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ARCHIV

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31.03.2020 • 23:31 Uhr

Northeimer Handball Club: Miteinanderstark - wir bleiben zuhause

Statt zu ihrem letzten regulären Spiel in der Saison 2019/2020 trafen sich einige Spielerinnen der weiblichen C-Jugend am 28.März im virtuellen Trainingsraum. Was die Bayern Fußballprofis können, das können wir auch: gesagt und getan.

Pünktlich um 11.30 Uhr wählten sich die Spielerinnen in den virtuellen Trainingsraum, der vom Trainergespann Halm/Halm organsiert wurde, ein. Ob im heimischen Zimmer oder im eigenen Garten, alle traten hochmotiviert und mit entsprechendem Material die Trainingseinheit an. Nach einer kurzen Austauschphase, wie es allen so geht und ob auch fleißig die Aufgaben für die Schule bearbeitet werden/wurden, ging es auch schon los: 30 Minuten gemeinsames Workout.
Neben Mobilisations- standen auch Kräftigungsübungen auf dem Programm, bis dann spätestens beim Song „Bring Sally up“ allen die Oberschenkel brannten. Ins Workout wurden ebenfalls die Challenge-Aufgaben, mit denen das Team täglich im Kontakt ist, eingebaut.
Für alle war es das erste virtuelle Training, das aber bestimmt nicht das letzte in dieser Form gewesen sein wird.
Auch in der herausfordernden Zeit – EIN Team – die weibliche C-Jugend des NHCs.











31.03.2020 • 21:10 Uhr

Hunde müssen an die Leine - Gilt das auch für Bad Gandersheim? Wildtiere brauchen Ruhe in der Brut- und Setzzeit!

Am 1. April beginnt die Brut-, Setz und Aufzuchtzeit. In dieser Zeit dürfen Hundebesitzer ihre Vierbeiner nicht mehr frei herumlaufen lassen. Wildlebende Tierfamilien brauchen in dieser Zeit besonders viel Schutz und Ruhe.

Gesetzlich verankert ist der Leinenzwang in dem Niedersächsischen Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung (NWaldLG). Das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium (ML) bittet daher alle Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer, den Vorgaben nachzukommen und ihre Hunde bis zum 15. Juli nur noch angeleint in der freien Natur zu führen. Von der Regelung profitieren vor allem Bodenbrüter wie Ente, Gans, Rebhuhn, Fasan, Kiebitz oder Lerche, deren Brutgeschäft in diesen Tagen beginnt. Aber auch etwa Rehkitze oder kleine Häschen werden so geschützt.

Wo müssen Hundehalter anleinen?

In der freien Landschaft. Zur freien Landschaft gehören nach § 2 des NWaldLG neben den Flächen des Waldes auch die der übrigen freien Landschaft, auch wenn die Flächen innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile liegen. Da viele freilebende Tiere auch Parks und Grünanlagen, in denen keine allgemeine Leinenpflicht besteht, zur Aufzucht ihres Nachwuchses nutzen, werden Hundehalter gebeten, ihre Hunde auch in innerstädtischen Bereichen nicht frei laufen zu lassen und besonders aufmerksam zu sein.

Hier können Vierbeiner frei toben

In zahlreichen Kommunen gibt es zum Spielen und Toben mit dem Vierbeiner auch ausgewiesene Flächen, speziell für den freien Hundeauslauf. Diese können bei den Kommunen erfragt werden.

Wichtige weitere Hinweise für Hundehalter sind auf der Webseite des Landwirtschaftsministeriums zusammengefasst: www.ml.niedersachsen.de.
Foto: Fis WMG










31.03.2020 • 20:57 Uhr

Trotz gigantischer Verluste: Landesregierung stimmt Entlastung des Aufsichtsrates der Nord/LB zu

Mitglied des Aufsichtsrates ist auch Umweltstaatssekretär Frank Doods aus Einbeck-Kreiensen

In ihrer (heutigen) Sitzung hat die Niedersächsische Landesregierung der Entlastung des Aufsichtsrats der Norddeutschen Landesbank - Girozentrale - (Nord/LB) durch die Trägerversammlung zugestimmt. Mit dem heutigen Beschluss werden die Vertreter der Niedersachsen Invest GmbH (NIG) und der Hannoverschen Beteiligungsgesellschaft mbH (HanBG) ermächtigt, in der Sitzung am 24. April 2020 über die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2019 abzustimmen. Die Trägerversammlung entscheidet nach der Satzung der Bank über die Entlastung des Aufsichtsrates. Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Krise der NordLB - die mit Milliarden von Euros gestützt werden musste.

Seitens des Landes Niedersachsen gehörte dem Aufsichtsrat der Nord/LB im Geschäftsjahr 2019 Minister Reinhold Hilbers als Vorsitzender sowie Staatssekretär Frank Doods (Einbeck-Kreiensen) als ordentliches Aufsichtsratsmitglied an.

Seitens der Invest GmbH sind Staatssekretärin Doris Nordmann und die zuständige Abteilungsleiterin Dr. Anne Deter sowie von der Hannoverschen Beteiligungsgesellschaft mbH der zuständige Referatsleiter und Geschäftsführer Ulrich Böckmann in die Trägerversammlung der Nord/LB entsandt.

Das Land Niedersachsen ist über die Invest GmbH mit 45 Prozent und über die Hannoversche Beteiligungsgesellschaft mbH mit knapp 7,98 Prozent größter Träger der Nord/LB. Die zwei vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband e.V. gegründeten Gesellschaften FIDES Delta und FIDES Gamma tragen jeweils 13,35 Prozent der Bank. Daneben sind der Niedersächsische Sparkassen- und Giroverband, das Land Sachsen-Anhalt, der Sparkassenbeteiligungsverband Sachsen-Anhalt sowie der Sparkassenbeteiligungszweckverband Mecklenburg-Vorpommern Träger der Bank. red











31.03.2020 • 20:47 Uhr

Bestellung von 150.000 Schutzmasken eingetroffen -Notfallreserve des Landes für medizinische Einrichtungen reserviert - Warten auf 1,4 Millionen bestellter Schutzmasken

Das Land Niedersachsen hat am (heutigen) Dienstag eine Teillieferung von 150.000 medizinischen Schutzmasken erhalten. Die Bestellung war am 1. März aufgegeben worden. Ursprünglich waren 320.000 Masken bestellt worden. „Diese Teillieferung ist hoch willkommen. Gleichzeitig muss man festhalten, dass sie den tatsächlichen Bedarf bei weitem nicht decken kann. Es herrscht überall in Europa ein eklatanter Mangel", erklärte Gesundheits-Staatssekretär Heiger Scholz, der den Corona-Krisenstab der Landesregierung leitet. Auf eine weitere Lieferung von 1,4 Millionen bestellter medizinischer Schutzmasken wartet das Land noch.

Vor Journalisten in Hannover machte Scholz zudem deutlich, dass die vorhandenen medizinischen Schutzmasken sehr gezielt eingesetzt werden müssten. „Sie gehen dorthin, wo sie am allernötigsten gebraucht werden: dort, wo Corona-Patienten behandelt werden." Einer Maskenpflicht für die Bevölkerung, wie sie derzeit diskutiert wird, erteilte Scholz eine deutliche Absage: „Wer jetzt propagiert, alle sollen mit einer medizinischen Maske in der Öffentlichkeit herumlaufen, der gefährdet die Gesundheitsversorgung in diesem Land."

Mundschutze aus Papier oder selbstgenähte Schutztücher bewahren die Trägerin oder den Träger nicht vor einer Infektion. Ein positiver Effekt stellt sich lediglich dann ein, wenn unwissentlich Infizierte durch einen solchen einfachen Mundschutz eine Tröpfchenübertragung des Krankheitserregers auf andere Mitmenschen verhindern. „Dafür müssen aber die wenigen wichtigen medizinischen Mundschutze nicht verschwendet werden", sagte Scholz.

Mit den heute gelieferten 150.000 medizinischen Schutzmasken erhält das Land erst einmal Ersatz für die Notfallbestände, die in den vergangenen Tagen auf dem Wege der Amtshilfe an Kommunen herausgegeben worden waren. Aus diesem Bestand deckt das Land ausschließlich akute Notfallbedarfe. Ein solcher Fall liegt nur dann vor, wenn Krankenhäuser, Rettungsdienste, Pflegeeinrichtungen sowie sonstige medizinische und soziale Einrichtungen ihren Betrieb nur noch für eine Woche oder weniger aufrechterhalten können. Dieses müssen sie ihrer kommunalen Katastrophenschutzbehörde anzeigen, die dann ein Amtshilfeersuchen bei der zuständigen Stelle beim Land stellen kann. In dem Amtshilfeersuchen muss belegt sein, dass zuvor ernsthaft und nachweislich eigene Beschaffungsbemühungen unternommen worden sind.

Zwei Mal täglich werden die vorliegenden Anträge der Katastrophenschutzbehörden der Landkreise, kreisfreien Städte und der Region Hannover gesichtet und priorisiert. Die Verteilung des Materials erfolgt nach Dringlichkeit. Das Kompetenzzentrum im Innenministerium hat bislang 125 Amtshilfeersuchen ganz oder teilweise bedienen können (Stand: Dienstag 14:00 Uhr).

red/fis/Fotos: Symbolbild












31.03.2020 • 18:08 Uhr

„Großer Beitrag der Mannschaft“: 96-Team verzichtet auf Gehalt

Starkes Zeichen an die Mitarbeiter von Hannover 96: Die Mannschaft der Roten wird in der durch die Coronakrise angespannten wirtschaftlichen Situation für den Klub auf Teile des Gehalts verzichten.
Das ist das Ergebnis eines abschließenden Gesprächs zwischen der Klubführung und dem Mannschaftsrats des Profiteams von Hannover 96. Auch der Sportliche Leiter Gerhard Zuber sowie Chefcoach Kenan Kocak schließen sich dem Gehaltsverzicht an. Dieser ist zweckgebunden und dient dazu, einen Beitrag zur Sicherung der Arbeitsplätze der Klubmitarbeiter beizusteuern.
Gerhard Zuber: „Das ist ein großer Beitrag der Mannschaft, der zeigt, dass die 96-Familie zusammenhält – und zwar nicht nur in guten, sondern auch in schwierigen Zeiten.“
96-Kapitän Marvin Bakalorz: „Es war uns ein großes Bedürfnis, uns solidarisch mit den vielen Mitarbeitern zu zeigen. Wir haben in der Mannschaft heute und in den vergangenen Tagen mehrere Ideen und Modelle diskutiert und uns dann gemeinsam mit der Klubführung, Gerry Zuber und Kenan Kocak für diese Lösung entschieden.“
Hannover 96 wird diese kritische Situation meistern. Das geht nur Hand in Hand, indem Mannschaft, Mitarbeiter, Sponsoren und Fans zusammenhalten.
red/fis










31.03.2020 • 18:06 Uhr

Tolles Programm: Donnerstag ist bei 96 großer „Kinder- & Familientag“ - Per Video ins Wohnzimmer


Für alle Kinder, die angesichts der Schließungen von Schulen und Kitas in der Coronakrise derzeit von ihren Eltern zuhause betreut werden, hat sich Hannover 96 etwas ganz Besonderes überlegt. Gemeinsam mit EDDIs-KIDS-Hauptpartner REWE veranstaltet der Klub nun unter dem Motto #96atHome an den nächsten beiden Donnerstagen jeweils den großen „Kinder- & Familientag“ – ein tolles und vielfältiges Mitmachprogramm, das kostenlos per Videoübertragung ins heimische Wohnzimmer gebracht wird.

96-KIDS-Maskottchen EDDI und sein Team haben sich einen Stundenplan mit vier verschiedenen rund 30-minütigen Programmpunkten ausgedacht, die perfekt zum Mitmachen geeignet sind. Auf dem YouTube-Channel, der Facebook-Seite und der Website von Hannover 96 wird am kompletten Donnerstag, dem
2. April, von 9 Uhr bis 16.30 Uhr ein Livestream abrufbar sein, in dem all diese Inhalte einfach und kindgerecht vermittelt werden:
• 9 Uhr: Morgensport mit Timo Rosenberg
• 11 Uhr: Basteln mit EDDIs KIDS
• 14 Uhr: Heimtraining mit der 96-Akademie
• 16 Uhr: 96-Fußballschule für zuhause

Los geht es um 9 Uhr am Morgen mit einer kleinen Frühsport- Runde, bei der sowohl Kinder als auch Eltern mitmachen können. Geleitet wird die kleine Einheit, die ganz einfach in den eigenen vier Wänden stattfinden kann, von keinem Geringeren als Timo
Rosenberg. Der 96-Reha- und Athletiktrainer bringt sonst das 96- Profiteam zum Schwitzen, für den „Kinder- & Familientag“ hat er sich eigens ein kindgerechtes Workout ausgedacht.

Nach einer kurzen Pause werden um 11 Uhr Stifte und Schere gezückt. Dann heißt es: Bastelspaß mit EDDI. Nun ja, das 96-KIDS- Maskottchen selbst ist nicht gerade für seine Fingerfertigkeit bekannt, aber dafür hat EDDI ja ein super Team, das den Kindern einfach und verständlich erklären kann, welche Schritte nacheinander erfolgen müssen, um ein fantastisches Bastelergebnis zu erhalten.

Nach der Mittagspause steht um 14 Uhr das Heimtraining mit der 96-Akademie auf dem Plan. Dabei wird allerdings nicht gekickt, denn es geht darum, den Kopf zu trainieren. Martin Glaese, der das Scouting der 96-Nachwuchsschmiede von der U10 bis zur U14 koordiniert, gibt den Kids jede Menge spaßige Bewegungsaufgaben, die den Kopf fordern und dazu dienen, die kognitiven Fähigkeiten zu verbessern. Ein spannendes Programm, das viele Kids so aus ihren Heimatvereinen vielleicht noch nicht kennen.

Zum Abschluss rollt dann am 16 Uhr beim Techniktraining mit der 96-Fußballschule schließlich auch der Ball. Michael Wolf, einer der Cheftrainer der 96-Fußballschule, hat sich wohnzimmergerechte Übungen überlegt, bei denen bis auf Ball und Socken nichts weiter benötigt wird. Die Kids erleben ein fußballspezifisches Training auf engstem Raum.

„Mit unserem ‚Kinder- & Familientag‘ stehen wir zu unseren Werten: Auch in der Krise, in der vieles etwas anders abläuft als zuvor, lassen wir unsere kleinen Fans und ihre Eltern – getreu unserem 96-Motto – niemals allein“, erklärt Josip Grbavac, der als Bereichsleiter Marketing die Aktivitäten von EDDIs KIDS und der 96- Fußballschule verantwortet. „Zuhause zu bleiben, das ist gerade ein Gebot, das wir alle befolgen müssen. Wir haben einen Stundenplan gestaltet, mit dem die Kinder einfach und verständlich virtuell an die Hand genommen werden. Ein abwechslungsreicher 96-Tag ist garantiert – und das komplett kostenfrei.“

Arne Kübek, Leiter der 96-Fußballschule, ergänzt: „Bereichsübergreifend haben wir uns ein buntes Programm ausgedacht, das den kleinen Fans ganz sicher jede Menge Spaß macht und bei dem sie auf jeden Fall auch etwas lernen werden.“
Überstützt wird der „Kinder- & Familientag“ von EDDIs-KIDS- Hauptpartner REWE, der in der HDI Arena auch den Familienblock auf der Südtribüne präsentiert. Der Aktionstag soll kein Einzelevent bleiben. Auch in der Folgewoche steht der Donnerstag ganz im Zeichen der kleinen 96-Fans.
red/fis/Fotos: Hannover 96










31.03.2020 • 17:52 Uhr

Einschränkungen durch Corona-Schutzmaßnahmen: Die meisten halten sich an die Regeln

Fachbereich Ordnung beim Landkreis Northeim stellt aber auch immer wieder Verstöße fest

Seit Mitte März gelten im ganzen Bundesland und damit auch im Landkreis Northeim starke Einschränkungen des öffentlichen Lebens, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Die meisten halten sich an die neuen Regeln. Das stellt soeben die Northeimer Kreisverwaltung fest. Weiter erklärt sie soeben in einer ersten Bilanz der Woche mit den gravierenden Einschnitten in die persönlichen Freiheiten:

Spätestens seit der Allgemeinverfügung des Landes Niedersachsen vom 23.März 2020 sind auch persönliche Kontakte massiv eingeschränkt worden, um einen unkontrollierten Anstieg der Fallzahlen zu verhindern und das Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten. Die Allgemeinverfügung ist am 27.März 2020 durch die Niedersächsische Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte anlässlich der Conora-Pandemie ersetzt worden. Sie regelt die Beschränkung von sozialen Kontakten und umfasst unter anderem die Regelungen zum Aufenthalt im öffentlichen Raum, die Beschränkung auf eine Höchstzahl von zwei Personen und die Schließungen von weiteren gewerblichen Einrichtungen.

Diese Beschränkungen werden von den Menschen im Landkreis Northeim überwiegend gut eingehalten. „Die Bereitschaft, an den Schutzmaßnahmen mitzuwirken, ist hoch“, zieht Jan-Christopher Linck, Leiter des Fachbereiches für Ordnung und Vergabe, ein Resümee der vergangenen sieben Tage. „Der überwiegende Teil der Bevölkerung reagiert aufgeschlossen und folgt umgehend unseren Hinweisen. Mit einem freundlichen Wort und Erklärungen für die Maßnahmen erreicht man die Menschen am besten und entsprechende Erfahrungen machen die Kollegen im Außendienst.“ Gelegentlich komme es zu Diskussionen mit Bürgerinnen und Bürgern - leider überwiegend mit Menschen aus der eigentlichen Risikogruppe, den über 60-Jährigen. Zum Glück handele es sich hierbei aber wirklich um Ausnahmen, so der Fachbereichsleiter weiter.

Allerdings können die Ordnungsbediensteten des Landkreises immer wieder auch Verstöße feststellen. So hat der Ordnungsaußendienst bei Kontrollfahrten mitbekommen, dass eine Eisdiele im Kreisgebiet geöffnet hatte. Zur Unterstützung wurde die Polizei benachrichtigt, die die Personalien der Mitarbeiter aufnahm und den Betreiber kontaktierte. Dieser gab zunächst an, die Auskunft erhalten zu haben, dass Eisdielen öffnen dürften, konkretisieren konnte er dies allerdings nicht. Die Sachlage in diesem Fall eindeutig: Eiscafés sind wie Bars, Clubs und Diskotheken für den Publikumsverkehr geschlossen. Dies gilt zwar grundsätzlich auch für Restaurants, Imbisse und die Systemgastronomie, hier sind aber Ausnahmeregelegungen für den Außerhausverkauf eingeräumt. Hintergrund ist Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung mit Essen - eine Eisdiele ist hierfür nicht relevant. Dies geht aus der Allgemeinverfügung des Landkreises vom 20. März 2020 hervor. Der Ordnungsaußendienst des Landkreises und die Polizei haben die Schließung der Eisdiele veranlasst. Daran hat sich der Besitzer seitdem auch gehalten, wie weitere Kontrollen ergaben. Auf ihn kommt nun ein Bußgeldverfahren zu. Darüber hinaus wurde auch für ein Elektrofachgeschäft im Kreisgebiet ein Bußgeld verhängt, weil der Verkaufsraum für Publikumsverkehr geöffnet war. Vom vergangenen Wochenende liegen zudem mehrere Anzeigen vor, unter anderem weil sich Menschen zum Konsumieren von Alkohol, Familien zum Spielen oder Personen in größeren Gruppen getroffen haben.

Verstöße gegen die Auflagen der Behörden sind kein Kavaliersdelikt. Die Einhaltung der Kontaktbeschränkungen wird von der Polizei und den Ordnungsbehörden konsequent durchgesetzt und kontrolliert. Verstöße werden mit Bußgeldern von bis zu maximal 25.000 Euro geahndet, schwere Verstöße werden strafrechtlich verfolgt und können mit einer Freiheits- oder Geldstrafe geahndet werden.

„Wir können diese Krise nur gemeinsam überwinden. Deshalb freue ich mich sehr, dass der Großteil der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Northeim sich an die mitunter schmerzlichen Regeln hält und beispielsweise auf Besuche bei Verwandten verzichtet. Ihnen allen danke ich für Ihre Unterstützung“, sagt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. „An diejenigen, die das noch nicht tun, möchte ich dringend appellieren, unverzüglich alle Kontakte und auch Geschäftstätigkeiten entsprechend der Vorgaben einzuschränken – zum Schutz aller Menschen im Landkreis Northeim und darüber hinaus.“ lpd










31.03.2020 • 15:55 Uhr

Heimische Wirtschaft: Wehe-Bau gibt mächtig Gas! In Rekordzeit Fundament für neues Gesundheitszentrum in Eisen und Beton geschaffen

Gestern noch eine gigantische Stahlmatte mit tonnenschwerem Eisengittern. Heute von morgens 6.30 Uhr bis heute Nachmittag ist die 20 Zentimeter hohe Betonplatte für das Fundament des neuen Gesundheitszentrums "Sportstadt" in der Marienstraße in Bad Gandersheim gegossen worden. Zeitweise waren ein Dutzend Männer von der Firma "Wehe Bau" und SIBO-Beton im Dauereinsatz. Stundenlang rollten die gelbblauen Betonmischer aus den Werken bei Alfeld und Northeim Richtung Bad Gandersheim. Ein extra für die Betonaufbringung Eingesetzes Pumpaggregat beförderte den Beton über sein schwenkbares Rohr auf die gesamte Fundamentfläche. Die Männer vom Bau verteilten die flüssige Masse mit Harken. Mit einem Rüttler wurden letzte Luftblasen aus dem Beton gerüttelt. Dann musste die Fläche glatt gestrichen werden. Alles verlief so wie geplant. "Fantastischen Arbeit, wie das hier flutscht!", freute sich Tobias Reinecke, Investor und Betreiber der "Sportstadt" und heute beim Beton-Finale den ganzen Tag mit auf der Baustelle. Das Beste: Eigentlich hatte Bauunternehmer Antonio Wehe erst in der Woche vor Ostern das Einbringen des Betons vorgesehen. "Aber wir sind bestens in der Zeit. Also konnten wir heute schon loslegen!" Dem professionellen Einsatz seiner Mannschaft mit seinem Vater Wolfgang Wehe ist es sicherlich zu danken, dass dieser erste wichtige Bauabschnitt in einer rekordverdächtigen Zeit ohne Hindernisse abgewickelt werden konnten.
red/fis/Fotos: Video: Thomas Fischer
















31.03.2020 • 15:42 Uhr

Heimische Wirtschaft: Wehe-Bau gibt mächtig Gas! In Rekordzeit Fundament für neues Gesundheitszentrum "Sportstadt"












31.03.2020 • 15:38 Uhr

Land beschließt Strategie für die neue EU-Förderperiode ab 2021

Das Kabinett hat in seiner Sitzung am (heutigen) Dienstag die strategische Ausrichtung des Landes für die neue EU-Förderperiode 2021 bis 2027 beschlossen. Den vom Ministerium für Bundes und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung vorgelegten Entwurf für eine EU-Förderstrategie hatte die Landesregierung im Dezember 2019 verabschiedet und zur Verbandsanhörung freigegeben. Die kommunalen Spitzenverbände tragen die Ausrichtung der EU-Förderstrategie der Landesregierung ausdrücklich mit. Die vorgebrachten Anliegen beziehen sich vor allem auf die Ausgestaltung der operationellen Programme und die Umsetzung der einzelnen Richtlinien, so dass die Strategie nun in unveränderter Form vom Kabinett beschlossen werden konnte. Ziel ist es, trotz der voraussichtlich erheblich geringer ausfallenden EU-Mittel ab 2021 eine weiterhin erfolgreiche EU-Förderung von Projekten in allen Teilen des Landes zu gewährleisten. Hierzu hatte sich das Kabinett zur Steigerung der Effektivität auf eine Priorisierung des Mitteleinsatzes auf drei grundsätzliche Förderziele geeinigt:
1. Niedersachsen investiert in einen innovativen und intelligenten wirtschaftlichen Wandel auf der Grundlage nachhaltiger Bildung und Forschung.
2. Niedersachsen investiert in seine Umwelt und in den Klimaschutz.
3. Niedersachsen investiert in die Zukunftsfähigkeit seiner Regionen sowie in Chancengerechtigkeit und Teilhabe.

„Ich freue mich über die positiven Rückmeldungen der kommunalen Spitzenverbände, die unseren neuen Weg ausdrücklich unterstützen, ressortübergreifend Prioritäten festzulegen und strategische Ziele für die drei Förderfonds Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), Europäischer Sozialfonds (ESF) und Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) zu erarbeiten", so Regionalministerin Birgit Honé. „Mit der heute verabschiedeten Strategie wird die Landesregierung alle Möglichkeiten nutzen, um die drei strategischen Ziele für Niedersachsen künftig ressort- und fondsübergreifend zu verfolgen. Umso wichtiger wird es nun sein, in der Aufstellung der operationellen Programme eine deutliche Konzentration und Schwerpunktsetzung voranzutreiben - wie sie auch explizit von den kommunalen Spitzenverbänden gefordert wurde."

Mit der nunmehr beschlossenen EU-Förderstrategie 2021 bis 2027 verlässt Niedersachsen die bisherige Praxis, nach der sich die Aufstellung von Förderprogrammen und die Vergabe von Fördermitteln in strikt voneinander getrennten Säulen vollzogen. Zukünftig sollen die EFRE- und ESF-Mittel mittels einer koordinierten Förderung über Fach- und Ressortgrenzen hinweg noch effizienter eingesetzt werden. Dies ist umso wichtiger, da sich abzeichnet, dass Niedersachsen für die Jahre 2021 bis 2027 deutlich weniger EU-Fördermittel erhalten wird als in der laufenden Förderperiode 2014 bis 2020. Die Gründe liegen vor allem in neuen Aufgaben im Haushalt der Europäischen Union sowie in den wegbrechenden britischen Mitgliedsbeiträgen. Bei knapperen Mitteln muss die Regionalförderung vor Ort umso effizienter und zielgerichteter organisiert werden. Honé: „Mit der EU-Förderstrategie 2021 bis 2027 ist Niedersachsen für die kommende Förderperiode bestens aufgestellt."red/fis












31.03.2020 • 15:34 Uhr

Einbruch in Northeimer Fanartikelshop: Bettwäsche und Trikots vom BvB und Bayern gestohlen

In der Nacht von Montag auf Dienstag ist ein Unbekannter in den Fanartikelshop in der Sonnenpassage in Northeim, Alte Poststraße, eingebrochen. Um in das Geschäft zu gelangen, wurde die gläserne Eingangstür komplett zerstört. Gestohlen wurden Bettwäsche und Trikots verschiedener Sportvereine von bislang unbekanntem Wert. An der zerstörten Eingangstür entstand ein Schaden von ca. 1500 Euro.

Das 2. Fachkommissariat der PI Northeim hat die Ermittlungen aufgenommen. Sachdienliche Hinweise, die zur Aufklärung der Tat beitragen können, werden unter der Telefonnummer 05551- 70050 entgegengenommen.köh











31.03.2020 • 14:18 Uhr

4.348 Corona-Infizierte in Niedersachsen - 153 Fälle in Hildesheim, Göttingen 165 und Goslar 58

Heute um 13 Uhr wurden für Niedersachsen 4.348 laborgetestete Corona-Infizierte amtlich bekanntgegeben. Für die Landkreis in Südniedersachsen weist diese Statistik nachfolgende Fallzahlen aus: Goslar 53, Hildesheim 153, Göttingen 165 und Holzminden 56. Alle weiteren Fakten bitte der heutigen Statistik entnehmen.


Fälle, Anzahl Fälle pro 100.000
Einwohner verstorbene Fälle, Anzahl
LK Ammerland 79 (+2) 63,3 1 (+1)
LK Aurich 52 (+8) 27,3 2 (+2)
LK Celle 88 (+15) 49,2 0
LK Cloppenburg 34 (+7) 19,8 0
LK Cuxhaven 55 (+6) 27,7 0
LK Diepholz 142 (+28) 65,3 1 (+1)
LK Emsland 141 (+6) 43,1 2
LK Friesland 12 (+2) 12,1 0
LK Gifhorn 60 34,0 0
LK Goslar 58 (+7) 42,4 1 (+1)
LK Grafschaft Bentheim 86 (+6) 62,7 1
LK Göttingen 165 (+7) 50,3 0
LK Hameln-Pyrmont 56 (+8) 37,7 1 (+1)
LK Harburg 159 (+4) 62,6 1
LK Heidekreis 28 (+3) 19,9 0
LK Helmstedt 60 (+4) 65,7 0
LK Hildesheim 153 (+3) 55,4 0
LK Holzminden 56 (+9) 79,2 0
LK Leer 38 (+15) 22,2 1
LK Lüchow-Dannenberg 8 16,5 0
LK Lüneburg 84 (+2) 45,6 0
LK Nienburg (Weser) 28 23,0 0
LK Northeim 39 (+6) 29,4 0
LK Oldenburg 108 (+10) 82,3 1 (+1)
LK Osnabrück 322 (+19) 89,8 2 (+1)
LK Osterholz 49 (+10) 43,0 0
LK Peine 61 45,3 0
LK Rotenburg (Wümme) 50 (+1) 30,5 1
LK Schaumburg 53 (+1) 33,6 0
LK Stade 117 (+2) 57,3 0
LK Uelzen 21 (+1) 22,7 0
LK Vechta 169 (+24) 118,5 1
LK Verden 58 (+1) 42,3 0
LK Wesermarsch 39 44,0 0
LK Wittmund 15 (+1) 26,3 0
LK Wolfenbüttel 36 (+1) 30,0 0
Region Hannover 859 (+73) 74,3 5 (+1)
SK Braunschweig 148 (+4) 59,5 1 (+1)
SK Delmenhorst 20 (+1) 25,8 1
SK Emden 8 (+1) 16,0 0
SK Oldenburg 81 48,0 0
SK Osnabrück 230 (+19) 139,9 1
SK Salzgitter 53 (+3) 50,8 1
SK Wilhelmshaven 7 (+1) 9,2 0
SK Wolfsburg 163 (+1) 131,0 18
Niedersachsen gesamt 4348 (+322) 54,4 43 (+10)

red/Quelle: Landesgesundheitsamt/Gesundheitsministerium











31.03.2020 • 14:00 Uhr

Naturschützer Besiegel nimmt sich Lobbyisten und Querulanten von Garmissen und Eberl vor - BUND Kreisgruppe begrüßt geplante Ausweisung neuer Naturschutzgebiete

Die BUND-Kreisgruppe Northeim begrüßt die jetzt endlich vorgesehene, lange umstrittene Ausweisung der restlichen Flora-Fauna Habitat-Gebiete (FFH-) als Naturschutzgebiete (NSG). Das geht aus einer soeben von BUND-Vorstand Jürgen Besiegel veröffentlichten Stellungnahme hervor. In dem Statement kritisiert Besiegel die Kreistagsabgeordneten Dr. Bernd von Garmissen (CDU) und Dr. Christian Eberl (FDP), bezeichnete sie als Lobbyisten und Querulanten wenn es um nachhaltige Interessen pro Umwelt- und Naturschutz geht..

Besiegel: Die FFH-Gebiete zielen darauf ab, „einen günstigen Erhaltungszustand der natürlichen Lebensräume und wildlebenden Tier- und Pflanzenarten von gemeinschaftlichem Interesse zu bewahren oder wiederherzustellen“, so die entsprechende EU-Richtlinie. Natur und Umwelt vor Ort haben diese positive Entscheidung letztendlich auch den Querulanten gewisser Lobbygruppen zu verdanken, die auch im eigenen ökonomischen Interesse mit keiner der erarbeiteten Schutzverordnungen zufrieden waren. Bereits vor ca. zwei Jahren hatte die Untere Naturschutzbehörde (UNB) NSG-Entwürfe für nahezu alle schon vor vielen Jahren festgelegten FFH-Gebiete erarbeitet. Auch dies bereits u. a. wegen Personalmangels verspätet und unter dem Druck der EU, denn eigentlich sollten die Gebiete bereits vor zehn Jahren durch entsprechende Verordnungen geschützt werden. Der in NSGs vorgesehene optimale Schutz von Natur und Umwelt passte aber u. a. den beiden Lobbyvertretern Garmissen (Landwirtschaft) und Eberl (Forstwirtschaft) nicht in den Kram und so intervenierten sie bei der Landrätin Frau Klinkert Kittel. Diese ließ die Entwürfe daraufhin eilig in der Schublade verschwinden und die UNB wurde beauftragt, neue Entwürfe für weniger strenge Landschaftsschutzgebiete (LSG) abzufassen. Da solche Entwürfe aber nicht über Nacht geschrieben werden können und auch zwischenzeitlich vereinbarte Kompromisse immer wieder in Frage gestellt worden, können die Texte nicht im bereits mehrfach verlängerten Zeitrahmen vorgelegt werden. Die von der EU angekündigten Strafzahlungen in 6-stelliger Höhe drohte das Land jetzt an die im großen Zeitverzug befindlichen Landkreisen weiter zu geben. Um diesen, auch dem Steuerzahler nicht zu vermittelten Ausgaben zu entgehen, werden jetzt schnell wieder die ursprünglichen Konzepte für Naturschutzgebiete aus der Schublade geholt. Das dieses Vorgehen Herrn Eberl und Freunden auch bezüglich der dargestellten Entwicklung ein Dorn im Auge ist, überrascht nicht. Doch die selbst inszenierte Verzögerung jetzt mit fadenscheinigen Argumenten anderen in die Schuhe zu schieben und fragwürdige Schutzbehauptungen in den Raum zu stellen kann auch als Unverschämtheit bezeichnet werden. Als populistische Stimmungsmache gegen die NSG-Ausweisungen muss das ständig vorgebrachte „Betretungsgebot“ interpretiert werden.
1. Ist der allergrößte Teil des Waldes weiterhin querfeldein zu nutzen (Solling-Wälder ca. 45.000 ha / vorgesehene NSG ca 4.000 ha) und
2. müssen wir der Natur auch Räume für eine möglichst ungestörte Entwicklung überlassen.
Ob die mit Kreistagsmehrheit ausgewiesene Schutzgebietsverordnung Weper, Gladeberg, Aschenburg mit einer Fragmentierung in 2/3 LSG und 1/3 NSG gerade auf dem schmalen Höhenzugstreifen zwischen Fredelsloh und Harste im Sinne der EU einer juristischen und ökologischen Prüfung stand hält, wäre sicherlich noch zu prüfen!
 red










31.03.2020 • 13:40 Uhr

In Corona-Virus-Krisenzeiten: Botschaften am Zaun - "Danke" und "Wir bleiben zuhause"

Wie in diesen Corona-Virus-Krisentagen Zeichen des Mitgefühls, des Dankes, der Angst und Hoffnung zeigen? Medial ist das derzeit einiges an Botschaften vor allem digital unterwegs. Eine sehr unkonventionelle und mal nicht digitale Mitteilung haben die Reporter der Fis Work Media Group in der Bismarckstraße im südniedersächsischen staatlich anerkannten Heilbad Bad Gandersheim entdeckt. Von Kinderhand gemalt, so etwas wie eine Zaun-Zeitung: Der böse Corona Virus als Comicfigur. Wichtiger die bunten zwei Botschaften: "Danke" für diejenigen, die jetzt arbeiten müssen. Appell und Bitte an alle anderen: "Bleibt zuhause".
red/Fotos: Nicole Klawitter
















31.03.2020 • 13:17 Uhr

Evangelischer Bischof Meister bestürzt über zwölf Corona-Tote in Pflegeheim der Diakonie

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und der hannoversche Landesbischof Ralf Meister haben sich bestürzt über die hohe Zahl von Todesfällen in einem Wolfsburger Pflegeheim für Demenzkranke infolge der Corona-Pandemie gezeigt. "Wir alle blicken mit Anteilnahme und großer Sorge nach Wolfsburg", sagte Weil am Sonnabend in Hannover. In dem Pflegeheim der Diakonie, dem Hanns-Lilje-Heim, waren in den vergangenen Tagen zwölf Bewohner infolge der Covid-19-Erkrankung gestorben. Der evangelische Bischof Meister sagte: "Ich bin erschüttert und tieftraurig. Mein Mitgefühl ist bei den Angehörigen der Verstorbenen."

Nach Angaben der Stadt Wolfsburg wurden in dem Heim insgesamt 72 Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet. Das Haus hat nach Diakonie-Angaben insgesamt 165 Plätze. Infizierte und gesunde Bewohner wurden nach Etagen strikt voneinander getrennt, um weitere Ansteckungen zu vermeiden.

Der Krisenstab der Stadt hatte zunächst veranlasst, einen Teil der hochbetagten Menschen zu evakuieren und in einem Hotel unterzubringen. Nach weiterer Abwägung entschieden sich die Verantwortlichen jedoch dazu, die Bewohner in ihren gewohnten Umfeld zu belassen. Einige der Infizierten wurden in eine Klinik gebracht. Einige der Verstorbenen hätten vor ihrem Tod keine Symptome von Covid-19 gezeigt, hieß es.

Weil auf Vorsichtsmaßnahmen in Seniorenheimen nicht angemessen und sofort reagiert wurde hat Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann allen Pflegeeinrichtungen (privaten und kirchlichen und staatlichen) ein striktes Aufnahmeverbot von neuen Bewohnern/innen auferlegt. red/epd










31.03.2020 • 13:08 Uhr

Als es noch möglich war: Letztes FDP-Treffen vor der Corona-Kontaksperre - Gero Hocker mit Landwirten in Moringen

Bundestagsabgeordneter Gero Hocker (FDP) stellt sich den Fragen der Landwirte und fordert zum Mitmachen auf!

Grüne Kreuze an Feldrändern, Trecker-Demos vor dem Landtag. Anlässlich der immer größeren Unzufriedenheit mit der aktuellen Landwirtschaftspolitik, lud der FDP- Landtagsabgeordnete Christian Grascha aus Einbeck zu einer Veranstaltung mit dem landwirtschaftspolitischen Sprecher der FDP Bundestagsfraktion Gero Hocker in das Gasthaus „Drei Kronen“, in Moringen ein. Damals ging das noch. Gleich nach dem FDP-Meeting wurden auch politische Veranstaltungen verboten. Kontaktsperre. Mehr als zwei Personen dürfen sich nicht "versammeln".

Zurück zu dem letzten FDP-Treffen unter anderen (freien) Bedingungen:
Unter dem Titel: „Neue Herausforderungen – Wertschätzung statt Bashing“, gab es einen sehr lebhaften Abend,- voller spannender Diskussionen.
Nach einer kurzen Einleitung in das Thema durch Landwirt und Vorstandsmitglied im FDP- Kreisvorstand Bernd Bundstein aus Moringen, hielt der landwirtschaftspolitische Sprecher der FDP Bundestagsfraktion Gero Hocker einen Vortrag zu den aktuellen Problemen der Landwirtschaft und traf dort auf große Zustimmung. Gero Hocker betonte, man dürfe die Landwirtschaft auf keinen Fall im Stich lassen und müsse sachlich fundierte Maßnahmen gemeinsam mit den Landwirten beschließen, um die Weichen für die künftige Nahrungsmittelproduktion zu stellen. „Denn die Beibehaltung der bisherigen Marschrichtung von Union und SPD treibt unsere Betriebe in die Insolvenz. Wir brauchen keinen wissenschaftsfernen Aktionismus der Bundesregierung, sondern ein Moratorium, um gemeinsam mit den Landwirten sachlich fundierte Maßnahmen zu beschließen. Die politischen Beratungen zu Agrarpaket und Düngeverordnung müssen ruhen, solange die im Raum stehenden Maßnahmen nicht von der Wissenschaft als notwendig und zielführend bestätigt sind“, so Hocker.

In der folgenden Diskussionsrunde ging es vor allem um die Frage, wie können die Landwirte besser die Politik für ihren Berufsstand beeinflussen und ihre Meinungen einbringen? Christian Grascha sowie Gero Hocker appellierten dabei an die Anwesenden, in eine Partei einzutreten und direkt an der politischen Gestaltung teilzuhaben.
Im Vorfeld der Abendveranstaltung besuchte der Berliner Abgeordnete zwei landwirtschaftliche Betriebe. So wurde im Landkreis Göttingen der Betrieb von Conrad Ebert in Werxhausen und in Moringen die Bundstein & Bundstein GbR besucht um sich ein Bild der Situation vor Ort zu machen.
red










31.03.2020 • 11:21 Uhr

Dr. Roy Kühne zum neuen Bundeszuschuss für kleine Unternehmen: Soforthilfen auch für Landwirte - Antragstellung wird vorbereitet

Zuschüsse aus dem neuen Bundesförderprogramm für kleine Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler sollen im Laufe dieser Woche in Niedersachsen zu beantragen sein. Wie der Northeimer CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne (Foto) soeben mitteilt, erfolgt die Antragstellung für die Corona-Soforthilfe über die NBank.

„Zur Verfügung stehen bundesweit bis zu 50 Mrd. Euro“, erklärt Kühne. „Unternehmen mit maximal fünf Beschäftigten können bis zu 9.000 Euro, Unternehmen mit maximal zehn Beschäftigten bis zu 15.000 Euro für drei Monate beantragen. Auch landwirtschaftliche Betriebe können diese Fördermittel in Anspruch nehmen.“

Wie Kühne berichtet, haben Bund und Länder jetzt eine Verwaltungsvereinbarung zur schnellen und unbürokratischen Umsetzung des Programms getroffen. Das Land Niedersachsen hat ebenso bereits ein eigenes Soforthilfeprogramm mit Zuschüssen gestartet. Weitere Informationen dazu finden sich unter: www.nbank.de.

Daneben vergibt der Bund günstige Kredite für Investitionen und Betriebsmittel über die KfW-Bank an kleine und mittlere sowie große Unternehmen. Ein neues Tool auf der Website www.kfw.de hilft Unternehmern, die wegen der Corona-Krise in wirtschaftliche Schieflage geraten sind, den Kreditantrag für das Gespräch mit ihrer Hausbank vorzubereiten. Außerdem gibt es eine kostenfreie Beratungshotline unter der Telefonnummer 0800 539 9000 (montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr).red/fis/Foto: Trutschel











31.03.2020 • 11:09 Uhr

Weltgesundheit geht vor Chinas Machtinteressen: ndere Länder müssten von Taiwans Erfolgen bei der Eindämmung des Virus lernen können

Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Göttingen fordert Beobachterstatus Taiwans bei der WHO

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisiert den Umgang der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit Taiwan. Die Inselrepublik müsse zumindest einen Beobachterstatus bekommen, damit die Welt von den Erfahrungen des Musterlandes bei der Eindämmung des neuartigen Coronavirus profitieren könne. „Taiwans Ausgrenzung aus der WHO schadet dem internationalen Kampf gegen Covid-19. Die demokratisch gewählte Regierung hat es geschafft, die Zahl der Erkrankten in diesem Hochrisikogebiet niedrig zu halten. Andere Länder sollten von diesen Erfahrungen lernen können“, erklärte GfbV-Direktor Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen. Taiwans Mitgliedschaft in der WHO scheitert bisher am Widerstand der Volksrepublik China. Diese sieht die Insel als Teil ihres Staatsgebiets an und lehnt jede Berücksichtigung durch die WHO oder andere internationale Organisationen kategorisch ab.

Den Umgang der WHO mit Taiwan findet Delius unwürdig. Statt seine Verdienste bei der Eindämmung der Virus-Erkrankungen als beispielhaft hervorzuheben, werde Taiwan ausgegrenzt und ignoriert. Wie schwer sich die WHO mit der Taiwan-Frage tut, wurde am letzten Samstag deutlich, als der stellvertretende WHO-Generaldirektor Bruce Aylward in einem Interview mit einem Hongkonger Fernsehsender Fragen zu Taiwans Umgang mit der Krise zu überhören versuchte. „Die WHO muss sich nach diesem peinlichen Auftritt ihrer Führung fragen lassen, ob die Weltgesundheit für sie Vorrang hat – oder die Machtinteressen Chinas“, so Delius.

Trotz enger Kontakte in die Volksrepublik ist es auf der von 24 Millionen Menschen bewohnten Insel gelungen, dass bislang nur 306 Personen als mit dem Virus infiziert gelten und lediglich fünf Menschen starben. Dazu trug vor allem bei, dass sehr frühzeitig konsequent Reisedaten ausgewertet wurden. So wurden vermutlich Infizierte identifiziert, die sich in der am meisten betroffenen chinesischen Provinz Hubei aufgehalten hatten. Schon während der Ausbreitung des SARS-Virus in den Jahren 2002 und 2003 konnte Taiwan die Zahl der Erkrankungen sehr stark eindämmen und die Zahl der Todesopfer auf vergleichsweise geringe 37 begrenzen.

Taiwan hat sich zwischen den Jahren 1997 und 2008 vergeblich um einen Beobachterstatus in der WHO bemüht. Die GfbV hat diese Versuche immer unterstützt. Als in Taiwan eine China-freundliche Regierung gewählt wurde, lockerte die Volksrepublik ihre Blockadehaltung: Nach langen Verhandlungen ließ sie Taiwan ab 2009 als Beobachter in der WHO zu. Auch Palästina und der Vatikan haben einen entsprechenden Status. Als sich die Beziehungen Chinas zu Taiwan 2016 wieder verschlechterten, wurde der Beobachterstatus wieder entzogen.
red/fis










31.03.2020 • 11:03 Uhr

Hildesheim: Einbrecher im Keller eines Mehrfamilienhauses - Einer konnte flüchten, einer verhaftet und wieder entlassen

In der Nacht vom Sonntag auf Montag drangen zwei Männer in mehrere Kellerräume im Immengarten in Hildesheim ein. Ein mutmaßlicher Täter konnte noch vor Ort festgenommen werden.
Nach bisherigen Erkenntnissen hebelten die Täter kurz nach Mitternacht die Zugangstür eines Mehrfamilienhauses in der Oststadt auf und begaben sich in das Kellergeschoss. Drei Kellerräume wurden anschließend von ihnen angegangen, wobei es den Männern jedoch nur gelang zwei Räume gewaltsam zu öffnen. Hausbewohner bemerkten die Geräusche und schauten im Treppenhaus nach und schlossen die Hauseingangstür ab. Kurz darauf stießen sie auf die Täter, die keine glaubwürdige Erklärung zu ihrem Aufenthalt im Haus geben konnten. Daraufhin wurden die Bewohner unter Vorhalt eines Messer aufgefordert, die Tür aufzuschließen. Unter dem Vorwand den Schlüssel zu holen, gingen die Mieter in ihre Wohnung und alarmierten die Polizei.
Nach nur wenigen Minuten trafen mehrere Polizeibeamte am Einsatzort ein. Sie konnten noch einen Tatverdächtigen in dem Mehrfamilienhaus feststellen. Es handelt sich um einen 46-jährigen Hildesheimer. Der andere Täter flüchtete vermutlich durch ein Fenster in unbekannte Richtung.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hildesheim wurde der Tatverdächtige aufgrund fehlender Haftgründe nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen.kri











31.03.2020 • 10:56 Uhr

Bundespolizisten verhaften Polen in Göttingen: Aus dem Inter City direkt in den Knast in Rosdorf

In der vergangenen Nacht haben Bundespolizisten einen mehrfach gesuchten Polen (22) im Hauptbahnhof Göttingen verhaftet. Der Mann war aufgefallen, weil er ohne Fahrschein im Intercity Express aus Berlin unterwegs war. Wegen unterschiedlicher Eigentumsdelikte suchten die Staatsanwaltschaften Köln, München und Osnabrück mit insgesamt vier Vollstreckungshaftbefehlen nach dem 22-Jährigen. Er hält sich seit zwei Jahren ohne festen Wohnsitz im Bundesgebiet auf und wird immer wieder straffällig. Die Beamten brachten den Mann in die Justizvollzugsanstalt Rosdorf. Dort sitzt er für die nächsten 307 Tage ein. ots











31.03.2020 • 10:52 Uhr

Buntenbock: Betrunkene Frau fährt sich mit ihrem Wagen auf Wiese fest

Die Polizei in Goslar berichtet soeben in einer offiziellen Mitteilung. Bereits am vergangenen Sonntag, 21.10 Uhr, ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 241 in Höhe Buntenbock. Ein aus Richtung Osterode kommender Pkw kam alleinbeteiligt nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr sich auf der angrenzenden Wiese fest. Bei der verletzten Fahrzeugführerin konnte deutlich Atemalkoholgeruch wahrgenommen werden. Sie wurde mit dem Rettungsdienst einem Krankenhaus zugeführt. Die Entnahme von Blutproben erfolgte im Krankenhaus. Der Führerschein wurde beschlagnahmt und für die Bergung des Pkw ein Abschleppdienst angefordert. /Krz.











31.03.2020 • 10:19 Uhr

Homeoffice: Rechte und Pflichten beim mobilen Arbeiten zu Hause - Was Arbeitnehmer in Corona-KrisenZeiten wissen sollten

Viele Betriebe und Konzerne haben ihre Mitarbeiter aufgrund der Corona-Krise in die mobile Arbeit nach Hause geschickt. Homeoffice ist das Gebot der Stunde. Welche rechtlichen Vorgaben es hier gibt und worauf Arbeitnehmer achten sollten, weiß Michaela Rassat, Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH.

Rechtlicher Hintergrund

Derzeit sollen die sozialen Kontakte auf ein Mindestmaß beschränkt sein. Damit das auch im beruflichen Umfeld klappt, ermöglichen aktuell viele Firmen ihren Mitarbeitern die Arbeit von zu Hause. „Allerdings haben Arbeitnehmer in Deutschland keinen gesetzlichen Rechtsanspruch auf mobiles Arbeiten“, so Michaela Rassat. Denn grundsätzlich bestimmt der Arbeitgeber den Arbeitsort seines Angestellten. Zudem ist bei manchen Tätigkeiten, beispielsweise in der Produktion, das Arbeiten in den eigenen vier Wänden nicht möglich. „Umgekehrt ist es aber auch so, dass Arbeitgeber ihre Mitarbeiter nicht einfach zum mobilen Arbeiten verpflichten dürfen“, ergänzt die Rechtsexpertin. „Außer es besteht eine entsprechende Absprache im Arbeitsvertrag, an die sich der Mitarbeiter dann natürlich halten muss. Auch eine Betriebsvereinbarung kann die Arbeit von zu Hause vorsehen.“

Jetzt wichtig: Absprachen mit dem Arbeitgeber treffen

Die Corona-Krise konfrontiert viele Betriebe mit dem Thema „mobiles Arbeiten“, in denen dies bisher nicht oder nur eingeschränkt möglich war. In solchen Fällen sind die Rahmenbedingungen meist nicht vertraglich festgehalten oder einheitlich geregelt. „Wichtig sind daher klare Absprachen mit dem Arbeitgeber“, so die Rechtsexpertin. Diese können beispielsweise in einer Zusatzvereinbarung zum Arbeitsvertrag geregelt werden. „Wer gerne in den eigenen vier Wänden arbeiten möchte, dem empfiehlt Rassat, das Gespräch mit dem Vorgesetzten zu suchen und ihm die Gründe zu erläutern. Es ist sicher hilfreich, bereits mit konkreten Vorschlägen in das Gespräch zu gehen. Wie könnte zum Beispiel die Zusammenarbeit mit Kollegen und Vorgesetzten trotz räumlicher Trennung gut funktionieren? Viele Unternehmen haben nun auch betriebliche Regelungen mit den zuständigen Betriebsratsgremien zum mobilen Arbeiten getroffen.

Wichtige Fragen, die geklärt sein sollten

Für die Absprachen und Zusatzvereinbarungen während der Corona-Krise sind folgende Fragen besonders wichtig:

· Welche Arbeits- und Pausenzeiten gelten? Für die täglich zulässige Höchststundenzahl und die Pausen gelten zu Hause die gleichen Grundregeln aus dem Arbeitszeitgesetz wie im Büro. Häufig gilt laut Arbeitsvertrag beim mobilen Arbeiten die Vertrauensarbeitszeit. Das heißt, der Arbeitnehmer muss die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit leisten, ohne dass der Vorgesetzte dies kontrolliert. Dabei ist es ratsam, sich an vorab vereinbarte Zeiten zu halten, damit die Kollegen wissen, wann sie den Mitarbeiter erreichen können.

· Wenn der Arbeitnehmer Kinder hat: Wie können Arbeit und Kinderbetreuung am besten aufgeteilt werden? Wer zusätzlich zur Arbeit seine Kinder betreuen muss, sollte auch dies ansprechen und nach Möglichkeit die Arbeitszeiten entsprechend anpassen. Um dann auch wirklich störungsfrei arbeiten zu können, hilft ein Stundenplan, in dem die Eltern mit den Kindern die Spiel- und Arbeitszeiten festlegen.

· Müssen Arbeitnehmer ihre eigenen Arbeitsgeräte wie PC oder Laptop nutzen oder stellt der Arbeitgeber Geräte bereit? Je nach Job kann unter Umständen eine besondere technische Ausstattung oder Software erforderlich sein, um alle beruflichen Aufgaben von zu Hause aus lösen zu können. In vielen Fällen möchten Arbeitgeber auch aus Sicherheitsgründen nicht, dass die Arbeit auf dem privaten Laptop erfolgt oder darauf wichtige Kunden- und Unternehmensdaten gespeichert werden.

· Wer kümmert sich um die Einrichtung des heimischen Arbeitsplatzes, wozu beispielsweise Laptop, Internetzugang oder Telefon gehören, und wer übernimmt die Kosten? Bei klassischen Telearbeitsplätzen übernimmt dies der Arbeitgeber. In Zeiten von Corona ist dies oft auf die Schnelle nicht möglich. Viele Arbeitnehmer sind aber auch ohnehin mit einem Laptop und einem Handy ausgestattet. In den letzten Jahren bürgerte sich zudem immer mehr die Variante „Bring Your Own Device“ ein. Eine klare Vereinbarung bewahrt vor Missverständnissen.

· Welche Regeln bezüglich Datenschutz und Datensicherheit müssen die Mitarbeiter beachten? Dies betrifft einerseits den Schutz persönlicher Daten von Kunden und Mitarbeitern nach der DSGVO, andererseits aber auch die Sicherheit von sensiblen Daten des Betriebes. Es muss sichergestellt sein, das diese nicht nach außen dringen können. Hier sind technische Lösungen wie etwa die Einrichtung einer VPN-Verbindung möglich.

Unfallschutz Zuhause

Grundsätzlich gilt bei Unfällen, die während der Arbeit in den eigenen vier Wänden geschehen, der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Allerdings erstreckt er sich nur auf die Tätigkeiten, die im sachlichen Zusammenhang mit dem Beschäftigungsverhältnis stehen. Das bedeutet: „Unfälle am heimischen Schreibtisch, die anlässlich der Arbeitsverrichtung passieren, sind versichert. Beispielsweise, wenn der Arbeitnehmer über ein Computerkabel stolpert oder ihm ein schwerer Ordner auf den Fuß fällt“, erläutert Rassat. Auch Dienstreisen oder Wege vom mobilen Arbeitsplatz zum Unternehmen sind versichert. Verlässt der Mitarbeiter jedoch den heimischen Arbeitsplatz und betritt seinen privaten Bereich, etwa um sich einen Kaffee zu holen, erlischt der Versicherungsschutz und greift erst wieder beim erneuten Betreten des Arbeitszimmers beziehungsweise -bereichs. „Bei einem Unfall auf dem Weg zur Toilette oder in die Küche besteht also kein gesetzlicher Unfallschutz, da diese Handlungen im Wesentlichen dem privaten Lebensbereich zuzuordnen sind“, erklärt die Rechtsexpertin. Nur wer mit einer zusätzlichen privaten Unfallversicherung vorgesorgt hat, ist in diesen Fällen abgesichert.
red/fis/Quelle: ERGO Group











31.03.2020 • 10:09 Uhr

Corona-Krise macht kreativ: Bad Gandersheimer Sportstädter/Innen trainieren aus dem Wohnzimmer - Erster Online gestartet

Jede Krise beinhaltet Chancen für Veränderungen. Das Gesundheitszentrum Sportstadt in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt hat diese Herausforderung in diesen nicht einfachen Tagen für Menschen und Unternehmen angenommen. "Wir können nicht abwarten das andere was machen! Wir handeln. Und Bewegung ist unsere Geschäftsidee!" So logisch wie konsequent hat es Tobias Reinecke für sein Gesundheitszentrum "Sportstadt" auf den Punkt gebracht. Und jetzt hat sein Team gehandelt. "Unsere Fitness- und Gesundheitsexperten-Kurse werden jetzt online angeboten. Direkt aus unserem Wohnzimmer in die Wohnzimmer unserer Kunden und Kundinnen!" Der erste Online Kurs ist bereits angelaufen. Der zweite startet am morgigen Mittwoch. Wer mitmachen möchte , weil er auch in der Krise fit bleiben will, schickt eine e-mail an Sportstadt Bad Gandersheim:

sportstadt@gmx.net

Und er/sie/es sind dabei!
red/fis












31.03.2020 • 09:51 Uhr

FC Eintracht Northeim: Neue Strukturen ohne Hauptamt - Tim Schwabe wechselt zum NFV und bleibt Vorsitzender

Das Corona-Virus beeinflusst unser aller Alltag und natürlich auch den Fußball Club Eintracht. Das Vereinsleben ruht seit Tagen und wird auch noch bis mindestens zum 20. April ausgesetzt bleiben. In den vergangenen Tagen und Wochen hat sich in dem Verein trotzdem viel bewegt. Das hat auch mit dem spektakulären Abgang des Großmäzen Herrdum und den sich daraus ergebenden Nachwehen zu tun.

FC-Sprecher Moritz Braukmüller hat die Veränderungen in einer Verlautbarung öffentlich gemacht. Wir dokumentieren hier die wichtigsten Fakten und Interpretationen seitens des Vereins.

Eine neue Vereinsstruktur

In den vergangenen Monaten hat der Vorstand an verschiedenen Szenarien für die kommende Saison gearbeitet und daraufhin einen Plan und neue Strukturen für die Zukunft des FC Eintracht Northeim entwickelt. Wir werden uns von der klassischen Vorstandsführung zu einer durch Ehrenamt und Miteinander geprägten Kultur entwickeln, die auf die Mithilfe vieler Beteiligter setzt. Wir sind übereingekommen den Sportlichen Leiter sowie die Geschäftsführung nicht mehr hauptamtlich zu besetzen und uns im Vorstand neu aufzustellen.
Tim Schwabe wird bereits zum 1. April 2020 eine neue Arbeitsstelle beim Niedersächsischen Fußballverband antreten. Den Vorstandsvorsitz wird Tim ungeachtet dessen weiterhin bis zur Jahreshauptversammlung am 13. Juli 2020 besetzen. Darüber hinaus wird Tim den Verein weiter ehrenamtlich unterstützen. Philipp Weißenborn wird zum 01. August 2020 ebenso eine neue Arbeitsstelle antreten und den Verein auch ehrenamtlich unterstützen.
Das Ziel ist ein kleiner, repräsentativer Vorstand und eine breite Ressortstruktur mit einem großen, aber handlungsschnellen erweiterten Vorstand mit einer klaren Team- und Aufgabenstruktur. Wir sind uns bewusst, dass diese Veränderung einen klaren Schnitt und auch ein Stück weit Unsicherheit mit sich bringt. Wir sehen in diesem Umbruch aber vor allem die Chance, unsere Stärken noch weiter herauszuarbeiten und uns als Verein gemeinsam weiterzuentwickeln. Der FC Eintracht Northeim wird weiterhin für eine außerordentliche Nachwuchsarbeit stehen, deren Leistungsstand in den Seniorinnen- und Seniorenmannschaften abgebildet wird. Zudem haben wir eine Infrastruktur, die mit dem Kunstrasenplatz und dem neuen Funktionstrakt seinesgleichen sucht.

Die Infrastruktur

Auch im Stadion laufen die Arbeiten Dank dem Engagement einzelner weiter.
Nachdem die Sanierungsarbeiten im Obergeschoss beendet wurden, sind die Bauarbeiten der ersten Bauphase im Erdgeschoss angelaufen. Die Abrissarbeiten für die neue Gaststätte sind fast beendet, sodass im April bereits mit den Aufbauarbeiten begonnen werden kann.

Die finanziellen Situation

Nach den erheblichen finanziellen Einbußen, die uns ab Oktober getroffen haben, ist der Vorstand bestrebt gewesen, den laufenden Saisonbetrieb durch Kostenreduzierung und der Generierung von Mehreinnahmen sicherzustellen. Dieses ist uns dank eines großen Entgegenkommens auf Spieler- und Trainerebene gelungen. Vielen Dank dafür. Weiterhin konnten wir unsere Einnahmen steigern, haben aber mögliche Auswirkungen der derzeitigen Krise im Blick.

Das soziale Engagement

Besonders hervorheben möchten wir das Engagement der helfenden Hände um Oliver Gremmes. Wir konnten sehr kurzfristig eine Einkaufshilfe ins Leben rufen, die älteren und hilfsbedürftigen Menschen während der Corona Krise tägliche Besorgungen abnimmt. Allein durch unsere Social-Media Kanäle haben wir über 20.000 Menschen erreicht und konnten viele Bedürftige beliefern– auch Dank der wachsenden Unterstützung anderer Northeimer Initiativen! red











31.03.2020 • 09:25 Uhr

Schmunzeln und helfen! Toilettenpapierrolle als süße Torte - Bäcker Helbing und Kunden helfen dem DRK

Kreativität in der Krise. Diese Zauberformel haben die Bäcker bei Helbing jetzt in die Tat umgesetzt. Sie nahmen den Hype um das ultimative Markenzeichen der Corona-Krise - die Rolle Toilettenpapier - als Vorbild und kreierten aus der runden Form eine wunderbare weiße Torte.

"Schmeckt fantastistisch! Ich habe sie zu meinem Geburtstag am Sonntag von meinen Kindern geschenkt bekommen", erfuhren wir von einer sympathischen Dame bei Helbing, gleich neben dem Netto in Bad Gandersheim. Die Helbing Bäcker gaben der Toilett-Torte eine erklärende Botschaft mit, die einen guten Zweck erklärt: Das ist unser "Helferstück - zum Schmunzeln und Helfen!" Pro verkauftes Helferstück geht ein Euro "an unsere Helfer/innen" vom Deutschen Roten Kreuz".

Wir meinen: Das ist vorbildlich! Die leckere Torte genießen und gleichzeitig für eine gute Sache etwas abgeben.
red/fis/Fotos: Nicole Klawitter














31.03.2020 • 09:07 Uhr

Einbeck: Schlag ins Gesicht und Verstoß gegen Kontaktsperre (Infektionsschutzgesetz)

Die Polizei in Einbeck teilt soeben offiziell mit:
Bereits am Sonntag, 29. März 2020, wurde die Polizei gegen 17.10 Uhr zu einem Körperverletzungsdelikt in die Benser Straße in Einbeck gerufen. Vor Ort wurden die eingesetzten Beamten bereits von dem Opfer, eine 27 Jahre alte Einbeckerin, erwartet. Diese erklärte, dass sie in der dem Haus eine Freundin besuchen wollte. In der Wohnung kam es dann aber zu einem Streit mit einer weiteren Besucherin, die die 27-Jährige ins Gesicht geschlagen haben soll. Bei der weiteren Sachverhaltsklärung wurde festgestellt, dass sich in der Wohnung der 33 Jahre alten Inhaberin noch die 37 Jahre alte Beschuldigte zu der Körperverletzung sowie eine weitere Frau (27) aus Einbeck aufhielten. Letztlich wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung sowie vier Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen die Allgemeinverfügung des Landkreises in Verbindung mit dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet. Solche Treffs von mehreren Personen sind derzeit verboten. pap










30.03.2020 • 20:35 Uhr

Millionenprojekt Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim: Kommt LaGa-Hauptquartier in Steuerkanzlei-Gebäude am Osterbergsee?

Die Landesgartschau 2022 in Bad Gandersheim sorgt weiter für Gesprächsstoff. Das hat aktuell nicht allein mit den spektakulären Baumfällungen- und Rodungsaktiviäten im Kurviertel zu tun. Nach Recherchen des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group bahnt sich jetzt eine spannende Entwicklung für das Management des Millionenprojektes an. Es geht darum, dass die derzeitige Schaltzentrale der LaGa im Rickeschen Haus, gleich neben dem Bracken am Marktplatz in Bad Gandersheim untergebracht, bald räumlich zu klein sein wird. LaGa Geschäftsführer Thomas Hellingrath sieht diese Entwicklung auf sich zukommen: "Unser Team wird größer. Wir haben bekanntlich neues Personal eingestellt. Ob wir hier auf lange Sicht weitermachen können muss überdacht werden."

Nun, angesichts einer interessanten Offerte eines agilen Bad Gandersheimer Unternehmers, bahnt sich möglicherweise eine vorteilhafte Lage für alle Beteiligten an. Konkret geht es um ein Objekt am Osterbergsee. Dort residiert seit Jahren eine Steuerberatungskanzlei. Die Immobilie ist vom Eigentümer Franke abgegeben worden. Der Unternehmer Leicht aus Dannhausen (wohnhaft in Köln), Vize-Vorsitzender im Gandersheimer Wirtschaftsforum, darf die Immobilie sein Eigen nennen.

In dem doppelstöckigen Bürohaus ist derzeitig auf Mietbasis noch die frische Steuerberaterkanzlei Dröge & Paul tätig. Demnächst wird sie ihren Hauptsitz auf den Standort Northeim konzentrieren. Das ist bestätigt. Damit steht einer neuen Nutzung des prächtigen Hauses am See nichts mehr im Weg. Und dieses Nutznießer könnte die Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim. "Ja, uns liegt eine Offerte des neuen Eigentümers vor", bestätigte LaGa-Geschäftsführer Hellingrath auf Nachfrage die konkrete Beschäftigung mit dem möglichen neuen Hauptquartier. Die Vorteile des Standortes liegen auf der Hand: Ideale Lage. Direkt am Rand des Ausstellungsgelände. Ausreichend Raumkapazitäten für das Management der Landesgartenbaugesellschaft.

Noch handelt es sich um eine Offerte. Nichts ist entschieden. Aber unhörbar wird das neue LaGa Hauptquartier in spe am Osterbergsee von allen Seiten konstruktiv favorisiert.

Zur Aufhellung des Hintergrundes sollte hier nicht unerwähnt bleiben, dass es sich bei dem Eigentümer des attraktiv gelegenen Steuerberater-Gebäudes um den gleichen Unternehmer handelt, der sich mit seinem Companon und Mitinvestor, Architekt Michael Schleder, um das Investment Ex-Kurhotel Bartels nach Kräften und mit kreativen Einfällen bemüht (wir berichteten).
red/fis/Fotos: Thomas Fischer












30.03.2020 • 19:36 Uhr

Wieder radikaler Eingriff in private Unternehmen: Ministerin Reimann verhängt Aufnahmestopp für Alten- und Pflegeheime

Die neue Radikalität der Regierenden in Niedersachsen gegen private Unternehmen der Gesundheits- und Pflegebranche geht gnadenlos weiter:

Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung hat am heutigen Montag einen Aufnahmestopp für Alten- und Pflegeheime in Niedersachsen erlassen. Hintergrund ist der Fall einer Einrichtung in Wolfsburg, in der innerhalb kürzester Zeit 15 Bewohnerinnen und Bewohner an COVID-19 verstorben sind (Stand Sonntagabend). Zahlreiche weitere Heimbewohner haben sich mit dem Corona-Virus infiziert. „Die Entwicklungen lassen uns keine andere Wahl als noch härtere Bandagen anzulegen und weitere Maßnahmen anzuordnen", sagte Gesundheitsministerin Carola Reimann vor Journalisten in Hannover.

Ausnahmen vom Aufnahmestopp gibt es nur, wenn
die Einrichtung eine zweiwöchige Quarantäne der neuen Bewohnerin/des neuen Bewohners gewährleisten kann
oder
wenn die Neuaufnahme in einer singulären Kurzzeitpflegeeinrichtung oder Reha-Einrichtung erfolgt, die gezielt für diese Funktion hergerichtet wurde.
„Bereits zu Beginn der Ausbreitung des Virus war schnell klar, dass besonders alte und gesundheitlich beeinträchtige Menschen besonders gefährdet sind. Wir haben dem frühzeitig mit restriktiven Maßnahmen Rechnung getragen", erläuterte Ministerin Reimann.

Am 10. März war ein Betretungsverbot unter anderem für Alten- und Pflegeheime ausgesprochen worden für Reiserückkehrer aus Risikogebieten. Am 16. März wurde das Besuchs- und Betretungsverbot auf alle einrichtungsfremden Personen ausgeweitet. Parallel hierzu wurden fortlaufend die Spitzenverbände der Heimbetreiber darüber unterrichtet, wie der Schutz sowohl von Bewohnerinnen und Bewohnern als von auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu gewährleisten ist. Reimann: „Doch trotz aller Beschränkungen, Bitten und Auflagen haben uns leider zahlreiche Hinweise erreicht, dass das Besuchs- und Betretungsverbot nicht überall befolgt wurde."

Als besonders unverantwortlich bezeichnete die Ministerin die mehrfach berichtete Praxis, wonach Familienangehörige mit Heimbewohnern die Einrichtung verließen, um gemeinsam mit ihnen im Kreis der Familie Zeit zu verbringen. Dabei setzten sie ihre Angehörigen einer erheblichen Infektionsgefahr aus.

„Auch wenn es schwer ist für die Angehörigen, bitte besuchen Sie Ihre Lieben nicht! Damit schützen Sie nicht nur Ihre eigene Mutter und Ihren eigenen Vater, sondern Alle - auch die anderen Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung und nicht zuletzt auch die dort tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", appellierte Ministerin Reimann an die Bevölkerung. „Die Einschränkung von sozialen Kontakten, Besuchsverbote und die konsequente und frühzeitig Isolierung von Erkrankten ist das einzige Mittel, was uns derzeit im Kampf gegen Corona zur Verfügung steht. Solang es keine Therapie, keine Impfung gibt, hilft nur Distanz."

Das Gesundheitsministerium wird den entsprechenden Erlass noch im Laufe des Montags den Landkreisen, kreisfreien Städten und der Region Hannover übermitteln.












30.03.2020 • 16:44 Uhr

22 Rehakliniken in Niedersachsen übernehmen rund 2000 Patienten aus regulären Krankenhäusern

Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung hat am vergangenen Samstag 22 der 78 niedersächsischen Rehakliniken in Niedersachsen angewiesen, ab sofort Patientinnen und Patienten aus regulären Krankenhäusern zu übernehmen, die nicht mit dem Corona-Virus infiziert sind. Grundlage ist das am selben Tag in Kraft getretene COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz des Bundes. Danach können Rehaeinrichtungen unter bestimmten Umständen dazu verpflichtet werden, leichtere stationäre Fälle aus Krankenhäusern zu übernehmen, damit diese sich auf die Aufnahme von COVID-19-Patienten vorbereiten können. Durch die Anordnung konnte das Land rund 2000 zusätzliche Krankenhausbetten schaffen. Mit dabei die Asklepios Schildautal in Seesen.

„Angesichts der weiterhin steigenden Infektionszahlen ist es zwingend erforderlich, unsere Krankenhäuser auf eine stark steigende Anzahl an behandlungspflichtigen COVID-19-Patienten vorzubereiten. Die Nutzung der Rehakliniken als Ausweichquartiere für Patienten, die unter anderen Erkrankungen leiden und stationär weiterbehandelt werden müssen, ist ein wichtiger und notwendiger Schritt. Er hilft, die kommenden Herausforderungen zu bewältigen", sagte Gesundheitsministerin Carola Reimann am Montag in Hannover.

Die 22 Einrichtungen wurden ausgewählt, weil ihre technische Ausstattung und ihre fachliche Ausrichtung besonders gut geeignet sind. Zudem wurde auf eine regional ausgewogene Verteilung Wert gelegt. Betroffen sind Rehakliniken in

Bad Bevensen
- Herz-Kreislauf-Klinik Bevensen
- Diana Klinik
Bad Essen
- Dr. Becker Neurozentrum Niedersachsen
Bad Fallingbostel
- Klinik Fallingbostel
Bad Harzburg
- Barbarossa Klinik Bad Harzburg
Bad Lauterberg
- Kirchberg-Klinik
Bad Nenndorf
- Landgrafen-Klinik
Bad Pyrmont
- Rehasan Fachklinik Weserland,
- m&i - Fachklinik Bad Pyrmont
- Klinik DER FÜRSTENHOF
Bad Rothenfelde
- Schüchtermann Schillersche Klinik Bad Rothenfelde
- Klinik Teutoburger Wald
Braunschweig
- Städtisches Klinikum Braunschweig
Coppenbrügge
- Krankenhaus Lindenbrunn
Göttingen
- Ev. Krankenhaus Göttingen-Weende
Jesteburg
- Waldklinik Jesteburg
Lingen
- MediClin Hedon Klinik
Oldenburg
- Rehabilitationszentrum Oldenburg GmbH
Seesen
- Asklepios Kliniken Schildautal
Soltau
- MediClin Klinikum Soltau
Vechta
- Reha-Klinik für Geriatrie
Wilhelmshaven
- MEDIAN Klinik Wilhelmshaven
Das Gesundheitsministerium kündigt zudem an, in einem nächsten Schritt weitere Rehaeinrichtungen in Niedersachsen anzuweisen, Kapazitäten für Kurzzeitpflegeplätze zu schaffen.
red/fis










30.03.2020 • 16:31 Uhr

Corona-Virus-Krise: Seit heute 8 Corona-Patienten in der Helios- Klinik Bad Gandersheim stationär in ärztlicher Behandlung - Dr. Christof Alefelder versichert: "Es besteht kein Ansteckungsrisiko für die Umgebungsbewohner der Gandersheimer Corona-Klinik"-

Bad Gandersheim mit stark ausgeprägten Risikogruppen in der Bevölkerung: Mehr Senioren/innen als junge Bürger

Nach Bekanntwerden der Nachricht, dass die Helios-Klinik als zentrales Krankenhaus für die Behandlung von nicht-intensivpflichtigen Corona-Virus D19-Patienten/innen belegt wird, hat es im Umgebungsumfeld der Krankenanstalt eine Serie erster besorgter Anfragen und Befürchtungen gegeben. "Können wir uns anstecken? Sind wir einem besonderen Risiko ausgesetzt? Was ist mit der Resikogruppe von Senioren und Seniorinnen? Über 60 Prozent der in der Kernstadt von Gandersheim lebenden Menschen seien über 60 Jahre alt, heißt es.
Angesichts der nachdenklichen Fragen aus der Einwohnerschaft am Hagenberg, Albert-Rohloffstraße, den diversen Seniorenheimen (hier besonders Diakonissen Mutterhaus Salem) recherchierte das Redaktionsnetzwerk bei der Klinik-Unternehmung Helios. Auf unsere Nachfrage übermittelte Helios Kommunikation für Herzberg/Osterode (zuständig auch für die Klinik in Bad Gandersheim) ein fachliches Statmernet von Dr. med. Christistop Alefelder, Regional-Krankenhaushygieniker der Helios Region West. In der Stellungnahme bekräftigte der Arzt, dass "rund um die Klinik keine Ansteckungsgefahr für Bewohner und Bewohnerinnen besteht".
Dr. med. Christoph Alefelder gegenüber dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group: "In der derzeitigen Corona-Pandemie ist jedes Krankenhaus von behördlicher Seite angehalten, die Versorgung von COVID-19 Patienten nach den Vorgaben des Robert-Koch Institutes zu ermöglichen. Die Helios Klinik Bad Gandersheim ist für die Helios Kliniken in Südniedersachsen zentrales Krankenhaus für die Behandlung von nicht-intensivpflichtigen COVID19-Patienten. Für die Bewohner rund um die Helios Klinik Bad Gandersheim besteht jedoch kein Ansteckungsrisiko. Die Ansteckung mit dem Corona-Virus passiert über Tröpfcheninfektion, also über Husten oder Niesen. Dazu wäre ein naher Kontakt zu den Patienten notwendig, der für die Anwohner nicht besteht. Eine Übertragung in der Luft über größere Distanzen ist ausgeschlossen.
Generell gilt, dass alle Menschen sich aktuell durch die Einhaltung der von der Regierung ausgegebenen Regeln und allgemeine Hygieneregeln am besten schützen. Dazu gehören regelmäßiges und sorgfältiges Händewaschen (30 Sekunden), Taschentücher nur einmal benutzen, Niesen in die Ellenbeuge und mindestens 2 Meter Abstand zu anderen Personen halten. Weitere Informationen erhalten Bürger und Anwohner auch auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts unter www.rki.de.
Personal legt Atemschutzmasken bei der Behandlung von Corona-Patienten an
Zum Schutz unserer Mitarbeiter folgen wir den Empfehlungen des Robert Koch-Institutes zu den Hygienemaßnahmen im Rahmen der Behandlung und Pflege von Patienten mit einer Infektion durch SARS CoV-2. Dazu gehört, dass unser Personal vor dem Kontakt mit dem Patienten Schutzkleidung in Form von Atemschutzmasken, Schutzkittel, Einweghandschuhe und Schutzbrille anlegen. Zudem führen wir eine gründliche Händedesinfektion vor- und nach dem Patientenkontakt durch."
Auf Ergänzungsfrage bestätigte Unternehmenssprecherin Daniela Kasper soeben, dass Stand heute, Montag, 30. März 2020, inzwischen acht Corona-Patienten/innen in der Bad Gandersheimer Klinik stationär behandelt werden.
red/fis/Fotos: Fis WMG
















30.03.2020 • 13:34 Uhr

Gillersheim: Spaziergänger finden Handgranate im Straßengraben

Am Sonntag gegen 18.25 Uhr fanden zwei Spaziergänger im Straßengraben der Straße Im Siek beim Gillersheimer Friedhof eine nicht verwitterte Handgranate. Der Fundort wurde zunächst abgesperrt. Nach Abklärung mit einem Delaborierer des LKA Niedersachsen wurde die Handgranate als handhabungssicher und transportabel eingestuft. Sie wurde abtransportiert und in einem Bombenschacht auf dem Gelände der Polizeidirektion Göttingen sicher abgelegt. Bei einer Absuche des Straßengrabens wurden keine weiteren verdächtigen Gegenstände gefunden. Das 1. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Northeim hat die Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz aufgenommen. fal











30.03.2020 • 11:49 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Aktuelle Fallzahlen vom 30. März bei 40 Infektionsfällen

Aktuell gibt es vierzig bestätigte Corona-Infektionen im Landkreis Northeim. Sieben Personen - eine mehr als am vergangenen Freitag - gelten mittlerweile als genesen, so dass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Im Vergleich zum Freitag der Vorwoche sind damit sieben neue bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden.
Bei den Neufällen handelt es sich um drei Frauen und vier Männer. Für zwei Personen konnten die Ansteckungswege bisher nicht ermittelt werden. Alle anderen hatten entweder im familiären Umfeld oder anderweitig Kontakt mit einer infizierten Person.
Eine Person hat bisher keine Symptome. Die anderen leiden an Husten, Fieber sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Sie befinden sich allesamt in häuslicher Quarantäne.lpd











30.03.2020 • 11:31 Uhr

Unbekannte stehlen weißen Firmentransporter von Grundstück an der Kasseler Landstraße

Von einem Eckgrundstück an der Kasseler Landstraße/Einmündung Rehbachstraße haben Unbekannte in der Nacht zu Samstag (28.03.20) einen weißen Firmen-Pritschenwagen gestohlen. Auf der Ladefläche des VW-Transporters sollen sich nach Angaben eines Verantwortlichen diverse hochwertige Werkzeuge der Marke "Hilti" befunden haben. Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest. Von dem weißen Wagen mit großflächigem Firmenlogo auf beiden Seiten der Plane fehlt bislang jede Spur. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 entgegen.jk











30.03.2020 • 11:26 Uhr

Hammer-Urteil: Keine Schülerbeförderungskosten für Privatschule


Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (LSG) hat entschieden, dass Schülerbeförderungskosten zu einer Privatschule nicht übernommen werden müssen, wenn sich deren Profil nicht wesentlich von einer staatlichen Schule unterscheidet und der einzige Unterschied in der Zusammensetzung der Schülerschaft besteht.

Geklagt hatte ein Vater aus dem Landkreis Wesermarsch, dessen Sohn im Jahre 2017 in die fünfte Klasse kam. In der Nähe seines Wohnortes befand sich ein staatliches Gymnasium, das dem Kläger jedoch nicht zusagte. Stattdessen schickte er seinen Sohn auf eine 25 km entfernte Privatschule.

Der Landkreis lehnte die Übernahme der Schülerbeförderungskosten ab, da es sich nicht um die nächstgelegene Schule handele und auch keine inhaltlichen Unterschiede bestünden.

Dem hielt der Kläger entgegen, dass die örtliche Schule nicht gleichwertig sei. Nach seiner Ansicht werde das staatliche Gymnasium zunehmend ausgehöhlt durch den Zugang bildungsferner Bevölkerungsschichten, die Abschaffung des Sitzenbleibens, die Entkernung der Lehrpläne und die Inflation der Abiturnoten. Ferner kämen durch die Willkommenskultur und den Familiennachzug immer mehr Menschen mit Bildungsdefiziten oder gar keiner Bildung in staatliche Schulen. Dadurch würden die Leistungen sinken und die Aggressionen steigen. Die Ansprüche würden soweit runtergeschraubt, dass selbst Schüler mit niedrigem Sozialstatus und nichtdeutscher Herkunftssprache ein deutsches Abitur erhielten.

Das LSG vermochte die Rechtsauffassung des Klägers nicht zu teilen. Schülerbeförderungskosten würden grundsätzlich nur für die nächstgelegene Schule übernommen. Dies könne zwar auch eine Schule mit einem besonderen Profil sein, wie z.B. ein Sportgymnasium. Auf ethnische oder soziale Unterschiede der Schülerschaft komme es jedoch nicht an. Zweck von Bildungs- und Teilhabeleistungen sei die Verwirklichung der Chancengleichheit von Kindern aus einkommensschwachen Familien, nicht jedoch der Besuch von Privatschulen mit Kindern aus besser situierten Familien, welche die pluralistische Zusammensetzung der Gesellschaft nicht abbildeten.

Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Urteil vom 11. Februar 2020 – L 7 BK 2/19; veröffentlicht bei www.sozialgerichtsbarkeit.de; Vorinstanz: SG Oldenburg
red/fis










30.03.2020 • 11:21 Uhr

Bad Gandersheim: Steuereintreiber machen Zwangspause - Firmen können Steuerzahlungen aussetzen - Aber sie müssen Anträge stellen

Vorauszahlungen werden ohne Belege angepasst - Vollstreckungsmaßnahmen werden bis Ende 2020 aufgeschoben

Die Bundesregierung hat beschlossen, dass zur Verbesserung der Liquidität bei Unternehmen die Möglichkeiten zur Stundung von Steuerzahlungen, zur Senkung von Vorauszahlungen und im Bereich der Vollstreckung verbessert werden sollen.

Die Stadt Bad Gandersheim übernimmt die im Maßnahmenpaket der Bundesregierung vorgeschlagenen freiwilligen Handlungshinweise, um auf diese Weise von der Corona-Pandemie betroffene Unternehmen zu entlasten und zu unterstützen.

Stundungsanträge werden bis zum 30. Juni 2020 genehmigt, soweit der Steuerpflichtige die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf seine wirtschaftliche Situation und das Ausmaß der wirtschaftlichen Schwierigkeit darstellt.

Stundungszinsen werden nicht berechnet. Wichtig ist, einen entsprechenden Antrag zu stellen, da sonst eine Stundung nicht möglich ist.

Vorauszahlungen werden ohne Belege angepasst, soweit die Unternehmen unmittelbar von den Auswirkungen der Corona-Pandemie zum Beispiel wegen Schließung betroffen sind, und die Stadt berechtigt ist, die Vorauszahlungen anzupassen.

Auch hier ist ein Antrag des Steuerpflichtigen erforderlich, in dem die Betroffenheit und das Ausmaß der wirtschaftlichen Schwierigkeit dargestellt werden.

Vollstreckungsmaßnahmen werden auf Antrag bis zum 31. Dezember 2020 aufgeschoben, soweit der Steuerpflichtige unmittelbar von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen ist. Säumniszuschläge werden für den Zeitraum vom 13. März 2020 bis 31. Dezember 2020 nicht berechnet.

Aufgrund einer vorübergehenden Einstellung bzw. erheblichen Reduzierung des Geschäftsbetriebs können die Vorauszahlungen von Frisch- und Schmutzwassergebühren auf Antrag für das zweite Quartal 2020 herabgesetzt werden. red/Quelle: Stadtverwaltung











30.03.2020 • 11:17 Uhr

Corona-Virus-Krise: Was tun, wenn Nachbar und Senioren kein Internet haben? Hier kann abgehängten Menschen geholfen werden? Das Beispiel "Hollenstadt hält zusammen"

Was geschieht eigentlich mit den vielen Menschen in den Städten und Dörfern in der Fläche Südniedersachsens, die nicht am Netz hängen und kein Internet haben? In diesen Corona-Virus-Krisen-Zeiten sind viele einsame Menschen wirklich allein und auf sich selbst angewiesen. Komplizierter noch ist es für Seniorinnen und Senioren, die kaum oder gar keinen Familienkontakt mehr haben. Ab und zu sieht man diese Mitmenschen allein auch die Gegend schleichen. Irgendwie ein verstörendes Bild. Wie sind sie zu erreichen? Wie kann man sie angesichts der sozialen Kontaktverbote noch erreichen?

Es gibt dieser Tage schöne Beispiele, wie trotz der unmenschlichen Sozial- und Kommunikationssperren noch Distanzen in den zwischenmenschlichen Beziehungen aufgebrochen werden können. Wir haben auf dieser Plattform schon mehrfach auf diese Nachbarschaftshilfen aufmerksam gemacht. Sie basieren auf zwei wichtigen Säulen:
Die erste hat damit zu tun, dass es Menschen in der Nachbarschaft gibt, die helfen wollen.
Die zweite ist der Pragmatismus, praktische Vermittlung zu unkompliziert leisten. Unter dem Motto "In Hollenstedt halten wir zusammen" wurden jetzt dort grüne Flugblätter mit klaren Botschaften bedruckt. Sie sind von Helferinnen und Helfern in alle Haushalte verteilt worden. Erforderlichenfalls wird diese Verteilung wiederholt. "So können wir Mitmenschen erreichen, die weder Internet noch ein Handy haben. In einigen Fällen hat das bereits gut funktioniert", berichtet eine Aktionistin aus dem Dorf bei Nordheim. Selbstverständlich werden alle Hygieneregelungen bei den Aktivitäten strengstens eingehalten.

Das Redaktionsnetzwerk gibt den Hollenstedter Appell im Original auf dieser Plattform flächendeckend weiter. Das grüne Dokument darf als "Muster" für ähnliche Handzettel-Aktionen in weiteren Ortschaften benutzt werden. Allein die Daten zu den Ortschaften müssten auf das jeweilige Dorf bezogen lokalisiert werden.red/fis/Screenshot Handzettel Hollenstdt










30.03.2020 • 11:10 Uhr

Wenzen: Zehn Wasseruhren in Wohnungen abgeschraubt und entwendet

Bei der Überprüfung eines ihm gehörenden, unbewohnten Hauses in der Straße Auf der Neuen Reihe in der Einbecker Ortschaft Wenzen, hat ein Hausbesitzer, der auch im Ort wohnt, festgestellt, dass in der zurückliegenden Zeit die Türen offensichtlich durch unbekannte Täter eingetreten wurden. Aus den dort befindlichen Wohnungen wurden zehn Hauswasseruhren gestohlen. Der Sachschaden beläuft sich auf insgesamt ca. 700 Euro. Zeugen, die hierzu Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Polizei Einbeck. pap











30.03.2020 • 11:08 Uhr

Dassel: Fahrradschuppen einer ehemaligen Schule erheblich beschädigt

In dem Zeitraum von Montag, 23.März 2020 bis Freitag, 27. März 2020, 09.00 Uhr, wurde auf dem Gelände der ehemaligen Rainald-von-Dassel-Schule in der Hermannstraße in Dassel durch bislang unbekannte Täter eine Sachbeschädigung begangen. Der dortige Fahrradschuppen sowie ein angrenzender Schuppen wurden erheblich beschädigt, indem Bretter aus der Verkleidung gerissen und Türen aufgebrochen wurden. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 1000 Euro. Zeugen, die hierzu Hinweise geben können, melden sich bitte bei der polizeistation Dassel, Telefon. 05564-999100, oder bei der Polizei Einbeck, Tel. 05561-949780.pap










30.03.2020 • 10:22 Uhr

Northeim: Feuerwehr rettet Mann aus verrauchtem Mehrfamilienhaus

Ein ausgelöster Rauchmelder hat in der Nacht zu Montag die Feuerwehr Northeim in Atem gehalten. Um 2.42 Uhr wurden die Brandschützer zu einem Mehrfamilienhaus in der Straße Am Galgenberg der Kreisstadt alarmiert.

Bei Ankunft von Einsatzleiter Daniel Kühle war bereits durch ein Fenster eine starke Verqualmung des Obergeschosses zu sehen. Zusammen mit der Polizei wurde das Gebäude daraufhin geräumt. Da sich noch eine Person in dem Gebäude befand, ging ein Angriffstrupp unter Atemschutz zur Menschenrettung vor und konnte den Bewohner finden, retten und an den Rettungsdienst übergeben.

Ursache für die starke Verqualmung war Essen auf einem Herd. Das Gebäude wurde daraufhin mit einem Überdrucklüftern rauchfrei gemacht. Rund 30 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren im Einsatz.

Fotos: Mennecke/Kreisfeuerwehr










30.03.2020 • 08:54 Uhr

3.783 laborbestätigte Corona-Virus-Fälle in Niedersachsen am Sonntag offizielle bestätigt - 33 im Landkreis Nordheim

Das Landesgesundheitsamt hat für den gestrigen Sonntag in seiner Erfassung der laborbestätigten Corona-Virus-Fälle 3.783 offiziell bestätigt. Für die südniedersächsischen Landkreise werden aktuell folgende Fallzahlen ausgewiesen: Northeim 33, Goslar 51, Holzminden 47, Hildesheim 149, Göttingen 121.


Landkreis Fälle Inzidenz
LK Ammerland 77 (+13) 61,6
LK Aurich 40 (+2) 21,0
LK Celle 72 (+2) 40,2
LK Cloppenburg 27 15,7
LK Cuxhaven 49 24,7
LK Diepholz 114 52,5
LK Emsland 133 (+4) 40,6
LK Friesland 10 10,1
LK Gifhorn 60 (+9) 34,0
LK Goslar 51 37,3
LK Grafschaft Bentheim 78 (+2) 56,9
LK Göttingen 121 (+14) 36,9
LK Hameln-Pyrmont 48 (+4) 32,3
LK Harburg 154 (+16) 60,6
LK Heidekreis 21 15,0
LK Helmstedt 53 (+8) 58,0
LK Hildesheim 149 (+5) 54,0
LK Holzminden 47 (+3) 66,5
LK Leer 23 13,5
LK Lüchow-Dannenberg 8 16,5
LK Lüneburg 82 (+6) 44,6
LK Nienburg (Weser) 25 (+1) 20,6
LK Northeim 33 24,9
LK Oldenburg 62 (+2) 47,2
LK Osnabrück 279 (+23) 77,8
LK Osterholz 39 34,2
LK Peine 59 (+12) 43,8
LK Rotenburg (Wümme) 48 (+4) 29,3
LK Schaumburg 52 32,9
LK Stade 105 51,4
LK Uelzen 18 19,5
LK Vechta 128 89,7
LK Verden 57 (+7) 41,6
LK Wesermarsch 39 (+1) 44,0
LK Wittmund 12 21,0
LK Wolfenbüttel 32 26,7
Region Hannover 738 (+46) 63,9
SK Braunschweig 138 (+29) 55,5
SK Delmenhorst 17 21,9
SK Emden 7 14,0
SK Oldenburg 81 (+10) 48,0
SK Osnabrück 204 (+20) 124,0
SK Salzgitter 45 43,2
SK Wilhelmshaven 6 7,9
SK Wolfsburg 142 (+57) 114,1
Total 3783 (+300)

red/Quelle: Landesresundheitsamt/Sozialministerium











30.03.2020 • 08:41 Uhr

Algermissen: Aus Kindergarten "Kleine Strolche" Desinfektionsmittel und Bastelwerkzeug gestohlen

Am vergangenen Wochenende in der Zeit zwischen Freitag, 27. März 2020, ca. 17 Uhr, und Sonntag, 29.März 2020, ca. 18 Uhr, verschafft sich ein unbekannter Täter gewaltsam durch Aufhebeln eines Fensters Zugang zur KiTa "Die kleinen Strolche" in Algermissen (Landkreis Hildesheim). Aus der Kindertagesstätte im Kranzweg entwendet er Bastelwerkzeuge und Desinfektionsmittel. Der geschätzte Schaden beläuft sich auf ca. 300 Euro.
Wer Hinweise auf einen möglichen Täter geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei Sarstedt unter 05066-9850 zu melden. al











30.03.2020 • 08:27 Uhr

Evangelische Kirche in Corona-Virus-Zeiten: Bischof Meyns auf YouTube - Ex-Bischöfin Käßmann in BILD-Zeitung

Die Evangelische Kirche erhöht in diesen Corona-Virus-Krisenzeiten angesichts verbotener Gottesdienstes ihre Anwesenheit auf anderen Medienplattformen. Die frühere Landesbischöfin Margot Käßmann (Hannover) meldete sich in der seit Monaten speziell auf Rentner ausgerichteten BILD-Zeitung zu Wort. Senioren sind noch mehr in den Altmedien auf Papier unterwegs.Käßmann ist als bezahlte Kolumnistin für das Boulevardblatt aktiv, bemüht sich das Image des Blattes zu bereichern.

Moderner und auf jüngeres Publikum ausgerichtet der Evangelische Landesbischof Dr. Christoph Meyns . Er bevorzugt die digitalen Medien. So wandte er sich am vorigen Wochenende erneut mit einer Videoandacht an die Menschen im Braunschweiger Land. Angesichts der Corona-Krise und dem staatlichen Kontaktverbot, das kirchliche Versammlungen unmöglich macht, bietet er bis auf weiteres jeden Sonntag um 12 Uhr auf YouTube eine geistliche Besinnung an. „Gerade in diesen schweren Zeiten darf die Stimme der Kirche in der Öffentlichkeit nicht verstummen“, betont er mit Blick auf das neue Verkündigungsformat.

Veröffentlicht wird die Videoandacht jeweils auf dem YouTube-Kanal des landeskirchlichen Magazins „Evangelische Perspektiven“ und ist von der Startseite dieser landeskirchlichen Internetpräsenz aus verfügbar. Darüber hinaus bereitet die Landeskirche spezielle Videoformate mit dem Landesbischof für Karfreitag und Ostern vor. Sie werden zusammen mit der Multimedia-Agentur Evangelischer Kirchenfunk Niedersachsen (ekn) erarbeitet. Auch diese Verkündigungsformate werden über die Internetpräsenz der Landeskirche sowie über YouTube verbreitet.
red/epd/Screenshoot Bild










30.03.2020 • 07:55 Uhr

E-Center Bad Gandersheim: Bei Corona-Schutzmaßnahme Sicherheitsmann als "Hurensohn" beleidigt - Renitenter Einbecker (48) er erhielt Platzverweis und Strafverfahren

Tatort Bad Gandersheim, Marienstraße 25, E-Center, Tatzeitpunkt: Samstag, 28. März, gegen 16 Uhr. Wieder Stress und eskalierendes mit einem uneinsichtigen Mann vor dem Markt. In Zeiten von "Corona-Virus-Krise" ist Hygiene und Abstandhalten sehr wichtig. Ein 48-Jähriger aus Einbeck wollte im E-Center Bad Gandersheim einen Einkauf tätigen und den Markt ohne den vorgeschriebenen Einkaufswagen betreten. Als der konsequent und dennoch konstruktiv agierende Sicherheitsdienst ihn auf das verpflichtende Mitführen vom Einkaufswagen hinwies, kam es zu einem Streit, in deren Verlauf der Einbecker das Sicherheistpersonal mit Hurensohn und anderem beleidigte. Er soll bedrohlich geworden sein: "Ich steh Dich ab..." und ähnliche verbale Attacken. Dem aggressiven Mann konnte musste auch unter Beteiligung der alarmierten Polizei Einhalt geboten werden. Ihm wurde ein Platzverweis erteilt und ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet. red/Me

Das Foto dokumentiert die zusätzlichen Aufgaben des Sicherheitsdienstes beim E-Center Dirk Scheuner. Neben der Kontrolle beim Mitführen eines Einkaufswagens sorgen die HKS-Männer für Aufklärung und helfen beim Desinfizieren der Griffflächenn an den Einkaufswagen. Foto: Thomas Fischer










30.03.2020 • 07:40 Uhr

Kreiensen: Nach Mitternacht Treffen von vier Freunden im Steinweg - Polizei schreitet nach Zeugenhinweis ein

Verstoß gegen das Kontaktverbot laut Allgemeinverfügung Infektionsschutzgesetz geahndet

Ereignisort: Einbeck, Kreiensen, Steinweg, Ereigniszeitpunkt: Sonntag, 29.03.2020, gegen 00.30 Uhr. Bei einer Kontrolle wurden vier Jugendliche aus Einbecker Ortsteilen angetroffen, die zusammen Alkohol konsumierten. Es wurden Gefährderansprachen durchgeführt und Ordnunsgwidrigkeiten-Anzeigen wegen Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet. Dem Vernehmen nach war die Polizei durch einen Hinweisgeber auf das Treffen aufmerksam gemacht worden

Die Polizei macht hiermit öffentlich und möchte ermahnen und hinweisen, dass Verstöße gegen die Allgemeinverfügung und insbesondere gegen das Infektionsschutzgesetz konsequent geahndet werden! red










30.03.2020 • 07:33 Uhr

Kalefeld: Autalstraße plötzlich zu eng - Traktor und PKW geraten aneinander

Ereignisort: ) Kalefeld, Auetalstraße, Ereigniszeitpunkt: Samstag, 28.Mär .2020, gegen 17.40 Uhr. Ein 43- jähriger Kalefelder befuhr mit seinem PKW Opel die Auetalstraße in Richtung Grabenstraße und er war aufgrund rechtsseitiger parkender Fahrzeuge halte.-und wartepflichtig. Ein 52-Jähriger mit seinem Traktor kam dem angeführten PKW-Fahrer entgegen und die Fahrzeuge berührten sich seitlich. Am PKW des Wartepflichtigen entstand Streifschaden in Höhe von 1500 Euro, kein Schaden am Traktor.Me











30.03.2020 • 07:30 Uhr

Rimmerode: Beim Überholen touchiert - "Streifschäden" in Höhe von 1.000 Euro



Ereignisort: Einbeck, Bundesstraße 445, Gemarkung Rimmerode. Ereinbiszeitpunkt Freitag, 27. März gegen 13.30 Uhr. Und so passierte es laut Angaben der Polizei:
Ein 20-jähriger Bad Gandersheimer befuhr die Bundesstr. 445 mit seinem PKW Peugeot in Richtung Rimmerode und beabsichtigte nach links abzubiegen. Ein Nachfolgender 44-Jähriger mit seinem Opel nahm den Abbiegevorgang des 20-Jährigen nicht wahr und wollte diesen überholen. An der Einmüdnung Bundesstr. 445 / Zufahrt Rimmerode, kam es zur seitlichen Berührung der Fahrzeuge und es entstand Gesamtsachschaden (Streifschäden) in Höhe von 1000 Euro. Me










30.03.2020 • 00:34 Uhr

Einbeck: Schauspielerin Rebecca Siemoneit-Barum und die Lindenstraße - Keine einzige Folge gesehen...

Noch einmal flimmerte sie heute über die bundesdeutschen TV-Bildschirme im öffentlichen-rechtlichen Programm: Auch für die Einbecker Schauspielerin und Unternehmerin Rebecca Siemoneit-Barum war heute Schluss mit der Unendlich-Serie "Lindenstraße". Die Hauptnachrichten im Ersten widmeten der spießigen Kultserie zum finalen Aus eine letzte "Wichtig-News" - natürlich von mehr beiläufigem, ja nichtigem Unterhaltungswert angesichts der tödlichen Corona-Virus-Katastrophe. Mittendrin und gleich neben Kultmutti Beimer zu sehen die rothaarige Vollblutschauspielerin Rebecca Siemoneit- Barum. Die Promidame ist bekanntlich in Einbeck zuhause, Tochter eines legendären Zirkusdirektors und Liebling einer großen Fangemeinde.
Und mir bleibt zum Schluß hier anzumerken: Ich bin weder traurig über das Ende der Lindenstraße noch habe ich jemals das Gefühl verspürt, etwas versäumt zu haben. Ich bekenne, keine einzige Folge der Lindenstraße gesehen zu haben. Und ich fühle mich sehr gut dabei.
red/fis/Screenshot: TV Das Erste











30.03.2020 • 00:05 Uhr

Im Märzen der Bauer... und in Clausthal der Schnee

So ist es in Corona-Krisen-Zeiten mit der wechselhaften Witterung zuhause in Südniedersachsen: am heutigen Freitagnachmittag Schneetreiben und weiße Pracht in Clausthal-Zellerfeld. Vorigen Donnerstag noch waren fleißige Landwirte bei herrlichem Sonnenschein beim pflügen und säen ihrer Felder kurz vor Bad Gandersheim (aus Richtung Kreiensen kommend) zu beobachten. Die Wetterlosung ist ganz einfach und wie eh und und je in jedem Jahr: "April, April, kann machen was er will..." - und das sogar schon vor dem eigentlichen 1. April. red /Fotos: Marc Reiser /Maximilian Fischer












29.03.2020 • 23:52 Uhr

Verkehrsunfall mit erheblichem Blechschaden führt zu einstündiger Vollsperrung der A7 - Geringe Verkehrsstörung

Aufgrund eines Verkehrsunfalles am heutigen Sonntag zwischen einem Sattelzug und einem Pkw auf der A7 wurde kurz vor dem Dreieck Drammetal (bei Friedland) die Autobahn für etwa eine Stunde in Fahrtrichtung Norden voll gesperrt. Im Gegensatz zu dem normalerweise vielbefahrenen Abschnitt am ersten Osterferienwochenende kam es heute (in Zeiten der Corona-Pandemie) nur zu geringen Verkehrsstörungen.

Ersten Ermittlungen zu Folge wollte ein 38-jähriger BMW-Fahrer von der rechten auf die mittlere Fahrspur wechseln, um einen Lkw aus Osteuropa zu überholen. Hierbei will der Pkw-Fahrer einen von hinten ankommenden Pkw übersehen haben, lenkte wieder zurück auf den rechten Fahrstreifen und fuhr auf den Sattelzug auf. Der BMW-Fahrer verletzte sich leicht an einer Hand. Durch den Aufprall entstand am fünf Jahre alten BMW wirtschaftlicher Totalschaden, der Sattelzug wurde nicht unerheblich beschädigt.

Durch Trümmerteile und leichte Ölverschmutzung wird derzeit die Fahrbahn gereinigt. Hierzu sind noch die beiden rechten Fahrstreifen gesperrt.myr










29.03.2020 • 17:00 Uhr

Randale eines Angetrunkenen endete in Ausüchterungszelle

Am 28.03.20, kam es in Bad Harzburg um 19 Uhr zu einer Ruhestörung durch einen 51-jährigen Wohnungsmieter, der alkoholisiert in seiner Wohnung randalierte und herumschrie. Mehrere Nachbarn fühlten sich dadurch in ihrer Ruhe gestört. Der Mann wurde durch die eingesetzten Beamten zur Ruhe ermahnt. Diese sagte er zu. Gegen 21 Uhr wurde erneut Beschwerde geführt. Da der Mann der erneuten Aufforderung zur Ruhe nicht nachkam, wurde er zu deren Durchsetzung dem Polizeigewahrsam in Goslar zugeführt, wo er in den frühen Morgenstunden des Folgetages entlassen wurde. Dafür hat er jetzt mit einer entsprechenden Kostenrechnung und einer Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Ruhestörung zu rechnen.ots










29.03.2020 • 16:56 Uhr

Tragische Momente in Hildesheim: "Ich bin Türke" und will von Polizisten erschossen werden

Am Freitagabend beobachteten Bundespolizisten im Bahnhof Hildesheim einen hochaggressiven Mann (37), der schreiend aus einer S-Bahn stieg und eine Plastikflasche nach Reisenden warf.

Auch gegenüber der Streife verhielt der Mann aus Göttingen sich sehr streitsüchtig und beleidigend. Er warf persönliche Gegenstände auf die Beamten und schrie mehrfach, dass er Türke sei, und die Beamten ihn erschießen sollen.

Nur mit Zwangsanwendung konnte der Mann zur Wache mitgenommen werden. Auch dort beruhigte er sich nicht. Da auch eine Untersuchung durch den Amtsarzt nicht möglich war, wurde er in eine psychiatrische Abteilung eingewiesen. ots










29.03.2020 • 13:36 Uhr

Ödishausen: Auto fährt in Wildschweinrotte - ein Tier getötet, 3000 Euro Blechschaden

Am gestrigen Samstag, es war 20.30 Uhr, ereignete sich auf der Bundesstraße 82, im Bereich von Ödishausen, ein gravierender Wildunfall. Ein im dortigen Bereich wechselnde Rotte Wildschweine wurde von einem Fahrzeugführer mit seinem Auto erfasst. Ein Tier wurde bei dem Crash getötet. Am Pkw entstand ein Sachschaden von geschätzten 3000 Euro. Das Fahrzeug war anschließend nicht mehr fahrbereit, berichtet soeben die Polizei in Goslar.ots










29.03.2020 • 13:31 Uhr

Waghalsige und gefährliche Spritztour: Unter Drogen und ohne Führerschein - Polizei schnappt 18-Jährige

Die Goslarer Polizei berichtet soeben: Am Samstag, ca. 17:30 Uhr, entschlossen sich ein 18-jähriger Mann aus dem Kreis Ennepetal und ein 18-jähriger aus Astfeld dazu, mit einem Pkw Peugeot eine waghalsige Spritztour zu unternehmen. Während dieser Tour fuhren sie so rücksichtslos, dass eine Fußgängerin zur Seite springen musste, um nicht überfahren zu werden. Die jungen Männer beendeten die Fahrt in Herzog-Julius-Hütte, stellten das beschädigte Auto ab und entfernten sich.

Im Rahmen der Fahndung konnten beide angetroffen werden. Sie räumten ein, abwechselnd gefahren zu sein. Keiner war im Besitz einer Fahrerlaubnis. Der Peugeot war weder zugelassen noch versichert. Die eingesetzten Beamten stellten zudem fest, dass die Männer Drogen konsumiert hatten. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden die Männer entlassen.ots










29.03.2020 • 13:26 Uhr

Rhüden: Auto prallt mit Radfahrer zusammen - Schwerverletzten mit Rettungshubschrauber in Uni-Klinik geflogen

Am gestrigen Samstag um 17.15 Uhr, ereignete sich in Seesen / Rhüden, Hildesheimer Straße / Landesstraße 466, ein Verkehrsunfall. Hierbei kam es zu einem Zusammenprall zwischen einem Radfahrer und einer PKW-Fahrerin. Der Fahrradfahrer befuhr mit seinem Fahrrad die L 466, vom Autohof Rhüden kommend in Richtung Rhüden.

Im dortigen Einmündungsbereich der Hildesheimer Straße (B243) und der L 466 kam es zwischen dem Radfahrer und der PKW-Fahrerin, die die Hildesheimer Straße in Richtung Bockenem befuhr, aus bislang nicht genau auszumachenden Gründe/Ursachen zum Zusammenprall. Der Radfahrer wurde schwerstverletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber dem Uni-Klinikum Göttingen zugeführt werden. Während der Unfallaufnahme wurde die B 243 voll gesperrt. Mögliche Zeugen, die Angaben zu dem Unfallhergang machen könnten, möchten sich bitte mit dem Polizeikommissariat Seesen ( 05381-9440 ) in Verbindung setzen. ots/ Symbolbild











29.03.2020 • 13:15 Uhr

Gutes Essen: Fleisch aus Harriehausen, Gemüse aus der Region, Scampis aus der Tiefkühltruhe, Currywurst von Jungesblut

Wir haben auf dieser News-Plattform über verschiedene gastronomische Angebote bereits mehrfach berichtet. Die einheimischen Betriebe bereichern ihre kulinarische Palette mit immer neuen Angeboten. Auf telefonische oder digitale Bestellung wird in den Küchen fleißig gemacht und gekocht. Dann wird fix ausgeliefert. Ebenso können die zubereiteten Speisen gut verpackt selbst abgeholt werden. So gelingt es den gastronomischen Betrieben, ihre derzeitigen massiven Umsatzeinbrüche etwas aufzufedern.

Gestern Abend wurden die auch hier präsentierten Mahrzeiten einzelner Restaurant/Gaststätten aus Bad Gandersheim und in Kreiensen erfreulich gut angenommen und gebucht. Erste Motive passen zu den kulinarischen Köstlichkeiten. Wir dokumentieren unter anderen frisches Gemüse aus der heimischen Region, Kartoffeln aus Dankelsheim, Spiegeleier aus Ellierode. Fleisch aus Harriehausen, Scampis aus der Tiefkühltruhe lecker in Knoblauch gebrachten und die legendäre Curry Wurst mit Pommes von Gebhard Jungesblut (Keglerheim). Und auch heute heißt es: "Es empfiehlt sich ganz herzlich unsere heimische Gastronomie! Wir wünschen besten Appetit!"
red"











29.03.2020 • 12:56 Uhr

Uslar: Wahrscheinlich aus Wut Auto mit Milchkarton beworfen

Liegen da schon bei einigen die Nerven blank in Zeiten der häßlichen Corona-Virus-Krise?

