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen. Die Feuerwehr musste den Mann aus seinem Fahrzeug befreien. Ein Rettungswagen verbrachte den 41-jährigen anschließend in ein Hildesheimer Krankenhaus.

An dem Porsche entstand Totalschaden. Der Motorblock wurde durch die Wucht des Aufpralls herausgerissen und fing an zu brennen. Durch das Feuer wurde auch der Böschungsbereich in Mitleidenschaft gezogen.

Die Staatsanwaltschaft Hildesheim ordnete die Beschlagnahme des Porsche sowie die Hinzuziehung eines Unfallsachverständigen am Einsatzort an.
Neben mehreren Fahrzeugen der Polizei waren zwei Rettungswagen, ein Notarztfahrzeug, der Rettungshubschrauber „Christoph 30", ehrenamtliche Retter der Freiwilligen Feuerwehren aus Nette und Bockenem, die untere Wasserbehörde, die Straßenmeisterei Bockenem sowie Kräfte der Berufsfeuerwehr Hildesheim eingesetzt. Letztere suchten die Unfallstelle mittels Wärmebildkamera ab, nachdem im Unfallfahrzeug ein Kindersitz aufgefunden wurde und zunächst nicht auszuschließen war, dass sich außer den beiden Männern ein Kind in dem Porsche befunden haben konnte. Dieser Verdacht bestätigte sich nicht. Die L 493 war für die Unfallaufnahme und anschließende Bergungs- und Reinigungsarbeiten bis 02:00 Uhr morgens gesperrt.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang geben können bzw. denen der Porsche womöglich bereits vor dem Unfall aufgefallen ist, werden gebeten, sich dringend bei der Polizei Bad Salzdetfurth unter 05063/901-0 zu melden.

Insbesondere sucht die Polizei den Fahrer eines Fahrzeuges mit einer Aufschrift der Fa. „Dallmayr". Hierbei könnte es sich einen wichtigen Zeugen handeln. red










8.06.2021 • 15:30 Uhr

Paracelsus Kliniken: Corona - Der tägliche Kampf in der Reha gegen die Spätfolgen

Paracelsus Harzklinik Bad Suderode erweitert Therapiespektrum und Behandlungskapazitäten in der Post-Covid-Rehabilitation

Kaum eine Region in Deutschland hat so unter den Folgen der Pandemie gelitten wie die Bundesländer Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen. Mittendrin: die Paracelsus Harzklinik Bad Suderode südlich von Quedlinburg. Hier arbeiten Chefarzt Dr. med. Stefan Schwarz und sein Team in der Pneumologie gegen die Spätfolgen der Pandemie. „Die dritte Welle der Infektion ist vorbei, aber bei uns geht es jetzt erst richtig los”, erklärt der Mediziner. Die Folgen sind zum Teil dramatisch”.

Bereits 150 Patienten, die an den Spätfolgen einer Corona-Erkrankung leiden, hat er in diesem Jahr an der Fachklinik für Rehabilitation behandelt. Aber der Strom der Patienten reißt nicht ab. Und immer wieder gibt es neue Arten von Spätfolgen und auch neue Erkenntnisse zu den Zusammenhängen. Mittlerweile hat die Abteilung Pneumologie eine Auslastung von 150 Prozent erreicht, interdisziplinär werden andere Stationen belegt und Patienten der Pneumologie dort aufgenommen. Dazu kommen nun verstärkt auch wieder reguläre Patienten, die wegen Asthma, Pneumonien und anderer Lungen- oder Atemwegserkrankungen aus den Kliniken in die Reha verlegt werden.

Versorgungslücken
drohen

„Ich bin mit meiner Abteilung eigentlich auf Erkrankungen der Atemwege spezialisiert”, erklärt Dr. Schwarz. „Darunter fallen auch die typischen Folge-Symptome einer überstandenen Sars-Cov-2--Infektion wie Brustenge und Atembeschwerden. Aber die Patienten, die zu uns kommen, haben weitaus mehr Symptome als die bekannten Funktionsstörungen der Atmungsorgane.” Ob langanhaltende Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, chronische Müdigkeit, Wortfindungsstörungen, Schwindel oder Schmerzen – das Spektrum der „Krankheit nach der Krankheit” ist groß und die Patienten kommen mit lang anhaltenden Beschwerden in die Rehabilitation. Begleiterkrankungen im Herz-Kreislauf-System, im neurologischen oder psychischen Bereich sind an der Tagesordnung. Mittlerweile unterscheiden die Experten zwischen dem sogenannten Post-Covid-Syndrom mit Spätfolgen, die mehr als 12 Wochen nach der Infektion dauern, und dem sogenannten Long-Covid mit Folgen, die ab 4 Wochen nach akuter Infektion unabhängig von der Dauer weiter bestehen. Möglicherweise, so Dr. Schwarz, müsse man sich auch auf ambulante Behandlungen in der Nachsorge mancher Patienten über Monate oder Jahre einstellen. „Das Problem ist, dass nach dem Aufenthalt in der Rehaklinik für die Patienten derzeit nichts mehr kommt”, kritisiert der Arzt. „Da entsteht eine große Versorgungslücke gerade für Patienten, die zum Beispiel wegen neurologischer Einschränkungen und allgemeinen Leistungsdefiziten auch nach der Reha weiter therapiert werden müssen.”

Ganzheitlich
umfassende Behandlung

„Zum Glück ist unsere Rehabilitation interdisziplinär und ganzheitlich angelegt”, weiß der Chefarzt der Pneumologie. Gemeint ist damit vor allen Dingen die Abteilung Kardiologie in Bad Suderode unter deren Chefarzt apl. Prof. Dr. med. habil. Axel Schlitt, MHA mit dem Dr. Schwarz fachübergreifend eng zusammenarbeitet. Die Klinik in Bad Suderode hat darüber hinaus seit Jahresbeginn Stück für Stück ihr Therapiespektrum erweitert, um die Patienten umfassend behandeln zu können. Neben erweiterten physiotherapeutischen Therapien gibt es nun auch eine psychologische Gesprächsgruppe, ein spezielles Hirnleistungstraining und sogar ein Schlafapnoe-Screening für die häufig auftretenden Schlafstörungen. Dabei legt die Klinik großen Wert auf ein individuell an den Bedürfnissen des Patienten ausgerichtetes Programm. Von Anfang an werden alle Symptome systematisch erfasst, insbesondere die Aspekte des weit verbreiteten chronischen Erschöpfungssyndroms.

Ein weiterer Schwerpunkt ist das Training der Hirnleistung, um Konzentrationsstörungen entgegenzuwirken und die Gedächtnisfunktion zu unterstützen. Mithilfe einer neu angeschafften neurologischen Software lassen sich hier künftig an mehreren Arbeitsplätzen Defizite genau feststellen und gezielt trainieren. Gleichzeitig gehen die Psychologen des Hauses in Einzel- und Gruppengesprächen auf die spezifischen Störungen der Patienten ein. Bei entsprechender Indikation bietet die Klinik darüber hinaus die gesamte Lungen-funktionelle und nicht invasive kardiale Diagnostik an. Insgesamt drei Wochen dauert die Rehabilitation mit einer zusätzlichen Option auf Verlängerung. „Zum Teil sind die Erfolge dabei sehr rasch zu sehen, zum Teil muss eine längere Rekonvaleszenz erfolgen, bis die Rückkehr in den beruflichen Alltag wieder möglich ist”, erklärt Dr. Schwarz. Stück für Stück nähere man sich aber bei jedem Patienten irgendwann dem Ziel an, die körperliche Leistungsfähigkeit wiederherzustellen, die Psyche zu stabilisieren und eine Rückkehr in den Alltag zu Familie und Beruf zu erreichen.

Pionierarbeit erforderlich

Flexibilität heißt dazu derzeit in der Paracelsus-Harzklinik Bad Suderode das Gebot der Stunde. Damit hat sich das Haus in den vergangenen Monaten einen guten Namen gemacht. „Wir arbeiten in der Klinik alle Hand in Hand, sehen fast täglich neue Zusammenhänge und helfen unseren Patienten wo es geht”, so Dr. Schwarz. „Das ist zum Teil echte Pionierarbeit. Wir müssen unsere Behandlungsmethoden permament den Erfordernissen der diagnostizierten Störungen neu anpassen.” Um diese Herausforderung zu schaffen, pflegt man vom Harz aus unter anderem einen engen wissenschaftlichen Austausch mit der Covid-19-Sprechstunde von Dr. med. Isabell Pink in der Abteilung von Prof. Dr. med. Tobias Welte, dem Direktor der Klinik für Pneumologie an der Medizinischen Hochschule Hannover und anderen pneumologischen Reha-Fachklinken. „Wir wollen hier im engen Austausch mit unseren Kolleginnen und Kollegen die Behandlung langfristig stetig weiter verbessern”, so Dr. Schwarz. Das Schönste aber sei, so der Chefarzt, wenn man es geschafft habe, seinen Patienten zu helfen. „Unsere Patienten sind zum Teil wirklich extrem dankbar für das, was wir hier tun”, resümiert der Mediziner. „Viele von ihnen sind mit ihren Beschwerden überhaupt nicht ernst genommen worden und haben einen langen Weg hinter sich, bevor Sie bei uns aufgenommen werden. Dazu kommt, dass so spezielle Behandlungsmöglichkeiten wie sie bei uns geboten werden, generell noch nicht überall verfügbar sind. Wer zu uns kommt, hat oft einfach das Gefühl, Glück gehabt zu haben.” red

Zu den Bildern:

Paracelsus-Long-Covid3: Fundierte Untersuchung der Lungen- und Atemfunktion mittels der Bodyplethysmographie

Paracelsus-Log Covid5: Pneumologe Dr. Schwarz (r.) begleitet eine Spirometrie, bei der Luftmenge und -geschwindigkeit beim Atmen gemessen werden.

Portrait Chefarzt Dr. med. Stefan Schwarz. Fotos: Paracelsus-Kliniken















8.06.2021 • 15:25 Uhr

Sudheim: Auto und Firmengebäude beschädigt

Tatort: Sudheim, Schuhstraße, Tatzeitraum: Samstag, 05. Juni 2021, 16 Uhr bis Montag, 07.Juni 2021, 08 Uhr:

Ein bislang unbekannter Täter beschädigt zwei Fensterscheiben einer Kfz-Werkstatt und einen dort abgestellten Kleinbus.

Im oben genannten Zeitraum beschädigt ein unbekannter Täter durch Steinwurf zwei Fensterscheiben einer Kfz-Werkstatt. Zusätzlich wurde ein auf dem Gelände abgestellter Kleinbus, ebenfalls durch das Werfen von Steinen beschädigt. Der Schaden beläuft sich auf etwa 4000 Euro.
Zeugen, die im Tatzeitraum auffällige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich bei der Polizei Northeim, unter Telefon 05551-70050, zu melden.Mü











8.06.2021 • 15:10 Uhr

Gericht- Hammer: Prostituierte jubeln - Verbot von Bordellbetrieb nicht mehr rechtmäßig

Das vom Land Niedersachsen im Rahmen der Corona-Schutzmaßnahmen verhängte Verbot zum Betrieb von Bordellen ist einem Gerichtsbeschluss zufolge rechtswidrig. Mit einem
entsprechenden Urteil gab das Oberverwaltungsgericht (OVG) des Bundeslandes am Dienstag dem Normenkontrolleilantrag eines Bordellbetreibers statt (Az. 13 MN 298/21).

Der Antragsteller hatte sich gegen die in der Niedersächsischen Corona-Verordnung festgeschriebene Untersagung des Betriebs von Prostitutionsstätten und die Untersagung entsprechender Dienstleistungen gewandt. Zur Begründung machte er geltend, ein vollständiges Verbot sei keine notwendige Infektionsschutzmaßnahme mehr. Es liege zudem ein Verstoß gegen den allgemeinen Gleichheitssatz vor.

Das OVG folgte der Argumentation. Unter Berücksichtigung des aktuellen Infektionsgeschehens und der Relevanz der Prostitutionsausübung für das Infektionsgeschehen sei ein umfassendes und ausnahmsloses Verbot offensichtlich nicht mehr erforderlich, hieß
es in der Urteilsbegründung. Für den Gesundheitsschutz seien auch mildere Beschränkungen möglich.

Darüber hinaus verletze das umfassende Verbot der Ausübung der Prostitution den allgemeinen Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes. Mit Blick auf sonstige körpernahe Dienstleistungen, die laut Corona-Verordnung wieder möglich sind, gebe es keine nachvollziehbaren sachlichen Gründe, die eine weitere Aufrechterhaltung des Prostitutionsverbotes rechtfertigten. Das Urteil ist unanfechtbar. epd











8.06.2021 • 10:30 Uhr

Göttingen: Kofferdieb im Intercity aktiv - Wertvoller Schmuck weg - Polizei verdächtigt Täter mit südländischem Aussehen

Opfer eines Gepäckdiebstahls wurde vergangene Woche ein 60-Jähriger aus Neuhütten, Landkreis Trier-Saarburg (Rheinland-Pfalz). Der Mann war zur Tatzeit am 2. Juni, zwischen 17 und 18 Uhr, mit seiner Ehefrau im Zug aus Göttingen kommend, in Richtung Süden unterwegs.

Zwischen Göttingen und Eichenberg hat offensichtlich ein bislang Unbekannter den Trolly (65cm hoch) des Mannes gestohlen. Zur Beute gehörten u.a. Schmuck im Wert von rund 1000 Euro sowie diverse hochwertige Kleidungsstücke. Der Gesamtschaden wird auf etwa 2200 EUR geschätzt.

Tatverdächtiger im Bahnhof
Eichenberg ausgestiegen

Einem Zugbegleiter war ein möglicher Tatverdächtiger aufgefallen, der den Zug in Göttingen mit nur einem Rucksack bestieg und in Eichenberg mit zwei Koffern verlassen hatte.

Personenbeschreibung:

Der Tatverdächtige (südländisches Aussehen) soll etwa 160-170 Zentimeter groß gewesen sein. Bekleidet war er mit einer schwarzen Basecap, einer hellen Jacke, einer blaugrauen Jeanshose sowie einem schwarzen Mundschutz.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Wer Angaben zu dem Fall machen kann, wird gebeten, sich unter der Tel.-Nr. 0561 816160 oder über www.bundespolizei.de zu melden. ots










8.06.2021 • 10:27 Uhr

Seesen: Mal eben Strom im Keller abgezapft - Polizei ermittelt wegen Stromdiebstahl

In einem Mehrfamilienhaus in der Talstraße Seesen wurde durch einen Mieter gestern festgestellt, dass im Kellerflur offensichtlich ein Stromkabel von einer Verteilerbox in den Kellerraum eines anderen Mieters führte. Beim Eintreffen der alarmierten Polizei bestätigte sich der Sachverhalt. Offenbar wurde hier unrechtmäßig elektrische Energie entzogen. Die Ermittlungen hierzu wurden aufgenommen und eine entsprechende Strafanzeige gefertigt. red











8.06.2021 • 10:23 Uhr

Stadtrat tagt am Donnerstag erneut als Videokonferenz! Starke und spannende Themen auf der Tagesordnung - Initiativen der Fraktionen für Kinder, Jugend und Hochwasserschutz

Die nächste öffentliche Sitzung des Stadtrates in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim am kommenden Donnerstag, 10. Juni 2021, 18.30 Uhr, findet wiederum als Online-Video-Konferenz mit GoTo Meeting statt. Öffentlich, versteht sich. Jederman und jede Frau, die interessiert sind, die Ratsmitglieder am Bildschirm zuhause live zu erleben, kann dabei sein. Das bedarf einer schlichten Anmeldung beim Büro der Bürgermeisterin. Frau Sander vermittelt unverzüglich die Einwahldaten für eine Teilnahme an der Sitzung.
Service:
1. Die ganze Tagesordnung auf einen Blick!
2.Hilfestellung für die Einwahldaten!
red/Screens: Amtliche Bekanntmachungen Stadt Bad Gandersheim














8.06.2021 • 10:02 Uhr

Asphaltarbeiten in Bad Gandersheim fortgesetzt - Ampel in Hildesheimer - Weg im Kurgebiet am 9. Juni gesperrt

Die Ausbesserungsarbeiten auf den desolaten Straßen in Bad Gandersheim sind in der vorigen Woche fortgesetzt worden. In der Roswithastraße wurde eine neue Deckenschicht auf die Schlaglöcher aufgebracht. In der Hildesheimer Straße wurde eigens für das Aufbringen der schwarzen Masse eine Baustellenampel aufgestellt. Das löste zeitweise Rückstaus auf der Hildesheimer Straße bis zur Höhe eines Eiscafes aus.

Heute nun kündigte Stadtsprecher Manfred Kielhorn eine Wegsperrung wegen der Ausbesserungsarbeiten an:

Ám Mittwoch, 9. Juni, wird im Zuge von Asphaltarbeiten der Fußweg vom Kurpark bis zum Freibad für den Durchgang komplett gesperrt. Die voraussichtlich ganztägige Sperrung dieses Teilbereich des „Friedrich-Schröder-Weges“ umfasst die Fußwegführung von der Dr.-Heinrich-Jasper-Straße bis zur Straße „Am Osterbergsee“. Das teilt jetzt die Bauverwaltung mit. Um entsprechende Beachtung wird gebeten. sbg











8.06.2021 • 08:20 Uhr

Corona-Virus-Lage am Dienstag: Inzidenzwert bei 15,9 im Kreis Northeim - Kreis Goslar total coronavirusfrei! - Weitere Freiheiten ab Donnerstag

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:
Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt soeben offiziell einen Inzidenzwert für den Landkreis Northeim von 15,9 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen mit. Das ist gegenüber dem Vortag eine leichte Zunahme.
Für den Nachbarkreis Goslar wird erstmals eine Inzidenzwert von 0 gemeldet. Damit ist Goslar coronavirusfrei!

Die Inzidenz-Ampel bestätigt dieser Trend der weiter abklingenden Pandemie! Das hat die Behörden veranlasst, die in den Verordnungen festgeschriebenen weiteren Lockeren und Erleichterungen anzukündigen. Für den Landkreis Northeim sollen sie ab dem kommenden Donnerstag in Kraft treten!
red/Grafiken: RKI /NDR / Gesundheitsministerium Niedersachsen










8.06.2021 • 08:06 Uhr

7-Tage-Inzidenz unter 35! Das hat positive Auswirkungen! Ab Donnerstag gelten im Landkreis Northeim weitere Erleichterungen Feste und Partys wieder erlaubt!

Am heutigen Dienstag (8. Juni) beträgt die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Northeim 15,9. Der Wert liegt damit den fünften Werktag in Folge unter dem Schwellenwert von 35. Folglich treten ab Donnerstag (10. Juni) im Landkreis Northeim weitere Lockerungen in Kraft.

Kontakte

Es bleibt dabei: Menschen aus drei Haushalten dürfen sich treffen. Ein Haushalt ist zum Beispiel ein Paar, eine Familie oder eine Wohngruppe. Insgesamt dürfen es höchstens 10 Personen sein. Kinder bis 14 Jahre aus diesen Haushalten, Pflegepersonen sowie vollständig Geimpfte oder genesene Menschen werden nicht mitgezählt. Zehn Kinder bis 14 Jahre aus verschiedenen Haushalten dürfen sich mit Erwachsenen aus einem Haushalt treffen.

Feiern und Feste

Hochzeiten, Taufen, Konfirmation, Beerdigungen und ähnliche Familienfeiern sind erlaubt. Bei der Zeremonie dürfen alle dabei sein, wenn die Abstandsregeln eingehalten werden können. Drinnen ist es Pflicht, eine Maske zu tragen, bis man sich hinsetzt. Bei der Feier zu Hause oder im eigenen Garten gelten die allgemeinen Kontaktregeln. In einem Restaurant oder Saal sind Feiern mit bis zu 100 Personen möglich. Es gelten besondere Hygieneregeln. Jeder Gaste benötigt einen negativen Corona-Test oder er muss vollständig geimpft oder genesen sein. Die Testpflicht besteht nicht für Kinder bis einschließlich 14 Jahren. Es besteht Maskenpflicht, die Maske darf allerdings abgesetzt werden, wenn man sitzt.

Wohn- und Pflegeeinrichtungen

Die Testpflicht für Besucherinnen und Besucher von Alten- und Pflegeheimen entfällt. Die Heimleitungen bzw. Betreiberinnen und Betreiber sind verpflichtet, Regelungen zum Besuch von Bewohnerinnen und Bewohnern in den Einrichtungen zu treffen. SO kann etwa das Recht auf Besuch im Bewohnerzimmer durch Hygienekonzepte eingeschränkt werden. Besuch darf nicht empfangen werden, wenn es in der Einrichtung ein aktuelles Corona-Infektionsgeschehen gibt.
Einzelhandel
Der Einzelhandel ist unter Einhaltung von Hygienekonzepten geöffnet. Die Kundinnen und Kunden sowie das Verkaufspersonal müssen mindestens eine medizinische Maske tragen.
Gastronomie (auch Bars)
Bars sind den übrigen Gastronomiebetrieben gleichgestellt. Eine Testpflicht besteht nicht mehr in gastronomischen Betrieben, die Maske muss allerdings im Innenbereich weiter aufgesetzt werden, wenn man nicht an seinem Platz sitzt. Und selbstverständlich kann man sich gerne auch weiterhin freiwillig testen lassen, bevor man ein Restaurant oder ein Café betritt. Die Betriebe müssen ein Hygienekonzept umsetzen. Es ist ein Abstand von 1,5 Meter einzuhalten. Auch das Personal muss mind. eine medizinische Maske tragen. Die Kontaktdaten der Gäste sind zu erheben. Privaten Feiern mit geschlossenem Personenkreis sind mit bis zu 100 Personen zulässig. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer brauchen hierfür einen negativen Corona-Test oder Nachweis über vollständige Impfung oder Genesung.
Diskotheken und Clubs
Clubs und Diskotheken dürfen unter Einhaltung eines Hygienekonzeptes öffnen. Für den Zutritt ist ein negativer Corona-Test vorzuweisen oder der Nachweis über vollständige Impfung oder Genesung. Die Zahl der Gäste darf die Hälfte der zulässigen Personenkapazität des Betriebs nicht überschreiten. Die Regeln zur Datenerhebung und Dokumentation sind anzuwenden. Es ist mind. eine medizinische Maske zu tragen, die allerdings abgenommen werden darf, wenn man sitzt.
Friseur oder Kosmetikstudio
Öffnung mit Hygienekonzept. Sowohl Kundinnen und Kunden als auch die Friseurin/der Friseur oder die Kosmetikerin/der Kosmetiker müssen soweit dies möglich ist eine medizinische Maske tragen. Der Nachweis eines negativen Corona-Tests ist nicht mehr erforderlich.

Sauna und Solarium

Können unter Umsetzung eines Hygienekonzeptes wieder öffnen. Im Solarium ist bis zum Beginn der Bestrahlung eine Maske zu tragen.

Spielbanken und Spielhallen

Öffnung mit erhöhtem Hygienekonzept. Sobald der Sitzplatz bzw. der Automat verlassen wird, muss eine medizinische Maske getragen werden (außer bei Identitätsfeststellung). Die Pflicht für einen negativen Corona-Test entfällt.

Sport
Die Ausübung von Freizeit- und Amateursport ist sowohl in geschlossenen Räumen als auch unter freiem Himmel ohne Einschränkungen möglich. Sportanlagen, Fitnessstudios und Kletterhallen sind geöffnet, und auch Kontaktsport ist wieder möglich. Allerdings müssen von der Betreiberin oder dem Betreiber einer Sportanlage Maßnahmen im Rahmen eines Hygienekonzeptes getroffen werden, die insbesondere die räumlichen Kapazitäten begrenzen und steuern, damit Personenströme und Warteschlangen vermieden werden. Eine Testpflicht ist nicht mehr vorgeschrieben, das Land bittet jedoch darum, insbesondere bei der Sportausübung mit Kontakt in geschlossenen Räumen, sich auch weiterhin regelmäßig testen zu lassen. Darüber hinaus gilt es weiterhin vorsichtig zu bleiben und möglichst draußen Sport zu machen und möglichst kontaktlos bzw. mit Abstand.
Schwimmbäder
Freibäder, Hallenbäder, Thermen oder auch Spaßbäder können mit Hygienekonzept geöffnet werden. Eine Testpflicht besteht dabei nicht mehr.
Tourismus und Beherbergung in Niedersachsen
Unabhängig von der Inzidenz bleibt es dabei, dass bei der Anreise und zweimal wöchentlich getestet werden muss (gilt auch für Dauercamper). Dies gilt nicht für Menschen, die bereits vollständig geimpft oder genesen sind und nicht für Eigentümerinnen und Eigentümer von Ferienhäusern und -wohnungen.
Touristische Busreisen
Touristische Busreisen sind möglich. Neben dem Hygienekonzept ist zu beachten, dass für die Teilnahme ein negativer Test oder ein Impf- bzw. Genesenen-Nachweis erforderlich ist. Und während des gesamten Aufenthalts im Bus (auch am Platz) ist das Tragen mind. einer medizinischen Maske notwendig.

Theater und Kino

Kinos, Theater, Konzerthäuser oder ähnliche Einrichtungen können ohne Test besucht werden. In Schachbrettbelegung ist ein reduzierter Abstand von 1m möglich. Geschlossene Räume müssen über eine Lüftungsanlage mit Frischluftzufuhr verfügen. Die Maske bis zum Sitzplatz gehört aber weiter dazu.

Schulen

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist nur noch in gekennzeichneten Bereichen erforderlich. Die Pflicht zum Tragen einer MNB im Unterricht entfällt.

Sitzungen, Zusammenkünfte und Veranstaltungen

Sitzungen, Zusammenkünfte und Veranstaltungen unter freiem Himmel mit teilweise stehendem Publikum sind mit bis zu 500 teilnehmenden Personen ohne vorherige Testung aller Teilnehmenden zulässig. In Innenräumen sind ohne Test Veranstaltungen mit bis zu 500 Personen bei sitzendem Publikum (bei Schachbrettbelegung ist ein reduzierter Abstand von 1m möglich) und bis zu 100 Personen bei zumindest teilweise stehendem Publikum möglich. Es gelten Hygienekonzepte und das Abstandsgebot ist einzuhalten.

Museen, Galerien, Ausstellungen, Gedenkstätten

Dürfen mit Hygienekonzept drinnen und draußen öffnen. Es gibt keine Begrenzung für Besucherzahlen. Drinnen besteht aber Maskenpflicht.

Der Text der aktuell geltenden Corona-Verordnung vom 5. Juni hat das Land auf seiner Seite unter folgendem Link veröffentlicht: https://www.niedersachsen.de/.../vorschriften-der...










8.06.2021 • 07:59 Uhr

Grascha bringt Freude nach Bad Gandersheim

Im Rahmen seiner Kampagne im laufenden Landratswahlkampf hat Christian Grascha, MdL, soeben Bad Gandersheim einen weiteren Informations- und Gesprächsbesuch abgestattet. Seine Visite führte ihn diesmal zum Team der Diakonie im Gebäude der Propstei Bad Gandersheim. Wunderschön zu sehen: Graschas wertschätzender Besuch zauberte Lächeln auf die Gesichter von Andree Schröder und seiner Kollegin. Seine Botschaft für eine Ehrenamtskarte wurde dort positiv aufgenommen. red











8.06.2021 • 07:48 Uhr

Schweinehalter kritisieren Preispolitik der Schlachter

Die drei größten deutschen Schlachtunternehmen Tönnies, Westfleisch und Vion haben in der vergangenen Woche erstmals seit langem wieder den Preis der Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG-Preis) unterlaufen und sich dadurch den Unmut der Schweinhalter zugezogen. Mit Hauspreisen von 1,54 Euro je kg Schlachtgewicht unterboten sie den etablierten Referenzwert um drei Cent.

Jörn Ehlers, Vizepräsident des Landvolk Niedersachsen, und Hubertus Beringmeier, Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbands (WLV) und Sprecher für den Bereich der Schweinehaltung im Deutschen Bauernverband, kritisieren diese Preispolitik als nicht hinnehmbar: „Das Angebot an Schlachtschweinen in Deutschland ist aufgrund der vielen Betriebsaufgaben der zurückliegeneden Monate spürbar knapper geworden. Die logische Folge wären daher deutlich steigende Erzeugerpreise – und keine Hauspreise.“

Beide verweisen darauf, dass Deutschland als großer Verbraucher von Schweinefleisch jahrzehntelang im europäischen Preisvergleich Spitzenpositionen eingenommen habe. Nun bildeten die hiesigen Schweinepreise das Schlusslicht im europäischen Vergleich. Steigendes Interesse der Schlachtunternehmen an Schlachtschweinen aus dem benachbarten Ausland untermauerten diese Entwicklung.

Vor dem Hintergrund der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Situation vieler Schweinehalter verlangen Ehlers und Beringmeier einen Kurswechsel: „Wir fordern Tönnies, Westfleisch und Vion auf, die Kosten, die ihnen durch die Abschaffung der Werkverträge und höhere Lohnabschlüsse entstanden sind, an den Lebensmittelhandel weiterzugeben statt die Erzeugerpreise zu drücken. Die anlaufende Grillsaison gibt wichtige Impulse und die coronabedingten Schließungen der Gastronomie sind vielerorts gelockert. Hauspreise sind dagegen ein fatales Signal an die Erzeuger und treffen auf keinerlei Verständnis.“ LPD

Zum Bild:
Jörn Ehlers verlangt einen Kurswechsel in Schlachtunternehmen Foto: Landvolk Niedersachsen










8.06.2021 • 07:41 Uhr

Baufortschritt im Bad Gandersheimer Jugendcafé:Stadtjugendring mit toller Leistung

Es wird gehämmert, gesägt, geschraubt und geklotzt. Die fleißigen Anpacker vom Stadtjugendring sind unermüdlich aktiv im Jugendcafé in der Marienstraße. Jetzt wurde auch die Trockenbaudecke im Seminarraum angebracht und sogar schon erste Fugen verspachtelt. Auch auf dem Flur wurde schon die Unterkonstruktion für den Trockenbau hergestellt.
Die Fertigstellung des neuen Treffpunktes im Herzen Bad Gandersheims rückt immer mehr in greifbare Nähe.
Der Stadtjugendring kann stolz sein, auf das was sie in den letzten Monaten umgesetzt haben.
Eine Bereicherung für Bad Gandersheim und seine jungen Bewohner. Bald ist es richtig nutz- und erlebbar! red/Fotos: Stadtjugendring

















7.06.2021 • 21:39 Uhr

Experten-Hotline: Hirntumor

Die Paracelsus Klinik Zwickau beteiligt sich am 8. Juni 2021 am Welthirntumortag und bietet von 9 bis 15 Uhr eine kostenlose Telefonsprechstunde an.

Im Rahmen des Aktions- und Gedenktages am 8. Juni 2021 bietet die Paracelsus Klinik Zwickau eine Telefonsprechstunde für Hirntumorpatienten und Angehörige an. Mit dem Chefarzt der neurochirurgischen Abteilung Prof. Dr. med. habil Jan-Peter Warnke und Stationsarzt Christian Schürer stehen zwei Experten unter der kostenlosen Hotline 0800 55 66 102 von 9 bis 15 Uhr zur Verfügung. Sie beantworten alle Fragen rund um das Thema Diagnostik, Behandlungsmöglichkeiten und Nachsorge.

Die neurochirurgische Abteilung der Paracelsus Klinik Zwickau gehört deutschlandweit zu den führenden Kompetenzzentren für Neurochirurgie. Als eine von vier Kliniken in Europa bietet die Abteilung die „NanoTherm“-Therapie zur Behandlung von Hirntumoren an. Das innovative und noch recht junge Verfahren behandelt Hirntumoren mittels magnetischer Nanopartikel und bedeutet für betroffene Patienten neue Hoffnung.

Mit dem Welthirntumortag möchte die Deutsche Hirntumorhilfe seit 2000 mehr Aufmerksamkeit für diese seltenen Tumoren gewinnen, eine Sensibilisierung für die Situation der Betroffenen schaffen und Patienten umfassend informieren. Tumore des Gehirns sind im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen selten. Vor allem schnell wachsende, aggressive und bösartige Formen stellen die Mediziner als auch Betroffene vor besonders große Herausforderungen. Trotz aufwändiger Therapien gelten diese Krebserkrankungen bis heute als unheilbar. Aber es gibt Verfahren, wie die NanoTherm-Therapie, die die Lebenszeit verlängern können.

Zum Bild:
Die Paracelsus Klinik Zwickau beteiligt sich mit einer Expertenhotline am Welthirntumortag. Foto: Paracelsus Kliniken












7.06.2021 • 21:31 Uhr

Zeitungen in der Krise: Madsack übernimmt mehr Anteile an «Kieler Nachrichten»

Die Madsack Mediengruppe erhöht ihre seit 2009 bestehende Beteiligung an den Unternehmen der «Kieler Nachrichten» und «Segeberger Zeitung» (KN-Gruppe) auf 50 Prozent plus eine Stimme. Gleichzeitig sei mit der Verlegerfamilie Heinrich ein weiterer Ausbau der Zusammenarbeit zwischen der KN-Gruppe und Madsack vereinbart worden, teilte das Unternehmen am Montag in Hannover mit. Vorgesehen sei unter anderem eine enge Partnerschaft in Produktentwicklung, Vermarktung und im kaufmännischen Bereich.

Zu der KN-Gruppe gehört den Angaben zufolge der Verlag der «Kieler Nachrichten», der größten Tageszeitung in Schleswig-Holstein mit einer verkauften Auflage von etwa 80.000 Exemplaren, sowie Digitalangebote und die «Segeberger Zeitung». Darüber hinaus gehören zum Verbund Beteiligungen in der Medien- und Agenturbranche, im Event- und Veranstaltungsbereich und zukünftig verstärkt im Immobilienbereich. Die Erweiterung der Beteiligung der Madsack Mediengruppe steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch das Kartellamt.

Einer der Hintergründe der verstärkten Kooperation ist die anhaltende Zeitung-Krise mit zurückgehenden Auflagen, Einzelverkauffrequenzen und Umsatzeinbußen bei Werbung und Vertriebserlösen. Gleichzeitig kämpfen die Verlage gegen Kostensteigerungen.










7.06.2021 • 21:24 Uhr

Bad Gandersheim/Ludolfstraße: Ältere Person fällt auf üblen Enkeltrick eines Schein-Polizisten herein und gibt Goldbarren heraus

Polizei fahndet nun nach einem Mann ("Herr Braun" ) mit ausländischem Aussehe, Kraftprotz mit Oberlippenbart

Am Montag, gegen 15.45 Uhr, kam es in Bad Gandersheim zu einem Betrug zum Nachteil einer älteren Person in der Ludolfstraße. Diese erhielt am Vormittag mehrere Anrufe, in denen vorgetäuscht wurde, dass ein Familienmitglied einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. Ein Anrufer gab sich als Polizeibeamter Herr Schmidt, eine Anruferin als Frau Krüger, Angestellte bei einem Gericht, aus. Es wurde vorgetäuscht, dass eine "Kaution" entrichtet werden müsse, um die U-Haft von dem Familienmitglied zu verhindern. Es wurde vereinbart, dass die geforderte Summe mit einem Goldbarren gezahlt werden würde. Dieser wurde von einer männlichen Person (Herr Braun) abgeholt. Der Übergabeort befand sich im Nahbereich der Wohnanschrift. Der Abholer konnte wie folgt beschrieben werden:

- südländische Erscheinung, ca. 28-35 Jahre alt, ca.1,70-1,75 Meter
groß, dunkle Haare und dunkle Augen, Oberlippenbart, kräftige
Statur, sprach gebrochenes Deutsch, trug ein schwarzes Cappi,
eine dunkle Jacke, hellgraues Shirt, eine blaue Jeans und
schwarze, sportliche Schuhe. Nach der Übergabe verschwand der
Mann zu Fuß in unbekannte Richtung.

Zeitnah wurde dann doch die Polizei über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. Eine sofortig Fahndung verlief jedoch bisher erfolglos.