Zu einem Verkehrsereignis der kuriosen Art kam es am gestrigen Samtag, 28.03.2020, gegen 13.25 Uhr, in Uslar, Bereich Auschnippe. Einer 37-jährige Uslaranerin war scheinbar der Einkauf auf den Gehweg gefallen, wobei auch ein Michkarton beschädigt wurde. Aus zur Zeit unbekannten Gründen warf die Frau den Karton auf den vorbeifahrenden PKW einer 18-Jährigen aus Uslar. Der vermutlich nicht mehr volle Karton traf den PKW auf der Frontscheibe im Sichtbereich der Fahrzeugführerin. Diese erschrak und bremste den PKW stark ab.Verletzt wurde zum Glück niemand. Die Fahrzeugführerin und ihr Beifahrer kamen mit dem Schrecken davon. Der PKW blieb unbeschädigt. Ermittlungen bezüglich eines Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr wurden aufgenommen.red/eng










29.03.2020 • 12:52 Uhr

Diebstahl eines Benzinrasenmähers mit Reservekanister

Die Polizei in Uslar berichtet soeben: Zum Diebstahl eines Benzinrasenmähers aus dem Geräteschuppen eines Mehrparteienhauses im Amselweg in Uslar kam es zwischen dem 14.März 2020 und dem 28.März 2020. Als sich die Anwohner um die Rasenpflege kümmern wollten, stellten sie fest, dass der unbekannte Täter nicht nur den Rasenmäher, sondern auch gleich den beistehenden 5-Liter Reservekanister entwendet hatte. Hinweise von Leuten, die vielleicht den Diebstahl beobachtet haben, nimmt die Polizei Uslar entgegen.eng











29.03.2020 • 10:59 Uhr

Heimische Tierwelt: Quicklebendige Brut im Nistkasten jetzt ganz sicher

Er ist wieder da: der niedliche Nachwuchs bei den Meisen im heimischen Garten. In den Nistkästen ist jetzt mächtig was los. Ein andauerndes An- und Abfliegen der Vogeleltern. Von der Geräuschkulisse mal ganz abgesehen. Im dokumentierten Fall musste ein Nistkasten aus einem kritischen Risikobereich verlegt werden. Ein Katze hatte ernsthafte Anstalten gemacht, die heile Welt der Meisen in Schwierigkeiten zu bringen. Den Kasten auf eine neue Höhe gebracht sind die jungen und älteren Meisen nun für die gierige Katze unerreichbar - und damit sicherer. Das Leben der Meisen im Frühling ist wieder gut. red










29.03.2020 • 10:47 Uhr

Einbeck/Kreiensen: Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz - Acht Anzeigen wegen Treffs von Freunden zuhause

Im Zeitraum von gestern, Samstag,, auf den heutigen Sonntag, 29.März 2020, wurden insgesamt acht Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz gefertigt.

Teilweise waren sie von anonymen Hinweisgebern bei der Polizei angezeigt worden. Das bestätigten Recherchen des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group. Daraufhin mussten die Polizisten Aktiv werden.

Bei den Verstößen handelt es sich nach offiziellen Angabenausschließlich um Zuwiderhandlungen gegen die Allgemeinverfügung und hier insbesondere um das Zusammentreffen von mehreren Personen, welche nicht zum eigenen Hausstand gehören. In diesem Zusammenhang wird nochmals eindringlich darauf hingewiesen, die entsprechende Allgemeinverfügung des Landes Niedersachsen zu beachten, um eine weitere Verbreitung des Corona Virus zu verhindern, so ein Polizeisprecher. red/kal










29.03.2020 • 10:41 Uhr

Landwirtschaft und Düngevereordnung: "Schwarzer Freitag für die Bauern" meinen Kestner & Schmitz

Düstere Zukunft: Die Verschärfung der Düngevereordnung treibt viele Landwirte in den Ruin

Der niedersächsische AfD-Bundestagsabgeordnete Jens Kestner und der AfD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag Northeim, Maik Schmitz, haben sich soeben mit einer Stellungnahme zur aktuellen und zukünftigen Situation der Landwirte in der Region zu Wort gemeldet. Hintergrund ist das Festhalten an der umstrittenen Düngeverordnung durch die Politik. Landwirte haben seit Monaten gegen das umstrittene Regelwerk mit Entschlossenheit demonstriert. Die AfD-Politiker in ihrer Stellungnahmen erklären:

„Der vergangene Freitag, 27.März 2020 geht als schwarzer Tag in die Geschichte für unsere Landwirtschaft ein.“ Wir müssen die Warnung der Landwirte ernst nehmen, die Verschärfung der Düngemittelverordnung wird viele Betriebe in den Ruin führen, wir dürfen es nicht zulassen, dass die Düngungen drastisch reduziert werden, 20 Prozent weniger Düngemittel sollen ab dem Januar 2021 auf die Felder gebracht werden, das wiederrum bedeutet aus der Sicht der Landwirte das der Ertrag und vor allem auch die Qualität der Erzeugnisse verringert wird.
In einem Gespräch mit Landwirten aus dem Landkreis Northeim wurden Kestner & Schmitz darauf aufmerksam gemacht, das die verminderte Qualität des Getreides auch Auswirkungen auf die Bäckereien haben wird, hier wird befürchtet das Mehl beispielsweise aus dem Ausland importiert wird. Schmitz: „Wir können doch nicht einheimische Erzeuger die gerade in der jetzigen Situationen unsere Versorgung sicherstellen müssen, vor den Kopf stoßen!“
Es drohen bereits jetzt schon Engpässe bei der Versorgung mit frischem Obst und Gemüse, dies gilt es abzuwenden fordert der MdB Jens Kestner. Wir fordern die Regierenden auf, endlich zu handeln und sich für die Interessen der Deutschen Landwirte einzusetzen. Es ist wichtig dass die Landwirtschaftlichen Betriebe hier in Niedersachsen aber auch im gesamten Bundesgebiet schnelle unbürokratische Hilfe erhalten.
Ein erster Schritt wäre hierbei natürlich die Betriebe steuerlich zu entlasten, eine Möglichkeit ergibt sich zum Beispiel in der Umsatzsteuerbefreiung, so Kestner. Wir müssen diesen ganzen EU Bürokratismus in Frage stellen und uns für ein Europa der souveränen Nationalstaaten stark machen. Die deutsche Landwirtschaft produziert die besten Lebensmittel der Welt, darauf können wir stolz sein. Damit dies auch in den nächsten Generationen noch so ist, verdienen die Landwirte jede nur erdenkliche Unterstützung von uns allen, so Kreistagsabgeordneter Schmitz.
red











29.03.2020 • 10:32 Uhr

Polizeieinsatz in Einbeck: Mann (29) mit verbotenem Hund erwischt

Am gestrigen Samstag, 20:48 Uhr, kam es in Einbeck zu einem polizeilichen Einsatz, in deren Verlauf festgestellt wurde, dass ein 29-jähriger Mitbürger gegen ein ihm auferlegtes Hundeführungsverbot verstoßen habe. Eine entsprechende Ordnungswidrigkeitenanzeige wurde gefertigt. Der Vorwurf: Verstoß gegen das Niedersächsische Gesetz über das Halten von Hunden kal










28.03.2020 • 21:38 Uhr

Corona-Virus-Krisenzeiten: Von Luft & Liebe, "Zutritt verboten" im "LebensRaum", "Wir kommen wieder!" und "Sailing Home"-Petition

Es sind Corona-Virus Krisenzeiten: Die Heftigkeit der persönlichen Fesseln im derzeitigen Dasein beginnen weh zu tun, zu schmerzen. Da aktivieren sich wie von selbst Abwehrmechnismen: Abschotten. Ablenken. Viel mehr essen. Kaum noch miteinander reden. Allein sein. Aktionismus beim Solosport oder der Gartenarbeit. Schlafen.

Überall strenge Regeln. Verbote. Distanzen. Immer die laute und stille Warnung im Kopf und Ohr: Du musst Dich in Acht nehmen. Überall könnte das Corona-Virus lauern. Bloß alles tun, damit die Ansteckungswelle erst vermindert, dann angehalten wird. Wie gesagt eine Situation, die schmerzt. Und noch schmerzt es bei der ultimativen Frage: Wie lange soll das so weitergehen?

Neue Solidarität über das virusfreie Internet

In diesen Momenten kommt den Menschen das Internet zur Hilfe. Diese virusffreie Zone der weltumspannenden Kommunikation bietet derzeit eine Fülle von Möglichkeiten, sich dem verstörenden und beängstigenden Coronamodus zumindest zeitweise zu entziehen. Wie Pilze sprießen sie aus dem Boden: Hilfsangebote der praktischen und seelischen Art. Zuwendung im materiellen wie in zwischenmenschlichen Lagen. Die zahlreichen Nachbarschaftshilfen in Bad Gandersheim, Stöckheim, Northeim, Einbeck und Seesen sind ein Kennzeichen der sich entwickelnden neuen Solidarität über das Medium Internet. Ebenso die vielen neuen Telefonnummern, die fast alles an bekannten Sorgen der Menschen über ihre Hotlines jetzt noch intensiver zu bedienen bemüht sieht.



Auch auf lokaler und regionaler Ebene bauen sich diese Zuspruchs- und Ich-bin-bei Euch /Ich bin-bei-Dir- Offerten auf. "Luft & Liebe" der Evangelischen Stiftskirchen Gemeinde in Bad Gandersheim mit ihrem Aktivisten Pastor Thomas Egart gehört dazu. Manchmal tut auch schon symbolische Hilfe gut in diesen kranken Tagen.

Es ist grotesk, zynisch und doch bittere Wirklichkeit: "Zutritt verboten" knallt den Betrachter das gelbe Schild ins Gesicht an der Eingangstür eines Gebäudes mitten in der südniedersächsischen Stadt Bad Gandersheim, das tatsächlich den Namen "LebensRaum" trägt. Gut, dass man gleich nebenan zumindest ein Stückchen Hoffnung in den Botschaften in diesen Corona-Tagen wiedererkannt und damit stabilisiert wird: Das Team der Gastwirtschaft "Zur Ecke" hat auf einem grünen Stände zum einenl den Wunsch "Bleibt gesund" an alle gerichtet. Und darunter wird versprochen, was auch Hoffnung ist bedeutet: "Wir kommen wieder!"

Eine ganz andere Art des Mitgefühls und der Solidarität erfuhr ich heute durch einen geschätzten Weggefährten und Hobbysegler vor dem Herrn: Er bat mich eine ungewöhnliche Petition an die Regierenden via WhatsApp zu zeichnen: "Sailing Home" heißt die Initiative, für die sich Dr. Hinrich Bönicke stark macht. Dabei handelt es sich um Hilfe für Menschen auf hoher See. Ihren Segelbooten wird derzeit in vielen ausländischen Häfen das Anlegen strikt verweigert. Auch diese Menschen sind in großer Sorge. Corona hat sie in den Weiten der Weltmeere buchstäblich überrascht. Nun wollen sie runter vom Meer, runter von ihren Booten und so schnell wie möglich zu ihren Familien nach Hause.
red/Fotos: Nicole Klawitter, Mark Reiser, Thomas Fischer













28.03.2020 • 15:38 Uhr

Regelungen für vorübergehende Stilllegungen von Trinkwasser-Installationen in Gebäuden

Die Verbreitung des Corona-Virus und der damit verbundenen Maßnahmen sind aktuell die beherrschenden Themen für die Wasserversorgungsunternehmen.

Die Stadtwerke Bad Gandersheim bitten alle Unternehmen, Schulen, Kindertagesstätten, wie auch private Personen, um Beachtung der Informationen der Verbandsvertretung der Wasserbranche.

Sofern die vorgenannten Einrichtungen von der Corona-Krise betroffen sind und befristet ihren Betrieb einstellen bzw. in Kurzarbeit gehen, bitten die Stadtwerke dringend um Beachtung der Regelungen zur „vorübergehenden Stilllegung von Trinkwasser-Installationen in Gebäuden“.

Höchstes Ziel dabei ist der Schutz des wichtigsten Lebensmittels „Trinkwasser“ vor Eintragungen etwaiger Keime, Legionellen o.a. ins Leitungssystem. Diesbezüglich steht jede/r Eigentümer/in bzw. Nutzer/in eines Gebäudes in der Pflicht.

Bei Fragen steht gern das Team der Trinkwasserversorgung der Stadt Bad Gandersheim unter Telefon 05382-955815 oder mobil 0171-6554154 zur Verfügung. Auch die zugelassenen Installateure im Gemeindegebiet der Stadt Bad Gandersheim können in dieser Angelegenheit helfen. red/Quelle: Stadtverwaltung










28.03.2020 • 15:33 Uhr

Einbruch in Juweliergeschäft in der Göttinger Innenstadt - Couragierte Zeugen überwältigen 22-jährigen Tatverdächtigen noch am Tatort - Uhren für 100.000 Euro im Sack

Mit einem ca. 30 Kilo schweren Bauzaunbetonfuß hat ein 22 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Northeim nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen am Freitagabend (27. März 2020) gegen 21.40 Uhr die Schaufensterscheibe eines Juweliergeschäftes in der Weender Straße eingeworfen und sich anschließend an der Auslage bedient. Die Beute, eine größere Menge hochwertigen Schmucks sowie Armbanduhren mit einem geschätzten Gesamtwert von vermutlich rund 100.000 Euro, verstaute er in einem großen Sack.
Durch das von ihm beim Einschlagen der Verglasung verursachte laute Klirren, wurden jedoch unabhängig voneinander mehrere Anwohner und auch Passanten auf das laufende Tatgeschehen aufmerksam. Noch während der mutmaßliche Einbrecher damit beschäftigt war, weiter in die Auslage zu greifen, liefen einige der Zeugen aus dem Haus und auf die Straße bzw. aus anderen Richtungen zum Tatort. Gemeinsam konnten mehrere Männer den 22-Jährigen schließlich zu Boden ringen und bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei fixieren. Nach den bislang vorliegenden Informationen wurde keiner der Zeugen dabei verletzt.
Die Beamten nahmen den mutmaßlichen Einbrecher mit zur Polizeidienststelle. Er stand zur Tatzeit vermutlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Nach Entnahme einer Blutprobe wurde der Festgenommene aufgrund von Verhaltensauffälligkeiten in eine psychiatrische Fachklinik eingeliefert. Der 22-Jährige ist bereits polizeilich bekannt.jk










28.03.2020 • 13:15 Uhr

Bad Harzburg: Aggressive Senioren lassen es eskalieren - Erst Faust ins Gesicht - Dann mit Corona-Spuck-Attacke gedroht

Die Nerven liegen blank. Harte Eskalation am Donnerstagum 18.15 Uhr, in Bad Harzburg in Golfstraße. Die Polizei spricht soeben in einer Mitteilung von " ausartenden Streitigkeiten bezüglich einer versperrten Grundstücksausfahrt" als Ursache.
Und weiter: Bei den Kontrahenten handelte es sich um zwei Bad Harzburger, einer 71 Jahre, der andere 76 Jahre alt. Im Rahmen der Auseinandersetzung kam es zunächst zu Beleidigungen und Drohungen durch den 71-Jährigen. Schließlich schlug er dem 76-jährigen mit der Faust in das Gesicht. Weiterhin drohte er dem Opfer es anzuspucken und so mit dem lebensgefährlichen Corona-Virus zu infizieren. Ermittlungen ergaben, dass der Beschuldigte nicht mit Corona infiziert ist. Gegen ihn wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet. ots










28.03.2020 • 12:03 Uhr

Clausthal-Zellerfeld: Autofahrer sieht stehenden Kradfahrer zu spät und fährt auf

Am Freitagnachmittag, 16 Uhr, befuhr ein 20-jähriger Mann aus Liebenburg die Clausthaler Straße in Richtung Clausthal-Zellerfeld. Er wollte dann nach rechts auf ein Grundstück einbiegen. Dabei musste er jedoch verkehrsbedingt halten und warten. Diese Situation erkannte ein 57-jähriger Autofahrer aus Lübeck zu spät und fuhr infolgedessen auf das stehende Zweirad auf. Der 20-jährige wurde bei diesem Zusammenstoß leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 1000 Euro. ots










28.03.2020 • 11:46 Uhr

Nach beschlossenem "Klimanotstand" beantragt grüne Kreistagsfraktion nun Ausrufung des "sicheren Hafens"

Einsatz für ein humanitäres Aufnahmeprogramm und höhere Aufnahmequoten von Flüchtlingen

Mit einer neuen politischen Initiative hat sich die Kreistagsfraktion von Bündnis90/Die Grünen im Northeimer Kreistag soeben zu Wort gemeldet. Inhaltlich geht den Grünen einmal mehr um die Flüchtlingspolitik. In der Pressemitteilung heißt im Originalwortlaut:

Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordert in einem Antrag an den Northeimer Kreistag die Erklärung des Landkreises zu einem „sicheren Hafen“. Damit würde der Kreistag betonen, dass er die EU in der Pflicht sieht, Menschen aus humanitären Notsituationen zu retten, und die derzeitige Abschottungspolitik der EU verurteilen.

Die Grünen fordern weiterhin, den Einsatz des Landkreises für eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und für eine EU-eigene Seenotrettungsinitiative und sieht vor, dass auch der Landkreis Northeim aus Seenot gerettete Menschen und solche aus Lagern auf den griechischen Inseln direkt aufnimmt und sich zusätzlich für ein niedersächsisches humanitäres Aufnahmeprogramm und höhere Aufnahmequoten einsetzt.
Die Grünen-Kreistagsabgeordnete Karoline Otte dazu: „Die humanitäre Lage an den europäischen Außengrenzen ist katastrophal, insbesondere an der griechisch- türkischen Grenze, den griechischen Inseln und in Idlib. Wir müssen jetzt handeln, um die Situation zu entschärfen. Das ist unsere Pflicht“.
„Die Lage verschlimmert sich immer weiter, erst diesen Monat brach ein Feuer in einem Lager auf Lesbos aus, bei dem ein Mädchen ums Leben kam. Das Lager ist nur für rund 5000 Geflüchtete ausgelegt, derzeit halten sich dort aber circa 20 000 Menschen auf. Diese menschenunwürdigen Zustände müssen gestoppt werden“, ergänzt Johannes Antpöhler, der Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreistag.

Karen Pollok, ebenfalls für die Grünen im Kreistag, betrachtet dazu noch die Corona-
Epidemie: „Die aktuelle Situation durch den Corona Virus darf keines Wegs dafür sorgen, dass Anstrengungen den Menschen an den europäischen Außengrenzen zu helfen, jetzt hinten runter fallen. Sollte der Corona Virus sich in den Lagern ausbreiten, dann sind die Menschen dort dem hilflos ausgeliefert. Es gibt vor Ort nicht dir Möglichkeit Abstand zu halten oder sich regelmäßig die Hände zu waschen und die Menschen sind ohnehin schon stark gesundheitlich angegriffen von den Umständen in denen sie leben“.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer

















28.03.2020 • 09:55 Uhr

70 Prozent Einbruch der Umsätze in den Restaurants- Gandersheimer Gastronom meldet sein Gewerbe ab! Unser Aufruf: "Lasst Euch heute etwas Leckeres bringen!

Die vom Staat verordneten scharfen Kontaktsperren im zwischenmenschlichen und geschäftlichen Bereich wegen der Corona-Virus-Krise beginnen bei den Gefühlen und Geschäften der Menschen vergiftend zu wirken: Zukunftsangstäußerungen sind vermehrt zu hören. Aus den noch zugänglichen Einkaufsmärkten werden häufiger Kommentare gestresster Kunden und Kundinnen kolportiert.

Auch im geschäftlichen Leben in der heimischen Wirtschaft lähmt der Corona-Virus deutlich die Umsätze. Verschiedene Gastronomen beispielsweise, die ihre Betriebe für den Publikumsverkehr schließen mussten, berichten von 70 Prozent und mehr an Umsatzeinbußen in den letzten acht Tagen. Ein Bad Gandersheimer Gastronom, der noch bis September 2020 weitermachen wollte, um erst dann regulär aufzuhören, hat jetzt die Reißleine gezogen sein Gewerbe bei der Stadtverwaltung in Bad Gandersheim abgemeldet.
Ein halbes Dutzend der gastronomischen Betriebe in der Roswitha-Stadt bemüht sich mit Liefer- und Abholservice "über Wasser zu halten", wie es ein Gastronom formulierte.

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group bietet einmal mehr seine frenquenzstarken Media-Plattformen mit zigtausend Reichweiteneinheiten an, um auf allen News-Kanälen eine zentrale Botschaft immer wieder zu vermitteln:

"Liebe Leute! Gönnt Euch mal was Gutes! Lasst Euch mal an diesem Wochenende etwas Leckeres von unseren einheimischen Gastronomen zubereiten. Sie bringen es gern und prompt ins Haus. Natürlich kann man die zubereiteten Speisen - von Pizza bis Currywurst und vieles mehr! - auch selbst abholen.

Kaufmann und Optikermeister Heinz Kloth (Moritzstraße) hat übrigens einen ähnlichen eindringlichen Solidaritäts-Appell an die Bad Gandersheimer Öffentlichkeit gerichtet: Es sollten Dienstleistungen und Artikel bei Geschäften und Handwerksbetrieben in der Heimat geordert werden und nicht im Internet, so sein richtiger Aufruf.
red/Symbolfoto: Thomas Fischer










28.03.2020 • 09:14 Uhr

Einbecker volltrunken in Northeim unterwegs - Nach Schlangenlinien-Fahrt in die Ausnüchterungszelle

Tatort: Northeim, Sollingtor, Tatzeit: Freitag, 27.März 2020, 20 Uhr
Nach mehreren Hinweisen wurde durch eine Funkstreifenbesatzung der Polizei Northeim am Sollingtor eine offensichtlich volltrunkene männliche Person angetroffen. Der 31-jährige Mann aus Einbeck ging in Schlangenlinien und mehrfach bestand die Gefahr eines Zusammenstoßes mit vorbeifahrenden Pkw.

Da er nicht mehr in der Lage war, seinen Weg alleine fortzusetzen, wurde er anschließend zu seinem eigenen Schutz in polizeiliches Gewahrsam genommen. Der 31-jährige wurde nach Ausnüchterung am Samstagmorgen nach Hause entlassen.hei











28.03.2020 • 09:07 Uhr

Corona-Virus-Krise: 17 Verstöße gegen das Ansammlungsverbot von mehr als zwei Personen festgestellt - Rauswurf beim Discounter

Ereignisorte: Northeim, Am Uetzenbrook/Sturmbäume/Hans-Holbein-Straße/Wahbergstraße in Hillerse, Ereigniszeitraum: Gestern, Freitag, 27.März 2020, 18.00 bis 22 Uhr.
Durch eingesetze Streifenbesatzungen der Polizei wurden im Verlauf des gestrigen Tages zwischen 18.00 und 22.00 Uhr an vier verschiedenen Örtlichkeiten in Stadtgebiet Northeim insgesamt 17 Personen festgestellt, die sich in Gruppen von drei oder mehr Personen beim gemeinsamen Alkoholkonsum im öffentlichen Raum aufhielten.

Sämtliche Personengruppen wurden getrennt und gegen alle Personen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren gemäß § 73 des Infektionsschutzgesetzes eingeleitet.

Aufgrund der anhaltenden Gefahr, sich mit dem Corona-Virus zu infizieren, werden durch Polizeikräfte auch weiterhin täglich intensive Kontrollen im öffentlichen Raum durchgeführt.

Es wird nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, dass gemäß geltender Allgemeinverfügung Ansammlungen von mehr als zwei Personen verboten sind (mit Ausnahme von Personen, die in häuslicher Gemeinschaft leben). Bei entsprechenden Verstößen drohen Bußgelder bis zu einer Höhe von 25.000 Euro.

Einkaufswagen dienen auch als Distanzschutz

In Bad Gandersheim gab es Regelverletzungen beim Betreten von Discountern. Sie wurden im Keim erstickt. In allen Märkten gilt: Jeder hat beim Betreten eines Marktes einen Einkaufswagen zu nehmen. In einem Fall meinen Rettungssanitäter sich über diese Regel hinwegsetzen zu können. Funktionierte nicht. Unerfreulich, dass ein Mann aus der Gruppe meinte, sich mit dem Sicherheitspersonal anlegen zu müssen. In einem anderen Fall wurden drei Kunden des Marktes verwiesen. Sie hatten sich ohne Einkaufswagen ins Geschäft begeben. Die am Eingang deutlich sichtbar und lesbar angezeigte Ansage auf einem Plakat hatten die drei Kunden ignoriert. Die Einkaufswagen sind als Distanzschutz nützlich. red/hei/

Fotos: Thomas Fischer











27.03.2020 • 20:42 Uhr

Besserer Hochwasserschutz für den Sektor "Turner-Musik-Akacemie" rückt näher

Bürgermeisterin Schwarz unterschreibt Vertrag mit dem Leineverband über Kooperation - Fördersumme noch nicht benannt

Nachdem der Niedersächsische Umweltminister die Fördermöglichkeiten für den dringend benötigten Hochwasserschutz im Binnenland erweitert und die Mittel umfangreich aufgestockt hatte, konnte Bürgermeisterin Franziska Schwarz nunmehr den unter Federführung des Leineverbandes als Projektleitung ausgearbeiteten Vertrag über die Bewilligung einer Landeszuwendung für Hochwasserschutzprojekte an die kooperierenden Kommunen unterzeichnen.

Neuartig ist bei dieser Vorgehensweise, dass innerhalb der Region eine abgestimmte Gebietskooperation mit neun weiteren Gemeinden des Verbandsgebietes Obere Leine vereinbart wird.

Der mit dem Umweltministerium abzuschließende Vertrag sichert der Gebietskooperation eine Zuwendung von bis zu fünf Millionen Euro für Projekte des Hochwasserschutzes, die ab 2020 realisiert werden sollen.

Im Gebiet der Stadt Bad Gandersheim betrifft dies zunächst den dringend notwendigen Hochwasserschutz im Bereich der Turner-Musik-Akademie Altgandersheim. Die Bürgermeisterin äußerte sich sehr erfreut, dass die Grundlage für dieses Vorgehen nun gelegt ist.

Auf dem Bild von links Bürgermeisterin Franziska Schwarz, Fachbereichsleiter Jürgen Schnute und den Projektbeauftragten Fabian Kober vom Leineverband.

Über die Höhe des möglichen Förderzuschusses wurden noch keine Angaben gemacht.

red/Quelle: Stadtverwaltung











27.03.2020 • 17:52 Uhr

Auf der Greener Burg: Täter hat es vermutlich auf Spendenbox abgesehen

Soeben berichtet das Polizeikommissariat in Bad Gandersheim: Bereits im Zeitraum Sonntag, 22.März 2020, 14 Uhr bis Dienstag, 24März 2020, 16 Uhr, verschafften sich bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zur "Greener Burg" im Eindecker Flecken Greene. Der oder die Täter hatten es vermutlich auf die im Eingangsbereich befindliche Spendenbox abgesehen. Da sich in der Box jedoch kein Geld befunden hat, haben der oder die Täter von ihrem Vorhaben abgelassen und sich unerkannt entfernt. Durch den Vorfall entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 200 Euro Zeugen, die in dem oben genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei Bad Gandersheim unter der Telefonnummer 05382/91920-0 in Verbindung zu setzen.schw










27.03.2020 • 17:44 Uhr

HÖXTER: Kriminelle nutzen Corona-Lage aus

Auch Kriminelle wissen um die aktuelle Corona-Lage und nutzen diese für ihre betrügerischen Machenschaften aus. Die Kreispolizeibehörde Höxter rät daher zu erhöhter Achtsamkeit: Am Telefon, im Internet und an der Haustür.

Dazu gehört auch eine neue Variante des so genannten Enkeltricks. So geben sich die Täter telefonisch als Corona-Patienten aus, die dringend Geld für eine vermeintliche ärztliche Behandlung benötigen oder bieten einen Corona-Schnelltest an der Haustür an, um unbemerkt Diebstähle zu begehen.

Auch Cyberkriminelle wittern ihre Chancen mehr denn je. Online-Shopping-Boom und Homeoffice bieten den Tätern vermehrt Möglichkeiten, an Geld zu kommen. Kriminelle verkaufen im Internet beispielsweise überteuerte Prophylaxe-Artikel oder angeblich benötigte Medikamente. Mit gefälschten E-Mails von Behörden, Banken oder Unternehmen zielen sie auf Datendiebstahl ab oder schleusen Schadsoftware ein.

"Die Tätergruppen übertreffen sich an Kreativität. Sie wissen um die soziale Isolierung, die gesellschaftlichen Veränderungen und wirtschaftlichen Folgen", warnt Katharina Willberg von der Kriminalprävention der Kreispolizeibehörde Höxter. "Insbesondere die Emotionen rund um die gesundheitlichen Sorgen werden ohne Skrupel ausgenutzt."

Dass die Bürger im Kreis Höxter auch in Krisenzeiten zusammenstehen und sich gegenseitig unterstützen, wird bereits durch zahlreiche Aktionen unter Beweis gestellt. Auch im Bereich der Kriminalität sollten aufmerksame Bürger, Angehörige und Nachbarn gemeinsam verhindern, dass Straftaten, egal ob am Telefon, im Internet oder an der Haustür, für Täter zum Erfolg führen.

Die Kreispolizeibehörde Höxter rät:

- Beenden Sie das Telefonat, wenn der Anrufer seinen Namen erraten
lässt, Geldsummen fordert oder Ihnen ein Gewinnversprechen macht.
- Seien Sie misstrauisch bei Anrufen von Polizeibeamten. Beenden
Sie das Telefonat im Zweifelsfall durch Auflegen und wählen Sie die
Ihnen bekannte Telefonnummer der Dienststelle oder die 110.
- Machen Sie keine Angaben zu ihrer persönlichen und finanziellen
Situation. Übergeben sie kein Geld an Unbekannte.
- Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung. Bewahren Sie wenig
Bargeld zu Hause auf.
- Seien sie vorsichtig bei E-Mails fremder Absender, prüfen Sie
die Adresszeilen genau und öffnen Sie keine unbekannten Links.
Hinterfragen Sie Online-Angebote in Bezug auf das
Preis-Leistungs-Verhältnis.
- Orientieren Sie sich an den offiziellen Mitteilungen und
Meldungen der Behörden.
- Wenden Sie sich in jedem Fall an die Polizei, wenn Sie
befürchten Opfer einer Straftat geworden zu sein.
- Trauen Sie ihrem Sicherheitsgefühl.
Für weitere Hinweise rund um die Sicherheit und den Schutz vor Betrügern ist die Präventionsbeauftragte der Polizei Höxter, Katharina Willberg, unter der Telefonnummer 05271/962-1353 zu erreichen. Weitere Informationen, auch Faltblätter zum Herunterladen und Ausdrucken, gibt es auf der Internetseite der Kreispolizeibehörde Höxter unter https://hoexter.polizei.nrw. /nig










27.03.2020 • 17:41 Uhr

Raubüberfall in Hildesheimer Wohnung - Polizei kann schnell zwei Täter festnehmen

Am gestrigen Donnerstag, 26. März .2020, drangen drei Täter gewaltsam in eine Wohnung in der Schuhstraße ein, verletzten den Wohnungsmieter und forderten Bargeld. Anschließend flüchteten die Täter. Zwei Tatverdächtige konnten durch Polizeibeamte gestellt werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen suchten die Täter gegen 18:30 Uhr gezielt die Wohnung in einem Mehrfamilienhaus auf, öffneten gewaltsam die Wohnungstür und standen dann dem 33-jährigen Wohnungsmieter direkt gegenüber. Zwei von ihnen traten und schlugen das Opfer und forderten die Herausgabe von Bargeld. Nachdem die Täter einen zweistelligen Bargeldbetrag erhalten hatten, flüchteten sie. Der Hildesheimer rief sofort die Polizei, schilderte den Beamten die Tat und beschrieb die Männer.

Nur wenige Minuten nach der Tat konnte Polizeibeamte zwei tatverdächtige Personen im näheren Umkreis feststellen und festnehmen. Sie befinden sich derzeit noch im polizeilichen Gewahrsam. Die Tatverdächtigen sind 24 und 33 Jahre alt und wohnen in Hildesheim.

Zum Zeitpunkt des Raubes hielt sich neben dem Wohnungsmieter noch eine 20-jährige Frau in der Wohnung auf. Sie wurde nicht verletzt. Das 33-jährige Opfer trug leichte Verletzungen davon. kri










27.03.2020 • 17:36 Uhr

Corona-Virus-Krise: Der Umgang mit Angst und mit Stress zu Hause - Nützliche Tipps und Hinweise für Erziehungsberechtigte

Gemeinsam mit den Schulpsychologinnen und Schulpsychologen der Niedersächsischen Landesschulbehörde hat das Niedersächsische Kultusministerium Informationen für Erziehungsberechtigte zusammengestellt, um die derzeitige Ausnahmesituation durch die Corona-Pandemie besser zu meistern. Die Elterninformation mit Hinweisen und Tipps für den Umgang mit Kindern und Jugendlichen in dieser herausfordernden Zeit sowie Links zu hilfreichen Lern- und Spiele-Plattformen finden Sie hier.

Diese Information im Portal des Landes Niedersachsen: https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/corona-krise-tipps-und-hinweise-fur-erziehungsberechtigte-186936.html











27.03.2020 • 17:33 Uhr

Tonne: „Mit dem virtuellen Klassenzimmer schaffen wir eine ausgezeichnete Chance, Fernunterricht zu ermöglichen"

Niedersächsische Bildungscloud startet nach den Osterferien

Die Bildungscloud kann nicht nur als barrierefreies und kostenloses Lernmanagement-System genutzt werden, in dem Materialien, Termine und Dateien bereitgestellt werden, sondern ermöglicht auch die schulbezogene Kommunikation und Zusammenarbeit miteinander aus der Ferne. „Mit der kurzfristigen Einführung der Bildungscloud reagieren wir schnell auf die andauernde herausfordernde Situation durch die Corona-Pandemie. Als virtuelles Klassenzimmer bietet die Cloud gerade in dieser Zeit eine ausgezeichnete Chance, digitales Lernen und Arbeiten zu ermöglichen", betont Kultusminister Grant Hendrik Tonne.

Die Niedersächsische Bildungscloud bietet neben vertiefenden Funktionen als grundversorgende und einfach zu bedienende Funktionen für alle Schulen:

das Einrichten von Lerngruppen und Teams (SuS, Lehrkräfte)

ein online verfügbarer Stundenplan

das Einrichten von Dateiordnern und die Ablage von lerngruppeneigenen Dateien in der Cloud,

das synchrone oder auch asynchrone und gemeinsame Arbeiten an Dateien

das Verwalten von Aufgaben und Arbeitsblättern,

Kommunikation mit Schüler/-innen über einen lerngruppenbezogenen Messenger

„Es wird notwendig sein, den Schülerinnen und Schülern in Zeiten der Schulschließungen altersgerechte Lernangebote auch digital zur Verfügung zu stellen und sie beim häuslichen Lernen bestmöglich durch die Lehrkräfte zu unterstützen", führt Tonne weiter aus. „Mit der vorgezogenen Einführung bieten wir Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern ein geeignetes Instrument, Unterricht weiter stattfinden zu lassen."

Zusätzlich zur Bildungscloud werden ab sofort auf der bereits vorhandenen Plattform des Niedersächsischen Bildungsservers (nibis) weitere unterschiedlichste Lernangebote für Lehrkräfte, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler bereitgestellt. Dies umfasst Unterrichtsmaterialien für einzelne Schulstufen und Fächer, Linklisten, Apps sowie andere Angebote. Angebote zum Lernen zu Hause finden sich auf der Plattform www.lernenzuhause.nibis.de.

Um einen möglichst reibungslosen Start der Bildungscloud ab Anfang Mai zu ermöglichen, wurden umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um Schulen den sofortigen Einsatz zu ermöglichen. So wird die Förderrichtlinie zum Digitalpakt befristet geändert. Damit soll die Beschaffung von digitalen Endgeräten erleichtert werden, um Schülerinnen und Schüler adäquat mit Leihgeräten auszustatten. Darüber hinaus werden derzeit leicht verständliche Tutorials für den Einsatz der NBC zusammengestellt. Alle 80 medienpädagogischen Beraterinnen und Berater werden für die Zeit der Schulschließung vollumfänglich für die Unterstützung der Schulen bei der Einrichtung der NBC eingesetzt (z. B. für Hotline, Support, Beratung).
„In Form einer kollaborativen Lernplattform ermöglicht die Bildungscloud neben Online-Kommunikation ein gemeinsames Arbeiten an Dateien. Die NBC ist daher ein wichtiger Baustein, das schulische Lernen zuhause zu ermöglichen und die Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf die Anforderungen einer digitalisierten Arbeits- und Berufswelt vorzubereiten", ergänzt Tonne.

An der Pilotphase der Bildungscloud, die im Jahre 2017 begonnen hat, haben sich insgesamt 43 Projektschulen und Projekt-Followerschulen aller Schulformen sowie zwei Studienseminare beteiligt. Die Pilotphase wurde wissenschaftlich begleitet und ausgewertet. Ursprünglich war der Start für den Beginn des Schuljahres 2021/22 vorgesehen.RED/FIS












27.03.2020 • 17:30 Uhr

Beratung bei ungewollter Schwangerschaft, Gewalt oder Notlagen: Frauen werden nicht allein gelassen!

In Zeiten, in denen jeder Mensch sich möglichst zu Hause aufhalten soll und soziale Kontakte weitgehend eingeschränkt sind, steigt auch die Zahl der Krisen und Notlagen. „Isolation und zusätzliche Stressfaktoren wie Enge, finanzielle Nöte und Zukunftsängste können vermehrt zu Gewalteskalationen führen", betont die Niedersächsische Frauenministerin Dr. Carola Reimann. Weiter führt sie aus: „In solchen Ausnahmesituationen kann es leider passieren, dass schon bestehende psychische Gewalt und Unterdrückung in handgreifliche Gewalt ausufern." Sie appelliert auch an die Nachbarn im Umfeld: „Seien Sie bitte wachsam, hören Sie nicht einfach weg, greifen Sie zum Telefonhörer, rufen Sie die Polizei!"

Das gesamte niedersächsische Gewaltschutzsystem für Frauen steht auch in Zeiten der Corona-Krise weiterhin zur Verfügung. Die 44 Gewaltberatungsstellen sind telefonisch und per E-Mail erreichbar und bieten zum Teil auch Online-Beratung an. Die 42 Frauenhäuser nehmen gewaltbetroffene Frauen auf. Ausnahme sind unter Quarantäne stehende Frauen, hier muss konsequent das Gewaltschutzgesetz durch die Polizei angewandt werden und der Täter der Wohnung verwiesen werden.

Tag und Nacht zur Verfügung steht das bundesweite Hilfetelefon: 08000 116 016

Gerade in Krisenzeiten brauchen schwangere Frauen in Konfliktlagen, die ihre Schwangerschaft verheimlichen, ein offenes Ohr für ihre Fragen und Ängste. Das deutschlandweite Hilfetelefon für „Schwangere in Not" vermittelt eine kompetente Ansprechpartnerin. Das Hilfetelefon ist kostenfrei und täglich rund um die Uhr erreichbar. Die Beratung erfolgt vertraulich, auf Wunsch anonym und in mehreren Sprachen. Die Telefonnummer ist nicht auf dem Einzelverbindungsnachweis zu sehen. Es gibt auch eine Chat- und E-Mail-Beratung über die Webseite www.geburt-vertraulich.de.

Hilfetelefon für „Schwangere in Not": 0800 40 40 020

Weitere Kontaktadressen finden Sie hier: https://www.ms.niedersachsen.de/startseite/frauen_gleichstellung/beratungs_und_serviceangebote/











27.03.2020 • 17:26 Uhr

In Seesen auf Lautenthaler Straße: Kradfahrer knallt mit Tempo auf PKW und schleudert gegen weiteren Wagen

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am gestrigen Donnerstag gegen 14.20 Uhr. Ein 46jähriger Seesener fuhr mit seinem Pkw vom Fahrbahnrand der Lautenthaler Straße in Richtung Stadtmitte an. Nachdem er sich mit seinem Fahrzeug bereits etliche Meter bewegt hatte, fuhr ein 41-jähriger aus Bad Salzdetfurth stammender Kradfahrer auf den fahrenden Pkw auf. Der Kradfahrer schleuderte mit seinem Fahrzeug anschließend in einen geparkten Pkw und verletzte sich schwer. Auf Grund der vorgefundenen Spurenlage ist derzeit davon auszugehen, dass der Kradfahrer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Der Verletzte wurde in das Goslarer Klinikum eingeliefert. Der Fahrer des Pkw blieb unverletzt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 6000 Euro. Zeugen des Unfallhergangs melden sich bitte bei der Polizei Seesen, Telefon 05381- 9440. ots










27.03.2020 • 17:00 Uhr

Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim: Und der Mann mit E-Rollstuhl schaut dem Schredder-Spektakel zu

Mit einem gigantischen technischen Aufwand wird zur Minute in Bad Gandersheim am Westhang des Skulpturenweges am Parkplatz des ehemaligen Kurhauses eine spektakuläre Abräumaktion durchgezogen. Zwei Bagger mit stählernen Greifzangen packen sich die niedergemachten Baumstämme. Die werden passgenau in den Schacht des grünen Megaschredders geschoben. Und der frißt die Stämme buchstäblich in sich hinein. Unter großen Getöse werden die Rundhölzer zu Kleinholz gemacht. Im hohen Bogen wird das geschredderte Material in einen der beiden Container gepustet. Die Maschinen werden von behelmten Männern unterstützt. Wo es erforderlich sind sie mit ihren kreischenden Kettensägen zur Stelle. Kantiges und Sperriges wird klein gemacht.
Die ganze spektakuläre Abräumaktion findet bei besten Witterungsbedingungen (plus 15 Grad und Sonnenschein) auf dem nicht so richtig offiziell behördlich abgesperrten Areal (es fehlen eindeutige Sperrbeschilderungen) statt. Es ist zu einem Zuschauerereignis geworden. Ein Mann in einem E-Rollstuhl schaut seit Minuten seelenruhig zu. Zu ist ein stadtbekannter Gastronom. Kreistagsabgeordneter und Stadtrat Rudolf Hermes verschafft sich selbst einen Eindruck von den Arbeiten. Immer mehr Pssanetne, Spaziergänger, Radler, Jogger und Leute mit Hunden an den Leinen zeigen sich interessiert und beeindruckt.

Die Aktion dient der Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim. An dem freigeschlagenen Hang soll ein hundertprozentiger barrierefreier Zugang vom Parkplatz hinauf zum Skulpturenpfad gebaut werden. So hat es LaGa Geschäftsführer Thomas Hellingrath offiziell bestätigt (wir berichteten).
red/Fotos/Video: Thomas Fischer












27.03.2020 • 14:02 Uhr

Im Gefängnis surren jetzt die Nähmaschinen - Strafegfangene produzieren Schutzmasken

Gefangene in Niedersachsen beteiligen sich seit dieser Woche an der Produktion von Mund-Nasen-Schutzmasken. Dazu haben die Nähereien in zwei Justizvollzugsanstalten ihre Produktionsabläufe kurzfristig umgestellt, viele Nähmaschinen wurden umgerüstet. Schon im Laufe der kommenden Tage sollen ca. 8.500 Masken produziert werden.

Justizministerin Barbara Havliza: „Auch Gefangene wollen etwas tun, um in dieser Krise ihren Beitrag zu leisten. Das Nähen von Schutzmasken ist eine gute Gelegenheit. Der Justizvollzug hat die Möglichkeiten und das wollen wir auch nutzen. Mich macht es stolz zu sehen, mit welchem Engagement in den Betrieben des Justizvollzugs gearbeitet wird.“

Die Justizvollzugsanstalt für Frauen in Vechta hat für die Produktion eigens einen Nähsaal eingerichtet. Die Fertigung der Schutzmasken erfolgt im Auftrag der Caritas. Bei bester Auslastung können hier bis zu 15 Gefangene an der Produktion arbeiten, 470 Meter geeigneter Stoff wurden bereits geliefert. Die notwendigen Abstände bei den Arbeitsprozessen sind natürlich gewahrt. Die Abgabe und der Verkauf erfolgen anschließend über die Caritas an Krankenhäuser, Kliniken und Arztpraxen.

In der JVA Uelzen sollen ebenfalls Masken genäht werden. Die JVA Uelzen wird dazu eine Kooperation mit einem Zulieferer der Medizinischen Hochschule Hannover eingehen. In diesen Prozess wird voraussichtlich auch die JVA Sehnde eingebunden, die durch die zertifizierte Wäscherei die Hygienebedingungen für die Reinigung und Desinfizierung der Masken übernehmen kann. ots










27.03.2020 • 13:56 Uhr

Mühlenberg raus aus dem Funkloch: Dank Mobile Radio Tower von Vodafone macht Handy-Telefonie endlich möglich

Sie sind besonders lästig, ja gefährlich in Zeiten schwerer Unfälle oder der augenblicklichen Corona-Virus-Krise: Via Handy nicht erreichbar zu sein. "Kein Empfang" hatten die 80 Bürgerinnen und Bürger aus dem versteckten Mühlenberg bei Neuhaus im Solling (Landkreis Holzminden) auf ihren Handys stehen - und konnten nicht telefonieren. Erst nach einem schweren Unfall, als alle Hilferufe per Handy scheiterten, reichte es den Mühlenbergern. Sie begehrten mächtig auf. Ihr Protest kam bei der Politik und dem Vodafone-Manager Dirk Ebrecht an. Der Mann für's Machbare drehte mit dem Sonder-Staatssekretär für Digitales bei der Niedersächsischen Landesregierung Stefan Muhle das digitale Rad. Und zwar vorwärts. Und gemeinsam mit kooperativen Verwaltungs- und Forstleuten leuten sowie zu allererst mit Mühlenbergs Ortsvorsteher Gerd Schläger wurde die mobile Basisstation ( Mobile Radio Tower) made by Vodafone unbürokratisch und pragmatisch geplant, allseits abgestimmt und zügig installiert. Jetzt, wo alles funktioniert funkt es endlich im romantisch gelegenen Mühlenberg. Beispielhaft und vorbildlich - nötiger denn je in schwierigen Corona-Krisenzeiten wie diesen.red
Foto: Fis WMG











27.03.2020 • 13:37 Uhr

Finanzmärkte: erster Schock verarbeitet

Marktkommentar Dr. Ulrich Kater: Finanzmärkte: erster Schock verarbeitet

Von den coronageplagten Finanzmärkten kamen in dieser Woche Entspannungssignale. Die Aktienmärkte legten kräftig zu, sowohl in Asien als auch in den USA, der DAX kletterte zeitweilig wieder über die 10.000-Punkte-Marke. Das entspricht einem Plus von zehn Prozent gegenüber der Vorwoche. An den Anleihemärkten trat Entspannung ein, nachdem die Käufe der EZB bei Staats- und Unternehmensadressen eingesetzt hatten. Sogar Neuemissionen konnten reibungslos platziert werden. Das alles deutet daraufhin, dass die erste Schockwelle von den Finanzmärkten ohne nachhaltige Krisensymptome verkraftet wurde. Jedoch sind die Folgen der Krise noch längst nicht alle verarbeitet. Unterdes spiegeln die ersten Wirtschaftsdaten aus den USA, wie etwa die Arbeitsmarktzahlen, den dortigen tiefen Wirtschaftseinbruch wider.

Märkte und Wirtschaft müssen sich in Geduld üben

Mit hohen Schwankungen an den Finanzmärkten wird es wohl noch eine ganze Weile weitergehen. Nicht vor Ostern ist mit einer Lockerung der Einschränkungen für Wirtschaft und Gesellschaft zu rechnen. Auch danach werden weitreichende Beschränkungen aufrecht erhalten bleiben. Die Aktienmärke haben einen Boden gefunden, sollte es bei den gegenwärtig absehbaren Wirtschaftseinbußen bleiben. Ein nachhaltiger Anstieg ist jedoch erst mittelfristig zu erwarten, wenn sich die Wirtschaftsdaten wieder verbessern. Zunächst ist jedoch das Gegenteil der Fall: Bei dem in der nächsten Woche erscheinenden Arbeitsmarktbericht aus den USA wird voraussichtlich ein Verlust von circa einer Million Jobs verkündet.











27.03.2020 • 13:05 Uhr

Tumultartige Szenen in einer Hildesheimer Drogerie - Fünf Polizisten mit Corona-Virus infiziert

Polizeidirektion Göttingen: Erste Bilanz nach fünf Tagen "Kontaktbeschränkung" - 48 Ordnungswidrigkeitenverfahren, 13 Strafanzeigen

Fast zwei Wochen ist es her, seitdem die ersten einschneidenden Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus ergriffen wurden. Seit vergangenem Sonntag gilt in Niedersachsen die so genannte Kontaktbeschränkung, deren Einhaltung unter anderem von der Polizei kontrolliert und durchgesetzt wird.

Der Präsident der Polizeidirektion Göttingen, Uwe Lührig, zieht nach fünf Tagen eine erste Bilanz:

"Seit die Kontaktbeschränkung in Kraft getreten ist, konnten wir einen spürbaren Wandel im Verhalten der Bürgerinnen und Bürger erkennen. Die große Mehrheit hält sich erfreulicher Weise an die erlassenen Regeln und bleibt Zuhause. Dafür möchte ich all denjenigen "Danke" sagen, die sich auch ohne unsere Kontrollen verantwortungsbewusst an die Verfügung halten und damit sich selbst und ihre Mitmenschen schützen."

Die Polizeidirektion Göttingen war personell auf den Beginn der Kontaktbeschränkung eingestellt und hat zusätzliche Streifen zur Kontrolle dieser Regelung eingesetzt. Zusätzliches Personal war in Bereitschaft, um nötigenfalls kurzfristig die Kontrollen zu intensivieren.

"Davon mussten wir glücklicherweise keinen Gebrauch machen," sagte Uwe Lührig. "Ich will aber auch nicht verheimlichen, dass es nach wie vor Menschen gibt, die sich gleichgültig und damit auch verantwortungslos verhalten, indem sie sich weiterhin in Gruppen treffen, Kinder miteinander spielen lassen oder als Geschäftstreibende ihre Läden öffnen."

Bislang wurden innerhalb der Polizeidirektion Göttingen 48 Ordnungswidrigkeitenverfahren und 13 Strafanzeigen wegen des Verstoßes gegen die Allgemeinverfügung des Niedersächsischen Sozialministeriums eingeleitet. In den überwiegenden Fällen blieb es bei gefahrenabwehrenden Maßnahmen (ca. 850) wie das Hinweisen auf Kontaktbeschränkungen oder Platzverweisungen.

Die Umfangreichen Kontrollen der Polizei gemeinsam mit den Ordnungsämtern der Städte und Landkreise werden auch in den kommen Tagen fortgesetzt.

"Unser Personalmanagement sah schon zu Beginn der umfangreichen Kontaktbeschränkung einen ressourcenschonenden Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor. Die Kontakte untereinander wurden soweit wie möglich eingeschränkt. Mit Homeoffice und Bereitschaftsdiensten konnten wir eine "Entzerrung" in den Dienststellen erreichen. Darüber hinaus sind diese Kolleginnen und Kollegen sehr kurzfristig abrufbar und könnten jeder Zeit in den Dienst versetzt werden. Diese vorausschauende Planung spielt uns jetzt in die Karten, obwohl wir zum Glück nur vereinzelt Corona bedingte Ausfälle zu verzeichnen haben. Natürlich ist dieses Virus auch für uns eine Belastung. Unsere Interventionsfähigkeit ist aber gesichert. Darauf können sich alle Bürgerinnen und Bürger verlassen," so Uwe Lührig zum Personalmanagement innerhalb seiner Behörde.

Die Polizeidirektion Göttingen beschäftigt ca. 2800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Insgesamt wurden bisher fünf davon positiv auf Corona getestet (einer ist bereits wieder genesen). 29 weitere befinden sich in vom Gesundheitsamt angeordneter häuslicher Quarantäne, 36 bleiben als Vorsichtsmaßnahme der Dienststelle zwei Wochen zu Hause.

Tumultatige Szenen in einer Hildesheimer Drogerie

Es gab natürlich auch eigenartige Situationen, zum in Hildesheim: In einer Drogerie haben sich tumultartige Szenen abgespielt. Nachdem bekannt wurde, dass der Markt eine neue Lieferung Toilettenpapier erhalten hatte, versammelten sich Bürgerinnen und Bürger bereits vor der Öffnung des Marktes vor dem Eingang. Als der Markt seine Türen öffnete sollen sich die Personen auf die Ware gestürzt und dabei das "freundliche Miteinander" aus den Augen verloren haben. Um einer erneuten Eskalation vorzubeugen wird bei der nächsten Lieferung die Polizei Präsenz zeigen und gegebenenfalls eingreifen.

Mehr Polizeischutz für Geldtransprte

"Wir alle befinden uns in einer Ausnahmesituation und deswegen verstehe ich auch die Verunsicherung der Menschen. Allerdings braucht niemand einen Versorgungsengpass zu fürchten, sodass "Hamsterkäufe" dem Einzelnen nicht nutzen und der Allgemeinheit eher schaden. Wortgefechte und sogar Schubsereien wegen einer Packung Toilettenpapier irritieren mich doch sehr. Dass die Polizei vereinzelt Geldtransporte begleiten und schützen muss, ist sicherlich nachvollziehbar. Aber dass wir als Polizei auch die Verteilung von Toilettenpapier schützen müssen, hätte ich mir niemals vorstellen können," kommentiert der Polizeipräsident den Sachverhalt.ots










27.03.2020 • 12:32 Uhr

Corona-Virus-Entwicklung: Heute 33 Infektionsfälle im Landkreis Northeim amtlich bestätigt- 6 Personen sind genesen

Heute ist Freitag, 27. März, 2020, der 12. harte Corona-Virus-Krisentag:
Aktuell gibt es Stand heute 33 laborbestätigte Corona-Virus-Infektionen im Landkreis Northeim. Das bestätigt soeben die Kreisverwaltung in ihrer täglichen Mitteilung. Sechs Personen - eine mehr als am Vortag - gelten mittlerweile als gesessen, so dass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Im Vergleich zum Vortag ist damit ein neuer bestätigter Corona-Fall bekannt geworden.
Bei dem Neufall handelt es sich um eine weibliche Person, für die der Ansteckungsweg nicht sicher ermittelt werden konnte. Sie befindet sich in häuslicher Quarantäne und weist Erkältungssymptome mit Kopfschmerzen auf.lpd










27.03.2020 • 10:19 Uhr

Selbsthilfe Aktion aktuell: Wir helfen und nähen Mundschutz für Pflegekräfte, Hausärzte und ihre Mitarbeiter - Näher/innen gesucht

Bei Pflegediensten und niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten werden Mundschutze knapp. Auf- grund von Lieferengpässen ist auch nicht mit einer schnellen Behebung des Mangels zu rechnen. Hier möchten der Ev.-luth. Kirchenkreis Leine-Solling zusammen mit dem Amb. Hospizdienst Leine-Solling und den Kreislandfrauenverbänden Northeim und Einbeck helfend tätig werden. Gesucht werden Menschen, die bereit sind waschbare Behelfs-Mund-Nasen-Schutz zu nähen. Auch Stoffspenden sind herzlich willkommen, am liebsten gleich richtig zugeschnitten.

Interessierte Näherinnen und Näher können sich telefonisch beim Amb. Hospizdienst Leine-Solling unter 05551-915833 melden (Bitte ggfs. auf den Anrufbeantworter sprechen). Ein Kontaktformular sowie weitere Informationen und verschiedene Anleitungen zum Download finden sich auf der Homepage des Amb. Hospizdienst unter www.zwanzig-minuten.de.
Als Materialien benötigt werden Nähmaschine, Bügeleisen und Schere sowie atmungsdurchlässi- gem Baumwollstoffe, die bei mind. 60°C waschbar sind (z.B. Geschirrtuch, Bettlaken, T-Shirt o.ä.)

Erste Landfrauen und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des Hospizdienstes sind bereits am Nähen. Die ersten Exemplare sind auch schon fertiggestellt. Sie freuen sich über weitere Unterstützung.

Pflegedienste, Hausarztpraxen und andere Einrichtungen, die Bedarf an selbstgenähten Behelfs- Mund-Nasen-Schutz haben können sich ebenfalls beim Hospizdienst Leine-Solling unter 05551- 915833 oder unter www.zwanzig-minuten.de melden. Von dort aus wird die Verteilung organisiert.

Warum Mundschutze selber nähen?

Damit vor allem ältere Patientinnen und Patienten sowie Pflegebedürftige geschützt werden, sollten Pflegekräfte und pflegende Angehörige einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Dieser kann das Risiko der Übertragung des Coronavirus reduzieren, da er die Verteilung von Tröpfchen verhindert, die beim Sprechen, Husten oder Niesen entstehen. Da Mund-Nasen-Schutz derzeit kaum erhältlich ist und sehr einfach selbst eine Alterna- tive hergestellt werden kann, stellten z.B. der Deutsche Hausärzteverband - Landesverband Niedersachsen e.V. und die Stadt Essen einfache Anleitungen zum selbernähen eines Behelfs-Mund-Nasen-Schutz zur Ver- fügung. In der Anleitung des deutschen Hausärzteverband - Landesverband Niedersachsen e.V. heißt es zur Erklärung „die Übertragung von Coronaviren erfolgt vor allem durch Tröpfchen, jederzeit und überall. Mit dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutz (MNS) kann die Verteilung von Tröpfchen in der Umgebung und auf Kontaktpersonen verringert werden. ... Für jeden Anwender sollten pro Tag mindestens zwei Masken einge- plant werden, die abends ausgekocht am nächsten Tag wiederverwendbar sind.“

In wie weit helfen (selbstgenähte) Mundschutze gegen Corona?

Zu dieser Frage schreibt BAYERN 3 am 23.03.2020, dass es Hygiene-Experten nicht als erwiesen ansehen, dass Mundschutze (außerhalb des medizinischen oder pflegerischen Bereichs) eine verlässliche Schutz- funktion bieten. Es gibt dazu zwar eine ganze Reihe an Studien, die kommen aber alle zu unterschiedlichen Ergebnissen. Zwei positive Effekte sind aber nicht von der Hand zu weisen: Wer seine Umgebung nicht mit eigenen Viren belasten will, kann mit einem Mundschutz zumindest einen Teil seines Speichels abfangen. Tröpfchen bleiben in der Maske hängen, aber eben nur zu einem Teil. Außerdem positiv: Wir fassen uns normalerweise bis zu 300 mal am Tag an die Nase und den Mund - und verteilen so Keime und Erreger von der Hand in den Mund. Gar nicht gut. Gerade für geschwächte Menschen kann so ein Mundschutz deshalb sinnvoll sein. (Quelle: https://www.bayern3.de/atemschutz-mundschutz-corona-sicher-selbst-naehen)

Für gesunde Menschen dagegen sieht das Robert-Koch-Institut keinen Hinweis darauf, dass ein Mund- schutz vor dem Corona-Virus schützt - und empfiehlt es daher auch nicht. Nach Angaben der Weltgesund- heitsorganisation kann das Tragen der Maske sogar zu einem falschen Sicherheitsgefühl führen, wodurch wichtige Hygienemaßnahmen vernachlässigt werden – wie etwa das regelmäßige und gute Händewaschen, die Einhaltung der Husten- und Nies-Etikette sowie das Einhalten von 1–2 Metern Abstand zu anderen Per- sonen. Grundsätzlich sollten soziale Kontakte auch im Interesse der eigenen Gesundheit weitestgehend ein- geschränkt werden.
(Quelle: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html#FAQId13545204)
Bei Pflegediensten und niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten werden Mundschutze knapp. Auf- grund von Lieferengpässen ist auch nicht mit einer schnellen Behebung des Mangels zu rechnen.

Hier möchten der Ev.-luth. Kirchenkreis Leine-Solling zusammen mit dem Amb. Hospizdienst Leine-Solling und den Kreislandfrauenverbänden Northeim und Einbeck helfend tätig werden. Ge- sucht werden Menschen, die bereit sind waschbare Behelfs-Mund-Nasen-Schutz zu nähen. Auch Stoffspenden sind herzlich willkommen, am liebsten gleich richtig zugeschnitten.
Interessierte Näherinnen und Näher können sich telefonisch beim Amb. Hospizdienst Leine-Solling unter 05551-915833 melden (Bitte ggfs. auf den Anrufbeantworter sprechen). Ein Kontaktformular sowie weitere Informationen und verschiedene Anleitungen zum Download finden sich auf der Homepage des Amb. Hospizdienst unter www.zwanzig-minuten.de.
Als Materialien benötigt werden Nähmaschine, Bügeleisen und Schere sowie atmungsdurchlässi- gem Baumwollstoffe, die bei mind. 60°C waschbar sind (z.B. Geschirrtuch, Bettlaken, T-Shirt o.ä.)
Erste Landfrauen und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des Hospizdienstes sind bereits am Nähen. Die ersten Exemplare sind auch schon fertiggestellt. Sie freuen sich über weitere Unterstützung.
Pflegedienste, Hausarztpraxen und andere Einrichtungen, die Bedarf an selbstgenähten Behelfs- Mund-Nasen-Schutz haben können sich ebenfalls beim Hospizdienst Leine-Solling unter 05551- 915833 oder unter www.zwanzig-minuten.de melden. Von dort aus wird die Verteilung organisiert.

Warum Mundschutze selber nähen?

Damit vor allem ältere Patientinnen und Patienten sowie Pflegebedürftige geschützt werden, sollten Pflege- kräfte und pflegende Angehörige einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Dieser kann das Risiko der Übertragung des Coronavirus reduzieren, da er die Verteilung von Tröpfchen verhindert, die beim Sprechen, Husten oder Niesen entstehen. Da Mund-Nasen-Schutz derzeit kaum erhältlich ist und sehr einfach selbst eine Alterna- tive hergestellt werden kann, stellten z.B. der Deutsche Hausärzteverband - Landesverband Niedersachsen e.V. und die Stadt Essen einfache Anleitungen zum selbernähen eines Behelfs-Mund-Nasen-Schutz zur Ver- fügung. In der Anleitung des deutschen Hausärzteverband - Landesverband Niedersachsen e.V. heißt es zur Erklärung „die Übertragung von Coronaviren erfolgt vor allem durch Tröpfchen, jederzeit und überall. Mit dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutz (MNS) kann die Verteilung von Tröpfchen in der Umgebung und auf Kontaktpersonen verringert werden. ... Für jeden Anwender sollten pro Tag mindestens zwei Masken einge- plant werden, die abends ausgekocht am nächsten Tag wiederverwendbar sind.“

In wie weit helfen (selbstgenähte) Mundschutze gegen Corona?

Zu dieser Frage schreibt BAYERN 3 am 23.03.2020, dass es Hygiene-Experten nicht als erwiesen ansehen, dass Mundschutze (außerhalb des medizinischen oder pflegerischen Bereichs) eine verlässliche Schutz- funktion bieten. Es gibt dazu zwar eine ganze Reihe an Studien, die kommen aber alle zu unterschiedlichen Ergebnissen. Zwei positive Effekte sind aber nicht von der Hand zu weisen: Wer seine Umgebung nicht mit eigenen Viren belasten will, kann mit einem Mundschutz zumindest einen Teil seines Speichels abfangen. Tröpfchen bleiben in der Maske hängen, aber eben nur zu einem Teil. Außerdem positiv: Wir fassen uns normalerweise bis zu 300 mal am Tag an die Nase und den Mund - und verteilen so Keime und Erreger von der Hand in den Mund. Gar nicht gut. Gerade für geschwächte Menschen kann so ein Mundschutz deshalb sinnvoll sein. (Quelle: https://www.bayern3.de/atemschutz-mundschutz-corona-sicher-selbst-naehen)

Für gesunde Menschen dagegen sieht das Robert-Koch-Institut keinen Hinweis darauf, dass ein Mund- schutz vor dem Corona-Virus schützt - und empfiehlt es daher auch nicht. Nach Angaben der Weltgesund- heitsorganisation kann das Tragen der Maske sogar zu einem falschen Sicherheitsgefühl führen, wodurch wichtige Hygienemaßnahmen vernachlässigt werden – wie etwa das regelmäßige und gute Händewaschen, die Einhaltung der Husten- und Nies-Etikette sowie das Einhalten von 1–2 Metern Abstand zu anderen Per- sonen. Grundsätzlich sollten soziale Kontakte auch im Interesse der eigenen Gesundheit weitestgehend ein- geschränkt werden. (Quelle: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html#FAQId13545204)










27.03.2020 • 10:14 Uhr

Zoll: Wir sind weiter für Sie da! Zollämter und Kfz-Steuer-Kontaktstellen bleiben geöffnet - Einschränkungen beim Publikumsverkehr

Das Hauptzollamt Hannover und seine Dienststellen bleiben weiterhin für den Publikumsverkehr geöffnet. Insbesondere die Abfertigung von Warensendungen bei den Zollämtern Hannover-Nord, Hannover-Flughafen, Celle, Hameln inkl. der Abfertigungsstelle Holzminden, Lüneburg, Soltau und Verden ist gewährleistet. Die Kontaktstellen in Fragen der Kfz-Steuer bleiben ebenfalls publikumsoffen.

Jedoch ist es aufgrund der aktuellen Lage dringend geboten, den Publikumsverkehr zu organisieren und auf ein Minimum zu reduzieren. Bitte verzichten Sie daher, soweit möglich, auf ein persönliches Erscheinen. Die meisten Anliegen können postalisch, per E-Mail oder telefonisch erledigt werden. Sollte in Ihrem Fall ein persönliches Erscheinen unausweichlich sein, kündigen Sie Ihren Besuch bitte vorab telefonisch an und besprechen das weitere Vorgehen.

Aufgrund der geltenden Bestimmungen wird eindringlich darum gebeten, die jeweiligen Dienststellen grundsätzlich einzeln und nicht in Personengruppen aufzusuchen.

Die Sicherstellung der Warenabfertigung hat, unter Beachtung der notwendigen gesundheitlichen Erfordernisse, besondere Priorität.

Die Erreichbarkeiten der einzelnen Dienststellen sowie weitere Informationen können unter www.zoll.de eingesehen werden. Das Hauptzollamt Hannover erreichen Sie unter der zentralen Rufnummer 0511/ 37414-0.
ots










27.03.2020 • 10:11 Uhr

Heute um 7 Uhr bei Holle/Grasdorf: 26-Jähriger vermutlich übermüdet mit seinem Auto gegen Baum geprallt

Am heutigen Freitagmorgen, gegen 07:00 Uhr, kam es auf der B444, zwischen dem Abzweig nach Luttrum und dem Grasdorfer Kreisel, zu einem schweren Verkehrsunfall.

Zum Unfallzeitpunkt befuhr ein 26-jähriger aus der Gemeinde Holle die B444 ausRichtung Nettlingen kommend in Richtung Grasdorf. An der Unfallstelle kam der Fahrzeugführer mit seinem Pkw MB C-Klasse nach rechts von der Fahrbahn ab, durchfuhr den angrenzenden Grünstreifen und prallte schließlich gegen einen Straßenbaum. Am Pkw des Mannes aus der Gemeinde Holle entstand Totalschaden (ca. 5.000 Euro).
Der Fahrzeugführer konnte sich selbstständig aus dem Unfallwrack befreien. Er wurde mit einem Rettungswagen einem Hildesheimer Krankenhaus zugeführt. Zur Unfallursache liegen noch keine genauen Erkenntnisse vor. Übermüdung könnte jedoch eine Rolle gespielt haben, berichtet die Polizei in Hildesheim.

Im Einsatz befanden sich neben zwei Streifenwagen der Bad Salzdetfurther Polizei auch ein Rettungswagen, die "Untere Wasserbehörde" und die ehrenamtlichen Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Grasdorf.

Der Pkw wurde abgeschleppt. Gegen 08:20 Uhr war die Unfallstelle geräumt. Während der Unfallaufnahme kam es zu keinen nennenswerten Behinderungen. ots










27.03.2020 • 10:03 Uhr

Cowboy in Bad Harzburg: Waffe am Gürtel getragen - Pistole von Polizei beschlagnahmt

Die Polizei Goslar meldet soeben: Bereits am Mittwoch, 25 März 2020, gegen 15 Uhr, wurde nach einem Hinweis die Wohnung eines 36jährigen Bad Harzburgers durch die Polizei aufgesucht. Es wurden zwei erlaubnisfreie sowie eine waffenbesitzkartenpflichtige Schusswaffe gefunden und beschlagnahmt. Der Hinweis erfolgte, nachdem diese Person in der Öffentlichkeit mit einer Waffe am Gürtel (wie ein Cowboy) gesehen wurde. red










27.03.2020 • 08:46 Uhr

Personalie: Journalist Konstantin Mennecke wechselt ins Kühne-Team

Mit einer spektakulären Verstärkung seines Teams kann in diesen Corona-Virus-Krisentagen der Northeimer Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne aufwarten. Auf Nachfrage bestätigte der CDU-Politiker vor wenigen Minuten dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group, dass schon in kürzester Zeit der Journalist Konstantin Mennecke aus dem Alten Amt einen Job in seinem Team übernehmen wird. "Ja, es stimmt. Herr Mennecke wird ab dem 1. April 2020 unsere Arbeit unterstützen und im Team sein." Dr. Kühne ist davon überzeugt, dass Mennecke positive Impulse einbringen wird. "Es ist ein guter Journalist und stark ehrenamtlich beispielsweise in der Feuerwehr engagiert", lobte der Abgeordnete seinen neuen Mitarbeiter. Er wird die Bürokraft ersetzten. Die Mitarbeiterin (die Frau eines Bad Gandersheimer Grünen Ratsherrn) werden auf eigenen Wunsch das Team bereits zum 1. April verlassen. Für sie folgt Konstantin Mennecke. Er war Lokalredakteur bei der HNA in Northeim und leitet die Lokalredaktion in Hann.Münden. red/fis












27.03.2020 • 08:24 Uhr

Feuer im Echter Wald - 20 Einsatzkräfte machen dem Spuk ein fixes Ende

Brennender Unrat hat am frühen Donnerstagabend für einen Feuerwehreinsatz in Echte gesorgt. Um 17.43 Uhr wurde die Feuerwehr Echte zu einem Feuer im Echter Wald an einer Schutzhütte alarmiert. Auf rund vier Quadratmetern hatte Unrat angefangen zu brennen – aufgrund der Lage fernab jeder Wasserversorgung wurde die Feuerwehr Kalefeld durch den stellvertretenden Gemeindebrandmeister Thomas Wille hinzualarmiert. vDie rund 20 Einsatzkräfte hatten den Entstehungsbrand schnell gelöscht. Foto: Mennecke/Kreisfeuerwehr














27.03.2020 • 08:01 Uhr

A7 Echte: Ein Bollwerk aus Beton - "So mächtig wie der Westwall..." - Autobahn soll nie wieder absacken - Was macht die Wasserader?

Neue Brückenbauwerke sind derzeit beim sechsstreifigen Ausbau der Bundesautobahn von Seesen nach Northeim an der Tagesordnung. Vorhandene Brücken werden erst beseitigt, dann in verbreiterter Form neu angelegt. Eine Besonderheit ist seit Monaten im Bereich der A7 -Abfahrt bei Echte zu beobachten. Hier wird in einem gigantischen Aufwand eine Brückenstabiliät hergestellt, die einem Bollwerk gleichkommt. Nirgendwo auf dem 29,5 Kilometer langen Baustellenabschnitt ist dermaßen viel Stahl und Beton eingebracht worden wie an dieser Dauerbaustelle. Das hat seinen guten Grund.

Alles fing damit an, dass sich noch zu Zeiten der vierstreifigen Fahrbahn plötzlich auf der Südseite der Autobahnabfahrt Echte (Richtung Norden) Betonplatten zu verschieben begannen. Die Fahrbahn rutsche Zentimeter für Zentimeter ab. Hochgefährlich. Ein Fahrbahnstreifen musste daraufhin für den Verkehr gesperrt werden. Der Hang an der Autobahn begann stetig abzusacken.

Als Ursache machten die Spezialisten eine unterirdische Wasserader aus. Die Unterspülungen verursachten eine zunehmende Instabilität des Untergrundes. Die Erde bewegte sich. Das Absacken der Fahrbahn setzte sich unaufhaltsam fort. Die unheimliche Wasserader versiegte nicht. Erste Sanierung- und Verdichtungsmaßnahmen halfen wenig. Das Improvisieren gipfelte sich, als tonnenweise weiße Säcke mit Millionen von schweren Steinen für die Hangbestigung abgelegt wurden. Und die Wasserader unter der Autobahn sprudelte weiter. Zeitweise so heftig, dass die Brückenbaustelle permanent unter Wasser stand. Nur mit einer Pumpe gelang es den Wasserstand niedrig zu halten.

Am Ende kam den Bauingenieuren die das neue Brückenbauwerk zupass. Der bewegliche Hang an dieser Stelle wurde gleich mit mehreren Stützkonstruktionen versehen. Unüblich die massiven Mehrfachverstärkungen von meterhohen und ebenso breiten Bauwerken aus Stahl und Beton. "Dashier ist fast so mächtig wie der Westwall", lästerte ein am Ort eingesetzter Brückenbauer mit Bezug auf deutsche Bunkeranlagen im Zweiten Weltkrieg. Und mit Sorgenfalten in seinem rauen Gesicht fügte der Bauexperte hinzu: "Ich bin mal gespannt, ob sich diese Kraft der nicht versiegenden Wasserader davon beeindrucken lässt..."










27.03.2020 • 07:33 Uhr

Vermeintliches Diebesgut bei Fahrzeugkontrolle an der A7 sichergestellt

Am frühen Donnerstagmorgen (26.März 2020) wurden Beamte der Autobahnpolizei Göttingen bei einer routinemäßigen Fahrzeugkontrolle "fündig":

Auf dem Parkplatz Hackelberg an der A7 kontrollierten sie gegen 02.35 Uhr den Fahrer eines Audi A6. Wie sich zunächst bei der Überprüfung seiner Daten herausstellte, war der 32-Jährige aus dem sächsischen Erzgebirgskreis der Polizei bereits einschlägig wegen Eigentumsdelikten bekannt. Im weiteren Verlauf der Kontrolle fanden die Polizisten im Kofferraum eine große Menge an Kosmetik- und Drogerieartikeln im Wert von ca. 3.500 Euro, über dessen Herkunft der Fahrzeugführer keine plausible Auskunft geben konnte.

Die aufgefundenen Gegenstände wurden von der Polizei sichergestellt, der 32-Jährige wurde nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die Ermittlungen zur Herkunft der Gegenstände dauern an.mb










27.03.2020 • 06:58 Uhr

Gutes Essen in Corona-Virus-Krisen-Zeiten: "Wir kochen für Sie!" Mucilli in Kreiensen im Einsatz!

Zahlreiche Restaurant-Küchen in Südniedersachsen - und damit auch in Bad Gandersheim-Kreiensen-Einbeck - bemühen sich weiterhin am kulinarischen Netz zu bleiben, bieten weiter
leckere Essenvorschläge ihren Stammgästen und neuen Kunden an. Zwar dürfen diese nicht mehr im gewohnten Ambiente ihrer Lokale angeboten werden. Stattdessen ist das Lecker-Essen aus den gastronomischen Küchen zuhause angesagt. Es wird geliefert. Es kann abgeholt werden. Je nach Bedarf und Gelegenheit. Auch die Restaurant-Spezialisten der Familie Ajete und Filipe Mucilli sind dabei. Nach der vorläufigen Schließung ihres Eiscafés in der Hildesheimer Straße in Bad Gandersheim haben die Mucilli ihren gastronomischen Betrieb in Kreiensen, Wilhelmstraße, was die Küche betrifft, wieder aktiviert. "Wir kochen für Sie", lautet jetzt das einladende Angebot. Einzelheiten, Kontaktdaten und Bedingungen sind der Grafik zu entnehmen. Am morgigen Samstag heißt es bei Mucilli in Kreiensen: "Wir wünschen besten Appetit!"
red










26.03.2020 • 21:22 Uhr

Zappenduster am Bad Gandersheimer Osterbergsee: Sechs Leuchten demoliert und ohne Licht

Beim abendlichen Spaziergang im Seekurpark des staatlich anerkannten Heilbades in Bad Gandersheim sorgte zunächst die Abendsonne für eine wahrlich romantische Szenerie. Ein bisschen Urlaubsstimmung kam da auf. Dann aber die Verwunderung. Ein junger Angler mit seinen drei Ruten auf der Nordseite des Osterbergsees war bei der einbrechenden Dunkelheit erst nur schemenhaft zu erkennen. Allein die Kameratechnik machte ihn dank eines technischen Überbelichtungsmodus erkennbar. Eigentlich hätte er durch eine der am gepflasterten Weg stehenden Leuchten voll angestrahlt werden müssen. Ging aber nicht.

Ein halbes Dutzend dieser Laternen sind demoliert. Bei fünf Laternen waren bei genauerem Hinsehen die Glaszylinder zerstört. Bei einer Lampe liegt er dermaßen auf Kippe, dass er bei einer weiteren Erschütterung des Laternständers abzustürzen droht.

Fakt ist: nur noch eine einzige auf diesem vielleicht 80 Meter langen Abschnitt des Rundwanderweges funktionierte heute Abend noch (Foto). Drumherum alles zappenduster.

Die Ursache der demolierten Laternen liegt mit großer Wahrscheinlichkeit auf der Hand. Die Leuchten könnten bei den jüngsten rigorosen Baumfällungen und Rodungen in diesem Sektor vom mächtigen Abräumbagger einige Schläge mitbekommen haben. Die müssen so hart gewesen sein, dass ihnen das Licht ausging.
red/Fotos: Marc Reiser.












26.03.2020 • 20:46 Uhr

Und das in Corona-Virus-Krisenzeiten: Arztpraxen im Landkreis Northeim mangelt es an Schutzausrüstungen und Hygieneschutz

Bundestagsabgeordneter Jens Kestner und Kreistagsabgeordneter Maik Schmitz machen auf akutes Problem aufmerksam

Der niedersächsische AfD-Bundestagsabgeordnete Jens Kestner und der AfD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag Northeim, Maik Schmitz, haben sich zur Notlage Northeimer Arztpraxen, keine Schutzausrüstungen und Hygieneschutz zu bekommen, mit einer Stellungnahme zu Wort gemeldet.

In der Mitteilung heißt es im Originalwortlaut::
Niedergelassene Ärzte im Landkreis Northeim haben es mit zwei Realitäten zu tun. Bundesgesundheitsminister Spahn hat ihnen mitgeteilt, dass man „ausreichend Schutzausrüstungen und Hygieneschutz geordert habe, der über die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsens (KVN) verteilt werde“. Die Kassenärztliche Vereinigung allerdings weiß davon noch nichts. Fakt ist somit, dass in den meisten Praxen bereits jetzt alle Reserven aufgebraucht sind oder kurz davor sind, aufgebraucht zu werden. Die eigentlich wahre Realität sieht also so aus, dass bei wachsenden Covid-19-Fallzahlen Ärzte im Landkreis Northeim im schlimmsten Fall ihre Praxen schließen, oder ohne Schutzkleidung behandeln müssen.

Jens Kestner: „Niemand kann und wird wohl auch nicht von unseren Ärzten verlangen, dass sie ohne jeglichen Schutz Patienten behandeln oder Tests vornehmen. Schon jetzt sind oftmals Ärzte und Personal in den Praxen gefährdet, weil improvisiert geschützt wird. Hält dieser Zustand der Zusagen, die nicht eingehalten werden, noch länger an, fürchte ich das Allerschlimmste! Ist Herrn Bundesgesundheitsminister Spahn eigentlich bewusst, was es bedeutet, wenn Arztpraxen im Landkreis Northeim schließen müssen? Ist es nicht die höchste Pflicht des Ministers, verlässliche Aussagen zu machen, die Patienten und auch Ärzten maximale Sicherheit garantieren?“ fragt Kestner.

Maik Schmitz: „Minister Spahn möchte sich gerade als Krisenmanager profilieren, doch dann sollte er valide Aussagen machen. Wenn Ärzte und deren Personal jetzt schon anfangen, sich den Mundschutz selbst herzustellen und Desinfektionsmittel drastisch rationieren, falls es überhaupt noch vorhanden ist, brennt die Lage lichterloh! Es muss daher nur eine einzige Priorität für den Minister geben: Schutzmaterial und Hygieneschutz beschaffen! Aussagen, die getroffen werden, müssen zwingend eingehalten werden, damit Ärzte Planungssicherheit haben. Die Frage, die leider gestellt werden muss, ob das Gesundheitsministerium neben der ansonsten sehr guten Arbeit in Sachen Schutzmaßnahmen nicht logistisch versagt!“ findet Schmitz.red













26.03.2020 • 20:30 Uhr

Trotz geschlossener Dienststellen: Beratungsstellen sind für Sie da! Nie war Telefonie so wichtig wie jetzt!

Hier alle wichtigen Telefonnummern: Hilfe bei Häuslicher Gewalt - Konflikte in Familien - Hilfen für Seniorinnen und Senioren

Der Alltag vieler Menschen ist stark eingeschränkt, das Leben spielt sich größtenteils in den eigenen vier Wänden ab. Wo normalerweise der Job, die Schule oder der Kindergarten für Abwechslung sorgen, sitzen Familien oder Paare in diesen Tagen oft auf engstem Raum zusammen. Verbunden mit den Sorgen und Ängsten der Menschen fällt einem nicht nur schnell die Decke auf den Kopf, auch das Konfliktpotenzial steigt.
„Die Beratungsstellen des Landkreises Northeim sind auch in dieser Situation für die Menschen in unserem Landkreis da“, erklärt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel. Denn obwohl die Dienststellen für den Publikumsverkehr geschlossen sind, können Beratungen oder Interventionen auch telefonisch oder per Mail erfolgen. Zusätzlich gibt es Beratungsstellen, die rund um die Uhr erreichbar sind.

Häusliche Gewalt

Die Gefahr, häusliche und sexualisierte Gewalt zu erfahren, steigt in diesen herausfordernden Zeiten. Ohne den gewohnten Alltag, ohne Kontakt mit Freunden, Lehrern oder dem Kollegium, fallen Verletzungen und Unterstützungsbedarf weniger auf. Auf folgenden Internetseiten finden Frauen, Kinder und Jugendliche, die Opfer häuslicher Gewalt werden, Unterstützung: www.staerker-als-gewalt.de oder www.hilfetelefon.de Neben der Beratung im Chat oder per E-Mail erhalten Frauen auch unter der Telefonnummer 0800/116016 täglich rund um die persönliche Beratung in 17 Sprachen.
Die Beratungsstelle gegen häusliche Gewalt beim Landkreis Northeim erreichen Sie telefonisch unter 05551/708321 oder per E-Mail an biss@landkreis-northeim.de immer Montag bis Freitag von 8.30 – 12.30 Uhr. Alle Infos gibt es auch auf unserer Internetseite www.landkreis-northeim.de/biss

Konflikte in Familien

Die Mitarbeiterinnen der Familienberatungsstelle stehen weiterhin telefonisch für akute Krisenintervention zur Verfügung. Eine Kontaktaufnahme ist über das Sekretariat telefonisch unter 05551/7088240 oder per E-Mail an ebein@landkreis-northeim.de möglich. Ratsuchende werden bei akutem Bedarf direkt an eine Beraterin weitergeleitet oder es wird eine Telefontermin vereinbart. Alle Infos finden sich auf der Internetseite www.landkreis-northeim.de/familienberatung
Das Sekretariat der Familienberatungsstelle ist Montag – Freitag von 8.30 – 12.30 Uhr sowie zusätzlich Dienstag und Donnerstag von 14 – 16 zu erreichen. Die Beratungen können, wie bisher, auch außerhalb der Servicezeiten stattfinden.
Auch Onlineberatungen stehen zur Verfügung. Für Jugendliche unter www.bke-jugendberatung.de und für Eltern unter www.bke-elternberatung.de Die Beratung ist anonym und kostenfrei.
Und auch die Nummer gegen Kummer hilft. Das Telefon für Kinder und Jugendliche hat die Rufnummer 116111, das Elterntelefon erreichen Sie unter 0800/1110550

Seniorinnen und Senioren

Viele Seniorinnen und Senioren, die zuhause leben, sind alleine. Der Besuch der Familie kann in dieser Zeit wegfallen. Noch dazu gehören die älteren Menschen zu der Personengruppe, die durch eine Infektion mit dem Corona-Virus einen schwereren Krankheitsverlauf zu erwarten haben.
Der Senioren- und Pflegestützpunkt des Landkreises Northeim zeigt auf, welche Unterstützungsangebote es für ältere Menschen gibt und wie sie auch in diesen Zeiten genutzt werden können. Der Senioren- und Pflegestützpunkt ist wie folgt zu erreichen:
Für Dassel, Einbeck, Moringen und Nörten-Hardenberg: 05551/708123. Für Northeim: 05551/708124. Für Bodenfelde, Hardegsen und Uslar: 05551/708379 sowie für Bad Gandersheim, Kalefeld und Katlenburg-Lindau: 05551/708420. Die Mitarbeiterinnen sind auch per E-Mail unter spn@landkreis-northeim.de zu erreichen. Alle Infos sind auch jederzeit unter www.landkreis-northeim.de/spn abrufbar.
Der Senioren- und Pflegestützpunkt ist Montag bis Freitag von 8.30 bis 12.30 Uhr sowie zusätzlich Dienstag und Donnerstag von 14 bis 16 zu erreichen. Die Beratungen können, wie bisher, auch außerhalb der Servicezeiten stattfinden.

Emotionale und psychische Belastungen
Soziale Distanzierung – was uns jetzt gegen die Ausbreitung des Coronavirus hilft, bedeutet für viele eine hohe emotionale und psychische Belastung. An wen kann ich mich wenden, wenn ich in der Krise selbst in eine Krise gerate?
Scheuen Sie sich nicht, bei Sorgen oder verstärkten Ängsten den Sozialpsychiatrischen Dienst anzurufen und ein telefonisches Beratungsgespräch zu führen. Der Sozialpsychiatrische Dienst ist eine Beratungsstelle des Landkreises für Menschen in seelischen Krisen. Er ist Montag bis Donnerstag von 8.30 bis 16 Uhr und Freitag von 8.30 bis 13 Uhr unter 05551/708-575 oder per Mail an sozialpsychiatrischerdienst@landkreis-northeim.de erreichbar. Gern können Sie auch anonym zu uns Kontakt aufnehmen. Im Internet finden Sie das Angebot unter www.landkreis-northeim.de/sozialpsychiatrischerdienst.

Darüber hinaus können Sie sich an die Telefonseelsorge wenden, die rund um die Uhr unter den Telefonnummern 0800/ 111 0 111 oder 0800 111 0 222 für Sie da ist. Weitere Infos finden Sie auch auf www.telefonseelsorge.de. Tagsüber (Mo-Mi 9-15 Uhr, Do-Fr 9-13 Uhr) kann auch das psychiatrische Krisentelefon der Uniklinik Göttingen unter der Telefonnummer 0151/27097814 erreicht werden.

Wir wollen der Verunsicherung der Bevölkerung etwas entgegensetzen. Denn nicht nur das Virus, auch Ängste sind ansteckend. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel bittet alle Betroffenen: „Niemand muss irgendetwas alleine schaffen. Bitte, machen Sie von den Hilfsangeboten Gebrauch und melden Sie sich.“
lpd











26.03.2020 • 18:32 Uhr

Hannover: Messehallen zu Not-Krankenhäusern umrüsten - Bürokratische Hemmnisse für Kommunen sollen fallen

Bauminister Olaf Lies: Errichtung von Behelfskrankenhäusern wegen Corona-Krise wird erleichtert


Niedersachsens Bauminister Olaf Lies wird baurechtliche und bürokratische Hemmnisse aus dem Weg räumen, sollten Kommunen den Bau von Behelfskrankenhäusern im Zuge der Corona-Krise ins Auge fassen. Hintergrund ist die Bitte der Landeshauptstadt Hannover, die Nutzung der Messehallen 19 und 20 als Behelfskrankenhaus zu unterstützen. Durchgeführt werden die Maßnahmen von der Deutschen Messe AG in Zusammenarbeit mit der Bundeswehr. „Wir haben der Stadt bereits mitgeteilt, dass wir dieses Vorhaben nachdrücklich unterstützen", erklärte Bauminister Lies am heutigen Donnerstag: „Wir werden einen Erlass herauszugeben, mit dem wir der Stadt Hannover grünes Licht geben. Derzeit wird für die Umwandlung der Messehallen ein Brandschutzkonzept erstellt."

Lies kündigte zudem einen Runderlass an alle unteren Bauaufsichtsbehörden in Niedersachsen an, mit dem das Ministerium den Kommunen „Rückendeckung mit entsprechenden Duldungen" geben werde. Notwendige Genehmigungen könnten dann nachträglich eingeholt werden.

„Eine entsprechende Regelung in Form von Duldungserlassen ist auch für Kurzzeitpflegeeinrichtungen geplant", ergänzte der Bauminister. red/Foto. Thomas Fischer










26.03.2020 • 18:18 Uhr

Heute amtlich bestätigt: 2726 Corona-Virus-Infektionen in Niedersachsen - 201 Personen genesen

2726 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute - Donnerstag, Stand 14 Uhr - in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt worden. Gleichfalls wurde die Genesung von 201 Personen offiziell mitgeteilt.
Hier die aktuellen Daten vom heutigen Tag für die Fallgestaltung in den Landkreisen in Niedersachsen:
Landkreis Fälle Inzidenz
LK Ammerland 46 (+10) 36,8
LK Aurich 32 (+4) 16,8
LK Celle 54 (+9) 30,2
LK Cloppenburg 15 (+1) 8,7
LK Cuxhaven 46 (+7) 23,2
LK Diepholz 101 (+2) 46,5
LK Emsland 99 (+14) 30,2
LK Friesland 8 (+1) 8,1
LK Gifhorn 43 (+4) 24,3
LK Goslar 36 (+6) 26,3
LK Grafschaft Bentheim 49 (+15) 35,7
LK Göttingen 90 (+15) 27,4
LK Hameln-Pyrmont 32 (+4) 21,5
LK Harburg 119 (+30) 46,8
LK Heidekreis 11 (+1) 7,8
LK Helmstedt 38 (+12) 41,6
LK Hildesheim 129 (+6) 46,7
LK Holzminden 36 (+2) 50,9
LK Leer 19 (+6) 11,1
LK Lüchow-Dannenberg 7 14,4
LK Lüneburg 70 (+6) 38,0
LK Nienburg (Weser) 21 17,3
LK Northeim 25 (+1) 18,9
LK Oldenburg 38 (+5) 29,0
LK Osnabrück 184 (+25) 51,3
LK Osterholz 32 (+6) 28,1
LK Peine 25 18,6
LK Rotenburg (Wümme) 35 (+2) 21,4
LK Schaumburg 36 22,8
LK Stade 85 (+11) 41,6
LK Uelzen 14 (+3) 15,1
LK Vechta 94 (+16) 65,9
LK Verden 43 (+6) 31,4
LK Wesermarsch 24 (+14) 27,1
LK Wittmund 8 (+2) 14,0
LK Wolfenbüttel 26 (+6) 21,7
Region Hannover 557 (+114) 48,2
SK Braunschweig 80 (+7) 32,2
SK Delmenhorst 16 (+2) 20,6
SK Emden 7 14,0
SK Oldenburg 58 (+5) 34,4
SK Osnabrück 152 (+14) 92,4
SK Salzgitter 34 (+3) 32,6
SK Wilhelmshaven 6 7,9
SK Wolfsburg 46 (+16) 37,0
Total 2726 (+413)
red/fis/Quelle: Landesgesundheitsamt/Sozialministerium Hannover










26.03.2020 • 18:08 Uhr

Einbeck: Polizei schreitet ein - Verstoß gegen Infektionsschutzgesetz - Ertappte täuschen die Polizei

Am Mittwoch, 25.03.2020, erhielt eine Funkstreifenwagenbesatzung des Polizeikommissariats Einbeck gegen 18.50 Uhr einen Einsatz in den Neuen Markt in Einbeck. Dort sollte ein Hausbewohner Besuch von mehreren männlichen Personen bekommen haben, die nicht in dessen Wohung wohnen. Tatsächlich konnten neben dem 32 Jahre alten Wohnungsinhaber noch weitere drei Männer (20, 21 und 30 Jahre alt) festgestellt werden. Allen vier Personen wurde die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens wegen Verstoßes gegen die Allgemeinverfügung des Landkreises mitgeteilt, was auch einen Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz darstellt. Nachdemm sie belehrt wurden, sollte von allen die Identität festgestellt werden. Hierbei verhielten sich die Männer unkooperativ und teilweise aggressiv. Letztendlich gaben der 20-Jährige, der in einem Einbecker Ortsteil wohnhaft ist und der 21 jährige aus Einbeck zunächst falsche Personalien an, sodass gegen beide ein weiteres Verfahren wegen der falschen Personalienangabe eingeleitet wurde. Die drei Männer, die nicht in die Wohnung am Neuen Markt gehörten, verließen dann die Örtlichkeit.pap










26.03.2020 • 17:55 Uhr

Corona-Virus-Krise: Auch alle Reha-Kliniken in Südniedersachsen und damit in Bad Gandersheim auf dem Prüfstand:

Dr. Carola Reimann: „Umstrukturierung im Krankenhaussektor Aufgabe von historischem Ausmaß - Kapazitäten werden deutlich erhöht"

Im Rahmen der täglichen Landespressekonferenz hat Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann am Donnerstag über die Maßnahmen der Landesregierung zur Steigerung der Kapazitäten im Krankenhaussektor informiert. Im Focus alle Reha-Kliniken. Sie könnten umfunktioniert werden. Davon betroffen sein könnten auch die Reha-Kliniken in Südniedersachsen. Beispielsweise die in Bad Salzdetfurth und Bad Gandersheim. Ob auch leerstehende Klinken - wie es sie beispielsweise am Standort Bad Gandersheim gibt - ins Visier der Krisenbewältigungsplaner genommen werden, war heute nicht exakt zu recherchieren. Es hieß allgemein: "Alles ist derzeit denkbar. Der dynamische Modus wird nicht abgeschaltet." In Bad Gandersheim ist explizit die Paracelsus-Roswitha-Klinik weitestgehend durch die Entlassung und Abreise ihrer Patienten in einem ersten Stadium der Neuausrichtung für eine andere Aufgabe.

Ministerin Reimann soeben in der LPK: Mit Blick auf die Bilder und Nachrichten aus Italien und Spanien der letzten Tage erklärt Ministerin Reimann: „In Niedersachsen ist die Lage eine andere. Wir haben derzeit freie Kapazitäten in unseren Krankenhäusern. Und wir arbeiten mit Hochdruck daran, diese vorhandenen Kapazitäten noch deutlich auszubauen. Wir verfolgen dabei eine sehr klare Strategie: Wir wollen die niedersächsischen Krankenhäuser so weit wie möglich leeren und dadurch Behandlungsreserven schaffen. Das klingt möglicherweise banal, ist aber eine Aufgabe von historischem Ausmaß."

Dies sei insbesondere auf die Logik des Krankenhaussystems im Normalbetrieb zurückzuführen, erklärt die Gesundheitsministerin: „Das gesamte Gesundheitssystem in Deutschland und insbesondere das Krankenhaussystem ist auf eine maximale Auslastung der Häuser getrimmt. Ein leeres Bett ist für ein Krankenhaus also grundsätzlich ein schlechtes Bett, weil es Einnahmeeinbußen bedeutet. Angesichts der Corona-Epidemie brauchen wir aber leere Betten. Wir brauchen sie, weil wir davon ausgehen müssen, dass in den nächsten Wochen deutlich mehr Patientinnen und Patienten behandelt werden müssen."

Aus diesem Grund nutze die Landesregierung alle zur Verfügung stehenden Mittel zum Aufbau weiterer Kapazitäten: „Die Landesregierung hat sich im Bund erfolgreich dafür eingesetzt, dass die Rehakliniken in Niedersachsen durch das Krankenhausentlastungsgesetz als Krankenhäuser genutzt und finanziert werden können. Kurzfristig können wir damit nach unseren Berechnungen zusätzlich mehr als 1.200 zusätzliche Betten in Niedersachsen schaffen", so Ministerin Reimann. Hier habe Deutschland mit seinem engmaschigen Netz an Rehakliniken einen großen Vorteil gegenüber anderen Staaten. „Allein in Niedersachsen gibt es 77 solcher Kliniken. Inwieweit diese im Einzelfall für die Nutzung als Krankenhäuser geeignet sind, wird in enger Absprache mit unseren Expertinnen und Experten vor Ort entschieden."

Ziel sei es, dass diese Ersatzkrankenhäuser leichter erkrankte Personen aus anderen Krankenhäusern übernehmen, um dort Kapazitäten für die Covid-Behandlung zu schaffen. Andernorts könnten auch in Behelfskrankenhäusern leichter erkrankte Covid-19 Patienten behandelt werden. Gesundheitsministerin Reimann: „Entsprechende Planungen unterstützt das Land beispielsweise in der Region Hannover.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer










26.03.2020 • 14:08 Uhr

In Corona-Krisen-Zeiten: Neuer Lieferservice für Lebensmittel von E-Center Dirk Scheuner und CityCar Ralf Schulze aufgebaut und angeboten - Weitere Mitmacher sind eingeladen

Um allen Menschen in der Region eine zusätzliche Belieferung mit lebensnotwendigen Artikeln in dieser schwierigen Lage der persönlichen Bewegungsfreiheit dennoch zu ermöglichen bilden sich jeden Tag neue Initiative und Angebote. Dazu gehört aktuell eine Kooperation des E-Center Dirk Scheuner mit dem Taxi-Unternehmen CityCar Ralf Schulze in Bad Gandersheim. Und sie wollen nicht allein bleiben! "An diesem Liefersystem können sich weitere Partnerbetriebe beteiligen!", betonten auf Nachfrage beide Organisatoren übereinstimmend. "Desto mehr bei der Aktion "Wir liefern auch für Menschen in die Fläche..." mitmachen umso besser für die Kunden und Kunden, die sich nicht trauen in die Stadt zu kommen oder es gar nicht können."

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group unterstützt auch diese Aktion selbstverständlich gern. Erste Fakten zu dem Projekt haben uns Scheuner und Schulze zur Verfügung gestellt. Sie sind hier dokumentiert. Für Erläuterungen wie Bestellungen sind die Kontaktdaten angegeben.

Dirk Scheuner: "Liebe Kunden wir freuen uns ihnen in Zusammenarbeit mit der Firma CityCars einen Lieferservice anbieten zu können.

Die Ware die sie bei uns an jedem Tag bis 11 Uhr der Woche entweder per Fax an die 05382955781 oder per e-Mail an die e4024916@minden.edeka.de zusenden können, werden dann von der Firma CityCar MONTAGS, MITTWOCHS & FREITAGS ab 15:00 zu ihnen nachhause geliefert.

Die Kosten für die Lieferung variieren je nach Entfernung. Unsere Mitarbeiter vor Ort stellen die Ware für Sie kostenfrei zusammen.

Aufgrund der aktuellen Situation können wir nicht alle Artikel von allen Marken anbieten, bitte denken sie an haushaltsübliche Mengen!
Sollten Artikel nicht vorrätig sein, werden sie bei der Bestellung nicht berücksichtigt.

Folgende Entfernungen kosten eine folgende Liefergebühr bei CityCars.

Zone A und B (bis 4km) 5,00€
-Bad Gandersheim
-Bentierode
-Brunshausen
-Clus
-Orxhausen
-Rimmerode
-Schachtenbeck(Domäne)
-seboldshausen
-Wrescherode

Zone C (bis 6 km) 8,00€

-Ackenhausen
-Altgandersheim
-Billerbeck
-Dankelsheim
-Dannhausen
-Gremsheim
-Hachenhausen
-Haieshausen
-Heckenbeck
-Hebersiedlung
-Kreiensen
-Opperhausen
-Wolperode

Zone D (bis 8 Km) 11,00€

-Beulshausen
-Ellierode
-Gehrenrode
-Greene
-Harriehausen
-Helmscherode
-Hilprechtshausen
-Olxheim
-Osterbruch
-Sebexen

Zone E (bis 10 Km) 14,00€

-Ahlshausen
-Bruchhof
-Garlebsen
-Ippensen
-Kalefeld
-Leinetal (Siedlung)
-Rittierode
-Wiershausen

Zone F (bis 12 km) 17,00€

-Dögerode
-Echte
-Erzhausen
-Schnedekrug
-Naensen
-Sievershausen

red/fis/Fotos: Fis WMG













26.03.2020 • 13:54 Uhr

Göttinger Gesellschaft für Appell: Covid-19-Prävention und Schutz für geflüchtete Rohingya

Fürchterliche Perspektive: 1,1 Millionen Rohingya wären einer Infektionswelle in Flüchtlingslagern schutzlos ausgeliefert

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen und der European Rohingya Council (ERC) fordern dringend vorbeugende Maßnahmen, um geflüchtete Rohingya in Bangladesch vor dem Coronavirus zu schützen. Die beiden Menschenrechtsorganisationen haben dazu heute einen Appell an die Präsidentin der Europäischen Kommission, den Hohen Vertreter der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik, die Generaldirektion Europäischer Katastrophenschutz und humanitäre Hilfe der Europäischen Kommission sowie an die Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe gerichtet. Darin fordern GfbV und ERC, durch Präventionsmaßnahmen das Risiko einer Infektionswelle in den Flüchtlingslagern zu verringern. Dazu müsse ein Sonderfonds eingerichtet und begleitende Maßnahmen ergriffen werden.

„In den 34 Flüchtlingslagern in Cox`s Bazar sind derzeit rund 1,1 Millionen Rohingya untergebracht, die vor der Gewalt im benachbarten Myanmar geflüchtet sind“, erinnert Jasna Causevic, GfbV-Referentin für Genozid-Prävention und Schutzverantwortung. Allein in Kutupalong, dem größten Flüchtlingslager der Welt, lebten zurzeit über 630.000 Menschen, zumeist Frauen und Kinder. „Sie leben dort dicht gedrängt unter schwierigen hygienischen Verhältnissen und mit ungenügender medizinischer Versorgung“, ergänzt Dr. Anita Schug, Neurochirurgin und Sprecherin des ERC. „Viele sind durch Mangelernährung geschwächt. Präventive Maßnahmen wie Abstandhalten und Händewaschen sind schlicht unmöglich.“ Um der Verbreitung des Virus durch Information entgegenzuwirken, hat Dr. Schug mit der Organisation „Rohingya Medics“ ein Aufklärungs-Video in Rohingya-Sprache veröffentlicht, das unten verlinkt ist. Die Internetverbindung in den Lagern ist allerdings seit einigen Monaten gekappt. GfbV und ERC fordern in ihrem Appell, die Leitungen unverzüglich wieder zu öffnen.

Für Tests gebe es in den Lagern weder das medizinische Personal, noch die nötigen Laborkapazitäten. Schwere Verläufe könnten kaum behandelt werden. Ein Ausbruch des neuen Coronavirus würde unter diesen Umständen sofort zu einer Katastrophe führen. „Darum müssen alle Geflüchteten, die unter Verdacht stehen, an Covid-19 erkrankt zu sein, uneingeschränkten Zugang zu den staatlichen Gesundheitsdiensten in Cox`s Bazar bekommen“, fordert Causevic. „Sie müssen die Lager unter der Aufsicht der verantwortlichen Behörde verlassen dürfen, um eine adäquate Untersuchung und Behandlung zu bekommen.“ Die Dienstleistungen des Institute of Epidemiology Disease Control and Research (IEDCR) müssten auch den Geflüchteten zugänglich sein. Die Lager müssten schnellstmöglich mit Test-Kits versorgt werden. Ohne schnelles, entschlossenes Handeln würden viele Menschen sterben. Die umstrittenen Pläne, Geflüchtete auf die Insel Bhashan Char umzusiedeln, sollten ausgesetzt werden. red/fis











26.03.2020 • 13:43 Uhr

Feuerwehrspitze und Stadtverwaltung: Einsatzbereitschaft trotz Corona-Virus-Krise gewährleisten

Zu einem Acht-Augen-Gespräch mit weiten Abständen haben sich jetzt Bürgermeisterin Franziska Schwarz und Bauamtsleiter Jürgen Schnute mit Stadtbrandmeister Kai-Uwe Roßtock und Ortsbrandmeister Wilfried Nobel im neuen Feuerwehrhaus Heckenbecker Straße getroffen.

Thematisiert wurden zunächst der Neubau und die dazu gehörenden Außenanlagen. Unterschiedliche Wahrnehmungen zum Bauverlauf, die teilweise zu Missstimmungen geführt hatten, wurden besprochen und geklärt.

Für die Innenausstattung des Gebäudes sind jetzt noch Garderobe, Raumbeschriftungen sowie Seifen- und Handtuchhalter in den Duschen zu ergänzen.

Die Außenanlagen mit Parkplätzen, speziellem Parkraum für die Einsatzfahrzeuge und neu gekennzeichneten Auffahrten werden, bevor es mit den Arbeiten losgeht, an Ort und Stelle mit Ortsbrandmeister und Stadtbrandmeister noch einmal abgestimmt.

Insgesamt, so waren sich die Vertreter von Stadt und Feuerwehr einig, kann sich das neue Feuerwehrhaus sehen lassen. „Ich bin froh, dass dieser Neubau noch vor Beginn der Corona-Krise weitgehend beendet werden konnte“, so Bürgermeisterin Franziska Schwarz. „Wir sind in dieser Zeit ganz besonders auf eine einsatzbereite Feuerwehr angewiesen. Die neuen Räumlichkeiten für die größte Wehr der Stadt sind dabei mit mehr Raum unter anderem zum Umziehen, Duschen sowie für Einsatzhygiene und Material hilfreich.“

Zweites wichtiges Thema der Besprechung war der Sachstand zur Corona-Krise vor Ort. Die Bad Gandersheimer Feuerwehren haben schon frühzeitig Maßnahmen ergriffen, um die Infektionsgefahr für Einsatzkräfte zu minimieren. Wettbewerbe, Übungen und Versammlungen wurden abgesagt, ebenso die Osterfeuer, die die Stadt nach Rücksprache mit dem Stadtbrandmeister untersagt hat.

Es werden alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen, um die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr jederzeit zu gewährleisten.Feuerwehrspitze und Stadtverwaltung stehen dazu in engem Austausch.red/Quelle: Stadtverwaltung












26.03.2020 • 13:06 Uhr

Bad Gandersheim: CDU Fraktion kritisiert heftig umstrittene Aussagen von Bauamtsleiter Jürgen Schnute und zeigt Solidarität mit Ortsfeuerwehr Bad Gandersheim

Einmal mehr gerät die Art und Weise, wie Bad Gandersheims Bauamtsleiter Jürgen Schnute mit seinem Verhalten und Äußerungen in Angelegenheiten kommunaler Vorgänge bei Bürgern/Bürgerinnen, Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern, Feuerwehrleuten und Privatpersonen ankommt, nunmehr erneut in öffentliche Kritik. Soeben hat sich die CDU-Stadtratsfraktion mit Schnutes umstrittenen Aussagen im Zusammenhang mit dem Erweiterungsbau der Freiwilligen Feuerwehr Bad Gandersheim zu Wort gemeldet. Schnute hatte Kritik aus Kreisen der städtischen Feuerwehr barsch zurückgewiesen und sie für Probleme bei dem Neubau verantwortlich gemacht. Die Feuerwehr wiederum fühlt sich angegangen. CDU-Fraktionsvorsitzender Timo Dröge stellt in seiner Solidaritätserklärung zu Gunsten der Freiwilligen Feuerwehr unmissverständlich fest:

"Die Aussagen von Herrn Schnute gegenüber der Gandersheimer Feuerwehr (nachzulesen im Gandersheimer Kreisblatt unter der Überschrift: „Schnute: Ortswehr selbst hat Problem erzeugt“ vom 24.03.2020) kritisiert die CDU Fraktion auf das Schäfste und zeigt Solidarität mit der Gandersheimer Wehr. „Wir finden die Reaktion von Herrn Schnute gegenüber der Gandersheimer Feuerwehr absolut unangemssen und sie entspricht auch in vielen Dingen nicht der Wahrheit,“ so CDU Fraktionsvorsitzender Timo Dröge. Dröge erinnerte daran, dass die Gandersheimer Feuerwehr schon im Sommer 2019 an den Vorsitzenden des Feuerschutzausschusses herangetreten war, um Probleme beim Anbau des Feuerwehrhauses aufzuzeigen. Dröge, der zum damaligen Zeitpunkt noch Vorsitzender des Feuerschutzausschusses war, hatte dann umgehend im Juni 2019 eine Sitzung des Ausschusses beantragt. Als Tagesordnungspunkt war vorgesehen, dass die Verwaltung einen Bericht zum Sachstand des Bauvorhabens geben sollte. Zu dieser Sitzung ist es jedoch erst im November 2019 gekommen, nachdem die CDU Fraktion zum wiederholten Male die Sitzung angemahnt hat. Als Folge der Missachtung und Verzögerungshaltung der Verwaltung, ist Dröge dann ja auch konsequenterweise von seinem Ausschussvorsitz zurück getreten. „Hier hat Herr Schnute die Sitzung über mehrere Monate hinausgezögert. Informationen wurden zurückgehalten. Jetzt der Feuerwehr zu unterstellen, sie habe das Problem selbst erzeugt, ist daher absolut inakzeptabel. Wir stehen hier an der Seite der Gandersheimer Wehr und erwarten aus dem Rathaus eine Reaktion. Sollte es sich hierbei um einen Alleingang von Herrn Schnute gehandelt haben, so erwarten wir von der Bürgermeisterin eine Stellungnahme dazu. In der aktuellen Situation, in der sich unser Land zur Zeit befindet, ist es nicht unbedingt ratsam, dass die Verwaltung hier einen öffentlichen Konflikt mit der ehrenamtlichen Feuerwehr austrägt. Wir sehen uns als CDU Fraktion daher veranlasst, den in der Öffentlichkeit vielleicht falsch entstandenen Eindruck zu entkräften und zeigen unsere Solidarität mit unseren Ortsfeuerwehren,“ so Dröge abschließend.red/Fotos: Fis WMG












26.03.2020 • 12:46 Uhr

In der Corona-Virus-Krise kreative Aktionen: Bad Gandersheimer "RichtigHamstern"

Maxim (Herrmann Comix) hat sich mal wieder etwas einfallen lassen. Seine kreative Aktion "RichtigHamstern" gehört zu einer Serie von Einfällen, wie Menschen der Corona-Virus-Krise mit ihren heftigen Beschränkungen des persönlichen und öffentlichen und betrieblichen Alltags zu begegnen versuchen. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group dokumentiert hier, was Maxim (Hermann Comic) im Netz auf die Beine gestellt hat.

Hier seine Erläuterung: "Aufgrund der Corona-Krise stecken unzählige Geschäfte, Kulturstätten, soziale Einrichtungen und Künstler aktuell in sehr schwierigen, oft sogar existenzbedrohenden Situationen. Viele entwickeln aus der Not heraus wahnsinnig kreative Wege, mit der Krise umzugehen - es werden Onlineshops eröffnet, Konzerte und Lesungen ins Netz gestreamt und und und. All diesen Menschen wollen wir mit der Aktion #RichtigHamstern eine Plattform bieten, auf der sie auf sich aufmerksam machen, sich austauschen und andere mit ihren Ideen inspirieren können! Von Restaurants über Theater und Künstler*innen bis hin zu Obdachlosenhilfen - hier findet jeder eine Möglichkeit, sich zu präsentieren!
Wenn ihr ein Teil von #RichtigHamstern werden wollt oder wisst, wer Unterstützung gebrauchen kann, dann schreibt uns! :).
red/fis/Screenshot "RichtigHamstern" Cover










26.03.2020 • 12:29 Uhr

Bitte aktuell Parkscheibe anstatt Parkschein nutzen - Parkscheinautomaten vorerst bis zum 19. April 2020 nicht in Betrieb

Ab sofort nimmt die Stadt Bad Gandersheim die Parkscheinautomaten als eine Infektionsquelle beim Geldeinwurf außer Betrieb. So steht es in einer soeben verbreiteten Verlautbarung der Stadtverwaltung. Und weiter: Jetzt ist zur Einhaltung der Parkzeitüberwachung bis auf Weiteres - zunächst befristet bis zum 19. April - die Parkscheibe ausreichend, so die städtische Ordnungsverwaltung.red/Foto: Thomas Fischer










26.03.2020 • 12:15 Uhr

Verbraucherfrage Woche: Kündigung von Mietverträgen in der Corona-Krise

Gerhard H. aus Alfeld:

Wegen der Corona-Krise haben meine Frau und ich finanzielle Engpässe. Müssen wir nun eine Kündigung fürchten, wenn wir unsere Miete nicht mehr bezahlen können?

Michaela Rassat, Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH:

Der Bundestag hat am 25. März 2020 ein Gesetzespaket beschlossen, um Mieter während der Corona-Krise vor einer Kündigung zu schützen. Können Mieter wegen finanzieller Probleme im Zusammenhang mit Corona ihre Miete nicht zahlen, darf der Vermieter ihnen derzeit nicht kündigen. Dies gilt für rückständige Mieten, die zwischen dem 1. April 2020 und dem 30. Juni 2020 fällig sind. Das Gesetz betrifft sowohl die private Wohnungsmiete als auch zum Beispiel die Miete oder Pacht für Gewerbe- und Geschäftsräume. Allerdings bedeutet diese Regelung nicht, dass Mieter für diesen Zeitraum keine Miete zahlen brauchen. Denn: Der Kündigungsstopp wegen rückständiger Mieten im genannten Zeitraum gilt nur bis 30. Juni 2022. Bis dahin müssen Mieter den Betrag nachzahlen, den sie jetzt nicht zahlen können. Ansonsten kann später die Kündigung drohen. Wichtig: Mieter müssen dem Vermieter glaubhaft machen können, dass ihre Zahlungsprobleme mit Corona zu tun haben. Aus anderen Gründen dürfen Vermieter durchaus auch jetzt kündigen. Das Gesetzespaket wird voraussichtlich am 27. März 2020 vom Bundesrat verabschiedet.

Über die Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH

Michaela Rassat (Jahrgang 1975) ist Juristin und hat nach ihrer Tätigkeit als Rechtsanwältin 2005 bei der D.A.S. Rechtsschutzversicherung (heute ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH) angefangen. Sie verfasst Rechtsartikel für Zeitungen und Zeitschriften zu verbraucherrechtlichen Themen. Zudem betreut sie sowohl die ERGO Rechtsschutz App als auch das ERGO Rechtsportal (www.ergo.de/rechtsportal). Privat ist sie gern auf Reisen, geht Klettern und ist auf GPS-gesteuerter Schatzsuche namens Geocaching unterwegs.
red/fis/Quelle: ERGO Group












26.03.2020 • 12:11 Uhr

Corona-Virus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 32 Fälle soeben offiziell bestätigt- Fünf Personen von Corona genesen!

Aktuell gibt es zweiunddreißig bestätigte Infektionen im Landkreis Northeim. Fünf Personen - zwei mehr als am Vortag - gelten mittlerweile als genesen, so dass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.
Im Vergleich zum Vortag sind damit drei neue bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden.
Bei den Neufällen handelt es sich um zwei Frauen und eine Mann. Während in einem Fall wohl der Kontakt zu einer positiv getesteten Person zu der Ansteckung geführt hat, wird vermutet, dass eine Person im Urlaub (Madeira) mit dem Virus in Berührung gekommen ist. Für die dritte Person konnte der Ansteckungsweg bisher nicht sicher ermittelt werden.
Alle drei befinden sich in häuslicher Quarantäne. Während eine Person bisher keine Symptome aufweist, leiden die anderen beiden an Erkältungssymptomen und Halsschmerzen.lpd










26.03.2020 • 12:02 Uhr

0511 120 6000 - Bitte sofort aufschreiben! Neue zentrale Hotline der Landesregierung steht ab heute zur Verfügung - 0511 120 6000

Pistorius: „Wir wollen dem enormen Informationsbedarf der Menschen in unserem Land gut, verständlich und transparent gerecht werden

Die Niedersächsische Landesregierung stellt für Fragen der Bürgerinnen und Bürger ab sofort von montags bis freitags von 8 Uhr bis 22 Uhr eine neue, zentrale Hotline zur Verfügung. Die Hotline ist unter der folgenden Telefonnummer erreichbar:

0511 120 6000

Diese vom Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport für die Landesregierung geschaltete neue Hotline soll allgemeine, direkt verfügbare Informationen zum Coronavirus und seinen Folgen unmittelbar geben, ansonsten aber der Vermittlung zu anderen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern aus verschieden Bereichen der Landesregierung dienen.
Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: „Die Niedersächsische Landesregierung will dem enormen Informationsbedarf der Menschen in unserem Land gut, verständlich und transparent gerecht werden. Unser oberstes Ziel ist es, seriös zu informieren sowie Verunsicherungen und der Verbreitung von Fake-News entgegenzuwirken. Wer auf der zentralen Hotline anruft, erhält Informationen rund um das Coronavirus. Erläutert werden beispielsweise die Maßnahmen zur Umsetzung des Infektionsschutzes und aktuelle Entwicklung rund um die Corona-Pandemie." Bei spezifischen Fragestellungen wird an passende Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner innerhalb der Landesregierung vermittelt.
Die Landesregierung hat bereits am 26. Februar 2020 eine zentrale Internetseite mit umfassenden Informationen und zahlreichen FAQs eingerichtet. Diese Seite enthält sowohl allgemeine Informationen für alle Bürgerinnen und Bürger, aber auch spezifische Hinweise für Eltern und Kinder, für Beschäftigte und Unternehmen, für Rettungsdienste und Krankenhäuser sowie einige weitere Gruppierungen. Abzurufen ist sie unter:

https://www.niedersachsen.de/Coronavirus










26.03.2020 • 11:54 Uhr

Die Polizeiinspektion Northeim stellt die Verkehrsunfallstatistik 2019 vor: 3.220 Verkehrsunfälle im Kreisgebiet

Leichter Anstieg bei den Unfallzahlen - weniger Unfälle mit Personenschäden - fünf Getötete mehr als in 2018 - Polizei intensiviert Bekämpfung der Hauptunfallursachen

Unfallentwicklung

Die Unfallsituation in der PI Northeim war annähernd gleich wie im Vorjahr. Die Polizei registrierte im vergangenen Jahr 3.220 Verkehrsunfälle (VU). Diese Zahl bedeutet einen leichten Anstieg von rund 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr (3.104 VU). Meist blieb es bei Blechschäden. 1.844-mal krachte es auf Innerortsstrecken, 1.373-mal außerhalb von Ortschaften.

Hauptunfallursachen

Die Hauptunfallursachen waren Vorfahrtverstöße (193), falsches Abbiegen (69), zu geringer Abstand (732) sowie überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit (188). Hinzu kommen Verkehrsunfälle durch Ablenkung und unter dem Einfluss von Alkohol, Medikamenten oder Drogen.

Verkehrsunfälle mit Personenschäden

Die Zahl der Unfälle, bei denen Menschen verletzt wurden, ist mit 433 VU gegenüber dem Vorjahr (442) leicht um rund 2 Prozent gefallen.

Der niedrige Trend der Verkehrstoten hat sich nicht fortgesetzt. So waren es 2019 elf Getötete, 2018 waren es lediglich sechs Verkehrsteilnehmer. Drei Menschen starben als Führer oder Insasse eines Pkw. Außerdem ließen sechs Motorradfahrer/-innen, der Fahrer eines Kleintransporters sowie ein Fußgänger ihr Leben auf den Straßen des Landkreises Northeim.

Polizeioberrat Niklas Fuchs, Leiter Einsatz der PI Northeim, erklärte hierzu: "Wir werden als Polizei alle Anstrengungen unternehmen, um dieser negativen Entwicklung entgegen zu treten. Wir wollen mit unseren Überwachungsmaßnahmen Menschenleben retten.

Trotz dieses negativen Trends und dem Umstand, dass die Zahl von Verkehrsunfällen mit schwerem Personenschaden (mindestens 1 Person wurde getötet oder schwerverletzt) noch bis vorigen Jahres eine leicht steigende Tendenz aufwies, konnte dieser Anstieg im abgelaufenen Jahr gebremst werden. 2019 ereigneten sich 96 Unfälle dieser sogenannten VUSP (Verkehrsunfälle mit schwerem Personenschaden). Das war ein Unfall weniger als im Vorjahr.

Verkehrsunfälle mit schwerem Personenschaden (VUSP)

Rückläufig war die Zahl der Schwerverletzten. Sie reduzierte sich auf 99, das waren vier weniger als im Jahr 2018.

Unfälle nach Ortslage

Unfallschwerpunkte waren wieder einmal die Außerortsstrecken mit ihrem weiten Netz an Landstraßen. So fanden auch 2019 fast alle Unfälle mit schwersten Folgen auf den Kreis-, Landes- und Bundesstraßen statt. Außerhalb geschlossener Ortschaften starben sechs Menschen auf den Straßen im Kreisgebiet. Auf das Straßennetz im Landkreis Northeim entfallen rund 417 km auf Kreisstraßen, 173 km auf Landesstraßen und 184 km Bundesstraßen. Ferner ist zu berücksichtigen, dass das Straßennetz im Landkreis Northeim zeitweise durch die Baumaßnahmen im Bereich der BAB 7 stark frequentiert war und der Fahrzeugverkehr in diesen Phasen deutlich zunahm.

Risikogruppen

Bei der Betrachtung der so genannten Risikogruppen waren entgegen 2018 insgesamt etwas mehr Verkehrsteilnehmer als Beteiligte bei einem Unfall zu verzeichnen. Sowohl bei den jungen Fahrern (18-24 Jahre) als auch bei den Senioren (über 65 Jahre) waren leicht steigende Zahlen zu verzeichnen.

Die Zahlen im Einzelnen: Junge Fahrer: 647 (593), Senioren 710 (705).

"Gemessen an ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung ist die Gruppe der jungen Fahrer nach wie vor überproportional stark am Verkehrsunfallgeschehen beteiligt. Dieser Altersgruppe gilt daher im Rahmen von präventiven und repressiven Maßnahmen unsere besondere Aufmerksamkeit", so Fuchs.

Wenn auch vermehrt die Beteiligung von älteren Verkehrsteilnehmern im Fokus der Öffentlichkeit steht, ist festzustellen, dass diese "Risikogruppe" in der VU-Statistik der PI Northeim bislang keine bedeutende Rolle spielt. Gleichwohl haben Präventionsveranstaltungen stattgefunden, die diese Risikogruppe in den Fokus genommen hat. So fand im September des vergangenen Jahres unter Beteiligung der Polizei das Projekt "Fit im Auto" der Landesverkehrswacht in Einbeck statt.

Baumunfälle

Die Zahl der Baumunfälle außerhalb geschlossener Ortschaften ist von 2018 auf 2019 sehr deutlich um 13 Unfälle auf nunmehr 37 gesunken, 50 waren es noch 2018. Beim Blick auf die zurückliegenden Jahre stellen wir fest, dass wir ähnliche Zahlen auch in den vergangenen Jahren registrieren konnten. Diese Problematik wird auch weiterhin in unserem besonderen Blickfeld stehen.

Wildunfälle

703 Wildunfälle wurden im letzten Jahr gezählt. Das entspricht einem Anteil von über 20% der aufgenommenen Verkehrsunfälle. Im Vergleich zum Unfalljahr 2018 bedeutet diese Zahl einen Anstieg der Wildunfälle um 13% (2018 waren es 621 Wildunfälle). Somit bleibt diese Unfallzahl auch weiterhin auf einem relativ hohen Niveau. Jährlich kommt die Wildunfallkommission zusammen, in der u. a. die PI Northeim, Vertreter des Landkreises Northeim und der Jägerschaft sowie weitere Kooperationspartner über Maßnahmen gegen diese Art der Unfälle entscheiden.

Alkohol-/ Drogeneinfluss

Im Jahr 2019 stellte die Polizei insgesamt 132 Fahrer fest, rund 17 % mehr als 2018 (113 VT), die unter Alkoholeinwirkung standen. Auch bei den unter dem Einfluss von Drogen stehenden Fahrzeugführern gab es ebenfalls einen sehr deutlichen Anstieg um fast 31% von 104 entdeckten Drogenfahrten 2018 auf 136 Fahrten im letzten Jahr.

"Diese Feststellungen belegen eindeutig, dass durch gezielte und ständige Ausbildung der Beamtinnen und Beamten in den Einsatz- und Streifendiensten Ausfallerscheinungen durch Drogenkonsum bei Verkehrskontrollen und bei Verkehrsunfallaufnahmen schnell erkannt werden", erläuterte Polizeioberrat Fuchs.

Die Feststellung von Fahrzeugführenden, die unter dem Einfluss von Alkohol und/oder anderen berauschenden Mitteln stehen, wird auch in diesem Jahr wieder einen Schwerpunkt in der polizeilichen Verkehrsüberwachung einnehmen, sodass mit der Überprüfung im Rahmen von Verkehrskontrollen zwingend gerechnet werden muss.

Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort

Bei jedem fünften Verkehrsunfall, den die Beamten und Beamtinnen der Polizeiinspektion Northeim aufnehmen mussten, flüchtete ein Beteiligter (meist der Verursacher) von der Unfallstelle. Allerdings hat sich der kontinuierliche Anstieg der Unfallfluchten der letzten Jahre 2019 etwas abgeschwächt. Die Zahlen des abgelaufenen Jahres bewegen sich in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Insgesamt zählte die Polizei 662 Fluchten, 2018 waren es 659. Die Aufklärungsquote belief sich im letzten Jahr auf 41,7%, 2018 waren es 45,8%.

"Das unerlaubte Entfernen vom Unfallort ist keine Bagatelle, es ist eine Straftat. Die Folge können eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren, eine Geldstrafe, eine Entziehung der Fahrerlaubnis und Punkte in Flensburg sein. Einen wesentlichen Beitrag zur Aufklärung dieser Taten können Zeugen leisten, die ihre Beobachtungen unverzüglich der Polizei mitteilen und die Aufnahme von Ermittlungen unterstützen. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass Geschädigte auf den entstandenen Kosten sitzen bleiben", erläuterte Polizeioberrat Niklas Fuchs.

Ablenkung im Straßenverkehr

Eines der größten Probleme im heutigen Straßenverkehr sind und bleiben die "Ablenkungsverstöße" durch die Nutzung des Smartphones am Steuer. So wurden im vergangenen Jahr mit 1065 Fällen gegenüber dem Vorjahr (784 Verstöße) rund 36 % mehr Verfahren eingeleitet. Selbst die Anhebung des Bußgeldes auf 100 Euro und 1 Punkt hat somit noch nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Unfallforscher des DVR (Deutscher Verkehrssicherheitsrat) schätzen, dass bei jedem vierten schweren Unfall Unachtsamkeit oder Ablenkung eine Rolle spielt. Nicht nur Pkw oder Lkw-Fahrer, sondern auch Radfahrer und Fußgänger gehen durch Ablenkung ein hohes Risiko ein, Opfer eines Unfalls zu werden. Die Polizei wird deshalb nicht nur bei Kontrollen, sondern auch bei Verkehrsunfällen ein großes Augenmerk auf die Einhaltung des Handyverbots richten und prüfen, ob Smartphones bei Unfällen eine Rolle gespielt haben.

"Wir haben unsere Überwachungsmaßnahmen nochmals deutlich intensiviert und werden auch in diesem Jahr wiederum einen Schwerpunkt in der Ahndung der Ablenkungsverstöße setzen. Ablenkung zählt zu den Hauptunfallursachen bei den schweren Verkehrsunfällen", so Polizeioberrat Fuchs.












26.03.2020 • 10:18 Uhr

Notbetreuung von Schulkindern im Schulgebäude der Oberschule in Bad Gandersheim läuft uneingeschränkt weiter

Nach Einrichtung der DRK-Rettungswache in der Oberschule Klarstellung des Landkreises

Die Rettungswache Bad Gandersheim ist am 24. März bis auf weiteres in das Gebäude der Oberschule Bad Gandersheim, Stettiner Straße 2, verlegt worden (wir berichteten). Die Möglichkeit zur Notbetreuung der Schülerinnen und Schüler im Schulgebäude ist trotz dieser Maßnahme aber uneingeschränkt möglich. Auch in den Osterferien ist eine Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 1 bis einschließlich 8 an allen öffentlichen Schulen sichergestellt. Das hat jetzt die Kreisverwaltung in Northeim klargestellt. Zuvor hatte es Nachfragen besorgter Eltern von Kindern gegeben. Sie müssen ihre Jungen und Mädchen dort "notgetreuen" lassen, weil sie beispielsweise beruflich unverzichtbar sind und ihren Job beispielsweise in systemrelevanten Betrieben machen müssen. red/fis/lpd/Foto: Thomas Fischer










26.03.2020 • 10:08 Uhr

Corona Virus-Krise: Einkaufswagen als Abstandshalter - Alex macht dicht - Aldi rationiert Top-Artikel

Was passiert aktuell im Einzelhandel in Zeiten der Corona-Virus-Krise? Beim täglichen Corona-Virus Report vor Ort heute diese Auffälligkeiten:

Einkaufswagen mit Gummihandschuhen führen!

Die Warnungen und Ansagen für ein verschärftes Distanzverhalten bei den sozialen Kontakten in der nach wie vor zugänglichen Öffentlichkeit werden immer mehr eingehalten. Schilder, Barrieren, Markierungen vor Tresen, Spuckschutzblenden an Kassen halten die Kunden und Kundinnen auf Distanz. Ganz praktisch der Einkaufswagen als Abstandshalter. Auch für den Einkauf kleinster Artikel müssen jetzt in den Discountläden Einkaufswagen geführt werden. Sie sollten auf alle Fälle mit Gummihandschuhen angefasst werden. Leider werden die Griff der Wagen nicht regelmäßig bisweilen gar nicht desinfiziert.

"...hat die Gruppe verlassen"

Klare Ansage gibt es aus dem Schnqäppchenparadies RambaZamba im südniedersächsischen Bad Gandersheim. Chef Alex Walzer verkündete auf seinem Account den definitiven persönlichen Kundenkontakt in seinem Mark: "Wir machen dicht!" hallte es durch Facebook. Es wäre nicht Alex Walzer, würde er nicht sofort den nächsten Marketingtrumpf auf die Platte hauen: Das Online-Shopping wurde auf allen Kanälen und in allen WhatsApp -Gruppen angefahren. Auffällig die plötzlichen Scheidungsbotschaften an Alex die da lauten..."hat die Gruppe verlassen". Nun, Alex und die meistern seiner Fans ficht das nicht an. Die "Deals" mit Sonderposten gehen weiter. Online und total virenfrei.

Eigenhändig fegen und selbst Hinweisschilder schreiben

Was im E-Center in Bad Gandersheim schon seit Tagen als neue Verkaufregel für Top-Artikel wie beispielsweise Mehl Reis und Klopapier gilt, die Rationierung, ist nun auch bei ALDI eingeführt. Zwar nicht so akkurat wie bei Dirk Scheuner gedruckt ist es bei Aldi auf einem weißen Zettel mit der Hand geschrieben. Auch hierbei beweist der Discounter seinen vermeintlichen Hang zum gnadenlosen Kosten sparen. Die fleißigen Mitarbeiterinnen müssen somit nicht nur ihren Markt eigenhändig ausfegen. Auch Anweisungen ihrer Bezirksleitung für das rationiertes Verkaufen von Top-Artikeln haben sie selbst zu schreiben und an die Eingangstür zu kleben.red/Fotos: Fis WMG














26.03.2020 • 09:32 Uhr

Brand einer Hecke mit Übergriff auf zwei Wohnhäuser und einen Pkw - Bauarbeiter verletzt - 20.000 Euro Schaden

)In der Mittagszeit am gestrigen Mittwoch, gegen 13:30 Uhr, kam es zu einem Heckenbrand in der Straße In der Schratwanne in Hildesheim-Itzum. Nach derzeitigen Erkenntnissen kam es durch Bauarbeiten an Kabeln zu einer Stichflamme welche eine Hecke in Brand setzte. Das Feuer teilte sich über die Hecke auf die Dächer zweier Doppelhaushälften mit, wodurch die Dachüberstände der Wohnhäuser beschädigt wurden. Ein vor der Hecke abgestellter Pkw wurde ebenfalls durch das Feuer beschädigt. Ein 31-jähriger Bauarbeiter erlitt eine Rauchgasintoxikation und musste in einem Hildesheimer Krankenhaus behandelt werden. Die Berufsfeuerwehr Hildesheim und die Freiwillige Feuerwehr aus Itzum waren vor Ort und löschten den Brand. Der entstandene Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf ca. 20.000 Euro. Ermittlungen bezüglich der genauen Brandursache folgen durch die Ermittler des 1. Fachkommissariats der Polizei Hildesheim.ph










26.03.2020 • 07:41 Uhr

"Augen auf im Straßenverkehr - Aufeinander schauen - Gegenseitige Rücksichtnahme - Mitdenken für andere - Rechnen mit Unberechenbaren!"

Polizeidirektor Peter Girschik legt Verkehrsunfallstatistik für die Inspektion Hildesheim vor

"Augen auf im Straßenverkehr - Aufeinander schauen - Gegenseitige Rücksichtnahme - Mitdenken für andere - Rechnen mit Unberechenbaren!"

"All diese Schlagwörter sind nicht neu - aber aktueller denn je - und könnten bei Beachtung mit einem besseren Miteinander so manchen Unfall vermeiden", so der Leiter Einsatz der Polizeiinspektion Hildesheim, Polizeidirektor (PD) Peter Girschik, bei der aktuellen Vorstellung der Verkehrsunfallstatistik für das Jahr 2019 für den gesamten Landkreis Hildesheim incl. der Bundesautobahn.

Gesamtunfallzahlen steigen wieder über 8000

Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Hildesheim wurden im Jahr 2019 insgesamt 8255 Verkehrsunfälle aufgenommen. Die reale Erhöhung um 391 Schadensfälle liegt im Trend des Landes Niedersachsen und der Polizeidirektion Göttingen und ist zum Großteil auf die vielen Baustellenunfälle auf der Bundesautobahn und auf Wildunfälle (+ 109 auf 978 im Jahr 2019 = 11,84 % der Gesamtunfallzahlen) zurückzuführen.

Baustellenunfälle auf der Autobahn steigen enorm an

Teilweise sind Baustellen auf der Autobahn bis zu 6 Kilometer lang, die Fahrstreifen erheblich mit Überholverboten eingeengt und mit Geschwindigkeitsbeschränkungen versehen. "Auch eine Entschleunigung im Straßenverkehr würde so manchen davon abhalten, zu überholen, wo einfach nicht genug Platz ist" so PD Girschik. Im Jahr 2019 wurden auch der Autobahn von Hannover bis Seesen 1130 (Vorjahr 819) Unfälle aufgenommen. Waren im Jahr 2018 nur 144 Baustellenunfälle, sind es jetzt 525 mit meist nur Blechschäden. Zur Minimierung der Unfälle wurden die Verkehrsüberwachungsmaßnahmen erheblich ausgeweitet. Insgesamt wurden 1116 Verstöße gegen die verschiedenen Überholverbote geahndet.

Verkehrsunfälle mit schweren Personenschäden (VUSP) nehmen zu

Im Verhältnis zur Steigerung der Gesamtunfallzahlen stiegen auch die Zahlen, bei denen mindestens eine Person getötet oder schwerverletzt wurde. Waren es im Jahr zuvor noch 171, sind es jetzt 199. An dieser Stelle sei erwähnt, dass eine schwere Verletzung vorliegt, wenn die Person für mindestens 24 Stunden stationär im Krankenhaus aufgenommen wurde. Die Hauptursachen dieser Verkehrsunfälle sind Geschwindigkeits- und Vorfahrtsverletzungen außerhalb geschlossener Ortschaften.

2019 starben 15 Verkehrsteilnehmer im Zuständigkeitsbereich

Zum Vorjahr stieg die Zahl von 14 auf 15 Tote bei auch 15 Unfällen. Leider war die Bundesautobahn wie in den zwei letzten Jahren nicht ausgenommen: 2 Verkehrsteilnehmer verloren hier ihr Leben. "So tragisch es ist: 13 der 15 Verkehrstoten hatten zumindest eine Teilschuld an ihren Unfällen, drei waren sogar nur alleinbeteiligt", so PD Girschik. Die Unfälle verteilen sich von Februar bis November, von 00.10 - 22.01 h, 7 passierten bei Dunkelheit und 12 auf trockener Fahrbahn. Die 2 weiblichen und 13 männlichen tödlich Verletzten waren im Alter von 20 - 85 Jahren. Es waren 4 PKW-Führer, 4 Fußgänger und 4 Führer von motorisierten Zweirädern. Dazu ein Pedelec- und ein Radfahrer. Das jüngste Opfer war Beifahrer in einem PKW auf der Autobahn.
red/ Symbolbild: Thomas Fischer










25.03.2020 • 20:56 Uhr

Corona-Virus-Krise aktuell: Sogar Solo-Künstler und Künstlerinnen sollen schnell Geld bekommen - auch in Heckenbeck

Niedersachsen schnürt Hilfspaket - Minister Thümmler: Wir helfen schnell und unbürokratisch

Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie für Künstlerinnen und Künstler abzufedern, wird Niedersachsen Künstlerinnen und Künstlern schnell und unbürokratisch helfen. Davon profitieren könnten beispielsweise auch Betroffene in der Region Heckenbeck/Bad Gandersheim, Einbeck bis Göttingen, heißt es in Regierungskreisen. In den Kulturstätten wie Heckenbeck und Seesen mussten alle öffentlichen Aktionen/Veranstaltung abgesagt werden.

Den Kulturbetrieb in Niedersachsen trifft die aktuelle Krise besonders stark“ weiß Niedersachsens Kulturminister Björn Thümler. „Künstlerinnen und Künstler werden mit einer Welle von Absagen konfrontiert. Viele Existenzen sind bedroht. Um hier schnell und unbürokratisch zu helfen, stellen wir in Niedersachsen gerade ein Hilfspaket auf die Beine. Gleichzeitig ist es zutiefst beeindruckend, wie kreativ Kulturschaffende sich mit der neuen Realität arrangieren und kulturelle Teilhabe in den digitalen Raum verlagern. Unsere Kultur lebt – digital! Ich denke da z.B. an per Live-Stream in den Sozialen Medien übertragenen Konzerte, Lesungen und künstlerische Darbietungen. Es würde mich freuen, wenn solche Angebote hohe Klickzahlen generieren würden, um den Künstlerinnen und Künstlern ein unüberhörbares Signal zu senden: „Wir schätzen Eure Arbeit! Wir stehen Euch bei! Wir freuen uns darauf, wieder gemeinsam Kunst und Kultur zu genießen und miteinander zu teilen!“

Die Landeshilfe für Künstlerinnen und Künstler basiert auf zwei Säulen. Die erste Säule ist das Programm „Liquiditätssicherung für kleine Unternehmen“ und läuft über eine Richtlinie aus dem Niedersächsischen Wirtschaftsministerium. Diese richtet sich ausdrücklich nicht nur an Kleinunternehmer, sondern auch an soloselbständige Künstler und Kulturschaffende sowie gewerblich tätige Unternehmen.

Die zweite Säule richtet sich explizit an Kultureinrichtungen, die nach unserem derzeitigen Stand von der Bundesförderung nicht umfasst sind. Hier haben wir die kleinen Vereine und vergleichbare Einrichtungen im Blick, die sonst durch das Raster fallen würden.

Zuschüsse können für das erste Programm seit heute bei der NBank beantragt werden. Die zweite Säule soll schnellstmöglich an den Start gehen.

Diese beiden Säulen ergänzen das von der Bundesregierung beschlossene Hilfspaket zur Bewältigung der Corona-Pandemie. red/fis










25.03.2020 • 20:38 Uhr

Braunschweig: Evangelischer Kirchensprecher Michael Strauß verarbeitet Corona-Virus-Krise musikalisch

Der Kirchensprecher und Singer-Songwriter Michael Strauß von der Evangelischen-lutherischen Landeskirche Braunschweig hat mit dem Titel "Von Hundert auf null" die Ausbreitung des Coronavirus künstlerisch als Lied verarbeitet. "Wir fallen aus den Wolken, ungeübt und ganz brutal", besingt Strauß den Bruch der bisherigen gesellschaftlichen Situation und die Schaffung einer "Welt in Quarantäne". Er habe versucht, seine momentanen Erfahrungen im Krisenmodus in Worte zu fassen, sagte Strauß am Montag dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Die Party sei vorbei und "billiger Trost ist aus im Regal", heißt es weiter in dem Lied. Zugleich gebe es jedoch auch "neue Stars und neue Helden" des Alltags. Strauß, der auch Pressesprecher der braunschweigischen Landeskirche ist, beschrieb seinen Stil als "Poesie gewordener Journalismus". Dieser thematisiere, was Menschen bewege. Bei der musikalischen Struktur habe er sich von angloamerikanischen Singer-Songwritern, Blues und Swing inspirieren lassen.epd










25.03.2020 • 19:07 Uhr

Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim: Umgehauene Bäume blühen - Grüner Streifen am LaGa-Laden des Fördervereins

Es ist nicht ganz leblos geworden rund um das Millionenprojekt Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim. Zwei aktuelle Beispiele für Aktivitäten:

Erstens:
Der rührige Förderverein Landesgartenschau 2022 um das Team Holbe & Froböse ist weiter dabei, den LaGa-Laden am Markt für die Vereinszwecke nutzbar und sichtbar zu machen. Jetzt sind in dem Geschäft frische Werbematerialen wie Plakate, Blumen und eine Gießkanne installiert worden. Den perfekten Blickfang aber macht das dekorierte Schaufenster aus. Dort wurde auf den unteren Teil des Fensters ein grünes Poster aufgebracht. Es erinnert ein bisschen an den fast vergessenen Werbeslogan einer fast vergessenen Bank: "Das grüne Band der Sympathie". Passt immer, Und sowieso zu einer grünen Landesgartenschau.

Zweitens:
Was derzeit jetzt schon grünt und blüht im Areal des zukünftigen Geländes der Landesgartenschau sind natürliche Beweise für die Stärken unserer Natur. Gleichwohl im Rahmen einer gigantischen Baumfäll- und Rodungsaktion eine Menge an gesunden Bäumen und Sträuchern für so gegannnte Sichtschneisen niedergemacht wurden, und diese immer noch rund um den unteren Osterbergsee herumliegen, ist das Gehölz längst nicht tot. Im Gegenteil: Aus den Ästen treiben an diesen Sonnentagen wunderbare Blüten. Heute waren wieder Spaziergängerinnen im Seekurpark zu beobachten, die sich mit diesen farbigen Zweigen einen vorösterlichen Strauß für ihr Zuhause machten.
red/Fotos: Nicole Klawitter










25.03.2020 • 18:46 Uhr

Bizarrer Diebstahl in Goslar: Papp-Rennfahrer Michael Schumacher aus Garage gestohlen

Die Polizei in Goslar berichtet soeben von einem bizarren Diebstahl: Bereits am Montag, zwischen 21 Uhr und 23.30 Uhr, entwendete ein bislang unbekannter Täter aus einer unverschlossenen Garage in der Bonhoefferstraße in Goslar einen Michael Schumacher Pappaufsteller sowie Fahrzeugpflegemittel. Es entstand ein Schaden von ca. 50 Euro. Hinweise nimmt die Polizei Goslar unter 05321-339-0 entgegen.ots











25.03.2020 • 16:37 Uhr

Verkehrsunfallstatistik für Landkreis Göttingen: Jede zweite Unfallflucht nicht aufgeklärt

In Stadt und Landkreis Göttingen - ohne die Bundesautobahnbereiche der BAB 7 und BAB 38 - wurden im Jahr 2019 insgesamt 8.925 Verkehrsunfälle polizeilich registriert. Gegenüber dem Jahr 2018 ist ein Anstieg um 257 zu verzeichnen (+ 2,96 %). Das ist jetzt bei der Vorlage der Verkehrsunfallstatistik für den Bereich der Polizeiinspektion Göttingen veröffentlicht worden. Und weiter: Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden steigerte sich geringfügig um 9 auf 1.167 (+0,8 %). Wildunfälle wurde ebenfalls mehr registriert als im Vorjahr, die Zahl stieg von 1.153 auf 1.280 (+ 11 %).

Im Jahr 2019 wurden 2.139 Verkehrsunfallfluchten angezeigt, dies ist im Vergleich zum Vorjahr (2.102) ein leichter Anstieg um 1,8 %. 903 Fälle konnten aufgeklärt werden, dieses entspricht einer Aufklärungsquote von ca. 42,2 % (Vorjahr: 43,5). Die Aufklärungsquote bei Verkehrsunfallfluchten, bei denen Personenschaden verursacht wurde (96 Fälle), beträgt 55,20 Prozent.

Polizeidirektor Rainer Nolte, Leiter Einsatz der PolizeiinspektionI Göttingen, dazu: "Neben Maßnahmen im Bereich der Prävention und Information wird die Polizei auch einen besonderen Schwerpunkt auf die Aufklärung dieser Taten legen. Beobachtungen von Zeugen kommt oftmals eine entscheidende Bedeutung zu. Ich bitte Sie, uns ihre Feststellungen mitzuteilen. Bitte helfen sie uns, damit andere im Fall einer Verkehrsunfallflucht nicht auf ihrem Schaden sitzen bleiben." Weiterhin weist der Polizeidirektor darauf hin, dass es sich bei Verkehrsunfallfluchten nicht um Kavaliersdelikte, sondern um Straftaten handelt, die ein Strafverfahren nach sich ziehen und den Entzug der Fahrerlaubnis bedeuten können.ots












25.03.2020 • 16:26 Uhr

Freilichttheater und Spielbetrieb in Zeiten der Corona - Pandemie: Die Beurteilung der Lage in Schwäbisch Hall

Für die Gandersheimer Domfestspiele gilt: "Es laufen interne Gespräche" - Entscheidungen sind nicht gefallen

Zur aktuellen Situation der Freilichttheater in Deutschland in Zeiten der Corona-Virus-Krise hat das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group aktuelle Recherchen angestellt. Über konkrete Absagen und Verschiebungen der Theaterfestivals sind in den betroffenen Orten noch keine Entscheidungen gefallen. Für Bad Gandersheim heißt es auf Anfrage: "Intern laufen Gespräche über die weitere Entwicklung". Bekanntlich sind im Vorverkauf rund 30.000 Karten abgesetzt. Die Fragen häufen sich: Die entscheidende aber ist: Kann das Theaterfestival angesichts der Prognosen von Experten überhaupt in zweieinhalb Monaten stattfinden?

In Schwäbisch Hall, wo der frühere Gandersheimer Intendant Christian Doll als künstlerischer Leiter wirkt, hat sich die Theaterleitung mit nachfolgend dokumentierter Botschaft an das "liebe Publikum" gewandt. Wir dokumentieren diese Stellungnahme im Originalwortlaut:

"Sehr geehrte Damen und Herren, liebes Publikum! Leider hat die aktuelle Entwicklung der Pandemie eine Dynamik entwickelt, die uns alle zu einschneidenden Änderungen unseres täglichen Lebens zwingt. Wir müssen sofort handeln und alle vermeidbaren Sozialkontakte einstellen. Wir hoffen sehr, dass der solidarische Zusammenhalt unserer Gesellschaft die besonders gefährdeten Personen schützen kann. Auch die Freilichtspiele werden alles unternehmen, um die jetzt beschlossenen Maßnahmen genauestens umzusetzen. Nach momentanem Stand der behördlichen Anweisungen bedeutet das, dass unser Theater wie alle Theater bis zum 19. April den Spielbetrieb einstellt. Unser Winterprogramm im Neuen Globe haben wir daher vorzeitig beendet.

Wie geht es weiter bei den Freilichtspielen?

Intern haben wir natürlich alle Maßnahmen getroffen, um unsere Belegschaft zu schützen, wir konnten die Kontakte untereinander absolut minimieren, die Büros und technischen Gewerke trennen und alles, was möglich ist, auf Homeoffice umstellen.

Momentan bereiten wir uns dennoch weiter auf die Sommerspielzeit vor. Sobald wir die einschneidenden Maßnahmen hinter uns lassen können, halten wir die Wiederbelebung des öffentlichen Lebens für besonders wichtig. Und möglicherweise wird das im Freilufttheater eher möglich sein, als in anderen Bereichen unseres Zusammenlebens. Dafür spielen wir gerade unterschiedliche Planungsszenarien durch, damit wir unsere Premieren im Sommer für Sie spielen können.

Besonders eng wird es für unser Kinder- und Familienstück „Die Schöne und das Biest“ das am 10. Mai herauskommen soll. Stand heute haben wir noch keine offizielle Regelung, die uns zu einer Absage dieser Premiere zwingt. Natürlich arbeiten wir dennoch mit Hochdruck an alternativen Szenarien, die auch eine Verschiebung erlauben würden.

Wir glauben, dass Kultur für den Zusammenhalt und für das gemeinsame Fundament einer Gesellschaft überaus bedeutsam ist: durch das gemeinsame Erleben von Theater, durch gemeinsames Lachen und Staunen und Denken. Wir wollen also voller Zuversicht auf den Sommer zugehen. Wir werden Sie regelmäßig informieren und unsere Website beständig aktualisieren. Bleiben Sie bei guter Gesundheit, herzliche Grüße! Ihre Freilichtspiele Schwäbisch Hall." red

Das Bild zeigt Intendant Christian Doll (links) aus seiner Zeit in Bad Gandersheim mit dem früheren kaufmännischen Geschäftsführer Stefan Mittwoch. Archivfoto: Thomas Fischer










25.03.2020 • 16:08 Uhr

„Welche Auswirkungen hat das Corona-Virus auf Niedersachsen?"

Rede des Niedersächsischen Kultusministers Grant Hendrik Tonne zu TOP 6 der Landtagssitzung am 25.03.2020

Kultusministers Grant Hendrik Tonne (Foto) sagte heute im Niedersächsischen Landtag:

Die Corona-Virus-Pandemie stellt unsere gesamte Gesellschaft - weltweit, deutschlandweit und niedersachsenweit - vor enorme, noch nie da gewesene Herausforderungen bei der Bekämpfung einer hoch ansteckenden Krankheit. Hierfür bedarf es zahlreicher Maßnahmen, die zwar weitreichend und einschneidend sind, auf der anderen Seite aber eben auch notwendig. Höchste Priorität hat dabei der Gesundheitsschutz der Bevölkerung.

Um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, ist der Betrieb sämtlicher Kindertageseinrichtungen, Kinderhorte und der erlaubnispflichtigen Kindertagespflege mit Wirkung vom 16.03.2020 bis einschließlich 18.04.2020 untersagt.

Ebenso ist der Unterricht an allen allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft unterbunden. Ausschließlich für Abiturientinnen und Abiturienten wird der Unterricht nach heutigem Stand bereits wieder am 15.04.2020 in der Schule angeboten.

Ziel der Schul- und Kitaschließungen ist und bleibt die Verlangsamung der Ausbreitung des Corona-Virus sowie der Gesundheitsschutz der Kinder, ihrer Eltern, Geschwister und Großeltern. Der massive Anstieg der Neuinfektionen zeigt die Notwendigkeit dieser Maßnahme.

Alle Schulleitungen, Lehrkräfte und anderen Fachkräfte in Schule, Kita-Fachkräfte und Tagespflegepersonen haben hier sehr schnell und sehr professionell reagiert. Dafür danke ich allen herzlich!

Ausgenommen von diesen Maßnahmen ist die Notbetreuung in kleinen Gruppen in den Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege sowie an den Schulen in der Zeit von 8:00 bis 13:00 Uhr für die Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 1 bis 8. Über diesen zeitlichen Rahmen hinaus kann eine Notbetreuung in Ganztagsschulen stattfinden.

Die Notbetreuung dient dazu, Kinder und Jugendliche aufzunehmen, von denen mindestens eine erziehungsberechtigte Person in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig ist. Dazu zählen insbesondere folgende Berufsgruppen:



• Beschäftigte im Gesundheitsbereich, medizinischen und pflegerischen Bereich,

• Beschäftigte zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen,

• Beschäftigte im Bereich der Polizei, des Rettungsdienstes, des Katastrophenschutzes und der Feuerwehr sowie

• Beschäftigte im Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche.



Diese Aufzählung ist nicht abschließend.

Darüber hinaus soll es vor Ort anlass- und bedarfsbezogene Härtefallprüfungen für Einzelfälle geben.

In der aktuellen Situation sind gesamtgesellschaftliche Solidarität und Zusammenhalt gefragt. Die gegenseitige Unterstützung ist so wichtig wie nie zuvor.

Das Land Niedersachsen wird mit allen Kräften das gesundheitspolitisch Notwendige umsetzen, um die Menschen in Niedersachsen zu schützen.
Darüber hinaus wird niemand in dieser Situation in Bezug auf seine schulische Zukunft allein gelassen oder soll daraus einen Nachteil erleiden.
Die Notenvergabe wird sichergestellt, ebenso auch die Abschlüsse des Sekundarbereichs I und das Abitur.
Dies vorangeschickt, beantworte ich die Fragen im Namen der Landesregierung wie folgt:

1. Wird das Land Niedersachsen den Eltern von Krippen- und Hortkindern die Gebühren für die Zeit der Nichtbetreuung erstatten?

Zunächst ist wichtig zu betonen:

Die Entscheidung über die Erhebung von Kosten- oder Teilnahmebeiträgen für die Betreuung in Krippen und Horten liegt im Ermessen der Einrichtungsträger. Das bedeutet, dass die Einrichtungsträger selbst entscheiden müssen, ob sie weiterhin Beiträge erheben. Bei der Nutzung dieses Ermessensspielraums können und müssen alle sachgerechten Umstände, insbesondere auch die aktuelle Situation, berücksichtigt werden.

Mit Blick auf die finanzielle Unterstützung der Einrichtungsträger durch das Land weise ich darauf hin, dass für genehmigte Kindertagesstätten die Finanzhilfe grundsätzlich weiterhin gezahlt wird, sofern der Betrieb nur vorübergehend wegen der Auswirkungen der Ausbreitung des Corona-Virus eingestellt werden muss.

Ob es darüber hinaus eine weitergehende Unterstützung seitens des Landes gibt, ist noch nicht abschließend entschieden.

2. Welche Planungen hat die Landesregierung hinsichtlich der zentralen Abschlussprüfung, der Notengebung und der Möglichkeit des digitalen Unterrichts für den Fall, dass die Schulschließungen über das Ende der Osterferien hinaus notwendig sind?

Zentralabitur

Das Kultusministerium hat am 13.03.2020 zwei Erlasse für die zentralen Prüfungen veröffentlicht, je einen für die Abschlussarbeiten und das Zentralabitur. Die Erlasse enthalten ein Stufenkonzept.

Im Falle von länger andauernden Schulschließungen nach Ostern wäre eine Anpassung der Prüfungstermine gefordert.

Eine Verschiebung um bis zu drei Wochen würde den gesamten Rahmen der Prüfungen zum Abitur noch einhalten (Ausgabe der Abiturzeugnisse spätestens am 09.07.2020). Sowohl heute wie auch am Freitag finden auf Ebenen der Kultusministerkonferenz Telefonschaltkonferenzen zur Abstimmung des Verfahrens statt.

Spätestens am 09.07.2020 müssen nach derzeitiger KMK-Vereinbarung die Abiturzeugnisse ausgehändigt werden, um eine rechtzeitige Bewerbung an Universitäten und Fachhochschulen bis zum 15.07.2020 zu gewährleisten.

Verschiebungen über diesen Termin hinaus können nur erwogen werden, wenn der Bewerbungstermin 15.07.2020 an Universitäten und Fachhochschulen ebenfalls verschoben wird.

Sollte auch der nach hinten geschobene Terminplan nicht eingehalten werden, würden die Prüfungen entfallen und das Abitur auf Basis der Noten in den vier zurückliegenden Schulhalbjahren erteilt.

Abschlussarbeiten

Ausgehend von der derzeitigen Planung, dass die Schulen bis einschließlich 18.04.2020 geschlossen bleiben und anschließend der Unterricht wieder beginnen kann, waren Regelungen nur bezüglich der Verschiebung des mündlichen Teils der Prüfungen in der ersten Fremdsprache zu treffen. Diese Termine können Schulen gemäß dem vorgenannten Erlass eigenverantwortlich so planen, dass sie in den schulischen Ablaufplan integriert werden.

Für den Fall, dass die Schulschließungen länger andauern und in der Folge geplante Prüfungs- und Nachschreibtermine betroffen wären, wurde vorsorglich je zentralem Prüfungstermin ein weiterer Ausweichtermin avisiert: am 08.06. für Deutsch, am 10.06. für Englisch und am 12.06. für Mathematik. Diese Termine setzen allerdings voraus, dass die Schule spätestens am 25.05. wieder beginnt und eine intensive Prüfungsvorbereitung für die betroffenen Schülerinnen und Schüler möglich ist.

Zu regeln war in diesem Zusammenhang auch, welche Arbeiten an den möglichen Prüfungsterminen zu schreiben sind. Für zwei Termine stehen pro Fach jeweils zentrale Abschlussarbeiten zur Verfügung. Für den Fall, dass drei Termine benötigt würden, können die Lehrkräfte, orientiert an den Abschlussarbeiten des Vorjahres, selbst Abschlussarbeiten konzipieren.

Gemäß dem Erlass verschieben sich ggf. auch die Zeitfenster für die mündlichen Prüfungen auf die 25. oder 26. Kalenderwoche. Dies können die Schulen intern selbst festlegen. Sollte auch dieser verschobene Zeitplan nicht zu halten sein, würden die Abschlussprüfungen ersatzlos entfallen.

Notengebung

In dem derzeitigen Zeitfenster der Schulschließung werden zuhause erbrachte Schülerleistungen grundsätzlich nicht bewertet.

Für die Bewertung des zweiten Schulhalbjahres bei Ganzjahresfächern und epochal erteilten Fächern ist eine zweiwöchige Schulschließung unproblematisch. Auch wenn die Schulen länger geschlossen bleiben müssen, z. B. bis Ende Mai, ergibt sich aus den sieben Wochen seit dem Beginn des zweiten Schulhalbjahres und den dann noch möglichen 6 Unterrichtswochen ein bewertbarer Zeitraum.

Falls die Schulen bis zum Ende des Schuljahres geschlossen werden müssen, bilden bei Ganzjahresfächern die Noten des ersten Schulhalbjahres sowie die Bewertung der sieben Wochen im 2. Schulhalbjahr bis zum Zeitpunkt der Schulschließungen am 13.3.2020 die Grundlage zur Ermittlung der Zeugnisnoten.

Leistungen in Fächern, die ausschließlich im zweiten Schulhalbjahr epochal erteilt werden, werden bewertet. Sie werden nur dann berücksichtigt, wenn sie zum Ausgleich schwacher Leistungen in anderen Fächern bzw. zur Verbesserung des Notendurchschnitts sowohl bei Versetzungen als auch bei Abschlüssen beitragen können.

Möglichkeiten des digitalen Unterrichts

Grundsätzlich sind die Möglichkeiten, ausschließlich digital zu unterrichten begrenzt, da der Unterricht interaktiv zwischen Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern stattfindet und Lehren und Lernen immer auch Beziehungsarbeit darstellt. Dies ist umso wichtiger, je jünger die Schülerinnen und Schüler sind.

Es wird aber, insbesondere für den Fall, dass die Schulen über die Osterferien hinaus geschlossen bleiben, notwendig sein, den Schülerinnen und Schülern altersgerechte Lernangebote auch digital zur Verfügung zu stellen und sie beim häuslichen Lernen bestmöglich durch die Lehrkräfte zu unterstützen.

Daher arbeiten wir mit Nachdruck daran, ab Ende der Osterferien auf der bereits vorhandenen Plattform des Niedersächsischen Bildungsservers (nibis) unterschiedlichste Lernangebote für Lehrkräfte, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler bereitzustellen. Dies umfasst Unterrichtsmaterialien für einzelne Schulstufen und Fächer, Selbstlernangebote, Linklisten, Apps sowie andere Angebote.

Darüber hinaus wird entgegen der bisherigen Planung der bestehende Prototyp der Niedersächsischen Bildungscloud ab Mai dieses Jahres flächendeckend angeboten. Sie kann nicht nur als Lernmanagement-System genutzt werden, in dem Materialien, Termine und Dateien bereitgestellt werden, sondern ermöglicht auch die schulbezogene und schulübergreifende Kommunikation und Zusammenarbeit miteinander aus der Ferne. Hier wollen wir schneller insbesondere die einfach zu bedienenden Funktionen wie den Messenger, die Lerngruppeneinrichtung, den Datenaustausch und die Datenablage verfügbar machen.

Abseits davon müssen wir jedoch auch die Situation berücksichtigen, in denen sich Schülerinnen und Schüler nach dann wochenlagen Schulschließungen und Kontaktsperren befinden. Ein normaler Unterricht vom ersten Tage an, wird sicherlich nicht möglich und nicht angemessen sein.

3. Welche Planungen hat die Landesregierung hinsichtlich der Betreuung der Kinder und Jugendlichen für den Fall, dass die Kita- und Schulschließungen über das Ende der Osterferien hinaus notwendig sind und viele Eltern einen Großteil des Urlaubs schon aufgebraucht haben werden?

Wir werden zum Ende der Osterferien eine neue Bewertung der Lage vornehmen. Wie wir alle wissen, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden, wie sich die Ausbreitung des Corona-Virus in den nächsten drei Wochen entwickeln wird. Sie können sich aber sicher sein, dass wir derzeit alle Szenarien prüfen und für alle Szenarien auch Lösungen vorbereiten. In der vergangenen Woche hat sich bereits gezeigt, dass viele Arbeitgeber flexibel reagieren und Eltern z.B. im Homeoffice arbeiten. Die Auswertung der letzten Woche hat gezeigt, dass derzeit richtigerweise nur wenige Kinder die Notbetreuung in Anspruch nehmen. Viele Arbeitgeber versuchen, die Anzahl ihrer Beschäftigten auf ein Minimum zu reduzieren und tragen damit dazu bei, dass sich die Verbreitung des Corona-Virus verlangsamt. Wir setzen daher zum einen darauf, dass flexible Lösungen auch weiterhin Bestand haben werden. Zum anderen wissen wir aber auch um unsere Verantwortung und werden die Notbetreuung ggf. dann auch nach den Osterferien der Situation angepasst weiter anbieten.

Wir sind uns der schwierigen Situation, in der sich Erziehungsberechtigte befinden, sehr bewusst, müssen aber den Spagat zwischen Notbetreuung auf der einen Seite und möglichst kleinen Gruppen auf der anderen Seite hinbekommen.
red/fis











25.03.2020 • 14:55 Uhr

Polizeikontrolle beim Ex-Kurhotel Bartels in Bad Gandersheim: Zeuge meldete Menschen auf dem Dach

Eine Polizeistreife mit zwei Beamten des Bad Gandersheimer Polizeikommissariats heute kurz vor zwölf Uhr dem ehemaligen Kurhotel Bartels im Kurviertel einen überraschenden Kontrollbesuch abgestattet. Dem vorausgegangen war der Anruf eines aufgeregten Menschen bei der Polizei. Auf dem Dach des leerstehenden Gebäude, das das der Stadt Bad Gandersheim gehört, habe der Zeuge mehrere Menschen gesehen. Das sei doch nicht normal. Die Polizei müsse darum sofort kümmern.

Die Streife tat das umgehend. Auf dem Gelände des früheren Flüchtlingshotels traf sie tatsächlich drei Personen an. Aber nicht mehr auf dem Dach sondern in einem Parkplatzsektor unterhalb eines Wohnbereichs. Die korrekte Anwesenheit der Menschen konnte relativ schnell geklärt werden. Es handelt sich um Fachleute, die mit der geplanten Verwendung des Gebäudes zutun haben (wir berichteten).
red/Fotos: Fis WMG












25.03.2020 • 14:02 Uhr

Menschenrechtsorganisation fordert mehr Schutz religiöser Minderheiten - Terroranschlag gegen Sikh-Tempel

Nach einem Terroranschlag gegen die Sikh-Minderheit hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen einen besseren Schutz religiöser Minderheiten in Afghanistan gefordert. „Der Islamische Staat hat religiösen Minderheiten in Afghanistan den Krieg erklärt. Schiiten, Hindu und Sikhs wurden von der Terrorbewegung zum Freiwild erklärt, um religiöse Konflikte zu schüren“, erklärte der GfbV-Direktor Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen. Am Mittwochmorgen hatte ein Terrorkommando des Islamischen Staates (IS) einen Sikh-Tempel in der Hauptstadt Kabul überfallen und mindestens 25 Gläubige getötet.

Die Menschenrechtsorganisation beklagte, dass der afghanische Staat beim Schutz religiöser Minderheiten total versage. Besonders die schiitische Hazara-Minderheit sei immer wieder Opfer des Terrors radikaler Sunniten, um Konflikte zwischen Sunniten und Schiiten zu schüren. Auch Sikhs und Hindus fühlten sich in Afghanistan oft nicht sicher. Traditionell lebten in den 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts noch rund 250.000 Sikhs in Afghanistan. Zehntausende flohen während des Bürgerkriegs aus dem Land. Heute neben nur noch rund 1000 Sikhs in drei verschiedenen Siedlungszentren in Afghanistan. Sie beklagen weit verbreitete Diskriminierung, Marginalisierung und Übergriffe. Auch leiden sie unter religiöser Diskriminierung, wie zum Beispiel unter Einschränkungen ihrer Begräbnisriten. red/fis










25.03.2020 • 13:34 Uhr

Bundesfreiwilligendienst bei der Jugendpflege Einbeck: Lara berichtet über ihre Tätigkeiten

"Mein Name ist Lara und ich habe letzten August meinen Bundesfreiwilligendienst (BFD) bei der Jugendpflege Einbeck begonnen." Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group dokumentiert Laras Report über ihre Tätigkeiten im Originalwortlaut:

Durch den Bundesfreiwilligendienst habe ich bisher zahlreiche Einblicke in die unterschiedlichen Einsatzbereiche der Jugendpflege Einbeck erhalten. Eine der möglichen Einsatzstellen befindet sich am Standort Kreiensen, wo ich nun Ende Juli nach einem Jahr meinen BFD beenden werde.

Hauptsächlich bin ich an der Planung, Durchführung und Betreuung der Ferienpassaktionen der Sommer-, Herbst- und Osterferien beteiligt. Weiterhin darf ich die jährlich stattfindenden Freizeitfahrten für Kinder und Jugendliche als Aufsichtsperson begleiten. Das ist zwar teilweise sehr anstrengend, macht aber auch sehr viel Spaß und zählt auf jeden Fall zu meinen Highlights.

Zwischendurch gibt es immer leichte Büroarbeiten zu tun. Diese bestehen aus Aufgaben wie Presse- und Medienarbeit, Öffentlichkeitsarbeit, aber auch anfallende organisatorische Aufgaben.

Zusätzlich habe ich an der Organisation von geplanten Veranstaltung der Jugendpflege Einbeck, wie zum Beispiel die von der Jugendpflege angebotenen Juleica-Schulungen teilgenommen.
In dem Jahr des BFD werden zudem in Abständen Seminarwochen absolviert. Dort werden wir über neue interessante Themen informiert und diskutieren diese. Zugleich sind diese Wochen eine schöne Abwechslung zum Arbeitsalltag, da ich viele andere Bundesfreiwilligendienstleistende treffe, mit denen ich mich austauschen und eine spannende Zeit verbringen kann.

Meine Zeit als Bundesfreiwilligendienstleistende endet nun in gut vier Monaten und ich bin mir sicher, dass mir das Jahr hilfreiche erste Einblicke in die Arbeitswelt gegeben hat. Der Bereich der Jugendpflege Einbeck hat durch seine Vielfältigkeit sehr viel zu bieten, von den Bürotätigkeiten, die mir auch andere Eindrücke in die soziale Arbeit liefern, zu der Arbeit mit Kindern, die mir immer große Freude bereitet. Vor allem schätze ich an meinem Jahr als Bundesfreiwilligendienstleistende bei der Jugendpflege Einbeck die unzähligen Erinnerungen, die ich sammeln konnte, und die mich der sozialen Arbeit nähergebracht haben.

Für das nächste Jahr sucht die Jugendpflege Einbeck ab August oder September noch Bundesfreiwilligendienstleistende nähere Informationen gibt es bei der Jugendpflegerin Nicole Mölder unter der Nummer 0170-9214068 oder per Mail an: nmoelder@einbeck.de
habenhav haben. Für mich hat sich das Jahr auf jeden Fall gelohnt! red/Lara










25.03.2020 • 13:09 Uhr

Unerlaubtes Treffen an der Trinkhalle: Polizei ahndet Verstösse gegen Infektionsschutzgesetz

In diesen Coron-Virus-Krisen-Zweiten: Am Montag gegen 20 Uhr bemerkte eine Streife der Northeimer Polizei mehrere Personen in der Trinkhalle neben dem Kiosk im Friedrich-Ebert-Wall. Bei einer Kontrolle der Räumlichkeiten wurden neben der Betreiberin des Kiosks noch drei 27, 51 und 64 Jahre alte Northeimer angetroffen, die dort alkoholische Getränke zu sich nahmen. Nach Feststellung der Personalien wurde die unerlaubte Zusammenkunft aufgelöst.
Sowohl gegen die Kioskbetreiberin als auch ihre drei Gäste wurde Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet.fal










25.03.2020 • 10:49 Uhr

Seesen/Goslar: Neun Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen Corona-Virus-Regelverletzer

Verschärfte Kontrollen zur Einhaltung der Allgemeinverfügung

Auch am gestrigen Tag kontrollierte die Polizei im Landkreis Goslar. Weitestgehend wurde sich an die bestehenden Allgemeinverfügungen im Zusammenhang mit Schutzmaßnahmen gegen das Corona-Virus eingehalten, heißt es in einem soeben veröffentlichen Dokument der Polizeiinspektion in Goslar.

In Clausthal mussten drei Ansammlungen von Personen aufgelöst werden. In Seesen wurden Streitigkeiten hinsichtlich der Einhaltung des Mindestabstands geschlichtet sowie zwei Personenansammlungen im privaten Raum mitgeteilt. Gespräche wurden sowohl in Clausthal, als auch in Seesen geführt. Die betroffenen Personen zeigten sich einsichtig und verließen die Örtlichkeiten.

In Goslar wurden durch die eingesetzten Polizeibeamten 9 Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen Personen eingeleitet, die an der Stephaniekirche und am Bahnhofsvorplatz angetroffen wurden. Im Anschluss wurde ein Platzverweis gegen die anwesenden Personen ausgesprochen. ots










25.03.2020 • 10:39 Uhr

Corona-Virus-Krise: Landrätin Astrid Klinkert-Kittel richtet vor wenigen Minuten wichtige und richtige Botschaft an alle 133.601 Einwohner/innen im Landkreis Northeim

Nach Bürgermeisterin Sabine Michalek (Einbeck) und ihrem Kollegen Simon Hartmann aus Northeim (wir berichteten) hat sich soeben Landrätin Astrid Klinkert - Kittel (Foto) an die Bevölkerung im Landkreis Northeim angesichts der Corona-Virus-Krise gewandt. Ihre Botschaft dokumentiert das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group im Originalwortlaut:

"Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
wir befinden uns in einer so noch nie dagewesenen Situation. Das Corona-Virus hinterlässt seine Spuren in allen Teilen der Welt und stellt uns vor große Herausforderungen. Unser Leben ist von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt worden, unser Alltag massiv eingeschränkt.
Ich bin fest davon überzeugt, dass diese Maßnahmen richtig sind, auch wenn sie noch so schmerzhaft sein mögen. Wir müssen alles dafür tun, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Nur so kann unser Gesundheitssystem allen Erkrankten die erforderliche Unterstützung bieten.
Unsere Polizei und Ordnungsämter sind verstärkt auf den Straßen präsent, um die Einhaltung der Kontaktbeschränkungen zu überwachen. Sie müssen aber kaum einschreiten, das Verständnis und die Akzeptanz für die angeordneten Maßnahmen ist in unserem Landkreis offenbar hoch.
Landrätin Astrid Klinkert-Kittel © Landkreis NortheimDie Ärztinnen und Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger sowie das gesamte Personal in den Krankenhäusern, den Arztpraxen und Pflegeheimen tun alles menschenmögliche, um uns und unseren Angehörigen zu helfen.
Aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Lebensmittelgeschäften, Drogerien, Apotheken und der Abfallwirtschaft, sind es, die unseren Alltag vor einem Kollaps bewahren.
Ich danke Ihnen von Herzen, dass Sie für uns alle da sind.
Für die Betriebe und Geschäfte in unserer Region können diese Einschnitte existenzgefährdend sein. Deshalb arbeiten alle entscheidenden Stellen mit Hochdruck an der Bereitstellung von Krediten oder Hilfsmaßnahmen. Erste Maßnahmen wurden angekündigt, Details stehen noch aus. Ihre Hausbanken, die Agentur für Arbeit und meine Wirtschaftsförderung stehen Ihnen in dieser Zeit mit Rat zur Seite.
Beim Kampf gegen die Ausbreitung des Virus kommt es auf uns alle an. Deshalb: Wir bleiben zuhause, wir halten zusammen. Wir haben aber auch ein Auge auf die Mitmenschen, die unsere Hilfe brauchen, die zur Risikogruppe gehören.
Bitte halten Sie sich an die Vorgaben und beschränken Sie sich im Kontakt mit anderen Menschen auf das zwingend erforderliche Maß.
Ich danke Ihnen allen für Ihre Mithilfe!"
redlpd










25.03.2020 • 10:15 Uhr

Corona-Virus-Krise Report vor Ort: Harzländer ist ein "systemrelevanter" Betrieb in Bad Gandersheim - "Produktion läuft weiter", bestätigt Firmenchef Jochen Neidhardt

Gute Nachricht: Erste Berufsgenossenschaft verzichtet vorerst auf Beiträge von den Betrieben

Wie läuft es eigentlich mit der heimischen Wirtschaft - was die Großbetriebe betrifft - in Bad Gandersheim ? Wir haben angesichts der Bedeutung beim Lebensmittelproduzenten Harzländer -Prahmmann & Neidhardt - nachgefragt. "Wir produzieren weiter!", so die Kernbotschaft von Geschäftsführer Jochen Neidhardt. Voraussetzung den Betrieb auch in dieser kritischen Allgemeinphase auf Vollast zu fahren hat mit einem wichtigen Kabinettsbeschluss der Bundesregierung in Bezug auf Hilfen während der Corona-Virus Krise zu tun.

Das Land Niedersachsen reagierte durch Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast unmittelbar und mit einer positiven Intention: „Die Bundesregierung hat die Land- und Ernährungswirtschaft als systemrelevante Infrastruktur anerkannt. Das ist ein starkes und wichtiges Signal aus Berlin! Die insgesamt sieben beschlossenen Maßnahmen helfen den Betrieben, mit den Folgen der Corona-Krise umzugehen. Der Kabinettsbeschluss ist damit ein wichtiger Beitrag für die Aufrechterhaltung der Versorgung der Bevölkerung.“

Neidhardt dazu: Wir sind als Lebensmittelproduzent als "systemrelevant" eingestuft. Das bedeutet, die Herstellung von Wurst- und Fleischwaren zur Sicherstellung der Bevölkerung mit Lebensmitteln geht in dem Gandersheimer Betrieb weiter. Das alles unter den zur Zeit geltenden verschärften Hygiene- und Schutzbestimmungen. Allerdings ist die Branche von Natur aus hoch hygienesensibel ausgerichtet. "Das ist bei uns ein sehr hoher Standard und unterliegt weiter harten Kontrollen und Überwachungen."

Gleichwohl geht die Corona-Virus-Krise auch an dem Unternehmen nicht vorbei. Ein Beispiel: Gerät die Produktion und Lieferung beispielsweise von Konservendosen und Glasbehältern bei den Herstellern ins Stocken, muss man darauf vorbereitet. "Die Prozesse der Veränderungen sind derzeit unheimlich dynamisch. Da kann sich schon in den nächsten zwei Stunden eine komplette Änderung ergeben", beschreibt Geschäftsführer Neidhardt die momentane Lage.

Als erfreulich und hilfreich in der aktuellen Situation sei die Entscheidung der Berufsgenossenschaft für die Fleischwarenindustrie in Deutschland, als erste Berufsgenossenschaft auf die anstehenden finanziellen Beiträge zu verzichten, soll heißen sie zinslos zu stunden. "Solidarität ist jetzt angesagt. Jede kleine Maßnahme dieser und anderer Art hilft, mit der Krise fertig zu werden", sagt Geschäftsführer Neidhardt.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer










25.03.2020 • 08:17 Uhr

Elektromobilität: E-Auto endlich zu Hause und am Arbeitsplatz aufladen können!

Kerstin Andreae (BDEW): "Wichtiger Schritt für den Aufbau privater Ladeinfrastruktur"

Das Bundeskabinett hat soeben den Gesetzesentwurf des Bundesjustizministeriums für die Reform des Miet- und Wohnungseigentumsrechts beschlossen. Hierzu Kerstin Andreae, Vorsitzende Hauptgeschäftsführung vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.:

„Endlich wird die Rechtsgrundlage geschaffen, damit die Hürden für den Einbau privater Ladeinfrastruktur überwunden werden können. Seit langem fordern wir, dass Mieter und Wohnungseigentümer das Recht haben müssen, sich eine private Ladeinfrastruktur anzuschaffen. Immerhin finden über 80 Prozent der Ladevorgänge zuhause oder am Arbeitsplatz statt. Der Erfolg der Elektromobilität wird sich vor allem im Privaten entscheiden. Es ist daher von zentraler Bedeutung, dass das reformierte Miet- und Wohnungseigentumsrecht nun schnell in Kraft tritt.“
red











25.03.2020 • 08:03 Uhr

Kalefeld: Plötzlich wurde es zu eng im Birkenweg - Polizei ahndet Fehlverhalten beider Unfallfahrer

Am gestrigen Dienstag kam es um 12.52 Uhr in Kalefeld im Birkenweg zu einen Verkehrsunfall zwischen zwei PKW. Beide Fahrzeuge kamen sich zu nahe, stießen mit den jeweiligen linken Außenspiegeln im Begenungsverkehr zusammen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 600 Euro. Gegen beide Unfallbeteiligte wurden Verkehrsordnungwidrigkeitenverfahren eingeleitet. kr











25.03.2020 • 07:36 Uhr

Herzlichen Glückwunsch Helmuth Lohrberg alias Andy Berg! Mit seiner heiteren Musik Menschen beglückt und Gutes bewirkt

Seine Auftritte in den Kurkliniken im südniedersächsischen staatlich anerkannten Heilbad Bad Gandersheim sind unvergessen. Mit seiner Musik hat Helmuth Lohrberg, vielen besser unter seinem Künstlernamen Andy Berg bekannt, viele Kurgäste und Bad Gandersheimer gleichermaßen unterhalten und ihnen damit schöne Momente beschert. Das seit Jahrzehnten. Was an seinem heutigen Freudentag noch schwerer wiegt sind Andy Bergs gute Taten. Sie mit musikalischer Unterhaltung zu bewirken ist bis heute eine seiner Antriebe geblieben, immer wieder für abwechslungsreiche Erlebnisse bei seinen Zuhörerinnen und Zuhörer zu sorgen.

Was die guten Taten betrifft gilt es heute zurückzuschauen: schon 1971 als Zeitsoldat in der Zietenkasenre in Göttingen engagierte sich Lohrberg als Bandleader der Begleitband eines 60-köpfigen Göttinger Soldatenchores. Es gab Gemeinschaftskonzerte mit dem Heeresmusikkorps II der Bundeswehr 2. Jägerdivision Kassel. Wohlgemerkt Wohltätigkeitskonzerte mit seinerzeit stolzen Erlösen von 25.000 DM damals.

Diese Aktionen setzte er im Laufe der Jahre als Veranstalter, Chorleiter und Musiker ehrenamtlich und unentgeltlich für die Aktion Sorgenkind mit eigenen und eingeladen Chören fort. Ausschnitte aus seinen Veranstaltungen wurden im ZdF übertragen. Sein 25-jähriges Bühnenjubiläum mit einem viertägigen Zeltfest (und dem "Kastelruther Spatzen") bescherte dem Schützenverein und Siedlerbund in seinem Edesheim einen satten Zuschuss in die Vereinskassen.

Neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Reichsbund/Sozialverband Deutschland folgten Jahre als Chorleiter und Alleinunterhalter. Wir erinnern uns an das Wohltäigkeitskonzert 2013 für die Rettung der "Villa Wuff" auf der Bühne des Einbecker Weihnachtsdorfes.

Ein halbes Jahrhundert wirkte Lohrberg als nebenamtlicher Organist in vielen Kirchengemeinden in der Region Südniedersachsen. Die damalige hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann würdigte ihn 2009 ebenso wie im April 2018 ihr Nachfolger Landesbischof Ralf Meister für dieses 50-jährige Treue zur Kirchenmusik. Erstaunlich, dass Helmuth Lohrberg in diesen vielen Jahren auf über 3000 Trauerfeiern den Menschen mit seinen Orgelklängen auch Mut und Hoffnung in die Herzen spielte.

Fast drei Jahrzehnte half er als Chorleiter mit, deutsches Liedgut in weltlichen und kirchlichen Chören aufrechtzuerhalten. So beispielsweise in Drüber, Edesheim, Langenholtsen, Wiershausen, Dankelsheim und vielen Orten mehr. Komplettiert wurde sein musikalisches Engagement immer wieder durch seine zahlreichen Konzerte mit Chören in Seniorenwohnanlagen, Krankenhäusern, Paracelsus-Kliniken in Bad Gandersheim oder als Alleinunterhalter live mit seinem Keyboard mit Gesang. Stets begleitet von seiner lieben Gattin und seinem Lieblingshund.

Dass Helmut Lohrberg bei all seinem musikalischen Einsatz ganz pragmatische Menschen- und Lebenshilfe leistete soll hier nicht unerwähnt bleiben. Vorbildlich sein Blutspenden-Register: im August 2016 Auszeichnung mit Ehrennadel und Urkunde für seine 150. Blutspende. Im Februar 2020 avancierte er mit 175 Blutspenden im Universitätsklinikum in Göttingen.

Zu seinem heutigen 70. Geburtstag - den er ganz allein mit Frau und Hund und ohne das geplante Fest zu Hause feiert - gratulieren wir ganz herzlich und wünschen unserem Andy Berg weiterhin beste Gesundheit und schöne musikalische Unterhaltungseinheiten - natürlich nach der Corona-Krise.
red/fis











25.03.2020 • 07:13 Uhr

Langelsheim: Einbruchserie in Kleingartenanlage - Laubsauger, Motorsägen und Werkzeuge gestohlen

Zu insgesamt acht Einbrüchen in einer Kleingartenanlage in Langelsheim (Landkreis Goslar) kam es in der Nacht von Montag auf Dienstag. Es wurden mehrere Gartenlauben aufgebrochen und diverse Gartengeräte wie z.B. Laubsauger, Motorsägen und Werkzeuge gestohlen. Nach den bisherigen Erkenntnissen beläuft sich der Gesamtschaden auf ca. 3.000,00 Euro. Es wird um Hinweise Aufzug Beispiel verdächtige Personen und Fahrzeuge gebeten. Polizei Langelsheim, Telefon 05326 / 978780.ots










24.03.2020 • 20:06 Uhr

Aufs's DRK ist Verlass! In Rekordzeit heute die komplette Rettungswache von Helios-Klinik in die Bad Gandersheimer Oberschule perfekt verlegt

Heute früh haben wir darüber berichtet, dass das Deutsche Rote Kreuz damit beginnt, die DRK-Rettungswache von der Bad Gandersheimer Helios-Klinik in eine Gebäudeeinheit der Oberschule in die Stettiner Straße in Bad Gandersheim zu verlegen. Den ganzen Tag über waren die rotweißen Fahrzeuge und ein roter Laster mit den riesigen schwarzen Zahlen 112 (Rettungsnotruf) auf der Plane bei ihren Hin- und Herfahrten von der Albert-Rohloff Straße zum Schulzentrum zu beobachten. Vor 30 Minuten waren wieder bei unserem täglichen "Corona-Virus Report vor Ort" - Dating am Ort des Geschehens.
Die Rettungswache ist jetzt umgezogen. Die Rettungssanitäter sind in dem neuen Standort eingezogen. In einem Aufenthaltsraum wird auf eventuelle Einsätze beispielsweise bei Unfällen gewartet. Wir sehen: Ein Rettungswagen kommt gerade zurück. Er wird von dem Fahrer an die elektrische Versorgung seiner Systeme angeschlossen. Die Nachtschicht ist einsatzbereit.
Klasse, dass es diese DRK-Rettungssanitäter/innen und die Notärzte vor Ort gibt. Und mit dem heute durchgezogenen, beinahe geräuschlosen, Umzug in Rekordzeit beweist das Deutsche Rote Kreuz einmal mehr: Die Bürger und Bürgerinnen können sich auf's DRK verlassen. Danke!
Hintergrund:
Der Umzug der DRK-Rettungswache wurde laut offiziellen Angaben vom Landkreis und des Helions-Konzerns dringlich, weil in der Helios-Klinik alleKapazitäten an Räumen und Technik für die Einrichtung eines zentralen Behandlungssystems für Corona-Virus-Infizierte aufgebaut und für die Beherrschung schwieriger Lagen der Gesundheitsversorgung vorgehalten werden soll.
red/Fotos: Nicole Klawitter
















24.03.2020 • 17:10 Uhr

VOX Organi: Was geschieht mit dem Orgel-Festival? Prof. Flamme erklärt es!

Mit einem neuen Podcast informiert der neue Vorsitzende des Orgel-Festivals VOX Organi, Professor Friedhelm Flamme (Dassel) Freunde und Fans schöner Orgelmusik. Noch geht Prof. Flamme davon aus, dass Konzerte im Juni und Juli 2020 stattfinden können. Gleichwohl ist alles der dynamischen Entwicklung rund um und mit dem Corona-Virus verbunden. red/










24.03.2020 • 15:17 Uhr

Hildesheim: Gesuchter Straftäter aus Syrien will bei Polizei Anzeige erstatten

Ein 28-jähriger Syrer erschien gestern Nachmittag auf der Wache der Bundespolizei in Hildesheim. Er wollte Anzeige erstatten, weil ihm eine abgestellte Einkaufstüte gestohlen wurde.

Und so berichtet die Bundespolizei weiter: Bei der Überprüfung bestaunten die Beamten ein amtliches Register: Diebstahl, Räuberischer Diebstahl, Widerstand, Körperverletzung und Sachbeschädigung waren nur ein kleiner Auszug aus der Ermittlungsliste. Offenbar wurde gerade ein polizeibekannter Dieb selbst bestohlen.

Zudem wurde der Syrer wegen Beleidigung mit Vollstreckungshaftbefehl gesucht. Zu der geklauten Tüte mit Tabakwaren im Wert von 22 Euro büßte er noch 474 Euro Geldstrafe ein, die er auf der Wache nun gleich bar bezahlte. Danach ging es seines Weges.red/ots











24.03.2020 • 15:09 Uhr

Corona-Virus-Fälle in Niedersachen: Heute erfasst 2071 Infektionsfälle - Alle Zahlen aus den Landkreisen - Goslar 24, Hildesheim 112, Holzminden 30

2071 an laborgetesteten Corona-Virus-Fällen weist der offizielle Datenstand am heutigen Dienstag, 24. März 2020, 13:30 Uhr, für Niedersachsen aus. Hier die aktuellen Zahlen für die Landkreise in Niedersachsen:

Landkreis Fälle Inzidenz
LK Ammerland 32 (+4) 25,6
LK Aurich 28 (+2) 14,7
LK Celle 40 (+9) 22,4
LK Cloppenburg 12 (+2) 7,0
LK Cuxhaven 39 (+4) 19,6
LK Diepholz 91 (+23) 41,9
LK Emsland 74 (+10) 22,6
LK Friesland 6 6,1
LK Gifhorn 38 (+3) 21,5
LK Goslar 24 (+2) 17,6
LK Grafschaft Bentheim 34 (+5) 24,8
LK Göttingen 75 (+11) 22,9
LK Hameln-Pyrmont 27 (+1) 18,2
LK Harburg 89 (+18) 35,0
LK Heidekreis 7 (+1) 5,0
LK Helmstedt 23 (+5) 25,2
LK Hildesheim 112 (+12) 40,6
LK Holzminden 30 (+1) 42,4
LK Leer 13 7,6
LK Lüchow-Dannenberg 6 (+1) 12,4
LK Lüneburg 60 (+1) 32,6
LK Nienburg (Weser) 18 (+1) 14,8
LK Northeim 21 15,9
LK Oldenburg 25 (+9) 19,1
LK Osnabrück 142 (+51) 39,6
LK Osterholz 26 (+2) 22,8
LK Peine 23 (+2) 17,1
LK Rotenburg (Wümme) 30 (+4) 18,3
LK Schaumburg 32 (+3) 20,3
LK Stade 74 (+10) 36,2
LK Uelzen 11 11,9
LK Vechta 60 (+5) 42,1
LK Verden 37 (+10) 27,0
LK Wesermarsch 9 10,2
LK Wittmund 5 (+1) 8,8
LK Wolfenbüttel 11 (+5) 9,2
Region Hannover 379 (+33) 32,8
SK Braunschweig 57 (+2) 22,9
SK Delmenhorst 10 12,9
SK Emden 7 14,0
SK Oldenburg 47 (+7) 27,9
SK Osnabrück 124 (+26) 75,4
SK Salzgitter 27 (+2) 25,9
SK Wilhelmshaven 7 (+2) 9,2
SK Wolfsburg 29 (+2) 23,3
Total 2071 (+292)
© Niedersächsisches Landesgesundheitsamt










24.03.2020 • 14:51 Uhr

In Zeiten der Corona-Virus-Krise: Länder wollen Erhöhung der umstrittenen Rundfunkgebühr zustimmen

Die Landesregierungen Hannover hat in ihrer Kabinettssitzung am (heutigen) Dienstag für den Ersten Medienänderungsstaatsvertrag (1. MÄStV) grünes Licht gegeben und den Vertragstext dem Landtag zur Unterrichtung zugeleitet. Sie folgt damit dem Beschluss der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder auf ihrer Konferenz am 12. März 2020.

Kernpunkt des Ersten Medienänderungsstaatsvertrages ist die Erhöhung des Rundfunkbeitrages um 86 Cent auf 18,36 Euro für die Beitragsperiode 2021 bis 2024. Die Länder folgen damit der Empfehlung der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF), die diese Beitragsanhebung in ihrem 22. Bericht im Februar 2020 empfohlen hat, um den Rundfunkanstalten eine auskömmliche Finanzierung sicherzustellen.

Gleichzeitig werden die Anteile an dem Aufkommen aus den Beitragseinnahmen zwischen ARD, ZDF und Deutschlandradio (DLR) leicht zu Gunsten von ZDF und Deutschlandradio neu festgesetzt.

Zur Sicherung der Sender Radio Bremen und Saarländischer Rundfunk wird die ARD-interne Finanzausgleichsmasse in zwei Schritten zu ihren Gunsten erhöht.

Es ist vorgesehen, dass die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder nach der Unterrichtung der Landtage den Änderungsstaatsvertrag am 17. Juni dieses Jahres unterzeichnen und die Neuregelung nach der Ratifizierung in allen 16 Landesparlamenten zum 1. Januar 2021 in Kraft tritt. red/fis











24.03.2020 • 14:47 Uhr

Land geht gegen Vermieter von Schrottimmobilien vor

Mietwohnungen sollen künftig einen bestimmten Mindeststandard erfüllen. Das sieht ein Gesetzentwurf vor, den das Kabinett am (heutigen) Dienstag zur Einbringung in den Landtag beschlossen hat. „Mieterinnen und Mieter haben damit künftig eine viel größere Chance, sich gegen Vermieter von Schrottimmobilien zu wehren", so Niedersachsens Bauminister Olaf Lies. „Und es ist schon jetzt ein wichtiges Signal an wenige schwarze Schafe unter den Vermietern: Wir lassen nicht zu, dass sie die finanzielle Notlage der Menschen ausnutzen. Gerade in der jetzigen Zeit senden wir mit dem Gesetzesentwurf die eindeutige Botschaft, dass Ausbeutung von Schwächeren, in diesem Fall Mietern, in Niedersachsen keinen Platz hat. Die Landesregierung steht für ein solidarisches Miteinander, gerade in Zeiten von Corona, aber auch darüber hinaus."

Hintergrund der Gesetzesinitiative waren die Zustände in zwei Delmenhorster Mehrfamilienhäusern, „die noch immer in schlechtester Erinnerung sind", so Lies. Vermieter kümmerten sich nicht um die Gebäude und leiteten das Geld für Betriebskosten nicht an die dortigen Stadtwerke weiter. Die Folge: Die Gas- und Wasserversorgung wurde gekappt, die Mieterinnen und Mieter mussten mit Wasser aus Hydranten versorgt werden. Und die Stadt konnte mangels rechtlicher Handhabe nur tatenlos zusehen und nicht gegen die Pflichtverstöße vorgehen. „Damit soll künftig Schluss sein", so Lies. „Derartige Zustände wollen wir in Niedersachsen nie wieder sehen und werden sie auch nicht dulden."

In dem Gesetzentwurf ist unter anderem eine ausreichende natürliche Belichtung und Belüftung als eine Mindestausstattung vorgesehen. Eine Wohnung soll außerdem Anschlüsse für Energie- und Wasserversorgung haben, eine Heizungsanlage sowie eine Sanitäreinrichtung. Und natürlich muss die Ausstattung funktionsfähig und nutzbar sein. Dies soll auch für Innenhöfe und Kinderspielflächen auf dem Grundstück gelten. Hält ein Vermieter die Mindestanforderungen nicht ein, soll ihn die Gemeinde per Anordnung verpflichten können, Wohngebäude und Grundstücke entsprechend auszustatten, zu gestalten, zu erhalten und wiederherzustellen. Vorgesehen ist ein Bußgeld bei Verstößen von bis zu 50.000 Euro. Im äußersten Fall soll der Wohnraum auch für unbewohnbar erklärt und versiegelt werden können. Dann soll es Aufgabe des Vermieters sein, die Bewohnerschaft auf eigene Kosten anderweitig unterzubringen.

Neben den baulichen Mindestanforderungen soll das Gesetz auch die Belegungsdichte von Mietwohnungen regeln. Häufig wird Wohnraum überbelegt und es werden völlig überhöhte Mieten verlangt, die dann vom Sozialamt oder dem Jobcenter übernommen werden. „Dem mehr als fragwürdigen Geschäftsmodell der Überbelegung machen wir mit dem Gesetz einen Strich durch die Rechnung", so Minister Lies. red/fis











24.03.2020 • 14:46 Uhr

Erste juristische Attacke gegen Corona-Regelwerk des Staates vor Gericht abgeschmettert - Der Streit geht weiter

Verwaltungsgericht in Göttingen lehnt Antrag gegen Allgemeinverfügung zum Schutz vor Corona ab

Die 4. Kammer des Verwaltungsgerichts Göttingen hat mit Beschluss vom 20. März 2020 einen Antrag abgelehnt, mit dem sich der Antragsteller gegen die infektionsschutzrechtliche Allgemeinverfügung der Stadt Göttingen vom 17.03.2020 gewendet hatte (4 B 56/20).
Zur Bekämpfung der Coronakrise hatte die Stadt Göttingen am 17. März 2020 eine für alle verbindliche Verfügung erlassen, mit der u.a. private Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmern und die Beherbergung von Personen zu touristischen Zwecken verboten wurden sowie Taxiunternehmen die Aufnahme von Fahrgästen nur gestattet wurde, wenn sie die Gäste zuvor danach befragt haben, ob sie aus einem vom Robert-Koch-Institut festgelegten Risikogebiet kommen, ob sie Krankheitssymptome aufweisen und wie ihre Kontaktdaten sind. Hiergegen wendete sich der Antragsteller mit einer Klage und einem gleichzeitig erhobenen Eilantrag. Zur Begründung hat er vorgetragen, er wolle seinen runden Geburtstag in großer Runde feiern, was durch die Allgemeinverfügung der Stadt nun unmöglich gemacht werde. Er erhebt im Wesentlichen formelle Bedenken gegen die Verfügung und bezweifelt die Eignung der Maßnahmen für die Eindämmung des Virus.
Das Gericht lehnte den Antrag ab. Zur Begründung führte es im Wesentlichen aus, die Allgemeinverfügung vom 17. März 2020 sei formell rechtmäßig sowie geeignet und erforderlich, um die unkontrollierte Ausweitung der Coronaepidemie zu verhindern. Die geregelten Lebensbereiche beträfen Gelegenheiten, bei denen üblicherweise zahlreiche Menschen aus unterschiedlichen Regionen zusammenkommen. Die Gefahr einer Verbreitung der Krankheit sei hier besonders groß. Auch eine Abwägung der betroffenen Interessen führe dazu, dass der Antrag abgelehnt werden müsse. Der Antragsteller behaupte, schon Planungen für seine Feier gehabt zu haben. Dieses -nicht näher belegte- Interesse müsse hinter dem Schutz der menschlichen Gesundheit zurückstehen.
Der Antragsteller hat gegen die Entscheidung Beschwerde beim Nds. Oberverwaltungsgericht in Lüneburg erhoben. Über seine Klage ist noch nicht entschieden worden. red/fis










24.03.2020 • 14:41 Uhr

Corona-Virus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: 27 bestätigte Fälle heute, dem 24. März 2020- Zwei Infizierte genesen!

Aktuell gibt es siebenundzwanzig bestätigte Infektionen im Landkreis Northeim. Zwei Personen gelten mittlerweile als genesen, so dass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte. Im Vergleich zum Vortag sind fünf neue bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden. Bei den Neufällen handelt es sich um drei Frauen und zwei Männer. Drei hatten nachvollziehbaren Kontakt zu einer positiv getesteten Person. Für die anderen beiden wird als Ansteckungsweg der Aufenthalt in einer Reha-Klinik und der Kontakt während eines Urlaub innerhalb Deutschlands vermutet. Alle fünf befinden sich in häuslicher Quarantäne. Während eine Person kaum Symptome aufweist, leiden die anderen an Husten, Schnupfen und vereinzelt auch Kopfschmerzen und Fieber. Bei einer Person besteht zusätzlich der Verdacht auf Lungenentzündung.lpd











24.03.2020 • 13:43 Uhr

Polnische Behörden bestätigen Fall von Afrikanischer Schweinepest bei Hausschweinen in Westpolen

Keine Verschleppung aus betroffenem Betrieb nach Deutschland zu befürchten

Im westpolnischen Nowosolski haben die polnischen Behörden einen Fall von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in einem Hausschwein-Bestand gemeldet. In dem Schweinezuchtbetrieb wurden vorsorglich alle Tiere des Bestandes getötet.
Da der Fall in einem Gebiet aufgetreten ist, das nach EU-Recht wegen des Auftretens der ASP bei Wildschweinen schon als Restriktionsgebiet etabliert wurde, gelten hier bereits strenge Regeln: Der Transport von Schweinen und der Handel mit Schweinefleisch und Schweinefleischprodukten sind untersagt. Von einer Verschleppung der Seuche aus dem betroffenen Betrieb nach Deutschland ist daher nicht auszugehen.
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft steht weiterhin in engem Kontakt mit den polnischen Behörden. red










24.03.2020 • 13:33 Uhr

Corona-Virus-Krise-Report vor Ort: Es ist etwas ruhiger geworden...Aldi und "Klaro" liefern und Sonnenbad auf Balkonien

Am achten Tag im Corona-Virus Krisenmodus scheint sich die Situation auf Straßen, Plätzen und in den Köpfen der meisten Menschen beruhigt zu haben. Die Aufgeregtheit der letzten Woche mit Hamsterkäufen und Stresslagen an den Kassen der Discounter ist einer spürbaren Gelassenheit gewichen. Es war wohl die stille und nicht ausgesprochene ,und dennoch vorhandene Angst, vieler Menschen vor einer Ausgangssperre ab diesem Montag. Zwar sind die Regel für Sozialkontakte weiter verschärft worden, aber ein Verbot sich außer Wohnung und Haus bewegen zu dürfen, wäre ein sozialer Gau für die freiheitsverliebten Menschen hierzulande.

Mal abgesehen davon, dass sich eine strikte Ausgangssperre überhaupt hätte überwachen lassen. Zur relativen Beruhigung beigetragen hat das Versprechen der Regierung, die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln würde gesichert. Und das stimmt. Die Märkte werden weiterhin regelmäßig zweimal in der Woche beliefert. Wenn auch längst nicht mehr mit allen Artikeln. Nicht nur leere Regale ohne Toilettenpapier und Nudeln erzählen eine eindeutige Sprache: Der Nachschub läuft sichtbar langsamer. Aber er läuft.

Heute Mittag bei unserem Corona-Report vor Ort war eine Bestätigung dieser intakten Lieferkette am Beispiel des Aldi-Marktes im südniedersächsischen staatlich anerkannten Heilbad Bad Gandersheim zu beobachten. Aus Salzgitter manövrierte der Fahrer seinen Aldi-Laster gekonnt an die Laderampe des Marktes in der Neuen Straße.

Derweil gönnte sich eine Homeoffice-Arbeiterin in Gan-City ein herrliches Sonnenbad auf "Balkonien". Und vor dem Treffpunkt "Klaro" auf der Stiftsfreiheit sind heute die Menschen eingeladen, ein gebrauchtes Bügeleisen oder alte Weingläser mitzunehmen. Alles umsonst natürlich. Beim "Klaro" fällt am 26. März erst die geplante Abschiedsfeier aus und zum Monatsende wird der Treffpunkt geschlossen. Letzteres hat mit Corona gar nichts zu tun. Ein staatliches Förderprojekt läuft aus. Und die Evangelische Landeskirche Braunschweig will das Gebäude der ehemaligen Diakonie-Kreisstelle zu Geld machen.
red/Fotos: Fis WMG














24.03.2020 • 12:28 Uhr

Corona-Krise: Nachbarschaftshilfe angelaufen - Bürgermeisterin Franziska Schwarz: "Lassen Sie sich helfen!"

Wie bereits auf diesen News-Kanälen/Internet-Zeitung vor Tagen berichtet hat jetzt die Stadt in einer offiziellen Verlautbarung die Aktion unterstützt. In einer Mitteilung der Gandersheimer Stadtverwaltung wird zur Nachbarschaftshilfe von Bürgermeisterin Franziska Schwarz angemerkt und ermuntert, die Hilfe anzunehmen:

"Bleiben Sie bitte zu Hause!" - diese Aufforderung gilt uns allen, damit wir dazu beitragen, die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen und unser Gesundheitssystem zu unterstützen.
Ganz besonders sind ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen bei einer Infektion gefährdet. Für sie gilt: möglichst auch nicht zum Einkaufen aus dem Haus gehen, sondern sich lieber helfen lassen. Diese Hilfe wird in Bad Gandersheim von zahlreichen Freiwilligen gern angeboten, natürlich unter Beachtung aller Hygiene- und Abstandsregeln. Unter Koordination von René Osbahr (zugleich Ortsvorsteher in Wrescherode) und Pfarrer Thomas Ehgart arbeiten neben der Diakonie, Stiftskirchengemeinde, Vereinen und Dorfgemeinschaften über 50 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus Stadt und Ortsteilen zusammen. Neben tatkräftiger Hilfe bei Einkauf und Versorgung von Haustieren ist auch eine telefonische Seelsorge im Aufbau. Bürgermeisterin Franziska Schwarz bedankt sich herzlich für die große Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung und appelliert an alle, die Hilfe benötigen: "Lassen Sie sich bitte helfen! Sie schützen damit sich selbst und andere!"

Ansprechpartner für Nachbarschaftshilfen ist René Osbahr, Telefon (Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr) 0511-67675-4762 und ab 19 Uhf sowie Sonnabend und Sonntag 05382-958632, E-Mail reneosbahr@aol.com oder rene.osbahr@polizei.bund.de.
red/Quelle: Stadtverwaltung Gandersheim












24.03.2020 • 12:22 Uhr

Lüthorst: 2.000 Liter Diesel nach Einbruch auf Firmengelände ab gezapft - Geräte gestohlen

Das berichtet soeben Polizeisprecher Uwe Falkenhain: Bereits am vergangenen Wochenende haben Unbekannte auf dem Firmengelände am Kahleberg bei Lüthorst (gehört zu Dassel) circa 2.000 Liter Dieselkraftstoff, eine Motorsense, eine Ständerbohrmaschine, ein Elektroschweißgerät, einen Trennschleifer und ein Batterieladegerät gestohlen. Um an das Diebesgut zu gelangen, brachen die Täter das Zufahrtstor, vier Container, einen Büroraum und eine Lagerhalle auf. Insgesamt entstand ein Schaden von ca. 4.000 Euro.

Das 2. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Northeim hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die am vergangenen Wochenende im Bereich Kahleberg auffällige Fahrzeuge oder Personen bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05551-70050 zu melden.fal










24.03.2020 • 10:05 Uhr

Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN): Gefahren wird solange es geht!

Der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) teilt mit, dass die Linienbusse in den Landkreisen Göttingen, Northeim und Holzminden so lange es geht fahren. „Der derzeit gültige Ferienfahrplan war eine Sofort-Maßnahme, damit wir insbesondere die für den Berufsverkehr wichtigen Fahrten überhaupt anbieten können.“, so Michael Frömming, ZVSN-Verbandsgeschäftsführer.

Der ZVSN bittet um Verständnis dafür, dass jetzt auf einzelnen Linien und insbesondere in den späten Abendstunden ein reduziertes Angebot besteht. „Neben der ÖPNV-Grundversorgung geht es uns um den Gesundheitsschutz unseres Fahrpersonals. Sollte bei einem Verkehrsunternehmen das Corona-Virus zu Ausfällen führen, so könnten wir derzeit noch auf ein gewisses Reverse-Potential an Fahrerinnen und Fahrern zurückgreifen, um überhaupt noch einen Betrieb anbieten zu können“.

Die drei ZVSN-Landkreise Göttingen, Northeim und Holzminden rufen alle Menschen weiterhin dazu auf: „Bleiben Sie zu Hause, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen! Jede unnötige Fahrt erhöht das Risiko einer schnelleren Ausbreitung. Gefahren werden soll nur, wenn es wirklich nötig ist.“

Der ZVSN und die Landkreise bedanken sich bei allen Fahrgästen für das Verständnis für die erforderlichen Maßnahmen! Ausdrücklicher Dank gilt vor allem auch dem Fahrpersonal und allen Beteiligten bei den Verkehrsunternehmen zur Aufrechterhaltung des Linienbusverkehrs in unserer Region.

Die für den Schienenpersonennahverkehr zuständige Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) mbH hat bereits den Zugverkehr außerhalb der Berufspendelzeiten zurückgefahren. Auch der ZVSN prüft in Abstimmung mit den Busunternehmen laufend, welches Angebot weiterhin aufrechterhalten werden kann und muss; ggf. können weitere Einschränkungen nötig werden. red/fis/Foto: Nicole Klawitter











24.03.2020 • 09:55 Uhr

Wichtig in Corona-Virus-Krisen-Zeiten: "Körperliche und sportliche Betätigung unter freiem Himmel sind erlaubt!" - Fahr mal wieder Rad!

Land Niedersachsen beschränkt soziale Kontakte – Allgemeinverfügung des Landkreises bleibt gültig

Das Land Niedersachsen hat mit einer Allgemeinverfügung festgelegt, dass soziale Kontakte ab sofort auf ein Minimum begrenzt werden müssen. Hintergrund ist die rasante Verbreitung des Coronavirus in Deutschland. In einer soeben veröffentlichen Mitteilung zu dem Regelwerk wird weiter ausgeführt:

Um einen unkontrollierten Anstieg der Fallzahlen zu verhindern und das Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten, hat das Land Niedersachsen eine Allgemeinverfügung erlassen. Nur so könne man diejenigen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben und medizinischer Betreuung bedürfen, gut versorgen. „Vor allem müssen wir die Menschen in unserem Land schützen, die ein besonderes Risiko für schwere Krankheitsverläufe haben“, heißt es seitens des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

Ein Kernpunkt der Verfügung ist die Verringerung der persönlichen sozialen Kontakte zwischen den Bürgerinnen und Bürgern. Dadurch werde die Übertragungsgeschwindigkeit des neuartigen Coronavirus SARS­CoV-2 verringert. Das sei wirkungsvoller als eine pauschale Ausgangssperre, heißt es zur Begründung. Denn nicht das Verlassen der Wohnungen sei die Gefahr. Die Gefahr sei der häufige unmittelbare soziale Kontakt, der dem Virus eine unkontrollierte Verbreitung ermögliche.

Ab sofort gilt demnach also, dass Kontakte zu anderen Menschen, die nicht zu den Angehörigen des eigenen Hausstandes gehören, auf ein absolut nötiges Minimum reduziert werden müssen. Kontakte außerhalb der Wohnung sind nur erlaubt, wenn dabei folgende Bedingungen eingehalten werden:

1. In der Öffentlichkeit ist - wo immer möglich - ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Das gilt auch für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) sowie für Sport im Freien, nicht jedoch für Personen, die in einer gemeinsamen Wohnung wohnen. Öffentliche Verhaltensweisen, die das Abstandsgebot von Mensch zu Mensch gefährden (z.B. Gruppenbildung, Picknicken und Grillen), sind untersagt.

2. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist Einzelpersonen gestattet. Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum sind auf höchstens zwei Personen beschränkt, ausgenommen von dieser Beschränkung sind Angehörige und Personen, die in einer gemeinsamen Wohnung leben. Ebenfalls ausgenommen sind Wartebereiche des ÖPNV unter Wahrung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern zu anderen Personen.

Weiterhin erlaubt ist unter anderem die körperliche und sportliche Betätigung unter freiem Himmel (nicht aber auf Sportplätzen oder Trimmdichpfaden), die Ausübung beruflicher Tätigkeiten, die Inanspruchnahme medizinischer und veterinärmedizinischer Versorgung (z.B. Arztbesuch, medizinische Behandlungen; Blutspenden sind ausdrücklich erlaubt) sowie der Besuch bei medizinischen Einrichtungen, soweit diese medizinisch dringend erforderlich sind (z. B. Psycho- und Physiotherapeuten). Der Besuch von anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens sowie von Apotheken, Sanitätshäusern, Optikern, Hörgeräteakustikern und Drogerien ist ebenso erlaubt wie die Versorgung mit Lebensmitteln, Gütern und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs. Auch die eigenen Tiere dürfen weiterhin versorgt und ausgeführt werden.

Auch für Unternehmen sind in der Allgemeinverfügung Regelungen enthalten. Betreiber von Restaurants, die einen Außer-Haus-Verkauf anbieten, Verkaufsstellen und Ladengeschäften sind beispielsweise verpflichtet, einen Mindestabstand 1,5 Metern zwischen den Kunden sicherzustellen, zudem darf sich durchschnittlich nur eine Person auf zehn Quadratmetern aufhalten. Betreiber von Baumärkten, Gartenfachmärkten und Gartenbaumärkten dürfen ab sofort keine Waren mehr an Privatkunden, sondern nur noch an Gewerbekunden abgeben. Die Kunden müssen nachweisen, dass sie ein entsprechendes Gewerbe ausüben.

Unter der Maßgabe, persönliche soziale Kontakte soweit es geht einzuschränken, sind eine Reihe weiterer Tätigkeiten und Verhaltensweisen geregelt. Die vollständige Allgemeinverfügung des Landes lesen Sie hier: https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/erlasse-und-allgemeinverfuegung/erlasse-und-allgemeinverfuegung-185856.html

Die Allgemeinverfügung ist ab sofort zunächst bis einschließlich 18. April 2020 gültig. Polizei und Behörden werden die Einhaltung der Regelungen kontrollieren. Verstöße gegen diese Anordnungen stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und werden mit Bußgeldern bis zu 25.000 Euro geahndet. Wer andere wissentlich in Gefahr bringt, weil er sich beispielsweise als Infizierter nicht an die verordnete Quarantäne hält, begeht eine Straftat.
Über die Verfügung des Landes Niedersachsen hinaus können die Landkreise weitere Regeln erlassen. Die Allgemeinverfügung des Landkreises Northeim vom Freitag, 20. März 2020, die im Amtsblatt des Landkreises Northeim veröffentlicht wurde, behält also ihre Gültigkeit.

Die aktuelle Allgemeinverfügung des Landkreises Northeim finden Sie hier:

https://www.landkreis-northeim.de/medien/dokumente/amtsblatt_15_2020.pdf?20200320135215

red/lpd/Foto: Marc Reiser











24.03.2020 • 09:50 Uhr

Stadt Gandersheim dokumentiert: "Erste Hilfe für die Wirtschaft" in Bad Gandersheim - Keine weitere Einschränkung

Wichtige Informationen für örtliche Betriebe in der Region Südniedersachsen

Bürgermeisterin Franziska Schwarz hat soeben in einer offiziellen Verlautbarung der Stadt Bad Gandersheim auf die Rahmenbedingungen für finanzielle Hilfsaktivitäten des Landes Niedersachsen für die einheimische Wirtschaft aufmerksam gemacht. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group dokumentiert diese Fakten im Originalwortlaut der offiziellen Mitteilung:


Coronavirus; Erste Hilfen zur Unterstützung der einheimischen Wirtschaft -

Die Richtlinien zur Sicherung der Liquidität kleiner und mittlerer Unternehmen treten zum 25. März in Kraft. Informationen für Ihre örtlichen Betriebe. Die Landesregierung bringt aktuell zwei Förderprogramme zur Liquiditätssicherung von klei-nen und mittleren
Unternehmen, welche sich sowohl an kleine gewerbliche Unternehmen als auch an Angehörige freier Berufe richten auf den Weg. Es handelt sich um:

1. Einen Kredit zur Liquiditätshilfe, der im ersten Schritt kleinen und mittleren Unternehmen einen Kreditbetrag bis 50.000 Euro zur Verfügung stellen kann. Ziel ist es, kleinen und mittle-ren Unternehmen, die ein tragfähiges Geschäftsmodell haben und Perspektiven aufweisen, jedoch z. B. auf Grund von temporären Umsatzrückgängen im Zuge der Corona-Krise einen erhöhten Liquiditätsbedarf aufweisen, zu unterstützen. Das Kreditprogramm solldirekt durch die NBank, ohne Beteiligung einer Hausbank, vergeben werden. Die Richtlinie wird noch erarbeitet. Die NBank kann hierzu aber schon beraten.

2. Einen Zuschuss des Landes für Kleinunternehmen und Familienbetrieben mit bis zu 49 Beschäftigten, damit diese finanzielle Belastungen abdecken können, die andernfalls ihre Ge-schäftstätigkeit zerstören würden. Es wird ein Liquiditätszuschuss gestaffelt nach der Anzahl der Betriebsangehörigen bis zu 20.000 Euro zur Verfügung gestellt. Für beide Förderprogramme wird eine Antragstellung ab Mitte nächster Woche möglich
sein. Die Programme sollen am Mittwoch, den 25.03.2020 in Kraft treten. Bewilligungsstelle wird die NBank. Wir bitten anfragende Unternehmen schon jetzt dorthin und an die Kammern zu verweisen. Es besteht schon die Möglichkeit sich für die Programme vormerken zu lassen. Weitere Informationen finden Sie
hier:
https://www.nbank.de/Blickpunkt/Covid-19-–-Beratung-für-unsere-
Kunden.jsp https://www.nbank.de/medien/nb-media/Downloads/Formulare-vor- Antragstellung/Fragebogen-Soforthilfe-Corona.pdf Ansprechpartner: NBank Hannover Günther-Wagner-
Allee 12-16 30177 Hannover Telefon: 0511 30031-333 (auch Samstags von 9-15 Uhr) Telefax: 0511 30031- 11333 E-Mail: beratung@nbank.de

Zu weiteren Hilfen für Unternehmen und Fragen rund um die Corona-
Epidemie und ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft hat das Niedersächsische Wirtschaftsministerium (MW) eine Hotline eingerichtet: Tel: 0511/120-5757(Mo - Fr 8 - 20 Uhr) Zudem finden Sie alle aktuellen Informationen des MW für Unternehmen in der Coronakrise auch hier:
https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/coronavirus_informationen_fur_unternehmen/informationen
-zu-den-auswirkungen-des-coronavirus-185950.html

red/Quelle: Stadtverwaltung/Landesregierung










24.03.2020 • 09:37 Uhr

Umzug der DRK- Rettungswache ist jetzt angelaufen- In der Oberschule in Bad Gandersheim erste technische Maßnahmen

Vor wenigen Minuten sind in Bad Gandersheim die vom Landkreis Northeim angekündigten Maßnahmen zur Verlegung der DRK-Rettungswache im Bereich des Schulzentrums, Stettiner Straße, in Bad Gandersheim angelaufen. In Räumen des Neubautrakts der Oberschule sind DRK-Aktivisten in verschiednen Klassenräumen mit dem Ausräumen von Mobiliar beschäftigt. Außerdem laufen die Vorbereitungen für technische Installationen der Versorgungstechnik für die Betreuung von Unfallpatienten und der Kommunikationstechnik für das Personal (Notärzte und Rettungssanitäter).
Hintergrund des Umzugs ist die Verlegung der DRK-Rettungswache aus dem Gebäudekomplex der Helios-Klinik in der Albert-Rohloff-Straße in Bad Gandersheim. Hier soll ein Aufnahme- und Behandlungszentrum für Corona-Virus-Infizierte eingerichtet werden. Auch hierfür wird derzeit von den Fachkräften das Erforderliche in Gang gesetzt. Corona-Patienten sind nach Angaben offizieller Stellen noch nicht in Bad Gandersheim eingetroffen.
red/fis
Die ersten drei Bilder dokumentieren DRK-Einsatzmobile im Bereich der Stettiner Straße. Das vierte Bild zeigt die Fahrzeuge am gestrigen Montag bei der Helios-Klinik.Fotos: Thomas Fischer

















24.03.2020 • 08:23 Uhr

Ratschlag von MP Weil: "Medizinisch geboten, dass wir uns an der frischen Luft bewegen!"