Die Polizei in Bad Gandersheim bittet daher um Hinweise aus der Bevölkerung?
Wer kann Angaben zu dem Abholer oder anderen auffälligen Personen, insbesondere in der Zeit von 15.15 Uhr - 15.45 Uhr, im Bereich der Ludolfstraße in Bad Gandersheim machen? Hinweise bitte an das Polizeikommissariat in Bad Gandersheim unter der Rufnummer 05382-91920-0.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei erneut die Bevölkerung vor den weit verbreiteten Maschen zu den Phänomenen "Enkeltrick" und "falsche Polizeibeamte" und rät dringend dazu, auf derartige Anrufe nicht einzugehen. Seien Sie immer misstrauisch. Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen Verhältnissen preis. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen.ots










7.06.2021 • 18:28 Uhr

Der Einbecker Kulturbus kommt nach Opperhausen, Rittierode und Ahlshausen

Ab dem 16. Juni macht der Einbecker Kulturbus auch regelmäßig Station in den Dörfern Opperhausen, Rittierode und Ahlshausen. Das Angebot, welches von der KVHS Northeim, dem Einbecker Bündnis für Familie e.V. und der Jugendpflege Einbeck durchgeführt wird, ist durch die Förderung des BMBF und der BKJ sowie der Programme „Kulturmacht stark“ und „Künste öffnen Welten“ für alle Teilnehmenden komplett kostenlos und richtet sich an Kinder von 6 bis 14 Jahren der drei Ortschaften, wobei auch Kinder aus den umliegenden Dörfern willkommen sind.

Am 16. Juni werden im Gemeinderaum in Opperhausen Namenssteine bemalt, während die Kinder am 30. Juni im Bürgerhaus in Rittierode Insektenhotels aus Dosen bauen können. Zwei Wochen später, am 07. Juli, ist der Kulturbus wieder in Opperhausen zum Holzboot basteln. Auch der Termin am 21. Juli zum Meißeln von Ytong Skulpturen in Rittierode steht bereits fest. Wegen begrenzter Teilnehmerzahl wird um Voranmeldung bei der Jugendpflege in Einbeck gebeten (Frau Mölder, Telefon: 05561/916563; E-Mail: nmoelder@einbeck.de). Die Termine sind jeweils mittwochs und gehen von 16 bis 18 Uhr. Wichtig ist vor allem wetterfeste Kleidung, die auch mal schmutzig werden darf. Die aktuell gültigen Abstands- und Hygieneregeln sind einzuhalten. red













7.06.2021 • 18:24 Uhr

Rettungswagen gerät in Brand und wird völlig zerstört

Ein Rettungswagen (RTW) aus Bad Segeberg ist am heutigen Montagmittag aus ungeklärter Ursache vor der Rettungswache am Levo-Park in Flammen aufgegangen und dabei komplett zerstört worden. Im Verlauf der Löscharbeiten kam es zu einer Explosion, nach der insgesamt 15 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst ärztlich untersucht wurden. Es entstand erheblicher Sachschaden, da neben dem RTW auch umstehende PKW sowie Glasscheiben beschädigt wurden.

Bad Segeberg (cm) - Gegen 12.15 Uhr bemerkte ein diensthabender Kollege der Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH eine Rauchentwicklung im Führerhaus des vor dem Gebäude ordnungsgemäß abgestellten Rettungswagens. Parallel zum Notruf erfolgten eigene Löschversuche mit dem Pulverlöscher.

Im Verlauf der Löscharbeiten durch die Feuerwehr Bad Segeberg kam es zu einer Explosion im Kofferaufbau des RTW, in Folge derer eine ambulante durchgangsärztliche Begutachtung erforderlich wurde. Niemandem musste klinisch behandelt werden.

Mehrere umstehende PKW sowie Glasscheiben der angrenzenden Gebäude wurden durch die Wucht der Explosion ebenfalls beschädigt.

Insgesamt entstand erheblicher Sachschaden, der in Summe noch nicht genau zu beziffern ist. Zur Brandursache gibt es seitens der RKiSH ebenfalls bislang keine gesicherten Erkenntnisse. Die Polizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen.red/Foto: Polizei












7.06.2021 • 17:52 Uhr

CDU Bad Gandersheim wirbt für Wechsel im Bürgermeisteramt - Unterstützung für Gottschalk und Arndt signalisiert, Gespräche mit weiteren Interessenten laufen

Stadtverbandsvorsitzender Günter Ahrens: "Unsere einzige Empfehlung ist, Franziska Schwarz nicht zu wählen"

Die CDU Bad Gandersheim sieht einen Wechsel im Bürgermeisteramt zwingend als notwendig an. Das haben die Christdemokraten in der Roswithastadt soeben in einer Presseverlautbarung bekräftigt. In der Position heißt es weiter:
Dazu hat die CDU in den vergangenen Monaten mit diversen Interessenten Gespräche geführt. Dabei ist heraus gekommen, dass es mehrere gute Bewerber/innen mit jeweils eigenen Vorzügen für das Bürgermeisteramt gibt. Die CDU hat sich daher entschlossen, keinen Kandidaten/in selbst aufzustellen, sondern den Kandidaten oder die Kandidatin zu unterstützen, der/die in einer möglichen Stichwahl gegen Franziska Schwarz antritt.

„Im ersten Wahlgang werden wir als CDU keine Wahlempfehlung abgeben. Wir wollen dem Wähler/innen ohne Beeinflussung den/die Kandidaten/in wählen lassen, der aus seiner Sicht der beste Bewerber ist ,“ so CDU Stadtverbandsvorsitzender Günter Ahrens. „Da wir einen Wechsel im Rathaus anstreben, ist unsere einzige Empfehlung nicht die amtierende Bürgermeisterin zu wählen,“ so Ahrens weiter.

„Bisher haben sich mit Grit Arndt und Peik Gottschalk zwei wirklich gute Bewerber in der CDU vorgestellt. Daher hätten beide Bewerber auch unsere volle Unterstützung bei einer evtl. Stichwahl,“ ergänzt CDU Fraktionsvorsitzender Timo Dröge die aktuelle Entwicklung. Es ist aus Sicht der CDU auch möglich, dass noch weitere Bewerber ihren Hut in den Ring werfen. „Es gab noch mehr Gespräche mit möglichen Interessenten. Sollte es sich bewahrheiten, dass noch weitere Bewerber/in um das Bürgermeisteramt kandidieren, so kann man das nur unterstützen. So viele gute neue Bewerber gab es noch nie. Wir freuen uns darauf, dass unsere Bürger und Bürgerinnen bei dieser Bürgermeisterwahl eine echte Wahl haben und wünschen allen neuen Kandidaten und Kandidatinnen an dieser Stelle schon einmal viel Erfolg im Wahlkampf,“ so Ahrens abschließend.
red/Foto: Fis WMG










7.06.2021 • 16:30 Uhr

Bürgermeisterkandidaten-Hammer: Peik Gottschalk tritt als unabhängiger Kandidat für das Bad Gandersheimer Bürgermeisteramt an

Jetzt geht es Schlag auf Schlag bei den Personalvorschlägen für die Bürgermeisterwahl in Bad Gandersheim:

Wie erwartet hat Peik Gottschalk seinen Hut in den Ring bei der Wahl um das Bürgermeisteramt am 12. September 2021 in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim geworfen. "Ich bewerbe mich als unabhängiger Kandidat um das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler in Bad Gandersheim", erklärte der Sohn des früheren Bad Gandersheimer Stadtdirektors Hans-Dieter Gottschalk vor wenigen Minuten im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group.

Peik Gottschalk hat bereits ersten spontanen Zuspruch für seine Mission "Bürgermeisterwahl 2021" erfahren. So bekam er innerhalb von nur einer Woche 150 Unterschriften von Unterstützeinnen und Unterstützern für seine Bewerbung. Diese Unterstützerunterschriften sind formal eine Bedingung, um als unabhängiger Bewerber am 12. September 2021 antreten zu können.

Gottschalk machte in einem ersten Statement deutlich, dass er ein Bürgermeister für alle Bürgerinnen und Bürger sein möchte, sollte er am 12. September das Vertrauen bekommen. Unter einem Parteidiktat oder einen Fraktionszwang möchte er die anstehenden Herausforderungen für Bad Gandersheim nicht angehen. "Ich möchte möglichst viele Menschen mitnehmen und einbeziehen! Unabhängig davon, ob sie in einer Partei sind oder nicht."

red/Foto/Video: Fis WMG












7.06.2021 • 15:00 Uhr

Wahlkampf-Hammer: FDP-Gigant Wolfgang Kubicki kommt nach Hardegsen

Am Donnerstag, 17. Juni 2021, um 17 Uhr wird der Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki MdB zu einer Veranstaltung in Hardegsen erwartet. Ort ist das Muthaus, Burgstr. 2 in Hardegsen. Kubicki, der auch stellvertretender Bundesvorsitzender der FDP ist, wurde vom Kreisverband Northeim und Ortsverband Hardegsen der Freien Demokraten zu dieser traditionellen Veranstaltung zum 17. Juni – Tag der Freiheit – eingeladen. Einlass ist ab 16 Uhr. Die Platzkapazitäten sind auch aufgrund der Hygienemaßnahmen begrenzt. Der Kreisverband bittet deshalb um eine Anmeldung. Möglich ist dies unter der Telefon-Nummer. (05561) 79 39 96 4 der Fax-Nr. (05561) 79 39 96 5 sowie per E-Mail unter info@fdp-northeim.de.

„Die pandemische Lage verbessert sich, Diskussionen über wirksame und angemessene Maßnahmen laufen weiter und mehr und mehr beginnt die Debatte darüber, welche wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen die Pandemie für unser Land hat. Der Zuspruch zu unserer Partei zeigt, dass gerade in dieser Situation eine Partei gebraucht wird, die die Freiheit und die Verantwortung des Einzelnen und ein Modernisierungsprogramm für Deutschland in den Mittelpunkt stellt. Wir freuen uns, dass wir Wolfgang Kubicki für den Auftakt eines spannenden Wahljahres gewinnen konnten“, sagte der Kreisvorsitzende Christian Grascha. Grascha kandidiert am 12. September für das Landratsamt im Kreis Northeim.
red










7.06.2021 • 14:53 Uhr

Grüne schicken Marketingchefin der LAGA-Grit Arndt (Ahlshausen) ins Rennen um Bad Gandersheimer Bürgermeisterposten

Die grüne Fraktion im Bad Gandersheimer Stadtrat wird immer mutiger und auch ein bisschen frecher: Jetzt hat sie es geschafft, eine von ihr favorisierte Kandidatin für das Amt der Bürgermeisterin in der Roswithastadt zu gewinnen. Auf Anfrage bestätigte Ratsherr Oliver Brzink die Kandidatur der Marketingchefin der Landesgartenschau Grit Arndt aus Ahlshausen. Sie selbst sagte dem Gandersheimer Kreisblatt, "ja, ich kandidiere...".

Frau Arndt hat nach einer längeren Abwesenheit vom Management der Landesgartenschau erst vor kurzem ihren Job behutsam wieder aufgenommen, so hatte es LAGA-Geschäftsführer Thomas Hellingradt bestätigt.

Mit Arndts bestätigter Kandidaturabsicht dürfte Bürgermeisterin Franziska Schwarz, die bislang alles Anzeichen einer erneuten Kandidaturabsicht angedeutet hat, wird damit eine erste Konkurrentin im Rennen mit den heißen Chefsessel im Rathaus bekommen. Dem Vernehmen nach positionieren sich weitere Bewerber/innen. Die Wahl findet am 12. September 2021 statt.red /Fotos: Fis WMG












7.06.2021 • 14:36 Uhr

B64 Brückenbau: Vollsperrung im Bereich der Ortschaft Negenborn (Kreis Holzminden)

Ab Montag, 14. Juni, müssen sich Verkehrsteilnehmende auf der Bundesstraße 64 zwischen Eschershausen und Holzminden im Bereich der Ortschaft Negenborn auf Behinderungen einstellen. Grund ist der Rückbau des Traggerüstes. Dies teilte die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln mit.

Für den Zeitraum der Vollsperrung wird eine Umleitung auf das umliegend Landesstraßennetz über die Ortschaften Arholzen und Stadtoldendorf ausgeschildert werden.

Die Vollsperrung wird voraussichtlich etwas mehr als eine Woche dauern und somit im Laufe der 24 Kalenderwoche aufgehoben werden können. Der Verkehr wird dann wieder einspurig mit Ampelregelung geführt.

Nach der erfolgreichen Betonage des Brückenüberbaus erfolgte die Vorspannung des Spannstahls. Damit ist die Brücke nun statisch voll tragfähig. Das Traggerüst als Unterstützung ist nicht mehr erforderlich und kann abgebaut werden.

Als nächstes werden die sogenannten Kappen hergestellt, auf denen später die Schutzplanken, die Geländer und die Überflughilfen zum Vogelschutz montiert werden.

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis. lpd










7.06.2021 • 14:33 Uhr

Northeimer Kreistag: Dezernentin Julia Gottlieb vertritt Landkreis im Aufsichtsrat der Landesgartenschau und Ausschuss für Schule und Sport erhält neue Gruppenvertretung

Der Kreistag hat in seiner Sitzung am Freitag beschlossen, dass die Dezernentin Julia Gottlieb als neue Vertreterin des Landkreises Northeim in den Aufsichtsrat der Landesgartenschau Bad Gandersheim gGmbH entsandt wird. Außerdem ist Andre Joel, (Berufsbildende Schulen Einbeck) nach der vom Kreistag festgestellten Umbildung des Ausschusses für Schule und Sport als Gruppenvertreter der Schüler*innen an Berufsbildenden Schulen neues Ausschussmitglied.

Aufsichtsrat der Landesgartenschau
Bad Gandersheim gGmbH

Anstelle des Ersten Kreisrates Jörg Richert wird Dezernentin Julia Gottlieb in den Aufsichtsrat der Landesgartenschau Bad Gandersheim gGmbH entsandt und diesem zur Wahl der stellvertretenden Vorsitzenden vorgeschlagen. Nach dem Ausscheiden von Ralf Buberti war zunächst der Erste Kreisrat Jörg Richert in den Aufsichtsrat entsandt. Nun soll allerdings Julia Gottlieb den Landkreis Northeim dort als zuständige Dezernentin für den Bereich Bauen und Umwelt dort vertreten.

Gruppenvertretung der Schüler*innen
an berufsbildenden Schulen

Als neuer Gruppenvertreter wurden Andre Joel (Berufsbildende Schulen Einbeck) und als erstes Ersatzmitglied Noralhuda Asaad Abdulhasan (Berufsbildende Schulen II Northeim) in den Ausschuss für Schule und Sport berufen. Die Berufung einer neuen Gruppenvertretung der Schüler*innen an berufsbildenden Schulen war notwendig, nachdem die bisherigen Vertreter für diese Gruppe ausgeschieden sind. Der Vorschlag für die neue Gruppenvertretung war das Ergebnis der Kreisschülersitzung vom 11. März 2021. lpd











7.06.2021 • 14:28 Uhr

Northeimer Kreistag: Zustimmung zur Digitalisierungsstrategie „Die Zukunft ist l@ndlich“

Der Kreistag hat am vergangenen Freitag der Digitalisierungsstrategie für den Landkreis Northeim zugestimmt. „Die Zukunft ist l@ndlich“, lautete der Arbeitstitel unter dem Landrätin Astrid Klinkert-Kittel die Digitalisierung der Kreisverwaltung vorantreiben möchte. Nach der Zustimmung des Kreistages sollen nun die notwendigen Schritte zur Umsetzung der Strategie eingeleitet werden.

„Mein Ziel ist es, die Angebote der Kreisverwaltung so zu gestalten, dass wir den Einwohner*innen sowie den Unternehmen unsere Dienstleistungen bedarfsorientiert digital zur Verfügung stellen können. Damit verkürzen wir die Wege und die Bearbeitungszeiten und bieten eine komfortable Lösung unsere Leistungen in Anspruch zu nehmen“, so Landrätin Klinkert-Kittel. Die Landrätin sieht dabei große Potenziale in der Verknüpfung der ländlichen Struktur des Landkreises und den Möglichkeiten, die die zunehmende Digitalisierung bietet.

Der Meilensteinplan zur Digitalisierung der Kreisverwaltung sieht vor, dass bereits in 2021 und 2022 ca. 42 Digitalisierungsprojekte in den Fachbereichen und Referaten der Kreisverwaltung umgesetzt werden sollen. Zudem ist ein zentraler Baustein der vorgelegten Strategie, eine Kooperation des Landkreises mit den Städten und Gemeinden, um den Einwohner*innen und Unternehmen flächendeckend moderne digitale Dienstleistungsangebote unterbreiten zu können. Dies soll mittels eines gemeinsamen Online-Portals verwirklicht werden, in dem perspektivisch nahezu jede Dienstleistung der Kommunen und des Landkreises digital abgewickelt werden kann. „Aber auch in den vergangen Jahren hat der Landkreis Northeim die Digitalisierung nicht verschlafen, sondern mit dem Kita-Portal, dem Online-Bewerbungsverfahren und der zentralen Vergabestelle seine Hausaufgaben gemacht“, verdeutlicht Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.

Weil sich die Umsetzung an den Bedürfnissen der Nutzer*innen orientieren muss, ist es für Landrätin Klinkert-Kittel besonders wichtig die Einwohner*innen, Unternehmen, politischen Entscheidungsträger*innen sowie die Mitarbeiter*innen der Kreisverwaltung in den Digitalisierungsprozess von vornherein einzubinden. Hierzu wird ein Fachbeirat eingerichtet, der neben den Fachleuten der Verwaltung vor allem aus Fachexpert*innen aus der Bevölkerung bestehen soll. Durch angedachte Online-Umfragen und weitere Beteiligungsmöglichkeiten nach Beendigung der Pandemie wie „Bar-Camps“, soll allen Interessierten die Möglichkeit gegeben werden am Prozess teilzuhaben. lpd /Foto: Fis WMG










7.06.2021 • 10:33 Uhr

Fahrzeug kippt nach Kollision auf die Seite - 72-jährige Autofahrerin musste befreit werden

Freitagnachmittag kam es in der Osterstraße in Hameln zu einem kuriosen Verkehrsunfall, bei dem eine verletzte Autofahrerin aus ihrem Auto befreit werden musste.

Die 72-jährige Fahrerin eines Nissan Juke aus Hameln befuhr gegen 14:15 Uhr die Osterstraße (30 km/h-Zone) in Richtung Lange Straße. Ca. 70 Meter vor der "Lange Straße" prallte der Nissan mit der rechten Fahrzeugecke gegen die linke Fahrzeugecke eines geparkten Mini Cooper. Durch den Anstoß wurde der Nissan ausgehebelt und kippte auf die Fahrerseite.

Die leicht verletzte Nissan-Fahrerin konnte sich nicht selbst aus dem Fahrzeug befreien und wurde von Ersthelfern und ersten Einsatzkräften über die Hecköffnung gerettet.

Der Rettungsdienst kümmerte sich anschließend um die 72-Jährige, die aber nicht mit ins Krankenhaus transportiert werden musste.

Die Feuerwehr Bad Münder, die mit dem Einsatzstickwort "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person" alarmiert wurde, leistete vor Ort technische Unterstützung.

Der Nissan war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf mindestens 10.000 Euro beziffert.

Durch Zeugenaussagen und erste Spurenauswertung konnte ausgeschlossen werden, dass überhöhte Geschwindigkeit ursächlich für den Anstoß war. red










7.06.2021 • 10:28 Uhr

Gericht: Kasse muss Schmerzpatienten Cannabis-Therapie nicht zahlen

Krankenkassen müssen nach einem Gerichtsurteil keine Schmerzbehandlung mit Cannabis finanzieren, solange andere therapeutische Maßnahmen nicht ausgeschöpft sind. Mit dieser
Entscheidung lehnte das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen den Eilantrag eines Patienten aus Braunschweig ab. Der Beschluss wurde am Montag bekannt. (AZ: L 16 KR 163/21 B ER)

Der 42-jährige leidet den Angaben zufolge unter chronischen Rückenschmerzen. Nach einer Krebsoperation im Jahr 2013 kamen weitere Beschwerden hinzu, die durch eine zu große Hodenprothese ausgelöst wurden. Nachdem der Mann verschiedene Medikamente ausprobierte hatte, ließ er sich Cannabisblüten auf Privatrezept verordnen. Dies konnte er sich jedoch nicht dauerhaft leisten. Bei seiner Krankenkasse beantragte er die Kostenübernahme, da andere Medikamente nicht den gewünschten Effekt hatten.

Die Kasse lehnte den Antrag ab, da der Mann an keiner schweren Erkrankung leide und andere therapeutische Maßnahmen bisher nicht ausgeschöpft habe. Rückenschmerzen könnten durch eine Reha angegangen werden. Wenn die Hodenprothese zu groß sei, könne eine kleinere
implantiert werden.

Seinen Eilantrag beim Gericht begründete der Mann damit, dass ihm herkömmliche Schmerzmittel nicht helfen würden und er deshalb dringend Cannabis benötige. Das Landessozialgericht lehnte den Antrag wegen fehlender Dringlichkeit ab. Dem Mann könne zugemutet werden, eine Entscheidung im Hauptsacheverfahren abzuwarten.epd











7.06.2021 • 10:25 Uhr

NDR Sachbuchpreis wird künftig in Göttingen verliehen

Der Sachbuchpreis des Norddeutschen Rundfunks wird künftig in Göttingen verliehen und umbenannt. Aus dem bisherigen NDR Kultur Sachbuchpreis werde der NDR Sachbuchpreis und
damit eine Auszeichnung des gesamten NDR, teilte der Sender mit. Das Themenspektrum des Preises, dessen Fokus bislang vor allem auf Sachbüchern aus den Bereichen Kultur, Gesellschaft und Politik lag, werde um das Feld Forschung und Wissen erweitert.

Die Verleihung des mit 15.000 Euro dotierten Preises erfolgt ab 2021 im Rahmen des «Göttinger Literaturherbstes», dieses Jahr am Abschlussabend des Festivals am 7. November. «Sachbücher spielen beim Göttinger Literaturherbst traditionell eine wichtige Rolle», sagte
der Geschäftsführer des Literaturherbstes, Johannes-Peter Herberhold: «Sie machen rund ein Drittel des gesamten Festivalprogramms aus. Ich betrachte die Vergabe des neuen NDR Sachbuchpreises in Göttingen als Würdigung unseres langjährigen Festivalengagements und sehe das große Potential, den Schwerpunkt Sachbuch noch einmal öffentlichkeitswirksam zu stärken.»

Der Preis würdigt Autoren, die aus gesellschaftlicher, kultureller und wissenschaftlicher Perspektive Themen für ein großes Publikum erschließen, für breitere Debatten öffnen und einen bleibenden Erkenntnisgewinn bringen. Bis zum 15. August können sich Verlage aus
Deutschland, Österreich und der Schweiz mit bis zu zwei Titeln, die zwischen dem 16. Oktober 2020 und dem 15. Oktober 2021 erschienen sind oder erscheinen, für den NDR Sachbuchpreis 2021 bewerben. Die Longlist für den Preis wird Anfang Oktober, die Shortlist Ende Oktober bekannt gegeben.epd










7.06.2021 • 10:16 Uhr

Kreis-SPD zieht mit 58 Kandidierenden in den Kreistagswahlkampf

Astrid Klinkert-Kittel ist nun auch offiziell die Landratskandidatin der SPD im Landkreis Northeim. Auf der entsprechenden Delegiertenkonferenz am Samstag, den 05. Juni 2021, wählten die anwesenden Delegierten die seit 2016 amtierende Northeimer Landrätin erneut zu ihrer Landratskandidatin (wir berichteten aktuell und exklusiv).

Unter den coronabedingten Abstands- und Hygieneregeln veranstaltete der SPD-Unterbezirk Northeim-Einbeck am vergangenen Samstag seine Landratsnominierungskonferenz in der Festhalle in Berka in der Gemeinde Katlenburg-Lindau. Nach der Einstimmung durch die SPD-Unterbezirksvorsitzende und Bundestagskandidatin, Frauke Heiligenstadt, in der Heiligenstadt den Führungsanspruch der SPD im Landkreis Northeim bekräftigte, erlebten die Delegierten zunächst eine motivierende Rede des stellv. SPD-Landesvorsitzenden und niedersächsischen Umweltminister, Olaf Lies, der die anwesenden Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten auf die kommenden Wahlkämpfe einstimmte.

Anschließend stellte Landratskandidatin Astrid Klinkert-Kittel ihre Ziele für den Landkreis Northeim für die nächsten fünf Jahre vor. Klinkert-Kittel machte deutlich, dass neben wirtschafts- und finanzpolitischer Kompetenz auch sozial- und familienpolitische Kompetenz von Nöten sei, um einen Landkreis wie den Landkreis Northeim zukunftsfähig zu gestalten.
Dass Klinkert-Kittel diese Kompetenzen habe, zeigten die anwesenden Delegierten dann beim anschließenden Ergebnis für Klinkert-Kittel: 98,6 Prozent stimmten für Astrid Klinkert-Kittel als SPD-Landratskandidatin.

Bei der anschließenden Kreistagswahlkonferenz wählten die anwesenden Delegierten insgesamt 58 Kandidatinnen und Kandidaten für die SPD-Kreistagslisten der vier Wahlbereiche. Außerdem verabschiedeten die anwesenden Delegierten einstimmig das Wahlprogramm der SPD für die Kreistagswahl.

„Mit insgesamt 58 Kandidierenden für die Kreistagswahl, Astrid Klinkert-Kittel als unserer Landratskandidatin und einem zukunftsorientierten, die Menschen in den Blick nehmenden Wahlprogramm ist für uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten das Ziel ganz klar: Wir wollen auch in den nächsten fünf Jahren die stärkste Kraft im Landkreis Northeim sein, mit Astrid Klinkert-Kittel an der Spitze der Kreisverwaltung und einer Politik, die Probleme löst und nicht nur nach ihnen sucht“, so SPD-Unterbezirksvorsitzende Frauke Heiligenstadt abschließend.
red

Das Bild dokumentiert Landratskandidatin Astrid Klinkert-Kittel (SPD), Unterbezirksvorsitzende Frauke Heiligenstadt (links) und SPD-Vize-Landesvorsitzender Olaf Lies. Foto: Fis WMG










7.06.2021 • 10:14 Uhr

Aus Vorsicht, Rücksicht und wegen der Corona-Krise: Kein Theaterfest der Gandersheimer Domfestspiele!

Die Gandersheimer Domfestspiele verzichten in diesem Jahr auch auf ihr Theaterfest. „Wir möchten vor unseren Premieren nichts unnötig riskieren und für das Ensemble so wenige Außenkontakte wie möglich“, erklärte Intendant Achim Lenz zur Begründung der Absage des für den 13. Juni vorgesehenen Starts in den Freilichtsommer. „Das Theaterfest als die bekannte quirlige Veranstaltung auf der gesamten Stiftsfreiheit ist momentan selbst bei zurückgehenden Infektionszahlen noch nicht denkbar und nicht machbar.“

Auch Geschäftsführer Thomas Groß bittet die Theaterfreunde in der Region und darüber hinaus um Verständnis für diesen Schritt. Die Gandersheimer Domfestspiele konzentrieren sich auf die Premieren der 62. Spielzeit. Für die Vorstellungszeit gilt ein mit den Gesundheitsdiensten des Landkreises Northeim vereinbartes Hygienekonzept. Dazu gibt es weitere Informationen auf der Website www.gandersheimer-domfestspiele.de/hygienekonzept


Auf dem Spielplan in diesem Sommer stehen vier Stücke vor der faszinierenden Kulisse der romanischen Stiftskirche: Der Klassiker Goethes „Faust“ (Premiere: 2. Juli), inszeniert von Intendant Achim Lenz, die musikalische Komödie „Die Drei von der Tankstelle“ (Premiere: 25. Juni) nach dem gleichnamigen Ufa-Tonfilm (Regie: Sandra Wissmann), das Tanz-Musical „Flashdance“ mit den Hits der 80-er Jahre (Premiere: 9. Juli), inszeniert und choreografiert von Marc Bollmeyer, das Kinder- und Familienstück „Das Dschungelbuch“ (Premiere: 20. Juni) in einer eigenen Fassung von Sarah Speiser und Jennifer Traum. Hinzu kommt „Al dente – Ich bin hier le chef“ (Wiederaufnahme ab 10. August) mit Fehmi Göklü im großen Saal des neuen Probenzentrums.

Die Gandersheimer Domfestspiele bedanken sich bei ihrem großartigen Publikum für den bisherigen Zuspruch, mehr als 13.000 Karten sind bereits verkauft. Es sind trotz der Platzbeschränkungen durch die Pandemie-Auflagen noch für nahezu alle Vorstellungen Tickets erhältlich.

Eintrittskarten gibt es über die Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele telefonisch 05382 955 3311 oder per E-Mail: kartenzentrale@gandersheimer-domfestspiele.de bzw. online unter www.gandersheimer-domfestspiele.de. HINWEIS: Die Räume der Kartenzentrale sind aus Gründen des Infektionsschutzes nach wie vor für den Publikumsverkehr geschlossen! red/Fotos: Fis WMG












7.06.2021 • 09:46 Uhr

Unbekannte stehlen hochmodernes, knallrotes KTM-E-Bike auf "Gallus-Park" - Gelände - Mehrere Tausend Euro Schaden

Vor einem Fitnessstudio auf dem Gelände des Fachmarktzentrums "Gallus-Park" an der Weender Landstraße in Göttingen haben Unbekannte am Samstagnachmittag (05.06.21) ein hochwertiges E-Bike gestohlen. Das knallrote, hochmoderne "Fully MB" der Marke "KTM" (Foto privat) war nach Angaben des Besitzers noch ganz neu. Obwohl angeschlossen, verschwand es in der Zeit zwischen 14.40 und 16.00 Uhr spurlos. Der Wert beträgt mehrere Tausend Euro. Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115. jk /Foto: Polizei










7.06.2021 • 09:42 Uhr

Uslar-Volpriehausen: Morgens schon betrunken am Lenkrad erwischt

Am gestrigen Sonntag, 6. Juni 2021, gegen 07.55 Uhr, befuhr laut Polizeiangaben ein 18-jähriger PKW-Fahrer aus Hardegsen mit seinem Fahrzeug in Uslar-Volpriehausen öffentliche Straßen, obwohl er unter Alkoholeinwirkung stand. Das alles stellte die Polizei bei einer Kontrolle fest. Die Weiterfahrt wurde dem jungen Mann untersagt und eine Anzeige gefertigt. js











7.06.2021 • 09:15 Uhr

62. Gandersheimer Domfestspiele: Erstmals Einlass über simply-X-Drehkreuze auf das Festspielareal

Erstmals wird es bei den Bad Gandersheimer Domfestspielen ein neues Einlasssystem geben. Es basiert auf einer digitalen Technik des Symstemherstellers simply-X aus Bad Gandersheim. Die Domfestspiele sind mit der Firma eine Kooperation eingegangen. Hintergrund sind diesmal besonders die Herausforderungen des neuen Corona-Hygienekonzeptes für die Festspiele (wir berichteten).

Bevor Theatergäste Zugang auf das abgesperrte Festspielareal gelangen ist es erforderlich, dass sie neben ihrer Eintrittskarte eine gesundheitliche Unbedenklichkeit in Bezug auf das Corona-Virus nachweisen. Diese Kontrolle lässt sich durch das digitale Einlass-Kontrollsystem von simply-X bewerkstelligen, so erklärten es übereinstimmend die Geschäftsführer Matthias Bode (simply-X) und Thomas Groß (Domfestspiele) im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group.

An vier bis fünf Eingängen des Festspielgeländes rund um Tribüne und Bühne werden dafür die technischen Voraussetzungen (u.a. Drehkreuze) installiert. Die hier dokumentierte Grafik zeigt die Standorte der Einlassstellen. Selbstverständlich wird die neue Technik mit dem bekannten netten Servicepersonal der Domfestspiele gestützt. Die Einlassdamen stehen dem Publikum wie gewohnt bei auftretenden Fragen und Hilfestellungen gern zur Verfügung, erklären bei Bedarf den Gebrauch der neuen technischen Einrichtung.red/Fotos: Fis WMG












7.06.2021 • 08:55 Uhr

Corona-Virus-Lage am Montag: Inzidenzwert sinkt auf 13,6 im Landkreis Northeim - Pandemie verschwindet langsam

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Montag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat für den Kreis Northeim soeben offiziell einen Inzidenz-Wert von 13,6 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen mitgeteilt.

Das ist ein neuer Tiefststand seit der Ansteckungserfassung mit dem Virus. Ähnlich ist der Verlauf in den Nachbarkreisen Northeims. Die Pandemie schwächt sich weiter massiv ab. Das gesamte Bekämpfungsprozedere (Hygieneregeln, testen, impfen) zeigt seine guten Wirkungen, sagen Fachleute.

red/Grafiken: RKI / NDR/ Gesundheitsministerium












7.06.2021 • 08:43 Uhr

SPD beantragt Fachkräfteoffensive im Erziehungswesen im Landkreis Northeim

Wie bereits vielfach erörtert, besteht ein Fachkräftemangel im Bereich der Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen. Es fehlen bundesweit 40.000 Erzieherinnen und Erzieher. Auch die Kommunen und Träger der Kindertagesstätten im Landkreis Northeim haben vermehrt das Problem, geeignetes Personal zu akquirieren. Der künftige Krippenausbau und die Ausweitung der Ganztagsbetreuung im Landkreis Northeim werden den Bedarf nach Fachkräften weiter verstärken. Es muss unbedingt vermieden werden, dass Kindertagesstätten bedarfsentsprechende Angebote wegen Personalmangels nicht umsetzen können. Zudem muss nach Auffassung der SPD-Kreistagsfraktion Northeim gewährleistet sein, dass die hohen Qualitätsstandards in den Einrichtungen nicht durch Personalengpässe gefährdet werden.
Die Ausbildungswege und Quereinstiege wurden aufgrund des allgemeinen Fachkräftemangels in der Vergangenheit bereits erweitert. Die Ausbildung ist dennoch leider für viele Interessentinnen und Interessenten aus finanzieller Sicht unattraktiv und für manche sogar mangels Einkommen und Förderung nicht realisierbar.

Für die SPD-Kreistagsfraktion erklärt deren Vorsitzender Uwe Schwarz MdL, dass hier unbedingt mit geeigneten Fördermaßnahmen gegengesteuert werden muss. Denkbar wären zum Beispiel die Übernahme von Fahrtkosten zur Schule oder zur Praktikumsstelle aber auch ein monatliches Anerkennungsentgelt für die Schülerinnen und Schüler, die nicht über andere Fördermaßnahmen unterstützt werden.

Da es zu diesem Themengebiet sicherlich bereits viele praxisnahe Lösungsansätze gibt, regt die SPD-Kreistagsfraktion möglichst kurzfristig die Einsetzung einer Arbeitsgruppe unter der Federführung des Landkreises Northeim an, um gegebenenfalls auch mit den interessierten Kommunen und Kindertagesstätten-Trägern gemeinsam effektive Lösungsvorschläge zu erarbeiten.

Die Agentur für Arbeit und das Jobcenter sollten nach Meinung der SPD-Kreistagsabgeordneten Frauke Heiligenstadt MdL in diese Planungen einbezogen werden, insbesondere um zu klären, wie Umschülerinnen und Umschüler für diese Berufe motiviert werden können. Ebenso sinnvoll sind nach Meinung von Frauke Heiligenstadt Beratung und Informationen über Fördermöglichkeiten und Zugangsvoraussetzungen sowie Teilzeitmöglichkeiten bezogen auf die Erzieher*in-Ausbildung.

Darüber hinaus, erklärt Fraktionsgeschäftsführer Peter Traupe, hält die SPD die Ausweitung der Kapazitäten für die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern sowie Sozialassistentinnen und Sozialassistenten an den Berufsbildenden Schulen für erforderlich.
Die SPD-Kreistagsfraktion wird deshalb im nächsten Jugendhilfeausschuss beantragen, dass die Landrätin dem Kreistag ein Konzept für die Gewährung von geeigneten Fördermaßnahmen für die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern zur Beschlussfassung vorlegt.red














7.06.2021 • 08:37 Uhr

Einbecks unabhängiger Ratsherr Alexander Kloss: "Beim Tierschutz vor Ort gibt es Handlungsbedarf!"

Vier Monate vor der nächsten Stadtratswahl in Einbeck bleibt der unabhängige und ehemalige Vize-Bürgermeister Alexander Kloss seiner Linie treu und beackert weiter das kommunalpolitische Feld seiner Heimatstadt. Diesmal widmet er sich einem neuen Schwerpunkt und stellt fest: "Beim Thema Förderung des Tierschutzes vor Ort und Stärkung des Ehrenamtes gibt es durchaus Handlungsbedarf". Die Herausforderung ist von Kloss erkannt. Unverzüglich hat er sein inhaltliches Anliegen in einen Antrag an die Bürgermeisterin der Stadt Einbeck formuliert und eingereicht. In der anstehenden Ratssitzung am 23. Juni 2021 könnte die neue Kloss-Initiative in den weiteren Beratungsgang der Gremien geschickt werden.