Aus der Pressekonferenz des Corona-Krisenstabs mit Ministerpräsident Stephan Weil am 23. März 2020

„Es ist uns heute gelungen, uns auf bundesweit einheitliche Kontaktverbote zu einigen. In Niedersachsen und überall in Deutschland gilt, dass jede und jeder Einzelne die direkten persönlichen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Haushaltes auf ein absolutes Minimum begrenzen muss. Nur so kann die Übertragungsgeschwindigkeit des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 verringert werden. Drastische Kontaktbeschränkungen verringern die unkontrollierte Verbreitung des Virus und vemeiden die Nachteile von Ausgangssperren. Nicht das Verlassen der Wohnungen ist die Gefahr, wohl aber der direkte persönliche Kontakt zu Menschen, mit denen man nicht zusammenlebt. Es ist wichtig und auch medizinisch geboten, dass wir uns an der frischen Luft bewegen. Riskant aber ist jeder unmittelbare Kontakt mit anderen Menschen. Ich bin mir bewusst, dass diese weiteren Verschärfungen die Freiheit der Menschen in Niedersachsen stark einschränken. Sie sind aber notwendig, die Lage ist sehr ernst. Wir müssen alles miteinander alles dafür tun, dass möglichst wenige Menschen infolge des Corona-Virus sterben. An diesem Wochenende hatten wir in Niedersachsen die ersten Toten. Es geht darum, in der nächsten Zeit dafür zu sorgen, dass sich die Zahl der Infektionsfällle reduziert. Wir müssen alles in unserer Macht stehende dafür tun, dass unser Gesundheitssystem allen Betroffenen wirksam helfen kann. Auch wenn wir alle unsere direkten persönlichen Kontakte jetzt noch weiter einschränken müssen, bitte ich Sie mehr denn je um Solidarität und Zusammenhalt. Versuchen Sie bitte auf den Ihnen verbleibenden Wegen – Telefon, Digital, der gute alte Brief oder was auch immer – soziale Kontakte insbesondere mit denen, aufrechtzuerhalten oder sogar auszubauen, die jetzt besonders einsam oder besonders zuwendungs- und unterstützungsbedürftig sind. Helfen wir einander mit dem notwendigen Mindestabstand, durch diese schwere Zeit zu kommen.“
red/Quelle: Landesregierung










24.03.2020 • 08:05 Uhr

Das gute Beispiel: Reha-Kliniken in Bad Pyrmont und Nenndorf entlasten Akut-Krankenhäuser

Hilbers dankt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Rehakliniken der Staatsbäder Pyrmont und Nenndorf für ihre Solidarität im Einsatz gegen den Corona-Virus

Minister Hilbers hat sich am Montag in einem offenen Brief an alle Beschäftigten der Klinik „Der Fürstenhof" in Bad Pyrmont und der „Landgrafen-Klinik“ in Bad Nenndorf gewandt und ihnen für ihre Initiative gedankt. Hintergrund ist, dass die Rehakliniken der niedersächsischen Staatsbäder sich als erste in Deutschland durch Änderung von Prozessen und Bildung eines Pools von Ärzten und Pflegekräften in die Lage versetzt haben, unterstützend für eine Entlastung der Akut-Kliniken zur Seite zu stehen. Ziel ist es die Kapazitäten im Bereich für Corona Patienten freizuhalten.

Ähnliche Projekte sollen im Reha-Standort Bad Gandersheim anlaufen. Die Paracelsus-Roswitha-Klinik in dem staatlich anerkannten Heilbad ist durch die Entlassung fast aller Reha-Patienten in einer ersten Vorbereitsmodus versetzt worden.

Das Behandlungszentrum in Bad Pyrmont ist ausdrücklich nicht für Corona-Patienten vorgesehen, sondern ausschließlich für die Aufnahme von „leichteren" Akut-Patienten der Krankenhäuser. Diese Patienten können schneller aus den Krankenhäusern entlassen werden und damit Platz für die dringend benötigten Intensiv-Plätze schaffen. Die Klinik „Der Fürstenhof' in Bad Pyrmont hat heute bereits die ersten Patienten aufgenommen. Diese vorbildliche Aktion unterstreicht wieder einmal, dass die Reha-Kliniken die „verlängerte Werkbank" der Kliniken sind.

Die Niedersächsischen Staatsbäder Pyrmont und Nenndorf betreiben jeweils eine Rehaklinik. Beide Kliniken haben auch eine Zulassung für Anschlussheilbehandlungs-Patienten. Im Staatsbad Pyrmont verfügt die Rehaklinik „Der Fürstenhof“ über 160 Betten. Im Staatsbad Nenndorf die „Landgrafen-Klinik“ über 188 Betten. Beide Rehakliniken zählen aufgrund der Spitzenleistungen in der Qualität zu den TOP-Rehakliniken in Deutschland. Insbesondere zeichnen sich beide Kliniken durch eine hohe medizinische, pflegerische und therapeutische Kompetenz aus. Viele Fachärzte verfügen über jahrelange Erfahrung aus Akut-Kliniken.

Die eigenen Hotelkapazitäten der Staatsbäder sind vorerst dafür vorgesehen, dass Versorgungspersonal (Deutsches Rates Kreuz, Ärzte, etc.) bei steigender Auslastung von Patienten in den Kliniken hier übernachten kann, um nahe und schnell an der jeweiligen Klinik zu sein.
red/fis














24.03.2020 • 07:53 Uhr

90-Jährigen um Bargeld betrogen - Wer kennt den Tatverdächtigen?

Nachdem ein bislang unbekannter Täter von einem Rentner eine größere Geldsumme erbeutet hat, erhofft sich die Polizei jetzt durch die Veröffentlichung von Bildern Hinweise auf die Identität des Mannes.

Das war am 21. September 2019 um 15.38 Uhr in Braunschweig-Heidberg passiert:
Ein 90-Jähriger wollte im September in einer Bank im Heidberg seine Kontoauszüge ausdrucken. Nachdem ihm ein Unbekannter mitteilte, dass der Kontoauszugsdrucker defekt sei und die Karten einbehalte, verließ der Rentner zunächst die Bank. Da ihm die Aussagen doch eher verdächtig vorkamen, drehte er nach kurzer Zeit um und ging erneut in die Bankfiliale.

Der Tatverdächtige, der gebrochenes Deutsch sprach, war immer noch dort, verließ aber fluchtartig die Räumlichkeiten, als er den 90-Jährigen sah und ließ auch dessen EC-Karte zurück. Bei den Überprüfungen wurde festgestellt, dass der Unbekannte zwei größere Bargeldabhebungen von dem Konto des älteren Herrn vorgenommen hatte.

Nachdem eine interne Fahndung negativ verlief, gab das Amtsgericht Braunschweig die Aufnahmen der Überwachungskameras zur Veröffentlichung frei. Wer Hinweise auf die Identität des unbekannten Verdächtigen geben kann wird gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Süd unter der Rufnummer 0531/476-3515 in Verbindung zu setzen.ots/Fotos: Polizei












24.03.2020 • 06:44 Uhr

Hessisch-Oldendorf: Freizeitkicker auf Fußballplatz zeigten sich unbelehrbar - Polizei musste einschreiten

Kontrollen der Polizei Hameln-Holzminden zur Überwachung der Allgemeinverfügung am Wochenende

Am vergangenen Wochenende (20.03 - 22.03.2020) wurden durch die Polizei in den Landkreisen Hameln-Pyrmont sowie Holzminden in Zusammenarbeit mit Unterstützungskräften der Bereitschaftspolizei weiter verstärkt Kontrollen bezüglich der Einhaltung der Allgemeinverfügung durchgeführt.

Viele Betriebe sowie Bürgerinnen und Bürger verhielten sich positiv und damit vorbildlich im Sinne des Infektionsschutzgesetzes.

Vereinzelt fielen Restaurants auf, in denen entgegen der zu diesem Zeitpunkt geltenden Verfügung, nach 18:00 Uhr Gäste bewirtet wurden. Die Restaurantbetreiber zeigten sich in den Gesprächen mit den Polizeibeamtinnen und -beamten jedoch insgesamt einsichtig und folgten den entsprechenden Anweisungen.

Am Sonntag wurde die Polizei in einem Ortsteil von Hessisch Oldendorf auf mehrere Personen auf einem gesperrten Sportplatz aufmerksam. Als den angetroffenen Personen das Fußballspielen auf dem Sportplatz untersagt wurde, zeigten sich diese zunächst unbelehrbar.

Erst nach der Erteilung eines Platzverweises entfernten sich die Männer widerwillig. Gegen sie wurde ein Strafverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet.

Bis auf Weiteres werden in der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden Kontrollen mit einem erheblichen Kräfteaufgebot zur Einhaltung der seit heute geltenden Allgemeinverfügung fortgeführt. Kern der neuerlichen Verschärfungen ist das sog. Kontaktverbot, das ebenfalls durch die Ordnungsbehörden überwacht wird. Diese Maßnahmen dienen dem Schutz aller und haben deshalb eine hohe Priorität. Bei Zuwiderhandlung werden entsprechende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Inspektionsleiter Thorsten Massinger dazu: "In den letzten Tagen wurden immer wieder erklärende Gespräche mit betroffenen Personen seitens der Polizei geführt, um auch Überzeugungsarbeit für die Regelungen zu leisten. Wir sind jetzt jedoch an einem Punkt, wo es darauf ankommt, die Kurve bei der Anzahl an Neuerkrankungen zu kriegen. Deshalb werden wir nun auch sehr konsequent auf die Einhaltung der Bestimmungen achten. Dafür bitte ich um Verständnis."

Insgesamt entsteht aktuell jedoch der Eindruck, dass sich die Bürgerinnen und Bürger in der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden gut auf die neuen Beschränkungen eingestellt haben und der Situation mit der notwendigen Ernsthaftigkeit entgegentreten.

Um die Durchführung der Kontrollen für alle Beteiligten zu erleichtern, werden die Bürgerinnen und Bürger darauf hingewiesen, dass stets ein gültiges Ausweisdokument (z.B. der Personalausweis) mitgeführt werden sollte.ots










24.03.2020 • 06:36 Uhr

Ermittlungen wegen Betrugs - Polizei Göttingen fahndet mit Bildern aus Überwachungskameras nach unbekanntem Geldabheber

Mit Aufnahmen aus den Überwachungskameras zweier Geldinstitute (siehe Fotos) fahndet die Polizei Göttingen nach einem unbekannten Betrüger, der mit zwei mutmaßlich widerrechtlich erlangten EC-Karten einen fünfstelligen Geldbetrag vom Konto eines Mannes und einer Verwandten aus der Gemeinde Gleichen (Landkreis Göttingen) abgehoben hat. Nach derzeitigen Erkenntnissen setzte der Mann die beiden Karten zwischen dem 30.12.19 und 06.01.20 mehrfach ein, um an die Gesamtsumme zu gelangen. In einer Bankfiliale im Landkreis Göttingen und einem Berliner Geldinstitut wurde er dabei von Überwachungskameras aufgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen hat das zuständige Amtsgericht nun die Veröffentlichung der Bilder des Gesuchten zur Öffentlichkeitsfahndung angeordnet.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 entgegen.jk/Fotos: Polizei














24.03.2020 • 06:32 Uhr

Laubenbrand am Ortsrand von Rittmarshausen - Ursache unklar

In einem Schrebergarten am Ortsrand von Rittmarshausen (Landkreis Göttingen) ist am Sonntagnachmittag (22.03.20) eine auf dem Unterbau eines alten Bauwagen errichtete Gartenlaube in Brand geraten. Menschen wurden nicht verletzt. Ein Nachbar bemerkte das Feuer gegen 13.30 Uhr wählte den Notruf. Die Freiwillige Feuerwehr Rittmarshausen rückte mit 15 Kameraden und zwei Löschfahrzeugen zur Brandbekämpfung an. Der entstandene Gesamtschaden beträgt nach ersten Schätzungen rund 5.000 Euro. Die Brandursache steht noch nicht fest. Das Polizeikommissariat Duderstadt hat die Ermittlungen dazu aufgenommen.jk










24.03.2020 • 06:28 Uhr

FDP-Kreisvorsitzender Christian Grascha: Kommunen müssen Gewerbesteuer stunden

Angesichts drohender Umsatzeinbrüche und möglicher Unternehmensschließungen durch die Corona-Krise fordert die FDP im Landkreis Northeim die Kommunen auf, eine Stundung der Gewerbesteuer für zunächst drei Monate den betroffenen Unternehmen zu ermöglichen. „In dieser Krise geht es jetzt für viele Unternehmen zunächst darum, Liquidität zu sichern. Dafür müssen neben Bund und Land auch die Kommunen einen Beitrag leisten und alles tun, was notwendig und möglich ist“, erklärt der Kreisvorsitzende Christian Grascha MdL. Er hoffe darauf, dass dieser Vorstoß auch von den anderen Parteien aufgegriffen und unterstützt wird, damit man parteiübergreifend handeln und gemeinsam Verantwortung für die Unternehmen in der Region übernehmen könne.
„Mit einem dreimonatigen Aufschub der Gewerbesteuerzahlungen geben wir unseren Unternehmen insbesondere aus Mittelstand und Handwerk Luft zum Atmen, bis sich die Situation hoffentlich beruhigt hat. Damit sichern wir die lokale Versorgung der Bevölkerung und schützen Arbeitsplätze und Einkommen, die gerade unverschuldet gefährdet sind“, so Grascha weiter. red/fis/Foto: Thomas Fischer











24.03.2020 • 06:24 Uhr

Gandersheimer Polizei: Raubüberfall am Freitag um 20.50 Uhr im Steinweg Höhe Gandebrücke- Zeugen gesucht

Die Bad Gandersheimer Polizei berichtet soeben:

Bereits am vergangenen Freitag, 20.März 2020, 20.50 Uhr ereignete sich in Bad Gandersheim, im Bereich des Steinweg Höhe Gandebrücke ein Raub zum Nachteil einer 36-jährigen Frau aus Bad Gandersheim. Die Frau war am Freitag, gegen 20.30 Uhr zu Fuß im Bereich des parallel zum Mühlenkanal verlaufenden Weges zwischen Finanzamt und Steinweg unterwegs. Kurz vor erreichen des Steinweg riss ihr ein bislang unbekannter Täter die über die Schulter getragenen Handtasche herunter und flüchtete in unbekannte Richtung. Durch die Tat stürzte die 36-jährige Frau zu Boden, verletzte sich dabei allerdings nicht. In der Tasche des Opfers befanden sich diverse persönliche Gegenstände, sowie ein Mobiltelefon. Insgesamt entstand ein Schaden in Höhe von ca. 850 Euro.

Erste Angaben zum Aussehen des mutmaßlichen Täter/Täterin machte die Polizei in ihrer Mitteilung gar keine.

Zeugen, die zur Tatzeit, im Bereich des Steinweg verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Bad Gandersheim unter der Telefon 05382/91920-0 in Verbindung zu setzen. schw










23.03.2020 • 19:51 Uhr

Corona-Virus-Krise-Report vor Ort: Kreative Vertriebswege und Franziska sagt "Danke" für schnelle Lieferung vom Dörries Onlineshop

Die Reglementierungen des Einzelhandels aufgrund der von staatlichen Stellen verfügten Kontaktsperren wegen der anhaltenden Corona-Virus-Krise lösen kreative Lösungen aus. Die Restaurants machten den Anfang. Jetzt ziehen Einzelhändler in Bad Gandersheim und in der Region nach, die u.a. lebensnotwendige Artikel wie Lebensmitteln in ihrem Sortiment führen und digital via Internet zum Kauf anbieten.

Franziska postet dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group ein aktuelles Beispiel ihrer praktischen Erfahrung mit dem Dienst: Die hier dokumentierten Waren (u.a. Kartoffeln von Bio Berner) im Karton wurden vom Dörries-Landmarkt-Onlineshop schnell geliefert, so der lobende Kommentar von Franziska.

Unser Reporterin war dann heute zusätzlich vor Ort in dem geöffneten Geschäft in der Braunschweiger Straße. Dort war zu erfahren, dass der Lieferservice gut angelaufen ist. Nicht nur Kartoffeln, Eier und Weine sind im Sortiment. Auch Blumen für draußen und drinnen können bestellt werden undanschließend fix vor die Haus gebracht. Ganz kontaktlos und virenfrei! Ebensoim Angebot bereits nett dekorierte Präsente - selbstverständlich alles aus unserer Region.

Lokales Online-Shopping macht Furore

Und dann noch die Top-News: Andere Einzelhändler wollen digital kooperieren. So wollen sich Frucht-Krause und Benno Löning mit ihren Geschäftsideen am lokalen Online-Shopping beteiligen. Gut so und es sollten noch mehr werden!
red/fis/Fotos: Franziska /Fis WMG












23.03.2020 • 19:20 Uhr

Zum Schutz der Beschäftigten: Bauabfalldeponien im Kreis Northeim öffnen nur noch für Gewerbekunden

. Die Kreisabfallwirtschaft Northeim schließt die Bauabfalldeponien für private Anlieferungen. Die Deponien in Uslar-Verliehausen, Einbeck und Katlenburg-Lindau sind ab Mittwoch, 25.03.2020 nur noch für Gewerbetreibende geöffnet. Die Mitarbeiter werden am Eingangstor die Gewerbekunden empfangen und nur noch alleine auf die Deponie lassen. Außerdem werden nur Lieferscheine geschrieben, ein unmittelbarer Kontakt wird so vermieden.
Die Hausmülldeponie in Blankenhagen ist bereits seit dem 18. März für sämtliche Kundenanlieferungen geschlossen. lpd











23.03.2020 • 19:17 Uhr

Hildesheim: Justiz bearbeitet vor allem eilige Verfahren

Auch nach Erlass des sog. Kontaktverbotes ist der Zugang zur Justiz im Landgerichtsbezirk Hildesheim weiterhin sichergestellt. Das Landgericht Hildesheim und die Amtsgerichte des zugehörigen Bezirks haben zur Vermeidung einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus den Betrieb in den Gerichten allerdings deutlich heruntergefahren. Viele mündliche Verhandlungen wurden abgesagt, Öffnungszeiten reduziert und Einlassbedingungen verschärft. „Die Bearbeitung zwingend notwendiger und unaufschiebbarer Tätigkeiten an den Gerichten ist sichergestellt" sagt die Präsidentin des Landgerichts Hildesheim Dr. Britta Knüllig-Dingeldey. „Gleichwohl bitte ich die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis, dass die Bearbeitung anderer Aufgaben der Amtsgerichte und des Landgerichts in den kommenden Wochen mehr Zeit in Anspruch nehmen kann."

Durch ein Wechselmodell bei den Dienstzeiten und die Tätigkeit in Heimarbeit ist zum Beginn dieser Woche die Anzahl der anwesenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Gerichten noch einmal deutlich reduziert worden. Das führt dazu, dass nicht eilbedürftige Rechtsangelegenheiten in den nächsten Wochen nicht in der gewohnten Weise gefördert werden können. Alle Verfahrensbeteiligten und Rechtsuchenden werden deshalb gebeten, von Sachstandsanfragen zu einzelnen Verfahren abzusehen. Über Fristverlängerungsgesuche sowie andere Anträge zur Verfahrensführung werden die zuständigen Richterinnen und Richter mit Rücksicht auf die gegenwärtige Situation verantwortungsbewusst entscheiden. Dies gilt auch für die Durchführung von Terminen zur mündlichen Verhandlung. Justizministerin Barbara Havliza hat sich hierzu bereits geäußert: „Auch die Justiz muss ihren Beitrag leisten, die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Deshalb müssen wir uns auf den Kernbereich unserer Aufgaben konzentrieren."

Die in den Gerichten anwesenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen die Grundversorgung des Justizgewährungsanspruchs der Bürgerinnen und Bürger sicher. Zudem stehen sie auch als Ansprechpartner zu der Frage bereit, ob ein rechtliches Anliegen tatsächlich eilbedürftig ist und ob ein persönliches Vorsprechen oder kurzfristiges Tätigwerden erforderlich ist. Angelegenheiten ohne besondere Eilbedürftigkeit werden selbstverständlich auch weiterhin bearbeitet, durch die veränderten Arbeitsbedingungen lassen sich allerdings deutliche Verzögerungen nicht verhindern. Informationen über alle aktuellen Einschränkungen des hiesigen Gerichtsbetriebs sowie die Telefonnummern für weitere Informationen finden die Bürgerinnen und Bürger auch auf der Internetseite des Gerichts und auf den Aushängen vor Ort.
red/fis











23.03.2020 • 19:14 Uhr

Corona-Viris-Krise: Hier die aktuellen Infektions-Fallzahlen für alle Landkreise in Niedersachsen von heute , 14 Uhr

Hier sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch übermittelt wurden (Datenstand: 23.März .2020, 140 Uhr). Da sich das Infektionsgeschehen sehr dynamische entwickelt, kann es zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, oder dem RKI (Datenstand RKI: 00:00 Uhr), kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fällen sind nicht zwingend auch erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Fallzahlanstiege können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten und die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung erfolgen kann. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

Die Zahlen in Klammern geben die Veränderung zum Vortag an.
Datenstand: 23.03.2020 14:00 Uhr

Landkreis Fälle Inzidenz
LK Ammerland 28 (+4) 22,4
LK Aurich 26 (+3) 13,7
LK Celle 31 17,3
LK Cloppenburg 10 (+2) 5,8
LK Cuxhaven 35 (+11) 17,6
LK Diepholz 68 (+6) 31,3
LK Emsland 64 (+4) 19,6
LK Friesland 6 (+1) 6,1
LK Gifhorn 35 (+1) 19,8
LK Goslar 22 (+1) 16,1
LK Grafschaft Bentheim 29 21,2
LK Göttingen 64 (+7) 19,5
LK Hameln-Pyrmont 26 17,5
LK Harburg 71 27,9
LK Heidekreis 6 (+2) 4,3
LK Helmstedt 18 (+2) 19,7
LK Hildesheim 100 (+5) 36,2
LK Holzminden 29 (+2) 41,0
LK Leer 13 (+1) 7,6
LK Lüchow-Dannenberg 5 10,3
LK Lüneburg 59 32,1
LK Nienburg (Weser) 17 (+2) 14,0
LK Northeim 21 (+5) 15,9
LK Oldenburg 16 12,2
LK Osnabrück 91 (+27) 25,4
LK Osterholz 24 21,0
LK Peine 21 (+1) 15,6
LK Rotenburg (Wümme) 26 15,9
LK Schaumburg 29 18,4
LK Stade 64 (+18) 31,3
LK Uelzen 11 (+4) 11,9
LK Vechta 55 (+8) 38,5
LK Verden 27 19,7
LK Wesermarsch 9 10,2
LK Wittmund 4 7,0
LK Wolfenbüttel 6 (+2) 5,0
Region Hannover 346 (+5) 29,9
SK Braunschweig 55 (+25) 22,1
SK Delmenhorst 10 12,9
SK Emden 7 14,0
SK Oldenburg 40 (+11) 23,7
SK Osnabrück 98 (+23) 59,6
SK Salzgitter 25 (+1) 24,0
SK Wilhelmshaven 5 6,6
SK Wolfsburg 27 (+9) 21,7
Total 1779 (+193)

red/Quelle: Nieders.Landesgesundheitsamt/Sozialministerium











23.03.2020 • 16:41 Uhr

Sportstättensanierungsprogramm: Fristverlängerung für Förderanträge aufgrund Corona bis zum 30. April 2020

Pistorius: „Wir reagieren mit der Fristverlängerung auf diese einzigartige Situation"

Auch das Sportstättensanierungsprogramm der Landesregierung muss vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie an die aktuelle Situation angepasst werden. Im Rahmen des Sanierungsprogramms werden bis zum Jahr 2020 bis zu 100 Millionen Euro für kommunale Sportstätten und Vereinssportstätten zur Verfügung gestellt. Für die Förderanträge der Kommunen beim Land gibt es festgelegte Antragsstichtage. Ursprünglich war die Frist für die Einreichung der kommunalen Anträge zum Sportstättensanierungsprogramm der 31. März 2020. In vielen kommunalen Verwaltungen wird - genauso wie in der Landesverwaltung ­­­­- der Betrieb aktuell deutlich heruntergefahren. Darüber hinaus nimmt vor Ort die Abwicklung der Corona-Auswirkungen einen großen Raum ein.

Deswegen hat das Niedersächsische. Ministerium für Inneres und Sport die Frist in Nr. 7.3 der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung des Sportstättenbaus (Rd. Erl. d. MI v. 4.3.2019) in diesem Jahr bis zum 30. April 2020 verlängert.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius (Foto), sagt: „Mit diesem Schritt wollen wir die Kommunen in dieser Situation ein Stück weit von den Anforderungen des Tagesgeschäftes entlasten. Natürlich ist es wichtig, dass die Sportstätten in ganz Niedersachsen mit den bereitgestellten Mitteln modernisiert oder neu gebaut werden. Es ist aber verständlich, wenn die Bearbeitung der Anträge im Moment in den Kommunen nicht die Priorität haben können, die für eine sachgerechte Bearbeitung bis Ende März notwendig wäre. Darum haben wir diese Frist jetzt um einen Monat verlängert." red/fis

Das Bild dokumentiert Minister Pistorius gemeinsam mit Northeims Bürgermeister Hartmann bei einem früheren Termi.











23.03.2020 • 16:33 Uhr

Hildesheim: Ordnungsamt und Polizei ziehen nach knallharten Kontrollen erste Bilanz

An den vergangenen drei Tagen kontrollierten Beamte des Ordnungsamtes und der Polizeiinspektion Hildesheim mit Unterstützung der zentralen Polizeidirektion öffentliche Plätze, Restaurant sowie Veranstaltungsorte. Hildesheim hat im Vergleich zu anderen Orten in Südniedersachsen verhältnismäßig hohe Infektionsfälle mit dem Corona-Virus.


Am Freitag stellten Polizeibeamte in Hildesheim beim Skaterpark sowie beim Trimmdichpfad mehrere Personengruppen fest und forderten sie auf, die Bereiche zu verlassen. In den Räumlichkeiten eines Kulturvereins und auf dem Bahnhofsvorplatz hielten sich ebenfalls Hildesheimer auf. Die Räume des Vereins wurden danach umgehend geschlossen und die vor dem Bahnhof fußballspielenden Jugendlichen wurde nach Hause geschickt.

Die Kollegen aus Sarstedt mussten am Freitagabend Streitigkeiten zwischen fünf Personen in einem Einkaufsmarkt klären. Auslöser war der geringe Abstand zwischen den Kunden. Personen, die sich im Bereich des Hindenburgstadions in Alfeld aufhielten, zeigten sich einsichtig und verließen auf Ansprache den Platz.

In Groß Düngen wurde nach Kontaktaufnahme mit den jeweiligen Betreibern ein Dönergeschäfts und in Gronau eine Eisdiele geschlossen.

Auch am Samstag, 21.März 2020, wurden die Türen je einer Eisdiele in Elze und Alfeld geschlossen und die Gäste verwiesen. Ein Restaurant in der Fußgängerzone in Hildesheim hatte ebenfalls noch Kundschaft. Nachdem die Polizeibeamten vor Ort den Sachstand erläutert hatten, wurde auch dieses Restaurant geschlossen.

Die öffentlichen Plätze in der Stadt Hildesheim, wie die Steingrube und der Skaterpark am Philosophenweg, an denen der Aufenthalt untersagt ist, zogen immer wieder Personen an, die von den Polizeibeamten nach dem Antreffen jeweils einen Platzverweis erhielten. Dieses wiederholte sich auch am Sonntag. In Alfeld am Hindenburgstadion und in Sibbesse in der Grundschule wurden ebenfalls erneut Personen angetroffen.

Bei den registrierten Verstößen handelte es sich um Einzelfälle, insgesamt konnte ein geringes Straßenverkehrs - und Personenaufkommen festgestellt werden.

"Wir können mit der Umsetzung der Allgemeinverfügungen von den Bürgern und Bürgerinnen sowie von Restaurantbesitzern und Geschäftsinhabern aus Stadt und Landkreis Hildesheim zufrieden sein. Es ist jedoch erst der Anfang und uns allen steht noch ein weiter Weg bevor, auf dem wir uns an notwendige Regelungen und Leitlinien halten müssen. Ich setze auf die Vernunft und das Durchhaltevermögen von Allen", so Uwe Ippensen, Leiter der Polizeiinspektion Hildesheim.

Auch in den nächsten Tagen und Wochen wird die Einhaltung der am gestrigen Tag beschlossenen Verfügungen in Stadt und Landkreis durch Beamte des Ordnungsamtes und der Polizei kontrolliert und Zuwiderhandlungen werden konsequent verfolgt.ots










23.03.2020 • 16:26 Uhr

Landesbischof hofft auf "Stunde der Solidarität" in der Corona-Virus-Krise

Der hannoversche Landesbischof Ralf Meister hofft, dass in der Corona-Krise ein solidarisches Miteinander in der Gesellschaft wachsen kann. "Unglaublich viele Menschen sind mit tollen Ideen unterwegs und helfen Menschen, die sich in Quarantäne und der Gefährdung nicht selbst helfen können", sagte Meister am Donnerstag im Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd). "Das wäre ein Signal, wenn diese Corona-Pandemie eine starke Stunde der Solidarität wird. Eine gefährdete Gemeinschaft, in der der Geist der Nächstenliebe erwacht."

Er könne zugleich gut verstehen, dass Menschen angesichts der Corona-Krise auch fragten, wie Gott so etwas zulassen könne, sagte der evangelische Bischof. Immer wieder geschähen Dinge im eigenen Leben oder in der Welt, die Zweifel an Gottes Güte weckten. "Die Corona-Pandemie wirft genau diese Frage auf. Und es gibt darauf keine einfache Antwort." Weder Gottes Güte noch das Böse könne mathematisch bewiesen werden, sagte Meister. "Es wird empfunden, erlitten, erlebt."epd










23.03.2020 • 16:19 Uhr

Maßnahme im Rahmen der Corona-Virus-Krise: Umzug der DRK-Rettungswache Bad Gandersheim weg von der Helios-Klinik in Bad Gandersheim bereits am Dienstag, 24. März, in die Oberschule im Schulzentrum in der Settiner Straße

Der Landkreis Northeim verlegt die aktuell im Helios Krankenhaus in Bad Gandersheim, Albert-Rohloff-Straße.2, untergebrachte Rettungswache bis auf Weiteres in das Gebäude der Oberschule Bad Gandersheim, Stettiner Straße 2. Derzeit werden die Räumlichkeiten im Schulgebäude entsprechend vorbereitet. Der Umzug soll am Dienstag, 24. März, erfolgen. Während der Zeit des Umzuges wird es zu keinerlei Einschränkungen kommen. Auch der Standort des Notarzteinsatzfahrzeugs wird an die Oberschule/Schulzentrum Bad Gandersheim verlegt.lpd
Die Bilder dokumentieren die Einsatzfahrzeuge des DRK an der Helios-Klinik in Bad Gandersheim und das Schulzentrum in der Stetiger Straße, wo die Rettungswache am Dienstag umziehen wird. Fotos: Fis WMG













23.03.2020 • 15:16 Uhr

Corona-Virus-Krise: Aktuelle Lage heute um 14 Uhr: 1779 Fälle in Niedersachsen - 193 mehr als gestern

Corona-Virus-Krise: Aktuelle Lage in Niedersachsen zuletzt aktualisiert heute, 23. März 2020, 14 Uhr: Es gibt derzeit 1779 laborbestätigte Covid-19-Fälle (+193 im Vergleich zu gestern) in Niedersachsen. Sechs Menschen, die mit dem Virus infiziert waren, sind verstorben. Das bestätigt soeben das Landesgesundheitsamt in Niedersachsen.red










23.03.2020 • 15:02 Uhr

Dorfentwicklungsprogramm des Landes: „Harzbörde-Projekt“ bleibt außen vor - Enttäuschung bei Aktivisten, Bedauern bei Schwarz

Neuer Anlauf soll folgen - Bürgermeisterin Franziska Schwarz bedankt sich für großes Engagement

Aus dem Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat die Stadt Bad Gandersheim die Nachricht erreicht, dass elf Regionen neu in das Dorfentwicklungsprogramm aufgenommen worden sind.

Leider ist das eingereichte Projekt aus der Harzbörde nicht dabei. Bürgermeisterin Franziska Schwarz bedauert dies sehr, allerdings sollte sich die örtlichen Projekt-Förderer nicht entmutigen lassen.

„Wir werden nach der Corona-Krise einen neuen Anlauf unternehmen und die Bewerbung wiederholen. Für die erneute Antragstellung werden wir, wie im Rat bereits beschlossen, eine professionelle Moderation für alle Dörfer der Harz- und Heberbörde sowie Heckenbeck hinzuziehen. Bei allen Aktiven aus den Dörfern bedanke ich mich sehr herzlich für ihr großes Engagement, auf das wir uns sicherlich auch weiterhin verlassen können. Es wird weitergehen“, so die Bürgermeisterin in ihrer Mitteilung an die Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher.











23.03.2020 • 14:53 Uhr

Kontaktverbot in Niedersachsen: Verzögerungen bei Gerichtsverfahren sind zum Schutz der Bevölkerung hinzunehmen

Rechtsuchende und Besucher von Gerichten sind aufgerufen, sich verantwortungsbewusst

Die Handlungsfähigkeit der Gerichte im Bezirk des Oberlandesgerichts Celle ist auch angesichts der zur weiteren Eindämmung der Corona-Pandemie in Niedersachsen geltenden Beschränkungen des Öffentlichen Lebens gewährleistet.

Während Gastronomiebetriebe und der Einzelhandel mit Ausnahme der Lebensmittelgeschäfte bereits geschlossen sind, sind die Gerichte weiterhin geöffnet. Allerdings gelten strenge Zutrittsregelungen.

Die Gerichte dürfen nur noch für die Teilnahme an den Gerichtsverhandlungen aufgesucht werden, die trotz der Corona-Pandemie durchgeführt werden, und für unaufschiebbare Rechtsanliegen, die nicht schriftlich oder telefonisch vorgebracht werden können. Bei allen Gerichten wurden deshalb Telefonnummern eingerichtet, unter denen Auskünfte dazu eingeholt werden können, ob ein Anliegen rechtlich eilig ist und ein Gericht deshalb betreten werden muss.

Gerichte können nicht geschlossen werden, denn in den Gerichtsgebäuden wird die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland beachtet und verteidigt. Hier werden Gerichtsverhandlungen nach rechtsstaatlichen Grundsätzen durchgeführt, die auch während einer Pandemie nicht aufgegeben werden dürfen und zu denen es selbstverständlich gehört, dass Verhandlungen öffentlich sind.

Zum Schutz der Bevölkerung und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten die Gerichte gegenwärtig in einem abgesicherten Modus, der die justizielle Grundversorgung sicherstellt. Damit eilige Rechtsangelegenheiten bearbeitet und - wenn dies zwingend notwendig ist - verhandelt werden können, wurde die Anzahl der in den Gerichten arbeitenden Justizangehörigen auf das unerlässliche Mindestmaß reduziert. Dies bedingt zwangsläufig, dass nicht eilbedürftige Rechtsangelegenheiten in den nächsten Wochen in großem Umfang nicht erledigt werden können. Verfahren werden in den nächsten Wochen nicht in der gewohnten Weise gefördert werde können und es werden deshalb Rückstände entstehen. Die Corona-Krise trifft die gesamte Bevölkerung in allen Bereichen. Die Rechtsprechung ist davon nicht ausgenommen.

Alle Verfahrensbeteiligten und Rechtsuchenden werden deshalb gebeten, von Sachstandsanfragen zu einzelnen Verfahren abzusehen. Über Fristverlängerungsgesuche sowie andere Anträge und Anregungen zur Verfahrensführung - auch betreffend die Durchführung von Gerichtsterminen - werden die zuständigen Richterinnen und Richter in ihrer verfassungsrechtlich garantierten Unabhängigkeit mit Rücksicht auf die gegenwärtige Situation verantwortungsbewusst entscheiden.

„Dass die Gerichte im Bezirk des Oberlandesgerichts Celle auf die Auswirkungen der Maßnahmen zur weiteren Eindämmung der Corona-Pandemie vorbereitet sind, ist einer zielorientierten Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Gerichte unseres Bezirks sowie den Mitgliedern der jeweiligen Personal- und Richtervertretungen zu verdanken," erklärt die Präsidentin des Oberlandesgerichts Celle Stefanie Otte. „Es wird eine Zeit nach Corona kommen. Die bis dahin nicht in der gewohnten Weise erledigten Arbeiten werden die Angehörigen der Niedersächsischen Justiz mit der gleichen Entschlossenheit und Tatkraft angehen, mit denen wir jetzt der Corona-Krise begegnen."
red/fis












23.03.2020 • 14:50 Uhr

Wirtschaftsministerium sagt Startups Unterstützung zu - Althusmann: Junge Unternehmen durch schwierige Phase bringen

Um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Epidemie auf junge Unternehmen abzufedern, nimmt Niedersachsen explizit die Startups in den Blick. Als Teil der geplanten Soforthilfen für die niedersächsische Wirtschaft stehen fünf Millionen Euro für die speziellen Bedarfe der Startups bereit.

Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann: „Startups verwirklichen innovative Geschäftsideen und sind deshalb volkswirtschaftlich besonders relevant. Weil diese jungen Unternehmen jedoch häufig nur mit geringem Startkapital gegründet wurden, noch geringe Umsätze machen und zugleich auf Wagniskapital angewiesen sind, ist die Corona-Epidemie für sie in besonderem Maße existenzgefährdend. Hier wollen wir schnell und unbürokratisch helfen. Mit 5 Millionen Euro Soforthilfen geben wir Start-ups die Möglichkeit, diese wirtschaftlich schwierige Zeit zu überbrücken.“

Mit dieser Maßnahme greift Wirtschaftsminister Althusmann eine Initiative des startup.niedersachsen Beirats auf, der bereits am 12. März 2020 mit Unterstützung des Marktforschungsinstituts CURTH+ROTH eine umfangreiche Studie initiierte, die die Auswirkungen von COVID-19 auf Startups in Niedersachsen erhebt und verdeutlicht. Diese Studie zeigt u.a., dass 66 Prozent der Startups in Niedersachsen sich durch die Corona-Krise schon jetzt in ihrer Existenz bedroht sehen und innerhalb der nächsten sieben Wochen Hilfe benötigen, um zu überleben.

Die Corona-Krise sorgt für Unterbrechungen in der Lieferkette, verspätete oder gar entfallene Umsätze sowie Ausfall von Personal. Darüber hinaus kommt es zu Verzögerungen in der Produktentwicklung. Gerade die Entwicklung innovativer Produkte ist jedoch die Kerntätigkeit von Startups. Diese Negativspirale verhindert oder erschwert Anschlussfinanzierungen erheblich. Startups verfehlen ihre Umsatz- und Entwicklungspläne, verbrauchen jedoch weiterhin Kapital und eingeworbene Liquidität. Hier will das Wirtschaftsministerium ansetzen und die spezifischen Bedarfe der Startups und Wachstumsunternehmen adressieren.

Die Antragstellung für Hilfen aus dem Fonds soll möglichst unbürokratisch erfolgen. Wird ein Antrag positiv beschieden, soll die Auszahlung kurzfristig erfolgen.

Über den Beirat startup.niedersachsen

Der startup.niedersachsen Beirat ist ein Gremium bestehend aus (Digital-)Unternehmerinnen und Unternehmern, Business Angels, Gründerinnen und Gründern sowie der Wissenschaft des Landes Niedersachsen, die sich für die regionale Startup-Szene engagieren. Aufgabe des Beirates ist es, die Initiativen zur Förderung des Startup-Standortes Niedersachsen fachlich zu begleiten, Impulse zu geben, die landesweite Vernetzung der Gründungs-Szene zu fördern.
red/fis











23.03.2020 • 14:44 Uhr

Schutzausrüstung an der MHH entwendet - Minister Tümmler verurteilt fegien Diebstahl, weil er Menschenleben gefährdet

Unbekannte haben aus der Medizinischen Hochschule Hannover heute Nacht 40 Liter Flächendesinfektionsmittel, 100 FFP2-Masken, 500 Mund-Nasenschutz-Masken sowie 150 Schutzbrillen gestohlen. Die Medizinische Hochschule Hannover hat daraufhin heute die Sicherheitsvorkehrungen erhöht und den Diebstahl zur Anzeige gebracht.

Zu diesem Diebstahl äußert sich Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler wie folgt:

„Die Medizinische Hochschule Hannover leistet in dieser Zeit wie alle Krankenhäuser in Niedersachsen hervorragende Arbeit. Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte arbeiten Tag für Tag Seite an Seite daran, Menschenleben zu retten. Dieser feige Diebstahl gefährdet die Menschen, die ihre eigene Gesundheit für unser aller Gesundheit jeden Tag aufs Neue aufs Spiel setzen. Und er gefährdet die Gesundheit der Patientinnen und Patienten.“ red/fis










23.03.2020 • 12:51 Uhr

CDU-Kreisverband Northeim bietet Unterstützung an


Auch am CDU Kreisverband Northeim geht die Corona-Krise nicht spurlos vorüber. Das hat Verbandssprecher Lucas Mennecke soeben in einer Pressemitteilung zum Ausdruck gebracht. Weiter heißt es in dem Statement:
Wie in öffentlichen Einrichtungen und vielen Betrieben auch, werden in der Niedersachsen Union die Arbeitsabläufe und internen Prozesse ebenfalls neu geordnet. „Aber gerade jetzt ist es uns besonders wichtig, gut für die Bürgerinnen und Bürger erreichbar zu sein,“ so Kerstin Lorentsen, Vorsitzende des CDU Kreisverbandes Northeim über die derzeitige Rolle der CDU im Landkreis. „Gerade in der jetzigen Zeit, wo viele Menschen verunsichert sind und viele Unternehmen um ihre Existenz fürchten, sind wir als Ansprechpartner und Vermittler da.“

Durch die Einschränkungen des öffentlichen Lebens werden einige Bereiche in besonderem Maße strapaziert. Das Gesundheitswesen wird bis an die Leistungsgrenze gehen müssen, viele Bereiche wie z.B. die Reise- und Touristikbranche erleben massive Umsatzeinbußen, aber auch den Solo-Selbstständigen brechen die Aufträge weg. Aufgrund dieser Ausnahmesituation haben die Regierungen in Berlin und Hannover umgehend gehandelt und mehrere Sofortmaßnahmen auf den Weg gebracht. Die CDU-geführte Bundesregierung mit unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel hat unter anderem die Kriterien zum Kurzarbeitergeld vereinfacht, dies kann nun auch unbürokratisch online beantragt werden. Auch eine Arbeitslosenmeldung funktioniert nun telefonisch und muss erst später persönlich nachgeholt werden.

Die Niedersächsische Landesregierung hat ein eigenes Unterstützungspaket im Umfang von 4,4 Milliarden Euro auf den Weg gebracht, welches in der nächsten Woche im Landtag beschlossen werden soll. Für Kleinst- und Familienbetriebe soll es eine 6-monatige Zuschussförderung geben, für Kleinbetriebe wird die NBank Liquiditätshilfen bereitstellen und der Bürgschaftsrahmen des Landes wurde von zwei auf drei Milliarden Euro erhöht. Weitere Informationen zu Wirtschaftsfragen finden Sie auf der Website des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums unter www.mw.niedersachsen.de.

„Wir als CDU vor Ort sind unseren Ministern in Hannover, vor allem unserem stellvertretenden Ministerpräsidenten und Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann und unserem Finanzminister Reinhold Hilbers, sehr dankbar, dass sie damit unbürokratische und schnelle Hilfe auf den Weg bringen.

Nun kommt es darauf an, dass diese Hilfe auch im Landkreis Northeim ankommt“, so die CDU Kreisvorsitzende Lorentsen. Die CDU im Landkreis Northeim will dabei als Ansprechpartner und Bindeglied beratend zur Seite stehen. Der Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne hat einen direkten Draht nach Berlin und Hannover. Mit Nachfragen kann man sich jederzeit an ihn wenden, auch für unkomplizierte Hilfe. Die CDU in Niedersachsen hat außerdem unter https://cdu-niedersachsen.de/corona/ eine Sammlung von Notfallhotlines und Notfalllinks zusammengestellt. Der CDU-Kreisverband Northeim










23.03.2020 • 12:47 Uhr

Kassel: Autobahnpolizei stoppt 70-jährigen Geisterfahrer auf A 7 nach 16 Kilometern Irrfahrt

Autobahn 7: Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal gelang es am Samstagvormittag, die Geisterfahrt eines 70 Jahre alten Mannes auf der A 7 zu stoppen, noch bevor jemand zu Schaden kam. Der Autofahrer war gegen 10:25 Uhr an der Anschlussstelle Melsungen auf die Fahrbahn in Richtung Süden falsch aufgefahren und anschließend entgegen des Verkehrs in Richtung Kassel gefahren. Aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens zu dieser Zeit kam es glücklicherweise nicht zu Zusammenstößen mit anderen Fahrzeugen. Die von Verkehrsteilnehmern alarmierte Streife der Autobahnpolizei hatte den 70-Jährigen aus dem Schwalm-Eder-Kreis schließlich in Höhe des Autobahnkilometers 314, also nach rund 16 Kilometern Irrfahrt, kurz vor dem Dreieck Kassel-Süd stoppen können. Ursächlich für die Geisterfahrt des 70-Jährigen, der nicht unter Alkoholeinfluss stand, könnten nach erster Einschätzung gesundheitliche Probleme gewesen sein. Den Führerschein des Mannes stellten die Beamten sicher. Zudem leiteten sie ein Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ein. ots










23.03.2020 • 12:38 Uhr

Engpass bei der Desinfektionsmittelherstellung in Niedersachsen auf Initiative des Landes abgewendet

Auf Initiative von Umweltminister Olaf Lies und Gesundheitsministerin Carola Reimann konnte die Ausnahme bei der Herstellung von Desinfektionsmitteln, die bisher nur für Apotheken oder Pharmahersteller galt, erweitert werden.

Alle Unternehmen der chemischen Industrie, Kosmetik- und Parfümhersteller sowie vergleichbare Unternehmen, die dazu in der Lage sind, Produkte zur hygienischen Händedesinfektion herzustellen - unabhängig davon, ob sie in der Vergangenheit entsprechende Produkte produziert haben -, können ab jetzt Desinfektionsmittel produzieren.

In zahlreichen Gesprächen auch auf Ministerebene hat Niedersachsen darauf gedrungen, die rechtlichen Beschränkungen bei der Desinfektionsmittelherstellung zu beseitigen: „Täglich hat das Land Meldungen erhalten, dass Desinfektionsmittel für Krankenhäuser, Corona-Test-Einrichtungen oder Pflegeeinrichtungen zunehmend knapp wird", so Minister Lies. „Um diesen Engpass zu beseitigen, haben wir uns beim BMU und dem BMAS dafür eingesetzt, dass die Allgemeinverfügung auch auf solche Firmen ausgeweitet wird, die zwar über die Kenntnisse und die Möglichkeiten verfügen, Desinfektionsmittel herzustellen, es aber nach bisherigem Chemikalien-Recht noch nicht durften. Ich bin sehr froh, dass unsere Bemühungen erfolgreich waren und die Produktion jetzt endlich losgehen kann."

Die Allgemeinverfügung, die am vergangenen Freitag durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ergangen ist, galt bislang nur für Apotheken oder Pharmahersteller, die bereits schon Desinfektionsmittel produziert hatten. Sie wurde mit sofortiger Wirkung auf alle Unternehmen der chemischen Industrie erweitert und gilt bis Herbst 2020.

„Die Lage ist ernst", sagte Minister Olaf Lies in Sande: „Wir brauchen alle verfügbaren Ressourcen, um den immensen Bedarf decken zu können." red/fis















23.03.2020 • 12:20 Uhr

Glückwunsch! Stefan Mittwoch zum neuen Standesbeamten bestellt

Für den Standesamtsbezirk der Stadt ist als zusätzlicher Standesbeamter nunmehr Stadtamtmann Stefan Mittwoch bestellt worden. Standesbeamter Mittwoch steht ab dem 25. März 2020 für die Aufgabe zur Verfügung. Das berichtet soeben die Gandersheimer Stadtverwaltung.

Mittwoch hatte sich jahrelang als Manager bei den Gandersheimer Domfestspielen engagiert und bewährt. Im vorigen Jahr hatte sich Mittwoch als kaufmännischer Geschäftsführer sich aus dem GmbH-Unternehmen zurückgenommen. Sein Rückkehranspruch in die Gandersheimer Stadtverwaltung hatte er sich von Anfang an seines Jobs bei dem Freilichttheater gesichert. Zu seinen Tugenden und Talenten gehört die Gabe der höflichen Eloquenz. Er kann charmant sein, ist redegewandt und von beeindruckender Statur. Ideal für Zeremonien und Rituale, bei denen Menschen auf den Bund der Zweisamkeit eingeschworen werden, mit behördlichen Segen.
red










23.03.2020 • 12:02 Uhr

Corona-Report vor Ort: Heiko hat die Goldhasen-Armee im Anmarsch längst entdeckt...

Manchmal sind es die unauffälligen Geschehnisse, die in diesen nicht einfachen Tagen der Corona-Virus Krise verunsicherten und verängstigten Menschen ein bisschen helfen können, mit ihren Gefühlen nicht durchzudrehen. Dabei helfen Bilder und Eindrücke des täglichen Lebens. Sie erzählen uns davon, dass es weiter geht. Auch wenn sich die Verhältnisse ständig verändern, soll heißen weil sie dynamisch verlaufen, gilt es mit ihnen halbwegs normal umzugehen.

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group möchte in einer kleinen Serie "Corona-Report vor Ort" aus dem Alltag der Menschen in unserer Region immer wieder authentisch berichten.

Heute: Beachtlich, diese prächtige Goldhasen-Armee. Sie hat sich stark aufgestellt. Mit goldenen Schleifen und einem Glöckchen sind die Hasen schmuck gemacht. Schnurstracks werden sie gleich gen Ostern 2020 losmarschieren. Heiko hat sie virusgeschützt gesichtet. Was wird er in sein Telefon flüstern: "Leute, bereitet Euch vor! Eine Armee von Goldhasen ist im Anmarsch...!"
Was für eine süße Verlockung in diesen bitteren Corona-Virus-Zeiten.
red/Fotos: Nicole Klawitter












23.03.2020 • 11:37 Uhr

Ernüchternde Verkehrsunfallstatistik 2019: Mehr Verkehrsunfalltote und Schwerverletzte im Straßenverkehr

64 Menschen starben bei Unfällen in Südniedersachsen - Mehr als ein Fünftel als im Vorjahr

Im Jahr 2019 kamen im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion (PD) Göttingen infolge von Verkehrsunfällen 64 Personen ums Leben. Im Vergleich zum Jahr 2018, in dem insgesamt 53 Verkehrstote verzeichnet wurden, entspricht dies einem Anstieg von rund 21 Prozent. Auch die Zahl der Schwerverletzen im Straßenverkehr ist von 913 im Vorjahr um 2,6 Prozent auf 937 leicht gestiegen.

"Dieser Anstieg ist erschreckend. 64 Verkehrstote - das bedeutet im Durchschnitt mehr als 5 tödlich Verletzte pro Monat auf den Straßen innerhalb der PD Göttingen. Die Verkehrssicherheitsarbeit bleibt deshalb weiterhin ein Schwerpunkt in unserer täglichen Polizeiarbeit. Wir wollen auch zukünftig mit unseren präventiven und repressiven Maßnahmen Verkehrsunfälle mit getöteten und schwerverletzten Personen verhindern. Im Fokus stehen hierbei vor allem die Hauptunfallursachen Geschwindigkeit, Ablenkung und Alkohol- und Drogenbeeinflussung im Straßenverkehr", sagte Uwe Lührig, Polizeipräsident der PD Göttingen.

Gesamtunfallgeschehen gestiegen

Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Jahr 2019 ist im Vergleich zum Vorjahr um 1.153 (rund 3,5 Prozent) auf 34.462 gestiegen. Die sogenannten Sachschadenunfälle stellen mit rund 87 Prozent das Gros des Gesamtunfallgeschehens dar.

Unfallgeschehen auf den Bundes-, Landes- und Kreisstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften

Im Jahr 2019 wurden 46 Personen bei Verkehrsunfällen außerhalb geschlossener Ortschaften tödlich verletzt und somit sechs mehr als im Vorjahr. Hier ist seit 2015 erstmalig wieder eine steigende Tendenz festzustellen. 396 Verkehrsunfälle mit schwerem Personenschaden ereigneten sich auf Bundes-, Landes- oder Kreisstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften (2018: 389). Die häufigsten Ursachen schwerer Unfälle sind überhöhte Geschwindigkeit, Fehler beim Überholen, Ablenkung, Nichtbeachten der Vorfahrt, fehlerhaftes Abbiegen und Alkoholbeeinflussung.

"Auf den Außerortsstrecken sterben mehr Menschen als innerhalb geschlossener Ortschaften. Hohe Geschwindigkeiten sind oftmals Unfallauslöser und wirken sich äußerst verschärfend auf den Verletzungsgrad der Unfallbeteiligten aus. Aber auch die Ablenkung durch elektronische Geräte wie Handy oder Navigationssysteme nehmen an Bedeutung zu. Aus diesem Grund konzentrieren wir uns weiterhin auf Verkehrsüberwachungsmaßnahmen auf Landes- und Bundesstraßen in unserem Bereich", erklärt Lührig.

Positiv ist hervorzuheben, dass die Zahl der Baumunfälle erneut rückläufig ist und nun mit 457 (2018: 467) den niedrigsten Stand der letzten neun Jahre aufweist.

Die Autobahn bleibt die sicherste Straßenklasse

Auf den Streckenabschnitten der Bundesautobahnen A7 und A38 wurden im Zuständigkeitsbereich der PD Göttingen im Jahr 2019 2.456 Verkehrsunfälle polizeilich registriert. Dies sind 459 Unfälle, also rund 23 Prozent mehr als im Vorjahr (2018: 1.997). Hierbei handelt es sich zumeist um Bagatellunfälle (2019: 2.164).

"Seit Mai 2017 wird die A7 zwischen Nörten-Hardenberg und Hildesheim unter laufendem Betrieb ausgebaut. Die geringen Fahrbahnbreiten innerhalb von Baustellenbereichen führen oftmals schneller zu kleinen Verkehrsunfällen u. a. in Form von seitlichen Berührungen mit LKW. Hier sehe ich die hauptsächliche Begründung der Erhöhung von Bagatellunfällen", so Uwe Lührig. "Die Bauarbeiten werden den Zeitraum bis mindestens Ende 2020 beanspruchen."

Die Autobahnen sind insgesamt lediglich mit rund sieben Prozent am Gesamtunfallgeschehen innerhalb der Polizeidirektion beteiligt. Bei den Verkehrsunfällen auf den Autobahnen sind fünf Personen tödlich sowie 79 weitere schwerverletzt worden. An den 2.452 Verkehrsunfällen auf den Autobahnabschnitten der PD Göttingen war in 1.301 Fällen (ca. 53 Prozent) mindestens ein LKW über 3,5 Tonnen beteiligt. Bei 674 Verkehrsunfällen (rund 52 Prozent) war der beteiligte LKW-Fahrer Hauptunfallverursacher. In sechs Fällen stand der Fahrer des LKW als Unfallverursacher unter dem Einfluss alkoholischer Getränke. Glücklicherweise wurde bei diesen Unfällen eine Person lediglich leicht verletzt. Die PD Göttingen hat 2019 vier geplante und mehrere individuelle präventive Abfahrtkontrolle des gewerblichen Güterkraft- und Personenverkehrs mit der Schwerpunktsetzung Alkohol- und Drogenbeeinflussung durchgeführt.

Risikogruppen

Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre

"Innerhalb des Zuständigkeitsbereiches der PD Göttingen sind im vergangenen Jahr drei Kinder bzw. Jugendliche im Alter bis 14 Jahre ums Leben gekommen. Gemeinsam mit unseren Netzwerkpartnern der Verkehrssicherheitsarbeit bemühen wir uns im Rahmen der Präventionsarbeit die Kinder und Jugendlichen auf die Gefahren des Straßenverkehrs vorzubereiten. Gleichzeitig möchte ich aber auch die Eltern sowie alle Verkehrsteilnehmer bitten, auf die noch unerfahrenen so genannten schwächeren Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr besonders zu achten", so Uwe Lührig.

Auch ist ein Anstieg der Schwerverletzten in der Altersgruppe bis 14 Jahre um 12 Kinder/ Jugendliche auf nun 60 zu beklagen.

Junge Erwachsene (18-24 Jahre)

Im Jahr 2019 verloren acht junge Menschen ihr Leben im Straßenverkehr (2018: 4). 143 "junge Erwachsene" und somit fünf weniger, wurden im Jahr 2019 schwerverletzt. Insgesamt ist die Anzahl der Beteiligten in diesem Bereich um etwa 3,5 Prozent gesunken. Etwa 17,7 Prozent der Beteiligten bei Verkehrsunfällen mit getöteten und schwerverletzten Personen stammen aus dieser Risikogruppe. Bei einem Anteil von etwa acht Prozent an der Gesamtbevölkerung sind die jungen Fahranfängerinnen und Fahranfänger nach wie vor überproportional unfallbeteiligt. Rund 59 Prozent der getöteten oder schwer verletzten jungen Kraftfahrer haben den Unfall selbst verursacht. Als Unfallursachen sind hier nicht angepasste Geschwindigkeit, gefolgt von fehlendem Sicherheitsabstand und Alkoholbeeinflussung zu nennen.

"Die Werte verdeutlichen, wie wichtig unsere Anstrengungen im Bereich der präventiven Verkehrssicherheitsarbeit innerhalb dieser Altersgruppe sind. Das begleitete Fahren mit 17 und zukünftig vielleicht sogar mit 16, ermöglicht insbesondere auch den Eltern auf das zukünftige Fahr- und Risikoverhalten ihrer Kinder einen positiven Einfluss zu nehmen", so Uwe Lührig.

Seniorinnen und Senioren ab 65

Der Trend bei den getöteten und schwerverletzten Verkehrsteilnehmern/-innen in der Altersgruppe ab 65 zeigt einen Anstieg von rund 16 Prozent auf 220 (2018: 186). Von den Getöteten und Schwerverletzten in dieser Altersgruppe verursachten ca. 43 Prozent der Fahrzeugführer/-innen den Verkehrsunfall selbst.

Seniorinnen und Senioren ab 75

Die Anzahl der getöteten und schwerverletzten Verkehrsteilnehmer/-innen in der Altersgruppe ab 75 stieg im Jahresvergleich um ca. sieben Prozent auf 110 an (2018: 102). Von den Getöteten und Schwerverletzten in dieser Altersgruppe verursachten ca. 42 Prozent der Fahrzeugführer/-innen den Verkehrsunfall selbst.

"Wir leben in einer immer älter werdenden Gesellschaft. Gleichzeitig erhöht sich, aufgrund der guten medizinischen Versorgung, die Lebenserwartung der Menschen. Viele möchten dabei weiterhin die unterschiedlichsten Möglichkeiten der mobilen Verkehrsteilnahme nutzen", so Polizeipräsident Lührig. "Jahrelange Fahrpraxis erhält das Können jedoch nicht auf Dauer. Abnehmende Reflexe und nachlassende körperliche Leistungsfähigkeit wirken sich negativ auf die Verkehrsteilnahme aus. Wir beraten und unterstützen die Menschen dieser Altersgruppen gemeinsam mit unseren Netzwerkpartnern der Verkehrssicherheitsarbeit mit Präventionsangeboten, wie beispielsweise "Fit im Auto".

Der Verkehrsverbund Südniedersachsen hat im Jahr 2019 das Programm "Sichere-Fahrt-Schein" ins Leben gerufen, bei dem die Polizei durch Beratung und die Entgegennahme von Führerscheinen einen weiteren, hier unterstützenden, Beitrag zur Verkehrssicherheitsarbeit leistet. Bei einer freiwilligen Führerscheinabgabe können Senioren ab 65 gratis Bus und Bahn fahren.

Schwere Motorradunfälle

Im Jahr 2019 wurden bei Verkehrsunfällen 14 Fahrer/-innen und Soziusse motorisierter Zweiräder über 125 ccm getötet (2018: 8) und 132 schwerverletzt (2018: 140). Gründe für die immer noch hohe Anzahl sind insbesondere in der stabilen und langanhaltend schönen Wetterlage des letzten Jahres zu sehen, die eine nahezu ununterbrochene Kradsaison ermöglichte. Auch in diesem Jahr wird die Spezialisierten Kontrollgruppe Krad der PD Göttingen Kradfahrer u. a. an den bekannten "Hotspots" im Harz und Solling kontrollieren. Dabei geht es insbesondere um Bauartveränderungen an den Zweirädern, die sich nicht selten negativ auf das Fahrverhalten und somit Unfall auslösend auswirken können. Im Rahmen des Präventionsprojektes "Sicher durch den Harz", an dem sich die Bundesländer Thüringen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen (PD Braunschweig und PD Göttingen) beteiligen, werden wieder unterschiedliche Kontrollen mit präventivem und repressiven Ansatz geplant. Dieses Jahr liegt die "Federführung" dieses Projektes in der Verantwortung der PD Göttingen.

Fahrrad - Pedelec

Die Anzahl der Rad- und Pedelecfahrer/-innen bei Verkehrsunfällen stieg 2019 um rund 4,2 Prozent auf 1.490 an (2018: 1.427). Dabei wurden sieben Personen getötet und 171 schwerverletzt (2018: 7 Getötete und 135 Schwerverletzte). Hier handelt es sich um die höchste Anzahl schwerverletzter Fahrrad- und Pedelecfahrer/-innen innerhalb der letzten 10 Jahre. Das Jahr 2019 zeichnete sich durch eine überwiegend schöne Wetterlage aus. Von einem steigenden Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung geprägt, sowie der technischen Entwicklung bei den zweirädrigen Fortbewegungsmitteln, erfolgte vermutlich eine verstärkte Nutzung des Verkehrsmittels Fahrrad / Pedelec / E-Bike. Folge dieses Trends ist allerdings auch die höhere Wahrscheinlichkeit von Verkehrsunfällen mit diesen Verkehrsmitteln. In der neuen strategischen Ausrichtung wird diesem Bereich in der Fachstrategie Verkehr mit dem Thema "Radverkehr" besonders Rechnung getragen.

"Das Fortbewegungsmittel Fahrrad gewinnt immer mehr an Attraktivität. Ein Fahrradhelm hilft hierbei Leben retten", betont Uwe Lührig. "Dem Thema Radverkehr wird im notwendigen Rahmen, nach individueller Beurteilung, Rechnung gezollt und entsprechende Maßnahmen umgesetzt.

Ablenkung

Die Anzahl der Handyverstöße innerhalb der PD Göttingen ist im letzten Jahr um rund 5,2 Prozent auf 7.441 gestiegen. Im Jahr 2018 waren es noch 7.056. Zudem wurden 1540 (21 Prozent) dieser Verstöße von Radfahrern/-innen begangen (2018: 1.364).

"Jede Unaufmerksamkeit, auch wenn sie noch so kurz ist, kann im Verkehr zu einem schweren Unfall führen. Störungen und Ablenkungsquellen aller Art, welche die Konzentration auf das Verkehrsgeschehen negativ beeinflussen könnten, sind zu vermeiden! Leider müssen wir immer wieder feststellen, dass sich einige Fahrzeugführer der Gefahr durch Ablenkung im Straßenverkehr immer noch nicht bewusst sind", so Uwe Lührig. "Das können und dürfen wir so nicht akzeptieren," erläutert der Polizeipräsident und kündigt hiermit weiterhin ein entschlossenes Vorgehen gegen "Ablenkungsverstöße" an.

Fachstrategie Verkehr -Wir wollen Mehr Verkehrssicherheit in Niedersachsen-

In der neuen sogenannten "Fachstrategie Verkehr - Wir wollen Mehr Verkehrssicherheit in Niedersachsen" wurden folgende Handlungsfelder der strategischen Verkehrssicherheitsarbeit identifiziert: Automotive IT, Gewerblicher Güterkraftverkehr, Risikobehaftetes Verhalten, Altersspezifische Risikogruppen, Neue Mobilitätsformen und Radverkehr.
ots
Das Bild dokumentiert Polizeipräsident Rührig bei einer Kontrolle von Brummis vor Ort.












23.03.2020 • 11:26 Uhr

Corona-Virus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Heute 22 Fälle amtlich erfasst - Eine Quelle wieder Tirol

Zwei Patienten werden stationär im Universitätsklinikum in Göttingen behandelt

Aktuell gibt es zweiundzwanzig bestätigte Infektionen im Landkreis Northeim. Im Vergleich zum Vorwoche sind damit fünf neue bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden. Das berichtet soeben die Verwaltung für den Landkreis Northeim.
Bei den neuen Fällen handelt es sich um fünf Männer. Drei haben sich wohl im beruflichen Umfeld infiziert und einer mit hoher Wahrscheinlichkeit bei einem Aufenthalt in Tirol. Bei einer Person konnte der Infektionsweg bisher nicht geklärt werden. Ein Aufenthalt im Risikogebiet scheidet aber aus.
Drei befinden sich mit Erkältungssymptomen oder auch Durchfall in häuslicher Quarantäne. Zwei Personen werden stationär im Uniklinikum Göttingen behandelt.lpd










23.03.2020 • 11:20 Uhr

Zuhause fit bleiben - Bewegungstipps für den Alltag in Corona-Virus-Krisenzeiten

Die meisten Menschen machen zu wenig Sport – erst recht, wenn wegen der Corona-Krise jetzt Fitnessstudios, Schwimmbäder und Sportplätze geschlossen sind. Doch auch der Alltag zu Hause lässt sich aktiv gestalten. Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV, weiß, welche Übungen ganz nebenbei möglich sind, um sich auch daheim fit zu halten.

Hauptsache regelmäßig

Sport treiben muss nicht heißen, täglich ins Fitnessstudio zu gehen oder zahlreiche Bahnen im Schwimmbecken zu ziehen. „Für die Gesundheit ist auch mäßige Bewegung gut, wichtig ist nur die Regelmäßigkeit“, betont Dr. Reuter. Bewegung stärkt das Herz und den Kreislauf, kann zahlreichen Krankheiten vorbeugen sowie eine Gewichtszunahme verhindern. Und gerade auch während der Corona-Krise wichtig: Bewegung hebt die Stimmung!

Zähneputzen mit Gymnastik

Selbst Morgenmuffel können nach dem Aufstehen mit wenig Aufwand den Kreislauf in Schwung bringen, etwa beim Zähneputzen. „Balancieren auf einem Bein, auf den Zehenspitzen stehen, Ausfallschritt oder sogar Kniebeugen sind auch im kleinsten Bad möglich“, so der DKV Experte. Wer mag, kann sich mit diesen kleinen Übungen auch das Warten auf das Teewasser oder den frisch gebrühten Kaffee verkürzen. Oft helfen auch Routinen: Also warum nicht einen festen Übungsablauf überlegen, der hilft, am Morgen wach und frisch zu werden.

Bewegung im Homeoffice

Für das Arbeiten im Homeoffice gilt dasselbe wie im Büro: Möglichst viel Bewegung in den Arbeitsalltag integrieren. Denn Bewegungsmangel hat nicht nur gesundheitliche Folgen, er kann sich auch negativ auf die Arbeitsleistung auswirken. Daher gilt: Langes Sitzen vermeiden. Lieber öfter mal aufstehen, um sich zu strecken oder beispielsweise in der Küche ein Getränk zu holen. Nicht selten kommt einem gerade dann die zündende Idee. Wer längere Telefonate führt, kann das auch im Stehen tun. Da im Homeoffice der Arbeitsweg wegfällt, können Arbeitnehmer die gesparte Zeit für ein kleines Workout vor Arbeitsbeginn, danach oder in der Mittagspause nutzen. Dabei können auch YouTube Tutorials, Apps oder Sport-DVDs unterstützen.

Muskelaufbau vor dem Fernseher

Wer möchte, kann die Lieblingsserie oder die abendlichen Fernsehnachrichten mit Sport verbinden, beispielsweise mit ein paar Bauchmuskelübungen, traben auf der Stelle oder Kniebeugen. Für Arme und Brustmuskeln sind Übungen mit Hanteln oder gefüllten Wasserflaschen gut. „Aber auch das eigene Körpergewicht ist ausreichend, geeignet sind beispielsweise Liegestütze“, so Dr. Reuter.

Fit mit dem Nachwuchs

Eltern stehen jetzt nicht nur vor der Frage, was sie für die eigene Fitness tun können, sondern auch wie sich der Nachwuchs am besten austobt. Warum nicht mal nach Feierabend das Wohnzimmer in eine Disko verwandeln? Tanzen macht Spaß und stärkt nebenbei die Kondition. Gleiches gilt für eine Kissenschlacht, die zudem gut für die Armmuskulatur ist. Eine weitere Möglichkeit, Bewegung ins Zuhause zu bringen: Ein bisschen Platz auf dem Boden schaffen und mit passenden DVDs oder Videos aus dem Internet zum Beispiel Gymnastik mit Babys oder ein Workout mit größeren Kindern machen. Dr. Reuter empfiehlt Eltern zudem, Kinder beim heimischen Sportprogramm mitbestimmen zu lassen, so sind die Kleinen von Anfang an begeistert dabei. Vielleicht dürfen sie ja auch mal Sportlehrer sein und sich selbst Übungen überlegen.

Besser Vorsicht als Fehl- oder Überbelastung

Gerade Einsteiger sollten es zuhause nicht übertreiben. „Wichtig ist, dem Fitnessgrad angemessen zu trainieren“, so Dr. Reuter. Am besten sind allgemein bekannte Übungen, um Fehl- oder Überbelastungen zu vermeiden. Der DKV Gesundheitsexperte rät, bei Schmerzen das Training zu stoppen: „Die Muskeln dürfen zwar brennen. Wenn es aber im Knie, an der Schulter und im unteren Rücken unangenehm sticht, zieht oder schmerzt, besser pausieren oder andere Übungen wählen.“
red/Quelle: ERGO Group











23.03.2020 • 09:18 Uhr

Chinas humanitäre Softpower droht die Weltordnung zu verändern - Europäische Staaten müssen in Corona-Virus-Krise mehr Solidarität zeigen

Warnung der Gesellschaft für bedrohte Völker in Göttingen

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen hat davor gewarnt, dass China mit humanitärer Hilfe zur Bekämpfung von COVID-19 die Weltordnung verändert und von eigenen Menschenrechtsverletzungen ablenkt. Während Europas Staaten weitgehend mit sich selbst beschäftigt seien, baue China mit humanitärer Hilfe gegen das Coronavirus weltweit seinen Einfluss aus, erklärte die Menschenrechtsorganisation. Dringend müsse Europa mehr Solidarität mit den Opfern der Krise und bei der Prävention gegen den Virus in den ärmsten Staaten der Welt zeigen. „Nach der Panda-Bär-Diplomatie, den Konfuzius-Instituten und der großzügigen Vergabe von Entwicklungshilfe, kommt nun Chinas humanitäre Softpower. Mit humanitärer Hilfe will sich China als Vorkämpfer gegen den Virus darstellen und von eigenem Versagen ablenken“, erklärte der GfbV-Direktor Ulrich Delius am Montag in Göttingen.

Vergessen seien die verschwundenen Bürger-Journalisten, die mutig über die katastrophalen Zustände in Wuhan berichteten, bevor sie von der Staatssicherheit zum Schweigen gebracht wurden. Auch über den unzureichenden Schutz der Umerziehungslager in Xinjiang gegen COVID-19 rede niemand. Als Gesicht des „guten“ China diene der Milliardär Jack Ma. Der Gründer des Logistik-Konzerns Alibaba und heutige Vorsitzende der Jack Ma-Stiftung verteile großzügig im Auftrag von Chinas Regierung weltweit Atemmasken und Virus-Tests.

So soll jedes der 54 ärmsten Länder in Afrika in den nächsten Tagen 100.000 Mundschutzmasken, 20.000 Virus-Tests und 1000 Schutzanzüge erhalten. Da Äthiopien besonders unter der Ausbreitung der Krise leidet, landete am gestrigen Sonntag ein Frachtflugzeug mit 5,4 Millionen Atemschutzmasken und mehr als einer Million Virus-Tests in der Hauptstadt Addis Abeba. Der Logistik-Konzern Alibaba wird sich um die Verteilung der Hilfsgüter kümmern. Er hatte erst kürzlich eine Logistik-Plattform in Äthiopien eröffnet. „Alibaba dürfte von dieser humanitären Hilfe maßgeblich profitieren, da so nicht nur sein Image, sondern auch seine Etablierung auf dem äthiopischen Markt massiv gefördert wird.

„So kooperieren Chinas Konzerne wie bei der Unterdrückung in Xinjiang wieder einmal eng mit der Regierung in Beijing zum beiderseitigen Vorteil“, sagte Delius. Langfristig würden den chinesischen Unternehmen durch diese Kooperation unlautere Wettbewerbsvorteile gegenüber Firmen aus anderen Staaten verschafft. Chinas Regierung werde die Hilfe nutzen, um die willige Gefolgschaft von noch mehr Ländern einzufordern. „Wohin diese Fehlentwicklung führt, sehen wir schon heute in den Vereinten Nationen, wo China seinen Einfluss stetig ausbaut, um das internationale Menschenrechtssystem zu demontieren“, warnte Delius.
red/fis










23.03.2020 • 08:58 Uhr

Begleithunde sind kein Hilfsmittel der Gesetzlichen Krankenversicherung

Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (LSG) hat entschieden, dass Begleithunde für Kinder, die an einem fetalen Alkoholsyndrom (FAS) leiden, nicht von der Gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt werden müssen.

Geklagt hatte ein Grundschüler aus dem nördlichen Niedersachsen. Der Junge wurde als viertes von sechs Kindern einer alkoholkranken Mutter geboren. In der Schwangerschaft hatte die Frau in erheblichen Mengen Alkohol getrunken und alle Hilfsangebote abgelehnt. Nach der Geburt wurde das Kind in Obhut genommen und lebt seitdem bei Pflegeeltern. Wegen des Alkoholkonsums der Mutter bestehen bei dem Jungen ein FAS und eine Entwicklungsverzögerung. Er ist dadurch sehr zappelig und neigt zum Redeschwall. In der Schule begleitet ihn eine Integrationshelferin, die ihn schon im Kindergarten unterstützt hat.

Die behandelnde Kinderärztin verordnete dem Jungen einen Behindertenbegleithund. Sie begründete dies damit, dass Begleithunde Kindern mit FAS helfen könnten indem sie etwa bei Unruhezuständen die Pfote auflegten oder Redeflüsse unterbrächen. Ein Hund gäbe Geborgenheit und fördere auch den Kontakt zu anderen Kindern.

Die Krankenkasse lehnte eine Kostenübernahme ab, da ein solcher Hund nicht in den Aufgabenbereich der GKV gehöre. Es handele sich vielmehr um allgemeine Haustierhaltung. Die Pflegeeltern kauften für den Jungen hiernach einen Golden Retriever und begehrten dessen Ausbildung zum Begleithund. Eine Ausbildung kostet bis zu 30.000 €.

Das LSG hat die Rechtsauffassung der Krankenkasse bestätigt. Im Gegensatz zum Blindenhund sei ein Begleit- oder Assistenzhund kein Hilfsmittel der GKV. Ziel des Behinderungsausgleichs sei vornehmlich der Ausgleich von Funktionsverlusten wie z.B. des Sehens. Zwar stehe die positive Wirkung des Hundes außer Frage, da der Kläger in Gegenwart des Golden Retrievers deutlich ruhiger sei. Jedoch werde ein Haustier allein durch die förderlichen Auswirkungen in verschiedenen Lebensbereichen nicht zum Hilfsmittel, da hierdurch kein Grundbedürfnis erschlossen werde.
red/fis










23.03.2020 • 08:48 Uhr

Stadt Bad Gandersheim würdigt in einem Nachruf den verstorbenen legendären Otmar Niemann

Zum Ableben des legendären ehemaligen FF Abschnittsleiters Omar Niemann aus Bad Gandersheim (wir berichteten) haben die Feuerwehren der Bad Gandersheim soeben einen Nachruf veröffentlicht. Wir dokumentieren die Würdigung im Original:

Nachruf-Die Freiwilligen Feuerwehren trauern um den Regierungsbrandmeister a. D.
Otmar Niemann- Bad Gandersheim. Am 17.März 2020 verstarb kurz vor Vollendung seines 81.Lebensjahres unser Kamerad Regierungsbrandmeister a. D. Otmar Niemann.

Otmar Niemann wurde am 17.April 1939 in Gremsheim Stadt Bad Gandersheim geboren und ist nach seinen Erzählungen schon als kleiner Junge der Feuerwehr im wahrsten Sinne nachgelaufen. Seine Kindheit bildete das Fundament für sein Leben in der Feuerwehr.

Am 1.Oktober 1957 ist er dann dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Altgandersheim beigetreten. Nach der Ableistung des Wehrdienstes in Sonthofen als Feldjäger erfolgte am 01.Januar 1962 der Wechsel in die Freiwillige Feuerwehr Gremsheim seines Heimatortes. Bereits zum 02.Januar 1971 übernahm er dort das Amt des Gemeindebrandmeisters der selbständigen Gemeinde Gremsheim. Mit der Gebietsreform im Jahre 1974 führte er die Ortsfeuerwehr Gremsheim als Ortsbrandmeister bis zum 01.November 1977 innerhalb der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Bad Gandersheim. Im Jahr 1971 nahm unter Leitung von Otmar Niemann die Jugendfeuerwehr Gremsheim für Jungen aus Gremsheim und Altgandersheim ihren Dienst auf. Da sich der Jugendfeuerwehrdienst nach einem Probejahr etabliert hatte, erfolgte im Jahr 1972 die offizielle Gründung. Die Jugendfeuerwehr Gremsheim hat sich im Laufe der Jahre weiter entwickelt und so werden noch heute viele Jungen und Mädchen im Alter von 10 bis 16 Jahren aus der gesamten Heberbörde betreut und für die Freiwilligen Feuerwehren als Nachwuchs ausgebildet.

Mit der Einrichtung von Brandschutzabschnitten innerhalb des neuformierten Landkreises Northeim wurde Kamerad Niemann am 2.November 1977 zum Abschnittsleiter des Brandschutzabschnittes Nord-Ost für insgesamt 42 Ortsfeuerwehren der Gemeinden Kalefeld und Kreiensen sowie der Stadt Bad Gandersheim eingesetzt. Dieses Amt führte er bis zum Jahr 1991 aus. Es ist ihm gelungen, die einzelnen Ortsfeuerwehren, die mit der Gebietsreform aus unterschiedlichen Landkreisen gebildet wurden, zu einer Einheit zusammenzuführen. Für viele Kameradinnen und Kameraden werden die jährlichen Ausfahrten unter seiner Leitung in guter Erinnerung bleiben.

Von 1991 bis 2003 hatte Otmar Niemann als stellvertretender Bezirksbrandmeister mit eigenem Aufsichtsbereich die Geschicke der Feuerwehren des Regierungsbezirkes Braunschweig verantwortlich mitgestaltet. In dieser Zeit hat er maßgeblich auch die Verständigung zwischen Ost und West mit aufgebaut und freundschaftliche Kontakte über die Grenzen von Niedersachsen gepflegt. Im Landesfeuerwehrverband Niedersachsen hat er in der Facharbeit intensiv und erfolgreich sowie besonders im Bereich Wettbewerbe mitgearbeitet.

Für seine hohen Verdienste im Feuerlöschwesen wurde Otmar Niemann u.a. mit dem Deutschen Feuerwehrehrenkreuz in Silber und Gold, mit der Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen in Gold, mit dem Abzeichen für 60jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr des Landes Niedersachsen, mit der Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr, mit der Ehrennadel des braunschweigischen Feuerwehrverbandes und der Ehrennadel in Gold des Kreisfeuerwehrverbandes Osterode am Harz ausgezeichnet. Hier war er auch Ehrenmitglied. Durch seine vielen Kontakte zum Kreisfeuerwehrverband Osterode am Harz und den damit verbundenen vielen persönlichen Kontakten mit den Feuerwehren des Kreises Ostrodá/Masuren (Osterode/Ostpreußen), wurde ihm im Jahr 2010 das Ehrenzeichen „Vorbildlicher Feuerwehrmann“ des Verbandes der Freiwilligen Feuerwehren der Republik Polen verliehen.

Am 27.Mai 2003 wurde Otmar Niemann für seine vielfältigen Verdienste im Kloster Brunshausen das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
Die sehr gute Zusammenarbeit und das besondere Engagement zu anderen Hilfsorganisationen führten zu einer weiteren Auszeichnung durch das Technische Hilfswerk mit der Ehrenplakette und der Ehrennadel. In seinem Heimatort Gremsheim war Otmar Niemann in verschiedenen Institutionen ehrenamtlich tätig. Sein besonderes Augenmerk lag beim Heberbörder Schießclub HSC Gremsheim. Für dieses Engagement wurde er mit der Goldenen Ehrennadel mit Eichenring ausgezeichnet.

Auch um die Stadt Bad Gandersheim und die gesamte Region hat sich Otmar Niemann verdient gemacht. Sein großes Interesse galt der Kultur und Geschichte sowie der Zusammenarbeit mit unseren Nachbarkommunen. Insbesondere die Vermittlung der Geschichte von Stift und Stadt Bad Gandersheim mit der St. Georgskirche, der Klosterkirche Clus und dem Kloster Brunshausen war ihm ein großes Anliegen. Neben dem Engagement bei den Museumsfreunden mit den Führungen als Nachtwächter durch die historische Altstadt von Bad Gandersheim werden vielen Gästen sowie Kameradinnen und Kameraden, die von Otmar Niemann durch Bad Gandersheim geführt wurden, seine fachkundigen Erzählungen im Gedächtnis bleiben. Wichtig waren ihm auch hier immer die kameradschaftlichen Zusammenkünfte und ehrlichen Gespräche auf Augenhöhe.

Seine Arbeit und seine Visionen zum Wohle unseres Feuerwehrwesens und unserer Gemeinschaft sollen uns stets Vorbild und Ansporn sein. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie, Verwandten, Freunden und Kameradinnen und Kameraden. Wir werden unserem Kameraden Otmar Niemann stets ein ehrendes Gedenken bewahren.
Kai-Uwe Roßtock, Stadtbrandmeister, Franziska Schwarz, Bürgermeisterin Stadt Bad .
Gandersheim
red/Quelle/Foto: Feuerwehr Bad Gandersheim











23.03.2020 • 08:42 Uhr

Lindau: Jugendliche durch Baumstämme eingeklemmt und schwer verletzt

Zwei Jugendliche sind am Sonntagnachmittag kurz vor 16 Uhr schwer verletzt worden. Sie wurden in einem Waldgebiet bei Lindau auf einem großen Stapel Baumstämme von mehreren dieser Stämme verschüttet und eingeklemmt.

Die Feuerwehr wurde um 15.56 Uhr in die Schützenallee in Lindau alarmiert, um die zwei Personen zu retten. „Ganz besonders wichtig war es in dieser Situation, Ruhe zu bewahren und vor allem die restlichen Baumstämme im Blick zu behalten“, wie Gemeindebrandmeister und Einsatzleiter Sven Helmold betonte. Mit Schere, Spreizer sowie Hebekissen und den Einsatz eines Krans eines Feuerwehrmitglieds konnten die Personen schwerverletzt gerettet werden. Sie kamen mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus – unter anderem war Rettungshubschrauber Christoph 44 im Einsatz. Helmold lobte die professionelle Zusammenarbeit aller Kräfte.

Vor Ort eingesetzt waren neben Rettungsdienst und Polizei die Feuerwehren Katlenburg und Lindau. 40 Kräfte waren im Einsatz. Dieser war nach rund einer Stunde beendet. red/Fotos: Mennecke/Kreisfeuerwehr










23.03.2020 • 08:37 Uhr

Corona-Virus-Krise: Home-Office verstärkt virusfreie Sozialkontakte

Während das öffentliche Leben durch weitere Beschränkungen menschlicher Begegnungsverkehre immer mehr herumgefahren steigen die virusneutralen Sozialkontakte in den digitalen Kommunikationssystemen rasant. Dazu beigetragen haben die gigantisch gewachsenen Arbeitsplätze, die über die teletechnische und Internetlogistik gestützt werden: Home-Office heißt das Zauberwort. Es ist die Arbeitsfrei von zu Hause aus. Telko's für Telefonkonferenzen, Skype-Schaltungen, Video-Konferenzen sind nur drei Beispiele, die derzeit Menschen miteinander verbinden. Spannend und hilfreich auch für die Gefühlswelt der Menschen, sich nicht allein zu hören und miteinander sprechen zu können. Das Sichtbarmachen von Gesprächspartnern /innen auf den Bildschirmen der Computer am häuslichen Arbeitsplatz vermittelt soziale Dichte zwischen den Menschen von Flensburg bis Nürnberg und von Bad Gandersheim bis nach Kleve. Die Teleunternehmen in Deutschland arbeiten derzeit mit Hochdruck daran, neue technischen Kapazitäten (Leitungen,Datenvolumen) zu optimieren.
red/Foto: Fis WM










23.03.2020 • 07:45 Uhr

Corona-Virus-Fälle in Niedersachsen: 1586 gestern am Sonntag um 14 Uhr - 16 im Landkreiskreis Northeim, Goslar 21, Göttingen 57, Hildesheim 95

1586 Fälle von offiziell erfassten Corona-Virus-Fällen sind am gestrigen Sonntag, 14 Uhr, vom Landesgesundheitsamt Niedersachsen bestätigt worden. Im Landkreis Northeim wurden 16 Fälle angegeben. Südniedersachsen relevante Landkreise weisen folgende Zahlen aus: Goslar 21, Holzminden 27, Hildesheim 95, Göttingen 57.
Die weiteren Fallzahlen sind auf der Liste dokumentiert.
red/Quelle: Landesgesundheitsamt


Landkreis Fälle Inzidenz
LK Ammerland 24 (+3) 19,2
LK Aurich 23 12,1
LK Celle 31 (+1) 17,3
LK Cloppenburg 8 (+4) 4,7
LK Cuxhaven 24 12,1
LK Diepholz 62 28,5
LK Emsland 60 (+3) 18,3
LK Friesland 5 (+2) 5,1
LK Gifhorn 34 (+7) 19,3
LK Goslar 21 (+3) 15,4
LK Grafschaft Bentheim 29 21,2
LK Göttingen 57 (+5) 17,4
LK Hameln-Pyrmont 26 (+3) 17,5
LK Harburg 71 (+5) 27,9
LK Heidekreis 4 2,8
LK Helmstedt 16 17,5
LK Hildesheim 95 (+15) 34,4
LK Holzminden 27 (+4) 38,2
LK Leer 12 (+1) 7,0
LK Lüchow-Dannenberg 5 10,3
LK Lüneburg 59 (+8) 32,1
LK Nienburg (Weser) 15 (+1) 12,3
LK Northeim 16 12,1
LK Oldenburg 16 (+1) 12,2
LK Osnabrück 64 17,9
LK Osterholz 24 21,0
LK Peine 20 (+4) 14,9
LK Rotenburg (Wümme) 26 (+2) 15,9
LK Schaumburg 29 (+2) 18,4
LK Stade 46 22,5
LK Uelzen 7 7,6
LK Vechta 47 (+6) 32,9
LK Verden 27 (+1) 19,7
LK Wesermarsch 9 (+4) 10,2
LK Wittmund 4 7,0
LK Wolfenbüttel 4 3,3
Region Hannover 341 (+31) 29,5
SK Braunschweig 30 (+4) 12,1
SK Delmenhorst 10 (+4) 12,9
SK Emden 7 14,0
SK Oldenburg 29 17,2
SK Osnabrück 75 45,6
SK Salzgitter 24 (+7) 23,0
SK Wilhelmshaven 5 6,6
SK Wolfsburg 18 (+3) 14,5

Total 1586 (+134)











22.03.2020 • 19:59 Uhr

In der Corona-Virus-Krise: Nachbarschaftshilfen in Stadt und Dörfern - "Bitte keine Scheu, Hilfe anzunehmen!" - Hier ein Mustertext für Handzettel

Trotz neuer verschärfter Bedingungen bei den Sozialkontakten gibt es weiter Bemühungen in der Stadt Bad Gandersheim und auf den Dörfern von Nachbarschaftshilfe-Angeboten. In Wrescherode hat eine solche Initiative der Nachbarschaftshilfe Ortsvorsteher René Osbahr angeschoben. Mit einem Handzettel - siehe das dokumentierte Muster - sind Einwohner und Einwohnerinnen in dem Dorf über dieses Hilfsangebot unterrichtet worden.

Wrescheröders Ortsvorsteher hat nun zwei Bitten an die Öffentlichkeit gerichtet:

Die erste zielt auf Menschen, die möglicherweise Unterstützung jeglicher Form in diesen nicht einfachen Tagen benötigen. Sie sollten keine Scheu und keine Scham haben, sich an die Helfer/Helferinnen zu wenden. Osbahr: "Trauen Sie sich bitte, wenn Sie irgendeine Unterstützung benötigen! Es gibt Menschen, die wollen helfen! Rufen Sie uns an. Sprechen Sie uns an!" Osbahrr steht als Ansprechperson und für eine seriöse Vermittlung von Helfenden zur Verfügung.

Handzettel nach Mustervorlage für das jeweilige Dorf erstellen

Die zweite Bitte richtet sich an freiwillige Helferinnen und Helfer in allen Dörfern der Stadt Bad Gandersheim. Wenn dort eine ähnliche Initiative für nachbarschaftliche Hilfe geplant ist und anlaufen soll, dann empfiehlt sich der dokumentierte Mustertext für einen Handzettel. Nur Ort und Kontaktdaten müssen jeweils lokalisiert werden. Vielfach sind ältere Menschen nicht via Internet/Facebook/soziale Netzwerke erreichbar und somit ansprechbar. "Da müssen wir die Papierform wählen. "Am besten einen gut lesbaren Handzettel machen, vervielfältigen und in die Haushalte in den Briefkasten legen. Eventuell so eine Kampagne wiederholen."
red/fisScreenshot Handzettelmuster














22.03.2020 • 19:27 Uhr

St. Andreasberg: 36-Jähriger klaut Holzeule und wird dank Facebook überführt

Am heutigen Sonntag, 22. März.2020, wurde die Polizei Braunlage zu einem Diebstahl nach St. Andreasberg gerufen. Dort wurde einem 81-jährigem und seiner 77-jährigen Frau aus St. Andreasberg, vor dessen Hauseingang, eine 150 Zentimeter hohe und ca. 50 Kilogramm, schwere Holzeule entwendet. Die Polizeibeamten stellten schnell fest, dass diese, aufgrund der Spurenlage, mit einem Kraftfahrzeug abtransportiert wurde. Diese Eule soll einen immensen ideellen Wert gehabt haben. Daher dachte sich nun die Ehefrau, ein Aufruf bei Facebook mit einem Foto, sei nicht die schlechteste Idee. Bereits zwei Stunden später wurde durch eine aufmerksame St. Andreasbergerin über Facebook der Hinweis gegeben, dass diese Holzeule sich auf einem Gartengrundstück in Braunlage befinden solle. Die Überprüfung durch die Polizei ergab, dass es sich tatsächlich um die Eule handelt. Der Beschuldigte wurde schnell ermittelt. Dieser brachte die Holzeule, welche nun auch noch beschädigt war, zu den Eigentümern zurück und entschuldigte sich für seine Tat. Dennoch erwartet den 36-jährigen Beschuldigten aus Braunlage eine Anzeige wegen Diebstahl und Sachbeschädigung. Sm











22.03.2020 • 18:29 Uhr

Corona-Schutzmasken per Luftwaffe einfliegen - Jens Kestner, AfD-MdB, fordert Sondereinsatz der Bundeswehr

„Wenn bestellte Corona-Schutzkleidungen aus dem Ausland an europäischen Grenzen einfach hängen bleiben, dann muss die Luftwaffe dafür sorgen, dass eine reibungslose Anlieferung des lebensnotwendigen Materials stattfinden kann und zwar so schnell wie möglich!“ Das erklärte MdB Jens Kestner, AfD-Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestag, heute in Berlin.
In einer Verlautbarung des Politikers heißt es weiter:
Es könne nicht hingenommen werden, dass Lastwagen mit Corona-Masken auf dem Weg nach Deutschland in Italien oder in Skandinavien von den dortigen Behörden einfach beschlagnahmt werden und dies zu einer lebensbedrohlichen Unterversorgung unseres Corona-Hilfspersonals führt, stellt Kestner fest. „Europäische Solidarität in Zeiten der Not stelle ich mir anders vor“, so der AfD-Bundestagsabgeordnete aus Northeim/Niedersachsen. „Hier muss die Bundeswehr, sprich unsere Luftwaffe, auf dem schnellsten Weg einspringen und ihre versprochene Unterstützungsleitung praktisch umsetzen“, forderte Kestner eindringlich.

„Die FFP2-Masken-Lieferung muss sichergestellt werden“

Bei den ärgerlichen Liefer-Behinderungen für unser Medizinpersonal handelt es sich in erster Linie um die so genannten FFP2-Masken, die Ärzte und Pfleger tragen müssen, damit sie sich im Krankenhaus nicht mit dem Corona-Virus anstecken. Allein für die Sicherstellung der Versorgung in den nächsten Wochen benötigt Niedersachsen vier Millionen dieser Masken, die nicht in Deutschland, sondern überwiegend in China und Indien produziert werden.red










22.03.2020 • 17:18 Uhr

Sonntagsbeobachtungen zuhause in Südniedersachsen: Geöffnete Kirche, zugänglicher Wald, Skulpturenkunst und Blütenpracht

Es ist Tag sieben in dieser Corona-Virus-Krisenwoche. Und es ist Sonntag. 10 Uhr. Wieder ein stahlblauer Himmel. Die Strahlkugel am Firmament will mit Macht den Frühling herbeisonnen. Auf unserer Recherchetour mit dem Rad beißen die kalten ein Grad Celsius etwas auf der Gesichtshaut. Aber die Stimmung mit Sonne, blühenden Bäumen im Bad Gandersheimer Seekurpark und die kräftigen Bewegungstritte auf dem Rad vertreiben lästige Kältegefühle. Wir begegnen einem Ehepaar mit Walkingstöcken. Ihr Klackern ist schon von Weitem zu vernehmen. Eine Dame spaziert allein im Rund des verträumten Osterbergsees.
Dann macht sich ein kläffender Hund bemerkbar. Gut an einer langen roten Strippe angeleint. Menschen mit Hunden begegnen wir mehrmals in den nächsten zweieinhalb Stunden. Holprig der Weg durch die Koppelwiese. In Brunshausen stehen Tische und Stühle im Freien bereit für Touristen. Sie sind nicht da. In den Blick geraten vielmehr die kleinen goldenen und bunten Skulpturen. Ein einziger Mensch verirrt sich plötzlich ins alte Gemäuer. Der ältere Herr mit Hut und dickem Mantel schaut auf die Botschaft "Geschlossen" am Eingang zum Rosencafé. Er scheint ihr nicht zu glauben. Geht zur metallenen Tür und rüttelt tatsächlich an den verchromten Türgriffen. Die Tür bleibt geschlossen. Der Mann akzeptiert das, geht wortlos weg.
Unsere Radtour führt uns an den flatternden Fahnen beim Auer Lightning Werk vorbei. Ansonsten ist hier alles im Ruhemodus. Die Hildesheimer Straße so still und verlassen wie bei einem Sonntags-Fahrverbot. Ein blauweißer Polizeibulli ist auf einmal schneller als wir mit den Rädern. Wir vielleicht Tempo 20, die Polizei wahrscheinlich 30 km.
Nächster Stop auf dem Domänenhof. Auch hier fast keine Menschenseele zu sehen. Gedankenblitz: Ich das Ausgangsverbot schon in Kraft? Natürlich noch nicht.
Ein kleines Wunder...
Zu Fuß geht es weiter. Hier die Begegnung mit einem Senior. "Wissen Sie ob heute eine Kirche geöffnet hat?" fragt er höflich. Beim Dom sei er bereits gewesen. "Der hat geschlossen", berichtet er. Achselzucken beim Reporter. "Schaun'n wir mal...". An den Eingangstüren der katholischen Kirche die rotweiße Mahnung, Händeschütteln zu unterlassen. Als wir auf den Türtaster mit behandschuhten Fingern drücken das kleine Wunder. Die kupferne Tür an der Westseite öffnet sich wie von Geisterhand. Im Windfang das gleiche Ritual. Die blauen Innentüren zum Kirchenraum schwenken sich auf. Der Mann bedankt sich. Bekreuzigt sich. Beginnt wohl zu beten. Wir möchten ihn nicht stören. Als wir das Gotteshaus verlassen ist er dabei, wohl eine Kerzen anzuzünden.
Beim Herausgehen wieder die automatischen Türöffnungen. Total behindertenfreundlich. Bei der Stiftskirche baumelt tatächlich zu diesem Zeitpunkt das weiße Blatt mit dem "Geschlossen" aufgedruckt. Nun radeln wir in Richtung Cluswald. Anstrengend die steile Baumallee hinaus. Oben beim Clusturm angekommen die aufgestapelten Berge der von "Friederike" umgehauenen Fichten. Hier im Wald vereinzelt Vogelstimmen. Der Wind pfeift durch die stehengebliebenen Bäume. Jetzt wird mehr gewandert denn geradelt. Der Wald ist heute wie die katholische Kirche einladend, heißt geöffnet. Wir sind auch hier fast vollkommen allein und einsam unterwegs.
Fühlt sich so Ausgangssperre an?
red/Fotos/Video: Nicole Klawitter, Marc Reiser, Thomas Fischer
















22.03.2020 • 13:42 Uhr

Corona-Virus-Krise im Kreis Goslar: Einschränkungen werden überwiegend beachtet Verstöße werden künftig schärfer geahndet

Die in der vergangenen Woche verhängten Einschränkungen für viele Bereiche des öffentlichen Lebens werden überwiegend gut umgesetzt und beachtet. Das ist das Fazit einer ersten Bilanz, die Kreisverwaltung und Polizei gezogen haben. Die seit Samstag geltende Schließung von Restaurants und Speisegaststätten hat offensichtlich bereits deutlich zur Reduzierung von Menschenansammlungen beigetragen. "Uns erreichen zwar immer noch viele Fragen und Hinweise, das ist aber in einer für uns alle ungewohnten Situation auch völlig nachvollziehbar", sagt Landrat Thomas Brych. "Weit überwiegend haben die Unternehmen und die Menschen gut reagiert und unsere Vorgaben umgesetzt."

Darüber freut sich auch Sven Jürgensen, Leiter Einsatz bei der Polizeiinspektion Goslar: "Nur sehr vereinzelt kommt es zu Verstößen und das überwiegend noch aus Unwissenheit. Bislang konnten wir mit gezielter Ansprache darauf hinwirken, dass die Regeln eingehalten werden." Es bleibe abzuwarten, wie die Menschen über einen längeren Zeitraum mit der neuen Situation umgehen. So seien durchaus erste Fälle von häuslichen und nachbarschaftlichen Streitigkeiten festzustellen. Besonnenheit sei daher besonders wichtig.

Außerdem gebe es vermehrt Hinweise von besorgten Bürgerinnen und Bürgern, die mögliches Fehlverhalten von Personen oder Betrieben anzeigen. "Bestätigen sich die Fälle, gehen wir mit Augenmaß vor, müssen aber davon ausgehen, dass die neuen Regelungen nach und nach jedem bekannt sein sollten." Verwaltung und Polizei sind sich einig, dass es keinerlei Nachsicht bei Fehlverhalten von infizierten Personen geben wird. "Wer unter Quarantäne steht, hat zu Hause zu bleiben", macht Landrat Brych deutlich. Generell werden Verstöße künftig verstärkt mit den Mitteln des Verwaltungszwangs und des Strafrechts verfolgt.ots










22.03.2020 • 13:37 Uhr

Northeim: Corona-Virus-Botschaft von Bürgermeister Simon Hartmann an die Einwohnerschaft

Nach Einbecks Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek (wir berichteten) hat sich Northeims Bürgermeister Simon Hartmann ebenfalls mit einer "Botschaft" angesichts der aktuellen Corona-Krisen-Lage an die Bevölkerung in der Kreisstadt gewandt. Er appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, das von staatlichen Instanzen veranlasste Regelwerk zu befolgen. Die Einrichtung eines Corona-Testzentrum in der Kreisstadt deutet Bürgermeister Hartmann indirekt mit der Bemerkung an, das Gesundheitssystem benötige Zeit, sich der Situation entsprechend vorzubereiten.

Wir dokumentieren Hartmanns Botschaft im Originalwortlaut:

"Liebe Northeimerinnen und Northeimer, ich wende mich heute auf diesem Weg an Sie und stelle die wichtigste Botschaft voran: Folgen Sie bitte strikt den Anweisungen, die momentan ausgesprochen werden. Auch wenn es sehr schwer fällt, soziale Kontakte auf ein Mindestmaß zu beschränken. Nur so können wir die exponentielle Ausbreitung des Virus verlangsamen und unserem Gesundheitssystem die nötige Zeit verschaffen, sich vorzubereiten. Dabei ist jede und jeder Einzelne enorm wichtig, nur dann wird es funktionieren. Dieses solidarische Handeln bedeutet Schutz für uns Alle. Bleiben Sie bitte zu Hause!
Unser aller Respekt und Dank geht an all diejenigen, die nicht ins Home Office gehen können und für unsere Versorgung einstehen: Ärzte, Pflegekräfte, Verkäuferinnen und Verkäufer, alle die vor Ort ihren Dienst tun und unsere Systeme aufrechterhalten. Auch auf die Angehörigen der Hilfsorganisationen ist in diesen Zeiten Verlass. Und in unseren Kindertageseinrichtungen sorgen die Erzieherinnen dafür, dass die Kinder derer, die arbeiten müssen, betreut werden. Es ist jetzt die „Stunde der stillen Stars“. Seien wir
dankbar.
Wir alle müssen jetzt zusammenhalten. Wir stehen vor einer historischen Herausforderung. Dann werden wir diese noch nie da gewesene Situation meistern. Zeigen Sie ihre Solidarität, auch in kleinen Gesten. Helfen Sie Ihren Nachbarinnen und Nachbarn beim Einkaufen. Telefonieren Sie mit den Nachbarn, bieten Sie ein offenes Ohr an. Zeigen Sie denen Ihre Dankbarkeit, die derzeit das öffentliche Leben aufrechterhalten müssen. Jetzt ist die Zeit, wo wir uns unterhaken müssen.
Auch wenn unsere Dienststellen zunächst bis zum 18. April 2020 für den persönlichen Kontakt geschlossen sind, sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Sie als Ansprechpartner per Telefon über die 966-0 und per E-Mail zu erreichen. In dringenden Fällen, die eine persönliche Vorsprache erfordern, werden auch Termine vergeben. Die wirtschaftlichen Auswirkungen werden uns alle treffen. Aber auch hier ist die Stadt Northeim gerade dabei und steht an Ihrer Seite und wird darstellen, welche Hilfsmöglichkeiten es für Firmen gibt. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass auch den Kindern gerade die Decke auf den Kopf fällt. Auch dafür sind vorbereitet: Unser Medienzentrum hat auf unserer Internetseite für Ihre Kinder Vorlesetipps zusammengestellt, die Sie online abrufen können. Und bitte beachten Sie, dass die Spielplätze derzeit ebenso geschlossen sind.
Informieren können Sie sich auch auf der Internetseite der Stadt Northeim www.northeim.de. Diese aktualisieren wir laufend. In diesem Zusammenhang habe ich noch eine Bitte: Es sind leider viele Fakenews unterwegs. Informieren Sie sich nur über seriöse Quellen und vertrauen Sie den Informationen der staatlichen Stellen und Behörden.
Noch einmal: bitte schränken Sie die sozialen Kontakte massiv ein. Halten Sie sich bitte an die Verfügungen und setzen Sie die Hygienehinweise (Händewaschen, Abstand halten usw.) konsequent um. Nur so können wir weitere Einschränkungen vermeiden.
Sie sind in dieser Krisensituation nicht allein, sondern wie in einer großen Familie sind wir füreinander da – gemeinsam als Northeimerinnen und Northeimer werden wir diese Krise meistern. Mit herzlichen Grüßen Ihr Simon Hartmann. Geben Sie auf sich Acht und bleiben Sie gesund."
red/Foto: Thomas Fischer










22.03.2020 • 13:19 Uhr

Markoldendorf: PKW verliert plötzlich seinen Pferdeanhänger

Am gestrigen Samstagmittag (12.40 Uhr) befuhr eine 47-jährige Einwohnerin aus dem Raum Dassel mit Pkw und Pferdeanhänger die Landstraße 580 von Markoldendorf in Richtung Einbeck. Unmittelbar nach dem Ortsausgang Juliusmühle löste sich aus bislang unbekannter Ursache der Pferdeanhänger vom Zugfahrzeug und kam anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Pferdeanhänger kam im angrenzenden Straßengraben zum Stehen und wurde hierbei beschädigt. Es befand sich zur Unfallzeit kein Pferd im Anhänger. Am Zugfahrzeug entstand kein Schaden, es wurden Verkehrseinrichtungen beschädigt.bo










22.03.2020 • 11:33 Uhr

Hehlen: Bei Baggerarbeiten Panzerfaust aus Zweiten Weltkrieg entdeckt

Bei Baggerarbeiten auf einem Privatgrundstück in der Ortschaft Hehlen im Landkreis Holzminden wurde am Wochenende ein nicht verfeuertes Hohlladungsgeschoß und die dazugehörige reaktive Panzerbüchse, eine sog. "Panzerfaust" aufgefunden. Die Finder informierten hierüber die Polizei Holzminden. Nach kurzer Abstimmung mit einem Sprengmeister des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KBD) Niedersachsen, wurde die Entscheidung getroffen, dass die o.a. Gegenstände durch den KBD geborgen und gesichert abtransportiert werden müssen. Die Bergung und der Abtransport verlief ohne Komplikationen. Im Anschluss konnte der Ereignisort durch die Polizei wieder freigegeben werden.ots/Foto: Polizei










22.03.2020 • 11:28 Uhr

Der Klopapier-Rechner: So lange reicht der Vorrat in der Quarantäne wirklich Appell gegen Hamsterkäufe

Viele Menschen hamstern in der Corona-Krise Klopapier. Doch wie viel Toilettenpapier benötigt man wirklich, um die Quarantäne zu überstehen? Reichen die Vorräte oder sollte man tatsächlich ein wenig einkaufen? Auf einer Internetseite kann das nun ausgerechnet werden. Zudem finden sich einige Tipps, wie man den Vorrat strecken kann, und welche Alternativen es zum Toilettenpapier gibt.

Unter www.blitzrechner.de/toilettenpapier/ kann berechnet werden, wie lange der Vorrat an eigenem Klopapier wirklich hält. Dafür muss nur beantwortet werden, wie viele Rollen im eigenen Besitz sind und wie das individuelle "Nutzungsverhalten" ist. Danach zeigt der Rechner an, wie lange das Toilettenpapier voraussichtlich reichen wird. Wer mag, kann auch den Expertenmodus nutzen. Hier können Angaben wie Dauer der Quarantäne, Blätteranzahl und genauer Verbrauch verfeinert werden.

"In den meisten Fällen wird der eigene Bedarf massiv überschätzt und das Toilettenpapier reicht noch erstaunlich lange. Wir hoffen mit dem Rechner ein aktuelles Problem auf humorvolle Art und Weise zu lösen. Mit einem Augenzwinkern wollen wir die Menschen daran erinnern, dass es in den allermeisten Fällen nicht nötig ist, Klopapier zu hamstern.", so Tim Lilling, Projektleiter vom Rechenportal blitzrechner.

Über Blitzrechner

Blitzrechner.de ist Deutschlands größtes Rechenportal rund um Verbraucherthemen und liefert Antworten auf typische Alltagsfragen. Wie viel Strom verbrauchen meine elektrischen Geräte? Wie berechnet man Schuhgrößen richtig? Was ist eigentlich mein optimaler Trainingspuls? Und wie funktioniert eigentlich nochmal Prozentrechnung? Über 200 kostenfreie Online-Rechner liefern schnell die richtige Lösung. Hintergrundinformationen, Infografiken und Statements von Experten runden das Angebot ab. Die Nutzung der Plattform ist kostenfrei. ots










22.03.2020 • 11:17 Uhr

Beschränkungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus - Ordnungsämter und Polizei führen seit Donnerstag gemeinsam intensive Kontrollen durch

Polizeidirektor Michael Weiner: "Spürbare Entlastung durch die Bereitschaftspolizei"

Um die Ausbreitung des Corona-Virus nachhaltig zu verzögern, hat der Landkreis Northeim in den zurückliegenden Tagen ein umfassendes Bündel von geeigneten Maßnahmen getroffen. Es ist für uns alle unumgänglich, dass die erlassenen Beschränkungen auch befolgt werden. In Bad Gandersheim mussten einige Ordnungsmaßnahmen in Anwesenheit von Polizisten veranlasst und durchgesetzt werden.

Dementsprechend sind die Ordnungsämter der Kommunen gemeinsam mit der Polizei seit Donnerstagnachmittag unterwegs. Die Polizeidienststellen in Northeimer, Einbeck, Bad Gandersheim und Uslar erhalten dabei täglich Unterstützung durch Beamte der Bereitschaftspolizei Göttingen. Priorität hat bei diesen Streifengängen im gesamten Kreisgebiet die strenge Einhaltung der aktuell geltenden Regeln zur Minimierung sozialter Kontakte.

Seit Freitagmittag (20.03.2020) sind in den Städten des Landkreises die in der Anordnung erwähnten Geschäfte und Betriebe geschlossen. Bei den in den Vormittagsstunden noch offenen Geschäften bestand in der Regel rechtliche Unsicherheiten, die in kurzen Gesprächen ausgeräumt werden konnten.

In der Bevölkerung wurden die Maßnahmen der Ordnungsämter und der Polizei durchgehend positiv aufgenommen. Bislang wurde ein Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet. Sechs Personen hatten sich am Mittwoch, 18.03.2020, gegen 17.00 Uhr trotz des bestehenden Verbots auf dem Sportplatz in Langenholtensen getroffen. Die Personen aus Northeim, Langenholtensen und Nörten-Hardenberg sind zwischen 14 und 40 Jahren alt, trugen Sportbekleidung, Fußballschuhe und kickten mit einem Fußball. Nach deutlicher Ansprache durch die eingesetzten Polizeibeamten begab man sich nach Hause.

Seit Donnerstag (19.03.2020) sind die Polizeistationen in Nörten-Hardenberg, Katlenburg, Moringen und Hardegsen geschlossen. Ein Polizeibeamter der Nörten-Hardenberger Dienststelle war positiv auf das Virus getestet worden. Der Beamte befindet sich in häuslicher Quarantäne. Seine unmittelbaren Mitarbeiter wurden umgehend isoliert und arbeiten im Homeoffice bzw. befinden sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne. Diese Maßnahmen wurden in enger Absprache mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Northeim getroffen. Die dienstlichen Aufgaben der vier Polizeistationen werden vorübergehend von der Northeimer Dienststelle mit übernommen. In einem nächsten Schritt werden in diesen Polizeistationen Sprechzeiten eingerichtet.