Unter dem Titel "Förderung des Tierschutzes in Einbeck – Stärkung des Ehrenamtes" schreibt Alexander Kloss:

"Sehr geehrte Frau Dr. Michalek,
hiermit stelle ich für die Ratssitzung am 23.06.2021 den nachfolgend beschriebenen Antrag und bitte um anschließende Überweisung zwecks weiterer Beratung zunächst an den Ausschuss für Finanzen und Rechnungsprüfung:

Antrag:
Die Stadt Einbeck wird beauftragt, für die im Stadtgebiet tätigen Vereine bzw. Institutionen, die sich um den Tierschutz vor Ort kümmern und in diesem Zusammenhang Fundtiere aufnehmen, jährlich einen Förderbetrag in Höhe von insgesamt 3.000,00 Euro im Haushalt einzuplanen.
Derzeit übernehmen nach Kenntnis des Antragstellers beispielsweise das Einbecker Katzenteam und das Einbecker Spendenteam – eine Stimme für Tiere e.V. diese wertvolle und aus ethischer Sicht höchst begrüßenswerte Aufgabe für unsere Bevölkerung.
Ähnlich wie bei dem Verfahren zur Vergabe der Mittel des Stadtjugendringes können diese Gruppen bei der Stadtverwaltung jedes Jahr erneut einen Zuschussantrag für beispielsweise Futter, Einstreu, Impfungen oder Tierarztkosten sowie Entsorgungskosten der Müllabfuhr beantragen. Es genügt hierfür ein einfacher Nachweis (Rechnungskopie / Quittung) der erbrachten Leistung.
Die Förderung pro Einrichtung bzw. Verein und Kalenderjahr wird bei 1.000,00 Euro gedeckelt. Förderempfänger können im Bereich Tierschutz tätige, eingetragene gemeinnützige Vereine aus dem Gebiet der Stadt Einbeck sein.
Die Förderung ist erstmalig im Haushaltsplanentwurf für 2022 zu berücksichtigen und jährlich fortzuschreiben. Sollte sich die Anzahl der entsprechend tätigen Institutionen bzw. Vereine verändern, ist eine Anpassung der Gesamthöhe des jährlichen Budgetansatzes neu zu diskutieren.
Die infrage kommenden möglichen Förderempfänger sind von der Stadt Einbeck schriftlich über diese neue Förderungsmöglichkeit in Kenntnis zu setzen.

Und so begründet Kloss seine Initiative:

Mit der Schließung des Einbecker Tierheimes „Villa Wuff“ vor einigen Jahren wurde die Leistung der Aufnahme von Fundtieren an das Tierheim Northeim vergeben. Die Einrichtung in unserer Kreisstadt erhält seitdem hierfür den so genannten Findlingsgroschen der Stadt Einbeck, ein Haushaltsansatz für ebendiese Leistung, also die Aufnahme von Fundtieren.
Gleichwohl existieren in Einbeck weiterhin private Einrichtungen, die als Verein bzw. Interessengruppe neben allgemeinen Aufgaben des Tierschutzes auch Fundtiere aufnehmen, pflegen und weitervermitteln. Dieser wertvolle Dienst am Tier entlastet das Northeimer Tierheim, das vermutlich ohne das Engagement der vorgenannten Akteure gar nicht alle Tiere aus unserem Stadtgebiet aufnehmen könnte – auch, wenn dieses seinerzeit vertraglich vereinbart wurde.
So nimmt das Einbecker Katzenteam beispielsweise regelmäßig Katzen in Obhut, deren Besitzer durch Tod oder Krankheit nicht mehr in der Lage sind, sich um die Tiere zu kümmern. Diese Arbeit geschieht oft im Verborgenen, d.h. Angehörige melden sich bei der Einrichtung, ohne dass der Fall über den Tierschutz Northeim läuft.
Die ehrenamtlichen Akteur:innen opfern nicht nur einen großen Teil ihrer Freizeit. Sie finanzieren auch die regelmäßigen Deckungslücken vielfach aus eigener Tasche. Diese Defizite entstehen durch die Differenz zwischen den Einnahmen aus Spenden oder – wie beim Katzenteam – aus dem Verkauf von Flohmarktartikeln sowie den Ausgaben für Futter, Einstreu und insbesondere Arztrechnungen, z.B. für die Behandlung von Erkrankungen oder Verletzungen sowie für die Kastration der Tiere.
Erst jüngst hat die Stadtpolitik eine Überarbeitung der Haltungsregelungen für Katzen erlassen, die insbesondere auch das Thema der Kastration verbindlicher regelt. Insofern ist auch die Arbeit der örtlichen Tierschutzorganisationen, streunende Katzen diesbezüglich tierärztlich operieren zu lassen, ausdrücklich zu begrüßen.
Die beantragte Summe kann sicherlich nur eine symbolische Wirkung entfalten. Sie würde den Einrichtungen aber vielmehr ein Zeichen der Wertschätzung für ihre Arbeit setzen. Diese Wertschätzung und öffentliche Wahrnehmung vermissen viele im Einbecker Tierschutz ehrenamtlich Tätige."
red











7.06.2021 • 08:23 Uhr

Endlich wieder lebendige Gastronomie in Bad Gandersheim genießen! "Sonnige" Pizza und Freunde pur auf dem Marktplatz

Die dramatisch sinkenden Inzidenzwerte, eine leichte Lockerung der Corona-Regeln und immer besserer Impfschutz haben in der heimischen Gastronomie neues Leben bewirkt. "Die Menschen trauen sich wieder nach draußen und genießen unsere Angebote unter freiem Himmel", bestätigte am Wochenende eine gut gelaunte Wirtin eines Lokals im südniedersächsischen Kur- und Rehaort Bad Gandersheim. So wie die Dame schilderten es ähnlich auch befragte Kollegen und Kolleginnen an anderen lauschigen Plätzen.

Guter Betrieb auf dem Marktplatz in Bad Gandersheim. In den Straßencafes von "Ratskeller/La Piazza " und "Ecke" brummte der Gastrobetrieb. Auf dem Bilddokument ist die pure Freude über die neuen Freiheiten mit Händen zu greifen und den Augen zu sehen. Auf dem Tisch strahlt eine Hawaii-Pizza. Links Wilhelm Kühne und rechts Heinz-Gerhard Ehmen, früherer Bürgermeister Bad Gandersheims, die sich zu einem munteren Wiedersehen in der schönen Roswithastadt trafen.
red/Foto: Fis WMG










7.06.2021 • 08:09 Uhr

Ende der Priorisierung beim Impfen sorgt weiter für Diskussionen - Ein Fünftel der Bevölkerung vollständig geimpft

Rund fünfeinhalb Monate nach den ersten Impfungen gegen das Coronavirus können sich alle für den Pieks anmelden. Doch das schüre Frust und Neid, weil Impfstoffe knapp bleiben, warnen Mediziner, Kommunen und die Stiftung Patientenschutz.

Die Hausärzte dämpfen die Erwartungen an das Ende der Priorisierung bei den Corona-Impfungen. Auch mit dem Auslaufen der Priorisierung seien die Impfstoffe noch immer zu knapp
für die hohe Nachfrage und würden auch weiterhin zu unzuverlässig geliefert, sagte Ulrich Weigeldt, Vorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes. Die Städte und Gemeinden erwarten Enttäuschung und Frust.

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, Gerd Landsberg, sagte der Düsseldorfer «Rheinischen Post» (Montag): «Gerade weil mit der Impfung neben dem Schutz der Gesundheit auch viele Freiheiten wie etwa Reisen ohne Test oder auch Zugang zu Veranstaltungen verbunden sind, werden sehr viele Menschen schnell einen Impftermin bekommen wollen.» Doch noch stehe nicht ausreichend Impfstoff zur Verfügung. Dennoch sei die Aufhebung der Priorisierung richtig gewesen, nicht zuletzt im Hinblick auf die mit der Vergabe von Impfterminen verbundene Bürokratie.

Rund fünfeinhalb Monate nach den ersten Schutzimpfungen gegen das Coronavirus in Deutschland können sich ab diesem Montag alle Impfwilligen für eine Impfung anmelden. Die Priorisierung war wegen der Impfstoffknappheit eingeführt worden und sollte sicherstellen, dass die besonders gefährdeten Gruppen zuerst geschützt werden. Zudem werden nun auch die Betriebsärzte in die Impfkampagne eingebunden.

Ärztevertreter Weigeldt sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag), mit der Aufhebung der Priorisierung und der «vollmundigen Ankündigung der Kinder- und Jugendimpfungen» werde die Nachfrage noch zunehmen. «Aber das Setting wird das Gleiche bleiben: Wir impfen, so viel wir eben können», sagte er.

Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums sind etwas mehr als ein Fünftel der Gesamtbevölkerung derzeit vollständig gegen Corona geimpft. 45,4 Prozent haben mindestens eine Impfdosis erhalten.epd










7.06.2021 • 08:05 Uhr

Corona-Schutzimpfung: Die zweite Welle ist erfolgreich angelaufen - "Hier ist die Hölle los!" - Aber Landrätin beklagt latenten Impfstoffmangel

Nach seiner kurzen "Corona-Burnout-Auszeit" hat eine stadtbekannte Hausarztpraxis in der Roswithastraße im südniedersächsischen Bad Gandersheim die zweite Corona-Schutzimpfkampagn gestartet. "Hier ist die Hölle los...", skizzierte eine Arzthelferin die Lage an der Impffront. "Alle wollen geimpft. Das Telefon und Faxgerät laufen heiß...".
Nach einer genauen Liste werden die Patientinnen und Patienten telefonisch zur Zweitimpfung gebeten und ein Termin vereinbart. Beim Impfstoff Biontech sollten nicht mehr als vier bis fünf Wochen Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung vergehen.

Und dann lief die Impfmaschine in der Praxis auf Hochtouren. Der Doc behandelte die Erstimpflinge. Das Team der Arzthelferinnen piekste die zweite Dosis mit der grünlichen Injektionsnadel. Alles geschah in wenigen Sekunden. Alles hygienisch einwandfrei. Am Ende erfolgte die Dokumentation im gelben Impfpass. In der vergangenen Woche wurden in der erwähnten Praxis über 365 Bad Gandersheimer durchgeimpft.

Alles ist hier, wie bei den anderen Hausarztpraxen und in den Impfzentren davon abhängig, von den angelieferten Impfstoffdosen abhängig. Und das hapert es leider immer noch, wie es Landrätin Astrid Klinkert-Kittel am vergangenen Samstag auf einer SPD-Veranstaltung erneut bekräftigte. "Wir könnten viel mehr Menschen in unserem Landkreis schutzimpfen, wenn wir mehr Impfstoffe erhalten würden. Aber beim Nachschub gibt es die bekannten Lieferzwänge".
red/Foto: Fis WMG










6.06.2021 • 16:34 Uhr

Scheunenbrand in Barbis - 120 Feuerwehrkräft im Einsatz - Ursache noch unklar

Im Bad Lauterberger Ortsteil Barbis (Landkreis Göttingen) hat Sonntagnacht eine Scheune gebrannt. In dem Gebäude waren nach ersten Informationen Stroh und Heuballen gelagert. Warum das Feuer gegen 00.40 Uhr ausbrach, ist noch unklar. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Die Scheune wurde von der Polizei beschlagnahmt.

Mehrere Ortsfeuerwehren waren mit insgesamt rund 120 Kamerad*innen im Großeinsatz. Sie konnten verhindern, dass sich die Flammen auf das benachbarte Wohngebäude ausbreiteten. Infolge der Hitzeentwicklung wurden mehrere abgestellte Autos beschädigt, eines davon brannte komplett aus. Die Höhe des entstandenen Gesamtschadens steht noch nicht fest. red










6.06.2021 • 16:18 Uhr

Niedersachsen Union beschließt in Hameln ihre Landesliste - Northeimer Abgeordneter Dr. Roy Kühne auf Platz zehn abgesichert

Die CDU in Niedersachsen hat am gestrigen Samstag mit 120 Delegierten ihre Landesliste für die Bundestagswahl aufgestellt. Erstmals wird die Niedersachsen Union mit einem „Team Niedersachsen“ in den Bundestagswahlkampf ziehen, bestehend aus Silvia Breher und Dr. Henrik Hoppenstedt. Hendrik Hoppenstedt steht für den Wahlkreis Hannover-Land I auf Platz 1 der Landesliste und Silvia Breher für den Wahlkreis Cloppenburg-Vechta auf Platz 30. Die stellvertretende Vorsitzende der CDU Deutschlands setzt dabei erneut darauf, das bundesweit beste Erststimmenergebnis zu erzielen und kandidiert bewusst auf dem letzten Listenplatz, um weiteren Frauen den Einzug in den Bundestag zu ermöglichen. Der Northeimer CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne wurde auf Platz zehn gesetzt.

„Mit diesem starken ‚Team Niedersachsen‘ an der Spitze starten wir gut aufgestellt in den Bundestagwahlkampf“, erklärt Bernd Althusmann, Landesvorsitzender der CDU in Niedersachsen. „Wir machen den Menschen mit der heute beschlossenen Landesliste ein umfassendes Angebot für die kommenden vier Jahre in der Bundespolitik. Wir bieten mit der Liste eine sehr gute Mischung aus Erfahrung, Aufbruch und Verlässlichkeit. Frauen und Männer, jung und schon erfahrener, können sich hier wiederfinden. Ich bin davon überzeugt, dass wir im September mit einem guten Ergebnis durchs Ziel gehen werden!“ Die Niedersachsen Union werde sich mit voller Kraft dafür einsetzen, dass der CDU-Bundesvorsitzende Armin Laschet der künftige Bundeskanzler Deutschlands wird.

Auf den Plätzen 2 und 3 der Landesliste Niedersachsen folgen Michael Grosse-Brömer, Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, und Vize-Fraktionschefin Gitta Connemann. Platz 4 belegt Dr. Mathias Middelberg, Vorsitzender der Landesgruppe Niedersachsen im Bundestag, gefolgt von Enak Ferlemann, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, auf Platz 5. Den Platz 6 belegt Anne Janssen, gelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin, und auf Platz 7 tritt Tilman Kuban an, Bundesvorsitzender der Jungen Union Deutschland. Platz zehn Dr. Roy Kühne.
red










6.06.2021 • 16:14 Uhr

Evangelische Landeskirche Braunschweig: Erst einmal Klimaschutz-Manager zwei Jahre arbeiten lassen

Die evangelische Landeskirche Braunschweig will dem Klimaschutz stärker Gewicht verleihen. Das wurde auf der jüngsten Landessynode bekräftigt. Oberlandeskirchenrat Dr. Jörg Mayer, Leiter der Finanzabteilung, informierte die Landessynode darüber, dass es gelungen sei, Fördergelder für die Stelle eines Klimaschutz-Managers zu erhalten, der in den kommenden zwei Jahren ein Klimaschutzkonzept für die Landeskirche erarbeiten soll. Dabei soll deutlich werden, wie im Raum der Kirche Treibhausgase weiter reduziert und stärker erneuerbare Energien genutzt werden können. Als wichtiges Handlungsfeld nannte Mayer unter anderem die kirchlichen Immobilien. red










6.06.2021 • 16:05 Uhr

Ackern mit alten Geräten – einfach mal machen - Zwei junge Dasseler arbeiten mit Geräten aus 1960ern / Gespräch mit Verbrauchern

„Einfach mal machen“ – das Motto der Niedersächsischen Landjugend passt bei Hannes Garbelmann und Jendrik Philipps, obwohl die beiden eigentlich nicht direkt etwas mit Landwirtschaft zu tun haben. Die beiden 21-jährigen Studenten schätzen alte, technische landwirtschaftliche Geräte: Hannes besitzt einen Trecker Hanomag R324 S, Baujahr 1960 und Jendrik einen Deutz D30 S von 1963: „Und wer einen Trecker hat, der braucht einen Pflug und wer einen Pflug hat, der braucht eine Egge und so weiter“ berichten die Beiden verschmitzt und schon wuchs der Gerätepark an. Alles alte Maschinen – grob passend zum Trecker aus den 1950er und 1960er Jahren – die für kleines Geld im Internet gekauft wurden und auf ihren Einsatz warteten. Abhilfe verschaffte ein befreundeter Landwirt: „Herausgekommen ist eine Symbiose, von der wir alle – auch als Gesellschaft – profitieren“, ist sich Stefan Golze, als bekennender Ausprobier-Landwirt und Flächenbereitsteller für das Projekt „Ackern mit alten Geräten“, sicher.

„Wir wollten immer schon Kartoffeln machen und fragten Stefan, ob wir für ihn welche legen könnten, um so endlich unsere alten Geräte auf seinem Acker zu nutzen“, berichtet Jendrik Philipps, der an der Uni Göttingen zwar Agrarwissenschaften studiert, aber nicht vom Hof kommt. Landwirt Golze betreibt im südniedersächsischen Dassel am Solling den Hof Ilmeaue mit Hühnermobilen, Mutterkuhhaltung und Direktvermarktung und war von Beginn an begeistert. Er überließ den beiden Do-it-yourself-Landwirten insgesamt 3.400 Quadratmeter zur freien Verfügung. Diese erweiterten zwischenzeitlich ihren Fuhrpark um eine Kartoffellegemaschine, einen Kartoffelroder, einen Mähbalken, zwei Pflüge, Schwader, Sämaschine, Häufelpflug und zwei Ballenpressen.

„Die Geräte haben wir alle günstig kaufen bzw. auch wieder verkaufen können, sodass wir im Schnitt alle Maschinen finanzieren konnten – auch wenn wir bis Stuttgart fahren mussten, um sie abzuholen“, berichtet Bauingenieurstudent Hannes Garbelmann, dessen Großeltern bis zur Aufgabe des Hofes 1997 Milch- und Ackerbauern waren. Nun finden die Ackergeräte des Enkelsohnes in den Scheunen Unterschlupf.

Glücklicherweise funktionierten die landwirtschaftlichen Geräte. Zur Not gibt es Infos aus dem Internet oder vom Opa, sodass die Jungs reparieren, schmieden oder schweißen, um die Landmaschinen funktionstüchtig zu machen: „Das ist das Schöne an den Sachen. Hier sieht man noch genau, wie etwas funktioniert“, schwärmt Hannes von den einfachen, mechanischen, aber effektiven Maschinen, die nun liebevoll restauriert werden.

Mit dem Verbraucher ins Gespräch kommen.

Es war daher nicht verwunderlich, dass viele Interessierte und Neugierige am Feldrand stehen blieben und dem Trio bei der Ackervorbereitung und -bestellung zuschauten. „Das ist der Unterschied zur modernen Landwirtschaft, wo große High-Tech-Maschinen über das Feld fahren. Wir kamen mit den Leuten ins Gespräch, die selbst keine Ahnung von der Urproduktion haben. Hier sehen und schätzen sie die Arbeit. Einen Morgen mit einem Ein-Schar-Pflug zu bearbeiten, ist schon eine Aufgabe“, berichtet Golze, der bislang das Pflügen von einem Kollegen verrichten ließ.

Hof-Aktionen, wie das Bett im Kornfeld im vergangenen Jahr, und der Austausch mit dem Verbraucher gehören zum Konzept seines Hofes. Das Zusammenspiel von Landwirtschaft, Gesellschaft, Verbraucher und Öffentlichkeit wollen die drei jungen Männer voranbringen und gründeten vor kurzem mit Golzes Schwager Elias Kreuzinger den Verein „Hof.Kultur“. Hof- und Erntefeste sowie weitere Aktionen rund um Landwirtschaft und Verbraucher werden zukünftig von diesem noch kleinen Verein organisiert, um Landwirtschaft und die Produktion von Lebensmitteln sichtbar zu machen. Unter alt.solling.hof werden Hannes und Jendrik zudem Videos und Fotos vom Ackern mit alten Geräten auf Instagram posten.

„Man sieht jeden Arbeitsschritt und einige mussten wir – gerade beim Kartoffelanhäufen – etliche Male wiederholen bis das Ergebnis uns einigermaßen zufrieden stellte“, berichten die beiden Retro-Nachwuchs-Landwirte. „Die haben wir mehr aus- als eingegraben – aber jetzt sieht man schon die ersten grünen Blätter neben dem Unkraut hervorschauen“, geben sie sich optimistisch. Auch der 32-jährige Landwirt ist gespannt, was letzten Endes dabei herauskommen wird. „Letztes Jahr hatte ich 16 Reihen Kartoffeln mit 16 verschiedenen Sorten. Da war viel Mist dabei“, gibt er schmunzelnd zu.

Jetzt hat das Trio sieben Sorten auf 1.800 Quadratmeter gepflanzt: Annabell, Belana, Linda und weitere bis hin zu Heiderot werden nun mit dem Unkraut um die Wette wachsen, denn der Hof Ilmeaue versucht ohne chemische Pflanzenschutzmittel auszukommen, ist aber kein Biobetrieb. „Wir setzten auf regional und saisonal. Hacken, Häufeln und Striegeln ist angesagt und schauen, was rauskommt“, zeigt der experimentierfreudige Golze auf. Er hofft auf wenig Unkrautdruck, um notfalls nur wenig Pflanzenschutzmittel einsetzen zu müssen. Experimentieren gilt auch für das 1.600 Quadratmeter große Versuchs-Mix-Feld, wo Süßkartoffeln neben Erdbeeren, Bohnen, Sonnenblumen, Karotten, Rhabarber, Zuckermais und Kürbis wachsen sollen.

„Der Feldstreifen ist unsere Spielwiese. Wir probieren ein paar Sachen aus, schauen wie es wächst und ob von Kundenseite Interesse daran besteht“, berichtet Golze, und seine Kompagnons ergänzen: „Du hast den Lavendel an der Seite noch vergessen!“ Dass auch die Pflege der Bestände zur Arbeit gehört, ist allen klar. „Corona hat unsere Aktivitäten mit der online-Uni zeitlich sehr erleichtert, doch wir denken, dass wir das weiterhin hinkriegen werden“, geben sich die beiden Hobby-Landwirte gelassen und fügen abschließend hinzu: „Ganz oben auf der Wunschliste steht noch ein selbstfahrender oder anzuhängender Mähdrescher – natürlich passend aus den 1960er Jahren. Doch jetzt haben die Kartoffeln und das Mähen des Grünlands erst einmal Vorrang.“ LPD /Foto: LPD











6.06.2021 • 16:01 Uhr

Polizei-Alarm in Liebenburg/Othfresen: "Ich schlage Dir Zähne ein" -

In der Nacht von Freitag auf Samstag kommt es gegen 00:40 Uhr im Bereich des Dorfgemeinschaftshauses Othfresen (Landkreis Goslar) zu einer Streitigkeit zwischen einem 20jährigen Liebenburger und einer bislang unbekannten, männlichen Person. Im Verlauf des Streits soll der unbekannte Beschuldigte dem Opfer gedroht haben, ihm die Zähne auszuschlagen, was wiederum die Polizei auf den Plan rief. Vor Eintreffen des Funkstreifenwagens aus Goslar habe sich der Mann jedoch in unbekannte Richtung entfernt.

Er wird folgendermaßen beschrieben: groß, stämmig, kurze Haare, ca. Mitte 20, sprach deutsch. Zeugen, die die vermutlich lautere Auseinandersetzung mitbekommen haben und sachdienliche Hinweise geben können, teilen diese bitte der Polizei in Liebenburg unter (0 53 46) 946800 mit. red











6.06.2021 • 12:26 Uhr

Neue Rampen B64 GN Ost verzögern sich: CDU-Fraktionschef Dröge richtet Fragen an Bürgermeisterin Schwarz

Die öffentlich bekanntgeworden Verzögerungen beim geplanten Bau der Rampen im Bereich Bundesstraße 64 Gandersheim Ost, die eine bessere Verkehrsanbindung an die Parkplätze der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim am Dehneweg ermöglichen sollen, haben ein erstes kommunalpolitisches Nachspiel. Der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion Timo Dröge wandte sich mit einer schriftlichen Initiative an Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz. Der von der Stadt Bad Gandersheim angepeilte Ausbau des Dehneweges als Hauptzugang zu der Großveranstaltung, steht in einem infrastrukturellen Zusammenhang mit den B64 Rampen. Er sollte bereits zum 1. Juni 2021 starten. So war es von den Verantwortlichen mehrfach öffentlich versprochen und für dringend notwendig erachtet worden.

Allerdings bedürfen beide Projekte einer zeitnahen und technischen Abstimmung der beteiligten Behörden ( Bauamt und Landesbehörde für Straßenbau). Auch um Synergien zu nutzen. Da es bei dieser professionellen Abstimmung in den vergangenen Monaten offensichtlich gehapert hat möchte der CDU-Fraktionsvorsitzende Aufklärung und Transparenz der Vorgänge. In seinen Anfrage an die Bürgermeisterin heißt es im Original:

CDU-Fraktionsvorsitzender Timo Dröge: "Der Baubeginn der Rampe an der B64 als direkte Ausfahrt zur Landesgartenschau verzögert sich. Nach mir vorliegenden Informationen verzögert sich der Ausbau deshalb, weil die Stadt Bad Gandersheim nicht alle notwendigen Unterlagen beim Straßenbauamt Gandersheim als ausführende Behörde eingereicht hat.

Frage: Ist das zutreffend? Falls das zutreffend sein sollte, seit wann ist Ihnen als Bürgermeisterin bekannt, dass noch Unterlagen fehlen?

Sollte die erste Frage mit ja beantwortet werden, so ergeben sich weitere Fragen.

Frage: Warum haben Sie die Unterlagen nicht rechtzeitig vor dem geplanten Baubeginn vorgelegt?

Frage: Wie ist der aktuelle Sachstand? Bitte erläutern Sie den Zeitplan zur Umsetzung der Baumaßnahme im Rat.
red /Fotos: Fis WMG
















6.06.2021 • 12:06 Uhr

Glasfaser bis in jedes Haus - FTTB-Offensive für den Landkreis Northeim - Kreistagsabgeordneter Dirk Ebrecht begründet Initiative im Kreistag - Einstimmig abgesegnet

Am vergangenen Freitag ist der Antrag der CDU-Kreistagsfraktion " Glasfaser bis in jedes Haus / FTTB-Offensive für den Landkreis Northeim" mit großer Mehrheit in der öffentlichen Sitzung des Northeimer Kreistages verabschiedet und dem zuständigen Fachausschuss weitergeleitet worden. Inhaltlich wurde der CDU-Vorstoss vom Kreistagsabgeordneten Dirk Ebrecht aus Einbeck - Stroit in einem bemerkenswerten Beitrag begründet. Seine Expertise und die Rede hier in Gänze:


"Sehr geehrte Frau Vorsitzende, Frau Landrätin, sehr geehrte Damen und Herren!

In loser Folge beschäftigt sich dieser Kreistag immer mal wieder mit dem Thema Breitbandausbau. Seit 2014 hat der Prozess des Ausbaus mit der sogenannten Vectoring-Technologie im Prinzip bis zum Jahr 2020 gedauert und unseren Bürgerinnen und Bürgern Übertragungsbandbreiten von 50 Megabit pro Sekunde beschert.

Meine Damen und Herren, ich habe leider damit recht behalten, als ich seinerzeit gesagt habe, dass wir mit diesem Vorgehen nicht die Spitze der technologischen Entwicklung in Deutschland darstellen. 
Ganz im Gegenteil müssen wir heute feststellen, dass wir mit diesem, durch Bund und Land geförderten Vectoring-Ausbau, den Schritt aus der technologischen Steinzeit lediglich bis hin zum Mittelalter geschafft haben. 


Um der Entwicklung nicht länger hinterher zu laufen - und um für Bürger und Unternehmen nun endlich infrastrukturell auf Ballhöhe zu kommen, müssen wir als Kreistag heute die Weichen stellen, um gigabitfähige Digitalinfrastrukturen für die Zukunft zu schaffen.
Was heißt in diesem Zusammenhang Gigabitfähigkeit? 
Nun, heute sprechen wir von 50 Megabit pro Sekunde an Übertragungsbandbreite / Geschwindigkeit bei Vectoring. Wir wollen das Gigabit schaffen – also 1.000 Megabit pro Sekunde. 
Genau dort geht technisch die Reise hin und das heißt auch, dass wir die Gigabitgeschwindigkeit perspektivisch auch symmetrisch bereitstellen wollen, das Download und Upload müssen in der Zukunft gigabitfähig sein.
Wie kann man das schaffen?
Indem wir als Landkreis unsere Anstrengungen und Aktivitäten insgesamt deutlich erhöhen. Das gilt für unsere Anstrengungen in personeller und auch in finanzieller Hinsicht.
Beruflich habe ich exakt mit diesem Thema zu tun und kenne fast alle Landkreise in Niedersachsen und Kreise in Schleswig-Holstein. Daher weiß ich, dass andernorts nicht nur eine Person – wie bei uns – in der Verwaltung für den Digitalausbau zuständig ist. Ich schätze sehr, was Herr Johannson leistet. Aber er braucht Unterstützung. In anderen Kreisverwaltungen wird diese wichtige Aufgabe von vier oder auch acht Mitarbeitenden übernommen. Hier muss sich im Landkreis Northeim einfach mehr tun.


Mehr tun muss sich auch finanziell. Der Eigenbeitrag des Landkreises ist im Vergleich mit anderen ebenfalls nicht gerade spitze – um es vorsichtig zu formulieren.
Und technisch bedeutet es ganz klar, dass wir weg müssen von Kupferleitungen und Vectoring und dass wir hin müssen zu Glasfaser! Je mehr Glasfasertrassen im Netz sind und je dichter das Glasfaser zum Bürger kommt, desto leistungsfähiger und zukunftsfester ist der Internetzugang – und damit die Möglichkeit Digitalisierung auch zu leben.
Genau deswegen ist unser Antrag mit „Glasfaser bis in jedes Haus“ überschrieben.
Corona hat uns gezeigt, wie in Ansätzen Digitalisierung, etwa bei Videokonferenzen aussehen kann. Aber das Thema greift natürlich noch sehr viel weiter.
Wenn wir als Kreistag es schaffen, den Blick nach vorne zu richten, dann können wir es auch schaffen, technologisch auf Ballhöhe zu kommen – und nicht wie jetzt der Entwicklung nur hinterher zu hinken.

Und wenn wir im Denken und in der Technik auf Ballhöhe sind, dann können wir auch ernsthaft über Digitalisierung sprechen. Natürlich ist das ein paralleler Prozess. Aber solange unsere Bürger bei der Zulassung eines Autos noch einen halben Tag Urlaub nehmen und eine Wartemarke ziehen müssen, solange ist das Thema Digitalisierung in der Verwaltung noch weit weg. 
Und solange dieser Kreistag auch nach über einem Jahr der Pandemie es nicht schafft, eine Kreistagssitzung digital abzuhalten, solange ist das Thema Digitalisierung in der Politik noch weit weg.


Und aus genau diesen Gründen, meine Kolleginnen und Kollegen, müssen wir uns und die Kreisverwaltung am Schlawittchen fassen und wirklich einen Schritt in Richtung Zukunft gehen. 
Der notwendige infrastrukturelle Baustein dazu heißt: Glasfaser bis in jedes Haus!
Das alleine reicht aber nicht. Wir müssen Digitalisierung als Politik auch verstehen und auch wollen. Und wir müssen das Thema auch mit einem breiteren Fokus sehen. Stärkung der Telekommunikationsinfrastruktur heißt zum Beispiel auch eine möglichst flächendeckende und auch zukunftsgemäße Mobilfunkversorgung. Ausweislich der Daten des Niedersächsischen Breitbandkompetenzzentrums existieren die meisten nur unzulänglich mit Mobilfunk versorgten Bereiche in Südniedersachsen – sprich in den Landkreisen Holzminden und Northeim.

Das hat natürlich Gründe, das hat Gründe in der Topografie der Region, in der Bevölkerungsdichte, das hat Gründe in der Verkehrsinfrastruktur und in der Vegetation (wenn wir an den Solling denken) – aber: meine Damen und Herren, das hat auch politische Gründe.
Lassen Sie uns daher heute unserer politischen Verantwortung und unserer politischen Pflicht gegenüber Bürgern und Unternehmen gerecht werden. Lassen Sie uns heute das klare Ziel FTTB (Fibre to the Building) beschließen. Und lassen Sie uns dabei die verschiedenen Förder-Optionen nutzen. Für den Bereich Mobilfunk etwa, bietet die – ganz neue – Mobilfunkförderrichtlinie des Landes Niedersachsen einen guten Start und Ansatz. 


Uns ist klar, dass wir den Ausbau und die Digitalisierung nicht mit einem Beschluss heute bereits geregelt haben. Dazu bedarf es der weiteren Vorbereitung, es bedarf der personellen Verstärkung und es bedarf der finanziellen Unterlegung des Ganzen.
Von daher ist der Vorschlag, dieses Thema in einem Finanzausschuss ganz gezielt anzugehen, genau richtig. Allerdings darf dieser Finanzausschuss nicht bis Weihnachten oder St. Nimmerlein geschoben werden. Dieser Ausschuss muss so rasch wie möglich kommen. 
Sehen Sie den Antrag der CDU-Fraktion daher als strategischen Hebel und sehen Sie diesen Antrag als klares Signal dieses Kreistages, dass wir die Notwendigkeit verstanden haben, dass wir Digitalisierung ernst meinen und dass wir diesem Thema bereits im Ausbau der notwendigen Infrastruktur die große Bedeutung zukommen lassen, die es bereits heute und vor allem in der Zukunft hat." red/Foto: Fis WMG










6.06.2021 • 11:48 Uhr

Corona-Virus-Lage am Sonntag: Inzidenzwert im Kreis Northeim fällt auf 14,4 - Südniedersachsen total grün beampelt

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Sonntag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) berichtet in einer offiziellen Mitteilung soeben, dass der Inzidenzwert für den Landkreis Northeim auf den Wert von 14,1 Fälle pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen vorgestern auf heute gefallen ist. Die Ansteckungswelle bricht brutal ab. Tendenz weiter fallend!

Die Inzidenzampel ist für Südniedersachsen auf einen totalen grünen Signalmodus geschaltet. In Ganz Niedersachsen gibt es den Landkreis Diepholz in Gelb, Emden in Rot. Alle anderen Landkreises befinden sich im grünen Bereich.

red/Grafiken: RKI /NDR / Gesundheitsministerium Niedersachsen












6.06.2021 • 11:37 Uhr

Northeim: Vom BMW M3 wertvoller Katalysator abgenommen und gestohlen

Im Zeitraum vom 5. Mai 2021 bis 05. Juni 2021 wurde von einem Hof auf einem Gelände der Hillerser Straße in Northeim ein Katalysator von einem BMW M3 entwendet. Es entstand Sachschaden von ca. 3.000 Euro. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Northeim (Tel. 05551-70050) zu melden. Gro










6.06.2021 • 11:26 Uhr

Evangelische Ex-Bischöfin Käßmann: Katholische Kirche braucht Reformen

Nach dem Rücktrittsgesuch von Kardinal Reinhard Marx hält die evangelische Theologin Margot Käßmann Reformen in der katholischen Kirche für dringend nötig. «Sie muss - wie die
evangelische auch - Schuld bekennen gegenüber den Opfern von Missbrauch», fordert sie in der «Bild am Sonntag».

Ihrer Ansicht nach sei die katholische Kirche jedoch nicht «an einem toten Punkt» angekommen, wie Marx es formuliert habe, schreibt die frühere hannoversche Landesbischöfin in ihrer Kolumne. «Es zeigt sich doch auch Aufbruch in der katholischen Kirche! Frauen verlangen Zugang zu allen Ämtern. Priester segnen homosexuelle Paare. Gemeinden hissen Regenbogenfahnen.»

Sie habe großen Respekt vor Marx, der anders als der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki persönlich Verantwortung für den Missbrauchs-Skandal in der katholischen Kirche übernehme, so Käßmann. Zugleich habe sie eine große Sympathie «für all die wackeren Katholikinnen und Katholiken, die Gottesdienste feiern, Senioren besuchen, in Konflikten Seelsorge anbieten, Flüchtlinge betreuen». Sie seien eben nicht an einem toten Punkt. epd











6.06.2021 • 11:22 Uhr

Erfolg für Dip.Ing.Wilhelm Kühne: Teilsperrung des Skulpturenpfades durch Bürgermeisterin Franziska Schwarz am Samstag umgesetzt

Nach der Intervention durch Dip.Ing. Wilhelm Kühne hat Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz ihren städtischen Bauhof angewiesen, aus vorsorglicher Gefahrenabwegr und Sicherheitsgründen einen kritischen Bereich des Skulpturenpfades in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim sperren zu lassen. Noch im Laufe des gestrigen samstags waren rot-weiße Sperrbarken mit Rotlichtampeln für die Dunkelheit aufgestellt worden. Zum einen im Bereich des Seniorenheimes ("Seniorenresidenz") und beim "Haus Hoffnungsgrund". Die Verwaltungschefin reagierte damit auf fachliche Warnhinweise des Dipl.Ingenieurs Wilhelm Kühne. Er hatte auf mögliche Gefahren abbrechender Steilhangbereiche bei der Landesgartenschau-Baustelle für behindertengerechte Auf- und Abstiegrampen hinter dem ehemaligen Kurhaus aufmerksam gemacht (wir berichteten). Die Bürgermeisterin bestätigte in diesem Zusammenhang am Samstag erstmals öffentlich und offiziell einen Baustopp auf dieser LAGA-Baustelle bestätigt. Dabei deutete sie einen Zusammenhang mit den geplanten Stützmauern aus "Gabionen" an; Gabionen sind Drahtkörbe mit Steinen gefüllt.
red/ Fotos: Fis WMG












6.06.2021 • 09:28 Uhr

Schwerer Unfall bei plötzlichem Starkregen - BMW aus Baden-Württemberg überschlägt sich auf A 7, Fahrer schwer verletzt

Bei plötzlich einsetzendem Starkregen hat sich am Freitagabend (04.06.21) gegen 19.15 Uhr auf der A 7 bei Nörten-Hardenberg (Landkreis Northeim) aus noch ungeklärter Ursache ein BMW überschlagen (wir berichteten).
Die Polizei teilt dazu ergänzend mit:
In dem Wagen saß eine Familie aus Baden-Württemberg. Die Beifahrerin und zwei Kleinkinder konnten von Ersthelfern aus dem völlig zerstörten Fahrzeug geholt werden. Der 38 Jahre alte Fahrer wurde eingeklemmt und vermutlich schwer verletzt. Die Freiwillige Feuerwehr Nörten-Hardenberg befreite ihn mit schwerem Gerät aus dem Wrack. Alle Insassen wurden anschließend ins Krankenhaus transportiert. Zum Grad der Verletzungen liegen im Moment keine weiteren Informationen vor.

Nach ersten Ermittlungen fuhr der Familienvater auf dem Überholfahrstreifen, als plötzlich ein Gewitterschauer niederging. In der Folge verlor der 38-Jährige aus noch ungeklärten Gründen offenbar die Kontrolle über den Wagen und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug fuhr in die angrenzende Böschung, überschlug sich und schleuderte zurück auf die Fahrbahn.

Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten war die A 7 in Fahrtrichtung Hannover ab der AS Nörten-Hardenberg bis gegen 21.20 Uhr voll gesperrt.red











6.06.2021 • 09:23 Uhr

Nörten-Hardenberg: Polizei holt nach Mitternacht sturzbetrunkenen Radler von der Straße

Ein 28-jähriger aus Kalefeld befuhr am heutigen Sonntag, es war 0.15 Uhr, die Lange Straße in Nörten-Hardenberg mit seinem Fahrrad unter Alkoholeinfluss. Die Polizei war auf Kontrollfahrt, bekam den Fall mit. Sie hielt den Radler an. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,01 Promille. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt, die Weiterfahrt untersagt.












6.06.2021 • 09:13 Uhr

Polizei alarmiert: Beleidigung und Körperverletzung im Schlosspark

Eskalation am vergangenen Freitag in Uslar. Dort kam es gegen 18:30 Uhr im Schlosspark in Uslar zu Streitigkeiten zwischen zwei Frauen. Im Verlauf der Auseinandersetzung beleidigte eine 21 Jährige das 28-jährige Opfer. Zudem tritt sie dem Opfer gegen den Oberschenkel. Die alarmierte Polizei musste einschreiten und ermittelt nun. ots










6.06.2021 • 09:05 Uhr

Bürger genervt vom Verkehrslärm! A7 Sperrung sorgt für Stress auf Umleitung- und Schleichwegstrecken

"Es ist unerträglich, was hier seit Tagen für ein heftiger Autoverkehr durch unseren Ort rauscht!", schimpft Ingeborg P. in Opperhausen und fühlt sich genervt. Sie wohnt mit ihrer Familie nicht unweit der Ortsdurchfahrt in Richtung Ahlshausen. Stundenlang - auch nachts - lärmt es hier. Seit der baustellenbedingten Sperrung eines Teilabschnitts der A7 zwischen Northeim und Seesen und im Baustellenbereich der A7-Pannenbrücke zwischen Echte und Kalefeld suchen und finden auswärtigen Autofahrer ihre Umleitungs- und Schleichwegstrecken in der Region. Die Polizei bestätigt die Mehrbelastungen der Landstraßen. Alle Streckenvarianten über Land in Richtung Süden werden befahren. Und das führt zu den Belastungen der Ortsdurchfahrten vieler Dörfer. Erschwert wurde die Situation am Wochenende, als es dann auf der A7 bei Rüden noch massive Behinderungen durch einen heftigen Unfall gab. Ein kilometerlanger Stau. Andere fuhren rechtzeitig von der gesperrten Autobahn runter - und wieder über die Nebenstrecken mit den bekannten lästigen Folgen für die Anwohner in den Dörfern. red/ Fotos/Video: Fis WMG












6.06.2021 • 08:47 Uhr

Uslar: 84-Jähriger missachtet Vorfahrt einer 81-Jährigen - Kollision mit Sachschaden

Am vergangenen Freitag, kam es um 10:15 Uhr zu einem Verkehrsunfall ohne Verletzte in der Albert-Schweitzer-Straße/ Ecke Eichhagen in Uslar. Ein 84 Jähriger befuhr den Angaben der Polizei zufolge mit seinem Pkw die Albert-Schweitzer-Straße und missachtet die Vorfahrt einer von rechts kommenden 81-jährigen Pkw-Fahrerin. Es entsteht Sachschaden an beiden Pkw. red










6.06.2021 • 08:45 Uhr

Gandersheimer Stadtjugendring:
Beim 2. Fifa21 Online Turnier
Lokale Vereine im Fokus
Nach dem erfolgreichen Fifa21 Turnier über Ostern plant der Stadtjugendring Bad Gandersheim nun die Fortsetzung. Am 18. und 19. Juni soll Teil 2 des Formates laufen.
Das Organisationsteam um Leon Groß, möchte das EM Fieber nutzen und hat deshalb den Turniertermin so gewählt.
Die Besonderheit bei diesem Turnier, nicht der einzelne Spieler/die einzelne Spielerin steht im Fokus, sondern der Verein im Hintergrund. Man spielt also um Punkte für den Sportverein, das Hobbyteam, oder die Stammtischrunde.
Anmeldungen sollten über Instagram erfolgen: sjr.gan_fifa , sonst auch per Mail an: stadtjugendring.bad-gandersheim@gmx.de, oder alternativ über die Facebookseite Stadtjugendring Bad Gandersheim.
Leon Groß beschreibt den Ablauf folgendermaßen:
Spielablauf
1.1 Spieleinstellungen
Die Spieleinstellungen für die Partie müssen wie folgt aussehen:
–Halbzeitlänge: 6 Minuten
–Steuerung: Keine Vorgabe
–Spielgeschwindigkeit: Normal
–Modus: 85er Modus
Wird das Spiel trotz eventueller falscher Einstellungen gespielt, hat der eingeladene Spieler kein Anrecht auf ein Widerholungsspiel. Es obliegt seiner Verantwortung die Einladung des anderen Spielers zu kontrollieren und ihn gegebenenfalls auf falsche Einstellungen hinzuweisen und das Spiel umgehend abzubrechen.
1.2 Ergebnisse
Schreibt eure Ergebnisse der Partien mit dem jeweiligen Namen des Gegners auf und schickt nach Abschluss aller Parien die Ergebnisse an die Turnierleitung. Um Unklarheiten beim Endergebnis zu vermeiden, solltet ihr einen Screenshot oder ein Foto davon speichern. Im Zweifelsfall ist dieser Beweis an einen Turnierleiter zu schicken.
1.3 Nichterscheinen eines Spielers
Sollte ein Spieler nicht zu der Partie erscheinen, so ist das nicht zu werten. Keiner der Spieler bekommt Punkte oder Tore/Gegentore auf sein Konto.
Turnierbestimmungen
Das Turnier wird mit dem Spiel EA SPORTS FIFA 21 auf der PlayStation 4/5 im Online Freundschaftsspiel Modus durchgeführt. Alle Spieler haben die Attribute „85 GES“.
Turniermodus
Jeder Teilnehmer spielt für seinen Verein, einzelne Spieler werden automatisch dem Stadtjugendring zugeordnet. Jedem Spieler werden 10 Spiele gegen zufällig ausgewählte Gegner der gegnerischen Vereine zugelost. Innerhalb der Partien sammelt man Punkte für seinen Verein. Nach Abschluss der Spiele wird die Anzahl der gesammelten Punkte durch die Anzahl der teilnehmenden Mitglieder des Vereins geteilt. Der Verein mit dem höchsten Punktedurschnitt gewinnt das Turnier!
Die Turnierleitung hat alle Entscheidungsmacht über nicht in den Regeln aufgeführten Situationen. Fragen zum Ablauf des Turniers können an den Instagramkanal @SJR.GAN_FIFA gestellt werden.
*Dieses Turnier wird nicht von Electronic Arts Inc. oder seinen Lizenzgebern veranstaltet und steht nicht mit Electronic Arts Inc. oder seinen Lizenzgebern in Verbindung.
Selbstverständlich gibt es für die Turniersieger auch wieder etwas zu gewinnen. Der Stadtjugendring freut sich über rege Beteiligung. Deshalb: Weitersagen – anmelden – mitmachen.
red










5.06.2021 • 21:35 Uhr

Landesgartenschau-Hammer: Bad Gandersheims Bürgermeisterin Schwarz bestätigt Baustopp am Steilhang (Gabionenhang) des Skulpturenpfades - "Habe Sicherungsmaßnahmen veranlasst"

Die Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim erlebt in der aktuellen Vorbereitungsphase ihren nächsten schweren Rückschlag: "Es gibt einen Baustopp am Gabionenhang!" Das bestätigte vor wenigen Minuten Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz in einem Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group. Schwarz ist gleichzeitig Vorsitzende des Aufsichtsrates der Landesgartenschau gGmbH. Damit reagierte die Bürgermeisterin auf die von Dipl.Ing. Wilhelm Kühne heute auf diesen News-Portalen veröffentlicht gemachten Warnhinweise zur gefahrenträchtigen Sicherheitslage an dem Steilhang des Skulpturenpfades hinter dem ehemaligen Kurhaus, der auch als "Gabionenhang" bezeichnet wird. Gabionen sind Drahtkörbe mit Steinen. Sie sollen als Mauern den Hang und vornehmlich die Rampen stabilisieren. Diese Rampen sollen für einen behindertengerechten (rollstuhlgerechten) Auf- und Abstieg zum Skulptuenpfad dienen. Das Millionenprojekt ist eines der derzeit gewaltigsten Bauwerke für das Ausstellungsprojekt "Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim. Es soll ein Alleinstellungsmerkmal der Ausstellung werden und Vorbildcharakter haben. Zu dem LAGA-Spektakel werden ab April 2022 in sechs Monaten offiziellen Angaben zufolge rund 460.000 Besucher und Besucherinnen erwartet.

Zu den technischen Hintergründen des bestätigten Baustopps wollte und konnte die Bürgermeisterin keine Stellung beziehen. Das hat auch damit zu tun, dass sich laut Franziska Schwarz LAGA-Geschäftsführer Thomas Hellingrath derzeit im Urlaub befindet. Wichtig ist, dass die Bürgermeisterin in Absprach mit dem städtischen Bauhof unverzüglich veranlasst hat, dass erste Sicherungsmaßnahmen speziell für den öffentlichen Verkehr (Spaziergänger, Jogger , Radfahrer) auf dem Skulpturenpfad im Bereich des Baustellenabschnitts veranlasst habe. Das bedeutet unter anderem eine Versetzung des Baustellenzaunes weg von der Steilkante zur Mitte des Pfades. red












5.06.2021 • 21:12 Uhr

Suchaktion nach einem angeblich abgestürzten Tragschrauber

Ein einer ergänzenden Mitteilung hat sich die Kreisfeuerwehr Northeim ein weiteres Mal zum Einsatzgschehen im Zusammenhang mit der ergebnislosen Suche nach einem angeblich abgestürzten Tragschrauber in der Umgebung des Bad Gandersheimer Flugplatzes zu Wort gemeldet (wir berichteten). In dem aktuellen Statement wird speziell zu den Einsatzkräften Bezug genommen und exakt auf die im Einsatz befindlichen Rettungsdienste hingewiesen:

Im Einsatz waren neben den Feuerwehren aus Bad Gandersheim und der Gemeinde Kalefeld, die technische Einsatzleitung Nord sowie Nordost, die Drohen der Kreisfeuerwehr Northeim, die Juhaniter Rettungshundestaffel, der Polizeihubschrauber Phoenix, die Feuerwehrbereitschaft 1 mit Küche und Krad, dass Krad der FB2 sowie die Polizei. So waren rund 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz. Fotos: Joel Fröchtenicht/Kreisfeuerwehr Northeim
















5.06.2021 • 16:37 Uhr

Dipl.Ing.Wilhelm Kühne richtet Alarm-Meldung an Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz wegen Einsturzgefahr am Skulpturenhang - "Kümmert Euch um die Gefahrenstelle!"

Seit über einer Woche ruht der Baustellenbetrieb am Hang des Skulpturenpfades hinter dem ehemaligen Kurhaus in Bad Gandersheim. An den riesigen Rampen für einen rollstuhlgerechten Auf- und Abwärtsweg für die Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim ist augenscheinlich und faktisch nicht weitergearbeitet worden, haben Experten bestätigt. Gleichzeitig sind in den letzten sechs Tagen an Verantwortliche im Gandersheim Rathaus von dem ehrenamtlich aktiven Gandersheimer Dipl.Ing. Wilhelm Kühne eindringliche Warnhinweise über den seiner Meinung nach fragwürdigen Sicherheitszustand an der Baustellenkante direkt am öffentlich benutzten Skulpturenpfad gerichtet worden. "Da ist Gefahr zum Verzug. Da müssen dringend Sicherungsmaßnahmen unternommen werden", so ein Hinweis in Richtung des neuen Leiters im städtischen Bauamt der Stadt. Heute nun entschloss sich der Dipl.Ing. zu einer persönliche Ansprache an Bad Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz. Er kennt sie bestens und möchte seinen nunmehr persönliche Hinweis als gut gemeinten Ratschlag verstanden wissen. "Da muss schleunigst gehandelt werden".


Bezugnehmend auf sein Berufsverständnis als studierter Dipl.Ing. schrieb er an die Bürgermeisterin u.a.:

"Des Weiteren müsste ich bei offizieller Beteiligung Vorort den Skulpturenweg wegen Gefahr im Verzug als Wissender sperren lassen. Dazu folgendes nun auch offiziell an Dich, das Bauamt und in alter Verbundenheit, Herr Schnute für LaGa, sind von einem stadtbekannten Architekten am 31.Mai 2021 darüber informiert, dass Hangrutsche und Unterhöhlungen des Bauzaunes eine Verkehrsgefährdung für Nutzer des Skulpturenweges und auf der Baustelle bedeuten. Bei Gewitterregen als Sturzregenereignis kann großen Schaden anrichten, der Folgekosten, hoffentlich keinen Personenschaden auslöst.
Bei der Gelegenheit habe ich Herrn Froböse (vom LAGA Förderverein ), er wohnt in der Hildesheimer Straße 5 und blickt oft auf den freigelegten Hang zwischen den Viadukten zum neuen barrierefreien Zugang an den Skulpturenweg, auf Hangrutschungen hingewiesen. Einige Rutschungen sind schon passiert, andere deuten sich bereits an, wenn man etwas geübt ist und genauer hinsieht. Besonders brisant ist der Abbruch direkt am Skulpturenweg. Dort ist schon ein Betonsockel vom Bauzaun unterhöhlt und der Zaun neigt sich zum freigelegten Hang. Der Bauzaun ist keine wirkliche Verkehrssicherung für Nutzer des viel benutzten Skulpturenweges! Bei häufig vorkommendem Begegnungsverkehr von Fußgängern mit Kinderwagen, Rollatoren und Rollstühlen, zwei Seniorenheime in der Nähe haben behindertengerechte Zugänge zum Skulpturenweg, wird es eng. Benutzer schauen natürlich auch auf die Baustelle und Begegnungen mit Joggern bringen Gefahren, wenn die sich dann am Bauzaun festhalten müssen. Die Verkehrssicherungspflicht liegt m. E. bei der Stadt, der Bauzaun und die senkrechten Hanganschnitte sind von der LaGa zu verantworten. Seit Wochen besteht dort keine Bautätigkeit, die den Hanganschnitt sichert und stützt. Bitte kümmert Euch um diese Gefahrenstelle! Bei der Vielzahl von verteilten Baustellen, mit unterschiedlichen Gewerken und Firmen ist eigentlich eine Sicherheitskoordination durch einen zertifizierten SiGeKo-Berater notwendig."
red

Die Bilder vom betroffenen Steinhang der bröckelt und laut dem Dipl.Ing. Wilhelm Kühne. eine "Gefahrenstelle" ausmacht, hat er der Gandersheimer Bürgermeisterin zugänglich gemacht. Sie soll seine Besorgnis geteilt haben, berichtet der Dipl.Ing. Wilhelm Kühne, Ex-Kreistagsabgeotrdneter.















5.06.2021 • 15:38 Uhr

Verkehrsunfall in Northeim: LKW wird Baustelle zum Verhängnis

Ereignisort: Northeim - Birkenweg Ecke Weinbergsweg, Ereigniszeitpunkt: Gestern, Freitag, 04. Juni 2021, 19:45 Uhr:

Ein auswärtiger 54-jähriger Lkw-Fahrer verließ sich zu sehr auf sein Navigationsgerät und geriet hierdurch in ein Wohngebiet. Da dort seine Weiterfahrt durch die derzeitige Baustelle nicht möglich war musste er sein Fahrzeuggespann wenden. Bei diesem Wendemanöver beschädigte er eine angrenzende Grundstücksmauer, den Fahrbahnbelag und einen zu seiner Ladung gehörenden Pkw. Insgesamt entstand ein Schaden von zirka 3.900 Euro.sb










5.06.2021 • 15:31 Uhr

Spahns Idee, Schrottmasken an Gehandicapte zu verschenken empört Hannelore Kückemück und Sozialverband

Die umstrittene Idee, schrotzig Corona-Schutzmasken an Gehandicapte zu verschenken, ist von Hannelore Kückemück vom Beitrat für Menschen mit Behinderungen scharf verurteilt worden. Die Gandersheimerin trug ihre Kritik beim heutigen Delegiertenparteitag der SPD in Katlenburg - Lindau Niedersachsens stellvertretenden SPD-Landesvorsitzenden und Umweltminister Olaf Lies vor. Kückemück ist nicht die einzige, die kritisch zu Wort meldete.

Der Sozialverband Deutschland SoVD in Niedersachsen äußert sich empört zu Medienberichten über Pläne von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zur Verwendung offenbar unbrauchbarer Masken. Laut «Spiegel» hatte das Gesundheitsministerium zunächst vor, die Masken an Obdachlose, Behinderte oder Hartz-IV-Empfänger zu verteilen, scheiterte damit aber am Widerstand des Bundes-Arbeitsministeriums. «Dieses Vorhaben ist an Zynismus
nicht zu überbieten», sagte der SoVD Landesvorsitzende Bernhard Sackarendt am Sonnabend in Hannover.

«Die minderwertigen Masken ausgerechnet an die verwundbarsten Gruppen unserer Gesellschaft verteilen zu wollen, zeugt von einem zutiefst verachtenden Menschenbild», sagte Sackarendt weiter. «Angesichts dieses Vorgangs bleibt nur eines: Herr Spahn muss
Verantwortung übernehmen und entsprechende Konsequenzen ziehen.»

Der am Freitag vorab verbreitete Spiegel-Bericht hatte vielfältige Empörung nach sich gezogen. Laut dem Magazin will Spahn offenbar unbrauchbare Masken im Wert von schätzungsweise einer Milliarde Euro in der Nationalen Gesundheitsreserve einlagern, um sie mit Eintritt des Verfallsdatums unauffällig entsorgen zu können. Das gehe aus internen Papieren des Arbeits- und des Gesundheitsministeriums hervor, die dem Spiegel vorlägen.

Die Masken waren den Angaben zufolge im Frühjahr 2020 vom Gesundheitsministerium zumeist aus China beschafft worden. Nach den damals geltenden Sonderregeln der EU hätten sie vor ihrem Einsatz im Labor überprüft werden müssen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte habe dann zusammen mit dem TÜV ein verkürztes Testverfahren entwickelt. Das Arbeitsministerium, das für die Maskensicherheit zuständig sei, habe jedoch seine Zustimmung dafür verweigert, die Masken an Obdachlose, Behinderte oder
Hartz-IV-Empfänger zu verteilen. red/epd

Die Bilder dokumentieren Hannelore Kückemück aus Bad Gandersheim. Als SPD-Delegierte meldete sie sich beim heutigen Parteitag zu Wort. Später nahm sie an der Nominierungswahl von Landratskandidatin Astrid Klinker-Kittel teil. Fotos: Fis WMG












5.06.2021 • 13:32 Uhr

SPD:Astrid Klinkert-Kittel mit fast 100 Prozent Zustimmung als erneute Landratskandidatin nominiert

Die SPD im Landkreis Northeim schickt ein zweites Mal Astrid Klinkert-Kittel ins Rennen bei der Landratswahl am 12.September 2021. Das haben soeben die Delegierten der Nominierungskonferenz entschieden. Der Parteitag würdigte den „sensationellen“ (Heiligenstadt) Vertrauensbeweis mit einer lang andauernden Applausfrequenz. Erste Gestulanten waren SPD-Vize Olaf Lies, Frauke Heiligenstadt, Peter Traupe und Uwe Schwarz. Klinkert-Kittel will ihre bürgernahe Sozial-Politik für Familien, Kinder und Jugendliche sowie ältere Menschen im Kreis Northeim konsequent fortsetzen. „Das können nur wir Sozialdemokraten leisten!“ Und sie versprach: „Ich will weiterhin mein Bestes geben!“ Ihren Wahlkampf und ihre nächste Amtszeit stellt sie unter das Motto „Für uns vor Ort“. red/Fotos/Video: Fis WMG










5.06.2021 • 11:10 Uhr

Umfangreich Suchmaßnahmen von Polizei und Feuerwehr nach Zeugenhinweisen weiter ergebnislos



Ereignisort: Bad Gandersheim, Flugplatzweg, Ereigniszeit: Freitag, 04.06.2021, 16 Uhr bis 21.30 Uhr:

Freitagnachmittag meldeten Zeugen ein unsicheres Flugmanöver eines Gyrocopters in der Nähe des Bad Gandersheimer Flugplatzes und alarmierten die Polizei. In einer soeben verbreiteten Mitteilung der Polizeiinspektion Northeim heißt es weiter:

Der weiße Tragschrauber geriet anschließend oberhalb eines Waldstückes in Richtung Ellierode außer Sichtweite , sodass ein eventueller Absturz nicht gänzlich ausgeschlossen werden konnte. Aufgrund dessen wurden umfangreiche Suchmaßnahmen durch Polizei und Feuerwehr eingeleitet. Unter anderem wurden Rettungshunde, zwei Hubschrauber und Drohnen eingesetzt, um eine mögliche Absturzstelle im Wald lokalisieren zu können. Jegliche Aufklärungsmaßnahmen verliefen bislang ergebnislos. Im Einsatz waren rund 150 Kräfte bestehend aus Polizei, Feuerwehr, Rettungshundestaffel.

Die Polizei Northeim erbittet weiterhin Zeugenhinweise aus der Bevölkerung oder von dem Piloten, der gestern mit seinem Tragschrauber in dem Bereich unterwegs war. Hinweise bitte unter Telefon 05551-70050 an die Northeimer Polizeidienststelle.köh










5.06.2021 • 09:03 Uhr

Corona-Virus-Lage am Samstag: Inzidenz sinkt auf neuen Tiefststand von 15,1

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Samstag in Niedersachsen, Südniedersachsen un d im Landkreis Northeim:
Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt soeben einen neuen Inzidenzwert für den Landkreis Northeim mit, der amtlichen Angaben zufolge 15,1 Fälle auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen beträgt. Das ist ein neuer Tiefststand bei der Dokumation des Pandemiegeschehens im Kreis Northeim.
Die Inzidenzampel bestätigt den anhaltenden Trend der abklingenden Ansteckungswelle.

red/Grafiken: RKI/NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen










5.06.2021 • 08:52 Uhr

Northeimer Kreistag: Kai Reichelt neuer Abschnittsleiter im Brandschutzabschnitt Nord

Würdige Ernennung des neuen Abschnittsleiters für den Brandschutzabschnitt Nord am gestrigen Freitag im Norteimer Kreistag. Per einstimmigen Beschluss berief der Kreistag in seiner öffentlichen Sitzung in der Sporthalle der BBS Northeim Kai Reichelt zum neuen Abschnittsleiter. Ein Feuerwehr-Ehrenamt für sechs Jahre. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel ernannte Reichelt wenige Minuten später in sein Amt. Sie übergab die Urkunde und beglückwünschte ihn mit einem Blumenstrauß. Für die CDU-Fraktion folgte mit einer wertschätzenden Buchgeste die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Beatrix Rostalski-Tappe.
red /Fotos: Fis WMG














5.06.2021 • 08:41 Uhr

Schülerbeförderung im Landkreis Northeim: Fahrtkosten für Elterntaxis werden wieder vorübergehend erstattet

Spätestens am Montag, 7. Juni, findet im Landkreis Northeim wieder für alle Schülerinnen und Schüler Präsenzunterricht statt. Eltern, die ihre Kinder selber zur Schule fahren, können dann auch wieder eine Erstattung ihrer Fahrkosten erhalten. Das gilt für alle Eltern von Kindern, die bereits jetzt den Anspruch auf eine Schülersammelzeitkarte haben. Nach der aktuell geltenden Schülerbeförderungssatzung gibt es pro Schultag 0,20 Euro je Kilometer für eine Hin- und eine Rückfahrt. Gelten soll die Regelung zunächst bis zum Ende des aktuellen Schuljahres 2020/2021 (21.07.2021). Für die Antragstellung gibt es einen entsprechenden Vordruck, welcher über die Internetseite des Landkreises Northeim unter: www.landkreis-northeim.de/elterntaxis abrufbar ist.

Zur Vermeidung von Verkehrsproblemen werden die Eltern gebeten, nur kurz für das Aussteigen zu stoppen und auf langwierige Abschiedsrituale zu verzichten. Auch sollten die Eltern erhöhte Vorsicht walten lassen und Rücksicht auf die übrigen Verkehrsteilnehmer nehmen. Ansprechpartner (Kontakt für Eltern) in der Kreisverwaltung sind Kathrin Ben Saad (05551 708-364) oder Michael Klindt (05551 708-362). Nach Möglichkeit sollte die Kontaktaufnahme über die E-Mail: schuelerbefoerderung@landkreis-northeim.de erfolgen










5.06.2021 • 08:40 Uhr

Kreisvolkshochschule Northeim: Online die Deutschkenntnisse verbessern

Einen Online-Deutschkurs bietet die Kreisvolkshochschule Northeim ab dem 14. Juni an. Er richtet sich Teilnehmende mit Grundkenntnissen in Deutsch. Geplant sind zehn Termine mit jeweils 90 Minuten Dauer. Beginn ist immer um 19 Uhr.

Der Kurs findet auf dem A1/A2-Sprachniveau statt. Bestehende Kenntnisse im Schreiben, Hören und Sprechen werden erweitert. Der Kurs soll den Teilnehmenden ermöglichen, der Kommunikation im Alltag gewachsen zu sein.

Die Kreisvolkshochschule würde sich freuen, wenn Leserinnen und Leser dieser Nachricht einen Hinweis auf den Kurs an potentiell Interessierte weitergeben könnten. Die Teilnehme kostet 40 Euro. Die Kursnummer lautet C4015X2. Anmeldungen unter kvhs-northeim.de oder schriftlich an die KVHS. lpd










5.06.2021 • 08:38 Uhr

Verkehrsunfallflucht auf der Kreisstraße 616 Höhe Dögerode

Ereignisort: Kalefeld/ Ortsteil Dögerode,K.616, Höhe Zufahrt zu Tor 5 des dortigen Industrieunternehmens, Ereigniszeitraum: 02. Juni 2021, 12 Uhr, bis 03. Juni 2021, 08 Uhr;
Im oben genannten Zeitraum beschädigte ein unbekannter Fahrzeugführer vermutlich beim Rangieren ein Verkehrsschild, ein Absperrpfosten und drei Rundpalisadensteine. Anschließend entfernte er sich ohne schadensregulierende Maßnahmen zu treffen. Der entstandene Sachschaden wird auf 1150 Euro geschätzt. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten sich bei der Polizei Bad Gandersheim (05382/919200) zu melden. nol










4.06.2021 • 20:20 Uhr

B64 bei Orxhausen: Maserati kollidiert in Kurve mit Golf- Airbags verhindern Schlimmeres

Heute, Freitag, 18 Uhr: Vor wenigen Minuten ist es auf der Bundesstraße 64 bei Orxhausen zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Im
Sektor Wahnemühle, Abzweig nach Heckenbeck, knallten ein Maserati und ein Golf zusammen. Die sofort am Unfallort eingetroffen Rettungskräfte versorgten Verletzte. Im Maserati passierte dank der aufgeblähten Airbags den Fahrzeuginsassen wenig. Die Ursache der Kollision ist noch nicht erfasst.red./Foto: Fis WMG










4.06.2021 • 20:13 Uhr

Rätselhafter Absturz eines Traghubschraubers: Über 100 Feuerwehrleute durchkämmen jetzt die Wälder bei Ellierode

Immer erfolgt mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften die Sache nach einem vermeintlich abgestürzten Fluggerät im Umfeld des Bad Gandersheimer Flugplatzes. Auch zwei Stunden nach einer ersten Alarmmeldung über den plötzlich verschwundenen Hubschrauber mit zwei Personen an Bord geht die fieberhafte Suche weiter. Laut Angaben von Stadtrandmeister Kai-Uwe Roßtock sind weit über 100 Feuerwehrmänner und -frauen an der Suche beteiligt. Derzeit durchkämmen sie die Waldgebiete südwestlich des Flugplatzes in Richtung Ellierode. Die beiden zunächst eingesetzten Hubschrauber von der Polizei und Luftrettung DRF stellten die Suche aus der Luft ein. "Wenn der Absturz in Waldgebieten passierte kann man das schwierig aus der Luft sehen", erklärte Roßtock. An der Absuche sind auch Piloten des heimischen Flugplatzes auf dem Kühler beteiligt. Rätselhaft bleibt, wo sich der Absturz ereignete oder ob er überhaupt stattgefunden hat. Kontakte zu den Piloten gibt es weiterhin keine.
red
Die Bilder dokumentieren die Einsatzleitstelle auf dem Gandersheimer Flugplatz und einen der beteiligten Rettungshubschrauber.












4.06.2021 • 14:14 Uhr

Uslar: Smartphone unterschlagen und zerstört

Ein Mann aus Uslar bemerkte am 03. Juni 2021, um 10:30 Uhr, dass er sein Smartphone in der Langen Straße in Uslar verloren hatte. Es konnte von ihm geortet werden und wurde anschließend in der Stiftstraße in Uslar im Gebüsch hinter dem Altkleidercontainer total zerstört wieder aufgefunden. Zeugenhinweise erbittet das Polizeikommissariat Uslar unter der Telefon 05571/92600-0.










4.06.2021 • 14:10 Uhr

Corona-Schutz-Impfung für alle! Anmeldung für Termine in den Impfzentren ab Montag ohne Priorisierung möglich

Ab Montag, 7. Juni , haben alle Niedersächsinnen und Niedersachsen ab 12 Jahren die Möglichkeit, sich im Impfportal des Landes unter www.impfportal-niedersachsen.de und bei der Hotline unter 0800 9988665 auf die Warteliste für einen Impftermin in ihrem örtlichen Impfzentrum setzen zu lassen. Die Priorisierung bei der Anmeldung wird damit entsprechend des Beschlusses des Bundes aufgehoben. Angesichts des hohen zu erwartenden Anrufaufkommens an der Hotline wird ausdrücklich empfohlen, vor allem das Onlineportal für die Anmeldung zu nutzen.

„Alle Niedersächsinnen und Niedersachsen, die zu den Prioritätsgruppen 1 bis 3 gehören und bereits auf der Warteliste stehen, haben ihren Platz weiterhin sicher", macht Gesundheitsministerin Daniela Behrens deutlich. „Die Abarbeitung der Warteliste und die Impfung der priorisierten Gruppen wird noch einige Wochen in Anspruch nehmen. Denn nach wie vor steht leider weder in den Praxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte noch in den Impfzentren genug Impfstoff zur Verfügung, um allen Bürgerinnen und Bürgern sofort ein Impfangebot machen zu können. Bis zum Ende des Sommers wird aber jede und jeder in Niedersachsen die Möglichkeit haben, sich impfen zu lassen. Ich bitte daher alle, die bisher noch nicht mit Terminen versorgt werden konnten, weiterhin herzlich um Geduld", so Behrens.

Am Donnerstag lag die Impfquote in Niedersachsen mit Blick auf die Erstimpfungen bei rund 45 Prozent. „Besonders freut es mich, dass mittlerweile mehr als 80 Prozent der Niedersächsinnen und Niedersachsen über 60 Jahren mindestens eine Impfung erhalten haben. Wir wissen, dass das Alter neben Vorerkrankungen ein wesentlicher Faktor für das Risiko eines schweren oder sogar tödlichen Verlaufs einer Covid-Infektion darstellt. Deshalb war es so wichtig, sich zunächst strikt an die Priorisierung zu halten", betont Ministerin Behrens.

Angesichts der hohen Impfquote in der besonders gefährdeten Altersgruppe und der Beibehaltung der Reihenfolge auf der Warteliste sei die Aufhebung der Priorisierung bei der Anmeldung vertretbar. Auch in den Praxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte entfällt die Priorisierung ab Montag.

Am 7. Juni starten darüber hinaus die Betriebsärzte in Niedersachsen mit dem Impfen. Impfzentren, Praxen und Betriebsärzte sind damit die drei Säulen der Impfkampagne in Niedersachsen. „Daher bitte ich alle, die bereits andernorts geimpft wurden, ihren Platz auf der Warteliste im Impfportal zu stornieren, damit jemand anders an die Reihe kommen kann", erklärt Gesundheitsministerin Behrens. „Rund 590.000 Personen aus den priorisierten Gruppen stehen derzeit auf den Wartelisten der Impfzentren. Da der Impfstoff noch knapp ist und momentan viele Zweitimpfungen anfallen, braucht es Zeit, diese Personen zu versorgen."

„Die Aufhebung der Priorisierung ist für viele Menschen ein Zeichen der Hoffnung. Wir können sie aber nur erfüllen, wenn der Bundesgesundheitsminister endlich seine Zusagen zu den in Aussicht gestellten Impfstoffmengen einhält und die Impfzentren gleichberechtigt berücksichtigt werden. Das ist derzeit leider nicht der Fall," erklärt der Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Landkreistages, Dr. Hubert Meyer.











4.06.2021 • 14:06 Uhr

Wenzen: Schwerer Verkehrsunfall mit Verletzten

Ereignisort: Einbeck, Ortsteil Wenzen, Burgstraße, Ereigniszeit: Donnerstag, 03. Juni 2021, 14.55 Uhr:
Ein 32-Jähriger befuhr mit seinem Fahrzeug in Wenzen die Burgstraße aus Eimen kommend in Richtung Ortsmitte. Plötzlich kam er laut offiziellen Angaben der Polizeiinspektion Northeim mit seinem Pkw nach links von seiner Fahrspur ab, geriet auf die andere Fahrspur und stieß mit dem entgegenkommenden PKW einer 53-Jährigen zusammen, die in entgegengesetzter Richtung fuhr. An beiden Pkw entstand hoher Sachschaden. Beide Beteiligte wurden bei diesem Verkehrsunfall schwer verletzt und in verschiedene Krankenhäuser verbracht. hor










4.06.2021 • 14:00 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Fünf Ansteckungsfälle, 40 Personen von Corona genesen - Inzidenz bei 19,7 - Jetzt 54 Corona-Tote

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 2.596 (+5) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.383 (+40) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 19,7 (26 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht (wir berichteten).