"Wir haben bislang alle Maßnahmen der Polizei täglich der neuen Lage angepasst. Wir müssen mit Blick auf die nächsten Monate ressourcenschonend agieren. Wichtig für die Funktionsfähigkeit der Polizei ist es, dass wir an den geeigneten Stellen den Bürgerkontakt minimieren und damit zusätzlichen Ansteckungsgefahren vorbeugen. Ein wichtiges Hilfsmittel ist dabei die Anzeigeerstattung per Onlinewache (https://www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de/). Allgemeine Anfragen an die Polizei sollten telefonisch erfolgen. Ich bin sehr froh, dass wir in einem engen Schulterschluss mit dem Landkreis und den Ordnungsämtern vorgehen. Die Unterstützung durch die Bereitschaftspolizei ist eine spürbare Entlastung. Die Bürgerinnen und Bürger begegnen uns mit ganz großem Verständnis. Das ist genau das richtige Signal. So können wir gemeinsam die Auswirkungen der Pandemie nachhaltig minimieren. Die aktuell gelebte soziale Distanz ist einfach lebensrettend " so Polizeidirektor Michael Weiner, Leiter der Polizeiinspektion Northeim. fal












22.03.2020 • 11:00 Uhr

Viele christliche Gemeinden setzen in der Corona-Krise auf soziale Medien

Für Nordhorns Pastor Simon de Vries ist es eigentlich nichts Neues: Seit vielen Jahren nutzt der 40-Jährige bereits Snapchat, Facebook oder Youtube. "Da war ein kurzer Moment der Gelähmtheit, was wir jetzt in dieser Situation tun können", sagt de Vries. Doch als wegen der Corona-Krise sämtliche gottesdienstliche Versammlungen verboten wurden, schritt er zur Tat. Mindestens ein Mal am Tag wendet er sich jetzt über die sozialen Medien mit Videos an seine Gemeinde. Aus Kirchgängern wurden so "Follower" - zumindest die, die seinen Kanal bei Facebook oder Youtube abonniert haben.

So streamt der Pastor jeden Tag um 18.30 Uhr eine Abendandacht aus der evangelischen Christuskirche. Wo sonst abends nur drei oder vier ältere Gottesdienstbesucher mit dem Pastor beteten, versammeln sich nun mehrere Tausend Gläubige zu den Fürbitten vor ihren Smartphones, Laptops und Rechnern. Momentan ist Nordhorn eine vernetzte und vernetzende Kirche.EPD










22.03.2020 • 10:55 Uhr

432 Menschen kommen 2019 bei Verkehrsunfällen ums Leben - 15 Verkehrstote mehr -

Verkehrsunfallstatistik 2019 in Niedersachsen: Erneut leichter Anstieg bei den Verkehrstoten, aber insgesamt weniger Verletzte bei Unfällen

Das ist wieder eine bittertraurige Bilanz: In Niedersachsen haben im vergangenen Jahr 15 Menschen mehr bei Verkehrsunfällen ihr Leben verloren als 2018. Damit stieg die Zahl der Verkehrstoten im zweiten Jahr in Folge leicht an. 2017 verzeichnete Niedersachsen mit 403 tödlich Verunglückten einen "historischen Tiefstand", stellt jetzt das Innenministerium in Hannover in einer Bilanz der Verkehrsunfälle fest. . Insgesamt starben im vergangenen Jahr 432 Menschen auf Niedersachsens Straßen und damit 3,6 Prozent mehr als 2018.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt zu den Zahlen: „Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer hat oberste Priorität. Die letzten zehn Jahre zeigen, dass es zwar gelungen ist, die Anzahl der tödlich Verunglückten auf Niedersachsen Straßen um mehr als zehn Prozent zu senken, trotzdem gab es im vergangenen Jahr leider wieder einen leichten Anstieg. Große Sorgen macht mir der Anstieg der Todesopfer bei den jungen Erwachsenen! Wir werden uns weiterhin konsequent dafür einsetzen, die Zahl der Verkehrsunfälle nachhaltig durch viele Maßnahmen der Verkehrssicherheit zu reduzieren. Jeder Mensch, der im Straßenverkehr ums Leben kommt, ist einer zu viel. Wir haben zudem unsere strategische Verkehrssicherheitsarbeit neu ausgerichtet und werden damit umso mehr auf Prävention, Kampagnen und intensive Polizeiarbeit setzen.“ red/fis/Foto: Thomas Fischer










22.03.2020 • 10:46 Uhr

Bad Harzburg: 13-Jähriger schlägt und verletzt seine Erziehung

In einer Wohngruppe in Bad Harzburg ist es am Wochenende nach Angaben der Polizei Goslar zu einer handfesten Eskalation gekommen. Dem Bericht zufolge soll ein 13-jähriger Junge seine Erzieherin nach einer verbalen Auseinandersetzung geschlagen und hierdurch leicht verletzt haben. Ein Strafverfahren gegen den Jugendlichen wurde durch die eingesetzten Beamten eingeleitet. Weitere Hintergründe zu dem Vorfall teilte die Polizei nicht mir.ots










22.03.2020 • 10:41 Uhr

Stockbetrunken und brutal im Intercity - Reisenden Intensivtäter auf Göttinger Bahnhof festgenommen - 97 Straftaten auf dem Register

Ein volltrunkener (2,44 Promille) Intensivtäter rastete gestern Nachmittag in einem Intercity Express von Karlsruhe nach Kiel aus. Der 27-Jährige bepöbelte Reisende und schlug dem Zugbegleiter (61) ins Gesicht. Reisende halfen dem Geschädigte und konnten den Schläger überwältigen und festhalten. In Göttingen holten Bundespolizisten den Randalierer zwangsweise aus dem Zug.

Da der 27-Jährige sich sehr aggressiv verhielt, kam er zunächst in Unterbindungsgewahrsam, um weitere Fremdgefährdung auszuschließen. Nachdem er sich wieder beruhigt hatte, konnte er gehen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung wurde eingeleitet.

Der wohnsitzlose Mann ist in Greiz geboren und gilt als reisender Intensivtäter. Insgesamt stehen 97 Straftaten in seinem Strafregister. Er wurde bereits als Kind straffällig und saß mehrfach in Haft. Am Mittwoch ist er aus einer sechsmonatigen Freiheitsstrafe entlassen worden. ots










22.03.2020 • 10:37 Uhr

Goslar: Randalierender Mann (30) bespuckt Ladenbesitzer, lärmt und landet in Ausnüchterungszelle

Am gestrigen Samstag, 21.März 2020, gegen 17.00 Uhr, betrat nach Polizeiangaben ein alkoholisierter, 30-jähriger Mann aus Goslar, ein Geschäft in der Gutenbergstraße in der Kaiserstadt. Hier ging er andere Kunden verbal und körperlich an, beleidigte die Mitarbeiter und bespuckte den Geschäftsinhaber. Der Mann erhielt zunächst einen Platzverweis durch die eingesetzten Beamten. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Gegen 21.00 Uhr kam es in der Mühlenstraße, 38642 Goslar zu einem erneuten polizeilichen Einsatz mit dem jungen Mann aus Goslar. Nachbarn beschwerten sich über ruhestörenden Lärm. Der Verursacher verhielt sich gegenüber den eingesetzten Beamten derart aggressiv und unkooperativ, dass er dem hiesigen Polizeigewahrsam zugeführt werden musste.ots










22.03.2020 • 10:33 Uhr

Delius: Corona-Virus gefährdet Friedensprozess - Zehntausende fliehen vor Virus aus dem Iran

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV)mit Hauptsitz in Göttingen hat wegen des Coronavirus vor einer humanitären Katastrophe in Afghanistan gewarnt. Allein in der letzten Woche seien 53.000 afghanische Geflüchtete überstürzt aus dem Iran in ihre Heimat zurückgekehrt, weil sie eine Ansteckung durch COVID-19 befürchteten, erklärte die Menschenrechtsorganisation am Sonntag in Göttingen. "Afghanistans Gesundheitssystem ist auf die Rückkehr so vieler Menschen nicht vorbereitet, die potenziell infiziert sein können. Dringend braucht das Land mehr Hilfe bei der Unterstützung der Geflüchteten", forderte GfbV-Direktor Ulrich Delius. Denn die Ängste der Geflüchteten seien berechtigt. Mit 20.600 Infizierten und 1.556 zu Tode gekommenen Pandemie-Opfern gelte der Iran als einer der am meisten von dem Virus betroffenen Staaten. Im Iran leben rund drei Millionen Geflüchtete aus Afghanistan. Seit Jahresbeginn sind nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) 138.000 von ihnen in ihre Heimat zurückgekehrt.
Die Menschenrechtsorganisation warnte vor einer Gefährdung des Friedensprozesses in Afghanistan durch eine Ausbreitung des Coronavirus in dem Land. Denn ausländische Truppen könnten überstürzt aus Sorge um die Gesundheit ihrer Armeeangehörigen abgezogen werden. So hatten die US-Truppen nach Berichten über eine Ausweitung der COVID-19-Krise am letzten Donnerstag die Verlegung von 1.500 Armeeangehörigen nach Afghanistan gestoppt. "Die Taliban könnten in den nächsten Monaten auf die Coronavirus-Krise setzen, um einen möglichst schnellen Abzug ausländischer Truppen zu erreichen und um die Kontrolle im Land zu übernehmen. Dies wäre ein Horror-Szenario für Afghanistans Frauen und ethnische Minderheiten, wie die verfolgten schiitischen Hazara", warnte Delius.
Nachdrücklich kritisierte die GfbV, dass diese besonders unter Menschenrechtsverletzungen leidenden Gruppen und die gesamte Zivilgesellschaft nicht an den Friedensverhandlungen mit den Taliban beteiligt werden. "Denn diese Gruppen haben am meisten zu befürchten, dass eine Machtübernahme der Taliban für sie zu einer Schreckensherrschaft würde", erklärte Delius.
red/fis










22.03.2020 • 10:32 Uhr

1000 Osterglocken statt 1000 Frauen im Glaubenszentrum im Heilbad Gandersheim

Diese blumige Symbolik vermittelt einen Strauß von Inhalten, Emotionen und zwei faktischen News: es ist Frühling. Und eigentlich sollte hier im Bad Gandersheimer Glaubenszentrum heute eine Konferenz mit 1.000 Frauen stattfinden. Aufgrund der Corona-Virus Krise musste sie abgesagt werden. An diesem wunderschönen Märzsonntag sind auf dem Innenbereich des Glaubenszentrums vielleicht 1000 gelbe Osterglocken zu bewundern. Natur von ihrer angenehmen Seite.
red










22.03.2020 • 10:30 Uhr

Dervish in Orxhausen feiert ein 40.Jubiläum und verschenkt 40 Pizzas

Beachtenswerte Geste des gastronomischen Betriebes Dervish im legendären „Grünen Jäger“ in Orxhausen an der Bundesstraße 64. Gestern wurde dort ein 40. Geburtstag gefeiert. Und die Chefin hatte eine schöne Idee. Auf Feier und Fete wurde aufgrund der Corona-Virus-Krise verzichtet. Stattdessen wurden ab 21 Uhr Rettungsdienst wie das DRK, Pflegedienste und weitere Einsatzaktivisten (u.a. Polizei, Feuerwehr) laut dem Dervish-Team mit 40 Pizzen beglückt. Als kleine praktische Geste des Dankes in diesen komplizierten Corona-Virus-Krisentagen, hieß es.
red










21.03.2020 • 20:58 Uhr

Alltagsbeobachtungen zuhause in Südniedersachsen: Plötzlich zwei Geisterkliniken in Bad Gandersheim

Heute ist Samstag. Der sechste Tag der Corona-Krisen-Woche. In Bad Gandersheim zeigt die Digitaluhr 19 Uhr. Dunkelheit legt sich über das staatlich anerkannte Heilbad im südniedersächsischen Bad Gandersheim. Wieder sind wir mit dem Rad unterwegs. Recherchieren über den momentanen Zustand der Kur- und Rehastadt. Sie steht vor neuen Herausforderungen.

Die Straßen wie leergefegt. Vereinzelt ein Mensch. Einmal eine Dreiergruppe auf der Hildesheimer Straße. Es dauert fünf Minuten. Dann überholt uns ein langsam fahrender weißer VW-Golf. Vorbei radeln wir an der toten ehemaligen Roswitha-Klinik. Schwarze Fenster im VITAL-Park. Schemenhaft huscht rechts das abgestorbene ehemalige Kurhaus vorbei. Auch beim Sole-Hallenbad glimmt allein die Notbeleuchtung.

Dann schimmert Licht durch die Büsche. Zu erkennen die Paracelsus-Roswitha-Klinik. Nur Fenster im Erdgeschoss geben den Blick frei in beleuchtete, aber fast menschenleere Räume. Im Foyer der Klinik eine einzige Frau an einem Tisch sitzend erkennbar. Drei andere Personen, eine Frau mit rotem Pulli, verlassen den ansonsten menschenleeren Speisesaal. Hier sind zwei Servicedamden zu sehen. Zwischen 18 und 20 Uhr pulsiert hier ansonsten das geballte Klinikleben beim leckeren Abendbrot mi den tollen Salaten der Annette Schäfer. Die Dreier-Gruppe desinfiziert artig ihre Hände am Eingang des Speisesaal. Dann ein Stopp im Foyer der Klinik. Natürlich auch hier die "Corona-Virus-Krise" das Top-Thema. Speziell aber die Sorge: Klappet es am Sonntag mit der Heimfahrt?

Wir sehen die letzten Reha-Gäste, die die Roswitha-Klinik Bad Gandersheim plötzlich und unerwartet verlassen müssen. Paracelsus-Sprecherin Dirten von Schmelig hat es gestern gegenüber dem Redaktionsnetzwerk auf Anfrage h bestätigt und ausführlich begründet: Die Roswitha-Reha-Klinik wird (wie weitere) laut Verfügung des Landes Niedersachsen für andere medizinische Versorgungszwecke dringend benötigt. Natürlich steht das im Zusammenhang mit dem unerbittlichen Kampf gegen das Corona-Virus. Die Roswitha-Klinik wird ab kommenden Montag den Reha-Betrieb abgeschaltet haben. Dann kommt anderes.

Und es verdient am Rande angemerkt zu werden, dass es sich bei dem Auszug der Reha-Patienten eben nicht nur um "einige einzelne" gehandelt hat, wie es heute noch wider besseres Wissen schwarz auf weiß weichgeschrieben wurde, sondern um alle.

Auf der Rücktour mit dem beleuchteten Rad einen kurzer Abstecher auf die kleine Anhöhe, wo die Helios-Klinik still schweigend, ja leblos unter sich verdunkelnden Wolkengebirgen präsentiert. Auf dem Parkplatz unterhalb des Krankenhauses zwei vergessene Autos. Sämtliche Fenster der Krankenzimmer an der Südfront der Klinik gespenstische Schwärze. Nur das gelblichbraune Licht der Laternen gibt heute Abend eine gewisse Orientierung. Auch hier die sichtbare gähnende Leere in der ansonsten aktiven Krankenanstalt. Alle Patienten sind in einer logistischen Meisterleistung in andere Helios-Häuser gebracht worden. Die Gandersheimer Klinik bekommt eine vollkommen neue, brandaktuelle und sensible Indikation. Sie wird Menschen helfen müssen, denen der Corona-Virus hoffentlich nicht zu sehr zusetzen wird. Angeblich soll die Klinik nicht für Intensivst-Corona-Virus-Fälle ausgerichtet sein. Das hat Helios-Sprecherin Daniela Kasper ausdrücklich versprochen.

So steht mit Sicherheit zu erwarten, dass die heute Abend wie Geisterkliniken wirkenden Gebäude schon ab kommenden Montag oder ein paar Tage später von Geistern beherrscht werden, die Gutes für ihre neuen Patienten bewirken mögen.
red/Fotos: Nicole Klawitter, Marc Reiser und Thomas Fischer










21.03.2020 • 20:19 Uhr

Lieferservice boomen in Bad Gandersheim und Umgebung: Heute das Beispiel "La Piazza - Ratskeller"

Es ist beeindruckend, wie sehr sich immer mehr Menschen in Zeiten der Corona-Virus-Krise an die schmerzhaften, aber von den Behörden vorgeschrieben Regeln halten, um die Verbreitung des Virus einzudämmen und am Ende erfolgreich zu bekämpfen. In dieser Ausnahmesituation zeigen sich viele gastronomische Betriebe einfallsreich. Sie dürfen bekanntlich ihre Betriebe nicht dem Publikumsverkehr zugänglich machen. Aber sie dürfen in ihren Küchen arbeiten. Das heißt kochen und Speisen zubereiten. Die Gerichte werden dann entweder zur Abholung angeboten oder mit einem zuverlässigen Lieferservice nach Hause zum jeweiligen Besteller/in gebracht.

Diese Variante bietet beispielsweise der eben frisch gestartete Betrieb "!La Piazza Ratskeller" in Bad Gandersheim. Wie das funktioniert? Nun, Tobias Reinecke gibt an dieser Stelle eine kleine kompakte Anleitung:

"Unser Außer Haus-Service ist selbst bei einer Ausgangssperre weiterhin für Sie da und ausgeweitet. Wir arbeiten derweilen an einer Onlinebestellung für Sie. Eine Paypal-Bestellung wäre bereits möglich, wenn Sie Ihr Abendessen schon mittags bestellen. Dienstag - Sonntag 11.30 Uhrbis 14.30 Uhr und 17 Uhr bis 21 Uhr. Ihr La Piazza im Ratskeller 05382 95 822 30 Unser Angebot für Sie: Ab 50 Euro liefern wir Ihnen unsere frisch zubereiteten Speisen frei Haus:-)"

Wir wünschen besten Appetit!

Fortsetzung folgt.















21.03.2020 • 20:03 Uhr

Starke 96-Aktion gegen Corona-Virus: StayAtHomeCup – Das FIFA-Online- Turnier für den guten Zweck

„Zuhause bleiben, FIFA spielen – für Menschen, die kein Zuhause haben!“ – Das ist die Idee hinter dem von Hannover 96 initiierten #StayAtHomeCup. Mit dabei sind mehrere 96-Spieler sowie die vier Konsolenprofis vom 96-eSports-Team mit ihrem Coach, dem ehemaligen FIFA-Weltmeister Dennis Jackson.

Alle Experten betonen es wieder und wieder – auch die Bundeskanzlerin hat es in ihrer Rede an die Nation klar zum Ausdruck gebracht: Das wirksamste Mittel, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, ist, persönliche Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren und schlicht: zuhause zu bleiben.

Diesen Aufruf will Hannover 96 bekräftigen und ruft für alle, die in den eigenen vier Wänden gern die PlayStation zum Glühen bringen, den #StayAtHomeCup ins Leben, ein ganz spezielles Online-FIFA- Turnier, das am kommenden Freitag, den 27. März, ausgetragen wird. Das Beste dabei: Gespielt wird für einen guten und wichtigen Zweck. Die Anmeldung für das Turnier ist verbunden mit einer Teilnahmegebühr in Höhe von 5 Euro. Die gesamten Erlöse gehen in die Wohnungslosenhilfe.

Denn: Zuhause bleiben können nämlich nur die, die auch ein Zuhause haben. Und die, die ohne Obdach sind, geraten dieser Tage mehr denn je in arge Bedrängnis. Zahlreiche Einrichtungen mit Angeboten für Wohnungslose in Hannover können ihren Betrieb schon jetzt nicht mehr aufrechthalten. Die Perspektiven für die
kommenden Wochen sind schlecht. Hilfe wird dringend benötigt. Mit dem #StayAtHomeCup unterstützen wir die Caritas. Der 96plus- Partner gibt Essen aus und bietet eine Möglichkeit zur Körperhygiene.

Teilnehmen am FIFA-Turnier für den guten Zweck kann jeder. Dabei winken Duelle mit den Fußballprofis von Hannover 96, die den Cup unterstützen. Unter anderem Cedric Teuchert, Florent Muslija, Jannes Horn, Julian Korb und Linton Maina werden selbst zum Controller greifen. Auch die professionellen Gamer aus dem 96- eSports-Team sind am Start: Marcel Deutscher, Erol Bernhardt, Marco Becker und Dennis Malcherczyk mischen ebenso mit wie ihr Coach, der ehemalige FIFA-Weltmeister Dennis Jackson. Hannover 96 zeigt das Turnier ganztägig im Livestream. Als Host wurde der bekannte FIFA-Kommentator Peter „Petkus“ Schwab für das Charity- Event gewonnen.

Für die Anmeldung zum #StayAtHomeCup wurde eine eigene Unterseite mit der URL hannover96.de/stayathomecup eingerichtet. Aber Achtung: Es gibt insgesamt nur 512 Plätze – und wer zuerst kommt, mahlt zuerst!

Alle, die über die Teilnahmegebühr hinaus die Caritas bei der Wohnungslosenhilfe unterstützen möchten, können auf dem Portal Betterplace.org eine frei wählbare Spende abgeben. Das gilt natürlich auch für alle, die nicht mitspielen, aber trotzdem etwas Gutes tun möchten. Der genaue Link dazu ist auch unter hannover96.de/stayathomecup hinterlegt.
red/fis/Quelle: Hannover 96










21.03.2020 • 16:40 Uhr

Maßnahmen gegen Coronavirus: Notbetreuung von Kindern der Pflegekräfte und Ärzte auch in den Osterferien – Flexibilisierung für Inanspruchnahme

Auch in den Osterferien (30.03.2020 – 14.04.2020) wird die Notbetreuung in niedersächsischen Kindertageseinrichtungen und Schulen vorgehalten, wie Kultusminister Grant Hendrik Tonne jetzt mitgeteilt hat. Diese Notbetreuung sichert ab, das aufgrund der Corona-Krise besonders benötigten Berufsgruppen trotz geschlossener Einrichtungen die Wahrnehmung unverzichtbarer zentraler beruflicher Aufgaben ermöglicht wird. Vergangene Woche waren mit den Kita- und Schulschließungen einschneidende Maßnahmen verkündet worden. Ziel der Schul- und Kitaschließungen ist und bleibt die Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus.

„Die Notbetreuung ist integraler Bestandteil der Krisenbewältigungsstrategie der Landesregierung. Es liegt damit auf der Hand, dass wir uns keine Unterbrechung und keine Osterpause leisten dürfen“, erklärte Kultusminister Tonne. Die Kapazitäten in den Krankenhäusern und Kliniken würden hochgefahren und der Bedarf an Notbetreuung vor allem für die Kinder von Beschäftigen aus den Bereichen Gesundheit, Medizin und Pflege aller Voraussicht nach steigen.

Per Erlass würden daher zwei Maßnahmen verfügt:

1.) Der schulische Notbetrieb ist auch in den Osterferien sicherzustellen. Die entsprechende Rundverfügung der Landesschulbehörde an alle Schulleitungen öffentlicher Schulen in Niedersachsen wird sicherstellen, dass während der Zeit der Osterferien in der Schule die Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 1 bis einschließlich 8 in bekanntem Umfang aufrechterhalten wird.

2.) Bei der Notbetreuung wird nachgesteuert. Ab sofort sollen Kinder auch dann in die Notbetreuung aufgenommen werden, wenn lediglich eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter zu den zentralen Berufsgruppen gehört. Bisher lag der Rahmen bei beiden Elternteilen. Im Verlauf dieser ersten Notbetreuungswoche wurde deutlich, dass insbesondere Personen aus dem Gesundheitsbereich in stärkerem Maß in ihren beruflichen Tätigkeitsbereichen benötigt werden. Mit der neuen Regelung werden die Spielräume vor Ort gestärkt, anlassbezogen und bedarfsgerecht zu reagieren.

Zum Einsatz der Lehrkräfte in der Notbetreuung in den Osterferien appelliert Tonne: „Ich würde mich freuen, wenn von vielen Lehrkräften ein Zeichen der Solidarität und der aktiven Unterstützung in harten Zeiten ausgehen würde. Das bedeutet, sich freiwillig für die Notbetreuung zu melden und die Aufgabe anzunehmen.“

Zudem gilt nach Tonne folgende Regelung für Lehrkräfte: „Nur wer in der Notbetreuung gebraucht wird, soll auch in die Schule kommen. Alle anderen sollen mit Blick auf den Gesundheitsschutz zu Hause bleiben.“

Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann appelliert vor diesem Hintergrund insbesondere an die Beschäftigten im Gesundheitssystem und in den Pflegeeinrichtungen: „Machen Sie von diesem Angebot schon jetzt, aber auch in den Ferien Gebrauch und kommen Sie weiter zur Arbeit. Wir wissen, dass Sie unglaubliche Leistungen vollbringen und Ihnen sehr viel abverlangt wird. Ich danke Ihnen ganz herzlich und versichere Ihnen die volle Unterstützung der Landesregierung. Wir sind auf Sie in diesen Zeiten ganz besonders angewiesen.“

Die Notbetreuung in den Kindertageseinrichtungen wird über die Trägerverbände abgesichert.
red/fis










21.03.2020 • 16:34 Uhr

Vogelgrippe in einem Putenbestand im Landkreis Aurich

Nationales Referenzlabor weist Vogewlgrippevirus H5N8 nach - Bestand wird getötet

. In Niedersachsen gibt es einen Fall von Geflügelpest in einem Nutztierbestand. Betroffen ist ein Betrieb mit etwa 10.000 Putenelterntieren im Landkreis Aurich, Gemeinde Dornum.

Nachdem zunächst bei Eigenkontrollen des Betriebes das Aviäre Influenzavirus H5 festgestellt wurde, wurde der Bestand amtlich beprobt. Das Labor des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) hat den Verdacht auf H5 bestätigt.

Das nationale Referenzlabor des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) hat festgestellt, dass es sich um die hochpathogene Form des Virus, also H5N8 handelt. Der betroffene Bestand mit 55 Wochen alten Putenelterntieren wird bereits heute (Samstag) gekeult.

Das Veterinäramt des Landkreises hat einen Sperrbezirk im Radius von drei Kilometern und ein Beobachtungsgebiet im Radius von zehn Kilometern um den Ausbruchsbetrieb eingerichtet. In zwei weiteren Betrieben, die sich in dem Bezirk befanden, wurden ebenfalls die Geflügelbestände getestet. Die Ergebnisse des LAVES sind negativ. red/fis










21.03.2020 • 16:26 Uhr

Nordheim in Aufregung: Kohlenmonoxid-Melder in Wohnhaus ausgelöst - Überprüfung ohne Ergebnis

Ein ausgelöster Kohlenmonoxid-Melder hat am heutigen Samstagvormittag einen Einsatz der Rettungskräfte ausgelöst. Um 10.27 Uhr wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in die Northeimer Sedanstraße alarmiert. In einer Wohnung des Mehrfamilienhauses hatte der CO-Melder nahe einer Gastherme ausgelöst. Da es sich bei Kohlenmonoxid um ein geruchloses Gas handelt, das in kürzester Zeit zum Tode führen kann, wurde das Gebäude umgehend geräumt, Bewohner und Haustiere evakuiert.
Die Feuerwehr hat unter Atemschutz Messungen durchgeführt, die ergebnislos verliefen. Die Heizungsanlage soll durch eine Fachfirma kontrolliert werden. 30 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei Northeim waren im Einsatz.
Fotos: Mennecke/Kreisfeuerwehr

















21.03.2020 • 14:27 Uhr

Solidarisch gegen Corona-Virus-Krise: 600 in einer Gruppe sind schon dabei - Wir sammeln Adressen von Initiativen , vermitteln sie an Hilfsbedürftige

Überall in Südniedersachsen sprießen in diesen Corona-Virus-Krisentagen erste Initiativen unter dem Motto "Solidarisch gegen Corona" aus dem Boden. In Göttingen hat sich soeben eine Gruppe von mehr als 600 Freiwilligen gebildet, die praktische Hilfe anbietet. Auf öffentlichen Aushängen und im Internet hat die Gruppe auf sich aufmerksam gemacht. Zu den angeboten unentgeltlichen Hilfen gehört Service wie Einkaufen, Hunde ausführen, sonstige Besorgungen, Wäsche waschen usw. Als Kontakt wurden Abrisszettel mit einer Telefonnummer angegeben (Foto).

Wir machen mit! Die Hilfsaktion - melden Sie, meldet Ihr, Unterstützungs-Initiativen

Wenn Sie / wenn Ihr, eine ähnliche Initiative organisiert oder eine auf dem Schirm habt, dann macht Sie bitte öffentlich. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group hat festgelegt, ihre digitalen Plattformen, News-Kanäle /Internetzeitung, Reichweiten-Frequenzen für die Vermittlung/Weitergabe von Hilfsinitiative zur Verfügung zu stellen. Teilen Sie, teilt Ihr, dem Redaktionsnetzwerk bitte Kontaktdaten unter dem Stichwort "Solidarisch gegen Corona!" mit. Wir machen sie dann öffentlich.

Jede kleine und größere Unterstützung hilft. Es gibt bereits jetzt vor allem ältere Menschen und Familien mit Kindern, die bei der alltäglichen Krisenbewältigung Hilfe gebrauchen könnten.
red










21.03.2020 • 13:57 Uhr

Millionenprojekt Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim: Abräumer seit Freitag im Volleinsatz

Nach der Fäll- und Rodungsorgie im Seekurpark des südniedersächsischen staatlich anerkannten Heilbades Bad Gandersheim zum Zwecke unter anderem von "Sichtschneisen" für das Millionenprojekt Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim sind gestern die Arbeiten für die Beseitigung und Entsorgung der gefällten Bäume angelaufen.
Der gelbe Abräumbagger war im Umfeld des abgelassenen oberen Osterbergsees im Volleinsatz. Mit seinem Greifer wurde das Abraumholz auf dem Parkplatz hinter der öffentlichen Toilettenanlage gelagert. Hier wird es zum Teil nochmals zerkleinert und seiner weiteren Zweckbestimmung zugeführt. Es soll unter anderem zu Brennholz weiterverarbeitet werden. Die Baumfällungen und Rodungen hat die Stadt Bad Gandersheim beauftragt, bestätigte LaGa Geschäftsführer Thomas Hellingrath. Auf den freigewordenen Flächen würden Neuanpflanzungen vorgenommen und verschiedene Projekte für die Landesgartenschau verwirklicht.
red/fis/Fotos/Video: Thomas Fischer














21.03.2020 • 13:21 Uhr

Corona: Informationen zu steuerlichen Maßnahmen - Unternehmen und Beschäftigte werden entlastet

Der Bundeswirtschaftsminister und der Bundesfinanzminister haben ein Hilfsprogramm für Unternehmen und Beschäftigte auf den Weg gebracht. In Abstimmung mit den Bundesländern werden folgende steuerliche Maßnahmen umgesetzt.

Konkretisierungen finden Sie auf der Website des Bundesfinanzministeriums unter: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Weitere_Steuerthemen/Abgabenordnung/2020-03-19-steuerliche-massnahmen-zur-beruecksichtigung-der-auswirkungen-des-coronavirus.html

Sowie unter:

https://www.bundesfinanzministerium.de/nl/7a0452f6-07b6-453d-b293-a75e54f8025f

Steuerliche Erleichterungen gelten für die von der Corona-Epidemie betroffenen Unternehmen und Selbstständige bis zum 31. Dezember 2020.
Die Herabsetzung der Einkommensteuer- sowie Körperschaftssteuervorauszahlungen soll bei Darlegung der Verhältnisse vom Finanzamt vorgenommen werden.
Bei der Gewerbesteuer soll ebenfalls dementsprechend vorgegangen werden.
Die Stundung der Einkommen-, Körperschaft- und auch Umsatzsteuer soll ebenfalls unter Darlegung der Verhältnisse erfolgen. Dabei sind vom Finanzamt keine strengen Anforderungen zu stellen. Auf die Stundungszinsen kann in der Regel verzichtet werden.
Die Stundung der Gewerbesteuer ist in diesen Fällen bei der zuständigen Gemeinde zu beantrage, es sei denn, das zuständige Finanzamt hat die Aufgabe nicht an die Gemeinde übertragen. Dann ist auch hier das Finanzamt zuständig.
Vollstreckungsmaßnahmen wegen Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuerrückständen werden ausgesetzt, wenn das Unternehmen von den Corona-Maßnahmen betroffen ist. Säumniszuschläge sollen erlassen werden.
red/fis










21.03.2020 • 13:12 Uhr

B 248 Neuekrug: Gefährliches Überholmanöver - Wer hat das gestern um 14.15 Uhr mitbekommen?

Ereignisort: Bundesstraße 248 Neuekrug Richtung Seesen, Ereigniszeitpunkt: 14.15 Uhr. Das ist nach heutigen Angaben des Polizeikommissariats in Seesen passiert:
Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer, eines weißen Transporters, überholte die Anzeigende trotz Gegenverkehr. Beim Einscheren mußte die Anzeigende ihren Wagen abbremsen und auf den unbefestigten Bereich lenken, um eine Kollision zu vermeiden. Hinweise zum Vorfall bitte an die Polizei in Seesen.ots











21.03.2020 • 10:27 Uhr

Trotz staatlicher Gottesdienste-Verbote im Gebet verbunden bleiben - Videobotschaft von Landesbischof Meyns -

Angesichts der Corona-Krise hat sich der evangelische Landesbischof Dr. Christoph Meyns mit einer Videobotschaft an die Menschen im Braunschweiger Land gewandt. Darin betont er die Mitverantwortung der Kirche für Leib und Leben von Menschen, die in besonderer Weise vom Corona-Virus bedroht sind: ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen.

Deshalb trage die Kirche das staatliche Verbot von Gottesdiensten und kirchlichen Versammlungen mit, obwohl es der Kirche sehr schwerfalle, grundlegende Wesensäußerungen der Kirche einzuschränken.

Gleichzeitig weist der Landesbischof auf ein neues Projekt der Landeskirche Braunschweig hin: In der kommenden Zeit werden jeden Tag um 12 Uhr die Kirchenglocken im Braunschweiger Land für eine Minute läuten. Sie laden alle Menschen, wo auch immer sie gerade sind, zum gemeinsamen Gebet ein. Auf diese Weise sei es möglich, Sorgen und Ängste vor Gott zu bringen und im Glauben verbunden zu bleiben.epd/Foto: Thomas Fischer










21.03.2020 • 10:21 Uhr

Angler-Idylle im Seekurpark: Karpfen zupfen am Köder und bleiben in ihrem wässerigen Paradies

Gestern Nachmittag im Seekurpark im staatliche anerkannten Heilbad Bad Gandersheim. Bei etwas feuchtem Wetter einige Spaziergänger und Jogger auf dem Rundkurs um den Osterbergsee. Bei den leerstehenden Seeterrassen auf einer Bank unter einem grünen Schirm ein einsamer junger Sportangler. Zwei Angelschnüre sind ausgelegt. Und beißen die Fische in dem gut mit schwimmenden Tieren besetzten Teich? Eigentlich schon. Aber der richtig fette Fisch wollte nicht anbeißen. Nur ein Karpfen zeigte Appetit am fleischigen Köder. Aber sein geringes Gewicht und die kleine Größe geboten dem Angler, den jungen Karpfen wieder in sein wässeriges Paradies zu entlassen. Sportlich fair dieser junge Jäger unter dem grünen Dach.
red/Fotos: Marc Reiser










21.03.2020 • 10:06 Uhr

Klein Düngen: In Weiß und Lila "CORONA" und "Corona 2020" auf Autos gesprüht - Polizei ermittelt

In der Nacht von Freitag auf den heutigen Samstag wurden in der Straße Sonnenberg in Klein Düngen (gehört zu Bad Salzdetfurt zwei geparkte Pkw von unbekannten Tätern beschädigt.

Beide Pkw Renault einer Anwohnerfamilie standen dabei direkt an der Straße. Sie wurden von den unbekannten Tätern mit weißer und lila Farbe besprüht. Aufgesprüht wurden Schriftzüge wie "CORONA" und "Corona 2020". Ob sich die Farbe rückstandslos entfernen lässt, steht noch nicht fest. Derzeit ist von einem nicht unerheblichen Sachschaden auszugehen.

Mögliche Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei in Bad Salzdetfurth, unter Tel. 05063-9010 in Verbindung zu setzen.je











21.03.2020 • 10:00 Uhr

Feuerwehren trauern um Otmar Niemann

Otmar Niemanns Leben war die Feuerwehr. Selten hat eine Persönlichkeit aus Bad Gandersheim so sehr über Jahrzehnte hinweg mit seinem leidenschaftlichen Engagement die Geschicke der Freiwilligen Feuerwehren in der Roswithastadt und weit über die Stadtgrenzen hinaus zum Guten beeinflusst und konstruktiv bestimmt. Seine Offenheit, Kameradschaft und kommunikative Herzlichkeit gehörten zu einigen seiner herausragenden Tugenden. Auch über seine aktive Zeit in vielen Funktionen und Ämtern hinaus bei der Feuerwehr hat er sich bis zuletzt für die Allgemeinheit und Gemeinschaft eingesetzt. Jetzt erreichte uns die Nachricht von seinem Ableben. Ja, wir sind traurig und auch dankbar für alles, was Otmar Niemann in seinem ehrenamtlichen und persönlichen Einsatz geleistet hat. Wir verneigen uns!
red










20.03.2020 • 22:34 Uhr

Ende des Reha-Betriebs in der Paracelsus-Roswitha-Klinik in Bad Gandersheim -

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group hat heute zu aktuellen Vorgängen rund um den Betrieb der Paracelsus Roswitha-Klinik in Bad Gandersheim die verantwortliche Pressesprecherin des Unternehmens, Dirten von Schmeling von der Paracelsus-Unternehmenskommunikation und Marketing, um eine differenzierte und ergänzende Stellungnahme gebeten. Vor wenigen Minuten wurde von der Presssprecherin ein erklärendes und aufklärendes offizielles Statement übermittelt. Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group dokumentiert die Antwort auf unsere Rechercheanfrage im Original:

Dirten von Schmeling: Vorab bemerkt: In allen niedersächsischen Akut- und Reha-Kliniken dürfen laut Erlass nur noch Patienten behandelt werden, bei denen eine Behandlung dringend medizinisch notwendig ist.


Derzeit in der Klinik aufgenommene Patienten werden aktuell entlassen, sofern ihre Behandlung nicht dringend medizinisch notwendig ist. Die Entscheidung darüber trifft selbstverständlich der ärztliche Leiter der jeweiligen Klinik. Hier ist immer auch zu bedenken, Auswirkungen auf den ambulanten und akuten Bereich zu vermeiden. Hiermit setzen wir den Erlass des Gesundheitsministeriums von Niedersachsen vom 18. März 2020 um.

Neuaufnahmen sind derzeit nur möglich, wenn es sich um Anschlussheilbehandlungen handelt und sie dringend medizinisch erforderlich sind. Dies betrifft zum Beispiel AHB im Bereich der Orthopädie oder Onkologie. Auch hier entscheidet der jeweilige medizinische Leiter, ob es sich um eine dringende medizinische Notwendigkeit handelt.

Die Kliniken am Standort Bad Gandersheim werden nicht geschlossen, sondern stehen gemäß dem Erlass der Landesregierung dem Versorgungssystem zur Verfügung, um den akutmedizinischen Bereich bei Bedarf entlasten zu können. Es besteht kein Zusammenhang mit einem geplanten klinischen Zentrum in Bad Gandersheim zur Aufnahme von Corona-Patienten.
Eine Aufnahme von Patienten aus dem Akutbereich ist bis dato nicht erfolgt.
red/fis

Die Bilder dokumentieren den Anzug der Reha-Patienten am heutigen Nachmittag aus der Paracelsus-Roswitha-Klinik in Bad Gandersheim. Fotos: Thomas Fischer











20.03.2020 • 20:57 Uhr

Nächster Klinik-Hammer in Bad Gandersheim: Paracelsus Roswitha-Klinik entlässt überraschend viele Patienten - Prieß widerspricht Neuausrichtung auf „Corona-Indikation“

Verwaltungsdirektor Thorsten Prieß widerspricht Neuausrichtung auf „Corona-Indikation“

Aufgrund einer Landesverfügung werde die Paracelsus-Roswitha-Klinik in der südniedersächsischen Kur-und Reha-Stadt geschlossen. So berichten es Reha-Patienten, die heute überraschend nach Hause geschickt wurden. So sei es ihnen erklärt worden, erklärten viele übereinstimmend. Seit Stunden ziehen sie geordnet und ruhig aus der Klinik. Andere warteten auf gepackten Koffern auf ihre Abholung.

Dass eine Umstrukturierung der Roswitha-Klinik möglicherweise im Zusammenhang mit dem Aufbau eines klinischen Zentrums für Corona-Erkrankte in Bad Gandersheim stehen könnte war in ersten Vermutungen laut geworden. Diesen Interpretationen widersprach inzwischen Verwaltungsdirektor Torsten Prieß in einer öffentlichen Erklärung. Von einer Schließung der Klinik, die sich in einem gemieteten Gebäudekomplex befindet, könne nicht die Rede sein, stellte der Mansger klar. Konkreteres zu den Überraschungsentlassungen der Patienten gab es nur vage.

Kritik an Informationspolitik

In kommunalpolitischen Kreisen der Stadt ist die Informationspolitik in der Sache auf erste Kritik gestoßen. Gestern in der öffentlichen Ratssitzung war unter dem Tagesordnungspunkt „Wichtige Angelegenheiten“ keine Aussage zur neuen Corona-Ausrichtung der Helios-Klinik von Bürgermeisterin Franziska Schwarz mitgeteilt worden.

Wie aus heiterem Himmel...

Erst heute Nachmittag, als das Redaktionsnetzwerk die bislang geheimgehalte „Corona-Operation“ bei der Helios-Sprecherin Kasper recherchierte, war von ihr wie aus heiterem Himmel die Umstrukturierung ihrer Klinik in Bad Gandersheim offiziell und ausschweifend bestätigt worden. Ursprünglich sollte diese Pressemitteilung nach gesicherten Recherchen erst am Sonntag rausgehen. Laut Sprecherin Kasper sollen bereits ab kommenden Montag logistische und operative Strukturen für die ärztliche Behandlung von Corona-Virus-Erkrankten in der Bad Gandersheimer Helios-Klinik geschaffen werden.
Fotos:Thomas Fischer
Weitere Berichterstattung /Aktualisierung folgt














20.03.2020 • 19:44 Uhr

LAGA 2022-Maskottchen "Gandersheimer Gießkanne" erstmals präsentiert: "Erfrischend bunt"

Das Millionenprojekt Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim" hat soeben ihr neues Maskottchen präsentiert: die "Gandersheimer Gießkanne".

Dazu hat die Landesgartenbaugesellschhaft in einer offiziellen Mitteilung erläuternd angemerkt:

Diese Gießkanne ist etwas ganz Besonderes. Es ist die “Gandersheimer-Gießkanne”. Sie hat große Augen, einen Mund und Schlappen, um überall bequem zu stehen. Wie alle Gießkannen liebt sie alles, was grün ist oder grün werden soll. Oder bunt. Bunt ist gut. Deshalb hat diese kleine Gießkanne auch viele Kleider. Rot, blau, orange und grün. Was sie allerdings gar nicht leiden kann, sind Witze über ihre Nase, die ist schließlich wichtig fürs Gießen. Diese Gießkanne kann viel Wasser mit sich tragen. Oder Blumen, oder Zweige, was eben reinpasst.

Die Gandersheimer Gießkanne ist bald viel unterwegs. Auf dem Markt und in kleinen Gassen, auf dem Land und in anderen Städten. Sie hat einen großen Auftrag: Die Gandersheimer LAGA 2022 bekannt zu machen. Dafür braucht sie Euch. Denn nur eine Gießkanne mit einem lieben Menschen, der sie auch mal trägt, mit Wasser füllt oder mit Blumen, der sie bemalt oder in den eigenen Garten stellt, oder … na Ihr wisst schon, ist eine richtige Gandersheimer Gießkanne.
red/ Quelle: LAGA 2022 Bad Gandersheim










20.03.2020 • 18:58 Uhr

Systemrelevante Berufe – überlebenswichtig und schlecht bezahlt? Erzieher und Altenpfleger verdienen unterdurchschnittlich

Aktuelle Fakten zu Gehältern in wichtigen Berufen - Beschäftigte im Einzelhandel beziehen vergleichsweise wenig

Die aktuelle Corona-Krise verdeutlicht besonders, welche Berufe in Deutschland systemrelevant sind. Doch wie viel verdienen Beschäftigte mit diesen Jobs? Die Analysten von Gehalt.de haben auf Basis von 12.427 Datensätzen die Einkommen in ausgewählten systemrelevanten Berufen untersucht. Das Ergebnis: Chef- (142.600 Euro) und Oberärzte (121.100 Euro) verdienen am meisten. Kassierer (26.800 Euro) und Einzelhandelskauffrauen und -männer in der Lebensmittelbranche (28.100 Euro) beziehen die niedrigsten Einkommen.

Ärzte verdienen unter den ausgewählten systemrelevanten Berufen am meisten. Während Chef- und Oberärzte ein jährliches Bruttoeinkommen von über 100.000 Euro beziehen, erhalten Fachärzte rund 80.400 Euro. Es folgen Apotheker mit einem Einkommen von 54.200 Euro.
Besonders Kranken- und Heilerziehungspfleger sind in der aktuellen Situation essentiell. Ihr jährliches Gehalt beträgt 38.600 Euro beziehungsweise 35.900 Euro. „Im Hinblick auf die Corona-Pandemie sind wir immens auf das medizinische Personal angewiesen – und noch nie war der Fachkräftenotstand in der Pflegebranche und im Gesundheitswesen deutlicher“, so Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de.

Erzieher und Altenpfleger verdienen unterdurchschnittlich

Die Betreuung der Kinder von Beschäftigten in systemrelevanten Berufen müssen aktuell Erzieher gewährleisten. Diese verdienen ein jährliches Bruttogehalt von 36.300 Euro. Insbesondere ältere Menschen sind auf Unterstützung angewiesen. Trotz Kontaktbeschränkung benötigen viele Senioren die Hilfe von Altenpflegern. Beschäftigte in diesem Beruf verdienen jährlich 32.900 Euro. Zum Vergleich: Das durchschnittliche Jahreseinkommen aller Beschäftigten liegt in Deutschland bei rund 45.000 Euro.

Beschäftigte im Einzelhandel beziehen vergleichsweise wenig

Lebensmittelläden bleiben aktuell geöffnet, um die Versorgung aufrecht zu erhalten. Einzelhandelskauffrauen sowie -männer in der Lebensmittelbranche erhalten 28.100 Euro und Kassierer 26.800 Euro. Sie beziehen das niedrigste Einkommen unter allen ausgewerteten Berufen. „Beschäftigte im Einzelhandel der Lebensmittelbranche gehören zu den Geringverdienern und arbeiten oft nah an der Mindestlohngrenze. Sie sind aktuell einer hohen Belastung und massenhaft Kontakten ausgesetzt, was sie zu den Helden unseres Alltags macht“, so Bierbach weiter.

Weitere systemrelevante Berufe: Online-Redakteur und Berufskraftfahrer

Berufskraftfahrer sind aktuell für den Güter- und Personenverkehr wichtig, um die Infrastruktur aufrecht zu erhalten. Sie verdienen jährlich rund 29.600 Euro. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Nordrhein-Westfahlen hat zudem den Beruf „Journalist“ als weiteren systemrelevanten Beruf hinzugezogen. Laut der Auswertung beziehen Online-Redakteure jährlich ein Gehalt von rund 40.400 Euro.
„Die Notwendigkeit der systemrelevanten Berufe muss sich in Zukunft stärker im Gehalt, in den Arbeitsbedingungen und in Rentenzahlungen widerspiegeln. Auf die Corona-Krise sollte unbedingt eine höhere gesellschaftliche Wertschätzung für diese Beschäftigten folgen“, so Bierbach abschließend.
red/Quelle: Gehalt. de /Foto: Thomas Fischer











20.03.2020 • 18:27 Uhr

Corona-Virus-Krise: Restaurants müssen schließen - In Einbeck, Bad Gandersheim und Northeim fast überall geschehen

Ausnahmen: Außerhausverkauf und Lieferdienste weiterhin zulässig

Restaurants, Speisegaststätten, Systemgastronomie, Imbisse und Mensen sind in Niedersachsen so schnell wie möglich zu schließen. Das niedersächsische Gesundheitsministerium hat am Freitag einen entsprechenden Erlass an die Landkreise und kreisfreien Städte sowie die Region Hannover versandt. In den südniedersächsischen Städte wie beispielsweise Göttingen, Einbeck, Nordheim und Bad Gandersheim sind diese Schließen bereits heute vollzogen worden. In Einzelfällen verlieh die anwesende Polizei den Anordnungen eine gewisse Nachhaltigkeit.

Es gelten dabei Ausnahmen für Verkauf von Speisen und Getränken, im Rahmen eines Außerhausverkaufs und für Lieferdienste. Der Verzehr ist innerhalb eines Umkreises von 50 Metern zu diesen Betrieben unzulässig. Aus hygienischen Gründen wird darüber hinaus die bargeldlose Bezahlung empfohlen.red











20.03.2020 • 18:21 Uhr

Corona-Virus-Krise: Landesgartenschau 2022 storniert "Gläserne Werkstatt" und mehr

Aus Anlass der Verhinderung möglicher Ansteckungsgefahren mit dem Corona-Virus ist der geplanten Termin (vom 15. bis 18. April) für die "gläsernen Werkstatt" der Landesgartenbaugesellschaft Bad Gandersheim verschoben worden. "Sobald möglich, holen wir den Termin natürlich nach. Das Gleiche gilt für die Planungswerkstatt der Kinder (16. April) in der Grundschule Bad Gandersheim. Auch gilt, dass wir den Termin so bald wie möglich nachholen werden", lautet eine Mitteilung der LaGa.










20.03.2020 • 14:35 Uhr

Corona-Virus: Helios Kliniken in Südniedersachsen treffen weitere Vorkehrungen - Die Bestätigung: Bad Gandersheim zentrales Krankenhaus für die Behandlung von Corona-Patienten

Entgegen der Ankündigung, sich erst in einer Stunde mit einer Verlautbarung zu den Veränderungen der Helios-Klinik in Bad Gandersheim zu äußern, hat das Daniela Casper von der Helios Unternehmenskommunikation, bereits vor wenigen Minuten getan. Wir dokumentieren ihre Erklärung im Originaltext:
Die Klinikleitungen der Helios Klinik in Herzberg, Bad Gandersheim und Northeim haben beschlossen, dass die Helios Klinik Bad Gandersheim zentrales Krankenhaus für die Behandlung von nicht-intensivpflichtigen COVID19-Patienten der drei Kliniken wird. Die Entscheidung ist mit den zuständigen Gesundheitsämtern, Rettungsdienst und Politik abgestimmt.
Bundesweit versuchen Krankenhäuser, sich auf steigende Patientenzahlen mit einer Corona-Infektion und Corona-Verdachtsfälle vorzubereiten und Behandlungskapazitäten zu erhöhen. Gleichzeitig kommen in die Kliniken weiterhin Patienten, die nicht aufgrund einer Corona-Infektion, sondern eines Unfalls oder einer anderen Erkrankung notfallmäßig versorgt werden müssen. Die Klinikleitungen der Helios Kliniken in Herzberg, Bad Gandersheim und Northeim haben sich deshalb darüber ausgetauscht, wie Akutkrankenhäuser der Region die Versorgung ihrer Patienten in der aktuellen Situation bestmöglich sicherstellen können.
„Wir haben entschieden, dass die Helios Klinik Bad Gandersheim zum zentralen Krankenhaus für die Behandlung von nicht-intensivpflichtigen COVID19-Patienten der drei Kliniken wird. Nicht-intensivpflichtige COVID19-Patienten sind Patienten, die aufgrund des Corona-Virus stationär auf der Normalstation einer Klinik behandelt werden müssen, aber keinen so schweren Verlauf aufweisen, dass eine Versorgung auf der Intensivstation notwendig ist. Unser Ziel ist dabei, unsere Kapazitäten für COVID19-Patienten in den Kliniken zu erweitern, und die Durchmischung von COVID19-Patienten und Patienten, die zu uns kommen, aber nicht mit dem Virus infiziert sind, so lange wie möglich zu vermeiden“, sagt Stephan Matzath, Ärztlicher Direktor der Helios Klinik Herzberg/Osterode.
„Alle drei Kliniken setzen die empfohlenen Hygienerichtlinien des Robert-Koch-Instituts um. Zudem wurden zahlreiche weitere Maßnahmen getroffen, um Patienten und Mitarbeiter vor einer Ansteckung zu schützen. Mit unserer Entscheidung soll die Handlungsfähigkeit der Kliniken in Herzberg und Northeim für die Akutversorgung der Patienten in den jeweiligen Landkreisen bestmöglich aufrechterhalten werden. Die Entscheidung ist mit den zuständigen Gesundheitsämtern, Rettungsdienst und Politik abgestimmt. Ob sich weitere Kliniken der Region am Vorgehen unserer Kliniken beteiligen, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest“, sagt Frank Mönter, Klinikgeschäftsführer der Helios Albert-Schweitzer-Klinik Northeim.
„In der Helios Klinik Bad Gandersheim stehen ab sofort rund 100 Betten zur Behandlung von nicht-intensivpflichtigen COVID19-Patienten zur Verfügung. Zudem prüfen wir, die bestehenden Intensivkapazitäten auszubauen“, sagt Johannes Richter, Klinikgeschäftsführer der Helios Kliniken in Bad Gandersheim und Herzberg. „Um uns darüber hinaus auf etwaige Entwicklungen vorzubereiten, werden wir in Northeim und Herzberg zusätzliche Intensivkapazitäten für sehr schwere COVID19-Verläufe aufbauen. Zudem werden unsere Kliniken sich personell gegenseitig unterstützen“, sagt Dr. Jens Kuhlgatz, Ärztlicher Direktor der Helios Albert-Schweitzer-Klinik Northeim. „Patienten, die die Helios Kliniken in Herzberg und Northeim aufsuchen, und bei denen eine bestätigte COVID19-Erkrankung besteht und die aufgrunddessen stationär im Krankenhaus versorgt werden müssen, werden in die Helios Klinik Bad Gandersheim verlegt und dort entsprechend isoliert und versorgt“, sagt Stephan Matzath, Ärztlicher Direktor der Helios Klinik Herzberg/Osterode.
Um die Entscheidung schnellstmöglich umzusetzen und auf steigende Patientenzahlen vorbereitet zu sein, werden die Patienten, die aktuell in der Helios Klinik Bad Gandersheim versorgt werden, je nach medizinischer Indikation zum Ende der Woche entlassen oder in eine andere Klinik verlegt. Neue Patienten, die nicht im Zusammenhang mit einer COVID19-Erkrankung kommen, werden ab sofort nicht mehr in Bad Gandersheim aufgenommen, sondern in umliegende Kliniken weiterverlegt.
Die Klinikgeschäftsführer Johannes Richter und Frank Mönter erklären: „Wir möchten nachdrücklich darauf hinweisen, dass wir in der Helios Klinik Bad Gandersheim kein weiteres ambulantes COVID19-Testzentrum aufbauen. Mit unserem Vorgehen schaffen wir zusätzliche Behandlungskapazitäten für Patienten in der Region, die aufgrund ihrer COVID19-Erkrankung im Krankenhaus stationär behandelt werden müssen. Akute Notfall-Patienten aus Bad Gandersheim und Umgebung bitten wir, die Notaufnahmen der umliegenden Kliniken zu nutzen. Für Rückfragen ist die Klinik in Bad Gandersheim jederzeit unter Telefonnummer (05382) 702-0 erreichbar. Patienten aus Northeim, Herzberg und Umgebung können weiterhin wie gewohnt die Notaufnahmen in Northeim und Herzberg aufsuchen. Wir entscheiden in den Kliniken, ob und wo eine stationäre Behandlung erfolgt.“red/fis











20.03.2020 • 14:31 Uhr

Beschränkung sozialer Kontakte: Erste Kontrollen ergeben negative Überraschungen - Polizeipräsident Lührig: "Bin erschrocken!"

Polizei und Ordnungsämter kontrollieren seit gestern konsequent die erlassenen Beschränkungen, um das Corona-Virus einzudämmen. Eine erste Bilanz zeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger zum Teil sehr einsichtig sind und sich schweren Herzens an die Regeln halten. Leider gibt es immer noch eine große Anzahl von Menschen, die der Auffassung sind, dass die Infektion der eigenen Person verkraftbar sei und dabei außer Acht lassen, dass Sie zum Überträger der Krankheit werden können und viele Menschen damit gefährden.

"Für mich ist es absolut erschreckend, dass Eltern nach wie vor mit Ihren Kindern auf Spielplätze gehen und Gruppen sich in Cafes, Shisha-Bars und Sportplätzen treffen. Dieses Verhalten ist absolut verantwortungslos und wie "ein Schlag ins Gesicht" gegenüber denjenigen, die täglich bis zur völligen Erschöpfung alles geben, um das Virus einzudämmen", sagt Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen. "Unsere Kontrollen haben ergeben, dass insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene gruppenweise im öffentlichen Raum angetroffen und ermahnt werden müssen. Deswegen noch einmal mein klarer Hinweis: Wir verstehen in diesem Fall keinen Spaß! Wir kontrollieren intensiv und leiten konsequent Straf- und Bußgeldverfahren ein. Bei allem Verständnis für Existenzsorgen von Gastronomen und Ladenbesitzern, sollte auch hier die große Verantwortung gegenüber der Bevölkerung überwiegen, sodass sich alle an die Abstandsregelungen und Geschäftsschließungen halten."
ots










20.03.2020 • 14:23 Uhr

Corona-Virus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Aktuelle Fallzahlen vom 20. März - Jetzt 17 Fälle

Erneut Ischgl in Österreich als Ursachenquelle für Infektion identifiziert

Aktuell gibt es siebzehn bestätigte Infektionen im Landkreis Northeim. Im Vergleich zum Vortag sind damit vier neue bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden. Es handelt sich um eine Frau und drei Männer. Drei der Neufälle haben sich mit hoher Wahrscheinlichkeit bei einem Aufenthalt in Österreich (Ischgl) infiziert. Die andere Person dürfte sich als Kotaktpersonen hier vor Ort mit dem Virus infiziert haben.
Alle vier befinden sich mit Erkältungssymptomen (Husten, Fieber, Halsschmerzen, Schüttelfrost) in häuslicher Quarantäne.lpd











20.03.2020 • 13:42 Uhr

Corona-Virus-Krise: Helios-Klinik in Bad Gandersheim wird Zentral-Krankenhaus für Corona-Fälle in Südniedersachsen

Helios-Kommunikationsstabstelle in Herzberg kündigt für heute 14.30 Uhr Verlautbarung an

Die Helios-Klinik in Bad Gandersheim wird in einer Eilaktion auf eine neue Indikation umgestellt. Das geschieht bereits ab dem kommenden Montag. Wie aus sicheren Quellen dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group nach intensiven Recherchen bestätigt wurde, sollen in der Gandersheimer Helios-Klinik speziell Corona-Patienten /innen aufgenommen und betreut und behandelt werden. Technische Voraussetzungen, wie beispielsweise die Installierung von Beatmungsgeräten, sind bereits logistisch vorbereitet und befinden sich in unmittelbaren Umsetzungphasen. In Bad Gandersheim sollen Corona-Fälle aus weiten Teilen Südniedersachsens aufgenommen werden.
Auf Nachfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group gab es kein Dementi zu den Informationen, aber auch noch keine Details. Viel wurde von der Kommunikationsstabsstelle von Helios in Herzberg für 14.30 Uhr am heutigen Tag eine offizielle Presseerklärung zu den sehr wahrscheinlichen strukturellen Veränderungen der Klinik in Bad Gandersheim angekündigt.
red/fis/Foto: Thomas Fischer

Fortsetzung folgt.










20.03.2020 • 13:17 Uhr

Corona-Virus-Krise: Krisenmanager Richert redet Klartext: "Landkreis Northeim kontrolliert und Bußgeldstelle ahndet Regelverstöße rigoros!"

Andere Bundesländer diskutieren bereits offen über eine Ausgangssperre. Die Verantwortlichen in Niedersachsen setzen vorerst noch auf die Vernunft der Menschen. Der Niedersächsische Innenminister Boris Pistorius hat dazu klargestellt, dass die Behörden und die Polizei die Einhaltung der aktuell geltenden Regeln zur Minimierung sozialer Kontakte streng kontrollieren.
Die gilt natürlich auch im Landkreis Northeim. Erster Kreisrat Jörg Richert macht deutlich, dass die Bußgeldstelle des Landkreises darauf ausgerichtet ist, Verstöße zeitnah und rigoros zu ahnden. „Wer gegen die geltenden Reglementierung verstößt muss mit einem Bußgeld oder auch einem Strafverfahren rechnen“, so Richert weiter.
Wie auch die Polizei, führt der Landkreis aktuell mit eigenem Personal im gesamten Kreisgebiet verstärkt Kontrollen durch. „Ich hoffe, dass die Menschen zur Einsicht kommen und soziale Kontakte weitgehend einschränken, nur so werden wir eine Ausganssperre verhindern können“, appelliert Jörg Richert an die Bevölkerung.lpd











20.03.2020 • 12:29 Uhr

Corona-Virus-Krise aktuell: Eisdiele in Bad Gandersheim nach Polizeieinsatz geschlossen - "Dienen nicht der Grundversorgung"

Die Eisdielen im Landkreis Nordheim haben ihre Betriebe jetzt schließen müssen. In Bad Gandersheim bedurfte es dazu des Einsatzes einer Polizeistreife. Das bestätigte soeben Northeim Polizei-Inspektionssprecher Uwe Falkenhain gegenüber dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group.
Nach den neuesten Ausführungsbestimmungen des Landes Niedersachsen zu den Allgemeinverfügungen zur Eindämmung des Corona-Virus ist nun präzisiert, dass Eisdielen nicht zu Einrichtungen der Grundversorgung gehören. Folglich haben sie schließen. Wenn das nicht freiwillig geschieht wird das mit Nachdruck von den Ordnungsämter der Kommunen betrieben. Dabei kann der Vollzug mit Unterstützung der Polizei geschehen. So ist es heute in. der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim passiert.
red










20.03.2020 • 12:04 Uhr

Corona-Virus-Krise: Besuchsverbot in Gefängnissen

Für die Justizvollzugsanstalt Lingen sind jetzt "Maßnahmen zur Pandemieabwehr" im Zusammenhang mit der Corona-Virus-Krise offiziell verlautbar worden. Die Ansagen in dem Schreiben haben Beispielcharakter. Sie dürften in allen Gefängnissen in Niedersachsen Anwendung finden.
Wir dokumentieren das amtliche Schreiben der JVA in Lingen im Originalwortlaut:
"Sehr geehrte Damen und Herren, aufgrund der aktuell bestehenden Infektionsgefahr durch das neuartige Corona-Virus können bis auf Weiteres keine Besuche von Gefangenen stattfinden. Auch bereits genehmigte Besuche und Langzeitbesuche werden nicht mehr durchgeführt. Des Weiteren wurde die Gewährung von vollzugsöffnenden Maßnahmen nahezu ausgesetzt. Für Sie als Angehörige, Bekannte und Freunde von Gefangenen ist dies eine belastende Maßnahme. Bitte haben Sie Verständnis, dass diese Regelung zum Schutz aller Beteiligten getroffen wurde.
Soweit die Anstalt von anstaltsfremden Personen (z. B. Lieferanten; Verteidiger) betreten werden soll, setzt dies an der Außenpforte eine Befragung (evtl. Aufenthalt in Risikogebieten; evtl. Kontakt zu an Covid-19 erkrankten Personen) und eine Temperaturmessung voraus. Wenn danach keine Hinweise auf eine mögliche Infektion vorliegen, kann von diesen Personen die Anstalt betreten werden. Bitte rechnen Sie mit zeitlichen Verzögerungen." red/fis










20.03.2020 • 11:41 Uhr

Stadtverwaltung in Bad Gandersheim: "KiTa-Gebühren bitte auch weiterhin überweisen" ... damit sie nach den Osterferien erstattet werden

Die Bad Gandersheimer Stadtverwaltung haben in den vergangenen Tagen eigenen Angaben zufolge vermehrt Anfragen von Eltern und Sorgeberechtigten erreicht, wie mit den zu entrichtenden Elternbeiträgen einschließlich Essensgeld für die Betreuung in den Kindertagesstätten verfahren wird.
Dazu wird in einer offiziellen Verlautbarung der Gandersheimer Stadtverwaltung weiter ausgeführt: "Aufgrund der derzeitigen Lage haben sich die Städte und Gemeinden im Landkreis Northeim darauf geeinigt, dass nach den Osterferien hierzu eine einheitliche Linie zum Umgang mit Erstattungen gefunden wird. Die Anfragenden werden gebeten, ein wenig Geduld aufzubringen und die für sie festgesetzten Gebühren auch weiterhin zu überweisen. Eine Erstattung ist für sämtliche Träger von Tageseinrichtungen leichter zu bewältigen, als nachträglich Forderungen einzuziehen.Um Verständnis wird gebeten", heißt es abschließend.
red/Quelle: Stadtverwaltung










20.03.2020 • 11:35 Uhr

Einbeck/Kreiensen: Bürgermeisterin Michalek hat Krisenstab erweitert – Handeln mit Herz und Verstand ist das Gebot der Stunde

Angesichts der dynamischen Entwicklung der Corona-Situation hat Einbecks Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek den Krisenstab über das Rathaus hinaus ausgeweitet. Seit Sonntag wurden in kontinuierlichen Telefonkonferenzen u.a. mit der Führung der Feuerwehr, der Hilfsorganisationen, dem Einbecker Bürgerspital, der Diakonie sowie Vertretern der Ärzteschaft die Koordinierungsarbeiten vorangebracht. Dabei stehen derzeit die Versorgung von Bedürftigen, Transportfragen, die Vorbereitung und Erweiterung der Raumkapazitäten des Bürgerspitals sowie die Aufrechterhaltung der ambulanten medizinischen Versorgung im Stadtgebiet im Vordergrund. "Wir hoffen natürlich alle, dass diese Maßnahmen nicht zum Tragen kommen müssen, aber wir müssen vorbereitet sein", so Dr. Michalek in einer Mitteilung. Das Allerwichtigste sei nun, dass wirklich jeder Einzelne begreife, wie ernst die Lage sei, und dass die Einschränkung sozialer Kontakte und die zwingende Einhaltung von Abstand das Gebot der Stunde sei. Hier sei die Intelligenz und die Verantwortung jeder einzelnen Bürgerin und jedes einzelnen Bürgers absolut gefragt und notwendig.
red/Quelle: Stadtverwaltung Einbeck/Foto: Thomas Fischer











20.03.2020 • 11:32 Uhr

Verbot von Reichsbürger-Organisationen: Bei Durchsuchungen im Raum Göttingen Teleskopschläger und Luftgewehr gefunden

Das Bundesministerium des Innern hat am Donnerstag die Vereinigung „Geeinte deutsche Völker und Stämme" einschließlich seiner Teilorganisation „Osnabrücker Landmark" verboten. Diese Vereinigung, die den sogenannten Reichsbürgern zuzuordnen ist, richtet sich ausweislich der Verbotsverfügung gegen die verfassungsmäßige Ordnung, läuft nach Zweck und Tätigkeit den Strafgesetzen zuwider und richtet sich gegen den Gedanken der Völkerverständigung.

Bundesweite Durchsuchungen gab es gestern. In Niedersachsen wurde ein Objekt im Raum Göttingen durchsucht. Dabei wurden neben Vereinsunterlagen und Datenträgern auch ein Teleskopschlagstock und ein Luftgewehr gefunden. Im Einsatz waren rund 30 Polizeikräfte aus Niedersachsen.

Die „Geeinten deutschen Völker und Stämme" mit ihren Anhängerinnen und Anhängern sind im gesamten Bundesgebiet und - wenn auch nicht schwerpunktmäßig - auch in Niedersachsen aktiv. Sie streben eine eigene Weltordnung an. Neben der Ablehnung des deutschen Staates und der Anerkennung seiner Hoheitsträgerinnen und Hoheitsträger trägt die Vereinigung auch antisemitische und rechtsextreme Züge.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, begrüßte das gegen die Vereinigung ausgesprochene vereinsrechtliche Verbot ausdrücklich: „Die sogenannten Reichsbürger stellen sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung der Bundesrepublik Deutschland und verfolgen dabei oft rechtsradikale und menschenverachtende Ziele. Ich halte das für ein äußerst bedenkliches Phänomen. Die konsequente Bekämpfung des Rechtsextremismus ist seit vielen Jahren ein Schwerpunkt der niedersächsischen Sicherheitsbehörden. Es ist entscheidend, dass Bund und Länder hier weiter eng zusammen arbeiten. Radikale Minderheiten, die sich gegen die Grundwerte des Grundgesetzes stellen, werden von uns konsequent und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, bekämpft."red/fis












20.03.2020 • 11:25 Uhr

Corona-Virus-Krise: Herausforderungen werden angegangen

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Die Einschränkungen der Weltwirtschaft durch das Coronavirus nähern sich ihrem Höhepunkt. In Europa ist die Produktion in einem bisher nicht dagewesenen Umfang angehalten worden. Das Ausmaß von Ausgangssperren wird sich vermutlich noch erhöhen. In den USA stehen ähnliche Maßnahmen unmittelbar bevor. Die neue Lage hat der Finanzmarkt mit heftigen Preiskorrekturen bei Aktien und Renten begleitet. Dank der flexiblen Reaktion der Notenbanken bleibt das Bankensystem stabil, selbst wenn in den USA in den kommenden Tagen noch weitere Belastungen aufschlagen werden. Langsam laufen erste harte Wirtschaftsdaten aus der Krisenzeit ein, die auf einen Lehman-ähnlichen Einbruch der Konjunktur schließen lassen. Trotzdem bleibt die Erwartung erhalten, dass selbst bei längeren Corona-Vorkehrungen in der Wirtschaft die Produktion deutlich schneller wieder anziehen sollte als nach der Finanzkrise.

Viele schlimme Nachrichten bereits im Markt verarbeitet

Die Aktienmärkte in Europa haben auf die Verschärfungen der Pandemie-Maßnahmen in dieser Woche kaum noch reagiert. Das ist ein Zeichen dafür, dass die Marktteilnehmer hierzulande die neue Lage eingepreist haben. Nachholbedarf haben noch die USA. Ebenfalls schwer haben es die Anleihemärkte, denn der zusätzliche Kreditbedarf in der Wirtschaft ist nicht leicht abzuschätzen. Hier hat aber das große Anleihekaufprogramm geholfen, das die EZB in dieser Woche angekündigt hat. Nachdem sich in den vergangenen Wochen die Negativmeldungen überschlagen haben, ist nun langsam das Feld für entlastende Nachrichten und Entwicklungen bereitet – selbst wenn die Dauer der Einschränkungen für Wirtschaft und Finanzmärkte nicht unterschätzt werden sollte.











20.03.2020 • 11:19 Uhr

Landkreis Holzminden: Polizei kontrolliert Einhaltung der Allgemeinverfügungen zum Corona-Virus

Die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden wird im Zusammenhang mit den von den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Holzminden am 17. März 2020 erlassenen Allgemeinverfügungen ab sofort Kontrollen im öffentlichen Bereich durchführen. Maßnahmen zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus wurden von den Gesundheitsämtern gem. § 28 ff Infektionsschutzgesetz verhängt. Das teilt soeben ein Sprecher her der Polizeiinspektion mit.

Der Niedersächsische Innenminister Boris Pistorius machte am heutigen Donnerstag dazu deutlich, dass Geschäfte, Eisdielen, Cafés oder Restaurants bei Verstößen geschlossen werden, Menschenansammlungen aufgelöst und auf Basis des Infektionsschutzgesetzes Bußgelder verhängt bzw. als Straftaten verfolgt werden.

Thorsten Massinger, Leiter der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden, hat mit sofortiger Wirkung die Durchsetzung gemeinsamer Kontrollen mit der Ordnungsbehörde für seinen Bereich angeordnet. Er appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger in seinem Inspektionsbereich: "Beschränken Sie Ihre sozialen Kontakte auf ein Minimum. Dies ist zwingend notwendig, um die Infizierungsrate mit dem Corona-Virus einzudämmen. In den Köpfen Vieler scheint noch nicht angekommen zu sein, dass die Gesundheitsbehörden die Beschränkungen genau aus diesem Grund angeordnet haben. Wenn man sich in unseren Städten und Gemeinden aktuell umschaut, muss man sich fragen, ob sich wirklich alle Einwohnerinnen und Einwohner der brisanten Lage bewusst sind. Es muss jedem klar sein, dass die Verfügungen, wie sie jetzt erlassen wurden, die Vorstufe zur Ausgangssperre sind. Genau diese wollen wir mit den konsequenten Maßnahmen möglichst vermeiden!" ots













20.03.2020 • 11:13 Uhr

Maskierter überfällt Apotheke an der Weender Landstraße - Raubgut noch unbekannt

An der Göttinger Weender Landstraße unweit der Einmündung zum Kreuzbergring ist am Donnerstagnachmittag (19.03.20) gegen 16.25 Uhr eine Apotheke überfallen worden. Menschen wurden nach ersten Informationen nicht verletzt. Angaben zum genauen Raubgut liegen noch nicht vor. Nach derzeitigen Erkenntnissen betrat der Täter das Geschäft und bedrohte eine Angestellte vermutlich mit einer Pistole. Anschließend flüchtete er in unbekannte Richtung.
Täterbeschreibung: Ca. 175 Zentimeter groß, schlank, bekleidet mit dunkler Hose, Kapuzen-Pullover und Basecap. Weiteres ist bislang nicht bekannt.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter Telefon 0551/491-2115 oder -2215 entgegen.jk










20.03.2020 • 11:10 Uhr

Das passiert in Zeiten der Corona-Virus-Krise: Neue LAGA-Website - Erste Kinderaktion "Blühende Vorfreude"

Für alle Kinder, die wegen der Corona-Virus Krise zuhause bleiben müssen, bietet die Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim via Internet eine gemeinsame Aktion "Säen und Pflanzen" von Blumen Dörries und der LAGA 2022 an. Auf der neu gestalteten Website der Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim können Bürgerinnen und Bürger nun mehr über das Millionenprojekt erfahren. Wichtige Fragen werden beantwortet und erste aktuelle Neuigkeiten ins Netz gestellt. Wer will, kann über die Website in Kontakt zur LAGA treten, Anregungen geben oder Fragen stellen. Aktionen wird natürlich auch dort geben, die erste ist schon Online. So hat es LaGa Geschäftsführer Thomas Hellingrath jetzt offiziell präsentiert.
red/Quelle: LaGa












20.03.2020 • 11:00 Uhr

BDEW zu der geplanten „Zukunftskommission“ zur deutschen Landwirtschaft: „Wir brauchen eine echte Agrarwende“

Die Bundesregierung plant eine „Zukunftskommission“ zur deutschen Landwirtschaft. Das Gremium aus Vertretern der Zivilgesellschaft soll sich mit Konflikten zwischen Naturschützern und Landwirten befassen und Empfehlungen für die Zukunft der Landwirtschaft in Deutschland entwickeln. Hierzu erklärt Hauptgeschäftsführer Martin Weyand vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V., Wasser/Abwasser:
„Ein gesellschaftlicher Konsens in Hinblick auf die Zukunft der Landwirtschaft ist nur unter Einbeziehung der Wasserwirtschaft möglich. Wir brauchen eine echte Agrarwende, um unsere Gewässer nachhaltig zu schützen. Notwendig ist der Einstieg in eine gewässer- und umweltschonende Landwirtschaft. Schon jetzt wird in vielen Bereichen der Grenzwert der EU-Nitratrichtlinie von 50 mg Nitrat je Liter Grundwasser nicht eingehalten. Deutschland wurde deshalb 2018 vom Europäischen Gerichtshof verurteilt, eine wesentliche Verringerung der Düngeeinträge vorzunehmen. Bei einer erneuten Verurteilung drohen Strafzahlungen. Die Frage nach der Zukunft der Landwirtschaft hat unmittelbaren Einfluss auf die Zukunft unserer Gewässer. Es ist daher dringend notwendig, dass auch die Wasserwirtschaft Teil der Zukunftskommission zur deutschen Landwirtschaft wird.“
red/fis

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20.03.2020 • 10:56 Uhr

Uslar Einbrecher in der Schule stehlen Beamer

Auf bislang ungeklärte Weise gelangten unbekannte Täter in der Zeit vom 18.März 2020, 16:00 Uhr, bis 19. März 2020, 07:00 Uhr, in die Räume einer Schule in der Straße Zur Schwarzen Erde in Uslar. Sie entwendeten dort einen Beamer. Die Schadenshöhe beträgt 2.300 Euro. Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Uslar, Telefon: 05571/92600-0, in Verbindung zu setzen.zi










20.03.2020 • 06:57 Uhr

E-Center Gandersheim und REWE Kreiensen öffnen Sonntag nicht - "Ist den Mitarbeitern nicht zuzumuten"

Kassiererinnen müssen sich anmeckern und beschimpfen lassen - Renitenten Mann aus dem Markt verwiesen

Die von der Bundesregierung gelockerten Verkaufszeiten für Lebensmittel-Discounter an Sonntagen werden an dem bevorstehenden Sonntag von hiesigen Verbrauchermärkten nicht genutzt. Das haben Recherchen des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group bestätigt. "Wir öffnen am Sonntag nicht!", so Dirk Scheuner, Marktleiter des E-Center in Bad Gandersheim. Gleichlautende die Ansage beim REWE Markt in Kreiensen. Die anderen Discounter in der Region verhalten sich ähnlich.

Hintergrund sind vor allem die Belastungen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Märkten. "Das kann ich meinen Leuten beim besten Willen einfach nicht zumuten. Die leisten schon in der Woche einen harten Job", sagte Dirk Scheuner. Teilweise spielen sich erschreckende Szenen ab. Die Kassiererinnen werden von überreizten Menschen angegangen. Vorgestern pöbelte ein Mann dermaßen aggressiv an der Kasse, dass Scheuner den renitenten Mann an die frische Luft setzen musste.
Er versicherte, dass die Versorgung mit Artikeln weiter sichergestellt sein. Auch Toilettenpapier sei in den vergangenen Tagen wieder geliefert worden. Es wurde rationiert an die Kunden verkauft.
red/fis/Foto: Thomas Fischer










20.03.2020 • 06:41 Uhr

Corona-Virus-Krise: Gemeinsame Kontrollen von Polizei Goslar und Kommune - Regeln jetzt einhalten bevor Ausgangssperre verhängt werden muss

Es ist gemeinsame Aufgabe von Polizei und Ordnungsämtern in geeigneter Art und Weise alle Maßnahmen wahrzunehmen, die für die Einhaltung der ergangenen Allgemeinverfügungen erforderlich sind. Dazu wird auch die Polizeiinspektion Goslar in Stadt und Landkreis Goslar Kontrollen in enger Abstimmung mit den jeweiligen Ordnungsbehörden der Städte durchführen.

Unser Hauptziel in Zeiten der Corona-Krise liegt in der Eindämmung des Virus. Die Allgemeinverfügungen dienen ausdrücklich der Reduzierung der Virusausbreitung und Vermeidung des Verhängens einer Ausgangssperre in Niedersachsen. Wir agieren daher mit Augenmaß, aber auch der nötigen Konsequenz, um insbesondere Ansammlungen mit Gefahren der Infektionsverbreitung aufzulösen.

"Bitte folgen Sie unseren Anweisungen und sprechen Sie auch mit Ihren Kindern über die Situation. Dies erleichtert uns allen die Arbeit", erklärt Petra Krischker, Leiterin der Polizeiinspektion Goslar.

Verstöße gegen die Anordnungen des Landkreises können bei entsprechendem vorsätzlichen Handeln nach dem Infektionsschutzgesetz auch Strafverfahren nach sich ziehen.

Auf unseren Social-Media-Kanälen berichten wir auch in dieser Lage über polizeiliche Maßnahmen. Ihre konkreten Anliegen werden aber weiter über unsere Amtsleitungen und die Notrufnummer 110 bearbeitet.

"In diesen Zeiten bitte ich dringlichst auch darum, unnötige Kommentare zu unterlassen", so Krischker.

Die grundsätzliche Zuständigkeit in Sachen "Corona-Virus" liegt natürlich beim Gesundheitsamt und den Ordnungsbehörden. Anfragen bezüglich der Virus-Infektion sind an folgende E-Mail-Adresse zu stellen: Veranstaltunggs@landkreis-goslar.de Polizeidirektorin Petra Krischker abschließend: "Ich weiß, dass Sie alle dafür Verständnis aufbringen und uns bei unseren Maßnahmen unterstützen!" ots











19.03.2020 • 21:47 Uhr

Darum war die geheime Stadtratssitzung heute so wichtig: Gehaltsszahlungen für LAGA-Chefs sichergestellt, Prokura für Manager Schönberger, Amtsvertretung für Bastian perfekt

Beschluss über die Anzahl der Ratsmitglieder in der nächsten Legislaturperiode spart 26.400 Euro

Warum war die heute so umstrittene Sitzung des Gandersheimer Stadtrates mit dem vorgeschalteten Verwaltungsausschuss denn wirklich so unumstößlich, wie das trotz massiver Kritiken Bürgermeisterin Schwarz und SPD-Fraktionschef Niklas Kielhorn im Vorfeld der 165 Sekunden kurzen öffentlichen Sitzung in Erklärungennoch einmal verteidigt und bekräftigt hatten.

Das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group hat recherchiert - und offiziell sind diese "wichtigen" Ergebnisse bestätigt worden:

Erstens:
Der Verwaltungsausschuss hat zwei wichtige Personalien vorbereitet. Sie wurden im nichtöffentlichen Teil der heutigen Ratssitzung abgesegnet. Zum einen betrifft den neuen Manager bei der Landesgartenbaugesellschaft, Herrn Schönberger. Die Satzung der Gesellschaft musste angepasst werden, damit Schönberger Prokura erhalten kann. Damit kann er LAGA Geschäftsführer Hellingrath im Verhinderunfall vertreten. Der Aufsichtsrat der Gesellschaft muss die Prokura-Regelung noch abhaken. Formsache.
Die andere Personalien hat mit der Amtsvertretung der Bürgermeisterin zu tun. Bekanntlich steht Bauamtsleiter als ihr derzeitiger Vize kurz vor dem Pensionsabsprung. Ergo musste rechtzeitig Ersatz her. Mit der Kämmereileiterin Claudia Bastian ist das jetzt entschieden.

Zweitens:
Es ging heute auch um Geld. Viel Geld. Bekanntlich hat das Land Fördermittel für die Landesgartenschau zugesagt. Sie können der Landesgartenschau-Gesellschaft aber nur über den Umweg der Stadt aufgetan werden. Das passiert folgendermaßen: Das Land zahlt die Fördergelder an die Stadt. Die hat sie sofort an die Landesgartenbau-Gesellschaft weiterzuleiten. Diesen Umleitungsbeschluss galt es heute zu fassen. Die Gesellschaft benötigt liquide Geldmittel. Damit sind die Gehälter für das Management und Büromitarbeiter sichergestellt.

Drittens:
Im öffentlichen Sitzungsteil wurde festgelegt, dass die Anzahl der Ratsmandate nicht auf 24 erhöht wird sondern in der nächsten Wahlperiode bei 20 festgeschrieben bleibt. Damit werden in der nächsten Legislaturperiode 26.400 Euro eingespart. Das sei gut für die Stadtfinanzen, findet Niklas Kielhorn. Wäre die Ratssitzung ausgefallen hätte man diesen Spareffekt nicht gehabt. Der CDU hätte es gut angestanden, bei so einer bürgerfreundlichen Sparoperation mitzumachen.
Auch die Absegung der Wirtschaftspläne der städtischen Betriebe sei heute notwendig gewesen, damit die Unternehmen nächste Jahr handlungsfähig bleiben.
red/fis
Auf dem Bild: von links Bürgermeisterin Franziska Schwarz, Ratsvorsitzender Jürgen Steinhoff und Bauamtsleiter /Amtsvertreter Jürgen Schnute in der heutigen Ratssitzung. Öffentlich zwei Minuten und 45 Sekunden, nichtöffentlich noch einmal 15 Minuten Sitzungsdauer. Foto: Thomas Fischer










19.03.2020 • 20:47 Uhr

Freie Schule Heckenbeck: Infoabend wird umgedreht in "Info-Video", Telefongespräche und Video-Chat für Interessierte

Natürlich findet der Info-Abend in der Freien Schule Heckenbeck nicht in der ursprünglich geplanten Form statt. Darauf hat Tobias Barke in einer aktuellen Info aufmerksam gemacht.
Stattdessen wird in den kommenden Tagen ein Info-Video produziert. Zusätzlich sind für interessierte Personen natürlich persönliche Gespräche am Telefon oder per Video-Chat möglich.
Weitere Informationen werden in der kommenden Woche unter http://www.freie-schule-heckenbeck.de verfügbar sein.











19.03.2020 • 19:24 Uhr

Corona-Hotline des Landes Niedersachsen eingerichtet - AOK, Land Niedersachsen und Landesgesundheitsamt mit Service-Telefonnummern

Ab sofort verstärkt die AOK Niedersachsen die „Corona-Hotline des Landes Niedersachsen“ zu Fragen rund um den Gesundheitsschutz. Expertinnen und Experten beantworten in der Zeit von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 0511 4505-555 Fragen zum neuen Coronavirus SARS-CoV-2.

Hierzu erklärt Sozialministerin Carola Reimann: „Wir haben es aktuell mit einer nie dagewesenen Situation zu tun. Deshalb gibt es großen Informationsbedarf. Viele Menschen fragen sich, wie sie einer Erkrankung vorbeugen können und welches Verhalten richtig ist. Deshalb bauen wir das vorhandene Informationsangebot weiter aus. Ich danke der AOK und dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt für diese wichtige Unterstützung.“

Rund 40 AOK-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen die Spezialistinnen und Spezialisten des NLGAs im telefonischen Erstkontakt.

„Wir befinden uns in einer Ausnahmesituation, die sich voraussichtlich noch zuspitzen wird. Der AOK Niedersachsen als größte gesetzliche Krankenkasse in Niedersachsen kommt in diesen Zeiten eine besondere Verantwortung zu", hebt Vorstandsvorsitzender Dr. Jürgen Peter hervor und betont: „In dieser besonders von Verunsicherung und Ängsten geprägten Phase möchten wir entscheidend dazu beitragen, dem Informationsbedürfnis der Menschen Rechnung zu tragen.“

Servicehinweis:

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der „Corona-Hotline des Landes Niedersachsen“ können unter anderem auf allgemeine Fragen wie Gesundheitsschutz und Symptome sowie auch auf Fragen zu Quarantäne und Arbeitsrecht Antwort geben.

Die Hotline ist unter der Telefonnummer 0511 4505-555 von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 9 und 18 Uhr erreichbar.

Viele Informationen rund um Corona gibt es auf der Internetseite des Landes unter www.niedersachsen.de/coronavirus











19.03.2020 • 18:58 Uhr

Das Desinfizieren der Hände dauerte länger als die 3-Minuten-Ratssitzung in Bad Gandersheim

Stadtsprecher Manfred Kielhorn, ein Sportsmann, war selbst beeindruckt. Er stoppte vor wenigen Minuten die Zeit der öffentlichen Ratssitzung. "Genau 2 Minuten 45 Sekunden", so seine gestoppte Zeit. In weniger als drei Minuten hatte somit der auf eine Mindestanzahl von elf Ratsmitgliedern dezimierte Bad Gandersheimer Stadtrat, vor zwei Menschen auf den distanziert aufgestellten Zuschauerstühlen und zwei Berichterstattern ,sein eingedampfte Pensum erledigt. Jetzt wird nichtöffentlich weiterverhandelt. CDU und Linke boykottierten aus Gründen des Gesundheitsschutzes angesichts der Corona-Virus-Krise und der Ansteckungsgefahr die umstrittene Sitzung. Eingangs hatte die neue Amtsvertreterin in spe der Bürgermeisterin, Claudia Bastian, die elf Ratsmitglieder von SPD/Grüne, einige Verwaltungsmitarbeiter und die vier Spezialgäste mit Desinfektionsmittel begrüßt. Das Händewaschen mit der Viren tötenden Flüssigkeit dauerte länger als diese denkwürdige öffentliche Sitzung im Forum des Schulzentrums. Mit elf anwesenden Ratsmitglieder war das Gremium an der Grenze der Beschlussunfähigkeit vorbeigeschrammt. Angesichts der von Sitzungsleiter Jürgen Steinhoff durchgepeitschten reduzierten Tagesordnung waren die inhaltlichen Beschlüsse so gut wie nicht wahrnehmbar. Allein die Abstimmungsergebnisse waren eindeutig: Immer einstimmig. Und die SPD-Grünen-Stadträte segneten nur ab, schwiegen kollektiv zu den Themen. Eine bizarre bisweilen surreale Zusammenkunft.
red/fis/

Das Bild zeigt den stark dezimierten Stadtrat mit elf Abgeordneten v on SPD und Grünen bei einer Abstimmung. Außerdem Stadtsprecher Manfred Kielhorn bei einer vorbildlichen Handwaschung mit einem Desinfektionsmittel. Fotos: Thomas Fischer












19.03.2020 • 18:10 Uhr

Volksbank eG: "Wir handeln verantwortungsvoll" - Bargeldverkehr an Kassen möglich - Telefonische Erreichbarkeit gewährleistet

Das Corona-Virus hält Deutschland weiterhin in Atem. Seit Dienstag greifen einschneidende Maßnahmen der Bundesregierung, die das öffentliche Leben massiv einschränken. Auch die Volksbank eG bekommt die Auswirkungen zu spüren. Der Vorstand der Volksbank eG, Dieter Brinkmann, Dr. Jörg Hahne und Andreas Wobst hat sich intensiv mit der weiteren Vorgehensweise beschäftigt.
„Wir sind unseren Mitgliedern und Kunden und natürlich unseren Mitarbeitern verpflichtet“, sagt Dieter Brinkmann. Daher habe man sich dazu entschlossen, ab heute Donnerstag, 19. März 2020, den persönlichen Kontakt in den Filialen in Altgandersheim, Delligsen, Duingen, Echte, Eime, Eschershausen, Freden, Grünenplan, Halle, Harriehausen, Holle, Kalefeld, Kreiensen, Lutter a. Bbge., Markoldendorf, Rhüden, Sievershausen und Wenzen vorübergehend einzugrenzen.

„Mit dieser Maßnahme wollen wir einerseits vermeiden, dass sich Kunden wie Mitarbeiter gegenseitig anstecken. Anderseits merken wir auch, dass immer weniger Kunden in die Geschäftsstellen kommen“, so Brinkmann. „Selbstverständlich bleiben die SB-Zonen in den Geschäftsstellen weiterhin geöffnet.“ Somit ist die Bargeldversorgung in allen Geschäftsstellen gewährleistet. Und natürlich stehen neben den Geldautomaten bzw. Ein- und Auszahlungsautomaten auch überall die Kontoauszugsdrucker und die SB-Terminals weiterhin zur Verfügung.

Telefonische Erreichbarkeit gewährleistet

„Die telefonische Erreichbarkeit ist in den Geschäftsstellen weiterhin gewährleistet“, erklärt Dr. Jörg Hahne. Weiterhin ist die Telefonfiliale der Volksbank eG ist montags bis freitags von 8 Uhr bis 19 Uhr unter der Ruf-Nr. 05381/9177-0 oder 05561/9441-0 erreichbar.

Bargeldverkehr an den Kassen möglich

In den Geschäftsstellen Alfeld, Bad Gandersheim, Bockenem, Einbeck, Langelsheim, Seesen und Stadtoldendorf wird ebenfalls der persönliche Kontakt eingegrenzt. Der Bargeldverkehr an der Kasse wird aber weiterhin möglich sein. Der bisher am Schalter gewohnte Service erfolgt, wie auch in allen anderen Geschäftsstellen, telefonisch. „Natürlich werden weiterhin die Briefkästen in unseren gesamten Geschäftsstellen geleert, so dass z. B. Überweisungen, die eingeworfen wurden, auch ausgeführt werden bzw. diese Post so schnell wie bisher bearbeitet wird“, so Dr. Hahne. Dringende Gesprächstermine, die z. B. wegen einer Unterschriftsleistung auf einem Kreditvertrag erforderlich sind, werden eingehalten. Alle anderen Fragen rund ums Geld beantworten die Beraterinnen und Berater gern am Telefon.

Onlinebanking und ePostfach

Gerade jetzt ist das Onlinebanking eine gute Alternative zum Filialbesuch. Mit der VR-BankingApp oder über die Homepage der Volksbank eG, www.myvoba.com, lassen sich Bankgeschäfte wie Überweisungen oder Dauerauftragsänderungen ganz einfach von zu Hause erledigen. Das Onlinebanking ist übrigens auch Voraussetzung für die Nutzung des ePostfachs.

Kunden, die das ePostsfach bis jetzt noch nicht nutzen, können es sich mit dem Onlinebanking telefonisch oder auch online über die Homepage beantragen. Wer bereits das Onlinebanking nutzt, aber noch kein ePostfach, kann die Freischaltung des ePostfachs sogar selbst vornehmen. Ins ePostfach werden automatisch die Kontoauszüge und Kreditkartenabrechnungen oder auch wichtige Hinweise eingestellt. Die Konto- und Kreditkartenabrechnungen können bis zu 10 Jahre im ePostfach aufbewahrt werden. Das spart sogar Ressourcen, denn es ist kein Papier mehr für Kontoauszüge oder Kreditkartenabrechnungen notwendig. Und man kann sogar über das ePostfach direkt Mitteilungen an seinen Berater schreiben. „Wer jetzt nicht mehr gern aus dem Haus geht und seinen Bankgeschäften trotzdem nachkommen möchte, hat über das Onlinebanking alle Möglichkeiten“, erklärt Andreas Wobst.

Der Vorstand der Volksbank eG ist sich einig: außergewöhnliche Umstände erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. „Wir haben diese Schritte zum Wohle und Schutz unserer Mitglieder, Kunden und natürlich unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geplant. Die aktuelle Situation ist für uns alle neu und daher in manchen Dingen auch unvorhersehbar.“ "Die Botschaft der Volksbank eG an ihre Mitglieder und Kunden ist aber ganz klar: Wir sind und wir bleiben für Sie da!", heißt es in einer aktuellen Mitteilung des Geldinstituts.
red/fis











19.03.2020 • 17:35 Uhr

Solidarität in der Corona-Virus-Krise: VITAL-Park Chef Nuri Celik hat Mietzahlung ausgesetzt

Es passieren derzeit eine Menge Dinge im Zusammenhang mit der Corona-Virus-Krise. Das nachhaltige und verschärfte Bemühen, seine Verbreitung einzudämmen, beginnen stetig weher zu tun. Unternehmen, kleine und große, beginnen wirtschaftlich zu kollabieren. Die dort arbeitenden Menschen, das sind Mütter und Väter, die ihre Familien ernähren und versorgen müssen, machen sich Sorgen wie es weitergeht. Die staatlichen Unterstützungversprechen sind die eine Medaille erster Krisenbewältigung. Eine andere hat mit dem Zugriff auf persönliche Substanzen. Die dritte bedeutet ein Verzichtsmodus. Und von der vierten möchten wir hier ein aktuelles Beispiel berichten: es hat mit Solidarität zu tun.

Die Allein-Unternehmerin Sonja Dollery hat angesichts der Lage für ihr Fußpflegeinstutut entsprechend den Vorgaben der Bundesregierung ihren Betreuungsplatz- und Pflegedienst einstellen müssen. Wie ohne Einnahmen fixe Kosten bezahlen? Beispielsweise ihre Miete im VITAL-Park in Bad Gandersheim. In diesem Moment hat ihr Vermieter, das ist der Betreiber und Investor des VITAL-Parks, Nuri Celik, spontan entschieden: Wir setzen den Mietvertrag aus. das bedeutet: Sonja Dollery muss den Mietzins ab sofort nicht entrichten. Ihr Fußpflegestudio bleibt in den Räumlichkeiten. "Wenn sich eine bessere Lage einstellt, kann Frau Dollery selbstverständlich weitermachen. Sie braucht auch nichts nachbezahlen. Wo ich kann will ich helfen!", bestätigte der Unternehmer auf Nachfrage seine solidarische Offerte dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group. Und Sonja Dollery: "Ich bin Herrn Celik sehr, sehr dankbar""

Die Bilder dokumentieren die Betreiberin und das Celik-Dokument. Fotos: Fis WMG














19.03.2020 • 17:14 Uhr

Polizeipräsident Uwe Lührig findet klare Worte, aber... Es hagelt Anzeigen beim Landkreis wegen Regelverstössen und Sanktionen finden nicht statt - Zu wenig Polizisten

Beim Landkreis Northeim sind gestern und heute eine Serie von Anzeigen aufgelaufen, die mit den verschärften Regelungen des Staates zur Eindämmung des Corona-Virus zu tun haben.
Aber: erstens werden die Regelungen in Cafés, Restaurants, Geschäften bei Menschenansammlungen in vielen Fällen gar nicht oder sehr lax eingehalten;
zweitens häufen sich die Anzeigen besorgter Bürger;
drittens werden die Missstände nicht abgestellt.
Denn der am Vollzug von Sanktionen mangelt es zur Zeit ganz krass. Ordnungsamtsleiter in Südniedersachsen beklagten heute ganz offen: Wir melden zwar Verstöße gegen die Regelungen an die Landkreisverwaltungen. Bis sie dann bei der Polizei ankommen dauert es. Und die Polizeikommissariate haben viel zu wenig Polizisten, um gegen Regelverstöße vorzugehen.

Vor diesem Hintergrund von aktuellen Beobachtungen "an der Basis" hat sich soeben Göttingens Polizeipräsident Rührig zu Wort gemeldet. Sein Statement dokumentieren wir im Original:

Seit Dienstag gelten in Niedersachsen strenge Regeln, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Geschäfte bleiben geschlossen, dass öffentliche Leben soll bis auf ein absolutes Minimum heruntergefahren werden.

"Das Virus kann jeden von uns treffen - und auch jede uns nahestehende Person. Niemand möchte am Ende dafür verantwortlich sein, seine Kinder oder Eltern, seinen Partner oder auch gute Freunde angesteckt zu haben, mit all den Folgen die diese Infektion mit sich bringen kann", verdeutlicht der Präsident der Polizeidirektion Göttingen, Uwe Lührig, die Situation mit klaren Worten. "Ich appelliere daher ausdrücklich an das Verantwortungsbewusstsein jedes einzelnen: Meiden Sie konsequent Menschenansammlungen, begeben Sie sich nicht zu beliebten Treffpunkten und verzichten Sie auf soziale Kontakte. Der Infektionsschutz hat im Augenblick oberste Priorität."

Die Polizeidirektion Göttingen erhöht die Präsenz auf öffentlichen Straßen, führt in enger Abstimmung mit den Ordnungsämtern der Städte und Landkreise Kontrollen durch und setzt die getroffenen Regelungen mit niedriger Einschreitschwelle konsequent um.

Zuwiderhandlungen gegen die aktuellen Einschränkungen werden im Falle von Straftaten zur Anzeige gebracht, im Falle von Ordnungswidrigkeiten mit Bußgeld geahndet. Sollten Bürgerinnen und Bürger Zuwiderhandlungen feststellen, bittet die Polizei darum, nicht den Notruf zu wählen, sondern - falls erforderlich - über die Amtsleitung Kontakt zur örtlichen Polizei aufzunehmen, um die Notrufleitungen freizuhalten.

Und auch im digitalen Raum gibt es Handlungsbedarf: "Falschmeldungen über das Virus selbst, über getroffene Regelungen und über zukünftige Maßnahmen nehmen zu und führen zu einer enormen Verunsicherung der Menschen. Beteiligen Sie sich nicht an der Verbreitung von Gerüchten und halten Sie sich an die Hinweise der offiziellen Stellen. In dieser beispiellosen Situation sind Spekulationen und 'Panikmache' völlig fehl am Platz", so Polizeipräsident Uwe Lührig.
red/fis











19.03.2020 • 14:55 Uhr

Bad Gandersheim: Mit Zollstock und Anordnung auf Kontrollgang - Abstände von zwei Meter sind einzuhalten

Das Ordnungsamt der Stadt Bad Gandersheim ist heute erkennbar in der Stadt unterwegs gewesen, um erste Überprüfungen vorzunehmen, ob die im Zuge der Corona-Virus-Krise verfügten Beschränkungen beispielsweise in Restaurants und Eisdielen tatsächlich eingehalten werden. In der Mittagszeit kontrollierten zwei Damen der Verwaltung beispielsweise die Eisdiele Muccilli an der Hildesheimer Straße. Sie überprüften per Sichtkontakt die Abstände der Tische im Außenbereich der Lokalität. Laut Verfügung zum Schutz vor Ansteckungsgefahren gut dem Corona-Virus ist eine Distanz von zwei Metern einzuhalten.Für die Klärung von Zweifelsfällen hatten eine Kontrolldame einen weißen Zollstock dabei.
Im Außenbereich war die vorgeschriebene Distanz hergestellt. Im Innenbereich ist sie dann möglich, wenn die Hälfte der Tische nebst Stühle aus dem Pavillon herausgenommen wird oder nur noch jeder dritte Tisch besetzt werden darf.

Die behördliche Kontrolle am heutigen Donnerstagvormittag lief insofern ins Leere, weil sich nur ein Gast im Außenbereich an einem Tisch aufhielt. Insofern wird hier eine eigenverantwortliche Einhaltung der gebotenen Abstandsreglungen vom Betreiber der Lokalität erwartet. In nachweisbaren weil beobachteten Fällen passierte das heute leider nicht immer.
red/Fotos: Nicole Klawitter












19.03.2020 • 14:39 Uhr

Bad Gandersheim: Stadt-Dienststellen ab Montag, 23. März, vormittags erreichbar - Von 9:00 bis 12:00 Uhr per Telefon und / oder per E-Mail

Aus aktuellem Anlass sind ab kommenden Montag, 23. März, die Dienststellen der Stadtverwaltung von montags bis freitags vormittags in der Zeit von 9:00 bis 12:00 Uhr telefonisch erreichbar. Das gilt auch für das Bürgerbüro und die Tourist-Information.

Es wird darüber hinaus empfohlen, die E-Mail-Adressen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu nutzen. Auskünfte in ordnungsrechtlichen Angelegenheiten sind unter Telefon 73-200 erhältlich. Die Stadtwerke sind unter 955810 zu erreichen.

Für allgemeine Infos zum Corona-Virus stehen die Homepage des Landkreises Northeim bzw. das Bürgertelefon des Landkreises 05551-708-8080 zur Verfügung.red/Quelle: Stadtverwaltung











19.03.2020 • 14:31 Uhr

Coronavirus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim - Aktuelle Fallzahlen vom 19. März

Aktuell gibt es dreizehn bestätigte Infektionen im Landkreis Northeim. Im Vergleich zum Vortag sind damit vier neue bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden.

Es handelt sich um eine Frau und drei Männer. Zwei der Neufälle haben sich ebenfalls mit hoher Wahrscheinlichkeit bei einem Aufenthalt in Österreich (Ischgl und Sölden) infiziert. Die anderen beiden Personen dürften sich als Kotaktpersonen hier vor Ort mit dem Virus infiziert haben.
Alle vier befinden sich mit Erkältungssymptomen (Husten, Fieber, Schüttelfrost) oder auch Magen-Darm-Beschwerden in häuslicher Quarantäne.lpd











19.03.2020 • 13:58 Uhr

Heute tagt der Gandersheimer Stadtrat öffentlich im Schulzentrum: SPD-Fraktionschef Niklas Kielhorn verteidigt Termin und begründet das mit "wichtigen und unverzichtbaren" Themen

In einer soeben verbreiteten Mitteilung hat der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Niklaus Kielhorn (Foto) den heutigen öffentlichen Sitzungstermin des Gandersheimer Stadtrates im Schulzentrum noch einmal verteidigt. Es seien "wichtige und unverzichtbare Tagesordnungspunkte" zu behandeln, so seine Begründung. Man habe die Tagesordnungspunkte schon ausgedünnt und behandele nur noch die wirklich dringend erforderliche Themen. Wir dokumentieren Kielhorns Position im Originalwortlaut:

"Angesichts der aktuellen Infektionslage hat unsere Bürgermeisterin die Ratssitzung um eine Woche vorverlegt. Die SPD steht hinter dieser Entscheidung. "Bund und Land haben ein Zusammentreffen kommunaler Entscheidungsträger bewusst nicht untersagt. Es gibt Entscheidungen, die getroffen werden müssen und die die Stadtverwaltung nicht ohne den Rat oder den Verwaltungsausschuss treffen kann", so Niklas Kielhorn, Fraktionsvorsitzender der SPD.

Für städtischen Gremien ist es nach Kommunalverfassung leider nicht möglich, per öffentlicher Videokonferenz oder Ähnlichem zu tagen. Eine Sitzung kann nur durch persönliche Anwesenheit der Ratsmitglieder stattfinden.

Die SPD-Fraktion wird sich dafür einsetzen, dass im öffentlichen Teil lediglich sechs inhaltlich wichtige und unverzichtbare Tagesordnungspunkte übrig bleiben. Dazu zählen die Genehmigung des Jahresabschluss der Stadtwerke, die Prokura-Erteilung für einen Mitarbeiter der Landesgartenschau-Gesellschaft, die Reduzierung des Stadrates auf - weiterhin - 21 Mitglieder ab 2021, die Annahme von Spenden für die Feuerwehr und die Anpassung eines Bebauungsplans für den Campingplatz.

Das wird die Dauer des gemeinsamen Aufenthaltes auf ein absolutes Minimum beschränken. Die gesamte Bevölkerung verzichtet auf vieles, der Alltag ist nicht mehr wie vorher. Das hat auch Auswirkungen auf die Verwaltung, die nicht alle Vorhaben weiter durchführen kann.

Die Nähe zu Menschen an einer Schlange im Supermarkt ist um ein vielfaches größer, als der Aufenthalt im Forum der Oberschule bei entsprechend weit auseinander gestellten Tischen. „Auch in diesen schwierigen Zeiten muss unsere Stadt handlungs- und entscheidungsfähig sein und hierzu werden wir unseren Beitrag leisten“, so Kielhorn abschließend."
red/fis/Foto: Thomas Fischer











19.03.2020 • 11:31 Uhr

Zerstörungswut auf Schulgelände: 6.000 Euro Schaden angerichtet

In der wegen der Coronas-Virus-Krise angeordneten Zwangsferienzeit von Dienstag, 17. März 2020, 12.00 Uhr bis Mittwoch, 18.März 2020, 08.00 Uhr, wurden auf dem Gelände der Löns-Realschule am Hubeweg in Einbeck durch bislang unbekannte Täter sechs Wegleuchten vermutlich durch Tritte beschädigt. Desweiteren wurde ein Mülleimer in Mitleidenschaft gezogen. der Sachschaden beläuft sich auf ca. 6000 Euro. Eventuelle Zeugen, die Hinweise auf den/die Täter geben können, setzen sich bitte mit der Polizei Einbeck in Verbindung.pap











19.03.2020 • 11:27 Uhr

Auf der Einbecker Polizeiwache: Sturzbetrunkene 37-Jährige randaliert, schreit und beleidigt Polizisten - Endstation Ausnüchterungszelle

Am gestrigen Mittwoch, 18.03.2020, erschien eine 37 Jahre alte Frau aus Kröpelin gegen 20.10 Uhr auf der Polizeidienststelle in Einbeck. Nachdem sie sich im Vorraum zur Wache befand und mit ihr über eine Gegensprechanlage Kontakt aufgenommen wurde, fing sie an zu randalieren, indem sie mehrmals gegen die Wachraumtür trat und auf die Sprechanlage einwirkte, um so ein Betreten des Wachraumes zu erreichen. Hierbei schrie sie fortwährend Beleidigungen in Richtung der Polizeibeamten. Als die alkoholisierte Frau schließlich von den Beamten in die Räumlichkeiten geführt wurde, trat sie auch hier weiterhin gegen Stühle und verband dies mit weiteren wüsten Beschimpfungen. Daraufhin wurde sie zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von über 1,6 Promille.pap











19.03.2020 • 11:17 Uhr

Pistorius: „Die Polizeipräsenz auf den Straßen wird deutlich erhöht! Konsequente Durchsetzung der Reglungen gegen das Corona-Virus werden überwacht! "

Pistorius: „Die Polizeipräsenz auf den Straßen wird deutlich erhöht, und die konsequente Durchsetzung der Regelungen im Kampf gegen das Coronavirus bekommt Priorität. Es geht um Menschenleben!"
Vor dem Hintergrund der seit Dienstag (17.03.2020, 6 Uhr) in Niedersachsen geltenden Verfügungslage im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus hat der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, ein konsequentes Vorgehen der Polizei sowie der kommunalen Ordnungskräfte angekündigt.

Pistorius: „Die geltenden Regeln sind klar und konsequent und dienen dem Schutz von Menschenleben. Jeder, der dagegen verstößt, gefährdet sich selbst und andere. Die Polizei und die kommunalen Ordnungsdienste werden mit aller Konsequenz für deren Durchsetzung sorgen. Ich habe angeordnet, dass dafür ab sofort mehr Polizei auf den Straßen sein wird, als wir es gewohnt sind. Jede Bürgerin und jeder Bürger Niedersachsens muss seine sozialen Kontakte sofort auf das absolute Minimum reduzieren. Die niedersächsische Polizei und die kommunalen Ordnungsdienste werden deshalb diese zwingend notwendigen Regelungen sehr konsequent durchsetzen und einschreiten, wenn es erforderlich ist. Bei Verstößen werden Geschäfte, Eisdielen, Cafés oder Restaurants geschlossen, Menschenansammlungen aufgelöst und auf Basis des Infektionsschutzgesetzes Bußgelder verhängt und als Straftaten verfolgt. Über dieses Vorgehen sind sich die niedersächsische Landesregierung und die Kommunen absolut einig!"