Maximal zehn Personen aus drei Haushalten oder ein Haushalt und zwei weitere Personen aus einem anderen Haushalt, dürfen sich in der Öffentlichkeit und in der eigenen Wohnung treffen. Die hier zugehörigen Kinder werden dabei bis zu einem Alter von 14 (0-14) nicht eingerechnet. Getrennt wohnende Paare zählen als ein Haushalt. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden auf die Höchstzahl ebenfalls nicht angerechnet!

Aktuell sind im Landkreis Northeim 159 (-36) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim 9 (-6), Bodenfelde 4 (-1), Dassel 26 (-5), Einbeck 37 (-4), Hardegsen 11 (0), Kalefeld 5 (-1), Katlenburg-Lindau 12 (-1), Moringen 4 (0), Nörten-Hardenberg 8 (-3), Northeim 38 (-9) und Uslar 5 (-6) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 54 (+1) Personen verstorben.

Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 36.106 Personen (Stand: 2.6.2021) im Impfzentrum und 25.945 Personen (Stand 2.6.2021) bei den Hausärzten geimpft.
Eine zweite Impfdosis haben bisher 15.067 Personen (Stand: 2.6.2021) im Impfzentrum und 7.662 Personen (Stand 2.6.2021) bei den Hausärzten erhalten.

Alle weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus











4.06.2021 • 10:30 Uhr

Unfall-Hammer! Bremse und Gas verwechselt

Am Spätnachmitttag des Mittwochs rangierte eine 76-jährige Frau aus Bad Pyrmont mit ihrem Pkw auf einem Parkplatz eines Mehrfamilienwohnhauses der Bismarckstraße, verwechselte offensichtlich Gas- und Bremspedal und fuhr ungebremst gegen eine steinerne Mülltonnenbox. Durch den Aufprall lösten die Frontairbags aus. Niemand wurde verletzt. Eine Verkehrsuntüchtigkeit wurde nicht festgestellt. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 3.200 Euro. red/Foto: Polizei










4.06.2021 • 10:24 Uhr

Konfliktforscher: Hassposts stabilisieren Feindbild Medien

Der Konfliktforscher Andreas Zick warnt davor, dass starke Gruppen, «mit dem Feindbild Medien operieren.» Damit dieses Feindbild stabil bleibe, sei ein «digitaler Überbietungswettbewerb des Hasses» zu beobachten, sagte Zick am Freitag dem «Faktenfinder»-Podcast der Tagesschau. «Alternative Medien» schaukelten sich gegenseitig hoch und versuchten, einander zu überbieten. «Das haben wir unterschätzt», sagte der Direktor des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld

Herabwürdigende Bezeichnungen wie «Systemmedien» seien in den vergangenen Jahren von Populisten und Rechtsextremisten aufgegriffen und von einigen etabliert worden, sagte Zick. Dazu komme bisweilen ein unklares Demokratieverständnis.

Zwar bezeichneten sich bei Studien befragte Menschen als Demokraten, dennoch benutzten einige Begriffe wie «Lügenpresse» oder posteten sogar Hassbotschaften gegen Medienschaffende. Spreche man sie darauf an, laute oft die Antwort, das sei nicht so gemeint gewesen. Es mangele oft an Verständnis und Wissen, wie Medien gemacht würden und welche Funktion und Bedeutung sie hätten.epd











4.06.2021 • 10:20 Uhr

Neuer Präventionsbaustein der Polizeiinspektion Goslar und des Weißen Rings: Schützen Sie sich und Ihr Geld vor Betrug

Nach wie vor fallen in unregelmäßigen Abständen hochbetagte Senioren auf verschiedene Betrugsmaschen herein und verlieren dabei in den meisten Fällen fünfstellige Geldbeträge.

In der Vergangenheit wurden die Senioren häufig mit Anrufen falscher Polizeibeamter betrogen, die Ihnen erzählten, in der Nähe ihres Wohnortes sei ein Einbrecher festgenommen worden, bei dem ein Zettel mit ihrer Wohnanschrift und ihrem Namen aufgefunden worden sei. Um ihr Geld zu schützen, nehme die Polizei ihr Geld und ihren Schmuck in Verwahrung bis die Gefahr vorbei sei. Sie seien nun Zeugen in einem Ermittlungsverfahren und dürften nicht über den Fall sprechen, andernfalls machten sie sich strafbar.

In letzter Zeit haben die Täter die sogenannten "Schockanrufe" reaktiviert. Diese Masche war bereits vor einigen Jahren im Umlauf. Hierbei wird den Opfern mitgeteilt, dass ein naher Angehöriger zum Beispiel einen schweren Verkehrsunfall verursacht und dabei einen anderen Menschen schwer verletzt oder getötet hat. Deshalb muss der Angehörige entweder eine hohe Kaution hinterlegen, damit er wieder auf freien Fuß kommt oder eine hohe Zahlung als Schadenersatz leisten, um Straffreiheit zu erlangen.

Sofern die Opfer das Geld bei der Bank deponiert haben, bereiten die Täter das Opfer auf den Bankbesuch vor und geben ihnen auf, den wahren Grund der Geldabhebung zu verschleiern. So kommt es immer wieder vor, dass die Opfer auch erfahrene Bankmitarbeiter*innen dazu bringen, dass Geld auszuhändigen.

Diese Betrugsmaschen (Enkeltrick, Anrufe falscher Polizeibeamter, Schockanrufe) habe am Ende eines gemeinsam: Die Opfer müssen einer ihr unbekannten Person eine hohe Geldsumme übergeben.

Um diesen Menschen noch im letzten Moment den entscheidenden Impuls zu geben, nicht Opfer einer Straftat zu werden, stellt die Polizei Goslar mit freundlicher Unterstützung des Weißen Ringes, im Landkreis Goslar vertreten durch Günter Koschig, allen Banken im Landkreis Goslar insgesamt 3.000 Briefumschläge mit dem entscheidenden Warnhinweis: "Übergeben Sie niemals Geld an eine Ihnen unbekannte Person" zur Verfügung.

Bei höheren Geldauszahlungen soll das Geld in einem solchen Umschlag an die Kunden übergeben werden. (S.Foto)

Die Polizei Goslar bedankt sich bei allen Banken für Ihre Kooperation.red/Foto: Polizei











4.06.2021 • 10:01 Uhr

Neuzulassungen von E-Autos: Niedersachsen mit hohen Zuwachsraten im Jahr 2020 - Deutschland weltweit auf Platz zwei nach China und vor den USA

Die E-Mobilität nimmt vor dem Hintergrund des Klimaschutzes und künftiger verbindlicher Kohlendioxid-Grenzwerte weiter an Fahrt auf. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen anlässlich des Internationalen Tags der Umwelt am 5. Juni 2021 mitteilt, verzeichnete Niedersachsen bei den Neuzulassungen von E-Autos im Jahr 2020 binnen eines Jahres einen Zuwachs von 396% auf mehr als 47.000 Personenkraftwagen (Pkw). Die Zahl der rein batteriebetriebenen elektrischen Pkw (BEV) nahm in Niedersachsen um 326% auf rund 27.000 zu. Die Plug-in-Hybride (PHEV) erzielten Zuwächse von 535% auf über 20.000 Fahrzeuge. Damit lag Niedersachsen in Deutschland bei den Neuzulassungen von E-Autos auf Rang 4 hinter Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg.

Deutschland verzeichnete im Jahr 2020 ein rasantes E-Mobility-Wachstum. Hier stiegen die Neuzulassungen elektrisch betriebener Pkw von rund 109.000 im Jahr 2019 auf fast 395.000 im Jahr 2020 mit einem Plus von 263%.

Im Vergleich mit den Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) lag Deutschland an Position 1 der PKW-Neuzulassungen mit elektrischem Antrieb, gefolgt von Frankreich, Schweden, den Niederlanden und Italien. Bezogen auf einige ausgewählte Länder erreichte Deutschland im Jahr 2020 bei den Neuzulassungen von E-Autos den zweiten Rang hinter China und verdrängte damit die USA auf Platz drei. An vierter Position folgte Frankreich. Dort kletterten die Neuzulassungen auf rund 186.000 E-Pkw, ein Plus von 202% gegenüber 2019. Ein deutliches E-Mobilitäts-Marktwachstum wiesen auch Italien (+249%) und Dänemark (+246%) auf. red/Foto: Fis WMG










4.06.2021 • 09:53 Uhr

Erstmalig: Gandersheimer Domfestspiele im Sommer unter Corona-Hygieneregeln erleben

Das sind die Bedingungen: Tagesaktueller Negativer Corona- Test, Voll-Schutzimpfung oder Genesungsnachweis - Abstand halten und Masken tragen

Damit die Gandersheimer Domfestspiele in diesem Sommer den Besuchern ein Theatererlebnis mit mehr Luft und mehr Platz bei gleichzeitiger Sicherheit ermöglichen können, hat das größte professionelle Freilichttheater in Niedersachsen für seinen am 20. Juni beginnenden Spielbetrieb ein umfassendes Hygienekonzept erarbeitet. Dieses wurde jetzt mit den Gesundheitsdiensten des Landkreises Northeim abgestimmt und genehmigt. „Ich möchte mich wie bereits beim Hygienekonzept für unseren Probenbetrieb für eine sehr konstruktive Zusammenarbeit bei Amtsärztin Dr. Regina Pabst und ihrem engagierten Team bedanken“, sagt Geschäftsführer Thomas Groß. Im Mittelpunkt des Hygienekonzepts für den Spielbetrieb steht eine gezielte Lenkung der Besucherströme, durch die alle Gäste den erforderlichen Abstand einhalten können und auf ihre Plätze gelangen.

Der Zutritt zum Veranstaltungsgelände ist ausschließlich an vier Zugängen möglich: Stiftsfreiheit, Fronhof, Markt und Reutergasse. Ansonsten ist das Gelände abgesperrt. Auch Tagesgäste, die noch keine gültige Eintrittskarte besitzen und diese in der Kartenzentrale an der Stiftsfreiheit erwerben wollen, müssen sich zunächst an den Zugängen registrieren lassen. „Informieren Sie sich bitte aktuell am Veranstaltungstag auf unserer Website und auf unseren Social Media Kanälen über mögliche Änderungen“, rät Geschäftsführer Thomas Groß. Dort ist auch das Hygienekonzept zu finden.

Zutritt zum Veranstaltungsgelände erhalten nur Besucher mit einem tagesaktuellen, negativen Covid-19-Testergebnis oder mit Nachweis einer Genesung oder einer vollständigen Covid-19-Impfung. Liegt kein tagesaktuelles negatives Covid-19-Testergebnis vor, besteht die Möglichkeit, unter Aufsicht von geschultem Personal einen Schnelltest vor Ort durchzuführen. Die Tickets werden beim Einlass personalisiert, diese erhalten dann nicht nur die Sitzreihe und den Sitzplatz, sondern auch die notwendigen aktuellen Kontaktdaten der Karteninhaber, um eine Rückverfolgung gewährleisten zu können.

Geschäftsführer Thomas Groß und das gesamte Team der Domfestspiele bitten die Besucher, auf dem Veranstaltungsgelände mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Menschen einzuhalten und dort eine medizinische Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. „Bitte treffen Sie auch frühzeitig vor Ort ein, günstig wäre mindestens eine Stunde vor Vorstellungsbeginn“, sagt Groß. Die Besucher müssen die medizinische Maske bis zum Beginn der Vorstellung tragen. Während der Vorstellung kann diese medizinische Maske abgenommen werden. Beim Verlassen des Sitzplatzes ist die Maske jedoch in jedem Fall wieder zu tragen.

www.gandersheimer-domfestspiele.de/hygienekonzept










4.06.2021 • 09:46 Uhr

Jobmaschine Simply-X Bad Gandersheim: "Wir wachsen - wachsen Sie mit." - Ausbildungsstellen zu besetzen

Der digitale System-Profi "Simply-X" in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt erweist sich trotz der Pandemie als innovatives Unternehmen. Die kreative Jobmaschine setzt weiter auf eine positive Zukunftsentwicklung. "Wir wachsen" heißt es in einer aktuellen Kampagne, bei der es um Neueinstellungen von Mitarbeitern/innen in dem Unternehmen geht.

Speziell geht es laut Unternehmensangaben um die Verstärkung des Teams im Nachwuchsbereich. Bereits zum 1. August 2021 sind zwei Ausbildungsstellen ausgeschrieben. Konkret ist das die Stelle einer IT-Systemkauffrau/-mann und eines Fachinformatiker (in) für Anwendungsentwicklung. Weiterhin sucht das Unternehmen in der Liegnitzer Straße 2 in Bad Gandersheim Mitarbeiter/innen mit fundierten PC-Wissen.

Kontakt: Julia Bode, Telefon: 05382-917-918-11 oder www.simply-X.com

red/Anzeige










4.06.2021 • 09:30 Uhr

Missbrauch: Evangelischer Bischof bittet für sexuelle Gewalt in der Kirche um Entschuldigung

Der evagelische Landesbischof Ralf Meister hat in einem beispiellosen wie vorbildlichen Statement vor der hannoverschen Landessynode die Opfer sexueller Gewalt in evangelischen Einrichtungen um Verzeihung gebeten. In der anschließenden Aussprache plädierten Synodale für eine Stellungnahme des Kirchenparlaments.

Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister hat persönlich bei den Kindern und Jugendlichen um Entschuldigung gebeten, denen kirchliche Mitarbeiter sexuelle Gewalt angetan haben. «Ich übernehme als leitender Geistlicher die Verantwortung für das Unrecht, das Sie, die Sie Ihr Leid öffentlich gemacht haben, und unzählige andere Kinder und Jugendliche in der Vergangenheit durch Mitarbeitende dieser Kirche erlitten haben», sagte er am Donnerstag vor der digital tagenden evangelischen Landessynode in Hannover.

Die Landeskirche habe Schuld auf sich geladen, sagte Meister. «Die tiefe, lebenslange Verwundung, die durch Menschen aus der Kirche anderen zugefügt worden ist, kann nicht wieder gut gemacht werden. Diese Verwundungen lehren uns, unsere Geschichte neu anzuschauen, sie neu zu schreiben und aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen.»

Zuvor hatte der Ausschuss für kirchliche Mitarbeit vor dem Kirchenparlament über die Aufarbeitung von Fällen sexualisierter Gewalt in der größten evangelischen Landeskirche in Deutschland berichtet.

Meister sagte, zum größten Teil lägen die Ereignisse lange zurück. Täter und Täterinnen seien verstorben oder nicht mehr im Dienst. Dass die Taten überhaupt bekannt wurden, gehe vor allem auf die Initiative Betroffener zurück. Er erinnerte daran, dass die Landeskirche
gemeinsam mit dem Diakonischen Werk sich 2009 öffentlich zu Missbrauchsfällen in diakonischen Einrichtungen erklärt habe. Mit einer Ansprechstelle für Betroffene und der Einrichtung einer Unabhängigen Kommission seien seitdem Strukturen geschaffen worden,
um weiter zu helfen.

In einer Debatte forderte Pastorin Anna Kempe aus Dannenberg, die Landeskirche müsse das Thema weiter konsequent vorantreiben: «Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen sollen sichere Orte für alle sein.» Nach ihrem Bericht soll zum 1. Juli in der Landeskirche eine pädagogische Fachkraft mit voller Stelle ihre Arbeit für die Prävention und Aufarbeitung von Fällen sexualisierter Gewalt aufnehmen. Zudem sollen weitere Stellenanteile für die
Begleitung Betroffener, die Erstellung von Schutzkonzepten und die Schulung von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern in der gesamten Landeskirche geschaffen werden.red/epd










4.06.2021 • 09:25 Uhr

Corona-Virus-Lage am Freitag: Inzidenz im Landkreis Northeim auf neuem Tiefststand! Heute bei 19,7

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Freitag in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim: Das Robert-Koch-Institut (RKI) teilt soeben für den Landkreis Northeim einen neuen amtlichen Inzidenzwert von 19,7 Fällen auf 100.000 Einwohner/innen in sieben Tagen mit.
Das ist ein neuer Tiefstwert. Stabilisiert er sich, hat das weitere Lockerungen der Corona-Regeln zur Folge. Die weitere Abschwächung der Pandemie hat sich landesweit fortgesetzt. Das dokumentieren weitere Fakten; so die Inzidenz-Ampel mit ihrer dominierenden Signalfarbe Grün!

red/Grafiken: RKI/NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen












4.06.2021 • 09:13 Uhr

Tausendjähriger Rosenstock am Hildesheimer Dom blüht wieder

Der sogenannte tausendjährige Rosenstock am Hildesheimer Mariendom zeigt die ersten Blüten des Jahres. Die Hauptblüte sei in den kommenden Tagen zu erwarten und werde etwa drei
bis fünf Tage dauern, teilte das katholischen Bistum Hildesheim am Donnerstag mit.

Die Legende vom Rosenstock, einer wilden Heckenrose, geht bis in die Gründungsgeschichte des Bistums um das Jahr 815 zurück. Schriftlich bezeugt ist das Gewächs seit mehr als 400 Jahren. Acht Wochen nach der völligen Zerstörung des Hildesheimer Domes gegen Ende im März 1945, bei der auch der Rosenstock verbrannte, sprossen aus der von Kriegstrümmern verschütteten Wurzel 25 neue Triebe.

Die Rose gilt als Wahrzeichen des Bistums und der Stadt Hildesheim. Der Dom gehört seit 1985 gemeinsam mit der evangelischen St. Michaeliskirche in Hildesheim zum Weltkulturerbe.

Das Domfoyer ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. In dieser Zeit sind Besichtigungen des Rosenstocks möglich. Dabei gelten die Corona-Hygiene- und Abstandsregeln. epd











4.06.2021 • 09:10 Uhr

Altgandersheim: Endlich wieder Blutspende Termin bei der Freiwilligen Feuerwehr! Roßtock appelliert "Bitte Blut spenden!"

Der nächste Termin für eine Blutspende bei den Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim findet genau in 14 Tagen am Freitag 18.Juni 2021 von 16 bis 19:30 Uhr unter Federführung der Stützpunktfeuerwehr Altgandersheim im Feuerwehr Gerätehaus Altgandersheim, Sonnenberg, unter den gültigen Hygienevorschriften statt.

In den Zeiten der CPandemie konnten zahlreiche Blutspendetermine nicht durchgeführt werden und nach Auskunft des Blutspendedienstes sind die vorhandenen Blutkonserven knapp. Daher richtet Stadtrandmeister Kai-Uwe Rostock die Bitte an alle Führungskräfte in den Ortsfeuerwehren, im eigenen Zuständigkeitsbereich ordentlich Werbung für die gute Sache zu machen. "Auch diesmal ist unser Ziel 112 Spenderinnen bzw. Spender getreu der Notrufnummer der Feuerwehr 112 begrüßen zu können. Der Stützpunktfeuerwehr Altgandersheim vielen Dank für die Organisation und Duchführung"", so Roßtock. red











4.06.2021 • 09:03 Uhr

Die Partei "Die Linke": Aufstellung der Kandidaten/innen für anstehende Kommunalwahlen

Die Partei "Die Linke" im Kreisverband Northeim bereitet sich auf einer zweitägigen Mammuttagung auf die anstehenden Wahlen (Kommunalwahl/Bundestagswahl) vor.

Das "Aufstellungsversammlungs-Wochenende" mit Referat zum Thema „Geschichte der ArbeiterInnenbewegung“ findet am 19. und 20. Juni 2021 in Uslar, Jugendherberge, Kupferhammer 13, in Uslar statt. Kreisvorsitzende Eva Brunnemann, erklärt zum Programm der Tagung: "Beginnen wollen wir um 10 Uhr an beiden Tagen. Wir haben zwei Tage geplant – der erste Tag wird das formale Wählen und die damit verbundenen notwendigen Formalitäten abdecken. Am zweiten Tag kommt Stephan Marquardt und wird einen Vortrag "Zur Geschichte der Arbeiterbewegung" abhalten. Dort darf auch gerne diskutiert werden. Stephan Marquardt ist auch Direktkandidat im Wahlkreis 52 zur Bundestagswahl".

Die Linke tritt bei den Kommunalwahlen im Landkreis Northeim mit einer Reihe von Persönlichkeiten in verschiedenen Städten und Gemeinde an. In Bad Gandersheim wird dies ihr Ratsherr Jürgen Otto sein.red










4.06.2021 • 08:49 Uhr

Neues Theaterpädagogik-Projekt „Audiowalk Happy Places“ der Gandersheimer Domfestspiele für Jugendliche

Erstes Treffen von Interessierten am Mittwoch, 9. Juni, beim christlichen Jugendzentrum "Phoenix" in Wrescherode

Welche Orte machen glücklich und warum? Wo sind die Orte junger Menschen in Bad Gandersheim, an denen sie sich getroffen und gemeinsam eine gute Zeit verbracht haben, vielleicht den ersten Kuss hatten? Diese Fragen will ein „Audiowalk“ beantworten – ein pandemiekonformes neues Projekt der Theaterpädagogik der Gandersheimer Domfestspiele. Der „Audiowalk“ mit dem Titel „Happy Places“ wird keine typische touristische Führung im Sinne eines Audio-Guides.

Es geht vielmehr darum, dass junge Menschen zwischen 13 und 18 Jahren aus Bad Gandersheim und Umgebung selbst aktiv werden, ihre Texte einsprechen und damit zu speziellen Orten führen, die sie selbst glücklich machen – und zwar gerade jetzt oder eben genau jetzt nicht mehr. „Es geht um persönliche Geschichten und Erlebnisse“, sagt Theaterpädagoge Lukas Keller. „Es sind vielleicht Orte wie das aktuell geschlossene Jugendzentrum Phoenix, der Bahnhof, die Ecke, wo man ungestört rauchen kann, die Bushaltestelle im Dorf.“

Das erste Treffen findet am Mittwoch, 9. Juni, um 16 Uhr im Jugendzentrum Phoenix in Bad Gandersheim statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können den „Audiowalk“ in den nächsten Wochen selbst gestalten, ihre eigenen Glücksorte zeigen und Texte einsprechen. Anmeldungen und Informationen bei Theaterpädagoge Lukas Keller unter E-Mail theaterpaedagogik@gandersheimer-domfestspiele.de oder 05382/9 55 33 27. „Wir sind der AKB Stiftung aus Einbeck und den Paracelsus-Kliniken sehr dankbar, dass sie uns dabei unterstützen“, sagt Geschäftsführer Thomas Groß.

Ein „Audiowalk“ funktioniert allein oder in einer Gruppe. Von einem Startpunkt, an dem Teilnehmer ein Audiogerät mit der Tonspur erhalten oder sie sich aufs eigene Handy lade können, lotst die Audiospur von Ort zu Ort, erzählt Geschichten – reale oder fiktionale, mal sind sie lyrisch, mal musikalisch, mal geräuschvoll, mal mit Stille. An manchen Orten können auch kleine Aufgaben gestellt werden („Stell dich auf die Parkbank und schau hinüber zur Spitze der Stiftskirche. Dann schwenke den Blick nach links bis…“). Nach etwa 90 Minuten endet die Audiodatei und damit auch das Theatererlebnis der besonderen Art. „Denn während die Audiospur läuft, verwandelt sich die gesamte Wahrnehmung in ein Theatererlebnis, die Realität wird zur Inszenierung“, sagt Theatepädagoge Lukas Keller. „Gleichzeitig spielt die eigene Vorstellung eine zentrale Rolle, denn ich bin an bestimmten Orten und mir wird eine spezifische Geschichte erzählt – vor meinen Augen geschieht jedoch in der Regel etwas ganz anderes.“
red
Das Bild dokumentiert Fstspiel-Geschäftsführer Thomas Groß. Foto: Fis WMG













3.06.2021 • 21:07 Uhr

Bad Gandersheimer Hallenbad-Sanierung vom Stadtrat gestoppt: Aus gutem Grund - Notwendige CO2 Einsparung als entscheidende Voraussetzung für Millionensubvention derzeit nicht erreichbar

Es war klug von den Grünen und dann der SPD im Bad Gandersheimer Stadtrat, die so eilig betriebene energetische Sanierung des Sole-Hallenbades in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim anzuhalten. In einem von einer breiten Mehrheit des Stadtrates getragen Beschluss wurde das Sanierungsprojekt auf die Zeit nach der Landesgartenschau 2022 vertagt (wir berichteten). Und diese weise Entscheidung hat ihre guten Gründe.
Mehrfach ist in den vergangenen Gremiensitzungen (Stadtrat /Fachausschuss) sowohl von den Polyplan-Experten als auch Rastsmitgliedern auf bereits durchgeführte, und noch nicht abgeschlossene Grundlagenuntersuchungen (z.B. Statik) über die tatsächlichen Zustände des Hallenbadgebäudes verwiesen worden.

Von "katastrophalen Ergebnissen" berichtete Ratsherr Oliver Brzink. Andere fassten es mit einer noch deutlicheren Kommentierung zusammen: "Die Gebäudesubstanz ist marode. Selbst Planer Bruns warnte vor dem feuchten Untergrund, auf dem das Hallenbadgebäude aufgebaut sei. Vieles von den bisherigen Erkenntnissen der durchgeführten Untersuchungen kommen derzeit zu dem Ergebnis, dass die für die Subvention von einer Million Euro an Fördergeldern erforderliche CO2 -Einsparung mit einer einfachen Sanierung nicht erreichtbar sei.

Zwar liegen laut offiziellen Angaben seitens der beauftragten Planer und Stadtverantwortlichen die endgültigen Ergebnisse der laufenden Untersuchungen/Expertisen über Statik und Betonsubstanz noch nicht vor, aber mit großen Abweichungen von den bisherigen Erkenntnissen rechnet niemand mehr.

"Das in die Jahre gekommene Hallenbadgebäude ist in seiner Substanz schlicht marode. Deswegen gehört alles auf den Prüfstand!", argumentiert ein verantwortungsbewußter maßgeblicher Ratsherr. Die Vertagung des gesamten Projektes bezeichnet er als "vollkommen richtig und vernünftig". Die Subvention von einer Millionen Euro an Fördergeldern sei illusorisch, wenn man die geforderte CO2 Einsparung mit der Sanierung nicht erreichen würde. Sie würde dann sehr wahrscheinlich von der NBank auch gar nicht genehmigt werden können.
Ein Neubau des Hallenbades sei sinnvoller und der einzig richtige Weg für die Lösung der Herausforderung "Sole-Hallenbad für Bad Gandersheim".
red /Foto: Fis WMG










3.06.2021 • 20:24 Uhr

Landesgartenschau bei Brunshausen: Schräg, gerade, kreativ gepflastert - Stein für Stein passend gesägt

Beste Handwerksarbeit im wahrsten Sinne des Wortes ist weiterhin beim beampelten Übergang vom Auepark ("Koppelwiese") hin zum Klosterhügel Brunshausen zu bestaunen. Die großflächige Pflasterung mit den Minibetonsteinen setzt zum Finale an. Für das fleißige Kluge-Team wird es nun ganz speziell. Stein für Stein müssen für das kunstvolle Muster mit seinen Geraden und Schrägen mit einer Steinsäge millimetergenau zugeschnitten werden. Gleiches gilt für die Einfassung der neuen Fußgängerampel. Sie ist gerade gesetzt worden. Scharf geschaltet wird sie wenn das Pflaster vollendet ist. Noch ist die Rüttelmaschine nicht zum Einsatz gekommen. Erst danach wird der edle Übergang einer endgültigen und gestrengen Überprüfung mit einem Nivelliergerät unterzogen. Dann könnte eine abschließende Bauabnahme erfolgen. Nicht noch einmal möchten sich die LAGA-Verantwortlichen von einem ehrenamtlich engagierten "Dipl.Ing." vorführen und schon gar nicht auf Mängel am Pflaster hinweisen lassen. red

Die Bilder skizzieren die Pflasterarbeiten in den vergangenen Tagen von Montag bis Donnerstag. Im Gegensatz zur "Baustelle behindertengerechte Rampen" am Hang des Skulpturenpfades hinter dem ehemaligen Kurhaus wurde bei Brunshausen jeden Tag von zwei bis drei Steinsetzern gearbeitet. Am Hang herrschte fünf Tage ein gespenstischer Baustopp.

















3.06.2021 • 18:44 Uhr

Uslar: Razzia bei einem Cannabis-Züchter - 100 Pflanzen beschlagnahmt und vernichtet

Nach einem Hinweis des Hauptzollamtes Köln leitete das Polizeikommissariat Uslar Ende Januar 2021 ein Ermittlungsverfahren wegen des Erwerbs von Betäubungsmitteln ein.

Nachdem weitere Ermittlungen den Tatverdacht gegen einen 33-Jährigen erhärteten, erließ das Amtsgericht Göttingen einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Beschuldigten in einem Ortsteil von Uslar. Bei der Umsetzung des Beschlusses am 01. Juni 2021 wurden in der Wohnung des Beschuldigten sechs sogenannte "Growboxen" sowie etwa 100 Cannabispflanzen in unterschiedlichen Wachstumsstadien beschlagnahmt.

Der Tatverdächtige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Ermittlungen dauern an.Mü/Foto: Polizei










3.06.2021 • 18:38 Uhr

Änderung der Schülerbeförderungssatzung: 10 Cent Kilometergeld für radelnde Schüler/innen

Landrätin Klinkert-Kittel schlägt Fahrkostenzuschuss für Sekundarbereich II vor

Landrätin Astrid Klinkert-Kittel hat jetzt eine Änderung der Schülerbeförderungssatzung auf den Weg gebracht. In der Sitzung des Ausschusses für Schule und Sport am 15 Juni 2021 soll die Neufassung der Satzung über die Schülerbeförderung im Landkreis Northeim beraten und für den Kreistag vorbereitet werden. Für die Eltern und Schülerinnen und Schüler soll es mit der geänderten Satzung zu Verbesserungen kommen. So ist vorgesehen, dass nunmehr auch Schülerinnen und Schüler des Sekundarbereichs II (z.B. ab Klasse 11), die sich in einer schulischen Ausbildung befinden, einen Zuschuss zu den Schülerbeförderungskosten für Fahrten im öffentlichen Personennahverkehr erhalten können. Die Obergrenze für ein Schülermonatsticket soll dabei auf maximal 50 Euro festgelegt werden. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel ist überzeugt, „das allein wird für viele Eltern und volljährigen Schülerinnen bzw. Schülern eine echte finanzielle Entlastung bedeuten“.

Weiterhin ist angedacht, die Erstattung für selbst durchgeführte Fahrten auf dem Schulweg anzupassen. „Seit der letzten Anpassung im Jahr 2011 sind die Kraftstoffpreise - zuletzt durch die Einführung der CO²-Steuer - deutlich gestiegen“, begründet Landrätin Klinkert-Kittel die vorgeschlagene Erhöhung des Kilometersatzes. Zukünftig sollen 0,30 Euro, statt wie bisher 0,20 Euro, je Entfernungskilometer vom Landkreis Northeim bei der Benutzung eines privaten Personenkraftwagens erstattet werden. Auch bei Fahrten zum Beispiel mit dem Moped oder Motorrad soll eine Anpassung von 0,10 Euro auf 0,20 Euro erfolgen. Erstattet werden die Kosten immer dann, wenn die Nutzung des ÖPNV nicht möglich ist. Als „Anreiz“ für die Nutzung eines Fahrrades enthält der Entwurf der Landrätin auch eine Kostenerstattung für die Nutzung eines Fahrrades auf dem Schulweg. Für den täglichen Schulweg (Hin- und Rückfahrt) sollen 0,10 Euro je Kilometer gezahlt werden. „Gerade in den Sommermonaten kann dieses für einige Schülerinnen und Schüler eine Alternative zum Linienbus sein“, erläutert Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.
Die neue Schülerbeförderungssatzung soll in der Kreistagssitzung am 16. Juli 2021 beschlossen und am 1. August 2021 - vor dem neuen Schuljahr - in Kraft treten.
lpd












3.06.2021 • 18:28 Uhr

„Landkreis muss besser für unsere Kleinsten sorgen“ - Grascha fordert mehr Erzieher, bessere Betreuungsmöglichkeiten und ein Stipendienprogramm

Christian Grascha, Landratskandidat von CDU und FDP und Abgeordneter im Niedersächsischen Landtag, fordert vom Landkreis Northeim eine Offensive für die frühkindliche Bildung und bessere Betreuungsmöglichkeiten. „Beste Bildung beginnt neben dem Elternhaus auch in der Krippe und in den Kindertagesstätten“, ist Grascha überzeugt. Entscheidender Schlüssel für eine gute Bildungsqualität sei ein verbesserter Betreuungsschlüssel.

Zurzeit werde aufgrund eines Vorschlags der Landrätin über ein Förderprogramm für Bautätigkeiten mit 1,5 Mio. Euro Volumen diskutiert. „Das greift aus meiner Sicht viel zu kurz. Ich bin dafür, statt in Steine und Beton in die Köpfe unserer Kinder zu investieren. Es geht um Bildung- und Betreuungsqualität“, so Grascha. Der aktuelle Schlüssel, nach dem sich zwei Erzieherinnen oder Erzieher um 25 Kinder kümmern müssen, werde den Anforderungen nicht gerecht. Graschas Vorschlag: Solange das Land die dritte Betreuungskraft noch nicht gesetzlich verankert hat und damit auch finanziert, soll der Landkreis auf dem Weg zur dritten Kraft zusätzliches Personal in den Kindertagesstätten bezuschussen.

Schon eine Aufstockung der Wochenstunden von 5 bis 10 Stunden je Gruppe helfe, die Qualität vor Ort für die Kinder zu verbessern. Grascha spricht aus eigener Erfahrung. Denn als Vater von zwei Töchtern, von denen die jüngere noch in die Kita geht, bekommt er unmittelbar gespiegelt, welche die Verbesserungspotenziale bestehen. Für ihn ist klar: „Der Landkreis muss besser für unsere Kleinsten sorgen.“ Für eine adäquate personelle Verstärkung in den Kitas müssten auch nicht zwangsläufig Erzieherinnen und Erzieher eingestellt werden. Die Verstärkung könne beispielsweise auch im Rahmen einer Erhöhung der Ausbildungskapazitäten für angehende Erzieherinnen und Erzieher in Teilzeit erfolgen. Der Landkreis komme dadurch ins Spiel, dass er insbesondere finanzielle Anreize für die Träger der Kindertagesstätten zur Förderung der Teilzeitausbildungskapazitäten schaffen könne.
Ihm sei bewusst, dass bei Erzieherinnen und Erziehern aktuell ein Personalmangel bestehe. Beruf und Ausbildung müssten daher attraktiver werden. Auch der Landkreis müsse hier seine Verantwortung wahrnehmen. Dazu gehöre zum einen die Stärkung der Angebote der Berufsbildenden Schulen. Zum anderen könne der Landkreis seine Wertschätzung zum Ausdruck bringen und besondere Leistungen fördern, indem er ein Stipendienprogramm für angehende Erzieherinnen und Erzieher ins Leben ruft. Graschas Vorschlag: 20 Stipendien zu je 250 Euro monatlich sollen ausgeschrieben werden. Detaillierte Kriterien für die Stipendienvergabe könnten gemeinsam mit den Trägern der Kindertagesstätten erarbeitet werden. Der Landkreis Göttingen hat vor kurzem ein ähnliches Stipendienprogramm auf den Weg gebracht.

Dem Fachkräftemangel bei den Erzieherinnen und Erziehern könne man aber auch dadurch begegnen, zusätzliche Lehrkräfte auszubilden. Grascha: „Auch der Fachkräftemangel bei den Lehrkräften muss bewältigt werden.“ In Kooperation böten berufsbildende Schulen im Landkreis Studiermöglichkeiten für Erzieherinnen und Erzieher an. Die Absolventen könnten so den Bachelor im Bereich Soziale Dienste erreichen und hätten so eine der Grundlage für eine Lehrtätigkeit. Diese Absolventen ließen sich auch leichter in der Region halten, als neue Arbeitskräfte von außen zu gewinnen. Im Rahmen des von Christian Grascha vorgeschlagenen Stipendienprogramms für Erzieherinnen und Erzieher könnten als Anreiz die Studienbeiträge für diejenigen übernommen werden, die sich für eine Tätigkeit im Landkreis Northeim verpflichteten.










3.06.2021 • 18:24 Uhr

Kinder UNI kommt nach Einbeck

Am 21 Juli 2021 um 12 Uhr startet die erste Kinder UNI in Einbeck. Derzeit laufen noch bis zum 25. Juni 2021 die Anmeldungen für die fast 30 Veranstaltungen. Anmelden können Sie Ihre Kinder auf dem Internetportal des Ferienpasses Einbeck unter ferienpass.einbeck.de im Bereich Kinder UNI Einbeck.