Weiter sagt Pistorius: „Leider ist es so, dass einige Menschen immer noch nicht akzeptiert haben, dass die durch die Landesregierung aufgestellten Regeln lebensnotwendige und lebensrettende Maßnahmen sind. Wir befinden uns in einer einmaligen und historischen Ausnahmesituation. Niemand kann sagen, wo wir in einigen Wochen stehen werden.

Wir appellieren darum noch einmal eindringlich an die Vernunft und die Verantwortung aller Bürgerinnen und Bürger. Denn ohne ihre Einsicht und ihre Vernunft geht es nicht! Es muss jetzt allen klar sein, dass weitere Schritte folgen müssen, wenn die jetzt erlassenen Regeln nicht überall ohne Ausnahme eingehalten werden. Wenn wir jetzt alle gemeinsam solidarisch und vernünftig sind, haben wir eine Chance, die Folgen dieser Krise zu mildern, die Zahl der Opfer so klein wie möglich zu halten. Diese Chance hat jeder Einzelne. Aber jeder hat auch eine eigene Verantwortung. Jeder und jede Einzelne kann durch richtiges Verhalten unserer Gesellschaft dabei helfen, so schnell es geht wieder in die Spur zu kommen. Damit dieses Land schnell wieder da ist, wo es gestern war. Ich wünsche mir heute, dass alle diese drastischen Maßnahmen, die vor wenigen Wochen kaum jemand für möglich gehalten hätte, schnell wieder aufgehoben werden können, weil die Krise überwunden ist. Dazu braucht es der Mithilfe aller."
red/fis











19.03.2020 • 10:17 Uhr

Gerichte im OLG-Bezirk Celle (auch Bad Gandersheim und Seesen) arbeiten im abgesicherten Modus

Weitgreifende Maßnahmen zur Vermeidung einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus werden auch im Landgerichtsbezirk Hildesheim umgesetzt.

. „Was die Ausbreitung des Corona-Virus anbelangt, befinden wir uns auch bei den Gerichten in einer Situation, zu der es bislang keine vergleichbaren Szenarien in Deutschland gegeben hat", erklärt die Präsidentin des Oberlandesgerichts Celle Stefanie Otte. „In Anbetracht der gestern vom Robert Koch-Institut geänderten Risikoeinschätzung für die Gesundheit der Bevölkerung und die bereits angeordneten Einschränkungen des öffentlichen Lebens ist es zur Vermeidung einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus an der Zeit, auch den Betrieb in unseren Gerichten in gebotenem Maß herunterzufahren."

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gerichte - auch in Bad Gandersheim und Seesen - wurden umfangreiche Maßnahmen getroffen, die eine - an vielen Arbeitsplätzen in der technisch gut aufgestellten Justiz mögliche - Heimarbeit gewährleisten. Soweit die Präsenz in den Gerichten notwendig ist, wurden Wechselmodelle eingeführt, innerhalb derer sich die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei ihren Dienstzeiten abwechseln, um die Anzahl der Beschäftigten in den Gerichten und das damit einhergehende Risiko einer Virenverbreitung zu reduzieren. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich während der Dienstzeiten nicht in den Gerichten aufhalten, stehen in Rufbereitschaft und sind in der Lage, bei etwaigen Ausfällen den Dienst vor Ort sofort aufzunehmen. Für die Gerichte im Bezirk des Oberlandesgerichts Celle wurden außerdem weitreichende Vertretungsregelungen getroffen, die gewährleisten, dass die Gerichte auch bei einem Ausfall von mehreren Richterinnen und Richtern an einem Standort weiterhin handlungs- und entscheidungsfähig bleiben.

„Die ergriffenen Maßnahmen gewährleisten, dass wir weiterhin arbeitsfähig sind und auch über die nächsten Wochen hinweg bleiben können", führt Stefanie Otte weiter aus. „Unsere Gerichte sind weiterhin geöffnet. Allerdings bestehen deutliche Zutrittsbeschränkungen, auf die am Eingang der Gerichte und im Internet hingewiesen wird. Alle Rechtssuchenden sind aufgefordert, verantwortungsvoll zu prüfen, ob ihr Anliegen so eilig ist, dass es persönlich beim Gericht vorgetragen werden muss und nicht schriftlich eingereicht werden kann. Wir haben bei den Gerichten unseres Bezirks Telefonnummern eingerichtet, unter denen Auskünfte dazu eingeholt werden können, ob ein Anliegen rechtlich eilig ist und ein Gericht deshalb betreten werden muss. Außerdem haben die Gerichte in unserem Bezirk jeweils eine zentrale Anlaufstelle eingerichtet, bei der die Eilbedürftigkeit der Anliegen von Besucherinnen und Besuchern geprüft und darüber entschieden wird, ob ein persönliches Vorsprechen wegen rechtlicher Eilbedürftigkeit notwendig ist."

Wer das Gerichtsgebäude betritt ist verpflichtet, die allgemeinen Hygieneregeln der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) einzuhalten und bei Feststellung einschlägiger Krankheitssymptome das Gerichtsgebäude zu verlassen. Den Anordnungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wachtmeisterdienstes ist Folge zu leisten.

Gerichtsverhandlungen und Termine finden nur nach Entscheidung der jeweils zuständigen Richterinnen und Richter sowie Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger weiterhin statt. Ladungen zu Gerichtsverhandlungen und Terminen haben Gültigkeit und sind zu befolgen, wenn die Betroffenen keine anderslautende Mitteilung vom Gericht erhalten. Wer beabsichtigt, als Zuhörer an einer Verhandlung teilzunehmen, wird gebeten, verantwortungsbewusst abzuwägen, ob dies in der gegebenen Situation geboten ist.

Auch am Landgericht Hildesheim und den Amtsgerichten des zugehörigen Bezirks sind umfangreiche Maßnahmen bereits umgesetzt worden. „Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in den letzten Tagen mit großem Einsatz daran gearbeitet, die Abläufe in den Gerichten so zu verändern, dass die Ausbreitung des Corona-Virus soweit als möglich reduziert wird und trotzdem die Justiz den Bürgerinnen und Bürgern für unaufschiebbare Maßnahmen zur Verfügung steht" sagt die Präsidentin des Landgerichts Hildesheim Dr. Britta Knüllig-Dingeldey.
red/fis/Foto: Thomas Fischer











19.03.2020 • 10:05 Uhr

Einbeck: Ab kommenden Montag gilt für 1.300 Beschäftigte bei Kayser Automotive Kurzarbeit

Jetzt ist es offiziell: Die wirtschaftlichen Auswirkungen der "Corona-Virus-Krise" sind bei großen Produktionsbetrieben in der Region Südniedersachsen konkret angekommen und spürbar. Soeben wird bestätigt, dass für die 1.300 Beschäftigten beim Autozulieferer Kayser Automotive ab kommenden Montag Kurzarbeit angesagt ist. Hintergrund ist die Tatsache, dass alle Kunden des Einbecker Unternehmens ihre Werke geschlossen haben beziehungsweise schließen werden. Über Details der Kurzarbeiterregelung werden die Mitarbeiter/innen informiert.
red/fis










19.03.2020 • 09:44 Uhr

Einbeck: Bürgermeisterin Michalek berichtet über Aufbau eines Netzwerkes für Versorgungshilfen für ältere Mitbürger/innen

In Bad Gandersheims Nachbarstadt Einbeck wird eine Initiative beim Aufbau eines Netzwerkes zur Versorgung von älteren Menschen von Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek unterstützt. Sie wandte sich in einem Brief an freiwillige Helfer und Helferinnen. Erste haben sich bereits gemeldet. Ihnen sprach Michalek Dank aus. Sie ermunterte andere, dem guten Beispiel zu folgen. In dem Brief der Bürgermeisterin werden Anregungen und Kontaktdaten von beteiligten Hilfsorganisationen dokumentiert.

Bürgermeisterin Dr. Michalek: "Liebe Einbeckerinnen und Einbecker, wie gestern schon berichtet, arbeitet die Stadt gemeinsam mit den Hilfsorganisationen und der Diakonie Stiftung am Aufbau eines Netzwerkes, um die Versorgung ganz besonders unserer älteren und hilfsbedürftigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern auch während der Corona Pandemie sicherzustellen.
Mitarbeiter dieser Organisationen werden in Absprache mit der Verwaltung und mit Hilfe von Ehrenamtlichen dafür Sorge tragen, dass Einkäufe erledigt werden und auch die Versorgung von Medikamenten in Absprache mit den Hausärzten gegeben bleibt. Selbstverständlich vertraulich und unter dem Dach des Datenschutzes. Auch wurde jetzt der erste professionelle Lieferdienst in der Stadt in das Netzwerk einbezogen.
Die ersten freiwilligen Helfer haben sich bereits auf der Webseite www.diakoniestiftung-einbeck.de registriert. Herzlichen Dank dafür!
Ehrenamtliche können sich weiterhin auf dieser Homepage registrieren, sich aber auch ab sofort unter der Telefonnummer des Diakonischen Werkes Leine-Solling 05561 1004 melden.

Weiterhin ist auch bei der Stadt Einbeck eine Registrierung unter der Telefonnummer 05561 916-444 zu den üblichen Geschäftszeiten oder der Mailadresse helfendehaende@einbeck.de möglich.

Sollten Sie Hilfe benötigen oder das Gefühl haben, dass Ihr Nachbar/ Ihre Nachbarin Hilfestellung benötigt, erreichen Sie uns unter den gleichen Kontaktdaten. Wir werden hier die Details mit Ihnen besprechen und eine Versorgung in die Wege leiten. Bleiben Sie weiterhin behütet und gesund. Ihre Sabine Michalek".

red/Foto: Thomas Fischer











19.03.2020 • 09:03 Uhr

Liegefahrrad gestohlen - Polizei startet Zeugenaufruf

Heute berichtet die Polizei in Hildesheim: Bereits am Sonntag, 16. Februar 2020, entwendeten unbekannte Täter zwischen 09 Uhr und 12 Uhr ein Liegefahrrad, das in der Behrlastraße in Hildesheim abgestellt war.

Nach bisherigen Erkenntnissen stand das Fahrrad hinter einem Haus vor einer Garage und war dort mit einem Seilschloss gesichert. Die Täter öffneten gewaltsam das Schloss und flüchteten zusammen mit dem Fahrrad über den dortigen Privatweg in unbekannte Richtung.

Bei dem Fahrrad handelt es sich um ein Velomobil (Liegefahrrad) der Firma AERO. Es ist silbern mit einem Schildkrötenaufkleber.

Zeugen, die die Tat beobachtet oder das auffällige Fahrrad in den letzten Tagen/Wochen gesehen haben, mögen sich bitte bei der Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 05121-939-115 melden. ots/Foto: Polizei










19.03.2020 • 08:59 Uhr

Einbruch in Einfamilienhaus in Oberode - Täter entkommen mit Geldbörse mit 30 Euro

Im Hann. Mündener Ortsteil Oberode (Landkreis Göttingen) sind Unbekannte Dienstagnacht (17.März 2020 ) in ein Einfamilienhaus eingedrungen und haben im Erdgeschoss mehrere Behältnisse durchsucht. Die Täter flüchteten schließlich mit einer Geldbörse, in der rund 30 Euro Bargeld gewesen sein sollen. Eine im Obergeschoss schlafende Bewohnerin wurde eigenen Schilderungen zufolge durch den verursachten Lärm wach. Als die Eindringlinge dies bemerkten, ergriffen sie die Flucht. Die Höhe des entstandenen Gesamtschadens ist noch offen. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Hann. Münden unter Telefon 05541/9510 entgegen.jk










19.03.2020 • 08:55 Uhr

Bad Harzburg: Vergoldete Armbanduhr mit Falschgeld bezahlt - Polizei fasst Täter, aber Uhr ist verschwunden

Am gestrigen Dienstag, betrat gegen 17.40 Uhr ein Kunde ein Geschäft in der Breiten Straße in Bad Harzburg. Hier zeigte er Interesse an einer Herrenarmbanduhr, die er sich dann zeigen ließ. Als er die Uhr in die Hände nahm, warf er kurz darauf sechs falsche 50-Euro-Scheine auf den Tresen und verließ den Laden fluchtartig mit der Uhr.

Nach ersten Ermittlungen und Befragungen von Zeugen dürfte es sich bei dem Tatverdächtigen um einen 31-jährigen polizeilich bekannten Mann handeln. Bei der Uhr handelt es sich um eine bereits gebrauchte vergoldete Herrenarmbanduhr der Marke Tissot. Im Rahmen der Fahndung konnte der Täter durch die Polizei gestellt werden. Die gestohlene Uhr hatte er zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr bei sich.ots










19.03.2020 • 08:51 Uhr

Corona-Virus-Krise: Kassiererin berichtet: "Corona"-Bier gefragt wie noch nie - "Die Leute feiern jetzt Corona-Partys"

Wir haben in diversen Getränkemärkten in Südniedersachsen in den vergangenen Tagen versucht, dem Phänomen "Corona-Bier" nachzugehen. Auffällig zunächst, dass die Regale mit dem mexikanischen Bier fast überall leergeräumt waren. "Der Absatz ist völlig anders als vor der Krise. Wir verkaufen deutlich mehr.", berichtet uns eine Verkäuferin in einem Markt im südniedersächsischen Kreiensen (gehört zu Einbeck) über das veränderte Kaufverhalten in Zeiten der Corona-Virus-Krise. In einem anderen Markt wird die Beobachtung der Dame bestätigt. Hier gibt einen Erklärungsversuch: "Sie können sich gar nicht vorstellen, was hier zeitweise abgeht. Die jungen Leute lungern herum. Die kaufen das Bier weg und machen sogenannte Corona-Partys. Es ist total irre. Die Leute wissen mit sich in ihren Zwangsferien offenbar nichts Besseres anzufangen. Also ist Party angesagt...".

Am gestrigen Mittwoch wird beim REWE-Markt in Kreiensen wieder Nachschub der Corona-Six-Packs angeliefert. Noch während unserer Recherche werden einzelne Flaschen und die Sechserpacks aus dem Regal genommen.

Einen Kontrapunkt setzten eingefleischte Einbecker an diesem Tag in den sozialen Netzwerken. So beispielsweise auch Einbecks Ratsherr Udo Harenkamp aus Opperhausen. Er und andere Einbecker teilten eine süffisante Bilderbotschaft mit zwei beinharten Ansagen: 1. "Wir geben Corona keine Chance!!!" mit drei Ausrufungszeichen und 2. "Wir trinken nur Einbecker!" mit einem Ausrufungszeichen. Übrigens: Vom heimischen Getränk waren riesige Berge von gefüllten grünen Bierkästen in allen besuchten Getränkemärkten zu bestaunen.
red/Fotos: Fis WMG












19.03.2020 • 08:21 Uhr

Miteinander im Gebet verbinden - Evangelischer Landesbischof Meyns: jeden Tag um 12 Uhr die Kirchenglocken in Bad Gandersheim läuten

Der Evangelische Landesbischof Dr. Christoph Meyns hat in einem aktuellen Schreiben alle Kirchengemeinden - auch in der Propstei Gandersheim-Seesen - in der Ev.Landeskirche Braunschweig gebeten, täglich um 12 Uhr die Kirchenglocken für eine Minute zu läuten. Ziel sei es, dass sich Menschen in dieser Minute miteinander durch ein gemeinsames Gebet verbinden, wo auch immer sie sind.
Anlass der Bitte ist das generelle Verbot von Gottesdiensten und religiösen Versammlungen, das durch die staatlichen Behörden erlassen worden ist, um die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Ohne Gottesdienste entfällt in der Regel auch das Läuten der Glocken, weil diese zum Gottesdienst einladen. Außerdem empfiehlt der Landesbischof, zu dem besonderen Mittagsläuten das Vaterunser sowie folgende Worte zu beten:
„Herr, unser Gott, lass uns jetzt im Glauben zusammenstehen. Stärke unser vertrauen und unseren Mut. Unsere Worte und unsere Taten mögen von Liebe erfüllt sein. Sei bei allen, die krank sind, sich Sorgen machen oder Angst haben. Segne alle, die ihnen helfen. Schenke uns allen Geduld und Kraft. Das bitten wir dich durch Jesus Christus. Amen“. epd/Foto: Thomas Fischer










19.03.2020 • 08:08 Uhr

Wann hat es da je gegeben? Staat verbietet christliche Gottesdienste - Evangelischer Kirchenrechtler findet das in Ordnung

Gläubige Christen in Südniedersachsen und Bad Gandersheim trauen sich nicht, ihre Kritik laut zu sagen

Stille Empörung und Fäuste in den Taschen. Viele Gläubige sind empört und tief traurig darüber, dass der Staat christliche Gottesdienste und den Besuch von christlichen Kirchen verboten hat. Kritische Äußerungen an dieser Maßnahme sind derzeit nur hinter vorgehaltener Hand zu vernehmen. "Schreiben Sie bitte nicht meinen Namen", so die Bitte einer engagierten Kirchenfrau aus dem südniedersächsischen Bad Gandersheim und dann meint sie weiter: "Es ist unglaublich, wie tief diese Corona-Virus-Krise in unserer Glaubensleben eingreift. Was der Staat sich hier leistet ist total schwer nachzuvollziehen. Ich finde es nicht richtig, Gottesdienste generell zu verbieten!"

Die Meinungen sind geteilt. Es gibt selbstverständlich Stimmen, die das Verbot nachvollziehen können. So beispielsweise der Michael Heinig.

Der Kirchenrechtler Hans Michael Heinig hält das von Bund und Ländern empfohlene Verbot von Gottesdiensten für verfassungsrechtlich in Ordnung. "Die Maßnahmen sind verhältnismäßig", sagte der Göttinger Professor für Verfassungsrecht dem Evangelischen Pressedienst (epd). Brisant sei aber die Frage, ob Bestattungen durchgeführt werden können, ergänzte er.

Heinig erläuterte, bereits die Väter und Mütter des Grundgesetzes hätten diskutiert, unter welchen Bedingungen die Religionsfreiheit eingeschränkt werden könne. "Explizit wurde das Seuchenschutzgesetz als notwendige Schranke der Religionsfreiheit genannt", sagte er. Die jetzige Regelung sei daher nicht zu beanstanden, zumal sie temporär sei. "Das Recht auf Leben nach Artikel 2, Absatz 2 Grundgesetz ist ein höchstrangiges Verfassungsgut, das auch Eingriffe in die Religionsfreiheit zu rechtfertigen vermag", sagte Heinig.

Es stehe den Religionsgemeinschaften frei, weiter öffentlich zu wirken, erläuterte Heinig, der auch Leiter des Kirchenrechtlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Göttingen ist.
Denkbar sei , dass Kirchen für ein individuelles Angebot geöffnet bleiben, wenn hygienische Vorkehrungen getroffen werden.

Bestattungen müssen aber nach Heinigs Einschätzung weiter möglich sein. "Eine würdevolle Grablegung ist vom postmortalen Persönlichkeitsrecht geschützt", sagte er. Man könne Bestattungen im Rahmen der technischen Möglichkeiten eine Zeitlang aufschieben und sie auf den allerengsten Familienkreis begrenzen. "Aber es wäre nicht hinnehmbar, die leiblichen Überreste Verstorbener teilnahmslos verscharren lassen zu müssen", sagte Heinig.
red/epd










18.03.2020 • 23:41 Uhr

Volksbank Seesen-Bad Gandersheim: Einschränkungen im direkten Kundenverkehr ab Donnerstag - Kleine Geschäftsstellen nur noch via SB Automaten nutzbar

Die Volksbank Seesen-Bad Gandersheim reagiert auf die Corona-Virus-Krise. Publikumsverkehr in kleinen Geschäftsstellen wie beispielsweise in Altgandersheim findet ab Donnerstag, 19. März, nicht mehr statt. Bargeldverkehr gibt es nur noch in den größeren Filialen. Ansonsten wird Telefon- und online-Service vorgehalten. In einer Erklärung an die Kundschaft via Homepage im Internet heißt zu der spürbaren Beschränkung bei den persönlichen Serviceleistungen speziell auf den Geschäftsstellen im ländlichen Raum unter anderem:

"Zum Schutz unserer Mitglieder und Kunden sowie unserer Mitarbeiter unterstützen wir alle Maßnahmen, die dabei helfen, die Verbreitung des aktuellen Covid-19 so gut wie möglich zu verhindern. Deshalb schränken wir ab Donnerstag, den 19.03.2020 den persönlichen Kontakt in unseren Filialen ein.

Lediglich in den folgenden Filialen wird der Bargeldverkehr an den Kassen weiterhin erfolgen Alfeld, Bockenem, Bad Gandersheim,Einbeck, Langelsheim, Seesen,Stadtoldendorf.
Der bisher am Schalter gewohnte Service erfolgt für alle Filialen telefonisch.

Telefonisch erreichen Sie uns wie gewohnt von montags bis freitags von 8 bis 19 Uhr unter 05381/9177-0. Hier können Sie Telefon-Banking beantragen.

Die Leerung der Briefkästen, in den vorübergehend geschlossenen Geschäftsstellen, erfolgt regelmäßig.

Ihre Bankgeschäfte können Sie bequem von zu Hause aus über unser Online-Banking oder über unsere VR-BankingApp erledigen.

Die SB-Zonen in allen Geschäftsstellen bleiben weiterhin geöffnet, so dass Sie sich an den Geldautomaten weiterhin mit Bargeld versorgen können. Auch die Kontoauszugsdrucker und SB-Terminals stehen in allen Geschäftsstellen weiterhin zur Verfügung.

Kunden, die noch nicht über das Online-Banking und somit über das ePostfach verfügen, können sich hier freischalten lassen: Online-Banking beantragen,
red/Quelle: Volksbank Homepage Internet











18.03.2020 • 20:04 Uhr

Umstrittene öffentliche Stadtratssitzung am Donnerstag: Ratsherr Jürgen Otto warnte rechtzeitig: "Das ist grob fahrlässig!" und kündigt Boykott an

Für die Partei Die Linke hat ihr Ratsherr Jürgen Otto glasklar zu der umstrittenen öffentlichen Ratssitzung, die in Bad Gandersheim am morgigen Donnerstag,19. März 2020, 18.30 Uhr, im Forum des eigentlich für den Schulbetrieb gesperrten Schulzentrums stattfinden soll, soeben zu Wort gemeldet. Ratsherr Jürgen Otto widersprach der Einschätzung, die Linke habe zu der umstrittenen Terminverlegung geschwiegen. Mitnichten ist das so. Bereits am 16. März habe Jürgen Otto entschieden gewehrt und die Ansetzung der Ratssitzung abgelehnt: "Die Stadt handelt grob fahrlässig", so seine Vorhaltung. Otto kündigte an, die morgige Stadtratssitzung zu boykottieren.

Hier seine Erklärung von heute im Wortlaut: "Die Behauptung, „die LINKE übe sich in einem peinlichen Schweigen zu der umstrittenen Terminüberrumpelung“, ist schlichtweg falsch. Bereits kurz nach Bekanntgabe der Terminänderung am 16. März 2020 durch die Verwaltung empörte sich der LINKEN-Ratsherr in einer eMail-Antwort mit folgendem spontanen Wortlaut: „...landauf, landab werden öffentliche Veranstaltungen aus den bekannt Gründen abgesagt. Die Stadt Bad Gandersheim macht sich unglaubwürdig und handelt grob fahrlässig, sollte sie nicht die von allen Beteiligten erwarteten Konsequenzen ziehen und die Ratssitzung absagen. Wir, die Bürger der Stadt Bad Gandersheim, müssen mit zum Teil gravierenden Einschränkungen leben. Das gilt auch für die Verwaltung. Ich werde in jedem Falle der Ratssitzung fernbleiben!"
red/Foto: Thomas Fischer










18.03.2020 • 19:54 Uhr

Corona-Virus-Krise: 740 Fälle in Niedersachsen bestätigt - Northeim 9 Fälle, Göttingen 17, Hildesheim 28, Goslar 10

740 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute - Mittwoch, Stand 14 Uhr - in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt worden. Das teilt soeben das Niedersächsische Sozialministerium in Hannover mit. Die für Südniedersachsen relevanten Landkreise werden mit folgenden Fallzahlen statistisch ausgewiesen. Dabei kann wiederum zu Abweichungen kommen. Sie haben mit verschiedenen Erfassungsmethoden (händische und automatische) der Zahlen zu tun.
Northeim 6 Fälle laut Statistik im Ministerium; 9 Fälle laut heutigen Angaben der Landkreisverwaltung in Northeim.
Goslar: 10 Fälle, Göttingen 17, Hildesheim 28, Holzminden 12, Wolfenbüttel 1, Braunschweig 12, Salzgitter 3. (alle diese Angaben laut Sozialministerium von Mittwoch, 14 Uhr.
red/Quellen: Kreisverwaltung Northeim/Sozialministerium











18.03.2020 • 17:48 Uhr

Neue Auflagen und Verordnung: Land untersagt touristische Übernachtungen und erlaubt Sonntagsöffnung für Geschäfte des täglichen Bedarfs - Restaurants unter strengen Auflagen weiter geöffnet -

Restaurants von 6 bis 18 Uhr geöffnet, aber mit Auflagen: Zwei Meter Abstand zwischen den Tischen - Sonntags Geschäftsöffnungen erlaubt

Auf Grundlage der Leitlinien der Bundesregierung und der Regierungschefs der Bundesländer zur Bekämpfung der Corona-Epidemie vom Montag hat das Niedersächsische Gesundheitsministerium per Erlass sämtliche Übernachtungen zu touristischen Zwecken untersagt.

Darüber hinaus dürfen Restaurants in Niedersachsen nur noch zwischen 6 und 18 Uhr öffnen und müssen dabei strenge Auflagen erfüllen. So müssen die Plätze für die Gäste so angeordnet sein, dass ein Abstand von mindestens zwei Metern zwischen den Tischen gewährleistet ist und die Gäste zueinander einen ausreichenden Abstand halten. Gleichzeitig wurde ebenfalls per Erlass das Verbot von Sonntagsöffnungen für solche Geschäfte aufgehoben, die Waren des täglichen Bedarfs anbieten.

Der Leiter des Krisenstabs der Landesregierung, Staatssekretär Heiger Scholz, erklärt: „Diese Maßnahmen sind wirtschaftlich schmerzhaft. Sie sind aber notwendig, um die Gesundheit aller zu schützen. Auch in Niedersachsen erleben wir in den letzten Tagen eine Dynamik bei der Entwicklung der Fallzahlen, die wir auf diese Weise brechen wollen. Mit dem Verbot von touristischen Übernachtungen sorgen wir dafür, dass der Eintrag von Ansteckungen aus anderen Ländern und Regionen verhindert wird. "

Mit dem Erlass sei zudem der dringende Appell verbunden, ab sofort Niedersachsen auch nicht mehr als Ausflugsziel zu wählen, so Scholz: „Übernachtungsmöglichkeiten für Urlauber wird es nicht geben und die Möglichkeiten der Verköstigung in Restaurants sind ebenfalls stark eingeschränkt. Deshalb die dringende Bitte an unsere Nachbarn in Nordrhein-Westfalen, Bremen, Hamburg, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und in den Niederlanden: Bleiben Sie zu Hause. Die Auflage, keine Betten für touristische Zwecke mehr zu vermieten, wird von den örtlichen Behörden kontrolliert."

Die Erlaubnis zu Sonntagsöffnungen solle dazu beitragen, dass sogenannte Hamsterkäufe unterbleiben, so Scholz: „Die Versorgung der Menschen in Niedersachsen ist sichergestellt. Es gibt keinen Anlass für Hamsterkäufe. Sie sind vielmehr der einzige Grund, weshalb mancherorts einzelne Produkte vorübergehend nicht erhältlich sind. Meine dringende Bitte ist deshalb: Kaufen Sie nur das, was Sie wirklich brauchen und vor allem auch verbrauchen können.""
red/fis/Quelle: Sozial- und Gesundheitsministerium Niedersachsen











18.03.2020 • 15:29 Uhr

Dröge: Vorverlegung der Ratssitzung mit uns nicht einmal abgesprochen - "Themen sind völlig unwichtig und können verschoben werden!" Warum schweigen SPD, Grüne,Linke?

Angesichts der sich stündlich verändernden Dramatik der Corona-Virus Krise hat der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion Timo Dröge massive Zweifel daran angemeldet, dass die auf den morgigen Donnerstag vorverlegte öffentliche Ratssitzung im Bad Gandersheimer Schulzentrum sachlich und kommunalpolitisch überhaupt erforderlich ist. Eventuelle Beschlüsse über finanzielle Liquiditäten für eine Landesgartenschau im Jahr 2022 jetzt für so wichtig einzustufen, dass man dafür eine öffentliche Ratsversammlung mit Corona-Ansteckungsgefahr im Schulzentrum veranstalten müsse, bezeichnete Dröge als sachlich unbegründet und zudem als ein fahrlässige Verhalten der Bürgermeisterin in Bezug auf eventuelle gesundheitliche Risiken von Ratsmitgliedern und nicht auszuschließenden Besuchern und Besucherinnen. "Was passiert eigentlich, wenn zu der Ratssitzung plötzlich mehr als 10 oder 30 oder 50 Bürgerinnen und Bürger kommen?"
Auch die von der Bürgermeisterin angeführte Begründung, für den ausscheidenden Bauamtsleiter und ihren Amtsvertreter Jürgen Schnute müsste jetzt schnell eine Ersatzperson beschlossen werden, sei nicht überzeugend und schon gar nicht zwingend. "Erstens hätte diese Entscheidung schon vor Monaten getroffen werden können. Jetzt kommt es auf drei Wochen später auch nicht mehr an. Das kann somit bis Ende März warten!"
Andere Ratsfraktionen üben sich in peinlichem Schweigen zu der massiven Kritik aus der Bürgerschaft
Unterdessen herrscht in der Bürgerschaft wachsendes Unverständnis über die Aufrechterhaltung der umstrittenen Entscheidung, in Corona-Krisenzeiten eine öffentliche Ratsversammlung mit Bürgerbesuch stattfinden zu lassen. Die zum Teil scharfen kritischen Äußerungen in den sozialen Netzwerken mehrere Medien sprechen eine unmissverständliche Sprache. Bislang ist die Bürgermeisterin auf diese Kritik und die Bedenken des CDU-Fraktionsvorsitzenden Dröge nicht eingegangen. Auch Grüne, SPD und Linke im Gandersheimer Stadtrat üben sich in einem kaum nachvollziehbaren, ja peinlichem Schweigen zu der umstrittenen Terminüberrumpelung durch Rathauschefin und den kritischen Kommentaren aus der Bürgerschaft.
red
Fortsetzung folgt










18.03.2020 • 15:03 Uhr

Bad Gandersheim Bürgermeisterin Schwarz lässt öffentliche Ratssitzung nun überraschend am morgigen Donnerstag um 18.30 Uhr im Schulzentrum stattfinden- CDU sagt ihre Teilnahme ab - Dröge übt heftige Kritik

Die seit Tagen umstrittene und heftig kritisierte öffentliche Stadtratssitzung, die Bad Gandersheim Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD) zunächst auf dem 26. März terminiert hatte, ist von ihr überraschend auf den morgigen Donnerstag, 19. März, 18.30 Uhr, vorverlegt worden.
Sie soll im Forum des Schulzentrums /Oberschule in Bad Gandersheim stattfinden. Dort ist der Schulebtrieb wegen der Ansteckungsgefahr mit dem lebensgefährlichen Corona-Virus seit Wochenanfang untersagt. Für die CDU-Ratsfraktion erklärte soeben ihr Vorsitzender Timo Dröge, dass seine Fraktion an dieser Versammlung des Stadtrates nicht teilnehmen wird. Ebenso nicht an der vorgelagerten Sitzung des Verwaltungsausschusses. "Es ist nicht mehr nachvollziehbar, wie hier eine Bürgermeisterin in Panik verfällt. Die Sitzung ist angesichts der Corona-Krise vollkommen unsinnig, sachlich überhaupt nicht erforderlich und gesundheitspolitisch ein hohes Risiko!"
Für Dröge ist es überhaupt nicht nachvollziehbar, einerseits von den Bürgerinnen und Bürgern massive Beschränkungen bei ihren sozialen Kontakten einzufordern, "und dann mit einer Ratsversammlung mit ganz schlechtem Beispiel voranzugehen".
red/Archivfoto: Thomas Fischer










18.03.2020 • 14:24 Uhr

Corona-Virus-Krise: Umweltminister Olaf Lies bleibt vorsichtshalber einige Tage zu Hause in Quarantäne

Amtsgeschäfte per Home-Office: Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies lässt seine Arbeit im Ministerium aus Vorsorge- und Sicherheitsgründen ruhen und bleibt bis kommenden Dienstag zu Hause in Quarantäne. Eine reine Vorsichtsmaßnahme wegen eines Corona-Virus-Verdachts.

Minister Lies hatte in der letzten Woche auf einer Veranstaltung in Berlin einen kurzen Kontakt mit einem Corona-Infizierten. Dies wurde Minister Lies gestern Abend telefonisch mitgeteilt. Die Tests beim Minister und einem engen Mitarbeiter verliefen am Mittwoch negativ. Auf ärztlichen Rat hin bleibt Lies jedoch dem Ministerium noch ein paar Tage lang fern, um die potenzielle, zweiwöchige Inkubationszeit gänzlich abzuwarten. Diese Präventionsmaßnahme wird routinemäßig angeordnet, sobald man Kontakt zu einem Corona-Infizierten hatte - auch bei negativ getesteten Kontaktpersonen wie Minister Lies.

Statt ins Büro zu kommen, greift der Umweltminister auf „Home-Office" in seinem heimatlichen Sande (Wilhelmshaven) zurück: Video-Konferenzen, Telefon-Schalten und enger Mail-Verkehr ersetzen den persönlichen Kontakt. Die Amtsgeschäfte im Umweltministerium ruhen auch in der Quarantäne nicht.
red/fis/Foto: Thomas Fischer












18.03.2020 • 14:06 Uhr

Einbeck: Commerzbank macht ihre Filiale dicht - Autozulieferer Dura stoppt Produktion - Was machen Kayser und Auer Ligthing?

In der Corona-Virus Krise schalten Firmen und Dienstleister in der Region Einbeck-Northeim-Bad Gandersheim-Seesen nun auch ihre Aktivitäten runter oder stehen unmittelbar davor. Bestätigt ist, dass die Commerzbank ihre kleinen Filialen komplett für den Publikumsverkehr geschlossen hat. So auch die Filiale in Einbeck. Dort sind Geldgeschäfte nur noch an den Selbstbedienungsautomaten möglich.

In der Region bislang für die Automobilindustrie produzierende Firmen reagieren bereits auf die Ankündigung der großen Marken wie Daimler, VW, BMW und Opel, die ihre Produktionen total unterbrechen wollen. Betroffen in Einbeck die Unternehmen Dura und Kayser. Dura hat eine sofortige Beendigung der Produktion veranlasst. Ähnliche Verhältnisse werden für andere Betriebsstätten erwartet. Von den beispielsweise in Frage kommenden Firmen Kayser und Auer in Bad Gandersheim gibt es bislang keine offiziellen Verlautbarungen. Aber: in Mitarbeiterkreisen kursieren entsprechende Information - speziell zum Thema Kurzarbeit. red

Das Bild dokumentiert die geschlossene Commerzbank Filiale in Einbeck; hier geht der maschinelle SB Betrieb weiter.










18.03.2020 • 13:09 Uhr

Nörten-Hardenberg: Verkehrsunfall - Auto überschlug sich - Fahrer (51) leicht verletzt

Am Dienstag gegen 15.00 Uhr kam es auf der Burgstraße in Höhe der Reitanlage zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Autofahrer aus Bühle leicht verletzt wurde. An dem verunfallten Pkw entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 4.000 Euro.

Der 51 Jahre alter Autofahrer war auf der Burgstraße in Richtung Bishausen unterwegs. In der langgezogenen Linkskurve in Höhe der Reitanlage kam das Fahrzeug nach rechts von der Straße ab. Der Pkw geriet auf den angrenzenden Hang. Hier prallte das Auto mit dem rechten Vorderreifen gegen einen kleinen Felsen und überschlug sich einmal durch die Wucht des Aufpralls. Der Pkw landet nach dem Überschlag wieder auf den Rädern und kam auf der Fahrbahn zum Stillstand. Das Auto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.fal











18.03.2020 • 10:58 Uhr

Corona-Virus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim: Jetzt 9 bestätigte Fälle - Wieder Ischgl die Corona-Quelle

Derzeit gibt es neun bestätigte Infektionen im Landkreis Northeim. Im Vergleich zum Vortag sind damit zwei neue bestätigte Corona-Fälle bekannt geworden.
Es handelt sich um zwei männliche Personen, die sich mit hoher Wahrscheinlichkeit bei einem Aufenthalt in Österreich (Ischgl) infiziert haben. Beide befinden sich mit Erkältungssymptomen (Husten, Fieber) in häuslicher Quarantäne.
Positiv ist, dass sich beide nach ihrer Rückkehr vorsorglich aus eigenem Antrieb in häuslicher Quarantäne aufgehalten hatten, so dass sie seither nur mit sehr wenigen Personen in Kontakt waren, heißt es in einer vor wenigen Sekunden verbreiteten offiziellen Mitteilung der Northeimer Kreisverwaltung. lpd

Zu den Ortschaften mit den Corona-Fällen wurden keine Auskünfte aus "Datenschutzgründen" erteilt. Es ist aber inzwischen durchgesickert, dass im Landkreis Northeim spezielle Corona-Auffälligkeiten aus den Ortschaften Northeim, Kalefeld und Kreiensen kolportiert werden. Wie erwähnt gibt es dazu weder Dementis noch Bestätigungen offizieller Stellen.
red










18.03.2020 • 10:43 Uhr

Corona-Virus-Krise: Blumenladen und Eisdiele geöffnet - Vorbildliches und Negatives im E-Center - Strenges vor der Apotheke - Streiflichter am Mittwochmorgen

Wie gestaltet sich das öffentliche Leben am dritten Tag dieser Corona-Virus-Krisen Woche in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim? In unserem kleinen News-Ticker vermitteln wir einige Eindrücke aus den vergangenen zwei Stunden. Wieder war der radelnde Reporter unterwegs:

Das Straßenbild heute geprägt mit bunten (gelben) Farbtupfern. Die Firma Mittelstedt ist mit ihrem blauen Sammelmobil unterwegs. Die orangefarbenen Männer sammeln gelbe Wertstoffsäcke ein. Im hohen Bogen werden sie das Sammelmobil geschleudert.

Im E-Center pulsiert die Geschäftigkeit. Es ist merklich stiller geworden. Die Menschen reden weniger. Im Roswitha Café sind heute die Stühle hochgestellt. Heißen Kaffee gibt es ab jetzt als "Café to go". Eigentlich angenehm, Kaffee und "Amerikaner" draußen in der Sonne zu genießen.

Vorbildliches und peinliches

Im Laden selbst haben die Kassiererinnen jetzt weiße Gummihandschuhe angezogen. Vorbildlich auch ein Herr mit seinem Mundschutz. "Ich wünschte mir, die Menschen würden mehr Hygieneregeln einhalten." Bei der Selbstbedienung mit Brötchen spielen sich unglaubliche Szene ab: Ein Frau lässt ein Brötchen auf den Boden fallen, lässt liegen und will verschwinden.. Erst auf Ermahnung eines Verantwortlichen hebt sie es auf. Das Stück wird entsorgt. Ein anderer Herr grabscht mit nackten Händen ein Brot an und lässt es dann im Fach liegen. Auch er fängt sich eine Ermahnung ein, schleicht peinlich berührt weg.

In der Apotheke Am Plan warten einige Kunden artig draußen. Nur vier sollen gleichzeitig im Geschäftsraum sein. Einer dieser Kunden kommt aus der Apotheke und kann es nicht fassen. Die Parkrauoüberwachung hat zugeschlagen: Erst Kontrolle, dann Foto mit dem Diensthandy. Es folgt die Eingabe des Parkverstosses in die elektronische Datenerfassung. Das Gerät spuckt ein Ticket aus. Der Mann murmelt seinen Frust vor sich hin. Nimmt das Knöllchen. Fährt mit seinem Wagen mit Wolfsburger Kennzeichen weg.

Die Radtour geht weiter. Wieder vorbei an den Mittelstädten Müllmännern. Sie sind jetzt in der Neustadt angekommen. An der Eisdiele die freundliche Einladung auf die Terrasse zum Kaffee trinken und Eis schlecken. Ein "Geöffnet-Schild" war bereits bei einem Blumenladen in der Braunschweiger Straße aufgefallen.

Im Kurviertel plaudert und raucht ein Dutzend Reha-Gäste vor eine psychosomatischen Klinik. Der Spielplatz zwischen Paracelsus-Roswitha-Klinik und dem stadteigenen Ex-Kurhotel Bartels ist gesperrt. Auf dem "Stop"- Schild das Verbot in arabisch und anderen Spachen. Migranten sind hier besonders angesprochen.










18.03.2020 • 09:58 Uhr

Landkreis-Verwaltung in Northeim schließt bis zum 18. April für Besucherinnen und Besucher

Kontakte hauptsächlich über Telefon und e-mail-Verkehr möglich - Bei unabweisbaren Besuch Verhaltensregeln einhalten!

Zur Vermeidung des Infektionsrisikos mit dem Coronavirus bleiben bis einschließlich 18. April, sämtliche Dienststellen des Landkreises Northeim für Publikumsverkehr geschlossen.

Die Dienststellen sind aber besetzt und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter telefonisch und per E-Mail zu erreichen. In dringenden, unaufschiebbaren Fällen steht die Kreisverwaltung nach vorheriger Terminvereinbarung zur Verfügung.

Für den Fall eines unabweisbaren, vorher vereinbarten Termins bittet die Kreisverwaltung die Besucherinnen und Besucher um größtmögliche Umsicht und bittet folgende Verhaltensregeln einzuhalten:

· Bei Betreten und Verlassen des Gebäudes soll die Möglichkeit zum Händewaschen (mindestens 20 Sekunden mit Seife) genutzt werden.

· Die Gesprächsteilnehmenden sollen einen Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Meter wahren.

· Körperkontakt wie Händeschütteln ist zu vermeiden.

· Die Gesprächsdauer soll so kurz wie möglich gehalten werden.

· Beim Niesen oder Husten vom Gegenüber abwenden und Nase und Mund mit Einwegtaschentüchern oder Armbeuge abschirmen.

· Eigene Stifte mitbringen und den Austausch von Unterlagen auf das Nötigste beschränken.

Diese Verhaltensregeln dienen dem Schutz der Besucherinnen und Besucher und der Beschäftigten der Kreisverwaltung. Ein verantwortungsvolles Handeln ist zur Verminderung des Infektionsrisikos mit dem Coronavirus und der Eindämmung der Pandemie unabdingbar.lpd/Foto: Thomas Fischer










18.03.2020 • 08:41 Uhr

Corona-Virus-Krise: Geschäftsschließungen und massiver Anstieg von Kurzarbeit bei Firmen im Kreis Northeim - Reisebüros und Autohaus betroffen

Die Corona-Virus-Krise zeitigt jetzt vor Ort ihre ersten wirtschaftlichen Auswirkungen. Die seit gestern geltenden Schließungen von Geschäften, gastronomischenBetrieben und Dienstleistungen verursachen nachhaltige Umsatzeinbrüche.

Erste Betriebe im Landkreis Northeim haben aufgrund von absehbaren wirtschaftlichen Einbrüchen bei ihren Umsätzen durch weniger Arbeitsaufträge bei den Arbeitsagenturen Kurzarbeitergeld beantragt. Konkret betroffen und aktiv geworden ist beispielsweise eine Reisebüro-Filialkette mit diversen Standorten in Südniedersachsen. Ebenso hat ein großes Autohaus in der Kreisstadt Northeim und weitere Betriebe Kurzarbeit bei der Agentur für Arbeit Kurzarbeitergeld angemeldet. Die Bundes- und Landesregierung haben Milliarden Euro zu Stützung von kriselnden Unternehmen gerade des Mittelstands angekündigt und bereitgestellt.

Agenturen für Arbeit mit Hochdruck beschäftigt

Beim Kurzarbeitergeld werden den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 75 Prozent ihres letzten Lohnes/Gehalt vom Staat weitergezahlt. Die vom Kurzarbeitergeld profitierenden Unternehmen dürfen ihre Mitarbeiter/innen nicht entlassen. Sie haben in der Kurzarbeitphase logischerweise eine geringere Arbeitszeit. Bei den Arbeitsagenturen in Südniedersachsen wird derzeit mit Hochdruck an der zügigen Abwicklung der Kurzarbeit-Anträge und der Gewährung von finanziellen Leistungen gearbeitet.
red/fis/

Das Bild dokumentiert einen gastronomischen Betrieb in Bad Gandersheim. Ihnen ist nach 18 Uhr ein Bring- und Lieferservice zugesichert. Fotos: Nicole Klawitter










18.03.2020 • 08:19 Uhr

Millionen-Projekt Rathaus-Sanierung/Modernisierung: Jetzt ist die Südfassade dran - Wann kommt der "Treppenaufsteiger"?

Gestern große Baubesprechung von Verantwortlichen des städtischen Bauamtes und der Baufirma Marten beim Millionenprojekt Rathaus-Sanierung und-Modernisierung. Nach Abschluss der Arbeiten an West- und Nordfassade haben derzeit die Maßnahmen an der Rückseite des historischen Gebäudes angefangen. Wieder ist ein Minibagger mit der vorsichtigen Freilegung von Fundamenten beschäftigt. Hier wird dann eine Stabilisierung durch die Eingabe von Beton vorgenommen. Die Baufachleute von Behörde und Firma zeigten sich zufrieden mit der Umsetzung des Projektes. Der Bauzeitenplan werden eingehalten. Das bedeutet eine Fertigstellung noch in diesem Jahr.

Alles fertig zum Kommunalwahljahr 2021 - bitte mit "Treppenaufsteiger"

Im Kommunalwahljahr 2021 dürfte sich dann das aufgefrischte Rathaus in seiner ganzen weißen Pracht Bürgern und Kommunalpolitikern präsentieren. Und vielleicht ist bis dahin auch der von Bürgermeisterin Franziska Schwarz angekündigte technische "Treppenaufsteiger" Rollstuhlfahrer installiert. Dann wäre das Gandersheimer Rathaus den häßlichen Makel los, das behindertenfeindlichste seiner Art in Südniedersachsen zu sein.
red/Foto/Video: Thomas Fischer










18.03.2020 • 07:55 Uhr

Zeugenaufruf nach illegaler Bauschuttentsorgung - Wer kennt die Wandfliesen?

Tatort: Bad Salzdetfurth; Bereich Bockenem/Upstedt. Das ist passiert: Die Polizei in Bad Salzdetfurth hat, nach einem aktuellen Hinweis aus der Bevölkerung, soeben die Ermittlung in Sachen einer ungenehmigten Bauschuttentsorgung aufgenommen. Unmittelbar an einem Waldweg nordwestlich des "Steinbruchbetriebes Upstedt" wurde durch einen bislang Unbekannten eine größere Menge Bauschutt abgeladen. Hierbei handelt es sich vornehmlich um "Wandfliesen". Diese weisen ein sehr auffälliges Muster auf. Die Polizei bittet nun Zeugen, die Hinweise zu diesem "Fliesenmuster" bzw. auf deren vormaligen Besitzer geben können, sich bei dem Polizeikommissariat in Bad Salzdetfurth, unter der Telefonnummer 05063/901-0, zu melden (Lö)./Fotzo: Polizei










18.03.2020 • 07:44 Uhr

Markoldendorf: 17-jähriger führt Kleinkraftrad ohne Zulassung und ohne gültige Fahrerlaubnis

Ereignisort: Markoldendorf, Wiesenstraße, Ereigniszeitpunkt: Dienstag, 17. März 2020, 19.10 Uhr. Gestern am frühen Abend führte laut Einbecker Polizei ein 17-jähriger Jugendlicher aus Dassel ein nicht zugelassenes Kleinkraftrad mit einem abgelaufenen Versicherungskennzeichen aus dem Jahr 2015. Da der junge Fahrzeugführer auch keine für das Kleinkraftrad erforderliche Fahrerlaubnis besitzt wurde gegen ihn ein Strafverfahren wegen des Führens eines Kleinkraftrades ohne Fahrerlaubnis, ohne Versicherungsschutz und wegen Zulassungsverstößen eingeleitet.vo











18.03.2020 • 07:43 Uhr

Es geht voran beim neuen Gesundheitszentrum "Sportstadt" Gandersheim: Fundamente fertig für Beton

Das sonnige Frühlingswetter beflügelt derzeit Bad Gandersheims einzige richtige Großbaustelle. Mit einem halben Dutzend Mitarbeiter und ordentlichen Maschinenpark wurden an den ersten beiden Tagen der neuen Woche die Arbeiten am neuen Gesundheitszentrum "Sportstadt" "Marienstraße" in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim mit viel Einsatz fortgesetzt. "Wenn das Wetter so gut bleibt kommen wir bestens voran", ließ sich Bauunternehmer Antonio Wehe von einem Reporter der Fis Work Media Group vor Ort vernehmen. Derzeit werden die Fundamente mit Stahlteilen bestückt. Danach wird eine frostsichere Betonschicht aufgesetzt. "So kann es weitergehen", zeigte sich auch Investor und "Sportstadt"-Betreiber Tobias Reinecke total zufrieden über den aktuellen Verlauf seines ehrgeizigen Projektes.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer













18.03.2020 • 07:31 Uhr

Gemeinsam stark für den Handball in der Region: Northeimer Handball Club Handball MTV Moringen gemeinsam in die Zukunft!

Nach drei erfolgreichen Versuchsballons durch Jugendmannschaftsspielgemeinschaften (JMSGs) in den letzten Jahren wird die Kooperation zwischen dem Northeimer HC und dem MTV Moringen nun intensiviert. Sämtliche Spielerinnen und Spieler des MTV ab der C-Jugend aufwärts erhalten ein Gastspielrecht beim Northeimer HC. Ziel der Kooperation ist es, sowohl die Mannschaften im Breitensportbereich spielfähig zu halten, aber auch den Leistungssport auf ein breiteres Fundament zu stellen.
"Dieser Schritt ist für den MTV notwendig geworden, weil sich abzeichnete, dass ein eigenständiger Spielbetrieb nur noch eingeschränkt möglich gewesen wäre. Durch diese Kooperation bleibt Moringen als Handballstandort auch zukünftig weiterhin erhalten", so MTV-Handball-Fachwart Fabian Busse. Und der stellv. Vorsitzende Nachwuchs-/Jugendarbeit des NHC, Mark-Oliver Wode, ergänzt: "Um Talente ganz nach oben zu bringen, brauchen wir eine breite Basis auf der wir die Kids individuell fördern und fordern können. Der Zusammenschluss mit dem MTV eröffnet da ganz neue Möglichkeiten, auch in Bezug auf Übungsleiter und Hallenzeiten!"
Der Spiel- und Trainingsbetrieb soll sowohl am Schuhwall als auch an der Burgbreite stattfinden. "Northeim und Moringen haben in der Vergangenheit schon oft erfolgreich und unbürokratisch zum Wohl des Jugendhandballs kooperiert. Dies ist der nächste Schritt um gemeinsam dazu beizutragen, dass die Region Süd-Niedersachsen eine Handballhochburg bleibt und sich weiterentwickelt!", blicken beide Vorstände erwartungsvoll in die Zukunft.
red/ok
Das Bild symbolisiert Kooperation: NHC/MTV mit Mark-Oliver Wode - links - und Fabian Busse.










17.03.2020 • 22:44 Uhr

Seesen/Rhüden: Starke Polizeiarbeit - 25-jährigen Tankbetrüger aus Münchehofe entlarvt

Mit geklauten Kennzeichen Tankbetrüge begangen: Mehrere Straftaten konnten jetzt durch intensive Ermittlungs- und Fahndungsarbeit aufgeklärt werden. Mindestens drei Tankbetrüge gehen auf das Konto eines 23jährigen Münchehöfers. Er tankte seinen VW jeweils an der Tankstelle an der Harzschnellstraße und entfernte sich, ohne die Rechnungen zu begleichen. In zwei Fällen demontierte er im Vorfeld seine Kennzeichen, in einem Fall benutzte er fremde Kennzeichen, welche in der Nacht vom 04. Auf den 05. März in Rhüden entwendet wurden. Es wurden mehrere Strafverfahren gegen den jungen Beschuldigten eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.ots











17.03.2020 • 22:32 Uhr

Braunschweigische Streifzüge, literarisch - "Mit Roswitha durch Gandersheim" und mehr

„Unser Braunschweiger Land kann stolz auf historischen, kulturellen und landschaftlichen Reichtum blicken. Davon zeugen archäologische Ausgrabungsstätten ebenso wie Baudenkmäler und literarische Werke. So überrascht es kaum, dass die Region auch Wiege zahlreicher Berühmtheiten der deutschen Geschichte ist.“ Dies schreibt die Stiftung Braunschweiger Land im Vorwort zu dem von ihr geförderten Buch von LUTZ TANTOW: „Als Eulenspiegel selbst einmal Münchhausen belog. Braunschweigische Streifzüge“,

edition kemenate ISBN 978-3-00-060779-0,
Braunschweig 2020, gebunden, 160 Seiten, 15 Euro.

Es enthält insgesamt 19 „literarische Schreifzüge“ durchs Braunschweigische mit Persönlichkeiten aus den letzten 1000 Jahren. Einen römischen Kaiser haben wir hervorgebracht und einen Papst, den erfolgreichsten Schriftsteller der Goethe-Zeit und die erste deutsche Schriftstellerin überhaupt. Geniale Wissenschaftler wie Carl Friedrich Gauß, Geistesgrößen wie Gotthold Ephraim Lessing und Abenteurer wie Friedrich Gerstäcker sind hier ebenso zuhause wie der Tennisbaron Gottfried von Cramm oder dokumenta-Künstler Gerd Winner. Vor allem das Aufeinandertreffen mit Till Eulenspiegel, Baron von Münchhausen und Wilhelm Busch garantiert, dass die Lektüre auch lustig sein kann.

In seinen „Braunschweigischen Streifzügen“ erzählt der Autor Lutz Tantow von seltsamen Begegnungen mit ihnen: 19 tiefgründige, humorvolle und informative Wanderungen durch Landschaften und Städte zeugen davon – und alle können von den Leserinnen und Lesern begangen und nachvollzogen werden. Es geht von Gandersheim über Bodenwerder, Goslar, Vechelde, Fallersleben, Helmstedt und Schöningen, Königslutter, Schöppenstedt, Wolfenbüttel, Salzgitter, Hornburg, Bad Harzburg bis nach Walkenried, auf den Brocken und natürlich in und durch Braunschweig. Die unterwegs entstandenen, fiktiven Dialoge und Erzählungen bringen auf unterhaltsame Weise die Charaktere und das Wirken jener Persönlichkeiten nahe.
Der Literaturwissenschaftler,

Journalist und Öffentlichkeitsarbeiter Dr. Lutz Tantow ist gebürtiger Braunschweiger, war über 30 Jahre lang in der Unternehmenskommunikation tätig, engagiert sich für die regionale Literatur, ist im Vorstand der Bibliotheksgesellschaft Niedersachsen und als Vizepräsident des Triathlon Verbandes Niedersachsen aktiv. Nach „Braunschweig zu Fuß“, dem Bildband „Braunschweig“ (zus. mit dem Fotografen Karl Johaentges im Hinstorff Verlag) und zahlreichen Anthologien der AG Literatur der Braunschweigischen Landschaft ist dies ein weiterer Ausflug in Geschichten und Geschichte seiner und unserer Heimat.

Aus dem Inhalt:
Mit Roswitha durch Gandersheim
Mit Clemens in Hornburg
Mit Jordan auf dem Kaiserweg
Mit Till im Elm
Mit Nickel aus Steterburg
Mit Münchhausen nach Bodenwerder
Mit Lessing nach Stöckheim
Mit Lafontaine nach Helmstedt
Mit Carl zur Schule
Mit Gauß zum Auerhahn
Mit Harry Heine auf den Brocken
Mit Busch in Seesen
Mit Gerstäcker auf der Oker
Mit Hoffmann von Fallersleben durch die Autostadt
Mit Raabe nach Riddagshausen
Mit Spiegelberg nach Vechelde
Mit Tino Chevalier in Königslutter
Mit dem Tennisbaron auf Schloss Oelber
Mit Winner rund um Liebenburg

Die Redaktionsgemeinschaft der Fis Work Media Group findet: Eine wunderbare und lesenswerte Lektüre aus unserer Heimat!
red/Screenshot Buchtitel











17.03.2020 • 17:52 Uhr

Bildungsträger LEB stellt seinen Unterricht in Bad Gandersheim ein

Der Bildungsträger LEB Ländliche Erwachsenen Bildung hat mit sofortiger Wirkung seinen Unterrichtsbetrieb eingestellt. Das geht aus einer offiziellen Mitteilung hervor. Sie wurde heute an die Betriebsstätte an die Eingangstür im violetten Haus der Evangelischen Propstei Gandersheim-Seesen geheftet (Foto). Die LEB war auch auf dem Gebiet von Fördermaßnahmen/Kurse für Migranten zuständig.










17.03.2020 • 17:52 Uhr

Bildungsträger LEB in Bad Gandersheim stellt Unterricht ein

Der Bildungsträger LEB Ländliche Erwachsenen Bildung hat mit sofortiger Wirkung seinen Unterrichtsbetrieb eingestellt. Das geht aus einer offiziellen Mitteilung hervor. Sie wurde heute an die Betriebsstätte an die Eingangstür im violetten Haus der Evangelischen Propstei Gandersheim-Seesen geheftet (Foto). Die LEB war auch auf dem Gebiet von Fördermaßnahmen/Kurse für Migranten zuständig.










17.03.2020 • 17:34 Uhr

Wichtige Informationen der Kreisabfallwirtschaft Deponie Blankenhagen schließt ab Mittwoch, 18. März

Die Deponie Blankenhagen ist ab Mittwoch, 18. März für sämtliche Kundenanlieferungen geschlossen. Diese Anordnung gilt bis auf weiteres. Alle übrigen Bauabfalldeponien im Landkreis Northeim bleiben unverändert geöffnet.
Für Fragen zu der Abholung von Glas und Gelben Säcken steht die Firma Mittelstädt telefonisch unter 05571/92110 oder per Mail an info@mittelstaedt-recycling.de zur Verfügung.
Die Kreisabfallwirtschaft stellt die Abholung von Restmüll, Biomüll, Papier und Sperrmüll sicher. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen telefonisch und per Mail wie gewohnt zur Verfügung. Die Kreisabfallwirtschaft in der Matthias-Grünewald-Str. ist für den Kundenverkehr ebenfalls geschlossen. lpd












17.03.2020 • 17:28 Uhr

Corona-Virus-Krise: 563 Fälle in Niedersachsen bestätigt - Landkreis Northeim weiter 7, Holzminden 8, Goslar 7

563 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute - Dienstag, Stand 15 Uhr - in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt worden. Das teilt soeben das Gesundheitsministerium in Hannover mit.

Die offiziellen Fallzahlen für relevante Landkreise in Südniedersachsen: Göttingen 12, Northeim 7, Hildesheim 28, Goslar 7, Helmstedt 2, Braunschweig 8 und Wolfsburg 3.

Aufgrund technischer Einflüsse bei der Erfassung der statistischen Angaben sind Abweichungen nicht auszuschließen. So wird in der heute aktualisierten Statistik der Landkreis Nordheim weiter mit 4 Fällen ausgewiesen. Zwei Stunden vor der Veröffentlichung der Zahlen aus dem Gesundheitsministerium hatte der Landkreis in seiner offiziellen Verlautbarung den gestrigen Stand von 7 Fällen bestätigt.
red/Quelle: Gesundheitsministerium Niedersachsen/LK Northeim











17.03.2020 • 16:30 Uhr

Anordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich sowie für stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen im Landkreis Northeim

Das sollte jetzt jeder und jede genau lesen und sich merken - Die Allgemeinverfügungen sind heute im Amtsblatt veröffentlicht und gelten sofort

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verzögern, hat der Landkreis Northeim weitere umfängliche Maßnahmen durch Allgemeinverfügungen festgelegt, die am Dienstag im Amtsblatt des Landkreises Northeim veröffentlicht worden sind.
Damit folgt der Landkreis Northeim einer Weisung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.
Insbesondere geschützt werden sollen Ältere und vorerkrankte Personen, sowie Personen, die zur Aufrechterhaltung der medizinischen und pflegerischen Versorgung zwingend benötigt werden.

Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen

Alle Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen müssen Maßnahmen ergreifen, um Patientinnen, Patienten und Personal vor einer Erkrankung an COVID-19 zu schützen. Es sind insbesondere Besuchs- und Betretungsverbote auszusprechen.

Ausgenommen von den Besuchsverboten sind Besuche von werdenden Vätern, von Vätern von Neugeborenen, von Eltern und Sorgeberechtigten von Kindern auf Kinderstationen und Besuche enger Angehöriger von Palliativpatienten. Ausnahmen können im Einzelfall, u.a. für Seelsorger oder Urkundspersonen unter Auferlegung der erforderlichen Verhaltensmaßregeln zugelassen werden.

Kantinen, Cafeterien oder andere der Öffentlichkeit zugängliche Einrichtungen für Patienten und Besucher sind zu schließen und sämtliche öffentliche Veranstaltungen wie Vorträge, Lesungen, Informationsveranstaltungen etc. sind zu unterlassen.

Heime für ältere Menschen, pflegebedürftige Menschen oder Menschen mit Behinderungen

In Heimen für ältere Menschen, pflegebedürftige Menschen oder Menschen mit Behinderungen sind von diesen Besuchsverboten nahestehende Personen von palliativmedizinisch versorgten Bewohnerinnen und Bewohnern ausgenommen. Ausnahmen können auch hier im Einzelfall u.a. für Seelsorger oder Urkundspersonen unter Auferlegung der erforderlichen Verhaltensmaßregeln zugelassen werden. Die behandelnden Ärzte und die zur Pflege bestimmten Personen haben freien Zutritt.

Einrichtungen der Tagespflege

Der Betrieb für alle Einrichtungen der Tagespflege ist untersagt. Ausgenommen ist die Notbetreuung in kleinen Gruppen. Die Notbetreuung ist auf das notwendige Maß zu begrenzen.

Die Notbetreuung soll dazu dienen, ältere Menschen, pflegebedürftige Menschen oder Menschen mit Behinderungen aufzunehmen, deren Familienangehörige, die im Übrigen die Pflege wahrnehmen, in sog. kritischen Infrastrukturen tätig sind. Hierzu gehören insbesondere folgende Berufsgruppen:

Beschäftigte im Gesundheitsbereich, medizinischen Bereich und pflegerischen Bereich, Beschäftigte insbesondere im Bereich der Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr, Beschäftigte im Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche und Beschäftigte zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen.

Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich

Für den Publikumsverkehr sind geschlossen:

· Bars, Clubs, Kulturzentren, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen

· Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen, Bibliotheken und ähnliche Einrichtungen und unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder von Eigentumsverhältnissen

· Messen, Ausstellungen, Kinos, Zoos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen

· Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen

· der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbäder, Fitnessstudios, Saunen und ähnliche Einrichtungen

· Alle Spielplätze einschließlich Indoor-Spielplätze

· alle Verkaufsstellen des Einzelhandels, insbesondere Outlet-Center, einschließlich der Verkaufsstellen in Einkaufscentern;

ausdrücklich ausgenommen von der Schließung sind:

der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte, der Großhandel und Dienstleister aus dem Gesundheitsbereich.



Verboten sind außerdem:

· Alle privaten Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmenden

· Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musik- schulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen

· Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften, einschließlich der Zusammenkünfte in Gemeindezentren

· Alle öffentlichen Veranstaltungen; ausgenommen sind Sitzungen kommunaler Vertreter und Gremien sowie des Landtages und der dazugehörigen Ausschüsse und Gremien

· Alle Ansammlungen im Freien mit mehr als 10 Personen

Die Anordnungen gelten sofort bis zunächst einschließlich 18. April 2020. Eine Verlängerung ist möglich.

Zuwiderhandlungen gegen die Allgemeinverfügung sind strafbar nach dem Infektionsschutzgesetz.

Die Allgemeinverfügung finden Sie hier: https://www.landkreis-northeim.de/medien/dokumente/amtsblatt_12_2020.pdf?20200317150843



Allgemeine Hinweise

Wenn Sie den Verdacht haben, am Coronavirus erkrankt zu sein, gehen Sie bitte nicht direkt zum Arzt oder ins Krankenhaus, sondern nehmen zunächst telefonisch Kontakt mit Ihrem Arzt auf, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Benötigen Sie außerhalb der Praxiszeiten ärztlichen Rat, erreichen Sie unter der Nummer 116117 den ärztlichen Bereitschaftsdienst.

Bitte beachten Sie auch weiterhin die allgemeinen Hygieneregeln, besonders das häufige und gründliche Händewaschen ist ein wichtiges Mitteln, um Ansteckungen mit Atemwegsinfekten zu vermeiden.

Allgemeine Informationen und die Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) erhalten Sie jederzeit und immer aktuell zudem auf www.landkreis-northeim.de/coronavirus sowie auf der Seite des Robert Koch Institutes www.rki.de.










17.03.2020 • 16:23 Uhr

Corona_Virus - Entwicklung des Infektionsgeschehens im Landkreis Northeim - Aktuelle Fallzahlen vom 17. März: Weiter 7 Fälle diagnostiziert!

Derzeit gibt es sieben bestätigte Infektionen im Landkreis Northeim. Im Vergleich zum Vortag sind damit keine neuen bestätigten Corona-Fälle bekannt geworden.
Alle Betroffenen befinden sich nach wie vor in häuslicher Quarantäne, ohne dass sich der jeweilige Zustand verschlechtert hätte. Klinische Verläufe gibt es damit bisher nicht, heißt esin einer soeben offiziell verbreiteten Mitteilung der Landkreisbehörde. lpd










17.03.2020 • 15:20 Uhr

Land unterstützt Bus/Bahn/Öffentlicher Personennahverkehr mit vorgezogenen Finanzhilfen von 67,5 Millionen Euro

Minister Althusmann: Wir helfen unserer Verkehrsunternehmen in der aktuellen Krise

Um die Liquidität der niedersächsischen ÖPNV-Verkehrsunternehmen trotz der aktuellen Einnahmeverluste infolge der Corona-Krise zu sichern, wird das Land die monatlichen Finanzhilfen an die Landkreise, kreisfreien Städte und Zweckverbände als ÖPNV-Aufgabenträger für die Monate April bis Dezember 2020 vorziehen und in einem Betrag (landesweit insgesamt 67,5 Millionen Euro) auszahlen. Das hat Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann heute in Hannover mitgeteilt: „Mit der vorgezogenen Auszahlung wollen wir unsere Verkehrsunternehmen in der gegenwärtigen Krise helfen. Wir ermöglichen den kommunalen ÖPNV-Aufgabenträgern damit, kurzfristig zugunsten der ÖPNV-Unternehmen zu handeln und können hoffentlich existenzbedrohende Liquiditätsengpässe oder gar Insolvenzen abwenden. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, den ÖPNV in Niedersachsen auch weiterhin sicherstellen.“

Hintergrund:

Seit 2017 haben die Landkreise, kreisfreien Städte und Zweckverbände die vollständige Aufgaben- und Ausgabenverantwortung für Planung und Finanzierung des straßengebundenen ÖPNV – einschließlich der Ausgleichszahlungen für die sogenannten Ausbildungsverkehre. Das Land stellt insbesondere für die Ermäßigung der Tarife im Ausbildungsverkehr jährlich rund 90 Millionen Euro als Finanzhilfe in monatlichen Zahlungen zur Verfügung, die von diesen an die Verkehrsunternehmen im Busbereich weitergeleitet werden. Durch die aufgrund der Corona-Krise sinkenden Fahrgastzahlen werden die Verkehrsunternehmen erhebliche Mindereinnahmen mit teilweise existenzbedrohenden Folgen verbuchen. Eine Reihe von Verkehrsunternehmen hatte sich diesbezüglich bereits an das Wirtschaftsministerium gewendet und um Unterstützung gebeten. Die nun veranlassten Zahlungen von rd. 67,5 Millionen Euro können im Rahmen der bestehenden Haushaltsmittelzuweisungen bedient werden und führen zu keinem zusätzlichen Mittelbedarf im Landeshaushalt. Die kommunalen ÖPNV-Aufgabenträger erhalten damit die Möglichkeit, zeitnah handeln zu können und die Liquidität der Verkehrsunternehmen durch entsprechende Abschläge und Vorauszahlungen sicherzustellen.
red/fis/ Foto: Thomas Fischer











17.03.2020 • 14:53 Uhr

Im Krieg gegen das Corona-Virus: Landesregierung mobilisiert 4,4 Milliarden Euro zur Bekämpfung der Auswirkungen des Corona-Virus

Die Landesregierung hat am (heutigen) Dienstag mit dem Entwurf eines Nachtragshaushaltes für das Jahr 2020 die haushaltsrechtlichen Voraussetzungen für ein großes Maßnahmenpaket zur Bekämpfung der Auswirkungen des Corona-Virus auf den Weg gebracht. „Die Sicherung der Gesundheit der Bevölkerung steht an erster Stelle. Die Niedersächsische Wirtschaft braucht schnell unsere Unterstützung. Um dafür unsere Handlungsfähigkeit zu gewährleisten, werden wir die haushaltsrechtlichen Voraussetzungen sehr kurzfristig erweitern", erklärte Finanzminister Reinhold Hilbers die Notwendigkeit.

1,4 Milliarden Euro sollen im Einzelplan „Allgemeine Finanzverwaltung" zusätzlich zur Verfügung gestellt werden können, um die Strukturen in der Gesundheitsversorgung einsatz- und leistungsfähig zu halten. Ebenso sollen auch finanzielle Soforthilfen sowie Entschädigungen zur Unterstützung der Wirtschaft geleistet werden. Den betroffenen Ressorts werden auf begründeten Antrag die Mittel zugewiesen. Zudem wird der Bürgschaftsrahmen auf 3 Milliarden Euro erhöht.

Die Landesregierung sieht die Notwendigkeit, dass der Niedersächsische Landtag eine außergewöhnliche Notsituation auf Grund der Auswirkungen des Corona-Virus erklärt.

Soweit möglich sollen die Maßnahmen im Ergebnis aus dem Jahresüberschuss des Jahres 2019 finanziert werden. Da dieser aber noch nicht vollzogen ist, erfolgt eine technische Überbrückung durch die Inanspruchnahme akut nicht benötigter Ansätze aus dem Sondervermögen zur Nachholung von Investitionen bei den Hochschulen in staatlicher Verantwortung. Zudem wird der Landtag gebeten, nach den Regeln der Niedersächsischen Schuldenbremse eine ergänzende Kreditaufnahme zu ermöglichen.

Es ist erforderlich durch schnelle Entscheidungen für die Bereitstellung der notwendigen Mittel zu sorgen, um handlungsfähig zu sein und keine wertvolle Zeit zu verlieren. „Angesichts der unvorhergesehenen Herausforderungen ist es wichtig, Verantwortung zu übernehmen. Wir handeln schnell und entschlossen", so Hilbers.

Der Entwurf des Nachtrages soll nach den Vorstellungen der Landesregierung bereits am 20. März 2020 unter Verzicht auf die 1. Lesung direkt in Sondersitzungen der beteiligten Ausschüsse des Landtages beraten werden. Bereits in der Plenarsitzungswoche vom 25. bis 27. März 2020 könnte der Landtag den Nachtragshaushalt beschließen.

Steuerliche Maßnahmen zur Berücksichtigung der Auswirkungen des Coronavirus

Die Corona-Krise führt bundesweit zu wirtschaftlichen Auswirkungen. Um davon unmittelbar und erheblich betroffenen Steuerpflichtigen schnell steuerliche Erleichterungen einzuräumen, unterstützt Hilbers bundesweite Anpassungen für Stundungs- und Vollstreckungsmaßnahmen für von den Landesfinanzbehörden verwaltete Steuern sowie für die unkomplizierte und schnelle Herabsetzung von Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer-Vorauszahlungen: „Sobald als möglich werden die Niedersächsischen Finanzämter die Erleichterungen pragmatisch anwenden. Beispielsweise sollen in diesen Fällen auch zinsfreie Stundungen vereinbart werden können", stellte Hilbers in Aussicht.

Bürgschaften

Das Land Niedersachsen und die Niedersächsische Bürgschaftsbank (NBB) GmbH stehen betroffenen Unternehmen mit Bürgschaften zur Seite. Davon profitieren können nahezu alle Branchen, Angehörige freier Berufe und Träger sozialer, kultureller und wissenschaftlicher Einrichtungen. Kreditbürgschaften haben sich als Mittel zur Krisenbewältigung bewährt. Das Land setzt hier ein starkes Zeichen und erhöht seinen Bürgschaftsrahmen auf 3 Milliarden Euro. Damit schnelle Hilfe gewährleistet ist, werden die Verfahren flexibilisiert und bestehende Regelungen pragmatisch angewendet.

„Die NBB übernimmt Bürgschaften bis zur Größenordnung von 2,5 Millionen Euro, davon bis zu 240.000 Euro im Expressverfahren innerhalb weniger Tage. Darüber hinaus stehen Landesbürgschaften zur Verfügung", erklärte Hilbers.
red/fis













17.03.2020 • 13:42 Uhr

Gastronomie in Bad Gandersheim: Liefer- und Abholservice bei "La Piazza-Ratskeller" und "Döner" Holzmindener Straße

Mit neuen und optimierten Offerten haben sich zwei gastronomische Betriebe in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim an die Öffentlichkeit gewandt.

1. Der "Döner-Pizza-Haus"-Betrieb in der Holzmindener Straße 14 (ehemalige Tanke) bietet heute bis 22 Uhr seine Speisen nach telefonischer Bestellung im Modus eines Bring- und Lieferdienst es weiterhin bereitstellen.

2. In ähnlicher Weise operiert das Speiselokal "La Piazza" - Ratskeller" am Marktplatz. Hier geht das Angebot entsprechend dem publizierten Dokument bis 21 Uhr sowohl im Abholt- und Bringmodus.

red/Fotos: Thomas Fischer










17.03.2020 • 13:28 Uhr

Kirche von zu Hause - Digitale Angebote schaffen geistliche Besinnung in Zeiten der Corona-Virus -Krise

Die Absage von Gottesdiensten, Konzerten und Veranstaltungen ist ein tiefer Eingriff in das kirchliche Leben. Die Fürsorge für Menschen angesichts der Corona-Krise schränkt die Kirche in ihrem Kernauftrag ein, Gemeinschaft zu ermöglichen und ein offener Raum für die Sorgen und Ängste der Menschen zu sein. Deswegen fragen viele Kirchengemeinden, ob es alternative Formen geben könnte, dem kirchlichen Auftrag auch in Zeiten von Corona nachzukommen.

Dabei helfen nicht zuletzt elektronische und digitale Formate, die in den Kirchen entwickelt wurden und nun von besonderer Bedeutung sein können. Hinzuweisen ist in dieser Hinsicht zum Beispiel auf die Fernseh- und Hörfunkgottesdienste, die in den Sendern der ARD und im ZDF übertragen werden. Nicht nur sonntags, auch während der Woche bietet die Evangelische Kirche im NDR Andachten und Angebote zur geistlichen Besinnung an. Sie stehen in Mediatheken unabhängig von den ursprünglichen Sendezeiten zur Verfügung, teilweise als Podcasts zum Download.

Aber auch in den sozialen Medien, auf Facebook, Instagram und Twitter, ist die Kirche mit zahlreichen Angeboten vertreten. Nicht zuletzt bieten spezielle Apps wie die Andachts-App oder die App „Kirchenjahr-evangelisch“ Möglichkeiten der geistlichen Besinnung. Auch die Telefonseelsorge ist mittlerweile mit einer eigenen App vertreten. Und evangelische Influencer begegnen Ihnen auf YouTube.

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat alle diese Angebote auf einer eigenen Internetpräsenz unter dem Stichwort „Kirche von zu Hause“ zusammengestellt, die wir Ihre Beachtung empfehlen. Aber natürlich stehen Ihnen auch Ihre Gemeindepfarrerinnen und Gemeindepfarrer als Ansprechpartner und für seelsorgerliche Kontakte zur Verfügung.epd










17.03.2020 • 13:20 Uhr

Migrationsberatung in Bad Gandersheim: Noch persönlich und ab 1. April im violetten Haus der Propstei - Aktuell im "Klaro"

Die Beratung von Flüchtlingen/Migranten/Asylbewerber in Bad Gandersheim geht während der Corona-Virus-Krise unter modifizierten Bedingungen weiter. Noch erfolgt sie im persönlichen Gespräch. Allerdings bedarf es dazu einer telefonischen Terminabsprache. Darauf weisen öffentliche Aushänge hin. Sie sind an der Tür der Diakoniestelle , Treff "Klaro" auf der Stiftsfreiheit Nummer 14 angebracht. Auf einem Infoblatt wird das Ende des "Klaro" nach dreijährigem Bestehen zum Ende März angekündigt. Bis zu diesem Zeitpunkt sind alle Veranstaltungen im "Klaro" abgesagt. Die Migrationsberatung findet jedoch weiterhin statt, wird ausdrücklich betont.

Ab dem 1. April 2020 verlagert sich die Migrationsberatung in der violette Haus mit dem Sitz der Evangelischen Propstei Gandersheim-Seesen (direkt neben dem Evangelischen Martin-Luther-Haus). Das dortige Prozedere für den Service für Migranten ist ebenfalls auf einem schriftlichen Dokument nachzulesen.red/Fotos Fis WMG














17.03.2020 • 13:05 Uhr

Corona-Virus-Krise: Wichtige Informationen des Arbeitsgerichtes in Göttingen

Alle Rechtssuchenden sowie Besucherinnen und Besucher des Arbeitsgerichts in Göttingen sind angesichts der allgemeinen Empfehlungen zur Vermeidung einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus dringend aufgefordert, mit Rücksicht auf die eigene Gesundheit und die der Mitmenschen jeweils zu prüfen, ob ein Anliegen außerhalb einer anberaumten Verhandlung bei Gericht vor Ort angebracht werden soll und das Gerichtsgebäude betreten werden muss, weil das Anliegen dringlich ist und keinen Aufschub duldet, oder ob das Anliegen auch schriftlich eingereicht werden kann. Auskünfte dazu können telefonisch eingeholt werden.

Gerichtsverhandlungen und Termine finden nach Entscheidung der jeweils zuständigen Richterinnen und Richter sowie Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger statt. Ladungen zu Gerichtsverhandlungen und Terminen haben weiterhin Gültigkeit und sind zu befolgen, wenn die Betroffenen keine anderslautende Mitteilung vom Gericht erhalten.

Bei Betreten des Gerichtsgebäudes sind alle Besucherinnen und Besucher verpflichtet, die allgemeinen Hygieneregeln der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) einzuhalten und bei Feststellung einschlägiger Krankheitssymptome das Gerichtsgebäude zu verlassen. Den Anordnungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Justizwachtmeisterdienstes ist Folge zu leisten.

Beim Landesarbeitsgericht und den niedersächsischen Arbeitsgerichten bestehen nicht nur für außergewöhnliche Ausnahmefälle wie die Ausbreitung des Corona-Virus weitreichende Zuständigkeits- und Vertretungsregelungen, die auch gegenwärtig gelten und eine geordnete Rechtsprechung und Rechtspflege gewährleisten. Dies gilt insbesondere für eilige Angelegenheiten, die keinen Aufschub dulden. red/fis/Quelle: Nieders. Landesregierung













17.03.2020 • 12:56 Uhr

Gezielte Steine-Attacke gegen Fenster der Kooperativen Gesamtschule in Moringen: 10.000 Euro Schaden

Am vergangenen Wochenende haben unbekannte Steinewerfer an Fensterscheiben der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Moringen mutwillig einen Sachschaden von ca. 10.000 Euro angerichtet. Betroffen sind insgesamt zehn Scheiben des I-Traktes der Schule nahe der Sporthalle an der Burgbreite. Der Schaden ist durch unzählige gezielte Steinwürfe entstanden.

Die Moringer Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Sachdienliche Hinweise, die zur Aufklärung der Sachbeschädigung beitragen können, werden unter der Telefonnummer 05554-998930 entgegengenommen. fal










17.03.2020 • 12:02 Uhr

Einbeck: Automuseum PS. SPEICHER ausgeschaltet

Der PS.SPEICHER sowie das PS.Depot Lkw+Bus sind vorläufig bis einschließlich 17. April geschlossen. "Wir folgen damit dem Maßnahmenkatalog der Bundesregierung und der Handlungsempfehlung des Landes Niedersachsen zur Eindämmung des Coronavirus", heißt es in einer soeben bekanntgemachten offiziellen Mitteilung. Und weiter: Damit entfallen auch der Ruß- und FegTag am 28. März im PS.Depot Lkw+Bus, die DIY-Dienstage am 31. März sowie am 7. April und der Vortrag der FörderFreunde PS.SPEICHER e.V. von Andreas Pröve am 3. April. Der Onlineshop bleibt geöffnet. Das Team des PS.SPEICHER bearbeitet eingehende Bestellungen und beantwortet allgemeine Nachfragen per E-Mail unter Entdeckung@ps-speicher.de.
red/Foto: Thomas Fischer











17.03.2020 • 11:57 Uhr

Eltern-Kind-Treffen im Landkreisgebiet: Café Kinderwagen findet bis auf weiteres nicht statt

Der Eltern-Kind-Treff „Café Kinderwagen“ findet an den Standorten Bad Gandersheim, Katlenburg-Lindau, Dassel, Sievershausen und Northeim auf Grund der aktuellen Pandemie vorerst nicht statt. Die Begleiterinnen der Cafés stehen bei Fragen rund um die Kinder telefonisch zur Verfügung, ihre Kontaktdaten sind unter www.landkreis-northeim.de/fruehehilfen oder telefonisch unter 05551/708224 zu finden. Derzeit ist nicht abzusehen, wann die Treffen wieder stattfinden werden. Der Landkreis Northeim wird darüber zu gegebener Zeit über die örtlichen Medien, auf seiner Internetseite und in den sozialen Netzwerken informieren.lpd











17.03.2020 • 11:53 Uhr

Kokain und Cannabis im Blut: Polizei holt berauschten Astra-Fahrer (57) in Dassel von der Straße

Tatort: Dassel, Tatzeitpunkt: Montag, 16. März 2020, 18.50 Uhr. Anlässlich einer Verkehrskontrolle eines Pkw Opel Astra, fiel einer Polizeistreife aus Einbeck der 57-jähriger Kraftfahrzeugführer dahingehend auf, dass er deutliche Anzeichen einer Betäubungsmittelbeeinflussung zeigte. Ein dann durchgeführter Schnelltest zeigte dann auch eine mögliche Beeinflussung durch Kokain und Cannabis an. Es folgten eine Blutprobenentnahme durch einen Polizeiarzt und die Untersagung der Weiterfahrt.vo










17.03.2020 • 11:37 Uhr

Corona-Virus-Krise: Klare Fragen - Klare Antworten: Kommunale Stadtratssitzung in Bad Gandersheim ist erlaubt - "AKK" im Urlaub und wird Freitag zurückerwartet

Wie verhält es sich mit der Rechtmäßigkeit öffentlichen Sitzung von Kommunalgremien wie einem Stadtrat, der bekanntlich für den 26. März 2020, 18.30 Uhr, ins Forum des Schulzentrums von Bürgermeisterin Franziska Schwarz einberufen ist? - wir berichteten.

Zu diesem Komplex hat das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group heute die Kommunalaufsicht, soll heißen den Landkreis Nordheim um eine Position gebeten. Hier ist sie, vom Pressesprecher des Landkreises Nordheim, Dirk Niemeyer, als erste News mitgeteilt:

Niemeyer: "Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung hat aktuell diverse Maßnahmen zur Beschränkung von sozialen Kontakten angeordnet. Ausdrücklich ausgenommen sind die Sitzungen auf kommunaler und Landesebene, die zur Aufrechterhaltung der Staats-, Regierungs- und Verwaltungsfunktionen notwendig sind."

Weiterhin fragte das Redaktionsnetzwerk nach öffentlich spekulierten Informationen, die oberste Katastrophenschutz-Verantwortliche im Landkreis Nordheim, Landrätin Astrid Klinker-Kittel, befände sich in der aktuellen Corona-Virius-Krisenlage im Urlaub außerhalb von Deutschland. Auch dazu eine klare Antwort aus Nordheim:

Niemeyer: "Bezüglich Ihrer Frage zu Landrätin Astrid Klinkert-Kittel kann ich mitteilen, dass sich diese derzeit im Urlaub befindet. Wir stehen aber selbstverständlich im regelmäßigen Austausch mit ihr. Voraussichtlich am kommenden Freitag (20.März) wird sie im Büro zurückerwartet."
red

















17.03.2020 • 11:00 Uhr

Volpriehausen: Weidezaungerät entwendet

Bisher unbekannte Täter entwendeten in der Zeit vom 03.Februrar 2020 bis zum 16.März 2020 von einer Koppel in der Bollertstraße in Uslar-Volpriehausen ein Weidezaungerät der Marke Horizont. Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeikommissariat Uslar, Telefon 05571/92600-0, in Verbindung zu setzen.zi










17.03.2020 • 10:55 Uhr

"Die Polizei ist für Sie da - Einschränkungen sind aber notwendig" - Strafanzeige online erstatten

Das Corona Virus - oder auch Covid-19 - hat bereits massive Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Die Polizeidienststellen im Bereich der Polizeidirektion Göttingen (dazu gehören die Polizeiinspektionen Göttingen, Hameln-Pyrmont/Holzminden, Hildesheim, Nienburg und Northeim) bleiben auch weiterhin rund-um-die Uhr für die Bürgerinnen und Bürger geöffnet und ansprechbar.

"Wir sind auch weiterhin für die Bevölkerung da. Notrufe werden wie gewohnt entgegengenommen und wir kommen jedem zu Hilfe, der unserer Hilfe bedarf," betont Uwe Lührig, Präsident der Polizeidirektion Göttingen. "Um der Verbreitung des Corona Virus aber bestmöglich entgegenzuwirken und unnötige Übertragungswege zu vermeiden, möchten wir alle Bürgerinnen und Bürger bitten, persönliche Kontakte zu anderen Personen so gering wie möglich zu halten und auch auf vermeidbare Kontakte zu unseren Polizeidienststellen zu verzichten."

Beispielsweise können Strafanzeigen auch online erstattet werden. Unter folgendem Link besteht die Möglichkeit zur Online-Anzeige:

https://www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de

Vereinzelte Angebote der Polizei werden zunächst ausgesetzt. Dazu gehört der Service der Apostille (Beglaubigungen) ebenso wie Präventionsveranstaltungen, und der Zukunftstag bei der Polizei.

Sie haben Fragen rund um das Virus?

Bitte nutzen Sie dafür nicht den Notruf 110 oder 112! Viele Antworten bietet das Robert-Koch-Institut unter www.rki.de und die örtlichen sowie überörtlichen Gesundheitsämter.

Sie haben Symptome, wie zum Beispiel. Fieber und Atemwegserkrankungen?

Wichtig ist jetzt: ZU HAUSE BLEIBEN! Zum Telefon greifen und beim Hausarzt oder Kassenärztlichen Notdienst anrufen 116 117. Alle weiteren Informationen bekommen Sie dort.

Sie sind sich unsicher oder brauchen eine polizeiliche Beratung?

Dann nutzen Sie die Amtsleitungen Ihrer örtlichen Polizeidienststelle.

Die Polizeidirektion Göttingen bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für die Mithilfe!

red/fis/Fotos: Thomas Fischer










17.03.2020 • 10:46 Uhr

Corona-Virus-Krise und die Politik: Gesundheitspolitik grundlegend ändern - Lob für Minister Spahn

Die Linke: Krankenhaus-Finanzierung mit Fallpauschalen hat die Versorgung bereits in eine kritische Lage gebracht

Die Corona-Virus-Krise beschäftigt zwangsläufig politische Parteien und Fraktionen. Für die Partei Die Linke hat Northeims Kreisvorsitzende Eva Brunnemann (Foto) aus Greene soeben auf den Gesundheits-Experten ihrer Partei, Harald Weinberg, aufmerksam gemacht. Er äußerte sich zur aktuellen Situation mit grundsätzlichen Aussagen und lobte ausdrücklich Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für sein Krisenmanagement. Gleichwohl gehen die Forderungen der Linken sehr weitreichend.

Die Linke fordert nach den Erfahrungen der Coronavirus-Krise eine grundlegende Wende in der deutschen Krankenhauspolitik. „Wir sehen spätestens jetzt, dass wir in der Krankenhaus-Finanzierung mit dem Fallpauschalen-System längst in eine kritische Lage in der Versorgung geraten sind“, sagte der Linke-Gesundheits-Experte Harald Weinberg gegenüber dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group. „Schon in der Vergangenheit haben das Deutsche Rote Kreuz oder das Technische Hilfswerk immer wieder kritisiert, dass wir für Katastrophenfälle zu wenig Vorhaltungen im Krankenhauswesen haben“, betonte Weinberg. „Diese Kritiker haben Recht behalten.“

Linken-Politiker Weinberg kritisiert Einsparungen in der Krankenpflege

Die jetzige Krise sei ein Weckruf für die Gesundheitspolitik. „Das Coronavirus stößt auf Strukturen in unserem Gesundheitssystem, die nicht stabil genug sind, um es aufzuhalten“, sagte Weinberg. Nur die großen Eingriffe ins öffentliche Leben bewahrten das System momentan vor dem Kollaps. „Schon die Pflegeuntergrenzen, haben in den vergangenen Monaten zu reihenweise Schließungen auf Intensivstationen geführt, weil es nicht genügend Fachkräfte gibt“, erinnerte Weinberg an die Krise in den deutschen Krankenhäusern vor Corona.
„In Deutschland wurde jahrzehntelang in der Krankenpflege gespart und heute fehlen uns zehntausende Pflegekräfte“, kritisierte Weinberg. „Nachdem die Pflegeuntergrenzen jetzt außer Kraft gesetzt worden sind, muss das Personal auch wirklich für die Corona-Krise zur Verfügung stehen“, forderte er. „Das heißt, die Behörden müssen kontrollieren, dass planbare Operationen auch wirklich aufgeschoben werden, und Kliniken nicht die neuen Freiräume beim Pflegepersonal für finanziell interessante Eingriffe ausnutzen“, warnt der Linken-Politiker. „Denn wir hören, dass es bereits solche Fälle gibt.“ Weinberg fordert: Arbeitsbedingungen und Bezahlung müssen verbessert werden.

Der Oppositionspolitiker lobte das Krisenmanagement der Regierung: „Ich gelte sicher nicht als großer Freund von Jens Spahn. Aber der Minister leistet gute Arbeit, weil er auf den Expertenrat seiner Infektiologen und Virologen hört.“ Die Coronakrise müsse aber zu nachhaltigen Veränderungen in der Gesundheitspolitik führen: „Die Konsequenz muss sein, dass wir, sobald die Ausnahmesituation vorbei ist, offen und ehrlich uns damit auseinandersetzen, wie groß der angemessene Pflegebedarf in den Krankenhäusern wirklich ist“, fordert Linken-Bundestagsabgeordnete.
Arbeitsbedingungen und Bezahlung müssten so verbessert, um diesen Bedarf erfüllen zu können. „Grundlage muss dabei die von der Gewerkschaft Verdi, dem Pflegerat und der Deutschen Krankenhausgesellschaft vorgestellte Pflegepersonalregelung 2.0 sein“, forderte Weinberg.
red/Foto: Thomas Fischer











17.03.2020 • 10:31 Uhr

"Northeim putzt sich" AfD-Aktivisten machten mit

Auch der AfD Kreisverband Northeim beteiligte sich am vergangenen Samstag an der Aktion "Northeim putzt sich" mit einsatzfreudigen Mitgliedern. Wie in den Jahren zuvor war es den Mitgliedern wichtig einen Beitrag zu leisten, die Umwelt von Müll und Unrat zu befreien, heißt es in einer Kurzmitteilung.. In vier Teams zu Zweit und einer Gruppe zu Dritt . wurde im Bereich der Göttinger Straße und der Ampelkreuzung Bahnhofstraße aufgeräumt und Unrat gesammelt und in die blauen Müllsäcke verstaut. red










17.03.2020 • 10:23 Uhr

In Zeiten des Corona-Virus: Kreisfeuerwehr startet digitale Ausbildung für alle

Über 5000 Menschen engagieren sich in den Feuerwehren des Landkreises Northeim. Von der Kinderfeuerwehr bis hin zur Altersabteilung ist der Dienstbetrieb aktuell aber eingestellt, um eine Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen und die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren aufrecht zu erhalten. „Jedes einzelne Feuerwehr-Mitglied absolviert diese Aufgabe für die Gesellschaft aber mit Leidenschaft. Diese Leidenschaft für den besonderen Dienst an unseren Bürgern ist jetzt in Zeiten von Corona ja aber nicht plötzlich weg“, erklärt Konstantin Mennecke, Sprecher der Feuerwehren im Landkreis Northeim. „Wir haben in den vergangenen Jahren so viele digitale Projekte gefahren und so viele positive Rückmeldungen bekommen, da war klar: Hier können und müssen wir etwas machen“, betont Mennecke.

Die Idee: Wenn die vielen Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehren sowie der Einsatzabteilungen aktuell nicht zum Dienstabend zusammenkommen können, dann muss der Dienstabend zu ihnen nach Hause kommen. Die Idee stieß in der vergangenen Woche Mittwoch bei Kreisbrandmeister Marko de Klein sowie Kreisjugendfeuerwehrwart Florian Peters sofort auf offene Ohren. „Ein solches Projekt ist nicht nur eine gute Gelegenheit, aus der aktuellen Situation das Beste zu machen, sondern auch, um einen Einblick hinter die Kulissen zu ermöglichen und Menschen, die mit Feuerwehr noch keine größeren Berührungspunkte hatten, für unsere Arbeit zu begeistern“, betont Kreisbrandmeister Marko de Klein.

Das Konzept: Die Kreisfeuerwehr Northeim stellt in ihrem neuen Video-Blog „Status 2“ wöchentlich ein bis zwei Videos zur Verfügung. „Wir erklären beispielsweise, was man mit einer Drehleiter alles machen kann, nehmen die Zuschauer mit in die Atemschutzübungsstrecke und zeigen, wie ein Schlauch nach dem Einsatz gereinigt, geprüft und wieder einsatzbereit gemacht wird“, sagt Kreisjugendfeuerwehrwart Florian Peters. Die Inhalte sind so aufbereitet, dass sie für die breite Masse interessant sind - also vom Kind bis hin zum Senior.

Die technische Umsetzung für das Projekt haben Christian Vogelbein und Konstantin Mennecke aus der Pressegruppe der Kreisfeuerwehr übernommen. „Feuerwehr aus der Region auf das heimische Sofa zu bringen ist etwas, das wir schon lange geplant hatten. Jetzt können wir das Projekt sinnvoll umsetzen. Wir sind zwar keine große Samstagabend-Show - auf mindestens genauso viel Witz und Charme darf man sich aber trotzdem freuen“, verspricht Feuerwehrsprecher Konstantin Mennecke.

Einen ersten Eindruck auf das Projekt, das in dieser Woche startet, gibt es hier:
https://www.youtube.com/watch?v=QMu1G-3JeUU

Haben Sie Fragen? Dann melden Sie sich jederzeit gerne - wir stehen auch für O-Töne und Ähnliches zur Verfügung.

Zum Bild: Freuen sich auf viele Zuschauer (von links): Kreisjugendfeuerwehrwart Florian Peters, Kreisfeuerwehr-Sprecher Konstantin Mennecke und Kreisbrandmeister Marko de Klein. Foto: Kreisfeuerwehr










17.03.2020 • 07:59 Uhr

Gandersheimer Stadtrat tagt in Corona-Virus-Krisenzeiten: Von Miehe-Jubiläum bis Leicht-Spende spannende 21 Tagesordnungspunkte

Noch steht sie auf der Homepage der Gandersheimer Stadtverwaltung. Noch ist sie analog (auf Papier) angekündigt im Informationskasten des neuen weißen Gandersheimer Rathauses: Die 26. öffentliche Sitzung des Stadtrates am 26. März 2020. Als Tagungsort ist das Forum des Schulzentrums von der einladenden Bürgermeisterin Franziska Schwarz angegeben. Sitzungsbeginn 18.30 Uhr. Auf der 21 Punkte umfassenden Tagesordnung spannende Themen. Gleich zu Beginn der Auftritt von zwei Damen: Monika Nölting, Vorsitzende des Behindertenbeirates beim Landkreis Nordheim, wird den Aufgabenbereich des Beirates vorstellen. Ihr wird das im barrierefreien Forum des Schulzentrums leichter fallen als an anderer Tagungsstätte. Im behindertenfeindlichen "weißen" Rathaus hätte Rollstuhlfahrerin Nölting keine Chance selbständig und ohne fremde Hilfe auftreten zu können. Die zweite Dame ist Hiltrud Siehe. Für ihr 12-jähriges Jubiläum als Ortsvorsteherin in Helmscherode soll ihr gebührender Dank im Rahmen einer Ehrung vermittelt werden.

Bedeutsam die weiteren Themen wie beispielsweise der Ausbau von Kindergartenplätzen in den Kitas Bad Gandersheim, die Planung der Kitabetreuung für die Zukunft (6. Fortschreibung), die Satzung über die Verging der Mitglieder des Stadtrates ab 1.11.2021. Hintergrund: Schrumpft die Einwohnerzahl schrumpft der Stadtrat. Erstmals dürfte der Stadtrat unter die Marke 20 Mitglieder fallen.

Zum Schluss geht es um Spenden, Schenken und Zuwendungen. Diese müssen öffentlich vom Stadtrat zur Kenntnis genommen und abgesegnet werden. Spannend eine Spende an die Stadt Bad Gandersheim durch die Firma Leicht und Appel GmbH.
Hintergrund: Es ist das Unternehmen, dass eine Entwurfsplanung für eine Belebung des früheren Kurhotels Bartels vorgelegt hat; die Immobilie befindet sich im Eigentum der Stadt Bad Gandersheim. Einen Zusammenhang von Spende und den neuen Entwicklungen rund um das leerstehende Objekt im Kurviertel gibt es nicht, wird offiziellerseits bekräftigt.

Ob die öffentliche Sitzung des Stadtrates angesichts der Beschränkungen des öffentlichen Lebens (u.a. Verbot von Versammlungen) in der geplanten Art und Weise stattfinden kann darf bezweifelt werden. Auf Nachfrage hieß es am Montag, noch sei dazu keine Entscheidung gefallen, so Stadtsprecher Manfred Kielhorn.

Das Foto dokumentiert Beirats-Vorsitzende Monika Nölting und Bürgermeisterin Franziska Schwarz. Foto: Thomas Fischer

red/Sreenshots offizielles Einladungsdokument
















17.03.2020 • 07:13 Uhr

Discounter versichern: Der Nachschub rollt wie gewohnt - jetzt auch am Sonntag!

Angesichts der zu beobachtenden Vorsorgeeinkäufe von Kundinnen und Kundinnen haben auf Nachfrage sowohl die Betreiber von Discountern Südniedersachsen als auch die Großhandelsfirmen der Lebensmittelbranche erneut bekräftigt, dass die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln auch bei den neuen Herausforderungen durch die Corona-Virus Krise gewährleistet ist. "Der Nachschub rollt!", so Dirk Scheuner vom E-Center in Bad Gandersheim. Gleichlautende Kommentare erfuhr das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group bei seinen Recherchen in Discountern in Kreiensen, Lamspringe, Seesen, Delligsen, Alfeld, Echte und Northeim. Zusätzliche Kapazitäten bei den Anlieferungen vor allem von Lebensmitteln seien durch die Aufhebung des Fahrverbotes für Lastkraftwagen an Sonntagen geschaffen. Nicht die Bereitstellung von Waren sei die eigentliche Herausforderung, sondern die Logistik der mobilen Beschaffung. "Es fehlen Brummifahrer!" Jetzt würden zusätzlich weitere Speditionsfirmen angeheuert.
red/fis/Foto/Video: Thomas Fischer










17.03.2020 • 06:58 Uhr

Arbeitsagenturen und Jobcentern: Ansturm auf telefonische Beratung - frische Empfehlungen!

Alle persönlichen Gesprächstermine entfallen - Es entstehen keine finanziellen Nachteile - online-System und Postweg nutzen

Die Telefonleitungen zu den Arbeitsagenturen und Jobcentern in Niedersachsen und Bremen sind nach Inkrafttreten der Gesundheitsmaßnahmen momentan überlastet. Zwar haben sich die Dienststellen intern auf ein höheres Aufkommen vorbereitet. Doch da bundesweit viele Institutionen und Unternehmen auf Mail und Telefon umgestellt haben, kann es regional zu Ausfällen der Technik kommen. Die Agenturen und Jobcenter rufen Kundinnen und Kunden erneut auf, nur bei dringenden Anliegen den Kontakt zur Dienststelle und über die Hotline bei den Service-Centern zu suchen. Wir empfehlen an dieser Stelle, auch unser Online-Angebot zu nutzen. Anträge auf Arbeitslosengeld können zum Beispiel. auch online gestellt werden (www.arbeitsagentur.de/eServices).

 Alle persönlichen Gesprächstermine entfallen ohne Rechtsfolgen. Sie müssen diese Termine *nicht* absagen. Sie müssen diesbezüglich auch nicht anrufen.

 Wenn jetzt Termine entfallen oder persönlicher Kontakt nicht möglich ist, entstehen für unsere Kundinnen und Kunden keine finanziellen Nachteile.

 Wir agieren so gut es geht in diesen schwierigen Zeiten unbürokratisch und flexibel, so dass die Versorgung aller Menschen, die auf die Geldleistungen von Job- center oder Arbeitsagentur angewiesen sind, sichergestellt ist.

 Viele Anträge können online gestellt werden oder auf dem Postweg.

 Wir werden so schnell wie möglich zusätzliche Telefonnummern in den Städten und
Regionen schalten und sie darüber sowohl über die Internetseiten der BA und der Jobcenter als auch über die überregionale und regionale Presse informieren.
Achtung: Die Angaben der Öffnungszeiten bei Suchdiensten wie Googlemaps sind ggf. nicht aktuell. Wer die Webseite seines Jobcenters oder Arbeitsagentur nicht kennt, kann die Dienststellensuche der Bundesagentur für Arbeit nutzen:
https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok/metasuche/suche/dienststellen

red/fis/Quelle: Bundesagentur für Arbeit/Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen










17.03.2020 • 06:52 Uhr

Northeim/Bad Gandersheim: Kliniken seit Wochen professionell vorbereitet

Angesichts der neuen Herausforderungen für den vorbeugenden Gesundheitsschutz und die medizinische Versorgung sind in den letzten zwei Wochen die logistischen Voraussetzungen in den Akutkrankenhäusern und Reha-Kliniken weiter optimiert worden. "Wir arbeiten ständig an Verbesserungen angesichts der dynamischen Entwicklung im Zusammenhang mit dem Corona-Virus.", so ein Klinikmanager einer Krankenanstalt in Südniedersachsen. Bislang sind es präventive Maßnahmen. Es ist beispielsweise die Anzahl von Krankenhausbetten erhöht worden. "Der Klinikbetrieb läuft ansonsten auf Normalstandard - mit allen Sicherungsmaßnahmen, um vor allem Ansteckungsbrücken nicht entstehen zu lassen." Deswegen werden die Zugangsbedingungen in die Krankenhäuser weiter verbessert.
red/fis/Foto: Thomas Fischer












17.03.2020 • 06:30 Uhr

„Gemeinsam die Krise bewältigen“- CDU im Landkreis Northeim ruft zu Besonnenheit auf

Der CDU-Kreisverband Nordheim hat sich mit einer Erklärung an die Öffentlichkeit gewandt. Wir dokumentieren das Statement von CDU-Sprecher Lucas Mennecke im Wortlaut:

"Ganz Deutschland ist in den Bann der Corona-Pandemie gezogen worden. Auch im Landkreis Northeim gibt es mittlerweile einige Krankheitsfälle, wodurch sich im Landkreis Northeim eine Panikstimmung breitgemacht hat. Dabei sind bisher sieben Fälle im Landkreis gemeldet. So werden Schulen geschlossen und das öffentliche Leben steht still. Zwar sind präventive Maßnahmen richtig und wichtig, dennoch ruft der CDU Kreisverband Northeim alle Bürgerinnen und Bürger zur Besonnenheit auf. Seien Sie vorsichtig, aber nicht panisch.

Auch wenn das sog. Covid-19 ein neues Virus ist, so kennt man bereits sehr genau seine Symptome. Laut dem Bundesministerium für Gesundheit sind das u.a. trockener Husten, Fieber und Abgeschlagenheit. Gefährlich wird das Corona-Virus vor allem für ältere Mitbürger, chronisch- oder immunkranke Menschen. Gerade diese Teile unserer Gesellschaft müssen vor einer Infizierung mit dem Corona-Virus geschützt werden. Für den großen Teil unserer Gesellschaft ist das Virus allerdings weitestgehend ungefährlich und verläuft zumeist wie eine normale Grippe.

Die öffentlichen Institutionen, Krankenhäuser und zahlreiche Ehrenamtliche tun alles, um die weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu vermeiden und die Genesung von Betroffenen zu begleiten. Ihnen gilt unser aller Dank!

Die Krise, mit der unser Landkreis, Deutschland und die Welt konfrontiert ist, ist eine globale. Dennoch können wir vor Ort und jeder einzelne etwas dafür tun, sie zu bewältigen. Informieren Sie sich bei Quellen wie dem Bundesministerium für Gesundheit, der Niedersächsischen Landesregierung oder dem Robert-Koch-Institut. Auch unser Landkreis informiert Sie auf seiner Website. Unterstützen Sie ältere Mitbürger bei Einkäufen und Erledigungen. Versuchen Sie auch, durch unnötige Hamsterkäufe das Aufkommen einer Panik zu vermeiden.red/fis











16.03.2020 • 21:57 Uhr

Corona-Virus-Montag-Ticker: Am Abend hier erste Rationierung und da Nudeln aus Stroit satt

Wir haben den heutigen Corona-Virus- Montag mit einem Streifzug am Morgen angefangen. Nach zwölf Stunden einen ähnliche Recherche. Es ist die Zeit von 20 Uhr bis 21 Uhr. Auf den Straßen ist es merklich ruhiger. Eine Clique junger Leute tummelt sich auf dem Holzgestühl vorm E-Center in der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. Durch die Fensterscheiben der Wohnhäuser flimmern Fernsehbilder. Die Tagesschau-Nachrichten vermitteln schonungslos eine Verschärfung der kollektiven Beschränkungen des öffentlichen Lebens.
Gedankenblitz:
Die Regierenden sind dabei, ihr Volk darauf vorzubereiten, demnächst in Gänze in häusliche Quarantäne genommen zu werden. Es ist nicht mehr weit bis zum Inkrafttreten von Notstandsgesetzen...

Im E-Center husche Späteinkäufer an gefüllten und leeren Regalen vorbei. Vor heute Morgen noch Klopapierollen vor Hamstern sicher waren herrscht seit zehn Stunden das Bild von den nackten Blechregalen. An diesem weiteren Hamsterer- Tag muss Marktleiter Dirk Scheuner wohl die Geduld verloren haben. Auf seine Veranlassung wurden Hinweisschilder mit klaren Ansagen aufgehängt. Bad Gandersheim erlebt eine Zeitenwende. Produkte des täglichen Bedarfs werden rationiert. Ist es Gerechtigkeit? Ist es ein Notstand?

Zur gleich Zeit im REWE-Discounter in Kreiensen. Fast das gleiche Bild: Toilettenpapier restlos ausverkauft. "Die Leute sind irgendwie irre...", versucht sich eine Verkäuferin in einen Erklärungsversuch. Prall gefüllt dagegen die stählerne Vitrine mit goldgelben Nudel. Ein riesiger Berg von Tüten. Beim genaueren Hinschauen die Überraschung: Nudeln aus Eiern von glücklichen weil freilegenden Hühnern aus Stroit. Das gehört zu Einbeck. Stroit ist unsere Heimat. Eine Tüte wird eingekauft, nicht gehamstert.

Und ist da noch das leere Regal mit dem Corona-Bier: Wirklich ausverkauft oder hat man es schnell verschwinden lassen, die Bier mit dem virigen Schandnamen?

In den wenigen Gaststätten in Gan-City ist Montag absolut tote Hose. Daran ist nicht der Corona-Virus Schuld. Irgendwann war das Gastro-Kollektiv sich einig: Montag ist Ruhetag. Ab morgen wird das Gastronomie- und Hotelgewerbe die neuen Corona-Regeln der Regierenden zu spüren bekommen. Von morgens bis abends 18 Uhr darf dann nur noch geöffnet sein. Und zwischen den Tischen ist peinlich ein Zweimeter-Abstand einzurichten.

Auf Gandersheim einziger Tankstelle montägliche Tristesse. Die Spritpreise so günstig wie selten. Aber wofür tanken, wenn man bald gar nicht mehr weit fahren darf - schon gar nicht in den Urlaub auf der Insel oder anderswo hin. Es ist ruhiger geworden in der Stadt. Der Corona-Virus lähmt.





















16.03.2020 • 19:45 Uhr

391 Fälle von Infektionen in Niedersachsen am Montag, Stand 16 Uhr: 4 in Northeim, Göttingen 8, Hildesheim 28,

391 Fälle von Infektionen mit Covid-19 sind heute - Montag, Stand 16:00 Uhr - in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt worden. Das teilt soeben das Nieders#ächsischen Gesundheitsministerium in Hannover mit. Diese Zahlen ist amtlich und verbindlich für den angegeben Zeitpunkt.

Hier die Fallzahlen für die Landkreise in Südniedersachsen: Northeim 4, Göttingen 8, Hildesheim 28, Holzminden 4, Goslar 7, Salzgitter 2.










16.03.2020 • 19:36 Uhr

Corona-Virus noch härter bekämpfen: Land untersagt alle öffentlichen Veranstaltungen - Schließung aller Freizeit- und Kultureinrichtungen - Discounter dürfen Sonntag öffnen

Die Landesregierung hat am Montag weitere weitreichende Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Sie orientiert sich dabei eng an den Leitlinien der Bundesregierung und der Regierungschefs der Bundesländer zur Bekämpfung der Corona-Epidemie (wir berichteten) .

Ministerpräsident Stephan Weil erklärt dazu: „Wie angekündigt sind weitere Maßnahmen notwendig, mit denen wir die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen wollen. Damit verbunden sind auch weitere Einschränkungen für die Menschen in Niedersachsen, für die wir um Verständnis bitten müssen.“

Private Versammlungen sind untersagt!

Angesichts der Entwicklung des Infektionsgeschehens in Europa, Deutschland und Niedersachsen kündigt Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann folgende Maßnahmen im Kampf gegen Covid-19 an: „Wir haben die Gesundheitsbehörden angewiesen, alle öffentlichen Veranstaltungen sowie private Versammlungen in Niedersachsen zu untersagen. Auch sämtliche Kultur- und Freizeiteinrichtungen sind ab Dienstag zu schließen. Das gleiche gilt für die Teile des Einzelhandels, die nicht für den täglichen Bedarf erforderlich sind.“

Diese Läden/Verkaufsgeschäfte müssen nicht schließen!

Ausdrücklich nicht geschlossen werden der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte sowie der Großhandel.

Sonntagsverkaufsverbot für Discounter wird aufgehoben!

„Für diese Bereiche setzen wir das Sonntagsverkaufsverbot bis auf weiteres aus. Die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger mit den Dingen des täglichen Bedarfs bleibt gesichert“, so Ministerpräsident Stephan Weil. „All diese Maßnahmen sind mit dem Bund und den anderen Bundesländer abgestimmt. Die Menschen erwarten in diesen Zeiten zu Recht, dass der Staat so eindeutig und einheitlich wie möglich auftritt und Sicherheit gibt. Mein Appell an alle Bürgerinnen und Bürger: Bitte halten Sie sich an die Vorgaben und nutzen Sie auch in ihrem privaten Umfeld alle Möglichkeiten, Infektionen vorzubeugen. Es geht um unser aller Gesundheit, insbesondere aber auch um die Gesundheit von älteren und vorerkrankten Menschen.“
red/fis










16.03.2020 • 18:35 Uhr

Zum Equal Pay Day am 17. März - Niedersachsens Gleichstellungsministerin Carola Reimann: „Echte Gleichstellung bedeutet für mich auch gleiche Bezahlung"

In Deutschland, so auch in Niedersachsen, beträgt der statistische Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen derzeit 20 Prozent. „Diese Lohnungleichheit zählt für mich zu den letzten großen Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft. Wir müssen sie deshalb so schnell wie möglich beseitigen. Die Folgen dieser Lohnungerechtigkeit müssen Frauen im Arbeitsleben mit geringeren Löhnen und im Alter mit geringeren Renten bezahlen", kritisiert Niedersachsens Gleichstellungsministerin Carola Reimann im Vorfeld des Equal Pay Day am morgigen Dienstag, 17. März.

Dieser Tag markiert symbolisch den statistischen Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen. Der Equal Pay Day ist der Tag, bis zu dem Frauen quasi unentgeltlich arbeiten, während Männer seit dem 1. Januar 2020 für ihre Arbeit bezahlt werden. Hinzu kommt, dass laut dem „bereinigten" Gender Pay Gap Frauen selbst bei vollkommen gleicher Qualifikation und Tätigkeit pro Stunde durchschnittlich sechs Prozent weniger als Männer verdienen. Das belegen Zahlen des Statistischen Bundesamts. Aus diesem Grund lautet das Motto der diesjährigen Equal Pay Day-Kampagne: „Auf Augenhöhe verhandeln - WIR SIND BEREIT".

Verhandlungen betreffen jedoch nicht nur das Berufsleben, sondern sollten auch im Privaten erfolgen, so die Ministerin. Obwohl sich vor allem junge Paare vermehrt eine partnerschaftliche Aufteilung der Familienarbeit wünschen, sind es noch immer in der Mehrzahl die Frauen, die ihre Erwerbsarbeit einschränken oder unterbrechen, wenn Kinder zu versorgen oder Angehörige zu pflegen sind. Familienbedingte Auszeiten und Teilzeitarbeit trügen aber in hohem Maße dazu bei, dass Frauen weniger als Männer verdienen und geringere Chancen auf beruflichen Aufstieg hätten.

„Das bedeutet auch: 53 Prozent weniger Rente für Arbeitnehmerinnen als Konsequenz im Alter", unterstreicht Dr. Carola Reimann. „Ohne eine gerechte Verteilung der Sorgearbeit zwischen Männern und Frauen wird es Chancengleichheit im Beruf und eine gerechte Bezahlung von Frauen nicht geben. Daher gehört auch das Privatleben auf den Prüfstand", mahnt die Gleichstellungsministerin. Sie wolle insbesondere Frauen ermutigen, mehr für sich zu fordern - sowohl beim Gehalt als auch zuhause. Damit seien auch die Männer in der Pflicht, über Teilzeit, Homeoffice und flexible Arbeitszeiten nachzudenken.red/fis











16.03.2020 • 18:21 Uhr

Corona-Virus-Krise und was jetzt aktuell erlaubt und verboten ist - Neue Vereinbarung der Regierenden

Soeben vom Bundespresseamt in Berlin offiziell veröffentlicht:

Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland
Die Bundesregierung und die Regierungschefs der Bundesländer haben am 16. März 2020 folgende Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland vereinbart:

I. Ausdrücklich NICHT geschlossen wird der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel. Vielmehr sollten für diese Bereiche die Sonntagsverkaufsverbote bis auf weiteres grundsätzlich ausgesetzt werden. Eine Öffnung dieser genannten Einrichtungen erfolgt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Alle Einrichtungen des Gesundheitswesen bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet.

II. Für den Publikumsverkehr zu schließen sind
- Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen
- Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen und ähnliche Einrichtungen
- Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
- Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
- der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen
- alle weiteren, nicht an anderer Stelle dieses Papiers genannten Verkaufsstellen des Einzelhandels, insbesondere Outlet-Center
- Spielplätze.

III. Zu verbieten sind
- Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen
- Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften.

IV. Zu erlassen sind
- Besuchsregelungen für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Pflegeheime und besondere Wohnformen im Sinne des SGB IX sowie ähnliche Einrichtungen, um den Besuch zu beschränken (z.B Besuch einmal am Tag, für eine Stunde, allerdings nicht von Kinder unter 16 Jahren, nicht von Besuchern mit Atemwegsinfektionen, etc.)
- in den vorgenannten Einrichtungen sowie in Universitäten, Schulen und Kindergärten, soweit deren Betrieb nicht gänzlich eingestellt wird, ein generelles Betretungsverbot für Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in Risikogebieten im Ausland oder besonders betroffenen Regionen im Inland nach RKI-Klassifizierung aufgehalten haben
- Auflagen für Mensen, Restaurants, Speisegaststätten und Hotels, das Risiko einer Verbreitung des Corona-Virus zu minimieren, etwa durch Abstandsregelung für die Tische, Reglementierung der Besucherzahl, Hygienemaßnahmen und –hinweise
- Regelungen, dass Übernachtungsangebote im Inland nur zu notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden können,
- Regelungen, dass Restaurants und Speisegaststätten generell frühestens ab 6 Uhr zu öffnen und spätestens ab 18 Uhr zu schließen sind.
red/Quelle: Bundespresseamt











16.03.2020 • 18:12 Uhr

KSN schließt Hauptstelle Am Münster in Northeim: Geldversorgung über die SB-Bereiche sichergestellt

In einer offiziellen Verlautbarung hat die Kreissparkasse Northeim jetzt für Klarstellung gesorgt. Wir dokumentieren die Verlautbarung auf Nachfrage mit Marketingchef Gernot Bollerhei im Originalwortlaut:

Bisher ist die Kreis-Sparkasse Northeim (KSN) von Corona-Infektionen und Verdachtsfällen verschont geblieben. Wir nehmen aber unsere Verantwortung für Kunden und Mitarbeiter sehr ernst und möchten unseren Teil dazu beitragen, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen und die Bargeldversorgung für unsere Kunden zu gewährleisten. Aus diesem Grund schließen wir vorsorglich unsere Hauptstelle Am Münster sowie die Ein-Personen-Filialen in Höckelheim, Sudheim, Sebexen und Oldenrode/Düderode ab dem 17. März für den Kundenverkehr. Die Selbstbedienungsbereiche und alle weiteren KSN-Geschäftsstellen bleiben geöffnet.

Die Kundenberaterinnen und Kundenberater sind telefonisch erreichbar. Die Kreis – Sparkasse Northeim bittet darum, persönliche Beratungstermine auf ein Mindestmaß zu reduzieren oder zu verschieben und vorerst das umfassende digitale und telefonische Angebot zu nutzen.

Das KundenServiceCenter der KSN erreichen Sie montags bis freitags von 8 bis 19 Uhr unter der Rufnummer 05551/7090. Hier können Sie auch Termine vereinbaren, um Zugang zu den Schließfachanlagen in der Hauptstelle zu erhalten. red/fis










16.03.2020 • 17:13 Uhr

Organisatoren ziehen die Reißleine: Open-Airport Party Bad Gandersheim am 6. Juni 2020 abgesagt

Aus Verantwortung für die Gesundheit und auch materielle Negativfolgen haben die Organisatoren der großen Open-Airport-Party am 6. Juni 2020 auf dem Flugplatz in Bad Gandersheim heute den Event für junge Leute abgesagt. Diese Mitteilung machte soeben Stadtjugendpfleger/Geschäftsführer des Stadtjugendringes Gunnar Ude. Diese einvernehmlich Entscheidung, die nicht leicht gefallen sei, war nach gemeinsamer Abstimmung der beteiligten Vereine wie dem Sportfliegerclub Gandersheim-Seesen, Freiwilliger Jugendfeuerwehr Gremsheim und dem Stadtjugendring gefallen. Wichtigster Grund sei der Gesundheitsschutz der Besucher und Besucherinnen. Aber auch angesichts der im Vorfeld zu erwartenden Kosten beispielsweise für ein Zelt bei gleichzeitiger Unsicherheit über die Entwicklung der Corona-Virus-Krise habe man heute die Reißleine gezogen. Ude dankte seinen Mitorganisatoren für die bisherige beste Vorbereitung der Megaparty. Bekanntlich stand das Musikprogramm mit den Liveacts fest (wir berichteten). Hier hatte sich bei der gesamten Logistik in bewährter Manier Mathias Jahns von den Sportfliegern eingebracht. Selbstverständlich hat das Organisationsteam weiterhin den konstruktiven Plan, den beliebten Event zu besseren Zeiten, soll heißen 2021, neu aufleben zu lassen.
red/Fotos: Thomas Fischer










16.03.2020 • 16:50 Uhr

Stadtwerke Einbeck: Kundenservice ab sofort eingeschränkt - Hallenbad geschlossen - Störungsdienst über Telefon erreichbar

Aufgrund der aktuellen Lage und um die Ausbreitung des Corona Virus (COVID 19) einzudämmen, haben die Stadtwerke Einbeck den Kundenservice zurzeit nur in dringenden Fällen geöffnet.

Sie erreichen uns aber weiterhin telefonisch unter 05561/942-0, per Mail unter kundenservice@stadtwerke-einbeck.de oder über unseren Online-Service unter www.stadtwerke-einbeck.de

Der Störungsdienst ist unter der Telefonnummer 05561/942-0 zu erreichen.

Änderungen der Bankverbindung, der Abschlagshöhe, sowie An-, Um- oder Abmeldungen oder auch Tarifwechsel können unabhängig rund um die Uhr im Online-Service der Stadtwerke Einbeck unter www.stadtwerke-einbeck.de vorgenommen werden.

Hallenbad ab sofort geschlossen

Aufgrund der aktuellen Lage und um die Ausbreitung des Coronavirus (COVID 19) einzudämmen, bleibt das Einbecker Hallenbad bis auf Weiteres geschlossen.
red/fis/Quelle: Stadtwerke Einbeck











16.03.2020 • 16:43 Uhr

Morgens um 3.55 Uhr Garagenbrand in Sudheim - 50 Feuerwehrleute im Einsatz - 10.000 Euro Schaden -

Am Sonntag gegen 03.55 Uhr brach in einer Garage an der Straße Hinter dem Zimmerplatz ein Brand aus. An dem in der Garage stehenden Pkw entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 5.000 Euro. Der Sachschaden an der Garage wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt.

Rund 50 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Sudheim, Bühle und Northeim bekamen den Vollbrand unter Kontrolle und verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf ein Wohnhaus.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand gehen die Brandermittler der Northeimer Kripo von einem technischen Defekt an dem Pkw als Brandursache aus. Die Ermittlungen der Northeimer Polizei dauern an. fal










16.03.2020 • 16:37 Uhr

Weitere Corona-Virus-Infektionen nachgewiesen 6. und 7. Fall im Landkreis Northeim bestätigt - Und wieder Igschl/Ski-Urlaub die Infektionsquelle - Orte der Infizierten bleiben geheim

Im Landkreis Northeim gibt es mittlerweile sieben bestätigte Fälle einer Corona-Infektion.
Bei den Fällen sechs und sieben handelt es sich jeweils um männliche Personen, die offensichtlich gemeinsam in einem Skiurlaub in Ischgl (Österreich) waren. Beide befinden sich zu Hause in Quarantäne und weisen Krankheitssymptome - Fieber und Schnupfen - auf. Auch in diesen Fällen ermittelt das Gesundheitsamt derzeit die Kontaktpersonen, um ggf. Quarantänemaßnahmen einzuleiten. In welchen Wohnorten des Landkreises die neuen Fälle aufgetreten sind wurde nicht veröffentlicht. Bislang waren Kalefeld und Kreiensen genannt worden. Die Behörden begründen die Geheimhaltung mit dem "Datenschutz".

Der Landkreis Northeim bestätigte das soeben und bekräftigte seinen Warnhinweis: "Wenn Sie den begründeten Verdacht haben, am Coronavirus erkrankt zu sein, gehen Sie bitte nicht direkt zum Arzt, sondern nehmen telefonisch Kontakt mit Ihrem Hausarzt auf, um das weitere Vorgehen zu besprechen."

Für allgemeine Fragen hat der Landkreis Northeim ein Bürgertelefon unter der Nummer 05551/7088080 eingerichtet. Die Hotline ist von Montag bis Freitag von 8 bis 12 und montags bis donnerstags von 14 bis 16 erreichbar. Außerhalb der Anrufzeiten können Sie eine Mail an gesundheitsdienste@landkreis-northeim.de schicken. Wenn Sie ärztlichen Rat benötigen, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt, in den Abendstunden und am Wochenende erreichen Sie unter der Nummer 116 117 den ärztlichen Bereitschaftsdienst.

Laufend aktualisierte Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Landkreises unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus und auf der Seite des Robert Koch Institutes unter www.rki.de.










16.03.2020 • 13:29 Uhr

Feuer in Wohnkomplex an der Groner Landstraße - Sofas in Treppenhaus geraten aus ungeklärter Ursache in Brand

Im Treppenhaus eines Wohnkomplexes an der Göttinger Groner Landstraße hat es Sonntagnacht (15.03.20) gebrannt. Nach ersten Ermittlungen gerieten gegen 01.00 Uhr im Bereich eines Treppenpodests zwischen dem Erdgeschoss und dem 1. Obergeschoss zwei abgestellte Sofas in Brand. Menschen wurden nicht verletzt. Ein Hausbewohner entdeckte das Feuer und alarmierte die Rettungsdienste. Im Treppenhaus entstand Gebäudeschaden in Höhe von ca. 2.000 Euro. Die Brandursache ist unklar. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Göttingen unter der 0551/491-2115 entgegen.jk










16.03.2020 • 13:27 Uhr

Große Sorge! Von einer Wanderung noch nicht zurück! Wer hat vermissten Daniel Frauenberger gesehen?

Seit Sonntagmorgen, 07.00 Uhr, wird der Daniel Frauenberger, 27 Jahre alt aus Göttingen, vermisst. Er war in einer Pension in Schulenberg, Tannenhöhe, untergebracht und von dort zu einer Wanderung aufgebrochen, seitdem fehlt von ihm jegliches Lebenszeichen. Herr Frauenberger ist schlank (50-60 kg), hat kurze braune Haare und war beim Verlassen der Unterkunft mit einer schwarzen Jacke, eine blaue Mütze mit Adidas-Logo und grauen Wanderstiefeln bekleidet (siehe beigefügtes Foto), zudem führte er einen braunen Rucksack mit sich. Entsprechend durchgeführte Suchmaßnahmen in und um Schulenberg, an denen sich u.a. auch die Bergwachtgruppe Clausthal-Zellerfeld, ein Mantrailer-Hundeführer der Polizeidirektion Lüneburg sowie der Ortsbrandmeister der Gemeinde Schulenberg beteiligten, und Ermittlungen der Polizei Oberharz und der sachbearbeitenden Fachkommissariats 1 der Polizeiinspektion Goslar führten bislang nicht zur Feststellung des Vermissten. Personen, die den Vermissten seit dem gestrigen Sonntag gesehen haben oder Angaben über seinen derzeitigen Aufenthaltsort machen oder andere sachdienliche Hinweise können, die eine Feststellung der Person ermöglichen, werden gebeten, sich unter 053217339-0 mit der Polizei Goslar in Verbindung zu setzen.ots/Foto: Polizei










16.03.2020 • 13:19 Uhr

Einbeck: Stadtverwaltung und Bürgerbüro in Kreiensen bis zum 20. März ab sofort komplett geschlossen

Einbecks Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek hat in einer Erklärung erstens die sofortige und komplette Schließung der Stadtverwaltung in Einbeck und des Bürgerbüros in Kreiensen mitgeteilt. Zweitens verfügte sie: alle Sitzung finden nicht mehr statt. Drittens informierte sie die Einwohnerschaft über die telefonische Erreichbarkeit der Ämter in der Stadtverwaltung. Viertes nannte sie eine Begründung der drakonischen Maßnahme. Sie steht im Zusammenhang mit der Corona-Virus-Krise.

In der Mitteilung der Bürgermeisterin heißt es wörtlich:
"Liebe Einbeckerinnen und Einbecker, ab sofort bis einschließlich 20. März 2020 bleibt die Stadtverwaltung einschließlich der Außenstellen (Bürgerbüro Kreiensen, Standesamt, Museum u. Archiv, Bibliothek, Kulturring u. Touristinfo) für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind aber weiterhin telefonisch und per mail (mit Ausnahme des Bürgerbüros Kreiensen) erreichbar und stehen in dringenden, unaufschiebbaren Fällen nach vorheriger Terminabsprache zur Verfügung. Die öffentlichen Sitzungen der Ortsräte Flecken Greene, Andershausen-Kuventhal, Opperhausen, Immensen, Hullersen und Bentierode finden nicht statt.

Die telefonische Erreichbarkeit der Verwaltung über die zentrale Rufnummer 05561 916-0 ist täglich sichergestellt. Und zwar: Montag und Dienstag von 8:30 Uhr bis 16:00 Uhr, Mittwoch von 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr, Donnerstag von 8:30 Uhr bis 18:00 Uhr und Freitag von 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr.

Dies dient dazu, alle notwendigen Vorkehrungen zu treffen, um unseren Dienstbetrieb dauerhaft aufrecht erhalten zu können."
red/Foto: Thomas Fischer










16.03.2020 • 12:48 Uhr

Bei Corona - Virus-Krise Hände schütteln ein no go - Gratulationsbesuche in Bad Gandersheim und auf den Dörfern abgesagt

Aus aktuellem Anlass werden derzeit keine Gratulationsbesuche der Bürgermeisterin, ihrer Stellvertreterinnen oder den Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher anlässlich runder Geburtstage ab Vollendung des 80. Lebensjahres bzw. anlässlich der Ehejubiläen ab Goldener Hochzeit vorgenommen. Es erfolgt stattdessen die Übersendung von Glückwunsch-Schreiben bzw. Urkunden auf dem Postweg. Es wird um Verständnis gebeten. / sbg











16.03.2020 • 12:44 Uhr

Polizeidirektor Michael Weiner stellt erstmals Polizeiliche Kriminalstatistik 2019 vor - Wohnungseinbruchsdiebstählen auf hohem Niveau - Cybercrime gewinnt weiter an Bedeutung

Spitzenwert bei der Aufklärungsquote (68,91%) -

"Die Polizeiinspektion Northeim kann für das Jahr 2019 wieder eine positive Entwicklung bei der Verhinderung und Aufklärung von Straftaten vorweisen. Aus polizeilicher Sicht leben die Menschen im Landkreis Northeim nach wie vor in einer der sichersten Regionen Niedersachsens. Dies haben wir engagierten und professionellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aber auch der Mithilfe einer aufmerksamen Bevölkerung zu verdanken. Weiter konnten wir im vergangenen Jahr die richtigen strategischen Schwerpunkte bei der Bekämpfung und der Verhinderung von Straftaten setzen. Das entsprach ausdrücklich der Erwartungshaltung unserer Bürgerinnen und Bürger. Unglaublich stolz bin ich auf die herausragende Aufklärungsquote bei Wohnungseinbrüchen von über 40 Prozent." so Michael Weiner zu Beginn der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik.

Straftatenentwicklung

Die Anzahl der registrierten Straftaten ist innerhalb der Polizeiinspektion Northeim leicht angestiegen, bleibt aber im 10-Jahresvergleich weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Die strategischen Schwerpunktsetzungen in der polizeilichen Aufgabenwahrnehmung hatten eine nachhaltige Wirkung. "Die Aufklärungsquote liegt bei 68,91 % und war insgesamt noch nie so hoch wie 2019. Das bedeutet: Die Polizei Northeim konnte fast 7 von 10 Straftaten aufklären. Ein starker und aussagekräftiger Wert. Der Landkreis Northeim ist im Vergleich zu urbanen Bereichen um ein Vielfaches sicherer. Dies drückt sich durch die sogenannte Häufigkeitszahl aus, die das Verhältnis von Anzahl der Straftaten zur Bevölkerung beschreibt. Pro 100.000 Einwohnern wurden im letzten Jahr im Land Niedersachsen 6346 Straftaten registriert. Im Landkreis Northeim waren es dagegen nur 5117 Straftaten," sagte EKHK Risting, Leiter des Zentralen Kriminaldienstes der PI Northeim.

Wohnungseinbruchdiebstahl

Die Wohnungseinbruchdiebstähle sind im Zuständigkeitsbezirk der PI Northeim um 20 % zurückgegangen (2018: 103 Fälle, 2019: 82 Fälle). Unabhängig davon konnte die Aufklärungsquote in diesem Deliktsbereich von 18,45 auf bemerkenswerte 40,24% mehr als verdoppelt werden. Dies war insbesondere durch die Aufklärung von Serieneinbrüchen möglich. Zudem haben allein über 700 Präventivkontrollen auf Bundesstraßen und in den von Einbrechern bevorzugten Wohngebieten dazu beigetragen, wesentliche Informationen für die Täterermittlung zu sammeln bzw. diese Taten zu verhindern. Die Zahl der gescheiterten Einbruchsversuche ist im Gegenzug weiter angestiegen. Im vergangenen Jahr scheiterten fast 50 % der Einbrüche im Versuch. Eine Vielzahl von individuellen Beratungen sowie auch viele Vorträge zum Thema Einbruchschutz wurden durchgeführt. Zudem wurden regelmäßige Medienbeiträge rund um das Thema initiiert. Nach den hiesigen Erkenntnissen sind viele Taten auf die Aktivitäten überörtlicher Täter zurückzuführen. Durch den Einsatz einer Ermittlungsgruppe gelang es eine Serie von Einbrüchen in Lauben und Vereinsheimen aufzuklären. "Die hohe Aufklärungsquote bei diesen Taten ist beeindruckend. Jeder Einbruch ist einer zu viel. Die psychischen Auswirkungen bei den Opfern sind enorm. Diese Taten wirken traumatisierend. Wir setzen durch einen hohen Kontrolldruck auch zukünftig darauf, diese Taten zu verhindern oder schnellstmöglich aufzuklären. Wir haben mit Blick auf die Ermittlungen tolle Kolleginnen und Kollegen, die in engem Schulterschluss mit dem Einsatzbereich und den Verantwortlichen der Kriminaltechnik für diese Erfolge verantwortlich zeichnen", sagte Michael Weiner.

"Die Polizeidirektion Göttingen kann dank intensiver präventiver und repressiver Maßnahmen eine positive Entwicklung bei der Verhinderung und Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls verzeichnen. Die Fallzahlen sind um 8,77 Prozent auf 1.301 Straftaten und damit auf einen 10-Jahres-Tiefstand gesunken. Die Aufklärungsquote liegt insgesamt bei über 30 Prozent", führte in diesem Zusammenhang der Präsident der PD Göttingen, Uwe Lührig aus.

Cybercrime - Betrugsstraftaten - Tatmittel Internet

Durch die Digitalisierung von Gesellschaft, Wirtschaft und Staat haben wir es immer häufiger mit Tatorten im Internet zu tun. Inzwischen werden rund ein Drittel (355 Fälle) aller Straftaten im Betrugsbereich (1039 Fälle) mit dem Tatmittel Internet begangen. In der Polizeiinspektion Northeim stiegen die Fallzahlen gegenüber dem Vorjahr um ca. 10 % an. Dies entspricht dem Landestrend. Die Aufklärungsquote der Betrugsdelikte liegt weiterhin auf dem hohen Niveau von 78,25. Im Kontext zum Internet liegt die Aufklärungsquote bei 81,25%.

"Durch die Digitalisierung von Gesellschaft, Wirtschaft und Staat haben wir immer häufiger mit digitalen Tatorten und Tatmitteln zu tun. Bei 4.481 Taten innerhalb der Polizeidirektion Göttingen haben wir eine Aufklärungsquote von 84,8 Prozent. Die zunehmende Kriminalität im Internet stellt weiterhin einen Schwerpunkt in der täglichen Polizeiarbeit dar. Unsere professionell arbeitenden Cybercrime-Einheiten und -Teams setzen alles daran um die Täter im Netz zu identifizieren.", so Polizeipräsident Lührig zum Thema Cybercrime.

Straftaten zum Nachteil älterer Menschen

Die Bekämpfung von Straftaten zum Nachteil älterer Menschen stellte die Polizei Northeim im vergangenen Jahr vor besondere Herausforderungen. Hierbei führten u.a. die Betrugsmaschen "falscher Polizeibeamter" oder "Enkeltrick" zu hohen Schadenssummen. Hinter diesen Taten stehen zumeist hochkriminelle und perfekt organisierte Banden, die aus dem Ausland per Telefon agieren. Die Täter sind zumeist gut geschult, redegewandt und haben eine hohe Überzeugungskraft. Das Dunkelfeld dürfte hoch sein. So werden vermutlich derartige Straftaten aus den unterschiedlichsten Gründen oftmals nicht angezeigt.

In einem Fall wurde einem über 80-jährigen Einwohner des Landkreises von Betrügern telefonisch ans Herz gelegt, einen niedrigen fünfstelligen Betrag zum Schutz vor reisenden Einbrecherbanden der Polizei zu übergeben. Er deponierte im Vertrauen das Geld im Umschlag vor der Haustür. Die Betrüger holten es unerkannt ab. Erst als er am nächsten Tag nochmal 30.000 EUR hinterlegen sollte, wandte er sich an einen Nachbarn, der dann die Polizei einschaltete.

Wichtige Parts bei der Bekämpfung dieser perfiden Betrugsmasche sind in der Polizeiinspektion Northeim Aufklärung und Netzwerkarbeit. Dies beinhaltet eine intensive Zusammenarbeit mit örtlichen Banken, Präventionsvorträgen bei den Zielgruppen bis hin zur persönlichen Kontaktaufnahme auf Wochenmärkten und anderen regionalen Veranstaltungen. Aktuelle Warnhinweise über Print- und Rundfunkmedien, sowie den polizeilichen Social Media Accounts sensibilisieren nicht nur mögliche Betroffene selbst, sondern auch Familienangehörige für dieses Thema. Ziel dieses Maßnahmenpakets ist es, potentielle Opfer bei betrügerischen Anrufen handlungssicher zu machen. Gemeinsam mit anderen Behörden und dem LKA Niedersachsen werden die polizeilichen Ermittlungen in diesem Deliktsfeld weiter intensivieren.

"Ich möchte noch einmal an die älteren Menschen und deren Familienangehörigen in unserer Region nachdrücklich appellieren, sehr zurückhaltend auf Anrufe vermeintlicher Polizeibeamter zu reagieren. Die richtige Polizei oder auch wirkliche Angehörige rufen doch niemals an, um finanzielle Angelegenheiten am Telefon zu regeln oder einzufordern. Ich empfehle bei leisesten Zweifeln aufzulegen", sagte EKHK Risting in seiner Funktion als Leiter des ZKD der Polizei Northeim.

Gewalt gegen PVB und Rettungskräfte

Die Anzahl der Gewaltdelikte gegen Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte ist im letzten Jahr um 10 % auf 53 Taten angestiegen. Glücklicherweise wurden bei keinem dieser Angriffen Polizeibeamtinnen oder -beamte schwerer verletzt. Auch Rettungskräfte wie beispielsweise Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren oder aus dem Rettungswesen werden zunehmend Opfer derartiger Gewaltdelikte. Im letzten Jahr wurden insgesamt acht Fälle aktenkundig.

"Jeder tätliche Angriff auf unsere Kolleginnen und Kollegen bzw. die Rettungskräfte oder die Feuerwehr ist inakzeptabel. Wir bewältigen im engen Schulterschluss mit den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren und den Rettungsdiensten zum Teil lebensgefährliche Einsätze. Umso unverständlicher, dass wir dann oft aus dem Nichts attackiert werden. Daran wird auch deutlich, dass die Ausrüstung und die Fortbildung elementar sind, um uns adäquat zu schützen. Wir legen innerhalb der Polizei einen großen Wert auf die Nachsorge von betroffenen Kolleginnen und Kollegen," führte Michael Weiner weiter aus.

Häusliche Gewalt

Die Abwehr konkreter Gefahren, der Schutz der Opfer und eine Strafverfolgung von Amts wegen sind die vorrangigen Ziele des polizeilichen Vorgehens bei Häuslicher Gewalt. Eine große Bedeutung hat ebenso das Aufzeigen von umfassenden Möglichkeiten der Opferbetreuung auf der Grundlage des Gewaltschutzgesetzes. Im vergangenen Jahr ist das Niedersächsische Polizei- und Ordnungsbehördengesetz (NPOG) in Kraft getreten. Mit Einführung der Einzelnorm des § 17 a NPOG hat auch der Gesetzgeber dem hohen Stellenwert des Phänomens der häuslichen Gewalt Rechnung getragen. Mit den Möglichkeiten eines Platzverweises in Form der Wegweisung aus dem Wohnumfeld und der sog. Gefährderansprache können wir Tätern/-innen Grenzen und Konsequenzen ihres Handelns nachdrücklich aufzeigen. Auch stellen zukünftig Zuwiderhandlungen eine Straftat dar. Die Gesamtzahl der Fälle von häuslicher Gewalt ging um 7,5 % zurück. 2019 wurden in der Polizeiinspektion Northeim 239 Fälle Häuslicher Gewalt bearbeitet.

"Die Polizei ist in diesem Handlungsfeld besonders sensibel. Die Rahmenbedingungen für das Thema Häusliche Gewalt haben sich in den letzten Jahren immer wieder verändert. Unsere Kolleginnen und Kollegen des Einsatz- und Streifendienstes und des Ermittlungsbereiches arbeiten hier eng mit den Beratungsstellen zusammen", sagte der Inspektionsleiter.

Fazit

Wir sind nun schon wieder im Jahr 2020. Natürlich sind wir sehr froh über die Ergebnisse aus 2019. Das war eine tolle Gesamtleistung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Polizeiinspektion. Viele unserer Kolleginnen und Kollegen leben hier und haben dadurch eine enge Bindung zu der Region. Das ist aus meiner Sicht ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Die Menschen haben ein großes Vertrauen in unsere Organisation. Wir legen aktuell durch verschiedene Ermittlungserfolge und ein hohes Maß an Präsenz und Handlungsfähigkeit wieder den Grundstein für ein hohes Maß an Sicherheitsgefühl für die Menschen im Landkreis Northeim.
red/fal










16.03.2020 • 12:40 Uhr

Gandersheim und Dörfer: Dreck von Umweltsündern wegmachen fällt aus - Umwelt- und Aufräumaktion muss in diesem Jahr ausgesetzt werden

Frühjahrsaktion "Gemeinsam für ein sauberes Bad Gandersheim" entfällt

„Gemeinsam für ein sauberes Bad Gandersheim“ – so lautete der Aufruf vor einigen Wochen von Bürgermeisterin Franziska Schwarz zur Teilnahme an einer Mitmach-Aktion. Geplant war eine Aktion in der Zeit von Freitag, 27. März, bis Sonnabend, 28. März. Aufgrund des Corona-Virus- Krise muss diese gemeinsame Aufräumaktion in diesem Jahr entfallen. Es ist und bleibt gemeinsames Ziel, möglichst alle Zusammenkünfte zu unterbinden, um die Ansteckungsgefahr für unsere Bevölkerung zu minimieren, so die städtische Ordnungsverwaltung. Um Verständnis wird gebeten, heißt er in einer amtlichen Verlautbarung der Gandersheimer Stadtverwaltung.
red











16.03.2020 • 12:13 Uhr

Städtische Friedhöfe in Bad Gandersheim: Trauerfeiern unter freiem Himmel und nicht in den Kapellen!

Aktuell auf den Vorflächen vor den Friedhofskapellen

Das Friedhofsamt der Stadtverwaltung teilt mit, dass wegen der Corona-Virus Krise Trauerfeiern auf den städtischen Friedhöfen aktuell nicht in den Friedhofskapellen, sondern auf den Vorflächen unter freiem Himmel stattfinden müssen. Es wird um Verständnis gebeten, heißt es in einer offiziellen Mitteilung der Gandersheimer Stadtverwaltung.
red










16.03.2020 • 12:06 Uhr

Lass deine Stadt aufblühen“ - vomFASS unterstützt das Projekt Bienenretter

Für unsere biologische Artenvielfalt, Landwirtschaft und letztendlich auch für unser Leben ist eine Welt ohne Bienen undenkbar. Das Bienensterben ist ein Problem und spiegelt zugleich den Zustand unserer Umwelt und Gesellschaft wider. Um diesem Problem entgegenzuwirken, hat sich vomFASS dem Bildungs- und Ökologieprojekt Bienenretter des FINE Frankfurter Instituts für nachhaltige Entwicklung e. V. angeschlossen und unterstützt die Initiative mit Spenden.

Bienen spielen eine zentrale Rolle im Erhalt unseres Ökosystems: Die Biene sorgt bei ihrer Nahrungssuche nicht nur für bunte Wiesen, sondern bestäubt auch einen Großteil unserer landwirtschaftlichen Nutzpflanzen. Ohne Bienen würden wir also nicht nur auf Honigprodukte und blühende Landschaften verzichten. Es gäbe nur noch wenig heimisches Obst und Gemüse – und damit wäre auch unsere Nahrungsmittelversorgung zunehmend bedroht. Umso besorgniserregender ist die Tatsache, dass in den letzten Jahren weltweit immer mehr Bienenpopulationen wegsterben.

Was können wir dagegen tun?

Die Bienenretter machen es vor: Bislang hat die deutschlandweite Initiative bereits eine Fläche von mehr als zehn Millionen Blumenkästen zur Ernährung von Bienen geschaffen. Mit der Aktion „Lass deine Stadt aufblühen!“ wollen sie die Blütenvielfalt für Biene & Co. in deutschen Städten noch weiter fördern und setzen dabei auf das Engagement jedes Einzelnen. Durch die richtige Auswahl an Pflanzen können Garten- und Balkonbesitzer zu Rettern von Wildbienen und anderen nützlichen Insekten werden. Bienenfreundliche Pflanzen sind zum Beispiel Sonnenblumen, Kräuter- oder Wildblumenmischungen. Wer nicht die Möglichkeit hat, selbst zu pflanzen, kann sich auch durch Spenden und ganz „genussvoll“ am Projekt der Bienenretter beteiligen.

Gutes kaufen, Gutes tun – vomFASS spendet!

Eigens zur Unterstützung der Bienenretter bringt vomFASS eine spezielle Honigproduktreihe auf den Markt. Pro gekauftem Honigprodukt spendet vomFASS dabei einen Teil an das Bildungsprojekt des FINE e. V. „Bei vomFASS wird Nachhaltigkeit schon seit der Gründung großgeschrieben. Durch die Beteiligung an dem Projekt wollen wir langfristig einen weiteren Beitrag zum Erhalt unseres Ökosystems leisten“, verdeutlicht Thomas Kiderlen, Vorstandsvorsitzender der vomFASS AG. „Regionalität spielt bei unseren Honigprodukten eine große Rolle. Daher verwenden wir ausschließlich Honig aus Süddeutschland und der Alpenregion. Das gilt auch für den Williamsbirnenbrand in unserem Honiglikör „Bienenfreund“, den wir eigens für die Aktion kreiert haben.“ Neben den Klassikern wie Blüten- und Waldhonig hat vomFASS auch durch Maracuja und Cassis verfeinerten Honig, Honigwein und -likör sowie einen Honig Balsam Essig und einen Honig Balsam Star im Sortiment.

„Der Rückgang der Bienenpopulationen und der Artenvielfalt geht uns alle an. Daher freuen wir uns, mit vomFASS einen Partner zu haben, der uns bei unseren Aktionen unterstützt“, sagt Christian Bourgeois, Projektleiter Bienenretter und Vorstandsvorsitzender der FINE e. V

red/Foto/Quelle: Adobe Stock/vomFASS










16.03.2020 • 11:59 Uhr

Stadtverwaltung schließt ab sofort Diensstellen für Publikumsverkehr

Corona-Virus-Auswirkungen: Ab sofort und bis zum 18. April, ggf. auch darüber hinaus

Die Stadt Bad Gandersheim schließt ab sofort ihre Dienststellen für den öffentlichen Publikumsverkehr. Diese Regelung gilt bereits am dem heutigen Montag und liegt in den Eindämmungsmaßnahmen der Übertragungsketten des Corona-Virus‘ begründet.
Notwendige direkte Kontakte zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der städtischen Dienststellen sollen vorab telefonisch vereinbart werden.
Das gilt auch für die angekündigte Bürgermeisterin-Sprechstunde am Donnerstag, 19. März, die diesmal telefonisch erfolgen muss. Tickets für die 62. Gandersheimer Domfestspiele werden nach Bestellung per Telefon oder per Email auf dem Postweg versandt. Die vorgenannte Reglung gilt zunächst bis zum 18. April, ggf. auch darüber hinaus. Bürgermeisterin Franziska Schwarz und das Team der Stadt Bad Gandersheim bitten um Verständnis für die erforderlichen Maßnahmen. red/Quelle: Stadtverwaltung












16.03.2020 • 11:27 Uhr

Corona-Virus: Land bereitet Kreditprogramm durch NBank vor - Althusmann: "Müssen alles unternehmen, was notwendig ist!"

Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann (Foto) begrüßt die heute von der Bundesregierung zugesagten, unbegrenzten Kreditprogramme zur Unterstützung von Unternehmen während der Corona-Krise: „Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Die Verbreitung des Corona-Virus‘ stellt nicht nur unser Gesundheitssystem auf eine harte Probe, sondern ist auch ein massiver Stresstest für unsere Wirtschaft. Um die Auswirkungen auf Arbeitsplätze und unsere Wirtschaftskraft so gering wie irgend möglich zu halten, muss alles unternommen werden, was notwendig ist.“ Minister Althusmann sprach sich dafür aus, den Unternehmen mit gezielten Steuererleichterungen unter die Arme zu greifen, etwa durch die zinslose Stundung von fälligen Steuern.

Um Niedersachsens Wirtschaft möglichst schnell und unkompliziert während der Corona-Krise zu helfen, bereitet die NBank gegenwärtig ein Kredit-Programm (bis 50.000 Euro) für kleine und mittlere Unternehmen als schnelle Liquiditätshilfe vor. Ebenfalls in Vorbereitung ist die Auflage eines größeren Liquiditätskredits (über 50.000 Euro), der voraussichtlich in sechs Wochen bereitgestellt werden kann. In beiden Fällen muss zuvor eine Absicherung durch das Land, etwa durch einen Haftungsfonds, gewährleistet werden. Beide Kreditprogramme sollen direkt durch die NBank vergeben und ohne Beteiligung einer Hausbank gewährt werden.

Althusmann: „Der Wirtschaft muss schnell und unkompliziert geholfen werden. Die Reisebranche, die Transport- und Logistikbranchen, aber insbesondere auch der Bereich Kultur, Events und Messebau sind besonders betroffen. Vor allem Absagen von Messen und Veranstaltungen schlagen bei niedersächsischen Unternehmen derzeit negativ zu Buche. Diese Bereiche erleiden echte Ertragsausfälle, nicht bloße Verzögerungen.“

Althusmann verwies auch noch einmal auf die neuen Regelungen zum Kurzarbeitergeld: „Es kann bereits ab einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten beantragt werden.“ Diese Leistung muss vom Unternehmen bei den Arbeitsagenturen beantragt werden.

Bereits Anfang der Woche hatte das Wirtschaftsministerium das Sonntagsfahrverbot für Lkw gelockert, um mehr haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel zu transportieren, das Sozialministerium die Arbeitszeitregelungen dafür flexibilisiert.
red/fis











16.03.2020 • 11:18 Uhr

Corona-Virus-Krise: Gerichtsbetrieb in Bad Gandersheim geht weiter, so Amtsgerichtsdirektor Brendel

Vorsichtsmaßnahmen beim AG Bad Gandersheim/AG Seesen- Nebenstelle Bad Gandersheim

Corona-Pandemie: Gerichtsbetrieb geht weiter
Vorsichtsmaßnahmen beim AG Bad Gandersheim/AG Seesen- Nebenstelle Bad Gandersheim

Die Gerichte im Bezirk des Oberlandesgerichts Braunschweig (Oberlandesgericht Braunschweig, Landgerichte Braunschweig und Göttingen, Amtsgerichte Bad Gandersheim, Braunschweig, Clausthal-Zellerfeld, Duderstadt, Einbeck, Goslar, Göttingen, Hann. Münden, Helmstedt, Herzberg, Northeim, Osterode am Harz, Salzgitter, Seesen, Wolfenbüttel und Wolfsburg) sind weiterhin geöffnet. Dadurch ist sichergestellt, dass notwendige Entscheidungen in Eilsachen rechtzeitig und verlässlich getroffen werden können. „Für mögliche Einschränkungen im übrigen Dienstbetrieb, die sich aufgrund der aktuellen Lage nicht immer vermeiden lassen, bitte ich um Verständnis“, erklärte der Präsident des Oberlandesgerichts Wolfgang Scheibel. „Die Bediensteten in den Gerichten werden sich nach Kräften bemühen, die anfallenden Arbeiten zu erledigen. Es sind jedoch vor Ort zwingende Vorsichtsmaßnahmen geboten, um hierdurch eine noch schnellere Ausbreitung des Corona Virus zu verhindern.“

Für das Amtsgericht Bad Gandersheim und die Nebenstelle des Amtsgerichts Seesen in Bad Gandersheim gilt Folgendes: Anberaumte Sitzungen finden statt. Die Einlasskontrollen sind verstärkt worden. Prozessbeteiligte werden gebeten, die allgemeinen Hygieneregeln (Abstand zu anderen Personen, Hand- und Nieshygiene) einzuhalten. Am Eingang steht ein Spender mit Desinfektionsmittel zur Verfügung. Bei Betreten des Gerichts haben sich alle Personen zunächst bei der Wachtmeisterei vorzustellen. Im Allgemeinen wird gebeten, Anliegen, die auf schriftlichem Weg erledigt werden können, schriftlich zu erledigen. Anliegen die aufschiebbar sind, mögen bitte zu einem späteren Zeitpunkt zu erledigen. Im Zweifel möge zunächst fernmündlich Kontakt zum Amtsgericht aufgenommen werden.

Für Eilfälle steht das Gericht im vollen Umfang zur Verfügung. Personen, die bei sich Symptome einer Grippe feststellen, die aus einem Risikogebiet kommen oder die Kontakt zu einer mit dem Covid-19 infizierten Person haben oder hatten, werden gebeten, sich zunächst nur telefonisch an das Gericht (05382 931-0) zu wenden. Dies gilt auch für Prozessbeteiligte.red/Foto: Thomas Fischer











16.03.2020 • 11:13 Uhr

Harzhorn, Museum Brunshausen und Tongrube Willershausen stellen Betrieb vorerst bis zum 18. April 2020 ein

Die drei Standorte folgen damit der Empfehlung der Niedersächsischen Landesregierung zum Umgang mit dem Corona-Virus. Betroffen sind alle Führungen und Veranstaltungen, sowie das Infogebäude am Harzhorn und der Museumsbetrieb in der Sammlung Frauenstift im Kloster Brunshausen Die Maßnahme gilt vorerst bis zum 18. April 2020. Aktuelle Informationen wird es in den Webangeboten der Standorte geben. Das berichtet soeben Oliver Draber, Geschäftsführer - praeteritum gGmbH.
red/Foto: Thomas Fischer










16.03.2020 • 11:01 Uhr

Corona-Virus-Montag-Ticker: Normal-Einkäufe - Nachschub rollt - Blumenpflanzaktion vorm Rathaus

Wie läuft die neue Woche in Corona-Virus-Krisenzeiten in einer Stadt in Südniedersachsen an? Unsere Reporter/in waren in der Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim heute seit 8 Uhr auf Spurensuche: Soziale Treffpunkte oder merkantile Markplätze sind wie immer die Discounter.

Bei Netto und Lidl und Aldi und E-Center herrscht nach den Beobachtungen Normalbetrieb. Sonderangebote wie beispielsweise der Botschafter-Sekt von Rotkäppchen locken. Überall begrüßen die Kunden und Kundinnen frische bunte Frühlingsblumen an diesem sonnigen Montag.

Die in diesen Tagen berüchtigten Einkäufe von Toilettenpapier bewegen sich bei Aldi auf halbwegs normalen Niveau. Maximal zwei Pakete haben die Menschen im Einkaufswagen oder unterm Arm. Bei Aldi ist die Palette noch etwas gefüllt. Im E-Center waren die Hamsterer bereits von 7 bis 8 Uhr hyperaktiv. Alles abgeräumt. "Wir erwarten Nachschub", beruhigt Dirk Scheuner ganz cool. . "Aber es liegt nicht am Mangel von Toilettenpapier! Die Fahrer der Lieferfahrzeuge fehlen. Einige haben sich krank gemeldet." Die Edeka-Logistiker bemühen sich wahnsinnig intensiv, um alternative Speditionsunternehmen ausfindig zu machen.

Immer noch greifen Kunden und Kundinnen bevorzug in die Regale mit Nudeln und Fertigsuppen in Konservendosen. "Für drei bis vier Wochen haben wir jetzt Vorrat", berichtet mir ein stadtbekannter Einzelhandwerker. "Die texanische Bohnensuppe haben wir noch nicht probiert", ist er stolz auf etwas Abwechslung auf seinem Mittagstisch. Zwei von den Dosen liegen im Einkaufswagen.

Szenenwechsel:

Auf dem Platz vor dem Rathaus bearbeiten ein Stadtgärtner und Stadtgärtnerin die dickbauchigen Blumenkübel. Erst einmal Blumenerde einbringen. Dann Blumen rein. Am Ende alles gut wässern. Derweil wandeln Verwaltungsmitarbeiter über den Marktplatz in Richtung Rathaus: Krisensitzung ist hier angesagt. Der wichtigste Beschluss von heute: Die Verwaltung schottet sich ab. Kein Publikumsverkehr bis Mittwoch und vielleicht länger. Wohl dem, der digital vernetzt ist, Telefon hat und online umzugehen weiß.

Senioren und Migranten in Nöten

Senioren und Migranten haben Schwierigkeiten erkennbare mit dieser technischen Kommunikation. Hilflos stehen heute Vormittag einige ausländische Mitbürger (mit Dokumenten in den Händen) vor den verschlossenen Türen beim Bürgerbüro und der Wilhelmsburg. Derweil rattert eine Baumaschine an der Rückseite (Südseite) des weißen Rathauses. Das Millionenprojekt Rathaus-Sanierung/Modernisierung geht seinen ganz normalen Arbeitsgang.

Der Bankbetrieb bei der Landesparkasse und Volksbank läuft wie immer. Stammkunden holen sich ihre Kontoauszüge aus den Automaten. Einige stehen am Tresen und erledigen ihre Geschäfte. Alles in gebotenen körperlichen Distanzen. Bloß das Ansteckungsrisiko verringern oder ausschließen.

Abstände sind auch im Roswitha Café zwischen den einzelnen Tischen angesagt und technisch eingerichtet. Anderthalb bis zwei Meter sollten es wohl sein. Als wir dort einen heißen Kaffee trinken spielt das keine Rolle. Wir sind die einzigen Gäste um diese Uhrzeit.

red/Fotos: Nicole Klawitter, Marc Reiser/Thomas Fischer

















16.03.2020 • 10:23 Uhr

Gandersheimer Domfestspiele: Kartenzentrale geschlossen, aber telefonisch und online erreichbar - "Für Absage der Festspiele momentan kein Grund", so Lenz & Groß

Die Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele ist ab Montag, 16. März, bis auf weiteres geschlossen, um den Infektionsschutz gewährleisten zu können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind aber telefonisch unter 05382 73 777 erreichbar. Auch über die Website können weiterhin Karten für die 62. Spielzeit gebucht werden: www.gandersheimer-domfestspiele.de. Mittlerweile sind 30.000 Tickets verkauft, rund 5000 mehr als vor einem Jahr um diese Zeit, worüber sich Intendant Achim Lenz und Geschäftsführer Thomas Groß mit dem Ensemble sehr freuen: „Diese bereits drei Monate vor der ersten Premiere erreichte Zahl von Eintrittskarten ist der sichtbare Erfolg der Arbeit der vergangenen Jahre und zeigt, dass sich die Zuschauer wie wir auf den kommenden Sommer und das Theatererlebnis unter freiem Himmel vor der Fassade der Stiftskirche freuen.“ Intendant und Geschäftsführer sehen momentan keinen Grund für eine Verschiebung oder Absage der diesjährigen Domfestspiele. Sie beobachten die Lage selbstverständlich kontinuierlich weiter. Sollte es später einen Zeitpunkt geben, an dem über eine Absage nachgedacht werden muss, werden die Eintrittspreise erstattet. „Dafür ist es heute aber noch viel zu früh“, sagen Intendant und Geschäftsführer. Das gesamte Ensemble der Gandersheimer Domfestspiele freut sich auf die Spielzeit und bereitet die einzelnen Produktionen vor.red/Foto: Thomas Fischer















16.03.2020 • 09:47 Uhr

Nörten: "Die Zeichen der Zeit nicht erkannt
" - BUND-Attacke gegen Bürgermeisterin Glombitza und Bauausschuss-Mitglieder

In Nörten-Hardenberg gibt es einen heftigen Konflikt wegen des geplanten Millionenprojektes "Area 3 Ost". Bürger wehren sich dagegen. Jetzt der BUND. Ihr Vorstandsmitglied Jürgen Beisigel. In einem offenen Brief an Bürgermeisterin Glombitza und die Mitglieder des Bauauschusses der Gemeinde übt er unmissverständliche Kritik an dem Vorhaben, das seiner Meinung dem Menschen, der Natur und den Tieren und insgesamt dem kranken Klima noch größeren Schaden antut.

Beisigel: "Haben Verwaltung und politische Entscheidungsträger in den Gremien des Fleckens Nörten-Hardenberg. Trotz sich verschärfender Klimakrise und rasantem Rückgang der Biodiversität von Flora und Fauna beschließen sie weitere Flächenversiegelungen. Auch der jährlich früher stattfindende Erdüberlastungstag, der Tag, ab dem wir Menschen mehr Ressourcen verbraucht haben, als uns rechnerisch für das gesamte Jahr zur Verfügung stehen, wird einfach ignoriert. Die Vorgaben von Bund und Land zur Reduzierung des Flächenverbrauchs für Siedlungs- und Verkehrsflächen werden mit fadenscheinigen Argumenten vom Tisch gewischt. Nach dem Kommunalen Flächenrechner des Umweltbundesamtes müssten diese Flächen in der Gemeinde Nörten-Hardenberg in den Jahren 2020-2022 auf höchstens 1,1 ha = 110 a = 11.000 Quadratmeter begrenzt werden. Das geplante neue Gewerbegebiet area 3 ost umfasst allein aber schon 17 ha oder 170.000 Quadratmeter.

Entgegen jeglicher umweltpolitischen Logik und politischer Vorgaben (Baugesetzbuch, RROP) halten Sie mit diesem Beschluss an den Wunschvorstellungen eines ständig fortschreitenden Wachstums fest und betreiben damit eine Zersiedlung des ländlichen Raumes sowie irreversible Bodenversiegelungen auf Kosten zukünftiger Generationen. Dieses Verhalten von Vertretern eines neoliberalen Wirtschaftskonzeptes erstaunt wenig! Fragwürdig allerdings stimmt das Abstimmungsverhalten der SPD, die einerseits im Umweltausschuss des Landkreises eine Unterstützung der Landwirte einfordert und dann einer Vernichtung von wertvollstem Ackerland zustimmt. Die Bezeichnung „industriell bewirtschaftete Agrarwüsten“ von Heinz Brandt dürfte daher den „umsorgten“ Landwirten nicht gefallen und kann nur als plumper Rechtfertigungsversuch für das umstrittene Projekt gedeutet werden. Auch die Grünen dokumentieren ihre Widersprüchlichkeit, wenn sie niedersachsenweit als Mitträger eines Volksbegehrens für Artenvielfalt auftreten und dann der Zerstörung von Ackerboden nicht entschieden entgegentreten.

Und nichts dazu gelernt,

so schauen die Gäste der Futterstation mit dem weitsichtbaren gelben Logo immer noch auf brachliegendes Ackerland und die Nutzer der Alten B3 wundern sich täglich wieder über leerstehende Gewerbeobjekte. Resultat einer nicht zukunftsfähigen Regionalentwicklung, die geprägt ist von engstirnigem und monetaristischem Denken nach dem Motto „Hauptsache uns geht es gut, und nach uns die Sintflut“. Wenn wache und aktive BürgerInnen sich diesem Debakel entgegenstellen und viel ehrenamtliches Engagement entwickeln, wird dies geringschätzig abgewertet.

Vielleicht bedarf es auch einer Nachhilfestunde für die Bürgermeisterin, damit sie erkennt, dass Flächenversiegelung, Wachstumseuphorie und Klimawandel zusammenhängen und natürlich nicht nur die 8400 Einwohner des Fleckens betreffen, sondern weit mehr Menschen; und diese haben dies mit ihrer Unterschrift dokumentiert, wohl wissend, dass grüne Dächer und Fassaden kein Ersatz für begrenzt vorhandenen, besten Boden und Grundlage landwirtschaftlicher Produktion sein können. Wer solche demokratischen Aktivitäten missachtet, schadet dem Gemeinwohl und fördert politische Verdrossenheit und Passivität.
Dass die vielen argumentativ schriftlich und mündlich vorgetragenen Bedenken aus der Bevölkerung von der planungsgruppe puche gmbh im Abwägungsprozess mehr oder wenig lapidar vom Tisch gefegt wurden, erstaunt nicht wirklich. Wie war neulich aus berufenem Munde zu vernehmen: „die haben noch nie gegen die Vorgaben ihrer Auftraggeber votiert“ – getreu dem Motto „Wes Brot ich ess‘, des Lied ich sing“!

Der BUND würde einen Bewusstseinswandel bei den Entscheidungsträgern in diesem wie auch folgenden Fällen selbstverständlich begrüßen, wird aber weiterhin Aktivitäten gegen Flächenversiegelung und Umweltzerstörung unterstützen, auch in der Hoffnung, dass die Menschen bis zur nächsten Kommunalwahl nicht vergessen, wer Landschaft und Natur als Ware „vermarktet“." Jürgen Beisiegel – Mitglied des BUND Kreisvorstands Northeim – Espol.
red










16.03.2020 • 07:56 Uhr

Gestern im Bad Gandersheimer Kurpark: Toilettenpapier aus Behindertenklo geklaut

Erneut haben Unbekannte in der behindertenfreundlichen Toilette im Bad Gandersheimer Kurviertel einen Diebstahl ausgeführt. Als ein Behinderter am Wochenende die Toilettenanlage benutzen wollte sah er sich plötzlich mit fehlendem Toilettenpapier konfrontiert. Alle Papirerollen, auch die überlicherweise ausgelegten Ersatzrollen, waren abgeräumt. Ein zufällig im Park joggender Reporter half dem völlig aufgelösten Mann mit einer Packung Tempotaschentücher. Alles war danach gut.
red/Foto: Marc Reiser










16.03.2020 • 07:45 Uhr

Polizei und Justiz konsequent: Frisch entlassener Häftling aus Braunschweig erneut festgenommen

Die Polizei Lingen hat am Samstag einen 23-jährigen Mann festgenommen, der binnen nicht einmal zwei Tagen mindestens acht Straftaten begangen hat. Er war erst am Freitag nach Verbüßung einer Haftstrafe aus der JVA Vechta entlassen worden. Das Amtsgericht Nordhorn erließ am Sonntagmorgen erneut Haftbefehl. Bereits am Freitag war der offiziell in Braunschweig wohnende Mann in einer Lingener Gaststätte renitent geworden. Einem in der Folge ausgesprochenen Hausverbot kam er nicht nach, so dass dieses von einer Streifenbesatzung gegen dessen Widerstand durchgesetzt werden musste. Nach Beleidigungen und Angriffen gegen die Polizisten, verbrachte er den Rest der Nacht in der Gewahrsamszelle. Nachdem er am Samstagmorgen entlassen worden ist, dauerte es nicht lange, bis die Polizei sich wieder mit ihm befassen musste. Gegen 15.45 Uhr versuchte er in einem Sportgeschäft in der Innenstadt Waren im Wert von etwa 300 Euro zu stehlen. Nachdem er durch einen Mitarbeiter erwischt und festgehalten wurde, drohte er diesem, riss sich los und konnte zunächst ohne die Beute entkommen. Eine Streifenbesatzung der Polizei konnte ihn wenig später in der Nähe des Tatortes festnehmen. Ermittlungen ergaben, dass er zuvor mindestens einen weiteren Ladendiebstahl begangen hat. Der 23-Jährige wurde am Sonntagmorgen einem Haftrichter beim Amtsgericht in Nordhorn vorgeführt. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl wegen Wiederholungs- und Fluchtgefahr.ots











16.03.2020 • 07:41 Uhr

Clausthal: Beim Ziehen der Handbremse frontal gegen Baum - Schwerverletzten in Klinik gebracht

Am Samstag, um 15:15 Uhr, befuhr ein 29-Jähriger aus Clausthal-Zellerfeld die Bundesstraße 242 von Sonnenberg kommend in Clausthal-Zellerfeld. Circa 300 Meter vor dem Abzweig nach Altenau geriet er nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte frontal mit einem Baum. Der Unfallverursacher verletzte sich dabei schwer und wurde mit einem Rettungswagen in das Krankenhaus nach Goslar verbracht. Am Fahrzeug entsandt wirtschaftlicher Totalschaden. Die Schadenshöhe beträgt ca. 9000 Euro. Als Unfallursache gab der Clausthaler an, dass er mit Ziehen der Handbremse die Roststellen auf seiner Bremsscheibe entfernen wollte. T.W.










16.03.2020 • 07:06 Uhr

Northeim: Stadtverwaltung von heute an bis einschließlich Mittwoch geschlossen

Northeims Bürgermeister Simona Hartmann hat für heute bis einschließlich kommenden Mittwoch die Schließung der Northeimer Stadtverwaltung mit allen Außenstellen angekündigt. In einem Brief an die Bevölkerung stellt er dazu fest:

"Liebe Northeimerinnen, liebe Northeimer, die Stadtverwaltung inklusive Außenstellen (auch Bürgerbüro) wird zunächst bis einschließlich Mittwoch, den 18.März 2020 für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Abteilungen sind natürlich besetzt und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter telefonisch und per E-Mail zu erreichen. In dringenden, unaufschiebbaren Fällen steht die Stadtverwaltung nach vorheriger Terminvereinbarung zur Verfügung. Eine telefonische Erreichbarkeit über die zentrale Rufnummer 966-0 ist ab Montagfrüh sichergestellt. Zeitliche Erweiterungen der Erreichbarkeit werden derzeit geprüft. Dies ermöglicht uns, mit Bedacht und unter Berücksichtigung der verschiedenen Belange die nötigen Vorkehrungen für eine dauerhafte Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs treffen zu können." red/fis












16.03.2020 • 06:59 Uhr

Zugang zu den Nordsee-Inseln für Touristen unterbunden - Gäste aus Südniedersachsen müssen Inseln verlassen

Die norddeutschen Küstenländer werden ab heute, Montag, 16. März 2020, den Zugang für Touristen zu den Inseln in der Nord- und Ostsee unterbinden. Darauf haben sich Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Ministerpräsident Daniel Günther und Ministerpräsident Stephan Weil am Sonntag verständigt. In Mecklenburg-Vorpommern werden diese Maßnahmen aufgrund der Größe der Inseln und der zahlreichen direkten Verbindungen aufs Festland schrittweise eingeführt.
Von den Zugangsbeschränkungen ausgenommen werden lediglich Personen, die ihren ersten Wohnsitz auf einer der Inseln haben oder zur Arbeit auf die Insel müssen beziehungsweise von der Arbeit auf dem Festland zurückkehren. Die Versorgung der Inseln mit Gütern des täglichen Bedarfs wird weiterhin sichergestellt.

Grund für die Abriegelung ist, dass die Gesundheitssysteme der Inseln nicht auf eine größere Zahl von mit dem Coronavirus infizierten Menschen vorbereitet sind. Die Maßnahme dient damit sowohl dem Schutz der Inselbevölkerung als auch dem Schutz der Gäste. Insbesondere sind die Kapazitäten der Intensivmedizin auf den Inseln nicht auf schwere Erkrankungsverläufe ausgelegt.
Diese Anordnung wird durch verkehrsleitende Maßnahmen sichergestellt.

Urlauberinnen und Urlauber, die bereits auf einer der Inseln Quartier bezogen haben, werden gebeten, den Heimweg anzutreten.
Für den Tourismus auf dem Festland kündigten die Landesregierungen ebenfalls Regelungen an.
red/Quelle: Niedersächsische Landesregierung











15.03.2020 • 20:05 Uhr

Alle Gottesdienste, Taufen, Trauungen und Beerdigungen ab sofort absagen

Die Landeskirche Braunschweig hat alle ihre Kirchengemeinden und kirchlichen Akteure dringend gebeten, ab sofort alle Gottesdienste, Konzerte und kirchlichen Veranstaltungen bis 19. April abzusagen. Das geht aus neuen Handlungsempfehlungen des Landeskirchenamtes Wolfenbüttel hervor. Die Landeskirche reagiert damit auf die jüngsten Maßnahmen der Landesregierung in Niedersachsen, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu begrenzen.

Amtshandlungen (Taufe, Trauung, Konfirmation, Beerdigung) sollen ebenfalls nach Möglichkeit abgesagt werden oder in Absprache mit den Familien nur im kleinsten Kreis stattfinden. Gleichzeitig regt das Landeskirchenamt an zu prüfen, in wie weit die Kirchengebäude für stilles Gebet und Andacht offengehalten werden können.

In den neuen Handlungsempfehlungen heißt es, die Landeskirche bedauere diese Verschärfung sehr, weil damit der „Grundvollzug des kirchlichen Lebens“ außer Kraft gesetzt werde, das Evangelium zu verkünden und Gemeinschaft zu ermöglichen. Aber die Kirche müsse ihrer Mitverantwortung für das Gemeinwohl und der Fürsorge für die ihr anvertrauten Menschen gerecht werden.epd










15.03.2020 • 19:49 Uhr

Hannoversche Landeskirche empfiehlt, Konfirmationen auch in Kalefeld und Nordheim zu verschieben

Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers - zu ihr gehören auch die Evangelischen Kirchengemeinden in Kalefeld und Northeim - empfiehlt ihren mehr als 1.200 Gemeinden, wegen des neuartigen Coronavirus in diesem Jahr die Konfirmationen zu verschieben. Die Gottesdienste zur Konfirmation führten zu einem "signifikant erhöhten Infektionsrisiko", erklärte Deutschlands größte evangelische Landeskirche am Donnerstag in Hannover. Sie seien sehr gut besucht. "Alle Plätze in der Kirche belegt, und es herrscht häufig eine große Enge im Kirchraum", heißt es der aktuell auf der Homepage der Landeskirche veröffentlichten Erklärung "Umgang mit dem Corona-Virus im kirchlichen Leben".

Die Landeskirche empfiehlt daher, die Konfirmationen in den Sommer oder die Zeit nach den Sommerferien zu verlegen. Sie bittet die Pastorinnen und Pastoren vor Ort, sehr bald Kontakt zu den Familien der Konfirmandinnen und Konfirmanden aufzunehmen, um sie an dieser Entscheidung zu beteiligen. "Eine Alternative könnte es sein, die kirchliche Feier nur mit den engsten Familienangehörigen durchzuführen", heißt es in der Erklärung. "Auch in diesem Fall empfiehlt sich eine namentliche Erfassung derer, die am Gottesdienst teilnehmen."

Die Konfirmationen finden in der Regel in der Zeit zwischen Ostern und Ende Mai statt. Konkrete Entscheidungen vor Ort träfen das Pfarramt und der Kirchenvorstand, erklärte die Landeskirche. Die hannoversche Landeskirche umfasst 1.235 Ortgemeinden zwischen Hann. Münden und der Nordsee mit zusammen rund 2,5 Millionen Mitgliedern. Im den vergangenen Jahren wurden jeweils mehr als 20.000 Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren konfirmiert. Die Konfirmationen sind in der Regel mit einer Familienfeier verbunden.epd










15.03.2020 • 19:35 Uhr

Corona-Virus-Krise: Bereits Freitag stundenlange Krisensitzung im Gandersheimer Rathaus - Keine Entscheidungen - Montag nächste Krisensitzung

Alles steht auf dem Prüfstand: Bürgerbüro - Domfestspiele - Stadtratssitzung - Stadtfeste - Touristikbüro/Kartenverkauf

Die Bevölkerung der Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim dürfte angesichts der Corona-Virus-Krise eine wichtige Woche erleben. Es könnten Entscheidungen für weitere Beschränkungen des öffentlichen Lebens auf die Bevölkerung zukommen. Bereits am vergangenen Freitag gab es eine verwaltungsinterne Sitzung eines Krisenstabes unter Leitung von Bürgermeisterin Franziska Schwarz. Hauptanliegen: Wie reagieren als Kommune auf die Corona-Virus-Krise. Wie aus Teilnehmerkreisen bekannt wurde, fasste das informelle Gremium noch keine Beschlüsse. Da sich die Beteiligten bereits für Montag dieser Woche zu einer Fortsetzung ihrer Beratungen verabredeten, könnten am Ende des Tages konkrete Ergebnisse erwartet werden.

Sie könnten die Verwaltung nach innen und außen selbst betreffen. Ob beispielsweise die Kontaktbörsen "Bürgerbüro" und "Touristinformation mit Festspielkartenverkauf" in der bisherigen offen Form weiter betrieben werden können, darf bezweifelt werden. Der gesamte Publikumsverkehr der Verwaltung dürfte auf den Prüfstand gestellt werden. Dazu gehören auch Versammlungen von Kommunalpolitikern in nichtöffentlichen und öffentlichen Sitzungen. Ob die geplante Stadtratssitzung wie geplant stattfinden kann darf bezweifelt werden.

Weiterreichend sind neue Maßnahmen, die vom Land Niedersachsen vorgegeben werden. Von dort sind ebenfalls für Anfang der Woche Aktivitäten zur verschärften Eindämmung von Infektionsketten angekündigt. Stadtfeste, wie das geplante Frühlingsfest des Gandersheimer Wirtschaftsforum, stehen sehr wahrscheinlich vor einer Absage. Die Osterfeuer in den Dörfern sind bereits unterbunden worden. red










15.03.2020 • 19:14 Uhr

TOP-NEWS UM 19 UHR: 1000 Frauen kommen nächstes Wochenende nicht nach Bad Gandersheim - Frauenkonferenz im Glaubenszentrum soeben offiziell abgesagt

Die traditionelle Frauenkonferenz 2020 im Bad Gandersheimer Glaubenszentrum ist abgesagt worden. Das wurde auf Nachfrage des Redaktionsnetzwerkes der Fis Work Media Group von offizieller Seite der Bildungseinrichtung soeben bestätigt. "Aufgrund der aktuellen Lage wegen der Corona Virus Krise ist vom Leitungsteam des Glaubenszentrum beschlossen worden, die Frauenkonferenz am kommenden Wochenende abzusagen.", so Pastor Gerry Klein. Er äußerte zwar Bedauern über die Aussetzung der Konferenz, bat andererseits um Verständnis angesichts der allgemeinen Krisenlage. "Der vorbeugende Gesundheitsschutz und die Eindämmung von Ansteckungsgefahren ist jetzt besonders wichtig!" Zu der mehrtägigen Konferenz werden in der Regel 1000 Teilnehmerinnen erwartet. Sie kommen aus Deutschland und dem gesamten deutschsprachigen Raum in Österreich und der Schweiz.
red/fis/Screenshot Ausschnitt der Ankündigung der Frauenkonferenz










15.03.2020 • 18:47 Uhr

Corona-Virus- Krise aktuell: 287 Fälle in Niedersachsen bestätigt - Weitere Maßnahmen folgen - Vier im Landkreis Northeim, Goslar 7, Hildesheim 10, Holzminden 2

287 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute - Sonntag, 15.März 2020, Stand 16 Uhr - in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt worden. Erstmals Verdachtsfälle bestätigt wurden im Landkreis Peine.

WICHTIG! WICHTIG! WICHTIG!

Es gibt Bestrebungen, morgen bundesweit die Regelungen für die auch in Niedersachsen anstehenden Schließungen weiterer Einrichtungen und Ausweitung von Besuchsverboten zu vereinheitlichen. Ein gemeinsames Vorgehen wird Niedersachsen - entsprechend seiner bisherigen Linie - unterstützen. Dementsprechend sind morgen weitere Entscheidungen der Landesregierung zu erwarten.

Hier die aktuellen Fallzahlen für die Landkreise in Südniedersachsen:
Northeim 4, Goslar 7, Göttingen 3, Holzenden 2, Hildesheim 10, Salzgitter 2.

red/Quelle: Sozialministerium in Hannover














15.03.2020 • 17:04 Uhr

Sonntagsbeobachtungen: Sonne lockt und die Eisdiele proppenvoll - Corona-Flaute bei Herrn Gosch auf Sylt - Angrillen im eigenen Garten

Heute. Sonntag. 16 Uhr: Immer noch scheint eine herrliche Frühlingssonne über Südniedersachsen. Was passiert in diesen Corona-Virus-Krisenzeiten?

Wir sind wieder mit Rad auf Recherchetour in. der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim. Haben uns umgeschaut, hingehört und wahrgenommen. Um es vorweg zu nehmen: Wieder Normalität.

Menschen auf Bänken, die sich sonnen. Menschen in proppenvollen Eisdielen. Drinnen und auch draußen. Das städtische Museum lädt mit einem kriegerischen Plakat zu einem Gang in eine üble Vergangenheit: Kriegszustände. Einige Protagonisten, mit denen wir heute ins Gespräch kommen, ziehen derzeit Parallelen. "Die Corona-Virus-Krise ist ein Kriegszustand", erklärt mit der Offizier in Reserve. Und seine Prognose ist düster: "Es wird noch härter kommen. Wenn erst die Seuchengesetzgebung angewandt werden muss... dann sind Ausgangssperren zu erwarten und und und...".

Nun, noch sind das gedachte Szenarien. Aber Italien und Polen beispielsweise führen sie uns im TV schon gnadenlos vor Augen. Keine 700 Kilometer von uns entfernt dieses apokalyptische Corona-Inferno. Menschen zum Sterben nach Haus geschickt.

In Richtung Norden sind es nur 450 Kilometer. Heute auf Sylt. Erstaunlich, aber dort pulsiert das Leben nicht mehr so intensiv wie sonst. Bei dem ansonsten überfüllten Herrn Gosch sind noch viele Plätze zu haben gewesen heute Nachmittag. Auf Sylt sind Menschenansammlungen tabu.

Derweil lockt die Sonne nach draußen. Auf dem Skulpturenpfad von Bad Gandersheim nach Lamspringe spazieren, radeln und skaten die Menschen maximal zu Zweit in den wachen Frühling. Vorbei an spießenden weißen Blüten und dem sattgrünen Bärlauch. Und auf der Rücktour kommen mir plötzlich bekannte Gerüche in die Nase. In einigen Gärten sind tatsächlich die ersten Grills entfacht. Auf dem Rost werden Würste gebraten. Dazu gibt es Nudelsalat. Die Erwachsenen schlürfen ein Bierchen. Die Kids dürfen ausnahmsweise eine Cola trinken. Angrillen ist angesagt. "Corona ist weit weg und sowieso nur ein Bier...", meinte heute ein Mensch in Satire, Witz oder Naivität zu machen.
red/Fotos: Thomas Fischer












15.03.2020 • 16:00 Uhr

Appell und Einladung aus Hilprechtshausen/Heckenbeck: "Tun Sie etwas für unsere Natur und werden Sie Blüh-Pate!"

Seit dem letzten Jahr bieten Hendrik und Ulrike Pferdmenges bereits Blüh-Patenschaften für Ihre Flächen in und um Hilprechtshausen und Heckenbeck an. Durch einen Zusammenschluss mit dem Betrieb der Familie Schlegel aus Ellierode ist in diesem Jahr eine Ausweitung der Aktion auch auf Flächen im Bereich der Harzbörde möglich. Für die Blühstreifen werden verschiedene Ackerflächen aus der Produktion von landwirtschaftlichen Erzeugnissen genommen und für Interessierte einer Patenschaft zu mehr Artenvielfalt, Biodiversität und Farbe in unserer Kulturlandschaft zur Verfügung gestellt.

Kaum ein Thema beherrscht die Medien zurzeit mehr als die Lage unserer Arten und des Klimas. Laut mehreren Studien schwindet die Artenvielfalt immer mehr. Die Zahl der Wildbienen und anderen heimischen Insekten nimmt leider weiter ab. Die Gründe für das Schwinden der Insektenvorkommen sind sehr vielfältig und nicht nur der Landwirtschaft zuzuschreiben. Ein Hauptgrund ist, dass es immer weniger blühende Wiesen, Gärten und abwechslungsreiche Landschaften gibt. In vielen Ortschaften sieht man immer mehr Gärten, die statt blühender Beete, nur noch kurz gemähte Rasenflächen oder einen pflegeleichten Steingarten besitzen. Teilweise werden diese Gärten auch noch in der Dunkelheit beleuchtet, was für Insekten und die Artenvielfalt in keinster Weise förderlich ist. Blühende Flächen sind für die Insekten als Nahrungsquelle und Lebensraum von großer Bedeutung. Darum ist es für den Erhalt der Insektenvielfalt essenziell mehr davon zu etablieren.

Oft wird die Landwirtschaft als alleiniger Sündenbock für das Insektensterben genannt. Wir Landwirte engagieren uns bereits vielfältig für den Insektenschutz: Wir legen Blühstreifen an, extensivieren Flächen und arbeiten an vielen Stellen bereits gemeinsam mit den Imkern und Jägern zusammen. Mit der Aktion der Blüh-Patenschaften möchten wir auch bei den Bürgerinnen und Bürgern, aber auch den Unternehmen das Bewusstsein für den Schutz der Insekten stärken, so Landwirt Hendrik Pferdmenges aus Hilprechtshausen.
Beide Landwirte legen wie auch viele Kollegen bereits seit Jahren über den Vertragsnaturschutz hinaus aus freien Stücken Blühflächen an Feldrändern an, um den Lebensraum für Insekten und Wildtiere zu verbessern. Um dieses Ziel weiter zu vertiefen, rufen die beiden Landwirtsfamilien alle Interessierten auf, eine Patenschaft für eine Blühfläche neben den von ihnen freiwillig geplanten Blühflächen zu erwerben.

Ab Mitte/Ende April werden auf verschiedenen Teilflächen Blühmischungen eingesät, die eine abwechslungsreiche Blüte bis in den Herbst versprechen. So finden alle Insekten von Mai bis Oktober reichlich Nahrung und Lebensraum. In diesen Flächen wimmelt es von Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und Käfern. Dadurch werden neben Vögeln auch Wildtiere angelockt, die für unser Ökosystem ebenfalls unverzichtbar sind. Den Wildtieren, wie zum Beispiel Hasen oder Rehe bieten diese Flächen Nahrung und Deckung. Desweiteren haben Blühstreifen für viele Arten eine bedeutende Funktion, da sie als Trittsteine in der Landschaft die einzelnen Lebensräume für die Tiere miteinander verbinden.

Interessierte können für 25 Cent pro Quadratmeter Blühfläche eine Patenschaft für die Dauer von Ende April bis in den Oktober erwerben. Um die Verwaltungskosten gering zu halten, wird aber um einen Mindestbetrag von 10 Euro gebeten, dies entspricht 40 Quadratmeter Blühfläche. Nach oben sind hier natürlich keine Grenzen gesetzt. Mit der Patenschaft kaufen oder pachten Sie die Fläche nicht und erwerben keinen Anspruch auf die Grundstücksfläche. Sie leisten allerdings als Unterstützer der Aktion einen wichtigen Beitrag für die Natur, so die beiden Initiatoren.
Nach Aussaat der Blühmischungen ist geplant an den entsprechenden Ackerflächen Hinweisschilder zu platzieren, auf denen u.a. die Sponsoren und Paten namentlich genannt werden, sofern es gewollt ist.

Für weitere Informationen stehen die Familien Pferdmenges und Schlegel gerne jederzeit unter folgender Nummer 05563-4799058 oder bluehpate@web.de zur Verfügung.
red /Foto: Fis WMG












15.03.2020 • 15:54 Uhr

Kreisschützenverband Gandersheim: Ausbildung angehalten - SG Kreiensen hat Trainings- und Schießbetrieb eingestellt

Auf Grund der aktuellen Corona-Krisen-Situation fällt die Nachschulung der Schießsportleiter im Kreisschützenverband Gandersheim am 22.März 2020 leider aus! Das teilt soeben Michael Jungesblut, Ausbildungsleiter im KSV Gandersheim mit. Weiter: Der ausrichtende Verein, die SG Kreiensen v. 1886 e.V., hat bis auf weiteres den Trainings- und Schießbetrieb eingestellt und bittet um Verständnis für diese Entscheidung. Ein Ersatztermin wird zu gegebenem Zeitpunkt angekündigt. Die bisher gemeldeten Teilnehmer müssten sich nochmals vormerken lassen.rd/fis











15.03.2020 • 12:11 Uhr

Massenproteste contra Gesundheit? Coronavirus tötet Menschen und Ideen

Protestbewegungen in Algerien und Indien droht im Anti-Virus-Kampf das Aus - Gilt das auch für den Klima-Krisen-Protest?

Das Coronavrirus droht Bürgerrechtsbewegungen in aller Welt zu ersticken, warnte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Sonntag in Göttingen. "Was repressiven Regierungen in Algerien und Indien mit monatelanger Einschüchterung und Verfolgung nicht gelungen ist, scheint nun das Virus zu schaffen. Bürgerrechtsbewegungen in beiden Ländern droht das Aus, weil Menschen aus Angst vor Ansteckung nicht mehr an Massenprotesten teilnehmen", erklärte der GfbV-Direktor Ulrich Delius. "Das Coronavirus tötet Menschen und Ideen. Menschenrechte und Demokratisierung kommen durch den Anti-Virus-Kampf massiv unter Druck", warnte die Menschenrechtsorganisation. Die Bürgerrechtsbewegungen könnten ihre Anliegen wirksam nur weiter vertreten, wenn sie sich neuer Protestformen bedienen würden. Doch Proteste in sozialen Medien seien öffentlich weniger sichtbar und von Regierungen nicht so gefürchtet wie alltägliche Proteste in den Straßen.

Auch innerhalb der Klima-Krisen-Protestbewegung "Fridays for future" kursieren solche strukturellen Befürchtungen.

In der Mitteilung der Gesellschaft für bedrohte Völker von heute heißt es weiter:
In Algerien steht die Protestbewegung Hirak vor dem Aus. Seit dem 22. Februar 2019 protestieren jeden Freitag Zehntausende gegen Vetternwirtschaft, Korruption, Willkür und den großen Einflus der Armee auf Staat, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Protestbewegung erzwang den Rücktritt des Staatspräsidenten Abdelaziz Bouteflika und die Einleitung von Strafverfahren gegen korrupte Politiker und Generäle. Doch immer mehr Menschen meiden die Proteste aus Angst sich anzustecken. Bislang starben in Algerien drei Personen am Virus, 37 Menschen gelten als infiziert.

Auch in Indien wird es für Muslime immer schwieriger, zu Protesten gegen ihre Ausgrenzung aus der Gesellschaft zu mobilisieren. Seit Dezember 2019 nahmen Millionen Menschen an Massenprotesten gegen die Diskriminierung von Minderheiten durch die Hindu-nationalistische Regierung teil. Nach Pogrom-ähnlichen Übergriffen gegen Muslime, bei denen Ende Februar 2020 in New Delhi 52 Menschen starben, und nach extremer Gewalt von Sicherheitskräften gegen Protestierende hatte die Protestbewegung in den letzten Wochen großen Zulauf. Doch seit in Indien die Angst vor einer Ausbreitung des Virus zunimmt, droht auch dieser Protestbewegung das Ende. Zwar hat sich das Virus in Indien im weltweiten Maßstab bislang nur begrenzt ausgebreitet, doch angesichts der großen Bevölkerungdichte besteht große Angst vor einer massiven Zunahme der Zahl der Infizierten. Bislang sind in Indien drei Menschen an dem Virus gestorben und 84 Personen gelten als infiziert. MIt einer rigorosen Einreisesperre für Ausländer versuchen Indiens Behörden die Ausbreitung des Virus einzudämmen. red/fis










15.03.2020 • 11:46 Uhr

Corona-Virus- Krise: Bad Gandersheim aus Vorsorge im Absagemodus - "Besuche in Altenheimen unterlassen!" - Justizministerin kommt Donnerstag nicht

SPD stoppt Mitgliederversammlung - MTV: Pause beim Trainingsbetrieb - AfD: Kein sozialpolitischer Abend

Vereine, Verbände,Institutionen, Behörden Parteien und Seniorenheime eint derzeit der vorbeugende Gesundheitsschutz angesichts des Ansteckungsrisikos wegen des Corona-Virus. Hierbei besonders auffällig der grassierende Absagemodus. Längst haben sich die Vorgaben verschoben. Versammlungen und Treffen von 1000 Menschen und mehr stehen zur Disposition. Freiwillig werden kleinste und etwas größere Versammlungen vorsichtshalber abgesagt.

Hart trifft die Absage von Besuchen die Seniorenheime in den Städten und Gemeinde in Südniedersachsen. Hier gelten jetzt immer strengere Regeln. Der soziale (persönliche) Kontakt zwischen Bewohnern/innen und Angehörigen wird fast vollständig eingefroren - aber telefonisch und digital ist die Kontaktpflege weiter möglich, soweit die Senioren/innen dazu in der Lage sind.

Einige weitere Beispiele:
Niedersachsens Justizministerin Barbara Haliviza (Foto) hatte sich für kommenden Mittwoch zum Besuch bei Deutschlands winzigstem Amtsgericht - das gibt es in Bad Gandersheim - zu einer Visite angesagt. Die ist vom neuen Chef des Amtsgerichtes, Direktor Brendel nun offiziell abgesagt. Der Besuch der Ministerin ist auf unbestimmte Zeit verschoben worden.

Für den MTV Bad Gandersheim hat Vorsitzender Klaus Dörries öffentlich gemacht, der "Vorstand befindet sich im Krisenmodus". Es werde jetzt entschieden, was mit dem weiteren Übungsbetrieb passiert. Es steht zu erwarten, wie bei anderen Vereinen bereits passiert, dass der Trainings- und Spielbetrieb aktuell eingestellt wird.

Stillstand bei den politischen Parteien: Die SPD hatte am gestrigen Samstag ihre Mitgliederversammlung ausfallen lassen. Für die AfD teilt ihr Fraktionschef im Northeimer Kreistag mit: " Auf Grund der sich immer weiter ausbreitenden Corona Epedemie
haben wir uns entschieden, unseren Sozialpolitischen Abend in Northeim mit René Aust und
Stephan Bothe am kommenden Donnerstag auf unbestimmte Dauer zu verschieben."
red













15.03.2020 • 11:00 Uhr

Bad Harzburg: Bedrohung, Erpressung Polizeieinsatz... da war der Täter schon abgehauen

Tatort: Bad Harzburg, An der Messinghütte. Tatzeit: Gestern, Samstag, , 20.45 Uhr. Laut Polizeiangaben passiert dort eine Bedrohung durch einen 39-Jährigen Bekannten des Opfers an der Wohnungstür der 38-jährigen Bewohnerin. Dieser forderte die Aushändigung von 200Euro. Sollte das Opfer den geforderten Betrag nicht aushändigen, würde der Täter das Opfer umbringen. Die bedrohte Person informierte sofort die Polizei. Vor dem Eintreffen der Polizei entfernte sich der Täter allerdings in unbekannte Richtung. Ein Ermittlungsverfahren wegen Erpressung wurde eingeleitet.ots










15.03.2020 • 10:53 Uhr

Kundenzentren der Katasterämter geschlossen - Jetzt die "virusfreie" Zeit für Telefon, Mail und Onlindienst

Die Kundenzentren aller niedersächsischen Katasterämter - auch in Südniedersachsen - bleiben wegen des sich ausbreitenden Coronavirus für persönliche Besuche bis auf Weiteres geschlossen. Davon betroffen sind auch die Geschäftsstellen der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte.
Anfragen werden gerne telefonisch und per Mail angenommen und wie gewohnt zügig bearbeitet. Alle Kontaktdaten sind unter www.lgln.de / Wir über uns und Organisation / Organisation & Kontakt / zu finden.

Um Kartenauszüge und digitale Geodaten zu bestellen, steht der Dienst Katasterkarten-online unter www.geobasisdaten.niedersachsen.de/katasterkarten-online/ rund um die Uhr zur Verfügung.

Für Auskünfte zu Bodenrichtwerten nutzen Sie bitte auch www.gag.niedersachsen.de/startseite/bodenrichtwerte/
Niedersachsen hat 53 Katasterämter. Sie gehören zu einer der neun Regionaldirektionen des Landesamtes für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN). Über 300.000 Auskünfte und Beratungen jährlich zeugen davon, wie intensiv die Kundenzentren der Katasterämter gefragt sind.

Im Katasteramt wird das Liegenschaftskataster gemessen, berechnet, dokumentiert und geführt. Der Nachweis der Liegenschaften wird unter anderem als Datengrundlage beim Verkauf von Grundstücken, der Beleihung eines Grundstücks und für die Planung von Baumaßnahmen benötigt.
red/fis











15.03.2020 • 10:33 Uhr

Dassel/Sievershauen: Mit ungültigem bulgarischen Führerschein erwischt

Am gestrigen Samstag, gegen 15 Uhr, wurde durch Beamte vom Polizeikommissariats Einbeck ein Fahrzeug in der Dassler Ortschaft Sievershausen kontrolliert. Bei der Kontrolle stellten die die Beamten fest, dass die bulgarische Fahrerlaubnis des 56-Jährigen Bulgaren seine Gültigkeit verloren hat. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Gegen die 63-jährige Halterin des Fahrzeuges, die mit im Fahrzeug saß, wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, da sie die Inbetriebnahme mit der ungültigen Fahrerlaubnis zuließ. ho










15.03.2020 • 10:27 Uhr

Merkwürdiges in Dankelsheim: 12 Jahre alten Peugeot Boxer unbemerkt entwendet... mit Originalschlüssel und Papieren !

Tatort: Dankelsheim, Tatzeitraum Freitag, 13 März 2020, 18 Uhr, bis Samstag. 14. März 2020, 09:00 Uhr.
Das ist passiert: Unbekannte Täter suchten die Ortschaft Dankelsheim auf und entwendeten einen weißen Peugeot Boxer mit dem amtlichen Kennzeichen: NOM- RZ 406. Das Fahrzeug wurde mit Originalschlüsseln und Papieren entwendet.
Anwohner aus Dankelsheim werden gebeten, Hinweise von verdächtigen Personen und Fahrzeuge an das Polizeikommissariat Bad Gandersheim, Telefon 05382 919200, zu melden. Der Peugeot ist zwölf Jahre alt und hat einen Zeitwert von 6000 Euro. ME










15.03.2020 • 10:23 Uhr

Uslar: Schaufenster eines Juwelierladens zertrümmert und nichts gestohlen

Im Tatzeitraum von Samstag, 14. März 2020, 13:00 Uhr, bis Sonntag, 15.März 2020, 08:45 Uhr, ist es zu einer Sachbeschädigung an einem Schaufenster im Bereich der Langen Straße in Uslar, gekommen. Ein bisher unbekannter Täter hat eine Schaufensterscheibe eines Juweliers mit einem bislang unbekannten Gegenstand eingeworfen und sich anschließend vom Tatort in unbekannte Richtung entfernt. Es entstand ein Sachschaden von rund. 300 Euro. Von gestohlenem Schmuck und Juwelen ist nicht die Rede.
Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Uslar unter der Telefon 05571/92600-0 zu melden.TH











15.03.2020 • 09:54 Uhr

Sonntagsbeobachtungen: Eigentlich wie immer...Allein fast alle Gottesdienste abgesagt

Sonne hat den heutigen Sonntag wachgeküsst. Perfekt für eine kleine Radtour durch die südniedersächsische Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim. Es ist kurz nach 9 Uhr. Vereinzelt erste Brötchenabholer bei der Backfiliale neben dem Netto-Markt.

Die Tour führt durch fast menschenleere Straßen auf die Stiftsfreiheit. Einige gehen mit ihrem Hund bereits gassi. Auf der Stiftsfreiheit eine Veränderung an diesem ersten Corona-Virus-Sonntag: Die Türen der tausendjährigen Stiftskirche verschlossen. Die Erklärung dafür auf einem akkuraten Plakat. "Der C-Virus" ist unübersehbar. Das wirkt. Bis Ostern wird hier nichts mehr stattfinden, die klare Ansage. Dann ein Gedankenblitz: Ob das in Zeiten von Pest und Cholera auch so passierte ist?

Vorbei an der Shell-Tankstelle. Sie ist besetzt. Ein Golf hat gerade günstig Super getankt. Ansonsten ein "normaler" ruhiger Morgen. In der Neuen Straße befindet sich das Gotteshaus der Freien Evangelischen Gemeinde. Hier ein etwas merkwürdiges Schild: Der Brunch-Gesdienst ist abgesagt. Der Gottesdienst um 11 Uhr findet statt.

Beim Café "Zeitgeist" scheint der lästige kleine Virus mit der großen Wirkung noch nicht angekommen. Eine offene Tür und ein leckeres Angebot empfängt die noch nicht anwesenden Gäste. Aber der Morgen ist ja noch frisch.

Bei der katholischen St.Mariä Himmelfahrt Kirche sind auch die Schotten dicht. Plötzlich ist Ex-Kirchenvorständler Herbert Seidel mit seinem E-Fahrrad vorgefahren. Er will sich erkundigen: Findet der Gottesdienst heute wirklich statt? Er habe verschiedene Informationen gehört. "Da schau' ich lieber selbst nach...". Gesagt. Getan. Im Informationskasten ist es auf einem weißen Blatt in roter Tinte gekritzelt: "Alle Gottesdienste fallen bis Palmensonntag aus!"

Bei Bäcker Kolle kommen gerade zwei Männer mit einem Kleinkind aus dem Geschäft. Zufriedene Gesichter und in den Händen zwei pralle Tüten mit warmen Brötchen. Gegenüber bei "Kalle" Brinkmann die offene Tür zu seinem urigen Caféhaus. "Open" leuchtet das rote Hinweisschild. Auch hier erst einmal das Warten auf Frühstücksgäste.

Eigentlich ist fast alles wie an jedem Sonntagmorgen im niedlichen Bad Gandersheim. Irgendwie noch ein bisschen verschlafen und verträumt. Wäre da nicht die drohende Ansteckungsgefahr in den Kirchen...

red/Fotos: Thomas Fischer











14.03.2020 • 21:14 Uhr

Corona-Virus- Krise: Vorbildliche Hygiene-Aktivitäten in Bad Gandersheim und ab Montag Corona-Test-Mobil im Landkreis Höxter

Immer mehr stellen sich Verantwortliche und Bürger und Bürgerinnen auf die neuen Herausforderungen bei dem vorbeugenden Gesundheitsschutz im Zusammenhang mit dem Ansteckungsvirus namens Corona in der Region Südniedersachsen ein:

Heute wurde bestätigt, dass das Sole-Hallenbad in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt seinen öffentlichen Badebetrieb einstellen wird.

Im E-Center-Dirk Scheuner in Bad Gandersheim werden zwei Hygieneschleusen für die Hand-Hygiene intensivst genutzt. Die Hygiene-Handtücher gibt es schon länger; jetzt entfalten sie einen wichtigeren Wirkungsgrad.Die Tücher ergänzen den Desinfetionssprüh-Automaten.

Diese hilfsreichen Einheiten sind in keinem der anderen überprüften Discounter in der Region Bad Gandersheim-Einbeck-Seesen-Lamspringe ausfindig zu machen.

In Northeims Nachbarkreis Höxter wird es sehr wahrscheinliche ab kommenden Montag einen mobilen Testwagen für Corona-Verdachtsfälle geben. Das Corona-Mobil wird Betroffene direkt anfahren. Am Mobil wird unter fachkundiger Anleitung ein Abstrich genommen.

Bekanntlich wird im Landkreis Nordheim bislang das Verfahren gewählt, Betroffene sich einen Laborschein beim Hausarzt abholen zu lassen. Danach müssen sich nach Göttingen, um sich bei einer zentralen Test-Institution den Abstrich nehmen zu lassen.

Selfmade-Hygiene für die Hände ist mit Hilfe einer dickbäuchigen Spritzenzylinder zu machen. Man benötigt eine ausgediente Spitze. Die wird mit Flüssigseife oder einem Desinfektionsmittel aufgefüllt. Das ganze in einer Plastikbeutel aufbewahrt. Bei Handwaschvorgängen ein Spitzer aus der Spritze in die Handinnenfläche gespritzt, ordentlich zerrieben und fertig ist die selbstgemachte Hygiene.

red/Fotos: Thomas Fischer
























14.03.2020 • 20:10 Uhr

Corona-Virus: 253 Fälle in Niedersachsen bestätigt (Stand Heute, 14.März 2020, 15 Uhr) - Northeim 4 und in Goslar 5

253 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind heute - Samstag, Stand: 15 Uhr, in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt worden. Das teilt soeben das Gesundheitsministerium in Hannover vor.

Für Südniedersachsen werden folgende hier besonders relevante Fälle zu den genannten Landkreisen zugeordnet:

Göttingen: 3, Goslar 5, Hameln 3, Hildesheim 10, Holzminden 1, Northeim 4, Braunschweig 2, Salzgitter 2.
red/Quelle: Gesundheitsministerium













14.03.2020 • 15:31 Uhr

Bad Gandersheimer Stadtverwaltung: Frank Biener jetzt doppelter Vorsitzender der Personalräte - Nachfolger von Gunnar Ude

Die soeben abgehaltenen Wahlen für Personalräte in der Stadtverwaltung der südniedersächsischen Kur- und Rehastadt Bad Gandersheim sind entschieden. Alle aufgestellten Kandidaten und Kandidatinnen wurde gewählt. Neuer Vorsitzender sowohl für den Personalrat Verwaltung als auch für den Gesamtpersonalrat ist Ordnungsamtsleiter Frank Biener (früher Geschäftsführer des Vitalparks Bad Gandersheim). Biener tritt die Nachfolge von Gunnar Ude an. Der frühere Vorsitzende ist erneut in den Personalrat der Stadtverwaltung gewählt worden. Er verzichtete aber auf eine erneute Kandidatur als Vorsitzender für den Gesamtpersonalrat. Die Wahl Bieners erfolgte somit ohne Gegenkandidat und einstimmig. red/fis










14.03.2020 • 15:13 Uhr

Talente fördern - Talente fordern: NHC-Vereinsinterner Handball-Stützpunkt

Was machen motivierte Jugendspieler/innen an einem Samstagmorgen, wenn das Spiel erst am Nachmittag oder gar erst am Sonntag ist? Na klar, man geht in die Sporthalle und lässt sich fordern. Und das tun unsere Stützpunkttrainer Uwe Kurzawa und Ivan Martinovic gern! Uwe bietet wechselnde, positionsspezifische Inhalte wie Rückraum-, Kreisläufer- oder Außentraining an und stellt die Kids dabei vor anspruchsvolle, koordinative Aufgaben. Auf’s Tor ballern kann jeder, ist doch klar. Anders sieht die Sache aus, wenn zunächst die Koordinationsleiter absolviert werden muss oder sich Bänke und/oder Hochsprungständer mit Zauberschnur oder sogar aufgestellte Weichbodenmatten im Weg befinden. Dort lernen die „Cracks-in-the-making“, die sich in alters- und leistungsgerecht zusammengestellten Gruppen in der Sporthalle einfinden, Entscheidungen zu treffen. Volldampf auf’s Tor, oder doch den lauernden Kreisläufer bedienen? Gar nicht so einfach – und doch irgendwie cool!

Zeitgleich schult Ivan die Torhüter und Torhüterinnen des NHC im Bereich der Grundlagentechnik und –Athletik, lässt aber auch immer wieder taktische Kniffe einfließen, die nicht alltäglich sind. Selbst altgediente, ehemalige Torhüter horchen mitunter staunend auf, weil die vermittelten Inhalte zwar unbekannt, trotzdem jedoch erschreckend logisch sind. Und dabei kommt auch der Spaß nicht zu kurz, denn mitunter fühlt man sich wie auf einem Fremdsprachenseminar: Deutsch, Englisch, Kroatisch – irgendwie ist von allem was dabei und wenn’s hakt, dann wird es einfach vorgemacht.

Fazit: Zusätzlich bietet der Northeimer Handball Club seinen Talenten hier eine Maßnahme an, die die Lücke zwischen „alltäglichem“ Mannschaftstraining und HVN-Stützpunkt abdeckt. Und die Teilnehmer/innen wissen das zu schätzen und ziehen voll mit.

Fotos: NHC.
















14.03.2020 • 15:03 Uhr

Northeim: 69-Jährige ignoriert "Stoppschild" - Unfall mit Verletzter und 13.000 Euro Schaden

Am gestrigen Freitag kam es um 12.45 Uhr auf der Graf-Otto-Straße/Höhe Wallstraße zu einem Zusammenstoß zwischen zwei Pkw.

Eine 69-jährige Katlenburgerin war mit ihrem Pkw auf der Wallstraße in Richtung Sudheimer Straße unterwegs. Im Kreuzungsbereich zur Graf-Otto-Straße übersah die 69-Jährige das für sie geltende "Stoppschild". Daraufhin kam es auf der Graf-Otto-Straße zum Zusammenstoß mit dem Pkw einer vorfahrtsberechtigten, 50-Jährigen, Northeimerin. Die Northeimerin befuhr die Graf-Otto-Straße zu diesem Zeitpunkt in Richtung Göttinger Straße. Die 50-Jährige wurde durch den Zusammenstoß leicht verletzt. Beide Fahrzeuge waren durch den Unfall nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Es entstand ein Sachschaden von circa. 13.000 Euro.Mir











14.03.2020 • 14:59 Uhr

Mal nicht coronisierter Alltag in Südniedersachsen: Blue Sky über dem Osterbergsee in Bad Gandersheim - Hier pulsiert die Natur!

Heute. Sonnabend. 9 Uhr:
Was für ein wunderschöner Frühlingstag: Joggen endlich mal wieder bei Sonne und einem herrlich blauen Himmel. Die Luft glasklar. Das Stimmengewirr der Vögel zwitschert vom Frühling. Osterglocken und Forsythien leuchten goldgelb. Rund um den Osterbergsee in Gan-City pulsiert das natürliche Leben. Eine pure Erholung ... weit weg von diesen aufgeregten coronisierten Tagen.
red/Foto: Thomas Fischer










14.03.2020 • 13:55 Uhr

Deutscher Handball Bund setzt Spielbetrieb der 3.Liga aus! NHC kein Training und keine Spiele!



Nachdem bereits gestern das Drittligaspiel GSV Eintracht Baunatal-NHC am kommenden Wochenende abgesagt wurde, hat nunmehr der Deutsche Handball Bund den gesamten Spielbetrieb der 3.Liga bis zum 19. April 2020 ausgesetzt. Damit ist bis zum 19.April 2020 keine Mannschaft des Northeimer Handball Club weder im Training noch im Spielbetrieb. Wie es danach weitergeht ist aktuell völlig offen. Dies wird durch die Gremien des HVN bzw. des DHB in den nächsten Wochen entschieden werden. Besonders interessant dabei wird sein, wie der Auf-/Abstieg in der 3.Liga geregelt wird. Aktuell steht die 
Drittligamannschaft des NHC auf Tabellenplatz 13, also auf einem Nichtabstiegsplatz.











14.03.2020 • 08:51 Uhr

59-jährige Frau fährt mit 1,4 Promille zum Polizeirevier, um sich zu stellen

Die Reue wegen einer Sachbeschädigung zahlte sich für eine 59-jährigen Frau aus Kaufungen in der Nacht zum Freitag nicht aus: Nachdem sie zuvor in Kaufungen aus Wut bei einem Angehörigen eine Fensterscheibe eingeworfen hatte, setzte sie sich anschließend reumütig ans Steuer ihres Autos und fuhr kurzerhand zum Polizeirevier Kassel Ost, um sich zu stellen. Dort bemerkten die verblüfften Polizisten schnell, dass die geständige 59-Jährige stark nach Alkohol roch. Ein Atemalkoholtest ergab, dass sie 1,4 Promille intus hatte. Die Kaufungerin musste sich deshalb einer Blutprobe unterziehen. Neben dem Führerschein der Frau stellten die Beamten auch den Schlüssel für das Auto vorsorglich sicher. Sie muss sich nun wegen Sachbeschädigung und Trunkenheit im Verkehr verantworten. Die Ermittlungen dauern an.ots










14.03.2020 • 08:47 Uhr

Seesen: Beleidigung und Nötigung

Die Polizei in Seesen teilt soeben mit: Bereits am vergangenen Donnerstag gegen 20.00 Uhr kam es in der Seesener Jacobsonstraße zunächst zu Streitigkeiten zwischen zwei Personengruppen. Im weiteren Verlauf wurden gegenseitige Beleidigungen ausgesprochen. Einer Person wurden Schläge angedroht, wenn sie die Polizei informiert und Anzeige erstattet. Durch die eingesetzten Beamten wurden entsprechende Strafanzeigen aufgenommen.ots











14.03.2020 • 08:42 Uhr

Polizeiliche Kriminalstatistik 2019 der Polizeiinspektion Göttingen vorgestellt - Sehr hohe Aufklärungsquote bei Einbruchstaten

Im Rahmen eines Pressegespräches haben der Leiter der Polizeiinspektion Göttingen, Leitender Polizeidirektor Thomas Rath, und Kriminaldirektor Thomas Breyer, Leiter des Zentralen Kriminaldienstes, am Freitagvormittag (13.03.20) den Medien die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2019 für Stadt und Landkreis Göttingen vorgestellt.

- Fallzahlen nahezu auf Niveau des Vorjahres und damit weiter
geringste Werte seit 1999
- Sehr hohe Aufklärungsquote bei
Einbruchstaten
- Reduzierung der Kinder- und Jugendkriminalität -
Gewalt gegen Polizeivollzugsbeamte und Rettungskräfte anhaltend
auffällig
- Phänomen "hate speech" ist im besonderen polizeilichen
Fokus
- Verbreitung pornografischer Schriften weiter ansteigend
Inspektionsleiter Thomas Rath zieht für das zurückliegende Jahr eine insgesamt positive Bilanz:

"Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2019 weist für den Bereich der PI Göttingen Gesamtfallzahlen aus, die nahezu identisch mit den Werten des Vorjahres sind und somit weiterhin die niedrigsten Fallzahlen seit 1999 darstellen. Sehr erfreulich ist, dass durch die Einrichtung spezieller Sonderkommissionen außergewöhnlich viele Einbrüche aufgeklärt und Einbrecherbanden hinter Schloss und Riegel gebracht werden konnten. Diese Erfolge führe ich auch auf die gut vernetzte und professionelle Arbeit meiner Kollegen zurück. Das macht uns sehr stolz, ist aber zugleich Antrieb, in unseren Bemühungen zum Wohle der Bürger nicht nachzulassen. Auch konnte im Bereich der Kinder- und Jugendkriminalität abermals eine Reduzierung der Delikte erreicht werden. Sorge bereitet dagegen, dass sich die Gewalt gegen Polizeivollzugsbeamte und Rettungskräfte nach wie vor auf einem hohen Niveau bewegt. Hinzu kommen die Beleidigungen und Bedrohungen unser Politiker in den sozialen Netzwerken - das Phänomen zunehmender sogenannter hate speech. Hier gilt es, auch in einer gesamtgesellschaftlichen Diskussion, Hintergründe aufzuhellen und klare Grenzen aufzuzeigen. Das Tatmittel Internet spielt leider bei der Verbreitung pornografischer Schriften und damit verbunden speziell im Bereich der Kinderpornografie eine besondere Rolle. Hier gilt unser besonderes Augenmerk einer hochprofessionellen und technisch innovativen Ermittlungsarbeit, um Tätern das Handwerk zu legen und weitere Missbrauchsfälle zu verhindern."

Gesamtstraftaten

Nach einem erfreulichen Rückgang der Straftaten in 2018 um 7 % konnte für 2019 ein nahezu gleiches Fallzahlenniveau gehalten werden. Damit liegen die Fallzahlen weiterhin auf dem niedrigsten Niveau seit 20 Jahren.

"Trotz eines leichten Anstiegs der Fallzahlen um 2,15 Prozent konnten wir mit 71.553 Delikten den zweitniedrigsten Wert seit Bestehen der Polizeidirektion Göttingen erreichen. Die Aufklärungsquote innerhalb der Polizeidirektion Göttingen konnten wir mit 63,87 Prozent auf einem hohen Niveau halten. Die Bürgerinnen und Bürger in unserer Region können sich auf Ihre Polizei verlassen. Wir gewährleisten auch in Zukunft durch eine professionelle und bürgerorientierte Aufgabenwahrnehmung ein hohes Sicherheitsniveau", so Polizeipräsident Uwe Lührig.

Aufklärungsquote

Die Aufklärungsquote 2019 (61,49 %) konnte zum Vorjahr um fast 1 % gesteigert werden. Damit liegt diese abermals über der 60-Prozent-Marke und annähernd konstant auf dem Niveau der letzten 10 Jahre. Im Folgenden werden einige Schlaglichter auf einzelne Felder der Kriminalitätsbekämpfung geworfen.

Einbruchsdiebstähle in /aus Wohnungen

Der Wohnungseinbruchsdiebstahl ist weiterhin landesweiter Schwerpunkt in der Kriminalitätsbekämpfung. Gleich zu Jahresbeginn musste ein Anstieg der Einbruchsdelikte festgestellt werden, woraufhin eine Sonderkommission eingerichtet wurde. Dieser gelang es, mehrere Täter zu ermitteln und so die Tatserie zu stoppen. In der Folge haben wir für 2019 zwar einen Anstieg der Fallzahlen zu verzeichnen (406 Taten, davon 150 Versuchstaten, 2018 waren es 307 und davon 129 Versuchstaten) gleichzeitig konnte zum Bereich der Einbruchsdelikte ein erheblicher Anstieg der Aufklärungsquote auf 45,81 % erreicht werden und liegt deutlich über dem Landesdurchschnitt (24,03%). 2018 lag dieser Wert bereits bei beachtlichen 35,83 %.

Erfreulich ist, dass wie auch im Vorjahr über ein Drittel dieser Taten (2019: 150, 2018: 129) im Versuch stecken blieben. Dies zeigt uns, dass die vielen Präventionsmaßnahmen Früchte tragen und die Täter zum Teil ihr kriminelles Handeln abbrechen mussten.

"Wir werden das Kriminalitätsfeld auch 2020 genau beleuchten und identifizierten Tatserien mit hohem Ermittlungsdruck und dem knowhow spezieller Sonderkommissionen entgegentreten", so Kriminaldirektor Thomas Breyer, Leiter des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Göttingen. "Speziell die Vernetzung der Ermittlungsarbeit unserer erfahrenen Ermittler mit dem profunden Wissen unserer IT-Experten und Kriminaltechnikern ist ein wesentlicher Schlüssel des Erfolges."

"Die Polizeidirektion Göttingen kann dank intensiver präventiver und repressiver Maßnahmen eine positive Entwicklung bei der Verhinderung und Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls verzeichnen. Die Fallzahlen sind um 8,77 Prozent auf 1.301 Straftaten und damit auf einen 10-Jahres-Tiefstand gesunken. Die Aufklärungsquote liegt insgesamt bei über 30 Prozent. Die Verhinderung und die Aufklärung von Wohnungseinbrüchen bleibt weiterhin ein Schwerpunkt in unserer täglichen Polizeiarbeit und wird intensiviert. Wir werden auch zukünftig mit Beratungen und Veranstaltungen rund um das Thema Eigentum mit den Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt treten und intensive Kontrollmaßnahmen durchführen", stellt Behördenleiter Lührig hierzu fest.