Die Kinder UNI ist ein Wissensformat, das mit großem Erfolg in vielen Städten jährlich Kinder mit wissenschaftlichen Themen kindgerecht vertraut macht. Alle Kinder zwischen 8 und 17 Jahren, die an der Kinder UNI teilnehmen möchten, müssen sich bei der Auftaktveranstaltung registrieren. Dort bekommen sie auch alle notwendigen Informationen rund um die Veranstaltung. Die Kosten belaufen sich auf 25 Euro, darin sind die Kosten für alle Veranstaltungen, einem Startpaket und der Mittagsverpflegung für zwei Tage enthalten. Man kann sich für so viele Veranstaltungen anmelden wie gewünscht, ohne dass weitere Kosten entstehen. Menschen mit geringen Einkommen oder Anspruch aus dem Bildungs- und Teilhabepaket können mit einem Antrag kostenlos an der Veranstaltung teilnehmen. Am Ende bekommt jedes Kind ein Kinder-UNI-Diplom.

Seit über einem Jahr planen das Stadtmuseum, die Stadtbibliothek und die Jugendpflege Einbeck mit vielen örtlichen Akteuren zusammen diese Veranstaltung. Leider mussten wir sie schon zweimal verschieben und hoffen nun, dass es uns beim dritten Mal gelingt, die Veranstaltung durchzuführen. Wir freuen uns, dass wir trotz der vielen Verschiebungen noch ein so umfangreiches Angebot an interessanten Veranstaltungen zusammenstellen konnten.

In der Kinder UNI können die Kinder die Stadt Einbeck besser kennenlernen und noch dazu neue Sachen entdecken und hinter die Kulissen verschiedener Bereiche schauen. Unter anderem gibt es einen Experimentierworkshop, einen Schauspielkurs, man kann lernen wie die Kläranlage das Wasser reinigt oder wie man für ein Klavier oder eine Gitarre komponiert. Auch können die Kinder in der Einbecker Senfmühle erfahren, wie man Senf herstellt, wie man indisch kocht, an einem Wendo-Kurs teilnehmen und vieles mehr.

Vor den Veranstaltungen ist der Gesundheitsfragebogen zu COVID-19 ausgefüllt vor Ort abzugeben, dieser steht auch unter Veranstaltungen auf dem Portal zum Download zur Verfügung. red










3.06.2021 • 14:52 Uhr

Beim Sternplatz: 50-Jähriger Mann mit Rennrad wird bei Sturz gegen Leitplanke schwer verletzt

Am Mittwoch, 02. Juni 2021, 17.45 Uhr, befuhr ein 50-jähriger Fahrradfahrer aus Braunschweig mit seinem Rennrad die L 516, Seesen in Richtung Lautenthal. Kurz hinter dem Sternplatz kam er in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab, geriet gegen die Schutzplanke und stüzte im Anschluss über diese hinweg. Hierbei verlezte er sich derart schwer, dass er mit einem Rettungswagen der Klinik in Seesen zugeführt werden musste. Am Fahrrad entstand erhebl. Sachschaden in Höhe von ca 1500 Euro. Zeugen des Unfalles werden gebeten, sich bei der Polizei in Langelsheim unter Telefon 05326-978780 zu melden. red










3.06.2021 • 13:51 Uhr

Landeshaushalt: Rechnungshof mit anmaßender Kürzungswut, schimpft das DGB-"Schlaglicht"

Der Landesrechnungshof redet fälschlicherweise einer Schuldenkrise das Wort. Er will schnell zur Schuldenbremse zurück und dafür den Rotstift ansetzen. Fatal. Niedersachsen braucht jetzt eine Investitionsoffensive, um die anstehenden Herausforderungen zu meistern. Dafür ist der Niedersachsenfonds das Instrument der Wahl, erklärt das #schlaglicht 21/2021.

Geschichte wiederholt sich bekanntlich nicht. Aber von Zeit zu Zeit kommt es doch zu Parallelen. Vor kaum zehn Jahren wurde die von fahrlässigen Zockerbanden verursachte Finanzmarktkrise kurzerhand in eine Staatsschuldenkrise umgedeutet. Die öffentliche Hand, die zuvor noch mit großen Rettungspakten den weltweiten Finanzkollaps abgewendet hatte, stand plötzlich am Pranger. Ein neoliberales Schmierentheater, um einen Austeritätskurs zu fahren!

Corona-Krise wird
ideologisch umgedeutet

Das gleiche Unsinn-Konzentrat wird in Niedersachsen nun wieder verbreitet. Aktuell warnt die Präsidentin vom Niedersächsischen Landesrechnungshof (LRH), Sandra von Klaeden, vor einer Ablösung der Corona-Krise durch eine Schuldenkrise. Analog zu Finanzminister Reinhold Hilbers – rein zufällig ihr CDU-Parteikollege – fordert sie einen Kassensturz des Landes und eine strikte Einhaltung der Schuldenbremse. Alle Ausgaben, inklusive Neueinstellungen von Lehr- und Polizeikräften, müssten auf den Prüfstand. Flankiert wird die anmaßende Kürzungswut durch grobe Falschbehauptungen.

Schuldenbremse sorgte
nicht für Schuldentilgung

Frau von Klaeden sagt: Die Schuldenbremse hat den niedersächsischen Landeshaushalt konsolidiert und für einen Abbau der Altschulden gesorgt. Das stimmt nicht. Fakt ist: Beide Entwicklungen sind durch einen sehr langen Konjunkturaufschwung, die Niedrigzinsphase und das Milliardenbußgeld von Volkswagen ermöglicht worden.


Frau von Klaeden behauptet: Es gäbe keinen Beweis, dass die Schuldenbremse Investitionen einschränkt. Das ist falsch. Fakt ist: Zurzeit steht die Schuldenbremse überall in der Kritik, weil sie eine öffentliche Investitionskrise verursacht hat. Niedersachsen ist der empirische Beleg. Um die Vorgaben der Schuldenbremse erfüllen zu können, hat das Land seine Investitionsquote auf eine jahrelange Talfahrt geschickt. Unmittelbar vor Corona lagen die Pro-Kopf-Investitionen bei nur 203 Euro. Im Vergleich der westdeutschen Flächenländer lag Niedersachsen damit erneut an letzter Stelle (siehe Grafik). Entsprechend groß sind die Defizite in vielen Bereichen der Infrastruktur. Das ist ökonomischer Raubbau!

Fehlende Investitionen
belasten zukünftige Generationen

Frau von Klaeden meint: Schulden belasten zukünftige Generationen. Das ist eine Fabel. Fakt ist: Auch junge Menschen sind auf ein ausgebautes Gemeinwesen, eine intakte Umwelt und zukunftsfähige Arbeitsplätze angewiesen. Hierfür lohnen sich staatliche Ausgaben. Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) hat gerade festgestellt, dass sich über Kredite finanzierte Investitionen auszahlen. Mit ihnen lassen sich die Herausforderungen bei Klimaschutz, Infrastruktur, Bildung und Digitalisierung meistern, ohne dass sich die Schuldenquote langfristig erhöht. Und zusätzlich entsteht sogar öffentliches Vermögen.

Niedersachsen
braucht den NFonds

Daher ist die Instrumentalisierung von Corona durch Frau von Klaeden & Co. völlig unangebracht. Niedersachsen braucht trotz Schuldenbremse Investitionen. Der DGB-Vorschlag eines Niedersachsenfonds (NFonds) ist dafür ein pragmatischer Weg. Wer dagegen ist, sollte Alternativen bieten. Denn wie hat der britische Wirtschaftshistoriker Adam Tooze erst kürzlich notiert: „Ein Fiskalregelwerk, das Investitionen blockiert, untergräbt seine eigene Tragfähigkeit.“ Wo er recht hat...












3.06.2021 • 13:40 Uhr

Corona-Infektionsgeschehen im Landkreis Northeim: Drei Neuinfektion, 52 Personen sind genesen! - Inzidenz bei 24,2

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 2.591 (+3) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.343 (+52) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 24,2 (32 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht (wir berichteten).

Maximal zehn Personen aus drei Haushalten oder ein Haushalt und zwei weitere Personen aus einem anderen Haushalt, dürfen sich in der Öffentlichkeit und in der eigenen Wohnung treffen. Die hier zugehörigen Kinder werden dabei bis zu einem Alter von 14 (0-14) nicht eingerechnet. Getrennt wohnende Paare zählen als ein Haushalt. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden auf die Höchstzahl ebenfalls nicht angerechnet!

Aktuell sind im Landkreis Northeim 195 (-49) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim 15 (-7), Bodenfelde 5 (-1), Dassel 31 (-5), Einbeck 41 (-9), Hardegsen 11 (-1), Kalefeld 6 (-1), Katlenburg-Lindau 13 (-7), Moringen 4 (-3),
Nörten-Hardenberg 11 (-3), Northeim 47 (-11) und Uslar 11 (-1) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 53 (0) Personen verstorben.

Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 36.093 Personen (Stand: 1.6.2021) im Impfzentrum und 24.820 Personen (Stand 1. Juni) bei den Hausärzten geimpft.
Eine zweite Impfdosis haben bisher 14.413 Personen (Stand: 1.6.2021) im Impfzentrum und 6.784 Personen (Stand 1. Juni) bei den Hausärzten erhalten.

Alle weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus










3.06.2021 • 13:37 Uhr

Gericht verbietet weitere Fahrrademo auf Autobahn in Niedersachsen

Das Verwaltungsgericht Braunschweig hat erneut eine für diesen Samstag (5. Juni) geplante Fahrraddemonstration auf Autobahnen verboten. In einem Eilverfahren entschied das Gericht,
dass die Demo nicht auf der angemeldeten Route über die A 2 und die A 39 bis zur Anschlussstelle Wolfsburg-Mörse stattfinden darf (Az. 5 B 158/21).

Autobahnen dürften grundsätzlich nur durch Kraftfahrzeuge genutzt werden, hieß es zur Begründung. Sie stünden deshalb für Demonstrationen mit Fahrrädern nicht zur Verfügung. Unabhängig davon sei das Verbot auch nach einer Abwägung mit entgegenstehenden
Rechtsgütern gerechtfertigt. Insbesondere würde eine Demonstration auf der Autobahn zu erheblichen Gefahren für die Sicherheit und Leichtigkeit des Straßenverkehrs führen.

Bis auf die Nutzung der Autobahnen könne die Demo aber wie geplant stattfinden. Die Ausweichstrecke führe über die Kreis- und Landstraßen nahe der Autobahnen. Die politischen Anliegen der Demonstration könnten weiterhin wirkungsvoll vorgetragen werden. Bereits am Dienstag hatte das Verwaltungsgericht mit gleichlautender Begründung entschieden, dass die Fahrrad-Demo nicht auf einem Abschnitt der A 39 bis zur Anschlussstelle Weyhausen stattfinden darf.

An diesem Wochenende wollen Umwelt- und Klimainitiativen in ganz Deutschland für eine Mobilitätswende demonstrieren. Auch in Niedersachsen sind zahlreiche Aktionen geplant - außer Fahrrad-Demonstrationen auch Kundgebungen und Mahnwachen. Allein zwischen Westerstede in Niedersachsen und Bad Segeberg in Schleswig-Holstein sollen mehrere Demonstrationen und Trassenbegehungen gegen die Autobahn 20 stattfinden. epd










3.06.2021 • 13:05 Uhr

VOX Organi am kommenden Wochenende dreimal in der Region

Bereits mit dem dritten Konzert des vergangenen Wochenendes kehrte das internationale Orgelfestival Vox Organi nach Gastspielen in Göttingen und Goslar in den Leine-Solling – Raum zurück. Am kommenden Wochenende nun wird es sogar dreimal in Folge in der Region zu erleben sein.

Auf einen doppelten Auftritt von Tomasz Adam Nowak dürfen sich die Gäste in Einbeck und Markoldendorf freuen.

Am Samstag, 5. Juni 2021, spielt der gebürtige Warschauer, der sein Publikum bereits im vergangenen Jahr bei Vox Organi begeisterte, um 11:00 Uhr an der Hillebrand-Orgel der Münsterkirche St. Alexandri eine Matinee mit Werken von Händel, Haydn und Brahms. Wie alle Vox Organi – Veranstaltungen ist sie als Andacht gestaltet. Liturgin ist Pastorin Mingo Albrecht.

Am Abend desselben Tages, 5. Juni 2021, nimmt Nowak, der als Hauptorganist an der Stadt- und Marktkirche St. Lamberti in Münster und als Professor für Orgel und Improvisation an der Hochschule für Musik Detmold arbeitet, zur hochkarätigen musikalischen Gestaltung einer Orgelvesper an der Furtwängler-Orgel in St. Martin in Markoldendorf Platz. Werke von Händel, Beethoven, Wagner und anderen stehen auf seinem Programm. Als besonderes Highlight wird er am Ende des Abends über Lieder aus dem evangelischen Gesangbuch improvisieren, die das Publikum ihm spontan vorschlagen darf. Diese Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr; Liturg ist Pastor i.R. Ekhard Brandes.

Am folgenden Sonntag, 6. Juni 2021, begibt sich das Festival in die Klosterkirche St. Blasii und Marien nach Fredelsloh. Mit Konzertorganist Claudius Stevens aus Gelsenkirchen nimmt ein alter Studienfreund und Weggefährte des Festivalleiters Prof. Friedhelm Flamme an der elektronischen Orgel Platz. Gemeinsam wurden beide bei Prof. Gerhard Weinberger, der Mitte Juni Gast von Vox Organi sein wird, an der Musikhochschule Detmold im Orgelspiel ausgebildet. Claudius Stevens hat für sein Programm im Rahmen einer musikalischen Vesper französische Orgelmusik mit Werken von Mulet, Guilmant, Widor und anderen ausgesucht. Auch hier gibt es ein Extra: mit Auftritten der Gregorianik-Schola Marienmünster unter Leitung von Hans Hermann Jansen erhält der Abend eine besondere spirituelle Note. Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr; Liturg des Abends ist Pastor Peter Büttner.













3.06.2021 • 12:00 Uhr

Hollenstedt: Raus in die wunderbare Natur – Scouts führen in Kleingruppen

Wieder wunderbare Leben spüren und die Natur genießen – unter diesem Motto bieten die Naturscouts Leinetal wieder kurze Führungen für Kleingruppen an.

Am Samstag, 12.Juni 2021 in der Zeit zwischen 14 und 18 Uhr, sowie am Sonntag, 13.Juni 2021 10 bis 14 Uhr, können Kleingruppen die vielen Wasser- und Wiesenvögel an der Geschiebesperre bei Hollenstedt (Landkreis Northeim) ganz nah bestaunen. Dabei erhalten sie Erläuterungen, Hinweise und passende Geschichten von einem ausgebildeten Scout. Treffpunkt ist jeweils der daneben befindliche Naturscout-Garten. Hier haben die Gäste die Möglichkeit sich über die Arbeit der Scouts zu informieren, an einem Bestimmungsrätsel teilzunehmen oder Artikel rund um die Natur zu erwerben. Sowohl der Turm an der Geschiebesperre als auch der Naturscout-Garten befinden sich unmittelbar am Leine-Heide-Radweg und können so bequem auch mit dem Fahrrad erreicht werden.

Die Führungen finden unter den aktuell geltenden Corona Bedingungen statt. Der Nachweis eines Corona Testes ist nicht erforderlich. Auch braucht in der Kleingruppe kein Mund/Nasenschutz getragen zu werden. Um die Abstandsregelungen zwischen den Gruppen zu gewährleisten ist eine Anmeldung erforderlich. Weitere Hinweise und die Möglichkeit zur Anmeldung sind auf der Homepage der Naturscouts unter www.naturscouts-leinetal.de zu finden. red













3.06.2021 • 11:54 Uhr

Bodenwerder/Hameln: Musikwochen Weserbergland starten in die 33. Spielzeit

Mit einem wegen der Corona-Pandemie reduzierten Angebot starten die Musikwochen Weserbergland in die 33. Saison. Zum Auftakt gibt es am 20. Juni zwei Konzerte in der
Klosterkirche St. Marien Kemnade In Bodenwerder. Auf dem Programm stehen dann die «Wassermusik» von Georg Friedrich Händel und die Motette «Exsultate, jubilate» von Wolfgang Amadeus Mozart, teilten die Veranstalter am Donnerstag mit. Es spielt das Ensemble Antico.

Eine Woche später, am 27. Juni, ist der Jazz-Trompeter Markus Stockhausen gemeinsam mit Florian Weber (Piano) und Leif Berger (Drums) im Rittergut Westerbrak (Kreis Holzminden) zu erleben. Den Schlusspunkt des diesjährigen Festivals setzt das Notos Quartett mit
Kammermusik von Johannes Brahms und Gustav Mahler am 4. Juli in der katholischen Kirche St. Augustinus in Hameln.

Fünf weitere geplante Konzerte wurden wegen der Corona-Pandemie abgesagt. «Wir freuen uns riesig, dass wir nun endlich wieder Konzerte anbieten können, auch wenn weiterhin Unsicherheiten bleiben und wir verschiedene Szenarien parallel planen müssen», erklärten
Christiane Klein, Kreiskantorin in Bodenwerder, und ihr Hamelner Kollege Stefan Vanselow. «Doch nach bereits fünf abgesagten Konzertterminen des diesjährigen Festivals tun wir alles, um die übrigen drei Termine durchzuführen.»

Die Musikwochen Weserbergland gibt es seit 1989. Sie gelten den Angaben zufolge als einer der kulturellen Höhepunkte in der Region. Veranstalter sind die evangelischen Kirchenkreise Hameln-Pyrmont und Holzminden-Bodenwerder. In diesem Jahr werden alle Konzerte zweimal gespielt, um 16 und um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um Spenden gebeten. Eine Anmeldung ist erforderlich (www.musikwochen-weserbergland.de/anmeldung)
epd










3.06.2021 • 11:50 Uhr

Bürgermeisterin Franziska Schwarz besucht Bad Gandersheimer Stadtjugendring (IV)

Auch Bürgermeisterin Franziska Schwarz verschaffte sich kürzlich einen Überblick, über den Baufortschritt im Jugendcafe und war sichtlich erfreut, über das bisher Geleistete.
Während eines kleinen Rundganges und kurzer Erklärung zu den einzelnen Räumlichkeiten, konnte die Bürgermeisterin sämtliche bisher geleisteten Arbeiten begutachten.
Zu den weiteren Planungen gehören auch optische Veränderungen im Außenbereich der Anlage. Hier möchte der Stadtjugendring ein freundlicheres Erscheinungsbild schaffen. Lebendig, einladend und weg von der momentan grauen Tristesse. Auch in diesem Fall hat man bereits einige Ideen zur Umsetzung.

Ebenfalls soll das neue Stadtjugendring-Logo in Kürze präsentiert werden. Aus welcher Feder es entsprungen ist und wie es aussieht, das wird schon bald enthüllt. Man darf gespannt sein, auf das was da heranwächst. Und mit wachsender Vorfreude kennen wir uns in Bad Gandersheim ja mittlerweile aus. red/Fotos: Stadtjugendring













3.06.2021 • 11:45 Uhr

City Car Bad Gandersheim mit großer Geste für den Stadtjugendring Bad Gandersheim (III)

Auch in punkto Ausstattung wurde man beim Stadtjugendring schon fündig. So hatte Benny Randria (2. Vorsitzender) ein lukratives Angebot eines Goslarer Hotels ausfindig gemacht. Hier wurden gebrauchte, aber sehr hochwertige Sitzgelegenheiten verkauft, die dazu noch sehr gut erhalten waren. Auch einiges an Küchenequipment wurde angeboten, welches man für die neue Küche sehr gut gebrauchen konnte.

Für den Transport hat City Car Chef, Ralf Schulze, freundlicherweise einen großen Transporter zur Verfügung gestellt. Zur Unterstützung des Stadtjugendringes völlig kostenlos. Hierfür möchten sich die Verantwortlichen des Stadtjugendringes auch nochmal in aller Form bedanken. red / Fotos: Stadtjugendring













3.06.2021 • 11:42 Uhr

Große Unterstützung für den Stadtjugenring Bad Gandersheim aus der Bevölkerung (II)

Theo Miaoulis (1. Vorsitzender) freut sich über den Fortschritt: „ Ich bin immer wieder fasziniert, welche unglaubliche Unterstützung uns hier zu Teil wird. Da schreiben Leute via Facebook oder Instagram, dass sie uns gerne bei unserem Projekt helfen möchten. Viele sind mit Gunnar Ude, oder Bernd Cremer in der Jugendarbeit groß geworden und möchten gerne ein Stück zurückgeben. Wenn wir aus der Coronakrise etwas Positives mitnehmen, dann ist das definitiv dieses tolle Miteinander und das Zusammenwachsen in dieser besonderen Zeit. Und vielleicht sind wir ja Vorbild für andere Gruppen, die jetzt gemeinsam anpacken. Wir würden uns freuen!“
In der letzten Woche haben die fleißigen Helfer um den Stadtjugendring die Unterkonstruktion zum Abhängen der Decke im Seminarraum angebracht, durch die in dieser Woche ein Elektriker der Stadt Bad Gandersheim die nötigen Elektroleitungen fädelte. In den nächsten Tagen soll die Decke abgehängt werden, damit ist wieder ein Meilenstein geschafft. red/Fotos: Stadtjugendring













3.06.2021 • 11:30 Uhr

1. Stadtjugendring Bad Gandersheim nicht zu bremsen

Die Arbeiten im Jugendcafe, in der Marienstraße gehen zur Freude aller Beteiligten unbeirrt weiter.Dass der Stadtjugendring Bad Gandersheim flexibel ist, hat er schon mehrfach unter Beweis gestellt. Auch in Zeiten der hohen Inzidenzen wurde im Jugendcafe fleißig gewerkelt. Natürlich unter strenger Einhaltung der geltenden Bestimmungen. Bewährt hat sich hier das Arbeiten in mehreren Schichten. Einzeln oder zu zweit, wurden im Seminarraum restliche Tapeten von Decke und Wänden entfernt.

Hier war die Unterstützung durch Malermeister Michael Schreiber sehr hilfreich, der nicht nur Werkzeuge und Hilfsmittel zur Verfügung stellte, sondern auch mit seinem Know-how zur Seite stand. Außerdem wurde die neue Küche millimetergenau ausgerichtet, damit die Arbeitsplatte montiert werden kann. In den nächsten Tagen soll dann auch die neue Spüle geliefert werden, dann wäre neben dem Büro auch die Küche komplett fertig saniert und neu eingerichtet.
Bereits Anfang Mai hatte das fleißige Team vom Bauunternehmen Wehe-Bau eine Zwischenwand im Seminarraum entfernt und die entstandenen Unebenheiten fachgerecht verputzt.

Geschäftsführer des Stadtjugendringes, Gunnar Ude, ist beim ersten Sichten der Baustelle hellauf begeistert über den nun wesentlich helleren Raum und die deutlich besseren Nutzungsmöglichkeiten. Auch weiterhin setzt der Stadtjugendring auf heimisches Handwerk. Alle anfallenden Arbeiten werden von Firmen aus Bad Gandersheim oder den Gandersheimer Ortschaften ausgeführt. red/ Fotos: Stadtjugendring













3.06.2021 • 10:17 Uhr

Gandersheimer Domfestspiele: Bei der „Dschungelbuch“-Premiere dabei sein

Wer möchte bei der Premiere des Kinder- und Familienstücks „Das Dschungelbuch“ bei den Gandersheimer Domfestspielen dabei sein? Für die allererste Vorstellung des Klassikers in einer eigenen Fassung von Sarah Speiser und Jennifer Traum am Sonntag, 20. Juni, um 15 Uhr gibt es noch Karten. „Wir haben alle Premieren in diesem Sommer zunächst bewusst nicht in den freien Verkauf gegeben, weil bekanntlich unsere Kapazität auf der Tribüne begrenzt ist und bei Premieren immer verschiedene Kartenwünsche unserer Förderer und Sponsoren zu berücksichtigen sind“, sagt Geschäftsführer Thomas Groß. Doch jetzt sind noch freie Plätze fürs „Dschungelbuch“ am Premierennachmittag verfügbar.

Mit der Premiere von „Das Dschungelbuch“ in der Version von Sarah Speiser und Jennifer Traum frei nach Rudyard Kipling starten die Gandersheimer Domfestspiele. Liebevoll, zauberhaft und voller Fantasie nimmt das Ensemble seine kleinen und großen Zuschauer mit in den Dschungel. Das kleine Menschenkind Mogli wächst alleine im Urwald auf und wird von einem Wolfsrudel großgezogen. Zusammen mit dem Bären Balu und dem Panther Baghira erlebt er die Freuden und Gefahren des Dschungels. Bei seinen Abenteuern trifft er auf die hinterlistige Riesenschlange Kaa und den gefährlichen Tiger Shir Khan, der es auf das Menschenkind abgesehen hat. Das Kinder- und Familienstück mit eigens für Bad Gandersheim geschriebener Musik von Ferdinand von Seebach erzählt, wie Mogli über die vermeintlich natürlichen Grenzen zwischen Mensch und Tier hinweg Freundschaft und Familie findet.

Eintrittskarten gibt es über die Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele, Stiftsfreiheit 12, telefonisch 05382 955 3311 oder per E-Mail: kartenzentrale@gandersheimer-domfestspiele.de bzw. online unter www.gandersheimer-domfestspiele.de











3.06.2021 • 09:59 Uhr

Wahl in Sachsen-Anhalt: Stephan Weil erwartet CDU vor der AfD

Wie entscheiden die Bürger und Bürgerinnen bei der Landtagswahl am kommenden Sonntag in Sachsen-Anhalt? "Ich erwarte, dass die CDU vor der AfD liegen wird", antwortete Niedersachsens Ministerpräsident und SPD-Vorsitzender Stephan Weil dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group, als Weil vergangenen Montag zu Besuch in Bad Gandersheim war. Er bestätigte damit jüngste Umfrageergebnisse des ZDF. Das Politbarometer zeigte ein Umfrageergebnis mit der CDU vor der AfD. Weil SPD rangiert beim ZDF auf Rang vier.

In einer weiteren Stellungnahme meldet sich der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, zu Wort. Er warnt vor einem Wahlerfolg der AfD bei der
Landtagswahl am kommenden Sonntag in Sachsen-Anhalt. Sollte die Partei stärkste politische Kraft werden «wäre das wirklich fatal», sagte Schuster der Wochenzeitung «Jüdische Allgemeine» (Ausgabe 3. Juni). Ihm mache es Sorgen, dass viele Bürger offenbar so unzufrieden seien, dass sie sich von der AfD einfangen ließen.

Ein mögliches verfestigtes Rechtsextremismus-Problem in den östlichen Bundesländern «sollten wir sehr ernst nehmen», sagte Schuster weiter: «Diese Entwicklung könnte unsere Demokratie durchaus bedrohen. Zumal sich jetzt in der Corona-Pandemie über die
'Querdenker-Bewegung' vermutlich neue Netzwerke gebildet haben, über die Rechtsextreme bis in die Mitte der Gesellschaft hineinwirken können.»

An die CDU in Sachsen-Anhalt appellierte der Zentralratspräsident, sowohl eine Koalition mit der AfD als auch eine Tolerierung durch diese Partei klar auszuschließen. Diese rote Linie dürfe nicht überschritten werden, sagte Schuster. Laut jüngsten Umfragen kann die AfD in Sachsen-Anhalt mit 24,5 Prozent rechnen, sie wäre damit zweitstärkste Kraft nach der CDU.

Auf Bundesebene sieht Schuster die AfD im Abwind. Die Partei habe ihre erfolgreichste Zeit hinter sich. Viele Menschen hätten bemerkt, dass sie in Wahrheit überhaupt keine Alternativen anbiete und nur spalte und hetze, sagte Schuster. red










3.06.2021 • 09:28 Uhr

Corona-Virus-Lage am Donnerstag: Inzidezwert im Kreis Northeim immer tiefer - heute bei 24,2

Das sind die Fakten am heutigen Donnerstag zur aktuellen Corona-Virus-Lage in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat soeben für den Landkreis Northeim einen Inzidenzwert von 24,2 Fällen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen amtlich festgestellt. Damit setzt sich der anhaltende Rückgang der Ansteckungsfälle und die Zunahme der wieder genesenen Personen nachhaltig fort.

Alle Coronamaßnahmen - Einhaltung der Hygieneregeln, testen und impfen - zeigen ihre positiven Wirkungen, so erklären es Fachleute.

Die Inzidenzampel zeigte farblich die Parallelentwicklung. Die grünen Landkreise in Niedersachsen beherrschen die Farbskala.

red/Grafiken: RKI/ NDR/Gesundheitsamt Niedersachsen










3.06.2021 • 09:17 Uhr

Geschwindigkeitskontrollen im Kreisgebiet: Mobile Messungen in der 23. Kalenderwoche 2021

. In der Woche vom 07.06.2021 bis 13.06.2021 ist in folgenden Bereichen mit Geschwindigkeitskontrollen durch den Landkreis-Northeim zu rechnen:

Montag: Raum Dassel
Dienstag: Raum Uslar
Mittwoch: Raum Kalefeld
Donnerstag: Einbeck
Freitag: Raum Northeim

Die semistationäre Messanlage Alice wird vorrausichtlich von Montag bis Donnerstag im Raum Einbeck und vorrausichtlich von Freitag bis voraussichtlich Montag der Folgewoche im Raum Nörten-Hardenberg eingesetzt.

Im gesamten Kreisgebiet muss darüber hinaus mit weiteren Kontrollen (durch fest installierte Messanlagen und auch die Polizei) gerechnet werden. Zu hohe Geschwindigkeiten sind nach wie vor die häufigste Todesursache im Straßenverkehr, bitte bleiben Sie achtsam. lpd/ Fotos: Fis WMG













3.06.2021 • 09:13 Uhr

Tödlicher Verkehrsunfall auf der L 580 zwischen Bodenwerder und Rühle - Mercedes gerät plötzlich auf der Gegenfahrbahn, prallt frontal gegen Peugeot

Am gestrigen Mittwoch, 02.06.2021, wurde gegen 19:08 Uhr, ein schwerer Verkehrsunfall auf der Landesstraße 580 zwischen Bodenwerder und Rühle (Landkreis Holzminden) durch einen hinterherfahrenden Zeugen gemeldet. Nach ersten Ermittlungen sei der 48-jährige Fahrer eines Mercedes Viano mit seinem PKW aus bislang unbekannter Ursache auf die Gegenfahrspur gelangt und dort mit einem mit vier Personen besetzten Peugeot Expert frontal kollidiert. Der 48-jährige Mercedes-Fahrer aus Holzminden verstarb noch am Unfallort. Die 41-jährige Peugeot-Fahrerin aus Bodenwerder sowie ihr 14-jähriger und ihr 7-jähriger Mitfahrer wurden schwer verletzt und jeweils mittels eines Rettungshubschraubers in ein Krankenhaus verbracht. Ein weiterer 12-jähriger Mitfahrer im Peugeot wurde leicht verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht. Aufgrund der Vielzahl an Verletzten waren insgesamt vier Rettungshubschrauber (Christoph Niedersachen, Christoph 44, Christoph 4, Christoph 30) am Unfallort. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen wird vorläufig auf ca. 30.000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die Landesstraße gesperrt. Die genaue Ermittlung der Unfallursache dauert an. red










3.06.2021 • 09:06 Uhr

Gerichtsentscheidung: Auch keine Fahrrad-Demo auf der A 2

Die für den 5. Juni 2021 geplante Fahrrad-Demonstration unter dem Thema „Keine A 39 - kein Gewerbegebiet Scheppau - Verkehrswende jetzt" darf nicht auf der geplanten Route über die Bundesautobahn 2 und weiter auf der A 39 bis zur Anschlussstelle Wolfsburg-Mörse durchgeführt werden. Die dahin gehende Auflage des Landkreises Helmstedt ist voraussichtlich - also nach der in einem Eilverfahren nur möglichen summarischen Prüfung - rechtmäßig. Dies hat die 5. Kammer des Verwaltungsgerichts gestern in einem Eilverfahren entschieden (Aktenzeichen 5 B 158/21). Vorgestern hatte das Gericht bereits den Eilantrag eines anderen Veranstalters abgelehnt, der gegen die Auflage des Landkreises Gifhorn gerichtet war, dass die Fahrrad-Demo nicht auf der A 39 bis zur Anschlussstelle Weyhausen stattfinden dürfe (Aktenzeichen 5 B 160/21; siehe dazu die Presseinformation des Gerichts vom 01.06.2021).

Die Demonstration, über die das Gericht gestern entschieden hat, soll am Schlossplatz in Braunschweig beginnen. Der Demonstrationszug soll sich dann unter anderem über die A 2 und die A 39 bis zur Anschlussstelle Wolfsburg-Mörse und danach bis zur Wolfsburger City-Galerie bewegen, wo er sich mit der Fahrrad-Demonstration aus Wolfsburg vereinigen soll; von dort aus war eine gemeinsame Weiterfahrt auf der A 39 vorgesehen.

Das Verwaltungsgericht hat den gegen die Auflage des Landkreises Helmstedt als zuständige Versammlungsbehörde gerichteten Eilantrag abgelehnt. Zur Begründung hat sich das Gericht auch in diesem Verfahren - wie bereits in dem vorangegangenen Eilverfahren, in dem es um das Befahren der A 39 bis zur Anschlussstelle Weyhausen ging - der Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts angeschlossen. Danach dürfen Autobahnen grundsätzlich nur durch Kraftfahrzeuge genutzt werden, sie stehen deshalb für Demonstrationen mit Fahrrädern nicht zur Verfügung.

Unabhängig davon sei das Verbot, die Autobahnen zu benutzen, auch nach einer Abwägung mit entgegenstehenden Rechtsgütern gerechtfertigt. Insbesondere würde eine Demonstration auf der Autobahn - so das Gericht - zu erheblichen Gefahren für die Sicherheit und Leichtigkeit des Straßenverkehrs führen. Dabei sei zu berücksichtigen, dass die A 2 und die A 39 auch auf den Gegenfahrbahnen für ca. 6 Stunden zuzüglich der Abräumzeiten für die Sperren voll gesperrt werden müssten. Es sei damit zu rechnen, dass sich vor den Sperren auf den Autobahnen Staus bilden würden. Die A 39 werde von durchschnittlich über 34.000 Fahrzeugen täglich befahren, die A 2 von 84.000. Wegen der Lockerungen der Kontaktbeschränkungen sei ein verstärkter Reiseverkehr zu erwarten. Bei Staubildung entstünden Unfallgefahren an den Stau-Enden und damit Gefahren für Leib und Leben der Verkehrsteilnehmer. Hinzu kämen Beeinträchtigungen des Autobahnverkehrs in Richtung Süden (Anbindung der A 39 an die A 7). Darüber hinaus werde die Hauptzufahrt zum VW-Werk für die Materiallieferung „Just in Time" von der Anbindung an die A 39 abgeschnitten. Die Teilnehmer der Demonstration seien demgegenüber durch die angegriffene Auflage nicht über Gebühr belastet. Bis auf die Nutzung der Autobahnen könne die Demo wie geplant stattfinden. Die Ausweichstrecke führe über die Kreis- und Landstraßen nahe der Autobahnen. Die politischen Anliegen der Demonstration könnten weiterhin wirkungsvoll vorgetragen werden. red











3.06.2021 • 09:04 Uhr

Müll-Alarm in Bad Gandersheim: Skulpturenpfad verschandelt

Radler und Jogger waren heute Morgen schockiert: Mit dem Skulpturenpfad wieder eine üble Verschandelung. Unbekannte haben sich an einem Müllkorb neben einer Ruhebank vergangen. Der Müllbehälter wurde aus seiner Verankerung gerissen. Der Inhalt mitten auf den Rad- und Wanderweg gekippt. Ausdrucksform eines krankhaften Verhaltens. Wieder müssen andere dafür herhalten, den Unrat dieser Untat zu beseitigen.red /Fotos: Fis WMG










3.06.2021 • 07:54 Uhr

Neue Aktion auf dem Biohof Eternahof bei Harriehausen: Mission "Storchenhorstt"

Es ist ihre unbändige Liebe zu den Tieren. Sie treibt Kirsten Steinau mit ihrem Team zu immer neuen Aktivitäten in ihrem Tier- und Freizeitparadies an der Eterna bei Harriehausen an. Gestern erhielt das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group die Gelegenheit, bei der "Mission Storchenhorst" dabei zu sein. "Seit einige Zeit beobachten wird Störche in unserer Umgebung. Da entstand die Idee, für sie ein Storchennest zu schaffen."