Task Force Cybercrime

Die 2016 eingerichtete Task Force für Cybercrime und Digitale Spuren hatte auch in 2019 hervorragende Ermittlungserfolge zu verzeichnen. Mit Abschluss des Jahres 2019 wurden 1.247 Fälle mit "Tatmittel Internet" polizeilich registriert (Vorjahr: 1.124). Zu dieser Taskforce gehören auch drei Informatiker, die nicht nur in Sachen Internetkriminalität ermitteln, sondern auch ihre technischen Fähigkeiten für Bereiche der polizeilichen Analysen, Präventionsarbeiten und auch Weiterentwicklungen einsetzen. Die Entwicklung einer speziellen Software im Zusammenhang mit angezeigten PC-manipulationen führte 2019 so auch zu einer Nominierung für den Innovationspreis der Stadt Göttingen. Im Zeitalter zunehmender Digitalisierung wird diese Ermittlungseinheit weiter stark gefordert sein, um auch bei anderen herausragenden Delikten, wie z.B. Kapitalverbrechen wesentliche Unterstützungsleistungen zu erbringen.

Dazu Behördenleiter Uwe Lührig:

"Durch die Digitalisierung von Gesellschaft, Wirtschaft und Staat haben wir immer häufiger mit digitalen Tatorten und Tatmitteln zu tun. Bei 4.481 Taten innerhalb der Polizeidirektion Göttingen haben wir eine Aufklärungsquote von 84,8 Prozent. Die zunehmende Kriminalität im Internet stellt weiterhin einen Schwerpunkt in der täglichen Polizeiarbeit dar. Unsere professionell arbeitenden Cybercrime-Einheiten und -Teams setzen alles daran um die Täter im Netz zu identifizieren."

Gewalt gegen Polizeibeamte und Rettungskräfte

Für 2019 mussten im Bereich der Gewalt gegen Polizeibeamte und Rettungskräfte 149 Fälle verzeichnet werden (2018: 137 Fälle). In den überwiegenden Fällen handelte es sich dabei um Widerstandsstraftaten und tätliche Angriffe. Deutlich mehr als die Hälfte der Tatverdächtigen (77 von 133) standen dabei unter Alkoholeinfluss.

Polizeipräsident Uwe Lührig: "Die Anzahl der Gewaltdelikte gegen Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte hat auch im letzten Jahr einen weiteren erschreckenden Anstieg erfahren. Im Jahr 2019 waren in 33 Fällen Polizeivollzugsbeamtinnen/ -beamte aufgrund von Gewalteinwirkung zeitweise nicht dienstfähig. Auch Rettungskräfte (u.a. Feuerwehr und Sanitäter) werden zunehmend Opfer derartiger Gewaltdelikte. Wir werden weiterhin alles daran setzten unsere Kolleginnen und Kollegen vor derartigen Übergriffen zu schützen. Nicht zuletzt aus diesem Grund haben wir im Dezember 2019 flächendeckend alle Streifendienste mit sogenannten Bodycams ausgestattet. Nach ersten Erfahrungen schrecken die Bodycams vor Übergriffen ab und sind geeignet in konfliktträchtigen Situationen zur Deeskalation beizutragen. Insgesamt spiegelt sich in derartigen Gewaltdelikten die Respektlosigkeit gegenüber staatlichen Amtsträgern dar, die wir nicht tolerieren werden."

Häusliche Gewalt

2019 hatte die Polizeiinspektion Göttingen insgesamt 878 Einsätze im Kontext mit häuslicher Gewalt abzuarbeiten, was ein fast identisches Aufkommen zum Vorjahr darstellt (2018: 882 Fälle). Bei mehr als die Hälfte aller Fälle sind die Opfer weiblich (524). Auch bei diesen Delikten spielte bei bis zu einem Drittel der Taten die Alkoholbeeinflussung eine besondere Rolle. Überwiegend handelt es sich um Körperverletzungsdelikte, leider sind Familiendramen bis hin zum Tötungsdelikt zu verzeichnen.

"Hier gilt es weiterhin für ein verändertes Anzeigeverhalten der überwiegend betroffenen Frauen zu sorgen um damit verbunden sehr konkrete Präventionsmaßnahmen vornehmen zu können", so Kripochef Thomas Breyer. "Die speziellen Präventions- und Einsatzkonzeptionen kommen sehr bewusst zum Einsatz und wir greifen konsequent durch, um Schlimmeres erfolgreich zu verhindern", Breyer weiter. "Neben der Strafverfolgung sind die Abwehr konkreter Gefahren und der Schutz der Opfer die vorrangigen Ziele unseres polizeilichen Einschreitens. Eine große Bedeutung hat hierbei die Opferbetreuung zu rechtlichen Möglichkeiten nach dem Gewaltschutzgesetz. Im vergangenen Jahr ist das Niedersächsische Polizei- und Ordnungsbehördengesetz (NPOG) in Kraft getreten. Mit Einführung der Einzelnorm des § 17 a NPOG hat auch der Gesetzgeber dem Stellenwert des Phänomens der häuslichen Gewalt Rechnung getragen. Mit den Möglichkeiten eines Platzverweises in Form der Wegweisung aus dem Wohnumfeld und der sog. Gefährderansprache können wir Tätern/-innen Grenzen und Konsequenzen ihres Handelns aufzeigen. Täter/innen, die sich nicht an die Wegweisung der Polizei halten, begehen dadurch eine weitere Straftat", sagt PP Lührig.

Tötungsdelikte

Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Göttingen wurden 2019 insgesamt 11 Tötungsdelikte registriert (2018: 15).

In zwei Fällen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Mordes und neun weitere wegen Totschlags geführt. Alle Taten sind polizeilich geklärt. Bei den beiden Mordfällen handelt es sich zum einen um einen Mordversuch, als ein alkoholisierter und ohne Fahrerlaubnis fahrender 23-jähriger Deutscher mit seinem nicht versicherten und mit "anderen" Kennzeichen versehenden Pkw im Rahmen seiner Flucht versucht, einen 53-jährigen männlichen Polizeibeamten zu überfahren. In diesem Zusammenhang kam es zu zwei Schussabgaben.

Zum anderen handelt es sich um den grausamen Mord und bundesweit vom breiten medieninteresse begleitete Tat des Frank Naaß (MoKo Zollstock). Der Beschuldigte überschüttet das Opfer mit einer brennbaren Flüssigkeit und zündet sie an. Anschließend sticht er mehrfach mit einem Messer auf ihren Oberkörper ein. Das Opfer verstirbt noch am Tatort. Eine hilfeleistende Zeugin wird ebenfalls durch mehrere Messerstiche tödlich, zwei weitere Ersthelfer leicht verletzt.

Bei den Totschlagsdelikten handelt es sich zum einen um den Fall, als es zwischen zwei Männern zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen ist, in deren Verlauf ein 26-jähriger Deutscher mit Migrationshintergrund in Tötungsabsicht mit einem Küchenmesser auf das Opfer (ebenfalls ein 27-jähriger Deutscher mit Migrationshintergrund) einstach. Das Messer traf dabei allerdings auf eine Zimmertür, wodurch die Klinge sich verbog und zerbrach. In einem weiteren Fall versucht sich ein unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln (Methadon) stehender 34jähriger Beschuldigte aus Kasachstan einer Pkw-Kontrolle zu unterziehen und fährt gezielt auf einen Polizeibeamten zu. Der 34-jährige Beamte gibt drei Schüsse auf das Fahrzeug ab und kann letztendlich nur durch einen Sprung zur Seite einen Zusammenprall mit dem Fahrzeug verhindern. Bei einer weiteren Tat misshandeln zwei Täter, ein 39-jähriger Serbe sowie 37-jähriger aus Rumänien, eine 84-jährige Rentnerin in ihrem Haus schwer durch Schläge gegen den Körper und Würgen gegen den Hals. Mit Wertgegenständen verlassen die Täter das Wohnhaus und lassen das lebensbedrohliche schwerverletzte Opfer zurück. Beim nächsten Totschlagsdelikt handelt es sich um eine Tat im Kontext Häuslicher Gewalt, als ein 24-jähriger Deutscher in der gemeinsamen Wohnung mehrfach mit einem Küchenmesser auf seine 23 Jahre alte deutsche Ehefrau einsticht. Diese verstirbt an den zugefügten massiven Verletzungen im Halsbereich sowie den multiplen Stichverletzungen am gesamten Körper. Der Täter suizidiert sich im Anschluss an die Tat. In einem weiteren Fall treffen zwei alkoholisierte männliche Personen aufeinander. Es kommt zu einem Streit, wobei der Täter, ein 43-jähriger Deutscher, mehrfach mit einem Messer auf das 36-jährige Opfer (dt. Staatsang.) einstach. Das Opfer erlitt hierbei vier Stichverletzungen in den linken seitlichen Brustbereich.

Abschließend sei der Fall aufgeführt, als ein 51-Jähriger Deutscher versucht in die Wohnung des weiblichen Opfers einzudringen und zeitgleich das mitgeführte Küchenmesser einsetzte, um das 18-jährige Opfer mit syrischer Nationalität gezielt in Höhe des Oberkörpers in Tötungsabsicht zu verletzen. Mit Hilfe einer weiteren Person konnte der Täter aus der Wohnung gedrängt werden. Grund dürfte in einer psychischen Erkrankung des Täters liegen.

Bei den nicht weiter angeführten Taten handelt es sich um Todesfälle im Zusammenhang mit Klinikaufenthalten (Abschalten med. Geräte bzw. Fehler in der medikamentösen Behandlung) und in einem Fall der Kindesmisshandlung in Form von Würgen und Schlagen im Kontext der persönlichen Überforderung der Aufsichtsperson (Ex-Partner). Auch hier wurden polizeiliche Ermittlungen wegen versuchten Totschlags geführt, da potentiell Lebensgefahr für das 1jährige Kleinkind bestand.

Einsatz von Stichwaffen

Im Jahr 2019 wurden 98 Fälle registriert, bei denen Stichwaffen im Rahmen der Tatbegehung mitgeführt und/oder eingesetzt wurden (2018: 162). Überwiegend handelte es sich um Fälle gefährlicher Körperverletzung oder Bedrohung/Nötigung. Fünf Messereinsätze erfolgten im Zusammenhang mit den o.a. Tötungsdelikten.

Kinder- und Jugendkriminalität

Die Gesamtzahl der minderjährigen Tatverdächtigen hat sich gegenüber dem Vorjahr nochmals deutlich auf 1.098 (2018: 1.148) reduziert und stellt im Vergleich der letzten 10 Jahre den niedrigsten Wert dar. Maßgeblich für die Reduzierung sind die sinkenden Registrierungen von Diebstählen sowie Rauschgiftdelikten.

Betäubungsmittelkriminalität Inspektionsweit konnte 2019 ein leichter Rückgang der Rauschgiftdelikte auf 1.275 Fälle verzeichnet werden (2018: 1.423). Der Besitz und Konsum von Cannabisprodukten ist jeweils am stärksten belastet und auf einem gleichbleibenden Niveau (10-Jahresdurchschnitt: 585 Fälle). Straftaten zum Nachteil älterer Menschen

Auch im vergangenen Jahr wurden im Bereich der Polizeiinspektion Göttingen wieder ältere Menschen von Straftaten betroffen. So wurden hier mehr als 600 Fälle bekannt. Davon handelte es sich aufgrund der durchgeführten umfangreichen Präventionsmaßnahmen sowie den Kooperationen mit den Geldinstituten erfreulicherweise in fast allen Fällen um Taten, die im Versuchsstadium geblieben sind, es also zu keiner Geldübergabe gekommen ist. Nichtsdestotrotz entstand bei den wenigen vollendeten Taten ein Vermögensschaden mehrerer tausend Euro, von den dadurch entstandenen seelischen Schäden bei den betroffenen älteren Menschen ganz zu schweigen. Bei den Tathandlungen handelt es sich dabei überwiegend um sog. falsche Polizeibeamte, aber auch Fälle "falscher Wasserwerker", "Enkeltrick" und "Gewinnversprechen" in deren Zusammenhang den Betroffenen im Vorfeld der Gewinnübergabe zu verauslagende Kosten vorgegaukelt wurden, sind für das vergangene Jahr zu verzeichnen.

PP Uwe Lührig:

"Die Bekämpfung von Straftaten zum Nachteil älterer Menschen stellte uns im vergangenen Jahr vor besondere Herausforderungen. Hierbei führten u.a. das Auftreten falscher Polizeibeamter oder der sog. "Enkeltrick" zu hohen Schadenssummen. Hinter diesen Taten stehen zumeist hochkriminelle und organisierte Banden, die aus dem Ausland agieren. Die Täter sind zumeist geschult, redegewandt und haben eine hohe Überzeugungskraft. Wir begegnen diesem Phänomen unter anderem mit gezielten Präventionsmaßnahmen. Durch die Zusammenarbeit mit den örtlichen Banken ist es uns bereits gelungen, Straftaten dieser Art zu verhindern. Regionale Präventionsvorträge und -veranstaltungen machen potentielle Opfer bei einer Kontaktaufnahme aufmerksamer und handlungssicher. Aktuelle Warnhinweise über Print- und Rundfunkmedien, sowie den polizeilichen Social Media Accounts sensibilisieren nicht nur mögliche Betroffene selbst, sondern auch Familienangehörige für dieses Thema. Gemeinsam mit anderen Behörden und dem LKA Niedersachsen werden wir die polizeilichen Ermittlungen in diesem Deliktsfeld weiter intensivieren".jk/Foto: Polizei










14.03.2020 • 08:36 Uhr

Eine Stunde nach Mitternacht: Polizei holt Drogen-Fahrer von der Straße - Blutprobe, Strafverfahren

Tatort: Northeim, Göttinger Straße, Tatzeitpunkt: Heute, Samstag, 14.März 2020, gegen 01.00 Uhr: Am frühen Samstagmorgen, gegen 1.00 Uhr, wurde ein 33-jähriger Northeimer mit seinem Pkw im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle angehalten. Bei dem 32-Jährigen konnten im Rahmen der Kontrolle neurologische Ausfallerscheinungen festgestellt werden, weshalb der Verdacht der Drogenbeeinflussung bestand. Durch einen Drogenschnelltest bestätigte sich dieser Verdacht. Daraufhin wurde dem Northeimer eine Blutprobe entnommen und ihm die Weiterfahrt untersagt. Gegen den 32-Jährigen wurde eine Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt und ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.Mir










13.03.2020 • 21:25 Uhr

Weitere Infektion nachgewiesen! 5. Corona-Infektion im Landkreis Northeim bestätigt - Wieder Ski-Urlaub in Igschl die Infektionsquelle

Mann und erste Kontaktpersonen unter Haus-Quarantäne

Im Landkreis Northeim hat sich am Freitag die fünfte Infektion mit dem Coronavirus bestätigt.

Betroffen ist ein Mann mittleren Alters. Wie schon andere Betroffene im Landkreis Northeim hat auch er sich offenbar im Skiurlaub in Ischgl angesteckt. Er und seine Familie befinden sich zu Hause in Quarantäne. Der Mann hatte Erkältungssymptome, die aber bereits abklingen. Derzeit wird eine Kontaktliste erstellt, um weitere Quarantänemaßnahmen einzuleiten, falls notwendig.

Wenn Sie den begründeten Verdacht haben, am Coronavirus erkrankt zu sein, gehen Sie bitte nicht direkt zum Arzt, sondern nehmen telefonisch Kontakt mit Ihrem Hausarzt auf, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Für allgemeine Fragen hat der Landkreis Northeim ein Bürgertelefon unter der Nummer 05551/7088080 eingerichtet. Die Hotline ist von Montag bis Freitag von 8 bis 12 und montags bis donnerstags von 14 bis 16 erreichbar. Außerhalb der Anrufzeiten können Sie eine Mail an gesundheitsdienste@landkreis-northeim.de schicken. Wenn Sie ärztlichen Rat benötigen, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt, in den Abendstunden und am Wochenende erreichen Sie unter der Nummer 116 117 den ärztlichen Bereitschaftsdienst.

Laufend aktualisierte Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Homepage des Landkreises unter www.landkreis-northeim.de/coronavirus und auf der Seite des Robert Koch Institutes unter www.rki.de.
lpd












13.03.2020 • 20:06 Uhr

Alle Gottesdienste in der Propstei Bad Gandersheim-Seesen ab sofort absagen - Evangelische Landeskirche Braunschweig richtet dringende Bitte an Kirchengemeinden

Die Evangelische Landeskirche Braunschweig hat alle ihre Kirchengemeinden und kirchlichen Akteure dringend gebeten, ab sofort alle Gottesdienste, Konzerte und kirchlichen Veranstaltungen bis 19. April abzusagen. Das geht aus neuen Handlungsempfehlungen des Landeskirchenamtes Wolfenbüttel hervor. Die Landeskirche reagiert damit auf die jüngsten Maßnahmen der Landesregierung in Niedersachsen, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu begrenzen. Die Aufforderung der Landeskirche richtet sich speziell auch an die Kirchengemeinden in der Propstei Bad Gandersheim-Seesen.

Inwieweit die Bitte der Kirchenoberen am morgigen Sonntag, 14. März, tatsächlich umgesetzt wird bleibt abzuwarten.

Amtshandlungen (Taufe, Trauung, Konfirmation, Beerdigung) sollen ebenfalls nach Möglichkeit abgesagt werden oder in Absprache mit den Familien nur im kleinsten Kreis stattfinden. Gleichzeitig regt das Landeskirchenamt an zu prüfen, in wie weit die Kirchengebäude für stilles Gebet und Andacht offengehalten werden können.

In den neuen Handlungsempfehlungen heißt es, die Landeskirche bedauere diese Verschärfung sehr, weil damit der „Grundvollzug des kirchlichen Lebens“ außer Kraft gesetzt werde, das Evangelium zu verkünden und Gemeinschaft zu ermöglichen. Aber die Kirche müsse ihrer Mitverantwortung für das Gemeinwohl und der Fürsorge für die ihr anvertrauten Menschen gerecht werden. red/epd










13.03.2020 • 19:53 Uhr

Corona-Virus- Krise: Schulen, Kitas, Hochschulen, Museen und Theater geschlossen

Maßnahmen im Kampf gegen die Verbreitung des Corona-Virus werden immer heftiger

Das Kabinett der Niedersächsischen Landesregierung hat am heutigen Freitag auf Empfehlung des Krisenstabes zur Bekämpfung der Corona-Epidemie beschlossen, den Unterricht an den Schulen in Niedersachsen ab dem kommenden Montag, 16. März ausfallen zu lassen. Diese Maßnahme ist zunächst befristet bis zum 18. April. Darüber hinaus werden Kitas, Hochschulen, Landesmuseen und Landestheater geschlossen.

Es wird eine Notbetreuung für Beschäftige aus den Bereichen Pflege, Gesundheit, Medizin und öffentliche Sicherheit wie Polizei, Justiz, Rettungsdienste, Feuerwehr und Katastrophenschutz, sowie zur Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge geben.

Ministerpräsident Stephan Weil erklärt zu den Maßnahmen: „Der Virus ist da und er wird auch bleiben. Wir haben aber in Niedersachsen eine reelle Chance, den Verlauf relativ milde zu gestalten. Bei vielen Erkrankten wird der Verlauf unproblematisch sein. Es gibt aber auch schwere und lebensbedrohliche Verläufe. Deutschland hat ein sehr gutes Gesundheitswesen und bislang noch recht geringe Infiziertenzahlen. Und wir können von anderen lernen. Unser Ziel ist es, mit den heutigen Maßnahmen Zeit zu gewinnen, um unsere Infrastruktur, insbesondere das Gesundheitswesen weiter zu ertüchtigen. Wir müssen Alters- und Pflegeheime besonders schützen. Wir hoffen, dass wir in dieser Zeit den Virus mindestens so weit abmildern können, das die Zahlen insgesamt überschaubar bleiben und für unser Gesundheitswesen verkraftbar."

Die beschlossenen Maßnahmen seien eine Reaktion auf das extrem dynamische Infektionsgeschehen, so Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann: „Es geht darum, das Virus auch mit drastischen Maßnahmen einzubremsen und die Dynamik zu brechen. Wir werden nicht ganz verhindern können, dass sich Menschen anstecken, aber wir wollen, dass sich so wenige wie möglich anstecken.“

Es komme nun insbesondere auf die nächsten Wochen an, so Ministerin Reimann: „Wir stehen vor einer Herausforderung, die wir in diesem Ausmaß bisher nicht gekannt haben. Eine Schlüsselfunktion kommt dabei dem medizinischen und pflegerischen Personal zu. Diese Menschen leisten schon jetzt grandiose Arbeit und einen hohen Einsatz. Ihnen gilt der Dank der ganzen Landesregierung!

Unser Gesundheitssystem ist eines der besten, wenn nicht das Beste der Welt. Es steht jetzt vor einer großen Prüfung, einem echten Stresstest. Diesen bestehen wir nur mit dem besonderen Einsatz der Profis im Gesundheitswesen. Vor diesem Hintergrund ist es absolut wichtig, dass alle, die im Gesundheitssystem arbeiten, auch weiterhin ihre Aufgaben wahrnehmen können.“

Auch deshalb habe man sich die Entscheidung zu Schulschließungen nicht leicht gemacht, so Reimann: „Wir appellieren an alle in unseren Krankenhäusern, Arztpraxen, in Alten- und Pflegeheimen, aber auch beispielsweise bei der Feuerwehr und Polizei: Nutzen Sie die vorhandene Notfallbetreuung für Ihre Kinder und gehen Sie weiter zur Arbeit. Wir brauchen Sie! Wir brauchen Sie gerade jetzt mehr denn je!“
red/fis










13.03.2020 • 19:10 Uhr

Schutzstreifen für Radfahrer: Eine Gefahr?

Ein Fahrradschutzstreifen bringt keine Verhaltenspflichten für Radfahrer mit sich. Er ist aber auch keine Gefahr für sie. Daher können Radfahrer nicht gegen die Einführung von Schutzstreifen klagen. So hat laut Michaela Rassat, Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH, das Oberverwaltungsgericht Lüneburg entschieden.

Worum ging es bei Gericht?

Schutzstreifen für Radfahrer sind durch eine gestrichelte weiße Linie von der Fahrbahn für Autos getrennt. Sie sind in geschlossenen Ortschaften an Straßen mit maximal 50 km/h Geschwindigkeitsbegrenzung zu finden, wenn der Platz nicht für einen Radfahrstreifen ausreicht. Dieser wiederum ist durch eine durchgezogene Linie von der Fahrbahn getrennt. Während der Radfahrstreifen für andere Fahrzeuge tabu ist, dürfen Autos den Schutzstreifen bei Platzmangel durchaus befahren. Ein Radfahrer hatte gegen die Einführung von Schutzstreifen an einer von ihm häufig benutzten Straße geklagt. Er war der Meinung, dass die Gemeinde die vorgeschriebenen Maße nicht eingehalten habe. Außerdem seien die Schutzstreifen im konkreten Fall gefährlich: Sie gingen nicht durchgängig durch den ganzen Ort und provozierten Autofahrer zum Überholen von Radfahrern mit zu geringem Seitenabstand. Er fühle sich in seinem Recht auf körperliche Unversehrtheit nach Artikel 2 Grundgesetz verletzt.

Das Urteil

Das Gericht wies die Klage ab. Der Radler sei hier gar nicht klagebefugt, da er nicht in eigenen Rechten verletzt sei. „Das Gericht erklärte, dass die Anforderungen an die Abmessungen von Schutzstreifen sich allein an die Straßenverkehrsbehörde richten. Verkehrsteilnehmer können daraus kein Klagerecht ableiten“, erläutert Michaela Rassat. Außerdem stelle die Schaffung von Schutzstreifen keinen Verwaltungsakt dar, der den Kläger in seinen Rechten verletze. Ein Schutzstreifen sei mit keinerlei Pflichten für Radfahrer verbunden. Eine Benutzungspflicht bestünde allenfalls aufgrund des Rechtsfahrgebots. Ein Verbot, die Markierung des Schutzstreifens nach links zu überfahren, bestünde nur, wenn der Radfahrer dadurch den Verkehr gefährde. Ein generelles Gebot, immer nur innerhalb der Markierungen zu fahren, existiere nicht. „Das Gericht war der Ansicht, dass der Kläger durch eine Abschaffung der Schutzstreifen rechtlich eher schlechter gestellt werde: Denn immerhin hätte dies bedeutet, dass Autofahrer wieder die gesamte Fahrbahnbreite uneingeschränkt nutzen könnten“, ergänzt die Rechtsexpertin. „Da der Radfahrer also nicht in seinen Rechten verletzt war, ließ das Gericht die Klage gar nicht erst zu.“

Was bedeutet das für Verkehrsteilnehmer?

„Wer klagen will, muss in eigenen Rechten verletzt sein. Individuelle Klagen gegen die Ausgestaltung von öffentlichen Straßen und Wegen haben nur selten Aussicht auf Erfolg – ganz besonders, wenn die jeweilige Gestaltung gerade den Schutz der Personengruppe bezweckt, zu der der Kläger gehört. Das war hier der Fall“, so Michaela Rassat.
Oberverwaltungsgericht Lüneburg, Beschluss vom 25. Juli 2018, Az. 12 LC 150/16
red/Quelle: ERGO Group












13.03.2020 • 19:02 Uhr

Corona-Panik an den Börsen

Marktkommentar von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

Jetzt ist sie in offene Panik übergegangen, die Angst vor den wirtschaftlichen Folgen des Corona-Virus. Diese Panik bescherte den Börsen eine schwarze Aktienwoche: Der weltweite Index (MSCI-Welt) gab fast 20 Prozent nach, in Deutschland sank der DAX von den niedrigen Anfangsniveaus nochmals um fast 15 Prozent. Härter traf es die Italiener: die Mailänder Börse gab mehr als 30 Prozent ab. Sogar die Krisenwährung Gold wurde verkauft. Der Grund: die meisten Marktteilnehmer wollen jetzt Liquidität aufbauen. Es wird wahrscheinlicher, dass Notenbanken und Regierungen über die bisherigen Maßnahmen hinaus zu einer konzertierten Aktion greifen, um den Abwärtsstrudel zu stoppen. Der Hintergrund liegt natürlich weiterhin in den Beeinträchtigungen der Wirtschaft durch die Pandemie. Daher wird der eigentliche Schlüssel zur Beruhigung im Verlauf der Ansteckungszahlen liegen.

Eine weitere Krisenwoche

Die klassischen Wirtschaftsdaten werden in der kommenden Woche an den Märkten keine Rolle spielen, da sie lediglich zurückschauen. Vielmehr wird die Entwicklung der Corona-Krise zur Messlatte für die Finanzmärkte. Da ist einmal die Ausbreitung der Krankheit selber. Dabei sollte in Europa der Höhepunkt der Fallzahlen eher erreicht werden als in den USA. Aber auch in China wird sorgfältig beobachtet werden, ob die bisherige Beruhigung anhält. Als zweites stehen die Finanzmarktentwicklungen im Mittelpunkt. Hier sind bei weiterem Abwärtsdruck an den Märkten größere Maßnahmenpakete von Notenbanken und Regierungen zu erwarten, um die Verkaufsspiralen zu unterbrechen.











13.03.2020 • 18:55 Uhr

Taxi-Unternehmer bald pleite wegen Corona-Virus-Krise: "Raus aus den Bussen, rein in Taxis!", lautet eine Rettungsidee

Außerdem vorgeschlagen: Sozialbeiträge stunden

Der Bundesverband Taxi und Mietwagen e.V. hat angesichts massiver und teils existenzbedrohender Umsatzeinbußen in der mobilen Branche durch die Verbreitung des Corona-Virus soeben dem Bundesgesundheitsministerium, dem Bundeswirtschaftsministerium und dem Bundeskanzleramt drei Vorschläge unterbreitet.

Zum einen schlägt der Verband vor, Inhabern von Monats- oder Jahreskarten für Busse und Bahnen das Taxifahren zum halben Preis zu ermöglichen. Das verringere das Ansteckungsrisiko gegenüber der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel und bringe den sonst in ihrer Existenz bedrohten Taxiunternehmen dringend benötigte Einnahmen, argumentiert der Verband.

Der zweite Vorschlag zielt auf eine Stundung der am 25. März fälligen Sozialbeiträge, deren Zahlung viele Betriebe nach Einschätzung des Verbands geradewegs in die Insolvenz treiben würde. Als dritten Schritt fordert der Dachverband eine Liquiditätsbeihilfe von 1.500 Euro pro Fahrzeug und Monat während der Dauer der Krise, beginnend mit dem März 2020. Bereits beschlossene Liquiditätshilfen wie das Kurzarbeitergeld seien auf die Taxi-Branche kaum anwendbar, schreibt Präsident Michael Müller.

Auf Anfrage des Branchendienstes taxi heute erklärte Geschäftsführer Michael Oppermann, die Abwicklung der Halbpreis-Fahrten solle so geregelt werden, dass die Fahrgäste sich anders als bisher nicht an einem Schalter der Verkehrsbetriebe einfinden müssten, weil die Ansteckungsgefahr dann ja wieder steige. Man könne sich die Abwicklung nach dem Muster der Fifty-Fifty-Taxis für Senioren oder Frauen vorstellen, sei aber noch nicht in konkreten Gesprächen über die genaue Vorgehensweise. red/fis/Foto: Thomas Fischer










13.03.2020 • 18:30 Uhr

Sanierung der Sport- und Freizeiteinrichtungen Bad Sachsa kommt. Haushaltsausschuss hat heute 3,6 Millionen Euro dafür genehmigt.

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Jens Kestner zeigte sich heute nach der Sitzung des Haushaltsausschusses erfreut, dass die Gemeinde Bad Sachsa in seinem Wahlkreis 052 genau 3,6 Millionen Euro zur Sanierung von Sport- und Freizeiteinrichtungen aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ erhalten wird.

Jens Kestner: „Die AfD-Bundestagsfraktion unterstützt das Förderprogramm zur Sanierung kommunaler Sportstätten ausdrücklich. Von den zahlreich eingereichten Projektvorschlägen wurden leider nur 124 von der Regierungskoalition zur Abstimmung vorgelegt,obwohlder BedarfzurSanierungunsererkommunalenInfrastruktur weitaus höher liegt. Daher freue ich mich außerordentlich, dass Bad Sachsa zu den 124 Projekten gehört.“ „Dass Bad Sachsa nun zu den vom Bund unterstützten Gemeinde-Projekten gehört, ist überaus erfreulich. Die „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ ist in vielen niedersächsischen Kommunen dringend überfällig und konnte nun auf den richtigen Weg gebracht werden. Natürlich hoffe ich, dass weitere wichtige Projekt in unserem Wahlkreis unterstützt werden!“red











13.03.2020 • 18:23 Uhr

Orgel-Festival "Vox Organi 2020": Friedhelm Flamme geht von planmäßigem Start am 1. Mai aus

Früher als geplant wendet sich das internationale Orgelfestival Vox Organi in diesem Jahr mit Informationen an Presse, Medien und die interessierte Öffentlichkeit. Der Grund dafür sind natürlich die aktuellen Ereignisse rund um den Ausbruch des Corona-Virus.

„Wir möchten schnellstmöglich einer Verunsicherung unter unseren Besuchern entgegenwirken“, sagt Professor Friedhelm Flamme, künstlerischer Leiter des Festivals.
„Alle unsere Vorbereitungen laufen normal weiter. Bis auf weiteres gehen wir davon aus, dass das Festival planmäßig am 1. Mai beginnt. Alle jetzt von politischer oder kirchlicher Seite getroffenen Vorsichtsmaßnahmen sollten bis dahin wieder gelockert oder aufgehoben sein, denn anerkannte Virologen sind der Meinung, dass Maßnahmen wie die jetzigen nur in den ersten vier bis fünf Wochen effizient sind. Auch auf Seiten unserer deutschen und internationalen Solisten gehen die Dinge ihren geplanten Gang. Alle Teilnehmer sind gesund und freuen sich schon sehr auf das Festival.“

Vom 1. Mai bis zum 18. Juli 2020 finden im Rahmen des internationalen Orgelfestivals Vox Organi 34 Konzerte in 24 Kirchen, größtenteils in der Region Südniedersachsen, statt. 32 renommierte Orgelsolisten aus dem In- und Ausland bringen an 25 Orgeln Musik aller Epochen, teilweise auch eigene Kompositionen und Improvisationen unter Beteiligung des Publikums, zu Gehör. Flankiert werden sie in einigen Konzerten von Ensembles der Region, auch die Aufführung eines Oratoriums steht auf dem Programm. Letzteres ist das einzige Konzert, für das Eintritt erhoben wird, alle anderen Konzerte finden bei freiem Eintritt statt.

„Die Konzerte bei freiem Eintritt anzubieten, gehört zu unserem Ansatz“, so Friedhelm Flamme. „Wir möchten erreichen, dass Kultur frei zugänglich erlebbar wird. Dafür haben wir den Verein Gesellschaft zur Förderung der Orgelmusik (GFdO) als neuen Trägerverein des Festivals gegründet. Wir freuen uns über jede Art von Unterstützung durch Mitgliedschaft oder Spenden.“
Informationen über den Verein sowie über das gesamte Festival bietet die Internetseite www.voxorgani.org, auf der auch das gesamte Festivalprogramm veröffentlicht wird.
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Zum Bild: Professor Friedhelm Flamme, künstlerischer Leiter des internationalen Orgelfestivals Vox Organi . Foto: Adachi











13.03.2020 • 17:56 Uhr

Corona-Virus- Krise und neue drakonische Maßnahme: Landkreis Northeim erlässt Besuchsverbot für Alten- und Pflegeheime auch in Bad Gandersheim

Jetztwerden die Maßnahmen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes im Zusammenhang mit dem Ansteckungsrisiko Corona-Virus immer drastischer und drakonischer

Ab kommenden Montag, 16. März, gilt für die Alten- und Pflegeheime im Landkreis Northeim - damit auch für Bad Gandereim - ein Besuchsverbot. Der Landkreis hat dieses heute angeordnet, um die Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtungen vor einer Infektion mit dem Corona-Virus zu schützen.
Ausgenommen von dieser Anordnung sind alle Personen, die für den laufenden Betrieb der Alten- und Pflegeheime sowie die Versorgung unerlässlich sind. Dazu gehören beispielsweise medizinisches Personal, Lieferdienste und Therapeuten/innen..
Die Anordnung gilt zunächst bis zum 18. April 2020.lpd











13.03.2020 • 17:48 Uhr

Corona-Virus-Krise: 230 Fälle in Niedersachsen bestätigt - Vier im Landkreis Northeim, zehn Hildesheim, drei Göttingen, Holzminden 1

230 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind heute in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt worden. Das teilt soeben das Gesundheitsministerium in Hannover mit. Der Statistikstand datiert auf heute, Freitag, 13. März 2020, 16 Uhr. Im Landkreis Norheim vier Fälle, Hildesheim zehn, Holzminden 1, Göttingen 3.
red












13.03.2020 • 17:35 Uhr

Corona-Virus-Krise: Landkreis Northeim macht dicht - Bis Mittwoch kein Publikumsverkehr mehr!

Ab Montag, 16.03, bis einschließlich Mittwoch, 18 März 2020, bleiben sämtliche Dienststellen des Landkreises Northeim für Publikumsverkehr geschlossen.
Die Dienststellen sind aber besetzt und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter telefonisch und per E-Mail zu erreichen. In dringenden, unaufschiebbaren Fällen steht die Kreisverwaltung nach vorheriger Terminvereinbarung zur Verfügung. Die geplanten Schließtage sollen dazu genutzt werden, Vorkehrungen zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs im Falle einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus zu treffen.lpd











13.03.2020 • 14:15 Uhr

Sanierung des Uslarer Badelandes kommt! Haushaltsausschuss gibt grünes Licht für halbe Million Euro Zuschuss

Der AfD Kreistagsabgeordnete und Kreisverbandsvorsitzende Maik Schmitz zeigte sich nach der gestrigen Sitzung des Haushaltsausschusses des Bundestages erfreut, dass die Stadt Uslar 500.000 Euro zur Sanierung des Uslarer Badelandes aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ eine dringend erforderliche Fördersumme erhalten wird.

Maik Schmitz: „Die AfD – Bundestagsfraktion mit Paul Hampel und Jens Kestner (Northeim) unterstützt das Förderprogramm zur Sanierung kommunaler Sportstätten ausdrücklich. Von den zahlreich eingereichten Projektvorschlägen wurden allerdings nur 124 Projekte von der Regierungskoalition zur Abstimmung vorgelegt, obwohl der Bedarf zur Sanierung unserer kommunalen Infrastruktur weitaus höher liegt. Es freut mich daher außerordentlich, dass Uslar mit dem Badeland zu den 124 Projekten gehört, die wir sehr nachhaltig unterstützt haben“red










13.03.2020 • 13:46 Uhr

In Corona-Virus-Zeiten: Einbecker Frühjahrsmarkt mit verkaufsoffenem Sonntag findet statt - Einbecker Rathaus ist angefragt, aber nicht erreichbar

Ob Schul-Schließungen, Versammlungs- und Trainingsabsagen oder nächtliches Arbeitsende bei einem großen Autozulieferer in Einbeck - es sind Corona-Virus-Zeiten. Nicht so für die Schausteller des Frühjahrsmarktes in der Bierstadt. Von denen ist heute Vormittag noch zu hörengewesen:Unser Jahrmarkt findet statt!

Ergo scheint das Motto zu lauten: The Show must go on...
Eine Positionierung offizieller Stellen im Einbecker Rathaus zu der Openair Veranstaltung war bis eben nicht möglich. Wir versuchen es weiter.

In einem aktuellen Internetdokument heißt es zu dem heute startenden Großereignis mit einer Besuchererwartung von mindestens 5000 Menschen:

" Sobald der Frühling vor der Tür steht, ist wieder mächtig was los in der Einbecker Innenstadt!
Der Einbecker Frühjahrsmarkt mit verkaufsoffenem Sonntag! lädt ab Freitag, 13. März bis Montag, 16. März in die Innenstadt der Bier- und Fachwerkstadt ein. Dazu gibt es einen verkaufsoffenen Sonntag am 15. März von 13 bis 18 Uhr.

Sobald der Frühling vor der Tür steht ist jedes Jahr wieder mächtig was los in der Einbecker Innenstadt. Seit vielen Jahren organisiert Andreas Krummacker den Frühjahrsmarkt in Einbeck, um den bevorstehenden Frühling mit verschiedenen Attraktionen zu begrüßen. Es erwarten Sie dann zahlreiche Leckereien an den verschiedenen Ständen!
Der Weg vom Marktplatz durch die Lange Brücke geht vorbei an Fahrgeschäften, Schlemmer- und Vergnügungsständen bis auf den Möncheplatz.

Am Samstag und Sonntag findet im Rosental unter Leitung von Stephan Nürnberger ein Trödelmarkt statt, bei dem ausgiebig nach alten und neuen Schätzen gestöbert werden kann. Am Montag, den 16. März heißt es wieder: Familientag in der ganzen Stadt, bei dem viele Marktstände und Fahrgeschäfte besondere Aktionen anbieten.

Einbeck Marketing unterstützt diese Veranstaltung durch einen verkaufsoffenen Sonntag von 13 bis 18 Uhr, sodass der Besuch des Frühjahrsmarktes mit einem genüsslichen Einkaufsbummel durch die Straßen auf und rund um die Veranstaltungsfläche verbunden werden kann."
red










13.03.2020 • 13:16 Uhr

Apotheken-Einbrecher aus Moldavien nach länderübergreifender Polizei-Kooperation ermittelt, festgenommen und ins U-Gefängnis

Zur Erinnerung: Im Dezember 2019 gab es im Raum Bad Lobenstein gleich drei Einbrüche in Apotheken an einem Wochenende. Jetzt der Erfolg perfekter Polizeiarbeit!

Soeben meldet dazu die Polizei in Göttingen: Technische Überwachungsmaßnahmen der Rudolstädter Kriminalisten führten nun dazu, dass drei Tatverdächtige am ersten Märzwochenende in Kassel in Hessen und später in Hannoversch Münden in Niedersachsen geortet werden konnten. Unverzüglich wurden länderübergreifend die Erkenntnisse ausgetauscht und so konnten am frühen Morgen des 2. März in Niedersachsen drei moldawische Tatverdächtige festgenommen werden, die in der Nacht dort in eine Apotheke und eine Arztpraxis eingebrochen waren.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Göttingen wurde durch das zuständige Amtsgericht die Untersuchungshaft für alle drei Männer angeordnet, ein Erfolg der guten Zusammenarbeit der Rudolstädter Kriminalisten mit den hessischen und niedersächsischen Kollegen.ots










13.03.2020 • 13:09 Uhr

Stadtjugendpflege: Jugendräume bleiben ab sofort geschlossen

Betrifft: Jugendraum Marienstraße, Jugendraum Dankelsheim und Jugendhütte Altgandersheim

Stadtjugendpfleger Gunnar Ude teilt in Absprache mit Bürgermeisterin Franziska Schwarz mit, dass die unter städtischer Obhut stehenden Jugendräume ab sofort im Rahmen der präventiven Corona-Pandemie-Vorkehrungen geschlossen bleiben müssen.

Das gilt bis auf weiteres sowohl für den Jugendraum in der Marienstraße als auch für den Jugendraum in Dankelsheim und die Jugendhütte in Altgandersheim. sbg












13.03.2020 • 13:04 Uhr

„Corona“-Sonderregelung: Einstieg in Linienbussen des Verkehrsverbundes Süd- Niedersachen-Regionalverkehrs „nur hinten“ - bis zum 20. März!

In den Landkreisen Göttingen, Northeim und Holzminden gilt ab sofort - zunächst befristet bis Freitag, 20. März 2020, - in den Regionalbuslinien des Verkehrsverbundes Süd-Niedersachsen (VSN) eine Sonderregelung: Die vorderen Bustüren in den Linienbussen bleiben ab sofort verschlossen; das Fahrpersonal wird mit Blick auf die Gesundheitsvorsorge abgetrennt vom Bereich des Fahrgastraums.
Diese Maßnahme dient neben dem Schutz des Fahrpersonals zur Aufrechterhaltung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Süd-Niedersachsen. Die Fahrscheinpflicht bleibt erhalten. Fahrgäste, die die Möglichkeit haben, Automaten und Vorverkaufsstellen zu nutzen, seien gebeten dies zu tun.
Der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) befindet sich für das weitere Vorgehen in enger Abstimmung mit den drei Landkreisen Göttingen, Northeim und Holzminden sowie mit der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachse mbh (LNVG) und dem Wirtschafts- und Verkehrsministerium Niedersachsen. fis/ Foto: Thomas Fischer










13.03.2020 • 12:56 Uhr

Eindämmung des Coronavirus: Landesweiter Unterrichtsausfall und Kitaschließungen angeordnet - Notbetreuung für Beschäftigte der öffentlichen Daseinsvorsorge

Ausführliche Aufklärung der Lage - Eltern können sich informieren bei der Regionalabteilung Braunschweig 0531 484-3333

Hier die offizielle Bestätigung von der Niedersächsischen Landesregierung und Kultusministeriums in Hannover:

An öffentlichen allgemein und berufsbildenden Schulen findet ab dem kommenden Montag (16.März 2020) kein Unterricht statt. Nach bisherigem Stand soll die Maßnahme bis zum 18.April 2020 gelten. Ausnahme: Für Abiturientinnen und Abiturienten findet ab dem 15.April 2020 Unterricht statt. Auch an Schulen in freier Trägerschaft wird kein Unterricht stattfinden. Kindertageseinrichtungen, Horte und Einrichtungen der erlaubnispflichtigen Kindertagespflege bleiben ebenfalls bis zum 18.April 2020 geschlossen. Für Beschäftige aus den Bereichen Pflege, Gesundheit, Medizin und öffentliche Sicherheit wie Polizei, Justiz, Rettungsdienste, Feuerwehr und Katastrophenschutz, sowie zur Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge soll eine Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler bis maximal Schuljahrgang 8 in Schulen angeboten werden. Auch in Kindertagesstätten können Notgruppen gebildet werden. Diese Notbetreuung soll in kleinen Gruppen stattfinden und auf das notwendige Maß begrenzt werden.

Diese Entscheidungen hat die Niedersächsische Landesregierung aufgrund des Infektionsgeschehens rund um das Coronavirus SARS-CoV-2 gefällt. Rechtsgrundlage der Maßnahme ist das Infektionsschutzgesetz (IfSG). Eine entsprechende fachaufsichtliche Weisung hat das Niedersächsische Gesundheitsministerium an Landkreise, Kreisfreien Städte und die Region Hannover gegeben.

Das Niedersächsische Kultusministerium hat über die Niedersächsische Landesschulbehörde die Maßnahmen an die rund 3.000 Schulen in Niedersachsen kommuniziert. Zudem werden die örtlichen Jugendhilfeträger, die Kommunalen Spitzenverbände, die Mitgliedsverbände der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, das Katholische Büro Niedersachsen, die Konföderation ev. Kirchen sowie die Landesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen informiert.

„Die Maßnahmen sind weitreichend und einschneidend. Aber sie sind notwendig. Wir stellen um auf Notbetrieb", sagt Kultusminister Tonne. „Alleroberste Priorität hat der Gesundheitsschutz der Bevölkerung. Kinder und Jugendliche können Überträger sein und das Virus in ihre Familien bringen. Das kann sehr gefährlich sein, insbesondere für ältere Menschen, Großeltern, Bekannte, Verwandte. Aber auch Kinder können erkranken. Um die Infektionen zu verlangsamen, müssen wir den Verbreitungsweg über Schulen und Kitas ausbremsen. Nicht notwendige Kontakte müssen vermieden werden. In diesem Zusammenhang appelliere ich auch an die Eltern, dafür zu sorgen, dass ihre Kinder Verabredungen und Treffen mit anderen auf das Notwendigste beschränken."



Die Betriebsuntersagung für Kindertageseinrichtungen, Horte und Einrichtungen der erlaubnispflichtigen Kindertagespflege hat keinen Einfluss auf Finanzhilfezahlungen.



Für die Schulen bedeutet die Maßnahme, dass der Unterrichtsbetrieb in Lerngruppen oder im Klassenverband in den Räumlichkeiten der Schulen bzw. in anderen alternativen Örtlichkeiten (z. B. Sporthallen, Schwimmhallen, außerschulischen Lernorten) einschließlich des Ganztagsbetriebes nicht mehr stattfindet und ersatzlos ausfällt.

Schulleitungen, Lehrkräfte sowie sonstige schulische Bedienstete im Landesdienst haben grundsätzlich gemäß ihres individuellen Stunden- oder Einsatzplans ihrer Anwesenheitsverpflichtung in der Schule nachzukommen und dort außerunterrichtliche Aufgaben zu übernehmen. Die Schulleitung kann entscheiden, ob Lehrkräfte - insbesondere Schwerbehinderte und Teilzeitkräfte - mit Wahrnehmung von außerunterrichtlichen Aufgaben zu Hause betraut werden. Daraus folgt: Die verbeamteten Lehrkräfte behalten bei der angeordneten Unterrichtsuntersagung ihren Anspruch auf Besoldung. Auch für angestellte Lehrkräfte besteht der Anspruch auf Zahlung des Entgelts fort.

Die Notenvergabe wird sichergestellt, ebenso wie die Abschlussprüfungen des Sekundarbereiches I und das Abitur. Die Schulen werden über die Details in Sondererlassen informiert. „Keiner Schülerin und keinem Schüler wird ein Nachteil entstehen. Wir stellen uns so auf, dass unterschiedliche Szenarien hinsichtlich der Abschlussarbeiten und Zentralabiturprüfungen umgesetzt werden können. Diese Szenarien sehen vor, dass Maßnahmen für den Ausfall einzelner Schülerinnen und Schüler, einzelner Schulen bis hin zu allen Schulen in Niedersachsen berücksichtigt werden. Dabei werden je nach Szenario auch einzelne Prüfungstermine verschoben. Selbstverständlich werden Lösungen gefunden, die jedem Prüfling die Teilnahme an den Abschlussprüfungen ermöglichen."

Das Niedersächsische Kultusministerium hat außerdem angewiesen, dass sämtliche Schulfahrten ins In- und Ausland, Studienfahrten, Tagestouren, Schüleraustausche und der Besuch durch ausländische Besuchergruppen, die für den Zeitraum ab sofort bis zum Ende des laufenden Schuljahres geplant sind, von der Schulleitung abgesagt werden müssen. Zur Vermeidung oder Reduzierung von Stornierungskosten sollen Schulen zunächst versuchen, die Reise in einen Zeitraum nach den Sommerferien zu verschieben.

Für Fragen von Eltern und Schulen stehen die Servicestellen der Niedersächsischen Landesschulbehörde unter den vier Hotlines der Regionalabteilungen sowie per Mail bereit:
Regionalabteilung Braunschweig
0531 484-3333
service-bs@nlschb.niedersachsen.de

red/fis












13.03.2020 • 11:00 Uhr

Gandeon: Kinobetrieb ab sofort eingestellt! Auch Hauptversammlung wird verschoben!

Gandeon stellt ab sofort den Kinobetrieb ein. „Mit der sofortigen (freiwilligen) Schließung will der Kinoverein seinen Beitrag leisten, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Wir bitten unsere Kino-Besucher um Verständnis“, so die Vorsitzende Dr. Trude Poser vor wenigen Minuten gegenüber dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group.
Auch die für den 30.März angekündigte Jahreshauptversammlung des Kino-Vereins wird auf hoffentlich bald wieder „ansteckungsfreie Zeiten“ verschoben.
In einigen deutschen Städten wurden u.a. Kinos bereits auf Anordnung der Kommune geschlossen. Auch große Filmstarts sind weltweit verschoben: Der neue James Bond startet statt im April erst im November, Peter Hase 2 wurde von März auf August verschoben und Fast & Furious 9 auf 2021. Und ganz aktuell hat auch Walt Disney den für den 26.3. vorgesehenen Start von Mulan gestrichen.
Über die weitere Entwicklung wird Gandeon die Kino-Besucher über das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group t stets auf dem Laufenden halten.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer










13.03.2020 • 10:13 Uhr

Burmesische Armee verklagt Journalisten von Reuters wegen Verleumdung - Scharfe Kritik der Gesellschaft für bedrohte Völker

Anlass war Berichterstattung zu einem Artillerieangriff mit zwei toten Rohingya


Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) mit Hauptsitz in Göttingen verurteilt den Versuch der myanmarischen Armee, kritische Journalisten durch Strafverfolgung einzuschüchtern. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Militärs des Landes die Nachrichtenagentur Reuters wegen Verleumdung verklagt hätten. „Einmal mehr greift die burmesische Armee zu juristischen Mitteln, um die Berichterstattung über mutmaßliche Menschenrechtsverletzungen zu unterbinden und bestrafen“, kritisiert Ulrich Delius, Direktor der GfbV. „Eine freie Presse ist bei der Aufklärung staatlicher Verbrechen immer wieder von besonderer Bedeutung – darum greifen verbrecherische Regime sie auch immer wieder an.“

Die aktuelle Klage bezieht sich auf die Berichterstattung zu einem Artillerieangriff am 25. Januar dieses Jahres, bei dem zwei Rohingya-Frauen getötet wurden. Die Armee macht Rebellen der sogenannten „Arakhan Army“ dafür verantwortlich, die im Bundesstaat Rakhine für Autonomierechte kämpft. Die Region ist für internationale Organisationen sowie die Presse nicht zugänglich: Da sich die massiven Menschenrechtsverletzungen an den Rohingya hier ereignet haben, haben Regierung und Armee die Region weitgehend abgeriegelt.

Bereits im Dezember 2017 waren zwei Journalisten der Agentur Reuters verhaftet worden, weil sie über eines der Massaker durch staatliche Sicherheitskräfte in der Region berichtet hatten. Wa Lone und Kyaw Soe Oo kamen im Mai 2019 aus der Haft frei. Kurz zuvor hatte die Weltkulturorganisation UNESCO sie für ihre Recherchen mit einem Preis für Pressefreiheit ausgezeichnet. Den Pulitzer-Preis hatten sie im April vergangenen Jahres erhalten.
red/fis











13.03.2020 • 10:09 Uhr

Delligsen: Schwerverletzter Radfahrer nach Kollision mit Pkw

Am gestrigen Donnerstag gegen 11:45 Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße B3 kurz hinter der Ortschaft Delligsen ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Radfahrer und einem Pkw.

Beim Überqueren der Bundesstraße im Bereich der Straße Dörshelf missachtete ein 75-jähriger Delligser auf dem Weg nach Wispenstein auf seinem Fahrrad den bevorrechtigten Verkehr und kollidierte mit einem in Richtung Alfeld fahrenden Pkw. Bei dem Zusammenstoß erlitt der ältere Mann Kopfverletzungen und wurde seitens des alarmierten Rettungsdienstes in das Klinikum nach Hildesheim transportiert. An dem Smart aus Lamspringe sowie dem Fahrrad entstanden Sachschäden (3000 Euro). Die Unfallaufnahme erfolgte von den Polizeibeamten der Station in Delligsen (05187/300460).ots










13.03.2020 • 09:46 Uhr

Stadt Northeim bestätigt zur Minute: Alle Vorstellungen des Zirkus Charles Knie in Northeim sind vor wenigen Minuten komplett abgesagt

Eine Recherche und eine Berichterstattung zeigt Nebenwirkungen: Vor wenigen Minuten - das Redaktionsnetzwerk hatte noch über eine Position des Zirkus Charles Knie authentisch berichtet - sind nun ganz plötzlich alle Vorstellungen des Eventsunternehmens mit Clown, Tieren und Popkorn in Northeim abgesagt. Das bestätigte soeben eine Sprecherin der Stadt Northeim.
red










13.03.2020 • 09:44 Uhr

Harald Meyer neuer Vizepräsident des Verwaltungsgericht Braunschweig

Der Vorsitzende der 4. Kammer, Harald Meyer, ist gestern zum Vizepräsidenten des Verwaltungsgerichts Braunschweig ernannt worden. Meyer ist 55 Jahre alt und stammt aus Braunschweig. Nach Studium in Göttingen und Referendarzeit in Braunschweig trat er 1993 seinen Dienst beim Verwaltungsgericht Braunschweig an, wo er in verschiedenen Kammern und als stellvertretender Pressesprecher tätig war. 1994 war er zum Landkreis Helmstedt, 2001 bis 2002 zum Bundesjustizministerium und 2009 zum Nds. Innenministerium abgeordnet.
Seit 2012 vertritt Meyer die Belange der Richterinnen und Richter der Niedersächsischen Verwaltungsgerichtsbarkeit als Vorsitzender der Personalvertretung. Harald Meyer ist verheiratet und hat zwei Kinder. red










13.03.2020 • 09:05 Uhr

In Coronoa-Virus-Zeiten: Heute um 9 Uhr bestätigt Zirkus Charles Knie: "Alle Vorstellungen finden statt!"

The show must go on...
Auf Nachfrage beim Zirkus Charles Knie haben wir soeben folgende News von dem Unternehmen zur aktuellen Lage der Aufführungen in Corono-Virus-Zeiten folgende Mitteilung erfahren. Der Zirkus schreibt:

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Besucherinnen und Besucher des Zirkus Charles Knie!
Zum Thema Corona-Virus möchten wir Euch / Sie wie folgt informieren: Der Zirkus Charles Knie beobachtet die Situation, insbesondere die Entwicklung für Veranstalter, sehr genau. Als verantwortungsvolles Unternehmen werden wir selbstverständlich alle behördlichen Auflagen umsetzen. Wir haben unsere Sitzplatzkapazität bis auf Weiteres auf unter 1.000 Plätze reduziert. Alle geplanten Vorstellungen finden statt. Sollte sich hieran etwas ändern, informieren wir Euch / Sie umgehend. Wir freuen uns auf alle Besucherinnen und Besucher, und hoffen, dass wir in der Lage sind Euch / Sie gut zu unterhalten und für ein paar Stunden auf andere Gedanken zu bringen."

red/fis/Foto: Thomas Fischer











13.03.2020 • 08:04 Uhr

Morgens um 7.48 Uhr in Gan-City: "Alice" auf der Suche nach Standplatz für "Blitzer-Alarm"

Die graue Geschwindigkeitsmessmaschine namens "Alice" ist zur Minute in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim unterwegs. Erst wurde das mobile Teil auf dem Anhänger in der Stadt (Am Plan) gesichtet. Über Hagen und Tummelburg ging die Tour in die Bismarckstraße (an der Polizeiwache vorbei) stadtauswärts in die Braunschweiger Straße Richtung ehemaliges Autohaus Kellermann, heute solarvent; hierscheint ein günstiger Standort für "Alice" weil gut gepflasterte Parkbucht vorhanden. Für Autofahrer/innen gilt es ab sofort, hier nicht in die "Radarfalle" zu rauschen.
Wir wünschen blitzerfreie Fahrt in den Wochenend-Freitag!
red/Fotos: Fis WMG












13.03.2020 • 07:45 Uhr

Zwiebeln und Gurken aus Niedersachsen hoch im Kurs

Im Jahr 2019 bauten nach Ergebnissen des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) 774 niedersächsische landwirtschaftliche Betriebe auf einer Fläche von 20.416 Hektar Gemüse an und ernteten 531.139 Tonnen.

Mit einer Ernte von 137.172 Tonnen machten Speisezwiebeln fast ein Viertel der gesamten Erntemenge aus, obwohl sie nur auf etwas über einem Achtel der Anbaufläche wuchsen. Damit stieg der Zwiebelertrag von 432,8 dt/ha im Jahr 2018 auf 481,2 dt/ha im Jahr 2019. Über die Hälfte der Speisezwiebeln stammte aus der statistischen Region Lüneburg, also den Landkreisen nördlich von Hannover und östlich von Bremen, wo auch ungefähr die Hälfte der Anbaufläche lag.

In einem deutlich kleineren Umfang wurde das Gemüse des Jahres 2019/2020 angebaut, die Gurke. Niedersächsische Gemüsebäuerinnen und -bauern bauten sowohl Einlegegurken als auch Salatgurken an, aber selbst zusammen belegten beide Gurkenarten gerade 0,33 Prozent Prozent der gesamten Anbaufläche, im Freilandanbau sogar nur 0,14 Prozent der Anbaufläche. Bei ausschließlicher Betrachtung des geschützten Anbaus in Gewächshäusern und begehbaren Tunneln lag die Salatgurke weit vorne: Fast zwei Fünftel der überdachten Gemüseanbauflächen wurden für den Gurkenanbau genutzt, 37,8 Hektar von insgesamt 96,7 Hektar.

Die Salatgurke lieferte im Gewächshaus zudem mit 5.363 dt/ha den höchsten Ertrag aller erfassten Gemüsesorten, weshalb sie trotz der geringen Anbaufläche eine gute Ernte einbrachte: knapp 20.354 Tonnen- immerhin 3,6 Prozent der gesamten Gemüseerntemenge. Dazu kamen 2.197 Tonnen geerntete Einlegegurken, wodurch alle Gurken zusammen circa 4 Prozent der gesamten Gemüseerntemenge ausmachten.

Knapp ein Viertel aller niedersächsischen Gemüsebaubetriebe arbeiten nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus, etwa ein Zehntel der Anbaufläche und der Erntemenge in Niedersachsen entsprachen diesen Richtlinien. red/fis/Fotos: Thomas Fischer













13.03.2020 • 07:40 Uhr

Wegen Corona: Zukunftstag für Jungen und Mädchen beim Landkreis Northeim wird auf Herbst verschoben

Der landesweit am 26. März 2020 geplante Zukunftstag in Niedersachsen wird verschoben. Das hat das Niedersächsische Kultusministerium am Mittwoch bekannt gegeben. Damit fällt der Tag auch für die Jungen und Mädchen, die die Kreisverwaltung des Landkreises Northeim besuchen wollten, zunächst aus.
Ein neuer Termin – voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte - wird später bekanntgegeben. Hintergrund ist das Infektionsgeschehen rund um COVID-19 (Coronavirus). Die Schulen würden umgehend über die Entscheidung informiert, hieß es seitens des Ministeriums.
In Deutschland findet im Rahmen eines bundesweiten Aktionsprogramms seit 2001 jährlich der „Girls'Day" statt. In vielen Bundesländern wird dieser Tag als „Girls'Day" und seit einigen Jahren zusätzlich als „Boys'Day" veranstaltet, um den Mädchen und Jungen eine Vielzahl von Berufen näher zu bringen, die sie bei ihrer Berufswahl eher selten in Betracht ziehen würden. Inzwischen wird der Aktionstag als Zukunftstag geführt. Der nächste Zukunftstag sollte am 26. März 2020 stattfinden, wird nun aber verschoben.lpd










13.03.2020 • 07:30 Uhr

Osterfeuer im Stadtgebiet Einbeck ja, aber ohne Bier und Bratwürstchen

Während in Bad Gandersheim ein generelles Verbot von Osternfeuern von der Stadtführung verfügt ist wird die Pflege des Brauchtums in der Nachbarstadt Einbeck differenzierter und weniger drastisch gehandhabt. Die Osterfeuer in Einbeck-Kreiensen und in den anderen Dörfern der Bierstadt dürfen abgefackelt werden. Einzige Beschränkung laut einer offiziell bestätigten Ansage aus dem Einbecher Rathaus sind der Verzicht auf Ausschank von Getränken und der Verzehr beispielsweise von Bratwürstchen und Mettbrötchen. Hintergrund ist ein vorbeugender Gesundheitsschutz wegen möglicher Ansteckungsefahen mit dem lästigen Corona-Virus.
red/Screenshot /Foto: Thomas Fischer












13.03.2020 • 07:24 Uhr

Northeimer Handball Club setzt Trainings-und Spielbetrieb aus!

Um die Infektionsketten des Corona-Virus so schnell wie möglich zu unterbrechen, haben der Deutscher Handball Bund und der Handball Verband Niedersachsen am Donnerstag Entscheidungen getroffen, die der Northeimer Handball Club in seinem Trainings-/und Spielbetrieb berücksichtigen und umsetzen wird.
Der Spielbetrieb des HVN und der Gliederungen wird für die Zeit vom 13 März. bis einschließlich 19.April 2020 ausgesetzt. Nicht notwendige Tagungen und Aus-und Fortbildungen werden ebenfalls 
ausgesetzt. Vom NHC sind davon alle Mannschaften der Senioren und der Jugend - außer der Drittligamannschaft (1.Herren) - betroffen. Es wird auch kein Trainingsbetrieb stattfinden. Über das in den Osterferien geplante Handball-Camp wird bis spätestens zum 20. März 2020 entscheiden. Ferner hat der DHB entschieden, dass die für das kommende Wochenende angesetzten Begegnungen der 3.Liga ebenfalls ausgesetzt werden.
Das bedeutet: die Begegnung 3.Liga Mitte: GSV Eintracht Baunatal-NHC am kommenden Samstag, 14.März 2020, findet nicht statt. Wie es in der 3.Liga weitergeht, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Darüber wird der DHB in den nächsten Wochen entscheiden.
Der NHC wird alle Interessierten über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden halten - selbstverständlich schnell über diese frischen News-Kanäle!
red/ok










12.03.2020 • 21:47 Uhr

Angesichts der Corona-Virus-Krise kirchliches Leben einschränken: Gottesdienste und Konzerte absagen

Angesichts der zunehmenden Verbreitung des Corona-Virus hat das Evangelische Landeskirchenamt Wolfenbüttel Handlungsempfehlungen für Kirchengemeinden und kirchliche Akteure veröffentlicht. Damit nimmt die Evangelische lutherische Landeskirche Braunschweig ihre öffentliche Mitverantwortung wahr, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

So werden die Kirchengemeinden unter anderem gebeten, Gottesdienste zu verschieben oder abzusagen, bei denen mit einer vollen Kirche zu rechnen ist. Das Abendmahl sollte entweder im Einzelkelch dargereicht oder ausgesetzt werden. Auch für Trauungen und Taufen gelten Vorsichtsmaßnahmen, um ein Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten.

Mit Blick auf die anstehenden Konfirmationen empfiehlt das Landeskirchenamt ebenfalls eine Verschiebung auf den Sommer oder die Zeit nach den Sommerferien. Auch Konfirmanden- und Jugendfreizeiten, die für die kommenden Wochen und Monaten geplant sind, sollten abgesagt werden.

Für alle kirchlichen Veranstaltungen, Tagungen und Konzerte empfiehlt das Landeskirchenamt eine Verschiebung oder Absage, wenn mehr als 100 Teilnehmende erwartet werden. Für Kindertagesstätten und Schulen gelten die Anweisungen staatlicher Behörden. Auch auf Dienstreisen sollen die kirchlichen Mitarbeitenden nach Möglichkeit verzichten.epd










12.03.2020 • 21:41 Uhr

Evangelische Landespastorin Gorka posaunt stolz: "Tag der Posaunenchöre" trotzt vorerst dem Coronavirus"

Viele Menschen beginnen solidarisch soziale Kontakte zu vermeiden, damit sich niemand fahrlässig mit dem Corona-Virus ansteckt und nun das:

Die Evangelische Landespastorin für Posaunenarbeit in der hannoverschen Landeskirche, Marianne Gorka, sieht derzeit den "Tag der Posaunenchöre" am 22. März durch das Coronavirus nicht gefährdet. "Der Tag wird dezentral stattfinden, so dass wir keine einzelnen Großveranstaltungen planen", sagte Gorka am Dienstag dem Evangelischen Pressedienst (epd). Mehr als 100 Posaunenchöre werden Ende März in den Kirchen der hannoverschen Landeskirche Gottesdienste musikalisch mitgestalten. Der Sonntag Lätare ("Freue dich") in der Passionszeit, der diesmal auf den 22. März fällt, ist in der größten evangelischen Landeskirche in Deutschland traditionell der "Tag der Posaunenchöre".

Sie appelliere an die Eigenverantwortung der Kirchengemeinden und Posaunenchöre, sagte die evangelische Pastorin. "Wir weisen zum Beispiel darauf hin, den Sitzabstand zu erweitern und sich vielleicht lieber nicht zur Begrüßung zu umarmen." Das gelte insbesondere für Ältere und Immungeschwächte. In den meisten Kirchen stelle das kein Problem da. "Dennoch müssen wir sensibel bleiben und gucken, wie wir bei größeren Seminaren, etwa im April verfahren werden." Die Posaunenwarte der hannoverschen Landeskirche würden sich in den kommenden Tagen über das weitere Vorgehen beraten.

In der Landeskirche zwischen Hann. Münden und der Nordsee engagieren sich nach Gorkas Angaben rund 12.500 Bläserinnen und Bläser in mehr als 600 Posaunenchören. Die Chöre verbänden die Generationen und zählten zu den ältesten Laienbewegungen innerhalb der Kirche. Das Repertoire reicht heute von Chorälen bis zu Popsongs. red/epd










12.03.2020 • 21:31 Uhr

Corona-Virus-Alarm in Gemeinde Kalefeld: FC Auetal Kalefeld stellt Fußballbetrieb ab sofort komplett ein- mehrere Corona-Fälle!

Aufgrund eines akuten Risikomodus hat der Corona-Virus zu weiteren Beschränkungen in Kalefeld geführt. Der Fußballbetrieb beim FC Auetal wurde komplett eingestellt. Das bestätigt der FC in einer offiziellen Verlautbarung. Außerdem wurde bestätigt, dass Betroffene unter häuslicher Quarantäne stehen. Aus Gründen des Datenschutzes verweigern Behörden genauere Informationen.
red/Screenshot FCA










12.03.2020 • 21:25 Uhr

Freitag, 13. März, ist "Rauchmeldertag": über 50 Prozent „echte“ Einsätze


Die Rauchmelder zeigen im Landkreis Northeim Wirkung – darauf weist Kreisbrandmeister Marko de Klein zum Rauchmeldertag, Freitag, der 13. März 2020 hin. Hintergrund: Über 50 Prozent der Einsätze 2019 und 2018, bei denen die Alarmierung aufgrund ausgelöster Rauchmelder erfolgte, waren Realeinsätze.

Die Feuerwehren im Kreis Northeim wurden im Jahr 2019 zu 57 Einsätzen mit ausgelösten Heimrauchmeldern gerufen, im Jahr zuvor waren es 41 solcher Einsätze. „Die Tatsache, dass über die Hälfte dieser Einsätze bestimmungsgerechte Auslösungen waren, zeigt, wie wichtig die längst auch für den Privathaushalt vorgeschriebenen Geräte sind“, betont Kreisbrandmeister Marko de Klein.

Dennoch erlebe es die Feuerwehr, sei es bei der Brandschutzerziehung mit Kindern oder im Einsatzdienst immer wieder, dass Wohnungen noch nicht mit Rauchmeldern ausgestattet sind. „Das ist nicht nur nachlässig, sondern kann im schlimmsten Fall Leben kosten“, so der Kreisbrandmeister.

Die Kreisfeuerwehr weist darauf hin, dass in Niedersachsen die Rauchmelderpflicht seit 2016 gelte. Dabei spiele es keine Rolle, ob es sich um Neu- oder Umbauten oder aber Bestandsbauten handelt. Die Geräte müssen in allen Schlafräumen und Kinderzimmern sowie in allen Rettungswegen, die ins Freie führen, angebracht werden. Das sind bei normalen Häusern die Flure und Treppenhäuser. In Einfamilienhäusern mit einem offenen Treppenraum gilt dieser auch als Fluchtweg und muss deshalb auch mit einem Rauchmelder auf jedem Stockwerk ausgestattet werden. Für die Installation der Rauchmelder ist immer der Eigentümer des Hauses oder der Wohnung verantwortlich.

Weitere Informationen zur Installation von Rauchmeldern gibt es bei allen Ortsfeuerwehren im Kreis Northeim sowie bei den Brandschutzerziehern der Kreisfeuerwehr.red

Foto: Mennecke/Kreisfeuerwehr











12.03.2020 • 21:09 Uhr

Bad Harzburg: Einbrecher rief Polizei um Hilfe - Zwei vorläufige Festnahmen

1. Am frühen Mittwochmorgen, gegen 05.45 Uhr, drangen ein 26- jähriger Bad Harzburger und ein 31- jähriger Göttinger gewaltsam in die Räumlichkeiten einer Gaststätte im Bereich des Badeparkes in Bad Harzburg ein. Dies wird durch eine Zeugin bemerkt. Im Rahmen des sofortiger Einsatzes der Bad Harzburger Polizei gelingt es den 31-Jährigen im Bereich der Gaststätte vorläufig festzunehmen. Im Rahmen der Fahndung konnte der 26-Jährige kurze Zeit später ebenfalls vorläufig festgenommen werden. Beide Personen machten zum Sachverhalt keine Angaben. Es ist jedoch zu vermuten, dass hochwertige Alkoholika und sonstige Wertsachen im Fokus der Einbrecher standen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Beiden im Laufe des Mittwochs wieder entlassen. ots

2. Am Mittwochabend,. 19:20 Uhr, erreichte die zuständige Bad Harzburger Polizei ein ungewöhnlicher Notruf. Ein 37 -jähriger Hallenser hatte sich unbefugt in die Räumlichkeiten eines Apothekenhauses in der Vienenburger Kaiserstraße einschließen lassen und teilte mit, dass er nicht mehr herauskäme. Im Rahmen der polizeilichen Abarbeitung des Sachverhaltes stellte sich heraus, dass sich der Hallenser hat einschließen lassen und versuchte eine Tür zu den Apothekenräumlichkeiten mittels eines Brecheisen aufzuhebeln. Nachdem dies misslang und um zunächst erstmal mal wieder in Freiheit zu gelangen rief er die Bad Harzburger Polizei an. Der Hallenser wurde ebenfalls vorläufig festgenommen und nach Abschluss der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen im Laufe des Abends wieder entlassen.ots










12.03.2020 • 21:02 Uhr

Corona-Virus-Krise: Öffentliches Führungsangebot der Stadt wird zunächst eingestellt

Die Stadt Bad Gandersheim hat sich dazu entschlossen, ihre öffentlichen Führungsangebote für Gäste der Stadt aufgrund der Corona-Pandemie zunächst und bis auf weiteres einzustellen So hat es soeben die Stadtverwaltung offiziell mitgeteilt.

Für den Führungstypus „Altstadt und Kaisersaal“ wird es aktuell nur noch am Sonnabendvormittag, 14. März, einen Termin geben. Ebenso wird es am Montag, 16. März, noch eine der in Kooperation mit den Museumsfreunden angebotenen „Nachtwächterführungen“ geben. Danach ruht das Führungsgeschehen zunächst komplett. Dies gilt auch für die vom „Portal zur Geschichte“ angebotenen öffentlichen Führungen durch Kloster und Sommerschloss, die Sonderausstellung „…und sie waren Nachbarn“ sowie die Altstadt und den Kaisersaal, auch sie sind bis auf weiteres abgesagt. Die Museumsräumlichkeiten des „Portals zur Geschichte“ und auch des Stadtmuseums im Rathaus bleiben von den Maßnahmen zunächst unberührt. red/Quelle: Stadtverwaltung/Manfred Kielhorn










12.03.2020 • 16:49 Uhr

Internet-Dienste der gesamten Niedersächsischen Landesregierung aktuell nicht verfügbar

Panne zur Minute beim kompletten Internet-Auftritt der Niedersächsischen Landesregierung mit allen Ministerien. Beim Versuch eine der Startseiten zu öffnen gibt es eine Fehlermeldung. Die Ursache der nicht zu öffnenden Seiten ist noch nicht geklärt.










12.03.2020 • 13:47 Uhr

Corona-Virus-Krise: Sole-Hallenbad Gandersheim gibt Entwarnung: Chlor tötet die Viren, aber...

Wie umgehen in Zeiten der Corona-Virus-Hysterie, wenn es beispielsweise um Besuche in öffentlichen Hallenbädern geht? Das Sole-Hallenbad in der Kur- und Rehastadt Gandersheim hat dazu eine gut verständliche Kompaktanleitung unübersehbar an die Eingangstür geheftet.
"Information Corona für unsere Badegäste". Darin die ganz wichtige Entwarnung: Chlor tötet die Viren! Gleichwohl gibt es zusätzliche Informationen für die richtige und wichtige Hygiene. Denn die hilft Ansteckungsbrücken zu unterbrechen.Intensives Händewaschen (mit Seife) steht an vorderster Stelle. Aber auch der Hinweis auf Risikogebiete ist bedeutsam. Wer sich in den aufgeschriebenen Gebieten in jüngster Zeit aufgehalten hat ist zur besonderen Vorsicht und Rücksicht aufgefordert.
In Zweifelsfällen immer zuerst den Hausarzt oder das Gesundheitsamt anrufen oder sich im Internet schlau machen.
Nie war das Internet so wichtig wie in diesen Corona-Virus-Zeiten.
Wir wünschen "Gut Naß und
bleiben Sie/bleibt Ihr gesund!"
red/fis/Fotos: Thomas Fischer












12.03.2020 • 13:45 Uhr

Corona-Virus-Krise: Keine Ostefeuer 2020 im Stadtgebiet von Bad Gandersheim!

Um der Ansteckungsgefahr in Zeiten mit dem Corona-Virus Covid 19 vorzubeugen, wird die Stadt Bad Gandersheim sämtliche Osterfeuer im Stadtgebiet für dieses Jahr untersagen. Das hat sie soeben offiziell mitgeteilt.
In der Verlautbarung heißt es weiter: Hintergrund ist zum einen die oft nicht sichere hygienische Situation vor allem bei der Ausgabe von Speisen und Getränken. Zum anderen sichern vor allem Rettungskräfte der Feuerwehren die Osterfeuer ab. Um die Einsatzfähigkeit unserer Wehren zu gewährleisten, sollten alle vermeidbaren Veranstaltungen unterbleiben, bei denen sich Feuerwehrkräfte anstecken könnten.Für die Entsorgung des Baum- und Strauchschnitts in Ke rnstadt und Dörfern wird angeraten, die entsprechenden Unternehmen in Bad Gandersheim in Anspruch zu nehmen oder die durch den Landkreis angebotenen Deponien zu nutzen."
red










12.03.2020 • 13:18 Uhr

Uslar/Derental: Einbrecher trinkt erst drei Flaschen Corona-Bier und klaut dann Motorsäge Marke "Stihl"

) Zwischen dem 10.März 2020, 17 Uhr, und dem 11 März 2020, 13Uhr, gelangte ein bisher unbekannter Täter gewaltsam in eine als Lager genutzte Holzhütte in der Gemarkung Brüggefeld bei Uslar und entwendete dort eine Motorkettensäge der Marke "Stihl". Außerdem wurde auch in ein anliegendes Fachwerkhaus eingebrochen. Dort wurden drei Flaschen Bier Marke Corona getrunken. Gegenstände wurden nicht entwendet. Die Gebäude befinden sich in einem Waldgebiet an der Kreisgrenze Derental - Brüggefeld. Es entstand Sachschaden von ca. 350 EUR. Die Ermittlungen dauern an.js











12.03.2020 • 13:07 Uhr

Landesgartenschau 2022 Bad Gandersheim aktuell: Osterglocken läuten Frühling ein und Scheueres originelle LAGA-Rabatt-Aktion

Heute blinzelte verdächtig schön und ein bisschen warm die Sonne am blauen Himmel über Südniedersachsen. Und in der Landesgartenschau-Stadt Bad Gandersheim haben die Strahlen den zarten Frühling wachgeküsst. Im Kurviertel vor dem ehemaligen leider (immer noch leerstehenden) Kurhaus sprießen violettweiße Krokusse und gelbe Osterglocken auf grünem Rasen.

Und Buntes und Gutes ist auf einer Informationstheke im E-Center Dirk Scheuner soeben auffällig platziert worden:
Die ersten Werbemittel von Ehrenamtlichen für die Landesgartenschau 2022 in Bad Gandersheim. Das weiße DIN-A-4 Blatt mit gelbblauen Einschlägen ist richtig wertvoll. Das Dokument verspricht einen 50 Prozent-Rabatt auf den Jahresbeitrag im Förderverein Landesgartenschaft. Die Hälfte des Betrages für neue Mitglieder übernimmt der Discounter. "Die LAGA muss ein Erfolg für Bad Gandersheim. Ein aktiver und mitgliederstarker Förderverein kann dafür einen besten Beitrag leisten", meint Marktchef Dirk Scheuner. Ergo hat er die befristete Rabatt-Aktion angefahren.
red/fis/Fotos: Thomas Fischer












12.03.2020 • 10:18 Uhr

Willkommen! "Anpfiff" für Michael Weiner als neuer Leiter der Polizeiinspektion Northeim

Seit gestern hat die Polizeiinspektion Northeim auch offiziell einen neuen Leiter. Polizeidirektor Michael Weiner nahm in feierlichem Rahmen die Urkunde vom Präsidenten der Polizeidirektion Göttingen, Uwe Lührig, entgegen, nachdem vier Wochen zuvor der ehemalige Chef der Dienststelle Hans Walter Rusteberg in den wohlverdienten Ruhestand versetzt wurde.

Persönliches:
Weiners großes Hobby ist der Fußball. Bekannt ist sein Einsatz als ehemaliger Fifa-Schiedsrichter.

Dienstliches:
Michael Weiner hat 1985 seine Karriere in der Polizei Niedersachsen begonnen. Nach dem Aufstieg zunächst in den gehobenen und 2004 in den höheren Dienst war er unter anderem im Polizeiamt für Technik und Beschaffung, im Niedersächsischen Innenministerium in der ehemaligen Abteilung Integration als Referent und im Ministerbüro (Pressestelle), als Kommissariatsleiter in Holzminden tätig. Seit 2013 leitete er die Dezernate "Grundsatz" und "Einsatz und Verkehr" in der Polizeidirektion Göttingen. Außerdem bekam er die Gelegenheit seine Fähigkeiten als Leiter Einsatz in der Polizeiinspektion Hildesheim unter Beweis zu stellen - Ausgerechnet als das Hochwasser 2017 über Stadt und Landkreis hereinbrach. Im Nebenamt leitet Polizeidirektor Michael Weiner seit 2013 eine Einzeldienstabteilung mit drei Hundertschaften sowie Ermittlungs- und Fahndungseinheiten. Er war bei einer Vielzahl von Großeinsätzen Einsatzabschnittsleiter bei Rechts-/Links Konflikten u.a. in Hildesheim und Göttingen oder auch bei Großdemos in der Landeshauptstadt.

In seiner Rede lobte der Präsident den Polizeidirektor für seine bemerkenswerte Dienstauffassung, sein hohes Engagement und seine große soziale Kompetenz. Außerdem dankte er ihm für fünf Jahre sehr vertrauensvoller Zusammenarbeit. "Michael Weiner hat es immer verstanden, sein Team auch in Hochbelastungsphasen mit seiner positiven Energie positiv zu beeinflussen. Die Ergebnisse passten dann auf den Punkt ," so Uwe Lührig im Rahmen seiner Rede. "Ich kann mit Sicherheit sagen, dass er für die Aufgaben, denen er sich als PI-Leiter in Northeim stellen wird, mehr als qualifiziert ist. Durch seine Zielstrebigkeit sind Innovationen und Weiterentwicklungen garantiert, ohne dass jemand den Anschluss verlieren wird."

Michael Weiner berichtete in seiner Antrittsrede über seine letzten Jahre im Stab der Polizeidirektion Göttingen und über seine ersten Erfahrungen in der Polizeiinspektion Northeim: "Mit einem weinenden Auge bin ich aus Göttingen weggegangen, habe aber schon nach wenigen Tagen gemerkt, dass die PI Northeim ganz tolle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat. Ich wurde sehr herzlich aufgenommen und habe mit Polizeioberrat Niklas Fuchs einen Stellvertreter an meiner Seite, auf den ich mich einhundert Prozent verlassen kann. Die Polizei Northeim ist bürgerorientiert und professionell aufgestellt. Davon bin ich schon jetzt fest überzeugt."

Neben dem Präsidenten der Polizeidirektion Göttingen Uwe Lührig und dem Vizepräsidenten Gerd Lewin waren kommunale Vertreter wie der Bürgermeister der Stadt Northeim Simon Hartmann und der erste Kreisrat des Landkreises Northeim, der Leiter der Staatsanwaltschaft Göttingen sowie Vertreter der Feuerwehr und weiterer Institutionen anwesend.ots/Foto: Polizei










12.03.2020 • 09:36 Uhr

AfD-Niedersachsen: Jens Kestner tritt an

Der Northeimer AfD-Bundestagsabgeordnete Jens Kestner will auf dem nächsten Parteitag der AfD-Niedersachsen als Landesvorsitzender kandidieren und gegen die derzeit amtierende Vorsitzende Dana Guth antreten. Kestner dazu in einer von ihm verbreiteten. Pressemitteilung: „Das schwache AfD-Ergebnis von unter 4 Prozent bei der Ratswahl in Walsrode vergangenen Sonntag und das desaströse Abschneiden bei der Oberbürgermeisterwahl in Hannover müssen als Alarmsignale für die AfD-Niedersachsen betrachtet werden. Daher benötigt die AfD Niedersachsen dringend einen Aufbruch, um die derzeitige Lethargie zu überwinden.
Unsere AfD in Niedersachsen muss endlich wieder professioneller, das heißt erkennbar, unterscheidbar, hörbar und sichtbar werden. Nur wenn wir sehr deutlich Handlungsfähigkeit beweisen und buchstäblich das Heft des Handelns in die Hand nehmen, werden uns die Bürger als echte politische Alternative zu den Altparteien sehen und der AfD - Niedersachsen ihr Vertrauen schenken.“ Äußerst besorgt betrachtet Jens Kestner eine weitere Situation im Landesverband: „Im Zuge der Entwicklung der Corona-Epidemie muss der Landesvorstand endlich klare Ansagen machen. Selbstverständlich sollte die Gesundheit unserer Mitglieder immer oberste Priorität haben, aber die Entscheidung über einen Parteitag im Frühjahr kann dem Landesvorstand niemand abnehmen. Auch hier ist Handlungsfähigkeit und nicht Abwarten die Devise."
red










12.03.2020 • 09:28 Uhr

Corona-Virus-Wirrwarr! Keine Abstriche mehr beim Hausarzt in Echte - Erst Laborschein abholen - Dann nach Göttingen zu einer Spezialpraxis

Jetzt wird es etwas kompliziert und verwirrt die Menschen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus.
Nach dem Auftreten von drei bestätigten Infektionsfällen mit dem Corona-Virus im Landkreis Northeim sind Menschen, die sich auf Corona testen lassen wollten, auf ein spezielles Verfahren hingewiesen worden. "Abstriche werden generell nicht mehr beim Hausarzt gemacht", so die Auskunft vor wenigen Minuten in einer Praxis eines Landarztes in Echte. "Testungen würden nur noch von einer Spezialpraxis in Göttingen vorgenommen, hieß es.

Das Verfahren bei einem möglichen Vorsorge- und/oder Verdachtsfall geht laut der Echter Hausarztpraxis folgendermaßen:

1. der betroffene Patienten muss sich bei seinem Hausarzt melden.
2.Dort erhält er einen "Laborschein" für die Corona-Testung.
3. Von seinem Hausarzt erfährt er die Adresse der Göttinger Spezialpraxis.
4. Die Testung hat dann nach einer Terminvereinbarung in Göttingen zu erfolgen.

Was geschieht mit Patienten/innen, die bei keinem Hausarzt gelistet sind und dort auch nicht aufgenommen werden, wie das in konkreten Fällen bereits passiert ist?

"Diese Leute müssten sich in einem Krankenhaus in der Notaufnahme melden", so der allgemeine Hinweis in einer hiesigen Hausarztpraxis. "Wir schaffen diesen Ansturm hier nicht mehr", entschuldigte sich die Arzthelferin.
red/fis











12.03.2020 • 08:51 Uhr

Corona-Virus: Evangelische Kirchen sagen Veranstaltungen ab - Konfirmandenfreizeit im Sommer geblockt

Wegen der Gefährdung durch das Coronavirus werden in den nächsten Tagen einige kirchliche Veranstaltungen in Niedersachsen und Bremen abgesagt oder auf einen späteren Zeitpunkt verlegt. So hat die Friedenskirche in Bremen, die durchschnittlich pro Woche von etwa 2.000 Menschen besucht wird, unter anderem Kinderchorproben bis auf weiteres abgesagt, teilte eine Sprecherin der Bremische Evangelische Kirche am Dienstag mit. Eine Großveranstaltung unter dem Titel "Klangfarben" werde auf den Herbst verschoben.

In der evangelisch-lutherischen Propstei Braunschweig muss die für den 15. bis 29. März geplante Vesperkirche verschoben werden. "Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen", sagte Propst Lars Dedekind. Nach sorgfältigem Abwägen der Verantwortung, gerade im Blick auf ältere Gäste und Teilnehmer mit Vorerkrankungen, sei die Absage jedoch einmütig getroffen worden. Bei der Vesperkirche in der Braunschweiger Brüdernkirche sollten Hunderte von Menschen bei einer Mahlzeit ins Gespräch miteinander kommen. Die Veranstaltung werde zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt, sagte Dedekind. Im Moment gelte es, dem Rat der Virologen zu folgen und mögliche Ansteckungsketten zu unterbinden. Im vergangenen Jahr war die Aktion, die ursprünglich aus Süddeutschland stammt, erstmals in Braunschweig angeboten worden.

Zu den geblockten Veranstaltungen gehört die traditionelle Konfirmandenfreizeit in Tirol für Jugendliche der evangelisch-lutherischen Propstei Bad Gandersheim-Seesen, die immer im Sommer stattfindet.

Auch das Hospiz Luise und das hannoversche Straßenmagazin Asphalt haben eine für Freitag geplante gemeinsame Veranstaltung mit der früheren EKD-Ratsvorsitzenden Margot Käßmann abgesagt. "Die aktuellen Rahmenbedingungen lassen es nicht zu, die Veranstaltung reibungslos und verantwortbar durchzuführen", teilte Asphalt-Geschäftsführer Georg Rinke mit. Die Veranstaltung "Gemeinsam auf dem Weg", die mit Asphalt-Herausgeberin Käßmann in der Marktkirche stattfinden sollte, müsse auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

In Hildesheim wurde für das Wochenende die Präsentation und Übergabe der originalgetreuen Kopie des "Stammheimer Missale" abgesagt. "Wir müssen uns nach den Auflagen der Behörden richten, die in der Schweiz aktuell noch viel rigider sind", sagte eine Sprecher des Schweizer Verlages, der die Faksimile-Ausgabe der mittelalterlichen Handschrift herausgibt. Um Gäste und Redner nicht zu gefährden, habe man sich dazu entschlossen, die Übergabe an Weihbischof Hans-Günter Bongartz in der Michaeliskirche erst in einigen Monaten nachzuholen. red/epd










12.03.2020 • 08:40 Uhr

78 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind Mittwoch, Stand 15:30 Uhr - ohne drei Fälle aus Landkreis Northeim

78 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind am gestrigen Mittwoch, Stand 15:30 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt worden. Am Vortag waren es 66 Fälle. Die am Mittwoch um 13 Uhr vom Landkreis Northeim offiziell bestätigten drei ersten Corona-Fälle im Landkreis Northeim - zwei in Echte, einer in Kreiensen - sind in der Mittwoch-Statistik des Landes Niedersachsen noch nicht enthalten.

Die Ursache für diese Diskrepanz dürfte mit den Meldefristen zu tun haben. Eine Bestätigung/Erklärung zu dieser Auffälligkeit liegt von den beteiligten Behörden (Sozialministerium/Landkreis Northeim) noch nicht vor.

Folgende Landkreise sind betroffen (Neubestätigungen im Vergleich zum Vortag):

- Landkreis Ammerland: 1 Fall
- Landkreis Aurich: 1 Fall
- Landkreis Celle: 5 Fälle
- Landkreis Cuxhaven: 3 Fälle
- Landkreis Emsland: 1
- Landkreis Friesland: 2
- Landkreis Grafschaft Bentheim: 1 Fall
- Landkreis Hameln-Pyrmont: 1 Fall (+1)
- Landkreis Harburg: 3 Fälle (-2)
- Landkreis Hildesheim: 3 Fälle
- Landkreis Leer: 1 Fall
- Landkreis Oldenburg: 1 Fall
- Stadt Oldenburg: 6 Fälle
- Landkreis Osterholz: 2
- Landkreis Rotenburg: 5 Fälle (+1)
- Landkreis Stade: 13 Fälle (+2)
- Landkreis Uelzen: 1 Fall
- Landkreis Verden: 3 Fälle (+1)
- Landkreis Wittmund: 1 Fall (+1)
- Osnabrück: 3 Fälle
- Region Hannover: 17 Fälle
- Braunschweig: 1 Fall
- Delmenhorst: 1 Fall
- Stadt Wilhelmshaven: 2 Fälle

In der Statistik des Landesgesundheitsamtes wird seit dem 2. März zudem ein Fall aus Delmenhorst geführt. Dabei handelt es sich um einen Anfang Februar aus China eingeflogenen Deutschen, der nach seiner Rückkehr in Frankfurt positiv getestet wurde. Die Person wurde bereits Mitte Februar gesund aus der Quarantäne in Frankfurt entlassen. Da diese Person in Delmenhorst wohnhaft ist, wird dieser Fall statistisch Niedersachsen zugeordnet.
red/fis










12.03.2020 • 08:29 Uhr

"Goldregen" verzückt und lässt Grundwasserspiegel steigen und füllt Talsperren im Harz

Der Dauerregen in diesen Tagen hat seine schönen und guten Seiten. Eine davon zeigte sich gestern Abend. Gegen die Fensterscheiben prasselt die Feuchtigkeit des Himmels. Die Tropfen perlen am Glas. Das warme Licht einer Straßenleuchte in der südniedersächsischen Kur- und Reha-Stadt Bad Gandersheim verzaubert die glitzernden Tropfen am Fenster in einen Goldregen. Und von den Bauern und den Harzwasserwerken wird auf Nachfrage einhellig bestätigt: Ja, die ergiebigen Regenfälle lassen den Grundwasserspiegel langsam ansteigen und die Talsperren im Harz füllen sich weiter und weiter.
red/Foto: Nicole Klawitter










12.03.2020 • 08:01 Uhr

Minister Tonne: Zukunftstag (Girls'Day/Boy'sDay) wird verschoben - Nachholtermin voraussichtlich im Herbst

Der landesweit am 26. März geplante Zukunftstag für Jungen und Mädchen in Niedersachsen wird verschoben. Das hat der Niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne (Foto) am Mittwoch (11. März) entschieden. Ein neuer Termin - voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte - wird noch bekanntgegeben. Hintergrund ist das Infektionsgeschehen rund um COVID-19 (Coronavirus).

„Die Gesundheit unserer Kinder und der Mitarbeitenden in den Betrieben, die sich am Zukunftstag beteiligen, hat jetzt Priorität", betonte Tonne am Mittwoch. Der Zukunftstag sei eine gute und sinnvolle Veranstaltung, in der aktuellen Lage aber nicht am festgelegten Termin zwingend notwendig. „Wir verschieben ihn daher in den Herbst. Damit bringen wir ein wenig mehr Ruhe in die aktuelle Diskussion um Corona und geben den Beteiligten Handlungssicherheit", so der Minister.

Zuvor hatten vor allem Betriebe und Verwaltungen Sorgen geäußert, wenn am Zukunftstag Kinder und Jugendliche in ihre Häuser kommen, während vielfach eigene Veranstaltungen und Dienstreisen abgesagt werden.

Die Schulen werden umgehend über die Entscheidung informiert.

In Deutschland wird im Rahmen eines bundesweiten Aktionsprogramms seit 2001 jährlich der „Girls'Day" durchgeführt. In vielen Bundesländern wird dieser Tag als „Girls'Day" und seit einigen Jahren zusätzlich als „Boys'Day" veranstaltet, um den Mädchen und Jungen eine Vielzahl von Berufen näher zu bringen, die sie bei ihrer Berufswahl eher selten in Betracht ziehen würden. Niedersachsen hat sich diesem genderorientierten Vorgehen angeschlossen. Inzwischen wird der besondere Aktionstag auch als Zukunftstag geführt. Der nächste Zukunftstag sollte am 26. März 2020 stattfinden.

Dieser Tag ist in ein umfassendes Programm zur beruflichen Orientierung der Schulen einzubetten und soll nachhaltig dazu beitragen, geschlechtsspezifisches Berufswahlverhalten aufzubrechen. Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen erhalten an diesem Aktionstag Einblicke in verschiedene Berufe, die geeignet sind, das traditionelle, geschlechtsspezifisch geprägte Spektrum möglicher Berufe für Mädchen und Jungen zu erweitern. Sie können an Aktionen in Betrieben, Hochschulen und Einrichtungen teilnehmen und sollen so Berufe erkunden, die sie selbst meist nicht in Betracht ziehen.red/fis













12.03.2020 • 07:52 Uhr

Corona-Virus-Krise:AfD fragt Landrätin nach Amtshilfe durch die Bundeswehr

Die Alternative Liste Deutschland im Northeimer Kreistag hat im Zusammenhang mit dem Corona-Virus eine weitere kleine politische Initiative in Form einer Anfrage gestartet. Sie richtig sich an die oberste Katastropphenschützerin im Landkreis Nordheim, Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (SPD). Fraktionsvorsitzender Maik Schmitz schreibt in seiner "Anfrage": "Sehr geehrte Frau Landrätin, anbei unsere Anfrage mit der Bitte um zeitnahe Antwort. Plant der Landkreis Nordheim nach §35 GG die Amtshilfe der Bundeswehr zu beantragen in der aktuellen Corona Situation? Wenn Nein, warum nicht? Wenn ja, bitte aufgliedern in welchem Aufgabengebiet die Amtshilfe beantragt wurde. ( Beschaffung, Unterstützung Personal, Analysefähigkeiten usw.)."

Eine Antwort aus dem Northeimer Kreishaus liegt noch nicht vor.
red/Fotos: Thomas Fischer














12.03.2020 • 07:08 Uhr

Northeimer Handball Club: Heimsieg-Sponsor mit "Schönhütte/HUNOLD Grundstücks GbR"

Beim grandiosen Heimsieg am Sonntag gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden waren unsere langjährigen Partner von den Firmen Schönhütte Bau GmbH und HUNOLD Bauunternehmung GmbH aus Northeim gemeinsam Spieltagssponsoren beim NHC. Sie traten als Schönhütte/HUNOLD Grundstücks GbR auf, präsentierten ihr Baugebiet am "Südlichen Wieter" in Northeim und zeigten dem interessierten Publikum, dass nur noch wenige attraktive Grundstücke in TOP-Lage zur Verfügung stehen. Die Vermarktung läuft über das Northeimer Immobilienzentrum der KSN. Die Geschäftsführer Hans-Joachim Schönhütte und Stephan Bokelmann hatten für eine Verlosung acht tolle Preise, 250 Euro - 150 Euro - 100 Euro in bar und fünf Einkaufsgutscheine von Northeimer Firmen á 50 Euro, zur Verfügung gestellt. Da ließen sich die 400 Zuschauer nicht lange bitten und kauften satte 298 Lose, so dass für die NHC Nachwuchsarbeit 596 Euro zusammen kammen. Die Gewinner wurden von Sophie Schönhütte und Collin Bokelmann gezogen. Beide Firmen erhöhten die Einnahme sogar noch um 500 Euro für die NHC-Jugend. "Der NHC möchte sich bei den Herren Schönhütte und Bokelmann ganz herzlich für ihr besonderes Engagement auch auf diesem aktuelle News- Kanal /Internet-Zeitung herzlich bedanken!", so eine Vereinsprecher gegenüber dem Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group.
Fotos: NHC.


















12.03.2020 • 06:52 Uhr

Landesgartenschau 2022 aktuell: Gartenschau-Fuchs Kai Schönberger jetzt offiziell im Leitungsteam - "Er mag es, Menschen zusammenzubringen"

Verantwortlich den Bereich Durchführungsplanung und Realisierung bei der Landesgartenschau Bad Gandersheim

Ich einer Sitzung des Aufsichtsrates der Landesgartenschau GmbH Bad Gandersheim 2022 am gestrigen Mittwoch ist von der Geschäftsführung eine wichtige Personalien bestätigt und offiziell mitgeteilt worden. In dem Statement heißt es:

Seine offizielle Tätigkeit bei der Landesgartenschau heißt „Leitung Durchführungsplanung und Realisierung“. Kai Schönberger fällt es allerdings schwer, in zwei Sätzen zu erklären, was darunter zu verstehen ist. Zu vielfältig sind seine Aufgaben, die damit beginnen, dass er für die Ausstellungsbeiträge ebenso zuständig ist wie für die Koordinierung von Dienstleistern und Gewerken. Dazu fällt alles Touristische in seinen Bereich. Auch Leitsysteme im Gelände oder das Verhandeln mit Busreiseanbietern gehört zu seinen Aufgaben.
Bad Gandersheim ist bereits seine 8. Gartenschau. Als diplomierter Ingenieur für Landschafts- und Freiraumplanung hat er auf seinem beruflichen Weg so gut wie alle Bereiche einer LAGA durchlaufen. „Dass“, so Geschäftsführer Thomas Hellingrath, „ist tatsächlich ein wirkliches Pfund für das Team der LAGA“, und weiter „mit Kai Schönberger haben wir unser diesjähriges Kernteam hervorragend erweitert.“

„Der Reiz, durch persönlichen Einsatz und fachliches Können, einen wichtigen Beitrag zur Stadtentwicklung in Bad Gandersheim zu leisten und bleibende Werte zu schaffen, sowie die Bürgerinnen und Bürger und die Besucher und Gäste zu begeistern, ist etwas Besonderes in der beruflichen Karriere eines Planers“, fasst Kai Schönberger sein Engagement begeistert zusammen. red/fis/

Das Bild dokumentiert die Vorsitzende des Aufsichtsrates der Landesgartenschau GmbH, Bürgermeisterin Franziska Schwarz (SPD) mit dem neuen Manager bei der LAGA 2022 Bad Gandersheim. Foto: LAGA 2022










11.03.2020 • 20:01 Uhr

Architekt Schleder und Unternehmer Leicht präsentieren einen Plan für: "Das Kurpark-Quartier" - Ideen für Neu- und Umnutzung des Ex-Kurhotel Bartels in Bad Gandersheim

Das soll entstehen: Café/Tagesrestaurant - Seniorenwohnungen - Drei-Sterne-Hotel mit 70 Betten - Penthouse Wohnungen - 6 Millionen Euro Investition

Aus dem ehemaligen Kurhotel Bartels soll das das "Kurpark-Quartier" entstehen. Nach monatelanger intensiver Planung wurden heute die Fraktionen des Rates der Stadt Bad Gandersheim (SPD, CDU und Grüne) über das neue Konzept von den möglichen Investoren Michael Schleder und Holger Leicht informiert (wir berichteten). Anschließend wandten sich die beiden "Macher" der Ideen mit einer umfänglichen Presseerklärung an das Redaktionsnetzwerk der Fis Work Media Group. Aus Gründen der Authentizität und faktischen Transparenz dokumentieren wir die Vorstellung noch umkommentiert im Originalwortlaut. Auch zu der Tatsache, dass sich das Objekt nach einem 250.000 Euro-Deal im Eigentum der Stadt Bad Gandersheim befindet, der Verkehrswert 157.000 Euro beträgt, gibt es an diese Stelle keine konstruktive Erörterung.


Das Kurpark-Quartier entsteht am Rande bzw. in zentraler Lage zum Kurpark und soll die urbanen Bedürfnisse einer modernen Gesellschaft abdecken. Die Planung sieht vor, dass sich das Gebäude in die Umgebung einpasst und nicht als störender Fremdkörper wirkt oder sich abgrenzt.

Aus diesem Grund sollte die alte Minigolfanlage in das Nutzungskonzept in den Planungen mit eingeschlossen werden ohne dass der alte Baumbestand verändert oder angegriffen wird

Die unterschiedlichen Ebenen bzw. Etagen werden unterschiedlichen Nutzungen zugeführt, was das Gebäude lebendiger und universeller macht.

Im Untergeschoss befindet sich dann ein ca. 200 Quadratmeter großes Tagesrestaurant bzw. Café, was von morgens bis zum frühen Abend den Besuchern des Kurparks sowie den Bewohnern des Quartiers zur Verfügung steht und zusätzlich eine Einkehrmöglichkeit eröffnet für Patienten der Kliniken und deren Besuch.

Das gleiche gilt auch für die angrenzenden Seniorenheime. Ein solches gastronomisches Angebot besteht heute im gesamten Umfeld nicht und würde zu einer deutlichen Aufwertung des gesamten nördlichen Kurgebietes führen.

Durch die neu geschaffenen Außenterrassen wird auch der Kreuzungsbereich neugestaltet, da die Vegetation neu angeordnet würde und somit der gesamte Bereich übersichtlicher und einladender gestaltet ist.

Auf dem 1. Stock werden Seniorenwohnungen (betreutes Wohnen) geschaffen.

Auf den folgenden Etagen entstehen ca. 70 Gästebetten, die mit ihrem Angebot nicht im Wettbewerb zu den bestehenden Hotels treten, sondern vielmehr neue Gästesegmente erschließen, die heute in Bad Gandersheim und Umland nicht oder nur schlecht bedient werden. Mit diesen Übernachtungskonzept wird dem Gast ein urbanes Umfeld geboten bis hin zur Möglichkeit, sich selbst zu versorgen. Zusätzlich kann er hotelähnliche Leistungen hinzubuchen, wobei Frühstück und andere Speisen im Gastronomiebereich im Untergeschoss angeboten werden.
Im größeren Umkreis von Bad Gandersheim gibt es heute kein so genanntes Boardinghouse.


Auf den folgenden Etagen entstehen Wohnungen in unterschiedlichen Größen, die zum Teil barrierefrei sind. Im obersten Geschoss befinden sich dann 2 Penthouse-Wohnungen, die das Gesamtbild des Gebäudes abrunden.
Damit sich das Gebäude noch homogener in die Umgebung einfügt, wird der alte Minigolfplatz mit in die Planung eingeschlossen, wobei der alte Baumbestand erhalten bleibt und auch der Zugang zum Kurpark ungehindert möglich ist.

Das ehemalige Kurhotel Bartels wird von 4.800 Quadratmeter Bruttofläche auf unter 4.000 Quadratmeter brutto zurückgebaut.

Zum Beispiel durch den kompletten Abriss des alten Schwimmbadteils und auch im obersten Geschoss findet ein Rückbau statt, um Terrassenflächen zu schaffen. Um die gesamte Fassade aufzulockern, werden größere Fenster sowie Loggien eingebaut. Die gesamte Nettonutzfläche liegt nach dem Umbau bei ca. 3.500 Quadratmeter.

Dieses Projekt steht im direkten Zusammenhang mit der anstehenden LAGA 2022. Und es wird garantiert, dass der Gastrobereich sowie die ca. 70 Gästebetten pünktlich zur LAGA zur Verfügung stehen werden.

Die geplanten Übernachtungsmöglichkeiten werden sich im Preissegment von einem 3 Sterne+ Hotel bewegen und nicht im Bereich eines 4 oder 5 Sterne Hotels, vielmehr soll der Bedarf abgedeckt werden, der heute in Bad Gandersheim nicht abgedeckt wird oder nicht zur Verfügung steht. Mit diesem Projekt wird nicht nur der Leerstand beseitigt, sondern vielmehr wird das gesamte nördliche Kurgebiet aufgewertet, wovon das Gesamtkurgebiet und die Stadt profitieren. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf ca. 6 Millionen Euro Projekt.

Um dieses Projekt umzusetzen, ist es erforderlich, dass alle Kräfte gemeinsam an einem Strang ziehen, insbesondere der Rat, die Stadt und die möglichen Investoren.
Nun liegt es in den Händen der Stadt, das vorgestellte Konzept zu prüfen und die weiteren Schritte ggfs. einzuleiten."
red/fis/Fotos: Thomas Fischer/Zeichnungen: Schleder & Leicht














11.03.2020 • 18:48 Uhr

Die für Freitag in Oldenrode geplante Versammlung der Feuerwehren des Brandabschnittes Nord/Ost wird aufgrund der Entwicklung in Sachen Corona abgesagt. Außerdem haben wir als Kreisfeuerwehr sämtliche Veranstaltungen und Lehrgänge von uns aufgrund der aktuellen Corona-Situation abgesagt.
In einer allgemeinen Erklärung heißt es weiter: Sämtliche Veranstaltungen der Kreisfeuerwehr Northeim sind aufgrund der seit Mittwoch vorherrschenden Corona-Virus-Infektionslage abgesagt. Das teilt Kreisbrandmeister Marko de Klein per Schreiben an das Kreiskommando mit.

Kreisbrandmeister Marko de Klein (Foto): Grund für die Absage der geplanten Veranstaltungen, unter anderem der Abschnittsversammlungen, des Seniorennachmittages der Kreisfeuerwehr sowie der Ausbildungslehrgänge ist die Corona-Epidemie, die jetzt auch den Landkreis Northeim betrifft. „Um weitere Infektionsfälle zu vermeiden oder zumindest zu verlangsamen, sind derzeit eine strenge Einhaltung von Schutz- und Hygienemaßnahmen erforderlich“, schreibt Kreisbrandmeister de Klein.

Diese Maßgabe betreffe auch die Feuerwehren im Kreis Northeim, da „bereits ein einziger bestätigter Fall von COVID-19 bei einem Feuerwehrmitglied die Einsatzbereitschaft einer gesamten Ortsfeuerwehr gefährden kann“, heißt es weiter. Für Übungen, Ausbildungsveranstaltungen und Dienstabende wird den Feuerwehren im Landkreis Northeim empfohlen, diese auf das Notwendigste zu reduzieren. Diese Entscheidung wurde in enger Abstimmung mit der Kreisverwaltung getroffen.

Auch Kinder- und Jugendfeuerwehren betroffen


Der Vize- Kreis-Jugendfeuerwehrwart Konstantin Mennecke (Foto): Auch die Kreiskinder- und Jugendfeuerwehr rät den einzelnen Nachwuchsabteilungen im Kreis Northeim, den Dienstbetrieb vorerst einzustellen. „Hintergrund ist auch, die Leistungsfähigkeit der Feuerwehren sicherzustellen – die jeweiligen Führungskräfte der Kinder- und Jugendfeuerwehren sind ja auch in ihrer Ortsfeuerwehr aktiv“, schreibt der stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwart Konstantin Mennecke an die Kinder- und Jugendfeuerwehren. Ebenfalls abgesagt sind die Kreisjugendfeuerwehr-Veranstaltungen wie die Abnahme der Jugendflamme, Vorstandssitzungen und weiteres.

Landkreis informiert fortlaufend

Der Landkreis Northeim informiert fortlaufend über die Situation in der Region. Zuletzt wurde unter anderem eine Allgemeinverfügung für Rückkehrer aus Risikogebieten (dazu gehört beispielsweise auch Antholz/Südtirol) erlassen. Sie dürfen 14 Tage nach ihrer Rückkehr Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindertagespflegeeinrichtungen, Krankenhäuser oder Altenheime nicht betreten.
red/Quelle: Kreisfeuerwehr












11.03.2020 • 14:32 Uhr

E-Center in Seesen: Ildehäuser Senior wollte mit gut gefülltem Einkaufswagen abhauen

Am Samstag gegen 13.30 Uhr entwendete ein 65-jähriger Ildehäuser aus einem Seesener Einkaufsmarkt Waren im Wert von knapp 300 Euro. Der Senior wollte mit einem gut gefüllten Einkaufswagen das Einzelhandelsgeschäft "Am Wilhelmsbad" verlassen, ohne den fälligen Betrag zu entrichten. Der Dieb wurde während der Tatausführung beobachtet und konnte gestellt werden. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet.ots









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