Gemeinsam mit dem Storch-Beauftragten im Landkreis Northeim, Bernd-Jürgen Schulz, wurden die technischen Vorbereitungen getroffen. Gestern sollte die Aufstellung des Stahlmasten mit dem aufgesetzten Nestgestell erfolgen. Das Horst selbst war von Miguel Steinau erstellt und unter Anleitung des Storchen-Beauftragten mit Naturmaterial auspolstert werden. Die Aufstellung der circa sieben Meter hohen Stahlstange mit dem Horstaufsatz besorgte dann Harriehausens Bauunternehmer Hartmut Handke mit schwerem Gerät und Unterstützung von Miguel Steinau.
red

Die Bilder dokumentieren Szenen der Vorbereitung für die Aufstellung eines Storchenhorstes auf dem Gelände des Biohofes Eternhof bei Hariehausen. Fotos: Fis WMG
















2.06.2021 • 21:04 Uhr

Sechs Tage nach Ausschusssitzung: Ratsfrau und SPD-Vorsitzende Anja Görlach nimmt Bürgermeisterin gegen Dröge-Kritik in Schutz

Sechs Tage nach der jüngsten Sitzung des Sonderausschusses Hochwasserschutz des Bad Gandersheimer Stadtrates, die als Video-Sitzung stattfand, hat sich SPD-Ratsfrau Anja Görlach (sie ist auch Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Bad Gandersheim) zu Wort gemeldet und Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD) wegen scharfer Kritiken des CDU-Fraktionsvorsitzenden Timo Dröge in Schutz genommen. Unter anderem wege eines fehlenden Protokolls, der Nichtherausgabe des Hochwasser-Schutz-Gutachtens Papsch & Partner und nicht eingeladenen Ausschusssitzungen hatte Dröge der Bürgermeisterin heftige Vorwürfe gemacht. In der Sitzung selbst verhallten diese Attacken. Aus dem Ausschuss heraus erfolgten keinerlei zunächst Reaktionen. Auch nicht von Ratsmitgliedern der SPD-Fraktion. Die Bürgermeisterin verteidigte sich selbst mit dem Hinweis auf die massiven Personalprobleme im städtischen Bauamt. Sie seien Ursache der Verzögerungen.

Heute nun veröffentlichte Ratsfrau Anja Görlach eine Stellungnahme zu dem Vorgang. Ihr Schreiben richtet sich an den CDU-Fraktionsvorsitzenden. Er habe ich im Ton gegenüber der Bürgermeisterin vergriffen, so ein Vorwurf. Sachliche Kritik habe Dröge nicht vorgebracht, so Görlach.
Hier der Originalwortlaut der Mitteilung an Timo Dröge: "Sehr geehrter Herr Dröge,

mit Erstaunen nehme ich zum wiederholten Male sehr angreifende und beleidigende Worte gegenüber der Bürgermeisterin wahr. Ich selbst war zu Beginn bei der Hochwasserschutzausschusssitzung anwesend und auch dort haben Sie sich aus meiner Sicht mehrfach im Ton vergriffen und keine sachliche Kritik geäußert. Ich kann diese Art und Weise der Vortragens weise nicht mittragen und distanziere mich eindeutig davon. So einen Umgang pflegen wir weder in Ausschüssen noch im Rat! Ich möchte Sie bitten in Zukunft auf persönliche Angriffe und Unterstellungen zu verzichten. Ich für meinen Teil möchte das Bestmögliche für die Stadt erreichen. Dafür benötigen wir sachliche Dialoge sowie einen respektvollen und wertschätzenden Umgang untereinander. Das vermisse ich seit geraumer Zeit bei Ihnen. Das habe ich ihnen schon einmal geschrieben."
red










2.06.2021 • 20:45 Uhr

Altgandersheim: Rettungshubschrauber im Notfalleinsatz - Junge mit Krampfanfall gerettet

Heute. Mittwoch. 17 Uhr: Riesenaufregung vor wenigen Minuten am Ortseingang von Altgandwesheim. Nach einer Alarmmeldung waren dorthin Rettungskräfte beordert worden. Die Polizei sicherte den Bereich. Auf dem Acker „Kruempel“ landete der Rettungshubschrauber. Dem Vernehmen nach galt es einen Jungen mit einem schweren Krampfanfall in einem Omnibus zu retten und medizinisch zu versorgen.red












2.06.2021 • 15:10 Uhr

Stark für die Demokratie - Online-Veranstaltung der Polizei-Inspektion Northeim für Amts- und Mandatsträger

Im Rahmen einer Onlineveranstaltung informierte die Polizeiinspektion Northeim Amts- und Mandatsträger wie sie mit Hasskriminalität umgehen und sich davor schützen können. Nach den Begrüßungsworten von Polizeipräsidentin, Gwendolin von der Osten, und der Inspektionsleiterin aus Northeim, Maren Jäschke, erläuterte der Leiter des Fachkommissariats für Staatsschutz, Andre Maur, die Situation im Landkreis sowie die aktuelle Rechtslage.

Da Politiker im sogenannten "Superwahljahr 2021" besonders im Fokus stehen, ist es wichtig, dass sie in Bezug auf Hasskriminalität informiert werden. Ziel dieser Veranstaltung war es, die Möglichkeiten der Polizei darzustellen, den Personen des öffentlichen Lebens stärkend und beratend zur Seite zu stehen und ihnen dadurch Handlungssicherheit bei der Wahrnehmung ihrer Ämter zu geben.

"Demokratie braucht den Diskurs. Sowie dieser aber die professionelle Ebene verlässt und mit Anfeindungen, Bedrohungen oder sonstigen Straftaten einhergeht, ist dies nicht tolerierbar. Die Polizei ist in solchen Fällen starke Ansprechpartnerin, die Strafverfolgung betreiben aber auch präventive Hinweise und Unterstützung geben kann." sagt die Inspektionsleiterin Maren Jäschke. red/Foto: Polizei










2.06.2021 • 15:06 Uhr

Brennnessel ist Heilpflanze des Jahres 2022

Die Brennnessel ist zur Heilpflanze des Jahres 2022 gekürt worden. Das eher unbeliebte Gewächs sei als «einheimische Pflanze so ungeheuer vielseitig nutzbar», teilte der Juryvorsitzende und Heilpraktiker Konrad Jungnickel am Mittwoch in Chemnitz mit. Die
«Heilpflanze des Jahres» wird seit 2003 im Auftrag des Vereins zur Förderung der naturgemäßen Heilweise nach Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus e.V. oder NHV Theophrastus, bestimmt.

Zweck dieser Aktivität sei es, auf Schätze der Natur aufmerksam zu machen und traditionelles und modernes naturheilkundliches Wissen weiterzugeben, hieß es. 2021 ist der Meerrettich die Heilpflanze des Jahres.

Von der Brennnessel könne das gesamte Kraut und sogar die Wurzel therapeutisch genutzt werden, hieß es weiter. Die Pflanze habe unter anderem eine entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung. Sie helfe nicht nur bei Gelenkschmerzen und rheumatischen Erkrankungen, sondern sei auch bei Harnwegsinfekten wirksam. Auch als Mittel gegen
Haarausfall oder zur Potenzsteigerung finde sie Anwendung.

Die Pflanze sei zudem «wichtig für ein ausgeglichenes Zusammenspiel der Natur», erklärte Jungnickel. Sie sei fast ausschließliches Nahrungsmittel für die Raupen einiger Schmetterlingsarten und sollte daher nicht schonungslos aus den Gärten verbannt werden.epd










2.06.2021 • 14:58 Uhr

Alltagsbeobachtungen: Nachtwächter am hellichten Tag in Bad Gandersheim entdeckt

Verkehrte Welt oder was ist hier los? Bei wunderbaren Sonnenschein am heutigen Mittwoch plötzlich die Begegnung mit einem leibhaftigen Nachtwächter. Uwe Schriever mit den Insignien des mittelalterlichen Wachmannes spaziert über das Pflaster der Stiftsfreiheit in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim. Im Hintergrund die Türme der 1000-jährigen Stiftskirche. Davor wird die Fassade der Festspieltribüne bearbeitet.

Nun, Uwe Schriever hatte selbstverständlich nicht den Tag mit der Nacht verwechselt. Vielmehr hatte der Nachtwächter und weitere Protagonisten antreten müssen, um für eine Einbecker Werbeagentur Modell zu stehen. In einem neue Flyer soll für die schönen Seiten Bad Gandersheims etwas die Werbetrommel gerührt werden. Der nostalgische Nachtwächter muss dafür schon mal am hellichten Tag sein Schein-Wache schieben.red /Fis WMG










2.06.2021 • 14:50 Uhr

Langelsheim: Unfall zwischen Sprinter und Krad

Am Dienstag, 1. Juni 2021, 17.10 Uhr, befuhr der Fahrer eines Sprinters aus Goslar die Wolfshagener Straße in Langelsheim. Als er nach rechts auf ein Grundstück fahren wollte, holte er nach links aus. Ein nachfolgender Motorradfahrer einer Moto Guzzi aus Braunschweig wollte rechts an dem Fahrzeug vorbeifahren und es kam zu einem Zusammenstoß. Der Kradfahrer wurde dabei leicht verletzt und es entstand Sachschaden in Höhe von ca 5000 Euro. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich unter Telefon. 05326-978780 bei der Polizei in Langelsheim zu melden. red










2.06.2021 • 14:40 Uhr

«Corona-Pfunde»-Studie: Viele haben in der Pandemie zugenommen

Viel Stress, wenig Bewegung: Fast jeder zweite Deutsche hat einer neuer Studie zufolge seit Beginn der Corona-Pandemie zugenommen, im Durchschnitt 5,6 Kilo. Schuld daran seien seelische Belastung und fehlende Bewegung, erklärte Studienmacher Hans Hauner, Direktor des Else Kröner Fresenius Zentrum für Ernährungsmedizin (EKFZ) und Professor für Ernährungsmedizin an der Technischen Universität München (TUM), im Gespräch mit dem
Evangelischen Pressedienst (epd). Besonders zugelegt haben die 30- bis 44-Jährigen sowie Menschen, die ohnehin schon übergewichtig waren.

Grund für die «Corona-Pfunde» sind laut der deutschlandweiten Studie, die das EKFZ mit dem Meinungsforschungsinstitut Forsa durchgeführt hat und die am Mittwoch in München präsentiert wurde, deutlich veränderte Tagesabläufe sowie seelische Belastung. «Wir
wissen schon lange, dass Menschen unter Stress weniger auf ihr Essen achten», sagte Hauner. Ein Drittel der Befragten gab an, «mehr zu essen, oft auch spontan und dann häufig »ungünstige« Lebensmittel oder Mahlzeiten. Zudem habe sich mindestens jeder Zweite weniger
bewegt

Befragte mit Adipositas, also mit einem Body-Maß-Index (BMI) von über 30, legten der Befragung zufolge durchschnittlich 7,2 Kilogramm zu. »Somit liegt ein Teufelskreis aus dem Zusammenspiel von Corona- und Adipositas-Pandemie vor«, sagte Hauner. Adipositas gilt als
zentraler Risikofaktor für eine Infektion mit Corona-Viren und führt häufig zu schweren Verläufen.

Da das geänderte Ess- und Bewegungsverhalten vor allem durch die Pandemie bedingt war, hoffen die Wissenschaftler, dass sich vieles nach Corona wieder einpendelt. Der Ernährungswissenschaftler rät zu reichlich Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, fettreduzierten
Milchprodukten und wenig Fleisch, Süßwaren und Fastfood. Außerdem sollten sich die Menschen bewegen, »also Radfahren, flott spazieren gehen oder in den Bergen wandern, wann immer sich die Gelegenheit bietet". epd










2.06.2021 • 14:34 Uhr

Vogelbestände seit Jahren weitgehend stabil

Der Vogelbestand in Deutschlands Dörfern und Städten erweist sich laut Naturschutzbund (Nabu) und Landesbund für Vogelschutz (LBV) in den vergangenen 15 Jahren weitgehend stabil. Bei der jüngsten bundesweiten Vogelzählung «Stunde der Gartenvögel» am Himmelfahrtswochenende wurden aus über 95.000 Gärten und Parks über 3,1 Millionen Vögel gemeldet, teilte der Nabu am Mittwoch in Berlin mit. Mehr als 140.000 Menschen beteiligten sich an der Zählung.

Insgesamt wurden laut Nabu pro Garten knapp 33 Vögel von 11,4 unterschiedlichen Arten registriert. Das seien mehr als im Vorjahr mit nur gut 30 Vögeln. Das war der bisher niedrigste Wert seit Beginn der jährlichen Zählung 2005.

Häufigster Gartenvogel war dabei wie in jedem Jahr der Spatz. Es folgen Amsel, Kohlmeise, Star, Blaumeise, Feldsperling, Elster und Ringeltaube. Das Rotkehlchen als Vogel des Jahres kam auf Platz neun und erzielte damit seine bisher beste Platzierung. Auf Platz zehn folgte die Mehlschwalbe.

Unter den 66 am häufigsten beobachteten Vogelarten gibt es laut Nabu 20 Arten mit sinkenden Beständen, 16 Arten mit zunehmenden und 30 Arten mit stabilen Zahlen. Unter den größten Verlierern seien mit Mauersegler, Mehlschwalbe, Trauerschnäpper und Grauschnäpper
auffallend viele Fluginsektenjäger. Mit Hausrotschwanz, Mönchsgrasmücke, Zaunkönig, Zilpzalp, Kuckuck, Nachtigall und Klappergrasmücke seien weitere ausschließlich von Insekten lebende Vogelarten vom Rückgang betroffen. Langfristig deutliche Zunahmen zeigten dagegen einige Vegetarier, darunter Ringeltauben, Stieglitz, Gimpel und Kernbeißer. epd /Foto: Fis WMG











2.06.2021 • 14:24 Uhr

Kraftakt im E-Center Bad Gandersheim: neue Kühle, dezentes Design, klare Energieeinsparung

Mit einem Kraftakt sind im E-Center in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt neue Voraussetzungen für gekühlte Lebensmittelprodukte geschaffen worden. "Unser Ziel, mit dem Projekt neue Kühlaggregate mit neuen Truhen und Verkaufstheken eine Energieeinsparung zu erreichen, ist von Technikerteams hervorragend umgesetzt und erreicht worden", ist Marktchef Dirk Scheuner sehr zufrieden.

Seine weitere Wertschätzung galt den Kundinnen und Kunden: "Sie haben die Abrüstung der alten Anlagen und den Einbau der neuen Kühltruhen während des Markbetriebes hingenommen und akzeptiert. Danke für dieses Verständnis!" Zeitweise war die nicht einfach Installation der Großgeräte zu beobachten. Die Sicherheit für die Kundschaft und das Aufbauteam standen im Vordergrund. Dank einer großen Professionalität verliefen die Arbeit reibungslos. Entstanden ist ein ansehnliches Kühlsystem. Die Kühlschränke, -truhen und Verkeaufstheke in der Fleischerfachabteilung sind in ihrem dezenten Design und in der Technik im neuesten Standard ausgerichtet. Anthrazit in der Farbe und viel gläserne Elemente bestimmen die äußere Erscheinung. Die Produkte sind komplett überschaubar und bedienungsfreundlich den gekühlten Auslagen zu entnehmen.

Scheuner bezifferte die Energieeinsparung durch das neue Kühlsystem im Gandersheimer E-Center auf "gut 15 Prozent".
red/Fotos: Fis WMG
















2.06.2021 • 13:59 Uhr

"OH DU FRÖHLICHE!" In den Kirchen darf wieder gesungen werden!


In den evangelischen Kirchengemeinden in Niedersachsen darf wieder gesungen werden - wenn der Inzidenzwert unter 35 liegt. Auch Bläserensembles und Chöre dürften unter diesen Bedingungen wieder in den Räumen proben, sagte Landeskantorin Majka Wiechelt dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Mittwoch in Osnabrück. «Ja, es kann endlich wieder losgehen.» Auch in den Gottesdiensten dürften die Besucher wieder singen, wenn den das Hygienekonzept eingehalten werde und der Inzidenzwert unter 35 bleibe, erläuterte Wiechelt. Schriftlich niedergelegt sei dies in den neuesten Handlungsempfehlungen für die Konföderation
evangelischen Kirchen in Niedersachsen. Viele Menschen lechzten förmlich danach, endlich wieder im Chor zu musizieren, sagte Wiechelt. Allerdings sei nun erst einmal die Zeit der Bestandaufnahme: Da seit vergangenem Oktober keine Proben mehr möglich waren, hätten sich möglicherweise viele Ältere und auch jüngere Sängerinnen Sänger aus ihren Chören verabschiedet. Sie selbst beginne noch in dieser Woche mit ihrem Jugendchor. «Ich bin gespannt, wie viele dann vor mir sitzen werden.»

Mit größeren Konzerten sei vorerst nicht zu rechnen, sagte Wiechelt. Zwar hätten die Chöre in den vergangenen Wochen teilweise im Freien proben können, doch sei das wegen der fehlenden Akustik kein ernsthafter Ersatz für das Proben in geschlossenen Räumen. «Die meisten Chöre müssen erst wieder zueinander finden - da steht zunächst das gemeinsame Singen im Vordergrund, nicht das nächste Konzert.» Es gebe nur ganz wenige Chöre, die via Zoom auch während der Pandemie Töne geübt hätten und nun mit wenigen Präsenzproben Konzertreife erlangen könnten.epd










2.06.2021 • 13:54 Uhr

Hochwasser-Schutz-Gutachten Pabsch & Partner: Warum die Verzögerung? Fragen der CDU-Ratsfraktion an Bad Gandersheim Bürgermeisterin Schwarz

Monatelang mussten sie auf das Hochwasserschutz-Gutachten "Pabsch & Partner" warten. Es wurde von Teilen des Gandersheimer Stadtrates gefordert, angemahnt und immer wieder um Herausgabe gebeten. Lange Zeit passiert nichts. Jetzt haben die Bad Gandersheimer Kommunalpolitiker das Gutachten plötzlich innerhalbkürzester Zeit bekommen. Mit einem einfachen Klick wurde es digital freigeschaltet. Über einen Link ist es öffentlich zugänglich gemacht. Das umstrittene Gezerre und die kaum nachvollziehbare Verzögerung hat nun ein kommunalpolitisches Nachspiel. Die CDU-Ratsfraktion im Gandersheimer Rat möchte von der Bürgermeisterin Franziska Schwarz wissen, wieso sie das Gutachten so lange unter Verschluss gehalten hat.
In einem Schreiben des CDU-Fraktionsvorsitzenden an Bürgermeisterin Schwarz heißt es:

"Das überarbeitete Gutachten zum Hochwasserschutz von der Firma Pabsch und Partner wurde uns nun zugesendet. Mehrfach wurde um die Zusendung dieses Gutachtens gebeten und angefragt. Sie haben als Bürgermeisterin bisher immer die Herausgabe des Gutachtens verzögert und sich diesem verweigert. Nun haben wir es endlich erhalten. Ich darf festhalten, dass der Hochwasserschutz für die CDU Fraktion ein Kernanliegen in dieser Wahlperiode gewesen ist. Dazu wurde extra ein Sonderausschuss Hochwasserschutz gebildet. Leider hat dieser Ausschuss nur fünfmal getagt. Grundlage der Ausschussarbeit sollte auch ein Gutachten von Fachleuten sein. Dazu wurde die Firma Pabsch und Partner beauftragt. Die überarbeitete Version des Gutachtens hat die Firma Pabsch und Partner am 06.04.2020 (!) der Bürgermeisterin zugeleitet.

Frage: Warum haben Sie als Bürgermeisterin, obwohl das Gutachten bereits seit dem 06.04.2020 vorlag, diese Herausgabe bisher verweigert?

Ich kann diese Verweigerungshaltung dem Rat gegenüber nur dahingehend deuten, dass es sich bei Ihren Einlassungen, Sie sind ja auch für den Hochwasserschutz, nur um Lippenbekenntnisse handeln kann, denn sonst hätten Sie die Arbeit eines Ausschusses nicht mehr als 1 Jahr durch die Nichtherausgabe eines Gutachtens behindert.

Außerdem hat eine interfraktionelle Arbeitsgruppe aus Vertretern des Rates und externen Experten Vorschläge eingereicht, die zeitlich lange vor der überabeiteten Version des Gutachtens von Pabsch und Partner eingegangen sind. Die Verwaltung, insbesondere Sie als Bürgermeisterin, haben sich mit dieser Thematik und den vielen guten Vorschlägen noch gar nicht auseinandergesetzt. Das ist ein weiteres Indiz dafür, dass der Hochwasserschutz bei Ihnen keine Priorität hat, denn wer sinnvolle Vorschläge mehr als 1 Jahr nicht beraten lässt, um zum Wohle und Schutz der Bürgerinnen und Bürger den Hochwasserschutz voranzubringen, der handelt aus meiner Sicht als Bürgermeisterin der Stadt Bad Gandersheim unverantwortlich. Die Konsequenz Ihres Handelns ist ja nun auch die, dass Herr Ahrens seinen Rücktritt aus dem Ausschuss erklärt hat und Herr Dipl. Ing. Kühne seine Teilnahme an der letzten Sitzung abgesagt hat, weil sie sich von Ihnen verständlicherweise nicht ernst genommen fühlen.

Frage: Innerhalb eines Tages nach der letzten Sitzung des Hochwasserausschusses wurde den Ratsmitgliedern das überarbeitete Gutachten zugeleitet. Als Antwort der Bürgermeisterin auf Nachfrage der CDU Fraktion, warum denn das Gutachten bisher nicht zugestellt wurde, haben Sie als Bürgermeisterin den Personalmangel vorgebacht. Daher stellt sich schon die Frage, warum denn nun innerhalb eines Tages die Zustellung des Gutachtens möglich war, wenn das Gutachten doch schon 14 Monate in Ihrer Schublade lag und offensichtlich die Herausgabe personalmäßig kaum Zeit in Anspruch genommen hat? Hier bitten wir um Aufklärung.

Frage: Wann werden Sie sich als Bürgermeisterin nun endlich mit den eingereichten Vorschlägen der interfraktionellen Arbeitsgruppe auseinandersetzen und dem Rat Vorschläge unterbreiten, wie hier Maßnahmen aus dem Arbeitspapier zügig umgesetzt werden können. Ich erwarte von Ihnen im Namen der CDU Fraktion in der Ratssitzung am 10.06.2021 die Vorstellung eines Zeitplanes in Bezug auf die Umsetzung der mehr als überfälligen Maßnahmen zum Hochwasserschutz aus dem interfraktionellen Arbeitspapier."
red/Fotos: Fis WMG












2.06.2021 • 13:41 Uhr

Feueralarm in Lüthorst: Brand eines Einfamilienhauses glimpflich abgegangen - Niemand verletzt, 20.000 Euro Sachschaden entstanden

Am Dienstag, in den frühen Abendstunden, kam es zu einem Einsatz der Feuerwehren und der Polizei in Dassel,im dortigen Ortsteil Lüthorst. Durch eine Anwohnerin wurde der Feuerwehrtechnischen Zentrale Northeim eine Rauchentwicklung im Bereich eines angrenzenden älteren Einfamilienhauses gemeldet. Der 52-jährige Bewohner befand sich nicht zugegen. Bei Eintreffen der ersten Feuerwehr- und Polizeikräfte befand sich das Erdgeschoss des Einfamilienhauses bereits in Teilbrand. Durch Feuerwehrkräfte der Ortschaft Lüthorst und umliegender Ortschaften wurde unter Einsatzleitung des Ortsbrandmeisters Lüthorst die Brandbekämpfung durchgeführt. Es wird vermutet, dass ein technischer Defekt an den elektronischen oder ein Schadnagerfraß Ursache für den Brand ist. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Durch den Brandhergang entstand ein Gebäudeschaden in geschätzter Höhe von ca. 20.000 Euro. Personenschaden ist nicht eingetreten.vor










2.06.2021 • 13:38 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Drei Neuinfektionen und 28 Genesene - Inzidenz jetzt bei 30,2

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 2.588 (+3) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.291 (+28) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 30,2 (40 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht (wir berichteten).

Maximal zehn Personen aus drei Haushalten oder ein Haushalt und zwei weitere Personen, dürfen sich in der Öffentlichkeit und in der eigenen Wohnung treffen. Die hier zugehörigen Kinder werden dabei bis zu einem Alter von 14 (0-14) nicht eingerechnet. Getrennt wohnende Paare zählen als ein Haushalt. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden auf die Höchstzahl ebenfalls nicht angerechnet!

Aktuell sind im Landkreis Northeim 244 (-25) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim 22 (-4), Bodenfelde 6 (-2), Dassel 36 (-5), Einbeck 50 (-2),
Hardegsen 12 (-1), Kalefeld 7 (0), Katlenburg-Lindau 20 (-1), Moringen 7 (-3), Nörten-Hardenberg 14 (0), Northeim 58 (-6) und Uslar 12 (-1) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 53 (0) Personen verstorben.

Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 36.093 Personen (Stand: 1.6.2021) im Impfzentrum und 24.497 Personen (Stand 31.5.2021) bei den Hausärzten geimpft.
Eine zweite Impfdosis haben bisher 14.413 Personen (Stand: 1.6.2021) im Impfzentrum und 6.439 Personen (Stand 31.5.2021) bei den Hausärzten erhalten.

Alle weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus











2.06.2021 • 10:45 Uhr

Gandersheimer Domfestspiel-Hammer: Geschäftsführer Thomas Groß kalkuliert 35.000 statt 50.000 Theater-Besucher

Erstmals haben die Gandersheimer Domfestspiele eine Prognose über die zu erwartenden Zuschauer/innen in der bevorstehenden Saison des Freilichttheaters geäußert. Beim Besuch des SPD-Landesvorsitzenden und Ministerpräsidenten Stephan Weil im neuen Probenzentrum in der Neuen Straße in Bad Gandersheim gab Thomas Groß, Geschäftsführer der Domfestspiel gGmbH, bekannt, dass er aktuell in der sechswöchigen Spielzeit mit einer Publikumsfrequenz von rund 35.000 Besuchern und Besucherinnen kalkuliert. In den vergangenen Jahren hatte diese Zahl in der Regel bei rund 50.000 gelegen.

Hauptgrund der reduzierten Prognose der Gäste auf der Tribüne sind die geplanten Corona-Beschränkungen und die Einhaltung der geltenden Corona-Regeln. Um das Ansteckungsrisiko zu verringern dürfen derzeit auf der 1000 Sitzplätze ausmachenden Tribüne nur die Hälfte besetzt werden. Es gilt eine strikte Abstandsregel. Ob die Theatergäste weiteren Beschränkungen unterliegen (u.a. Negativtest, Impfschutz, Mund- und Nasenschutz) will Geschäftsführer Groß in einem Hygienekonzept in der nächsten Woche öffentlich machen, so seine Ankündigung vor dem Ministerpräsidenten und Mitgliedern des Ensembles am Montag.

Erfreut konnte der Manager einen erfreulichen Kartenvorverkauf vermelden, ohne das mit Zahlen zu präzisieren. Groß erlaubte sich die Anmerkung, dass bei einer Besucheranzahl von 35.000 die Domfestspiele mit einem negativen Finanzergebnis abschließen werden.
red

Das Bild dokumentiert Festspiel_Geschäftsführer Thomas Groß (rechts) bei seinem Kurzvortrag im Probenzentrum im Beisein von MP Stephan Weil zur wirtschaftlichen Lage der Domfestspiele ; neben ihm Intendant Achim Lenz. Foto: Fis WMG










2.06.2021 • 10:04 Uhr

Endlich! Hinein ins frische Naß! Natürlich im Waldschwimmbad in Lamspringe - Morgen die Saisoneröffnung

Endlich ist es soweit! Bad Gandersheim freut sich auf die Schwimmbad-Eröffnung im benachbarten Ort Lamspringe.

Und das wird dort alles geboten:

- Kartenvorverkauf beginnt ab Mittwoch, 02. Juni von 14-18 Uhr im Waldbad
- Frühschwimmen ab Freitagmorgen 04. Juni möglich
- Hygienekonzept ähnlich wie im letzten Jahr finden Sie hier
- Besucherbegrenzung von 300 Personen, aktuelles Besucheraufkommen finden Sie hier
- Maskenpflicht im Eingangs- & Sanitärbereich, Umkleidekabinen & Café-Bestellfenster
- Eine Eröffnungsfeier kann leider auch dieses Jahr wegen Covid nicht stattfinden
- Die regulären Öffnungszeiten finden Sie hier
- Das Waldbad Café hat zu folgenden Zeiten geöffnet (am 03.Juni bereits ab 12 Uhr)
- Die Preise von Jahres-, Punkte- und Tageskarten finden Sie hier
- Kinderschwimmkurse sind aktuell noch in Planung, bitte etwas Geduld Infos folgen
- Auch bei Aqua Sports, DLRG Training und Tauchkurse folgen Infos in kürze

Und noch eine Ansage machen die Freibad-Organisatoren in Lamspringe: "Kämpfen Sie mit uns gegen das Bädersterben und unterstützen Sie den Erhalt unseres wunderschönen Waldbades, indem Sie sich eine Jahreskarte kaufen, Mitglied im Förderverein werden oder uns einfach für einen Besuch weiterempfehlen!"
red /Foto: Fis WMG










2.06.2021 • 09:48 Uhr

Gerichtsentscheidung: Fahrrad-Demo darf nicht auf die A 39

Die für den 5. Juni 2021 geplante Fahrrad-Demonstration unter dem Thema „Für das Klima und die Verkehrswende keine neuen Autobahnen, keine A 39" darf nicht auf der Bundesautobahn 39 durchgeführt werden. Dies hat die 5. Kammer des Verwaltungsgerichts Braunschweig gestern in einem Eilverfahren entschieden (Aktenzeichen 5 B 160/21). Beim Verwaltungsgericht ist ein weiteres Eilverfahren anhängig, in dem es um die Durchführung der Fahrrad-Demo auf der A 2 zwischen Braunschweig und Wolfsburg geht. Über diesen Eilantrag wird die Kammer in den kommenden Tagen entscheiden (Aktenzeichen 5 B 158/21).

Die Demonstration soll am Hauptbahnhof Wolfsburg beginnen; von dort soll sich ein Demonstrationszug mit Fahrrädern durch die Wolfsburger Innenstadt bewegen und in der Nähe der City-Galerie Wolfsburg mit der Fahrrad-Demonstration aus Braunschweig vereinigen. Von der City-Galerie Wolfsburg aus soll sich die Fahrrad-Demonstration in Richtung Westen bewegen, um über die Auffahrt Wolfsburg-West auf die A 39 Richtung Norden und dort bis zur Anschlussstelle Weyhausen zu gelangen. In dem entschiedenen Fall hatte der Landkreis Gifhorn als zuständige Versammlungsbehörde verfügt, die bei ihm angemeldete Demonstration dürfe nicht auf der A 39 stattfinden. Hiergegen hat der Veranstalter einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht gestellt.

Die Richter haben den Eilantrag abgelehnt. Zur Begründung hat sich das Gericht der Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts angeschlossen, wonach Autobahnen grundsätzlich nur durch Kraftfahrzeuge genutzt werden dürfen und deshalb für Demonstrationen mit Fahrrädern nicht zur Verfügung stehen. Unabhängig davon sei das Verbot, die A 39 zu benutzen, auch nach einer Abwägung mit entgegenstehenden Rechtsgütern gerechtfertigt. Insbesondere würde - so das Gericht weiter - eine Demonstration auf der Autobahn zu erheblichen Gefahren für die Sicherheit und Leichtigkeit des Straßenverkehrs führen. Dabei sei zu berücksichtigen, dass die A 39 einschließlich der erforderlichen Vorlaufzeiten für einen längeren Zeitraum voll gesperrt werden müsste und sich vor den Sperren Staus bilden würden.

Die A 39 werde von durchschnittlich über 34.000 Fahrzeugen täglich befahren. Durch die Lockerungen der Kontaktbeschränkungen sei mit verstärktem Reiseverkehr zu rechnen. Bei Staubildung entstünden Unfallgefahren an den Stau-Enden und damit Gefahren für Leib und Leben der Verkehrsteilnehmer. Darüber hinaus werde die Hauptzufahrt zum VW-Werk für die Materiallieferung „Just in Time" von der Anbindung an die A 39 abgeschnitten. Die Teilnehmer der Demonstration seien demgegenüber durch die angegriffene Auflage nicht über Gebühr belastet. Bis auf die Nutzung der A 39 könne die Demo wie geplant stattfinden. Die Ausweichstrecke führe über die Kreisstraße neben der A 39. Außerdem könne der Demonstrationszug wie geplant über die B 248 führen, die Ausbaustrecke der A 39. Das Gericht hebt in seiner Entscheidung hervor: Sollte mit der Demonstration beabsichtigt sein, den Fernverkehr zu stören, so wäre dies nicht von der Versammlungsfreiheit gedeckt.

Gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts kann der Antragsteller Beschwerde beim Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht in Lüneburg einlegen. red












2.06.2021 • 07:41 Uhr

Corona-Virus-Lage am Mittwoch: Inzidenzwert im Kreis Northeim auf Tiefststand von 30,2 - Corona-Pandemie im Rückwärtsgang

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage am heutigen Mittwoch in Niedersachsen, Südniedersachsen und im Landkreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut hat für den Landkreis Northeim soeben einen Inzidenzwert (Ansteckungen/Genesende) von 30,2 Fälle pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen mitgeteilt. Damit hat der Kreis wieder die magische Marke von 35 unterschritten. Das bedeutet weitere Lockerungen bei den Corona-Regegeln.

Die starke Abschwächung der Corona-Pandemie dokumentiert auch bei den Signalfarben der Inzidenzampel.
red/Grafiken: RKI /NDR/Gesundheitsministerium Niedersachsen










1.06.2021 • 21:28 Uhr

Illegale Grillparty am Nethestausee von der Polizei aufgelöst - 13 Corona-Verstöße auf einen Schlag

Eine unerlaubte Feier am Nethestausee bei Bad Driburg-Neuenheerse (Kreis Höxter) hat einen Polizeieinsatz und zahlreiche Corona-Anzeigen nach sich gezogen. 13 Erwachsene und mehrere Kinder waren hier zu einer Familienfeier zusammengekommen.

Zeugen wurden auf die unerlaubte Feier am See am Montag, 31. Mai, gegen 16.20 Uhr aufmerksam und verständigten die Polizei. Bei der Kontrolle trafen die Beamten 13 Erwachsene und einige Kinder an. Sie waren mit sechs Autos mit auswärtigen Kennzeichen angereist, hatten eine Schranke geöffnet, waren bis zum See vorgefahren und hatten dort einen Grill aufgebaut.

Die Polizeibeamten zogen das zuständige Ordnungsamt hinzu, welches die Personalien aufnahm und die Corona-Verstöße zur Anzeige bringen wird. Die unerlaubte Feier wurde beendet, es wurden mehrere Platzverweise ausgesprochen und Verwarngelder erhoben.

Auch in den kommenden Tagen, insbesondere zum Feiertag Fronleichnam am Donnerstag, 3. Juni, werden Ordnungsamt und Polizei im Kreis Höxter im Rahmen der Streife weiterhin die Einhaltung der Corona-Vorgaben insbesondere an den beliebten Treffpunkten und Ausflugszielen im Kreisgebiet im Blick haben. /nig










1.06.2021 • 21:24 Uhr

Harsum / Borsum: Polizei beendet illegale Baustelle und erzwingt Rückbau

Gemeinschädliche Sachbeschädigung durch nichtgenehmigte Straßenarbeiten

Am heutigen Tag erreichte die Polizei Sarstedt ein Hilfeersuchen des Ordnungs-/Bauamtes der Gemeinde Harsum (Landkreis Hildesheim). In der Ortschaft Borsum, dort in der Straße Am Anger wurde, durch einen Subunternehmer der für eine Telekommunikationsfirma Erdarbeiten durchführt, eine nichtgenehmigte Baustelle eingerichtet und die Straße aufgegraben. Dies sei in der letzten Zeit des Öfteren vorgekommen und die Gemeinde Harsum habe daraus resultierend Schwierigkeiten gehabt, bei entstandenen Folgeschäden einen Kostenpflichtigen zu ermitteln. Durch die eingesetzten Beamten konnte der Sachverhalt bestätigt werden und die Arbeiten mussten unverzüglich eingestellt und die Baustelle zurück gebaut und gesichert werden. Des Weiteren wurde ein Strafverfahren wegen Gemeinschädlicher Sachbeschädigung durch das PK Sarstedt eingeleitet.fra











1.06.2021 • 21:19 Uhr

Goslar: Führungswechsel beim Zentralen Kriminaldienst - Priebe geht, Sattler ist schon da!

Der Erste Kriminalhauptkommissar Friedrich-Wilhelm Sattler übernimmt mit heutigem Datum die kommissarische Leitung des Zentralen Kriminaldienstes (ZKD) der Polizeiinspektion Goslar.

Der 62-jährige Goslar, der vor kurzem seine Lebensarbeitszeit um ein Jahr verlängert hat und bis zuletzt die Leitung des 1. Fachkommissariats innehatte, ist damit zumindest bis auf weiteres Vorgesetzter von insgesamt rund 90 Beschäftigten.

Er löst den 43-jährigen Kriminaloberrat Christian Priebe ab, der mit gleichem Datum die Führung des Polizeikommissariats Peine übernimmt.
Für Sattler ist diese Posten nicht ungewohnt, da er von Februar bis Oktober 2018 schon einmal den ZKD geleitet hat.

Polizeidirektorin Petra Krischker, Leiterin der Polizeiinspektion Goslar lobte bei der Amtsübergabe ausdrücklich Christian Priebes hervorragende Leistungen in den vergangenen Jahren und wünschte ihm für seine neue Aufgabe viel Erfolg.

Gleichzeitig freut sie sich auf die bewährt gute Zusammenarbeit mit Friedrich-Wilhelm Sattler. "Seine Erfahrung, seine Persönlichkeit und seine Fachkompetenz weiß ich sehr zu schätzen", betont Krischker.










1.06.2021 • 21:14 Uhr

Rhüden/Bockenem: Heftiger Verkehrsunfall auf der A 7 - 81-Jähriger schwer verletzt

Am heutigen Nachmittag kam es gegen 13:45 Uhr auf der A 7, zwischen den Anschlussstellen Rhüden und Bockenem, zu einem schweren Verkehrsunfall. Beteiligt waren ein Sattelzug und ein Skoda Yeti. Während der Lkw-Fahrer leicht verletzt wurde, erlitt der Pkw-Fahrer schwere Verletzungen.

Ersten Erkenntnissen zufolge befuhren die beteiligten Fahrzeuge die A 7 in Richtung Norden. Der Sattelzug befand sich dabei auf dem rechten, der Skoda auf dem mittleren Fahrstreifen. Aus bisher ungeklärter Ursache geriet der Skoda nach rechts, touchierte mit der rechten Seite zunächst die Sattelzugmaschine, kam im weiteren Verlauf nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte anschließend gegen die Außenschutzplanke, drehte sich und kam entgegen der Fahrtrichtung auf dem Seitenstreifen zu Stehen.

Der Sattelzug geriet seinerseits ebenfalls nach rechts von der Fahrbahn ab und berührte seitlich die Außenschutzplanke. Der Fahrer lenkte vermutlich anschließend nach links dagegen, querte die Fahrbahn und kollidierte mit der Mittelschutzplanke (Betonleitwand). Dabei kippte der Sattelzug auf die Beifahrerseite, riss sich den Tank auf, fing Feuer und brannte in der Folge aus.

Der 81-jährige Skoda-Fahrer aus Weinbach in Hessen wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber verbrachte den Mann in eine Klinik nach Göttingen. Der 57-jährige Lkw-Fahrer aus Weißrussland erlitt leichte Verletzungen. Er wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus nach Goslar verbracht.

Die Autobahn musste in beide Richtungen gesperrt werden. Die Vollsperrung sowie die Unfallaufnahme dauern gegenwärtig an und werden noch eine geraume Zeit in Anspruch nehmen. Der Verkehr in Richtung Norden wird an der Anschlussstelle Rhüden von der Autobahn abgeleitet. Autofahrer in Richtung Süden müssen die Autobahn an der Anschlussstelle Bockenem verlassen. jpm











1.06.2021 • 20:39 Uhr

Gandersheimer Domfestspiele politisch: Jan Kämmerer appelliert an Ministerpräsident Stephan Weil: Helfen Sie uns! Umstrittene Vertragsinhalte für Domschauspieler/innen stoßen auf Kritik

Nein, Staffage beim Besuch des Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) am gestrigen Montag wollten sie nicht sein. Das Ensemble der Gandersheimer Domfestspiele war extra gebeten worden, bei der Visite des einflußreichen SPD-Politikers dabei zu sein. Zumal ist der Ministerpräsident Schirmherr des Theaterfestivals. Da liegt es nicht fern, sich an ihn zu wenden, wenn einem etwas Wichtiges auf dem Schauspielerherzen liegt. Jan Kämmerer war auserkoren worden, für das Ensemble zu sprechen. Und er tat das in der von ihm gewohnten Manier. Diplomatisch, präzise und leidenschaftlich gestenreich. Was der Schauspieler zu sagen hatte war zudem von der Qualität, brisant zu sein. Allgemein ging es Kämmerer, und geht es seinen Kollegen und Kolleginnen, darum aufzuzeigen, wie schlimm es wirkt und weh es tut, in der Corona-Pandemie quasi mit einem Berufsverbot belegt zu sein. In der Corona-Krise waren alle Theater geschlossen worden. Und das bedeutet finanzielle Ausfälle. Kurzarbeitergeld und Sonderzuschüsse gab es für die wenigsten. Freie Schauspieler und Schauspielerinnen hatten es noch schwerer. Und wer nicht die richtigen Einnahmeunterlagen für eine staatliche Bezuschussung beibringen konnte, der ging leer aus.

Speziell wurde Kämmerer dann bei seinem Hinweis auf die vertrackte Vertragsgestaltung für die Akteure des Gandersheimer Freilichttheaters. Sie scheinen gespickt zu sein mit umstrittenen Paragraphen. Sie besagen u.a., dass bei einem dauerhaften Ausfall des Theaters Kündigungen seitens des Arbeitgebers möglich sind, so dass dieser keine weiteren finanziellen Zuwendungen an die Schauspieler /innen zu zahlen hat. Auf diese und weitere umstrittene Bedingungen muss Kämmerer angespielt haben, als er sie kritisch andeutete. Diese Verträge seien auf Dauer nicht mehr zu akzeptieren, so seine krasse Quintessenz. Kämmerer deutete ein düsteres Szenario an: Würden diese Bedingungen nicht bald verändert, dann würde in den nächsten Jahren kein Schauspieler/in mehr in Bad Gandersheim auftreten wollen.

Kämmerer appellierte an den Schirmherrn Stephan Weil, der sehr nachdenklich zugehört hatte, den Schauspielern/innen im Rahmen seiner Einflussmöglichkeiten bei ihren Bemühungen, neue Vertragsinhalte zu bekommen, unbedingt zu helfen. Kämmerer erntete Applaus nach seinem engagierten Statement von seinen Kollegen/innen. Weil erhob sich sodann und antwortete Kämmerer. In seiner Antwort klang zunächst prinzipielles Verständnis für die Nöte der Künstler in der Zeit der Pandemie an. "Ich habe viele Gespräch geführt. Ich kenne diese Probleme. Ich kann das alles nachvollziehen." Dann verwies er auf Hilfsprogramme, Kurzarbeitergeld und Überbrückungshilfen. Der Bund hat ein Millairadenpaket an Unterstützung aufgelegt. Zum Bad Gandersheimer Spezialproblem der Vertragsgestaltung zwischen der Festspiel gGmbH und den Akteuren sagte aber äußerte sich Stephan Weil nicht.

"Sie müssen verstehen, dass ich mich da nicht einmische. Das ist nicht meine Aufgabe als Schirmherr." Und als gestandener Sozialdemokrat war es für Weil eigentlich eine Selbstverständlichkeit, gleichwohl trug er sie dem Ensemble vor: Ich bin ein Freund der Tarifautonomie. Soll heißen, die Vertragsbedingungen für einen Schauspieler /innen gehören ausgehandelt. Am besten mit Hilfe einer guten Gewerkschaft. Vielleicht liegt hier der Schlüssel für die Problemlösung. Denn wenn sich das Ensemble einig ist und sich als Gemeinschaft von einer Gewerkschaft gegenüber der Festspiele gGmbH in neue Vertragsbedingungen einbringt, könnten sich für zukünftige Akteure bei den Gandersheimer Domfestspielen vielleicht günstigere Rahmenbedingungen erkämpfen lassen als sie derzeit noch gelten.

Der Bürgschaftsidee, das Land Niedersachsen könnte bei Spielausfällen beispielsweise durch eine Pandemie die Gagen der Schauspieler/innen übernehmen, erteilte Weil übrigens eine Absage.

Aufschlussreich war zu beobachten, dass weder Festspiel-Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Schwarz, Geschäftsführer Thomas Groß und Intendant Achim Lenz es für nötig hielten, selbst Position zu den von Jan Kämmerer namens des Ensembles vorgebrachten Kritik Stellung zu beziehen. Allein die Körpersprache der drei schweigenden Verantwortlichen dürfte auf das Publikum im Saal gewirkt haben.
red

Die Bilder dokumentieren Ensemble-Sprecher Jan Kämmerer und den Ministerpräsidenten bei seiner Antwort, umgeben von Aufsichtsratsvorsitzenden Schwarz , Geschäftsführer Groß , Intendant Lenz und Bundestagskandidatin Heiligenstadt. Fotos: Fis WMG












1.06.2021 • 15:59 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: ein neuer Fall, 24 genesen - Inzidenz bei 36,3 im Kreis Northeim - Wieder zwei neue Corona-Verstorbene!

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind im Landkreis Northeim mittlerweile 2.585 (+1) Corona-Infektionen bekannt geworden. 2.263 (+24) Personen gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Das RKI hat auf seiner Seite www.rki.de/inzidenzen eine 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 36,3 (48 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen) für den Landkreis Northeim veröffentlicht ((wir berichteten).

Der 7-Tage-Inzidenz liegt heute über der maßgebenden Grenze von 35. Ein Haushalt mit beliebig vielen Personen darf sich mit zwei weiteren Personen aus einem anderen Haushalt treffen. Kinder dieser Personen bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren werden nicht eingerechnet und nicht zusammenlebende Paare gelten als ein Haushalt. Begleitpersonen/Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit werden nicht angerechnet!

Aktuell sind im Landkreis Northeim 269 (-25) akut infizierte Personen bekannt, die aus dem Raum Bad Gandersheim 26 (-2), Bodenfelde 8 (-3), Dassel 41 (0), Einbeck 52 (-6), Hardegsen 13 (0), Kalefeld 7 (0), Katlenburg-Lindau 21 (-1), Moringen 10 (0), Nörten-Hardenberg 14 (-1), Northeim 64 (-12) und Uslar 13 (0) stammen.

Leider sind mit oder an dem Virus insgesamt 53 (+2) Personen verstorben.

Mit der ersten Impfdosis wurden bisher 36.058 Personen (Stand: 31.5.2021) im Impfzentrum und 24.257 Personen (Stand 30.5.2021) bei den Hausärzten geimpft.
Eine zweite Impfdosis haben bisher 13.893 Personen (Stand: 31.5.2021) im Impfzentrum und 6.287 Personen (Stand 30.5.2021) bei den Hausärzten erhalten.
Alle weiteren Informationen rund um das Coronavirus, die Schutzimpfung sowie Testmöglichkeiten finden Sie online unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus










1.06.2021 • 15:55 Uhr

Der Einbecker Kulturbus kommt nach Holtershausen, Brunsen, und Kuventhal

Ab dem 17.Juni macht der Kulturbus Einbeck regelmäßig Station in den Dörfern Holtershausen, Brunsen und Kuventhal. Das Angebot, welches von der KVHS Northeim, dem Einbecker Bündnis für Familie e.V. und der Jugendpflege Einbeck durchgeführt wir ist durch die Förderung des BMBF und der BKJ sowie der Programme „Kulturmacht stark“ und „Künste öffnen Welten“ für alle Teilnehmenden komplett kostenlos und richtet sich an Kinder von 6 bis 14 Jahren aus Andershausen, Brunsen, Holtershausen und Kuventhal, wobei auch Kinder aus anderen Orten herzlich willkommen sind.

Jeden zweiten Donnerstagnachmittag soll unter pädagogischer Aufsicht von Frau Silke Weigel gebastelt, gemalt, gespielt und was Kindern sonst noch so Spaß macht, angeboten werden. Vor allem sind die Ideen der Kinder gefragt. Außerdem soll viel draußen unternommen werden, wo es viel zu entdecken gibt; ganz nach dem Motto:
„Kann man im Dorf vielleicht noch etwas verschönern? Was für Tierchen leben eigentlich im Bach? Kann man aus Ästen im Wald eine Hütte bauen?“
Die Teilnahme ist kostenfrei. Wegen begrenzter Teilnehmerzahl wird um Voranmeldung bei der Jugendpflege in Einbeck, Frau Mölder, 05561 916-563, oder per Mail an: nmoelder@einbeck.de gebeten. Wichtig ist vor allem wetterfeste Kleidung, die auch mal schmutzig werden darf! Die aktuell gültigen Abstands- und Hygieneregeln sind einzuhalten.

Termine bis zu den Sommerferien: Donnerstag
17. Juni, ab 16 Uhr in Holtershausen am Dorfgemeinschaftshaus
01. Juli, 16 Uhr in Brunsen am Dorfgemeinschaftshaus
15. Juli, 16 Uhr in Kuventhal am Dorfgemeinschaftshaus.

In den Sommerferien sind auch Ferienangebote mit den Kindern angedacht, wozu den Eltern rechtzeitig nähere Infos mitgeteilt werden.
In den kommenden Tagen werde in den Ortschaften noch Flyer an die Haushalte mit Kindern verteilt.

Die Jugendpflege der Stadt Einbeck und die Vertreter der jeweiligen Ortschaften freuen sich sehr, diese Spiel- und Betreuungsmöglichkeit für die Kinder anbieten zu können und hoffen, gerade nach der langen Pandemiezeit, auf rege und unbeschwerte Teilnahme.


Das Bild zeigt von links:
Walter Watermann (Ortsbürgermeister Kuventhal-Andershausen), Gerhard Mika ( Ortsbürgermeister Auf dem Berge), Marco Strohmeier ( Ortsbeauftragter von Holtershausen) , Nicole Mölder ( Jugendpflege Stadt Einbeck), Silke Weigel ( Pädagogin) und Henning Bartelt ( Ortsbeauftragter von Brunsen).











1.06.2021 • 15:52 Uhr

13. Harzer Klostersommer startet am 9. Juni

Im Kloster Michaelstein in Blankenburg (Sachsen-Anhalt) wird am 9. Juni der 13. Harzer Klostersommer digital eröffnet. Bis Ende September sind im Rahmen des Festivals in sechs im
Harz oder am Harzrand gelegenen Klöstern Dutzende Veranstaltungen geplant. Der Harzer Tourismusverband in Goslar kündigte am Dienstag unter anderem Klosterfeste und -märkte, Ausstellungen und Konzerte an. Wegen der Corona-Pandemie finden die Veranstaltungen zum Teil digital statt.

Außer dem Kloster Michaelstein sind die Klöster Brunshausen, Walkenried und Wöltingerode in Niedersachsen sowie Drübeck und Burchardi in Sachsen-Anhalt am Harzer Klostersommer beteiligt. In allen sechs Klöstern leben heute keine Mönche und Nonnen mehr. Die Gebäude werden stattdessen wirtschaftlich, kulturell oder als Museen genutzt.










1.06.2021 • 15:42 Uhr

Heckenbrand in Nörten-Hardenberg: Feuerlöscher der Nachbarn reichten nicht - Feuerwehr mit 15 Kräften im Einsatz

Die Ortsfeuerwehr Nörten-Hardenberg Mitte wurde am 01.06.2021 gegen 12:53 Uhr von der Leitstelle in Northeim zu einem Brandeinsatz alarmiert. In Nörten-Hardenberg hatte ein Gartenbesitzer vor seinem Haus Gartenarbeiten gemacht. Plötzlich brannte die vor seinem Grundstück stehende Hecke und einige kleinere Bäume und Sträucher. Sofort verständigte er über den Notruf Feuerwehr und Polizei. In der Zwischenzeit versuchte er mit einigen Nachbarn die Flammen mit Feuerlöschern zu bändige. Dieses ist ihnen aber nicht gelungen. Schon auf Anfahrt der Feuerwehr konnten sie die starke Rauchentwicklung gegenüber der Schule sehen. Sofort begaben sich nach Ankunft zwei mit Atemschutz und C-Rohr ausgerüsteten Feuerwehrleute die Flammen zu löschen. Einige der Feuerwehrleute verlegten eine Schlauchleitung von einem Unterflurhydranten zu den Einsatzfahrzeugen. Anschließend wurde mit einer Wärmebildkamera die Einsatzstelle nach weiteren Wärmequellen kontrolliert. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein größerer Schaden verhindert werden. Auch der in unmittelbar stehende Kleintransporter, konnte vor den Flammen gerettet werden. Im Einsatz waren 15 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei. Der Sachschaden konnte noch nicht ermittelt werden. Verletzt wurde niemand. hl/ Fotos: Horst Lange, Kreisfeuerwehr Northeim

















1.06.2021 • 12:00 Uhr

Razzia der Hildesheimer Polizei bei Familienclan: Ermittlungen wegen gewerbs- und bandenmäßiger Urkundenfälschun

Die Polizeiinspektion Hildesheim führt gegenwärtig mehrere Ermittlungsverfahren gegen drei Tatverdächtige wegen gewerbs- und bandenmäßiger Urkundenfälschung.
Die 22, 28 und 44 Jahre alten Männer aus Hildesheim stehen im Verdacht, Anhörungsbögen zu Verkehrsordnungswidrigkeiten von den betroffenen Fahrzeughaltern bzw. -führern erhalten und gegen Entgelt dahingehend verfälscht zu haben, dass sich die weiteren Ermittlungen gegen fiktive Personen richteten. Zwei der Tatverdächtigen sind Angehörige eines Familienclans aus Hildesheim.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hildesheim erließ das Amtsgericht Durchsuchungsbeschlüsse für die Wohnungen der Männer, um Beweismittel aufzufinden, die den Tatverdacht gegen sie erhärten. Die Beschlüsse wurden am 26 Mai 2021 umgesetzt. Neben einer unteren fünfstelligen Bargeldsumme stellten die Ermittler Beweismaterial, wie z.B. Mobiltelefone und diverse handschriftliche Aufzeichnungen und Notizen, sicher, das nun ausgewertet wird. Im Rahmen einer Zufallsbeschlagnahme wurden ferner eine Schreckschusswaffe sowie zwei Pakete mit sogenannten „Polen-Böllern" ohne Zulassung in amtliche Verwahrung genommen.

Darüber hinaus bestanden gegen die 22 und 28 Jahre alten Männer gerichtlich angeordnete Vermögensarreste aus anderen Betrugsverfahren. In diesem Zusammenhang beschlagnahmten die Ermittler zusätzlich einen oberen vierstelligen Geldbetrag sowie einen Pkw Mercedes.
Die Ermittlungen dauern an. red










1.06.2021 • 11:48 Uhr

Urteil wegen Betruges zum Nachteil von Asylbewerbern weitgehend rechtskräftig

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat ein Urteil der Strafkammer 16 des Landgerichts Hildesheim vom 30. November 2020 (Aktenzeichen: 26 KLs 21 Js 5929/18) größtenteils bestätigt. Mit der Entscheidung wurde ein heute 57 Jahre alter Mann nach 19 Hauptverhandlungstagen wegen insgesamt 26 Straftaten verurteilt.

Nach den Feststellungen der Kammer unterhielt der Mann zwischen 2015 und 2018 ein Geschäftsmodell, welches darin bestand, sich überregional insbesondere gegenüber Asylbewerbern wahrheitswidrig als Rechtsanwalt auszugeben oder wahrheitswidrig zu behaupten, die Vermittlung eines Rechtsanwalts zu übernehmen, wobei nach Zahlung einer Anwaltsgebühr bzw. eines Vorschusses keine Rechtsberatung erfolgte. In vier Fällen drohte der Angeklagte den Geschädigten für den Fall der Nichtzahlung Nachteile an, unter anderem, dass er für die Ausweisung aus Deutschland sorgen werde.

Der Angeklagte selbst hatte sich in der Hauptverhandlung nicht zur Sache eingelassen. Er wurde aufgrund der durchgeführten Beweisaufnahme schließlich wegen Betrugs in 15 Fällen, davon in 13 Fällen in Tateinheit mit Missbrauch von Berufsbezeichnungen und in sieben Fällen in Tateinheit mit Missbrauch von Titeln, wegen versuchten Betrugs in Tateinheit mit Missbrauch von Berufsbezeichnungen in drei Fällen, wegen versuchter Erpressung in vier Fällen, Beleidigung, Urkundenfälschung, Missbrauchs von Titeln und Missbrauchs von Berufsbezeichnungen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt und im Übrigen von weiteren Tatvorwürfen freigesprochen. In Höhe eines durch die Taten erlangten Betrages von 8.291,50 Euro ist die Einziehung angeordnet worden. Zudem wurde die Einziehung von mehreren Gegenständen angeordnet.

Auf die Revision des Angeklagten hat der 6. Strafsenat des BGH durch Beschluss vom 4. Mai 2021 (6 StR 170/21) die Schuldsprüche des Landgerichts bestätigt. Hinsichtlich der aufgrund dieser Schuldsprüche verhängten Strafen ist das Urteil jedoch hinsichtlich vier der insgesamt 26 Straftaten einschließlich der aus allen Einzelstrafen gebildeten Gesamtfreiheitsstrafe sowie im Hinblick auf die Einziehung von diversen Gegenständen aufgehoben worden. In dem Umfang der aufgehobenen Teile des Urteils ist die Sache nunmehr an eine andere Kammer des Landgerichts zurückverwiesen worden. Die übrige Revision des Angeklagten hat der BGH als unbegründet verworfen. Das Urteil ist daher insbesondere hinsichtlich der ergangenen Schuldsprüche rechtskräftig.

Die Aufhebung der verhängten Strafen bezog sich auf die vier festgestellten Taten der versuchten Erpressung. Zur Begründung der Entscheidung hat der Bundesgerichtshof hierzu ausgeführt, dass das Gericht nicht ausreichend thematisiert habe, ob aufgrund des bloßen Tatversuchs trotz des gewerbsmäßigen Handelns des Angeklagten nicht auch ein milderer Strafrahmen hätte in Betracht kommen können. Da für diese vier Taten insoweit geringere Strafen und daher auch eine geringere Gesamtfreiheitsstrafe in Betracht kommen könnten, sei dieser Umstand erneut zu prüfen. Soweit eine Aufhebung hinsichtlich eingezogener Gegenstände erfolgt war (u.a. Laptops, Mobiltelefone, SIM-Karten), ergab sich aus Sicht des BGH aus den Urteilsgründen nicht in ausreichender Form, dass diese zur Begehung oder Vorbereitung der Taten verwendet wurden. red











1.06.2021 • 11:46 Uhr

Puh, diese Sonne! 16-jähriger Motorradfahrer nach Blendung im Kurvenbereich gestürzt

Montagabend stürzte ein Motorradfahrer im Bereich einer Kurve zwischen Sudheim und Suterode und verletzte sich dabei leicht. Ein 16-jähriger Hardegsen befuhr mit seinem Leichtkraftrad Yamaha die Kreisstraße 414 von Sudheim in Richtung Suterode. Beim Befahren einer Kurve wurde er vermutlich durch die Sonneneinstrahlung geblendet, sodass er den Kurvenverlauf zu spät wahrnahm. Beim anschließenden Bremsmanöver kam er mit seinem Krad von der Straße ab und kollidierte mit einem Grundstückszaun.

Der junge Motorradfahrer wurde leicht verletzt mit einem Rettungswagen in ein Göttinger Krankenhaus transportiert. Am Leichtkraftrad entstand ein Sachschaden von ca. 500 Euro.köh











1.06.2021 • 11:43 Uhr

Versuchter Betrug am Computer einer 86-jährigen in Bad Gandersheim

Tatort: Bad Gandersheim, Ludolfshäuser Straße: Am Montag, 31. Mai, gegen 10 Uhr, wurde eine 86-jährige Bad Gandersheimerin telefonisch durch den Microsoft Support kontaktiert und bezüglich der Bereinigung von Computerdaten zu einer Eingabe am Computer aufgefordert. Die 86-jährge folgte der Anweisung nicht, so dass es zu keinerlei strafbaren Folgehandlungen gekommen ist.schw










1.06.2021 • 11:36 Uhr

Corona-Virus-Lage am Dienstag: Inzidenzwert im Kreis Northeim bleibt bei 36,3 hängen - Holzminden wieder im gelben Bereich - Grün ist klar dominierend

Das sind die Fakten der Corona-Virus-Lage in Niedersachsen, Südniedersachsen und damit im Landreis Northeim:

Das Robert-Koch-Institut teilt für den heutigen Dienstag offiziell folgenden Inzidenzwert für den Landkreis Northeim mit: 36,3 Fälle pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Kaum eine Veränderung gegenüber dem Vortag.

Allein die Inzidenzen im Nachbarkreis Holzminden sacken. Somit ist das Kreisgebiet aus dem roten Ampelmodus heraus. Noch sechs Landkreise in Niedersachsen sind gelb markiert; Emden weiter rot. Alle anderen Landkreise grün.

red/ Grafiken: RKI /NDR/ Gesundheitsministerium Niedersachsen












1.06.2021 • 10:28 Uhr

Uslar: Prügelszene am Neustädter Platz - 53-Jährigen krankenhausreif geschlagen

Am gestrigen Montag kam es gegen 21:45 Uhr am Neustädter Platz in Uslar laut Polizeiangaben zu einer wechselseitigen Körperverletzung zwischen einem 53-jährigen und einem 19-jährigen Mann aus Uslar. Der 53-jährige Mann wurde mit dem RTW auf Grund seiner Verletzungen in die Heliosklinik Northeim gebracht. Es wurden Strafverfahren eingeleitet.










1.06.2021 • 10:24 Uhr

Jobmaschine: Gandersheimer Domfestspie: Aushilfe Kostüm (m/w/d) gesucht!

Wer wollte schon immer mal Theaterluft schnuppern und bei den Gandersheimer Domfestspielen hinter der Bühne dabei sein? Wer bis zum 10. Juli Zeit hat, beispielsweise Schülerin/Schüler oder Studierende ist sowie Freude und Interesse an textilem Arbeiten, idealerweise auch Erfahrungen mit Kostümen und/oder Nähen hat, den suchen die Domfestspiele als Aushilfe im Bereich Kostüm. „Wichtig sind sehr hohe Zuverlässigkeit und Sorgfalt, eine schnelle Auffassungsgabe, Freude an der Arbeit mit Menschen sowie die Bereitschaft, neue Fähigkeiten zu erlernen“, sagt die Leiterin der Ausstattung bei den Gandersheimer Domfestspielen, Sandra Becker.

Zu den Aufgaben werden einfache textile Aufgaben wie Stoffe färben oder dekorieren gehören, außerdem Kostümteile im Fundus suchen und wieder zurückordnen, das Pflegen und Vorbereiten der Kostüme sowie auch die Betreuung von Vorstellungen (Kostüme an den richtigen Positionen bereitstellen, Hilfe beim An- und Ausziehen).
Die Position ist bis 10. Juli 2021 befristet. Sandra Becker motiviert ausdrücklich alle Interessierten, sich zu bewerben, selbst wenn die Stellenbeschreibung nicht ganz der eigenen Qualifikation entsprechen sollte.

Bewerbungen gehen an den Kaufmännischen Geschäftsführer der Gandersheimer Domfestspiele gemeinnützige GmbH, Thomas Groß, Stiftsfreiheit 13,37581 Bad Gandersheim, oder im PDF-Format per E-Mail an folgende Adresse: gross@gandersheimer-domfestspiele.de










1.06.2021 • 10:11 Uhr

Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim: Kein Baubeginn der Anschlussrampen "B 64 GN Ost" am heutigen 1. Juni 2021 - Einblick in Hintergründe einer Verschleppung

Es war immer groß angekündigt von den Verantwortlichen: zum heutigen 1. Juni 2021 ist der Baubeginn für ein wichtiges Verkehrsprojekt im Zusammenhang mit der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim geplant. Dabei geht es um die Anschlussrampen von der Bundesstraße 64 Gandersheim Ost. Damit soll der Autoverkehr der LAGA-Besucher sofort von der B64 direkt in den Dehneweg und damit zu den großen Parkplätzen am Dehneweg gelenkt werden. Damit würde die Innenstadt Bad Gandersheim entlastet, so ist es der Plan. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group hat sich heute an den abgeholzten Böschungen der B 64 im Umfeld des Dehneweges heute umgeschaut. Bauaktivitäten Fehlanzeige. Warum ist das so? Wieso diese Verzögerungen? Wir haben durch unserer Bau- und Verkehrsexperten "Dipl.Ing." versucht, Sachverhalte und Hintergründe auszuleuchten.

Lesen Sie seine Expertise, die speziell im Bad Gandersheimer Rathaus und auch bei den LAGA-Verantwortlichen für Nachdenklichkeit und mehr aktiveres Handeln sorgen dürfte.

"Ursprünglich sollte von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in der zweiten Märzhälfte des Jahres 2021 die Veröffentlichung der Ausschreibung für die Ergänzung des höhenungleichen Knotenpunktes erfolgen. In der Winterzeit zuvor wurde das Baufeld frei gemacht, d. h. vorhandener Bewuchs entfernt. Mit der Eröffnung des Bieterverfahrens beginnen Terminketten, die einzuhalten sind, um Bietern bei Ausschreibungen mehrere Gewerke angemessen Zeit zu geben, Angebote zu kalkulieren und abzugeben. Danach erfolgt die Submission der Angebote im Geschäftsbereich, ca. Mitte April 2021. Nach Prüfung der Angebote, wiederum mit Zeitfenster, erfolgt die Vergabe, mit wiederum Frist zur Vorbereitung seitens der beauftragten Firma. Demnach wäre Anfang Juni 2021 Baubeginn."

Auf den einschlägigen Seiten, wo Veröffentlichungen der Ausschreibungen bekannt gemacht werden war bisher nichts über diese Maßnahme des Knotenpunktausbaues zu finden, dem Vernehmen nach soll das Bieterverfahren jetzt erst beginnen, mit der Folge, dass sich die Submission auf Ende Juli 2021 verschiebt und Baubeginn vermutlich erst Anfang September 2021 sein kann.
Nach Einschätzung eines Dipl.-Ing. werden die Rampen jeweils ca. sechs Wochen Bauzeit benötigen und unter Verkehr die Knotenpunktanbindung an den Dehneweg und übrige Stadtstraßen erst im Spätherbst fertig, sodass die bituminösen Tragschichten und Fahrbahndecken ganz spät im Jahr fertiggestellt werden können. Danach muss noch die Ausstattung, LSA temporär für LaGa, Markierung und Beschilderung erfolgen, was sich dann bis unmittelbar vor Beginn der LaGa hinziehen dürfte! Die Knotenpunkergänzung ist eine Idee der Landesbehörde noch von vor 2000, damals wurde mit dem Land eine für die Stadt Bad Gandersheim sehr günstige Kostenteilung, 71 Prozent Bund u. 29 Prozent Stadt, ausgehandelt, was nur dem Umstand der Ergänzung des höhenungleichen Knotenpunktes möglich war.
Das diese Chance nicht viel früher ausgeführt wurde, ist Geschichte, nun zur LaGa und wegen der Anbindung der Schulzentren, sowie Verbrauchermärkte in der Stadt und zur Entlastung des Stadtzentrums macht die Rampenergänzung Sinn. Warum aber nun diese erneute Verzögerung im Baubeginn? Dem vernehmen nach hat die Landesbehörde auf die Stadt gewartet, weil ein Baulos für den Dehneweg mit in die Ausschreibung sollte. Das ist ein eigentlich übliches Verfahren solche Projekte als Gemeinschaftsmaßnahme auszuführen, was für die Stadt bedeutet, das kompetente Fachleute der Landesbehörde das Gemeinschaftsprojekt betreuen.
Da die Ausschreibungsunterlagen der Stadt dem vernehmen nach noch nicht fertig sind, ist der Landesbehörde dringend anzuraten, nun nicht mehr länger auf ein Wunder bei der Stadt zu warten, sondern schnellstmöglich ohne das Los der Stadt zu veröffentlichen. Irgendwann vor dem Wintereinbruch machen die Mischwerke zu und es darf auch kein Heißeinbau mehr erfolgen!

Die Bilder vom heutigen 1. Juni 2021 dokumentieren, dass die Baubeginn für die Anschlussrampen an der Bundesstraße 64 Gandersheim Ost zum Dehneweg nicht wie groß angekündigt stattgefunden hat. Einzig Bäume und Sträucher sind von den Hängen schon vor Monaten abgeholzt. Fotos: Fis WMG














1.06.2021 • 09:38 Uhr

Gandersheimer Domfestspiele: Nach schwerer Kost im Probenzentrum Ensemble in lauschigen Jungesblut-Festspiel-Biergarten eingeladen

Was für eine liebenswürdige Geste und schöner Willkommensgruß für das Ensembles der 62. Bad Gandersheimer Domfestspiele: Nach der schweren Kost beim gestrigen Besuch des niedersächsischen SPD-Vorsitzenden und Ministerpräsidenten Stephan Weil im Probenzentrum des Theaterfestivals in der Neuen Straße in Bad Gandersheim überraschte Intendant Achim Lenz mit einer Einladung: "Alle sind heute Abend von Gebhard Jungesblut, unserem Festspielwirt, in seinen Biergarten zu Essen und Trinken herzlich eingeladen."

Jungesblut hatte auch diesmal alles passend zum Publikum vorbereitet. Die Beflaggung mit den Fahnen zum Theaterereignis sorgte für die richtige Dekoration. Gut drei Dutzend Theaterakteure folgten seiner Einladung. Es wurde ein wunderbares Meeting im herrlichen Maiengrün bei plätschernder Gande. Und alle konnten sich an den kulinarischen Köstlichkeiten aus der Jungesblut-Küche erfreuen. Achim Lenz zeigte sich später namens des gesamten Ensembles dankbar für diese kleine Willkommensparty an dem lauschigen Platz. Er hatte seinem Ensemble vorher ausdrücklich "proben- und lernfrei" gegeben.red

Die Bilder dokumentieren das Ensemble im Probenzentrum des Festspiele, wo Jan Kämmerer als Sprecher Ministerpräsident Weil die wirtschaftlichen und arbeitsrechtlichen Nöte seiner Kolleginnen und Kollegen in der Corona-Krise vortrug, Weil zuhörte und dann verhalten antwortete. Das andere Bild dokumentiert den Festspiel-Biergarten beim Keglerheim Jungblut.
red/Fotos: Fis WMG












1.06.2021 • 07:45 Uhr

Endlich! Northeimer Handball Club 3. Liga Team startet wieder!!!

Kürzlich begann das 3. Liga Team des NHC mit seiner "VORvorbereitung" auf die kommende Saison 2021/22. Dieser Wiedereinstieg war möglich da die 3. Liga im Handball nach DOSB und DHB als Profiliga eingenstuft wird. In den kommenden vier Wochen soll das Team nach der langen Pause erst einmal körperlich auf die ab Anfang Juli beginnende Vorbereitung vorbereitet werden. Neben Athletik- und Laufeinheiten stehen dabei auch eine Leistungsdiagnostik im Vordergrund. Groß war die Freude in den Gesichtern der Handballer und dem Trainerteam als Carsten Barnkothe das Team kürzlich begrüßte. Mit dabei waren auch die Neuen Raffael Pogadl, Malte Sültmann und Jan-Niklas Falkenhain. Yannis Pätz ist noch nicht vollumpfänglich dabei, da er noch in Hannover ist und Joe Schuster ist noch in Gummersbach unter Vertrag und stößt daher erst Anfang Juli zum Team. Vor jedem Training steht natürlich eine entsprechende Testung an. Unterstützt wird der Northeimer HC hierbei zum einen von Apotheker Wolfram Schmidt von ApoNOM. Sein Testmobil kommt nun wöchentlich mit zwei Mitarbeitern zur Schuhwallhalle und testet Spieler und Trainer. Zum anderen kommt Doreen Windisch von der Tilch Verwaltungs GmbH und auch Dr. med. Uwe Franz unterstützt beim Testen. "Unser Dank geht daher ganz besonders an Wolfram Schmidt von ApoNOM, Sven Tilch von der Tilch Verwaltungs GmbH und Dr. Uwe Franz für Ihre tolle Unterstützung. Hoffen wir auf eine gute und rein sportliche Zukunft", heißt es in einem aktuellen Statement des Clubs. red/ok/Fotos: ok

















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